
| cajun: | Nachwuchs am Main: "Ein Zwergotter-Trio hĂ€lt die Eltern auf Trab Genau vor einem Jahr kamen die beiden Zwergotter DORIE und DIABLO in den Zoo Frankfurt. Mitte August hat das Otter-Paar zum ersten Mal Nachwuchs bekommen â und das gleich im Dreierpack. Jetzt, mit ungefĂ€hr zwei Monaten, sind die Kleinen immer hĂ€ufiger in ihrer Anlage im Grzimekhaus zu sehen. Die in SĂŒd- und SĂŒdostasien beheimateten Zwergotter, auch Kurzkrallenotter genannt, gelten als die kleinste der 14 Otterarten weltweit. Die Haltung der als gefĂ€hrdet eingestuften Tierart hat im Frankfurter Zoo eine lange Tradition. Vor einem Jahr kam ein neues Zuchtpaar aus den Zoos von Heidelberg und Kleve an den Main. Kein Jahr spĂ€ter, am 17. August 2026, bekamen das zweijĂ€hrige Weibchen DORIE und das gleichaltrige MĂ€nnchen DIABLO zum ersten Mal Nachwuchs. Beide kĂŒmmern sich vorbildlich um die drei quirligen Jungtiere â ein MĂ€nnchen und zwei Weibchen â die die ersten Wochen gut behĂŒtet in den Wurf- und Schlafhöhlen in ihrer Anlage im Grzimekhaus verbracht haben. âBei den beiden jungen Ottern, so hat man mir berichtet, war es âLiebe auf den ersten Blickâ. Es ist also kein Wunder, dass es mit dem Nachwuchs so schnell geklappt hat. Es geht uns aber nicht nur darum, Tiere im Zoo zu zĂŒchten, sondern nach Möglichkeit auch ihre LebensrĂ€ume zu erhalten. Der Zoo Frankfurt unterstĂŒtzt deshalb das Bukit-Tiga-Puluh-Schutzprogramm auf Sumatra. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt setzt sich mit diesem Projekt fĂŒr den Schutz der TieflandregenwĂ€lder auf der Insel ein, auf der neben vielen anderen bedrohten Tierarten auch die Zwergotter vorkommenâ, erklĂ€rt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. âIm Gegensatz zu unseren heimischen Fischottern sind Zwergotter sehr gesellig. Sie leben paarweise oder in Familien. Ist das Weibchen trĂ€chtig, hilft das MĂ€nnchen in manchen FĂ€llen sogar beim Auskleiden der Wurfhöhle. Unser DIABLO ist dabei beobachtet worden, wie er seiner Partnerin sein Futter ĂŒberlassen hatâ, erklĂ€rt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. Ab einem Alter von sieben bis acht Wochen beginnt fĂŒr die Jungen in der Regel das Schwimmtraining. Noch sind die Eltern vorsichtig, wenn die Kleinen sich dem Wasserbecken nĂ€hern. FĂ€llt eines hinein, wird es schnell wieder rausgezogen. âIn KĂŒrze kann das anders aussehen: Zwergotter-Eltern werfen ihren Nachwuchs, wenn er soweit ist, durchaus einfach ins âkalte Wasserâ â sind aber stets fĂŒr Hilfestellungen in der NĂ€he. Auch Ă€ltere Geschwister unterstĂŒtzen die jĂŒngeren beim Schwimmen und Tauchen. Das Schwimmtraining kann man bei uns im Zoo wunderbar beobachtenâ, so Geiger. FĂŒr die Erhaltung der gefĂ€hrdeten Tierart setzt sich unter anderem die IUCN SSC Otter Specialist Group ein. Zookurator Dr. Simon Rohner ist Mitglied der Gruppe und weist auf einen wichtigen Aspekt hin: âNeben Lebensraumverlust und KlimaverĂ€nderung ist der Wildtierhandel fĂŒr den Zwergotter ein zunehmendes Problem. Die Tiere werden gefangen und immer hĂ€ufiger ĂŒber die sozialen Medien gehandelt. Videos und Bilder der als niedlich empfundenen Zwergotter erzielen hohe Reichweiten. Mehr Klicks heiĂt fĂŒr den illegalen Markt dann leider auch mehr Nachfrage. Der bewusste und sensible Umgang mit sogenanntem Otter-Content auf Social Media kann helfen, diesem Trend entgegenzuwirken. Hierzu ruft auch die Kampagne der IUCN Otter Specialist Group âShare Savvyâ (www.otterspecialistgroup.org) auf, denn Otter sind intelligente Raubtiere, sehr anspruchsvoll in der Haltung und ĂŒberhaupt nicht als Haustiere geeignet. Zwergotter â gesellig und wendig Die in SĂŒd- und SĂŒdostasien beheimateten Zwergotter (Aonyx cinereus) sind â wie alle Otterarten â perfekt an das Leben im und am Wasser angepasst. Mit ihrem schlanken Rumpf, einem muskulösen Schwanz und einem dichten wasserabweisenden Fell, schlĂ€ngeln sie sich durch FlieĂ- und StillgewĂ€sser. Dabei paddeln sie krĂ€ftig mit den Hinterbeinen. Die FĂŒĂe weisen SchwimmhĂ€ute auf, die im Vergleich zu anderen Otterarten allerdings eher schwach ausgebildet sind. Die Ohren sind verschlieĂbar, sodass kein Wasser beim Tauchen eindringen kann. Die tag- und dĂ€mmerungsaktiven Zwergotter ernĂ€hren sich von Mollusken, Krabben und kleinen Wassertieren. Beim Ergreifen und Zerteilen der Beute kommt dem Zwergotter zugute, dass die Beweglichkeit der Finger durch die ZurĂŒckbildung der SchwimmhĂ€ute an den HĂ€nden besonders groĂ ist. Zwergotter leben paarweise oder in Familien mit Jungtieren verschiedenen Alters. In Böschungen und Reisfeldern legen sie Wurfhöhlen an, die sie mit Nistmaterial fĂŒllen. Nach einer Tragzeit von etwa 60 Tagen werden ein bis sieben Jungtiere geboren. Seit kurzem wird das EAZA ex-situ Programm fĂŒr Zwergotter, an dem sich auch der Zoo Frankfurt beteiligt, im Peak Wildlife Park in GroĂbritannien gefĂŒhrt. Der Koordinator ist langjĂ€hriges Mitglied der IUCN SSC Otter Specialist Group, die eng mit zoologischen Einrichtungen zusammenarbeitet. ZuchtbemĂŒhungen der zoologischen Einrichtungen haben dazu gefĂŒhrt, dass die Population in menschlicher Obhut stabil ist. Im Freiland sieht die Situation bedingt u.a. durch den illegalen Handel der Tiere jedoch ganz anders aus. Hier werden die Zwergotter aktuell sogar auf CITES Anhang 1, also der höchsten GefĂ€hrdungskategorie, gelistet. " Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/unsere-tiere/tierische-neuigkeiten/news-detail/a-trio-of-pygmy-otters-keeps-their-parents-on-their-toes (20.10.2026, 15:06) | ||
| cajun: | Eine neue Art im Zoo: "Habt ihr im Grzimek-Haus schon unsere Atlashörnchen entdeckt? Ihr findet sie im Hellbereich unweit des Eingangs. Die Nagetiere leben dort zusammen mit zwei Vogelarten â den RuĂköpfchen und den Siedelwebern â in einer Vergesellschaftung. Schaut bei eurem nĂ€chsten Besuch doch mal vorbei!" Quelle:https://www.instagram.com/p/DepOHlRjMD2/?img_index=1 (19.10.2026, 09:47) | ||
| cajun: | Neue Bewohner: "Neu in den Vogelhallen: Schopfibisse Seit kurzem könnt ihr bei uns Schopf- oder MĂ€hnenibisse (Lophotibis cristata) sehen. Die beiden Weibchen kamen aus dem Tierpark Hellabrunn und dem Zoo ZĂŒrich zu uns und sind jetzt in der Madagaskar-Anlage in den Vogelhallen zu sehen. Der Weltvogelpark Walsrode holte die Art Ende der 1990er Jahre nach Europa und erzielte im Jahr 2000 die Welterstzucht. Der gesamte europĂ€ische Zuchtbestand der endemisch auf Madagaskar vorkommenden Vogelart geht auf diesen Import zurĂŒck. Seit diesem Jahr wird das Erhaltungszuchtprogramm (EEP) in ZĂŒrich koordiniert. Die Schopfibis-BestĂ€nde gehen in ihrem natĂŒrlichen Lebensraum immer weiter zurĂŒck. Backup-Population in wissenschaftlich gefĂŒhrten Zoos spielen daher bei der Erhaltung der Art eine immer gröĂere Rolle." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (02.09.2026, 11:10) | ||
| Jörn Hegner: | Was passiert jetzt mit der bergtieranlage wo zuletzt die westkaukasischen steinböcke drin waren? (28.08.2026, 07:33) | ||
| Gudrun Bardowicks: | Es ist nicht einmal sicher, dass die Ture sich erst im Frankfurter Zoo mit der Paratuberkulose infiziert haben. Ich arbeite in einem NSG, wo wir auch eine Ă€ltere Ziege wegen der Paratuberkulose einschlĂ€fern lassen mussten. Die TierĂ€rztin sagte uns, dass die Ziege vermutlich den Erreger schon mit der Muttermilch aufgenommen hatte, was die Regel bei einer Infektion ist. Der Erreger ruht hĂ€ufig jahrelang in den Tieren und die Paratuberkulose bricht erst Jahre nach der Infektion aus und manchmal auch niemals. Erwachsene Tiere infizieren sich im Gegensatz zu Jungtieren nur sehr selten durch die Aufnahme von Kot anderer Artgenossen. Der Erreger der Paratuberkulose ist nur sehr schwer durch grĂŒndliche Blutuntersuchungen nachzuweisen. Das fĂŒhrt dazu, dass eine Infektion der Tiere mit dem Erreger hĂ€ufig gar nicht bemerkt wird, wenn sie keine Krankheitssymtome wie eine starke Abmagerung trotz regelmĂ€Ăiger Futteraufnahme zeigen. Die TierĂ€rztin bestĂ€tigte uns, dass es keine Impfung und auch keine Heilungsaussichten fĂŒr erkrankte Tiere, bei denen die Paratuberkulose ausgebrochen ist, gibt. Auf jeden Fall tragisch, dass es in Frankfurt die Westkaukasischen Ture getroffen hat. (18.07.2026, 21:55) | ||
| Claudia Kosubek: | @Jörn Hegner zu den Turen: im letzten Absatz steht es eigentlich drin, dass die Tiere eingeschlĂ€fert wurden und was nun mit der Anlage passiert... Auszug: .....Klar ist, dass die kontaminierte Anlage auf absehbare Zeit nicht mit WiederkĂ€uern besetzt werden kann. Sie wird zunĂ€chst hygienisch saniert und kann erst wieder genutzt werden, wenn der Erreger nicht mehr nachweisbar ist. Die eingeschlĂ€ferten Ture wurden zur weiterfĂŒhrenden Untersuchung an Labore ĂŒbergeben." (18.07.2026, 19:52) | ||
| Jörn Hegner: | In welcher Anlage genau im grzimek-haus ist das Schuppentier untergebracht? (18.07.2026, 19:29) | ||
| Jörn Hegner: | Wohin gingen nun die letzten Ture und was passiert weiterhin mit der Anlage also dieser bergtierfelsen. (18.07.2026, 19:25) | ||
| cajun: | Och, neeeee! :-( "Abschied von den Turen im Zoo Frankfurt Der Zoo Frankfurt musste in den letzten Tagen aus SeuchenschutzgrĂŒnden die Haltung seiner Westkaukasischen Steinböcke, auch Ture genannt, beenden. Die Gruppe hatte sich mit dem Paratuberkulose-Erreger infiziert. Infektionen mit diesem Bakterium sind nicht behandelbar und fĂŒhren stets zum Tod der erkrankten Tiere. Der Zoo fĂ€llte die ebenso bittere wie alternativlose Entscheidung zum Schutz aller anderen WiederkĂ€uer in seinem Bestand. Die Haltung von Turen aufzugeben, war nicht geplant. Eine Infektion mit der heimtĂŒckischen Paratuberkulose hat dem Zoo Frankfurt jedoch eine andere Entscheidung aufgezwungen. Der Erreger, Mycobacterium avium ssp. paratuberculosis, ist weltweit verbreitet und infiziert vorwiegend HauswiederkĂ€uer wie Rinder aber auch Giraffen, Antilopen und Gazellen. Er verursacht eine chronische DarmentzĂŒndung mit Abmagerung und DurchfĂ€llen, die zum Tod der Tiere fĂŒhrt. Eine wirksame Schutzimpfung gibt es ebenso wenig wie medikamentöse Behandlungen, die zur Heilung der betroffenen Tiere fĂŒhren. Um solche Infektionen zu verhindern, durchlaufen Tiere, die â etwa im Rahmen von Zuchtprogrammen â unter den Zoos getauscht werden, strenge Transportuntersuchungen. AuĂerdem befindet sich im Frankfurter Zoo eine der modernsten QuarantĂ€nestationen Deutschlands. Mykobakterien-Infektionen nachzuweisen ist jedoch auĂergewöhnlich schwierig. Auch SeuchenprĂ€vention auf höchstem Niveau bietet in ihrem Fall leider keine hundertprozentige Sicherheit. So wurde trotz aller Vorsicht bei einer der regelmĂ€Ăigen Untersuchungen der Erreger in der Frankfurter Tur-Gruppe entdeckt. Der Zoo musste seiner Verantwortung fĂŒr seine Tiere daher in zweierlei Hinsicht gerecht werden. Zum einen gilt es mit allen Mitteln zu verhindern, dass der Erreger auf andere WiederkĂ€uer im Zoo ĂŒbergreift. Davon wĂ€ren dann weitere hochbedrohte Arten wie Addax, Mhorrgazellen, Okapis und einige mehr betroffen. Zum anderen ging es im vorliegenden Fall darum, jedem einzelnen der Ture unausweichliches Leid zu ersparen. Klar ist, dass die kontaminierte Anlage auf absehbare Zeit nicht mit WiederkĂ€uern besetzt werden kann. Sie wird zunĂ€chst hygienisch saniert und kann erst wieder genutzt werden, wenn der Erreger nicht mehr nachweisbar ist. Die eingeschlĂ€ferten Ture wurden zur weiterfĂŒhrenden Untersuchung an Labore ĂŒbergeben." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/farewell-to-the-turs-at-frankfurt-zoo (14.07.2026, 13:02) | ||
| cajun: | Seltene Schlangenjungtiere (mit Video im Link): "Zuchterfolg bei den San-Francisco-Strumpfbandnattern Vor einigen Wochen konnte unser Team im Exotarium einen tollen Erfolg fĂŒr den Artenschutz feiern. 14 San-Francisco-Strumpfbandnattern sind hier zur Welt gekommen*. Die IUCN fĂŒhrt die Unterart der gewöhnlichen Strumpfbandnatter auf der Roten Liste als âvom Aussterben bedrohtâ. Wie ihr Name bereits andeutet, kommt sie ausschlieĂlich in der San Francisco Bay Area vor und ist vor allem durch Lebensraumverlust bedroht. Tierpfleger Dennis erzĂ€hlt euch mehr! *San-Francisco-Strumpfbandnattern legen keine Eier, sondern sind lebendgebĂ€rend." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (10.07.2026, 10:38) | ||
| Jörn Hegner: | Wo genau befindet sich dieses ohrenschuppentier im grzimekhaus. Ist denn irgendetwas anderes dafĂŒr weggekommen. (29.06.2026, 15:04) | ||
| cajun: | Eine neue Art im Zoo: "Frankfurter Zoo beteiligt sich an Zuchtprogramm fĂŒr seltene Antillen-Ochsenfrösche Als Mitglied der europĂ€ischen Zoogemeinschaft EAZA - the European Association of Zoos and Aquaria stehen wir in regelmĂ€Ăigem Austausch mit anderen Zoos auf dem ganzen Kontinent. Im FrĂŒhjahr sind unsere Tierpfleger Sarah und Dennis auf die britische Kanalinsel Jersey gereist. Aus dem Jersey Zoo haben sie eine ganz besondere Froschart mit zurĂŒck nach Frankfurt gebracht â den Antillen-Ochsenfrosch. Im Jersey Zoo wird das Zuchtbuch fĂŒr die vom Aussterben bedrohten Amphibien gefĂŒhrt. Erfahrt im Video mehr ĂŒber das Zuchtprojekt und die Reise unserer beiden Tierpfleger. PS: Sarah hat fĂŒr die Website des Jersey Zoo einen Reisebericht geschrieben. Schaut unbedingt mal rein: https://www.durrell.org/news/my-visit-to-jersey-zoo/" Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (29.06.2026, 11:40) | ||
| cajun: | Zwei KĂŒken im Juwelensaal. Das Video im Quelllink dazu ist wirklich informativ: "Nachwuchs bei den GelbfuĂ-Honigsaugern Heute nimmt euch Tierpflegerin Lena mit in den Juwelensaal unserer Vogelhallen. Dort könnt ihr gerade zwei Jungtiere bei den Kobaltnaschvögeln (Cyanerpes caeruleus) entdecken. Die Tangarenart wird auch GelbfuĂ-Honigsauger genannt." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (25.06.2026, 15:21) | ||
| cajun: | Das ist Schuppentier ist aus Prag: "Gut geschĂŒtzt und doch bedroht: Mit den seltenen Ohrenschuppentieren ist eine neue Art ins Grzimekhaus eingezogen Ohrenschuppentiere bekommt man in europĂ€ischen Zoos nur sehr selten zu Gesicht â eines von ihnen ist jetzt im Frankfurter Zoo eingezogen. Die nachtaktiven Tiere kommen in SĂŒd- und SĂŒdostasien vor und sind dort vom Aussterben bedroht. Der Zoo wird nun am EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramm teilnehmen. Schuppentiere, auch Pangoline genannt, wirken auf uns wie Wesen aus der Urzeit. Und dieser Eindruck ist nicht falsch. Funde in der Grube Messel belegen, dass die Tiere bereits vor etwa 47 Mio. Jahren auch hierzulande heimisch waren. Der Körper der Schuppentiere ist heute wie damals fast vollstĂ€ndig mit groĂen Hornschuppen besetzt â einzigartig unter den SĂ€ugetieren. AuffĂ€llig sind auch ihre ausgeprĂ€gten Grabkrallen an den VorderfĂŒĂen, ihre lange wurmartige Zunge und ihr muskulöser Schwanz. âSchuppentiere sehen aus wie Fabelwesenâ, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. âAls nachtaktive Nahrungsspezialisten werden sie in Zoos nur selten gehalten. Die Zoos von Prag und Leipzig waren bislang die einzigen in Europa, in denen Ohrenschuppentiere zu sehen waren. Umso mehr freue ich mich, dass nun auch wir in Frankfurt diese besondere Tierart zeigen können, denn sie steht symbolisch fĂŒr die zahlreichen Arten, die immer wieder menschlichen AktivitĂ€ten zum Opfer fallen. Damit spielen die Schuppentiere auch eine wichtige Rolle in der Bildungsarbeit des Zoosâ, so Hartwig. Das sechsjĂ€hrige Ohrenschuppentier (Manis pentadactyla) GUO BAO kam Anfang Juni aus dem Prager Zoo nach Hessen. Mittlerweile hat es sich gut eingelebt. DafĂŒr ist vom Team des Grzimekhauses auch viel getan worden, erklĂ€rt Zookurator Dr. Johannes Köhler. Denn dass der Zoo Frankfurt jetzt Schuppentiere halten kann, ist keine SelbstverstĂ€ndlichkeit. Das Zuchtbuch, das im Zoo von Taipeh in Taiwan gefĂŒhrt wird, hat strenge Kriterien fĂŒr neue Haltungen. Diese basieren auf langjĂ€hrigen Erfahrungen. So ist der Zoo Taipeh fĂŒhrend sowohl bei der Rettung und Rehabilitation verletzter Schuppentiere als auch was Haltung und Vermehrung in menschlicher Obhut betrifft. âOhne das groĂe Fachwissen und die Erfahrung des Grzimekhaus-Teams hĂ€tten wir BAO nicht zu uns holen können. Unter anderem mussten wir zunĂ€chst die Anlage im Dunkelbereich den BedĂŒrfnissen der Tiere entsprechend umbauenâ, so Köhler. âDie gröĂte Herausforderung war aber, die Versorgung mit geeignetem Futter sicherzustellen. Schuppentiere sind extreme Nahrungsspezialisten. In ihrer Heimat ernĂ€hren sie sich von Ameisen und Termiten. Wir profitieren nun von der Erfahrung der Kolleginnen und Kollegen in Prag und Taipeh etwa in Hinblick auf das Ersatzfutter, denn Schuppentiere sind hier Ă€uĂerst wĂ€hlerisch. Sie empfahlen uns, eine stetige Versorgung mit Bienenlarven und Drohnenbrut zu organisieren. Dank der groĂzĂŒgigen UnterstĂŒtzung lokaler Imkereien und des Frankfurter Instituts fĂŒr Bienenkunde ist uns das auch gelungenâ, so Köhler. GUO BAO hat im Zoo Prag bereits zweimal fĂŒr Nachwuchs und damit fĂŒr die erste erfolgreiche Nachzucht in Europa gesorgt. Auch im Zoo Frankfurt soll er weiterhin zĂŒchten. Ein weibliches Ohrenschuppentier soll daher perspektivisch ebenfalls im Grzimekhaus einziehen. âOhrenschuppentiere sind bedingt durch ihren Schuppenpanzer relativ langsam, weshalb sie leider sehr leicht zu fangen sind. Wilderei setzt ihnen in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebietes stark zu. So zĂ€hlen Schuppentiere inzwischen zu den am hĂ€ufigsten geschmuggelten SĂ€ugetieren auf dem internationalen Schwarzmarkt. Insbesondere die Verwendung der Schuppen zu pseudomedizinischen Zwecken hat die Wilderei auf Schuppentiere stark befördert. Durch ihre geringe Verbreitungsdichte und die niedrige Geburtenrate können die BestĂ€nde solche Verluste nicht ausgleichen und wir laufen unmittelbar Gefahr, diese einzigartigen Wesen fĂŒr immer zu verlieren. Ăber Bildung und Zucht wollen wir unseren Beitrag zur Erhaltung dieser sehr besonderen Tierart leisten,â sagt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. âJetzt geht es aber erstmal darum, dass GUO BAO sich in seiner neuen Umgebung wohlfĂŒhlt. Auf seiner Reise nach Frankfurt wurde er von seinem Tierpfleger aus Prag begleitet, der auch gleich Teile der Inneneinrichtung des Geheges mitbrachte, denn Schuppentiere haben einen ausgeprĂ€gten Geruchssinn. Wenn alles riecht wie in seinem alten Zuhause macht ihm das die Eingewöhnung leichterâ, so Kurator Köhler." Quelle: https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/well-protected-and-yet-endangered-a-new-species-has-moved-into-the-grzimek-house-the-rare-chinese-pangolin (17.06.2026, 11:23) | ||
| cajun: | Laut Zootierliste ist in Frankfurt ein Ohrenschuppentier aus dem Zoo Taipei eingezogen. (12.06.2026, 12:24) | ||
| cajun: | Eine sehr kleine PM zur AmeisenbĂ€rengeburt. DafĂŒr enthĂ€lt der die Quelle ein verlinktes Video mit weiteren ErlĂ€uterungen: "Die kleine GroĂe AmeisenbĂ€rin Vor knapp zwei Wochen hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung ĂŒber den Nachwuchs von ihrem Patentier AmeisenbĂ€rin INES berichtet. Die Leserinnen und Leser konnten ĂŒber den Namen fĂŒr das kleine Weibchen abstimmen. Die Wahl fiel auf ILLARI. Im Video stellt Tierpflegerin Silja aus dem Ukumari-Land das Jungtier vor. Sie erklĂ€rt wie die ersten Lebenswochen der Kleinen abgelaufen sind, was das Besondere bei AmeisenbĂ€r-Jungtieren ist und wo Besucherinnen und Besucher die spannenden Tiere entdecken können." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/die-kleine-gro%C3%9Fe-ameisenb%C3%A4rin (08.06.2026, 16:11) | ||
