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Zooreise Österreich/Schweiz



Oliver Müller:   2. Versuch Waranhaus... Komisch, manchmal klappts nicht, dafür dann mal doppelt...
(17.10.2014, 19:08)
Oliver Müller:   ...und schließlich noch der Fasanhybrid in der Stadtvoliere Lausanne
(17.10.2014, 19:06)
Oliver Müller:   ...ein Blick in´s neue Komodowaran-Haus in Servion...
(17.10.2014, 19:03)
Oliver Müller:   Die Zukunftspläne in Servion
(17.10.2014, 19:01)
Oliver Müller:   ...und die rechte Seite
(17.10.2014, 18:59)
Oliver Müller:   Die Afrika-Anlage in Rothenburg, linke Seite...
(17.10.2014, 18:57)
Oliver Müller:   Die Afrika-Anlage in Rothenburg, linke Seite...
(17.10.2014, 18:55)
Oliver Müller:   Hier die "freeclimbenden" Schimpansen in Gossau - fand ich super witzig...
(17.10.2014, 18:54)
Oliver Müller:   Im Nachgang zu meinem kleinen Bericht noch ein paar Bilder...

Zuerst die gruselige Schimpansen-Anlage in Frauenfeld (Plättli-Zoo)...
(17.10.2014, 18:52)
Carsten Horn:   Grenznahes Übernachten und Speisen in Deutschland oder Frankreich sollte man durchaus in Erwägung ziehen, da spart man den ein oder anderen Euro...

Und falls man einen Benziner fährt, tanken in der Schweiz, ist im Regelfalle billiger!!!
(23.08.2014, 11:53)
Sacha:   Wenn die Leute in Deutschland dafür im Gegenzug wie in der Schweiz mehr verdienen und weniger Steuern zahlen, dann durchaus....;)
(23.08.2014, 01:04)
Michael Mettler:   Hmmm, ein Zooeintritt in der Schweiz kostet also so viel wie zwei Portionen Pommes. Übertrüge man das auf Deutschland, wäre ja bei den Gastronomiepreisen im Zoo Hannover noch reichlich Luft nach oben... ;-)
(22.08.2014, 14:27)
Oliver Müller:   Auch wenn ich schon ein paar Tage wieder zurück bin, möchte ich euch kurz von meiner Zooreise durch die Schweiz berichten.
Ein ganz dickes „Dankeschön“ an dieser Stelle noch mal ausdrücklich an alle Forumskollegen, die mir wertvolle Tipps und Hinweise gegeben haben und mir dadurch meine Reiseorganisation sehr erleichtert haben!!!

An Tag 1 stand Basel auf dem Programm. Trotz Schulferien und relativ gutem Wetter hielt sich der Andrang in angenehmem Rahmen. Der Zoo beeindruckte mich durch schöne grüne Garten-Anlagen, viele naturnahe Biotope und innovative Tierhäuser (v.a. Etoscha, Gamgoas). Das modernisierte Affenhaus überzeugt, auch wenn es (Stuttgart lässt grüßen) viel Beton aufweist und man die Innenanlagen der Menschenaffen durchaus noch hätte vergrößern können, sofern man die riesigen Besuchertribünen weg gelassen hätte. Super finde ich die Idee, für drei Gruppen fünf Außenanlagen zu bauen, die teilweise im Wechsel genutzt werden können. Derzeit baut man einen neue Gastronomie (momentan „Schulmensa“ in einer Baracke und Biergarten). Interessant: Das Elefantenhaus ist zum Teil bereits abgerissen (Bullenstall), zum Teil noch in Betrieb (Stallteil der Kühe), während drum herum der neue Komplex gebaut wird, der 2016 eröffnet werden soll. Tipp: montags ist in Basel der Eintrittspreis günstiger.

Tag 2 führte mich in die Ostschweiz. Der Plättlizoo in Frauenfeld gehört zum Übelsten, was ich bisher gesehen habe. Fast alle Anlagen sind vergleichsweise klein, fantasielos eingerichtet bis karg, viele weisen kaum Schattenbereiche auf. Die Affen werden vom Publikum munter mit Popcorn gefüttert, die drei apathischen Schimpansen in ihrem langweiligen kleinen Käfig haben entsprechend aufgeblähte Bäuche. Unfassbar, dass dieser „Zoo“ in den letzten Jahren angeblich viele Gehege modernisiert und erweitert hat – ich will nicht wissen, wie es hier früher aussah.

Ganz nett, wenn auch ohne größere Highlights, der Walter-Zoo in Gossau. Hier ist man v.a. auf Kinder ausgerichtet, mit Zirkuselementen und viel Füttern und Streicheln. Stolz ist man auf die mit einer starken Gruppe besetzte Schimpansen-Anlage, je zwei Innen- und Außengehege, verbunden durch einen unterirdischen Gang. Hier habe ich erstmalig Schimpansen an einem Felsen „freeclimben“ gesehen, was ganz witzig war. Die Manege für Tigerdressuren fand ich etwas seltsam in einem Zoo. Neu ist eine Flamingo-Anlage, die angeblich seit 2011 im Bau befindliche Löwenanlage besteht aktuell offenbar nur aus einem Bagger.

An Tag 3 ging es dann weiter in den Kinderzoo Rapperswil. Ein schöner kleiner Zoo, hauptsächlich bestehend aus einer Elefantenanlage, mit Streichelzoo und ein paar kleineren Anlagen im Schlepptau. Auch hier ist eine neue Elefantenanlage im Bau, die recht interessant zu werden verspricht und rund ein Drittel der Zoofläche einnehmen wird. Man will in Zukunft einen Bullen halten und züchten, aber offenbar nur für den „Eigenbedarf“ in Zoo und Zirkus. Das Seelöwen-Theater ist deutlich unter dem sonstigen Standard, kaum vorstellbar, dass dies wohl mal ein Delfinarium war.

Weiter ging es nach Goldau. Hier eine atemberaubende Landschaft mit einheimischen Tieren und Massen von Menschen, sowie eine wirklich riesige neue Anlage für Bären und Wölfe. Derzeit im Bau ist eine neue Voliere für Bartgeier (ob wieder mit Schneehasen weiß ich nicht).

Tagesabschluss dann Tonis Zoo Rothenburg, auch eine private Anlage mit ansehnlichem Tierbestand in akzeptablen bis schönen Gehegen und ein großer Indoor-Bereich mit Vögeln, Affen, Kleinsäugern, Reptilien usw. Die Anlage wirkt ein wenig wie eine Tierhaltung in einem privaten Garten, was keineswegs negativ gemeint ist. Hier, wie auch vielerorts sonst in der Schweiz, wird gern mit hellem Maschendrahtzaun gearbeitet, was Fotos schwierig macht. Interessant die Afrika-Anlage – eine Mega-Voliere mit Kattas, diversen Vögeln, Zebras und Straußen und einer Beobachtungsebene im 1. Stock auf der kurioserweise das Essen und Trinken streng verboten ist - vielleicht um (unbeabsichtigtes) Füttern zu verhindern.

Am 4. Tag stand dann Zürich auf dem Programm. Für mich der beste Zoo der Reise. Bei strahlendem Sonnenschein hatten leider ungefähr eine Million Schweizer offenbar die selbe Idee wie ich – Lärm und Gekreische bis an die Schmerzgrenze überall, ich hatte dort erstmalig die Idee, in Zukunft Oropax mit in den Zoo zu nehmen. Umfangreiches
Informationsmaterial (ähnlich wie in Basel), wenn auch leider keinen Zooführer (es soll aber wohl irgendwann wieder einen geben), ein sehr kompetentes, freundliches (und „schriftdeutsch“ ;-)) sprechendes) Info-Team im Service-Büro und sehr gute Restaurants waren angenehm. Viele super gemachte neue Anlagen wie Pantanal oder das Löwenhaus. Für mich ganz nett, aber vermutlich für den ONZ wenig aussagekräftig die (neue?) Anden-Gehegereihe mit Lamas, Alpakas, Guanakos und Vicunjas in vier nebeneinander liegenden Anlagen – hier hätte man etwas mehr die pädagogische Absicht heraus arbeiten können (sofern es eine gibt, was ich mal unterstellen will). Highlights: die neue Elefantenanlage (leider so viele Menschen, dass die Elefanten kaum auffielen) und natürlich Masoala mit ansprechendem madegassischem Restaurant, innovativem Shop und Massen von Besuchern, die laut palavernd und strammen Schrittes ihrer Weg gingen und – komisch, komisch - sich über nicht sichtbare Tiere beschwerten. Trotzdem habe ich immerhin rund ein Drittel der Arten gesehen und z.T. auch fotografiert. Im Prinzip finde ich das Projekt Masoala super beeindruckend, frage mich aber schon, ob nicht alles etwas am ONZ vorbei geht und ein paar Tiergehege in der Halle, wie in Gondwana, sinnvoll gewesen wären. Die nächsten Projekte des Zoos werden eine Tibet-Anlage für Yaks und Trampeltiere sowie danach eine Afrikasteppe für Nashörner, Zebras und Antilopen sein. Deutlich unter Standard und eigentlich grenzwertig fand ich das Menschenaffenhaus. Hier ist leider erst in fernerer Zukunft eine Änderung in Sicht, was m.E. berechtigten Anlass zur Kritik gibt.

