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Allwetterzoo M├╝nster

Adrian Langer :   http://zooverein-muenster.de/allwetterzoo-masterplan-2030-plus/

Ich wei├č nicht recht, ob hier neue Infos zu finden sind allerdings wollte ich den Artikel niemandem vorenthalten. ;)
(16.09.2018, 13:52)
Adrian Langer :   http://www.wn.de/Muenster/3381041-Interview-mit-Aufsichtsrat-Rainer-Knoche-Der-Zoo-der-Zukunft-kommt

Ein weiterer Artikel zur Entwicklung in M├╝nster.
(07.07.2018, 14:02)
Adrian Langer :   Das w├╝rde auf jedenfall mehr Sinn ergeben ..... :D. Obwohl die Pr├Ąsentation der anderen Art auf jedenfalls sehr innovativ und eine unheimliche Herausforderung w├Ąren. Aber es klingt zumindest f├╝r mich nach einem interessanten Plan. Hoffentlich kann alles nach Plan umgesetzt werden.
(17.06.2018, 10:47)
Oliver Muller :   @Adrian Langer: Damit sind doch sicher Tamanduas gemeint?
(17.06.2018, 09:23)
Adrian Langer :   Kleiner Ameisenb├Ąr? Ist das ein Druckfehler? Auf einem Sammeltreffen des Zoos Halle berichtete die Kuratorin f├╝r die Faultiere, dass diese Art in Zoos nicht haltbar w├Ąre (schwierig wegen der Spezialisierung auf giftige Ameisen). Falls es aber doch klappt w├Ąre das ja eine Sensation!
(16.06.2018, 23:55)
Michael Mettler :   ... und auch M├╝nster will dem Besucher - wie K├Âln und Berlin - die Goodfellows als asiatische Tierart "verkaufen".
(16.06.2018, 18:25)
Patrick Marburger :   Damit planen zur Zeit alleine in Deutschland mindestens M├╝nchen, Berlin, M├╝nster, K├Âln, Stuttgart und (wenn auch der Fall da etwas anders gelagert ist) Duisburg in die Haltung von Goodfellow-Baumk├Ąngurus (wieder) einzusteigen. Das entspricht mehr als einer Verdoppelung der deutschen Halter. Woher nehmen wenn nicht stehlen? Zucht gibt es zwar hin und wieder, aber so toll l├Ąuft die doch auch nicht?!
(16.06.2018, 10:36)
Oliver Muller :   Das hier d├╝rfte erst mal das ergiebigste Dokument sein:

https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/getfile.php?id=422988&type=do
(16.06.2018, 09:28)
Oliver Muller :   Na wer sagt?s denn, hier findet sich ja schon ein bisschen Material. Vielleicht kommt ja noch was dazu:

https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/do0040.php?__cstart=2458276
(15.06.2018, 14:26)
Adrian Langer :   https://www.allesmuenster.de/allwetterzoo-muenster-der-zoo-der-zukunft-macht/

Hier gibt es wenigstens schon einmal ein paar Bilder. Wobei ich glaube davon schon ein paar gesehen zu haben.
(14.06.2018, 09:22)
Oliver Muller :   Mal sehen, vielleicht findet man ja auf der Seite des Stadtrates bei den Unterlagen zu den Beschlussvorlagen den Masterplan ;-)
(13.06.2018, 22:21)
Adrian Langer :   https://www.focus.de/regional/muenster/muenster-allwetterzoo-muenster-der-zoo-der-zukunft-macht_id_9091683.html

Am 4. Juli wird im Stadtrat entschieden, ob der Masterplan von der Stadt teilfinanziert wird.
(13.06.2018, 20:12)
Adrian Langer :   https://www.muensterschezeitung.de/Lokales/Staedte/Muenster/3288269-Stark-bedrohte-Primatenart-gezuechtet-Zuchterfolg-im-Zoo-Zwei-Tamarin-Jungtiere-geboren

Erstzucht bei den Mantel├Ąffchen.
(08.05.2018, 20:44)
Oliver Muller :   Es war nicht zuf├Ąllig jemand am 6. M├Ąrz bei der Vorstellung des Masterplans im Zooverein und kann hier n├Ąhere Details berichten?
(15.03.2018, 13:44)
Oskar Schwitters :   Der F├Ârderverein scheint vom Masterplan sehr angetan zu sein.

