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Allwetterzoo MĂŒnster



Holger Wientjes:   Die Springböcke wurden bedauerlicherweise abgegeben.
(10.09.2021, 09:49)
Holger Wientjes:   Die Springböcke wurden bedauerlicherweise abgegeben.
(10.09.2021, 09:48)
Jörn Hegner:   hĂ€lt der allwetterzoo mĂŒnster gar keine springböcke mehr . die waren doch immer bei der afrikanischen steppe .
(30.08.2021, 23:22)
cajun:   Man dieser arme Gecko, der nach der HippieĂ€ra benannt wurde, hat es durch seinen wirklich "punkt,punkt.punkt" Namen schon recht schwer. *schalke aus
Der Artikel zeigt allerdings mehr, als der beschreibende Satz im Link andeutet. Die Zootiere stammen von ursprĂŒnglich illegal nach Europa gelangten WildfĂ€ngen ab. Wieder muss ein Spagat fĂŒr den Artenschutz gemacht werden, Sacha hatte mit mir anlĂ€sslich der Situation der Taubwarane in menschlicher Obhut das Thema angekratzt. Scheint dann doch verbreiteter zu sein, als man denkt....
(09.07.2021, 14:01)
cajun:   Eine neue Tierart fĂŒr den Zoo MĂŒnster. Ich finde eine sehr gelungene Meldung.

Erstmalig ziehen Rote Pandas in den Allwetterzoo MĂŒnster ein

Das Geschwisterpaar stammt aus dem Zoo Cholchester, England, wo die Tiere am 18. Juni 2019 geboren worden sind. Seit diesem Mai leben die beiden weibliche Roten Pandas in dem eigens fĂŒr sie gebauten Gehege in MĂŒnster. „Bis vor wenigen Monaten war das, was heute ein modernes Gehege ist, nur ein dunkles, zugewuchertes Nichts. Es ist unglaublich, was hier geschaffen wurde“, ist Zoodirektorin Dr. Simone Schehka begeistert ĂŒber das, was das Team bestehend aus Zootierpflegern, Handwerkern und GĂ€rtnern in den vergangenen Monaten gebaut hat.

Es ist das erste Mal, dass der Allwetterzoo MĂŒnster Rote Pandas hĂ€lt. Und die beiden Geschwister, die auf
die Namen Kamala und Kalaiya hören, lassen nicht nur die Herzen des Allwetterzoo-Teams höherschlagen. „Noch bevor wir das Gehege fertig, oder ĂŒberhaupt groß verkĂŒndet hatten, dass wir diesen Tieren zukĂŒnftig eine Heimat geben werden, hatte sich schon die erste Person gemeldet, um eine Patenschaft zu ĂŒbernehmen“, blickt Schehka zurĂŒck. „Es freut mich, dass wir die beiden Pandas ab sofort auch unseren Zoobesuchern zeigen können. Mal sehen, ob unsere GĂ€ste genau so angetan von den beiden sind, wie unsere Mitarbeiter, die sie bereits hinter den Kulissen kennenlernen durften.“

Das Kleine Pandas, so werden Rote Pandas auch genannt, im Allwetterzoo MĂŒnster eine neue Heimat gefunden haben, ist unter anderem dem Zooverein MĂŒnster zu verdanken. Er war es, der das Projekt mit 50.000 Euro unterstĂŒtzte. „Es sind zwei Dinge, ĂŒber die ich mich heute ganz besonders freue“, sagt Helge Peters, 1. Vorsitzender des Zoovereins. „Da sind auf der einen Seite die beiden kleinen Pandas. Auf der anderen Seite, da stehen Sie. Die vielen Menschen der Zoobelegschaft, von denen zahlreiche hier und heute anwesend sind“, richtet er sein Wort an die Zootierpfleger, Handwerker und GĂ€rtner. „Ohne Sie, Ihr Engagement, Ihre Expertise sowie Ihr mehr als vorbildliches Verhalten wĂ€hrend der gesamten Coronapandemie, wĂŒrden wir hier und heute nicht stehen.“

Komplett neu gebautes Gehege

Die neue Anlage ist ĂŒber 105 Quadratmeter groß und bietet den Pandas unterschiedliche Kletterstrukturen und LiegeflĂ€chen. Die Geschwister können sich bei Bedarf in eine große frostfreie Stallung sowie verschiedene Schlafboxen zurĂŒckziehen. Zudem bietet der natĂŒrliche Pflanzenbestand ausreichend Deckung fĂŒr die Tiere. Ein Teich und verschiedene FutterplĂ€tze sorgen fĂŒr Abwechslung. „Die Anlage bietet durch einen erhöhten Besucherantritt die Möglichkeit, die Tiere direkt auf Augenhöhe zu beobachten. Auf der anderen Seite können die Tiere ĂŒber eine große offene Einsicht beobachtet werden“, sagt die Zoodirektorin. „Ein Fenster gibt den Besuchern zusĂ€tzlich die Möglichkeit, die Tiere im Innenstall zu beobachten. Eine naturnahe Optik und Bepflanzungen runden den Gesamteindruck der Anlage ab.“

Rote Pandas wiegen rund fĂŒnf Kilogramm. Die Tiere können bis zu 15 Jahre alt werden. Ihr Lebensraum erstreckt sich von Nepal, ĂŒber Bhutan bis nach Indien. Zudem kommen sie im nördlichen Myanmar, im sĂŒdlichen China sowie im sĂŒdöstlichen Tibet vor. Anders als ihr Namensvetter, der Riesenpanda, besteht die Nahrung der Kleinen Pandas nicht zu 99 Prozent aus Bambussprossen. „Die kleinen BĂ€ren fressen auch GrĂ€ser, FrĂŒchte, Beeren, BlĂŒten, Wurzeln und Flechten – je nach VerfĂŒgbarkeit. In geringem Umfang werden sogar Wirbellose, Kleinnager, Jungvögel und Vogeleier gefressen“, erklĂ€rt Marcel Alaze, Senior-Kurator im Allwetterzoo MĂŒnster.


Um den GĂ€sten des Allwetterzoos die neuen Bewohner nĂ€her zu bringen, wird es ab Donnerstag, den 13. Mai (Christi Himmelfahrt), fĂŒr eine Woche eine ganz besondere Zoo-Rally geben. Vorbei an vielen anderen Bewohnern des Allwetterzoos geht es dann zum neuen Pandagehege. Alle Teilnehmer, die das richtige Lösungswort einreichen, haben dann die Chance auf eine Familienjahreskarte. Alles Weitere steht auf den Unterlagen, die es beim Zoobesuch im Eingangsbereich der Kassen gibt.
Die Kleine BĂ€ren-Katze

Lange Zeit war die systematische Zuordnung des Roten Panda ungeklĂ€rt. Zwar gehört er eindeutig zu den Raubtieren, zeigt aber auch im Gebiss deutliche Anpassungen an pflanzliche Nahrung. Heute gilt er als einziger Vertreter der so genannten KatzenbĂ€ren. Der Name KatzenbĂ€r hat aber auch noch einen weiteren Hintergrund, wie ein Vergleich mit den im Allwetterzoo benachbarten Geparden zeigt. "Wie andere Katzen auch, putzen sich Geparde, indem sie sich mit der Zunge ablecken. So putzt sich auch der Rote Panda", sagt Alaze und fĂŒhrt aus, dass dieses Verhalten ihnen auch den Namen KatzenbĂ€r, beziehgnsweise Kleine BĂ€ren-Katze, eingebracht hat.
Eine bedrohte Art

Der Rote Panda ist auf der „Roten Liste bedrohter Tierarten“ als stark gefĂ€hrdet eingestuft. Sein Bestand ist innerhalb der letzten 20 Jahre um mehr als die HĂ€lfte geschrumpft. Im Freiland leben weniger als 10.000 Tiere – mit weiter abnehmender Tendenz.

Die HauptgefĂ€hrdung der Rote Pandas vor Ort ist der Verlust und die ZerstĂŒckelung seines Lebensraumes. Diese Fragmentierung geschieht in erster Linie durch die Abholzung der BergwĂ€lder fĂŒr AckerflĂ€chen, Feuerholz, Baumaterialien und -projekte wie zum Beispiel neue StaudĂ€mme. Zudem wird der Lebensraum der kleinen Pandas zunehmend von Straßen durchschnitten. Somit wird der Austausch der verschiedenen Panda-Populationen immer schwieriger. Das hat Inzucht und eine besondere AnfĂ€lligkeit gegenĂŒber Krankheiten zur Folge. Eine weitere Bedrohung des Panda-Bestandes stellt die illegale Wilderei dar.
Gemeinsam fĂŒr den Arterhalt

Um die globale Population zu stĂ€rken, gibt es fĂŒr den Roten Panda ein EAZA Ex-sito Programm (EEP), frĂŒher EuropĂ€ische Erhaltungszuchtprogramme. Koordiniert wird es vom Zoo Blijdorp in Rotterdam. Wie bei allen anderen EEPs auch, ist es das Ziel, innerhalb der europĂ€ischen Zoos, gesunde und stabile Populationen dieser Tierart aufzubauen und zu erhalten. Dabei gibt der Zuchtbuchkoordinator Zucht- und Transferempfehlungen, um die Population in menschlicher Obhut genetisch gesund zu halten. Im Rahmen des EPPs hat sich die Anzahl des Roten Pandas in europĂ€ischen Zoos in den Jahren 2012 bis 2020 von 276 auf 416 Pandas erhöht.

Neben der Arbeit zum Schutz der Roten Pandas in zoologischen Einrichtungen, gibt es ergĂ€nzend das Naturschutzprojekt „Red Panda Network“. Es wurde 2007 zum Schutz der freilebenden Rote Pandas und ihres natĂŒrlichen Lebensraumes in Nepal ins Leben gerufen. Grundpfeiler des Projektes sind unter anderem die Verhaltensforschung, die Überwachung des Roten Pandas in eingerichteten Schutzgebieten, die Aufforstung von WĂ€ldern sowie die Einbindung der lokalen Bevölkerung durch Bildungs- und AufklĂ€rungsarbeit.

„Red Panda Network“ und das EuropĂ€ische Erhaltungszuchtprogramm haben gemeinsam das „Red Panda-EEP-Forest Guardian-Programm“ ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, ein zusammenhĂ€ngendes Schutzgebiet im Osten Nepals zu schaffen. DafĂŒr werden lokale Ranger, sogenannte WaldwĂ€chter, geschult. Nach der Ausbildung helfen sie die Schutzgebiete zu ĂŒberwachen. Zudem werden sie aktiv in örtliche Bildungsarbeit integriert, um ĂŒber die Bedeutung des Schutzes des Roten Pandas und ihres Lebensraums aufzuklĂ€ren.
Quelle: https://www.allwetterzoo.de/de/Ueber-den-Zoo/News/news_210510-roter-panda/
(11.05.2021, 17:22)
cajun:   Na, ob der sich bei den Stuten durchsetzt? In Wuppertal hat man auch so einen jungen Hengst in die Stutenherde eingefĂŒhrt. Bei den Hartmann- und Grevyzebras macht man das eigentlich nicht mehr, da die Tiere dann nicht gut zĂŒchten.

Vom Quartett zum Quintett

Bisher war es ein reiner Damen-Club, dem die Steppenzebras im Allwetterzoo angehörten. Doch vor kurzem wurde das Quartett mit dem noch recht jungen Hengst Jagoo ergÀnzt. Geboren wurde er am 13. Mai 2019 im Parc Zoologique de Chateau de Branféré, Frankreich.


Steppenzebras kommen natĂŒrlicher Weise in Afrika vor. Das haben sie mit allen heute noch vorkommenden drei Arten von Zebras gemeinsam. Denn neben der Art, die im Allwetterzoo lebt, gibt es auch noch das Bergzebra und das Grevyzebra. Das was es dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten, wird von der prĂ€gnanten Farbgebung mal abgesehen. Denn sowohl LebensrĂ€ume als auch Streifenmuster sind bei den drei Arten unterschiedlich. Auch in der „Sprache“ unterscheiden sich die Arten: Bergzebras wiehern wie ein Pferd, Grevyzebras heulen wie ein Esel und Steppenzebras bellen wie Hunde.
Zebra ist nicht gleich Zebra

Das im Allwetterzoo gepflegte Böhm-Steppenzebra lebt in Afrika vom Sambesi nord­wĂ€rts bis in die sĂŒdlichen Regionen des Sudan, Äthiopiens und Somalias. Die offene oder mit lichten DornbĂŒschen und einzelnen BĂ€umen bestandene Savanne ist ihr bevorzugter Lebensraum. UnĂŒbersichtliches GelĂ€nde, in dem ihre Feinde, vor allem Löwen, Deckung finden, wird von den Zebras gemieden. Das Steppenzebra hat eine Widerristhöhe um 140 cm bei einem Gewicht von 300 bis 350 kg.

Über die Streifen der Zebras wurde viel geforscht – und einige rĂ€tselhafte ErklĂ€rungen sind im Umlauf. Wahrscheinlich und weitgehend gesichert ist, dass das Streifenmuster zum individuellen Erkennen dient. Denn die Streifenmuster sind, wie die FingerabdrĂŒcke bei uns Menschen, unverwechselbar und einmalig. Theoretisch könnte das Fell an jeder Supermarktkasse gescannt werden, um ein Tier zu identifizieren.

Ihre Streifen könnten aber auch eine Tarntracht darstellen, die vor allem bei hohen Temperaturen und entsprechendem Luftflimmern aus einiger Entfernung ein Zebra nahezu „verschwimmen“ lĂ€sst. Wissenschaftler*innen nehmen außerdem an, dass die Streifen von Zebras das Tier kĂŒhlen. Dabei sollen die dunklen Streifen mehr Sonnenlicht aufnehmen als die Hellen. Dadurch entstehen kleinste Windwirbel, welche die Hitze vertreiben.

Als relativ gesichert ist, dass die Streifen der Zebras zumindest teilweise vor blutsaugenden Insekten, wie der Tse-Tsefliege, schĂŒtzen. In einem Experiment konnte gezeigt werden, dass einfarbig schwarze oder weiße Attrappen von den Fliegen deutlich hĂ€ufiger angeflogen worden sind als schwarzweiß gestreifte Attrappen. Und auch auf die Frage, welchen Grundton denn das Zebrafell eigentlich hat, gibt es eine Antwort. So konnte herausgefunden werden, dass Zebras erst sehr spĂ€t ihre Streifen bekommen, kurz bevor sie geboren werden. ZunĂ€chst haben die Föten ein schwarzes Fell, dann entwickeln sie weiße Streifen. Das heißt: Zebras waren ursprĂŒnglich schwarze Tiere.

Die Steppenzebras leben in FamilienverbĂ€nden, die aus einem erwachsenen Hengst, mehreren Stuten und einer Anzahl Fohlen bestehen. Ein altes Weibchen ist das Leittier. Auf der Flucht ĂŒbernimmt die Leitstute stets die FĂŒhrung des Verbandes, der Leithengst dagegen bildet die Nachhut. In der Trockenzeit können sich etliche FamilienverbĂ€nde zusammen­schließen und Gruppen von vielen hundert Tieren bilden. Daneben gibt es auch reine Hengstgruppen.

Insgesamt sind Steppenzebras in ihrer Heimat Afrika vor allem in den Schutz­gebieten noch hĂ€ufig, jedoch sind einzelne, nah Verwandte Unterarten des Böhm-Steppenzebras selten und bedroht. Das Quagga, das einst in großen Herden im östlichen Kapland lebte, wurde noch im vergangenen Jahrhundert vom Menschen ausgerottet.
Quelle: https://www.allwetterzoo.de/de/Ueber-den-Zoo/News/news_210428-zebrahengst-jagoo/
(28.04.2021, 16:55)
Jörn Hegner:   weil mir sagte eben jemand was von kragenbĂ€ren und dazu irgendwelche hundeartige tiere , wie vielleicht rothunde .
(09.04.2021, 14:50)
Jörn Hegner:   er wird die haltung mit malaienbĂ€ren aufgeben und belegt die anlage mit einer anderen bĂ€renart .
(09.04.2021, 14:38)
Jörn Hegner:   es sind auch noch kleine pandas oder katzenbĂ€ren geplant , hatte ich heute erfahren .
(29.01.2021, 13:07)
Simon Kirchberger:   @Jörn Hegner: die sind m.W. nach im Bereich der ehemaligen Terrarien fĂŒr WĂŒrfelnattern etc. in der NĂ€he des Aquariums zusammen mit Kap-Borstenhörnchen ausgestellt.
(26.01.2021, 19:06)
Jörn Hegner:   der allwetterzoo hat jetzt klippschliefer und wo befinden sich diese genau ?
(26.01.2021, 17:16)
cajun:   @Kruemmel: Man beachte das Datum meines Postings, falls das gemeint ist. Es gibt eine eigene Funktion fĂŒr Verlinker. Die kannst du anklicken. Dann siehste auch weshalb die wichtigen EintrĂ€ge, zwar nicht datumsgetreu, aber immerhin, automatisch stets oben im Verlauf stehen.
Falls dazu Fragen entstehen: Macht @Jan Jakobi sicher eine gutes Tutorial zur Benutzung. Hat er fĂŒr Michael Mettler auch zur VerfĂŒgung gestellt.
Welcome back ĂŒbrigens. ;-)
(22.01.2021, 18:41)
kruemmel:   November Lockdown?
(22.01.2021, 18:24)
cajun:   Der Zoo schließt am Montag fĂŒr den November Lockdown. Kam eben ĂŒber den Newsletter.
(30.10.2020, 16:57)
Tim Sagorski:   ...da die Fossas ja momentan fast ĂŒberall recht gut zĂŒchten und das Zuchtprogramm sehr gut gemanagt wird, sollte es keine Probleme geben, Tiere zu beschaffen.

FĂŒr die jungen Leute hier: Die baldige Fossa- und bis vor kurzem Goldkatzen-Anlage war ĂŒbrigens jahrelang mit Jaguaren besetzt.
(31.08.2020, 12:36)
Adrian Langer:   Leider nein. ich nehme auch einmal an, dass die Anlage noch entsprechend angepasst wird.
(30.08.2020, 17:43)
Jörn Hegner:   die anlage davon ist zur zeit leer und wird mit fossas belegt . von woher bekommen die welche ist das schon geplant .
(30.08.2020, 13:32)
Adrian Langer:   Das Weibchen wurde nach Wuppertal abgegeben und das MĂ€nnchen ist relativ betagt verstorben.
(30.08.2020, 09:20)
Jörn Hegner:   haben sie die letzten goldkatzen abgeschafft ?
(30.08.2020, 02:39)
Adrian Langer:   Fossas.
(28.08.2020, 22:43)
Jörn Hegner:   was bekommen die als Nachfolger fĂŒr die goldkatzen ?
(28.08.2020, 22:20)
Jörn Hegner:   die grossen AmeisenbĂ€ren sollen ja jetzt mit Pampashasen zusammen gehalten werden habe ich gehört .
(28.07.2020, 01:22)
Adrian Langer:   Ja stimmt.
(26.07.2020, 08:13)
cajun:   MĂŒnster hĂ€lt Vorderindische Gaur, keine Hinterinder....
(25.07.2020, 22:32)
Adrian Langer:   Zum Schluss Buntleguan
(25.07.2020, 22:11)
Adrian Langer:   Titikakafrosch
(25.07.2020, 22:09)
Adrian Langer:   MalaienbĂ€r
(25.07.2020, 22:08)
Adrian Langer:   SekretĂ€r
(25.07.2020, 22:06)
Adrian Langer:   Heute ging es dann in den Alwetterzoo MĂŒnster. Leider waren einige der HĂ€user noch geschlossen. Allerdings hat das nichts am Gesamteindruck des Zoos gekratzt. Der Zoo ist definitiv sehenswert. Neu fĂŒr mich waren die Buntleguane.

Anbei: Hinterindischer Gaur
(25.07.2020, 22:04)
Adrian Langer:   @Jörn: Klick mal auf den Link einfĂŒgen Button. Die bekommst du die entsprechende Info eingeblendet. ;)
(18.07.2020, 06:31)
Jörn Hegner:   zwei rotluchse sind da und in welchen gehege ziehen diese ein ?
(17.07.2020, 22:25)
Jörn Hegner:   das sich auch so viele Zoos grosse AmeisenbĂ€ren anschaffen . sind diese auch so etwa beliebt wie erdmĂ€nchen .
(03.09.2019, 20:36)
Jörn Hegner:   ja und woher kam der grosse AmeisenbĂ€r .
(03.09.2019, 20:34)
Emilia Grafe:   WĂ€re nicht die Zucht der beiden jĂŒngeren KĂŒhe oder mit mindestens Corny und eventuell auch mit Ratna und Alexander noch eine Möglichkeit. Zumindest Corny hat ja schon eine Geburt hinter sich und auch Ratna war bereits tragend. Nach dem toten Kalb von Corny 2015 wurde noch betont, dass eine zeitnahe erneute TrĂ€chtigkeit erstrebenswert wĂ€re... Weiß jemand mehr dazu, ob es bestimmte GrĂŒnde gibt, warum es dazu nicht gekommen ist?
Auf der Seite "EleWiki" (http://elefanten.wikia.com/wiki/Ratna) wird zudem der Versuch angesprochen, Ratna 2016 mit Samen von Chamundi tragend zu bekommen.
Haben sich nun die ZuchtplĂ€ne mit den beiden KĂŒhen aufgelöst, wie es in dem Artikel (hier eingestellt am 04.01.) anklingt?
(07.01.2019, 21:25)
Oliver Muller:   @Sacha: Ich glaube, dem ONZ ist das egal. Der ist froh, wenn er den Unterschied bemerkt.
(07.01.2019, 19:12)
Sacha:   @Hannes: Persönlich wĂŒrde ich es sehr begrĂŒssen, wenn es mehr Halter von Afrikanischen Elefanten geben wĂŒrde (allerdings möglichst, ohne dass es deswegen die Haltungen von Asiaten reduziert werden - ich weiss, ein frommer Wunsch, seufz). - Wie auch immer: In diesem Fall wĂ€re es tatsĂ€chlich - besuchertechnisch - besser gewesen, OsnabrĂŒck hĂ€tte die Afrikaner behalten, da die naheliegendsten Zoos mit Elefanten (Hannover und MĂŒnster) bereits Asiaten halten. Sollte MĂŒnster umstellen, hat es mit Wuppertal und Duisburg direkte Konkurrenz. Vielleicht ist das aber auch etwas weit hergedacht.
(07.01.2019, 18:01)
Hannes Lueke:   OsnabrĂŒck hat seine Afrikaner bewusst aufgegeben und hĂ€lt nun eine potentielle Zuchtgruppe Asiaten. Man hat sogar den ersten Nachwuchs von einer trĂ€chtig ĂŒbernommenen Kuh
(07.01.2019, 16:43)
Oliver Muller:   @Hannes LĂŒke: Waren nicht fĂŒr OsnabrĂŒck auch mal Afrikaner im GesprĂ€ch?

(07.01.2019, 13:52)
Hannes Lueke:   Vielleicht sollte man in MĂŒnster langsam ĂŒber einen Cut nachdenken und auf Afrikanische Elefanten umsteigen. WĂŒrden thematisch super zwischen Löwe, Giraffe, Antilope und Nashorn passen und man hĂ€tte wieder einen Kontrast zu OsnabrĂŒck. Andererseits ist es natĂŒrlich löblich die bedrohtere Form zu halten
(07.01.2019, 13:17)
Jan Jakobi:   Es handelt sich um Rada und sie wurde gestern eingeschlĂ€fert.

So eine EntzĂŒndung kann ein Tier durchaus dahinraffen, siehe z. B. Gorilla Bobby (Zoo Berlin) an einer Appendizitis.
(28.12.2018, 22:33)
Oliver Muller:   @Adrian Langer: Damit sind doch sicher Tamanduas gemeint?
(17.06.2018, 09:23)
Michael Mettler:   ... und auch MĂŒnster will dem Besucher - wie Köln und Berlin - die Goodfellows als asiatische Tierart "verkaufen".
(16.06.2018, 18:25)
Patrick Marburger:   Damit planen zur Zeit alleine in Deutschland mindestens MĂŒnchen, Berlin, MĂŒnster, Köln, Stuttgart und (wenn auch der Fall da etwas anders gelagert ist) Duisburg in die Haltung von Goodfellow-BaumkĂ€ngurus (wieder) einzusteigen. Das entspricht mehr als einer Verdoppelung der deutschen Halter. Woher nehmen wenn nicht stehlen? Zucht gibt es zwar hin und wieder, aber so toll lĂ€uft die doch auch nicht?!
(16.06.2018, 10:36)
Oliver Muller:   Das hier dĂŒrfte erst mal das ergiebigste Dokument sein:

https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/getfile.php?id=422988&type=do
(16.06.2018, 09:28)
Oliver Muller:   Na wer sagt?s denn, hier findet sich ja schon ein bisschen Material. Vielleicht kommt ja noch was dazu:

https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/do0040.php?__cstart=2458276
(15.06.2018, 14:26)
Oliver Muller:   Mal sehen, vielleicht findet man ja auf der Seite des Stadtrates bei den Unterlagen zu den Beschlussvorlagen den Masterplan ;-)
(13.06.2018, 22:21)
Oliver Muller:   Es war nicht zufĂ€llig jemand am 6. MĂ€rz bei der Vorstellung des Masterplans im Zooverein und kann hier nĂ€here Details berichten?
(15.03.2018, 13:44)
Oskar Schwitters:   Der Förderverein scheint vom Masterplan sehr angetan zu sein.

www.wn.de/Muenster/3122369-Allwetterzoo-Muenster-Zoo-Verein-lobt-Wilms-Masterplan
(15.01.2018, 16:35)
Oliver Muller:   Kommt eigentlich irgend jemand hier im Forum an den Originalplan? Ich hatte beim Zoo angefragt, aber keine Antwort bekommen. Die bisher veröffentlichten Artikel laden ja mehr zur Spekulation ein, als dass sie aufklĂ€ren.
(15.01.2018, 10:41)
Oskar Schwitters:   Mittlerweile wurde der bekannte Online-Artikel ĂŒbrigens durch eine neue Version ersetzt - und in der steht nichts mehr von Wildkamelen!
(12.01.2018, 17:34)
Oliver Muller:   Auf den Bildern sind klar braune Tapire zu sehen, also vermutlich Flachlandtapire. Lieber wĂ€ren auch mir Schabrackentapire.
(12.01.2018, 14:06)
Hannes Lueke:   Wobei man eine VG von Vikunja, Tapir, Wasserschein udn Nandu schon in OsnabrĂŒck hat.
Ich wĂŒrde mich ja mehr ĂŒber Schabarackentapire freuen. Die wĂŒrden auch gut ins asiatsiche Bild des Zoos passen
(12.01.2018, 10:19)
Oliver Muller:   @Tim Sagorski: Hatte ich auch schon vermutet, zumal ja auch ins Tropenhaus SĂŒdamerikaner einziehen sollen...
(12.01.2018, 09:17)
Tim Sagorski:   Nur mal so... Guanakos und Vikunjas sind auch Wildkamele...
(12.01.2018, 09:05)
Oliver Muller:   Ach was, ich dachte es gĂ€be keine Wildkamele in Menschenhand außer dem seinerzeit in Peking? :-o

(11.01.2018, 21:44)
W. Dreier:   War mal kurz weg - und auch von mir ein erfolgreiches und gesundes Jahr allen Diskutierenden!

Anbei das (damals ? ) einzige in einem Zoo ausgestellte Wildkamel: Beijing, 14.9, 1994
(11.01.2018, 19:39)
Oskar Schwitters:   @Oliver Muller: Aus der Zakhyn Us von der Wild Camel Protection Foundation. Die Zucht dort scheint so erfolgreich zu sein, dass immerhin schon sechs ausgewildert werden konnten. Eine ex-situ Erhaltungszucht in Europa wĂ€re in meinen Augen in höchstem Maße wĂŒnschenswert, sie könnten viele der artenschĂŒtzerisch nutzlosen Haustrampeltiere ersetzen.
(11.01.2018, 16:39)
Oliver Muller:   Ich bin nur gespannt, woher man Wildkamele beziehen will...
(11.01.2018, 14:10)
Oliver Muller:   Ich bin nur gespannt, woher man Wildkamele beziehen will...
(11.01.2018, 09:02)
Hannes Lueke:   Zuersteinmal, ich finde das Pferdemuseum ist das schlechteste was dem Zoo bis dato passiert ist!
Insofern das Pferdemuseum geht bin ich auch mit einer Abgabe der Pferde einverstanden. Die Wildpferde, DĂŒlmener Ponys und Pouito Esel können wunderbar am neuen Standort des Museums gehalten werden. Falls das Museum bleibt kommt man, meiner Meinung nach, nicht um die lebenden AusstellungsstĂŒcke herum. Mit Riesenesel und Przewalski hat man auch noch zwei Tierformen die Erhaltungspotential haben.

Die Wildmeerschweinchen als Abgang zu verzeichnen ist albern. Das ist ein kleines, lĂ€cherliches Terrarium mit dem MĂŒnsterschen (!!!) Wieselmeerschweinchen. Die 3 qm welche die HausmeersĂ€ue am obligatorischen Streichelzoo einnehmen ist auch nicht gerade relevant.

Potential fĂŒr Neubauten sehe ich zwischen großem Spielplatz und Wildpferden. Dort sind noch großzĂŒgige FlĂ€chen verfĂŒgbar und das Delfinarium ist auch ĂŒber.
Auch hinter der Tropenhalle bis zum großen Teich ist noch einiges an Potential. An den Landoisplatz will ich garnicht denken. Platzverschwendung im Quadrat.
Runter zur Aa sind noch Wiesen und man könnte auch die alte Gibboninsel wiederbeleben.

FĂŒr die Giraffen wĂŒrde ich mir eine Verbindung mit der großen Savanne wĂŒnschen, entweder mit einem neuen Haus im rĂŒckwĂ€rtigen Bereich (dort wo die aktuellen SavannenstĂ€lle sind) oder noch besser, mit einer BrĂŒcke ĂŒber dem Besucherweg!
Gibt es in Disneys Animal Kingdom sogar fĂŒr Elefanten (gut, die haben auch mehr Geld) und in MĂŒnster fĂŒr die Ponys.

Besonders schön finde ich den Asiatischen Schwerpunkt in der Planung, der fehlt im nahen OsnabrĂŒck. auch muss man etwas fahren um hier in der Gegened Zwergflusspferd und Tapir zu sehen. Wenn man nun noch die Breitmaulnashörner gegen Panzer tauscht, wĂ€re es ideal!

(11.01.2018, 08:31)
Sacha:   Also was ich unter diesem beigefĂŒgten Link lese, klingt schon mal sehr gut.

Generell bin ich zwar ein Fan des Geo-Zoo-Prinzips, aber nach Klimazonen ordnen ist auch okay, zumal auch nicht jeder Zoo das Gleiche machen muss.
Selten (oder genauer: noch nie) war ich von einem angedachten Austausch der Arten so begeistert wie jetzt. Was kommt (Komodowaran, Riesenotter etc.) ist 1000mal besser als was geht (Hausmeerschweinchen, Hauspferdrassen). Gerade der Hippomax/Hauspferd/was weiss ich wie noch genannt-Bereich war mir immer schon ein Dorn im Auge, da Platzverschwendung. Ja, ja, ich weiss, im MĂŒnsterland gibt's unzĂ€hlige Pferdefans, Aber die können einen Gaul doch gleich beim Nachbarn angucken. Und ein Pferdemuseum kann man auch irgendwo am Stadtrand von MĂŒnster erstellen. Jedenfalls hoffe ich instĂ€ndig, dass Willms damit durchkommt.
(10.01.2018, 20:20)
Oliver Muller:   Endlich: der lang erwartete Masterplan fĂŒr den Allwetterzoo ist da:

http://m.wn.de/Muenster/3120904-Modernisierung-fuer-59-Millionen-Euro-Masterplan-fuer-den-Allwetterzoo-Muenster
(10.01.2018, 19:15)
Oliver Muller:   @Adrian Langer: Der Masterplan wird doch schon lĂ€nger angekĂŒndigt und sollte m. W. sogar nach der ursprĂŒnglichen Aussage eigentlich schon veröffentlicht sein?
(14.07.2017, 19:01)
Tom Schroeder:   Das Pinselohrschweinegehege steht momentan leer. Weiß jemand, ob diese Tierart (dann hoffentlich zugunsten einer bedrohten Schweineart) aufgegeben wurde oder ob neue Tiere dieser Art kommen?
(26.05.2017, 18:36)
Tom Schroeder:   Im Zooshop gibt es ĂŒbrigens neuerdings individuelle PlĂŒschtiere, die auf dem EinnĂ€her dann auch ihre Namen tragen: Pinguin Sandy, Elefantenbulle Alexander - tatsĂ€chlich mit nur einem Stosszahn!!! - und ein hornloses Nashorn, nĂ€mlich eben das erst am Samstag geborene Jungtier Amiri. Sieht also so aus, als hĂ€tte ein Weibchen auch Amiri geheißen - die hatten die Stofftiere mit Namen offensichtlich schon fertig...
(23.05.2017, 15:38)
Tom Schroeder:   Jungtiere: 1 Guereza von Januar, fast umgefĂ€rbt, drei Varis aus dem April, mit Geduld gut zu sehen, 1 Gelbbrustkapuziner vom April, 1 Weissgesichtssaki vom April, 1 Przwalski, 2 Bongos aus Januar und April - allesamt heute gut zu sehen gewesen. Heute fĂŒr mich unsichtbar aber laut Homepage vorhanden zwei Elenantilopen, ein Springbock, ein indischer Flughund, vier Sternschildkröten und ein GĂ€nsegeier. Das Breitmaulnashorn vom Samstag hinzugenommen, ist da im ersten Halbjahr ziemlich attraktives Jungvolk zusammengekommen!
Bei den Flamingos sah ich nur einen der drei Jungvögel aus 2016.
Das Nashornjungtier war heute bereits trotz angrenzender recht lauten Raubkatzenbaustelle draußen, sehr aktiv und super zu sehen. Die PflegerInnen scheinen bei Janes zweitem Jungtier viel gelassener - keine Absperrung vor dem Antritt zum Aussengehege, das war beim ersten Jungtier ganz anders...
Die Tiger-Aussengehege sind schon recht fortgeschritten, beide Gehege sind von einem recht hohen und stabil wirkenden Zaun umgeben, durchbrochen von mehreren großen Glasscheiben, die wiederum von (Kunst?) Fels gerahmt sind. GrĂ¶ĂŸentechnisch sind die Gehege sicher eine Verbesserung, jedoch leider auch meiner EinschĂ€tzung nach nicht der große Wurf... Aber da werden wohl die Finanzen eine enge Grenze gesetzt haben. Das Baukonzept scheint so zu sein, dass zuerst die Tiger bedient werden und anschließend die Leoparden. Hier ist außer dem RĂŒckbau der alten Gehegestrukturen und der Fundamentlegung fĂŒr die KĂ€figpfosten noch nicht so viel passiert. Ausserdem wurden bei den Tigern außen und bei den Leoparden außen wie innen Zugangsschleusen gebaut. Ansonsten wirkt es auf mich so, als wĂŒrden die InnenkĂ€fige keine VergrĂ¶ĂŸerung/starke VerĂ€nderung erfahren.
Die Zweifarbtamarine sind ins Tieraffenhaus eingezogen, mit einem KugelgĂŒrteltier als Untermieter. Innen vor dem KĂ€fig ist noch ein unbenutzter dritter Schildhalter angebracht, sodass es auf mich wirkt, als kĂ€me noch eine dritte Tierart hinzu. Soll ja ein SĂŒdamerikaHaus sein - vielleicht Faultiere oder Tamanduas?
Nach der kleinen Erweiterung des Trampeltiergeheges aus dem letzten Jahr, wurde nun der trennende Zaun zwischen Trampeltieren und Przwalskis (ĂŒbrigens auch wieder mit aktuellem Jungtier) nun zugunsten der Przwalskis versetzt.
(23.05.2017, 15:27)
Klaus Schueling:   Pressemeldung aus dem Allwetterzoo MĂŒnster

Breitmaulnashorn Jane aus dem Allwetterzoo MĂŒnster brachte am 20. Mai 2017 ihr zweites Kalb zur Welt! Es ist ein Junge und soll Amiri heißen.

Die 17-jĂ€hrige Nashornkuh Jane ist erneut Mutter: am 20 Mai um 16:30 Uhr kam ihr zweites Kalb im Allwetterzoo MĂŒnster zur Welt. Ihr erstes Kalb Eno bekam sie am 23. Mai 2013. Nun ist Jane zum zweiten Mal Mutter und auch dieses Mal ist es ein Junge, der Amiri heißen soll. Die Geburt verlief vorbildlich, Mutter und Kalb geht es gut. Die NashorntrĂ€chtigkeit dauert 16 Monate!

Damit Jane sich in aller Ruhe und ungestört an ihr Mutter-Dasein gewöhnt, war die Nashorn-Halle vorerst fĂŒr Besucher geschlossen. Seit Montagnachmittag ist die Halle wieder geöffnet, so dass Mutter und Kalb fĂŒr die Besucher zu sehen sind!

Breitmaulnashörner sind stark von der Ausrottung bedroht. Besonders in den letzten Jahren haben Wilderei und die Jagd auf das begehrte Nasenhorn stark zugenommen. Im Freiland gibt es weniger als 20.000 Breitmaulnashörner und jĂ€hrlich werden derzeit ĂŒber 1.000 Tiere gewildert! Im Allwetterzoo ist die Freude ĂŒber Janes Kalb daher groß. ?Zoologische GĂ€rten auf der ganzen Welt leisten mit der Nashornzucht einen wertvollen Beitrag fĂŒr die Erhaltung dieser Art?, so Zookurator Dr. Dirk Wewers. ?Auch wir sind Teil des EEPs und freuen uns daher sehr, dass Jane erneut Mutter geworden ist.?

Im Allwetterzoo MĂŒnster leben zurzeit vier Breitmaulnashörner: Der Bulle Harry (26 Jahre) sowie die beiden KĂŒhe Vicky (30) und Jane (17) mit Jungtier Amiri vom 20. Mai 2017. Jane kam 11-jĂ€hrig im Oktober 2011 aus dem Safaripark Blair Drummond bei Edinburgh in den Allwetterzoo. Am 23. Mai 2013 kam ihr erstes Kalb Eno zur Welt, der seit Dezember 2016 im Zoo Lille in Frankreich lebt.
(22.05.2017, 17:59)
Lukas Wittsieker:   Außerdem werden die Gorilla-Innenanlagen etwas erneuert so das in Zukunft nicht mehr diese badezimmer wirkenden Fliesen nicht mehr so in den Blick fallen. Ich hoffe das ein paar BĂ€ume in Zukunft noch rein kommen und das an ein paar Bretter an das Gitter dran macht so das man die KĂ€fige im Hintergrund nicht mehr sieht. Außerdem vielleicht noch Holzhack am Boden wie im Wintergarten.
(27.07.2016, 13:25)
Holger Wientjes:   @Lukas W.: Die Tamarin-Art, die neu einziehen soll, ist bis jetzt namentlich nicht genannt. Es war, wie unten zu lesen, lediglich wohl ein Bild mit S. bicolor zusehen. Also erstmal abwarten.
(27.07.2016, 09:53)
Lukas Wittsieker:   Schön das jetzt auch eine seltene Tamarinart in den Allwetterzoo kommt. Ich hoffe es kommen noch weitere Arten dazu wie am Gehege beschrieben ist weil die Anlage ist fĂŒr eine Krallenaffenart doch schon sehr groß

Außerdem werden zur Zeit die Innenanlagen der Gorillas etwas renoviert so das man in Zukunft nicht mehr diese Badezimmerartigen Fliesen nicht mehr so sieht, so wie es auch bei den Raubkatzen auf nun der Fall ist. Ich hoffe es kommen noch Holzhack als Bodenbedeckung und paar KletterbĂ€umer hinein damit es auch innen etwas natĂŒrlicher wirkt, Außerdem könnte man noch die Gitter im Hintergrund etwas mit Naturholzbretter verkleiden, weil das sieht ja nicht gerade toll aus. Aber die großen Baumaßnahmen kommen noch wenn das Geld da ist.

(26.07.2016, 21:41)
Holger Wientjes:   @Michael: NatĂŒrlich, aber warum auch nicht !? Sind attraktive und bedrohte Arten (wobei Magdeburg GĂŒrtelvaris hĂ€lt). Der Unterschied ist halt, dass man zusĂ€tzlich noch andere Arten hĂ€lt.

@Hannes Lueke: Sehe ich im Grunde genauso (gerade das Aquarium besuche ich selten, da es recht langweilig ist), wobei MĂŒnster trotzdem zum "Pflichtprogramm" eines ZoogĂ€ngers gehört. Denn, da hat Ulli vollkommen recht, die Arten sind nicht alles. Und was die Anlagengestaltung angeht ist MĂŒnster immer schon einen Besuch wert !
Die Muntjaks besitzen allerdings ein eigenes Gehege. Was den Abbau der Entfernung zwischen Mensch und Tier angeht, so sehe ich MĂŒnster hier allerdings schon seit jeher aufgrund der vielen begehbaren HĂ€user, ganz weit vorne. Da haben viele andere Zoos Nachholbedarf bzw. haben bei Neubauten leider drauf verzichtet, weil der Besucher ja sonst merken könnte, dass man sich in einem zoologischen Garten und nicht in freier Wildbahn befindet...

(20.07.2016, 22:41)
Hannes Lueke:   Es ist gut möglich, dass die massiven und trotzdem recht beengten Innenanlagen ein hinzufĂŒgen weiterer Arten in MĂŒnster erschweren. Aber genau dieses gewisse Etwas macht schließlich Zoos wie Magdeburg oder, fĂŒr mich neu, Pilsen aus.
In MĂŒnster hat man Bongos. Warum nicht Bongo mit Rotducker? Warum nicht Rothalsstrausse auf die Afrikawiese (die ansonsten toll ist)?
Warum kein Unterbesatz bei den Nashörnern mehr? Warum ist das Terrarium und Aquarium, bis auf wenige Ausnahmen (Buntleguan), bestĂŒckt wie eine Zoohandlung?
Ich denke mit ein paar vertreuten Terrarien in den TierhÀusern (wie bereits im Giraffenhaus), ein bisschen mehr Unterbesatz (wie die Muntjaks bei den Kapuzinern) und einem weiteren Tauschen von Arten (wie Apella gegen Gelbbrustkapuziner) kann man sich zum besonderen Zoo mausern und nicht lÀnger in der Masse untergehen. Dann noch die Entfernung von Mensch und Tier weiter abbauen (wie durch die Verkleinerung der Absperrungen bei den BÀren) und der Zoo wird Pflichtprogramm
(20.07.2016, 09:40)
Michael Mettler:   @Holger: Ohne Kattas und SW-Varis geht's allerdings auch in Rheine und Magdeburg offenbar nicht ;-) Sind in MĂŒnster eventuell die verfĂŒgbaren Innenanlagen der limitierende Faktor, der das HinzufĂŒgen weiterer (seltenerer, aber fĂŒr Besucher unspektakulĂ€rer) Lemurenarten verhindert?
(20.07.2016, 09:12)
Holger Wientjes:   Also zumindest mich zieht es da schon immer wieder hin. ;-)
(19.07.2016, 21:36)
Hannes Lueke:   Ich unterschreibe Holgers Aussage voll und ganz
Ich höre hier im MĂŒnsterland von Freunden und Kollegen immer wieder, dass ein vergangener Besuch im Allwetterzoo zwar schön war aber, dass einen dort nichts wieder hinzieht. Der Zoo ist teuer und er hebt sich einfach nicht von der Masse hier in der Umgebung ab. Er hat extrem viel Potential und ich mutmaße es ist aufgrund des langwierigen Direktorenwechsels wenig passiert aber da muss jetzt einfach was kommen
Mein GefĂŒhl ist jedoch sehr gut mit der neuen Direktion
(19.07.2016, 21:17)
Holger Wientjes:   @Ulli: MĂŒnster hat sicherlich einen guten Tierbestand, jedoch ohne - bisher - ĂŒbermĂ€ssig auf "zoologische Leckerlies" zu setzen.

Die Schildkröten, die gehalten und gezĂŒchtet werden, sieht man bei einem normalen Besuch leider nicht.

Die Zuchtgruppen der Menschenaffen, Nashörner und Elefanten sind wunderbar. Nur kann man die Arten in vielen anderen Zoos (auch in NRW) auch bewundern.

Dass man den gehaltenen Arten viel Platz zugesteht ist super, da hat niemand etwas einzuwenden. Nur hat das nichts damit zu tun WELCHE Arten gehalten werden.

Die Affen-Anlagen gefallen mir sehr gut. Da hat sich in den letzten Jahren viel getan ! Aber auch hier zeigt man lediglich die oft gehaltenen SW-Varis und Kattas. Rheine oder Magdeburg zeigen jĂŒngst, dass es auch anders geht.

Die ZoopÀdagokik sowie der in-situ-Schutz haben nun wirklich nichts mit dem Tierbestand zu tun.

Sprich: Toller Zoo, in vielem vorbildlich. Aber der Bestand könnte etwas interessanter werden. Falls wirklich S. bicolor einziehen sollten, wÀre das ja schonmal prima.
(19.07.2016, 16:15)
Holger Wientjes:   Test
(19.07.2016, 16:08)
Ulli:   Ich weiß gar nicht was immer an MĂŒnsters Tierbestand herumgemeckert wird.

Man ist im Rahmen des IZS sehr stark in der Schildkrötenzucht engagiert.

Man nimmt an 9 ISB, 27 EEP und 20 ESB teil. Man hÀlt Zuchtgruppen bei den Gorillas, Orang-Utans und Breitmaulnashörnern sowie potentiell bei den Asiatischen Elefanten, was jedem anderen Zoo zur Ehre gereicht.

Vor allem bietet man den vorhandenen Tierarten viel Platz und verzichtet lieber hier und da auf eine weniger bedrohte Form.

Man hat tolle begehbare Affenanlagen.

Die ZoopÀdagogik ist vorbildlich.

Zudem ist man sehr stark im in-situ-Schutz engagiert.

Ich finde den Zoo MĂŒnster inzwischen sehr schön eingegrĂŒnt.

P.S. Ich hoffe natĂŒrlich auch, dass sich das Angebot im Zooshop unter der neuen Leitung positiv entwickelt.

(18.07.2016, 08:29)
Tom Schroeder:   Neuigkeiten der letzten Monate:
- Der Zooshop ist gerĂ€umt, dem noch relativ neuen PĂ€chter ist gekĂŒndigt und der Zoo wird in Zukunft den Shop in Eigenregie fĂŒhren - endlich!!! Hoffentlich kommt man nun endlich weg vom vielen Billig-(China-)-Zeugs hin zu einem hochwertigen Sortiment mit hoffentlich wieder großer BĂŒcherecke usw.
- Die Muntjaks haben das erste ĂŒberlebende Jungtier.
- OrangUtan-Nachwuchs Ito (fast 10 Jahre alt) verlÀsst demnÀchst den Zoo. Orang Utan Sari (46 Jahre alt) ist gesundheitlich angeschlagen und zur zeit hinter den Kulissen.
- Das Ex-Mandrill-Abteil ganz rechts wird zur Zeit fĂŒr eine neue Krallenaffenart umgestaltet (optisch sehr Ă€hnlich der "WG" mit den ZwergseidenĂ€ffchen, Goldenen LöwenĂ€ffchen und KugelgĂŒrteltier - sieht schon recht ansprechend aus), auf den Hinweisschildern ist die neue Art nicht namentlich genannt, jedoch mit einem Portrait eines Zweifarbtamarins versehen - es scheint sich etwas zu tun im Kampf gegen die Langeweile bei den in MĂŒnster gehaltenen Tierarten.
- Außen am Niederen Affenhaus können zur Zeit die 7,7 Gelbbrustkapuziner auch die Ex-Mandrill-AussenkĂ€fige nutzen, wenn dort nicht gerade umgestaltet wird. Die Gruppe hat sich toll entwickelt!
- Das Trampeltier-Aussengehege wird zur Zeit erweitert - dem alten Gehege wird das GelÀnde zugeschlagen, auf dem ehemals Wildschweine bzw. Halsbandpekaris lebten. Ich denke und hoffe, dass nach Fertigstellung die Barriere zu den Przwalskis zugunsten der Wildpferde verschoben werden wird, denn sie haben den Platz-Zugewinn eindeutig nötiger als die Trampeltiere.

(17.07.2016, 16:14)
Holger Wientjes:   Aber was spricht prinzipiell gegen massive ZoogebĂ€ude ?? Das ist doch von der Bausubstanz her super ! Das heisst ja nicht, dass man sie nicht von aussen aufhĂŒbschen und den nackten Beton kaschieren kann. Warum der Zoo nach so vielen Jahren immer noch so ein Image besitzt ist mir allerdings auch schleierhaft. Da habe ich andere Zoos "schlimmer" in Erinnerung.
Doch ! Dass man seit Jahren dabei ist muss meiner Meinung nach schon ErwÀhnung finden, da es sonst ein falsches Bild auf den VorgÀnger wirft ! Man hÀtte ja durchaus formulieren können, dass man WEITERHIN diesen Weg verfolgen wird.
(06.04.2016, 07:37)
Hannes Lueke:   Nicht nur das es tatsĂ€chlich noch einige Stellen gibt, dem Zoo hĂ€ngt noch immer das Image des Betonzoos hinterher. Das Gesamtbild des Zoos ist zudem geprĂ€gt von massiven Bauten. Da kann man verkleiden und verstecken wie man will. Es wird immer in einer gewissen Form erhalten bleiben.
In dem Artikel wird dem Besucher durch diese Aussage nur suggeriert, dass man eben weg von diese AtmosphÀre will.
Das man bereits seit Jahren dabei ist muss man nicht zwingend erwĂ€hnen, fĂŒr die PR ist nur wichtig eine Aussage herauszugeben, dass sich etwas verĂ€ndert.
(06.04.2016, 07:21)
Holger Wientjes:   @Lukas W.: Ja, nur suggeriert der Artikel, dass dieses Vorhaben ("weg von der WaschkĂŒchen-AtmosphĂ€re") erst jetzt in Angriff genommen werden soll, nicht , dass es schon zuvor VerĂ€nderungen in diese Richtung gab.
(05.04.2016, 20:14)
Lukas Wittsieker:   In dem linken Teil sollen die Kapuziner noch bekommen und in den rechten Teil sollen noch neue Tierarten welche es sein werden ist vom Zoo noch ne Überraschung fĂŒr die Besucher

Holger@Auch wenn Adler schon Beton und Fließen verschwindet hat, es gibt trotzdem noch ein paar Stellen zB Giraffen,Affen,BĂ€ren,Löwen,Geier

Was ich immer noch gerne wissen will, was eigentlich neben der Trampeltier-Anlage entsteht weil die FlÀche neben ein alten StallgebÀude wurde frei gemacht so das es aussieht das mann das GebÀude noch nutzen will.
(05.04.2016, 16:23)
Jörn Hegner:   was kommt jetzt in der ehemaligen mandrill-anlage hinein ?
(01.04.2016, 21:18)
Oliver Muller:   Zum Thema "Neue Arten und Alleinstellungsmerkmale": In einem Artikel vor kurzem wurde zumindest verraten, dass Wilms ein Fan von Fingertieren, Erdferkeln und Okapis sei. Was immer das heißt...
(13.03.2016, 22:13)
Holger Wientjes:   Ich denke auch, dass MĂŒnster mit Herrn Wilms eine sicherlich gute Wahl getroffen hat. Der Artikel wirft allerdings, neben der bereits von Michael Mettler formulierten, weitere Fragen auf wie ich finde.
Was hat es z.B.mit dem Eingangs erwhnten Krokodil als Wunschart auf sich ? Krokodile gibt es doch in MĂŒnster, wenngleich auch in der kleinen "Kaimanversion". Will man fĂŒr grosse Arten neu bauen ?
Die erwĂ€hnte "WaschkĂŒchen-AtmosphĂ€re" und Betonoptik ist doch auch schon unter Adler weitestgehend in den Hintergrund getreten. WĂ€re fĂŒr mich jetzt kein vordergrĂŒndiges Problem.
Gespannt bin ich auch, wie "mehr Natur" und ein "Erleben mit allen Sinnen" aussehen wird. Begehbare Anlagen gibt es ja schon bereits einige und ich könnte mir jetzt nicht zwingend Arten vorstellen, bei denen weiterer enger Kontakt möglich wĂ€re. Sehen, hören, riechen und oftmals fĂŒhlen kann ich die Tiere auch jetzt schon. Und ob man sie kĂŒnftig schmecken können wird ist fraglich...
Wenn Herr Wilms laut Artikel dem Zoo eine Perspektive geben möchte, stellt sich die Frage, ob der Allwetterzoo momentan perspektivlos ist.
Auf die angesprochenen Verbesserungen bei den Giraffen und Grosskatzen freue ich mich. Die Gorilla-Haltung kann man sicherlich im Innenbereich noch verbessern (auch das wurde ja schon unter Adler thematisiert so viel ich weiss), insgesamt, vor allem nachdem nun auch die FlĂ€che der Schimpansen hinzukam, halte ich sie aber bereits jetzt schon fĂŒr eine der besseren in Deutschland.
Eine weitere Eintrittspreiserhöhung halte ich nur fĂŒr gerechtfertigt, wenn man den Tierbestand deutlich (!) erhöht ! In diesem Zusammenhang bin ich sehr gespannt, ob, nachdem in jĂŒngster Zeit zahlreiche Tiere den Zoo verlassen haben, wenigstens bezĂŒglich der angedachten und sehr bedauerlichen Abgabe der Leoparden ein Umdenken erfolgt.
(13.03.2016, 16:44)
Hannes Lueke:   Ich denke Herr Wilms geht den richtigen Weg im Allwetterzoo
Zwei Punkte die mich persönlich schon lange gestört haben sind ihm zu meiner Freude auch aufgefallen
Zu starke Artenreduktion und zu wenig Alleinstellungsmerkmale
Ich freue mich

http://m.wn.de/Muenster/2297308-Allwetterzoo-Muenster-Zoodirektor-Dr.-Thomas-Wilms-hat-den-Masterplan
(13.03.2016, 11:15)
Michael Mettler:   Laut Artikel denkt Wilms an "eine Öffnung des Tierbestandes fĂŒr die wissenschaftliche Forschung". Hat es die etwa bisher nicht gegeben? Oder hat da nur die Zeitung etwas falsch wiedergegeben?

Mal sehen, wie es jetzt in der Leopardenfrage weitergeht.
(13.03.2016, 07:16)
Hannes Lueke:   Ich denke Herr Wilms geht den richtigen Weg im Allwetterzoo
Zwei Punkte die mich persönlich schon lange gestört haben sind ihm zu meiner Freude auch aufgefallen
Zu starke Artenreduktion und zu wenig Alleinstellungsmerkmale
Ich freue mich

http://m.wn.de/Muenster/2297308-Allwetterzoo-Muenster-Zoodirektor-Dr.-Thomas-Wilms-hat-den-Masterplan
(12.03.2016, 22:41)
Lukas Wittsieker:   Heute ist die Mandrill-Gruppe nach Magdeburg umgezogen, in einen Teil sollen noch die Gelbbrustkapuziner einziehen und in den anderen Teil soll eine andere Tierart einziehen welche ist noch nicht bekannt.Ich es wird eine aus SĂŒdamerika sein weil dann hat man ein reines "SĂŒdamerikahaus" oder gibt es schon Überlegungen welche Art es sein wird???
(22.02.2016, 17:13)
Hannes LĂŒke:   In Magdeburg wurde der Streit mit dem Nachbarn nun endlich beigelegt
Der Umbau des Hauses soll auch weit fortgeschritten sein, die Mandrill werden somit wohl bald umziehen

Was die Nachnutzung angeht denke ich wird aktuell nicht viel passieren. Die gesamte Politik der letzten Jahre durch Dr Adler ist von wenigen VerÀnderungen geprÀgt. Ich vermute er will, berechtigterweise, keine angefangenen Baustellen hinterlassen. Jetzt wo der Zoo endlich einen Nachfolger hat wird wohl so einiges angepackt werden.
(23.11.2015, 07:40)
Lukas Wittsieker:   Gibt es Neuigkeiten wann die Mandrills nach Magdeburg kommen und was danach mit der Anlage passiert?
(10.11.2015, 19:38)
Lukas Wittsieker:   Bin gespannt was er so geplant
(13.10.2015, 13:57)
Michael Mettler:   Da hier noch gar nichts darĂŒber zu lesen war: Der Nachfolger von Zoodirektor Adler steht inzwischen fest. Es wird Dr. Thomas Wilms, derzeit stellvertretender Direktor in Frankfurt und frĂŒher Leiter des Reptiliums Landau.
http://www.wn.de/Muenster/2116553-Rat-hat-entschieden-Wilms-zum-Zoo-Chef-gewaehlt
(07.10.2015, 08:54)
Lukas Wittsieker:   Ich hoffe man holt eine neue SĂŒdamerikanische Art nach MĂŒnster zB BrĂŒllaffen,TotenkopfĂ€ffchen oder Faultiere

Außerdem stand in der WestfĂ€lischen Nachrichten das der Zoo 3 mögliche Zoodirektoren im visier.die Wahl findet am 31.8 statt.
(17.08.2015, 15:45)
Gudrun Bardowicks:   Der Magdeburger Zoo hofft, dass er Ende 2015 das umgebaute Affenhaus mit der Mandril-Anlage eröffnen kann. Daher gehe ich davon aus, dass der Allwetterzoo seine Mandrils frĂŒhestens Ende des Jahres an Magdeburg abgeben wird. Ein Nachbesatz der Anlage mit SĂŒdamerikanern wĂŒrde ich auch am passendsten finden.
(16.08.2015, 20:50)
Lukas Wittsieker:   In einem Artikel in der WestfĂ€lischen Nachrichten steht:
Die Leoparden-KĂ€fige komplett abgerissen werden,anscheint plant man wohl eine große Erweiterung der Tiger-Anlage,ich hoffe das die jetzige Tigeranlage dann auch umgestaltet wird,der Umbau wird starten wenn der letzte Leopard den Zoo bis 2016 verlassen hat,gibt es schon plĂ€ne wie die Anlage spĂ€ter aussehen soll???

Der Umbau des Menschenaffenhauses wird wohl laut Adler 2016/2017 modernisiert weil die Finanzierung noch nicht feststeht

Zu Abgabe der Mandrills wurde nichts bekannt gegeben und was mit Anlage passiert steht laut PN von Zoo steht wohl noch nicht,aber ich bleibe immer noch meiner Meinung das dort hoffentlich eine SĂŒdamerikanische Art einzieht wo der Platz dann auch ausreicht ohne das man viel Geld dort rein stecken muss,dann hĂ€tte man quaisi ein reines SĂŒdamerikahaus zB Freilebende Faultiere wĂ€ren auch nicht schlecht ;)
(16.08.2015, 10:21)
Holger Wientjes:   @Hannes LĂŒke: Zumindest Löwen- und ZwergseidenĂ€ffchen haben doch eine einsehbare Inselfreianlage.
(20.07.2015, 18:52)
Lukas Wittsieker:   Ich kann mir vorstellen das man dort ein SĂŒdamerikahaus raus machen könnte zB das man in dem Haus eine "Faultierstraße" errichtet wĂ€re ein Vorschlag fĂŒr die Zukunft.Vielleicht lĂ€sst sie der zukĂŒnftige Direktor was einfallen.

Wann lÀuft eigentlich der Vertrag von Adler aus war das nicht Ende Oktober oder wird er verlÀngert wenn kein Nachvolger gefunden wurde?
(20.07.2015, 18:24)
Hannes LĂŒke:   Wenn ich raten mĂŒsste nicht viel.
FĂŒr mich riecht die aktuelle Tierabgabepolitik ganz stark danach, dass Dr Adler, fairerweise, keine Großbaustellen vererben möchte. Ich behaupte einfach mal die Kapuziner ĂŒbernehmen das Haus vorrĂŒbergehend komplett oder aber man baut einen der AußenkĂ€fige simpel zu einer Schauanlage fĂŒr die Krallenaffen um. Aktuell haben diese jeweils kleine aber fĂŒr den Besucher nicht einsehbare Außengehege
(20.07.2015, 14:18)
Lukas Wittsieker:   Was plant der Allwetterzoo eigentlich fĂŒr die Zukunft,vor allem neue Tierarten oder Gehegeumgestaltungen,weil man hört in letzter davon sehr wenig

Wer wird eigentlich nachfolger von den Mandrills ich hoffe eine neue Affenart und nicht die Kapuziner sie haben ja schon die Anlage am Kanal bekommen die ja selten von den benutzt wird
(18.07.2015, 18:09)
Ralf Sommerlad:   Gibts eigentlich was Neues aus Insiderkreisen zur Adler-Nachfolge nach dem unsĂ€glichen Desaster um Fast-Nachfolger Perret?
(08.04.2015, 13:50)
Lukas Wittsieker:   Gab es schon VorschlĂ€ge welche Arten neu in das Haus ziehen

Die Kapuzineraffen haben ja genug Platz.ansonsten kann man die Kapuziner und das Gehege der neuen Affenart ja nach vorne vorlegen so wie bei den Löwen und wie es bei den Gorillas geplant ist
(07.04.2015, 00:00)
Jörn Hegner:   die nachfolger fĂŒr die mandrills sind noch nicht bekannt .
(06.04.2015, 15:49)
Lukas Wittsieker:   Im kleineren Teil der ErdmĂ€nnchen-Anlage leben jetzt 3 Weißschwanz Stachelschweine,leider waren sie nur in dem neuen Besucher einsehbaren Haus zusehen spĂ€ter sollen sie noch mit den ErdmĂ€nnchen vergesellschaftet werden
(05.04.2015, 19:58)
Lukas Wittsieker:   Im Wegweiser steht drin das die Mandrills den Zoo verlassen um Platz zu machen fĂŒr eine andere,kleinere Affenart.Vielleicht kommen ja BrĂŒllaffen oder andere Sakiart nach MĂŒnster,weil der Zoo hat die Preise erhöht und es werden stĂ€ndig Tiere abgegeben
(15.03.2015, 19:20)
Jörn Hegner:   ist denn sonst noch eine andere affenart geplant .
(15.03.2015, 18:19)
Lukas Wittsieker:   Die Gelbrustkapuziner haben eigentlich schon viel Platz,wenn man sich mal die große Anlage am Kanal mal anschaut.Ich hoffe dort kommt noch eine andere Affenart hin
(15.03.2015, 18:05)
Jörn Hegner:   der allwetterzoo mĂŒnster gibt nun dieses jahr seine mandrills komplett ab . zwar aus den grund weil die gelbbrustkapuziner mehr platz brauchen . die mandrills kommen nĂ€mlich in den zoo magdeburg . dort war ich gestern und es sagte mir der kai perret .
(15.03.2015, 13:35)
Niko Alf:   Michael Mettler hat nicht ganz unrecht, allerdings ist Artenreduzierung hier vielleicht auch das falsche Wort.
Zum Vergleich mal die Anzahl der Vogelarten in Köln fĂŒr den Zeitraum 2008-2012:
2008: 173
2009: 187
2010: 206
2011: 207
2012: 217
(07.03.2015, 12:15)
Holger Wientjes:   Köln mag die Artenvielfalt im Vogelbereich reduziert haben, dies ist ja ein allgemeiner und auch gerechtfertigter Trend in der Zoowelt, aber der Bestand ist immer noch erstaunlich und sicherlich umfangreicher als in manch einem kleinen Vogelpark. Den Vogelbestand in MĂŒnster wĂŒrde ich trotzdem im Vergleich zu Köln oder vergleichbaren Zoos als vernachlĂ€ssigt bezeichnen.
(07.03.2015, 09:16)
Michael Mettler:   @Julian Overberg: Köln hat z.B. die Artenvielfalt in der Fasanerie und auf den Wasservogelteichen reduziert. Wenn ich mich an den Artikel ĂŒber die Umstrukturierung recht erinnere, werden z.B. bei den Enten oder den Kleinvögeln jetzt weniger Arten, dafĂŒr jeweils mehr Individuen pro Art gehalten als vorher (teilweise sowohl im Schaubereich als auch im Zuchtbereich hinter den Kulissen). Man achtet mehr darauf, keine ĂŒbriggebliebenen Einzelvögel zu halten, die zwar die Artenvielfalt erhöhen, aber zur Arterhaltung eben nichts beitragen können. Wobei ich "Arterhaltung" in diesem Fall nicht nur auf bedrohte Arten beziehe, sondern im einfachsten Fall schon auf den Aufbau einer sich selbst erhaltenden Zoopopulation. Viele Zoos haben in der Vergangenheit lieber den Weg zum VogelhĂ€ndler gewĂ€hlt als selbst zu zĂŒchten, da gibt es auch bei Allerweltsarten noch reichlich Nachholbedarf.

Bunt besetzte Tropenhallen sind schön, aber was nĂŒtzt es, wenn Arten darin z.B. um die selben BrutplĂ€tze konkurrieren? Das bringt nur Unruhe rein, und die ist der Nachzucht nicht förderlich.
(06.03.2015, 20:07)
Holger Wientjes:   @Julian O.: Prima ! Danke fĂŒr die Info !
(06.03.2015, 17:04)
Sacha:   @MM: DafĂŒr sind es in Arnheim mehr und teilweise grössere, plumpere Vögel (Leckerbissen). Und die Zwergottergruppe in Arnheim ist m.W. auch zahlreicher als die in MĂŒnster.
(06.03.2015, 12:14)
BjörnN:   Die Leipziger Riesenotter lassen sich zumindest die GrĂŒnen Leguane regelmĂ€ĂŸig schmecken.
(06.03.2015, 06:11)
Michael Mettler:   @Sacha: Keine Ahnung. Aber in Burgers Bush und in Gondwanaland haben die Vögel eine Menge mehr Auswahlmöglichkeiten, was GewĂ€sser betrifft; das senkt schon mal die statistische Wahrscheinlichkeit, in den Otteranlagen zu landen ;-)
(05.03.2015, 21:46)
Hannes LĂŒke:   Das ist eine Frage die ich mir auch schon gestellt habe
Die Tatsache, dass auch in Burgers Bush einiges ausgestorben ist könnte (gemeinsam mit schlechter Aufzucht) auch auf die Otter zurĂŒck zu fĂŒhren sein
Evtl ist der heutige bestand der an die Gegebenheiten der letzten 25 Jahre angepasste
Andererseits beweist Leipzig mit den riesenottern das die "Wölfe des Amazonas" auch nicht alles killen

(05.03.2015, 18:23)
Sacha:   @MM und Hannes LĂŒke: Wie steht es denn in Arnheim mit dem Beutefang der Zwergotter? Immerhin sind die ja in Burgers Bush auch mit Vögeln (und anderen Tieren) vergesellschaftet.
(05.03.2015, 17:59)
Michael Mettler:   @Holger: Ich meine mich von einem frĂŒheren Besuch her an eine Reihe von Vogelschildern in der Oranghalle erinnern zu können, die von Ulli eingestellte Artenliste kann also durchaus real existiert haben.
(05.03.2015, 15:15)
Hannes LĂŒke:   Zu den Kois in der Tropenhalle:
Ich habe mal gehört Herr adler ist ein großer Freund von Haustierfarbformen. Das soll wohl der Grund fĂŒr die Kois und auch die Wellensittiche sein.
Ansich weiß man ja, dass Otto-N sich im Zoo gerne seinen Bubi oder seinen Goldfisch ansieht aber in der Tropnhalle sind sie tatsĂ€chlich deplaziert

Ich vermisse in der Tropenhalle auch sehr die Spinte. Deren FĂŒtterung war auch ein regelmĂ€ĂŸiges Highlight.
(05.03.2015, 15:08)
Hannes LĂŒke:   Wenn ich mir ansehe wie meine ErdmĂ€nnchen und NasenbĂ€ren Spatzen aus der Luft holen denke ich, dass ne schwere Krontaube oder Ă€hnliches gegen nen Otter keine Chance hat.
(05.03.2015, 15:06)
Holger Wientjes:   @Ulli: Ist die Liste von ZooLex ? Könnte es sein, dass das ÂŽmal der Wunschbestand war ? Ansonsten muss der wirklich ruckzuck dezimiert worden sein.
(05.03.2015, 14:22)
Michael Mettler:   Falls es tatsĂ€chlich an SĂ€uger-Mitbewohnern liegen sollte, dass der Vogelbestand in der Orang-Halle geschrumpft ist, dann wĂŒrde ich nicht nur die Orangs zu den VerdĂ€chtigen zĂ€hlen. Irgendwann will jeder Vogel mal trinken oder baden, da könnten dann auch die Otter "Krokodil gespielt" haben.
(05.03.2015, 14:17)
Hannes LĂŒke:   Die Bartaffen kamen aber erst deutlich spĂ€ter in den Bestand
Vergessen wurde der Geckobestand.
Zumindest Hausgeckos sind ebenfalls in der Halle
(05.03.2015, 13:21)
Ulli:   Erstbesetzung der ZoOrangerie unter http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=216
(05.03.2015, 13:06)
Holger Wientjes:   @Gudrun B.: Den KleinsĂ€ugerbestand finde ich persönlich jetzt gar nicht ÂŽmal so schlecht mit Elefantenspitzmaus, Wieselmeerschweinchen, StachelmĂ€usen und Gundis.

@Michael M.: Den letzten Leoparden nun nach Hamm zu geben wĂ€re theoretisch sicher möglich. Aber was bringt es von seiten des Allwetterzoos zu argumentieren, die Tiere an eine geeignetere Haltung abgeben zu wollen, weil man diese ja anscheinend nicht mehr selbst bieten kann, und sie dann in einen Ă€hnlich grossen KĂ€fig abzugeben, wo das Tier auch nicht besser untergebracht ist ? Hinzu kĂ€me, dass Hamm ja "um die Ecke" liegt und ein Besucher aus MĂŒnster auch ÂŽmal schnell in Hamm ist und sich dann sicherlcih fragt, warum man das Tier dann bei der BegrĂŒndung dann dort untergebracht hat.

Es sind ja nicht nur die weniger gewordenen Vogelarten, die meiner Meinung nach die Tropenhalle unattraktiver machen. Der kleine Teich, der frĂŒher mit Riesenguramis und dann mit Buntbarschen besetzt war beherbergt seit geraumer Zeit Kois, die ich fĂŒr eine Tropenhalle in der zumindest etwas Dschungel-GefĂŒhl aufkommen soll, ziemlich unpassend finde, die Kantschils werden nicht mehr gehalten und Flughunde hĂ€ngen, glaube ich, auch nur noch ein oder zwei in den Ästen.
(05.03.2015, 11:36)
Carsten Horn:   Bei einem Mindestlohn von 8,50 € und einer geschĂ€tzten Arbeitsdauer von 3 Stunden (sicher viel zu niedrig) fĂŒr einen "Schneeschieber" und einer Stunde fĂŒr die "Klofrau" wĂ€re es wirtschaftlich sinnvoller, den Zoo fĂŒr zwei Besucher nicht zu öffnen, g...

Wenn man nur vorher wĂŒĂŸte, wie viele Leute kommen, vernĂŒnftig kalkulieren kann man das wohl nie...
(05.03.2015, 11:20)
Hannes LĂŒke:   Bitte bedenkt bei der "Zahl soviel du willst Aktion":
Es wurde trotz des niedrigen Durschnittseintrittspreises mehr Umsatz gemacht als in den Vorjahren zum normalen Preis!
Da in Zoos bekanntlich der Fixkostenanteil extrem hoch ist und es keinen Unterschied macht ob man fĂŒr 2 oder 2000 Besucher die Wege rĂ€umt, die BesucherrĂ€ume beheizt und die Toiletten reinigt macht vom Grundprinzip keinen Unterschied (gut die Toiletten waren ein blödes Beispiel :-D )
Wenn man sich zusÀtzlich ansieht wie stark frequentiert der Souveniershop und die Imbissbuden waren hat man weitere Einnahmequellen.

Auch sehe ich die Imagepflege in solcher eine Situation als unbezahlbar. Wer im Winter gelockt wurde und sieht wie schön doch so ein Ausflug sein kann kommt im Sommer wieder. auch hört man noch immer, dass viele Leute seit "min 20 Jahren" nicht mehr in MĂŒnster waren und nur den tristen Betonzoo vor Augen haben.

Die soziale Komponente ist natĂŒrlich noch ein Zugewinn!

Letzten Sonntag noch in Rheine gehört:
"Das ist doch eine Frechheit soviel Eintritt zu nehmen wenn man doch im Winter keine Tiere sieht"
Hier sprach eine junge Mutter ĂŒber nicht einmal 10 € Eintritt und ich habe so ziemlich jedes Tier sehen könne inkl WinterschlĂ€fer wie LippenbĂ€r mit Baby und PrĂ€riehunde! Die Assoziation zwischen gutem und schlechtem Wetter und entsprechender Saisonaler Preisunterschiede scheint aber stark verankert zu sein. Ich sehe keine Notwendigkeit in Rheine die Preise anzupassen halte aber "billig" Aktionen fĂŒr Notwendig (Im Naturzoo ist traditionell an Heilig Abend der Eintritt frei)
(05.03.2015, 09:15)
Michael Mettler:   @Ulli: Trotz des niedrigen Durchschnittserlöses werden die Aktionen mit freiwilligem Eintrittspreis unter dem Strich als finanzielle Erfolge verbucht, weil die Menge der zusĂ€tzlich angelockten Besucher letztlich mehr Geld in die Kassen brachte als es der Normalbesuch zu diesen Zeiten (mitten im Winter) getan hĂ€tte - quasi der "Aldi-Effekt". Andererseits spiegelt ein nur geringer freiwillig bezahlter Betrag irgendwo auch wider, welchen Wert ein Teil der Bevölkerung einem Zoobesuch und der Arbeit eines Zoos beimisst (ich wage zu behaupten, dass das in anderen StĂ€dten bei anderen Zoos vermutlich nicht viel besser aussĂ€he)...

@Holger: Erstaunen darĂŒber ist auch genau mein Empfinden. Im Forum kam ja in der Vergangenheit immer mal durch, dass manche Zoofans die Konzepte "Artenschutzzentrum" und "Erlebniszoo" als fast gegenlĂ€ufig betrachten und dabei MĂŒnster und Hannover als Vor- bzw. Sinnbilder dieser Konzepte und damit als Gegenpole sehen. Da erstaunt es dann gleichzeitig, dass Hannover derzeit drei EEPs und zwei ESBs fĂŒhrt bzw. personell bewĂ€ltigen kann. Das jĂŒngste davon (EEP Nordafrikanischer Strauß) wurde in ungefĂ€hr dem Zeitraum hinzugenommen, in dem man sich in MĂŒnster zur Aufgabe des einzigen EEPs entschieden haben muss...

Allgemein: Laut Zoo-HP ist in MĂŒnster jetzt nur noch ein einzelner Leopardenkater vorhanden und wartet auf Unterbringung. Genetisch gesucht dĂŒrfte er wohl nicht sein, sonst hĂ€tte der Zoo ihn noch zu Zeiten eigener EEP-Koordination lĂ€ngst vermittelt haben mĂŒssen. In Hamm ist doch gerade eine Leopardenanlage frei geworden, vielleicht wĂŒrde man den Kater dort als Einstellung aufnehmen, wenn doch die Anlage in MĂŒnster so schlecht und der dortige Haltungsaufwand so groß sein soll? Oder kann er in MĂŒnster noch nĂŒtzlich sein, weil sich mit ihm so schön darstellen lĂ€sst, dass es dem Zoo an Geld mangelt...?

Was Vogelbesatz in Tropenhallen und auch auf FreiflĂ€chen betrifft: Ich denke, wir mĂŒssen uns darin von Gewohntem verabschieden - das gilt nicht nur fĂŒr MĂŒnster und ich gebe gern zu, dass es auch mir nicht ganz leicht fĂ€llt. Aber neuer Maßstab sollte nicht mehr sein "Wie viele Arten könnte man hier zusammen halten", sondern "Wie viele Arten kann man hier so halten, dass ALLE zu natĂŒrlicher Fortpflanzung und Aufzucht kommen können". Das dĂŒrfte nicht mit Dichte und großer Vielfalt zu erreichen sein - man lĂ€sst ja in einer Tropenhalle auch nicht zwanzig verschiedene Arten KrallenĂ€ffchen zusammen laufen. Köln beschreitet in dieser Hinsicht seit einigen Jahren einen interessanten Weg der Vogelhaltung und verzeichnete laut Hauszeitschrift prompt deutlich mehr Zuchterfolge.
(05.03.2015, 09:03)
Gudrun Bardowicks:   Ich finde den Zoo in MĂŒnster auch schön und begrĂŒĂŸe es , dass dort viele gefĂ€hrdete Arten gehalten und gezĂŒchtet werden. Aber es stimmt schon, was viele Forumsteilnehmer hier geschrieben haben: Von der Gestaltung und teilweise auch vom Tierbestand her entspricht er nicht mehr dem Geschmack von ONB, der fĂŒr Zoos mit deutlich höheren Eintrittspreisen wie z.B. Gelsenkirchen, Leipzig oder Hannover, die aber gestaltungsmĂ€ĂŸig und vom Tierbestand her fĂŒr diese Besuchergruppe deutlich "spannender" sind, durchaus bereit sind, die hohen Eintrittspreise zu bezahlen, weil ihnen dort etwas geboten wird, was sie nicht ĂŒberall bekommen. FĂŒr diese Besuchergruppe wĂ€re eine deutlichere Durchstilisierung des Allwetterzoos, ein spannenderer Kinderspielplatz und ein besseres Gastronomieangebot beispielsweise auch in Stilbauten sicherlich schon ein Grund, den Allwetterzoo hĂ€ufiger als bisher zu besuchen.

Die Aufgabe der Leopardenhaltung kann ich immer noch nicht richtig nachvollziehen, wenn auch z.B. die Abgabe der Schimpansen und spĂ€ter auch der Mandrils aus PlatzgrĂŒnden gut nachvollziehbar ist. Der Vogelbestand war frĂŒher in der Tat sehr viel abwechslungsreicher und artenreicher als aktuell. Dort sollte man in den Tropenhallen auf mehr Abwechslung im Vogelbestand setzen. Auch der zu sehende Reptilien- und KleinsĂ€ugerbestand sollte durch neue Arten etwas aufgewertet werden.
(05.03.2015, 00:51)
Holger Wientjes:   @Ulli: Also viele Vögel habe ich im Orang-Haus noch nie gesehen.

@Michael M.: Danke fĂŒr die Info bezĂŒglich der ZuchtbĂŒcher. Es ist zwar nicht zwingend erforderlich, aber irgendwie ĂŒberrascht es mich dann schon, dass ein Zoo dieser Grösse, der im Grunde sehr im Artenschutz engagiert ist, mittlerweile kein internationales Zuchtbuch mehr fĂŒhrt. Hat im Grunde nichts zu bedeuten, bin halt nur erstaunt.
(04.03.2015, 22:51)
Ulli:   4,76 Euro - deprimierend
(04.03.2015, 22:48)
Michael Mettler:   Was mich bei der Leoparden-Abgabe nachdenklich stimmt: MĂŒnster hat schon 2013 die EEP-Koordination und die FĂŒhrung des Internationalen Zuchtbuches fĂŒr den Persischen Leoparden abgegeben (nach Lissabon) und fĂŒhrt nun keinerlei EEP mehr, fĂŒhrte schon vorher kein ESB und jetzt vermutlich auch kein ISB mehr (oder gibt es welche fĂŒr die Schildkröten?).

Nun ist eine EEP-Koordination nicht zwingend daran gebunden, die betreffende Art/Unterart im eigenen Zoo zu halten - siehe Kronberg mit dem Hirscheber-EEP.

Ketzerisch gefragt: Wurden EEP und ISB abgegeben, weil man sich von der Leopardenhaltung verabschieden will, oder gibt man die Leoparden ab, weil man EEP und ISB nicht mehr fĂŒhren will oder kann und die Perser damit auch nicht mehr als MĂŒnsteraner Flaggschiff prĂ€sentiert werden können?

@Ulli & Sacha: Beim Vergleich der Besucherzahlen mĂŒsste berĂŒcksichtigt werden, dass einige Steigerungen der letzten Jahre auch auf die Aktionen "Zahl, so viel du willst" zurĂŒckzufĂŒhren und deshalb nur schwer in Relation damit zu bringen sein dĂŒrften, welche Tierarten vorhanden oder nicht (mehr) vorhanden waren. SchnĂ€ppchenjĂ€ger und finanziell Schwache - laut einem Artikel lag der durchschnittliche erzielte Eintrittspreis bei der Aktion im Winter 2012/13 bei gerade mal € 4,76 pro Nase - hĂ€tten sich die Gelegenheit damals wohl auch ohne Delfine nicht entgehen lassen.
(04.03.2015, 22:19)
Ulli:   Ich meine mich zu erinnern, dass in der Anfangsphase viele Vogelarten im Orang-Haus waren - vielleicht wurden sie ja zum Enrichment fĂŒr die Orangs ...
(04.03.2015, 21:56)
Holger Wientjes:   Wenn dort ja schon Vögel frei herum fliegen, wie Du ja durchaus richtig sagst, ist es doch schon bereits eine Freiflughalle. ;-) Aber Du hast natĂŒrliich recht ! Aufwerten könnte man sie sicherlich. Zu den Pagodenstaren: das scheinen die einzigen Vögel im Tropenhaus zu sein, die sich massenhaft vermehren.
Langfristig könnte man die Halle auch gerne nahezu komplett den Orangs zuschlagen.
(04.03.2015, 19:27)
Holger Wientjes:   Wobei ĂŒberdimensionierte Besucherbereiche auch kein rein MĂŒnsteraner PhĂ€nomen darstellen, wie man fairer Weise sagen muss. Allerdings darf man auch nicht ausser Acht lassen, dass die GebĂ€ude ĂŒber vierzig Jahre alt sind und man seiner Zeit eher darauf Wert gelegt haben mag. Insofern sind die Umbauten in den HĂ€usern schon gelungen. Und dass man mittlerweile den Tieren mehr InnenflĂ€che auf Kosten des Besucherraumes zur VerfĂŒgung stellt, zeigt das Löwenhaus. Auch bei den Nashörnern wurde doch dahingehend umgebaut.

Anlagen ohne Wassergraben sagen mir bei Menschenaffen ebenfalls eher zu. Insgesamt sehe ich die Orang-Anlage, gerade das Aussengehege, als eines der besseren in unseren Zoos an. Sicherlich könnte man aus heutiger Sicht, es ist ja auch schon wieder ein paar Jahre alt, wieder hier und dort etwas nachbessern.
(04.03.2015, 18:18)
Hannes LĂŒke:   Was mir noch einfĂ€llt zum "gelungenen" Orang Utan Haus
Der Bau entspricht vollkommen den anderen TierhÀusern
Man baut einen ĂŒberdimensionalen Besucherbereich und kann durch eine kleine LĂŒcke auf die kleine Anlage (und sogar mit unnötigem Wassergraben) gucken

Das man Platz besser nutzen kann zeigt da klar Dortmund
(04.03.2015, 17:43)
Holger Wientjes:   Die "LĂŒcken" beziehen sich auf den Bestand an Standardarten in MĂŒnster...
(04.03.2015, 16:44)
Holger Wientjes:   Die "LĂŒcken" beziehen sich auf den Bestand an Standardarten in MĂŒnster...
(04.03.2015, 16:44)
Holger Wientjes:   Stimmt, die Gibbon-Insel in der Aa gab bzw. gibt es ja auch noch. Dort habe ich aber nie Tiere gesehen. Bis wann war sie denn (wenn ĂŒberhaupt) besetzt ?

Duisburg hĂ€lt allerdings auch keine GĂŒrtelvaris sondern Schwarzweisse. Die GĂŒrtelvaris in NRW gibÂŽs in Köln. Aber Du hast da völlig recht. Ich persönlich mag auch Kattas sehr gerne, aber zwischendurch mal eine andere Lemurenform macht halt die Abwechslung aus.

Der Allwetterzo war eigentlich immer DER Zoo fĂŒr mich, der so ziemlich die gesamte Palette an "Must-have-Besucherlieblings-Standart-Arten" hielt. Vom Elefanten ĂŒber drei Menschenaffen-Formen, Löwe, Tiger, EisbĂ€r, Giraffe, Nashorn bis hin zu Flamingo, Pinguin und Papagei. FĂŒr "ausgefallenere" Arten musste man halt nach Dortmund oder Duisburg fahren. Mittlerweile gibt es auch dort die ersten LĂŒcken. Ein Vogelzoo war MĂŒnster wohl noch nie. Aber da finde ich den RĂŒckgang noch dramatischer. Da gibt es ja so gut wie gar nichts mehr, was einen Vogelliebhaber vom Hocker reisst. Wenn ich an den frĂŒheren Teichbesatz denke oder das kleine Tropenhaus. Hier wĂŒrde ich mich auch ĂŒber einen interessanteren Besatz freuen.
(04.03.2015, 16:33)
Hannes LĂŒke:   So edukativ wichtig ich die BioCity und das Pferdemuseum auch finde. In einem Zoo, der nach dem Bau die Preise anzog, sind Sie mir trotzdessen etwas fehlbesetzt, insbesondere wenn dann wieder geklagt wird, dass Geld fĂŒr Elefanten, Leoparden und andere fehlt.

Ich habe gerade die Preise Osna und MĂŒnster vergleichen und war erschrocken. MĂŒnster steht Tageskartentechnisch besser dar!
Bei den Jahreskarten stinkt man bekannterweise ab.
Ich hatte fĂŒr OsnabrĂŒck eine Familientageskarte im Hinterkopf aber da scheine ich etwas zu vertauschen

Die Gibbons waren nicht nur auf der jetzigen Varianlage. Es gab auch eine Gibboninsel in der Aa. Diese ist heute noch von der BrĂŒcke am Löwenhaushaus aus zu erkennen.

Warum mich die Kattas und Varis stören weiß ich garnicht so genau. Vielleicht weil der gesamte Tierbestand ziemlich ABC ist, egal ob bedroht oder nicht. ich persönlich mag Varis und Kattas extrem gerne.
Wenn man vielleicht noch ein I-TĂŒpfelchen hĂ€tte wie die Mohrenmakis in Burgers, die GĂŒrtelvaris und Ratten in Duisburg und auch in Rheine plant man mit einer dritten Lemurenart... Es ist einfach das gewissen etwas, was einen schlafenden Riesen von einer Attraktion unterscheidet.

Die Artenauswahl und Anzahl in Gelsenkirchen ist auch nicht der Hammer aber es ist einfach etwas anderes!

Die Zwergflusspferde wurde auch wegen des veraltetem Gehege abgegeben. Angeschafft wurden Sie da die Anlage zu klein fĂŒr Flusspferde war. Da die Anlage aber ursprĂŒnglich fĂŒr Flusspferde geplant war war Sie zu wasserlastig


(04.03.2015, 16:10)
Ulli:   okay ... im Eintrittsduell Pferdemuseum - Delphinarium steht es 1:1 unentschieden (smile)
(04.03.2015, 15:25)
Sacha:   @Ulli:
NatĂŒrlich sind Koalas nicht gerade "Bewegungswunder". Fakt aber ist, dass sie bei ONB hoch im Kurs stehen, er sie also sehen will.
BezĂŒglich der Delfine sehe ich es umgekehrt mit dem Pferdemuseum in MĂŒnster so: Wenn ich extra mehr Eintritt zahlen muss, obwohl ich es nicht sehen will, finde ich dies ebenfalls Ă€rgerlich. Und ich nehme jede Wette an, dass die Mehrzahl der Besucher - vor die Wahl gestellt - lieber Delfine/eine Delfinshow sieht, als Pferde-/und Reitutensilien.
Ich gebe Dir allerdings recht, dass der BesucherrĂŒckgang von 2013 (Abgabe der Delfine) zu 2014 (runde 3 Prozent) zu klein ist, als dass man diesen an den Delfinen bzw. ALLEINE an diesen festmachen kann.
Ja, die "AtmosphĂ€re" in MĂŒnster ist eindeutig besser, da stimme ich Dir zu. DafĂŒr hat man wie gesagt in Duisburg noch etwas mehr Publikumsrenner und/oder RaritĂ€ten zur VerfĂŒgung (z.B. Flussdelfin, Grosser TĂŒmmler, Riesenotter oder Wombat).
Mit Deinen Vergleichen mit Rheine, Dortmund und Gelsenkirchen weiss ich jetzt nicht genau, auf was Du hinaus wolltest.
Nun mag MĂŒnster ein schlafender Riese in der Zoolandschaft sein. Aber in Sachen Innovation bzw. Immersions-Anlagen hinkt dieser Zoo doch zurĂŒck. Das Allwettermodell - so gut die Idee war - hat meines Erachtens ausgedient und war und ist zudem unvollstĂ€ndig (Übergang Elefanten zu den Löwen). Nun muss nicht jeder Zoo ein Geokonzept aufweisen, aber ein Konzept, dass die Besucher in ihren Bann zieht. Und das fehlt mir in MĂŒnster. Er ist attraktiv, weil er viele ABC-Arten zeigt, aber weder in der Gestaltung noch im Tierbesatz eine Ausnahme bildet bzw. als solche von ONB wahrgenommen wird.
(04.03.2015, 14:02)
Holger Wientjes:   Ulli, die Gibbons waren auf der jetzigen Vari-Anlage. Laut ZTL bis ÂŽ96. Die Anlage wurde seinerzeit im wechsel mit den Klammeraffen bewohnt (letztere wĂ€ren ĂŒbrigens eine nette sĂŒdamerikanische Alternative fĂŒr die Mandrills).

Die Zwergflusspferde abzugeben, um den Nashörnern mehr Platz zu bieten, finde ich absolut richtig und nachvollziehbar. Gleiches gilt fĂŒr die Jaguare im Raubtierhaus, die EisbĂ€ren an ihrem alten Platz im Polarium oder die TĂŒmmler in ihrem alten Becken. Aber Platz wĂ€re an anderer Stelle im Zoo (sicherlich nicht fĂŒr ALLE abgegebenen Arten aber doch fĂŒr EINIGE) doch gewesen, um dort neue Anlagen zu errichten. Und an dieser Stelle und in diesem Zusammenhang finde ich das Museum IM Zoo auch völlig deplaziert. ich finde es an sich nicht schlecht, aber ich besuche den Zoo nicht wegen des Museums und kenne auch niemanden,der gezielt deswegen nach MĂŒnster fĂ€hrt. Von daher fĂŒr mich verschenkter Platz.

Die Gesamtanlage des Zoos und sein fĂŒr mich stimmigeres Gesamtbild finde ich ĂŒbrigens deutlich gelungener als das in OsnabrĂŒck. Von daher hoffe ich, dass der zitierte "schlafende Riese", wenn er denn aufwacht, nicht die gleiche Richtung nimmt, die OsnabrĂŒck mit einigen Neuanlagen genommen hat.
(04.03.2015, 13:17)
Ulli:   So ich versuche jetzt einmal, auf all die BeitrĂ€ge zu antworten.

In MĂŒnster gibt es eine Vielzahl bedrohter Arten, vermutlich sogar mehr als in anderen Zoos. MĂŒnster verfĂ€hrt nach der Devise: weniger Arten, dafĂŒr gezielt.

@Holger – mit den Callitrichidae hast du natĂŒrlich recht – sie nehmen aber auch wenig Platz in Anspruch. Problematischer wird die Situation bei großen Huftierarten.
Zum Artenschwund:
Ich kann mich gar nicht an Gibbons in MĂŒnster erinnern, muss aus der FrĂŒhphase des Allwetterzoos stammen.
Der Platz der Zwergflusspferde wurde der zumindest damals blĂŒhenden Zucht der Breitmaulnashörner zugeschlagen.
Die Abgabe der Schimpansen basiert auf den unzureichenden Platz im Innenbereich und kommt 1:1 den Gorillas zugute.
Der Bereich der EisbĂ€ren war zu klein und wurde einer großartigen Orang-Anlage geopfert.
Dass MĂŒnster endlich seine TĂŒmmler los ist, darĂŒber bin ich mehr als glĂŒcklich.
Fazit: Alles richtig gemacht

@ Hannes: Was ist dagegen einzuwenden, wenn es Kattas und Varis in jedem x-beliebigen Zoo gibt – beide Arten sind stark bedroht und publikumsattraktiv – eine Kombination, die auch unter Zootieren eher selten zu finden ist.
Dass man die Schildkröten en detail nicht sieht, ist gar nicht schlimm. DafĂŒr gibt es ja begleitend den tollen Bereich der BioCity.
Auch ich finde GĂŒrteltiere extrem spannende Tiere, vom Platzbedarf her sind sie auch leicht unterzubringen, ggf. als Unterbesatz fĂŒr Tieraten der höheren Bereiche, sprich Krallenaffen, Faultiere, Vögel. Nebenbei auch hier gibt es unter ihnen bedrohte Formen.

@ Lukas
So weit ich weiß, gehen die Mandrills nach Magdeburg. Vermutlich wird eine sĂŒdamerikanische Affenart den Platz besetzen, ob fĂŒr eine neue Art oder fĂŒr mehr Platz fĂŒr die Gelbbrustkapuziner, weiß ich nicht.

MĂŒnster erhĂ€lt jĂ€hrlich 4 Millionen an stĂ€dtischen Mitteln, davon kann OsnabrĂŒck nur trĂ€umen, andererseits Fördermittel Zoo OsnabrĂŒck
2009 - unterirdischer Zoo (1,2 Mio. - davon 0,85 Mio. Fördermittel Bundesumweltstiftung sowie Spende),
2010 - Takamanda (10 Mio. - davon 5 Mio. EU-Mittel und Landesmittel, davon 3,5 Mio. Euro an Fördergeldern aus dem EFRE)
2011 - Kajanaland (2,9 Mio, davon 200.0000 Sparkassenstiftung OsnabrĂŒck),
2013 - Klimahöhlen, finanziert wieder weitgehend durch Spenden bzw. Fördermittel der Bundesumweltstiftung.
2015 – Orang-Haus, 200.000 Euro spenden die Sparkasse OsnabrĂŒck und die Stiftung der Sparkassen im Landkreis OsnabrĂŒck

@Sascha: Ich habe die Koalas in Duisburg gesehen – es war eine riesige EnttĂ€uschung. Ich habe selten langweiligere Tiere gesehen – FellknĂ€uel in Astgabel mit sporadischem Blick in das zweifellos niedliche Gesicht.
Meine Vorbehalte gegen die Walhaltung kennst du. Und wenn ich fĂŒr den Mist wie NĂŒrnberg sogar noch extra mehr Eintritt zahlen muss, obwohl ich sie gar nicht sehen will, finde ich dies sogar Ă€rgerlich.
Wenn man die Besucherzahlen in MĂŒnster der letzten Jahre ansieht, wĂŒrde ich die Besuchersteigernde Wirkung von Delphinen in das Reich der Legenden weisen. Es ist jedenfalls nicht signifikant belegbar.
Und gerade wenn ich Duisburg mit MĂŒnster vergleiche, hat Duisburg einen bedauerlichen Nachteil 
 den weithin hörbaren VerkehrslĂ€rm, den es in MĂŒnster hinsichtlich der Entspannung nicht gibt.

Rheine ist einer meiner absoluten Lieblingszoos, mit MĂŒnster aber nicht direkt vergleichbar und somit auch nur in begrenztem Rahmen in einer wechselseitigen Konkurrenzsituation. Sie ergĂ€nzen sich eher.

Spannender ist das schon ein Vergleich von Dortmund mit Gelsenkirchen untereinander: Dortmund mit dem vermutlich deutlich selteneren Bestand aber in der PrĂ€sentation relativ „hausbacken“ und Gelsenkirchen mit einer auch fĂŒr mich selbst reizvollen PrĂ€sentation und dem weitaus höheren Besucherzuspruch. Nebenbei: Gelsenkirchen hat den kleineren SĂ€ugetierbestand als MĂŒnster 


Ach ja, zur Zuchtkoordination: Die Zoos waren lernfĂ€hig. Kurt Priemel musste damals mit Engelszungen eher Überredungskunst bei seinen Amtskollegen anwenden, um die Wisentzucht zu koordinieren. Und ich bin auch der festen Überzeugung, dass es mit einem schon damals vorhandenen EEP es den berĂŒhmten Beutelwolf noch geben wĂŒrde.
In welchem Rahmen man grundsĂ€tzlich jegliche Zuchtkoordination weiter ausbauen kann, ist wohl eher ein KapazitĂ€tsproblem hinsichtlich des Raumes als auch hinsichtlich personeller KapazitĂ€ten. Ein Ausbau in beiderlei Hinsicht ist absolut wĂŒnschenswert.
GegenwÀrtig muss man eher aufpassen, sich aufgrund der Gegebenheiten nicht zu verzetteln.

Wie ich schon schrieb, finde ich die Abgabe der Nordpersischen Leoparden extrem schade und ebenfalls nicht nachvollziehbar.
Umgekehrt kann ich die Vorbehalte hier gegen das Pferdemuseum nicht teilen. Über die Museumsdidaktik/-PrĂ€sentation kann man hier sicher in manchen Details geteilter Meinung sein, an sich empfinde ich das Museum gegenwĂ€rtig als sehenswert und den Besuch absolut wert. Und es hat auch den so oft betonten Alleinvertretungsanspruch.
Herr Busemann in OsnabrĂŒck macht sich durchaus Sorgen, er hĂ€lt das Potential in MĂŒnster fĂŒr einen wie er sagt „schlafenden Riesen“. Persönlich finde ich den Zoo MĂŒnster schon gegenwĂ€rtig alles andere als „schlafend“.
Die Eintrittspreise in MĂŒnster und OsnabrĂŒck sind faktisch Ă€hnlich – in Hinblick auf Jahreskarten liegt der Vorteil bei OsnabrĂŒck.

So ich glaube, ich habe nichts vergessen.

(04.03.2015, 11:45)
Holger Wientjes:   Hat aber OS nicht vor einigen Jahren EU-Fördermittel in Millionenhöhe erhalten ??
(03.03.2015, 21:39)
Lukas Wittsieker:   MĂŒnster bekommt auch noch 4 Mio von der Stadt und baut weniger wie OsnabrĂŒck die sich nur aus Eintrittspreisen und Sponsoren finanzieren
(03.03.2015, 20:52)
Holger Wientjes:   Also um die AttraktivitĂ€t der Gehege und der Gesamtanlage mache ich mir auch nicht wirklich Sorgen. Denn, @Hannes LĂŒke, ich finde die Gestaltung der Anlagen, vor allem ihre Entwicklung in den letzten Jahren, sehr ansprechend. Sei es aus Besuchersicht oder auch aus Sicht der Tiere. Kaum ein Gehege ist noch in dem Zustand, wie es noch vor zehn, zwanzig Jahren war und was gebaut oder umgebaut wurde hat meiner Meinung nach Hand und Fuss. Gerade die Affen-Anlagen finde ich forbildlich und ich denke schon, dass gerade diese PrĂ€sentation unserer nĂ€chsten Verwandten bei den Besuchern gut ankommt. Nicht umsonst sollen doch Ă€hnliche Anlagen wie die von Dir erwĂ€hnten der Lemuren in benachbarten Zoos entstehen.
Was ich allerdings ebenfalls als durchaus negativ wahrnehme ist der Artenschwund. Goldkatze, Gaur, PAH; das sind so ungefĂ€hr die zoologischen Leckerbissen, dann war es das (etwas ĂŒberspitzt gesagt). Aber auch viele populĂ€re Arten mit denen ONB "etwas anfangen" kann, wie Zwergflusspferd, Schimpanse, Gibbon, TĂŒmmler, EisbĂ€r, Wisent oder demnĂ€chst Leopard haben den Zoo verlassen. Und das aus meiner Sicht nicht immer zwingend, weil es am Platz mangelt und man den vorhandenen Raum fĂŒr die ĂŒbrigen Arten nutzen musste. Gerade am Beispiel der Leoparden liegt es meiner Meinung nach an der mangelnden Initiative Spendengelder etc. zu requirieren. Diesen Schwund in Kombination mit den hohen Eintrittspreisen sehe ich kritisch. Da bekommt man in der Tat in Dortmund beispielsweise deutlich mehr fĂŒr sein Geld.

@Ulli: Ich bin wie Sacha der Ansicht, dass man natĂŒrlich auch fĂŒr die Arten planen sollte, die momentan noch nicht (allzu) gefĂ€hrdet sind. Das kann sich doch wirklich schnell ÂŽmal Ă€ndern. Ausserdem empfĂ€nde ich die Zoolandschaft als deutlich Ă€rmer und langweiliger, wenn, um bei den Callitrichidae zu bleiben, wenn nur noch LisztĂ€ffchen, LöwenĂ€ffchen und Springtamarin gehalten werden wĂŒrden. Und natĂŒrlich darf ich als zoologisch Interessierter AnsprĂŒche an eine entsprechende Facheinrichtung stellen, einen möglichst (!) umfangreichen und breitgefĂ€cherten Tierbestand zu zeigen.
(03.03.2015, 18:42)
Lukas Wittsieker:   Was passiert dann mit der alten Mandrill Anlage???

Im Wegweiser steht wenn die Mandrills den Zoo verlassen haben sollen dort kleinere Affenarten einziehen aber welche?

Vielleicht SĂŒdamerikanische,weil dann hat man ein reines SĂŒdamerika-Haus
(03.03.2015, 18:30)
Hannes LĂŒke:   Mir persönlich ist herzlich egal ob in MĂŒnster der Bestand angepasst wird oder nicht. Ich gehe nicht hin da mich der Zoo sowohl bei Artenauswahl als auch bei Gehegegestaltung langweilt und mir, als preisbewusstem BĂŒrger, klar ist, dass ich im nĂ€heren Umkreis, trotz mehr Benzin, gute Unterhaltung zum kleinen Preis bekomme.

Was den Tierbestand angeht bitte ich zu bedenken, dass die tollen und interessanten sowie seltenen Schildkröten fĂŒr Otto-Normal nicht zu sehen sind obwohl er sie bezahlt. Der Affenbestand ist toll aber Katta und Vari gibts in jedem x-belibigen Zoo und die systematische Anordnung der Affen könnte auch schon vielen Besuchern zu viel sein ("oh nochmal kleine Affen")

Es geht darum, dass der Artenschutzgedanke ein Obolus des Zoowesens ist.
Wenn du schaust wie begeistert die Besucher vor den GĂŒrteltieren stehen zeigt sich, dass ungewöhnliche und nicht oft gesehene Arten deutlich mehr begeistern können als viele seltene aber hĂ€ufig gehaltene Arten.

es geht mir garnicht darum, dass man in MS nicht gute Tiere hat. Man sollte nur nicht vergessen, dass Besucher (nicht nur die Zoobekloppten) einfach immer mehr verlangen fĂŒr Ihr Geld!

Will man das heute erreichen reicht es einfach nicht nachzuziehen sondern man muss auch mal vorlegen!
Wegen meiner muss es auch garnicht der Tierbestand sein. Bessere Gastronomie oder ein spektakulÀrer Spielplatz (wie in Reken) wÀren auch was!
(03.03.2015, 15:14)
Ulli:   bessere Übersichlichkeit
Besucherzahlen MĂŒnster
2014 947.730
2013 976.032
2012 938.360
2011 920.000
2010 971.427
2009 991.555
(03.03.2015, 14:16)
Ulli:   Beucherzahlen MĂŒnster
2014 947.730
2013 976.032
2012 938.360
2011 920.000
2010 971.427
2009 991.555

(03.03.2015, 14:15)
Sacha:   @Ulli: Du hast mich mit Deinem letzten Post in der Tat zum Nachdenken und zur Selbstreflektion angeregt.

Beginnen wir bei den Eintrittspreisen. Ich glaube auch, dass diese im VerhĂ€ltnis zu den meisten anderen Grosszoos in NRW eher im oberen Bereich anzusiedeln sind und damit mit ein Grund fĂŒr Unzufriedenheit bei ONB sein können. Aber mit der Geiz-ist-Geil-MentalitĂ€t hat dies nichts zu tun. Wenn das Angebot/Erlebnis stimmt, zahlt man - siehe Zoom oder Duisburg mit Koalas und Delfinen - auch gerne etwas mehr.
Womit wir beim Bestand des Allwetterzoos angelangt sind. Nun bin ich einer, der sowohl ABC-Arten wie RaritĂ€ten in einem Zoo sehen möchte. Bei ersteren kann man in MĂŒnster wirklich nicht motzen. Nach Letzteren muss ich dagegen schon intensiv suchen. Und die bedrohten asiatischen Schildkröten sind leider nur sehr schlecht zu sehen (zumindest war dies bei meinem letzten Besuch so) und zudem nicht wirklich ein Publikumsrenner.

Arten nach dem IUCN-GefĂ€hrdungsstatus auszuwĂ€hlen, also die am meisten bedrohten Arten zuerst, macht generell Sinn. Allerdings kann und darf dies nicht das einzige Kriterium und vielleicht meist nicht das Wichtigste sein. Motto: ErdmĂ€nnchen, SĂŒdamerikanischer NasenbĂ€r und Kalifornischer Seelöwe sorgen dafĂŒr, dass Geld fĂŒr die Erhaltungszucht von Kagu, Balistar und Somali-Wildesel vorhanden ist.
Der Verzicht auf die Haltung von Arten kann mehrere GrĂŒnde haben. Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, dass es sich einige Zooverantwortliche damit etwas gar leicht machen. Statt (mĂŒhsam) Geld fĂŒr neue Anlagen zu sammeln oder sich den Anfeindungen von Tierrechtlern zu stellen, wird die Art XY einfach abgegeben. So kann ich es beispielsweise im Fall von MĂŒnster (ebenfalls) ĂŒberhaupt nicht nachvollziehen, dass man die Haltung der Nordpersischen Leoparden beenden will. Platz fĂŒr ein Gehege mĂŒsste in MĂŒnster vorhanden sein, sogar ohne dafĂŒr eine andere Art abzugeben. Und da diese UA winterhart ist, dĂŒrften auch die Kosten fĂŒr ein neues Gehege nicht exorbitant sein. Zudem wĂ€ren bzw. sind (noch) die nĂ€chsten Halter von Nordpers. Leoparden doch ein gutes StĂŒck von MĂŒnster entfernt, womit man fĂŒr die umliegende Region ein Alleinstellungsmerkmal hat/hĂ€tte.

Du schreibst, man soll nicht damit kommen, dass sich die GefĂ€hrdungssituation fĂŒr jede Art schlagartig Ă€ndern kann. Darauf entgegne ich: Warum nicht? Gerade bei afrikanischen Arten ist dies wegen der politisch mehr als instabilen Lage auf dem Kontinent sogar nötig. HĂ€tten sich die Zoos frĂŒher intensiver um einige damals noch nicht (so) gefĂ€hrdete Arten eingesetzt und die Zuchten besser koordiniert bzw. sich ĂŒberhaupt um Zucht bemĂŒht (diverse Ducker-, Meerkatzen- und Stummelaffenarten, Hunters-Leierantilope etc.), hĂ€tte man zumindest ein Reservoir, auf das man zurĂŒckgreifen kann. Von den Erfahrungswerten, die man mit weniger bedrohten Arten sammelt und dann fĂŒr hochbedrohte, verwandten Arten nĂŒtzen kann, ganz zu schweigen.

Kurz: Ich halte MĂŒnster generell ebenfalls fĂŒr einen attraktiven Zoo, aber um mit der Konkurrenz mitzuhalten, bracht es m.E. mehr Anstrengungen und Visionen (Dazu eine Frage: Inwieweit hat sich das Besucheraufkommen seit der Schliessung des Delfinariums verringert/verĂ€ndert)?
(03.03.2015, 12:47)
Ulli:   Das Problem sind wohl eher die Eintrittspreise als der Tierbestand. Das bildet wohl eher den Hintergrund einer möglicherweise Unzufriedenheit. Da kommt einerseits natĂŒrlich und in absolut erster Linie die oft angespannte finanzielle Lage vieler Familien zum Tragen, andererseits aber auch bei dem ein oder anderen die SchnĂ€ppchen- und Geiz ist Geil-MentalitĂ€t (nicht bei den Familien ! ) zum Tragen.

Wie schon gesagt wurde, es gibt den Bestand fĂŒr Otto-Normalbesucher – ist daran etwas falsch, wenn man sich gleichzeitig intensiv innerhalb der Zoogrenzen mit dem IZS um die Schildkrötenerhaltung kĂŒmmert und eine betrĂ€chtliche Zahl an Arten mit einem hohem IUCN-GefĂ€hrdungsstatus Status wie z.B. im Affenbereich Flachlandgorilla, Borneo-Orang-Utan, Rotscheitelmangabe, Gelbbrustkapuziner, Goldgelbes LöwenĂ€ffchen, Goldkopf-LöwenĂ€ffchen, Springtamarin, Katta, Schwarzweißer Vari sowie gegenwĂ€rtig noch Mandrills hĂ€lt. Und bei den Mandrills wie auch bei den schon abgegebenen Schimpansen ist es eine kluge und weitsichtige Entscheidung, auf eine Art zu verzichten, wenn man die Haltungsvoraussetzungen nicht in allen Belangen erfĂŒllen kann.

Im Forum habe ich manchmal den Eindruck, dass ein Zoo oft nur etwas taugt, wenn er viele Tierarten egal nach welchem IUCN-GefĂ€hrdungsstatus hĂ€lt, die es nur sehr selten in europĂ€ischen Zoos zu sehen gibt. Schon sehr oft habe ich hier die VerzĂŒckung gesehen, wenn es neue Halter fĂŒr irgendwelche Arten wie exemplarisch SilberĂ€ffchen oder Streifengnu, oder erst jĂŒngst die AnkĂŒndigung von Fisher und Graufuchs fĂŒr die geplante Nordamerikalandschaft in OsnabrĂŒck gibt – beim anschließenden Blick in www.zootierliste.de fĂ€llt auf, dass fast alle dieser so euphorisch begrĂŒĂŸten Arten laut IUCN den Status LC (= nicht gefĂ€hrdet) genießen. Umgekehrt wird sich hier permanent ĂŒber die vielen Halter von z.B. LisztĂ€ffchen mit dem IUCN-Status CR (= vom Aussterben bedroht), Schwarz-Weißer und Roter Vari mit dem IUCN-Status CR (= vom Aussterben bedroht) aufgeregt. Vielleicht hilft auch hier manchmal etwas Selbstreflektion innerhalb des Forums.
Ein Zoo hat Artenschutz zu betreiben. Und jetzt bitte nicht kommen, mit die Situation kann sich fĂŒr jede Art schlagartig Ă€ndern wie jĂŒngst bei den Giraffen in Tansania.

FĂŒr mich bleibt MĂŒnster ein mustergĂŒltiger und sehr attraktiver Zoo leider mit zweifellos hohen Eintrittspreisen.

(03.03.2015, 11:30)
Hannes LĂŒke:   Rasputin ist ein großer Publikumsliebling in MĂŒnster, das darf man nicht außer acht lassen.
So langsam habe ich das GefĂŒhl Herr Dr Adler will seinem nachfolger keine Schulden hinterlassen. Man plant nur kleine Projekte und blickt nicht weit in die Zukunft. das könnte MS wirklich in eine Sackgasse fĂŒhren. NatĂŒrlich hat man in MS einen netten Tierbestand aber er ist wirklich nur nett. Ich kenne viele Familien die nicht mehr nach MS fahren weil der wirklich hohe Eintrittspreis, ohne nenneswerte rabatte, ihnen einfach nicht genug bietet. Alles was Otto-Normal erwartet bekommt er in MS und nicht mehr! Zudem kĂ€mpft man in MS noch immer mit dem Betonzoo-Ruf.
Wir haben hier Gelsenkirchen, OsnabrĂŒck, Dortmund, Rheine, Hamm und Nordhorn vor der TĂŒr.

Die KĂ€nguruanlage riecht fĂŒr mich ganz danach mit einfach mitteln nachziehen zu wollen (Rheine, Nordhorn, Hamm und bald Dortmund haben begehbare KĂ€nguranlagen, was ja keine Schande ist. Trotzdem hoffe ich bald auf eine neue Direktion die sich neuen Mammutprojekten annehmen kann.

(03.03.2015, 09:20)
BjörnN:   @Carsten
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man diese Option nicht bereits ausgelotet hat.

Welche einigermaßen wissenschaftlich gefĂŒhrte Zoo ist schon in der Lage, ein nicht zuchtfĂ€higes Hybrid-Paar aufzunehmen?

Sowohl RASPUTIN als auch sein Weibchen können gut und gerne noch einige Jahre leben.
(03.03.2015, 08:41)
Carsten Horn:   Man hĂ€tte ggf. fĂŒr die Leoparden auch mit kleinem Geld fĂŒr Umbauten (Übernetzung, etc) die Tigeranlage nutzen können, wenn man sich stattdessen von den Tigerbastarden getrennt hĂ€tte...
(03.03.2015, 01:05)
Ulli:   Nachsatz Auch bei Hagenbeck und im Zoo Köln gibt es kaum mehr SĂ€ugetierarten als im Zoo MĂŒnster, ohne dass man diesen beiden Zoos die hohe internationale Bedeutung - dies gilt auch fĂŒr MĂŒnster selbst - absprechen wĂŒrde oder etwas exorbitant vermissen wĂŒrde.
(02.03.2015, 21:43)
Ulli:   Um die AttraktivitĂ€t des Zoo MĂŒnster mache ich mir absolut keine Sorgen.

Durch die Reduzierung der Artenzahl und die damit verbundene VergrĂ¶ĂŸerung der Anlagen ist er fĂŒr mich naturnĂ€her und damit eher reizvoller geworden. Viele der verbliebenen Arten sind gezielt nach Erhaltungszucht-Kriterien ausgewĂ€hlt worden.

Speziell der Affenbereich ist immer sehenswert und sucht seinesgleichen.

Mag sein, dass ich mit der Meinung alleinstehe:
Abgesehen von dem mir nicht nachvollziebbaren Verzicht auf die Persischen Leoparden und der plausibel von Tom geschilderten Problematik bei der neuen KĂ€nguru-Anlage hat der Zoo MĂŒnster fĂŒr mich alles richtig gemacht.
(02.03.2015, 21:39)
Holger Wientjes:   Ist die Vari-Gruppe nicht eingeschlechtlich ?
(02.03.2015, 21:19)
Tom Schröder:   - Die Mandschurenkraniche bekommen kein Netz, sondern die gleiche Drahtabspannung wie beim Absperrgehege. WĂŒrde mich wundern, wenn da noch ein Netz drĂŒbergelegt wĂŒrde.
- Das Haus fĂŒr die Stachelschweine wirkt auf mich extrem klein!!!
- Die Muntjaks sind noch nicht ausgeschildert und nicht zu sehen, obwohl die Anlage fertig zu sein scheint.
- Lucas Wittsieker: "...scheint ne schöne Anlage zu werden..."
MIR scheint, dass das Augenmerk auch auf "schön" gelegt wird und nicht so sehr auf das Wohl der Tiere... Mir stĂ¶ĂŸt sehr auf, dass der absolute Lieblingsplatz der Tiere, direkt am Tropenhaus (somit profitierte bisher wenigstens jemand von der mangelhaften Isolierung des Hauses *gg), mit Bambus abgepflanzt und dann mit einem Zaun geschĂŒtzt wurde. Finde ich extrem schade fĂŒr die Tiere. Außerdem hatte ich gehofft, dass der durch das Gehege fĂŒhrende Weg auf den Weg an den beiden Teichen gefĂŒhrt wĂŒrde und somit dieses eigentlich ganz nette GelĂ€nde etwas stĂ€rker in die BesucherInnen-Aufmerksamkeit rĂŒcken wĂŒrde. Nun beginnt er an der Kookaburra-Voliere und endet am Tropenhaus - also wie bisher, nur in schön und geschwungen. Das Gehege wird somit in Zukunft direkt von der Kea-Voliere begrenzt, also ein Zugewinn an Raum wenigstens auf dieser Seite.
- Der Sohn der Orang Utan Dame "Mandi" hat einen Namen; "Mr Miyagi"... Man sollte in MĂŒnster den Brauch, dass PatInnen den Namen aussuchen dĂŒrfen, unbedingt ĂŒberdenken!!!
- Bei den Schwarz-Weißen Varis war mehr Aktion (und Zwist?) als normalerweise und es schien mir mindestens ein Tier mehr zu sein - endlich VerjĂŒngung fĂŒr die alte Truppe und vielleicht doch bald mal wieder Nachwuchs?
- Ein Jungtier bei den Guerezas von Anfang Februar, ein Jungtier bei den Wasserböcken
- Die Gruppe der LöwenÀffchen ist mit nun sieben Tieren sehr nett! Gerade die Jungtiere kann man oft in Interaktionen mit den ZwergseidenÀffchen beobachten, Grooming, gemeinsames Fressen von Gummi Arabicum, etc. - sehr schön!!!
- Die Leoparden werden aus KostengrĂŒnden abgeschafft, nicht aus PlatzgrĂŒnden. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in die Langeweile; meiner Meinung nach muss der Allwetterzoo extrem aufpassen, dass er weiterhin attraktiv bleibt!!!
(02.03.2015, 19:39)
Ulli:   sehr schade - eine der wichtigsten und Ă€ltesten Traditions-Tierarten im Zoo MĂŒnster
(02.03.2015, 18:11)
Holger Wientjes:   Ach Platz wĂ€re im Zoo eigentlich genug... ;-)
(02.03.2015, 17:50)
Jörn Hegner:   werden aus platzgrĂŒnden die nordpersischen leoparden abgeschafft .
(02.03.2015, 16:54)
Hannes LĂŒke:   Die Kraniche hatten doch immer ein mit DrĂ€hten ĂŒberspanntes Absperrgehege. Ich Vermute die Tiere sollen nicht gestutzt werden was ich fĂŒr sehr fortschrittlich halte
(02.03.2015, 09:05)
Lukas Wittsieker:   Neues aus MĂŒnster:
-Beim Bau der KÀngeruh Anlage geht es gut vorran,scheint ne schöne Anlage zu werden
-Das Haus fĂŒr die Stachelschweine wurde angefangen zu bauen
-Anlage der Mandschurenkraniche wird mit einem Netz umspannt und warum???
(01.03.2015, 20:20)
Lukas Wittsieker:   Was soll sich neben den Umbau der Gorilla-Anlage sich sonst noch verĂ€ndern???
(04.02.2015, 15:25)
Lukas Wittsieker:   Neues aus MĂŒnster:
Die KĂ€ngeruh-Anlage wird zurzeit erneuert und erweitert und wird spĂ€ter fĂŒr die Besucher zugĂ€nglich sein.
Über der Mandschurenkranich-Anlage wird bald ein Netz gespannt sein
.Zischen Zookanal und Orang-Anlage wurde ein Gehege errichtet wo noch nix drin ist
(03.02.2015, 19:25)
Lukas Wittsieker:   Zwischen Zookanal und Orang Utan Gehege wird derzeit ein neues Gehege gebaut weiß jemand was dort einziehen soll???
(15.11.2014, 18:13)
Holger Wientjes:   Nicht schön, aber man sollte auch nicht vergessen, dass Magdeburg unter Perret eine sehr erfreuliche Entwicklung durchgemacht hat !
(07.11.2014, 08:45)
th.oma.s:   Na ja wenn die Aussagen im von Sven P. Peter eingestellten Link stimmen, dann ist Herr Perret in meinen Augen gerade kein guter Zoodirektor. Und Pikiertheit wĂŒrde ich das auch nicht nennen sondern vorsĂ€tzlich zerstörtes Vetrauens-verhĂ€ltnis.
(06.11.2014, 20:03)
Ulli:   schade - und fĂŒr diese Pikiertheit aus Magdeburg habe ich nur begrenztes VerstĂ€ndnis. Sie sollen doch froh sein ĂŒber so einen tollen Direktor.
(06.11.2014, 17:33)
Sven P. Peter:   *deutschen
(06.11.2014, 17:02)
Sven P. Peter:   Ulli, der Zoo Magdeburg freut sich aber gar nicht und Perret, einer der besten deuten Zoodirektoren ist bald arbeitslos...

http://www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/1369464_Perret-faellt-in-Muenster-durch-und-steht-vor-dem-Nichts.html
(06.11.2014, 17:01)
Hannes LĂŒke:   Wer will schon einen GeschĂ€ftsfĂŒhrer der hinter seinen Entscheidungen steht :-D
(06.11.2014, 10:08)
Ulli:   Laut WestfĂ€lischer Nachrichten vom 06.11.2014 wird Kai Perret doch nicht Nachfolger in MĂŒnster.

Im Stadtrat erhielt er beim Patt von 36:36 Stimmen keine Mehrheit.

Der Grund ist wohl die Tiger-Tötung in Magdeburg 2008.

Die Stadt MĂŒnster macht einen Fehler. Der Zoo Magdeburg kann sich freuen.
(06.11.2014, 09:23)
Ulli:   Laut WestfĂ€lischer Nachrichten vom 06.11.2014 wird Kai Perret doch nicht Nachfolger in MĂŒnster.

Im Stadtrat erhielt er beim Patt von 36:36 Stimmen keine Mehrheit.

Der Grund ist wohl die Tiger-Tötung in Magdeburg 2008.

Die Stadt MĂŒnster macht einen Fehler. Der Zoo Magdeburg kann sich freuen.
(06.11.2014, 09:23)
Hannes LĂŒke:   Na super, dann wird das wohl doch nix mit der Aufwertung des Tierbestandes

http://www.wn.de/Muenster/1779767-Suche-nach-neuem-Zoo-Direktor-in-Muenster-Perret-hat-keine-Mehrheit-im-Stadtrat
(06.11.2014, 09:20)
Lukas Wittsieker:   Ja die Trennwand ist dort noch
(30.10.2014, 19:53)
Holger Wientjes:   Ich weiss nicht, wieviel höher das Budget in MĂŒnster verglichen mit Magdeburg ist. Aber leigt es wirklich (nur) daran, dass der Wechsel erfolgt ? Ich finde Magdeburg hat in letzter Zeit mindestens genau soviel aus dem Boden gestampft und hat es weiterhin vor. In MĂŒnster ist ja schon ein neuer LeopardenkĂ€fig eine anscheinend unlösbare Aufgabe.
(30.10.2014, 19:51)
Ulli:   Ist eigentlich noch die Trennwand zwischen frĂŒherer Schimpansen-Außenanlage und der Gorilla-Außenanlage vorhanden ?
(30.10.2014, 16:07)
Ulli:   Kai Perret soll neuer Zoodirektor in MĂŒnster werden.

Ich denke eine gute Wahl - er hat eine gute Hand in der Gestaltung des Magdeburger Zoos bewiesen und kennt den Zoo aus seiner frĂŒheren TĂ€tigkeit.

Er wird die gute Arbeit von Jörg Adler fortsetzen.

Mit einem grundsĂ€tzlich grĂ¶ĂŸeren Budget in MĂŒnster im Vergleich zu Magdeburg hat Herr Perret in MĂŒnster auch noch ganz andere Entfaltungsmöglichkeiten.

MĂŒnster ist so etwas wie ein schlafender Riese und das könnte den einen oder anderen Nachbarzoo durchaus beunruhigen.
(30.10.2014, 16:05)
Michael Mettler:   @Sven: Nein, ich denke mir die Vögel weg, einen Großteil des massiven Zauns mit Kletterpflanzen bewachsen (die dann auch ein feinmaschigeres Zusatzgitter verbergen wĂŒrden) und einen grĂ¶ĂŸeren verglasten Besuchereinblick von der "Betonseite" her (oder sogar einen Tunnel von dort her nach außen, ĂŒber dem sich dann die Trennung zwischen Kater- und Katzenabteil befinden könnte). Dann hĂ€tte man ein Ă€hnliches Grundkonzept wie in Emmen.

Wo sich die Katzen dann am liebsten hinlegen, lĂ€sst sich ja durch die Gehegestruktur ein wenig provozieren, damit der Besucher eben mehr als nur ein Ohr zu sehen bekommt. WĂŒrde man schließlich bei einem kompletten Anlagenneubau fĂŒr Leoparden in MĂŒnster auch versuchen, oder?
(10.10.2014, 22:07)
Sven P. Peter:   Ok, Michael, nun denk dir die Vögel weg, hinter den Busch einen Leoparden von dem man nur das Ohr sieht und einen noch grĂ¶ĂŸeren Abstand zu dem massiven Zaun der leider gigantische Maschen hat, wo ein ganzer Arm vom Leoparden durchpasst ;)
(10.10.2014, 21:13)
Michael Mettler:   @Sven: Attraktiv...? Das Foto ist zwar schon von 2009, aber ist die Voliere seitdem schöner geworden? Habe ich zumindest vom letztjĂ€hrigen Besuch nicht anders in Erinnerung.
(10.10.2014, 19:12)
Sven P. Peter:   Jedoch eignet sich die Voliere am meisten fĂŒr Greifvögel. Und die sind dazu passend auch schon drin. Die Leoparden wĂŒrden dort regelrecht untergehen, wĂ€hrend man aktuell eine attraktive Großvoliere hat.
(10.10.2014, 16:41)
Michael Mettler:   Ist eigentlich jemals in Betracht gezogen worden, die Greifvogelvoliere fĂŒr die Leoparden umzubauen? Zwar wĂŒrde das immer noch einige Investitionen bedeuten (z.B. den Bau von InnenkĂ€figen - die ja nicht zwingend einsehbar sein mĂŒssten - und die Verkleidung der nackten BetonrĂŒckwand), aber als Grundlage wĂ€re die Voliere doch gar nicht schlecht...?
(10.10.2014, 15:53)
Holger Wientjes:   Ach ja, auch das Pferdemuseum halte ich auf dem ZoogelĂ€nde fĂŒr Platzverschwendung. Dort hĂ€tte ich gerne weiterhin beispielsweise die GebirgswiederkĂ€uer gesehen.
(10.10.2014, 15:16)
Holger Wientjes:   Ja, das liebe Geld fehlt halt oft. Aber was ich halt schade und nicht nachvollziehbar finde, ist, dass man ja nicht mal den Versuch einer Spendensammlung fĂŒr die Leoparden unternommen hat.
Auch sind es nicht zwingend die großen Arten die ich vermisse. Wenn ich mir den Wasservogelbestand anschaue oder auch die Artenzahl im Tropenhaus, dann denk ich wehmĂŒtig an "alte" Zeiten zurĂŒck, die eigentlich noch gar nicht so lange her sind. Die Kantschile sind ein weiteres Beispiel bei dem es sicher nicht um den Platz ging.
(10.10.2014, 15:14)
Hannes LĂŒke:   Ulli, da gebe ich dir recht. Was in MĂŒnster entsteht ist (mit Ausnahme des Pferdemuseums) hervorragend. Das es jedoch auch anders geht zeigt ja dein Steckenpferd OsnabrĂŒck am besten.
Besonders zwiegespalten bin ich bei der Elefantenanlage. Die alte Elefantenanlage war unfassbar langweilig, die neue herausragend gestaltet. DafĂŒr immernoch nicht besonders groß, wer weiß wie lange die den persönlich gesetzten Standards standhĂ€lt (siehe den Druck nach dem Bau der Kölner Anlage). Da hĂ€tte man sich schon eine Übernahme der Delfine gewĂŒnscht oder eine Erweiterung der (wo wir bei "Traditionen" sind) Nashornhaltung. Mal ganz neue Wege gehen und die Elfanten abschaffen und stattdessen auf deren alter FlĂ€che fĂŒr Nashörner und Schimpansen erweitern (wobei mir das Semi-Systematische Konzept gefĂ€llt).