Tag 5 führte mich nach Kerzers. Eine kleine, aber feine Anlage mit interessanten Tieren (u.a. Tamanduas, Tayras, Wickelbären, Pakas, Baumstachler, Ozelots) neben den Hauptdarstellern, den Schmetterlingen. Auch hier war recht viel los, aber irgendwie schafft man es doch vielfach, die Leute zum Innehalten und Staunen einzuladen. Neu ist hier, dass der Schweizer Schmetterlingsgarten zum „Kleintiergarten“ erweitert wurde und auch Wildbienen, Unken und weitere (wirbellose) Arten zeigt.

Am 6. Tag habe ich Bern besucht. Hier fand ich den Kontrast zwischen Wildpark-Teil und Vivarium mit exotischen Tieren ganz interessant. Super gefallen hat mir die riesige Anlage der Papageientaucher. Derzeit plant man an neuen Anlagen für Uhus und Schnee-Eulen. Das Vivarium leidet teilweise etwas darunter, dass an sonnigen Tagen die Scheiben so stark spiegeln, dass man kaum etwas sieht. Am Nachmittag dann noch eine Stippvisite am imposanten neuen Bärengraben in der Stadt, der wohl ein echtes touristisches Highlight ist.

Tag 7 war dann dem einzigen „französischsprachigen“ Zoo meiner Tour, nämlich Servion, gewidmet. Dieser erinnerte mich etwas an den Wingst-Zoo, sowohl vom Tierbestand (Löwen, Tiger, Schneeleoparden, Servale, Braunbären, div. kleine Affenarten, Papageien, Fasanenarten, ein paar einheimische Huftiere, Haustiere, Bisons und Kleinraubtiere) als auch von der Anlage her. Interessant, wie man die alte betonierte Bärengrube mit einem „Garten als Anbau“ zu einer ansehnlichen Freianlage erweitert hat. Eine weitere Vergrößerung ist in Planung, ebenso wie bei vielen anderen Anlagen. Der Zoo stellt eine Konzeption der geplanten Änderungen aus, nach der in Zukunft auch die Haltung kleiner Pandas geplant ist.
Neben dem Zoo liegt das inzwischen selbständige Tropikarium, welches vor allem Reptilien (u.a. mehrere Arten Riesenschildkröten) und Vögel (Strauße, Kraniche, Flamingos, Pinguine, Tropenhalle mit u.a. Krontauben, Balistaren und eine Freiflugvoliere) zeigt. Neu ist ein lichtdurchfluteter Pavillon mit u.a. den einzigen Komodowaranen der Schweiz.

Außer den Zoos habe ich auch noch eine schweizerische Besonderheit auf der Agenda gehabt, nämlich die Stadtvolieren. Hier sollen v.a. Zürich-Mythenquai (Exoten) und Zofingen (Einheimische Arten) einige ornithologische Leckerbissen zu bieten haben, leider habe ich davon nicht viel gesehen, weil in beiden Fällen ohne für mich ersichtlichen Grund die eigentlich wohl begehbaren Innenanlagen geschlossen waren und die gefiederten Herrschaften es vorzogen, sich nicht außen zu zeigen. Zürich-Seebach und z.T. Olten zeigen eher Standardarten, in Lausanne gibt es außerdem als Kuriosität einen (vermutlich) Goldfasan x Amherstfasan – Hybrid, für mich eine Erstsichtung. Alle Anlagen wirkten gepflegt und waren auch – für eine kleine Volieren-Anlage – ganz gut besucht.

Alles in allem hat sich mir die Schweiz bei meinem Besuch – wie schon Österreich im letzten Jahr - als kleines, aber feines und absolut empfehlenswertes Zoo-Land gezeigt, was viele innovative Ansätze und Ideen umsetzt.
Tipp für Nachahmer: Aufgrund der für Ausländer sehr „happigen“ Preise für Hotellerie, Gastronomie und Lebensmittel (ab ca. 100 € für Übernachtung/Frühstück in günstigen Hotels bzw. 25-40 € für ein „richtiges“ Gericht, Snacks günstiger, z.B. Nudeln oder Pizza ab 15 €, Portion Pommes ca. 5-8 €, Kugel Eis 3 €) sollte die Reisekasse gut gefüllt sein oder man sollte sich im Vorfeld günstigere Alternativen überlegen. Die Preise für Zooeintritte (10 bis 18 €) und Führer (wo vorhanden - meist um 5 €) fallen dagegen nicht ins Gewicht.

Wenn ihr Fragen oder Fotowünsche habt, werde ich gern versuchen, weiter zu helfen!

(22.08.2014, 10:02)
Oliver Müller:   @Daniel Meier:
Vor allem, wenn es ein paar ungewöhnliche/seltene Arten gibt. Die ZTL gibt da leider nicht so viele Infos her.

@Sacha:
Heute morgen war ich am Mythenquai, es war aber geschlossen. Ich vermute wegen Nachwuchs? Draußen sah man nicht viel. Schade eigentlich.

In Seebach war ich am Mittag kurz, ganz nett, aber vor allem Arten, die man auch in jeder Zoohandlung sieht.

Danke für eure Antworten dennoch!
(08.08.2014, 20:39)
Sacha:   @Oliver Müller:
Zu den Seltenheiten der Voliere Mythenquai, Zürich zählt u. a. gerade brütende Kronentokos, bei denen es jeden Moment zum Schlupf kommen soll (Ups, sehe gerade, Daniel Meier hat ja schon darauf hingewiesen). Ansonsten fallen mir noch Schönlori (Nominatform) und Smaragdbreitrachen (nicht sicher, ob noch im Bestand) als Seltenheiten ein.
Die Voliere liegt in einem kleinen Park direkt am See (ca. 6 min zu Fuss von Tramstation Bürkliplatz). Sie ist nicht besonders gross (ein Gebäude mit Aussenvolieren), dafür ist der Eintritt frei.

Die Voliere Seebach ist ebenfalls nicht besonders gross. Sie liegt in unmittelbarer Nähe einer Alterssiedlung (insgesamt aber etwas ab vom Schuss im Quartier Seebach) und wird mit sehr viel Engagement geführt (kenne den Leiter). Schau mal hier rein: http://www.voliere-seebach.ch

(08.08.2014, 13:11)
Daniel Meier:   Gegenfrage, wann lohnt sich ein Stopp für Dich? In Zürich gibt ein paar selten Arten. leider konnte ich auf die schnelle keine Artenliste finden.

