
| Lucas Jasper: | Zwar hat es nichts mit aktuellen Haltungen zu tun,aber ich habe in Grzimeks Tierleben Säugetiere Band 2 eine interessante Stelle über die erste Haltung der Mähnenratte in Deutschland gefunden.Dort heißt es:"Nach Deutschland gelangten diese interessanten Nagetiere erstmals ausgangs des neunzehneten Jahrhunderts, als eine Tierkarawane aus dem Somaliland in Nills Tiergarten zu Stuttgart ausstellte." Diese Haltung dürfte die erste in Deutschland und eventuell sogar in Europa gewesen sein. Bei einer Suche im Internet habe ich leider keine weiteren Informationen zur betreffenden haltung gefunden. Ist ja auch schon sehr lange her. (14.12.2012, 19:05) | ||
| Michael Mettler: | @Elias Neideck: Auch wenn die Frage "alt" war, ist die Auflösung für mich noch immer interessant. Danke! (06.02.2012, 17:28) | ||
| Elias Neideck: | @Michael Mettler: Das Thema ist zwar schon älter, dennoch möchte ich ihnen ihre am 23.10.2006 gestellte Frage, warum Graumulle Graumulle heißen, gerne beantworten: tatsächlich sind Neugeborene fast schwarz und färben sich im subadulten Alter ins Graue bis hin zum Braun oder Goldbraun im adulten Alter. Der deutsche Trivialname "Graumull" stammt aus dem Englischen (Gray´s Molerats) und bezieht sich richtiger Weise auf den Erstentdecker, John Edward >>Gray<<. Hier scheint es also einen kleinen Übersetzungsfehler gegeben zu haben. (06.02.2012, 17:21) | ||
| Michael Amend: | @Jakub Chawaszcz. Vielen Dank für die Information. Es erstaunt mich eigentlich kaum noch, welche Arten heutzutage privat gehalten werden, ich hätte noch Platz für ein Rüsselhündchen-Paar,da würde ich sogar meine derzeitige Kleinsäuger-Art für abgeben... (25.07.2009, 06:36) | ||
| Jakub Chwaszcz: | @Michael Amend: Soweit ich weiss, Prag hat dieses Tier von einem Privatzuchter bekommt, und auch das zweite Tier soll aus dem Privatzucht kommen, aber ich bin nicht 100% sicher. Im Prager Zoo lebt das Honigdachs Zuchtpaar Èert und Kaèa,er hat ingesamt 4 Jungtiere auf der Welt gebracht,dieses Paar stammt aus dem direkt Import aus Tanzania, am 5.3.2008 wurden zwei Jungtiere geboren, leider nur ein überlebt hat, ob dieses Jungtier lebt im Prager Zoo, weiss ich leider nicht. Jana ist sicher besser informiert. (24.07.2009, 22:29) | ||
| Michael Amend: | @ Jakub Chwaszcz. Gefleckte Rüsselhündchen in Europa ? Wow, wer hätte das gedacht..Hat Prag das Tier von einem Privathalter oder importiert, und woher soll das 2. Tier kommen ? Wieviele Honigdachse gibt es derzeit in Prag, gab es in diesem Jahr schon Nachwuchs ? (24.07.2009, 20:14) | ||
| Jakub Chwaszcz: | Zu den Rüsselhündchen in Prag, es geht nicht um R.petersi, sondern R.cirnei,sie haben ein männliches Tier bekommt, das zu dieser Zeit hinter den Kulissen lebt, sie warten auf das weibliche Tier, und beide Tiere werden in der früheren Fenneks-Gehege gezeigt. (24.07.2009, 15:44) | ||
| IP66: | Seit ich gestern in einer Wachbärenhorde um Popcorn bettelnden Marderhunden begegnet bin, denke ich über die Tagaktivität von Galagos neu nach - muß man sie nur vergesellschaften und tagsüber mit amerikanischen Süßwaren versorgen? (20.07.2009, 18:01) | ||
| Michael Amend: | Galagos mit Tokos ist dagegen keine gute Idee, die größeren Galago-Arten sind Nesträuber, Zwerg-Galagos passen gut ins Beutschema von Tokos..Und die tagaktiven Tokos hätten keine einzige ruhige Nacht mehr... (18.07.2009, 16:44) | ||
| Michael Amend: | @Henry Merker. Die Galago-Außenvoliere ist nicht in Washington, sondern im Lowry Park Zoo in Tampa. Eine Trennung beider Arten ist nicht notwendig, allerdings sollte man den Rüsselhündchen eine Rückzugsmöglichkeit bieten, die für die Galagos nicht zugänglich ist.Für die Galagos wäre es nicht sinnvoll, sie innen in einer abgedunkelten Anlage zu halten,mit Zugang zu einer Außenvoliere, das würde den Aktivitätsrhytmus der Galagos empfindlich durcheinander bringen.... (18.07.2009, 16:42) | ||
| Henry Merker: | @Michael Amend: Dass alle Galagoarten rein nachtaktiv sind, wusste ich nicht. Von daher würde ich sie dann auch bei ihrer Nachtaktivität lassen. Wenn man eine Galagoart hätte, die im gleichen Gebiet vorkommt, wie die Rüsselhündchen, wäre folgende Variante eventuell denkbar: Die Außenanlage wäre so zu gestalten, wie Sie sie von Washington beschrieben haben. Auf dieser werden sowohl Rüsselhündchen als auch Galagos gehalten. Jedoch erhalten beiden Arten ein eigenes Innengehege, dass den Aktivitätsbedürfnissen der Tiere angepasst ist und auch nur von diesen aufgesucht werden kann. Demnach wäre die Galagoinnenanlage in einem abgedunkelten Bereich zu erbauen. Sollten die Galagos für Tokos ungefährlich sein (oder umgekehrt), ließe sich diese WG vielleicht um Tokos erweitern... Da müssten man dann schauen, ob sich so was verwirklichen ließe. (18.07.2009, 10:34) | ||
| Michael Amend: | Galagos lassen sich wahrscheinlich nicht auf Tagaktivität umstellen. Da es auch nicht ihrer natürlichen Lebensweise entspricht, sollte man solche Versuche auch nicht machen. Wenn die Tiere natürlich ganz von selbst einmal auch am tage aktiv sind, ist das okay, man sollte sie aber nicht dazu "zwingen". Galagos sind numal reine Nachttiere, ewtas anders ist, Tiere umzustellen,die eben nicht ausschließlich nachtaktiv sind, wie z.B Erdferkel. (17.07.2009, 19:12) | ||
| Henry Merker: | @Hannes Lüke: Um welche Haltungen handelt es sich denn dabei? (17.07.2009, 18:42) | ||
| Hannes Lüke: | Also ich kenne Galagohaltungen mit Außenanlage in Deutschland und die Außengehege werden auch shr gut angenommen, Tagsüber einen in der Außenanlage gesehen hab ich noch nie einen (17.07.2009, 18:33) | ||
