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Australische Zoowelt und Tiere



W. Dreier:   Oh, @Sacha, da wäre ich aber hingerannt! Nein keine Ahnung. Gehe wahrscheinlich am Freitag in den Zoo - vielleicht treffe ich noch einen "Altgedienten" (eigentlich nur noch H. Klös)
(04.05.2022, 17:29)
Sacha:   @W.Dreier oder ein anderer "Berlin"-Crack: In der Zootierliste ist für 1993 eine kurzzeitige Haltung des Beutelteufels im Zoo Berlin angegeben. Wieviele Exemplare? Und waren diese in der Schau (falls ja: wie lange) oder nur hinter den Kulissen? Vielen herzlichen Dank schon jetzt für eine Antwort.
(04.05.2022, 09:55)
W. Dreier:   Aus dem ``Australia Zoo`` Beerwah (Queensland, geründet von der Familie Irvin [Steve Irvin-Crocodile hunter]). Nach dem Guiness Buch der Rekorde gibt es dort einige Alters-/Größenangaben:
- größtes gegenwärtiges Krokodil: Salzwasserkrok 4,90 m
- größter Giraffenbulle: ``Forest`` 5,70 m
- ältester Nashornleguan: 41 Jahre
(15.01.2022, 18:50)
Tino Vogel:   Drei Elefanten im Zoo Melbourne sind trächtig, darunter auch die erste im Zoo Melboure geborene Elefantin Mali (*16.01.2010). Die Geburten werden Ende nächsten Jahres erwartet. Vater aller Jungtiere ist der erste in Australien geboren Elefant Luk Chai (*04.07.2009 in Sydney), welcher im Dezember 2020 in Melbourne eintraf.

Die gesamte Herde soll dann 2024 in den Werribee Zoo (225 ha) umziehen, welcher bis dahin mit 87 Mio. Dollar erweitert wird, und anschließend ein 21 ha großes Areal bewohnen.
(14.11.2021, 16:25)
W. Dreier:   Hab` mal kurz gegoogelt: Australia Zoo in Brisbane, Eintritt 1 Erwachsener umgerechnet 36,50 Euro-oh !
(16.12.2019, 12:06)
Oliver Muller:   Weiß man eigentlich, welche Zoos in der nächsten Zeit Beutelteufel erhalten werden?
(04.03.2019, 17:34)
Carsten Horn:   Bei Verlinkungen ist auch schnell mal das Problem, das der Link nicht mehr aktuell ist. Wenn man dann später mal was nachlesen möchte, hat man nur noch nen toten Link, siehe z. B. den Orang Beitrag etwas weiter unten, noch kein halbes Jahr alt...

Darum wäre etwas weniger, aber vielleicht dafür komplett (oder alles relevante zumindest) reinkopiert, die effektivere Sache...?
(12.12.2018, 08:29)
Sacha:   Okay, also der King-Kong unter den Roten Riesen. Dann kann ich es nachvollziehen (wobei das mit "muskulöseste" jedoch nur schwer messbar ist). Vielen Dank.
(10.12.2018, 17:10)
Hannes Lueke:   Ich schätze auch sehr, dass das Forum über externe Links belebt wird aber etwas Kontext zu den Links wäre wirklich toll!
(10.12.2018, 16:39)
Sacha:   Ein - in Australien populäres - Rotes Riesenkänguru ist gestorben. Tut mir leid, aber ich sehe die Brisanz nicht (oder habe ich etwas übersehen?).
(10.12.2018, 15:44)
WolfDrei:   Pardon: Mitteilung heute in der "Berliner Zeitung"
(26.06.2014, 13:29)
WolfDrei:   Ein Erfolg des Taronga Zoos - die großen Gleitbeutler scheinen ja noch nahrungsspezifischer zu sein als die Koalas.
(26.06.2014, 13:28)
Patrick Kalscheuer:   ...den Seeleoparden habe ich im Taronga vor drei Jahren gesehen, anbei ein Foto...
(07.03.2014, 08:58)
WolfDrei:   pardon: auch aus dem Forum von Jonas Livet
(06.03.2014, 15:10)
WolfDrei:   Am 20. Februar ist der einzige in einem Zoo gehaltene Seeleopard eingeschläfert worden (Taronga Zoo Sydney) Er wurde 2007 nach einer Haiattacke in der Tasmansee gefangen, also nicht in glazialen Gewässern.
(06.03.2014, 15:09)
Sacha:   Auch in Down Under gehts den Bach runder...;)

Im Ernst: Wenn es so weitergeht, hat Blackstone (zu der u.a. auch Merlin Entertainment und die SeaWorld Parks gehören) bald das Monopol in Sachen Aquarien in der westlichen Welt.
(22.10.2012, 10:39)
David Heger:   Stelle grad bei einer Internetrecherche mit großem Erstaunen fest, dass einige australische Großaquarien mittlerweile auch zur Merlin Entertaiment Group bzw. zu SeaLife gehören. So auch die sehenswerten Häuser in Sydney(Aquarium u. Wildlife World) und Melbourne. So heißt das Sydney Aquarium jetzt z.B. "SeaLife Sydney Aquarium", die Oceanworld Manly jetzt "Manly SeaLife Sanctuary". Das Melbourne Aquarium hat bisher seinen Namen behalten gehört aber auch Merlin.
(20.10.2012, 17:18)
Liz Thieme:   Auch wenn es Neuseeland betrifft eine besondere Meldung:
Im Pukaha Mount Bruce National Wildlife Center wurde ein weißer Kiwi geboren. Sieht bisschen aus, wie ein Hühnerkücken mit zu langem Schnabel.
(30.05.2011, 19:20)
Carsten Horn:   Also dahin, wo die letzen auch waren, ich dachte schon, gäb was neues, :-)
(23.05.2011, 14:11)
BjörnN:   Die Zwergpinguine werden ins Königspinguin-Übergangsquartier einziehen.
(23.05.2011, 12:44)
Henry Merker:   Das ist mir nicht bekannt :(.
(23.05.2011, 09:53)
Carsten Horn:   Wo entsteht denn die neue Zwergpinguinanlage?
(22.05.2011, 23:40)
Henry Merker:   Wie ist denn Leipzig an die Quolls gekommen? Zudem soll Wuppertal demnächst Zwergpinguine aus Australien erhalten - für die neue Zwergpinguinanlage!
(22.05.2011, 21:09)
Oliver Jahn:   @Holger, stimmt. Nach der ZTL gibt es noch 5 Halter in Deutschland, und davon mindestens einen (Schönebeck) mit nur einem Einzeltier hinter den Kulissen. In Worms habe ich sie leider nicht gesehen, da war das Haus gerade im Umbau. Teufel noch mal, wie bekommen wir jetzt wieder den Bogen zu Australien?
(22.05.2011, 18:38)
Holger Wientjes:   In Nordhorn habe ich letztes Jahr keine gesehen. Laut Zootierliste "ehemalige Haltung".
(22.05.2011, 18:19)
Oliver Jahn:   @Ralf Wagner, vielen Dank! So ein Hamsterbild ist eine echte Rarität für mich! Und es stimmt natürlich, dass auch der Silberfuchs eigentlich ein Rotfuchs ist, nur soll diese Variante ja eher in Nordamerika vorkommen und ist hier ja stärker aus Farmtieren "rekrutiert". Trotzdem ist es eine nicht so sehr häufige Nachzucht, in den meisten Tiergärten, in denen ich sie kenne, züchten sie nicht, teilweise aus den schon genannten Gründen.
@Michael, dessen bin ich mir durchaus bewusst, ich habe auch noch von keiner Anfrage australischer Zoos wegen Rehen und Hamstern gehört. Ich habe es nur als Beispiel herangezogen, für die eher geringen Zuchten einheimischer Tiere in deutschen Zoos.
(22.05.2011, 14:29)
Michael Mettler:   Feldhamster gibt es m.W. auch noch in Nordhorn, sowohl im Schaubereich als auch in einer speziellen Zuchtstation.

