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Vivarium Darmstadt



cajun:   L√∂bliches aus Darmstadt, aber den Titel "Attraktion" finde ich etwas, naja, strapaziert :-)

Neue Besucherattraktion im Zoo Vivarium in Darmstadt
Am Donnerstag ist mit dem Wald- und Wiesen-Erlebnisweg eine neue Besucherattraktion im Zoo Vivarium er√∂ffnet worden. Der Wald- und Wiesen-Erlebnisweg sensibilisiere die Zoobesucherinnen und -besucher f√ľr den Stellenwert der heimischen Tier- und Pflanzenwelt, er√∂ffne ihnen einen neuen Blick auf ihre unmittelbare nat√ľrliche Umgebung und vermittele ihnen, wie sie etwa im eigenen Garten das Futterangebot f√ľr Insekten abwechslungsreich gestalten k√∂nnen.
Quelle: https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/neue-besucherattraktion-im-zoo-vivarium-in-darmstadt_23872888
(16.06.2021, 13:04)
cajun:   Das Vivarium betont seinen Anspruch f?r die Erhaltung auch unspektakul?rer Arten ohne eigene Zuchtprogramme
Zoo Vivarium Darmstadt 04.03.2021
"Weltartenschutz: Artenschutz eine der zentralen Aufgaben des Zoos Vivarium
Im Zuge des Weltartenschutztages in dieser Woche, informiert der Zoo Vivarium der Wissenschaftsstadt Darmstadt, dass neben der naturkundlichen Bildung auch der Artenschutz zu den wichtigsten Aufgaben geh?rt. Der Schutz bedrohter Tierarten ist oft eine sehr komplexe Angelegenheit. Eine zentrale Rolle nimmt hierbei die Zucht bedrohter Wirbeltierarten im Rahmen der Zuchtprogramme des europ?ischen Zooverbandes EAZA ein. An diesem Programm beteiligt sich der Zoo Vivarium mit mehreren Arten, wie zum Beispiel den Bolivianischen Totenkopfaffen, den S?belantilopen und den Vikunjas. Die Zuchtprogramme werden von Fachleuten, die sich jeweils auf eine Tierart spezialisiert haben und in einem europ?ischen Zoo arbeiten, koordiniert. Im Zoo Vivarium werden dar?ber hinaus auch bedrohte Arten gez?chtet, die keinem Zuchtprogramm angeh?ren, wie zum Beispiel der Tequila-K?rpfling ?eine stark bedrohte, kleine und unscheinbar grau gef?rbte Fischart, die ihren Namen nicht dem ber?hmt-ber?chtigten alkoholischen Getr?nk, sondern einem mexikanischen Vulkan verdankt. Als einziger deutscher Zoo k?mmert sich der Zoo Vivarium au?erdem um einheimische Schmetterlinge. In Zusammenarbeit mit einem Insektenexperten werden in Hessen zum Beispielmit dem Wolfsmilchschw?rmer und der Kupferglucke stark bedrohte Arten gez?chtet und als Bestandsst?tzung der Natur zur?ckgegeben. Zum Artenschutz beitragen k?nnen auch die B?rgerinnen und B?rger: Das Aufh?ngen von Nistk?sten oder -hilfen dient dem Schutz der einheimischen Vogelwelt. F?r Rauchschwalben, die in Darmstadt sehr selten geworden sind, ist der Zoo Vivarium ein kleines Paradies: Im Esel-, Ziegen- und Schafstall gibt es vorbereitete Nistm?glichkeiten. Und auch Insekten, die den Schwalben als Nahrung dienen, gibt es bei dem reichlich anfallenden Mist im Zoo Vivarium zur Gen?ge."
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(09.03.2021, 15:44)
Stefan Frey:   Vorgestern in Darmstadt, nur ein sehr kurzer Durchgang, weil wir nicht informiert waren, dass wegen der Afrikanischen Nacht das Viviarium schon um 17 Uhr schlie√üt!

In Erg√§nzung zu fr√ľheren Berichten kann ich sagen, dass mir der Affenberg jetzt, wo er fertig zu sein scheint, gut gef√§llt. Die Zwergseiden√§ffchen vermehren sich pr√§chtig und sind mit Silber√§ffchen zusammen in einer Anlage.
Die begehbare Freianlage von Totenkopf√§ffchen und Azara-Agutis ist wirklich gro√ü, auch im Vergleich zu Anlagen in wesentlich gr√∂√üeren Zoos. Und nach oben offen!!!! Ein Elektrodraht in 3 m H√∂he soll es richten. Nach f√ľnf Jahren scheint das aber immer noch ausreichend zu sein.

Das neue Afrikanum ist immer noch so besetzt, wie im Mai: Zwei Böhmzebras, zwei Säbelantilopen. Es wird aber auch noch gewerkelt und gemacht. Da ist noch nicht alles ganz so fertig, wie es sein sollte. die Toiletten beispielsweise sind noch nicht frei gegeben.

Leider waren die Tropenhallen dann schon geschlossen, aber die Schopfmakaken (4x in Deutschland vertreten) sind noch draußen unterwegs.
(26.08.2019, 20:36)
J√∂rn Hegner:   aus welchen zoos stammen die letzten neuzug√§nge . wie die azara-agutis und zwergseiden√§ffchen ?
(30.04.2018, 12:10)
J√∂rn Hegner:   wei√ü vielleicht schon jemand was f√ľr eine antilopenart geplant ist zu der neuen afrika-anlage ?
(30.04.2018, 12:08)
Oliver Muller:   Das Vivarium plant eine Afrika-Anlage f√ľr Zebras, Antilopen und Flamingos.

http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/verein-kaupiana-foerdert-den-darmstaedter-zoo-vivarium_18178318.htm
(25.09.2017, 11:30)
Oliver M√ľller:   Ich war heute im Vivarium, um mir die neuen Anlagen anzusehen. Das neue Tapirhaus ist sehr schick geworden.
Das neue Affenhaus ist zwar er√∂ffnet im Sinne von durch Zoobesucher betretbar, aber alles andere als fertig. Es gibt zwei Innenanlagen, davon eine besetzt mit ca. 4 oder 5 Totenkopf√§ffchen, die zweite leer. Au√üenanlagen sind im Bau, offenbar je eine f√ľr die beiden Innenanlagen sowie eine weitere sehr gro√üe, die nicht vom Haus aus zug√§nglich zu werden scheint. Ich werde mal erfragen, was da geplant ist.
Momentan lohnt sich der Besuch also nicht nicht f√ľr das Affenhaus, da wird man wohl mindestens bis Hochsommer warten m√ľssen.
Allerdings gibt es einen neuen Plan und einen neuen F√ľhrer (sowie einen Kinderf√ľhrer).
(24.04.2014, 17:56)
Rattus:   Das Fundament des Affenhauses steht, das M√§usehaus (zuvor Vasapapageien) ist noch unbesetzt, es soll aber wieder eine M√§useart einziehen.
Keine Truth√ľhner mehr.
(05.08.2013, 12:37)
Rattus:   Der Spatenstich f√ľr "Affen auf dem Berg" war gestern. Es ist ein zweigeschossiger Bau von 170m¬≤ geplant. Hier sollen die Bolivianischen Totenkopfaffen aus dem Bestand, endlich wieder Zwergseidenaffen und eine weitere Krallenaffenart unterkommen.

http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Zwergseidenaeffchen-kehren-zurueck;art1231,3911813
(07.05.2013, 11:51)
Rattus:   Das neue Tapirhaus ist fertig. Endlich auch mit so etwas wie einem Badebecken. Ob wieder Wasserschweine kommen werden, ist unklar. Sie wurden wegen der Umbauarbeiten abgegeben.
Nun beginnen die Arbeiten an der neuen Anlage f√ľr die Totenkopfaffen und weitere Affenarten. (s.u.)
(21.03.2013, 12:47)
Rattus:   Die letzten beiden Yaks wurden abgegeben in den Hochwildschutzpark Hunsr√ľck. Sie weichen den Planungen einer gro√üen Affenanlage
(21.12.2012, 12:14)
Rattus:   Aufgrund der Bauarbeiten am Tapirhaus (mit Badebecken)wurden die Wasserschweine abgegeben.
In der Terrarienhalle wurden zwei neue Großterrarien eingerichtet und sowohl Tiere aus dem Bestand als auch neue Arten vergesellschaftet.
(18.09.2012, 10:41)
Rattus:   Die Zur√ľckhaltung k√∂nnte auch daher r√ľhren, dass es sich bei dem kleinen Bullenkalb um eine Erstgeburt handelt und es sich anfangs nicht ganz so gut entwickelt hat.
(23.04.2012, 12:56)
Liz Thieme:   Das Vivarium gibt sehr selten PMs raus. Vielleicht will das Vivarium eine bestimmte Zeit abwarten. Das machen viele andere Zoos auch.
(21.04.2012, 00:06)
Manuel Becker:   Ernsthaft? Sch√∂ne Sache, das freut mich f√ľr Darmstadt. Aber warum wurde das noch nicht publik gemacht. Das w√§r doch gewiss ein Pfund, mit dem man wuchern k√∂nnte. Schlie√ülich ist das Vivarium der einzige Halter in Hessen, zudem beteiligt man sich am Zuchtprogramm und zugleich geh√∂ren die Tapire mit zu den "au√üergew√∂hnlichsten" Haltungen des kleinen Tiergartens...

Nun stehts fest, nächste Woche fahr ich!
(20.04.2012, 16:22)
Rattus:   Ich habe vor ein paar Wochen auch ein neu geborenes Tapir gesehen.
Bislang gab es dazu aber noch keine PM.
(20.04.2012, 12:38)
Liz Thieme:   ... aber schon etwas √§lteren.
(20.04.2012, 08:16)
Manuel Becker:   Und scheinbar haben die auch Nachwuchs...
(20.04.2012, 00:47)
Oliver Jahn:   Und die Kurzkrallenotter haben eine Au√üenanlage.
(19.04.2012, 19:59)
Liz Thieme:   Annahmen best√§tigt.
(19.04.2012, 18:26)
Manuel Becker:   Adresse vergessen:
www.zoo-vivarium.de
(19.04.2012, 14:59)
Manuel Becker:   Offensichtlich hat das Vivarium eine neue Homepage. Keine Ahnung, wann die Online gegangen ist, es wurde aber echt Zeit und das Ergebnis sieht sehr nett aus.
Der Zooplan lässt einige Neuigkeiten erahnen. Weiß da jemand etwas bzw. hat Darmstadt in den letzten Wochen/Monaten einen Besuch abgestattet? Ich muss da offensichtlich dringend nochmal hin...

Neuigkeiten laut Zooplan (absolut unbestätigt!!!):

- hinter dem Eingang ist offensichtlich eine Piazza entstanden, so dass Eulen und Sittiche weichen mussten, Eulen findet man hinter dem Spielplatz und die Sittiche scheinbar mitten im begehbaren Känguru-Gehege
- Nandus und Guanakos sind scheinbar auf die Dromedar-Anlage gezogen, so dass Muntjaks und Kraniche vom H√ľgel in deren alte Anlage ziehen mussten/m√ľssen
- von irgendwo scheinen ein paar Emus aufgetaucht zu sein
- man einen neuen, kleinen Zooshop gebaut und er√∂ffnet, der einen neuen Kinderzoof√ľhrer vertreibt
- auf dem H√ľgel in der Mitte wird offensichtlich ein "Affenberg" geplant...
(19.04.2012, 14:57)
Ralf Sommerlad:   Erfreuliche Neuigkeiten. Das angegebene Alter der Tiere l√§sst allerdings daran zweifeln, dass diese noch zuchtf√§hig sind.
(18.04.2011, 12:19)
Rattus:   Gestern war die Er√∂ffnung der Tropenhalle

"In acht Monaten wurde das ehemalige Afrikahaus zu einem Tropenhaus umgebaut. Darin k√∂nnen das Stumpfkrokodil-Weibchen und -m√§nnchen auf 70 Quadratmetern planschen oder an Land d√∂sen. ‚ÄěDas neue Becken hat sogar unterschiedliche Wassertiefen und es kann in der Mitte durch eine Art Rollladen getrennt werden‚Äú, schw√§rmt Zoodirektor Thomas Becker. [...]"
http://www.echo-online.de/region/darmstadt/Neues-Heim-fuer-die-Stumpfkrokodile;art1231,1770110
(15.04.2011, 14:41)
Manuel Becker:   Was hei√üt hier nicht viel erwarten? Darmstadt hat f√ľr meinen Geschmack ein gutes, neues Innengehege geplant. Das ist f√ľr diesen kleinen Tiergarten jawohl nicht schlecht! Und wenn dann noch etwas am Rande oder in den Beeten turnt, w√ľrde mich das sehr freuen. Dass das Vivarium dort keinen Burgers Bush anstrebt, ist mir auch klar. Aber f√ľr die Verh√§ltnisse wirkt das Projekt bis dato solide.

F√ľr mich ist der Neubesatz ein Geheimnis. Wei√üt du etwa mehr?
(25.03.2011, 15:23)
Rattus:   Ich w√ľrde bei der Tropenhalle nicht allzu viel erwarten. Wusste gar nicht, dass der Neubesatz ein Geheimnis ist...
(25.03.2011, 12:50)
Manuel Becker:   Sorry, das Tier hei√üt nat√ľrlich Kama... Tse
(25.03.2011, 00:41)
Manuel Becker:   Zu meiner Frage noch schnell: Mit wem wurden denn Tama und Takara verpaart? Mit Papa, Bruder oder jungfr√§uliche Empf√§ngnis?
(25.03.2011, 00:40)
Manuel Becker:   Hupps. Vergessen, den Ank√ľndigungstext dabei zu packen. Daher hier seperat.
(24.03.2011, 23:55)
Manuel Becker:   Der Plan zur neuen Troppenhalle.
(24.03.2011, 23:54)
Manuel Becker:   Auch ich habe es heute endlich nochmal nach Darmstadt geschafft. Mag es dort immer wieder sehr. Ist einfach toll zu merken, wie man sich nochmal auf ganz neue Tiere einl√§sst. Im gesamten Tiergarten wird flei√üig gebaut. Der gesamte Bereich hinter der Kasse wird gerade "platt" gemacht. Die Eulen- und Wellensittichvolieren sind abgerissen, auf einem Schild war von einer Neugestaltung des Eingangsbereiches die Rede. Die Eulen sollen komplett neue Gehege hinter dem Spielplatz bekommen. Die Sittiche kommen in eine Voliere im begehbaren K√§ngurugehege.

Wie bereits berichtet, nimmt die neue Tropenhalle konkrete Formen an. Sie sieht f√ľr meinen Geschmack sehr gut aus. Dort waren auch Plan und Ank√ľndigung zum Projekt ausgehangen (siehe Bilder). Die √úberraschung k√∂nnte eventl. eine nette Vergesellschaftung sein. Wer wei√ü?

Als drittes war die Vogelhalle gesperrt! Der nicht √ľberdachte Bereich der Watvogelvoliere wird komplett umgegraben. Hat jemand eine Idee, was da vor sich geht?

An der Dromedaranlage sind nach wie vor die Esel ausgeschildert. Allerdings waren alle Drei den ganzen Tag auf den zwei kombinierten Gehegen gegen√ľber. Die Dromedaranlage ist ja ziemlich gro√ü; dort k√∂nnte man nach einer einfachen Renovierung nette Dinge einstellen. Gibt es diesbez√ľglich schon Pl√§ne?

Ferner habe ich Nasenb√§ren in beiden Anlagen gesichtet. Ein Paar lebt in der ehemaligen Geihervoliere, eine kleine Gruppe auf der - wie ich finde - nett gestalteten (eigentlichen) Anlage. Eine Zebrastute war deutlich tr√§chtig und der Tiergarten war SEHR gut gef√ľllt (nat√ľrlich aufgrund des Wetters, aber dennoch f√ľr einen Wochentag im M√§rz sehr erstaunlich!). Ferner habe ich erfahren k√∂nnen, dass in diesem Jahr drei Tiere die 14k√∂pfige Makakengruppe verlassen werden. Zur Gruppe h√§tte ich auch noch eine Frage (s.o.).

