
| Jan Jakobi: | Anfang Dezember 2025 laufen 3 neue Folgen der Hagenbeck-Serie "Leopard, Seebär & Co". 03.12.2025 17:10 Uhr bis 18:00 Uhr Folge 201 04.12.2025 17:10 Uhr bis 18:00 Uhr Folge 202 05.12.2025 17:10 Uhr bis 18:00 Uhr Folge 203 Von der Quote hängt es an ob noch weitere Folgen gedreht werden. "Vorerst werden allerdings nur drei neue Folgen zu sehen sein, und dies auch nicht im Ersten, sondern im NDR von Mittwoch, den 3. bis Freitag, den 5. Dezember täglich um 17.10 Uhr - also auf jenem Sendeplatz, auf dem schon seit Jahren alte Folgen laufen. Man wolle zunächst die Zuschauerresonanz abwarten, bevor man eine Entscheidung über eine komplette neue Staffel trifft, wie das Produktionsteam auf der Facebook-Seite zur Sendungmitteilte." https://www.wunschliste.de/tvnews/m/ueberraschung-ndr-zeigt-neue-folgen-von-leopard-seebaer-co https://www.fernsehserien.de/leopard-seebaer-und-co/sendetermine?fbclid=IwY2xjawOSm29leHRuA2FlbQIxMABicmlkETB4NjdaQWY5MFZ3WHZhMldwc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHtqP6nye9rszWQOrVaDXFW9rAAYwmKp-HkeefjeoH0hdArlBtLbkk5mBDti2_aem_pw5bK_k6YcFEn4rZ3te0BQ (25.11.2025, 15:33) | ||
| cajun: | Programmtipp. Am Donnerstag etwas Berliner Historie analog zu "Der Zoo der Anderen" schauen: „Kalter Krieg der Zoos“ auf Arte : Doku zeigt den Konkurrenzkampf zweier Zoodirektoren im geteilten Berlin Wer kann den Panda für sich gewinnen? Wer hat mehr Nashörner? Zwei Zoodirektoren im geteilten Berlin wurden nach dem Zweiten Weltkrieg Konkurrenten. Eine Doku. Brillenbären von der Stasi und Pandabären von Helmut Schmidt – nach dem Zweiten Weltkrieg begann in Berlin ein tierisches Wettrüsten. Der Tierpark aus dem Osten wollte den Zoo aus dem Westen übertrumpfen. Und umgekehrt. Der Kampf wurde zu einem Symbol der geteilten Millionenstadt. Angeführt von zwei Direktoren, die sich ihren Zoo zur Lebensaufgabe gemacht hatten. Mit Zeitzeugen, Experteninterviews und Filmmaterial aus den Archiven des BRD- und DDR-Fernsehens nimmt dieser Film die Zuschauer mit auf eine Reise in eine Zeit, in der Berlin geteilt und das Medium Fernsehen neu war. Die 44-minütige Dokumentation „Berlin – Kalter Krieg der Zoos“ wird am Donnerstag (1. August) um 20.15 Uhr auf Arte ausgestrahlt. Der Aufbau zweier Zoos Ursprünglich gab es in Berlin nur den „altehrwürdigen“ Zoologischen Garten West. Nach dem Zweiten Weltkrieg war dieser größtenteils zerstört und nur wenige Tiere hatten überlebt. Doch dank motivierter Tierpfleger und viel Hilfe beim Wiederaufbau gelang es dem Zoo zu überleben. Ab 1955 gab es in der neu gegründeten DDR dann einen „Gegenzoo“ im Ostteil Berlins. Er sollte besser und größer als der im Westen werden, so die Idee. Dass es kein Geld, keine Arbeitskräfte oder Maschinen gab, sollte kein Problem sein. Denn Schüler und Rentner bauten, mehr oder weniger ehrenamtlich, am Tierpark mit. Wilde Tiere als Geschenk Der damalige Zoodirektor im Osten, Heinrich Dathe, konnte seinen Zoo vor allem deshalb so schnell eröffnen, weil er mehrere Tiere geschenkt bekam. Während ein Kühlschrank-Werk in der DDR Eisbären spendete, schenkte ein Betrieb in Strausberg mehrere Strauße. Von der Staatssicherheit kamen Brillenbären. Bei der Eröffnung nahmen viele wichtige Politiker teil und auch das DDR-Fernsehen begann, regelmäßig aus dem Tierpark zu berichten. Im Westen nahm der neue Zoodirektor Heinz-Georg Klös die Herausforderung an und den Konkurrenzkampf auf. Sein Zoo bekam ein neues Affenhaus. Auch hier übertrug das Fernsehen den Bau und die Eröffnung. Kurz danach brachte Ost-Berlin einen Pandabären bei sich unter. Wiederum ein paar Monate später konnte West-Berlin eine „Neu-Erwerbung“ vorstellen: ein Panzer-Nashorn. Das Wettrüsten nahm seinen Lauf. Politik im Zoo Nachdem die Berliner Mauer errichtet wurde, buhlten die Zoodirektoren nicht mehr nur um Zuschauer, sondern auch um Politiker und um das Ansehen der Welt. Mit Tier-Spenden von Politikern aus Nordvietnam, Amerika und Hinterindien wurden die Zoos zu einem eher ungewöhnlichen Schauplatz der Politik. Dennoch war klar: Die Zoos waren ein Maßstab für den Erfolg der jeweiligen Systeme. Die Zoodirektoren hatten es sich zur Aufgabe gemacht, den „besseren“ Zoo zu erschaffen. Dafür inszenierten sie sich im Fernsehen und pflegten ihre Kontakte. Beide lebten mit ihren Familien sogar auf dem jeweiligen Zoo-Gelände – Eine Trennung zwischen Privatleben und Öffentlichkeit gab es kaum mehr. Ob es letztendlich einen Gewinner im „Kalten Krieg der Zoos“ gab, können Zuschauer und Zuschauerinnen ab dem 1. August auf Arte sehen." Quelle:https://www.tagesspiegel.de/berlin/kalter-krieg-der-zoos-auf-arte-doku-zeigt-den-konkurrenzkampf-zweier-zoodirektoren-im-geteilten-berlin-12110501.html (30.07.2024, 14:28) | ||
| cajun: | Alle Jahre wieder.... :0) "Neue Folgen Diese Serie gibt Einblicke in den Alltag im Erlebnis-Zoo Hannover Die dritte Staffel einer Zoo-Serie aus Hannover startet im Dezember. Was dieses Mal zu sehen sein wird, erfahren Sie hier. Schaffen es die neuen Azubis, sämtliche Fische aus dem Flusspferdbecken per Hand zu fangen? Wie kommt der neue "Fummelkasten" bei den Elefanten an? Und wie finden die Hulman-Languren ihre neu gestaltete Anlage? Ein halbes Jahr lang hat eine Produktionsfirma den Alltag im Erlebnis-Zoo Hannover vor und hinter den Kulissen dokumentiert. Sie hat aufgenommen, wie die Tierpfleger Futter schneiden, Ställe reinigen, ihre Schützlinge beschäftigen. Wie die Tierärzte Wunden versorgen. Und was Handwerker, Gärtner und Techniker im Zoo erleben. Das alles ist ab dem 6. Dezember im NDR-Fernsehen zu sehen. Dann laufen 13 neue Folgen der Serie "Seelöwe & Co. – Tierisch beliebt", die im Erlebnis-Zoo Hannover gedreht wird. Die Serie gibt es seit Ende 2021, nun läuft die dritte Staffel. "Wir freuen uns sehr, in den neuen Folgen wieder einen tiefen Einblick in das Zoo-Leben geben zu können", sagt Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff in einer Pressemitteilung. Dritte Staffel von "Seelöwe & Co." wurde bis Oktober gedreht Für den Dreh war das Team der Hamburger Produktionsfirma Doclights von März bis Oktober im Zoo. In dieser Zeit lernten sich die Eisbären Vera und Sprinter kennen und Jung-Eisbärin Nana wurde auf ihren Transport in den Tiergarten Nürnberg vorbereitet. In den neuen Folgen ist auch zu sehen, wie die Zoo-Gärtner den Erdmännchen ganz nahkommen, die IT-Experten es mit Kängurus zu tun haben und das Team Holzbau Kletterplätze für Faultiere erfindet. Die Tierärzte kümmern sich derweil um einen Pinguin mit verhorntem Schnabel und versorgen die Wunde eines Erdmännchens sowie das gebrochene Bein eines Löwenkindes. Sorgen bereitet zudem Seebär Roger, der einfach nicht mehr fressen mag. Auch bei einem nassen Einsatz im Sambesi filmt das Team von "Seelöwe & Co." die Auszubildenden des Zoos. Zu sehen sind die neuen Folgen der TV-Serie "Seelöwe & Co. – tierisch beliebt" ab dem 6. Dezember (montags bis freitags) im NDR Fernsehen um jeweils 17.10 Uhr und jederzeit in der ARD Mediathek." Quelle:https://www.t-online.de/region/hannover/id_100296060/hannover-dritte-staffel-von-seeloewe-co-im-zoo-startet-im-dezember.html (05.12.2023, 17:32) | ||
| cajun: | Nach vielen Jahren? Ist doch erst ein Jahr her, das sie eine Staffel gezeigt haben....naja... " Zoo Hannover gewährt seltenen Einblick – das sehen Besucher sonst nicht Der Zoo in Hannover gewährt nach vielen Jahren wieder einen seltenen Einblick hinter die Kulissen. In wenigen Tagen ist es endlich wieder so weit. „Seelöwe & Co. – tierisch beliebt“ geht in die nächste Staffel und schaut in 13 neuen Folgen hinter die Kulissen des Zoos in Hannover. Zuschauer der beliebten Zoo-Doku-Serie dürfen sich auf allerhand spannende Geschichten freuen und die Bewohner des Tierparks von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Und was die Pfleger und ihre Tiere im Zoo diesmal zu zeigen haben, kriegt man sonst nur selten zu Gesicht. Neue NDR-Folgen über den Zoo Hannover Am 5. Dezember um 17.10 Uhr geht es los. Im NDR-Fernsehen startet die erste Folge der zweiten Staffel „Seelöwe & Co. – tierisch beliebt“. Diesmal begleitet das Filmteam die Tierpflegerinnen und Tierpfleger bei ihrer Arbeit mit den Elefanten. Nach fast einem Jahr Umbau dürfen die Dickhäuter endlich in ihr neues Gehege einziehen. Ganz geheuer scheint ihnen das neue Wohnzimmer allerdings wohl nicht. Außerdem bekommt Exmoor-Pony Mona eine neue Mitbewohnerin. Dülmener Wildpferd-Stute Annalena zieht neu auf den Meyers Hof und sorgt nicht nur bei Mona für jede Menge Aufregung. Doch was Tierpfleger Henrik Voges für die Zuschauer bereithält, ist einmalig. Zoo Hannover: Zuschauer sind voller Vorfreude Täglich trainiert der Tierpfleger mit seinem Schützling Karla. Das Sperberhuhn begleitet ihren Pfleger nicht nur bei Gassi-Runden durch den Zoo, sondern spielt mühelos Hühner-Memory mit ihm oder balanciert auf einem Seil. Was das Superhuhn sonst noch drauf hat, präsentiert es bald nicht nur den Zuschauern in der Showarena, sondern auch vor den TV-Geräten. " Quelle:https://www.news38.de/niedersachsen/article300031516/zoo-hannover-ndr-seeloewe.html (01.12.2022, 15:05) | ||
| cajun: | Es geht wieder los! :o) Wer den Start verpasst hat, sollte in der Mediathek nachschauen. Ob Corona die Zooserien wieder aufleben lässt? "Seelöwe & Co.: Der Erlebnis-Zoo im NDR - Neue NDR-Zoo-Serie „Seelöwe & Co. – Tierisch beliebt“ startet am 20. Dezember Die Geschichten sind berührend, tierisch interessant, mal lauthals lachend lustig, dann wieder stirnrunzelnd ernst. Erstmals hat ein Filmteam die Tierpfleger und Tierärzte des Erlebnis-Zoo für das NDR Fernsehen bei ihrer Arbeit vor und hinter den Kulissen begleitet. Ab Montag, 20. Dezember, sind die Folgen im NDR Fernsehen zu sehen! Ganz nah dran und doch mit respektvollem Abstand war das dreiköpfige Team der Produktionsfirma Doclights aus Hamburg im Auftrag des NDR bei unzähligen tierischen Momenten dabei. Die Freude über ein Jungtier wurde ebenso festgehalten wie die Ausdauer bei einer Tierzusammengewöhnung, der Einfallsreichtum bei der Tierbeschäftigung und die körperliche Anstrengung beim Saubermachen oder Strohballen-Tragen. In allen Geschichten zeigt sich die Fürsorge des Teams für seine Schützlinge, die Leidenschaft für den Beruf und seine große Fachkenntnis über die Biologie der verschiedenen Tierarten, ihre Bedürfnisse und ihre Bedrohung. Porträtiert wird auch die enge Zusammenarbeit von Zoo-Docs und Tierpflegern. Und so begleitet das Filmteam die Tierärzte zur Kontrolle von Senior-Wolf Fluffy, zur Augenuntersuchung von Schneeeule Harry, zum Pinguinküken mit den Spreizbeinen. Sechs 50minütige Filme nebst zwei 90minütigen Spezialfolgen sind mit Unterstützung der niedersächsischen Film- und Medienförderung nordmedia in diesem Sommer entstanden. Das Team war den gesamten Sommer vor Ort, um all die unbekannten und ungemein liebevollen Tierbegegnungen zu begleiten. Der Erlebnis-Zoo freut sich sehr, einen tiefen Einblick in das Zooleben geben zu können! Zu sehen ist die neue TV-Serie „Seelöwe & Co. – tierisch beliebt“ mit den Geschichten aus dem Erlebnis-Zoo Hannover ab dem 20. Dezember im NDR: Folge 1-6: 20. bis 23. Dezember sowie am 27. und 28.Dezember, jeweils um 17:10 Uhr, Special 1: „Seelöwe & Co. XXL – Zoobabys“ am 26. Dezember um 11:00 Uhr im NDR, Special 2: „Seelöwe & Co. XXL – Persönlich“ am 30. Dezember um 05:50 Uhr im NDR Quelle: Pressemitteilung des Zoo Hannover (22.12.2021, 13:39) | ||
| Liz Thieme: | Ok, Olimba reizt mich. Hoffe ich denke dran. (30.11.2020, 15:12) | ||
| cajun: | ..man muss den Programmhinweis auch zuende sehen... ein Marozi ist hier nicht gemeint ;-) Direkt im Anschluss an die Löwendoku kommt noch ein Film. (30.11.2020, 11:56) | ||
| Liz Thieme: | Lady Liuwa kenne ich. Aber mir was mit Löwen zu empfehlen und die als gefleckt zu bezeichnen.... Naaaja Aber das man jetzt schon eine Filmwarnung bei Tierfilmen rausgibt "Dieses Programm ist nicht geeignet für Kinder, Jugendliche und empfindsame Erwachsene". Wobei ein FSK Alter ist nicht angegeben. Das waren meine ersten Abend-Sendungen (neben "Wetten daß..?"). Tiere vor der Kamera, Im Reich des russischen Bären, Grzimeks Tierleben, Expedition ins Tierreich usw. (30.11.2020, 11:02) | ||
| cajun: | Einen TV Tipp für diese Woche habe ich auch. https://www.arte.tv/de/videos/092284-000-A/loewen-in-botswana/ Eine Doppeldoku über Löwen und @Liz: was "Geflecktes". Verfilmt und erzählt vom üblichen "Verdächtigen" Derek Joubert. Die Löwenstory liest sich fast wie die von "Lady Liuwa"- allerdings mit Happy End. Wer "Lady Liuwa" nicht kennt: https://www.journey-deluxe.de/reisethemen/wildlife-deluxe/stories/lady-liuwa-die-legendaere-loewin/ https://www.youtube.com/watch?v=vsrkMAP43Go (30.11.2020, 09:05) | ||
| Liz Thieme: | Ich weiß nicht, wo ich es sonst platzieren soll, es gibt keinen Thread über / für Tier-/Natur-Dokus, aber ich wollte euch doch von einer berichten. Inzwischen ist es sehr selten, dass ich keine einzige Szene in einer Doku kenne. Zusätzlich zeigte sie Bilder bzw Arten, die eher selten bis gar nicht gezeigt werden. Es ist eine Doku der BBC Earth, die im hr lief. Ich habe leider erst den Teil 2 gesehen, Teil 1 habe ich nicht registriert. Teil 3-6 kommen noch. Die mehrteilige Sendung zeigt den Überlebenskampf von Jungtieren auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Beeindruckt war ich va von den Berichten über die Falklandkarakaras die sich zu plündernden Jugend-Gangs zusammen schließen, aber auch gegen die adulten Artgenossen massiv vorgehen gegen die sie alleine keine Chance haben bzw anscheinend nicht das Selbstvertrauen haben. Aber auch die Kämpfe der Flaggensylphe gegen Artgenossen und gegen Bienen im Kampf um Blüten zeigen die Kolibris mal von einer ganz anderen Seite. Die Bilder von den Geparden im herbstlich erscheinenden Südafrika waren einfach schön. https://www.hr-fernsehen.de/tv-programm/ueberleben,sendung-78016.html Vielleicht habt ihr ja Lust es euch auch anzusehen. Teil 3 & 4 kommen am 12.12. ab 20:15 Uhr. (29.11.2020, 20:46) | ||
| Jan Jakobi: | Ab heute läuft die 4. Staffel von "Leopard, Seebär & Co" auf ARD Das Erste. Läuft von 16:10 Uhr bis 17:00 Uhr, Montag bis Freitag. Die Programmbeschreibung hört sich so an als ob ein Drehbuch geschrieben wurde, so wie es bei "Unsere Hagenbecks" und "Tierärztin Dr. Mertens" der Fall ist. Staffel 4 Folge 121: Unter anderem Geburt von Giraffe "Mugambi" Folge 122: Unter anderem die Geburt von "Assam" Folge 123: Unter anderem die Geburt von "Salvanas" Baby Folge 133: Unter anderem Ankunft von Walross "Neseyka" Folge 137: Unter anderem Abgabe von Elefantenkuh "Mala" (04.04.2013, 14:05) | ||
| Schüling Buchkurier: | Wir möchten wieder einmal auf eine Erstausstrahlung aufmerksam machen. Am morgigen Freitag, 1. März 2013 wird unser Film „Das Moor“ zum ersten Mal ausgestrahlt und zwar auf ARTE um 19:30 Uhr. Auf das Ergebnis dieser Koproduktion mit BR, ARTE und ORF sind wir besonders stolz. Zeigt „Das Moor“ doch dank der großzügigen Unterstützung durch Wissenschaftler, Regierungsvertreter, Naturschützer und Moorbesitzer viele Raritäten und Kuriositäten, darunter manches, das so noch nie zuvor im Fernsehen gezeigt wurde. Seien es fleischfressende Pflanzen in Aktion, gefräßige Hochmoor-Federgeistchen, kämpfende Kreuzotter-Männchen, gemeinschaftlich balzende Doppelschnepfen, die ersten Stunden im Leben eines Kranichkükens und vieles mehr. Alles vor der Kulisse eines Lebensraumes, der ebenso bezaubernd schön wie auch zerbrechlich und bedroht ist durch die sich immer weiter ausbreitende und auswirkende Zivilisation. In einer längeren Fassung (und mit einer anderen Titel-Gestaltung!) läuft der Film am 12.3.2013 um 20:15 Uhr in der Sendereihe UNIVERSUM auf ORF2. Im Herbst erfolgt voraussichtlich die Ausstrahlung auf der ARD. Weitere Informationen und Termine gibt’s wie immer auf www.nautilusfilm.de. Viel Vergnügen und gute Unterhaltung im Moor wünschen Jan & Melanie Haft und die nautilusfilm-Mannschaft (28.02.2013, 15:57) | ||
| Michael Amend: | Wie sind denn die Abenteuer Zoo Folgen Dublin, Budapest und Tallin ? Erwäge, diese auf DVD zu kaufen,da sie jetzt billiger zu haben sind und mir eben noch fehlen. (23.12.2009, 19:46) | ||
| Ralf Seidel: | Prof. Ulrich's Sendung "der gefilmte Brehm" wurde übrigens bereits wohl schon vom früheren Leipziger Zoodirektor Prof. K.M. Schneider "moderiert", anfangs noch im Rundfunk. Nach seinem Tod 1955 wurde die Serie von Ullrich weiter geführt, da es in den 60ern doch schon mehr Fernsehgeräte gab, wurde sie in dieser Zeit recht bekannt. Ulrich war zu dieser Zeit bis zu seinen Tod 1973 wohl der populärste Zoodirektor in der damaligen DDR. Nur Grzimek dürfte noch bekannter gewesen sein - aber der war für uns ja soooo weit weg. Dathe war erst nach Ullrichs Tod richtig in den (TV)-Medien vertreten, anfangs noch mit seinem "Tierparkteletreff" im Jugendfersehen am Samstag Nachmittag, avancierte er im Verlauf der Jahre dann zum bekanntesten der Zooleute im Osten. Regelmäßig am Pfingssonntag vormittag übertrug man aus Dresden zu Ullrichs Zeiten auch den "Frühschoppen mit dem Zoodirektor", jene traditionelle Form von Pfingstsendungen aus dem Zoo, wie sie auch eine Zeit lang im Westfernsehen liefen. Ich kann mich an Sendungen mit Prof. Klös in (West)-Berlin und Übertragungen aus Stuttgart erinnern. Im typischen 70er-Jahre Stil eine Mischung aus Schlagertrallalla, Komik und Artistik. Dazwischen gab es dann immer ne Tierparade mit dem aktuellen Nachwuchs und einige Infos zum aktuellen Geschehen im jeweiligen Zoo... Ügrigens eine Serie aus den 70ern fällt mir da noch ein:"Tierfangexpedition im Land der Löwenberge". Darin wurden die Fangexpeditionen des Josef Vagner geschildert. Von seinen Touren über die Eingewöhnung der Tiere im Camp bis hin zum parallel verlaufenden Um- und Ausbau des Zoos im tschechischen Dvur Kralove. So ne Mischung aus Grzimek, Hagenbeckscher Tierfangatmosphäre und ZooReportage über die Planungen und Umbauten in Dvur. Die Serie lief Mitte der Siebziger im DDR-Fernsehen 1 x wöchtlich Nachmittags und wurde auch gut 2 mal wiederholt - aber außer mir scheint die Keiner weiter gesehen zu haben...???!! (29.09.2008, 13:34) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Wulfgard Stimmt.. von Eugen Schuhmacher gab es auch interessante Bücher und ich habe sogar noch ein Brettspiel zur Serie zuhause. (29.09.2008, 07:54) | ||
| Wulfgard: | Mir fällt gerade noch eine Sendung ein die ich schon fast vegessen hatte Eugen Schumacher Auf den Spuren seltener Tiere die wenn ich mich recht erinnere im Dtitten Programm lief so Ende der Sechziger Anfang der Siebziger und für mich zu den besten Tiersendungen im Fersehen gehörte. (28.09.2008, 18:56) | ||
| th.oma.s: | Prof.Ullrich mit dem gefilmte brehm kenn ich seit 1960... die älteste regelmäßige zoosendung dürfte im rundfunk allwöchentlich sonntag früh mit Karin Roth und Prof. Dathe vom berliner rundfunk aus dem tp gesendet worden sein. (27.09.2008, 21:13) | ||
| Oliver Jahn: | Ein Platz für Tiere war für mich keine Serie, dafür kam es zu selten. Aber auch da durfte ich bereits als Kind länger aufbleiben, weil es mich so begeistert hat. Was Zoo-Dokusoaps angeht gab es eine Sendung von Ullrich aus Dresden, welche ich als die älteste ansehen würde, gefolgt von Dathes Tierpark-Teletreff. (27.09.2008, 20:23) | ||
| Michael Mettler: | Die Idee der Zoo-Dokusoap ist noch viel älter. Schon Anfang der 70er muss es sowas aus Hannover gegeben haben, da ging es irgendwie darum, dass Kinder den Pflegern bei der Arbeit zuschauen durften oder so. Ich erinnere mich zwar nicht mehr an die Sendungen (liefen im frühen Nachmittagsprogramm), aber merkwürdigerweise noch an ein Szenenfoto aus der TV-Zeitschrift, da stand im Hintergrund der Asiatische Elefantenbulle Mohti - und der ist 1973 gestorben. (27.09.2008, 20:15) | ||
| Michael Amend: | Und was ist mit " Ein Platz für Tiere " ? Es gibt doch tatsächlich eine Webside von"Im Reich der Wilden Tiere", natürlich eine amerikanische, kein Wunder auch, seit diesem Jahr laufen ja auch neue Folgen im amerikanischen TV ! Natürlich etwas zeitgemäßer, aber mit Marlin Perkins ( als Computeranimation )Nein, natürlich ohne ihn, aber neue Folgen gibt es tatsächlich. Auf der Webside gibt es auch Viedeoclips aus der alten Serie... (27.09.2008, 20:06) | ||
| Oliver Jahn: | Ich glaube, ich habe keine Folge verpasst. Habe ich sicher doch, aber es kommt mir nicht so vor. Bis heute habe ich keine bessere Serie gesehen. (27.09.2008, 20:01) | ||
| Michael Amend: | Das ist mir doch ein bisserl zu teuer,da kaufe ich mir liber die Us-dvd's. Da habe ich zwar nicht die tolle Stimme von Friedrich Schönfelder, aber dafür Marlin Perkins "richtige"Stimme. Wer Kindheitserinnerungen auffrischen will, unter youtube.com den Originantitel der serie eingeben, dann kann man den Vorspann mit der tollen Titelmelodie sehen, wow, da kriegt man wirklich eine Gänsehaut....Im Netz habe ich in einem Forum noch viele Wünsche zu einer wiederholung der Serie gefunden, fast alle können sich an die Synchronstimme von Friedrich Schönfelder erinnern. Unglaublich, wie sich die Erinnerungen und Erlebnisse sovieler Menschen decken, denn ie Serie kam am Wochenende nachmittags und fast niemand wollte sie verpassen...Da war Fernsehen noch wirklich ein Erlebnis...Aber heute--Gähn. Glaube kaum, das das Zdf sich zu einer Wiederholung durchringen kann, aus heutiger Sicht ist die Serie viel zu altbacken, und die Normalen leute von heute wollen lieber die Zoodokus sehen. Einen Sendeplatz gäbe es ohnehin nicht für die Serie, vieleicht Sonntags um 3 Uhr 45 oder so. (27.09.2008, 19:55) | ||
| Oliver Jahn: | Die Serie "Im Reich der wilden Tiere" lief im ZDF und Sprecher war Friedrich Schönfelder. Für alle Sendungen und Serien die im öffentl. rechtlichen Fernsehen liefen, besteht die Möglichkeit, sich direkt an den Sender zu wenden, um von dort eine Kopie auf DVD oder Videokasette zu erhalten. Ich habe das beim WDR auch mal erfolgreich mit einen Film durchexerziert. Allerings sind die Preise dort eine Frechheit. Ein Filmdreiteiler auf zwei Kasetten sollte damals schon 420 DM kosten. Da habe ich dann doch dankend verzichtet. Wenn allerdings der Wunsch ganz groß ist, dann empfehle ich wirklich mal eine Mail ans ZDF. (27.09.2008, 19:40) | ||
| Michael Amend: | Hab jetzt mal nach der Serie gegoggelt. Die hieß im Original " Mutual of Omahas Wild Kingdom"und lief von 1963 bis 1988 ! Zumindestens in den USA. Bis 1985 wurde sie von Perkins moderiert, er hörte dann altersbedingt 80 jährig auf ! 1986 starb er. Die Serie wurde von seinem Co-Moderator weitergeführt und 88 aber eingestellt. Es gab sogar Studiogäste, darunter die Affentanten Fossey und Goodall ! Und es gibt sie doch auf DVD ! Zumindestens in Amiland gibt es alle Folgen zu unglaublichen Schleuderpreisen. Da werde ich jetzt zuschlagen ! Achtung ! Schauen kann man die aber nur mit einem Codefree Player ! (27.09.2008, 19:38) | ||
| Michael Amend: | Wie war denn der Film ? Hab mal in einer Werbepause rübergeschaltet, lustig, wie der Eingang von Krefeld dekoriert war.... Jetzt aber mal zu einer richtig tollen Sendung, erinneren sich die älteren Semester hier noch an die Serie " Im Reich der Wilden Tiere", die von Marlin Perkins moderiert wurde ? Im Original hieß die wohl"Animal Kingdom". Die habe ich jede Woche als Kind förmlich verschlungen, habe aber nicht mehr viele Erinnerungen daran. Die deustsche Synchronstimme von mMrlin Perkins habe ich noch im Kopf, und im Vorspann sah man, glaube ich, die schmenenhafte Umrisse galoppierender Tiere, unterlegt von einer recht einprägsamen Musik...Marlin Perkins stand auch immer vor einer Weltkarte um zu zeigen, wohin die Reise ging..Mensch,war das eine klasse Sendung. Tja, gibts natürlich weder auf DVD, noch wurde die Serie jemals im TV wiederholt...Na ja, Hauptsache, jede Big Brother Staffel kommt auf DVD und demnächst kommt die 100 DvDs umfassende Special Edition vom "Wort zum Sonntag" mit viiiel Bonusmaterial. Gab es denn in " Im Reich der wilden Tiere"auch Zoobeiträge ? Daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Eine andere Serie wurde von Arndt Wünschmann moderiert, " Pardiese der Tiere"oder ähnlich hieß die Serie, die ich wohl nicht so prickelnd fand, dennd aran kann ich mich kaum erinnern, obwohl sie jünger ist... Und die Zoodokusoap ist keine neuzeitliche Erfindung, von Leipzig schon ga nicht, denn ind en 80iger Jahren gab es regelmäßig " Zoogeschichten", hauptsächlich aus München, eine Folge davon habe ich sogar noch auf VHS. hat Jemand zufällig " Im Reich der Wilden Tiere"auf VHS ? Das wäre ja wohl zu schön, um wahr zu sein.... Im März 2009 soll rechtzeitig zum 100.Geburtstag von Grizmek eine Grizmek-DVD erscheinen.... (27.09.2008, 19:26) | ||
| Sacha: | Ich hab den Beitrag zwar nicht gesehen, die Story klingt aber ziemlich realistisch. Ein Schuft, wer jetzt an Frankfurt denkt....:) (17.09.2008, 09:29) | ||
| Michael Amend: | Heute Abend gibt's um 20 Uhr 15 auf Sat 1 ein Schmankerl für Zoofans:"Zoogeflüster". Darum gehts: Sonja ist stellvertretende Direktorin eines großen, gaaanz tollen Zoos ( gedreht in Krefeld, Münster und Köln), der aber ganz doll vor der Pleite steht. Und die gaaaanz böse Stadrätin Antonia will auf dem Gelände ein Einkaufszenztrum bauen(kommt mir irgendwie bekannt vor)Klingt ganz schön gemein,aber ich guck trotzdem Csi Miami. (16.09.2008, 19:35) | ||
| Jennifer Weilguni: | Vielen lieben Dank für die schnellen und ausführlichen Antworten ! (16.09.2008, 13:47) | ||
| Gudrun Bardowicks: | Ich war 2005 im Rahmen einer ornithologischen Reise nach Anatolien auch in Birecik. Dort gibt es noch immer eine Zuchtvoliere mit Nisthilfen für die Waldrapps. Weitere Nisthilfen sind außerhalb der Zuchtvoliere an einer Felswand vorhanden. Die Brutpaare, die in den Nisthilfen außerhalb der Voliere brüten, sind zwar mit Ringen markiert, können aber frei umherfliegen und werden auch niemals eingesperrt. Einige der Nachkommen dieser Paare brüten mittlerweile auch abseits der Zuchtstation auf natürlichen Felsbändern und in natürlichen Höhlen der Umgebung und haben auch schon erfolgreich für Nachwuchs gesorgt. Die Freiflieger lassen sich auch regelmäßig am die Stadt durchfliessenden Flußlauf, and den Kiesteichen und in der Auenlandschaft in grösseren Trupps beobachten, fliegen aber regelmäßig zur Zuchtstation zurück, da sie dort zu bestimmten Tageszeiten zugefüttert werden. Bei der Führung, die wir damals in der Station erhielten, wurde nichts von einem Zugverhalten der Waldrapps gesagt. Ich gehe davon aus, dass die Waldrappkolonie in Birecik schon daher kein Zugverhalten entwickelt, weil sie in der Staion zu jeder Jahreszeit Futter vorfinden und daher keine Notwendigkeit besteht, in den Wintermonaten in klimatisch günstigere Gebiete zu ziehen. (16.09.2008, 12:37) | ||