Wir werden sehen was eine neue Direktion bringt. Wenn die Löwenanlage endlich erweitert (GrĂ€ben auffĂŒllen?) wird sind die alten Jaguaranlagen evtl wieder frei und erweiterbar fĂŒr vielleicht wieder Jaguare oder Leoparden.

So schön ich die mit Kunstwerken verzeirten Wiesen gegenĂŒber Raubvögeln, Tropenhaus und Tigern auch finde, ein Gang ĂŒber den Besucherweg mit anschließender Leopardenvoliere wĂ€re einmalig (?) in Deutschland...
(10.10.2014, 14:59)
Ulli:   Mir gefĂ€llt der Allwetterzoo ausgesprochen gut, er ist im Laufe der Jahre wunderbar zugewachsen. Die meisten Tiergehege sind großzĂŒgig.

Speziell der Affenbereich ist in meinen Augen vorbildlich.

Was die Abgaben anbetrifft. Bis auf die in Überlegung befindliche Abgabe der Persischen Leoparden waren die Abgaben nachvollziehbar. Bei den Persischen Leoparden habe ich auch nur deshalb ein trauerndes Auge, weil es eine der Traditionsarten in MĂŒnster ist und man lange das Zuchtbuch gefĂŒhrt hat.
(10.10.2014, 13:17)
Ulli:   Die Schimpansen wurden abgegeben, weil die neuen Mindestanforderungen vom Mai 2014 im Innenbereich nicht mehr erfĂŒllt werden. Durch die Abgabe sind die Auflagen fĂŒr die Gorillas erfĂŒllt oder leicht zu ergĂ€nzen.
Die Außenanlage hat auf michimmer schon so gewirkt, dass man durch die Herausnahme der Holz-Querwand eine in sich geschlossene Menschenaffen-Außenanlage, hier fĂŒr Gorillas, schaffen kann.
Ich fand die Abgabe der Schimpansen im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten sinnvoll und vernĂŒnftig.

(10.10.2014, 13:05)
Holger Wientjes:   @Hannes LĂŒke: Ja, die Artenzahl hat in den letzten Jahren ganz schön gelitten (und wird ja weiter leiden). Stellenweise auf jeden Fall nachvollziehbar, da fĂŒr andere Arten mehr Platz geschaffen wurde. Manchmal aber auch leider nicht zu verstehen.

Sollten die Varis nicht abgegeben werden, um wiederum ursprĂŒnglich fĂŒr die Schimpansen Platz zu schaffen ? Das hĂ€tte sich ja jetzt erledigt.
(10.10.2014, 11:47)
Michael Mettler:   Die Mandrills den Schimpansen nach Magdeburg folgen (siehe weiter unten im Thread).
(10.10.2014, 09:34)
Hannes LĂŒke:   WĂŒrde zu MĂŒnster passen.
Mit jeder Abgabe wird der Park schöner aber leider nicht besser.
Die Mandrills auf die Schimpansenaußenanlage und gut ist! Das wĂ€re ein Lösung...
(10.10.2014, 09:27)
Lukas Wittsieker:   Ich habe gehört das die Mandrills abgeben werden stimmt das???
(10.10.2014, 00:38)
Lukas Wittsieker:   Weiß jemand was in den nĂ€chsten Monaten oder Jahren neben den Menschenaffenhaus noch umgebaut werden soll?
Weil in diesem Jahr wurde nix neu gemacht obwohl der Zoo locker 3 Mio von der Stadt bekommt.Man kann auch mit kleinen Geld gute Sachen ungestalten oder bauen wie es in OsnabrĂŒck zB der Fall ist
(04.10.2014, 12:05)
Holger Wientjes:   Super ! Vielen Dank @ Michael !
(25.05.2014, 13:37)
Holger Wientjes:   Super ! Vielen Dank @ Michael !
(25.05.2014, 13:36)
Michael Mettler:   Stöbern schafft Klarheit: Die Ausgabe 2/1984 der ZOO-NACHRICHTEN enthĂ€lt einen auch zoologisch sehr ausfĂŒhrlichen RĂŒckblick auf die ersten zehn Jahre Allwetterzoo, den man durchaus als Chronik bezeichnen kann (fĂŒr Interessierte sehr zu empfehlen!). Danach stellte sich die Ausgangssituation bei Eröffnung des Allwetterzoos 1974 so dar: In den beiden Gehegen am Eingang lebten Damhirsche (aus dem alten Zoo ĂŒbernommen) und Rothirsche (wer davon wo, wird nicht angegeben). Das (gemĂ€ĂŸ Rundgang) erste der beiden Waldgehege teilten sich vorlĂ€ufig ein Paar Felsengebirgswapitis und ein mĂ€nnlicher Davidshirsch, das zweite Waldgehege Axishirsche und Hirschziegenantilopen. Bereits 1975 verließen die Damhirsche aus PlatzgrĂŒnden den Zoo, denn der Davidshirsch bekam weibliche Gesellschaft und die Wapitis zogen an den Eingang um, um dort beide Edelhirschformen nebeneinander zeigen zu können. Das fĂŒhrte allerdings dazu, dass sich die beiden Bullen am Trennzaun bekĂ€mpften und diesen beschĂ€digten, deshalb wurden die Rothirsche 1977 abgegeben und der Trennzaun durch ein Hochzeitsgatter ersetzt, so dass die Wapitis fortan beide Anlagen nutzen konnten. Im Winter 1980/81 kamen die beiden WĂŒstenantilopenarten in den Bestand, dafĂŒr wurden 1981 die Axishirsche abgegeben, um die Wapitis dorthin umsiedeln zu können. Die HZA scheinen im gleichen Jahr schlichtweg ausgestorben zu sein, denn ich habe keinen Abgabevermerk gefunden; 1980 gab es laut JB noch Nachwuchs und 1981 tauchen zwei weibliche Verluste darin als letztmalige ErwĂ€hnung der Art auf.

1983 kamen erneut Damhirsche in den Bestand, die wurden dann in einem von der Western-Eisenbahn durchfahrbaren Waldgehege untergebracht. Die dortige Weiterentwicklung habe ich jetzt aber nicht weiter verfolgt, es ging ja nur um die ursprĂŒnglichen Hirschgehege.
(24.05.2014, 16:46)
Michael Mettler:   @Holger: Habe ihn schon angemailt.

Im Jahresbericht las es sich so, als habe man quer durch die vorher ungeteilte Anlage einen Trennzaun mit Durchschlupföffnungen fĂŒr die HirschkĂŒhe gezogen.
(24.05.2014, 13:39)
Holger Wientjes:   Der Eichenwald in diesem Zooteil existierete bei Eröffnung wohl schon in seiner jetzigen Grösse.
Ich habe keine Erinnerung mehr daran, wie die Wapitianlage im Wald unterteilt worden sein könnte. Oder meinst Du ein kleines an den Stall angrenzendes Absperrgehege ?
Ja, vielleicht kann Klaus oder jemand anderes weiterhelfen !
(24.05.2014, 12:14)
Michael Mettler:   Auf den ZooplĂ€nen sehen alle vier Hirschanlagen ziemlich gleich groß aus, und das letzte Wapitigehege mĂŒsste immerhin vorher fĂŒr sogar zwei Arten zusammen (Axis/HZA) groß genug gewesen sein, wenn diese Version zutrĂ€fe. Die zuletzt bewohnte "Waldanlage" (falls die BĂ€ume damals ĂŒberhaupt schon so groß waren, der Zoo war doch nicht lange zuvor auf der "platten Wiese" entstanden) wurde wie gesagt extra fĂŒr die Wapitis geteilt, so dass sich der schauattraktivere Hirsch zur Brunstzeit nur im vorderen, publikumsnahen Teil aufhalten konnte.

Ringtauschmaßnahmen gab es im Allwetterzoo offenbar öfter (u.a. auch mit Bongo/Addax/SĂ€belantilope laut JB), wĂŒrde also durchaus ins Bild passen.

Vielleicht sollten wir mal unseren Forumgastgeber fragen, ob er als "Ureinwohner" sich an die Rot- und Damhirsche erinnern kann ;-)
(24.05.2014, 11:45)
Holger Wientjes:   Beide Varianten sind durchaus möglich. Die heimischen Arten ursprĂŒnglich hinten im Wald unterzubringen hĂ€tte auf der Hand gelegen. Aber dann hĂ€tte man die Wapitis doch direkt in die dort frei gewordenen beiden Anlagen stecken können und nicht erst noch einen Ringtausch mit Milus und Axis vom Eingang in den Wald vornehmen brauchen. Also doch eher wahrscheinlich, dass Rot-und Damhirsch am Eingang standen ?!
Eine weitere Frage wÀre auch, warum man den Wapitis zunÀchst eine grosse Doppelanlage gegönnt hat und sie dann spÀter doch in die recht kleine Waldanlage umgesetzt hat. Dort waren die Separierungsmöglichkeiten ja sicher noch schlechter und ich meine, besagte Anlage wÀre sogar die kleinste von den vier hier besprochenen gewesen.
Ob wir es je erfahren werden... ?? ;-)
(24.05.2014, 11:34)
Michael Mettler:   @Holger: Nein, wird leider nirgends erwĂ€hnt, die Jahresberichte setzen dafĂŒr auch zu spĂ€t ein. Dam- und Rothirsch werden in den ZoofĂŒhrern letztmalig 1976 erwĂ€hnt, ab 1978 sind stattdessen die Wapitis drin. Da liegt natĂŒrlich der Verdacht nahe, dass die beiden vorigen Arten am Eingang standen und ihre Gehege rĂ€umen mussten, um den erheblich grĂ¶ĂŸeren Felsengebirgs-Wapitis eine Doppelanlage geben zu können. Wahrscheinlich, damit die HirschkĂŒhe in der Brunftzeit eine RĂŒckzugsmöglichkeit haben - wurde und wird ja auch in verschiedenen anderen Zoos so gehandhabt, und auch das letzte Gehege der Wapitis in MĂŒnster wurde aus diesem Grund unterteilt.

Andererseits könnte die damalige Unterbringung diverser einheimischer Tierarten im "Wald" hinter dem Streichelzoo auch darauf hindeuten, dass Rot- und Damhirsch thematisch dazu passend die beiden dortigen Hirschgehege bewohnten, wÀhrend Milu und die Kombi Axis/HZA als Exoten am Eingang untergebracht waren. Die ZooplÀne sind in diesem Punkt leider alle nicht detailliert genug.
(24.05.2014, 10:11)
Holger Wientjes:   @ Michael M.: Danke soweit fĂŒr die AufklĂ€rung der Gehegeaufteilung bei den Hirschen ! Wird denn auch irgendwo erwĂ€hnt, wo dann die Damhirsche waren. Die waren doch laut FĂŒhrer zeitgleich im Zoo. Und interessant wĂ€re auch noch, wann die Europ. Rothirsche gegen die Wapitis getauscht wurden.
(24.05.2014, 09:17)
Michael Mettler:   @Oliver MĂŒller: Gerade MĂŒnster liefert doch ein noch recht aktuelles Beispiel dafĂŒr, dass eine hĂ€ufigere Tierart abgegeben wurde und eine seltenere vom frei werdenden Platz profitierte. Im Freiland gibt es jedenfalls laut IUCN Red List erheblich weniger Kalifornische Seelöwen als Große TĂŒmmler :-)
(23.05.2014, 23:57)
Michael Mettler:   Ich habe jetzt noch in Jahresberichten gestöbert, die allerdings erst ab Berichtsjahr 1980 erschienen. 1980/81 kamen die Mendes- und SĂ€belantilopen, bis dahin gehörte die Doppelanlage am Eingang komplett den Wapitis. Die zogen dann in das "letzte" Hirschgehege um, wo bis dato Axishirsche gehalten wurden (abgegeben 1981). Ihre Nachbarn waren die Milus auf der heutigen WolfsflĂ€che, bis diese spĂ€ter Nachfolger der KaffernbĂŒffel neben dem Afrika-Panorama wurden.

So ganz nebenbei stieß ich dabei auch auf GrĂŒnde fĂŒr die Aufgabe der BĂŒffel und der Flusspferde. FĂŒr den BĂŒffelnachwuchs gab es kaum Interessenten, die Tiere waren zum Schluss ĂŒber 20 Jahre alt, der Stall war an einer Seite verrottet (man befĂŒrchtete, der Bulle könnte die Wand eindrĂŒcken) und musste, da nicht an eine Heizleitung angeschlossen, mit Elektro-Heizstrahlern (!) gewĂ€rmt werden, wodurch nicht nur hohe Kosten entstanden, sondern auch ein hohes Brandrisiko. Die BĂŒffel wurden dann geschlachtet und verfĂŒttert.

Auch bei den Hippos spielte nicht nur der wachsende Platzbedarf der Nashörner eine Rolle, sondern auch die hohen Kosten fĂŒr die Beckenbeheizung und Abwasserentsorgung, weshalb man in einem ersten Schritt das Innenbecken erheblich verkleinerte und schon zu diesem Zeitpunkt den spĂ€teren Umstieg auf Zwergflusspferde plante, die weniger Wasser verbrauchen. Das liebe Geld hinterließ also auch damals schon seine Spuren in der Bestandsplanung, die heutige Situation ist demnach kein Novum fĂŒr MĂŒnster...
(23.05.2014, 23:40)
Oliver MĂŒller:   @Michael Mettler:
Bei den genannten Arten sehe ich angesichts der BestÀnde die Gefahr jetzt nicht als so akut an... ;-)
(23.05.2014, 22:13)
Holger Wientjes:   So habe auch nochmal in den FĂŒhrern von ÂŽ74 und ÂŽ76 gestöbert und dort sind fĂŒr diesen Zeitraum neben Milu und Europ. Rothitsch (also noch nicht Wapiti)Damhirsche und Axishirsche in Gemeinschaft mit HZA eingetragen, die dann wohl die ersten beiden Anlagen Richtung Eingang bewohnt haben dĂŒrften bis etwa 1980 die Antilopen dort einzogen. An die Dam- und Axishirsche sowie die HZA kann ich mich dort leider nicht mehr erinnern. Erst wieder an die Addax. das hat sich als Bild aus der Kindheit eingebrannt, weil das immer die ertsen Tiere waren, die man schon durch den Aussenzaun hindurch erspĂ€hen konnte. Und ja, jetzt wo Du es schreibst, kann ich mich auch verschwommen wieder an die Sikas auf der ehemaligen Wapitianlage erinnern. Allerdings waren die Sikas bis zu ihrer kĂŒrzlichen Abgabe bzw. Auslagerung nach Drensteinfurt jahrelang in der vorderen Anlage, die nun den Bongos gehört.
(23.05.2014, 21:53)
Michael Mettler:   @Holger: Die exakte Verteilung der Hirscharten kann ich jetzt gerade nicht auf Anhieb rekonstruieren, aber in den ersten ZoofĂŒhrern des Allwetterzoos sind fĂŒr die beiden Anlagen gegenĂŒber den BĂ€ren noch Hirsche als Bewohner eingezeichnet; dann kamen in der Reihenfolge die beiden Gebirgstierfelsen und dann nochmal zwei Hirschgehege. Addax und SĂ€belantilopen waren bereits Nachnutzer und mĂŒssten Ende der 70er, Anfang der 80er eingetroffen sein. Im ZoofĂŒhrer von 1981 sind sie erstmals drin (SĂ€belantilope auch als Titelfoto), und zu dieser Zeit wurden noch Davidshirsche und Wapitis gehalten - erstere dort, wo danach die Wölfe einzogen, letztere gleich links daneben. An die Milus kann ich mich nicht bewusst erinnern, aber an die Wapitis schon (mĂŒsste ich sogar fotografiert haben). Meiner Erinnerung nach (aus Jahresberichten) wurden die Wapitis dann abgegeben, um dort die Vietnamsikas unterzubringen. Auch die habe ich dort gesehen, und in einem per Stichprobe aus dem Regal gezogenen Faltplan von 1998 sind sie dort, links von den Wölfen, auch angegeben. Aber es stimmt, auf der ersten Anlage rechts hinter dem Eingang meine ich sie spĂ€ter auch mal gesehen zu haben.

Im heutigen Gaur-Bereich kenne ich aus eigenem Erleben nicht nur die Trampeltiere und KaffernbĂŒffel, sondern auch Przewalskipferde und eine Kreuzungszucht Przewalski x DĂŒlmener Pony, spĂ€ter - wenn ich mich recht erinnere - auch Poitou-Esel (da waren die BĂŒffel weg und die Gaur noch nicht da).

Hm, die Sache mit den Tigern hatte ich aus irgendeiner Pressemeldung - dass diese dann die LeopardenkĂ€fige mitnutzen könnten, wohl Ă€hnlich wie die Lösung bei den Löwen und deren NachbarkĂ€figen. Allerdings durchaus mit dem Abgabegrund fĂŒr die Leoparden, dass sich Besucher ĂŒber deren Anlage beklagten.

@Oliver MĂŒller: Die so genannte Veredelung des Tierbestandes war doch aber ĂŒber lange Zeit in Zoos so allgemein ĂŒblich, dass wir heute manche einst gewöhnliche Tierart kaum noch antreffen...?
(23.05.2014, 20:35)
Holger Wientjes:   Zumindest scheinen jetzt hier und dort WeissrĂŒsselnasenbĂ€ren die SĂŒdamerikaner ĂŒber kurz oder lang abzulösen. ;-)
Ansonsten bin ich echt am GrĂŒbeln, wo ein solcher Fall schon ÂŽmal eingetreten ist. Spontan fĂ€llt mir jetzt die Abgabe der Halsbandpekaris zu Gunsten der Chakos im TP ein. Aber auch erstere sind nicht zu hĂ€ufig und man hat in Berlin ja nur in den Zoo "ausgelagert".
In Wuppertal ist man von den Flachlandtapiren auf Bairds umgestiegen. Aber ist jetzt off topic so langsam...
(23.05.2014, 19:17)
Oliver MĂŒller:   Ich wĂŒrde mich ja sehr freuen, mal zu hören, dass irgendwo Zwergziegen, Alpakas, Wasch- oder NasenbĂ€ren, Schnee-Eulen oder ErdmĂ€nnchen zugunsten einer anderen (dann bedrohten Art) abgegeben werden...
(23.05.2014, 19:09)
Holger Wientjes:   O.k., dann sind wohl im Zuge des Museumsbaus "nur" die Gebirgsanlagen ersatzlos weggefallen. Die Haustiere, wenn auch in z.T. anderen Rassen, wurden umquartiert.
In den jetzigen Bongo-Gehegen waren ursprĂŒnglich Addax und SĂ€belantilopen. Dann kam man auf dem Weg zu den GebirgswiederkĂ€uern, anschliessend zu den Gehegen der Milus und Wapitis. Auf dieser FlĂ€che lebten dann spĂ€ter die Wölfe, die aus ihrem damaligen Gehege, das jetzt das grössere der beiden Buntmardergehge ist (im kleineren lebten Luchse, spĂ€ter Wildkatzen), dorthin zogen. Das mĂŒsste dann in etwa auch die aktuelle Wolfsanlage in etwas umgestalteter Form sein.
Die Sikas kenne ich nur aus der ehemaligen WĂŒstenantilopen (Addax)- Anlage am Eingang, die nun halt den Bongos zugeschlagen worden ist.
Die Milus und spĂ€ter auch der letzte Wisent lebten zum Schluss in einer der heutigen Gaur-Anlagen (dort ĂŒbrigens ursprĂŒnglich Trampeltiere und KaffernbĂŒffel).
Die Abgabe der Leoparden kann womöglich sogar noch abgewendet werden. Man versucht nun die Kosten fĂŒr einen Neubau um 500 000 Euro zu senken, indem man das Gitternetz aus China beziehen will. Ob das umgestzt wird hĂ€ngt nicht zuletzt davon ab, was der TÜV sagt.
Die Leoparden sollten aber auch nicht zu Gunsten der Tiger abgegeben werden sondern doch weil ihre Anlage angeblich nicht mehr vertretbar sei.
(23.05.2014, 18:14)
Michael Mettler:   Habe auf einem alten Zooplan nachgesehen: Auf der FlĂ€che des Pferdemuseums (des GebĂ€udes an sich) befanden sich frĂŒher "nur" die beiden GebirgswiederkĂ€ueranlagen sowie kleine Haustiergehege (Schafe, Schweine GeflĂŒgel). Die Großhirsche standen ursprĂŒnglich in den jetzigen Bongo-Gehegen, die dann zwischenzeitlich einige Jahre mit Mendes- und SĂ€belantilopen besetzt waren.
(23.05.2014, 15:59)
Michael Mettler:   @Holger: Sind fĂŒr das Pferdemuseum (als solches) wirklich Hirschgehege weggefallen? Mussten die Sikas nicht einer Erweiterung der schon vor dem Museum bestehenden Wolfsanlage weichen (und vorher die Wapitis den Sikas)?

Mit der angekĂŒndigten Abgabe der Leoparden zu Gunsten der Tiger stĂŒnde ja ein weiterer Fall bevor. Jedenfalls dann, falls das nicht nur eine taktische Äußerung zur Geldbeschaffung war. Denn anscheinend (laut ZTL) sind die Leoparden immer noch da, was heißen wĂŒrde, dass der das EEP koordinierende Zoo es nicht mal schafft, seine eigenen Tiere zu vermitteln... ;-)
(23.05.2014, 15:01)
Jan Jakobi:   Stimmt, auch in anderen Zoos mussten Arten anderen Arten weichen.

Leipzig (Flusspferde, Breitmaulnashörner, Rothalsgazellen), Hagenbeck (Panzernashörner) und Zoo Berlin (Afrik. Elefanten) fallen mir da ein.

Also kein PhĂ€nomen das nur auf MĂŒnster beschrĂ€nkt ist.
(23.05.2014, 14:35)
Holger Wientjes:   Die Mandrills sollen ja ebenfalls nach Magdeburg. Also scheint da leider nix draus zu werden, denn ich finde ebenfalls die aktuelle AussenflĂ€che der Gorillas absolut in Ordnung.

@Jan Jakobi: Was das Weichen einer Art zu Gunsten einer anderen angeht, so muss man natĂŒrlich fairerweise erwĂ€hnen, dass das kein MĂŒnsteraner PhĂ€nomen ist, obwohl der Artenschwund dort in den letzten Jahren schon sehr spĂŒrbar ist wie ich finde.
Die Zwergflusspferde sind wohl eher den Nashörnern gewichen. Und ob die EisbÀren den Orangs weichen mussten oder letztere einfach nur in den Genuss kamen, die freigewordene FlÀche der EisbÀren, die schlicht mangelnder Möglichkeiten eines Neubaus einer modernen Anlage den Zoo verlassen mussten, nachnutzen zu können, sei dahin gestellt.
Ansonsten fallen mir noch die Sikas ein, deren Gehege den Bongos zugeschlagen wurde. Auch Gaur, Löwen oder Goldkatzen können nun angrenzende KĂ€fige/ Gehege mitnutzen, die zuvor anders besetzt waren. Der weitaus grösste und meiner Meinung nach ĂŒberflĂŒssigste "Platzvresser" ist jedoch das Pferdemuseum, auf dessen Areal einst Arten wie GĂ€mse, MĂ€hnenschaf, Wapiti oder Milu lebten.
(23.05.2014, 14:20)
Holger Wientjes:   @Michael M.: Ja, bei der Pointe stand ich wohl auf dem Schlauch... ;-)
(23.05.2014, 14:08)
Jan Jakobi:   Mir fĂ€llt grade auf das schon einige Tierarten den Allwetterzoo zu Gunsten einer anderen Art verlassen haben.

Folgende Tierarten waren es:

-Afrik. Elefanten (wegen BeschrÀnkung auf Asiat. Elefanten)
-EisbÀren (wegen der Orang-Utans)
-Flusspferde (wegen der Elefanten)
-Zwergflusspferde (wegen der Elefanten)
-Schimpansen (wegen der Gorillas)

Eventuell fehlen noch ein paar Arten.
(23.05.2014, 14:01)
Michael Mettler:   Okay, da ist der Gag verpufft ("zugeschlagen" wie "TĂŒr zugeschlagen")... ;-)

Aber jetzt im Ernst: Platznot fĂŒr die Gorillas herrscht doch allenfalls im Innenbereich, von der FlĂ€che her wĂ€re es doch m.E. nicht zwingend notwendig (wenn auch gestalterisch reizvoll), die Schimpansenaußenanlage hinzu zu nehmen. WĂ€ren denn die baulichen Gegebenheiten des Hauses so, dass man diese Außenanlage unter geringem baulichen Einsatz am Haus mit einer Niederaffenart nachnutzen könnte? Aus thematischen GrĂŒnden denke ich da z.B. an die Mandrills, welche die vorhandenen Außenstrukturen der Schimpansen 1:1 nachnutzen könnten.
(23.05.2014, 09:14)
Holger Wientjes:   Ich denke ÂŽmal , das wird entsprechend umgebaut ?! Aussen wĂŒrde im Grunde ja schon ein Abriss des Palisadenzauns genĂŒgen denke ich.
(23.05.2014, 07:10)
Michael Mettler:   @Holger: Und wie kommen die dann da rein...? :-)
(22.05.2014, 22:40)
Holger Wientjes:   Die wird den Gorillas zugeschlagen.
(22.05.2014, 20:02)
Jan Beensen:   was wird mit der leeren Schimpansenanlage passieren?
(22.05.2014, 18:08)
Jan Jakobi:   Der Allwetterzoo gibt seine Schimpansen-Gruppe im Juni nach Magdeburg ab:

http://www.volksstimme.de/aboservice/volksstimme.de_newsletter/1274608_Affenstarke-Schimpansengruppe-zieht-in-den-Zoo.html
(22.05.2014, 17:19)
Jörn Hegner:   die beiden zwergflusspferde aus dem allwetterzoo mĂŒnster , wurden diese frĂŒher an einen thailĂ€ndischen zoo abgegeben .
(27.04.2014, 22:20)
Lukas Wittsieker:   Weiß eigentlich jemand was fĂŒr Gehege 2014 gebaut oder erneuert werden?
(26.12.2013, 17:51)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Vom 14.12. bis 7.1. gilt im Allwetterzoo MĂŒnster:
Zahlen Sie, was Sie wollen – pay what you want!

Vor einem Jahr hatte der Allwetterzoo MĂŒnster seine Besucher erstmals dazu aufgefordert, den Eintrittspreis selbst zu bestimmen. Erfreulich viele Menschen nutzten die Chance und besuchten den Zoo, nicht wenige sogar zum ersten Mal. Nun heißt es im Allwetterzoo erneut „pay what you want“: Vom 14. Dezember bis zum Ende der Weihnachtsferien am 7. Januar dĂŒrfen die Besucher den Eintrittspreis selbst festlegen, den sie fĂŒr einen Zoobesuch inklusive WestfĂ€lischem Pferdemuseum und Robbenhaven zahlen möchten. Vor dem Eingang werden sie lediglich gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufĂŒllen und den Betrag zu nennen, den sie ausgeben werden. Damit gehen sie zur Kasse – und weiter zu Pinguin, Löwe & Co.! Auch Gruppen sind willkommen und dĂŒrfen den Eintrittspreis selbst bestimmen, nur der Verkauf von Jahreskarten ist von der Preisaktion ausgenommen. Ab 9 Uhr ist der Zoo tĂ€glich geöffnet, selbst an Heiligabend und Silvester.
(10.12.2013, 12:34)
Jennifer Weilguni:   @Michael
Sind doch auch nur Primaten :-)
(30.10.2013, 21:40)
Michael Mettler:   Noch ein Schmankerl-Souvenir von meinem Besuch: Ich dachte immer, der wĂ€re fĂŒr BESUCHER :-)
(30.10.2013, 21:20)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Das jĂŒngste Gorilla-Kind ist ein MĂ€dchen! 

Rund zwei Monate hat es gedauert, bis Zoologen und Tierpfleger im Allwetterzoo mit Sicherheit sagen konnten: Es ist ein MÀdchen! Ungewöhnlich ist es nicht, dass die Geschlechtsbestimmung bei einem neugeborenen Gorilla lÀngere Zeit dauert. Im tiefschwarzen Fell sind die typischen Merkmale nur sehr schwer zu erkennen. Auch detailreiche Fotos von Zoofreunden brachten bislang keine Gewissheit. Vor allem trÀgt Mutter Shasha ihr erstes Kind stets eng bei sich und hat es den Pflegern niemals so prÀsentiert, wie es beispielsweise Changa-Maidi mit ihrem Sohn Demba im Januar dieses Jahres getan hat.

Gemutmaßt hatten die Tierpfleger schon seit lĂ€ngerem, dass Shashas Kind ein MĂ€dchen ist, doch festlegen wollten sie sich nicht. Nun konnten die Pfleger endlich beobachten, wie das am 29. August geborene Gorilla-Kind sich erleichtert. Die Art und Weise nĂ€mlich, wie ein Gorilla Wasser lĂ€sst, ist ein eindeutiger Hinweis auf sein Geschlecht. Einen Namen wird das Gorilla-MĂ€dchen vermutlich auch bald bekommen.
(30.10.2013, 10:57)
Sacha:   Ja, die Dreihorn-ChamĂ€leons sind mir bislang immer durch die Lappen gegangen (selbst bei meinen Besuchen in San Diego und MĂŒnster habe ich sie nicht gesehen, bei letzterer Destination waren meist irgendwelche Renovationsarbeiten im Terrarium schuld). Aber eines Tages erwische ich die!;)
(30.10.2013, 09:31)
krĂŒmmel:   Nach der Großinvestition des Elefantenparks ist jetzt wohl erst einmal einfach die Kasse leer.
Zum Jahreswechsel sollen die Preise um rund 10 % angehoben werden.
FrĂŒher oder spĂ€ter wird man aber wieder investieren.Topkandidaten dĂŒrften dann die Tropenhalle und die Leoparden sein. Letztere entweder, um diese doch in MĂŒnster zu halten, oder diesen Bereich fĂŒr eine andere Nutzung umzubauen.

(30.10.2013, 09:15)
krĂŒmmel:   @Michael Mettler:
... davon bin ich ausgegangen.

(30.10.2013, 09:08)
Michael Mettler:   @krĂŒmmel: Rechts im Bild wĂ€re dann vermutlich der Allwettergang?

@Sacha: Die Zoogeografie spielt in MĂŒnster bislang keine besonders große Rolle, da könntest du eine neue Leopardenanlage irgendwo im Zoo bauen und sie wĂ€re nirgends fehlplatziert...
(29.10.2013, 22:25)
krĂŒmmel:   Es ging um eine Erweiterung der bestehenden Leopardenanlage. Hier die Skizze aus einer Rasbach Anzeige auf TIERGARTEN 3-2013
(29.10.2013, 16:32)
WolfDrei:   Sacha, nimm mein Dreihorn: San Diego 2000
(29.10.2013, 15:30)
Michael Mettler:   Beeindruckend finde ich die eigentlich nur noch symbolische Gehegebegrenzung bei den Giraffen, die ich erstmals so bewusst wahrgenommen habe (ich weiß, dass es vorher mindestens zwei weitere Grabenvarianten gegeben hat). Erinnert sehr an einige Trampeltieranlagen (z.B. in Krefeld und Rheine) und scheint sich ja bewĂ€hrt zu haben.

@Sacha: Hattest du nicht letztens erzĂ€hlt, dass du noch auf der Suche nach Jacksons DreihornchamĂ€leon bist? MĂŒnster hat - leider habe ich "nur" ein Weibchen gesehen, und das saß auch noch so ungĂŒnstig, dass ein Foto nichts gebracht hĂ€tte.
(29.10.2013, 10:28)
Michael Mettler:   Sehr gelungen finde ich die Erweiterung des Innenbereiches fĂŒr die Löwen. Die Dimensionen der ursprĂŒnglichen lassen sich ja anhand der WĂ€nde noch erahnen.

Wobei mir in diesem Zusammenhang noch einfĂ€llt: Wo hĂ€tte eigentlich die geplante neue Leopardenanlage entstehen sollen? Am jetzigen (dann erweiterten) oder an einem ganz neuen Standort? Wird der jetzige eventuell fĂŒr eine Erweiterung der Haltungsmöglichkeiten fĂŒr die Tiger gebraucht, so wie ja auch die Löwen schon lĂ€nger benachbarte KĂ€fige mitbenutzen können? Oder hĂ€tten fĂŒr die neue Leopardenanlage die Tiger weichen mĂŒssen?
(29.10.2013, 10:22)
Sacha:   MĂŒnster ohne Nordpersische Leoparden?! - Das ist eigentlich wie so unvorstellbar wie Köln ohne Dom. Was war man doch (zu recht) stolz auf die Zuchterfolge und nun gibt man die Tiere einfach ab. Will mir irgendwie nicht in den Kopf, zumal ich ĂŒberzeugt bin, dass es auf dem GelĂ€nde (und vermutlich sogar zoogeografisch passend) Möglichkeiten fĂŒr ein neues Gehege gĂ€be.


(29.10.2013, 10:19)
Michael Mettler:   @Carsten: Alles klar. Ich war zwar im Streichelgehege, aber nur im Eingangsbereich, weil sich dort gerade der gesamte Tierbesatz ballte :-) Dass am entgegengesetzten Ende noch ein Ein-/Ausgang ist, fiel mir dadurch nicht auf. Also Kommando zurĂŒck in punkto "Sackgasse".

Trotzdem bliebe fĂŒr mich die Frage nach dem Zulauf interessant, denn die Ecke ist doch m.E. auch mit Rundweg darin ziemlich abgeschieden.
(29.10.2013, 09:04)
Carsten Horn:   @Michael: Wenn man allergisch gegen die Streicheltiere ist, dann ist das natĂŒrlich Sackgasse, g, ansonsten geht man durch den Streichelzoo und kommt am Kiosk/Przewalskipferd wieder raus...
(29.10.2013, 01:39)
Holger Wientjes:   2011 kam ein Gaurbulle in den Zoo. MĂŒssten also 1,2 sein z. Z.
(28.10.2013, 22:36)
Michael Mettler:   @Carsten: Hm, habe ich da was ĂŒbersehen? Da, wo sich rechts am Wegrand das Meerschweinchengehege und kurz danach links der Eingang zum Streichelgehege befindet, schien mir der Weg "blind" zu enden.
(28.10.2013, 21:29)
Carsten Horn:   Wolf/Streichelzoo ist doch keine Sackgasse, wenn ich mich recht erinner, da kann man rundlaufen...
(28.10.2013, 19:53)
Michael Mettler:   Zur Leoparden-Diskussion: Bei meinem Besuch am Wochenende sah ich vor der KĂ€figreihe das nebenstehend abgebildete Schild. Bleibe aber trotzdem gespannt, wie sich die Sache weiterentwickelt.

Frage an die regelmĂ€ĂŸigen MĂŒnster-Besucher: Wie wird eigentlich vom Publikum der doch sehr verwinkelte, abgeschiedene Bereich im Ă€ußeren Kinder- und Pferdepark angenommen, sprich die Sackgasse Wolfsanlage und Streichelzoo? FĂŒr Beides gĂ€be es sicher attraktivere (und besser zu findende) Stellen im Zoo, die Wölfe passen m.E. ohnehin nicht sonderlich zum Thema des Zooteils. Ich habe nichts gegen das Pferdemuseum als Einrichtung an sich, aber auch nach mehrfachem Sehen ĂŒber die Jahre hinweg (wobei ich nur 1x auch drin war) empfinde ich es noch immer als störenden Klotz im GelĂ€nde, durch den der Bereich dahinter abgehĂ€ngt wurde und ausgerechnet der erste Eindruck nach Betreten des Zoos kleinrĂ€umig gemacht wurde. Geht es nur mir so?

Der Elefantenpark hat nicht nur flĂ€chenmĂ€ĂŸig, sondern auch optisch sehr gewonnen. Wobei ich als jemand, der an Elefanten zwar interessiert, aber kein spezialisierter Fan ist, angesichts der vielen Neuanlagen fĂŒr diese Tiergruppe aus den letzten Jahren inzwischen wohl etwas ĂŒbersĂ€ttigt bin.... Aber dafĂŒr kann natĂŒrlich der Allwetterzoo nichts. Wie ist das eigentlich mit der VertrĂ€glichkeit der KĂŒhe? Über viele Jahre mussten die MĂŒnsteraner Elefanten doch getrennt in zwei Gruppen gehalten werden, und jetzt sind bis auf die abgegebene Bala alle KĂŒhe zusammen - lag es nur an der?

Und gleich noch 'ne Frage: Im Gaur-Gehege waren nur zwei KĂŒhe zu sehen - gibt es den Bullen noch?

Ein kleines zoologisches Highlight brachte der Besuch der begehbaren Affenanlagen, wenn es auch kein zooeigenes Tier war: Eine Bisamratte beobachten zu können, war beeindruckender als die Kattas ;-)
(28.10.2013, 19:46)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Falkner und Familientag im Allwetterzoo am 19. und 20. Oktober 2013

· VorfĂŒhrungen mit Adlern, Bussarden und Falken am Samstag und Sonntag
· ErmĂ€ĂŸigte Zoo-Eintrittspreise am Samstag

Rund 500 Vögel aus allen Erdteilen sind im Allwetterzoo zu sehen, jedoch
keine Adler, Bussarde oder Falken. Diese eindrucksvollen Greifvögel können
nur am 19. und 20. Oktober im Zoo erlebt werden, dann aber hautnah und bei
spektakulĂ€ren FlugvorfĂŒhrungen: Der Falkner Volker Walter kommt mit seinen
Greifen nach MĂŒnster und lĂ€sst sie rasant ĂŒber die Köpfe der Zoobesucher
hinweg fliegen.

Die Greifvögel sind am Samstag und Sonntag ab 11 Uhr am Landoisplatz in
der NĂ€he des Aquariums im Allwetterzoo zu sehen. FlugvorfĂŒhrungen finden
um 11 und um 14.30 Uhr statt. Wenn die Vögel gerade nicht fliegen, kann
man Volker Walter ansprechen: Der Falkner erzĂ€hlt gern ĂŒber die Arbeit mit
seinen Greifen, zu denen auch ein Uhu zĂ€hlt, die grĂ¶ĂŸte einheimische Eule.

Wer am Samstag den Zoo besucht, kommt sogar gĂŒnstiger hinein; denn es ist
Familientag, der letzte in diesem Jahr. Die Eintrittspreise betragen nur
10,- Euro statt 14,- fĂŒr Erwachsene und 5,- Euro statt 7,- fĂŒr Kinder und
Jugendliche von 3 bis zu 17 Jahren. Die ermĂ€ĂŸigten Preise gelten natĂŒrlich
auch fĂŒr Großeltern oder Singles...
(16.10.2013, 09:29)
Lukas Wittsieker:   Ich dachte der Umbau des Leoparden Gehege sei zu teuer
(10.10.2013, 21:24)
Michael Mettler:   @Holger: Wohl deshalb steht ja auch der Zeitpunkt einer Abgabe noch gar nicht fest, wie ich eben in den Online-Meldungen gelesen habe...

In den WestfĂ€lischen Nachrichten wird sogar der hohe Aufwand der jetzigen Leopardenhaltung als Faktor fĂŒr die Entscheidung zur Abgabe genannt. Mal ehrlich: MĂŒssten dann nicht eher die Robben den Zoo verlassen...?
(08.10.2013, 20:14)
Holger Wientjes:   Daran habe ich ebenfalls gedacht und hoffe, dass diesbezĂŒglich noch was kommt in nĂ€chster Zeit ! WĂ€re schade, wenn der ZuchtbuchfĂŒhrer diese Traditionsart abgeben wĂŒrde ohne wenigstens versucht zu haben an Gelder zu kommen. Vor allem: In welche BESSERE Haltung will man sie abgeben... ?
(08.10.2013, 19:21)
Michael Mettler:   @Holger: Schaun mer mal, ob die Leoparden tatsĂ€chlich den Zoo verlassen werden oder ob die Meldung nicht schlichtweg Teil einer Kampagne ist, die Öffentlichkeit mittels einer publikumswirksamen Art auf den Geldmangel aufmerksam zu machen und sich dadurch eine UnterstĂŒtzung zur WeiterfĂŒhrung der Haltung zu erhoffen. War da nicht auch was wie "wenn wir nicht fĂŒr Elefanten neu bauen, werden uns die Tiere abgezogen", und tatsĂ€chlich gibt es jetzt einen funkelnagelneuen Elefantenpark...? ;-)
(08.10.2013, 19:12)
Holger Wientjes:   Mein Vorschlag wĂ€re ja: Genauso wie die Elefantenanlage, sprich mit viel Werbung, Medientamtam, Promis, Firmen und nicht zuletzt durch Spenden der MĂŒnsteraner BĂŒrger !!!
(08.10.2013, 18:08)
Holger Wientjes:   Das ist doch leider erstmal (wahrscheinlich) vom Tisch, da man die Leoparden abgeben möchte, daman nicht weiss, wie man die Neuanlage finanzieren soll ?!
(08.10.2013, 18:06)
Michael Mettler:   Nach der Rasbach-Anzeige im TIERGARTEN 3/2013 zu urteilen, die einen entsprechenden Entwurf abbildet, mĂŒsste eigentlich eine neue Leopardenanlage "in Arbeit" sein.
(08.10.2013, 16:02)
Lukas Wittsieker:   Weiß eigentlich jemand was in den nĂ€chsten Jahren so erneuert werden soll???
(08.10.2013, 15:46)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Allwetterzoo trauert um langjĂ€hrigen Mitarbeiter

Einen Tag nach dem tragischen UnglĂŒck im Allwetterzoo trauert das Zooteam um Martin Hammerstein (56 J.), der durch einen der Amurtiger tödlich verletzt wurde. „Wir sind alle sehr betroffen von diesem schrecklichen Ereignis, unsere Anteilnahme gilt allen Menschen, die Martin Hammerstein nahe standen. Er war ein sehr erfahrener und geschĂ€tzter Tierpfleger, der schon lange im Allwetterzoo gearbeitet hat und unvergessen bleiben wird“, so Jörg Adler, Zoodirektor.

Die genauen UmstĂ€nde des UnglĂŒcks werden zurzeit von den zustĂ€ndigen Behörden geprĂŒft.

Der Tiger konnte kurz nach dem Vorfall in ein separates Gehege gelockt werden. Es besteht keinerlei Veranlassung, den Tiger einzuschlÀfern.

Der Betrieb im Allwetterzoo lĂ€uft normal weiter. NatĂŒrlich befinden sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer emotionalen Ausnahmesituation. Diese abzufangen und die Betroffenen zu betreuen, befinden sich seit gestern Nachmittag mehrere Notfallseelsorger im Allwetterzoo.

„Der Zoo war und ist die Familie fĂŒr Martin Hammerstein. Dies ist fĂŒr uns auch Verpflichtung, in den nĂ€chsten alles zu tun, was diese besondere Situation erfordert“, sagt Jörg Adler im Namen des gesamten Zooteams.
(20.09.2013, 12:58)
Oliver MĂŒller:   Mein Beileid an Angehörige und den Zoo.

Auch das Unvermeidliche ist passiert: "Vier Pfoten" fordert ein Ende der Großkatzenhaltung in deutschen Zoos.
(20.09.2013, 10:24)
Michael Mettler:   @Jennifer: Ist schon passiert. Bereits einen Tag vor dem Unfall in MĂŒnster wurde ein Mitarbeiter einer Rinderzuchtanstalt in Sachsen-Anhalt in einer ganz Ă€hnlichen Situation von einem Bullen getötet. Dieser Unfall hat es in unserer Tageszeitung allerdings nur zu einer Kurzmeldung gebracht - auf der selben Seite (aber inhaltlich getrennt), auf der sich ein weitaus lĂ€ngerer Artikel inklusive Foto des Tigers mit MĂŒnster befasst.
(20.09.2013, 09:13)
Ulli:   Mein Beileid den Angehörigen
(20.09.2013, 07:50)
Jennifer Weilguni:   So kurz nach der Sache in Köln schon wieder so ein tragischer Unfall! Meine Gedanken sind bei der Familie und den Kollegen des VerunglĂƒÂŒckten.

Hoffentlich passiert so etwas Tragisches so bald nicht wieder.
(19.09.2013, 21:31)
krĂŒmmel:   aus den WestfĂ€lsichen ANchrichten online (MĂŒnster) 18:15 Uhr:

Biss ins Genick
Tierpfleger im Allwetterzoo MĂŒnster von Tiger getötet

Am Donnerstagnachmittag ist es im Allwetterzoo MĂŒnster um kurz nach 16 Uhr zu einem folgenschweren Tiger-Angriff auf einen Tierpfleger gekommen. Der Pfleger konnte zwar schnell aus dem Gehege befreit werden. Die Hilfe kam aber zu spĂ€t. Nach ersten Informationen der Feuerwehr hat der Pfleger die Attacke nicht ĂŒberlebt.

FĂŒr die Zoobesucher soll zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden haben. Feuerwehr und Polizei haben das GelĂ€nde um das Tigergehege weitrĂ€umig abgesperrt. Der Tiger soll nicht erschossen worden sein.

Der Leichenwagen mit dem getöteten Pfleger hat den Zoo bereits verlassen. Nach Angaben der Feuerwehr soll es sich um einen 57-jÀhrigen Mann handeln. Mitarbeiter des Zoos werden von Seelsorgern betreut.Nach Angaben der Feuerwehr soll es sich um einen 57-jÀhrigen Mann handeln. Mitarbeiter des Zoos werden von Seelsorgern betreut.

Der Unfall soll sich ereignet haben, als die Tiger vom Außen- ins Innengehege geleitet wurden. Dabei habe der Mann wohl ein Tier ĂŒbersehen und sei von ihm durch einen Biss ins Genick getötet worden, berichtete die Feuerwehr. Zoodirektor Jörg Adler zeigte sich erschĂŒttert: "Ich bin seit 48 Jahren im GeschĂ€ft, aber so etwas habe ich noch nie erlebt."

Staatsanwaltschaft und Polizei geben um 18 Uhr eine PresseerklĂ€rung ab. Mehr in KĂŒrze...
(19.09.2013, 18:17)
Jan Jakobi:   Nicht schon wieder...

UngefĂ€hr dasselbe hatte sich erst vor etwas ĂŒber einem Jahr im nicht sehr weit entfernten Zoo Köln ereignet.
(19.09.2013, 17:54)
Carsten Horn:   Arbeitsunfall mit Todesfolge bei den Tigern in MĂŒnster... Meldungen sind noch recht dĂŒrftig, aber es ist wohl ein Pfleger getötet worden...
(19.09.2013, 17:44)
Klaus Schueling:   UnterstĂŒtzung gesucht

Wir schaffen es nicht mehr, die große Anzahl der eintreffenden Pressemeldungen zeitnah ins Forum zu ĂŒbernehmen, daher:

Wer sich vorstellen könnte, das Einstellen von Pressemeldungen aus MĂŒnster in das Forum zeitnah zu ĂŒbernehmen, möge sich bitte bei mir per E-Mail (mail@schueling.de) oder telefonisch (0251 311523) in Verbindung setzen.
(19.09.2013, 14:53)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Mal andere Gesichter sehen...
... und mit der Jahreskarte des Allwetterzoos am NRW-Partner-Zoo-Tag einen anderen Zoo besuchen

Wer mit einer Jahreskarte regelmĂ€ĂŸig den Allwetterzoo besucht, kennt nicht nur Gundis, SekretĂ€re oder RĂŒsselspringer, sondern weiß oft auch die persönlichen Namen vieler Zoobewohner. Am kommenden Sonntag besteht fĂŒr die DauergĂ€ste des mĂŒnsterschen Zoos die Möglichkeit, einmal ganz fremde Tiere kennen zu lernen, beispielsweise Nacktnasenwombats, BĂŒrstenschwanzrattenkĂ€ngurus oder Rote FelsenhĂ€hne. Sie leben in den Zoos von Duisburg, Dortmund und Wuppertal.

Insgesamt elf Zoologische GĂ€rten in NRW haben sich zu den NRW-Partner-Zoos zusammengefunden. Und sie laden zum zweiten Mal zum Partner-Zoo-Tag ein: Am 22. September haben alle Jahreskarten-Besitzer in einem Zoo ihrer Wahl freien Einlass. Weil an diesem Tag auch noch Weltkindertag ist, wĂ€re es keine schlechte Idee, mal einen Familienausflug von MĂŒnster nach Duisburg, Dortmund oder Wuppertal zu unternehmen...

Die Partnerzoos haben eine eigene Website: www.partnerzoo.de
(18.09.2013, 19:55)
Hannes LĂŒke:   Nach meinem letzten Besuch im Allwetterzoo hat mich ein von mir genutztes soziales Netzwerk gefragt ob ich meinen Besuch bewerten will. Das musste ich dann auch einfach tun weil ich zwar einen sehr schönen Tag hatte aber mir doch als Zoofreund ein paar Kleinigkeiten aufgestoßen sind. Evtl teilen ja einige Foris meine Meinung oder haben eigene Gedanken die ich bislang noch nicht betrachtet hab.
Anbei der Post:

Hallo Allwetterzooteam,



vergangenen Mittwoch war ich mal wieder im MĂŒnsteraner Zoo und muss ein paar Gedanken los lassen die mir gekommen sind. Ich bereise leidenschaftlich gerne die deutsche Zoolandschaft und habe schon viel gesehen. Als Kind des MĂŒnsterlandes bin ich jedoch mit dem Allwetterzoo von klein auf besonders vertraut und habe immer gespannt die Wandlungen verfolgt. Ich bin begeistert, dass viele alte Anlagen nicht nur optisch verschönert werden, sondern das man mittlerweile auch an die Einsichtmöglichkeiten fĂŒr die Besucher denkt. Hier war der Zoo durch seine, in lang vergangenen Jahrzehnten beliebten, GrĂ€ben immer recht schwach. Ich konnte das Tier zwar von weitem relativ gut sehen aber nicht wirklich erleben. Bei den BĂ€ren und Wölfen wurden hier wirklich tolle AnfĂ€nge geschaffen dem Tier nĂ€her zu kommen. Ich hoffe das in Ă€hnlicherweise auch noch bei den Löwen verfahren wird und der ĂŒberdimensionierte und von den Tieren praktisch ungenutzte Wassergraben verschwindet.

Trotz meiner AnfĂ€nglichen Skepsis ob MĂŒnster auch noch eine asiatische Elefantenzuchtgruppe benötigt und somit ein komplett saniertes Gehege ĂŒberzeugt auch dieses auf voller LĂ€nge. Was das Erlebnis Elefant angeht war die alte Anlage fĂŒr mich eine der schwĂ€chsten in der deutschen Zoolandschaft. Zwar fehlten gefĂ€hrliche SturzgrĂ€ben aber die Einsichtmöglichkeiten haben die Tiere einfach nicht wirken lassen. Hier wurde hervorragend aufgeholt.

Einen kleinen Schrecken bekam ich jedoch als ich lesen musste, dass die Leoparden den Zoo verlassen werden. Ohne Frage, die Anlage ist absolut nicht mehr ZeitgemĂ€ĂŸ und ich will in den 3 KĂ€figen auch sicherlich nicht mehr 3 verschiedene Zuchtgruppen Katzen sehen und ich bin auch kein großer Fan persischer Leoparden jedoch verliert MĂŒnster hier einer seiner Traditionsarten. Die Einstellung zu vertreten weniger Tieren mehr Platz zu bieten ist vom Grundsatz absolut richtig, ich sehe jedoch den Allwetterzoo Gefahr laufen zu einem Zoo zu werden der dem Besucher alles zeigt was er sehen will aber darĂŒber hinaus nichts mehr bietet. Im kalten Katzenhaus lebten einst Pumas, Leoparden und Tiger, das Löwenhaus hat seine Königstiger, Jaguare und Ozelots verloren. Im Elefantenhaus fehlen mittlerweile Zwerg und große Flusspferde. Der Schabrackenschakal ist nicht nur aus MĂŒnster sondern aus der kompletten deutschen Zoolandschaft verschwunden. GegenĂŒber den Nashornanlagen sehe ich 2 Gehege mit Pekaris. Ich bin ein großer Schweinefreund, aber finde der Zoo ist mit Minischwein, Pinselohr und Warzenschwein schon sehr gut wenn auch nicht spektakulĂ€r bestĂŒckt. Die Zoos von Leipzig und Berlin hĂ€tten sicherlich Freude an Interessenten fĂŒr Chaco und Weißbartpekari sowie Bartschweine. Ich liebe Bongos, wĂŒrde mich jedoch durchaus ĂŒber eine weitere Art, und sei es nur als Unterbesatz, auf den mittlerweile 2 Anlagen die diese bewohnen, freuen. Die 3 Volieren welche nun von den Hornraben alleine bewohnt werden sind zwar gerĂ€umig aber nicht wirklich Besucherattraktiver als vorher. Der Zoo bietet mit, unter anderem, Kegelrobbe, Braunbrustkapuziner, syrischem BraunbĂ€r und Springbock fĂŒr den Kenner natĂŒrlich immer noch einige zoologische Leckereien und ich bin begeistert, dass ein Freilandterrarium (?) fĂŒr Strumpfbandnattern entstehen soll aber die Tendenz zum Standard-Programm ist gegeben. Betrachtet man Gleichzeitig die VerĂ€nderungen im nur wenig Entfernten OsnabrĂŒck stellt man fest, dass man dort auch Anlagen erneuert hat, Arten verloren aber trotzdem, neben dem vom Besucher geforderten Tieren, mit u.a. HyĂ€ne, Serval, Binturong, Vielfraß, Nerze und einige mehr noch „eine SchĂŒppe drauflegen“ konnte. Überspitzt dargestellt bekomme ich alles was mir der Zoo MĂŒnster bietet und noch mehr auch in OsnabrĂŒck, zu einem minimal geringeren Eintrittspreis.



Ich möchte noch einmal erwĂ€hnen, ich komme sehr gerne nach MĂŒnster in den Zoo und empfehle Ihn auch Skeptikern welche nur den Betonzoo kennen wĂ€rmstens weiter und ich muss nicht um jeden Preis möglichst viele Arten prĂ€sentiert bekommen. Ich hoffe einfach sehr, dass auch in Zeiten leerer Kassen der Allwetterzoo in der Zoowelt mithalten kann und die Rolle spielt die er verdient.


(12.09.2013, 15:01)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Das „3. Internationale StraßenkĂŒnstlerfestival“ am 14. und 15. 9. 2013 im Allwetterzoo MĂŒnster

Steffi Stephan wird am kommenden Montag gemeinsam mit Nicolas Leibel den Medien Einzelheiten zur Neuauflage des StraßenkĂŒnstlerfestivals im Allwetterzoo verraten. Diese Veranstaltung ist ein „Kind“ der beiden in der Musik- und Kulturszene bekannten MĂŒnsteraner.
Die dritte Auflage des Festivals findet nach einem Jahr Pause am Wochenende 14. und 15. September statt. Freunde der Straßenkunst können sich auf 30 „Acts“ aus Deutschland, Kanada oder Spanien freuen. Die KĂŒnstler treten an zehn verschiedenen Orten innerhalb des ZoogelĂ€ndes auf. Allen gemein ist die eher ruhige Unterhaltung, egal, ob es sich um Musiker, SĂ€nger, Akrobaten oder Zauberer handelt; denn VerstĂ€rker sind im Zoo tabu.
RĂŒcksicht auf die Tiere spielt bei diesem Festival eine große Rolle, doch die Unterhaltung wird nicht zu kurz kommen! DafĂŒr spricht die Bandbreite der auftretenden KĂŒnstler, die mit ihren Darbietungen Zoobesucher jeden Alters erreichen wollen. Es gibt z.B. Kindertheater und Ballonartistik, Jonglage und Pantomime, afrikanische und mittelalterliche KlĂ€nge, komödiantische Darbietungen und Comedy zum Mitmachen.

Infos zum Festival auch auf der Website www.ZookĂŒnstler.de.
(09.09.2013, 09:21)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Erste flauschig-weiße KĂŒken bei den Flamingos im Allwetterzoo MĂŒnster nach 16 Jahren „Brutabstinenz“

Am 3. September war die Freude im Allwetterzoo MĂŒnster groß: Das erste flauschig-weiße KĂŒken bei den Chileflamingos hatte sich aus dem Ei befreit! Zwei Tage spĂ€ter schlĂŒpfte das zweite von vielleicht 16 KĂŒken. So viele Schlammkegel sind derzeit von Flamingo-Paaren besetzt. Ob alle erfolgreich brĂŒten, zeigt sich in den nĂ€chsten Tagen. Warum die Flamingos eine so lange Pause in Sachen Fortpflanzung eingelegt haben, lĂ€sst sich schwer feststellen. Vielleicht liegt die neue Lust am BrĂŒten aber an den sieben jungen Flamingos, die in den letzten vier Jahren die mĂŒnstersche Kolonie verstĂ€rkt haben? WĂ€hrend etliche der alten Flamingos sogar schon 40 Jahre alt sind, haben die NeuzugĂ€nge erst in diesem Sommer die Geschlechtsreife erlangt, Möglicherweise wurde die Gruppe dadurch zur flamingotypischen Gruppenbalz animiert.
Beim gemeinsamen Balzen kommen die Vögel in Brutstimmung und finden sich nur fĂŒr den Zweck der Fortpflanzung schließlich zu Paaren zusammen. Von den 46 erwachsenen Chileflamingos in MĂŒnster hocken derzeit 32 auf selbsterrichteten kegelförmigen Nestern aus Schlamm. Diese hĂŒgelförmigen Bauten stehen dicht an dicht in der Flamingo-Anlage, denn die Vögel sind KoloniebrĂŒter. In die Mulde ihres Kegels legt das Flamingoweibchen meist ein einzelnes Ei, das von beiden Partnern rund 30 Tage bebrĂŒtet wird.
Frisch geschlĂŒpfte Flamingo-KĂŒken sehen zart und flauschig aus und haben ein beinahe weißes Dunengefieder. Ihre Beine sind anfangs rosa gefĂ€rbt und der Schnabel ist noch gerade. Sind die KĂŒken etwa sieben bis neun Tage alt, werden ihre Beine dunkler bis hin zur SchwarzfĂ€rbung der ausgewachsenen Flamingos. Auch die zarten Dunen fĂ€rben sich grau, bis sie vom endgĂŒltigen Gefieder ersetzt werden. Bis der Schnabel der KĂŒken ebenso gekrĂŒmmt ist wie bei den Eltern vergehen rund 48 Tage.
Die Flamingo-KĂŒken werden in den ersten zehn Wochen von beiden Eltern mit vorverdautem, flĂŒssigem Futter ernĂ€hrt, das sie ihnen in den Schnabel trĂ€ufeln. Dann beginnen die Jungvögel selbstĂ€ndig zu fressen und sind mit etwa zwei Jahren ausgewachsen. Übrigens nehmen Flamingos mit der Nahrung den roten Farbstoff auf, der ihr Gefieder fĂ€rbt. Er wird wĂ€hrend der Mauser in die Federn eingelagert. Im Zoo erhalten die Flamingos ein Spezialfutter, dem Karotinoide zugefĂŒgt werden, damit sie rosa bleiben.
(06.09.2013, 08:30)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Die Pandas kommen nach MĂŒnster:

WWF Deutschland feiert 50. Geburtstag | 1.600 Panda-Skulpturen am 13. September im Aegidiimarkt! | Erste Station der Panda-Tour in NRW | Artenschutzkoffer-Übergabe an Jörg Adler, den Direktor des Allwetterzoos

In MĂŒnster sind die BĂ€ren los: 1.600 Panda-Skulpturen werden am Freitag, den 13. September, den Aegidiimarkt in MĂŒnster einnehmen – genau so viele, wie von den schwarzweißen Bambus-Fressern noch in freier Wildbahn leben. Organisiert wird die Aktion vom WWF Deutschland, der dieses Jahr seinen 50. Geburtstag feiert. Die UmweltschĂŒtzer mit dem Panda im Logo nehmen das JubilĂ€um zum Anlass, um auf einer Deutschlandtour ĂŒber ihre Arbeit zu informieren. Eröffnet wird der „WWF-Tag“ in MĂŒnster um 10.30 Uhr. Bis 18.30 Uhr haben alle Interessierten die Möglichkeit, die zahlreichen Angebote zu erkunden und die NaturschĂŒtzer vom WWF besser kennenzulernen.
Im Anschluss zieht die Pandatour weiter durch Nordrhein-Westfalen und ist zu Gast in Essen (17.9), DĂŒsseldorf (19.9.) und Köln (21.9.).
In MĂŒnster hat der WWF auch ein bleibendes Geschenk im GepĂ€ck. Die UmweltschĂŒtzer ĂŒbergeben Zoodirektor Jörg Adler vom Allwetterzoo MĂŒnster einen „WWF-Artenschutzkoffer“ fĂŒr LehrkrĂ€fte, SchĂŒler und SchĂŒlerinnen. Der Koffer enthĂ€lt Schlangenleder, Leopardenkrallen, eingelegte Amphibien und Schmuck aus Elfenbein - allesamt Beschlagnahmungen aus dem Gruselkabinett des verbotenen Arten-Handels. Ziel ist es, durch gemeinsame AufklĂ€rungsarbeit mit SchĂŒlern den weltweiten Artenschwund zu stoppen. Dabei ist der Allwetterzoo mit seinen Bildungsangeboten in Forscherwerkstatt und Zooschule ein idealer Partner fĂŒr die Umwelterziehung.
(03.09.2013, 09:35)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Shasha ist Mutter: Heute Nacht wurde im Allwetterzoo der zweite Gorilla in diesem Jahr geboren!

MĂŒnster, 29. August 2013
Die 12jĂ€hrige Shasha hat heute Morgen die Tierpfleger im Menschenaffenhaus des Allwetterzoo MĂŒnster freudig ĂŒberrascht: Über Nacht ist sie Mutter geworden! Seit Tagen hat das hochtrĂ€chtige Gorillaweibchen sich immer behĂ€biger bewegt und erste Anzeichen einer baldigen Geburt waren zu erkennen. Shasha und das Neugeborene sind wohlauf und können auch schon von den Besuchern gesehen werden. Allerdings braucht man etwas GlĂŒck, denn die junge Mutter zieht sich gern zurĂŒck. Wenn sie nicht gerade ruht, bewegt sie sich aber frei inmitten der jetzt auf sieben Gorillas angewachsenen Gruppe in den Innen- oder Außenanlagen. Shasha lebt seit September 2012 in MĂŒnster, sie kam aus dem britischen Wild Animal Park Howletts. Es ist ihr erster Nachwuchs ĂŒberhaupt. Vater ist der 17jĂ€hrige N’Kwango.
(30.08.2013, 09:11)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Zoo der Zukunft:
Die Zeitschrift „natur“ empfiehlt zehn Zoos - der Allwetterzoo MĂŒnster ist dabei!

Die Zeitschrift „natur“, laut Untertitel ein Magazin fĂŒr Natur, Umwelt und besseres Leben, hat Zoologische GĂ€rten und Tierparks im deutschsprachigen Raum besucht sowie mit Zoodirektoren, Tierethikern und Zoogegnern gesprochen. Das Ergebnis, ein zwölfseitiger, „Zoo der Zukunft“ betitelter Beitrag, ist das Titelthema der September-Ausgabe. Die Autorin Andrea Mertes beschĂ€ftigt sich hierin mit unterschiedlichen Themen, fĂŒhrt Zahlen und Fakten auf und nennt zehn Zoos und Tierparks im deutschsprachigen Raum, die einen Besuch lohnen. Neben den Zoos von Leipzig und Landau, ZĂŒrich und Innsbruck findet sich hier auch der Allwetterzoo MĂŒnster. Wenn man dann in der Rubrik „Natur in Zahlen – Zensus im Zoo“ liest, dass es allein in Deutschland 853 Zoos und Tierparks gibt, kann man in MĂŒnster auf die Nennung sehr stolz sein! Stolz ist ĂŒbrigens auch die Zahl der Besucher in allen Zoos, die dem Weltverband der Zoos und Aquarien WAZA angeschlossen sind: 700 Millionen jĂ€hrlich!
Alle Zoologischen GĂ€rten haben das Ziel, den Menschen Tiere nahezubringen und ihr Naturbewusstsein zu stĂ€rken. „Ein Zoo ist fĂŒr die Menschen gemacht, um sie zu ĂŒberzeugen, sich fĂŒr die Natur einzusetzen und dafĂŒr auch Mittel zu erwirtschaften“, so zitiert Andrea Mertes den ZĂŒricher Zoodirektor Alex RĂŒbel. Dieser Aussage entsprechend handelt man im Allwetterzoo MĂŒnster schon seit Langem. Ein Beispiel ist die ElefantenfĂŒtterung durch Besucher. Hierbei wird ĂŒber die akute Bedrohung Asiatischer Elefanten im Freiland berichtet und gleichzeitig um Spenden fĂŒr die Artenschutzarbeit des Zoos in SĂŒdostasien gebeten. Viele Besucher, die beim FĂŒttern vielleicht zum ersten Mal einen ElefantenrĂŒssel anfassen können, sind im wahrsten Sinne des Wortes „berĂŒhrt“ und spenden. Der mĂŒnstersche Zoo gibt etwa 5 % seiner Einnahmen fĂŒr Artenschutzprojekte aus und liegt damit an der Spitze in Deutschland. Weltweit finanzieren die Zoos mit 350 Millionen US-Dollar* jĂ€hrlich den Erhalt bedrohter Tiere in ihren LebensrĂ€umen. Laut „natur“ rangieren die Zoos mit dieser Investition damit auf Platz 3 hinter zwei großen, weltweit agierenden Naturschutzorganisationen.

(22.08.2013, 15:47)
Jan Jakobi:   Aha, dann stimmt die Information aus dem Zoofreunde-Forum vor ein paar Wochen also doch. Es gab sogar einen genauen Zielzoo: Liberec. Dort lebt nur noch eine alte Kuh namens "Rani".
(21.08.2013, 22:03)
Lukas Wittsieker:   Laut Zoo wird Bala wohl den Allwetterzoo verlassen,weil sie sich mit den anderen Elefanten vertrĂ€gt.
(21.08.2013, 21:37)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Mehr GĂ€ste besuchen MĂŒnster - und ebenso den Allwetterzoo!

Die Stadt MĂŒnster freut sich ĂŒber ein Plus von 3,9 Prozent in der GĂ€stebilanz – und der Zoo in MĂŒnster meldet ebenfalls ein Plus: Auf der Sentruper Höhe brachte das erste Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar satte 9,8 Prozent mehr bei den Besucherzahlen. Eine Umfrage unter Zoobesuchern, durchgefĂŒhrt vom Deutschen Institut fĂŒr Marketing zu Pfingsten 2013, ergab fĂŒr Zoo und Stadt ebenfalls erfreuliche Zahlen: 89 Prozent der befragten Zoobesucher schĂ€tzen den Stellenwert des Allwetterzoos fĂŒr die Stadt MĂŒnster als sehr hoch oder hoch ein! Stolze 94,6 Prozent wĂŒrden den Zoo Freunden oder der Familie weiterempfehlen. Zwar ist der Hauptgrund fĂŒr die Fahrt nach MĂŒnster bei den auswĂ€rtigen Befragten in der Mehrheit der Zoobesuch, doch immerhin gut 5 Prozent planten noch andere AktivitĂ€ten in der Stadt, sei es ein Einkaufsbummel oder ein Besuch anderer Einrichtungen.

Der Allwetterzoo ist mit der Entwicklung seiner Besucherzahlen generell zufrieden. In anderen Bereichen Deutschlands klagen Ă€hnliche Einrichtungen ĂŒber einen Besucherschwund in diesem und auch im vergangen Jahr. An MĂŒnsters Zoo scheint dieser Trend vorbeizugehen. So ergab eine Untersuchung des WestfĂ€lisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverbandes zur Freizeitwirtschaft im Jahr 2012, dass „Zoos und Tierparks ... auf einen schwierigen Jahresstart“ zurĂŒckblicken. „Die Besucherzahlen fast aller erfassten Einrichtungen rutschten unter das Vorjahresniveau. Die RĂŒckgĂ€nge fielen grĂ¶ĂŸtenteils sogar zweitstellig aus.“ Dagegenhalten konnten nur Einrichtungen, die innovative Marketingmaßnahmen wagten – so wie der Allwetterzoo mit seiner Aktion „pay what you want“ im Dezember 2012. Immerhin erreichte der mĂŒnstersche Zoo dadurch ein Plus von 0,3 Prozent bei den Vorjahres-Besucherzahlen statt eines zweistelligen RĂŒckgangs wie in anderen Einrichtungen.

(21.08.2013, 15:10)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Sensationeller Erfolg fĂŒr den Schildkrötenschutz:
Vierzehn in MĂŒnster geschlĂŒpfte Sumpfschildkröten sind auf dem Weg nach Vietnam!

Im Allwetterzoo ist die Freude groß: Erstmals können in MĂŒnster geschlĂŒpfte Schildkröten in ihre Ursprungsheimat gebracht werden! Es handelt sich um vierzehn unter der Obhut von Elmar Meier geschlĂŒpfte Annam-Sumpfschildkröten. Der weltweit anerkannte Experte gilt als einer der erfolgreichsten ZĂŒchter asiatischer Schildkröten. Im Internationalen Zentrum fĂŒr Schildkrötenschutz (IZS) im Allwetterzoo pflegt Elmar Meier seit 2003 mit großem Engagement und ehrenamtlich verschiedene hoch bedrohte Arten, die im Freiland zum Teil ausgerottet sind.
Am Montag, 12. August, brachte Elmar Meier die vierzehn mĂŒnsterschen Schildkröten nach Rotterdam. Gemeinsam mit 57 Artgenossen aus dem Zoo Rotterdam und dem Bestand eines deutschen PrivatzĂŒchters werden sie nach Vietnam reisen. Dort sollen die Reptilien fĂŒr die genetische Auffrischung der Population sorgen. Die Annam-Sumpfschildkröte (Mauremys annamensis) gehört zu den kritisch bedrohten SĂŒĂŸwasser-Schildkröten Vietnams. Der Bestand dieser endemischen Art nahm durch illegalen Handel und Lebensraumverlust rapide ab. Seit den 1930er Jahren galt die Art als verschollen und wurde erst 2006 wieder gesichtet.
Die europĂ€ischen Nachzucht-Sumpfschildkröten werden im Cuc Phuong Turtle Conservation Center erwartet. Das Zentrum, das einige der am stĂ€rksten bedrohten Schildkrötenarten Vietnams beherbergt, befindet sich im Cuc Phuong National Park in der vietnamesischen Provinz Ninh Binh. Dieser erste Nationalpark Vietnams hat fĂŒr die Erhaltung der Artenvielfalt des Landes eine besondere Bedeutung.
(13.08.2013, 14:05)
Holger Wientjes:   Im Menschenaffenhaus gab es mal ein kleines Nachttierabteil mit Mausmakis, dort ist heute eine kleine Ausstellung zum Thema Regenwaldzerstörung/Palmöl.

@Michael: Wer weiss, ob der Eintrag in der ZTL dann ĂŒberhaupt korrekt ist... !? Danke fĂŒrÂŽs Nachschauen !
(05.08.2013, 16:59)
Holger Wientjes:   Im Menschenaffenhaus gab es mal ein kleines Nachttierabteil mit Mausmakis, dort ist heute eine kleine Ausstellung zum Thema Regenwaldzerstörung/Palmöl.

@Michael: Wer weiss, ob der Eintrag in der ZTL dann ĂŒberhaupt korrekt ist... !? Danke fĂŒrÂŽs Nachschauen !
(05.08.2013, 16:59)
Holger Wientjes:   Im Menschenaffenhaus gab es mal ein kleines Nachttierabteil mit Mausmakis, dort ist heute eine kleine Ausstellung zum Thema Regenwaldzerstörung/Palmöl.

@Michael: Wer weiss, ob der Eintrag in der ZTL dann ĂŒberhaupt korrekt ist... !? Danke fĂŒrÂŽs Nachschauen !
(05.08.2013, 16:59)
Michael Mettler:   Laut Jahresberichten gab es die Art weder zum Jahresende 2003 noch im Laufe des Jahres 2004 im Allwetterzoo.
(05.08.2013, 16:35)
Carsten Horn:   Es gab mal Nachttiergehege im Raubtier- oder Affenhaus, was da drin untergebracht war, fĂ€llt mir allerdings im Moment nicht ein...
(05.08.2013, 15:40)
Holger Wientjes:   Laut ZTL soll der Allwetterzoo bis 2004 Fuchskusus gehalten haben. Ich nehme an, hinter den Kulissen, denn ich habe die Tiere/das Tier nie irgendwo gesehen. Weiss da jemand nĂ€heres (Haltungsbeginn, ob in der Schau, wenn nein, warum nicht oder den Grund des Haltungsendes) zu ?
(05.08.2013, 12:17)
Jan Jakobi:   ZuchtfĂ€hig ist "Ratna" schon, aber sie nĂ€hert sich jetzt mit 21 Jahren dem kritischen Alter (ab 24/25 Jahre und danach) fĂŒr eine erste TrĂ€chtigkeit und erste Geburt.
(16.07.2013, 22:46)
Michael Mettler:   Mal abgesehen vom zoologischen Aspekt: Der Zoo hat gerade seinen neuen Elefantenpark eröffnet und kann mit einer solchen Meldung krĂ€ftig die Werbetrommel rĂŒhren, dass man offenbar alles richtig gemacht hat und die große Investition im wahrsten Sinne des Wortes schnell FrĂŒchte trĂ€gt. In ein paar Tagen beginnen zudem in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien und damit eine Zeit mit viel Besucherpotenzial, das seit diesem Jahr erstmals nach Jahrzehnten auf eine bisherige Hauptattraktion (Delfine) verzichten muss. In punkto Marketing finde ich den Zeitpunkt der Meldung also kein bisschen verwunderlich. Bei allen BemĂŒhungen in Sachen Artenschutz und AufklĂ€rung ist und bleibt ein Zoo nun mal in erster Linie ein Schaubetrieb!
(16.07.2013, 21:30)
RĂŒdiger:   Jawohl geht doch, immer dieser Alex. GlĂŒckwunsch und ich wĂŒnsche einen guten Verlauf. Ist Ratna 1992 geboren ĂŒberhaubt noch zuchtfĂ€hig ?
(16.07.2013, 20:51)
Jolantha Belik:   Es gibt auch Zoos, die sagen "wir wissen von nichts" und hĂŒllen sich in Schweigen, selbst wenn ein trĂ€chtiges Tier schon fast platzt und man die Fötusbewegungen sehen kann. Ich finde es super, dass MĂŒnster da ehrlich ist und sagt, was Sache ist!
(16.07.2013, 14:20)
Jan Jakobi:   Ich wĂ€re da vorsichtig mit so einer frĂŒhen VerkĂŒndigung.
Andere Zoos warten ca. 1 Jahr bis sie es verkĂŒnden.
(16.07.2013, 12:12)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Hurra, wir sind schwanger!“
Die Elefantenkuh Corny im Allwetterzoo MĂŒnster ist im vierten Monat trĂ€chtig

Am Samstagabend hatte Jörg Adler „so ein GefĂŒhl“. Er stand im Asiatischen Langhaus am Rande des Elefanten-Parks im Allwetterzoo, die Sonne ging unter und fröhlich wirkende Elefanten gingen baden. Bei diesem beinahe kitschigen Anblick dachte der Zoodirektor, „es kann doch nicht sein, dass keine der KĂŒhe tragend ist“. FĂŒr den Montag war ohnehin eine Untersuchung der weiblichen Elefanten angesetzt. Und danach kannte Adlers Jubel keine Grenzen! „Hurra, wir sind schwanger“, mit diesen Worten kam er am Nachmittag in die Zoo-Verwaltung. Das mobile Ultraschall-GerĂ€t zeigte eindeutig, dass in Cornys Leib ein Fötus heranwĂ€chst!
Die werdende Mutter Corny wurde 1996 im Tierpark Hagenbeck geboren. Sie ist die jĂŒngste Kuh in der siebenköpfigen Elefantenherde und lebt seit zehn Jahren im Allwetterzoo. Der kĂŒnftige Vater, der 35jĂ€hrige Alexander, hat in den Niederlanden und Belgien bereits elfmal fĂŒr elefantösen Nachwuchs gesorgt. Eine Elefanten-TrĂ€chtigkeit dauert rund 22 Monate, deshalb mĂŒssen alle Zoofreunde sich bis Anfang 2015 gedulden. Im Allwetterzoo ist man sich ĂŒbrigens ziemlich sicher, dass Cornys TrĂ€chtigkeit dem „Tapetenwechsel“ zu verdanken ist: Corny war mit zwei weiteren KĂŒhen schon zum Jahreswechsel 2012/13 in den neuen Elefanten-Park umgezogen. Bis zum erfolgreichen Deckakt im MĂ€rz hatte sich auch Bulle Alexander in seinem neuen, großzĂŒgigen Zuhause eingelebt...
(16.07.2013, 10:57)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zu Besuch bei ihrem Patenpinguin im mĂŒnsterschen Zoo

Wie kommt eine Bundesministerin zu einem Patentier in MĂŒnster? Ganz einfach: Sie hat mit dem Zoodirektor zu Abend gegessen.
Bei diesem Abendessen teilte Frau Leutheusser-Schnarrenberger Zoodirektor Jörg Adler mit, sie könne sich gut vorstellen, ein Patentier im Zoo zu haben, am liebsten einen Adler. Da es im Allwetterzoo jedoch Adler nicht mehr gibt, bot Jörg Adler der Bundesjustizministerin spontan einen Brillenpinguin als adĂ€quaten Ersatz an – und die Ministerin sagte zu.
Am 18. Juli 2013 wird Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ihr gefiedertes Patentier im Allwetterzoo besuchen und bei dieser Gelegenheit den kleinen Pinguin auch taufen. Den Namen, den ihr Patentier bekommen soll, hat sie bislang nicht verraten.
(15.07.2013, 12:17)
Allwetterzoo MĂŒnster:   7., 14. und 21. Juli 2013:

SonderfĂŒhrungen rund um den Elefanten-Park im Allwetterzoo MĂŒnster

Der neue Elefanten-Park im Allwetterzoo gefĂ€llt nicht nur seinen Bewohnern richtig gut, auch die Zoobesucher sind begeistert. Manche kommen von weither, um die DickhĂ€uter baden zu sehen! Warum der Park ĂŒberhaupt gebaut wurde, wie das Bullenhaus innen aufgeteilt ist oder wie tief die Badebecken sind, kann man bei weiteren SonderfĂŒhrungen erfahren, zu denen der Zoo einlĂ€dt. Die einstĂŒndigen, von Biologen geleiteten RundgĂ€nge finden sonntags um 13 und 15 Uhr statt und kosten keine zusĂ€tzliche GebĂŒhr. Die Termine sind 7., 14. und 21. Juli. Treffpunkt ist am neuen ĂŒberdachten Elefanten-Futterplatz in der NĂ€he des Allwettergangs.
(05.07.2013, 10:03)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Der Zoll im Zoo:
Gemeinsamer Aktionstag mit HundevorfĂŒhrungen, nachgestellten Kontrollsituationen, Fotoaktion und Artenschutzinfos am 7. Juli von 10 bis 17 Uhr.

Vor Beginn der Sommerferien prĂ€sentiert sich das Hauptzollamt MĂŒnster im Rahmen eines gemeinsamen Aktionstages im Zoo und informiert ĂŒber das Thema Artenschutz, das beide Institutionen miteinander verbindet, sowie ĂŒber weitere Aufgaben des Zolls.
Der Zoll wird „SchĂ€tze“ aus seiner Asservatenkammer zeigen - darunter verbotene Souvenirs aus artgeschĂŒtzten Tieren und Pflanzen sowie Plagiate von Markenartikeln -, prĂ€sentiert der Allwetterzoo sein Zentrum fĂŒr Artenschutz. Hierbei stellen sich die Stiftung Artenschutz, die WestfĂ€lische Gesellschaft fĂŒr Artenschutz sowie der Allwetterzoo mit seinen ArtenschutzaktivitĂ€ten vor.
Zentraler Punkt der Veranstaltung werden HundevorfĂŒhrungen sein. Dabei geben HundefĂŒhrer Einblick in ihre Arbeitsweise und stellen das Können ihrer vierbeinigen Kollegen unter Beweis, die als RauschgiftspĂŒrhunde, TabakspĂŒrhunde oder Schutzhunde eingesetzt werden.

VorfĂŒhrungen um 11.45, 14.00 und 16.00 Uhr.


DarĂŒber hinaus gibt es in diesem Jahr erstmalig auch VorfĂŒhrungen, bei denen Beamte verschiedene Kontrollsituationen, wie sie im Berufsalltag z.B. auf einer Baustelle vorkommen können, nachstellen. Die Beamten erlĂ€utern dabei auch Techniken zur waffenlosen Selbstverteidigung.

VorfĂŒhrungen um 10.45, 13.00 und 15.00 Uhr.


Weiterhin prĂ€sentiert sich das Hauptzollamt MĂŒnster mit seinen verschiedenen Kontrolleinheiten:

Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) geben Auskunft ĂŒber ihre Maßnahmen gegen Schwarzarbeit, Lohndumping und illegale BeschĂ€ftigung und zeigen u.a. Übungswaffen, ÜbungsreizstoffsprĂŒhgerĂ€te und Schutzwesten.

Zöllnerinnen und Zöllner der Kontrolleinheit Verkehrswege, zustĂ€ndig fĂŒr mobile Kontrollen an der deutsch-niederlĂ€ndischen Grenze, informieren ĂŒber das Thema RauschgiftkriminalitĂ€t und demonstrieren moderne Testmethoden. Mit Drug-Wipe-Tests beispielsweise lassen sich Anhaftungen von Rauschgiftspuren an Haut, Kleidung oder GegenstĂ€nden sichtbar machen. DarĂŒber hinaus prĂ€sentieren die Beamten ihr Einsatzfahrzeug.

Beamte der Kontrolleinheit Flughafen Reiseverkehr, die im Alltag ihren Dienst am Flughafen MĂŒnster/OsnabrĂŒck verrichten, stehen rechtzeitig zu Beginn der Hauptreisezeit Rede und Antwort bei Fragen zu Reisefreimengen sowie zu den Themen Artenschutz und MarkenfĂ€lschungen.


Interessierte haben außerdem die Möglichkeit, sich ĂŒber Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Zollverwaltung zu informieren. Eine Fotoaktion, bei der sich kleine und große Zoobesucher wahlweise mit oder ohne ZollmĂŒtze und Kelle im Zollbulli fotografieren lassen können, rundet die Veranstaltung ab.

Die gemeinsame Aktion von Zoll und Zoo findet auf der Festwiese zwischen der Tigeranlage und dem Robbenhaven statt.
(03.07.2013, 16:12)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Gestern Nachmittag wĂŒtete das Tief „Manni“ im MĂŒnsterland. Uns hat es auch erwischt! Der Sturm fegte urplötzlich ĂŒber das ZoogelĂ€nde, wirbelte TerrassenstĂŒhle umher, warf Papierkörbe um und entwurzelte leider 15 große BĂ€ume! Selbst alte Eichen und Platanen hielten der Gewalt nicht stand und stĂŒrzten um, 25 große BĂ€ume erlitten starke KronenschĂ€den. Dicke Äste brachen einfach ab. Teilweise rissen die stĂŒrzenden BĂ€ume ZĂ€une um. So ist unser Außenzaun an drei Stellen zerstört, insgesamt ĂŒber eine LĂ€nge von 18 m. Auch Tieranlagen waren betroffen, es gab SchĂ€den in den Anlagen von Kattas und Guerezas sowie bei Pekaris und Bongos. Am Restaurant brachen eine große Glasscheibe und eine GlastĂŒr. Ob es SchĂ€den an DĂ€chern gegeben hat, wird gerade geprĂŒft. Alles in allem sind wir froh, dass es „nur“ bei SachschĂ€den geblieben ist und weder Menschen noch Tiere verletzt wurden. Übrigens war der WDR zu Dreharbeiten im Zoo, als der Sturm begann. Das Ergebnis ist in der Lokalzeit von gestern zu sehen:
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-muensterland/videolokalzeitmuensterland196.html
(21.06.2013, 14:01)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Das Greenpeace Magazin empfiehlt zehn deutschsprachige Zoos – der Allwetterzoo MĂŒnster gehört dazu!

Gerade erschien das aktuelle Greenpeace-Magazin mit dem Hauptthema „TIER & WIR“, das sich dem Umgang von uns Menschen mit Haus- und Wildtieren widmet. Ein Kapitel beschĂ€ftigt sich mit Zoologischen GĂ€rten. In MĂŒnster kann man sich glĂŒcklich schĂ€tzen, denn der kritische Autor fĂŒhrt in seiner Rubrik „Empfehlenswerte Tierparks“ den Allwetterzoo auf! Den perfekten Zoo gĂ€be es zwar nicht, schreibt Carsten Jasner. Doch viele wĂŒrden sich bemĂŒhen und sich fĂŒr Nachhaltigkeit, Bildung und Artenschutz einsetzen. Zu diesen zehn Zoos gehört neben denen von Leipzig, ZĂŒrich und Innsbruck auch der in MĂŒnster!
Seine Entscheidung, den mĂŒnsterschen Zoo lobend zu erwĂ€hnen, begrĂŒndet der Autor damit, dass der Allwetterzoo an „seinem Ruf arbeitet“. Als Beispiele dafĂŒr werden das „modernisierte Giraffengehege, die neue Afrikasavanne und die ForscherstĂ€tte fĂŒr Kinder“ genannt. Weiter heißt es: „Der Zoo informiert ĂŒber alternative Energien und unterhĂ€lt Artenschutzprogramme in Vietnam und Kambodscha. Zudem beherbergt er 80 Prozent des weltweiten Bestands einer aussterbenden Schildkrötenart.“ Unter der Überschrift „ZurĂŒck in die Wildnis?“ geht das Magazin auch auf die in situ-Projekte von Zoos ein und erwĂ€hnt auch hier lobend den Allwetterzoo: „Die als besonders engagiert geltenden Zoos MĂŒnster und Landau verwenden jĂ€hrlich fĂŒnf beziehungsweise drei Prozent ihrer Einnahmen fĂŒr solche Projekte.“
(17.06.2013, 15:18)
Jolantha Belik:   Jane und ihr Mini-Hörnchen dĂŒrfen morgen 9.6.13 um 13:30 Uhr erstmals auf die Außenanlage (lt. Facebook), ist jemand aus dem Forum aus MĂŒnster und könnte morgen bei dieser Action dabei sein? Ich hĂ€tte sooo gerne Fotos vom ersten Auftritt des Mini-Hörnchens fĂŒr meine Rhinos-Site. :-)
(08.06.2013, 15:22)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Wir eröffnen den Elefanten-Park, das grĂ¶ĂŸte Zoo-Projekt in NRW 2013!

Die umfangreichste Investition seit Eröffnung des Allwetterzoos, unser neuer Elefanten-Park, ist wunderschön geworden:

·      die Tiere haben mit 5.000 mÂČ FlĂ€che mehr als dreimal so viel Bewegungsraum wie zuvor
·      in zwei Badebecken können die DickhĂ€uter sogar „untertauchen“
·      der Elefantenbulle bewohnt ein eigenes Haus mit Freianlage
·      es gibt ĂŒberdachte AussichtsplĂ€tze mit tollem Blick auf die Elefanten
·      Besucher, die unsere Elefanten fĂŒttern, werden nun durch ein großes Dach vor Regen und heißer Sonne geschĂŒtzt
·      eine neue Terrasse am Restaurant lÀdt zur Pause mit Blick auf die Elefanten ein
·      der gesamte Elefanten-Park, vor allem das großartige Asiatische Langhaus, hat die Zoolandschaft ĂŒberaus positiv verĂ€ndert
·      und selbst die Giraffen haben vom Elefanten-Park profitiert...

Am 10. Juni wird der Elefanten-Park mit vielen GĂ€sten offiziell eröffnet, ab 11. Juni sind Langhaus, Pergola und Futterplatz auch fĂŒr die Zoobesucher zugĂ€nglich.
(06.06.2013, 07:41)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Das Nashörnchen ist da!
Im Allwetterzoo MĂŒnster freut man sich ĂŒber die Geburt eines Kalbes bei den Breitmaulnashörnern

Seit eineinhalb Jahren erst lebt die Breitmaulnashornkuh Jane in MĂŒnster – und nun ist sie Mutter geworden! Die 13 Jahre alte Jane kam aus dem schottischen Safaripark Blair Drummond in den Allwetterzoo. Dem Nashornbullen Harry, der vor 23 Jahren im englischen Whipsnade geboren wurde, hat sie wohl auf Anhieb gefallen!
Janes erster Nachwuchs, ein mĂ€nnliches Kalb, kam nach rund 16 Monaten Tragzeit am Abend des 23. Mai auf die Welt. Schon tagsĂŒber war das Haus fĂŒr Besucher geschlossen, weil die Anzeichen fĂŒr eine bevorstehende Geburt deutlicher wurden. Bei NashornkĂŒhen schwillt die Scheide an und sie setzen kurz vor der Niederkunft stoßweise Urin ab.
Jane stand die erste Geburt bevor, deshalb wollte man ihr grĂ¶ĂŸtmögliche Ruhe bieten. Auch Kurator, TierĂ€rztin und Tierpfleger beobachteten die Geburt nur auf dem Bildschirm. In der Anlage waren schon Wochen zuvor Überwachungskameras installiert worden. Der eigentliche Geburtsvorgang dauerte nur etwa zehn Minuten. Jane animierte das Neugeborene recht bald zum Aufstehen. Das Kalb stand auch schnell auf seinen SĂ€ulenbeinchen und fand die mĂŒtterliche Milchquelle. Allein in der ersten Nacht hat der Kleine dreimal ausgiebig getrunken.
Damit Jane sich in aller Ruhe und ungestört an ihr Mutter-Dasein gewöhnen konnte, blieb die Nashorn-Halle bis Sonntagabend geschlossen. Ab sofort können Mutter und Jungtier besucht werden, allerdings nicht in der ĂŒblichen Zeit von 9 bis 18.30 Uhr, sondern vorerst nur fĂŒr einige Stunden am Tag.
(27.05.2013, 11:10)
Tom Schröder:   - Gorilla- und Schimpansen-Aussenanlagen sehen gut aus, mehr KletterbĂ€ume, der TĂŒmpel "unter" der BesucherInneneinsicht bei den Gorillas ist ein Trockengraben geworden. Jungtier entwickelt sich gut, Bruder Thabo darf es schon fĂŒr ein paar Momente herumtragen.
- Orang Utans sind nun alle zusammen, auch Temmy mit Ito ist wieder in der Gruppe.
- Giraffenaußenanlage ist noch nicht in Benutzung, hoffentlich wartet man lang genug, dass die Rollraseninvestition nicht nach wenigen Tagen das zeitliche segnet... Was der Rollrasen im Graben zu suchen, verstehe ich nicht so ganz, dort hĂ€tte man Geld sparen und Rasen ansĂ€en können.
- Die neue FĂŒtterungstelle auf dem Ex-Spielplatz/Ex-Ex-Elefanten-Schlammsuhle ist nur auf dem Ă€ußeren Rand zum Elefantenaußengehege hin entstanden, der Rest bislang Sand. Finde ich sehr schade, dort hĂ€tte man noch einige Quadratmeter fĂŒr das AußengelĂ€nde gewinnen können.
- Nashornhaus war gestern weitrĂ€umig abgesperrt (mit den Hinweisen, "Jane" brauche Ruhe fĂŒr die nahende Geburt), so dass auch keine Blicke hinein möglich waren.
- Das Jungtier ist bereits geboren bei den Kattas, ich dachte, es sei kein adulter Mann mehr vorhanden...
- Das neuere Außengehege der Gelbbrustkapuziner ist weiterhin unbenutzt, finde ich sehr schade, dass die neue Gruppe immer noch nicht dort eingewöhnt wurde.
Das Nest der Mönchsgeier ist wieder verlassen, kein Ei mehr vorhanden - sehr schade!
(25.05.2013, 12:33)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Neues Freiluftfeeling fĂŒr Gorillas und Schimpansen im Allwetterzoo!

In den zurĂŒckliegenden Monaten haben wir die Freianlagen unserer Gorillas und Schimpansen grundlegend saniert: Es wurden Palisaden und Glasscheiben ausgetauscht, neue KletterbĂ€ume errichtet, StrĂ€ucher gepflanzt, Rollrasen verlegt und eine Sprinkleranlage installiert. Am Haus der Rotscheitelmangaben, der kleinen Mitbewohner der Gorillas, wurde die Kunstfels-Fassade erneuert. ZusĂ€tzlich entstanden vor der Schimpansen-Anlage ein neuer Besucherantritt und fĂŒr die Gorillas eine weitere Höhle, die die Tiere vor Regen und Hitze schĂŒtzt. Dort gibt es jetzt erstmalig eine sogen. NippeltrĂ€nke, an der die Gorillas jederzeit frisches Wasser trinken können.

Die Schimpansen konnten ihre Freianlage bereits Ende April beziehen, die Gorillas und Mangaben mussten knapp drei Wochen lĂ€nger warten. Seit Pfingsten wagt sich nun auch das Gorillaweibchen Changa-Maidi mit ihrem im Januar geborenen Sohn Demba nach draußen. Dabei beeindruckt sie nicht nur die Zoobesucher mit ihrer Waghalsigkeit: Auch die Tierpfleger staunen, wenn die Gorillamutter mitsamt Sohn ĂŒber schwankende Seile von einem hohen Baum zum anderen balanciert.
(23.05.2013, 11:47)
Gudrun Bardowicks:   Sehr schöne Nachricht. Ich hoffe, dass das Jungtier gesund heranwĂ€chst.
(13.05.2013, 22:32)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Überraschung bei den Orang-Utans im Allwetterzoo MĂŒnster:
„Oma“ Nonja wurde Mutter!

Am Mittwoch, 8. Mai, trauten die Menschenaffen-Pfleger im Allwetterzoo bei Dienstbeginn ihren Augen nicht: Nonja, das 35 Jahre alte Orang-Utan-Weibchen, hielt ein Neugeborenes in den Armen! Eine Woche zuvor hatten die Pfleger Schwellungen im Scheidenbereich von Nonja festgestellt, ein Zeichen fĂŒr eine mögliche TrĂ€chtigkeit. Allerdings glaubte im Zoo niemand, dass Nonja noch einmal ein Jungtier auf die Welt bringen wĂŒrde. Zuletzt hatte sie vor 17 Jahren Nachwuchs. Ihre jĂŒngste Tochter Mali - seit Jahren in einem britischen Zoo zu Hause - machte Nonja kĂŒrzlich erst zur „Oma“. Und Nonjas stets runder, fast tonnenförmiger Körper gab ohnehin keinen Hinweis: Das Orang-Utan-Weibchen sieht immer „schwanger“ aus!
Mittlerweile hat Nonja sich von der Geburt erholt. Deshalb durfte sie heute frĂŒh mit ihrem Nachwuchs zum Vater Pongo und den beiden Weibchen Mandi und Sari in die ZoORANGerie wechseln. Die ersten Tage nach der Geburt hatte sie in ihrer Schlafbox hinter den Kulissen verbracht.
(13.05.2013, 15:14)
Allwetterzoo MĂŒnster:   FĂŒnf auf einen Streich: Nachwuchs bei den Geparden im Allwetterzoo MĂŒnster

Namoja hat alle Pfoten voll zu tun: Die junge Gepardin im Allwetterzoo hat gleich fĂŒnf Jungtiere zu hĂŒten! Am 5. April kamen die kleinen Raubkatzen auf die Welt. Die ersten Tage verbrachten sie in einer HĂŒtte mit Fußbodenheizung. Doch nach neun Tagen entschied sich die Mutter fĂŒr einen Umzug ins Freie! Namoja schleppte ein Jungtier nach dem anderen ĂŒber die große Freianlage am Zoo-Kanal. Dort liegt sie nun mitsamt Nachwuchs, zwar geschĂŒtzt durch StrĂ€ucher – aber doch zu sehen.
Die Gepardin Namoja lebt erst seit einem Jahr im Allwetterzoo. Geboren wurde sie am 23. April 2008 im Tierpark Bernburg. Vater der FĂŒnflinge ist Jabari, der am 4. September 2008 im Zoo Salzburg auf die Welt kam. Am 4. und 5. Januar waren die beiden Geparde zusammen, Jabari hat zweimal gedeckt. Der Erfolg hat sich nun nach 92 Tagen Tragzeit eingestellt! FĂŒr Namoja ist es die erste Aufzucht von Jungen, die sie fast schon routiniert und vor allem sehr ruhig bewĂ€ltigt. Doch sie wird bald noch mehr aufpassen mĂŒssen, denn die kleinen Geparde krabbeln bereits auf ihren kurzen Beinen um die Mutter herum und werden von Tag zu Tag unternehmungslustiger.
Im Allwetterzoo sind die Bedingungen fĂŒr die Zucht der hoch bedrohten Geparde optimal. Eine insgesamt 7.500 qm große Anlage mit vier separaten Bereichen erlaubt die getrennte Haltung von Kater und Katze. Geparde leben auch in Afrika als EinzelgĂ€nger. „Hitzig“ wird eine Gepardin nur dann, wenn ein Kater in der NĂ€he ist. Sie zeigt auch nicht die fĂŒr andere Katzenarten typische „Rolligkeit“. Damit fehlen sichtbare Anzeichen fĂŒr den richtigen Zeitpunkt, zu dem Katze und Kater zusammen treffen sollten. Den passenden Termin bestimmt allein der Kater; denn nur er kann die hormonelle VerĂ€nderung im Urin der Katze und damit deren EmpfĂ€ngnisbereitschaft erkennen. Der Zoo MĂŒnster betreibt deshalb ein regelrechtes „Zuchtmanagement“: In den Bereich, den der Kater tagsĂŒber bewohnt, kommt nachts die Katze. Kehrt der Kater morgens zurĂŒck, kontrolliert er die Stellen, an denen die Katze in der Nacht uriniert hat. Ist die Katze kurz vor dem Eisprung, ruft der Kater laut und fordernd nach ihr. Dann lassen die Pfleger die Tiere zusammen – und nach gut drei Monaten werden Geparde geboren!
(23.04.2013, 16:02)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Sensationelle Nachzucht bei Asiatischen Goldkatzen:
·     weltweit erste Geburt nach kĂŒnstlicher Besamung
·     seltene Geburt von Zwillingen
·     ein Jungtier in Handaufzucht, eines bei der Mutter

Stolz und glĂŒcklich können wir einen doppelten Zuchterfolg bei unseren hoch bedrohten Asiatischen Goldkatzen melden!

Sensationell war schon die Zeugung durch kĂŒnstliche Besamung, die bei Asiatischen Goldkatzen weltweit erstmals Erfolg brachte: Am 7. April wurden zwei Jungtiere geboren!

Außergewöhnlich ist auch, dass die Katze Sua Fai nur eines der Neugeborenen annahm, das zweite wird per Hand aufgezogen.
(16.04.2013, 15:31)
Allwetterzoo MĂŒnster:   In diesem Jahr finden folgende Fotoworkshops in unserem Zoo statt:

Termin - Veranstalter - Ort fĂŒr Besprechungen

13. April - Simone Gerard, Workshop in niederlÀndischer Sprache

17. Mai - Uhl / Walther

25. bis 27. Juli - Uhl / Walther - Zooschule: ist reserviert

12. bis 16. August - Artistravel/Michael Lohmann - Zooschule ist reserviert

23. bis 25. August - Dr. Hans-Peter Schaub - Zooschule ist reserviert

6. September - Uhl / Walther

Bei den dreitĂ€gigen Kursen ist ein frĂŒher Beginn um 8 Uhr möglich (Samstag, Sonntag), ebenso ein spĂ€ter Schluss ĂŒber 19 Uhr hinaus. Anmeldungen und Informationen nur ĂŒber die Kursleiter.

Mehr dazu auf unserer Website http://www.allwetterzoo.de/veranstaltungen/fotoworkshops.php?activemenu=veranstaltungen&sub=28
(10.04.2013, 10:35)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Nashorn“ G-NO zog vom Alten Fischmarkt in MĂŒnsters Innenstadt in den Allwetterzoo um

Über der TĂŒr zur Nashornhalle im Allwetterzoo MĂŒnster prangt neuerdings ein großer Nashorn-Kopf namens G-NO. Vielen MĂŒnsteranern mag er bekannt vorkommen, denn der graue, beinahe lebensechte Kunststoff-SchĂ€del war jahrelang das Maskottchen des G-STAR Store am Alten Fischmarkt. Der Laden hat sein Aussehen verĂ€ndert und G-NO fand eine neue Heimat im Zoo. Gleichzeitig hat der Jeans-Store eine Patenschaft fĂŒr den „echten“ Nashornbullen Harry ĂŒbernommen. Beim Patenbesuch der Filialleiterin Anja Gieseking freute sich das Patentier Harry ĂŒber knusprige Brötchen und Zoodirektor Jörg Adler ĂŒber die finanzielle Zuwendung in Höhe von 2.000 Euro.
(09.04.2013, 10:51)
Tom Schröder:   Das GrundgerĂŒst besteht aus Holz, quasi wie Fachwerk. Die quadratischen Fachwerke sind gefĂŒllt mit Flechtwerk, asiatisch anmutend eben. Woraus das Flechtwerk genau ist, weiß ich nicht, Pflanzenfasern. Banane vielleicht oder sowas? Jedenfalls sind die meisten der FĂ€cher ĂŒbersĂ€t mit schwarzen Flecken von denen ich stark vermute, dass es sich um Schimmel handelt... "Außenfassade" ist eigentlich auch zuviel gesagt, im Grunde genommen ist dieses Langhaus "nur" ein doppelstöckiger Unterstand.
(05.04.2013, 10:56)
Michael Mettler:   @Tom Schröder: Verschimmelt? Aus welchem Material besteht denn die Außenfassade?
(05.04.2013, 09:15)
Tom Schröder:   Baustellen alle noch aktiv, Weg von der hinteren Guereza-BrĂŒcke bis zum Gorilla-Wintergarten weiterhin gesperrt und somit Schweine nicht zu sehen. Elefanten-Außengehege nimmt Form an, sehr viele Rabatten sind schon bepflanzt und gestaltet, auch das Langhaus wurde an der RĂŒckseite komplett mit hohem Bambus abgepflanzt (Versuch, zu verdecken, dass dieses NEUE Haus schon komplett verschimmelt ist?)...
Nach Abgabe der Weißkopfseeadler sind die BartkĂ€uze in deren Voliere gezogen und haben somit wider Erwarten nicht viel mehr Platz bekommen. Die ehemalige Bartkauz-Voliere hingegen wurde komplett den Hornraben zugeschlagen.
Die Beutel vieler BennettkĂ€nguruhs sind mit Jungtieren gefĂŒllt. Bei den Weißkopfsakis ist das 2013er-Jungtier angekommen, das Ă€ltere der beiden mĂ€nnlichen Jungtiere frĂŒherer Jahre ist nicht mehr in der Voliere.
An der RĂŒsselspringer-Vitrine hĂ€ngt ein neues Schild mit dem Aufdruck "Wir sind keine MĂ€use". ;-))
(04.04.2013, 19:51)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Ostern im Allwetterzoo MĂŒnster:
Reizende Jungtiere und warme TierhÀuser, Kaninchen-Dorf und Eier vom Osteresel

Mit Ostern beginnt auch im Allwetterzoo die Saison. Leider lĂ€sst der FrĂŒhling mit blĂŒhenden StrĂ€uchern und milden Temperaturen noch auf sich warten, doch grĂŒn und mollig warm ist es in vielen TierhĂ€usern in MĂŒnster. So zwitschern in der Tropenhalle kunterbunte Vögel um die Wette, im Nashornhaus buddeln ErdmĂ€nnchen, im Aquarium drehen prĂ€chtige Fische ihre Runden und im Giraffenhaus warten Mutter Makena und ihr am 26. MĂ€rz geborenes Kalb auf Oster-Besucher.
Viele Tiere lassen sich in den HĂ€usern durch große Glasscheiben gut beobachten, die Gorillas im Menschenaffenhaus beispielsweise. Dort wird Demba, der jĂŒngste Spross in der Gruppe, von Tag zu Tag lebhafter. Mutter Changa-Maidi legt ihren am 13. Januar geborenen Sohn, der gerade die ersten ZĂ€hnchen bekommen hat, sogar schon vor sich auf den Boden. Dabei achtet sie aber stets darauf, dass Vater N’Kwango sich seinem Nachwuchs nur Ă€ußerst behutsam nĂ€hert. Beim Nachwuchs der seltenen Gelbbrust-Kapuziner ist Achtsamkeit gegenĂŒber dem Vater nicht angesagt, ganz im Gegenteil: Er trĂ€gt ebenso wie auch andere Gruppenmitglieder immer wieder mal eines der beiden Jungtiere. Geboren wurden die hĂŒbschen Kapuziner am 6. und 27. Februar.
Nachwuchs gibt es auch bei den Trampeltieren. Das Fohlen Lily ist ebenso wie seine Mutter Ambrosia „wetterfest“ und selbst bei KĂ€lte tagsĂŒber draußen. Empfindlicher sind dagegen die vier jungen Warzenschweine, die am 19. Februar auf die Welt kamen. Sie sind meist im warmen Stall unter der Rotlichtlampe anzutreffen. KĂŒnstliche WĂ€rme haben die drei Jungtiere der BennettkĂ€ngurus nicht nötig. Sie hocken wohl behĂŒtet in den kuschelig-warmen Beuteln ihrer MĂŒtter und halten allenfalls mal die Nase in den Wind. Mollig warm haben es auch die drei winzigen Gundis, die in einem Terrarium am Tropenhaus am letzten Samstag auf die Welt kamen.
FĂŒr seine OstergĂ€ste musste der Zoo allerdings umdisponieren. Eine Schar Kaninchen aus der privaten Zucht eines Tierpflegers sollte ein österliches Dorf auf einer Wiese im Zoo beziehen. Die Nager haben zwar ein dickes Fell, doch das Wetter war zu Beginn der Karwoche einfach zu eisig. Deshalb sind die Kaninchen ab sofort im warmen Ausstellungsraum hinter der Großflugvoliere zu bewundern. Dort warten sie bis zum 5. April auf streichelnde KinderhĂ€nde.
Die Allwetterzoo-OsterhĂ€sin wird es allerdings kaum stören, sollte das Wetter auch am Ostermontag (1.4.) noch kĂŒhl sein: Sie zieht sich ein warmes Fell ĂŒber und verteilt ab 13.30 Uhr gemeinsam mit Riesenesel Fridolin bunte HĂŒhnereier und sĂŒĂŸe Schoko-Eier an die jĂŒngsten Zoobesucher, spendiert von den REWE-MĂ€rkten in MĂŒnster und solange der Vorrat reicht.
(27.03.2013, 14:25)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Vorösterliche Überraschung im Allwetterzoo MĂŒnster: Heute frĂŒh wurde ein Giraffenkalb geboren!

Mit einer baldigen Geburt hatten die Tierpfleger im Huftierrevier des Allwetterzoo MĂŒnster zwar gerechnet. Aber dennoch war die Freude groß, als sie heute Morgen das Giraffenhaus betraten: Zu FĂŒĂŸen von Makena lag ein hĂŒbsches Kalb - noch feucht von der Geburt, aber schon mit aufrechtem Hals. Um 9.40 Uhr stand die Kleine bereits und suchte schon nach den Zitzen der Mutter. Sie fand die Milchquelle und trank!
Nach einer Tragzeit von gut 15 Monaten hat die fast sieben Jahre alte Netzgiraffe Makena ihr Kalb problemlos zur Welt gebracht. Es ist mit etwa 175 cm kleiner und zierlicher als Makenas erstes Kalb bei der Geburt war. Das Neugeborene kam viel schneller auf die Beine als sein inzwischen knapp zwei Jahre alter Bruder Paul. Dass es ein MĂ€dchen ist, steht momentan zu 95 % fest: Sowohl eine Pflegerin als auch eine TierĂ€rztin konnten kein „Zipfelchen“ entdecken.
Das Kalb hat auf seinen wackeligen Beinchen sogar schon erste ErkundungsgĂ€nge durch das dick mit Stroh gepolsterte Gehege unternommen und dabei die Nase seines Bruders Paul berochen. Der steht mit der Ă€lteren Giraffenkuh Volley im Nachbargehege. Alle Giraffen – auch Vater Axel – hĂŒten bei dem starken Ostwind derzeit das Haus.
(26.03.2013, 12:04)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Familientag mit Falkner im Allwetterzoo MĂŒnster

FĂŒnfmal im Jahr lĂ€dt der Allwetterzoo zum Familientag ein. Dann können nicht nur Eltern und ihre Kinder zu ermĂ€ĂŸigten Preisen den mĂŒnsterschen Zoo besuchen, sondern auch Großeltern, Frischverliebte oder Singles. Am ersten Familientag dieses Jahres am kommenden Samstag, 23. MĂ€rz, gibt es mit den spektakulĂ€ren FlugvorfĂŒhrungen eines Falkners sogar noch eine zusĂ€tzliche Attraktion.

Der Falkner Volker Walter bringt Vögel mit, die sonst im Allwetterzoo nicht zu sehen sind, etwa Weißkopfseeadler, Bussarde oder Falken. Zoobesucher können die Greife ab 11 Uhr am Landoisplatz aus der NĂ€he betrachten und dem Falkner Fragen zu seinen Vögeln stellen. Um 11 und 14.30 Uhr demonstriert Volker Walter seine Arbeit mit VorfĂŒhrungen, bei denen kleine und große Greifvögel rasant und Ă€ußerst dicht ĂŒber die Köpfe der Besucher hinweg fliegen. Damit die Anreise des Falkners mitsamt seiner Greifvogel-Schar sich lohnt, hat der Zoo ihn auch fĂŒr den Sonntag engagiert. Volker Walter zeigt am 24. MĂ€rz ebenfalls um 11 und 14.30 Uhr FlugvorfĂŒhrungen mit seinen Vögeln.

Die Eintrittspreise am Familientag betragen 10 Euro (statt 14) fĂŒr Erwachsene und 5 Euro (statt 7) fĂŒr Kinder von 3 bis zu 17 Jahren. Weitere Familientage sind am 20. April, 24. August, 28. September und 19. Oktober 2013.
(20.03.2013, 11:36)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Zahlen Sie, was Sie wollen beim Besuch des Gorilla-Babys „Demba“ im Allwetterzoo!

Am letzten Wochenende wurde der Allwetterzoo von einem Besucher-Ansturm ĂŒberrascht. Nun hofft der Zoo auch an diesem Samstag (23.2.) und Sonntag ( 24.02.) wieder auf viele begeisterte Besucher. FĂŒr einen entspannten Besuch bleibt er daher eine Stunde lĂ€nger, also bis 18 Uhr geöffnet: die Zookasse schließt um 17 Uhr,  die TierhĂ€user um 17.30 Uhr und der Garten um 18 Uhr.

FĂŒr die „Zahlen Sie, was Sie wollen“-Aktion mĂŒssen nur zwei Fragen (Personenanzahl/Wunschbetrag) beantwortet werden, das sorgt fĂŒr kurze Wartezeiten an den Kassen. Wer dann noch auf Rad oder Bus (Linie 14) umsteigt, verliert auch auf dem Parkplatz keine Zeit.
(22.02.2013, 15:20)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Gorilla-Baby aus dem Allwetterzoo wurde getauft auf den Namen „Demba“!

Das Gorilla-Baby, * 13.1.13,  heißt nun "Demba"! Gemeinsam mit Zoodirektor Jörg Adler und den Paten Elke und Jochen Kramer (KFR Mietlifte) sowie Bernd Redeker und Reiner Schlag (Gorilla Bar) wurde es heute feierlich getauft. Am 17. MĂ€rz lĂ€dt die Gorilla Bar zum "Baby-Pinkeln" in die JĂŒdefelder Straße ein. Ein Besuch lohnt sich, denn von 19 - 21 Uhr gehen sĂ€mtliche Einnahmen an die Gorillas im Allwetterzoo, zudem werden ÜberraschungsgĂ€ste erwartet

(22.02.2013, 08:03)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Neuigkeiten aus dem Tierbestand

Am 12. Dezember musste die Poitou-Eselstute Roxel eingeschlĂ€fert werden. Sie wurde in der Tierklinik Telgte geröntgt, doch angesichts eines ausgekugelten HĂŒftgelenks mit gerissenen Sehnen gab es keine andere Möglichkeit. Wie Roxel sich die Verletzung zugezogen hat, wurde nicht beobachtet. Vermutlich ist sie bei einer Rempelei gestĂŒrzt. Roxels knapp sieben Monate altem Fohlen Calvin halfen die ĂŒbrigen Gruppenmitglieder ĂŒber den Verlust der Mutter hinweg.

In den Tierpark Stendal zogen am 18. Dezember die drei Bartaffen um, die sich mit den Orang-Utans die ZoORANGerie geteilt hatten. Das Zusammenleben dieser beiden unterschiedlichen Arten verlief leider nie so harmonisch, wie wir es uns gewĂŒnscht hatten. Im sogen. „Niederen Affenhaus“ konnten wir uns ĂŒber NeuzugĂ€nge freuen: Am 21. Dezember traf ein neues Zuchtweibchen der Goldenen Löwenaffen aus dem Zoo Krefeld bei uns ein. Auch unser Springtamarin-Zuchtpaar ist wieder komplett; denn am 26. Januar reiste ein 11-jĂ€hriges Weibchen aus dem englischen Zoo Colchester nach MĂŒnster

Am 2. Januar erhielten wir die BestĂ€tigung, dass das Gorillaweibchen Shasha tragend ist. Mit einer Geburt bei ihr rechnen wir im August. Ob das erfolgreiche Zusammensein der Geparde Jabari und Namoja Nachwuchs bringt, wird sich zeigen. Vielleicht können wir uns im April ĂŒber kleine Geparde freuen! Im April wird auch Breitmaulnashorn Jane soweit sein und ihr erstes Kalb zur Welt bringen. Etwas eher erwarten wir die zweite Geburt bei unserer Netzgiraffe Makena. Auch bei den Trampeltieren ist Nachwuchs in Sicht.

So sehr wir uns ĂŒber trĂ€chtige Tiere freuen, gibt es leider auch traurige Nachrichten. Am 6. Februar mussten wir Megan einschlĂ€fern. Die 16jĂ€hrige Gepardin, vielen als „Uroma“ von Shaka bekannt, hat bei uns mehrfach fĂŒr Nachwuchs gesorgt. 2004 zog sie gar FĂŒnflinge auf. In den vergangenen Monaten litt Megan zunehmend unter einem chronischen Nierenversagen. Der Tierarzt hat ihre Nieren gespĂŒlt und ihr dadurch kurzfristig Besserung verschaffen können. Doch trotz intensiver Pflege und Therapie konnte der Zustand der alten Katze nicht stabilisiert werden. Die EinschrĂ€nkung ihrer LebensqualitĂ€t wurde so groß, dass wir leider den Entschluss fassen mussten, sie einzuschlĂ€fern.


Nachwuchs

Der am 13. Januar geborene Gorillajunge ist noch namenlos, doch inzwischen steht fest, dass er zwei Paten haben wird. Beide entscheiden gemeinsam mit uns ĂŒber den Namen fĂŒr den kleinen Gorilla und „taufen“ ihn am 21. Februar. Wie Changa-Maidis zweiter Sohn heißen wird, erfahren Sie dann auf unserer Facebook-Seite.
 
Am 5. Februar kam zu unserer großen Freude das erste Jungtier bei den Gelbbrustkapuzinern auf die Welt. Noch ein weiteres Weibchen ist derzeit trĂ€chtig. Die „europĂ€ische Gemeinschaft“ scheint bei uns gut zu funktionieren; denn die quirligen Affen kamen im August 2012 aus England und der Schweiz zu uns. Gelbbrust-Kapuziner zĂ€hlen im Gegensatz zu anderen Kapuziner-Arten zu den weltweit am stĂ€rksten bedrohten Primatenarten.


Aktuelles

Am 5. Februar verließen uns die Großen TĂŒmmler Nando, Rocco und Palawas. Sie leben nun im Dolphinarium Harderwijk in den Niederlanden. Damit gibt es nach knapp 39 Jahren keine Delfine mehr im Allwetterzoo. Das alte Delphinarium heißt jetzt Robbenhaven und wird nach und nach neu gestaltet. Henk Hiddingh, der neue Betreiber, greift das Motto „Wir lieben saubere Meere“ auf. Im Foyer wird eine Ausstellung zu diesem Thema eingerichtet. Die Kulisse in der großen Halle wird an einen Hafen erinnern und die Seelöwen „reinigen“ wĂ€hrend der VorfĂŒhrungen das Wasser von „MĂŒll“. Auf der Website Robbenhaven finden Sie weitere Informationen.
 
Im Januar begannen wir mit der Sanierung der Freianlagen fĂŒr Gorillas und Schimpansen im Affricaneum. SĂ€mtliche Holzpalisaden mĂŒssen erneuert werden, anschließend gestalten wir die Anlagen noch schöner als zuvor mit Baumkronen, Felsgestein und Pflanzen. WĂ€hrend der Bauarbeiten bleibt der Weg vom Gorilla-Wintergarten bis zu den Schweineanlagen gesperrt, zu erreichen sind sie aber durch das Menschenaffenhaus und die Guereza-Anlage. Noch vor Ostern werden Gorillas und Schimpansen wieder nach draußen gehen können.

Im Elefanten-Park wird fleißig gebaut und deshalb steht Tefi, Rada und Bala derzeit keine Freianlage zur VerfĂŒgung. Die ElefantenkĂŒhe können sich jedoch auch im Gang bzw. in den Boxen des alten Bullenhauses bewegen. FĂŒr die Tierpfleger bedeuten die letzten Bauarbeiten eine noch grĂ¶ĂŸere Belastung. Deshalb können wir bis April leider keine regelmĂ€ĂŸigen ElefantenfĂŒtterungen durch Besucher anbieten. Sollte eine FĂŒtterung möglich sein, machen wir auf einer Tafel im Elefantenhaus darauf aufmerksam.
 
Unsere große Spender- und Sponsorenwand am Elefantenhaus ist inzwischen gut bestĂŒckt! Es gibt aber noch freie PlĂ€tze fĂŒr Menschen, die unser Projekt Elefanten-Park mit einer Spende unterstĂŒtzen möchten. Wer auf einem TĂ€felchen prĂ€sent sein will, ist ab 240 Euro dabei.


Veranstaltungen

Am 23. MĂ€rz findet unser erster Familientag in diesem Jahr statt. Alle Besucher, egal ob sie mit oder ohne Familie kommen, zahlen den ermĂ€ĂŸigten Eintrittspreis von 10 Euro fĂŒr Erwachsene und 5 Euro fĂŒr Kinder und Jugendliche. In diesem Jahr gibt es noch vier weitere Familientage am 20. April, 24. August, 28. September und 19. Oktober.
 
Zum ersten Familientag haben wir den Falkner Volker Walter aus Duisburg eingeladen. Er zeigt seine Greifvögel am Samstag und auch am Sonntag (23. + 24. MÀrz) auf dem Landoisplatz.

In den Osterferien in NRW (25. MĂ€rz - 6. April) bieten wir FĂŒhrungen fĂŒr Kinder am Tag und am Abend an. Die Forscherwerkstatt in der BioCity lĂ€dt Kinder zu Oster-Aktionen ein. Am Ostermontag können Sie sich auf Ostereier freuen, die von REWE spendiert und von unserem „Oster-Esel“ Fridolin verteilt werden.
(14.02.2013, 11:20)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Umweltforum MĂŒnster und Allwetterzoo kooperieren – den Auftakt macht eine Vortragsreihe im Zoo

Gemeinsam mit der WestfĂ€lischen Wilhelms-UniversitĂ€t und dem NĂŒtec e.V. lĂ€dt das Umweltforum MĂŒnster e.V. zur Vortragsreihe „Nahrungsmittelproduktion in der Stadt – Modeerscheinung oder langfristiger Trend?“ ein. Auch im Allwetterzoo finden zwei VortrĂ€ge zu diesem Thema statt:

Das Tropenhaus Klein-Eden – Exotische FrĂŒchte und Frische in BioqualitĂ€t
Termin:           19. Februar, 16 bis 18 Uhr
Ort:                  Zooschule im Allwetterzoo
Referent:         Ralf Schmitt, Tropenhaus Klein-Eden


GemeinschaftsgĂ€rten – Einblicke in Praxisbeispiele aus dem Raum Westfalen und dem Ruhrgebiet
Termin:           27. Februar, 17 bis 19 Uhr
Ort:                  Zooschule im Allwetterzoo
Referenten:     Evelyn Hammes und Wiebke Weltring, WestfÀlische Wilhelms-UniversitÀt

Die VortrĂ€ge sind kostenfrei, es wird auch kein Zooeintritt erhoben. Anmeldungen im Vorfeld sind erwĂŒnscht bei: Dr. Peter Deininger, Tel. 0251-13 6027 / Mail: muenster@dgs.de

Zum Hintergrund der Kooperation:
Das Umweltforum MĂŒnster e. V. und der Allwetterzoo planen gemeinsame Aktionen zu den Themen GemeinschaftsgĂ€rten, Umwelterziehung und nachhaltige energetische Konzeptentwicklung. Den Kooperationsauftakt machen die beiden o.g. VortrĂ€ge.
(06.02.2013, 16:37)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Delfine aus dem Delphinarium MĂŒnster wohlbehalten in Harderwijk eingetroffen!

Am frĂŒhen Dienstagmorgen (5.2.) haben die Delfine Nando, Palawas und Rocco das Delphinarium im Allwetterzoo MĂŒnster in Richtung Harderwijk in den Niederlanden verlassen. Der Umzug wurde von TierĂ€rzten und Delfintrainern sowie von Spezialisten begleitet, die Erfahrung mit dem Transport dieser MeeressĂ€uger haben. Die Fahrt ins rund 200 km entfernte Harderwijk verlief ruhig und ohne Störungen. Man hat bewusst eine Abfahrtszeit am sehr frĂŒhen Morgen gewĂ€hlt, um Verkehrsstaus zu vermeiden.

Im Dolphinarium Harderwijk bezogen die drei Großen TĂŒmmler in der Meereslagune ihr neues Zuhause. Palawas und Rocco wurden 2004 bzw. 2005 in Harderwijk geboren und kennen die dortigen Gegebenheiten. Einzig Nando muss sich an eine neue Umgebung gewöhnen. Er kam 1990 im Tiergarten NĂŒrnberg zur Welt. Aber er sieht in Harderwijk seinen Ă€lteren Bruder Nemo wieder, der seit knapp fĂŒnf Jahren in den Niederlanden lebt.

Das Delphinarium MĂŒnster heißt nun Robbenhaven und es gibt weiterhin mehrmals tĂ€glich VorfĂŒhrungen mit Kalifornischen Seelöwen. Mit den Tieren und einem neuen Ambiente, das Schritt fĂŒr Schritt verwirklicht wird, soll den Zoobesuchern die Bedeutung des Themas „Saubere Meere“ vermittelt werden.
(05.02.2013, 11:32)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Zahlen Sie, was Sie wollen: Es gibt eine Neuauflage der Preisaktion vom 13. Februar bis 17. MĂ€rz!

War es im Dezember 2012 ein Experiment fĂŒr den Allwetterzoo, als er seine Besucher dazu einlud den Eintrittspreis selbst zu bestimmen, so hat die Neuauflage von „Zahlen Sie, was Sie wollen“ andere GrĂŒnde. Vom 13. Februar bis 17. MĂ€rz wird es leichte BeeintrĂ€chtigungen beim Zoo-Rundgang geben, verursacht durch die fortschreitenden Bauarbeiten am Elefanten-Park und die notwendige Sanierung im Bereich Affricaneum. Damit die Zoobesucher sich nicht ĂŒber Umwege oder BaulĂ€rm Ă€rgern, dĂŒrfen sie den Eintrittspreis gut vier Wochen lang selbst bestimmen, auch wenn die tierischen Erlebnisse in keiner Weise beeintrĂ€chtig sind.
Anders als im Dezember und Januar wird es bei der Neuauflage der Preisaktion keine wissenschaftliche Begleitung durch die Hochschule in Aachen geben. Es mĂŒssen aber auf einem Erfassungsbogen zwei Angaben gemacht werden: Mit wie viel Personen gehe ich in den Zoo? Was möchte ich dafĂŒr bezahlen? Den Zettel legt man an der Kasse vor – und zahlt, was man will!

