
| cajun: | Der Zooparc de Beauval importierte sechs Rotgesichtsklammeraffen aus Guyana: "Transfer von sechs Kwatas vom Zoo von Macouria in den Beauval Zoo Unter den Kwatas, die übertragen wurden, ist Ana, die 2021 in einem indianischen Dorf von Gendarmen gerettet wurde. Die Gendarmen von Guyana haben die Sicherheit der Übertragung von sechs Kwatas vom Zoo de Macouria zum Flughafen Félix-Éboué an diesem Donnerstag gewährleistet. Die Tiere reisen in den Beauval Zoo, um sich in ein Zuchtprogramm zur Erhaltung der Art zu integrieren. Sie werden in Gehegen leben, die an ihre Bedürfnisse angepasst sind. Die Gruppe besteht aus geretteten Tieren. Diese Individuen, die zu sehr an den Menschen gewöhnt sind, können nicht mehr in ihrer natürlichen Umgebung leben. Die Leitung des Zoo de Macouria sorgte für die Organisation des Transfers. Dieser Transfer markiert eine neue Stufe für die Verwaltung dieser Primaten und für deren Integration in ein anerkanntes Erhaltungszuchtprogramm." Quelle:https://www.franceguyane.fr/regions/guyane/transfert-de-six-kwatas-du-zoo-de-macouria-vers-le-zoo-de-beauval-1057850.php (20.11.2025, 14:19) | ||
| Adrian Langer: | Das macht Sinn! Danke. (28.08.2025, 08:05) | ||
| cajun: | @Adrian: Ich gehe davon aus es ist La Vallée des Singes (Das Tal der Affen). Schau mal hier:https://de.wikipedia.org/wiki/La_Vall%C3%A9e_des_Singes#Geschichte (27.08.2025, 15:03) | ||
| Adrian Langer: | Weiß jemand, was dieses ominöse Monkey Valley ist? (27.08.2025, 14:58) | ||
| cajun: | Im Zoo d'Amiens wurde die Zuchtgruppe der Braunen Klammeraffen im Rahmen des EEP quasi wiederhergestellt: "Vor einigen Wochen haben wir den Abschied von Safi, unserem Klammeraffenweibchen, bekannt gegeben. Gute Neuigkeiten: Unser Männchen Yuca ist nicht mehr allein ! Vier neue Tiere sind im Zoo von Amiens angekommen: drei Weibchen, eines davon mit ihrem Baby Sie kommen aus dem Monkey Valley. Vielleicht hatten Sie bereits Gelegenheit, sie bei Ihrem Besuch zu beobachten? Klammeraffen (Ateles hybridus) sind eine seltene und empfindliche Art, die von der IUCN (International Union for Conservation of Nature) als vom Aussterben bedroht eingestuft wird. Ihre Ankunft ist Teil eines Europäischen Zuchtprogramms (EEP), das für den Schutz dieser gefährdeten Art unerlässlich ist." Quelle:https://www.facebook.com/zooamiens/posts/pfbid03422YAjFbeZd1EHnAT86yJvtKdAc5n8yhGgw2tCcpeJ2Auac2FKJW4D2xQF8MyfWQl (27.08.2025, 13:10) | ||
| cajun: | Amnéville meldet den Einzug der Stuttgarter Klammeraffengruppe: "Neuzugang im Zoo von Amnéville! Drei Goldstirn Klammeraffen sind gerade aus dem Stuttgarter Zoo in unseren Park gekommen! Entdecken Sie Beppo (47 Jahre), Siesta (43 Jahre) und Fudge (43 Jahre), ein liebenswertes Trio mit sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten. Siesta, die Dominante, ist untrennbar mit Beppo verbunden, und sie können sie oft bei der Körperpflege beobachten, ein echter Moment der Zärtlichkeit! Fudge, diskreter, liebt den Umgang mit den Tierpflegern und findet nach und nach ihren Platz bei den anderen beiden. Bald werden sie Lucie, unser Tier, treffen, um eine neue Gruppe zu gründen! In der Zwischenzeit können Sie sie von ihrem Innenraum aus beobachten" Quelle:https://www.facebook.com/ParcZoologiqueAmneville/?locale=de_DE (05.03.2025, 10:42) | ||
| W. Dreier: | Hier die Mama in Decin im letzten Jahr- die Unterart vellerosus war ja mal häufiger in Europa vertreten (27.02.2025, 18:07) | ||