| Henry Merker: | @Michael Amend: Wenn sich die beschriebene Haltungsform der Moholis bewährt, von den Tieren und den Besuchern gut angenommen worden ist, sich die Tiere dabei auch ordentlich als tageaktiv erweisen sollten und in Europa zu beschaffen wären sowie die klimatischen Bedingungen stimmen sollten.... ...dannn würde ich sagen: NUR HER DAMIT UND NICHTS WIE AUSPROBIERT IN DEUTSCHLAND! (17.07.2009, 18:26) | ||
| Michael Amend: | Erst einmal Danke für die Definition des Begriffes " Martertier", der war mir bislang neu, da ich mich bisher relativ wenig mit Primaten auseinandergesetzt habe. @Sacha. Mit Pottos und Galagos, unabhängig von der Art, sollten Rüsselhündchen problemlos zu vergesellschaften sein, speziell Pottos als reine Baumbewohner und aufgrund ihres doch eher pflegmatsichen Verhaltens, eignen ich sehr gut dafür. Aufgrund der unterschiedlichen Aktivitätszeiten dürfte es ohnehin kaum zu Begegnungen kommen. Mit den Tokos läuft die Vergesellchaftung in Washington ebenfalls ohne Probleme. Im Lowry Park Zoo Tampa habe ich sehr schöne Außenvoliere für Moholis gesehen,freilich nur die Voliere, aber ich war sehr beeindruckt, das der Zoo Galagos einmal konventionell hält. (17.07.2009, 17:12) | ||
| IP66: | Der Begriff "Matertier" taucht in der Zwischenkriegszeit allenthalben auf, ich meine aber, ihn schon in einem Zoobericht im zoologischen Garten aus dem ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts gelesen zu haben. Es sind jedoch schon für Affenhäuser um die Mitte des 19. Jahrhunderts Haltungen von Nichtaffenarten belegt, wobei ich allerdings nicht weiß, ob man damit lediglich freie "Zellen" im Innenraum oder Gemeinschaftskäfige besetzte. Den Begriff kann man für eingeführt halten, der Sachverhalt selbst könnte dadurch gefördert worden sein, daß die Käfige die Affenhäuser immer größer wurden und sich somit die Frage nach einem Bodenbesatz immer deutlicher stellte. Hinzu kommt, daß viele Zoos kein eigenes Kleinsäugerhaus besaßen, so daß die fraglichen Arten irgendwo untergebracht werden mußten, und daß die Affenbestände stark fluktuierten, somit in manchem der immer größer werdenden Häusern auch leere Käfige gefüllt werden mußten. Ich habe den Eindruck, daß in den Nachkriegsjahrzehnten entsprechende Bodentiere in Affenhäusern nur noch selten auftragen - ich kann mich weder für Köln noch für Duisburg, wohl aber für das alte Haus in Wuppertal an die Praxis erinnern, was insofern für die These spricht, als in Wuppertal sich manche Praktiken aufgrund der Haltungskontinuität länger hielten. Es ist die Frage, ob man darin eine Art Renaissance des Artenzoos in den Jahren nach 1945 sehen möchte oder nur eine durch die Erfolge in der Affenhaltung begründete Entwicklung. Ich weiß nicht, ob es in den USA überhaupt Vertreter der ersten Affenhausgeneration biedermeierlichen Typs gab oder ob man dort von Anfang an Bauten mit mehreren größeren Käfigen errichtete. Ich denke aber, daß sich dort die Probleme ähnlich stellten. Ich finde es schwierig, den Unterbesatz "geographisch korrekter" Affenanlagen in eine direkte Verbindung zur Matertierhaltung der Zwischenkriegszeit zu stellen. Die Ausstellungsidee ist ja insofern eine andere, als man bei den jüngeren Beispielen eine der Arche-Ideologie entsprechende Darstellung eines "Lebensraumes" beabsichtigt, weshalb die fraglichen Anlagen auch Naturimitationen versuchen, man das Ganze als "Biotop" verstanden wissen will. Als sehr frühes Beispiel des Typs würde ich die zweistöckige Anlage im Grzimekhaus in Frankfurt anführen, die ja optisch wie vom Selbstverständnis her etwas ganz anderes bietet als die Käfige im Affenhaus desselben Zoos. Da dergleichen Naturimitationen allerdings in den USA früher verbreitet waren, könnte es sein, daß dort die Anknüfungen an die Martertierhaltungen der Zwischenkriegzeit stärker zu bemerken sind oder daß es Mischformen dieser Haltungen gibt, die wir aus Europa nicht kennen. (17.07.2009, 10:56) | ||
| Henry Merker: | @Michael Amend: An Vögel hatte ich auch gedacht. Wenn diese Gemeinschaftshaltung sich bewährt hat, dann wäre dies auf jeden Fall zu unterstützen. @Sacha: Was die Schliefer betrifft, hat sich diese Überlegung also schon einmal erledigt. In puncto Galeriewaldhausanlage wäre eine Anlage denkbar, die den Rüsselhündchen vorbehalten bleibt, aber auch eine Vergesellschaftung mit Vögeln wäre überlegenswert. Herr Amend hat ja bereits auf eine solche hingewiesen. (17.07.2009, 10:43) | ||
| Michael Mettler: | Wenn man jeglichen Bodenbesatz von Primatenanlagen als Martertiere definieren wollte, dann erübrigt sich eigentlich die Aussage von IP66, dass sich diese Tradition in den USA offenbar länger erhalte als bei uns. Vor allem Zwergagutis, aber auch andere Meerschweinchenverwandte in Kombination mit kleinen Neuweltprimaten zählen hier schließlich zum Standardrepertoire. Stummelaffen mit Gürteltieren in Erfurt, Zwergmeerkatzen mit Riesenhamsterratten in Prag wären weitere Beispiele (um nur mal im Rahmen der kleinen Arten zu bleiben, denn sonst könnte man ja auch die Mähnenschafe auf Dschelada-Felsen als Martertiere betrachten). (17.07.2009, 10:17) | ||