| cajun: | Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die 100 voll wird :-) "Habt ihr im Katzendschungel schon unsere beiden Rostkatzen-Jungtiere gesehen? Mit ein wenig GlĂŒck könnt ihr die zwei kleinen Kater in der Anlage herumtoben sehen. Dort halten sie Mutter KELANI ganz schön auf Trab. Ăbrigens sind es die Jungtiere 98 und 99, die im Frankfurter Zoo geboren wurden. Damit sind wir die erfolgreichsten ZĂŒchter einer der weltweit kleinsten Wildkatzenarten. Unser Kurator Dr. Johannes Köhler fĂŒhrt zudem das Zuchtbuch des EAZA - the European Association of Zoos and Aquaria Ex-situ-Programms." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (27.05.2026, 12:18) | ||
| cajun: | Ein Okapitausch wurde vollzogen: "Hinter den Kulissen | Willkommen und Abschied bei den Okapis Seit Kurzem könnt ihr unser neues Okapi LINDI auf der AuĂenanlage sehen. Ganz neu ist sie allerdings nicht, denn LINDI wurde 2014 im Frankfurter Zoo geboren. Vor knapp zwei Wochen kam sie aus dem ZOO Antwerpen zu uns zurĂŒck. Im Gegenzug ist Okapi FIOTI nach Antwerpen gegangen. Sie wurde Ende 2024 hier geboren. Wir wĂŒnschen FIOTI alles Gute â und wer weiĂ, vielleicht sehen wir ja auch sie irgendwann wieder!" Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (19.05.2026, 10:17) | ||
| cajun: | Die drei Rotterdamer werden nun offiziell vorgestellt: "AYA, AYBA und AYABU â drei neue Gorillas sind ins Menschenaffenhaus Borgori-Wald eingezogen Gleich drei Gorillas aus dem Zoo Rotterdam sind ab heute im Menschenaffenhaus Borgori-Wald zu sehen: AYA und ihr Nachwuchs AYBA und AYABU. Die Frankfurter Gruppe ist damit auf acht Tiere angewachsen. Westliche Flachland-Gorillas (Gorilla gorilla gorilla) leben in Haremsgruppen von bis zu 20 Tieren. Die Gruppenzusammensetzung ist dynamisch, sowohl in der Natur als auch in Zoos. So hat die neunjĂ€hrige und damit fast ausgewachsene WELA Anfang MĂ€rz ihre Frankfurter Geburtsgruppe verlassen, um in den NyĂregyhĂĄza Zoo in Ungarn umzuziehen. Die Frankfurter Gorilla-Gruppe schrumpfte damit auf fĂŒnf Individuen. âDie drei neuen Gorillas werden die Frankfurter Gruppe bereichern und mit dem etwa gleichalten AYABU erhĂ€lt unser Frankfurter ARCO einen neuen SpielgefĂ€hrtenâ, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft, âGorillas sind bei den Zoobesucherinnen und Zoobesuchern beliebt und ideale Boschafter fĂŒr den Schutz des afrikanischen Regenwalds. Auf den interaktiven Tafeln im Borgori-Wald kann man viel ĂŒber den Lebensraumverlust der sanften Riesen erfahren und auch darĂŒber, was man selber zum Schutz der Tiere beitragen kann.â FĂŒr die 31 Jahre alte AYA und ihren Nachwuchs war die Eingewöhnung in der neuen Umgebung gemeinsam leichter. Die ersten vier Wochen haben die drei Neuankömmlinge hinter den Kulissen verbracht, heute sind sie in eine der beiden Gorilla-Anlagen gezogen, zunĂ€chst noch ohne direkten Kontakt zur Frankfurter Stammgruppe. âDie Integration in die Stammgruppe, die von SilberrĂŒcken VIATU angefĂŒhrt wird, erfolgt behutsam und mit Geduld. VIATU bekommt mit AYA und AYBA gleich zwei neue Weibchen in seinen Harem. Das wird eine Herausforderung, denn die Gruppe muss sich neu strukturieren. Mit der 43-jĂ€hrigen REBECCA haben wir glĂŒcklicherweise ein sehr ausgleichendes Weibchen dabei, das schon bei mehreren Integrationen die Emotionen geglĂ€ttet hat,â sagt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. Gorillas können in Zoos gut mit anderen Tierarten vergesellschaftet werden. In Frankfurt teilen sie sich die Anlage mit einer Gruppe Rotscheitelmangaben. âDie neun Rotscheitelmangaben mischen die Gorilla-Gruppe auf. Obwohl sie viel kleiner und schlanker als die Gorillas sind, lassen sie sich von ihren Mitbewohnern nichts gefallenâ, so Geiger. Die Gorilla-Zoopopulation wird durch ein EAZA Ex-situ-Programm (EEP) und ein Internationales Zuchtbuch (ISB) gemanagt. Das Gorilla-ISB wird in Frankfurt gefĂŒhrt. Der Bestand der Westlichen Flachland-Gorillas im natĂŒrlichen Lebensraum ist durch Besiedlung und Rodung der UrwĂ€lder stark bedroht. In der Roten Liste der IUCN werden die imposanten Tiere als âvom Aussterben bedrohtâ gefĂŒhrt. " Quelle: https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/aya-ayba-and-ayabu-three-new-gorillas-have-moved-into-the-borgori-forest-ape-house (08.05.2026, 15:31) | ||
| cajun: | Laut einer FAZ Kurzmeldung gibt's erneut Nachwuchs bei den GroĂen AmeisenbĂ€ren Quelle: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/patentier-der-f-a-z-im-zoo-ameisenbaerin-ines-hat-nachwuchs-bekommen-200803710.html (07.05.2026, 19:14) | ||
| cajun: | Bongo Neuigkeiten: "Am 15. April ist im Frankfurter Zoo ein Ăstlicher Bongo zur Welt gekommen. Die Bongo-Unterart gehört zu den am stĂ€rksten gefĂ€hrdeten Antilopen der Welt. Jedes Jungtier ist eine Hoffnung fĂŒr den Artenschutz â denn fĂŒr die Erhaltung der Bongos in ihrem natĂŒrlichen Lebensraum beteiligt sich der europĂ€ische Zooverband an einem Zucht- und Wiederansiedlungsprojekt in Kooperation mit dem Kenya Wildlife Service und der Mount Kenya Wildlife Conservancy. Im Rahmen des Projekts reisten vier in europĂ€ischen Zoos geborene Bongo-Bullen nach Kenia. Am Dienstagabend kamen sie dort an. Unter ihnen ist auch ein Frankfurter. Ende MĂ€rz verlieĂ der vier Jahre alte Bongo-Bulle FITZ den Frankfurter Zoo. Zusammen mit weiteren Bongo-Bullen aus europĂ€ischen Zoos wurde er im Safari Park DvĆŻr KrĂĄlovĂ© in Tschechien auf seine Weitereise nach Kenia vorbereitet, denn FITZ ist Teil eines Zucht- und Wiederansiedlungsprogramms in Kooperation mit dem Kenya Wildlife Service und der Mount Kenya Wildlife Conservancy (MKWC). Am 15. April hat seine Mutter KAWANA erneut ein Jungtier zur Welt gebracht. âDank des Engagements mehrerer Zoos im europĂ€ischen Zooverband sowie Naturschutzorganisationen in Kenia gibt es Hoffnung fĂŒr die eindrucksvollen Bongo-Antilopen. Wir sind froh, zur Erhaltung der Art beitragen zu können. Seit vielen Jahrzehnten ist der Zoo Frankfurt erfolgreich in der Zucht der Ăstlichen Bongos â hier kam 1973 das erste in Europa gezĂŒchtete Kalb zur Welt. Das Mitte April geborene Jungtier, ein kleiner Bulle, ist bereits die Nummer 30. Dass ganz aktuell in Zoos geborene Bongos im Rahmen eines Wiederansiedlungsprojekts nach Kenia gegangen sind, ist ein gutes Beispiel dafĂŒr, wie Artenschutz in Zoos und in den Ursprungsgebieten der Tiere Hand in Hand gehenâ, sagt Dr. Ina Hartwig Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. FĂŒr die zwölf Jahre alte KAWANA ist es das fĂŒnfte Kalb. Die Geburt verlief reibungslos und ruhig, die erfahrene Mutter kĂŒmmert sich gut um ihren Nachwuchs. Vater ist der dreijĂ€hrige NÂŽDOGO. Er kam 2025 aus dem Tierpark Safari de Peaugres in Frankreich nach Frankfurt. Das Erhaltungszuchtprogramm des europĂ€ischen Zooverbands (EAZA), das EAZA Ex-situ Programm (EEP), umfasst mittlerweile eine gesunde und genetisch robuste Bongo-Population von 172 Tieren in 48 europĂ€ischen Zoos. DafĂŒr sind regelmĂ€Ăige Geburten, wie die aktuelle im Frankfurter Zoo, unerlĂ€sslich. Erst eine stabile Zoopopulation ermöglicht es, Individuen fĂŒr die Wiederansiedlung in Kenia bereitzustellen. Ăstliche Bongos (Tragelaphus eurycerus isaaci), auch Bergbongos genannt, stehen in der Roten Liste der IUCN in der höchsten Bedrohungskategorie âvom Aussterben bedrohtâ. âDie GrĂŒnde hierfĂŒr sind vielfĂ€ltig und reichen von Bejagung ĂŒber Lebensraumverlust â unter anderem durch illegale Abholzung der WĂ€lder â bis hin zu Krankheiten, die von Nutztieren ĂŒbertragen werden. Mittlerweile gibt es sehr viel mehr Bongos in menschlicher Obhut als in ihren natĂŒrlichen LebensrĂ€umen. Dort sind es SchĂ€tzungen zufolge weniger als 60 Individuen. Wir wollen mithelfen, den Bongos eine Chance zu geben. Daher unterstĂŒtzen wir das Zucht- und Wiederansiedlungsprogramm in Kenia nicht nur mit unserem FITZ, sondern auch finanziell, denn die Logistik hinter einem solchen Projekt ist aufwĂ€ndig und teuerâ, erklĂ€rt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. âAnfang des Jahres konnte ich die MKWC besuchen und mir persönlich ein Bild von der tollen Arbeit der Kolleginnen und Kollegen dort machen. Seit ihren AnfĂ€ngen 2004 haben sie ein erfolgreiches Zuchtzentrum fĂŒr Bergbongos aufgebaut, sowie ein Wiederansiedlungsprojekt etabliert, sodass sich der Bestand dort auf aktuell ĂŒber 100 Tiere vergröĂern konnte. Mit diesem Beispiel wird deutlich, wie Artenschutz durch gezielte Zucht, Lebensraummanagement und effektive SchutzmaĂnahmen gelingen kann, wenn viele Akteure Hand-in-Hand arbeitenâ, sagt Dr. Sabrina Linn, Leiterin der Wissenschaftlichen Abteilung des Frankfurter Zoos. Die vier Bullen werden, da sind sich alle beteiligten Experten einig, einen wertvollen Beitrag dazu leisten, die genetische Vielfalt der Ăstlichen Bongos in Kenia zu stĂ€rken und die Wiederansiedlung der Art in ihrem angestammten Verbreitungsgebiet voranzutreiben. Humphrey Kariuki, der Schirmherr des MKWC, sagte anlĂ€sslich der Ankunft der Bongo-Bullen, diese markiere einen Wendepunkt fĂŒr die Zucht- und Auswilderungsziele der Conservancy: âDies ist ein bedeutender Meilenstein fĂŒr das Zucht- und Auswilderungsprogramm des Bergbongos im MKWC, wĂ€hrend wir die in den vergangenen Jahren erzielten Fortschritte weiter beschleunigen. Die UnterstĂŒtzung der kenianischen Regierung, des Kenya Wildlife Service, der EAZA und weiterer internationaler Partner war entscheidend fĂŒr den Ausbau unserer Naturschutzarbeit. Diese vier mĂ€nnlichen Bongos werden die bestehende Population von ĂŒber 100 Tieren verstĂ€rken und die ZuchtkapazitĂ€ten erweitern. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten, unsere Zuchtherden auszubauen â und wir kommen unserem Ziel nĂ€her, dass sich der Bergbongo kĂŒnftig wieder in der Natur etabliert.â Ăber Ăstliche Bongos Bongos sind groĂe, massiv gebaute Antilopen, die mit ihrer hell- bis dunkelbraunen FĂ€rbung und den schmalen weiĂen Streifen in ihrem Lebensraum Wald perfekt getarnt sind. Bei Bongos tragen beide Geschlechter spiralförmig gedrehte Hörner, die bis zu einem Meter lang werden können. Sie sind tagaktiv und mögen Gebiete mit viel Unterwuchs. Bei Gefahr versuchen sich die Tiere durch das dichte Unterholz hindurchzudrĂŒcken und ĂŒberspringen es nicht. Die Jungtiere sind sogenannte Ablieger und verbringen die meiste Zeit des Tages in ihrem Versteck. Nur zum SĂ€ugen werden sie von der Mutter aufgesucht. Ăstliche Bongos sind in der Natur nahezu ausgestorben. Im Mount Kenya National Park, einem angestammten Lebensraum der Antilopen, kommen aktuell keine freilebenden Bongos mehr vor. Zusammen mit dem Kenya Wildlife Service (KWS) und der Mount Kenya Wildlife Conservancy (MKWC) arbeitet der EuropĂ€ische Zooverband (EAZA) an einem aufwĂ€ndigen Zucht- und WiederansiedlungsÂprogramm, mit dem Ziel, im Mount Kenya National Park eines Tages wieder Bongos anzusiedeln. Die MKWC liegt am Rand des Nationalparks. Dort leben derzeit ĂŒber 100 Bongos in einer gemanagten Population in menschlicher Obhut. Die vier Bullen aus Europa sollen nach einer Eingewöhnungszeit in das dortige Zuchtprogramm integriert werden und den Genpool auffrischen." Quelle: https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/two-times-hope-for-the-rare-bongo-antelopes (29.04.2026, 10:22) | ||
| cajun: | In Frankfurt wird man konkreter: "Serengeti â der nĂ€chste Schritt in die Frankfurter âZookunftâ. Jetzt steht fest, wer die afrikanische Savanne planen soll, den ersten Abschnitt des GroĂprojekts im Tierpark. Ăbergeordnetes Ziel ist der Artenschutz. Es wird noch eine Weile dauern, bis der Zoo anfĂ€ngt, so auszusehen wie auf dem Bild mit all den Tieren in natĂŒrlich wirkender Umgebung. 2033, erwarten die Verantwortlichen, sei das Savannenareal âSerengetiâ fertig. Aber ein weiterer Schritt ist gemacht, die Bauplanung beginnt â die âZookunft 2030+â kann kommen. So heiĂt der Masterplan fĂŒr den Zoo. Und die Gewinner sind: die Leute vom PlanungsbĂŒro âDan Pearlman Erlebnisarchitekturâ aus Berlin. Das auf Zooplanung spezialisierte Unternehmen soll GebĂ€ude und Freianlagen fĂŒr die âSerengetiâ ausbaldowern. Dort arbeiten gute Bekannte: Die Stadt hatte das BĂŒro bereits mit dem grundlegenden Masterplan beauftragt. Pearlman koordiniert etwa auch den Brandschutz und technische Bereiche. Neue Landschaften fĂŒr die Tiere ErdmĂ€nnchen, Giraffe und Spitzmaulnashorn können aber vorerst noch entspannt bleiben. In der aktuellen Planungsphase geht es um eine Bau- und Finanzierungsvorlage fĂŒr die etwa 2,4 Hektar groĂe Landschaft mit Tieren der afrikanischen Savanne. In der Phase zwei folgt die Lomami-Anlage stellvertretend fĂŒr den tropischen afrikanischen Regenwald. Der dritte und letzte Teil des Projekts gilt dem ManĂș-Areal mit Arten aus SĂŒdamerika, das den Nordosten des Zoos einnehmen wird.Der Zoobetrieb lĂ€uft stets weiter, wĂ€hrend die drei GroĂareale neu gestaltet werden. Die PlĂ€ne fĂŒr den zweitĂ€ltesten Zoo der Bundesrepublik hatte Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) im September 2024 vorgestellt. Die âZookunft2030+â soll den Tierpark modernisieren und bis 2039 mehr als die HĂ€lfte der FlĂ€che umwandeln. TierhĂ€user und AuĂenanlagen erhalten einen starken Bezug zu den Projektgebieten der Zoologischen Gesellschaft in Afrika und SĂŒdamerika. Im Fokus steht der Artenschutz im Zoo ebenso wie der Artenschutz in den UrsprungslĂ€ndern der Zootiere. Magistrat und Stadtverordnetenversammlung hatten dem Masterplan im vorigen Jahr zugestimmt. Die Gesamtkosten dafĂŒr wurden bisher nicht mitgeteilt â wohl aber fĂŒr ein weiteres Projekt, das parallel auf dem ZoogelĂ€nde entsteht: das Frankfurt Conservation Center, ein Haus, das den internationalen Tier- und Artenschutz bĂŒndeln soll, wird 26 Millionen Euro kosten. DafĂŒr gibt es freilich noch kein konkretes Zieldatum." Quelle: https://www.fr.de/frankfurt/serengeti-der-naechste-schritt-in-die-frankfurter-zookunft-94283352.html (28.04.2026, 19:29) | ||
| Jörn Hegner: | im exotarium ist doch jetzt die neue mangrovenwelt fertig. doch fĂŒr schlammspringer, schĂŒtzenfische und batagurschildkröten. sollten dort nicht auch die segelechsen dazu kommen. weil die waren doch vorher oben vorlĂ€ufig untergebracht bei den nordameikanischen schildkröten. (26.04.2026, 15:32) | ||
| cajun: | Die Umgestaltung der ehemaligen Pinguinanlage ist abgeschlossen: "Neues Ăkosystem im Zoo: Mangroven ersetzen Pinguingehege Ein tropisches KĂŒstenparadies: Im Frankfurter Zoo entsteht ein lebendiges Mangroven-Ăkosystem. Was Besucher dort ĂŒber bedrohte LebensrĂ€ume erfahren können. Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Wo einst Pinguine durch kĂŒnstliche KĂ€lte watschelten, herrscht jetzt tropisches Leben: Im Frankfurter Zoo ist eine Mangroven-Anlage eröffnet worden. Sie soll Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in eines der artenreichsten und zugleich bedrohten Ăkosysteme der Erde geben. Die rund 66 Quadratmeter groĂe Anlage ersetzt das alte Pinguingehege im Exotarium. Die Mangrovenlandschaft werde sich ĂŒber Jahre hinweg weiterentwickeln, sagt Kurator Johannes Köhler: "Fertig ist so etwas eigentlich nie." Mangroven sind tropische BĂ€ume und StrĂ€ucher, die in der Ăbergangszone zwischen Land und Meer wachsen. Sie gelten als ökologisch wertvoll und dienen vielen Fischarten als Ort fĂŒr eine geschĂŒtzte Eiablage. Weltweit seien diese sensiblen LebensrĂ€ume jedoch bedroht. Die neue Anlage solle helfen, ihre Bedeutung zu vermitteln und fĂŒr ihren Schutz zu sensibilisieren, erklĂ€rt Zoodirektorin Christina Geiger. Besondere Tierarten fĂŒr den Artenschutz In der neuen Anlage leben bereits typische Mangrovenbewohner: Schlammspringer und SchĂŒtzenfische. Weitere Arten sollen folgen, darunter die stark bedrohte Nördliche Batagur-Schildkröte. Der Zoo will damit auch internationale Artenschutzprojekte unterstĂŒtzen. FĂŒr Ina Hartwig (SPD), Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft, ist die neue Anlage ein Symbol fĂŒr den Wandel des Zoos. Die alte Pinguinanlage sei nicht mehr zeitgemÀà gewesen. "Das sah aus wie ein KĂŒhlschrank." Heute gehe es um Nachhaltigkeit, Bildung und Artenschutz. Der Umbau wurde unter anderem mit Spenden in Höhe von rund 30.000 Euro finanziert. Viele Pflanzen stammen aus dem Frankfurter Palmengarten, darunter eine bereits gut entwickelte GroĂmangrove. Bis sich die typische Struktur eines Mangrovenwaldes vollstĂ€ndig ausgebildet hat, wird es allerdings noch dauern." Quelle:https://www.n-tv.de/regionales/hessen/Neues-Oekosystem-im-Zoo-Mangroven-ersetzen-Pinguingehege-id30743167.html (22.04.2026, 14:29) | ||
| cajun: | Das Okapi Weibchen "Antonia" ist im Alter von 22 Jahren verstorben, meldet der Zoo ĂŒber die Sozialen Medien: https://www.instagram.com/p/DWPC_OBjGO4/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA%3D%3D (23.03.2026, 20:05) | ||
| cajun: | Vogelnachwuchs: "In der Haupthalle unserer Vogelhallen könnt ihr gerade bei gleich mehreren Arten Nachwuchs beobachten Die Bartlett-Dolchstichtaube (Gallicolumba crinigera)ist eine endemische Art der sĂŒdlichen Philippinen und kommt dort auf mehreren Inseln vor. Da ihr Lebensraum, RegenwĂ€lder im Tiefland, fast vollstĂ€ndig fĂŒr die Holzgewinnung und Minen gerodet wurden, ist der Bestand abnehmend. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft die Art deshalb als gefĂ€hrdet (VU) ein. Bartlett-Dolchstichtauben erreichen eine GröĂe von 30 cm und ein Gewicht von 180 â 210 g. Wie ihr auf den Bildern erkennen könnt, ist das Gefieder der Jungtiere noch nicht durchgefĂ€rbt. Ihren Namen verdanken Dolchstichtauben ihrem roten Brustfleck. Auch dieser fehlt bei dem Jungvogel noch und ihr könnt ihn so gut von den erwachsenen Vögeln unterscheiden. Auch bei den Reisfinken oder Reisamadinen (Padda oryzivora) in der Anlage direkt nebendran, könnt ihr Jungvögel beobachten. Ihr erkennt sie daran, dass die markante FĂ€rbung des Kopfes und Schnabels noch nicht ausgeprĂ€gt ist. AuĂerdem sind sie noch etwas kleiner als ausgewachsene Reisfinken, die ca. 14 cm groĂ werden. Die IUCN stuft Reisfinken als stark gefĂ€hrdete (EN) Vogelart ein. In ihrem ursprĂŒnglichen Verbreitungsgebiet geht der Bestand immer weiter zurĂŒck. Zum einen gelten sie als SchĂ€dlinge, andererseits sind sie beliebte Haustiere, mit denen illegal gehandelt wird. Reisfinken sind deshalb auch Botschafter der EAZA - the European Association of Zoos and Aquaria-Kampagne âSilent Forestâ, die sich gegen das Aussterben von Singvögeln in SĂŒdostasien durch illegalen Handel einsetzt." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (23.03.2026, 15:53) | ||
| cajun: | Eine weibliche Gorillanachzucht zieht nach Ungarn. Ein Reel unter https://www.facebook.com/watch/?v=1269924298383324&vanity=ZooFFM (07.03.2026, 12:23) | ||