| cajun: | Der Zoo von Decin hat die erste Nachzucht dieses Jahres! Riesenzuchterfolg! Nach zweieinhalb Jahren sieht man wieder Nachwuchs bei den mexikanischen Klammeraffen. „Das Junge wurde am Samstag 8.2. geboren. Mutter ist die dreiundzwanzigjährige Melody. Der Vater ist der zehnjährige Tirion. Gemeinsam haben sie bereits 3 Nachkommen in die Welt gebracht“, sagte Zoologe Petr Haberland. Das Junge aus dieser Verbindung ist genetisch sehr wertvoll, denn die weibliche Melody stammt noch aus den Fängen in der Wildnis in Guatemala. Melody ist eine erfahrene Mutter, es ist ihr viertes Junges (beachten Sie, dass das erste Junge im Prager Zoo geboren wurde), also kümmert sie sich gut um das Junge, das ihn eng am Bauch trägt. Das Geschlecht des Jungen ist noch nicht bestimmt. Für diese Art ist es interessant, dass Weibchen eine sehr ausgeprägte Klitoris haben, die leicht mit dem Penis der Männchen verwechselt werden kann. Zusammen mit dem Prager Zoo Decin der einzige in der ganzen Union der tschechischen und slowakischen Zoos hält..... (In DE im Artenschutzzentrum Grasleben seit 2023 Anm.laut ZTL) Quelle:https://www.zoodecin.cz/zoo-decin-ma-prvni-letosni-mlade-a-je-to-bomba (27.02.2025, 14:48) | ||
| cajun: | Neue Zuchtperspektiven in Dänemark: "Neues Weibchen bei den Klammeraffen Die Gruppe der Braunen Goldstirn-Klammeraffen im Zoo Givskud ist um ein Mitglied gewachsen. Elie ist eingezogen und soll neue Partnerin für Männchen Dos sein. Mit dem Einzug eines neuen Braunen Goldstirn-Klammeraffen im Zoo Givskud zählte die Gtuppe jetzt insgesamt fünf: das Männchen Dos, das alte Weibchen Sissi und ihr jüngstes Junges Alba, das zweijährige Männchen Diego - und Neuzugang Elie, die aus dem Valleé de Singes in Frankreich stammt. "Elie ist ein sieben Jahre altes Weibchen. Sie hat noch nie Junge bekommen, aber wir hoffen, dass sie sie hier im Park bekommt", sagt der Biologn und Kurator des Zoos Givskud, Kim Skalborg Simonsen. Wichtig, Junge von Dos zu bekommen Der Grund, warum es besonders wichtig ist, mehr Weibchen für den Zoo Givskud zu bekommen, liegt darin, dass das Männchen Dos ein wichtiger Bestandteil in der Zuchtarbeit mit der bedrohten Art ist. "Er kommt aus den USA, wo er noch nie Nachwuchs hatte, obwohl er eigentlich schon ein Teenager ist. Daher ist es wichtig, dass seine Gene in den Pool der Braunen Goldstirn-Klammeraffen aufgenommen werden, damit wir eine starke Zucht mit gesunden und abwechslungsreichen Genen aufrechterhalten können, bei der wir Inzucht vermeiden, erklärt Kim Skalborg Simonsen und fügt hinzu: "Hier im Park hat Dos mit Sissi schon zwei Junge bekommen. Und indem wir jetzt zwei Weibchen haben, die Junge haben können, erhöhen wir die Möglichkeit, mehr Gene von Dos ins Spiel zu bringen, die dann auf andere Zoos übertragen werden können. So hoffen wir auch in den kommenden Jahren auf weitere Erfolge mit Nachwuchs von hier." Quelle:https://www.givskudzoo.dk/dk/nyheder/ny-hun-hos-edderkopaberne/ Übersetzung: Zoopresseschau (12.10.2021, 11:09) | ||
| W. Dreier: | Springaffen tun sich in Europa schwer: Nachwuchs 20019 in Magdeburg, ab und an im Zoo, auch im ``Vallée des singes``. Im Lincoln-Zoo/Chicago und im Bronx traf ich eine Form ``Callicebus donacophilus`` (20.04.2020, 11:18) | ||
| W. Dreier: | Auch die Uakaris sind schon lange nicht mehr existent. 1990 gab es 3 Formen (z. T. in Einzelexemplaren) in Köln. Hier ein weißer Uakari - wegen der Gesichtsdeformation ``Glöckner von Notre Dam`` genannt. (20.04.2020, 11:08) | ||
| W. Dreier: | A propos Krallenaffen: in den letzten Jahren tauchten ja keine neuen Formen mehr auf in Europa. Die ``angedachten`` Weißfußkrallenaffen sollten schon vor 10 Jahren in Europa sein (gemanaged durch Beauval) - nichts. Die (für mich) letzte Form waren die Kuhls-Krallenaffen. Schnell tauchten sie in La Palmyre und Mulhouse auf - und waren schon verschwunden (20.04.2020, 11:04) | ||