Öffnungszeiten beachten!
voliere.ch
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Die-StreetParade-wird-zur-Geburtshelferin/story/15029013
(07.08.2014, 21:58)
Oliver Müller:   Kennt jemand die Stadtvolieren in Zürich, Lausanne, Zofingen und Olten und kann mir sagen, ob sich da ein kurzer Zwischenstopp oder ein kleiner Umweg lohnt? Danke!
(06.08.2014, 21:56)
Oliver Müller:   @Sacha und Carsten Horn:
Danke für die Infos und Tipps!
(10.07.2014, 16:53)
Carsten Horn:   Vignette gibt es auch beim ADAC, dann braucht man sich vor Ort damit nicht aufhalten...
(08.07.2014, 23:02)
Sacha:   @Oliver Müller: In Gossau ist parken immer noch (zumindest war dies im Frühjahr noch so) gratis. Es gibt dort ein Restaurant mit "Dschungelatmospähre", das Essen selbst ist jetzt aber nicht der Brüller.
Wie Carsten schon erwähnt hat, dauerts auf der Landstrasse ewig, bis Du ankommst. Egal wohin. Nach Basel unbedingt gleich zur Öffnungszeit an der Kasse sein, ansonsten kann es mit den Parkplätzen eng werden.
Maut (= 40-Franken-Vignette) kann man direkt nach dem Grenzübergang erwerben.
Im Zoo Zürich gibt es neben normalem "Zoofood" im Restaurant der Masoalahalle auch madagassische Spezialitäten (Currys sehr lecker). Neu müsste inzwischen auch der Thai-Stand beim Elefantenpark eröffnet haben.
In Bern ist es schon ein Weilchen her (ca. 15 Jahre) seit ich dort zum letzten Mal etwas GEGESSEN habe. Ist mir jetzt nicht als kulinarisches Paradies, sondern mehr als Betriebskantine in Erinnerung.
Richtig übel ist die Verpflegung in Kerzers. Unbedingt selber etwas mitnehmen. (Auf dem Weg dorthin kommst Du in der Ortschaft Kerzers an einem Coop und/oder Migros vorbei, wo Du nicht nur Zwischenverpflegung, sondern auch teilweise warme Speisen kaufen kannst - zu relativ günstigen Preisen)

Grundsätzlich ist Restaurant-Essen in der Schweiz wie richtig erwähnt nicht gerade günstig, die Portionen kleiner, dafür durchschnittlich qualitativ besser als in D.

Ich würde Dir zu Deinem Trip noch Goldau (Kanton Schwyz) empfehlen. Zwar fast "nur" europäische Fauna (darunter aber Gemse, Schneehase und zur Fütterungszeit gut sichtbar Rotfuchs), dafür aber herrliches Alpenpanorama und Gratis-Feuerholz an den Grillstellen zu grillen (einfach Fleisch mitnehmen).

Bei weiteren Fragen einfach direkt kontaktieren.
(07.07.2014, 20:07)
Carsten Horn:   In Bern, Basel und Zürich ist das Parken direkt am Zoo nervig, werktags incl. Samstag max. 6 Stunden, entweder Parkhaus suchen oder halt mal nachwerfen. Gossau und Kerzers haben eigene Parkplätze, in Gossau sogar damals umsonst!, war allerdings im Oktober, weiß nicht, ob da normalerweise kassiert wird. Servion war ich noch nicht.

Maut nicht vergessen! Oder halt nur Landstraße fahren, hab ich letztes Mal gemacht, sieht man schöne Gegend, aber ist halt auch länger unterwegs.

Zum Essen kann ich leider nichts sagen, da ich mein Standquartier immer in Deutschland habe und daher auf die Gastronomie in der Regel verzichten kann wenn man was mitnimmt. Bin schon immer bedient, wenn ich da mal nen Kaffee trinke. In Basel im Moment nur provisorisches Restaurant wegen Umbau.
(07.07.2014, 18:38)
Oliver Müller:   Im August steht nun endlich meine schon lange geplante Zooreise in die Schweiz an. Geplant sind Basel, Zürich, Bern, Kerzers, Gossau, Servion und je nach Zeit ein paar Kleinzoos.
Angesichts der horrenden Gastronomie-Preise in der Schweiz und einiger Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten bei mir: hat jemand Tipps, was die Zoo-Gastronomie angeht? Wo in den Zoos kann man zu bezahlbaren Preisen "vernünftig" essen, also jenseits von Pizza, Pommes und Eis? Für Tipps schon mal vielen Dank! Und gibt es bzgl. Parken noch irgendwo etwas zu beachten ( unten steht ja schon etwas zu Basel und Zürich)? Danke!
(07.07.2014, 14:30)
Oliver Müller:   @Sacha: Vielleicht wird ja der Vierwaldstätter See zum Ozeanium erklärt ;-)

Aber Spaß beiseite: vermutlich hat einfach nur ein Journalist nicht richtig zugehört/verstanden. Sind ja auch nur Menschen...
(12.06.2014, 10:03)
Sacha:   @Oliver Müller: Tja, sorry, da bin ich ratlos. Sollte eine Eröffnung "in Kürze" (= war das nicht mal ein beliebter Begriff in der DDR?) eröffnet werden, müssten eigentlich Infos im Internet vorhanden sein. Bislang aber liegt mir darüber nur Dein Link vor. Merkwürdig...
(11.06.2014, 23:30)
Oliver Müller:   @Sacha:
Gar nicht, deswegen frage ich ja ;-)

Guckstu hier:
http://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland/nur-wenig-kritik-am-ozeanium
(11.06.2014, 14:41)
Sacha:   @Oliver Müller: Bist Du sicher???!!

Von einem Ozeanum/Ozeanium in der ZENTRALSCHWEIZ höre bzw. lese ich hier zum ersten Mal. In welchem Medium stand denn besagter Artikel?
(10.06.2014, 16:44)
Bryan Egli:   Das Ozeanium will man 2020 eröffnen es soll übrigens an der Heuwaage stehen.
(10.06.2014, 12:39)
Oliver Müller:   In einem Artikel über das geplante Ozeanum des Basler Zoos fand ich einen Hinweis auf ein "Ozeanum in der Zentralschweiz, das in Kürze eröffnet werden soll". Weiss jemand, wo und wann? Vielleicht kann ich das noch mitnehmen, wenn ich im August die Schweizer Zoos besuchen werde...
(10.06.2014, 10:45)
Jolantha Belik:   Ups, der Kleine heißt natürlich Fu Hu aka Quan Hu und nicht Fu Fu aka Quan Hu :-)
(26.08.2013, 15:31)
Jolantha Belik:   @Frank Albrecht: Schon mal auf die Idee gekommen, dass Salzburg in der Zwischenzeit eine neue Geparden-Anlage bekommen hat? Ergo ist die Aufregerei wegs der Salzburger Geparden eine ziemliche Farce.
Und die Wiener Orangs, bitt schön, des is a Uraltgschicht, des koa Schweindi mehr interessiert. Da gäbe es schon andere Dinge, über die man sich Gedanken machen sollte. Mit wiederkauten Statistiken kommt man da allerdings nicht allzu weit.

Übrigens, ich bin echt net kleinlich, aber das ist ein absoluter Nonsense, was man bez. der Wiener Pandas auf der Website von ENDzoo zu lesen bekommt:

--- Zitat Anfang ---

(...) Panda-Zuchtstation Chengdu (wohin die älteren Brüder des aktuellen Nachwuchs verbracht wurden)

--- Zitat Ende ---

Wieso ist es so schwer zu kapieren, dass Yang Yang und Long Hui WOLONG-Pandas sind, ergo haben sie nichts mit Chengdu zu tun, null, niente, nada! Im Übrigen, Fu Long lebt seit Monaten in Langzhong und Fu Fu aka Quan Hu in Jinan, beide Zoos, die ah nix mit Chengdu zu tun haben ...
(26.08.2013, 12:24)
Oliver Müller:   @Frank Albrecht:
Jetzt haben Sie meine Frage nach der Mitgliederzahl aber noch nicht beantwortet, Herr Albrecht.
Und was Ihre Qualifikation angeht: nichts für ungut, aber verstehe ich Sie richtig, dass Sie die Frage nach einen speziellen fachlichen Ausbildung verneinen? Und trotzdem sind Sie Gutachter beim Ministerium? Alle Achtung!
(26.08.2013, 11:57)
Oliver Müller:   @Jennifer: Natürlich hat Herr Albrecht jedes Recht der Welt, sich hier zu äußern, so lange er damit nicht gegennGesetze verstößt! Ich finde nur, wenn man kräftig austeilt in alle Richtungen, dann sollte man auch mal einstecken können. Und wer so kritisch schreibt, der sollte auch mal selbst ein paar kritische Fragen vertragen!
(26.08.2013, 11:45)
Frank Albrecht:   @Jolantha Belik - Auf unserer Homepage sind bereits einige Punkte zu beiden Zoos. U.a. Orang in Wien oder Geparden in Salzburg. Weitere Kritik folgt demnächst. Also immer mal wieder reinschauen.
(26.08.2013, 09:21)
Jolantha Belik:   Kommen wir bitte wieder zurück zu Wien und Salzburg, Frank, was ist bei diesen beiden Zoos nicht ok?
(24.08.2013, 09:24)
Frank Albrecht:   @Holger Wientjes - Ist schon interessant, dass sie mich auffordern einen Schritt in ihre Richtung zu machen, während sie vehement ignorieren dasselbe zu tun. Und es kann nicht immer darum gehen "jemand zu gewinnen". Ich gewinne Sie doch mit Sicherheit auch nicht, dennoch führe ich eine Diskussion mit ihnen. Machen sie das einmal auf einem Tierrechtskongress zum Thema Zoo. Auch eine persönliche Wertung (wie "verlogen") bleibt eine persönliche Wertung und muss grundsetzlich nicht mit ihrer Meinung einhergehen. Bärenkurator Sicks vom Tierpark Berlin behauptete gestern gegenüber der Presse auch, dass Eisbärin AIKA und TROLL keine Verhaltensstörungen zeigen.
(24.08.2013, 07:23)
Frank Albrecht:   @Gerhard Joerres - Sie wissen so einiges nicht, wie ich immer wieder feststellen muss. Auch das das Eisbärenzuchtbuch schon immer fehlerhaft war.
(24.08.2013, 07:14)
Jennifer Weilguni:   Diese Diskussionen hatten wir doch schon so oft und sie führen niemals irgendwo hin.