| WolfDrei: | @J. Weilguni: vor kürzerer Zeit mußte in Birecik eingegriffenen werden, da das Aussterben der Freilandpopulation zu befürchten war (Kummerloeve berichtete vor ca 40 Jahren von 1500! Tieren). Die letzten Tiere wurden eingefangen, kamen vor Ort in Zucht-Volieren. Nachdem wohl nun genügend Tiere "produziert" wurden, leben sie offenschtlich dort "halbwild" (Zugverhalten?) (16.09.2008, 08:25) | ||
| Jennifer Weilguni: | Gestern lief auf ARD die Sendung "Wilde Türkei" mit einigen eindrucksvollen Bildern. Gezeigt wurde auch die Brutkolonie der Waldrappe, die als letzte wilde Population beschrieben wurde. Dabei fiel mir auf, dass sehr viele dieser Tiere beringt waren. Nun meine Frage: Handelt es sich dabei um wiederangesiedelte Waldrappe aus zoologischen Einrichtungen. Oder werden die dort lebenden Tiere gefangen und gekennzeichnet ? (16.09.2008, 07:55) | ||
| IP66: | Ich habe ja Forderungen zitiert, nicht Taten ... (02.09.2008, 11:21) | ||
| Ralf Sommerlad: | Hihihi...sorry, DAS musste sein.... (01.09.2008, 14:15) | ||
| Michael Mettler: | So sachlich und bildend wie die Knut-Berichterstattung...? (01.09.2008, 13:08) | ||
| IP66: | Ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß dergleichen merkantile Ereignisse bewirken, daß die Fernsehberichte eher an sachlichen und bildenden Kriterien orientiert werden, wie dies die berliner Zooleitung schon mehrfach gefordert hat. (01.09.2008, 11:31) | ||
| Michael Mettler: | Sieht so aus, als habe RTL bereits auf die "Pleite" von Pro7 mit "Comedy Zoo" reagiert: Auf der HP des hannoverschen Zoos war das RTL-Format ursprünglich bereits mit Sendetermin angekündigt worden (habe das Datum allerdings vergessen, müsste aber in der abgelaufenen Woche gewesen sein), während jetzt mitgeteilt wird, dass der Sendetermin noch nicht feststehe und man auf der HP diesbezüglich auf dem Laufenden gehalten werde. (31.08.2008, 18:20) | ||
| Michael Amend: | Ich ahbd en Fil geseehn, Klasse Szene, der Wal hat's überlebt,weil er auf einem Segelschiff gelandet ist, ob die das dann überlebt haben...Er meinte nur, das er deswegen gehörig Ärger mit Greenpeace bekommen hat.... (30.08.2008, 06:44) | ||
| Jennifer Weilguni: | Vergessen wir nicht den neuen Film mit Will Smith in dem er einen Superhelden spielt (Hancok oder so ?). In der Vorschau zu diesem Film war zu sehen wie er einen Wal in beachtliche Höhen schleudert um ihn vom Strand ins Meer zu befördern. Diesen Aufprall dürfte das Tier nicht überlebt haben ... :-))) (29.08.2008, 20:37) | ||
| Michael Amend: | Was ? Da gibt's so'n Krampf auch ? Ich krieg sowas kaum mit, da ich eigentlich nur noch Dr. House und CSi Miami im TV schaue, sonst Nichts mehr.... Gestern war ich im Kino,und hab mir " Leg dich nicht mit Zohan an" angesehen, lustiger Film, aber für Tierfreunde nicht zu empfehlen, da wird eine Katze angepinkelt, mit derselben Fußball gespielt, ein Pirinia verbeisst sich vor der Küste ISRAELS !, in den Hals eines Terroristen und im Schlachthaus ist eine lebende Kuh an den Fleischharken aufgehängt worden...Die Katzen-Fußballszene war aber echt zum Schreien komisch,der Katze ist ja Nichts pasiert(war natürlich nur ein digitales Vieh)Gewat gegenüber Tieren ist im Kino ohnehin gerade"in", Batman verprügelt in seinem neuen Film ein paar Rotweiler. Wo bleiben die Aufschreie der Tierrechtler ? Natürlich passiert den Tieren ja Nichts in Wirklichkeit, aber das ganze ist doch Gewaltverherrlichung gegenüber Tieren,wenn das Kinder nachmachen wie bei Nemo..... (29.08.2008, 19:55) | ||
| Michael Mettler: | Lassen wir uns mal überraschen, ob "Promi-Zoo" auf RTL vergleichbaren "Erfolg" haben wird.... (29.08.2008, 09:34) | ||
| Ralf Sommerlad: | Mein Gott, ein schwerer Schlag fürs Infotainment und die Zoos, die sich der komödiantischen Fachkräfte bedient haben... (29.08.2008, 09:10) | ||
| Michael Amend: | Ich weiß, jetzt werden hier Tränen fließen, aber Pro 7 setzt mit sofortiger Wirkung " Comedy Zoo " ab, Schnüff, aufgrund mangelnder Zuschauerquote.Schade......In der australischen Variante war Kylie Minouge Elefantenpflegerin.( wenn sie nicht dauernd über ihr Kleid gestolpert wäre, hätte sie durchaus Karriere im Zoo machen können, mit dem kreischenden Quitschtestimmchen in der Papageienabteilung des Vogelhauses oder auf dem Pavianberg. (28.08.2008, 23:16) | ||
| Michael Mettler: | Und die immer gleiche Frage, WER da eigentlich WEN ausnutzt... (22.08.2008, 21:45) | ||
| Michael Amend: | Und es ist immer nur die Handvoll gleicher Zoos, die sich auf den Unfug einlassen. (22.08.2008, 20:43) | ||
| Michael Mettler: | Rollt nach den Zoo-Soaps nun noch eine Zoo-Show-Welle über die Bildschirme? Pro7 machte ja diese Woche mit "Comedy Zoo" den Anfang, RTL zieht mit "Promi-Zoo" gleich nach - TV-Stars und -Sternchen spielen Tierpfleger und werden dabei gefilmt. Irgendwie eine Kreuzung aus Zoo-Soap und "Dschungelcamp"... (22.08.2008, 20:01) | ||
| Michael Mettler: | Mir gefiel Teil Zwei auch besser, auch wenn sich die Wildyak-Aufnahmen auf ein paar Sekunden beschränkten und einige Sequenzen mir aus einer anderen BBC-Doku bekannt vorkamen (neben den Yaks z.B. der Tibetfuchs). Die Bilder von den Tschirus waren einfach klasse und erfreulicherweise auch etwas ausführlicher. Genauso interessant fand ich die Bilder aus dem Lebensraum der Tonkinlanguren; sie hangeln sich also an steilen Felswänden entlang und ziehen sich zum Schlafen in Felshöhlen zurück: Da ergeben sich nette Nachnutzungsmöglichkeiten für Mantelpavianfelsen in Zoos :-) Generell fand ich die "Völkerkunde"-Sequenzen des Zweiteilers auch ganz spannend, aber sowohl der Titel der Sendung als auch ihre ausschließlich auf Wildtiere bezogene Inhaltsangabe in meiner TV-Zeitschrift weckten eben andere Erwartungen. (13.05.2008, 09:19) | ||
| Shensi-Takin: | Teil 2 war aber bedeutend besser-allein die Yunnan(Braunen)-Stumpfnasen, besagte Fledermäuse, der Höhlenfisch und die Tschirus...Der ethnographische Teil wurde angenehm kurz gehalten und war gar nicht so uninteressant. (13.05.2008, 09:02) | ||
| Jennifer Weilguni: | Da kann ich Michael nur recht geben., Für eine Sendung, die sich "Wildes China" nennt, waren für meinem Geschmack zu viele Reisbauern, zahme Wasserbüffel, Mönche, Höhlenforscher, ect. zu sehen. Allerdings war es dennoch sehenswert, zum Teil wunderschöne Aufnahmen, wie zum Beispiel von fischfressenden Fledermäusen bei der Jagd und auch von besagten Wildyaks. (13.05.2008, 07:56) | ||
| Michael Mettler: | Gestern Abend lief um 21.45 Uhr auf ARD der erste Teil einer BBC-Doku "Wildes China"; Teil Zwei folgt heute. Der Titel, die Inhaltsangabe und die gewohnte Qualität der BBC-Dokus ließen allerdings (zu) hohe Erwartungen entstehen: Der größte Teil der Sendezeit befasste sich keineswegs mit dem "wilden" China, sondern mit den verschiedenen Völkergruppen des Riesenstaates und ihren Haustieren... Da durften dann auch Filmsequenzen aus Shanghai-City oder vom Eisskulpturen-Spektakel in Harbin nicht fehlen. Ein Teil der Wildtieraufnahmen stammte zudem noch aus Gehegen (was allerdings auch gesagt wurde), so China-Alligatoren, Große Pandas in Wolong, Przewalskipferde und (stark verfettete) Amurtiger. Die (hoffentlichen) Freilandaufnahmen beschränkten sich auf wenige Minuten der einstündigen Doku, waren aber dennoch interessant genug, dass ich mir auch den zweiten Teil anschauen werde: Große Pandas im Freiland (einschließlich Paarungsverhalten), Goldstumpfnasen, Goldtakine (mit Rivalenkampf zweier Bullen), Mongolische Kropfgazellen, Wildschweine im Amurgebiet (mit weißen Backenbärten). Man kann sich ja die interessanten Sequenzen nachträglich herausschneiden... Nachdem in der ersten Folge der nördliche Teil Chinas abgehandelt wurde, sollen heute der tropische Süden und der Himalaya folgen. Der in der Vorschau kurz zu sehende galoppierende Yak weckt die Hoffnung auf Bilder von Wildyaks, ansonsten tauchten auch kurz Kleiner Panda und Pfeifhase auf - mal sehen, wie hoch der Tieranteil heute sein wird oder ob es wieder mehr Folklore aus dem "gezähmten China" zu sehen gibt. (12.05.2008, 09:06) | ||
| Dennis Ismer: | Ich schließ mich da mal an ( wegen dem c ) ...... (05.11.2007, 17:05) | ||
| Carsten Berger: | Ich meinte natürlich Stukenbrock, das war wohl ein freudscher Versprecher. ;) (05.11.2007, 16:23) | ||
| Carsten Berger: | Wie ich schon in dem Zebrathread schrieb, halte ich wenig von den sogenannten SafariParks, weder in Deutschland noch im Ausland. Stukenbrock und Hodenhagen trumpfen ja dann meistens auch mit merkwürdigen Kuriositäten wie dem gescheckten Zebra, weißen Löwen oder Tigern á la Siegfried und Roy etc. Mal ganz abgesehen davon, daß die ständige Rumrennerei zwischen den Autos für die Tiere ziemlich stressig sein kann. Dann Autopbahnplanken als Zäune etc...ich weiß nicht. Ich fühle mich dabei nicht wohl... (05.11.2007, 16:18) | ||
| Dennis Ismer: | Die " Tiergeschichten " aus Stuckenbrock wurden ja am Wochenende wieder gezeigt und ich war wieder einmal geschockt! Dort werden scheinbar alle Tiger und Löwenjungtiere von ihren Müttern verstoßen. Das kann doch nicht normal sein, oder? Ach ja und wieso werden den Jungtieren eingentlich Heimtierausweise ausgestellt? (05.11.2007, 16:00) | ||
| nurmichael: | Also so richtig glücklich bin ich über die Zoo Soaps in ARD und ZDF auch nicht. Verglichen aber mit dem, was uns manche Privatsender als wissenswert über die Fauna der Welt präsentieren, sind sie geradezu beispielhaft. (16.10.2007, 22:30) | ||
| Michael Mettler: | Mir ist eben noch ein Fauxpas aus der Sendung eingefallen: In Zusammenhang mit frei lebenden Zoo-Untermietern wie Halsbandsittich, Graureiher & Co. wurde auch eine Hausmaus im Elefantenhaus gezeigt - und zwar im ALTEN Elefantenhaus und zusammen mit der letzten Afrikanerkuh. Somit wurde auch überholtes Material zur Sendezeitfüllung genutzt. (16.10.2007, 09:48) | ||
| IP66: | Wie gesagt - die Aufnahne Interviews sollen möglichst weniger lange dauern als das schließlich gesendete Material, Nachfragen kostet Zeit und damit Geld. Außerdem ist das kombinierte Flußpferd/Krokodilhaus ja das "Abschiedsgeschenk", mit dem Herr Nogge in den letzten Wochen seiner Amtszeit seinen Nachfolger noch auf Jahre festlegen wollte - die entsprechende Tafel wurde in allerletzter Minute montiert. Ich finde es sehr bezeichnend, daß derzeit am neuen Vogelquartier hinter dem Kasuarhaus gebaut wird, aber von der Flußpferdanlage ähnlich geredet wird wie in der DDR vom sozialistischen Endparadieszustand. Allerdings stellt sich bei diesem Projekt das Problem, daß die Grundstücke, die man braucht, sich zum Teil wohl nicht wirklich im Besitz des Zoos befinden resp. noch gebraucht werden, während man sich für das Vogelhaus den Platz ja schon dank Fuchs und Aussetzen der Saiga-Zucht Platz geschaffen hat. (15.10.2007, 19:57) | ||
| Michael Mettler: | In der Sendung wurde übrigens gesagt, dass die Krokodile in Köln bald ein "eigenes großes Haus" bekommen sollen - von Flusspferden war in diesem Zusammenhang keine Rede. Wurde da etwas ungenau formuliert, oder ist das Projekt Hippo-Aquarium inzwischen auf Krokodile reduziert worden? (15.10.2007, 12:59) | ||
| IP66: | Ich sehe ja ab und zu die Filmteams durch den Zoo ziehen und Material drehen, und habe den Eindruck, daß mancher Privatzoofotograf mehr Material dabeihat und sich vor allem mehr Zeit nimmt. Es geht darum, billiges Sendematerial auf noch billigere Weise zu produzieren - daß am Ende die meisten Reseischappschüsse mehr aussagen als diese Senezeitfüllmaßnahmen, ist nachvollziehbar. (15.10.2007, 11:14) | ||
| Michael Mettler: | Hat jemand vorhin auf WDR die "Tiergeschichten aus dem Kölner Zoo" gesehen? An sich sehe ich die lose "Tiergeschichten"-Serie ja ganz gern, aber die Kölner Folge hat mir überhaupt nicht gefallen. Zwar habe ich mir bei Einzelsendungen zu einem Zoo wie dieser längst die Hoffnung abgeschminkt, dass die dortigen Seltenheiten gewürdigt werden, aber gleich SO... Die längeren Sequenzen befassten sich mit Mantelpavianen, Erdmännchen, Elefanten und Menschenaffen, und einige weitere waren im Grunde keine Tier-, sondern Menschengeschichten: Aktivitäten des Zootierarztes in Asien und Afrika, eine Seniorin, die den ganzen Tag im Kölner Zoo Videos dreht, und ein neunjähriger, der während des Interviews mehrfach in der Nase bohrt... Da kommt es dann schon fast nicht mehr darauf an, dass bei den "Top Five der Patentierarten" nicht fünf, sondern sechs Arten vorgestellt und die Afrikanischen Wildhunde im Duisburg-Einspieler hartnäckig als Hyänen bezeichnet wurden. Schön außerdem, dass der auf den Vergleich Knut/Marlar angesprochene Zoodirektor (berechtigterweise) hervorhob, dass die Kölner Elefantenwaise glücklicherweise unter ihresgleichen "als Elefant aufwachsen" könne (als was auch sonst?), aber nur Minuten später ein handaufgezogener Uhu präsentiert wurde... (14.10.2007, 22:09) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Michael Mettler Da war ich aber viel sentimentaler.. meine lüschtiere haben mich natürlich alle soooooo lieb gehabt, dass ich sie nie betäuben musste. Die waren alle sowas von zahm :-))))) Nur in meinem Playmobilzoo, da habe ich immer wieder mal ein Blasrohr gebraucht und das hatte ich mir einfach aus einem schwarzen Trinkhalm selbst gebastelt, denn zum Standartzubehör gehört das ja glaube ich bis heute nicht obwohl man sonst allerlei Waffen für seine Plastikmännchen kaufen kann. (13.08.2007, 07:42) | ||
| Michael Mettler: | Was mir gerade einfällt, da es eigentlich in JEDER Folge vorzukommen scheint: Ob wohl inzwischen ein Blasrohr zum Standard-Spielzeugwaffenarsenal in etlichen Kinderzimmern gehört? Also, ICH habe jedenfalls in Kindertagen durch den Einfluss von "Daktari" umgehend alle meine Plüschtiere mit einem "Betäubungsgewehr" (= Spielzeugpistole mit Gummipfeil) traktiert - und dabei immer schön auf den Hinterschenkel gezielt... (12.08.2007, 21:36) | ||
| Michael Mettler: | @Jennifer: Hat schon seinen Grund, warum ich nur sporadisch in die Soaps schaue bzw. meinen Videorekorder darauf programmiere - sonst hätte ich wohl schon die berühmten viereckigen Augen :-) Ich finde, die zoologische Seite wird in den ZDF-Soaps mehr gewürdigt, bei einigen ARD-Soaps steht die Unterhaltung für mein Empfinden deutlich mehr im Vordergrund. (Wobei ich nix gegen TV-Unterhaltung habe...) Irgendwie habe ich da sehr häufig das Gefühl, dass jemand aus dem Fernsehteam immer wieder sagt "nun macht doch mal was mit den Tieren" oder "wir brauchen auch Ton, sagt mal irgendwas".... (02.08.2007, 12:23) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Michael Mettler Ich habe auch den Eindruck, dass bei den Soaps auf dem Zweiten weniger geschmust wird. Nette und witzige Hintergrundinformationen erhält man aber ja auf allen Programmen, wobei ich sagen muss, dass man ja ohnehin kaum noch allen Sendungen auch nur annähernd folgen kann, ausser man wird zum Vollzeit-Fernsehzuschauer. Die Masse erschlägt selbst den hartgesottensten Zoofreund. Das mit den Zwergmäusen könnte man vieleicht auch auf Menschen übertragen. :-) Je mehr Zähne dem Mitglied einer Straßengang fehlen umso älter ? Also das ist schon fast erschreckend, dass Zoos sowas als vollkommen "normal" hinstellen. Leider kommt dieses Verhalten ja nicht nur bei Zwergmäusen vor, oftmals sieht man ja auch Erdmännchchen, Zergmangusten und sogar Waschbären und Skunks mit abgebissenen Schwänzen. Schlimm genug, dass sich derartige Beissereien in Zoos wohl nicht immer vermeiden lassen, aber dem Zuschauer dann zu suggerieren, es wäre sozusagen ganz natürlich.. finde ich nicht ok. (02.08.2007, 11:06) | ||
| Michael Mettler: | So, nun hatte ich mit der gestrigen Folge auch meine persönliche Premiere der Rostocker "Ostsee-Schnauzen". Und wieder fand ich meinen Eindruck bestätigt, dass die ZDF-Zooserien informativer sind und weniger "gestellt" wirken. Geht euch das auch so, oder stehe ich mit der Meinung allein da? "Gelernt" habe ich allerdings gestern auch, dass man bei Zwergmäusen das Alter daran erkennen können soll, wie stark der Schwanz in Mitleidenschaft gezogen ist. Die Rostocker scheinen noch nicht auf die Idee gekommen zu sein, dass das kein biologisches Alterungsmerkmal ist, sondern eine Folge von Beißereien durch sozialen Stress - die lieben Tierchen sind nämlich lange nicht so gesellig, wie sie gern dargestellt werden. Folglich sollte man die zerbissenen Tiere lieber rausfangen als den Bestand wieder aufzustocken und damit noch mehr sozialen Stress zu erzeugen... Leicht überprüfbares Alarmsignal in Zwergmausterrarien: Sobald Tiere mit zerbissenen Schwänzen und Ohren möglichst weit oben auf dünnen Zweigen hocken, sind das erstens in der Regel Männchen und herrscht zweitens bereits sehr dicke Luft in der Gruppe. Sieht man leider in fast allen Zoohaltungen dieser Tierart, achtet mal drauf. Deshalb glaube ich auch den in der Sendung erwähnten Männchenmangel in der Gruppe nicht so recht. Wenn man bei der Geschlechtsbestimung - wie gezeigt - am festgehaltenen Tier den Schwanz langzieht, rutschen nämlich die Hoden ins Körperinnere, und schon sieht das Tier "weiblicher" aus. Wenn also nachträglich neue Männchen in das Terrarium eingesetzt wurden, dürfte vermutlich der Anteil "älterer" (= zerbissener) Zwergmäuse inzwischen noch gestiegen sein.... (02.08.2007, 09:33) | ||
| IP66: | ... womit meine Vermutungen zu Produktionszeiten und Zielgruppe bestätigt wären ... gratias ago! (27.07.2007, 18:25) | ||
| Zoom Pressemeldung: | Neue TV-Serie spielt in der ZOOM Erlebniswelt: heute Beginn der Dreharbeiten in „Afrika“ und „Alaska“ Gelsenkirchen. Die ZOOM Erlebniswelt rückt immer mehr in den Fokus nationaler Medien. Morgen starten in der 25 Hektar umfassenden zoologischen Erlebniswelt in Gelsenkirchen die Dreharbeiten für eine neue TV-Sitcom. In Kürze werden die Besucher nicht nur in die Welt von „Afrika“ und „Alaska“ eintauchen, sondern an den Fernsehschirmen in das Leben von „Maddin in love“, welches an verschiedenen Schauplätzen der Erlebniswelten spielt. Hauptakteur ist Martin Schneider, der seit langer Zeit zu den Publikumslieblingen des Senders Sat 1 zählt. Unter dem Titel „Maddin in love“ ist der Comedian auf der Suche nach einer Lebenspartnerin als Bedingung, um ein Erbe antreten zu können. Mit dem geerbten Geld will Maddin einem wirtschaftlich armen Zoo das Überleben sichern. Die Filmarbeiten sind aufwendig: gedreht wird in mehreren Wochen bis Ende August 2007. Für die Dauer der Dreharbeiten werden in einigen Bereichen der Erlebniswelten Afrika und Alaska temporär Absperrungen notwendig sein. Einschränkungen für die Besucher wird die ZOOM Erlebniswelt versuchen so gering wie möglich zu halten. Dafür können die spannenden Dreharbeiten ab sofort täglich während eines Besuches beobachtet werden. (27.07.2007, 16:11) | ||
| IP66: | Ich habe den Eindruck, daß die Sendungen in ein gewisses Format passen und auch nicht viel kosten dürfen. Da wird dann einerseits schnell gedreht und noch schneller kommentiert, andererseits alles in eine bestimmte Richtung gekämmt. Auf der anderen Seite gehören Zoos zu den Kultureinrichtungen, die von sehr vielen Bevölkerungsschichten besucht werden, und vielleicht sind die Sendungen ein Mittel, doch den ein oder anderen in die Anlagen zu locken, der noch nie eine öffentliche Einrichtung freiwillig besucht hat. Das ist doch eine große Chance, die ein fehlbestimmtes Känguruh wert sein könnte. (27.07.2007, 11:12) | ||
| Michael Schulz: | Mir ist heute auch ein netter Fauxpas aufgefallen in Menschen, Tiere und Doktoren. In einem kleinen südamerikanischen Zoos wurden Flachlandtapire großkotzig als Bergtapire angepriesen. Das mit den Mähnenrobben ist mir gestern auch aufgefallen. und ich kann mich Michael Mettler nur anschließen. Hagenbeck gewinnt durch die Sendung für mich den Eindruck eines Streichel und Knuddelzoos. In jeder Zoo-Soap wurde noch immer klar gestellt, dass Tierpfleger den größten Teil der Arbeit damit verbringen den Mist der Tiere weg zu machen, bei Hagenbeck denkt man der größte Teil geht mit Schmusen und Zirkusnummern drauf. Muss zugeben ich war noch nie in Hagenbacks Tierpark, aber mir fällt auf, dass dort doch sehr viel Felsen vorhanden ist. Das scheint sich ja konsequent durch den Zoo zu ziehen. (26.07.2007, 19:04) | ||
| Michael Mettler: | Nun habe ich mir extra auch die zweite Folge aufgezeichnet und eben angesehen (wenn auch leicht abgelenkt, weil ich nebenher in Berliner Jahresberichten geblättert habe...). Was mir auffiel: Kraulen und Aus-der-Hand-Füttern nehmen in den Szenen bemerkenswert viel Platz ein, dazu kam heute noch der Spaßfaktor mit der Poolparty im Elefantengehege. (26.07.2007, 18:12) | ||
| Niedersachse: | zool. Fauxpas viel mir grad noch ein. Die Seebären wurden erwähnt, aber die Mähnenrobben gezeigt. (26.07.2007, 18:06) | ||
| Michael Mettler: | OK, das war für mich als Nicht-Insider nicht erkennbar, da musste ich mich auf die zoologischen Fauxpas beschränken :-) (26.07.2007, 17:31) | ||
| Juni: | Da warn noch mehr Fehler. Bspw. wurden die Elefantin Thura als die schwangere Lai Sinh vertauscht und die Pfleger hatten auf einmal falsche Namen. (26.07.2007, 17:24) | ||
| Michael Mettler: | Eigentlich wollte ich nur mal wieder eine Folge der Hellabrunn-Soap sehen, aber dann spuckte mein Videorekorder heute die vermutlich erste Folge der Hagenbeck-Soap "Leopard, Seebär & Co." aus. Dass darin Nandus als "Emus" vorgestellt wurden, fand ich ja schon drollig. Dass aber die angebliche Tigerin Taiga auf der Freianlage in fast allen Filmsequenzen SEHR deutlich erkennbare Hoden zeigte, rief bei mir mehr als nur Schmunzeln hervor :-) (26.07.2007, 00:29) | ||
| Dennis I: | Ich war gestern im Alwetterzoo Münster und mit Erstaunen stellte ich fest, das im gesammten Zoo Fernsehteams rum liefen. Diese drehten übrigens neues Material für eine Fortsetzung von " Pinguin, Löwe & Co ". Unter anderem im Pferdemuseum und bei den Pinguinen und im Affenhaus. (29.06.2007, 13:08) | ||
| Shensi-Takin: | @MM: Ein Kumpel von mir hat da vor einiger Zeit mal ein längeres Praktikum absolviert; als Greifvogelliebhaber waren für ihn aber die anderen Tiere eher weniger von Bedeutung. Perlen vor die Säue...;) (07.06.2007, 20:30) | ||
| Michael Mettler: | Hat noch jemand die gestern gesendete ARTE-Doku "Die Rettung des blauen Papageis" gesehen? Es ging da um den Spix-Ara und die Teilnehmer am weltweiten Zuchtprogramm. Dabei gab es auch ein paar Filmsequenzen aus Al Wabra Wildlife Reservation, wo von den derzeit weltweit bekannten 74 Spix-Aras sage und schreibe 47 (!!) gehalten werden. Auch von anderen tierischen Bewohnern Al Wabras wurden ein paar Bilder gezeigt, aber enttäuschend wenig von den Spezialitäten: Kurz wurden Gerenuks, Arabische Oryx und eine nicht benannte Gazella-Art gezeigt, Beiras wurden nur erwähnt, und ansonsten sah man Rötelpelikan, Sattelstorch, Hirschziegenantilope, Geierperlhuhn und Blauen Pfau.... (07.06.2007, 19:13) | ||
| Carsten: | Programm gibbet auf ard-digital.de, z. B. heute um 17:10 (07.06.2007, 13:54) | ||
| ?: | Seit gestern habe ich Digitalfernsehen, wann gibt es denn auf Ard Digital"Ein Platz für Tiere " ? (07.06.2007, 13:31) | ||
| Pressemeldung Wuppertal: | Der Zoologische Garten Wuppertal im Abendprogramm des WDR-Fernsehens Tiergeschichten aus Wuppertal heißt die 90-minütige Sendung im WDR-Fernsehen, die am Sonntag, dem 03. Juni um 20:15 Uhr gesendet wird. Die schönsten und seltensten Tiere aus dem Wuppertaler Zoo sind die Hauptdarsteller. Unter anderem begleitete ein Kamerateam den Umzug der Löwen in ihr großes Gehege. (31.05.2007, 10:48) | ||
| Carsten: | @Jennifer: Unter dem Link kann man eine Folge von 1959 am PC gucken, wenigstens ein kleiner Trost, g... http://www.ard-digital.de/index.php?id=14039&languageid=1 Auf der Seite sind auch die technischen Voraussetzungen unter FAQ beschrieben... (25.05.2007, 11:36) | ||
| Jennifer Weilguni: | Och mennooooo.. warum nur auf ARD digital ? Das bekomme ich doch nicht ! (25.05.2007, 07:22) | ||
| Carsten: | Auf ARD digital werden einige Folgen von Ein Platz für Tiere ausgestrahlt... (25.05.2007, 00:32) | ||
| Michael Mettler: | Im Jahresbericht des Tierparks Berlin gibt es ein paar Anmerkungen zu "Panda, Gorilla & Co.", wovon eine weitere Staffel erscheinen wird. Sehr nett der teilweise in Fettdruck hervor gehobene Satz: "Für die Fortsetzung 2007 ´hoffen wir auf 'mehr Doku und weniger Soap', denn auch in solcher Berichterstattung darf die sachliche Information nicht zu kurz kommen." Nun, wir werden sehen! (18.05.2007, 14:44) | ||
| Tinky Winky: | @Shensi-Takin.Um Gottes Willen, das war nur so dahergesagt.Auf den Nickname kam ich eben durch die Teletubbie-Diskussion hier im Forum. La,La,Laa. Ein sehr gutes Beispiel dafür,das Hirnvolumen Nichts mit Intellekt zu tun hat,ist doch der Erfinder der Teletubbies. (16.05.2007, 19:00) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Mel Das kenne ich von mir selber. Und überhaupt hat man mich nie irgendwo wegbekommen, wo es Tiere gab und dabei hatten wir immer selbst reichlich Haustiere. @Michael Mettler Na.. ist ja nicht so, als hätte ich es nicht ein Stück weit komisch gefunden, als die Mutter den triefenden Knirps aus dem Zebragraben fischte :-) Stimmt, solche Gesichten passen unter "Besucher..." @Shensi-Takin Na zum Glück hat Hirnvolumen nicht nicht zwingend was mit Intelligenz zu tun :-) Sonst würde manchen Zoobesuchern wohl ein Kopf in Erbensgröße genügen um das bisschen Hirn zu verpacken. (16.05.2007, 08:49) | ||
| Shensi-Takin: | @Tinky Winky: Teletubbie-Fan? Na, das wird sich Bongo sicher freuen... @MM: Dazu fällt mir ein, was ein Anthropologe im Senckenberg-Museum bei meinem letzten Besuch erzählte: offenbar ist das Hirnvolumen der heutigen Menschen im Durchschnitt geringer als das der Menschen(und ich rede hier von Homo sapiens) von vor, sagen wir mal, 10.000 Jahren. Gut, das kann wie beim Haustier an reduzierten Bereichen für bestimmte Sinnesleistungen liegen, gibt aber dennoch zu denken-auch in Hinblick auf das u.g. Zoobesucherverhalten;). (15.05.2007, 22:09) | ||
| Michael Mettler: | @Jennifer: Den angeregten Thread gibt's doch eigentlich schon - oder ist "Besucher..." ausschließlich für Situationskomik reserviert? Was das von euch geschilderte Fehlverhalten betrifft: Schade, dass das Darwinsche Prinzip beim Menschen weitgehend außer Kraft gesetzt ist. In der Natur sind die Leichtsinnigen und Dummen die ersten, die es erwischt.... (15.05.2007, 20:51) | ||