| W. Dreier: | Ein Anschluß nach 5 Jahren zum letzten Teil: schwarze Löwenäffchen. Nachdem Goldene und besonders Goldköpfe sich gut vermehrten, tauchten dann auch die schwarzen Löwenäffchen auf - ausgehend von Jersey. Meine ersten dortselbst, dann in Krefeld, Magdeburg und kurzzeitig auch in Dresden. Magdeburg gab den letzten nach Jersey, dort sollten (sind?) aus Brasilien Tiere ankommen (angekommen sein(?) Hier in Magdeburg: deutlich der andere Name: Goldsteißlöwenäffchen. (20.04.2020, 10:57) | ||
| Michael Mettler: | Hier das erwähnte Bild. Per Digicam abfotografiert, da der vorherige Versuchs des Abscannens zu einer Farbverfälschung führte. (24.07.2015, 08:33) | ||
| Michael Mettler: | @WolfDrei: Möglich. Wäre aber eben interessant, ob auch Schwarze Löwenäffchen in Innenhaltung (Tropenhalle) diesen Effekt zeigen. Auf einem alten Krefelder Jahresbericht (1995) ist die Art als Titelmotiv abgebildet (im Berichtsjahr neu angeschafft und im Menschenaffen-Tropenhaus untergebracht). Obwohl sogar mit Blitz fotografiert, ist bei den beiden abgebildeten Individuen kein "Mahagoni-Touch" erkennbar. (24.07.2015, 08:27) | ||
| WolfDrei: | @MM: Vielleicht schlägt da der Name chrysopygus durch - ein bisschen "chrysos" auch in den Haarspitzen - nicht nur am " pygus"? (24.07.2015, 07:19) | ||
| Michael Mettler: | @WolfDrei: Warum nicht, wenn es doch bei Weißbüscheläffchen auch eine gibt? Auf dem Foto des Schwarzen Löwenäffchens fällt mir auf, dass die dunklen Fellpartien nicht etwa einheitlich schwarz sind; teilweise wirken die Spitzen der Haarsträhnen bräunlich, teilweise (Rückenfell) wirken die Strähnen regelrecht gebändert (wie das kürzere Rückenfell mancher Tamarinarten). Auch da könnten Haltungsfaktoren eine Rolle spielen (Ausbleichen dunkel pimentierten Haares durch direkte Sonneneinstrahlung). (24.07.2015, 06:46) | ||
| WolfDrei: | Zu den Goldenen: bisheriger Eindruck, dass mit Auslauf lebende eine dunklere Gesichtsfarbe haben. Bei einer Aufnahme eines TP-Tieres (Innenhaltung) war die eher leicht gräulich, bei den Tieren in Eberswalde (Auslauf) fast blau. Von den Schwarzen Löwenäffchen kann man wohl eine derartige Variation nicht verlangen. (23.07.2015, 20:17) | ||
| Michael Mettler: | @Hannes: Schon mal interessant, kann aber bei den Löwenäffchen nicht alles sein. Denn demnach müssten die Finger des Odenser Äffchens mehr Sonne bekommen haben als sein Gesicht und ausgerechnet das Löwenäffchen aus Apeldoorn (mit Freigang nach eigenem Ermessen) gar keine, denn selbst die Finger sind hell. Alle drei Fotos sind übrigens jeweils in der ersten Septemberhälfte entstanden, Wobei ich allerdings nicht sagen kann, wie sonnenreich oder -arm die vorangegangenen Sommer waren... (23.07.2015, 18:38) | ||
| Hannes Lüke: | Dunkle Haut bei Krallenaffen ist meistens schlicht und ergreifend sonnenbräune Ich kenne viele private Halter von Weissbüschelaffen und dort gibt es immer wieder Diskussion weil es Halter gibt die der Meinung sind eine Außenanlage wäre nicht unbedingt notwendig Bei allen diesen Haltern haben die Tiere helle Haut. Kaum bekommen sie Außenanlagen verdunkelt sich das Gesicht (23.07.2015, 17:23) | ||
| Tim Meschke: | @Michael Mettler: Das hört sich ja sehr interessant an. Generell finde ich Farbmorphen bei Säugetieren sehr spannend. Es zeigt einem jedes mal aufs Neue wie unerschöpflich und variabel die Natur sein kann. (23.07.2015, 17:05) | ||
| Michael Mettler: | Fällt mir gerade erst auf: Beim Odenser Foto hätte ich lieber "helle Gesichtshaut" schreiben sollen; dass nicht die gesamte Haut hell ist, sieht man an den Fußsohlen, und selbst die Hände sind dunkler als beim Apeldoorner Tier. Insofern relativiert sich natürlich die Frage nach der vierten Kombinationsmöglichkeit. (23.07.2015, 15:14) | ||