@Oliver: Rotfüchse werden die Australier kaum haben wollen, das hieße nämlich, Eulen nach Athen zu tragen. Einer der Hauptgründe dafür, dass viele kleine bodenlebende Beuteltierarten selten geworden sind, war die Ansiedlung des Rotfuchses in Australien - englische Siedler wollten damals in ihrer Überseekolonie nicht auf ihre geliebten Fuchsjagden verzichten müssen...
(22.05.2011, 13:01)
WolfDrei:   Der Silber-Rotfuchs ist wohl ein Gourmet - Perlhuhnbraten!
(22.05.2011, 07:21)
Ralf Wagner:   Und noch ein Bild des Feldhamsters.
BG
(22.05.2011, 01:40)
Ralf Wagner:   Ja, Oliver, es ist ein/der Silberfuchsrüde, aber es war ja nur von "Fuchs" die Rede und ich bin jetzt vielleicht nicht so der Caniden-Kenner, aber ist das nicht die gleiche Art, halt nur verschiedene Farbvarianten?

Eine Vitrine(im Bild rechts) vor der Zuchtstation mit einem nachgebildeten Hamsterbau zeigte ein schlafendes Tier, aber in der Station selbst stand ein handelsüblicher Nagerkäfig mit einem Feldhamster und man hatte teilweise einen Einblick in die Station mit der Zuchtanlage.
BG

(22.05.2011, 01:38)
Oliver Jahn:   @Ralf, das müsste doch aber noch immer das Mischlingspaar aus Silber- und Rotfuchs sein, oder? Silberfuchsnachwuchs kenne ich auch hin und wieder. Die Info mit den Hamstern ist allerdings neu für mich. Das finde ich ja echt super. Aber gibt es Hamster auch im Zoo zu sehen?
(22.05.2011, 00:22)
Ralf Wagner:   @Oliver: Der Zoo Heidelberg besitzt eine eigene Zuchtstation mit etwa 200(!) Feldhamstern. Und im Tierpark Petersberg(ist allerdings kein Großzoo) sah ich letztens Fuchsnachwuchs(siehe Bild), vielleicht für Australien :)) .
Sind aber sicher Ausnahmen.
BG
(21.05.2011, 22:55)
Liz Thieme:   MM das stimmt. Neuseeland und Australien haben die gleichen/sehr ähnliche Richtlinien bei Exporten, daher kam ich darauf.
Ich hoffe allerdings, dass es sich in manchen Bereichen noch ändern wird.
(21.05.2011, 15:50)
Oliver Jahn:   Ich möchte Michaels "umgedrehte Geschichte" sogar noch einmal etwas erweitern. Da, wo in unseren Zoos genau diese "Allerweltsarten" gehalten werden, da haben wir mit der Zucht meistens viel größere Probleme, als mit Löwen und Tigern. Heute züchten in unseren Zoos die Elefanten besser, als der Europäische Feldhase oder das Reh. Und beim Fuchs, da wird di eZucht unterbunden oder es werden auch hier Tiere gehalten, die irgendwo mal in die Falle gegangen sind. Welcher deutsche Zoo züchtet erfolgreich Feldhamster? Lediglich Rothirsch und Wildschwein wären ausreichend vorhanden.
(21.05.2011, 15:37)
Michael Mettler:   @Liz Thieme: Kakas wären allerdings ohnehin kaum aus Australien zu bekommen, schlichtweg weil sie aus Neuseeland stammen.

Andersrum wären allerdings manche "australischen" Tiere durchaus aus Neuguinea zu bekommen, dessen beide Landesteile nichts mit den australischen Schutz- und Exportbestimmungen zu tun haben. Und in Neuguinea gibt es immerhin auch Arten wie Flinkwallaby oder Schnabeligel.

Man darf wohl nicht alles auf die australischen Bestimmungen schieben, es hängt wohl auch vieles vom mangelnden Interesse der europäischen Zoowelt ab; vielen Zoos scheint es eben zu reichen, diesen Kontinent mit gängigen Känguru-Arten und ein paar Vögeln und Reptilien zu repräsentieren, und der jahrelange Papierkrieg wegen ein paar Tieren ist wohl auch nicht jedermanns Sache.