Soweit der aktuelle Bericht aus dem sympathischen Vivarium
(24.03.2011, 23:51)
Rattus:   Wenn die Esel nun auf der Dromedaranlage stehen, dann scheint auch das letzte, sehr alte Dromedar gestorben zu sein. Die Muntjaks sind √ľbergangsweise bei den K√§ngurus, da sich auf im Kranichgehege Ratten tummeln.
(10.02.2011, 14:18)
Jan Beensen:   zu den Bildern:
Huhn -> Seidenhahn wildfarbig/braun
Fisch -> wahrscheinlich Prinzessin von Burundi Neolamprologus brichardi
(09.02.2011, 21:46)
Liz Thieme:   Station 3
Damit habe ich die Einrichtung des ersten "Forumstreffen" besucht. Bez√ľglich des Patentieres. Inzwischen sind an zwei Gehegen Nasenb√§ren ausgeschildert. Neben der eigentlichen Anlage waren sie ebenfalls an der Eulenvoliere gegen√ľber der Storchenanlage ausgeschildert. Als Futter lagen dort drei gro√üe Kaninchen und Mais und andere K√∂rner aus. √úberrascht war ich √ľber die Anzahl der Binturongs - vier St√ľck! Wobei erst vor Kurzem laut Aushang 0,1 in die Niederlande gebracht wurde. Wie Rattus hier schon berichtet hat wird f√ľr die Krokodile ein neues Haus gebaut, der Rohbau wurde gerade verputzt. Die Schopfmakaken haben reichlich gez√ľchtet √ľber vermutlich die letzen 2 Jahre, zuletzt im Dezember. Sch√∂n pr√§sentiert hat sich die Fennek-Familie 1,1,3.
Nachdem ich den Zooplan studiert habe ist noch als Veränderung zu berichten, dass die Zwergesel auf die Dromedar-Anlage gezogen sind und die Dromedare und Maras sind nicht mehr ausgeschildert. Die Muntjaks leben auch nicht in der Anlage mit den Kranichen, sondern hinter den Kängurus.
Das Vivarium gef√§llt mir recht gut, besondern nat√ľrlich das Binturong-Haus und auch die Terrarien sind sch√∂n gestaltet und die Tiere sehr fotogen. Aber auch hier ist in manchen Bereichen noch vieles m√∂glich.
Fotos: Huhn (zu bestimmen), Uhu, Fennek juv, Fisch (zu bestimmen), Puffotter


Nach dieser letzten zoologischen Einrichtung auf der Tour habe ich mir dann noch ein kleines Kultur- und Landschaftsprogramm angef√ľgt und nun auch wieder zu Hause am PC anwesend.
Insgesamt finde ich es schön mal eine komplett neue Gegend Deutschlands zu erkunden und sich auf die kleinen Einrichtungen zu konzentrieren. Wie schon öfters festgestellt haben die Kleinen immer wieder etwas Besonderes zu bieten. Und eins muss man den Hessen lassen.. sie kriegen mich zwar nicht dazu den Handkäs mit Musik zu probieren, aber der Applewoi, der ist empfehlenswert.

Ich habe die Tage sehr genossen und es tat gut sich mal eine Auszeit zu gönnen.
(09.02.2011, 21:12)
Rattus:   Das Riesenschildkr√∂tenhaus ist endlich fertig, die ehemaligen "Zwinger" f√ľr winterharte Raubtiere sind abgerissen, das alte Affenhaus wird komplett saniert und gem√§√ü seinem urspr√ľnglichen Namen "Afrikahaus" umgebaut. Aus diesem Grund sind die Stumpfkrokodile dauerhaft hinter den Kulissen untergebracht.
Nicht mehr im Zoo vertreten: Weißkehlmeerkatze, Zwergseidenaffen, Mara, Wildmeerschweinchen.
(31.08.2010, 15:19)
IP66:   Da√ü es wieder einen Zuchterfolg bei den Schopfmakaken gibt, finde ich erfreulich, zeigt es doch, da√ü sich auch ein kleinerer Zoo bei einer selten gehaltenen Art profilieren und f√ľr deren Zucht sorgen kann.
(26.08.2009, 10:59)
Ralf Sommerlad:   Leider haben es die Darmst√ɬ§dter noch immer nicht hunbekommen, eine einigermassen vern√ɬľnftige Badem√ɬ∂glichkeit auf der ansonsten sehr ger√ɬ§umigen Aussenanlage der Flachlandtapire zu schaffen. Ich halte dies eigentlich f√ɬľr unvertretbar.
(25.08.2009, 13:49)
Michael Mettler:   Ist er denn √ľberhaupt noch im Bestand...?
(19.08.2009, 11:35)
Rattus:   Er hat im mai 6 neue geschwister bekommen.

weitere geburten: 5 fennekwelpen, 3 rosa flamingos, 1 zebrahengstfohlen, 1 schopfmakak und 2 totenkopfaffen
(19.08.2009, 10:54)
Michael Mettler:   Was macht eigentlich unser Forum-Patentier Pedro?
(19.08.2009, 09:24)
IP66:   Ich sehe wenig M√∂glichkeiten, die Geographisierung in Kleinzoos erfolgreich durchzuf√ľhren. Ich denke da weniger an die Gr√∂√üe des Gel√§ndes als an die Beschr√§nktheit der finanziellen Mittel, wie sie sich im Stillstand beim Neubau des Riesenschildkr√∂tengeheges, eines durchaus √ľberschaubren Projektes, manifestieren.
(23.10.2008, 14:57)
Michael Mettler:   @Rattus: W√§re doch eine h√ľbsche Idee - der Zoo als riesengro√ües, begehbares Gehege, in dem Tiere aller S√ľdkontinente durcheinander laufen und und andere auf Inseln oder in H√§usern sitzen...
(23.10.2008, 13:34)
Ralf Sommerlad:   @MM: Es ist garnicht so einfach, Chinesische Riesensalamander zu bekommen:
Ein thailändischer Zoo versucht das in Zusammenarbeit mit der Cites-Behörde AFCD in HongKong seit 3 Jahren vergeblich...
(23.10.2008, 13:13)
Rattus:   @MM
dann machen wir einfach alle Zäune weg, bauen eine große Mauer rund um den Zoo und schreiben Gondwana dran! ;)

(23.10.2008, 12:59)
Michael Mettler:   @Rattus: Wieso? Das Konzept hei√üt doch "Gondwana", und zu diesem Zeitalter bewohnten doch Riesensalamander bestimmt noch den ganzen Urkontinent :-)

Vielleicht k√∂nnte man die Tiere ja zusammen im Schopfmakakengraben √ľberwintern und nach den erwachten "Fr√ľhlingsgef√ľhlen" f√ľr den Sommer wie vorgeschlagen separieren...
(22.10.2008, 17:24)
Rattus:   @Michael Mettler
das wasser ist h√∂chstens 1m tief. d.h. das tier m√ľsste im herbst auch wieder rausgefangen werden. (m.w. √ľberdauert das tier im schopfmakakengraben den winter unter wasser)

ich h√∂re auch schon ein leises quieken aus dem zoogeographischen fl√ľgel.
(22.10.2008, 17:16)
Michael Mettler:   Was mir heute einfiel: Wenn doch die Freilandhaltung des Riesensalamanders im Wassergraben der Schopfmakaken relativ unproblematisch zu sein scheint, k√∂nnte man dann nicht mit einem zweiten Tier im Wassergraben der neuen Nasenb√§renanlage Gleiches versuchen und durch saisonales Zusammensetzen Zuchtversuche initiieren? Ich habe allerdings vor Ort nicht so sehr auf die Wassertiefe des neuen Grabens geachtet; eine zu gro√üe sommerliche Erw√§rmung w√§re doch wahrscheinlich ein Problem f√ľr einen Riesensalamander.
(21.10.2008, 17:26)
Michael Mettler:   Und er umfasst nicht weniger als ZEHN Themenbereiche innerhalb des Gel√§ndes - ganz sch√∂n viel f√ľr die kleine Fl√§che. Der Themenbereich "S√ľdostasiatisches Festland" besteht allerdings z.B. nur aus den Binturongs und Zwergottern. Ob der Besucher wirklich realisieren kann, dass er nach dem Passieren von nur zwei Gehegen schon wieder in einem anderen "Parkteil" landet...? OK, wir leben ja in einem Zeitalter extrem kurzer Aufmerksamkeitsspannen :-)
(06.10.2008, 20:30)
Michael Mettler:   Um das in "Schweine" begonnene Thema an die richtige Stelle zu bringen: Der Masterplan des Vivariums wurde im ZOOMAGAZIN S√úD, Hefte 2+3/2001, ausf√ľhrlich vorgestellt.
(06.10.2008, 19:26)
IP66:   Wann wurde eigentlich die Entscheidung getroffen, den Wabenbau aufzugeben?
(29.08.2008, 10:48)
Michael Mettler:   Anbei der Vivariumplan, der von meinem Besuch 1992 stammt. Er muss auf jeden Fall √§lter sein als der von Oliver Jahn eingestellte von sp√§testens 1991; erstens ist bei mir noch ein Gnu eingezeichnet, wo auf Olivers Plan der Yak steht, und zweitens kostete laut meinem Plan der Eintritt noch 3 DM und laut Olivers Plan 4 DM - billiger wirds wohl kaum geworden sein.

Nirgends auf dem Faltblatt ist ein Datum zu finden, der Plan ist jedoch haargenau jener, der in einer Vivarium-Zeitschrift von 1984 als neuer Plan vorgestellt wurde und damit den Stand von damals wiedergibt. Die R√ľckseite des Folders zeigt neben √úberschriften und kurzen Texten ein Foto zweier Riesentukane. Genau dieses Bild findet sich auch auf der R√ľckseite eines Heftes "Vivarium Spezial" des Umweltamtes der Stadt Darmstadt, das mit 1/91 datiert ist, und wiederum das gleiche Motiv schm√ľckte die Freikarte, die ich bei meinem Erstbesuch benutzte (und die an der Kasse ausgiebig bestaunt und mir dann auch noch wiedergegeben wurde...). Die Karte hatte ich vorher vom damaligen Vivariumleiter Wilke als Dankesch√∂n erhalten, weil er einen Cartoon von mir (ratlose Tsetsefliege vor Zebrafell) aus dem hannoverschen "Zoofreund junior" f√ľr das Darmst√§dter Zebra-Gehegeschild nutzen wollte. (Keine Ahnung, ob es dazu jemals kam - ich habe jedenfalls kein solches Schild gesehen.) Nun k√∂nnte es sein, dass ich den Zooplan damals zusammen mit der Freikarte vor meinem Besuch bekommen hatte und er somit √§lter ist als gedacht - aber dann w√§re es verwunderlich, dass ich mir als Sammler 1992 keinen aktuellen Plan mitgenommen habe. Oder es gab zeitweise keinen, und auch der von Oliver war schon wieder ausgelaufen?
(28.08.2008, 22:14)
IP66:   Vielen Dank f√ľr den Hinweis auf den Plan! Ich habe diesen nur in Hinblick auf den Wabenbau angeschaut und dabei den Kontrast, der sich aus dem Gegeneinander des strengen Wabenbaus und der weniger symmetrisch gegliederten Haustieranalge ergab, √ľbersehen. Ich denke, da√ü diese Art von Gegeneinander beabsichtigt war, wie ja auch bei St√§llen und H√§usern unterschiedliche Typen vorgef√ľhrt wurden.
Bei der Diskussion des Besatzes frage ich mich, ob man - anders als heute - in Darmstadt doch erst einmal gebaut und dann nach passenden Arten gesucht hat. Der Schuhschnabel zeigt, da√ü man durchaus bereit war, Geld in Tiere zu investieren, aber in manchem anderen Fall kann ich mir schon vorstellen, da√ü man das ein oder andere Gehege nach "Marktlage" besetzte - gerade der Wabenbau oder die gleichartigen Huftiergehege scheinen f√ľr eine solche Bestandspolitik pr√§destiniert.
(28.08.2008, 11:22)
Michael Mettler:   Verd√§chtig ist auf jeden Fall, dass diese Arten im Gegensatz zu vielen anderen im Buch nicht abgebildet sind. Die Nilgau hatte ich schon wieder vergessen, obwohl ihre √úberschrift "Die Blaubock-Antilope" eigentlich ebenso einpr√§gsam wie falsch ist...

In meinen paar Vivarium-Heften habe ich nun auch noch mal nach den Antilopenarten gesucht. In Heft 3/1973 heißt es: "Alle Arbeiten zur Inbetriebnahme des neuen Gehegetraktes konnten abgeschlossen werden. Dromedare, Trampeltiere, afrikanische Strauße und Marabus sind eingezogen und tummeln sich in ihrer großen Freianlage. (...) Die Maras sind seit längerer Zeit eingezogen. Die persischen Kropfgazellen werden voraussichtlich noch in diesem jahr Einzug halten." Da der bauliche Zusammenhang geschildert wird, könnte man das so deuten, dass die Gazellen vielleicht doch nicht kamen und stattdessen Weißschwanzgnus in deren Gehege zogen. Die werden nämlich an diser Stelle nicht erwähnt. Vielleicht waren ja auch Nilgaus dort geplant, wo dann die Streifengnus landeten?

In Heft 2/1976 werden in der Reihe "Unterrichtsgang durch das Vivarium" unter zu dem Thema "Nesthocker - Nestfl√ľchter" ausgew√§hlten Tierarten Wei√üschwanzgnu und Elenantilope (!) angef√ľhrt. Das muss aber nicht hei√üen, dass die im Vivarium auch wirklich mal Junge hatten, denn in der Liste findet sich auch der Schimpanse, und der hat da definitiv nie gez√ľchtet.

In Heft 4/1977 schließlich findet sich bei einem weiteren Unterrichtsgang (Thema Fortbewegung) unter den ausgewählten Tierarten die Angabe "Gnu, Antilope, Zebra". Folglich gab es wohl außer den Gnus noch mindestens eine weitere Antilopenart.
(27.08.2008, 15:38)
Rattus:   Verwirrend.
Ich habe endlich mein "Vivarium Darmstadt - moderne Heimstatt f√ľr Tiere" (1971) gefunden.
Darin werden als "Tiere im Vivarium" u.a. angegeben:

Nilgauantilope
persische Kropfgazelle (ich dachte die waren geplant und kamen nicht...?)
Goldschakal
Rotgesichtmakak
Waschbär
Schuhschnabel (vgl. Michael Mettler, 15.08.2008)

Aber an anderer Stelle habe ich √ľber oben genannte nie etwas gelesen. Ganz zu schweigen von der Unterbringung von Goldschakal und Antilopen
(27.08.2008, 14:08)
Michael Mettler:   @IP66: Im Ursprung war es ja eine Anlage f√ľr Hausschafe und -esel, was fehlende Klippen erkl√§rt. Bei der Umwidmung wurde in den Plattenbelag lediglich eine Sandwanne eingelassen, um den M√§hnenschafen Sandb√§der zu erm√∂glichen, und wohl auch der Zaun durch Wildzaun ersetzt (ich gehe mal davon aus, dass die vorherigen Haustiere hinter niedrigen Z√§unen standen). Die Form der Terrassierung ist auf dem von Oliver Jahn am 18.8. eingestellten Plan gut erkennbar.
(26.08.2008, 12:44)
IP66:   Vom M√§hnenspringerberg bin ich ein wenig entt√§uscht. Ich hatte eine Betonkonstruktion nach dem Muster des Affenfelsens in Osnabr√ľck erwartet und mich schon gefragt, auf welchem Weg man dergleichen in das kleine darmst√§dter Gel√§nde integrieren konnte. Immerhin zeigt die Anlage einen sehr leichten Zaun, und die verschiedenen Gel√§ndestufen scheinen nach einem bestimmten System und dezidiert antinaturalistisch gestaltet, aber wer Betonfelsen beeindruckender Gr√∂√üe sehen wollte, mu√üte auch damals nach M√ľnster oder Osnabr√ľck fahren.
(26.08.2008, 10:52)
Rattus:   @michael ahmend
Bild Nummer drei lässt mich stutzen. Ich dachte wirklich, ich könnte mich an viel erinnern, aber dass das neue Haus stand während das Wabenhaus auch noch da war... das wusste ich nicht. Es muss eine Zeit gegeben haben, in der ich das Vivarium nicht oft mit einem Besuch beehrt habe, sodass mir das entgangen ist.

Betrachtet man die Ställe die auf dem Plan von 1975 eingezeichnet sind, dann findet man einen Anhaltspunkt auf den damaligen Stand der Baumaßnahmen.
Schraffierte Häuser stehen schon (zumindest im Rohbau) und weiße Flächen sind Planungen.