Zu den Bauarbeiten im Zoo:
Der Besucherweg zwischen dem kĂŒnftigen Elefanten-Park und dem Afrikapanorama wird von montags bis freitags gesperrt sein, an den Wochenenden wird der Weg jeweils provisorisch hergerichtet. Eine nahe, doch leider nicht rollstuhlgerechte Umleitung erfolgt ĂŒber die BrĂŒcken am Afrikapanorama. Auch am Weg zwischen der Gepard-Anlage und dem neuen Asiatischen Langhaus wird wochentags gearbeitet und es kann leichte Behinderungen geben. Eine Sackgasse entsteht im Bereich Affricaneum, weil wochentags der Weg um die Außenanlagen gesperrt sein wird. Auf diese und andere Umleitungen weist der Zoo mit Schildern und teils auch durch Ordner hin, die den kĂŒrzesten Weg zum Wunschziel zeigen können.
(04.02.2013, 10:20)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Es ist ein Junge!
Das fĂŒnf Tage alte Gorillababy im Allwetterzoo MĂŒnster hat ein Schniedelchen...

Jetzt ist es amtlich: Das Gorillababy im Allwetterzoo MĂŒnster, das am vergangenen Sonntag auf die Welt kam, ist ein Junge! Die Tierpfleger haben lange geschaut, doch immer hielt Mutter Changa-Maidi ihre Hand so, dass kein prĂŒfender Blick möglich war. Gestern war die Gorillamutter vermutlich das RĂ€tselraten und stĂ€ndige Nachschauen durch die Tierpfleger leid. Als Revierleiter Reiner Gosing und sein Kollege Peter Bein am Nachmittag Futter brachten, kam Changa ganz nah heran und zeigte stolz den Beiden ihren Nachwuchs. Das Schniedelchen war deutlich zu erkennen. Also hat der fĂŒnfjĂ€hrige Thabo einen Bruder! Bis er mit ihm spielen darf, wird aber noch einige Zeit vergehen...

Der noch namenlose Gorillajunge ist der dritte Nachwuchs der 16jĂ€hrigen Changa-Maidi, die sich bis vor kurzem intensiv um ihren fĂŒnfjĂ€hrigen Sohn Thabo gekĂŒmmert hat. Vater ist der „SilberrĂŒcken“ N’Kwango, ebenfalls 16 Jahre alt. Außer Thabo und seinem BrĂŒderchen wird es ab August hoffentlich ein drittes Gorillakind in MĂŒnster geben, denn die elfjĂ€hrige Shasha ist trĂ€chtig! Das junge Gorillaweibchen war erst im September 2012 aus dem Wild Animal Park Howletts in Großbritannien nach MĂŒnster gekommen.
(17.01.2013, 15:57)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Sonntagskind im Allwetterzoo MĂŒnster:
Am 13. 1. 13 kam ein Gorilla auf die Welt!

Am Sonntag, 13. Januar, klopfte um 11.25 Uhr ein Besucher an die PflegertĂŒr im Menschenaffenhaus im Allwetterzoo MĂŒnster. „Es wird gerade ein Gorilla geboren“ rief er den Zoomitarbeitern zu. Als Tierpfleger Peter Bein vor die Gorilla-Anlage lief, war schon alles passiert: Die 16jĂ€hrige Changa-Maidi hielt das Neugeborene in den Armen. Inzwischen hat der kleine Gorilla getrunken, auch die Nabelschnur ist schon abgefallen. Noch ist das Geschlecht des Jungtiers nicht bekannt, denn die Mutter hĂ€lt es immer eng am Körper. Deshalb gibt es auch noch kein Foto des Neugeborenen.
Changa-Maidi, im Juni 1996 im Zoo Frankfurt geboren, lebt seit dem 1. April 2003 im Allwetterzoo. Es ist Changas dritte Geburt. Ihr im November 2007 geborener Sohn Thabo hat sich prĂ€chtig entwickelt und muss sich jetzt damit abfinden, dass sein Geschwisterchen bei Mutter Changa die Hauptrolle spielt. Vater ist der ebenfalls 16jĂ€hrige „SilberrĂŒcken“ N’Kwango. Er kam im Zoo Arnhem/NL auf die Welt und ist seit Juni 2004 in MĂŒnster. Die im Allwetterzoo lebenden Tiere gehören zu den Westlichen Flachlandgorillas.
Das Menschenaffenhaus im Allwetterzoo ist geöffnet. Mutter und Kind sind mit etwas GlĂŒck auch zu sehen. Jedoch wurde eine Absperrung eingerichtet, so dass man nicht unmittelbar an die Glasscheiben der Innenanlage herantreten kann. In den ersten Tagen nach der Geburt sollen Changa-Maidi und das Neugeborene etwas Ruhe und Ungestörtheit genießen können.
(15.01.2013, 08:04)
krĂŒmmel:   heute: Gorilla-Geburt im Allwetterzoo
(13.01.2013, 22:02)
Jörn Hegner:   das der allwetterzoo mĂŒnster nun auch die delfine abschafft . das gebĂ€ude davon wird ja zwar noch bleiben , aber nur noch fĂŒr die robben gedacht . ansonsten der tierpark hagenbeck in hamburg hat es ja schon seit 1996 nicht mehr . dieses war ja auch nicht schlecht eingerichtet . als kind kann ich mich auch noch ein wenig an den schwertwal erinnern . er war ja nur auf durchreise darin untergebracht . aus island kam er etwa 1983 und 2 bis 3 jahre spĂ€ter ist er nach japan gekommen .

sonst werden ja nur noch die beiden delphinarien in den zoos von nĂŒrnberg und duisburg verbleiben in deutschland .
(12.01.2013, 13:33)
Michael Mettler:   Sorry, aber dass der Zoo von außen her in ZustĂ€ndigkeit gesehen wird, hat er sich doch selbst zuzuschreiben. Wer in Pressemitteilungen schreibt "Der Allwetterzoo MĂŒnster meldet: Unsere Delfine sind noch bis Ende der Weihnachtsferien bei uns im Allwetterzoo" (siehe Beitrag vom 31.10.12) oder "Stellungnahme von Allwetterzoo und Delphinarium MĂŒnster" (siehe Beitrag vom 9.1., wo NICHT auf die die getrennte ZustĂ€ndigkeit hingewiesen wird), der darf sich doch nicht wundern, wenn die öffentliche Berichterstattung keine Grenze zwischen Zoo und Delphinarium zieht.

Dadurch, dass die Seelöwen (Wer trĂ€gt eigentlich fĂŒr DIE die ZustĂ€ndigkeit?) in der Halle verbleiben und auch dies natĂŒrlich in PM mitgeteilt wird, ist nach außen hin nicht mal erkennbar, ob die Delphinarium GmbH nach der Abgabe der Delfine bestehen bleibt und das Nicht-mehr-Delphinarium als Robbenshowhalle weiter betreibt, oder ob der Allwetterzoo GebĂ€ude und Seelöwenbestand ĂŒbernimmt - oder Letzteren gar lĂ€ngst unter seiner FederfĂŒhrung hat.
(12.01.2013, 10:15)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Aktuelle Berichterstattung zur Abgabe der Delfine aus dem Delphinarium MĂŒnster

Sehr geehrte Damen und Herren,

da in der aktuellen Berichterstattung in den Medien die ZustĂ€ndigkeit des Allwetterzoos fĂŒr die geplante Abgabe der Delfine hĂ€ufig missverstĂ€ndlich dargestellt wird, möchte ich die Situation nochmals verdeutlichen.

Die Delphinarium MĂŒnster GmbH ist eine vom Zoo rechtlich und weitgehend auch inhaltlich unabhĂ€ngige Gesellschaft, mit der der Zoo aber konzeptionell und wirtschaftlich eng kooperiert. Insbesondere die Haltung der Tiere im Delphinarium soll fĂŒr die Besucher nicht als separater, zusĂ€tzlich zu bezahlender Bestandteil des Zoos wahrgenommen werden. Das hat sich in Jahrzehnten bewĂ€hrt, fĂŒhrt aber auch dazu, dass der Zoo durch die Medien (Zitate finden sich in nahezu jeder Berichterstattung) in einer Verantwortung gesehen wird, die er nicht hat.

Richtig ist, dass ich zu Beginn des Jahres 2010 in Abstimmung mit dem Betreiber des Delphinariums beschlossen hatte, die Delfinhaltung in MĂŒnster zu beenden. Meine GrĂŒnde hierfĂŒr habe ich mehrfach ausfĂŒhrlich dargelegt. SpĂ€ter folgten entsprechende Absprachen und Vereinbarungen mit dem Delphinarium MĂŒnster fĂŒr den ungefĂ€hren Zeitpunkt der Abgabe und die anschließende Nutzung dieses Komplexes, auch darĂŒber habe ich umfassend informiert.

Diese Planungen sind bisher gemĂ€ĂŸ der Absprachen erfolgt, eine mögliche Verzögerung des Transportes der Delfine ĂŒber den Januar 2013 hinaus ist mit dem Zoo abgestimmt, sachlich nachvollziehbar und fĂŒr das Befinden der Delfine (das im Gegensatz zu dem derzeitigen öffentlichen Gerangel im Vordergrund stehen sollte) ohne jegliche negative Konsequenzen. In meiner Funktion als Zoodirektor habe ich allerdings keinerlei Einfluss auf bzw. ZustĂ€ndigkeit fĂŒr den kĂŒnftigen Verbleib der Delfine. Zwischen der fĂŒr das Delphinarium im Allwetterzoo zustĂ€ndigen Aufsichtsbehörde der Stadt MĂŒnster und der Zooleitung gibt es in dieser Angelegenheit ebenfalls keinen Abstimmungsbedarf, der Zoo ist nicht Ansprechpartner der Behörden fĂŒr Angelegenheiten der Delphinarium MĂŒnster GmbH.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen,
Jörg Adler
(11.01.2013, 12:20)
Tirreg Anis:   Schade ja, aber gut das sie aus der aktuellen Haltung raus kommen. Das war nicht tragbar. Ich bin auch ein Freund von Walartigen in Zoos, aber dann auch gut gehalten.
(11.01.2013, 09:43)
Jörn Hegner:   schade das aus den allwetterzoo mĂŒnster die delfine wegkommen .
(10.01.2013, 18:53)
Allwetterzoo MĂŒnster:   MĂŒnsters Delfine in Meeresbucht ansiedeln?

Stellungnahme von Allwetterzoo und Delphinarium MĂŒnster zu einem Angebot von PETA Deutschland e.V.

Allwetterzoo und Delphinarium MĂŒnster danken den Verantwortlichen von PETA fĂŒr ihr Angebot, bei einer Ansiedlung von drei Delfinen in einer Meeresbucht zu helfen. Es gibt jedoch verschiedene GrĂŒnde, die Hilfe nicht annehmen zu können. Nando, Rocco und Palawas sind in Deutschland bzw. den Niederlanden geborene Große TĂŒmmler. Von Geburt an haben sie das enge Zusammenleben mit Menschen, insbesondere den Trainern, und die tĂ€gliche Versorgung mit ausreichend Fisch kennen gelernt. Es gibt kein Beispiel, dass eine Auswilderung mit in Delfinarien geborenen Delfinen gelungen ist. Ob die im vergangenen Jahr an der KĂŒste der TĂŒrkei wieder ausgesetzten Tiere ĂŒberlebt haben, wissen wir nicht. Jedoch gab es hier andere Voraussetzungen, denn beide Delfine wurden zuvor im Mittelmeer gefangen und sind nicht in Menschenobhut geboren worden.

Gegen eine Annahme der angebotenen finanziellen UnterstĂŒtzung fĂŒr das Delphinarium MĂŒnster spricht auch die Tatsache, dass die drei derzeit dort lebenden Delfine dem Tierpark NĂŒrnberg bzw. dem Dolfinarium Harderwijk/NL gehören. Sie wurden lediglich im Delphinarium MĂŒnster eingestellt. Die genannten Einrichtungen entscheiden in enger Abstimmung mit dem Koordinator des EuropĂ€ischen Erhaltungszucht-Programms (EEP) ĂŒber den Verbleib der drei TĂŒmmler. Die Delfine bis zum 31. Januar 2013 abzugeben, hat sich das Delphinarium dem Allwetterzoo gegenĂŒber verpflichtet. Eine Verzögerung kann es allerdings aus logistischen GrĂŒnden geben.
(09.01.2013, 08:57)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Allwetterzoo MĂŒnster zieht Rekord-Bilanz:
Die Aktion „Zahlen Sie, was Sie wollen“ war ĂŒber die Maßen erfolgreich!

Bester Tag im gesamten Jahr, bester Dezember ĂŒberhaupt und das Gesamtergebnis ein Weltrekord: Im mĂŒnsterschen Zoo ist man mit der soeben beendeten Aktion „Zahlen Sie, was Sie wollen“ mehr als zufrieden. Initiiert durch die RWTH Aachen forderte der Allwetterzoo vom 1. Dezember an seine Besucher dazu auf, den Eintrittspreis selbst zu bestimmen. War schon das erste Wochenende mit 2.321 zahlenden Besuchern erfreulich, so steigerten sich die Zahlen auf 15.532 am letzten Wochenende in 2012. Mitsamt Jahreskarten-Inhabern kamen rund 18.300 Menschen allein am 29. und 30. Dezember in den Zoo.
Allein am letzten Sonntag im Jahr kamen 8.671 Menschen, um ihren Wunscheintrittspreis zu bezahlen. So viele kamen nicht einmal an den traditionell gut besuchten Feiertagen im FrĂŒhjahr! Auch der Dezember bricht alle Rekorde. Mit 56.233 zahlenden Besuchern bzw. 79.095 inklusive Jahreskarten-Inhabern ist er der stĂ€rkste Dezember seit Eröffnung des Allwetterzoos im Jahr 1974. Und er ist der drittbeste Monat im letzten Jahr, nur ĂŒbertroffen von den Ferienmonaten Juli und August.
Weil die Aktion so gut anlief, verlĂ€ngerte der Zoo sie bis zum Ende der Weihnachtsferien. Das hat sich herumgesprochen, denn vom 1. bis 6. Januar kamen noch einmal 19.617 Menschen, um Pinguin, Löwe & Co. zu sehen. Insgesamt brachte die Aktion 75.850 Menschen in den Zoo, mit Jahreskarten-Besuchern kamen rund 85.000 Besucher in fĂŒnf Wochen! Eine beachtliche Zahl, die niemand erwartet hat! Auch in Aachen ist man ĂŒberrascht und hat festgestellt, dass selbst pay-what-you-want-Aktionen in den USA niemals eine solch hohe Resonanz gebracht haben – also hat MĂŒnster den Weltrekord erzielt!
Insgesamt brachte das Jahr 2012 dem Allwetterzoo 938.360 Besucher, das sind 0,3 % mehr als im Vorjahr. FĂŒr das kommende Jahr setzt die Zooleitung auf den Werbeeffekt der Aktion „Zahlen Sie, was Sie wollen“ und hofft, dass viele Menschen im FrĂŒhjahr zum Normalpreis wiederkommen. Vielleicht um den Elefanten-Park zu sehen, der im Juni 2013 eröffnet wird? Die GebĂ€ude und Teile der Anlage, die jetzt schon zu sehen sind, haben sicher viele Zoofreunde neugierig gemacht.


Vergleichszahlen:

1.-31.12.2012: 56.233 zahlende Besucher ohne Jahreskarten (Vorjahr 10.915)

1.-6.1.2013: 19.617 zahlende Besucher ohne Jahreskarten (Vorjahr 2.677)

Die Besucher mit Jahreskarten fehlen, weil diese statistisch hoch gerechnet werden. Sie sind in der Gesamt-Besucherzahl von 938.360 enthalten.

Ob es eine Wiederholung geben wird, können wir erst nach Auswertung der gesamten Aktion durch die Wissenschaftler der RWTH entscheiden. Und das kann aufgrund der hohen Zahl an Erfassungsbögen ein Weilchen dauern...
(07.01.2013, 16:05)
Holger Wientjes:   Die Sikas leben nun, soweit ich weiss, bei privat in Drensteinfurt, gehören aber wohl weiterhin dem Zoo. Ihr Gehege soll den Bongos zugeschlagen werden.
(20.12.2012, 11:12)
Jörn Hegner:   die vietnam-sikahirsche sind weg seit diesen jahr . was ist heute in diesen gehege untergebracht . die waren ja neben den bongos .
(19.12.2012, 19:10)
Holger Wientjes:   Prima ! Herzlichen GlĂŒckwunsch an die Pfleger !! :-)
(18.12.2012, 12:06)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Weltweite Anerkennung fĂŒr das Robbentraining im Allwetterzoo MĂŒnster!

Mit ihrer PrÀsentation des Kegelrobben-Trainings errangen Zoomitarbeiter den 1. Platz bei einem weltweiten Contest

Erstmalig nahmen Tierpflegerin Steffi Klahn und Kurator Dr. Dirk Wewers an der Jahreskonferenz der IMATA (International Marine Animal Trainers‘ Association) teil, der internationalen Vereinigung der Trainer von MeeressĂ€ugetieren. Die Mitarbeiter des Allwetterzoos prĂ€sentierten das Training der Kegelrobben – und ernteten hierfĂŒr großes Lob! Die etwas schwerfĂ€lligen Kegelrobben gelten als kaum trainierbar. In MĂŒnster allerdings wird mit den Tieren schon lange gearbeitet. Das regelmĂ€ĂŸige Training, das auch von den Besuchern verfolgt werden kann, dient nicht nur der BeschĂ€ftigung der Robben. Die Tiere sind dadurch an Menschen gewöhnt und fĂŒhren auf Zuruf Übungen aus. Das macht tiermedizinische Prophylaxe und Behandlung sehr viel einfacher.
Bei der IMATA-Tagung vom 2. bis 7. Dezember in Hongkong stellten Steffi Klahn und Dirk Wewers die Arbeit mit den mĂŒnsterschen Kegelrobben per Poster und ergĂ€nzend mit einem Videofilm vor. Diese PrĂ€sentation fand so viel Anklang, dass der Allwetterzoo mit dem 1. Platz in der Kategorie Poster geehrt wurde. So stolz die beiden Zoo-Mitarbeiter zurĂŒckkehrten, waren fĂŒr sie die VortrĂ€ge wĂ€hrend der Konferenz und vor allem der Erfahrungsaustausch mit Trainern aus der ganzen Welt wichtiger.
(18.12.2012, 09:43)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Allwetterzoo-Aktion „Zahlen Sie, was Sie wollen“ geht in die VerlĂ€ngerung
Rekordbesucherzahlen am letzten Wochenende!

Im Allwetterzoo MĂŒnster ist man sehr erfreut ĂŒber die hohe Akzeptanz der Aktion „Zahlen Sie, was Sie wollen“ und deshalb wird das Projekt bis zum Ende der Weihnachtsferien verlĂ€ngert. Zoobesucher dĂŒrfen bis zum 6. Januar noch zahlen, was sie möchten, wollen sie Pinguin, Löwe & Co. besuchen.
Als Experiment mit ungewissem Ausgang am 1. Dezember gestartet, hat sich das Angebot des Zoos bis weit ĂŒber das MĂŒnsterland hinaus herumgesprochen. Die Besucher reisen aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland, aus dem Emsland und den Niederlanden an. Waren schon die Besucherzahlen der ersten Dezember-Wochenenden erstaunlich hoch, schlug das letzte alle Rekorde! 5.036 zahlende Besucher - Jahreskarteninhaber nicht eingerechnet - an einem Wochenende so kurz vor Weihnachten hat es noch nie gegeben! Vor einem Jahr kamen an den Vergleichstagen nur 673 Menschen in den Zoo.
Allein der verregnete Sonntag lockte 3.239 Menschen auf die Sentruper Höhe. Die Menschen „testen“ den Allwetterzoo bei einem manchmal auch nur kurzen Rundgang und zahlten dafĂŒr bislang extrem unterschiedliche Eintrittspreise. Vor dem Gang zur Kasse mĂŒssen sie einen kurzen Fragebogen ausfĂŒllen und ihren Wunschpreis eintragen. Ein Durchschnitts-Eintrittspreis wird nicht genannt und auch erst nach Abschluss dieser von der RWTH Aachen wissenschaftlich begleiteten Aktion ermittelt, um die Besucher nicht zu beeinflussen.
(17.12.2012, 13:12)
Allwetterzoo MĂŒnster:   MĂ€nnliche „Schwangerschaft“ mit rekordverdĂ€chtigen Folgen:
Ein Seepferdchen im Allwetterzoo MĂŒnster brachte 280 Nachkommen auf die Welt!

Nachwuchs ist bei den Seepferdchen MĂ€nnersache! Das Weibchen legt die Eier in die Bruttasche des MĂ€nnchens, in der sie etwa drei Wochen ausgebrĂŒtet werden. Öffnet der Seepferdchenmann die Bruttasche, werden die Jungtiere „geboren“. Weil der Vater sich beim Ausstoßen der Jungen wehenartig krĂŒmmt, erinnert der Vorgang tatsĂ€chlich an eine Geburt.
Am 20. Oktober 2012 kamen im Allwetterzoo MĂŒnster auf diese Weise sage und schreibe 280 Langschnauzen-Seepferdchen auf die Welt! ZĂ€hlen konnten die Pflegerinnen die enorme Nachkommenschaft, als sie die anfangs nur wenige Millimeter großen Mini-Seepferdchen in drei separate Becken umsetzten. Mit dem Umzug sollte verhindert werden, dass die Winzlinge vom Vater oder anderen erwachsenen Artgenossen aus Versehen gefressen werden. Seepferdchen saugen ihre Beute, meist Kleinkrebse und Fischlarven, mit einem krĂ€ftigen Sog in ihr Röhrenmaul – und da könnte schon mal ein Nachkomme dabei sein...
Die langwierige und zeitaufwĂ€ndige Aufzucht der „Seefohlen“ bewĂ€ltigen nun die Pflegerinnen im Allwetterzoo. Revierleiterin Anke Gassner und ihr Team nehmen die zusĂ€tzliche Arbeit allerdings gern auf sich, denn sie sind stolz auf den rekordverdĂ€chtigen Zuchterfolg! ErnĂ€hrt werden die Mini-Seepferdchen zweimal tĂ€glich mit winzigen Salinenkrebsen und Copepoden, das ist eine Planktonart. Zu den FĂŒtterungszeiten mĂŒssen die Aquarienpumpen abgestellt werden, denn sie wĂŒrden das Futter ansaugen. Haben die Jungtiere genug gefressen, werden die Pumpen wieder angestellt, damit die kleinen Seepferdchen genĂŒgend Sauerstoff bekommen und das Wasser gereinigt wird.
Inzwischen hat der Nachwuchs die ersten kritischen Wochen ĂŒberstanden. DarĂŒber ist Anke Gassner froh, denn anfangs sind die Jungtiere besonders anfĂ€llig fĂŒr Krankheiten und reagieren sensibel auf jede VerĂ€nderung. Zu sehen sind die 280 Seepferdchen leider nicht. Sie werden demnĂ€chst wohl auch an andere Zoos abgegeben. Die Eltern der Kleinen hingegen können in einem Becken im Obergeschoss des mĂŒnsterschen Aquariums bewundert werden. Übrigens ist der 280fache Vater selbst schon im Allwetterzoo geschlĂŒpft!
Seepferdchen sind echte, aber in aufrechter Haltung schwimmende Fische. Sieht man genau hin, sind die wellenförmigen Bewegungen der kleinen RĂŒckenflosse und der Brustflossen gut zu erkennen. Dabei schlagen die einzelnen Flossenstrahlen bis zu 70mal in der Sekunde von der einen Seite auf die andere. Mit ihrem langen, flossenlosen Wickelschwanz halten sich Seepferdchen selbst bei starker Meeresströmung an GegenstĂ€nden fest. Bemerkenswert sind auch ihre Augen, die sie wie ChamĂ€leons unabhĂ€ngig voneinander bewegen können. WĂ€hrend erwachsene Langschnauzen-Seepferdchen hellgelb bis dunkelbraun gefĂ€rbt sind, waren die „Babys“ anfangs milchig durchsichtig und wurden zunehmen dunkler. Ausgewachsen wird die aus dem Indopazifik stammende Art bis zu 25 cm lang. Die Kleinen messen derzeit zwischen zwei und drei cm.
(12.12.2012, 16:30)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Brot fĂŒr die Elefanten:
MĂŒnsters Gilde-BĂ€cker haben 10.312,49 Euro fĂŒr den Elefanten-Park „zusammengebacken“

MĂŒnsteraner scheinen Elefanten „zum Anbeißen“ gern zu haben! Sie haben seit Juli jede Menge Backwaren in Elefantenform gekauft und verzehrt. Und damit haben sie zu einer großartigen Spende fĂŒr unseren Elefanten-Park beigetragen.
Ins Leben gerufen wurde die Aktion von den mĂŒnsterschen Gilde-BĂ€ckern. Jedes beteiligte Back-Unternehmen hatte Produkt, Design und Preis eigenstĂ€ndig bestimmt und festgelegt, wie hoch Spende fĂŒr den Elefanten-Park war. Insgesamt kamen als Spende der Gilde-BĂ€cker 10.312,49 Euro zusammen, die dem Zoo bereits ĂŒberwiesen wurden.
Die Elefanten sollen aber auch etwas von der Aktion haben! Die Gilde-BĂ€cker backen fĂŒr sie die Zahl in Brotform, kommen damit in den Zoo und servieren den Elefanten sieben leckere Ziffern rĂŒsselgerecht und höchstpersönlich.
(26.11.2012, 10:22)
Allwetterzoo MĂŒnster:   “Wildlife Photographer of the Year”

Eine Sonderausstellung des WestfĂ€lischen Pferdemuseums MĂŒnster

24. November 2012 bis 22. Mai 2013

Er ist so etwas wie der Nobelpreis fĂŒr Naturfotografen: Der „Wildlife Photographer of the Year“ gilt als die weltweit wichtigste und renommierteste Auszeichnung in der Naturfotografie. Jedes Jahr werden bei dem vom Londoner Natural History Museum und der britischen BBC ausgerichteten Wettbewerb zehntausende Aufnahmen eingereicht.
Das WestfÀlische Pferdemuseum zeigt als erstes Museum in Deutschland die diesjÀhrige Ausstellung mit den hundert besten Fotografien des Jahres 2012.

Als der Wettbewerb 1964 erstmals ausgerichtet wurde, gab es 600 Einsendungen in drei Kategorien. In diesem Jahr gingen bei den Organisatoren mehr als 48.000 Bilder aus 98 LÀndern ein. Sie stellten die Juroren, meist selber Fotografen oder in anderen Medienberufen tÀtig, vor die schwierige Aufgabe, aus einer Vielzahl guter und hervorragender Bilder solche auszuwÀhlen, die aufgrund ihrer Àsthetischen QualitÀt, der technischen Brillanz oder der Ausgefallenheit des Motivs besonders hervorstechen.
Das Ergebnis ist in dieser Ausstellung zu sehen: Die 100 preisgekrönten und lobend erwĂ€hnten Fotografien bieten bewegende Einblicke in das großartige und manchmal auch dramatische Naturgeschehen auf unserer Erde. Auf die Besucher warten spektakulĂ€re Landschaftsaufnahmen, außergewöhnliche Tierfotos, bezaubernde Pflanzenbilder und faszinierende Unterwasseraufnahmen. Jedes Bild ist ein einmaliges Kunstwerk, das nicht nur den Einfallsreichtum und das technische Können des Fotografen, sondern vor allem die atemberaubende Schönheit der Natur vor Augen fĂŒhrt und zum Staunen, Entdecken und Nachdenken einlĂ€dt.

Sieger und Wildlife Photographer of the Year wurde der Kanadier Paul Nicklen mit einer beeindruckenden Unterwasseraufnahme von Kaiserpinguinen im Rossmeer an der KĂŒste der Antarktis. FĂŒr das spektakulĂ€re Bild musste der Fotograf lange im eisigen Wasser ausharren, bis die Tiere plötzlich aus der Tiefe emporschossen und auf das Eis schnellten.
Young Wildlife Photographer of the Year wurde der 13-jĂ€hrige Owen Hearn aus Großbritannien. Der Jugendliche fotografierte einen Rotmilan auf der Farm seiner Großeltern – und erwischte genau den Moment, als diese gefĂ€hrdete Art die Wege eines modernen Flugzeugs kreuzte.
Neben den Gesamtsiegern wurden Preise in 16 Kategorien vergeben: Von seltenen Aufnahmen bedrohter Arten ĂŒber spektakulĂ€re Unterwasserbilder bis zu Schwarz-Weiß-Fotos oder schockierenden Bildern vom Raubbau, den der Mensch an der Natur betreibt. So zeigt die Ausstellung eine Vielzahl beeindruckender und sehr unterschiedlicher Bilder, die das große Spektrum der modernen Naturfotografie umreißen.
Unter den Auszeichnungen sind auch sieben außergewöhnliche Aufnahmen von deutschen Fotografen. Klaus Nigge aus LĂŒnen/Westfalen siegte in der Kategorie „Komposition und Form“ – fĂŒr eine Luftaufnahme von Flamingos in einer FlussmĂŒndung an der mexikanischen Halbinsel YucatĂĄn.
Der Wuppertaler Klaus Tamm konnte auf dem Balkon seiner Ferienwohnung auf der Insel RĂ©union einige ungewöhnlich aussehende Insekten bei einer Art Kampftanz ablichten und wurde dafĂŒr in der Kategorie „Verhalten: kaltblĂŒtige Tiere“ ausgezeichnet.

Das Buch zur Ausstellung
Zur Ausstellung ist im Knesebeck-Verlag ein Begleitbuch erschienen: Es zeigt die 100 prĂ€mierten Fotos in hervorragender QualitĂ€t und mit einem informativen Begleittext. Wer sich fĂŒr die aktuellen Entwicklungen in der Naturfotografie interessiert, erhĂ€lt hier meisterhafte Beispiele aus der Tier- und Pflanzenwelt, die unseren Planeten in seiner ganzen Schönheit und Zerbrechlichkeit zeigen.

Wildlife
Fotografien des Jahres – Portfolio 22
Gebunden mit Schutzumschlag,
160 Seiten mit 150 farbigen Abbildungen
Preis € 34,95 [D] / 36,- [A] / sFr 46,90
ISBN 978-3-86873-559-8


John E. Marriot "Aufgeplustert", 2. Preis in der Kategorie
"TierportrÀts"
Foto: © John E. Marriot
(23.11.2012, 08:15)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Erstmalig in einem deutschen Zoo:
Pay What You Want | Zahlen Sie was Sie wollen!

Dieses Motto gilt vom 1. bis zum 31. Dezember 2012 fĂŒr alle Besucher des Allwetterzoos MĂŒnster

Der Allwetterzoo hat viel zu bieten! Sei es das ElefantenfĂŒttern fĂŒr Besucher, SpaziergĂ€nge mit Pinguinen, VorfĂŒhrungen mit MeeressĂ€ugern im Delphinarium oder Pferdeshows und Ausstellungen im Pferdemuseum. Man kann gut einen ganzen Tag im mĂŒnsterschen Zoo verbringen und zahlt normalerweise dafĂŒr auch einen entsprechenden Eintrittspreis. Wie viel die Besucher fĂŒr das Erlebnis mit Affen, BĂ€ren, Tigern & Co. tatsĂ€chlich ausgeben möchten, erfĂ€hrt man im Allwetterzoo im Dezember. Ab 1. 12. heißt es nĂ€mlich an der Zoo-Kasse: Zahlen Sie was Sie wollen!
Der Allwetterzoo ist einer der ersten Zoos weltweit, der dieses neuartige Preis-Konzept einsetzt. Jeder Besucher wird im gesamten Monat Dezember tatsĂ€chlich bestimmen können, welchen Eintrittspreis er bezahlen möchte, das gilt aber nicht fĂŒr Gutscheine und Jahreskarten. „Pay what you want“ ist bisher vereinzelt in Restaurants und Hotels sowie im Internet fĂŒr Downloads angewendet worden, teilweise mit großem Erfolg. Das Projekt in MĂŒnster wird von der Rheinisch-WestfĂ€lischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen begleitet.
(20.11.2012, 10:38)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Heidi und das „KĂŒgelchen“:
Bei den KugelgĂŒrteltieren im Allwetterzoo MĂŒnster hat sich Nachwuchs eingestellt!

Seit dem 13. Oktober sind die KugelgĂŒrteltiere im Allwetterzoo wieder zu Dritt! Das letzte Nachwuchs-KĂŒgelchen verließ den mĂŒnsterschen Zoo am 8. August in Richtung Berlin. Es musste Platz machen fĂŒr das erwartete neue Jungtier, das 120 Tage nach dem Deckakt seiner Eltern Heidi und Norman zur Welt kam. Vorerst lĂ€sst das jĂŒngste KĂŒgelchen sich noch nicht blicken – und es „macht freiwillig nicht auf“. Damit meint Revierleiterin Teresa Willmen, dass das kleine GĂŒrteltier sich einrollt und geschlossen bleibt, wenn ihm etwas nicht geheuer ist.
Um seinen Gesundheitszustand zu kontrollieren, holte die Revierleiterin das Jungtier und seine Mutter Heidi kurzerhand aus ihrem Versteck. Der Zoofotograf durfte dabei sein, um den GrĂ¶ĂŸenunterschied zwischen der ausgewachsenen Mutter und dem etwa drei Wochen alten Sprössling zu dokumentieren. Zusammenrollen können sich GĂŒrteltiere schon recht schnell nach der Geburt. Dann haben die Jungen die GrĂ¶ĂŸe eines Tischtennisballs. Der anfangs sehr weiche Panzer ist mit etwa sechs Wochen ausgehĂ€rtet. Er besteht aus Knochenplatten und Keratin.
Das junge und noch namenlose GĂŒrteltier kann man derzeit zwar nicht sehen, doch seine Eltern sind mit Sicherheit bei den tĂ€glichen FĂŒtterungen um 16 Uhr aktiv. Das Jungtier wird noch von der Mutter gesĂ€ugt, frisst aber auch schon MehlwĂŒrmer und Brei. Der wird aus getrockneten Insekten, Heilerde, etwas Obst oder GemĂŒse und ein wenig Hundefutter tĂ€glich frisch zubereitet. Heidi und ihr Nachwuchs bewohnen den linken Teil der großen SĂŒdamerika-Wohngemeinschaft im Haus fĂŒr Niedere Affen, in deren oberen Regionen Goldene Löwenaffen und ZwergseidenĂ€ffchen leben.
Die aus dem sĂŒdlichen SĂŒdamerika stammenden KugelgĂŒrteltiere sind dĂ€mmerungsaktive Bodenbewohner und suchen mit Hilfe ihres besonders guten Geruchssinns nach Insekten, WĂŒrmern und anderen Kleintieren oder Wurzeln. Diese graben sie mit ihren krĂ€ftigen FĂŒĂŸen aus. In der Mitte ihres Panzers befinden sich robuste Hautfalten, die an einen GĂŒrtel erinnern und dem sie ihren Namen verdanken.
(08.11.2012, 10:29)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Der Allwetterzoo MĂŒnster meldet:

Unsere Delfine sind noch bis Ende der Weihnachtsferien bei uns im Allwetterzoo.

Danach gibt es im bisherigen Delphinarium weiterhin mehrmals tĂ€glich VorfĂŒhrungen mit Kalifornischen Seelöwen.

Das GebĂ€ude heißt kĂŒnftig „Robbenhaven“ und wird im Laufe des Jahres 2013 umgestaltet.
(31.10.2012, 10:53)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Im Zoo-Kino, auf youtube und im Miniformat auf der Startseite von www.allwetterzoo.de ist ein neuer Film zu sehen, der das tolle Training bei unseren Kegelrobben zum Inhalt hat.

http://www.allwetterzoo.de/fotos/zookino.php

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=h6fryUgH34U#!
(31.10.2012, 08:36)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Jubel im Allwetterzoo MĂŒnster:
Finanzspritze fĂŒr Umweltbildungsprojekt des Zoos in Kambodscha angekĂŒndigt

Vor genau zehn Jahren wurde unter der Verantwortung des Allwetterzoos in Kambodscha ein bis heute beispielloses Projekt zum Schutz der Natur und zur Umweltbildung der Bevölkerung gegrĂŒndet. In dem 20 ha großen Angkor Center for Conservation of Biodiversity (ACCB) werden besonders bedrohte einheimische Tierarten gehalten, gezĂŒchtet und ggf. wieder ausgewildert. In einem integrierten Edukationszentrum werden Kinder, Jugendliche und Studenten zu Themen des Natur- und Umweltschutzes informiert und geschult.
Das Projekt, in dem durchschnittlich 30 bis 40 Personen aus Übersee sowie Kambodschaner (Khmer) angestellt sind, wird seit der Grundsteinlegung vor zehn Jahren wesentlich durch einen GeschĂ€ftsmann aus MĂŒnchen sowie zahlreiche Einzelspenden finanziert. Vor wenigen Tagen erhielt Jörg Adler, der dafĂŒr eigens nach Kambodscha und ins ACCB gereiste mĂŒnstersche Zoodirektor, die AnkĂŒndigung einer neuen Finanzquelle. Eine deutsche Regierungsdelegation unter Leitung von StaatssekretĂ€r Dr. Hans-JĂŒrgen Beerfeltz (Bundesministerium fĂŒr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), zu der auch VorstĂ€nde der GIZ (Gesellschaft fĂŒr Internationale Zusammenarbeit) und der KfW (Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau) sowie Dr. Wolfgang Moser, Botschafter der BRD in Kambodscha, gehörten, besuchte das ACCB und wurde von Adler und der Projektleitung ĂŒber die umfangreichen Aufgaben informiert.
Zum Abschluss des Besuches dankte der StaatssekretĂ€r den anwesenden Mitarbeitern und lobte ausdrĂŒcklich das Engagement des Allwetterzoos MĂŒnster. Diesen Dank verband er mit der AnkĂŒndigung von GIZ-Fördermitteln in Höhe von 250.000 Euro zur Intensivierung der Umweltbildung und des nachhaltigen Tourismus. Im ACCB, das am Rande des Weltkulturerbes von Angkor liegt, werden den Touristen auch AusflĂŒge in die umliegenden Dörfer angeboten. Dort können sie hautnah erfahren, wie die Menschen in einem der Ă€rmsten LĂ€nder der Erde ihr Leben meistern. ZusĂ€tzlich soll von den angekĂŒndigten GIZ-Mitteln die lokale Bevölkerung durch das ACCB bei der Entwicklung neuer Wertschöpfungsketten durch verstĂ€rkte Nutzung nachhaltiger regionaler Produkte unterstĂŒtzt werden.
(22.10.2012, 15:18)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Ein in MĂŒnster geschlĂŒpfter GĂ€nsegeier wird morgen zur Auswilderung abgeholt

Morgen beginnt fĂŒr einen am 3. April 2012 bei uns geschlĂŒpften GĂ€nsegeier ein völlig neues Leben. Noch ahnt der Jungvogel nicht, dass er in einigen Monaten auf sich gestellt sein wird und sein Fressen selbst suchen muss; denn er wird im bulgarischen Balkangebirge ausgewildert. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers freut sich, dass es dieses Projekt gibt „Wir bringen einen weiteren GĂ€nsegeier in ein Gebiet zurĂŒck, in dem diese Art im vergangenen Jahrhundert ausgerottet wurde.“ Schon vor rund einem Jahr beteiligten wir uns mit vier Geiern an diesem Auswilderungsprojekt.
Der junge GĂ€nsegeier wird zuerst in einer Voliere an seine neue Heimat gewöhnt und nach einigen Monaten in die Natur entlassen. K2W ist einer der vier mĂŒnsterschen Vögel, die mittlerweile völlig selbstĂ€ndig im Balkangebirge leben. Das Geier-Projekt wird in Zusammenarbeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und der Stiftung zum Schutz der Geier gemeinsam mit den bulgarischen Naturschutzorganisationen Green Balkans und Fund for Wild Flora and Fauna organisiert und finanziert.
Morgen Mittag kommt ein Transporter, der unseren Junggeier zum Frankfurter Flughafen bringt. Via Sofia geht es nach Stara Zagora und in die Auswilderungsstation.
(22.10.2012, 15:02)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Seit Ende September im Ruhestand:
Werner Schmitz, der kaufmĂ€nnische GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Zoo GmbH

Mehr als 31 Jahre war Werner Schmitz verantwortlich fĂŒr die Finanzen im Allwetterzoo MĂŒnster. Nun trat der Diplom-Kaufmann in den Ruhestand. Eine „unbekannte GrĂ¶ĂŸe“ war Schmitz bei Dienstantritt am 1. Februar 1981 nicht, denn als Mitarbeiter eines Wirtschaftsberatungs-Unternehmens hatte er zuvor mehrmals die Bilanzen der damaligen Zoo AG geprĂŒft. Nach einer kurzen Stippvisite als Leiter des Rechnungswesens der WBI (WestfĂ€lische Bauindustrie) wurde Werner Schmitz vom Zoo-Aufsichtsrat als KaufmĂ€nnischer Leiter eingestellt. Zu Beginn seiner Laufbahn direkt dem damaligen Zoodirektor unterstellt, brachte Schmitz Struktur in die Finanzen und sorgte dafĂŒr, dass der Zoo in eine kostengĂŒnstigere GmbH umgewandelt wurde. 1982 wurde Werner Schmitz Gesamtprokura erteilt, von 1994 bis 1996 war er alleiniger GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Zoo GmbH und verantwortlich fĂŒr die kaufmĂ€nnische Leitung des Allwetterzoos. In Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der GeschĂ€ftsfĂŒhrung oblagen ihm die Erstellung von JahresabschlĂŒssen, GeschĂ€ftsberichten sowie Wirtschafts- und FinanzplĂ€nen. Die Abwicklung von Rechts-, Steuer- und Vertragsangelegenheiten gehörten ebenso zu seinem vielfĂ€ltigen Aufgabengebiet.
Von 1996 bis jetzt wurde die Zoo GmbH von Werner Schmitz als KaufmĂ€nnischem GeschĂ€ftsfĂŒhrer und Jörg Adler als Zoologisch-technischem GeschĂ€ftsfĂŒhrer gemeinsam gefĂŒhrt. Beide GeschĂ€ftsfĂŒhrer ergĂ€nzten sich ideal - der beste Beweis hierfĂŒr ist die Erfolgsbilanz der letzten Jahre: Neubauten wie ZoORANGerie, Affricaneum, Kinder- und Pferdepark, BioCity sowie unzĂ€hlige kleine und grĂ¶ĂŸere VerĂ€nderungen in allen Bereichen sorgten fĂŒr eine stetig wachsende AttraktivitĂ€t des Allwetterzoos. Die Realisierung des momentan entstehenden Elefanten-Parks wĂ€re ohne das finanzielle Geschick des Zookaufmanns sicher schwieriger geworden. Werner Schmitz und seine FĂ€higkeit, Geld zu sparen, dieses anzulegen und zu vermehren, werden der Zoo GmbH ebenso fehlen wie sein legendĂ€res Verhandlungsgeschick mit dem Gesellschafter Stadt MĂŒnster. Nach dem Ausscheiden von Werner Schmitz wird die Zoo GmbH jetzt vom alleinigen GeschĂ€ftsfĂŒhrer Jörg Adler und zwei Prokuristen geleitet.

Foto: Werner Schmitz (fotografiert von Jörg Adler)
(01.10.2012, 13:15)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Samstag, 29. September, 9 bis 18 Uhr:
Familientag im Allwetterzoo MĂŒnster

· Bis zu 30 % ermĂ€ĂŸigte Preise fĂŒr alle Besucher
· Fragestunde im Delphinarium
· Aktion „1.000 Elefanten“

Am kommenden Samstag, dem Familientag im Allwetterzoo, sollten vor allem Delfin-Fans eine Fahrt nach MĂŒnster planen. Sie können zu besonders gĂŒnstigen Eintrittspreisen nicht nur rund 3.000 Zootiere, sondern vor allem die Großen TĂŒmmler bei VorfĂŒhrungen erleben und viel Wissenswertes ĂŒber das Training der intelligenten MeeressĂ€ugetiere erfahren. Nach jeder VorfĂŒhrung mit Delfinen und Seelöwen (11.30, 14.00 und 16.00 Uhr) kommt ein Trainer ins Foyer des Delphinariums und berichtet ĂŒber den tĂ€glichen Umgang mit den Delfinen.
Am 29. September ist ĂŒbrigens der letzte „Familientag“ in diesem Jahr im Allwetterzoo mit PreisermĂ€ĂŸigungen bis zu 30 %! Und das Beste ist: Die gĂŒnstigen Preise gelten nicht nur fĂŒr Eltern und Kinder, sondern auch fĂŒr Singles, junge Paare oder Großeltern. Erwachsene zahlen fĂŒr den Zooeintritt mitsamt VorfĂŒhrungen im Delphinarium und Besuch im Pferdemuseum nur 10 Euro, Kinder und Jugendliche bis zu 17 Jahren nur 5 Euro.
Auch der mĂŒnstersche Zoo-Verein ist am Familientag im Zoo aktiv und hat eine zweitĂ€gige „Elefanten-Aktion“ organisiert: Rund 1.000 große und kleine, dicke und dĂŒnne RĂŒsseltrĂ€ger warten am Samstag und Sonntag auf ein neues Zuhause. Es gibt Elefanten aus Holz, Porzellan oder Plastik, jede Menge Benjamin-BlĂŒmchen-Kassetten und sogar Bilder. Die dem Zoo von Sammlern ĂŒberlassenen DickhĂ€uter wechseln gegen eine Spende fĂŒr den Elefanten-Park den Besitzer.
(26.09.2012, 14:51)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Mit Shasha zog ein neues Gorillaweibchen in den Allwetterzoo MĂŒnster ein

Shasha eroberte das Herz des kleinen Thabo auf Anhieb! Der fĂŒnfjĂ€hrige Gorilla im Allwetterzoo hat sich in das neue Gruppenmitglied aus England regelrecht verliebt. Die elfjĂ€hrige Shasha hingegen himmelt den SilberrĂŒcken N’Kwango an und sucht stets seine NĂ€he. Damit scheint die EinfĂŒhrung des Gorillaweibchens in die mĂŒnstersche Gruppe gelungen zu sein.
Shasha traf am 11. September aus dem britischen Wild Animal Park Howletts im Allwetterzoo ein. Ihre Umsiedlung nach MĂŒnster erfolgte ĂŒber das EuropĂ€ische Erhaltungszucht-Programm. Bei ihrer Reise ĂŒber den Kanal wurde das hĂŒbsche Gorillaweibchen von zwei Tierpflegern begleitet. Einer von ihnen, David Seaman, blieb noch eine volle Woche bei uns. So wurde dem Gorillaweibchen die Umstellung erleichtert und Reiner Gosing, Revierleiter bei den Menschenaffen im Allwetterzoo, bekam von seinem britischen Kollegen hilfreiche Tipps zum Umgang mit Shasha.
In England wuchs Shasha in einer zwölfköpfigen Gorilla-Familie auf. Als junges Tier konnte sie so erfahren, wie erwachsene Weibchen untereinander und mit einem SilberrĂŒcken umgehen. Das erlernte Sozialverhalten bewĂ€hrt sich nun in ihrem neuen Zuhause in MĂŒnster. Shasha zeigt sich freundlich und aufgeschlossen den anderen Gruppenmitgliedern gegenĂŒber, ist dabei aber noch schĂŒchtern und vorsichtig. Das sind beste Voraussetzungen fĂŒr ein gutes Zusammenleben unter Gorillas!
Dr. Simone Schehka, Kuratorin im Allwetterzoo und fĂŒr die Menschenaffen zustĂ€ndig, freut sich ĂŒber die Entwicklung: „Shasha ist goldig!“, ist ihr Eindruck. Auch den Tierpflegern gegenĂŒber hat das Gorillaweibchen inzwischen Vertrauen gefasst. Shasha muss sich aber noch an die deutsche Sprache gewöhnen. Wenn es offensichtliche VerstĂ€ndigungsprobleme gibt, versuchen die Pfleger englisch mit ihr zu reden.
Bislang kennt Shasha nur die Innenanlagen und den großen Wintergarten. Erst wenn die Gruppe ihr die nötige Sicherheit gibt, wird Shasha auch die Außenanlage kennen lernen. Ihre kĂŒnftigen Mitbewohner, die Rotscheitelmangaben, hat sie bereits gesehen und gehört. Wann das erste direkte Treffen mit den vorwitzigen „Untermietern“ stattfinden wird, ist momentan noch offen.
(25.09.2012, 09:26)
Allwetterzoo MĂŒnster:   FlugvorfĂŒhrungen mit Greifvögeln und „NRW-Partnerzoo-Tag“ im Allwetterzoo

Nordrhein-Westfalen ist das Land mit den meisten Zoologischen GĂ€rten in Deutschland. Gleich elf Zoos von Aachen bis Rheine, von Krefeld bis Wuppertal haben sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen, den NRW-Partner-Zoos. Am 23. September laden die „Partner“ nun zu ihrer ersten gemeinsamen Veranstaltung ein, die gleichzeitig in allen elf Zoos stattfindet. An diesem Informations- und Aktionstag bietet jeder der elf Zoos seinen Besuchern unterschiedliche Programme und AktivitĂ€ten. So gibt es exklusive FĂŒhrungen vor und hinter den Kulissen oder außergewöhnliche VorfĂŒhrungen mit Tieren. Außerdem informiert jeder Zoo ĂŒber die SpezialitĂ€ten der Partnerzoos.

Das Besondere an diesem Tag ist allerdings, dass jeder Inhaber einer Jahreskarte eines der NRW-Partnerzoos freien Eintritt in jedem anderen der NRW-Partnerzoos hat! Wer sonst Stammgast im Allwetterzoo ist reist vielleicht nach Rheine, der Gelsen­kirchener Zoofan besucht den Nachbarzoo in Duisburg, der Kölner Tierfreund fĂ€hrt nach DĂŒsseldorf, der Dortmunder nach Bochum. Welche Zoos zur Gemeinschaft der NRW-Partnerzoos zĂ€hlen, erfĂ€hrt man auf der Website www.partnerzoo.de. Von dort fĂŒhren Links zu den Websites der Partnerzoos und damit zum Programm der jeweiligen Zoos am 23. September.

Im Allwetterzoo MĂŒnster können die Besucher die Elefanten und Gebirgsloris fĂŒttern oder am Pinguinspaziergang außerhalb der Anlage teilnehmen. Und sie können einen Falkner und seine Greifvögel hautnah erleben! Eigens fĂŒr den NRW-Partnerzoo-Tag und erstmals im mĂŒnsterschen Zoo gibt es FlugvorfĂŒhrungen mit Falken am Landoisplatz. Beginn ist um 11 Uhr und 14.30 Uhr. Bis 16 Uhr kann man sich einige Greifvögel wie Weißkopfseeadler oder Bussarde sogar aus der NĂ€he anschauen und mit Volker Walter sprechen, dem Falkner aus Duisburg.
(19.09.2012, 14:39)
Allwetterzoo MĂŒnster:   ZoofĂŒhrung mit Bauhelm:

Der Allwetterzoo lÀdt am 1. September bei reduzierten Eintrittspreisen zum Richtfest in den Elefanten-Park ein

Das Bullenhaus im Elefanten-Park im Allwetterzoo MĂŒnster hat Formen angenommen! Handwerker, Techniker, Ingenieure und nicht zuletzt Bauleitung und Architekten haben in den letzten Wochen dafĂŒr gesorgt, dass das neue Zuhause fĂŒr den Elefantenbullen Alexander fristgerecht fertig wurde. Noch fehlen letzte Verschönerungsarbeiten an der Fassade und die Inneneinrichtung, aber dennoch gibt es das offizielle Richtfest am Freitag in dieser Woche. Der Zoo möchte aber auch mit all‘ seinen Besuchern feiern! Deshalb gibt es ein öffentliches Richtfest am Samstag, 1. September.
Das Beste an diesem Richtfest ist, dass der Zoo nicht nur ein tolles Elefanten-Park-Baustellen-Programm auf die Beine gestellt hat, sondern auch seine Eintrittspreise ermĂ€ĂŸigt! Am 1. September haben Erwachsene fĂŒr nur 10 Euro und Kinder und Jugendliche fĂŒr nur 5 Euro Einlass in den Zoo. Das Baustellen-Programm beginnt um 12.30 Uhr. Wer Elefanten liebt, sollte aber schon frĂŒher kommen, denn um 12 Uhr dĂŒrfen Besucher die DickhĂ€uter Rada, Tefi und Bala mit Möhren oder Äpfeln fĂŒttern, die von den Tierpflegern bereit gehalten werden.

Das Programm:

FĂŒhrungen mit technischen und zoologischen ErklĂ€rungen:
Um 12.30, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr beginnen jeweils 30minĂŒtige FĂŒhrungen. Der Treffpunkt ist am Zugang zur Baustraße zwischen Afrikapanorama und Giraffenhaus. Die Technik-FĂŒhrungen leitet Dirk Heese, technischer Leiter des Zoos; die zoologischen FĂŒhrungen Zoodirektor Jörg Adler und Kurator Dr. Dirk Wewers im Wechsel. Die Teilnehmer einer FĂŒhrung werden mit einem Original-Elefanten-Park-Bauhelm ausgestattet; denn auf der Baustelle besteht Helmpflicht. Wer mag, muss seinen Helm nach Verlassen der Baustelle nicht wieder abgeben, sondern kann ihn gegen eine Spende von 10 Euro mitnehmen.

Baustellen-Feeling von 12.30 bis 16 Uhr
Die Zoobesucher können beim „Schau-Baggern“ zuschauen, beim „Kransteuern“ sogar per Fernbedienung einen Kran bewegen oder mit einem Hubsteiger die Baustelle von oben betrachten.

Baustellen-Essen von 12.30 bis 16.30 Uhr
Die Zoogastronomie bietet handfestes Baustellen-Essen direkt auf der Baustelle an. Essen darf man ĂŒbrigens ohne Helm!

Baustellen-Quiz auf dem Programm-Handzettel
Alle Besucher erhalten beim Einlass in den Zoo einen Programmzettel mit Quizfragen. Wer beispielsweise schĂ€tzen kann, wie schwer Elefantenbulle Alexander ist, kann u.a. eine Familien-Jahreskarte fĂŒr den Zoo gewinnen.

Einlass zum Richtfest ĂŒber die Baustraße
Der Zugang zur Baustelle befindet sich am Hauptbesucherweg zwischen dem Afrikapanorama und dem Giraffenhaus.
(29.08.2012, 11:46)
Allwetterzoo MĂŒnster:   10.000 Euro von der PSD Bank fĂŒr die Elefanten im Allwetterzoo MĂŒnster

Zur BekrĂ€ftigung einer Spende in Höhe von 10.000 Euro fĂŒr den Elefanten-Park kamen Norbert Kerkhoff, Vorstandsmitglied der PSD Bank Westfalen-Lippe eG, und Katja Löhndorf, fĂŒr das Marketing der Bank verantwortlich, in den Zoo. Gemeinsam mit Zoodirektor Jörg Adler und Elefanten-Park-Fundraiser Christoph Nientiedt besichtigten sie einige der soeben fertiggestellten Kunstfelsen auf MĂŒnsters spektakulĂ€rster Baustelle.
„Bereits seit 140 Jahren engagiert sich die PSD Bank Westfalen-Lippe eG fĂŒr die Region. Der Zoo und seine Elefanten gehören einfach zu MĂŒnster dazu. Und wir wollen dazu beitragen, dass die Elefanten in MĂŒnster eine Zukunft haben“, sagt Norbert Kerkhoff. Die PSD Bank mit Sitz an MĂŒnsters Hafen ist eine Genossenschaftsbank nur fĂŒr Privatkunden.
(28.08.2012, 11:10)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Nachwuchs bei den Trampeltieren

Am letzten Sonntag (19.8.) wurde im Allwetterzoo ein Kamel geboren. Inzwischen ist der kleine Hengst immer öfter auf den Beinen und lĂ€sst sich manchmal sogar schon im vorderen Teil der Mutter-Kind-Anlage blicken. Noch schlĂ€ft das kleine Trampeltier viel und wird von Mutter Lilo gut bewacht. AuffĂ€llig sind sein babyweiches Fell und die sehr dunkel gefĂ€rbten Höcker, die noch schlaff herunterhĂ€ngen. Erst mit zunehmendem Alter richten sich bei dem Nachwuchs-Trampeltier die fĂŒr seine Art typischen zwei Höcker auf. Der Kleine hat noch keinen Namen; doch gibt es schon erste Kontakte zwischen einem möglichen Paten und dem Zoo.
(24.08.2012, 13:05)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Aktuelles

Die Spender- und Sponsorentafel am Elefantenhaus weist immer mehr gefĂŒllte Reihen auf, denn regelmĂ€ĂŸig kann Christoph Nientiedt, unser Fundraiser fĂŒr den Elefanten-Park, neue TĂ€felchen einschieben. Wollen auch Sie dort erscheinen, schauen Sie doch einmal auf unsere Spender-Seite. Ab 240 Euro, die sogar in Raten zahlbar sind, könnten Sie dabei sein.
(23.08.2012, 11:04)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Nachwuchs

Der am 2. Juli geschlĂŒpfte Kaffernhornrabe – eine Erstzucht im Allwetterzoo! - hat sich bislang prĂ€chtig entwickelt. Der Jungvogel lĂ€sst sich allerdings noch nicht außerhalb der Bruthöhle blicken. DafĂŒr ist der Anfang Juni geschlĂŒpfte Lachende Hans seit dem 23. Juli zu sehen. Von seinen Eltern unterscheidet er sich nur durch das braune Gefieder am Kopf. KĂŒken gibt es derzeit auch auf der Streichelwiese, denn die großen Brahmas dort haben Nachwuchs. Auch bei den „Untermietern“ der Aras, den WitwenpfeifgĂ€nsen, wachsen KĂŒken heran.

In der Nacht zum 20. Juli brachte die Eselin Roxel ein Hengstfohlen zur Welt. Der noch sehr an ein Steifftier erinnernde Poitou-Riesenesel wurde auf den Namen Calvin getauft.

Am 1. August begann die Schlupfsaison bei den Brillenpinguinen, als ein erstes KĂŒken das Licht der Welt erblickte, weitere werden folgen. Auch bei den Gundis gab es Anfang August wieder Nachwuchs, diesmal wurde ein Jungtier geboren.
(23.08.2012, 11:02)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Neuigkeiten aus dem Tierbestand

Mitte Juli trafen unsere beiden Rotbraunen RĂŒsselspringer erstmals unmittelbar aufeinander – und es ging gut!

Bis unser mĂ€nnlicher GrĂŒnarassari seine kĂŒnftige Frau kennen lernen darf, vergeht leider noch etwas Zeit. Das Weibchen lebt seit Anfang August in MĂŒnster, wird aber einen Monat in unserer QuarantĂ€nestation verbringen mĂŒssen. Der Vogel stammt aus der Zucht eines schwedischen Privathalters und wurde von diesem persönlich nach MĂŒnster gebracht.

Am 14. August trafen zwei mĂ€nnliche Gelbbrust-Kapuziner aus dem Zoo ZĂŒrich bei uns ein. Der eine wird hoffentlich gemeinsam mit unseren vier Weibchen fĂŒr die Nachzucht dieser bedrohten Art sorgen; der andere ist kastriert. Weil die Beiden schon lange zusammen leben, sollten sie nicht getrennt werden und zogen gemeinsam nach MĂŒnster um. Die Kapuziner werden allmĂ€hlich aneinander gewöhnt, erste AnnĂ€herungsversuche verliefen bislang problemlos.

Ende Juli bekamen wir aus einer privaten Haltung ein mÀnnliches DreihornchamÀleon. Es wird vorlÀufig hinter den Kulissen gehalten. Ein weibliches Tier dieser Art kann in einem Terrarium im Obergeschoss unseres Aquariums beobachtet werden.
(23.08.2012, 11:00)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Das Hauptzollamt MĂŒnster im Allwetterzoo:
Am 19. August findet von 10 bis 17 Uhr ein gemeinsamer Aktionstag mit HundevorfĂŒhrungen, Foto- und Malaktion und Artenschutzinfos statt

Mit dem „Zoll“ arbeiten wir schon lange zusammen: Die Ausstellung „Verbotene Geschenke“ oder die regelmĂ€ĂŸig von unseren Zoologen geleiteten FĂŒhrungen fĂŒr Zollbeamte zum Thema Artenschutz sind nur zwei Beispiele. Erstmalig gibt es nun am Sonntag (19.8.) einen Aktionstag, den das Hauptzollamt MĂŒnster gemeinsam mit uns im Allwetterzoo veranstaltet. Auf der Festwiese zwischen der Tigeranlage und dem Delphinarium prĂ€sentiert das Hauptzollamt ab 10 Uhr seine Aufgaben mit Aktionen und Informationen. Wir stellen unser Artenschutz-Zentrum und dessen Arbeit vor.

Das Programm in KĂŒrze:

HundevorfĂŒhrungen
Um 11.00, 14.30 und 16.15 Uhr finden VorfĂŒhrungen mit den Diensthunden des Hauptzollamtes statt.

Reiseverkehr + Artenschutz
Beamte geben Auskunft zu Reisefreimengen und zeigen „SchĂ€tze“ aus der Asservatenkammer.

Fragestunde mit dem Zoo-Direktor
Wir prÀsentieren unser Artenschutz-Zentrum und Zoodirektor Jörg Adler stellt sich von 11 bis 12 Uhr den Fragen interessierter Besucher.

Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS)
Beamte geben Auskunft ĂŒber Maßnahmen gegen Schwarzarbeit, Lohndumping und illegale BeschĂ€ftigung und zeigen u.a. Übungswaffen.

Kontrolleinheit Verkehrswege
Zöllner/innen an der deutsch-niederlĂ€ndischen Grenze klĂ€ren ĂŒber das Thema RauschgiftkriminalitĂ€t auf und demonstrieren Testmethoden.

Ausbildung
Interessierte können sich an einem Infostand ĂŒber Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Zollverwaltung informieren.

Aktionen fĂŒr kleine und große Kinder
Es gibt Bastelbögen fĂŒr Zollautos oder Zollboote, MalbĂŒcher und Tiermasken. Und man kann sich mit ZollmĂŒtze und Kelle fotografieren lassen.
(14.08.2012, 16:41)
Stefanie Fischer:   @Carsten Horn: Asche ĂŒber mein Haupt, ich habe das ehrlich nicht als Artnamen erkannt, dachte es ist nur ne Farbbeschreibung.
(10.08.2012, 22:32)
Carsten Horn:   Wobei im Text ja einmal der vollstĂ€ndige Name erwĂ€hnt wird, aber beim flĂŒchtigen Lesen, g,...
(10.08.2012, 01:50)
Stefanie Fischer:   Ok, alles klar. Typisch, so wurde gleich wieder ne ganze Ordnung ĂŒber einen Kamm geschert.
(09.08.2012, 21:36)
Carsten Horn:   Wenn man die Pressemeldung mit vollstĂ€ndigem Namen abgefasst hĂ€tte, wĂŒrde das stimmen, Rotbraune RĂŒsselspringer gibt es nur in NRW
(09.08.2012, 21:25)
Stefanie Fischer:   Ähh, stimmt das?? RĂŒsselspringer gibt es doch nicht nur in NRW!
(09.08.2012, 21:20)
Allwetterzoo MĂŒnster:   RĂŒssler oder ZĂŒngler?

Die RĂŒsselspringer im Allwetterzoo MĂŒnster haben nicht nur eine lange Nase, sie gelten auch als „NRW-SpezialitĂ€t“

Im Giraffenhaus im Allwetterzoo MĂŒnster wird gerĂŒsselt! Nicht, dass nun dort auch Elefanten zu sehen sind. Die Rotbraunen RĂŒsselspringer, um die es geht, sind sehr viel kleiner. Doch ihre nĂ€chsten Verwandten sind Elefanten und andere afrikanische Tiere. RĂŒsselspringer sind vor allem keine MĂ€use, wie manch ein Zoobesucher beim flĂŒchtigen Hinsehen meint.
Außer der namengebenden RĂŒsselnase und den großen Ohren fallen beim RĂŒsselspringer die verlĂ€ngerten Hinterbeine auf, die denen der KĂ€ngurus Ă€hneln. Ihre lange Nase bewegen die Tiere oft rasend schnell hin und her. Und manchmal zeigen sie auch noch eine ebenso lange karottenrote Zunge. Mit der können sie besonders gut Termiten erbeuten, die neben Ameisen und Spinnen zu ihrer Leibspeise zĂ€hlen. Die RĂŒsselspringer mögen aber auch Obst und SĂ€mereien. RĂŒsselspringer leben in Afrika in Regionen mit trockenem Klima. Sie sind in den WĂŒsten und HalbwĂŒsten des SĂŒd-Sudan, in Somalia und Tansania verbreitet.
Der erste RĂŒsselspringer im mĂŒnsterschen Zoo rĂŒsselt seit Kurzem auch nicht mehr allein in seinem gerĂ€umigen Terrarium: Aus dem Kölner Zoo traf ein Weibchen ein. Ein paar Tage durften die kĂŒnftigen Partner sich nur sehen und riechen. Dann wurde das Trenngitter entfernt und die beiden RĂŒssler trafen unmittelbar aufeinander. Sie schienen sich auf Anhieb zu mögen! Deshalb hofft man in MĂŒnster auf baldigen Nachwuchs bei diesen selten in Zoologischen GĂ€rten gehaltenen Tieren. RĂŒsselspringer sind quasi eine „NRW-SpezialitĂ€t“, denn europaweit leben sie nur in diesem deutschen Bundesland. Außer an MĂŒnster gab der Kölner Zoo seine Nachzuchten bislang nur an die Zoos in DĂŒsseldorf und Wuppertal ab.
(09.08.2012, 10:08)
Jennifer Weilguni:   Kein Schuldbewusstsein...? Um ein Tier bewusst zu foltern muß man ja quasi voraussetzen, das es Schmerz empfindet. Und daran geilt man sich dann zum eigenen VergnĂŒgen auf... wer bei so einer nutzlosen und grausamen Tötung dann keine Schuld empfindet, dem darf man schon ein gewisses Maß an PerversitĂ€t zusprechen.
(06.08.2012, 11:42)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Schwangerer Affe gefoltert”

Reaktion aus dem Allwetterzoo MĂŒnster zu einer aktuellen dpa Meldung

In Vietnam wurde im Juli ein Grauschenkliger Kleideraffe von Soldaten der vietnamesischen Volksarmee grausam gequĂ€lt und dann getötet, meldet dpa. Im Allwetterzoo MĂŒnster, der sich seit ĂŒber 20 Jahren im Artenschutz in Vietnam in exponierter Weise engagiert, sind die grausamen Fotos, die von den beteiligten Soldaten in Facebook veröffentlicht wurden, schon seit knapp zwei Wochen bekannt. Nicht zuletzt aufgrund der internationalen Proteste, an denen auch der Allwetterzoo beteiligt war, wurden nun drei Soldaten vorĂŒbergehend verhaftet, ein Soldat ist zwischenzeitlich aus der vietnamesischen Armee entlassen. Die TĂ€ter besaßen laut Agenturmeldung kein Schuldbewusstsein, da es in Vietnam zwar Gesetze zum Artenschutz gibt, jedoch nicht zum individuellen Tierschutz.
Zoodirektor Jörg Adler war von der Meldung in besonderer Weise betroffen. Nicht nur die Grausamkeit, die auf den Bildern zu erkennen ist, macht ihn wĂŒtend. Er hatte diese seltene und hoch bedrohte Primatenart, die zu den Schlankaffen gehört und erst 1997 wissenschaftlich beschrieben wurde, bereits 1991 in Vietnam entdeckt und damals die ersten Fotos mit einer Beschreibung dieses sensationellen Fundes in einer amerikanischen Fachzeitschrift publiziert. „Dieser entsetzliche Vorgang, der in Asien bisher kaum Schuldbewusstsein verursachte, unterstreicht die Bedeutung unserer AufklĂ€rungsarbeit in Vietnam. Dazu bin ich jetzt zusĂ€tzlich motiviert, denn diese Fotos haben auch in Vietnam eine Welle von Protesten ausgelöst, das wĂ€re noch vor 20 Jahren nicht denkbar gewesen”, so Adlers persönlicher Kommentar.

Weitere Informationen :http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-18923533
(02.08.2012, 15:26)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Schlappe Ohren, babyweiches Fell:

In der Nacht zu Freitag kam im Allwetterzoo MĂŒnster ein Fohlen bei den Rieseneseln zur Welt
In den ersten Stunden nach der Geburt war Roxels Fohlen ebenso erschöpft wie die Mutter! Das Eselchen war in der Nacht zum Freitag (20. Juli) auf die Welt gekommen. Das Fell noch nass, die Ohren hÀngend stand es in der Morgensonne und wurde von der Mutter und den Artgenossen ebenso bewundert wie von den Zoomitarbeitern, die bei Dienstbeginn an der Eselanlage vorbeikamen.
Das Fohlen stand recht schnell auf seinen staksigen Beinen und schmuste mit Mutter Roxel, mit „Onkel“ Fridolin, und sogar schon mit Tierpflegerin Sandra Dechert. Die konnte dann prompt melden, dass der jĂŒngste Nachwuchs ein Hengst ist. FĂŒr Roxel war es die erste Geburt. Weil im Allwetterzoo kein Hengst gehalten wird, war die Stute zum Decken zu einem privaten ZĂŒchter in Hessen gebracht worden. Nun hat Roxel nach gut zwölf Monaten Tragzeit das Fohlen problemlos zur Welt gebracht. Ob sie es auch entsprechend versorgt, wird sich in den nĂ€chsten Tagen zeigen. Zum GlĂŒck hat der Kleine die „Milchbar“ schnell gefunden und trinkt schon recht krĂ€ftig!
Die seit heute fĂŒnfköpfige Herde der Poitou-Riesenesel lebt gemeinsam mit sieben Pferden auf einer großen Anlage im Kinder- und Pferdepark. In den ersten Tagen wird das Fohlen inmitten der Esel-Herde aufwachsen und die teils etwas rĂŒpelhaften Pferde noch nicht kennen lernen. Im Allwetterzoo war mit Amelie zuletzt vor knapp zwei Jahren ein Fohlen bei den Poitou-Rieseneseln auf die Welt gekommen. Inzwischen fast erwachsen, musste sie damals mit der Flasche aufgezogen werden, weil ihre Mutter nicht genĂŒgend Milch gab.
(20.07.2012, 11:01)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Die Delfine sind nur noch in diesem Sommer in MĂŒnster zu sehen!

Ein Höhepunkt der VorfĂŒhrungen im Delphinarium im Allwetterzoo ist die „tierische Freundschaft“ zwischen Delfinen und Seelöwen

Delfine sind beliebte Tiere. Im Allwetterzoo MĂŒnster leben Vertreter der Großen TĂŒmmler bereits seit Jahrzehnten im dortigen Delphinarium. In den kommenden Monaten können die Delfine auch noch besucht werden, dann aber heißt es Abschied nehmen von Nando, Rocco und Palawas, da sie MĂŒnster zum Jahresende fĂŒr immer verlassen werden. Im Delphinarium im Allwetterzoo gibt es tĂ€glich bis zu vier VorfĂŒhrungen mit Delfinen und Kalifornischen Seelöwen. Ein gesonderter Eintrittspreis wird nicht erhoben. Man kann die Delfine, die dort gemeinsam mit Seelöwen gehalten werden, sogar außerhalb der VorfĂŒhrungen beim Training, beim Spielen oder Ruhen sehen.
Ein besonderes Erlebnis ist der freundschaftliche Umgang der Delfine mit den Seelöwen. Wenn Seelöwin Melissa dem Großen TĂŒmmler Nando einen Fisch gibt, staunen kleine und große Zoobesucher! Das Miteinander der beiden unterschiedlichen Tierarten ist nicht nur Bestandteil der VorfĂŒhrungen im Delphinarium, Delfine und Seelöwen beschĂ€ftigen sich gern miteinander: Sie spielen Ball, zeigen gemeinsame SprĂŒnge oder geben sich gegenseitig KĂŒsschen.
Übungen mit fröhlichem Charakter sind ein wichtiger Bestandteil der VorfĂŒhrungen. „Damit schaffen wir den Spagat zwischen reiner Unterhaltung und Wissensvermittlung“, sagt Cheftrainer Jörg Feldhoff im Delphinarium MĂŒnster. Selbst Menschen, die sich nur an den Tieren und ihrem Können erfreuen wollen, hören viel Wissenswertes ĂŒber die MeeressĂ€uger. So erzĂ€hlen die Trainer nicht nur biologische Fakten, sondern werben bei den Zuschauern vor allem fĂŒr mehr Umweltbewusstsein. Auch unser Konsumverhalten trĂ€gt zur drohenden Ausrottung aller MeeressĂ€uger bei.
SpĂ€testens ab Ende des Jahres werden Melissa und die anderen Seelöwen auf ihre großen Spielkameraden verzichten mĂŒssen. Die Delfine ziehen im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszucht-Programms (EEP) in andere Haltungen in Europa um. Wohin, ist noch nicht entschieden. Der Abschied wird auch den Trainern schwerfallen. Neben Jörg Feldhoff arbeiten Wolfgang Brunner und Marion Schenner seit Jahren eng und vertrauensvoll mit den Tieren.
Ein „Delphinarium“ wird es mit Beginn des Jahres 2013 in MĂŒnster nicht mehr geben. Die dann renovierte Halle erhĂ€lt einen neuen Namen und es werden weiterhin Seelöwen in attraktiven VorfĂŒhrungen zu sehen sein, voraussichtlich auch öfter am Tag als bisher. Die Seelöwen sorgen in MĂŒnster regelmĂ€ĂŸig und schon in der dritten Generation fĂŒr Nachwuchs. Aktuell leben dort der Bulle Titus sowie die weiblichen Tiere Fenja, Phiebie und Melissa mit ihrer Tochter Mona. Seit dem 24. Juni gewöhnen sich drei neue Seelöwen an das Leben in MĂŒnster: Janne und die beiden „MĂ€dels“ Giselle und Luisa wurden vor einem Jahr in NĂŒrnberg geboren. Sie sind allerdings noch nicht zu sehen. Das Delphinarium verfĂŒgt auch ĂŒber ein Außenschwimmbecken und mehrere Becken in einer fĂŒr Besucher nicht zugĂ€nglichen großen Halle.
(11.07.2012, 09:41)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Newsletter Juli 2012

Liebe Freunde des Allwetterzoos,
der Elefanten-Park wĂ€chst! Wer hin und wieder unsere Baustellen-Webcam anklickt, sieht die Fortschritte am deutlichsten. Der Rohbau des Bullenhauses ist beinahe fertiggestellt. Noch steht er wie ein Klotz in der Landschaft, doch demnĂ€chst wird Erdreich angeschĂŒttet. Ein bepflanzter HĂŒgel lĂ€sst dann das GebĂ€ude optisch fast verschwinden. Auch das Elefantenbad wurde bereits ausgeschachtet und betoniert. Und selbst die kĂŒnftige GelĂ€ndestruktur ist schon zu erkennen. Wir sind gut im Zeitplan und gehen davon aus, dass unsere Elefanten spĂ€testens im Juni 2013 ihren „Park“ in Besitz nehmen können.
In den Sommerferien gibt es bei uns wieder ein informatives Programm fĂŒr Kinder mit FĂŒhrungen zu unterschiedlichen tierischen Themen. Auch FĂŒhrungen am Abend finden statt, bei denen auch Erwachsene willkommen sind. Vielleicht finden Sie in den nĂ€chsten Wochen einmal wieder den Weg zu uns? Wir wĂŒrden uns freuen!
Sommerliche GrĂŒĂŸe aus dem Allwetterzoo!

Neuigkeiten aus dem Tierbestand

Nicht nur „große“ Baustellen gab bzw. gibt es im Zoo: Über kleinere VerĂ€nderungen freuen wir uns ebenso wie unsere Besucher. So wurde die Anlage fĂŒr GrĂŒnarassaris, unsere ersten Tukanvögel ĂŒberhaupt, fertiggestellt. Der erste Bewohner, ein mĂ€nnlicher Vogel, hat sich inzwischen eingelebt und Ende Juni auch schon die Außenvoliere kennen gelernt. Einen weiblichen Vogel erwarten wir etwa Anfang August. Leider muss unser Arassari-Mann danach noch 30 Tage auf seine Partnerin warten, denn die QuarantĂ€nezeit dauert so lange


Seit Anfang Mai bewohnen zwei junge Zwergesel gemeinsam mit den beiden Shetlandponys die Pferdeanlage zwischen dem BĂ€renhaus und dem WestfĂ€lischen Pferdemuseum. Kira, das weiße Eselchen, hat es sehr schnell zu großer PopularitĂ€t gebracht: Sie fungierte fĂŒr die MĂŒnstersche Zeitung als Orakel bei der Fußball-EM und „sagte“ den Ausgang von Deutschland-Spielen voraus. Angelockt durch zwei gleich große Haufen Heu mit Möhren lief sie meist zur deutschen Flagge, einmal aber auch zur gegnerischen – und lag damit falsch. Eine echte Nachfolgerin von Krake Paul ist Kira somit nicht, aber die Esel-Fototermine haben vielen Besuchern Spaß gemacht, nicht nur Fußballfans!

Anfang Mai traf fĂŒr unser verwaistes Acouchi-Weibchen ein neuer Partner ein. Das mĂ€nnliche Tier aus der Nachzucht des Aqua-Zoos in DĂŒsseldorf hat sich gut eingelebt. Die langbeinigen Meerschweinchen-Verwandten gehen bei Sonnenschein gern in die große Freianlage außen an unserem Tropenhaus, die sie sich mit den Weißkopfsakis teilen. RĂŒsselspringer-Fans dĂŒrfen sich ebenfalls freuen: Das Weibchen, auf das wir sehnlich gewartet haben, ist seit dem 4. Juli in MĂŒnster und im Giraffenhaus auch schon zu sehen.

Am 7. Mai ging unsere Gruppe Gehaubter Kapuziner auf die Reise nach Aachen. Im dortigen Tierpark entstand eine schöne neue Anlage fĂŒr die quirligen sĂŒdamerikanischen Affen. Inzwischen sind bei uns vier weibliche Gelbbrust-Kapuziner eingetroffen. Die Tiere aus dem Zoo von Chester/GB gewöhnen sich langsam an das Leben in MĂŒnster und haben auch schon die kleine Außenanlage kennen gelernt. Zeigen sie sich weiterhin so ruhig, werden sie bald auch ihre große Freianlage am Zoo-Kanal erobern können. In den nĂ€chsten Wochen erwarten wir ein MĂ€nnchen aus dem ZĂŒricher Zoo – und baldige Nachzuchterfolge; denn wir beteiligen uns am Zuchtprogramm des Welt-Zooverbandes (WAZA) fĂŒr die Gelbbrust-Kapuziner, die zu den am stĂ€rksten von der Ausrottung bedrohten Primatenarten gehören.

Ebenfalls im Mai hat uns das Gorillaweibchen Sakina verlassen. Sie lebt nun im GaiaPark im niederlĂ€ndischen Kerkrade. Schon kurz nach ihrer Ankunft dort wurde sie problemlos mit dem Gorillamann zusammen gelassen. Kurz darauf lernte sie die Weibchen und Jungtiere in der Gruppe kennen. Mehr ĂŒber die HintergrĂŒnde fĂŒr Sakinas Umzug können Sie auf unserer Website nachlesen.

Am 29. Mai mussten wir uns schweren Herzens von Silas trennen. Der Syrische BraunbĂ€r litt schon lange an Störungen des Bewegungsapparates. Nachdem nicht mehr auf Besserung zu hoffen war, wurde Silas eingeschlĂ€fert. Untersuchungen im Berliner Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierbiologie ergaben, dass der BraunbĂ€r einen Bandscheibenvorfall zwischen den Lenden und dem Schwanzwirbelbereich hatte, der die LĂ€hmungserscheinungen an den Hinterbeinen des BraunbĂ€ren verursacht hatte.

Nachwuchs

Im Mai schlĂŒpften fĂŒnf Stachelschwanzwarane aus den Eiern und es flog ein Jungvogel bei den Genickbandwebern aus. Er wurde anfangs von seinen Eltern außerhalb des Nestes weiter versorgt und frisst inzwischen selbstĂ€ndig. Mitte Mai zeigten sich die vier jungen Keas erstmalig außerhalb der Niströhre. Sie sind am gelben Nasenbereich noch gut zu erkennen. In der Nachbarschaft der Keas schlĂŒpften Lachende HĂ€nse aus den Eiern. Wie viele Jungvögel es sind, wissen wir nicht: Sie werden von ihren Eltern noch verborgen gehalten. Am 2. Juli schlĂŒpfte der lang ersehnte allererste Jungvogel bei den Kaffernhornraben aus dem Ei. Jetzt hoffen wir, dass den Elternvögeln die Aufzucht gelingt.
Mehr ĂŒber die jungen Keas, den 32fachen Nachwuchs der frei fliegenden Weißstörche und andere Jungtiere finden Sie auf unserer Website unter 'Tierisches Familienleben'

„In Arbeit“ ist derzeit ein Nashörnchen, denn Hormonuntersuchungen ergaben, dass Jane aus Schottland von unserem Harry erfolgreich gedeckt wurde! Noch keine Gewissheit haben wir ĂŒber einen Erfolg der DeckaktivitĂ€ten bei den Elefanten. Um Alexanders Einsatz besser dokumentieren zu können, wurden Mitte Mai am Bullen-Außengehege Überwachungskameras installiert. Die Pfleger können nun auf einem Bildschirm verfolgen, ob und in welcher Form Alex sich mit Corny oder Ratna vergnĂŒgt. Anders als Chamundi ist Alexander nĂ€mlich ein sehr stiller Liebhaber und die Pfleger werden nicht mehr durch lautes GebrĂŒll alarmiert


Aktuelles

Ende Juni wurden die Arbeiten am Guereza-Haus beendet und die Tiere konnten ihr vertrautes Domizil wieder beziehen. WĂ€hrend der Sanierung haben wir auch den Wassergraben unter dem Haus und vor der Anlage entschlammt und die Treppe im Besucherbereich erneuert. Die Arbeiten an den Teichen hinter der BioCity sind ebenfalls fertiggestellt. Und am Landoisplatz unterhalb des Aquariums laden neue BĂ€nke unter neuen BĂ€umen zum Ausruhen ein.
In den Ausstellungsraum in der Großflugvoliere kehrte in Form von „Kunst aus MĂŒnsters Schulen“ wieder Leben ein. Die Mehrzahl der Vitrinen mit auffĂ€lligen Tiermasken oder knallbunten PappmachĂ©-Tieren bestĂŒckten SchĂŒler des Pascal-Gymnasiums. Ihnen verdanken wir auch farbenfrohe Tierbilder und phantasievolle Tier-Collagen an den WĂ€nden. Zwei Vitrinen beherbergen die Werke von SchĂŒler/innen der Martini-Grundschule und des Gymnasiums Wolbeck. SpĂ€testens Mitte Juli wird die Ausstellung „SchrĂ€ge Vögel, Papiertiger & Co“. offiziell eröffnet.
Unsere große Spender- und Sponsorentafel außen am Elefantenhaus wĂ€chst! Woche fĂŒr Woche bringt Fundraiser Christoph Nientiedt neue TĂ€felchen an. Wollen auch Sie auf dieser Tafel erscheinen, schauen Sie doch einmal auf unsere Spender-Seite. Ab 240 Euro, die sogar in Raten zahlbar sind, könnten Sie dabei sein.
Es gab auch wieder erfreuliche Spendenaktionen. Mehr dazu finden Sie auf unserer Website unter Spendenaktionen.
(05.07.2012, 10:45)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Telgter Kinder engagieren sich fĂŒr den Elefanten-Park im Allwetterzoo MĂŒnster!

Beim Fototermin vor der Elefantenanlage im Allwetterzoo waren die Kinder sichtlich stolz auf sich! Aus gutem Grund: Sie hatten gemalt, getanzt und PlĂ€tzchen gebacken, um mit ihren Aktionen Geld fĂŒr die Elefanten im Allwetterzoo zu sammeln. Vor rund einem Jahr begann in der Telgter KindertagesstĂ€tte „Kinderwelt“ ein Projekt fĂŒr Vorschulkinder zum Thema Tiere. Spontan wollten die Kleinen im Alter von fĂŒnf bis sieben Jahren etwas fĂŒr die Elefanten tun. Sie hatten gehört, dass fĂŒr die mĂŒnsterschen DickhĂ€uter ein neuer Park gebaut und noch Geld gebraucht wird. Und sie wollten genug Geld zusammen bekommen fĂŒr eine Tafel auf der Spender- und Sponsorenwand am Elefantenhaus. Das haben sie mit ihrem persönlichen Einsatz geschafft! Genau 255 Euro ĂŒberreichten die Kinder dem Zoo-Fundraiser Christoph Nientiedt, der im Beisein der kleinen Spender die Tafel anbrachte. Der Zoo dankt fĂŒr so viel Einsatz!
(26.06.2012, 14:30)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Familientag im Allwetterzoo MĂŒnster:
ErmĂ€ĂŸigte Preise fĂŒr alle Besucher und „tierisches“ Familienleben

FĂŒr einen Zoobesuch am kommenden Samstag gibt es viele GrĂŒnde, nicht nur die gĂŒnstigen Eintrittspreise, die dieser Tag mit sich bringt. Es ist nĂ€mlich „Familientag“ im Allwetterzoo MĂŒnster, an dem auch Singles, junge Paare oder Großeltern bis zu 30 % sparen. Und alle gemeinsam können sich beim Zoobummel am Familienleben der Tiere erfreuen!
Wie bei uns Menschen gibt es Familien aus Vater, Mutter und Kindern, allein „erziehende“ MĂŒtter sowie Eltern, die sich ĂŒberhaupt nicht kĂŒmmern. Letzteres ist bei den meisten Reptilien der Fall, beispielsweise bei den im Mai geschlĂŒpften Stachelschwanzwaranen. Kaum haben sie sich aus dem Ei befreit, mĂŒssen sie zusehen, wie sie satt werden.
Die jungen Weißstörche hingegen, die derzeit im ZoogelĂ€nde heranwachsen, sind auf die FĂŒrsorge und das FĂŒttern durch ihre Eltern angewiesen. Auch die Ende MĂ€rz geschlĂŒpften Keas wurden rund siebzig Tage lang von ihren Eltern in der Niströhre versorgt, bevor sie sich das erste Mal ins Freie begaben. Inzwischen fressen die kleinen neuseelĂ€ndischen Papageien schon selbstĂ€ndig. WĂ€hrend die jungen Weißstörche gut an ihren noch schwarzen SchnĂ€beln zu erkennen sind, leuchtet bei den kleinen Keas der Nasenbereich hellgelb. Die Jung-Papageien bewohnen eine Voliere voller Spielzeug am Allwettergang hinter der Großflugvoliere.
Auch „Großfamilien“ gibt es im Zoo, vor allem bei den Affen. So wird das am 11. Juni geborene Baby der Weißkopfsakis nicht nur von beiden Eltern, sondern auch von seinen Ă€lteren Geschwistern getragen. Bei den meisten Huftieren teilen sich mehrere KĂ€lber einen Vater und wachsen inmitten einer Herde auf. Das ist gut zu sehen bei den Gnus auf dem Afrikapanorama. Dort gibt es drei im Mai geborene KĂ€lber. Die Warzenschwein-Familie dagegen muss noch wachsen. Das jetzt sieben Monate alte Jungtier genießt allein die NĂ€he beider Elternteile. Ohne seinen mĂ€nnlichen Erzeuger wĂ€chst indes das im April geborene KugelgĂŒrteltier auf. Es wurde lange von der Mutter versteckt gehalten, lĂ€sst sich jetzt aber immer öfter blicken. Auch die drei gleichaltrigen Buntmarder kann man seit wenigen Tagen sehen, wenn sie mitsamt Mutter Baika - und ohne Vater - durchs Gehege flitzen.
Familienleben gibt es noch bei vielen anderen Tieren im Allwetterzoo zu entdecken, wenn man beim Rundgang etwas genauer hinschaut. In der Watvogelanlage beispielsweise ziehen Sandregenpfeifer und SĂ€belschnĂ€bler ihre KĂŒken auf. Auch bei Gundis, DĂŒlmener Ponys oder BartkĂ€uzen wachsen Jungtiere heran. Eine „Jungtier-Liste“ findet sich ĂŒbrigens auf der Website des Zoos.
(21.06.2012, 15:58)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Schwerstarbeit“ fĂŒr die frei fliegenden Weißstörche im Allwetterzoo MĂŒnster: 32 Jungstörche wollen versorgt werden!

Die Zoobesucher in MĂŒnster freuen sich seit Wochen ĂŒber das laute Geklapper hoch ĂŒber den Anlagen der Pferde, Elefanten, Zebras oder Geier. Immer wenn ein Altstorch mit RegenwĂŒrmern oder anderer Beute zum Nest zurĂŒckkehrt, klappert der Partner – und viele Nachbarn stimmen ein. Die Weißstörche im Allwetterzoo lieben die Gesellschaft und brĂŒten erstaunlich nah beieinander. So ziehen allein auf den Pfeilern und dem Gittergeflecht der Großflugvoliere fĂŒnf Brutpaare insgesamt elf StorchenkĂŒken auf.
Einen guten Blick auf die Weißstörche bietet der Aussichtsturm vor der Baustelle des Elefanten-Parks. Von dort oben kann man fĂŒtternde Eltern und beinahe flĂŒgge Jungstörche in drei Horsten beobachten. Bald wird der Nachwuchs mit ersten FlugĂŒbungen beginnen: Die Jungstörche - und der grĂ¶ĂŸere Teil der Altstörche - fliegen Ende August in den SĂŒden und ĂŒberwintern in Spanien. Die meisten kommen in der ersten MĂ€rzhĂ€lfte zurĂŒck, um mit dem BrutgeschĂ€ft erneut zu beginnen. Die Weißstörche haben sich freiwillig im Allwetterzoo angesiedelt. Auch wenn sie im Zoo bequem an Futter kommen, finden sie einen Teil ihrer Nahrung im Umland, z.B. in den Flachwasserbereichen des FlĂŒsschens Aa oder auf den umliegenden Wiesen und Feldern. Das MĂŒnsterland bietet den Störchen nur an ganz wenigen Stellen einen geeigneten Lebensraum. Deswegen strebt der Zoo auch keine VergrĂ¶ĂŸerung der Brutkolonie an.
Insgesamt werden in diesem Jahr im Zoo 32 Jungstörche aufgezogen. Michael Tillmann von der NRW-Landesarbeitsgemeinschaft Weißstorch, der seit ĂŒber zehn Jahren die Entwicklung des Storchenbestandes im Zoo verfolgt und dokumentiert, entdeckte in zwei Horsten sogar je fĂŒnf Jungstörche, was sehr ungewöhnlich ist. Dass die Störche so viel Nachwuchs aufziehen können, hĂ€ngt sicher mit dem großen Angebot an MĂ€usen zusammen: „2012 ist ein MĂ€usejahr!“, erklĂ€rte der Storchenexperte. Wer genau hinschaut, kann ĂŒber den Anlagen der Pferde und Elefanten die Nester mit je fĂŒnf Jungen entdecken. Im Gegensatz zu ihren Eltern haben diese noch schwarze SchnĂ€bel.
Michael Tillmann liest auch die Ringnummern der Störche im Allwetterzoo ab. Nur rund die HĂ€lfte der Altstörche ist beringt, doch einige von ihnen kommen von weither. Es gibt Störche aus Nordbaden, SĂŒdbaden oder Hessen und sogar aus den Niederlanden, Belgien und Frankreich. Aufgrund der Beringung erfuhr Anfang Mai die Vogelwarte in Darmstadt vom Tod eines dort geschlĂŒpften Vogels: Der mĂ€nnliche Storch DEW5X475 hatte sich in die Anlage der NasenbĂ€ren verirrt. Bevor ein Pfleger den Storch bergen konnte, hatten die kleinen Raubtiere ihn schon tödlich verletzt.
Ringnummern geben aber nicht nur Auskunft ĂŒber die Herkunft der Störche, sie können auch fĂŒr Verwirrung und Erheiterung sorgen. So ist ein 1997 in MĂŒnster geschlĂŒpfter Weißstorch inzwischen als „Terroristenstorch“ bekannt. Im September 2001, nach den AnschlĂ€gen in New York, erreichte im Raum Wolfsburg ein Fax den falschen EmpfĂ€nger. Der Text bestĂ€tigte die Anwesenheit von „T072“ auf dem Nest. Man hielt das Fax fĂŒr eine codierte Nachricht von Terroristen und die Kriminalpolizei suchte den Absender und den richtigen EmpfĂ€nger, einen Pfarrer, auf. Beide konnten den wahren Sachverhalt sehr schnell aufklĂ€ren

(19.06.2012, 15:12)
RĂŒdiger:   Nein Daniel Meier, ich weiss nur das der Zuchtbulle Alex die beiden jĂŒngsten KĂŒhe aus der mĂŒnsteraner Elefantengruppe gedeckt hat.
Was sagen die eingeschickten Urinanalysen mitlerweile aus ? Stehen die Sterne gut oder gab es wieder einen neuen Zyklus bei den Damen ?
(25.05.2012, 20:09)
Daniel Meier:   @RĂŒdiger Wie ist Dein Beitrag bzgl. der ElefantenkĂŒhe zu verstehen? Sind diese trĂ€chtig?
(25.05.2012, 17:48)
RĂŒdiger:   Freut mich zu hören Liz Thieme! Dann war ja das erste Rendevouz im Oktober 2011 doch schon fruchtbar . Stimmt es das Jane vorher noch nicht gekalbt hat in Schottland ?
Was ist denn umgekehrt in Safaripark Blair Drummed mit Emmi passiert ?
Was sagen die Hormonwerte bei den beiden jĂŒngeren ElefantenkĂŒhen? Verdacht erhĂ€rtet!
(24.05.2012, 19:02)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Hurra – Schwangerschaft bei den „DickhĂ€utern“ im Allwetterzoo MĂŒnster!

Die 11-jĂ€hrige Nashornkuh „Jane“, die im Oktober 2011 fĂŒr die 21-jĂ€hrige „Emmi“ in den Allwetterzoo kam, wurde bereits kurz nach Ihrer Ankunft von Nashornbulle „Harry“ gedeckt. Wie mehrere Tests nun zeigen, war die ZusammenfĂŒhrung der beiden erfolgreich – „Jane“  ist zu 99% schwanger!
 
Wie mehrmals berichtet, gab es bei der Nashornzucht im Allwetterzoo immer wieder Schwierigkeiten. Nach langen Überlegungen entschied der internationale Koordinator fĂŒr Nashörner im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungs-Programmes (EEP), die mĂŒnstersche Kuh „Emmi“ gegen die aus Schottland stammende „Jane“ zu tauschen, um auch in Zukunft mit dem Bullen „Harry“ in MĂŒnster zu zĂŒchten.

„Bereits kurz nach ihrer Ankunft hier bei uns hat es zwischen Jane und Harry gefunkt“, so Revierleiter Michael Adler.
„Das konnte man direkt merken. Umso grĂ¶ĂŸer war natĂŒrlich unsere Freude und Hoffnung auf ein Nashornbaby als Harry „seine“ Jane prompt nach dem Zusammenlassen gedeckt hat.“

Um festzustellen, ob Jane schwanger ist, wurden Kotproben gesammelt und Monat fĂŒr Monat nach Wien zur VeterinĂ€r-UniversitĂ€t geschickt. Die dortigen Auswertungen zeigen einen deutlichen Anstieg von Janes Hormonwerten. „Der Anstieg der Hormonkurve deutet darauf hin, dass Jane schwanger ist“, erklĂ€rt Tierarzt Carsten Ludwig. „Um ganz sicher zu sein werden wir in circa vier Wochen weitere Proben nach Wien schicken, die dann hoffentlich den positiven Verlauf fortfĂŒhren werden, so dass wir Ende Juni verkĂŒnden können: Jane ist schwanger!“

Alle im Allwetterzoo sind zuversichtlich gestimmt und rechnen damit, dass das Ergebnis Ende Juni im doppelten Sinne positiv sein wird! Die NashorntrĂ€chtigkeit dauert 16 Monate, so dass wir im FrĂŒhjahr 2013 mit der Geburt rechnen können.
(24.05.2012, 19:01)
Liz Thieme:   Der Zoo vermeldet die 99%ige TrĂ€chtigkeit von Nashornkuh Jane.
(24.05.2012, 17:30)
Holger Wientjes:   HĂ€lt der Allwetterzoo eigentlich mehrere Zuchtweibchen/-paare Buntmarder ? Am 28. MĂ€rz sowie am 8. April gab es laut HP Nachwuchs.
(10.05.2012, 18:46)
Allwetterzoo MĂŒnster:   ZoofĂŒhrungen zum Muttertag: TiermĂŒtter und ihr Nachwuchs

Am kommenden Wochenende stehen im Allwetterzoo TiermĂŒtter und ihr Nachwuchs im Mittelpunkt. Bei von Biologen gefĂŒhrten RundgĂ€ngen am Samstag und am Sonntag werden nicht nur sehr unterschiedliche Tierkinder vorgestellt. Es geht auch darum, welche Art der FĂŒrsorge TiermĂŒtter entwickeln. Da gibt es die „Glucken“, die ihren anfangs hilflosen Nachwuchs wochenlang wĂ€rmen, fĂŒttern und sĂ€ubern. Aktuelle Beispiele sind GĂ€nsegeier und Keas, bei denen gerade KĂŒken heranwachsen. Andere Jungtiere sind von Geburt an auf den Beinen. Die hĂŒbschen Gundis beispielsweise oder ein am 6. Mai geborenes Gnu. WĂ€hrend junge Gundis sich mitsamt ihren MĂŒttern in Höhlen verkriechen, sowie Gefahr droht, mĂŒssen Huftiere wie das kleine Gnu sehr schnell gut laufen können. Bei Reptilien hingegen kĂŒmmern sich MĂŒtter gar nicht um den Nachwuchs. Sie legen ihre Eier in den Sand und nach dem Schlupf mĂŒssen die winzigen Jungtiere sich selbst versorgen. Deshalb weiß das Zuchtpaar der Stachelschwanzwarane im Zoo auch nicht, dass sein sechsköpfiger Nachwuchs am 4. Mai zur Welt kam.
Bei den Muttertags-FĂŒhrungen durch den Zoo werden noch viele andere TiermĂŒtter nebst Nachwuchs vorgestellt. So wĂ€chst gerade ein Fohlen bei den DĂŒlmener Ponys heran. Die Buntmarder haben seit Anfang April Nachwuchs. Sie halten ihre Jungen aber noch ebenso versteckt wie die KugelgĂŒrteltiere, bei denen am 5. April ein Jungtier geboren wurde. Gut sichtbar sind hingegen drei im MĂ€rz und April geborene Kitze der Vietnam-Sikahirsche.
Die FĂŒhrungen beginnen am 12. und am 13. Mai jeweils um 11 und 14 Uhr. Treffpunkt ist bei den NasenbĂ€ren. FĂŒr Zoobesucher ist die Teilnahme kostenlos und anmelden muss man sich auch nicht.
(10.05.2012, 14:59)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Das Gorillaweibchen Sakina hat den Allwetterzoo MĂŒnster heute in Richtung Niederlande verlassen

Als „dunkle Schönheit“ wurde Sakina am 19. Mai 2011 im Allwetterzoo willkommen geheißen. Sie war hĂŒbsch und wohl genĂ€hrt, so dass die Zoologen in MĂŒnster hofften, der damals14jĂ€hrige Gorillamann N’Kwango wĂŒrde rasch Gefallen an ihr finden. Zwischen den beiden hat es aber leider nicht gefunkt, ganz im Gegenteil: Ein erstes unmittelbares Aufeinandertreffen endete unglĂŒcklicherweise mit einer Verletzung von Sakina und auch das weitere Zusammenleben brachte keinen Erfolg.
Sakina kam im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms aus ihrem Heimatzoo auf der Kanalinsel Jersey, dem Durrell Wildlife Conservation Center, in den Allwetterzoo. Dort hatte man sich seit dem Tod des weiblichen Gorillas Gana Anfang 2010 um ein neues zuchtfĂ€higes Gorilla-Weibchen bemĂŒht. Sakina kam selbstbewusst, aber ohne Erfahrung mit einem dominanten Gorillamann nach MĂŒnster. Vermutlich verhielt sie sich ihm gegenĂŒber zu „forsch“ und erlitt schon beim ersten Zusammenstoß mit N’Kwango eine schwere Verletzung. Zur Behandlung musste sie aus der Gruppe genommen werden. Nach Heilung der Wunden kehrte Sakina in die Gruppe zurĂŒck. Sie hatte aber nun vermutlich Angst vor N’Kwango und genoss gleichzeitig keinerlei UnterstĂŒtzung durch die anderen Weibchen - dafĂŒr lebte sie noch nicht lange genug in MĂŒnster.
Sakina verhielt sich N’Kwango gegenĂŒber unauffĂ€llig, um ihn nicht erneut zu provozieren. Sie litt aber vermutlich unter sozialem Stress, denn sie nahm immer mehr ab. Trotz Behandlung durch Tierarzt Carsten Ludwig baute sie weiter ab. „Sakina aß nicht mehr und konnte sich kaum noch bewegen. Sie war im Dezember so schwach, dass wir sie erneut aus der Gruppe herausnehmen mussten“, beschreibt Ludwig die damalige Situation. Da Sakinas Krankheitsbild nicht klar war, wandte der Zoo sich hilfesuchend an das Uniklinikum MĂŒnster (UKM). Sakina wurde daraufhin von einem UKM-Ärzteteam untersucht – leider ohne Befund, so dass Folgeuntersuchungen notwendig wurden, u.a. eine Computertomographie im Zentrum fĂŒr VeterinĂ€rmedizinische Diagnostik in Holzwickende. Letztlich gab es keine eindeutige Diagnose fĂŒr Sakinas Erkrankung, vielmehr haben Einzelerkrankungen, u.a. eine Infekt bedingte Blutarmut, zu ihrem schlechten Gesundheitszustand gefĂŒhrt. Nach der intensiven Betreuung durch TierĂ€rzte und UKM-Mediziner ging es Sakina wieder relativ gut. Doch sie wird wegen einer SchilddrĂŒsenunterfunktion und Hormonstörungen weiterhin medikamentös behandelt.
Bei den durchgefĂŒhrten Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass Sakina vermutlich nicht mehr fortpflanzungsfĂ€hig ist und somit nicht mehr Mutter werden kann. Weil sie zudem in MĂŒnster offensichtlich keine soziale Heimat fand, hat der Allwetterzoo sich gemeinsam mit dem EEP-Koordinator um ein geeignetes neues Zuhause fĂŒr das Gorillaweibchen bemĂŒht. Gefunden wurde es im niederlĂ€ndischen Kerkrade. Im dortigen, noch sehr jungen GaiaZoo lebt eine harmonische Gorillagruppe. Alle Beteiligten hoffen nun, dass Sakina dort integriert werden kann. Sie verließ MĂŒnster am 9. Mai. Zur Vorbereitung auf den Umzug waren zwei niederlĂ€ndische Tierpfleger in den Allwetterzoo gekommen, um Sakina kennenzulernen. FĂŒr den Umzug wurde Sakina narkotisiert und unter Ausschluss jeglicher Öffentlichkeit in eine Transportbox gelegt. Dann gab der Tierarzt sofort ein Gegenmittel, um das Gorillaweibchen wieder aufzuwecken. Den Transport in die Niederlande begleitet BĂ€rbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen im Allwetterzoo. Sie wird bis zum 12. Mai in Kerkrade bleiben.
Die Zusammensetzung der Gorilla-Gruppe in Kerkrade bietet beste Voraussetzungen fĂŒr ein gutes Eingewöhnen von Sakina: Der SilberrĂŒcken Makula, 1990 im Apenheul Zoo/NL geboren, gilt als ruhig und freundlich, erweist sich aber als „Boss“, wenn es nötig ist. Das Weibchen Sangha kam 2000 im Zoo Berlin auf die Welt und wurde von Tierpflegern aufgezogen. Sie lebt seit 2006 im GaiaZoo und hat dort gelernt, sich sozial zu verhalten und ein Jungtier aufzuziehen. Mosi, der erste Sohn von Sanha, wurde 2010 geboren. Das Ă€ltere Weibchen Dalila, 1972 im Apenheul Zoo geboren, lebt seit 2009 in Kerkrade und brachte dort 2011 mit Tano ihr sechstes Jungtier auf die Welt. Dalila gilt als selbstsicheres Gorillaweibchen und gute Mutter. Loango wurde 2004 im Apenheul Zoo geboren und lebt seit 2008 in Kerkrade.
In Abstimmung mit dem EEP zieht in den Allwetterzoo demnÀchst das Gorillaweibchen Shasha aus dem Howletts Wild Animal Park in Bekesbourne ein, das am 6. Oktober 2001 geboren wurde.
(09.05.2012, 14:32)
Tom Schröder:   Wohl eher 1,4! Es steht fest, welche Tiere es werden und woher sie kommen. Ich werde das hier aber nicht publizieren, bevor der Zoo es nicht öffentlich macht. Die Info mit den 1,4 Tieren kann Jedermann und Jederfrau einem Schild am leerstehenden Gehege entnehmen!
(07.05.2012, 17:51)
BjörnN:   Angesichts des großen Mangels an Weibchen im Gelbbrustkapuzinerbestand (es werden zu 80% MĂ€nnchen geboren), kann ich 1,4 nur schwer nachvollziehen, wohl eher 4,1...
(07.05.2012, 17:44)
Tom Schröder:   Heute hat die gesamte Gruppe der Gehaubten Kapuziner den Zoo in Richtung Tierpark Aachen verlassen. Nach Renovierung des Geheges werden dann in MĂŒnster 1,4 Gelbbrustkapuziner einziehen!
Das Innengehege der Guerezas wird saniert. FĂŒr die Dauer der Arbeiten wurden mitten im Gehege (Oberhalb der "FĂŒtterungstreppe") ein provisorisches Holzhaus und ein kleiner Unterstand errichtet.
(07.05.2012, 17:36)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Neue „Kuscheltiere“ im Allwetterzoo: Zwei Zwergesel erobern die Herzen der Besucher!

Seit zwei Tagen erst sind Belana und Kira im Allwetterzoo - und im Nu fanden die beiden Zwergesel zahlreiche Fans nicht nur unter den kleinen Zoobesuchern. Die beiden jungen Eselchen eroberten auf Anhieb auch die Herzen ihrer Pfleger! Sie sind aber auch zu niedlich! Die naturfarbene Belana kam im September 2011 im Tierpark Ströhen auf die Welt, die fast weiße Kira wurde im Juni vor einem Jahr bei einem privaten ZĂŒchter in Westerkappeln geboren.
„Der Transport der Zwergesel war ein Kinderspiel“, meint Tierpflegerin Sandra Dechert. Im Gegensatz zu bockigen Rieseneseln hĂ€tte man die Kleinen einfach in den Zoo-Transporter heben können. Im Allwetterzoo angekommen, zeigten sich die Beiden verschmust und neugierig, obwohl sie nicht nur einander, sondern auch eine völlig neue Umgebung kennen lernen mussten. Sie freuen sich ĂŒber die Streicheleinheiten von Sandra Dechert, kommen aber auch schon an den Zaun, wenn dort begeisterte Besucher stehen.
Vorerst bewohnen Kira und Belana die Ponyanlage vor dem Pferdemuseum allein. Haben sie sich an das Leben im Zoo gewöhnt, lernen sie die beiden Shetlandponys kennen, mit denen sie sich auf Dauer ihr neues Zuhause teilen werden. Die Ponys wurden solange in ein Gehege hinter den Kulissen umquartiert. Damit Zwergesel und Shetlandponys kĂŒnftig mehr Platz haben, wird deren Anlage nach den Sommerferien um einiges vergrĂ¶ĂŸert. Bestehen bleibt aber in jedem Fall die große NĂ€he zu den Tieren.
Zwergesel sind Haustiere, die als eigene Rasse ursprĂŒnglich auf den italienischen Inseln Sardinien und Sizilien gezĂŒchtet wurden. Vielerorts nennt man sie auch „Sardische Esel“. Die kleinen Grauen sind wahre Zwerge: Ausgewachsen werden sie nur etwa 86 Zentimeter hoch, dabei wiegen sie zwischen 90 und maximal135 Kilogramm. Trotz ihrer geringen KörpergrĂ¶ĂŸe sind Zwergesel hervorragende Lasttiere! Sie können GepĂ€ck bis zu 45 Kilogramm tragen und kleine Karren ziehen. Auf dem steinigen und unwegsamen GelĂ€nde ihrer Heimat kommen sie wesentlich sicherer voran als Pferde oder GelĂ€ndewagen. Und Zwergesel können sogar gut klettern. Im Allwetterzoo werden die Zwerge nicht arbeiten mĂŒssen. Sie sind zum „Liebhaben“ da und dienen als weiteres Beispiel fĂŒr Nutztiere, die von Maschinen verdrĂ€ngt werden.
(04.05.2012, 13:54)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Zoobesucher können die Wildkaninchen Kaline und RĂŒdiger nur noch bis zum kommenden Sonntag sehen. Die Beiden haben sich prĂ€chtig entwickelt und sind in wenigen Tagen so weit, dass sie auf Gras und Heu umgestellt werden können. Außerdem werden sie von Tag zu Tag unternehmungslustiger. Deshalb ziehen die Kaninchen auch bald auf einen Bauernhof im MĂŒnsterland um.

Unsere öffentlichen FĂŒtterungen um 11 und 15 Uhr finden zum letzten Mal am Sonntag (15.4.) statt.
(13.04.2012, 11:39)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Erfolg einer „Hochzeitsreise“ nach DĂŒlmen: Zu Ostern wurde im Allwetterzoo MĂŒnster ein Wildpferd-Fohlen geboren

Am Ostermontag freuten sich Tierpfleger und Zoobesucher gleichermaßen: Sandy, eine Stute der DĂŒlmener Ponys im Kinder- und Pferdepark, war ĂŒber Nacht Mutter geworden! SouverĂ€n hat sie die Geburt allein gemeistert – es war schon ihre zweite. So wie fĂŒr ihr erstes Fohlen, die inzwischen knapp dreijĂ€hrige Freya, wurde Sandy wieder in DĂŒlmen gedeckt. Im Allwetterzoo werden nur Stuten gehalten, deshalb war Sandy vor gut elf Monaten auf das GestĂŒt des Erbprinzen Rudolf von Croy in DĂŒlmen gebracht worden. Einer der dort lebenden Zuchthengste ist nun Vater geworden.
Das hĂŒbsche Stutfohlen, von den Pflegern auf den Namen „Alba“ getauft, hat ein helles, karamellfarbenes Fell und den fĂŒr DĂŒlmener Ponys typischen Aalstrich. Es wird von seiner Mutter fĂŒrsorglich betreut und vor den manchmal etwas ruppigen Mitbewohnern geschĂŒtzt. Immerhin wĂ€chst das Fohlen in einer bunt gemischten Herde aus DĂŒlmener Ponys, Islandpferden, Mongolenponys und Poitou-Rieseneseln heran.
(10.04.2012, 14:27)
Tom Schröder:   Kann ich auch nicht so richtig nachvollziehen diesen Aufwand. In MĂŒnster gibt es, wie in vielen anderen StĂ€dten auch, ein "Kaninchenproblem" - es sind so viele Tiere in der Stadt, dass sie mittels Frettchenjagd gestellt und dann erlegt werden (Bericht im lokalen Fernsehen). Nun ist der Zoo nicht mitten in der Stadt, aber kontrĂ€r zum Bejagen steht diese Aufzucht dann doch irgendwie... Zumal der Zoo vor ein paar Jahren offiziell die Pflege von Fundwildtieren aufgab, mit dem Argument, dass man von der Stadt ein Sparkonzept auferlegt bekommen habe und diesen Aufwand finanziell und personell nicht mehr betreiben könne. Fundtiere sollten fortan zum Tierheim oder in eine Tierarztpraxis gebracht werden. Nachzulesen in den AllwetterZooNachrichten 2006.
(05.04.2012, 19:58)
Michael Mettler:   Ein bemerkenswerter pflegerischer Aufwand - vor allem angesichts der Tatsache, dass Kaninchenjungtiere in der Regel nur ein- bis zweimal innerhalb von 24 Stunden von ihren MĂŒttern gesĂ€ugt werden (laut dem Standardwerk von Schlolaut, "Das große Buch vom Kaninchen", im Schnitt 1,26x tĂ€glich, gerechnet ĂŒber die ganze SĂ€ugeperiode).
(05.04.2012, 09:17)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Kaninchen im GlĂŒck: Im Allwetterzoo werden derzeit zwei winzige Findel-Kaninchen von Tierpflegerinnen versorgt

Seit dem 29. MĂ€rz gibt es neue Zoobewohner! Es sind zwei Kaninchen mit einer ganz besonderen Geschichte. Sehen kann man die Winzlinge, die vielleicht eine knappe Woche alt sind, auch. Sie werden nĂ€mlich ab Karfreitag tĂ€glich um 11 und 15 Uhr öffentlich im Ausstellungsraum in der Großflugvoliere gefĂŒttert. Auf die Namen Kaline und RĂŒdiger getauft, verbringen die beiden winzigen Langohren ihre Tage sonst im Aquarium. Dort werden sie von den Tierpflegerinnen Anke Gassner, Kristina Theobald und Julia Hoppe liebevoll versorgt. Gefunden wurden die Beiden beim Abfahren von Mist im Allwetterzoo. Die Mutter der Wildkaninchen hatte in den Misthaufen wohl eine Höhle fĂŒr die Geburt gebuddelt.
Man kann sagen, dass die Findlinge gewaltiges GlĂŒck hatten! Kaninchen gibt es im Zoo nĂ€mlich reichlich – aber eher als ungebetene GĂ€ste. Doch die Kleinen sahen so reizend aus mit ihren winzigen, noch am Kopf anliegenden „Löffelchen“, dass die Zoomitarbeiter sich ein Herz fassten: Die beiden Kaninchen sollten leben! Bemerkenswert ist, dass ein Junges wildfarben, das andere aber schwarz gefĂ€rbt ist, wie es auch in MĂŒnsters Wildkaninchen-Population hin und wieder zu sehen ist.
Kaline und RĂŒdiger werden von ihren „ErsatzmĂŒttern“ tagsĂŒber alle zwei Stunden gefĂŒttert, nachts alle drei Stunden. Damit die Pflegerinnen immer wieder eine Nacht durchschlafen können, nehmen sie die Kaninchenbabys abwechselnd mit nach Hause. Bei den Mahlzeiten wird den Kaninchen mit einer Einwegspritze von nur einem Milliliter Fassungsvermögen eine Katzenaufzuchtmilch ins MĂ€ulchen gegeben. Passende Nuckelflaschen gibt es nicht. Die Kleinen trinken derzeit je nach Appetit etwa zwei bis drei FĂŒllungen pro FĂŒtterung. Anschließend wird ihr BĂ€uchlein massiert, damit es mit der Verdauung klappt. RĂŒdiger, das helle Kaninchen, brachte am 3. April 70 Gramm auf die Waage, die kleine dunkle Kaline zehn Gramm weniger.
Übrigens ist auch schon fĂŒr die Zukunft von Kaline und RĂŒdiger gesorgt: Wenn sie selbstĂ€ndig werden, ziehen sie auf einen Bauernhof um. Wildkaninchen können neun Jahre alt werden. Meist kommen fĂŒnf bis sechs Junge nach einer Tragzeit von vier bis fĂŒnf Wochen auf die Welt. Dass im Zoo-Misthaufen nur zwei Jungtiere gefunden wurden, deutet auf eine sehr junge Mutter hin. Kaninchen öffnen im Alter von zehn Tagen die Augen. In der Regel verlassen sie mit drei Wochen erstmals den Bau. Entwöhnt sind sie mit etwa sechs Wochen – da haben die Tierpflegerinnen im Zoo also noch einige schlaflose NĂ€chte vor sich.
(05.04.2012, 08:55)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Osterferien im Allwetterzoo: FĂŒhrungen „rund ums Ei“ und Osterbasteleien

Zum Osterfest gehören Eier! Eier in vielfĂ€ltigen Formen spielen auch bei Veranstaltungen fĂŒr Kinder eine Rolle, zu denen der Allwetterzoo in den Osterferien einlĂ€dt. „Ei, Ei, Ei, wer legt denn da?“ heißt ein Workshop in der Forscherwerkstatt im Zoo fĂŒr Kinder von acht bis zehn Jahren gleich am ersten Ferientag. Am Tag darauf können Kinder Osterschmuck basteln. FĂŒr diese von Biologen geleiteten Workshops muss man sich vorher anmelden.
Ohne Anmeldung können Kinder an den Ferien-FĂŒhrungen teilnehmen. Das Thema am 3. April lautet „Rund ums Ei“. Vorgestellt werden sehr unterschiedliche Tiere, denen eines gemeinsam ist: Sie legen Eier. Die Kinder erfahren etwas ĂŒber Nestbau, Brutdauer und Schlupf. Weitere FĂŒhrungen im Rahmen des Ferienprogramms erlauben einen Blick hinter die Kulissen des Zoos, stellen Jungtiere und afrikanische Tiere vor. Die FĂŒhrungen finden jeweils dienstags und donnerstags in den Osterferien statt.
Die ganz besondere abendliche AtmosphĂ€re im Zoo können Kinder und ihre Eltern mittwochs in den Ferien erleben. Bei von Biologen geleiteten RundgĂ€ngen geht es nicht nur um das unterschiedliche Schlafverhalten vieler Zoobewohner, es dĂŒrfen auch Fragen zu großen und kleinen Tieren gestellt werden. An allen FerienfĂŒhrungen können Zoobesucher mit einer Eintrittskarte teilnehmen, zusĂ€tzliche Kosten entstehen nicht. Treffpunkt ist immer bei den NasenbĂ€ren. Termine und weitere Einzelheiten gibt’s unter www.allwetterzoo.de.

Zoo-Ferien-Kalender
02.04., 10 Uhr
Workshop in der Forscherwerkstatt: Ei, Ei, Ei, wer legt denn da?
03.04., 10 Uhr
Workshop in der Forscherwerkstatt: Osterbasteleien
03.04., 10.30 Uhr
ZoofĂŒhrung fĂŒr Kinder „Rund ums Ei“
04.04., 17.45 Uhr
AbendfĂŒhrung fĂŒr Kinder und Eltern
05.04., 10.30 Uhr
ZoofĂŒhrung fĂŒr Kinder zum Thema „Wie funktioniert ein Zoo?“
10.04., 10.30 Uhr
ZoofĂŒhrung fĂŒr Kinder zu den Tierkindern
11.04., 17.45 Uhr
AbendfĂŒhrung fĂŒr Kinder und Eltern
12.04., 10.30 Uhr
ZoofĂŒhrung fĂŒr Kinder zu den Tieren Afrikas
(30.03.2012, 11:21)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Samstag, 31. MĂ€rz, 9 bis 18 Uhr:
Familientag im Allwetterzoo MĂŒnster mit ermĂ€ĂŸigten Preisen fĂŒr alle Besucher!

Jarah, Zeta und Tahama bewohnen seit einigen Wochen ein Ă€ußerst luxuriöses Domizil im Löwenhaus des Allwetterzoos, das mit viel Holz zum Krallenwetzen und einem weichen Teppich aus RindenhĂ€cksel ausgestattet ist. Durch Glasscheiben bis zum Boden kann man den großen Katzen sogar direkt in die Augen schauen! Besonders gĂŒnstig ist es, die Löwenfamilie am kommenden Samstag (29.3.) zu besuchen, dem „Familientag“ in MĂŒnsters Zoo. Zum einen gibt es reduzierte Eintrittspreise fĂŒr alle, zum anderen werden die Löwen nachmittags um 15.30 Uhr in ihrer neuen Innenanlage gefĂŒttert. Nachdem sie am Freitag den wöchentlichen „Fastentag“ hatten, werden die drei Großkatzen sicher gern ihre SonnenplĂ€tze im Freien verlassen, um sich ĂŒber die Fleischrationen herzumachen – etwa fĂŒnf Kilogramm pro Tier.
Dreimal im Jahr lĂ€dt der Allwetterzoo zum „Familientag“ ein und reduziert seine Eintrittspreise um bis zu 30 %. Die Ersparnis kommt aber nicht nur Eltern mit Kindern zugute, sondern auch Singles, jungen Paaren oder Großeltern. Den Zoo-Familientag nutzen auch andere Organisationen, um auf sich aufmerksam zu machen. So haben die Stadtwerke MĂŒnster fĂŒr Inhaber ihrer PlusCard eine PreisermĂ€ĂŸigung in Zoo-Restaurant und Cafeteria ausgehandelt und verschenken gegen Vorlage der PlusCard ein Zoobuch. Und der Kinderschutzbund MĂŒnster informiert im Allwetterzoo ĂŒber sein Kinder- und Sorgentelefon.
(28.03.2012, 16:00)
Klaus Schueling:   Das BĂŒrgerforum zum Elefantenpark findet am 26. MĂ€rz statt - ich hatte gestern zunĂ€chst ein falsches Datum genannt!
(22.03.2012, 12:57)
Holger Wientjes:   Warum sind die Affen getrennt ?
(21.03.2012, 22:30)
Tom Schröder:   Auf meiner Einladung steht der 29.03., nicht der 20.03.
@Jan Beenen: Die Wanderus sind seit Jahren nicht mehr mit den Orangs in einem Gehege (zwischenzeitlich war Nonja bei ihnen, aber seit diese wieder mit den anderen Orangs zusammenleben kann, sind sie dauerhaft allein), sie leben aber noch im selben Haus. Im Winter sind sie meistens auf der Aussenanlage zu sehen, im Sommer eher im Haus.
(21.03.2012, 22:01)
Klaus Schueling:   Der Elefanten-Park wird konkret:

Inzwischen sind alle Weichen gestellt, die Planungen sind weitgehend abgeschlossen und die Baustelle ist eingerichtet.

Damit sind die Voraussetzungen gegeben, der Öffentlichkeit die Planungen vorzustellen.

Dies geschieht am 26. MĂ€rz in Form eines BĂŒrgerforums.

Ab 18 Uhr stehen Zoodirektor und Planungsteam interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern fĂŒr Fragen zum Elefanten- Park in der Cafeteria im Zoo-Restaurant zur VerfĂŒgung.

Das Team um Zoodirektor Jörg Adler gibt einen Einblick in das neue Zuhause unserer Elefanten, wird ein Modell prĂ€sentieren und die PlĂ€ne des 5.000 mÂČ großen Areals zeigen.

GĂ€ste sind willkommen.
(21.03.2012, 18:32)
Tirreg Anis:   Löwenanlage
(20.03.2012, 11:55)
Carsten Horn:   War heute in MĂŒnster, g, ausgeschildert sind die Bartaffen, gesehen hab ich keinen...

Löweninnenanlage ist schön geworden und fĂŒr die "RĂŒsselmulle" wird fleißig gebuddelt...
(20.03.2012, 01:36)
Jan Beensen:   Leben die Bartaffen nach wie vor bei den Orangs?
Auf der Homepage ist von den 3 MĂ€nnern keine Rede (mehr).
(19.03.2012, 19:34)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Bautaucher im Zoo-Kanal:
Der Wasserbus-Nachfolger „Solaaris“ ist zu breit


Wie ein islĂ€ndischer Geysir blubberte am Mittwoch der Zoo-Kanal in der NĂ€he der Gepard-Anlage im Allwetterzoo MĂŒnster. Rauchschwaden waberten ĂŒber die WasseroberflĂ€che, dann erschien ein gelber Helm – der Bautaucher hatte wieder ein paar Zentimeter geschafft! Rund 40 Meter Spundwand mussten beseitigt werden, damit das neue Aasee-Schiff „Solaaris“ die Kurve kriegt und in den Zoo-Hafen einlaufen kann! Das Passagierschiff, das mit Beginn der Osterferien seinen Betrieb auf dem Aasee aufnimmt, ist etwas breiter und höher als sein VorgĂ€nger, der Wasserbus „Prof. Landois“.
Zuvor waren per Bagger jede Menge Steine von der Uferböschung entfernt worden, um die Spundwand freizulegen. Die konnte nur mit Hilfe der Spezialisten aus Duisburg entfernt werden. Etwa 95 cm unter der KanaloberflĂ€che wurden mit einem Spezial-SchweißgerĂ€t vertikale Brennschnitte angebracht. FĂŒr dieses Unter-Wasser-Schweißen wurden pro laufendem Meter Spundwand zehn BrennstĂ€be verbraucht. Es wird mit Sauerstoff gearbeitet, aber mehr Strom benötigt als beim normalen Schweißen. Ein Bagger holte anschließend die SpundwandstĂŒcke aus dem Wasser.
Allein die Vorbereitungen waren schon spannend: GeschĂŒtzt durch einen Anzug aus dickem Neopren mit FĂŒĂŸlingen und zwei Paar Handschuhen vermaß der Bautaucher die Tiefe der Spundwand, die zwischen 77 cm und 107 cm lag. Bleigewichte an den FĂŒĂŸen sorgten fĂŒr seine Standfestigkeit. Ein Lot wurde angefertigt, damit das auf 95 cm festgelegte Maß fĂŒr die Brennschnitte eingehalten werden konnte. Dann halfen dem Bautaucher zwei Kollegen beim Anlegen des Helms und „verkabelten“ ihn. Ein Schlauch fĂŒhrte zu einem Kompressor, der fĂŒr ausreichend Luft zum Atmen sorgte. Ein mit dem Brennstab verbundenes Kabel lieferte Strom, ein weiteres diente der Kommunikation untereinander. Spannend war das Unterfangen auch fĂŒr etliche Zoobesucher, die vom Besucherweg aus zusahen – und ĂŒber die laut gestellte Telefonverbindung die AtemzĂŒge des Tauchers unter Wasser hören konnten

FĂŒr die Duisburger Spezialisten, die ĂŒblicherweise auf Baustellen oder in HĂ€fen arbeiten, war es der erste Auftrag dieser Art in einem Zoologischen Garten. Die fĂŒr die Jungfernfahrt der „Solaaris“ am 2. April erforderlichen Arbeiten im Zoo-Kanal wurden vom Tiefbauamt der Stadt MĂŒnster koordiniert. Finanziert werden sie von der Stadt und von Peter Overschmidt, dem Eigner der „Solaaris“.
(15.03.2012, 11:08)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Zimmer mit Aussicht: Das neue Löwen-Luxus-Domizil ist fertig!