So weit ich vom gemeinschaftlichen Wombat-Import der Zoos Hannover, Duisburg und Antwerpen (bzw. Planckendael) in Erinnerung habe, lässt Australien nur zoogeborene Tiere außer Landes. Dafür muss man sich mal vor Augen halten, dass diese Regelung genauso sinnig oder unsinnig (je nach Standpunkt) ist wie z.B., in Europa Tiere nur zwischen EAZA-Zoos auszutauschen. Nun werden offenbar viele australische Tierarten in australischen Zoos gar nicht gezüchtet - im Falle der Nacktnasenwombats auch deshalb, weil eh regelmäßig Unfalltiere anfallen. Der hannoversche zoologische Leiter Dr. Engel erwähnte in der Vorbereitungsphase des Wombatimportes mal, dass es einfacher gewesen wäre, Haarnasenwombats zu bekommen, weil es für diese im Gegensatz zum "gewöhnlicheren" Nacktnasenwombat in Australien Zuchtprojekte gibt - nur wollte man ja den europäischen N.-Bestand ausbauen und nicht komplett umsatteln. Somit war auch nicht der Idealfall möglich, einen Import möglichst junger Wombats durchzuführen, sondern man musste nehmen, was verfügbar war: Ich meine mich zu erinnern, dass das nach Hannover gelangte Wombatweibchen Molly schon gute zehn Jahre alt war - aber sie ist eben eine der wenigen Zoonachzuchten.

Ich habe es schon mal irgendwo erwähnt: Lasst uns die Geschichte doch mal spaßeshalber umdrehen. Nehmen wir an, ein paar australische Zoos würden gern europäische Tierarten wie Dachs, Steinmarder, Eichelhäher oder Kohlmeise importieren. Und nun suchen wir mal nach Zoonachzuchten dieser Arten, die dafür in Frage kämen.... Die Australier wüssten ja genau, dass es sich bei uns um Allerweltsarten handelt, die selbst in Städten leben und/oder bejagt werden, und könnten über unseren europäischen Starrsinn den Kopf schütteln...

Ich schließe mich da voll und ganz Olivers Meinung an: Wer wirklich will und die nötige Geduld und Ausdauer hat, kann auch aus Australien Tiere importieren. Nur ist er dann eben immer noch davon abhängig, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt überhaupt die Wunschtiere verfügbar sind - und dann noch, um dem Zeitgeist der Populationsgenetik folgen zu können, eine möglichst große Zahl unverwandter (und natürlich gesunder!) Gründertiere.
(21.05.2011, 09:14)
Oliver Jahn:   Von so vielen Arten wurde schon so oft gesagt, dass es keinerlei Möglichkeiten mehr gäbe, sie zu importieren. Und spätestens dann, wenn man sie im Tierpark Berlin sah, dann wusste man, irgendwie geht es doch.
In diesem Zusammenhang traue ich auch dem Zoo Hannover gerade im Bezug auf die australische Tierwelt noch einiges zu.
Das müsste ja schon mit dem Teufel zugehen, wenn das nicht auch irgendwann mal klappen würde, auch ohne Kronprinzessin.
(21.05.2011, 00:17)
Liz Thieme:   2 Jährige Hartnäckigkeit und den Rest weiß ich nicht (und will es vielleicht auch nicht wissen).
Ich kann nur sagen, dass zB Kakas nicht kommen werden in den nächsten Jahren.
(21.05.2011, 00:11)
Ralf Wagner:   Und wie hat es dann Leipzig geschafft Quolls aus Australien zu bekommen???
(20.05.2011, 23:31)
Holger Wientjes:   @Jan Jakobi: Der Teufel ist ein Eichhörnchen...

Aus meiner Schulzeit kenn ich auch noch "Uli den Fehlerteufel" !

Sachen gibt es halt, die gibt es nicht...
(20.05.2011, 23:23)
Liz Thieme:   *lol*
Der Teufel steckt halt im Detail.

Weil Australien eigentlich kaum einheimische Tiere exportiert. Diese in Kopenhagen waren Geschenke von Tasmanien an das dänische Kronprinzenpaar. Mehr dazu unter Kopenhagen und unter Zoos in Dänemark.
(20.05.2011, 21:07)
BjörnN:   Die Tiere in Kopenhagen waren Geschenke an das dänische Kronprinzenpaar zur Geburt des Stammhalters. Von diesen 2,2 Tieren ist wohl leider keine Zucht mehr zu erwarten, der Tasmanische Teufel wird also leider wieder aus der europäischen Zoowelt verschwinden, wie schon vor 20 Jahren einmal.

Die strengen Ausfuhrbestimmungen der Australier verbietet praktisch einen Export nach Europa.
(20.05.2011, 21:06)
Ottmar Müller:   Wieso gibt es in Europa nur in einem einzigen Zoo Tasm. Teufel?
(20.05.2011, 21:01)
Jan Jakobi:   @Oliver Jahn: Ich kenne nur die Tierart Tasmanischer Teufel.
(20.05.2011, 20:54)
Oliver Jahn:   Und ich habe doch wirklich gedacht, es hätte sich um die so seltenen und noch nie gezüchteten Australischen Fleckenteufel gehandelt oder wenigstens um die Tasmanischen Fehlerteufel.
(20.05.2011, 20:43)
Jan Jakobi:   Teufel?
Nein, es handelt sich um diese Tierart: Tasmanische Teufel.
(20.05.2011, 15:12)
Liz Thieme:   Im Australia Zoo gab es wieder Nachwuchs bei den Teufeln. Die Weibchen Indie und Tasma haben beide vor Kurzem geworfen. Bisher ist aber noch nicht klar um wie viel Jungtiere es sich handelt.
(20.05.2011, 14:21)
Liz Thieme:   Hmmm, auf der HP findet man aber nur die Mutter mit zwei Söhnen. Sie waren schon im September einige Monate alt, damals wurde auch noch vom Vater berichtet.
(19.01.2011, 20:15)
Ronny:   Am Ende des Jahres wurden im Australia Zoo (der Zoo von Steve Irwin) 3 Tasmanische Teufel geboren. Eine Freundin von mir hat die drei plus ein adultes Tier gesehen.
(19.01.2011, 19:57)
Sacha:   Gut möglich. Das Underwater World auf Sentosa Island in Singapur hatte um 2000 zwei Dugongs, jetzt aber soviel ich weiss nur noch eines. In japanischen Ozeanarien gibt es Einzeltiere (ob Paare weiss ich auch nicht). In einigen indonesischen Einrichtung gab/gibt es auch Dugongs. Ob auch in Paarhaltung, weiss ich allerdings nicht.
(09.04.2010, 09:45)
Patrick Kalscheuer:   Das Sydney Aquarium rühmt sich derzeit damit, dass sie die einzige Einrichtung weltweit sind, die zwei (oder mehr) Dugongs halten. Weiß jemand, ob das korrekt ist?
P.S.: Foto von einem der beiden anbei.
(09.04.2010, 09:25)
Liz Thieme:   Totgeglaubte leben länger...
tja die Pressenachrichten hörten sich so an, als ob die Geburt schon passiert war.
Aber nun weiß man, dass es nicht so war.