Im Netz habe ich folgende Anekdote gefunden, die ich zu dieser Diskussion recht passend finde:

Stellen wir uns mal vor, in der Mitte eines Tisches befände sich ein Schachbrett. Auf der einen Seite säße Garri Kasparow, seines Zeichens ehemaliger Schachweltmeister. Auf der anderen Seite Gerold Taube, selbst bekennender Skeptiker des etablierten Schachspiels.

Taube behauptet, daß Weiß durch geschicktes Spiel grundsätzlich jede Schachpartie gewinnen kann. Kasparow bezweifelt dies. Eine Testpartie zwischen Kasparow und Taube soll zeigen, wer von beiden recht hat.

Die Partie beginnt. Schon während des Eröffnungsspiels wird die Oberhand des mit Schwarz spielenden Kasparow ersichtlich. Taube zieht mit seinem weißen Springer von b1 nach e6.

Kasparow macht Taube darauf aufmerksam, daß dieser Zug nicht den Spielregeln entspricht und deshalb nicht gültig ist. Taube nimmt den Zug daraufhin zurück und zieht hierfür mit seinem Turm von a1 nach e6. Auch im weiteren Verlauf des Spiels spielt Taube immer wieder ungültige Züge.

Jetzt dürfte es dem einen oder anderen dämmern, wie diese Partie enden wird:

Entweder gibt Kasparow die Partie entnervt und kommentarlos auf, weil er erkennt, daß man mit Taube nicht Schach spielen kann. Taube gewinnt somit die Partie und sieht sich in seiner Behauptung, Weiß könne immer gewinnen, bestätigt.

Oder Kasparow spielt weiter und fordert Taube nach jedem ungültigen Zug irritiert auf, diesen zurückzunehmen und durch einen gültigen zu ersetzen. Im Verlauf der Partie entspannen sich langfädige und immer hitzigere Diskussionen über die Spielregeln des Schach, über Spielregeln ganz allgemein, über gesellschaftliche Normen, über Vernunft, den freien Willen, Gott und die Welt. Diskussionen, die letztendlich mit der Schachpartie und ihrem eigentlichen Ziel nicht mehr viel zu tun haben. Kurz bevor die Zuschauer von den Rängen springen und sich handgreiflich in den Disput einmischen, wird der ganze Saal vom Veranstalter geräumt.


Analysieren wir nun einmal, wo hier genau das Problem liegt und weshalb die Schachpartie von Anfang an zum scheitern verurteilt war.

Obwohl Taube sich für Schach interessiert, ist er Schachskeptiker, d.h. er hegt Zweifel an den allgemein anerkannten Thesen des Schachspiels. Unter anderem vertritt er die Meinung, daß Weiß im Schach bei idealem Spiel den Sieg erzwingen kann. Die etablierte Lehrmeinung geht im Gegensatz hierzu davon aus, daß man im Schach durch ideales Spiel nur ein Remis erzwingen kann.

Ist das ein Problem? Nein. Jedermann darf Zweifel an einer etablierten Lehrmeinung äußern. Auch dann, wenn er sich selbst noch nicht mit Spieltheorie befaßt hat oder tausende von Partien gespielt hat. Zweifel dürfen immer und überall geäußert werden. Als professioneller Schachspieler sollte man sich die Zeit nehmen, ernsthaft auf die Zweifel einzugehen und sie zu klären.

Offensichtlich kennt Taube aber auch nicht alle Spielregeln des Schachs und spielt immer mal wieder einen Zug, der nach diesen Spielregeln nicht erlaubt ist.

Ist das ein Problem? Nein. Etwas nicht zu wissen, ist keine Schande. Und es kann auch von niemandem erwartet werden, gleich von Anfang an alles zu wissen. Und auch hier sollte sich der professionelle Schachspieler die Zeit nehmen, die bestehenden Wissenslücken ernsthaft aufzufüllen.

Das echte Problem dieser Schachpartie ist, daß Taube sich (aus welchen Gründen auch immer) auch dann nicht an die etablierten Regeln des Spiels hält, nachdem man mehrfach versucht hat, sie ihm zu erklären. Unter diesen Bedingungen ist es schlicht nicht möglich, eine regelkonforme Schachpartie zu spielen. Und somit ist es auch möglich, der ursprünglichen Frage, nämlich ob Weiß durch ideales Spiel einen Sieg erzwingen kann, auf konstruktive Art und Weise nachzugehen.


Und vielleicht können wir jetzt einfach diesen Thread wieder für das nutzen, für das er eröffnet wurde - für den Austausch von Erfahrungen Zooreisender, die die Schweiz und Österreich besucht haben.
(23.08.2013, 10:26)
Gerhard Joerres:   Da Frank Albrecht nicht gewillt ist auf Österreich und die Schweiz einzugehen, wäre es besser auf Tierrechtler weiterzumachen.

Bei Säugetiergutachten mitgewirkt?? Gar nicht gewusst das ENDZoo ein Vertreter in diesem Gremium ist? Kommen die Anderen fachlich nicht weiter, so das sie Unterstützung brauchen? Jetzt kann ich einige Passagen besser verstehen. Schade das in diesem Gremium offensichtlich solche Laien sitzen
(22.08.2013, 19:50)
Holger Wientjes:   So einen Vortrag zu verhindern, halte ich für den falschen Weg. Jeder sollte sich das anhören und dann seine eigene Meinung bilden können.

Da Sie die Wortwahl anderer als verlogen und falsch bezeichnen, bleibt doch nur der logische Umkehrschluss, dass Sie Ihre für richtig halten, oder ?!
Fänden Sie es nicht auch viel sinnvoller und zweckgerichteter, hier mal einen Schritt auf die andere Seite zuzugehen ? Muss doch irgendwie frustrierend sein, immer wieder die gleichen Fehler zu machen und so niemanden für sich gewinnen zu können.
Aber dass Ihnen das nicht möglich ist, hatte ich ja schon -und es war nicht schwierig- ein paar Beiträge zuvor vorhergesagt. Versuchen Sie doch einfach mal, mich von Ihrer Sichtweise durch wohlgemerkt schlüssige Argumente zu überzeugen. Wäre doch auch für Sie sicherlich ein tolles Gefühl, etwas bewirkt zu haben.
(22.08.2013, 18:12)
Frank Albrecht:   @Holger Wientjes - "...ich ...die einzig wahre Wortwahl"? Wo steht das? Es ist meine Meinung. Was sie daraus machen ist ihre freie Sichtweise. "Gefängnis-Inassen" ist eine gebräuchliche Wortwahl. Wieso nehmen Sie sich in Anspruch, "ihr Tipp" sei der "richtige" um "etwas zu erreichen"?
Passiv (Zookunft-Tagung) ist witzig, da ich bereits schon einmal für einen Vortrag vorgesehen war und "Zoodirektoren" diesen verhindert haben. Und so passiv ist er grundsätzlich auch nicht, da ich durchaus auch konstruktive Gespräche mit Zoo-Speziesisten führe.
(22.08.2013, 17:23)
Joshua Förg:   @ Frank Albrecht - Ich würde mich immer noch unabhängig von dieser Diskussion über eine Ausführung der unten angedeuteten haltungstechnischen Mängel in Wien und Salzburg freuen!
(22.08.2013, 12:27)
Holger Wientjes:   Sie nehmen übrigens für sich selbst in Anspruch, die einzig wahre Wortwahl zu treffen... ! Sollte man sich nicht wenigstens auf offizielle Definitionen einigen, wie sie in Lexika oder im Duden stehen, um überhaupt die Voraussetzungen für eine Diskussion zu schaffen bevor man sich seine eigene Welt schafft ?? Nur ´mal so als Tipp, um jemanden auch zu erreichen...
(22.08.2013, 10:21)
Holger Wientjes:   Ach, es ist nicht immer schön recht zu haben... ;-)