| Sacha: | @Michael Amend: Also, meine Haltungsüberlegungen bezüglich der Rüsselhündchen waren mehr allgemeiner Natur und nicht explizit auf Philadelphia ausgerichtet. Logisch, dass sich das Rare Animal Building für eine Gemeinschaftshaltung von Gorilla und Rüsselhündchen aus Platzgründen nicht eignet. Und natürlich weiss ich, dass Galagos und Pottos nachtaktiv sind. Es ging ja nur um die Ueberlegung, ob sie sich als Gesellschafter eignen WUERDEN (unabhängig davon, ob dann die Besucher die Galagos zu Gesicht bekommen oder nicht). Bezüglich Geografie-Puritismus: Klar, den meisten Zoobesuchern spielt das keine Rolle. Ich persönlich bin jedoch dafür, dass man dieses Konzept WENN IMMER MOEGLICH einhält. Im Bezug auf Philadelphia müssten dies nicht unbedingt afrikanische Primaten sein, es wären durchaus auch andere Tiere möglich. @Henry Merker: Die möglichen Probleme bei einer Gemeinschaftshaltung von Rüsselhündchen mit anderen Primaten hatte ich bereits erwähnt. Bezüglich Schliefer als Gehegegenossen: Grundsätzlich nichts dagegen. Nur ist es 1. wahrscheinlich sehr schwierig, eine passende Art zu finden (die meisten Schliefer in Zoos sind Kap-Klippschliefer und Kopje-Bewohner in der Savanne, während Rüsselhündchen in der Regel Galerie- und Küstenwälder bewohnen) und 2. frage ich mich, ob dann der Raum des Geheges richtig aufgeteilt bzw. sinnvoll genutzt wird. Rüsselhündchen sind reine Bodenbewohner und Kap-Klippschliefer zumindest mehrheitlich. Bei Baumschliefer sähe die Sache wahrscheinlich etwas anders aus, doch fürchte ich, dass sich auch diese bei einer Gemeinschaftshaltung mit den R.s zu oft "ins Gehege kommen". Der Idee mit einer (Einzel?-)Haltung in einem "Galeriewaldhaus" kann ich hingegen nur zustimmen. (17.07.2009, 09:53) | ||
| Karsten Vick: | Es gab solche Martertiere als Bodenbesatz aber auch in Makaken-Sammelkäfigen und da hat der Begriff schon seine Berechtigung. Da wär ich nicht gern Gürteltier gewesen... Wer hat sich eigentlich den Begriff ausgedacht - Heck sen.? (17.07.2009, 08:13) | ||
| Holger Wientjes: | Martertiere waren einst Käfiggenossen für ( einzelne ) Primaten, mit denen sich diese, mangels Partner, beschäftigen und an denen sie sich abreagierenn sollten. Da fanden Tiere wie Kaninchen, Gürteltier oder sogar, so viel ich weiss, Ameisenbären Verwendung. (17.07.2009, 07:07) | ||
| Michael Amend: | @Henry Merker. Solange es hier sovieel menshcne gibt, die sich um mein"Image"in Fiorumskreisen Sorge machen, fühle ich mich wohlbehütet. Auf der anderen Seite empnfinde ich das Leben als zu kurz und dementsoprechend zu wertvoll, um mir Gedanken darüber zu machen, wie Andere über mich denken.....Und damit wäre auch schon ein Teil von Herrn Fuchs letzten Posting beanwortet. Auch Vögel eignen sich als Überbesatz von Rüsselhündchen-Anlagen, Washington hält sie z.B auch mit Tokos zusammen. @Alexander. Ich habe zu keinem Zeitpunkt versucht,das Image andererer Forumsteilnehemr zu "versauen".Wenn das Ihre Ansicht ist, dann irren Sie sich. Und damit sollten wir es jetzt belassen. (17.07.2009, 06:33) | ||
| Henry Merker: | Ich weiß jetzt hier nicht so richtig, wer hier wesen Image pflegen möchte. Herr Amend hat lediglich einige Fragen gestellt, die an anderer Stelle ihm in ähnlicher Art und Weise gestellt wurden. Fragen kostet auch nichts. Und es steht jedem frei, sie zu beantworten oder nicht - und dabei sollte auch bedacht werden, dass Schweigen nicht immer dem Weisen als Antwort gelten kann. Zu dem Thema der geografischen Korrektheit im Zusammenhang der Rüsselhündchen habe ich zum Beispiel nichts mehr geschrieben, da ich mir bereits gedacht habe, dass zum Beispiel Meerkatzen nichts gegen einen kleinen Proteinsnak haben dürften und dann auch zugreifen, wenn sie können. Gleiches dürfte auch für Mangaben gelten und die Paviane wollen wir mal gleich außen vor lassen! Schimpansen sind als Räuber sehr wohl bekannt, zumal sie mit Nachbarhorden auch regelrecht Kriege führen, wie wir jetzt wissen. Bei Bonobos würde der Fall wohl ähnlich gelagert sein. Bei Gorillas und Guerezas kenne ich mich nicht aus, was diese Fragestellung betrifft; da könnte man über eine Vergesellschaftung nachdenken, aber erst wenn die Zuchterfolge solche "Probe-WGs" zulassen. In Sachen Gorilla sollte aber auch die Frage gestellt werden, ob die Besucher für diesen Fall wirklich dann noch die kleinen Rüsselhündchen beachten. Was die Pottos und Galagos betrifft, so denke ich durchaus, dass Herr Amend recht hat. Man muss ja nicht unbedingt Primaten zum Vergesellschaften nehmen. Vielleicht klappt es auch mit Schliefern. Natürlich bräuchte man dann die "richtige" Art, soll heißen, man sollte sich vorher über das Verhalten der Schliefer schlau machen. Ansonsten gilt das Gleiche wie bei den Guerezas und den Gorillas. Im Zweifelsfall wäre vielleicht eine größere Anlage in einem Haus zu bevorzugen, das mit dem Lebensraum der Rüsselhündchen im Bezug steht. Da wären Elefanten-, Giraffen-, Nashorn-, Primaten- oder aber auch Regenwald- oder Galeriewaldhäuser denkbar. Nach Möglichkeit ließe sich auch über eine Außenanlage denken, die aber fuchs-, katzen- und (greif)vogelsicher sein müsste. (16.07.2009, 21:06) | ||
| Alexander Fuchs: | @MA Sie verlangen von anderen, dass man ihr Image nicht in der Öffentlichkeit in den Dreck zieht, auf gut Deutsch. Aber genau das versuchen sie mit anderen gerade. Wenn sie schon so etwas verlangen, dann bitte, sollten sie das selbige tun und nicht versuchen, nochmals... nicht versuchen, dass bei anderen Forumsteilnehmern zu tun. (16.07.2009, 21:06) | ||
| Michael Amend: | @AF. Inwiefern ? @Holger Wientjes. Ich habe das Wort Martertier bisher noch nicht gehört, sehr positiv klingt es nicht und in Bezug auf Zootierhaltung ist es meiner Meinung nach deplatziert. (16.07.2009, 20:53) | ||
| Alexander Fuchs: | @MA Es ist aber auch sehr erstaunlich wie sie versuchen, IHR Image zu pflegen... Darauf pochen das es niemand angreift, aber es sich selbst derbe zu versauen. (16.07.2009, 20:13) | ||
| Holger Wientjes: | Das die Tiere aufgrund der genannten Vergesellschaftungen Schaden nehmen, denke ich auch nicht. Jedoch ist das Wort "Martertier" keine Neuschöpfung ! (16.07.2009, 20:11) | ||