(26.08.2008, 09:51)
Michael Amend:   Bild Nummer drei, Blick aus dem Affenhaus auf das Wabenhaus.
(26.08.2008, 06:38)
Michael Amend:   Bild Nr. 2, im Hintergrund ist noch das Wabenhaus erkennbar.
(26.08.2008, 06:36)
Michael Amend:   Sind die Gnus vielelicht doch fr√ľherw eg, oderd as Vivarium hat noch den alten Plan verteilt, weil ncoh sovieelld awaren. Frankfurt ver√∂ffentlicht ja auch keinen neuen F√ľhrer, nur weil die Hausmeerschweinchen weg sind....
Anbeid as erste Bild vom Mähnenschaf-Felsen.
(26.08.2008, 06:35)
Oliver Jahn:   Das geht kaum. Wie sollte ich 1991 einen Plan erhalten haben, welcher erst danach entstanden ist? :-)
Ich war nur 1991 dort.
(25.08.2008, 22:55)
Michael Mettler:   @Oliver: In dem Plan, den ich von meinem 1992er Besuch mitbrachte, ist statt des Yaks noch ein Streifengnu eingezeichnet, auch wenn diese Art schon nicht mehr im Bestand war. Dein Plan m√ľsste also wirklich j√ľnger als Anfang 1992 sein.
(25.08.2008, 22:36)
Michael Amend:   He, Prima, das ist genau der Plan,den ich vergeblich versucht habe, einzustellen. Da aber keine Gnus mehr eingezeichnet sind,die aber bis mindestens 1991 gehalten wurden, mu√ü er j√ľnger als 1991 sein.
@Rattus. Die Info mit den Elenantilopen habe ich der Jubil√§umsbrosch√ľre entnonnem,da hei√üt es unter 1973:
Bau einer Anlage f√ľr Dromedare und Elenantilopen, einer Unterkunft f√ľr Maars und eienm Gehegtrakt f√ľr Wei√üschwanz-Gnus und M√§hnenspringer.
Im Plan von 1975 ist ebenfalls ein haus f√ľr einheimische Amphibien und Reptiliene ingezeichnet,d as ebenfalls nicht verwirklicht wurde. Warum wurde in der Legende zum Plan nicht angegeben, das die aAlagen 34-36 nur projektiert sind ?


(25.08.2008, 22:27)
Oliver Jahn:   Ich habe auch noch einen Plan gefunden. Der m√ľsste so aus dem Ende der 80er Jahre sein, oder sp√§testens 1991.
(25.08.2008, 21:55)
Michael Mettler:   Habe die Hefte leider schon wieder weggelegt, aber als weitere Antilopenart des Vivariums wurden auf jeden Fall Kropfgazellen erw√§hnt. Und zu dieser Zeit m√ľssten die noch so selten gewesen sein, dass man sie bestimmt in einem eigenen Gehege hielt und keine Vergesellschaftungsversuche machte.

In den Zeitschriften fand ich dann auch die Info, dass der betonierte Schafberg sp√§ter als "Terrassenberg" f√ľr M√§hnenschafe genutzt wurde (das zweite Gehege nach wie vor f√ľr Zackelschafe), und ich fand doch noch einen weiteren Vivariumplan, n√§mlich von 1984. Habe noch nicht verglichen, aber auf den ersten Blick wirkte der genauso wie der, den ich 1992 bekam.
(25.08.2008, 21:42)
Rattus:   Ich revidiere: Das Bisongehege hat es schon gegeben, der Graben wurde nachtr√§glich ausgehoben.
ABER: Der Bereich wurde erst 1977 f√ľr die Besucher zug√§nglich. Die Bantengs zogen kurz vor Er√∂ffnung dieses Bereiches in ihr neues Gehege ein. Direkt nebenan: Tapir Christoph und sein Weibchen. Unklar ist, ob beschriebenes Doppelgehege nun Nummer 38/39 (heute Streichelzoo) oder 42/43 (heute Tapirgehege und Vogelhaus)gewesen ist. Ich tippe auf ersteres, da f√ľr die 38 nach Umzug der Tapire in ihr eigenes Gehege eine Besetzung mit indischen Marabus geplant war. 43 w√§re zu gro√ü gewesen um den Platz mit V√∂geln zu verplempern... ;)

Dann kamen in der 42 die Hirsche. Keine Ahnung, welche das sein sollen, die Vietnam-Sikas waren schon auf dem Vogelberg/Hirschberg und haben keine Jungtiere gehabt, die man von der Gruppe getrennt hätte unterbringen können. Ich vermute, es war eine weitere Hirschhaltung geplant, aber es bestand keine.
Der Rundweg f√ľhrt dann zu den Streifengnus, die wohl schon in der 40 lebten.
In dem Text wird auch schon die immernoch bestehende Zebra-Anlage versprochen. Kein Wort √ľber "Gro√üwildgehege".
Dann wird das Riesenschildkr√∂tenhaus, so wie es bis vor 2 jahren noch da stand beschrieben, man verspricht dass das mittlerweile leerstehende Vasa-Haus eine Freiflugvoliere erh√§lt. Dann ¬īkommt das Fennekhaus. So wie es heute auch noch da steht.
Im Zuge der Ausquarierung von Fenneks und Wildkatzen aus dem KLeinsäuger-Warmhaus erhielten die größeren Affen dann Doppelparzellen

√úbrigens:
@Michael Ahmend
K√∂nnen Sie sicher sagen, dass Elenantilopen wirklich da waren? Ich habe keinen Anhaltspunkt dass Elenantilopen als Gesellschaft f√ľr die Kamele √ľber die Planung hinaus ging.
(25.08.2008, 21:00)
Rattus:   @Michael Ahmend
Also ich habe weder Bilder noch Aufzeichnungen zu den von ihnen angefragten Bereichen gesehen. Niemals.
Deshalb deute ich den Zooplan so:
Die von Ihnen genannten Anlagen waren genauso wie das Streifengnu-Gehege (40)und die Freianlage f√ľr Bisons (41) noch gar nicht gebaut. Deshalb ist auch die Benennung mit "Antilopen-Anlage", "Volierentrakt" und "Gro√üwild-Gehege" so allgemein gew√§hlt. Es war ungef√§hr klar, was dort zu sehen sein sollte, aber man war sich noch nicht sicher.
Bei Nummer 43 und 45 schien noch alles offen zu sein. Sogar die Tiergruppe die man zeigen wollte.
Als weiteres Indiz, das f√ľr meinen Verdacht spricht, kann ich hier noch einen Bericht von 1976 (also ein Jahr sp√§ter) anf√ľhren, in dem Fotos vom Rohbau des Gnu-Stalles und der Aushebung des Bisontrockengrabens abgedruckt wurden.
(25.08.2008, 20:19)
Michael Mettler:   @MA: Nee, nee, das auf dem Bild ist ein AUSSENk√§fig in Darmstadt. Und da hat der Tierpark Berlin den Affen doch eindeutig mehr zu bieten. Eine gro√üe Kunst ist es unabh√§ngig davon allerdings nicht, das Darmst√§dter Modell "Affen von der Stange" zu √ľberbieten.

Das Einrichtungsprinzip "senkrechte Stange plus Tisch" wurde sp√§ter von Night Clubs √ľbernommen :-)
(25.08.2008, 18:46)
Michael Amend:   Der Meerkatzen-Inennk√§fig erinnert mich doch,an... an was denn blo√ü, ach ja, Tierpark Berlin.....Nur mit dem Unterschied, das die Affen in Friedrichsfelde nicht ganz soviele Kletterm√∂glichkeiten haben wie in Darmstadt die Affen damals.
(25.08.2008, 16:38)
Michael Mettler:   Anbei das schon mal erw√§hnte Foto der Geschenk√ľbergabe zweier Monameerkatzen durch einen Sponsoren, gefunden in den Vivarium-Informationen 2/1976. Zweiter von links ist der damalige Vivarium-Leiter Dr. Ackermann. Die Meerkatzen gucken etwas sparsam, passend zur Strukturierung ihres architektonisch wertvollen K√§figs...
(25.08.2008, 16:09)
Michael Amend:   Der Gnustall wirkt auf dem Foto sehr eng...

Mit den Nachzuchten hatte Darmstadt wohl Pech, 6 Bullen....

Aus welchen Buch stammt das Bild mit der Gruppe Streifengnus ?
(25.08.2008, 12:01)
Rattus:   das erste kalb. bis 1981 wurden 6,1 Streifengnus geboren
(25.08.2008, 11:42)
Rattus:   streifengnus
(25.08.2008, 11:41)
Rattus:   zu den fragen, was die anlagen angeht, kann ich erst hetue abend versuchen(!) zu antworten, wenn ich meine b√ľcher parat habe (auf denen ich auch die Nummerierungen erkennen kann).

hier die versprochenen bilder der Gnus
(25.08.2008, 11:40)
Rattus:   @michael ahmend

dann habe ich mich verlesen. im quartalsbereicht 1975/1 stand in meiner erinnerung, dass sich die beiden Gruppen zur Eingewöhnung hinter den Kulissen befinden. Ich habe daraus geschlossen, dass die Tiere alle neu ankamen...

(25.08.2008, 10:54)
Michael Amend:   @MM. Fotos vom M√§hnenschafsberg habe ich noch, im Hintergrund ist noch die Ruine vom Kleins√§uger-Warmhaus zu sehen. Die Bilder stelle ich morgen ein.
@Rattus. Wissen Sie,welche Antilpen in der Anlage Nr.34 im Plan von 1975 lebten, welche Arten belebten die Anlagen 36, und warum wird dieser Geländeteil heute nicht mehr genutzt ?
Im Plan sind die Anlagen 43 und 45 noch in Planung, die Anlage 42, damals f√ľr Hirsche genutzt, m√ľ√üte die heutige Tapir-Anlage sein, 43 und 45 wurden wohl nie gebaut, denn da steht ja heute das papageienhaus.44 war ein Gro√üwild-Gehege, was stand denn da drin ? Giraffen ? √Ąrgerlich, das das Vivarium nie einen Zoof√ľhrer publiziert hat, warum eigentlich ? Kostengr√ľnde ?
(25.08.2008, 10:50)
IP66:   Der Rinderstall reicht ja qualitativ an die hannoveraner Bauten heran! Darmstadt scheint wirklich einen sehr begabten Architekten in der Planungsgruppe gehabt zu haben, und war wohl auch bereit, in den √§sthetischen Mehrwert seiner Geb√§ude zu investieren. Schade, da√ü davon so wenig √ľbriggeblieben ist - auch wenn manche Anlage sicherlich eher knapp bemessen war.
(25.08.2008, 10:48)
Michael Amend:   Laut der Jubil√§umsbrosch√ľre kamen die Wei√üschwanzgnus 1973 nach Darmstadt.
(25.08.2008, 10:41)
Michael Amend:   Mein letztes Bild f√ľr heute zeigt die Anlagen f√ľr Kulane und √Ėstliche Steppenzebras.
(25.08.2008, 10:31)
Michael Amend:   Und so sah die Watussi/zwergzebu-Analge aus. Watusis sind im Plan von 1975 aber nicht mehr vorhanden, statt aber Muntjkas ind er zwergzebu-Analge, die in die ehemalige Watussi-Anlage umgezogen sind.
(25.08.2008, 10:29)
Michael Amend:   Foto vergessen.
(25.08.2008, 10:27)
Michael Amend:   An die Maars kann ich mich noch erinnern, die hatten auch einen Zugang zur Droemdar-Anlage. Auf der Dromedar-Anlage sollen lautd er Jubil√§umsbrosch√ľre auch Elenantilopen gelebt haben.

Gab es einen besonderen grund f√ľr das Vivarium, beide Gnu-Arten zu halten ? Die Anlage f√ľr Wei√üschwanzgnus war ja nicht gerade gro√ü, m√∂glicherweise ein Grund daf√ľr, die Haltung zu beenden. Wurden beide Gnuformen zeitgleich abgegeben.

Anbei das Foto der Dromedar-Anlage aus der Jubil√§umsbrosch√ľre.
(25.08.2008, 10:27)
Rattus:   @michael mettler
das kängurugehege verlief links und rechts von dem haus, was etwa die fläche der gnu-anlage ausmacht.

(25.08.2008, 09:48)
Michael Mettler:   @Rattus: Danke f√ľr die Aufkl√§rung! Schade, dass ich nur wenige Erinnerungen an meinen Erstbesuch 1992 habe. Das K√§nguru-Haus stand damals schon, und neben den Bennetts lebte (getrennt von diesen) noch ein letztes Buschk√§nguru (wahrscheinlich das letzte in Deutschland) darin. Demnach m√ľsste ich ja den Betonberg noch kennen gelernt haben, aber einen bleibenden Eindruck hat er offensichtlich nicht hinterlassen... Laut einer der Vivarium-Zeitschriften gab es f√ľr die Bennetts ein Gehege mit "Hindernisbahn", sie mussten diverse liegende Baumst√§mme √ľberspringen, um die ganze Gehegefl√§che nutzen zu k√∂nnen. Das m√ľsste dann ja wohl die Restfl√§che des alten Wei√üschwanzgnugeheges gewesen sein.
(25.08.2008, 08:51)
Rattus:   Noch ein Bild!
(ich langweile mich, das möge man mir nachsehen)

Fotos von den Gnus stelle ich morgen ein. Die hab ich nicht auf dem rechner

aktuelles maps-bild mit weiterer freihandzeichnung. Ich hoffe ich hab nicht zuviel verf√§lscht, aber ich halte meine orientierungspunkte f√ľr hinreichend.

(25.08.2008, 00:02)
Rattus:   Ich hoffe damit kann jemand was anfangen.
Die Maras waren bis mitte der 90er sicher noch in eingezeichnetem Bereich, da ich mich daran noch erinnern kann. Ich glaube sogar, dass dort noch ein Durchgang in der Mauer zwischen Känguru- und Dromedaranlage ist.
(24.08.2008, 23:48)
Rattus:   Unten ist ein Lageplan von 1975 eingestellt (Michael Ahmend am 18.8.2008)

hier ein Ausschnitt:

blau: dromedare usw
rot: gnus
lila: betonberg

gr√ľn: maras
orange: aquarien- und terrarienhalle
(24.08.2008, 23:38)
Rattus:   @oliver jahn
das weiß ich leider nicht

@michael mettler
der betonplattenberg ist erst vor wenigen jahren infolge von MKS eingerissen worden. Er bestand schon zu Anfangszeiten des Vivariums.
1973 wurde infolge der Erweiterung des Zoogel√§ndes nebenan den Betonberg das Gehege f√ľr Wei√üschwanzgnus gebaut. Dahinter wurde dann die heutige Dromedaranlage gebaut (damals noch mit dromedar, trampeltier, marabu und strau√ü besetzt).
Das Gehege der Weißschwanzgnus lag also zwischen dem berg und dem dromedargehege.
Später nach Ende der Gnuhaltung wurden an dieser Stelle Kängurus gehalten und es entstand ein Klinkerbau.
(24.08.2008, 23:23)
Michael Mettler:   @Rattus: Dann war das Wei√üschwanzgnugehege Nachfolger des plattenbelegten Schaf-/Eselberges auf selber Fl√§che? Leider fehlen mir Zoopl√§ne zwischen 1965 und 1992, um die Entwicklung des Gel√§ndes besser nachvollziehen zu k√∂nnen.
(24.08.2008, 23:09)
Oliver Jahn:   Die Fotofunktion geht. Sind allerdings die Gnus aus Kronberg.
Was wurde aus den Gnus? Starb die Gruppe aus oder wurde sie abgegeben?

(24.08.2008, 22:53)
Rattus:   Wei√üschwanzgnu und Streifengnu kamen jeweils als Zuchtgrupppe Anfang 1975 nach Darmstadt.
Die Streifengnus standen da, wo jetzt das Yakgehege ist.
An der Stelle des Weißschwanzgnugeheges (1973 erbaut) steht jetzt das Känguruhaus.
ersten Nachwuchs gab es mit beim Streifengnu (2,0) im Mai und Juni 1977.