Bericht hier im Forum:
http://tiergarten.com/forum.php?go=view&BeitragsID=193&thema=&subthema=&subsub=
(10.03.2010, 14:01)
Liz Thieme:   Elefantenkuh Porntip im Taronga Zoo hat ihr Jungtier unter der Geburt verloren. Die Geburt lief über mehrere Tage, was das Jungtier nicht überlebte. Es soll in einer sehr unglücklichen Position im Körper der Kuh gelegen haben, so dass eine Geburt unmöglich gewesen sein soll. Diese Position sollen die Experten bisher noch nie gesehen haben.
Porntip hat es gesund überstanden.
(08.03.2010, 21:10)
Liz Thieme:   Melbourne, Brevard Zoo: am 13.2. eröffnete ein neuer Geparden-Komplex. Bewohnen wird dieser zwei junge Weibchen, sowie ein älteres Tier aus White Oak (Yulee, Florida). Brevard unterstützt seit 2000 einen Fond in Namibia zum Schutz der Geparden.
(12.02.2010, 21:08)
Michael Amend:   Australien-Anlage im Zoo Boston.Emus sind da auch noch mit drauf.
(20.01.2010, 18:07)
Oliver Jahn:   @Michael Amend, "Melbourne drückt sich vor der Bullenhaltung hartnäckig."
Vielleicht sollte man sich dann, wenn man sich nicht ganz sicher ist, zumindest mit solchen Aussagen doch etwas zurück halten, denn hier wird ja nicht nur eine falsche Tatsache behauptet, sondern diese sogar von dir bewertet.
Manche Sätze machen eben keinen Sinn...

(17.01.2010, 22:39)
Liz Thieme:   Es wurde damals gesagt, dass Elefantenkuh Dokkoon Bong Su nicht decken hat lassen. Sie haben es immer wieder über mehrere Ovulationen probiert, aber sie hält nicht still, so dass er keine Chance hatte.
(17.01.2010, 20:58)
Niedersachse:   Wer sagt denn, dass Melbourne seinen Bullen nicht decken lässt? Vlt kann er es nicht...
(17.01.2010, 19:47)
Michael Amend:   War ich....

Umso schlimmer,das Melbourne seinen Bullen nicht decken läßt. Sollte er das aus irgendeinem Grund nicht tun, sollte man in Erwägung ziehen, den Bullen zu tauschen, statt auf A.I zurückzugreifen.
(17.01.2010, 19:28)
Niedersachse:   Und genau dieser Bulle war der Samenspender. Und der lebt sogar schon seit 32 Jahren im Park.
(17.01.2010, 18:25)
David Heger:   @ zollifreund: Ich war Anfang November 09 in Melbourne und da gab es definfitiv einen Elefantenbullen.
(17.01.2010, 18:10)
zollifreund:   @Michael Amend: sind Sie sicher, dass in Melbourne kein Bulle gehalten wird?
im März 2008 gab es jedenfalls noch ein Elefantenbulle, der auch ein eigenes Bullengehege hatte.
(17.01.2010, 17:33)
Michael Amend:   Bei einer deratigen Aktion kann ich mich nicht für Melbourne freuen,denn die Kosten pro A.I sind so hoch, das man dafür ein ganz großes Stück Regenwald kaufen könnte, um ihn vor der Abholzung zu bewahren, und bis eine Elefantenkuh trächtig wird, braucht es schon einige Versuche. Warum weigert ich Melbourne, einen Bullen zu halten um Elefanten "normal"zur Nachzucht zu bringen ? Ich bind er meinung, wer Elefanten züchten möchte, soltle durch die Teilnahme an den Zuchtprogrammen zur Bullenhaltung gezwungen werden, ansonsten gibts eben keine zuchtfähigen Tiere...

Mal abgesehehn davon, ist in einem bekannten europäischen Zoo, beim Versuch der Absamung ein 46 Jahre alter Breitmaulnashornbulle in der Narkose verstorben, obwohl es zu der Zeit ein Jungbulle im gleichen Zoo gab,der aber noch sooo jung war,das er noch nicht an den Kühen interessiert war. Also , was tut man, um ein niedliches Baby-Nashörnchen zu bekommen ? Man narkotisiert überflüssigerweise ein 46 Jahre altes Nashorn, um es zu "melken"..

Nein, es gibt kein "Für"für A.I bei Zootieren. Tiere sind durchaus selbst in der Lage, Nachwuchs zu prodzuieren.Ich erinnere mich,das beim Versuch von A.I bei einem Großen Panda-Weibchen, dieses in der Narkose fast verstorben wäre. Das war dann dann auch tatsächlich der letzte Versuch bei diesem Tier...

Und was die Elefantengeburt an für sich anbelangt, mittlerweile kommen weltweit längst mehr Elefanten zur Welt als Okapis. Da freue ich mich über jede Geburt, denn da wird eine Art gezüchtet,deren Jungtiere nicht als zusätzliche Einnahmequelle herhalten müssen.
(17.01.2010, 17:14)
Mel:   Also ich denke wir müssen die diskussion über das für und wieder von AI's nicht unbedingt hier aufwärmen. Ich für meinen Teil freue mich sehr für Melbourne, daß es geklappt hat und vor allem das es ein Kuhkalb ist.
(17.01.2010, 16:51)
Niedersachse:   In der heutigen Milchviehwirtschaft müssen die Kühe zu einem bestimmten Zeitpunkt tragend werden und dies muss auch hunertpro klappen. Alles andere würde den Landwirten heut zu Tage große Probleme bereiten.
Ne künstliche Befruchtung ist nun einmal sicherer als ne natürliche. Landwirte die aufs zweite setzen gibt es so gut wie keine. (Ausnahme eigenes Jungvieh)
(17.01.2010, 16:41)
Michael Amend:   @Liz Thieme. Wenn Sie meinen Beitrag richtig geelsen hätten, hätte sich Ihre Frage nach meiner Ernährung erübrigt, denn ich schrieb:"Es gibt für mich keinen einizigen Grund für A.I bei keiner Tierart im Zoo" Ich wußte doch genau, wie sich die Diskussion entwickelt, hätte ich "im Zoo" weggelassen. Mal abgesehen davon hat meine Ernährung überhaupt nichts mit dem Thema zu tun, solche Vergleiche findet man doch eher in Mileu der Tierrechtler.

