
| Oliver Müller: | Mitte September bin ich zum letzten Teil meiner Entdeckungsreise durch den Osten aufgebrochen: diesmal war McPomm das Ziel: Den Anfang mache Schwerin, ein schöner Tierpark, der mich vom Tierbestand her ein wenig an eine abgespeckte Variante von Dortmund erinnert, in einer schönen Wald- und Wasserlandschaft. Rostock war am nächsten Tag dran, hier hat mich besonders natürlich das neue Darwineum fasziniert, in dem ich locker zwei Stunden zugebracht habe. Aber auch der Rest des Zoos ist sehr sehenswert. Es gibt noch einige Altlasten (Bären, Elefanten usw.), die bekannt sind und an denen man arbeitet. Dann ging´s weiter in den Vogelpark Marlow. Dieser hat mir ausgesprochen gut gefallen wegen der liebevollen Gestaltung der gesamten Anlage. Der TIerpark Stralsund am Nachmittag war dann nicht ganz so nach meinem Geschmack, ein interessanter Tierbestand mit vor allem seltenen Haustierrassen zwar, auch mit Katzen (Löwen, Leoparden, Karakale, Ozelots u.a.) und Affen (sogar Schimpansen). Während die Neuen Anlagen für Großkatzen und Bären mir sehr gut gefallen haben, wirkt das Schimpansengehege recht trostlos und entspricht definitiv nicht mehr dem Standard, auch wenn es relativ neu ist. Es soll aber nun für 1,7 Mio. € eine neue Schimpansenanlage gebaut werden. Insgesamt wirkte der Zoo an vielen Stellen ungepflegt mit viel Unkraut, herum liegendem Holz, Zaunteilen usw. und die Wege sind teilweise durch schiefe und unterschiedlich hohe Betonplatten eher etwas für geübte Bergwanderer. Sehr schön waren dann wieder Meeresmuseum und Ozeaneum in Stralsund, wobei ich mir aus Zeitgründen im Wesentlichen nur die Aquarien angesehen habe. Schön fand ich auch den leider j.w.d. gelegenen Tierpark Ueckermünde, in dem das neue Haff-Aquarium fertig geworden ist. Alles in allem habe ich nach dem ich nun alle VDZ-Zoos im Osten und einige der kleineren Tierparks besucht habe den Eindruck, dass die Zoolandschaft im Osten reichhaltiger ist als im Westen (mehr Zoo pro Einwohner), aber auch dass die Zoos im Durchschnitt auf einem moderneren Stand sind. Es gibt noch einige wenige Altlasten, an denen aber meist gearbeitet wird. Ich denke, hiervon können sich einige Zoos im Westen noch eine Scheibe abschneiden. (29.09.2012, 13:21) | ||
| Oliver Jahn: | Ach ja, zum Bild noch eine Anmerkung, das ist wirklich genial. Aus dieser Perspektive habe ich noch nie ein Nutria gesehen. Irgendwie erinnert es so aufgenommen an ein urzeitliches Riesenfaultier. (26.09.2012, 21:42) | ||
| Oliver Jahn: | @Liz, der Käfig, den heute der Luchs nutzt, müsste m.E. der alte Bärenkäfig sein. (26.09.2012, 21:18) | ||
| Liz Thieme: | Tierpark Weißwasser: 6 ha, rd 45 Arten, Eröffnung 1966, Erw. 3€, Kinder 2€ Ich habe überlegt, ob ich überhaupt was dazu schreiben soll, denn er ist neben dem Kobelt-Zoo der fürchterlichste Tierpark den ich überhaupt besucht habe, doch ich werde den Rundgang kurz beschreiben. Die HP besagt, dass Mitte der 90er Jahre viele Gehege modernisiert oder komplett umgebaut wurden. Ich möchte nicht wissen, wie er vorher aussah. Rechts des Eingangs steht ein Paar Böhmzebras, danach folgen Lamas mit Nandus und eine Sittichvoliere. Dann kommt eine Anlage mit zwei Dunklen Haubenkapuzinern und zwei Gehaupten Kapuzinern – die war ganz gut. Gegenüber auf einer Insel + Haus leben drei Lare – auch die Anlage ist ganz schön. Dann stößt man auf den Ententeich, dessen Schilder eine Flut an Entenarten verspricht, doch sieht man nur 2 Arten + 2 Gänsearten. Links abbiegend kommt eine Vogelvoliere am Gibbonhaus mit Blauelster und das Ziegenbock-Gehege, das aussieht wie eine struppige Wiese mit viel kargem Erdboden. Danach sollte mein Highlight folgen: Amurkatzen. Allerdings sah nur die eine amurig aus und die andere wie ein Mix mit Europäischer Wildkatze, sie stammen aus Schwerin. Durch die vielen Bäume drumherum wirkte das Gehege (altes Raubtiergehege) marode, dunkel und muffig und feucht – sehr unfreundlich. Genauso war auch das Gehege des Mantelpavians, bei dem nur ein Männchen zu sehen war. Ums Eck folgte der einzelne Europäische Luchs, dessen alter Käfig zum Glück erweitert wurde. Daraufhin kommt die Bärenanlage mit zwei Weibchen. Die Bären erhielten ebenfalls einen neuen Käfig mit Glasscheibe (Vier Pfoten schätzte die Anlage im Juni auf 250-300 m²). Allerdings ist das eine Tier durch die alte Haltung deutlich im Verhalten gezeichnet. Am hintersten Ende sind dann Mufflons (wobei ich hier nur Weibchen sah) mit Rehen vergesellschaftet. In der Mitte des Tierparks zieht sich eine große Wiese mit Festtribüne. Dahinter sind für die Kinder das Meerschweinchengehege und der (eigentlich begehbare) Streichelzoo mit Ziegen. Das Damwildgehege erhielt scheinbar vor nicht allzulanger Zeit den Zugang, der allerdings geschlossen war. In der folgenden Gehegereihe folgen Buntes Bentheimer Schwein mit Mufflons, Trampeltiere mit Hauseseln, Ponys. Gegenüber den Ponys finden sich Uhu- und Waschbärgehege. Das Stachelschweingehege wurde abgerissen und es wird nun für Erdmännchen gebaut, wobei der Schutt überall herum lag. An Minikäfigen für Kleinsäugern und einer Klagemauer für Kaninchen folgt ein Rundweg um die größte Nutriaanlage die ich bisher gesehen habe (ca 80 m lang und 25 m breit). An dem Rundweg liegt eine gutgenutzte Nerzanlage und einige Volieren die sehr gemischt sind. Insgesamt macht der Tierpark keinen schönen Eindruck, vieles dreckig und heruntergekommen, sowie zu kleine Gehege. Ein paar Volieren habe ich nicht mit aufgeführt, das ich nicht mehr den genauen Ort plazieren kann. In der ZTL findet man noch einige Reptilien. Das Terrarien/Aquarienhaus ist allerdings nicht mehr nutzbar. Fazit: nicht empfehlenswert Woher kommt die ZTL Aussage, dass es sich bei den Braunbären um einen Braunbär ohne UA und einen Grizzly handelt? (26.09.2012, 18:26) | ||
| Liz Thieme: | Wegen des Leoparden. Den Käfig habe ich nur schnell gesehen und dann verdrängt, denn da kam dann der Regenguss auf mich zu und ich musste ein trockenes warmes Plätzchen suchen. Aber es passt zu dem Leopardenbild, dass ich im Netz gefunden hatte. (22.09.2012, 22:22) | ||
| Liz Thieme: | Ich weiß nicht, wann die Jungbären gingen. Laut K.R. hier im Forum kamen Karakale (ich gehe daher von Berlin aus) Mitte/Ende der 2000er nach Senftenberg. Umgebaut für Karakale ja, erweitert kA. Die alten Fundamente waren noch zu sehen und das worin die Katze (Foto) sitzt, sah für mich nicht nach 10 Jahre alt aus. Aber es schien die Größe vom alten Käfig zu haben. Beim Längskäfig war ich mit mir selbst nicht einig. (22.09.2012, 22:20) | ||
| Oliver Jahn: | @Liz, der Leopard war ein Einzeltier und ich meine, er lebte in dem Käfig neben dem Affenhaus. Hier auf meinem Bild ist es der Käfig im Hintergrund. Wurde der Jungbärenkäfig für die Karakale umgebaut? (22.09.2012, 21:51) | ||
| Liz Thieme: | Tierpark Senftenberg: 1,5 ha, rund 50 Arten, Eröffnung 1931, Erw. 2€, Kinder 1€ Der Tierpark wurde in der Nähe des Schlosses rund um einen Bachlauf und sumpfiges Gelände gebaut. Seit einigen Jahren wird er von einer Behindertenwerkstatt geführt. Der Bereich macht den Anschein, dass viele Jahre dort nichts passiert ist und nun in den letzten (schätzungsweise) 12 Monaten ein Umbruch geschehen ist und der weiter vollzogen wird. Noch ist vieles sehr alt und teils fragwürdig. Der Eingangsbereich mit Gebäude (ua Café, Zooschule) wurde ganz neu gestaltet. Im Mai dieses Jahres mussten die drei Braunbären den Tierpark verlassen (lt ZTL nach Worbis, lt Presse in den Schwarzwald), da die Anlage angeblich nicht mehr den Haltungsbedingungen entsprach – habe allerdings schon schlimmeres/kleineres gesehen. Nun wird die Anlage derzeit umgestaltet und saniert, so dass dann die Japanmakaken aus ihrem Käfig dorthin umziehen werden – sehr gute Verbesserung. Gefreut habe ich mich vor allem über die Karakale, die in dem alten Jungbären-Spielbereich ihr Zuhause gefunden haben. Woher stammt die Info, dass es Südafrikaner sind? Außergewöhnlich fand ich auch die Haltung von Tammarwallabys. Die Polarfüchse wohnen in einem Gewächshaus, dessen zweiter Teil von Waschbären und derzeit Nasenbären bewohnt wird. Der Käfig der Nasenbären wird wohl auch umgebaut werden. Zu dem alten Anlagenbestand gehört auch eine Anlage mit Felsen und integriertem Stall, die derzeit von Ziegen bewohnt wird und einem 3er Komplex mit Nutrias, Schweinen und Stachelschweinen/Frettchen. Sonst findet man noch einen Haustierbereich mit Lama, Ponys, Esel und Maultier/Maulesel und einen Käfig mit Kaninchen, Meerschweinchen, Tauben und Goldfasan. Volieren mit den üblichen Papageien und Amherstfasan, sowie Silberfasan. Als Kleinstsäuger findet der Besucher Chinchillas, Degus, Zwergmaus. Die ZTL hat in ihren ehemaligen einen China Leoparden mit drin. Hatte auch ein Bild davon im Netz gesehen, aber erinnern kann ich mich an den Käfig nicht. Ich bin gespannt was der Tierpark in Zukunft noch alles machen wird. Derzeit lohnt er sich kaum. Bei Regen gibt es nur wenig Schutz bzw. Möglichkeiten sich warm zu halten. Derzeit wird der einzige öffentliche Parkplatz vor Ort auch umgebaut. Also lieber noch etwas mit dem nächsten Besuch warten. (22.09.2012, 14:20) | ||