| Mel: | @ Jennifer: Da muß ich Dir Recht geben, aber leider sind es nur wenige, wobei es auch meist an dem Interesse und der Lernbereitschaft der Kinder liegt. Ich kann mich an einen Tag erinnern, als ich mit dem Kleinen meiner (Gott Sei Dank Jetzt) Exfrau im Tierpark war, ich hab mir echt Mühe gegeben mit "Hinter den Kulissen Teil" und gut in Geschichten verpacktes Wissen, Pustekuchen, da war alles interessant, nur nicht die Tiere. Das war echt ne herbe Enttäuschung, zu mal als ich klein war, meine Eltern mich aus dem Tierpark zerren mußten und ich am liebsten jeden Tag hin gegangen wäre. (15.05.2007, 20:13) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Mel Es müssen ja nicht immer unbedingt Raubtiere sein. In Frankfurt sah ich ma, wie ein Kind auf der Mauer vor dem Wassergraben der Zebras balancierte. Die Mutter sah ruhig dabei zu. Und dann kam eben dieses PLATSCH. Ich glaube, die Mutter ist sich bis heute nicht bewusst, was hätte passieren können, wenn das Kind auf der Seite der Zebras aus dem Wasser geklettert wäre zu der Stute, die gerade ein Fohlen führte. Auch das hätte unter Umständen für das Kind tödlich ausgehen können. @TinkyWinky Zum Glück gibt es ja auch noch verantwortungsbewusste Eltern und sogar solche, die ihren Kindern bei Zoobesuchen Werte vermitteln und ihnen nicht nur was über die Tiere sondern auch über richtiges Benehmen beibringen. Oder wie heisst das alte Sprichwort..? Bäume erkennt man an ihren Früchten. (15.05.2007, 20:04) | ||
| Tinky Winky: | @Jennifer Weilguni.Was ich an meinem Erlebnis in München noch erschreckender finde ist die Tatsache, das diesen beiden Damen Kinder fremder Leute anvertraut wurden, vielleicht von Eltern, die mehr Verantwortunsgefühl kennen und ihre Aufsichtspflicht ernst nehmen, und deren Kind fällt wegen der beiden Betreuerinnen zu den Tigern in den Wassergraben?Was würde ich mit den beiden anstellen.Aber besser, man hat keine eigenen Kinder, und ehrlich gesagt, nach solchen Erlebnissen hat man wirklich keine große Lust mehr auf eigene Kinder.( ich habe keine Kinder, bin aber trotzdem Fan der Teletubbies, geht das in Ordnung?) (15.05.2007, 19:50) | ||
| Mel: | Es ist immer diese "Aufsichts" oder "Obhutspflicht", deren Vernachlässigung zu solchen Geschichten führt, seien es Kinder oder Haustiere. Siehe der Hund und die Tüpfelhyäne, der Begriff Raubtiere scheint stark unterschätzt zu werden und ich kann mich Jennifer nur anschließen was das "Platsch" betrifft. (15.05.2007, 19:48) | ||
| Jennifer Weilguni: | @TinkyWinky.Eigentlich kann man da gar nichts mehr sagen, sondern wünscht sich ja schon fast, dass es wirklich mal "PLATSCH" macht und so ein Knirps ins Wasser fällt. Allerdsings ist ja dann der böse, böse Zoo wieder Schuld ! Ich habe mal erlebt, wie zwei Kinder in Nürnberg mit Schneebällen nach den Geparden warfen, die in den spärlichen Sonnenstrahlen lagen und dösten. Gerade wollte ich schon losbrüllen, da kam die Mutter ums Eck. Fein, dachte ich.. die wird denen jetzt ja sicher was erzählen ! Pustekuchen. Die lachte nur darüber und ermunterte ihre Blagen dazu moch einen Schneeball zu werfen, damit die Tierchen sich endlich mal bewegen. Naja, dann habe ich doch noch losgebrüllt, mein Wutausbruch galt dann natürlich aber der Mutter. Einfach nur schlimm, wie manche Eltern und Erzieher ihre "Aufsichtspflicht" deffinieren. Was ich in Deinem Beispiel ganz besonders erschreckend finde ist auch die Tatsache, das die Erzieherinnen es sich nicht nehmen liessen, in Gegenwart der Kids zu rauchen. Scheinen ja ohnehin tolle Vorbilder zu sein. Ich glaube fast, für solche und ähnliche Geschichten lohnt es sich fast einen Thread "Unangenehme Zoo-Erlebnisse" zu öffnen, denn solche und ähnliche Geschichten dürfte(leider) jeder hier kennen ! (15.05.2007, 19:35) | ||
| Tinky Winky: | @Jennifer Weilguni.Das Dollste,was ich diesbezüglich mal erlebt habe, war in München.An der Tigeranlage standen zwei Kindergarten-Betreuerrinnen und rauchten und quatschten.Deren lieben Kinderchen machten sich unterdess selbstständig. Einige davon waren über den Zaun der Tiger-Anlage geklettert und standen direkt am Rand des Wassergrabens und schmissen mit Steinen und Kastanien nach dem Tiger, der schon auf der Gehegeseite darauf wartete, das einer der kleinen Teufel ins Wassser fällt. Und die beiden Frauen standen keine 10 Meter davon entfernt und quatschten sich die Zungen blau.Was soll man dazu sagen? (15.05.2007, 19:05) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Tinky Winky Das ist leider wahr ! (15.05.2007, 08:37) | ||
| Zooguidecollector: | Bei mir sind diese"Perversen"immer gescheitert, denn Versuche,mich mit Eis,Schokolade oder Frettchengucken zu locken,schlugen fehl. Hätten sie es mit Zooführern versucht, hätte es anders ausgesehen, denn ich sammle Zooführer seit ich 7 bin, also seit nun über 35 Jahren.... (15.05.2007, 06:43) | ||
| Tinky Winky: | Aufsichtspflicht?Ha,Ha,das ist gut.Die meisten Eltern bzw. Betreuer von Kindergruppen können das Wort doch nicht einmal buchstabieren. (15.05.2007, 06:41) | ||
| Jennifer Weilguni: | Also was das Kind angelangt, so wurde hier wohl wirklich nicht nachgedacht, was das eventuell bei den kleinen Zuschauern für ein Bild vermittelt. Aber es macht sich halt gut für das Image des Parks, wenn die Tierpfleger dermaßen nett zu den Kinderchen sind. Man kann nur hoffen, dass die Eltern der Kinder auf dem Spielplatz in so einem Fall dann ihre Aufsichtspflicht ernster nehmen, als die "unsichtbaren" Eltern in besagter Szene. (14.05.2007, 21:42) | ||
| Niedersachse: | Zu den Wölfen. Es sind die beiden Hannoveraner. Würde letzten Freitag erwähnt. Zunächst wurde immer nur gesagt aus einem anderen Zoo aus dem Norden und man hat ein wenig rumgedruckst, es dann aber irgendwann gesagt. Der eine der dabei stand war sogar der Tierparksleiter. Zwar wurde ja gesagt, dass die Fähe schon alt wäre und man nen guten Umgang damit haben könne, wie wohl auch mit den Rüden. Aber ein Risiko ist natürlich dabei. (14.05.2007, 21:36) | ||
| Michael Mettler: | Habe heute mal wieder eine Folge von "Wolf, Bär & Co." gesehen und mich über zwei Szenen sehr gewundert. Erstens: Pfleger trifft vor dem Gehege der Dachse ein kleines Mädchen ohne sichtbare Elternbegleitung, fragt es u.A. nach seinem Namen (kannte es also nicht) und ob es nicht mal mit nach hinten kommen wolle, junge Frettchen angucken (wollte es natürlich gern). Selbst wenn die Szene gestellt war und die Eltern "unsichtbar" dabei waren: Wie reagieren wohl demnächst Kinder, die diese Folge gesehen haben, wenn sie auf dem Spielplatz ein "fremder Onkel" anspricht und ihnen Katzenbabys o.Ä. zeigen will...? Zweitens: Zwei Pfleger versuchen, junge Timberwölfe (offensichtlich die beiden Ex-Hannoveraner) mit den vorhandenen zusammen zu gewöhnen. Die Verbindungstür zwischen den Gehegen ist offen, die beiden Jungwölfe haben sich in einen unterirdischen Bau zurückgezogen, und eine alte Fähe, mit der es eventuell Probleme geben könnte, ist ihnen dorthin gefolgt. Beide Pfleger und der Kameramann betreten die Anlage und stehen neben dem Bau, und der Revierleiter (!) beugt sich unmittelbar vor dem Baueingang herunter, um ins Innere zu spähen. Wenn nun ein durch Streitigkeiten erregter Wolf gerade in diesem Moment hinaus wollte...? Na ja, dann wäre die ARD (und nicht die BILD) eben hautnah dabei.... (14.05.2007, 20:10) | ||
| Michael Mettler: | Am nächsten Wochenende sendet RTL im Spätprogramm eine Doku über das neue Sealife Centre Hannover. Der Titel der Sendung ist eine charmante Anleihe des schon etwas abgegriffenen Namensschemas der ARD-Soaps: "Hammer, Hai & Co.". (28.04.2007, 21:45) | ||
| Stefan Schubert: | Äh, gemeint sind die Saturn-Märkte, in anderen Elektronik- und Plattengeschäften sah ich sie nicht! (20.04.2007, 09:55) | ||
| Stefan Schubert: | Nach etwa vier erfolglosen Wochen wurde ich gestern in der "Geiz ist Geil"-Kette fündig: Die 2.Staffel von "Planet Erde"! Die Box enthält drei DVD´s, zwei mit jeweils drei Folgen der Serie (Eis-, Gras- und Meereswelten, sowie Wald-, Tiefsee- und Dschungelwelten)! Die dritte Scheibe zeigt in mehreren Kurzfilmen die "Making of beider Staffeln und einen Filmtrailer für "Planet Erde- Wunder des Lebens" als Kinofilm! (20.04.2007, 09:53) | ||
| ?: | Und gleich in Folge eins werden Waschbär-Babies mit dem Fläschlein aufgezogen...Muß toll sein, Tierpfleger zu sein, streicheln, füttern, spielen, Fläschlein geben, all das vermitteln mir die 5000 Zoo-Doku-Soaps....München soll im Mai starten.Wann kommt denn endlich eine aus Schwaigern oder Salem ? (31.03.2007, 14:09) | ||
| Michael Mettler: | Ach ja, und nach Ostern startet auch die neue ARD-Soap "Wolf, Bär & Co." aus dem Wildpark Lüneburger Heide. Hätte nicht eigentlich längst eine aus München starten sollen? (30.03.2007, 19:58) | ||
| Michael Mettler: | Danke für den Tipp, die habe ich in der TV-Zeitung übersehen. Nach Ostern kommen auf dem selben Sendeplatz noch weitere Wiederholungen, u.a. Entebbe! (30.03.2007, 19:57) | ||
| Jennifer Weilguni: | Scheinbar haben wir immer alle brav unsere Suppe aufgegessen, denn nächste Woche werden wir vom NDR mit gleich drei Folgen "Abenteuer Zoo" verwöhnt ! Jeweils um 11:30 werden am 02.04. (Eberswalde), am 03.04. (Rostock) und am 04.04 (Prag) ausgestrahlt. Tja.. da muss mir dann meine Schwägerin alles aufnehmen, wir sind ja auf Zootour :-) (30.03.2007, 07:58) | ||
| Carsten: | Heute abend um 20:15 im WDR Alaska und Afrika im Revier, 90 minütige Reportage über die ZOOM Erlebniswelt. (25.03.2007, 13:20) | ||
| Michael Mettler: | Ja, habe ich. Bevor der Kommentar zu dieser Luftaufnahme kam, hatte ich die Herde glatt als Belugas "identifiziert" - von Dugongs kannte ich bisher nur Filmaufnahmen einzelner Tiere oder einer Kuh mit Kalb. Die Großen Tümmler, die bei ihrer Strandjagdmethode gefilmt wurden, hätte ich übrigens auch nicht als solche angesprochen. Ich weiß zwar, dass es von dieser Tierart eine Hochsee- und eine Küstenform gibt, die sich in der Körperform unterscheiden (bullig-kurzschnäuzig und schlank-langschnäuzig), aber m.W. ist der Schlanktyp die Hochseeform und dürfte folglich nicht im Flachwasser jagen.... Man lernt eben nie aus. Richtig klasse fand ich auch die Zeitrafferaufnahmen von den Seesternen und Seeigeln. Das hatte was von Jahrzehnte alten Science-Fiction-Filmen, bei denen die Tricktechnik noch nicht so ausgereift war :-) (21.03.2007, 21:56) | ||
| Dortmunder: | Hat hier jemand, außer mir, am Montag auch wieder "Planet Erde" im Ersten gesehen ? Diesmal zwar nicht mit vielen spektakulären Arten, aber dafür mit sensationellen Bildern... Hatte z.B. noch nie eine Dugong-Herde gesehen, die durchaus Ausmaße einer Huftier-Herde in der afrikanischen Savanne hatte... (21.03.2007, 16:51) | ||
| Michael Mettler: | Bingo, den meinte ich! (18.03.2007, 22:19) | ||
| ?: | Es gab mal eine Tv-Sendung über Java-Nashörner von einem Tierfilmer namens Werner...Der Nachname ist mir entfallen, aber er ist sehr bekannt.Hach,das Alter macht sich immer wieder bemerkbar. Ha, gerade ist er mir eingefallen.Werner Fend.44 Minuten sah man Urwald und diverses Getier und ca.1 Minute lang ein Javanashorn, ganz am Schluß.Bauernfängerei nennt man sowas wohl. (18.03.2007, 19:53) | ||
| Michael Mettler: | @Dortmunder: Weiß ich nicht mehr. Gab es nicht auch mal eine von einem österreichischen Tierfilmer? (18.03.2007, 17:56) | ||
| Dortmunder: | @ MM : Meinst du damit die Java-Nashorn-Doku von Götz-Dieter-Plage ? (18.03.2007, 12:20) | ||
| Michael Mettler: | Und schon wieder ein Highlight: Heute lief auf ARTE die Doku "Die Serengeti hinter dem Deich", die mit Sicherheit nächste/übernächste Woche wiederholt werden wird (wie auf diesem Sender üblich). Gezeigt wurden eindrucksvolle Aufnahmen aus dem Reservat Oostvardersplassen in Holland, wo auf 7.000 ha Fläche große Huftiere als Landschaftspfleger leben: Derzeit rund 800 Koniks, 1.500 Rothirsche und 600 Heck-Rinder! Daneben wurden auch diverse dort brütende oder überwinternde Vögel gezeigt, darunter Seidenreiher, Nonnengänse und Löffler. Die Herdenaufnahmen erinnern wirklich an Bilder aus der Serengeti, und Rothirschbrunft in offener Landschaft, wo die Hirsche Herden zu Hunderten bilden, sieht man auch nicht alle Tage. P.S. Wer übrigens die unten geschilderte ARTE-Doku "Jäger der Landebahn" auch bei der gestrigen Wiederholung verpasst hat, bekommt morgen (Samstag) eine dritte und vermutlich letzte Chance... (16.03.2007, 22:35) | ||
| Shensi-Takin: | @MM: Sicher mag dies für einige der gezeigten Filmabschnitte zutreffen; doch von einigen der Szenen glaube ich auch längere Ausgaben in anderen Dokus gesehen zu haben. Sei's drum-wunderschön die ganze Doku-Reihe. (13.03.2007, 18:32) | ||
| Michael Mettler: | Ich vermute mal, von einigen Tieren würden sich auch die Filmer längere Szenen wünschen. Wahrscheinlich geben manche Filmarbeiten einfach nicht genug bnrauchbares Material her, um eine eigene Doku daraus zu machen. Ich erinnere mich an eine alte Java-Nashorn-Doku, in der die selben Szenen mehrfach (z.T. dann seitenverkehrt) innerhalb der Sendung wiederholt wurden und der Rest mit Rahmenhandlung gefüllt werden musste. Und ich hörte mal von einem Gorilla-Forschungsprojekt in Nigeria, bei dem die Wissenschaftler noch nach ewig langer Zeit (bin mir nicht mehr sicher, ob nach über einem Jahr oder über drei Jahren) keinen einzigen lebenden Gorilla zu Gesicht bekommen hatten, sondern nur die Spuren ihrer Anwesenheit. Da wäre ein Tierfilmer wohl noch mehr verzweifelt und hätte sich über jede Sekunde Bildmaterial gefreut.... (13.03.2007, 17:36) | ||
| Shensi-Takin: | Kann dem bereits gesagten nur zustimmen-diese Serie ist wirklich äußerst sehenswert. Allein die Goldstumpfnasen, die tauchenden Javaneraffen oder die Schneeleoparden-Jagd usw. usw...oft wünscht man sich da noch längere Szenen. Weiß irgendjemand schon, wann & auf welchem Sender die "Graswelten"-Episode wiederholt wird? (13.03.2007, 15:56) | ||
| Stefan Schubert: | Hab eben unter www.bbcgermany.de nachgesehen: Die 10. Folge ist die Tiefseewelt und die 6. war die Eiswelt, habe ich selber verpasst. Ab 23.03 ist aber die 2. Staffel als DVD erhältlich! Nur noch zehnmal aufstehen! (13.03.2007, 14:39) | ||
| Ronald Masell: | Joo, irgendwie so abgehackt, unnatürlich(wenn man das so ausdrücken kann). Und der Gesichtsaudruck: ja, nicht so füschisch schlau, eher verschlagen(so durch alle Ohren gekniffen) und ja, Schlitzaugen. Ein faszinierendes Tier. (Ich wußte vorher gar nicht das es Ihn gibt) *schäm* (13.03.2007, 14:34) | ||
| Stefan Schubert: | Die erste Folge war glaube die Eiswelten, die nächsten beiden heissen Meereswelten und Waldwelten, letztere ohne Dschungel, also dürfte diese Welt noch kommen, zumal eine reihe unbekannter Paradiesvogelarten gefilmt und noch nicht gezeigt wurden! (13.03.2007, 14:10) | ||
| Michael Mettler: | @Dortmunder: Laut meiner TV-Zeitung war das gestern die zweite Folge der Serie. Welches Thema hatte denn die erste, und welche bemerkenswerten Arten wurden da gezeigt? @Ronald Masell: Der Tibetfuchs bewegte sich so merkwürdig, dass ich an eine animierte Figur a la "Die Zukunft ist wild" denken musste. Sogar sein Gesichtsausdruck wirkte "mongolisch", nicht? (13.03.2007, 13:36) | ||
| Dortmunder: | Die Serie ist sowieso der totale Burner... Hab die ersten Folgen auf DVD und da werden einem echt sensationelle Bilder von Tieren gezeigt, die nicht so regelmäßig oder (fast) nie in Dokus gezeigt wurden ! Kann nämlich langsam schon keine Gnu- und Krokodilszenen mehr sehen ! ;o) (13.03.2007, 12:27) | ||
| Ronald Masell: | Joo, das war auch sofort meine Intuition, die Hörner sprachen auch dafür. Und der Fuchs, richtig urtümlich, eigentlcih gar nicht wie man sich einen Fuchs kennen. Ich fand die Zwergwildschweine am besten. Ich kenne sie noch in Natura aus Zürich. Ach waren das Zeiten. (13.03.2007, 11:29) | ||
| Michael Mettler: | Bei der kurz zu sehenden Profilaufnahme des Wildyaks fühlte ich mich übrigens in Kopf- und Hornform spontan an einen Kouprey erinnert - viel weniger an einen Hausyak. (13.03.2007, 11:21) | ||
| Ronald Masell: | @M.M. zuvorgekommen. Ja, ein absolutes Highlight. das gibts nur alle Jubeljahre mal. (13.03.2007, 09:44) | ||
| Slothlemur: | Ich habe leider nur den schluss gesehen hat mir aber auch sehr gute gefallen. Weiß jemand wann die Dokus aus dem Tierpark Hellabrunn kommen sollen? Habe gelesen im Frühjahr 07. (13.03.2007, 09:37) | ||
| Michael Mettler: | Für jeden "Artensammler" und Freund spektakulärer Tieraufnahmen war die heutige ARD-Doku "Planet Erde: Graswelten" eine Doku der Extraklasse: Mongoleigazelle! Wildyak! Tibetfuchs! Zwergwildschwein! Buntbock! Dazu beeindruckende Massenszenen von Schneegänsen, Blutschnabelwebern, Weißbartgnus und eben den Mongoleigazellen.... Wahnsinn. Außerdem Aufnahmen eines laut Kommentar 30-köpfigen Löwenrudels, das versucht, einen Elefanten von locker 2 m Schulterhöhe (also nicht etwa ein Kalb) zur Strecke zu bringen - der Kill selbst wurde nicht gezeigt, die Szene setzte sich mit fressenden Löwen fort. Alles Nachtaufnahmen - interessant, wie anders doch der Gesichtsausdruck eines so hinlänglich bekannten Tieres wie des Löwen wirkt, wenn die Pupillen weit geöffnet sind. Wer es nicht gesehen hat: Unbedingt auf Wiederholungen oder DVD (ist eine BBC-Doku) lauern! (12.03.2007, 21:34) | ||
| Michael Mettler: | Vielleicht sollte der nächste Zoo, der sich zum Erlebniszoo umbaut, in seine Afrika-Anlage die Kulisse eines Flugzeughangars bauen. Scheint ja authentischer zu sein als Felsenlandschaften, denen viele frei lebende Artgenossen nie begegnen würden... :-) Was ich mich nur gefragt habe: Sind die gezeigten Warzenschwein-Tunnel unter den Zäunen hindurch nicht sogar groß genug, um die Geparden nach draußen gelangen zu lassen? (09.03.2007, 14:24) | ||
| Stefan Schubert: | Um die Frage zu beantworten, ich hab die Sendung gesehen und stimme dem Fazit zu: lohnt sich!!! Zwischendurch war ich auch am zweifeln, wie selbstverständlich die Tiere zwischen Landebahn, Hangar und Fliegern bewegten, ob Südafrika überhaupt eine Fliegerstaffel brauche? (09.03.2007, 11:22) | ||
| Michael Mettler: | Hat jemand gestern die Sendung "Jäger der Landebahn" auf ARTE gesehen? Es geht darin um einen südafrikanischen Luftwaffen-Stützpunkt und die frei lebende Tierwelt, die ihn besiedelt (und teilweise Probleme bereitet). So ähnlich wie in der älteren Doku "Die fliegenden Katzen", wo Karakals auf einem solchen Stützpunkt angesiedelt wurden, um die Perlhühner zu dezimieren - nur dass diesmal zwei männliche Geparden als "Wachhunde" fungierten. Neben einigen Aufnahmen von Tierarten, die man höchst selten in Dokus sieht (Steppenducker, Steinböckchen, Nyala, Kapwaran und eine Fledermausart mit Bulldoggengesicht und langem Schwanz), gab es auch zwei sehr bemerkenswerte Szenen mit den Geparden: In einer davon zieht sich ein Leopard vor den beiden zurück (das hätte ich eher umgekehrt erwartet), in der anderen interessieren sie sich für eine Steppenduckergeiß hinter einem Maschendrahtzaun, die aber (im Schutze des Zauns) kurzerhand mit Kopfstößen auf die Geparden losgeht! In beiden Szenen sind die beteiligten Tierarten gleichzeitig im Bild zu sehen, es sind also keine durch geschickten Schnitt getürkten Geschichten, wie sie leider oft zu sehen sind. Gestellt dürften dagegen einige Nahaufnahmen von Ratten und der Jagd eines Felsenpythons auf diese gewesen sein. Die Ratten entsprachen nämlich im Aussehen der Zuchtform "Irische Ratte" (schokobraun mit weißen Füßen und weißer Schwanzspitze) - es sei denn, das ist auch eine natürliche Farbmorphe, die in Südafrika frei lebt.... Die Sendung wird Ende nächster Woche im Nachmittagsprogramm wiederholt. Lohnt sich! (09.03.2007, 09:29) | ||
| Michael Mettler: | ...welche dir dann mal eben die halbe Bude umräumen, weil es so angeblich "viel besser rüberkommt". Hatte ich schon mal zu meinen Nager-Zeiten und muss ich nicht nochmal haben.... Die Sendung wird dann wohl "Welpe, Küken & Co." heißen, oder? (04.02.2007, 10:28) | ||
| Jennifer Weilguni: | Naja, ich hab ja schon so eine anhängliche Flaschenaufzucht zu Hause, aber erstens ist mein Kater mit seinen mittlerweile 9 Jahren alles andere, als ein "kindlicher" Jungtiercharakter und zweitens fände ich es nicht so prickelnd, Fernsehkameras samt Teams in meiner Wohnung zu haben. (03.02.2007, 21:40) | ||
| Klaus Schüling: | Ich bin soeben gebeten worden, folgenden Aufruf zu veröffentlichen: Hallo, Menschen, die Tiere halten, haben eine enge Beziehung zu ihrem Tier. Besonders intensiv wird die Bindung und Prägung auf den Menschen bei Handaufzuchten. Das bedeutet viel Arbeit und persönlichen Einsatz. Dabei ergibt sich eine Handaufzucht in der Regel aus einer Notlage, weil die Aufzucht von der Tiermutter immer besser ist, als die Aufzucht von Menschenhand. Wenn Sie so eine Tier-Mutti oder ein Tier-Papi sind, sich besonders intensiv um Ihren Schützling kümmern müssen auch ohne Handaufzucht, dann sind Sie genau die Person, die wir suchen. Menschen und ihre enge Beziehung zum Tier stehen im Mittelpunkt einer Reihe von Beiträgen, die wir für das öffentlich-rechtliche Fernsehen produzieren. Wir würden uns freuen, wenn sie uns kurz Ihre Geschichte schildern, Ihr Tier und sich selbst vorstellen vorausgesetzt, Sie möchten, dass anderen Menschen Ihre, und die Geschichte Ihres Tieres erfahren. Da es sich hier um Beiträge für das Fernsehen handelt, freue ich mich besonders über Antworten von Tierhaltern, deren Zöglinge noch den kindlichen Jungtier-Charakter besitzen und auch noch so aussehen. Ich freue mich auf Ihre Geschichte! Mit freundlichen Grüßen Thomas Mosebach Context TV GmbH Lützowplatz 9 10785 Berlin phone: +49 (0)30 263 978 0 mobil: +49 (0) 171 26 52 172 fax: +49 (0)30 263 978 29 mail: mosebach@context.tv (03.02.2007, 18:41) | ||
| Michael Mettler: | Ich finde das auch gar nicht so unwahrscheinlich. Erstens wurden Hunde in diesen Zeiten bei uns noch viel mehr als "landwirtschaftliche Nutztiere" betrachtet und eingesetzt als heute, und zweitens liest man in Chroniken nicht gerade selten, dass die Zoos immer wieder wertvolle Raubtiere durch Verfütterung von Fleisch kranker Pferde verloren. Da war eine Eigenzucht von "Futterhunden" unter kontrollierten Bedingungen - immerhin eine recht fruchtbare Tierart mit kurzer Tragzeit und mit billigen Abfällen zu ernähren - ein damals ebenso nahe liegender Gedanke wie der heutige, überzählige Antilopen oder Zebras an Großkatzen zu verfüttern. Nebenbei bemerkt steht in fast jedem Afrika-Buch, dass ein Leopard für Hundefleisch alles Andere liegen lässt.... (22.01.2007, 21:15) | ||
| IP66: | Vermutlich Hunde in Hasenkäfigen - aber er spricht wirklich von Hunden, und es war doch vermutlich sinnvoller, Löwen mit Hunden als mit Rindern zu füttern, oder mit Pferdefleisch, daß ja im Zeitalter der Kutschen noch recht billig zu haben war. (22.01.2007, 20:34) | ||
| Marco: | Nanu... aber ob er dort wirklich Hunde hat züchten lassen, oder doch eher Hasen o.ä.? (18.01.2007, 14:32) | ||
| IP66: | Bodinus schreibt, er habe den Hundezwinger des berliner Zoos auch genutzt, um Futter für die Raubtiere zu züchten - offensichtlich waren seine Zooaktionäre nicht entsetzt, wenn niedliche Welpen im Tigerrachen landeten - vielleicht waren selbst in einer Großstadt wie dem Berlin der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Bindungen an Landleben und Schlachtungswahrheit noch größer. (18.01.2007, 14:28) | ||
| Sabby: | Richtig! Das ist ja das kuriose! Lieber Tiere aus grausamer Massentierhaltung "verwenden", denn denen hat man ja vorher nicht in die Augen gesehen. Man sieht ja sehr oft, dass Besucher sich extrem ekeln, und dieses Gefühl auch lautstark preisgeben ;-), wenn z.B. ein Luchs auf einem toten Küken rumkaut. Und anschließend werden im zooeigenen Imbiss Chicken Wings verspeist... Unglaublich. (18.01.2007, 14:08) | ||
| Marco: | ....und auch der Tierschützer sich freuen könnte, zumal das Zebra nicht in den Schlachthof deportiert werden musste und auch vorher ein gutes Leben fernab der Massentierhaltung hatte! (18.01.2007, 11:24) | ||
| Michael Mettler: | Zumal zoo-aufgewachsene Tiere mit Sicherheit eher gesundes "Bio-Fleisch" darstellen als die Rinderhälfte aus dem Schlachthof. (18.01.2007, 10:25) | ||
| Jennifer Weilguni: | Also das beste Futter für eine Katze ist und bleibt eben ein komplettes beutetier mit Haut und Haar. So stellt in etwa eine Maus die artgerechteste Ernährung für eine Hauskate dar ( tut mir leid, liebe Mitarbeiter von Whiskas, Sheba und Co aber so ist es nunmal). Das gilt natürlich auch für Großkatzen. Wie viele Mäuse man allerdings bräuchte um einen stattlichen Kater wie Menelaos satt zu bekommen weiss ich nicht, warum dann also nicht Beutetiere in seiner Größenordnung anbieten. Vor allem bei Huftieren stellt sich ja ohnehin immer die Frage, wohin mit überflüssigen Hengsten/Böcken. Reine Junggesellengruppen sind ja mehr als nur selten, was also soll man mit den überzähligen Tieren machen..? Dann doch lieber in zooeigenem Interesse und zum Wohle der Tiere verwerten, als sie irgendwo zu stapeln. Und wie schon gesagt, mir fällt auch kein Grund ein, warum es einen Unterschied macht ob man nun Pferdefleisch oder Zebrafleisch verfüttert. (18.01.2007, 08:47) | ||
| Marco: | Soweit ich weiß, dürfen Tiere, die eines natürlichen Todes sterben, nicht verfüttert und auch nicht für den menschlichen Verzehr verwertet werden, sondern müssen vernichtet werden. Wie auch immer, an einem Bison-Jährling ist viel dran, also sollten die Zoos eifrig Bisons züchten... ;-) (18.01.2007, 02:01) | ||
| ZooFanKarlsruhe: | Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Blessbock auf dem Bild unten ist eines natürlichen Todes gestorben. Sowas ist eher ne Ausnahme als Futter für die Großkatzen aber sicher die natürlichste Verwertung des Tierkörpers. (18.01.2007, 01:55) | ||
| ZooFanKarlsruhe: | Ich finde es aber gut, dass sich die Zoos von solchen Besucher-Protesten nicht beeindrucken lassen und ihren Katzen auch weiterhin Kaninchen mit Fell oder Antilopen anbieten, denn die freuen sich über ein so natürliches Nahrungsangebot wie man zum Beispiel hier dem Karlsuher Löwen "Menelaos" ansieht: http://img407.imageshack.us/img407/5199/menelaosblessbockob2.jpg (18.01.2007, 01:38) | ||