| cajun: | Von der Leine an den Main: "Neuzugang bei den Giraffen des Frankfurter Zoos Anfang Februar musste der Zoo Frankfurt eine seiner beiden Giraffen krankheitsbedingt einschlĂ€fern. Seit heute sind wieder zwei der majestĂ€tischen Tiere zu sehen, denn am 26. Februar zog die elfjĂ€hrige NIOBE aus Hannover im Giraffenhaus ein. Anfang Februar musste der Frankfurter Zoo Abschied von Giraffe BINE nehmen. Das Tier litt an einer akuten und schweren Erkrankung des Magen-Darm-Traktes. Trotz intensiver Behandlung durch die TierĂ€rztinnen konnte der Zustand der Giraffe nicht verbessert werden. Um ihr weiteres Leid zu ersparen, musste das Zooteam die Entscheidung treffen, das Tier einzuschlĂ€fern. Seit 2019 teilte sich BINE die Anlage mit der zwölf Jahre alten Netzgiraffe SHUJAA. Damit diese nicht lange allein bleibt, wurde in Absprache mit dem Zuchtbuch sehr schnell nach einer passenden GefĂ€hrtin fĂŒr sie in anderen Zoos gesucht. Im Erlebnis-Zoo Hannover wurde man fĂŒndig. Dort war im Februar ebenfalls eine von zwei Giraffen gestorben. Da Giraffen soziale Tiere sind, werden sie nicht einzeln gehalten. Bereits Ende Februar zog die am 12. MĂ€rz 2014 geborene Nubische Giraffe NIOBE nach Frankfurt um. Damit sich der Neuankömmling gut eingewöhnen kann, ist das Giraffenhaus aktuell nur zeitweise geöffnet. Bis NIOBE zusammen mit SHUJAA auf der Anlage zu sehen ist, wird es aber voraussichtlich nicht mehr lange dauern. Dass so rasch eine gute Lösung gefunden werden konnte, freut auch Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig: âBereits im 19. Jahrhundert wurden im Zoo Frankfurt Giraffen gehalten. Sie sind nicht nur Ă€uĂerst beliebt bei den Besucherinnen und Besuchern, sondern spielen auch in der Bildungs- und Vermittlungsarbeit des Zoos eine wichtige Rolle. Die beeindruckenden Tiere mit ihrer interessanten Biologie sind Botschafter ihrer wildlebenden Artgenossen und verdeutlichen die Anpassung an extreme LebensrĂ€ume.â Auch fĂŒr Zoodirektorin Dr. Christina Geiger sind Giraffen eine SchlĂŒsselart: âGiraffen gelten im Gesamtbestand als gefĂ€hrdet â die Populationen aller vier Arten gehen in den natĂŒrlichen LebensrĂ€umen seit Jahrzehnten zurĂŒck. Unter den aktuellen baulichen Bedingungen können wir zwar Giraffen halten, uns aber nicht an Zuchtprogrammen beteiligen. Das möchten wir Ă€ndern. Im Rahmen des Masterplans soll eine 2,4 Hektar groĂe Landschaft fĂŒr Tiere der afrikanischen Savanne mit Innen- und AuĂenbereichen entstehen. Dort können Giraffen gemeinsam mit Zebras und vielen weiteren Arten in Tiergemeinschaften gehalten werden. Jetzt freuen wir uns aber erstmal darĂŒber, dass mit dem Transfer aus Hannover eine schnelle und tierwohlgerechte Lösung fĂŒr die beiden Giraffen-Weibchen gefunden werden konnte.â Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/neuzugang-bei-den-giraffen-des-frankfurter-zoos (02.03.2026, 13:55) | ||
| cajun: | Den ersten Nachwuchs des Jahres gab es ĂŒbrigens bei den Rotschulter- RĂŒsselhĂŒndchen. Ein Video dazu: https://www.instagram.com/reel/DUgXSO2DHmX/?igsh=MTdyenQzZzQ5MGM3aA%3D%3D (09.02.2026, 09:47) | ||
| cajun: | Ein Todesfall im Zoo: "Abschied von Giraffe BINE Heute haben wir leider eine traurige Nachricht fĂŒr euch: Gestern mussten wir uns von Giraffe BINE verabschieden. Sehr plötzlich litt sie an einer schweren Erkrankung des Magen-Darm-Traktes, die trotz intensiver Behandlung durch unsere VeterinĂ€rinnen nicht geheilt werden konnte. Um ihr weiteres Leid zu ersparen, mussten wir die schwere Entscheidung treffen, sie einzuschlĂ€fern. BINE kam 2019 aus ihrem Geburtszoo â dem Tierpark Berlin â zu uns nach Frankfurt und war bei Zoobesucherinnen und -besuchern sowie dem Zoopersonal gleichermaĂen beliebt. Der verbliebenen Giraffe SHUJAA geht es sehr gut. Sie wird intensiv betreut. Wir halten euch auf dem Laufenden, wie es mit ihr und den Giraffen in Frankfurt weitergeht." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/posts/pfbid0UGkPvMyvywu9pWAPAcmo77QfVy1LFDrCLf7F9JXb7KkzeLkNoiXCw31gHQH4jjCSl (09.02.2026, 09:41) | ||
| cajun: | Zur Eingewöhnung der AmeisenbĂ€ren in die Innenanlage gibt es einen Artikel in der FAZ. Kleines Schmanckerl: die AmeisenbĂ€rin ist trĂ€chtig, erwartet man Nachwuchs in FFM. Dazu noch der Grund fĂŒr die Abgabe der Schwarzen BrĂŒllaffen: "Dann schnĂŒffeln wir mal: AmeisenbĂ€rin Ines ist auf Erkundungstour im neuen Zuhause. Das Patentier der F.A.Z. hat ein neues Zuhause. Die GroĂe AmeisenbĂ€rin Ines gewöhnt sich im Frankfurter Zoo gerade an ihr neues Innengehege. In der Schauanlage wohnt sie zusammen mit Falin und dem Tukan HĂŒpfhĂŒpf. Es ist offenkundig, dass Ines noch am Erkunden ihres neuen Zuhauses ist. Hier grĂ€bt sie unter den Steinplatten herum, dort schnĂŒffelt sie an einer Baumwurzel, und mancher Pflanze droht ein schnelles Ende, wenn sie mit ihren krĂ€ftigen Krallen den Boden rund um die Wurzeln durchwĂŒhlt. âAber sie fĂŒhlt sich wohl, das merkt manâ, sagt Silja Fiedler. Sie ist Tierpflegerin und neben Daniel Höflich die engste Bezugsperson fĂŒr die GroĂe AmeisenbĂ€rin, die seit drei Jahren Patentier der F.A.Z. im Frankfurter Zoo ist und nun ein neues Innengehege beziehen wird. Fiedler bezeichnet das zehn Jahre alte Tier als âunglaublich lieb, sie ist neugierig und aufgeschlossenâ. Deshalb werde sie auch die Schauanlage annehmen, die an so exponierter Stelle im Zoo liegt. Besucher können Ines, ihren GefĂ€hrten Falin und den Tukan HĂŒpfhĂŒpf kĂŒnftig in ihrem Innengehege sehen, bevor sie an den Kassen die Eintrittskarten erwerben. Anders als ihr fliegender Mitbewohner sollen Ines und Falin aber auch die Möglichkeit erhalten, durch einen noch zu errichtenden Tunnel in ihr AuĂengehege im Ukumari-Land zu schlendern, wo auch BrillenbĂ€ren und andere Nachbarn residieren. FrĂŒher wohnten in der Schauanlage, deren Glasscheiben zuletzt bewusst eingefĂ€rbt waren, um dem Tukan einen schmerzhaften Aufprall als Bruchpilot zu ersparen, die Schwarzen BrĂŒllaffen. Das damalige F.A.Z.-Patentier Tambo und seine Familie scheuten aber die Ăffentlichkeit und hielten sich nahezu den ganzen Tag versteckt auf einem Mauervorsprung unter dem Dach der Anlage auf, sodass kaum ein Besucher sie zu Gesicht bekam. Der Zoo gab Tambo, seine Schwester Pumuckl und Mutter Lawa schlieĂlich ab, auf dass sie, gemÀà den Regeln der Zuchtbuchhaltung verteilt, in anderen Tierparks fĂŒr Nachwuchs sorgen. GroĂe AmeisenbĂ€ren sind gefĂ€hrdet Die F.A.Z. musste sich 2023 ein neues Patentier suchen und wurde bei den GroĂen AmeisenbĂ€ren fĂŒndig, die laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion IUCN zu den gefĂ€hrdeten Tierarten zĂ€hlen. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt setzt sich fĂŒr die in Mittel- und SĂŒdamerika sowohl in der Savanne als auch im Regenwald lebenden Tiere ein, indem sie seit 2014 im sĂŒdamerikanische Guyana zusammen mit der nationalen Schutzgebietsbehörde ein Wildnisgebiet gegen Abholzung, Jagd und industrielle Landwirtschaft schĂŒtzt. Ines ist im Zoo gewissermaĂen Botschafterin fĂŒr dieses Projekt. Um ihr Wohlbefinden muss man sich keine Sorgen machen, im Zoo können AmeisenbĂ€ren ein Alter von bis zu 30 Jahren erreichen. Am Dienstag war sie nun das vierte Mal mit ihrer Pflegerin auf Erkundungstour im neuen Eigenheim. Am Ende gönnte sie sich sogar ein ausgiebiges Bad im dafĂŒr vorgesehenen Wasserbecken. âDas ist ein sehr gutes Zeichen fĂŒr ihren Gewöhnungsprozessâ, sagt Fiedler. Bislang habe Ines nur mal vorsichtig einen FuĂ ins Wasser gesetzt oder ihre Schnauze hineingetaucht, die charismatisch lang gezogen fĂŒr das unverwechselbare Aussehen des GroĂen AmeisenbĂ€ren (Myrmecophaga tridactyla) sorgt. Diese Schnauze ist prĂ€destiniert dafĂŒr, auf Jagd nach Termiten oder Ameisen zu gehen, der namengebenden Lieblingsspeise. Im neuen Gehege steht nun sogar ein nachgebauter TermitenhĂŒgel mit entsprechenden Löchern, in die Ines ihre Schnauze stecken kann. Die Pfleger werden ihr immer wieder Leckereien in diesen Einbuchtungen servieren, damit sie artgerecht Nahrung aufnehmen kann. âObwohl Ines vorher noch nie einen TermitenhĂŒgel gesehen hat, wusste sie, was sie zu tun hatâ, sagt Pflegerin Fiedler. Die Instinkte aus der Natur funktionieren eben. Ein gewisser Fluchtinstinkt allerdings auch. Und so verabschiedet sich Ines, die im Sommer zum dritten Mal Nachwuchs erwartet, nach Nahrungsaufnahme und dem Bad im Wasserbecken sofort, als die Pfleger ihr den Weg frei machen. âIn ein paar Tagen wird sie sich aber sicher das erste Mal in ihr Strohbett legen und schlafenâ, sagt Fiedler. âWenn sie das macht, dann ist sie endgĂŒltig hier angekommen.â Dann werde auch Falin nachkommen, der die Erkundungstouren seiner GefĂ€hrtin bislang vom AuĂenbereich im Ukumari-Land aus argwöhnisch beobachtet. Falin fremdelt noch mit dem neuen Lebensraum." Quelle:https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/f-a-z-patentier-ines-erkundet-sein-neues-zuhause-im-frankfurter-zoo-accg-200503046.html (05.02.2026, 14:13) | ||
| cajun: | Neue Bewohner begrĂŒĂen nun die Zoobesucher: "Eine neue Innenanlage fĂŒr GroĂe AmeisenbĂ€ren und Riesentukane Bislang waren die GroĂen AmeisenbĂ€ren nur zu sehen, wenn sie ĂŒber ihre AuĂenanlage im Ukumari-Land streiften. Jetzt lassen sie sich auch in der neu gestalteten Innenanlage im Eingangsbereich des Zoos beobachten. Mit einem Riesentukan ist dort auch eine fĂŒr den Zoo Frankfurt neue Vogelart eingezogen. Noch bevor man den Zoo betritt, lohnt sich ein Blick in die neu gestaltete ehemalige BrĂŒllaffen-Anlage im Kassenbereich. Hier lebt neben GroĂen AmeisenbĂ€ren nun auch ein farbenprĂ€chtiger Riesentukan. âDurch die Umgestaltung und Neubesetzung der Anlage wird man jetzt bereits im Eingangsbereich von gleich zwei erstaunlichen Tierarten auf den Zoobesuch eingestimmtâ, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. âDer Umbau war nicht unkompliziert und ein gutes Beispiel dafĂŒr, wie die speziellen Anforderungen der unterschiedlichen Tierarten die Gestaltung der Anlagen im Zoo bestimmen. Dass der Zoo hier sozusagen um das Wohl der Tiere herumbauen konnte, ist nicht zuletzt dank der Spenden der zahlreichen Tierpatinnen und Tierpaten möglich gewesen. DafĂŒr möchte ich mich im Namen des Zoos herzlich bedankenâ, so Hartwig. Die ehemals fĂŒr SĂŒdamerikanische BrĂŒllaffen konzipierte Anlage wurde eigens fĂŒr die BedĂŒrfnisse der AmeisenbĂ€ren und der groĂen Spechtvögel umgestaltet: So mussten das Bodenniveau angehoben, ein Wasserbecken angelegt und neue DurchgĂ€nge in die AuĂenanlage eingebaut werden. AuĂerdem wurde die Anlage vollkommen neu bepflanzt und mit StĂ€mmen und Ăsten fĂŒr die Vögel ausgestattet. GroĂe AmeisenbĂ€ren sind EinzelgĂ€nger, die nur in der Paarungszeit zusammenkommen. âUnsere INES versteht sich gut mit MĂ€nnchen FALIN, dennoch wird nur einer von ihnen die neue Anlage bewohnen, gegebenenfalls im Wechsel, genauso, wie sie die groĂe AuĂenanlage abwechselnd nutzen. Im rĂŒckwĂ€rtigen Bereich der Tieranlage steht den AmeisenbĂ€ren der bisherige Innenbereich weiterhin zur VerfĂŒgung. Dieser ist allerdings fĂŒr Besucherinnen und Besucher nicht einsehbar. Mit dem Umbau der Anlage konnten wir jetzt die Möglichkeit schaffen, die charismatischen Tiere ganzjĂ€hrig zu beobachtenâ, erklĂ€rt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. GroĂe AmeisenbĂ€ren (Myrmecophaga tridactyla) gehören zu der erdgeschichtlich sehr alten Ordnung der Nebengelenkstiere und sind völlig zahnlos. âSie sind Nahrungsspezialisten. Ihre Leibspeise â Ameisen und Termiten â nehmen sie mit ihrer bis zu 60 cm langen und dĂŒnnen Zunge auf. Im Zoo werden sie mit einem auf ihre BedĂŒrfnisse und ihren Geschmack abgestimmten Ersatzfutter versorgt. Vieles, was wir ĂŒber GroĂe AmeisenbĂ€ren wissen, wurde in Zoos erforscht. So gibt es etwa Studien zur Anatomie, zum Verhalten, zur Jungtierentwicklung und zum Fortpflanzungszyklusâ, so Geiger. GroĂe AmeisenbĂ€ren kommen in Mittel- und SĂŒdamerika vor, wo sie sowohl in der Savanne als auch im Regenwald leben. Laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion IUCN gilt die Art als gefĂ€hrdet (VU). Vor allem der Verlust ihres Lebensraums durch Abholzung, Jagd und industrielle Landwirtschaft lĂ€sst die BestĂ€nde seit Jahren schrumpfen. Zahlreiche Tiere werden auch Opfer des StraĂenverkehrs. Riesentukane (Ramphastos toco) kommen ebenfalls in SĂŒdamerika vor. Die Art ist laut Roter Liste nicht gefĂ€hrdet (LC), da sie ein sehr groĂes Verbreitungsgebiet hat. Allerdings gehen auch hier die BestĂ€nde zurĂŒck. Mit dem Einzug des Vogels ist der Zoo Frankfurt nun einer von insgesamt acht Zoos, die Riesentukane halten. Das MĂ€nnchen wurde aus einem illegalen Tiertransport konfisziert und im Zoo untergebracht. Es ist bereits geplant, dass es eine Partnerin bekommt. Einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Lebensraums der GroĂen AmeisenbĂ€ren und vieler weiterer Arten leistet die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) seit 1990 in der Manu-Region im SĂŒdosten Perus. Dort, wo Anden und Amazonasgebiet aufeinandertreffen, liegt ein weltweit anerkannter Hotspot fĂŒr biologische Vielfalt. Mit dem UNESCO-Weltnaturerbe Manu-Nationalpark sowie dem UNESCO-BiosphĂ€renreservat Manu befinden sich dort wichtige Modellregionen fĂŒr die nachhaltige Bewirtschaftung der natĂŒrlichen Ressourcen und den Naturschutz. Der Zoo Frankfurt unterstĂŒtzt die Arbeit der ZGF in der Region regelmĂ€Ăig mit Einnahmen aus dem Naturschutz-Euro. " Quelle: https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/eine-neue-innenanlage-fur-grosse-ameisenbaren-und-riesentukane (04.02.2026, 16:23) | ||
| cajun: | Die Bilanz fĂŒr 2025: "Der Zoo Frankfurt zieht Bilanz â Fakten, Zahlen, Daten 2025 Der Masterplan wurde beschlossen, das neue Zoorestaurant ist durchgeplant, der Anschluss an die FernwĂ€rme wird vorbereitet â 2025 war ein Jahr der Weichenstellung fĂŒr den traditionsreichen Frankfurter Zoo. Zu den Highlights aus dem Tierbereich gehörten der Nachwuchs bei den Sumatra-Tigern, den Erdferkeln und den GelbrĂŒckenduckern. Mit der Zooentwicklung geht es voran, auch wenn davon auf dem GelĂ€nde noch nicht viel zu sehen ist. So sind in den letzten Monaten die Planungen fĂŒr das neue Zoorestaurant weit gediehen. Im FrĂŒhjahr sollen die Bauarbeiten starten. Im Dezember 2025 wurden die VertrĂ€ge zwischen der Mainova und der Stadt Frankfurt zum Anschluss des Zoos an die FernwĂ€rme unterzeichnet und damit einer wichtigen MaĂnahme zur zuverlĂ€ssigen und klimafreundlichen WĂ€rmeversorgung des Zoos der Weg geebnet. Besonders spannend und zukunftsweisend sind die Entwicklungen beim Masterplan fĂŒr die Neugestaltung von mehr als der HĂ€lfte des Zooareals. Im FrĂŒhjahr 2025 stimmten sowohl der Magistrat als auch die Stadtverordnetenversammlung fĂŒr die bauliche Zukunftsentwicklung des Zoos im Sinne des Masterplans Zookunft2030+. Aktuell lĂ€uft das Verfahren zur Auswahl der Partner fĂŒr die Bauplanung. Im FrĂŒhjahr werden sie ihre Arbeit aufnehmen und sich der Ausgestaltung der ersten Umbauphase âSerengetiâ widmen. Damit nimmt die Entwicklung des Zoos konkrete Formen an, damit er auch in Zukunft seine Aufgaben in Bildung, Forschung und vor allem im Natur- und Artenschutz erfĂŒllen und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt bei ihrer Naturschutzarbeit in den HerkunftslĂ€ndern unserer Zootiere unterstĂŒtzen kannâ, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. âFĂŒr unsere Besucherinnen und Besucher stehen verstĂ€ndlicherweise die Tiere im Mittelpunkt des Interesses â wie etwa unsere jungen Sumatra-Tiger im letzten Jahr. Das gab uns die Möglichkeit, in unseren Bildungsformaten besonders deutlich auf die Situation ihrer wildlebenden Artgenossen aufmerksam zu machen. Den Lebensraum von Wildtieren zu bewahren, ist eine gewaltige Aufgabe, die nur gelöst werden kann, wenn viele mithelfen. Wir haben daher auch im vergangenen Jahr unsere Naturschutzpartner mit Geldern, unter anderem aus dem Naturschutz-Euro, gefördert und mehrere Forschungsarbeiten zu Zoo- und Wildtieren unterstĂŒtztâ, so Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. Besucherentwicklung 751.252 Besucherinnen und Besucher kamen 2025 in den Zoo â etwa ebenso viele wie 2023. Im Vergleich zu 2024 ist das Aufkommen im letzten Jahr insgesamt um 1,8 Prozent leicht gesunken. In den Monaten April und Dezember zog es allerdings auĂergewöhnlich viele Menschen in den Zoo. Entwicklungen im Tierbestand Zum Jahresabschluss wurde wie ĂŒblich in allen Revieren Inventur gemacht. Dabei wird stets der Tierbestand zum Stichtag 31. Dezember betrachtet. Alle SĂ€ugetiere, Vögel, Fische, Reptilien und Amphibien sowie etliche tausend Wirbellose, also Insekten, Spinnen, Korallen, Seeanemonen und viele mehr gilt es zu erfassen. Demnach lebten am 31.12.2025 etwa 6.000 Wirbeltiere in 390 Arten sowie unzĂ€hlige Wirbellose in 90 Arten im Zoo. SĂ€ugetiere: 1.500 Individuen in 86 Arten Im Bestand der SĂ€ugetiere gab es 2025 einige Bewegungen. Die Haltung von Afrikanischen Wildhunden und Kattas, eine Lemurenart, wurde aufgegeben. Nach einer Pause wieder da sind die Zwergmangusten. Im FrĂŒhjahr musste der fast 19 Jahre alte Asiatische Löwe KUMAR krankheitsbedingt eingeschlĂ€fert werden. Ende des Jahres kam der junge Löwe MANI aus dem Zoo von Köln nach Frankfurt und teilt sich nun die Anlage mit Löwin ZARINA. Eine wesentliche VerĂ€nderung gab es im Menschenaffenhaus: In Abstimmung mit dem EuropĂ€ischen Zuchtprogramm zogen fĂŒnf Sumatra-Orang-Utans von Frankfurt nach Belgien in den Zoo Pairi Daiza um. Im Gegenzug kamen von dort drei weibliche Tiere, die nun mit dem in Frankfurt geborenen zwölfjĂ€hrigen MĂ€nnchen SAYANG eine neue Gruppe bilden. Besondere Zuchterfolge gab es unter anderem bei den Madagaskar-WeiĂschwanzratten, die mehrere WĂŒrfe aufzogen, sowie bei den Rostkatzen. Wegen Renovierungsarbeiten war die Zwergotter-Anlage im Grzimekhaus einige Zeit unbesetzt. Im letzten Jahr ist dort wieder ein junges Paar der agilen Raubtiere aus SĂŒdostasien eingezogen. Vögel: 324 Individuen in 63 Arten Zwei Vogelarten, die lange Jahre das Bild des Zoos prĂ€gten, haben Frankfurt 2025 verlassen: die Rosapelikane und die Mandschurenkraniche. Ebenso beendet wurde die Haltung des Stachelibis. Neu in den Faust-Vogelhallen sind dafĂŒr Montezumawachteln sowie Hellaugenibisse, eine von der IUCN als âstark gefĂ€hrdetâ eingestufte Ibisart aus Madagaskar. 18 Vogelarten konnten erfolgreich vermehrt werden, darunter der im Freiland ausgestorbene Vietnamfasan und der in Zoos relativ selten erfolgreich vermehrte Kahnschnabel. In den VogelbĂŒschen wuchsen neben den Fasanen auch SĂ€belschnĂ€bler, Blauracken und EuropĂ€ische Bienenfresser heran. Auch die Falklandkarakaras zogen drei Jungvögel auf. Um den Königsgeiern mehr Platz und Ruhe zu bieten, wurde die Haltung der Karakaras allerdings im Laufe des Jahres beendet. Im Juwelensaal der Vogelhallen, wo farbenprĂ€chtige Kleinvögel gehalten werden, war u.a. die Zucht von Rotkopf-Papageiamadinen, Blaukrönchen und den stark gefĂ€hrdeten Kapuzenzeisigen mit mehreren Bruten erfolgreich. Reptilien: ca. 340 Individuen in 75 Arten, Amphibien: ca. 270 Individuen in 23 Arten Fische: ĂŒber 3.000 Individuen in 143 Arten, Wirbellose: Tausende Individuen in 90 Arten Zahlreiche Nachzuchten bei den Reptilien gab es 2025 bei den Blauen Bambustaggeckos und den Kronenbasilisken mit jeweils mehr als 20 Jungtieren. Schwieriger ist die Erfassung der Wirbellosen, zu denen sowohl die Korallen und Anemonen als auch die Ameisen zĂ€hlen. Diese sind aber so zahlreich, dass sie in der Statistik jeweils als ein Volk oder ein Schwarm erfasst werden. Ein besonderer Neuzugang bei den Wirbellosen im Exotarium war letztes Jahr die Königskrabbe. Bei den Amphibien stand im letzten Jahr ein kleiner Frosch im Mittelpunkt: Das GrĂŒne Buntfröschchen ist in seiner Heimat Madagaskar stark gefĂ€hrdetet. Der Zoo Frankfurt bemĂŒht sich daher um dessen Zucht. Mit Erfolg: Ăber 100 kleine Frösche sind 2025 geschlĂŒpft und aufgewachsen und werden nun an andere Einrichtungen abgegeben. Auch zur Erhaltung einheimischer Amphibienarten leistet der Frankfurter Zoo seinen Beitrag, in dem er zum Beispiel im Rahmen der Initiative Citizen Conservation MitteleuropĂ€ische Feuersalamander zĂŒchtet. Bei den Fischen konnte der Zoo im letzten Jahr einige Nachzuchterfolge bei mehreren bedrohten SĂŒĂwasserfischen verzeichnen, zum Beispiel bei der nur in einem kleinen Gebiet auf Sri Lanka vorkommenden Bandula-Barbe oder dem Ameca-HochlandkĂ€rpfling, der in seiner mexikanischen Heimat zwischenzeitig bereits ausgestorben war. Die lebendgebĂ€renden Pfauenaugen-Stechrochen kamen insgesamt auf erfreuliche 14 Jungtiere. Aufgegeben wurde unter anderem die Haltung der Piranhas. Tierpatenschaften Am 31. Dezember zĂ€hlte der Zoo 3.145 Tierpatinnen und Tierpaten mit insgesamt 3.704 Patenschaften. Spenden aus Tierpatenschaften kommen zu einhundert Prozent der Tierhaltung zugute. Die Gelder flieĂen zum Beispiel in den Neu- oder Umbau von Gehegen oder in MaĂnahmen zur TierbeschĂ€ftigung. â2025 gingen Gelder aus Tierpatenschaften unter anderem in zwei besonders schöne Projekte: Den Umbau der groĂen Schauanlage im Eingangsbereich des Zoos zu einer neuen Innenanlage fĂŒr unsere GroĂen AmeisenbĂ€ren und die Neugestaltung der alten Fennek-Anlage im Giraffenhausâ sagt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. Beliebtestes Patentier bleibt das ErdmĂ€nnchen mit ĂŒber 600 Patinnen und Paten, gefolgt von den Zwergziegen. Der beliebteste Paten-Vogel ist der Humboldt-Pinguin, bei den Reptilien hat der Taggecko die Nase vorn. Der Erdbeerfrosch ist die bei Patinnen und Paten beliebteste Amphibie, bei den Fischen macht das Seepferdchen das Rennen und bei den Wirbellosen fĂŒhrt der Seestern die Hitliste an. Bildung und Vermittlung Die Abteilung Bildung und Vermittlung klĂ€rt in vielfĂ€ltigen Programmen anschaulich und methodenreich ĂŒber die Notwendigkeit auf, BiodiversitĂ€t zu erhalten. Ein besonderes Anliegen ist es dabei, Umweltbewusstsein zu steigern und die verschiedenen Aspekte biologischer Vielfalt und ihre Bedeutung zu vermitteln. Auch die Anforderungen an eine moderne Zootierhaltung sind Thema der Programme. 