Richtig, die Menschenfrau hat sich freiwillig zu der A.I enstchieden, eine Möglichkeit, die für die Elefantenkuh nicht besteht. Übrigens ist eine A.I bei Kühen aufgrund der Anatomie weitaus unkomplizierter, als die bei einem Elefanten oder Nashorn.Und Frau Thieme, möglicherweise bin ich streng katholisch, und lehne deshalb auch die A.I bei Menschen ab ?

@Niedersache. Möglich. Aber dann auch nur aus dem Grund,weil die meisten Leute in der heutigen Wohlstandsgesellschaft der Meinung sind, täglich Fleisch essen zu müssen und das muß dann natürlich entsprechend billig sein...Und ohne Massenproduktion könnte das Fleisch natürlich nicht so billig verkauft werden...


(17.01.2010, 14:09)
th.oma.s:   Mag sein. Ich habe ja auch nicht behauptet, dass heutige Landwirtschaft noch ausreichend Raum für artgerechte Haltung bietet...
(17.01.2010, 12:31)
Niedersachse:   Ohne künstliche Befruchtung würde Landwirtschaft heute nicht mehr funktionieren!!
(17.01.2010, 11:42)
th.oma.s:   Vom Grundsatz her gebe ich Michael Amend recht: A.I. hat im Grunde nichts mit artgerechter Haltung zu tun. Insbesondere auch in der Landwirt-
schaft.

Eine Ausnahme würde ich allerdings unbedingt für Zootierhaltung unter Artenschutzaspekten befürworten, insbesondere zur Einführung neuer Founder in eine artenschutzrelevante population, wen das biotechnische Verfahren sicher ist und ein möglicher Erfolg höher zu bewerten ist wie die Folgen der Manipulation am Tier.

Im vorliegenden Fall ist der Unter-schied, die Menschenfrau hat sich für das verfahren bewusst entschieden.
(17.01.2010, 11:33)
Liz Thieme:   wenn Sie wissen wollen was eine Elefantenkuh dabei empfindet, sollten Sie sich mal fragen, wie es für eine Frau ist. Ich werde aus Rücksicht auf die anderen hier diesen ganzen Vorgang nicht beschreiben. Ich kenne im Grunde nur einen weiteren medizinischen Eingriff der einer Frau ähnlich zusetzt wie das ganze Prozedere rund um eine künstliche Befruchtung.
Ich habe Frauen betreut, die dies mitgemacht haben. Ich weiß wie das ist und stufe das daher entsprechend ein.

>Es gibt für mich keinen einzigen Grund für A.I, bei keiner Tierart im Zoo.

Die Zoos, die A.I anwenden, drücken sich vor ihrer Verantwortung, Tiere tiergerecht zu halten, indem sie die natürliche Fortpflanzung unterbinden ! Aus tierschützerischen Gründen gehört sie ohnehin untersagt.<
Sind Sie Vegetarier oder Veganer?
Wenn AI gemacht wird, wenn Tiere nicht artgerecht gehalten werden und dies gegen Tierschutz ist, dann sind also alle Bauern und Pferdezüchter und anderen Leute die AI machen verantwortungslos und halten ihre Tiere nicht artgerecht. Oder ist es nur bei Zoos so, weil es Zoos sind?
Wenn Sie gegen dies alles sind, dürften sie keine Schweine-, Ziegen-, Pferde-,Rinderprodukte zu sich nehmen. Sowie Pferde nicht reiten. Denn diese Tiere gehören auch zu Tierarten und kommen Sie mir jetzt nicht damit, dass das Nutztiere sind!
(17.01.2010, 11:22)
Michael Amend:   @Liz Thieme. Ach so, die Klammer ist nur falsch gesetzt....Dann hätte der Satz also geheißen:" Heute morgen um 1:16 Ortszeit hat Dokkoon ein weibliches Kalb ( in Australien )geboren.

Klingt komisch, zumal viele wissen dürften,das Melbourne in Australien ist ( es gibt noch eines in Kanada, die haben aber keinen Zoo ). Der Satz macht so überhaupt keinen Sinn.

Es ist ein bedeutender Unterschied, ob ich einen Elefanten künstlich befruchte oder eine Frau, Frau Thieme. Die Prozedur erfordert nicht nur den direkten Kontakt mit dem Tier, der im Falle von Elefanten abzulehnen ist ( kleine Info am Rande:Erneut wurde ein Pfleger in Europa von einer Elefantenkuh durch einen direkten Angriff schwer verletzt ! ), sondern auch noch langes absolutes Stillstehen des Tieres,( unnatürliches Verhalten für Elefanten ! ) und das auch noch in erhöhter Psition, damit es die"Besamer" einfacher haben. Fakt ist, diese Prozedur muß eine Elefantenkuh mehrfach über sich ergehen lassen, und das tut sie nicht freiwillig, oft genug wehren sich die Tiere dagegen, es ist nämlich alles andere als angenehm für das Tier...Schon deswegen soltle man das tunlichts unterlassen. Was spricht denn gegen die natürliche Paarung ?Übrigens, die Samengewinnung ist für den Bullen nicht angehmer...Es gibt für mich keinen einzigen Grund für A.I, bei keiner Tierart im Zoo.

Die Zoos, die A.I anwenden, drücken sich vor ihrer Verantwortung, Tiere tiergerecht zu halten, indem sie die natürliche Fortpflanzung unterbinden ! Aus tierschützerischen Gründen gehört sie ohnehin untersagt.

@Niedersache. Stimmt, finde ich gut, wäre toll,wenn die Bullenquote bei A.I noch höher wäre, wenn man keine Probleme hat, macht man sie sich einfach selbst...