| Michael Mettler: | Vielleicht haben sich die Zoos das Problem sogar selbst herangezüchtet. Wenn man sich in der Außendarstellung als "Arche Noah" bezeichnet (also als Rettungsschiff!!), wirkt es natürlich merkwürdig, wenn man die einen "Passagiere" den anderen auftafelt. Ähnlich gelagert ist ja die Diskussion, ob man unvermittelbare Tierheim-Tiere einschläfern darf (selbst wenn die nicht "verwertet" werden). Auch da entsteht das Missfallen wahrscheinlich aus dem Widerspruch, dass die Tiere erst "gerettet" und dann getötet würden. Volkes Meinung scheint sich aber erst in den letzten Jahrzehnten in diese Richtung entwickelt zu haben. Hediger schrieb in seinen Lebenserinnerungen, dass er selbst nach der Amtsübernahme in einem "seiner" Schweizer Zoos verfügt hatte, dass die Bevölkerung nicht mehr überzählige Hunde und Katzen zum Verfüttern am Zoo abgeben konnte. Auch berichtet er darin, dass früher im Berner Bärengraben jährlich ein Bär zur Verwertung geschossen wurde. Um den Bogen zurück zum Thema TV zu schlagen: Kurios ist der Widerspruch in der Publikumsmeinung auch hier. So gut wie keine TV-Doku über Wildtiere kommt ohne Szenen aus, in denen ein Beutetier gerissen wird - die ganzen Filme über die Gnuwanderung werden offensichtlich hauptsächlich deswegen gedreht. Und die Zuschauer sind begeistert bzw. "angenehm gegruselt". Dokus über Massentierhaltung lösen hingegen eher Ekelgefühl und Wut aus. Trotzdem isst Otto Normalverbraucher problemlos Hähnchen und Schweinefleisch und schüttelt sich bei dem Gedanken, einen "Exoten" an Zootiere zu verfüttern oder selbst zu essen - verkehrte Welt! (17.01.2007, 14:56) | ||
| Jennifer Weilguni: | In Bad Mergentheim werden im Restaurant Tiere des Parks zubereitet und in vielen Wildparks kann man das Wildbret sogar kaufen. Weiss dann nicht, was so störend daran sein soll, etwa einen Zebrahengst zu verfüttern. Ich könnte mir auch denken, dass der ein oder andere Bewohner eines Streichelzoos oder Meerschweinchen/Kaninchengehege den Weg in den Magen anderer Zooinsassen findet. Seltsam finde ich, dass es ach so viele Menschen verwerflich finden, wenn in Zoos Antilopen verfüttert werden, selber aber aus ihrem Urlaub nach Hause kommen und damit prahken nun zu wissen, wie Springbock, Giraffe und Co schmecken.. (17.01.2007, 13:34) | ||
| Sabby: | Ist ja meinstens so. Die Menschen sind bereit, Schweine, Kühe, Hasen, Hühner usw zu essen, die meistens sogar zu Lebzeiten unsägliches Leid erfahren mussten. Wenn es aber dann um exotische Tiere geht, die zudem noch an Fleischfresser verfüttert werden, was ja nur natürlich ist, dann ist das Geheule groß. Das kann ich einfach nicht verstehen! (17.01.2007, 09:56) | ||
| Michael Mettler: | Wäre mal interessant, welche Reaktionen auf eine solche Umfrage bei den Besuchern eines Wildparks kämen. In Springe z.B. stehen Gerichte wie Hirschragout oder Wildschweinkeule auf der Speisekarte der Parkgaststätte, und das scheint dem Park keine Probleme zu bereiten. Sollte sich die Abneigung etwa nur auf die Verwertung von Exoten beziehen? (17.01.2007, 09:09) | ||
| Jennifer Weilguni: | Gestern Abend kam auf mdr in der Sendung "exakt" ein Beitrag über die Verfütterung überzähliger Huftiere in zoologischen Einrichtungen. Habe leider nur den Schluss gesehen. Seltsamerweise scheinen Zoobesucher ein großes Problem damit zu haben, wenn Antilopen, Zebras und Hirsche verfüttert werden. (17.01.2007, 08:02) | ||
| Sacha Beuth: | @Ronald Masell: Könnte von der Spieldauer her stimmen. Trotzdem bin ich nicht sicher, ob es die Serie aus dem gesuchten Zeitraum ist. Aber immerhin ist von dem "jungen Afrik. Elefanten" in München die Rede. Warten wirs ab. Ein Dankeschön gibts ohnehin schon mal :-) (03.01.2007, 20:03) | ||
| Ronald Masell: | @Sacha Jepp, da war was. Ich glaube das war eine Serie des Bayrischen Rundfunks. Vielleicht hilft dir dieser Link weiter: http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=208843 (03.01.2007, 16:31) | ||
| Sacha Beuth: | Kann sich noch jemand von Euch an einen alten Vorläufer von "Abenteuer Zoo" erinnern?: Irgendwann zwischen Ende der 60er Jahren und Anfang der 80er Jahre wurde eine Sendereihe ausgestrahlt, die "Die Zoos der Welt" oder so ähnlich hiess. Mir sind davon nur noch drei Berichte in Erinnerung (war damals noch sehr klein). Einmal vom Zoo Colombo (Sri Lanka), einmal Mexico-City und einmal vom Zoo Neapel (hier wurde auch der zum Zoo gehörende Krater gezeigt, in dem afrik. Steppentiere wie in freier Wildbahn leb(t)en). Weiss jemand mehr und hat vielleicht zufällig eine Ahnung, ob und wo man diese Sendereihe bekommen kann? Vielen Dank schon jetzt für Eure Erinnerungen und Eure Tipps dazu. (03.01.2007, 16:10) | ||
| JT99: | @Andreas Hartung: Die Nilwarane sind "Eindringlinge", die sich so zu sagen selber mit den Schuhschnäbeln vergesellschaftet haben. Sie werden in deren Gehege geduldet, da sie keine Gefahr für die Tiere darstellen. Ich weiss aber auch, dass im Zoo versucht wird, mit den Schuhschnäbeln zu züchten. Was dann mit den Waranen gemacht wird, weiss ich nicht. (31.12.2006, 13:13) | ||
| Sebastian Dahl: | Hier ist übrigens die Internetseite des Zoos: http://uweczoo.org/ (31.12.2006, 10:56) | ||
| Andreas Hartung: | Habe die Sendung bisher nicht gesehen - werden in Entebbe wirklich regulär Schuhschnäbel mit Nilwaranen vergesellschaftet, oder sind Letztere eher "Eindringlinge"? (30.12.2006, 23:27) | ||
| JT99: | Naja in Entebbe klappt es ja auch. Aber ideal wäre es natürlich nicht wenn es zu einer Zucht kommen sollte;) Vielleicht gäbe es dann die Möglichkeit, diese Tiere von einander zu trennen. (30.12.2006, 22:45) | ||
| th.oma.s: | @michael mettler: auf alle fälle gibt es dann keine probleme mit handaufzuchten. (30.12.2006, 22:21) | ||
| Michel Mettler: | Nilwarane sind Nesträuber - nicht gerade die netteste Nachbarschaft für eine Vogelart, bei der noch die Welterstzucht aussteht.... (30.12.2006, 21:43) | ||
| JT99: | Wären sie denn nicht in einer seperaten Voliere in einer Tropenhalle denkbar? Könnte ich mir schon vorstellen...eine Afrika Tropenhalle mit Schuhschnäbeln wäre doch was feines. Und vergesellschaftet mit Nilwaranen wie in Entebbe mit Sicherheit auch für "normale" Besucher interessant. (30.12.2006, 19:40) | ||
| Michael Mettler: | Ergänzt durch ein Winterquartier wäre eine solche Schuhschnabelvoliere auch bei uns machbar, wenn auch nicht mit Lungenfischen im Wasser. Nur würden sich unsere Zoobesucher (und auch manche Zoodirektoren) wohl nicht damit zufrieden geben, dass in einer derart großen Anlage "nur" zwei Schuhschnäbel leben, wo sie doch die meiste Zeit des Tages wie ausgestopft herumstehen.... :-) (30.12.2006, 17:52) | ||
| Sebastian Dahl: | Ich habe die Sendung vor längerer Zeit auch schon einmal gesehen. Der Zoo von Entebbe scheint wirklich faszinierend zu sein. (30.12.2006, 17:13) | ||
| JT99: | Hat jemand die heutige Sendung über den Zoo Entebbe gesehen? Fand ich wirklich sehr gut. Natürlich ziemlich Schimpansenlastig, aber mir hat es gefallen. Der kleine Mann ist mir ziemlich ans Herz gewachsen;) Ansonsten fand ich den kompletten Zoo rundum gelungen. Die tollen Anlagen für Antilopen und Schuhschnäpel waren nur ein paar Highlights. Wobei es der Zoo aufgrund des Klimas natürlich einfacher hat. Würde ihn gerne mal besuchen. (30.12.2006, 14:01) | ||
| Marco: | "Tierisch Kölsch" geht weiter. Im nächsten Jahr entstehen 80 (!) neue Folgen. (23.12.2006, 02:33) | ||
| Langhals: | Keine Panik, Abenteuer Zoo ist mittlerweile auch auf DVD erhältlich, aber jede Folge für sich. (22.12.2006, 17:25) | ||
| Michael Mettler: | Zwar leider noch nicht die drei letzten Sendungen - habe ich alle drei verpasst :-( -, aber sieben vorangegangene Folgen von "Abenteuer Zoo" werden ab 27.12. jeweils um 13.15 Uhr auf 3sat wiederholt. Darunter Entebbe und Duisburg. (22.12.2006, 15:12) | ||
| Zoosammler: | Hilfe! Wie konnte das nur an dem Forum (und mir) vorbeigehen? Abenteuer Zoo geht weiter! Und ausgerechnet aus Prag kam die erste neue Folge letzten Sonntag - wer hat sie gesehen und kann berichten (ich habe sie leider verpasst)? Heute zeigt der MDR eine Folge aus dem Zoo Eberswalde, danach ist dann Rostock dran. Damit ist Abenteuer Zoo auch im 14. Jahr des Bestehens noch existent, ich bin gespannt, wie die Qualität der neuen Folgen ist. (19.11.2006, 00:57) | ||
| Michael Mettler: | Auf Hippo-Internet-Recherche nach dem Flusspferd des Circus Togni bin ich gestern auf einer allgemeinen Circus-Seite gelandet, auf der auch das Stukenbrock-Gastspiel von Togni-Elefanten im letzten Jahr erwähnt wird. 2005 waren es nach diesem Artikel 5 Elefanten, die namentlich aufgelistet sind - eine Burma war aber nicht dabei. (25.10.2006, 09:06) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Hannes Inwiefern sich die Fische gegenseitig zählen, weiss ich natürlich auch nicht, letztendlich gibt eben irgendwas den Auslöser dazu, dass sie sich umwandeln. Aber Du hast schon recht, den Zoo"fach"geschäften trau ich auch nicht so ganz, erstens geht es denen eh nur ums verkaufen und zweitens mangelt es den meisten eben doch an Kompetenz, darüber könnte ich hier jetzt ganze Bände schreiben, lasse ich aber mal lieber sein, denn das ist ja dann wieder zu sehr abweichend vom Thema. Letztendlich ist es aber auf jeden Fall so, dass diese Umwandlung auf keinen Fall mit den Mückenlavrn zusammenhängt und auch stattfindet, wenn diese nicht verfüttert werden. (25.10.2006, 08:07) | ||
| Hannes: | Kannste ruhig rauslassen ich trau eh niemand aus Zoo"Fach"geschäften. Genau diese Begründung steht im Lehrbuch aber warum verwandeln sich immer noch Schwerträgerweibchen in Männer wenn das Aquarium voll von denen ist? Naja ist ja auch egal. Zu den ital.Elefanten welche in Stukenbrock stehen. Ich muss sagen das ich in der Doku dachte das diese zu den schönsten (beim kurze Anblich) Asiaten gehörten die ich je gesehen habe. Der Park sieht ja doch wohl ziemlich veranzt aus aber wenn ich mal im Netz nach tatsächlich verstößen suche, auch zu Hodenhagen, finde ich nur Seiten von absoluten Zoogegenern die keine fundierte Begründungen liefern können und nur mit dem "isso" Argument kommen. Ich weiß das Thema hatten wir schon aber wenn die sich seit diesem Jahr wirklich Zoo nennen dürfen AUFGRUND VON ZUCHTERFOLGEN (24.10.2006, 21:19) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Hannes Entschuldige, wenn ich das so sage, aber was man Deinem Freund da erzählt hat, ist absoluter Quatsch, ich habe jahrelang Lebendgebährende Zahnkarpfen, darunter auch Schwertträger mit Erfolg nachgezüchtet und mit Mückenlarven weissen wie roten, gefroren, frisch und getrocknet nur positive Erfahrungen gemacht. Fakt ist aber, dass Schwertträgerweibchen bei Männermamgel ein Schwert, sowie ein Gonopodium ( also eine Art Penis) ausbilden um dann die Rolle des Männchens zu übernehmen, Dieses Phänomen tritt auch bei anderen Fischarten, darunter auch Salzwasserfischen wie etwa dem Clownfisch auf ( hier allerdings ohne Schrt und Gonopodium) und diese werden ja in der Regel nicht mit Mückenlarven gefüttert. An Giftstoffen in selbigen wird es also kaum gelegen haben, eher an zu geringem Männerbesatz. ( So, Lehrermütze wieder abnehm, endlich habe ich auch mal einen wichtigen Beitrag leisten können :-)) (24.10.2006, 21:07) | ||
| Hannes: | Ein freund von mir hat versucht Schwertträger(Zierfische) zu halten. Er hat es geschaft ca. 20 Weibchen in einem langen Zeitraum aus verschiedenen Läden zu Männchen umzufunktionieren. Der gute Mann war echt am verzweifeln bis man ihm sagte er solle keine Mückenlarven mehr verfüttern da dort wahrscheinlich Giftstoffe drin waren welche die Wandlung herbeiführten. (24.10.2006, 15:02) | ||
| Michael Mettler: | Schon möglich. Andererseits gibt es auch bei anderen Tierarten gelegentlich Fälle von "Vermännlichung" in unterschiedlicher Ausprägung. In Hannover gab es z.B. eine Pferdeantilopenkuh, die mit zunehmenden Alter die Färbung eines Bullen bekam, und ich habe auch schon von Haus- oder Fasanenhennen gelesen, die hahnenfiedrig wurden (darüber wissen wahrscheinlich die Geflügelkenner hier im Forum mehr?). In beiden Fällen dürfte wohl kaum ein Verhütungsmittel in Frage kommen, eher eine natürliche Hormonstörung. Und bei Löwen des Tsavo-Parks wurde umgekehrt bekannt, dass die Kater kaum Mähnenbildung zeigen, aber beide Geschlechter über einen ungewöhnlich hohen Testosteronspiegel verfügen, auf den man die besondere "Aggressivität" (das Wort ist in diesem Zusammenhang nicht ganz richtig) dieser Population zurück führt. (24.10.2006, 14:49) | ||
| Sven P. Peter: | Die Löwin Babsi in Berlin sah auch ma wie ein Kater aus. Das kommt nicht etwa von selbst, sondern durch die Hormone die zur verhütung gegeben werden. Das selbe wird in Stuckenbrock vorliegen. Aber das sagen sie lieber nicht, denn so ist ja eine viel bessere atraktion in den Berichten... (24.10.2006, 14:16) | ||
| Michael Mettler: | Ich habe zwar schon Bilder von Löwinnen mit Mähnenwuchs gesehen (sogar aus dem Freiland), aber das ging nicht über Backenbart und "Irokesenkamm" hinaus, wie bei einem Jungkater mit beginnendem Mähnenwachstum. Aber die Stukenbrocker Löwen würde auf den ersten Blick als erwachsener Kater durchgehen, sowas kannte ich noch nicht. Ich weiß nicht, ob Schielen bei Löwen erblich ist, aber bei Tigern soll es so sein und bei Siamkatzen ist es das definitiv; also finde ich, dass man schielende Löwen vorsichtshalber nicht zur Zucht einsetzen sollte - egal ob Weißling oder reinblütiger Inder. Wobei das Beispiel von Sven mal wieder zeigt, dass solche Defekte nicht auf die "Farbenzucht" beschränkt sind. (24.10.2006, 09:18) | ||
| Jennifer Weilguni: | Die Stukenbrock Sendung habe ich auch gesehen.. selbst mir als bekennender "Löwenfan" war es neu, dass sowas bei Löwinnen auftreten kann. Ich kenne zwar einige unbemähnte Löwenmänner, die ihren Kopfschmuck nach der Kastration verloren haben aber von einer Löwin mit Mähne habe ich noch nie gehört. Kommt sowas denn eigentlich öfter vor, oder sind Stukenbrock und Berlin damit eher Einzelfälle ? (24.10.2006, 07:39) | ||
| Benjamin Grabbe: | Die Elefanten kommen vom American Circus der Familie Togni. (23.10.2006, 22:56) | ||
| Sven P. Peter: | Diese "Mähne" bei weibchen kommt meist nach Hormonbehandlungen zur verhütung. Hatte man in Berlin auch schon. Ebenfalls in berlin (aber nu nicht Zoo sondern TP) schielt eine der Löwinnen (Inderin) mit denen gezüchtet werden soll schlimmer als Clarece der Löwe von Daktari. (23.10.2006, 22:55) | ||
| Michael Mettler: | Habe mir die Stukenbrock-Sendung angesehen. Die vier italienischen Elefanten wurden darin auch gezeigt und von einem nicht namentlich genannten italienischen Circus gesprochen; eine der Kühe heißt Burma. Kurios übrigens, dass der Elefantenpfleger erst vor zwei Monaten in einer Kabel-Eins-Doku als Berufsneuling bezeichnet wurde, laut der gestrigen Sendung aber schon 19 Jahre mit Elefanten arbeitet. Soviel zu Medienberichten - und was stimmt nun? In den Kurzmeldungen aus anderen Zoos gab es auch ein paar Bilder vom "Kampf der Giganten" im Kölner Elefantenpark nebst Aufnahmen von Sang Raja mit frisch abgebrochenem Stoßzahn und offen liegendem Wurzelkanal.... Ansonsten wie erwartet (und betitelt) viel über Löwen und Tiger in allen möglichen Farben - einen Golden Tabby ("weißgoldener" Tiger) gibt es also inzwischen auch in Stukenbrock. Wie mehrfach erwähnt habe ich mit "Fehlfarben" bei Großkatzen keine Probleme bzw. finde sie sogar interessant und attraktiv - so lange sie gesund sind. Angesichts der Tatsache, dass in Stukenbrock ein schielender (!) weißer Löwe (ja: Löwe, nicht Tiger - bei denen trat das ja schon häufiger auf) zur Weiterzucht verwendet wird, stellten sich mir aber die Nackenhaare auf - das ist nun wirklich grob fahrlässig. Fehlt eigentlich nur noch ein Liger aus weißem Löwen x weißem Tiger.... Interessant fand ich die Sequenz über eine Löwin, die mit zunehmendem Alter "vermännlicht" ist und inzwischen eine prächtige Mähne trägt, die der eines Katers kaum nachsteht - allerdings ist sie seitdem nicht mehr "gesellschaftsfähig" und duldet als einzigen Artgenossen ihre Schwester. (23.10.2006, 22:34) | ||
| Frank-Walter Büschner: | @Saya: Danke...so ein Schwachsinn (12.10.2006, 20:33) | ||
| Saya: | Jau, das mit den Pavianfingern im Zooshop war Ironie. Stukenbrock hat für den Sommer 4-5 Elefanten aus einem italienischen Circus ausgeliehen, wie letztes Jahr auch schon. Das sind bestimmt die auf dem Foto. (12.10.2006, 20:27) | ||
| Frank-Walter Büschner: | Ähm, auf www.zooelefant.de steht, das der Safaripark Stukenbrock 1,3 Elefanten hält, davon aber nur 0,1 Asiatisch ist. Aber auf der HP des Parks (http://www.safaripark-stukenbrock.de) Aber wenn man dann auf den Bericht über das WDR Fernsehteam klickt, sehe ich da eineutig Bilder von 4 Weiblichen Asiatinnen...bin ich etwa schwer von Begriff oder was?! Wäre nett, wenn mich einer aufklären würde :-) (12.10.2006, 20:19) | ||
| ?: | Um mal zu eigentlichen Thema zurückzukehren. Ab dem 22.1o läuft im Ersten um 16 Uhr 10 eine Zoo-Doku-Soap müßte die erste sein, glaube ich, mit dem Titel " Erdmännchen, Giraffe und Co ", auch der Titel ist originell gewählt, und zwar aus den Zoos Kronberg und Frankfurt. Ich habe noch nicht mal eine Folge irgendeiner Zoo-Doku gesehen, aber diese werde ich sogar aufzeichnen, ich wette, da gibt es viel zu lachen, eine Zoo-Doku aus Kronberg. Eigentlich müßte die unter dem Titel laufen " Giraffe, Handwerker, Krankenhaus und Co" (12.10.2006, 20:18) | ||
| Bilbo Beutlin: | Wenn ich all das lese, kann ich nur noch den Kopf schütteln. Aber das Pavianfinger im Zooshop verkauft werden, ist nur Ironie,oder ? Ich hoffe, ich klinge jetzt nicht naiv, aber manchmal habe ich so meine Probleme , ironische Bemerkungen auch als solche zu erkennen. (12.10.2006, 20:11) | ||
| Michael Mettler: | Eine Giraffe mit weit ausgewachsenen Hufen, die ich bei meinem letzten Besuch sah, drehte auf der Safarianlage enge Stereotypierunden, obwohl sie rein theoretisch jede Menge Platz gehabt hätte. Aber es passte ja ein Pfleger (?) auf, dass sich die Giraffen nicht zu weit vom Treibgang zum Stall entfernten - aus dem von Hannes genannten Grund mit dem Elefanten. (12.10.2006, 17:57) | ||
| Hannes: | Berberaffen haben keine Schwänze die abgefahren werden können. Zu den Gnus und Zebras: Die Tiere werden ja zusammen gehalten auf einer zuerst schön weitläufg ausehenden Safarianlage. Da sich die Tiere jedoch eventuell in die Quere kommen könnten werden sie ständig von HiWis auseinandergetrieben. Ähnlich wird es mit den Giraffen gehandhabt welche jedesmal wenn die Elefanten wegen Elefantenreitens durch die Anlage müssen zurück in den Stall getrieben werden und ihn deshalb garnicht erst weit verlassen dürfen. (12.10.2006, 17:50) | ||
| Saya: | es gibt bei den "Weißen" bestimmt auch gesunde Tiere, aber eben auch viele mit Gesundheitsproblemen. Durch die Affenanlage fährt ein Zug, und es war auffällig dass vielen Affen Körperteile fehlten, weil sie irgendwie eingequetscht worden sind. Inwzischen hat man die Paviane gegen Berberaffen ausgetauscht, keine Ahnung, wo die Paviane hin sind - angeblich zur Gründung neuer Zuchtgruppen an andere Zoos, was ein Märchen sein dürfte - schätzungsweise an Händler oder euthanasiert, eine Antwort auf die Frage habe ich nicht bekommen. Ob das problem bei den Berberaffen weiter betseht, weiß ich nicht. Das Forum gehört denen, die könnne löschen und sperren wen sie wollen, versuch doch auch mal, dich anzumelden und die Safariparkjünger aufzuklären! (11.10.2006, 19:47) | ||
| Bilbo Beutlin: | Das klingt wirklich schlimm, das die Zucht von weißen Großkatzen eine Qualzucht ist, habe ich nicht gewußt. Ich sehe das jetzt wohl mit etwas anderen Augen. Aberd as Forum interessiert mich, es ist ja unglaublich, das die Beiträge ändern oder Teilnehmer sperren, nur weil deren Meinung für die Betreiber des Parkes sehr unbequem ist. Was ist denn jetzt mit der Paviangeschichte ? (11.10.2006, 19:41) | ||
| Saya: | Das schlimmste ist, in Stukenbrock wird die Zucht von den "Weißen" als Artenschutz verkauft, wer versucht im Forum den Safaripark-Fans die Wahrheit zu erzählen wird schnell gesperrt und die Beiträge geändert. Die beide Löwenweibchen sind auch nur für den Sommer zur Hochsaison nach Schweden ausgeliehen gewesen, schätzungsweise gegen viel Geld, nun sind sie wieder zurück in Stuckenbrock, aber nächstes Jahr sollen sie wieder nach Schweden! Dieses ganze völlig überflüssige und für die Tiere mega-stressige Hin und Her wird frecherweise auch noch als sinnvolle Kooperation in einem wichtigen Zuchtprojekt verkauft. Das ist Verarschung der Besucher pur. Der Park sieht allerdings nicht gut aus, vieles sehr heruntergekommen, vielleicht kommt irgendwann die erlösende Pleite? (11.10.2006, 19:26) | ||
| Shensi-Takin: | Was falsch an der Haltung der weißen Tiger/ Löwen in Studenbrock ist? Die eher nicht optimale Haltung dieser wie auch anderer Arten mal außen vorgelasssen: 1.) Weiße Tiger, Golden Tabby Tiger etc. sind nicht so einfach mit "normalen" Tigern zu vergleichen: es handelt es um gezielte Farbzuchten, die in der Natur so gut wie nie vorkommen. Leider kommt es infolge dieser Zucht aufgrund einer sehr geringen Zuchtbasis zunehmend zu Zeichen von Inzuchtdepression: Mißbildungen ("Bulldog"-Köpfe), erbliche Krankheiten/Degenerationsschäden(Taubheit, Organfehlfunktionen, ZNS-Schäden...) samt Verhaltensabnormalien. Ähnliches lässt sich auch über die weißen Löwen sagen. Institutionen, die weiße Tiger züchten, machen sich also eigentlich eines Verstoßes gg. §11b (Qualzuchten) des TschG schuldig-was allerdings bislang nicht geahndet wird. 2.) Es findet eine Täuschung der "Verbraucher", sprich der Besucher statt; die Tiere sind weder selten noch eine eigene Art/Unterart. Es wird somit nur eine kommerzielle Ausnutzung des Begriffs "Artenschutzes" betrieben. 3) Die Sendung über den fehlgeschlagenen Transport der jungen weißen Löwen liess gelinde gesagt Zweifel ob der Befähigung der Betreiber des sog. "Zoos" aufkommen: unter Heranziehung eines Fachtierarztes für Zoo-und Wildtiere hätte den Jungen vor der Abfahrt ein Sedativum(wie es in Zoos bei aufgeregten Tieren durchaus üblich ist)gegeben werden können-was sowohl für Tier und Mensch die Fahrt weitaus leichter und weniger streßvoll gestaltet hätte... (11.10.2006, 19:18) | ||
| Bilbo Beutlin: | Ich kenne den Zoo Stukenbrock nicht. Was ist das denn für eine Geschichte mit den Pavianen und werden dort im Zooshop wirklich Pavianfinger verkauft oder ist das nur ein böser Scherz ? Was ist denn so falsch daran, weiße Löwen und Tiger zu züchten ? Es ist mir klar, das diese Tiere nicht vom Aussterben bedroht sind, aber es sind genauso Tiger, wie die normalfarbigen auch. Und Zebras und Gnus werden doch auch nicht in jedem Zoo zusammengehalten, warum muß das unbedingt in Stukenbrock getan werden ? Danke für die Infos. Bilbo (11.10.2006, 18:54) | ||
| Zoosammler: | @Konstantin Ruske: Vollste Zustimmung in allen Punkten. Grundsätzlich sind diese Soaps ein gar nicht hoch genug zu schätzendes Gut, dennoch hat man als Fernsehzuschauer und Zoofanatiker auch das Recht zu sagen, "ich persönlich brauche das nicht, bzw. mir gefällt das nicht." (11.10.2006, 14:22) | ||
| Shensi-Takin: | Interessanterweise scheint das Phänomen "Zoo-TV" weitgehend auf Europa beschränkt zu sein-meine amerikanischen Kollegen kannten jedenfalls dieses Sendungsformat nicht bzw. nur anhand von Einzelsendungen. Es ist idT wahr, dass derlei Fernsehteams die Arbeit für das Personal erschweren-immer steht jemand fremdes im Weg, alles muss für die Kamera übertrieben gut aussehen, man muss achten, was genau man von sich gibt, was gefilmt bzw. wie es geschnitten wird(weil da mitunter beim Zuschauer ein falscher Eindruck erweckt wird)-das ist durchaus eine weitere unnötige Erschwerung der Arbeit. Andererseits ist es gute Publicity für den Zoo-und für die Fernsehsender die Möglichkeit, recht einfach "saubere", familienfreundliche & allg. beliebte Serienformate zu produzieren. Als derlei Sendungen nur vereinzelt im TV erschien, war es durchaus interessant, mal hin und wieder einen "Blick" in einen fremden Zoo zu werfen. Die Masse an Sendungen und die eigene Arbeit in dem Bereich mit dementsprechender Freizeiteinbuße;) macht mir den Verzicht auf derlei Serien recht leicht...;) (10.10.2006, 22:43) | ||
| th.oma,s: | @konstantin ruske: sehe ich auch, insbesondere das wöchent-liche "original" vom mdr ist m.e. die beste promotionskampaange für die zoos (10.10.2006, 22:23) | ||
| Konstantin Ruske: | Ich kenne sehr viele sehr gute Tierpfleger und messe ihre Qualität nicht daran, ob sie, in welchem Zoo auch immer, medial präsent geworden sind oder nicht. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß es für die Mitabeiter anstrengender wird, wenn ihnen ein Filmteam täglich über die Schulter schaut. Was Leipzig da aber so genial entwickelt hat, daß es völlig verständlicherweise von so vielen kopiert wird, ist in seiner Multiplikator- Wirkung auf das Publikum und somit den potentiellen Zoobesucher nicht hoch genug zu schätzen. Bisher habe ich nicht erlebt, daß Tierpfleger sich vor der Kamera prügeln mußten, sich ausziehen oder operieren ließen, es war einfach ihre mehr oder weniger ehrlich gezeigte Arbeit. Menschenrechte werden da nicht verletzt, aber das Recht des Zuschauers, der Öffentlichkeit auf Informationen aus dem von ihr erst möglich und für sie gemachten Zoo befriedigt.Unter Schmuddel- Tv stelle ich mir anderes vor. Übrigens gehört es für mich auf alle Fälle zu einem guten Tierpfleger, daß er seinen Kollegen fair gegenübertritt und sie nicht difamiert! (10.10.2006, 13:50) | ||
| Konstantin Ruske: | Ich kenne sehr viele sehr gute Tierpfleger und messe ihre Qualität nicht daran, ob sie, in welchem Zoo auch immer, medial präsent geworden sind oder nicht. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß es für die Mitabeiter anstrengender wird, wenn ihnen ein Filmteam täglich über die Schulter schaut. Was Leipzig da aber so genial entwickelt hat, daß es völlig verständlicherweise von so vielen kopiert wird, ist in seiner Multiplikator- Wirkung auf das Publikum und somit den potentiellen Zoobesucher nicht hoch genug zu schätzen. Bisher habe ich nicht erlebt, daß Tierpfleger sich vor der Kamera prügeln mußten, sich ausziehen oder operieren ließen, es war einfach ihre mehr oder weniger ehrlich gezeigte Arbeit. Menschenrechte werden da nicht verletzt, aber das Recht des Zuschauers, der Öffentlichkeit auf Informationen aus dem von ihr erst möglich und für sie gemachten Zoo befriedigt.Unter Schmuddel- Tv stelle ich mir anderes vor. Übrigens gehört es für mich auf alle Fälle zu einem guten Tierpfleger, daß er seinen Kollegen fair gegenübertritt und sie nicht difamiert! (10.10.2006, 13:49) | ||
| Frankfurter: | Ich als Tierpfleger will auf keinen Fall in einer solchen "Schmuddel-Sendung"auftreten, die es leider auch aus Frankfurt gibt, und erst Recht nicht, dort namentlich erwähnt werden. Ich bin Tierpfleger geworden,nicht Schauspieler, und genau das sind die Kollegen in diesen Sendungen, in denen eine nicht unerhebliche Zahl von Szenen und Situationen gestellt sind. In diesen Soaps findet Volksverarschung pur statt ( tut mir Leid, das Schimpfwort, aber anders kann man es nicht nennen )Die meisten meiner Kollegen sehen das genauso, jeder Tierpfleger hat ein Recht, auf seine Privatshäre, wenn manche, wie z.B in Leipzig, es toll finden, sich künstlich zu Stars aufbauschen zu Lassen, Bitte schön. Die haben ganz klar den Beruf verfehlt. Gute Tierpfleger arbeiten anonym und bleiben bescheiden im Hintergrund. (10.10.2006, 06:47) | ||
