
| Klaus SchĂŒling: | Rhinopithecus Strykeri auch in China? Es gibt noch keine Photos, aber chinesische Wissenschaftler haben Hinweise auf ein Vorkommen im American Journal of Primatology veröffentlicht. The species was first discovered by a team led by Ngwe Lwin from the Myanmar Biodiversity and Nature Conservation Association and described by Dr Thomas Geissman in the American Journal of Primatology in October 2010. It was believed that the species was isolated to the Kachin State of north eastern Myanmar. However, this new discovery reveals the international range of this critically endangered species. The new expedition, led by Yongcheng Long from the Nature Conservancy China Program, travelled to the Yunnan province of China after a forest guard, Liu Pu, took photos of a group of snub-nosed monkeys in a forest in near Pianma, in Yunannâs Lushui County. âThe population of this species is hard to estimate, but based on our contacts with the monkey group both in October 2011 and in March 2012 we estimate the population to be less than 100 individuals,â said Long. âHowever, while we now know the home range to be far greater than previously believed, we still do not yet know the true population number or the extent of their home range as the monkeys are shy and very hard to access.â In local dialects the species is called mey nwoah, âmonkey with an upturned faceâ, although it was officially named âRhinopithecus Strykeriâ in honour of Jon Stryker, President and Founder of the Arcus Foundation, which supported the initial project. Local hunters claim the monkey is easy to find when it is raining because they often get rainwater in their upturned noses causing them to sneeze. However, long term observations did not show that they spend rainy days sitting with their heads tucked between their knees as the hunters also claim. Thomas Geissmann, who led the taxonomic description, described the monkey as having almost entirely blackish fur with white fur only on ear tufts, chin beard and perineal area. It also has a relatively long tail, approximately 140% of its body size. The new photos confirm this description. "After the discovery of the new species of snub-nosed monkey in Myanmar we conducted hunter interview surveys along the Chinese-Myanmar border which suggest at least one group in contiguous forest across the border in Yunnan. I contacted Long Yongchen my friend and colleague from the IUCN primate specialist group who followed and organised the first surveys that document the presence of the Myanmar 'snubby' in China,â said Frank Momberg, Fauna & Flora International, Myanmar Program Director. âThe discovery of Rhinepithecus strykeri in China gives a bit more hope for the species survival, however the population is still considered critically endangered, due to the high level of threats and very small population.â With a range crossing national borders efforts to conserve this endangered species will no longer by isolated to Myanmar. The country is currently experiencing political reform, which is expected to lead to economic and industrial development, which may impact natural areas. The researchers are calling for action from China, Myanmar and the international conservation community to protect the areaâs rich biodiversity. âThis monkey group was actually found in an area designated as a nature reserve 30 years ago and while local people have been hunting the species for ages, local managers knew nothing about it,â concluded Long. âThis highlights the need to improve wildlife management in China, as it is likely quite a few new species of plants and animals may be discovered in the border areas between China and Myanmar.â Full citation: Yongcheng long, Frank Momber, Jianma, Yue Wang, Yongmei Luo, Haishu Li, Guiliang Yang, Ming Li, âRhinopithecus strykeri Found in China!â American Journal of Primatology, Wiley, 2012, DOI: 10.1002/ajp.22041 Paper URL: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ajp.22041/abstract (30.07.2012, 00:52) | ||
| C. Lissner: | @Merker, OK, danke fĂŒr den Hinweis. Hab ich wohl ĂŒbersehen:) (13.12.2011, 20:34) | ||
| Werner Schindler: | @Henry Merker: Der Wikipedia-Artikel gibt ja auch nicht soviel her. Aber wenigstens eine Erstinformation. Heute war sogar in meinem Heimatblatt ein Artikelchen ĂŒber die neu entdeckte Affenart, die bei Regen den Kopf zwischen die Knie klemmt, weil ihr sonst die BrĂŒhe in die Nase lĂ€uft. Eine nette Story, geht wohl jetzt rund. Die Affen wĂ€ren wegen dieses Verhaltens bei Regen leicht zu finden. Soso. Aber auf die Art ist wenigstens die Gefahr des Ertrinkens wegen Wassereinbruch durch die Nase vollkommen gebannt. WĂ€re ja auch ein schöner Bock der Evolution. Aber ernsthaft: ein vermutetes Siedlungsgebiet von rund 270 qkm (also etwa das Stadtgebiet von Frankfurt) mit weniger als 300 Individuen ist natĂŒrlich schon herzlich wenig. (13.12.2011, 18:35) | ||