Die Kuh in Sydney wurde nicht künstlich befruchtet, Vater des Kalbes ist der jetzt 9 jährige Bulle"Gung". In Zoos werden Tiere generell viel früher geschlechtsrief, es gab ja auch schon Elefantenkühe, die mit 4 einhalb Jahren aufgenommen haben.

Melbourne drückt sich vor der Bullenhaltung hartnäckig. Dort erwartet man noch ein weiteres , künstliche hergestelltes Kalb, ebenso Sydney. Daumen drücken,das es Bullen werden...Aber die werden ja auch gebraucht, oder wird Elefantensamen bereits künstlich hergestellt ?

Ich würde gerne wissen,was Elefantenkühe empfinden, die ohne Kontakt zu einem Bullen gehabt zu ahben, plötzlich ein Kalb bekommen....Leider wird das ewig ein Geheimnis bleiben...
(16.01.2010, 18:29)
Liz Thieme:   Ich habe das in Australien falsch gesetzt gehabt. Das gehört hinter weibliches Kalb. Taronga hat ein Bullenkalb.

Erfolg auch soweit, dass viele AIs immer noch nicht zur erfolgreichen Geburt kommen.
Und ich finde es ist nicht quälender für Tiere als für das Tier Mensch. Eine künstliche Befruchtung ist nie angenehm.
(16.01.2010, 16:42)
Niedersachse:   Es ist ein Erfolg, nämlich dahin betrachtet, dass fast nur Bullen per AI geboren werden. Das dürfte wohl erst das 5te Weibchen sein. Bei Bullen dürfte man schon bei 15-20 Stück sein.
Die Geburt in Sidney soll im übrigen auch AI gewesen sein. Ansonsten hätte der Bulle mit bereits mit 8 Jahren erfolgreich gedeckt.
(16.01.2010, 16:08)
Michael Amend:   Ein besonderer Erfolg wäre es, wenn das Kalb natürlich gezeugt worden wäre,künstliche Befruchtung bei Elefanten hat nichts mit "Erfolg"zu tun, viel mehr mit Tierquälerei.Und es ist nicht der erste in Australien geborene Elefant, der kam am 4.Juli 09 in Sdney zur Welt, und zwar völlig natürlich gezeugt,( wahrscheinlich ubeabsichtigt, Ha,Ha ) so wie es sein soll. Aber auch Sydney arbeitet natürlich mit A.I. Wie praktisch, muß man doch keinen unbequemen Elefantenbullen halten, das ist außerdem viel zu teuer, also schnell ein paar Mal A.I, irgendwann kommt ein Kalb, und die Besuchereinnahmen holen die Unkosten schnell wieder rein, doppelt und dreifach.....Also, Herzllichen Glüschwunsch nach Melbourne zur gelungenen Elefanten"Zucht".
(16.01.2010, 13:19)
Liz Thieme:   Es ist da!
Das langersehnte Elefantenbaby in Melbourne ist nun geboren.
Heute morgen um 1:16 Ortszeit hat Dokkoon ein weibliches Kalb geboren.
Dies ist die erste Elefantengeburt in der 147jährigen Geschichte des Zoos (und Australien) und dann auch noch eine mit künstlicher Befruchtung. Also doppelter Erfolg für den Zoo.
(16.01.2010, 12:55)
Liz Thieme:   also zurück zu den "Australiern".
Es kommen Wang Wang (m, *31.8.2005) und Funi (w, *28.8.2006). Beide sind im Giant Panda Base in Bifengxia, China geboren.
Hier deren HP: http://www.giantpanda.org.au/
(02.11.2009, 13:54)
Michael Amend:   Das Problem hatte San Diego nicht, die haben gleich gute Ware aus China bekomemn,aber wer weiß,was San Diego dafür nach China geschickt hat, Riesenrappenantilopen ? Oh, etwas vom Thema abgekomen,Hmm ?

@Henry Merekr. Betreffes Fortführung über Pandas sollten wir in den enstprechenden Therad wechseln, okay ?
(02.11.2009, 07:36)
Mel:   Stimmt, das erinnert mich gerade an eine Zeit wo es außerhalb auch nur zuchtunfähige Blauschafe gab.
(01.11.2009, 20:10)
Michael Amend:   Denke schon,die Chinesen sind diesbezüglich etwas zugänglicher geworden, früher gaben sie absichtlich keine zuchtfähigen Tiere raus, inzwischen gibt es ja erfolgreiche, zuchtfähige Paare in Atlanta ( nur A.I ),Washington ( nur A.I ),San Diego ( Natursprung und eventuell A.I )und Chieng Mai ( A.I )sowie in Wien ( Natursprung )Da aber jedlicher Nachwuchs nach China zurück muß, die enttprechenden Zoos aber sämtliche Kosten für die künstliche Befruchtung und die Aufzucht der Jungtiere tragen müßen, bekommen die Chninesen Pandas praktisch zum Nulltarif, denn an den Alttieren verdienen sie ja auch noch....
(01.11.2009, 20:06)
Henry Merker:   Aha, dann weiß ich Bescheid. Bleibt zu hoffen, dass die Pandas für Australien zuchtfähig sein werden!
(01.11.2009, 18:21)
Michael Amend:   Das erste Berliner Weibchen starb frühzeitig, somit war eine Zucht ausgeschlossen. Das zweite Weibchen war nicht zuchtfähig und kam auch mit dem Männchen nicht besonders gut zurecht. Alle Versuche der künstlichen Befruchtung schlugen fehl.Pandas stören sich überhaupt nicht an der Anwesenheit anderer Raubtiere, genauswenig wie das Geparden tun.
(01.11.2009, 17:45)
Henry Merker:   Ich hatte angenommen, dass die beiden Pandas in Berlin deshalb nicht gezüchtet hatten, weil sie eben im Raubtierhaus untergebracht waren. Ist vielleicht eine falsche Annahme...
(01.11.2009, 12:23)
Michael Amend:   Das stört die Pandas nicht im Geringsten, Atlanta hält diese in unmittelbarer Nähe zu Tigern und Nebelpardern und hat erfolgreich zwei Jungtiere aufgezogen. In Berlin lebt der letzte Panda auch im Raubtierhaus ohne jegliche Beinträchtigung seines Verhaltens oder gar seiner Gesundheit, und er lebt bereits seit fast 30 Jahren darin....
(01.11.2009, 07:20)
Henry Merker:   Die Anlage macht auf mich einen sehr schönen und gelungenen Eindruck. Da kommt eine richtig gute Stimmung auf; zumal sie sehr naturnah gestaltet worden ist. Bleibt nur zu hoffen, dass die Tiere nicht in allzu großer Nähe anderer, großer Raubtierarten untergebracht ist, da ich denke, dass dies zu stressig für die Tiere wäre.
(01.11.2009, 00:26)
Liz Thieme:   Sensation für Australien.
Der Adelaide Zoo bekommt im Dezember die ersten Pandas in ganz Australien.
Die zwei Tiere werden dem Zoo für 10 Jahre zur Verfügung gestellt. Am 13.12. sollen sie dem Publikum gezeigt werden.