www.wn.de/Muenster/3122369-Allwetterzoo-Muenster-Zoo-Verein-lobt-Wilms-Masterplan
(15.01.2018, 16:35)
Oliver Muller :   Kommt eigentlich irgend jemand hier im Forum an den Originalplan? Ich hatte beim Zoo angefragt, aber keine Antwort bekommen. Die bisher ver├Âffentlichten Artikel laden ja mehr zur Spekulation ein, als dass sie aufkl├Ąren.
(15.01.2018, 10:41)
Oskar Schwitters :   Mittlerweile wurde der bekannte Online-Artikel ├╝brigens durch eine neue Version ersetzt - und in der steht nichts mehr von Wildkamelen!
(12.01.2018, 17:34)
Oliver Muller :   Auf den Bildern sind klar braune Tapire zu sehen, also vermutlich Flachlandtapire. Lieber w├Ąren auch mir Schabrackentapire.
(12.01.2018, 14:06)
Hannes Lueke :   Wobei man eine VG von Vikunja, Tapir, Wasserschein udn Nandu schon in Osnabr├╝ck hat.
Ich w├╝rde mich ja mehr ├╝ber Schabarackentapire freuen. Die w├╝rden auch gut ins asiatsiche Bild des Zoos passen
(12.01.2018, 10:19)
Oliver Muller :   @Tim Sagorski: Hatte ich auch schon vermutet, zumal ja auch ins Tropenhaus S├╝damerikaner einziehen sollen...
(12.01.2018, 09:17)
Tim Sagorski :   Nur mal so... Guanakos und Vikunjas sind auch Wildkamele...
(12.01.2018, 09:05)
Oliver Muller :   Ach was, ich dachte es g├Ąbe keine Wildkamele in Menschenhand au├čer dem seinerzeit in Peking? :-o

(11.01.2018, 21:44)
W. Dreier :   War mal kurz weg - und auch von mir ein erfolgreiches und gesundes Jahr allen Diskutierenden!

Anbei das (damals ? ) einzige in einem Zoo ausgestellte Wildkamel: Beijing, 14.9, 1994
(11.01.2018, 19:39)
Oskar Schwitters :   @Oliver Muller: Aus der Zakhyn Us von der Wild Camel Protection Foundation. Die Zucht dort scheint so erfolgreich zu sein, dass immerhin schon sechs ausgewildert werden konnten. Eine ex-situ Erhaltungszucht in Europa w├Ąre in meinen Augen in h├Âchstem Ma├če w├╝nschenswert, sie k├Ânnten viele der artensch├╝tzerisch nutzlosen Haustrampeltiere ersetzen.
(11.01.2018, 16:39)
Oliver Muller :   Ich bin nur gespannt, woher man Wildkamele beziehen will...
(11.01.2018, 14:10)
Oliver Muller :   Ich bin nur gespannt, woher man Wildkamele beziehen will...
(11.01.2018, 09:02)
Hannes Lueke :   Zuersteinmal, ich finde das Pferdemuseum ist das schlechteste was dem Zoo bis dato passiert ist!
Insofern das Pferdemuseum geht bin ich auch mit einer Abgabe der Pferde einverstanden. Die Wildpferde, D├╝lmener Ponys und Pouito Esel k├Ânnen wunderbar am neuen Standort des Museums gehalten werden. Falls das Museum bleibt kommt man, meiner Meinung nach, nicht um die lebenden Ausstellungsst├╝cke herum. Mit Riesenesel und Przewalski hat man auch noch zwei Tierformen die Erhaltungspotential haben.

Die Wildmeerschweinchen als Abgang zu verzeichnen ist albern. Das ist ein kleines, l├Ącherliches Terrarium mit dem M├╝nsterschen (!!!) Wieselmeerschweinchen. Die 3 qm welche die Hausmeers├Ąue am obligatorischen Streichelzoo einnehmen ist auch nicht gerade relevant.

Potential f├╝r Neubauten sehe ich zwischen gro├čem Spielplatz und Wildpferden. Dort sind noch gro├čz├╝gige Fl├Ąchen verf├╝gbar und das Delfinarium ist auch ├╝ber.
Auch hinter der Tropenhalle bis zum gro├čen Teich ist noch einiges an Potential. An den Landoisplatz will ich garnicht denken. Platzverschwendung im Quadrat.
Runter zur Aa sind noch Wiesen und man k├Ânnte auch die alte Gibboninsel wiederbeleben.