| Stefanie Fischer: | @Liz Thieme: War dieses Jahr auch in Bischofwerda und positiv überrascht. Witzig gemacht fand ich auch die Nasenbärenanlage. Nicht so toll fand ich dagegen das Außengehege der Bärenmakaken (nackter "Jägerschießstand" zum Klettern) und die Luchsanlage, für mich ein bissl klein und mit zu wenig Klettermöglichkeiten. (19.09.2012, 20:31) | ||
| Liz Thieme: | Und es geht mal wieder weiter nach wenigen Wochen Zoopause. Den Elbepark Hebelei werde ich nicht vorstellen, da es sich nicht lohnt so etwas vorzustellen. Das schönste dort war der außergewöhnliche Elbeblick und sie Katzenjungtiere, deren Eltern eine Mischung aus Siam und was anderem edlen gewesen sein müssen. Sonst eher eine Einrichtung zum Abgewöhnen. Tierpark Bischofswerda: 1ha, rd 60 Tierarten, 1957 Eröffnung, Erw. 2€, Kinder 1€ Ein kleiner feiner sympathischer Tierpark, der einige Überraschungen für einen bereit hält. Selten habe ich solch schöne Anlagen auf kleinem Raum gesehen, in der Masse wirkt alles sehr frisch und freundlich. Durch den kleinen Bach der sich durch den Tierpark zieht (ua auch so ein Teil des Waschbärengeheges) und den vielen Bäumen wirkt er auch sehr natürlich. Zu beachten sind Schwarzkopf-Totenkopfaffen vergesellschaftet mit Mittelamerikanischen Agutis. Bärenmakaken mit einsehbarem Innengehege. Mutter und Sohn Braunbär in ihrer 2007er Anlage. Besonders Balu ist ein beeindruckender Bär (Foto). Gefährdete Haustiere sind durch die Pommernente und das Sachsenhuhn vertreten. Ebenso beteiligt sich der Tierpark an der Wiederansiedlung des Steinkauzes (im Tierpark mit Rothuhn vergesellschaftet) im nördlichen Harzvorland und Zauneidechse in der Oberlausitz. Sehr gute Erklärschilder zur Bärenhaltungsgeschichte, sowie den unterschiedlichen Bärenarten mit Übersichtstabellen zu Lebensraum, Nahrung, Feinden usw. In meinen Augen für jeden zu empfehlen, der in der Gegend ist. Bischofswerda ist im Gesamteindruck ein kleines Schmuckstück mit Zooführer und gutem Internetauftritt. (19.09.2012, 12:55) | ||
| Michael Gradowski: | Gestern war ich in den Parks von Bernburg und Aschersleben und will kurz meine Eindrücke wiedergeben. Zuerst Bernburg: Ich hatte ja hier im Forum schon viel Gutes über den Tierpark lesen können und kann dies nur bestätigen. Eine schöne kleine aber feine Gesamtanlage mit schmucken Gehegen, freundlichem Personal und interessantem Tierbestand. Buschschliefer, Weißnackenkranich, Waldhund vertreten die seltener gezeigten Arten; Kattas, Braunbären, Bennettkänguruhs und Wisente sind u.a. die „Allerweltszootiere“. Hervorzuheben sind das schöne Afrikahaus, die großzügige Gemeinschaftsanlage von Braunbären und Wölfen, die begehbaren Amerikaanlagen und –haus sowie die Australienanlage. Alles macht einen sehr gepflegten Eindruck, es macht einfach Spaß durch den Park zu bummeln. Kritikpunkte meinerseits sind nur die Schweineanlage, der man als einziges ihre DDR-Herkunft ansieht (das einzig wirklich unansehliche Gehege) und die Flamingoanlage, die mE sehr klein und im Gegensatz zu den anderen Anlagen eher langweilig wirkt. Das ist aber schon Jammern auf hohem Niveau. Insgesamt ist der Tierpark aber allen nur wärmstens zu empfehlen und auf jeden Fall eine Reise wert. Er beweist, daß sich manch kleine Einrichtung überhaupt nicht hinter den großen Zoos zu verstecken braucht. Und es ist mir unbegreiflich, wie die Einrichtung im letzten Stern-Zootest nur auf Platz 18 landen konnte! Aschersleben ist da schon einen andere Nummer. Nach dem tollen Eingangsbereich mit begehbarer Sittichvoliere, schöner Zwergflamingoanlage, Litschi-Moorantilopen (hab ich lang nicht gesehen, kann es sein, daß die langsam in unseren Zoos aussterben oder ist das nur mein Eindruck?) mit schöner Anlage und begehbarer Teichvoliere (die unschöne Anlage der Roten Varis hielt ich da noch für einen Ausrutscher) war ich auch begeistert, bis zu den Ozelots hielt die Stimmung. Leider gings dann zu den anderen Raubkatzen wie Schwarze Panther und Sreifenhyäne. Ich kann nur sagen, daß mich der Anblick dieses Bereichs echt deprimierte. Lucy, die Sreifenhyäne hätt ich am liebsten mit nach Hause genommen. Alte Käfige aus Vorkriegszeiten und dicke Gitter, die die Sicht einschränken. Sehr unschön. Zwar wurde versucht, die Inneneinrichtung ordentlich und halbwegs tiergerecht zu gestalten, aber leider kann das nicht über den furchtbaren Gesamteindruck hinwegtäuschen. Wie es anders geht, beweist das Jaguargehege. Sicher auch nicht das beste seiner Art, aber wesentlich größer und großzügiger als die o.g. und schon eine starke Verbesserung. Leider auch hier massives Gitter, das den Anblick schmälert. Die Tigeranlage für die Sibirier dagegen finde ich toll, schön gestaltet, mit einer etwas anderen Gestaltung des Besucherbereichs. Daneben die kleinere Anlage für die Weißen Tiger war dann für mich nicht so ansprechend. Wie wird das dort eigentlich gehandhabt, wechseln beide Arten auf den Anlagen oder ist wirklich die große nur für die Sibirier und die kleinere für die Weißen? Ordentliche Anlagen für Lamas und Kamele folgten, die Stimmung bekam aber bei den Rotluchsen und Amurkatzen wieder einen Dämpfer. Zu kleine, uralte Käfige, die das Betrachten der Tiere wirklich zu einem Ärgernis machen. Wenn man dachte, nur Raubtiere müssen so hausen, falsch gedacht. Man kam ja dann zu den Zebras. Das ist echt ein Schlag ins Gesicht eines Tierfreundes. Zwar gab es einen schönen Unterstand für das einzelne(!) Tier, insgesamt sah die Anlage aus wie ein verwilderter Hinterhof. Sorry, aber das hat mich echt geärgert. 2 Herdentiere einzeln in solch häßliche Gehege zu stecken, ist für mich echt fragwürdig. Die Ecke mit den Berberaffen und Ponys hob dann die Stimmung, die kurz darauf total in den Keller sackte beim Anblick der Meerkatzenanlage. Ich dachte, solche Haltung gibt es gar nicht mehr. Da hat man ne zoolog. Kostbarkeit wie Vollbartmeerkatzen und bringt sie so unter? DER absolute Tiefpunkt! Da fehlen mir echt die Worte. Das Gehege der Totenkopfaffen gefiel mir das schon besser, auch wenn ich es etwas niedrig empfand, aber so oder so ähnlich sollten Affen gehalten werden! Das Innere des Affenhauses war dann auch nicht schlecht, ich fand es nur ein bischen eng. Begeisterung konnte bei mir nicht mehr aufkommen nach dem was man an anderen Stellen im Zoo sehen mußte, auch das sehr dunkle und für meinen Geschmack unscheinbare Aquarium wurde nur noch so mitgenommen. Fazit: Schöne Anlagen wechseln sich mit Katastrophen ab, DIE bleiben natürlich im Hinterkopf. Von der Anlage hat der Zoo (mE ist diese Bezeichnung nicht gerechtfertigt) die Möglichkeiten, eine tolle Einrichtung zu werden. Insgesamt machte er mir aber einen sehr verwilderten Eindruck (manche sagen vielleicht naturbelassen) und macht Bernburg absolut keine Konkurrenz. Pluspunkte: Afrikabereich am Eingang (außer Varis!), Tiger, Totenkopfaffen. Negativ: viele Raubtieranlagen, Zebras, Meerkatzen (das alles einfach nur furchtbar). Ich weiß nicht, ob es am fehlenden Geld liegt oder andere Gründe hat. Der Zoo hat vom Areal her die Möglichkeiten, muß sie aber auch umsetzen. Auf jeden Fall für mich seit langem mal wieder eine Enttäuschung in der deutschen Zoolandschaft, da für mich das Schlechte leider über die schönen Anlagen triumphiert. Und wie das so ist, bleibt das Unangenehme länger im Gedächtnis! Leider. Über die miesen Haltungen von manchen Arten hier kann man sich echt aufregen und nicht über die vielen grünen Zäune und ne Klogebühr von 30 cent im Berliner TP (sorry, das konnte ich mir nicht verkneifen)! (18.09.2012, 14:30) | ||
| Michael Gradowski: | Hab mal ne Frage an die Experten unter euch: Ist es machbar die Einrichtungen in Bernburg und Aschersleben an einem Tag zu besuchen? Ich hab das nämlich demnächst vor oder ist es eine zu große Hetzerei? (13.09.2012, 15:52) | ||
| Gudrun Bardowicks: | @ Oliver Müller: Für Marlow sollte man auch etwa 3- 4 Stunden einplanen, wenn man auf die sehenswerte Flugshow und Essen verzichtet. Mit Flugshow sind mind. 4 Stunden nötig, wenn man die sehenswerten und häufig begehbaren Anlagen und Volieren richtig würdigen und die Mehrzahl der in ihnen gezeigten Arten auch entdecken will. Den Tierpark Stralsund kann man in etwa 3 Stunden schaffen. (13.09.2012, 00:07) | ||