hier Bilder der Anlage
http://www.adelaidezoo.com.au/adelaide-zoo/animals-exhibits/exhibits/panda-exhibit
(31.10.2009, 23:10)
Liz Thieme:   Hoffung?
Zwei Neuseeländische Zoos wollen bis zu 20 tumorfreie Tasmanische Teufel importieren.
http://www.abc.net.au/news/stories/2009/08/28/2669689.htm
(28.08.2009, 20:45)
Liz Thieme:   Melbourne Royal Park, Jan 1863
ZU dem allgemeinen Anstreben nach einer vollkommenen Entwicklung aller Hülfsquellen, welche die Colonie besitzt, gehören auch die energischen Anstrengungen, die in jüngster Zeit für die Einführung und Acclimatisation von Thieren fremder Länder gemacht werden. Die Regierung hat für die Zwecke der zu diesem Ende gestifteten Acclimatisations-Gesellschaft einen werthvollen Platz im Royal Park von Melbourne hergegeben und außer der Summe, welche von Privatpersonen gesammelt wurde, hat das Parlament folgende Beiträge bewilligt.: Liv. 1000 für Einzäunung und sonstige bauliche Zwecke; Liv. 2000 für witeren Ankauf von reinen Alpacas; Liv. 500 für die Einführung der Lachse und Liv. 500 für die anderen Thiere, Mit Zusendungen von werthvollen Thieren ist bereits england, Frankreich, Indien und anderen fernen Ländern der Anfang gemacht worden. Die folgenden Thiere sind bereits im Besitze der Gesellschaft und in den öffentlichen Gärten in und um Melbourne untergebracht worden:
3 Kamele, außer ungefähr 20 andern, welche mit der Expedition zur Erforschung des Inneren gegangen sind; 3 Elennthiere von Ceylon; 3 Stück indisches geflecktes Rothwild; 19 Damhirsche von Indien; 37 Lama-Alpacas, Kreuzzucht; 3 reine Alpaca-Böcke; 8 Angora-Ziegen; 3 Schafe von Abyssinien und 1 von Bengalen; 16 von China und 1 vom Cap der guten Hoffnung; 1 wilder Eber; 2 Affen; 1 Jackal; 1 Serval; 2 mangusten; 1 Tigerkatze; 1 Stachelschwein; 7 Opossums; 3 fliegende Opossums, 1 Wombar; 3 heimische Bären; 5 Känguruhs; 3 Kanguruhratten; 9 Emu; 1 wilder Auerhahn, 3 indische Pfauen; 1 Marabut-Kranich; 3 einheim. Companionvögel; 1 indisch. Pelekan; 12 Goldfasanen; 17 Silberfasan; 21 engl Fasanen; 4 Mallee-Hennen; 3 ind. Rebhühner; 2 engl. Rebhühner; 8 californ. Wachteln; 5 austral. Wachteln; 2 Tauben von den Fiji-Inseln, 2 von Ceylon und 2 von Manilla; 21 Turteltauben; 3 Habichte; 6 Adler; 9 Enten; 4 schwarze und 8 weiße Schwäne; 6 Gänse von Canada und von 17 von China; 2 weißhaltige, 2 ägyptische und 2 Gänse von Cap Barren; 90 moskovitische Enten, 16 englische wilde, 13 Schellenten, 4 carolina-enten, 10 Gluckenten, 1 Neuseeland-Ente, 11 Cürassows [?], 2 Strandpfeifer; 20 Drosseln, 12 Amseln, 10 Goldfinken, 8 Hänflinge, 3 Sperlinge von Java, 13 indische Finken, 2 Riesen-Königsfischer, 2 Elstern, 8 Ortolanen [?], 1 Lerche, 12 Kanarienvögel und eine Anzahl von Karpfen, Scheien, Weißfischen und Goldfischen. Hierzu kommt auch eine Anzahl verschiedener anderer Vögel, die in verschiedenen Theilen der Colonie freigelassen worden sind und zwar mit solchem Erfolge, dass wir in dem von dem Ausschusse der Gesellschaft erhaltenen Bericht lasen: Wir könenn die Drossel, die Lerche, die Amsel und vielleicht auch den Staar als für immer eingebürgert ansehen, - die drei ersten kann man bereits überall hören. Die folgenden sind in verschiedenen Localitäten gebracht worden: 18 Canarienvögel, 22 Amseln, 9 Fasanen, 20 Lerchen, 38 Drosseln, 8 Staare.

(20.07.2009, 20:36)
Henry Merker:   Um mal mit einem der eigentlichen Themen des Threads zu beginnen, habe ich mir erlaubt den Beitrag von Bernhard aus dem Thread „außereuropäische Zoos“ zu kopieren und hier einzufügen!
Bernhard (28.02.2006) schrieb:


„Wie sieht es denn bei den Forumteilnehmer mit Reisen in außereuropäische Zoos aus. Mich würden Berichte über die Präsentation, den Tierbestand und sonstige Besonderheiten interessieren.