| Michael Mettler: | "Hellblondes" Fell, helle Haut: Foto aus Odense, wie das Aalborger Foto bei meiner DK-Tour 2009 aufgenommen. Eine Kombination "hellblondes" Fell/dunkle Haut habe ich unter meinen Fotos noch nicht gefunden, habe bislang aber nur die digital greifbaren durchforstet und noch nicht meine älteren Dias. (23.07.2015, 15:04) | ||
| Michael Mettler: | Rotgoldenes Fell, helle Haut: Foto aus Apeldoorn, 2008. (23.07.2015, 15:01) | ||
| Michael Mettler: | Ich hatte bei einer früheren Diskussion (Thread?) schon mal darüber spekuliert, ob die Haltungsbedingungen eine Rolle bei der Farbintensität von Goldgelben Löwenäffchen spielen, und würde gern mal Beobachtungen und Erfahrungen von Forumteilnehmern lesen, die in "ihren" Zoos diese Tierart über einen längeren Zeitraum verfolgen und/oder in anderen Zoos ein spezielles Interesse an Krallenäffchen haben - mein Heimatzoo Hannover hielt "zu meiner Zeit" nie Löwenäffchen. Aus der Erinnerung heraus waren es immer zwei sehr unterschiedliche Phänotypen, die ich gesehen habe, nach der aktuellen Durchsicht von Fotos der letzten Jahre konnte ich sogar noch einen dritten feststellen: a) rotgoldenes Fell, dunkle Haut - b) rotgoldenes Fell, helle Haut - c) "hellblondes" Fell, helle Haut. Fotos stelle ich gleich ein. Ebenfalls aus der Erinnerung heraus behaupte ich - kann es aber nicht beweisen - immer nur Tiere eines Paares oder einer Familiengruppe mit gleicher Färbung gesehen zu haben; das war es ja, was mich auf den Gedanken mit der haltungsbedingten Färbung (Futter? Luftfeuchte? Direkte Sonneneinstrahlung?) brachte. Hat zufällig mal jemand beobachtet, dass sich aus einem anderen Zoo geholte Goldgelbe Löwenäffchen im neuen Zuhause farblich verändern? Gerade bei blutsfremd zusammengestellten Paaren müsste ansonsten ein Farbunterschied dauerhaft erhalten bleiben, wenn es sich um echte, genetisch festgelegte Morphen handeln würde, während die Nachzucht dann je nach Vererbungsmodus durchaus einheitlich ausfallen könnte. Allerdings habe ich bislang nie etwas von Morphen gehört oder gelesen. Wenn es ein Altersmerkmal wäre, müssten sich Eltern und herangewachsene Jungtiere deutlich unterscheiden. Nebenstehend der Typ mit rotgoldenem Fell und dunkel pigmentierter Haut, wie ihn WolfDrei heute auch im Magdeburg-Thread dokumentiert hat (mein Foto stammt aus Aalborg). (23.07.2015, 15:00) | ||
| Hannes Lüke: | Hat hier jemand Kenntnisse über die Braunen Kapuziner in Berlin Die Ursprungstiere kamen 88 aus Rheine Kocht man seitdem in der eigenen Suppe? (22.06.2015, 14:57) | ||
| Henry Merker: | Der Parque Zoológico Huachipa in Peru hält unter anderem Cacajao calvus sowie Pithecia monachus. Ferner gibt es dort noch zahlreiche andere, in europäischen Zoos nicht mehr präsente Arten: Z.B. Pakaranas, Zwergameisenbären, Bradypus variegatus, einige der südamerikanischen Caniden etc.. Der Zoo von Santa Cruz, Bolivien, hält übrigens Alouatta guariba, Alouatta sara - dort auch eine Gruppe Sumpfhirsche und andere Besonderheiten. Im Zoo von Brasilia werden Chirpotes santanas sowie Pithecia monachus und Schwarze und Rote Brüllaffen gehalten. Im Parque Zoológico Municipal Quinzinho de Barros werden Muriquis, Chiropotes satanas sowie zahlreiche andere südamerikanische Besonderheiten - u.a. Sumpfhirsche - gehalten. Das war es jetzt mal so auf die Schnelle. (08.11.2013, 18:52) | ||
| Carsten Horn: | Quistococha, evtl L.A.? (06.11.2013, 23:33) | ||
| Jörn Hegner: | halten heute noch irgendwelche zoos weisse und rote uakaris . vielleicht in den u. s. a. oder südamerikanische zoos . (06.11.2013, 19:48) | ||