| Michael Mettler: | Es soll Zoos geben, die ganz bewusst NICHT Thema einer Soap werden wollen - anscheinend bringt das neben dem Werbeeffekt auch Schattenseiten mit sich, die eben nicht jeder Zoo zu tragen bereit ist. (09.10.2006, 22:10) | ||
| Werner Weyler: | Ich kann es kaum noch nachvollziehen, was diese ewige Diskussionen über die Tier- Soups sollen. Warum muß denn alles in Kritik ersticken, bzw. niedergemacht werden. Ob da jetzt der Alltag von Tierpfleger ( in ), oder auch nur eine beschönigte Fassung gezeigt wird, ist doch vollkommen egal. Die Leute interessieren sich für die Tiere und natürlich dann auch für den Zoo. Am Besten ist natürlich, wenn alle Tiere und die Pfleger einen Namen haben ( so werden Stars geboren ). Jedenfalls bekommen die meisten unserer Mitmenschen endlich mal ein wenig Überblick, dass es doch verdammt viele Tierarten gibt. Sie lernen durchs Fernsehen, was wohl heutzutage normal ist. Sie gehen mal wieder in den Zoo und können einzelne Tierarten auseinanderhalten und wenn man sehr viel Glück hat, schauen sie auch auf die Beschilderung. Dann wird aus einem Lama auch nicht mehr irgend so ein Kamel. Vor vielen Jahren schrieb mir Martin Ramsauer, dass in den USA ein förmlicher Ran auf die Zoos stattfinden würde und dies würde bei uns wohl auch zu erwarten sein. Nun leider hat er es nicht mehr erlebt, aber es ist eingetreten. Noch nie nach dem letzten Krieg hatten unsere Zoos einen derartigen Zulauf. Die Haltungsbedingungen, die Darstellung der Tiere, Zuchterfolge es hat sich sehr viel zum Positiven verändert ( leider aber auch zum Nachteil der gehaltenen Artenzahlen ). Diese Berichte über zoologische Gärten haben nun mal sehr hohe Einschaltquoten, hoffentlich bleibt es weiter so, Nein Quatsch, die bereits lange Laufzeit zeigt eindeutig, es besteht absolutes Interesse. Tierpfleger füttern und spielen nicht nur mit den Tieren, die Arbeit der Tierärzte wird verdammt plastisch dokumentiert ( mein Mitleid gilt dem kleinen Löwenmann in Münster aber es musste halt sein ). Mittlerweile kann man einen ganzen Nachmittag sich Zoosendungen anschauen - - - - - aber die Leute kommen wieder in den Zoo - - - - - Ich persönlich hoffe nur, dass demnächst auch Wuppertal dran ist. Es hat sich so viel verändert bei diesem Zoo, der dieses Jahr sein 125jähriges Jubiläum feiern konnte. In den nächsten Jahren wird sich dort noch vieles ändern und dies gewiss positiv. (09.10.2006, 22:04) | ||
| Langhals: | @Saya. Die genaue Zahl erfahrt ihr in meinem Clubmagazin...Scherz Beiseite. Ich weiß nicht, wieviele Schimpansen schon genau für die Serie verbraucht wurden, 6 ist nur eine Einschätzung von mir. Ich denke, die können einen Schimpansen maximal für zwei Jahre gebrauchen, danach muß ein neuer ran. Und wie Lange gibts die Serie schon ? 10 Jahre bestimmt. (09.10.2006, 19:59) | ||
| Saya: | Benjamin Grabbes Beitrag ist wörtlich aus dem Forum des Safariparks Stukenbrock rauskopiert, verfasst von deren Moderator und Safaripark-Angestelltem "Udo". Ich fürchte die meinen es wirklich ernst! nur 6 verheizte Charlie-Hauptdarsteller? Ich hätte gedacht das sind schon viel mehr... (09.10.2006, 19:40) | ||
| Mulan: | Wer wird denn der 1. Clubvorsitzende ? Ich schlage Professor Nogge vor, der hat ja einschlägige "Schimpansen-Erfahrung"und ist"Charly-Fan"der ersten Stunde..... (09.10.2006, 19:37) | ||
| Langhals: | Hmm, ich glaube, Benjamin Grabbes Beitrag war echt....Kreisch. Ich suche noch getreue Fans, die mit mir den " Unser charly "Fanclub gründen wollen. Monatlich soll es ein tolles Magazin mit vielen Infos über die Serie und dessen 6 verheizten Hauptdarstellern geben ( natürlich mit Poster ! ), dazu gibt es gaaanz viele tolle Clubaktionen und zweimal im Jahr ein gaaanz tolles Clubtreffen, natürlich kommen alle mit ihrem Charly-Club-T-Shirt und dazu gibt es natürlich das wöchentliche Regionaltreffen mit gemeinsamen Anschauen von der neuesten " charly"Folge, selbstverständlich auf 20 mal 30 Meter Großbildleinwand und sagenhaftem DTS-Sourround Sound, da bebt die Erde, wenn Charly kreischend durchs Haus tobt...Natürlich gibt es auch eine " Unser Charly "Single Börse (" charly" sucht "Tschita" )um einsame Charly-Fanherzen zusammenzuführen...Wer macht mit ? (09.10.2006, 19:23) | ||
| Michael Mettler: | Sehr unterhaltsam, eure Kommentare :-) Aber mal ehrlich: Ein Dromedar, das in eine Watussikuh verknallt ist, ist vielleicht noch origineller als die hundertste Erdmännchen-Malaienbären-Pinguin-Sequenz in den laufenden Soaps.... (09.10.2006, 19:16) | ||
| Sacha Beuth: | @Langhals: Dank, jetzt ist es klar. Einen Moment lang war ich bezüglich der Ironie doch sehr unsicher.... (und ich hoffe, dass Benjamin Grabbe mit seinem TV-Tipp auf der gleichen Schiene gefahren ist) (09.10.2006, 17:52) | ||
| Langhals: | Natürlich mit Echtheitszertifikat, versteht sich. (09.10.2006, 17:46) | ||
| Langhals: | Jetzt hört aber auf, auf Stukenbrock herumzuhacken ! Es ist der einzige Zoo der Welt, wo Breitmaulnashörner den ganzen Tag mit Kirmesmusik unterhalten werden, kein anderer Zoo tut das für seine Nashörner,also schämt euch. Endlich mal ein Zoo, wo die sich die Giraffenhufe richtig schön auswachsen dürfen und die Tiere im Winter auf ihren eigenen Hufen Schlittschuh laufen können. Endlich mal ein Zoo, wo Paviane wirklich den ganzen Tag beschäftigt sind ( " Autsch, mein Finger. Schon der Vierte, den ich diese Woche verliere " " Mensch Paul, du bist neu hier, ich habe dir doch gesagt, lass die Finger weg von den Zügen und pass auf die Türen auf ! ")Endlich mal ein Zoo, der sich bemüht, Zebras und Gnus konsequent zu trennen, damit es zu keiner Hybridenzucht kommt, endlich mal ein Zoo, der sich den bedrohten Weissen Löwen und Tigern annimmt usw.usw. Ich erwarte ein bisschen mehr Respekt vor solch einem großartigen Zoo ! Ich freue mich schon sehr auf die Sendung. Und in welchem Zooshop außer in Stukenbrock kann man schon echte Pavianfinger kaufen ? (09.10.2006, 17:44) | ||
| Dortmunder: | Ich bin jetzt schon todtraurig darüber, dass ich diese fantastische Sendung auf eigenen Willen verpassen werde !!! Das sich sowas überhaupt Zoo nennen darf *kopfschüttel* (09.10.2006, 12:39) | ||
| Sacha Beuth: | @Langhals: Also, das war jetzt Ironie oder? Denn wenn nicht, kann ich nur sagen: Hilfe, 1500 Folgen über einen Safaripark, in dem lange behauptet wurde, die Weissen Tiger seien eine vom Aussterben bedrohte Art - das kann ja wohl nicht Dein Ernst sein. (09.10.2006, 10:26) | ||
| Langhals: | @Benjamin Grabbe Vielen Dank für den Hinweis ! Das hört sich ja phantastich an, besonders das sich ein Kamel in ein Watussirind verliebt hat, ist ja der Hammer und wirklich unglaublich lustig, wie das Baby von den beiden wohl aussehen wird ? Davon könnte ich mir stundenlang Filme angucken. Zumal ja auch der Safaripark Stukenbrock mit zu besten und schönsten Zoos der Welt gehört, unglaublich, das da noch keine 1500 Folgen lange Doko-Soap gedreht wurde. In Deutschland schlägt er sowieso alle Zoos. Schade, das noch kein Kinofilm dort gedreht wurde. P.S Weißt du, wann endlich die neuen Folgen von"Unser Charly"laufen ? Freue mich schon drauf, das Warten auf die nächste Staffel ist immer so unendlich lang. "Hallo Robbie" finde ich nicht ganz so doll, ist aber auch süß. (08.10.2006, 17:14) | ||
| Benjamin Grabbe: | Hallo Community, hier ein wichtiger Termin für euch: Am Sonntag, 22. Oktober läuft um 20:15 Uhr im WDR-Fernsehen eine richtig tolle Sendung aus dem Safaripark: Die WDR-Tiergeschichten werden nämlich diesmal direkt aus dem Zoo Safaripark übertragen. Dazu gibt es etwa 90 Minuten lang spannende, kuriose und unterhaltsame Filmbeiträge aus der Tierwelt. Zum Beispiel, warum sich Dromedar Sultan in eine Watussi-Kuh verliebt hat oder wie sich die beiden Schweden-Reise-Löwinnen Nala und Lubaya mit dem Löwenmann Abasy anfreunden und viele weitere spannende TV-Filme. Ich kann nur sagen: Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen! (08.10.2006, 16:12) | ||
| Ewok: | Ab morgen, Montag 02.10. um 17:00 Uhr gehts bei "Menschen, Tiere und Doktoren" u.a. um den Tierarzt Martin Straube aus dem Krefelder Zoo. Ich vermute mal dass die Bilder aus Krefeld während der nächsten 14 Tage laufen, bis dann wieder ein anderer Zoo an der Reihe ist (Hagenbeck und Loro Parque liefen auch jeweils zwei Wochen). Insgesamt soll die Serie noch bis nächsten Sommer laufen. (01.10.2006, 20:17) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Zoosammler Mittlerweile stellt sich ja schon fast eher die Frage, wie ein Mensch diese Sendungen NICHT alle sehen kann :-) Wo sie doch täglich auf allen dritten Programmen ständig wiederholt werden. Also ich schaue schon sehr sehr selten fern, aber mir gelingt es doch niemals zu zappen OHNE auf eine Zoo-Soap zu stossen *scmunzel* (28.09.2006, 20:54) | ||
| Zoosammler: | @Sitara: Eine Generaldebatte über Abenteuer Zoo hatten wir schon mal - vielleicht wäre es mal wieder Zeit. ;) Ehe ich ihnen aber widerspreche die Frage: Wie kann EIN Mensch diese Soaps vollständig verfolgen? Ich dachte, dass wäre zeittechnisch eine absolute Unmöglichkeit. (28.09.2006, 20:04) | ||
| Michael Mettler: | Die Zoo-Soaps haben mit Sicherheit einen gewaltigen PR-Effekt für die Zoos und für die Einrichtung Zoo als Ganzes - so gesehen sind sie sehr zu begrüßen. Dass sie nicht von jedem Zoofan begeistert verfolgt werden, dürfte schlichtweg an den unterschiedlichen Interessenlagen liegen. Man sieht ja hier im Forum, welche speziellen Interessen in der Materie Zoo aufeinander treffen. Und so ist das bei "Abenteuer Zoo" doch auch: Als damals San Diego angekündigt wurde, habe ich mich auf viele Raritäten gefreut - und was wurde gezeigt? Giraffen, Flusspferde und eine zweiköpfige Kornnatter. Aber damit war eben nur ich unzufrieden (oder ein paar gleichermaßen Enttäuschte), der breiten Masse dürfte es trotzdem (oder gerade deswegen?) gefallen haben. Schließlich nehmen die typischen Publikumslieblinge auch in sämtliche Zoosendungen aus gutem Grund (Massentauglichkeit) viel Sendezeit ein, da kommt der "Artensammler" ohnehin nicht auf seine Kosten. Aber das gilt genauso für Freiland-Dokus: Keine Saison ohne neue Löwen-, Elefanten- oder Bären-Dokus (letztere natürlich beim Lachsfang), und selbst mir als Huftierfan steht das Thema "Gnus und Zebras auf Wanderung durchqueren einen Fluss und werden von Krokodilen angegriffen" langsam bis Oberkante Unterlippe. Und zum Schluss gibts immer einen Sonnenuntergang und ein paar mahnende Worte wie "wenn auch unsere Kinder noch diese Tiere in freier Natur erleben sollen, dann..." Aber den "normalen" sprich weniger zoologisch interessierten Zuschauer stört das eben nicht. Bleibt immer noch die Möglichkeit, gar nicht erst einzuschalten... :-) (28.09.2006, 20:02) | ||
| th.oma.s: | zunächst wünsche ich mir auch ein abenteuer zoo - revival mit allerdings mit informativeren und längeren beiträgen, zu den zoo - soaps - im übrigen wohl auch ein mdr- copyright, erwarte ich zumindest beim original noch mächtig viel stoff, insbesondere wenn dort gondwana und anschließend amerika gebaut werden... und was besseres konnte leipzig doch gar nicht passieren (28.09.2006, 19:31) | ||
| Jennifer Weilguni: | Also ich habe mir schon früher beinnahe gierig jede Folge von Abenteuer Zoo angesehen und teilweise auch auf Video aufgenommen. Allerdings finde ich auch die Zoo Soaps nicht wirklich schlecht, vor allem bei meinem heimatzoo der Wilhelma erfahre ich da doch immer wieder nette kleine Geschichten und Hintergründe, erhält Einblicke hinter die Kulissen und in auch in die Arbeit der Pfleger, wenn auch hier meistens eher die "Schokoladenseiten" des Tierpflegerberufes wiedergegeben werden. Ein schon erwähnter positiver Nebeneffekt ist es natürlich, dass diese Soaps Besucher in die Zoos treiben, alleine in der Wilhelma scheint es mir nicht nur so, als gäbe es mehr Besucher, sondern die Kennzeichen der Autos zeugen teilweise auch von verdammt weiten Anfahrtswegen. Entweder ist mir das vorher nie bewusst aufgefallen, oder die Zoo Soaps sind eine echt gute Werbung für die Zoos. Und als Zoofreunde sollten wir uns ja darüber freun, wenn Geld in die Kassen kommt, auch diejenigen, die die Soaps nicht so gerne oder gar nicht ansehen können der Sache so vieleicht auch etwas positives abgewinnen. Kleiner Wehrmusttropfen für mich ist, dass ich mich jetzt fast nur noch an Regentagen in die Wilhelma traue :-) (28.09.2006, 17:29) | ||
| Sitara: | Es scheint so, dass ich als regelmäßige Zoobesucherin, die sich aber auch darüber hinaus für die Tierwelt interessiert, ganz im speziellen für die der Elefanten (aber nicht nur!), im Gegensatz zu meinen Vorrednern hier, begeistert alle Zoo-Doku-Soaps gesehen und verfolgt habe. Mich interessieren eben diese "Nebengeschichten" ganz besonders, wie es mich auch bei meinen Zoobesuchen oft sehr stört, nicht mehr über die individuellen Lebensgeschichten, Charaktäre und Tierpersönlichkeiten zu erfahren. Gott sei Dank findet man meist freundliche, auskunftsbereite Pfleger, die sich bemühen, dahingehende Fragen meinerseits zu beantworten. Ich gehöre auch zu denen, die liebend gern einen Blick hinter die Kulissen werfen (die Zooaktionstage in Leipzig vor ein paar Tagen waren ein echtes High-Light!)und gerade die so geschmähten Zoo-Doku-Soaps haben da herrliche Möglichkeiten geboten und zusätzlich auch ganz spezielle Pflegerpersönlichkeiten zu Tage geführt, nicht nur bei ETC! Ich bin sehr froh, dass ich so die Möglichkeit bekomme, noch weitere Einblicke hinter diverse Zoos zu erhalten (auch wenn ich diese bereits gut kenne)und hoffe auch noch mehr über diverse Tierarten zu erfahren. Das wird mir auch nie langweilig, weil es bei jedem Zoo doch wieder etwas anders ist... Die Zeiten von "Abenteuer Zoo" sind meiner Meinung nach vorbei. Obwohl ich der älteren Generation angehöre, und mir die Folgen fast alle angesehen habe, kann ich nur sagen, sowohl vom Inhalt her als auch den Kameraeinstellungen und dem Erkenntniswert, altbacken, langweilig und viel zu verkürzt dargestellt. Das musste ich bei meinen anschließenden Besuchen von den Zoos, die ich nur von der Sendung her kannte, leider des öfteren feststellen. Da muss sich viel ändern, dass ich mir solche Sendungen wie "Abenteuer Zoo" zukünftig noch mal antue. (28.09.2006, 16:39) | ||
| Ronald Masell: | Und man sollte nicht vergessen, wieviele "Normalos" durch diese Sendungen wieder zu einem Zoobesuch animiert werde. Die, in vielen Zoos, steigenden Besucherzahlen kann man bestimmt auch auf die Soaps zurückführen. (28.09.2006, 16:20) | ||
| Zoosammler: | Ich glaube eher, die Zoosoaps sind eine Mode-Idee aus den oberen Etagen der Funkhäuser, die wahnsinnig gepusht wurden, während Abenteuer Zoo als kleines Projekt beim MDR angesiedelt ist, mit einem kleinen, wenngleich idealistischen Stab rund um Monika Seiffert und sich in ganz anderem Maße selbst durchkämpfen muss, als Schnauzen&Co. (28.09.2006, 16:20) | ||
| Sacha Beuth: | @Zoosammler: Ist schon ein schwieriges Ding. Einerseits holt auch mich langsam die Langeweile bei den Zoosoaps ein. Andererseits hat man den Fersehanstalten vorher ja immer vorgeworfen, sie würden das Thema Zoo trotz Zuschauerinteresse links liegen lassen. Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Persönlich muss ich zugeben, dass auch ich lieber (und im Prinzip aus den gleichen Gründen) "Abenteuer Zoo" sehen würde. Aber für Normal-TV-Zuschauer sind Geschichten aus dem Zoo vor der Haustüre interessanter als aus Singapur, Melbourne oder Tallin. (28.09.2006, 16:16) | ||
| Zoosammler: | Ich hoffe, nächstes Jahr gibt es eine Rückkehr von Abenteuer Zoo. Diese Sendung hat einen viel besseren Zweck erfüllt (für den Zoofanatiker allerdings nur), als diese ganzen Soaps: Sie hat einem hin und wieder Zoos gezeigt (und wird es hoffentlich in Zukunft wieder tun), die man selbst nicht oder nicht ohne Weiteres besuchen konnte, weil sie in anderen Kontinenten lagen. Da saß ich immer gespannt vor dem Fernseher. Diese Zoo-Soaps haben ja den beinahe paradoxen Effekt, dass man (ich jedenfalls) schon WEGzappt, wenn der dauerportätierte Zoo im Fernsehen auftaucht. Wie lange habe ich mir gewünscht, dass Zoos endlich eine größere Bildschirmpräsenz hätten, nach dem Motto "Was würde mich nicht alles interessieren und vor allem was gäbe es nicht alles zu berichten?". Aber inzwischen bin ich mehr als nur gelangweilt von den Bildschirmschonern aus heimischen Tiergärten (wobei ETC eine Ausnahme ist). Den Versuch, diese Sendungen regelmäßig zu verfolgen, habe ich schon lange, leicht genervt, aufgegeben. Wie geht es euch? (28.09.2006, 16:10) | ||
| Michael Amend: | Was kommt als Nächstes ? "Beim Tierpfleger daheim? " In vielen Tierpflegerwohnungen werden fast mehr Tiere gehalten als in so machem Kleinzoo, und wer will nciht wissen,was Tierpfleger so privat treiben, wie Tierpfleger essen, schlafen, duschen, fernsehen, kuscheln usw. ? Kriegt ebstimmt Rekordeinschaltquoten, die nciht Jugendfreie Variante wird dann eben erst nach Mitternacht gesendet. (28.09.2006, 16:03) | ||
| Ralf Seidel: | Korrektur: "Arche Noah", alle 14 Tage sonntags. (28.09.2006, 12:31) | ||
| Ralf Seidel: | @Sacha Beuth, die Sendung heißt "Arche" und wird 14tägig 17:30 Uhr auf 3-Sat ausgestrahlt. Die Patzer mit den Frankfurter Seebären, die eben zu Seelöwen umfunktioniert wurden, waren auch nicht einzigen. Auch ein Beitrag über wildlebende südamerikanische Seebären (die Frankfurter sind ja Südafrikaner)enthielt die gleichen Fehler. (28.09.2006, 12:11) | ||
| Sacha Beuth: | Habe kürzlich einen Bericht (ZDF/ARD?) gesehen, indem diverse Tiere aus dem Frankfurter Zoo präsentiert wurden zusammen mit Einspielungen wildlebender Artgenossen. Und obwohl im Journalismus Kollegenschelte verpönt ist, muss ich doch sagen: Warum sprach die Moderatorin am SEEBAEREN-Becken die ganze Zeit von SEELOEWEN (und dies im Beisein einer Zoo-Pflegerin)? Die Moderatorin durfte später auch die Eselspinguine füttern. Weiss vielleicht jemand, wie der Beitrag hiess? (28.09.2006, 11:54) | ||
| Dortmunder: | Ich warte jetzt echt auf "Wellensittich, Hamster & Co." aus dem Zooladen um die Ecke :o) Schade um Abenteuer Zoo... Das war immer sehr informativ... Die Folgen gibts ja jetzt auch auf DVD, aber leider sind die meisten ja nicht "up to date" :o( (28.09.2006, 10:57) | ||
| Michael Mettler: | @Zoosammler: Die Frage lässt sich unter www.abenteuer-zoo.de beantworten. Ein Opfer der Soap-Inflation! Hat eigentlich schon mal jemand den Begriff "Telezoovela" erfunden? Dann erhebe ich hiermit Anspruch aufs Urheberrecht :-) (27.09.2006, 22:41) | ||
| Zoosammler: | Frage (da sich das deutsche Zoofernsehen (mittlerweile kann man ja tatsächlich davon sprechen - hätte mir jemand vor fünf Jahren vorausgesagt, was für einen medial-televisionären Stellenwert das Thema "Zoo" einmal einnehmen wird, ich hätte ihn für verrückt erklärt) ja nicht nur aus den Tiergarten-Telenovelas zusammensetzt): Ist Abenteuer Zoo im Tiefschlaf versunken, nachdem so viele neue Folgen angekündigt wurden? (27.09.2006, 22:18) | ||
| Zoosammler: | ... und sämtliche Dritten Programme (hat diese Bezeichnung eigentlich etwas mit der Zahngarnitur der Zielgruppe zu...ach egal) überbieten sich darin, zu wechselnden Tageszeiten längst vergangene Relikte aus der Antike der Zoosoaps wie etwa "Elefant, Tiger und Co" (erinnert sich noch wer dran?) und "Pinguin, Löwe und Co" zu wiederholen. (27.09.2006, 22:12) | ||
| Michael Mettler: | ... und auf ZDF gibts nach den "Ruhrpott-Schnauzen" ab nächster Woche die zweite Staffel von "Tierisch kölsch". (27.09.2006, 21:58) | ||
| Jennifer Weilguni: | Ab Oktober soll eine neue Zoo Soap über den Opel Zoo Kronberg nachmittags auf ARD laufen. (27.09.2006, 21:42) | ||
| Michael Mettler: | Danke für den Tipp, habe ich mir angesehen. Und war erstaunt über die Innenunterkunft des Bullen - siehe Thema "Elefanten in Europa". (22.08.2006, 18:43) | ||
| Lippe: | Abenteuer Alltag - so leben wir Deutschen Der Elefantenmann Graue Riesen - Dickhäuter - Elefanten haben viele Kosenamen. Aber so friedlich sind die bis zu 4000 Kilo schweren Tiere nicht immer. Pfleger Dirk Michaels hat deshalb ordentlich Respekt vor seinen sechs Tieren im Safaripark Holte-Stukenbrock in der Nähe von Paderborn. Der 35-Jährige vertritt eine ganz ungewöhnliche These: Auf jeden Elefanten in Gefangenschaft kommt ein toter Pfleger. Damit seine Tiere den Rüssel stillhalten, lässt er ihnen gute Pflege angedeihen. Sender Kabel eins Sendedatum 22.08.06 Sendezeit 17:15 (22.08.2006, 11:06) | ||
| Stefan Schubert: | Es wird sicherlich ein NDR-Team gewesen sein, auf der Suche nach Neuigkeiten für sein Tiergartenmagazin, was jetzt (glaub ich) wöchentlich für eine halbe Stunde läuft und die Zoos des Nordens+ benachbarte in den Niederlanden behandelt! (16.08.2006, 13:25) | ||
| Hongabonga: | Ich habe gestern im Zoo Osnabrück ein Fernsehteam gesehen, weiß irgendwer was da gedreht wird/wurde(Serie oder irgendeine andere Zoosendung)? (15.08.2006, 21:29) | ||
| ?: | ?? (15.08.2006, 20:20) | ||
| Melitta-Mann: | Wird es auch eine Folge über"Little Killer"geben ,ein äußerst aggressiver Dik-Dik Bock, dem in Kenia 17 Safari-Touristen zum Opfer gefallen sind, als er deren Jeep angriff und zum kippen brachte und anschließend die 17 deutschen Touristen auf die Hörner nahm ? Er wurde anschließend in einer mehrwöchigen Treibjagd erschossen und steht heute im Field Museum in Chicago, direkt neben den beiden"Menschenfressern von Tsavo" ( nur ein Scherz) (11.08.2006, 15:19) | ||
| Michael Mettler: | Mit meinem Tiger-Tipp für den dritten Teil der "Menschenjäger" lag ich daneben. Da wird es um einen Wolf in Schweden gehen. (11.08.2006, 14:10) | ||
| Michael Mettler: | @Karsten: Politisches ist nicht mein Ding, daher nehme ich solche Angaben in Büchern nur am Rande wahr und verfolge sie nicht weiter. Aber in einer der vielen Chroniken, die ich gerade nach Hippos durchsucht habe (Wien? Bin mir nicht sicher), wird sein Name in Verbindung mit Hermann Göring und Lutz Heck genannt und erwähnt, dass er in der fraglichen Zeit von den einflussreichen Leuten zu Vorträgen eingeladen wurde. (11.08.2006, 09:13) | ||
| Karsten Vick: | War er das? Geahnt hab ichs ja schon immer, aber noch nie bestätigt. In der DDR wurden zwar seine Bücher nicht aufgelegt (dafür hätte allerdings schon die Bemerkung über die minderwertigen Inder gereicht), aber sein Name wurde in Zusammenhang mit dem Abu Markub, dem Mornellregenpfeifer und der Einbürgerung der Kanadagans in Schweden regelmäßig genannt. (10.08.2006, 23:38) | ||
| Michael Mettler: | @Karsten Vick: Bengt Berg war nicht umsonst bei den NS-Größen ein gern gesehener Gast... (10.08.2006, 23:01) | ||
| Karsten Vick: | Dafür gibt es im "Lämmergeier im Himalaja" eine ganz herrliche Stelle. Da berichtet ein stolzer Sikh, wie er dem nächtlichen Leuchten in der Nisthöhle des Bartgeiers auf den Grund gehen wollte (Das Leuchten wird durch Phosphor aus den jahrelang dort verrottenden Knochen ausgelöst). Als Bengt Berg ihn nun herablassend fragt:"Saht Ihr auch mit eigenen Augen jenen Gott, der das Licht entzündete?", beginnt er seine Erklärung mit den Worten:" So viel ich weiß, befassten sich die Brahmanen in indischen Tempeln mit Wissenschaften zu der Zeit, als die Mitbürger in England noch ihr KUHfleisch mit den Fingern aßen." Das fand ich nun wieder gut. (10.08.2006, 23:00) | ||
| Karsten Vick: | Danke, cajun. Bengt Berg hab ich fast komplett im Regal. Ganz herrliche Tierfotos und schöne Tierschilderungen, bei weitem nicht nur über Jagd. In "Tiger und Mensch" gibt es eine schöne Geschichte "Werdegang eines Menschenfressers". Mit der indischen Landbevölkerung dagegen konnte er sich nicht anfreunden. Irgendwo gibt es eine Textstelle, wo er sich wundert, dass Indien die herrlichsten Vertreter verschiedener Tiergruppen (Tiger, Elefant, Gaur) hervorgebracht hat, aber einen so erbärmlichen Menschenschlag... Also aus heutiger Sicht mit etwas Distanz zu lesen. (10.08.2006, 22:50) | ||
| Michael Mettler: | Ich muss ja in das Buch von Bengt Berg nur mal reinsehen :-) Falls es mir nach so vielen Jahren nicht gleich zu Staub zerfällt. (10.08.2006, 21:23) | ||
| cajun: | @Karsten Vick: Der Sammelband von Jim Corbett heißt: The Jim- Corbett Omnibus ( Man eaters of Kumanon, The temple tiger and more man eaters of Kumanon and The man eating leopard of Rudaprayag). Gibt es aber sicher - zumindest den jeweils einzelnen Band- auf deutsch. Habe die alle mal aus meiner alten Stadtbücherei in den 80igern entliehen. @Michael Mettler: Bin mir nicht sicher. Kann sein. Kann zu dem Thema nur das Quammen- Buch empfehlen. Sehr interessante Geschichten über Indische Löwen, Leistenkrokodile, Rumänische Braunbären und Amur- Tiger. Er bezieht ökologische Aspekte mit ein beim forschen nach dem "Mythos vom Menschenfresser". (10.08.2006, 20:53) | ||
| Paul Mehring: | Schneidet jemand (DVD, Video) die ein oder andere Soap mit? (10.08.2006, 18:31) | ||
| Michael Mettler: | Der dritte Teil dürfte sich dann wohl um Tiger drehen? Werden sehen - morgen gibts ne neue Programmzeitschrift... Ich habe noch "Tiger und Mensch" von Bengt Berg im Regal, aber es ist bestimmt 20 Jahre her, dass ich das gelesen habe. Weiß gar nicht mehr, ob es da "nur" um Großwildjagd ging oder u.a. auch um men-eater. Wie ist denn inzwischen die Meinung zu den Soaps aus Duisburg und Stuttgart? (10.08.2006, 17:34) | ||
| cajun: | @Karsten Vick: Ja, gibt es. Ich gucke heute Abevd zuhause mal nach den genauen Titeln und schreibe sie hier rein. Zumindest im Antiquariat müßte es die geben. In Quammens Literaturliste ist sogar ein englischsprachiger Sammelband erwähnt. @Michael Mettler: Ich war auch überrascht, dass es ein Spielfilm war und hatte auf eine Doku gehofft. Nächste Woche erwarte ich sowas wie "Der Geist und die Dunkelheit" in Kurzform. (10.08.2006, 17:14) | ||
| Karsten Vick: | Bei einer Story über Menschenjäger gehört wohl ein bisschen Kunstblut dazu. Und dass per Computertechnik ein Leopard auf die Größe eines Tigers gebracht wurde, gehört wohl auch zu den Übertreibungen. Ich habe ziemlich spät in die Sendung reingeschaltet und erst als das Stichwort Kumaon fiel, geschnallt, dass es hier um Jim Corbett geht. Von dem habe ich das erste Mal in V. Mazaks Tigerbuch (NBB was auch sonst) gelesen. Mazak war ein großer Fan von Corbett, er hat ja auch die hinterindische UA nach Corbett benannt. Irgendwann in der Wendezeit fand ich Corbetts Buch "Menschenfresser" (Maneaters of Kumaon) im Antiquariat. Hab ich gestern abend wieder vorgeholt, aber ein Leopard kam da nur am Rande vor. Gibt es denn mehrere Bücher von Corbett? (10.08.2006, 09:45) | ||