Zu welchem Konsenz kamen Sie denn bei der Teilnahme (passiv ?) an der Tagung ?
(22.08.2013, 10:16)
Frank Albrecht:   @Wientjes - Die einen sehen in den Gefangenen von Guantanamo auch keine Insassen und keine Menschenrechtsverletzungen. Andere meinen nichtmenschliche Tiere in den Zoo-Gefangenen seien keine Insassen sondern "sie lebten in menschlicher Obhut". Andere benutzen im Zusammenhang mit TierrechtlerInnen gern Wörter wie "radikal" und "fundamentalistisch" um eine ethisch hoch motivierte Lebenseinstellung zu kriminalisieren. Warum also soll ich, als Antispeziesist, in ihren speziesistischen Sprachgebrauch verfallen?
Ich mache mich unglaubwürdig. Das wäre so, als wenn Amnesty International den Sprachgebrauch des chinesischen Unrechtsregimes verwenden würde. Also völlig absurd.
Warum soll ich also mit einem verlogenen und falschen Wortgebrauch Menschen für Tierrechte überzeugen. Und ich bin auch beim Thema Zoo-Gefangenschaft in bezug auf Tierschutzfragen mehr als konsenzfähig. Siehe meine Teilnahme bei "Zookunft-Tagungen" oder meine kleine Mitarbeit bei der Erarbeitung des "Neuen Säugetiergutachten".
(22.08.2013, 09:51)
Holger Wientjes:   Nun, ein Studium brauch man sicherlich auch nicht, um im Zusammenhang mit Tierhaltung die korrekten Fachtermini zu verwenden ! Und da wir hier nicht über Strafgefangene oder sich in Verkehrsmitteln befindliche Personen sprechen, sollte das doch möglich sein, oder ? Wäre vielleicht auch in Ihrem Interesse, denn Sie wollen doch sicher mit Ihren Argumenten andere Menschen überzeugen. Schafft man aber sicherlich besser, wenn man konsenzfähig ist und nicht von Beginn an blockiert. Sie werden das gleich sicher bestätigen, in dem Sie antworten, dass ich falsch liege... ;-) Aber ich täusche mich in dem Fall gerne !
(21.08.2013, 11:28)
Frank Albrecht:   @Oliver Müller - Was haben die Auswertung der Insassen-Freiräume (siehe mein Einwand) mit irgendeinem Befähigungsnachweis zu tun? Man nehme ein Messgerät oder diverse Internetprogrammen, ermittle die Gehegegrößen und vergleiche Sie mit der Tierhaltungsverordnung. Bräuchten Sie hierzu ein Studium?
(21.08.2013, 10:14)
Jennifer Weilguni:   @Oliver Müller:
Ohne irgendjemanden in Schutz nehmen zu wollen, muß ich doch sagen, daß Herr Albrecht das selbe Recht hat, sich positiv oder negativ zu zoologischen Einrichtungen äußern darf. Er hat in etwa die selbe Qualifikation, wie die meisten anderen Schreiber hier im Forum auch und solange sich hier alle respektvoll benehmen und sich konstruktiv austauschen, finde ich, daß hier alle Meinungen geäußert werden dürfen.


(20.08.2013, 19:01)
Oliver Müller:   Ach, Herr Albrecht, Sind Sie auch mal wieder hier! Ich hatte schon gedacht, Sie beehren uns nicht mehr mit Ihren Kommentaren!
Ich hätte da mal zwei Fragen an Sie:
1.) Wie viele Mitglieder genau hat eigentlich Ihre Organisation, ich kann darüber im Netz nichts finden und habe immer den Eindruck, dass Sie das einzige Mitglied sind.
2.) Welche Qualifikation genau befähig Sie dazu, hier und anderswo die Haltung von Zootieren zu beurteilen? Sind sie gelernter Zootierpfleger? Biologe? Zootierarzt? Ich meine, wer so offensiv wie Sie Sellungnahmen abgibt, der hat doch sicherlich eine sehr umfangreiche, wissenschaftlich fundierte Ausbildung absolviert, oder?
(19.08.2013, 11:58)
Holger Wientjes:   Oh, wird wieder lustig hier... :-)
(18.08.2013, 10:45)
Joshua Förg:   @ Frank Albrecht - Da ich Salzburg und die Tierwelt Herberstein nicht kenne - wo liegen denn die angesprochenen Mängel in der Tierhaltung? Ich habe bisher speziell bei Salzburg nur positive Kritik lesen können.
(18.08.2013, 10:02)
Frank Albrecht:   @Oliver Müller - Dass sie Schönbrunn und Salzburg der Tierwelt Herberstein vorziehen kann ich angesichts der viel größeren Freiräume für die Insassen in Herberstein überhaupt nicht nachvollziehen. Und die teils erheblichen Mängel habe ich bei ihren Ausführungen auch kaum nachlesen können, wovon es mehr in den einzelnen Einrichtungen als genug gibt. Trotz Tierhaltungsverordung!
(18.08.2013, 09:50)
Jolantha Belik:   ad Linz: heuer gab es zum 2. mal Nachwuchs bei den Roten Pandas!

ad Herberstein: Mitte Juli 2013 wurde die neue Anlage für Rote Pandas (die ersten in der Steiermark!) und Muntiaks eröffnet

ad Salzburg: ja, die Jaguar-Anlage sollte schon im Sommer 2012 fertig sein, ihre beiden Jaguare Sir William und Bonita sind seit über zwei Jahren in Wien eingestellt. Allerdings sind ihnen Geparde ausgebüxt, so mußte der Bau einer neuen ausbruchsicheren Gepardenanlage vorgezogen werden.
(18.08.2013, 00:46)
Oliver Müller:   Zurück gekehrt von meiner Zooreise durch Österreich, möchte ich euch einige Neuigkeiten berichten und ein paar Eindrücke schildern. Eine detaillierte Beschreibung der besuchten Zoos erspare ich mir: ich gehe davon aus, dass die Hartgesottenen unter euch die Zoos kennen und für alle anderen gibt es ja ausführliche Beschreibungen unter www.zoo-infos.de bzw. im Buch „Abenteuer Zoo“.

Am besten gefallen hat mir erwartungsgemäß der Tiergarten Schönbrunn in Wien. Dieser wunderschöne Zoo trägt den Titel „Bester Zoo Europas“ meines Erachtens völlig zu recht. Hier bleibt wirklich kein Wunsch offen, weder beim Tierbestand, noch bei der Gestaltung der Anlagen und auch nicht beim Service. Leider war ich an einem Sontag bei herrlichem Wetter dort, gleichzeitig mit gefühlt einer Million anderen Menschen. Der Österreicher an sich hält sich ja gern für höflicher als den Deutschen: aber im Drängeln, Schubsen und Im Weg stehen sind zumindest die Wiener genau so gut wie wir. Zur Zeit wird eine neue Eisbärenanlage direkt neben den Gehegen der Robben und Pinguine gebaut – man darf gespannt sein, die Ausmaße sind gewaltig.