| Michael Amend: | @sacha. Pottos und Galagos sind nachttaktiv, Rüsselhündchen tagaktiv, davon hätten die Besucher nicht viel, zumal Pottos auch in den Usa sehr selten gehalten werden, Boston züchtet sie aber recht gut nach.Mal abgesehehnd avon müssten diese Arten extra anscheschafftw erden, wozu, wennd coh passende Gehegbewohner bereits im Bestand sind, und wie gesagt, Geographische korrektheit muß sich eienr artgerechten Tierhaltung unterordnen, Zoos sind nicht für Puristen gemacht worden....Auch die Meerkatzen würden sich ein Rüsselhündchen als Zwischenmahlzeit schmecken lassen und für Gorilla sind die Innenkäfige im Rare Animal Building etwas zu klein.....Und weder die Sakis noch die Tamarine oder die Sumpfspringaffen "martern" die Rüsselhündchen, ich bin immer wieder über die phantasievollen Wortneuschöpfungen in diesem Forum erstaunt, wie z.B "Martertiere". @Ip66. Wie oft waren Sie in Phialdelphia, um diese Behauptung aufstellen zu können ? Und was halten sie von "Martertieren"in europäischenZoos, z.B Wölfen in Bären-Anlagen ? (16.07.2009, 20:02) | ||
| Sacha: | @Michael Amend: Aber nein, Du solltest mich doch besser kennen (tz, tz). Nicht ideal meinte ich vor allem vom geografischen Standpunkt aus. Da bin ich eben Purist. Ausserdem hätte man in diesem Fall nicht gerade die grosse Auswahl. Pottos und Galagos gingen, evtl. auch Guerezas. Doch eine Vergesellschaftung Meerkatzen mit Rüsselhündchen wäre wahrscheinlich zu stressig (und wohl auch gefährlich) für Letztere. Paviane und Schimpansen fallen als gelegentliche Jäger aus den Traktanden und bei den Gorillas würde ich mal ein Fragezeichen machen, ob die sich als WG-Genossen eignen. (16.07.2009, 18:20) | ||
| Michael Amend: | @IP66. Auf was bassiert Ihre Aussage ? @sacha. Warum iste ein vergeselslchaftung Rüsselhündchen mit primaten nicht ideal ? Spielt es für die Tieer eien Rolel, ob sie jetzt mit afrikansichen oder südamerikanischen Affen zusammenleben ? Wohl kaum. Ist es dir lieber, die Tiere würden hinter den Kulissen in wesentlich kleineren Anlagen gehalten werden ? (16.07.2009, 17:31) | ||
| Sacha: | @IP66: Ich halte eine Gemeinschaftshaltung von Rüsselhündchen mit Primaten (vor allem mit geografisch unpassenden) auch nicht für ideal. Aber ob die Rüsselhündchen tatsächlich als "Martertiere" der Tamarine herhalten müssen, wage ich zu bezweifeln. Erstens sind Rüsselhündchen verdammt schnell (Weiss jeder, der schon einmal versucht hat, sie in Bewegung zu fotografieren). Zweitens sind die Tamarine wohl nicht kräftig genug, um die R.s zu dominieren. Aehnliche sehe ich es mit den Gürteltieren als Unterbesatz: Ist die Anlage gross genug und gut konzipiert, kann man gut Krallenaffen, Sakis, Brüllaffen oder Uakaris mit Gürteltieren zusammenhalten. Kommt hinzu, dass Gürteltiere mehrheitlich in der Dämmerung und nachts aktiv sind, die genannten Primaten aber am Tage. Man geht sich also aus dem Weg. Klammeraffen und Kapuziner würde ich allerdings für solche Versuche nicht verwenden. (16.07.2009, 11:02) | ||
| IP66: | Die Tradition der Martertiere auf den Böden von Affenkäfigen scheint sich in den USA besser zu halten als in Europa ... (15.07.2009, 18:20) | ||
| Michael Amend: | @Henry Merker. Hier noch das Schild von der Tamarin/Rüsselhündchen-Anlage in Philadelphia, das die Besucher über die geographische Inkorrektheit der Vergesellschaftung aufklärt. Achtung : Der englische Name für die Art petersi ist falsch ! Das Giant elephant Shrew ist in Wahrheit nämlich das Goldsteiß-Rüsselhündchen chrysopygus ! ( die Art, die in Frankfurt gehalten wurde ) (15.07.2009, 17:49) | ||
| Michael Amend: | Der Zoo Philadelphia ist für Kleinsäuger-Fans sehr interessant. Es gibt ein eigenes Kleinsäugerhaus ( sehr selten in den Usa ! ) mit kleiner Nachttierabteilung, und das " Rare Animal Building", in dem weitere Kleinsäuger und diverse Primaten, u.A. Kleideraffen, untergebracht sind. Im Nachttierhaus traf ich zum ersten Mal auf Afrikanische Streifenwiesel, hier ein Foto davon. Leider ist es nicht besonders gut, das Tier war ständig in Aktion und es war unmöglich, einen guten Shot zu bekommen. In Versellschaftung, allerdings in der Tagabteilung, werden Erdferkel und Erdmännchen gehalten. Der Bronx-Zoo möchte Erdferkel mit dem letzten Maxwell-Ducker versellschaften, in einer leider viel zu kleinen Anlage. (15.07.2009, 17:41) | ||
| Michael Amend: | @Henry Merekr. Die Rüsselhündchen in Philadelphia leben in einem Haus, das sich "Rare Animal Building" nennt, nicht"Afrika-Haus", und ist demnach nicht geographisch sortiert. Es gibt keinen Grund, die großen Bodenflächen der Innenkäfige, die von den Primaten nicht genutzt werden, nicht für die Rüsselhündchen zu nutzen,die somit weitaus mehr Platz bekommen, als wenn man die reichlichen Nachzuchten hinter den Kulissen in beengten Kleinstanlagen halten würde, das aus der Grund,warum gleich drei Anlagen mit Rüsselhündchen besetzt sind. Keinen einzigen Besucher interessiert es, ob in einer Anlage Tierarten von zwei verschiedenen Kontinenten leben, obwohl Philadelphia sogar ein Schild an einer der Anlagen angebracht hat. Geograhpische Korrektheit ist eine schöne Sache, geht diese aber auf Kosten einer artgerechten Tierhaltung, sieht die Sache schon anders aus. Und geographisch inkorrekte Vergesellschaftungen gibt es viele, sehr,sehr viele,da braucht man nicht in die USA zu fliegen. (15.07.2009, 17:27) | ||
| Sacha: | @Jana: Bitte schau doch mal in den "Zoos in Tschechien..."-Thread. Ich denke, dass Du mir da weiterhelfen kannst.... (15.07.2009, 14:44) | ||
| Jana: | Der Eintrag in zootierliste.de stammt nicht von mir. Aber ich sage nicht, er ist falch. In der Schau ist aber kein Tier, die Ex-Fennek-Anlage befindet sich noch im Umbau (Stand letzte Wochenende). (15.07.2009, 13:59) | ||