Noch gegen Ende des letzten Jahres versprĂŒhte das Löwenhaus im Allwetterzoo MĂŒnster den Charme der 1970er Jahre. Das ist nun vorbei! Wer unser Löwenhaus heute betritt, kann nur noch staunen: Glasscheiben von der Decke bis zum Boden geben den Blick frei auf warm und harmonisch gestaltete InnenrĂ€ume. Die WĂ€nde wurden mit Holz verkleidet oder bemalt und verbergen die alten „Badezimmerfliesen“. Eine dicke EichenhĂ€ckselschicht bedeckt den Fußboden, riesige Baumscheiben laden die Löwen zur Siesta ein und moderne Deckenheizungen produzieren afrikanische WĂ€rme. Das Beste aber ist, dass die Löwen nun mehr als doppelt so viel Platz haben. Und sie haben sogar ein „Zimmer mit Aussicht“, durch das sie ihre Nachbarn, die wuseligen Degus und die zierlichen Goldkatzen, sehen können.
Die kleinere von zwei Anlagen haben die Löwen bereits erobert. Am Mittwoch lernen Jarah, Zeta und Tahama auch den grĂ¶ĂŸeren Teil ihres neuen Innenbereichs kennen.
(14.02.2012, 07:48)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Samstag, 11., und Sonntag, 12. Februar:

SonderfĂŒhrungen im Allwetterzoo MĂŒnster zum „Liebesleben im Tierreich“

Gibt es bei den Tieren Liebe im menschlichen Sinne? Wie spielt sich das Liebesleben bei Löwen, Schlangen oder Geiern ab? Die tierische Liebe, deren Formen höchst unterschiedlich sind und von der harmonischen, lebenslangen Zweisamkeit bis zu einmaligen Treffen zwecks „Arterhaltung“ reichen, ist das Thema spezieller ZoofĂŒhrungen, zu denen der Allwetterzoo anlĂ€sslich des Valentinstags einlĂ€dt.

Die von Biologen geleiteten FĂŒhrungen finden am kommenden Wochenende gleich zweimal tĂ€glich statt. Sie beginnen sowohl am Samstag, 11.2., als auch am Sonntag, 12.2., um 11 und 14 Uhr. Interessierte können ohne Anmeldung und ohne zusĂ€tzliche Kosten teilnehmen, eine Zooeintrittskarte genĂŒgt. Treffpunkt fĂŒr die FĂŒhrungen ist bei den NasenbĂ€ren.
(09.02.2012, 07:53)
Holger Wientjes:   @Michael M.: Erst ÂŽmal vielen Dank fĂŒr Deine Recherchen ! Danach denke ich nun, dass man, wie Du schon sagtest, anscheinend Probleme bei der sytematischen Zuordnung hatte und dort wahrscheinlich der Hund begraben liegt.
(13.01.2012, 14:40)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Rennpferde - Pferderennen
Geschichte, Sport und Zucht

02. MĂ€rz 2012 bis 23. September 2012

2012 feiert das WestfĂ€lische Pferdemuseum MĂŒnster sein zehnjĂ€hriges Bestehen. Höhepunkt des JubilĂ€umsjahres ist die Sonderausstellung "Rennpferde - Pferderennen. Geschichte, Sport und Zucht", die die Besucher in die faszinierende Welt des Pferderennsports entfĂŒhrt.

In Kooperation mit dem National Horseracing Museum in Newmarket, der Wiege des modernen Rennsports und der Vollblutzucht, wird eine Ausstellung prĂ€sentiert, die sich erstmals ausfĂŒhrlich dieser traditionsreichen Sportart widmet. Wann und wo fanden die ersten Pferderennen statt? Was sind die StammvĂ€ter des englischen Vollbluts? Wie wird man Jockey? Und welcher Dresscode gilt beim britischen Royal Ascot Meeting? Diesen und weiteren Fragen geht die Ausstellung "Rennpferde - Pferderennen" auf die Spur und gibt Einblicke in die jahrhundertealte Tradition dieses Sports.
Dem Besucher begegnen dabei seltene, noch nie gezeigte Exponate und ungewöhnliche Geschichten, wie die von der Stute "Kinscem", die im 19. Jahrhundert nur in Begleitung ihrer Lieblingskatze reiste. Anschaulich zeigt die Ausstellung, wie sich der Rennsport in Deutschland entwickelte und warum er ohne Wetten undenkbar ist.
Besonderes Highlight ist ein fast hundert Jahre altes "Pferderoulette", das den Flair und den Nervenkitzel der Pferderennen fĂŒr jeden erlebbar macht.
Bis heute lockt das Renngeschehen jĂ€hrlich weltweit ĂŒber 100 Millionen Besucher an - ein Beleg fĂŒr die ungebrochene Faszination schneller Pferde auf den Menschen.
Zur JubilÀumsausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog mit zahlreichen Farbabbildungen.

Abb.: La boule
"Pferderoulette" in der Bauart eines "La Boule" der Pariser Firma J.A. Jost um 1920. Quelle: WestLotto, MĂŒnster
(13.01.2012, 09:54)
Michael Mettler:   Habe jetzt auch mal die Jahresberichte aus MĂŒnster durchstöbert: Wenn ich nichts ĂŒbersehen habe, mĂŒsste die Haltung 1991 mit Abgabe von 1,1 RiesenkĂ€ngurus beendet worden sein, und da wurden sie noch immer als Insel-RiesenkĂ€ngurus gefĂŒhrt. In den letzten Jahren der Haltung gab es keine Nachzucht mehr, aber noch in den spĂ€ten 80er Jahren hatte der Zoo einen neuen Bock geholt (ohne Angabe, woher).
(12.01.2012, 18:25)
Michael Mettler:   Bei den Grauen RiesenkĂ€ngurus sieht es danach aus, als seien sich die Zoos damals nicht ganz sicher gewesen, was sie eigentlich halten. Nun war die Artsplittung in Westliches und Östliches Graues RiesenkĂ€nguru nicht immer gegeben, zeitweise galt der gesamte Formenkreis als eine Art Graues RiesenkĂ€nguru (M. giganteus) mit diversen Unterarten (darunter fuliginosus). Der Baseler Zuchtstamm taucht in den International Zoo Yearbooks der 70er Jahre, wo die Arten wie heute getrennt gefĂŒhrt wurden, mal unter M. giganteus, mal unter M. fuliginosus ocydromus und schließlich unter M. f. melanops auf, und auch die MĂŒnsteraner Tiere sind nicht unter M. f. fuliginosus zu finden (fĂŒr das Kangaroo-Island-RiesenkĂ€nguru werden allerdings europĂ€ische Haltungen in Rom und Neapel genannt), sondern wahlweise unter M. giganteus oder M. fuliginosus ohne Unterartangabe.

Streng genommen wĂ€re ja der deutsche Name "Insel-RiesenkĂ€nguru" nicht mal dann ganz korrekt gewesen, wenn MĂŒnster tatsĂ€chlich Tiere von Kangaroo Island gehabt hĂ€tte - immerhin ist auch Tasmanien eine Insel, aber von einer anderen RiesenkĂ€nguruform besiedelt.

Hat MĂŒnster denn wirklich durchgĂ€ngig den selben Zuchtstamm gehalten? Mich macht etwas stutzig, dass ich von den (vermeintlichen?) Insel-RiesenkĂ€ngurus nur ein paar eigene Fotos von 1984 im Archiv habe. Wenn es sie bis in die 90er hinein gegeben haben soll, hĂ€tte ich normalerweise bei weiteren Besuchen wieder Fotos von einer so selten zu sehenden Form gemacht - waren sie möglicherweise zuletzt anders ausgeschildert (und ein anderer Zuchtstamm?)...?
(11.01.2012, 18:35)
Holger Wientjes:   Noch zwei Fragen: Welche BĂŒlbĂŒls werden bei den Orangs gehalten und gibt es momentan keinen Bongobullen ?
(11.01.2012, 14:05)
Holger Wientjes:   Hier also auch nochmal meine Frage:

Da im TP seit Neuestem die Art wieder zu sehen ist, habe ich kĂŒrzlich auch ÂŽmal in der ZTL nach ehemaligen Haltern geschaut und siehe da: Der Allwetterzoo taucht dort auf als ehemaliger Halter der UA M.f.melanops.
Die Tiere dort (die Haltung mĂŒsste in den Neunzigern ausgelaufen sein) waren aber immer als Insel-RiesenkĂ€nguruhs ausgeschildert (habe gerade auch noch ÂŽmal in alten ZoofĂŒhrern nachgeschaut). Das bedeutet ja, sie mĂŒssten zur UA M.f.fuliginosus gehört haben. In der ZTL steht nun weiter, dass damals Tiere aus Basel, also von der Festland-UA, gehalten wurden. Jetzt gibt es folgende Möglichkeiten: Der Allwetterzoo hat sich jahrelang "vertan", es wurden beide UA gehalten (aber weder in der ZTL noch von Seiten des Zoos aufgefĂŒhrt) oder der Eintrag in der ZTL ist nicht korrekt.

Und jetzt die Preisfrage: Wer kann helfen und das ganze aufklÀren ??
(10.01.2012, 22:29)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Neue Tiere im Allwetterzoo MĂŒnster: Ein Wolf und neun Geißlein


Zum GlĂŒck ist es im Allwetterzoo nicht wie im MĂ€rchen. Der Wolf wird die neun Geißlein nicht fressen! Wolf und Geißlein sind im Kinder- und Pferdepark zwar Nachbarn, bekommen sich aber dank hoher UmzĂ€unung nicht zu Gesicht. Gemeinsam haben sie nur den Tag ihrer Ankunft: Seit dem 1. Dezember sind Wolf August und neun hĂŒbsche kleine Zwergziegen nun Zoobewohner.

August, der Grauwolf, ist rund eineinhalb Jahre alt. Er wurde im Nationalpark Bayerischer Wald geboren. In MĂŒnster komplettiert er das Wolfsrudel, das bislang nur aus weiblichen Tieren bestand. Die ersten Tage nach seiner Ankunft verbrachte August im Wolfshaus, um sich einzugewöhnen. Dann durfte er in die große Freianlage, zeigte sich aber anfangs nur selten. Seit ein paar Tagen sieht man ihn öfter. „August ist ein Stoiker“, sagt Alexander Dietrich, der stellvertretende Revierleiter. „Er wartet gelassen ab, was so passiert. Andere Tiere werden in neuer Umgebung nervös, doch er liegt nur ruhig da und schaut, was auf ihn zukommt“. So geht er wohl auch mit seinen Mitbewohnerinnen in der Wolfsanlage um: Ihre Wege kreuzen sich, aber man hĂ€lt Distanz. Ändern wird sich das vermutlich im MĂ€rz, wenn fĂŒr die Wölfe die Ranzzeit beginnt. Eine der Wölfinnen wird dann hoffentlich von August gedeckt, damit es auch in MĂŒnster wieder Nachwuchs bei den Grauwölfen gibt.

Nicht so weit gereist wie August sind die neuen Zwergziegen. Sie stammen aus einer privaten Zucht im MĂŒnsterland. Gemeinsam mit kleinen Schafen und großen HĂŒhnern bevölkern die neun schwarzen, braunen oder bunt gescheckten „Zwerge“ nun die Streichelwiese im Kinder- und Pferdepark. Sie haben sich inzwischen gut eingelebt und genießen die Streicheleinheiten, die ihnen in den noch andauernden Weihnachtsferien unzĂ€hlige KinderhĂ€nde zukommen lassen.
(03.01.2012, 11:57)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Irokesenschnitt und Mini-Hauer: Nachwuchs bei den Warzenschweinen im Allwetterzoo

Mittelblonde, lange HaarstrĂ€hnen schmĂŒcken Mutter „Gambias“ RĂŒcken. Ihre noch namenlose Tochter hat vorerst nur kurze Stehhaare, die spontan an einen Irokesenschnitt erinnern. Aber die RĂŒckenmĂ€hne wird wachsen, ist sie doch eines der besonderen Kennzeichen von Warzenschweinen. Die Kleine kam am 14. November nach rund 175 Tagen Tragzeit auf die Welt. Sie ist seit mehr als acht Jahren der erste Nachwuchs bei dieser Tierart, den der Allwetterzoo seinem neuen Zuchtpaar zu verdanken hat. Mutter Gambia lebt seit Januar 2009 in MĂŒnster und stammt aus dem Ouwehands Tierpark im niederlĂ€ndischen Rhenen, Vater Banjul kam erst im Mai 2011 aus dem Zoo Berlin. Bei beiden Schweinen war es wohl „Liebe auf den ersten Blick“


Typisch fĂŒr die als wehrhaft und angriffslustig bekannten afrikanischen Schweine sind die gewaltigen oberen EckzĂ€hne. Einer dieser „Hauer“ ist bei Gambia leider abgebrochen, doch der andere ragt eindrucksvoll aus ihrem Maul. Beim Töchterchen mĂŒssen die ZĂ€hne noch wachsen. Warzenschwein-MĂŒtter sind sehr fĂŒrsorglich. In Afrika greifen sie notfalls auch Löwen an, um ihre Jungen zu verteidigen. Doch im Allwetterzoo zeigen die Tiere sich recht umgĂ€nglich. Zu den Tierpflegern des Afrika-Reviers hat Gambia sogar so viel Vertrauen, dass sie sich kurz vor der Geburt mit einem mobilen UltraschallgerĂ€t untersuchen ließ. Darauf können die Pfleger stolz sein! Denn Warzenschweine seien im Gegensatz zu anderen Schweinen „echte Huftiere“, sagt Revierleiter Matthias Schmidt. Vom Verhalten her wĂŒrden sie den eher scheuen Zebras gleichen.

Warzenschweine bewohnen die Savannen und lichten WĂ€lder des tropischen Afrika und ernĂ€hren sich in erster Linie von Gras. Sie leben als EinzelgĂ€nger, als Paare oder in kleinen Rotten bis zu zehn Tieren. FĂŒr die Geburt und die heranwachsenden Jungtiere nutzen sie oft von Erdferkeln gebaute und verlassene Höhlen als Zuflucht. Der Nachwuchs im Allwetterzoo traut sich an milden Tagen schon nach draußen. Sonst kann die Kleine samt Mutter durch die großen Scheiben des warmen Schweinehauses im „Affricaneum“ beobachtet werden. Ist sie mal nicht zu sehen, hat sie sich in die Geburtsboxe zurĂŒckgezogen, die den Tieren quasi als „Höhle“ zur VerfĂŒgung steht.

Als Savannenbewohner haben Warzenschweine eine weite Verbreitung in Afrika. Sie gelten als nicht bedroht, doch eine Einfuhr aus den UrsprungslĂ€ndern ist wegen tierseuchenrechtlicher Bestimmungen so gut wie ausgeschlossen. Deshalb sind Nachzuchten in Zoologischen GĂ€rten wichtig. Ihren Namen verdanken die Tiere ĂŒbrigens den warzenĂ€hnlichen Hautgebilden, die sich beidseitig am Kopf befinden. „Schön“ kann man sie bestimmt nicht nennen, aber sie sind Ă€ußerst interessante Zoobewohner. Und wie alle Jungtiere ist auch das Mini-Warzenschwein einfach nur niedlich!
(07.12.2011, 15:48)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Schneeflöckchen“ im Allwetterzoo: Der Nachwuchs bei den Guerezas ist schneeweiß

Schnee ist derzeit nicht in Sicht, doch im Allwetterzoo MĂŒnster hat sich am 14. November ein „Schneeflöckchen“ eingestellt, ein tatsĂ€chlich schneeweißes Jungtier bei den Guerezas. Die Eltern sind auffallend schwarz-weiß gezeichnet, doch der Nachwuchs der afrikanischen Affenart kommt stets mit weißem Haarkleid auf die Welt. Dieses Babyfell fĂ€rbt sich allmĂ€hlich um, bis die Jungen den Eltern immer Ă€hnlicher werden. Wer das noch weiße, vermutlich weibliche und noch namenlose Baby sehen möchte, wird kaum Probleme haben: Es hebt sich deutlich von der schwarzen Brust der Mutter ab.

Guerezas kĂŒmmern sich sehr gut um ihren Nachwuchs, auch wenn das Miteinander oft ruppig wirkt. Hin und wieder gibt es nĂ€mlich ein regelrechtes Gerangel um das „Schneeflöckchen“. Anscheinend ist es etwas Besonderes fĂŒr Ă€ltere Geschwister oder andere Weibchen, ein Jungtier tragen zu dĂŒrfen. Dadurch war am Tag der Geburt auch fĂŒr die Tierpfleger nicht gleich zu erkennen, wer die Mutter ist. Erst als das Baby Hunger bekam, nach der Mutter rief und das Weibchen „Sabaki“ es an die Brust nahm, gab es Klarheit. Bislang ist bei all‘ den Rangeleien aber niemals ein Jungtier zu Schaden gekommen. Ganz im Gegenteil; denn ein Mitglied der Großfamilie kĂŒmmert sich immer um den Nachwuchs!

Wie gut die Guerezas auf ihre Jungtiere achtgeben, kann man auch als Zoobesucher sehen: Betreten die Tierpfleger zur FĂŒtterungszeit die Innenanlage der Affen, wird das Baby meist sofort nach draußen gebracht. Dabei klammert es sich am Brust- und Bauchfell des erwachsenen Guerezas fest, der es gerade trĂ€gt. Die anderen Tiere lassen sich durch die Pfleger nicht stören und machen sich ĂŒber das Futter her. Momentan gibt es frischen GrĂŒnkohl, den die Affen gern fressen. Auch Wirsing ist fĂŒr sie ein Leckerbissen. Guerezas sind reine BlĂ€tterfresser und mögen sogar das Laub von Cotoneaster und Liguster. Wenn aber im Winter die BĂ€ume und StrĂ€ucher im Zoo kahl sind, bekommen die Affen viel GemĂŒse. Zwar werden speziell fĂŒr die Guerezas im Sommer und Herbst WeidenblĂ€tter eingefroren, doch die reichen nur fĂŒr eine Mahlzeit am Tag.
(29.11.2011, 13:05)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Irmelin „macht nicht auf“:

Das erste Jungtier bei den KugelgĂŒrteltieren im Allwetterzoo MĂŒnster ist noch sehr scheu

Am 19. September wurde Irmelin geboren, der erste Nachwuchs bei den KugelgĂŒrteltieren im Allwetterzoo. Die Geburt war erwartet worden, denn die Tierpflegerinnen hatten den Deckakt der Eltern Norman und Heidi beobachtet. 120 Tage dauert die Tragezeit bei diesen urtĂŒmlichen SĂ€ugetieren aus SĂŒdamerika. Doch bis Revierleiterin Teresa Willmen erstmals das Gesicht der „Mini-Kugel“ sah, musste sie sieben Wochen warten! So lange hatte sich das Jungtier nicht „entkugelt“. Und erst Mitte November konnten die Pfleger sein Geschlecht erkennen und dem kleinen GĂŒrteltier einen Namen geben. „Irmelin macht auch heute noch nicht auf“, sagt Teresa Willmen und meint damit, dass das kleine GĂŒrteltier sich einrollt und geschlossen bleibt, wenn ihm etwas nicht geheuer ist. An die Pflegerinnen hat Irmelin sich mittlerweile gewöhnt. Ganz stolz berichtete Teresa Willmen, dass sie gerade von der Kleinen ausgiebig berochen wurde!

Neugeborene GĂŒrteltiere können sich direkt nach der Geburt zusammenrollen. Anfangs haben die Jungen die GrĂ¶ĂŸe eines Tischtennisballs, im Alter von drei Wochen sind sie so groß wie eine Apfelsine. Der anfangs sehr weiche Panzer ist mit etwa sechs Wochen ausgehĂ€rtet. Er besteht aus Knochenplatten und Keratin. KugelgĂŒrteltiere sind Nestlinge wie beispielsweise MĂ€use. Sowie Irmelin laufen konnte, hat sie die schĂŒtzende Höhle wohl nachts verlassen, vermuten die Pflegerinnen. Aber erst seit dem letzten Sonntag lĂ€sst Irmelin sich auch tagsĂŒber in der SĂŒdamerika-Anlage blicken. Wenn die Eltern um 16 Uhr gefĂŒttert werden, hat die Kleine sich meist wieder in ihrer Höhle verkrochen. Sie wird noch von der Mutter gesĂ€ugt, frisst aber auch schon MehlwĂŒrmer und Brei. Der wird aus getrockneten Insekten, Heilerde, etwas Obst oder GemĂŒse und ein wenig Hundefutter von den Pflegerinnen tĂ€glich frisch zubereitet.

Mit etwas GlĂŒck kann Irmelin nachmittags gesehen werden. Sie bewohnt mitsamt Mutter Heidi den linken Teil der großen SĂŒdamerika-Wohngemeinschaft im Haus fĂŒr Niedere Affen. Der Bodenbereich rechts wurde fĂŒr Vater Norman abgetrennt. In den oberen Regionen der Anlage leben Goldene Löwenaffen und ZwergseidenĂ€ffchen. Irmelin ist mit ihren gut zwei Monaten immer noch kleiner als Heidi und deutlich heller gefĂ€rbt als diese. Auch ihre Nase ist noch auffallend kurz, doch Ă€hnelt die Kleine schon ihrem Vater. Teresa Willmen konnte bei Irmelin die gleichen dunklen Flecken auf dem Stirnschild entdecken, die auch Norman hat. Der kam ĂŒbrigens ebenso wie Heidi erst im vergangenen Jahr aus dem Zoo Heidelberg nach MĂŒnster.

GĂŒrteltiere sind dĂ€mmerungsaktive Bodenbewohner und suchen mit Hilfe ihres besonders guten Geruchssinns nach Insekten, WĂŒrmern und anderen Kleintieren oder Wurzeln. Diese graben sie mit ihren krĂ€ftigen GrabfĂŒĂŸen aus. In der Panzermitte befinden sich robuste Hautfalten, die an einen GĂŒrtel erinnern und dem die Tiere ihren Namen verdanken. Bei Gefahr rollen sie sich ein, wobei die dreieckigen Schwanz- und Kopfschilde die Kugel vollstĂ€ndig verschließen. Nicht einmal ein Jaguar könnte es schaffen, die Kugel mit seinen ZĂ€hnen zu öffnen.
(23.11.2011, 11:56)
Hannes LĂŒke:   Eine sehr schöne Entwicklung mit den Löwen, das Löwenhaus hatte fĂŒr mich nach Abgabe der Jaguare sehr an Reiz verloren. Sollte jetzt jedoch der gewonnenen Raum modernisiert werden und evtl. sogar die Außenanlage mit dem unverhĂ€lnismĂ€ĂŸig großen Wassergraben modernisiert wĂ€re das fĂŒr mich sogar ein grĂ¶ĂŸerer Gewinn in der Tierhaltung als die Erweiterung der Elefantenanlage.


(19.11.2011, 19:51)
Tom Schröder:   Jungtiere bei Guerezas und Halsbandpekaris, letztere keine Woche alt.
Auf der Elefantenbaustelle scheint es noch nicht losgegangen zu sein, außer dass die Teiche abgelassen und entschlammt wurden. Aber es gibt eine fĂŒr mich ĂŒberraschende Baustelle bei den Löwen - die InnenkĂ€fige werden flĂ€chenmĂ€ĂŸig circa verdoppelt, der gesamte tieferliegende BesucherInnenweg wird den Tieren zugeschlagen und auf dessen FlĂ€che die KĂ€fige vergrĂ¶ĂŸert. Da die Leoparden auf ihre AußengehegevergrĂ¶ĂŸerung warten mĂŒssen bis die Elefantenbaustelle fertig ist, hatte ich mit dieser Baustelle zum jetztigen Zeitpunkt so gar nicht gerechnet.
Außerdem wurde das rechte Katta-Innenabteil noch einmal geteilt und es saß jemand vor dem Kattabereich und beobachtete die Tiere. Die Spannungen in der Gruppe scheinen noch nicht ausgestanden zu sein...
(19.11.2011, 13:12)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Erfreuliche Meldung aus dem Allwetterzoo MĂŒnster: Die Geparde Xenia und Shaka sind wieder vereint!

Es ist beinahe wie im MĂ€rchen: Mutter und Sohn wurden getrennt, doch nach einiger Zeit fanden sie wieder zueinander! „Bis an ihr Lebensende“ werden die Geparde Xenia und der viereinhalb Monate alte Shaka im Allwetterzoo zwar nicht zusammen bleiben, doch erst einmal ist der ehemals „verstoßene“ Sohn wieder bei seiner Mutter! FrĂŒhestens in einem Jahr wird Shaka den mĂŒnsterschen Zoo im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszucht-Programms verlassen und in einem anderen Zoo ein neues Zuhause finden. Und Xenia wird in der Zwischenzeit vielleicht erneut Mutter.

Am 6. Juli im Allwetterzoo geboren, ĂŒberlebte der kleine Gepard als einziger von drei Jungtieren. Anfangs versorgte ihn seine Mutter Xenia. Als diese ihn nicht mehr sĂ€ugte, wurde Shaka zunĂ€chst in einer Arbeitsteilung zwischen dem Gepardweibchen und den Tierpflegern aufgezogen. Anfang August knurrte die Mutter ihren Sohn an, offenbar wollte sie ihn nicht weiter aufziehen. Daraufhin kĂŒmmerten sich nur noch die Pfleger um den Kleinen. Mitte September konnte Shaka mit seiner Uroma Megan vergesellschaftet werden.

Ob Xenia und Shaka von ihren verwandtschaftlichen VerhĂ€ltnissen wissen, ist eine nicht zu klĂ€rende Frage. Doch im Zoo ist man glĂŒcklich darĂŒber, dass die Mutter ihren Sohn auf Anhieb in ihrer NĂ€he duldete. Am 10. November trafen die Beiden erstmals seit gut drei Monaten wieder unmittelbar aufeinander. Inzwischen lĂ€sst Xenia es zu, dass der Kleine sich an sie schmiegt, wenn er schmusen möchte. Genauso ertrĂ€gt sie seine Tobereien und bleibt liegen, wenn der ĂŒbermĂŒtige Shaka sie spielerisch attackiert. Sie zeigt ihrem Sohn aber auch seine Grenzen - sie ist eben eine richtige Gepardmutter!

Shaka scheint begeistert zu sein. Hatte er doch in den letzten Wochen stets großes Interesse an Xenia in der benachbarten Anlage gezeigt und oft durch den Zaun zu ihr geschaut. Der Kleine genoss zwar die Gesellschaft seiner Uroma, doch war die knapp 15jĂ€hrige Megan, die ein fĂŒr Geparde sehr hohes Alter hat, nie eine SpielgefĂ€hrtin fĂŒr Shaka. Sie genießt ihren „Ruhestand“ im Zoo und liegt lieber faul in der Sonne, als mit einem Jungspund ĂŒber die Wiese zu toben.

Die gelungene ZusammenfĂŒhrung mit Xenia kommt nicht nur Shaka zugute, sie war auch aus einem anderen Grund notwendig: Am 16. November traf die Gepardin Salome aus dem Lissaboner Zoo in MĂŒnster ein. Sie zog in die große, bislang von Xenia bewohnte Anlage am Zoo-Kanal und soll möglichst bald von Jabari gedeckt werden. War der Kater erfolgreich, wird Salome in den Tierpark Bernburg umziehen. Aus Bernburg wechselt dann eine junge Gepardin nach MĂŒnster, die als zweite Zuchtkatze im Allwetterzoo bleiben wird. Die Zucht der in ihrer sĂŒdafrikanischen Heimat hoch bedrohten Geparde ist schwierig, doch in MĂŒnster erzielt man Erfolge selbst mit „Problemkatzen".
(17.11.2011, 10:10)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Seit wenigen Tagen leben wieder Islandpferde im Kinder- und Pferdepark!

Tierpflegerin Sandra Dechert ist sich sicher: Jörp erinnert sich! 2008 wurde die Islandstute im Allwetterzoo geboren, dann zog sie als EinjĂ€hrige in das GestĂŒt Trappe in Altenberge um. Nun kehrte das Islandpferd zurĂŒck, aber nicht allein. Gemeinsam mit Jörp kam die 21-jĂ€hrige Thordis am vergangenen Freitag nach MĂŒnster. Beide Pferde können auf der großen Anlage der Hauspferde im Kinder- und Pferdepark beobachtet werden. Sie haben sich gut in die Herde aus DĂŒlmener Ponys, Mongolenponys und Poitou-Rieseneseln eingelebt.

Die ersten Islandpferde im Allwetterzoo kamen direkt aus Island. Sie waren ein Geschenk des islĂ€ndischen Pferdezuchtverbandes an das WestfĂ€lische Pferdemuseum im Zoo. 2009 wurden die beiden Stuten nach DĂ€nemark abgegeben, weil sie an Sommerekzemen litten. Diese wurden durch den Speichel von StechmĂŒcken hervorgerufen, die in MeeresnĂ€he nicht vorkommen. Jörp und Thordis wurden in Westfalen geboren und kennen dieses Problem zum GlĂŒck nicht.

Islandpferde sind eine sehr ursprĂŒngliche Pferderasse. Die ersten Pferde wurden von den Wikingern als Trag- und Fleischtiere auf die Insel gebracht und begleiten seither die Menschen dort. Ohne Islandpferde wĂ€re die Besiedelung dieser rauen Insel kaum möglich gewesen. Auf dem RĂŒcken der trittsicheren, ausdauernden und genĂŒgsamen Pferde wurden reißende FlĂŒsse, steinige Hochebenen und Gletscher ĂŒberquert.

Das harte Klima und das unwegsame GelĂ€nde Islands machten die Tiere besonders zĂ€h und trittfest. Den beiden Stuten im Allwetterzoo sieht man die Wetterfestigkeit auch gut an, denn sie haben sich bereits ein dichtes, fast wolliges Winterfell zugelegt. Thordis ist weiß-braun gescheckt, die jĂŒngere Jörp hat ein schlicht braunes Fell.

Islandpferde verfĂŒgen neben Schritt, Trab und Galopp mit Pass und Tölt ĂŒber zwei zusĂ€tzliche Gangarten. Der Pass ist eine gleichseitige Fußfolge, wĂ€hrend der Tölt als schnelle Viertaktfolge aus dem Schritt heraus entwickelt wurde. Er ist eine fĂŒr den Reiter Ă€ußerst ermĂŒdungsfreie Gangart.
(11.11.2011, 08:31)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Harry und Jane: Das neue Traumpaar im Allwetterzoo MĂŒnster?

Seit dem 7. Oktober lebt die „Schottin“ Jane im Allwetterzoo. Die elfjĂ€hrige Breitmaulnashornkuh, die ihre alte Heimat im Safaripark Blair Drummond bei Edinburgh im Tausch gegen die mĂŒnstersche Nashornkuh Emmi verließ, gewöhnte sich schnell ein und traf schon bald auf ihre Artgenossin Vicky. Die wurde als „waschechte“ MĂŒnsteranerin 1986 im Allwetterzoo geboren. Beide KĂŒhe schienen sich auf Anhieb zu verstehen. Deshalb gab es am letzten Montag, nur zehn Tage nach Janes Ankunft, ein Treffen mit dem 21jĂ€hrigen Harry. Die erste Begegnung dauerte etwa eine Stunde und verlief recht friedlich. Der Nashornbulle, in Whipsnade/GB geboren und seit 1994 in MĂŒnster, zeigte Jane sehr schnell, wer der „Herr im Haus“ ist. Doch die Kuh schien dadurch in keiner Weise verĂ€ngstigt. Vielleicht weil sie Vicky an ihrer Seite wusste?

Am Tag darauf waren die Nashörner dann drei Stunden lang zusammen. Es gab kleinere, nashorntypische Horn-Rangeleien zwischen Jane und Harry, die aber stets ohne Verletzungen abliefen. Jane verhĂ€lt sich auch wirklich optimal! Sie ist zwar aufgeregt, wenn Harry sich ihr nĂ€hert, was ihr steil erhobener Schwanz deutlich zeigt. Und sie schnaubt und grollt laut – doch sie bleibt stehen! Fast immer ist Vicky in Janes NĂ€he. Die beiden NashornkĂŒhe bilden quasi eine Front gegenĂŒber dem Bullen, der meist schnell einen RĂŒckzieher macht. Am Mittwoch waren die drei Nashörner beinahe den ganzen Tag ĂŒber gemeinsam draußen. Die Zusammengewöhnung verlĂ€uft bislang bestens und zur vollen Zufriedenheit von Zoologen und Tierpflegern.
(20.10.2011, 10:33)
Zoo MĂŒnster:   Jane ist da!

Ein Breitmaulnashorn aus Schottland schnuppert nun im Allwetterzoo MĂŒnster westfĂ€lische Luft und gewöhnt sich an deutsche Brötchen.

Am 4. Oktober verließ die 21jĂ€hrige Breitmaulnashornkuh Emmi den Allwetterzoo MĂŒnster. Sie hat sich inzwischen an ihr neues Zuhause im schottischen Safaripark Blair Drummond gewöhnt. Im Tausch traf aus Schottland die elfjĂ€hrige Kuh Jane in MĂŒnster ein. So, wie schon die Abreise von Emmi reibungslos verlief, war auch die Ankunft von Jane am 7. Oktober perfekt! Der Lkw des niederlĂ€ndischen Spezialtransporteurs Ekipa traf mit seiner schweren und wertvollen Fracht pĂŒnktlich ein. Ein Schwerlastkran stand bereit, um schließlich die mitsamt der Nashornkuh 3,8 Tonnen wiegende Transportkiste vor das Tor zum Stall zu hieven. Dort hatten die Tierpfleger ein Gehege fĂŒr Jane vorbereitet und reichlich Heu und Brötchen verteilt.

Jane konnte das Herauslassen nach der 26stĂŒndigen Fahrt kaum abwarten und stieß mit ihrem Nasenhorn durch die Holzplanken der Transportkiste. Sobald der Schieber der Kiste sich öffnete, stĂŒrmte Jane in das Gehege – und stand dann erst einmal still. Im ĂŒbernĂ€chsten „Abteil“ des Stalles konnte sie Vicky sehen, eine knapp 25jĂ€hrige Nashornkuh. Jane zeigte sich ruhig, trank Wasser und fraß sofort etwas Heu. Sie markierte die WĂ€nde im Gehege mit ihrem Urin und probierte kurz nach ihrer Ankunft ein erstes Brötchen. Schon am Tag darauf durfte Jane in die große Freianlage, die sie ausgiebig erkundete. Weil sie sich sehr ruhig verhielt, konnte sie inzwischen auch schon mit Vicky zusammen gelassen werden. Jane verhĂ€lt sich prima und zeigt Respekt vor der Ă€lteren Nashornkuh. Jetzt steht ihr noch das Treffen mit ihrem kĂŒnftigen Partner Harry bevor.

Jane ist eine imposante Erscheinung und unterscheidet sich Ă€ußerlich von Emmi. Die hat sich ebenso wie Vicky und Harry mit Vorliebe beide Nasenhörner abgescheuert, Jane hingegen „trĂ€gt lang“. Ihr vorderes Horn misst schĂ€tzungsweise 70 cm, das zweite ist etwa halb so lang. Die Nasenhörner sind auch der Grund fĂŒr den schlechten Stand dieser Tiere im sĂŒdlichen Afrika. Breitmaulnashörner werden in jĂŒngster Zeit leider wieder vermehrt gewildert. Das pulverisierte Horn ist in Asien Gold wert, ihm wird eine die Potenz steigernde Wirkung zugeschrieben. In unseren Augen ist das purer Aberglaube, denn die Nasenhörner bestehen ebenso wie unsere FingernĂ€gel aus Keratin. Doch solange es einen Markt gibt, hilft es den Tieren wenig. Ein zweiter Grund fĂŒr die Bedrohung der Breitmaulnashörner ist der schwindende Lebensraum. Deshalb kommt ihrer Zucht in Zoologischen GĂ€rten eine große Bedeutung zu. Und deshalb schicken Zoos auch ihre Tiere auf „Hochzeits-Reisen“. Im Allwetterzoo hofft man sehr, dass Jane und Harry sich mögen und es vielleicht schon im nĂ€chsten Jahr Nachwuchs gibt. Momentan werden in ganz Europa leider nur 3 bis 5 Nashörner pro Jahr geboren


Unser Foto zeigt Jane in der Freianlage.
(10.10.2011, 15:02)
Liz Thieme:   MĂŒnster hat ein neues Nashorn. Nachdem Emmi den Zoo verlassen hat, ist am Freitag Jane angekommen. Aufgrund ihres ruhigen Verhaltens konnte sie schon mit Vicky zusammengefĂŒhrt werden. Das Treffen mit Harry steht noch aus.
(10.10.2011, 13:00)
Allwetterzoo MĂŒnster:   GlĂŒcklich gelandet:

Vier Nachwuchs-Geier aus MĂŒnster trafen wohlbehalten in einer Auswilderungsstation in Bulgarien ein. Mit diesen Vögeln nimmt der Allwetterzoo als erster deutscher Zoo am GĂ€nsegeier-Auswilderungsprojekt auf dem Balkan teil.

Vier in den letzten beiden Jahren im Allwetterzoo MĂŒnster geschlĂŒpfte GĂ€nsegeier sind am 5. Oktober nach Bulgarien geflogen. Sie werden im Rahmen des Projektes „Green Balkans“ ausgewildert und in etwa einem halben Jahr den Luftraum ĂŒber den bulgarischen Bergen erobern! Etwas schmerzhaft war der Abschied schon: FĂŒr Zoologen und Tierpfleger, weil sie sich von den schönen Junggeiern trennen mussten, fĂŒr die Vögel, weil sie das Fangen und Chipen und zwei von ihnen sogar das Ausrupfen einiger Federn ĂŒber sich ergehen lassen mussten. Die Chips wurden unter die Haut im Halsbereich gesetzt und dienen der dauerhaften Identifizierung der Geier. Anhand der Federn soll das Geschlecht der 2011 geschlĂŒpften Jungvögel festgestellt werden. Diese Prozedur haben die beiden Geier aus dem Jahr 2010 schon hinter sich: Einer von ihnen ist mĂ€nnlich, der zweite weiblich.

Die Reise nach Bulgarien unternahmen die vier jungen GĂ€nsegeier einzeln in stabilen, fĂŒr den Transport per Flugzeug geeigneten Transportboxen. In ihrer kĂŒnftigen Heimat werden sie nach einem halben Jahr Eingewöhnungszeit ausgewildert. „Der Allwetterzoo ist der erste deutsche Zoo, der sich am Projekt „Green Balkans“ beteiligt“, sagt Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers. Außer GĂ€nsegeiern aus Auffangstationen in Spanien werden in Bulgarien derzeit Nachzuchttiere aus einem tschechischen und einem hollĂ€ndischen Zoo an das Freileben gewöhnt. Das Projekt startete vor gut einem Jahr und ist vorerst auf fĂŒnf Jahre begrenzt. Betreut wird das Projekt von den bulgarischen Naturschutzorganisationen Green Balkans und Fund for Wild Flora and Fauna, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die Zoologische Gesellschaft Frankfurt und die Stiftung zum Schutz der Geier unterstĂŒtzen es. „Wir sind froh, dass es dieses Projekt gibt und wir uns mit unseren Geier-Nachzuchten einbringen können“, sagt Dirk Wewers. Zwar engagiert sich der Allwetterzoo im Bereich Artenschutz in vorbildlicher Weise. Doch ist die Auswilderung im Zoo geborener Tiere ein besonderes Highlight!“.

GĂ€nsegeier fressen wie alle anderen Geier fast ausschließlich tote Tiere, im Zoo wie in der Natur. Die großen Vögel waren lange Zeit als „Gesundheitspolizisten“ gern gesehen. Kein Aas blieb in ihrem Gebiet liegen und die Ausbreitung von Seuchen wurde so verhindert. Doch die Menschen sahen auch in den Geiern Nahrungskonkurrenten und rotteten sie aus. Sie sorgten dafĂŒr, dass Viehkadaver nicht liegen blieben oder legten gar vergiftete Köder aus. Heute brĂŒten die meisten GĂ€nsegeier Europas in Spanien. Doch auch dort wird das Leben fĂŒr die Geier schwerer, denn aufgrund der tierseuchenhygienischen EU-Verordnungen dĂŒrfen TierschĂŒtzer keine Kadaver mehr fĂŒr die Vögel auslegen.
(06.10.2011, 17:44)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Emmis Reise nach Schottland:
Unsere Breitmaulnashornkuh ist auf dem Weg in einen Safaripark bei Edinburgh

Wir sind glĂŒcklich, denn fĂŒr Emmi fand sich ein neues Zuhause! Unsere 21jĂ€hrige Nashornkuh reiste heute Morgen in Richtung Schottland ab. Aus dem Safaripark Blair Drummond westlich von Edinburgh erwarten wir am 7. Oktober das elfjĂ€hrige Weibchen Jane in MĂŒnster. Der Tausch der beiden BreitmaulnashornkĂŒhe wurde in Abstimmung mit dem EuropĂ€ischen Erhaltungszucht-Programm verabredet und dient in erster Linie der Arterhaltung. Breitmaulnashörner werden im sĂŒdlichen Afrika nach wie vor gewildert und ihre LebensrĂ€ume verschwinden mehr und mehr. Aufgrund ihrer akuten Bedrohung kommt jeder Nachzucht in Menschenobhut besondere Bedeutung zu.

Der Transport von Emmi erfolgt in einer stabilen Kiste per Lkw und FĂ€hre nach Schottland. Auf die Reise wurde die Nashornkuh von den Tierpflegern durch ein sogenanntes Kistentraining vorbereitet. Damit sie freiwillig und selbstĂ€ndig in ihre „Reisebox“ ging, stand diese schon seit dem 20. September auf der Nashornfreianlage. Die Pfleger lockten Emmi dann mehrmals am Tag mit Leckereien hinein.

Emmis Reise wird von dem niederlĂ€ndischen Unternehmen EKIPA organisiert, das auf Tiertransporte spezialisiert ist. Es stellte auch die Reisebox, die ein Eigengewicht von 1.800 Kilogramm hat. Die Kiste samt Emmi, die mehr als 2.000 Kilogramm auf die Waage bringt, wurde von einem Schwerlastkran auf einen Lkw gehievt. Dann ging es zum Hafen von Rotterdam und per FĂ€hre nach Kingston Upon Hill. Emmi wird am spĂ€ten Abend in Blair Drummond erwartet. Auf der RĂŒckreise haben die Tiertransporteure dann die Nashornkuh Jane an Bord, auf die in MĂŒnster nicht nur die Tierpfleger schon sehr gespannt sind


Emmi wurde 1990 im Allwetterzoo geboren, auch ihre Mutter Emily kam schon in MĂŒnster zur Welt. Emmi gebar vier KĂ€lber, von denen leider nur eines ĂŒberlebte und von den Tierpflegern aufgezogen werden musste. Zuletzt hat die Nashornkuh am 2. April dieses Jahres ihr Kalb nur eine Stunde nach der Geburt tödlich verletzt. In Schottland wird Emmi erstmals eine Nashorngeburt miterleben können, denn eine dort lebende Kuh ist derzeit trĂ€chtig. Die Zoologen erhoffen sich dadurch eine positive VerhaltensĂ€nderung.

Auf die elfjĂ€hrige Jane warten in MĂŒnster der Bulle Harry, geboren 1990 in Whipsnade/GB und seit 1994 in MĂŒnster, sowie die Kuh Vicky, die im Dezember 1986 im Allwetterzoo geboren wurde.
(05.10.2011, 07:58)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Allwetterzoo MĂŒnster nimmt als erster deutscher Zoo am GĂ€nsegeier-Auswilderungsprojekt teil

Vier im Allwetterzoo geborene GĂ€nsegeier werden im Rahmen des bulgarischen Projektes „Green Balkans“ im nĂ€chsten halben Jahr ausgewildert.

In der kommenden Woche verlassen unsere vier GĂ€nsegeier-Nachzuchten aus den Jahren 2010 und 2011 den Allwetterzoo in Richtung Bulgarien. Dort werden sie nach einem halben Jahr Eingewöhnungszeit in das Balkangebirge ausgewildert. „Wir vom Allwetterzoo sind der erste deutsche Zoo, der sich am Geier-Auswilderungsprogramm „Green Balkans“ beteiligt“, so Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers. „Wir sind froh, dass es dieses Projekt gibt und wir uns auf diese besondere Weise einbringen können. Denn gerade im Bereich Artenschutz engagiert sich der Allwetterzoo in vorbildlicher Weise. Zum Beispiel mit unseren Projekten in Asien oder dem Zuchtprogramm fĂŒr vom Aussterben bedrohter Schildkröten. Neben diesen Projekten ist die Auswilderung von im Zoo geborenen Tieren wie den Geiern natĂŒrlich ein besonderes Highlight! Wir bringen die Großvögel in ein ehemals von ihnen bewohntes Gebiet zurĂŒck, in dem sie im vergangenen Jahrhundert ausgerottet wurden.“

Die GĂ€nsegeier gewöhnen sich im Rahmen des Projekts zunĂ€chst in einer Großflugvoliere an ihre neue Heimat. Ausgewildert werden die Großvögel nach circa einem halben Jahr Eingewöhnungszeit. Das Projekt trĂ€gt sich in enger Zusammenarbeit der Förderer, Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und Stiftung zum Schutz der Geier (VCF), mit den bulgarischen Naturschutzorganisationen Green Balkans und Fund for Wild Flora und Fauna (FWFF).
(30.09.2011, 13:44)
Jan Jakobi:   Hat der Elefantenbulle "Alexander" inzwischen die KĂŒhe "Ratna" und "Corny" gedeckt?
Er ist schon seit fast 3 Monaten im Allwetterzoo MĂŒnster.

"Tefi", "Rada", "Kanaudi" und "Bala" sind zu alt fĂŒr ein erstes Kalb.
(28.09.2011, 22:57)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Emmis Reise nach Schottland

Die Breitmaulnashornkuh verlĂ€sst MĂŒnster

Unsere Nashornkuh Emmi machte Schlagzeilen, weil sie drei ihrer KÀlber direkt nach der Geburt tödlich verletzt hatte. Ein viertes, Ebun, musste von den Tierpflegern aufgezogen werden. Nun zieht Emmi in den schottischen Safaripark Blair Drummond westlich von Edinburgh um. Dort wird sie erstmals eine Nashorngeburt miterleben können, denn eine in diesem Park lebende Kuh ist derzeit trÀchtig. Wir hoffen dadurch auf eine positive VerhaltensÀnderung. An Stelle von Emmi wird das elfjÀhrige Weibchen Jane ab dem 7. Oktober westfÀlische Luft schnuppern.

Der Tausch der beiden Schwergewichte wurde in Abstimmung mit dem EuropĂ€ischen Erhaltungszucht-Programm verabredet und dient in erster Linie der Arterhaltung. Breitmaulnashörner werden im sĂŒdlichen Afrika nach wie vor gewildert und ihre LebensrĂ€ume verschwinden in einem bedrohlichen Tempo.
(28.09.2011, 15:54)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Gepard-Uroma Megan soll sich um Shaka kĂŒmmern:

Der kleine Shaka aus dem  Allwetterzoo MĂŒnster, der von seinen Pflegern mit der Flasche groß gezogen wurde, weil seine Mutter Xenia ihn nach kurzer Zeit nicht mehr akzeptiert hatte, wird nun mit seiner Uroma zusammen gelassen.

„Megan ist zwar noch keine Ersatzmutter, aber sie duldet den Kleinen in ihrer Anlage – das ist schon mal super“, freut sich Revierleiterin Carin Fels.

Seit letztem Mittwoch (14.9.) wird Shaka unter Aufsicht der Pfleger und des Kurators mit seiner Uroma Megan zusammen gelassen. Anfangs nur fĂŒr 20 Minuten, am nĂ€chsten Tag schon fĂŒr eine Stunde, dann fĂŒr zwei Stunden usw. Schnell war klar: die beiden verstehen sich sehr gut. AnfĂ€nglich waren die Pfleger noch mit in der Gepardanlage, um gegebenenfalls einzuschreiten. Dies war allerdings nicht nötig, so dass die Distanz zu den Tieren nach und nach vergrĂ¶ĂŸert werden konnte. Seit Montag (19.9.) sind Uroma und –enkel den ganzen Tag ĂŒber zusammen auf der Anlage und die Pfleger schauen lediglich zwischendurch von Außen nach den beiden. „Shaka bekommt bis 9 Uhr sein FlĂ€schchen und danach geht’s zu Megan auf die Außenanlage“, erklĂ€rt Frau Fels. „Nur noch dreimal bekommt er Milch und zusĂ€tzlich mehrmals am Tag kleine Fleischrationen. So soll er sich nach und nach die Milch ab- und das Fleischfressen angewöhnen.“ Wenn Shaka alleine sein möchte, hat er die Möglichkeit sich ins Haus zurĂŒck zu ziehen. An der GepardhĂŒtte wurde ein extra kleiner Durchschlupf nur fĂŒr ihn angebracht, damit Megan ihm nicht folgen kann.

Seit gestern (22.9.) kann Shaka auch nachts auf die Außenanlage zu seiner Uroma. „Alles verlĂ€uft so wie wir es uns gewĂŒnscht haben“, resultiert Tierarzt Carsten Ludwig. „Jetzt muss Xenia nur noch erneut trĂ€chtig werden
“
(23.09.2011, 15:33)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Familientag im Allwetterzoo MĂŒnster:
ErmĂ€ĂŸigte Preise fĂŒr alle Besucher
„MUT zum Lesen“ und ALFA-MOBIL auf der Festwiese im Zoo

Der Allwetterzoo MĂŒnster lĂ€dt am kommenden Samstag (24. 9.) zum „Familientag“ ein. Angesprochen sind nicht nur Eltern mit Kindern, sondern auch junge Paare, Großeltern oder Single. Der Zoo gewĂ€hrt nĂ€mlich allen Besuchern eine bis zu 30%ige EintrittsermĂ€ĂŸigung. Nicht nur das Sparangebot könnte Anreiz fĂŒr einen Zoobesuch sein, auch die zahlreichen Jungtiere bei Kattas, Katzen & Co. machen den Zoobesuch spannend: Die Besucher können beobachten wie unser kleiner Giraffenbullen gemeinsam mit den drei erwachsenen Tieren Makena, Axel und Volley neugierig die Welt erkundet, wie Gepard „Shaka“ seine neue GefĂ€hrtin „Megan“ kennenlernt oder wie das kleine Trampeltier sich mit den Urwildpferden anfreundet. Bei Familie Katta laufen die Besucher sogar durch die Anlage, so dass die madagassischen Halbaffen hautnah ĂŒber ihren Köpfen hinweg klettern. Und auch auf dem Afrika-Panorama in der WG von Gnu, Wasserbock, Strauß, Zebra und Co. mischen die zahlreichen Jungtiere mĂ€chtig auf


Auf der Festwiese des Zoos zwischen Delphinarium und Tiger ist zudem in der Zeit von 10 bis 18 Uhr das ALFA-MOBIL vom Bundesverband Alphabetisierung zu Gast. Rund um das Thema „MUT zum Lesen“ finden hier Aktionen wie zum Beispiel die BuchpflĂŒckaktion statt. Dabei kommt „MUT zum Lesen“ nicht mit leeren HĂ€nden, sondern bringt KinderbĂŒcher von Jokers mit. Diese BĂŒcher können bei verschiedenen RĂ€tseln und Spielen als Preise gewonnen werden. Bei schlechtem Wetter werden die Aktionen ins Elefantenhaus verlegt.

Über das ALPHA-Mobil und die Aktion „MUT zum Lesen“ gibt Heike Urban vom Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. unter Tel. 0251/ 49 09 96-0

gern Auskunft. Der Verband wĂŒrde sich sehr ĂŒber eine Berichterstattung freuen: Frau Urban ist am Samstag ab 10 Uhr auf der Festwiese des Zoos (bei Regen im Elefantenhaus) anzutreffen.
(21.09.2011, 15:23)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Allwetterzoo-Adler hat neuen Paten

AnlĂ€sslich des diesjĂ€hrigen Weltkindertages ĂŒbernimmt das Institut fĂŒr Potenzialentfaltung (IPE) die Patenschaft fĂŒr einen Weißkopfseeadler im Allwetterzoo MĂŒnster. Zoodirektor Jörg Adler freut sich ĂŒber den neuen Paten und ĂŒberreicht persönlich die Urkunde.

„Die StĂ€rke des Adlers ist Sinnbild fĂŒr das Potenzial, das in unseren Kindern liegt“, erlĂ€uterte der Leiter des IPE und Buchautor, Daniel Paasch. Mit der Patenschaft solle den Kindern und Jugendlichen vor Augen gefĂŒhrt werden, welche Möglichkeiten in ihnen stecken. Kraft und der Wille, sich zu entfalten könnten Kindern wunderbar an einem solch eindrucksvollen Tier veranschaulicht werden, ergĂ€nzt Mathias Heidemann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des IPE.

Jörg Adler begrĂŒĂŸte die neue Kooperation mit dem Potenzialinstitut, das bundesweit Kindertrainings und -coachings anbietet. Er unterstreicht in sehr persönlichen Worten, wie wichtig es auch fĂŒr ihn im Leben immer wieder gewesen sei, ausdauernd an Zielen zu arbeiten und ermunterte Kinder und Jugendliche, ihre Potenziale voll auszuschöpfen. Mehr Infos unter: www.potenzial-training.de/muenster
(20.09.2011, 11:28)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Gleitflug und Bruchlandung:

Junge Weißstörche im Allwetterzoo ĂŒben das Fliegen


„Papa, ein Storch“, schreit der kleine Junge laut! TatsĂ€chlich, knapp ĂŒber die Köpfe der Besucher hinweg fliegt ein Storch in Richtung Zooteiche. Hier gibt’s am frĂŒhen Nachmittag immer leckeres Futter. Und das hat sich unter den knapp 60 frei fliegenden Weißstörchen im Allwetterzoo herumgesprochen. Die gefiederten GĂ€ste wissen ganz genau, wo im Zoo fĂŒr sie die „Tafel“ gedeckt ist. Und die Tierpfleger kalkulieren die Mitfresser ein und geben in die NĂ€pfe von Kranichen, SchwĂ€nen oder zooeigenen Schwarzstörchen grĂ¶ĂŸere Rationen. Viele Störche fliegen aber auch weit ins Umland und suchen auf Feldern oder Wiesen nach RegenwĂŒrmern, Heuschrecken oder MĂ€usen.

In diesem Sommer haben vierzehn Weißstorchpaare im Allwetterzoo gebrĂŒtet. Einige Paare ĂŒberwintern in MĂŒnster, andere kehren immer wieder zurĂŒck, darunter auch bereits im Zoo geschlĂŒpfte Störche. Gar nicht storchenĂŒblich brĂŒten sie sehr nah beieinander. Allein auf der Großflugvoliere wuchsen in sechs Horsten KĂŒken heran! Auch hoch ĂŒber den Elefanten hat sich ein zweites Paar niedergelassen. Mit viel MĂŒhe errichteten die Störche ihren Horst auf den Pfosten eines Sonnensegels. Die meisten Brutpaare sind „alte Bekannte“, doch Michael Tillmann, der die Störche im Allwetterzoo genau beobachtet, identifizierte anhand der Beringung zwei „NeuzugĂ€nge“: Einer kommt aus dem Bereich Bodensee, eine Störchin aus Belgien.

Mindestens 33 KĂŒken schlĂŒpften im Zoo von Anfang bis Mitte Mai. Leider konnten nur zwei von ihnen beringt werden, denn die meisten Horste sind nicht erreichbar. Die beiden Jungstörche, denen Michael Klein von der Biologischen Station Rieselfelder Ringe anlegen konnte, waren Mitte Juli von Tierpflegern im ZoogelĂ€nde aufgefunden worden. Der eine stand nach einer Bruchlandung in einem Teich, der andere lief orientierungslos herum. Nach einer Nacht in der QuarantĂ€nestation wurden sie wieder in die Freiheit entlassen.

Inzwischen sind sĂ€mtliche Jungstörche flĂŒgge und ĂŒben fleißig das Fliegen. Bei entsprechenden Aufwinden ist das ein schöner Anblick, der Himmel ĂŒber dem Allwetterzoo ist dann voller Störche! Gegen Ende August werden als erstes die Jungvögel gen SĂŒden aufbrechen. Ein paar Wochen spĂ€ter folgen die Eltern. Weißstörche ĂŒberwintern in Portugal, Spanien oder Afrika. Und sicher kehren viele der im Allwetterzoo aufgewachsenen Störche zurĂŒck, um in der nĂ€chsten Saison im Zoo oder in der nĂ€heren Umgebung zu brĂŒten...
(18.08.2011, 15:40)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Gepardmutter Xenia gibt ihre Rolle ab:

Der kleine Shaka wird nun doch allein von den Tierpflegern im Allwetterzoo MĂŒnster aufgezogen

Bis zum letzten Samstag funktionierte die Arbeitsteilung zwischen der Gepardin Xenia und den Tierpflegern im Allwetterzoo gut: Das Weibchen hatte zwar keine Milch mehr, kĂŒmmerte sich ansonsten aber um ihren Sprössling. Die gemeinsame Aufzucht durch die leibliche Mutter und mehrere menschliche „ErsatzmĂŒtter“ war ein Experiment, das wohl bislang noch in keinem Zoo stattfand. Leider musste es jetzt abgebrochen werden, weil Xenia ihren Sohn anknurrte und abwies.

Das sechsjĂ€hrige, erstgebĂ€rende Weibchen hatte am 6. Juli drei Junge zur Welt gebracht, von denen nur Shaka ĂŒberlebte. Als klar wurde, dass die Mutter nicht mehr genĂŒgend Milch hatte, fĂŒtterten die Pfleger den kleinen Gepard mehrmals am Tag mit einer Katzenaufzuchtmilch. Shaka nahm zu und entwickelte sich gut. Doch nun stellte sich heraus, dass Xenia ihren Sohn vernachlĂ€ssigte und sich nicht mehr entsprechend um ihn kĂŒmmerte. Die Zooleitung entschied daraufhin, den vier Wochen alten Gepard komplett per Hand aufzuziehen.

Im Allwetterzoo gelang in der Vergangenheit bereits mehrfach die Handaufzucht von Geparden. Auch diese Tiere konnten im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszucht-Programms an andere Zoos abgegeben und dort eingegliedert werden. Die Tierpfleger werden auch diesmal darauf achten, dass Shaka als Gepard heranwĂ€chst. Noch ist er auf den engen Kontakt zu den Menschen angewiesen und bekommt fĂŒnf- bis sechsmal am Tag das FlĂ€schchen. Nach den Mahlzeiten massieren die Pfleger weiterhin sein BĂ€uchlein mit einem Schwamm und sĂ€ubern sein Hinterteil nach jedem GeschĂ€ft. Sie lassen ihn auf der Wiese laufen und er folgt der vertrauten Silhouette „seines“ Menschen.

Seit Samstag kĂŒmmert sich ĂŒberwiegend Alexander Dietrich um Shaka. Der stellvertretende Revierleiter nimmt den Gepard in den nĂ€chsten Tagen sogar abends mit nach Hause – aber nur so lange, bis der Kleine allein schlafen kann. Die Zoobesucher können Shaka ab Mittwoch (10. August) um 10, 13, 15 und 16.30 Uhr in der Gepard-Anlage sehen. Wenn er „mitspielt“, bekommt Shaka dort sein FlĂ€schchen und lĂ€uft herum. Jeder Gepard-Fan sollte allerdings berĂŒcksichtigen, dass Shaka noch ein SĂ€ugling ist und auch Ruhe braucht!
(10.08.2011, 09:52)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Arbeitsteilung bei den Geparden im Allwetterzoo MĂŒnster:

Mutter Xenia sorgt fĂŒr die Körperpflege ihres Jungen, die Tierpfleger fĂŒr ausreichend Milch!

Am 6. Juli wurde die sechsjĂ€hrige Gepardin Xenia zum ersten Mal Mutter! Sie brachte drei Jungtiere auf die Welt. Leider suchte sie fĂŒr die ersten Tage keine der vorhandenen Höhlen oder eine der warmen HĂŒtten auf. Sie schleppte die Jungen vielmehr in ein GebĂŒsch am Rand der Anlage. Dort wurde drei Tage spĂ€ter ein Jungtier tot aufgefunden, ein zweites musste eingeschlĂ€fert werden. Bei ihm hatte sich die Nabelschnur so unglĂŒcklich um ein Beinchen gewickelt, das dieses bereits abgestorben war. Der dritte kleine Gepard erschien einigermaßen krĂ€ftig, wurde aber schon bald von den Pflegern ins Haus geholt. Xenia ließ den Kleinen manchmal bis zu drei Stunden allein auf der Anlage liegen. Hier hĂ€tten die vielen KrĂ€hen und Elstern im Zoo dem noch sehr kleinen Jungtier gefĂ€hrlich werden können.

Im Haus konnte die Entwicklung des Gepardenkindes genau beobachtet werden. Und die Tierpfleger konnten es vor allem wiegen. Dabei stellte sich heraus, dass der Kleine nicht zunahm, sondern an Gewicht verlor. Vermutlich hatte Mutter Xenia keine Milch mehr. Die Pfleger probierten das ZufĂŒttern mit einer speziellen Katzenmilch. Zum GlĂŒck klappte das schon beim ersten Versuch! Der kleine Gepard trinkt nun viermal am Tag insgesamt 200 Milliliter Milch aus dem FlĂ€schchen. Die erste Mahlzeit bekommt er morgens um acht Uhr, weitere alle drei Stunden. Momentan, im Alter von knapp vier Wochen, „zahnt“ der kleine Kater - und das bereitet ihm offensichtlich Schmerzen: Er hört plötzlich auf zu nuckeln, sucht nach den Fingern der Pflegerin oder des Pflegers, der ihn gerade fĂŒttert, und kaut darauf herum. Dann trinkt er weiter. Nach dem obligatorischen „BĂ€uerchen“ steht Körperpflege auf dem Programm. DafĂŒr benutzen die Pfleger einen Schwamm mit fester und weicher Seite. Auch die Mutter wĂŒrde mit ihrer rauen Zunge das Fell ihrer Sprösslinge ablecken. Die Ganzkörpermassage regt unter anderem auch die Verdauung an.

Der Körperpflege ihres Jungen widmet sich aber auch Mutter Xenia. Sie entsorgt stets das „große GeschĂ€ft“, frisst den Kot des Jungen und leckt ihn sauber. Sie ist inzwischen gut daran gewöhnt, dass sie zu den FĂŒtterungszeiten des Kleinen auf die Außenanlage gehen soll, kommt aber nach spĂ€testens zwei Stunden wieder zurĂŒck. Die Arbeitsteilung zwischen Mutter und Tierpflegern lĂ€uft bislang perfekt und zur Zufriedenheit aller: Xenia ist sehr ruhig und der Kleine entwickelt sich gut. Mit etwa fĂŒnf bis sechs Wochen wird er sich erstmals fĂŒr das interessieren, was die Mutter frisst. Aber auch wenn er schon selbst Fleisch fressen kann, wird er noch weiter mit der Flasche gefĂŒttert. Die Tierpfleger hoffen sehr, dass sie den Kleinen in drei Wochen – also gegen Ende August – zur Mutter auf die große Außenanlage lassen können. Bis dahin trainieren sie mit ihm, so dass er auf ihr Rufen kommt. Nur wenn der Kleine auf Zuruf zum Zaun kommt, können sie ihn auf der Freianlage fĂŒttern. FĂŒr jedes FlĂ€schchen die Mutter von ihrem Jungen zu trennen, wĂŒrde fĂŒr beide Tiere Stress bedeuten.

Auch wenn Revierleiterin Carin Fels, ihr Stellvertreter Alexander Dietrich und weitere Tierpfleger den kleinen Geparden jetzt mehrmals am Tag versorgen, bleibt er ein Wildtier. Menschliche BerĂŒhrungen werden auf ein Minimum beschrĂ€nkt, Fremde dĂŒrfen den Kleinen unter keinen UmstĂ€nden anfassen. Es ist vor allem gut, dass Xenia ihre Mutterpflichten ernst nimmt. So bringt sie ihrem Sohn auch das bei Geparden ĂŒbliche Sozialverhalten bei. Derzeit ist er noch sehr wackelig auf seinen kurzen Beinchen unterwegs, aber wenn er erst einmal auf die Außenanlage darf, wird er bestimmt rasch das Rennen lernen! Immerhin sind Geparde die schnellsten LandsĂ€ugetiere und erreichen kurzzeitig Geschwindigkeiten von bis zu 115 km/h. Mit einem Jahr wird der Kleine, der von den Pflegern „Shaka“ gerufen wird, seine endgĂŒltige GrĂ¶ĂŸe erreicht haben. Mit zwei Jahren gelten Geparde als ausgewachsen.

Xenia, die am 9. 5. 2005 im Zoo von Ebeltoft/DK geboren wurde, kam als „Problemkatze“ im Mai 2010 nach MĂŒnster. In DĂ€nemark hatte man sie mit drei verschiedenen Katern zusammengebracht, doch sie akzeptierte keinen als Partner. Erst Jabari hatte Erfolg! Der am 4. 9. 2008 in  Salzburg geborene Gepard lebt seit Januar 2011 in MĂŒnster und ist Vater des kleinen Shaka. Inzwischen hat es sich in der Zoowelt herumgesprochen, dass der Allwetterzoo Zuchterfolge mit „Problemgeparden“ hat. DemnĂ€chst wird eine zuchtunwillige Katze aus Lissabon nach MĂŒnster umziehen. Übrigens lebt auch die Urgroßmutter von Shaka in MĂŒnster: Megan, 1996 in Belfast geboren und seit elf Jahren in MĂŒnster, ist die Mutter von Xenias Vater.

Im Allwetterzoo sind die Voraussetzungen fĂŒr die Zucht von Geparden optimal. Die insgesamt 7.500 qm große Anlage mit vier separaten Bereichen erlaubt die getrennte Haltung von Kater und Katze. Auch in SĂŒdafrika leben Geparde als EinzelgĂ€nger und treffen nur zur Paarungszeit aufeinander. In MĂŒnster betreiben die sehr erfahrenen Tierpfleger zudem ein regelrechtes „Zuchtmanagement“. In den Bereich, den der Kater tagsĂŒber bewohnt, lassen sie nachts die Katze. Sowie der Kater morgens zurĂŒckkehrt, kontrolliert er die Stellen, an denen die Katze in der Nacht uriniert hat. Eine Gepardin wird nur dann „hitzig“, wenn ein Kater in der NĂ€he ist. Sie zeigt auch nicht die fĂŒr andere Katzenarten typische „Rolligkeit“. Damit fehlen die fĂŒr den Menschen sichtbaren Anzeichen fĂŒr den richtigen Zeitpunkt, zu dem Katze und Kater zusammen treffen sollten. Den passenden Termin bestimmt allein der Kater; denn nur er kann die hormonelle VerĂ€nderung im Urin der Katze und damit deren EmpfĂ€ngnisbereitschaft erkennen. Ist sie kurz vor dem Eisprung, ruft er laut und fordernd nach ihr. Dann lassen die Pfleger die Tiere zusammen. Quasi als „Vorspiel“ treibt der Kater die Katze ĂŒber das GelĂ€nde. Durch dieses Treiben wird der Eisprung ausgelöst. Ist die Katze bereit, legt sie sich hin. Und nach rund drei Monaten gibt es dann den erhofften Nachwuchs

(04.08.2011, 16:36)
Allwetterzoo MĂŒnster:   GlĂŒck und UnglĂŒck im Allwetterzoo: Tragischer Unfall bei den Nordpersischen Leoparden
Die Raubkatzen-Pfleger im Allwetterzoo werden den Mittwochmorgen so schnell nicht vergessen! Beim ĂŒblichen Kontrollgang in ihrem Revier vermissten sie die beiden Jungtiere in der Anlage von Mutter Bara. Zu ihrem Entsetzen entdeckten sie den zehn Wochen alten Kater der Nordpersischen Leoparden tot im Gehege des Vaters, seine Schwester war nicht auffindbar. Wie das mĂ€nnliche Jungtier in die benachbarte Anlage gelangt ist, kann nur vermutet werden. Zoodirektor Jörg Adler spricht von einer Verkettung unglĂŒcklicher ZufĂ€lle und erklĂ€rt: „Ich ĂŒbernehme die volle Verantwortung fĂŒr das Geschehen. Es tut mir sehr leid, vor allem deshalb, weil vermeidbare Fehler zum Tod des kleinen Katers gefĂŒhrt haben“.
Es war bekannt, dass die beiden kleinen Leoparden schon seit einigen Tagen immer wieder einmal am Gitter ihres Geheges hochkletterten, bevorzugt an den Ecken. Daraufhin wurde die Anlage dort mit dichtmaschigem Geflecht gesichert. Im oberen Bereich gab es aber immer noch Schlupflöcher, durch die zehn Wochen alte Leoparden passen konnten. In der Vergangenheit sind in der Anlage zwar bereits mehrere Leoparden herangewachsen, doch sie zeigten keine so ausgeprÀgte Kletterneigung wie die am 18. Mai geborenen Jungtiere.
Im Laufe des Tages suchte man im Allwetterzoo mit allen Mitteln nach dem verschwundenen weiblichen Jungtier. Es wurde ein speziell fĂŒr das Auffinden von Tieren ausgebildeter Schweißhund eingesetzt. Außerdem suchten rund 20 Zoomitarbeiter intensiv das gesamte GelĂ€nde ab. Gegen 15.45 Uhr gab es dann Entwarnung: „Wir haben sie gefunden!“. Dieser Anruf aus dem Katzenrevier setzte sofort eine gut einstĂŒndige Bergungsaktion in Gang. Das Leopardenkind war nĂ€mlich an einer kaum erreichbaren Stelle auf dem Dach des Außengeheges entdeckt worden. Mit Geschick und Ideenreichtum und beispiellosem Einsatz von Tierpflegern, Handwerkern und GĂ€rtnern wurde dem Jungtier die selbstĂ€ndige RĂŒckkehr in die Anlage ermöglicht. Und das hat geklappt: Noch vor 18 Uhr waren Mutter Bara und die kleine Charlene wieder vereint!
Die Nachricht der glĂŒcklichen RĂŒckkehr zur Mutter wird sicher die zahlreichen Zoobesucher erfreuen, die am Mittwochnachmittag trotz Regen teilweise eine Stunde lang die Rettungsaktion beobachteten. Damit es nicht wieder zu einem solchen Vorfall kommt, begannen die Zoohandwerker am Donnerstagmorgen sofort damit, die Außenanlage der Nordpersischen Leoparden zu sichern. Und beim Umbau bzw. der VergrĂ¶ĂŸerung der Anlage, die fĂŒr das Jahr 2012 geplant ist, wird es „Ausbruchsmöglichkeiten“ von vornherein nicht geben


(04.08.2011, 10:39)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „FĂŒrstliche Katzen’“ im Allwetterzoo: Die beiden Leopardenjungtiere werden auf Charlene und Albert getauft
Prinz Vladimir von Jugoslawien zĂ€hlte mit seiner Gattin Prinzessin Brigitta zu den Gratulanten der fĂŒrstlichen Hochzeit in Monaco Anfang Juli. Als Geschenk fĂŒr die Brautleute FĂŒrst Albert II. und Charlene Wittstock dachten sie sich etwas Besonderes aus, nĂ€mlich eine Patenschaft fĂŒr die beiden am 18. Mai in MĂŒnster geborenen Nordpersischen Leoparden. FĂŒrst Albert sollte Pate und Namensgeber fĂŒr das mĂ€nnliche Leopardenkind werden, Charlene Wittstock fĂŒr das weibliche.
Auf die Idee der Patenschaft kam Prinz Vladimir, weil er zu Anfang des Jahres den Allwetterzoo besucht hatte und seitdem mit dessen Direktor Jörg Adler im Kontakt steht. Die beiden Katzenkinder zĂ€hlen zur hoch bedrohten Unterart der Nordpersischen Leoparden. Und Artenschutz ist seit Langem ein Anliegen von Prinz Albert, der sich u.a. mit der „Prince Albert II of Monaco Foundation“ fĂŒr Projekte zum Erhalt der Artenvielfalt engagiert. Zum Allwetterzoo hat er bereits eine Beziehung, denn ĂŒber seine Stiftung unterstĂŒtzte er das von MĂŒnster aus betreute „Angkor Centre for Conservation of Biodiversity“ in Kambodscha.
Vor der Hochzeit in Monaco fragte Prinz Vladimir höflich an, ob das FĂŒrstenpaar mit der Patenschaft einverstanden sei. Die Zustimmung steht noch aus, doch trotzdem werden Prinz Vladimir und Prinzessin Brigitta die Raubkatzen stellvertretend taufen. Der kleine Kater wird ab Samstag Albert heißen und Charlene die Katze.

(25.07.2011, 07:46)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Gaukler und StelzenlĂ€ufer, Musiker und SĂ€nger, Zauberer und Jongleure im Zoo:
Am Wochenende 23./ 24. Juli findet im Allwetterzoo MĂŒnster das 2. Internationale StraßenkĂŒnstlerfestival statt.
Das erste Internationale StraßenkĂŒnstlerfestival im letzten Jahr war ein voller Erfolg. In diesem Jahr gibt es eine Neuauflage, die wieder eine ganz besondere Form der Unterhaltung fĂŒr kleine und große Menschen verspricht. Auf Wegen und PlĂ€tzen im und vor dem Zoo werden SĂ€nger, Musiker, Akrobaten, Parodisten, Zauberer, Jongleure, TĂ€nzer und StelzenlĂ€ufer die Zoobesucher verzaubern.
Einen sehr schrĂ€gen Humor beweist die Leopardenolga im hautengen Wildlife-Schlauch, wĂ€hrend Tripponhang der Spezialist fĂŒr leise Töne ist. Bei Lucy Lynn können Kinder das Jonglieren ĂŒben, nachdem Ewa aus Polen ihnen tierische Gesichter geschminkt hat. La Fille Facile singt französische Chancons, Celina Bostic ist auf Soul abonniert. Zu hören gibt es auch Schlager, Zigeunerlieder, Folk aus Irland oder klassische Melodien. Hoch hinaus geht es vor dem Zooeingang, denn die Akrobatinnen von Duelirium aus Spanien trotzen der Schwerkraft. Lachen und staunen darf man ĂŒber das Duo Stradatella ebenso wie ĂŒber Magic Frederick und La Jana, die Schlangenfrau. Der Kanadier Steve Stergiadis bezieht als Engel Saint Steve sogar das Publikum in seine Show ein. Da bleibt kein Auge trocken

Das Programm ist nicht nur vielfĂ€ltig, sondern auch international besetzt. Rund 100 KĂŒnstler aus 16 Nationen werden ihr Bestes geben, um den hoffentlich zahlreichen Zoobesuchern ganz besondere Erlebnisse zu bescheren. Und wie es sich fĂŒr einen „Allwetter“-Zoo gehört, gibt es auch regensichere Standorte. Das StraßenkĂŒnstler-Programm beginnt am Samstag um 14 Uhr. Bis 19.30 Uhr sind die Auftretenden im gesamten ZoogelĂ€nde anzutreffen. Danach sammeln sich alle Beteiligten auf dem Landoisplatz unterhalb des Aquariums. Dort wird es bis 22 Uhr Musik und KĂŒnstler „hautnah“ geben. Der krönende Abschluss des ersten Festivaltages wird eine Feuershow sein. Am Sonntag können sich die Zoobesucher von 11 bis 18 Uhr an der Straßenkunst erfreuen.
Im Zoo gibt es an den Veranstaltungstagen ein Programmheft. Wer schon vorher mehr ĂŒber die einzelnen KĂŒnstler wissen möchte, findet weitere Informationen auf der Website www.zookuenstler.de.

(21.07.2011, 12:39)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Nashorn Emmi wird von MĂŒnster nach Schottland umziehen!
Im Allwetterzoo MĂŒnster ist man glĂŒcklich, denn fĂŒr Emmi hat sich ein neues Zuhause gefunden! Die Breitmaulnashornkuh wird in den Safaripark Blair Drummond westlich von Edinburgh umziehen. Im Tausch wird ein elfjĂ€hriges Weibchen statt schottischer demnĂ€chst westfĂ€lische Luft schnuppern. Der Umzug der beiden Schwergewichte wurde in Abstimmung mit dem EuropĂ€ischen Erhaltungszucht-Programm verabredet und dient in erster Linie der Arterhaltung. Breitmaulnashörner werden im sĂŒdlichen Afrika nach wie vor gewildert und ihre LebensrĂ€ume verschwinden mehr und mehr. Aufgrund ihrer akuten Bedrohung kommt jeder Nachzucht in Menschenobhut besondere Bedeutung zu.
Emmi wurde 1990 im Allwetterzoo geboren, auch ihre Mutter Emily kam schon in MĂŒnster zur Welt. Emmi brachte inzwischen vier KĂ€lber auf die Welt, von denen leider nur eines ĂŒberlebte. Zuletzt hat sie am 2. April ihr Kalb nur eine Stunde nach der Geburt tödlich verletzt. In Schottland wird Emmi erstmals eine Nashorngeburt miterleben können, denn eine dort lebende Kuh ist derzeit trĂ€chtig. Emmi selbst tritt vermutlich auch tragend die Reise an. Weil der Umzug in wenigen Wochen erfolgt, darf sie nun von Harry gedeckt werden.

(20.07.2011, 07:40)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Kattakind Sina in der Reha:
Das gebrochene Beinchen muss trainiert werden!
Am 26. Mai Ă€nderte sich fĂŒr Sina das Leben von Grund auf! Mitte MĂ€rz geboren, wuchs das Kattakind in den ersten beiden Lebensmonaten gemeinsam mit dem Zwillings-Bruder und umsorgt von Mutter Mobi in der Katta-Gruppe auf. Sina wurde immer wagemutiger und hatte schließlich einen Unfall. Die Folgen waren schwerwiegend: Sina konnte den linken Fuß nicht mehr bewegen, das Bein hing herab. Um sie zu retten, wurden ihre gebrochenen Knochen mit einer Metallplatte stabilisiert. Mehr ĂŒber Sinas Geschichte erfahren Sie in unserer News Kattakind mit „Platte“ und StĂŒtzverband.
In den Wochen nach der Operation ĂŒbernahmen Praktikantinnen unseres Tierarztes die „Mutterrolle“. Sie fĂŒtterten Sina und sĂ€uberten sie nach jeder Verdauung. Dabei legten sie Wert darauf, das Kattakind nicht zu vermenschlichen. Sina soll unbedingt wieder in einer Katta-Gruppe zurechtkommen. So spendierten wir dem Kattakind „Artgenossen“ aus PlĂŒsch. Auf diesen schlief Sina und leckte sie nach Katta-Art sogar ab. Zu unserer Freude verlief alles wunschgemĂ€ĂŸ: Die Knochen wuchsen zusammen, die Platte konnte entfernt werden. Anfang Juli wurden ein letztes Mal FĂ€den gezogen – und damit war das Kattakind bereit fĂŒr die „Reha“!
Im Menschenaffenhaus bewohnt Sina nun vorerst ein „Separee“. Wir stellten die gerĂ€umige Voliere, in der Sina die letzten Wochen im Praktikanten-BĂŒro am Futterhof verbracht hat, in die Innenanlage der Kattas. Dort sieht, hört und riecht sie jetzt ihre Mutter, den Bruder und die ĂŒbrigen Familienmitglieder. Als Sina den ersten beinahe direkten Kontakt zu ihren Artgenossen hatte, zeigte sie gleich riesengroße Neugierde. Zwar noch durch Gitter getrennt, berochen und befummelten sich die Kattas ohne Anzeichen von Fremdheit.
ZunĂ€chst kommt Sina aber nicht zurĂŒck in die Kattagruppe. Sie muss noch eine Weile allein das Klettern ĂŒben. Sina braucht Muskeln, damit sie bald wieder richtig weit springen kann! Jeder, der schon mal ein Bein oder einen Arm gebrochen hatte, weiß wie langwierig das sein kann. Und Sina muss auch fitt genug werden, um sich bei eventuellen Auseinandersetzungen in der Gruppe zu behaupten. Als nĂ€chste Reha-Etappe steht dann ein Umzug in eine der beiden Katta-Innenanlagen an. Hier wird Sina stundenweise in einem grĂ¶ĂŸeren Raum „trainieren“ können. Und wenn sie fleißig ĂŒbt, wird sicher bald eine RĂŒckfĂŒhrung in die Gruppe möglich sein.

(14.07.2011, 15:08)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Das Giraffenkalb im Allwetterzoo MĂŒnster darf nach draußen!
Erstes Familientreffen der Netzgiraffen verlief vorbildlich
Am Montag war es endlich so weit: Das am 19. Juni im Allwetterzoo geborene Giraffenkalb lernte die „große Welt“ außerhalb des Giraffenhauses kennen. Gleichzeitig traf das Kalb dabei erstmals direkt auf Vater Axel und „Tante“ Volley. Bis dahin hatten die Tiere sich im Stall zwar sehen und riechen können, aber unmittelbar voreinander standen sie noch nicht. Als Vorbereitung fĂŒr das Familientreffen hatten Revierleiter Ferdi Heinemann und seine Kollegen rings um das GelĂ€nde Flatterband gespannt. Die Giraffenanlage wird zwar nur durch einen niedrigen Graben vom Besucherweg getrennt, in den könnte ein unerfahrenes Kalb aber hineinfallen. Das grelle Band und eine Stromlitze machen der kleinen Giraffe die Grenzen der Anlage deutlich.
Zuerst öffnete Ferdi das Tor zu Makenas Innenanlage, die sofort ins Freie ging. Ihr Sohn schien etwas irritiert und lief im Haus zwei-, dreimal vor dem ungewohnt offenen Tor hin und her. Dann folgte er seiner Mutter und schaute verwundert in alle Richtungen. Als Makena quer ĂŒber die Anlage lief, folgte er ihr mit etwas Abstand. Doch sowie Volley und Axel nach draußen kamen, drĂŒckte er sich dicht an Mutters Beine. Der Giraffenmann hatte sehr großes Interesse an seinem Sohn und beroch ihn stĂ€ndig. Volley verhielt sich etwas distanzierter und Makena war die Ruhe selbst. Schon bald zeigte der Kleine sich mutiger und entfernte sich einige Meter von seiner Mutter, nahm dabei Steine, GrasbĂŒschel oder BaumstĂ€mme in Augenschein. Einmal war er zu schnell, stolperte und fiel hin, stand aber sofort wieder auf. Auch mit der Absperrung machte er Bekanntschaft. Er rannte hinein, konnte aber rechtzeitig vor der Grabenkante stoppen.
Von nun an wird die Nachwuchs-Giraffe Tag fĂŒr Tag das Rennen ĂŒben können! Immer am Vormittag dĂŒrfen Makena und Sohn nach draußen. Die Familientreffen sind vorerst auf wenige Stunden begrenzt, denn aus SicherheitsgrĂŒnden mĂŒssen stets Tierpfleger anwesend sein. Doch je nachdem, wie Makena und ihr Nachwuchs sich verhalten, kann die „Ausgehzeit“ vielleicht schon bald verlĂ€ngert werden.

Foto: Axel mit seinem Sohn

(12.07.2011, 13:48)
Jan Jakobi:   @MM:
Gute Frage!
Bei Hagenbeck sind schon 12 Elefanten und 2 KÀlber werden nÀchstes Jahr erwartet.

Es wĂ€re gut wenn sie bei ihren MĂŒttern sind, dass wĂŒrde auch wieder etwas mehr einer natĂŒrlichen Herde entsprechen.

Ob es gut ist einen Elefantenbullen oder eine Elefantenkuh alle paar Jahre zum decken in einen anderen Zoo zu schicken?

Ich kann ja mal bei Hagenbeck nachfragen ob "Ratna" und "Corny" auch zurĂŒck kommen sollen, wenn sie trĂ€chtig sind.


(11.07.2011, 21:29)
Michael Mettler:   Apropos: Ist denn eigentlich sicher, dass Corny und Ratna bei eventueller TrĂ€chtigkeit im MĂŒnster verbleiben, oder liefe das womöglich auf eine Situation wie mit Indra/Salvana in Leipzig hinaus (RĂŒckkehr zum EigentĂŒmer Hagenbeck)?
(11.07.2011, 20:52)
Michael Mettler:   @Klaus SchĂŒling: FĂŒr das, worauf ich hinauswill, spielt es im Grunde keine Rolle ob Alexander in MĂŒnster ein alter Bekannter ist oder nicht, denn es geht mir um die Haltungssituation und deren Außendarstellung und nicht um die Individuen (wie gesagt, die rein zĂŒchterischen BeweggrĂŒnde, Alexander mit Corny und Ratna zusammenzubringen, kann ich noch nachvollziehen).

Immerhin wurde öffentlich verkĂŒndet, dass das EEP mit Abzug von Elefanten drohe, wenn sich die Haltungssituation nicht bessern sollte. Sie hat sich (noch) nicht gebessert, und das selbe EEP stellt nun einen neuen Bullen fĂŒr die Zucht ein. Hm.

Genauso widersprĂŒchlich finde ich, dass einerseits die Notwendigkeit des Neubaues öffentlich damit begrĂŒndet (und nicht zuletzt auch um Spenden gebeten) wird, weil die Sicherheit der Tierpfleger verbessert werden soll, aber in die noch immer bestehende "unsichere" Situation hinein ein anderer Bulle geholt wird. Ja, er ist in MĂŒnster bekannt (Sind es eigentlich auch noch die gleichen Pfleger wie damals? Auf jeden Fall sind andere KĂŒhe da), aber eine Sicherheitsgarantie ist das nicht. Und ob der Bulle nun fĂŒr vier Wochen oder fĂŒr immer bleibt, macht angesichts der vom Zoo selbst öffentlich bewerteten Haltungssituation keinen Unterschied: Falls es "problematisch" werden sollte, um die Wortwahl auf der Zoo-HP zu benutzen, reicht eine Minute...
(11.07.2011, 20:30)
RĂŒdiger:   Die ewige Reiserei fĂŒr Alex kann doch nicht so tierfreundlich sein. Vielleicht bekommt er spĂ€ter mal einen ruhigen Lebensabend in Terra Natura - Spanien -
(11.07.2011, 20:14)
Klaus SchĂŒling:   Wer im letzten Jahr die Ausstellung "ZooGeschichte(n) Wilde Tiere fĂŒr Europa" (Details: siehe unten in diesem Thread) verpasst hat.

In leicht abgespeckter Form tingelt diese jetzt durch westfÀlische Museen:

Im Karl-Pollender-Museum in Werne an der Lippe ist sie noch bis zum 31.07.2011 jeweils di-fr und sonntags zu sehen, anschließend vom 4.8. - 04.09.2011 im Hermann Grochtmann Museum in Datteln.

Eine Ă€hnlich konzipierte Ausstellung soll auch im August in LĂŒdenscheid zu sehen sein.

TrÀger der Ausstellung in Werne/Lippe sind:
WestfĂ€lisches Pferdemuseum MĂŒnster
Landesmuseen Westfalen (LWL)
Allwetterzoo MĂŒnster

(11.07.2011, 17:49)
Jan Jakobi:   "Alexander" muss erst mal "Ratna" und "Corny" trĂ€chtig machen.
Dann kann er von mir aus wieder wo anders hin reisen.

Das mit dem beinahe stecken bleiben habe ich auch auf der Homepage des Allwetterzoos gelesen.

Da scheint man wohl nicht zu wissen wie breit so ein Elefant werden kann.

"Chamundi" war offensichtlich dĂŒnn genug dafĂŒr.
(11.07.2011, 17:23)
Klaus SchĂŒling:   @Michael Mettler

Die Idee, die Zeit zwischen Baubeschluss (der liegt vor und das war vermutlich fĂŒr die Verantwortlichen des Zuchtbuches entscheidend) und Baubeginn fĂŒr einen Deckversuch zu nutzen, ist durchaus auch öffentlich vertreten worden.

Im Idealfall hÀtte man in der Tat in der Saison nach Fertigstellung der neuen Anlage Nachwuchs.

FĂŒr Alexander ist die Haltungssituation in MĂŒnster keinesfalls neu - auch die Pfleger wussten, wen Sie da im Tausch fĂŒr Chamundi kriegen.
Es bleibt abzuwarten, ob Alexander nur kurzfristig eingestellt wurde oder ob er lĂ€ngerfristig in MĂŒnster bleiben soll.
(11.07.2011, 16:58)
Dennis Ismer:   Als ich neulich bei Facebook gelesen habe, dass Alexander beim ersten Gang aus dem Kral tatsĂ€chlich beinahe stecken geblieben wĂ€re, hab ich ernsthaft an der FĂ€higkeit der Verantwortlichen gezweifelt.

Weiß jemand, wieso dort nichts verĂ€ndert wurde?
(11.07.2011, 16:34)
Jan Jakobi:   @Michael Killian:
Eigentlich stellt man sich im Thread "Das Forum stellt sich vor" vor...

Bilder der Transportcontainer mit Sattelschlepper gibt es auf der Homepage des Allwetterzoos.


(06.07.2011, 18:10)
Michael Kilian:   Sorry, hab mich vertippt, bin 25:)

(06.07.2011, 17:46)
Michael Kilian:   Hallo, mein Name ist Micha (23), bin genauso zooverrĂŒckt wie alle hier, und ich freu mich das in MĂŒnster alles so gut geklappt hat, hoffentlich klappt es beim 1. Zusammenlassen genauso gut!!! Auf baldigen Nachwuchs, du schaffst das schon ,,Alexander" :-)
(06.07.2011, 17:35)
Jan Jakobi:   Wie schön, dann steht dem Elefantennachwuchs nichts mehr im Weg.

Das "Chamundi" heil in Amersfoort angekommen ist finde ich gut.

Ob "Alexander" so schnell wie "Naing Thein" die KĂŒhe decken wird?

Das wird man sehen.

(06.07.2011, 16:43)
Michael Mettler:   Aus zĂŒchterischen GrĂŒnden im Sinne der Zoopopulation finde ich den Bullentausch nachvollziehbar, aber trotzdem drĂ€ngen sich mir da ein paar Nebengedanken auf.

Es ist noch nicht lange her, dass der Zoo damit in die Öffentlichkeit ging, dass das EEP die zuchtfĂ€higen Elefanten aus MĂŒnster abzuziehen drohe, wenn die Haltung nicht optimiert werden wĂŒrde. Nun wurde die Haltung ja bisher nicht optimiert, sondern soll es erst zu einem zukĂŒnftigen Zeitpunkt sein, und trotzdem erhielt man einen neuen Bullen fĂŒr Zuchtzwecke. Nanu?

Im Text zum Elefantenpark auf der HP des Allwetterzoos heißt es u.a.: "Ein separates Bullenhaus ist notwendig, weil die bisherige Bullenhaltung nicht optimal und auch unter dem Aspekt der Sicherheit fĂŒr die Pfleger problematisch ist." Nun steht auch dieses neue Bullenhaus noch nicht, aber man holt in die "nicht optimale" und "problematische" Haltung noch einen neuen Bullen, statt die ohnehin bisher nicht-zĂŒchtende Situation durch den vorĂŒbergehenden Verzicht auf die Bullenhaltung (bis zur Fertigstellung des Elefantenparks) zu entlasten und damit die (selbst postulierte!) Sicherheit der Pfleger besser zu gewĂ€hrleisten.

Der vorĂŒbergehende Verzicht auf einen Bullen hĂ€tte zudem die Platzsituation wĂ€hrend der Bauzeit vereinfacht. Ich nehme an, dass sich seit meinem letzten Besuch nichts daran geĂ€ndert hat, dass die KĂŒhe in zwei getrennten Gruppen gehalten werden, und auch beim Bullen muss man zumindest von zeitweiser Separierungsmöglichkeit ausgehen - aber beim Umbau der Außenanlagen muss doch m.E. eine Zeit ĂŒberbrĂŒckt werden, in denen nur eingeschrĂ€nkte Möglichkeiten der Außennutzung bestehen. Da wĂŒrde "eine Einheit weniger" - und dazu noch die am schwierigsten zu behandelnde - die Sache sicher einfacher machen.

Last but not least schaue ich auf die Daten: Bullentausch im Sommer 2011, erhoffte Eröffnung des Elefantenparks im FrĂŒhjahr 2013. Ist es wirklich nur Zufall, dass das relativ gut mit der Tragzeit des Elefanten passt...? Ein, zwei ElefantenkĂ€lber gleich nach der Eröffnung der Neuanlage, und man hĂ€tte 2013 publikumswirksame Argumente auf vier (oder acht) Beinen, um die Großinvestition von der Neueröffnung an als Erfolg zu feiern. Wenn das kein Anreiz fĂŒr den Bullenwechsel war...
(06.07.2011, 16:39)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Alexander ist da! Der Elefantenbulle zog aus den Niederlanden in den Allwetterzoo MĂŒnster um

Nun ist der „Bullentausch“ abgeschlossen. Alle Beteiligten im Allwetterzoo sind glĂŒcklich ĂŒber den reibungslosen Verlauf des Elefanten-Transports. Der Asiatische Elefantenbulle Chamundi, der von 1996 bis zum Dienstag dieser Woche in MĂŒnster lebte, fand im Zoo Amersfoort in den Niederlanden ein neues Zuhause. Am selben Abend gegen 22 Uhr traf im Tausch der Elefantenbulle Alexander aus Amersfoort wohlbehalten im Allwetterzoo ein. Um Chamundi das Einleben in Amersfoort zu erleichtern, reiste Elefantenpfleger Matthias Bartel am Mittwochmorgen fĂŒr zwei Tage in die Niederlande. Umgekehrt wird ein mit Alexander vertrauter Pfleger vermutlich bis Freitagnachmittag in MĂŒnster bleiben, damit dem Bullen die Umgewöhnung leichter fĂ€llt.

Alexander ist in MĂŒnster kein Fremder. Von 1994 bis 1998 zĂ€hlte er schon einmal zur Elefantenherde im Allwetterzoo. Dennoch gönnt man ihm nun zwei Tage Ruhe. Im fĂŒr Besucher nicht einsehbaren Bullenstall kann er sich an die fremde Umgebung und die neuen Tierpfleger gewöhnen. Am Freitag (8.7.) wird Alexander zwischen 10.30 und 12.30 Uhr erstmals im „Bullenabteil“ der Elefanten-Außenanlage, dem sogenannten Kral, zu sehen sein. Nach der Mittagszeit wollen die Pfleger mit ihm das „In-den-Stall-gehen“ ĂŒben. Klappt alles wunschgemĂ€ĂŸ, ist Alexander vielleicht auch am Nachmittag und an den folgenden Tagen zu sehen. Wann ihm vom Kral aus ein Blick auf seine neuen „Frauen“ Ratna und Corny vergönnt sein wird, ist noch nicht sicher. Auch wann das erste unmittelbare Treffen von Alexander mit den KĂŒhen erfolgt, wird die weitere Entwicklung zeigen.
(06.07.2011, 15:27)
Jan Jakobi:   Das hört sich gut an.
Ich hoffe das "Alexander" heil in MĂŒnster ankommt und fĂŒr Elefantnenbabys sorgt.


(05.07.2011, 17:06)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Die Abreise von Chamundi ist geschafft! Alexander wird hoffentlich heute Abend gut ankommen!

 

Mehr ĂŒber die HintergrĂŒnde und Vorbereitungen fĂŒr den Bullentausch verrĂ€t eine News auf der Website:

http://www.allwetterzoo.de/fotos/news2011/bullentausch2011.php

 

Noch heute Nachmittag wird eine News online gestellt, die die Abreise von Chamundi beschreibt.

Morgen folgt dann eine zur Ankunft von Alexander.
(05.07.2011, 16:42)
Jan Jakobi:   Laut der Homepage des Allwetterzoos werden morgen die Elefantenbullen ausgetauscht.
"Chamundi" geht und "Alexander" kommt.

Als ich die Bilder der Bullen sah, dachte ich "Alexander" ist schon da.

Die beiden sehen sich Ă€hnlich, "Alexander" fehlt der rechte und "Chamundi" der linke Stoßzahn.
Beiden musste der jeweilige Stoßzahn in MĂŒnster entfernt werden.

(04.07.2011, 21:54)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Weitere SonderfĂŒhrungen zu „Familie Strauß“ im Allwetterzoo MĂŒnster im Juli

PrĂ€chtig entwickelt haben sich die acht im Mai geschlĂŒpften Straußen-KĂŒken im Allwetterzoo MĂŒnster. Wenn alles wie geplant geklappt hĂ€tte, könnten sie jetzt mitsamt ihren Eltern auf dem großen Afrikapanorama bewundert werden. Doch die Zebras haben den Umzug von „Familie Strauß“ auf die Gemeinschaftsanlage vereitelt. Neugierig und ruppig bedrĂ€ngten sie die verĂ€ngstigten KĂŒken. Damit es zwischen den wehrhaften Straußen-Eltern und den Zebras nicht zu Streitereien kommt, bleibt die Straußenfamilie nun weitere drei Wochen hinter den Kulissen. Hier können die Jungstrauße nur im Rahmen von SonderfĂŒhrungen gesehen werden, zu denen der Zoo an den ersten drei Wochenenden im Juli einlĂ€dt.

Samstags und sonntags warten um 13 und 14.30 Uhr Biologen vor dem Afrikapanorama auf interessierte Besucher. Eine Stunde dauert der Rundgang, fĂŒr den keine zusĂ€tzliche GebĂŒhr erhoben wird. Hierbei wird das Funktionieren der „WG“ aus afrikanischen Huftieren, Kronenkranichen und Straußen erklĂ€rt. Der Rundgang endet vor einem großen Gehege hinter den Kulissen, in dem die StraußenkĂŒken und ihre Eltern „Heinz“ und „Hedwig“ leben. Dort können die Jungstrauße unbehelligt von aufdringlichen Zebras große Mengen an kleingeschnittenem Salat, geraspelten Möhren und speziellen Presslingen fressen. Sie sollen sich ja in etwa einem Jahr zu den grĂ¶ĂŸten Laufvögeln der Welt entwickeln. MĂ€nnliche Strauße können bis zu zweieinhalb Meter groß werden!
(30.06.2011, 12:16)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Bullentausch“ im Allwetterzoo MĂŒnster: Chamundi geht, Alexander kommt

Elefanten-Nachwuchs auch in MĂŒnster! Viele Zoofreunde wĂŒnschen nichts sehnlicher. Um die Chancen zu vergrĂ¶ĂŸern, wird es Anfang Juli einen Bullentausch geben: Der 19jĂ€hrige „Chamundi“ verlĂ€sst MĂŒnster in Richtung Zoo Amersfoort (NL), von dort kommt der 33jĂ€hrige „Alexander“ in den Allwetterzoo. 1978 im Zoo von Ramat Gan in Israel geboren, ist dieser Elefantenbulle fĂŒr die Mitarbeiter im Allwetterzoo kein Unbekannter. Schließlich war „Alexander“ der erste Elefantenbulle in MĂŒnster ĂŒberhaupt und 1999 Vater des ersten jemals in MĂŒnster geborenen Elefantenkalbes. Insgesamt ist der potente Elefantenbulle bis heute in den Niederlanden elfmal Vater geworden. „Chamundi“ hingegen hegte fĂŒr die jungen KĂŒhe in MĂŒnster bislang wohl nur brĂŒderliche GefĂŒhle. Er wurde ebenso wie diese im Tierpark Hagenbeck in Hamburg geboren.

Der Transport der beiden gewaltigen Elefantenbullen, der an einem Tag erfolgen muss, ist eine besondere logistische Herausforderung. Ein auf Elefantentransporte spezialisiertes Unternehmen organisiert derzeit in Abstimmung mit den Zoologen in MĂŒnster und in Amersfoort alle technischen Voraussetzungen. Ein Elefantenpfleger, der mit „Chamundi“ besonders vertraut ist, trainiert mit ihm tĂ€glich bestimmte AblĂ€ufe, die dann den eigentlichen Umzug erleichtern. Dieser Pfleger wird dann spĂ€ter auch mehrmals nach Amersfoort fahren, um die dortigen Elefantenpfleger im speziellen Umgang mit „Chamundi“ vertraut zu machen.
(27.06.2011, 13:07)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Samstag, 25. Juni 2011, 9 bis 18 Uhr:

Familientag im Allwetterzoo MĂŒnster:

- ErmĂ€ĂŸigte Preise fĂŒr alle Besucher
- FĂŒhrungen zu Familie Strauß
- Rosen der SolidaritĂ€t fĂŒr „unbekannte Kinder“

Der Allwetterzoo MĂŒnster lĂ€dt am kommenden Samstag ( 25.6.) zum „Familientag“ ein. Angesprochen sind nicht nur Eltern mit Kindern, sondern auch junge Paare, Großeltern oder Singles. Der Zoo gewĂ€hrt nĂ€mlich allen Besuchern eine bis zu 30%ige EintrittsermĂ€ĂŸigung. Nicht nur das Sparangebot könnte Anreiz fĂŒr einen Zoobesuch sein: Es finden auch FĂŒhrungen zu den kleinen „StrĂ€ußchen“ hinter die Kulissen des Afrikapanoramas statt. Die im Mai geschlĂŒpften KĂŒken der großen Laufvögel haben sich gut entwickelt, können aber nur in Begleitung von Biologen um 13 und 14.30 Uhr besucht werden.

In der Eingangshalle des Zoos werden zudem der Kinderschutzbund, UNICEF und die niederlĂ€ndische Stiftung Roos ĂŒber ihre Arbeit informieren und zu einer Mitmachaktion einladen. Die Organisatoren wollen den Zoobesuchern Rosen ĂŒberreichen. Mit diesen Blumen, niedergelegt am „Denkmal fĂŒr das unbekannte Kind“ im Zoo, sollen die Menschen symbolisch ihre SolidaritĂ€t mit Kindern zum Ausdruck bringen, die eine viel zu kurze Kindheit hatten. Die Rose ist das Symbol der Stiftung Roos und schmĂŒckt in stilisierter Form deren deutsches Denkmal im Zoo, einen großen Findling. Initiiert durch den SĂ€nger Hermann van Veen hat die Stiftung ihre Wurzeln in Arnheim. Dort steht das „Internationale Denkmal fĂŒr das unbekannte Kind“. Die Stiftung will damit an all’ die Kinder erinnern, die aufgrund von Krankheit, Hunger, Armut, Gewalt, Krieg und vielen anderen GrĂŒnden nur ein kurzes Leben hatten.
(22.06.2011, 10:18)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Giraffen-Sonntagskind“ im Allwetterzoo MĂŒnster: Makena wurde gestern Mutter eines Bullkalbes!

 

Gestern frĂŒh kam bei unseren Netzgiraffen das erwartete Kalb auf die Welt! Etwa um 3 Uhr in der Nacht wurde die fĂŒnfjĂ€hrige „Makena“ Mutter eines gesunden Bullkalbes – die Geburt wurde von einer eigens installierten Überwachungskamera aufgezeichnet.

 

FĂŒr Revierleiter Ferdi Heinemann war es eine wunderschöne Überraschung, als er das Kalb zu Dienstbeginn um 8 Uhr in „Makenas“ dick mit Stroh gepolstertem Gehege vorfand. Es schien etwas schwach, deshalb stellte der vertraute Tierpfleger die kleine Giraffe gemeinsam mit einem Kollegen auf die Beine! Das war nur möglich, weil die Giraffen im Allwetterzoo den unmittelbaren Umgang mit ihren sehr ruhigen Pflegern gewöhnt sind. Am Mittag hat das Kalb dann erstmals krĂ€ftig getrunken. Es entwickelt sich gut, doch „Makena“ wird nervös, wenn zu viele fremde Menschen im Giraffenhaus sind. Aus diesem Grund bleibt das Haus heute und morgen geschlossen. Je nach dem Verhalten der jungen Mutter öffnen wir das Haus ab Mittwoch, unter UmstĂ€nden aber nur stundenweise oder mit kontrolliertem Einlass.
(20.06.2011, 14:24)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Infrarot-Aufnahmen als Beweis:

Giraffe „Makena“ im Allwetterzoo MĂŒnster ist trĂ€chtig!

„Makena“, die jĂŒngste, erst fĂŒnfjĂ€hrige Giraffe im Allwetterzoo, ist trĂ€chtig! Zoologen und Tierpfleger in MĂŒnster sind erfreut und ĂŒberrascht. Sie hofften eher darauf, dass die erfahrene „Volley“ zum vierten Mal Mutter wĂŒrde. Doch bei der 16jĂ€hrigen Giraffenkuh tut sich nichts, „Makenas“ Bauch hingegen wird rund und runder


Ein Hormonnachweis im Kot von „Makena“ zeigte, dass die Giraffenkuh trĂ€chtig sein könnte. Dieses Verfahren ist allerdings noch in der Entwicklung und nicht ausgereift wie beispielsweise beim Nashorn. Der Allwetterzoo beteiligt sich an entsprechenden Forschungen. Um letztendliche Gewissheit zu erlangen, fertigte nun der Architekt Oliver Doms Infrarot-Fotografien von „Makena“ an. Diese lassen deutlich die Lage des Kalbes im Mutterleib erkennen und liefern den Beweis: „Makena“ ist trĂ€chtig! Der Uterus der Giraffenkuh ist bei fortgeschrittener Tragezeit stĂ€rker durchblutet, der damit verbundene Temperaturanstieg lĂ€sst sich thermografisch darstellen. Üblicherweise dienen Infrarot-Fotografien dazu, WĂ€rmeverluste bei GebĂ€uden nachzuweisen.

Einen Aufschluss darĂŒber, wann genau mit der Geburt eines Giraffenkalbes zu rechnen ist, geben die Fotos leider nicht. Auch der beobachtete Deckakt von „Axel“ und „Makena“ ist kein verlĂ€sslicher Anhaltspunkt. Danach könnte die Giraffenkuh bei 15 Monaten Tragezeit noch im Juni Mutter werden. Sicher ist man im Allwetterzoo allerdings nicht, denn die Tiere stehen nicht unter stĂ€ndiger Beobachtung. Wie bei vielen anderen Huftieren ist die etwa alle 14 Tage auftretende „Hitze“ der GiraffenkĂŒhe nicht zu erkennen. Nur der Bulle merkt an VerĂ€nderungen im Urin der Kuh, wann er sich ihr nĂ€hern darf. Möglicherweise hat es weitere DeckaktivitĂ€ten zwei oder vier Wochen nach dem bestĂ€tigten Termin gegeben. Dann mĂŒssten alle mĂŒnsterschen Zoofreunde noch etwas lĂ€nger auf das Giraffenkalb warten.

„Makena“ lebt seit 2008 im Allwetterzoo. Die Netzgiraffe wurde 2006 im Frankfurter Zoo geboren. Anfangs sehr schreckhaft, ist sie durch den Umgang mit vertrauten Pflegern zu einem recht ruhigen Tier geworden und zeigt sich hoffentlich auch als gute Mutter. Ein Vorbild hat sie in MĂŒnster leider nicht, denn „Volleys“ letztes Kalb kam 2004 zur Welt und hat den Allwetterzoo vor „Makenas“ Ankunft verlassen. Vater des erwarteten Kalbes ist der 2003 im Kölner Zoo geborene „Axel“. Auch fĂŒr den jungen Bullen ist es der erste Nachwuchs.
(16.06.2011, 11:15)
Jan Jakobi:   Der VollstĂ€ndigkeit halber:

"Alexander" reiste am 4.11.1998 nach Rotterdam und
"Bernhardine" folgte ihm am 25.11.1999.

Laut asianelephant.net gab es noch die KĂŒhe
"Thong Thai"(2002 nach Rotterdam) und
"Praya" (2003 nach Cottbus) in MĂŒnster.

Dann gab es bis auf "Corny" und "Bala" noch
die KĂŒhe "Kanaudi", "Ratna", "Rada" und "Tefi".

"Chamundi" kam 1996 nach MĂŒnster.

Mit 9 Elefanten ist es in der Elefantenanlage in MĂŒnster in der tat sehr eng.

@Henry:
Kannst du vielleicht den Plan der Elefantenanlage mit Haus einscannen
und hier hochladen?

Wie viele Einzelboxen gibt es in dem Elefantenhaus?

Als Besucher sieht man nur die FreilaufflÀche.

(13.06.2011, 14:29)
Niedersachse:   Wer jetzt zu erst ging, Alex oder Bernhardine, muss ich ehrlich sein, weiß ich so nicht aus dem Kopf. Mal kurz nachgeschaut sagt, dass zuerst tatsĂ€chlich Alexander aus MĂŒnster wegging.
Bernhadine musste aber tatsÀchlich weg, da sie unzuverlÀssig im Umgang wurde.
(13.06.2011, 13:41)
zollifreund:   ich habe die Abfolge der Ereignisse etwas anders in Erinnerung: man gab Alexander vor der anstehenden Geburt von Bernhadines ersten Kalbes ab ( meine wegen Platzprobleme). Als der kleine Bulle aber kurz nach der Geburt starb, reiste Bernhardine dann Alexander sozusagen hinterher.
(13.06.2011, 11:22)
Niedersachse:   Alexander hat wohl in MĂŒnster ein wenig stress gemacht und es gab wohl Platzprobleme. Da ja Bernhadine auch zurĂŒck musste und so eh grad kein Zuchtweibchen hatte, hat man sich mit der Abgabe, da ja Chamundi schon da war, leichter getan.
(12.06.2011, 22:02)
Henry Merker:   Das glaube ich nicht, da das aktuelle Elefantenhaus von an Anfang an mit einem Bullentrakt geplant war - der Plan ist im Bongo-Sonderband zum Thema Elefanten veröffentlicht worden, genauso wie das Konzept der Anlage.

Den genauen Hintergrund fĂŒr den Umzug "Alexanders" von MĂŒnster nach Rotterdam Ende der 1990ziger kenne ich nicht, doch könnte es durchaus damit zusammenhĂ€ngen, dass man damals mit "Chamundi" einen weiteren, jĂŒngeren Bullen zur VerfĂŒgung hatte - und etwa gleichaltrige KĂŒhe, wĂ€hrend man in Rotterdam einen dominanten Bullen benötigt hat. Hier kann eventuell ein anderer User weiterhelfen.
(12.06.2011, 19:51)
Jan Jakobi:   Also zieht er noch im Juni nach MĂŒnster und "Chamundi" im Gegenzug nach Amersfoort?

Was ich aber nicht wirklich verstehe:
"Alexander" musste bereits ende der 90-ziger Jahre den Allwetterzoo verlassen.
Gab es zu dem Zeitpunkt keinen Bullenstall?

(12.06.2011, 19:23)
Henry Merker:   Der Umzug "Alexanders" nach MĂŒnster wird bereits vorbereitet.
(12.06.2011, 19:00)
Jan Jakobi:   "Alexander" lebte in den 90-ziger Jahren im Allwetterzoo.

Ich vermute das der Tausch nach dem Umbau bzw. Neubau stattfinden wird.


(10.06.2011, 20:44)
cajun:   @Henry Merker: Die Nachricht kam mit dem Allwetterzoo Newsletter. Dort wird fĂŒr weitere Details auf die HP des Zoos verwiesen, auf der demnĂ€chst Details dazu eingetragen sein werden.
(10.06.2011, 16:53)
Henry Merker:   Eine gute Nachricht. Handelt es sich dabei um eine leihweise Angelegenheit, oder um einen echten Bullentausch? Hoffentlich wird sich "Chamundi" in Amersfoort besser machen als in MĂŒnster; und hoffentlich kommt "Alexander" nicht schon "zu spĂ€t", was eine Zucht mit den jĂŒngeren KĂŒhen betrifft.
(10.06.2011, 16:48)
Liz Thieme:   Elefantenbulle Chamundi wird MĂŒnster verlassen, dafĂŒr wird Alexander aus Amersfoort zurĂŒckkehren.
(10.06.2011, 12:55)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Kammfinger und KrĂŒmelmonster: Nachwuchs im Allwetterzoo MĂŒnster

„Oh, wie niedlich!“ Diesen Kommentar hört man im Allwetterzoo hĂ€ufig vor dem Terrarium der Gundis. Bei einem raschen Blick auf das Tierschild erfĂ€hrt der neugierige Besucher, dass die hĂŒbschen Tiere aus dem nördlichen Afrika stammen und auch „Kammfinger“ genannt werden. Sie haben BorstenkĂ€mme an den Zehen ihrer HinterfĂŒĂŸe, mit denen sie ihr Fell pflegen. Gundis sind an das Leben in trockenen Gebieten mit Hitze am Tag und KĂ€lte in der Nacht gut angepasst. Ihr weiches dichtes Fell schĂŒtzt und wĂ€rmt die kleinen Nagetiere.

In Zoos sind Gundis sehr selten zu sehen. 1995 kamen die ersten Tiere in den Aquazoo DĂŒsseldorf. Dort gelingt die komplizierte Zucht der Tiere seitdem gut, so dass inzwischen Tiere abgegeben werden. Im Allwetterzoo sind seit 2009 Gundis aus der DĂŒsseldorfer Zucht zu sehen. Die seinerzeit umgesiedelten Tiere kehrten nun wieder in ihren Heimatzoo am Rhein zurĂŒck, sie wollten sich in MĂŒnster partout nicht vermehren. Weil der Allwetterzoo sich aber an der Zucht der afrikanischen Nagetiere beteiligen will, trafen aus dem Aquazoo nun neue Gundis in MĂŒnster ein: Vater, Mutter und drei im MĂ€rz geborene Jungtiere. Besucher und Pfleger haben ihre helle Freude an der kleinen Familie. Die Tiere sind nicht nur hĂŒbsch, sondern auch zutraulich. Sie dösen in aller Ruhe unter der WĂ€rmelampe, selbst wenn ihre Anlage sauber gemacht wird. Die VorgĂ€nger indes hatten sich immer ruck-zuck versteckt


Ebenso hĂŒbsch wie die kleinen Gundis sind die KĂŒken der BartkĂ€uze. Scheinbar ohne Hals, mit riesengroßen Augen und plĂŒschigem Gefieder sehen sie dem KrĂŒmelmonster verblĂŒffend Ă€hnlich. GeschlĂŒpft sind die vier KĂŒken Ende April, Ende Mai haben sie ihr Nest verlassen und sind derzeit gut zu sehen. BartkĂ€uze zĂ€hlen zu den grĂ¶ĂŸten Eulen der Welt. Sie bewohnen die WĂ€lder im nördlichen Europa und sind auch in Nordamerika und Nordasien heimisch. Im Allwetterzoo ist man glĂŒcklich ĂŒber diesen wiederholten Zuchterfolg, der auch viele Zoofans begeistern wird; denn die KĂ€uzin „Emilia“ ist durch die Dokusoap „Pinguin, Löwe & Co“. vielen Menschen ans Herz gewachsen. In dieser Serie wurde die Erkrankung der Eule, deren langwierige Behandlung und glĂŒckliche Genesung ausfĂŒhrlich mit der Kamera begleitet.
(09.06.2011, 12:51)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Kattakind mit „Platte“ und StĂŒtzverband: Ein besonderer Pflegefall im Allwetterzoo MĂŒnster

PrĂ€chtig entwickelt haben sich die Katta-Zwillinge, die am 16. MĂ€rz im Allwetterzoo MĂŒnster auf die Welt kamen. Mutter Mobi kĂŒmmerte sich perfekt um die Kleinen, die schließlich von Tag zu Tag wagemutiger wurden - bis es am 26. Mai wohl einen Unfall gab. Beobachtet hat ihn niemand, aber die Folgen waren nicht zu ĂŒbersehen: Ein Jungtier konnte den linken Fuß nicht mehr bewegen, das Bein hing herab. Die Diagnose: Bruch von Wadenbein und Schienbein!

Nun wird das KattamĂ€dchen von Zoo-Mitarbeiterinnen versorgt. Denn mit einer unter der Haut verschraubten Metallplatte, geschĂŒtzt durch einen dicken Verband, darf das Jungtier vorerst nicht klettern oder springen. Es liegt auf einem PlĂŒsch-Katta in einer Petbox und wird mehrmals am Tag gefĂŒttert. Von acht bis acht. In der Nacht schlĂ€ft es auf seiner Ersatzmama aus braunem Fell.

Das Jungtier war noch am 26. Mai in einer Kleintierpraxis in MĂŒnster operiert worden. Eine unter der Haut verschraubte Metallplatte unterstĂŒtzt nun das Zusammenwachsen der gebrochenen Knochen, ein mit Watte gepolsterter Verband schĂŒtzt die Operationswunde und das Bein. Der bei Menschen ĂŒbliche Gipsverband wĂ€re fĂŒr das derzeit nur 400 Gramm leichte Kattakind zu schwer. Schon die Platte und der Verband wiegen 40 Gramm! Bei der Operation waren Carsten Ludwig, der Tierarzt des Allwetterzoos, und Stephanie Wandelmaier anwesend. Die approbierte TierĂ€rztin hospitiert derzeit im mĂŒnsterschen Zoo und versorgt vorerst auch das Kattakind.

GefĂŒttert wird der kleine Katta mit etwa 50 bis 100 Milliliter Babynahrung, angerĂŒhrt mit Kuhmilch und Traubenzucker. Das Jungtier frisst aber auch schon zerkleinerte FrĂŒchte und GemĂŒsestĂŒckchen. Weil es mehr als zwei Monate von der Mutter versorgt wurde, sind die Aussichten auf eine vollstĂ€ndige Wiederherstellung sehr gut. Direkt nach der Operation war das Kattakind auch wieder der Mutter anvertraut worden. Jedoch brachte das regelmĂ€ĂŸig erforderliche Einfangen fĂŒr Wundkontrolle und Verbandswechsel zu viel Stress mit sich. Deshalb entschlossen die Zoologen im Allwetterzoo sich zur weiteren Aufzucht des verletzten Kattas durch Menschen.

Wer den kleinen Katta – der heute auf den Namen „Sina“ getauft wurde - sehen möchte, hat dazu tĂ€glich um 11.30 und 14.30 Uhr Gelegenheit. Im warmen Ausstellungsraum hinter der Großflugvoliere wurde eine „Katta-Ecke“ eingerichtet.
(01.06.2011, 11:47)
Jan Jakobi:   @Niedersachse:
Ich kann mal eine kurze Beschreibung des Bullen aus dem Buch "Elefanten-Mein Leben" von Karl Kock zitieren:

"Und Krishne Gowdah zeigte uns den riesigen alten Maharadscha-Bullen "Ganesh" , der "Yashoda" gedeckt hatte. Er trug die grĂ¶ĂŸten StoßzĂ€hne, die ich je bei einem Asiaten gesehen habe, sie waren wegen der ÜberlĂ€nge dicht ĂŒber dem Boden abgesĂ€gt und selbst an der Schnittstelle noch armdick. "Ganesha" war fast weiß und 66 Jahre alt."

Die Beschreibung passt zum Bullen "Chieng Mai" Kopenhagen, seine StoßzĂ€hne sind nĂ€mlich auch gekĂŒrzt worden und ungefĂ€hr armdick.

Ob der Bulle wirklich 66 Jahre alt war, dass glaube ich eher nicht. Aber 56 Jahre alt könnte er sicher gewesen sein.

Man muss nur nach einem Bullen Ausschau halten der "Chamundi" sehr Àhnlich sieht.
(27.05.2011, 19:11)
Niedersachse:   @Henry Merker: Jap, irgendwo hab ich einmal von dem angeblichen Vater Chamundis. So ganz sicher, kann man sich aber ja nicht sein ob es er wirklich ist, da gibts halt son paar Ungereimtheiten. Aber ich guck mal ob ich das finde.
(27.05.2011, 18:54)
Jan Jakobi:   @Henry: Das wĂŒrde mich auch mal interessieren wie der Vater von ihm aussieht.

Das einzige Buch in dem man in drinnen erwarten könnte ist das Buch "Elefanten-Mein Leben" von Karl Kock.
Da sind aber nur Bilder von anderen Elefanten bei Hagenbeck zu sehen sowie der Bulle "Hussein" in Indien auf einem LKW.

Vielleicht eine der EEG-Hefte ? Oder die EEG-Dokumentation von 1999? Hast du da schon rein geguckt? Vermutlich hast du das schon getan.

Wenn man aber nach Elefantenbulle "Ganesh(a)" googelt und dann auf Bilder-Suche, dann findet man Bilder von dem Elefantengott Ganesha.


(27.05.2011, 17:02)
Henry Merker:   Ist einem von euch eine Publikation bekannt, in der man den Vater von "Chamundi" fotografisch sehen kann?
(27.05.2011, 16:33)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Nach elf Jahren „Babypause“ wieder Jungtiere bei den Nordpersischen Leoparden im Allwetterzoo MĂŒnster!

Das letzte Beisammensein der Nordpersischen Leoparden „Bara“ und „Jahrom“ war vielversprechend - und nun ist das Ergebnis auf der Welt! Am 18. Mai gegen 14 Uhr gebar die vierjĂ€hrige Katze zwei winzige, vorerst noch blinde und unbeholfene Junge. Zoologen und Pfleger im Allwetterzoo MĂŒnster haben die Kleinen bislang nur per Überwachungskamera zu Gesicht bekommen, denn „Bara“ hatte zur Geburt ein nicht einsehbares Versteck hinter dicken BaumstĂ€mmen gewĂ€hlt. Zum GlĂŒck war genau dort eine Kamera installiert – und die entscheidenden Szenen vor, wĂ€hrend und nach der Geburt wurden aufgezeichnet.

Bis die kleinen Leoparden sich leibhaftig blicken lassen, wird noch einige Zeit vergehen. Mutter „Bara“ hindert ihre Sprösslinge an allzu viel Entdeckungsfreude, solange sie noch nicht sicher auf den Beinen sind. Deshalb können die Besucher des mĂŒnsterschen Zoos sich ab Samstag (28.5.) an Bildern der Leopardengeburt auf einer Großleinwand erfreuen, zwar nicht in HD-QualitĂ€t, aber vorzeigbar. Um allzu viel Unruhe vor der Leoparden-Anlage zu vermeiden, sind die bei der Geburt aufgezeichneten Bilder auch nicht dort zu sehen, sondern in der Eingangshalle des Zoos.

Im Allwetterzoo freut man sich ĂŒber diese erste Geburt nach elf Jahren ohne Nachwuchs! Und man hofft sehr, dass die als Mutter noch unerfahrene „Bara“ ihre Jungen weiterhin gut versorgt. Schließlich sind Nordpersische Leoparden stark von der Ausrottung bedroht. Vermutlich weniger als 1.000 Tiere leben nur noch im ursprĂŒnglichen Verbreitungsgebiet im Iran, in Afghanistan, Turkmenistan und der Kaukasus-Region. Um das endgĂŒltige Verschwinden dieser wunderschönen Raubkatzen zu verhindern, wird deren Zucht ĂŒber das EuropĂ€ische Erhaltungszucht-Programm koordiniert. Zoologen bestimmen darĂŒber, welche Tiere sich verpaaren dĂŒrfen, damit es gesunden Nachwuchs gibt. Und so trafen sich „Bara“ aus dem Budapester Zoo und der sechsjĂ€hrige „Jahrom“ aus dem Zoo Chemnitz in MĂŒnster – mit Erfolg, wie sich nun gezeigt hat.