2025 konnten ca. 9.400 Teilnehmende in insgesamt 628 Programmen erreicht werden. Das Interesse an gefĂŒhrten Touren durch den Zoo war groĂ: In 591 FĂŒhrungen wurden Schulklassen und Privatpersonen unterschiedliche Themen nahegebracht. Sehr gefragt waren wieder Einblicke in die Welt bestimmter Tierarten aber auch spezielle Themen wie das Sozialverhalten von Primaten. Einige Klassen kamen auch, um ĂŒber die Zukunft der Zoos zu diskutieren und sich kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen â fĂŒr den Zoo ein wichtiger Bestandteil der Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung. Beliebt sind nach wie vor die KindergeburtstagsfĂŒhrungen, von denen 127 stattfanden. 2025 nahm die Abteilung ein neues Programm in ihr Angebot auf: Frankfurter Tagespflege- und Senioreneinrichtungen werden von einem Zoomitarbeiter besucht, der in spannenden und unterhaltsamen VortrĂ€gen vom Zoo und seiner Arbeit berichtet. 37 VortrĂ€ge fanden bisher statt, 2026 wird das Angebot fortgefĂŒhrt. Und noch ein paar Zahlen aus dem Zoo Podast Der Naturschutzpodcast âHinter dem Zoo gehtâs weiterâ ist eine Gemeinschaftsproduktion des Zoos und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF). 2025 erschienen 14 Folgen. 33.489 Downloads wurden erfasst, und damit wieder deutlich mehr als im Vorjahr. Die am meisten gehörte Folge hatte den Titel âFressen und gefressen werden: Wie Tierpopulationen gesund bleibenâ. Naturschutzbotschafter von Zoo und ZGF Dank der 40 ehrenamtlichen Naturschutzbotschafter konnten der Zoo und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt bei Veranstaltungen und EinsĂ€tzen im Zoo und auĂerhalb ĂŒber die gemeinsame Arbeit im Naturschutz informieren. Die Naturschutzbotschafter haben 2025 unter anderem an ihren Infomobilen mehr als 1.600 ehrenamtliche Stunden geleistet." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/der-zoo-frankfurt-zieht-bilanz-fakten-zahlen-daten-2025 (29.01.2026, 16:44) | ||
| cajun: | Die offizielle PM zur Bonobogeburt: "GroĂe Freude ĂŒber kleinen Bonobo WĂ€hrend sich das Jahr dem Ende neigte, begann im Zoo Frankfurt Neues: Bei den als stark gefĂ€hrdet eingestuften Bonobos gab es Nachwuchs. Die erfahrene Mutter kĂŒmmert sich bestens um ihr Jungtier. Am 7. Dezember kam im Zoo Frankfurt ein mĂ€nnlicher Bonobo zur Welt. FĂŒr die in Frankfurt geborene 24-jĂ€hrige Mutter MIXI ist es das vierte Jungtier. Der Bonobo (Pan paniscus) gehört zu den Arten, die von der Weltnaturschutzunion IUCN als âstark gefĂ€hrdetâ eingestuft werden und dessen Bestand aktuell abnimmt. Die Menschenaffenart kommt ausschlieĂlich in einem sehr begrenzten Gebiet in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) vor. Hauptbedrohungsfaktoren sind der Verlust von Lebensraum sowie die Wilderei. In Zoos sind Bonobos nur selten zu sehen. âDie Geburt eines Bonobo-Jungtieres ist immer ein Erfolg fĂŒr den Artenschutz. Der Frankfurter Zoo hat in der Zucht und Haltung der Menschenaffenart jahrzehntelange Erfahrung. Die erste Nachzucht in menschlicher Obhut gelang 1962 in Frankfurt am Main. Nicht zuletzt aufgrund ihrer besonderen Sozialstruktur und ihres Kommunikationsverhaltens spielen sie eine besondere Rolle in der Bildungsarbeit des Zoos. Zudem stehen sie beispielhaft fĂŒr viele Arten, die durch menschliche EinflĂŒsse in ihrem Bestand bedroht sindâ, so Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. âUnsere MIXI ist eine erfahrene Mutter und zieht ihr Jungtier routiniert auf. Das bietet den anderen Weibchen in der Gruppe die wichtige Gelegenheit, das richtige Verhalten zu beobachten und dabei zu erlernen. Noch klammert sich das Kleine permanent am Bauch seiner Mutter im Fell fest. Wer einen Blick auf den jungen Bonobo erhaschen möchte, muss also genau hinsehenâ, erklĂ€rt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. Mit dem Zuwachs zĂ€hlt die Frankfurter Bonobo-Gruppe nun achtzehn Tiere. Gruppen im Freiland können 40 bis 120 Tiere umfassen. Diese s.g. GroĂgruppen teilen sich in kleinere Untergruppen auf, etwa, um auf Nahrungssuche zu gehen. Diese Sozialstruktur wird als Fission-Fusion-Organisation bezeichnet, ĂŒbersetzt etwa âTrennen und Zusammenkommenâ. Auch im Frankfurter Zoo wird dieses natĂŒrliche Verhalten ermöglicht. Die Tiere leben in benachbarten Anlagen in zwei Gruppen, aus denen zeitweise Individuen von einer Gruppe in die andere wechseln. Dies dient der BeschĂ€ftigung und der ErfĂŒllung von sozialen BedĂŒrfnissen der Tiere. Wie die Zoologische Gesellschaft Frankfurt die wildlebenden Bonobos schĂŒtzt Etwa 70 bis 80 Prozent der wildlebenden Bonobos sind in verschiedenen Schutzgebieten der Demokratischen Republik Kongo beheimatet. Die bloĂe Ausweisung solcher Schutzgebiete reicht jedoch nicht aus, um Wilderei wirksam zu verhindern. Sogenannte âPaper Parksâ â Nationalparks, die nur auf dem Papier existieren â können die LebensrĂ€ume der Tiere nicht effektiv schĂŒtzen. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) arbeitet daher in der Demokratischen Republik Kongo eng mit der kongolesischen Nationalparkbehörde LâInstitut Congolais pour la Conservation de la Nature (ICCN) zusammen. ZGF und ICCN leiten den Lomami-Nationalpark, in dem ebenfalls Bonobos nachgewiesen wurden, gemeinsam im sogenannten Co-Management. Sie organisieren u.a. Patrouillen. Diese schĂŒtzen zum einen den Park, zum anderen erfassen sie systematisch die biologische Vielfalt dort. DarĂŒber hinaus entwickeln ZGF und ICCN gemeinsam mit den Menschen vor Ort nachhaltige Einkommensmöglichkeiten, die nicht auf der Ausbeutung natĂŒrlicher Ressourcen beruhen, und setzen sich dafĂŒr ein, die lokalen Gemeinden aktiv in die Entwicklung des Nationalparks einzubeziehen. Hinter dem Zoo gehtâs weiter â der Naturschutz-Podcast von Zoo und ZGF Folge 32 Bonobos: Findige Versteckspieler im Regenwald â auf der Suche nach unseren nĂ€chsten Verwandten Bonobos gehören neben den Schimpansen zu unseren nĂ€chsten Verwandten. Den Bonobos im Frankfurter Zoo wurde im Dienst der Wissenschaft wortwörtlich ein Spiegel vorgehalten. Was diese davon hielten, erzĂ€hlt Naturschutzreferent Marco Dinter in dieser Folge. Welche Strapazen man auf sich nehmen muss, um Bonobos in der Natur zu beobachten, weiĂ Daniel Rosengren. Der Fotograf der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt hat den Lomami-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo besucht und die seltenen Tiere tatsĂ€chlich vor die Linse bekommen. Zu finden auf den Webseiten von Zoo und ZGF und ĂŒberall, wo es Podcasts gibt. Bonobos: Findige Versteckspieler im Regenwald. Auf der Suche nach unseren nĂ€chsten Verwandten - Naturschutz-Podcast - Zoo Frankfurt" Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/grosse-freude-uber-kleinen-bonobo (20.01.2026, 11:26) | ||
| cajun: | Erfreulich das es mal wieder Nachwuchs gibt: "Nachwuchs an Bord: Das BaumkĂ€nguru-Weibchen trĂ€gt ein Jungtier im Beutel Im Frankfurter Zoo reckt ein BaumkĂ€nguru-Jungtier sein Köpfchen aus dem Beutel der Mutter. Seit seiner Geburt im Sommer hat es sich gut entwickelt und beginnt jetzt, seine Umgebung zu beobachten. Ein schöner und wichtiger Beitrag zur Erhaltung der gefĂ€hrdeten Goodfellow-BaumkĂ€ngurus. Im Juni brachte das im Zoo Frankfurt geborene Goodfellow-BaumkĂ€nguru ALUNA ihr erstes Jungtier zur Welt. Die ersten Monate nach der Geburt verbrachte das winzige, noch nicht voll entwickelte, Jungtier auf KĂ€nguruart tief im Beutel der Mutter. Erst nach etwa fĂŒnf Monaten beginnen die Kleinen aus der Bauchtasche zu luken. Das kann man mit etwas GlĂŒck aktuell im Zoo Frankfurt beobachten. Das Jungtier, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, wird auch noch die nĂ€chsten Monate im schĂŒtzenden Beutel verbringen, bevor es sich immer hĂ€ufiger und lĂ€nger herauswagt. Der Vater des Jungtieres kam 2023 nach Frankfurt, an der Aufzucht beteiligt er sich â wie bei BaumkĂ€ngurus ĂŒblich - nicht. Im Frankfurter Zoo werden Goodfellow-BaumkĂ€ngurus seit den 1970er Jahren gehalten. Seitdem werden dort nicht nur Erfahrungen, sondern auch wichtige Daten fĂŒr eine erfolgreiche Zucht und Haltung der als gefĂ€hrdet eingestuften Tierart gesammelt. âGerade bei so seltenen Arten wie den Goodfellow-BaumkĂ€ngurus ist jede Geburt und jede erfolgreiche Aufzucht ein Grund zur Freude. AuĂer bei uns in Frankfurt kann man aktuell in nur fĂŒnf weiteren Zoos in Deutschland beobachten, wie sich diese KĂ€nguruart an ein Leben in den BĂ€umen, in denen sich die Tiere kletternd fortbewegen, angepasst hatâ, so Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. âGerade einmal 50 Goodfellow-BaumkĂ€ngurus leben derzeit in menschlicher Obhut in Zoos weltweit. Nur etwa vier bis fĂŒnf Geburten gibt es dort pro Jahr. Jedes Jungtier ist daher ein wichtiger Beitrag zur Arterhaltung ĂŒber den wir uns sehr freuen. Um die Zucht weiter auszubauen, laufen seit einigen Jahren auf europĂ€ischer Ebene umfangreiche Forschungsarbeiten zum Reproduktionsverhalten der Goodfellow-BaumkĂ€ngurus, an denen auch wir uns sehr aktiv beteiligen. Wir helfen den BaumkĂ€ngurus aber nicht nur durch die Zucht und das gezielte Management des Bestandes. Wir unterstĂŒtzen die Tiere und ihre LebensrĂ€ume auch vor Ort, indem wir etwa die Arbeit der Tenkile Conservation Alliance mit Einnahmen aus Spenden fördern und auf ihre Arbeit vor Ort aufmerksam machen. Die Organisation arbeitet eng mit der lokalen Bevölkerung zusammen, etwa wenn es darum geht, die Jagd auf BaumkĂ€ngurus zu verhindern,â erklĂ€rt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. Ăber Goodfellow-BaumkĂ€ngurus Wegen ihrer zurĂŒckgezogenen Lebensweise in den Baumwipfeln der RegenwĂ€lder Papua-Neuguineas ist bisher nur wenig ĂŒber Goodfellow-BaumkĂ€ngurus (Dendrolagus goodfellowi buergersi) bekannt. Die Tiere sind ĂŒberwiegend nachtaktiv und leben einzelgĂ€ngerisch. In der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN werden die Goodfellow-BaumkĂ€ngurus als âgefĂ€hrdetâ eingestuft, der Bestand fortpflanzungsfĂ€higer Tiere nimmt aktuell ab. In ihrer Heimat sind sie besonders durch Lebensraumverlust â etwa durch Kaffeeanbau und Holzwirtschaft â aber auch durch die Jagd in ihrem Bestand bedroht. Goodfellow-BaumkĂ€ngurus sind eine von derzeit neun Arten, die im Global Species Management Plan (GSMP) gelistet sind. In dem von der World Association of Zoos and Aquariums koordinierten Programm wird die weltweite Nachzucht von bedrohten Tierarten mit genetisch ausgewogenen Populationen organisiert. Das bedeutet, dass es in Zoos weltweit derart wenige Individuen einer Art gibt, dass deren langfristiges Ăberleben nur gewĂ€hrleistet werden kann, wenn die Weltzoopopulation als Ganze wissenschaftlich betreut wird. Mehr dazu unter: Global Species Management Plans - WAZA Seit 2017 unterstĂŒtzt der Zoo Frankfurt die Tenkile Conservation Alliance (TCA) in Papua-Neuguinea mit Einnahmen aus Spenden. Die Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben von Menschen, Tieren und ihrer Heimat zu retten (To save lives in PNG â the lives of people, animals and their places). TCA fokussiert auf drei BaumkĂ€nguruarten: das Schwarze BaumkĂ€nguru, das Goldmantel-BaumkĂ€nguru und das Graue BaumkĂ€nguru. Diese drei Arten werden nicht in Zoos gehalten. Die nah verwandten Goodfellow-BaumkĂ€ngurus sind Botschafter fĂŒr den Schutz des gemeinsamen Lebensraums. Wesentliche MaĂnahmen sind die Verabredung von Jagdmoratorien und ein Monitoring der Population. Etwa 50 Dörfer sind Teil der Tenkile Conservation Alliance. Deren Bewohner verzichten auf die Jagd von BaumkĂ€ngurus auf ihrem Land. Mehr zum Thema in Folge 44 des Naturschutz-Podcasts, einer Gemeinschaftsproduktion von Zoo Frankfurt und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt Naturschutz-Podcast Folge 44" Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/nachwuchs-an-bord-das-baumkanguru-weibchen-tragt-ein-jungtier-im-beutel (13.01.2026, 15:45) | ||
| cajun: | Wie schon angekĂŒndigt ist der Orang Utan Tausch im Rahmen des EEP nun erfolgt: "Abschied und Willkommen bei den Orang-Utans In Abstimmung mit dem EuropĂ€ischen Zuchtprogramm hat der Zoo Frankfurt gestern fĂŒnf seiner Sumatra-Orang-Utans gegen drei weibliche Tiere aus dem Zoo Pairi Daiza in Belgien getauscht. Der zwölf Jahre alte SAYANG bleibt und wird mit den Weibchen eine neue Gruppe bilden. Dass Zoos Tiere im Rahmen von Zuchtprogrammen tauschen, ist nichts Besonderes und gehört zur Routine â aber der Austausch von zwei Orang-Utan-Gruppen â das ist eine knifflige Herausforderung. Die Transportlogistik allein ist schon komplex, aber dann geht es vor allem auch darum, dass es den Tieren beim Reisen gut geht, und sie so wenig Stress wie möglich haben. Damit alles reibungslos und zĂŒgig verlĂ€uft, mĂŒssen die Teams der Zoos, VeterinĂ€re, Behörden und das auf den Transport von Zootieren spezialisierte Unternehmen perfekt Hand in Hand arbeiten. Der Hintergrund fĂŒr den Tausch der Frankfurter Orang-Utan-Gruppe gegen drei weibliche Tiere liegt in der Natur der Sache: Orang-Utans leben in ihrem natĂŒrlichen Verbreitungsgebiet einzelgĂ€ngerisch. Im Zoo werden sie meist in Haremsgruppen gehalten. Mit Erreichen der Geschlechtsreife mĂŒssen mĂ€nnliche Tiere abwandern und ein eigenes Territorium finden. FĂŒr den halbwĂŒchsigen SAYANG war es an der Zeit, seine Geburtsgruppe zu verlassen. Die Koordinatorin des EuropĂ€ischen Zuchtprogramms fĂŒr Sumatra-Orang-Utans konnte gleich drei geeignete Weibchen zum Aufbau einer neuen Gruppe um das zwölf Jahre alte MĂ€nnchen empfehlen, alle drei aus dem Zoo Pairi Daiza im belgischen Brugelette. FĂŒr den 23-jĂ€hrigen KEMBALI sowie die Weibchen ROSA und INDAH mit ihren beiden Jungtieren ging es im Gegenzug nach Belgien. In diesem Fall ist es also mal der Senior, der abwandert. Dieser kam 2017 nach Frankfurt â damals ein junges MĂ€nnchen von 15 Jahren, noch ohne die typischen BackenwĂŒlste der erwachsenen MĂ€nnchen, die er erst mit seinem neuen Rang in der Gruppe entwickelte. âOrang-Utans sind nicht nur charismatisch, sie sind auch eine SchlĂŒsselart gerade im Frankfurter Zoo, da sie eng mit der so wichtigen Arbeit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt auf Sumatra verbunden sind, die der Zoo Frankfurt regelmĂ€Ăig mit Einnahmen aus dem Naturschutz-Euro unterstĂŒtzt. Hier sind sie Botschafter ihrer wildlebenden und vom Aussterben bedrohten Artgenossen und ich freue mich daher sehr, dass wir in Frankfurt im Rahmen des Zuchtprogramms einen Beitrag zur Erhaltung der Art leisten können. FĂŒr den jungen SAYANG wird ein neuer Lebensabschnitt beginnen und es wird spannend sein, ihn beim Erwachsenwerden zu beobachtenâ, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. âDer Abschied von âunserenâ Orang-Utans fĂ€llt schwer. Nicht nur dem Zoo-Team, sondern auch unseren Naturschutzbotschaftern, den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie vielen Besucherinnen und Besuchern, die den beiden Jungtieren beim GroĂwerden zusehen konnten. Aber ich freue mich wirklich sehr darĂŒber, dass die Gruppe um KEMBALI zusammenbleiben kann. Die FĂŒnf werden in einer groĂen Anlage in der Nachbarschaft einer weiteren Familiengruppe leben und viele neue EindrĂŒcke sammeln könnenâ, sagt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. Der Tausch der Orang-Utans fand am gestrigen Montag statt. Alle Tiere sind planmĂ€Ăig und wohlbehalten angekommen. âVor Kurzem war ein Orang-Utan-Pfleger vom Zoo Pairi Daiza zu Besuch in Frankfurt, um uns alles Wissenswerte ĂŒber die drei neuen Zoobewohnerinnen, ihre Vorlieben und ihre Gewohnheiten zu erzĂ€hlen, und natĂŒrlich, um unsere Tiere, deren Betreuung er und sein Team jetzt ĂŒbernommen haben, kennenzulernen. Genau aus diesem Grund waren auch zwei unserer Tierpflegerinnen bereits in Belgien. Mit diesem Wissen können wir den Tieren das Einleben in der neuen Umgebung leichter machenâ, erklĂ€rt Dr. Sabrina Linn, Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung des Frankfurter Zoos. Die drei Weibchen â elf, 23 und 31 Jahre alt â ziehen direkt ins Menschenaffenhaus, allerdings in den rĂŒckwĂ€rtigen Teil der Anlage. Dort verbringen sie die ersten Tage, um in aller Ruhe mit der neuen Umgebung und den neuen Tierpflegerinnen und -pflegern vertraut zu werden. Ganz behutsam werden sie dann auch Kontakt zu SAYANG aufnehmen können." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/abschied-und-willkommen-bei-den-orang-utans (18.11.2025, 12:26) | ||
| cajun: | Hier ist bereits die Eingangsmeldung des jungen Löwenkaters aus Köln. Bin gespannt, ob noch ein junges Weibchen anreist oder man das Ableben der Ă€lteren Katze abwartet: "Gestern konnten wir den jungen Löwen MANI willkommen heiĂen. Der knapp zwei Jahre alte Kater kam aus dem Kölner Zoo zu uns. Zur Eingewöhnung ist er zunĂ€chst in einem groĂen Bereich âhinter den Kulissenâ untergebracht. Zu gegebener Zeit wird er dann unsere Löwin ZARINA kennenlernen. Dabei werden wir besonders behutsam vorgehen, denn bei dem groĂen Altersunterschied muss man ganz genau hinschauen, wie die beiden aufeinander reagieren. GlĂŒcklicherweise bietet unsere neue Löwenanlage mit ihren beiden getrennten AuĂenanlagen fĂŒr ein langsames Kennenlernen der beiden beste Voraussetzungen. Bevor MANI aber in den Katzendschungel umzieht, soll er sich erstmal ganz in Ruhe an seine neuen Pflegerinnen und Pfleger gewöhnen." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (14.11.2025, 12:12) | ||
| cajun: | Frankfurt zeigt wieder Zwergotter. Ein neues Paar ist im Grzimek Haus im Tagbereich eingezogen. Quelle: https://www.instagram.com/p/DQmYVZcDBKG/?igsh=MWZ6NWV4aGlpOTdtYQ== (03.11.2025, 19:56) | ||