Fotos hänge ich an, wenn es die Funktion auch funktioniert.
(24.08.2008, 22:27)
Oliver Jahn:   Ich habe schon nachgesehen, leider habe ich keine Fotos, obwohl ich mir fast sicher bin, dass ich 1991 noch Gnus dort gesehen habe. Gez√ľchtet haben die dort auch. Aber irgendwie waren zu dieser Zeit Gnus noch recht h√§ufig, daher habe ich nicht so sehr darauf geachtet und generell habe ich bei meinem damaligen Besuch dort nur recht wenig Fotos vom Zoo allgemein gemacht, daf√ľr aber etliche von den Binturongs.
(24.08.2008, 21:02)
Michael Amend:   Hat Jemand eventuell Fotos respektive n√§here Infos zu den fr√ľher in Darmstadt gehaltenen Streifen,-und Wei√üschwanzgnus ?
Anbei noch der 2. Plan, den ich vom Vivarium habe, hoffe, es funktioniert diesmal.
(24.08.2008, 20:55)
Michael Mettler:   Auch vom Wei√ür√ľsselb√§ren gibt es diverse Unterarten - das w√§re zwar eine f√ľr Deutschland seltenere, aber vielleicht nicht reinbl√ľtigere Besetzungsvariante... :-) Ich w√ľrde mich nicht mal wundern, wenn Mischlinge zwischen Wei√ür√ľssel- und Gew√∂hnlichem Nasenb√§ren kursieren w√ľrden, denn hie und da wurden beide zusammen gehalten - schlie√ülich galten sie lange Zeit nur als Unterarten der selben Art.
(24.08.2008, 20:41)
Oliver Jahn:   Das w√§re ja genial, dann g√§be es tats√§chlich wieder zwei Halter in Deutschland? Oh nein, ich lese gerade in der Zootierliste es gibt auch noch welche in Neumarkt (Jura-Zoo). Den kenne ich gar nicht. Aber gerade Darmstadt h√§tte ich so etwas durchaus zugetraut. Schon in den 80er Jahren liest man √ľber das Vivarium immer nur recht Positives.
(24.08.2008, 20:12)
Michael Amend:   Der Luisenpark Mannheim hat seine gew√∂hnlichen Nasenb√§ren gegen Wei√ür√ľssel-Nasenb√§ren ausgetauscht, habe ich im Mai gesehen, allerdings nur ein einziges Tier, aber vielleicht sind ja jetzt schon mehr da.
(24.08.2008, 19:46)
Oliver Jahn:   Also w√§re es doch sch√∂n, wenn vielleicht wieder mal eine der kleineren Einrichtungen sich f√ľr Wei√ür√ľsselnasenb√§ren entscheiden w√ľrde. Aber da ist wohl wieder eine Chance vertan.
(24.08.2008, 17:55)
IP66:   Demnach best√ľnde die Gefahr, so etwas wie verschiedene, auf Ph√§notyp gez√ľchtete Farbschl√§ge f√ľr Nasenb√§ren zu etablieren? Da helfen wohl nur, wie bei L√∂wen und Leoparden, neue Importe ...
(24.08.2008, 15:29)
Michael Mettler:   Selbst das stelle ich mir nicht durchweg einfach vor. Stammen die Tiere aus einem Zoo, muss das noch lange nicht hei√üen, dass dort die Unterart der unmittelbaren Umgebung gehalten wird. Schlie√ülich k√∂nnte z.B. auch ein s√ľdamerikanischer Zoo aus einem deutschen Wildpark Luchse importieren und k√∂nnte sich in manchen F√§llen trotzdem nicht sicher sein, ob das wirklich Europ√§ische Luchse sind oder nicht doch etwa Sibirer, Mischlinge oder "Unbekannte".

Stammen die Tiere von einem H√§ndler, bliebe wiederum die M√∂glichkeit, dass dieser seine "Ware" aus einem ganz anderen Land bezieht. Siehe z.B. die M√§rkte in S√ľdostasien.

Und auch die Nachbestimmung ohne Herkunftsangabe ist keinesfalls so einfach, wie man sich das aufgrund der Arten- und Unterartengliederungen vorstellt. Ich hatte mal bei einem zoologischen Museum angefragt, ob man dort eine Stachelmausform bestimmen k√∂nne, die in Liebhaberh√§nden verbreitet, aber unklaren Ursprungs war. Antwort: "Daf√ľr m√ľssten wir schon wissen, woher die Tiere stammten." Ja, DANN h√§tte ich das Gesuchte unter Umst√§nden auch selbst herausbekommen k√∂nnen... :-)
(22.08.2008, 11:55)
IP66:   Zumindest M√ľnster h√§lt drei Importnasenb√§ren in seiner gro√üen Gruppe, deren Unterart feststellbar sein m√ľ√üte.
(22.08.2008, 11:21)
Sacha:   @MM: Absolut einverstanden. Nat√ľrlich macht eine Unterarten-Angabe nur Sinn, wenn sie auch √ľberpr√ľft resp. gesichert ist. In dieser Beziehung w√ľrde ich San Diego ZUMINDEST zu Gute halten, dass man sich derlei M√ľhen macht. Klar, die n√∂tige Kompetenz muss schon vorhanden sein. Also "passend machen" geht nicht.

Zum TP Berlin gibt es zu sagen, dass auch dort Anstrengungen in dieser Richtung zu erkennen sind (z.B. in den Milus bez. der neu gehaltenen Formen). Aber an den Gehegeschildern und in den Zoof√ľhrern ist dann meistens nichts mehr davon zu sehen (Gut, Otto-N-Zoobesucher interessiert das auch nicht).

Bei den Vögeln meine ich auch nicht die "alteingesessenen" Exemplare, sondern Anschaffungen, die ab Ende der 80er getätigt wurden. Und von diesem Zeitpunkt an sind generell (ich betone: generell) die Möglichkeiten besser, die Herkunft der Tiere nachzuvollziehen und die UA zu bestimmen. Andererseits haben die von Dir erwähnten technischen Schwierigkeiten oder Ungenauigkeiten ohne Zweifel einen grossen Einfluss am derzeit unbefriedigenden Zustand.

PS: Sorry f√ľrs Abdriften aus dem eigentlichen Thread-Thema.
(21.08.2008, 18:04)
Michael Mettler:   @Sacha: Nur weil ein Zoo einen Unterartnamen angibt, muss der noch lange nicht stimmen bzw. die Herkunft der Tiere entsprechend √ľberpr√ľft sein. √úber San Diego habe ich z.B. mal aus dem Munde eines Zuchtbuchf√ľhrers geh√∂rt, dass man dort ganz gern nach dem Motto verfahre "Was nicht passt, wird passend gemacht" - und schon ist ein Tier mit der Herkunftsangabe "unknown" zum unterartreinen Exemplar geadelt, nur weil es einigerma√üen in den Ph√§notyp passt. Der Tierpark Berlin wies fr√ľher immer wieder darauf hin, Amazonas-Jaguare zu zeigen; da die in die Zucht eingeflossenen Schw√§rzlinge auf Hannover und dort zumindest zum Teil m√ľtterlicherseits auf Jaguare ohne Unterartzugeh√∂rigkeit zur√ľckgingen (der schwarze Zuchtkater war ein Brasilien-Import), war die garantierte Unterartreinheit zumindest ab Einkreuzung eines Schw√§rzlings fraglich. Und mein Lieblingsbeispiel mit den Damagazellen, die alle aus dem selben Import stammten, aber je nach Zoo drei verschiedene Unterartnamen erhielten, wiederhole ich hier gern mal wieder. Daf√ľr muss ich nicht mal ans Regal gehen - RENNEN schon gar nicht :-)

Prinzipiell aber gebe ich Dir Recht: Bei vielen Tierarten machen sich die Zoos noch heute keine M√ľhe, sie unterartrein zu z√ľchten. Das liegt aber teilweise auch daran, dass bei vielen Tieren die Herkunft nicht mehr nachvollziehbar ist - und DAS liegt zumindest bei manchen Zoos auch an schlechter Karteif√ľhrung bzw. am Wegschmei√üen alter schriftlicher Aufzeichnungen beim Umstieg auf Computerdatei.
(21.08.2008, 16:31)
Sacha:   @IP66: Gegenfrage: Sind denn √ľberhaupt gen√ľgend Ausgangstiere der Nominatform (ich gehe mal davon aus, dass wir vor allem von dieser sprechen) f√ľr eine sich selbst erhaltende Zoopopulation vorhanden? Und sind diese wirklich Unterartenrein? - Nicht dass es pl√∂tzlich wie bei den Tigern zu b√∂sen Ueberraschungen kommt...
Und noch entscheidender: Sind Unterarten beim S√ľdamerik. Nasenb√§ren (Nasua nasua) systematisch √ľberhaupt gesichert (siehe Beispiel von Leisten- und Sumpfkrokodil in einem anderen Thread)?

Im Gegensatz zu vielen US-Zoos (z.B. San Diego) wird in Europa bei den weniger Publikumswirksamen Tieren (insbesondere Vögel) leider wenig auf Unterartenreinheit geachtet oder diese zumindest nicht kommunziert. Oder hat einer von Euch im Jahresbericht eines deutschen Zoos die Bezeichnung Leiothrix lutea lutea (= Nominatform des Chin. Sonnenvogels) gefunden? (Lieber Michael, jetzt nicht sofort zum Regal rennen und einen Gegenbeweis suchen. Es geht hier um Grundsätzliches...:))
(21.08.2008, 14:42)
IP66:   Zumindest w√§re es w√ľnschenswert, langsam die Zoonasenb√§ren durch unterartenreine Tiere zu ersetzen, wie es sie in M√ľnster und Ferleiten durchaus gibt. Halter gibt es ja gen√ľgend, und wenn ein Bruchteil sich entschl√∂sse, auf die Mischlingshaltung zu verzichten, auch wenn sie seit den Menagerien des Barocks √ľblich gewesen ist, so k√∂nnte sich ein interessanter Bestand entwickeln.
(21.08.2008, 14:28)
Michael Mettler:   Das Wohlf√ľhlen der Nasenb√§ren will ich gar nicht bezweifeln. Aber solche Anlagen schreien f√ľr mich geradezu nach einem aufkl√§renden Schild "Lieber Besucher, der Fl√§che verschwendende Wassergraben wurde f√ľr SIE errichtet, den Tieren w√§re ein stabiles Gitter als zus√§tzliche Kletterm√∂glichkeit lieber"... Ich denke da gerade an den grottenh√§sslichen, alten Nasenb√§renk√§fig in Hannover, der den Tieren mehr Kletterm√∂glichkeiten bietet als die zeitgem√§√üe Darmst√§dter Freianlage :-)

@Ralf Sommerlad: Man muss ja nicht gleich 10 Nasenbären reinsetzen. Es werden doch von allein mehr...
(21.08.2008, 13:28)
Rattus:   Der Wassergraben hat auch nach meiner Betrachtung eher dekotrative Gr√ľnde. Dennoch denke ich, dass eine kleine B√§renfamilie sich da wohlf√ľhlen k√∂nnte. Sch√∂n w√§re eben nur mal eine andere Art zu sehen, als Gew√∂hnliche Nasenb√§ren. Schade.
(21.08.2008, 12:16)
Ralf Sommerlad:   Ja Herr Mettler: Wassergraben und E-Zaun. Die Anlage ist allerdings ger√ɬ§umig und ausreichend, wenn man nicht gerade um die 10 Nasenb√ɬ§ren reinschmeisst...
(21.08.2008, 12:11)
IP66:   K√∂nnte es sein, da√ü die sehr avanciert gestalteten Bauten aus der Gr√ľndungsphase des Vivariums auch eine Art Absatzbewegung vom architektonsich recht buntscheckigen frankfurter Zoo markieren? So √§hnlich wie in Gelsenkirchen heute k√∂nnte man auch damals in Darmstadt von artgerechten und zeitgem√§√üen Gehegen und H√§usern gesprochen haben.
(21.08.2008, 11:37)
Michael Amend:   ich hab mich anfangs zwar etwas gewundert, aber als ichdann die Seite gesehen habe, die ja wirklich sehr profesionell aussieht, habe ich nicht daran gezwifelt, das es die offizielle Vivariums-Seite ist.

Tja, nicht √ľberall, wo Vivarium draufsteht, ist auch Vivarium drin...
(21.08.2008, 06:34)
Michael Mettler:   Mich hatte die Internetadresse etwas stutzig gemacht - warum "Zoo Darmstadt", wo sich das Vivarium doch sonst nirgends so nennt?
(21.08.2008, 00:52)
Michael Amend:   Genau diesen Eindruck vermittelt diese Webside, und ich bin darauf hereingefallen. Vielleicht sollte das Vivarium daf√ľr sorgen, das der Betreiber der Site ganz deutlich auf der Startseite klar macht, das es sich NICHT um die offizielle Webside des Vivariums handelt.
(20.08.2008, 23:44)
Rattus:   @MA
MM hat Recht, es handelt sich um eine Seite von Fabian Peter Koch.

Was ich eigentlich damit sagen wollte: Das vivarium hat sich, wie viele andere zoos auch, NICHT zum dem Zootest ge√§u√üert. Bedenklich ist meines Erachtens, dass die von Ihnen (das hier ist das einzige mir bekannte forum in dem sich nicht geduzt wird) genannte Homepage tats√§chlich den eindruck erweckt, die offizielle Website des Vivariums zu sein (Nat√ľrlich auch mangels eigener Homepage des Vivariums). Und somuit k√∂nnte man fast glauben, das Vivarium sei sich der Artzugeh√∂rigkeit seiner Bewohner nicht sicher. Wurde dort doch von verstorbenen Varis gesprochen, die es im Vivarium nicht gibt und auch nie gab.
(20.08.2008, 20:26)
Michael Mettler:   @Michael Amend: Die von dir genannte Internetadresse ist eine private Website √úBER das Vivarium, nicht eine DES Vivariums. Aber gut gemacht und recht informativ. Interessant, dass man da einen ganz anderen Zooplan findet als auf der Kaupiana-Seite.

Habe mir gerade die Bilder der neuen Nasenb√§ranlage angesehen. Wenn ich das auf dem einen Foto richtig deute, ist der Wassergraben zur Besucherseite hin mit E-Zaun gesichert. Da ein entsprechend niedriger, wenn auch etwas massiverer E-Zaun in diversen Zoos sogar als alleinige Abgrenzung f√ľr Nasenb√§rgehege ausreicht, h√§tte man auf den Wassergraben auch genausogut verzichten k√∂nnen und die Tiere h√§tten locker die doppelte Gehegefl√§che zur Verf√ľgung - bei geringeren Baukosten...
(20.08.2008, 20:07)
Michael Amend:   @Rattus. Kreisch, habe ich mir das etwa eingebildet ? Die Seite von Kaupiana habe ich noch nie in meienm Leben besucht.Dabei dachte ich, das ich mit dem Internet klar komme. Die Internet-Adresse des Vivariums ist √ľbrigens

www.zoo-darmstadt.de

Und da finden Sie auch den zootest vom Stern.

Sooo alt bin ich noch nicht, das ich schon verkalkt bin.
(20.08.2008, 17:07)
IP66:   An diesem Eingang h√§tte Mies van der Rohe seine Freude gehabt - best√ľnde er, k√∂nnte man darauf hinweisen, da√ü die frankfurter Eingangssituationen um einige Grade provizieller daherkommen. Jenseits dieses Ph√§nomens kann man aber kaum √ľbersehen, da√ü die Bauten in dem kleinen darmst√§dter Vivarium h√∂chsten Anspr√ľchen gen√ľgten - und leider, wie alle derartigen Beispiele der Moderne, nur noch in Bruchst√ľcken existieren.
(20.08.2008, 14:34)
Rattus:   So sch√∂n sah der Eingang des Vivariums mal aus
(20.08.2008, 11:56)
Rattus:   @Michael Amend
"Das Vivarium nimmt den aktuellen Stern-Zootest so Ernst,das er ausf√ľhrlich auf der Homepage behandelt wird."

Wirklich? Das Vivarium hat keine eigene Homepage.
Offiziell gilt die Homepage des F√∂rdervereins Kaupiana als Webauftritt des Zoos. Und da ist keine √∂ffentliche √Ąu√üerung zum Stern-Zootest zu finden.
www.kaupiana.de
(20.08.2008, 10:38)
Ralf Sommerlad:   Mich wunderts auch, Herr Amend.
Ich mag √ɬľbrigens sie Binturong-Anlage und nat√ɬľrlich die wirklich sehr grossen Stumpfkrokodile...
(20.08.2008, 10:25)
Michael Amend:   Das Vivarium nimmt den aktuellen Stern-Zootest so Ernst,das er ausf√ľhrlich auf der Homepage behandelt wird.