Unser Foto zeigt die Leopardin „Bara“. Fotos von den Jungtieren sind derzeit noch nicht möglich

(27.05.2011, 09:48)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Neue Schönheit im Allwetterzoo:
In der Nacht zum 19. Mai traf ein neues Gorillaweibchen in MĂŒnster ein!
Sakina heißt die dunkle Schönheit. Sie ist hĂŒbsch und wohl genĂ€hrt und wird ihrem neuen Mann sicher gut gefallen! Der muss sich aber noch gedulden – denn erst einmal darf sich die neue Frau fĂŒr seinen Harem an das Leben in MĂŒnster gewöhnen.
Sakina ist ein im Allwetterzoo lang ersehntes neues Gorilla-Weibchen. Sie traf in der Nacht zum 19. Mai in MĂŒnster ein und weiß noch nicht, dass ein toller Mann auf sie wartet. Bei uns Menschen wird ein solches Treffen „Blinde Date“ genannt. Bei den Gorillas heißt es „Einstellung zur Erhaltung der Art“. Im Allwetterzoo hofft man ebenso wie in Sakinas eimatzoo auf Jersey, dem Durrell Wildlife Conservation Center, auf Sympathie zwischen der Gorillafrau und dem fĂŒr sie erwĂ€hlten Partner N’Kwango. Und auf Nachwuchs in vielleicht zehn bis zwölf Monaten
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Sakina wurde am 14. Juli 1986 auf der Kanalinsel Jersey geboren – ist also im optimalen Alter, um Mutter zu werden. Sie zog im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszucht-Programms nach MĂŒnster um. Der Zoo hatte sich seit dem Tod von Gana im Januar 2010 um ein neues zuchtfĂ€higes Gorilla-Weibchen fĂŒr seine Gruppe bemĂŒht. Es hat zwar gedauert, doch nun ist man im Allwetterzoo glĂŒcklich und wĂŒnscht, dass der Neuzugang sich rasch eingewöhnt. Erst wenn sich zeigt, dass Sakina Vertrauen in die Pfleger hat und sich augenscheinlich wohl fĂŒhlt, wird sie auf den Mann N’Kwango und spĂ€ter auf die Weibchen Fatima und Changa-Maidi samt Sohn Thabo treffen.
Auf ihrer Reise von Jersey nach MĂŒnster wurde Sakina von Richard Johnstone-Scott, dem Kurator, und Gordon Hunt, dem Cheftierpfleger, begleitet. Per FĂ€hre ging es von St. Helier nach St. Malo in Frankreich und weiter mit dem Wagen nach MĂŒnster. Am Donnerstagmorgen lernte sie ihre neue Umgebung und ihre kĂŒnftigen Pfleger kennen. Sie hatte auch schon ersten Blickkontakt zur mĂŒnsterschen Gorillagruppe. „Sakina erscheint sehr ruhig und ist neugierig“, freut sich Dr. Simone Schehka. Die Kuratorin fĂŒr Menschenaffen im Allwetterzoo ist optimistisch, dass das Zusammengewöhnen rasch klappen wird. Sie hofft auch, dass es nicht mehr lange dauert, bis Sakina von den Zoobesuchern bewundert werden kann


Foto: Sakina
(19.05.2011, 12:46)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Samstag, 21., und Sonntag, 22. Mai:
Eröffnung des neuen Waldspielplatzes und Kinderfest im Allwetterzoo MĂŒnster

‱ freier Zooeintritt fĂŒr kleine Kinder
‱ freie Fahrt mit dem Wasserbus
‱ Kinderschminken und Preußen-Besuch
Zahllose begeisterte Kinder hĂŒpfen, rutschen und schaukeln schon seit Ostern auf dem neuen Waldspielplatz im Allwetterzoo MĂŒnster. Und nun wird das völlig neu gestaltete SpielgelĂ€nde im GrĂŒnen auch offiziell eröffnet! Am kommenden Wochenende, 21. und 22. Mai, dĂŒrfen sich kleine Zoo-GĂ€ste nicht nur auf die Allwetter-Monster-Rutsche, die rasante Tampenschlange oder die Spinnennetz-Schaukel freuen! Es gibt weitere Überraschungen fĂŒr Kinder – und fĂŒr den Geldbeutel der Eltern!
Vor der Zookasse heißt es an diesem Wochenende nĂ€mlich: Wer klein ist, der hat GlĂŒck! Alle MĂ€dchen und Jungen, die nicht grĂ¶ĂŸer sind als 125 Zentimeter, zahlen keinen Zooeintritt. FĂŒr die Einlasskontrolle wurde ein Gorilla „engagiert“: Auf Folie gedruckt lĂ€dt er neben einer entsprechend kleinen Öffnung zum aufrechten Hindurchspazieren ein. Auch am Anleger „Goldene BrĂŒcke“ neben der Segelschule Overschmidt wird ein „GrĂ¶ĂŸen-Kontroll-Gorilla“ stehen, denn kleine Leute dĂŒrfen umsonst mit dem Wasserbus zum Zoo fahren! Eigner Peter Overschmidt lĂ€dt an diesem Wochenende alle Kinder zur Freifahrt ein, die nicht grĂ¶ĂŸer sind als 125 Zentimeter.
Am Waldspielplatz im Allwetterzoo können Kinder sich an beiden Tagen mit Theaterschminke in kleine Tiger oder Leoparden verwandeln lassen. Außerdem gibt es Eis „fĂŒr lau“, spendiert von Langnese, solange der Vorrat reicht. Als Höhepunkt der Spielplatz-Eröffnung werden am Sonntag die Preußen erwartet! Fußballer des soeben in die dritte Liga aufgestiegenen SC Preußen 06 e.V. MĂŒnster wollen den neuen Waldspielplatz gegen 14.30 Uhr stĂŒrmen! Nach einigen Trainingseinheiten auf dem Trampolin, an den Ringen oder der Kletterwand soll es auch Autogramme fĂŒr kleine Fans geben.
Zeitplan und weitere Tipps fĂŒr den Zoobesuch am 21. und 22. Mai:
12 - 17 Uhr | Kinderschminken am neuen Waldspielplatz
12 + 16 Uhr | kleine und große Besucher dĂŒrfen die Elefanten fĂŒttern
14 Uhr | Spaziergang der Brillenpinguine ĂŒber Besucherwege
16 Uhr | FĂŒtterung der KugelgĂŒrteltiere Heidi und Norman
nachmittags wird am Waldspielplatz Eis verteilt – solange der Vorrat reicht

(18.05.2011, 09:19)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Muttertag im Allwetterzoo MĂŒnster: FĂŒhrungen zu TiermĂŒttern und ihren Kindern
Es gibt „RabenmĂŒtter“ und „Glucken“. Im Tierreich ebenso wie bei den Menschen. Aber welche MĂŒtter kĂŒmmern sich wie die Glucken um ihren Nachwuchs? Und welche sorgen sich ĂŒberhaupt nicht um die eigene Brut? MĂŒtter stehen am 8. Mai im Mittelpunkt von SonderfĂŒhrungen, zu denen der Allwetterzoo nicht nur MĂŒtter einlĂ€dt. Das Thema sind „TiermĂŒtter und ihre Kinder“. Vorgestellt werden erfahrene, frisch gebackene und werdende MĂŒtter. Erfahrene MĂŒtter finden sich derzeit bei Kattas oder Gorillas, ZwergseidenĂ€ffchen oder Zebras. MĂŒtter mit frisch geschlĂŒpftem Nachwuchs leben in und auf der Großflugvoliere: Hier ziehen GĂ€nsegeier und frei fliegende Weißstörche ihre KĂŒken auf. Eine werdende Mutter ist beispielsweise die Nordpersische Leopardin Bara. Die SonderfĂŒhrungen am Muttertag beginnen um 11 und 14 Uhr. Treffpunkt ist bei den NasenbĂ€ren. Die Teilnahme ist fĂŒr Zoobesucher kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Und fĂŒr Zoofans, die am Muttertag nicht kommen können, werden die FĂŒhrungen auch am 15. Mai angeboten.

(05.05.2011, 09:45)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Liebe im FrĂŒhling – mal tierisch, mal menschlich


Der Allwetterzoo ist nicht nur ein Ort der Liebe unter Tieren!

Nordpersische Leoparden sind stark von der Ausrottung bedroht. Vermutlich weniger als 1.000 Tiere dieser Unterart leben im ursprĂŒnglichen Verbreitungsgebiet im Iran, in Afghanistan, Turkmenistan und der Kaukasus-Region. Um das endgĂŒltige Verschwinden dieser wunderschönen Raubkatzen zu verhindern, wird deren Zucht ĂŒber das EuropĂ€ische Erhaltungszucht-Programm koordiniert. Zoologen bestimmen also, welche Tiere sich kennen lernen und verpaaren dĂŒrfen, damit es gesunden Nachwuchs gibt. Und so trafen „Bara“ und „Jahrom“ in MĂŒnster aufeinander. Die im Budapester Zoo geborene Katze kam im April 2009 mit knapp zwei Jahren in den Allwetterzoo. Der sechsjĂ€hrige Kater stammt aus dem Chemnitzer Zoo und lebt nun seit vier Jahren in Westfalen. Inzwischen ist „Bara“ alt genug fĂŒr Nachwuchs und auch schon mehrfach in die Hitze gekommen. Nur dann dulden Leopardenweibchen einen mĂ€nnlichen Partner in ihrer NĂ€he. In der ĂŒbrigen Zeit sind die Tiere strikte EinzelgĂ€nger. Bei der letzten Hitze könnte es geklappt haben mit der tierischen Liebe – und deshalb hofft man im Allwetterzoo auf die glĂŒckliche Geburt von Leoparden in einigen Wochen


Ob die Zoobesucher Stefanie und Sascha Nachwuchs planen, ist nicht bekannt. Aber die Liebe der jungen Zoofans begann auch im Allwetterzoo, und zwar im Dezember 2006 mit einem allerersten Treffen. Stefanie stammt aus dem östlichen MĂŒnsterland, Sascha aus Niedersachsen – MĂŒnster liegt in der Mitte! Aus dem ersten Date wurde Freundschaft und Liebe. Und an jedem Jahrestag besuchte das Paar bislang den Allwetterzoo. Beim Zoobesuch im Dezember 2009 machte Sascha seiner Steffi einen Heiratsantrag – sehr romantisch in einem Strandkorb in der Watvogelanlage. Seit Dezember 2010 sind die beiden nun standesamtlich verheiratet! Das junge Paar ist ĂŒbrigens nicht das einzige, das sich im Zoo kennen und lieben lernte. Es gab schon Stelldicheins im Aquarium und HeiratsantrĂ€ge vor Elefanten oder Pinguinen. Nur heiraten kann man leider nicht im Allwetterzoo, obwohl auch dieser Wunsch den Zoo schon hĂ€ufig erreichte.
(28.04.2011, 09:49)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Ostern im Allwetterzoo MĂŒnster:

Neue Freianlage am Tropenhaus - vier kleine BenettkÀngurus - Jungtiere bei Zebras und Elenantilopen - abenteuerlicher Waldspielplatz

Mit den Osterferien beginnt auch in einem Zoologischen Garten die Saison. Der Allwetterzoo kann zwar das ganze Jahr ĂŒber besucht werden, doch Ostern ist der Stichtag fĂŒr VerĂ€nderungen und Verschönerungen in allen Bereichen. So wurde am Tropenhaus eine neue Außenanlage fĂŒr die „SĂŒdamerika-WG“ mit erheblich verbessertem Komfort fertig gestellt. Die Weißkopfsakis genießen bereits die warmen Tage im Freien. Sakis sind kleinere Affen aus dem Nordosten SĂŒdamerikas, die ausschließlich in BĂ€umen leben. Sie trauten sich zum Erstaunen und zur Freude der Tierpfleger ganz schnell in die neue Anlage. Noch nicht hinaus gegangen sind bislang die Acouchis, die mit den Meerschweinchen verwandten hochbeinigen Nagetiere. Durch den Bau der neuen Anlage hat sich der Kletterraum mehr als verdoppelt und auch den am Boden lebenden Acouchis steht nun doppelt so viel Bewegungsraum zur VerfĂŒgung wie bisher.
 
Zum FrĂŒhjahr gehören natĂŒrlich Jungtiere. Und so können sich die Zoobesucher nicht nur ĂŒber vier kleine Bennett-KĂ€ngurus freuen, die aus den Beuteln ihrer MĂŒtter schauen. Heraus getraut haben sie sich noch nicht; es ist aber nur eine Frage von wenigen Tagen, bis der erste mutige „HĂŒpfer“ den mĂŒtterlichen Beutel verlĂ€sst. Andere Jungtiere wie ein Fohlen bei den Steppenzebras, zwei Kitze bei den Elenantilopen, zweimal Zwillinge bei den Kattas und einmal Zwillinge bei den ZwergseidenĂ€ffchen können schon gut beobachtet werden.

Auch gebrĂŒtet wird im Zoo. An 14 Stellen sitzen Weißstörche auf ihren Horsten in luftiger Höhe. Wer vor der Großflugvoliere steht, sollte unbedingt einen Blick nach oben riskieren: Selbst auf dem Gitterdach der Anlage brĂŒten Störche. Am Boden der Voliere hat ein neues, erst im Februar aus einem italienischen Zoo nach MĂŒnster gekommenes Mönchsgeier-Paar seinen Horst errichtet. Direkt am Gitter der Voliere bebrĂŒten die beiden großen Vögel nun abwechselnd ihr Gelege. Im Zoo hofft man sehr auf eine Nachzucht bei diesen stark bedrohten europĂ€ischen Geiern. Zwei erfahrene Zuchtpaare der GĂ€nsegeier brĂŒten ebenfalls. Sie nutzen die eigens fĂŒr sie angelegten BrutplĂ€tze an der RĂŒckwand der Voliere. Der Schlupf der GeierkĂŒken wird in diesen Tagen erwartet.

Der Clou fĂŒr kleine Zoobesucher ist sicher der neue Waldspielplatz in der NĂ€he der Nashornanlage. Rechtzeitig zu Beginn der Osterferien wurden die Bauarbeiten beendet und die GerĂ€te zum Klettern und Toben frei gegeben. Weithin sichtbar sind drei bunte, bis knapp zwölf Meter hohe KlettertĂŒrme mit der auffallenden Allwetter-Monster-Rutsche. Außen an den TĂŒrmen finden bewegungsfreudige Kinder außerdem Kletterkamin und Kletterwand oder Stangen zum Herunterrutschen wie bei der Feuerwehr. Rings um die kunterbunten TĂŒrme warten weitere neue und attraktive SpielgerĂ€te auf kleine und grĂ¶ĂŸere Kinder. Deren Eltern können sich am ebenfalls neu errichteten Kiosk stĂ€rken oder einfach in der Sonne sitzen und sich erholen. Der Bereich um den Kiosk wurde großflĂ€chig ĂŒberdacht und durch Serviceeinrichtungen wie WC und Babywickelraum ergĂ€nzt.
(19.04.2011, 10:27)
Manuel Becker:   Ich muss gestehen, dass mir der Plan außerordentlich gut gefĂ€llt. Er ist Ă€hnlich reliefartig gestaltet wie die PlĂ€ne aus Köln, Hannover oder Leipzig und lĂ€sst dadurch eine gute Orientierung zu. Gerade die Kombination aus detailgetreuer Abbildung des GelĂ€ndes und Nummerierung/Beschriftung finde ich gelungen. Und dass die "Highlights" nochmals besonders hervorgehoben werden, fand ich schon immer eine sehr gute Lösung. Ich kann daher nicht meckern; weiter so...
(16.04.2011, 11:36)
Dennis Ismer:   Seit geraumer Zeit gibt es ja nun einen neuen Zooplan in MĂŒnster, allerdings ist dies hier noch nie zur Sprache gekommen. Hier der Link:
http://www.allwetterzoo.de/pdf/zooplan_2010.pdf

Ich finde ihn zwar gar nicht so schlecht ( mir gefallen allerdings solche wie in Köln und der alte von Hannover deutlich besser ), aber er sieht sehr sehr unĂŒbersichtlich aus. Als GemĂ€lde an der Wand gut, als Plan zur Orientierung ( besonders fĂŒr Erstbesucher ) kaum brauchbar.
(15.04.2011, 14:15)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Osterferien im Allwetterzoo MĂŒnster:

FĂŒhrungen fĂŒr Kinder am Tag und am Abend

 

In den Osterferien können Kinder im Allwetterzoo einiges ĂŒber Tiere lernen. Dienstags und donnerstags beginnen um 10.30 Uhr FĂŒhrungen zu speziellen Themen wie „Huftiere“ oder „Wie funktioniert ein Zoo?“. Und es gibt auch eine FĂŒhrung zu den jĂŒngsten Tierkindern im Zoo. Vorgestellt werden die Zwillinge bei Kattas und ZwergseidenĂ€ffchen ebenso wie kleine KĂ€ngurus oder das Zebrafohlen. Passend zu Ostern wird auch zu einer FĂŒhrung „rund ums Ei“ eingeladen, bei der die Eier-Leger im Zoo im Mittelpunkt stehen. Das sind beileibe nicht nur Vögel, denn auch Insekten, Fische, Amphibien und Reptilien legen Eier. Bei den Mittwochs-RundgĂ€ngen ab 17.45 Uhr erleben die kleinen Teilnehmer die ganz besondere abendliche Stimmung im Zoo und erfahren nebenbei Wissenswertes ĂŒber einige Tiere. Die Teilnahme an den FĂŒhrungen ist mit einer Eintrittskarte kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Mehr zu den FĂŒhrungen unter www.allwetterzoo.de
(15.04.2011, 09:35)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Winzige Zwillinge bei winzigen Affen:
Erster Nachwuchs bei den ZwergseidenĂ€ffchen im Allwetterzoo MĂŒnster
Wirklich winzig sind die Affenkinder, die jetzt im Allwetterzoo auf die Welt kamen! Kein Wunder, sind die Eltern doch ZwergseidenĂ€ffchen und zĂ€hlen zu den kleinsten Affen der Welt. Um die Jungtiere zu entdecken, braucht man gute Augen - oder nur etwas Geduld. Oft sieht man sie mitsamt der Mutter, wenn diese gerade Appetit auf Gummiarabikum hat. Dieser Baumsaft ist die Leibspeise der „Zwerge“. Er wird getrocknet angeliefert, mit Wasser angerĂŒhrt und von den Tierpflegern in die Löcher eines Astes gestopft. Und weil das Weibchen gerade zweifachen Nachwuchs zu ernĂ€hren hat, kommt es hĂ€ufig zum Fressen an das „Futterholz“.
Die Zwillinge der ZwergseidenĂ€ffchen wurden am 3. April geboren. Gemeinsam mit ihren Eltern Lilly und Xaver sowie drei Ă€lteren Geschwistern teilen sie sich eine gerĂ€umige, helle und vor allem warme Anlage mit Goldenen LöwenĂ€ffchen und KugelgĂŒrteltieren. Das Zusammenleben in dieser WG ist sehr harmonisch. So durfte das weibliche LöwenĂ€ffchen die Zwillinge sogar schon anfassen. Tierpflegerin Doreen Ludwig freut sich, dass die Kleinen sich so gut entwickeln: „Wenn ich sie mal einen Tag nicht gesehen habe, sind sie schon wieder gewachsen!“. Sie kann den Nachwuchs vor allem morgens gut betrachten. Schaltet sie bei Dienstbeginn die WĂ€rmelampen in der Anlage ein, hĂ€ngt Mutter Lilly sich mitsamt Zwillingen direkt darunter. Die Nacht verbringt die nun siebenköpfige Familie eng zusammengekuschelt in einer Schlafbox.
Ebenso wie ihre Mitbewohner stammen die zu den Krallenaffen zĂ€hlenden ZwergseidenĂ€ffchen aus SĂŒdamerika. In der Regel werden nach einer Tragzeit von 133 bis 140 Tagen Zwillinge geboren, die die Mutter bis zu 13 Wochen lang sĂ€ugt. An der Aufzucht der Jungtiere ist auch Vater Xaver beteiligt, der die Jungtiere regelmĂ€ĂŸig trĂ€gt. Vor allem bei der FĂŒtterung um 16 Uhr muss er seinen Nachwuchs ĂŒbernehmen. Dann will die Mutter als erste fressen, weil es besonders nahrhafte Insekten gibt.
Die ZwergseidenĂ€ffchen kamen als völlig neue Tierart fĂŒr den Allwetterzoo im April 2010 aus dem Vivarium Darmstadt nach MĂŒnster. Die damals fĂŒnfköpfige Familie bezog die gerade erweiterte und völlig umgestaltete SĂŒdamerika-Anlage im „Haus fĂŒr Niedere Affen“. Vater Xaver kam 2004 im Wiener Tiergarten Schönbrunn auf die Welt, Mutter Lilly 2005 im Tierpark Bochum. Drei Jungtiere wurden 2007 und 2010 in Darmstadt geboren. In menschlicher Obhut können die kleinen Affen 18 Jahre alt werden.

Foto: Der Nachwuchs der ZwergseidenÀffchen
(14.04.2011, 08:57)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Neu im Allwetterzoo MĂŒnster: Ein SchnĂŒffelparadies fĂŒr NasenbĂ€ren!

Ob die NasenbĂ€ren im Allwetterzoo wohl Muskelkater hatten? Anzunehmen ist das, denn als sie das erste Mail ihre völlig umgestaltete Freianlage betreten durften, gab es kein Halten mehr! Die 13 KleinbĂ€ren mit den langen Nasen kletterten ohne Unterlass und „erschnĂŒffelten“ regelrecht ihr verĂ€ndertes Freiluft-Domizil. Da gab es aber auch viel zu entdecken: Kletterseile fĂŒr AusflĂŒge in luftige Höhen, Sand und Rindenmulch zum WĂŒhlen, StĂ€mme mit gut riechender Rinde, Bambusdickicht zum Verstecken, Holzklötze zum bequemen Verschnaufen, ganz viel Zweige fĂŒr Baumnester und eine mollige Höhle fĂŒr die mittĂ€gliche Siesta.

Inzwischen haben sich die quirligen SĂŒdamerikaner an den neuen Wohnkomfort gewöhnt, den sie angesichts der warmen Witterung auch ausgiebig nutzen! Sie sind entweder am Boden unterwegs, wĂŒhlen hier und wĂŒhlen dort, oder klettern an StĂ€mmen hinauf und kopfĂŒber wieder herunter. Sie balancieren ĂŒber Seile und nutzen den gesamten Raum ihrer Außenanlage bis in den Wipfel einer hohen Kiefer. Da kann man als Mensch nur den Hals recken – und sich wundern ĂŒber die waghalsigen KletterkĂŒnste der kleinen BĂ€ren!

Mit rund 500 Quadratmetern FlĂ€che war die Anlage fĂŒr die kleinen BĂ€ren immer schon ein tolles Zuhause. Seit der völligen Umgestaltung ist sie noch attraktiver. Es wurden nicht nur der alte Boden ersetzt und das gesamte GelĂ€nde mit Holz und Felsbrocken neu strukturiert; die Anlage wurde vor allem „durchsichtiger“ gemacht. Denn in den zurĂŒckliegenden Jahren war hier ein kleines Dickicht entstanden. Jetzt haben die NasenbĂ€ren viel mehr Sonne und können von den Besuchern auch noch besser gesehen werden. ZusĂ€tzlich sorgen an mehreren Stellen hĂŒfthohe Glasscheiben dafĂŒr, dass auch kleine Kinder die wuseligen BĂ€ren unmittelbar „vor der Nase“ haben.
(08.04.2011, 17:06)
Jan Jakobi:   Die Sache ist nur das "Emmi" die einzige Nashornkuh in MĂŒnster ist die zĂŒchtet. Deswegen konnte sie keine Geburt beobachten und die Aufzucht eines Jungen ebenso wenig.

Breitmaulnashörner sind die geselligsten Nashörner, die anderen Arten sind EinzelgÀnger.
(04.04.2011, 21:17)
RĂŒdiger:   @ Holger Wientjes
In dem sie bei der eigenen Mutter oder Tanten in der Kleingruppe, nach erneuter Geburt es beobachten können und damit aufwachsen.
Vermutlich Àhnlich wie die jungen Elefantenbullen den Deckakt vom adulten Bullen abschauen.
(04.04.2011, 19:17)
Holger Wientjes:   In wieweit sind denn (Breitmaul-)Nashörner darauf angewiesen oder ĂŒberhaupt in der Lage, die Aufzucht von Artgenossen zu erlernen ?
(04.04.2011, 15:49)
RĂŒdiger:   Sehr bedauerlich dieser tragische Vorfall.
Meine Idee wĂ€re Emmi in einem neuen Herdenverband z. B. Beeks Bdeergen oder Whipsnade zu intgrieren, wo sie Schulungsunterricht von erfahrenden NashornkĂŒhen in Sachen Aufzucht im Sozialverband lernen könnte.
Die Nachzuchten sind eh schon so gering im EEP.
(03.04.2011, 17:16)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Alles Warten und Hoffen war vergebens:

Das im Allwetterzoo erwartete Nashornbaby hat nur 60 Minuten gelebt

FĂŒnfzehn Tage und NĂ€chte, rund um die Uhr, haben das fĂŒnfköpfige Tierpflegerteam des Elefantenhauses um Revierleiter Michael Adler sowie Zoologen und Tierarzt auf die bevorstehende Geburt des 4. Nashornkalbes von „Emmi“ gewartet. Auch die Öffentlichkeit verfolgte das Geschehen seit Wochen. Gegen elf Uhr am Samstagmorgen (2. April) war es endlich soweit: das Nashornkalb (mĂ€nnlich, ca. 65 kg) erblickte ohne Komplikationen das Licht der Welt! Die Mutter Emmi verhielt sich unmittelbar nach der Geburt vorbildlich, roch an dem Kalb, leckte an der FruchthĂŒlle und alles schien gut zu gehen. Schon nach einer halben Stunde stand das Jungtier auf allen Vieren und unternahm erste Gehversuche. Emmi suchte dabei stĂ€ndig Kontakt zu ihrem Kalb.

Circa eine Stunde nach der Geburt attackierte Emmi plötzlich ihr Kalb. Auf einen solchen Zwischenfall waren zwar alle vorbereitet – auch auf eine mögliche Handaufzucht wie unlĂ€ngst bei Emmis 3. Jungtier „Ebun“ – aber diesmal gelang es nicht mehr, Mutter und Kind sofort zu trennen. Zu schwer waren die offensichtlich inneren Verletzungen des Kalbes, das unmittelbar nach den StĂ¶ĂŸen der Mutter starb.

Pfleger und Zooleitung sind sehr betroffen. Alle hatten gehofft, dass Emmi auch wegen der Anwesenheit der zweiten Nashornkuh „Vicky“, die frĂŒher Tage vor dem Geburtstermin abgetrennt wurde, deutlich ruhiger sein wĂŒrde als bei den vergangenen Geburten. Das schien sich zu bestĂ€tigen: Emmi, die auch nachts ĂŒber Kameras und Monitore durch die Tierpfleger beobachtet wurde, verhielt sich sowohl im Vorfeld als auch direkt nach der Geburt wesentlich ruhiger als in der Vergangenheit. Dennoch kam es, wenn auch mit deutlicher Verzögerung, zu dem schwer erklĂ€rbaren Zwischenfall. 

Wegen der wiederkehrenden Komplikationen nach den Geburten  von Emmis KĂ€lbern – drei von vier starben und eines, Ebun (2009), wurde getrennt von der Mutter mit der Flasche aufgezogen – hat die Zooleitung entschieden, keine weiteren Zuchtversuche mit dieser Nashornkuh zu planen. Ob Emmi sterilisiert oder an einen anderen Zoo mit einer nicht zĂŒchtenden Gruppe  Breitmaulnashörner abgegeben wird, bzw. welche weiteren Optionen es gibt, klĂ€rt die Zooleitung in den nĂ€chsten Tagen mit dem EuropĂ€ischen-Erhaltungs-Zuchtprogramm (EEP). Das Jungtier wurde zur Sektion zum Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach Berlin gebracht.

Wie alle Nashörner sind auch die im Allwetterzoo lebenden Breitmaulnashörner in ihren natĂŒrlichen Verbreitungsgebieten in Afrika stark von der Ausrottung bedroht. Ihre Zucht in Zoologischen GĂ€rten dient nicht nur der Erhaltung stabiler Zoopopulationen, sondern ist auch ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz. In der Vergangenheit hatten zwei andere NashornkĂŒhe im Allwetterzoo ihre Jungtiere vorbildlich aufgezogen. Sowohl Emmi als auch ihre Mutter Emily wurden bereits in MĂŒnster geboren.
(03.04.2011, 16:25)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Kommt das Nashornkalb im Allwetterzoo erst am 4. April auf die Welt?

Ganz MĂŒnster wartet! So kommt es jedenfalls den Mitarbeitern im Zoo vor, die persönlich, per Anruf oder per Mail Tag fĂŒr Tag mehrfach gefragt werden, ob das Nashorn-Kalb schon auf der Welt sei. UrsprĂŒnglich war aufgrund der Hormonwerte mit der Geburt von Emmis viertem Kalb am 20. MĂ€rz gerechnet worden. Nun ist dieser Termin schon mehr als eine Woche ĂŒberschritten – und nicht nur Zoofreunde machen sich langsam Gedanken. Zoodirektor Jörg Adler wollte deshalb Gewissheit! In seinem Auftrag nahm Carsten Ludwig, Tierarzt im Allwetterzoo, Kontakt mit Prof. Franz Schwarzenberger vom Institut fĂŒr Biochemie der VeterinĂ€rmedizinischen UniversitĂ€t Wien auf. Dort war in Emmis Kot das „Schwangerschafts-Hormon“ nachgewiesen worden. Aufgrund der vorliegenden Daten stellten die Wissenschaftler erneut Berechnungen an – und nennen nun den 4. April als Geburtstermin.

Die TrĂ€chtigkeit bei Breitmaulnashörnern wird in der Literatur mit 16 bis 17 Monaten angegeben. Die Dauer von Emmis bisherigen TrĂ€chtigkeiten lag zwischen 493 Tagen und 499 Tagen. In einem europĂ€ischen Zoo soll die Tragzeit aber auch schon einmal bei 547 Tagen gelegen haben. In jedem Fall geht es Emmi gut! Sie genießt in der Gesellschaft ihrer Tante Vicky die warme FrĂŒhlingssonne.
(30.03.2011, 16:39)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Die Allwetter-KlettertĂŒrme stehen!

Viel spannender als Tiere waren fĂŒr etliche kleine Jungs gestern die Arbeiten am kĂŒnftigen „Waldspielplatz“ im Allwetterzoo MĂŒnster. Hier standen nĂ€mlich ein Schwerlastkran mit riesigem Ausleger und ein sehr langer 40-Tonner, beladen mit den Bauteilen fĂŒr den höchsten von drei KlettertĂŒrmen. ErgĂ€nzt durch eine separate Plattform mit FernglĂ€sern und SeilzĂŒgen, bilden die TĂŒrme das HerzstĂŒck des Spielplatzes hinter der Nashornanlage, der gerade völlig neu gestaltet wird. Mehr als elf Meter hoch ist der höchste der TĂŒrme. Von hier aus wird man demnĂ€chst nicht nur völlig neue Einblicke in das ZoogelĂ€nde haben, ganz mutige Kinder können ĂŒber eine „Allwetter-Monster-Rutsche“ rasant wieder nach unten gelangen!

Das schwerste der vorgefertigten Bauteile wiegt ĂŒbrigens 2,5 Tonnen, so viel wie ein Nashorn! Und fĂŒnfmal musste der Transporter das GelĂ€nde ansteuern, bis alle Bauteile im Zoo waren. Passgenau in zuvor gegossene Betonfundamente eingesetzt und zusammen gefĂŒgt wurden sie von Experten eines Spielplatz-Service-Unternehmens aus Kyritz in Brandenburg. Bislang steht nur an der Ostsee eine solche Kletterturm-Landschaft. Alle kleinen und großen Kinder dĂŒrfen sich also auf ein Spielplatz-Erlebnis freuen, das es weit und breit so nicht gibt!

Nachdem die TĂŒrme nun stehen, geht es weiter mit dem Aufbau zahlreicher kleinerer SpielgerĂ€te, denn zu Ostern sollen schon die ersten Kinder den „Waldspielplatz“ erobern dĂŒrfen. Zeitgleich entsteht am Rande des Platzes ein völlig neuer Servicebereich mit Kiosk, WC-GebĂ€ude und großflĂ€chig ĂŒberdachter Terrasse. Hier können die Eltern in Ruhe Kaffee trinken, wĂ€hrend ihre Sprösslinge sich austoben. Inzwischen wurde hĂ€ufig nach dem Holz-Elefanten gefragt, der jahrelang auf diesem grĂ¶ĂŸten Spielplatz im Zoo stand. Alle Fans können beruhigt sein: Der hölzerne Kletter-Elefant wird repariert und an anderer Stelle im Zoo wieder aufgebaut.
(30.03.2011, 11:53)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Samstag, 26. MĂ€rz 2011, 9 bis 18 Uhr:
Familientag im Allwetterzoo MĂŒnster mit ermĂ€ĂŸigten Preisen fĂŒr alle!
Der Allwetterzoo lĂ€dt am kommenden Samstag zu seinem ersten „Familientag“ in diesem Jahr ein. Angesprochen werden allerdings nicht nur Eltern mit Kindern, sondern auch junge Paare, Großeltern oder Single. Allen rĂ€umt der Zoo eine EintrittspreisermĂ€ĂŸigung von bis zu 30 % ein. Aber nicht nur das Sparangebot könnte Anreiz fĂŒr einen Zoobesuch sein! In einigen Anlagen des Zoos tummeln sich zur Freude vieler Besucher schon Jungtiere. Ob Nashorn „Emmi“ am Samstag bereits Mutter geworden ist, steht noch in den Sternen. Sie lĂ€sst sich Zeit mit der vierten Geburt! Aber es gibt reizenden Nachwuchs bei Zebras und Elenantilopen und vor allem bei den Kattas. Hier sind bereits zwei ZwillingspĂ€rchen zu bestaunen, geboren am 16. und 23. MĂ€rz; ein weiteres Weibchen scheint noch trĂ€chtig zu sein. Die Kattas bewohnen eine fĂŒr Besucher begehbare Anlage, in der das harmonische Familienleben wunderbar beobachtet werden kann.

Es gibt aber noch einen weiteren Grund fĂŒr einen Zoobesuch an diesem Familientag, speziell fĂŒr Eltern von vier- und fĂŒnfjĂ€hrigen Kindern. Denn im Zoo wird die landesweite Aktionswoche „Check your Kid“ eröffnet, bei der die FrĂŒherkennungs-Untersuchungen U8 und U9 im Mittelpunkt stehen. Barbara Steffens, NRW Gesundheitsministerin, und Markus Lewe, MĂŒnsters OberbĂŒrgermeister, geben um 11 Uhr den Startschuss. Anschließend beginnt ein buntes Mitmach-Programm fĂŒr Kinder. Mehr unter www.checkyourkid.de

(24.03.2011, 11:29)
Jennifer Weilguni:   Vielleicht sollte man sich auch einfach mal mit dem Gedanken anfreunden, dass auch Tiere sich ihren Partner teilweise lieber selbst aussuchen wollen. Wie bei den Menschen kann eben auch bei den Elefanten nicht jeder mit jedem.
(17.03.2011, 07:52)
Michael Mettler:   @BjörnN: Ist weniger Diplomatie als Tierhaltererfahrung. Die Rechnung "MĂ€nnchen + Weibchen = Nachwuchs" geht eben nicht immer auf. DafĂŒr braucht es nicht mal Elefanten, da reichen z.B. schon ganz gewöhnliche FeldmĂ€use :-) Nicht alle GrĂŒnde fĂŒr ausbleibende Erfolge lassen sich "nach Rezept" erklĂ€ren, und selbst unter vermeintlich optimalen Bedingungen kann es passieren, dass sich ein Paar nicht fortpflanzt - aber manchmal nach einem gemeinsamen Ortswechsel (ich denke da z.B. an die Ascherslebener StreifenhyĂ€nen) oder auch nur am selben Ort unter einem anderen Pfleger dann doch.

Zu den aktuellen Beispielen bei den Elefanten gehört auch der hannoversche Bulle Nikolai: Drei der KĂŒhe, die jetzt KĂ€lber von ihm fĂŒhren, zĂ€hlten schon zu seinen Jugendzeiten zur Herde. Zwar war er zwischenzeitlich weg aus Hannover, aber Elefanten sollen sich ja auch nach jahrelanger Trennung durchaus wiedererkennen.

Deckt eigentlich Chamundi irgendeine von seinen KĂŒhen (wenn auch erfolglos), oder macht er nicht mal das?
(14.03.2011, 19:34)
Jan Jakobi:   Im Tierpark Berlin zĂŒchtet "Ankhor" nicht mit den beiden 1988 aus dem Zoo Moskau gekommenen ElefantenkĂŒhen "Astra" und "Frosja".

"Mothi" und "Tembo" (der Hannoveraner, nicht der Berliner Tierpark-Bulle) sind auch ein Beispiel, obwohl sie mit nicht verwandten KĂŒhen aufgewachsen sind.

Vielleicht sollten wir das Thema in eines der (unzĂ€hligen) Elefanten-Threads weiterfĂŒhren?
(14.03.2011, 19:04)
BjörnN:   @Michael Mettler
Ihre Formulierung trifft die Sache wohl am diplomatischsten.
(14.03.2011, 19:01)
Michael Mettler:   Es gibt noch einige Beispiele mehr von Bullen, die zusammen mit KĂŒhen aufgewachsen sind und sie trotzdem als Sexualpartnerinnen annahmen. Und auch Inzestpaarungen gab es schon bei Elefanten, andersrum ist ein bluts- und ortsfremder Bulle noch immer keine Garantie dafĂŒr, dass er auch deckt bzw. von den KĂŒhen akzeptiert wird. Scheint also eher von individuellen Sympathien und Antipathien abhĂ€ngig zu sein...
(14.03.2011, 18:54)
Jan Jakobi:   @BjörnN:
WIe erklÀren Sie sich dann das es in Wuppertal, Tierpark Berlin und Zoo Emmen Elefantenbabys gibt/gab?

Die Bullen sind in den drei als Beispiel genannten Zoos auch mit den KĂŒhen aufgewachsen.

Ebenso wie in Leipzig, dort hat "Mekong" nur eine Kuh erfolgreich gedeckt.
(14.03.2011, 18:01)
BjörnN:   Die Meinung, dass "Chamundi" seine Halbschwester nicht deckt, weil er merkt, dass sie verwandt sind, halte ich fĂŒr sehr blauĂ€ugig.

Ich halte es eher fĂŒr wahrscheinlich, dass er nicht deckt, weil sie zusammen aufgewachsen sind, ungeachtet der Verwandtschaft.
(14.03.2011, 17:50)
Jan Jakobi:   @Henry:
Deine Frage kann ich vielleicht beantworten:

Die KĂŒhe "Ratna" und "Corny" sind genau wie "Chamundi" bei Hagenbeck geboren.

"Chamundi" und "Corny" haben die selbe Mutter ("Yashoda"). "Cornys" Vater ist "Hussein", "Chamundi" wurde in Mysore von dem Bullen "Ganesh" gezeugt.

Somit sind alle 3 fĂŒr die Zucht verfĂŒgbaren Tiere miteinander ein wenig verwandt.

"Bala" hat vor "Chamundi" angst und vor "Hussein" auch, außerdem will man ihr keine TrĂ€chtigkeit wegen ihrem schiefen RĂŒcken zu muten.

Die KĂŒhe "Tefi","Rada" und "Kanaudi" (von Hagenbeck) sind zu alt fĂŒr die Zucht.

Bei Flußpferden ist Inzucht nicht so schlimm, es passiert nicht schlimmes ... aber trotzdem hat es bei den Paaren "Manfred/Negus" und "Molle/Berolina", "Nante und "Polly", "Schwabbel" und "Grete" sowie "Olga" SchĂ€den gegeben.


Ich vermute das "Chamundi" merkt das er mit den beiden MĂ€dels verwandt ist und sie deswegen nicht deckt.


(14.03.2011, 17:17)
Jan Jakobi:   @Henry:
Deine Frage kann ich vielleicht beantworten:

Die KĂŒhe "Ratna" und "Corny" sind genau wie "Chamundi" bei Hagenbeck geboren.

"Chamundi" und "Corny" haben die selbe Mutter ("Yashoda"). "Cornys" Vater ist "Hussein", "Chamundi" wurde in Mysore von dem Bullen "Ganesh" gezeugt.

Somit sind alle 3 fĂŒr die Zucht verfĂŒgbaren Tiere miteinander ein wenig verwandt.

"Bala" hat vor "Chamundi" angst und vor "Hussein" auch, außerdem will man ihr keine TrĂ€chtigkeit wegen ihrem schiefen RĂŒcken zu muten.

Die KĂŒhe "Tefi","Rada" und "Kanaudi" (von Hagenbeck) sind zu alt fĂŒr die Zucht.

Bei Flußpferden ist Inzucht nicht so schlimm, es passiert nicht schlimmes ... aber trotzdem hat es bei den Paaren "Manfred/Negus" und "Molle/Berolina", "Nante und "Polly", "Schwabbel" und "Grete" sowie "Olga" SchĂ€den gegeben.


Ich vermute das "Chamundi" merkt das er mit den beiden MĂ€dels verwandt ist und sie deswegen nicht deckt.


(14.03.2011, 17:17)
Henry Merker:   Möglicherweise ist die Frage schon gestellt worden, aber ich stelle sie dennoch (noch einmal?): Ist ein Grund bekannt, warum "Chammundi" noch nicht Vater geworden ist? Möglicherweise wĂ€re ein Bullentausch angebracht...
(14.03.2011, 10:06)
Manuel Becker:   Schönes Projekt. Freut mich fĂŒr MĂŒnster. Was ist mit dem Elefantenbaby gemeint? Ist in MÜ was unterwegs?
(13.03.2011, 23:23)
zollifreund:   schön dass es jetzt endlich bald losgeht.
Beim Durchlesen ist mir aber eine Frage gekommen, auch gerade weil ich das neuste Elefantenmagazin gelesen habe und dort wieder einiges ĂŒber die Problematik der zukĂŒnfigen Unterbringung der vielen Jungbullen steht: es ist zwar die Rede von 3 BullenstĂ€llen, aber ist es auch geplant und ist es möglich, zwei Bullen zu halten? Meiner Meinung nach sollte das nĂ€mlich Standart sein bei neuen Elefantenanlagen, schon alleine um notfalls den eigenen Nachwuchs nach Entwöhnung getrennt von der Mutter halten zu können. Besonders aber auch, wie in MĂŒnster, wenn der vorhandene Bulle seine ZuchtfĂ€higkeit nicht gerade unter Beweis stellt...

weiß jemand, ob solche Überlegungen in der Planung berĂŒcksichtig sind?
(09.03.2011, 20:15)
Klaus SchĂŒling:   Erste Informationen zum geplanten Elefanten-Park sind jetzt online:

http://www.allwetterzoo.de/elefantenpark/elefantenpark2011.php

 
(09.03.2011, 15:34)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Die Spannung im Allwetterzoo MĂŒnster wĂ€chst:

Erste Anzeichen fĂŒr die baldige Geburt eines Nashornkalbes sind zu erkennen!

Die Spannung wĂ€chst bei Zoologen und Tierpflegern im Allwetterzoo; denn „Emmi“ zeigt ein deutlich angeschwollenes GesĂ€uge. Aufgrund der Erfahrungen bei den letzten TrĂ€chtigkeiten kann im Laufe der kommenden Woche mit der Geburt eines Nashornkalbes gerechnet werden. SĂ€mtliche Vorbereitungen wurden bereits getroffen. Unter anderem wurde kĂŒnstliche Kolostralmilch beschafft. Das ist die an Vitaminen, Mineralien und Proteinen reiche Vor- oder Erstmilch fĂŒr neugeborene SĂ€ugetiere, die den Aufbau der Immunabwehr unterstĂŒtzt. Sie wird benötigt, sollte „Emmi“ auch ihren vierten Nachwuchs ablehnen. Aber im Allwetterzoo ist man guter Dinge und hofft, dass die Anwesenheit von „Emmis“ vertrauter Tante „Vicky“ bei der Geburt die nervöse Mutter beruhigt und das Kalb erstmalig angenommen wird.

Zur Vorgeschichte: Die Breitmaulnashornkuh „Emmi“ hatte ihre beiden ersten KĂ€lber nach der Geburt tödlich verletzt, vermutlich aus NervositĂ€t. Das dritte Kalb, „Ebun“, konnte erfolgreich von den Tierpflegern aufgezogen werden.
(09.03.2011, 12:17)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Rosenmontag im Allwetterzoo MĂŒnster:

Der Zoo ist von 9 bis 17 Uhr geöffnet und lĂ€dt zu „Karnevals“-FĂŒhrungen ein

 

Am Rosenmontag wird es bunt auf MĂŒnsters Straßen. Ebenso bunt ist es auch im Tierreich! Wer es nicht glaubt, kann sich im Allwetterzoo am 7. MĂ€rz von 9 bis 17 Uhr vom Gegenteil ĂŒberzeugen. Entweder entdeckt man die farbenprĂ€chtigen Zoobewohner auf eigene Faust, beispielsweise im Aquarium oder im Tropenhaus. Oder man schließt sich einer „Karnevals“-FĂŒhrung an. Biologen stellen hierbei unter dem Motto „Maskerade im Tierreich“ spezielle Zoobewohner vor. Sie erklĂ€ren, ob ein Tier sich mit seinen auffallenden Farben nur schmĂŒckt oder ob es sich damit sogar vor Feinden schĂŒtzt. So machen mĂ€nnliche Vögel oft mit einem bunten Federkleid Weibchen auf sich aufmerksam. Die winzigen Pfeilgiftfrösche hingegen warnen mit schriller FĂ€rbung: Vorsicht, ich bin giftig! Eine grelle Farbe oder ein schrĂ€ges Muster können aber auch Tarnung sein. So erkennt man ein grĂŒnes ChamĂ€leon im BlĂ€ttergewirr ebenso schlecht wie ein Zebra im hohen Steppengras. Die Teilnahme an einer der rund 1,5 Stunden dauernden FĂŒhrungen ist fĂŒr Zoobesucher kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Treffpunkt ist um 11 und 14 Uhr bei den NasenbĂ€ren.
(04.03.2011, 09:45)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Die Maus im Zoo!
Das neue Maus-Buch gibt Antworten auf Kinderfragen

Wer kennt nicht die Maus? Seit 40 Jahren informiert sie in der „Sendung mit der Maus“ kleine und große Fans ĂŒber alle Fragen des Alltags. Nun hat die Maus einige deutsche Zoos besucht, um ganz großen RĂ€tseln auf den Grund zu gehen. Wer hat die schĂ€rfsten ZĂ€hne? Wie hĂ€lt der Tierpfleger die Zebras auseinander? Wer ist der lauteste Schreihals im Zoo? Wie werden gefĂ€hrliche Tiere gefĂŒttert? Die Maus begab sich in die Höhle des Löwen und fand auf all’ ihre Fragen Antworten. Und die gibt sie nun an alle Fans in einem Buch weiter, das am 8. MĂ€rz erscheinen wird: „Frag doch mal ... die Maus! Im Zoo“.

Auch im Allwetterzoo hat die Maus sich schlau gemacht. Sie fĂŒtterte hier nicht nur die Elefanten, sondern traf auch einige Tierpfleger: Peter Vollbracht zeigte der Maus, wie man jungen Pinguinen das Fressen von Futterfischen beibringt. Michael Adler erzĂ€hlte ihr ĂŒber seine Nachtwachen beim Nashörnchen Ebun. Und Alexander Dietrich nahm die Maus mit zu den Geparden. Welche Aufgaben Tierpfleger sonst noch in einem Zoo haben, stellt das große Maus-Poster dar, das im Buch liegt.
Die Autorin des neuen Maus-Buchs ist Dr. Sabine Dahm, 1964 in MĂŒnster geboren, promovierte Biologin und freie Mitarbeiterin beim WDR, u. a. fĂŒr die Redaktion der „Sendung mit der Maus“. Neben vielen spannenden Geschichten aus dem Alltag in den Zoologischen GĂ€rten enthĂ€lt es zahlreiche Fotos und viele wunderschöne Illustrationen.

(28.02.2011, 10:44)
Michael Mettler:   @Ronald Masell: Das muss ja nun nicht gerade mitten in einer Menschenmenge zugelassen werden... Wenn meine Erinnerung daran nicht zu verklĂ€rt ist, durften bei den frĂŒheren Kutschfahrten in Hannover Kinder auch mal mit auf den Kutschbock und auf gerader, freier Strecke auch mal kurz die ZĂŒgel halten. Klar, zu der Zeit waren die Kids noch keine PC-Games gewohnt, aber vielleicht wĂŒrde ein solches Erlebnis auch noch heutige Kinder begeistern. Zu einer Kutschfahrt gehören schließlich auch EindrĂŒcke wie z.B. der Geruch der Pferde - oder wird der in der MĂŒnsteraner Neuattraktion auch simuliert...?
(10.02.2011, 13:53)
Allwetterzoo MĂŒnster:   13. Februar, 11 und 14 Uhr:

FĂŒhrungen durch den Allwetterzoo MĂŒnster zum „Liebesleben der Tiere“

Am Valentinstag dreht sich alles um die Liebe. Deshalb ist das „tierische Liebesleben“ auch Thema der SonderfĂŒhrungen, zu denen der Allwetterzoo am kommenden Sonntag (13.2.) einlĂ€dt. Bei den RundgĂ€ngen, die um 11 und 14 Uhr beginnen, stellen Biologen die unterschiedlichen Formen des Liebeslebens im Tierreich vor. Es gibt harmonische Zweisamkeit das ganze Jahr ĂŒber, manchmal sogar ein Leben lang. Pinguine, SchwĂ€ne oder Störche sind hierfĂŒr Beispiele. Andere Tiere treffen nur wĂ€hrend der Paarungszeit aufeinander. Das ist bei Leoparden oder Buntmardern der Fall. Vielfach spielt sich das Liebesleben in der Herde oder der Gruppe ab, beispielsweise bei Trampeltieren oder Zebras, Kattas oder Schimpansen. Wer mehr ĂŒber dieses spannende Thema erfahren möchte, kann ohne Anmeldung und zusĂ€tzliche Kosten an einer der beiden FĂŒhrungen teilnehmen, Zooeintrittskarte genĂŒgt. Treffpunkt fĂŒr die FĂŒhrungen ist bei den NasenbĂ€ren.
(10.02.2011, 11:02)
Ronald Masell:   Auch wenn Besucher die ZĂŒgel fĂŒhren?das dĂŒrfte schwierig werden.
(10.02.2011, 10:35)
Michael Mettler:   @Ronald Masell: Derjenige, der auch Kutschfahrten in anderen Parks oder im öffentlichen Raum versichert...
(09.02.2011, 13:29)
Ronald Masell:   @MM hast ja recht Michael, aber wersoll das versichern, wenn die Rösser durchgehen?
(09.02.2011, 10:40)
Michael Mettler:   Sorry, aber dafĂŒr habe ich nun bei aller Toleranz fĂŒr Simulationsbeiwerk in Zoos nur ein KopfschĂŒtteln ĂŒbrig. WĂ€re es nicht ein viel eindrucksvolleres Erlebnis fĂŒr Besucher, in einer ECHTEN Kutsche durch den Zoo gefahren zu werden und ggfs. unter Anleitung des Kutschers sogar mal kurz die ZĂŒgel fĂŒhren zu dĂŒrfen? Das wĂ€re deutlich einfacher in die Wirklichkeit ĂŒbertragbar als ein Eisschollen-Abenteuer oder eine Safaritour, um Beispiel aus anderen Zoos zu nennen.
(09.02.2011, 10:26)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Neues aus dem Pferdemuseum MĂŒnster:

Neue Attraktion im WestfÀlischen Pferdemuseum: Interaktiver Kutschen-Simulator

Zwei virtuelle Pferde und eine reale Kutsche sind das neue Highlight im WestfĂ€lischen Pferdemuseum. Hoch auf dem Kutschbock der "Wagonette" haben die Besucher die Wahl zwischen einer gemĂŒtlichen Kutschfahrt ĂŒber Wiesen und BrĂŒcken, oder einem Kutschenrennen durch einen Hindernis-Parcours. Die beiden Schimmel reagieren sehr feinfĂŒhlig auf den Zug der FĂŒhrleinen. Es erfordert einige Geschicklichkeit, die Rösser ĂŒber die schmalen BrĂŒcken zu fĂŒhren, ohne mit der Kutsche hĂ€ngen zu bleiben.
Die ĂŒber 100 Jahre alte Wagonette war ein weit verbreiteter Kutschentyp, der sowohl im lĂ€ndlichen als auch im stĂ€dtischen Bereich sehr vielseitig eingesetzt wurde etwa zu AusflĂŒgen, zur Jagd oder zu Kirchfahrten. Sie ist ein Geschenk der Kutschen Ricker GmbH aus DĂŒlmen. Das alte Fuhrwerk hat sogar "Filmerfahrung": In dem Holocaust-Drama "Unter Bauern" von Ludi Boeken mit Veronika Ferres und Armin Rohde in den Hauptrollen, wurde sie als Requisite eingesetzt.

Der Kutschensimulator ist eine Entwicklung der MTC - Museums und Technologie GmbH und der Fachhochschule in Graz. Der Prototyp steht im Lipizzaner GestĂŒt Piber in Österreich. Er wurde speziell fĂŒr das WestfĂ€lische Pferdemuseum adaptiert.

Wir freuen uns ĂŒber Ihren Besuch.

(09.02.2011, 10:15)
Holger Wientjes:   Ja und so warÂŽs ja dann auch... Tut mir leid, dass ich hier so einen Kappes auch noch weiterverbreitet habe !!! War nur von der Nachricht ansich so begeistert, dass ich mir weiter keinen Kopf ĂŒber ihren Wahrheitsgehalt gemacht habe... ! )-:
(08.02.2011, 16:42)
Tom Schröder:   Ich mache meinem Namen alle Ehre und bin unglĂ€ubig: Werbeaktion der Kunstakademie hört sich fĂŒr mich wahrscheinlicher an als dass das Wahrheit sein könnte...
(03.02.2011, 22:22)
Jan Beensen:   In welchem Teil denn?
(03.02.2011, 21:32)
Niedersachse:   Neues Gehege soll wohl gebaut werden.
(03.02.2011, 21:31)
Holger Wientjes:   Keine Ahnung ! War selbst ĂŒberrascht von der Nachricht.
(03.02.2011, 21:22)
Jan Beensen:   Entsteht erst noch eine Anlage fĂŒr die HyĂ€nen oder sollen die in einem der vorhandenen Gehege leben?
(03.02.2011, 20:41)
Holger Wientjes:   Noch eine Neuigkeit aus dem Zoofreunde-Forum, die vor allem auch Olli freuen wird: Der Allwetterzoo nimmt wohl die Haltung von TĂŒpfelhyĂ€nen wieder auf. Ein Tier traf wohl schon in MS ein, ist aber im Momement noch ausserhalb des Zoos untergebracht.
(03.02.2011, 18:04)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Allwetterzoo MĂŒnster: RĂŒckblick - Ausblick

Was war 2010? Was kommt 2011?



Auch fĂŒr einen Zoologischen Garten ist der Jahresbeginn Anlass fĂŒr ein ResĂŒmee: Wie waren die vergangenen 12 Monate? Was bringt das nĂ€chste Jahr? Kurz gefasst, begann das Jahr 2010 fĂŒr den Allwetterzoo Ă€ußerst dramatisch und es endete extrem ruhig. Dramatisch war der Jahresanfang, weil das Gorillaweibchen „Gana“ schwer erkrankte und trotz intensiver BemĂŒhungen schließlich starb. ZurĂŒck blieb eine sechs Monate alte Tochter. „Claudia“ fand in MĂŒnster leider keine Ersatzmutter und musste deshalb in die Gorilla-Kinderstube des Stuttgarter Zoos Wilhelma umziehen. Dort wachsen „verwaiste“ Gorillakinder aus ganz Europa gemeinsam auf.



Den allzu ruhigen Jahresabschluss verdankte der Zoo dem Wetter; denn der frĂŒhe Wintereinbruch sorgte fĂŒr die schlechtesten Besucherzahlen in einem Dezember seit 1996. Zudem waren die ersten Monate in 2010 zu kalt, der Juli zu heiß, die Sommerferien verregnet. 871.427 Menschen kamen 2010 in den Allwetterzoo. Das sind zwar weniger als in den Vorjahren, es ist aber immer noch ein beachtliches Ergebnis fĂŒr eine Stadt mit nur rund 280.000 Einwohnern. In einem aktuellen europaweiten Zoo-Ranking landete der Allwetterzoo auf Platz 16. Wie stolz man auf dieses Ergebnis sein kann, zeigt die detaillierte Bewertung der insgesamt 29 europĂ€ischen Zoos, die fast alle in Metropolen beheimatet sind. So schnitt der Allwetterzoo bei diesem Test punktgleich mit dem Zoo Antwerpen ab und wurde nur knapp schlechter als die Zoos in Basel, Kopenhagen oder Prag eingestuft!



Bei den Tieren tat sich im Jahr 2010 einiges. Im MĂ€rz konnten sich die Zoobesucher endlich wieder ĂŒber europĂ€ische Wölfe freuen! FĂŒnf Schwestern aus dem polnischen Zoo Wroclaw bezogen die große Anlage im Kinder- und Pferdepark. Ebenfalls im MĂ€rz traf mit „Norman“ das erste KugelgĂŒrteltier in MĂŒnster ein, Monate spĂ€ter folgte mit „Heidi“ eine passende Partnerin. Die skurrilen Tiere wurden auf Anhieb zu Publikumslieblingen! Ebenfalls neu in MĂŒnster sind winzige ZwergseidenĂ€ffchen, hĂŒbsche TĂŒrkei-StachelmĂ€use und Maranon-Baumsteiger, das sind hoch bedrohte Pfeilgiftfrösche.



Nachwuchs stellte sich 2010 bei vielen Tierarten ein. Besonders erfreulich war die Aufzucht von zwei GĂ€nsegeiern. Jeweils zwei Jungtiere gab es auch bei den seltenen Mandschurenkranichen, bei Mongolenponys und Kattas. Große Sorgen bereitete das Eselfohlen „AmĂ©lie“. Die Kleine kam nicht an die Zitzen der unerfahrenen Mutter und diese wollte ihren Nachwuchs nicht trinken lassen. Mit viel MĂŒhe konnten Pfleger und Tierarzt die Beiden zusammenbringen. Das Eselchen gedieh prĂ€chtig und sieht auch heute noch aus wie ein ĂŒberdimensionales PlĂŒschtier. Von einem anderen Jungtier hieß es Abschied zu nehmen: „Ebun“, das von der Mutter verstoßene Nashörnchen, zog nach England um. Doch Breitmaulnashornkuh „Emmi“ ist erneut trĂ€chtig, die Geburt wird im Februar/MĂ€rz 2011 erwartet.



Auch gebaut wurde im vergangen Jahr im Allwetterzoo wieder fleißig. Das völlig umgestaltete Afrikapanorama eröffneten die Spieler der ersten Mannschaft des SC Preußen 06 - passend zur WM in SĂŒdafrika. Die „Insel“ der Kattas bekam einen neuen Graben und einen neuen Sonnenplatz fĂŒr die Affen. Von der fĂŒr Besucher begehbaren Katta-Anlage aus hat man einen guten Blick auf die neue Freianlage fĂŒr Goldene LöwenĂ€ffchen und ZwergseidenĂ€ffchen. FĂŒr diese „SĂŒdamerikaner“, deren Untermieter die KugelgĂŒrteltiere sind, entstand eine neue große Innenanlage mit energiesparendem Glasdach. Seine anderen umweltschonenden Energiespar-Maßnahmen erklĂ€rt der Zoo mit einem im Sommer eingerichteten „Energiepfad“. Im Herbst stellte der Zoo gemeinsam mit der Berliner Beuth Hochschule fĂŒr Technik die bundesweit ersten „EnergiepĂ€sse“ fĂŒr TierhĂ€user vor, die fĂŒr Klimaschutz und CO2-Einsparung von zentraler Bedeutung sind.



2010 war das „Jahr der Tagungen“ im Zoo. Zum jeweiligen Erfahrungsaustausch trafen sich SchildkrötenschĂŒtzer aus aller Welt, Tropenornithologen und Raubtierpfleger. Ein Veranstaltungs-Highlight war das erste „Internationale StraßenkĂŒnstler-Festival“ im Juli. Rund 40 Gruppen und EinzelkĂŒnstler aus Deutschland, Europa und Übersee waren im Zoo zu sehen und zu hören. Es gab Musik, Theater, Jonglage, Clownerie, Tanz und rund 10.000 begeisterte Zoobesucher. Das zweite Festival wird am 23. und 24. Juli stattfinden.



FĂŒr 2011 erhofft man sich im Allwetterzoo besseres „Zoowetter“, damit möglichst viele Menschen - unbehelligt von Glatteis auf den Straßen oder Gluthitze in den Autos - die rund 3.000 Tiere im Zoo, die vier Delfine und sechs Seelöwen im Delphinarium sowie das Pferdemuseum besuchen können. Es wird sich lohnen, denn auch fĂŒr die nĂ€chsten Monate sind positive VerĂ€nderungen geplant, auf die sich vor allem Kinder freuen dĂŒrfen. FĂŒr sie wird der grĂ¶ĂŸte Spielplatz im Zoo mit hohem Aufwand komplett verwandelt. FĂŒr die Kleinsten entsteht ein ruhiger Spielbereich, die GrĂ¶ĂŸeren dĂŒrfen auf sportliche GerĂ€te gespannt sein. Mutige Kinder können einen „Allwetter-Kletterturm“ erklimmen und durch eine lange Röhre wieder herunter rutschen. FĂŒr die Eltern entsteht ein neuer, großzĂŒgig ĂŒberdachter Kiosk- und Picknick-Bereich. Mit der Fertigstellung rechnet man zu Ostern. Auch auf „Tierisches“ dĂŒrfen sich die Besucher freuen: So wird fĂŒr die Weißkopfsakis, das sind sĂŒdamerikanische Affen, gerade eine große Außenanlage am Tropenhaus errichtet. Auch die Anlagen fĂŒr Flamingos und NasenbĂ€ren werden umgestaltet. Mit den Bauarbeiten fĂŒr den geplanten „Elefantenpark“ wird allerdings frĂŒhestens im Herbst 2011 begonnen.



Eines der Markenzeichen des Allwetterzoo ist sein ĂŒberdurch­schnittliches Engagement fĂŒr den Artenschutz in den natĂŒrlichen LebensrĂ€umen, beispielsweise in Vietnam. Das Projekt zur Rettung der seltenen Goldkopflanguren, einer in Nordvietnam lebenden hoch bedrohten Affenart, beging im vergangenen Jahr sein zehnjĂ€hriges JubilĂ€um. Aus diesem Anlass erhielt der Allwetterzoo eine weitere offizielle Anerkennung durch die vietnamesische Regierung.
(12.01.2011, 09:51)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Blaue Köpfe, kahle Brust:

Zwei PapageienkĂŒken im Allwetterzoo MĂŒnster werden „zu FĂŒĂŸen“ der Besucher gefĂŒttert




Ganz schön auf Trab halten zwei KĂŒken bei den Gebirgsloris im Allwetterzoo MĂŒnster derzeit ihre Eltern. Beinahe jede halbe Stunde kommen die Papageien angedĂŒst und fĂŒttern ihre hungrigen Sprösslinge. Dass sie dabei haarscharf an den Beinen zahlreicher Zoobesucher vorbei fliegen mĂŒssen, stört die Loris nicht. Sie haben sich den Brutplatz auf dem Boden ihrer Voliere unter einem Stein selbst ausgesucht. Hoch gelegene, vor den Blicken der Menschen geschĂŒtzte Nisthöhlen standen ebenfalls zur VerfĂŒgung. Doch die kleinen kunterbunten Papageien scheinen Trubel und Aufmerksamkeit zu bevorzugen!



Am Silvestermorgen entdeckten Tierpfleger, dass die Loris an ihrem ungewöhnlichen Brutplatz Erfolg hatten. Zwei winzige PapageienkĂŒken sind hier geschlĂŒpft, vermutlich vierzehn Tage zuvor. Sie waren nicht frĂŒher aufgefallen, weil die Eltern sie gut verborgen hatten. Als die KĂŒken mehr und mehr Hunger zeigten, mussten die Eltern den Brutplatz immer öfter anfliegen. Inzwischen zeigen die Winzlinge schon blaue Federn am Kopf und grĂŒne an den Seiten des Körpers. Die FĂŒtterung durch die Eltern kann ĂŒbrigens unmittelbar erlebt werden! Die Gebirgsloris leben im Elefantenhaus in einer fĂŒr Besucher begehbaren Anlage und dĂŒrfen hier mit Nektar gefĂŒttert werden. Um die Jungen zu schĂŒtzen, ist allerdings eine kleine Absperrung errichtet worden.
(11.01.2011, 10:46)
Allwetterzoo MĂŒnster:   "Leona" im Löwengraben: Ein kleiner Pinguin auf großer Tour im Zoo....

Ob seine Eltern dem kleinen Pinguin die Geschichte des legendĂ€ren "Nr. 137" erzĂ€hlt haben? Ähnlich wie der 1998 ausgebĂŒxte, nie wieder aufgetauchte und damit bundesweit bekannt gewordene Pinguin machte sich "Leona" am ersten Tag im neuen Jahr auf den Weg durch den Allwetterzoo. BegĂŒnstigt durch das teilweise vereiste Wasserbecken der Pinguinanlage fand der Jungspund einen Weg heraus, watschelte den Spuren nach ĂŒber die Besucherwege und gelangte schließlich zum Löwenhaus. An der dortigen Außenanlage tĂŒrmten sich die Schneeberge, leicht zu erklimmen fĂŒr einen neugierigen Pinguin. Hier muss "Leona" dann einen großen Satz gemacht und auf dem Eis des Löwengrabens gelandet sein. Dort wurde der kleine Pinguin am Neujahrstag von einer Besucherin entdeckt.

Gefahr von der Löwenfamilie drohte zum GlĂŒck nicht, die dösten angesichts der KĂ€lte im warmen Haus. Den ausgebĂŒxten Pinguin einzufangen, war aber nicht leicht. Das Wasser war zum Teil gefroren. WĂ€re der kleine Wicht in Panik unter das Eis geraten, hĂ€tte er vielleicht nicht mehr hinausgefunden. Deshalb zeigten die Tierpfleger Geduld - und setzten auf den Hunger des Pinguins. Und das klappte! Am Sonntag konnte Steffi Klahn, die vertraute Tierpflegerin, den kleinen Ausreißer mit Heringen locken und vom Eis holen. Nun hockt er wieder inmitten der Pinguinschar und erzĂ€hlt von seinen Abenteuern...

Der kleine Ausreißer ist der jĂŒngste Brillenpinguin in MĂŒnster. Erst im September geschlĂŒpft, war der Vogel noch zu jung fĂŒr die geplante Reise nach Ungarn. Vierzehn in MĂŒnster geschlĂŒpfte Artgenossen waren im November in den Zoo von Jaszbereny umgezogen. "Leona" wurde ĂŒbrigens erst nach ihrem Ausflug getauft. Normalerweise tragen die Pinguine in MĂŒnster nur Nummern, der kleine Ausreißer war bis Sonntag nur die 459. Aber nach ihrem kleinen Ausflug wurde das PinguinmĂ€dchen von Steffi Klahn auf "Leona" getauft. Ein wirklich passender Name!

(03.01.2011, 14:07)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Bestandsaufnahme nach dreistem Einbruch in die Ausstellung "Verbotene Geschenke" im Allwetterzoo MĂŒnster

Am Silvestermorgen wurde der Einbruch im Allwetterzoo entdeckt. Diebe hatten in der Nacht eine schmale Plexiglas­scheibe neben den stabilen EingangstĂŒren zum Ausstellungsraum "Verbotene Geschenke" aufgebrochen. Vermutlich warteten sie den ersten Kontrollgang der Nachtwache ab, um dann alles mitzunehmen, was wertvoll schien. Aus insgesamt fĂŒnf Vitrinen, deren TĂŒren sie aufgehebelt haben, entwendeten sie eine Jacke aus Guereza-Fell, Stiefel und Taschen aus Reptilienleder sowie SchmuckgegenstĂ€nde aus Schildpatt. Aus der Vitrine, die die Wilderei von Elefanten-StoßzĂ€hnen und Nashorn-Hörnern zum Thema hat, wurden beinahe alle Exponate vom Armreifen aus Elefantenhaar bis zu zwei 120 cm langen StoßzĂ€hnen gestohlen. In einer Vitrine steht nun eine rote Schaufensterpuppe nackt da. Der Mantel, den sie trug, wurde ebenso gestohlen wie ein Leopardenfell mitsamt Kopf.

Am Montag glichen Zoomitarbeiter die Bestandsliste mit dem verbliebenen Inhalt der Vitrinen ab. Nach dem ersten Einbruch in diese Ausstellung im August 2009 hatte der Zoo nicht nur seine Sicherheitsvorkehrungen verstĂ€rkt, sondern auch die Exponate fotografiert und mit den jeweiligen Maßen versehen. Die Liste mitsamt den Fotos der entwendeten Objekte wurde der mĂŒnsterschen Kripo ĂŒbergeben.

(03.01.2011, 14:04)
Sacha:   Traurige Nachricht. Und dann noch zur Weihnachtszeit...
(27.12.2010, 09:51)
Ronald Masell:   und wieder einer weniger.Der Kostendruck erwischt sie alle. dieZoo-Nachrichten werden jetzt ganz eingestellt.
(24.12.2010, 11:25)
Allwetterzoo MĂŒnster:   SchneerĂ€um-Marathon im Allwetterzoo:

- FĂŒnf Kilometer Besucher- und Betriebswege sowie der Parkplatz werden tĂ€glich gerĂ€umt

- Auch zu Weihnachten und Silvester ist Zoobesuch ohne Rutschgefahr möglich

Um 8 Uhr ist im Allwetterzoo Dienstbeginn fĂŒr die Tierpfleger. Damit sie sofort zu Affen, Elefanten und Pinguinen gelangen können, stehen andere Zoomitarbeiter sehr frĂŒh auf. Die ZoogĂ€rtner sitzen nĂ€mlich spĂ€testens um 5.30 Uhr auf den SchneerĂ€um-Fahrzeugen. Als erstes befreien sie den Betriebshof von Schnee, dann die Hauptwege im Zoo. Um 8 Uhr muss der Futterwagen seine erste Runde drehen können. Mit ihm werden zehn Reviere Tag fĂŒr Tag mit Obst und GemĂŒse, Fleisch und Fisch beliefert. Bevor um 9 Uhr die ersten Schulklassen an der Zookasse eintreffen, sind auch Parkplatz und Besucherwege gerĂ€umt und gestreut – alles in allem gut fĂŒnf Kilometer! Gestreut wird im Zoo aus ökologischen GrĂŒnden nur mit Split und Sand. Salz kommt nicht zum Einsatz.

Besucher, die es schaffen, den Allwetterzoo zu erreichen, erleben dort ein ungetrĂŒbtes WintervergnĂŒgen! Zottelige Esel und dickfellige Mongolenponys stapfen vergnĂŒgt durch den tiefen Schnee. Syrische BraunbĂ€ren und Trampeltiere trotzen mit ihrem Pelz der KĂ€lte. Im Zoo ĂŒberwinternde Weißstörche hocken auf tief verschneiten Horsten. Und selbst Geparde schnuppern gerne Winterluft und hinterlassen dicke TatzenabdrĂŒcke im Tiefschnee. Wer sich beim Rundgang durch den Winterzoo aufwĂ€rmen möchte, geht einfach in eines der großen, mollig warmen TierhĂ€user. Im Tropenhaus zwitschern unzĂ€hlige Vögel im BlĂ€tterdschungel, in der Nashornhalle buddeln ErdmĂ€nnchen in Sand statt Schnee. Elefanten und kleine Papageien dĂŒrfen in einer ĂŒppig begrĂŒnten Halle von Besuchern gefĂŒttert werden. Und auch bei großen und kleinen Affen, Löwen und Giraffen ist es warm und es gibt viel zu sehen!

Der Zoo kann ĂŒbrigens an 365 Tagen im Jahr besucht werden, sogar an Heiligabend und Silvester. Die Kasse ist tĂ€glich ab 9 Uhr geöffnet und schließt nur am 24. und 31. Dezember bereits um 12 Uhr. An allen anderen Tagen werden Besucher bis 16 Uhr eingelassen, die TierhĂ€user schließen um 16.30 Uhr. Auch das WestfĂ€lische Pferdemuseum ist tĂ€glich geöffnet, ebenso das Delphinarium im Zoo. Hier findet am 24. und 31. Dezember jeweils eine VorfĂŒhrung um 11.30 Uhr statt, an den Feiertagen 25. und 26. Dezember sowie 1. Januar sogar drei um 12, 13.30 und 15 Uhr.
(21.12.2010, 10:33)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Ein fast 2000 Jahre altes römisches Nachziehpferdchen, eine
Dreirad-Pferdekutsche und ein zweiköpfiges Schaukelpferd fĂŒr Zwillinge
sind nur einige der Highlights in der neuen Sonderausstellung:

Mein erstes Pferd - Wie Pferdespielzeug das Leben begleitet

Eine Ausstellung des WestfÀlischen Pferdemuseum
27.11.2010 bis 05.07.2011

In sechs Abteilungen zeigt die Ausstellung die unterschiedlichsten Formen
von Pferdespielzeug denen ein Kind im Laufe seiner Entwicklung begegnet.
Über 200 Exponate aus großen Privatsammlungen und Institutionen wie der
LWL-ArchĂ€ologie, MĂŒnster oder dem Römisch-Germanischen Museum, Köln zeigen
KindertrÀume vergangener Zeiten.
(25.11.2010, 14:13)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Sonntag, 14. November, 11 Uhr:
20 Jahre unterwegs
Jörg Adler zeigt am kommenden Sonntag im Cineplex Bilder aus seiner „zweiten Heimat“

Seit 1984 bereist der mĂŒnstersche Zoodirektor Vietnam. WĂ€hrend unzĂ€hliger Aufenthalte fotografierte er die bedrohte Natur und die (noch) einzigartige Tierwelt. Jörg Adler hat aber auch das Leben der Menschen in diesem Land voller Vielfalt in unzĂ€hligen Bildern eingefangen. Zu sehen sind seine EindrĂŒcke aus Vietnam bei einem Dia-Vortrag am kommenden Sonntag, 14. November, im mĂŒnsterschen Cineplex. Der Zoo-Verein MĂŒnster lĂ€dt zu dieser Veranstaltung in Kooperation mit dem Kino ein. Karten mit freier Platzwahl gibt es fĂŒr 5 bzw. 4 Euro (erm.) nur im Cineplex.

Jörg Adler gilt als profunder Kenner Vietnams und ist mit seinen Fotos ein landesweit gefragter Referent. Stimmungsvolle Bilder aus dem Alltag der Bevölkerung verknĂŒpft er mit Schilderungen amĂŒsanter, aber auch bedrĂŒckender Erlebnisse. Ähnliches gilt fĂŒr Kambodscha. In diesem „Land des LĂ€chelns“ betreut der Allwetterzoo seit zehn Jahren ein Naturschutzprojekt in unmittelbarer NĂ€he zu den weltberĂŒhmten Tempeln von Angkor. Auch in Kambodscha hat Adler einmalige Momente und Begegnungen im Bild festgehalten. Zu sehen sind außerdem Aufnahmen seltener Tiere, um deren Schutz sich der Allwetterzoo bemĂŒht.

(11.11.2010, 09:59)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Ebun“ ist gut in England angekommen

 

Am vergangen Donnerstag (7.10.) verließ Nashornkalb „Ebun“ den Allwetterzoo gemeinsam mit ihren Pflegern Matthias Bartel und Manuela Hofmann in ihr neues Zuhause, den Longleat Safari Park in Wiltshire, England. Ihre Reise fĂŒhrte ĂŒber Arnheim, Calais und Dover bis nach Longleat in Wiltshire. Um 1.30 Uhr nachts am 8. Oktober kam der ungewöhnliche Transport in Wiltshire an, morgens gegen 8.30 Uhr wurde „Ebun“ vom LKW abgeladen und aus Ihrer Box in den Stall gelockt. Ebenso schnell wie sie in MĂŒnster in die Box ging, sprang sie in England auch wieder heraus und genoss ihre erste Flasche mit Milch auf der Insel.

 

In Arnheim wurde eine zweite Transportbox samt der vierjĂ€hrigen Nashornkuh „Kara“ auf den LKW geladen. Geplant ist, dass sich in Longleat zuerst die beiden jungen Tiere aneinander gewöhnen. Dann folgt die Eingliederung in die bereits vorhandene Gruppe bestehend aus einem zwölfjĂ€hrigen Bullen und zwei circa 10jĂ€hrigen KĂŒhen. Die Nashörner im Wiltshire Safaripark teilen sich ihre ca. 15 ha große Außenanlage mit Trampeltieren, Watussis und Elenantilopen.

 

„Wir sind froh, dass Kara mit unserer Ebun nach England geht, so Matthias Bartel. „Sie lief bislang mit ihrer Mutter und einem weiteren Kalb zusammen und kennt daher schon kleine Nashörner.“ Schon wĂ€hrend des Transports hatten die beiden bereits Zeit sich Kiste an Kiste zu beschnuppern. In Longleat angekommen wurden die KĂŒhe dann jeweils in einen eigenen Stall gesperrt, konnten sich aber durch die GitterstĂ€be sehen, riechen und mit den Schnauzen beschnuppern. „Ebun und Kara scheinen sich gut zu verstehen. Die Kollegen in Longleat sind sehr nett und haben Ebun freudig empfangen. Wir sind positiv gestimmt, dass sie sich auf der großen Anlage schnell eingewöhnen wird“, resĂŒmiert Bartel.

 

Daten zu „Ebun“:

„Ebun“ wurde am 20. September 2009 im Allwetterzoo MĂŒnster geboren. Da Ihre Mutter sie nicht angenommen hat, wurde sie von den Pflegern mit der Flasche groß gezogen. Bei ihrer Abfahrt wog sie 640 kg. Ausgewachsene NashornkĂŒhe können mehr als 2.000 kg auf die Waage bringen! „Ebun“ frisst Heu, bekommt aber nach wie vor noch Fohlenmilch zu trinken: etwa 13 Liter tĂ€glich, verteilt auf vier Mahlzeiten. Zwei Portionen trinkt sie aus dem Trog, zwei aus der Flasche. Die FlaschenfĂŒtterung wird beibehalten, um eine evtl. notwendige Medikamentengabe besser kontrollieren zu können.

Der Umzug nach England erfolgte auf Empfehlung des EuropĂ€ischen Erhaltungszucht-Programms EEP. „Ebun“ hĂ€tte MĂŒnster ohnehin verlassen mĂŒssen, allerspĂ€testens mit drei Jahren. Dann werden Breitmaulnashörner geschlechtsreif.
(12.10.2010, 09:49)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Bongo Bianca im MutterglĂŒck:

Erstmals seit Jahren wurde im Allwetterzoo MĂŒnster ein Kalb der wunderschönen „Waldböcke“ geboren.

Im Allwetterzoo ist man begeistert ĂŒber den jĂŒngsten Nachwuchs bei den Bongos, ein wunderschönes weibliches Kalb. Im auffallend rotbraunen Fellkleid tragen diese Antilopen leuchtend weiße Streifen und Flecken. Was in den WĂ€ldern Zentral- und Westafrikas eine perfekte Tarnung fĂŒr die scheuen Bongos ist, fĂ€llt im derzeit eher tristen westfĂ€lischen Herbst schon von weitem ins Auge. Und die Besucher können sich an dem erst wenige Tagen alten Kalb bereits erfreuen: Sowie es mal nicht regnet, verlĂ€sst Mutter „Bianca“ mit ihrem ersten Nachwuchs den warmen Stall. Vorerst noch getrennt von der Gruppe gewöhnt sich die kleine Antilope in einem Vorgehege an das Zooleben. Das zierliche Kalb hat sich allerdings schon beim ersten Ausflug ins Freie dem Gitter genĂ€hert, hinter dem Vater „Tabo“ neugierig den Neuzugang beĂ€ugte.

Bongos leben in kleinen Gruppen zusammen, in MĂŒnster sind es mit dem Kalb nun vier Tiere. Sie bewohnen eine von Eichen bestandene Anlage neben dem Pferdemuseum. Weil ihr afrikanischer Lebensraum durch Abholzung immer weiter vernichtet wird, sind Zoonachzuchten Ă€ußerst wertvoll fĂŒr den Fortbestand der Art. Deshalb wird die Bongo-Zucht in Zoologischen GĂ€rten ĂŒber das EuropĂ€ische Erhaltungszucht-Programm koordiniert. In MĂŒnster hatte es zuletzt 2004 Nachwuchs gegeben. Die Eltern des am 26. September 2010 geborenen Kalbes stammen aus den Zoologischen GĂ€rten von Stuttgart bzw. Frankfurt.
(04.10.2010, 09:48)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Zoos brauchen Energie: Der Allwetterzoo stellt als Vorreiter die bundesweit ersten Energieausweise fĂŒr TierhĂ€user vor

 

Der Allwetterzoo, am 2. Mai 1974 eröffnet, versorgt derzeit etwa 3.000 Tiere aus 300 Arten. FĂŒr einen Großteil der Tiere mĂŒssen das ganze Jahr ĂŒber tropische Bedingungen simuliert werden. Es gibt 35 GebĂ€ude mit unterschiedlichstem Versorgungsbedarf auf rund 30 Hektar. Der Zoo betreibt eine eigene Heizungszentrale sowie ein stĂ€dtisches Blockheizkraftwerk. Als einer der ersten Zoos in Deutschland widmet er sich aktiv und nachweisbar dem Klimaschutz durch energetische Sanierung mit dem Ziel einer zukunftsorientierten, unabhĂ€ngigen Energieversorgung und einer möglichst hohen CO2-Minderung. Um dies noch effektiver zu tun, suchte der Zoo die Zusammenarbeit mit der Beuth Hochschule fĂŒr Technik Berlin, FB IV, und der BAnTec GmbH, ebenfalls Berlin.

 

Ergebnis dieser Verbindung ist nun die Entwicklung der ersten Energieausweise fĂŒr TierhĂ€user in einem deutschen Zoo! FĂŒr die energetische Bewertung bestehender WohngebĂ€ude gibt es diese Dokumente bereits. Einmalig ist ebenso die zugrunde liegende energetische, technische und bauliche QualitĂ€tsfeststellung und Analyse. DafĂŒr wurde in den letzten 20 Monaten die Energiesituation des Zoos geprĂŒft: Studierende und Mitarbeiter der Beuth-Hochschule untersuchten rund 4,8 km der zooeigenen NahwĂ€rmetrasse und analysierten 35 GebĂ€ude mit 40 Übergabestationen. Die Erstellung von Energieausweisen fĂŒr TierhĂ€user und -anlagen ist von zentraler Bedeutung fĂŒr den Klimaschutz und die CO2-Einsparung. Die Bundesregierung fordert 36% CO2-Einsparung bis zum Jahr 2020!

 

Energieausweise gibt es abhĂ€ngig vom Bedarf und vom Verbrauch. Ein bedarfsabhĂ€ngiger Energieausweis ist fĂŒr Tieranlagen nicht möglich, da es kein Standard-Nutzverhalten gibt. Die Entwicklung von Standards fĂŒr verbrauchsabhĂ€ngige Energieausweise fĂŒr Tieranlagen ist Ziel der Zusammenarbeit zwischen Allwetterzoo, Beuth Hochschule fĂŒr Technik Berlin und BAnTec GmbH. Der Ansatz ist wie folgt: Die Verbrauchswerte der letzten Jahre liegen zugrunde, sie werden gemittelt und daraus die tatsĂ€chlich benötigte PrimĂ€r-Energiemenge berechnet. Hierbei werden nicht nur Tieranlagen und GebĂ€ude untersucht, die bereits saniert wurden, sondern vor allem die GebĂ€ude, die noch nicht im Sanierungs- und Instandsetzungsplan gefĂŒhrt werden. Gerade fĂŒr diese ist es wichtig, Empfehlungen anhand des Energieausweises erarbeiten zu können und die Modernisierung daran zu orientieren.

 

Aufgrund der fundierten Erhebung und Auswertung von Daten ist es weiterhin möglich, gebĂ€udespezifische Nutzerprofile zu erstellen, die fĂŒr andere Zoos die Grundlage bilden können. Betrachtet man die gemeinsamen Projekte, die durch Mitarbeiter und Studierende der Beuth Hochschule sowie der BAnTec GmbH entwickelt werden, kann man den derzeit ohnehin schon datentechnisch hochmodern erfassten Allwetterzoo als Vorbild in der Zoowelt bezeichnen. Bereits seit 1995 werden im Allwetterzoo alle energierelevanten Daten erfasst und ausgewertet!

 

Insgesamt wurden von 1995/1996 bis 2009 rund 423 Tonnen oder 20% CO2 weniger erzeugt! Diese Einsparung ist das Ergebnis baulicher Sanierungsmaßnahmen und einer bedarfsabhĂ€ngigen zentralen GebĂ€udeleittechnik. FĂŒr die Zukunft geplant sind die energetische Optimierung der Bestandssituation durch hydraulische Analyse der NahwĂ€rmetrasse und der einzelnen Unterstationen, Simulationsrechnungen der BestandsgebĂ€ude und die konsequente Umsetzung der Handlungsempfehlungen und Ergebnisse. Der Einsatz von regenerativen Energien wie Photovoltaik, Solartechnik oder ErdwĂ€rme ergibt weitere Einsparpotentiale.

 

ResĂŒmee: Die GebĂ€ude, die Tieranlagen und die Energiesituation können fĂŒr andere Zoos als Referenz genommen werden, ebenso die entwickelten AnsĂ€tze fĂŒr die Erstellung der Energieausweise.

 

Beispiele

Im Elefantenhaus kann beim Einsatz erneuerbarer Energien eine Reduzierung von 405 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr (kWh/mÂČa) auf 337 erzielt werden; das entspricht einer Einsparung von rund 17% pro Jahr. Der CO2-Ausstoß reduziert sich von 120 Kilogramm pro Quadratmeter im Jahr (kg/mÂČa) auf 99, das sind ebenfalls 17% weniger.

 

FĂŒr das Orang-Utan-Haus ergibt sich bei Einsatz von regenerativen Energien, zusĂ€tzlich zur wĂ€rmetechnisch instand gesetzten Fassade, eine Reduzierung von 381 kWh/mÂČa auf 284. Der CO2-Ausstoß reduziert sich von 116 kg kg/mÂČa auf 85. Das entspricht einer Einsparung von rund 26% fĂŒr den PrimĂ€renergieanteil und den CO2-Ausstoß.

 

Ausblick

Die Zusammenarbeit des Allwetterzoos mit der Beuth Hochschule fĂŒr Technik Berlin, der BAnTec GmbH, der seit Januar 2010 beteiligten FH MĂŒnster sowie diversen ortsansĂ€ssigen Unternehmen wird weiter fortgefĂŒhrt und ausgebaut.
(01.10.2010, 16:26)
Michael Mettler:   Außerdem gilt es m.E., sich zwischen den nĂ€chstgelegenen Konkurrenzzoos OsnabrĂŒck (bisher ohne Nachzucht) und Gelsenkirchen (möglicherweise irgendwann doch noch mit Elefanten) rechtzeitig stĂ€rker zu positionieren...

Auch so kann man eben Flaggschiff-Spezies definieren. Nennen wir es doch das Tarzan-Prinzip: Wenn es mal eng wird, holt man die Elefanten zu Hilfe ;-)
(28.09.2010, 22:42)
Andreas Knebel:   Warum der Zoo so auf Zucht drĂ€ngt, ist aber eindeutig.
Ich zitiere einfach mal einige Besucherzahlen:
Wuppertal:
2004: 502.893
2005: (Geburt von Kibo und Bongi): 669.420

Köln:
2003: 951.674
2004: (Eröffnung Elefantenpark im Sep):
1.125.792
2005: 1.235.286 (Beinaherekord, 2.bestes Ergebnis ever)
2006: (Geburt von Marlar): 1.579.972 (All-Time-Record)

Auch 2007 und 2009 stieg nach Geburten bei den Elefanten die Besucherzahl auf ĂŒber 1,5 Millionen, wĂ€hrend 2008 (ohne Elefantengeburt) die Zahl um rund 100.000 fiel.
(28.09.2010, 19:21)
Michael Mettler:   P.S. Mir fĂ€llt gerade auf, dass in Ă€hnlicher Weise ja auch das Delfinarium weitergenutzt werden soll - "show and tell"...
(28.09.2010, 18:19)
Michael Mettler:   Einer meiner ersten Gedanken zu diesem Thema war, dass die Anlage nebst InnenrĂ€umen sich wunderbar fĂŒr eine große Herde Breitmaulnashörner eignen wĂŒrde....

Aber wenn man denn aus PublikumsgrĂŒnden unbedingt Elefanten halten will (was verstĂ€ndlich ist), dann ist auch klar, dass der Zoo zum ElefantenfĂŒttern keinen Bullen braucht. DafĂŒr tun es alte und/oder nicht zuchtfĂ€hige KĂŒhe auch, und schon sacken die Umbaukosten auf einen denkbar kleinen Wert herab. Ja, Elefanten haben in MĂŒnster Tradition, aber fĂŒr die lĂ€ngste Zeitspanne der Zoogeschichte waren es auch nur KĂŒhe (und Nachwuchs hat schon gar keine Tradition dort), somit ist eigentlich die ElefantenKUH quasi die "Traditionsart"....

Deshalb fĂ€nde ich die Variante, auf die "Hagenbeck-Filiale" Chamundi, Ratna, Kanaudi und Corny zu verzichten und die gesamte FlĂ€che den ĂŒbrigen KĂŒhen - vielleicht in Vergesellschaftung mit einer anderen Tierart - zur VerfĂŒgung zu stellen, durchaus eine Überlegung wert. Es wird immer wieder Ă€ltere, noch an direkten Kontakt gewöhnte KĂŒhe geben, die einen Alterssitz brauchen können - ich denke da z.B. an Birma in Magdeburg wegen der Umstellung auf Afrikaner oder an Indra in Hannover wegen der nachwuchsbedingten Enge im Stall - und Heidelberg, ursprĂŒnglich in diese Richtung konzipiert, ist ja nun auch wieder als "Altersheim" weggefallen. Auch so könnte sich der Zoo ein zusĂ€tzliches Alleinstellungsmerkmal im konkurrierenden Umkreis schaffen.

FĂŒr die heutige Zeit ist die Ansicht zwar nicht unbedingt "schick", aber mit einer Dressurdarbietung dessen, was ein Arbeits- oder Reitelefant in SĂŒdostasien zu tun hat, ließe sich mit den nicht zĂŒchtenden KĂŒhen durchaus auch Artenschutz propagieren. Heißt es nicht immer, dass der Einsatz von Reit- und Arbeitselefanten fĂŒr die Natur (und damit auch fĂŒr viele Wildtierarten) in SĂŒd-/SĂŒdostasien viel schonender ist als der von Fahrzeugen...?
(28.09.2010, 18:17)
Gudrun Bardowicks:   Ich finde die Elefantenhaltung in MĂŒnster mit Ausnahme der Innenanlage im Elefanten- und Nashornhaus und der dort vorhandenen Ausstellung auch nicht besonders attraktiv.

Wenn MĂŒnster wirklich Elefanten zĂŒchten will, sollte er sich allerdings erst einmal von Chamundi trennen und einen neuen Elefantenbullen anschaffen, da Chamundi ja anscheinend unfruchtbar ist oder zumindest an den in MĂŒnster lebenden zuchtfĂ€higen Elefantendamen als Geschlechts- oder Zuchtpartner kein besonderes Interesse hat. Ansonsten mĂŒsste es dort eigentlich schon lange eimal Nachwuchs gegeben haben. Allerdings sind möglicherweise auch die in MĂŒnster lebenden KĂŒhe nicht zuchtfĂ€hig. Ohne Änderungen im Elefantenbestand wird es in MĂŒnster bestimmt keinen Nachwuchs bis 2013/2014 geben, auch wenn das Geld fĂŒr den Umbau in eine Zuchtanlage doch noch aufgebracht werden kann.
(28.09.2010, 15:27)
Hannes LĂŒke:   Ich persönlich empfinde die Elefantenhaltung in MS als eine der langweiligsten in Deutschland. Die Anlage bietet dem Besucher an keiner Stelle (außer bei der FĂŒtterung) einen WOW effekt. In MĂŒnster fehlt es noch an anderen Ecken und es wĂŒrde sich meiner Meinung nach eher anbieten sich ein anderes Alleinstellungsmerkmal auf der wirklich großen FlĂ€che des Elefantehauses zu suchen. Ich wĂŒrde mich mehr ĂŒber eine verbesserte Delfinhaltung freuen statt einer Abgabe.
(28.09.2010, 13:38)
Thomas Schröder:   In MĂŒnster findet momentan eine sehr rege Diskussion zur Elefantenhaltung und deren Finanzierung statt. Vielleicht kann eine solche Diskussion auch hier entstehen.
Das der Allwetterzoo dafĂŒr kĂ€mpft, weiterhin Elefanten halten zu können, halte ich fĂŒr richtig und wichtig, da die Elefanten in MĂŒnster eine Traditionsart darstellen und mit der tĂ€glichen ElefantenfĂŒtterung ein Ă€ußerst beliebtes Alleinstellungsmerkmal wegfiele, ließe man die Haltung auslaufen.
Warum aber das EEP ausdrĂŒcklich eine Zucht in MĂŒnster wĂŒnschen sollte, kann ich nicht wirklich nachvollziehen! Es gibt m.E. nach genĂŒgend Zoos, in denen die Asiaten gezĂŒchtet werden - vielmehr werden in Zukunft sicherlich vermehrt Bedarfe fĂŒr "Seniorenresidenzen" und "Junggesellen-WGen" enstehen. Also warum nicht eine gĂŒnstigere Variante des Umbaus in MĂŒnster, die alten Weibchen oder jungen MĂ€nnchen eine ausreichende Unterkunft böte? FĂŒr mich liegt da eben doch der Verdacht auf der Hand, dass gezĂŒchtet werden soll, weil Jungtiere BesucherInnen anziehen, und nicht, weil das EEP ausgerechnet fĂŒr MĂŒnster unbedingt die Zucht möchte...
Dass eine gĂŒnstigere Lösung anvisiert wird als die 7,5-Mio-Euro-Variante, begrĂŒĂŸe ich sehr und kann mir denken, dass ein in den ElefantenhĂŒgel hineingebautes Haus z.b. teurer wĂ€re als ein reiner Funktionsbau ala Leipzig oder Amersfort. Dieser wĂ€re m.E. nach auf der FlĂ€che der ehemaligen Elefantensuhle (zur Zeit einer von zig SpielplĂ€tzen) gut unterzubringen. Allerdings befĂŒrchte ich, dass man in MĂŒnster nicht den Mut haben wird, einen kostengĂŒnstigen Betonstall (bemalt oder bepflanzt, wie auch immer) zu errichten, da man ja eher seit Jahren versucht, gegen das Beton-Image anzukĂ€mpfen.
(28.09.2010, 13:21)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Premiere in einem deutschen Zoo: „Energieausweise“ sparen CO2 und Geld!

Auf eine zukunftsorientierte und unabhĂ€ngige Energieversorgung mit möglichst hoher CO2-Minderung legt der Allwetterzoo seit langem großen Wert! Deshalb wurden nun in Verbindung mit der Beuth Hochschule fĂŒr Technik Berlin und der BAnTec GmbH Berlin die ersten Energieausweise fĂŒr TierhĂ€user entwickelt. Die zugrunde liegende energetische, technische und bauliche QualitĂ€tsfeststellung und Analyse ist in deutschen Zoos bislang einmalig. Professor Katja Biek von der Beuth Hochschule meint, „die in MĂŒnster entwickelten AnsĂ€tze fĂŒr die Erstellung von Energieausweisen können fĂŒr andere Zoos als Referenz gelten“!

FĂŒr den Klimaschutz und die CO2-Einsparung ist die Erstellung von Energieausweisen von zentraler Bedeutung. DafĂŒr untersuchten Studierende, Hochschulangehörige und Mitarbeiter in den letzen 20 Monaten rund 4,8 km der zooeigenen NahwĂ€rmetrasse hydraulisch und analysierten 35 GebĂ€ude mit 40 Übergabestationen. Als erstes Ergebnis liegen nun die Energieausweise der TierhĂ€user fĂŒr Elefanten und Orang-Utans vor. Diese listen die Maßnahmen auf, mit denen der CO2-Ausstoß reduziert wird, und nennen konkrete Werte. Damit kommt der Zoo der Forderung der Bundesregierung nach und spart Geld!
(28.09.2010, 12:32)
Allwetterzoo MĂŒnster:   GesprĂ€che bei EAZA-Tagung in Verona ergaben: MĂŒnsters Elefanten sollen zĂŒchten

Am vergangenen Wochenende fand im norditalienischen Verona die diesjĂ€hrige Konferenz des EuropĂ€ischen Verbandes Zoologischer GĂ€rten (EAZA) statt. In diesem Rahmen trafen sich auch die Experten des EuropĂ€ischen Erhaltungszucht-Programms (EEP) fĂŒr die Asiatischen Elefanten. Zoodirektor Jörg Adler nutzte gemeinsam mit dem Revierleiter fĂŒr die Elefanten im Allwetterzoo diese Gelegenheit, um mit den Kollegen ein weiteres FachgesprĂ€ch zur Zukunft der Elefantenhaltung in MĂŒnster zu fĂŒhren. Dabei wurde seitens des EEP betont, dass man wegen der langen Tradition und insbesondere der fachlichen Kompetenz in MĂŒnster dringend wĂŒnscht, dass die nötigen Umbaumaßnahmen fĂŒr eine solide Elefantenzucht kurzfristig erfolgen können. MĂŒnster als ein wichtiger Partnerzoo der EAZA sollte sich an der Erhaltung der Asiatischen Elefanten in den Zoos weiterhin aktiv beteiligen. Es wurden konkrete Maßnahmen diskutiert, die als Grundlage dienen fĂŒr eine aktuelle KostenschĂ€tzung des schon mit der Planung des Elefantenparks beauftragten ArchitekturbĂŒros Rasbach in Oberhausen. FĂŒr diese neue Summe, die laut Adler hoffentlich deutlich unter den bisher genannten 7,5 Millionen Euro liegt, wĂŒnscht sich der Zoo eine politische Mehrheit im Rat. „Dann könnte es im Idealfall schon 2013/14 kleine Elefanten in MĂŒnster geben”, hoffen der Zoodirektor und das Pflegerteam.
(28.09.2010, 07:50)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Gaure, Gundis, GĂŒrteltiere:
Tag der „unbekannten“ Tiere und Familientag im Allwetterzoo MĂŒnster

Am kommenden Samstag (25.9.) können Zoobesucher nicht nur Geld sparen, sondern bei besonderen Aktionen auch noch etwas ĂŒber „unbekannte“ Tiere erfahren. Der Allwetterzoo reduziert an seinem letzten Familientag in diesem Jahr den Eintrittspreis fĂŒr alle Besucher: Kinder und Jugendliche bis zu 17 Jahren zahlen nur 5 Euro, Erwachsene nur 10 Euro fĂŒr einen ganzen Tag.

Mit „unbekannten“ Tieren sind Zoobewohner wie Gundis oder Gaure gemeint, deren Namen schon die wenigsten kennen. Gundis sind kleine afrikanische Nagetiere, Gaure große asiatische Wildrinder. ĂŒber sie kann man bei FĂŒhrungen durch den Zoo ebenso etwas erfahren wie ĂŒber Webervögel oder Goldkatzen. Ganz spezielle Tiere werden von ihren Pflegern vorgestellt: Den Einsiedlerkrebs „Wilma“ prĂ€sentiert Tierpflegerin Kristina Theobald im Aquarium; ĂŒber Vögel wie KampflĂ€ufer oder ZwergsĂ€ger erzĂ€hlt Reinhold Evels in der Watvogelanlage Wissenswertes.

Neu im Allwetterzoo und deshalb noch recht wenig bekannt sind KugelgĂŒrteltiere. Mehr ĂŒber diese außergewöhnlichen „SĂŒdamerikaner“ erfĂ€hrt man nach deren FĂŒtterung um 16 Uhr. Teresa Willmen beantwortet gern Fragen zu „Norma“ und seiner GefĂ€hrtin „Heidi“. Die ist erst vor kurzem aus ihrem Geburtsort Heidelberg nach MĂŒnster gekommen. Über die Anfangszeiten und Treffpunkte fĂŒr die Aktionen zu „unbekannten“ Tieren informiert ein Programm, das am Zooeingang verteilt wird und auch unter www.allwetterzoo.de zu finden ist

(23.09.2010, 10:22)
Klaus SchĂŒling:   Zoo-Verein sammelt Unterschriften

Der Zoo-Verein sammelt Unterschriften, um ein wenig Druck auf die EntscheidungstrĂ€ger der Stadt MĂŒnster zu machen:
Da gerade auch auswĂ€rtige Besucher fĂŒr den Allwetterzoo sehr wichtig sind, fordere ich hiermit alle LEser dieses Forums auf, sich an der Aktion zu beteiligen.

Die Unterschriftenliste gibt es als Download auf:
www.zoo-verein.de

Elefanten gehören zu MĂŒnster wie der Prinzipalmarkt!

Unterschriftenaktion

Die Elefanten haben in den beiden mĂŒnsterschen Zoos seit 1899 Tradition. Die Zoobesucher können diese tĂ€glich fĂŒttern, fĂŒr ihre bedrohten Artgenossen in Asien sind sie “Botschafter zum Begreifen”.

Zu einer guten Elefantenhaltung gehört aber auch die Zucht. Doch dieses Ziel und der Verbleib der Elefanten ist jetzt gefĂ€hrdet, denn fĂŒr eine langfristige Zukunft der “grauen Riesen” muss umgebaut werden. Und das kostet Geld.
Allwetterzoo und Zoo-Verein kĂ€mpfen seit Jahren dafĂŒr, die Elefantenhaltung in MĂŒnster langfristig zu sichern.

UnterstĂŒtzen Sie dieses Anliegen, in dem Sie in Ihrem Umfeld (z.B. Schule, Verein oder Arbeitsplatz) Unterschriften sammeln!

Die Elefanten und weitere 3.300 Tiere im Zoo werden es Ihnen danken!

Ihre
Klaus SchĂŒling (Zoo-Verein) und Jörg Adler (Allwetterzoo)


- Die Liste muss aber nicht voll werden, auch einzelne Unterschriften sind herzlich willkommen.

Bis zum 15. Oktober sollten alle Listen zurĂŒckgeschickt sein.
(22.09.2010, 09:38)
Michael Mettler:   Frei nach der „Feuerzangenbowle“: Bah, wat hab ich fĂŒr ‘ne fiese Charakter


@Liz: Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, halte ich nicht fĂŒr verkehrt, und es erhöht die Toleranz gegenĂŒber anderen Meinungen. Dass das Spektrum der dabei entstehenden Gedanken auch (!) BlindgĂ€nge erzeugt, ist mir bewusst, und damit muss und kann ich leben. Finde ich aber immer noch besser, als nicht zu hinterfragen. Wollte ich nur Neuigkeiten lesen und im Stillen abnicken, könnte ich mich auch auf das Lesen von Zoo-Pressemitteilungen beschrĂ€nken (schon deren Umwandlung in Zeitungs- oder Fernsehberichte ist ja eine Form von Interpretation). In diesem Forum wurden ungezĂ€hlte Male Entscheidungen und Meldungen von Zoos diskutiert und nicht selten sprangen dabei interessante DenkanstĂ¶ĂŸe heraus, was wahrscheinlich nicht nur fĂŒr mich ein wichtiger Anreiz zur Teilnahme ist. Warum nun ausgerechnet die hier zur Debatte stehenden Meldungen Diskussionsschutz genießen sollen, verstehe ich nicht. Oder vielleicht doch?

Mich wĂŒrde ĂŒbrigens interessieren, welche Sachen ich in punkto Halle und Rostock „herbeigezogen“ haben soll, „die sich als falsch herausstellten“. Die Antwort – meinetwegen auch in sachlicher Form - kann ja im passenden Thread erfolgen, das macht die entsprechende RĂŒckschau einfacher.
(17.09.2010, 17:04)
Liz Thieme:   Wow, soll ich jetzt Beifall klatschen, dass du bis drei zĂ€hlen kannst?
Nein nicht jeder sucht nach Verschwörungstheorien, aber du hast sehr oft hier im Forum schon gezeigt, dass du Sachen herbeiziehst die sich als falsch herausstellten, siehe Halle und Rostock.

Der Satz sollte bedeuten, dass wenn die Entscheidung von dem Gremium nicht jetzt gekommen wĂ€re, wĂ€re die Delfinsache auch nicht jetzt an die Öffentlichkeit gekommen. Da aber die Entscheidung des Gremiums durch den Zoo bekanntgegeben werden sollte, musste man sie am 10. herausgeben, da sie sonst ĂŒber andere KanĂ€le ein-zwei Tage spĂ€ter ans Licht gekommen wĂ€re.
Den Sendetag legt der WDR fest, es hÀtte auch der 11. oder 12. sein können. Das es der 10. wurde, das war Sache des WDRs. Der Zeitraum wurde durch den Zoodirektor vorgegeben, als er den WDR angesprochen hat.
Und ich habe auch nicht gesagt, dass du das mit den Delfinen kritisiert hast.
So und weiter bringt es auch gar nicht dir zu versuchen es nĂ€her zu erklĂ€ren, dass der Zoo diese Ballung so nicht wollte, weil du die Dinge anders siehst oder sehen willst. Und außerdem hast du ja auch immer gerne das letzte Wort, daher kannst du ja deine Gedanken zum Zooverhalten weiter beschreiben, aber ich werde dann dazu nichts mehr sagen, weil es sinnlos ist und ich mir nicht solche Diskussionen antun muss, wie du sie gerne mit einem anderen Forenmitglied fĂŒhrst.

(17.09.2010, 13:34)
Michael Mettler:   @Liz: Bis drei zĂ€hlen konnte ich schon vor deinem Hinweis
. Manchmal ist es aber interessanter, eins und eins zusammenzuzĂ€hlen.

Zu 1. Du schreibst, dass der Bericht in der „Aktuellen Stunde“ auf Wunsch des Zoodirektors erst jetzt gesendet wurde, weil Entscheidungen in der Stadt unmittelbar bevorstehen. Da muss ich also nicht mal eine „Verschwörungstheorie“, wie du es nennst, suchen, wenn der Zusammenhang so offenkundig ist. Im Juli war ĂŒbrigens auch hier im Thread schon eine PM zum Thema Elefantenhaltung eingestellt worden. Veröffentlichungstermin des von Ronald Masell gesehenen TV-Beitrages laut wdr.de: 10. September.

Zu 2. Kein Einspruch: Die Vorgehensweise, den bevorstehenden Umzug eines Besucherlieblings zu veröffentlichen, kritisiere ich auch gar nicht. Veröffentlichungstermin: 10. September.
Interessant ist aber der Inhalt der Meldung: Die Integration in die Herde des Zoos birgt demnach ein unkalkulierbares Risiko, Ebuns Mutter Emmi ist wieder trĂ€chtig, und Ebun hĂ€tte spĂ€testens mit drei Jahren ohnehin den Zoo verlassen mĂŒssen. In einem ebenfalls noch auf der Zoo-HP zu findenden, leider undatierten Artikel hieß es noch, eine „FamilienzusammenfĂŒhrung“ solle im Sommer 2010 gewagt werden. Welches unkalkulierbare Risiko ist seit diesem Wortlaut hinzugekommen? Die Mutter des Flaschenkindes, die ihre beiden ersten KĂ€lber getötet hatte und der man Ebun nach kurzem Abwarten sicherheitshalber zur Handaufzucht weggenommen hatte, war auch damals vorhanden und ist bereits dreieinhalb Wochen nach Ebuns Geburt wieder gedeckt worden; schon am 26.10.09 wurde ĂŒber ihre mögliche TrĂ€chtigkeit eine Mitteilung veröffentlicht. Wenn diese jetzt per Formulierung in der aktuellen Mitteilung mehr oder weniger als einer der GrĂŒnde fĂŒr Ebuns Umzug angefĂŒhrt wird, was hĂ€tte der Zoo dann gemacht, wenn das Jungtier tatsĂ€chlich bis zum Alter von drei Jahren nicht vom EEP „abberufen“ worden wĂ€re (um nun eben andernorts in eine Herde integriert werden zu mĂŒssen
)?

Zu 3. Ich habe weder die Abgabe der Delfine kritisiert noch irgendwelche dazu fĂŒhrenden BeweggrĂŒnde angezweifelt und finde ebenfalls gut, dass der Zoo agiert statt zu reagieren. Festzuhalten bleibt trotzdem das Veröffentlichungsdatum: 10. September.
Was meintest du eigentlich mit dem Satz „Die Bekanntgabe war ohne die jetztige Entscheidung auch nicht jetzt bekanntgegeben worden“?

Wenn der Zoo vermeiden will, dass Informationen in der Presse „zusammengemischt“ werden, ginge das am einfachsten, wenn er sie nicht gleichzeitig herausgeben wĂŒrde. Aber vielleicht wollte er durch die Ballung selber eine „langweilige Berichterstattung“ vermeiden. Und es ist nicht richtig, dass der Wortlaut der zitierten Schlagzeile nicht der des Zoos ist – zumindest zur HĂ€lfte: Auch die im vorliegenden Thread eingestellte PM des Zoos ist ĂŒberschrieben mit „Delfine verlassen bis Ende 2012 den Allwetterzoo MĂŒnster“. Hat also nichts mit Pressefreiheit zu tun.

Dass die drei Themen nichts miteinander zu tun haben, sehe ich nicht so:
Elefanten = Besuchermagnet
Ebun = Besuchermagnet
Delfine = Besuchermagnet
Alle drei Themen betreffen also via Besucherstrom die wirtschaftliche Zukunft des Zoos. Und wenn der WDR-Bericht auf Wunsch des Zoos auf einen Zeitpunkt gelegt wurde, der nahe an den Entscheidungen der Stadt liegt, dann liegt doch der Gedanke geradezu auf der Hand, dass die beiden anderen Meldungen nicht ganz zufĂ€llig auf den Tag genau gleichzeitig das Besucherpotenzial erreichen sollen: Schaut her, worauf ihr in Zukunft (eventuell) verzichten mĂŒsst. Und darin wittere ich keine Verschwörung, sondern den ganz legitimen Versuch, auf die finanzielle Situation den Zoos aufmerksam zu machen und die Öffentlichkeit hinter sich zu stellen. Ja, auch bei den Nashörnern: Die Botschaft „Ebun muss weg, weil ihre Mutter wieder trĂ€chtig ist“ lĂ€sst sich durchaus als „wir haben zu wenig Platz, um beide zu behalten“ interpretieren – und Platz ist in Zoos nun mal nicht selten eine Geldfrage, siehe Elefanten und Delfine.

All das ist eine – meine – persönliche Interpretation der Meldungen. Daran finde ich nichts Schlimmes, denn auch jeder Zeitung- oder Internetleser und TV-Zuschauer interpretiert ja fĂŒr sich das Gesehene. Oder suchen die auch alle nur nach Verschwörungstheorien
?
(16.09.2010, 00:32)
Liz Thieme:   Nein, Michael, ich ersetze es nicht. Und das kann ich dir auch erklĂ€ren warum.
Wir haben hier drei Themen:
1. Elefantenhaltung
2. Ebun, Nashornkind
3. Delfinhaltung


zu 1. Muss man die Entwicklung betrachten. Durch die Bekanntgabe der Stadt im FrĂŒhjahr/FrĂŒhsommer auf Sparkurs zu gehen, rĂŒckte auch der Zoo ins Licht der Öffentlichkeit und die Elefantenhaltung wurde durch verschiedene KanĂ€le zum Thema. So dass der Zoo REagieren musste und ĂŒber die schon lĂ€nger ĂŒberlegten Planungen berichtete (siehe HP).
Das Interview mit Herrn Adler wurde auf Grund dessen, im Juli, durchgefĂŒhrt, so dass der Zoo vor einem viertel Jahr schon mit dem Thema in der Öffentlichkeit war.
Der Beitrag bei der "Aktuellen Stunde" wurde vom WDR jetzt erst produziert und ausgestrahlt, sowie auch der Bericht fĂŒr weitere ErklĂ€rungen erst jetzt im September veröffentlicht wurde. Laut des WDRs war dies vom Direktor gewĂŒnscht und steht in Zusammenhang mit der Entwicklung mit entsprechenden kurzbevorstehenden Entscheidungen in der Stadt.


zu 2. Der Beitrag kam am 10.9. auf der HP des Zoos mit entsprechenden Veröffentlichungen in den Medien. Ebun ist ein beliebtes Individuum bei den Besuchern und ein "Star" der Zoo-Serie, so dass der Zoo den Abgang fĂŒr Oktober einfach bekannt gegeben hat - mit dem Hinweis auf eine TrĂ€chtigkeit der Mutter. Wann hĂ€tte man es sonst berichten sollen, wenn man es vorher bekanntgeben möchte und nicht erst an dem Tag der Abreise? Dies ist ein ganz normales Vorgehen bei solch einem Tier.


zu 3. seit einem Jahr laufen die GesprĂ€che ĂŒber die Zukunft des Delfinariums. Seit einiger Zeit gab es immer wieder in MĂŒnster Aktionen von TierschĂŒtzern bezĂŒglich der Delfinhaltung. So dass es nun zu einem Entschluss im entsprechenden Gremium kam und dieser sofort an die regionalen Medien verteilt wurde, damit dieser nicht durch andere Löcher durchsickert und den Zoo in ErklĂ€rungsnöte bringt. Denn nichts wĂ€re Schlimmer fĂŒr den Zoo gewesen, wenn es ĂŒber die falschen KanĂ€le verbreitet wĂŒrde mit der jeweils „persönlichen“ Note. Hier wollte man also AGIEREN und nicht erst REagieren, bevor es zu spĂ€t ist. Die Bekanntgabe war ohne die jetztige Entscheidung auch nicht jetzt bekanntgegeben worden. Aber die Entscheidungen in Gremien passieren nicht tĂ€glich.


Man muss immer einen großen Unterschied darin machen, was vom Zoo herausgegeben wird und warum und mit welchen Worten und was dann daraufhin in der Presse zusammengemischt wird. Klar ist die Schlagzeile "Delfine verlassen bis Ende 2012 den Allwetterzoo - Auch Nashorn-Nachwuchs weicht" fĂŒr die Zeitung besser, denn es zieht die Leser mehr als nur eine "langweilige" Berichterstattung. Nur ist das eben die Pressefreiheit, aber nicht der Wortlaut und die Kombination des Zoos.


Auf Grund der Zucht bei den Nashörnern und der damit verbundenen Abgabe des Nachwuchses sehe ich hier keine Verbindung zu den anderen beiden Themen.
Weiter ist die Haltung von Walen seit langer Zeit umstritten und besonders auch in MĂŒnster. Meiner Meinung nach ist der Bericht ĂŒber das Ende der Delfinhaltung mutig und auch als Statement des Zoos zu sehen und nicht als Hilferuf um Geld oder Stimmen fĂŒr die Haltung zu sammeln. Es ist ein endgĂŒltiger Beschluss die Haltung zu beenden. Hieran wird sich nichts mehr Ă€ndern. Es ist aber gut, dass man das GebĂ€ude weiter nutzen kann und möchte und so nicht in die Bredouille kommt was man mit den Preisen macht.
Nur bei den Elefanten ist es ein Hinweis, dass die Stadt sich entscheiden mĂŒsse auch mit Hinblick auf die monetĂ€re Situation.
Also Delfine haben nichts mit Elefanten zu tun und beide haben nichts mit Ebun zu tun.
(15.09.2010, 16:15)
Michael Mettler:   @Liz: Ersetze "Verschwörungstheorie" einfach durch "Strategie in der Öffentlichkeitsarbeit", und schon ist der Negativ-Touch rausgenommen. Was könnte dem Zoo denn Besseres passieren, als eines Tages beim Abschied der Delfine verkĂŒnden zu können, dass wenigstens die Elefantenhaltung fĂŒr die Zukunft gesichert sei? Möchte fast wetten, dass es so kommen wird... Und das hat nichts mit Verschwörung zu tun. Beide Projekte gleichzeitig zu stemmen, geht nach aktueller Sicht eben ĂŒberhaupt nicht, also entscheidet man sich gegen eines und hofft, dadurch wenigstens das andere ĂŒber die BĂŒhne bringen zu können. Jedenfalls wĂ€re das in meinen Augen eine ganz normale betriebliche Situation. Nur muss man die eben gut "verkaufen".
(14.09.2010, 22:45)
Liz Thieme:   Die anderen Elefanten, Tefi, Rada und Bala sind auch EEP Tiere!

Michael, du suchst aber auch ĂŒberall Verschwörungstheorien.... kann sein, kann aber auch nicht sein. Manchmal ballt sich vieles auch.
(14.09.2010, 21:50)
Michael Mettler:   Die Ballung der Meldungen um den bevorstehenden Abschied eines populĂ€ren Flaschenkindes, die Beendung der ebenso populĂ€ren Delfinhaltung und der "Notsituation" in Sachen Elefanten ist jedenfalls bestens geeignet, die Öffentlichkeit und die StadtvĂ€ter (und -mĂŒtter) aufzurĂŒtteln. Nur Zufall...?

@Ulli: Wieso "ohne Zeitdruck"? Wenn es zu den zeitgemĂ€ĂŸen Anforderungen an die Elefantenhaltung gehört, dass den Tieren ein Außenbadebecken zur VerfĂŒgung stehen muss, dann brauchen das drei Elefanten genauso dringlich wie sieben, auch wenn das EEP bei ihnen nicht mit Umsiedlung drohen kann. Lediglich die Boxensituation innen wĂŒrde sich "entschĂ€rfen".

Was mich wundert: Wenn das EEP ĂŒber die vier aus Hamburg eingestellten Tiere verfĂŒgen kann, warum hat es dann nicht lĂ€ngst die von Liz geschilderte Familienkonstellation verĂ€ndert, z.B. durch Austausch von Chamundi gegen einen anderen Bullen?
(14.09.2010, 21:42)
Ulli:   Wenn ich das alles bislang richtig verstanden habe, geht es "nur" um die vier Tiere innerhalb des EEP. Die drei anderen KĂŒhe können bleiben. Zumindest innen wĂ€re die Anlage ok, außen kann man sie dann eventuell ohne Zeitdruck auch langfristig vergrĂ¶ĂŸern. Schön bleibt die Lage damit trotzdem nicht und MĂŒnster hat doch rĂ€umlich alle Optionen fĂŒr eine klasse Elefantenanlage.
(14.09.2010, 13:10)
Ronald Masell:   da frage ich mich doch:das interview wurde dchon im juli gedruck:" letzter Versuch" von Jörg Adler? ei wenig Druck auf die Politik??
(14.09.2010, 12:54)
Ulli:   danke fĂŒr die schnelle und interessante Antwort - es wĂ€re schade um die Elefanten.
(14.09.2010, 09:59)
Liz Thieme:   Ich bin zwar nicht Klaus, aber auf Grund dieses Themas hat die WN mit Herrn Adler ein Interview gefĂŒhrt. Da nicht klar ist wie lange der Artikel noch unter dem entsprechenden Link zur VerfĂŒgung steht, hier mal kopiert:
>Geht es ohne Elefanten?
MĂŒnster - Ist es richtig, wenn die Stadt MĂŒnster in Zeiten der Haushaltskrise den Bau eines neuen Elefantenparks im Allwetterzoo mit sechs Millionen Euro bezuschusst? Über diese Frage ist in MĂŒnster eine öffentliche Debatte entbrannt. Im GesprĂ€ch mit WN-Redakteur Klaus Baumeister geht Zoodirektor Jörg Adler auf die Diskussion ein.

Herr Adler, der Allwetterzoo möchte einen neuen Elefantenpark bauen, aber die Ratsparteien packen das Thema nur mit spitzen Finger an. Ärgert Sie das?
Adler: Nein, das Ă€rgert mich nicht, aber es bedrĂŒckt mich. Wir schieben das Thema Elefantenpark seit Jahren vor uns her. Bereits in den 90er Jahren haben wir ein Konzept erarbeitet, das diese Investition vorsieht. Möglicherweise kommen wir mit unserem erneuten Antrag jetzt einfach zur Unzeit.

Bereuen Sie es, den Elefantenpark nicht schon vor drei oder vier Jahren gebaut zu haben?

Adler: Ja, vielleicht hĂ€tten wir in der Vergangenheit unser Anliegen mit etwas mehr Nachdruck artikulieren mĂŒssen. Doch wir haben den Zoo an verschiedenen Stellen modernisiert. Wir wollten die Besucher nicht mit Baustellen ĂŒberfordern.

Sechs Millionen Euro Zuschuss können einen Lokalpolitiker aber auch ĂŒberfordern.

Adler: Sechs Millionen Euro sind sicherlich viel Geld. Doch wir benötigen das Geld nicht auf einen Schlag. Drei Jahre lang, von 2011 bis 2013, jeweils zwei Millionen Euro, damit wÀre uns geholfen.

Ist es nicht normal, wenn Kommunalpolitiker in Zeiten der Haushaltskrise andere Sorgen haben als die Finanzierung eines Elefantengeheges?

Adler: Vollkommen richtig. Ich stelle mich auch der Debatte und begreife die öffentliche Diskussion, die jetzt entfacht wurde, als eine Chance. Die Stadtgesellschaft von MĂŒnster und ihre politischen ReprĂ€sentanten können und mĂŒssen darĂŒber befinden, welchen Stellenwert sie dem Zoo beimessen. Wenn am Ende dieser Diskussion eine langfristige Strategie steht - mit wie viel Geld auch immer sie verbunden ist - so wĂ€re das sehr hilfreich.

Sie begrĂŒnden die Investition mit den gestiegenen Anforderungen an die Elefantenhaltung. WĂ€re ein Allwetterzoo ohne Elefanten denkbar?

Adler: Denkbar ist alles. Wir kĂ€mpfen dafĂŒr, auch weiterhin Elefanten halten zu können. Aber das ist kein Muss. Hier stellt sich wiederum die politische Frage: Welches Profil soll MĂŒnsters Zoo haben, und welche Bedeutung soll der Zoo fĂŒr die AttraktivitĂ€t der Stadt haben?

Können Sie das nÀher erklÀren?

Adler: Die Elefantenhaltung ist teuer und personalintensiv. Die Zoos in Dortmund, Bochum und Gelsenkirchen haben keine Elefanten. Es geht also ohne. FĂŒr MĂŒnster indes sind sie ein Alleinstellungsmerkmal. Zwei Mal am Tag dĂŒrfen die Besucher die Elefanten fĂŒttern. Das gibt es sonst nirgendwo. Die ElefantenfĂŒtterung und das Erlebnis der unmittelbaren Begegnung mit Elefanten, darĂŒber mĂŒssen wir uns im Klaren sein, ist fĂŒr viele Menschen ein wichtiger Grund fĂŒr einen Zoobesuch in MĂŒnster.

Sie befĂŒrchten sinkende Besucherzahlen?

Adler: Das wĂ€re ohne Zweifel die Folge. Es gĂ€be eine deutliche Verlagerung von MĂŒnster nach Köln. Dort wurde fĂŒr viel Geld ein moderner Elefantenpark gebaut.

WĂ€re es vielleicht eine Alternative, den Elefantenpark in Etappen zu bauen?

Adler: Das wĂ€re ein riesiges Problem. Das jetzige Elefantengehege und der kĂŒnftige Elefantenpark liegen im Herzen des Zoos. Die Wege der Baustellenfahrzeuge und der Besucher werden sich zwangslĂ€ufig kreuzen. Das stellt eine enorme logistische Herausforderung dar, die zeitlich begrenzt sein muss. Wir planen den Baubeginn im Herbst 2011, also nach der Hauptsaison, und wollen im FrĂŒhjahr 2013, vor der Hauptsaison, fertig sein.

Der Zooverein hat 8000 Mitglieder. Welche Rolle wird er bei der Frage des Elefantenparks spielen?

Adler: Der Zooverein dokumentiert die starke bĂŒrgerschaftliche Verankerung des Zoos. In diesem Verein mĂŒssen wir sicherlich niemanden mehr fĂŒr die Elefanten begeistern.

Sind Sie zuversichtlich, dass Sie die erforderlichen 1,5 Millionen Euro Eigenmittel fĂŒr den Elefantenpark aufbringen können?

Adler: Ich sehe das sehr sportlich. Das ist eine echte Herausforderung. Wir sind aktuell dabei, eine westfĂ€lische Unternehmerinitiative fĂŒr den Artenschutz zu grĂŒnden. Daran kann man erkennen, dass Spenden bei der Realisierung des Neubaus eine große Rolle spielen. Aber das funktioniert nur, wenn es eine positive Grundstimmung in der Politik und auch in der Öffentlichkeit gibt.

Sie haben die Zoos in Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen und Köln schon angesprochen. Gibt es eine zunehmende Konkurrenz?

Adler: Ja. Vor zehn Jahren waren wir es, die andere in Zugzwang gebracht haben. Jetzt mĂŒssen wir reagieren. Etwa die Zoos in OsnabrĂŒck, Duisburg, Wuppertal, Köln und auch in den Niederlanden haben deutlich an AttraktivitĂ€t gewonnen. Wenn wir uns mit dem aktuellen Zustand zufrieden geben, werden wir zurĂŒckfallen.<

Das Interview wurde schon im Juli abgedruckt.

Egal wie der Zoo und die Stadt sich entscheiden, sollte meiner Meinung sich in MĂŒnster in der Gruppenkonstellation was tun, wenn man hier zĂŒchten möchte. Chamundi und die drei KĂŒhe Kanaudi, Ratna und Corny sind von Hagenbeck ausgeliehen. Chamundi ist mit Ratna in einem GeschwisterverhĂ€ltnis aufgewachsen und Corny ist die Halbschwester von ihm. Man sollte evtl ĂŒberlegen, ob man ihn nicht durch einen anderen Bullen austauschen sollte, wenn es die Zukunft der Haltung ermöglicht.
(14.09.2010, 09:46)
Ronald Masell:   Grossser Bericht letzte Woche in der aktuellenStunde im WDR." MĂŒnster bangt um Elefantenhaltung!"imZoo ist wohl die letzte Mahnung desEEP angekommen
Modernisierung der Elefantenhaltung(Vergrösserung der Innenstallungen und Badebecken Aussen) oder die vier Tiere des EEP(Chamundi und drei KĂŒhe) gehen an einen anderen Zoo.
Jörg Adler hielt empört einen Brief mit dem Briefkopf von blijdoorp in die Kamera.Galgenfrist bis Ende 2011.
PlĂ€ne sind wohl schon vorhanden, die Finanzierung der benötigten 7,5 Millionen natĂŒrlich nicht. Dr. Schueling, wissen Sie nĂ€heres?