| cajun: | Ein Jungtier wird gemeldet: "Riesenratten mit Familiensinn â Nachwuchs bei den Votsotsas Am 18. September ist im Grzimekhaus des Frankfurter Zoos eine Madagaskar Riesenratte zur Welt gekommen. Was vielleicht nicht besonders spektakulĂ€r klingt, ist ein groĂer Erfolg fĂŒr die Erhaltung der vom Aussterben bedrohten und sehr besonderen SĂ€ugetierart. Ratten gibt es zu Hauf. Mancherorts werden sie gar zur Plage und ihr Ruf ist nicht der beste. Aber Ratte ist nicht gleich Ratte. Auf der Insel Madagaskar â und nur dort â lebt zum Beispiel eine Art, die die Meisten wohl weder optisch noch vom Verhalten her den MĂ€useartigen ĂŒberhaupt zuordnen wĂŒrden: die Madagaskar Riesenratte (Hypogeomys antimena), auch Votsotsa genannt. Es handelt sich dabei um das gröĂte Nagetier Madagaskars. GröĂe und Statur Ă€hneln der von Kaninchen und die mitunter hĂŒpfende Fortbewegung mithilfe der groĂen und krĂ€ftigen Hinterbeine erinnert gar entfernt an KĂ€ngurus. Die nachtaktiven Votsotsas pflegen ein ĂŒberaus soziales Familienleben. Sie gehen stabile und lebenslange Partnerschaften ein â eine Besonderheit, denn Monogamie ist nur von weniger als fĂŒnf Prozent der erforschten SĂ€ugetierarten bekannt. Um den Nachwuchs â in der Regel sind es ein oder zwei Jungtiere pro Wurf â wird sich hingebungsvoll und lange gekĂŒmmert. Auch die MĂ€nnchen beteiligen sich an der Aufzucht â was ebenfalls ungewöhnlich ist bei SĂ€ugetieren. Wer die Nager mit den sympathischen Eigenschaften jetzt gerne mal im Freiland sehen möchte, der hat leider ganz schlechte Karten, denn die Art steht vor allem durch den Verlust ihres Lebensraums am Rande der Ausrottung. Die Weltnaturschutz Union IUCN geht von nur etwa 5.000 erwachsenen Tieren in ihrem letzten erhaltenen Verbreitungsgebiet, dem Kirindy-Wald im Westen Madagaskars, aus. Dem Verlust der Art stemmen sich Zoos weltweit entgegen, zwölf davon in Europa. Auch der Zoo Frankfurt beteiligt sich ĂŒber das Internationalen Zuchtbuch (ISB) am Aufbau einer Reservepopulation fĂŒr die Madagaskar Riesenratte. Solche Reservepopulationen bestehen aus genetisch vielfĂ€ltigen und gesunden Tieren einer Art oder Unterart. Das Ziel ist es, durch kontrollierte Nachzucht die Erhaltung der Tierart langfristig zu sichern, insbesondere dann, wenn die natĂŒrlichen LebensrĂ€ume beeintrĂ€chtigt sind und die Wildpopulation bereits stark zurĂŒckgegangen oder ein RĂŒckgang wahrscheinlich ist. Sollten sich die Lebensraumbedingungen bessern, können Tiere aus solchen Zoopopulationen im optimalen Fall wiederangesiedelt werden. âDas Beispiel der Votsotsas zeigt, wie Zoos dabei helfen können, Tierarten zu erhalten. Dass wir in Frankfurt mit der erfolgreichen Zucht der Tiere einen ganz konkreten Beitrag dazu leisten können, freut mich sehr, ebenso wie die Tatsache, dass unsere Besucherinnen und Besucher bei uns die Gelegenheit haben, diese extrem seltenen Tiere zu sehen und etwas ĂŒber ihre Lebensweise zu erfahrenâ, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. âDas Geschlecht des Jungtiers, das mit seinen Eltern in einem Gehege im Dunkelbereich des Grzimekhauses lebt, kennen wir noch nicht. Wenn wir sehen, dass sich die Eltern gut um ihren Nachwuchs kĂŒmmern, gibt es fĂŒr uns keinen Grund die Tiere in der ersten Zeit nach der Geburt zu störenâ, erklĂ€rt Zookurator Dr. Johannes Köhler." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/riesenratten-mit-familiensinn-nachwuchs-bei-den-votsotsas (13.10.2025, 15:04) | ||
| cajun: | Seltener Nachwuchs im Juwelensaal: "Am 31. Juli ist bei uns ein Kapuzenzeisig-KĂŒken geschlĂŒpft. Kurze Zeit spĂ€ter gelangen unseren Tierpflegerinnen seltene Aufnahmen des Nestlings. Mit knapp 4 Wochen erkundet der oder die Kleine munter die Anlage â alles unter Aufsicht der Mutter. Die erkennt man an der auffĂ€lligen rot gesprenkelten Brust. Beobachten könnt ihr die beiden im Juwelensaal der Vogelhallen. Schon gewusst? Der Kapuzenzeisig hat seinen Namen aufgrund der schwarzen Kopfzeichnung. Wegen der leuchtend roten FĂ€rbung des Gefieders der MĂ€nnchen, wird er auch Feuerzeisig genannt. Die Zerstörung von WĂ€ldern und Buschland in seinen Heimatgebieten in Venezuela und Kolumbien hat dazu gefĂŒhrt, dass er von der Weltnaturschutzunion IUCN heute als âstark gefĂ€hrdetâ gelistet wird." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (28.08.2025, 17:38) | ||
| cajun: | Neue Bewohner: "Vietnamesische Krokodilschwanzechse Im Exotarium sind jetzt die seltenen Vietnamesischen Krokodilschwanzechsen zu sehen. Die Reptilien kommen nur in kleinen fragmentierten Gebieten im Norden Vietnams vor. Dort leben sie in seichten GewĂ€ssern oder auf BaumĂ€sten in der NĂ€he von BĂ€chen. 2003 wurde die vietnamesische Unterart der Krokodilschwanzechse (Shinisaurus crocodilurus vietnamensis) entdeckt und erst 2016 beschrieben. Durch Wilderei, Kohleabbau, Abholzung und touristische AktivitĂ€ten geht immer mehr ihres Lebensraumes verloren. Die Weltnaturschutzunion IUCN fĂŒhrt sie auf der Roten Liste gefĂ€hrdeter Arten deshalb als âstark gefĂ€hrdet.â âšDie EAZA rĂŒckt mit der Kampagne Vietnamazing die Artenvielfalt Vietnams in den Fokus. Ziel ist es, hochbedrohte Arten wie Gibbon, Vietnamfasan oder eben die Krokodilschwanzechse zu schĂŒtzen und vor dem Aussterben zu bewahren. Auch wir beteiligen uns. Mehr Informationen ĂŒber die EAZA Kampagne finden Sie hier: Vietnamazing - Zoo Frankfurt" Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/vietnamesische-krokodilschwanzechse (21.08.2025, 12:01) | ||
| cajun: | Paarhufernachwuchs im Zoo: "Zwei Mal Nachwuchs bei den Mhorrgazellen Mitte Juni gab es gleich zwei Mal Nachwuchs bei den hochbedrohten Mhorrgazellen. Die beiden Jungtiere verbrachten die ersten Tage vorwiegend schlafend und gut versteckt auf ihrer groĂen Anlage. Mittlerweile sind sie mit ihren MĂŒttern im Gehege unterwegs, das sich die Mhorrgazellen mit den Addax-Antilopen teilen. Mhorrgazellen sind grazile Tiere mit einer Schulterhöhe von ca. 120 cm und einer auffĂ€lligen Fellzeichnung. âDie Jungtiere scheinen fast nur aus Beinen, Augen und Ohren zu bestehenâ, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft, âEnde der 1960er Jahre galten die Tiere in ihrem ursprĂŒnglichen Verbreitungsgebiet als ausgestorben. Bejagung und Lebensraumverlust durch Viehzucht hatten ihre Anzahl bis auf wenige Tiere schrumpfen lassen. Dank intensiver BemĂŒhungen auch deutscher Zoos, konnte Anfang der 1970er Jahre wieder eine kleine Population aufgebaut und die Art damit gerettet werden. Der Frankfurter Zoo schickte zwischen 1992 und 2001 mehrere Tiere zur Wiederansiedlung nach Nordafrikaâ, so Hartwig. âDennoch ist die Population nach wie vor sehr fragil. Es leben nach SchĂ€tzungen weniger als 200 Individuen weit verstreut in Niger und im Tschad auf einer FlĂ€che, die nur etwa ein Prozent des ursprĂŒnglichen Verbreitungsgebietes umfasstâ, erklĂ€rt Kuratorin Dr. Sabrina Linn. âAllein deshalb ist die europĂ€ische Zoopopulation mit einem Bestand von rund 300 Tieren ein wesentlicher Faktor bei der Erhaltung der Art. Anhand der Tiere in menschlicher Obhut können wichtige Aspekte wie Reproduktion, ErnĂ€hrung und Gruppenstruktur erforscht werden. Dieses Wissen dient dem Management und der StĂ€rkung wildlebender Mhorrgazellen-Populationen in den Ursprungsgebietenâ, so Linn. Der Zoo Frankfurt beteiligt sich seit 1989 am EAZA Ex-situ Programm (EEP), dem EuropĂ€ischen Zuchtprogramm fĂŒr die Mhorrgazellen (Nanger dama mhorr). Diese kamen ursprĂŒnglich im gesamten nördlichen Afrika vor. Der Bestand dort hat sich seit den 1970erJahren durch das Wiederansiedlungsprojekt unter der FederfĂŒhrung der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Technische Zusammenarbeit (GTZ) zwar etwas erholt, die Art wird von der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) aber weiterhin als vom Aussterben bedroht (Critically endangered) gelistet. Die GrĂŒnde dafĂŒr sind vor allem Jagd und der Verlust ihres Lebensraums durch menschliche AktivitĂ€ten." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/zwei-mal-nachwuchs-bei-den-mhorrgazellen (10.07.2025, 12:21) | ||
| cajun: | Der bereits gemeldete Rostkatzennachwuchs wird vorgestellt: "Seit 1975 engagiert sich der Frankfurter Zoo fĂŒr die Erhaltung der seltenen Sri Lanka Rostkatze. 1976 gelang dort die weltweit erste Nachzucht dieser kleinsten Wildkatze der Welt. Mehr als 90 Jungtiere folgten in den letzten 50 Jahren. Aber mal abgesehen von den nĂŒchternen Zahlen â die zierlichen Katzen sind einfach unwiderstehlich, wie sie unter den wachsamen Augen der Mutter ihre Anlage erkundenâ, freut sich Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft ĂŒber den erneuten Zuchterfolg im Zoo. Mutter KELANI kĂŒmmert sich gut um ihren Nachwuchs, wogegen der sieben Jahre alte Kater PANDU nach Katzenart nichts mit der Aufzucht der Kleinen zu tun hat. Mit etwas GlĂŒck und Geduld kann man sie im Katzendschungel beim Spielen beobachten. âDie Haltung und Zucht von Rostkatzen hat eine lange Tradition im Frankfurter Zoo. Die beiden Kleinen von KELANI sind die Jungtiere Nummer 94. und 95., die bei uns das Licht der Welt erblickt haben. Seit 1994 koordinieren wir hier in Frankfurt das EAZA Ex-situ Programm (EEP), sprich das Erhaltungszuchtprogramm, der Rostkatzenâ, erklĂ€rt Zookurator Dr. Johannes Köhler. Rostkatzen werden in zoologischen Einrichtungen selten gehalten, der Zoo Frankfurt ist einer von nur vier Zoos im deutschsprachigen Raum, der die kleinen dĂ€mmerungs- und nachtaktiven Katzen zeigt. Trotz der geringen Kopf-Rumpf-LĂ€nge von 40 bis 50 cm sollte man sie nicht unterschĂ€tzen. âDie kleinen Katzen sind sehr wehrhaftâ, berichtet Revierleiterin Anni Fuchs. âBei ihrer ersten Untersuchung durch unsere TierĂ€rztinnen Anfang Juni waren die beiden Jungtiere jedoch noch gut zu handhaben. Bei dieser Untersuchung wurden die beiden geimpft und ihre Geschlechter wurden bestimmt: Ein MĂ€nnchen und ein Weibchenâ, so Fuchs. Rostkatzen (Prionailurus rubiginosus) kommen in Nepal, Indien und Sri Lanka vor. Unser Wissen ĂŒber die scheuen kleinen Raubtiere ist nach wie vor Ă€uĂerst begrenzt, da kaum Beobachtungsdaten aus dem Freiland vorliegen. Selbst so basale Informationen wie Verbreitungsgebiet und Habitatnutzung sind nur lĂŒckenhaft bekannt. Erst durch breit angelegte Studien, bei denen Kamerafallen zur Erforschung anderer, auffĂ€lligerer Arten wie Leoparden oder Tigern zum Einsatz kommen, sammeln sich die Daten, wenn zufĂ€llig auch Rostkatzen auf den Aufnahmen zu sehen sind. In der Roten Liste der IUCN sind sie, ĂŒberwiegend auf Grundlage von Hochrechnungen, als potenziell gefĂ€hrdet (NT) eingestuft. Biologische Daten wie Tragzeit, WurfgröĂen und LautĂ€uĂerungen liegen bisher nahezu ausschlieĂlich von der Zoopopulation des EEPs vor. Seit 2021 setzt sich die Rusty-spotted Cat Working group (RSCWG), eine Gruppe von Feldbiologen und engagierten Wildtier-Aktivisten, in den HerkunftslĂ€ndern der Rostkatze ganz gezielt fĂŒr den Schutz und die Erforschung der kleinen JĂ€ger in ihren natĂŒrlichen LebensrĂ€umen ein." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/nachwuchs-bei-den-kleinsten-wildkatzen-der-welt (27.06.2025, 10:22) | ||
| cajun: | Eine wohl noch nicht ganz bestĂ€tigte Meldung: "Trauer im Frankfurter Zoo: Das Bonobo-Jungtier, das Ende April dort zur Welt kam, ist laut einem Bericht gestorben. Im Gehege sind demnach traurige Szenen zu sehen. Laut einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" ist das Bonobo-Jungtier, das Ende April im Zoo Frankfurt zur Welt kam, in dieser Woche verstorben. Der Zoo war fĂŒr RĂŒckfragen am Abend zunĂ€chst nicht zu erreichen. Die Todesursache ist laut dem Bericht noch völlig unklar. Eine Zoo-Sprecherin sagte der Zeitung, dass Bonobo-Mutter Ayebi das Jungtier weiterhin mit sich herumtrage und noch nicht fĂŒr die Pfleger abgelegt habe. Das sei ein normales Affen-Verhalten, so die Sprecherin. Mit der Geburt des nun verstorbenen Jungtiers war die Bonobo-Gruppe auf 19 angewachsen. Das Jungtier war laut dem Zoo der erste Nachwuchs fĂŒr die Affendame Ayebi. Sie kam 2023 aus dem niederlĂ€ndischen Apeldoorn nach Frankfurt. Einen Namen hatte das Affenjunge nie erhalten......." Quelle: https://frankfurt.t-online.de/region/frankfurt-am-main/id_100793552/zoo-frankfurt-am-main-bonobo-jungtier-tot-bewegende-szenen-in-gehege.html (26.06.2025, 19:51) | ||
| cajun: | Und noch eine Meldung: " Nachwuchs bei den Kirk-Dikdiks! Unser Weibchen DISPO hat am 7. Juni ein Jungtier zur Welt gebracht. Mittlerweile wissen wir, dass es sich um ein kleines MĂ€nnchen handelt. DISPO ist bereits eine erfahrene Mutter, die sich gut um den Nachwuchs kĂŒmmert. Vater CESAR hĂ€lt sich arttypisch eher im Hintergrund. Kirk-Dikdiks (Madoqua kirkii) sind mit einer Schulterhöhe von 40cm eine recht kleine Antilopenart, die vor allem im östlichen Teil des afrikanischen Kontinents beheimatet ist. Wie bei vielen andere Antilopen, sind die Jungtiere Ablieger. In den ersten Lebenswochen liegen sie in einer Art "Versteck" unter Gras und GeĂ€st und kommen dort meist nur heraus, um bei der Mutter zu trinken. Um das Kleine ĂŒber die Anlage stromern zu sehen, wie im Video, braucht ihr bei eurem nĂ€chsten Zoobesuch also etwas Geduld und ein gutes Auge. Ihr findet unsere Kirk-Dikdiks am Ausgang des Giraffenhauses, direkt gegenĂŒber des Bongo-Geheges." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/kirk-dikdik-jungtier-auf-der-aussenanlage (23.06.2025, 10:58) | ||
| cajun: | Der Zoo meldet ein Jungtier bei den Rotscheitelmangaben: "Nachwuchs bei den Rotscheitelmangaben Unsere Rotscheitelmangabe MOOBA hat am 9. Juni ein Jungtier zur Welt gebracht. Es ist bereits die zweite Geburt bei der Primatenart aus dem mittleren Afrika in diesem Jahr. Die 6-jĂ€hrige MOOBA passt gut auf das Kleine auf, fĂŒr sie ist es das zweite Jungtier. Gar nicht so leicht, denn wie ihr seht, ist der Nachwuchs schon ganz neugierig und versucht, die Anlage ohne Mama zu erkunden. Unsere Rotscheitelmangaben findet ihr im Borgori-Wald. Dort sind sie mit unseren Gorillas vergesellschaftet." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/object-4501 (23.06.2025, 10:55) | ||
| cajun: | Na, das ist ja nochmal gut gegangen: "Zoo eine Stunde nach RĂ€umung wieder geöffnet Vier Orang-Utans sind am Dienstag, 17. Juni, gegen 14.30 Uhr aus dem Borgori-Wald entwichen, nach gut einer Stunde waren alle wieder zurĂŒck im sicheren Tierhaus. Der Zoo wurde gerĂ€umt. Es kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden. Um 15.45 Uhr konnte der Zoo wieder geöffnet werden. Aufgrund eines technischen Defekts konnten heute am frĂŒhen Nachmittag vier Orang-Utans die Sicherheitsbarrieren ihrer AuĂenanlage ĂŒberwinden. Nach dem Ausbruch der Tiere wurden sofort die geĂŒbten Notfall-MaĂnahmen eingeleitet. Zoomitarbeitende brachten die Besucherinnen und Besucher mit der nötigen Ruhe in Sicherheit, die Zookassen und ZugĂ€nge wurden geschlossen, geeignete MaĂnahmen zum Einfangen der Tiere wurden getroffen. GlĂŒcklicherweise war es möglich, alle Tiere auf RĂŒckruf zurĂŒck in die Anlage und das Tierhaus zu holen. Sie befinden sich alle in den Innenanlagen und sind wohlauf. Die akute technische Störung wurde unmittelbar behoben. âWir sind sehr froh, dass sich die Situation in so kurzer Zeit geklĂ€rt hat und weder Menschen noch Tiere zu Schaden kamen. Wir bedanken uns bei allen Betroffenen fĂŒr das VerstĂ€ndnis und die tolle Mitarbeit bei der RĂ€umung. Das gesamte Zoo-Team hat souverĂ€n und besonnen reagiertâ, erklĂ€rt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. âIch bedanke mich fĂŒr das schnelle, professionelle und umsichtige Handeln des gesamten Zoo-Teams sehr herzlich. Ein Einsatz, der glĂŒcklicherweise gut ausgegangen ist.â, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/zoo-eine-stunde-nach-raumung-wieder-geoffnet (17.06.2025, 16:54) | ||
| cajun: | Ein neur Bongobock ist eingezogen: "Herzlich Willkommen, NâDOGO! Der zweijĂ€hrige Bongo-Bulle kam Mitte Mai aus dem @wowsafaripeaugres zu uns an den Main. Hier trifft er auf unsere KĂŒhe PILI und KAWANA. Nach knapp vier Wochen QuarantĂ€ne durfte NâDOGO gestern zum ersten Mal die Anlage erkunden. Dabei hat er sich schon mit KAWANA ein wenig beschnuppern können. Bongos sind eine waldbewohnende Antilopenart. Mit ihrem charakteristischen braun-weiĂen Streifenmuster sind sie dort gut getarnt. Bei uns findet ihr Ostafrikanische Bongos (Tragelaphus eurycerus isaaci). Sie kommen nur in den Ă€quatorialen WĂ€ldern Kenias vor. Lebensraumverlust, durch Nutztiere eingeschleppte Krankheiten und Wilderei haben dazu gefĂŒhrt, dass die Art von der IUCN heute als âvom Aussterben bedrohtâ eingestuft wird. Mittlerweile gibt es mehr Individuen in menschlicher Obhut (>400) als in ihren angestammten LebensrĂ€umen ( (16.06.2025, 12:27) | ||
| cajun: | Der Zoo meldet die Geburt von 0,0,2 Rostkatzen ĂŒber die Sozialen Medien. Die Jungtiere sind nun sieben Wochen alt und erkunden das Gehege. (11.06.2025, 18:34) | ||
| Hans-JĂŒrgen Beck: | Meine Frage vom 1.5.: "Zur Info zum leeren Wildhundgehege vom 24.3. "auf diesen platz werden tatsĂ€chlich flusspferde kommen. momentan ist dieses gehege ja leer." die Frage: Woher stammt die Info? Klingt erstmal sonderbar. Wer weiĂ nĂ€heres?" Ich gebe mir selbst die Antwort, da ich Frau Geiger gestern gefragt habe: Da kommen die BaumkĂ€ngurus hin, denn die Kea- und jetzige BaumkĂ€nguruauĂenanlage weicht groĂteils der neuen Restauration. Gehege nuss natĂŒrlich noch umgebaut werden. kann daher, denke ich, noch dauern. (04.06.2025, 09:46) | ||
| cajun: | Neue Vögel in FFM: "In den Faust-Vogelhallen ist eine neue Art eingezogen: Hellaugenibisse Die groĂe Anlage in der Haupthalle ist wieder besetzt. Hier ist eine fĂŒr den Zoo Frankfurt neue Art eingezogen: Hellaugenibisse. Noch sind die beiden Vögel vorsichtig, vor allen mit den groĂen Scheiben. Die IUCN Red List stuft Hellaugenibisse als âstark gefĂ€hrdetâ ein, in ihrer Heimat Madagaskar leben schĂ€tzungsweise nur noch 1500 bis 2000 Tiere. Ich freue mich deshalb sehr, dass sich der Zoo Frankfurt an der Haltung dieser groĂen, attraktiven Art beteiligt. Zudem werden Hellaugenibisse selten in Zoos gezeigt â in Europa sind es nur 10 Einrichtungen â sie sind also etwas Besonderesâ, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. Die etwa 70 cm groĂen Vögel können ein Gewicht von ca. 1,5 kg aufweisen und eine FlĂŒgelspannbreite von ca. 1,10 m. Ihr Federkleid ist ĂŒberwiegend weiĂ mit schwarzen, zu Schmuckfedern verlĂ€ngerten inneren Armschwingen. Kopf, Hals, Beine und Schnabel sind schwarz gefĂ€rbt und unbefiedert. Ihr Schnabel ist schmal und nach unten gebogen. âHellaugenibisse leben vorwiegend an KĂŒsten, z.B. in Mangrovengebieten und suchen ihre Nahrung im Schlamm. Dabei stochern sie mit ihrem Schnabel bis zur Schnabelbasis im Schlamm herum und suchen nach Krebstieren und anderen Wirbellosen. Gelegentlich fressen sie auch Frösche, Reptilien oder kleine Vögelâ, erlĂ€utert Kurator Dr. Simon Rohner, âWir haben deshalb einige VerĂ€nderungen in der Anlage vorgenommen und wollen langfristig verschiedene Vögel aus Madagaskar dort zeigenâ. Die beiden Hellaugenibisse sind 2024 in Köln geschlĂŒpft, sie sind also noch jung und tragen noch nicht das Federkleid ausgewachsener Vögel. Hellaugenibisse leben in zwei Unterarten an der WestkĂŒste Madagaskars und auf dem Aldabra Atoll der Seychellen. Im Jahr 2005 importierte der Vogelpark in Walsrode einige Tiere und war bis 2017 der einzige Halter von Hellaugenibissen auĂerhalb Madagaskars. Dort gelang 2007 auch die Welterstzucht. Alle derzeitigen Hellaugenibisse in Europa gehen auf die Tiere in Walsrode zurĂŒck." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/in-den-faust-vogelhallen-ist-eine-neue-art-eingezogen-hellaugenibisse (03.06.2025, 11:05) | ||