| WolfDrei: | @MM: Danke für die erneute Korrektur. (19.07.2011, 19:47) | ||
| Michael Mettler: | @WolfDrei: Dann handelte es sich um den letzten, 1991 gestorbenen 1,0 Rotrückensaki (nach alter Definition der Form). Die Haltung eines "echten" Satanssakis endete schon gut 15 Jahre zuvor, ansonsten existierten 1990 nur noch die beiden schon erwähnten weißnasigen Sakihybriden. (19.07.2011, 19:22) | ||
| WolfDrei: | @MM: ebenfalls in der 1. Maiwoche 1990 in Köln. Bei meinem 2. Besuch ca 3 Jahre später existierte das Tier nicht mehr (19.07.2011, 17:02) | ||
| Michael Mettler: | @WolfDrei: Auch zum Foto des "Schwarzen Bartsakis ohne Unterartstatus" in der Zootierliste hätte ich noch mal die Frage nach dem Zoo (ebenfalls Köln?). (19.07.2011, 12:39) | ||
| WolfDrei: | @MM: Danke für die Korrektur. Mir schwante schon etwas, da ich vor längerer Zeit von der möglichen "Unsauberkeit" hörte. Wie ich sah, ist auch die Artzugehörigkeit für den Schwarzkopfuakari korrigiert worden. (15.07.2011, 20:08) | ||
| Michael Mettler: | P.S. Ein Bekannter aus Zookreisen, der Zugang zu historischen ISIS-Daten hatte, hatte mich schon vor geraumer Zeit mit den dort zu findenden Kölner Daten versorgt, allerdings hatten zu diesem Zeitpunkt nur 6 Chiropotes dort Eingang gefunden - offensichtlich jene, die bei Beitritt des Zoos zu ISIS noch am Leben waren und in genau dieser Konstellation auch in einer gedruckten Tierbestandsliste von 1985 zu finden sind (1,0 Rotrücken, 0,1 Weißnase, 1,3 Hybriden). (15.07.2011, 14:31) | ||
| Michael Mettler: | @WolfDrei: So ähnlich habe ich mir das gedacht - dann ist das abgebildete Tier nämlich nach aller mir zur Verfügung stehenden Quellenlage kein "echter" Weißnasensaki, sondern einer der beiden zu diesem Zeitpunkt noch lebenden, weiblichen Arthybriden 1. und 2. Generation aus Satanssaki x Weißnasensaki. Der letzte reinblütige Weißnasensaki müsste 1988 gestorben sein - in diesem Punkt wäre der Eintrag in der Zootierliste richtig. Leider wurden die Mischlinge in Köln nicht nur am Gehege als Weißnasensakis ausgeschildert, sondern diese "Aufwertung" fand sogar in Tierbestandslisten des Zoos und im International Zoo Yearbook Niederschlag, und selbst die im aktuellen "Zoologischen Garten" veröffentlichte "Ewige Liste" der in Köln gehaltenen Arten verschweigt, dass es sich bei der Erstzucht des Weißnasensakis um Arthybriden handelte (die keinen eigenen Eintrag in die Liste fanden). Angeregt durch besagte Liste bin ich gerade dabei, das Kölner Bartsaki-Geflecht versuchsweise zu entwirren und für die Zootierliste zu bearbeiten. Die "Zeitschrift des Kölner Zoo" inklusive der darin veröffentlichten Jahresberichte gibt Daten für insgesamt 19 Chiropotes verschiedener Formen (inkl. Hybriden) her, aber die Situation ist - auch im IZY - schon sehr verwirrend: Manche Tiere haben laut Angaben zwischenzeitlich das Geschlecht und die Artzugehörigkeit gewechselt... Nach vorhandener Datenlage sieht es jedenfalls so aus: Es hat nie einen männlichen Weißnasensaki in Köln gegeben und nach 1955 nie einen weiblichen Bartsaki aus dem Ch.-satanas-Artenkomplex; gezüchtet wurden ausschließlich Arthybriden. Die Lage um den Rotrückensaki nach damaliger Definition in heutige systematische Ansichten (mit der Aufsplittung in mehrere Arten neben dem "eigentlichen" Satanssaki) zu übertragen, dürfte dabei am schwierigsten sein. Interessant ist z.B., dass der letzte Kölner Rotrückensaki weder im IZY noch m.W. in ISIS zu utahicki (= utahickae) umtituliert wurde - ich kann mich nämlich gut erinnern, dass auf dem Gehegeschild die vorherige Angabe chiroptes mit Dymo-Band überklebt und in utahicki geändert worden war. (15.07.2011, 14:06) | ||
