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Hirschferkel



cajun:   @W.Dreier: Nach vorliegender Quelle, 1,0 "Sulu" (Rotterdam), 1,0 "Johnny English" (Wroclaw), 1,0 Nachzucht (Wroclaw).
(25.05.2023, 09:19)
W. Dreier:   Und der 3. M├Ąnnchen -Besitzer ist ?????????
(24.05.2023, 16:35)
cajun:   Der hier im Februar verk├╝ndete Nachwuchs ist m├Ąnnlich uns damit sind es nun 3,0 in der Zoopopulation.
"Unser Kantschil ist ein M├Ąnnchen! Das sind gute Nachrichten
Der im Dezember in unserem Zoo geborene Balabac-Kantschil ist ein M├Ąnnchen! Das sind gro├čartige Neuigkeiten, denn in allen Zoos der Welt gibt es nur zwei weitere M├Ąnnchen dieser Art, insgesamt sind es 14 Individuen. Einen Namen hat der kleine Balabac-Kantschil noch nicht. Wir suchen ihn ├╝ber unser Facebook.
Die Geburt eines weiteren Kantschils im Wroc┼éawer Zoo ist ein gro├čer Zuchterfolg. Dieses vom Aussterben bedrohte Tier wird nur in wenigen Zoos auf der Welt gehalten. Im Jahr 2009 verzeichneten wir die erste Geburt eines Kantschils. Derzeit haben alle Balabac-Kantschils in europ├Ąischen Zoos eine Wroc┼éawer Herkunft.
Der j├╝ngste Balabac-Kantschil wurde im Dezember 2022 in unserem Zoo geboren, sein Geschlecht erkannten wir jedoch erst im April. Kantschils sind ├Ąu├čerst scheu, was uns diese Aufgabe nicht leichter gemacht hat. Wir dr├╝ckten die Daumen, dass sich der kleine Kantschil als ein M├Ąnnchen entpuppte ÔÇô und es gelang uns. Warum ist es so wichtig? In den Zoos der Welt gibt es nur zwei weitere M├Ąnnchen dieser Art. Das sind Johnny English, der Vater unseres Kleinen, der ebenfalls im Wroc┼éawer Zoo geboren wurde, und Sulu, der ebenfalls bei uns geboren wurde und in den Rotterdamer Zoo geschickt wurde. Weltweit gibt es 11 Weibchen des Balabac-Kantschils."
Quelle:https://zoo.wroclaw.pl/blog/2023/05/02/nasz-myszojelen-to-samiec-to-swietne-wiesci/
├ťbersetzung: Zoopresseschau
(24.05.2023, 16:19)
W. Dreier:   und dazu geh├Ârt (nat├╝rlich) auch der Tierpark Berlin. Gestern lief das Weibchen recht entspannt in der Halle herum - 2 Besucher sah ich gegen 10 Uhr dort - trotz "Winter"ferien in Berlin
(01.02.2023, 11:37)
cajun:   In Wroc┼éaw gibt es Kantschil Nachwuchs. Was mir neu ist, dass die Geschlechtsverteilung im Bestand so unausgeglichen ist. Hat ja fast etwas von den Zwergflusspferden bei dem Weibchen├╝berschuss..:
"Das Geschlecht des jungen Kantschils ist noch unbekannt. Zoomitarbeiter hoffen, dass es ein M├Ąnnchen wird
Im Dezember wurde im Zoo Wroc┼éaw ein Balabac-Kantschil geboren. Mitarbeiter des Zoos verhehlen nicht, dass sie hoffen, dass es ein M├Ąnnchen wird. In allen europ├Ąischen Zoos kommen auf ein Dutzend Weibchen dieser Art nur zwei M├Ąnnchen."
Quelle:P┼ée─ç m┼éodego myszojelenia wci─ů┼╝ nieznana. Pracownicy zoo licz─ů na to, ┼╝e b─Ödzie to samiec
├ťbersetzung: Zoopresseschau
(01.02.2023, 11:17)
cajun:   Im Bioparc in Fuengirola gibt es Nachwuchs beim Java- Kantschil. Sch├Âne Nachricht.
(30.08.2022, 15:52)
cajun:   Eine nahezu unglaubliche Meldung aus Indien:
" Population of highly endangered Indian mouse deer reached 350 in Hyderabad Zoo
In 2010, Nehru Zoological Park had only six Indian mouse deer (Mouschiola Indica). Now, after their conservation program, the Hyderabad zoo has successfully bred more than 350 mouse deers.