Neben dem Riesenschildkr√∂tenhaus und der Nasenb√§ren-Anlage, die sich im Bau befinden, ist im Lageplan auf der Homepage auch eine Baustelle bei den M√§hnenspringern eingezeichnet, was da gebaut wird, dar√ľber gibt es leider keine infos. Ich hoffe doch, ein neues Tapirhaus mit Anlage, mit wundert es ohnehin, das das Vivarium nach Ableben des alten " Christoph" √ľberhaupt noch eine Haltungsgehnehmigung f√ľr Flachlandtapire in der alten Anlage bekommen hat.
(19.08.2008, 22:36)
Michael Amend:   Klappt nicht. Nach dem bisher einzigen vom Vivarium herausgegebenem Zoof√ľhrer aus dem Jahr 1998 hat das Vivarium j√§hrlich um die 200 000 Besucher, nicht schlecht f√ľr einen Zoo dieser Gr√∂√üenordnung,aber der Zoof√ľhrer ist auch schon 10 Jahre alt.
(19.08.2008, 22:24)
Michael Amend:   Ich habe hier noch einen Plan vom Vivarium gefunden, den ich auf Ende der 80iger, Anfang 90iger Jahre datiere,die Gnus sind im Plan noch eingezeichnet.
(19.08.2008, 22:14)
Michael Amend:   Darmstadt gl√§nzt auch mit einer der gr√∂√üten Muntjak-Anlagen Deutschlands. In der Anlage lebten ja fr√ľher die Vietnam-Sikas, seinerzeit eine echte Rarit√§t in den Zoos. Die Hirsche wurden schlie√ülich nach Kronberg abgegeben.
(19.08.2008, 21:55)
Oliver Jahn:   Ich finde es ganz gut, dass es noch ein paar Insidertips wie Darmstadt gibt, die gut und interessant sind, aber eben weil sie nicht so in der √Ėffentlichkeit stehen, sich auch ein paar Extravaganzen leisten k√∂nnen.
Auch wenn der Binturong wieder etwas häufiger geworden ist, so gibt es doch wenige Zoos, die eine solche Anlage nicht mit bekannteren Publikumslieblingen besetzt hätten.
(19.08.2008, 21:33)
Michael Mettler:   Na, immerhin kann Darmstadt mit Nasenb√§ren locken, die hat Frankfurt (noch) nicht :-) Aber im Ernst: Bei dieser Konkurrenz Alleinstellungsmerkmale zu entwickeln, die ein Publikum aus weitem Umkreis anlocken, ist fast unm√∂glich. Es sei denn, das Vivarium konzentrierte sich auf eine einzige Tierart und errichtete auf seiner Gesamtfl√§che (4 ha) einen spektakul√§ren Elefantenpark...
(19.08.2008, 20:37)
Rattus:   Das Vivarium taucht noch nichtmal in den Tageszeitungen seines Einzugsgebietes auf... Neuerungen erf√§hrt man als Normalbesucher nur direkt wenn man sie vor Ort sieht
(19.08.2008, 20:32)
Michael Amend:   Ich glaube nicht, das das Vivarium wirklich h√§ufig in der Frankfurter Presse auftaucht. Eventuell aus dem grund,weil es keine Chance darin sieht, das Frankfurter Publikum nach Darmstadt zu locken, haben die Frankfurter doch ihren eigenen Zoo direkt vor der Haust√ľr, der zwar nicht mit Elefanten locken kann, daf√ľr mit Nash√∂rnern,Giraffen,Hippos,Menschenaffen,L√∂wen und Tigern,B√§ren, kurz, alles, was Darmstadt nicht hat, und mit Binturongs ,Schopfmakaken und Dromedaren als Zugpferde bringt man die Frankfurter nicht nach Darmstadt,und Kronberg ist ja auch nicht weit.
(19.08.2008, 19:57)
Michael Mettler:   Da stellt sich aber auch die Frage, wie die Pressearbeit des Vivariums aussieht: Taucht es in den Frankfurter Medien regelm√§√üig auf? Und wenn ja, mit welchen Tieren und Ereignissen versucht es, Besucherpotenzial aus Frankfurt nach Darmstadt zu locken?
(19.08.2008, 18:17)
IP66:   Die Innenraumgr√∂√üe des Wabenhauses spricht nicht daf√ľr, da√ü man mit Besuchermassen rechnete - man vergleiche die breiten G√§nge im frankfurter Niederaffenhaus.
Interessant finde ich, daß in dem Gebäude eher kleine Affengruppen gehalten wurden. Das erinnert mich an die Nutzung des kölner Lemurenhauses (und setzt sich ab von der Nutzung der Käfige in größer dimensionierten Gebäuden, etwa in Duisburg oder Wuppertal).
Den Besatz des Gebäudes könnte man auch mit dem Warmhaus in Landau vergleichen. Dort waren die Käfige größer, und wenn ich recht informiert bin, gab es dort am Anfang neben den Schimpansen sogar Kragenbären. Auch hier wurde das einzige begeh- und beheizbare Haus des Zoos genutzt, eine Reihe bei den Besuchern beliebter Arten unterzubringen, auch hier gab es einen gewissen Schwerpunkt bei den Affen.
(19.08.2008, 18:10)
Michael Amend:   Wei√ü Jemand die ungef√§hren j√§hrlichen Besucherzahlen des Vivariums ? Ich frage mich, wie bekannt das Vivarium in der Umgebung Darmstadts ist, ich k√∂nnte mir n√§mlich gut vortsellen, das es in Frankfurt wenig bekannt sein d√ľrfte, das es einen Zoo, wenn auch kleinen, in Darmstadt gibt. Das k√∂nnte z.b auch mit der Bezeichnung"Vivarium" zusammenh√§ngen, Otto N. d√ľrfte sich darunter kaum einen Zoo vorstellen, w√§re es aus werbetechnischen Gr√ľnden nicht ratsamer, das Vivarium in"Zoo Darmstadt " umzubennen ?
(19.08.2008, 16:59)
Rattus:   Gestern Abend habe ich erfahren, dass um 1992 neben den Schopfmakaken auch noch ein Paar Wei√ükehl-Meerkatzen in dem Haus lebte
(19.08.2008, 13:06)
IP66:   Die Baubeschreibung, die Herr Jahn zitiert, klingt in der Tat nach einer Art Allzweckbau, zumindest m√ľ√üte man zu den Affen auch noch Kleinraubtiere hinzuz√§hlen. In den 60er Jahren gab es ja noch einige Kleinraubtierh√§user, darunter das bis zu seinem Abri√ü √§lteste erhaltene deutsche Tierhaus in Berlin. √úber diese Tiergruppe w√ľrde sich auch eine Br√ľcke zum Rarit√§tenkabinett an der Spree schlagen lassen, waren dort doch die alten biedermeierlichen Affenzellen unter Herrn Heck mit Kleinraubtieren besetzt. Im Grunde unterscheiden sich die Bauaufgaben Niederaffenhaus und Kleinraubtierhaus nur sehr marginal. Ich denke, da√ü ich bei der Eindordnung der Architektur tats√§chlich zu stark auf die Reihe der Affenh√§user fixiert war, auch wenn es in den meisten von diesen Geb√§uden eine √ľberraschende F√ľlle von Mitbewohnern gab, zum Teil auch in eigenen K√§figen.
Die dankenswerterweise von Herrn Amend eingestellte Aufnahme l√§√üt erkennen, wie stark die Erscheinung des Geb√§udes durch die Tatsache gepr√§gt war, da√ü die K√§fige mit einer ihrer Ecken in den Besucherbereich hineinstie√üen. Zum einen unterstrich das die Form der Wabe, zum anderen wurde dem Betrachter deutlich vorgef√ľhrt, da√ü er vor einem K√§fig und einem Geb√§ude stammt. Heute w√ľrde man vermutlich kritisieren, da√ü die Architektur sich zu sehr in den Vordergrund dr√§ngt, damals bekundete man so den Stolz, auch den Tieren die Segnungen der neusten und aufwendigsten Architekturen zukommen zu lassen.
(19.08.2008, 11:24)
Michael Mettler:   @Michael Amend: Mir ging es damals √§hnlich, nur mit weiterer Anreise - wenn ich schon von Hannover aus auf Tour ging, dann nach Frankfurt und eben nicht nach Darmstadt. Meinen ersten Besuch dort plante ich ein, als ich wegen eines Treffens mit ein paar anderen Nagerz√ľchtern eh in der Gegend war. Und meine damaligen Highlights fanden sich vor allem in der Reptilienkollektion (Raunackenwarane, diverse australische Reptilien, Gro√ükopfschildkr√∂te usw.). Das letzte Buschk√§nguru habe ich auch noch gesehen, allerdings kannte ich die Art noch aus Berlin. Gnus habe ich Anfang 1992 offensichtlich nur knapp verpasst, denn in einer Vivarium-Zeitschrift von 1991 wird noch Nachwuchs von ihnen erw√§hnt.

@Oliver Jahn, zur Datierung des Zoof√ľhrers bzw. der Er√∂ffnungsbrosch√ľre: Darin sind Hutaffen mit einem am 17.12.1964 geborenen, aber schon herangewachsenen Jungtier abgebildet, aber im Text hei√üt es an anderer Stelle "Wenn das Schulvivarium auf seiner neuen Anlage am 28. August 1965 seine Pforten f√ľr die Darmst√§dter B√ľrgerschaft und die Darmst√§dter Schulen √∂ffnet...". Das l√§sst nur die Datierung auf 1965 zu.
(19.08.2008, 00:03)
Oliver Jahn:   Und die Binturongs haben mich 1991 nach Darmstadt gelockt. Nur der Zoo Halle konnte damals eine √§hnlich starke Gruppe an Binturongs aufweisen. Was ich dann dort noch so sah √ľberraschte mich wirklich positiv. Von daher w√§re es ja sch√∂n, wenn ich mal wieder hin k√§me, denn nach Ende meines Studiums in Mannheim 1994 war ich nicht mehr dort. Wenn ich in die Ecke kam, dann waren es immer eher Frankfurt, Heidelberg und Stutgart, die mich anzogen. Somit wird es mal wieder Zeit.
(18.08.2008, 23:34)
Rattus:   Vielen Dank, besonders f√ľr das letzte Bild, diese Aufnahme hat 100 Bilder in meinem kopf an mir vorbeirennen lassen.

Ich habe auch nur Schopfmakaken als Besatz in Erinnerung, die Arten die bis etwa 1992 noch dort lebten habe ich nich wahrgenommen.

Der Masterplan "Gondwanaland" ist mit der Kanguruanlage, die das alles losgetreten hat begonnen worden und auch das Binturonghaus war m.W. auch teil des Konzeptes.
Andere Planungen sind aber offensichtlich verworfen oder buchstäblich "verbaut"
(18.08.2008, 20:02)
Michael Amend:   @Oliver Jahn. Ich besuche das viavariums sehr gerne, es ist ein kleiner, √ľberschaubarer Zoo mit viel Flair und Atmosph√§re und einem ausgewogenem Tierbestand. Als ich das erste Mal Mitte der 90 iger Jahre das Vivarium besuchte, war ich √ľberrascht, welche Arten dort gehalten wurden. Obwohl ich ja aus Frankfurt komme,und ich wu√üte, das es in darmstadt das Vivarium gibt, bin ich vorher nie dorthin gefahren, weil mich der name "Vivarium" abschreckte, ich erwartete einfach nur ein paar Aquarien und Terrarien, ein paar V√∂gel und ein paar Ziegen und bin aus dem Grund nie nach Darmstadt gefahren. Berufsbedingt wurde ich aber dann doch neugierig und bin mal hingefahren und es hat sich wirklich gelohnt.

F√ľr das Viarium gibt es auch einen masterplan, der eien geographische Sortierung vorsieht und mal in einem der Zoomagazine abgebildet war. Ob der aber wirklich umgesetzt wird ?

So, und hier noch das einzige Foto, das ichs elbst vom (Klein)Säugerwarmhaus gemacht habe, zum Zeitpunkt der Aufnahme war es freilich nicht mehr mit Tieren besetzt und es war geschlossen. Das Foto habe ich im Sommer 1996 gemacht.
(18.08.2008, 19:34)
Oliver Jahn:   @Michael, genau um dieses Heft handelt es sich. Hast du darin irgendwo eine Jahreszahl gefunden?
@IP66, bereits vor dem Bau in der Planung wird das Haus beschrieben als: " Haus f√ľr HAlbaffen und Affen sowie f√ľr kleine B√§ren- und Katzenarten". Der Name war wohl doch etwas zu lang, also nannte man es einfach das "S√§ugerwarmhaus". Dennoch taucht nirgendwo auch nur einmal die Bezeichnung Affenhaus auf. Der urspr√ľngliche Namen zeigt wohl, woran das lag, denn es war eben f√ľr erheblich mehr geplant, als nur f√ľr Affen, welche zweifelsoohne eine wichtige Role in diesem Haus spielten, durchaus aber nicht die einzige.
Martertiere waren doch als Affenuntersatz eingesetzt, nicht aber in Nachbarkäfigen.
(18.08.2008, 19:06)
IP66:   Das "offizielle" Bild vom Wabenhaus vermittelt die Wirkung des Geb√§udes treffend - man hat den Endruck, da√ü die Pappeln hinter dem Geb√§ude einer vergleichbaren Regelm√§√üigkeit huldigen. Da√ü der Architekt seine so offene Idee durch ein Kranzgesims zusammenbinden zu m√ľssen meinte, zeigt allerdings, da√ü auch er der reinen und fortsetzbaren Zellenstruktur nicht ganz traute. In dem √§lteren Plan, den Herr Jahn dankenswerterweise eingestellt hat, kann man erkennen, da√ü im Altgel√§nde dem Bauwerk die Funktion eines Zentrums zukam, die nur durch das Gew√§chshaus, das heute noch steht, ein wenig beeintr√§chtigt wurde. Bei meinem letzten Besuch in Darmstadt hatte man Fotos von Altbauten an den entsprechenden Standorten aufgestellt, worunter sich auch ein solches des Innenraumes befand. Sehr aussagekr√§ftig war es allerdings nicht, man konnte eine K√§figfolge mit in den Besuchersaal gewandter Ecke und in einer der Anlagen einen Gibbon erkennen, aber nicht die Wirkung des Innenraums und den Grundri√ü des Geb√§udes nachvollziehen. Allerdings d√ľrfte dieser Besucherraum auch nicht leicht abzubilden gewesen sein, wurde seine Gestalt doch stark von dem Zentralbaucharakter gepr√§gt. Von der Bauaufgabe her w√ľrde ich ihn, nicht nur wegen der Verbindungen nach Osnabr√ľck, als Affenhaus definieren. Im Gegensatz zum frankfurter Rundbau gab es keine Huftiergehege, und anders als bei den Rarit√§tenkabinetten in Berlin oder Duisburg fehlt ein reines Affenhaus, aus dem die Rarissima ausgesiedelt h√§tten werden k√∂nnen. Schon in den Affenh√§usern des Biedermeier nutzte man leere K√§fige im Innenraum gerne f√ľr andere Arten, und in der zweiten H√§lfte des 19. Jahrhunderts kam dann die Sitte auf, die eigentlichen Bewohner mit diversen Martertieren zu vergesellschaften. Daraus ergibt sich f√ľr das darmst√§dter Geb√§ude eine gut nachvollziehbare Tradition, auch wenn in einem Zoo dieses Typus vielleicht Kleins√§uger eine gr√∂√üere Rolle spielten als anderenorts.
Ein Gesellschaftsk√§fig in einem solchen Geb√§ude h√§tte mich √ľberrascht, eher w√§re an Freianlagen zu denken, wie sie die Affenh√§user in Frankfurt oder Osnabr√ľck besitzen, doch daf√ľr gab es wohl nicht genug Gel√§nde. Kleins√§ugerhausneubauten nach 1945 und vor dem frankfurter Neubau sind mir nur aus Amterdam und London bekannt, doch scheinen mir diese Bauten nicht ambitioniert genug, um mit Darmstadt zu konkurrieren. Allenfalls scheint mir eine Parallelit√§t zu Berlin denkbar: Hier gab man ja auch die langen, Pl√§nen der 50er Jahre entsprechenden Galerietrakte zugunsten eines organischen und zentralisierenden Gebildes auf, als man das heutige Tropenhaus baute - auch ein Affenhaus mit ein paar erg√§nzenden Arten. Stilistisch ging man aber sehr andere, durch organische Ideen gebahnte Wege.
(18.08.2008, 18:45)
Michael Mettler:   @Oliver: Laut meinen Aufzeichnungen war ich im Januar 1992 erstmals da, also nicht lange nach dir. Der Plan m√ľsste aus der von mir zitierten Er√∂ffnungsbrosch√ľre stammen (quadratisches Heft mit S/W-Foto einer Waldohreule auf dem Titel, laut Impressum herausgegeben vom B√ľro f√ľr Unterrichtshilfen), nicht wahr?