| Ralf Wagner: | Möchte mal an diesen Link erinnern: http://www.rodent-info.net/forum/viewtopic.php?f=43&t=3572 ...dächte ihn schon früher mal gelesen zu haben :-? BG (15.07.2009, 10:14) | ||
| Karsten Vick: | Ja, die Art von der hier die Rede ist, ist petersi. Bin auf weitere Nachrichten aus Prag gespannt. Vielleicht hat denen ja auch ein neugieriger voreiliger Zoofan die Sensations-Pressemitteilung verdorben;-) (15.07.2009, 09:16) | ||
| WolfDrei: | Kurze Anfrage an die Herren Vick und Amend: das von mir in Cincinnati gemachte Bild stammt von Rhynchocyon petersi - ist das identisch mit dem "RotschulterRH"? Cincinnati hatte wohl auch eine Zucht (Aufname von 2000) (15.07.2009, 08:17) | ||
| Henry Merker: | Da es bei dem Prager Tier laut Zootierliste um die Nachzucht eines deutschen Privathalters handeln soll, wäre nicht ausgeschlossen, dass der Zoo Prag relativ schnell zu einem Partner kommen könnte und dass auch ein deutscher Zoo demnächst diese Art in seinem Bestand haben wird. @Michael Amend: Dann treffen sich in den USA also Südamerikaner und Afrikaner, um zusammen zu leben. (15.07.2009, 07:53) | ||
| Michael Amend: | @Karsten Vick. Wäre sehr schön, wenn es tatsächlich wieder einen Halter von Rüsselhündchen in Europa gebe, auf Eintragungen in einer Webliste verlasse ich mich diesbezüglich nicht. In der Tat wären Rüsselhündchen eine sinnvolle und sehr attraktive Ergänzung für das afrikanische Kleinsäugerhaus in Prag. Sollte dort wirklich ein Tier gehalten werden, hoffe ich doch, das sich Prag in diesem Fall um den entsprechenden Partner kümmert. Eine Privathaltung von Rüsselhündchen kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, aber eventuell ist die Gesetzeslage in Tschechien etwas anders als bei uns, denn alle Rüsselhündchenarten gehören zu den bedrohten Arten und dürften theoretisch eigentlich nicht privat gehalten werden. Aus den Usa könnte dieses Tier vermutlich nicht stammen, in diesem Fall hätte Prag ja mehr als eines importiert. (15.07.2009, 06:36) | ||
| Rattus: | Bei der recherche nach sumpfspringaffen, die ich unter dem namen Rote Springaffen kenne, bin ich auf diese art gestoßen: http://de.wikipedia.org/wiki/GoldenPalace.com-Springaffe dieses phänomen wäre vielleicht ein eigener thread wert.. (15.07.2009, 03:13) | ||
| Karsten Vick: | Die Prager Haltung wurde in die Zootierliste eingetragen, vielleicht von Jana, die da ja sehr auf dem Laufenden ist. Auf der Prager HP wird das Tierchen, das bekanntlich auch bei mir sehr weit oben auf der Wunschliste steht, noch nicht erwähnt. Für das afrikanische Kleinsäugerhaus wäre es eine schöne Bereicherung. (15.07.2009, 00:02) | ||
| Michael Amend: | @Holger Wientjes. In Philadelphia, jeweils in einer Anlage, mit Springtamarinen,Sumpfspringaffen und Balsskopfsakis. Washington muß ich nochmal nachsehen, aber in einer Anlage ebenfalls mit Blasskopfsakis. Wäre schön,wenn tatsächlich ein RS-Rüsselhündchen in Prag gehalten würde.Woher stammt die Inforamtion ? (14.07.2009, 17:23) | ||
| Holger Wientjes: | @M.Amend: Mit was für Arten sind die Rüsselhündchen denn genau vergesellschaftet ? (14.07.2009, 10:24) | ||
| Ralf Wagner: | Sehr interessant daran ist auch die Info, daß dieses Tier aus einer deutschen Privatzucht stammt/stammen soll. Wer weis, was da noch so alles in "heimischen Wohnzimmern" für zoologische Kostbarkeiten gehalten & gezüchtet werden. BG (14.07.2009, 09:40) | ||
| Rene Mantei: | Seit diesem Monat gibt es ein einzelnes Rotschulterrüsselhündchen im Prager Zoo zu bewundern. http://zootierliste.de/?klasse=1&ordnung=105&familie=10501&art=50902554 (14.07.2009, 08:49) | ||
| Michael Amend: | Rotschulter-Rüsselhündchen im National Zoological Garden Washington. Es war einfach phantastisch, nach 17 Jahren wieder einmal ein Rüsselhündchen in Aktion gesehen zu haben. Die Faszination, die von diesen kleinen Tieren ausgeht,ist unglaublich und kaum ein Zoobesucher in den USA, der ihr nicht erliegt,( also ganz genauso wie damals in Frankfurt am Main ) alle Rüsselhündchen-Anlagen in Philadelphia und Washington, in beiden je drei Anlagen mit Rüsselhündchen, immer als Unterbesatz von Primaten oder Vögeln, waren stets von Besuchern umlagert,die Affen hatten keine Chance gegen die Rüsselhündchen ! Die Nachzucht verläuft überaus erfolgreich, im März wurden in Washington abermals zwei Jungtiere geboren, und die Nachfrage in den USA ist groß.Von einem geplanten Import nach Poznan habe ich Nichts mehr gehört, aber der ehemalige Direktor von Poznan ist jetzt in Breslau,mal sehen, vielleicht möchte er sie ja jetzt für Breslau haben. (13.07.2009, 23:12) | ||
| Michael Amend: | Seit wann werden eigentlich in den USA die Rotschulter-Rüsselhündchen gehalten ? Welcher Zoo hat sie importiert und wie groß war die Founder Population ? Wollte Poznan denn nicht Nachzuchten aus den USA importieren ? (16.03.2008, 18:25) | ||
| Shensi-Takin: | Neuentdeckte Rüsselhündchen-Art (Rhynchocyon udzungwensis): http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/tiere_aid_235864.html (31.01.2008, 11:39) | ||
| Shensi-Takin: | @Andreas Hg.: Ich hatte dunkel in Erinnerung, dass die Gundis in Dü mit Schildkröten (Art?) zusammengehalten wurden-was auch der Blick in den Puschmann bestätigte...hmm. Seltsam. Danke aber für die Rüsselspringer-Info. (14.01.2008, 21:45) | ||
| Andreas Hg.: | @Shensi-Takin: Sind wirklich die Gundis und nicht die Rüsselspringer gemeint? Letztere leben (Stand Januar 2007) mit Pantherschildkröte, Warrens Gürtelschweif und Brauner Schildechse (G. major) zusammen. In Wuppertal mit Areolen-Flachschildkröte und Panzergürtelschweif. In den beiden Düsseldorfer Gundi-Terrarien habe ich hingegen nie Reptilien gesehen (auch kein entsprechendes Schild). (14.01.2008, 20:59) | ||