Hyderabad: The population of highly endangered Indian mouse deer has reached 350 in Nehru Zoological Park.

Mouse Deer-a a small ungulate, also known as Indian Spotted Chevrotain belongs to the family Tragulidae. "It is a very timid, shy, and nocturnal animal that hides in dense vegetation at the least hint of noise. It prefers to feed exclusively on plant material," said Deputy Zoo Curator A Rajalakshmi.

They are listed as a Schedule-I in the Indian Wildlife Protection Act, 1972.

Deputy Curator explained that the Species had been under tremendous pressure due to habitat destruction and hunting which lead to declining in its population in the wild.

Mouse deer is one of the 73 endangered species identified by the Central Zoo Authority, New Delhi for the conservation breeding program. Nehru Zoological Park, Hyderabad has been assigned the conservation breeding of mouse deer. "Hyderabad Zoo was the first to successfully breed the animals. In 2017, we sent the animals to the Chennai Zoo for breeding," she explained.

The breeding program became successful when the population rose from 6 to 231 in 2017 which further led to the soft release program. "In the soft release program, animals are released into small segments in the wild. "The radius of the segment is altered as per the animal's behavior. This goes on until the biologists and experts are confident that the mouse deer can co-exist with other animals in the wild," she said.

The soft release is done on three compartments/stages with varying dimensions to ensure captive animals are used to the wildlife environment. In the first two stages, a percentage of feed is given to the animals. In the final stage, no feed-in is available.

"Experts monitor all the stages carefully. We gradually reduce the artificial feeding and increase the area allowing the animals to use more area to exhibit its natural behavior," Zoo Biologist Sandeep said.

Reintroduction in the suitable wild habitats has been identified after thorough study in three locations in Telangana i.e Amrabad Tiger Reserve, Kinnerasani Wildlife Sanctuary, and Mrugavani National Park.

Each batch of mouse deers spends at least 15 days in each varying compartment.

So far, Hyderabad Zoo has successfully released as many as 250 mouse deers in various locations to date.

There are currently 150 mouse deers in Hyderabad Zoo in a total of 17 enclosures. "These enclosures have Bamboo, Acalypha, and Palm trees to provide a natural environment to them," explained Sandeep. He said that the mouse deers are ear-tagged and micro-chipped before the soft release so that they can keep track of them."
Quelle:https://m.newsmeter.in/article/hyderabad/population-of-highly-endangered-indian-mouse-deer-reached-350-in-hyderabad-zoo-693016?fbclid=IwAR2_HBbvSwjCYiVxmOK9g5qNnqowYrmAsXgyKmkagmFrYGUOTKPppZCrxvM
(25.03.2022, 20:18)
cajun:   So muss es laufen! :-) Gerade angekommen, schon gez├╝chtet!
"Im Warschauer Zoo wurde ein Kantschil geboren
Der erste Kantschil ÔÇô Arnold ÔÇô zog 2020 in den Warschauer Zoo und wurde sofort zum Liebling der G├Ąste. Kantschile erlangten 2018/2019 immense Popularit├Ąt, nachdem Forscher von Global Wildlife Conservation in Vietnam Vietnam-Kantschile gefunden hatten, die seit 30 Jahren als ausgestorben galten. Im Juli 2021 kam Weibchen Linda, ein Java-Kantschil, aus dem Zoo von ┼ü├│d┼║ nach Warschau. Die Mitarbeiter des Zoos in Warschau teilten in den sozialen Medien mit, dass Linda am 2. Dezember einen Java-Kantschil zur Welt gebracht habe. "
Quelle: https://www.national-geographic.pl/artykul/w-warszawskim-zoo-urodzil-sie-myszojelen-211216115735
├ťbersetzung: Zoopresseschau
(21.12.2021, 15:34)
cajun:   Eine Meldung aus Polen. Interessant sind die aktuellen Bestandszahlen in menschlicher Obhut und der Verweis auf die gehaltenen Unterarten. Dazu die letztj├Ąhrige Meldung von der Wiederentdeckung in Vietnam. Die Geschichte ist auf der "Lost Species"- Seite nachzulesen.