Was mir beim Grundriss des Hauses gerade auff√§llt: Mit meinem Schmalseiten-Tipp lag ich bei dem von Michael Amend eingestellten Foto leicht daneben, das Haus hatte ja gar keine :-) Der K√§fig, vor dem der linke Junge steht, m√ľsste der an der dem Eingang gegen√ľberliegenden Spitze des Hauses sein. Auf dem Foto sieht es aber schon so aus, als habe es eine T√ľr nach innen gegeben.

@Ralf Sommerlad: Die Streifengnus sind belegt, Nachzucht wurde z.B. zur Best√ľckung der damals neu er√∂ffneten Afrika-Anlage in Heidelberg abgegeben (Angabe aus einer Vivarium-Zeitschrift).
(18.08.2008, 18:35)
Oliver Jahn:   @Michael, ich habe das Vivarium erstmalig 1991 besucht und da stand das Haus noch und darin waren √ľberwiegend Affen, aber nicht nur und es waren meherer Arten, die nicht zusammen gehalten wurden.
(18.08.2008, 18:23)
Oliver Jahn:   Ich habe einen Plan, der wohl noch √§lter ist, leider gibt es keine Jahresangabe, aber er hat noch weniger Gehege und etliche davon sind nur in Planung. Aber ich fand das Vivarium auch schon immer irgendwie gut und habe es gern besucht.
(18.08.2008, 18:20)
Michael Mettler:   Die mittleren beiden der vier K√§figsegmente, die auf dem Foto als Schmalseite des Hauses zu sehen sind, m√ľssen den besagten Au√üenk√§fig ohne Zugang nach innen gebildet haben. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass ich das Haus bei meinem ersten Darmstadt-Besuch noch gesehen habe, aber einen richtigen bleibenden Eindruck hat es bei mir nicht hinterlassen. Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass nur noch (oder fast nur noch) die Schopfmakaken drin sa√üen und die K√§fige auf Durchlauf geschiebert waren, kann das sein?
(18.08.2008, 18:20)
Ralf Sommerlad:   Hm...Streifengnus hab ich in DA nie gesehen...
(18.08.2008, 18:07)
Hannes L√ľke:   Oder es waren welche der unten genannten Geschenke
(18.08.2008, 17:24)
Michael Amend:   In der gleichen Brosch√ľre gibt es auch einen Plan aus dem Jahr 1975, der √§lteste, den ich vom Vivarium habe. Faszinierend ist,das das doch sehr kleine Vivarium 1975 eine Anlage f√ľr Streifengnus er√∂ffnete, obwohl bereits Wei√üschwanzgnus im Bestand waren, diese lebten in der heutigen Yak-Anlage. Der Leiter des Vivariums mu√ü bekennender Gnu-Fan gewesen sein, anders kann ich mir das nicht erkl√§ren. Leider wei√ü ich nicht, wie lange jeweils beide Gnu-Arten dort gehalten wurden.
(18.08.2008, 17:00)
Michael Amend:   In der Brosch√ľre zum 10 j√§hrigen Jubil√§um des Vivariums habe ich dieses Foto vom Kleins√§uger-Warmhaus gefunden.Obwohl ich mehrfach in dem Haus war, habe ich keinerlei Erinnerung mehr an den Innenraum.
(18.08.2008, 16:55)
Michael Mettler:   @Rattus: Selbst die Europ√§ischen Wildkatzen m√ľssen anf√§nglich im "Wabenhaus" gesessen haben, denn in einer der alten Zeitschriften ist erw√§hnt, dass sie von dort in eine eigene, neue Anlage umgezogen sind. Vielleicht gingen Arten wie die Waschb√§ren und Kleinen Pandas einen vergleichbaren Weg. Dazu w√§re noch zu sagen, dass das Vivarium-Gel√§nde bei Errichtung des Hauses noch deutlich kleiner war als heute (und trotzdem bei Er√∂ffnung 1965 l√§ngst nicht fertiggestellt). Die fr√ľhere Trampeltieranlage, der erw√§hnte Betonplatten-Schafberg und das Aquarien-Terrarien-Haus bildeten damals die "Randbebauung".

In einer der Zeitschriften fand ich auch den Hinweis auf ein Paar gespendete Monameerkatzen. Auf dem zuh√∂rigen Foto machen die Affen ein Gesicht, als w√ľrden sie sich fragen, wo in ihrem neuen K√§fig sie eigentlich klettern sollen...

@IP66: Ja, genau dieses Osnabr√ľcker Haus meine ich.
(18.08.2008, 13:14)
Ralf Sommerlad:   ..taugt, nicht tauft....
(18.08.2008, 10:55)
Ralf Sommerlad:   Ich war gestern in Darmstadt und bin ein wenig anges√ɬ§uert: Auf der grossen schattigen Aussenanlage, auf der neben einem Flachlandtapir noch 3 Capybaras leben, befindet sich nach wie vor kein Wasserbecken, lediglich die Pf√ɬľtze im Warmhaus, die nicht zum Untertauchen tauft, steht zur Verf√ɬľgung. Vielleicht sollten die Darmst√ɬ§dter, anstatt Geld f√ɬľr die Erweiterung der Ziegenanlage aus dem Fenster zu werfen, sich dieses eigentlich unhaltbaren Zustandes einmal annehmen....
(18.08.2008, 10:54)
IP66:   Ich m√∂chte nicht ausschlie√üen, da√ü das darmst√§dter Geb√§ude zumindest den ersten Versuch vorstellt, die Wabenformen f√ľr ein Tierhaus zu adaptieren. Die Idee dieser Wabenkombinationen entspringt einer Reihe von Entwicklungslinien: Zum einen folgt sie dem Drang, den Kuben der Bauhausmoderne (dem Menschenaffenhaus in Frankfurt oder den vergleichbaren Bauten in Z√ľrich) neue Strukturen folgen zu lassen. Zweitens setzt sie, wenn auch etwas ideologisch, die Forderung nach addierbaren Formeinheiten um, wie sie schon besagte Bauhausprotagonisten erhoben. Zum dritten liegt sie im Trend vorfabrizierter Bauformen - noch heute kann man in Baum√§rkten Betongu√üsteine erwerben, die sich √§hnlich ineinander f√ľgen wie die K√§fige in dem darmst√§dter Bauwerk. Schlie√ülich f√ľgt sich das Geb√§ude in die Bem√ľhungen, naturwissenschaftlichen Schemata entsprungene Formen zum Vorbild architektonischer Planungen zu nehmen - da w√§re das Atomium in Br√ľssel der bekannteste Vertreter. Wenn man m√∂chte, kann man sogar Le Corbusiers Forderung, Geb√§uden in Gestalt eines "Modulor" ein bestimmtes Grundma√ü zu verleihen, mit den darmst√§dter Zellen verkn√ľpfen - wobei die Konsequenz, mit der man in der hessischen Residenzstadt zu Werke geht, erst ein paar Jahrzehnte sp√§ter mit den Bauten von Herrn Ungers Nachfolge finden sollte.
Handelt es sich bei dem erw√§hnten osnabr√ľcker Geb√§ude um das Niederaffenhaus? Dort w√§re das Gestaltungsprinzip, ein wenig freier angewandt, auch an der Affenfreianlage abzulesen. Man k√∂nnte es, √§hnlich wie in M√ľnster und den Grundgedanken Corbusiers verwandter, aber auch am S√ľdamerikahaus nachweisen.
(18.08.2008, 10:46)
Rattus:   Also ich wei√ü nicht, ob die kleinen Pandas zwischenzeitlich mal im Kleins√§uger-Warmhaus gewohnt haben, aber eigentlich waren sie an anderer Stelle neben Luchs und Wildkatze untergebracht.
Die Vivarium-Mitteilungen muss ich nochmal durchsehen, aber ich kann mich an keine detaillierte Beschreibung des Hauses erinnern. Leider.
Die Blaumaulmeerkatzen waren m.W. ein Geschenk einer Darmstädter Firma an den Zoo. In den Anfangsjahren gab es viele derartige Präsente
(18.08.2008, 10:40)
Michael Mettler:   Bisher habe ich nur Au√üenaufnahmen des Hauses gefunden, auch in den paar Ausgaben der Vivarium-Zeitschrift, die ich in meiner Sammlung habe. Darin fand ich auch den Hinweis, dass im Inneren nachtr√§glich Glasfronten als Absperrung zum Besucherbereich eingebaut wurden.

"Rarit√§tenkabinett" ist relativ. Die Blaumaulmeerkatze z.B. ist f√ľr uns heute eine Rarit√§t, war aber fr√ľher eine der h√§ufigsten Meerkatzenarten in Zoos; daf√ľr erw√§hnt das Vivarium-Buch die Japanmakaken als ganz gro√üe Seltenheit. Letztlich aber enthielten auch viele als Affenh√§user titulierte Bauten ein Beiprogramm aus Pfleglingen, die man ebenfalls nur unter Tropenklima halten konnte oder wollte, ohne deshalb gleich als "Rarit√§tenkabinetts" zu gelten.
(18.08.2008, 09:03)
Michael Amend:   Auch wenn der Bestand √ľberwiegend aus Primaten bestand, passt das Haus eindeutig in das Schema " Rarit√§tenkabinett". Eine Innenaufnahme des Hauses w√ľrde mich ebenfalls interessieren, ich selbst habe nur ein Foto von au√üen, und da befand sich das Haus bereits im Abbruch.
(18.08.2008, 06:33)
Michael Mettler:   @Rattus: Ja, kann ich mitbringen.

Leider fehlt im Buch von Koch-Isenburg ein Plan, aus dem man ersehen k√∂nnte, welche der erw√§hnten Tierarten wo im Vivarium untergebracht waren. Gro√üe Igeltanreks (damals einzige in der BRD), Gro√üe Tanreks (ebenfalls damals einmalig), Plumploris und Riesenflughunde w√ľrde ich z.B. eher im Terrarium vermuten, aber vielleicht lebten die auch im S√§uger-Warmhaus, f√ľr das im Text nur lapidar "Halbaffen und Affen, Kleinb√§ren, Kleinkatzen, Stachelschweine und W√ľstenf√ľchse" erw√§hnt werden. Nehme ich mal alles zusammen, was eigene Kapitel im Buch hat und in das "Besetzungsprofil" des Hauses passt, dann m√ľsste der Tierbestand darin 1971 mindestens die w√§rmebed√ľrftigen Arten des folgenden Spektrums umfasst haben: Katta, Kapuziner (Art?), Geoffroy-Klammeraffe, Blaumaulmeerkatze, Zwergmeerkatze, Mohrenmakak, Schopfmakak, Magot, Japanmakak, Indischer Hutaffe, Wei√ühandgibbon, Schimpanse (zwei Jungtiere, das sp√§tere Afrikahaus gab es damals anscheinend noch nicht), Stachelschwein (Art?), Fennek, Waschb√§r, Kleiner Panda, Ginsterkatze (?), Bengalkatze. M√∂glich, dass die k√§ltefesten Arten nicht im Haus untergebracht waren, andererseits hatte es einen Au√üenk√§fig ohne Verbindung zum entsprechenden Innenabteil, wenn sich da kein Fehler in den Grundriss eingeschlichen hat.
(17.08.2008, 22:11)
Rattus:   Ich kenne das Haus noch aus meiner Kindheit, allerdings habe ich nur Erinnerungen an die Au√üenansicht, nicht daran, wie es innen aussah. Der Standort war in etwa da, wo jetzt die Schopfmakaken-Au√üenanlage steht.
Auch Gibbons habe ich als Besatz in erinnerung.

@michael mettler
Die Er√∂ffnungsbrosch√ľre w√ľrde mich sehr interessieren. W√ľrdest du sie vielleicht mitbringen, wenn du nach darmstadt kommst? die w√ľre ich gerne mal ansehen.
(17.08.2008, 21:37)
Michael Amend:   Ich habe es wirklich ironisch gemeint mit dem Kleins√§ugerhaus.

Die "Imbissbude"in Karlsruhe ist im Prinzip das gleiche Haus wie Darmstadt, nur das es nicht begehbar ist. In ihm wurden ebenfalls schon die unterschiedlichsten Arten gehalten, wobei die gr√∂√üte Art wohl die Doria-Baumk√§nguruhs waren, die Gruppe soll um die 7 Tiere umfasst haben....(Ohne Au√üenanlage, die beiden gro√üen Au√üenk√§fige f√ľr diverse Krallenaffen und Papageien kamen erst sehr viel sp√§ter hinzu )
(16.08.2008, 17:33)
Michael Mettler:   @Hannes L√ľke: So gesehen ist eigentlich jedes Tropenhaus ein Mehrzweck-Warmhaus, vor allem, wenn es nicht einem bestimmten Erdteil gewidmet ist wie die Amazonash√§user. Auch das Haus in Rheine war ja nie reines Affenhaus, sondern es gab darin fr√ľher auch Faultiere, Kaimane usw. Eine "Gro√üversion" davon steht z.B. in Hannover (Niedere Affen, Reptilien, Amphibien, frei fliegende Loris). Ungew√∂hnlich am Darmst√§dter Haus ist eher, dass es konzeptionell auf S√§ugetiere beschr√§nkt war, also eher eine modernere Variante z.B. des Frankfurter Kleins√§ugerhauses bieten wollte. Auch letzteres hatte ja einheitliche (allerdings kubische) K√§fige, die sich durch Einziehen von Trennw√§nden und/oder Zwischenb√∂den sogar noch unterteilen lie√üen (so habe ich das jedenfalls aus den Schilderungen heraus verstanden).
(16.08.2008, 13:31)
Hannes L√ľke:   Na dann bin ich ja beruhigt.
Gibt es eigentlich noch etwas vergleichbares modernes?
Das Rheinenser Affenhaus enth√§lt ja nebenbei ncoh Hutiacongas, Heuschrecken, Axolotl und einen Gr√ľnen Leguan.
(16.08.2008, 12:46)
Michael Mettler:   @Hannes L√ľke: Das hat Michael Amend wohl eher ironisch gemeint... Durch die Kunstfelsverkleidung w√§ren die Darmst√§dter K√§fige ja NOCH kleiner geworden :-) K√§fige dieser Gr√∂√üe mutet man heute in der Regel nicht mal mehr Krallen√§ffchen zu.

Man beachte √ľbrigens auch die "aufw√§ndige" Inneneinrichtung der Au√üenk√§fige. Jeder noch so √∂de Wellensittichk√§fig enth√§lt mehr Elemente...

Ist nicht auch das Karlsruher Papageienhaus von der Grundstruktur her ähnlich? Habe ich nicht so gut im Gedächtnis.
(16.08.2008, 12:23)
Hannes L√ľke:   Ich verstehe immer noch nicht warum ein Kleins√§ugerhaus es eher wert ist stehen zu bleiben als ein Menschenaffenhaus. Auch ein solches kann man doch umbenutzen oder? Kunstfels rein und wegen meiner Kleinkatzen drin halten oder kleinere Affenarten
(16.08.2008, 12:14)
Michael Mettler:   Wo lag denn die Keimzelle der Modewelle der Vielecke? Darmstadt war mit diesem 1965 eingeweihten Haus M√ľnster um einige Jahre voraus. Eine gewisse √Ąhnlichkeit sehe ich zum Osnabr√ľcker Mehrzweck-Warmhaus (er√∂ffnet 1975), bei dem die meisten Innenr√§ume und √§lteren Au√üenk√§fige ebenfalls Wabenzellen √§hneln, allerdings m.E. deutlich gr√∂√üer sind als ihre fr√ľheren Darmst√§dter Pendants und ihrer Anordnung auch nichtdie dortige Konsequenz aufweisen. Bei Bedarf kann ich auch mit dessen Grundriss dienen. Selbst der Zweck des Hauses, S√§ugetiere verschiedenster Ordnungen bis Affengr√∂√üe unter einem Dach zu versammeln (in Osnabr√ľck waren es neben den Affen damals z.B. Mangusten, Fenneks und Baumk√§ngurus), zeigt Parallelen. Das beinahe gleichzeitig entstandene und genau gegen√ľber stehende S√ľdamerikahaus in Osnabr√ľck √§hnelt dagegen interessanterweise gar nicht dieser Grundstruktur.