Naturgemäß einen Platz dahinter landet der viel kleinere Zoo Salzburg (obwohl ich persönlich kleinere und mittlere Zoos ja fast lieber mag als die ganz großen). Auch hier wunderschöne, liebevoll gestaltete Anlagen und ein ausgewogener Tierbestand. In Kürze wird das neue Jaguarhaus eingeweiht, das auch Pumas, Alligatoren und Riesenschlangen beherbergen wird – da war ich leider ein paar Tage zu früh. Immerhin steht in den o.g. Quellen, alles sei schon seit Mitte 2012 fertig. Besonders erfreut haben mich die vielen Großkatzen, einige leider, ebenso wie die Mähnenwölfe, in der unsichtbaren Farbvariante.

Dicht gefolgt wird der Zoo von der Tierwelt Herberstein. Hier zeigt sich, wie man ohne millionenteure Prachtbauten einen wunderschönen Zoo mit interessantem Tierbestand in großen, naturnahen Gehegen gestalten kann. Das neue Südamerikahaus ist sehr schön geworden In 2013 soll eine Waschbärenanlage folgen. ACHTUNG: Unbedingt Zeit nehmen sollte man sich auch für Schloss und Museum, so dass ein ganzer Tag für einen Ausflug nach Herberstein nicht übertrieben ist.

Allen drei Zoos ist übrigens gemein, dass sie eine für Zooverhältnisse sehr gute Gastronomie haben!

Dies gilt leider nicht für den Zoo Schmiding, der nicht über das übliche Zoo-Drei-Gang-Menü aus Pizza, Pommes und Eiscreme hinaus kommt, ergänzt noch durch Massen von Zuckerzeug in giftigen Farben. Er landet für mich weit hinter den drei Spitzenreitern – und das nicht nur wegen dem Essen. Nach einem von außen hypermodern aussehenden Eingangsbereich kommt nicht mehr viel. Auf mich wirkt der Park irgendwie einerseits wie „noch nicht fertig“, andererseits schon wieder ziemlich vergammelt. Die Gehege sehen meist aus, als hätte man einfach ein Stück Fläche eingezäunt und ein paar Tiere drauf gesetzt. Ganz nett fand ich allerdings die Präparate im Athropodium, die Urzeit-Tier- und Dinosaurier-Modelle im Aquazoo und die wieselflinken Gürteltiere, die man ja sonst kaum mal wirklich zu sehen bekommt.

Nett waren auch der Tierpark in Haag (viele Großkatzen - hier wird gerade eine neue Löwenanlage gebaut, ich vermute, die Tiger beerben dann die Löwen oder bekommen ebenfalls noch einen Neubau) und das Haus des Meeres, wenn auch beides ohne echte Sensationen.

Der Wildpark Altenfelden ist nicht schlecht und hat einen beachtlichen Tierbestand, leidet aber ein wenig darunter, dass man viele Tierarten in den riesigen, z.T. stark bewaldeten oder stark vom Besucher weg abfallenden Gehegen kaum zu Gesicht bekommen wird. Neu im Bestand sind wohl Rotluchse und (ebenfalls unsichtbare) Rohrkatzen.

Der Tiergarten Walding ist eigentlich eher ein Bauernhof mit Tierasyl für Exoten. Alles ist sehr beengt, viele Gehege dürften bzgl. Größe gerade eben so die Mindeststandards erfüllen, sind aber dafür ausgesprochen gut gestaltet. Die asiatische Elefantenkuh „Mary“ ist übrigens gestorben, so dass „Bimbi“ jetzt wohl die einzige Asiatin Österreichs ist.

Last but not least habe ich noch den Zoo Linz besucht, der offensichtlich seit kurzem in ÖZO, und VDZ Mitglied ist, was ich gar nicht wusste. Hier ist man in einer oder eineinhalb Stunden locker durch, zeigt der Tierbestand doch nur wenige Arten, die man nicht auch in einer großen Zoohandlung bekommt. Immerhin wurden kürzlich Zebras und (unsichtbare) Nyalas angeschafft, das ehemalige Luchsgehege wird gerade für die Haltung von Kattas flott gemacht. Weitere Ergänzungen sind wohl geplant.

Sehr positiv fand ich auch, dass die drei erstgenannten Zoos einen aktuellen, schön gemachten Zooführer anbieten, alle übrigen (außer Altenfelden) zumindest Prospekte mit Wegeplänen im Angebot hatten. Krenglbach offeriert darüber hinaus noch gegen eine Spende von 1 Euro einen stark veralteten Zooführer (ca. 2002).

Noch nicht besucht habe ich den Alpenzoo Innsbruck, da er vom Rest Österreichs aus gesehen ziemlich „weit ab vom Schuss“ liegt. Hier wird bei meiner nächsten geschäftlichen Reise nach München ein Abstecher folgen.


(16.08.2013, 21:18)
Sacha:   Zumindest zu drei der Schweizer Zoos kann ich etwas aus eigener Erfahrung sagen:

1. Plättlizoo in Frauenfeld ist ein kleiner Privatzoo, gegründet von einem ehemaligen Raubtierdompteur. Gehege mehrheitlich klein und nicht gerade modern (um es mal nett zu formulieren), Tierbestand auch eher klein und keine Raritäten.
Bei meinem letzten (und einzigen) Besuch vor 15 Jahren war das Tigergehege eine alte Bauernscheune und die Schimpansen hinter Maschengitter wurden durch die Besucher gefüttert (hier gab es natürlich dann auch schon Bissunfälle).
Kurz: Nicht zu empfehlen.

2. Zoo Al Maglio
Im Süden der Schweiz (Tessin). Ohne Pkw ein wenig umständlich dahin zu gelangen. Vor allem Raubtiere und Primaten, aber nichts, was man nicht auch anderso in der Schweiz und Deutschland sehen könnte. Landschaftlich interessant, da mediterran, aber viele Gehege veraltet. Insgesamt kleine Anlage.
Kurz: Lohnt sich nur, wenn man ohnehin in der Nähe ist.

3. Knies Kinderzoo in Rapperswil. Kleine, aber feine Anlage, die - der Name sagt es - vor allem auf die Interessen der kleinen Besucher zugeschnitten ist. Tieranlagen aber insgesamt gut. Der private Zoo (gehört dem Zirkusunternehmen Knie) ist in der Schweiz eine feste Grösse und sehr beliebt. Demnächst wird eine neue Elefantenanlage gebaut.
Als Zoofan hat man den kleinen Zoo in gut einer Stunde gesehen (ausser man schaut sich zusätzlich noch die - im internationalen Vergleich eher durchschnittliche - Robbenshow an). Gute Zuchterfolge mit Rothschildgiraffen. Raritäten Mangelware. Früh eintreffen, da Parkplätze schnell besetzt sind. Fahrzeit von Zürich bis zum Kinderzoo 50 bis 60 Minuten. Auch gut über Bahnhof Rapperswil erreichbar (Zu Fuss etwa 6 - 10 min).
ACHTUNG: Zoo ist über den Winter geschlossen!
Kurz: Insgesamt lohnenswert. Bei Fragen ungeniert an den Direktor wenden (Herr Sinniger ist sehr nett und hat sein Büro in einem alten Zirkuswagen direkt im Zoo).

Tonis Zoo in Rothenburg ist flächenmässig ebenfalls sehr klein, zeigt für seine Grösse aber einen ansprechenden Tierbestand. Die Gehege sollen nach Erzählungen von Bekannten sehr gepflegt, aber eher klein sein.

Sikyranch Cremines. Rühmte sich, die ersten Weissen Tiger der Schweiz in seinem Besitz zu haben (was eigentlich schon alles sagt). Steht oft im Visier des Schweizer Tierschutz (nicht zu verwechseln mit Tierrechtlern).

Ich weiss ja, dass Du nicht so auf einheimische Arten stehst. Trotzdem würde ich Dir, wenn Du ohnehin in Zürich bist UND VOR ALLEM GENÜGEND ZEIT hast, den Wildpark Zürich in Langenberg am Albis empfehlen. Zwar nur sehr wenige Tierarten, die aber in wunderbar natürlichen und grosszügigen Gehegen.
Ausserdem gibt es in der Westschweiz (Romandie) für Terrarienfans zwei gute Vivarien, einmal in Lausanne und einmal (als Teil des Zoos, der aber ansonsten praktisch nur europäische Wildtiere zeigt) in La Chaux-de-Fonds. Ansonsten wie schon gesagt Servion mit Zoo und Troparium.
(04.03.2013, 12:26)
Oliver Müller:   Herzlichen Dank an alle für die bisherigen Tipps!
War auch schon mal jemand in einem der folgenden Tierparks und kann dazu etwas sagen?
Österreich:
- Raritätenzoo Ebbs
-Tiergarten Walding
-Tierpark Stadt Haag
Schweiz:
-Plättlizoo Frauenfeld
-Tonis Zoo Rothenburg
-Sikyranch Cremines
-Zoo Al Maglio
-Knies Kinderzoo Rapperswil

Danke vorab!