"Sie galten als ausgestorbene Art. Maushirsche in polnischen Zoos
Lindas Mutter stammt aus dem Zoo in Frankfurt am Main, ihr Vater wurde in ┼ü├│d┼║ geboren. Ihr Partner zog von Bern in der Schweiz nach Warschau. Beide leben in einer der Volieren des Vogelhauses im Warschauer Zoos, vor allem wegen der dort f├╝r sie passenden herrschenden Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Es fehlte nicht viel und eine der Kantschil-Arten, der Vietnam-Kantschil, w├╝rde f├╝r immer als ausgestorben gelten. Zum ersten Mal war sie im Jahr 1910 von Thomas Oldfield, einem Zoologen aus Gro├čbritannien, beschrieben worden. Wie kam es, dass die genannte Kantschil-Art nach 30 Jahren noch existierte und ihre Vertreter in der Natur hatte? Das Tier wurde von Kamerafallen gefangen, die in den W├Ąldern im Nordwesten Vietnams aufgestellt waren. Andrew Tilker von Global Wildlife Conservation ver├Âffentlichte einen Artikel in der Zeitschrift Nature Ecology and Evolution, in dem er nachwies, dass es ihm und seinen Kollegen gelungen ist, bis zu 280 Fotos des Maushirsches zu erhalten. Die Aufnahmen entstanden in zwei getrennten Zeitr├Ąumen zwischen Ende 2017 und Mitte 2018. In Europa gibt es Kantschile in 23 Zoos. Darunter befinden sich 31 M├Ąnnchen, 21 Weibchen und 3 Individuen unbestimmten Geschlechts. In Polen gibt es Kantschile in den Zoos in ┼ü├│d┼║, Wroc┼éaw und Warszawa. (Autorin der Quelle: Marta Kawczy┼äska)
[Zoo Warschau zeigt Java-Kantschil, Zoo ┼ü├│d┼║ ebenso. Der Zoo Wroc┼éaw hat sich einen Namen gemacht durch die Zucht von Balabac-Kantschilen, also hat er sich an der Suche nach dessen Verwandten, dem Vietnam-Kantschil, beteiligt. Der Zoo Wroc┼éaw unterst├╝tzt finanziell die von Global Wildlife Conservation organisierte Suchexpedition: https://www.lostspecies.org/silver-backed-chevrotain Anm. d. ├ťb.]"
Quelle: https://tygodnik.tvp.pl/55073035/uwazano-je-za-gatunek-wymarly-myszojelenie-sa-w-polskich-zoo
├ťbersetzung: Zoopresseschau
(19.08.2021, 10:10)
IP66:   Ich wei├č nicht, wo ich das gelesen habe, doch ich war so verwundert, da├č ich mich erinnere: In London hielt man im mittleren 19. Jahrundert Gazellen in gepflasterten Ausll├Ąufen von bescheidner Gr├Â├če und scheint sie auch gut gez├╝chtet zu haben - vielleicht gilt die Regel f├╝r viele kleinere Huftierarten.
(08.06.2007, 18:35)
Medojed:   In Cleveland leben die Tiere ( Gro├â┼Şkantschil )in einer maximal 4-5 qm gro├â┼Şen Innenanlage im Regenwaldhaus.Ob sie darin z├â┬╝chten, wei├â┼Ş ich nicht.
(27.05.2007, 14:32)
Michael Mettler:   Also: Raus aus den Tropenhallen, rein in die Karnickelkisten. Ich baue gerade welche...
(27.05.2007, 00:19)
Shensi-Takin:   Genau das habe ich auch einmal geh├Ârt; angeblich sei die Zucht erst logegangen, als man die Tiere notgedrungen in besseren Kaninchenst├Ąlle untergebracht h├Ątte. Habe aber seitdem nie wieder etwas dies be-oder wiederlegendes geh├Ârt/gelesen. Wie die wohl in Ru├čland gehalten werden?
(26.05.2007, 23:46)
Michael Mettler:   Habe vorhin mal in mein Dia-Archiv geschaut, denn ich habe Fotos vom Privat-Kantschil: Das war 1990. In einer der Nebenvolieren lebten ├╝brigens Zwergagutis, die waren damals noch sehr selten in Zoos - die Zeiten ├Ąndern sich...