Die Er√∂ffnungsbrosch√ľre des Vivariums spricht √ľbrigens ebenso wie das sechs Jahre j√ľngere Buch von der "modernen Wabenform". Neben dem Haus lag damals ein "Bergmassiv" (!) f√ľr Shetlandponys, mazedonische und nubische (!) Esel. Im Vivarium-Buch wird diese Anlage anders betitelt: "... der modern gestufte und mit Platten belegte Schafberg", besetzt mit Zackelschafen und Eseln. Das im Buch enthaltene Foto zweier Zackelschafe zeigt diese auf Waschbetonplatten stehend.
(16.08.2008, 12:08)
IP66:   Mir ist einmal ein Bild vom Innenraum dieses Geb√§udes begegnet. Von der Funktion w√ľrde ich es mit dem frankfurter Haus vergleichen, mit dem Begriff Rundbau habe ich aber bei einem l√§ngsgestreckten Grundri√ü, der sich aus lauter Polygonen zusammensetzt, meine Schwierigkeiten. Die Idee, ein Geb√§ude aus lauter Sechsecken zusammenzuf√ľgen geh√∂rt in jene Zeit, in der man versuchte, die Bauhaussch√∂pf√ľngen, die einst die Zoos von Z√ľrich und Hannover pr√§gten, zu √ľberwinden, und in diesen Zellensystemen zugleich rational durchschaubar zu bleiben. Im Grunde entspringt der gesamte m√ľnsteraner Zooneubau einer √§hnlichen Idee, die allerdings die Formen komplexer anwandte und Symmetrien vermied. Eine Art Simplifizierung dieses Geb√§udes, mit nur vier Zellen, kann man noch in M√∂nchengladbach besichtigen.
(16.08.2008, 10:38)
Michael Amend:   Auch das Vivarium hatte seinen"Rundbau".Es teilt auch dessen Schicksal. Schade, das es abgerissen wurde. Man h√§tte es doch weiterhin f√ľr Kleins√§uger nutzen k√∂nnen, die R√ľckw√§nde sch√∂n mit Kunstfels verkleidert, w√§re es sicher h√ľbsch geworden.
(16.08.2008, 06:36)
Michael Mettler:   Diese Au√üenansicht des Hauses l√§sst angesichts der Klammeraffen und der Besucherkinder eine Einsch√§tzung der K√§figma√üe zu. Das Foto stammt aus dem √ľbrigens sehr guten und umfangreichen Buch (414 Seiten!) "Vivarium Darmstadt - moderne Heimstatt f√ľr Tiere" von Ludwig Koch-Isenburg (1971). Der Autor beschreibt darin in einem Stil, der durchaus mit Grzimek vergleichbar ist, nahezu den gesamten Tierbestand des Vivariums - und dazu geh√∂rten damals immerhin Arten wie Mohrenmakak, K√∂nigsgeier, Sunda-Gavial, Schwarzkopfpython oder Palmendieb, interessanterweise gibt es sogar ein Schuhschnabel-Kapitel!
(15.08.2008, 22:12)
Michael Mettler:   Als ich - gewisserma√üen im Vorgriff auf unser hoffentliches Forumtreffen - in alten Darmst√§dter Vivariumdrucksachen st√∂berte, stie√ü ich in der Er√∂ffnungsbrosch√ľre von 1965 (die man mit viel Wohlwollen auch als Zoof√ľhrer titulieren k√∂nnte) auf den Grundriss des wabenf√∂rmigen fr√ľheren Affenhauses, den ich nebenan einstelle. Unten der Eingang ins Haus, die ersten "Zellen" rechts und links davon waren Wirtschaftsr√§ume (oder besser: -kammern). Schwarze Linien stellen massive W√§nde (mit den Schiebern darin) dar, Doppellinien sind Gitterfronten: Der √§u√üere Wabenring gibt also die Au√üenk√§fige wieder, der innere die Innenk√§fige. Das nach unten offene Sechseck im Hausinneren stellt wohl die Besucherabsperrung dar. Die Bezeichnung des Hauses lautete 1965 "S√§uger-Warmhaus f√ľr Halbaffen und Affen sowie f√ľr kleine B√§ren- und Katzenarten"; mit den "kleinen B√§ren" waren Kleinb√§ren gemeint, und mindestens Stachelschweine lebten ebenfalls zeitweise darin.
(15.08.2008, 22:04)
Ralf Sommerlad:   @Johannes Pfleiderer: Ich stimme zu, aber offenbar sind die EAZA-Leute anderer Meinung, wie man ja auch das ehemals in D√§nemark gef√ľhrte Chinese Alligator Studbook mangels Interesse des Zuchtbuchf√ľhrers sch√§ndlicher Weise aufgel√∂st hat...
(02.11.2007, 12:08)
IP66:   Ich f√ľrchte, da√ü die Riesensalamander unter der Aufl√∂sung der Kaltwasserabteilung in manchem Aquarium gelitten haben. F√ľr ein Reptilienkalthaus w√§ren sie aber eine ebenso geeignete Art wie der China-Alligator oder die Kamelie.
(31.10.2007, 11:20)
Johannes Pfleiderer:   Ich verstehe nicht, dass jetzt, nachdem die WAZA ihre Mitglieder zur gezielten Erhaltungszucht aufgerufen hat, nicht endlich mal gezielte Zuchtbem√ľhungen mit dem Chinesischen Riesensalamander unternommen werden. In Amsterdam hat es ja damals auch geklappt. Derzeit gibt es allein in Deutschland 8 Halter, von denen Chemnitz laut Jahresbericht 2005 zwei Exemplare h√§lt. So verkommt in Einzelhaltung ein Zuchtpotenziel, w√§hrend die Art im Freiland immer mehr an den Rand des Aussterbens r√ľckt.
Sicherlich mag die Nachzucht nicht einfach sein, aber wenn man √ľberall Zuchtzentren f√ľr asiatische Schildkr√∂ten baut, sollten auch welche f√ľr diese spektakul√§re Art m√∂glich sein (ohne dass ich damit die Bem√ľhungen f√ľr die Schildkr√∂ten in Frage stellen m√∂chte!)
(31.10.2007, 11:02)
Rattus:   Guten Abend.
Die Haltung des Riesensalamanders im Schopfmakaken-Graben kann ich best√§tigen. Im ersten Jahr nachdem er da ausgesetzt wurde, konnte man ihn im Fr√ľhjahr als das Wasser klar war ab und an sehen. Nat√ľrlich nur, wenn man wusste, dass er da drin ist und auch gezielt gesucht hat. In den letzten Jahren hab ich ihn nie mehr gesehen.

Im √úbrigen ist letzten Monat der Katta gestorben und der letzte Braune Maki lebt nun alleine in seinem Haus. Zurzeit wird noch √ľberlegt, wie man nun mit dem Maki weiter verf√§hrt. Er ist √ľber 30 Jahre alt, soviel ich wei√ü.
Der ebenfalls √ľber 30 Jahre alte Tapirmann hat nun Mitbewohner bekommen. Hab letzte Woche 3 Wasserschweine in seinem Gehege laufen sehen. Sie haben (noch) kein richtiges Wasserbecken, aber ich habe das Gef√ľhl, dass sie den Tapir Christoph ein bisschen bl√ľhen lassen, wo es ihm ansonsten aufgrund seines Alters sehr schlecht geht.

(31.10.2007, 00:11)
Ralf Sommerlad:   Ich wusste nihts von der Grabenhaltung des Riesensalamanders, aber nachdem beim besten Willen nirgendwo im Vivarium ein Aquarium ist, in dem das Tier auch nur ann√§hernd artgerecht gepflegt werden k√∂nnte...Andererseits Hat m.W. bislang kein deutscher Zoo Zuchtversuche bei dieser im Freileben gef√§hrdeten Art unternommen, was wahrlich einen Versuch wert w√§re, wenn anderweitig ein passender Geschlechtspartner sitzt.
(14.10.2007, 21:25)
IP66:   W√§re mir ein wenig zu postmodern: Man k√§figt ein Tier, da√ü man durchaus auch sichtbar zeigen k√∂nnte, dergestalt, da√ü es nur via Medium resp. Bildschirm f√ľr den Besucher sichtbar wird. K√∂nnte mir aber vorstellen, da√ü die Herren vom Grimme-Preis dergleichen sehr m√∂gen und auch auszeichnen w√ľrden.
(08.06.2007, 11:21)
Michael Mettler:   Falls das Tier in Darmstadt einen bestimmten Lieblingsplatz innerhalb des Grabens haben sollte, best√ľnde ja vielleicht eine M√∂glichkeit, diesen irgendwie f√ľr Besucher einsehbar zu machen. Andere Zoos stellen ja auch Kameras auf, damit man ihre Kiwis o.a. Heimlichtuer wenigstens auf einem Monitor bewundern kann...
(07.06.2007, 19:17)
IP66:   Auch wenn ich Herrn Mettler ungern widerspreche: Ich finde, da√ü zumindest die theoretische M√∂glichkeit bestehen sollte, ein im Zoo gehaltenes Tier zu sehen, weshalb ich die Riesensalamanderhaltung doch f√ľr problematisch erkl√§ren w√ľrde. Wenn man Begleitern vom duisburger Salamander erz√§hlte, waren sie durchaus begeisterte Mitspieler beim Suchen - wie so oft der per√∂nliche Hinweis Tiere interessant macht.
(07.06.2007, 16:51)
Shensi-Takin:   @Dennis K.: Also dass die Extensivhaltung von Riesensalamander "gut" sein soll hat mW keiner behauptet...Wie dem auch sei: dann hat der Riesensalamander ja immer ausreichend "heimische" Kost...;)
(04.06.2007, 22:16)
Dennis K.:   Achso noch zum hema: Diese Haltungsform sei gut
Der andere Salamander im ehemaligen Ententeich ist im Winter gestorben, daher nahmen die Pfleger auch an, der im Makakengraben sei auch tot
(04.06.2007, 18:01)
Dennis K.:   1.) Nat√ľrlich wei√ü ich dass der Riesensalamander (davidianus √ľbrigens) kein Reptil ist aber der Pfleger hat eben indem Zusammenhang dar√ľber gesprochen..
2.) In Deutschland gilt freie Meinungs√§u√üerung oder? Au√üwerdem hat der Pfleger mir selbst gesagt das er diese Sachen auch gegen√ľber dem Direktor ge√§u√üert hat!
Der Salamander ernährt sich wohl von den hunderten von Goldfischen im Graben Xd
(04.06.2007, 17:49)
?:   Der Tapir hat im Haus ein kleines Wasserbecken.
(04.06.2007, 17:29)
Shensi-Takin:   Interessant v.a., dass der Riesensalamander(Andrias japonicus oder davidianus?-von der Gr√∂√üe her wohl eher letzteres) als Schwanzlurch zu den Seltenheiten im Reptilienbestand gez√§hlt wird...;) Die Geschichte erinnert ein wenig an die vom Ulmer Riesensalamander & dessen Abstecher in die Kanalisation.
In diesen Zusammenhang w√ľrden mich auch allgemein interessieren, inwieweit sich Riesensalamander z.B. hierzulande drau√üen halten lassen-s.a. die erw√§hnte Duisburger Haltung.
Wenn der Handel nicht verboten w√§re, k√∂nnten die vielleicht die "In-Tiere" der dt. Gartenteiche werden-nat√ľrlich unter sorgsamen Ausbruchsschutz...;)
Wegen der mysteri√∂sen F√ľtterung-vielleicht verschwindet ab & an ein Schopfmakak? Nein, im Ernst: wahrscheinlich f√ľttert da ein mitleidiger Pfleger (und zwar h√∂chstwahrscheinlich der, der seine Wette gewinnen will;).
(04.06.2007, 17:23)
Carsten:   Ich w√§re vielleicht auch ein bissel vorsichtig, hier irgendwelche Leute zu zitieren, die frei von der Leber weg plaudern. Falls sein Direktor zuf√§llig auch mal hier ins Forum guckt, wird der Mann viel Spa√ü an seinem Arbeitsplatz haben. Und dem n√§chsten Zoofan sicher nur 08/15 Infos weitergeben...
(04.06.2007, 17:09)
Tim Ziesmann:   Vielleicht lebten im Graben der Makaken auch einmal Sonnebarsche oder andere Fische! ;)
(04.06.2007, 17:06)
Michael Mettler:   @Dennis K.: Wenn es dem Riesensalamander bei dieser Art der Haltung offensichtlich recht gut geht, w√ľrde ich das Raussetzen nicht gerade als "idiotisch" bezeichnen. Das Wohlbefinden des Tieres sollte doch immer noch h√∂her bewertet werden als die Schaulust des Besuchers...? Auch in Duisburg wurde/wird ein Riesensalamander "drau√üen" gehalten. Der hat(te) zwar sein eigenes Becken und war ausgeschildert, aber entdeckt haben ihn viele Besucher vermutlich trotzdem nicht, weil sie ihn f√ľr eine Baumwurzel o.√Ą. hielten.