| Henry Merker: | @C. Lissner: Ich bin zwar nicht Liz, aber der Irrtum wurde hier schon aufgeklÀrt ;-): "Varanus bitatawa lebt auf der Phillipinen Insel Luzon!" (13.12.2011, 11:01) | ||
| C. Lissner: | @Liz Waran in Kalifornien? Ich dachte die leben nur in der alten Welt. Muss ein Leguan sein, der einen irrefĂŒhrenden Gattungsnamen trĂ€gt. (13.12.2011, 10:35) | ||
| Henry Merker: | @Werner Schindler: Die PrĂ€senz des Burmesischen Stumpfnasenaffen in Wikipedia ist mir bei meinen sich anschlieĂenden Recherchen auch aufgefallen. Wie es mit dem illegalen Tierhandel in Myanmar aussieht, weiĂ ich leider nicht. (12.12.2011, 17:49) | ||
| Werner Schindler: | Ist die Entdeckung wirklich so neu? Sogar in Wikipedia existiert ein Artikel ĂŒber diese Art, erstellt schon im Herbst 2010. Strykeri ist dort als Burmesischer Stumpfnasenaffe benannt. Scheint aber tatsĂ€chlich eine "gute" Art zu sein, keine Abspaltung von einer lĂ€ngst bekannten. Aus Naturschutzsicht teile ich grundsĂ€tzlich die Bedenken von Ralf Sommerlad. Allerdings ist die Heimat der Art nicht Vietnam, wie einem beim Namen Mekong zunĂ€chst in den Sinn kommt, sondern Myanmar (daher der deutsche Artname). Wie es da um den legalen/illegalen Tierhandel steht, weiĂ ich nicht. (12.12.2011, 17:17) | ||
| Ralf Sommerlad: | Da werden ja die TierfĂ€nger bald wieder im Auftrag des europĂ€ischen Wildtierhandels unterwegs sein...neue und möglichst seltene Arten bringen schliesslich viel Geld. Vietnam ist einer der HauptumschlagplĂ€tze des illegalen Handels geworden, wie Traffic auf seiner website immer wieder feststellt und betont. Meine Feeude ĂŒber neue Arten wird immer wieder ĂŒberdeckt von meiner Sorge ĂŒber den Bestand bekannter Arten. (12.12.2011, 15:42) | ||
| Henry Merker: | Und wieder sind neue Arten entdeckt bzw. beschrieben worden! Nachzulesen hier: http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13763087/Stupsnasenaffe-mit-Elvis-Tolle-am-Mekong-entdeckt.html Darunter befindet sich auch eine neue Stumpfnasenaffenart! Hier sieht man auch ein Bild von der Art: http://www.trading-house.net/news/stumpfnasenaffe-niest-bei-regen-21684560.html (12.12.2011, 14:02) | ||
| Volker Gatz: | Der Walter's Ducker wurde auf einem Markt in Westafrika (Togo) entdeckt. Bitte vor dem posten etwas besser nachprĂŒfen Liz ! (25.05.2011, 09:18) | ||
| Volker Gatz: | Varanus bitatawa lebt auf der Phillipinen Insel Luzon ! (24.05.2011, 23:30) | ||
| Liz Thieme: | Da hat sich wohl ein Smutje einen Scherz erlaubt und seine Kochkunst nicht den Matrosen vorgesetzt, sondern ĂŒber Bord geworfen. - Könnte man meinen, wenn man die Nachrichten derzeit liest. Zu den ungewöhnlichsten Neuentdeckungen 2010 gehört der "Pfannkuchen-Fisch". Halieutichthys intermedius (Louisiana Pancake Batfish) wurde in den ölverseuchten Gebieten des Golf von Mexico gefunden. Aber auch ein zwei Meter Waran wurde letztes Jahr in Kalifornien entdeckt. Varanus bitatawa (Sierra Madre-Waran) gilt als fruchtfressend. Auf einem Markt in SĂŒdafrika wurde eine unbekannte Antilope (Philantomba walteri) gefunden. Wer sich diese und weitere neue Arten angucken möchte: http://www.welt.de/wissenschaft/article13390889/Ungewoehnliche-neue-Arten-entdeckt.html (24.05.2011, 21:52) | ||
| Liz Thieme: | London. Einen Singvogel mit kahlem Kopf haben Biologen in Laos entdeckt. Das Tierchen sei Kahlgesichtiger BĂŒlbĂŒl genannt worden, teilte die internationale Vogelschutzorganisation BirdLife am Donnerstag mit. Keine andere Vogelart auf dem asiatischen Festland habe einen kahlen Kopf. BĂŒlbĂŒls gehören zu den Sperlingsvögeln und kommen vor allem in Asien und Afrika vor. Die neue Spezies wurde in der Juli-Ausgabe des «Forktail» (Bd. 25, S. 1), dem Journal des Oriental Bird Club, beschrieben. Der Piepmatz mit dem wissenschaftlichen Namen Pycnonotus hualon wurde von Forschern der Wildlife Conservation Society (WCS) und der UniversitĂ€t Melbourne (Australien) entdeckt. Er lebt in einer spĂ€rlich mit BĂ€umen bewachsenen Region. Das Gebiet gehört zu einem Naturreservat des sĂŒdostasiatischen Landes, in dem bereits mehrfach neue Arten entdeckt wurden - die Laotische Felsenratte zum Beispiel, einziges ĂŒberlebendes Mitglied einer ausgestorbenen Tiergruppe. Der nun entdeckte Vogel sei etwa so groĂ wie eine Drossel, grĂŒnlich-oliv gefĂ€rbt mit heller Brust, die Augen im weitgehend federlosen Gesicht seien blĂ€ulich umrandet. Der kleine Kahlkopf sei die erste entdeckte asiatische BĂŒlbĂŒl-Art seit mehr als 100 Jahren, berichtet BirdLife. Insgesamt gibt es rund 130 BĂŒlbĂŒls. Typisches Merkmal der Gruppe sind haarĂ€hnliche Fadenfedern im Nacken. Quelle: Aachener Nachrichten (01.08.2009, 19:19) |
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