Aber mal zur Platzfrage: Ich meine mal geh├Ârt zu haben, dass Gro├čkantschils in New York (?) in ungew├Âhnlich kleinen Gehegen bzw. Vitrinen (quasi "Kaninchenst├Ąllen") gehalten und gez├╝chtet wurden - auch, weil sich die Tiere darin wohler gef├╝hlt haben sollen als in gr├Â├čeren Unterk├╝nften. Stimmt das?
(26.05.2007, 23:43)
Shensi-Takin:   Beneidenswert, der n├Ąmliche Halter.;) H├Ârt sich so an wie die Traumwohnung, wie ich sie mir in Kindesalter w├╝nschte;).
(26.05.2007, 21:30)
Michael Mettler:   P.S. der selbe Halter hatte auch ein zahmes Rotes Rattenk├Ąnguru (aus dem Berliner Zoo), das abends seine Runden im Wohnzimmer drehen durfte...
(26.05.2007, 21:01)
Michael Mettler:   Der lebte als Bodenbesatz in einer Sch├Ânh├Ârnchen-Voliere auf einer Bodenfl├Ąche von gerade mal (aus der Erinnerung heraus gesch├Ątzt) 2 x 3 Metern, vielleicht sogar weniger. Daneben weitere H├Ârnchenvolieren, alle mit der Schmalseite zum Betrachter hin, in einem Dachgeschoss (also mit Deckenschr├Ąge und Oberlicht). Wenn ich ehrlich bin, haben mich damals die diversen Nager (darunter viele H├Ârnchenarten) und die in einer Anlage im Garten gehaltenen Gro├čfleck-Ginsterkatzen mehr interessiert, denn Kantschils kannte ich im Gegensatz zu diesen aus einigen Zoos.... Das B├Âckchen machte aber auf mich einen recht gelassenen Eindruck.
(26.05.2007, 21:00)
Shensi-Takin:   @MM: Bei guter Hygiene & Prophylaxe passt das schon. Wie war der "Private" denn so? Die kleinen Kerlchen wie auch die Gro├čkantschile sollen in ihrer Heimat ja auch ab und zu als Haustiere gehalten werden. W├╝rde mich interessieren, wie der kleine Kerl sich "privat" so machte;).
(26.05.2007, 20:07)
Michael Mettler:   Ich dachte, Schildkr├Âten sind als potenzielle Salmonellen-Ausscheider eher riskante Vergesellschaftungspartner...? Oder gilt das nur f├╝r Wasserschildkr├Âten?