| Oliver Müller: | Danke, Regina! (12.09.2012, 13:22) | ||
| Regina Nieke: | @Oliver Müller Also alleine für ZOO Rostock ohne das neue Darvineum hab ich letztesmal den ganzen Tag (ab 10.00 bis 17.30) gebraucht.Der ist riesig! Schwerin ist bei mir lange her...denke da reichen ca. 4 Stunden. Stralsund kenn ich nur Ozeaneum und Meeresmuseum (beides an einem tAG ZUSAmmen machbar und es lohnt sich auchz beides) Zum Tierpark dort und auch zu Marlow kann ich nichts sagen... Soory, ich hasse LAPTOP Tastaturen, kann aber gerade nicht an einem " normalen" PC schreiben. (12.09.2012, 10:49) | ||
| Oliver Müller: | Kurze Frage, weil nächste Woche McPomm ansteht und ich die Details plane... WIe lange braucht man etwa für Schwerin, Rostock, Marlow, Stralsund, wenn man in Ruhe ohne Stress durchgehen will um sich einen Überblick zu verschaffen, aber ohne Verhaltensforschung am Affengehege? ;-) (11.09.2012, 15:12) | ||
| Oliver Müller: | @ Liz: Danke für den Hinweis. Ich dachte, es sei umgekehrt. Die Situation war die, dass an einem kleinen Käfig die Schilder der Kleinen hingen, dort aber kein Tier drin war. Im großen Käfig waren die Eltern und eins der Jungtiere zu sehen. Ich war auf meinem Rundgang zwei mal im Abstand von ca. zwei Stunden dort und die Tiere lagen beide Male an genau der selben Stelle. Ob zwischen beiden (nebeneinander liegenden) Käfigen hinter den Kulissen eine Verbindung besteht weiß ich nicht, jedenfalls hatten beide Käfige eine offene Tür in den Innenbereich. (15.08.2012, 09:52) | ||
| Peter Lohse: | Ich war am Samstag nun endlich mal wieder im Zoo Schwerin. Zuletzt war ich 1990 dort. Mein Fazit ist das dort wirklich fiel Positiv verändert wurde. Abschaffung von Eisbären und Schneeleoparden zum Beispiel, ein Sehr schönes großes Freigehege für Tiger, für die Löwen (habe allerdings nur einen glaube ich sehr alten Kater gesehen) ein nicht seht großes aber gut strukturiertes Freigehege, auch die Braunbären haben eine sehr schöne Anlage bekommen. Auch die Anlage für die Kapuzineraffen und die neue Nashornanlage haben mir sehr gut gefallen. Das Südamerikahaus mit Gelbbrustaras, Sonnensittichen, und Agutis mit anschließendem großen Außengehege und vor allem den großen Ameisenbären mit großem Außengehege ist sehr gut gelungen. Eines der wohl schönsten und größten Gehege hatten die Afrikanischen Wildhunde und auch die Rothunde. Ansonsten hat der Tierpark seine natürliche Schönheit mit der mittigen Seen und Sumpflandschaft mit diversen Wasservögeln behalten. Auch lustig fand ich die frei im Park laufenden Präriehunde. Von den ursprünglich vorhandenen Wildschafen waren nur noch die Mähnenschafe vorhanden, die eine sehr große Anlage bewohnten. Die neue Anlage für Fischotter ist auch Positiv zu erwähnen, obwohl ich der Meinung bin das Wasserbecken sollte Tiefer sein. Alles in Allem muss ich sagen das die negativen Dinge von vor 22 Jahren (Raubkatzen in viel zu kleinen Käfigen, und die Eisbären und Braunbären in kleinen flachen betonierten Gehegen) nicht mehr vorhanden waren. Fazit nach der Abgabe diverser Tierarten (z.B. Wisente, Steinböcke, Eisbären Schneeleoparden und Nyallas, um nur Einige zu nennen und der Umgestaltung und der Vergrößerung der Anlagen, für die anderen Tiere ist mit viel Liebe und Arrangement ein sehenswerter Tierpark entstanden. (13.08.2012, 10:46) | ||
| Liz Thieme: | Zu Aschersleben nur eine kleine Verbesserung. Die Mutter Molly ist schwarz. Mescal ist gelb-schwarz gefleckt. Ich entnehme dem Satz, dass alle vier inzwischen zusammen leben...ist das richtig? (12.08.2012, 12:11) | ||
| Oliver Müller: | Vierter und vorletzter Teil der Osttour in dieser Woche: Sachsen-Anhalt. Stendal: hübscher Tierpark mit Schwerpunkt Raubtiere, der zeigt, wie man auch mit relativ wenig Aufwand schöne moderne und artgerechte Gehege für Tiere bauen kann. Für einen so kleinen Zoo ein attraktiver Tierbestand (u.a. Serval, Ozelot, Amurtiger, Bartaffen). Magdeburg: Definitiv der Aufsteiger unter den Zoos in Sachsen-Anhalt. Bis auf das alte Elefantenaus und die fehlende Außenanlage bei den Schimpansen (beide sollen in Kürze neue Anlagen bekommen) rundum alles wie man es sich wünscht. Leider lange nicht mehr so viele Krallenaffenarten wie wohl früher. Dessau: netter Kleinzoo in altem Park: viele zoologische Leckerbissen, u.a. Jaguare (mit Schwärzling), Rohrkatzen (mit Schwärzling!), Manule, Amurkatzen, mehrere Krallenaffenarten und Rabengeier. Bernburg: moderner Tierpark, der neben Standardarten auch einige Highlights zeigt, z.B. Geparden und div. Vögel. Aschersleben: kleiner Tierpark in einem Wald, attraktiver Tierbestand (u.a. zahlreiche Groß- und Kleinkatzen, Streifenhyänen sowie Meerkatzen), leider oft in kleinen, alten Käfigen. Hier besteht m. E. erheblicher Modernisierungsbedarf. Die weißen Jaguare sind übrigens farblich fast nicht mehr von ihrer normalfarbigen Mutter zu unterscheiden. Halle: schöner Zoo, der verglichen mit vielen anderen Zoos im Osten rasch modernisiert war, allerdings meist in der bestehenden Bausubstanz. So habe ich den Eindruck, dass einige Anlagen schon langsam wieder überholt sind. Attraktiver Tierbestand, aber man würde sich generell mehr Platz wünschen. (11.08.2012, 13:05) | ||
| Oliver Müller: | Nächster Teil der Ostzoo-Entdeckungsreise - Thüringen Erste Station war Gera. Ganz netter Wildpark in schöner Waldanlage mit wenigen Highlights (Löwen, China-Leoparden, drei Affenarten). Etwas skurril wirkten auf mich die schweren Eisengitter, hinter denen einige Arten wie z.B. die Damhirsche leben. Zweite Station: Erfurt - definitiv das Highlight der Tour. Toll, wie dieser Park sich rasch entwickelt. Man darf auf die neue Elefantenanlage gespannt sein. Bisher sieht man dort allerdings nur etwas aufgeschütteten Boden. Laut Broschüre sollten im neuen Lemurenwald Kattas, rote Varis und braune Makis leben, außerdem im Nachbargehege Nilgiri-Languren und im Haus Mausmakis. Zu sehen waren leider nur die Kattas im begehbaren Teil und die Roten Varis im Nachbargehege. Weiß da jemand Näheres? Dritte Station: Gotha - toller Tierbestand, besonders die großen Nagetierarten und die Zibetkatze(n) haben es mir angetan. Ziemlich geschockt war ich von den Haltungsbedingungen vieler Arten - insbesondere die Gehege des Syrischen Braunbären, Luchse, Leoparden, sowie einiger Affenarten grenzen für mich an Tierquälerei. Im neuen Erweiterungsgelände haben die Wölfe eine riesige Anlage bezogen, ebenso die Kolkraben. Für die Luchse wird gerade gebaut. Außerdem ein großer Spielplatz und eine Aussichtsplattform. Hier wäre es m.E. sinnvoller gewesen, auch noch für die Bärenanlage einen angemessenen Ersatz zu schaffen. Die Leoparden sollen immerhin in die ehemalige Wolfsanlage umziehen. Unschön fand ich auch, dass in den meisten Gehegen die Einrichtung eher spartanisch war, überall Unkraut wucherte, Spinnweben in jedem Winkel zu sehen waren und Wasserteiche in den Anlagen teilweise aussahen, als seien sie kurz vor dem Umkippen. Alles in allem trotz wirklich sehenswertem Tierbestand für mich leider einer der schlechtesten Zoos, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Erstaunlich, dass immer wieder darauf hingewiesen wurde, dass Anlagen "kürzlich erneuert" worden waren. (04.08.2012, 17:16) | ||
| Michael Mettler: | Anbei ein Foto von Mai 1992 aus der Wilhelma, das einen Großteil der späteren Hoyerswerdaer Klammeraffen zeigt. Laut Stuttgarter Jahresberichten und Tierbestandslisten bestand die damalige Klammeraffengruppe zu Jahresbeginn 1992 aus 1,0 A. fusciceps fusciceps, 0,1 A. belzebuth belzebuth und 2,3 Hybriden beider Formen. Der Erstgenannte starb im Laufe des Jahres, der übrige Bestand blieb bis zur Abgabe der Gruppe nach Hoyerswerda unverändert - also ging auch das reinblütige belzebuth-Weibchen in die Lausitz. Vermutlich war das jenes Tier, was 2004/05 mit 36 Jahren in Hoyerswerda starb. (24.07.2012, 09:58) | ||
| WolfDrei: | Um nochmals auf die "fleischfarbene " Brille bei schwarzem (mehr oder weniger) Gesicht zurückzukommen. Eine derartige Aufnahme ist für robustus in der Kopfaufnahme eines Tieres in der ZTL abgebildet. Bei den drei von mir (mehr sind`s wohl auch nicht) abgebildeten Tieren war das Gesicht durchweg "schwarz". (23.07.2012, 11:58) | ||
| Michael Mettler: | P.S. Mir ist gerade erst aufgefallen, dass mein zweiter Satz missverständlich rüberkommt. Der bezog sich auf die Listen und Texte zu den Tierbestandsveränderungen. Die davon getrennt angeführte Liste von EEP- und ESB-Mitwirkungen enthält auch die wissenschaftlichen Namen, allerdings steht hier vor A. belzebuth hybridus als deutscher Name auch nur schlicht "Klammeraffe". (23.07.2012, 10:09) | ||