(03.03.2013, 20:42)
WolfDrei:   Hier ein Schneeschafweibchen aus Moskau. Nach Aussagen waren auch kapitale Böcke nach Moskau gekommen, die aber nur kurze Zeit überlebten.
(20.02.2013, 21:34)
David Heger:   Zur Masoala-Halle in Zürich: Jeden Samstag gibt es um 10:30-11:30 kostenlose Führungen über die Erlebniswege (ohne Voranmeldung) -> siehe im Veranstaltungs-Kalender auf der Zoo-Homepage. Dauert wenn ich mich richtig erinnere rund 30 min.
(20.02.2013, 21:10)
WolfDrei:   Ich kann auch nur mit dem Schneeschaf aus Dresden "dagegenhalten", habe aber noch einige Dias aus Moskau von etwa 1974 - nur Schafe, die alle (2 Tiere) gehörnt waren.
(20.02.2013, 11:02)
Michael Mettler:   Wenn in einem Wildpark noch Nachfahren von Importen aus Zeiten des Großtierhandels existieren sollten, würde ich das nicht mal für so ungewöhnlich halten. Schließlich gibt es ja auch noch Sibirische Steinböcke oder Altai-Marale in Wildparks. Ebensowenig ist auszuschließen, dass Schafmischlinge mit wirklichem Schneeschaf-Anteil aus irgendeinem dieser Importe hervorgegangen sein könnten, so wie ja selbst in manchen Zoos auch noch Steinbockmischlinge gezüchtet wurden.

Was mich auf dem Foto in der ZTL stutzen lässt, sind neben der Hornlosigkeit des einen Tieres (Schneeschafweibchen sollen gehörnt sein) Länge und Haltung der Schwänze. Ich habe zwar noch nie ein Schneeschaf in natura gesehen, aber auf den im Web gefundenen Fotos (die allerdings erwachsene Tiere zeigen) sehen die Schwänze ebenso kurz aus wie bei anderen Wildschafen, und bei denen werden sie gemeinhin eng an die Hinterfront angelegt getragen statt abgespreizt oder "hinterher wehend". In diesem Punkt wirken die beiden Tiere auf dem ZTL-Foto auf mich eher wie Hausschafe.

Vielleicht ist das ja ein ähnlicher Fall wie mit den angeblichen Polarwölfen: irgendwann nach Phänotyp nachbestimmt und das vermeintlich Treffendste genommen....
(20.02.2013, 08:58)
Karsten Vick:   Zu diesen Schneeschafen in Altenfelden hab ich immer noch keine rechte Meinung und ihre Herkunft würde mich auch interessieren. Es gab sie schon bei meinem einzigen, damals eher zufälligen Besuch 1995. Ich habe allerdings kein Foto gemacht und auch nie eins gesehen, bis dann doch eins in der ZTL auftauchte.
Also mit den Schneeschafen, die in Dresden lebten haben sie keine Ähnlichkeit und sie sind wohl auch keine Dallschafe, denn das war immer meine Vermutung dazu, nachdem Dresden verkündete, die einzigen Ovis nivicola in Deutschland zu haben.
(19.02.2013, 23:02)
WolfDrei:   @Markus R: Richtige Schneeschafe? Ovis nivicola?-auch wenns in der ZTL steht - woher kommen die ?
(19.02.2013, 19:33)
Markus R.:   In Salzburg ist sowohl der Zoo als auch das Haus der Natur unbedingt zu empfehlen. Der Zoo besticht vor allem durch seine einmalige Lage, das Haus der Natur ist eines der umfangreichsten Naturkundemuseen in Mitteleuropa mit einigen zoologischen Schmuckstücken (v.a. im Terrarien- und Aquarienbereich). Als besuchenswerte Kleinzoos würde ich auch noch Linz und Wels sehen (beide unweit von Schmiding). Ersterer bietet mit dem Tropenhaus und dem Haus der Artenvielfalt zwei nette Warmhäuser, letzterer weit eine für einen Kleinzoo erstaunliche Vielfalt an Vögeln und kleineren Primaten auf. Zwar ein Wildpark aber einer mit zahreichen Exoten befindet sich in Altenfelden (zwischen Linz und Passau). Im Bestand sind unter anderem Geparden, Pumas, Sambarhirsche, Markhore und Schneeschafe!
(19.02.2013, 18:36)
WolfDrei:   @Oliver Müller: Noch ein Nachsatz zum Zoo Zürich: das eigentliche Highlight ist natürlich die Masoala-Halle. Bei der hervorragenden Entwicklung der "Botanik" sind Sichtungen schwer, zumal der einzige Besucherweg (vom Zooteil aus gesehen) links etwa nur ein Viertel Sichtfreiheit umfaßt , die restlichen drei Viertel sind durch Vegetation abgedeckt. Es gibt aber Sonderführungen, die mit wenigen Besuchern in den Busch gehen. Ich weiß aber nicht, ob die auf Sonderanmeldung oder nach festem Termin gemacht werden. Mehr zu sehen gibt es auch zu den Fütteringszeiten. Außerdem gibt es "Ranger" auf dem Hauptweg, die dem Besucher Tiere zeigen - auch auf Hochdeutsch (Sacha entschuldige - als Du Schwytzerdeutsch sprachst, habe ich Bahnhof verstanden). Gesehen habe ich in 2 Stunden: Aldabraschildkröte, Bernierente, Zwergglanzente, Hammerkopf, Madag.-Weber, Mad.-Turteltaube. Riesengecko, Pantherchameleon, Jassana, ab und an einen Scmetterling, 1 Roten Vari. Gerade bei den Vögeln gibt es noch einige Spezialitäten (Walsrode hatte / hat sie natürlich auch), Mauskmakis und Fettschwanzmakis sieht man natürlich nicht.
(19.02.2013, 11:05)
André Haubrich:   Ich kann dir definitiv das Haus der Natur in Salzburg empfehlen!
Es hat einen sehr interessanten Reptilienbestand (wohl die meisten Giftschlangenarten, die ich bisher gesehen habe) und außerdem auch einen Aquarienteil, zwar nicht mit sehr großen Highlights im Bestand, aber in sehr ansprechenden Aquarien.
Weiterhin ist auch der Rest sehr interessant, die Ausstellungen sind klasse gemacht und zu vielfältigen Themen, besuch dazu bei Interesse mal die Website.
Ich denke, es sollte auch funktionieren, das mit dem Zoo an einem Tag zu kombinieren, wobei ich beides an verschiedenen Tagen besucht habe und im Haus der Natur mehr Zeit verbracht habe und es dem Zoo bei knapper Zeit sogar vorziehen würde.
(11.02.2013, 09:25)
Oliver Müller:   Danke bis hierher! Hat auch jemand Tipps für Ösi-Land? ;-)
(09.02.2013, 12:55)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Na ja, ganz so lange vielleicht nicht - die meisten der aufgeführten ehemaligen Arten gab es noch bis in die 80er Jahre hinein. Nasen- und Kleideraffen habe ich bei meinem Erstbesuch 1981 noch angetroffen (letztere damals gerade mit Jungtier), daneben auch Adolf-Friedrich-Stummelaffen (dito). Aber es stimmt schon: Auch noch für die Verhältnisse vor 30 Jahren hatte Basel einen exquisiten Artenbestand. Allerdings kann der Zoo (außer natürlich durch eigene Zuchterfolge) nichts dafür, wenn einige dieser damaligen Besonderheiten heute von Zoofans nur noch unter "Sonstiges" abgehakt werden, weil sie inzwischen weit verbreitet sind....