Der Zoo Rotterdam hat Ende der 80er zus├Ątzliche Haltungsressourcen erschlossen, indem er ├╝berz├Ąhlige Kleinkantschil-B├Âcke bei seri├Âsen und erfahrenen Exotenhaltern einstellte -einen "privaten" durfte ich selbst aus n├Ąchster N├Ąhe bewundern. Mag aber sein, dass dies unter heutigen Bedingungen (EEP?) nicht mehr m├Âglich ist.
(26.05.2007, 14:23)
IP66:   Jetzt habe ich etwas nicht verstanden: Sowohl in M├╝nster wie in Berlin gab es doch regelm├Ą├čig Nachzuchten? In K├Âln sind ja B├Âcke als Unterbesatz bei den Doppelhornv├Âgeln und in der Paradiesvogelgrotte untergebracht - macht denn das so gro├če Schwierigkeiten? Oder war es schwierig, ├╝bersch├╝ssige B├Âcke aus den Freifluanlagen lebend herauszuholen?
(26.05.2007, 14:21)
Shensi-Takin:   @MM: Ganz meine Rede- Zuchtpaare oder 1,2 seperat und z.B. ├╝bersch├╝ssige B├Âcke in die Tropenhalle. ├ťberhaupt sollte man f├╝r ├╝berz├Ąhlige Tiere auch bei dieser Art Ausweichm├Âglichkeiten hinsichtlich Unterbringung ├╝berlegen. In einem mir bekannten US-Zoo wurde die Gro├čkantschilzucht auf Eis gelegt, weil man nicht wusste, wohin mit den ├╝bersch├╝ssigen B├Âcken. M├Âglich w├Ąre z.B. die Option Beibesatz bei gro├čen Landschildkr├Âten. Der Leipziger "Elefantenkeller" w├Ąre ebenfalls einen Versuch wert.
(26.05.2007, 14:13)
Michael Mettler:   Die erfolgreichsten Z├╝chter waren fr├╝her m.W. Amsterdam und Z├╝rich - und beide hielten die Art NICHT in begehbaren, ├╝berwiegend mit V├Âgeln besetzten Tropenhallen. Vielleicht sollte man es z.B. mal mit der Leipziger Schuppentieranlage im "Elefantenkeller" versuchen? Oder in Zoos Zuchtpaare hinter den Kulissen halten und nur ├╝berz├Ąhlige und alte Tiere in die Schau nehmen - ein Platzproblem d├╝rfte das ja bei dieser kleinen Tierart nicht unbedingt sein.
(26.05.2007, 14:05)
Shensi-Takin:   @IP66: Eben das scheint ja das Problem zu sein: die Kleinkantschils vermehren sich in den Urwaldh├Ąusern/Freuflughallen offensichtlich nicht zufriedenstellend, so dass durchaus der Zusammenbruch der Zoopopulation droht(s.u.).
(26.05.2007, 12:49)
IP66:   Mir scheint, da├č der europ├Ąische Kleinkantschilbestand von Freiflugr├Ąumen und Urwaldh├Ąusern profitiert hat und da├č es ihn vielleicht nicht mehr g├Ąbe, wenn er sich nicht auch in relativ wegereichen Anlagen dieser Art vermehren w├╝rde. Ich denke da an jahrzehntealte Freiflugr├Ąume wie die in M├╝nster oder im berliner Zoo, in denen die Haltung offensichtlich erfolgreich ist. Allerdings sin ddie Tiere ja nicht besonders langlebig, so da├č die Gefahr eines schnellen Zusammenbruchs der Zoopopulation besteht, wenn sich niemand um Zucht und Austausch k├╝mmert.
(26.05.2007, 11:46)
Shensi-Takin:   Warum nicht? Die M├╝nchner Kleinkantschils sind ins Dschungelzelt ├╝bergewechselt-bleibt zu hoffen, dass sie die dortigen Raubkatzen nicht allzu sehr erschrecken...
(26.05.2007, 11:34)
Michael Mettler:   Das w├Ąre doch was f├╝r "Gondwanaland"...
(26.05.2007, 10:30)
Shensi-Takin:   Eine der wenigen positiven Nachrichten der letzten Zoopresseschau: Moskaus Gro├čkantschile (sowie die einer anderen Einrichtung-Jakaterinburg?) z├╝chten! Na, vielleicht kommt ├╝ber den Weg vielleicht eins mal nach D...;)