| BjörnN: | Dann bedarf der Eintrag in der Zootierliste einer Korrektur. Lt. Zootierliste waren die Sakis nur bis 1988 im Bestand. (15.07.2011, 12:38) | ||
| WolfDrei: | @MM: 1. Maiwoche 1990 , Köln (15.07.2011, 12:30) | ||
| Michael Mettler: | @WolfDrei: Wann und wo entstand Ihr Foto des Weißnasensakis, das in der Zootierliste und in "Neuweltprimaten" zu finden ist? (14.07.2011, 18:19) | ||
| WolfDrei: | Jersey wäre natürlich der erste "Verdächtige" (30.06.2011, 14:55) | ||
| Henry Merker: | Der Durrell Wildlife Conservation Trust, Bristol, Belfast und Beauval werden mit dem Weißfußtamarinen in Verbindung gebracht, um meine Frage zu beantworten. Dabei soll Beauval einen größeren Bestand erhalten und auch die Zuchtkoordination der Art übernehmen. Zudem sollen 8 Tiere in die USA gehen. Die Angaben stammen aus dem Zoofreundeforum. Änderung sind natürlich nicht auszuschließen. (30.06.2011, 10:16) | ||
| Henry Merker: | Und wohin genau sollen die Krallenaffen ziehen? (28.06.2011, 18:31) | ||
| WolfDrei: | nach dem neuesten IZN: die Nachzucht des Weißfußtamarins Sagiunus leucopus läuft in Kolumbien so gut, daß 24 Tiere nach Europa gegeben werden sollen. Endlich ein neuer Krallenaffe! (28.06.2011, 18:26) | ||
| Liz Thieme: | Ich finde die Tiere in Belfast nicht im Bestand und in den News ist bei denen nur die Ankunft im Mai von zwei Roten Springaffen aus Blackpool und London verzeichnet. Und auch zu Sandwich finde ich solch einen Zugang nicht. Allerdings wurden sie einem Mitglied im internationalen Zooforum bestätigt. Also kann sein, dass die Mitteilungen noch auf sich warten lassen und ISIS die Info schon bekommen hat. Sie sollen alle (je 1,2) wohl aus einer Privathaltung in Guyana stammen. (03.06.2010, 17:48) | ||
| Mirko Schmidkunz: | Woher kommen eigentlich plötzlich die Rotrückensakis in Belfast und Sandwich her und gibt es noch Chancen andere Arten von Neuweltaffen wieder zu bekommen? (03.06.2010, 15:21) | ||
| Liz Thieme: | Nach den Haltungsempfehlungen werden sie in die Gruppe der schwierigen Pfleglinge einsortiert. Im Vergleich sind dazu auch noch Haltungsprobleme bei einfachen Pfleglingen wie ein paar der mittelgroßen/großen Neuweltaffen festzustellen. Bisher weiß man nur teils woran das liegt: nicht optimale Ernährung, sowie klimabedingte Haltungserfordernisse. An der Haltungsart mit Klettermöglichkeiten etc sollte es eigentlich nicht unbedingt hapern, wahrscheinlich eher an Temperaturen und Witterung. Dass sie vlt ein bisschen empfindlicher sind als andere. Auch Beschäftigungsmöglichkeiten sollten durch andere Affen bekannt sein. Bei der Ernährung sind Titis vorwiegend Pflanzenfresser, wo es halt schwierig mit den Nährgehalten ist. Wenn man den Schlüssel der Bedürfnisse nicht kennt, kann man schwer ein Angebot liefern, welches diese befriedigt. zB wurde ihnen oft recht viel tierisches angeboten, was inzwischen durch Freilandbeobachtungen, Anatomie- und Physiologieuntersuchungen als nicht optimal eingeordnet wird. Der scheinbar hohe Proteinbedarf, wurde in den Zoos oft durch tierische Proteine versucht zu decken, was laut Empfehlungen nicht geraten wird. der auftretende Durchfall --> Gewichtsverlust/Abgeschlagenheit --> oftmals Tod, wurde früher auf die tierische Ernährung bezogen, inzwischen glaubt man, dass psychischer Stress die Ursache ist. Titis sind monogam und sollten daher nur paarweise gehalten werden, sonst tritt der psychische Stress auf. Jungtiere sollten bei Eintritt der Geschlechtsreife ebenfalls aus dem Grund herausgenommen werden. Nebeneinander oder in Hörweite lebende Titis beeinflussen sich ebenfalls. Die stimmlich unterlegenen Tiere leiden unter Populationsdruck --> Durchfall --> Stresstod. Evtl leiden sie auch unter bestimmte Arten in ihrer Nähe Weitere Probleme scheinen Alleinhaltung, Tod/Verlust des Partners und Pflegerwechsel bei hoher Vetrautheit zu sein. (31.01.2010, 16:17) | ||