(14.09.2010, 09:24)
Ulli:   Mutige, kluge und konsequente Entscheidung !
MĂŒnster ist ein absolut toller Zoo, allein die Delphinhaltung war eines der wenigen Mankos.
Dieses Manko wird jetzt beseitigt - ich freue mich ĂŒber diese Nachricht.
(11.09.2010, 07:43)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Ebun“ wird EnglĂ€nderin

Das am 20. September 2009 geborene Nashornkalb „Ebun“ zieht vermutlich schon im Oktober nach England in den Longleat Safari Park in Wiltshire um. Dieser Umzug erfolgt auf Empfehlung des EuropĂ€ischen Erhaltungszucht-Programms EEP. „Ebun“ hĂ€tte MĂŒnster ohnehin verlassen mĂŒssen, allerspĂ€testens mit drei Jahren. Dann werden Breitmaulnashörner geschlechtsreif.

Dr. Dirk Wewers, der Kurator des Allwetterzoos, betont, dass man sich schweren Herzens von „Ebun“ trennt: „Das kleine Nashorn ist fĂŒr den Zoo und die Stadt sicher wichtig. Doch sein Wohlergehen steht fĂŒr uns im Mittelpunkt“. Die Bedingungen fĂŒr den geplanten Umzug seien optimal: Gemeinsam mit „Ebun“ wird ein dreijĂ€hriges Weibchen aus dem Zoo in Arnheim/NL nach England reisen. Dort werden zuerst die beiden jungen Tiere aneinander gewöhnt. Dann folgt die Eingliederung in die große Herde in Longleat. Vermutlich wird „Ebun“ auf Dauer in Wiltshire bleiben.

In MĂŒnster lebt „Ebun“ seit ihrer Geburt allein, wenn auch in Sichtkontakt zu den erwachsenen Nashörnern. Eine Integration in die Herde wĂ€re mit unkalkulierbaren Risiken verbunden. Zudem ist „Emmi“, die Mutter von „Ebun“ wieder trĂ€chtig. Ihr viertes Kalb wird im MĂ€rz 2011 erwartet. Im Allwetterzoo ist man guter Hoffnung, dass die Nashornmutter dieses Kalb annehmen wird. „Emmi“ hat „Ebun“ aufwachsen sehen, sie weiß also, dass aus einem knapp 60 kg schweren, nasenhornlosen Baby ein „richtiges“ Nashorn wird.

Daten zu „Ebun“:
Das kleine Nashorn wiegt heute genau 593 kg. Ausgewachsene NashornkĂŒhe können mehr als 2.000 kg auf die Waage bringen!

„Ebun“ frisst Heu, bekommt aber nach wie vor noch Fohlenmilch zu trinken: etwa 13 Liter tĂ€glich, verteilt auf vier Mahlzeiten. Zwei Portionen trinkt sie aus dem Trog, zwei aus der Flasche. Die FlaschenfĂŒtterung wird beibehalten, um eine evtl. notwendige Medikamentengabe besser kontrollieren zu können.
(10.09.2010, 15:28)
Sacha:   @Michael Mettler: Die Frage habe ich mir gerade auch gestellt...(ich befĂŒrchte aber wegen der knappen Finanzen wohl eher ersteres)

Ich war vor knapp zwei Wochen in MĂŒnster und habe mir erstmals seit ganz langer Zeit die Delphin-Show (resp. Delphin-Training) wieder angeschaut. Und ich war enorm enttĂ€uscht.

Dass die ganze Anlage einer Erneuerung bedarf, steht ausser Frage. GegenwĂ€rtig liegen zwischen ihr und Duisburg Welten. Und das trifft auch auf den Stil der VorfĂŒhrung/des Trainings zu. Das war mit Abstand die schlechteste VorfĂŒhrung, die ich WELTWEIT gesehen habe.
Nicht das die TĂŒmmler in MĂŒnster weniger "können" als ihre Artgenossen in Duisburg oder anderswo. Im Gegenteil. Da waren einige "Bewegungen" drin, die ich noch nicht gesehen hatte. Aber so sehr die MĂŒnsterschen TrainerInnen es verstanden, den TĂŒmmlern ihre FĂ€higkeiten zu entlocken, so wenig verstanden sie es, das Publikum zu unterhalten. Die Aussagen waren nicht nur langweilig, sondern teilweise auch schwer zu verstehen (die Lautsprecheranlage hat auch eine Ueberholung nötig). Normalerweise Ă€rgere ich mich ja immer ĂŒber das bequeme und wenig begeisterungsfĂ€hige (vor allem im Vergleich mit den USA) europĂ€ische Publikum. Doch in diesem Fall war den Zuschauern kein Vorwurf zu machen. Es gab bei den UebungsstĂŒcken keinen klar erkennbaren Anfang und kein klar erkennbares Ende. Wo bitte darf oder soll man klatschen? Wie soll so Begeisterung aufkommen? Und wie sollen so Informationen ĂŒber TĂŒmmler und ihre Funktion als Botschafter der Meere hĂ€ngen bleiben?

Fazit: Ich wĂŒnsche mir sehr, dass die Grossen TĂŒmmler in MĂŒnster eine Zukunft haben. Aber dann sollte nicht nur die Anlage, sondern auch die PrĂ€sentation zeitgemĂ€ss sein.
(10.09.2010, 15:08)
Holger Wientjes:   Mutige aber konsequente Entscheidung, wenn man bedenkt, dass man mittelfristig keine Haltungsverbesserungen vornehmen kann ! Vermissen werde ich die Tiere schon. Bin ich doch quasi mit dem Allwetterzoo gross geworden und das Delphinarium gehört(e) nunmal dazu.
(10.09.2010, 14:16)
Michael Mettler:   Da die Aussage "bis Ende 2012" zweideutig ist: Ist gemeint, dass bis zu diesem Datum der letzte Delfin den Zoo verlassen haben wird und keine neue Haltung geplant ist, oder dass die Tiere jetzt abgegeben werden und 2013 ein Neubeginn erfolgt?
(10.09.2010, 14:15)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Delfine verlassen bis Ende 2012 den Allwetterzoo MĂŒnster

Seit gut einem Jahr fĂŒhrt der Zoo mit der Delphinarium MĂŒnster GmbH GesprĂ€che zur Zukunft des Delphinariums. In der Rechtsform ist das Delphinarium ein eigenstĂ€ndiges Unternehmen im Zoo, aber inhaltlich und fĂŒr den Besucher erkennbar in das Gesamtkonzept des Allwetterzoos eingebunden. Umfragen bei den Besuchern in den vergangenen zwei Jahren haben ergeben, dass die Delfinhaltung als außerordentlich wichtig und beliebt bewertet, der bauliche Zustand im Besucherbereich jedoch kritisiert wird. Das Delphinarium wurde vor ĂŒber 36 Jahren erbaut. Investitionen des Betreibers in Höhe von mehreren Millionen Euro flossen in den vergangenen 20 Jahren fast ausschließlich in die permanente Verbesserung der Tierhaltung und nur in geringerem Maße in die Verschönerung des Gesamtkomplexes.

Die Haltung der Delfine in MĂŒnster erfĂŒllt sĂ€mtliche gesetzlichen und tiergĂ€rtnerischen Vorgaben. Insbesondere die Betreuung der Tiere durch das hoch qualifizierte Pflegerteam ist eine gute fachliche Voraussetzung. Wie ĂŒberall in der Tierhaltung gilt aber auch fĂŒr die Pflege dieser MeeressĂ€uger, dass stĂ€ndige Verbesserungen nach neuesten Erkenntnissen wĂŒnschenswert sind. Das Delphinarium ist Bestandteil eines im Zookonzept „Allwetterzoo 2000 Plus“ geplanten Meeresparks, in dem VerĂ€nderungen in der Delfinhaltung mit zusĂ€tzlichen WasserflĂ€chen im Außenbereich und eine Aufwertung des Gesamtkomplexes vorgesehen waren. Die gewĂŒnschten Investitionsmittel hierfĂŒr werden allerdings mittelfristig nicht zur VerfĂŒgung stehen.

Deshalb haben sich Allwetterzoo und Delphinarium darauf verstĂ€ndigt, die vier Delfine bis Ende 2012 im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms abzugeben. KĂŒnftig werden dann an dieser Stelle andere MeeressĂ€uger zu sehen sein, in jedem Fall die schon hier lebenden Seelöwen und evtl. eine oder zwei weitere Robbenarten. Diese Tiere sollen dann als Botschafter ihrer bedrohten Artgenossen in den Weltmeeren in lehrreichen und unterhaltsamen Trainingsprogrammen mit einem hohen Erlebniswert fĂŒr die Zoobesucher fĂŒr die Bewahrung der Natur werben.
(10.09.2010, 13:24)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Sonntag, 12. September, 15 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst im Allwetterzoo
 

Der erste ökumenische Gottesdienst im Allwetterzoo im vergangenen Jahr wurde von zahlreichen Christen begeistert angenommen. Deshalb findet am kommenden Sonntag eine Wiederholung statt. Zum gemeinsamen Gebet sind alle Zoobesucher eingeladen, egal welcher Konfession sie angehören.

 

Der Gottesdienst beginnt um 15 Uhr. Bei schönem Wetter findet er auf dem Landoisplatz statt, bei Regen unter der Überdachung oberhalb des Platzes. Der Landoisplatz eignet sich vor allem deshalb, weil er von einer bronzenen „Arche Noah“ dominiert wird. Noahs Arche ist auch das Motto des Gottesdienstes, auf das der katholische Theologe und Zoologe Dr. Rainer Hagencord in seiner Predigt nĂ€her eingehen wird. Die Liturgie gestaltet der evangelische Pfarrer Stephan M. Stötzel. Auch Zoodirektor Jörg Adler als praktizierender evangelischer Christ wird sich aktiv beteiligen. Das Rahmenprogramm und auch den Gottesdienst wird Winne Voget, ehem. Mitglied der „Sechszylinder“, gemeinsam mit seinem Gospelchor „epifunias“ mitgestalten.

 

FĂŒr Zoobesucher ist die Teilnahme am Gottesdienst natĂŒrlich kostenfrei. Wer allerdings nur deswegen in den Zoo kommen möchte, muss Eintritt  bezahlen und sollte seinen Obolus als „Kollekte“ zugunsten der bedrohten Tierwelt verstehen. Der Allwetterzoo engagiert sich mit einem Teil seiner Einnahmen fĂŒr die Rettung von der Ausrottung bedrohter Tierarten vor allem in SĂŒdostasien.
(08.09.2010, 09:32)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Raubtierpflegertreffen des BdZ im Allwetterzoo MĂŒnster

Über 85 Tierpfleger aus ganz Deutschland und Österreich tauschen ihre Erfahrungen auf der Tagung im Allwetterzoo aus.

Der Berufsverband der Zootierpfleger (BdZ) veranstaltet im Zweijahresrhythmus Tagungen fĂŒr Raubtierpfleger. Denn gerade der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Zoos und deren Pflegern sind fĂŒr die Gesundheit der Tiere besonders wichtig. Dieses Jahr findet das Seminar vom 2. bis 5. September erstmalig im Allwetterzoo MĂŒnster statt. Über 85 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Österreich haben hier die Möglichkeit ihre Erfahrungen in FachvortrĂ€gen auszutauschen: Worauf muss man bei der schwierigen Geparden Zucht achten? Wie beschĂ€ftigt man MĂ€hnenwölfe und wie können unterschiedliche Raubtiere in einer WG zusammenleben? Diese und weitere Themen werden hier vorgestellt und anschließend diskutiert.

Auch der Allwetterzoo ist mit  zwei FachvortrĂ€gen beteiligt. Reinhold Evels, Revierleiter im Tropenhaus, berichtet ĂŒber die erfolgreiche Haltung und Zucht der seltenen Buntmarder, die deutschlandweit in nur vier Zoos zu finden sind. Über die Schwierigkeiten bei der Gepardenzucht informiert Raubtierpfleger Alexander Dietrich, der in seinem Vortrag die Zuchterfolge des Allwetterzoos darstellt.

„Besonders freut mich, dass gerade das Thema Artenschutz auf dieser Tagung eine wichtige Stellung einnimmt“, so Jörg Adler, Zoodirektor im Allwetterzoos. Denn eine Vielzahl vom aussterben bedrohter Tierarten leben in Zoos und werden erfolgreich im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) gezĂŒchtet.

NatĂŒrlich lernen die Teilnehmer auch die Raubtiere im Allwetterzoo kennen. Zum Abschluss der Tagung am Sonntag finden mehreren FĂŒhrungen zu Tiger, Löwe, Gepard, Buntmarder, BĂ€r, ErdmĂ€nnchen und Co. statt.
(03.09.2010, 15:17)
Manuel Becker:   Sehr gutes Beispiel, wie man als Zoo auch seine eigene Überzeugung leben kann und diese fĂŒr zoopĂ€dagogische Belange zu nutzen weiß. WĂŒrde mir solche Aktionen und "Stationen" auch in anderen (ehrlichen) Zoos wĂŒnschen, insofern sie die Naturbildung nicht nur missionarisch verbreiten, sondern auch vor der eigenen TĂŒr kehren...
(26.08.2010, 11:55)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Der neue „Energiepfad“ im Allwetterzoo MĂŒnster zeigt bĂŒgelnde Gorillas, lesende Kattas und duschende Elefanten


Im Allwetterzoo leben rund 3.000 Tiere. Viele von ihnen stammen aus tropischen LĂ€ndern und mögen es das ganze Jahr ĂŒber mollig warm, auch im Winter. Manche Zoobewohner benötigen selbst bei 30 Grad im Sommer zusĂ€tzliche WĂ€rme, beispielsweise die Köhlerschildkröten. Das Becken der einheimischen Fische im Aquarium hingegen wird dann gekĂŒhlt. Heizen und KĂŒhlen bedeuten Energieverbrauch. Energie kostet viel Geld. Deshalb ist das Thema Energiesparen seit nunmehr 20 Jahren ein wichtiges Thema im Allwetterzoo. Die Sparmaßnahmen sind vielfĂ€ltig und berĂŒcksichtigen neben den Kosten auch die Aspekte Nachhaltigkeit, Umweltschutz und CO2-Reduzierung.

Erstmalig werden die Besucher im Allwetterzoo nun vor Ort ĂŒber die Energiesparmaßnahmen aufgeklĂ€rt. Auffallende Schilder an vorerst vier Stellen geben Informationen ĂŒber Photovoltaik, Solarthermie, ErdwĂ€rme und Wasserreinigung. Der „Energiepfad“ wird weiter ausgebaut, sowie weitere fĂŒr die Bereiche Giraffen und Orang-Utans geplante Maßnahmen umgesetzt wurden. Bei der ersten Station des „Energiepfads“ geht es um Sonnenenergie. Hingucker ist ein bĂŒgelnder Gorilla, mit dessen Hilfe die Begriffe Photovoltaik und Kilowattstunde erklĂ€rt werden: FĂŒr 15 Hemden braucht der fleißige BĂŒgler 1 kWh Energie. Auf einer zweiten Tafel macht ein Katta neugierig, der im Schein einer GlĂŒhlampe liest. Die elektronische Anzeige neben dem schlauen Tier zeigt stets die aktuelle Watt-Leistung an, die der Zoo mit seiner Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des BetriebshofgebĂ€udes gewinnt und ins allgemeine Stromnetz einspeist. Der Tagesertrag liegt bei maximaler Sonnenscheindauer bei etwa 200 kWh. Auch die CO2-Ersparnis durch die Nutzung der Sonnenenergie wird hier angezeigt.

Bei der zweiten Station geht es um Solarthermie. Der Zoo nutzt die Sonne, damit seine Elefanten warm duschen können. Eine elektronische Anzeige neben einer die Technik erklĂ€renden Tafel zeigt die Temperatur an, die gerade mit Hilfe der Sonne erzeugt wird. Im sogen. Sonnenkollektor wird Wasser erhitzt, dem WĂ€rmeenergie entzogen wird, um das Duschwasser fĂŒr die DickhĂ€uter auf eine angenehme Temperatur zu bringen. Die dritte Station widmet sich der ErdwĂ€rme, die fĂŒr die Geparde genutzt wird. Die Tafel vor ihrer Anlage zeigt anschaulich, wie gern die Katzen aus dem sĂŒdlichen Afrika in ihren HĂŒtten liegen. Hier ist es dank einer Bodenheizung stets mollig warm. Den umweltfreundlichen Luxus fĂŒr die Geparde ermöglicht eine Pumpe, die WĂ€rme aus dem Erdreich anzapft.

Die vierte Energie-Tafel befindet sich bei den Pinguinen. Hier wurde im letzten Winter eine Brauchwasser-Reinigungsanlage installiert. „Brauchwasser“ ist vom Zoo gewonnenes Grundwasser. Gefördert mit behördlicher Genehmigung im Bereich der Aa, wird es in riesigen Zisternen auf dem ZoogelĂ€nde gebunkert. Vor der Installation der neuen Anlage wurde das „Badewasser“ fĂŒr die Pinguine Woche fĂŒr Woche komplett ausgetauscht, immerhin jeweils 45 Kubikmeter. Nun wird das Wasser nur noch alle 14 Tage gewechselt. Dadurch verbraucht der Zoo nicht nur 50 % weniger, er entsorgt auch entsprechend weniger verschmutztes Wasser.
(26.08.2010, 11:46)
AndrĂ© Haubrich:   @Michael:
Ich wĂŒrde das auch eher in den Bereich Soziologie oder Psychologie einorden.
Aber wie man so schön sagt: "Kunst ist alles und alles ist Kunst".
Außerdem gibt es auch massenweise eigesperrte Menschen, die das warscheinlich nicht als "Kunst" empfinden.
Wurde die Aktion in einem GehegekÀfig gemacht oder in einem transportablen?
(20.08.2010, 20:34)
Michael Mettler:   Warum finden solche Kunstaktionen - zumindest so weit mir bekannt - eigentlich immer in KĂ€figen statt und beleben damit mit UnterstĂŒtzung des gastgebenden Zoos den alten Vergleich mit dem GefĂ€ngnis? Ich bin zwar bekennender Kunstbanause, kann mich aber an keinen Medienbericht erinnern, der mal eine entsprechende Performance beschrieb, bei der sich ein KĂŒnstler statt der eigentlichen Bewohner auf einer Freianlage (z.B. einem Pavianfelsen) bestaunen ließ. Und zu einer "animalischen Lage" gehört m.E. weitaus mehr, als sich in einem ZookĂ€fig zu zeigen. Z.B. verlassen Tiere wohl nur selten ihr Haltungssystem, um sich ihrer Stoffwechselprodukte zu entledigen...
(20.08.2010, 15:47)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Performance im Allwetterzoo MĂŒnster:

Virginie Da Costa prÀsentierte sich als Mensch

In ihrer Abschlussarbeit schreibt die Luxemburgerin Virginie Da Costa, Studierende der UniversitĂ€t Paul-Verlaine in Metz/Frankreich, ĂŒber Tiere in der Kunst und das VerhĂ€ltnis von Menschen zu Tieren. KĂŒnstler nehmen die Tiere nach ihren Vorstellungen wahr, nehmen die Tiere aus ihrem Umfeld heraus und wandeln die gĂ€ngigen Beziehungen zu Tieren in ein kĂŒnstlerisches Werk um.

Die Fragestellung in der Arbeit von Virginie Da Costa lautet: Wieso nehmen KĂŒnstler auch Tiere als Vorbild fĂŒr ihre Werke und nicht nur Menschen? Inspiriert von der Sozialplastik von Beuys gestaltete sie mit einem „KĂ€figbesuch“ im Zoo die Logik um: Es ist nicht mehr das Tier, das sein natĂŒrliches Umfeld verlĂ€sst, um ins Kunstwerk integriert zu werden. Es ist der Mensch, der sein zivilisiertes Umfeld verlĂ€sst, um sich ins animalische Umfeld zu integrieren.

Ihre Theorie setzte Virginie Da Costa am Freitag im Allwetterzoo praktisch um: Sie begab sich in einen KĂ€fig, um die Reaktionen der Menschen zu erfahren. Sie wollte feststellen, welche GefĂŒhle ein Mensch auf den Menschen ausĂŒben kann, wenn dieser sich in einer animalischen Lage befindet. Letztlich ist es eine ihrer Thesen, dass Menschen sich in den Tieren wieder erkennen und diese quasi in der Kunst dargestellt werden, um eine Distanz zu schaffen. Eine Distanz zu sich selbst, da Menschen bloße Konfrontation schwer ertragen können. Die Performance auf einer Zoowiese zwischen Kamelen und Geiern wurde von Kommilitonen der luxemburgischen Studentin gefilmt und dient als Dokumentation fĂŒr ihre Abschlussarbeit an der UniversitĂ€t.
(20.08.2010, 15:14)
Thomas Schröder:   Hm. Da fĂ€nde ich es jetzt aber recht pannend, HintergrĂŒnde zu erfahren, warum man die "Lange Nacht der Vier Am Aasee" aufgegeben und stattdessen das StraßenkĂŒnstlerfestival ins Leben gerufen hat. Erstere Veranstaltung lief bereits mehrere Jahre und kam meines Erachtens gut beim Publikum an.
(19.08.2010, 09:06)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Internationales StraßenkĂŒnstlerfestival im Allwetterzoo: Es gibt 2011 eine Neuauflage!

Das erste StraßenkĂŒnstlerfestival im Allwetterzoo war ein großer Erfolg! Und es wird eine Neuauflage im Juli 2011 geben. Bei der gerade erfolgten Nachbesprechung der Veranstaltung stimmten Steffi Stephan von der Jovel GmbH und Jörg Adler vom Allwetterzoo darin ĂŒberein, das Fest im nĂ€chsten Jahr erneut gemeinsam zu veranstalten.

Das Fazit ist positiv: Die Publikumsresonanz war sehr gut, die Besucherzahlen an diesem Wochenende ĂŒberdurchschnittlich hoch. Allerdings hatte der Zoo fĂŒr das Festival auch seine Eintrittspreise spĂŒrbar gesenkt. Im Zoo ist man ebenso erfreut darĂŒber, dass die Besucher die Darbietungen der StraßenkĂŒnstler sichtlich genossen und dies auch zum Ausdruck gebracht hatten. Zudem hat das Festival augenscheinlich sogar Menschen angelockt, die lange nicht mehr im Zoo waren. Steffi Stephan erfuhr seinerseits viele anerkennende Worte. Die Mehrzahl der KĂŒnstler, die am Wochenende 17./18. Juli im Allwetterzoo aufgetreten waren, fand das Konzept toll! Kritik wurde zwar geĂ€ußert, fiel jedoch ĂŒberwiegend konstruktiv aus. Bei einer „Pilotveranstaltung“ können VerbesserungsvorschlĂ€ge nur sinnvoll sein. Doch nicht nur die KĂŒnstler hatten sich begeistert geĂ€ußert. Auch die rund zwanzig Gastfamilien, die an diesem Wochenende KĂŒnstler beherbergt hatten, fanden Freude an ihrer Rolle. Sie wollen auch kĂŒnftig dabei sein.

Einen Gewinn hat zwar keine der beteiligten Organisationen aus der Veranstaltung gezogen – ganz im Gegenteil, aber dennoch ist man sich schnell darin einig geworden, das Festival im nĂ€chsten Juli wieder stattfinden zu lassen. FĂŒr 2011 sind organisatorische Verbesserungen geplant. Außerdem soll den anreisenden StraßenkĂŒnstlern ein Handgeld, also eine kleine „Gage“ gezahlt werden. Der Zoo wird im Gegenzug seine Eintrittspreise fĂŒr das zweite Festival nicht reduzieren. Die Veranstalter hoffen, mit den positiven Erfahrungen aus diesem Jahr neue Sponsoren zu gewinnen. Helfen werden dabei sicher die vielen wunderbaren Fotos und FilmbeitrĂ€ge, die in diesem Jahr von SĂ€ngern und TĂ€nzern, Bauchrednern oder Schauspielern vor der herrlichen „Kulisse“ des Allwetterzoo entstanden sind.
(18.08.2010, 15:18)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Jörg Adler bringt HilfsgĂŒter persönlich in den ĂŒberfluteten Tierpark Zittau

Mit zwei Kleintransportern voller Sachspenden fahren Jörg Adler, Direktor des Allwetterzoos, und zwei freiwillige Helfer Heute Nachmittag in den Tierpark Zittau. Dieser, im DreilĂ€ndereck Deutschland-Polen-Tschechien gelegene Tierpark, wurde am letzten Wochenende vom Hochwasser komplett ĂŒberschwemmt. Hierbei sind zahlreiche Tiere, aber auch mehrere GebĂ€ude den Fluten zum Opfer gefallen.

Die Deutsche Tierpark Gesellschaft bat den Allwetterzoo um Hilfe fĂŒr die betroffene sĂ€chsische Einrichtung. Um zu helfen, initiierte der gebĂŒrtige Sachse Jörg Adler einen Spendenaufruf, an dem sich zahlreiche Firmen und Privatpersonen aus MĂŒnster und Umgebung beteiligten. An dieser Stelle danken wir allen Spendern recht herzlich, die bereits zur Rettungsaktion beigetragen haben.

Doch Hilfe wird noch immer benötigt. Tiere sind mittlerweile in NotunterkĂŒnften einquartiert worden, doch die von der Überschwemmung aufgeweichte Erde ĂŒberdeckt den Tierpark mit einer Schlammschicht. WĂ€hrend des Wiederaufbaus bleibt der Zoo geschlossen. Daher werden weitere Geld- und Sachspenden dringend fĂŒr die Instandsetzung des Zoos und die Verpflegung der Tiere benötigt.

Der Allwetterzoo leitet diese Spenden an den vom verheerenden Hochwasser arg getroffenen sĂ€chsischen Tierpark weiter. Genaue Informationen fĂŒr Spenden bekommen Sie beim Allwetterzoo: 0251-8904-0, von 8.30 bis 17 Uhr.
(13.08.2010, 11:54)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Hochwasserdrama im Tierpark Zittau: Der Allwetterzoo bittet um Hilfe

Ertrunkene Tiere, das TierparkgelĂ€nde zu drei Vierteln ĂŒberflutet – als Jörg Adler, Direktor des Allwetterzoos, heute morgen einen Anruf der Deutschen Tierpark-Gesellschaft erhielt, war er bestĂŒrzt. Man bat um Hilfe fĂŒr eine vom Hochwasser ĂŒberflutete sĂ€chsische Einrichtung. Adler, selbst aus Sachsen stammend, bot spontan UnterstĂŒtzung an! Wenig spĂ€ter meldete sich auch Bernd Großer, Leiter des betroffenen Tierparks in Zittau bei Jörg Adler. Diesmal geht es nicht um die Unterbringung von Tieren wie kĂŒrzlich im Fall des vom Sturm heimgesuchten Tierparks Nordhorn, als der Allwetterzoo sieben „obdachlosen“ GĂ€nsegeiern Asyl gewĂ€hrte. Jetzt geht es um Hilfe, die Adler persönlich initiieren will, die der Allwetterzoo leisten kann, und Hilfe, die hoffentlich aus MĂŒnster kommen wird.

Der Tierpark Zittau, gelegen im DreilĂ€ndereck Deutschland-Polen-Tschechien, wurde am letzten Wochenende vom Hochwasser der Mandau, einem Zufluss der Neiße, durch eine Flutwelle komplett ĂŒberschwemmt. Binnen 30 Minuten stand nahezu der komplette Tierpark unter Wasser. WĂ€hrend das Wasser in FlussnĂ€he mittlerweile sinkt, steht es im Tierpark derzeit noch rund 1,50 Meter hoch. Dessen GelĂ€nde befindet sich einer Senke, so dass das Hochwasser vom THW abgepumpt werden muss. Sachsens MinisterprĂ€sident Stanislaw Tillich ĂŒberzeugte sich bei seinem Besuch vom Ernst der Lage. Besucher und Freunde des Tierparks sind geschockt: Neben dem GĂŒrteltier „Ilse“, dem Publikumsmagneten, sind zahlreiche weitere Tiere ertrunken, sogar ein Ara. Die bei Kindern beliebten Lamas versuchte der Tierparkdirektor persönlich aus den Fluten zu retten, leider vergebens. Zehn dieser Kleinkamele ĂŒberlebten das Hochwasser nicht. Ein Trampeltier hingegen harrte 12 Stunden im Wasser stehend aus und konnte von den Pflegern an Land gezogen werden.

Jörg Adler will am kommenden Wochenende persönlich nach Zittau fahren, hoffentlich mit einem Kleintransporter voller Sachspenden. Welche Hilfsmittel im Einzelnen benötigt werden, ist beim Allwetterzoo zu erfahren: 0251-8904-0, von 8.30 bis 17 Uhr. Geldspenden nimmt der Allwetterzoo ebenso an und leitet sie an den vom verheerenden Hochwasser arg getroffenen sÀchsischen Tierpark weiter.
(11.08.2010, 08:10)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Geschafft: Das Eselfohlen im Allwetterzoo trinkt bei der Mutter, ist putzmunter und heißt nun „AmĂ©lie“!

In den ersten Tagen war die Sorge um das am 4. August geborene Fohlen bei den Poitou-Rieseneseln im Allwetterzoo MĂŒnster groß. Die Kleine war zu leicht, zu klein und kam nicht an die Zitzen der Stute. „Pamina“, zum ersten Mal Mutter, mochte wiederum die ungewohnte BerĂŒhrung an ihrem GesĂ€uge nicht und hatte anfangs auch zu wenig Milch. Eine „Rund-um-die-Uhr“-Betreuung durch TierĂ€rzte und Tierpfleger zeigt nun Erfolg: Am Samstag trank das Fohlen erstmals bei der Mutter! Bis dahin wurde die Stute stĂŒndlich gemolken, auch in der Nacht. Das BerĂŒhren beim Melken brachte fĂŒr „Pamina“ nicht nur einen Gewöhnungseffekt, auch die Milchproduktion der Stute wurde dadurch angeregt. Die Muttermilch, gemischt mit einer speziellen Fohlen-Aufzuchtmilch, trank das Fohlen dann per Flasche. Diese wurde bei jeder FĂŒtterung genau dort platziert, wo Mutters Zitzen sitzen - die Kleine lernte, wo sie satt wird!

Am Samstag kam das Fohlen beim Trinken noch nicht voll auf seine Kosten, doch schon am Tag darauf hatte es gelernt, energisch genug zu sein, um satt zu werden. Die Kleine zeigte sich fit und unternehmungslustig und durfte schon fĂŒr eine Stunde auf die große Freianlage. Da hat es ihr so gut gefallen, dass sie ĂŒbermĂŒtig BocksprĂŒnge vollfĂŒhrte. Am Sonntag wurde das Eselfohlen auch getauft! Es heißt nun „AmĂ©lie“. Der Name musste nach den Regeln der "Upra Races MulassiĂšres du Poitou", der französischen ZĂŒchtervereinigung dieser Eselrasse, mit A beginnen. Zu diesem Verband hĂ€lt der Allwetterzoo Kontakt ĂŒber die GEH, die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefĂ€hrdeter Haustierrassen.

Seit Montagmittag sind „AmĂ©lie“ und „Pamina“ nun stĂ€ndig draußen und das Fohlen kann endlich von den Besuchern bewundert werden. Noch bleibt es stets an Mutters Seite, hat aber schon Bekanntschaft mit seinen Mitbewohnern im Kinder- und Pferdepark gemacht. „AmĂ©lie“ wird in der Gesellschaft von vier Poitou-Rieseneseln und derzeit sechs Pferden hoffentlich zu einer wunderschönen Eselin heranwachsen.

(Foto: Maren Kuiter/Allwetterzoo)
(09.08.2010, 15:28)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Geburt bei den Poitou-Rieseneseln im Allwetterzoo MĂŒnster:

Freude und Sorge um ein knuddeliges Fohlen

Ausgerechnet zur besucherstĂ€rksten Zeit begann bei „Pamina“, der siebenjĂ€hrigen Poitou-Riesenesel-Stute im Allwetterzoo, die Geburt ihres ersten Fohlens. Etwa gegen 14.30 Uhr am 4. August platzte die Fruchtblase. Bald sah man auch die FĂŒĂŸe des Neugeborenen. Weil der Geburtsvorgang ins Stocken kam, entschloss sich Tierarzt Carsten Ludwig, „Pamina“ von der Außenanlage in den Stall fĂŒhren zu lassen. Dort leistete er schließlich aktive Geburtshilfe und zog das Fohlen auf die Welt. Es wurde von Tierarzt und Tierpflegern trocken gerieben und dann von Mutter „Pamina“ zur BegrĂŒĂŸung abgeleckt. Leider machte das weibliche Fohlen anfangs keine Anstalten, auf seine vier Beine zu kommen. Es brauchte hierfĂŒr mehr als zwei Stunden! KrĂ€ftigere Neugeborene stehen oftmals schon nach 30 Minuten auf den Beinen.

„Pamina“ kĂŒmmert sich liebevoll um ihr Fohlen, doch Probleme bereitet derzeit noch die mĂŒtterliche „Milchbar“. Die Zitzen liegen bei „Pamina“ recht hoch, sie mussten der Kleinen regelrecht gezeigt werden. Zoomitarbeiter halfen nach und legten das Fohlen an, doch dabei wurde „Pamina“ bislang stets unruhig und wehrte ihren Nachwuchs ab. Offensichtlich hat die Stute auch wenig Milch. Nach einer sorgenvollen Nacht entschloss man sich im Allwetterzoo deshalb am Morgen nach der Geburt zu aktiver Hilfe fĂŒr das Fohlen. Es wird nun von Zoomitarbeitern mit der Flasche versorgt. StĂŒndlich erhĂ€lt das Eselchen 200 Milliliter einer speziellen Fohlen-Aufzuchtmilch - auch in der Nacht, dann allerdings nur alle zwei Stunden. Das FlĂ€schchen wird neben die mĂŒtterlichen Zitzen gehalten, damit das Fohlen sich an die Stelle gewöhnt, an der es hoffentlich bald auf natĂŒrliche Weise satt wird.

Die Zoomitarbeiter fĂŒhren das Fohlen außerdem weiter an „Paminas“ Zitzen und versuchen es dort trinken zu lassen. Und sie melken die Mutter stĂŒndlich, damit „Pamina“ sich an das BerĂŒhren ihrer Zitzen gewöhnt. Zudem wird durch das regelmĂ€ĂŸige Melken „Paminas“ Milchproduktion angeregt. Abgemolken werden jeweils ungefĂ€hr 100 Milliliter und mit der Fohlen-Aufzuchtmilch gemischt verfĂŒttert. FĂŒr das Gedeihen des Fohlens ist die Muttermilch Ă€ußerst wichtig. Mit nur 22,4 Kilogramm liegt das Geburtsgewicht des Fohlens an der unteren Grenze, deshalb ist das ZufĂŒttern unbedingt notwendig fĂŒr sein Überleben. KrĂ€ftige Riesenesel bringen bei der Geburt etwa 30 Kg auf die Waage, Hengstfohlen gar um die 40 Kg.

„Pamina“, die frischgebackene Eselmutter, wurde am 10. Juni 2003 im Allwetterzoo geboren. Gedeckt wurde sie vor gut einem Jahr bei einem Privathalter an der Loreley, weil der Zoo keinen Hengst bei den Poitou-Rieseneseln hĂ€lt. Die Tragezeit liegt in der Regel zwischen 365 bis 380 Tagen. „Pamina“ hat genau 374 Tage gebraucht. Vorerst wird man Mutter und Fohlen nicht sehen können. Beide sind in einem Stall im Kinder- und Pferdepark untergebracht. Sowie das Fohlen stabil ist und die Mutter es trinken lĂ€sst, dĂŒrfen die Beiden nach draußen.

Außer „Pamina“ leben noch drei weitere Eselstuten im Kinder- und Pferdepark im Allwetterzoo sowie „Fridolin“, ein kastrierter, nicht reinrassiger Riesenesel. Die Poitou-Riesenesel sind mit einer Schulterhöhe bis zu 155 cm sehr groß und machen ihrem Namen damit alle Ehre. AuffĂ€llig ist ihr langes, oft zotteliges Fell, das meist kastanienbraun gefĂ€rbt ist. Auch die großen Ohren sind stark behaart, die Augen verschwinden fast vollstĂ€ndig unter den ĂŒppigen Stirnlocken. Durch dieses plĂŒschtierartige Aussehen sorgen die Esel bei kleinen und großen Zoobesuchern immer wieder fĂŒr EntzĂŒcken.

Im Allwetterzoo bewohnen die friedlichen „Riesen“ gemeinsam mit robusten Hauspferden eine große Anlage direkt neben dem Pferdemuseum. Sie lassen sich gern streicheln und werden oftmals am Halfter durch den Zoo gefĂŒhrt. UrsprĂŒnglich stammen Poitou-Riesenesel aus SĂŒdwestfrankreich. Wegen ihrer GrĂ¶ĂŸe verwendete man sie lange fĂŒr die Zucht von Maultieren, indem man sie mit Pferden kreuzte. Nachdem in der Landwirtschaft Zug- und Arbeitstiere durch Maschinen ersetzt wurden, verlor man das Interesse an den Rieseneseln. Zum GlĂŒck erhalten einige PrivatzĂŒchter und Zoos sie bis heute.

Unser Foto zeigt das Fohlen am heutigen Tag.
(06.08.2010, 13:38)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Geburt bei den Rieseneseln im Allwetterzoo:
Freude und Sorge um ein knuddeliges Fohlen

Gestern Nachmittag kam bei unseren Poitou-Rieseneseln ein weibliches Fohlen vor den Augen zahlreicher Besucher zur Welt. Es stand zwar nach zwei Stunden endlich auf seinen wackeligen Beinchen, hatte aber bis zum Abend noch nicht getrunken. Die erstgebĂ€rende „Pamina“ hat offensichtlich nicht genĂŒgend Milch. Zudem wurde die Mutter unruhig, sobald Zoomitarbeiter das Fohlen an eine ihrer Zitzen angelegt hatten.

Deshalb wird die kleine Eselin vorerst mit der Flasche versorgt. Das Fohlen erscheint recht klein und ein ZufĂŒttern ist notwendig fĂŒr sein Überleben. Obwohl das Eselchen nun alle zwei Stunden mit der Flasche gefĂŒttert wird, versuchen die Zoomitarbeiter weiterhin, es bei „Pamina“ trinken zu lassen. Deshalb bleiben Mutter und Tochter vorlĂ€ufig auch im Stall der Pferde- und Eselanlage.
(05.08.2010, 12:01)
Hannes LĂŒke:   was ist denn aus den anderen Otetrn geworden?
(28.07.2010, 18:14)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Lovestory“ bei den Orang-Utans im Allwetterzoo:

Mandi, Neuzugang aus Frankreich, wird von gleich zwei MÀnnern umschwÀrmt


 

Seit dem 24. Juni lebt Mandi, ein ausnehmend hĂŒbsches Weibchen der Borneo-Orang-Utans, im Allwetterzoo. Die ElfjĂ€hrige stammt aus dem französischen Zoo Beauval und soll in MĂŒnster möglichst bald fĂŒr Nachwuchs sorgen. Dort ist man guter Dinge, denn der zwölfjĂ€hrige Pongo war auf Anhieb von der neuen Frau in seinem Harem begeistert! Nach menschlichen MaßstĂ€ben war es „Liebe auf den ersten Blick“. Die Beiden durften sich deshalb auch ein paar Tage lang allein und hinter den Kulissen der ZoORANGerie miteinander beschĂ€ftigen, bevor Mandi den Rest der Orang-Utan-Gruppe nach und nach kennen lernte. Mit Temmy und ihrem dreijĂ€hrigen Sohn Ito verlief die erste Begegnung problemlos. Der kleine Orang-Utan-Mann „verliebte“ sich anscheinend ebenso prompt in die Französin wie sein Vater. Ito fand in Mandi nicht nur eine Freundin fĂŒr Schmusestunden, sondern auch eine SpielgefĂ€hrtin, denn Itos Mutter ist eher trĂ€ge. So kam Temmy nur aus der Reserve, um Mandi aus ihrer Lieblings-HĂ€ngematte zu verscheuchen. Die Fronten zwischen der Neuen und Temmy waren schnell geklĂ€rt, nur vor der 40 Jahre alten Sari hatte Mandi anfangs Angst. Beide akzeptieren sich nun, auch wenn man von Freundschaft zwischen den Weibchen noch nicht sprechen kann.

 

Mandi zog im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszucht-Programms EEP in den Allwetterzoo um. In MĂŒnster ist ausreichend Platz fĂŒr den erhofften Nachwuchs, der sich bei den hoch bedrohten Orang-Utans nur etwa alle fĂŒnf Jahre einstellt. Die Jungtiere haben eine sehr lange und enge Bindung an ihre MĂŒtter. Erst wenn der Nachwuchs selbstĂ€ndig wird, kann sich eine neue TrĂ€chtigkeit ergeben. Mandi hatte in Frankreich schon ein Jungtier auf die Welt gebracht, dass leider bei der Geburt starb.

 

Am gleichen Tag wie Mandi trafen im Allwetterzoo neun Asiatische Zwergotter ein. Als „Untermieter“ sollen sie den eher ruhigen Menschenaffen die Zeit vertreiben. Anfangs war es entsprechend spannend in der ZoORANGerie; denn die im Zoo Frankfurt geborenen Otter kannten keine Orang-Utans, das neue Weibchen Mandi keine Otter. Inzwischen klappt das Zusammenleben prima. Deshalb werden die neuen Zoobewohner auch in den nĂ€chsten Tagen die große Freianlage der ZoORANGerie kennen lernen – und sicher noch fĂŒr manch aufregende Stunde bei Zoologen und Tierpflegern sorgen. Die Zoobesucher sollten sich unbedingt Zeit nehmen fĂŒr einen Besuch der ungewöhnlichen WG: Es gibt viel zu sehen!

 
(28.07.2010, 09:54)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Konzert fĂŒr ein Fohlen:

Gospelchor ĂŒbernahm Patenschaft fĂŒr ein Mongolenpony im Allwetterzoo

Ein kleines, sehr privates StĂ€ndchen gaben die Mitglieder des Gospelchors Ephata „ihrem“ Hengstfohlen im Allwetterzoo. Der Chor der mĂŒnsterschen Kirchengemeinde St. Gottfried ist nun Pate des am 16. Mai geborenen Jungtiers bei den Mongolenponys im Kinder- und Pferdepark. WĂ€hrend der Kleine sich Ă€ngstlich zurĂŒckhielt, als Kurator Dr. Dirk Wewers die Patenurkunde ĂŒberreichte, beschnupperte Mutter „Naidal“ neugierig die schwarz gewandeten SĂ€nger. Als „Patengeschenk“ gab es ja auch leckere Möhren


Die Idee zur Patenschaft gab Norbert Siebert, Tierpfleger bei den Huftieren im Allwetterzoo und frĂŒher selbst aktives Mitglied im Chor. Außerdem hat „Ephata“ schon mehrfach bei Veranstaltungen im Zoo gesungen. Mehr ĂŒber den Chor unter www.ephata-gospelchor.de, mehr ĂŒber Tier-Patenschaften unter www.allwetterzoo.de.
(21.07.2010, 14:25)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Musiker, StelzenlĂ€ufer, Jongleure, Clowns und rund 3.000 Tiere:

Der Allwetterzoo MĂŒnster lĂ€dt am kommenden Wochenende zum 1. Internationalen StraßenkĂŒnstler-Festival ein – einer bunten Veranstaltung fĂŒr Klein und Groß bei reduzierten Eintrittspreisen

Am 17. und 18. Juli findet im Allwetterzoo das 1. Internationale StraßenkĂŒnstler-Festival statt. Mehr als 40 Gruppen und EinzelkĂŒnstler, auch aus England, Spanien, Ungarn oder Holland, werden im Zoo erwartet. Die sonst auf Großstadtstraßen agierenden KĂŒnstler freuen sich darauf, sich und ihre Kunst vor ungewöhnlicher Kulisse prĂ€sentieren zu können. Und die Zoobesucher dĂŒrfen sich auf ein farbenprĂ€chtiges, musikalisches, witziges Festival freuen: Gewandet als glitzernder Schmetterling balanciert die MĂŒnsteranerin Anna Oestreich auf hohen Stelzen ĂŒber die Wege im Zoo. Mitten im Publikum treiben die „Funny Bears“ aus Ungarn ihren Schabernack. Der Comedy-Jongleur „Krawalli“ hingegen hat am BĂ€renhaus einen festen Platz. Ebenso wie Lucy Lynn aus Österreich, die Kindern auf einer Zoowiese das Jonglieren beibringt. Insgesamt gibt es 16 Standorte, verteilt im ganzen ZoogelĂ€nde. So geht es am Hexenhaus poetisch zu, im Pferdemuseum wird musiziert, auf dem Landoisplatz getanzt. FĂŒr jeden Geschmack ist etwas dabei. Und damit man nichts verpasst, erhĂ€lt jeder Zoobesucher einen Zeitplan, der ihm verrĂ€t, was wann wo geboten wird. Auch ein Programmheft ist erhĂ€ltlich, das alle KĂŒnstler vorstellt.

Der Zoo öffnet an beiden Tagen um 9 Uhr. Das Festival beginnt jeweils um 11 Uhr. Am Samstag gibt es bis 21 Uhr Programm, am Sonntag bis 18 Uhr. Damit möglichst viele Menschen sich an der Straßenkunst erfreuen können, ermĂ€ĂŸigt der Zoo sogar seine Eintrittspreise: 10 Euro fĂŒr Erwachsene, 5 Euro fĂŒr Kinder und Jugendliche bis 17 J. (statt 14 bzw. 7 Euro). Wer sich vor seinem Besuch orientieren möchte: Unter www.allwetterzoo.de und www.zookuenstler.de wird der Zeitplan Download angeboten.

Das „1. Internationale StraßenkĂŒnstler-Festival“ ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von Allwetterzoo, Jovel GmbH & Co. KG MĂŒnster und dem CulturContor Nicolas Leibel, unterstĂŒtzt von Vision, dem Verein zur Förderung der populĂ€ren Kultur MĂŒnster.

Unser Foto zeigt die StelzenlÀuferin Anna Oestreich im Zoo.
(16.07.2010, 16:20)
Allwetterzoo MĂŒnster:   GlĂŒck im goldgelben Federkleid:

Erster Nachwuchs bei den seltenen Mandschurenkranichen im Allwetterzoo MĂŒnster

 

Im Allwetterzoo ist man stolz auf seltenen Nachwuchs: Erstmals schlĂŒpften hier am 11. Juli zwei KĂŒken bei den Mandschurenkranichen. Diese imposanten Vögel zĂ€hlen zu den am stĂ€rksten bedrohten Kranichen der Welt. Nur etwa handgroß beim Schlupf, entwickeln sich die KĂŒken recht schnell und erreichen ausgewachsen eine GrĂ¶ĂŸe von rund 150 cm.

 

GeschlĂŒpft sind die kleinen Kraniche auf einer Anlage neben dem Tropenhaus. Hier hatten die Eltern an einer recht versteckten Stelle ein Bodennest angelegt. Als Tierpfleger Ralf Nacke am letzten Sonntag nach den Vögeln schaute, wurde er vom Zuwachs regelrecht ĂŒberrascht. Zum einen war die ĂŒbliche Brutzeit von 32 Tagen bereits um sieben Tage ĂŒberschritten. Außerdem hatte niemand dem erst drei Jahre alten Kranichmann bereits einen Zuchterfolg zugetraut. Ungewöhnlich ist auch, dass beide KĂŒken an einem Tag schlĂŒpften, normalerweise liegt ein Abstand von ein bis zwei Tagen zwischen dem Schlupf des ersten und zweiten Jungen.

 

Als NestflĂŒchter waren die KĂŒken schon am Tag des Schlupfes auf ihren riesig wirkenden FĂŒĂŸen unterwegs. Die Elternvögel kĂŒmmern sich rĂŒhrend um ihren goldgelb-brĂ€unlich gefiederten Nachwuchs und zeigen ihnen mit ihren langen SchnĂ€beln, was fressbar ist, Insekten oder RegenwĂŒrmer beispielsweise. UnterstĂŒtzt werden die Alten bei der richtigen ErnĂ€hrung ihrer Jungen durch die Tierpfleger. Sie stellen Tabletts mit zerkleinerter und abwechslungsreicher Nahrung in die Anlage. So gibt es neben Körnern und speziellen Getreideflocken auch Obst, GemĂŒse und tierische Kost, etwa kleine Fische.

 

Die KĂŒken, die beim Schlupf schĂ€tzungsweise 200 Gramm wogen, verdoppeln ihr Geburtsgewicht binnen einer Woche! Immerhin wiegen diese Kraniche ausgewachsen rund zehn Kilogramm. Im Alter von etwa 95 Tagen werden die KĂŒken flĂŒgge. Bis dahin haben sie ihre kuschelig-weichen Dunen gegen „richtige“ Federn getauscht. Erst im Alter von etwa zwei Jahren zeigen sie das fĂŒr diese Art typische weiß-graue Federkleid mit dem roten „Krönchen“.

 

In europĂ€ischen Zoos leben rund 300 Mandschurenkraniche, deren Zucht ĂŒber das EEP (EuropĂ€isches Erhaltungszucht-Programm) koordiniert wird. Das Kranichweibchen im Allwetterzoo schlĂŒpfte 1986 im Rotterdamer Zoo. Es lebt seit 1991 in MĂŒnster. Ihr junger Partner stammt aus der Zucht des Tiergartens Schönbrunn in Wien. Im Mai 2007 dort geschlĂŒpft, zog er ein Jahr spĂ€ter nach MĂŒnster um. Anfangs hatte er starke Konkurrenz durch einen in der benachbarten Anlage lebenden Jungfernkranich. Nachdem der in einen anderen Zoo umzog, klappte es prompt mit dem Nachwuchs!

 

In Japan gelten Mandschurenkraniche als GlĂŒcksbringer und Sinnbild fĂŒr ein langes Leben. Sie sind jedoch stark von der Ausrottung bedroht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galten sie bereits als fast ausgerottet. Das Anlegen von Schutzgebieten, ein Jagdverbot und das winterliche ZufĂŒttern haben die BestĂ€nde wieder wachsen lassen. Doch die Zerstörung ihres Lebensraumes konnte bis heute nicht gestoppt werden. Auf der japanischen Insel Hokkaido leben Mandschurenkraniche ganzjĂ€hrig, wĂ€hrend sie im nördlichen Asien wie alle Kraniche von ihren BrutplĂ€tzen in mildere Überwinterungsgebiete wechseln. Insgesamt wird ihr Bestand im Freiland auf 1.700 bis 2.000 Vögel geschĂ€tzt.

 

Unser Foto zeigt einen der Kraniche mit beiden KĂŒken.
(13.07.2010, 14:37)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Stellungnahme des Allwetterzoos zur öffentlichen Diskussion zum Thema „Elefantenpark“

Den erforderlichen Sparmaßnahmen bei den stĂ€dtischen Ausgaben kann und will sich auch der Allwetterzoo nicht entziehen. Über KĂŒrzungen der laufenden Haushalte ab 2011 fĂŒr einzelne „stĂ€dtische Töchter“ wie den Zoo wurde in den Medien bereits berichtet.

Um die Zukunft der Elefantenhaltung sorgt sich der Zoo jedoch schon lĂ€nger. Bereits vor rund 15 Jahren war der „Elefantenpark“ einer von vier Kernbereichen bei der Neukonzeptionierung des Allwetterzoos. Seine Realisierung war bis 2010 geplant. Wegen fehlender InvestitionszuschĂŒsse musste das Projekt jedoch mehrmals verschoben werden. In der Zwischenzeit wurden Haltungsrichtlinien fĂŒr die Zoos innerhalb der EU erlassen. Danach ist eine Umgestaltung der Elefantenhaltung im Allwetterzoo nicht mehr nur wĂŒnschenswert, sondern zwingend notwendig.

Leider ist eine frĂŒher in Aussicht gestellte Realisierung jetzt in den Zeitraum intensiver Sparmaßnahmen gefallen. Im Zoo haben wir volles VerstĂ€ndnis fĂŒr die Sorgen der BĂŒrger unserer Stadt, dass eine Finanzierung des „Elefantenparks“ zu zusĂ€tzlichen KĂŒrzungen in anderen Bereichen fĂŒhren könnte. Wir bedauern aber eine erkennbare Reduzierung der Diskussion auf den Tenor: „Elefantenbad oder SĂŒdbad“. Das wird weder unseren Kindern noch den Elefanten gerecht. Gerade die Kinder sind es, die auch wegen der Elefanten den Zoo besuchen.

Das Projekt „Elefantenpark“ beinhaltet nicht nur eine fĂŒr die Asiatischen Elefanten essentielle und bisher nicht vorhandene Bademöglichkeit, sondern soll auch die Sicherheit der Pfleger optimieren. Und es wird die AttraktivitĂ€t der Elefantenhaltung fĂŒr den Zoo und damit fĂŒr die Stadt und die Region deutlich steigern. Somit wĂŒrde auch ein finanzieller Gegenwert fĂŒr die stĂ€dtischen Finanzen geschaffen, denn der Zoo ist nicht nur EmpfĂ€nger stĂ€dtischer Gelder, sondern unbestrittener touristischer „Leuchtturm“ und damit ein exponierter Wirtschaftsfaktor fĂŒr MĂŒnster.

Der Zoo wird die öffentliche Meinung und den politischen Willen uneingeschrĂ€nkt respektieren, das war schon immer unsere Maxime! Ich wĂŒnsche uns aber auch in der Öffentlichkeit eine zukunftsorientierte und inhaltliche Diskussion, wie wir sie seit Monaten mit der Verwaltung und verschiedenen Ratsfraktionen fĂŒhren. Ich wĂŒnsche uns eine Diskussion, die dem Stellenwert des Allwetterzoos fĂŒr die Stadt (und dem Engagement des Zooteams) gerecht wird!

Darauf gespannt ist (nicht nur)
Jörg Adler, Direktor des Allwetterzoos MĂŒnster
(06.07.2010, 15:25)
Holger Wientjes:   Hier noch einige EindrĂŒcke vom heutigen Besuch: Die Ausstellung im Pferdemuseum zur Zoohistorie fand ich sehr gelungen. War etwa eineinhalb Stunden dort. Mein Highlight: Das Quagga.

Die Neugestaltete Afrika-Anlage erstrahlt in frischem GrĂŒn und macht einen sehr guten Eindruck. Zahlreiche Jungtiere rundeten die Idylle dort ab.

Auch die umgestaltete und erweiterte Anlage der LöwenĂ€ffchen hat mir gefallen. Das KugelgĂŒrteltier konnte ich leider nicht entdecken.

Kattas mit mehreren Jungtieren sehr zutraulich und aktiv. Trotz "Zooallerweltsart" fĂŒr michimmer ein Highlight aufgrund der NĂ€he zu den Tieren.

FĂŒr mich neu waren die TĂŒrkei-StachelmĂ€use im mittleren der drei Aussenterrarien am Tropenhaus, die nun ausschliesslich Nager beherbergen (weiterhin Gundis und die MĂŒnsterschen Meerschweinchen).
(05.07.2010, 22:16)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Tag der Afrika-Tiere und Familientag im Allwetterzoo MĂŒnster:

FĂŒhrungen, FĂŒtterungen und ermĂ€ĂŸigte Preise

 

Am kommenden Samstag (26.6.) können Zoobesucher nicht nur Geld sparen, sondern bei besonderen Aktionen auch noch etwas ĂŒber afrikanische Tiere erfahren und hinter die Kulissen des Afrikapanoramas blicken. Der Allwetterzoo reduziert an seinem „Familientag“ den Eintrittspreis fĂŒr alle Besucher: Kinder und Jugendliche (3-17 J.) zahlen nur 5 Euro und Erwachsene nur 10 Euro fĂŒr einen ganzen Tag voller Erlebnisse. So fĂŒttern die Tierpfleger zu festen Zeiten ihre Pfleglinge und beantworten dabei gern Fragen. Außerdem gibt es mehrere FĂŒhrungen rund um das Afrikapanorama, die einen Blick in die Stallungen von Zebra, Strauß & Co. erlauben.

 

Die erste von insgesamt 13 „afrikanischen“ FĂŒtterungen ist um 11.45 Uhr bei den Brillenpinguinen. Diese stammen tatsĂ€chlich aus Afrika und leben sogar im Bereich von Kapstadt. Bei den ErdmĂ€nnchen gibt es um 12 Uhr leckere MehlwĂŒrmer. Den Gorillas wird um 13.30 Uhr frisches GemĂŒse serviert, wĂ€hrend die Nashörner sich um 14.15 Uhr auf eine Extraportion Brötchen freuen dĂŒrfen. Ein ausfĂŒhrliches Programm erhalten die Besucher beim Einlass oder unter www.allwetterzoo.de
(23.06.2010, 13:10)
Allwetterzoo MĂŒnster:   EuropĂ€ische Erstzucht einer seltenen Erdschildkröte im Allwetterzoo!

Im Allwetterzoo MĂŒnster herrscht Freude: Im dortigen Internationalen Zentrum fĂŒr Schildkrötenschutz (IZS) gelang erstmals in einem europĂ€ischen Zoo die Zucht der burmesischen Flachen Erdschildkröte (Heosemys depressa). Die Art ist eine der seltensten Schildkröten der Welt.

Das Jungtier der Flachen Erdschildkröten schlĂŒpfte Ende Mai nach einer Brutdauer von 98 Tagen erfolgreich aus dem Ei und entwickelt sich bislang hervorragend! Die kleine „Kröte“ frisst und wĂ€chst in einem erstaunlichen Tempo und macht Hoffnung auf weitere Nachzuchten in den nĂ€chsten Jahren. Zu verdanken ist dieser Erfolg der langjĂ€hrigen Erfahrung und dem FingerspitzengefĂŒhl von Elmar Meier, dem Leiter des IZS in MĂŒnster. Die Erhaltungszucht gestaltete sich lange als Ă€ußerst schwierig, da keinerlei Informationen ĂŒber die Biologie und Ökologie der Art bekannt waren. So mussten geeignete Haltungs- und Zuchtbedingungen erst mĂŒhsam ausgetestet werden. Derzeit wird die Flache Erdschildkröte in nur sechs Zoos weltweit gepflegt; in Europa allein im Allwetterzoo.

Entdeckt wurde die Flache Erdschildkröte 1906 in den Arakanbergen Burmas – und gleich galt sie als ausgestorben. Tiere dieser Art sichtete man zum letzten Mal im Jahr ihrer Entdeckung und wissenschaftlichen Beschreibung. 1994, ein knappes Jahrhundert spĂ€ter, fand man erstmals wieder Exemplare der Flachen Erdschildkröte. Diese Tiere sollten auf chinesischen MĂ€rkten als Delikatesse verkauft werden. In der Natur sichtete man 2009 erstmals wieder fĂŒnf dieser Erdschildkröten. Doch leider wird ihr Verbreitungsgebiet von Wilderern hoch bedroht. Umso wertvoller ist die Erhaltung der Art durch Nachzuchten in Zoologischen GĂ€rten.
(17.06.2010, 15:58)
Liz Thieme:   Der Zoo berichtet die EuropĂ€ische Erstzucht bei den Erdschildkröten erlangt zu haben. Die Jungtiere schlĂŒpften Ende Mai.
(17.06.2010, 15:37)
Allwetterzoo MĂŒnster:   1. Internationales StraßenkĂŒnstlerfestival im Allwetterzoo MĂŒnster:
- eine völlig neue Veranstaltung fĂŒr Stadt und Zoo!

In InnenstĂ€dten sind StraßenkĂŒnstler hĂ€ufig zu Gast, in einem Zoo wohl noch nie! Dabei ist die Idee, die die Musiker Steffi Stephan (Jovel GmbH & Co. KG MĂŒnster) und Nicolas Leibel (CulturContor MĂŒnster) vor einem Jahr Zoodirektor Jörg Adler vortrugen, gar nicht so abwegig: Ebenso vielfĂ€ltig und bunt wie die Tierwelt im Allwetterzoo zeigt sich die Kunst, die auf unseren Straßen stattfindet!

Nun ist es bald soweit: Am 17. und 18. Juli öffnet der Allwetterzoo der internationalen Straßenkunst die Tore - und reduziert zudem an beiden Tagen seine Eintrittspreise. Es werden mehr als 40 Gruppen und EinzelkĂŒnstler aus Deutschland, Europa und Übersee an 16 verschiedenen Standorten zu sehen und zu hören sein. Es gibt Musik, Theater, Jonglage, Clownerie, Tanz und vieles mehr in wahrhaft bunter kultureller Vielfalt. Ein solches Festival hat es in einem Zoologischen Garten bislang nicht gegeben!
UnterstĂŒtzt wird das Festival von VISION, dem Verein zur Förderung der populĂ€ren Kultur MĂŒnster.
(11.06.2010, 11:20)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Leuchtendes Beispiel: Engagierte Entwicklungsarbeit fĂŒr den Erhalt bedrohter Frösche

Trelock spendet dem Allwetterzoo Verkaufsanteil seiner Fahrradbeleuchtungs-Sonderedition „Sportline - Green Edition“ fĂŒr die Aktion „Rettet die Frösche“

Entwicklungsarbeit aus MĂŒnster - Hand in Hand: Die weltweite, vom Allwetterzoo MĂŒnster besonders geförderte Rettungsaktion fĂŒr den Erhalt der Frösche hat UnterstĂŒtzung gefunden durch den ebenfalls in MĂŒnster ansĂ€ssigen Fahrradzubehörentwickler und -hersteller Trelock. Handfestes Ergebnis dieser „nachbarschaftlichen“ Kooperation war jetzt eine Spende, die Anne Schiller von Trelock an Zoodirektor Jörg Adler ĂŒberreichte.

Das Unternehmen, das Fahrradschlösser, -beleuchtung und -computer entwickelt und herstellt, hat dazu eine Sonderedition seines Fahrradbeleuchtungssets LS 330/LS 320 mit Frontscheinwerfer und RĂŒckleuchte aufgelegt, aus dessen derzeit noch laufendem Verkauf im Fahrradfachhandel jeweils ein Euro der Aktion „Rettet die Frösche“ zukommt. Markant an dieser Fahrradbeleuchtungssonderauflage von Trelock, ganz im Sinne der Amphibien-Rettungskampagne: Das frisch grĂŒne Farbdesign des Beleuchtungssets. Auf den Verpackungen weist Trelock zudem auffĂ€llig auf die Aktion hin, um so noch mehr UnterstĂŒtzung zu erreichen.

Zoodirektor Jörg Adler erklĂ€rte bei der Übergabe der 2.000 Euro von Trelock, dass dieses Geld direkt der „Stiftung Artenschutz“ mit Sitz in MĂŒnster ĂŒbergeben werde. Die Stiftung - ein BĂŒndnis von rund 40 Zoologischen GĂ€rten und Tierparks im deutschsprachigen Raum sowie global operierenden Naturschutzorganisationen - hat einen „Amphibien-Fonds“ eingerichtet. Aus dem werden ausgewĂ€hlte Projekte fĂŒr den Schutz, die Erforschung und die Erhaltungszucht von Fröschen und anderen Lurchen gefördert. Jörg Adler verdeutlichte bei der SpendenĂŒbergabe, wie notwendig derartiges Engagement ist. Schrumpfende LebensrĂ€ume, Umweltgifte, GourmetkĂŒchen sowie die direkten und indirekten Folgen des Klimawandels bedrohen Amphibien massiv, so Adler. Zudem stelle der Chytridpilz eine akute tödliche Bedrohung fĂŒr alle Amphibien dar. Auch in Deutschland komme dieser Erreger bereits vor. „Mit Ihrer Spende können wir der Bedrohung gegensteuern“, betonte Jörg Adler gegenĂŒber Anne Schiller.

www.stiftung-artenschutz.de
(11.06.2010, 08:44)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Jahrom“, der Party-Leopard aus dem Allwetterzoo


Die Organisation Studenta.de aus MĂŒnster veranstaltet Partys fĂŒr Studenten. Eine trĂ€gt den Titel „Cats Forward“ und findet an jedem zweiten Freitag im Monat in einem mĂŒnsterschen Club statt. Die Veranstalter wĂŒnschten sich eine Katze als Patentier und Maskottchen, am liebsten eine wilde Katze! Man entschied sich fĂŒr den Nordpersischen Leoparden „Jahrom“ aus dem Allwetterzoo und ĂŒbernahm die Patenschaft. Der Kater ist nicht nur wild und schön, seine Art ist akut von der Ausrottung bedroht. Deshalb spendet Studenta.de von jeder Eintrittskarte der PartygĂ€nger 50 Cent und ĂŒbergibt das Geld dem Zoo. Der wiederum ist Koordinator des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms fĂŒr Nordpersische Leoparden und engagiert sich fĂŒr den Artenschutz.
(09.06.2010, 15:54)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Update zur "SĂŒdamerika-WG"

Die auffĂ€lligsten Bewohner der neuen Anlage sind die Goldenen LöwenĂ€ffchen aus den kĂŒstennahen WĂ€ldern Brasiliens. Sie zĂ€hlen zu den am meisten von der Ausrottung bedrohten Affen. Laut Weltzooverband sind nur noch 2 bis 3 % ihres ursprĂŒnglichen Lebensraumes vorhanden, er wurde durch Holzeinschlag derart drastisch reduziert und zerstĂŒckelt. Weltweite Rettungsaktionen sowie ein Erhaltungszuchtprogramm zeigten Erfolg: Zahlreiche in Zoos geborene Goldene Löwenaffen wurden mittlerweile ausgewildert. Die Art hat somit eine Chance zum Überleben. Außer dem Ankauf von Gebieten fĂŒr die Wiederansiedelung trug ein Bildungsprogramm dazu bei, dass das Goldene LöwenĂ€ffchen inzwischen in Brasilien stolz als „Nationales Symbol der Arterhaltung“ betrachtet wird.

 

Vergesellschaftet mit den Löwenaffen wurden ZwergseidenĂ€ffchen, „SĂŒdamerikaner“ aus dem oberen Amazonasgebiet und eine neue Art fĂŒr den Allwetterzoo. Sie zĂ€hlen mit nur rund 130 Gramm Gewicht zu den kleinsten Affen der Welt und können – obwohl sie so klein sind - unglaubliche fĂŒnf Meter weit springen! Ihre ErnĂ€hrung ist außergewöhnlich, denn sie bevorzugen BaumsĂ€fte. HierfĂŒr zapfen sie BĂ€ume und Schlingpflanzen an: Sie beißen kleine Löcher in die Rinde, aus denen der gummiartige Saft austritt. Im Allwetterzoo werden ihnen prĂ€parierte Äste angeboten, aus denen sie Gummiarabikum zapfen.

 

Gummiarabikum ist ein besonders exotisches Nahrungsmittel im Zoo. SĂŒdamerikanische Krallenaffen mögen diesen milchigen Saft von AkazienbĂ€umen, der verschiedene Salze enthĂ€lt, ausgesprochen gern. Es wird in getrockneter Form geliefert. Aufgelöst in warmem Wasser entsteht eine zĂ€hflĂŒssige Masse, die die Tierpfleger beispielsweise in Bambusrohre oder Äste mit winzigen Löchern fĂŒllen. Der Saft tritt tröpfchenweise aus und die Affen lecken ihn ab. Die Pfleger fertigen daraus auch „Lutscher“ mit Stil oder mischen die Masse unter den tĂ€glichen Brei fĂŒr die kleinen Affen.

 

„Untermieter“ der Löwen- und Seidenaffen ist ein SĂŒdliches KugelgĂŒrteltier, fĂŒr das noch eine Partnerin gesucht wird. Charakteristisch fĂŒr GĂŒrteltiere ist der harte Panzer, der ihre Körperoberseite bedeckt. Er ist aus HautknochenplĂ€ttchen und Keratin aufgebaut. Aus dem Material bestehen auch unsere FingernĂ€gel. Das SĂŒdliche KugelgĂŒrteltier, das vom Zentrum des sĂŒdamerikanischen Kontinents bis zu seiner sĂŒdlichen Spitze beheimatet ist, besitzt drei „GĂŒrtel“. Das sind Hautfalten, die den Panzer beweglicher machen. Zum Schutz vor Feinden rollen sich die Tiere zu einer allseits von ihrem Panzer umschlossenen Kugel zusammen. Dank dieser Verteidigungsmethode haben KugelgĂŒrteltiere zwar wenig natĂŒrliche Feinde, doch Menschen jagen sie wegen ihres als schmackhaft geltenden Fleisches.

 

 

Informationen zur Gemeinschaftsanlage

Fertigstellung im Mai 2010

GrundflĂ€che der Anlage: 30 mÂČ

Volumen: 237 mÂł, vorher 77 mÂł

 

š      Beim Umbau wurde nicht nur an die Tiere gedacht. Auch die Arbeitsbedingungen fĂŒr die Tierpfleger wurden verbessert. Zum Umsperren der Tiere wurde eine neue Doppelschiebertechnik eingebaut. Die ebenfalls neue, so genannte Laufgangpaddeltechnik erlaubt eine stressfreie Lenkung in den LaufgĂ€ngen, ĂŒber die Löwenaffen und Zwergseidenaffen in die Freianlage gelangen.

 

š      Durch eine bessere DĂ€mmung der Außenbauteile wird zudem Energie eingespart. Das Innenklima liegt konstant bei etwa 26°C und rund 70 % Luftfeuchtigkeit – im Sommer wie im Winter. Energie wird auch durch das neue Glasdach gespart, denn tagsĂŒber kann nun auf eine kĂŒnstliche Beleuchtung verzichtet werden.

 

š      Vor dem Umbau bewohnten die Goldenen LöwenÀffchen gemeinsam mit Köhlerschildkröten den linken Teil der Anlage, rechts lebten zuletzt Rothandtamarine. Diese Art wird nun nicht mehr im Allwetterzoo gehalten, wÀhrend die Köhlerschildkröten in einem Terrarium in der Reptilienhalle des Tropenhauses beobachtet werden können.

 

 
Unser Foto zeigt das GĂŒrteltier "Norman".
(02.06.2010, 14:44)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Neue „SĂŒdamerika-WG“ im neuen Zuhause:

LöwenĂ€ffchen, ZwergseidenĂ€ffchen und ein GĂŒrteltier
Im Laufe der letzten Monate haben wir fleißig gebaut, um den seltenen Goldenen LöwenĂ€ffchen ein schöneres Zuhause zu bescheren. Aus ehemals zwei Anlagen in unserem Haus fĂŒr „Niedere Affen“ entstand ein gerĂ€umiger, von Licht durchfluteter Lebensraum fĂŒr diese Affen und ihre neuen Mitbewohner.

Ein großflĂ€chiges Glasdach ersetzt die Lichtkuppeln ĂŒber der Anlage und vergrĂ¶ĂŸert den Raum in luftige Höhe. Die RĂŒckwĂ€nde und der Boden wurden komplett neu gestaltet, die gesamte Anlage mit tropischen Pflanzen und KletterbĂ€umen bestĂŒckt. In deren Ästen tummeln sich nun zwei Goldene LöwenĂ€ffchen und fĂŒnf ZwergseidenĂ€ffchen. Die „Zwerge“ sind neu im Allwetterzoo und zĂ€hlen zu den kleinsten Affen der Welt. Untermieter im wahrsten Sinne des Wortes ist ein SĂŒdliches KugelgĂŒrteltier: „Norman“ bewohnt nur den Boden der Anlage. Die Heimat dieses urtĂŒmlichen Zoobewohners, der noch auf eine passende Frau wartet, und der Krallenaffen ist SĂŒdamerika. Alle drei Arten sind von der Ausrottung bedroht.
(02.06.2010, 09:34)
Allwetterzoo MĂŒnster:   ZurĂŒck aus Vietnam trifft Jörg Adler KlimaschĂŒtzer in MĂŒnster  

Zoobesuch mit dem Direktor als Dankeschön

 

Das nennt man Timing: Gerade aus dem vietnamesischen Cat BA zurĂŒckgekehrt, konnte Zoodirektor Jörg Adler am Samstag (15. Mai) denen persönlich danken, die dem 10.000 Kilometer entfernten Projekt zur Aufforstung des vietnamesischen Regenwaldes zum Erfolg verhelfen wollen. Rund 20 Kunden des Stadtwerke-Erdgastarifs MĂŒnster:natĂŒrlich fĂŒhrte er „hinter die Kulissen“ des Allwetterzoos und berichtete dabei hautnah von seinen Erfahrungen auf der vietnamesischen Insel. „Die Zahl der dort lebenden Goldkopflanguren steigt wieder stetig. Im Jahr 2001 gab es nur noch wenige Exemplare dieser Art. Mittlerweile leben auf Cat Ba dank der konsequenten Sicherung dieses Schutzgebietes wieder ca. 50 Goldkopflanguren.“

 

Der Zoodirektor hatte ein Erlebnis der besonderen Art: er konnte aus geringer Entfernung eine der Langurenfamilien mit drei Babys beobachten. „FrĂŒher hĂ€tte dieser Nachwuchs wegen der Wilderei keine Chance gehabt“, so Adler.

 

Im Dezember 2009 starteten Allwetterzoo und Stadtwerke MĂŒnster mit dem neuen Erdgasprodukt MĂŒnster:natĂŒrlich ein Klima- und Artenschutzprojekt auf der Insel Cat Ba in Vietnam. Damit haben die MĂŒnsteraner die bundesweit einmalige Gelegenheit, mit Erdgas zu heizen und gleichzeitig etwas fĂŒr das Klima und den Schutz der auf der Insel Cat Ba lebenden Goldkopflanguren zu tun. Denn mit jeder verbrauchten Kilowattstunde fließen 0,21 Cent (netto) in das Regenwaldschutzprojekt. In der globalen Klimabilanz wird der Erdgasverbrauch der MĂŒnster:natĂŒrlich Kunden damit neutralisiert.

Auf dem Foto ist eine Goldkopflanguren-Familie mit Babys zu sehen.
(18.05.2010, 09:57)
Sacha:   Ah, jetzt ist alles klar.
(03.05.2010, 14:57)
Andreas Knebel:   Weder noch!
Schau einfach auf den Link ;-)
(03.05.2010, 12:33)
Sacha:   Von welchen Manteltieren reden wir: Seescheiden oder Salpen oder weder noch? Seescheiden zumindest sind in Aquarien ja keine Seltenheit.
(03.05.2010, 10:56)
Liz Thieme:   ich war noch nie in MĂŒnster, aber hatte hier den Bericht reingesetzt (der leider aus unerfindlichen GrĂŒnden gelöscht wurde). Ich finde die Idee sehr gut, denn sie regt auf harmlosen Wege zum Nachdenken an. Und wĂŒrde mir das Ganze gerne mal nĂ€her ansehen.
(02.05.2010, 22:14)
Andreas Knebel:   Servus,
ich habe jetzt einmal eine Frage an die Allgemeinheit: Wer hat schon die Manteltiere im Allwetterzoo gesehen und kann darĂŒber etwas berichten. Wie wirken sie und welche Reaktionen lösen sie aus? Und ich bin natĂŒrlich gespannt auf eure Meinung. Denn die Manteltiere sind ein richtig spannender Neuzugang in deutsche Zoos, bald ja auch in Magdeburg. Und - ĂŒbrigens vollkommen ernsthaft, ohne HĂ€me oder Hintergedanken - wĂŒrde mich zu diesem Thema die Meinung von Frank Albrecht interessieren.
http://www.allwetterzoo.de/fotos/news2010/manteltiere-im-allwetterzoo.php
(02.05.2010, 21:43)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Erstes Fohlen bei den Mongolischen Ponys im Allwetterzoo MĂŒnster

Am frĂŒhen Abend des letzten Sonntag (25. April) wurde bei den Mongolenponys im Allwetterzoo der erste Nachwuchs geboren. Inzwischen begleitet das Stutfohlen auf seinen staksigen Beinen Mutter „Gaslan“ auf Schritt und Tritt.
Die erfahrene Stute lebt seit 2005 im Kinder- und Pferdepark und hatte zuletzt 2008 Nachwuchs. Auch “Naidal“, die zweite Stute dieser selten gehaltenen Pferderasse, ist hoch tragend und wird in den nĂ€chsten Tagen ein Fohlen zur Welt bringen. Die VĂ€ter leben allerdings nicht im Allwetterzoo, sondern bei einem ZĂŒchter im schwĂ€bischen Gammertingen. Dorthin hatten die beiden Stuten vor knapp zwölf Monaten ihre „Hochzeitsreise“ unternommen. In der großen Gemeinschaftsanlage der Hauspferde und Riesenesel ist eine Haltung von Hengsten nicht möglich.

Mongolenponys sind eine sehr ursprĂŒngliche Rasse. Sie leben in der Grassteppe, ĂŒberleben aber auch im Hochgebirge und in der WĂŒste, also in unzugĂ€nglichen Gegenden mit wenig Wasser und viel Schnee. Die recht kleinen, sehr muskulösen Pferde sind widerstandsfĂ€hig und zĂ€h. Sie bewĂ€ltigen mĂŒhelos weite Strecken und schlechte Wege und können schwere Lasten tragen. Die TrĂ€chtigkeit dauert bei den Mongolenponys 335 bis 345 Tage. Ein Fohlen wiegt bei der Geburt etwa 35 kg und ist durchschnittlich 80 cm hoch. Mongolenponys können eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren erreichen.

Foto: Das Mongolen-Fohlen mit seiner Mutter
(27.04.2010, 12:30)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Internationaler Kongress fĂŒr Schildkrötenschutz im Allwetterzoo MĂŒnster

Der Allwetterzoo rief und die weltweit herausragenden Experten in Sachen Schildkröten kamen vom 15. bis 18. April in die Kongressstadt MĂŒnster. Der Zoo und sein "Internationales Zentrum fĂŒr Schildkrötenschutz" (IZS) sind selbst im fernen China bekannt. Allein aus dem Land der Mitte reisten ein Dutzend Teilnehmer an, aber auch GĂ€ste aus den USA und nahezu jedem Land Europas waren vertreten. "Schildkröten haben den Aufstieg und Untergang der Dinosaurier erlebt und sind seit 250 Millionen Jahren erfolgreich auf der Erde vertreten. Der moderne Mensch hat es aber in den letzten 30 Jahren geschafft, nahezu die HĂ€lfte aller Arten an den Rande der Ausrottung zu bringen" erklĂ€rte der New Yorker Tierarzt Dr. William McCord. "Das IZS in MĂŒnster ist, was die Erhaltungszucht bedrohter asiatischer Arten angeht, das Paradebeispiel fĂŒr ein erfolgreiches Zuchtprojekt in einem Zoologischen Garten. Nur im IZS kann man ein Drittel der bekannten Weltpopulation von zwei hoch bedrohten Scharnierschildkröten-Arten sehen."

Von der erfolgreichen Arbeit des IZS konnten sich die am Kongress teilnehmenden Wissenschaftler und Fachleute aus allen Bereichen der Schildkrötenhaltung ĂŒberzeugen. DarĂŒber hinaus gab es die Möglichkeit, FachvortrĂ€ge anzuhören und sich ĂŒber die neuesten Erkenntnisse auszutauschen. "Neben dem reinen Wissenstransfer ist auch das persönliche Kennenlernen und Diskutieren ein wichtiger Aspekt dieser Tagung" sagte Hans-Dieter Philippen, Vorstandsmitglied der international agierenden "Turtle Survival Alliance" und des "Turtle Conservations Funds". Zwar wĂŒrden sich viele der Teilnehmer via E-Mail-Korrespondenz kennen, aber der persönliche Austausch sei durch nichts zu ersetzen. Hierzu bot der Kongress im Allwetterzoo das ideale Umfeld.

Zu dem Foto:
Drei Teilnehmer des Kongresses prÀsentieren Schildkröten, die nach ihnen bzw. ihrem Vater benannt wurden: der New Yorker Tierarzt Dr. William McCord mit einer McCords Scharnierschildkröte, die Chinesin Ting Zhou mit einer Zhous Scharnierschildkröte und Elmar Meier, der Leiter des IZS im Allwetterzoo, mit einer Meiers Dreistreifen-Scharnierschildkröte (von links).

(19.04.2010, 11:58)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Zwillinge bei den Kattas im Allwetterzoo MĂŒnster

 
„Mobi“ ist eine stolze und sehr fĂŒrsorgliche Mutter: Das Kattaweibchen im Allwetterzoo trĂ€gt seine am 30. MĂ€rz geborenen Jungen oft vor der Brust und prĂ€sentiert sie dabei regelrecht den Besuchern. Kleine Kattas sind sehr frĂŒh agil und turnen schon bald auf dem RĂŒcken ihrer Mutter herum. Doch mit den Beiden wird „Mobi“ nicht ganz so viel MĂŒhe haben wie vor einem Jahr, als sie gleich drei Jungtiere auf die Welt gebracht hatte. Die jetzt ein Jahr alten Drillinge leben ebenso noch im Familienverband wie „Violas“ letztjĂ€hriger Nachwuchs. „Viola“ ist die Mutter von „Mobi“ und derzeit hoch tragend. Mit ihrem Nachwuchs wird in den nĂ€chsten Tagen gerechnet.


Kattas sind stark von der Ausrottung bedroht, weil ihre LebensrĂ€ume vernichtet werden. Sie zĂ€hlen zu den Feuchtnasenaffen und sind auf Madagaskar beheimatet. Besonders interessant ist ihr Sozialverhalten, denn bei Kattas haben stets die Frauen das Sagen. Die dominante Stellung hat normalerweise ein Ă€lteres Weibchen inne - im Allwetterzoo ist es „Mobi“, die sich gegenĂŒber ihrer Mutter durchgesetzt hat. Bei einer ihrer Streitereien bĂŒĂŸte die Katta-Oma sogar ein Ohr ein - und ist deshalb gut zu erkennen: „Viola“ ist der einzige „Ein-Ohr-Katta“ in der Gruppe...
(06.04.2010, 15:44)
Holger Wientjes:   Schade, dass man auf die Iberer verzichtet, um dem Publikum ein Wolfsrudel prĂ€sentieren zu können.
(31.03.2010, 22:05)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Ostern im Allwetterzoo MĂŒnster:

Neue Wölfe - Jungtiere bei Zebras und KĂ€ngurus - „BrĂŒterei“ bei Störchen und Geiern

Am 24. MĂ€rz trafen fĂŒnf weibliche Wölfe aus dem polnischen Zoo Wroclaw im Allwetterzoo ein - und damit kam wieder mehr Leben in die weitlĂ€ufige Anlage im Kinder- und Pferdepark. Die NeuzugĂ€nge, die in Europa und Asien weit verbreiteten Grauwölfe, zeigen nĂ€mlich das typische Rudelverhalten, das bei der bislang in MĂŒnster lebenden iberischen Unterart weniger ausgeprĂ€gt ist. Die beiden letzten Iberischen Wölfe zogen kĂŒrzlich in einen tschechischen Zoo um. Ankunft und Eingewöhnung der 2006 in Polen geborenen Wölfe in MĂŒnster verliefen ruhig. Schon nach der ersten Nacht im Stall durften die fĂŒnf Schwestern die Freianlage kennen lernen. Als sie aufgeregt jeden Winkel erkundeten, kam es jedoch zu einer Streiterei. Hierbei bekrĂ€ftigte die Alpha-Wölfin gegenĂŒber der rangniedrigsten Schwester ihre Position - was mit einer Verletzung am Hinterbein der schwĂ€cheren endete. Besucher sollten auf die Stellung des Schwanzes achten, dann erkennen sie leicht, wer die Nummer 1 ist: Die Alpha-Wölfin trĂ€gt ihre „Rute“ meist waagerecht, wĂ€hrend die Omega-Wölfin den Schwanz zwischen den Hinterbeinen hindurch fest an den Unterleib presst.

Zum FrĂŒhjahr gehören Jungtiere! Neben den „Stars“ im Allwetterzoo wie dem NashornmĂ€dchen „Ebun“ oder dem Gorillaknaben „Thabo“ hat sich in den letzten Wochen bereits neuer Nachwuchs eingestellt. So kam im Januar ein Zebrafohlen auf die Welt und bei den Wasserböcken und den Prinz-Alfred-Hirschen wurden im Februar Jungtiere geboren. Gleich fĂŒnffacher Nachwuchs stellte sich im Februar und MĂ€rz bei den BennettkĂ€ngurus ein. Hier muss man genau hinschauen, denn die Kleinen bewohnen noch Mutters Beutel...

Um KĂŒken aufziehen zu können, mĂŒssen einige Bewohner in und auf der Großflugvoliere noch eine Weile brĂŒten. In der Anlage errichteten zwei GĂ€nsegeierpaare und ein Mönchsgeierpaar ihre Horste, auf dem Dach ließen sich Weißstörche nieder. Etliche dieser „Freiflieger“ brĂŒten seit Jahren im Allwetterzoo, doch kamen in diesem FrĂŒhjahr wieder neue Paare dazu. Ihre Horste finden sich auch auf zwei Eichen im Kinder- und Pferdepark, hoch ĂŒber den Elefanten oder im Afrikapanorama. Die derzeit hĂ€ufig davonfliegenden bzw. landenden Störche so nah zu sehen, ist ein besonderes Erlebnis fĂŒr viele Zoobesucher!

(30.03.2010, 16:02)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Der Allwetterzoo prĂ€sentiert sich in der Galeria Kaufhof:
Kuriose Geschichten aus der Tierarztpraxis - "Wunderwelt kleiner Arten" unter dem Mikroskop

Am Freitag (26.3.) macht Tierarzt Carsten Ludwig statt in der Praxis im Allwetterzoo von 13.30 bis 15.30 Uhr "Visite" in der Galeria Kaufhof in MĂŒnster.
In seinem GepĂ€ck befinden sich diverse Instrumente und spannende Exponate. Carsten Ludwig wird natĂŒrlich in dem Kaufhaus keine Tiere behandeln, weiß aber kuriose Geschichten aus dem Tierarztalltag in einem Zoo zu berichten und beantwortet gern Fragen.

Ab 11 Uhr können kleine und große Besucher sich außerdem mit einem Mikroskop beschĂ€ftigen, betreut von Biologen aus der Forscherwerkstatt im Zoo. Der Informationsstand des Zoos, an dem auch gemalt werden darf, befindet sich im dritten Obergeschoss.


(25.03.2010, 09:24)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Ausstellung im Allwetterzoo:
Shopping fĂŒr den Regenwald - Tipps und Tricks, wie der Wald voll Affen bleiben kann

FĂŒr unseren Konsum werden Jahr fĂŒr Jahr riesige FlĂ€chen ursprĂŒnglichen Regenwaldes vernichtet. Es geht aber auch anders!
Wie, zeigt unsere Ausstellung "Shopping fĂŒr den Regenwald", die wir passend zum "Internationalen Jahr der BiodiversitĂ€t" eröffnen.

In multimedialer Form zeigen wir in unserem Menschenaffenhaus, welche Folgen unser aller Konsum von Palmöl, Soja, Rindfleisch und Garnelen fĂŒr die Natur hat und wie BodenschĂ€tze ausgebeutet werden. Ein Satellit ĂŒbertrĂ€gt permanent aktuelle Bilder von Waldrodungen auf einen Monitor.
Der Besucher erfĂ€hrt, dass er mit unkritischem Konsumverhalten den Regenwald und somit den Lebensraum von Affen und unzĂ€hligen anderen Tieren zerstört. Gleichzeitig geben wir Tipps, was man als Konsument tun kann, um den Regenwald und dessen Ressourcen nachhaltig zu schĂŒtzen.

Zur Ausstellungseröffnung am

Donnerstag, 25. MĂ€rz, 14 Uhr, im Menschenaffenhaus

haben wir GĂ€ste und Medienvertreter eingeladen.

Nach der BegrĂŒĂŸung durch Zoodirektor Jörg Adler sprechen BĂŒrgermeisterin Karin Reismann sowie Michael Radau, der VizeprĂ€sident des Einzelhandelsverbandes NRW, Grußworte.

Über das Thema "Zoo und Nachhaltigkeit" referiert anschließend Dr. Alex RĂŒbel, der Direktor des Zoos ZĂŒrich, dem wir das Konzept der Ausstellung verdanken.

(25.03.2010, 08:30)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Das Geburtshaus MĂŒnster wird Pate zweier Weißstörche im Allwetterzoo

Auch wenn nur ganz kleine Kinder noch an den „Klapperstorch“ glauben, liegt es doch nahe, dass ein Geburtshaus den Weißstorch zum Patentier wĂ€hlt. Damit es mit dem Kinderkriegen in MĂŒnsters Osten noch besser klappt, ĂŒbernimmt das Geburtshaus in Wolbeck sogar die Patenschaft fĂŒr zwei Störche. Genau genommen handelt es sich um Weißstörche, die hoch ĂŒber der Pferdeanlage im Allwetterzoo ihren Horst haben. Die beiden sind so genannte Freiflieger und keine Zootiere. Dennoch kommt der Zoo fĂŒr den Großteil ihres Futters auf. Die beiden „Adebare“ haben nĂ€mlich schon vor etlichen Jahren begriffen, dass das Futterangebot im Zoo das ganze Jahr ĂŒber ausreichend ist. Sie begeben sich nicht mehr auf den beschwerlichen Flug nach Afrika, sondern bleiben einfach in MĂŒnster. Deshalb ist der Zoo auch dankbar fĂŒr die Spende, die mit einer Patenschaft fĂŒr die beiden Störche verbunden ist.
(17.03.2010, 12:02)
Michael Mettler:   Und der PrĂ€parator hat dem Amsterdamer Quagga Kunstaugen mit runden Pupillen verpasst - das passt schon mal GAR nicht...
(18.02.2010, 18:09)
Mel:   Das bezog sich jetzt auf das Berliner Exponat.
(18.02.2010, 16:39)
Mel:   Interessant, ist den bekannt was fĂŒr ein ErsatzschĂ€del verwendet wurde? Wenn ich das jetzt so lese, und mit den Fotos und meinen Erinnerungen an den Besuch letzten Jahres wĂŒrde ich ja auf nen ZebraschĂ€del tippen...hatte irgendwie die Form von einem Bergzebra....
(18.02.2010, 16:38)
WolfDrei:   Welch edler Quaggakopf - sicherlich eine NachprĂ€paration, denn vor ĂŒber 100 Jahren hat man noch "StopfprĂ€parate" im echten Sinne gemachte, keine Gipskern, die dann bezogen wurden. Dazu zum letzten "Berliner Quagga" im Berliner Naturkundemuseum. Das Tier verendete, als es mit dem Stirn/Nasenbein gegen eine Eisenstange rannte. Daß das ausgestellte Exemplar als "Knochen-Kopfbasis" eien anderen SchĂ€del bekanm, merkte man bei einer sehr spĂ€ten Inventur der SchĂ€delsammlung, als man den echten SchĂ€del mit dem Knochenbruch fand.
(18.02.2010, 16:16)
Allwetterzoo MĂŒnster:   ZooGeschichte[n]. Wilde Tiere fĂŒr Europa. 

Vom 11. Februar bis zum 25. Juli 2010 ist im Pferdemuseum im Zoo eine sehenswerte Ausstellung ĂŒber zoologische GĂ€rten zu sehen.
Bei den Besucherzahlen stellen zoologische GĂ€rten Museen und Theater in den Schatten. Sie bieten Erholung, Unterhaltung und sind nicht zuletzt lehrreich. Nirgendwo sonst kommt man Tieren so nahe wie im Zoo. Zoologische GĂ€rten zeigen aber weit mehr als nur Tiere, moderne Zoos haben sich die Erhaltung bedrohter Tierarten auf die Fahnen geschrieben. Jetzt kommen die Zoos ins Museum: Die Ausstellung „ZooGeschichte[n]. Wilde Tiere fĂŒr Europa“ greift die Geschichte der Zoos auf vom ersten Tiergarten 1752 in Wien ĂŒber den 1875 gegrĂŒndeten WestfĂ€lischen Zoologischen Garten zu MĂŒnster bis hin zu Medienstars wie dem EisbĂ€ren „Knut“.

Die Ausstellung verdeutlicht, welche Entwicklung die Zoos in den letzten rund 150 Jahren genommen haben. Sie konkurrierten zunĂ€chst darum, möglichst viele ausgefallene Tiere zu zeigen bis hin zur PrĂ€sentation von Menschen aus fernen LĂ€ndern in Völkerschauen. Seitdem hat sich das SelbstverstĂ€ndnis der Zoos stark verĂ€ndert - und diese Entwicklung wird mit 140 Objekten aus drei Jahrhunderten veranschaulicht. Das Ă€lteste Exponat ist der 1802 erschienene ZoofĂŒhrer ĂŒber die Tiere der Schönbrunner Menagerie. Einzigartig ist die Dermoplastik des vor ĂŒber hundert Jahren ausgestorbenen Quaggas, einer Unterart des Steppenzebras. Es starb 1883 im Zoo von Amsterdam. FĂŒr Hollywood-Glamour sorgt der Original-Oscar, den der Zoodirektor und Tierfilmer Bernhard Grzimek fĂŒr seinen 1959 gedrehten Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“ erhielt.

Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des WestfĂ€lischen Pferdemuseums MĂŒnster und des LWL-Museumsamtes fĂŒr Westfalen in Kooperation mit dem Allwetterzoo.

Weitere Informationen unter http://www.hippomaxx-muenster.de/deutsch/sonderausstellung.php?navid=7

Themenbereiche der Ausstellung

- Von der Menagerie zum wissenschaftlichen zoologischen Garten
- Zoos in Westfalen
- BerĂŒhmte Zootiere
- Wie kommt das wilde Tier in den Zoo? - Fangmethoden und Tiertransporte
- Berufsfeld Zoo
- Zooarchitektur
- Der Zoo heute
 
Ausstellungskino

FilmvorfĂŒhrungen ĂŒber den alten mĂŒnsterschen Zoo , Tierfang in Afrika und die Besucherlieblinge „Knut“, „Antje“ und „Ebun“ runden die Themen der Ausstellung ab.

Öffnungszeiten

Die Ausstellung ist vom 10. Februar bis 25. Juli 2010 im Pferdemuseum im Allwetterzoo zu sehen. Das Museum ist tÀglich von 9 bis 16 Uhr, im MÀrz bis 17 Uhr, ab April bis 18 Uhr geöffnet.

Buch zur Ausstellung

„ZooGeschichte[n]. Wilde Tiere fĂŒr Europa.“

Herausgegeben von Verena Burhenne im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Begleitbuch zur Wanderausstellung des WestfĂ€lischen Pferdemuseums und des LWL-Museumsamtes fĂŒr Westfalen in Kooperation mit dem Allwetterzoo MĂŒnster, MĂŒnster 2010, 171 durchgĂ€ngig farbige Seiten, 177 Abbildungen, 13 Euro.

Das Buch ist im WestfĂ€lischen Pferdemuseum und bei den sieben nachfolgenden Stationen kĂ€uflich zu erwerben. Es kann auch ĂŒber das LWL-Museumsamt bestellt werden (zuzĂŒglich 2,00 € Portokosten).

Landschaftverband Westfalen-Lippe, LWL-Museumsamt fĂŒr Westfalen, 48133 MĂŒnster

museumsamt@lwl.org

 

Film zur Ausstellung

„Ein Elefant, eine Moschee und ein unwieser Professor“ - Geschichten aus MĂŒnsters altem Zoo. Spielzeit ca. 30 Minuten (Hauptfilm und ein Bonusfilm), Schwarz-Weiß und Farbe, DVD, Preis 14,90 Euro. Bezug: Im Museumsshop des WestfĂ€lischen Pferdemuseums, im LWL-Medienzentrum fĂŒr Westfalen oder im Buchhandel.

 
Das Foto zeigt den Kopf der Dermoplastik, die wÀhrend der Ausstellung zu sehen ist.
(18.02.2010, 13:15)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Das Gorillakind „Claudia“ aus dem Allwetterzoo ist wohlbehalten in Stuttgart eingetroffen

 

Sehr ruhig und entspannt verlief fĂŒr das Gorillakind „Claudia“ die erste Autofahrt seines Lebens. Die halbjĂ€hrige Tochter der am 17. Januar im Allwetterzoo gestorbenen „Gana“ wurde am Freitag in die Gorillakinderstube des Stuttgarter Zoos Wilhelma gebracht. Problemlos war am frĂŒhen Morgen schon die Trennung von „Fatima“, mit der „Claudia“ seit dem Tod ihrer Mutter zusammen gelebt hatte. Vor der Abfahrt bestimmte das GorillamĂ€dchen allerdings eine „RegieĂ€nderung“ mit Nachdruck: Sie wollte partout nicht in die fĂŒr sie bestimmte Transportbox, obwohl diese mit Wolldecken dick gepolstert war. Also nahm Revierleiterin BĂ€rbel Uphoff die Kleine kurzerhand auf den Arm.

 

Chauffiert wurde „Claudia“ von Zoodirektor Jörg Adler persönlich, der die Mitarbeiter im Allwetterzoo telefonisch auf dem Laufenden hielt. Zwar waren die Wetterbedingungen nicht optimal, doch das GorillamĂ€dchen war die ganze Fahrt ĂŒber ruhig und zufrieden. Sie saß auf dem Schoß von BĂ€rbel Uphoff und „pinkelte ihr die Hose voll“, wie Adler berichtete. Anscheinend hatte „Claudia“ Spaß an der Reise, schaute aus dem Fenster und freute sich ĂŒber den Schnee. Unterwegs gab es mehrmals BananenstĂŒckchen und das FlĂ€schchen. Daran, dass ein Mensch sie fĂŒttert, hatte das Gorillakind sich schon in den Tagen vor dem Tod der Mutter gewöhnt.

 

Um 13 Uhr erreichte „Claudia“ wohlbehalten den Stuttgarter Zoo. Hier wurde sie herzlich von den Tierpflegerinnen in der Gorillakinderstube aufgenommen. Auch wenn man im Allwetterzoo traurig ist ĂŒber den Abschied von „Claudia“, ist man doch gewiss, dass sie in der Wilhelma bestens aufgehoben ist und sich ebenso gut entwickelt wie ihre Schwester „Mary Zwo“. „Ganas“ erste Tochter lebt seit Juli 2007 in Stuttgart.
(29.01.2010, 14:56)
Klaus SchĂŒling:   „Claudia“ bleibt nicht im Allwetterzoo MĂŒnster:

Die Tochter der toten Gorillamutter „Gana“ zieht in die Kinderstube des Stuttgarter Zoos um

 

Am 17. Januar starb im Allwetterzoo MĂŒnster die weithin bekannte Gorillamutter „Gana“. ZurĂŒck blieb ihre halbjĂ€hrige Tochter „Claudia“. Anfangs bestand berechtigte Hoffnung, die Kleine in MĂŒnster behalten zu können. Doch leider hat sich die 37 Jahre alte „Fatima“ nicht von der Tante in eine Ersatzmutter verwandelt. „Claudia“, die schon vor dem Tod ihrer Mutter an das FlĂ€schchengeben durch die Tierpfleger gewöhnt war, geht es zwar augenscheinlich gut. Doch sicher fehlt es ihr an der mĂŒtterlichen Zuwendung, die Gorillakinder in den ersten Lebensjahren brauchen. Außerdem scheint „Fatima“ nicht die notwendige Verantwortung fĂŒr „Claudia“ zu ĂŒbernehmen, damit die mĂŒnstersche Gorillagruppe wieder zusammen gefĂŒhrt werden kann.

 

Ein enger sozialer Kontakt ist fĂŒr Gorillas Ă€ußerst wichtig. Und der fehlt nun sowohl „Fatima“ als auch „Claudia“. Beide sind derzeit von der Gorillagruppe getrennt, da „Fatima“ die noch unsichere „Claudia“ nicht vor den RĂŒpeleien des zweijĂ€hrigen „Thabo“ schĂŒtzen wĂŒrde. Damit „Fatima“ nicht lĂ€nger getrennt von den ĂŒbrigen Gorillas leben muss und „Claudia“ altersmĂ€ĂŸig passende SpielgefĂ€hrten findet, wurde der Umzug nach Stuttgart beschlossen. Der NiederlĂ€nder Jan Vermeer, Gorilla-Experte und Mitglied im EEP-Komitee des europĂ€ischen Zooverbandes fĂŒr Gorillas, unterstĂŒtzt diese Entscheidung. Er wird sich zudem dafĂŒr einsetzen, dass die Gorillagruppe in MĂŒnster demnĂ€chst durch ein erfahrenes Weibchen verstĂ€rkt wird.

 

Am kommenden Freitag wird nun „Claudia“ von Zoodirektor Jörg Adler und Revierleiterin BĂ€rbel Uphoff nach Stuttgart gebracht. Dort ist man auf das Gorillakind gut vorbereitet und wird es ebenso fĂŒrsorglich pflegen wie „Mary Zwo“. Die Ă€ltere Schwester „Claudias“ war „Ganas“ erste Tochter. Sie lebt seit Juli 2007 in der Gorilla-Kinderstube des Zoologisch-Botanischen Gartens Wilhelma in Stuttgart.
(27.01.2010, 15:56)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Boot 2010

Auf der weltweit grĂ¶ĂŸten Wassersportmesse BOOT 2010, die am letzten Samstag in DĂŒsseldorf eröffnet wurde, ist eine beleuchtete Delfininstallation zu sehen. Das eindrucksvolle Werk zeigt alle fĂŒnf Flussdelfinarten in halber LebensgrĂ¶ĂŸe. PrĂ€sentiert wird die Installation vom Tiergarten der Stadt NĂŒrnberg, dem Delphinarium im Allwetterzoo, der Artenschutzgesellschaft YAQU PACHA e.V. und dem Weltverband der Zoos und Aquarien WAZA. Die BOOT und damit auch die Delfininstallation kann bis zum 31. Januar besucht werden.

Der erste Vorsitzende von YAQU PACHA, Dr. Lorenzo von Fersen, zu den HintergrĂŒnden: „Wir wollen fĂŒr die biologische Artenvielfalt werben. Aufgrund ihres Charismas sind Delfine, in diesem Fall die stark bedrohten Flussdelfinarten, dafĂŒr besonders gut geeignet.“ YAQU PACHA unterstĂŒtzt bereits seit 1998 Wissenschaftler aus Boot 2010
Brasilien mit dem Ziel, die dort lebenden Flussdelfine zu retten. Sowohl Lorenzo von Fersen als auch die Biologin und Delfintrainerin Sandra Isenberg aus dem Delphinarium MĂŒnster betreuen die Ausstellung und stehen fĂŒr Fragen zu Delfinen und deren Schutz zur VerfĂŒgung.

Flussdelfine kommen nur in Asien und SĂŒdamerika vor. Insgesamt gibt es fĂŒnf Arten, von denen vier ausschließlich in FlĂŒssen leben. Doch Flussdelfine sind stark bedroht: die zunehmende Wasserverschmutzung, riesige Fischereinetze, der Bau von StaudĂ€mmen sowie die gezielte Tötung sind nur einige der Gefahren, denen die Tiere tĂ€glich ausgesetzt sind. Der Chinesische Flussdelfin, der Baiji-Delfin, gilt seit November 2006 als ausgerottet. 

Der Tiergarten NĂŒrnberg, das Delphinarium MĂŒnster, die WAZA und die am Tiergarten ansĂ€ssige Artenschutzgesellschaft YAQU PACHA e.V. unterstĂŒtzen mit dem Auftritt auf der BOOT zugleich das von den Vereinten Nationen ausgerufene „Internationale Jahr der biologischen Vielfalt“. Die Auftaktveranstaltung fĂŒr das UN-Jahr am 11. Januar in Berlin nutzten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Achim Steiner, Leiter des UN-Umweltprogramms sowie Pate der NĂŒrnberger EisbĂ€rin „Flocke“, dazu, mehr Anstrengungen gegen das Artensterben zu fordern.


www.yaqupacha.org

www.deadline-online.net

Unser Foto zeigt die Delfininstallation auf der BOOT.
(26.01.2010, 11:54)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Inventur im Zoo:
Wussten Sie, dass es im Zoo SchrĂ€gsteher gibt? Oder BĂŒlbĂŒls, Jassanas und Acouchis? Wenn Sie mit diesen Namen nicht sofort Fische, tropische Vögel oder kleine SĂ€ugetiere verbinden, macht das nichts. SchrĂ€gsteher kann man im Aquarium bewundern, ebenso wie Fuchsgesichter oder Vieraugen. BĂŒlbĂŒls und Jassanas sind Vögel, die im Tropenhaus des Zoos leben. Hier sind auch die Acouchis zu finden. Das sind SĂ€ugetiere, die mit den Meerschweinchen verwandt sind. Im Allwetterzoo gibt es aber noch viel mehr Tiere mit merkwĂŒrdigen Namen. Man muss nur einmal die Tierinventur zur Hand nehmen. Da finden sich unter den Wirbellosen ein HĂŒbscher Knallkrebs oder zehn Exemplare Affenhaar. Es gibt Gundis, Gaure, Lachende HĂ€nse und Schreckliche Blattsteiger. Und endlos lange Namen wie LĂ€ngsstreifen-Borstenzahndoktorfisch.

Insgesamt 2.962 Tiere in 301 Arten weist die Inventurliste per 31. Dezember 2009 auf. Der letzte Tag im Jahr ist der Stichtag, zu dem ein Zoologischer Garten den handelsrechtlichen Erfordernissen entsprechend eine Inventur durchfĂŒhren muss. GezĂ€hlt werden Schrauben, Besen, ZoobĂŒcher und eben auch Tiere. Allerdings werden die Zoobewohner nur zahlenmĂ€ĂŸig und mit einem festgelegten Gesamtwert erfasst. Die Tierinventur ist Bestandteil des Wirtschaftsberichtes, den die Zoo GmbH ihren Gesellschaftern aushĂ€ndigt. Die Tierinventur ist aber auch Arbeitsgrundlange beispielsweise fĂŒr den Kurator, der fĂŒr den gesamten Tierbestand verantwortlich ist. Und sie ist interessant fĂŒr Zoofans, die ganz bestimmte Tiere sehen wollen. Der Allwetterzoo veröffentlicht seine Tierinventur in den jĂ€hrlich einmal erscheinenden Zoonachrichten und erstmalig auch zum Download als pdf-Dokument unter www.allwetterzoo.de.

Überraschungen erlebt der Zoo beim Zusammenstellen der Inventurliste natĂŒrlich nicht. SĂ€mtliche VerĂ€nderungen im Tierbestand werden zeitnah erfasst, egal ob es Geburten sind oder neue Tiere, TodesfĂ€lle oder Abgaben an andere Zoos. Die zum Jahresende ermittelte Zahl gilt dann fĂŒr das folgende Jahr als Tierbestand fĂŒr den Allwetterzoo, obwohl sich schnell etwas Ă€ndern kann. Die Liste nennt noch sechs Flachlandgorillas; denn mitgezĂ€hlt wurde das Weibchen „Gana“, das am 17. Januar starb. Genau so gut tauchen in der Liste aber auch bislang „unsichtbare“ Tiere auf, elf TĂŒrkei-StachelmĂ€use nĂ€mlich. Sie waren schon im letzten Jahr in MĂŒnster eingetroffen, verbrachten einige Wochen in der QuarantĂ€nestation und bezogen erst Mitte Januar ein eigens fĂŒr sie umgestaltetes Terrarium außen am Tropenhaus.

Die Tierinventur gibt auch Auskunft ĂŒber Tiere, die der Allwetterzoo in anderen Zoos und Institutionen eingestellt hat bzw. umgekehrt. So leben von den zahlreichen in MĂŒnster geborenen Geparden derzeit zehn als „Leihgaben“ in Zoos in Portugal, den Niederlanden oder Eberswalde. Die Einstellungen erfolgten im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungs-Zuchtprogramms (EEP). Genauso sorgen 20 Brillenpinguine „made in MĂŒnster“ in der Schweiz oder in Polen fĂŒr Nachwuchs. Nach MĂŒnster kamen ĂŒber das EEP beispielsweise fĂŒnf Asiatische Elefanten aus dem Tierpark Hagenbeck oder drei Borneo-Orang-Utans aus Köln, Berlin und Duisburg. Die eingestellten Tiere bleiben auf dem Papier im Besitz des fremden Zoos, leben aber auf Dauer im Allwetterzoo, um sich hier möglichst fortzupflanzen.

Zusammenfassung des Tierbestands im Allwetterzoo per 31. 12. 2009:

610 Wirbellose in 46 Arten

1.068 Fische in 80 Arten

37 Amphibien in 8 Arten

91 Reptilien in 23 Arten

502 Vögel in 72 Arten

541 SĂ€ugetiere in 61 Arten

2.849 Tiere in 290 Arten

nach auswÀrts eingestellt

18 Reptilien in 9 Arten

43 Vögel in 11 Arten

52 SĂ€ugetiere in 20 Arten

113 Tiere in 11 zusÀtzlichen Arten


Gesamt: 2.962 Tiere in 301 Arten
(26.01.2010, 11:39)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Erleichterung im Allwetterzoo:

Fatima kĂŒmmert sich um das Gorillakind Claudia
Ein erster Obduktionsbefund liegt vor

Nach dem Tod des Gorillaweibchens „Gana“ am letzten Sonntag ist die Sorge um deren Tochter „Claudia“ etwas geringer geworden. Seit heute ist klar, dass sich die 37jĂ€hrige „Fatima“ um das mutterlose Gorillakind kĂŒmmert. „Fatima“ galt ohnehin als Freundin von „Gana“ und war mit ihr bis auf die letzten beiden Tage auch stets zusammen. Das zweite Weibchen in MĂŒnster, die 13jĂ€hrige „Changa-Maidi“, hatte sich zwar anfangs der kleinen „Claudia“ angenommen, schien aber letztlich ĂŒberfordert. Zudem erwies sich ihr zweijĂ€hriger Sohn „Thabo“ als zu rĂŒpelhaft im Umgang mit der zarten „Claudia“.

Derzeit bewohnen „Fatima“ und „Claudia“ die GĂ€nge hinter der Gorilla-Anlage im Menschenaffenhaus des Zoos. Das scheint beengt zu sein, dient aber auch „Claudias“ Sicherheit. Die Kleine klettert schon sehr gut. Von ihrer Mutter wurde sie immer wieder zurĂŒck geholt, wenn sie sich in zu luftige Höhe begeben hatte. Ob die Adoptivmutter „Fatima“ so umsichtig ist, muss sich erst noch erweisen. Erst einmal ist man im Zoo froh, dass „Fatima“ diese Rolle ĂŒbernommen hat. Sie kommt auf Zuruf der Pfleger nach unten, damit „Claudia“ mehrfach am Tag ihr FlĂ€schchen bekommen kann. Immerhin lebt „Fatima“ seit 1975 in MĂŒnster und ist vor allem mit Revierleiterin BĂ€rbel Uphoff seit Jahrzehnten vertraut. Wenn die Entwicklung weiterhin so positiv verlĂ€uft, sollen „Changa“ und ihr Sohn stundenweise mit „Fatima“ und „Claudia“ zusammengelassen werden und kĂŒnftig auch mit dem Vater.

Der Körper von „Gana“ wurde heute morgen von Tierarzt Carsten Ludwig in das Deutsche Primatenzentrum in Göttingen zur Obduktion gebracht. Er hat am Nachmittag telefonisch den ersten Befund mitgeteilt. Demnach gibt es offensichtliche VerĂ€nderungen in „Ganas“ Gehirn, die zum Tod gefĂŒhrt haben und nicht therapierbar waren. Die Ursache fĂŒr diese VerĂ€nderungen ergeben hoffentlich weitergehende Untersuchungen.
(18.01.2010, 17:57)
Holger Wientjes:   Sehr schade ! Irgendwie hat MS, trotz der mehrmaligen Zucht, immer noch Pech mit seinen Gorillas. Kopf hoch !!!
(18.01.2010, 10:08)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Das Gorillaweibchen „Gana“ ist tot

„Gana“, die 12jĂ€hrige Gorillamutter im Allwetterzoo MĂŒnster, starb in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Noch bevor es ĂŒberhaupt eine greifbare Diagnose ĂŒber die schwere Erkrankung von „Gana“ gab, fand BĂ€rbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen, das Gorillaweibchen bei Dienstbeginn leblos im Gehege vor. „Claudia“, die Tochter von „Gana“, lag noch auf ihrer Mutter.

Zum Abschiednehmen ließen die Pfleger die beiden anderen Weibchen „Fatima“ und „Changa“ samt ihrem Sohn „Thabo“ zur toten „Gana“. Lediglich „N’Kwango“, der Vater des Gorillanachwuchses, wurde ausgeschlossen, weil seine Reaktionen nicht abzuschĂ€tzen waren. „Changa“ kĂŒmmerte sich sofort um die halbjĂ€hrige „Claudia“ und nahm sie an sich. Etwa ab 11 Uhr begann das Weibchen allerdings, der toten „Gana“ die Tochter auf den Körper zu legen. Deshalb wurde die Gruppe wieder getrennt, um „Ganas“ Körper zu bergen. Das Gorillaweibchen wird nun obduziert, weil es auch nach ihrem Tod Ă€ußerst wichtig ist, die Ursache ihrer Erkrankung festzustellen. (Wo „Gana“ obduziert wird, steht derzeit noch nicht fest.)

„Claudia“, dem im August 2009 geborenen dritten Kind von „Gana“, geht es zum GlĂŒck gut. Sie wird bereits seit etwa 10 Tagen von den Tierpflegern mit Babynahrung aus einer Nuckelflasche gefĂŒttert. Anfangs trank sie noch bei der Mutter, doch seit gestern nimmt das 2,8 Kilogramm wiegende Gorillakind die gesamte Tagesmenge per Flasche zu sich, das sind etwa 300 ml Milch. WĂ€hrend „Ganas“ CT-Untersuchung am vergangenen Freitag (mehr dazu weiter unten) war sie das erste Mal in der Obhut eines Tierpflegers, der sie wĂ€hrend „Ganas“ Abwesenheit warm hielt.

Man hofft im Allwetterzoo sehr, dass „Claudia“ in MĂŒnster bleiben kann. Die beiden anderen Weibchen, allen voran „Changa“, scheinen sich um sie kĂŒmmern zu wollen - und „Claudia“ wird hoffentlich bald begreifen, dass ihre Mutter nicht mehr zurĂŒckkehrt. Dann wird sie auch die „AdoptivmĂŒtter“ akzeptieren. Derweil haben die Pfleger fĂŒr „ErsatzwĂ€rme“ gesorgt und „Claudia“ PlĂŒschtiere mit integrierter WĂ€rmeflasche angeboten.

Zur Vorgeschichte:
„Gana“ wurde zum Jahreswechsel auffĂ€llig. Sie zeigte eine zunehmende SchwĂ€che sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit. Als der Zustand der Gorillamutter zur Gefahr fĂŒr ihre halbjĂ€hrige Tochter wurde, hatte Zoodirektor Jörg Adler Ärzte des UKM um Hilfe gebeten. „Gana“ wurde daraufhin am 4. Januar von einem Spezialistenteam unter der Leitung von Prof. Dr. Hugo Van Aken, dem Direktor der Klinik fĂŒr AnĂ€sthesiologie und operative Intensivmedizin, untersucht. Eine Ultraschalluntersuchung, eine Endoskopie des Magens und Röntgenaufnahmen fĂŒhrten lediglich zu der Diagnose, dass sie an einer Unterfunktion des Verdauungsapparates litt. „Gana“ bekam Medikamente gegen die DarmtrĂ€gheit und Cortison. Unter dessen Wirkung erholte sie sich etwas, zeigte wieder Appetit und kĂŒmmerte sich um ihre Tochter, bis es ihr ab Donnerstag, 14. Januar, deutlich schlechter ging.

Weil es Anzeichen dafĂŒr gab, dass „Gana“ eventuell an einem Gehirntumor litt, untersuchten am Donnerstag zwei Humanmediziner den Augenhintergrund des Gorillaweibchens, stellten aber keinen erhöhten SchĂ€delinnendruck fest und schlossen einen großflĂ€chigen Tumor aus. Weil somit immer noch keine eindeutige Diagnose fĂŒr „Ganas“ Erkrankung vorlag, wurde sie am Freitag, 15. Januar, zur Computer-Tomografie (CT) in die Tierklinik Hochmoor in Gescher gebracht. Die CT-Aufnahmen sollten ĂŒber das Wochenende von darauf spezialisierten Humanmedizinern untersucht werden. Jetzt kann leider nur noch eine Obduktion Aufschluss ĂŒber „Ganas“ Erkrankung geben.

Zoodirektor Jörg Adler, der derzeit Urlaub hat und nicht in MĂŒnster ist, tut es unendlich leid, „dass die aufopferungsvolle Pflege und das große medizinische Engagement fĂŒr ‚Gana’ nicht den so sehr gewĂŒnschten Erfolg hatte“. Er teilt die Trauer, den Kummer und vielleicht auch die EnttĂ€uschung der Tierpfleger im Menschenaffenhaus. Leider sind die Möglichkeiten der Behandlung eines schwer erkrankten Menschenaffen eingeschrĂ€nkt und der Krankheitsverlauf von „Gana“ ließ nur eine geringe Hoffnung auf Genesung. Jetzt gilt die gesamte Aufmerksamkeit des Teams im Allwetterzoo „Ganas“ Tochter, die nach Möglichkeit in der Gorillagruppe bleiben soll. Neben dem Zooteam dankt Jörg Adler allen anderen an den Untersuchungen von „Gana“ beteiligten Personen, allen voran den Humanmedizinern des UniversitĂ€tsklinikums MĂŒnster. Einige der Ärzte haben sich sogar in ihrer Freizeit fĂŒr „Gana“ engagiert!
(17.01.2010, 14:24)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Gorilla „Gana“ im Allwetterzoo ist weiterhin sehr krank:

Trotz zahlreicher Untersuchungen gibt es immer noch keine eindeutige Diagnose

 

Das Gorillaweibchen „Gana“ wurde heute zu einer speziellen Untersuchung in die Tierklinik Hochmoor in Gescher gebracht. Nachdem sie seit Jahresbeginn offensichtlich krank war (mehr zur Vorgeschichte weiter unten), hatte sie sich unter der Wirkung von Kortison etwas erholt, wurde aber seit Mittwochnachmittag zunehmend schwĂ€cher. Ihr Zustand verschlechterte sich am Donnerstag dramatisch. Sie erschien apathisch und völlig kraftlos. Das ging so weit, dass ihr ohne Narkose eine Infusion gelegt werden konnte. Hierdurch wird ihr die notwendige FlĂŒssigkeit zugefĂŒhrt, rund drei Liter am Tag. Einige Ă€ußere Anzeichen deuten auf einen Tumor im Kopf des Gorillaweibchens hin. Sie zeigt beispielsweise Koordinierungsprobleme hauptsĂ€chlich des rechten Arms und das typische „Vorbeigreifen“ an GegenstĂ€nden. Um dieser Vermutung nachzugehen, untersuchten zwei Ärzte des UniversitĂ€tsklinikums MĂŒnster (UKM) „Gana“ am 14. Januar erneut. Durch die Untersuchung des Augenhintergrundes konnte ein erhöhter SchĂ€delinnendruck und damit ein großflĂ€chiger Tumor ausgeschlossen werden. Eine eindeutige Diagnose war jedoch nicht möglich.

 

Am gestrigen medizinischen Einsatz des UKM im Allwetterzoo waren Prof. Dr. Holger Busse, der Direktor der Klinik fĂŒr Augenheilkunde, und Dr. Hendrik Freise von der Klinik fĂŒr AnĂ€sthesiologie und operative Intensivmedizin beteiligt. Der Zoo dankt fĂŒr die erneute und Ă€ußerst wertvolle Hilfe durch die Humanmediziner.

 

Die letzte Chance, eventuell eine Ursache fĂŒr „Ganas“ Erkrankung zu finden, war die Tierklinik Hochmoor. Dort sollte eine Computer-Tomografie (CT) AufschlĂŒsse geben. In die Tierklinik Hochmoor wurde „Gana“ sediert gefahren, begleitet vom AnĂ€sthesisten Dr. Hendrik Freise und Carsten Ludwig, dem Tierarzt des Allwetterzoos. Auch Dr. Dirk Wewers, der Kurator des Zoos und BĂ€rbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen und seit Jahren mit „Gana“ vertraut, fuhren mit nach Hochmoor. Eskortiert wurde der Transport von der Polizei, um das kranke Gorillaweibchen so schnell wie möglich und ohne verkehrsbedingte Störungen nach Hochmoor zu bringen. HierfĂŒr dankt der Zoo der mĂŒnsterschen Polizei.

 

„Gana“ hat die Untersuchung und die Fahrt gut ĂŒberstanden und befindet sich jetzt wieder in ihrer gewohnten Umgebung im Allwetterzoo, vereint mit ihrer Tochter. Doch leider gibt es derzeit keine eindeutige Diagnose. Die CT-Bilder werden noch von Humanmedizinern ausgewertet. Mit einem Ergebnis ist frĂŒhestens am Montag zu rechnen. Im Zoo hat man die Hoffnung, dass sich dadurch doch noch ein Ansatz fĂŒr eine Therapie ergibt.

 

Zur Vorgeschichte:

„Gana“ wurde zum Jahreswechsel auffĂ€llig. Sie zeigte eine zunehmende SchwĂ€che sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit. Der Zustand der Gorillamutter wurde zur Gefahr fĂŒr ihre im August 2009 geborene Tochter „Claudia“. Deshalb hatte Zoodirektor Jörg Adler Ärzte des UKM um Hilfe gebeten. „Gana“ wurde daraufhin am 4. Januar von einem Spezialistenteam unter der Leitung von Prof. Dr. Hugo Van Aken, dem Direktor der Klinik fĂŒr AnĂ€sthesiologie und operative Intensivmedizin, untersucht. Eine Ultraschalluntersuchung, eine Endoskopie des Magens und Röntgenaufnahmen fĂŒhrten lediglich zu der Diagnose, dass sie an einer Unterfunktion des Verdauungsapparates litt. „Gana“ bekam Medikamente gegen die DarmtrĂ€gheit und Kortison. Unter dessen Wirkung erholte sie sich etwas, zeigte wieder Appetit und kĂŒmmerte sich um ihre Tochter, bis es ihr ab Donnerstag deutlich schlechter ging.

 

„Ganas“ Tochter „Claudia“ geht es den UmstĂ€nden entsprechend immer noch gut. Sie hat sich mittlerweile an das ZufĂŒttern von Babymilch durch die Pfleger gewöhnt. Das halbjĂ€hrige GorillamĂ€dchen nimmt inzwischen sogar den grĂ¶ĂŸten Teil der notwendigen Nahrung auf diese Weise zu sich, trinkt aber auch noch an der Mutterbrust. Im Allwetterzoo hat man die Hoffnung, dass „Claudia“ in MĂŒnster bleiben kann. Sie muss allerdings vom Rest der Gruppe akzeptiert und idealerweise von „Changa“ oder „Fatima“ adoptiert werden. Dieses Vorgehen wurde mit dem Koordinator des EuropĂ€ischen Erhaltungs-Zuchtprogramms abgestimmt. Sollte der Versuch misslingen, „Claudia“ allein und ohne Mutter in die Gruppe zu integrieren, bleibt als zweite Lösung der Umzug in die Gorilla-Kinderstube im Stuttgarter Zoo „Wilhelma“. Hier wĂ€chst auch schon „Ganas“ erste Tochter „Mary Zwo“ heran.
(15.01.2010, 17:14)
Klaus SchĂŒling:   Die allgemeine Diskussion ĂŒber Delfinhaltung bitte nicht an dieser Stelle wiederaufwĂ€rmen!
(10.01.2010, 20:29)
Michael Amend:   @Uli. Wie meinen Sie das ? Er hat das "Delphinarium" ĂŒberstanden ? Das heißt, er wird das Ihrer Meinung nach sehr schlimm empfunden haben, dort zu leben, sehe ich das richtig ? Hmm, ich behaupte mal, Delphinariengegner empfinden Delphinarien weitaus schlimemr als deren Bewohner selbst, "Paco" hat schließlich ein repsktables Alter erreicht, ohne Selbstmord begannen zu haben.

MĂŒnster, ein toller Zoo, obwohl auch dort Primaten eingesperrt werden, allen voran Menschenaffen ? Delphinahaltung abzulehen, die Haltung von Menschenaffen aber zu befĂŒrworten, widerspricht sich meiner Meinung nach.

(10.01.2010, 20:17)
Ulli:   Ansonsten ist MĂŒnster ein toller Zoo - Affen !!
(10.01.2010, 19:06)
Ulli:   @Michael Amend : na, die Haltung im Delphinarium
(10.01.2010, 19:06)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Hoher Besuch fĂŒr Nashörnchen „Ebun“: Der TV-Moderator Markus Lanz besucht sein Patenkind!

Das Nashörnchen im Allwetterzoo war erst gut vierzehn Tage alt, da hatte es schon einen bundesweit bekannten Paten! Markus Lanz stellte das Jungtier in seiner ZDF-Talkshow Anfang Oktober vor - und war so begeistert vom „Hörnchen“, dass er spontan die Patenschaft ĂŒbernahm. Auch den Namen des Jungtiers, „Ebun“, verkĂŒndete Lanz per TV. Die Zuschauer hatten online ĂŒber die Namensvergabe abgestimmt - und entschieden sich fĂŒr „Ebun“, was „GlĂŒck“ bedeutet. Sehr zur Freude von Lanz, denn der aus dem Afrikanischen stammende Name war der Favorit des Moderators.