(26.05.2007, 09:24)
Michael Mettler:   Vermutlich das Dickh├Ąuterhaus?
(11.05.2007, 20:32)
Karsten Vick:   Auch Leipzig hatte Anfang der 60er Fleckenkantschils, erw├Ąhnt in der 1. Auflage von Pilz "Tiere um uns" und abgebildet noch in der 86 erschienenen Neuauflage von "Urania Tierreich". Sie wurden gehalten in einem K├Ąfig auf der linken Seite des Palmenhauses, wobei ich keine Ahnung hab, was das Palmenhaus ist.
(11.05.2007, 18:18)
Shensi-Takin:   @WolfDrei: Das Paar in Frankfurt k├Ânnen durchaus zu den 8 dazugeh├Âren; die Tierpflegerin bezeichnete die beiden als das "neue Paar". Puschmann gibt im ├╝brigen die Antwort f├╝r die Gro├čkantschils in den USA; offenbar war der Bronx Zoo da z├╝chterisch erfolgreich(daher auch die von Tinky Winky erw├Ąhnte ISIS-Konzentrierung).
(11.05.2007, 14:10)
WolfDrei::   TinkyW. u.a.@
zu den Kleinkantschils allgemein wurde bez├╝glich m├Âglicher Inzucht schon etwas gesagt. Nun die Hoffnung (die aber schon seit 8 Monaten besteht): Auf Initiative von Herrn Rataijczak (ehemals Posen, jetzt Breslau) sind aus Singapur im September 06 auf seine Initiative 8 Tiere nach Europa gekommen-(wahrscheinlich auch die Frankfurter?). Davon sind 1,1 in Posen, offensichtlich 1,1 in Amsterdam. Herr Rataijczak bem├Ąngelte, da├č leider die "Europ├Ąer" zwar laufend den R├╝ckgang bem├Ąngelten, aber nichts unternehmen w├╝rden. Vogelgrippe u.a. sind sch├Âne Ausreden. Er h├Ątte sofort Erfolg bez├╝glich der Importation gehabt. Ansonsten: Singapur hat 1,1 Fleckenkantschils (T. meminna) im Zoo-und ich sie als Foto (Dia) im Kasten. Die Tiere kamen aus Sri Lanka und sind vergesellschaftet mit Ratufa bicolor, Ratufa (siehe Leipzig) und Calosciurus finlaysoni. Sie sind nicht im ISIS verzeichnet.
(11.05.2007, 13:07)
?:   Zu den Fleckenkantschils in Frankfurt kann ich auch nicht viel sagen. Laut dem zweiten Teil des Rundbau-Artikels im Zoofreund lebten die Tiere ab 1958 im Rundbau, aber nur wenige Jahre. Das letzte Tier starb 1961.Im Zoof├╝hrer des gleichen Jahres ist wohl ein Foto eines Fleckenkantschils.
(11.05.2007, 12:15)
Tinky Winky:   Eigentlich bin ich ein Optimist, aber ich glaube dennoch nicht,in Deutschland Gro├čkantschils sehen zu k├Ânnen. Denn zum einen ist die Population von Kleinkantschils wohl nicht stabil, da werden sich die Zoos sicher nicht eine zweite Kantschilart zulegen, und Kantschils sind wohl meilenweit vom Status einer publikumswirksamen Art entfernt. Frankfurt hatte Fleckenkantschils? Toll,die besten Arten lebten in den Zoos, bevor an mich ├╝berhaupt zu denken war. Hat denn die Vegesellschaftung mit den Zebraduckern geklappt? Ich gehe mal davon aus, das Fleckenkantschils nirgendwo mehr gehalten werden. ISIS ist diesbez├╝glich ja keine gro├če Hilfe. Und wie sieht es ├╝berhaupt mit der Haltung des eigentlichen Hirschferkels aus?
(11.05.2007, 12:08)
Michael Mettler:   Habe in punkto Hannover mal in Richard Gerlachs "Mein Zoo-Buch" nachgeschlagen; Gerlach war in der Ruhe-├ära fast t├Ąglich im Zoo. Zwar liefert das Buch keine l├╝ckenlose Chronik der hier gehaltenen Arten, aber immerhin doch einige Anhaltspunkte.