| Michael Mettler: | @cajun: Anhand der Inhaltsangabe in meiner TV-Zeitung hatte ich eigentlich eine Dokumentation im eigentlichen Sinne erwartet und keinen Spielfilm inklusive Lovestory mit einem szenenweise computeranimierten Leoparden.... Eine ziemlich (kunst-)blutige Geschichte zudem, wobei ich natürlich nicht beurteilen kann, wie ein echter "Kill" aussieht. Auf jeden Fall vermute ich mal, dass bei einem sekundenschnellen Angriff nicht literweise Blut meterhoch gegen die Hüttenwand spritzt! (10.08.2006, 08:52) | ||
| cajun: | Heute Abend läuft im ZDF die erste Sendung der 3-teiligen BBC- Staffel "Menschenjäger". Da ich gerade das Buch von David Quammen "Das Lächeln des Tigers" lese und Phillip Caputos National Geographic Veröffentlichung "UNter Menschenfressern" davor gelesen habe, würde mich hier eure Meinung zur Machart und Publikation der heutigen Sendung interessieren. Die erst Folge handelt von Corbetts "Menschen fressenden Leoparden von Rudaprayag". Ich kann mich erinnern dieses Buch als Teeny in der Stadtbücherei "verschlungen" zu haben. Ebenso "Der Geisterlöwe vom Tsavofluß" ( so heißt der 2. Teil nächste Woche). (09.08.2006, 21:59) | ||
| Karsten Vick: | Wenn wirklich von Karpfen die Rede war, würde ich nach Größe und Farbe auf Marmorkarpfen tippen. Aus dieser Verwandtschaft wurde ja mit etlichen die Einbürgerung versucht, aber sie schmecken nicht besonders und lassen sich kaum angeln, da sie Gras- oder Kleintierfresser sind. Da sie sich außerdem wohl in unseren Breiten nicht fortpflanzen, dürften sie irgendwann wieder aussterben. (26.07.2006, 23:23) | ||
| Michael Mettler: | "Kontrastprogramm": In der Wilhelma-Soap war heute zu sehen bzw. zu hören, in welch normalem, ruhigem Tonfall ein Pfleger mit einem Nashorn umgehen kann, um es zu einem Ortswechsel zu bewegen. Welch ein Unterschied zu dem Gesehenen aus Duisburg, wo der Pfleger die Nashörner barsch anbrüllt.... (26.07.2006, 22:42) | ||
| Michael Mettler: | Mit Nutzfischen kenne ich mich nicht besonders aus, würde aber auf Graskarpfen-Verwandtschaft tippen. Gibt es nicht einen Amur-Riesenkarpfen oder so ähnlich? Ich gehe ja mal davon aus, dass die drei Fische nicht dem Wilhelma-Aquarium entwachsen waren... (25.07.2006, 23:12) | ||
| Karsten Vick: | Ich hab die Szene nur ganz kurz gesehen. Was war das denn für ein Fisch? (25.07.2006, 22:47) | ||
| Michael Mettler: | P.S. Meine Äußerung von eben richtet sich übrigens nicht gegen den Stuttgarter Bärenpfleger, bitte nicht falsch verstehen! Ich wollte damit nur sagen, dass der gute Mann ja bisher noch gar keine Gelegenheit hatte, "Profil zu zeigen", da außer der Eisbärenfütterung noch nicht mehr von ihm gezeigt wurde. (25.07.2006, 14:52) | ||
| Michael Mettler: | Ich finde es zwar schwierig, nach der ersten Folge ein Urteil über die Serie zu fällen, aber ich denke, dass zu einer "markanten Persönlichkeit" schon etwas mehr gehört, als einen Bart zu tragen und tote Fische über eine Mauer werfen zu können... :-) Da haben mich die verwendeten "Riesenkarpfen" mehr beeindruckt, man sieht ja nicht alle Tage Futterfische von der Größe einer Baikalrobbe! Vor Jahren habe ich eine Seelöwenfütterung in Wuppertal gesehen, und der dortige Pfleger trug ebenfalls einen wallenden weißen Vollbart. Als er die "Bühne" betrat, kreischte ein völlig verzücktes Kind im Publikum sowas wie "der Weihnachtsmann, da ist der Weihnachtsmann"... (25.07.2006, 13:45) | ||
| Hannes: | Gut der Bärtige Eisbärenmann war doch wohl ne Nummer. (25.07.2006, 10:03) | ||
| Sitara: | Auch da kann ich dir nicht ganz folgen. Ich hatte gestern sogar sehr stark den Eindruck, dass es sich in der "Wilhelma-Soap" um sehr markante Persönlichkeiten der TierpflegerInnen dreht: Angefangen mit dem bärtigen "Eisbären-Bändiger", über den "Pinuin-Fütterer" bis hin zu der "Gorilla-Flüsterin"... Dazu eine gute Einführung und Vorstellung des Geländes der Elefantenritt durch den Zoo, der so richtig "relaxed" rüberkam... "Was Besonderes" ist es nicht, das stimmt, aber was erwartest du denn von einer Zoo-Doku-Soap? Und nochmals, du hast die Option, wenn´s nicht gefällt, einfach abschalten! (25.07.2006, 09:53) | ||
| Hannes: | Schon klar aber es muss doch nicht die 200. Zoo-Sendung sein ohne was besonderes bieten zu können. Recht hast du das hier Pflanzen geboten werden, das ist für viele mal ne Abwechslung. Was ic bei allen Sendungen nach ETC vermisst habe sind diese Tierpfleger die einfach nur schräge aber sympatische Persönlichkeiten sind. (25.07.2006, 09:31) | ||
| Sitara: | @ Hannes: Ich verstehe dein Posting nicht ganz: du hast doch jede Möglichkeit, die Zoos direkt zu besuchen, oder? Sicherlich wählst du dann vorher aus, oder? So hast du auch die Möglichkeit das TV-Gerät abzuschalten, oder? Vielleicht denkst du dabei auch mal an viele Kinder und ältere Menschen, die diese Möglchkeit des Live-Besuches nicht ständig haben und sich auf so eine Sendung freuen, gerne Tiere sehen, und wenn es auch der hundertste Eisbär, Pinguin, Affe. Löwe oder Elefant ist! Und es soll auch Menschen geben, die Pflanzen lieben und gerne mal ein bißchen Gärtnern in einer schönen Parklandschaft sehen. Vielleicht wäre es angebracht nicht nur an sich, sondern auch an andere zu denken, denn es ist die Aufgabe der Fernsehleiter der öffentlich rechtlichen Anstalten alle unterschiedlichen Interessen unter einen Hut zu bringen, wobei die Nachmittagssendungen den Kindern und älteren Menschen vorbehalten sind... (25.07.2006, 07:59) | ||
| Hannes: | Hat einer die Sendung aus der Wilhelma gesehen? Also ich bin ja unschlüssig, es ist zwar schweinelangweilig gewesen aber dafür kann man wenns bei den Tieren aml nichts gibt den Gärtnern zuschauen was ja auch mal ganz interessant ist aber ganz erlich jetz hab ich wirklich die Schnauze voll. Ich kanns nicht mehr sehen, besonders weil ich die Zoos nur noch an den Shirts der Pfleger auseinander halte. (25.07.2006, 01:43) | ||
| Michael Mettler: | Hat jemand die heutige Folge von "Ruhrpottschnauzen" gesehen? Vergesst den Pferdeflüsterer - in Duisburg gibt es den Zebrabrüller! Dass ein Tierpfleger seine Zebras im Kasernenhofton anschreit, um sie aus dem Boxen auf die Freianlage zu treiben, habe ich auch noch nicht erlebt. Und mit den Nashörnern "kommuniziert" er auf die gleiche Weise. Laut Fernsehkommentar ist das nötig, um den Tieren (auch den Zebras!) gegenüber Dominanz darzustellen. Komisch, dass weder Zebras noch Nashörner untereinander zu diesem Mittel greifen müssen.... Wahrscheinlich werden deswegen auch keine Antilopen mehr im Afrikanum gehalten: Die waren wegen der Brüllattacken des Pflegers schlichtweg zu genickbruch-gefährdet! (24.07.2006, 22:15) | ||
| Michael Mettler: | ...und dann noch die Soap für alle Erlebniszoo-Hasser: "Nebelmaschine, Bootsfahrt & Co.". Kommt natürlich aus ...? (17.07.2006, 11:35) | ||
| Michael Mettler: | Na klar, und wenn es eine ZDF-Soap wird, heißt die dann "Heideschnäbel"... (16.07.2006, 21:02) | ||
| Andreas Soltwedel: | Ich bin der Ansicht, dass auch mal der Größte Vogelpark der Welt mit einer Fernsehsendung bedacht werden sollte. Als Titel schlage ich "Baumkänguru, Nachtreiher & Co" vor. (16.07.2006, 20:40) | ||
| Stefan Schubert: | Elefanten und Tiger gibt es in der Wilhelma auch, warum nennt mann es dann nicht Elefant, Tiger & Co II- Das Dublikat? Hollywood-Zweitaufgüsse verkaufen sich mit ähnlichen Titeln ja auch ganz gut! Gut wäre vieleicht auch etwas einfaches: Bonobo & Co, reimt sich und in der richtigen Präsentation gäb es sogar einen Vierzeiler! (16.07.2006, 18:14) | ||
| Michael Mettler: | Um den wissenschaftlichen Anspruch der Zoos zu unterstreichen, könnte man ja auch irgendeine Soap mal "Primat, Paarhufer & Co." nennen. Oder für die Fans von ausgefallenen Säugergruppen: eine Frankfurter Soap "Xenarthra, Tubulidentata & Co.". (14.07.2006, 19:02) | ||
| Michael Amend: | Hier der Titel für die 345 Folgen (a' 90 Minuten)aus dem Aquarium Ulm : Amöbe, Guppy, Kaiman & Co. (14.07.2006, 17:41) | ||
| Michael Mettler: | Auf "Panda, Gorilla & Co." folgt demnächst eine 40-teilige Soap aus Stuttgart. Den Titel finde ich allerdings am wenigstens klangvoll von den bisherigen "& Co."-Produktionen: "Eisbär, Affe & Co." hört sich irgendwie holperig an. Aber auf den Namen kommt's ja am wenigsten an. (14.07.2006, 17:24) | ||
| Michael Mettler: | Bin dieser Tage beim Zappen zufällig in eine Folge von "Pinguin, Löwe & Co." im Abendprogramm des WDR geraten - bisher wusste ich gar nicht, dass die Münsteraner Soap dort wiederholt wird. Interessanterweise kannte ich einige der Sequenzen von der Erstausstrahlung her, den Rest drumherum aber nicht, und die Szenen waren auch nicht mehr so quälend lang. Offensichtlich wurden die Folgen für die Wiederholung neu geschnitten, sind also für meinen Geschmack jetzt sehenswerter! (11.07.2006, 12:58) | ||
| Frank-Walter Büschner: | Hier, laut meinre TV-Zeitschrift: Sender: RTL Uhrzeit: 22.15 Uhr Sendung: Stern TV Themen: - Carsten Knott, Wie der Affenflüsterer zwei Baby-Äffchen das Leben rettete - Der Gepardenmann, Ein Leben unter Raubtieren - Der Speck muss Weg, Wenn Hunde Diät machen - Von ausgebüxten Seehunden und anderen Ausreißern, Tierkinder auf der Flucht. Naja ich werds mir mal anscheuen ;-) (05.07.2006, 00:00) | ||
| Dortmunder: | Na, noch ist es ja nicht soweit... Und das war auch kein fishing for compliments... ;o) Ach, wenn das ne Widerholung war, kenne ich die Sendung ja doch schon... (03.07.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Da will wohl einer Gratulationen einheimsen nach seiner Beringung... (Meinen Glückwunsch.) Die Sendung WAR aber bereits eine Wiederholung von 2005. (03.07.2006, 00:00) | ||
| Dortmunder: | Aaaaah... Wird die Dortmund-Sendung von gestern noch mal wiederholt ? Hab das nach meinem Junggesellen-Abschied vorgestern / gestern ganz vergessen :o( (03.07.2006, 00:00) | ||
| Frank-Walter Büschner: | Hier, zufäälig habe ich noch diese Senung in der Tv-Zeitschrift gefunden: "50 Jahre Tierpark Berlin" Sender: WDR Uhrzeit: 14.10 Uhr Dauer: 45 Minuten (02.07.2006, 00:00) | ||
| Frank-Walter Büschner: | Hier mal einen Programm-Tipp: Sender: WDR Uhrzeit: 20.15 Uhr Zoo: Dortmund Dauer: 90 Minuten Eine Reportage, bzw. eine Doku oder wie auch immer, aus dem Dortmunder Zoo. Ist bestimmt für unseren "Dortmunder" interessant.Und für die anderen bestimmt auch ;-) (02.07.2006, 00:00) | ||
| Torben: | Ich muss gestehen, dass ich mir fast alle Zoo Dokus ansehe. Wenn nicht am Nachmittag, dann abends online (da gibts nämlich alle Folgen als Stream *g*). Auch wenn man doch merkt, dass vieles wohl auf die "guck mal wie süss" oder "boah wie gefährlich" Schiene gerückt wird. Aber es wird ja auch gezeigt, dass der Zoo Alltag nicht immer Friede-Freude-Eierkuchen ist (z.B. die Unglücksvögel bei der Impfaktion in Köln oder die reihenweise weggestorbenen Guerezas in Münster damals). Vorallem seh ich mir die Sendungen an, um zu sehen, wie es hinter den Kulissen ausschaut, sprich die Pflegerbereiche in Aquarien, Affenhäusern und so weiter und natürlich auch um zu sehen, was grad so an Nachwuchs, Neuzugängen bzw. Abgängen passiert. Und das der in Krefeld geborene Gorilla-Mann Gorgo jetzt nach Arnheim die Leipziger Gruppe anführt, hab ich auch aus dem Fernsehen erfahren *g*. Teilweise ergänzen sich die Serien ja auch. Wo vor Wochen in Leipzig (MDR) drei Erdmännchen-Männchen (schönes Wort *g*) aus der Gruppe genommen werden mussten, sah man selbige vor ein paar Tagen in Köln bei der Zusammenführung mit den dortigen Weibern. Und zudem sind die Dokus ja auch so zimlich die beste Alternative zum ganzen "bla-bla" und "dumm-dumm-TV" bei den privaten! Den Namen für die Duisburger Soap find ich allerdings auch etwas unglücklich gewählt, da Duisburg ja irgentwie nich ganz so typisch Ruhrpott ist wie Dortmund oder Gelsenkirchen. In der ARD hätte sie vermutlich "Koala, Tümmler & Co." geheissen, aber Duisburger Schnauzen würd auch doof klingen. Die "Schnauze" an sich ist halt eher typisch Berlin. "Schnüss" (Schnute) würd mir da einfallen... *g* Naja, mal abwarten, was sich die Sender bei Zeiten zu Stuttgart, Frankfurt, Hannover & Co. ausdenken... *g* Btw... 61 Folgen finde ich eigentlich gar nicht sooo viel. Immerhin kommt die Kölner Soap auf 49 Folgen, die Berliner im Ersten sind bereits bei Folge 40 und die Leipziger kommen glaub ich schon so an die 150 Folgen (allerdings á 25 min.). (22.06.2006, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | Puh, ich dachte schon... Schaue mir die aus Köln öfter an, war auch schon öfter im Hintergrund auf Besucherseite zu sehen ;) (22.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | @Sven P.Peter Mein Beitrag war natürlich nicht Ernst gemeint, wie erfolgreich könnte eine 178 Folgen lange Doku-Soap aus einem Park sein, der nur eine einzige Tierart hält ? Aber andererseits, wenn man sich mal ansieht , in welcher Form derzeit Fußball ausgeschlachtet und vermarktet wird ? (21.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Als nur gelegentlicher Gucker muss ich sagen, dass mir die gesehenen Folgen aus den ZDF-Serien über den Berliner Zoo und Köln besser gefielen als ihre ARD-Pendants aus Münster und Berlin. Irgendwie kommen die ZDF-Soaps unverkrampfter rüber, in den ARD-Soaps wirken viele Dialoge der Tierpfleger wie mühsam einstudiert. Oder sind gar so belanglos, als hätte der Aufnahmeleiter gerufen "Nun sagt doch mal irgendwas..." In den ZDF-Serien wurden die Pfleger anscheinend oft interviewt und man hat nachträglich die Tonspur mit den Fragen rausgeschnitten, jedenfalls wirken viele der Statements so (und sind vielleicht auch deswegen gehaltvoller). Den Pflegern kann man jedenfalls keinen Vorwurf machen. Wenn ich mir vorstelle, MIR würde bei meiner täglichen Arbeit ein Fernsehteam im Nacken hängen und ich sollte jeden Handgriff kommentieren, dann würde sich das wahrscheinlich irgendwann auch nicht anders anhören. Was ich schon vor zwei Monaten geäußert habe (siehe unten), hat sich noch verstärkt: Der Eindruck, dass in den ARD-Produkten sehr viel (zu viel?) "Kuscheln mit Zootieren" gezeigt wird. Hat eigentlich schon jemand was davon gehört, ob sich die Soaps auf die Anfragen zwecks Praktika und Ausbildungsplätze niederschlagen...? (21.06.2006, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | @Michael Amend: Der Kinofilm ist ein Witz, oder? (21.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | Ab August läuft die neue Zoo-Soap "Makak, Magot ,Berberaffe und Co" aus dem Affenberg Salem , 178 Folgen a'50 Minuten lang....Der Kinofilm dazu ist geplant, und natürlich gibt es auch ein Begleitbuch zur Serie. (21.06.2006, 00:00) | ||
| th.oma.s: | @michael mettler, ich glaub (noch)sind die zoo-soaps das beste was den zoos passieren konnte und die aus berlin find ich besonders gut, blos die pfleger sagen eigentlich immer das selbe (21.06.2006, 00:00) | ||
| Dirk K: | Wenn es schon "Ruhrpott Schnauzen" heißt (warum eigentlich andauernd Schnauzen, bei Berlin ja, aber bei Duisburg...?) sollte man meiner Meinung nach noch Bochum, Gelsenkirchen und Dortmund dazu nehmen. Jeden Tag eine Folge aus einem Zoo, so dass man eine feinere Auslese beim Sendematerial machen kann. (21.06.2006, 00:00) | ||
| Zoo Duisburg (Pressemeldung): | Menschen, Tiere, Sensationen ZDF stellt Doku-Serie vor Wochenlang klebten förmlich Kamerateams, Autoren und Tontechniker an den Fersen von Duisburgs Tierpflegermannschaft; sie begleiteten die Zoo-Spezialisten auf ihren alltäglichen Rundgängen durch Gehege, Gräben und Wasserbecken immer auf der Suche nach Motiven und Motivationen. Kommunikation und Kontakte zwischen Mensch und Koala wurden ebenso dokumentiert wie das gemeinsame Bad mit Robben; Fußpflege der Elefanten wurde ebenso ins Bild gesetzt wie tausend andere Ereignisse, bei denen sich Menschen und Tiere rund um die Uhr am Kaiserberg begegnen. Entstanden ist eine Doku-Soap mit dem Titel Ruhrpottschnauzen Geschichten aus dem Duisburger Zoo, deren 61 Folgen von jeweils 45 Minuten Länge einen tiefen Einblick geben in Freude und Frust sowohl zweibeiniger Pfleger als auch vierbeiniger, geflügelter und/oder beschuppter Pfleglinge. Zu bester nachmittäglichen Sendezeit um 15.15 Uhr beginnt Spiegel TV im Auftrage des ZDF von Montag, dem 26. Juni 2006, an die Geschichten aus dem Duisburger Zoo bundesweit auszustrahlen. (21.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Wie ist denn die Meinung zu "Panda, Gorilla & Co."? Ich sehe die diversen Zoo-Soaps nur sporadisch, so auch diese und die just vorher gelaufene ZDF-Serie "Berliner Schnauzen". Aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass einer der beiden gebührenfinanzierten Sender locker Produktionskosten hätte sparen können, wenn er das Bildmaterial vom anderen übernommen hätte.... Wie sich doch die Bilder gleichen: Der Raubtierpfleger bei der Fütterung von Hand im Wolfsgehege (inklusive des abschließenden Fisch-Weitwurfes zu den Braunbären), die Seelöwen-Stammbesucherin bei ihren Patentieren, die Menschenaffenpfleger versuchen das Geschlecht des Orangbabys herauszufinden.... Alles gerade erst in "Berliner Schnauzen" gesehen. Vielleicht täuscht mich der Eindruck, aber in "PGC" scheint mir der unmittelbare Kontakt vom Pfleger zum Tier sehr stark in den Vordergrund gerückt, um nicht zu sagen, das Klischee des Tierstreichlers wird gut bedient. Allein in der heutigen Folge wurden - beide Gärten zusammengenommen - Marabu, Malaienbär, Schimpanse und Okapi von ihren jeweiligen Pflegern mit Zärtlichkeiten bedacht, dazu kam eine Kindergeburtstagsgruppe, die im Tierpark die Elefantin Matibi streicheln und die Seelöwenpatin, die im Zoo ihren neuen Schützling selbst füttern durfte. Sollte man die Serie dann nicht lieber in "Berliner Streichelzoos" umbenennen? :-) Ist ja nur wünschenswert, wenn Pfleger einen so guten und entspannten Kontakt aufbauen können, aber in dieser Häufigkeit gezeigt wirft es irgendwie doch wieder ein falsches Bild auf den Beruf. Besonders nett die Sequenz, in welcher ein Friedrichsfelder Vogelpfleger seinem Marabu-Hahn per Massage eine "Samenspende" entlocken konnte. DAS wirft noch ein ganz anderes Licht auf das Berufsbild Tierpfleger....:-) (25.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Klasse, und danach dreht die ARD 40 Folgen über den Alaris-Schmetterlingspark in der Nordheide :-) (13.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | Ich warte auf die erste Doku-Soap aus dem Sealife Center,da fallen bestimmt auch böse Worte über alle Fischstäbchen-Esser....Kapitain Iglo sollte sich warm anziehen... (13.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | In der übernächsten Woche startet auf 3Sat nun auch eine Serie über Zoos. Wer wirklich alles gucken will, dürfte mittlerweile Zeitprobleme bekommen.... (13.04.2006, 00:00) | ||
| Klaus Schüling: | So viel ich weiß, fließen keine Gelder. Trotzdem greift auch jeder Zoo zu, wenn er die Möglichkeit hat, Gegenstand einer Dokusoap zu sein. Der gewünschte Publicity-Effekt scheint sich angesichts der Inflation der Formate ein wnig zu verwässern und die Belastung der täglichen Abläufe ist unglaublich. (07.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Herzlichen Glückwunsch meinerseits an Sven P. Peter, siehe seinen Beitrag in diesem Thread vom 15.2.06! Wofür? Meine heute gekaufte Programmzeitschrift zeigt mir zu meinem Erstaunen, dass kurz nach Auslaufen der ZDF-Soap "Berliner Schnauzen" ab 18.4. in der ARD etwas ganz tolles Neues läuft, nämlich eine Zoo-Soap aus Berlin.... Und die heißt, wie von Sven bis auf die Reihenfolge richtig vorhergesagt, "Panda, Gorilla & Co.". Na gut, sie berichtet nicht nur aus dem Zoo, sondern auch aus dem Tierpark Berlin (der sich im Titel artenmäßig mit dem "& Co." begnügen muss), dafür ist sie auch 40 Folgen lang und nicht nur 20 wie im ZDF - entfallen also statistisch gesehen ebenfalls 20 Folgen auf den Zoo. Soviel zur Abwechslung - mal sehen, wann die Privaten dem Trend folgen und es da ebenfalls Soaps aus Berlin gibt.... (07.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Kann mir nicht vorstellen, dass die Sender den Zoos dafür Geld zahlen - umgekehrt würde es mich weniger überraschen, schließlich ist Werbung und Imagebildung heute das A und O.... Ist ja alles eine Interpretationssache, aber auf seiner Homepage gibt z.B. der Wildpark Lüneburger Heide an, vom NDR "den Zuschlag über 40 Folgen erhalten zu haben" und äußert die Hoffnung, mit der Ausstrahlung auch die gesamte Region Lüneburger Heide zu repräsentieren und dadurch den Fremdenverkehr anzukurbeln. Das Kommerzielle lässt sich also keineswegs leugnen. Auf der Website von "Abenteuer Zoo" (www.abenteuer-zoo.de) ist übrigens zu lesen, dass diese Sendereihe unter dem derzeitigen Boom der Soaps leiden muss, da kaum noch Sendeplätze für reine Dokus frei sind; in diesem Jahr werden wohl nur drei neue Folgen produziert und wiederum vorerst nur auf MDR zu sehen sein (Termine stehen noch nicht fest). Zehn Folgen aus deutschen Zoos gibt es übrigens inzwischen auf DVDs! (07.04.2006, 00:00) | ||
| Frank-Walter Büschner: | Was bekommen die Zoos eigentlich dafür, das ein Fernseh-Team den Alltag des Zoos dokumentiert ? Bekommen die Zoss also Geld von den jeweiligen Sendern, oder ist das Geld die Publicity ? Denn, für die Zoos, ist es ja eine ungeheure Werbetrommel oder nicht ? Weiss einer genaueres? LG Frank (07.04.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Wenn wir "exotisch" mal mit "nicht einheimisch" gleichsetzen, hat der Wildpark Lüneburger Heide sogar etliche Exoten zu bieten: Bei den Säugern neben den schon erwähnten Schneeleoparden, Schneeziegen und Kodiakbären immerhin noch Sibirische Steinböcke, Felsengebirgs-Wapitis, Grönland-Moschusochsen, Timber- und Arktische Wölfe, Dybowskihirsche, Wasserbüffel.... Zudem darf man nicht vergessen, dass die Haltung von Tieren auf Naturboden schwieriger ist als auf Sand oder gar Beton, d.h. es ist bei vielen Arten dafür eine gewisse tiergärtnerische "Kunst" notwendig. (17.03.2006, 00:00) | ||
| Zoosammler: | Der Wildpark Lüneburger Heide ist als solcher sicher nicht mehr zu kritisieren, als andere Einrichtungen. Nur ist er im Grunde genommen weder ein "zoologischer Garten", noch würde er, ich gebe es ja zu, von der landläufigen Schubladenmeinung als "rennomiert" bezeichnet werden. Wildparks sind für mich Tierhaltungen, die durchaus ihre Berechtigung haben, aber einen deutlichen Unterschied zum Zoo haben, da sie, Ausnahmen bestätigen die Regel, die Hauptaufgaben moderner Zoologischer Gärten nur bedingt erfüllen, exotische Tiere nicht zeigen (natürlich wird dann gleich die Gegenfrage kommen, "Wozu muss man exotische Tiere denn unbedingt halten?") und häufig schon rein finanziell und institutionell überhaupt nicht die Möglichkeiten haben, die gleiche Qualität (sei es in Tierhaltung, Information, Instandhaltung, Natur- und Artenschutz oder Service) wie ein Zoo zu bieten. Sicher kann man durchaus unterhaltsame Tiergeschichten in Nindorf drehen, aber als jemand, für den das Wort "Zoo" in "Zoosoap"/"Zooserie" eine wichtige Rolle spielt und der gerne sagt, "Wenn ich nur die Tiere sehen will, kann ich mir auch tierzeit, Sielmann o.ä. angucken." (vergleichbar sind Zooführer: Selbst wenn sie es versuchen, erreichen sie nie die Qualität eines vernünftigen Tierbuches, dann sollten sie auch nicht Tierlexikon spielen, sondern den Zoo vorstllen), erwarte ich mir nicht so viel von einer Serie aus einem Wildpark. (17.03.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Nähme man z.B. Didaktik und Innovationsfreudigkeit (schließlich sollen Zoos ja nicht nur von altem Lorbeer zehren, sondern auch neue Wege beschreiten) zu den vorrangigen Kriterien, käme z.B. Rheine ein Top-Ten-Platz zu - obwohl man an Parks dieser Größe sicherlich nicht zuerst denkt, wenn "renommierte Zoos" sucht. (17.03.2006, 00:00) | ||
| IP66: | Das Problem bei dergleichen Rankings ist ja immer die Definition. Es gibt in unserem Bewußtsein und wohl auch in der Realistät artenreichere und artenärmere, sehr neu errichtete und recht historisch geprägte Zoos - aber wonach soll man sortieren. Artenzahl ist sicher ein Kriterium, die Menge der Tierhäuser, deren Alter, die Zahl und Flächenmaße von Anlagen - all' das kann man in Rechnung stellen und gegeneinander abwägen. Aber wie berechnet man Renomee? (17.03.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Zoosammler: Um die Frage mal umzudrehen - was muss denn ein Zoo/Tierpark/Wildpark leisten oder geleistet haben, um als "renommiert" zu gelten? Viele Zoos haben ihr Renommee doch in Spezialdisziplinen gewonnen. Hannover ist bekannt für außergewöhnliche Er (16.03.2006, 00:00) | ||
| Sitara: | @ Zoosammler: Ich würde vorsichtig mit solchen Urteilen sein... Sehr oft hängen solche Entscheidungen auch von der Bereitschaft des jeweiligen Tiergartens ab, mit den TV-Teams zu kooperieren bzw. entsprechend Zeit für diese aufwendigen Dreharbeiten zu inv (16.03.2006, 00:00) | ||
| Zoosammler: | Nun steht es also fest: Die Redaktion NDR Naturfilm beginnt im Wildpark Lüneburger Heide mit Dreharbeiten für eine weitere Nachmittagszoosoap für die ARD. Angeblich hat Nindorf den Zuschlag gegen alle möglichen anderen norddeutschen Tierparks erhalten, da wundert es mich doch, dass die ARD davon spricht, aus den "rennomiertesten Zoologischen Gärten" berichten zu wollen. Bei allem Respekt vor dem überregionalen Ruf und der für einen Wildpark hohen Professionalität, sowie einigen sehr interessanten Arten (Schneeleopard, Kodiakbär, Schneeziege, Andenkondor), ist der Wildpar Lüneburger Heide für mich beim besten Willen kein "rennomierter Zoologischer Garten". (16.03.2006, 00:00) | ||
| Stefan Schubert: | Der Eindruck trügt nicht und dem WDR ist wahrlich kein Highlight der Fernsehunterhaltung gelungen, wobei hier sicherlich der Zeitdruck eine Rolle spielen dürfte! Mit arg zurückgeschraubten Erwartungen schaltete ich letzten Montag das Zweite ein und wurde auf´s Beste überrascht! Echt super gelungen die Berichte aus Berlin! Der Allwetterzoo hat so etwas nicht verdient, dennoch sollen täglich 2Mio Zuschauer die ARD-Sendung einschalten! Man darf gespannt sein, was als nächstes kommt, ab Ostern ist ein anderer Sender mit einem anderen Zoo dran und bis zur nächsten Münster-Staffel schafft der WDR sicherlich auch ein paar spannende Sequenzen abzulichten! (14.03.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Mag sein, dass ich als sporadischer Zuschauer einfach nur Pech mit der Auswahl der Folgen hatte, aber mir kommt die Münsteraner Soap im Vergleich zu Leipzig und Berlin sehr langatmig und ein wenig einfallslos vor. Weiß nicht so recht, ob man wirklich minutenlang zeigen muss, wie eine externe Firma per Hubkran auf dem Zoogelände einen Baum beschneidet. Und auch das Warten einer gelangweilten Kassiererin auf Besucher an einem Schlechtwettertag fand ich nicht so doll - abgesehen davon, dass es eigentlich schlechte Werbung für einen "Allwetterzoo" ist. Im Vergleich dazu fand ich die bisher (ebenfalls per Zufallsprinzip)verfolgten Sendungen von "Berliner Schnauzen" wesentlich besser: unterhaltsamer aufgebaut und dabei sogar noch mit einigem Informationsgehalt über die gezeigten Tierarten. Highlight für mich war die "Staubsaugervorführung" mit dem Lippenbären. (Wer's nicht gesehen hat: Der Bär sog durch einen etwa anderthalb Meter langen, durchsichtigen Gummischlauch ungefähr einen halben Liter Mehlwürmer aus einem Eimer!) (14.03.2006, 00:00) | ||