| cajun: | Die offizielle PM zur unten erwĂ€hnten Bonobogeburt: "Nachwuchs bei den Bonobos Freudige Nachrichten aus dem Menschenaffen-Haus Borgori-Wald: Am 28. April wurde ein kleiner Bonobo-Junge geboren. Mutter ist die zehnjĂ€hrige AYEBI. Einen Namen hat das Jungtier noch nicht. âEs freut mich sehr, dass es nun wieder Nachwuchs bei den beliebten Bonobos gibtâ, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. âTrotz ihrer enormen Bedrohung im Freiland sind Bonobos eher selten in Zoos zu sehen. Der Zoo Frankfurt spielt allerdings schon lange eine wichtige Rolle in der Haltung und Zucht der kleinsten Menschenaffenart, denn schon 1962 gelang hier die erste Zucht dieser Art in menschlicher Obhut weltweit.â Die Frankfurter Bonobo-Gruppe besteht aus insgesamt neunzehn Tieren, elf Weibchen, sieben MĂ€nnchen und dem neu geborenen Jungtier. AYEBI kam 2023 aus dem Zoo in Apeldoorn, Niederlande, nach Frankfurt. âDie zehnjĂ€hrige AYEBI hat zum ersten Mal Nachwuchsâ, erlĂ€utert Kuratorin und stellvertretende Zoodirektorin Dr. Sabrina Linn, âDas Jungtier wird von ihr bestens umsorgt. Wer der Vater ist, ist nicht mit Sicherheit zu sagenâ. Vier MĂ€nnchen kommen dafĂŒr in Frage: HERI, NYOTA, PANISCO oder SAMBO. Bonobos, die nur in der Demokratischen Republik (DR) Kongo in Zentralafrika vorkommen, werden von der globalen Naturschutzorganisation IUCN als stark gefĂ€hrdet eingestuft. Der Gesamtbestand im Freiland wird auf weltweit nur noch ca. 30.000 bis 50.000 Tiere geschĂ€tzt. Seit 2007 setzt sich ein Team der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) fĂŒr den Schutz des Lomami Nationalparks in der DR Kongo ein. Der Nationalpark umfasst eine FlĂ€che von fast 9.000 kmÂČ und ist das HerzstĂŒck der 40.000 kmÂČ groĂen Naturlandschaft zwischen den FlĂŒssen Tshuapa, Lomami und Lualaba, in dem neben Bonobos auch Waldelefanten, Riesenschuppentiere und Okapis leben. Der vom Frankfurter Stadtparlament im April dieses Jahres beschlossene Masterplan âZookunft2030+â sieht zukĂŒnftig im SĂŒdwesten des ZoogelĂ€ndes, angrenzend an die bestehenden Bonobo-Anlagen, einen Bereich vor, der dem Lomami Nationalpark und der Arbeit der ZGF vor Ort gewidmet ist. âDer Frankfurter Zoo soll zukĂŒnftig ein Schaufenster in die Projektgebiete der ZGF sein, mit dem Ziel, ZusammenhĂ€nge deutlich zu machen. Damit etabliert sich der Frankfurter Zoo noch stĂ€rker als bisher als Multiplikator und Akteur im Natur- und Artenschutz.â, erklĂ€rt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/object-4457 (22.05.2025, 10:27) | ||
| cajun: | Eine neue Wohngemeinschaft: "Ganz schön was los hier Im Giraffenhaus könnt ihr seit Donnerstag gleich zwei neue Tierarten beobachten. Im Gehege im Eingangsbereich wurden Textorweber mit Zwergmangusten vergesellschaftet. Beide Arten sind auf dem afrikanischen Kontinent zu Hause. Zwergmangusten sind mit den ErdmĂ€nnchen verwandte SĂ€ugetiere, Textor- oder Dorfweber â mit einer KörpergröĂe von 15 bis 18 Zentimetern â eher kleinere Vögel. Ihr Federkleid hat eine grĂŒnliche Farbe. Die Vergesellschaftung von verschiedenen Tierarten aus Ă€hnlichen Regionen ist fest im Masterplan des Zoos verankert. Textorweber und Zwergmangusten könnten dann zukĂŒnftig im geplanten Serengeti-Bereich gemeinsam zu sehen sein." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (21.05.2025, 14:11) | ||
| cajun: | Laut Zoochat soll es in Frankfurt eine Bonobogeburt am 27.04.25 gegeben haben. Mutter ist das 2014 in Apenheul geborene Weibchen Ayebi. FĂŒr sie ist es eine Erstgeburt. Damit wĂ€chst die Bonobogruppe auf 19 Individuen. (02.05.2025, 12:26) | ||
| Hans-JĂŒrgen Beck: | Zur Info zum leeren Wildhundgehege vom 24.3. "auf diesen platz werden tatsĂ€chlich flusspferde kommen. momentan ist dieses gehege ja leer." die Frage: Woher stammt die Info? Klingt erstmal sonderbar. Wer weiĂ nĂ€heres? Da mĂŒsste ja erheblich umgestaltet werden und ob das dann gegenĂŒber dem derzeitigen Zustand (kleines Wasserbecken, aber relativ groĂer Auslauf in der ehemaligen Elefanten-/Nashorn-Anlage) ein Fortschritt wĂ€re, wage ich zu bezweifeln. Schade, dass die Wildhunde weg sind. Ich habe sie immer gerne aufgesucht und kenne die Anlage noch aus den 60er Jahren (Zoobesuch als Kind mit Eltern), als dort 2 Gehege waren, in dem 2. damals Geparde. Flusspferdanlage war in den 60ern zunĂ€chst geplant von Grzimek dort, wo jetzt die VogelbĂŒsche sind. WĂ€re sehr klein geworden, wenn man bedenkt, dass Innengehege/Haus gebaut werden sollte. Wahrscheinlich hat man deshalb davon wieder Abstand genommen. (01.05.2025, 18:57) | ||
| cajun: | Neben Gundijungtieren gibt es Nachwuchs bei.....*trommelwirbel* :0) "Nachwuchs bei den RĂŒsselhĂŒndchen! Im Grzimekhaus könnt ihr gerade zwei Rotschulter-RĂŒsselhĂŒndchen-Jungtiere durchs Gehege huschen sehen. In Zoos werden sie selten gehalten. In ganz Europa gibt es aktuell nur 62 Exemplare. Umso erfreulicher, dass es bei uns im zweiten Jahr in Folge mit der Zucht geklappt hat. Unsere RĂŒsselhĂŒndchen findet ihr im Tagbereich genau gegenĂŒber von den Nacktmullen. Ăbrigens: Die kleinen SĂ€ugetiere gehören zur Ordnung der RĂŒsselspringer." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (29.04.2025, 15:53) | ||
| cajun: | Auch nicht gerade viele GrĂŒndertiere....: "Nachwuchs bei den bedrohten LeinegĂ€nsen Seit 2022 leben LeinegĂ€nse im Frankfurter Zoo. Sie gehören zu einer alten heimischen Nutztierrasse, die Anfang der 1990 Jahre bereits als ausgestorben galt. Seit Ende letzten Jahres engagiert sich der Zoo im Rahmen eines Zuchtprogramms fĂŒr die Erhaltung dieser robusten Landgans. Mit Erfolg: Mitte April gab es den ersten Nachwuchs. FĂŒnf flauschige KĂŒken folgen derzeit ihren Eltern durch das ĂŒppige GrĂŒn der Stelzvogelanlage im Frankfurter Zoo. Aus dem Ei gepickt haben sie sich am 12. April â sehr zur Freude des Zoo-Teams, denn es ist der erste Nachwuchs beim Zuchtpaar des Zoos. Die Gössel, so werden GĂ€nsekĂŒken genannt, lernen durch Nachahmung von ihren Eltern alles, was sie fĂŒr ein GĂ€nseleben brauchen. Die Leinegans gilt laut Roter Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefĂ€hrdeter Nutztierrassen als âextrem gefĂ€hrdetâ. Das liegt unter anderem an der geringen Anzahl an Haltungen, die diese GĂ€nse zĂŒchten. Als Rasse bezeichnet man Zuchtformen domestizierter Haus- und Nutztiere im Gegensatz zu Arten und Unterarten von Wildtieren. Neben dem Zoo Frankfurt beteiligen sich noch sechs weitere Zoos und Tierparks in Deutschland und einige private Halter an der Zucht. Um offiziell zur Zucht zugelassen zu werden, ist der Zoo dem Verein Herdbuch Leinegans e.V. als Mitglied beigetreten. Vom Verein wurden auch die beiden jungen GĂ€nse prĂ€miert, die seit 2024 im Zoo leben und nun Eltern geworden sind. LeinegĂ€nse haben ihren Namen vom Fluss Leine in Niedersachsen und ThĂŒringen. Entlang seines Verlaufs wurde die widerstandsfĂ€hige, gut weidefĂ€hige und anspruchslose GĂ€nserasse, die sehr gut zu FuĂ ist aber normalerweise nicht fliegt, fĂŒr die bĂ€uerliche Haltung gezĂŒchtet. Im letzten Jahrhundert ging die Rasse beinahe verloren. Mit der Industrialisierung und Mechanisierung der Landwirtschaft fokussierte man sich weg von den Vielnutzungsrassen hin zu Hochleistungs-Nutztierrassen. Das âLeistungsvermögenâ der alten Rassen wird allerdings hĂ€ufig unterschĂ€tzt. Diese beherbergen noch besonders wertvolle Eigenschaften, wie WiderstandsfĂ€higkeit, zum Beispiel gegenĂŒber bestimmten Krankheiten oder AnpassungsfĂ€higkeit an sich wandelnde KlimaverhĂ€ltnisse. Anfang der 1990er Jahre wurde auf der Basis von nur sechs LeinegĂ€nsen eine neue Zucht etabliert. Seit 2003 erfolgte der Zusammenschluss der ZĂŒchtenden im Herdbuch Leinegans e.V. Am Beispiel der Leinegans wird deutlich, dass zoologische GĂ€rten nicht nur bei der Erhaltung von Wildtieren, sondern auch von heimischen und gefĂ€hrdeten Nutztierrassen eine wichtige Rolle spielen können." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/nachwuchs-bei-den-bedrohten-leinegansen (17.04.2025, 11:19) | ||
| cajun: | Der alte Löwenkater wurde eingeschlĂ€fert: "Abschied von Löwe KUMAR Wenige Tage vor dessen 19. Geburtstag musste sich der Zoo gestern von Löwe KUMAR verabschieden. Der hochbetagte Kater litt seit lĂ€ngerer Zeit unter einer Nierenerkrankung und hatte altersbedingt in den letzten Monaten deutlich abgebaut. Nachdem sich sein Zustand ĂŒber das Wochenende akut verschlechtert hatte, traf das Zoo-Team die Entscheidung, KUMAR einzuschlĂ€fern. 2017 kam der Asiatische Löwe aus dem Zoo von Edinburgh in Schottland nach Frankfurt. Hier teilte er sich die Anlage mit seiner Partnerin ZARINA. 2018 hatten die beiden dreifachen Nachwuchs. Sohn KIRON zog in den Tiergarten NĂŒrnberg um, wo er 2023 wiederum Vater wurde. Im Sommer 2024 erlebte KUMAR die Eröffnung der neuen Löwen-AuĂenanlage, die den Tieren viel Platz und Abwechslung bietet. Zuletzt war KUMAR allerdings immer ruhiger geworden. Sein Alter sah man ihm deutlich an. Aus vorausgegangenen Untersuchungen war bekannt, dass er eine chronische Nierenerkrankung hatte. Dank einer altersangepassten Pflege und der Behandlung durch die TierĂ€rztinnen hatte der alte Löwe gute letzte Monate. Am Wochenende aber verschlechterte sich KUMARs Zustand auffĂ€llig. Da eine Verbesserung seines Gesundheitszustands nicht mehr zu erzielen war, wurde entschieden, ihn zu erlösen. âSich von einem so vertrauten Tier zu verabschieden, ist nie einfachâ, erklĂ€rten die ZootierĂ€rztinnen Nora Weger und Dr. Annette Klein. âWenn wir aber sehen, dass sich ein Zustand nicht mehr verbessern lĂ€sst und wir dem Tier Leid ersparen können, dann ist fĂŒr das Zoo-Team klar, dass wir im Sinne des Tiers handeln mĂŒssenâ, so Weger." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/abschied-von-lowe-kumar (15.04.2025, 10:59) | ||
| cajun: | Im aktuellen Zoopodcast berichtet die Zoodirektorin vom Ergebnis der Ultraschalluntersuchung beim GelbrĂŒckenducker Weibchen. Man hat eine erneute TrĂ€chtigkeit festgestellt und freut sich auf neuen Nachwuchs. Hier zu hören: https://www.zoo-frankfurt.de/de/naturschutz/naturschutz-podcast/podcast-detail/saisonstart-im-zoo (12.04.2025, 18:38) | ||
| Jörn Hegner: | Das affenhaus ist doch auch marode und wird irgendwann abgerissen. Ansonsten haben die doch auch nur noch zwei husarenaffen. Gehen die noch weg. (07.04.2025, 14:08) | ||
| cajun: | Der Zoo hat seine Kattas abgegeben. Die Weibchen reisten in den Tierark Sababurg um dort in einer groĂen eingeschlechtlichen Gruppe zu leben. Die MĂ€nnchen in den Tierpark Daun, der eine reine MĂ€nnergruppe etabliert. Eine neue Primatenart soll demnĂ€chst einziehen, aber erst wird das leere Gehege umgestaltet. Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (07.04.2025, 11:16) | ||
| Jörn Hegner: | auf diesen platz werden tatsÀchlich flusspferde kommen. momentan ist dieses gehege ja leer. (24.03.2025, 18:47) | ||
| Carsten Horn: | FluĂpferde, wie bereits vor 65 Jahren von Bernhard Grzimek geplant, g... (24.03.2025, 18:09) | ||
| Jörn Hegner: | Was kommt denn jetzt in die wildhund-anlage hinein? (24.03.2025, 10:54) | ||
| cajun: | Letzten Freitag wurden die beiden verbliebenen afrikanischen Wildhunde des Zoos eingeschlĂ€fter. Damit endet die Haltung dieser Art in FFM: "Gestern mussten wir uns leider von unseren Afrikanischen Wildhunden verabschieden. Die BrĂŒder MR. HANKY und MARLIN sind 2013 in Basel auf die Welt gekommen und lebten seit 2015 bei uns im Zoo. Mit fast 12 Jahren haben sie fĂŒr Wildhunde ein hohes Alter erreicht......" mehr unter der Quelle https://www.instagram.com/p/DHbFIBPIDxy/?igsh=d3JkZ2Nmc2Vmends (24.03.2025, 08:50) | ||
| cajun: | Eine neue Bewohnerin: "Im Zoo Frankfurt ist ein neues Fossa-Weibchen eingezogen Am 19. Februar ist das Fossa-Weibchen TANA in den Katzendschungel eingezogen. Hier wird sie auf Kater VONDROZO treffen. Der Zoo hofft auf Nachwuchs bei den als gefĂ€hrdet eingestuften Tieren. Das etwa achtjĂ€hrige Fossa-Weibchen fĂ€llt auf, denn ihr fehlt das rechte Vorderbein. Als junges Tier ist sie in ihrer Heimat Madagaskar in eine Wildererschlinge geraten. Die madagassischen Behörden konnten TANA zwar retten und in eine Wildtier-Auffangstation bringen, ihr Bein war aber so schwer verletzt, dass das dort beschĂ€ftigte VeterinĂ€rteam es amputieren musste. Da sie mit drei Beinen in der Wildnis keinerlei Ăberlebenschance gehabt hĂ€tte, blieb sie in menschlicher Obhut und kam schlieĂlich 2024 in den Zoo Duisburg, nachdem die madagassische Auffangstation schlieĂen musste. In Duisburg werden das EAZA Ex-situ Zuchtprogramm (EEP) sowie das internationale Zuchtbuch (ISB) fĂŒr die Fossas gefĂŒhrt. Jetzt soll das Weibchen in Frankfurt fĂŒr Nachwuchs sorgen, denn TANA ist fĂŒr die Zoopopulation der Fossas aufgrund ihrer Genetik sehr wertvoll. Fossas sind EinzelgĂ€nger und kommen nur in der Paarungszeit zusammen. In Frankfurt trifft TANA auf den zehnjĂ€hrigen VONDROZO, der bereits mehrfach fĂŒr Nachwuchs gesorgt hat. TANA ist ein sehr umgĂ€ngliches und aufgeschlossenes Tier, das mit seiner Behinderung gut zurechtkommt. âDas Team des Katzendschungels ist Ă€uĂerst erfahren und ich bin zuversichtlich, dass sich TANA gut bei uns im Zoo eingewöhnen wird. Das Beispiel der Fossas zeigt, wie wichtig es ist, dass der Artenschutz im Freiland und in den Zoos ineinandergreift â auch in Hinblick auf AufklĂ€rung und Umweltbildungâ, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. âZootiere werden in der Regel nicht aus der Natur entnommen, sondern durch gezielte Zuchtprogramme zwischen den Zoos innerhalb sich selbst tragender Populationen ausgetauschtâ, betont Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. âAuch, wenn es TANA zu wĂŒnschen gewesen wĂ€re, dass sie unversehrt geblieben wĂ€re, kann sich ihr Schicksal als eine ganz besondere Chance fĂŒr die Erhaltungszucht erweisen, wenn es gelingt, sie erfolgreich zu verpaaren, obwohl sie schon etwas Ă€lter istâ, so Geiger. âOb es mit der Zucht klappt ist allerdings noch ungewiss. Fossas paaren sich meist hoch im GeĂ€st von BĂ€umen. Die Weibchen wĂ€hlen sogenannte PaarungsbĂ€ume aus und kommen dort oft mit mehreren MĂ€nnchen nacheinander und auch wiederholt zusammenâ, erlĂ€utert Kurator Dr. Johannes Köhler, âZwar klettert TANA erstaunlich geschickt mit ihren drei Beinenâ, so Köhler âallerdings können die langwierigen Paarungen bei Fossas hĂ€ufig geradezu akrobatisches Geschick beider Partner erfordernâ. Mit VONDROZO trifft TANA aber auf einen eher zurĂŒckhaltenden und wenig dominanten Fossa-Kater, dem sie auch auf drei Beinen ohne Weiteres gewachsen sein dĂŒrfte. ZusĂ€tzlich wurde das Gehege an TANAS Handicap angepasst. So wurden z.B. zusĂ€tzliche bodennahe DurchschlĂŒpfe zwischen den Gehegen geschaffen, sodass TANA leichter zwischen den Gehegen wechseln kann, was insbesondere dann wichtig werden wird, wenn die beiden gegen Anfang April wirklich zusammengelassen werden. Timing ist bei der Fossazucht ein entscheidender Faktor, denn die Weibchen werden nur einmal im Jahr (in Europa im FrĂŒhling) heiĂ. Vorher wird TANA aber erst einmal Zeit gegeben, sich richtig an ihr eigenes Gehege zu gewöhnen. Danach werden VONDROZO und TANA noch etwa zwei Wochen lang tagsĂŒber stundenweise ihre Gehege tauschen, sodass beide Partner alle rĂ€umlichen Gegebenheiten genau kennen, bevor sie schlieĂlich direkt auf einander treffen werden. Das Fossa-Weibchen SISSI, die mit ihren vier Jungtieren zuletzt fĂŒr reichlich Trubel im Katzendschungel sorgte, ist mit ihrem Nachwuchs in einen rĂŒckwĂ€rtigen Bereich âhinter den Kulissenâ umgezogen. Wissenswertes ĂŒber Fossas Fossas (Cryptoprocta ferox) werden gelegentlich auch Frettkatzen genannt â dabei sind sie (trotz einiger anatomischer Ăhnlichkeiten) keine Katzen. Die Art gehört zur Familie der Madagassischen Raubtiere (Eupleridae). Auf der Insel sind sie endemisch, kommen also ausschlieĂlich dort vor. Die territorialen EinzelgĂ€nger ernĂ€hren sich vorwiegend von Lemuren, kleineren SĂ€ugetieren und Vögeln. In ihrer Heimat sind Fossas als HĂŒhnerdiebe verschrien und werden gezielt bejagt. Aber nicht nur aus diesem Grund ist die Art bedroht. Durch Zersiedlung und Umwandlung von Regen- und TrockenwĂ€ldern in Ackerland verlieren die Tiere ihren Lebensraum. Die Art gilt laut Roter Liste der IUCN als âgefĂ€hrdetâ (vulnerable VU). Die IUCN schĂ€tzt den Bestand ausgewachsener Tiere auf ca. 2.600 bis - 8.600 Individuen (Stand 2015)." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/im-zoo-frankfurt-ist-ein-neues-fossa-weibchen-eingezogen (27.02.2025, 11:25) | ||
| W. Dreier: | Zoo der Zukunft: 2033 eine erste Anlage - Fertigstellung fĂŒr die Savanne !!?? Und wann dann wirklich? Und keine Kostenplanung in dem Text.? (03.02.2025, 13:35) | ||
| cajun: | Ein weiterer Schritt in Richtung Umgestaltung: "Magistrat gibt grĂŒnes Licht fĂŒr den Zoo der Zukunft Am 3. Februar hat der Magistrat die bauliche und inhaltliche Zukunftsentwicklung des Zoos auf der Basis des vorliegenden Masterplans beschlossen. Vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung wurde damit der entscheidende Schritt getan, um in die erste von drei Realisierungsphasen einzusteigen. Im September 2024 wurde der Masterplan Zookunft2030+ von Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft, und Zoodirektorin Dr. Christina Geiger vorgestellt. In drei Phasen soll der zweitĂ€lteste Zoo Deutschlands bis 2039 modernisiert und fĂŒr die Zukunft gerĂŒstet werden. Eine substanzielle Neugestaltung von mehr als der HĂ€lfte des Zooareals ist fĂŒr die Zukunftssicherung der traditionsreichen Frankfurter Kultureinrichtung ĂŒberfĂ€llig und notwendig. Eine Modernisierung unter den Aspekten Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ist in der aktuellen Bausubstanz, die teilweise noch aus den Nachkriegsjahren stammt, jedoch weder möglich noch sinnvoll. Frankfurts Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Ina Hartwig freut sich deshalb ĂŒber die Zustimmung des Magistrats zu den ModernisierungsplĂ€nen. âIch bin ĂŒberzeugt davon, dass wir den richtigen Schritt gehen und unseren Zoo, der bei den Menschen so beliebt ist, jetzt in die Zukunft fĂŒhren. Dabei ist mir besonders wichtig, dass die Umgestaltung nach zeitgemĂ€Ăen Konzepten der modernen Zoogestaltung geschieht und Themen wie Arten- und Naturschutz selbstverstĂ€ndlich mit einbezieht. Zoos spielen heute eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, gefĂ€hrdete Tierarten, die in ihren natĂŒrlichen LebensrĂ€umen bedroht sind, zu erhalten. Und sie bieten gleichzeitig den Besuchern und Besucherinnen die Chance, die Tiere möglichst hautnah zu erleben. Und genau darauf zielt der Masterplan Zoo ab.â Drei neugestaltete Areale zeigen LebensrĂ€ume in Afrika und SĂŒdamerika Das Masterplan-Team des Zoos unter der Leitung von Christina Geiger sowie das Amt fĂŒr Bau und Immobilien haben gemeinsam mit den Zooplanern von Dan Pearlman Erlebnisarchitektur einen Masterplan vorgelegt, der konkrete Lösungen fĂŒr die komplexen Herausforderungen eines Zooumbaus aufzeigt. Der Zoo soll dabei nicht nur baulich ertĂŒchtigt werden, sondern auch einem zeitgemĂ€Ăen inhaltlichen Konzept folgen, das Tiergemeinschaften unterschiedlicher LebensrĂ€ume in Afrika und SĂŒdamerika erlebbar macht. Den Anfang macht die etwa 2,4 ha groĂe Serengeti-Anlage, eine Landschaft fĂŒr Tiere der afrikanischen Savanne. Ihre Fertigstellung ist fĂŒr 2033 geplant. In Phase zwei folgt die Lomami-Anlage. Dieser Teilbereich stellt den tropischen afrikanischen Regenwald dar. Den Abschluss der MaĂnahme bildet die ManĂș-Anlage mit Arten aus SĂŒdamerika im Nord-Osten des Zooareals. Hat der Zeitplan Bestand, könnte der Umbau 2039 abgeschlossen sein. Ausrichtung an Naturschutzprojekten der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt âMit der Umgestaltung groĂer Teile des Zoos wollen wir Vielfalt und Artenreichtum unterschiedlicher LebensrĂ€ume erfahrbar machen. Unsere Leitlinie bei der Entwicklung des Masterplans ist die enge Verbindung zur Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, der ZGF. An ihren Projekten in Afrika und SĂŒdamerika richten wir uns bei der Neugestaltung des Zoos aus. GemÀà unserem Podcast-Motto âHinter dem Zoo gehtâs weiterâ wollen wir mit dem Konzept fĂŒr die Zooentwicklung deutlich machen: Artenschutz in Zoos und in der ursprĂŒnglichen Heimat unserer Tiere muss Hand in Hand gehen, soll er erfolgreich seinâ, erklĂ€rt Zoodirektorin Geiger. Der Frankfurter Zoo soll daher zukĂŒnftig ein Schaufenster in die Projektgebiete der ZGF sein, mit dem Ziel, ZusammenhĂ€nge deutlich zu machen. Damit etabliert sich der Frankfurter Zoo noch stĂ€rker als bisher als Multiplikator und Akteur im Natur- und Artenschutz. Artgerechte LebensrĂ€ume und attraktive Bereiche fĂŒr Besucher Die UmbauplĂ€ne sehen die Schaffung artgerechter LebensrĂ€ume fĂŒr die Tiere und attraktiver Bereiche fĂŒr die Besucherinnen und Besucher vor â und dies zu allen Jahreszeiten. Bisher haben einige Tiere im Winter bei entsprechend kalten Temperaturen nur einen beschrĂ€nkten Innenauslauf zur VerfĂŒgung und sind dann teilweise fĂŒr das Publikum nicht zu sehen. Im Zoo der Zukunft soll dies anders sein. Auch die Arbeitsbedingungen fĂŒr die Tierpflegerinnen und Tierpfleger sollen sich mit den neuen Anlagen und GebĂ€uden verbessern, damit AblĂ€ufe schonender und effizienter gestaltet werden können. Zusammen mit dem Kinder- und Jugendtheater im Zoogesellschaftshaus und dem geplanten Frankfurt Conservation Center wird der Zoo in Zukunft zu einem Schwerpunkt von Kultur und Wissenschaft im Osten Frankfurts und kann ĂŒber die Stadtgrenzen hinaus eine Vorreiterrolle im Natur- und Artenschutz und dessen Vernetzung in der Gesellschaft einnehmen. Der Zeitplan sieht vor, dass bereits wĂ€hrend der Bauphase der Serengeti-Anlage mit der detaillierteren Planung fĂŒr das Teilbauprojekt Lomami begonnen wird, sodass mit der Eröffnung der Serengeti-Anlage dessen Bau beginnen kann. Dies soll dann in der gleichen Weise fĂŒr die ManĂș-Anlage vollzogen werden. Der Zoobetrieb wird wĂ€hrend aller Bauphasen weiterlaufen. Die Serengeti-Anlage â ein Streifzug durch die Savanne Die Neugestaltung des ersten Teilbereiches folgt dem Bild eines ausgetrockneten Flussbettes mit Wasserstellen, das durch eine Savannenlandschaft verlĂ€uft. Rund um dieses Flussbett erleben Besuchende den Artenreichtum der Serengeti auf weitlĂ€ufigen, teilweise ĂŒbernetzten, AuĂenanlagen mit vielen vergesellschafteten Tierarten. Die Besuchenden erschlieĂen sich die Landschaft auf verschiedenen Ebenen und erreichen ĂŒber Stege den neuen weitlĂ€ufigen Serengeti-Innenbereich in dessen Untergeschoss nachtaktive Arten zu sehen sind. Auf der oberen Ebene des GebĂ€udes geht es an groĂzĂŒgigen Tieranlagen entlang, die neben Giraffen, Spitzmaulnashörnern, Zebras, Antilopen und Flusspferden auch zahlreiche Vögel beherbergen. Der Innenbereich ist dadurch insbesondere im Winter eine Attraktion." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/magistrat-gibt-grunes-licht-fur-den-zoo-der-zukunft (03.02.2025, 12:50) | ||