| Michael Mettler: | Auch bezüglich der Klammeraffen habe ich jetzt die ARDEA durchforstet. Seit Beginn der Haltung ist hier immer nur von "Klammeraffe" die Rede, in den Ausführungen zum Tierbestand gibt es zudem generell keine wissenschaftlichen Namen. 1994 begann die Haltung mit einem Zugang von 2,4 ohne weitere Angaben. Die Herkunft aus der Wilhelma geht aus dem ca. 1996 erschienenen Zooführer hervor, in dem auch einer der Affen abgebildet ist - er ist schwarz mit einer fleischfarbenen "Brille". Auch der Jahresbericht der Wilhelma von 1994 bestätigt die Abgabe einer Gruppe Klammeraffen nach Hoyerswerda; es wird darauf hingeweisen, dass es sich um Mischlinge handelt und man in Stuttgart mit einer importierten Zuchtgruppe A. belzebuth hybridus die Klammeraffenhaltung fortsetzt. In keinem der ARDEA-Jahresberichte (die bis zum September 2008 reichen) ist eine Abgabe dieser Klammeraffen erwähnt, ebensowenig der Zugang neuer Tiere. Geboren wurden nur zwei (davon starb der erste schon nach zwei Tagen), unter den Verlusten findet man 0,2 in den Jahren 2004/05 (davon 0,1 36 Jahre alt!). Ob die Klammeraffen nach September 2008 gegen A. fusciceps robustus ausgetauscht wurden, kann ich aus den mir vorliegenden Quellen allerdings nicht ersehen. Aber jetzt kommt das Kuriosum: Ab ARDEA Nr. 17 (JB 2002/03) gibt der Zoo Hoyerswerda an, mit seinen Klammeraffen im EEP für A. belzebuth hybridus mitzuwirken! Es scheint, als habe da entweder der missverständliche Unterartname eine Rolle gespielt und aus A.belzebuth-Hybriden letztlich A.b. hybridus gemacht, oder dass jemand im Zoo aus der Herkunft der Gruppe auf die reine Unterart geschlossen hatte, weil sie aus der Wilhelma kamen und dort zum Zeitpunkt des EEP-Beitritts A.b.hybridus gehalten wurde...? (23.07.2012, 10:05) | ||
| Ronny: | Die letzten 0,2 Kudus wurden im Dezember 2011 nach Heidelberg abgegeben. (23.07.2012, 08:12) | ||
| WolfDrei: | Der Eindruck täuscht etwas: zunächst mußte man durch Scheiben fotografieren mit ungünstiger Lichteinstrahlung und etwas Reflexion, weiterhin belichtet die Automatik schwarze Gegenstände immer zu lange - also etwas überbelichtet und damit etwas silbrig. (22.07.2012, 22:23) | ||
| Michael Mettler: | Zu den Kudus in Hoyerswerda: Laut ARDEA Beginn der Haltung 1990 mit Tieren aus Leipzig, die im Folgejahr an einer Krankheit starben. Neuaufbau der Gruppe 1991 mit drei Kudus aus Hamburg, Hannover und Krefeld. Leider endet die ARDEA-Reihe mit Nr. 19 (zumindest sind mir bisher keine weiteren Ausgaben bekannt) und damit mit Angaben über das Jahr 2008 - da gab es noch Nachwuchs bei den Kudus. Wann die Haltung beendet wurde, konnte ich also nicht herausfinden. (22.07.2012, 22:22) | ||
| Michael Mettler: | Für Ateles fusciceps robustus sehen mir die Klammeraffen auf dem Foto allerdings zu braun aus... (22.07.2012, 20:38) | ||
| WolfDrei: | ps Kudus: dort waren jetzt die Hissarschafe (22.07.2012, 18:35) | ||
| WolfDrei: | @MM: Ja, sind sie. Hette ich extra darauf geachtet (22.07.2012, 18:33) | ||
| Michael Mettler: | @WolfDrei: Sind die Klammeraffen als A. fusciceps robustus ausgeschildert? Hoyerswerda hatte nämlich vor Jahren eine ganze Gruppe Hybriden A.fusciceps x belzebuth aus der Wilhelma übernommen, als man dort auf Reinzucht umstellte. Wegen der Kudus kann ich mal in der Hauszeitschrift ARDEA nachschauen. Sie bewohnten jedenfalls früher eine grabenbegrenzte Freianlage, so zu sagen "hinten links" vom Eingang aus gesehen - in unmittelbarer Nachbarschaft war der Käfig mit Schopfmangaben. (22.07.2012, 16:15) | ||
| WolfDrei: | Ich hatte Hoyerswerda hier bei den "Ostzoos" untergebracht", hatte verschludert, daß es ja einen eigenen Block gibt. Interessant für mich, daß im Säugerbereich bei ungünstiger wirtschaftlicher Lage der Bestand, den MM für 2000( mit Ausnahme der Kudus) aufzählte, heute fast identisch ist. Der Vogelbestand allerdings (J. Pfleiderer 2006) ist allerdings mächtig "ausgedünnt". (22.07.2012, 15:35) | ||
| WolfDrei: | - und , wie ungewohnt, Sonne (wenn auch nur gegen 20°C) (22.07.2012, 11:29) | ||
| WolfDrei: | Zoo Hoyerswerda Vom Bahnhof (den muß man aber von Berlin erst erreichen, ich mußte wegen zweier “Baustrecken” auf der Hinfahrt 6 mal umsteigen, die Zeitintervalle waren aber kurz), 20 Fußminuten. Wie schon genannt, ein schon durchaus modernes Eingangsambiente (Eintritts”ei”, Tropenhalle, Restaurant (trotz Sonne und Sonnabend geschlossen - aber insgesamt wenige Besucher ). Eintritt zu meiner Überraschung 3.5o - da war ich für Einrichtungen dieser Art deftigere Preise gewohnt - man will aber auf 5 Euro erhöhen. Sanierungsbedarf besteht bei Vielem - jetzt die Umlagerung der Grizzlies zur rechten Schloßvorderseite. Im Bärengehege stehen schon die Umsatzkisten zur Gewöhnung, doch sind die Betonarbeiten noch nicht abgeschlossen, die Absperrzäune stehen. Highlights: Grizzly, Asiat. Steinadler (2 Junge), 4 Schopfmangaben, 2 Lare, 4 robustus-Klammeraffen, gute Alpensteinbockgruppe (3 Junge), 2 Malaienkäuze, 2 Zwergflußpferde, 2 Rappenantilopen, 2 Santa-Cruz-Galapagosschildkröten. Wann waren denn da laut ZTL Kudus? Rautenkrokodile, Malabarhornvögel (die Brut war wohl nicht erfolgreich), Mandschurenkranich. Neu: kleine Tanreks in der hinteren Reptilienreihe der Halle. Für die Besucher: 2 Löwen, 2 Leoparden, ? Amurtiger, Karakal, Serval, Fennek, Stachelschwein,1,3 Chapmanzebras mit 2 Fohlen, Haubenkapuziner, Bennetts, Saimiris, Felsenhörnchen, Prevosthörnchen, Lamas, Maras, Alpakas,Trampeltiere, Humboldtpinguin (1 juv.), Hyazintara, Großer Soldatenara Krallenaffen: Liszt-, Weiß- und Schwarzbüschel, Kaiserschnurrbart. Natürlich Surikaten und diverse Schafe und Ziegen. Der Hühnerhof war ziemlich leer: nur Brahmas, Dazu dann Flamingos, Rosapelikan, Kahnschnabel, in der Fasanerie nur 1.0 Glanz, 0.1 Swinhoefasan, in der Halle diverse Reptilien (Milchschlange, Python, Bartagame und Vogelspinnen, Skorpione, Kornnatter). Nicht gesehen, auch ohne Schild: die vor 3 Jahren sehr friedlichen Axis und die (ehemaligen?) Logotiere: die Fischotter. Die einzige Toilette (wohl noch eine im Restaurant) links am Eingang. In zwei Stunden hat man bei den ca. 6 ha alles gesehen inklusive Schloß. Und bei den Regenfällen alles schön grün (auch der Teich). Viel Erfolg bei der Neugestaltung und viel Erfolg den Förderern! (22.07.2012, 11:26) | ||
| Oliver Müller: | Auch, noch etwas: Kurzohr-Rüsselspringer scheinen die neuen Goldagutis zu sein... ;-) (20.07.2012, 19:29) | ||
| Oliver Müller: | Nach einer Woche bin ich von der Sachsen-Rundreise zurück. Erste Station: Leipzig - ganz unbestritten ein toller Zoo der Spitzenklasse! Besonders beeindruckt bin ich von Pongoland und natürlich von Gondwanaland. Falls hier doch noch irgendwann Sumatranashörner einziehen würden, wäre das wirklich der Ober-Hammer! Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie es mit dem neuen Masterplan weiter geht. Zweite Station: Limbach-Oberfrohna: ganz nett. Spannend sind die großen Pläne: Komplettumbau zum Amerika-Zoo. Wenn das wahr wird, wird es wirklich spannend. Angefangen wurde mit Arizona, im Moment ist Flamingoland im Bau. Dritte Station: Chemnitz - kleiner, aber sehr feiner Zoo mit vielen spannenden Arten. Tolles Tropenhaus! Vierte Station: Dresden: Hat mich persönlich am meisten begeistert. Besonders toll fand ich das Prof.-Brandes-Haus (bleibt zu hoffen, dass es bald auch mit den Koalas klappt) und Afrika mit Löwen, Karakals, Mandrills und Nacktmullen.Meiner Meinung nach ebenfalls im Bereich der Spitzenzoos angekommen. Als nächstes soll eine Anlage für Klippschliefer und Erdmännchen gebaut werden. Man darf ferner gespannt sein, wie das geplante neue Domizil der Orang-Utans aussehen wird. Fünfte Station: Görlitz, schön gemacht, v.a. das Tibetdorf und der Bauernhof, allerdings nichts Spektakuläres. Sechste Station: Hoyerswerda - dringend nötig ist hier der bereits begonnene Komplettumbau. Das parkartige Areal mit Schloss ist reizvoll und der Tierbestand attraktiv. Daher verspreche ich mir viel von der Umsetzung des Masterplans. Der moderne Eingangsbereich und die neue Gaststätte lassen jedenfalls vermuten, dass es sehr schön werden wird. Siebte Station: Cottbus (ich weiß, ist schon Brandenburg) - Anreise beschwerlich, da kaum ausgeschildert und mehrere Vollsperrungen ohne ausgewiesene Umleitung im direkten Umfeld, auch der Parkplatz ist als Campingplatz getarnt. Trotzdem haben wir es geschafft. Ein schöner Park, der allerdings noch viel Modernisierungsbedarf erkennen lässt - zum Glück geht es meist nur um die Optik. Die nächsten Neuerungen werden ein Hühnerstall auf dem Kinderbauernhof sowie ein komplett saniertes, erweitertes Raubtierhaus sein. Damit ist dann das größte Problem behoben, allerdings ist auch das Elefantenhaus mit nur zwei Kühen auf Betonboden und wenig Platz weit weg von dem, was man sich wünscht. Aber man sieht, dass überall versucht wird, das Maximale zu tun, auch wenn offensichtlich die Mittel knapp sind. Alles in allem eine schöne Tour. Und das Beste: obwohl es fast überall in Deutschland viel Regen gab, haben wir kaum etwas abbekommen... ;-) (20.07.2012, 19:24) | ||