Nun wird Markus Lanz endlich sein Patenkind persönlich kennen lernen! „Ebun“ profitierte allerdings schon seit Wochen von seinem Patengeschenk, einem großen Sack afrikanischer Heilerde. Damit pflegten die Tierpfleger die Nashornhaut. Leider ist „Ebun“ mit ihren mittlerweile mehr als 200 Kilogramm Gewicht nicht mehr so umgĂ€nglich, dass Markus Lanz sich als „Hautpfleger“ betĂ€tigen könnte. Doch am Samstag, den 9. Januar um 14.00 Uhr darf er beim FlĂ€schchen-Geben hautnah dabei sein.

(08.01.2010, 08:00)
Michael Amend:   @Uli. Was hat "Paco" ĂŒberstanden ?
(07.01.2010, 22:02)
Jennifer Weilguni:   Was bin ich froh, dass ich es 2009 doch endlich mal nach MĂŒnster geschafft habe und Paco noch erleben durfte. Und an dem Tag an dem ich dort zu Gast war hatte der kleine Opa sogar Lust und Freude daran am Training mitzumachen.
Als Erinnerung hier eines der Bilder die ich von ihm geknipst habe. Schade, dass wir nun so schnell keine Sotalias mehr zu Gesicht bekommen werden. Vieleicht auch niemals wieder.
(07.01.2010, 21:33)
Allwetterzoo MĂŒnster:   FĂŒhrungen durch den Allwetterzoo:
Neues Konzept - geÀnderte Termine

Seit vielen Jahren lĂ€dt der Allwetterzoo regelmĂ€ĂŸig einmal in der Woche Zoobesucher zu speziellen FĂŒhrungen ein. Die Themen sind vielfĂ€ltig und bieten RundgĂ€nge zu Affen, Tierkindern oder Tieren Afrikas. Auch der Artenschutz im Zoo, das Tarn- und Warnverhalten oder das Familienleben von Tieren stehen bei den FĂŒhrungen hin und wieder im Mittelpunkt. Nachdem die FĂŒhrungen bislang an jedem Freitagnachmittag durchgefĂŒhrt wurden, finden sie ab 2010 an jedem zweiten Samstagnachmittag statt. Der erste gefĂŒhrte Rundgang im neuen Jahr beginnt am 9. Januar um 14 Uhr und fĂŒhrt zu den Tieren des Dschungels. Vorgestellt werden beispielsweise Vögel, Echsen oder Affen, die ihre Heimat in tropischen WĂ€ldern haben und im Allwetterzoo in warmen HĂ€usern leben. Treffpunkt fĂŒr den 1,5-stĂŒndigen Rundgang ist bei den NasenbĂ€ren. Zoobesucher mit einer Eintrittskarte können kostenlos teilnehmen. Der nĂ€chste Rundgang am 23. 1. wird zu den Raubtieren im Allwetterzoo fĂŒhren. Das komplette Programm der nĂ€chsten Wochen finden Interessierte unter www.allwetterzoo.de.
(07.01.2010, 14:14)
Holger Wientjes:   Auf der einen Seite natĂŒrlich (mal wieder) schade, dass eine interessante Art aus unseren Breiten verschwindet. Auf der anderen Seite hat er ja ein gesegnetes Alter erreicht, da darf man dann auch irgendwann mal "die BĂŒhne verlassen".
Hatte ja noch das GlĂŒck ihn zuletzt im Oktober zu sehen !
(07.01.2010, 10:58)
Ulli:   Zum Tod von "Paco" - er hat es ĂŒberstanden
(07.01.2010, 09:47)
Oliver Jahn:   Die Vogelflughalle in Landau war mal ein Pflanzenschauhaus und in diesem wurden von 1977 bis April 1978 drei Delphine gehalten, die dort mit ihrem Trainer einzogen. Sie wurden dann nach Neunkirchen abgegeben.
(06.01.2010, 21:36)
Hannes LĂŒke:   Wirklich? Wie wurden die gehalten? Gibts davon Bilder?
(06.01.2010, 21:04)
Michael Amend:   @Sacha. Sotalias gabs ĂŒbrigens auch mal in Landau, no Joke, aber lange vor meiner Zeit....
(06.01.2010, 19:17)
Sacha:   @Michael Amend: Danke. Den (resp. die, den bei meinem Besuch waren es noch 2) Tonina habe ich noch rechtzeitig geknipst:)
(06.01.2010, 18:02)
Michael Amend:   @Sacha. Kleiner Tipp, vielleicht anstelle von MĂŒnster schnell noch nach Duisburg fahren, da gibts auch noch einen"Der letzte seiner Art"....Schade um Paco.
(06.01.2010, 17:43)
Sacha:   Und wieder ist die (europĂ€ische) Zoowelt um eine Art Ă€rmer...
Dabei hatte ich mir fĂŒr dieses Jahr vorgenommen, ihn noch zu fotografieren, da mir die Art bislang fehlte... Sehr schade.
(06.01.2010, 09:46)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Das Delphinarium im Allwetterzoo MĂŒnster trauert um den Delfin-Opa „Paco“

Am Mittwoch, 30. Dezember, starb der Sotalia-Delfin „Paco“. Ursache war altersbedingtes Herz-Kreislaufversagen, wie jetzt die Obduktion ergab. „Paco“ wurde von seinen Betreuern liebevoll als „Opa“ bezeichnet, denn die 40 Jahre Lebensalter des Delfins könnten mit mehr als 100 Jahren bei einem Menschen gleichgesetzt werden. „Paco“ war seit Langem weltweit der einzige Sotalia-Delfin außerhalb von SĂŒdamerika. Im Delphinarium MĂŒnster galt er als wichtiger Botschafter fĂŒr seine bedrohten Artgenossen. Mit „Paco“ verlor das Delphinarium eine Tierpersönlichkeit, um die nicht nur Trainerinnen und Trainer, sondern auch viele Besucher trauern.

Mit seinen 40 Jahren hatte „Paco“ einen Altersrekord fĂŒr diese Delfinart aufgestellt. Normalerweise erreichen kleine Delfinarten wie Sotalia-Delfine ein Höchstalter von etwa 30 Jahren. Sotalia-Delfine (Sotalia fluviatilis) können nur noch mit viel GlĂŒck an der OstkĂŒste von SĂŒdamerika beobachtet werden. Sie sind leider akut von der Ausrottung bedroht. Das Delphinarium MĂŒnster setzt sich daher schon seit 1992 mit der Gesellschaft „Yaqu Pacha e.V.“ fĂŒr den Schutz wasserlebender SĂ€ugetiere und deren LebensrĂ€ume in SĂŒdamerika ein.

www.yaqupacha.de

(06.01.2010, 09:33)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Große Sorge um „Gana“:

Gestern wurde die Gorillamutter im Allwetterzoo MĂŒnster von Spezialisten des UKM untersucht

Im Allwetterzoo MĂŒnster machten sich Zoologen und Tierpfleger zum Jahreswechsel um das Gorillaweibchen „Gana“ große Sorgen. Die 12jĂ€hrige „Gana“ war seit Tagen krank, zeigte eine zunehmende SchwĂ€che sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit. „Ganas“ Zustand schien mehr und mehr zur Gefahr fĂŒr ihr im August 2009 geborenes Kind „Claudia“ zu werden. Deshalb bat der Zoodirektor den Ärztlichen Direktor des UniversitĂ€tsklinikums MĂŒnster, Prof. Dr. N. Roeder, einmal mehr um Hilfe. Nach KlĂ€rung aller hygienischen und technischen Aspekte und mit UnterstĂŒtzung der Abteilung Logistik des UKM wurde „Gana“ gestern von einem Expertenteam verschiedener Kliniken des UKM wĂ€hrend einer knapp dreistĂŒndigen Narkose im Allwetterzoo untersucht.

Der Direktor der Klinik fĂŒr AnĂ€sthesiologie und operative Intensivmedizin, Prof. Dr. H. Van Aken und Oberarzt Dr. B. Ellger sowie der Internist und Gastroenterologe Prof. Dr. H. Schmidt und Oberarzt Dr. P. Baier fĂŒhrten eine Ultraschalluntersuchung, eine Endoskopie des Magens und Röntgenaufnahmen durch. Als Ursache fĂŒr das Krankheitsbild von „Gana“ diagnostizieren sie eine akute Unterfunktion des gesamten Verdauungsapparates. Noch unter der Narkose konnte durch Medikamente die DarmtĂ€tigkeit wieder angeregt werden. Weitere Behandlungen werden nach Auswertung der vorliegenden Befunde festgelegt.

WĂ€hrend der gesamten Dauer der Untersuchung kĂŒmmerte sich die zweite Gorillamutter im Allwetterzoo zur Erleichterung des Zooteams um „Ganas“ fĂŒnf Monate alte Tochter „Claudia“, das Patenkind der ARD-Wetterfrau Claudia Kleinert. „Changa-Maidi“  trug „Claudia“ mit sich umher und achtete darauf, dass ihr eigener zwei Jahre alter Sohn „Thabo“ seiner Halbschwester gegenĂŒber nicht zu aufdringlich wurde. Am Ende der Behandlung konnten die Pfleger der noch narkotisierten „Gana“ ihre Tochter wieder auf den Bauch legen. Schnell fand „Claudia“ auch die vertraute Nahrungsquelle und trank noch wĂ€hrend des Aufwachens der Mutter.

Das Zooteam und die Mediziner hoffen nun, dass „Gana“ schnell wieder zu KrĂ€ften kommt und ihre Tochter „Claudia“ sich weiterhin so prĂ€chtig entwickeln kann. Großer Dank gilt der Leitung und den verantwortlichen Ärzten des UKM fĂŒr die wichtige und schnelle Hilfe. Im zu Ende gegangenen internationalen „Jahr des Gorillas“ zeigten die Ärzte ein großes Herz fĂŒr die akut von der Ausrottung bedrohten „sanften Riesen“.

(05.01.2010, 16:38)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Weihnachtskind“ mit Panzer:

Im Allwetterzoo MĂŒnster schlĂŒpfte eine seltene Schildkröte aus dem Ei

Elmar Meier staunte nicht schlecht ĂŒber eine winzig kleine „WeihnachtsĂŒberraschung“, die er in einem Terrarium im Allwetterzoo entdeckte. Genau genommen in einem Terrarium im „Internationalen Zentrum fĂŒr Schildkrötenschutz“ (IZS) in der BioCity im Zoo. Hier leben etliche hoch bedrohte „PanzertrĂ€ger“, die zum großen Teil im Freileben ausgerottet wurden. Über Nachzuchten freut sich der Schildkrötenexperte, der die Station ehrenamtlich betreut, regelmĂ€ĂŸig. Aber nun wurde er ausgerechnet am Heiligen Abend von einem völlig unerwarteten Schlupf ĂŒberrascht. Aus dem feuchten Laub eines Terrariums kroch eine soeben geschlĂŒpfte McCords Scharnierschildkröte. Das Ei hatte Elmar Meier wohl ĂŒbersehen, denn normalerweise entfernt er die Gelege und gibt sie in einen BehĂ€lter mit einem speziellen Substrat. Hierin werden sie mit der entsprechenden Temperatur und Luftfeuchtigkeit kĂŒnstlich erbrĂŒtet.

 

Nun ist das erste Mal eine Schildkröte auf natĂŒrliche Weise geschlĂŒpft! Dem Experten zeigt dieser gelungene Schlupf, dass die Lebensbedingungen fĂŒr die hoch bedrohten Schildkröten im IZS optimal sind. „Die kleine Weihnachtskröte ist fĂŒr mich ein Hoffnungszeichen“, sagt Elmar Meier; denn die ehemals in China beheimatete McCords Scharnierschildkröte gilt dort mittlerweile als ausgerottet. Im Allwetterzoo freut man sich sehr ĂŒber das seltene „Weihnachtskind“. Das Foto der soeben geschlĂŒpften McCords Scharnierschildkröte hat Hans-Dieter Philippen dem Zoo zur VerfĂŒgung gestellt. Als Chefredakteur einer Reptilienzeitschrift und Vorstandsmitglied zahlreicher internationaler Gremien, die sich dem Schutz von Schildkröten widmen, besucht er hĂ€ufig das IZS im Allwetterzoo.
(28.12.2009, 13:36)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Kardiologen aus der UKM trafen Jane Goodall im Allwetterzoo

Im FrĂŒhjahr 2009 erkrankte im Allwetterzoo der Schimpanse “Karl”, das Oberhaupt der Schimpansenfamilie. Als kaum noch Hoffnung auf eine Heilung bestand, rief Zoodirektor Jörg Adler im UniversitĂ€tsklinikum an und bat (nicht zum ersten Mal) um Hilfe. Die kam sofort in Gestalt zweier Kardiologen und eines AnĂ€sthesisten.

Gemeinsam mit der ZootierĂ€rztin konnten die Spezialisten aus dem Klinikum eine lebensbedrohliche HerzschĂ€digung diagnostizieren. Da es fĂŒr Schimpansen aber keine Intensivstation gibt, begannen die Mediziner mit einer langfristigen medikamentösen Therapie. Und sie hatten Erfolg, “Karl” ist wieder fit und erfreut sich seines “zweiten” Lebens.

Jane Goodall, die legendĂ€re Schimpansenforscherin und “Grand Dame” des globalen Artenschutzes, dankte anlĂ€sslich eines Aufenthaltes in MĂŒnster den beiden Kardiologen Prof. Klaus Thiemann (li.) und OA Dr. Jörg Stypmann persönlich fĂŒr deren Einsatz zur Rettung eines Schimpansenlebens. Die UN-Friedensbotschafterin J. Goodall nannte diesen Einsatz beispielhaft fĂŒr das Engagement von Menschen fĂŒr unsere nĂ€chsten Verwandten, die Schimpansen, die dem Menschen nicht nur anatomisch so Ă€hnlich sind, sondern auch in ihrer Psyche.

(23.12.2009, 15:35)
Holger Wientjes:   Herzlichen GlĂŒckwunsch nach MS zur Auszeichnung !!! Schöne Anerkennung fĂŒr geleistete Arbeit !
(16.12.2009, 21:52)
Thomas Schröder:   Nachwuchs bei de Guerezas; 22.11. und 4.12. geboren.
Auch die Sakis haben wieder ein Jungtier, geboren am 12.12.
Das alte Gepardengehege (zuletzt Minischweine) ist komplett abgerissen worden, nur das Haus steht noch. Es scheint mir so, als entstĂŒnde keine neue Tierhaltung, sondern vielleicht eine Erweiterung des (bisher sehr kleinen) Spielplatzes vor dem Delphinarium.
(16.12.2009, 18:00)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Höchste Auszeichnung fĂŒr die Artenschutzprogramme des Allwetterzoos in Vietnam

Seit knapp 20 Jahren engagiert sich der Allwetterzoo MĂŒnster fĂŒr den Schutz bedrohter Tierarten in Vietnam. Schon mehrfach wurden die Projekte des mĂŒnsterschen Zoos und seiner Partner im Norden des Landes durch die zustĂ€ndigen Behörden als besonders wertvoll fĂŒr den Naturschutz in Vietnam bewertet. Nun erfuhr dieses Engagement eine besondere WĂŒrdigung. Zoodirektor Jörg Adler, der Initiator der Artenschutzprogramme des Allwetterzoos, erhielt den vietnamesischen „Orden fĂŒr Frieden und Freundschaft zwischen den Völkern“, die höchste vietnamesische Ehrung fĂŒr AuslĂ€nder. Adler nahm diese Auszeichnung nach eigenen Worten stellvertretend fĂŒr das Team des Zoos und dessen Gesellschafter entgegen. Botschafter Rolf Schulze Ă€ußerte anlĂ€sslich eines Empfanges in der Deutschen Botschaft in Hanoi, dass er „die seltene Verleihung dieses Ordens auch als eine Ehre fĂŒr die Bundesrepublik Deutschland betrachtet“ und sagte dem Allwetterzoo jede weitere UnterstĂŒtzung fĂŒr dessen AktivitĂ€ten in Vietnam zu. Besonders erfreut zeigte sich der Botschafter ĂŒber das jĂŒngste Projekt aus MĂŒnster, die Kooperation von Zoo und Stadtwerken zum Erhalt von Regenwaldgebieten in Nordvietnam (siehe www.Stadtwerke-mĂŒnster.natĂŒrlich.de). Wenige Tage vor der Auszeichnung wurde bei den hoch bedrohten Goldkopflanguren in der Halong-Bucht in Nordvietnam ein weiteres Baby geboren, laut Adler „die schönste BestĂ€tigung fĂŒr diese Ehrung und fĂŒr unser Engagement in Vietnam“.

(16.12.2009, 12:38)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Neu: Jetzt gibt es einen Webshop fĂŒr Ebun-Artikel!

Produkte mit dem Nashornbaby-Motiv sind ab sofort online erhÀltlich.

Jeder Kauf unterstĂŒtzt den Bau des geplanten Elefanten-Badebeckens im Allwetterzoo MĂŒnster.

Vom T-Shirt ĂŒber den Rucksackbeutel bis zur Tasse: Nashornbaby-Freunde aus aller Welt können ab sofort Ebun-Artikel ĂŒber das Internet bestellen. Unter www.shop.nashornbaby-allwetterzoo.de  wird eine Vielfalt an Fanprodukten angeboten.

„Viele Freunde von Ebun fragen uns, ob es kleine Andenken zum Nashornbaby gibt. Mit dem Webshop haben nun alle die Möglichkeit, ungebunden von Ort und Zeit einzelne Fanprodukte zu kaufen“, sagt Stefanie Heeke, Marketingassistentin des Allwetterzoos. Mit dem Shop wolle der Allwetterzoo die Online-Welt erweitern, die mit der Microsite von Ebun, Facebook und Twitter ins Leben gerufen wurde.

Die Produkte zum Nashornbaby bieten jedem Tierliebhaber zudem die Möglichkeit, das Schöne mit dem Guten zu verbinden. Mit jedem Kauf einer Tasse oder eines Shirts werden automatisch 50 Cent fĂŒr den geplanten Bau eines Badebeckens fĂŒr Elefanten gespendet.

Die Fans des mehr als zwei Monate alten Nashörnchens finden unter den Produkten Shirts und Sweatjacken fĂŒr Kinder und Teens sowie Rucksackbeutel in unterschiedlichen GrĂ¶ĂŸen und Farben. DarĂŒber hinaus gibt es rote Keramiktassen, die fĂŒr kurze Zeit auch in einer limitierten Weihnachtsedition zu haben sind.

(04.12.2009, 15:39)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Pilotprojekt in MĂŒnster: BĂŒrger heizen dem Klima ein!

Das Erdgas-Klimaschutzprojekt der Stadtwerke MĂŒnster und des Allwetterzoos MĂŒnster

Die MĂŒnsteraner sind an Umwelt- und Klimaschutzthemen sehr interessiert. Jetzt wird den Bewohnern der „Klimahauptstadt“ die bundesweit bislang einmalige Gelegenheit geboten, es im Winter schön warm zu haben und gleichzeitig etwas fĂŒr das Weltklima zu tun. Im Rahmen des Erdgas-Klimaschutz-Projektes der Stadtwerke MĂŒnster und des Allwetterzoos MĂŒnster wird fĂŒr jede verbrauchte Kilowattstunde ein StĂŒckchen Regenwald geschĂŒtzt!

Heizen mit Erdgas ist zwar relativ umweltschonend, weil bei der Verbrennung weniger Kohlendioxid entsteht als bei anderen EnergietrĂ€gern. Doch insgesamt tragen wir EuropĂ€er mit unserem Heizverhalten stark zur KlimaerwĂ€rmung bei. Der Schutz von RegenwĂ€ldern gilt als wirksame Klimaschutzmaßnahme; denn RegenwĂ€lder binden besonders viel schĂ€dliches Kohlendioxid. Deshalb lag es fĂŒr die Stadtwerke MĂŒnster nahe, sich auf einen Klimaschutz-Vorschlag von Zoodirektor Jörg Adler einzulassen. Ein Vorbild fand Adler in Landau. Dort kompensiert ein Funbad seinen Kohlendioxid-Ausstoß durch die finanzielle UnterstĂŒtzung fĂŒr ein Regenwald-Schutzprojekt des Landauer Zoos.

Anders als in Landau, wo eine einzelne Einrichtung in den aktiven Klimaschutz eingebunden ist, können sich in MĂŒnster die BĂŒrger einbringen. Sie zahlen 0,25 Cent brutto mehr pro verbrauchter Kilowattstunde - und die Stadtwerke MĂŒnster schĂŒtzen mithilfe des Zoos den Regenwald auf der Insel Cat Ba in Vietnam, und zwar unabhĂ€ngig davon, wie viele BĂŒrger sich fĂŒr das Klimaschutz-Erdgas entscheiden. Die Stadtwerke gehen mit einem Betrag von 42.000 Euro in Vorleistung. Im fernen Vietnam werden die Maßnahmen von der Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz e.V. (ARA) begleitet und dokumentiert. Vom Allwetterzoo aus wird auf Cat Ba schon seit Langem ein Projekt zum Schutz der Ă€ußerst bedrohten Goldkopflanguren betreut. Mit Hilfe der Stadtwerke und hoffentlich zahlreicher MĂŒnsteraner haben die seltenen Affen kĂŒnftig noch bessere Chancen auf Erhaltung ihres Lebensraumes.

Das mĂŒnstersche Erdgas-Klimaschutzpaket stĂ¶ĂŸt nicht nur lokal und bundesweit auf großes Interesse, sondern auch international. In MĂŒnster engagiert sich Götz Alsmann fĂŒr das Projekt. Der prominente Musiker bezeichnet die Kombination von Kohlendioxid-neutralem Erdgas, Regenwald- und Artenschutz als „das Trio des Jahres“. Ein Umweltpolitiker wird das Projekt sehr bald im Bundesumwelt-Ministerium vorstellen. Es könnte ein deutsches Signal fĂŒr die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember sein! Und Simon Stuart, Chairman der Species Survival Commission der IUCN (Weltnaturschutz-Union), bezeichnete das mĂŒnstersche Projekt als großartig! Er wĂŒnscht sich Nachahmer in der ganzen Welt, denn auch mit vielen kleinen Schritten können wir unser Klima verĂ€ndern und damit Tiere vor der Ausrottung bewahren.

Zoodirektor Jörg Adler wird ĂŒbrigens am 30. November fĂŒr das mĂŒnstersche Engagement in Vietnam mit dem höchsten Staatsorden geehrt, den die vietnamesische Regierung einem AuslĂ€nder verleihen kann. Er empfĂ€ngt die „Medal for peace and friendship among the nations“. Diese Auszeichnung soll auch als behördliche Anerkennung der bisherigen Artenschutzprojekte gesehen werden und ist wichtig fĂŒr die geplanten BemĂŒhungen um die Erhaltung des Regenwaldes auf Cat Ba.


Links: http://www.araonline.de/    http://www.iucn.org
Foto: junger Goldkopflangur / Jörg Adler, Allwetterzoo
(27.11.2009, 08:00)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Geburtstag im Allwetterzoo MĂŒnster:
Schimpanse „Kalli“ wird am 18. November 30!

Am 18. November 1979 begann fĂŒr BĂ€rbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen im Allwetterzoo MĂŒnster, eine harte Zeit, die zwei Jahre wĂ€hren sollte. An diesem Tag vor dreißig Jahren hatte die Schimpansin „Lilly“ ein Jungtier zur Welt gebracht und keinerlei Interesse an ihm gezeigt. HĂ€tte BĂ€rbel nicht eingegriffen, wĂ€re das Neugeborene verhungert. Doch die erfahrene „Affenmutter“ nahm den kleinen Schimpansenjungen in ihre Obhut und versorgte ihn wie schon andere Artgenossen zuvor. Sie fĂŒtterte „Karlchen“ mit der Flasche, windelte ihn und trug ihn im Tragetuch eng am Körper, selbst beim Einkaufen. 

Zwei Jahre lang wohnte „Karlchen“ nachts in der Wohnung von BĂ€rbel Uphoff, am Tage begleitete er sie in den Zoo. Dadurch lernte der kleine Schimpanse seine Artgenossen kennen. Und das ist, so vermutet BĂ€rbel, auch der Grund dafĂŒr, dass aus dem kleinen „Karlchen“ ein starker Schimpansenmann geworden ist, der Boss der heute zehnköpfigen Gruppe im Allwetterzoo. „Kalli“, wie BĂ€rbel ihn liebevoll ruft, war der letzte Schimpanse, der in MĂŒnster von Menschen aufgezogen werden musste. Sein Vater war „Moritz“, der gemeinsam mit seinem Halbbruder „Max“ auf BĂ€rbel Uphoffs Arm die Eröffnung des Allwetterzoos am 2. Mai 1974 erlebt hat. Inzwischen ist „Kalli“ selber mehrfacher Vater. 

30 Jahre sind eigentlich noch kein Alter fĂŒr einen Schimpansen, doch macht „Kalli“ seit einiger Zeit sein Herz zu schaffen. Spezialisten des UniversitĂ€tsklinikums MĂŒnster wurden deshalb vom Zoo um Rat gefragt. Sie haben nach einer aufwĂ€ndigen Untersuchung eine Therapie fĂŒr den Schimpansen festgelegt, die ihm das Leben gerettet hat. „Karlchens“ Herzklappenfehler wird mit Hilfe von Wirkstoffen behandelt, die auch in der Humanmedizin ĂŒblich sind. Seine tĂ€gliche Medikamentenration schluckt er vorzugsweise mit Pflaumenmus. Im Allwetterzoo hofft man sehr, dass „Kalli“ noch viele Jahre als Boss der Schimpansengruppe erleben wird!
(17.11.2009, 13:28)
Michael Mettler:   Wenn der Draht nicht mal ein Elektro-Draht war, finde ich ihn als Absperrung fahrlĂ€ssig...

@IP66: Begehbare GrĂ€ben bei Huftieren bergen dann aber je nach Bauweise teilweise die Gefahr des Ausrutschens (z.B. durch regennasses Gras) und der Möglichkeit unerlaubten FĂŒtterns durch die Zoobesucher, was die Tiere erst recht an den Graben bindet. Auch das Konzept des steilwandigen Grabens funktioniert nur so lange gut genug, wie nicht auf der Grabensohle (die zur Abfederung von StĂŒrzen oder SprĂŒngen normalerweise aus tiefem Sand oder feinem Kies besteht) leckeres GrĂŒnzeug wĂ€chst oder Stress einzelne Bewohner zum Sprung in den schĂŒtzenden Graben lockt.

Ist ĂŒbrigens noch eine Frage, wie abseits von TodesfĂ€llen "Unfall" ĂŒberhaupt definiert wird. Fließt ein Tier, das unabsichtlich in einen Graben gerĂ€t und sich nicht verletzt, genauso in eine Statistik ein wie eines, das absichtlich hinunterspringt oder -steigt und sich dabei einen Schaden zuzieht? HĂ€tte sich der Giraffenbulle in MĂŒnster beim Verlangen nach Laub gegen den rĂŒckwĂ€rtigen Zaun gelehnt und dieser hĂ€tte aus irgendwelchen GrĂŒnden nicht standgehalten, wĂ€re es vermutlich genauso zum Sturz gekommen, mit oder ohne Beinbruch.
(12.11.2009, 13:22)
IP66:   Ich hatte die Kante in MĂŒnster nicht so sturzgrabenartig in Erinnerung. Ich denke, daß viele UnfĂ€lle auch dadurch entstehen, daß ein Tier bei einem Fehltritt nicht auf eine mehr oder weniger angeschrĂ€gte FlĂ€che gerĂ€t, sondern sofort stĂŒrzt. Insofern sind die begehbaren GrĂ€ben, wie man sie auch beim duisburger Menschenaffenkai oder im krefelder Urwaldhaus verwendet hat, vielleicht die sicherere Variante, bergen allerdings das Risiko des dauerhaften Aufenthaltes der Gehegebewohner. Pflgen die Arche-Ideologen nicht den Leitsatz, daß sich ein Tier aus dem Blickfeld der Besucher zurĂŒckziehen können sollte?
(12.11.2009, 10:44)
krĂŒmmel:   Zum Sturz des Giraffenbullen bibt es noch eine andere Version, der zur Folge der Unfall ein willkommener Anlaß der damaligen Zooleitung war, gegen das ungeliebte Drachenfest zu argumentieren.
TatsĂ€chlich hat sich nach dem Unfall ein Besucher gemeldet, der gesehen hat, dass sich der Bulle gegen einen Draht gelehnt hatte, um an Laubwerk zu gelangen - bis der Draht riß.
(12.11.2009, 10:38)
Michael Mettler:   @Hannes LĂŒke, als Antwort auf die Frage im Frankfurt-Thread: Dieses Foto aus den ZOO-NACHRICHTEN 1/82 zeigt nicht nur die originale Abgrenzung der Giraffenanlage (also kein U-Profil, wie ich vermutete), sondern auch den Grund dafĂŒr, dass die Springböcke von der Anlage genommen wurden: Sie hielten sich lau Begleittext mehr im Graben als auf dem "Plateau" auf, blieben damit fĂŒr Besucher oft unsichtbar und richteten TrittschĂ€den an der Böschung an.

Der Unfall des Giraffenbullen ereignete sich laut ausfĂŒhrlicher Dokumentation im Jahresbericht im Juli 1988. Auslöser des Fehltrittes, der zu einem Sturz mit Beinbruch und nachfolgender EinschlĂ€ferung fĂŒhrte, war höchstwahrscheinlich ein Lenkdrachen ĂŒber dem ZoogelĂ€nde. Als indirekte Unfallursache wird genannt, dass der Bewuchs der Grabenböschung inzwischen teilweise ĂŒber die Betonkante des Geheges hinausragte, so dass diese fĂŒr die Tiere nicht mehr als Grenzlinie erkennbar war. Der Bulle glitt an der Betonkante aus. Zum Zeitpunkt des Unfalls bestand die Anlage seit 14 Jahren.

Zur Umgestaltung des Grabens hieß es in einer spĂ€teren Ausgabe: "Wir hatten uns danach (gemeint ist der Unfall) geschworen, durch eine bauliche Änderung solche schlimmen UnfĂ€lle in Zukunft auszuschließen." Besagte Änderung - nĂ€mlich die heute noch bestehende GrabenverfĂŒllung - wurde allerdings erst ĂŒber zweieinhalb Jahre nach dem Unfall durchgefĂŒhrt, und zwischendurch war lĂ€ngst ein neuer Bulle geholt worden. Die fragliche Betonkante gibt es allerdings auch am weitgehend verfĂŒllten Graben noch heute.

Die beiden Jahresberichte fĂŒr 1988 und 1991 erwĂ€hnen "einige" bzw. "zahlreiche" GiraffenunfĂ€lle in anderen deutschen Zoos an TrockengrĂ€ben, leider ohne nĂ€here Angaben. Mal sehen, ob ich in den JB anderer Zoos etwas darĂŒber finde, der Kreis der deutschen Giraffenhalter vor 1988 ist ja ĂŒberschaubar, und manche Zoos haben erst spĂ€t von Zaun auf Graben umgestellt (Zoo Berlin z.B. erst Anfang der 80er).
(12.11.2009, 00:27)
Holger Wientjes:   Danke erstmal fĂŒr die ganzen Infos ! So erfĂ€hrt man auch ĂŒber Zoos, die man eigentlich seit Jahrzenten kennt, immer noch was Neues !
(06.11.2009, 09:29)
IP66:   Die so sorgsam zusammegestellte Liste von Haltungsaufgaben spiegelt meines Erachtens den Artenschwund, wie man ihn ab 1980 in vielen Zoos beobachten konnte. Es mag sein, daß man in MĂŒnster zur Zooeröffnung besonders viele Arten zeigen wollte und dadurch die Zahl der aufgegebenen Formen steigerte, doch konnte man auch in Köln oder Duisburg verschiedene Tiger- und Leopardenformen nebeneinander sehen.
Dabei scheint mir nicht jeder der Allwetterzooneubauten auf eine besondere ArtenfĂŒlle hin geplant worden zu sein: FĂŒr Großkatzen gab es ja viele Möglichkeiten, aber bei den Niederaffen, Kleinkatzen oder gar Vögeln blieben die Ausstellungsmöglichkeiten eher bescheiden.
(05.11.2009, 10:52)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Sonntag, 8. November, 15 bis 16 Uhr:

Premiere im Allwetterzoo: 100 Schwarze Schafe singen „Swing low“

100 Schwarze Schafe werden am kommenden Sonntag, 8. 11., im Zoo „Swing low“ und andere schöne und bekannte Gospel wie „Amazing grace“ oder „Oh when the saints“ vortragen. Die Schafe sind natĂŒrlich SĂ€ngerinnen und SĂ€nger und besser bekannt als „God’s Black Sheep MĂŒnster“. Das Besondere an diesem Chor ist, dass er sich Jahr fĂŒr Jahr nach den Sommerferien neu formiert, um Gospel einzustudieren und im Rahmen von Konzerten in Kirchen oder SĂ€len vorzutragen. Im dritten Projektjahr gibt es erstmals eine Vorpremiere im Freien. Der Grund: Auch im Zoo leben schwarze Schafe und fĂŒr eines hat der Chor die Patenschaft ĂŒbernommen. Da lag es nahe, einen Besuch beim Patentier und der offiziellen Übergabe der Patenurkunde durch Zoodirektor Jörg Adler mit einem Auftritt zu verbinden. Das Konzert findet ab 15 Uhr auf dem Landoisplatz statt und dauert etwa eine Stunde.
(05.11.2009, 10:31)
Alexander Fuchs:   Da lag ich mich meiner Vermutung gar nicht so schlecht, da man die Tiefe des Geheges immer noch sehen kann.

(05.11.2009, 07:41)
Klaus SchĂŒling:   @zum Schild:
Das mĂŒsste doch der ganz linke der Außenanlagen sein - da erhielt in den 80ern der Tiger sein Gnadenbrot.
Kleinkatzen haben da nie gesessen.

Ich habe das nie von hinten gesehen, aber so wie ich das verstanden habe, ist die Degu-Vitrine eingebaut worden, um fĂŒr das recht nervöse Jaguarweibchen einen Schlaf/Wurfbereich zu schaffen.
Zuvor war hier genauso wie links (jetzt Flughunde) und rechts auf gleicher Tiefe ein Innenquartier.
Ob als Zwischenwand fĂŒr diese insgesamt vier Innenbereiche nebeneinander eine Wand stand (2/2) oder nur Gitter (also 4 uniforme große KĂ€fige) weiß ich auch nicht mehr.
(05.11.2009, 00:40)
Michael Mettler:   Zwischenergebnis nach ein wenig BlĂ€ttern in alten ZoofĂŒhrern und Jahresberichten: Im ZoofĂŒhrer von 1976, von dem bis 1979 zwei Nachauflagen erschienen, sind fĂŒr das Löwenhaus noch Karakals erwĂ€hnt, und die Panther saßen laut Plan im Haus fĂŒr "kalte Katzen". Die ZoofĂŒhrer der 80er und frĂŒhen 90er Jahre geben keinen Aufschluss darĂŒber, ob es außer den Katzen noch Kleingetier im Löwenhaus gab oder welchen Zweck der Raum der heutigen Deguvitrine damals erfĂŒllte.

Die Pumas wurden 1980 abgegeben, um mehr Platz fĂŒr die Persischen Leoparden zu haben. Ozelots kamen 1982 in den Bestand, gleichzeitig wurde bereits die dreiköpfige Gruppe der schwarzen Panther aufgelöst und das letzte Tier daraus 1983 abgegeben. Mit der Haltung der Asiatischen Goldkatze wurde 1985 begonnen, zunĂ€chst nur 1,0, dem 1986 0,1 folgte.
(04.11.2009, 23:55)
Michael Mettler:   Wie ist eigentlich das nebenstehende Schild an den AußenkĂ€figen zu verstehen? Saßen da tatsĂ€chlich vorher Kleinkatzen (Welche?) unmittelbar neben den Löwen?
(04.11.2009, 22:59)
Holger Wientjes:   War die heutige Deguvitriene zuvor ein einsehbarer KĂ€fig oder befand sich dort eine abgeschottete Wurfbox dahinter ?
Und was befand sich in dem Bereich den zwischenzeitlich die erst spÀter zum Besatz gehörenden Ozelots und Goldkatzen und heute komplett die Goldkatzen besitzen ?
Immerhin mĂŒssten ja je zwei KĂ€fige fĂŒr Löwen, Tiger, Jaguare und vermutlich Panther vorhanden gewesen sein ?
(04.11.2009, 20:22)
Hannes LĂŒke:   Die jaguare waren doch immer in den beiden GitterkĂ€figen die nun die Löwen zusĂ€tzlich haben.
(04.11.2009, 20:06)
Thomas Schröder:   2003 starb das letzte jaguarweibchen. meines erchtens sind degus und flughunde aber schon mindestens seit ende der 90er jahre im katzenhaus!?
(04.11.2009, 20:03)
Michael Mettler:   @Holger: DafĂŒr mache ich mir die Listen doch schließlich auch ;-)

Ein wenig quer gelesen in den MĂŒnsteraner ZOO-NACHRICHTEN: Tod des Bengaltigerkaters 1984, Tod der Katze 1986, im selben Jahr als Zugang mindestens 0,1 Asiatische Goldkatze (und ĂŒbrigens auch Umzug der Nilflughunde aus der Tropenhalle ins Elefantenhaus, wie ich zufĂ€llig nebenher las).

Degus und ErdmĂ€nnchen bzw. Flughunde dĂŒrften wohl erst ins Löwenhaus gekommen sein, als auch die Jaguarhaltung beendet wurde?
(04.11.2009, 19:38)
IP66:   Ich kann mich erinnern, daß die Tigerfreianlage in der kalten Katzenabteilung zur Eröffnung mit acht Exemplaren der Amur-Form besetzt wurde, von denen ein Teil aber lediglich von einem HĂ€ndler "gemietet" worden waren. Insofern halte ich die Unterbringung von Bengaltigern in diesem Bereich, wie sie der ZoofĂŒhrer erwĂ€hnt, fĂŒr unwahrscheinlich, zumal ich mich an die Form im Löwenhaus auch noch erinnern kann.
An die Nutzung der Gibboninsel dagegen fehlt mir jeder Erinnerung. Ich könnte mir aber vorstellen, daß aufgrund der hohen FlutwĂ€nde die Unfallgefall dort besonders groß gewesen ist, weil ein abgestĂŒrztes Tier nicht wieder auf die Insel zurĂŒckgelangen konnte. Jedenfalls kenne ich keine andere Gibbonanlage mit einer so hohen Uferbefestigung, und der andere Grund fĂŒr die Beendigung solcher Inselhaltungen, nĂ€mlich das Erjagen von kostbarem TeichgeflĂŒgel, scheint mir in MĂŒnster nicht zuzutreffen, weil es sich bei dem GewĂ€sser um die Aa handelt.
(04.11.2009, 11:12)
Holger Wientjes:   Danke fĂŒr die Infos ! FĂŒr was solche Besuchslisten Jahre spĂ€ter doch noch gut sind... ! ;-)
Also mĂŒssten die Goldkatzen zwischen ÂŽ84 und ÂŽ86 Einzug gehalten haben !

(04.11.2009, 11:08)
Michael Mettler:   Mein Erstbesuch in MĂŒnster war erst 1984, aber selbst dafĂŒr finde ich in meiner Besuchsliste noch den Bengaltiger (StĂŒckzahlen habe ich mir nie notiert). Weitere Katzenarten 1984: Löwe, Jaguar, Ozelot, Persischer Leopard, Amurtiger. Dazu noch Nordluchs und Gepard, aber die waren ja nicht in den beiden fraglichen HĂ€usern untergebracht. Beim nĂ€chsten Besuch 1986 dann kein Bengaltiger mehr, dafĂŒr die Asiatische Goldkatze.
(04.11.2009, 10:34)
Holger Wientjes:   @Klaus: Das bringt ja schon etwas Licht in die Geschichte ! :-) Danke !
WÀre prima, wenn Du dich wegen des genauen Erstbesatzes nochmal schlau machen könntest !
Vor allem wĂŒrde mich interessieren, was vorher in den KĂ€figen lebte, die spĂ€ter dann fĂŒr die Degus und ErdmĂ€nnchen/Flughunde umgebaut wurden.
Die Surikaten kenne ich auch nur aus der alten Krokodilaussenanlage (waren die jemals draussen ?) am Tropenhaus. Wusste ĂŒberhaupt nicht, dass die mal im Löwenhaus waren !

@Michael M.: Jetzt, wo DuŽs sagst, meine ich, dass die Artzugehörigkeit der Gibbons schonmal irgendwo hier diskutiert worden ist. Also die "Ungkas" waren eigentlich Borneo-Gibbons und die/der Silbergibbon kam spÀter (wann ?) hinzu ?
(04.11.2009, 10:25)
Sacha:   @Klaus: Im Löwenhaus (oder Haus fĂŒr warme Katzen) waren bestimmt ein oder sogar zwei Bengaltiger. Ich habe ihn/sie selbst (irgendwann zwischen 1978 und 1981) dort gesehen.

Flughunde ĂŒber den Krokodilen? Hat das funktioniert oder sind viele Flughunde im Magen der Krokodile gelandet?
(04.11.2009, 10:20)
Klaus SchĂŒling:   Einen der beiden Ungka-Gibbons hat 1974 fĂŒr 800 DM mein Vater gestiftet. Lange haben die aber auf der Insel nicht gesessen. DafĂŒr aber lange da, wo jetzt die Varis sind. Das Paar hat mehrmals nachgezogen und ging am Ende nach Mallorca, wenn ich mich richtig erinnere.
Auf der Insel gab es wohl noch eine kurze Episode mit Kattas (oder so), aber sein rund 30 Jahren wÀchst die Insel zu.
Ich kann einmal versuchen, den Erstbesatz des Raubtierhauses herauszubekommen.
Ich bin mir nicht sicher, aber es hat mal geheißen, dass das Werbekonzept des Allwetterzoos von einer Karlsruher Firma gemacht wurde, darunter auch der erste FĂŒhrer mit Archivbildern, die nicht im Zoo entstanden seien.
Wie auch immer, ich wĂŒrde den Angaben in diesen ersten Auflagen nicht trauen.
Ich glaube, da saß noch einige Zeit ein Bengaltiger im Raubtierhaus (warme Katzen).
Die Flughunde und Degus kamen viel spÀter.
Die jetzige Flughund-Anlage wurde mit den Kunstfelsen fĂŒr ErdmĂ€nnchen hergerichtet - mit nur wenigen cm Sandeinstreu eine ziemlich dĂ€mliche Idee.
Man könnte auch sagen, dass sich das leider nicht bewĂ€hrt hat, und die ErdmĂ€nnchen dann zum Tropenhaus in die ehemalige Nilkrokodil-Außenanlage (!)gekommen sind und die Nilflughunde aus dem Elefanten- ins Raubtierhaus.
Einige Flughunde hingen auch kurzzeitig ĂŒber den Krokodilen, aber das ist eine andere Geschichte.
(04.11.2009, 10:06)
Michael Mettler:   @Holger: Die besagten Gibbons aus dem Landois-Zoo wurden zeitweise als Ungkas gedeutet und sind somit identisch mit den Borneo-Gibbons bzw. deren Mischlingen.
(04.11.2009, 08:55)
Holger Wientjes:   Habe jetzt auch nochmal in alten FĂŒhrern gestöbert.
Also im 74er FĂŒhrer werden, wie MM schon sagte, die Sib. Tiger dem Löwenhaus (mit Warmstallungen) und die Bengalen dem Haus fĂŒr "Kalte Katzen" (mit offenen KĂ€figen) zugeordnet. Könnte auch nur ein Fehler im Heft sein. Der nĂ€chste FĂŒhrer in meiner Sammlung (ÂŽ81) und die darauffolgenden, erwĂ€hnen die beiden UA fĂŒr das jeweils andere Haus.
Die Pumas scheint es nicht allzu lang gegeben zu haben. An sie kann ich mich in MS auch ĂŒberhaupt nicht mehr erinnern.
Kann auch sein, dass bei der Eröffnung der genaue Besatz noch gar nicht hundertprozentig feststand und die irrefĂŒhrenden Informationen im ersten FĂŒhrer so zu erklĂ€ren sind ?!
Ab ÂŽ82 werden fĂŒr das Löwenhaus erstmals Ozelots erwĂ€hnt. Der nĂ€chste mir vorliegende Jahrgang ist leider erst wieder der von 1990. Hier findet man dann auch die Goldkatzen.
Vom Ursprungsbesatz des Löwenhauses scheint also nur noch der Löwe selbst geblieben zu sein.
Beimletzten Besuch stellte sich aber auch die Frage wann die Flughunde und Degus dort Einzug hielten und was fĂŒr Katzen frĂŒher in ihren heutigen Gehegen/Vitrienen lebten.

An die Gibbons auf besagter Insel kann ich mich ebenfalls ĂŒberhaupt nicht mehr erinnern. Die mĂŒssten dort dann auch recht schnell "ausgezogen" sein (Ende 70er/Anfang 80er ? FĂŒr ÂŽ81 wird bereits die Haltung von Ungkas im Menschenaffenhaus erwĂ€hnt). Gab es dort UnfĂ€lle ??
Auf den LageplÀnen bis mind. Ž82 ist die Insel im Kanal auch eingezeichnet (allerdings ohne Tiersymbol bzw. Kennzeichnung als Gehege), wÀhrend sie, obwohl ja noch vorhanden, zumindest seit 1990 fehlt.


(04.11.2009, 00:40)
Michael Mettler:   @Thomas Schröder: Und von letzteren kamen dann zwei in den Tierpark Hamm...?
(04.11.2009, 00:10)
Thomas Schröder:   ja, auf der kleinen insel wurden ursprĂŒnglich gibbons gehalten, bis sie dann (keine ahnung, wann) von dort auf die jetztige variinsel zogen. dort wurden sie bis 1996 gehalten, im wechsel mit Klammeraffen. die gibbons waren zuletzt ein borneo-gibbon und vier mischlinge aus borneo- und silbergibbon.
(03.11.2009, 23:46)
Michael Mettler:   @Holger: Habe in den ersten Allwetterzoo-ZoofĂŒhrer geschaut, der aber merkwĂŒrdig diffus mit seinen Angaben ist. Laut Text bzw. Rundgang wurden im Löwenhaus Löwen, Sibirische Tiger und schwarze Panther gehalten und im "Raubkatzenhaus" Persische Leoparden, Königstiger und Pumas. Im Zooplan der selben Ausgabe sind allerdings fĂŒr das Löwenhaus Löwen und Jaguare erwĂ€hnt und fĂŒr das Raubkatzenhaus Tiger, Leoparden, Panther und Pumas. Also such dir was aus ;-)

Von einer Gibbon-Insel im Kanal ist im ZoofĂŒhrer keine Rede, aber die spĂ€tere Gibbon- und heutige Vari-Anlage war damals ursprĂŒnglich als Pavianfelsen erbaut worden, und es gab bereits Gibbons im Bestand, die aus dem alten Zoo stammten und die Stammtiere der Borneogibbon-Mischlingszucht gewesen sein mĂŒssten. Falls die Kanalinsel tatsĂ€chlich mal eine Affeninsel war, kĂ€men die Gibbons also durchaus als Besatz in Frage.
(03.11.2009, 23:42)
Holger Wientjes:   Kann jemand folgende Fragen beantworten ?

Wurden auf der kleinen Insel im Aakanal zwischen Löwen- und Menschenaffenhaus `mal Gibbons gehalten ? Wenn ja, wann und welche Art ?

Kennt jemand den Erstbesatz des Löwenhauses (Haus fĂŒr tropische Katzen) ?
(03.11.2009, 23:04)
Markus R.:   Ich stimme IP66 voll und ganz zu. Die Leitung eines namhaften Zoos wie des MĂŒnsteraners sollte sich nicht in einen Kleinkrieg mit Fanatikern einlassen. Denn letzten Endes wird man sich dadurch nur zur Zielscheibe weiterer Angriffe machen. Deshalb halte auch ich eine positive Öffentlichkeitsarbeit fĂŒr das deutlich wirksamere Gegenmittel.
(31.10.2009, 13:04)
IP66:   Ich denke, daß man gegen dergleichen Empfehlungen, wenn sie als solche ausgesprochen werden, wenig machen kann - und auch wenig tun sollte. Es ist ein in mancher Zooleitung verbreiteter Zug, nur positive und möglichst selbst formulierte Pressemeldungen ĂŒber das Geschehen im Park zu verbreiten und Negativa zu vermeiden. Damit schafft man sich meiner Meinung nach gerade jene Radikalkritik, der durch Jahresberichte mit Erfolgen wie Verlusten, durch Diskussion von zookritischen Gedanken und das klare Bekenntnis dazu, daß man zur Freude der Besucher Wildtiere hĂ€lt, wohl besser begegnet werden könnte.
(31.10.2009, 12:06)
Sven P. Peter:   Wegen dem Film war neulich ein TierschĂŒtzer bei WDR im Radio und gab am Ende des Interviews noch den Hilfreichen tipp: "Besuchen sie auf keinen Fall den Zoo Duisburg oder den Zoo MĂŒnster!"
Warum lassen sich Zoos sowas gefallen?! In jeder anderen Branche hÀtte der Typ sofort eine Verleumdungsklage bekommen, nachdem was er da alles geschÀftsschÀdigendes im Radio abgelassen hat...
(30.10.2009, 13:27)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Jörg Adler zu Gast bei Frank Elstner: Das Thema sind Delfine

„Menschen der Woche“ heißt die Sendung des SWR, in der Frank Elstner aktuelle Themen mit Personen des öffentlichen Lebens diskutiert. Am Samstag (31. Oktober) wird Zoodirektor Jörg Adler nach Baden-Baden reisen, um mit dem bekannten Moderator ĂŒber Delfine und Delfinarien in Europa zu reden. Anlass ist der Kinostart des Films „Die Bucht“ in der vergangenen Woche. Er zeigt grausame Bilder der jĂ€hrlich in Taiji/Japan stattfindenden Delfintreibjagden. Jörg Adler wird vor einem breiten Fernsehpublikum klarstellen können, dass die Delfine keineswegs fĂŒr europĂ€ische Delfinarien gefangen werden. Und er wird auf die Überfischung der Meere eingehen, die in dem Film ebenfalls thematisiert wird.
(30.10.2009, 13:01)
Holger Wientjes:   Über das Gorillajungtier wurde weiter unten in der PM vom 03.08. berichtet. Ist also nicht mehr ganz so frisch und durch "Ebun" wohl etwas in den Hintergrund geraten.
(28.10.2009, 09:39)
Alexander Fuchs:   @Sven, denke auch das es das Jungtier vom 02.08 war.
@krĂŒmmel Das ich nicht jedes Jungtier an die große Glocke hĂ€ngt ist mir klar. WĂŒrde auch nicht jedes Meerschweinchen nennen, aber bei einem Gorilla sieht es dann doch anders aus.
(28.10.2009, 06:49)
krĂŒmmel:   ... Vielleicht muss man ja auch nicht jedes Jungtier gleich an die große Glocke hĂ€ngen!
(27.10.2009, 16:54)
Sven P. Peter:   @Alex: War mir auch nicht sicher, aber schau mal den Beitrag vom 03.08.2009 an.
(27.10.2009, 15:08)
Alexander Fuchs:   Gestern konnte man ein neugeborenes Jungtier bei den Gorillas sehen. Muss wohl erst wenige Tage alt gewesen sein, geht aber anscheinend unter, durch "Ebun".
(26.10.2009, 16:02)
Allwetterzoo MĂŒnster:  
„Ebun“ aus dem Allwetterzoo im World wide web: Ein kleines Nashorn auf dem Weg zur BerĂŒhmtheit

Knut und Flocke sind Namen, die beinahe jeder in Deutschland mit EisbĂ€rennachwuchs in Verbindung bringt. Ob „Ebun“ ebenfalls ein berĂŒhmter Name wird? In MĂŒnster und im MĂŒnsterland ist das hĂŒbsche Nashornkind aus dem Allwetterzoo jedenfalls schon bestens bekannt. Und sicher wird „Ebuns“ Beliebtheit mit der eigenen Homepage noch grĂ¶ĂŸer.

Seit dem 20. Oktober genĂŒgt ein Klick und man erfĂ€hrt alles Wissenswerte ĂŒber das Nashornkalb im Allwetterzoo. Auf „Ebuns“ Website gibt es tolle Fotos und ein Tagebuch. Man erfĂ€hrt nicht nur wann und wie „Ebun“ geboren wurde, wie sie zu ihrem Namen kam, wann sie zum ersten Mal an die frische Luft durfte, wie sie schlĂ€ft oder womit sie spielt. Es werden auch pikante Details wie „Ebuns“ erstes öffentliches Pinkeln in Wort und Bild dargestellt...

Ein weiterer MenĂŒpunkt auf „Ebuns“ Website ist der Speiseplan des kleinen Nashorns. Auch das Pflegerteam wird vorgestellt und unter Infos erfĂ€hrt man Wissenswertes ĂŒber die Nashornzucht im Allwetterzoo und die akute Bedrohung der Breitmaulnashörner in ihrer sĂŒdafrikanischen Heimat.

Neuigkeiten vom mĂŒnsterschen Nashornkalb gibt’s aber nicht nur auf „Ebuns“ eigener Website. Sie hat sogar ein eigenes Profil bei Facebook und wird bei Wikipedia beschrieben. Schöne Fotos vom Nashornkalb sind auf flickr zu sehen - und es wird ĂŒber „Ebun“ sogar getwittert!

Und so lauten die Web-Adressen:

http://www.nashornbaby-allwetterzoo.de/
http://www.facebook.com/pages/Nashornbaby-Allwetterzoo/156122594088
http://de.wikipedia.org/wiki/Ebun_(Nashorn)
http://www.flickr.com/photos/allwetterzoo
http://twitter.com/EbunNashornbaby

(21.10.2009, 13:23)
Sacha:   Gut, dass die Zoos hier endlich mal in die Offensive gehen und man die Propaganda der Tierrechtler korrigiert. Derartiges gemeinsames Vorgehen hĂ€tte man sich frĂŒher schon gewĂŒnscht...
(21.10.2009, 09:30)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Stellungnahme der deutschen Zoologischen GĂ€rten mit Delfinarien zum Film „The Cove“ („Die Bucht“)

Der Öko-Thriller „The Cove“ („Die Bucht“) zeigt u.a. grausame Bilder der jĂ€hrlich in Taiji/Japan stattfindenden Delfintreibjagden. Der Film und die damit verbundenen öffentlichen Diskussionen prangern diese MissstĂ€nde zu Recht an, erwecken gleichzeitig aber auch den Eindruck, dass Zoos und Delfinarien fĂŒr diese Massaker mitverantwortlich sind, ohne dass hierbei zwischen wissenschaftlich geleiteten Delfinarien und rein kommerziell betriebenen Delfinshows unterschieden wird. So wird hĂ€ufig behauptet, dass derartige Delfintreibjagden auch gestoppt werden könnten, wenn keine Menschen mehr in Delfinarien gehen.

Die deutschen Zoologischen GĂ€rten mit Delfinarien nehmen hierzu wie folgt Stellung:


1. Delfintreibjagden sind inhuman und werden von den deutschen Delfinarien auf das SchÀrfste verurteilt.

Es ist zu begrĂŒĂŸen, dass Menschen durch diesen Film, durch Medienberichte und durch Informationen in den Delfinarien auf diese grausame Massentötungen von Delfinen aufmerksam gemacht werden, die nicht nur in Japan stattfinden, sondern auch in anderen LĂ€ndern Asiens, in SĂŒdamerika und in Europa.


2. Von den heute in den Delfinarien der EuropÀischen Union lebenden Delfinen stammt kein einziges Tier aus Japan oder aus anderen vergleichbaren Delfintreibjagden.


3. Bereits bevor der Film „The Cove“ die Thematik der Delfintreibjagden aufgriff, haben sich wissenschaftlich gefĂŒhrte Zoos, Aquarien und Delfinarien ausdrĂŒcklich gegen solche Fangaktionen ausgesprochen.

Vor fĂŒnf Jahren (2004) haben der Weltzooverband WAZA (World Association of Zoos and Aquariums) und der Amerikanische Zooverband AZA (Association of Zoos and Aquariums) die Fangaktionen streng verurteilt. Zwei Jahre spĂ€ter hat die EuropĂ€ische Gesellschaft fĂŒr Aquatische SĂ€ugetiere EAAM (European Association for Aquatic Mammals) darauf hingewiesen, dass kein EAAM-Mitglied Tiere aus Japan in seinem Bestand hĂ€lt. Ebenso deutlich Ă€ußert sich die Alliance of Marine Mammal Parks and Aquariums (AMMPA) als Vertreter der wissenschaftlichen Delfinarien in Amerika und Europa und verurteilt diese Aktionen sehr deutlich.


4. Neben der Treibjagd sind die grĂ¶ĂŸten Gefahren fĂŒr die Populationen zahlreicher MeeressĂ€ugerarten die Überfischung, der so genannte Beifang sowie die Lebensraumzerstörung bzw. -beeintrĂ€chtigung, z.B. durch die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere und der FlĂŒsse.

Diese Gefahren wurden bereits dem Chinesischen Delfin (Baiji) zum VerhĂ€ngnis. Diese Delfinart gilt seit 2007 als ausgerottet. Andere Delfinarten sind ebenfalls stark bedroht. Die modernen, riesigen Fischereinetze sind fĂŒr den Tod von mindestens 300.000 Delfinen pro Jahr als unerwĂŒnschter Beifang verantwortlich. In vielen KĂŒstenarealen wird die Überfischung zunehmend zum zentralen Problem. Bedauerlicherweise werden diese Gefahren hĂ€ufig ignoriert und nur mangelhaft kommuniziert.


5. Die drei wissenschaftlich gefĂŒhrten deutschen Zoos mit Delfinarien, die auch Mitglieder der nationalen und internationalen ZooverbĂ€nde VDZ (Verband Deutscher Zoodirektoren), EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) und WAZA sind, setzen sich schon lange aktiv und mit Nachdruck fĂŒr den Schutz bedrohter Tierarten ein.

Die wissenschaftlich geleiteten Delfinarien fördern die AufklĂ€rung der Öffentlichkeit in Bezug auf den Erhalt der BiodiversitĂ€t und wecken das Umweltbewusstsein der Bevölkerung. Zahlreiche Umweltschutz- und Arterhaltungsprojekte fĂŒr MeeressĂ€ugetiere, wie Wale, Delfine, SeekĂŒhe und Robben, werden durch die deutschen Zoos und ihre Delfinarien maßgeblich gefördert.


Achim Winkler, Direktor Zoo Duisburg
Jörg Adler, Direktor Allwetterzoo MĂŒnster
Frank den Herder, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Delphinarium MĂŒnster GmbH
Dr. Dag Encke, Direktor Tiergarten NĂŒrnberg

19. Oktober 2009

Zum Foto: Der Große TĂŒmmler Nando wurde 1990 im Tiergarten NĂŒrnberg geboren und ist seit 1996 in MĂŒnster zu Hause
(20.10.2009, 12:36)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Erster ökumenischer Gottesdienst im Zoo:

Rege Beteiligung - und eine gute Kollekte zugunsten hoch bedrohter Affen in Vietnam!

Rund 200 Menschen nahmen gestern Nachmittag am ersten ökumenischen Gottesdienst im Allwetterzoo teil. Alle Beteiligten waren erfreut ĂŒber diese rege Teilnahme und den harmonischen Verlauf bei herrlichem Sonnenschein. Eine sonst bei Gottesdiensten ĂŒbliche Kollekte hatte es nicht gegeben; statt dessen entrichteten zahlreiche Christen ihren Eintrittspreis an der Zookasse. Aus den gestrigen Einnahmen entnimmt der Allwetterzoo nun 500 Euro und lĂ€sst sie direkt seinem Goldkopf-Languren-Projekt auf der Insel Cat Ba zukommen. Auf dieser winzigen Insel in der vietnamesischen Ha Long-Bucht, dem weltweit einzigen Vorkommensgebiet dieser hoch bedrohten Affen, leben heute wieder 70 Tiere. Vor rund 50 Jahren gab es noch 2.400 bis 2.700 Goldkopf-Languren, doch zu Beginn des vom Allwetterzoo betreuten Schutzprojektes lebten nur noch 53 Tiere! Die von MĂŒnster aus finanzierten Schutzmaßnahmen zeigen Wirkung, mĂŒssen aber weiterhin aufrecht erhalten werden, um die Languren vor der Ausrottung zu bewahren und ihren Lebensraum zu erhalten!
(19.10.2009, 15:26)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst im Allwetterzoo

Am kommenden Sonntag findet im Allwetterzoo MĂŒnster der erste ökumenische Gottesdienst statt. Eingeladen sind alle Zoobesucher, egal welcher Konfession sie angehören. Und weil der Gottesdienst nun mal im Zoo stattfindet, nehmen auch Tiere teil.

Der Gottesdienst beginnt um 15 Uhr. Bei schönem Wetter findet er auf dem Landoisplatz statt, bei Regen unter der Überdachung oberhalb des Platzes. Der Landoisplatz wurde bewusst gewĂ€hlt. Nicht nur, weil er genĂŒgend groß ist und von der bronzenen „Arche Noah“ dominiert wird, sondern weil er seinen Namen Professor Landois verdankt. Der ZoogrĂŒnder war nĂ€mlich Zoologe und Theologe. Auch dass der Gottesdienst im Oktober stattfindet, hat einen tieferen Sinn. In diesem Monat werden sowohl der „Tag des heiligen Franziskus“ als auch der „Welttierschutztag“ begangen. Franziskus, der heilige Franz von Assisi, ist Schutzpatron der Tiere und war berĂŒhmt fĂŒr seine Tierpredigten.

Der Theologe und Zoologe Dr. Rainer Hagencord wird den katholischen Part des Gottesdienstes gestalten. Pfarrer Stephan M. Stötzel von der Lukas-Gemeinde in MĂŒnster ist fĂŒr den evangelischen Teil verantwortlich. Zoodirektor Jörg Adler als aktiver evangelischer Christ wird sich mit einer Lesung am Gottesdienst beteiligen. Zoo-Marketingassistentin Stefanie Heeke liest die FĂŒrbitten.

FĂŒr Zoobesucher ist die Teilnahme am Gottesdienst natĂŒrlich kostenfrei. Wer allerdings nur deswegen in den Zoo kommen möchte, muss Eintritt  bezahlen und sollte seinen Obolus als „Kollekte“ zugunsten der bedrohten Tierwelt verstehen. Der Allwetterzoo engagiert sich mit einem Teil seiner Einnahmen fĂŒr die Rettung von der Ausrottung bedrohter Tierarten vor allem in SĂŒdostasien.
(14.10.2009, 15:12)
Niedersachse:   Interessant;) Gestern morgen fĂŒhrte noch ein anderer Name mit weit ĂŒber 50%.
(09.10.2009, 11:44)
Allwetterzoo MĂŒnster:   ... wer gestern Abend schon geschlummert hat, kann sich im Internet den Auftritt von Ebun und ihren Pflegern in der Markus Lanz-Sendung anschauen:

http://markuslanz.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7243009,00.html
(09.10.2009, 09:21)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Nashornbaby des Allwetterzoos MĂŒnster heißt nun „Ebun“

Markus Lanz gab in seiner Talkshow den Namen fĂŒr sein tierisches Patenkind bekannt

Die namenlose Zeit hat ein Ende: Das 18 Tage alte Nashornbaby des Allwetterzoos MĂŒnster heißt nun „Ebun“. TV-Moderator Markus Lanz verkĂŒndete gestern als Patenonkel den Namen des Jungtiers in seiner Talkshow. „Es ist mir eine ganz besondere Ehre, dass ich in meiner Sendung den Namen der kleinen Nashorndame bekannt geben durfte“, sagt Markus Lanz. Online konnte ĂŒber drei Namen abgestimmt werden. Ebun hat mit 47 % gewonnen. Lanz ist sehr glĂŒcklich ĂŒber den Namen. Ebun war sein Favorit, weil es sich um einen afrikanischen Namen handelt, und der bedeutet soviel wie „das Geschenk“. Der Moderator ĂŒbernimmt zudem die Patenschaft fĂŒr den dickhĂ€utigen Nachwuchs des Allwetterzoos.

Seitens des Zoos und als GĂ€ste in der Talkshow begleiteten Michael Adler, Revierleiter Nashörner und Elefanten, und seine Kollegin Manuela Hofmann die NamensverkĂŒndung. „Wir sind glĂŒcklich, endlich einen Namen fĂŒr unsere kleine Dame zu haben“, sagten beide Tierpfleger am Abend.

Neben den Tierpflegern und Zoobesuchern hatten in den vergangenen Tagen auch zahlreiche Fans bei Facebook und StudiVZ gebannt auf die VerkĂŒndung des Namens gewartet. „Nashörnchen“, „dickstes Flaschenkind“ oder einfach „Hörnchen“ waren derweil die gĂ€ngigsten Ersatznamen.

Der Namensfindung folgt demnÀchst die Taufe, und Markus Lanz freut sich bald sein Patenkind im Allwetterzoo persönlich zu besuchen. Der genaue Termin wird vom Zoo noch bekannt gegeben.
(09.10.2009, 09:03)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Bestimmen Sie den Namen fĂŒr das sĂŒĂŸe Nashornbaby, indem Sie auf Bild.de abstimmen.

http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/TV/2009/10/07/markus-lanz/und-bild-de-suchen-einen-namen-fuer-nashornbaby.html
(08.10.2009, 11:29)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Nashornbaby kuschelt mit StoffbĂ€r
Jungtier gewöhnt sich an NÀchte ohne menschlichen Kontakt

Das Nashornbaby im Allwetterzoo MĂŒnster hat sein jĂŒngstes Geschenk angenommen: In der Nacht von Samstag auf Sonntag kuschelte die junge Dame ausgiebig mit ihrem gleichgroßen StoffbĂ€ren. Diesen hatte es zuvor von Vertretern des Stadtrates und der Stadtverwaltung geschenkt bekommen. Das Zooteam ist daher zuversichtlich, dass sich das zwei Wochen alte Tier zunehmend an NĂ€chte ohne menschlichen Kontakt gewöhnen werde.

„Bislang liegen wir mit in unseren SchlafsĂ€cken direkt neben dem Nashornbaby. Nun hoffen wir, dass es zunehmend ohne unsere NĂ€he auskommt“, sagt Michael Adler, Revierleiter Elefanten und Nashörner im Allwetterzoo MĂŒnster. Der 120 Zentimeter großer StoffbĂ€r sei daher als ein wertvoller Begleiter auf dem Weg des Erwachsenwerdens zu sehen. Carmen Kilanowski, Inhaberin des GeschĂ€ftes Königskinder & Rebellen, spendete den Kuschelpartner, der bereits in der vergangenen Woche durch die BĂŒrgermeisterin Karin Reismann an das Nashörnchen ĂŒbergeben wurde.

Das Nashornbaby erblickte am 20. September im Allwetterzoo MĂŒnster das Licht der Welt. Im Vorfeld der Geburt war die Sorge bei Zooleitung und Tierpflegern groß, da die Mutter ihre ersten beiden Babys in starker NervositĂ€t so schwer verletzt hatte, dass diese unmittelbar nach der Geburt starben. Im aktuellen Fall hatte der Zoodirektor daher innerhalb weniger Minuten nach der Geburt entschieden, Mutter und Kind zu trennen. Dies gelang, bevor die Mutter ihrem Jungtier schwerere Verletzungen zufĂŒgen konnte. Kurz nach der Geburt trank das Neugeborene zur Erleichterung aller Beteiligten bereits aus der Flasche. Seitdem wird das Jungtier von einem fĂŒnfköpfigen Pflegerteam rund um die Uhr versorgt und betreut.
(05.10.2009, 12:04)
Klaus SchĂŒling:   Das Nashornbaby hat inzwischen eine eigene Fan-Seite auf Facebook:

http://www.facebook.com/pages/Nashornbaby-Allwetterzoo/156122594088?ref=sear
ch&sid=1012717317.639508554..1&v=wall
(05.10.2009, 08:06)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Aufgrund des fĂŒr Morgen angekĂŒndigten schönen Wetters, haben der Zoodirektor und das Pflegerteam des Allwetterzoo MĂŒnsters beschlossen, dem Nashornbaby Morgen erneut und zwar um 11 Uhr Gelegenheit zu geben sein (noch nicht vorhandenes) Nasenhorn zum zweiten Mal im Freigehege in die Sonne zu halten. "Das Nashörnchen hatte so viel Spaß in der Sonne und auch die Pfleger und Zoobesucher waren total begeistert, so dass wir schon gespannt sind auf das zweite Mal...",  so Zoodirektor Jörg Adler
(26.09.2009, 18:16)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Nashorn-Baby im Allwetterzoo zum ersten Mal an der frischen Luft

Der Zoodirektor und das Pflegerteam des Allwetterzoo MĂŒnsters haben soeben beschlossen, wegen des sehr schönen Wetters, dem sieben Tage alten Nashornbaby heute um 15 Uhr Gelegenheit zu geben, sein (noch nicht vorhandenes) Nasenhorn zum ersten Mal im Freigehege in die Sonne zu halten.

"Das wird fĂŒr das Nashörnchen, die Pfleger und die Zoobesucher mit Sicherheit ein bewegender Moment", freut sich Zoodirektor Jörg Adler.

(26.09.2009, 13:20)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Familientag und „Tag der Huftiere“ im Allwetterzoo MĂŒnster

Pferde haben Hufe, das weiß jeder. Aber wer kennt schon den Unterschied zwischen Paarhufern und Unpaarhufern? Und wer weiß, dass die an Wildschweine erinnernden Halsbandpekaris im Allwetterzoo zu den Huftieren zĂ€hlen? Beim „Tag der Huftiere“ im mĂŒnsterschen Zoo am Samstag, 26.9., dreht sich alles um die Tiere mit den harten FĂŒĂŸen. Wie unterschiedlich diese sein können, erfĂ€hrt man bei FĂŒhrungen zu Nashörnern, Zebras, Gauren oder Giraffen (13, 14, 15 und 16 Uhr). Wie „Huftier-Wohngemeinschaften“ funktionieren, erzĂ€hlen die Pfleger des Afrikapanoramas bei einer Fragestunde (15 Uhr). Selbst Hand an ein Huftier legen können Kinder beim Eselstreicheln im Kinder- und Pferdepark (13.30 Uhr). Auch die Giraffen dĂŒrfen an diesem Tag gefĂŒttert werden (14.30 Uhr) und natĂŒrlich ist unser gerade erst geborenes Nashornbaby zu sehen (10 bis 17.30 Uhr). SelbstverstĂ€ndlich beantworten die Tierpfleger bei diesen Aktionen gern sĂ€mtliche Fragen zu ihren SchĂŒtzlingen. Wer zum Schluss immer noch Fragen hat, findet beim BĂŒcherflohmarkt im WestfĂ€lischen Pferdemuseum im Zoo die passende LektĂŒre fĂŒr zu Hause.

Der Huftiertag bietet aber nicht nur spannende Aktionen, der Zoo lockt sogar mit ermĂ€ĂŸigten Eintrittspreisen. Denn gleichzeitig ist an diesem Samstag „Familientag im Zoo“. Erwachsene zahlen nur 9 Euro, Kinder und Jugendliche 4,50 Euro. DafĂŒr werden das volle Zooprogramm mitsamt Delphinarium und Pferdemuseum, ElefantenfĂŒttern und Pinguinmarsch sowie die genannten Huftier-Aktionen geboten.
(24.09.2009, 09:27)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Ein Strahl im hohen Bogen“

Nashorn-Baby im Allwetterzoo MĂŒnster ĂŒberspringt die zweite HĂŒrde

Die Erleichterung steht den Pflegern des Nashorn-Babys im Allwetterzoo MĂŒnster ins Gesicht geschrieben, denn in der vergangenen Nacht ĂŒberwand ihr SchĂŒtzling die nĂ€chste HĂŒrde auf seinem Weg in ein normales Nashorn-Leben.

Bereits kurz nach ihrer Geburt hatte die junge Nashorn-Dame einen ersten wichtigen Schritt getan – sie nahm von Anfang an ohne Zögern die Flasche und wird nun rund um die Uhr von ihren Pflegern versorgt.

Getreu dem Motto „Was rein geht muss auch irgendwann wieder raus“ zeigte das noch namenlose Nashorn-Kalb dann in der vergangenen Nacht, dass sowohl Magen als auch Blase gut gefĂŒllt waren und die Verdauung bestens funktioniert: Es hob den kleinen Schwanz und pinkelte im hohen Bogen, sehr zur Freude seiner Pfleger.

„Wir sind froh, dass das Baby mit unserer Hilfe seine Milch trinkt, aber ohne unser Zutun diese hinten wieder rauskommt,“ so Revierleiter Michael Adler mit einem Schmunzeln im Gesicht. Auch ein erneuter Gesundheitscheck und ein Bluttest brachten optimale Ergebnisse.

Ab heute (22.09.) ist die Nashornhalle tĂ€glich ab 10.00 Uhr fĂŒr die Zoobesucher geöffnet.
(23.09.2009, 09:04)
Ralf Sommerlad:   Ich schliesse aus der an sich erfreulichen PM, dass das Jungtier aber zumindest leichtere Verletzungen davon getragen hat.Kann jemand das Verhalten der Mutter begrĂƒÂŒnden und wie ist Emmi®s Historie?
(21.09.2009, 11:08)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Emmis drittes Baby ist da!

Gestern kurz vor 12 Uhr brachte Nashornkuh Emmi das lang ersehnte dritte Jungtier zur Welt. Im Vorfeld der Geburt war die Sorge bei Zooleitung und Tierpflegern groß, da Emmi ihre ersten beiden Babys in starker NervositĂ€t so schwer verletzt hatte, dass diese unmittelbar nach der Geburt starben. Emmis Verhalten war auch heute dem Neugeborenen gegenĂŒber wieder so aggressiv, dass das anwesende Zooteam grĂ¶ĂŸte Sorge fĂŒr das Leben dieses Babys hatte.

Innerhalb von einer Minute nach der Geburt entschieden wir daher, nach Möglichkeit einzugreifen. Dies gelang glĂŒcklicherweise, bevor Emmi ihrem Jungtier schwerere Verletzungen zufĂŒgen konnte. Sie ließ sich in ein Nachbargehege locken.

Das keine 24 Stunden alte, noch namenlose weibliche Nashornkalb, das knapp 50 kg wiegt, trank schon kurz danach zu unserer riesigen Erleichterung aus der Flasche und wird jetzt vom Pflegerteam rund um die Uhr versorgt und betreut.

Einen ersten Eindruck von dem Baby mit Revierleiter Michael Adler und Pflegerin Manuela Hofmann bekommen Sie anhand des Fotos.
(21.09.2009, 09:37)
IP66:   Arbeitet der mĂŒnsteraner Zoo eigentlich auch mit "ökologisch" produziertem Strom?
(09.09.2009, 11:04)
Allwetterzoo MĂŒnster:   AC & DC: Zwei Zoo-Ziegen und die Energie...

„Wechselwelle“ ist eine Initiative, die sich fĂŒr das Wechseln zum Ressourcen schonenden Ökostrom stark macht. Am 5. Juni, dem Weltumwelttag, starteten die MĂŒnsteraner Silke Eckert und Mathias GĂ¶ĂŸling eine Internet-Kampagne mit dem Ziel, bis zur Bundestagswahl 100.000 neue Ökostrom-Haushalte zu gewinnen. Auf dem Weg dahin setzten sich die Initiatoren Etappen-Ziele mit Belohnungen durch zuvor gewonnene Sponsoren. FĂŒr die ersten 1.200 Wechsler bekamen sie das Layout ihrer Website geschenkt. FĂŒr das dritte, nĂ€mlich 3.000 gewonnene Wechsler, spendierte Prof. Stefan GĂ¶ĂŸling von der UniversitĂ€t Lund in Schweden der Kampagne die Patenschaft fĂŒr zwei Zwergziegen im Allwetterzoo.

Ein Foto der beiden hĂŒbschen Zwergziegen wurde auf der Wechselwelle-Website veröffentlicht - und es gab einen Namenswettbewerb fĂŒr die Tiere, die erst kurze Zeit im Allwetterzoo leben. VorschlĂ€ge gingen reichlich ein - doch Tim Stelzer hatte die beste Idee! Die von ihm erdachten Namen AC und DC, ausgesprochen Äißie und Dießie, bedeuten im Englischen Wechselstrom bzw. Gleichstrom.

Der Allwetterzoo unterstĂŒtzt das Engagement von Silke Eckert und Mathias GĂ¶ĂŸling in jeder Hinsicht, denn alle Maßnahmen zum Klimaschutz tragen zur Rettung unzĂ€hliger Tierarten bei, die vom Klimawandel akut bedroht sind.

Mehr zu Wechselwelle unter www.wechselwelle.eu

 
(08.09.2009, 14:34)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Seltene KĂ€fer als „Untermieter“ im Allwetterzoo:

GÀrtner fanden ca. 30 NashornkÀfer-Larven

In der NĂ€he der Nashornhalle im Allwetterzoo entfernten die ZoogĂ€rtner leicht verrottete EichenstĂ€mme, die einen Weg am Spielplatz begrenzten. Hierbei stießen sie auf rund 30 auffallend dicke Larven und zwei weibliche NashornkĂ€fer! Als ZoogĂ€rtner erkannten sie sofort die Besonderheit ihres Fundes; denn NashornkĂ€fer sind Ă€ußerst selten. Nach dem HirschkĂ€fer sind sie die zweitgrĂ¶ĂŸte KĂ€ferart in Deutschland. Ausgewachsene mĂ€nnliche KĂ€fer können bis zu vier cm lang werden, Larven erreichen sogar LĂ€ngen von bis zu zwölf cm!

NashornkĂ€fer verdanken ihren Namen dem auffallenden Horn am Kopf. Sie zĂ€hlen wie MistkĂ€fer oder MaikĂ€fer zu den BlatthornkĂ€fern. Zwei bis fĂŒnf Jahre, abhĂ€ngig von den Umweltbedingungen, verbringen sie als Larven in Totholz oder in Komposthaufen. Dann verpuppen sie sich in einem hĂŒhnereigroßen Kokon und schlĂŒpfen in der Regel im spĂ€ten FrĂŒhjahr. Ab Juni kann man mit viel GlĂŒck einen „fertigen“ KĂ€fer entdecken, der allerdings nur wenige Monate lebt. Zudem sind NashornkĂ€fer ĂŒberwiegend in der DĂ€mmerung aktiv. Kristina Theobald, Tierpflegerin im Aquarium, die die dicken „Engerlinge“ kurzzeitig in ihre Obhut nahm, hat jedenfalls nie zuvor einen NashornkĂ€fer gesehen. Die im Zoo gefundenen Larven mitsamt dem Totholz, von dem sie sich auch ernĂ€hren, werden an einer sonnigen und sicheren Stelle im ZoogelĂ€nde ausgesetzt. Dort können sie sich in Ruhe entwickeln, um hoffentlich im nĂ€chsten FrĂŒhjahr zu schlĂŒpfen und sich fortzupflanzen.

Die NashornkĂ€fer sind eine seit 1999 durch die Bundesartenschutzverordnung „besonders geschĂŒtzte Art“. Sie gelten als NĂŒtzlinge, da sie beispielsweise Kompost zersetzen. Deshalb findet man sie hin und wieder auch in der NĂ€he von Menschen. Bevorzugt leben sie allerdings in LaubwĂ€ldern mit Eichenbestand.
(08.09.2009, 09:30)
Allwetterzoo MĂŒnster:   "ZEntdecke den Pinguin in dir“: Ein besonderer Tag fĂŒr Frauen im Allwetterzoo

„Der Pinguin ist ein komischer Vogel: Er hat FlĂŒgel, aber in die LĂŒfte fliegen kann er damit nicht. Und an Land wirkt er auch eher unbeholfen. Doch statt an sich zu zweifeln, macht er das Beste daraus, denn er weiß: Sobald er ins Wasser springt, ist er in seinem Element!“

Den Pinguin haben sich die kfd Stadtfrauen MĂŒnster zum Leitbild einer besonderen Veranstaltung fĂŒr Frauen ausgewĂ€hlt. Und was lag da nĂ€her, als diese im Zoo auszurichten? Im Sinne des kfd Leitbildes „Wir stĂ€rken Frauen in ihrer Einzigartigkeit und ihren jeweiligen Lebenssituationen“ veranstaltet der Verband am 14. September eine ungewöhnliche Entdeckungstour im Allwetterzoo. Es wird FĂŒhrungen und VortrĂ€ge geben, gemeinsames Singen und Tanzen sowie zum Abschluss einen Wortgottesdienst am Landoisplatz.
(24.08.2009, 13:29)
Allwetterzoo MĂŒnster:   ARD-„Wetterfee“ besucht Allwetterzoo:
Claudia Kleinert tauft ihr Gorilla-Patenkind

Am 2. August brachte unser Gorillaweibchen „Gana“ ihr drittes Baby auf die Welt. Ihre erste Tochter und ihr im vergangenen Jahr geborener Sohn, haben traurige BerĂŒhmtheit erlangt: „Mary Zwo“ musste vor zwei Jahren kurzzeitig im Uniklinikum MĂŒnster behandelt werden. Sie wĂ€chst derzeit in der Gorilla-Kinderstube der Wilhelma Stuttgart auf. „Claudio“ wurde nur drei Monate alt. Fotos von ihm gingen um die Welt, weil „Gana“ eine ganze Woche lang um ihren an einer akuten Darminfektion gestorbenen Sohn trauerte.

Schon im letzten Jahr zeigte sich die ARD- und WDR-Wetterfrau Claudia Kleinert entzĂŒckt ĂŒber die Bilder des Gorillababys im Allwetterzoo - Gorillas seien ihre Lieblingstiere! In der Wettershow bekundete sie öffentlich ihr Interesse an einer Patenschaft, sollte das Baby ein MĂ€dchen sein. Es stellte sich als Junge heraus und wurde ihr zu Ehren „Claudio“ getauft. Kennen gelernt hat Claudia Kleinert den Sohn von „Gana“ aber nie.

Als jetzt am 2. August „Gana“ erneut Mutter wurde, bot Zoochef Jörg Adler der Wetterfee spontan die Patenschaft fĂŒr das jĂŒngste Gorillakind in MĂŒnster an - und Claudia Kleinert zeigte sich prompt begeistert!

Am kommenden Montag wird die „Wetterfee“ ihr Patenkind und den Allwetterzoo besuchen und hierbei das GorillamĂ€dchen auf „Claudia“ taufen.
(13.08.2009, 09:39)
Klaus SchĂŒling:   Das Gorillakind im Fernsehen:

Stern TV plant fĂŒr den 9. September einen lĂ€ngeren Beitrag. Und heute Abend ist Jörg Adler zu Gast bei „Markus Lanz“: ZDF, 23.15 Uhr. Es wird ein Film ĂŒber das Gorillababy zu sehen sein. Geplant ist außerdem eine „Live-Schalte“ zum Allwetterzoo und in das Revier zu BĂ€rbel Uphoff.
(04.08.2009, 09:55)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Große Freude im Allwetterzoo MĂŒnster:

Das Gorilla-Weibchen „Gana“ brachte ein gesundes Jungtier zur Welt!

Insgeheim hat BĂ€rbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen im Allwetterzoo, an diesem Wochenende mit der Geburt von „Ganas“ drittem Kind gerechnet. Und sie sollte Recht behalten: Als sie am Sonntag (2.8.) den Dienst begann, prĂ€sentiere ihr das zwölfjĂ€hrige Gorillaweibchen ein winziges Neugeborenes. „Sie sah richtig stolz aus“, berichtet BĂ€rbel Uphoff. Mit ihr freuen sich das gesamte Revier, alle Zoomitarbeiter und unzĂ€hlige Besucher, denn allen ist die einwöchige Trauer von „Gana“ um ihren gestorbenen Sohn „Claudio“ im vergangenen Jahr noch in Erinnerung.

Zahlreiche Menschen konnten schon an diesem Sonntag die junge Mutter mit ihrem Baby im Allwetterzoo erleben. Es scheint „MutterglĂŒck“ pur zu sein, wenn „Gana“ mit ihrer riesigen Hand den Kopf des Babys umfasst oder es sich auf den Bauch legt. Das Kleine - zu 90 % ein MĂ€dchen - ist gut entwickelt und schon recht lebhaft. So hat es sehr schnell nach der Geburt getrunken. „Gana“ zeigt sich sehr besorgt um ihr Kind und trĂ€gt es meist eng am Körper, wenn sie sich ĂŒber die Anlage bewegt. Sie hat viel von der anderen Mutter in der mĂŒnsterschen Gorillagruppe gelernt, der dreizehnjĂ€hrigen „Changa-Maidi“. Diese versorgt ihren knapp zweijĂ€hrigen Sohn „Thabo“ Ă€ußerst vorbildlich. Außerdem gibt es in der Gruppe noch die fĂŒrsorgliche „Fatima“. Das etwa 37jĂ€hrige Weibchen hat „Gana“ von Anfang an unter ihre Fittiche genommen und wird bestimmt auch auf das Neugeborene achten. Weil sich „Gana“ nach der Geburt als sehr ruhig erwies und die Gruppe ausgeglichen erschien, kehrten die Tierpfleger schnell zum normalen Alltag zurĂŒck. Auch die Rotscheitelmangaben wurden schon am Tag der Geburt wieder zu den Gorillas gelassen. Diese kleineren Affen sind quasi „Untermieter“ und SpielgefĂ€hrten der Gorillas.

Zur Gorilla-Gruppe in MĂŒnster gehören ĂŒberwiegend sehr junge Tiere, die erst ihre Erfahrungen mit der Aufzucht von Jungen sammeln mussten. Das scheint inzwischen gelungen, denn der in den ersten Jahren ungestĂŒme „N’Kwango“ ist deutlich ruhiger geworden. Und auch „Gana“, die lange sehr scheu war, hat sich verĂ€ndert. Sie lĂ€uft beispielsweise nicht mehr fort, wenn ein Besucher mit Teleobjektiv an der Anlage steht. Alles in allem ist man im Allwetterzoo optimistisch, dass „Gana“ dieses Kind gesund aufziehen kann. Denn fĂŒr die von der Ausrottung sehr stark bedrohten Westlichen Flachlandgorillas sind Geburten in Zoos ĂŒberlebenswichtig!


Gorilla-Geburten im Allwetterzoo

Mit der Eröffnung des Allwetterzoos im Mai 1974 kamen erstmals Gorillas nach MĂŒnster. Dennoch musste man mehr als 30 Jahre warten, bis sich bei diesen großen Menschenaffen der erste Nachwuchs einstellte. Die Tiere, die bis 2002 bzw. 2004 hier lebten, wollten partout nicht zĂŒchten. Sie leben heute in den Zoos von Givskud/DĂ€nemark und Johannesburg/SĂŒdafrika. Nur ein Gorilla, das alte Weibchen Fatima, lebt seit 1975 in MĂŒnster.

2003 wurde das Affricaneum im Allwetterzoo fertig gestellt. Seitdem steht den Gorillas ein FreigelĂ€nde von 1.250 mÂČ FlĂ€che zur VerfĂŒgung. Dazu kommen ein verglaster „Wintergarten“ und ein Innengehege im Menschenaffenhaus. 2003 traf mit Changa-Maidi das erste junge Weibchen in MĂŒnster ein. Geboren wurde sie 1996 im Zoo Frankfurt. Ein passender Zuchtmann und ein weiteres junges Weibchen folgten ein Jahr spĂ€ter: N’Kwango, 1996 im Zoo Arnheim/NL geboren, Gana 1997 im Zoo Köln.

Im Juli 2006 war es dann endlich so weit: Changa-Maidi brachte mit Mary den ersten Gorilla-Nachwuchs in MĂŒnster auf die Welt. Das junge Weibchen zeigte sich von Anfang an als umsichtige und fĂŒrsorgliche Mutter. Doch leider starb Mary im Dezember des gleichen Jahres an Verletzungen, die ihr bei Streitereien innerhalb der Gruppe zugefĂŒgt worden waren.

Im Mai 2007 brachte Gana ebenfalls ein weibliches Jungtier zur Welt. Es wurde Mary Zwo getauft. Nach einer problemlosen Geburt sah es anfangs so aus, als ob die sehr junge Mutter sich gut um das Kleine kĂŒmmern wĂŒrde. Doch sie zeigte sich bald nachlĂ€ssig und versorgte Mary Zwo nicht angemessen. Ende Juni ging es dem kleinen Gorilla so schlecht, dass er in der Notaufnahme des Uni-Klinikums MĂŒnster versorgt werden musste. Anschließend wurde Mary Zwo in die Gorilla-Aufzuchtstation des Zoologisch-Botanischen Gartens Wilhelma in Stuttgart gebracht. Dort wĂ€chst sie gemeinsam mit anderen Gorillakindern aus europĂ€ischen Zoos heran.

Am 23. November 2007 wurde schließlich mit Thabo der dritte Gorilla in MĂŒnster geboren. Mutter ist Changa-Maidi. Sie versorgt den Kleinen vorbildlich und er entwickelte sich bislang zur Freude aller Besucher und Zoomitarbeiter zu einem sehr unternehmungslustigen Junggorilla. Mangels passender SpielgefĂ€hrten hat er die kleinen Mitbewohner auf der Gorilla-Anlage als Partner fĂŒrs Rangeln und Toben entdeckt: Ein Jungtier der Rotscheitelmangaben ist sein „bester Freund“.

Im Mai 2008 kam erneut ein Gorilla auf die Welt. Erstmals konnten die Tierpfleger die Geburt verfolgen, denn anders als zuvor brachte Gana ihr zweites Kind am Tage auf die Welt. Der kleine Gorilla wurde Claudio getauft. Gana zeigte sich nun etwas besorgter um ihren Sohn. Claudio entwickelte sich anfangs gut und wĂ€re sicher herangewachsen. Leider starb er Mitte August an einer akuten DarmentzĂŒndung. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und der Medien trauerte Gana tagelang um ihren toten Sohn und trug ihn stĂ€ndig mit sich herum. Es dauerte eine knappe Woche, bis es den Tierpflegern gelang, Gana den mittlerweile fast verwesten Körper von Claudio abzunehmen.

Ganas dritte TrĂ€chtigkeit stand seit Januar 2009 fest: Mit einem handelsĂŒblichen, im Humanbereich gebrĂ€uchlichen Teststreifen und einer Urinprobe erlangte man Gewissheit. Nach einer Tragezeit von etwa 8,5 Monaten kam am 2. August Ganas drittes Kinder zur Welt, vermutlich ein MĂ€dchen.


Gorillas im Allwetterzoo MĂŒnster

1,0 N’Kwango, * 1996 im Zoo Arnheim/NL, seit dem Juni 2004 in MĂŒnster

1,0 Thabo, * am 23. 11. 2007 im Allwetterzoo

0,1 Changa-Maidi, * 1996 im Zoo Frankfurt, seit April 2003 im Allwetterzoo

0,1 Fatima, * 1972, seit 1975 im Allwetterzoo

0,1 Gana, * 1997 im Zoo Köln, seit Juni 2004 in MĂŒnster
(03.08.2009, 13:08)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Mittwoch, 22. Juli, 9 bis 11 Uhr im Allwetterzoo:

Bionik – Lernen von der Natur: Was können Flugzeugbauer von den Vögeln lernen?

Der Traum vom Fliegen beschĂ€ftigte schon immer die Menschen. Aber erst dem Flugpionier Otto Lilienthal (1848 – 1896) gelang es, den ersten funktionsfĂ€higen Gleitflugapparat zu entwickeln. Den Gleitflug hat er den Störchen abgeschaut. Noch heute lassen sich Ingenieure von der Natur inspirieren, um Flugzeuge schneller, sicherer und Treibstoff sparender zu konstruieren.

Studenten des Instituts fĂŒr Technik und ihre Didaktik der UniversitĂ€t MĂŒnster erklĂ€ren am Mittwoch im Zoo wie Vögel und Flugzeuge fliegen. Dazu können Besucher spannende Experimente zum Fliegen selbst durchfĂŒhren und so in die Geheimnisse des Fliegens eindringen. Die Bionik-Station wird von 9 bis 11 Uhr neben der Großflugvoliere eingerichtet.
(21.07.2009, 10:05)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Schildkröten-Nachrichten“ aus dem Allwetterzoo:

Sensationelle Zwillinge bei den Sternschildkröten

Internationale Ehrung fĂŒr ArtenschĂŒtzerin

Reptilienfans wĂŒrden die jĂŒngsten Zuchterfolge bei den seltenen Sternschildkröten im Allwetterzoo MĂŒnster als Sensation bezeichnen: Aus jeweils einem einzigen Ei befreiten sich am 13. Juni und noch einmal am 10. Juli gleich zwei winzige Krötchen! Die zuerst geschlĂŒpften Zwillinge waren beinahe gleich groß, die beiden anderen hingegen unterschieden sich deutlich in LĂ€nge und Gewicht. Bislang entwickeln sich die kleinen PanzertrĂ€ger gut. Ob es jemals zuvor Zwillinge bei Sternschildkröten gegeben hat, ist nicht bekannt. Wenn doch, dann wurde darĂŒber nicht berichtet. Bei anderen Arten gab es schon Zwillinge, aber sie waren entweder zusammengewachsen oder eines der Tiere war nicht komplett entwickelt.

Die Zwillingspaare stammen aus Gelegen verschiedener Eltern. Die Eier wurden aus dem Terrarium der Sternschildkröten entfernt und fĂŒr lĂ€ngstens 97 Tage kĂŒnstlich bebrĂŒtet. Beim Schlupf hatten die Zwillinge eine PanzerlĂ€nge von etwa zwei bis drei Zentimeter und wogen dabei nur zwischen sechs und acht Gramm. „Einlinge“ sind mit etwa 16 Gramm doppelt so schwer und ihr Panzer kann bis zu vier Zentimeter lang sein. Anhand der Eier lĂ€sst sich ĂŒbrigens nicht auf einen Zwillingsschlupf schließen: Sie sind stets gleich groß, nĂ€mlich rund viereinhalb Zentimeter lang bei einem Durchmesser von etwa drei Zentimeter. Die Schale ist im Gegensatz zum HĂŒhnerei weich und wird von den SchlĂŒpflingen mit ihrem Eizahn angeritzt. So entsteht zunĂ€chst ein kleines Loch. Dieses wird dann von den kleinen Schildkröten so weit vergrĂ¶ĂŸert, dass sie sich mit Hilfe der Vorderbeine aus dem Ei befreien können.

Die Eltern der jungen Sternschildkröten im Allwetterzoo stammen aus einer Beschlagnahmung auf dem Hongkonger Flughafen vor fĂŒnf Jahren. Über den Schildkrötenschutz-Koordinator des Zoos in Rotterdam wurden sie auf mehrere europĂ€ische Zoos und erfahrene Privathalter verteilt. In MĂŒnster vermehren sich die kostbaren Tiere zum GlĂŒck regelmĂ€ĂŸig, so schlĂŒpften in diesem Jahr bereits 15 Sternschildkröten aus den Eiern. Zwei der kleinen PanzertrĂ€ger können derzeit im Terrarium der Alttiere auf der RĂŒckseite der Großflugvoliere bewundert werden.

Eine weitere erfreuliche Nachricht in Sachen Schildkröten betrifft das Internationale Zentrum fĂŒr Schildkrötenschutz im Allwetterzoo: Dr. Martina Raffel, Kuratorin fĂŒr in situ Artenschutz und Projektverantwortliche fĂŒr das Zentrum, wurde in den Stiftungsrat des Turtle Conservation Fund aufgenommen. Diese im Jahr 2002 gegrĂŒndete internationale Initiative hat sich den Schutz der weltweit bedrohtesten Schildkrötenarten zum Ziel gemacht.

Das mit anerkannten Schildkröten- und Artenschutzexperten besetzte Gremium entscheidet zweimal jĂ€hrlich ĂŒber die Bewilligung von FörderantrĂ€gen fĂŒr entsprechende Schutz- und Forschungsprojekte. In den Jahren 2003 bis 2008 wurden 65 FörderantrĂ€ge in 33 LĂ€ndern bewilligt und mit insgesamt 292.484 USD finanziell unterstĂŒtzt.

Auch das IZS im Allwetterzoo profitierte unlĂ€ngst von einer entsprechenden Förderung: Der von Elmar Meier und Martina Raffel gemeinsam mit Henk Zwartepoorte und Forschern der UniversitĂ€ten Hamburg, Potsdam und Frankfurt gestellte Antrag "Studying the genetic variability of the Critically Endangered Cuora trifasciata group, Cuora aurocapitata, Cuora pani and Cuora zhoui using microsatellite marker" wird von TCF mit einem Förderbetrag von 6.500 USD unterstĂŒtzt und damit die dringend benötigte genetische Untersuchung der VerwandtschaftsverhĂ€ltnisse innerhalb der hochbedrohten Scharnierschildkröten zur Optimierung der entsprechenden Zuchtprogramme ermöglicht.
(21.07.2009, 08:26)
Allwetterzoo MĂŒnster:   FĂŒhrung zu Bronzepferden und anderen Tierskulpturen mit der KĂŒnstlerin Monika Brors im Allwetterzoo

Seit dem 3. Juli sind im WestfĂ€lischen Pferdemuseum im Allwetterzoo bronzene Pferde von Monika Brors zu sehen. Ebenfalls Anfang Juli bekam die große Wiese neben dem Hippomaxx tierischen Zuwachs, und zwar in Form weiterer Bronzetiere der KĂŒnstlerin aus Ostbevern-Brock. Mit einer BĂ€rengruppe sowie Rabe, Wolf und Echse wuchs die Anzahl der im mĂŒnsterschen Zoo dauerhaft ausgestellten Skulpturen von Monika Brors auf 13 an. Hinzu kommen farbenprĂ€chtige Bildtafeln, die WĂ€nde am Tropenhaus, in Aquarium und Löwenhaus schmĂŒcken. Gerade an den im Zoo ausgestellten Arbeiten lĂ€sst sich der Werdegang der KĂŒnstlerin von der Malerin zur Bildhauerin gut verfolgen. Hat sie ihre dreidimensionalen Tiere anfangs aus Steinguss oder Eisen gefertigt wie beispielsweise die Robben in der Watvogelanlage oder den Pfau auf einer Wiese am Zookanal, wandte sie sich schließlich dem Bronzeguss zu. Teils ließ sie ihre Skulpturen in der NĂ€he von Florenz gießen, teils in Westfalen. Bei einem Rundgang zu ihren Arbeiten im Allwetterzoo wird die KĂŒnstlerin auch das unterschiedliche Aussehen der Bronzen und deren Entstehungsprozess erlĂ€utern. Sie lĂ€dt alle an ihrer Kunst Interessierten hierzu herzlich ein. Außer dem Zooeintritt entstehen keine Kosten. Treffpunkt ist am Freitag, 17. Juli, um 16 Uhr an der „Skulpturenwiese“ zwischen Hippomax und BĂ€renhaus.
(15.07.2009, 09:25)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Wer uĂŒbrigens die Jungstrauße aus dem Allwetterzoo noch nicht gesehen hat, bekommt durch diesen Film von WN-TV einen guten Eindruck:
 
http://www.westfaelische-nachrichten.de/videos/wn_tv/?bcpid=14033943001&bclid=9230951001&bctid=29189275001&refer=rightboxb

(13.07.2009, 13:23)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Sandy“ ist Mutter:

Erstes Fohlen bei den DĂŒlmener Ponys im Allwetterzoo MĂŒnster

Als Revierleiter Ferdi Heinemann am Donnerstagmorgen nach den Pferden im Allwetterzoo schaute, gab es fĂŒr ihn eine freudige, wenn auch erwartete Überraschung: Die DĂŒlmener Stute „Sandy“ war Mutter geworden, ihr soeben geborenes Fohlen noch nicht ganz trocken. Wenig spĂ€ter stand das hĂŒbsche Pferdchen auf noch wackeligen Beinen neben seiner Mutter und suchte bereits nach der Milchquelle. Das weibliche Fohlen hat ein helles, caramellfarbenes Fell und den fĂŒr die DĂŒlmener Ponys typischen Aalstrich. Inzwischen lĂ€uft es gemeinsam mit der fĂŒrsorglichen „Sandy“ ĂŒber die große Pferdeanlage und hat sich auch schon an die Mitbewohner gewöhnt, derzeit sechs Pferde und fĂŒnf Poitou-Riesenesel.

FĂŒr die vermutlich 1997 geborene „Sandy“ war es die erste Geburt. Die Stute hatte im vergangenen Jahr einige Wochen zum Decken auf dem GestĂŒt des Erbprinzen Rudolf von Croy in DĂŒlmen verbracht. Im Zoo werden keine Hengste gehalten. „Sandy“ lebt seit mehr als vier Jahren in MĂŒnster. Sie ist ein Geschenk des Erbprinzen zur Eröffnung des „Kinder- und Pferdeparks“ im FrĂŒhjahr 2005. Die anderen Pferde in der großen Anlage sind zwei Islandpferde mit einjĂ€hrigem Nachwuchs und zwei Mongolenponys. Die beiden Stuten sind erst vor wenigen Tagen wieder nach MĂŒnster zurĂŒckgekehrt, nachdem sie zum Decken in Schwaben waren.
 
Die DĂŒlmener „Wildpferde“, die halbwild in einer großen Herde im Merfelder Bruch bei DĂŒlmen leben, sind keine echten Wildpferde. Deshalb werden sie im Zoo auch im Gegensatz zu den ebenfalls hier gehaltenen Urwildpferden als „Ponys“ bezeichnet. Ihr Ursprung ist auf verwilderte Hauspferde zurĂŒckzufĂŒhren, was sich auch in ihrem Verhalten zeigt: Sie sind nicht aggressiv und können - so wie „Sandy“ - sehr zutraulich werden.

(13.07.2009, 11:28)
Allwetterzoo MĂŒnster:   FlugĂŒbungen mit Folgen:

Der erste Ausflug eines Weißstorchs im Allwetterzoo endete bei den Wölfen...

22 Jungstörche wachsen derzeit im Allwetterzoo MĂŒnster heran. Ihre Eltern sind so genannte „Freiflieger“, die sich irgendwo im ZoogelĂ€nde einen Nistplatz gesucht haben. Einige Horste befinden sich ĂŒber dem Afrikapanorama, einer hoch ĂŒber den Elefanten und die meisten mitten auf der Großflugvoliere ĂŒber den Geiern. Der Ă€lteste Horst steht in der Anlage fĂŒr Pferde und Riesenesel im „Kinder- und Pferdepark“. Hier wuchsen vier Jungstörche heran. Sie wurden nicht beringt, weil der Horst auch fĂŒr die mĂŒnstersche Feuerwehr nicht erreichbar ist. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass einer dieser vier Jungstörche bei seinen ersten Flugversuchen im Wolfsgehege gelandet ist, das sich ebenfalls im “Kinder- und Pferdepark“ befindet. Die Wölfe hatten wohl mit einer leichten Beute gerechnet und den jungen Storch angegriffen. Doch er setzte sich zur Wehr und kam mit leichten Verletzungen an den FlĂŒgeln davon. Zur Erholung verbrachte er einige Tage unter tierĂ€rztlicher Aufsicht in der QuarantĂ€nestation des Zoos.

Am Donnerstag (9.7.) war der Jungstorch soweit genesen, dass er wieder in die Freiheit zurĂŒck durfte. Zuvor bekam er von Michael Klein von der Biologischen Station Rieselfelder einen Ring verpasst. Anhand der Nummer 6X795 kann nun der weitere Lebensweg des jungen Weißstorchs verfolgt werden. Seine ersten FlĂŒgelschlĂ€ge außerhalb der QuarantĂ€ne-Voliere unternahm er an den Teichen mitten im ZoogelĂ€nde - weit genug entfernt von den Wölfen! Im Allwetterzoo sind ĂŒbrigens die meisten Jungstörche inzwischen flĂŒgge und können bei ihren FlugĂŒbungen sehr schön beobachtet werden.

(10.07.2009, 13:04)
Allwetterzoo MĂŒnster:   SonderfĂŒhrungen hinter die Zookulissen:

Besucht werden die grĂ¶ĂŸten KĂŒken im Allwetterzoo

Vom 23. bis 26. April schlĂŒpften im Allwetterzoo MĂŒnster acht StraußenkĂŒken. Sie sind zu munteren Jungvögeln herangewachsen und dĂŒrfen nun besucht werden. Die „Straußenvisiten“ sind allerdings nur im Rahmen von FĂŒhrungen möglich, denn Hahn, Henne und die Nachwuchs-„StrĂ€ußchen“ leben hinter den Kulissen des Afrikapanoramas. Die Jungvögel dĂŒrfen vorerst nicht auf die große Freianlage, weil sie noch mehrmals tĂ€glich mit grĂŒnem Salat gefĂŒttert werden. Den wĂŒrden Zebras, Antilopen oder Gnus zu schnell wegfressen. Außerdem könnten die Jungstrauße sich gegen eventuelle Rempeleien der Huftiere nicht wehren, wĂ€hrend die Elternvögel momentan recht angrifflustig sind und ihren Nachwuchs notfalls mit krĂ€ftigen Tritten verteidigen wĂŒrden.

Die FĂŒhrungen zu „Familie Strauß“ finden an insgesamt fĂŒnf Wochenenden jeweils samstags und sonntags in den Ferien statt. Start ist am 11. Juli um 13 Uhr an der neuen Aussichts-Plattform vor dem Afrikapanorama in der NĂ€he des Elefantenhauses. Bei den einstĂŒndigen RundgĂ€ngen werden außer den Jungstraußen auch das umgestaltete Afrikapanorama mitsamt seinen Bewohnern vorgestellt. Ein zweiter Rundgang startet jeweils um 14.30 Uhr.

Straußen-Nachwuchs hat es im Allwetterzoo zuletzt vor sechs Jahren gegeben. Anders als im sĂŒdlichen Afrika können die grĂ¶ĂŸten Laufvögel der Welt ihre Eier in MĂŒnster nicht unter freiem Himmel ausbrĂŒten, weil es hier im FrĂŒhling einfach zu kalt ist. Deshalb hatten die Tierpfleger nach der Balz der Vögel in deren Innengehege mit einer Fuhre Sand ein kĂŒnstliches Nest angelegt. Jedes Ei, das von einer der beiden Haupthennen gelegt wurde, brachten die Pfleger in Sicherheit. Als ein genĂŒgend großes Gelege beisammen war, begannen „Heinz“ und seine derzeitige Lieblingshenne „MĂŒnchi“ mit der etwa 48 Tage wĂ€hrenden BrĂŒterei, bei der die beiden sich regelmĂ€ĂŸig abwechselten. „Heinz“ und „MĂŒnchi“ ziehen auch die KĂŒken gemeinsam auf, wĂ€hrend die andere Eier-Produzentin damit keine MĂŒhe hat...
(08.07.2009, 14:25)
Holger Wientjes:   Ein Teil der Wiese wurde mit E-Zaun eingegrenzt ( aus der Erinnerung heraus schĂ€tz ich so etwa 1,5 m hoch ). In diesem nach oben offenen Bereich befinden sich BĂ€ume und weitere Klettereinrichtungen. Das GelĂ€nde ist durch einen ĂŒber dem Besucherweg verlaufenden Gittergang mit dem ursprĂŒnglichen AussenkĂ€fig am Affenhaus verbunden.
(04.07.2009, 17:39)
AndrĂ© Haubrich:   Ich bin leicht verwirrt. Wurde da jetzt die bisherige Liegewiese nur durch Elektrozaun zu einem KletterkĂ€fig gemacht, der oben geschlossen ist?
(04.07.2009, 17:11)
Holger Wientjes:   Ich habe mir das neue Kapuzinergehege ebenfalls diese Woche mal angeschaut und halte es fĂŒr insgesamt gelungen.
Wie bereits erwÀhnt, haben die Primaten nun nicht nur mehr FlÀche, sondern auch eine abwechslungsreichere Umgebung ( Rasen, BÀume,... ).
Hier fand, im Gegensatz zum MalaienbĂ€rgehege ( hier bin ich nachwievor der Meinung, dass es sich, abgesehen von einigen zusĂ€tzlichen erhöhten LiegeflĂ€chen, lediglich um optische Aufpeppung fĂŒr den Besucher handelt ), eine wirkliche Steigerung der LebensqualitĂ€t der Tiere statt !
(04.07.2009, 10:17)
Andreas Knebel:   Wahrscheinlich sind dem guten IP66 einfach zu viele Schadnager auf der Anlage...
(03.07.2009, 20:59)
Thomas Schröder:   Wenn ich das recht verstehe, braucht es fĂŒr das IP66er VerstĂ€ndnis von Forenbeteiligung fast ausschließlich nörgelnde BeitrĂ€ge, in denen Negatives gesucht wird, selbst wenn wenig zu Bekritelndes vorhanden ist... Die meiste Zeit versuche ich das ja zu ertragen, aber ab und an muß man auch mal sagen dĂŒrfen, daß das extrem nervt - jedenfalls mich!
Da baut der Allwetterzoo in Rekordzeit zu wahrscheinlich ziemlich niedrigen Kosten ein Ă€ußerst attraktives (fĂŒr Tier UND Mensch) Außengehege fĂŒr eine Tierart, die bisher in (jedenfalls Ă€ußerlich) ziemlich unattraktiver Umgebung leben mußte. Da haben die Affen das erste Mal Gras unter den Gliedmaßen, können das erste Mal in alten großen lebenden BĂ€umen klettern, haben ein vielfach grĂ¶ĂŸeres und vor allem höheres Terrain zur VerfĂŒgung als vorher. Da ist der Zoo extrem transparent in seiner Berichterstattung und veröffentlicht sogar Anfangsschwierigkeiten mit dem neuen Gehege, ja macht sogar die "AusbrĂŒche" öffentlich. Und was fĂ€llt IP66 dazu ein? Dem Kommentar nach zu urteilen hat er wahrscheinlich die Anlage bisher nicht einmal selbst gesehen, meint aber, mal wieder rumstĂ€nkern zu können. In der Anlage, die VORHER eine Liegewiese war, befinden sich zwei voll belaubte alte BĂ€ume, Gras, Steine, Bambus, DorngewĂ€chse (keine Ahnung, was genau das ist)und sehr viele zusĂ€tzliche Klettermöglichkeiten aus Naturmaterialien (TotholzstĂ€mme, Seile). Was bitte spricht dagegen, eben diese Anlage als "natĂŒrlich" zu bezeichnen? Kritisieren, wo Kritik angebracht ist, aber bitte auch loben, wem Lob gebĂŒhrt!!!
(03.07.2009, 19:41)
IP66:   Wenn ich das recht verstehe, braucht es fĂŒr das westfĂ€lische VerstĂ€ndnis von Natur nur eine Liegewiese, um sich wie im Urwald zu fĂŒhlen ...
(03.07.2009, 11:47)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Das Ereignis des Jahres im Allwetterzoo MĂŒnster: „Freigang“ fĂŒr die Kapuziner auf der Liegewiese....

Rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien war es soweit: Elf hĂŒbsche Kapuziner konnten ihr neues grĂŒnes Reich am Zookanal in Besitz nehmen. Jahrelang bewohnten die kleinen Affen im Allwetterzoo MĂŒnster nur vergitterte, wenn auch gut ausgestattete Gehege. ZusĂ€tzlich wurden den intelligentesten „SĂŒdamerikanern“ immer wieder neue, sehr individuelle BeschĂ€ftigungsmöglichkeiten geboten - doch die Natur fehlte!

Ende Juni war es endlich soweit: Nach einer Rekord-Bauzeit von nur vier Wochen erprobten die Kapuziner erstmals ihre neue Freianlage. Tierpfleger und Zoologen, alle am Bau Beteiligten und zahlreiche Zoobesucher warteten in der Mittagszeit ungeduldig auf das Okay der Elektriker. Die nahmen noch letzte Regulierungen an der Stromspannung des Zauns vor, der das neue GelĂ€nde umgibt. Dann ging Revierleiterin Teresa Willmen zum alten Freigehege, öffnete den Schieber - und schon stĂŒrmten zwei der quirligen Affen in den Laufgang, der in luftiger Höhe ĂŒber dem Besucherweg verlĂ€uft. Nach wenigen Metern auf ungewohntem Terrain liefen sie wieder zurĂŒck. Die anderen drĂ€ngelten sich derweil um den neuen Ausgang.

Schließlich wagte sich der zweitstĂ€rkste Mann der elfköpfigen Kapuzinergruppe immerhin bis ĂŒber den Besucherweg. „Pedro“ kehrte aber an der ersten Biegung des Laufgangs zurĂŒck. Der halbstarke „Monti“ schaffte als erster den kompletten, rund 40 Meter langen Weg. Er hangelte ĂŒber eine Strickleiter am Ende des Laufgangs in einen der großen KletterbĂ€ume auf der neuen Anlage - und rannte wieder zurĂŒck. So nach und nach trauten sich die meisten Kapuziner auf das neue GelĂ€nde. Einige sprangen auf den Boden und tollten ĂŒber den Rasen, ein anderer erklomm eine hohe Kastanie bis in die obere Spitze. Ein Jungtier holte eine Nuss nach der anderen aus einem Leckerbissen-Korb und brachte sie seiner noch Ă€ngstlichen Mutter im alten Außengehege. FĂŒr die Zuschauer war die rasante Eroberung eines völlig fremden GelĂ€ndes durch die Kapuziner ein tolles Erlebnis!

Der Zaun, der die neue Kapuziner-Anlage umgibt, ist transparent und bietet eine sehr gute Sicht auf die Affen, er fĂŒhrt allerdings Strom. Die Zooelektriker hatten hierfĂŒr rund 2.200 Meter Stromdraht rings um das GelĂ€nde gezogen und 1.000 Isolatoren angebracht. Die elektrische Spannung ist mit 6,5 kV niedrig, aber wirkungsvoll. Als der 32jĂ€hrige „Odin“ den Außenzaun erklimmen wollte, ließ er ganz schnell wieder los! „Hera“, ein Ă€lteres Weibchen, erschrak zwar, sprang dann jedoch zwischen zwei ElektrodrĂ€hten hindurch! Eine weitere Schwachstelle an den Sicherheitseinrichtungen entdeckten die klugen Affen ebenfalls in der ersten Stunde: „Venus“ kletterte auf den Laufgang - und schwups war sie raus aus der Anlage. Zum GlĂŒck waren Zoomitarbeiter in der NĂ€he, die das Weibchen am Davonlaufen hinderten. Anschließend wurde nachgebessert...

Ein zweiter Probelauf einige Tage spĂ€ter verlief ruhig und ohne Pannen. Deshalb werden die Zoobesucher sich in Zukunft Tag fĂŒr Tag an den quirligen Affen in ihrem grĂŒnen Sommer-Paradies erfreuen können! Das ist etwa 700 qm groß und erstreckt sich vom Besucherweg zwischen dem Haus fĂŒr Niedere Affen und der Pinguinanlage bis hinunter zum Zookanal. Vorhandene BĂ€ume wie eine Kastanie und eine Hainbuche wurden integriert, stabile Eichenkronen als KletterbĂ€ume neu gesetzt. Der Laufgang vom Affenhaus zur neuen Anlage ĂŒberquert den Besucherweg, ist aber durch BĂ€ume geschickt kaschiert und bietet einen regelrechten Überraschungseffekt: „Guck mal nach oben, da lĂ€uft ja ein Affe!“, wird man hier demnĂ€chst sicher öfter hören!
(03.07.2009, 09:03)
Alexander Fuchs:   Eine Vergesellschaftung zwischen Giraffen und Antilopen mit Asperrung???
(03.07.2009, 00:46)
Hannes LĂŒke:   Noch eine Frage,
hat jemand Bilder der vergesellschaftung von Giraffen mit Antilopen in MĂŒnster. Am besten mit Absprerrung (Innen sowie Außen)?
(02.07.2009, 22:34)
Holger Wientjes:   Das ist eine gute Frage !!! Davon höre ich auch zum ersten Mal. Wenn, dann zumindest nie in der Schau !
(01.07.2009, 14:10)
Hannes LĂŒke:   Ich habe gerade in der Zootierliste gesehen, dass MĂŒnster bis 2004 Fuchskusus hatte. Wo sollen die gewesen sein?
(01.07.2009, 11:57)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Sommerferien im Allwetterzoo MĂŒnster

Spannend und lehrreich ist das Ferienprogramm, zu dem der Allwetterzoo alle an Tieren und Naturthemen interessierten Kinder einlĂ€dt. Es gibt FĂŒhrungen am Vormittag und am Abend, eine nĂ€chtliche Exkursion zu FledermĂ€usen und SpaziergĂ€nge durch das WĂ€ldchen am Zoo. Im Delphinarium stehen die Trainer Rede und Antwort, im Pferdemuseum geht es natĂŒrlich um Pferde und Studenten der Uni MĂŒnster erklĂ€ren, was Flugzeugbauer von Vögeln lernen.

ZoofĂŒhrungen speziell fĂŒr Kinder finden an jedem Dienstag- und Donnerstagvormittag statt. Biologen stellen dabei unterschiedliche Themen wie „BeschĂ€ftigung von Zootieren“ oder „Das Familienleben der Tiere“ vor. Auch Tiergruppen wie Affen oder Vögel stehen an einigen Tagen im Mittelpunkt. An jedem Mittwoch in den Ferien finden FĂŒhrungen fĂŒr Kinder durch den abendlichen Zoo statt.

An drei Montagen lĂ€dt das Delphinarium im Allwetterzoo zur Fragestunde unter dem Motto „Kinder fragen, Trainer und Biologen antworten“ ein. Unter dem Titel „Steckenpferd Pferd“ veranstaltet das WestfĂ€lische Pferdemuseum im Zoo einen Ferienworkshop fĂŒr Kinder. Und auch die Forscherwerkstatt in der BioCity im Zoo bietet ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. Betreut durch Biologen können Kinder wie kleine Forscher auf eine nĂ€chtliche Suche nach FledermĂ€usen gehen, die chemischen Eigenschaften eines Bachs untersuchen oder das Verhalten von ErdmĂ€nnchen ergrĂŒnden.

Einmalig ist eine Veranstaltung von Studenten des Instituts fĂŒr Technik und ihre Didaktik der UniversitĂ€t MĂŒnster zum Thema „Fliegen“. Am Mittwoch, 22. Juli, geht es an der Großflugvoliere von 9 bis 11 Uhr darum, wie Vögel und Flugzeuge fliegen. Kleine und große Besucher können sogar spannende Experimente zum Fliegen an einer Bionik-Station durchfĂŒhren.

Mehr Informationen zum Ferienprogramm im Zoo unter

www.allwetterzoo.de
www.biocity-muenster.de
www.pferdemuseum.de

 
(29.06.2009, 12:10)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Hier ist der BĂ€r los: Familien- und BĂ€rentag im Allwetterzoo MĂŒnster

Geboten werden BĂ€ren-Basteln, BĂ€ren-Kuscheln, BĂ€ren-Fragestunde, BĂ€ren-FĂŒtterungen und ermĂ€ĂŸigte Eintrittspreise!

 

Das BĂ€renhaus im Allwetterzoo MĂŒnster ist sehr viel schöner geworden. Innen gibt’s jetzt eine BĂ€ren-Galerie, eine EisbĂ€ren-Installation und tolle neue Info-Tafeln. Außen genießen die MalaienbĂ€ren den Sommer in ihrer völlig umgestalteten Freianlage. Alle kleinen und großen BĂ€ren-Freunde lĂ€dt der Zoo zum Kennenlernen des „neuen“ BĂ€renhauses ein. Er veranstaltet deshalb am kommenden Samstag (27. Juni) einen speziellen „bĂ€rigen“ Familientag mit ermĂ€ĂŸigten Eintrittspreisen. Erwachsene zahlen nur 9 Euro, Kinder und Jugendliche 4,50 Euro. DafĂŒr wird nicht nur das volle Zooprogramm mit Delphinarium und Pferdemuseum, ElefantenfĂŒttern und Pinguinmarsch geboten, sondern außerdem ein kreatives und tierisches Programm rund um die BĂ€ren im Zoo.

 

Familien können sich an einem BĂ€renquiz mit tollen Gewinnchancen beteiligen. Gewinnen kann man auch beim GlĂŒcksrad am VerkehrsMobil der Stadtwerke MĂŒnster, die sich außerdem eine nette Fotoaktion ausgedacht haben: Kleine Kinder dĂŒrfen ihre KuschelbĂ€ren mitbringen und sich mit „Brummhilde und Brummo“ fotografieren lassen. Das Foto spendieren die Stadtwerke als Andenken. Vielleicht lassen sich die jĂŒngsten Zoobesucher auch zuvor ein BĂ€ren-Gesicht schminken? Im Kreativbereich gibt es zudem einen Basteltisch, an dem aus kleinen Blumentöpfen weiße und braune BrummbĂ€ren entstehen. Das Material hierfĂŒr hĂ€lt die Eventdesignerin Romy Dircks bereit.

 

Um die „echten“ Klein- und GroßbĂ€ren im Zoo geht es bei FĂŒhrungen, die ab 13 Uhr stĂŒndlich stattfinden. Die Tierpfleger beantworten um 11 Uhr Fragen zu den MalaienbĂ€ren, um 14.30 Uhr zu Syrischen BraunbĂ€ren und NasenbĂ€ren. Außerdem bereiten die Pfleger Eisbomben fĂŒr Kinder vor, aus denen sie ebenso wie die BĂ€ren Leckereien pulen können. Das komplette Programm ist unter www.allwetterzoo.de unter dem Stichwort „Familientag“ zu finden.

 
(25.06.2009, 12:52)
Allwetterzoo MĂŒnster:   22 Weißstorch-KĂŒken wachsen im Zoo heran:
FĂŒr die frei fliegenden "GĂ€ste" im Allwetterzoo MĂŒnster ist das Jahr 2009 ein erfolgreiches Brutjahr!

Auf 13 NistplĂ€tze haben es die frei fliegenden Weißstörche im Allwetterzoo in diesem Jahr gebracht! Einige Horste existieren bereits seit mehr als zehn Jahren, andere sind in diesem FrĂŒhjahr neu entstanden. Und sicher ist, dass ein 2007 in MĂŒnster geschlĂŒpfter Jungstorch sich wieder eingefunden hat. Er errichtete gemeinsam mit einem unberingten Partner einen Nistplatz auf der Großflugvoliere des Zoos, brachte aber noch keine Brut zustande. Insgesamt sechs Horste befinden sich inzwischen auf der großen Voliere, in der Geier und SekretĂ€re leben und ein Rotmilan seine Kreise zieht. Weitere Horste gibt es im Kinder- und Pferdepark, mitten in der Elefantenanlage oder auf dem Afrikapanorama. In einigen dieser Horste kann man derzeit Jungstörche sitzen sehen. Sie sind teilweise beinahe so groß wie ihre Eltern, können aber noch nicht fliegen. An ihren dunklen SchnĂ€beln kann man sie gut von den Altvögeln unterscheiden, deren SchnĂ€bel leuchtend rot sind.

Von den 22 Jungstörchen, die derzeit in den Nestern aufwachsen, konnten leider wie schon in den Vorjahren nicht alle beringt werden. Einige Horste sind so ungĂŒnstig gelegen, dass auch die lĂ€ngste Leiter der Feuerwehr nicht reichen wĂŒrde. Das ist schade; denn an der eingestanzten Nummer kann man die Störche Zeit ihres Lebens identifizieren. Aber immerhin zehn Nachwuchs-Adebars tragen seit einigen Tagen einen sogenannten ELSA-Ring und sind somit bei der Vogelwarte Helgoland registriert. Die Feuerwehr MĂŒnster unterstĂŒtzte die Beringungs-Aktion mit einem Leiterwagen. Michael Klein von der Biologischen Station Rieselfelder begab sich in die Höhe und beringte die Jungstörche.

Michael Tillmann begleitete und fotografierte die Aktion. Der Lehrer und Storchenkenner beobachtet die Weißstörche im Allwetterzoo schon seit vielen Jahren und fĂŒhrt ĂŒber das Brutgeschehen genau Buch. Seinen Aufzeichnungen ist zu entnehmen, dass einige der im Zoo nistenden Weißstörche aus dem Ausland stammen. Ein weiblicher Storch beispielsweise, der inzwischen sogar jeden Winter in MĂŒnster verbringt, trĂ€gt einen Ring der Vogelwarte Paris. Andere wurden in der Schweiz oder den Niederlanden beringt. Insgesamt erfasste Michael Tillmann in diesem Jahr 27 erwachsene Weißstörche. Es wird sicher ein phantastisches Schauspiel, wenn diese Vögel demnĂ€chst gemeinsam mit den 22 Jungstörchen ĂŒber dem ZoogelĂ€nde kreisen!

(23.06.2009, 14:22)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „BĂ€rige“ VerĂ€nderungen im Allwetterzoo MĂŒnster:

„Klaus“ und „Josefine“, die MalaienbĂ€ren im Allwetterzoo, haben ein neues Zuhause bekommen! Ihre Freianlage wurde naturnah und sehr attraktiv umgestaltet: Statt Beton gibt es jetzt helle Steine und grĂŒne Pflanzinseln, hohe KletterbĂ€ume, mehrere SchattenplĂ€tze und viel Rindenmulch zum WĂŒhlen - vielleicht findet sich ja ein leckerer KĂ€fer? Sogar Steinhaufen dĂŒrfen die beiden schwarzen BĂ€ren umschichten, wenn sie Lust dazu haben! Und ein plĂ€tschernder Wasserfall sorgt fĂŒr eine stimmungsvolle GerĂ€uschkulisse.

Klaus ist 23 Jahre alt, geboren wurde er im Zoo von Miami/USA, Josefine ist 9 Jahre alt und eine geborene Berlinerin. MalaienbĂ€ren leben in den tropischen RegenwĂ€ldern SĂŒdostasiens. Sie gehören zur Familie der GroßbĂ€ren, also zu den grĂ¶ĂŸten Landraubtieren der Erde. Jedoch ist der ausgewachsene MalaienbĂ€r mit bis zu 1,50 Meter LĂ€nge und 50 bis 65 Kilogramm Körpergewicht der kleinste Vertreter der GroßbĂ€ren.