| Hannes: | @Albert Roolfs Was ist in Metelen vom alten Tierbestand noch da? Es gab ja einiges recht interessantes und einiges was wohl schwer loszuwerden ist wie einen urmel alten Nadumann, die Strauße und die Emus welche auch 4 Männchen und ein Weibchen waren. Sind (22.02.2006, 00:00) | ||
| Stefan Schubert: | Das Problem der Münsteraner Serie ist leider, dass von der ARD ein Sendeplatz freigehalten wurde, den der WDR mit einer Zoo-Soap füllen sollte. Nun wurde in der knappen Zeit etwas zusammengewurstelt ohne Zeit zu haben, ein eigenes Profil zu entwickeln und daher kopiert man den grossen Bruder. Die Leipziger Serie hat hingegen auch den Vorteil eines "Best-Of" der letzten Woche mit nur einer 25minütigen Sendezeit pro Woche! Hier hat auch die Auswahl einiger weniger Pfleger und ihre Erklärungen den Vorteil zur Herausbildung von Charisma und Publikumsgunst, ein wichtiger Faktor für die Entscheidung eines nächsten Zoobesuchs an der Pleisse! (22.02.2006, 00:00) | ||
| Dirk K: | Die aus Münster ist halt n bisschen langweiliger als die aus Leipzig... (22.02.2006, 00:00) | ||
| Dennis: | Ich fand die Doku-Soap von Leipzig besser wie die von Münster und ihr? (22.02.2006, 00:00) | ||
| Hannes: | Das freut mich zu hören. es ist ein schönes Gelände aber es wurde halt sehr viel Falsch gemacht mnit dem Park und der Neubau von Tierparks ist immer interesant.Das wäre mal ne Zoo Doku wert. (22.02.2006, 00:00) | ||
| Albert Roolfs: | @Hannes, den ehemaligen Vogelpark Metelen habe ich gestern besucht. Dort werden z.Zt. hunderte Festmeter Holz geschlagen. Mit großem Gerät wird Platz geschaffen für Neues. @Michael Mettler, im Vogelpark leben immer noch zahlreiche Vögel und im Spielplatzb (22.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Dann bräuchte man diesen Zustand ja nur erhalten - frei rumlaufende Strauße wären doch schon der halbe Abenteuerzoo :-) (16.02.2006, 00:00) | ||
| Hannes: | Metelen wäre auch schon zu offenen zeiten interessant gewesen. dort ist jeden Tag ein Kranich, Emu, Nandu oder astaruß abgehauen. und alles aber wirklich alles war Provisorisch und selbstgebastelt. Das wär mal spannung und nicht wie ich es bei der Münsteraner soap im gefühl hab perfekt organisierter zoo alltag. ein bisl langweilig (16.02.2006, 00:00) | ||
| Dirk K: | Ein Umbau von Metelen zum Abenteuerzoo ist doch schon beschlossene Sache. Soll von einem Niederländer finanziert werden. (16.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Als Unterscheidungshilfe für Alle: MEINE Beiträge beinhalten auch Buchstaben wie ä, ö, ü und ß, die anderen sind dann von Michael Amend :-) (Nichts für ungut, Michael!) @Zoosammler: Metelen wird seine Doku-Soap wohl kaum noch erleben, wenn da nicht ein reicher Gönner kommt! (16.02.2006, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | @Michael Amend: Der Zoo Lübeck hat sich sehr verbessert! Der hat nach Kritik was getan, im Gegensatz zu z.B. Mönchengladbach. (16.02.2006, 00:00) | ||
| Zoosammler: | Spätestens wenn sich dann alle Sender gegenseitig aufgekauft haben und schlussendlich zu ein und demselben "Zeitungs"verlag gehören und ARD und ZDF mangels Werbeeinnahmen alle Formate an selbigen Verlag, der ja durch qualifizierte Zootests schon immer durch Fachkenntnis von sich Reden gemacht hat, verkauft haben, ist es Zeit für die Universaldoku "Nasenbär, Erdmännchen, Waschbär und alle anderen Felle" bzw. "Kea, Katta und Co"... Eigentlich ausgesprochen praktisch, wozu auch mehrere Soaps, wenn man die einzelnen Zoos sowieso nicht mehr voneinander unterscheiden kann? -Das verwirrt den Zuschauer doch nur. Und auch Walsrode und Metelen könnte man nach einigen Jahren einbeziehen, dann nämlich, wenn die neuen "Abenteuerzoo" (nicht zu verwechseln, mit der dann schon lange abgesetzten Nostalgiesendung "Abenteuer Zoo" (zuletzt von Gudio Knopp moderiert...))-Konzepte umgesetzt worden sind, die so revolutionäre Neuerungen, wie eine hautpstächlich mit Eisbären besetzte "Antarctika", eine Elefantenzucht (der neue Walsroder Shop bietet dann auch handliche Elefantenbullen für daheim an) oder Dschungelhäuser namens "India" in denen man Aras, Orangs, Tukane und Kattas findet, beinhalten. (16.02.2006, 00:00) | ||
| Dirk K: | Oho, ein Fall von Schizophrenie;-) (16.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Amend: | Das kommt davon, wenn zwei Michaels im Forum schreiben.Sorry, Michael,den vorigen beitrag habe ich,Michael A.,verfasst.Tut mir Leid. (16.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Michael Mettler Wenn man Pinguine mit Nichts anderem als Heu, Bananen und Hafer füttert, werden sie zwangsweise zu Pfalnzenfressern.Ãbrigens, die Mähnenrobben in Landau haben früher im Herbst groÃe Mengen Laub aufgenommen.Da hat die damalige Pfleger (16.02.2006, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | OK, Pflanzenfresser war falsch, aber "harmloses" Tier (gleich kommt: Elos sind aber grfährlich). Nee, bei Stuttgart keine Alitteration (O O) lieber Okapi, Eisbär und Co. (15.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Pflanzenfresser? Pinguine sind Pflanzenfresser? Da hab' ich wohl 'ne Bildungslücke :-) "Gorilla" ist nach dem Bokito-"Skandal" ein zu heißes Eisen für den Titel, aber der Panda ist natürlich ein Top-Kandidat. "Nilpferd, Panda & Co." vielleicht? Für die Wilhelma als zoologisch-botanischen Garten muss es natürlich heißen "Orang, Orchidee & Co." Irgendwann kommt dann die "etwas andere" Zoo-Soap aus Rheine: "Storch, Dschelada & Co." Und schließlich die Spezial-Soap für Raritätenfreunde, gedreht in Walsrode: "Blaulappen-Fruchtkrähe, Spitzschopf-Seidenkuckuck & Co." (15.02.2006, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | LoL, wie würden denn andere Sendungen heißen? Der Name is immer gleich: Pflanzenfresser, Raubtier und Co Berlin wird dann ja wohl Gorilla, Panda und Co (15.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Sven: Klar, und die Sendung heißt dann "Gorilla, Seekuh & Co".... :-) (15.02.2006, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | Hab es mit "Tierisch was los" verwechselt: http://morgenpost.berlin1.de/z/plog/blog.php/tierisch_was_los Nee, was aus Nürnberg! (15.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Dann hat speziell der deutsche Süden noch Nachholbedarf. Wollen wir schon Tipps abgeben? Ich sag' mal "Hellabrunner G'schichten". (15.02.2006, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | Es wird wie mit den Gerichtssendungen oder den Quizshows. Bald wird jeder große Zoo im TV zu sehen sein. War Berliner Schnauzen - Geschichten aus dem Hauptstadtzoo nicht eine Zeitungsartikel-Reihe? (15.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Dann wundert es mich aber allmählich, dass die Privatsender noch nicht auf diesen Zug aufgesprungen sind. Mit ZDF, MDR (Leipzig), HR (Frankfurt, lief um den Jahreswechsel) und WDR (Münster und früher Dortmund) sind immerhin bisher nur öffentlich-rechtliche Anstalten aktiv mit Zoo-Soaps! Und den NDR mit seinen unregelmäßigen Sendungen über Aktuelles aus Nord-Zoos kann man ja auch fast dazurechnen. (15.02.2006, 00:00) | ||
| Stefan: | Aller guten Dinge sind offenbar drei: Das ZDF sendet ab 06. März ab 15:15 Uhr eine Zoo-Doku-Soap aus dem Berliner ZOO. Titel: Berliner Schnauzen - Geschichten aus dem Hauptstadtzoo. Zoo-Marketing und Einschaltquotenstrategie at their best... (15.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Und im ehemaligen Trampeltiergehege befinden sich jetzt mit Sikaböcken und Wisentbulle Tiere, die sämtlich zur Abgabe stehen. Was ist danach mit DIESER Anlage geplant? (08.02.2006, 00:00) | ||
| Tom: | Die Bongos sind in ihrer Anlage (die waldige, direkt an das Pferdemuseum angerenzende)geblieben, die Sika-Weibchen leben nun auf der anderen Anlage, gemeinsam mit einem neuen, jungen Bock aus Berlin. (08.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Jetzt komme ich nicht mehr mit: Gegenüber den Bärenanlagen gab es doch ZWEI Freianlagen für Huftiere. Auf der linken (waldigeren), die an das Westfälische Pferdemuseum grenzt, sah ich bei meinem letzten Besuch Bongos und auf der rechten (offeneren), die in Richtung Parkplatz weist, die Kombi Säbelantilope/Springbock. Auf welcher leben nun die Sikas, und was ist mit der anderen? (08.02.2006, 00:00) | ||
| Tom: | @M.Mettler und @Torben: Der Wisentbulle ist derzeit noch in Münster, im ehemaligen Trampeltiergehege. Der vorgestern im TV gezeigte Umzug der Vietnam-Sikas hat bereits vor Weihnachten, noch 2005, stattgefunden. Dabei sind die männlichen Sikas in den Stall gezogen, den auch der Wisentbulle nutzt; ich denke, diese männlichen Tiere sollen alle abgegeben werden und warten nun im Ex-Trampeltierstall auf ihre Vermittlung. Die weiblichen Tiere sind in das Gehege direkt am Eingang, gegenüber der Braunbären gezogen, das für die Sikas neu gestaltet wurde. Vorher lebten hier übergangsweise die Przewalskis, davor die Bongos und davor eine Säbelantilope mit Springböcken. Das alte Sika-Gehege existiert nicht mehr, an dessen Stelle leben nun Meerschweinchen und Streichelzootiere. (08.02.2006, 00:00) | ||
| Bernhard: | nach den TV-Bildern und der homepage des Allwetterzoo leben die Vietnam-Sikas in der ehemaligen Mendesantilopen/Bongoanlage direkt am Haupteingang. Ein Bock des Sikas lebt im Stall der Wisente, der Bulle war heute im Fernsehen zu sehen, ist mir aber nicht bekannt ob er aktuell noch da ist. (08.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Beruhigend, wenn es so ist. Auch der NDR musste übrigens diverse Sendungen über Streifzüge in Norddeutschland aus dem Programm nehmen, weil verschiedene Ausflugsziele (wohl hauptsächlich Gastronomie) gegen Bezahlung ins Bild gerückt worden waren.... So gesehen hätte mich nichts mehr gewundert. (08.02.2006, 00:00) | ||
| Rudi: | nee, Quatsch, der Zoo bezahlt nicht dafür. Die Pilotstaffel hat der MDR bei einer TV-Firma in Auftrag gegeben, danach das selbst übernommen. Die Freßnapf-Zeitug schreibt nur ab, und das meist falsch. (08.02.2006, 00:00) | ||
| Torben: | Hallo, der Allwetterzoo gibt die Wisenthaltung auf. Zuletzt war nur noch der Bulle übrig, der soweit ich weiss an einen anderen Tierpark abgegeben wird oder vielleicht auch schon wurde, wenn die Sikas schon umgezogen sind. Es sei denn, er ist noch hinter den "Kulissen". Was für das alte Sikagehege geplant ist, weiss ich allerdings auch nicht. (08.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Nur falsch formuliert oder ein interessanter neuer Aspekt? Im "Fressnapf-Journal", der Hauszeitung der gleichnamigen Zoogeschäftkette, fand ich gerade einen Artikel über "Elefant, Tiger & Co". Dort heißt es u.a.: "... Was ist nur los im Leipziger Zoo, einem der beliebtesten Zoos in Deutschland? Eigentlich nicht mehr, als dass das Zoomanagement beschlossen hat, die Tore ihres Zoos mittels Medium Fernsehen für alle zu öffnen, ungeachtet regulärer Öffnungszeiten und störender Absperrungen. Und dazu ein Fernsehteam des MDR engagierte, das seither dreht, was die Filmspulen halten und die teuren Fernsehkameras hergeben...." Nimmt man diese Formulierung wörtlich, hieße das, der Zoo Leipzig BEZAHLT für "ETC" (oder hat dies wenigstens getan, bevor es zum Selbstläufer wurde) und das Ganze müsste eigentlich die Einblendung "Dauerwerbesendung" tragen! Pikant finde ich das deswegen, weil ja die öffentlich-rechtlichen Programme durch solcherlei Vorgänge auf dem Gebiet der Sportübertragungen ins Gerede gekommen sind, siehe die Fälle der jeweiligen Sportchefs ihrer Sender Emig (HR) und Mohren (MDR): "Ihr zahlt die Summe X, und ich sorge dafür, dass euer Spiel übertragen wird"... Sollte sowas etwa Einzug in die Zooszene gehalten haben...? Gestern habe ich erstmals kurze Sequenzen einer Folge der Münsteraner Doku-Soap "Pinguin, Löwe & Co" gesehen (Bitte nicht durcheinanderbringen: DIE wird im Fressnapf-Artikel nicht erwähnt!!), in der vom Umzug der Sikas in das Wisentgehege berichtet wurde. Dazu zwei Fragen: Sind die Hirsche jetzt mit den Wisenten vergesellschaftet oder letztere weg? Und was passiert mit ihrem bisherigen Gehege? (08.02.2006, 00:00) | ||
| Jana: | @Oldzooboy Ich hab nach den Pinselorhschweinen in älteren News gesucht: es sind mit grösste Wahrscheinlichkeit "Dakoro" und "Clyde" die im März 2004 aus München und Landau kamen. (21.12.2005, 00:00) | ||
| Otto P.: | @Michael Amend Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten,die Äußerung, das da nicht gründlich recherschiert wurde,nehme ich natürlich zurück.Ich habe noch nie einen solchen Artikel geschrieben und habe keine Vorstellung davon, wieviel Arbeit das macht.Ich ken (18.12.2005, 00:00) | ||
| Michael Amend: | @Otto P. Entschuldigen Sie bitte, aber als Autor des ebsagten Riesenelen-Antilopenartikels im Zoofreun lasse ich mir nicht nachsagen, ich hätte nicht grünlcih recherschiert.Haben Sie schon mal eienn solchen Artike geschrieben ? Wenn nicht, ann lassen Sie (18.12.2005, 00:00) | ||
| Sitara: | @Michael Mettler: Die Nasenbärenanlage befindet sich direkt neben der Anlage für die Ameisenbären, Tapire, Capybaras und Co.! Für die zwar zum Teil informativen, aber meist altbacken und langweilig aufgemachten Folgen von "Abenteuer Zoo" war diese neue e (18.12.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Um zum Thema des Threads zurück zu kehren: Die heutige "Abenteuer Zoo"-Folge über Duisburg zählte für meinen Geschmack zu den besseren. Nicht zu lange Sequenzen pro Art, und auch die Wahl der gezeigten Arten war nicht schlecht - auch wenn man wieder um die Menschenaffen nicht herumkam :-) Kann mir jemand sagen, wo sich in Duisburg die gezeigte "brandneue" Nasenbärenanlage befindet? Und für alle, die mit dieser Art Humor etwas anfangen können und den Film noch nicht kennen: Am 30.12. läuft im TV "Wilde Kreaturen"!! (18.12.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Die Nürnberger Tiere sind definitiv Steppenelenantilopen. Und wenn sie tatsächlich die größten Elen in einem Zoo wären, würde das die Artzugehörigkeit sogar noch unterstreichen, weil nämlich die Riesenelenantilope teilweise KLEINER als die Steppenelen ist (und in jedem Fall leichter gebaut. Das Prädikat "Riesen-" bezieht sich auf das ausladendere Gehörn. Nürnberg hatte in den 80ern als einer der wenigen Zoos eine unterartreine Elengruppe, nämlich Ostafrikaner (pattersonianus). Leider weiß ich nicht, bis wann die Zucht reinrassig blieb, es ist aber mangels Importtieren relativ unwahrscheinlich, dass sie es noch heute ist. Hagenbeck hatte übrigens zeitgleich Südafrikaner (Nominatform). Die meisten - wenn nicht inzwischen alle - Zoo-Elenantilopen dürften heute Unterartmischlinge sein. An der Geschichte aus Gelsenkirchen ist insofern was dran, dass im Zuge von Ruhes Tierhandel mal auffällend kräftig gefärbte Elen mit sehr buschigen Schwanzquasten nach Gelsenkirchen gelangten, die sich deutlich von den bisher gehaltenen Tiere unterschieden - wenn ich mich recht erinnere, findet das sogar im entsprechenden Jahresbericht Erwähnung. Auch dies waren allerdings definitive Steppenelen, und es mag durchaus sein, dass sie mit den alteingesessenen verkreuzt wurden. (17.12.2005, 00:00) | ||
| Otto P.: | @Oldzooboy Entweder habe ich das dann verwechselt, oder der Artikel stimmt nicht, weil nicht gründlich rescherchiert wurde.Jedenfalls sind die Nürnberger Elenantilopen riesig, die größten, die ich je in einem Zoo gesehen habe und ich deshalb glaube, das e (17.12.2005, 00:00) | ||
| Oldzooboy: | @Otto P. Unter"Zoo-News"habe ich am 16.12 geschrieben, das Riesenelen-Antilopen keine Unterart der Elenantilope sind,sondern eine ganz eigene Art darstellen.Ich empfehle Ihnen die Lektüre des Riesenelen-Artikels von Herrn Amend, der in den Zoofreund-Hefte (17.12.2005, 00:00) | ||
| Otto P.: | Nürnberg hält noch eine große Gruppe Riesenelen auf seiner Afrika-Savanne und auch in die Elenantilopen in Gelsenkirchen wurden vor vielen Riesenelen eingekreuzt, so das es sich um die dortigen Tiere um Unterartenmischlinge handelt. (17.12.2005, 00:00) | ||
| Jana: | Wo die Zuchtherde gelebt hat, weiss ich leider nicht, ich bin nicht so alt, um sie live zu sehen, aber ich wird fragen. Schon von Anfang an lebt im Prag nur eine Junggeselletruppe von Pinselohrschweinen, also bisher keine Nachzuchten. Ich weiss nicht, woher die 2 Tieren stammen, die hier jetzt leben, aber es waren einigen Zeit auch 4 Tieren. Ich hab einige Zugänge und Weggänge registriert, diese Gehege dient also warscheinlich nur als Zwischenlager für überzählige Mänchen aus anderen Zoos. (16.12.2005, 00:00) | ||
| Oldzooboy: | @Jana Vielen Dank für die phantastischen und höchst interessanten Informationen über die Antilopen in Prag. Wissen Sie eventuell auch, wo die Zuchtgruppe der Riesen-Eenantilopen gelebt hat ? Waren die auch im Giraffengehege untergebracht ? Und Sie brauche (15.12.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Dann ist Dzeren im Deutschen tatsächlich die Mongoleigazelle und Dzejran die Kropfgazelle. (15.12.2005, 00:00) | ||
| Jana: | @Michael Mettler Dzeren ist Procapra gutturosa und Dejran ist Gazella subgutturosa. Deutsche Namen kenne ich nicht. (15.12.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Jana: An den Deutschkenntnissen gibt es nichts zu entschuldigen, ICH könnte auf tschechisch nicht mal "Guten Tag" oder irgendetwas anderes sagen.... :-) Ist mit "Dzeren" die Mongoleigazelle gemeint? Für diese Art kenne ich eine sehr ähnliche Schreibweise (15.12.2005, 00:00) | ||
| Jana: | Und noch was. Für die westliche Riesenelenantilopen existiert seit 10 Jahren ein tschechisches Rettungsprojekt. Im Jahr 2000 hat die Zahlung im NP Niokolo Koba und Umgebung nur weniger als 120 Tieren gefunden. Im Jahr 2003 war eine grossflächige Schutz-Gehege im Reservation Fathala gebaut. Im Jahr 2004 war eine Zucht-herde von 18 Tieren im Reservation Bandia zusammengestellt. Dieses Jahr sollte diese Herde nach Fathala gehen und da (streng bewach) so viel Nachzucht in nächsten Jahren produzieren, so die Jungen dann in andere Parks freigellasen werden könnten. Nächstes Dienstag ist im Náprstkovo Muzeum eine Disskusion mit Leuten, die diesen Projekt realizieren. Wenn ich es schaffe, hätte ich ich gern die Neuigkeiten gehört. (15.12.2005, 00:00) | ||
| Jana: | Ich hat an die Ducker vergessen. Es waren Cephalophus monticola, C. maxwelli, C. dorsalis und S. grimmia. Und ich bin kein Expert, was die Prager ZOO angeht, ich hab einfach nur seit 10 Monaten eine Jahreskarte:-) (15.12.2005, 00:00) | ||
| Jana: | @Oldzooboy Der letzte Derby-Antilopen-Bock, der in 80.Jahre in Prag war, lebte in dem Alten Griraffen-Haus, wo jetzt die Säbelantilopen oder Bongos sind. Er hatte einen separaten Stahl, aber Ausengehege teilte er sich mit Giraffen. Ich hab einen Artikel v (15.12.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Die "dritte Unterart" der Damagazelle ist sehr fraglich, vielfach wird nur noch zwischen Mhorr- und eigentlicher Damagazelle unterschieden, und auch die Mhorr setzt sich dabei schon aus zwei früher getrennten Formen (mhorr und lozanoi) zusammen. Auch in der europäischen Dama-Zuchtlinie hat es Individuen gegeben, bei denen lediglich der Hals rot war, und andere mit rotem Hals und Sattel; in Osnabrück z.B. war beides in der selben Zuchtgruppe vertreten. (14.12.2005, 00:00) | ||
| Oldzooboy: | Dann ist es ja sehr vernünftig, das Europa sich auf die Mhorrgazelle, Amerika auf die Damagazelle konzentiert. Gibt es in Europa noch die dritte Unterart, die Rothalsgazelle ? @Jana Sie kennen sich doch in Prag gut aus.Wissen Sie , in welchen Gehege früher die Riesen-Elenantilopen gehalten wurden, die bis Anfang der 80 iger Jahre in Prag gehalten wurden,und gab es eventuell auch Ducker in Prag ? (14.12.2005, 00:00) | ||
| Jana: | Das ganze Herde von Damagazellen in Dvur Kralove ist sehr eng genetisch verwand und seit einigenen Jahren muss Inzucht praktiziert, weil es unmöglich war, einen neuen Bock zu finden. Das hab ich vor 2 Jahren gehört, ob die Situation jetzt immer noch die gleiche ist, kann ich nicht sagen. (14.12.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Im Zoo Berlin habe ich im September nur einen Bock gesehen, allerdings sind die Innenboxen seit dem Hausumbau ja größtenteils nicht mehr für Besucher einsehbar. Meines Wissens gehen übrigens alle Nicht-Mhorr-Damagazellen auf einen einzigen, zahlenmäßig nicht besonders großen Import aus dem Tschad zurück, stehen also ebenfalls auf schmaler genetischer Basis. Die Importtiere variierten damals so stark im Aussehen, dass sie je nach Zoo als verschiedene Unterarten geführt wurden.... (13.12.2005, 00:00) | ||
| Oldzooboy: | In Europa sollen die Damagazellen auslaufen,weil deren Bestand zu klein ist,um eine überlebénsfähige Population aufbauen zu können.Da es in den USA aber noch eine größere Population gibt, dort aber Mhorrgazellen sehr selten sind,sollen in Europa Mhorrgazellen,in Amerika Damagazellen gehalten werden.Diese Information habe ich von einem Zooführer-Tauschpartner von mir, der in den USA lebt.Genauso wird es mit Buntbock(USA)und Blessbock(Europa)gemacht.Eventuell gibt es noch reine Damagezellen im spanischen Almeria.Hat der Zoo Berlin nicht noch Damagazellen ? (13.12.2005, 00:00) | ||
| Matthias Papies: | Ich habe diesen Sommer im Zoo Dvur Kralove eine Gruppe Damagazellen gesehen. (13.12.2005, 00:00) | ||
| th.oma.s: | @Michael Mettler: eben diese zuchtgruppe war m.e. aufgrund ihrer singularität zu erhalten, zumal ihr erhalt ja als "druckmittel" in der dikussion um das erste leipziger afrikasavannenprojekt (anfang der 90iger) diente. is so eine sache, die mir in leipzig (12.12.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @th.oma.s: Leipzig hat die Damagazellen nicht bewusst auslaufen lassen, sie waren m.W. sogar für die Kiwara-Savanne eingeplant. Die Gazellen wurden ein Opfer der Elefantenhaus-Erweiterung, der ihr Gehege zum Opfer fiel, weshalb sie bis zur Fertigstellung (11.12.2005, 00:00) | ||
| th.oma.s: | zu etc ist zu sagen: eine gelungene unterhaltungssendung die auch dem ansehen der zoologischen gärten zu gute kommt, das entscheidende dabei sind m.e. die gezeigten pfleger - tier - beziehungen... zum halle - leipzig - vergleich ... das ehrgeizige mammutprojekt in leipzig bedarf zu seinem ökonomischen überleben einen sehr großen besucherzustrom aus dem einzugsbereich anderer zoos und führt so zu einer bestandsbedrohenden konkurrenz für viele traditionszoos im umkreis von 200 km. die werden nachrüsten, so wie halle das sehr geschickt macht (keine der neuen hallenser anlagen sind m.E. kritikwürdig und den leipzigern nachgebaut). was bleibt ist leipzigs hoffnung auf die besucher von auswärts und bei allem respekt für den zoo der zukunft, die in anderen threat`s bedauerte Entwicklung des abbaus hochbedrohter arten zugunsten des "big five tierbestandes" findet auch in leipzig statt (damagazellen, dianameerkatzen,kulane,javaleoparden, waldbisons,flusspferde usw).insofern wird die zukunft zeigen, ob nicht am ende ein kleiner aber feiner bergzoo seinen platz ganz deutlich behauptet hat. (10.12.2005, 00:00) | ||
| Sitara: | ARD, ab 02.01.06, tägl. Mo.-Fr. um 16:10 Uhr! http://www.news-und-trends.de/newsfeed.php?id=2660756581 (09.12.2005, 00:00) | ||
| Hannes: | Gibts schon nen termin wann das aus münster ausgestrahlt wird oder wird es schon (09.12.2005, 00:00) | ||
| Linda: | Hallo! @ Dirk: Danke, jetzt weiß ich Bescheid! Die verschiedenen Veranstaltungen des Delphinariums kenne ich, habe den "Tag im Delphinarium" u.a. schon mitgemacht. (09.12.2005, 00:00) | ||
| frank 61: | ab 23.12.05 kommt auf hessen 3 eine 5-teilige doku-soap aus den frankfurter zoo 19.00-19.30 uhr (08.12.2005, 00:00) | ||
| Linda: | nochmal @ Dirk: Meinst du Informationen zu den Vorstellung im Delfinarium oder Infos bezüglich der ARD-Sendung? (08.12.2005, 00:00) | ||
| Linda: | @ Dirk: Das ist ja supi! Vielen Dank für die Info! (08.12.2005, 00:00) | ||
| Susanne: | Ja, der Info-Kanal ist nur digital verfügbar. Die Zoogeschichten kommen 1x im Monat aber auch auf 3sat (muß man finden!), und manchmal als Lückenfüller im ZDF-Nachtprogramm (so 4:45 bis 5:00...). Die Folgen Jersey und Kerkrade waren wirklich sehr gut. (07.12.2005, 00:00) | ||
| Zoosammler: | Ich habe mir gerade mal die HP der zdf-Zoogeschichten angesehen und war, zumindest von einigen Folgenzusammenfassungen, hellauf begeistert. Und demnächst kommt ja auch eine Folge über Moskau, einen Zoo, den ich weder kenne, noch schon jemals in meinem Lebens über ihn gehört habe. Aber der Infokanal ist doch nur über Digitalfernsehen zu empfangen? Ich bin, was das betrifft nicht so versiert... (02.12.2005, 00:00) | ||
| Oliver Jahn: | Also auch ich bilde mir mal ein beide Zoos wirklich sehr gut zu kennen. Und ich kann kaum zwei unterschiedlichere Zoos finden, als die von Leipzig und Halle. Bis auf wenige Ausnahmen, welche eben gar nicht anders zu planen waren, wurde in Halle seit Stadtbaurat Jost immer viel Wert darauf gelegt, "unauffällig" zu bauen und die Gebäude dem Gelände anzupassen, oft auch zweietagig, unter Ausnutzung der Hanglage. Sehr schön sieht man das bis heute an den Huftierfelsen und dem Rinderdreieck. Leipzig hingegen hatte schon immer den Blick fangende Bauten wie Dickhäuterhaus, Raubtierhaus und Bärenburg. Und wenn der Trend in Leipzig teilweise davon weggeht, so wäre es wenn, dann überhaupt Leipzig, welches den Weg der Monumentalbauten verlässt und sich damit eher dem hallischen Stil anpasst (Löwenanlage). Aber nicht nur auf Grund der ganz unterschiedlichen Lage, sondern auch in der gesamten Zoo-Philosophie unterscheiden sich diese Zoos grundlegend! Das ist für mich am deutlichsten in der doch sehr unterschiedlichen Nutzung der beiden denkmalgeschützten Raubtierhäuser in Halle und Leipzig geworden. Selbst wenn das Hallenser Raubtierhaus hier schon mehrfach kritisiert wurde, so wird der, der es aus der Zeit vor dem Umbau kennt, es um so mehr zu schätzen wissen und gibt es einen größeren Unterscheid als den, zwischen modernem Tierhaus und einer Entdeckerarche ohne Tiere? (01.12.2005, 00:00) | ||