Er erw├Ąhnt zwar Kantschils f├╝r Hannover (auch als "Indische Zwergb├Âcke" oder "M├Ąusehirsche"), aber nennt im Text keinen Artnamen. Interessanterweise sind aber im Stichwortregister zu allen Arten die wissenschaftlichen Namen angef├╝hrt, und beim Kantschil findet sich dort "Tragulus meminna" - also das Fleckenkantschil. Vielleicht waren das die Tiere, die sp├Ąter nach Frankfurt kamen.
(10.05.2007, 22:48)
Michael Mettler:   Ich w├╝rde mich wundern, wenn Ruhe nicht auch mal Gro├čkantschils importiert h├Ątte - wer wei├č, ob nicht sogar der amerikanische Zuchtstamm auf solche zur├╝ckgeht, so wie diverse afrikanische Antilopenarten in den USA, deren Stammeltern in Hannover, Alfeld oder Gelsenkirchen eingew├Âhnte Wildf├Ąnge waren. Meine Sammlung alter hannoverscher Gehegeschilder gibt f├╝r die Ruhe-├ära zwar immerhin das Kleinkantschil her, aber sie ist ja weit davon entfernt, komplett zu sein.

Die Frankfurter Fleckenkantschils lebten m.W. nicht lange und pflanzten sich auch nicht fort - dar├╝ber wissen unsere Frankfurt-Kenner im Forum sicher Genaueres. Sie (die Kantschils, nicht die Kenner) waren ├╝brigens im Rundbau untergebracht und mit Zebraduckern vergesellschaftet.... H├Ątten eigentlich nur noch Pudus im selben Gehege gefehlt, um gleich mehrere didaktische Themen (Zoogeografie, Konvergenz und Buschschl├╝pfertyp) optimal aufarbeiten zu k├Ânnen :-)
(10.05.2007, 22:03)
Shensi-Takin:   @MM: Genau das dachte ich mir-wobei es mich jedoch verwundert, dass bislang noch kein Gro├čkantschil den Sprung ├╝ber den gro├čen Teich "gewagt" hat. Wobei-h├Ąlt man sich die strengen US-Auflagen vor Augen, d├╝rfte dies mitsamt des Kostenaspektes ein Grund sein. Haben Sie-oder jemand anderes-jemals eine andere Hirschferkel-Art-z.B. die genannten Fleckenkantschils-l├Ąngere Zeit in dt. Einrichtungen sehen k├Ânnen? Gab es jemals Gro├čkantschils in D?
(10.05.2007, 21:35)
Michael Mettler:   Dass Gro├čkantschils (wie auch Fleckenkantschils und Afrikanische Hirschferkel) in deutschen bzw. weitgehend in europ├Ąischen Zoos fehlen, kann schlichtweg das Ergebnis eines Zufalls sein. Aus ein paar importierten Kleinkantschils baute sich vor Jahrzehnten ein Bestand auf, der sich bis heute fortgesetzt hat, aus den gelegentlich importierten anderen Arten (Fleckenkantschil z.B. in Frankfurt, Afrikanisches Hirschferkel mit ziemlicher Sicherheit in London) eben nicht - und seitdem die Importe von Paarhufern im Gegensatz zur Bl├╝tezeit des Gro├čtierhandels massiven Restriktionen unterliegen, kommen ohnehin nur selten neue Arten zu uns.