| Michael Amend: | Erfurt hat einen 17er Wurf Große Tanreks. (14.01.2008, 16:02) | ||
| Shensi-Takin: | Weil es mir partout nicht mehr einfällt, drum hier die Frage: mit welchen Reptilien werden die Gundis im Düsseldorfer Aquazoo zusammengehalten? (14.01.2008, 13:41) | ||
| Michael Amend: | Für Rüsselhündchen-Fans : Am 30.01 läuft auf Arte um 19 Uhr eine Doku über besagte Tiere mit dem Titel " Kobolde des Küstenwaldes"von Willy Kombe. Keine Ahnung, ob es sich um neues Bildmaterial handelt, oder nur aus Material aus einer Doku der ZGF über Rüsselhündchen, die vor einigen Jahren im Tv lief, zusammengeschnitten wurde, aber ansehen kann man sich das ja mal. In meiner Tv-Zeitschrift ist sogar ein Foto eines Goldsteiß-Rüsselhündchens. ( wie ich das Frankfurter Kerlchen vermisse....) (14.01.2008, 12:59) | ||
| Michael Amend: | Soll denn Poznan nicht endlich Rotschulter-Rüsselhündchen aus den USA bekommen ? (24.11.2007, 18:50) | ||
| Stefan Wolf/Stefan: | Wenn man ISIS glauben darf, gibt es zur Zeit in Denver, Washington und Philadelphia jeweils fünffachen Nachwuchs bei den besagten Rüsselhündchen. (03.08.2007, 08:35) | ||
| Shensi-Takin: | Laut den mir vorliegenden Unterlagen (CONNECT der AZA, Jan 2007) scheinen drei amerikanische Einrichtungen erfolgreich Rotschulter-Rüsselhündchen (Rhynchocyon petersi) zu halten & zu zuechten: -Glen Oak Zoo -Cincinnati Zoo -Philadelphia Zoo Laut dem Artikel gab's in Glen Oak's z.B. letztes Jahr Nachwuchs. (02.08.2007, 23:22) | ||
| Michael Mettler: | Heimliche Publikumslieblinge in Leipzig scheinen die Graumulle im Haus der Kiwara-Savanne zu sein. Während ich vor deren Terrarium stand und Fotos machte - gleich mehrere Tiere waren oberirdisch unterwegs - kamen immer wieder Besucher hinzu, die zu ihren Begleitern sagten "guck mal, die Mulle sind draußen" - und zwar OHNE auf das Schild zu schauen, das ohnehin an der Wand gegenüber hängt. Den Vogel schoss aber ein Kleinkind ab, das zwar noch kaum sprechen konnte, aber beim Anblick der Nager sofort ganz aufgeregt sowas wie "Mujje, Mujje" rief und mit dem Finger auf die Tiere zeigte. Da wächst wohl ein kleiner Arten-Fan heran.... Schön war auch der trockene Kommentar eines Besuchers: "Wenn die Zähne nicht wären, sähe er aus wie eine Bockwurst mit Beinen." Was hätte der wohl über einen Nacktmull gesagt...? Ist mir übrigens ein Rätsel, warum ein hell rotbraunes Tier den deutschen Namen GRAUmull bekommen hat. Grau sind meines Wissens nur die Jungtiere - sollte das ein ähnlicher Fall sein wie der "Zwergseebär"? (23.10.2006, 21:45) | ||
| Walter Koch: | Die Buschschliefer in Cottbus zeigten sich vor 3 Wochen handzahm neben Kindern Sie werden also leider von Besuchern gefüttert. Gestern sah ich in Bernburg 3 Busch- schliefer. Sie zeigten sich sprungge- waltig und kletterfreudig. (15.10.2006, 00:35) | ||
| Langhals: | Die Anlage hat sich nicht bewährt, dreimal mußte der Buschschlieferbestand ersetzt werden, weil die Leute ständig auf den kleinen Viechern ausrutschen. (13.10.2006, 17:39) | ||
| Bilbo Beutlin: | In Cottbus soll es eine begehbare Anlage mit Buschschliefern und Borstenhörnchen geben. Kennt Jemand diese Alage und wie bewährt sie sich ? Wie verhalten sich die Besucher darin und wo werden noch Buschschliefer gehalten, wer züchtet ? (12.10.2006, 21:03) | ||
| Frankfurter: | @Karsten Vick Die ersten Rüsselhündchen haben wir bereits 1978 bekommen, leider zwei Männchen. Eines davon starb recht früh, aber das andere lebte bis 1988. Es gelang leider nie, Weibchen dazuzubekommen. Im Mai 1992 erfolgte dann der zweite und bisher letzte Import. (23.09.2006, 19:54) | ||
| Karsten Vick: | @Frankfurter: Habt ihr die nicht eher 1982 importiert und das letzte starb Ende der 80er. Denn als ich Ossi 1991 zum ersten Mal nach Frankfurt kam, voller Erwartungen, gabs leider schon keine Rüsselhündchen mehr. Oder habt ihr noch einen 2. Versuch in den 90ern gemacht? (23.09.2006, 19:48) | ||
| Frankfurter: | Hat Poznan denn inzwischen seine Rotschulter-Rüsselhündchen bekommen ? Ich habe bei ISIS nachgesehen, in den USA gibt es tatsächlich einen kleinen Bestand von 10,11 Tieren, in zwei Zoos wird gezüchtet. Gehalten werden Sie in Glen Oak Zoo, Louisville, Denver, Cincinnati, Washington, San Antonio und Philadelphia. Es wäre toll, wenn Poznan sie endlich hätte, denn ich überlege, extra dorthin zu fahren, um diese Art zu sehen. Ist ja schon etwas näher als Amerika. Wir hatten in Frankfurt früher die Goldsteiß-Rüsselhündchen, leider immer nur Einzeltiere. Zwar haben wir 1992 zwei Paare importiert, die waren aber derart verwurmt, das nur ein Männchen überlebt hat. Das muß dann so Mitte der 90 iger Jahre gestorben sein. (23.09.2006, 18:29) | ||
| Michael Mettler: | @Johannes Pfleiderer: Nach einer Aussage von Klaus Rudloff vom Tierpark Berlin, der sich mit der Artproblematik der Zoo-Stachelschweine näher befasst hat, gibt es seines Wissens in deutschen Haltungen kaum bis gar keine Nordafrikanischen ("Gewöhnlichen") Stachelschweine (mehr), auch wenn sie vielerorts so ausgeschildert sind. Es könnte aber sein, dass mischblütige Tiere existieren, da sich die Arten fruchtbar kreuzen lassen. Zu DDR-Zeiten sollen im Osten Deutschlands ausschließlich Weißschwänze vertreten gewesen sein, die über die SU aus dem Kaukasus stammten. Inwieweit das heute noch Gültigkeit hat, weiß ich nicht. Hagenbeck hatte seine Stachelschweine Anfang der 80er noch als Weißschwänze ausgeschildert, ab einem späteren Zeitpunkt stand dann "Hystrix cristata" auf den neueren Schildern. Bei so unkomplizierten Pfleglingen nehme ich nicht an, dass der Zuchtstamm zwischenzeitlich komplett ausgetauscht wurde... Als Hannover mit Stachelschweinen in "Sambesi" begann, holte man zwei Paare, 1,1 Weißschwänze und 1,1 "Nordafrikaner" - letztere kamen von Hagenbeck! Die Weißschwänze sollen sich durchgesetzt haben, weil sie wesentlich wetterfester und winterhärter sein sollen und somit besser geeignet für die oft sehr primitiven Unterbringungen gerade in kleineren Tierparks. (10.08.2006, 09:05) | ||