| Liz Thieme: | Och, ich finde Gibbongesänge toll :) Erinnere mich auch an einen tollen Moment in der Wilhelma. Dann scheint bei den Tigern Mutter mit den beiden Einjährigen weiter vom Kater getrennt zu sein?! (16.07.2012, 18:05) | ||
| Oliver Müller: | Erstes spannendes Ergebnis meiner Entdeckungsreise: der Masterplan des Tierpark Limbach-Oberfrohna zur Umgestaltung in einen Amerika-Zoo. Infos und Fotos im Thread "Kleinere Zoos in Sachsen". (15.07.2012, 22:58) | ||
| WolfDrei: | Pardon - die letzte Frage: ich sah nur jeweils einen Vielfraß und einen Tiger - bei dreimaligem Vorbeimarsch. Erstaunt hat mich die filigrane Drahtabsperrung des Vielfraßes (15.07.2012, 22:41) | ||
| WolfDrei: | @: Ja, bei den Polarwölfen lag noch ein "normaler" Wolf. Habe überhaupt keinen Vogel im Tropenhaus gesehen - dafür sehr agile Flugfüchse (war wohl Frühstückszeit). Mit Grausen einnere mich der Gibbongesänge (im Abstand von 2 Metern!) ja, in der ersten Vater, Mutter, älterer Sohn und das halbjährige Jungtier (am 1.12.011 geboren - offensichtlich ein Weibchen) - im nächsten ein Weibchen. (15.07.2012, 22:37) | ||
| Liz Thieme: | Lebt der Beo mit dem Pippi Langstrumpf-Lied noch im Tropenhaus? Sind die Gibbons noch in zwei Gruppen/Käfigen, so dass es zu Antwort-Gesängen kommt? Und eine letzte Frage: Wie soll die Zukunft von Vielfraß und Tiger aussehen? (15.07.2012, 21:50) | ||
| Sven P. Peter: | Keine Europäischen Wölfe mehr mit den Polarwölfen zusammen? (15.07.2012, 20:11) | ||
| WolfDrei: | Besuch im Zoolog. Garten Eberswalde. Wetter - na, ja - wie überall gemixt - aber mehr Regen. 15 ha, größtenteils bewaldet (Laub - Nadelwald)Deutschlandsieger im Ranking der "kleinen" Zoos, speziell auch wegen der unwahrscheinlichen pädagogischen Ausrichtung. Und auf dem Wege, ein Affenzoo zu werden, wenn auch die größten Affe "nur" drei Robustus-Klammeraffen und ca 5 Gelbwangenschopfgibbons (mit Nachwuchs) sind: dazu Weißkopfsaki (ca 5 Tiere mit Nachwuchs), Krallenaffen: Weißbüschel(Nachwuchs), Weißgesichtsseiden (mit Nachwuchs), Weißlippen, goldenes Löwen, Lisztäffchen, Goeldispringtamarin. Dann 4 Madagassen: Rote und schwarzweiße Varis (Nachwuchs), Kattas und freilaufende Weißkopfmakis. Weitere Südamerikaner: Lamas, Wasserschweine (die sich beim Platzregen unter ein Schutzdach stellten), Goldrückenaguti. Dann Großgreife: Gänsegeier, asiat. Steinadler, Steppenadler, Bartkauz, Uhu, Schneeeule, Weißkopfseeadler (1 Jungtier). Nicht zu vermeiden: Surikaten, Zwergotter, Wascbären, Stachelschwein. An Beutegreifern: Braunbären, weiße Wölfe, Amurtiger, Löwe, nordchin. Leopard ,Vielfraß (auf einem Teil der Tigeranlage), Serval mit 2 Jungen, Binturong, Gepard. Und etwas Vegetarier: Rener, Axis, Bennetts,Damhirsche (begehbar) Watussis, Wisent, Chapmans, weiße Esel, Trampeltiere. An Vögeln: Strauße, Marabus, Sarus, Emus, Pinguine, Flamingos, diverse Aras. Lediglich das Tropenhaus schien etwas unterbesetzt, speziell an Vögeln: ein Krok, Pantherschildkröten, Spornschildk.,Wasseragamen, grüne Leguane, ind. Python, Bairdnatter. Dazu verteilt: Roter Teju und Indigonatter. Dann diverse Haustiere. Eberswalde ist immer für Überraschungen gut (Na ja, der Chef hat auch bei uns in der Biologie studiert).Von Berlin-Lichtenberg mit der ODEG stündlich in 45 min, vor dem Bahnhof Bus 865 mit gutem Anschluß, zurück dito. Ich vergaß: freilaufende Alpenmurmeltiere mit Nachwuchs! (15.07.2012, 20:08) | ||
| Liz Thieme: | Limbach ist aber überschaubar, so dass man schnell wieder am Ausgang ist, wenn man die Zeit vergessen hat. (15.07.2012, 16:37) | ||
| Oliver Jahn: | Bei Ueckermünde weiß ich es nicht mehr genau, aber die anderen Parks haben den Eingang auch als Ausgang und verfügen nicht über Drehkreuze o.ä. Tendenz dürfte hier also eher Pünktlichkeit sein. (15.07.2012, 12:37) | ||
| Oliver Müller: | Eine Frage noch: muss man die Tierparks von Limbach-Oberfrohna, Stendal, Ueckermünde und Gera pünktlich verlassen oder kann man da auch noch später über Drehkreuze o.ä. raus? (15.07.2012, 01:43) | ||
| WolfDrei: | Da ja sonst kaum zu sehen: Baum-(Edel-)marder in Fürstenwalde (12.07.2012, 13:49) | ||
| Oliver Müller: | Am Freitag geht´s los: auf dem Plan stehen Leipzig, Limbach-Oberfrohna, Chemnitz, Dresden, Görlitz, Hoyerswerda und Cottbus, dazwischen noch ein bisschen Rahmenprogramm. Berlin Zoo, Tierpark und Eberswalde habe ich schon im Frühjahr im Rahmen von beruflichen Berlinbesuchen abgeklappert. Im August folgt noch Thüringen mit Erfurt, Gera und Gotha und Sachsen-Anhalt mit Magdeburg, Stendal, Dessau, Bernburg, Aschersleben und Halle und dann im September McPomm mit Schwerin, Rostock, Stralsund Tierpark, Stralsund Ozeanum und Meeresmuseum und wenn ich es schaffe auch Ueckermünde. Alles immer mit ein bisschen Rahmenprogramm wie Stadtbesichtigungen usw. Noch mal danke allen die Tipps gegeben haben. (11.07.2012, 23:13) | ||
| Sven P. Peter: | Perleberg ist auf jeden Fall ein toller Park, den ich immer wieder gerne besuche. Ich mag zum fotografieren ja das "Quasipanorama" mit Braun und Nasenbären sehr :) (11.07.2012, 18:05) | ||
| WolfDrei: | und noch vergessen: Seeadler, Nasenbär, Uhu ,Präriehund für Fürstenwalde (11.07.2012, 17:46) | ||
| WolfDrei: | und gleich hinterher: Heimattierpark Fürstenwalde. Das "Heimat" könnten sie eigentlich längst streichen - so man denn nicht ganz Deutschland als Heimat meint: neue Elche ( Jungtiere 1,1), ca 6 Alpensteinböcke (2 Jungtiere), 4 Gämsen (2), Luchse, Wildkatzen (2), Vielfraß, Przewalski, Rener (1). Dazu das Normale: Damhirsche, Füchse, Frettchen, Marderhund, Reh, Rothirsch (2),Wisent, Mufflon, Wildschwein (3), Baummarder. An Exoten Bennetts, Weißbüscheläffchen und Magot (1). Und Greife! Steppenadler, Kaiseradler, Steinadler, Rotmilan, Rohrweihe, Adlerbussard, Turmfalke, Baumfalke. Hühnerartige: Gold-/Silber-/Tenebrosusfasan, Rebhuhn! , Rothuhn, Chukarhuhn, eine Großvoliere für einheimische Vögel, Eulen: Bartkauz, Uralkauz, Steinkauz, Waldkauz, Schleiereule, Schneeeule. Das alles auf etwa 7-8 ha, 1 Stunde von Berlin, 10 Minuten vom Bahnhof, 4 Euro, Toilette und kleines "Restaurant" vorhanden. (11.07.2012, 17:40) | ||
| WolfDrei: | Als "temporärer" single hat man Zeit: wieder Perleberg: ich könnte das vom Vorjahr Geschriebene wiederholen, lediglich die "gefühlte" Anzahl von Hühnerartigen schien geringer zu sein, dafür speziell bei Gänsen eine passable Anzahl (Kaisergans, Schneegans, Streifeng.,Rothalsg.) Nachwuchs: wieder Bartkäuze, 2 Wölfe, 2 Luchse, 2 Kattas, 2 Guanacos, 1 Steinbock (laut Tabelle in den beiden Vorjahren je 4!), 1 Waldrapp - Wildschweine und Haustiere erspare ich mir. "Tierische" Neuigkeiten sind nicht zu vermelden (ach ja, Minipigs). 1998 gab es übrigens die letzten Braunbärjungen, ca. 1981 sogar 5 Jungtiere. (11.07.2012, 17:19) | ||
| Oliver Jahn: | @WolfDrei, dann wird es wohl nur noch ein Puma sein, denn soweit ich mich erinnere, hatte die Anlage nicht viel Möglichkeiten für die Tiere, sich dem Blick der Besucher zu entziehen. Na ja, und Elche in Germendorf, so unwahrscheinlich ist das nicht, denn ich bin immer wieder echt erstaunt, was Herr Eichholz da so möglich macht. @Ronny, das sind aber mal so eben knapp zwei Stunden. Und das für 120 Kilometer. Aber es stimmt, Stendal liegt auf dem Weg, und dieser Tierpark ist auf jeden Fall immer mal wieder einen Besuch wert, für mich ist dieser Park so etwas wie ein Geheimtipp. (09.11.2011, 20:22) | ||
| Ronny: | Ich war heute im TP Wittenberg: Zur zeit ist dort die Apella-Zuchtgruppe aus Ascherselben eingestellt. Die Brazzameerkatzen, wo im Sommer noch 3,0 gelebt haben gingen 1,0 nach Aschersleben und 2,0 wurden ins Ausland abgegeben. Im nächsten Jahr geht Apella-Gruppe wieder Zurück und 1,1 Brazzameerkatzen gehen wieder in den TP Wittenberg. So ergibt sich die Konstelation von 1,0 Brazza aus dem Berliner TP (3,1 kamen damals aus Berlin) und 0,1 Nachzucht aus Aschersleben. Im Zoo Ascherleben leben zur Zeit 0,2 Alttiere der Dunklen Apellas. (09.11.2011, 17:23) | ||