| Mirko Schmidkunz: | Bei Wikipedia werden insgesamt fast 30 Arten Springaffen genannt. Derzeit gibt es in den europäischen Zoos ja nur die Roten, früher gab es mal noch eine weitere Art auch in Deutschland. Wie sieht es in den anderen Zoos der Welt aus und warum werden diese Arten nicht häufiger gehalten, obwohl sie kaum Platz brauchen. Ist die Haltung besonders heikel oder liegt es am mangelnden Schauwert? (31.01.2010, 10:36) | ||
| Michael Amend: | Totgesagte leben länger. Wenn ich micht recht erinnere, wurde auch"Antje"in Hamburg mehfach für tot erklärt... (05.10.2008, 18:43) | ||
| Patrick Kalscheuer: | Ich war am Donnerstag in Mulhouse und was soll ich sagen? Der Satanssaki lebt definitiv noch. Warum er nicht mehr bei ISIS steht, kann ich nicht sagen, aber tot ist er nicht. Mulhouse lohnt sich auf jeden Fall, der Zoo ist wirklich interessant!! (05.10.2008, 18:08) | ||
| IP66: | Gut, daß sie diesen meinen Fehler korrigiert haben. Leider führe ich nicht Buch über meine Besuche, und die Jahresberichte von Herrn Nogge erwähnen Todesfälle so gut wie nicht. Ich erinnere mich allerdings recht gut daran, daß das Tier im linken der Käfige an der östlichen Schmalseite des Gebäudes untergebracht war und unter der Lähmung eines Hinterbeines litt, wobei es sich trotz dieser Behinderung als recht lebhaft erwies und gut klettern konnte. (23.09.2008, 17:00) | ||
| WolfDrei: | @Jakub: der Schwarzkopfuakari @IP66: das Tier muß später gestorben sein. Auf meiner ersten "Westreise" im Mai 1990 (Duisburg, Krefeld, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg)lebte es noch. (23.09.2008, 16:43) | ||
| IP66: | Der Schwarzkopfuakari durfte noch in das Südamerikahaus umziehen und hat dort, trotz gelähmten Hinterbeins, noch einige Jahre gelebt - demnach dürfte er kurz vor 1990 eingegegangen sein. Dagegen gingen die letzten roten Uakaris recht bald nach Herrn Nogges Amtsantritt nach Frankfurt und kamen nicht mehr ins neue alte Haus. (23.09.2008, 11:41) | ||
| Michael Mettler: | @Jakub: Als "Spinnenaffen" oder teilweise auch "Waldteufel" wurden früher auch die Klammeraffen der Gattung Ateles bezeichnet, die Unterscheidung von wirklichen Spinnenaffen nach heutiger Definition ist dadurch in alten Quellen oft schlecht möglich. (23.09.2008, 10:02) | ||
| Jakub: | Ich habe interessante Informationen über Sakis in Kölner Zoo in tschechischen Buch von bekannten Primatolog L.J.Dobroruka - Hanbaffen und Affen(1979) gefunden. Hier ist die Übersetzung: Der Kölner Zoo pflegt beide Unterarten des Satansaffe, die erste Unterart ( leider wird es nich geschrieben, um welches es geht ) seit 1964 und zweite Unterart seit 1970, im Bestand sind auch 3 weibliche Weissnasensakis, die dort seit 1965 leben, leider war es nicht möglich, das männliche Tier zu bekommen, und diese Tiere wurden mit dem mänlichen Satansaffe (weiss nicht, welche Unterart) gepaart, das erste Jungtier kam im 1968 zur Welt, das zweite in 1973. In deisem Buch wird auch geschrieben, das Leipzig Zoo in 30iger Jahre 20.Jahrhunderts eine Spinnenaffe gehalten hat. Mich würde interessiert, bis welches Jahr wurden die Roter-und Schwarzkopf Uakaris in Köln gehalten, weiss nur, das letzte Weisser Uakari im 2005 gestorben ist, bei meinem Besuch im Jahre 2007 habe ich das Buch Kölner Tierwelt aus der Jahre 1999 gekauft, dort ist noch der Roter Uakari abgebildet. Also bis wann wurden diese Uakari-Formen in Köln gehalten? Vielen Dank (23.09.2008, 09:47) | ||