| Johannes Pfleiderer: | Werden im Zoo Osnabrück Nordafrikanische oder Weißschwanz-Stachelschweine gehalten? (10.08.2006, 01:11) | ||
| Michael Mettler: | Dafür stammt ja auch ein Teil des frei fliegenden Vogelbesatzes im Kölner "Regenwald" meiner Erinnerung nach aus Neuguinea.... (23.11.2005, 00:00) | ||
| IP66: | Papuawarane in Köln sind nicht mehr, dafür gibt es in der Galerie des Regenwaldhauses jetzt Malaienhornvögel, was man in Gnaden ja als geographische Korrektur ansehen kann. (23.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Ich werde angesichts der Vielzahl von Amazonas-Tropenhallen das Gefühl nicht los, dass man sich in Zoos bei der Planung eines Regenwaldhauses gern deswegen pro Südamerika entscheidet, weil man in anderen "Erdteilen" keine Krallenäffchen und Piranhas unterbringen könnte, und die müssen wohl sein..... (22.11.2005, 00:00) | ||
| Susanne: | Ja, wieder Südamerika. Aber absolut authentisch, garantiert keine Ausreißer wie in Köln. Zudem mit eigenem(!) Naturschutzgebiet in Belize. (22.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Klingt interessant. Aber wieder mal eine Südamerika-Tropenhalle..... Habe ja schon an anderer Stelle bemängelt, dass asiatischer und afrikanischer Regenwald in Zoos merkwürdigerweise nicht recht "stattfindet". Und wenn doch, wie im Kölner "Regenwald", dann wird Neuguinea gleich mit eingemeindet (Paradiesvögel, Baumkängurus, Papuawarane) - politisch gehört es zwar zu Hälfte zu Indonesien, aber tiergeografisch eben NICHT zu Asien. Als wenn es in Asien selbst nicht genügend interessante und schützenswerte Tierarten gäbe! Von Afrika ganz zu schweigen, womit wir wieder beim Thema wären. (22.11.2005, 00:00) | ||
| Susanne: | www.papiliorama.ch Lag füher in Neuchatel - ich war damals 2x fort. Ausschließlich Südamerika, zwei domartige Tropenhallen, die eine als Schmetterlingshaus mit ein paar Terrarien, die andere abgedunkelt mit einem sehr ausgesuchten Tierbestand von Bergpaka über Coendu und Viscacha bis zu Brillenkauz, Nachtaffe, Brillenblattnasen freifliegend, Kaimane, Ozelot, Exotarium mit vielen Amphibien und Insekten usw. usf. Ist vor ein paar Jahren nach Kerzers umgezogen und deutlich vergrößert. (21.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Kenne ich auch nicht - wer weiß mehr? (21.11.2005, 00:00) | ||
| Zoosammler: | Ich kenne es nicht, aber ist nicht Papilorama/Nocturama in der Schweiz so etwas ähnliches? (21.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Mich wundert, warum - abgesehen von Schulzoos - noch nirgends eine Art "Schauterrarium für Kleinsäuger" losgelöst von einem Zoo errichtet wurde. Ich denke dabei an etwas in der Art des Frankfurter Grzimek-Hauses, nur möglicherweise noch größer. Arten - auch besucherattraktive wie Krallenäffchen, Zwergmangusten oder Flughunde - gibt es dafür mehr als genug, und allein die Nachttierabteilung dürfte schon recht zugkräftig sein. In Düsseldorf überlegte früher ein Kleinsäugerliebhaber (und späterer -händler), den nach dem Umzug des Aquazoos leer stehenden Bunker für ein kommerzielles Nachttierhaus zu nutzen - mit Tieren von der Zwergmaus bis zur Zibetkatze. Es blieb aber bei der Idee, u.a. wegen der unzureichenden Bedingungen des Bunkers. (21.11.2005, 00:00) | ||
| Karsten Vick: | Wenn Poznan auch vielleicht noch keine Rüsselhündchen hat, so haben sie, wenn sie bei ISIS nicht lügen, einen Bärenmaki! Ansonsten lohnt sich auch für den Freund afrikanischer Kleinsäuger die Reise nach Tschechien. Gerade Plzen und Prag haben ganz tolle Anlagen mit ganz tollen Tieren (Plzen mehrere Arten Flughunde, Hörnchen, Mäuse, Kapfuchs usw., Prag Honigdachs, Mangusten und natürlich auch Mäuse und vieles mehr). Und wer nach Leipzig fährt, sollte auch dem Schulzoo Binzer Straße einen Besuch abstatten. (21.11.2005, 00:00) | ||
| Susanne: | hab ich nicht gesagt... Aber Posnan erhält die Tiere aus New York - ob sie da sind, weiß ich nicht. Ich glaube, dort gibt es die Tiere auf der Website. Ansonsten einfach mal bei Google-Bilder den lat. Namen eingeben, und schon sind Bilder da... Die Kapotter waren nett, wenn auch niemand das Schild richtig lesen konnte (Ka-Potter)... (18.11.2005, 00:00) | ||
| Hannes: | @Michael Mettler Wäre eigentlich logisch aber die haben auch ein großes verzweigtes Tunnelsystem auf der Löwenanlage installiert was es den Tieren einfacher macht aber ich weiß ja nicht was die anderen zoos gemacht haben. (18.11.2005, 00:00) | ||
| Oldzooboy: | @Susanne Poznan hat schon Rüsselhündchen ? Wann sin die denn eingetroffen, ich wußte gar nicht,das es überhaupt noch einen Zoo gibt, de Rüsselhündchen hält.Wie sehen die Rotschulter-üsselhünchen denn aus ? Ähnlich wie die Goldsteiß, oder etwas anders ? Ich finde es sehr Schade, das es keine afrikanischen Otter mehr in einem deutschen Zoo gibt,da könnte man auch sehr interessante Vegesellschaftungen ausprobieren.Ich kann mich noch gut an die Kapotter in Frankfurt erinnen, ein Paar wurde in der heutigen Fuchsmangusten-Freianlage am Niederaffenhaus,ein anderes Paar in der heutigen Zwergotter-Anlage im Grizmekhaus gehalten.Die afrikansichen Fleckenhalsotter sind sehr schöne Tiere, ich habe sie vor vielen Jahren einmal in Antwerpen gesehen.(in den 70 iger Jahren) (18.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Aguti: Nee, ich meinte schon die Vergesellschaftung Löwe/Manguste. @Hannes: Na, dann müssten doch eigentlich die Erdmännchen viel geeigneter sein??? (18.11.2005, 00:00) | ||