Interessant w√§re allerdings, wovon der Riesensalamander lebt. Wenn keiner wusste, ob er √ľberhaupt noch am Leben sei, ist er ja auch wohl von niemandem gezielt gef√ľttert worden? Merkw√ľrdige Story.
(04.06.2007, 14:42)
Dennis K,.:   Nun ich war gestern das erste Mal in Darmstadt und war positiv √ľberrascht. Schopfmakaken, Binturongs und Zwergotter habe ich alle in Aktivit√§t erlebt. Ist euch aufgefallen das Sonnenbarsche im Binturongwasserbecken leben? Dann hatte ich im Affenhaus eine Unterhaltung mit dem Revierpfleger ein sehr freundlicher und informierter Mann.
So erfuhr ich dass der Direktor des Zoos nach dem Ableben des Lemurenduos dort eine Kattazuchtgruppe aufbauen will, was der Pfleger sehr missbilligte ("Kattas hat doch heut wirklich jeder")
Er h√§tte viel lieber weiterhin braune Makis, aber er w√ľ√üte nicht wos welche g√§be. Ich hab ihm gesagt dass N√ľrnberg eine Gruppe hat, und das der Tierpark Wolgast neben K√∂ln und Saarbr√ľcken eventuell noch welche besitzt. Er war ziemluich erstaunt das da son 16-j√§hriger Kerl ihm erz√§hlt wos in Deutschland Braune Makis gibt XXDD.
Er erz√§hlte auch, dass es fr√ľher eine gute Zuchtgruppe bei den Wei√ükehlmeerkatzen gab aber das dann der Direktor ein zweites M√§nnchen aus Amsterdam brachte. Der verstritt sich mit dem Zuchtmann und die Gruppe btrach auseinander so dass nun nur noch ein Paar gehalten wird. ("Man kann halt so ein ier nicht mit Gewalt da reinintegrieren!")
Er erz√§hlte noch √ľber das Ableben der Basilisken im Affenhaus und den M√§nnermangel in der 28-k√∂pfigen Totenkopfaffentruppe, wobei ihm die Handaufzucht manchu auf der Schulter sa√ü, der Anblick war zu komisch.
Als ich ihn nach den Seltenheiten im Reptilienbestand fragte, erzählte er mir das im Graben der Schopfmakakenanlage nun der Riesensalamander schwimme. Der Dierektor soll angeordert haben, das Vieh aus dem Becken im Vivarium da rein zu schmeißen (IDIOTISCH!)
Die Pfleger hatten nach ei8n paar Jahren dann Wetten abgeschlossen ob der Salamander och lebte und beim Ablassen des Grabens fanden sie ihn. Laut Pflegeraussageist das Vieh nun 1,76 m groß und wiegt um die 50 kg!!!
Und kein Besucher kann ihn sehn.. Au√üer wenn er abends mal an Land krabbelt.. Tags√ľber macht erdas nicht erz√§hlte der Pfleger weil die Makaken ihn dann √§rgern w√ľrden.. Das Vivarizum war auch sehr interessant, der Bestand umfasst Rarit√§ten wie Braune Wasserphythons, Siebenrocks Schlangenhalssschildkr√∂ten, Stachelskinke mit unbekannter deutscher Bezeichnung und Krokodilschwanzh√∂ckerechsen. Negativ viel mir noch auif das der Tapir weder Wasserbecken noch Suhle hat.. Wer ocvh fragen hat fragt! xd
(04.06.2007, 13:35)
IP66:   Ich w√ľrde ihre Ausf√ľhrungen ja zum Beweis daf√ľr nehmen, da√ü Geographisierung eine gewisse Zoomindestgr√∂√üe erfordert - aber vielleicht kann man mich in Darmstadt ja vom Gegenteil √ľberzeugen.
(03.05.2007, 20:40)
Michael Mettler:   Wenn Darmstadt sein Zukunftskonzept durchsetzen sollte, wird es spannend sein zu sehen, auf welche Weise man dem Besucher bei der fl√§chenm√§√üigen Kleinr√§umigkeit des Gel√§ndes klar macht, dass er einen geografischen Themenbereich schon nach wenigen Schritten wieder verl√§sst. Das Thema "s√ľdostasiatisches Festland" z.B. besteht n√§mlich nur aus dem Binturonghaus und den dann bestehenden Freianlagen f√ľr dessen Bewohner (Binturongs und Zwergotter). Die "heimische Tierwelt" wird sich ausschlie√ülich aus Eulen, Singv√∂geln, Limikolen und Wildkatzen zusammensetzen. Gerade bei einem Park so kleiner Fl√§che f√§nde ich es reizvoll, sich - wenn schon der Geo-Idee folgend - ganz auf einen Kontinent mitsamt seiner unterschiedlichsten Lebensr√§ume zu konzentrieren (z.B. Asien, um die Traditionsarten Binturong und Schopfmakak samt ihrer neuen Anlagen einzubinden), oder umgekehrt einen bestimmten Lebensraum mitsamt Tieren verschiedener Kontinente darzustellen (z.B. Waldbewohner aus aller Welt - auch da passen die beiden genannten Arten bestens ins Sortiment). Mit den Augen des Normalbesuchers betrachtet finde ich es schade, dass auch im Neukonzept keine gro√üe Katzenart als Publikumsmagnet eingeplant ist. Jaguare oder Pumas w√ľrden im geplanten S√ľdamerika-Areal wahrscheinlich mehr Besucherinteresse finden als - bei gleichem Fl√§chenbedarf - die eingeplanten M√§hnenw√∂lfe.
(29.04.2007, 13:26)
IP66:   Ich finde es immer ungeschickt, wenn man eine Anlage, in der erfolgreich gez√ľchtet wurde, abrei√üt. Wer wei√ü, ob sie den Tieren nicht viel besser gefiel als das neue Gehege, das ja doch nicht von den Vasapapageien, sondern von Architekten, Zoologen und Erstellern von Richtlinien konzipiert wurde?
Den Plan in der Terrarienhalle habe ich auch gesehen - er scheint mir f√ľr die kleine Fl√§che zu komplex, tr√§gt aber der Tatsache Rechnung, das das genutzte Gew√§chshaus im jetzigen Zustand wenig attraktiv ist. Herrn Mettlers Idee einer Heufresserwiese scheint mir interessant, zumal die Geographisierung im Masterplan Konzepte kopiert, die es sowohl in Frankfurt wie in Kronberg gibt und die dort wohl ein wenig schneller realisiert werden k√∂nnen. Ich denke, da√ü die Chance der Kleinzoos darin besteht, eben kein kleiner Gro√üzoo zu sein und nicht eben eingerichtete und von Sponsoren finanzierte Anlagen um dieser Ziele willen nach ein paar Jahren wieder einzustampfen.
(29.04.2007, 11:46)
Michael Mettler:   Bin f√ľndig geworden: Zoo-Magazin S√ľd, Ausgaben 2 und 3/2001 (der Artikel war zweiteilig). Im Konzept findet sich tats√§chlich eine gro√üe Afrika-Savanne - und Australien mit Dromedaren :-) Yaks w√§ren demnach in Zukunft nicht mehr vorgesehen.

Von den bereits realisierten Bauma√ünahmen sind Schopfmakakenanlage und Binturonghaus in das Konzept eingebunden (an letzterem fehlen noch die Freianlagen), w√§hrend die noch relativ neue K√§nguruanlage wieder weichen m√ľsste und an anderer Stelle neu entst√ľnde (in etwa dort, wo jetzt die Dromedare stehen). Nasenb√§ren sind im Zukunftsprojekt vorgesehen, und zwar im Zusammenhang mit einem S√ľdamerika-Regenwaldhaus; es geht aber aus Text und Abbildungen nicht hervor, ob sie an der jetzt im Bau befindlichen Stelle auch zuk√ľnftig leben sollen. Die ebenfalls im Bau befindliche Neuanlage f√ľr Seychellenschildkr√∂ten scheint aber im Konzept "Gondwanaland" gar nicht vorhanden zu sein, denn an ihrer Stelle ist S√ľdamerika geplant (wiederum der Bereich Regenwald). Die Limikolen w√ľrden sogar aus dem jetzigen Vivariumgel√§nde ausziehen in einen kleinen Erweiterungsteil f√ľr einheimische Tierarten (das S√ľdhalbkugel-Konzept ist also nicht ganz konsequent), da ihr jetziges Gel√§nde - wie √ľbrigens auch das Affenhaus - in den Themenbereich Madagaskar fallen soll. Damit w√§ren dann auch die Meerkatzen au√üen vor, denn im Parkteil Afrika tauchen sie nicht auf.

Besonderes Schmankerl im Konzept w√§re ein eigenes Haus f√ľr Warane - den Planskizzen nach zu urteilen mit Au√üenanlage!
(29.04.2007, 09:07)
Michael Mettler:   Upps, den muss ich mir gleich mal raussuchen - noch sind die Erinnerungen ans Gel√§nde ja frisch. Das mit der s√ľdlichen Hemisph√§re hatte ich zwar im Hinterkopf (in diesem Fall: tsch√ľs, ihr Yaks), wusste aber nicht mehr, woher. Im Aquarien-/Terrarienhaus hingen zumindest Grundrisse, wie dieses Geb√§ude in Zukunft strukturiert und geografisch aufgeteilt werden soll. In Zukunft g√§be es demnach keinen Besucherweg mehr durch das ganze Haus, sondern zwei v√∂llig getrennte Wege durch jeweilige Teilbereiche.
(28.04.2007, 21:53)
Karsten Vick:   Vor Jahren im Zoo-Magazin hat doch das Vivarium einen gewaltigen Umbauplan vorgestellt (unter dem Motto "Reise um die s√ľdliche Erdhalbkugel" oder so), das sah ganz spannend aus und las sich auch so.
Ist der Plan vom Tisch oder können wir noch etwas derartiges erwarten?
(28.04.2007, 21:30)
Michael Mettler:   @IP66: Nein, das Bild habe ich leider nicht gesehen, anscheinend habe ich mehrere Tafeln √ľbersehen. Kann passieren, wenn man in einem Zoo vor allem auf Tiere achtet :-)

Insgesamt steht Darmstadt m.E. vor der schwierigen Aufgabe, einerseits "abzur√ľsten" (sprich, auf gro√üe Tiere in kleinen Gehegen zu verzichten und die Artenvielfalt zu Gunsten der Haltung zu verringern), andererseits aber Einzugsgebiet von Frankfurt und Kronberg trotzdem attraktiv genug zu bleiben - sollte Frankfurt jemals seinen Au√üenzoo bekommen, w√ľrde die Lage noch kitzliger. Wenn das Vivarium es schafft, einige bauliche bzw. gestalterische "Altlasten" zu √ľberwinden, k√∂nnte es immerhin auf eine Schiene wie Rheine einschwenken, wo eine m.E. vergleichbare Ausgangssituation schon vor Jahren mit einer Neuausrichtung gemeistert wurde. Das begehbare K√§ngurugehege, die Schopfmakakenanlage oder das Binturonghaus sind ja erste Schritte in eine solche Richtung.

Ich k√∂nnte mir vorstellen, dass vor allem ein gro√üz√ľgiges, biotop√§hnlich gestaltetes Gehege f√ľr gro√üe Huftiere dem Vivarium ein neues Gesicht geben und bei den Besuchern einen Aha-Effekt erzeugen d√ľrfte; die Anlagen f√ľr Dromedare, Yaks und Zebras haben ja trotz annehmbarer Fl√§che optisch eher Hinterhof-Charakter, und das Gehege f√ľr Guanakos und Nandus wirkt wie ein Wildgatter. Wenn man nicht zwingend den Geo-Zeigefinger heben will (was man jetzt auch nicht tut, denn die Dromedare leben mit Maras zusammen), w√ľrde es sich unter Darmst√§dter Verh√§ltnissen und M√∂glichkeiten glatt anbieten, das gute alte Thema "Heufresserwiese" in optisch attraktivem Rahmen wiederzubeleben. W√§re auch didaktisch ohne weiteres nutzbar.
(28.04.2007, 21:26)
?:   Die Vasa-Papageien sehen den Abri√ÉŇł ihres alten, winzigen K√ɬ§figs nicht so problematisch , auch wenn sie darin gez√ɬľchtet haben, denn nun haben die V√ɬ∂gel gut und gern zehnmal soviel Platz, sowohl Innen als auch au√ÉŇłen, deren Haltungsbedingungen haben sich erheblich verbessert, davon konnte ich mich gestern √ɬľberzeugen.Der alte Innenk√ɬ§fig steht √ɬľbrigens noch. Beide Binturongs waren aktiv, die Zwergotter schliefen in ihrer H√ɬ∂hle. Die Zebras haben zwei Fohlen, eine weitere Stute ist hochtr√ɬ§chtig.Das f√ɬľr Naasenb√ɬ§ren neugebaut wird, halte ich auch f√ɬľr sehr Schade, aber ein so kleiner Zoo mu√ÉŇł eben mehr publikumsattraktive Arten pr√ɬ§sentieren als die Gro√ÉŇłzoos.
(27.04.2007, 19:59)
IP66:   Sind Sie auch auf das Photo des Kleins√§ugerhauses mit den wabenf√∂rmigen Innenk√§figen gesto√üen (in einer Wabe sa√ü ein Gibbon)? Wir hatten irgend wann einmal hier dar√ľber gesprochen. Da√ü der K√§fig, in dem die Vasa-Papageien gez√ľchtet haben, nun verschwunden ist, halte ich f√ľr problematisch. Ihr Eindruck in Sachen Tierbestand kommt dem meinigen vom letzten Jahr recht nahe, und da Kronberg derzeit aufr√ľstet, Heidelberg in Artenfragen interessant ist und Frankfurt eine Art traditionellen Standortvorteil hat, ist die Lage f√ľr das kleine Darmstadt so einfach nicht. Auf der anderen Seite fehlen Yaks ja in so gut wie allen Gro√üzoos, Schopfmakaken gibt es auch nicht √ľberall, ebenso Fenneks oder braune Makis. Mein letzter Besuch in Hamm hat √§hnliche Gef√ľhle erzeugt, mir aber auch verdeutlicht, da√ü man in kleineren Zoos oft auf ein Artensortiment trifft, da√ü zwar in Gro√üzoos vor zwanzig Jahren √ľblich war, dort aber mittlerweile verschwunden ist. Der Gedanke kam mir vor dem Lama-Gehege, das hier wirklich symptomatisch ist.
(27.04.2007, 19:42)
Michael Mettler:   Am Samstag war ich in Darmstadt. Da ich annehme, dass Zoofans von au√üerhalb der Rhein-Main-Region genauso wie ich nur alle Jubeljahre mal diesen kleinen Zoo aufsuchen (nach 1992 und 2001 war ich erst das dritte Mal dort), will ich mal ein paar Eindr√ľcke und Infos wiedergeben.

Bauliches: Seit meinem letzten Besuch vor sechs Jahren wurde die damals im Bau befindliche, begehbare Anlage f√ľr Bennettk√§ngurus fertiggestellt; die Schopfmakakenanlage kannte ich schon, allerdings hat die Innenbegr√ľnung nicht √ľberlebt und es ist wohl drinnen Einiges mit Gittern und E-Dr√§hten nachtr√§glich gesichtert worden. Neu f√ľr mich war das Binturonghaus mit gro√üen, bepflanzten Innenfreianlagen f√ľr Binturongs (nur einen gesehen) und Zwergotter - leider (noch?) ohne Au√üenanlagen. Die R√ľckwand der Watvogelhalle wurde ge√∂ffnet und auf dem nunmehr netz√ľberspannten Freigel√§nde dahinter eine D√ľnenlandschaft aufgesch√ľttet. Da sich dort aber weder ein weiteres Wasserbecken noch bis auf eine winzige Ecke mit Strandhafer irgendwelche Bepflanzung befindet, ist die vergleichsweise riesige hinzu gewonnene Fl√§che f√ľr die V√∂gel uninteressanter als die bisherige; s√§mtliche Bewohner der Anlage waren in der Halle oder genau vor deren "Ausgang"... Der Bereich zwischen Terrarienhaus, Watvogelhalle und alten Binturongk√§figen (die noch stehen) ist nun eine tierfreie Gr√ľnanlage. Der Streichelzoo wurde mit dem benachbarten M√§hnenspringergehege verbunden, die M√§hnenspringer sind weg. Im zentralen Bereich des Vivariums gibt es gleich zwei aktuelle Baustellen: Dort entstehen eine neue Anlage f√ľr Seychellenschildkr√∂ten (nicht √ľberm√§√üig gro√ü), und statt der Wildkatzen werden an gleicher Stelle in einer neuen Anlage in Zukunft - na, was wohl - Nasenb√§ren gehalten. Die Anlage der (z√ľchtenden!) Fenneks blieb dabei aber erhalten, Pavillon und Au√üenvoliere der Kleinen Vasapapageien waren hingegen leer bzw. demontiert (die Vasas sitzen nun im Papageienhaus). Dass zur Vergr√∂√üerung der Gehegefl√§che ein St√ľck Besucherweg vor den Yaks "eingemeindet" wurde, schien auch relativ neu zu sein.

Besonderheiten im Tierbestand: Es gibt ein paar Veteranen, so einen √ľber drei√üig Jahre alten Flachlandtapir und ein gemischtes Lemuren-Duo (Katta und Brauner Maki), dessen Geburtsdatum auf dem Gehegeschild mit ca. 1973 (!) angegeben ist. Gleich nebenan lebt ein Paar Wei√ükehlmeerkatzen, eine der wenigen zoologischen Rarit√§ten in Darmstadt. Unter den Watv√∂geln fiel mir die wei√ühalsige, altweltliche Nominatform des Stelzenl√§ufers besonders ins Auge, da man inzwischen meistens die schwarznackige, amerikanische bzw. mexikanische Unterart in Zoos sieht. Die Schmutzgeier scheinen der Schnabelf√§rbung nach zu urteilen Inder (ginginianus) zu sein. Die Fenneks haben noch zwei bereits erwachsene Jungtiere bei sich, bei den Rosaflamingos (in einer gro√üen Netzvoliere) gibt es br√ľtende Paare und letztj√§hrige Jungv√∂gel. Interessanterweise hat sich die kleine Kolonie ausgerechnet einen Volierenwinkel als Brutplatz ausgesucht, der an zwei Seiten von Str√§uchern umstanden ist (hinter denen der Besucherweg verl√§uft!) und unter einem hohen Baum liegt. Trampeltiere gibt es nicht mehr, die Anlage wird nun von Eseln bewohnt; gegen√ľber teilt sich ein Dromedarpaar das Gehege mit Gro√üen Maras. Die Zahl selten gehaltener Reptilienarten ist deutlich geschrumpft, auch wenn es noch immer vereinzelte Schmankerl zu entdecken gibt.

Sonstiges: Es wird noch immer der Zoof√ľhrer von 1998 verkauft. An diversen Stellen im Gel√§nde stehen Tafeln mit historischen Fotos und zugeh√∂rigen Artenlisten, anhand derer gezeigt wird, was sich an den entsprechenden Stellen vorher befand. Eine ebenso simple wie interessante Einrichtung, die leider viel zu wenige Zoos nutzen. Der Eintrittspreis liegt bei 4,50 ‚ā¨; angesichts der Preisw√ľrdigkeitsdiskussionen hier im Forum erw√§hnenswert, denn in der Relation zu Frankfurt (8 ‚ā¨) und Kronberg (9 ‚ā¨) als n√§chstgelegenen Zoos und angesichts des Angebotes recht teuer - oder die beiden anderen sind zu billig :-)
(23.04.2007, 22:54)

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