| Linda: | Ich finde es toll, dass es eine neue Doku gibt- noch dazu aus Münster*g* Da es ein anderer Zoo ist, in dem die Geschichten nun kommen, denke ich, dass es genug "neues" gibt und das Format nicht "totgesendet" wird. Persönlich würde ich mich sehr freuen, wenn auch das Delfinarium beteiligt wäre. Leider betreibt es ja nur recht wenig Medienmarketing... Weiß da zufällig jemand genaueres drüber, also ob das Delfinarium mit involviert ist? Liebe Grüße von der Pader! Linda www.lindviechsworld.de.vu (01.12.2005, 00:00) | ||
| Ralf Seidel: | Ich ging im Zoo so vor mich hin und 1:4-Kopien zu suchen das war mein Sinn (sehr frei nach Goethe), habe aber trotzdem keine Nachbauten aus Leipzig im Zoo Halle entdecken können. Liebe Frau Susanne, was ist denn das für ein jämmerlicher Unfug. Schimpansen, Raubtiere und auch Elefanten(mit Unterbrechungen) hat es schon immer in der über 100jährigen Geschichte des Zoos gegeben. In der Schimpansenhaltung hat Halle eine längere Tradition, die Großkatzenzucht hatte schon früher(insbesondere in der Ära Prof. Pretzsch) einen guten Ruf in der Fachwelt und stand den Leipziger Zuchten in Nichts nach, es wurde lediglich nicht auf Massenproduktion ausgerichtet. Ja, das nachgebaute Raubtierhaus in Halle - Moment mal, Leipzig hat doch gar kein Raubtierhaus mehr! Und Schimpansen gäbe es doch auch nicht, wenn Max Planck nicht gebaut hätte. Mal abgesehen davon, dass das hallesche Schimpansenhaus nur im Maßstab 1:50 kopiert wurde, dem "Leipziger Original" aber nun überhaupt nicht ähnlich sieht. Es ist lediglich das alte, umgebaute und wieder in Betrieb genommene Affenhaus aus den 20er Jahren. Die Wahrheit ist, daß beide Zoos stark sanierungsbedürftig waren. Man hat das erkannt und baut und saniert, geht dabei aber unterschiedliche Wege. Das muß man doch wohl jedem zugestehen. Halle hat sehr wohl ein eigenes Profil, Bergtiere und südamerikanische Fauna sind seit Jahrzehnten Schwerpunkte, daneben natürlich auch die "Klassiker" -mittlerweile natürlich reduziert auf Grund der Platzverhältnisse. Tja, Frau Susanne, nun haben die Hallenser nicht mal in Leipzig angefragt, ob sie wieder Elefanten halten dürfen und diesmal auf einer neuen Anlage, noch dazu wieder in Leipzig abgekupfert, wo man doch dort auch gerade für Elefanten baut. "Die in Halle hecheln nur hinterher und bauen sich die Altlasten von morgen"??? Mal abgesehen von der Wortwahl hecheln die in Halle durchaus nicht hinterher und wollen auch nicht mit Leipzig konkurrieren, sondern lediglich in einem gesunden Wettbewerb um die Gunst des Besuchers bestehen können, ein größeres Kontrastprogramm als zwischen beiden Zoos ist wohl kaum möglich, es sei denn, man konzentriert sich in Halle auf die Haltung von Mäusen und Feldhühnern- kann ja auch ganz interessant sein. Und was die Altlasten, die gerade entstehen angeht, da warten wir mal noch ein bißchen, beide Zoos bauen und ich mir sicher, wenn die ersten Rasbach-Felsen bröckeln stehen die Felsengehege immer noch, wie seit über 100 Jahren. Ich bin jedes Jahr in Leipzig und finde die Entwicklung dort sehr spannend, das meiste gefällt mir sehr gut. Aber ich mag es nicht, wenn man im Kampf um den Besucher den Nachbarn jegliche Kompetenz und Eigenständigkeit abspricht. Von Leipzig lernen heißt Siegen lernen, oder wie? Ein bißchen weniger Tam-Tam wäre wohl angebracht. Ich kenne die Leipziger "Expansionspläne", ohne Besucherzahlen über 1 Million ist das nicht zu finanzieren und das schafft Leipzig alleine nicht. Also sind über 300000 Menschen aus dem Raum Halle mit einzubeziehen, der Rest hat aus Chemnitz und Dresden anzurücken, dort werden ja auch fleißig Werbeplakate geklebt. Aber es gibt doch noch Lichtblicke: Beide Zoos engagieren sich beispielweise um Wildimporte bei den Angola-Löwen zur Zuchtauffrischung, die dringend notwendig ist. Also es geht schon und mit ein bißchen Bodenständigkeit und Vernunft werden Halle und Leipzig weiter deutsche Zoogeschichte schreiben. (30.11.2005, 00:00) | ||
| Konstantin Ruske: | Worin besteht die Realitätsferne bei ETC? In gezeigten und begründeten Euthanasien, wenn über Pinguinkücken berichtet wird, die von ihren Eltern nicht aufgezogen werden, wenn Elefantenkalberziehung öffentlich durchgeführt und vertreten wird? Man mag der serie vorwerfen, daß sich vieles wiederholt, aber gerade ihre Ehrlichkeit im Umgang mit dem Zuschauer trägt maßgeblich zu ihrer Akzeptanz und Beliebtheit bei. (29.11.2005, 00:00) | ||
| Olzooboy: | @Michael Mettler. Was wollen Sie denn, die Abenteuer Zoo Folge über San Diego hat doch sehr ausführlich die seltesten Tiere der Welt gezeigt, oder welcher Zoo hatte so eine große Gruppe von Sand-Hippos wie San Diego ? Scherz beiseite,auch ich bin von dieser Folge sehr enttäuscht,die eigentlichen Schwerpunkte der drei San Diegoer Zoos ( Zoo-seltene Tiere, WAP-Großer Huftierbetsand in riesigen Anlagen-Seaworld-Souvenierläden),hat der Film überhaupt nicht behandelt,stattdessen bekam man Lori-Fütterung,Warzenschweine und Sand-Hippos zu sehen......Mit Abstand eine der schlechtesten Abenteuer Zoo Folgen.Was fie Leipziger Doku-Soap angeht bin ich ebenfalls enttäuscht, da hat ja selbst die"Lindenstraße"einen größeren Realitätsbezug..... (28.11.2005, 00:00) | ||
| Konstantin Ruske: | warum keine Abenteuer Zoo- Sendung aus Rostock? Ein gut geführter Zoo in schöner Landschaft, durchaus wegweisenden Anlagen ( besonders Tieraffen), sehr viel ( und guter) Edukation, gewissen Spezialisierungen und für Nordostdeutschland sicher an der Spitze. Auch wenn wir Zoointeressierten Rostock vielleicht schon kennen und lieber etwas über den Zoo Mysore sehen wollen- die Sendung darf und soll sich auch um Zoos kümmern, die von der ausstrahlung der sendung über ihre Einrcihtung dahihgehend profitieren, daß auch überregional Interesse geweckt wird und etwa Uraluber im nächsten Sommer vielleicht mal vom Strand zum Zoo schauen. Rostock hat das genauso verdient wie jeder andere gut geführte und moderne Zoo. (28.11.2005, 00:00) | ||
| IP66: | Ich denke, daß der Wandel in der Einstellung der Bevölkerung zu Zoos in der Tat sehr stark durch die Fernsehpräsenz der Anlagen beeinflußt wird und wurde. Allerdings, und das wird auch in der Diskussion deutlich, werden dadurch auch die Tendenzen in Richtung Spaßzoo und die Konzentration auf bestimmte Arten gefördert. Vielleicht wäre es an der Zeit, daß auch die Zoos 'mal Meerkatzen und nicht Menschenaffen und Gundis und nicht Lamas als Filmobjekte anbieten - eigentlich sollte ein Regisseur ja die Fähigkeit besitzen, Interesse auch da zu wecken, wo es die Tierart gemeinhin nicht beansprucht. (28.11.2005, 00:00) | ||
| Konstantin Ruske: | Besonders ETC hat durch seine Volkstümlichkeit eine breite Masse den Zoos gegenüber wieder positiv einegstimmt. Wenn auch die Hochphase der Zookritik Anfang der 90er schon vorbei war, als dies Serie startete, so war doch immer noch eine eher ablehnende, zweifelnde oder bestenfalls neutrale Meinung bei der Normalbevölkerung vorherrschend. Diese ganz stark gewandelt zu haben, und dabei wirklich das gesamte Publikum anzusprechen, das auch in den Zoo geht ( ich kenne begeisterte Fans jeder Altersgruppe) ist das Hauptverdienst dieser Reihe. So ist trotz mancher Betulichkeiten und manchmal nicht zu vermeidender Beliebigkeit (ich selber sehe die Sendung sicher höchstens einmal im halben Jahr)ETC Werbung im besten Sinne für alle Zoos,da eine unglaubliche Imgasteigerung stattgefunden hat ( treibt solche Blüten, dass Tierpfleger in Leipzig Besuchern Autogramme geben müssen). Aus den meisten nicht direkt bei Leipzig gelegenen Gegenden hört mam von Tiergartenseite, daß auch die andren regionalen Einrichtungen seit ETC eher mehr Besucher haben ( aus Delitzsch und Chemnitz gehört, gar nicht soweit weg von Leipzig). Bei manchem Neid anderer Zoos, der sich oft in Kritik an unseriösem Auftreten oder der Überrepresentanz der " Fun"- seite des Tierpflegerberufs" niederschlägt, sollte die angesprochene Funktion als " generalwerbung", die gearde auch ducrh ihre Offenheit für Authentizität sorgt und nicht nur schöne Zooscheinwelt aufbaut, nicht gering geschätzt werden. Zu Halle: Dort ensteht durchaus Kontrast zu Leipzig. Der Hang zur Gigantomanie und teilweisen künstlichkeit fehlt, man sieht die Tiere und auch andere Arten. Der Besucher honoriert kein Kontrastprogramm zu einem für Verbaucherseite zur Zeit besipielhaften Zoo. Halle muß Elefanten, Menschenaffen und Krokodile bieten, aber eben nicht in Tempeln sondern moderner Zooarchitektur. Halle ist das "Schmuckkästchen" gegen das " Olympiastadion" Leipzipg, das ist genug Kontrast und nicht zu viel, um für Besucher attraktiv zu sein!( In so einer region, wo selbst der recht geringe Eintritt in Halle die meisten besucher Überwindung kostet, weil sie schlicht so wenig Geld haben, kommt keiner wieder, der nur Nerzzuchtcenter, Artenschutzabteilungen und Feuchtgebietdisplays gesehen hat- bin gespannt, wie das in Magdeburg noch wird! (28.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Susanne: Dann passt die Dortmunder Serie doch bestens in den Sender, schließlich heißt ein solches Format mit vollem Namen "soap opera".... (28.11.2005, 00:00) | ||
| Susanne: | erstmal sorry; da bewerbe ich die Website, schaue aber selbst nicht drauf, glaubte, heute kam die Belize-Wiederholung und verpasse die Entebbe-Folge... :-( Grummel. Ja, das mit den Menschenaffen nervt tatsächlich; aber es gibt Leute, die gehen in Zoos auf der ganzen Welt nur um die Menschenaffen zu sehen... Vielleicht gehört einer der Redakteure auch dazu! Heute morgen war ich wohl zu schnell mit meinen Gedanken - Nachtrag: Dortmund war "Ein Doc für alle Felle", hat 2 Staffeln geschafft und wird gerade auf Eins Festival wiederholt (Sender gibts! Und warum der wohl?? - ist eigentlich für Opern und so gedacht) (28.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Zoosammler: Was den Seltenheitswert betrifft, sind Südliche Breitmaulnashörner natürlich nicht gerade Musterbeispiele. Aber wie gesagt: Die Serie bedient die breite Masse, und die ist mit einem gewissen Standardsortiment zufrieden. Falls sie denn sonntags um 13.15 Uhr überhaupt vor dem Fernseher sitzt.... @Susanne: Mag ja sein, dass die San-Diego-Sendung zu den älteren gehört, aber meines Wissens hatten die dortigen Zoos auch damals einen bemerkenswerten Tierbestand.... :-) (27.11.2005, 00:00) | ||
| Zoosammler: | Sagt, was ihr wollt, es gibt leider keine Alternative zu Abenteuer Zoo. Und die Passagen über Schuhschnäbel, Nashörner und Otter - bitte nicht unterschlagen. Und dass die 40ha große Schimpanseninsel mit Zusammenarbeit von Goodall berichtenswert erscheint findet meine vollste Zustimmung. (27.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Susanne: Habe den Tipp mit der Website von "Abenteuer Zoo" gleich mal genutzt, um mir die kommenden Sendetermine zu notieren. Na, da freue ich mich ja schon auf nächsten Sonntag (Loro Parque Teneriffa), da gehts ja zur Abwechslung mal um Menschenaffen (Gorillas und vielleicht auch Schimpansen)...... (27.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Habe heute "Abenteuer Zoo" über Entebbe gesehen. Hatte ich mich nicht gerade erst darüber ausgelassen, dass überdurchschnittlich häufig Menschenaffen gezeigt werden....? Wie einfallslos die Artenauswahl ist, fällt einem erst richtig auf, wenn man mal viele Folgen kurz hintereinander weg sieht. (Ich habe etliche (alle?) auf Video und sie bei einer längeren Erkrankung mal stundenlang hintereinander gesehen.) Und so gern ich mir lange Sequenzen über Webervögel und Chamäleons ansehe, es sind eben keine Zootiere Entebbes im eigentlichen Sinn. Das ist so, als würde man in einer Folge über den Tierpark Berlin minutenlang Nebelkrähen und Eichhörnchen zeigen - unterhaltsam und lehrreich zwar, muss man aber nicht gerade in eine Zoosendung packen! (27.11.2005, 00:00) | ||
| Zoosammler: | Entebbe kam schonmal? Ich habe begründete Zweifel... Ich finde die zoogeschichten auch sehr gut, sie sind mir nur zu kurz. Außerdem habe ich den infokanal nicht und muss die raren Chancen auf 3sat nutzen. Ich finde Abenteuer Zoo wirkt einfach am ernsfhaftesten und fachlich versiertesten (Schein kann trügen) und ich mag diese Serie einfach. Auch aus anderen Gesichtspunkten: Der Sprecher ist unübertrefflich, die Redaktion antwortet sehr nett auf Anfragen und man sucht sich die Zoos sehr wählerisch aus (auch wenn ich nicht verstehe, wieso in Zukunft was über Rostock gebracht werden soll...). Natürlich kann man an der Auswahl der gezeigten Tiere einiges verbessern, in Budapest wurden extrem die "falschen" Arten gezeigt, aber der Normalzuschauer hat ja sicher nicht so wie wir schon fast alle Folgen gesehen und da würde es ihn langweilig nur über Klein- und Schleichkatzen, Huftiere u. ä. informiert zu werden. Elefant, Tiger und Co finde ich unterhaltsam, mehr aber nicht. Es scheint aber sogar mehr als seinen Zweck zu erfüllen, denn wenn es dazu in der Lage ist, Menschen, wie hier beschrieben, zu Zoobegeisterten zu machen, ich hätte das der Serie nicht zugetraut, aber gut, dann ist das sehr löblich, trotz aller berechtigter Kritik. (27.11.2005, 00:00) | ||
| Susanne: | Jetzt muß ich als langjährige TV-Guckerin doch mal ein paar Anmerkungen loswerden: @Hannes: ET&Co gab es nie aus Doortmund; das war Übrigens wurde die erste Staffel in Leipzig (2002) von einer externen Firma gedreht; der MDR hat dann selbst weitergemacht. Und mit der Zählung neu begonnen; tatsächlich sind es jetzt nicht 131, sondern 141 Folgen. Die 10 Versuchs-Folgen werden auch nirgends wiederholt... @ Zoosammler: Der "NDR Tiergarten" ist durch "Zoo-Geschichten" ersetzt worden. Einfallsloser Name, das ZDF und ganz früher die ARD hatten den gleichen Titel. Auch der NDR hatte eine VOrläuferserie gleichen Namens 1997! Selbst bei XXP gab es diesen Titel... @ Michaels Mettler & Amend: Abenteuer Zoo hatte gute und schlechte Folgen. San Diego liegt fast 10 Jahre Zurück! Auch Eekholt war recht dröge, 15 Minuten Waldameisen... Die 2004er-Folgen waren wieder sehr gut (Tallin, Budapest, Mergentheim). Info-Wert von ET&Co gleich Null? Für einen Tierpfleger vielleicht, aber weder für den Zuschauer noch den Dauerzoobesucher. Es ist auch unfair, den Kollegen dort wenig "richtige" Arbeit vorzuwerfen; erstens wird das nicht gefilmt, zweitens werden die Pfleger ja gezielt für solche PR-Aktionen freigestellt - bringt sicherlich auf Umwegen wieder mehr Besucher und lohnt sich daher, selbst wenn unterm Strich ein oder zwei Tierpfleger zusätzlich eingestellt werden (und das ist doch erst recht gut, oder?) @ zoosammler: Heute kam "nur" eine Wiederholung von Ostern; erst nächste Woche geht es mit den neuen Folgen los. (s. www.abenteuer-zoo.de) Noch besser finde ich aber die ZDF-Zoogeschichten, nur 15 Minuten, und im Infokanal verheizt. Dafür zur Zeit aber monatlich. Die letzten drei aus Jersey, Poszan und Kerkrade waren höchst informativ (Sprich: A-Zoo um die überlangen Tierszenen gekürzt und besser recherchiert), zeigten auch tatsächlich eine Menge Besonderheiten und sogar durchaus fundierte Kritik - nicht nur heile Welt wie bei A-Zoo. Mag daran liegen, daß einer der Autoren Björn Encke ist - Name klingt bekannt? Im ZDF kann man schon mal Björn den Dag interviewen sehen... Routine-Arbeiten: das zeigt ET&Co doch. Es gab mal eine Folge, da wurde 10 Minuten lang Wege-Kehren gebracht... Und es wird doch auch immer wieder Köttel-Sammeln usw. gebracht. Das füllt aber natürlich keinen Film. Ich finde trotzdem nicht, daß hier eine verfälschte Zoo-Welt gezeigt wird. Wer so argumentiert, wundert sich auch, daß jeden Tag nur so viel auf der Welt passiert, wie in 15 Minuten Tagesschau passen... (27.11.2005, 00:00) | ||
| Johannes: | Ich muss sagen, für jemand wie mich, der vorher nie etwas mit Zoos zu tun hatte und der ehrlich gesagt, das Ganze für Tierquälerei gehalten hat, ist Elefant, Tiger & Co etwas völlig Neues. Es hat meine Sicht auf die ZOos verändert. Ich denke mittlerweile, dass dsie notwendig sind für die Arterhaltung und sonst wäre ich auch nie auf so eine Website gelangt. Dass der WDR die Serie jetzt so stumpf kopiert ist schon sehr einfallslos (27.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Amend: | @Michael Mettler Endlich Jemand der ekannt hat, das die unerträgliche Leipziger Doku-Soap NICHT en wahren Tierpfleger-Alltag zeigt.Ich gehe NICHT den ganzen Tag mit einem Lama spazieren,sonern kümmere mich ALLEINE um einen Tierbestand, der in Leipzig von DREI Tierpflegern betreut wird......Das bedeutet,ich habe leider keine Zeit,um mehrmals am Tag Kaffepause zu machen....Der Informationswert dieser Doku-Soap ist gleich Null...Un was Abeneteuer Zoo betrifft,da gibt es nur wenige,wirklich gute Folgen.Die Folge von San Diego ist insofern noch enttäuschen,als das gleich alle DREI Zoologischne Einrichtungen in San iego(Zoo,WAP,Seaworld)behandelt werden....Alleien überd en Zoo könnte man eien ganze Serie drehen.... (26.11.2005, 00:00) | ||
| Zoosammler: | Aber irgendwie ist Abenteuer-Zoo dennoch die gehaltvollste, anspruchsvollste und am seriösesten gemachte Sendung. Dass sie natürlich ihre Schwächen hat, ist klar, aber ich bin schon sehr gespannt auf Sonntag. (26.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Was wohl die Fernsehzuschauer sagen würden, wenn man ihnen den WIRKLICHEN Tierpflegeralltag zeigen würde, nämlich die Routinearbeiten? 25 Minuten Sendezeit mit Köttelkratzen im Antilopengehege usw..... :-) Was "Abenteuer Zoo" betrifft: "Unerreicht" möchte ich mal nicht unterstreichen, ich fühlte mich nach mancher Sendung schon ziemlich enttäuscht. Auf San Diego z.B. hatte ich mich seinerzeit sehr gefreut, und was wird vom grandiosen Tierbestand gezeigt? Giraffen, Flusspferde und die zweiköpfige Kornnatter.... Auch in vielen anderen Sendungen fand ich die Auswahl der gezeigten Tiere nicht toll. Ohne den speziellen Fans dieser Tierarten bzw. -gruppen nahe treten zu wollen, aber langsam mag ich in "Abenteuer Zoo" keine Geparden, Krallen- und Menschenaffen mehr sehen. Andererseits muss man sich natürlich vor Augen halten, dass diese Sendung die breite Masse bedient und nicht die vergleichweise wenigen Tierspezialisten. (26.11.2005, 00:00) | ||
| Zoosammler: | Ich kann mich nur anschließen und empfehlen, mal einen Blick nach Norden zu werfen: Der NDR verfügt über zwei nachahmenswerte Formate, die "Zoogeschichten" und den wesentlich längeren "NDR Tiergarten", der streckenweise nicht ganz so, im Großen und Ganzen aber sehr sehenswert ist. So etwas könnte man auch bei SWR, WDR und BR einführen, der RBB hat ja eine gut ausgebaute Zoo-Berichterstattung und in Leipzig könnte man neue ETC-Staffeln drehen. Allerdings befürchte ich bei immer mehr Zoosendungen (an sich ja erfreulich), eine verstärkte Konkurrenz für das unerreichte Original "Abenteuer Zoo", was ja jetzt schon, wenn auch sehr indirekt, unter Elefant, Tiger & Co zu leiden hat... (26.11.2005, 00:00) | ||
| Hannes: | Elefat tiger und co wurde doch vor ein paar jahren im dortmunder zoo gedreht. war recht spannend aber in leibzig kam das alles viel witziger rüber alleine wegen dem akzent. in leibzig hatte sich während den dreharbeiten auch viel verändert in dortmund ging es nur um die arbeit der tierärztin. in münster ist alles fertig gebaut und so kann nur der "normale" zoo altag gezeigt werden was ja auch nicht lange spanend sein wird. (26.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Liegt auf der Hand, dass die Bereitschaft der Zoos unterschiedlich ist, was ständige Dreharbeiten betrifft. Ich habe zu meinen Kleinsäugerzucht-Glanzzeiten mal ein Fernsehteam bei mir zu Hause gehabt: Die hätten mir am liebsten die ganze Wohnung umgeräumt, weil dies und jenes "über die Kamera nicht gut rüberkam", haben mit Klebeband an alle möglichen Wände und Decken Mini-Scheinwerfer gepappt usw. Man glaubt gar nicht, wieviel Hektik drei Leute innerhalb kürzester Zeit verbreiten können, die noch dazu von der Materie (Tier und Tierhaltung) null Ahnung (aber tolle Wunschvorstellungen)haben. Wenn ich mir jetzt vorstelle, Zootierpfleger zu sein und bei allen möglichen Gelegenheiten eine Kamera im Nacken zu haben.... Danke auch! Auch diese Seite sollte man mal bedenken. Zudem ist nicht jeder Blick hinter die Kulissen telegen und nicht jeder Mensch als Medienstar geeignet (von empfindlichen Tieren ganz zu schweigen). Um Fernsehzuschauer für Zoos zu begeistern, muss es auch nicht gleich eine Soap sein. Eine Mischung aus "Abenteuer Zoo" (aus dem Blickwinkel des Besuchers) und "Elefant, Tiger & Co." (aus dem Blickwinkel des Zoomitarbeiters) täte es auch. (26.11.2005, 00:00) | ||
| Susanne: | Solange Halle nur im Maßstab 1:4 nachbaut, was Leipzig vormacht (Menschenaffen, Raubtiere, jetzt Elefanten), hecheln die nur hinterher und bauen sich die Altlasten von morgen. Mit Leipzig direkt bei allen Anlagen zu konkurrieren zu wollen ist Unfug, Halle sollte sich mehr auf die eigenen Stärken besinnen und ein Kontrastprogramm aufbauen. Ja, 50 Min. täglich zu füllen dürfte sehr schwer sein; ich glaube nicht, daß das WDR das lange durchhält. Die Zoodichte in NRW würde genügend Spielraum lassen, täglich aus einem anderen Zoo zu berichten. Aber nicht alle Zoos wollen das - Wuppertal z.B. würde den WDR nicht so offen drehen lassen, habe ich vernommen. (25.11.2005, 00:00) | ||
| Stefan Wolf: | Der Zoo Leipzig hat die Messlatte für den Münsteraner sicher sehr hoch gesetzt. Den Charme von Elefant, Tiger & Co macht ja neben den vielen Hintergrundinformationen u.a. auch die dialektische Sprachfärbung der Tierpfleger und des Ärzteteams aus. Münster kann wohl aber den humorvollen Sprecher übernehmen. Allerdings stimme ich Michael Mettler zu. Es ist schon schade, dass gerade bei der hohen Zoodichte in NRW (Münster, Köln, Wuppertal, Gelsenkirchen, Krefeld, Duisburg) die anderen zu kurz kommen. Statt 50 Minuten pro Sendung von einem Zoo könnte man eine Staffel von Geschichten aus unterschiedlichen Zoos drehen. Und die dann kürzer. Die Geschichten und die Gesichter würden sich weniger schnell abnutzen und wir bekämen eine größere Tiervielfalt zu sehen. Ich glaube aber nach wie vor, dass das Format eine Riesenchance ist, die Arbeit der Zoos bekanntzumachen. (25.11.2005, 00:00) | ||
| Ralf Seidel: | Hier im mitteldeutschen Fernsehraum ist die Reihe aus dem Leipziger Zoo sehr populär, selbst bei Leuten, die sonst nicht in den Zoo gehen. Generell muss man sagen, daß die Leipziger eine sehr aktive Marketingstrategie verfolgen, einschließlich aufwändige Plakatierungen im Großraum Halle. Aber beide Städte liegen nun mal dicht beieinander, man kann die Situation vielleicht mit NRW vergleichen. Der Zoo Halle setzt auf seine schöne Lage auf dem Reilsberg, die großen Investitionen der letzten wie der kommenden Jahre locken auch wieder mehr Besucher in den Zoo, trotz der starken "Konkurrenz" der Lepziger. In einigen Projekten arbeiten die beiden Zoos sehr eng zusammen, z.B. Angolalöwen. Die Zootierärzte konsultieren sich regelmäßig - ich meine bei allen Problemen eine vernünftige Nachbarschaft. Aber man beäugt sich schon mal gegenseitig, im Frühjahr war Dr. Junhold noch zu Gast in Halle und ließ sich ausgiebig die Planungen für das Krokodilhaus erläutern... (25.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Ich denke schon, dass die Leipziger Serie dem Zoo viel zusätzliche Beliebtheit und neue Besucher beschert hat. So gesehen ist sie positiv. Andererseits bin auch ich der Meinung, dass sich die Geschichte schnell abnutzt, wenn man sie inflationär verwendet - Sinn macht sie dann ohnehin nur in Regionalsendern wie den Dritten. Der NDR hat eine nette "Zwischenlösung" gefunden mit seinen "Zoogeschichten aus Niedersachsen", in denen Aktuelles und Heiteres in kurzen Beiträgen zusammengetragen wird - eine Art Nachrichtensendung mit Boulevard-Charakter. Fände ich z.B. für den WDR auch besser, als nur einen einzigen Zoo ins Rampenlicht zu stellen, denn möglicherweise "leiden" benachbarte Zoos dann unter der erhöhten Aufmerksamkeit für ihre "Konkurrenz". Würde mich interessieren, welche Meinung z.B. der Zoo Halle zu "Elefant, Tiger & Co." hat. Ich habe gehört, dass die Besucherzahlen in Osnabrück, Magdeburg und Hamburg angesichts der Neuentwicklung in Hannover Rückgänge zu verzeichnen hatten - und das OHNE ständige Fernsehpräsenz des hannoverschen Zoos! (25.11.2005, 00:00) | ||
| Sitara: | Grundsätzlich sehe ich als Ottilie Normalverbraucherin" auch gerne solche Zoo-Doku-Soaps, weil ich dadurch einen Blick hinter die Kulissen werfen und viele Vorgänge besser verstehen kann. Sicher trägt eine solche Sendung auch zur Publicity des Zoos bei, allerdings kann das mit der Werbung u.U. nach hinten los gehen und zwar dann, wenn zu viel und zu oft gleiche Abläufe an den Zuschauer herangetragen werden und dieser Abnutzungseffekt zu Desinteresse führt. Geplant sind, soweit ich weiß, täglich je 50 Minuten Sendezeit! Das ist meiner Meinung nach zu viel. Man sollte nicht vergessen, dass dies kein neues Sendeformat ist und es bereits einen sehr populären Vorgänger gibt, an dem man gemessen werden wird. Zudem muss für 50 Minuten ausgestrahlte Sendung sehr viel Material aufgenommen werden, was auch für die Protagonisten (Tierpfleger, Veterinäre, Zoomitarbeiter, und vor allem auch die Tiere!) mit sehr viel Stress verbunden ist/sein wird. Die Sendung aus dem Leipziger Zoo läuft auf dem MDR normalerweise nur ein Mal /Woche (die Nachmittagssendungen in der ARD sind Zusammenschnitte alter Folgen!). (25.11.2005, 00:00) | ||
| Stefan Wolf: | Die ARD hat seit einigen Wochen ihr Nachmittags-Programmschema umgestellt und zeigt jetzt die Folgen Elefant, Tiger & Co aus dem Zoo Leipzig, die zuvor auf mdr liefen. Mit großem Erfolg, was die Einschaltquoten betrifft:. chon ist die nächste Zoo-Doku mit dem Münsteraner Zoo geplant: Pinguin, Löwe & Co. Meine Frage an euch alle: Wird da ein Format totgesendet oder ist das die Hoffnung für alle Zoo-Marketingstrategen, doch noch Geld in die leeren Kassen für Umbauten und Verbesserungen in der Tierhaltung zu bekommen? Ich fange mal mit meiner Meinung an und bin gespannt auf eine kontroverse Diskussion. Ich sehe die neue Aufmerksamkeit als Chance, Tiere und die Aufgaben eines Zoos an Otto-Normalverbraucher heranzuführen. Außerdem weiß man ja gerade vom Zoo Münster, dass dort sehr gespart werden muss und die Zuschüsse gekürzt werden. Wenn die neue Doku die notwendige Aufmerksamkeit schafft, könnte vielleicht weiteres Geld gewonnen werden, um die vielen Betonsünden gerade aus dem vorderen Zooteil zu beseitigen. Dann hätten die Tiere letzlich auch davon profitiert. Nashorn, Elefant & Co wären bestimmt dankbar... (24.11.2005, 00:00) |
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