| Aguti: | Weiß von einer versuchten Vergesellschaftung von Zebramangusten und Mandrills im Afrika-Haus in Dresden, die leider gescheitert ist mit Verlusten auf der Zebramangustenseite. (18.11.2005, 00:00) | ||
| Hannes: | Ich hab mal ne studie dazu gelesen und die besagte das die mangusten eher unaufmerksam und wagemutiger waren im gegensatz zu den erdmännchen welche sehr oft wache hielten. (18.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Dann ist Löwe/Fuchsmanguste ja schon eine regelrechte "Mode-Vergesellschaftung" wie Bär/Fuchs geworden! Weiß jemand, warum es immer Fuchsmangusten sind? Haben irgendwo andere Arten (z.B. Zebramangusten) die Testphase nicht überstanden? (18.11.2005, 00:00) | ||
| Stefan Schubert: | In Schwerin haben die Löwen einige Mangusten "gekillt". Sie sind unter der Löwenanlage im Innenhaus und der Freianlage neben den Löwen zu sehen! In Basel wohnen die Fuchsmangusten zur Untermiete bei den Löwen. Sind diese aktiv, dann verstecken sich die Schleichkatzen und erschrecken mal die Grossen, ruhen diese, dann streifen sie durch die Freianlage! (18.11.2005, 00:00) | ||
| Zoosammler: | Oh, gekillt, ja dann war die Gemeinschaftshaltung wohl doch nicht so toll, aber für die Zeit in der sie funktioniert hat, fand ich das Gehege sehr attraktiv... @Michael Mettler: Kann es sein das in Basel die Mangusten zu den Löwen gezogen sind? (18.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Zoosammler: Auch in Basel waren Erdmännchen und Fuchsmangusten im Etosha-Haus ursprünglich zusammen, mussten aber wieder getrennt werden. (18.11.2005, 00:00) | ||
| Hannes: | Wenn ich mich recht erinnere haben doch die erdmännchen in schwerin die mangusten gekillt oder? (17.11.2005, 00:00) | ||
| Susanne: | Eisenberg hat auch Fuchsmangusten. Neue Freianlage. In Blausee-Mitholz gabs mal Weißschwanzmanguste - zumindest ausgeschildert, war aber weder zu sehen noch zu riechen ;-) (17.11.2005, 00:00) | ||
| Zoosammler: | In u.a. Basel und Schwerin gibt es Fuchsmangusten, wobei sie in Schwerin in interessanter Gemeinschaftshaltung mit Erdmännchen gehalten werden und sehr toll zu beobachten sind. (17.11.2005, 00:00) | ||
| Susanne: | Cottbus, Bernburg, Detmold... Wie gesagt, die kleineren Parks! Posnan: Das müssen Nachzuchttiere aus New York sein und damit Rhynchocyon petersi oder Rotschulterrüsselhündchen (17.11.2005, 00:00) | ||
| Oldzooboy: | In Jaderbeg habe ich zum ersten Mal Busch-Schliefer gesehen,die mich begeistert haben,sehr hübsche,und aktive Tiere.Weiß Jemand,ob die sonst nochwo gehalten werden? Man sieht ja,wenn Schliefer,nur Klippschliefer.Und hat Jemand nähere Infos zu dem geplanten Rüsselhündchen-Import nach Poznan ? Mich würde auch die Art interessieren,sollen das auch Goldsteiß-Rüsselhündchen sein,die auch in Frankfurt gehalten wurden ? (17.11.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Susanne: Kaktusmäuse stammen nicht aus Afrika, sondern aus Amerika....:-) Ansonsten stimme ich aber zu, afrikanische Kleinsäuger sind in den Zoos gar nicht so selten, nur denkt man an manche schon kaum noch, weil man sie halt seit Jahrzehnten gewohnt ist. Ich denke dabei z.B. an Streifen-Grasmäuse, Fenneks, Nilflughunde, Klippschliefer usw. usw. Man sieht die Arten aber selten "auf kleinem Raum" versammelt wie z.B. in Nachttierhäusern, da ihre Anlagen doch eher zur Auflockerung zwischen Großtieranlagen gebaut werden und wurden. Entwicklungen gibt es durchaus, und damit meine ich nicht nur die Erdmännchen- und Zebramangusten-Schwemme der letzten zehn Jahre. Vor etwa fünfzehn Jahren stand ich in Wuppertal ehrfürchtig vor "meinen ersten" Kurzohr-Rüsselspringern, den damals einzigen in Deutschland. Und jetzt gibt es kaum noch einen Zoo ohne diese Tierart, und die Nachzuchten sind schon im Heimtierhandel erhältlich... Und wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass sich ausgerechnet Nacktmulle oder Gundis in verschiedenen Zoos etablieren würden. (17.11.2005, 00:00) | ||
| Susanne: | Dafür gibts zoo-infos.de ;-) Klein, aber fein. (17.11.2005, 00:00) | ||
| Aguti: | @SUSANNE Schönebeck? Sagt mir leider nichts. Nähere Infos würden mich interessieren... (16.11.2005, 00:00) | ||
| Susanne: | also, ich finde, es gibt reichlich. Nicht nur eine breite Palette Mangustenartige und Kleinkatzen, sondern zunehmend mehr Schliefer, dazu die Kurzohrrüsselspringer, viele Stachel-, Kaktus- u.a. Mäuse, Gundis, Kurzohrigel, Quastenstachler, ... Stimmt aber, die großen Zoos sind meist weniger interessiert. Da muß man halt auch mal in kleinere Parks wie Bernburg, Schönebeck usw. fahren (um zwei kürzlich besuchte zu nennen) (16.11.2005, 00:00) | ||
| Zoosammler: | Kein kleiner Zoo, aber als in Basel das Etosha-Haus eröffnet wurde, fanden sich darin Klippschliefer, Kap-Borstenhörnchen und eine weitere, mir gerade entfallende afrikanische Kleinsäugerart wieder, die alle vorher nicht im Zoo zu sehen waren. (16.11.2005, 00:00) | ||
| Sven P. Peter: | Also in Leipzig und Basel werden viele Afrikanische Kleinsäuger gehalten. (16.11.2005, 00:00) | ||
| Aguti: | Finde ja, dass außer den gängigen Arten wie z.B. Erdmännchen oder Zebramangusten nur sehr wenige kleinere Säugetiere aus Afrika, ob Nager oder Kleinraubtiere (Schleichkatzen uvm.) in deutschen Zoos zu finden sind. Gibts es dazu in größeren und kleineren Zoos/Tiergärten Entwicklungen, die diesem Zustand entgegenwirken. (16.11.2005, 00:00) |
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