| Ronny: | Wenn man in Magdburg ist, kann man eigentlich sehr von dort aus sehr gut die B189 langdüsen und auf der Rückfahrt Stendal mitnehmen. Geht sehr gut, habe ich im letzten Jahr ausprobiert. (09.11.2011, 17:14) | ||
| WolfDrei: | ps zu Germendorf: mich hatte auch ein Flyer dort hingelockt mit einer Elchsilhouette - es waren dann aber doch nur Damhirsche. (09.11.2011, 08:23) | ||
| WolfDrei: | @O. Janh: sagen wir es einmal so: ich habe nur einen gesehen, aufgehalten habe ich mich in dem Bereich nicht lange. Noch zu Perleberg: Möglicherweise sichert die Lage die Existenz des Tierparkes, wenn es nach Schwerin sicher nur 60-80 km sind. (09.11.2011, 08:21) | ||
| Oliver Jahn: | @WolfDrei, dein Beitrag zu Germendorf hatte ich irgendwie überlesen...daher jetzt noch mal die Frage, gibt es nur noch einen Puma? Bei meinem letzten Besuch, der allerdings schon drei bis vier Jahre her ist, da waren es noch drei Tiere, und die wirkten alle noch gar nicht so alt. (08.11.2011, 23:28) | ||
| Oliver Jahn: | Perleberg ist auch noch so eine kleine Einrichtung, die ich noch gar nicht kenne. Aber wie ich hier lese, scheint sich ein Besuch durchaus mal zu lohnen. Nur liegt es halt leider etwas ungünstig, man kann da nicht so viel drumherum mitnehmen, was sich anböte. (08.11.2011, 23:26) | ||
| Ronny: | Genau..die Waldrappen und noch einmal um die Ecke. (07.11.2011, 08:36) | ||
| WolfDrei: | Die Präriehühner sind nach Auskunft definitv weg, der Geier wohl auch, denn in der Flugvoliere waren nur zwei Steppenadler, ein Mäusebussard und ein Rotmilan. Rückseite der Eulenvoliere? So wir die gleiche meinen: dort waren die Wald"rappen" (07.11.2011, 08:28) | ||
| Ronny: | Im August des letzten Jahres gab es noch 0,2 Präriehühner (im ersten Voliereneck bei den Weißgesichtseulen). Dort gab es auch 1 Haselhuhn und in der langen Volierenreihe gab es zwei Anlagen mit jeweils 2 Tieren. An den Örtlichkeiten des Swinoe- und Mikadofasans kann ich mich nicht erinnern. Prachthäherling war einer so ziehmlich in der Mitten, zusammen mit einem Hybrid. Wellenuhu auf der Rückseite der Eulenburg..praktisch Hinter den Kulissen aber mit Zucht. Weißrückengeier war in der großen Volieren nach den Raubvögeln (mit den Milanen). Habe dieses Jahr noch keine Zeit gefunden dort hinzufahren. (07.11.2011, 07:34) | ||
| WolfDrei: | Nun also bei dem Wetter Tierpark Perleberg, gut zu erreichen von Berlin aus (wenn die Bahn pünktlich ist, wohlgemerkt). Ca 15 Minuten vom Bahnhof. Die Anlage ist schon erstaunlich für ein derartiges Städtchen, nur: ich war bei allerdings etwas nebligem Sonnenschein zwischen 10 Uhr und 14 Uhr der einzige Besucher (bin ca 3x alles "abgelaufen"). Gegenüber der Zootierliste traf ich allerdings nicht an: Prärie- und Haselhuhn, Swinhoe-und Mikadofasan, Prachthäherling, Wellenuhu und Weißrückengeier. Da aber die Beschilderung nicht vollständig war und außerdem bei tiefen Volieren und da durch den Laubfall auf der Verdrahtung oft nicht alles sichtbar war, könnte der eine oder andere Vogel noch existieren. Neu: Satyrtragopan, überhaupt eine erstaunliche Hühnervogel-und Eulensammlung, u.a. ca 10 Bartkäuze. Dazu 15 Waldrappen, viele Rothühner. Nachwuchs bei Luchsen, Trampeltieren und Steinböcken, schöne Wolfsfreianlage. (05.11.2011, 18:29) | ||
| WolfDrei: | und alle "Ursäugetiere" mit Fell. Anbei Riesenfaultier (31.10.2011, 09:59) | ||
| WolfDrei: | Kein Zoo sondern: Tier-, Freizeit- und Saurierpark Germendorf/Oranienburg. Gutes Wetter, mit S-Bahn und Bus erreichbar, mit dem Auto fast direkt an der Autobahn: Besucher , Kinder, Kinder. Besucherzahl nach einem Flyer: 300 000 - das glaube ich nun! 1000 Parkplätze - offenbar waren alle belegt! Für "zoologische Profis" nicht so vielfältig, die Zootierliste gibt Auskunft. Elen, ein guter Sikabock, Mähnenschafe, Böhmzebras,ein Puma, 3 Lare, natürlich Nasenbären,Wascbären, Nutrias, Erdmännchen, bei den Haus - und Kuscheltieren Soayschafe. Dann aber 86 Urtiermodelle - von ersten Landamphibien über Flugsaurier, "Dinos" bis Säbelzahntiger und Neandertaler (die waren für mich die einzigen nicht gut gelungenen Exponate). Und das alles in hervorragend gestalteter "Umgebung". Für Kinder ein Erlebnis! (31.10.2011, 09:50) | ||
| WolfDrei: | @Liz Thieme: die Leoparden sind noch getrennt, während sich die Sibirier als Familie, allerdings als sehr müde, darstellten - was auch für die beiden Jungtiere galt. (23.10.2011, 22:33) | ||
| Liz Thieme: | Konnten Sie die Jungtiere bei den Tigern und Leoparden sehen? Würde mich freuen, wenn die Leoparden schon wieder vereint sind. (23.10.2011, 20:19) | ||
| WolfDrei: | Nanu, hatte doch nur 1,9 MB. Neuer Versuch (23.10.2011, 19:03) | ||
| WolfDrei: | Eberswalde: habe heute erst den "Adelstitel" mitbekommen: Zoologischer Garten Eberswalde! Ein kalter sonniger Tag, viel Kinderbesuch - und auch (über das Jahr) viele Tierkinder:Gänsegeier, Weißkopfseeadler, Bartkauz, Schneeeule, Steinadler; bei den Säugern (ohne Haustiere): Sib. Tiger , nordchines. Leopard, Löwe, Schopfgibbon, Weißkopfsaki, Serval, Stachelschwein. Eintrittspreis 9 Euro. Anbei Nordchinakater: er hatte es auf einen Hund abgesehen. (23.10.2011, 18:59) | ||
| Gudrun Bardowicks: | Die Planung für das neue Südamerikahaus und die neuen Südamerikaanlagen sehen sehr interessant aus. Auch die Auswahl des Tierbestandes ist sehr gelungen. Die neue Anlage müsste von der Beschreibung her (Übergang in die aktuelle Anlage für Tapire und Wasserschweine hinter dem Nashorn- und Tapirstall) wohl im Bereich der bisherigen Ara-Anlagen, Eulenvolieren und der Alpakawiese oberhalb des Kapuzineraffenanlage entstehen. Oder irre ich mich da? (31.07.2011, 11:59) | ||
| WolfDrei: | über dem natürlich. Dazu anbei dann die Freianlagen. Über die Tapiranlage führt eine Brücke. Geburten: 2 Maras, ca 8 Mähnenspringer, über 10 Straußenjunge, 1 Hybridgiraffe, 1 Chapmanzebra, 2 Kapuziner, 1 Kappengibbon (Handaufzucht, vergesellschaftet mit einem jungen Lar), 2 Flamingos, diverse Abdimstörche. Die 1,1 und 0,1 Breitmäuler sollen "bald" zusammen kommen. Wegen des Südamerikaanlagenbaues gibt es gegenwärtig nur den Eingang an der Crivitzer Chaussee. (30.07.2011, 19:28) | ||
| WolfDrei: | Über den Zentralteil eine begehbare Galerie (30.07.2011, 19:17) | ||
| WolfDrei: | Na ja, nicht unbedingt eine Entdeckungsreise im Zoo Schwerin: offensichtlich im Rohbau fertig eine neue Südamerikaanlage. Hier die Erdgeschoßanlage (30.07.2011, 18:44) | ||
| Oliver Müller: | Vielen Dank an alle, die sich mit Infos beteiligt haben. Die Tour ist jetzt auf 2012 verschoben und wird in 3 oder 4 Teilen statt finden, damit es nicht zu viel und zu lang auf einmal wird. Falls es jemanden interessiert kann ich dann nächstes Jahr gern berichten, wo wir dann letztlich hingefahren sind und was es dort ggf. Neues gibt... (10.06.2011, 16:16) | ||
| Henry Merker: | @Oliver Müller: Für den Fall, dass Sie/du sich/dich für Präriehühner interessieren sollten/solltest, kann ich noch den Tierpark Perleberg empfehlen. Hier leben die letzten europäiischen Exemplare dieser Art; zumindest, was Zoos betrifft - mir ist jedenfalls nicht bekannt, ob es sie noch bei Privathaltern gibt. (14.05.2011, 22:10) | ||
| Michael Mettler: | Ihr habt noch all jene Nicht-Ostzoos vergessen aufzulisten, die an Oliver Müllers An- und Abreiseroute liegen, damit er auch wirklich nichts verpasst :-) (13.05.2011, 15:38) | ||
| Carsten Horn: | Zumindest über die "grenznahen" polnischen Zoos wie Wroclaw oder Poznan könnte man auch noch nachdenken, g... (13.05.2011, 14:34) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Liz Na, wo denkst du denn hin? UNSERE lauschigen Plätzchen verrate ich natürlich nicht, nur ALLGEMEINE lauschige Plätze :-) @Oliver Liz hat recht, mit all den guten Vorschlägen und Ratschlägen könntest du ganz bestimmt einige Wochen füllen. Aber Rom wurde ja nicht an einem Tag gebaut und die Zoos im wilden Osten eben nicht in einer W>oche erkundet. Nimm dir Zeit, ich war auch schon mehrfach "drüben" und habe trotzdem noch nicht alles gesehen. Meiner Meinung nach macht es am meisten Sinn, ein Areal nach dem anderen quasi "abzuarbeiten" :-) (13.05.2011, 09:03) | ||
| Liz Thieme: | Na na Jenny.... was hält denn Timo davon, dass du eure geheimen lauschigen Plätze verrätst?? Sag mal Oliver, wie viele Tage willst du eigentlich unterwegs sein? Das ist ja inzwischen eine Tour von mehreren Wochen. Ich würde mir immer noch Tage dazwischen planen, um was anderes zu machen, ich würde sonst ramdösig werden, wenn ich zwei Wochen nur durch Zoos streifen würde und dann teilweise sogar mehrere Zoos an einem Tag. Weiß man da überhaupt noch wann man was wie wo gesehen hat? Da hört doch irgendwie der Genuss auf. Aber jedem das seine. (12.05.2011, 21:16) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Oliver Müller Gera liegt halt recht weit ab vom Schuss und ist nur schwer mit anderen Einrichtungen kombinierbar. Eigens dafür anzureisen lohnt sich nur bedingt. Ich habe es der Vollständigkeit halber trotzdem gemacht und habe es nicht bereut. Auch wenn viele Anlagen schon recht alt sind, ist es ein schöne Einrichtung mit wundervollem Baumbestand und vielen lauschigen Plätzchen. (12.05.2011, 11:10) | ||