Auch bei den ├╝brigen Paarhufern wird ja das Sortiment zu nicht unerheblichen Teilen davon bestimmt, welche Arten durch mehr oder weniger erfolgreiche Nachzucht von den fr├╝heren Importen "├╝brig blieben" - siehe z.B. Leierhirsch und Barasingha - w├Ąhrend andere sich nicht langfristig etablieren konnten (z.B. viele Gazellen).
(10.05.2007, 21:24)
Shensi-Takin:   Eine Zeitlang waren die Kleinkantschils im Schildkr├Âtenhaus; bei meinen letzten Privatbesuch vor ein paar Wochen war das Schild abgeh├Ąngt worden und kein Exemplar zu sehen. Was den Ausgang angeht: M├╝nchen u.a. wird seine Kantschile sicher nicht im Winter herausgelassen haben. Als Tropentiere mit Wunsch nach einer gewissen konstanten Tmp.(mind. 22┬░C)kommen den Kleinkantschils die in den Regenwaldh├Ąusern herrschenden Temperaturverh├Ąltnisse sicher nicht ungelegen. Anders ausgedr├╝ckt: wenn die Tiere offenbar nicht nach einer Au├čenanlage verlangen, warum ihnen eine offeriern? Es sei denn, die Zucht k├Ânnte dadurch verbessert werden...hmm.
(10.05.2007, 20:27)
Tinky Winky:   @Shensi-Takin. Das mit dem Koboldmaki ist wirklich schade,sind sehr nette Tiere, kann mich noch vage an ein Tier in Frankfurt erinnern.Ich wu├čte gar nicht,das die M├╝nchner Kleinkantschils ins Schildkr├Âtenhaus umgezogen sind. Sind die noch da? Wenn Kantschils k├Ąltempfindlich sind,sollte man ihnen nur in der warmen Jahreszeit Zugang zu Au├čenanlagen erm├Âglichen. Laut Isis gibt es 31,29 Gro├čkantschils in den Usa, nicht schlecht, aber die Verteilung der Tiere ist nicht gut, viele Zoos halten nur Einzeltiere oder gleichgeschlechtliche Tiere, der Bronx-Zoo dagegen h├Ąlt allein 10,14 Tiere!In Europa gibt es aber in Moskau noch Gro├čkantschils.
(10.05.2007, 19:20)
Shensi-Takin:   @Tinky Winky: Der Koboldmaki aus Cleveland ist definitiv tot-ein guter Bekannter von mir war bei der Sektion dabei. Die in Frankfurt sind zzt. zusammen mit Tupaias untergebracht. Was die Innenhaltung angeht: wie man's nimmt: ich habe Kleinkantschils in M├╝nchen weder die damalige Au├čenanlage noch sp├Ąter die Au├čenanlage der Riesenschildkr├Âten nutzen gesehen;
mWn sind Kantschile recht k├Ąlteempfindlich und vertragen zugluft auch nicht allzu gut.
(10.05.2007, 18:57)
Tinky Winky:   In Cleveland Gro├čkantschil mit Philipinen-Koboldmaki.( inzwischen erloschen, da der letzte Koboldmaki wohl nicht mehr lebt, bei Isis taucht er nicht mehr auf )Frankfurt hatte Kleinkantschils mit Hornv├Âgeln ( Art ???? ),sp├Ąter Beos und ich glaube auch mal mit Spitzh├Ârnchen in einer Anlage. Ich glaube, nur wenige deutsche Zoos z├╝chten Kleinkantschils kontunuierlich,und weite Verbreitung findet die Art anscheinend nicht. Unangemssen finde die st├Ąndige Innenhaltung von Kleinkantschils,M├╝nchen hatte ein Au├čengehege f├╝r sie, und hatte Frankfurt nicht auch mal eine Freianlage f├╝r Kleinkantschils?
(10.05.2007, 18:46)
Shensi-Takin:   Eine h├Âchst possierliche Familie und uns allen v.a. in Form des Kleinkantschils in vielen Zoos gel├Ąufig. Dementsprechend war ich 2005 recht ├╝berrascht & best├╝rzt, als ich in einer Konferenz zu h├Âren bekam, dass es um die Best├Ąnde in europ├Ąischen Zoos nicht eben optimal bestellt sei, ja dieser eher sogar aufgrund mangelnder Nachzucht im Sinken begriffen sei. Um Kantschile nicht auch zu den Ex-Zoo-Arten, denen wir sp├Ąter hinterhertrauern m├╝ssen, werden zu lassen, hat der Zoo Amsterdamm damals verst├Ąrkt die anderen Zoos um eine bessere Zuchtkoordination gebeten. Insofern wollte ich wissen, ob seitdem gr├Â├čere/vermehrte Geburtenzahlen in den verschiedenen, haltenden Zoos zu vermerken waren.
In diesen Zusammenhang sei auch auf die ungew├Âhnliche Verteilung der Arten in den Zoos weltweit hingewiesen: nebst der asiatischen Zoos mit unterschiedlichen Arten/Unterarten erstaunt auch die rel. h├Ąufige Haltung des Gro├čkantschils in US-Zoos, wohingegen diese Art in D z.B. g├Ąnzlich fehlt.
Auch hinsichtlich der Gemeinschaftshaltung hier meine Frage: welche Gemeinschaftshaltungen mit Kantschilen sind bekannt?
Aus eigener Erfahrung kenne ich u.a. Kantschile(Klein-und Gro├čk.) mit
-Schildkr├Âten
-Flughunden
-verschiedenen V├Âgeln(Tropenhallen)
-Prevost-Sch├Ânh├Ârnchen
-Tupaias
-Krallen├Ąffchen
...
(10.05.2007, 18:22)

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