| cajun: | Eine erfreuliche Nachricht: "Erneut Nachwuchs bei den Okapis Eine gute Nachricht aus dem Zoo zu Jahresbeginn: Bei den Okapis gab es in der Vorweihnachtszeit erneut Nachwuchs. Am 5. Dezember brachte die 21-jĂ€hrige ANTONIA ein weibliches Jungtier zur Welt. Im Zoo Frankfurt ist dies bereits die zweite Geburt bei den als âstark gefĂ€hrdetâ eingestuften Waldgiraffen innerhalb eines halben Jahres. Das knapp zwei Monate alte Okapi-Jungtier ist wohlauf und verbringt die ersten Lebenswochen ganz arttypisch verborgen im Stall. Okapis sind Ablieger, das heiĂt, sie liegen anfangs in einem gut versteckten Nest. Dieses verlassen sie nur, um bei der Mutter zu sĂ€ugen. Das Abliegen sowie die baulichen VerhĂ€ltnisse im Zoo fĂŒhren dazu, dass das Jungtier bis auf weiteres fĂŒr die Besucherinnen und Besucher nicht zu sehen sein wird. âDie wunderschönen Okapis sind ein Highlight eines Besuchs im Frankfurter Zoo. Besonders erfreulich ist, dass es hier mit der Nachzucht der seltenen Waldgiraffen so gut klapptâ, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig. âIm Winter sind die Tiere in ihren StĂ€llen allerdings nur eingeschrĂ€nkt zu sehen. Der im Herbst vorgestellte Masterplan fĂŒr die Zooentwicklung will hier Abhilfe schaffen. Er sieht unter anderem einen groĂen Indoor-Regenwaldbereich vor. Dort wird man die Okapis und viele weitere Tierarten zukĂŒnftig ganzjĂ€hrig beobachten könnenâ, so Hartwig. Mutter des kleinen Okapis ist die 21-jĂ€hrige ANTONIA, die seit fast 20 Jahren im Frankfurter Zoo lebt. Vater ist der 12-jĂ€hrige Bulle NGWANI. Er kam 2023 aus Rotterdam an den Main und kĂŒmmert sich, wie bei Okapis ĂŒblich, nicht um die Jungtieraufzucht. âUnser kleines Okapi ist putzmunter aber sehr zierlich. Wir haben daher den Namen FIOTI fĂŒr sie ausgesucht. Er ist der Sprache Kikongo entlehnt, die auch in der Heimat der Okapis â den RegenwĂ€ldern der Demokratischen Republik Kongo â gesprochen wird. Er bedeutet so viel wie âwinzigâ oder âZwergââ, erklĂ€rt Zookuratorin Dr. Sabrina Linn. Artenschutz im Zoo und im Freiland Die Haltung und Zucht von Okapis in Zoos ist fĂŒr den Arterhalt mitentscheidend. So können wichtige Erkenntnisse, die dabei helfen, die Tiere zu schĂŒtzen, beinahe ausschlieĂlich ex-situ â also auĂerhalb des natĂŒrlichen Lebensraums der Tiere â gewonnen werden. Das liegt zum einen daran, dass Okapis versteckt im Regenwald leben und verlĂ€ssliche Beobachtungen somit nur schwer möglich sind. Zum anderen ist die politische Lage in der Demokratischen Republik Kongo seit Jahren instabil, was die Forschung erschwert. Die unsichere Lage gefĂ€hrdet aber auch die Tiere selbst. Zoodirektorin Dr. Christina Geiger betont deshalb den dringend notwendigen Schutz der Freilandpopulation: âOkapis in ihrem natĂŒrlichen Lebensraum zu schĂŒtzen, liegt uns sehr am Herzen. Wir unterstĂŒtzen daher das Okapi Conservation Project in der Demokratischen Republik Kongo. In Zusammenarbeit mit der lokalen Naturschutzbehörde geht das Projekt unter anderem gegen Wilderei und illegale Rodung vor. Bildungsprogramme helfen der Bevölkerung vor Ort, alternative Einkommensquellen zu erschlieĂen, nachhaltigere Landwirtschaft zu betreiben und die Rolle von Frauen zu stĂ€rken. Das Ziel ist es, den Druck auf die Schutzgebiete zu reduzieren und damit die Ăberlebenschancen der Okapis zu erhöhen.â Im Frankfurter Zoo haben Haltung und Zucht von Okapis eine lange Tradition. Der erste Vertreter dieser Art kam 1954 nach Deutschland und in den Frankfurter Zoo. 1960 gelang hier die deutsche Erstzucht. Bis heute wurden 28 Okapis im Frankfurter Zoo geboren. Seit 1985 koordiniert der Zoo in Antwerpen das EuropĂ€ische Erhaltungszucht-Programm (EEP). Auch heute ist die Art in Zoos nicht hĂ€ufig. Aktuell werden nur 82 Individuen in 27 EuropĂ€ischen Zoos gehalten. Wissenswertes ĂŒber Okapis Das Okapi (Okapia johnstoni) â auch Kurzhals- oder Waldgiraffe genannt â ist mit einer Gesamthöhe von 1,80 m im Vergleich zu seinen bis zu sechs Meter hohen Verwandten der kleinste Vertreter der Giraffenfamilie (Giraffidae). Ihr natĂŒrlicher Lebensraum ist der tropische Regenwald der Demokratischen Republik Kongo. Okapis bevorzugen dichtes Unterholz in GewĂ€ssernĂ€he. Sie sind tagaktive EinzelgĂ€nger, die im schummrigen Licht des Waldes nach BlĂ€ttern und jungen Trieben suchen. Ein besonderes Erkennungsmerkmal sind die zebraartig gestreiften HinterlĂ€ufe. Sie bieten im Wechsel von Licht und Schatten zwischen den BĂ€umen eine perfekte Tarnung. Das Okapi wurde erst 1901 als letzte afrikanische GroĂtierart entdeckt. Ăber das Verhalten von Okapis in ihrem natĂŒrlichen Lebensraum weiĂ man wenig; verlĂ€ssliche Bestandszahlen gibt es nicht, denn ihre Heimat ist einer der unzugĂ€nglichsten und gefĂ€hrlichsten Orte der Welt: Seit Jahren ist die Region immer wieder Schauplatz fĂŒr gewaltsame Konflikte, in denen bewaffnete Gruppen unter anderem um BodenschĂ€tze kĂ€mpfen. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass die Okapi-Population seit Mitte der 1990er Jahre kontinuierlich abnimmt. Man geht derzeit davon aus, dass es nur noch einige tausend Individuen gibt. Seit 2013 wird das Okapi auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als âstark gefĂ€hrdetâ (endangered) gefĂŒhrt. Hauptursachen fĂŒr den BestandsrĂŒckgang sind der Verlust des Lebensraums durch menschliche Nutzung, der zunehmende Bevölkerungsdruck sowie die lokale Nachfrage nach âBushmeatâ, also dem Fleisch von Wildtieren. Folge 12 des Naturschutzpodcast âHinter dem Zoo gehtâs weiterâ von Zoo und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt widmet sich den charismatischen Waldgiraffen: Okapis: Fabelwesen im Krisengebiet / Podcast (fzs.org)" Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/erneut-nachwuchs-bei-den-okapis (21.01.2025, 12:21) | ||
| cajun: | Im Quelllink gibt es ein Video zur Meldung: "Am Neujahrsmorgen hat die 21-JÀhrige Rotscheitelmangabe SOLEI ein gesundes Jungtier zur Welt gebracht. Das könnt ihr euch bei eurem nÀchsten Besuch im Borgori-Wald angucken." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/nachwuchs-bei-den-rotscheitelmangaben (06.01.2025, 11:59) | ||
| cajun: | LeinegĂ€nse nicht neu im Zoo, aber nun zĂŒchtet man im Herd-(Schwarm-?) buch: "Der Zoo Frankfurt beteiligt sich am Zuchtprogramm fĂŒr die bedrohte Leinegans Seit 2022 leben LeinegĂ€nse im Frankfurter Zoo. Sie gehören zu einer alten Nutztierrasse, die Anfang der 1990 Jahre bereits als ausgestorben galt. Nun engagiert sich der Zoo im Rahmen eines Zuchtprogramms fĂŒr die Erhaltung dieser robusten Landgans. Die beiden NeuzugĂ€nge im Zoo sind ausgezeichnet. Die junge Leinegans und ihr Partner wurden vom Verein Herdbuch Leinegans e.V. prĂ€miert und vom Zoo gezielt fĂŒr die Zucht ausgewĂ€hlt. Derzeit beteiligen sich neben Frankfurt sechs Zoos und Tierparks in Deutschland an der Zucht der LeinegĂ€nse. Damit wird das Ziel verfolgt, dass auch Zoos einen Beitrag zur Erhaltung bedrohter Nutztierrassen leisten. Als Rasse bezeichnet man Zuchtformen domestizierter Haus- und Nutztiere im Gegensatz zu Arten und Unterarten von Wildtieren. âDass wir tĂ€glich Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich verlieren, ist vielen bewusst. Dass aber auch alte Kulturpflanzen und Nutztierrassen vom Aussterben bedroht sind, ist weniger bekannt. Im Zoo mit seiner groĂen Reichweite haben wir eine gute Möglichkeit, Wissen auch ĂŒber Nutztiere zu vermitteln. Die LeinegĂ€nse sind, wie die anderen Tiere im Zoo auch, Botschafter ihrer Artgenossen. Es freut mich sehr, dass der Zoo nun dabei helfen kann, diese bedrohte Nutztierrasse zu erhaltenâ, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. Um als offizieller ZĂŒchter anerkannt zu werden, ist der Zoo dem Verein Herdbuch Leinegans e.V. als Mitglied beigetreten. LeinegĂ€nse haben ihren Namen vom Fluss Leine in Niedersachsen. Entlang seines Verlaufs wurde die widerstandsfĂ€hige, gut weidefĂ€hige und anspruchslose GĂ€nserasse, die sehr gut zu FuĂ ist aber nicht fliegen kann, fĂŒr die bĂ€uerliche Haltung gezĂŒchtet. Im letzten Jahrhundert ging die Rasse beinahe verloren. Mit der Industrialisierung und Mechanisierung der Landwirtschaft setzte eine Spezialisierung ein, weg von der Vielnutzungsrasse zur Hochleistungs-Nutztierrasse. Das âLeistungsvermögenâ der alten Rassen wird hĂ€ufig unterschĂ€tzt. Sie beherbergen noch besonders wertvolle Eigenschaften, wie WiderstandsfĂ€higkeit, zum Beispiel gegenĂŒber Krankheiten oder AnpassungsfĂ€higkeit an sich wandelnde KlimaverhĂ€ltnisse. Anfang der 1990er Jahre wurde daher auf der Basis von nur sechs LeinegĂ€nsen eine neue Zucht etabliert. Seit 2003 erfolgte der Zusammenschluss der ZĂŒchter im Herdbuch Leinegans. Nach wie vor gilt die Leinegans laut Roter Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefĂ€hrdeter Haustierrassen als âextrem gefĂ€hrdetâ. Das neue GĂ€nsepaar hat im Zoo das groĂe Gehege gegenĂŒber dem Giraffen-Haus bezogen, um sich dort, getrennt von den vier Artgenossen, in Ruhe fortpflanzen zu können. Die anderen vier teilen sich aktuell den Platz um den Weiher im Zoo mit ebenfalls flugunfĂ€higen Pommernenten und Emdener GĂ€nsen. Durch die FlugunfĂ€higkeit der GĂ€nse besteht keine Gefahr, dass sie sich im Stadtgebiet verbreiten. âDie FlugunfĂ€higkeit war ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl unseres WassergeflĂŒgelsâ, erklĂ€rt Zookuratorin Dr. Sabrina Linn. âSo können wir die Tiere auch auĂerhalb von Volieren halten. Zur ganzen Geschichte gehört aber auch, dass wir einen Teil des GĂ€nsenachwuchses, der den Zuchtanforderungen nicht entspricht, zu gegebener Zeit an unsere fleischfressenden Tiere verfĂŒttern werden. Aber so können wir immerhin sicherstellen, dass die Tiere, bis es soweit ist, ein gutes und artgerechtes Leben habenâ, so Linn." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/de/news/news-detail/der-zoo-frankfurt-beteiligt-sich-am-zuchtprogramm-fur-die-bedrohte-leinegans (12.12.2024, 14:13) | ||
| cajun: | Ein SeebĂ€renweibchen wurde eingeschlĂ€fert: "Abschied von DAISY Gestern musste unser SeebĂ€r DAISY nach lĂ€ngerer Krankheit leider eingeschlĂ€fert werden. DAISY wurde 1997 bei uns im Zoo geboren, ab 2001 lebte sie im Zoo Rostock. 2022 kehrte sie nach Frankfurt zurĂŒck. Hier teilte sie sich mit drei SeebĂ€ren und fĂŒnf Seehunden die beiden groĂen Anlagen in den Robbenklippen und war bei Besucherinnen und Besuchern genauso beliebt wie bei unseren Tierpflegerinnen und Tierpflegern." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/posts/pfbid0JW9T2yzotxrg3X1gBMGUHp6g6hTY8B8CCjvGRifiF6SALUnPJjCuR3ZwcA4xfWGrl (11.12.2024, 11:23) | ||
| cajun: | Ein neuer Bock bei den Mhorrgazellen: "Herzlich Willkommen WADE! Der Mhorrgazellenbock ist diese Woche zum ersten Mal zu unseren vier Weibchen auf die Anlage gekommen. Seit er im Oktober aus dem Zoo Praha zu uns kam, war er zunĂ€chst in der QuarantĂ€ne-Station und hat jetzt Zeit, sich gut einzuleben. Die Mhorrgazellen (Nanger dama mhorr) sind bei uns auf der Steppenanlage (Afrikasavanne) zu sehen, die sie sich mit PerlhĂŒhnern und Addax-Antilopen teilen. Und wer weiĂ? Vielleicht sorgt unser Neuankömmling dafĂŒr, dass es dann bald auch Nachwuchs zu bewundern gibt. Unsere Daumen sind gedrĂŒckt." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (25.11.2024, 12:48) | ||
| cajun: | Seltene Vögel sind eingezogen: "Neu im Zoo: Vietnamfasane Ein schönes Paar ist in die Biotop-Volieren im Frankfurter Zoo eingezogen: Vietnamfasane. Das MĂ€nnchen schillert blauschwarz, sein Weibchen ist schokoladenbraun. Die beiden gehören zu einer vom Aussterben bedrohen Art. Durch die Teilnahme an einem Zuchtprogramm möchte der Zoo zu ihrer Erhaltung beitragen. Der Vietnamfasan (Lophura edwardsi) kommt ausschlieĂlich in Zentralvietnam vor und gilt als vom Aussterben bedroht (CR). Es könnte sogar noch schlimmer sein: Seit dem Jahr 2000 konnte er in seinem angestammten Lebensraum nicht mehr nachgewiesen werden. Möglicherweise ist er also im Freiland bereits ausgerottet. GrĂŒnde sind unter anderem Jagd und Lebensraumverlust durch Abholzung. Hoffnung fĂŒr die Art gibt es, weil sich Zoos und private Halter weltweit um die Zucht der prĂ€chtigen HĂŒhnervögel kĂŒmmern. âWie so oft ist es der Mensch, der einer Art durch Eingriffe in die LebensrĂ€ume das Ăberleben schwermacht. Ich freue mich daher, dass sich der Zoo dazu entschieden hat, eine weitere Tierart aufzunehmen, die unsere UnterstĂŒtzung braucht. Die Zoobesucherinnen und Zoobesucher werden Freude an den schönen Vögeln haben und erfahren können, was auch sie zu deren Schutz beitragen könnenâ, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. Das bestĂ€tigt auch Marco Dinter, Naturschutzreferent des Frankfurter Zoos: âBei uns erfĂŒllen die Vietnamfasane eine wichtige Rolle: Sie sind Botschafter fĂŒr die Kampagne âVietnamazing â Save Natureâ. Der EuropĂ€ische Zooverband EAZA hat sie ins Leben gerufen, um auf die einzigartige und bedrohte Tierwelt Vietnams aufmerksam zu machen. Zwei Jahre lang stellen Zoos in Europa unterschiedliche Arten in den Mittelpunkt, die von der Ausrottung bedroht sind, darunter der Vietnamfasan, der Gibbon und die Nui Chua Stabschrecke â alle drei auch bei uns im Zoo zu sehen. Im Rahmen der Kampagne bauen die Zoos Erhaltungszuchtprogramme aus und starten Forschungsprojekte. Und sie sammeln Spenden fĂŒr den Artenschutz vor Ort. So werden zum Beispiel Felduntersuchungen zur Identifikation geeigneter Wiederansiedlungsgebiete finanziert oder lokale Zuchteinrichtungen unterstĂŒtzt.â Die Kampagne richtet sich aber auch direkt an die Zoobesucherinnen und -besucher, denn einige der Bedrohungen von Vietnams Tierwelt haben eine unmittelbare Verbindung zu unserem Konsumverhalten in Europa, zum Beispiel zur Textilindustrie. Hier kann ein Umdenken beim Kleiderkauf helfen, die wertvolle Tierwelt Vietnams zu schĂŒtzen." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/news/detail/neu-im-zoo-vietnamfasane (25.10.2024, 12:24) | ||
| cajun: | Neue Bewohner: "Im Exotarium ist diese Woche ein WĂŒstenleguan-Paar eingezogen. Die interessanten Reptilien werden 35 bis 40 Zentimeter lang und sind perfekt an ihren natĂŒrlichen Lebensraum angepasst. So ist die Art unter anderem fĂŒr ihre hohe Körpertemperatur von 39° bis 42° Celsius bekannt. WĂŒstenleguane leben in Höhlen, in die sie bei Gefahr flĂŒchten und wo sie auch die NĂ€chte verbringen. Dabei verschlieĂen sie den Eingang von innen. Dieses Verhalten zeigen schon frisch-geschlĂŒpfte Jungtiere. WĂŒstenleguane sind Pflanzenfresser. Um BlĂ€tter und BlĂŒten zu finden, klettern die bodenbewohnenden Tiere auch auf BĂŒsche. Ihr findet unsere WĂŒstenleguane im Exotarium im OG direkt neben der FutterkĂŒche, wo sie sich mit Chuckwallas und Blauen Felsenleguanen ein Terrarium teilen." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (17.10.2024, 17:14) | ||
| cajun: | Na, da geht es erstmal "klein" los neben dem GroĂprojekt: "Raus an die Luft! Zooförderverein und Zoo planen neue AuĂenanlagen fĂŒr LöwenĂ€ffchen & Co. Sie sind gesellig, lebhaft, neugierig und hoch bedroht: Krallenaffen aus SĂŒd- und Mittelamerika. Im Zoo Frankfurt leben die kleinen Primaten im Grzimekhaus. Mit der Hilfe des Zoofördervereins Zoo-Freunde Frankfurt e.V. sollen die AuĂenanlagen der Krallenaffen nun modernisiert und deutlich erweitert werden. Die etwa eichhörnchengroĂen Krallenaffen sind perfekt an das Leben im Regenwald angepasst. Ihre FingernĂ€gel zum Beispiel sind, der Name lĂ€sst es vermuten, als Krallen ausgebildet und eignen sich bestens zum Klettern und Festhalten. Im Zoo Frankfurt leben drei Arten: Goldgelbe LöwenĂ€ffchen, Springtamarine und LisztĂ€ffchen. Sie alle sind, vor allem durch den Verlust ihres natĂŒrlichen Lebensraums, gefĂ€hrdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Die Tiere im Zoo fungieren als Botschafter fĂŒr ihre Artgenossen in den immer kleiner werdenden Heimatgebieten. Mit zahlreichen Informationen und Aktionen macht der Zoo auf die Situation der Krallenaffen aufmerksam. DarĂŒber hinaus unterstĂŒtzt er Artenschutzprojekte â zum Beispiel die des Lion Tamarins of Brazil FUND, kurz LTBF, der sich fĂŒr die Erhaltung der insgesamt vier LöwenĂ€ffchen-Arten engagiert. Gemeinsam mit seinem Förderverein, den Zoo-Freunden Frankfurt e.V., möchte der Zoo die charismatischen Krallenaffen nun mehr in den Fokus rĂŒcken und auch die Haltungsbedingungen optimieren. Alle drei Affenarten leben im Grzimekhaus, wo ihnen groĂzĂŒgige Innenanlagen zur VerfĂŒgung stehen. Die AuĂenanlagen allerdings sind nicht besonders gerĂ€umig und erfĂŒllen auch nicht mehr die AnsprĂŒche des Zoos an eine zeitgemĂ€Ăe Zootierhaltung. Mit dem geplanten Um- und Neubau der AuĂenvolieren, in denen dann neben Krallenaffen auch weitere Tierarten, zum Beispiel Vögel, gehalten werden können, erfĂ€hrt auch der Besucherbereich rund um das Grzimekhaus eine deutliche Aufwertung. So können die Krallenaffen zukĂŒnftig ĂŒber NetzbrĂŒcken den Besucherweg ĂŒberqueren, um in den neuen Teil ihrer AuĂenanlage zu gelangen. Um das Vorhaben zeitnah realisieren zu können, hat der Freundeskreis eine Spendenaktion ins Leben gerufen. âEin solider finanzieller Grundstock ist zwar da, aber es reicht leider noch nicht, um mit den Bauarbeiten zu beginnen. Wenn es richtig gut lĂ€uft, könnten wir sogar bis zu drei AuĂenvolieren fĂŒr unterschiedliche Arten errichten â der Platz um das Grzimekhaus ist auf jeden Fall vorhanden,â erklĂ€rt Prof. Dr. Bruno Streit, 1. Vorsitzender der Zoo-Freunde Frankfurt e.V. Zoodirektorin Dr. Christina Geiger freut sich ĂŒber das Engagement des Fördervereins: âMit dem Um- und Neubau der AuĂenanlagen bietet sich eine wunderbare Möglichkeit, mit ĂŒberschaubaren Mitteln, viel zu bewirken â fĂŒr unsere Tiere und fĂŒr unsere Besucherinnen und Besucher, denn die wuseligen Krallenaffen kann man dann noch besser und unmittelbarer beobachten. Und ganz wichtig: Erhaltungszucht und Wissensvermittlung gelingen dort am besten, wo sich die Tiere wohl fĂŒhlen und authentisch erlebt werden können.â Zoo-Freunde Frankfurt Die Zoo-Freunde Frankfurt e. V. sind der Förderverein des Frankfurter Zoos. So wie der Zoo Frankfurt einst von BĂŒrgern fĂŒr BĂŒrger gegrĂŒndet wurde, setzen sich die Zoofreunde seit 2021 fĂŒr seine weitere Entwicklung ein und unterstĂŒtzen ihn bei seinen Aufgaben â vor allem in den Bereichen Artenschutz, Bildung und Forschung. NĂ€here Informationen zu Verein und Mitgliedschaft unter https://www.zoofreundefrankfurt.de" Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/news/detail/raus-an-die-luft-zoofoerderverein-und-zoo-planen-neue-aussenanlagen-fuer-loewenaeffchen-co (10.09.2024, 11:37) | ||