Bei meinen ersten Besuchen in Basel hatte ich immer um die sechs Stunden Zeit, weil die Zugfahrpläne bei der Anreise aus Norddeutschland nicht mehr zuließen. Selbst ohne längere Beobachtungen bei einzelnen Tierarten war das damals nur zu schaffen, indem ich den Aquarienbereich im Vivarium mehr oder weniger links liegen ließ, im Terrarienbereich nur den spektakulären Arten Beachtung schenkte und mich ansonsten auf die Säuger und Vögel als meine bevorzugten Gebiete konzentrierte. Wenn man sich aber auch für Gehegegestaltung usw. interessiert (das ging mir damals noch weitgehend ab), würde ich für einen Erstbesuch tatsächlich einen ganzen Tag ansetzen - man darf sich nicht von der relativ geringen Fläche des Zoos täuschen lassen.
(08.02.2013, 09:24)
WolfDrei:   Ok, Zollifreund, in dem Sinne bin ich auch ein “Japaner”, nur , dass ich keine Kuckucksuhr kaufe sondern Zooführer - wenn es sie noch gibt . Als Artensammler ist man ja über Tierbestände durch die Zootierliste bestens informiert, Zoopläne gibt es abrufbar genügend. Und da ich z. B. Sifakas und fast alle anderen Lemuren seit 32 Jahren kenne, habe ich in Mulhouse von dem Sifaka-Einzeltier auch nur ca 5 Aufnahmen gemacht.

Aber es stimmt - bei einem Erstbesuch in Basel und Mulhouse sind 4 Stunden nicht ausreichend. Allerdings kenne ich seit Jahren Mulhouse sehr gut, Basel ausreichend - und die “hohe Zeit” vom heutigen Zoo Basel (bei allem Respekt) liegt ja (OK, Sacha, das Vivarium ist Klasse. Und im Unterschied zu Zürich von “damals” und heute) 40-50 Jahre zurück, wenn ich an die Erstzuchten und die wenigen damaligen Haltungen in Europa denke: Panzernashorn, Gorilla, Zwergflußpferd, Brillenbär, afrikanischer Elefant, Bongo, kleiner Kudu, Somaliwildesel, “Zwerg”siamang, Kleideraffe, Nasenaffe, Wollaffen, Schuhschnabel, Brückenechse und und..Da hätten 4 Stunden nicht gereicht!

(07.02.2013, 22:22)
Carsten Horn:   Ich würde für Basel und Zürich auch jeweils einen Tag einplanen. Dann solltest Du Dich nur vorher informieren, wo Du parken kannst, die Parkplätze vor den Zoos sind jeweils auf 6 Stunden befristet, ist ein bissel nervig, zwischendurch rauszulaufen um den Parkautomat zu füttern... Das ist glaub ich Schweizer Spezialität, in Bern und Goldau hat man dasselbe Problem, wobei hier die 6 Stunden reichen... Vorbildlich hab ich Gossau in Erinnerung, Parken umsonst und keine Befristung...
(06.02.2013, 21:46)
zollifreund:   @Oliver: für Zürich und Basel würde ich auf jeden Fall einen ganzen Tag einplanen. Auch in Mulhouse sind sehr schnell ein paar Stunden rum.
Basel und Mulhouse an einem Tag zu besuchen ist für mich( bei allem Respekt ) vergleich mit dem Programm von Japaner auf Europareise: bitte macht kurz ein Foto und kauft eine Kuckucksuhr und dann aber wieder ab in den Bus... :-)
(06.02.2013, 21:33)
Oliver Müller:   Wow, danke!

@Sacha: Ich komme aus Bonn, also ganz aus dem Westen.

Wie lange sollte ich denn für die Zoos einplanen? Ich war jetzt für Basel und Zürich von je 6-8 Stunden ausgegangen, wie auch Sheridan empfiehlt...
(06.02.2013, 20:36)
Michael Mettler:   Und: Wie schon mehrfach in diesem Forum erwähnt, ist es ratsam, nach Mulhouse UNBEDINGT eigene Verpflegung mitzunehmen, wenn man im Zoo nicht verhungern und verdursten will.... ;-)
(06.02.2013, 17:38)
Carsten Horn:   Wenn Basel und Mulhouse, dann zuerst nach Basel, dann sollte man auf dem Parkplatz direkt vor dem Zoo auch was kriegen... Macht auch Sinn, weil Basel früher öffnet...
(06.02.2013, 16:35)
Sacha:   Da gebe ich MM und WolfDrei recht: Von Basel ist es nicht weit nach Mulhouse. Von Zoopforte zu Zoopforte in geschätzten 45-50 min. zu schaffen. Allerdings ist Mulhouse bis auf die beiden Affenhäuser ein reiner Schönwetterzoo. Falls man noch NIE im Zoo Basel war, würde ich mir Mulhouse für ein anderes Mal aufsparen, zumal man im Vivarium des Zolli schnell mal einige Zeit "verliert".

Uebrigens @Oliver: Meine Tour-Empfehlung kam unter der Annahme zu Stande, dass Du aus der Mitte Süddeutschlands in die Schweiz fährst. Kommt man vom Südwesten, ist natürlich Basel (und vorher Mulhouse), aber dann Gossau, Zürich, Kerzers, Bern die beste Reihenfolge. Kommt man vom Südosten, dann empfehle ich zuerst den am weitesten weg liegenden zu besuchen und sich dann "zurückzuarbeiten" (also Kerzers, Bern, Basel, Zürich, Gossau).

Und rechne zwischen Bern-Zürich mit Stau!!!!
(06.02.2013, 16:30)
WolfDrei:   Basel und Mulhouse (30 km Entfernung) kann man sogar an einem Tag mit je 4 Stunden schaffen, das einzige Problem ist in Basel der Parkplatz am Zoo selbst - oder besser am Bahnfof unterirdisch - von dort sind es 10 min Fußweg zum Zoo. Sacha, Ist das anders geworden?
(06.02.2013, 16:10)
Michael Mettler:   Auch wenn es in einem anderen Land liegt: Mulhouse ist so nahe an Basel gelegen, dass es sich lohnen würde, den dortigen Zoo in eine Schweiz-Tour mit einzubeziehen.
(06.02.2013, 15:06)
Sacha:   Für die Schweiz hast Du Dir die wichtigsten schon herausgesucht. Empfehle folgende Reihenfolge: 1. Zoo Basel, 2. Dählhölzli Bern, 3. Papillorama Kerzers, 4. Zoo Zürich, 5. Walter Zoo Gossau.
Sehenswert vom Artbestand her wären zudem das Vivarium Lausanne und der Zoo Servion mit Troparium Servion (liegen direkt nebeneinander, sind aber inzwischen zwei eigenständige Betriebe). Diese Anlagen würde ich aber nur besuchen, wenn Du wider erwarten mehr Zeit zur Verfügung hast. Ausserdem ist Servion nur umständlich und zeitraubend mit den ÖV zu erreichen und mit dem Auto war es im Vor-Navi-Zeitalter auch nicht immer einfach.
(06.02.2013, 11:25)
Oliver Müller:   P.S.: Wildparks finde ich nicht so spannend, muss ich dabei noch ergänzen. Für ein paar Standard-Hirsche und Wildschweine würde ich ungern so weit fahren...
(05.02.2013, 19:17)
Oliver Müller:   P.S.: Wildparks finde ich nicht so spannend, muss ich dabei noch ergänzen. Für ein paar Standard-Hirsche und Wildschweine würde ich ungern so weit fahren...
(05.02.2013, 19:17)
Oliver Müller:   Nachdem ich Deutschland jetzt "abgegrast" habe, möchte ich in diesem Sommer eine Zooreise durch Österreich und/oder die Schweiz machen.

Es sind jeweils die großen Zoos "gesetzt", d.h. in Österreich Innsbruck, Schönbrunn, Haus des Meeres, Schmiding, Salzburg, Herberstein, in der Schweiz Zürich, Basel, Bern, Gossau und Kerzers.

Meien Frage an die Österreicher und Schweizer im Forum und an diejenigen, die die Länder schon bereist haben: Welche der Kleinzoos und Tierparks gehören noch auf meine Liste, bei begrenztem Zeitbudget (ca. 1 Woche je Land)?

Ist natürlich auch immer eine Geschmacksfrage, aber was sind eure subjektiven Tipps?

Kriterien wären neben interessanten Arten (hier habe ich mich aber auch schon schlau gemacht) vor allem sehenswerte Anlagen bzw. Gesamteindruck ("schöne" Parks, gute Tierhaltung).
(05.02.2013, 19:14)

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