Die Zoobesucher kommen jetzt sehr viel nĂ€her an die BĂ€ren heran als frĂŒher. Es gibt bodentiefe Glasscheiben dicht am Gehegerand und eine hölzerne Besucher-Plattform, die sogar ĂŒber den Wassergraben der BĂ€renanlage reicht. Auch der gesamte Bereich vor der Anlage wurde umgestaltet und bietet ein harmonisches Bild. Dazu tragen eine formschöne Pflasterung von Weg und Schaubucht ebenso bei wie neue Pflanzungen am Gehegerand. Verwendet wurde viel Bambus, der auch im Winter grĂŒn ist.

Technisches:

Baubeginn war am 16. MĂ€rz 2009. Die MalaienbĂ€ren haben ihre neue Außenanlage erstmals am 8. Mai kennen gelernt. Die letzten Bauarbeiten im Besucherbereich werden bis zum 19. Juni erledigt sein.

35 Jahre alter Beton wurde in einer GesamtflĂ€che von etwa 550 mÂČ saniert, die RĂŒckwand anschließend in abgestuften GrĂŒntönen gestrichen. Die gesamte Gehege-FlĂ€che von rund 160 mÂČ wurde ĂŒberarbeitet. Wo sich zuvor Beton zeigte, bedecken heute knorrige BaumstĂ€mme, helle Sandsteine und Rindenmulch den Boden. Es wurden rund 15 mÂł Holz in Form von StĂ€mmen, krĂ€ftigen Eichenkronen zum Klettern oder fĂŒr Absperrungen benötigt und insgesamt ca. 65 Tonnen Sandstein verarbeitet.

Der Großteil der Arbeiten wurde von einem Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen bewerkstelligt. DarĂŒber hinaus waren eine Malerfirma und zahlreiche Zoo-Handwerker beschĂ€ftigt. Allein die Zoo-GĂ€rtner haben rund 200 Arbeitsstunden investiert!

Die BĂ€ren-Galerie im BĂ€renhaus umfasst knapp 40 „Schaufenster“. Kleine und grĂ¶ĂŸere Vitrinen in unterschiedlichen Formen schmĂŒcken die sanierten, hell gestrichenen WĂ€nde und zeigen „bĂ€riges“ Leben in allen Facetten. Kinder werden viel Freude an den seifigen „WaschbĂ€ren“ haben, Uhrenfans am „U(h)rbĂ€r“, der inmitten zahlloser Uhrwerke hockt. Kunst- und Computerfans finden ebenso „ihre“ Vitrine wie Kenner der mĂŒnsterschen Zoo-Historie. Leicht gruselig wirken die „BĂ€rowinger“, das sind winzige Skelette aus MĂ€useknochen, aufgebahrt in KĂ€seschachteln. Schön ist der „BĂ€rentraum“, der einen BĂ€ren mit BienenflĂŒgeln darstellt. Aber ob bĂ€r so schneller an Honig gelangt? Edel und ganz in Gold stellen sich die „GoldbĂ€rvariationen fĂŒr J.S.B.“ dar.

Ernster ist eine Installation zum Thema Klimawandel. Neben einer naturgetreu gestalteten Eis-Landschaft steht ein riesiger EisbĂ€r, aus PlĂŒsch natĂŒrlich und zum Anfassen nah. Informationstafeln und ein Film klĂ€ren ĂŒber die akute Bedrohung der arktischen Riesen auf.

Neue große Informationstafeln mit Texten, Fotos und Illustrationen informieren ĂŒber die drei im Allwetterzoo lebenden BĂ€renarten. Man erfĂ€hrt, warum der EisbĂ€r ein helles, der MalaienbĂ€r ein dunkles Fell trĂ€gt. Anschaulich wird erklĂ€rt, weshalb der NasenbĂ€r „RĂŒsselnase“ und „Ringelschwanz“ trĂ€gt, wie vielfĂ€ltig die Mahlzeiten der Syrischen BraunbĂ€ren sind, dass MalaienbĂ€ren trickreiche SchleckermĂ€uler sind und vieles mehr.

(19.06.2009, 13:44)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Dank der Sparkasse MĂŒnsterland Ost bleibt die Forscherwerkstatt im Allwetterzoo weiterhin tĂ€glich geöffnet!

Vor fast genau einem Jahr bewilligte die Sparkasse MĂŒnsterland Ost einen Förderantrag der WestfĂ€lischen Gesellschaft fĂŒr Artenschutz e.V. (WGA), dem TrĂ€ger der Forscherwerkstatt im Allwetterzoo MĂŒnster. In diesem außerschulischen Lernort können Kinder und Jugendliche ihren Forscherdrang ausleben, biologische Fragestellungen bearbeiten und sich intensiv mit der biologischen Vielfalt auseinandersetzen, fachlich betreut durch Biolog/innen und PĂ€dagog/innen. Seit der Eröffnung im Juli 2005 wurden dort zahlreiche Projekte, Fach- und Seminararbeiten sowie „Jugend forscht“-Arbeiten betreut.

Die Sparkasse MĂŒnsterland Ost sieht weiterhin den dringenden Bedarf fĂŒr diese Einrichtung und verlĂ€ngert die finanzielle Förderung. Allein ĂŒber die von der Bezirksregierung MĂŒnster fĂŒr die Forscherwerkstatt frei gestellten Lehrerinnen wĂ€re eine Öffnung an allen Werktagen nicht möglich. Mit der UnterstĂŒtzung durch die Sparkasse kann jedoch weiterhin eine tĂ€gliche fachliche Betreuung sicher gestellt werden. Selbst in den Sommerferien werden wieder abwechslungsreiche Kurzprogramme fĂŒr verschiedene Altersklassen angeboten.

Kinder und Jugendliche, die das Angebot der Forscherwerkstatt kennen lernen möchten, besuchen am besten einen Schnuppertermin, fĂŒr den sie sich – ebenso wie fĂŒr konkrete Projekte – telefonisch unter 0251-13 53 733 anmelden können. Weitere Informationen zur Forscherwerkstatt und dem Sommer-Ferienprogramm unter www.biocity-muenster.de.
(05.06.2009, 10:02)
IP66:   Daß es individuelle Veranlagungen in Sachen Körpergewicht gibt, scheint mir gut nachvollziehbar. Dennoch fĂ€llt mir auf, daß es im alten kölner Menschenaffenhaus keine fettleibigen Orang-Utans gab, obgleich die GrundflĂ€che der jeweiligen Anlagen kleiner war als diejenige im neuen mĂŒnsteraner Haus. Noch interessanter finde ich den Vergleich der beiden in Gebrauch befindlichen Anlagen in Köln und Krefeld, deren wesentlicher Unterschied ja in dem Vorhandensein eines Deckengitters in dem neueren GebĂ€ude besteht. Bis auf das Ă€ltere Orang-Weibchen, daß man aus Krefeld ĂŒbernommen hat, gibt es auch hier keine massiv ĂŒbergewichtigen Tiere. Deshalb scheint mir gerade bei Orangs ein Deckengitter recht gute Klettermöglichkeiten zu geben, wobei das hamburger Haus zeigt, daß auch da ohne bei ausreichender GrundflĂ€che eine FĂŒlle von Klettermöglichkeiten geschaffen werden können. Interessant wĂ€re es vor allem, die jĂŒngeren mĂŒnsteraner Tiere und deren Körpergewicht im Auge zu behalten.
(27.05.2009, 10:56)
Liz Thieme:   Bei den Orangs gibt es stattliche Tiere und auch schlanke.
In Hamburg zum Beispiel turnen und klettern alle viel, aber Toba (*1984) ist einfach etwas sehr rundlich. Sie hat einen gesunden Appetit, kriegt daher aber auch mehr GemĂŒse als die anderen. Es ist einfach ihre Figur.
Andererseit muss man auch das Alter betrachten.
Die kölner MĂŒnsteraner Jonny und Nonja sind nicht mehr jung. Außerdem ihren heutigen Zustand mit den Kölner Zeiten zu vergleichen ist denke ich nicht gerade das Beste.
Jonny (*1972) war bei seinem Umzug nach MĂŒnster 1986 14 Jahre alt und Nonja war fast 9. Diese Tiere können sich noch weiterentwickeln. 14 und 9 sind kein Alter, wo ein Orang den Endzustand im Aussehen und Körpergewicht erreicht hat.
Außerdem sollte man um solche Vergleiche aufzustellen mehrere Probanten unter die Lupe nehmen. Denn die "klinischen" StĂ€lle aus mitte des 20. Jh waren nicht sehr kletterfreudig ausgestattet im Vergleich zu vielen heutigen Anlagen.
Also fĂŒhren Sie mal weitere dicke unsportliche Tiere auf. Dann kann man da weiter gucken.
(26.05.2009, 18:42)
IP66:   Mir sind sind die mĂŒnsteraner Orangs, Ă€hnlich wie deren krefelder Artgenossen, als recht ĂŒbergewichtig aufgefallen, einschließlich des jetzt eingegangenen Tieres, daß ich aus seinen kölner Tagen noch als recht schlank kannte. Könnte es sein, daß die begrenzten Klettermöglichkeiten in der Innenanlage oder eine ĂŒbergewichtsfördernde ErnĂ€hrung fĂŒr die nicht besonders lange Lebensdauer des Orang-Mannes verantwortlich sind.
Was die angesprochene Akzeptanz der ĂŒberlieferten Anlagen in MĂŒnster angeht, so scheint mir bei der MalaienbĂ€renanlage auch deren Zustand eine Rolle gespielt zu haben - eine Vemehrung der Klettermöglichkeiten bei einer Sanierung der architektonischen Bestandteile hĂ€tte die Besucher vielleicht auch beeindruckt.
(26.05.2009, 17:31)
Klaus SchĂŒling:   WDR-Sommer-Fest im Allwetterzoo am Sonntag, 5. Juli 2009

Geplant ist ein eher ruhiges Familienprogramm mit Moderationen, mehrmaligen Auftritten der „Maus“ und musikalischer Unterhaltung zwischendurch.

Es gilt der Familientagstarif:
9 Euro fĂŒr Erwachsene,
4,50 Euro fĂŒr Kinder.
(25.05.2009, 10:05)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Jonny lebt nicht mehr!
Wir trauern um unseren imposanten Orang-Utan-Mann

Kurz vor seinem 37. Geburtstag starb "Jonny". Der Ă€lteste Mann in unserer Orang-Utan-Gruppe wurde schon seit rund zehn Jahren immer wieder tierĂ€rztlich behandelt. Er war chronisch erkĂ€ltet und hatte stets Zahnprobleme. Zehn BackenzĂ€hne waren ihm bereits vor neun Jahren entfernt worden. FĂŒr den 13. Mai wurde ein Untersuchungstermin vorbereitet. Weil Narkosen und operative Eingriffe bei Menschenaffen nicht alltĂ€glich sind, zog Dr. Sandra Silinski außer dem Tierarzt aus dem Wuppertaler Zoo noch Humanmediziner des UniversitĂ€tsklinikums MĂŒnster hinzu. "Jonny" wurde eingehend untersucht. Auch dieses Mal mussten ihm vier vereiterte BackenzĂ€hne gezogen werden. Leider verstarb der Orang-Utan noch in der Narkose. Auch eine einstĂŒndige Reanimation konnte ihn nicht zurĂŒckholen. Die Obduktion im Primatenzentrum Göttingen ergab, dass "Jonnys" linker Lungenhauptlappen stark vereitert und nicht mehr belĂŒftet war. Er litt unter einer behandlungsresistenten chronischen Bronchiopneumonie und hatte zudem einen Nierenschaden.

So groß die Trauer bei den Zoomitarbeitern auch ist, wissen doch alle, dass "Jonny" schon lange nicht mehr der "Alte" war. Er wurde in den letzten Jahren zunehmend lethargischer, fraß nicht mehr gut und bewegte sich zeitweise schwerfĂ€llig. "Ihm fehlte wohl die Luft", meinte BĂ€rbel Uphoff. Denn "Jonny" hielt sich schon lange ĂŒberwiegend am Boden auf oder in einer der HĂ€ngematten und kaum noch nach Orang-Utan-Art hoch oben in den KletterbĂ€umen. "An guten Tagen hat er aber immer noch gern mit "Pongo" gespielt", sagt die Revierleiterin.

Geboren am 21. Mai 1972 im Kölner Zoo, war "Jonny" im Mai 1986 nach MĂŒnster umgezogen. Gerade erst 14jĂ€hrig hatte er immer wieder Streit mit dem damaligen Kölner "Gruppenchef" gesucht, vermutlich wollte er die Vorherrschaft ĂŒbernehmen. Deshalb zog er gemeinsam mit "Nonja" in den Allwetterzoo um. Das Paar brachte 1989 den ersten Nachwuchs bei den Borneo-Orang-Utans in MĂŒnster, einen kleinen Jungen namens "Batu". 1995 wurde "Nonja" erneut Mutter und gebar das weibliche Jungtier "Mali". FĂŒr den letzten Nachwuchs bei unseren Orang-Utans zeichnete "Jonny" allerdings nicht mehr verantwortlich.

Nachdem das jĂŒngere Weibchen "Temmy" kurz vor Weihnachten 2006 "Ito" auf die Welt gebracht hatte, standen zwei andere Orang-MĂ€nner unter "Verdacht". "Jonny" war gesundheitlich schon seit vielen Jahren nicht mehr auf der Höhe und schied als potentieller Vater aus. Dennoch wurde ein DNA-Test von Proben aller mĂ€nnlichen Orang-Utans im Allwetterzoo durchgefĂŒhrt. Das Ergebnis: "Pongo", 1998 im dĂ€nischen Alborg geboren, ist der Vater! Er wird nach "Jonnys" Tod vermutlich rasch zum "Gruppenchef" heranwachsen und möglicherweise ebenso imposante BackenwĂŒlste entwickeln wie dieser.

In europĂ€ischen Zoos lebten 2007 insgesamt 154 Borneo-Orang-Utans, 61 mĂ€nnliche und 93 weibliche. Die beiden Ältesten sind derzeit 47 Jahre alt.

(20.05.2009, 11:48)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Kino im Elefantenhaus:

Freitag, 15. Mai, 21 Uhr, im Allwetterzoo:

„Die Linse“
zeigt den Stummfilm “Chang, a Drama of the Wilderness”

Bevor sie mit „King Kong“ den berĂŒhmtesten Gorilla der Filmgeschichte erfanden, machten Ernest B. Schoedsack und Merian C. Cooper fĂŒr „Chang“ zwei Jahre lang Aufnahmen im Dschungel von Nord-Siam, heute Thailand. Die Helden dieses halbdokumentarischen Abenteuerfilms aus dem Jahr 1927 sind der junge Kru und seine Familie. Sie haben ihr Heimatdorf verlassen, um dem Urwald eine Lichtung fĂŒr den Reisanbau abzutrotzen, und kĂ€mpfen gegen Leoparden und Tiger. Das muss man wörtlich nehmen: Die Tiere werden in Fallen gefangen und getötet. Die aufregende und sorgsam strukturierte Geschichte mĂŒndet in die Zerstörung des Dorfes durch eine Elefantenherde. Doch die Elefanten werden von den JĂ€gern des Dorfes wieder aufgespĂŒrt, in ein riesiges Gehege getrieben und fĂŒr die Feldarbeit gezĂ€hmt.

 

Der Film „Chang“ setzte Ă€sthetische Standards fĂŒr sĂ€mtliche Dschungelabenteuerfilme und zeigt beeindruckende Tieraufnahmen, wie sie heute kaum noch möglich sind. Inzwischen wurde das Land stark kultiviert und viele Tierarten ausgerottet. Die Filmmusik spielte das 1983 gegrĂŒndete weltberĂŒhmte thailĂ€ndische Ensemble „Fong Naam“ nachtrĂ€glich ein. Die Komposition verbindet moderne und traditionelle Instrumente miteinander. Gezeigt wird eine 69 Minuten lange digitale Fassung mit englischen Zwischentiteln.

 

FĂŒr den außergewöhnlichen Film wurde mit dem Elefantenhaus im Allwetterzoo ein ungewöhnlicher AuffĂŒhrungsort gefunden. Eine EinfĂŒhrung in die Thematik gibt deshalb auch Zoodirektor Jörg Adler. Ab 20.30 Uhr ist am Freitag (15.5.) Einlass in den Zoo, Beginn um 21 Uhr. Die Karten kosten 12 Euro bzw. ermĂ€ĂŸigt 10 Euro. Karten gibt es beim CINEMA, Warendorfer Straße, und an der Kasse des Allwetterzoos. Reservierungen unter Tel. 0251-30300.

 
(11.05.2009, 14:07)
Holger Wientjes:   Also ich fand die Anlage, die ja bereits ordentlich strukturiert war ( mit KletterbĂ€umen und natĂŒrlichem Bodengrund ) nicht so schlecht, als dass man gerade dort hĂ€tte Geld zwecks Umbau investieren mĂŒssen ! An GrundflĂ€che hat sie ja nicht gewonnen.
Über eine Erweiterung und Umstrukturierung der Leopardenanlage hĂ€tte ich mich beispielsweise mehr gefreut !
Gelungen finde ich indessen die Neugestaltung der frĂŒheren KodiakbĂ€renanlage.
(08.05.2009, 00:10)
Thomas Schröder:   Große Kunst? Fast bei jedem meiner sehr hĂ€ufigen Besuche im Allwetterzoo (und auch in Zoo-GesprĂ€chen mit MĂŒnsteranerInnen) höre ich Klagen ĂŒber das BĂ€renhaus. Auch die MalaienbĂ€renanlage wurde viel hĂ€ufiger kritisiert als die anderen beiden Außenanlagen des BĂ€renhauses. Solange die BesucherInnen nicht merken, was ihnen laut Ihrer Aussage, IP66, entgeht und genommen wird, solange eben diese BesucherInnen Anlagen auch und gerade nach optischen Gesichtspunkten beurteilen, ja solange werden zig BesucherInnen des Allwetterzoos sich freuen, wenn sie demnĂ€chst (nein, sie ist noch nicht fertig) eine sehr schön gestaltete, den BĂ€ren sehr wohl andere Klettermöglichkeiten bietende Anlage betrachten können. Architektonische Gesichtspunkte ĂŒber Alles zu stellen (was Sie in den meisten Ihrer BeitrĂ€ge machen), wĂ€re tiergĂ€rtnerisch und betriebswirtschaftlich ziemlich dumm, und ich bin froh, daß in den Chefetagen der großen Zoos augenscheinlich andere Meinungen vorherrschen als die Ihre.
Ich jedenfalls freue mich sehr, wenn der betonlastige Teil des Allwetterzoos weiterhin verkleidet wird (immerhin feiert man in MĂŒnster gerne und ausgelassen Karneval) und nicht fĂŒr die Ewigkeit konserviert. Denn dann mĂŒĂŸte sich der Zoo eben BesucherInnen suchen, die DAS sehen möchten. Und ob er da ĂŒber eine Million pro Jahr finden wĂŒrde, die so denken, wie Sie, IP66...?
(07.05.2009, 19:54)
IP66:   Bei der "Umgestaltung" der MalaienbĂ€renanlage handelt es sich um eine Verkleidung wie bei den anderen Anlagen, Klettermöglichkeiten, die die alte Anlage nicht bot, habe ich nicht erkennen können, allerdings ist man auch noch nicht ganz fertig. Ich bin sehr unglĂŒcklich ĂŒber diesen Umgang mit dem BĂ€renhaus, daß ja keinesfalls ein "Relikt" vorstellt, sondern den einzigen Bau, in dem sich die Ideen des ersten Architekten des Zoos in sehr eigenwilliger und ĂŒberzeugender Weise spiegeln. Insofern wĂŒrde ich den Bau sogar zu den wichtigsten Tierhausneubauten der BrutalismusĂ€ra zĂ€hlen, dem mit handverzetzten Steinchen und allerlei Dekorationen ein Gutteil seiner Nachvollziehbarkeit fĂŒr die Besucher genommen wird. Im Innern ist man gerade dabei, das sehr durchdachte Spiel von Innen und Außen zu vernichten, mit dem ĂŒber BetontrĂ€ger, Glasscheiben und die Meerschweinchenanlage eines der faszinierendsten Details des Zooneubaus verschwindet. Ich halte die ErgĂ€nzungsbauten am Menschenaffen- und Niederaffenhaus ja fĂŒr durchaus gelungen, aber mit den wie vom KleingĂ€rtnergeist inspiriert wirkenden Umbaumaßnahmen an diesem wichtigen Architekturdenkmal beraubt sich der Allwetterzoo nicht nur großer Kunst, sondern auch seiner Geschichte, ohne etwas auch nur ansatzweise gleichwertiges zu schaffen.
(06.05.2009, 19:18)
Onca:   mal ein Ausschnitt aus dem Newsletter:

Neues Warzenschwein
Ende Januar traf ein neues weibliches Warzenschwein aus dem Ouwehand Zoo in Rhenen/NL bei uns ein. Jetzt erwarten wir noch einen neuen jungen Eber - und hoffentlich demnÀchst auch wieder Nachwuchs bei diesen wehrhaften afrikanischen Schweinen. Unsere alte Bache "Kaunda" war im vergangenen Jahr im hohen Alter von 13 Jahren gestorben.

Umzugs-Karussel
RegelmĂ€ĂŸige Besucher haben es vielleicht schon bemerkt: Im Eckterrarium am Allwettergang hinter der Großflugvoliere leben keine Sternschildkröten mehr. Wir haben sie an den Zoo Antwerpen/Belgien abgegeben. Auch die verbliebenen Gelbkopfschildkröten werden demnĂ€chst in einen anderen Zoo umziehen. Ist das Terrarium frei, werden wir es fĂŒr Nashornleguane umgestalten. Unser Paar bewohnt derzeit noch ein Terrarium außen am Tropenhaus. Das neue Domizil ist grĂ¶ĂŸer und besser geeignet fĂŒr die Haltung dieser Leguane. Deren altes Terrarium wird fĂŒr eine neue Nagetierart umgebaut, und zwar fĂŒr nordafrikanische Gundis. Bei uns werden Tiere aus der Nachzucht des Aquazoos in DĂŒsseldorf zu sehen sein.
Unsere jungen und gut zĂŒchtenden Sternschildkröten bewohnen ĂŒbrigens weiter das kleinere Terrarium neben der Ausstellung "Verbotene Geschenke". Die Tiere hatten im Winter erneut ein Ei gelegt, aus dem am 8. Februar ein Schildkrötenwinzling schlĂŒpfte. Dass diese Schildkröten bei uns so gut zĂŒchten, ist ĂŒberaus erfreulich. Sie wurden nĂ€mlich von den Behörden beschlagnahmt, als sie illegal nach Hongkong eingefĂŒhrt werden sollten. Über den Zoo Amsterdam landeten sie schließlich im Allwetterzoo.

Ein neues BĂ€renhaus?
Unser BĂ€renhaus ist ein Relikt aus der ersten Bauphase des vor 35 Jahren eröffneten Allwetterzoos. Zwei der insgesamt drei großen Außenanlagen wurden schon grundlegend renoviert. An Stelle der ursprĂŒnglichen Betonlandschaften bewohnen NasenbĂ€ren und Syrische BraunbĂ€ren seit einigen Jahren mit natĂŒrlichen Baustoffen gestaltete Freianlagen. Mitte MĂ€rz begannen wir mit dem Umbau der Anlage fĂŒr MalaienbĂ€ren. Die hohen RĂŒckwĂ€nde werden farbig gestaltet, der Boden mit Naturfelsen verkleidet. Die BĂ€ren bekommen neue KletterbĂ€ume und die Besucher die Möglichkeit, die Tiere besser zu sehen. Noch vor dem 1. Mai soll die Anlage fertig sein. Dann geht es mit der Verschönerung im Haus weiter. WĂ€nde und SĂ€ulen wurden bereits freundlich gestrichen, die arktische Landschaft fĂŒr eine EisbĂ€ren-Installation ist fast fertig. Folgen werden zahlreiche Vitrinen, die bĂ€riges Leben informativ und witzig darstellen.

schön wenn man alte Daten als zukĂŒnftig in solchen Mails wiederfindet.
Ist sie denn inzwischen fertig?

(06.05.2009, 15:05)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Wohin mit alten Handys?

Im Allwetterzoo MĂŒnster gibt es eine Sammelstation zugunsten der Umwelt!

 

2006 schĂ€tzte das Umweltbundesamt, dass rund 60 Millionen Handys ungenutzt in deutschen Schubladen liegen. Aktuellere SchĂ€tzungen gehen bereits von 135 Millionen Althandys aus. Weltweit werden rund eine Milliarde Handys jĂ€hrlich verkauft; aber gerade einmal drei Prozent aller alten Mobiltelefone werden recycelt. Dabei enthĂ€lt jedes Handy wertvolle und wieder verwertbare Stoffe! Aus diesem Grunde errichtete der Allwetterzoo in seinem Eingangsbereich vor zwei Jahren eine Handy-Sammelstation. Zoobesucher können hier bequem ihre ausgedienten Mobiltelefone entsorgen. Damit werden nicht nur Ressourcen geschont, sondern sogar die weltweiten Artenschutzprojekte des Zoos unterstĂŒtzt. Die Wiederverwertungsfirma zahlt dem Allwetterzoo einen Betrag von bis zu 3 Euro fĂŒr jedes GerĂ€t.

 

Inzwischen gibt es eine kleine Sammelstation fĂŒr Handys auch in einer mĂŒnsterschen Schule. Die Idee dazu hatte im letzten Winter Elias Völpel, SchĂŒler der Bodelschwinghschule. Er bastelte mit UnterstĂŒtzung durch den Zoo einen SammelbehĂ€lter und stellte ihn in der Schule auf. Seine MitschĂŒler fanden die Idee anscheinend gut, denn Elias konnte inzwischen mehr als 20 Handys zur Sammelbox im Allwetterzoo bringen!

 
(05.05.2009, 09:05)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Yvonne traut sich:
„Ausgang“ fĂŒr die neue Nashornkuh im Allwetterzoo

Seit einer Woche lebt das Schwergewicht „Yvonne“ jetzt im Allwetterzoo. „In Sachen Liebe“ war die Nashornkuh aus dem hollĂ€ndischen Safaripark Beekse Bergen nach MĂŒnster gereist. Hier soll sie mit dem stattlichen Bullen „Harry“ eine Familie grĂŒnden...

NĂ€her kennen gelernt haben die beiden Breitmaulsnashörner sich noch nicht. Doch nach Auskunft von Revierleiter Michael Adler zeigte die HollĂ€nderin schon großes Interesse. Am Wochenende wurde der 18jĂ€hrige „Harry“ erstmals in einen benachbarten Stall gelassen - noch nicht in Sichtweite, doch in Hör- und RiechnĂ€he zu „Yvonne“. Darauf reagierte die gleichaltrige Kuh sofort. „Sie wĂ€re am liebsten zu ihm herĂŒbergeklettert“, beobachtete der Tierpfleger. Aber bevor die beiden Nashörner aufeinander treffen, soll „Yvo“ die Außenanlagen in ihrem neuen Domizil kennen lernen - und sich sicher fĂŒhlen!

Am letzten Montag hatte „Yvonne“ das erste Mal Ausgang. Sie traute sich erstaunlich schnell nach draußen - stand auf der Anlage, schaute sich um - und verschwand ebenso schnell wieder im Haus. Das ging rund 30 Minuten lang so. Mal war es Kindergeschrei, mal ein Betonmischer auf der Afrika-Baustelle gegenĂŒber, der sie flĂŒchten ließ. An den folgenden Tagen wurde das Herausgehen weiter geĂŒbt. Noch ist die Nashornkuh mehr drinnen als draußen, wenn die TĂŒr zum Haus geöffnet ist, doch die Tierpfleger sind zuversichtlich; denn „Yvonne“ erscheint ihnen mutiger als „Vicky“ und „Emmi“. Die Beiden brauchten sehr lange, bevor sie sich auf die im FrĂŒhjahr 2008 erweiterten und völlig umgestalteten Freianlagen im Allwetterzoo trauten.

Wer die neue Nashornkuh sehen möchte, braucht etwas GlĂŒck. „Yvo“ wird zwar tĂ€glich stundenweise nach draußen gehen können. Aber wann und wie lange sie sich zeigt, ist ungewiss. Zu erkennen ist sie gut an ihrem langen zweiten Nasenhorn, das die drei MĂŒnsteraner im Gegensatz zum Neuzugang „abschubbern“ und dadurch kurz halten.
(30.04.2009, 12:04)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Ik heeb en date!!“
Breitmaulnashorn Yvonne traf heute aus dem hollÀndischen Park Beekse Bergen im Allwetterzoo ein!

Vermutlich hatte man der 18jĂ€hrigen Nashornkuh „Yvonne“ das hĂŒbsche Schild nicht gezeigt, dass außen am Transport-Container prangte und ihr ein „Date“ versprach. Stabil verpackt - mitsamt Nashorn brachte die „Kiste“ gut fĂŒnf Tonnen auf die Waage - und per Schwertransporter traf „Yvonne“ aus den Niederlanden heute Mittag in MĂŒnster ein. Hier warteten nicht nur Zoomitarbeiter ungeduldig, sondern auch zahlreiche Besucher. Dass bei den Nashörnern ein besonderes Ereignis anstand, war weithin sichtbar: Mitten in der Anlage stand ein riesiger roter, 38 Tonnen schwerer Kran.

Sowie der Transporter mit seiner wertvollen Fracht das Nashorngehege erreicht hatte, begann das Abladen. Millimetergenau manövrierte der niederlĂ€ndische LKW-Fahrer den AnhĂ€nger mit dem Transporter durch das Tor der Anlage. Der Kran nahm den Container an den Haken und hievte ihn Richtung StalltĂŒr - und dann war wieder Warten angesagt. Das sanfte Locken einer vertrauten Tierpflegerin aus Beekse Bergen half nichts, „Yvonne“ ging ein paar Schritte vor - und wieder zurĂŒck. Nachdem die beiden anderen niederlĂ€ndischen Begleiter die zweite ContainertĂŒr geöffnet hatten und der Nashorndame von hinten gut zuredeten, ging es mit einem Mal schnell. „Yvonne“ betrat den ersten Stall im Bullentrakt, dann den zweiten - und stand binnen einer Viertelstunde in dem ihr zugedachten neuen Quartier. Hier wird sie sich vom Transport erholen und an die neuen Pfleger gewöhnen können. Wann sie das erste Mal auf den ihr zugedachten Partner trifft, hĂ€ngt von ihrem weiteren Verhalten ab.
(23.04.2009, 17:51)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Keine Lust auf hollĂ€ndische MĂ€nner?

Nashorn „Yvonne“ zieht in Sachen Liebe nach MĂŒnster um

18 Jahre alt ist „Yvonne“. Die Breitmaulnashorn-Kuh im besten Alter hĂ€tte schon lĂ€ngst mehrfache Mutter sein können, doch der ihr zugedachte Partner im hollĂ€ndischen Safaripark Beekse Bergen gefiel ihr wohl nicht - Nashörner sind wĂ€hlerisch! Deshalb zieht die schwergewichtige Damen jetzt in den Allwetterzoo um. Dort wartet „Harry“ auf sie. Der 1991 in England geborene Bulle hat seine Manneskraft in MĂŒnster schon mehrfach unter Beweis gestellt. „Emmi“, die jĂŒngste Kuh in der westfĂ€lischen Nashorn-Herde, ist gerade zum dritten Mal tragend. Die „Partnervermittlung“, deren Ziel weiterer Nachwuchs bei den hoch bedrohten Breitmaulnashörnern ist, kam ĂŒber das EuropĂ€ische Erhaltungszucht-Programm zustande.

„Yvonne“ wird im Laufe der Woche in MĂŒnster erwartet. Den Transport organisieren Mitarbeiter des Tierparks Beekse-Bergen.

Im kĂŒnftigen Zuhause angekommen, wird „Yvonne“ allerdings noch einige Tage im Stall verbringen, um sich an das Leben in MĂŒnster und die Pfleger zu gewöhnen. Wann sie dann ihren neuen Partner und die beiden anderen Nashorn-KĂŒhe kennen lernen darf, ist von ihrem Verhalten abhĂ€ngig.
(21.04.2009, 09:06)
Holger Wientjes:   WĂ€re ja schön gewesen, wenn man die Möglichkeit genutzt hĂ€tte und bessere Einblickmöglichkeiten ins Hirschgehege geschaffen hĂ€tte. Das die Springböcke in Zukunft ein separates Gehege nutzen und somit gezeigt werden können, halte ich fĂŒr eine gute Idee !
(20.04.2009, 22:49)
Thomas Schröder:   Es gab schon seit mehreren Jahren kein Gehege zwischen den Hirschen und der Großanlage mehr. Da die Hirsche eh den Zaun ĂŒberwanden und die Schildkröten besuchten, schuf man diese ab und gab den Hirschen ein großes Gehege vom Wasserfall bis zum Wirtschaftsweg. Nun wird eine Möglichkeit geschaffen, einen Teil der Großanlage abzutrennen, um die Springböcke auch zu Zeiten in der Schau haben zu können, in denen sie wegen der Jungtiere nicht in der Großgruppe afrikanischer Tiere gehalten werden können. So habe ich es jedenfalls verstanden. Außerdem scheint eine Art Aussichtsplattform zu entstehen, die ĂŒber den Wassergraben ein wenig in das Gehege hineinzureichen scheint. Und die unsĂ€gliche Drainage-Situation an der Ecke zum Elefantenhaus scheint man auch ausgebessert zu haben, sodaß nun hoffentlich seltener der Wassergraben ĂŒberzulaufen scheint und man Notabsperrungen nun nicht mehr benötigt...
(20.04.2009, 19:04)
IP66:   Man scheint das Gehege zwischen den Prinz-Alfred-Hirschen - deren Gehege derzeit als Abstellplatz fĂŒr die Baumaschienen dient - und der Großanlage letzterer zuschlagen zu wollen.
(20.04.2009, 14:20)
Holger Wientjes:   Findet denn, ausser der Kunstrasenaktion, auch eine Umstrukturierung der Anlage statt ?
(20.04.2009, 13:34)
IP66:   Derzeit verlegt man Rollrasen - was ich sowohl aus tierhalterischen wie auch aus ökologischen GrĂŒnden nicht ganz verstehen kann. Ist es wirklich sinnvoll, in einem Zoo, der den Naturschutz noch in den öffentlichen Toiletten predigt, die dĂŒngemittel- wie energieintensive Herstellung von Rollrasen zu fördern, dessen Verwendung bei den Gehegebewohnern womöglich noch Huf- und VerdauungsschĂ€den verursacht?
(20.04.2009, 12:37)
Holger Wientjes:   Kann mir jemand sagen, wie die Afrikaanlage nach deren Umbau ausschauen soll ? Die Planungsskizze dort sagt mir nicht viel.
Kommt es zu einer Unterteilung der Anlage ? Wird sich am angrenzenden P-A-Hirsch-Gehege auch etwas Àndern ?
(17.04.2009, 18:13)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Zoo-Mathematik: Einzelkind plus Drillinge geteilt durch 2 gleich 2 mal Zwillinge...

„Adoption“ bei den Kattas im Allwetterzoo MĂŒnster

In den letzten Tagen standen viele Zoobesucher vor der Katta-Anlage im Allwetterzoo und suchten vergeblich die am 26. MĂ€rz geborenen Drillinge. Sie entdeckten schließlich auch MĂŒtter mit Jungtieren, aber beide trugen nur „Zwillinge“ mit sich herum. Des RĂ€tsels Lösung: „Mobi“, die Drillings-Mutter, hat sich am Wochenende eines ihrer Kinder abnehmen lassen. Die Adoptivmutter ist „Viola“, die Oma der Drillinge. Sie selbst versorgt ein einzelnes, am 30. MĂ€rz geborenes Jungtier und hat deshalb Milch.

Noch am Nachmittag des 6. April sah bei den Kattas alles sehr harmonisch aus, beide MĂŒtter kĂŒmmerten sich vorbildlich um den vierfachen Nachwuchs. Und eigentlich waren die Tierpfleger nicht unglĂŒcklich ĂŒber die Entwicklung, ist doch die Aufzucht von gleich drei Jungen eine Herausforderung auch fĂŒr eine Affenmutter! Immerhin hat sie nur zwei Zitzen, die Jungen mĂŒssen sich beim SĂ€ugen also abwechseln. Nach dem Trinken mĂŒssen alle Drei sauber geleckt werden, und gewĂ€rmt werden wollen die kleinen Lemuren schließlich auch. Gar nicht daran zu denken, wenn sie mit zunehmendem Alter unternehmungslustig werden und „Mobi“ gleich auf drei Junge aufpassen muss! Kattakinder sind sehr lebhaft und wollen toben, klettern, ihre Welt erkunden und kennen keine Gefahren.

Am Morgen des 7. April wurden die Tierpfleger nun erneut ĂŒberrascht: „Mobi“ hatte die Drillinge wieder bei sich! Warum in der Nacht das dritte Kind zurĂŒck zur eigenen Mutter gewechselt ist - ob freiwillig oder mit Nachdruck, das weiß niemand. Aber wundern wĂŒrde man sich im Zoo nicht, wenn das Wechselspiel so weiter geht....
(07.04.2009, 09:55)
Holger Wientjes:   Also ihr Jungtier hatte ein gesundes Fell und dass sie sich selbst Harre ausreisst glaube ich eher nicht. DafĂŒr sah es zu gleichmĂ€ssig aus ( auch am RĂŒcken ).
(04.04.2009, 22:57)
BjörnN:   Ist es denn sicher, dass sie die Haare von allein verloren hat? Manche Menschenaffen neigen ja dazu, sich selbst zu enthaaren, z.B. in Stresssituationen, obwohl mir dieses Verhalten bisher nur bei Schimpansen und Bonobos aufgefallen ist.

Im Zoo von Cincinnati lebt das Bonobo-Weibchen "Louise", welches komplett kahl ist, ebenso wie ihre Schwestern "Loretta" und "Laura".

@Michael Mettler
An Milbenbefall hatte ich bei meinem Besuch auch gedacht, doch wĂ€re "Changa" (Dank an Thomas Schröder fĂŒr die AufklĂ€rung) bei einem derartigen Befund sicher von der Gruppe betrennt, da Hautmilben hartnĂ€ckige und sehr wanderfreudige Biester sind, was vor allem dem Jungtier in seiner Entwicklung alles andere als förderlich wĂ€re.
(04.04.2009, 17:43)
Onca:   Hmm, stimmt. Gana war/ist schwanger und Changa hat ihren Sohn Thabo. Er war ca FrĂŒhjahr 2008 geboren.
Seit rd 12 Monaten keine Schwangerschaft mehr bei ihr... lĂ€sst es sich wenigstens nicht darauf zurĂŒckfĂŒhren. Wenigstens ist es mir nicht bekannt, dass dieses Hormonproblematik so lange anhĂ€lt.
Mich wĂŒrde es sehr stark wundern wenn Dr Silinski und alle weiteren Verantwortlichen sich nicht darum bemĂŒhen, die GrĂŒnde zu klĂ€ren. Manchmal (bzw eigentlich sehr oft) erfahren halt auch interessierte Zoobesucher, wie wir nichts, was ich nicht schlimm finde.
(04.04.2009, 13:27)
Thomas Schröder:   Das nahezu nackte Weibchen bei den Gorillas heißt Changa und sie ist soviel ich weiß nicht trĂ€chtig und war dieses auch die letzten 16 Monate nicht...
Und auch ich wĂŒĂŸte gerne, woher IP66 weiß, daß man sich in MĂŒnster nicht um die Fellprobleme kĂŒmmert bzw. sorgt. Vermutungen als Tatsachen darzustellen finde ICH unbefriedigend, um es milde auszudrĂŒcken.
(04.04.2009, 13:18)
Michael Mettler:   Mir kommt der Vergleich zwar selbst irgendwie blöd vor, aber ich hatte mal ein Meerschweinchen, das jeweils im Stadium der HochtrĂ€chtigkeit reichlich Fell verlor. Als Ursache stellte sich schließlich eine Milbenart heraus, die normalerweise keine auffĂ€lligen Folgen verursacht, sich aber auf einem geschwĂ€chten Wirt explosionsartig vermehren kann.
(03.04.2009, 13:08)
Onca:   gleiche Probleme hat die EisbĂ€rin in NĂŒrnberg nach der letzten Schwangerschaft gehabt.

Zu dem Haarausfall und Schwangerschaft hier mal was aus der Menschenwelt:
>Viele Frauen leiden in der Schwangerschaft oder nach einer Geburt unter Haarausfall. Auch bei Erkrankungen der SchilddrĂŒse, nach Absetzen der Anti-Baby-Pille oder in den Wechseljahren können vermehrt Haare ausfallen. Die Ursache dafĂŒr sind hormonelle Umstellungen des Körpers.
In der Schwangerschaft steigt der Östrogenspiegel und das Haarwachstum wird verstĂ€rkt. Nach der Entbindung fĂ€llt der Hormonspiegel aber auf das Ausgangsmaß zurĂŒck und viele Haare treten plötzlich aus dem Wachstumsstadium in das Ruhestadium ĂŒber.
Die Folge: Zwei bis vier Monate nach der Geburt fallen die ĂŒberschĂŒssigen Haare aus.<
(03.04.2009, 12:51)
Holger Wientjes:   Ich denke auch, dass sich die Verantwortlichen dort Gedanken machen !
Was fĂŒr Ursachen KÖNNTE es denn haben ? Stress in der Gruppe ?
(03.04.2009, 12:25)
krĂŒmmel:   @IP66
Wie kommen Sie dazu anzunehmen, man wĂŒrde in MĂŒnster den GrĂŒnden fĂŒr diese Kahlheit nicht nachforschen?
(03.04.2009, 11:25)
IP66:   Ein Zeichen von guten Haltungsbedingungen scheint mir eine solche Kahlheit aber auch nicht zu sein - und daß man deren GrĂŒnden nicht nachforscht, finde ich auch unbedfriedigend.
(03.04.2009, 11:22)
Sven P. Peter:   Gana verliert bei jeder TrĂ€chtigkeit ihr Fell, genaue GrĂŒnde kennt man wohl nicht wenn ich mich recht entsinne.
(02.04.2009, 23:10)
Daniel Meier:   @MM stimmt natĂŒrlich :-) Aber weiss jemand genaueres?
(02.04.2009, 19:51)
Holger Wientjes:   Ich war die letzten Wintermonate nicht da. Habe sie also jetzt das erste Mal so gesehen. Scheint ihr aber abgesehen davon gut zu gehen.
Ist da NĂ€heres zu bekannt bzw. ist das "reparabel" ?
(02.04.2009, 19:49)
BjörnN:   @Holger Wientjes
Das Weibchen, ich glaube es ist "Gana", hat ihr Fell schon vor Monaten eingebĂŒĂŸt, was wohl eine hormonelle Ursache hat.
(02.04.2009, 19:16)
Holger Wientjes:   Eines der Gorillaweibchen (ich glaube die Mutter des derzeitigen Jungtieres) sah diese Woche so aus, als ob sie ihr Fell verliert/verloren hat. Weiss da jemand nĂ€heres zu ?

Die Kattajungtiere kann man bei diesem Wetter mit etwas GlĂŒck sehr gut aus nĂ€chster NĂ€he auf der Aussenanlage bewundern !
(02.04.2009, 16:17)
Michael Mettler:   @Daniel Meier: Wenn Mutter und Tochter vom selben MĂ€nnchen Nachwuchs bekommen, muss das MĂ€nnchen doch nicht mit ihnen verwandt sein.
(02.04.2009, 16:06)
Daniel Meier:   Heisst das es gibt Inzucht?
(02.04.2009, 15:56)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Kleine Sensation bei den Kattas im Allwetterzoo:
„Mobi“brachte Drillinge zur Welt!

Vor einer knappen Woche staunten die Tierpfleger im mĂŒnsterschen Zoo nicht schlecht: Das Kattaweibchen „Mobi“ prĂ€sentierte ihnen am 26. MĂ€rz stolz drei Junge! Zwillinge oder nur ein Kind sind normal bei diesen Lemuren aus Madagaskar. Drillinge hat es im Allwetterzoo noch nie gegeben! Jetzt hat die junge Mutter alle HĂ€nde voll zu tun, um die drei kleinen Affen satt und anschließend wieder sauber zu bekommen und sie stets warm zu halten. Der KrĂ€ftigste ist schon so pfiffig, dass er auf Mamas RĂŒcken klettert, wird es vorn zu eng. Beim Trinken scheinen die Jungen sich gut abzustimmen: Weil es naturgemĂ€ĂŸ nur zwei mĂŒtterliche Zitzen gibt, kann nur der Reihe nach getrunken werden.

Die Oma der Drillinge, „Mobis“ Mutter „Viola“, wurde am letzten Montag ebenfalls erneut Mutter, sie brachte allerdings nur ein Junges zur Welt. Der stolze Vater aller vier Affenkinder heißt „Gubo“. Zum GlĂŒck fĂŒr die Kattas scheint derzeit die Sonne und die Temperaturen steigen von Tag zu Tag. Als ausgesprochene „Sonnenanbeter“ gehen sie jetzt wieder gern auf die Freianlage. Hier haben die Zoobesucher gute Möglichkeiten, kleine und große Kattas zu bestaunen, denn die Anlage darf von Menschen betreten werden.
(02.04.2009, 09:11)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Aus der Taiga an den Strand: Tiger „Rasputin“ schmĂŒckt tolles Badelaken!

Noch hat die Badesaison nicht begonnen, doch in den nahen Osterferien wird es sicher etliche MĂŒnsteraner an sĂŒdliche StrĂ€nde locken. Wir hoffen, dass dann viele unseren Tiger „Rasputin“ im GepĂ€ck haben. NatĂŒrlich nicht leibhaftig - vielmehr als wunderschönes Bild auf einem kuschelig-weichen Badelaken.

Entstanden ist die Idee, unseren tollen Tiger auf ein Handtuch zu bringen, in der Galeria Kaufhof MĂŒnster. Dort wird seit einigen Jahren ein „MĂŒnsterbadetuch“ angeboten, mittlerweile mit der vierten Motivauflage. MĂŒnster-Elemente weist auch das neue Tiger-Tuch auf, fĂŒr dessen Gestaltung der (Zoo-)Grafiker Oliver Hartmann gewonnen wurde. Das Tiger-Badelaken wird fĂŒr 16,99 Euro exklusiv in der Galerie Kaufhof und im Souvenir-Shop im Allwetterzoo angeboten. Wer ein Tiger-Tuch erwirbt, unterstĂŒtzt damit sogar den Zoo, speziell das geplante Badebecken fĂŒr Elefanten! Die Galerie Kaufhof GmbH hat sich verpflichtet, fĂŒr jedes verkaufte Tiger-Badelaken einen Euro an den Zoo zu spenden.
(13.03.2009, 09:18)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Wertvolles Geschenk an den Zoo: Ein Gepard aus Bronze

Wer vom Landoisplatz aus in Richtung Gepard-Anlage geht, sieht schon von Weitem direkt neben dem Besucherweg die unverkennbar elegante Silhouette eines dieser schnellen Raubtiere. Mit gesenktem Kopf scheint die Raubkatze in weiten Schritten die afrikanische Savanne zu durchstreifen - nur gut, dass sie aus Bronze ist! Die kĂŒnstlerisch sehr gelungene, lebensgroße Skulptur ist die letzte Arbeit des Bildhauers Jochen Ihle und ein Geschenk von Haidel und Helge Peters an den Allwetterzoo. Das dem Zoo seit langem verbundene Ehepaar war mit dem inzwischen gestorbenen Bildhauer befreundet. Der „Gepard” wurde 1997 von Jochen Ihle eigens fĂŒr das Ehepaar Peters gestaltet.

Jochen Ihle (1919-1997) war MeisterschĂŒler an der Berliner Hochschule fĂŒr Bildende KĂŒnste. 1951 erhielt er den Großen Berliner Kunstpreis. Im Allwetterzoo sind mit dem “Jungen Gorilla” vor dem Affricaneum - ebenfalls ein Geschenk von Haidel und Helge Peters - und dem “Springpferd Halla” im Pferdemuseum weitere Plastiken Ihles zu sehen. Auch die Großplastik des Springpferdes “Halla” in Warendorf und die “Reiher” an der Autobahn-RaststĂ€tte MĂŒnsterland-West stammen von diesem Bildhauer.
(09.03.2009, 15:47)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Dribbeln fĂŒr Afrika im Allwetterzoo 

Am 4. Februar wird im Allwetterzoo „gedribbelt“. 250 SchĂŒler/innen aus vier MĂŒnsterschen Schulen werden einen einzigen Ball bewegen, vorbei an Rieseneseln und Trampeltieren, Nashörnern und Tigern. Bei ihren ersten Runden werden die kleinen „Dribbler“ von Spielern des SC Preußen 06 e.V. MĂŒnster und Zoodirektor Jörg Adler begleitet. Start und Ziel ist an der Arena des Pferdemuseums im Zoo.

Der Allwetterzoo ist der erste Zoo, in dem zugunsten afrikanischer SchĂŒler gedribbelt wird, folgen werden Events in den Zoos von Hamburg, Leipzig oder MĂŒnchen. Dass das Dribbeln den beteiligten Kindern viel Spaß macht, zeigt der Weltrekord anlĂ€sslich der letzten Fußball-EM: Mehr als 4.000 Kinder dribbelten gut 3.000 km quer durch Deutschland. Verantwortlich damals wie heute ist Deutschlands grĂ¶ĂŸtes Schulsport-Förderprojekt „Fit am Ball“, ins Leben gerufen von der Deutschen Sporthochschule Köln.

Mit „Fit am Ball Africa“ sollen bis zur Fußball-WM 2010 Spenden fĂŒr Schulen auf dem afrikanischen Kontinent „erdribbelt“ werden. Ziel ist konkrete Hilfe fĂŒr Bildungsprojekte in zunĂ€chst elf LĂ€ndern von Ägypten ĂŒber Tansania, Malawi, Madagaskar bis SĂŒdafrika. Die beteiligten SchĂŒler suchen fĂŒr ihre gedribbelten Kilometer Ă€hnlich wie bei SponsorenlĂ€ufen einen Geldgeber. FĂŒr die ordnungsgemĂ€ĂŸe und transparente Abwicklung bĂŒrgen MISEREOR und UNICEF. Mehr Informationen: www.fitamball-africa.de 

Projekt-Pate Wilfried Sanou, Spieler beim 1. FC Köln, sagt: „Ich bin im westafrikanischen Burkina Faso aufgewachsen. Uns fehlte es an Essen, Schuhen und BĂ€llen. Deshalb setze ich mich fĂŒr ,Fit am Ball Africa’ ein“.
(02.02.2009, 10:44)
Michael Mettler:   Bei uns erschließt sich der EisbĂ€r gerade neue LebensrĂ€ume und ernĂ€hrt sich von ausgerutschten Verkehrsteilnehmern... :-D
(08.01.2009, 14:31)
Sven P. Peter:   Rein Wettertechnisch hĂ€tte man ja keinen unglĂŒcklicheren Termin fĂŒr eine Veranstaltung geben die globale ErderwĂ€rmung finden können. ;)
(08.01.2009, 13:18)
Allwetterzoo MĂŒnster:   „Heiße Zeiten“ - Ein Aktionstag gegen Klimawandel am Sonntag, 11. Januar, im Allwetterzoo

„Nimm das Klima in die Hand“ - unter diesem Motto findet am kommenden Sonntag ein Aktionstag zum Thema Klimawandel im Elefantenhaus des Allwetterzoos statt.

 

Mit Spielen rund um das Thema Klima werden Mitarbeiterinnen der Kampagne „Heiße Zeiten“ von 11 bis 16.30 Uhr prĂ€sent sein. Inhalte der Spiele sind neben Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels besonders auch Handlungsmöglichkeiten fĂŒr den Klimaschutz. Eingeladen zur Teilnahme sind Kinder und Jugendliche sowie interessierte Erwachsene.

 

TrĂ€ger der Kampagne „Heiße Zeiten - Nimm das Klima in die Hand“ ist das Eine Welt Netz NRW in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern (Evangelischer Entwicklungsdienst, Energiebau Solarstromysteme GmbH, InWent, Misereror, Lippische Landeskirche, Evangelische Kirche im Rheinland).

 
(08.01.2009, 10:17)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Unternehmer hat ein Herz fĂŒr Delfine: Beachtliche Spende fĂŒr das Delphinarium in MĂŒnster

Wilfried Tandetzki hat als GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Homann Industriebedarf GmbH in Altenberge viel mit Technik zu tun und sein Alltag ist eher nĂŒchtern. Vielleicht hat er gerade deshalb ein Herz fĂŒr Tiere, speziell fĂŒr Delfine. Die intelligenten MeeressĂ€uger haben es ihm angetan, und zwar derart, dass er sich mit einer großen Summe fĂŒr ihren Schutz engagiert! Auf die Idee brachte ihn ĂŒbrigens sein karnevalistischer „Mit-Obergeist“ Jörg Adler. Dem Zoodirektor bedeuten die Delfine ebenso viel wie Affen oder Elefanten.

Einen hohen fĂŒnfstelligen Betrag spendet Wilfried Tandetzki nun fĂŒr die drei Jungdelfine Palawas, Rocco und Kite im Delphinarium im Allwetterzoo. Er und seine Ehefrau Petra und die Tochter Charlotte werden damit Paten dieser Delfine. Die Delphinarium MĂŒnster GmbH gibt die Spende weiter an die Gesellschaft yaqu pacha e.V., die sich fĂŒr die Rettung im Wasser lebender SĂ€ugetiere SĂŒdamerikas einsetzt. Deren erster Vorsitzender, der Biologe Dr. Lorenzo von Fersen, kann sein GlĂŒck kaum fassen: Mit der Spende wird yaqu pacha den Schutz der La Plata-Delfine vorantreiben. Diese Delfinart ist die am meisten bedrohte im SĂŒden Amerikas.

yaqu pacha - der indianische Name bedeutet „Wasserwelt“ - ist die Delfin-Schutz-Gesellschaft des Delphinariums MĂŒnster und des Tiergartens NĂŒrnberg.
Informationen zu yaqu pacha unter http://www.yaqupacha.org/
(16.12.2008, 12:46)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Freude im Allwetterzoo MĂŒnster: Nachwuchs im Gepardgehege

„Das ist ja ein quicklebendiges Quartett! Und dann auch noch zwei MĂ€dchen und zwei Jungs“, so der begeisterte Zoodirektor, als er das erste Foto der am 4. November geborenen Gepardbabys machen konnte. Die Jungtiere waren fĂŒr eine Wurmkur kurzfristig von der Mutter getrennt worden. Stolz sind auch die Tierpfleger, dass nach mehrjĂ€hriger Pause mit der erfolgreichen Zucht der eleganten afrikanischen Katzen im Allwetterzoo MĂŒnster nun der Knoten wieder geplatzt ist. Besonders erfreulich ist, dass schon das Muttertier in MĂŒnster geboren wurde. Der „frischgebackene“ Vater stammt aus dem Wuppertaler Zoo.

Der jĂŒngste Nachwuchs wird von Mutter „Mbala“ vorbildlich aufgezogen. Es ist der erste Wurf der vierjĂ€hrigen Katze, die ihre Jungen im dichten Gras der Freianlage unter den Augen der Pfleger zur Welt brachte. Als es knapp eine Woche nach der Geburt zu regnen begann, zog die Mutter mit ihren vier Babys kurzerhand in eine der trockenen und wettergeschĂŒtzten Höhlen im Gehege um, die den Geparden zur VerfĂŒgung stehen. Zwischenzeitlich hatte sie die Jungtiere sogar schon im warmen Haus untergebracht. Auch GepardenmĂŒtter in Afrika wechseln mit ihren Jungen hĂ€ufig das Lager, um sie so vor Fressfeinden zu schĂŒtzen.

FĂŒr die Zoobesucher haben die „UmzĂŒge“ der kleinen Familie allerdings einen Nachteil: Sie können die Junggeparden frĂŒhestens dann sehen, wenn diese selbstĂ€ndiger werden. Das wird vermutlich erst Mitte Dezember der Fall sein. Nur wenn „Mbala“ in die dem Zookanal zugewandte Wurfhöhle umziehen sollte, könnte man die Kleinen vom Gehegezaun aus beobachten. Deshalb bittet der Allwetterzoo alle Gepardenfreunde um etwas Geduld.
(20.11.2008, 10:15)
Anti-ErdmĂ€nnchen:   Oh, den 16.11. muß ich mir wohl dick im Kalender anstreichen. :)
(12.11.2008, 00:06)
IP66:   Das in der Pressemitteilung geĂ€ußerste BedĂŒrfnis, jede Wand als kahl empfinden zu wollen und deshalb dekorieren zu mĂŒssen, erinnert mich an den horror vacui von GrĂŒnderzeit und SpĂ€tantike. Sollte Herr Riegl Recht behalten und uns zumindest in Sachen Zoo der Untergang des Abendlandes bevorstehen? Ober beschrĂ€nken sich Emfpinden wie Untergang auf Westfalen?
(11.11.2008, 17:53)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Sonntag, 16. November:
ErdmĂ€nnchen-Tag im Allwetterzoo MĂŒnster

Fragestunde zu den kleinen RĂ€ubern und Gewinnspiel fĂŒr Kinder
„Auch kleine Helden kommen ganz groß raus“ - das ist das Motto eines tollen Tierfilms ĂŒber ErdmĂ€nnchen, der am 20. November in Deutschlands Kinos startet. „WĂ€chter der WĂŒste“ zeigt das aufregende Leben einer ErdmĂ€nnchen-Familie in der Kalahari-WĂŒste. Im Allwetterzoo erlebt man die hĂŒbschen Raubtiere zwar weniger groß, dafĂŒr aber fast „hautnah“. In der erst im April eröffneten neuen ErdmĂ€nnchen-Anlage reichen die Glasscheiben bis zum Boden.

Weil ErdmĂ€nnchen zu den beliebtesten Zoobewohnern zĂ€hlen, lĂ€dt der Allwetterzoo am kommenden Sonntag (16.11.) zum „ErdmĂ€nnchen-Tag“ ein: Die Biologin Jutta BĂ€umer beantwortet Fragen zu den kleinen RĂ€ubern und fĂŒr Kinder findet ein Gewinnspiel statt. Verlost werden Freikarten fĂŒr den Kinofilm „WĂ€chter der WĂŒste“, MalbĂŒcher und Plakate zum Film sowie ErdmĂ€nnchen aus PlĂŒsch. Die Fragestunde beginnt um 15 Uhr, die Verlosung um 16 Uhr. Beides findet bei den ErdmĂ€nnchen in der Nashornhalle statt.


Mehr zu den ErdmÀnnchen im Zoo unter http://www.allwetterzoo.de/news.php?nid=153&m=a

und zum Film unter www.waechter.centralfilm.de
(11.11.2008, 11:58)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Ausstellung von Tierbildern im Elefantenhaus

Derzeit wird unser Elefantenhaus im Besucherbereich grundlegend renoviert. Es wurde bereits ein neuer Bodenbelag verlegt sowie das Holz von Pagoden und Vitrinen erneuert. Dabei verschwanden in die Jahre gekommene Ausstellungsobjekte - und zurĂŒck blieben vorerst hohe, kahle WĂ€nde. Deshalb waren wir froh, als uns vor wenigen Wochen ein begeisterter ZoogĂ€nger, Tierfotograf und Hobbymaler ansprach. Er hĂ€tte nach Tierfotos, die im Allwetterzoo entstanden sind, großformatige Acrylbilder gemalt. Wir haben uns die Bilder angeschaut - und jetzt hĂ€ngen zwölf davon in unserer Elefantenhalle!

Der Maler heißt Rainer Traxl, ist gelernter Designer und hat sich nach langen Jahren der SelbststĂ€ndigkeit zur Ruhe gesetzt. Mindestens einmal in der Woche fĂ€hrt er von seinem Heimatort Gronau nach MĂŒnster, um im Allwetterzoo Tiere zu fotografieren - und anschließend zu malen. Die Bilder, die wĂ€hrend der kommenden Monate im Elefantenhaus zu sehen sein werden, zeigen stimmungsvolle Momentaufnahmen. Da reckt sich eine Giraffe nach herbstlich gefĂ€rbtem Laub, schmiegt sich ein schneeweißes Guerezababy an die Mutter, rangeln Syrische BraunbĂ€ren miteinander, spiegelt sich ein schwimmender Tiger im Wasser. Die hĂ€rteste PrĂŒfung fĂŒr den Maler war die „Begutachtung“ seines Elefantenbildes durch die Pfleger. Als aber Michael Adler spontan ausrief, „das sind doch Kanaudi und Ratna“, war er zufrieden.
(29.10.2008, 09:57)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Adler live bei stern TV: Das Thema sind „Affen und GefĂŒhle“

Wie nah sind sich Menschen und Menschenaffen? Dieser Frage will GĂŒnther Jauch am Mittwoch, 29. Oktober, im Fernsehmagazin stern TV auf den Grund gehen. Gast in dieser Live-Sendung wird Jörg Adler sein. Der mĂŒnstersche Zoodirektor wurde eingeladen, weil unlĂ€ngst Fotos eines um ihr totes Baby trauernden Gorillaweibchens aus dem Allwetterzoo um die Welt gingen und Jörg Adler ĂŒber jahrzehntelange Erfahrungen mit Menschenaffen im Zoo verfĂŒgt. Die RTL-Sendung, zu der u.a. auch ein Menschenaffenpfleger aus dem Berliner Zoo eingeladen wurde, beginnt um 22.15 Uhr.
(28.10.2008, 11:41)
Ralf Sommerlad:   Meine Gratulation and Jörg Adler und sein Team, die sich wie so oft in besonderem MaÃƞe fĂƒÂŒr den Artenschutz engagiert haben!
(14.10.2008, 12:26)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Riesenerfolg fĂŒr die Froschrettungs-Aktion:

Allwetterzoo erhielt vom europĂ€ischen Zooverband die höchste Auszeichnung fĂŒr seine Spendenaktion

 

Zoodirektor Jörg Adler könnte sein BĂŒro mit Urkunden tapezieren, denn fĂŒr die von ihm mit viel Engagement initiierte Rettungskampagne fĂŒr Amphibien gewann der Allwetterzoo gleich vier „Awards“. Vergeben wurden die Auszeichnungen von der EAZA, dem europĂ€ischen Verband Zoologischer GĂ€rten und Aquarien. Der mĂŒnstersche Zoo hatte allein fĂŒr die EAZA-Kampagne 25.000 Euro ĂŒberwiesen, weitere Spendengelder gingen an den Weltzooverband fĂŒr dessen „Amphibian Ark“. Europaweit erzielte nur der Zoo Chester in Großbritannien Ă€hnlich hohe Spendeneinnahmen.

 

FĂŒr die 25.000 Euro erhielt der Allwetterzoo als Anerkennung jetzt vier Urkunden, und zwar den EAZA-Award in Bronze, Silber, Gold und Platin. Mit der Überweisung der EAZA-Spende ist die Kampagne fĂŒr den Allwetterzoo allerdings noch lĂ€ngst nicht abgeschlossen. Um ein Überleben von Frosch & Co. langfristig zu sichern, sind weiterhin Spenden notwendig. Deshalb ist man im Zoo auch froh, dass die UnterstĂŒtzung von Privat oder durch mĂŒnstersche GeschĂ€ftsleute nicht abreißt. JĂŒngst hat „PlĂŒsch & Promotion“, ein Werbeartikel-Unternehmen aus Albachten, dem Zoo 320 PlĂŒschfrösche spendiert, die zugunsten der Aktion „Rettet-die-Frösche.de“ eingesetzt werden.
(14.10.2008, 11:50)
RĂŒdiger:   GlĂŒck alleine wird nicht helfen. Sie sollten es wie in Erfurt handel und das kleine zuerst wie Amari kĂŒnstlich aufpeppeln und spĂ€ter zu der Mutter Emmi lassen. Es wĂ€re ein Jammer wĂŒrde sie es wieder tötlich attackieren.
(08.10.2008, 19:44)
Michael Amend:   Dann drĂŒcke ich jetzt schon Mal die Daumen, das diesmal alles klappt und "Emmi"ihr nĂ€chste Kalb vorsorglich betreut.
(08.10.2008, 18:49)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Freude im Allwetterzoo: Breitmaulnashorn Emmi ist trĂ€chtig!

Neue WĂ€nde, neues GlĂŒck! Wie bei uns Menschen war ein „Tapetenwechsel“ anscheinend Anlass fĂŒr das deutliche Interesse, das Breitmaulnashorn „Harry“ im Mai an „Emmi“ zeigte. Ende April hatten die drei Nashörner im Allwetterzoo MĂŒnster ihre erweiterten und umgestalteten Außenanlagen bezogen. WĂ€hrend der Bauzeit waren die NashornkĂŒhe einige Wochen vom Bullen getrennt gewesen. Und schon Mitte Mai, also kurz nach dem Umzug, widmete sich der 18jĂ€hrige „Harry“ zwei Tage lang sehr ausgiebig seiner Partnerin! 

Dass „Harrys“ BemĂŒhungen bei der gleichaltrigen Nashornkuh erfolgreich waren, zeigen jetzt Untersuchungsergebnisse der VeterinĂ€rmedizinischen UniversitĂ€t Wien. Die dortigen Wissenschaftler sind auf Hormonbestimmungen in Nashorn-Kot spezialisiert. Aus MĂŒnster erhalten sie mehrmals im Jahr ein „Sammelpaket“; denn die Tierpfleger nehmen wöchentlich eine Kotprobe von „Emmi“ und frieren sie ein. Nun liegt ein aktueller Bericht aus Wien vor, der „Emmis“ TrĂ€chtigkeit bestĂ€tigt. Ihre Hormon-Kurve zeigt bis September einen kontinuierlichen Anstieg auf ĂŒber 1.000 Nanogramm „Schwangerschaftshormon“! Gewöhnlich sind weniger als 200 Nanogramm in einem Gramm Kot enthalten. Schwankungen sind normal und zyklusabhĂ€ngig. Gewissheit ĂŒber eine mögliche TrĂ€chtigkeit hat man frĂŒhestens ab dem dritten Monat. Nachgewiesen werden sog. „20-oxo-Pregnane“, das sind Abbauprodukte des Schwangerschaftsschutz-Hormons Progesteron. 

Die TrĂ€chtigkeit bei Breitmaulnashörnern dauert etwa 16 Monate, also ist mit der Geburt eines Kalbes im Herbst nĂ€chsten Jahres zu rechnen. Vielleicht ist „Emmi“ an ihrem Geburtstag bereits Mutter? Sie wurde am 22. 10. 1990 in MĂŒnster geboren. Ihr Partner „Harry“ stammt aus dem Zoo Whipsnade/GB. Die 22jĂ€hrige „Vicky“ ist das dritte Nashorn in MĂŒnster. „Emmi“ ist ĂŒbrigens zum dritten Mal trĂ€chtig. In der Vergangenheit hatte sie nach zwei komplikationslosen Schwangerschaften ihre KĂ€lber unmittelbar nach der Geburt getötet.
(08.10.2008, 10:58)
Hannes LĂŒke:   Auch wenn das Delfinarium viel zu klein ist finde ich es schön, dass das doch wohl langweiligste Delfinarium das ich kenne Zuwachs bekommt.
(26.09.2008, 16:11)
IP66:   Damit dĂŒrfte die weitere Existenz des mĂŒnsteraner Delphinariums fĂŒr die nĂ€chste Zeit gesichert sein!
(26.09.2008, 10:35)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Delphinarium MĂŒnster ist Teil des EuropĂ€ischen-Delfin-Austausch-Programms

Gestern erhielt das Delphinarium im Allwetterzoo Zuwachs. Aus dem Dolfinarium Harderwijk (NL) kamen mit einem Spezialtransport drei große TĂŒmmler nach MĂŒnster. Im Gegenzug verließ der bekannte MĂŒnsteraner Delfin „Nemo“ das mĂŒnstersche Delphinarium in Richtung Harderwijk. Dieser Austausch erfolgte im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszucht Programms (EEP) fĂŒr große TĂŒmmler, der bekanntesten Delfinart.

Das EEP hat das Ziel, eine stabile Delfin Population in EuropĂ€ischen Zoos aufzubauen. HierfĂŒr ist es wichtig, dass die Tiere unter den einzelnen Delfinarien ausgetauscht werden. Der Zuchtbuch-Koordinator im Delphinarium Kolmarden, Schweden, achtet darauf, dass unter anderem keine Inzucht unter den Tieren auftritt. Außerdem wird streng kontrolliert, wo die Tiere untergebracht werden, um sozial stabile Delfin-Gruppen aufzubauen.

Das Dolfinarium Harderwijk zĂŒchtet seit Jahren sehr erfolgreich Delfine. Auch die drei NeuzugĂ€nge in MĂŒnster sind dort geboren. Um die weitere Zucht zu ermöglichen, machen die Jungtiere „Rocco“ (3), „Palawas“ (4) und „Kite“ (3) jetzt Platz in der Zuchtanlage in Harderwijk. DafĂŒr geht der 22-jĂ€hrige „Nemo“ (geboren 1986 in NĂŒrnberg) nach Holland und könnte dort irgendwann stolzer Vater werden.

Momentan sind die drei hollĂ€ndischen Jungs noch hinter den Kulissen und fĂŒr Besucher nicht zu sehen, werden sich aber bald öffentlich prĂ€sentieren.
(26.09.2008, 09:23)
Allwetterzoo MĂŒnster:   27. September, 9 bis 18 Uhr:
„Tag der Meerestiere“ und Familientag im Allwetterzoo MĂŒnster

Mit besonderen Aktionen und ermĂ€ĂŸigten Eintrittspreisen lĂ€dt der Allwetterzoo MĂŒnster am letzten Samstag im September zum „Familientag“ ein. FĂŒr Erwachsene wird der Eintrittspreis auf 9 Euro, fĂŒr Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 17 Jahren auf 4,50 Euro reduziert, jeweils inklusive Delphinarium und Pferdemuseum.

An diesem Wochenende dreht sich alles um das Thema Meerestiere. Neben besonderen FĂŒhrungen zu diesen Tieren, informieren Pfleger ĂŒber ihre SchĂŒtzlinge und die Besucher dĂŒrfen einmal hinter die Kulissen schauen. Alle angebotenen Aktionen sind im Eintrittspreis enthalten. Hier das Programm im Überblick:

11.30, 14 und 16 Uhr
VorfĂŒhrungen im Delphinarium und GesprĂ€chsrunde mit den Trainern
11 bis 17 Uhr
Malaktion zum Thema „Was lebt eigentlich im Wasser?“
11.45 bis 12.30 Uhr
Blick in die FutterkĂŒche von Pinguinen und Robben
12.30, 13.30 und 14.30 Uhr
Interaktives Froschkonzert  - Jeder kann musizieren!
13, 14, 15 und 16 Uhr
1-stĂŒndige FĂŒhrungen zu den verschiedenen Meerestieren
13.30 bis 15.30 Uhr
Einblicke hinter die Kulissen des Aquariums
14 Uhr
Pinguinmarsch
14.15 bis 15 Uhr
Wie funktioniert Robbentraining? Ein Mitmachprojekt fĂŒr Besucher.
15 und 17 Uhr
FĂŒhrungen hinter die Kulissen des Delphinariums

Weitere Attraktionen sind der Infostand und Aktionen in der BioCity zum Thema Frösche und Delfine. Hier treffen sich zudem ab 10 Uhr dieSchlaumÀuse, bei denen Kinder auf spielerische Art Computer entdecken können.
(24.09.2008, 08:28)
Michael Mettler:   P.S. Interessante Musterdetails kann man in fast jeder Steppenzebragruppe in Zoos entdecken, unabhĂ€ngig von der Unterart; bei Grevy- und Bergzebras sind solche dagegen deutlich seltener (obwohl manche Grevys an den Carpalgelenken weiße TĂŒpfel statt Streifen zeigen). Bei den MĂŒnsteraner Böhmzebras sah ich z.B. mal ein Tier mit einem deutlichen Versatz in der Streifung auf einer Körperseite; wirkte so, als habe man ihm mal die Flanke aufgeschnitten und danach wieder zusammengenĂ€ht, ohne auf den richtigen Verlauf des Musters zu achten.
(23.09.2008, 20:52)
Michael Mettler:   Nochmal zum Thema Zebrastreifen, auch wenn das Foto kein Tier aus MĂŒnster zeigt: Bei dieser Detailaufnahme aus Schwerin (Chapmanzebra) lĂ€sst sich sehr gut erkennen, dass sich das Streifenmuster eines Zebras aus deutlich mehr Komponenten zusammensetzt/-setzen kann als nur schwarzen und weißen Streifen und "Schattenstreifen". Bei genauem Hinsehen erkennt man hier zwischen Schatten- und schwarzem Streifen einen weiteren deutlich blasseren Schattenstreifen, dazu weiße "Perlenreihen" in der Streifung und ovale weiße Flecken, die quasi am Rande der dunklen Streifen "kleben" und diesen "ausfressen". Diese Flecken sind es auch, die bei manchen sĂŒdlichen Steppenzebras eine Art Netzmuster an den Keulen, hie und da auch an den Schultern erzeugen.
(23.09.2008, 20:47)
Ralf Sommerlad:   Nette Idee, Alsmann und Adler....
(01.09.2008, 16:42)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Frösche, Frösche, Frösche

Ein musikalischer, literarischer, amĂŒsanter Abend mit Götz Alsmann und Jörg Adler im Allwetterzoo



Was im Juni öffentlich versprochen wurde, wird nun bald RealitĂ€t: Götz Alsmann, Musiker, Moderator und MĂŒnsteraner, wird zugunsten der Frosch-Rettungskampagne des mĂŒnsterschen Zoos singen, spielen und unterhalten! UnterstĂŒtzt wird er bei der musikalischen und literarischen Veranstaltung am Abend des 11. September von Jörg Adler. Beide widmen sich den grĂŒnen HĂŒpfern und anderen Lurchen, wobei die von Götz Alsmann zu erwartenden Darbietungen noch streng geheim sind. Der Zoodirektor hingegen wird sich textlich vorwiegend mit dem Liebesleben von Kermit & Co. auseinandersetzen.



Der Froschabend findet an mehreren Stationen im Allwetterzoo statt. Gutes Schuhwerk und Kondition sind also Voraussetzung fĂŒr eine Teilnahme. Außerdem sollte man im Vorfeld schnell sein, denn der Vorverkauf hat bereits begonnen. Karten in begrenzter StĂŒckzahl gibt es fĂŒr 35 Euro nur an der Zookasse. Einlass ist ab 19.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Der unterhaltsame Rundgang mit Alsmann und Adler dauert etwa zwei Stunden. „Froschprinzessin“ Romy Dircks wird vor dem Beginn Informationen ĂŒber das akute Froschsterben verteilen. RestaurantpĂ€chter Ferdinand Grohs spendiert zum gemeinsamen Ausklang im Bistro im Kinder- und Pferdepark ein Glas Sekt. Hier kann man sich auch noch mit einem Imbiss stĂ€rken, bevor man die Heimreise antritt. Der Reinerlös der Benefiz-Veranstaltung fließt in die Kampagne www.rettet-die-froesche.de.
(01.09.2008, 16:21)
Michael Mettler:   @cajun: Schattenstreifen sind bei boehmi nichts Ungewöhnliches, da gaukeln uns Tierlexika usw. einen ĂŒbertriebenen Rassestandard vor. Als man noch Böhm- und Grantzebra als eigene Unterarten unterschied, galt das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Schattenstreifen als eines der Unterartmerkmale, erwies sich aber als nicht haltbar. Ein Afrikakenner mit jahrzehntelanger Freilanderfahrung in Ost- und SĂŒdafrika erzĂ€hlte mir mal, dass man in Ostafrika unter den Böhmzebras problemlos Tiere fĂ€nde, die - aus ihrer Herde herausgepickt - im Zoo ohne Weiteres als Chapmanzebras angesprochen werden wĂŒrden.

Ich habe ĂŒbrigens in Zoos auch schon Zebras gesehen, bei denen der selbe Streifen an einem Ende klar schwarz war und am anderen als "Schattenstreifen" auslief. Die helleren Schattenstreifen entstehen in vielen FĂ€llen einfach dadurch, dass sich weiße und schwarze Haare mischen; lĂ€sst sich auf Detailfotos ganz gut erkennen. In manchen FĂ€llen wachsen die beiden Haarfarben wirr durcheinander, in anderen sind die Weißbereiche innerhalb der schwarzen Umgebung als Perlenmuster mehr oder weniger klar abgegrenzt. Die Fernwirkung ist in beiden Varianten aber nahezu gleich.
(29.08.2008, 09:17)
cajun:   Ich habe einige Fotos, die mich verwirren. In MĂŒnster werden die Zebras als Böhm/Grant- Zebras ausgeschildert. Allerdings haben einige der Tiere "Schattenstreifen".
(29.08.2008, 00:20)
IP66:   Ob es doch falsch war, die MĂŒtter mit den Jungtieren so frĂŒh dem westfĂ€lischen Klima auszusetzen?
(28.08.2008, 12:03)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Gorillamutter „Gana“ hat ihren Sohn „Claudio“ nicht vernachlĂ€ssigt!

Inzwischen liegt dem Allwetterzoo MĂŒnster der Sektionsbericht des Deutschen Primatenzentrums Göttingen (DPZ) vor. Dorthin war das am 16. August gestorbene, 13 Wochen alte Gorillababy „Claudio“ am Freitag der letzten Woche gebracht worden. „Gana“, die Mutter von „Claudio“, hatte ihren toten Sohn sieben Tage lang mit sich herum getragen. Deshalb wies der zu untersuchende Körper schon starke Zeichen der Verwesung auf.

Das Ergebnis der Obduktion durch die Pathologen des DPZ erleichtert Tierpfleger, Zooleitung und sicher zahllose Zoofreunde; denn es steht jetzt fest, dass „Gana“ keine Schuld am Tod ihres zweiten Kindes trĂ€gt. „Claudio“ wies lt. Aussagen der Wissenschaftler einen guten ErnĂ€hrungszustand auf. Auch wurden am Tierkörper keine Anzeichen von zu Lebzeiten entstandenen Verletzungen gefunden. Wahrscheinlich hat eine akute DarmentzĂŒndung zum sehr raschen Tod des Kindes gefĂŒhrt. Es stehen allerdings noch die Ergebnisse weiterfĂŒhrender Untersuchungen von Gewebeproben aus.
(27.08.2008, 12:12)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Erleichterung im Allwetterzoo MĂŒnster:

Das Gorillaweibchen „Gana“ konnte von ihrem toten Baby getrennt werden

Tierpfleger, Zooleitung und sicher auch unzĂ€hlige Zoofreunde sind erleichtert, weil „Gana“ von ihrem toten Sohn „Claudio“ getrennt werden konnte. Schon seit zwei Tagen hatte sie das am vergangenen Samstag gestorbene Gorillababy hin und wieder drei bis fĂŒnf Meter entfernt liegen lassen, allerdings nur fĂŒr kurze Zeit. Etliche Versuche der Tierpfleger, die Gorillamutter mit Leckereien von ihrem toten Kind abzulenken, verliefen erfolglos. Am Donnerstagabend hĂ€tte ein erster, gut vorbereiter Trennungsversuch fast zum Erfolg gefĂŒhrt, doch „Gana“ erkannte zu schnell das Vorhaben der Pfleger. Heute Mittag hat es nun endlich geklappt! Revierleiterin BĂ€rbel Uphoff erzĂ€hlt: „Wir haben erst spĂ€t das Innengehege gesĂ€ubert, alle Gorillas waren im Wintergarten. Als wir die Schieber öffneten, ging „Gana“ in einen der SchlafkĂ€fige im Haus und legte ihr Baby dort ab. Eine Kollegin lockte sie mit Bananen und Rosinenbrot - das bekommen die Tiere nur ganz, ganz selten - und ich machte schnell den Schieber zu.“ Im Allwetterzoo hofft man nun, dass „Gana“ das Geschehen der letzten Tage bald vergessen kann. Der Körper des toten Gorillajungen wird noch heute in das Deutsche Primaten-Zentrum in Göttingen gebracht. Die Wissenschaftler werden das Tier untersuchen, um möglichst die Todesursache zu ermitteln.
(22.08.2008, 15:22)
Gudrun Bardowicks:   Im Zoo Hannover hatte die Gorilladame Josy im FrĂŒhjahr 2007 eine Totgeburt (ihr erstes Jungtier). Man ließ ihr das tote Jungtier auch mindestens 3 bis 4 Tage lang, bis sie es von sich aus an einen Tierpfleger abgab, da sie erkannt hatte, dass es nicht mehr lebte und es nur noch mit Abscheu betrachtete. Das Urwaldhaus war allerdings fĂŒr das Publikum geschlossen, so dass die Besucher Josy mit ihrem toten Jungtier nicht beobachten konnten. Auch gab es keine MedienprĂ€senz wie im MĂŒnsteraner Fall, da das Jungtier ja eine Totgeburt war.
(21.08.2008, 22:11)
Michael Mettler:   Mich wĂŒrde interessieren, wie die anderen Gruppenmitglieder auf das tote Jungtier reagieren bzw. wie die allgemeine Stimmung in der Gruppe ist. Oder wird die Mutter derzeit separat gehalten?
(21.08.2008, 21:41)
Klaus SchĂŒling:   Das kann ich bestĂ€tigen (Stand: 18:00 Uhr).
Kennt irgendjemand FÀlle, bei denen verstorbene Tiere in menschlicher Obhut Àhnlich lange bei der Mutter belassen wurden?
(21.08.2008, 21:31)
cajun:   Laut heutiger Meldung im WDR VT-Text trĂ€gt "Ghana" das verstorbene Jungtier immer noch mit sich herum.
(21.08.2008, 20:18)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Das Gorillababy „Claudio“ ist unerwartet gestorben

Nur gut drei Monate wurde „Claudio“ alt, der jĂŒngste Nachwuchs bei den Flachland-Gorillas im Allwetterzoo MĂŒnster. Mutter des Kleinen ist „Gana“, die im letzten Jahr durch die VernachlĂ€ssigung ihres ersten Kindes Schlagzeilen gemacht hatte. „Mary Zwo“ wurde damals in kritischem Zustand der Mutter abgenommen, im Uni-Klinikum MĂŒnster behandelt und dann in die Gorilla-Kinderstube des Stuttgarter Zoos gebracht. Ihr geht es mittlerweile sehr gut. Mit „Claudio“ ging die elfjĂ€hrige Gorillamutter anfangs wesentlich besser um als mit ihrem ersten Nachwuchs. Zwar zeigte sich „Gana“ immer noch etwas nachlĂ€ssig und nicht so besorgt um ihr Kind wie „Changa“, das Ă€ltere Gorillaweibchen in MĂŒnster - doch „Claudio“ entwickelte sich offensichtlich recht gut. In den letzten Wochen sah man ihn sogar öfter mit dem ein halbes Jahr Ă€lteren „Thabo“ spielen.



Mitte letzter Woche erschien „Claudio“ relativ mĂŒde. Man kaufte Babynahrung, um notfalls mit einer Flasche durch ein Gitter zufĂŒttern zu können. Am Freitag hat der kleine Gorilla noch an Mutters Brust getrunken, doch am Samstag, 16. August, sah er deutlich geschwĂ€cht aus und zeigte am Mittag nur noch geringe Lebenszeichen. Zoologische Leitung und Tierpfleger waren sich einig, „Gana“ den Sohn nicht abzunehmen. Er ist dann im Laufe des Nachmittags gestorben und wurde noch am heutigen Sonntag von der Mutter getragen. Gorillas brauchen einen lĂ€ngeren Zeitraum, um sich von toten Artgenossen zu verabschieden - und diese Zeit lĂ€sst man der Mutter. Zoomitarbeiter informieren am Gehege die Besucher ĂŒber das Geschehen, das den einen oder anderen irritieren mag. Was die Ursache fĂŒr „Claudios“ Tod ist, wird eine entsprechende Untersuchung zeigen.
(17.08.2008, 14:55)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Nachwuchs bei den Langschnauzen-Seepferdchen im Allwetterzoo: Ein Mann brachte 81 Junge auf die Welt!

Erst vor einem guten halben Jahr waren Langschnauzen-Seepferdchen neu im Allwetterzoo eingetroffen. Die Tiere lebten sich in MĂŒnster nicht nur gut ein, sie haben sich sogar schon vermehrt. Das ist schnell - und es ist seit vielen Jahren der erste Zuchterfolg bei Seepferdchen im Allwetterzoo.

Nachwuchs ist bei den Seepferdchen VĂ€tersache: Das mĂ€nnliche Tier ist mit einer Bruttasche ausgestattet, in die das Weibchen die Eier legt. Nach etwa drei Wochen werden durch Öffnen der Bruttasche bis zu 200 Junge vom Vater „geboren“. Dieser Vorgang erinnert an eine Geburt, denn das Tier krĂŒmmt sich wehenartig und stĂ¶ĂŸt dabei die Jungen aus.

Am 22. Juli kamen geschĂ€tzt 60 Junge auf die Welt. Als die anfangs nur wenige Millimeter großen Mini-Seepferdchen heranwuchsen wurden sie in ein grĂ¶ĂŸeres Becken umgesetzt. Dabei konnten die Pflegerinnen genau zĂ€hlen und kamen auf stolze 81 Nachwuchs-Fische! Das zweite MĂ€nnchen war anscheinend zu schnell: Seine am 31. Juli geborenen etwa 40 Jungen waren zu klein und nicht ausreichend entwickelt. Sie haben leider nicht ĂŒberlebt.

Der erfolgreiche Vater kĂŒmmert sich allerdings nicht mehr um seine Sprösslinge. Die Mini-Seepferdchen wurden nach der Geburt in ein separates Becken gesetzt, damit sie nicht aus Versehen gefressen werden. Die Aufzucht bewĂ€ltigen die Pflegerinnen - und das ist eine langwierige und zeitaufwĂ€ndige Angelegenheit. ErnĂ€hrt werden die Mini-Seepferdchen mit winzigen Krebsen. Inzwischen hat der Nachwuchs die ersten kritischen Wochen ĂŒberstanden. Die Jungtiere sind anfangs besonders anfĂ€llig fĂŒr Krankheiten und reagieren auch auf VerĂ€nderungen sehr sensibel.

Seepferdchen sind tatsĂ€chlich echte Fische, die sich allerdings aufrecht fortbewegen. Bei genauem Hinsehen erkennt man eine schnelle wellenförmige Bewegung der kleinen RĂŒckenflosse und der Brustflossen, wobei die einzelnen Flossenstrahlen bis zu 70mal in der Sekunde von der einen Seite auf die andere schlagen. Mit ihrem langen, flossenlosen Wickelschwanz verschaffen sie sich an GegenstĂ€nden - selbst bei starken Meeresströmungen - festen Halt. Die Beute, meist Kleinkrebse und Fischlarven, wird mit einem krĂ€ftigen Sog in das Röhrenmaul eingesaugt. Bemerkenswert sind die kleinen Augen der Seepferdchen, die wie beim ChamĂ€leon unabhĂ€ngig voneinander bewegt werden.

Seepferdchen kommen ausschließlich im Meer vor. Die in MĂŒnster lebende Art hat ihre Verbreitung im Indopazifik. Erwachsen sind die Tiere hellgelb und können bis zu 25 cm lang werden. Die „Babys“ sind noch milchig durchsichtig.
(12.08.2008, 15:41)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Fotoseminare im Allwetterzoo MĂŒnster

Im Zoo wird viel fotografiert. Dank digitaler Technik ist es ja auch ganz einfach. Aber einen Löwen oder Gorilla so richtig toll abzulichten, ist eine Kunst. Und die kann man lernen! Peter Uhl, Fotografenmeister und Inhaber der „Fotoschule des Sehens“, bietet im Allwetterzoo ein- und dreitĂ€gige Fotoseminare an. Hierbei geht es in erster Linie um das richtige „Sehen“; denn „das wichtigste Instrument beim Fotografieren ist nicht die hochwertigste FotoausrĂŒstung, sondern der klare Blick“, sagt Peter Uhl.

Beim eintĂ€gigen Seminar Tierfotografie im Zoo am 4. Oktober gibt Peter Uhl Hilfestellungen und Anregungen z.B. zur Wahl des Standortes, zur Perspektive, zum Vermeiden störender Elemente oder zur geeigneten Kameraeinstellung. Beim dreitĂ€gigen Seminar Tiere sehen lernen und fotografieren haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich ein genaueres Bild der Tiere zu verschaffen, ein GespĂŒr fĂŒr den richtigen Moment zu entwickeln und ihre Kenntnisse der Fotografie zu vergrĂ¶ĂŸern. Das Seminar bietet eine Mischung aus theoretischer Information und praktischer Umsetzung. Es findet vom 28. bis 30. August und vom 23. bis 25. Oktober statt. SĂ€mtliche Seminare begleitet ĂŒbrigens die Zoologin Martina Walther, die ihr Wissen ĂŒber Tiere und deren Verhalten den Teilnehmern vermitteln wird.

Weitere Informationen unter www.allwetterzoo.de. Anmeldung unter 0172 89 271 21 oder www.fotoschule-des-sehens.de.
(08.08.2008, 12:53)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Comedy-Zoo

In der ersten Folge des Comedy-Zoo von Pro Sieben ist der Allwetterzoo dabei, und zwar mit Kamelen, Giraffen, Eseln, Pferden & Norbert Siebert und den Pinguinen & Holger Drolshagen. „Hauptdarstellerin“ ist Sonja Kraus, Moderatorin bei Pro Sieben.

Sendetermin: Dienstag, 19. August, 21.15 Uhr


(06.08.2008, 08:25)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Jungtiere

Gerade die Monate Mai, Juni und Juli sind die "Hochzeit" fĂŒr Nachwuchs im Zoo. In fast allen Bereichen können sich unsere Besucher ĂŒber Jungtiere freuen. Es haben unter anderem verschiedene Schildkrötenarten, Vieraugen, Seepferdchen, Goldene LöwenĂ€ffchen, Guerezas und ErdmĂ€nnchen das Licht der Welt erblickt. Eine Liste der letzten Geburten finden Sie hier:
www.allwetterzoo.de/index2.php?nlid=85

Ein ganz besonderes Erlebnis fĂŒr viele Zoobesucher war die Geburt eines Islandpferdes am 13. Juli. Mutter Sunna brachte ihr Fohlen am helllichten Tag zur Welt – vor den Augen zahlreicher Menschen. Bereits nach kurzer Zeit stand das Pferdchen auf eigenen, wenn auch noch wackeligen Beinen und wurde von der Herde herzlich begrĂŒĂŸt.
(30.07.2008, 09:36)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Webcam bei den ErdmĂ€nnchen

Unsere ErdmĂ€nnchen sind mittlerweile richtige Internet-Stars geworden: Seit April befinden sich drei Webcams des WDR in deren Anlage und zeigen die kleinen Raubtiere live bei ihrem geschĂ€ftigen Treiben. Es wird nach Herzenslust gebuddelt, gerannt und "gesichert" – denn an der höchsten Stelle des Geheges hĂ€lt stets ein Gruppenmitglied Wache. Wir freuen uns, dass sich die Erdfrauen und -mĂ€nner so gut in ihrer neuen Anlage eingelebt haben und sich offensichtlich sehr wohl fĂŒhlen. Schauen Sie doch einmal rein: www.wdr.de

(30.07.2008, 09:36)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Endlich ist es soweit, unsere Gorilla-Babys haben Namen. Die beiden Racker hören (mehr oder weniger...) auf die Namen Thabo und Claudio. Thabo – das bedeutet GlĂŒck – wurde am 23. November 2007 geboren und ist der Sohn von Changa. Paten sind Elke und Jochen Kramer aus MĂŒnster. Gana brachte am 9. Mai 2008 Claudio zur Welt. Patin ist Claudia Kleinert, die "Wetterfee" des WDR. Die beiden kleinen Gorillas tollen schon mit der Gruppe in der Anlage umher.

Thabo und Claudio haben sehr unterschiedliche MĂŒtter. Changa zeigt sich fĂŒrsorglich und schmust gern mit ihrem Sohn. Sie ist aber keine Übermutter und lĂ€sst ihm bereits einige Freiheiten. Sogar die anderen Gruppenmitglieder dĂŒrfen sich schon mit dem kleinen Gorilla beschĂ€ftigen. Revierleiterin BĂ€rbel Uphoff beobachtete kĂŒrzlich, dass Changa sich immer weiter von ihrem Sohn entfernte. Vater N’Kwango nutzte die Gelegenheit und griff sich den Kleinen. Nachdem Changa genĂŒgend Leckerbissen aufgesammelt hatte, holte sie sich ihren Sohn zurĂŒck. Der Gorillamann scheint inzwischen großen Gefallen an Thabo zu finden. Er spielt hĂ€ufig mit ihm und kitzelt ihn besonders gern.

Gana hingegen ist laut BĂ€rbel Uphoff eine richtige Rabenmutter. Sie sĂ€ugt und pflegt ihren Sohn zwar, legt Claudio aber oft irgendwo ab und trĂ€gt ihn meist so, dass es nur fĂŒr sie bequem ist. Letztens entdeckte die Pflegerin das jĂŒngste Gorillakind gar an der Brust der alten Fatima, wĂ€hrend Gana unbeteiligt daneben saß. Sehr schön ist, dass beide Junggorillas sich inzwischen miteinander beschĂ€ftigen. Thabo schaut immer öfter nach seinem kleineren Halbbruder. Auch hierbei hat Gana laut BĂ€rbel Uphoff "die Ruhe weg". Anscheinend geht sie davon aus, dass ihr Sohn schon genau das können mĂŒsse, was der Ă€ltere Thabo kann.

Mehr Informationen zur letzten Gorilla-Geburt im Allwetterzoo unter: www.allwetterzoo.de/index2.php?nlid=83

(30.07.2008, 09:35)
Sven P. Peter:   Ich war vor einigen Wochen mal wieder im Allwetterzoo und sehr positiv ĂŒberrascht von den neuen Anlagen fĂŒr Nashörner und ErdmĂ€nnchen, sehr vorbildlich, auch die Interaktiven Lernschilder fĂŒr die Besucher :)

Desweiteren, weil ich neulich danach gefragt wurde, die Planzeichnung des Delfinaußenbereiches, welche ĂŒber dem Spendentrichter angebracht ist.
(14.07.2008, 16:44)
IP66:   Zu Gnaden: Was ist ein "Zookenner" und wir qualifiziert man sich fĂŒr diesen Titel?
(26.06.2008, 11:27)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Vom „Stern“ getestet und fĂŒr sehenswert befunden - der Allwetterzoo in MĂŒnster gehört in die erste Liga der deutschen Zoos

Bange Wochen des Wartens sind fĂŒr Adler und das Team des Allwetterzoos vorbei. Am 11. April hatten drei fachkundige Zookenner im Auftrag des „Stern“ den Allwetterzoo in MĂŒnster einen ganzen Tag lang unter die Lupe genommen. Jörg Adler, Zoologischer Direktor und dem Allwetterzoo und „seiner“ Stadt MĂŒnster mit Haut und Haar verschrieben, hatte die Tester an diesem kĂŒhlen und grauen Freitag im Zoo getroffen. Seither trieb ihn die Sorge, dass das Ergebnis im Vergleich zu den spĂ€ter getesteten, zwischenzeitlich ergrĂŒnten Zoos wenig schmeichelhaft sein könne. Doch nun ist es amtlich: der Allwetterzoo liegt von den 27 großen getesteten Zoos auf Rang 9 mit dem PrĂ€dikat „sehenswert“ und der Note 1,99 hinter berĂŒhmten Zoos wie Berlin (Zoo und Tierpark), Hamburg, MĂŒnchen und NĂŒrnberg. In NRW, der „Zoolandschaft Deutschlands“, belegt MĂŒnster nach Wuppertal Platz 2.

Die Freude bei den 84 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den saisonalen Aushilfen ist umso grĂ¶ĂŸer, als der Allwetterzoo beim letzten Stern-Test 2000 noch auf Platz 23 mit dem PrĂ€dikat „zwiespĂ€ltig“ gelandet war. Doch das Konzept „Allwetterzoo 2000 Plus“ hat nicht nur den Zoo verĂ€ndert, sondern auch zu einem stetigen Besucherzuwachs und einer erstaunlichen MedienprĂ€senz gefĂŒhrt. „Der Allwetterzoo ĂŒberzeugt beim Internationalen Artenschutz“, so kommentiert der „Stern“ einen der Schwerpunkte der Arbeit in MĂŒnster.
(26.06.2008, 07:58)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Werden MĂŒnsters Pinguine „Europameister“?



Seit vielen Jahren schon ist der Allwetterzoo fĂŒr seine „florierende“ Pinguinzucht bekannt. Auch 2007 zeigten sich die Vögel im Frack sehr fruchtbar: Es wuchsen 20 Jungpinguine heran. Diese Zahl wird im jĂ€hrlich erscheinenden Zuchtbuch des „EuropĂ€ischen Erhaltungszucht-Programms“ (EEP) veröffentlicht. JĂĄnos SzĂĄnthĂł vom Zoo Amsterdam, der Koordinator des EEP fĂŒr die Brillenpinguine, war beeindruckt vom mĂŒnsterschen Ergebnis. Er versichert Dr. Dirk Wewers, dem Kurator im Allwetterzoo, dass MĂŒnster „Europameister“ werden könnte: Mittlerweile lĂ€gen auch die Zahlen der anderen am EEP fĂŒr Brillenpinguine beteiligten europĂ€ischen Zoos vor. Nur die Zoos von London und Paignton in Großbritannien haben Nachzuchterfolge von etwa 20 Tieren gemeldet, die Zahlen mĂŒssen allerdings noch bestĂ€tigt werden.



Brillenpinguine zĂ€hlen zu den hoch bedrohten Tierarten und deshalb wurden die in Zoos lebenden Tiere in ein lĂ€nderĂŒbergreifendes Zuchtprogramm aufgenommen - das EEP. Hauptursachen fĂŒr die Bedrohung der Brillenpinguine sind die Zerstörung ihrer natĂŒrlichen LebensrĂ€ume im SĂŒden Afrikas, einhergehend mit Wasserverschmutzung und Überfischung. Laut der IUCN (Weltnaturschutzunion) besteht die Gefahr, dass diese Art in etwa 70 Jahren aussterben wird!



Wegen der akuten Bedrohung ist die hohe Fortpflanzungsrate bei den Pinguinen im Allwetterzoo besonders erfreulich. Und deshalb wird auch ein hoher Aufwand betrieben, damit möglichst viele KĂŒken im Zoo heranwachsen. Zwar brĂŒten die Pinguine die Eier selber aus und fĂŒttern ihre KĂŒken rund 60 Tage mit vorverdautem Fischbrei. Doch danach verlassen die Jungvögel die Kolonie und erlernen hinter den Kulissen der Pinguinanlage das Fressen toter Fische. Im Meer wĂŒrden die Nachwuchs-FracktrĂ€ger sich zu Gruppen zusammenschließen und gemeinsam nach allem jagen, was glitzert. Die Futterfische im Zoo bewegen sich aber nicht! Deshalb bringen die Tierpfleger den Pinguinen in mehreren Schritten bei, dass sie auch von aufgetauten Fischen satt werden.



Pinguine „made in MĂŒnster“ leben mittlerweile in vielen europĂ€ischen Zoos, sei es in Amsterdam, Basel oder Straubing. „Brutsaison“ ist in MĂŒnster zweimal im Jahr: KĂŒken schlĂŒpfen im August und September und von Dezember bis Februar aus den Eiern. Die Jungpinguine haben anfangs ein eher graues Gefieder und sind noch lange von ihren typisch schwarz-weiß gezeichneten Eltern zu unterscheiden.
(23.05.2008, 09:58)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Gorillageburt im Allwetterzoo

Im Allwetterzoo ist man glĂŒcklich ĂŒber den vierten Nachwuchs bei den „sanften Riesen“

Am letzten Freitag (9. Mai) wurde im Allwetterzoo der vierte Gorilla geboren. Damit ist die Gruppe auf insgesamt sechs Tiere angewachsen und besteht aus „N’Kwango“, dem elfjĂ€hrigen Mann, der etwa 36 Jahre alten „Fatima“ und den beiden knapp zwölf bzw. elf Jahre alten MĂŒttern „Changa“ und „Gana“ mit ihren Jungtieren. Auf Nachwuchs bei den Gorillas hatte man im Allwetterzoo 30 Jahre vergeblich gewartet, doch seitdem die Gruppe deutlich verjĂŒngt wurde, klappt es!



2006 gebar „Changa“ den ersten Gorilla ĂŒberhaupt in MĂŒnster. Die Tochter des aus Frankfurt stammenden Weibchens ĂŒberlebte allerdings die Verletzungen nicht, die es bei Auseinandersetzungen in der Gruppe erlitten hatte. Im November 2007 wurde „Changa“ erneut Mutter eines krĂ€ftigen Jungen. „Gana“ hatte im Mai 2007 mit „Mary Zwo“ ihr erstes Kind auf die Welt auf die Welt gebracht. Dessen kurzzeitiger Aufenthalt in MĂŒnsters Uni-Klinikum sowie der anschließende Umzug in die Aufzuchtstation des Stuttgarter Zoos Wilhelma sorgten fĂŒr viel Aufmerksamkeit. Zwar hat „Gana“ ihr erstes Jungtier damals offensichtlich vernachlĂ€ssigt, doch im Allwetterzoo ist man nun zuversichtlich: Die frischgebackene Mutter konnte in den letzten Monaten sehen, wie „Changa“ mit ihrem Kind umgeht und hat sicher eine Menge gelernt.



Die Tierpfleger im Menschenaffenhaus hat die Geburt des jĂŒngsten Gorillas sehr beeindruckt. Hier ihre Schilderung der Ereignisse: Freitagmorgen im Menschenaffenhaus. Ein arbeitsreicher Tag hatte begonnen. Doch etwas war anders als sonst, die Gorillas verhielten sich auffĂ€llig. Der 11jĂ€hrige „N’Kwango“ ging in die Außenanlage und nur „Changa“ mitsamt Kind lief mit. Die beiden anderen Weibchen blieben im Schlafgehege und „Gana“ verhielt sich auffĂ€llig: Sie legte sich auf den Bauch und presste stark - ein Indiz fĂŒr die bevorstehende Geburt. Direkt danach setzte sich das hochtrĂ€chtige Weibchen allerdings wieder hin. Die Pfleger arbeiteten normal weiter, behielten die werdende Mutter aber stets im Blick. Die stand plötzlich auf und ging in den Wintergarten, der das Innengehege im Menschenaffenhaus mit der großen Freianlage verbindet. Dort legte sie sich erneut auf den Bauch und presste. „Gana“ kehrte in das Schlafgehege zurĂŒck und setzte sich neben die 36jĂ€hrige „Fatima“, die anderen Gorillas waren ihr gefolgt.



Dann ging es schnell: „Gana“ presste noch zweimal und fing schließlich mit beiden HĂ€nden das Baby auf! Sie nahm es sofort an sich - und kurz darauf gingen sĂ€mtliche Gorillas in den Wintergarten. Die Pfleger konnten nun den Schieber zum Schlafgehege schließen, um Blut und Fruchtwasser aus dem „Kreißsaal“ zu entfernen. Dann verteilten sie dort frisches Stroh und zogen den Schieber wieder auf. Prompt kehrten die Gorillas zurĂŒck und setzten sich nebeneinander auf den Boden - alle machten einen ruhigen Eindruck. Das Jungtier wirkt krĂ€ftig, es wurde schon eine Stunde nach der Geburt am Bauchfell der Mutter hĂ€ngend beobachtet: „Gana“ marschierte auf allen Vieren ĂŒber die Außenanlage, ihr Kind baumelte unter ihrem dicken Bauch, die rund 70 cm lange Nabelschnur mit sich schleppend. Das Gorillaweibchen hat die Geburt problemlos ĂŒberstanden und schon recht schnell wieder gefressen und getrunken. Dem Jungtier geht es gut! Und Peter Bein, Tierpfleger im Menschenaffenhaus und Augenzeuge der Geburt schwĂ€rmt heute noch: „FĂŒr mich war die Geburt das AllergrĂ¶ĂŸte, einfach unbeschreiblich!“.



Unser Foto zeigt das Gorillababy am Tag der Geburt.
(13.05.2008, 14:52)
IP66:   Gestern habe ich mir, zusammen mit dem BegrĂŒnder der Tierbestandsliste, die neuen Anlagen in MĂŒnster fĂŒr Nashörner und ErdmĂ€nner angeschaut.
Der Nashornbereich hat mich sehr beeindruckt. Die Außenanlage wirkt gerĂ€umig, ist gut zu unterteilen und bietet mit der Bohlenbegrenzung einen Eindruck, der natĂŒrlicher wirkt als das Haus dahinter und trotzdem zu diesem paßt, ja dessen Proportionierung und Struktur neu wirken lĂ€ĂŸt. Hinzu tritt, daß man nicht auf die Tiere herabsieht, sondern sie fast so monumental wirken wie auf der Altanlage, obgleich ihnen jetzt deutlich mehr Komfort zu VerfĂŒgung steht. Schließlich gelang es auch, die Unterteilungen so zu gestalten, daß sie den Fluß des GelĂ€ndes nicht unterbrechen. Ich denke, daß keine der mĂŒnsteraner Neuanlagen seit der Errichtung der Strandvoliere sich dergestalt glĂŒcklich in den Altbestand eingefĂŒgt hat. Ein wenig schade finde ich lediglich, daß die elegante Abgrenzung mit der elektrisch geladenen Schiene, die zu den interessantesten "UmzĂ€unungen" des mĂŒnsteraner Zoos zĂ€hlte, so vollstĂ€ndig verschwinden mußte.
Die ErdmĂ€nnchenanlage bedeutet sicher auch eine Verbesserung, doch stört mich hier der durch das GelĂ€nde gelegte Weg, der dieses zerschneidet, seltsame Zwickelsituationen entstehen lĂ€ĂŸt und zur kunstfelsdekorierten Höhle paßt wie die Faust auf das Auge. Da auch die BrĂŒckensituation nicht recht gelöst wurde, scheint mir hier eine gute Idee mit zu wenig FingerspitzengefĂŒhl gelöst worden zu sein, zumal neben dem großzĂŒgigen Fluß der Nashornanlage macht der ErdmĂ€nnchenbereich keine gute Figur. Die Idee, die Anlage durch diesen Tunnel dergestalt zu gliedern, daß kein Tier sie ĂŒbersehen kann, dĂŒrfte aber ein interessanter Versuch sein, Beißereien und Hetzjagden der Gruppe auf ein einzelnes Tier, wie sie in Köln zum Problem geworden sind, zu mildern. Doch auch dieser Anlage muß man zugestehen, daß sie anders als mancher ihrer VorgĂ€nger RĂŒcksicht auf Nachbarbauten nimmt und sich in vorhandene Strukturen einfĂŒgt.
(12.05.2008, 20:13)
Klaus SchĂŒling:   Der Zoo-Verein MĂŒnster sucht fĂŒr die Betreuung der Lori Voliere im Allwetterzoo laufend freiwillige Helfer.
Besonders an den Samstagen sind wir zur Zeit ganz schwch besetzt - auch einige gelegentliche Mithilfe fĂŒr einige wenige Stunden wĂ€re eine große Hilfe!
Interessenten fĂŒr diese ehrenamtliche TĂ€tigkeit (die natĂŒrlich keinen Eintritt zahlen mĂŒssen) wenden sich bitte an den GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Zoo-Vereins, Klaus SchĂŒling unter 0251 311523
(12.05.2008, 18:16)
Allwetterzoo MĂŒnster:   FrĂŒhling, Sonne, Jungtiere:

Im Allwetterzoo freuen sich nicht nur die Besucher ĂŒber die wunderschönen Maitage!

Als die kleinen Kattas Ende MĂ€rz bzw. Mitte April das Licht der Welt erblickten, war es in MĂŒnster grau in grau. Zum GlĂŒck können die MĂŒtter mit ihrem Nachwuchs jetzt nach draußen, denn die aus Madagaskar stammenden Halbaffen sind ausgesprochene Sonnenanbeter. „Oma“ Viola und ihre Artgenossen können auf ihrer fĂŒr Besucher begehbaren Insel im Allwetterzoo sehr gut beobachtet werden. Suchen hingegen muss man ein besonderes Jungtier im Tropenhaus: Die Mutter eines am 23. MĂ€rz geborenen Weißkopfsakis versteckt sich gern hoch oben in den BĂ€umen der Voliere. Diese „fliegende Affen“ aus SĂŒdamerika können enorm weit springen.

Auch in vielen anderen Bereichen genießen Jungtiere genießen die WĂ€rme, beispielsweise ein Zebrafohlen und zwei wenige Tage alte Gnus auf dem Afrikapanorama. Reizend und zierlich sind die Kitze bei Vietnam-Sikahirschen und den seltenen Prinz-Alfred-Hirschen. KrĂ€ftiger sehen da schon die beiden Fohlen der Mongolenponys aus oder das muntere Trampeltierfohlen. Geboren am 12. MĂ€rz hat es gerade eben eine „FamilienzusammenfĂŒhrung“ erlebt. Nachdem der kleine Hengst die ersten Lebenswochen mit Mutter „Manel“ in einem separaten Gehege verbracht hatte, lernte er jetzt den Rest der Herde kennen. Durch die anfĂ€ngliche Trennung wird sichergestellt, dass das Fohlen ausreichend Milch bekommt und sich nicht Ă€ltere Jungtiere oder gar erwachsene Stuten bedienen...

Nur an der gelben Haut ĂŒber ihren SchnĂ€beln sind die vier jungen Keas zu erkennen, die Anfang Februar zum ersten Mal gehört wurden. Der Nachwuchs dieser neuseelĂ€ndischen Papageien wurde am Ende eines höhlenartigen Ganges erbrĂŒtet und verbrachte die ersten Lebenswochen unterirdisch. Mittlerweile sieht man sie immer öfter kreischend miteinander spielen. Noch grau sind die KĂŒken der australischen Schwarzen SchwĂ€ne, die am 18. April schlĂŒpften.

Besonders wertvoll sind sieben Ende MĂ€rz und Mitte April geschlĂŒpfte Sternschildkröten. Deren Eltern stammen aus einer Gruppe von 68 Tieren, die 2004 in Hongkong beschlagnahmt wurden. Als genetisch sehr wertvolle Tiere wurden die Schildkröten an neun europĂ€ische Zoos weitergegeben. In MĂŒnster ist man auf diesen zweiten Zuchterfolg bei den hoch bedrohten Sternschildkröten sehr stolz. Die Mini-PanzertrĂ€ger sind in einem Terrarium an der RĂŒckseite der Großflugvoliere zu bestaunen.
(07.05.2008, 14:09)
Allwetterzoo MĂŒnster:   KĂ€ngurus, Tiger und ElefantenfĂŒĂŸe:
Maler- und Lackierer-Auszubildende verschönern derzeit den Zoo!

45 angehende MalerInnen und LackiererInnen sind seit einigen Tagen damit beschĂ€ftigt, den Allwetterzoo zu verschönern. Äußerst phantasievoll, eigenstĂ€ndig und mit unterschiedlichen Techniken bemalen die jungen HandwerkerInnen derzeit GebĂ€ude, TreppenhĂ€user oder SĂ€ulen im Zoo mit Affen, Fröschen, Kamelen. Und sie beschriften WĂ€nde mit Regeln zum Klimaschutz. Sechs Projektgruppen arbeiten bei den KĂ€ngurus und im Aquarium, im Bereich von Restaurant und Betriebshof, in einem Affenhaus sowie auf einer BrĂŒcke ĂŒber den Zookanal.

Entstanden ist die Idee zum Projekt im Adolph-Kolping-Berufskolleg in MĂŒnster. Gefördert wird es durch die Handwerkskammer MĂŒnster, 21 ausbildende Maler- und Lackiererbetriebe sowie durch ortsansĂ€ssige Unternehmen. Im Zoo war man von der Projekt-Idee schnell ĂŒberzeugt - und die 45 kĂŒnftigen MalerInnen und LackiererInnen fingen Feuer, als sie bei einem Rundgang durch den Allwetterzoo „ihre“ WĂ€nde kennen lernten. Mitten in der KĂ€nguru-Anlage malen dĂŒrfen? Das war mal etwas anderes!!
(28.04.2008, 16:21)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Samstag, 26. April, 11 bis 17 Uhr

Neue Anlagen fĂŒr Nashörner und ErdmĂ€nnchen im Allwetterzoo MĂŒnster:
Informationsveranstaltung fĂŒr Besucher

Die BauzĂ€une sind gefallen, die Eröffnungsreden wurden gehalten - und Breitmaulnashörner und ErdmĂ€nnchen im Allwetterzoo freuen sich in ihren soeben fertig gestellten Freianlagen auf viele neugierige Menschen. Wer mehr ĂŒber das funkelnagelneue Zuhause von Nashorn & Co. erfahren möchte, sollte die Zoo-Veranstaltung am kommenden Samstag nicht verpassen. Es finden stĂŒndlich ab 12 Uhr von Biologen geleitete FĂŒhrungen rings um die neuen Anlagen statt. Bei öffentlichen FĂŒtterungen stehen Tierpfleger fĂŒr Fragen zu ErdmĂ€nnchen und Nashörnern zu VerfĂŒgung. Ihre Leibspeise, nĂ€mlich MehlwĂŒrmer, erhalten die kleinen Raubtiere um 14 und 16 Uhr; die dickhĂ€utigen Nachbarn werden um 15 Uhr mit Brötchen verwöhnt. DarĂŒber hinaus gibt es Mal- und Bastelaktionen fĂŒr Kinder sowie InfostĂ€nde vom Zoo-Verein und zum Thema „kiss a frog“. Kinderbilder aus dem Wettbewerb „Unsere ErdmĂ€nnchen“ werden in der Nashornhalle ausgestellt. Die kleinen Sieger erhalten ihre Preise um 14 Uhr. Mehr unter www.allwetterzoo.de.
(24.04.2008, 09:35)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Neue Tieranlagen im Allwetterzoo MĂŒnster:

Nashörner und ErdmĂ€nnchen haben jetzt viel mehr Platz zum Rennen und Buddeln - und die Besucher erleben die Tiere noch „hautnĂ€her“!
Im Allwetterzoo MĂŒnster ist man stolz und glĂŒcklich: Nashörner und ErdmĂ€nnchen durften schon vor der offiziellen Eröffnung ihre völlig neuen Freianlagen in Besitz nehmen. Das „Probewohnen“ hat gezeigt, dass die Tiere sich wohl fĂŒhlen! Und das ist die beste Belohnung fĂŒr die grĂ¶ĂŸte Baumaßnahme der letzten beiden Jahre, an der außer Zoologen und Technikern, Tierpflegern und Zoohandwerkern auch etliche Fremdfirmen beteiligt waren. Und die auch von den Zoobesuchern Geduld einforderte; denn LĂ€rm und Schmutz ließen sich nicht immer vermeiden. Der Umbau begann nach den Herbstferien 2007 mit Abbrucharbeiten. Es galt viel Beton zu beseitigen, um den afrikanischen Nasenhorn-TrĂ€gern und den beliebten kleinen RĂ€ubern ein naturnahes neues Zuhause einzurichten.
Entstanden sind Freianlagen, die sich sehen lassen können - und einmal mehr das Gesamtbild des Allwetterzoo positiv verĂ€ndern. Die neu gestaltete FlĂ€che umfasst insgesamt rund 4.000 qm und erstreckt sich lĂ€ngs der Nashornhalle vom Allwettergang bis zum Ausgang der Elefantenhalle. Viel Holz, Sandsteinfelsen und eine attraktive Bepflanzung geben den neuen Anlagen einen natĂŒrlichen und harmonischen Anstrich. Umgestaltet wurde auch die gesamte Außenwand des Nashornkomplexes. Hellgelb gestrichen erinnern die sanierten, ehemals grauen FlĂ€chen jetzt an die sonnige Heimat der tierischen Bewohner. Mehr unter www.allwetterzoo.de.
(23.04.2008, 15:58)
Allwetterzoo MĂŒnster:   Neue Tieranlagen im Allwetterzoo MĂŒnster:
Nashörner und ErdmĂ€nnchen haben jetzt viel mehr Platz zum Rennen und Buddeln - und die Besucher erleben die Tiere noch „hautnĂ€her“!

Im Allwetterzoo MĂŒnster ist man stolz und glĂŒcklich: Nashörner und ErdmĂ€nnchen durften schon vor der offiziellen Eröffnung ihre völlig neuen Freianlagen in Besitz nehmen. Das „Probewohnen“ hat gezeigt, dass die Tiere sich wohl fĂŒhlen! Und das ist die beste Belohnung fĂŒr die grĂ¶ĂŸte Baumaßnahme der letzten beiden Jahre, an der außer Zoologen und Technikern, Tierpflegern und Zoohandwerkern auch etliche Fremdfirmen beteiligt waren. Und die auch von den Zoobesuchern Geduld einforderte; denn LĂ€rm und Schmutz ließen sich nicht immer vermeiden. Der Umbau begann nach den Herbstferien 2007 mit Abbrucharbeiten. Es galt viel Beton zu beseitigen, um den afrikanischen Nasenhorn-TrĂ€gern und den beliebten kleinen RĂ€ubern ein naturnahes neues Zuhause einzurichten.

Entstanden sind Freianlagen, die sich sehen lassen können - und einmal mehr das Gesamtbild des Allwetterzoo positiv verĂ€ndern. Die neu gestaltete FlĂ€che umfasst insgesamt rund 4.000 qm und erstreckt sich lĂ€ngs der Nashornhalle vom Allwettergang bis zum Ausgang der Elefantenhalle. Viel Holz, Sandsteinfelsen und eine attraktive Bepflanzung geben den neuen Anlagen einen natĂŒrlichen und harmonischen Anstrich. Umgestaltet wurde auch die gesamte Außenwand des Nashornkomplexes. Hellgelb gestrichen erinnern die sanierten, ehemals grauen FlĂ€chen jetzt an die sonnige Heimat der tierischen Bewohner.

Die derzeit drei Breitmaulnashörner im Allwetterzoo haben sich in ihrem neuen Zuhause fĂŒr die warme Jahreszeit bereits gut eingelebt. Die dreiteilige Freianlage bietet den grauen Kolossen rund 3.500 mÂČ FlĂ€che zum Laufen, Sonnenbaden oder Dösen. Die Gehegeteile können je nach Bedarf zu einer riesigen Anlage vereint oder aber getrennt werden. Eine Trennung ist z.B. dann nötig, wenn Heu und Stroh geliefert oder der produzierte Mist abtransportiert werden, denn zu Gunsten der Tiere wurde auf einen Wirtschaftsweg verzichtet, die Trecker fahren ĂŒber die Anlage. Auch Mutter und Kind könnten ein separates Gehege bewohnen. FĂŒr die Besucher entstand viel Komfort. Sei es durch eine große Glasscheibe, die eine fĂŒr den Allwetterzoo völlig neue Sicht auf die Nashörner erlaubt. Oder durch die großflĂ€chig ĂŒberdachte „Nashornlodge“, die vor Regen und heißer Sonne schĂŒtzt und einen Blick von oben auf die Nashörner erlaubt.

Woraus besteht eigentlich das Nasenhorn? Diese und andere Fragen werden bei den Breitmaulnashörnern durch informative und großformatige Tafeln mit einigen Besonderheiten beantwortet. So kann man durch BefĂŒhlen die Dicke der Nashornhaut mit der des Menschen vergleichen, durch ein „Nashornauge“ schauen oder mit Nashornohren wackeln. Und der Besucher erfĂ€hrt, dass immer noch Nashörner sterben mĂŒssen, weil ihre Nasenhörner begehrte Handelsware sind.

Die ErdmĂ€nnchen sind völlig neue Bewohner im Bereich der Nashörner. Sie zogen bereits im Dezember aus ihrer alten Anlage neben dem Tropenhaus aus und fanden ein komfortables Winterquartier in der Nashornhalle. Hier ist es mollig warm, es gibt viel Sand zum Buddeln, StĂ€mme und Steine zum Klettern und warme Höhlen zum Verstecken. Die Grenze zwischen Gehege und Besuchern bilden bis zum Boden reichende Glasscheiben. So können selbst kleine Kinder die wuseligen „Scharrtiere“ richtig gut beobachten. Andersherum nehmen sogar die ErdmĂ€nnchen Anteil an ihrer Umgebung: Betritt ein Mensch mit Hund die Nashornhalle, rennen die kleinen RĂ€uber nach vorn und schauen sich den fremden Vierbeiner genau an. Sind Nashörner und ErdmĂ€nnchen am Abend in der Halle, hat man dank der Verglasung zwischen beiden Tieranlagen den besten Eindruck der neuen unmittelbaren Nachbarschaft.

An der 460 qm großen Freianlage fĂŒr die ErdmĂ€nnchen wurde noch bis Mitte April gebaut; dann gab es fĂŒr die derzeit 15 Tiere eine Premiere: Bei Sonnenschein durften sie ihr neues Außenterrain erstmalig betreten. Von drinnen nach draußen gelangten sie durch einen oben verglasten Tunnel. Als sich die letzte Klappe öffnete, nahmen sie anfangs zögernd, dann aber bemerkenswert schnell und offensichtlich begeistert ihr Gehege in Besitz. Kein Wunder: Außer noch mehr Sand zum Buddeln gibt es einen HĂŒgel, den ErdmĂ€nner und -frauen erklimmen mĂŒssen, wollen sie von einem Teil ihrer Anlage in den anderen wechseln. Sie laufen quasi ĂŒber die Köpfe der Besucher hinweg um ihre ganze Anlage zu nutzen. Und der Weg fĂŒr neugierige Menschen fĂŒhrt mitten durch das FreigelĂ€nde der Tiere. Dank großer Glasscheiben hat man dann den einen oder anderen Erdmann direkt vor der Nase. Unter dem HĂŒgel gibt’s eine Überraschung: Durch ein Fenster blickt man direkt in die Schlafstube der ErdmĂ€nnchen-Familie!

ErdmĂ€nnchen sind ĂŒbrigens Raubtiere. Ihre Leibspeise im Zoo sind MehlwĂŒrmer. Die zoologisch zu den Katzenartigen zĂ€hlenden Tiere nennt man auch „Scharrtiere“. Wer sie eine Weile beobachtet, weiß warum! Sie buddeln unermĂŒdlich im Sand und suchen nach Nahrung. Beim Graben können sie ihre Ohren verschließen, damit kein Sand eindringt. Auch im Zoo legen sie unterirdische GĂ€nge und weit verzweigte Höhlensysteme an. Einen „Fluchtweg“ werden sie bei aller MĂŒhe aber nicht finden, denn unter dem Sand hĂ€lt sie ein eigens eingebauter Grabschutz auf. Und große Steine, mit denen die Innen- und Außenanlage der ErdmĂ€nnchen gestaltet wurden, ruhen auf stabilen Betonsockeln, damit sie den kleinen „Buddlern“ nicht auf den Kopf fallen...

ErdmĂ€nnchen stammen aus SĂŒd- und SĂŒdwestafrika und bewohnen ausschließlich offene Trockengebiete und Savannen. Mit einer Kopf-Rumpf-LĂ€nge von 30 cm und einem Körpergewicht von etwa 700 g gehören sie zu den kleinsten der Mangusten-Familie. Ihren Namen verdanken sie einer typischen Verhaltensweise, dem „Sichern“. Hierzu stellt sich ein Tier auf die HinterfĂŒĂŸe - es macht „MĂ€nnchen“. Mit seinen leistungsfĂ€higen Augen beobachtet es die Umgebung und warnt bei Gefahr die Artgenossen durch schrille Rufe. ErdmĂ€nnchen leben in sozialen VerbĂ€nden von bis zu 30 Tieren, die Familie im Allwetterzoo besteht derzeit aus 15 Tieren: Vater, Mutter und Kinder. Neuer Nachwuchs stellt sich meist im Februar und im FrĂŒhsommer ein; die jĂŒngsten Tiere in MĂŒnster wurden am 5. Februar 2007 geboren.

Auf die vielen Besonderheiten, die die ErdmĂ€nnchen auszeichnen, werden die Zoo-Besucher mit attraktiven, teils zum Spielen reizenden Großschildern hingewiesen. Übrigens kann man sich die Tiere auch auf den heimischen Bildschirm holen: Der WDR hat Webcams eingerichtet, die das muntere Treiben der kleinen Scharrtiere live ins Internet ĂŒbertragen werden.



Zahlen und Daten

Neubau der ErdmÀnnchen-Anlage
GrĂ¶ĂŸe der Freianlage: 460,0 mÂČ
GrĂ¶ĂŸe der Innenanlage: 27,5 mÂČ
(alte Anlage am Tropenhaus zum Vergleich: 32 mÂČ)
Sandtiefe innen: 60 cm, außen: 80 cm, Sandmenge: rund 385 m³

Neue Freianlage fĂŒr Breitmaulnashörner
GesamtgrĂ¶ĂŸe der Freianlagen: 3.512 mÂČ
(alte Anlagen zum Vergleich: 2.234 mÂČ)

AusfĂŒhrung: Architektur-BĂŒro Wolfgang Kantorski, MĂŒnster

Projektleitung Zoo: H. Jörg Adler (Zoodirektor), Dirk Heese (Techn. Leiter)

Aufwand insgesamt: 0,9 Mio Euro inklusive Wegebau, Wandgestaltung und Edukation

Spende Zoo-Verein fĂŒr die ErdmĂ€nnchen-Anlage: 70.000 Euro

offizielle Eröffnung: 23. April

Besucherfest am 26. April mit FĂŒhrungen, öffentlichen FĂŒtterungen, Siegerehrung un