| Michael Mettler: | Ueckermünde finde ich sehr sehenswert, liegt nur leider sehr weitab vom Schuss... Wenn die Entfernung keine Rolle spielt, würde ich den Park schon empfehlen. (11.05.2011, 19:00) | ||
| Oliver Müller: | Prima, das werden ja immer mehr Infos. Ihr seid klasse! :-) Der Nicht-Nennung von Gera und Ueckermünde entnehme ich, dass ihr diese Tierparks nicht so prickelnd findet? (11.05.2011, 16:54) | ||
| Oliver Jahn: | Also Rostock und Schwerin an einem Tag, das wäre mir persönlich zu viel, denn Rostock ist ein flächenmäßig sehr großer Zoo und viele der neuen Gehege sind so, dass man sich schon etwas Zeit lassen sollte, damit man die Tiere dort auch gut zu sehen bekommt. Außerdem ist es bei Anreise mit dem Auto auch noch so, dass man durch den Eingang raus muss, in den man reingekommen ist, um zum Parkplatz zu gelangen. Das heißt dann, man läuft die ganze Strecke noch mal zurück. Für mich hört da der Genuss bei einem Zoobesuch auf, wenn ich das neben einem Zoo wie Schwerin mache, der durch die neue Nashornanlage und die neue Anlage der Bären auch einiges an Wegen zu absolvieren hat. Aber da hängt es sicher davon ab, was man will. (10.05.2011, 21:11) | ||
| Stefan Schubert: | Görlitz sehe ich durch sein neuerrichtetes Tibetdorf für ausgesprochen sehenswert. Dieser Zoo lässt sich problemlos mit Hoyerswerda oder Zittau kombinieren. Zittau lohnt durch seine innovativen Bautechniken aus alternativen Materialien (Holz, Lehm etc) und einigen ungewöhnlichen Anlagen. Diese lassen sogar einmal Nasenbären aus einen anderen Blickwinkel betrachten, wenn sie über die Besucherköpfe turnen oder die Waschbären, deren Podest scheinbar ausserhalb des Gehegezaunes steht. Leider weiss ich nicht, was nach der Überflutung im letzten Sommer von dieser Herrlichkeit geblieben ist! Für Chemnitz würde ich als Kombination den Zoo der Mini´s in Aue empfehlen. Ein sehr bemühter Zoo mit interessanten Konzept und reizvollem Tierbestand! Ansonsten wäre noch die Tierpark´s Limbach-Oberfrohna und Hirschfelde bei Zwickau, beide mit Mohrenmakaken nennenswert! (10.05.2011, 20:02) | ||
| Gudrun Bardowicks: | Für Marlow würde ich ohne Flugschau und Essen etwa 3 Stunden einplanen, für die Tierparks in Stralsund und Bernburg jeweils ähnlich lange, wenn man auf längere Beobachtungen verzichtet. Dessau ist in etwa 2 -3 Stunden machbar. Stassfurt, Görlitz und Gotha kenne ich noch nicht. Schwerin kann man in 3 - 4 Stunden schaffen, Rostock in etwa 4 Stunden (immer ohne längere Esspausen und längere Beobachtungen). (10.05.2011, 16:49) | ||
| Michael Mettler: | Ich habe Schwerin/Rostock schon zweimal in einem Tag kombiniert und hatte nicht unbedingt das Gefühl dabei, in Hetze zu sein. Das Mittagessen fand dann allerdings während der Autofahrt zwischen beiden Zielen statt ;-) Für komplette Runden reicht die Zeit durchaus, wenn man nicht gerade auf lange Beobachtungen und gemütliche Kaffeepausen aus ist. (10.05.2011, 14:39) | ||
| Ronny: | Dessau ca 1 -1,5 Stunden Bernburg 1,5-2,0 Stunden Stassfurt ca 45min Rundführungen ohne Blick hitner den Kulissen von meiner Seite kein Problem einfach Anschreiben. (10.05.2011, 13:51) | ||
| BjörnN: | Gotha hat für einen Kleinzoo ausgesprochen viel zu bieten. Ich würde für einen ersten Besuch 3 Stunden einplanen. Verfügt man über einen fahrbaren Untersatz sind Erfurt und Gotha an einem Tag gut machbar. Ich würde dir empfehlen, Erfurt an einem warmen Sommertag zu besuchen, Toscanafeeling inklusive. Schwerin und Rostock würde ich nicht gemeinsam an einem Tag einplanen, sind doch ein ganzen Stück entfernt... (10.05.2011, 13:21) | ||
| Oliver Müller: | Danke für die vielen Tipps. Wie lange braucht man denn etwa für eine Besichtigung in Marlow, Gotha, Stralsund, Bernburg, Görlitz, Dessau, Stassfurt? Und: schafft man Rostock und Schwerin an einem Tag? Tschechien wird dann sicher mal eine eigene Tour bekommn... (10.05.2011, 12:42) | ||
| Gudrun Bardowicks: | @Oliver Müller: Marlow bietet zwar keine Arten, die man nicht auch in anderen Zoos und Vogelparks antrifft, die Präsentation der gezeigten Arten ist aber in der Regel sehr gelungen. Die begehbaren Großvolieren für Pinguine und Meerespelikane, südamerikanische Sumpfvögel, australische Arten, südamerikanische Amazonasbewohner wie Totenkopfäffchen und verschiedene Vogelarten, die Marokkovoliere mit Waldrapps und Lööfflern und besonders die große Flughalle für Arten der Ostseeküste und der Boddenlandschaft sind in ihrer Art schon etwas Besonderes und absolut sehenswert. Auch die Kea-Anlage und die großen naturnahen Kranich- und Storchenanlagen in einem natürlichen Sumpf- und Feuchtwiesengebiet sehr gelungen, genau wie die große Afrika-Anlage mit Mendesantilopen, Marabus, Straußen, Rosapelikanen, Nördlichen Hornraben und weiteren afrikanischen Großvögeln. Marlow hebt sich durchaus von anderen Vogelparks und Tierparks ab und ist meiner Meinung nach zumindest für Vogelfreunde durchaus einen Besuch wert. Ähnliches gilt auch für Bernburg und Aschersleben, die wirklich ausgezeichnete Tierbestände in teilweise großartigen Anlagen aufweisen und auch Säugetierfreunden viel zu bieten haben. (08.05.2011, 23:15) | ||
| Michael Mettler: | @Oliver Müller: Spezialgebiet des Tierparks Stralsund sind Haustierrassen, darunter einige, die nur in wenigen Parks zu sehen sind. Görlitz würde ich in eine ähnliche Kategorie wie Rheine oder Nordhorn einordnen: Keine Sensationen, aber eine gute Präsentation von Tierarten, denen ein ausgesprochener Zoofan in größeren Zoos oft wenig Beachtung schenkt (das ist für mich gerade der Reiz an kleineren Zoos, dass auch solche Tiere in Abwesenheit erdrückender Konkurrenz mal "Stars" sein können). Mein bisher einziger Besuch ist zwar gut zehn Jahre her, aber der Park ist seitdem bestimmt nicht schlechter geworden (ich verfolge seine Veröffentlichungen). Zur Anmerkung von th.oma.s wegen der grenznahen tschechischen Zoos: Liberec läge auch noch im machbaren Bereich, habe ich schon an einem Tag mit Dresden kombiniert. Allerdings wäre es dann ratsam, mit Liberec zu beginnen, denn dort werden viele Großtiere auch bei gutem Wetter nachmittags offenbar schon ziemlich früh (ca. 16 Uhr) aufgestallt. Aber das ist natürlich alles Stoff für mehr als eine Tour, damit es nicht in Stress ausartet ;-) (08.05.2011, 20:14) | ||
| Ronny: | Wenn man mit dem Auto ist, so ist ein Tour Bernburg und Ascherselben (sogar mit Stassfurt) kein Problem, da es auf der selben Straße liegt. Der Umweg über Stassfurt ist nur 9km. Für Harz empfielt sich noch Thale, der alle Tiere des Harz hält. Mit Braunbären und Wölfe auch ehemalige Wildtiere dieser Gegend. Es gibt keine Exoten. Zu Bernburg sind Hildebrandtglanzstar, Buschschliefer, Turmenen-Uhus, China-Graubnauchhäherling, Ostafrikanische Graubülbüls, Gelbkehlfrankoline, Patagonische-Schopfenten, Südliche Zimtenten, Waldhunde, Felsenhühnchen für die Osttour Geparde viele nicht alltägliche Arten dabei. (08.05.2011, 18:19) | ||
| Liz Thieme: | Es ist ja immer noch hilfreich sich Zoos auszusuchen, wenn man Lieblingstiere hat und daher unbedingt jeden Zoo abklappern will, wo diese zu sehen sind. Wen ich zum Beispiel noch besuchen wollen würd, der hier noch nicht aufgezählt wurde und ich noch keinen Besuch fest geplant habe ist der Zoo der Minis in Aue. (08.05.2011, 16:34) | ||
| th.oma.s: | nur mal so: von dresden aus nach prag ist mit dem auto als tagestour überhaupt kein problem... ebenso usti und decin. (08.05.2011, 16:32) | ||
| Oliver Jahn: | @Oliver Müller, bzgl. Gotha hatte ich geschrieben, dass der Tierbestand dort eben nicht 08/15 ist und deutlich mehr bietet, als man von einem kleinen Tierpark erwartet. Hier hilft absolut mal ein Blick in die Zootierliste. Hier gibt es sogar mit Kleinfleckginsterkatze und Bobak Alleinstellungsmerkmale, welche man in ganz Deutschland nur dort findet. (08.05.2011, 15:29) | ||
| Holger Wientjes: | Litschis... ja nee, ís klar ! :-) Marlow kenne ich leider nicht, soll aber schön angelegt sein und auch die ein oder andere begehbare Anlage/Voliere bieten. (08.05.2011, 14:12) | ||