Beginnen möchte ich selber mit einen Bericht über den Zoo Adelaide, Australien, den ich im November 05 besucht habe:

Der Zoo in Adelaide ist ein richtiger Stadtzoo, keine 5 Minuten vom Zentrum entfernt liegt er im Parkgürtel, der die Innenstadt umgibt. Die Größe ist mir nicht bekannt, dürfte aber so etwa Frankfurter Größe haben. Da Adelaide Mittelmeerklima hat, sind für die meisten Tiere Stallunterkünfte vorhanden, die aber nicht zugänglich sind, da tagsüber die Temperaturen eine permanente Außenhaltung zulassen.
Spezialisiert hat sich der Zoo hauptsächlich auf Tierarten der Südhalbkugel, hierbei für den europäischen Besucher natürlich die einheimische Tierwelt von Interesse. Nur Braunbären, Biber und Bisons kommen aus anderen Regionen. Eine Besonderheit in der Tierpräsentation ist die ausgesprochene Nähe zu den Tieren. Zwar sind alle Gehege nicht sehr weitläufig und meisten auch nur mit einzelnen Paaren anstatt größeren Tiergruppen besetzt ( z.B. Giraffe, Chapman Zebra, Axishirsch, Indische Antilope) aber dafür keine großen Wassergräben sondern nur ein ca. 0,5 m breiter Grünstreifen und dann die Gehegeabgrenzung, die teils eine niedrige Mauer, teils Zäune sein können. So wäre es kein Problem durch die Gitterstäbe der Löwenfreianlage durchzugreifen oder die Beutelteufel zu streicheln ( wäre natürlich nicht sehr ratsam J ).
Hiermit sind wir auch schon bei den tierischen High-Lights wie die Beutelteufel, Wombats ( genaue Unterartbezeichnungen kann ich meistens leider nicht bieten, oder auch nur englische Tiernamen), Koalas, verschieden Arten Ameisenigel (alle sehr aktiv), Little Blue Pinguin ( wie Köln), Australische Seelöwen, Helmkasuar, Tammar-Wallaby, Kangoroo Island Kangoroo, Baumkänguru. Das schönste und größte Gehege ist für eine Zuchtgruppe der vom aussterben bedrohten Yellow-Footed Rock-Wallabies (gleichzeitig auch das Wappentier des Zoos). Weitere australische Besonderheiten waren im Nachttierhaus zu sehen (u.a. viele verschiedene Opossumarten und Bilbies). Außer dem Nachtierhaus war nur noch das Reptilienhaus (mit Aussenanlage für Alligatoren) für Besucher zugänglich. Das historische ehemalige Elefantenhaus hat man wunderschön restauriert und hierbei ausführlich erläutert, warum man keine Elefanten mehr in Adelaide halten kann.
Zur Zeit wird im Zoo viel gebaut, um vorhanden Schwachstellen zu beheben (so haben die Orang Utans und die Sumatratiger sehr einfallslos ausgestattet Gehege, im Prinzip nur Gras und ein Baumstamm). Es wird nach dem sogenannten Immersion Landscapes gebaut, es entsteht ein Asiatischer Regenwald der sehr naturnahe Gehege bietet. So steht im Schabrackentapirgehege ein riesiger Feigenbaum der als Lebensraum für die Brillenlanguren dient. Die neugestalteten Anlagen sind alle sehr reich strukturiert und für die Besucher sehr attraktiv. So können die Mandrills, die Malaienbären in ihren reich bepflanzten Anlage im lockeren Erdreich graben. Der Zoo möchte nach Fertigstellung des Komplexes dann auch Komodo Warane halten.
Nicht unerwähnt sollten die vielen Vogelvolieren bleiben, die sehr anschaulich die vielfältige Vogelwelt des australasiatischen Raums zeigen. Dabei gab es etliche begehbare Volieren, die unterschiedliche Lebensräume nachbilden.
Zusammenfassend kann man sagen, dass hier auf kleinem Raum sehr interessante Tierarten gezeigt werden, die Gehege sehr gut eingerichtet sind und der Zoos sich nicht hinter den europäischen Zoos verstecken muss. Wobei leider aufgrund der Fläche Großhuftiere nur sehr wenige und diese, wie erwähnt, nur in Paarhaltung vertreten sind.“

Soweit das Zitat von Bernhard vom 28.02.2006.

(16.07.2009, 16:51)
Henry Merker:   @Liz Thieme:
Um eine solche Klärung ging es mir ja auch, da ich zum Beispiel mir nicht hundertprozentig sicher war, ob auch Neuseeland zum Kontinent Australien gehört oder nicht.
Dann schlage ich Ihnen doch einfach vor, dass hier die Zoos des Kontinentes Australiens und Neuseelands behandelt werden sollen - zumindest als EIN Themenschwerpunkt - sowie die Tierwelt Australiens(und Neuseelands?) wie Ihr Threadtitel aussagt, Frau Thieme.
(13.07.2009, 14:43)
Liz Thieme:   also ich schrieb Australische und nicht Ozeanische, aber man kann daraus auch geren Ozeanien machen.

Australien als Kontinent umfasst eine Hauptlandmasse, Australien und die vorgelagerten Inseln Tasmanien und Neuguinea. Häufig werden zum Kontinent Australien auch die im Pazifik gelegenen Inselstaaten gezählt, insbesondere aus kulturellen und politischen Gründen Neuseeland. Diese erweiterte Region wird aus kulturellen Gründen als Kontinent Ozeanien bezeichnet.
(12.07.2009, 22:03)
Henry Merker:   Kennt denn einer der Forumsmitglieder einen australischen Zoo? Eine kurze Vorstellung etwa des Bestandes wäre sehr gut!

@Liz Thieme:
Einen Erklärungsbedarf habe ich hier noch. Verstehen Sie unter "Australische Zoowelt..." jetzt nur diejenigen Zoologischen Gärten etc. aus dem gleichnamigen Staat oder aus dem Kontinent Australien. Für den zweiten Fall müssten nämlich dann die Zoologischen Gärten auf Neuguinea (sowohl gültig für den indonesischen wie dem "eigenstaatlichen" Teil) sowie meines Erachtens auch Neuseeland in diesem Thread erfasst werden...
(12.07.2009, 20:41)
Jennifer Weilguni:   Ja, das ist richtig. Bei dem native bear handelt es sich um den Koala.
(08.07.2009, 08:29)
Michael Mettler:   Ich meine, die Bezeichnung mal für den Koala gelesen zu haben.
(07.07.2009, 19:43)
Liz Thieme:   Bei der Eröffnung des Melbourner Zoos 1862 ist unter dem Besatz unter anderem ein "einheimisches Faultier (native bear)". Was darf man sich darunter vorstellen? Ein Baumkänguru oder einen Koala?
(07.07.2009, 19:24)

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