| Michael Mettler: | Die Haltung in der Fasanerie kenne ich auch nicht mehr aus eigener Anschauung, bei meinem ersten Besuch in Köln 1982 fand ich alle genannten Formen - also auch noch den reinblütigen Weißnasensaki - im Lemurenhaus vor. (22.09.2008, 11:14) | ||
| IP66: | An den letzten Mischlingssaki erinnere ich mich noch gut - das wird besagtes letztes Tier im Vogelhaus gewesen sein. An die Saki-Haltung in der Fasanerie erinnere ich mich gar nicht mehr, weiß aber, daß es dort in den 70er Jahren auch Fuchskusus gab und habe die Wildmeerschweinchen in der Waldrappenvoliere noch erlebt. An die Saki-Gruppe im Lemurenhaus erinnere ich mich ganz gut, muß bei den Artverhältnissen aber passen. Ich denke, daß deutlich mehr Tiere importiert wurden, jedenfalls gab es schon vor Lemurenhausbauzeiten in den Streukäfigen an der Kamelanlage Sakis. (22.09.2008, 11:03) | ||
| Michael Mettler: | P.S. Der letzte reinblütige Bartsaki des Kölner Zoos war übrigens seinerzeit der besagte utahicki. (22.09.2008, 10:41) | ||
| Michael Mettler: | @WolfDrei: M.E. zeigt das Foto einen der Hybriden, denn zu diesem Zeitpunkt dürfte der letzte Weißnasensaki schon nicht mehr gelebt haben. Köln hatte ausgesprochenes Pech mit dem Geschlechterverhältnis seiner Saki-Formen. Aus dem Gedächtnis heraus gesagt müsste der Zoo 1,0 Satanssaki, 2,0 Rotrückensaki und 0,2 bis 0,3 Weißnasensakis gehalten haben (falls nicht weitere Tiere nicht eingewähnt werden konnten). Daraus entstand eine Mischlingszucht, in der sich sowohl Satans- als auch Rotrückensaki mit Weißnasensakis verkreuzten und - ebenfalls wieder nur aus der Erinnerung geholt, für Details müsste man die Jahresberichte durchforsten - fünf Artbastarde produzierten. Diese waren auch nach dem Tod der echten Weißnasensakis als solche ausgeschildert und vermehrten sich m.W. untereinander nicht. Die ersten Bartsakis hatte der Zoo übrigens in der Fasanerie untergebracht, später saß die ganze Truppe im Lemuren-, heute Madagaskarhaus, gleich neben Rotem, Weißem und Schwarzkopfuakari, und die letzten Tiere zogen danach ins Vogel-, heutige Südamerikahaus um. Der letzte Rotrückensaki wechselte im Laufe seiner Haltung übrigens auch noch den Unterartnamen von chiropotes zu utahicki. (22.09.2008, 10:30) | ||
| IP66: | Das Tier saß auch noch an historischer Stelle, in einem der beiden ältesten Menschenaffenkäfige im heutigen Südamerikahaus! (19.09.2008, 19:45) | ||
| WolfDrei: | @IP66:in der Hoffnung, daß das Bildeinstellen wieder klappt: Weißnasensaki, Köln 1990 (19.09.2008, 14:46) | ||
| IP66: | Den Satanssaki in Köln habe ich auch noch kennengelernt. Haben sie den letzten Weißnasensaki im Südamerikahaus nicht mehr sehen können? (19.09.2008, 10:58) | ||
| WolfDrei: | So ist es , Herr Amend: in Köln gab es einen Hybriden zwischen Weißnasensaki und Bartsaki. Den Bartsakimann habe ich nach Mauerfall gerade noch 1990 gesehen. Zu Mulhouse ist mir nichts bekannt. Herr Lernould hatte seinerzeit noch die Hoffnung, einen Mann aus einer Privathaltung zu bekommen. (18.09.2008, 19:34) | ||
| Michael Amend: | Das ist sehr bedauerlich. Aber sie lebte wohl längere Zeit schon allein. Hatte Köln früher nicht auch Satansakis ? Und hat Mulhouse bzw Köln die Art gezüchtet ? (18.09.2008, 18:44) | ||
| WolfDrei: | Sehe gerade mit Überraschung, daß unter Primaten kein Thread für die Südamerikaner ist. Anlaß ist, daß ich eben bei ISIS googelte und den offensichtlichen Tod der Satansaffendame (Chiropotes satanas) in Mulhouse feststellte, die ja weit über 10 Jahre dort lebte. Die Letzte ihres Stammes in Europa. (18.09.2008, 17:28) |
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