| Oliver Müller: | @Holger: Litschis kenne ich, das sind doch diese kleinen glasigen Früchte mit der stacheligen Hülle... ;-) Danke für die reichlichen Rückmeldungen! Jetzt sind es noch ein paar Parks mehr auf meiner Could-be-Liste und ich werde vermutlich aufgrund der Tourenplanung keinen Schlaf mehr finden... ;-) @Michael und th.oma.s: Halle war ohnehin gesetzt, hatte ich vergessen, aufzuzählen. Cottbus, Chemnitz, Eberswalde, Aschersleben, Hoyerswerda überzeugen mich und werde ich versuchen aufzunehmen. Bei Bernburg, Gotha, Dessau, Stendal, Stralsund, Görlitz und Marlow kann ich aufgrund meiner vorliegenden Infos noch nicht so richtig erkennen, was dort so spannend ist, dass bei begrenztem Zeitbudget sie unbedingt auf die Liste gehören? Gibt es dort nicht im Wesentlichen die "üblichen Verdächtigen" wie Wildparktiere nebst ein paar Affen, Papageien, Nasenbären, Erdmännchen und Präriehunden? (08.05.2011, 13:06) | ||
| Markus R.: | Und um den Overkill noch zu vergrößern: Der NaturschutzTierpark Görlitz soll auch noch absolut sehenswert sein. Er liegt zwar etwas abseits, könnte aber mit Cottbus, Hoyerswerda oder Weißwasser kombiniert werden. Zum Zoo Eberswalde fällt mir als weitere Kombinationsmöglichkeit noch der Tierpark Kunsterspring in Neuruppin ein, auch über diesen habe ich recht Positives gehört. Die einzige Schwierigkeit bei einer derartigen Osttour dürfte also in der Tat die Auswahl aus einem wirklich reichhaltigen Angebot sein! (08.05.2011, 10:14) | ||
| Holger Wientjes: | @Jan Jakobi: Was meinst Du denn mit "der TP Berlin hat ein wenig Zoo-Charakter" ? Mal abgesehen, dass die beiden Einrichtungen unter der selben Leitung stehen, sind Zoo und TP in meinen Augen zwei völlig unterschiedliche Parks was Gestaltung, Anlage und (bis auf einige Standartarten) auch den Tierbestand angeht. Ansonsten kann ich mich den anderen bei ihren Tipps nur anschliessen. Zoo und TP Berlin sind wohl, nicht zuletzt aufgrund der Artenfülle aber auch für Zooarchitektur-Interessierte, obligat, Leipzig (wobei ich hier ja warten würde bis Gondwana eröffnet ist) bietet ebenfalls seltene Arten und eine Mischung aus historischer Zooatmosphäre und modernen "Spasszoo"-Elementen, Dresden mit interessantem Tierbestand und dem neueröffneten Brandes-Haus, Halle mit, wie MM schon sagte, toller Berglage sowie interessanten Tierhäusern (Raubtierhaus), Rostock mit schöner Parkanlage und z.B. sehr schönen Grosskatzenanlagen. Von den kleinen Parks kenne ich bis jetzt auch nur Aschersleben mit seiner Grosszügigen Tigeranlage und einem interessantem (Streifenhyänen, Meerkatzen, Litschis,...) Tierbestand. (08.05.2011, 08:52) | ||
| Gudrun Bardowicks: | Der Vogelpark Marlow ist auf jeden Fall einen Besuch wert und zeigt neben vielen interessanten Vogelarten in überwiegend großzügigen und gut eingerichteten Volieren und Freianlagen, von denen viele begehbar sind, auch einige kleinere Affenarten, Zwergotter, Präriehunde, Haustiere und Mendesantilopen. Für ihn sollte man mindestens einen halben Tag einplanen. Auch die dortige Flugshow ist sehr lohnenswert. In Stralsund ist neben dem neben Tierpark und dem Ozeaneum auch das Meeresmuseum mit tropischen Meeresfischen und vielen tollen Präparaten und Ausstellungsstücken zum Thema Meere und Nutzung der Meere sehr lohnenswert. Für Ozeaneum und Meeresmuseum sollte man sich jeweils mindestens einen halben Tag Zeit nehmen, wobei man zumindest im Meeresmuseum auch gut einen ganzen Tag verbringen kann. Die Tierparks in Bernburg und aschersleben gefallen mir auch sehr gut, genau wie der Tierpark chemnitz. In Chemnitz gibt es übrigens auch noch einen schönen Wildpark, der vom Zoo mitverwaltet wird und nur einheimische Wildtiere zeigt. Auch der Wildpark schorfheide ist sehr sehenswert. Ihn könnte man möglicherweise mit dem Tierpark Eberswalde kombinieren. Ein Geheimtip unter den Wildparks ist der NUP (Natur- und Umweltpark) Güstrow, welcher in einem reizvollen Naturschutzgebiet mit Feuchtwiesen und Bruchwäldern liegt und die Tiere in sehr großzügigen und naturnahen Großgehegen, die teilweise begehbar sind, hält. Hier gibt es auch ein tolles Großaquarium für heimische Süßwasserfische. (07.05.2011, 23:55) | ||
| Oliver Jahn: | Henry Merker, sehr gute Empfehlung! Den habe ich ganz vergessen, aber er ist absolut sehenswert! (07.05.2011, 21:10) | ||
| Henry Merker: | Wenn man bei "Meck-Pomm" ist, kann man eigentlich auch noch den Vogelpark Marlow mitnehmen; allerdings muss ich gestehen, dass ich diesen Park nicht aus eigener Anschauung kenne..... (07.05.2011, 20:54) | ||
| Jan Jakobi: | Hagenbeck ist auch nicht im Osten. (07.05.2011, 20:47) | ||
| Oliver Jahn: | Wenn du in der Nähe von Erfurt bist, dann empfehle ich noch Gotha. Ein wirklich ausgesucht guter Tierbestand. Von Magdeburg aus kann ich noch Stendal sehr empfehlen. Und neben Schwerin und Rostock bietet sich noch Stralsund an, zum einen mit dem Ozeaneum, aber auch der Tierpark ist sehenswert und hat eine der besten Sammlungen an bedrohten Haustierrassen. Hagenbeck hatte ich gar nicht im Osten vermutet? Und der Große Panda im Zoo Berlin heißt wirklich Bao Bao? (07.05.2011, 20:43) | ||
| Sven P. Peter: | Bernburg würde ich auch empfehlen, ein kleiner, aber sehr interessanter Tierpark mit einem tollen Tierbestand. Ansonsten lege ich dir noch Dessau ans Herz. (07.05.2011, 20:33) | ||
| th.oma.s: | ich würde ähnliche empfehlungen abgeben. Halle sollte man nicht auslassen. Cottbus ist für wasservogelfreunde besonders interessant. Ja und vormittags Chemnitz und nachmittags Dresden passt auf jeden fall. zusammen ist dass dann aber wirklich "Zoo - satt". beide Anlagen ergänzen sich pantastisch im tierbestansd. (07.05.2011, 13:59) | ||
| Michael Mettler: | @Oliver Müller: Halle würde ich - da ohnehin mitten in deinem geplanten Streifgebiet gelegen - unbedingt einplanen. Interessanter Tierbestand und die landschaftliche Besonderheit als Bergzoo sollten ausreichende Argumente sein. Man KANN dort durchaus einen ganzen Tag verbringen, aber wenn die Reisedauer Kompromisse verlangt, dann wäre z.B. auch eine Kombination mit Aschersleben oder Bernburg (beide mit für kleine Einrichtungen sehr bemerkenswerten Arten) an einem Tag ohne weiteres machbar. Ebenfalls als Duo machbar: Cottbus (nicht nur, aber vor allem für Vogelfreunde empfehlenswert und in schöner Landschaft) und Hoyerswerda. Für Raritätenfans: Chemnitz. Ein Muss auch für jeden, der sich für Amphibien begeistert, da es dort ein ausschließlich dafür eingerichtetes, sehr artenreiches Vivarium gibt. Ebenfalls mit sehr interessantem Tierbestand: Eberswalde. Wie bei Chemnitz ist hier kein ganzer Tag nötig, aber ich kenne die kleineren Parks in der jeweiligen näheren Umgebung nicht, so dass ich keine Kombi-Tipps geben könnte. Wenn es nicht um längere Beobachtungen bei bestimmten Tierarten geht, sondern der Besuch vor allem dem Gesamteindruck und Kennenlernen dienen soll, würde ich aber sogar Dresden und Chemnitz für am selben Tag ohne Hetze schaffbar halten. (07.05.2011, 13:37) | ||
| Jan Jakobi: | Von den ostdeutschen Zoos habe ich Leipzig, Magdeburg, Zoo und Tierpark Berlin besucht. Ich kann den Leipziger Zoo empfehlen, er ist sehr schön geworden, wobei ich ihn erst seit 2002 kenne. Folgende Anlagen im Leipziger Zoo sollte man sich nicht entgehen lasssen: - die weltweit größte Menschenaffenanlage "Pongoland" - den Elefantentempel "Ganesha Mandir" mit seinen Außenanlagen. - die Afrikaanlage "Kiwara-Savanne", von der angrenzenden "Kiwara-Lodge" hat man einen schönen Ausblick auf die Anlage. Im Besucherbereich des Giraffenhauses sind einige Vitrinen mit Wüstentieren, zum Beispiel Graumulle. Tierpark Berlin hat für mich ein wenig Zoo-Charakter. Hagenbeck ist so wie ich mir einen Tierpark vorstelle: So gut wie keine Gebäude sind für die Besucher bei Hagenbeck zu sehen. Das liegt daran weil sie unter Felsen und Pflanzen optisch verschwinden. Bei Hagenbeck laufen so einige Tiere frei rum (Pampashasen, Muntjaks) Der Zoo Berlin hat einen Großen Panda ("Bao Bao" heißt er). Im Magdeburger Zoo war ich schon lange nicht mehr. (07.05.2011, 13:25) | ||
| Oliver Müller: | Demnächst möchte ich zu meiner ersten Erkundungsreise zu den ostdeutschen Zoos aufbrechen. Daher meine Frage an die Vielgereisten und Erfahrenen unter euch: Welche Zoos sollte ich mir unbedingt ansehen, welche sind eher unspannend (von Tierbestand und Gesamtanlage)? Wo kann man problemlos zwei benachbarte kleinere Einrichtungen an einem Tag besuchen und wo sollte man sich unbedingt einen ganzen Tag einplanen? Gesetzt sind Berlin Zoo und Tierpark, Leipzig, Dresden, Magedeburg, Erfurt, Rostock und Schwerin, aber es gibt ja noch eine ganze Reihe weitere und kleinere Einrichtungen... Für eure Tipps im Voraus herzlichen Dank! (07.05.2011, 12:52) |
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