| cajun: | #GroĂtiere... (07.09.2024, 22:42) | ||
| cajun: | @Rainer: Danke fĂŒr die BestĂ€tigung. Der Masterplan heiĂt ja 2030+ .... allein die Baustellen werden den Zoo zeitweise "lahm legen". Zumal die Grotiere nicht an anderer Stelle prĂ€sentiert werden können. Es sei denn man plant mit Zwischenlösungen. Bin daher sehr gespannt auf die Umsetzung. (07.09.2024, 22:20) | ||
| Rainer Hillenbrand: | @cajun: nein, von Geld ist bisher nicht die Rede, aber fĂŒr all das brauchts einen schönen Batzen davon und nachdem in Frankfurt eh alles ein bisserl mehr kosten darf als anderswo..... sollte das wirklich so (Ă€hnlich) umgesetzt werden, dĂŒrfte es allein aufgrund der Finanzierung Jahrzehnte dauern. (07.09.2024, 21:41) | ||
| cajun: | Unterhalb des Links auf der HP des Zoos gibt es die verschiedenen Ansichten der Planung. Gerade die groĂen Indoorbereiche finde ich sehr ambitioniert. Und auch schön dass es eine Weiterentwicklung der Flusspferdhaltung geben soll. Hab ich irgendwo die Gesamtkosten ĂŒbersehen oder stehen die nicht drin? (05.09.2024, 20:17) | ||
| W. Dreier: | Ah, "Dan Pearlman Erlebnisarchitektur" und Tierpark Berlin lassen grĂŒĂen! Die Worte kenne ich irgendwie - etwa "Biome, also GroĂlebensrĂ€ume von Savanne bis Regenwald". Bei 11 ha. Und "Gut Blick" fĂŒr die Besucher beim Durchqueren des Hippo-Tunnels. Ich schaue mal in 5 Jahren wieder in Frankfurt hinein. Und da es in Berlin seit fast 3 Wochen bei immer ĂŒber 30°C nicht mehr geregnet hat: man sollte die WĂŒsten nicht vergessen. (05.09.2024, 15:11) | ||
| Sacha: | GefĂ€llt mir im Grossen und Ganzen ganz gut. Angesichts der Tatsache, dass wohl in absehbarer Zeit (oder auch fĂŒr immer) das Thema "Aussenzoo" eben kein Thema sein wird, ist das vom Bestand her und der Gestaltung eine gute Lösung. (05.09.2024, 12:58) | ||
| cajun: | Heute wurde der neue Masterplan vorgestellt: "Auf in die Zookunft! Der Masterplan fĂŒr den Zoo Frankfurt liegt vor Im Mai 2023 begann die Arbeit am Masterplan fĂŒr die Entwicklung des Frankfurter Zoos. Auf der Grundlage der 2019 erstellten Konzeptstudie entstanden in den letzten Monaten konkrete gestalterische und bauliche PlĂ€ne, die einen Umbau weiter Teile des ZoogelĂ€ndes vorsehen. Ziel ist, den Zoo fĂŒr die Zukunft zu sichern, beste Bedingungen fĂŒr die Tiere zu schaffen und ein Zooerlebnis zu bieten, das das VerstĂ€ndnis fĂŒr die Natur und die Vielfalt der Arten fördert. 3D-Ansicht Im Juli 2020 beauftragte die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat der Stadt Frankfurt damit, einen Masterplan fĂŒr die bauliche und inhaltliche Entwicklung des Frankfurter Zoos zu erstellen. Dieser Beschluss basiert auf der Erkenntnis, dass weite Teile des 1865 gegrĂŒndeten Zoos in einem schlechten baulichen Zustand sind. Eine substanzielle Neugestaltung von mehr als der HĂ€lfte des Areals ist ĂŒberfĂ€llig und unabdingbar notwendig, damit der Zoo Frankfurt auch in Zukunft seinen vielfĂ€ltigen Aufgaben gerecht wird. Als zweitĂ€ltester Zoo Deutschlands hat der Frankfurter Zoo viele VerĂ€nderungen erlebt. Nach der fast vollstĂ€ndigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde er wiederaufgebaut. Einige Areale konnten im Laufe der letzten 20 Jahre erneuert werden. Andere GroĂareale dagegen stammen baulich noch aus den 1950er und 1960er Jahren. Damit sind sie mit einer modernen Tierhaltung und den Erwartungen an einen zeitgemĂ€Ăen Zoo nicht mehr vereinbar. Das Masterplan-Team des Zoos unter der Leitung von Direktorin Dr. Christina Geiger sowie dem Amt fĂŒr Bau und Immobilien haben gemeinsam mit den Zooplanern von Dan Pearlman Erlebnisarchitektur nun einen Masterplan vorgelegt, der konkrete Lösungen fĂŒr die komplexen Herausforderungen eines Zooumbaus aufzeigt. âDer Masterplan muss die Aufgabe lösen, auf elf Hektar mitten in der Stadt artgerechte Tierhaltung und intensive Tierbegegnungen zu ermöglichen. Er muss ein nachhaltiges und effizientes Energiekonzept mit den AnsprĂŒchen von zahlreichen Tierarten in Einklang bringen. Weiterhin muss eine hohe AufenthaltsqualitĂ€t fĂŒr die Besucherinnen und Besucher genauso gewĂ€hrleistet sein wie beste Arbeitsbedingungen fĂŒr die Mitarbeitenden des Zoosâ, erklĂ€rt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. Ein Schaufenster in die Projektgebiete der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt Die Neugestaltung zweier groĂer Areale soll eine klare Verbindung zu den herausragenden Projektgebieten der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in Afrika und SĂŒdamerika aufzeigen. Damit wird die ĂŒber Jahrzehnte gewachsene Verbindung von Zoo und ZGF konsequent fortgefĂŒhrt. Im SĂŒdwesten des ZoogelĂ€ndes werden die Afrika-Bereiche Serengeti und Lomami entstehen, im Nordosten das SĂŒdamerikaareal ManĂș. Sowohl die TierhĂ€user, die energieeffizient betrieben werden sollen, als auch die Freianlagen erlauben das ganzjĂ€hrige Beobachten von Tiergesellschaften, wie sie auch in den Projektgebieten der ZGF vorkommen. Didaktische Elemente ermöglichen die Vertiefung des Gesehenen und ergĂ€nzen das umfassende Bildungsangebot, das den Natur- und Artenschutz ins Zentrum rĂŒckt. Immersive Zoogestaltung und hohe AufenthaltsqualitĂ€t âAus unserem Motto âTiere erleben â Natur bewahrenâ ergeben sich zwei Versprechen, die wir einlösen wollenâ, erklĂ€rt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. âWir wollen die Faszination Wildtiererlebbar machen. Unsere Besucherinnen und Besucher sollen eintauchen in die Welt der Tiere und etwas Wertvolles kennenlernen. Es muss uns gelingen, positive Erlebnisse zu schaffen, die alle Sinne ansprechen und nachhaltig beeindrucken. Damit wollen wir eine Naturschutz-Kultur fördern, deren zentrale Aspekte Bewusstsein und Motivation zum Handeln sind. Um das zu erreichen, wollen wir ein Zooerlebnis bieten, das begeistert und ein VerstĂ€ndnis fĂŒr die Natur und die Vielfalt der Arten fördert. Die veralteten Tiergehege mĂŒssen daher durch neue Habitatanlagen ersetzt werden. Die Tierhaltung muss â fĂŒr unsere Besucherinnen und Besucher deutlich wahrnehmbar â hervorragend und vorbildlich sein, denn nur so können wir glaubwĂŒrdig und authentisch zum eigenen nachhaltigeren Leben motivierenâ, so Geiger. Die Neugestaltung sieht eine Aufteilung des Zoos in Biome, also GroĂlebensrĂ€ume von Savanne bis Regenwald, vor. Wirtschafts- und Besucherbereiche sollen, anders als aktuell, deutlich voneinander getrennt werden. Die Architektur der GebĂ€ude soll weitgehend zurĂŒcktreten und zugleich ein unmittelbares Erleben der Tiere ermöglichen â etwa durch Stege auf unterschiedlichen Niveaus, die durch Hallen und Volieren fĂŒhren. Als besonderes Highlight ist ein glĂ€serner Tunnel unter dem Wasserbecken der Flusspferde geplant. SpielplĂ€tze, PlĂ€tze zum Verweilen und vor allem gastronomische Angebote ziehen sich zukĂŒnftig durch das gesamte ZoogelĂ€nde und sollen den rund 800.000 Besucherinnen und Besuchern ganzjĂ€hrig eine hohe AufenthaltsqualitĂ€t bieten. âEs ist ein Plan, der mich ĂŒberzeugt und begeistert und der nun umgesetzt werden sollte. Die Modernisierung des Zoos ist fundamentaler Bestandteil der Vision fĂŒr das Zooareal insgesamt, das durch die Etablierung des Frankfurt Conservation Centers und der Sanierung des Zoogesellschaftshauses sowie der Einrichtung eines Kinder- und Jugendtheater zu einem einmaligen Anziehungsort fĂŒr Naturschutz, Kultur und Bildung und Erholung im Frankfurter Osten werden sollâ, so Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Hartwig." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/news/detail/auf-in-die-zookunft-der-masterplan-fuer-den-zoo-frankfurt-liegt-vor (05.09.2024, 12:40) | ||
| cajun: | Letzte Woche gab es eine Vikunjageburt: "Flauschiger Neuzugang auf der SĂŒdamerika-Anlage Gestern Vormittag hat unser Vikunja LIVIA Nachwuchs zur Welt gebracht â und das nicht nur vor den Augen vieler Besucherinnen und Besucher, sondern auch unter den neugierigen Blicken der Mitbewohner auf der Anlage. Neben unseren anderen Vikunja-Weibchen interessierten sich nĂ€mlich auch unsere Nandus, Maras und Wasserschweine fĂŒr das Kleine. Vikunjas sind ĂŒbrigens die Wildform der domestizierten Alpakas. Die Neuweltkamele kommen in den Hochanden SĂŒdamerikas vor." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (19.08.2024, 15:09) | ||
| cajun: | Wie zu Grzimeks Zeiten. :-) Eine vermutliche Erstzucht: "Zuchterfolg im Exotarium! Vor kurzem gelang es unserem Team aus dem Exotarium, sĂŒdamerikanische Schaum-Pfeiffrösche (Leptodactylus syphax) nach zu zĂŒchten. Es handelt es sich höchstwahrscheinlich um den ersten Ex-situ-Zuchterfolg bei dieser Amphibienart, d.h. die erste Zucht auĂerhalb des natĂŒrlichen Lebensraums der Tiere. Der erste Teil des Namens Schaum-Pfeiffrosch geht darauf zurĂŒck, dass die Weibchen ihren Laich in ein selbst fabriziertes Schaumnest in der NĂ€he von GewĂ€ssern ablegen, in denen dann die Kaulquappen heranwachsen. Nach dieser Phase gehen die noch sehr kleinen Frösche an Land, wo sie dann bis zu 9 cm groĂ werden können. Der zweite Teil des Namens verweist auf die von den MĂ€nnchen erzeugten, gut hörbaren, Werbe- und Aggressionslaute." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (08.08.2024, 14:20) | ||
| cajun: | Am Dienstag gab es Nachwuchs bei den Seehunden meldet der Zoo auf Facebook. Mutter ist ein 18jÀhriges erfahrenes Weibchen. (02.08.2024, 13:28) | ||
| cajun: | Auf Facebook hat der Zoo mit einem kurzem Posting eine Faultiergeburt gemeldet, Ă€hnlich wie kĂŒrzlich der Zoo Heidelberg. Ein kleines Video dazu gibt es hier: https://m.facebook.com/ZooFFM/ (25.07.2024, 22:49) | ||
| cajun: | Die gerade veröffentlichte PM ist dann doch etwas ausfĂŒhrlicher: "Ein neues Nashorn fĂŒr den Frankfurter Zoo Der Umzug von Spitzmaulnashorn TACO vom Rhein an den Main ist ein doppelter Gewinn: Der Kölner Zoo hat nun Platz fĂŒr ein neues Paar und damit fĂŒr die Zucht der hochbedrohten Art, und in Frankfurt ist nach dem Tod des Bullen KALUSHO im Dezember 2023 nun wieder ein Nashorn zu sehen. Dass Spitzmaulnashorn TACO vom Kölner in den Frankfurter Zoo umgezogen ist, ist ein gutes Beispiel fĂŒr die Kooperation von wissenschaftlich gefĂŒhrten Zoos. Im Kölner Zoo wurde 2023 eine neue Savannenanlage eröffnet. Dort soll auf Wunsch des Zoos und des Zuchtbuchs ein junges Paar fĂŒr Nachwuchs bei den vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörnern (Diceros bicornis michaeli) sorgen. Da Spitzmaulnashörner aber EinzelgĂ€nger sind, musste der 29 Jahre alte TACO Platz fĂŒr einen neuen Zuchtbullen machen. Der Zoo Frankfurt bot sich als neue Heimat fĂŒr TACO an, denn die Anlage dort stand nach dem Tod des letzten SĂŒdlichen Spitzmaulnashorns in einem europĂ€ischen Zoo Ende des vergangenen Jahres leer. âWir freuen uns sehr darĂŒber, dass wir den Zoo Köln sowie das Zuchtbuch mit der Ăbernahme von TACO unterstĂŒtzen können. Nashörner gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Tieren im Zoo und sie sind sehr wichtig fĂŒr die Bildungsarbeit des Zoosâ, sagt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. âUnsere Nashorn-Anlage stammt noch aus den 1950er Jahren und soll im Zuge der Zooentwicklung einem neuen Afrikabereich weichen. Bis es soweit ist, können wir hier aber gut ein Nashorn halten, zumal, wenn es sich um ein Ă€lteres Individuum handelt, das nicht mehr aktiver Teil des Zuchtprogramms ist. Das Haus stammt aus den 1950er Jahren und ist mit einer zeitgemĂ€Ăen Zootierhaltung nur noch bedingt vereinbar. Dies betrifft vor allem die wenig vorbildlichen Möglichkeiten im Umgang mit Energie und Wasser sowie die Darstellung von natĂŒrlichen ZusammenhĂ€ngen im Lebensraum. Von der FlĂ€che und den Bedingungen fĂŒr ein Einzeltier her entspricht es jedoch den Anforderungen an die Haltung eines Nashorns, und das Tierpflegeteam hat viel Erfahrung mit dieser Tierartâ, erklĂ€rt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. Ein weiterer Vorteil des Umzugs nach Frankfurt: Der Transportweg war kurz. Und so ist TACO am 22. Juli auch gut in seinem neuen Zuhause angekommen. âSpitzmaulnashörner in menschlicher Obhut können 40 Jahre oder sogar noch etwas Ă€lter werden. TACO kann also noch eine gute Zeit bei uns haben. Unser Masterplan sieht fĂŒr das Areal, auf dem jetzt noch das alte Nashornhaus steht, einen vollkommen neuen Afrikabereich vor. Dort sollen dann in Zukunft â genau wie in Köln â Spitzmaulnashorn Zuchtpaare leben,â so Geiger." Quelle:https://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/news/detail/ein-neues-nashorn-fuer-den-frankfurter-zoo (23.07.2024, 11:57) | ||
| cajun: | Dann ist wohl heute Willkommensparty...: "Der Frankfurter Zoo bekommt einen neuen Bewohner. Am Dienstag, 23. Juli, um 11 Uhr wird das Spitzmaulnashorn "Taco" vorgestellt. Damit zieht in das Nashorn-Gehege nach dem Tod des Bullen "Kalusho" im Dezember 2023 ein neues Tier. Die Vorstellung des neuen Bewohners ĂŒbernimmt Zoodirektorin Christina Geiger. Zuvor war "Taco" im Kölner Zoo untergebracht. Dort soll nun ein neues Spitzmaulnashorn-Paar einziehen, um die bedrohte Art zu erhalten." Quelle:https://www.t-online.de/region/frankfurt-am-main/id_100454162/frankfurt-nashorn-neuzugang-im-zoo.html (23.07.2024, 08:54) | ||
| cajun: | Der Fossa Nachwuchs vom Mai wird vorgestellt: "Fossa mal vier! Ende Mai brachte die elfjĂ€hrige SISSI vier Jungtiere zur Welt. Diese Woche wurden die Kleinen grĂŒndlich durchgecheckt. Alles in Ordnung. Seitdem wissen wir auch, dass es sich um zwei weibliche und zwei mĂ€nnliche Jungtiere handelt. Noch verbringt die Familie viel Zeit in den Wurfboxen, zwischen denen die fĂŒrsorgliche und erfahrene Mutter ihren Nachwuchs regelmĂ€Ăig hin und her trĂ€gt. Doch bald wird man die Kleinen dabei beobachten können, wie sie durch ihr Gehege wuseln. Bei Vierlingen hat SISSI dann alle Pfoten voll zu tun. Der zehn Jahre alte Vater VANDROZO hat mit der Aufzucht und Erziehung ĂŒbrigens nichts mehr zu tun." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (15.07.2024, 10:53) | ||
| cajun: | Mehrere ZugĂ€nge in FFM: "Dieses Video zeigt das Nest unserer Kahnschnabelreiher (Cochlearius cochlearius). Wie ihr seht, hat unser Brutpaar vor kurzem Nachwuchs bekommen. Das ist deshalb bemerkenswert, da sie mit fast 25 bzw. 30 Jahren schon sehr alt sind. Die zwei KĂŒken sitzen hier bei ihrer Mutter. Durch das gut hörbare Klappern droht sie ĂŒbrigens Feinden. Kahnschnabelreiher kommen in Mittel- und SĂŒdamerika in Gebieten mit Busch- und Baumbestand in WassernĂ€he vor. Sie unterscheiden sich von anderen Reiherarten vor allem in ihrem Jagdverhalten. Sie nutzen ihren breiten Schnabel, um Fische aus dem Wasser zu schöpfen. Da die Haltung recht kompliziert ist, sind Kahnschnabelreiher mittlerweile eine RaritĂ€t in Zoos. Bei uns findet ihr sie in den Biotop-Volieren neben den Faust-Vogelhallen. Neues aus dem Exotarium Unser Jamaika-Leguan (Cyclura collei) ist seit letzter Woche in Gesellschaft von zwei Weibchen. Die sind zurzeit noch ein wenig schĂŒchtern und verstecken sich. Die Art galt seit den 1940er-Jahren bereits als ausgerottet. Heute gibt es sie nur in einem kleinen Kerngebiet in den jamaikanischen Hellshire Hills. Unsere Jamaika-Leguane sind Teil eines amerikanischen Zucht- und Wiederansiedlungsprogramms vom Nordamerikanischen Zooverband AZA. Und was hĂ€ngt da im Aquarium? Es ist das Ei eines Epaulettenhais (Hemiscyllium ocellatum).Die sind anders als die meisten anderen Haiarten nicht lebendgebĂ€rend, Die Eikapseln sind lĂ€nglich und haben klebrige, fadenförmige Enden, die sie am Ablageplatz, wie z.B. an Seetang, verankern. Es dauert etwa 140 Tage, bis aus den Eiern die kleinen Haie schlĂŒpfen. Ihr mĂŒsst also noch ein bisschen Geduld mitbringen. Falls euch das Bild irgendwie bekannt vorkommt, seid ihr möglicherweise schonmal am Strand ĂŒber eine leere Eikapsel gestolpert. Sie werden auch âMermaidâs pursesâ, also âHandtaschen der Meerjungfrauenâ genannt." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (10.07.2024, 13:53) | ||
| cajun: | Heute dĂŒrfen die Löwen auf die neue AuĂenanlage: "Eröffnung der neuen Löwen-AuĂenanlage im Zoo Frankfurt Sie gelten als Könige der Tiere: Die Löwen im Frankfurter Zoo bekommen mehr Platz. Nun lernen sie erstmals ihr neues AuĂengehege kennen. Frankfurter Zoo baut Löwen-AuĂenanlage um Die beiden Löwen im Frankfurter Zoo dĂŒrfen nun erstmals ihr neues AuuĂengehege erkunden. © Arne Dedert/dpa Das Löwenpaar im Frankfurter Zoo darf am Dienstag (11.00 Uhr) erstmals auf seine neue AuĂenanlage. Der Zoo hat das Gehege in den vergangen beiden Jahren umgebaut. Nun haben die Raubkatzen Kumar und Zarina doppelt so viel Platz wie vorher, einst war das Löwen-AuĂengehege nur rund 500 Quadratmeter groĂ. Besucher können die Tiere kĂŒnftig von drei Ebenen aus beobachten. Die Kosten fĂŒr den Umbau der Anlage waren auf knapp zwei Millionen Euro geschĂ€tzt worden, den gröĂten Teil davon ĂŒbernimmt die Stadt als TrĂ€gerin des Zoos. Im Frankfurter Zoo leben zwei Asiatische Löwen, ihre Art gilt weltweit als stark bedroht. WĂ€hrend des Umbaus lebten die Tiere hinter den Kulissen des Zoos und waren fĂŒr Besucher nicht sichtbar." Quelle:https://live.vodafone.de/regional/hessen/eroeffnung-der-neuen-loewen-aussenanlage-im-zoo-frankfurt/12710089 (02.07.2024, 09:57) | ||
| cajun: | Ein "Erdferkelchen" erblickte Ende Mai das Licht der Welt: "Nachwuchs bei den Erdferkeln Am 28. Mai kam bei uns ein Erdferkel-Jungtier zur Welt. Das Kleine könnt ihr jetzt im Grzimekhaus beobachten. Kommt am besten zwischen 11 und 12, 14 und 15 oder ab 17 Uhr vorbei. Da ist das Kleine bei seiner Mama und ihr könnt solche Szenen via Live-Kamera in die Schlafbox sehen." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (10.06.2024, 13:14) | ||
| cajun: | Wenn der "Chef" schon einen neuen Thread zur VerfĂŒgung stellt, dann fĂŒllen wir den mal...: "Seit Anfang der Woche könnt ihr im Grzimekhaus ein Buschschliefer-Paar sehen. Unter den Augen unserer Tierpflegerinnen und Tierpfleger wurden die beiden zum ersten Mal zusammengelassen. Das MĂ€nnchen war zunĂ€chst etwas schĂŒchtern und sah sich die neue Mitbewohnerin erstmal aus der Entfernung an. Doch noch am selben Tag sind sich die beiden schon nĂ€hergekommen und haben sich buchstĂ€blich beschnuppert." Quelle:https://www.facebook.com/ZooFFM/?locale=de_DE (03.06.2024, 11:13) | ||
| Klaus Schueling: | Erlebnis Zoo â Abenteuer Naturschutz Live Talks und VortrĂ€ge im Zoo Dienstag, 4. Juni 2024 18 Uhr Ort: Zugang Zooeingang RhönstraĂe Neues aus dem Zoo Dr. Christina Geiger, Direktorin Zoo Frankfurt Im Juni geht es traditionell um alle groĂen und kleinen Projekte und Neuigkeiten im Zoo. Fast schon ein Pflichttermin fĂŒr alle Besucherinnen und Besucher, die etwas genauer wissen möchten, was hier im Zoo so alles passiert â vor und hinter den Kulissen. Der Einlass zum Vortrag erfolgt ĂŒber den Eingang RhönstraĂe. Bei gutem Wetter findet der Vortrag im Freien statt, bei Regen im Foyer des Menschenaffenhauses Borgoriwald. Der Eintritt ist frei. (31.05.2024, 13:09) |
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