F├╝r die Giraffen w├╝rde ich mir eine Verbindung mit der gro├čen Savanne w├╝nschen, entweder mit einem neuen Haus im r├╝ckw├Ąrtigen Bereich (dort wo die aktuellen Savannenst├Ąlle sind) oder noch besser, mit einer Br├╝cke ├╝ber dem Besucherweg!
Gibt es in Disneys Animal Kingdom sogar f├╝r Elefanten (gut, die haben auch mehr Geld) und in M├╝nster f├╝r die Ponys.

Besonders sch├Ân finde ich den Asiatischen Schwerpunkt in der Planung, der fehlt im nahen Osnabr├╝ck. auch muss man etwas fahren um hier in der Gegened Zwergflusspferd und Tapir zu sehen. Wenn man nun noch die Breitmaulnash├Ârner gegen Panzer tauscht, w├Ąre es ideal!

(11.01.2018, 08:31)
Sacha :   Also was ich unter diesem beigef├╝gten Link lese, klingt schon mal sehr gut.

Generell bin ich zwar ein Fan des Geo-Zoo-Prinzips, aber nach Klimazonen ordnen ist auch okay, zumal auch nicht jeder Zoo das Gleiche machen muss.
Selten (oder genauer: noch nie) war ich von einem angedachten Austausch der Arten so begeistert wie jetzt. Was kommt (Komodowaran, Riesenotter etc.) ist 1000mal besser als was geht (Hausmeerschweinchen, Hauspferdrassen). Gerade der Hippomax/Hauspferd/was weiss ich wie noch genannt-Bereich war mir immer schon ein Dorn im Auge, da Platzverschwendung. Ja, ja, ich weiss, im M├╝nsterland gibt's unz├Ąhlige Pferdefans, Aber die k├Ânnen einen Gaul doch gleich beim Nachbarn angucken. Und ein Pferdemuseum kann man auch irgendwo am Stadtrand von M├╝nster erstellen. Jedenfalls hoffe ich inst├Ąndig, dass Willms damit durchkommt.
(10.01.2018, 20:20)
Oliver Muller :   Endlich: der lang erwartete Masterplan f├╝r den Allwetterzoo ist da:

http://m.wn.de/Muenster/3120904-Modernisierung-fuer-59-Millionen-Euro-Masterplan-fuer-den-Allwetterzoo-Muenster
(10.01.2018, 19:15)
Adrian Langer :   http://www.wn.de/Muenster/3091013-Bedrohte-Schildkroete-Zoo-Muenster-gelingt-einzigartiger-Zuchterfolg

M├╝nster gelang die Erstzucht bei den Zhoui's Scharnierschildkr├Âten!
(14.12.2017, 19:14)
Adrian Langer :   http://m.wn.de/Muenster/3043642-Allwetterzoo-Muenster-Wie-der-Zoo-bedrohte-Arten-retten-will

In M├╝nster will man sich nun st├Ąrker dem Artenschutz r├╝cken! In den Fokus sollen dabei besonders heimische Arten und ein Schutzgebiet in Kambodscha r├╝cken!
(06.11.2017, 11:17)
Oliver Muller :   @Adrian Langer: Der Masterplan wird doch schon l├Ąnger angek├╝ndigt und sollte m. W. sogar nach der urspr├╝nglichen Aussage eigentlich schon ver├Âffentlicht sein?
(14.07.2017, 19:01)
Adrian Langer :   http://www.wn.de/Muenster/2907367-Kontroverse-ueber-Managementkontrakt-Muensters-Zoo-soll-Masterplan-fuer-die-Zukunft-erstellen

M├╝nster soll einen neuen Masterplan erarbeiten!
(14.07.2017, 09:55)
Adrian Langer :   http://mobil.ruhrnachrichten.de/nachrichten/vermischtes/aktuelles_berichte/Schwarzes-Gefieder-Besonderes-Straussen-Kueken-im-Zoo-Muenster-geschluepft;art29854,3305392

In M├╝nster gab es Nachwuchs bei den Strau├čen! Das besondere daran ist ein schwarzes K├╝ken!
(27.06.2017, 15:31)
Tom Schroeder :   Das Pinselohrschweinegehege steht momentan leer. Wei├č jemand, ob diese Tierart (dann hoffentlich zugunsten einer bedrohten Schweineart) aufgegeben wurde oder ob neue Tiere dieser Art kommen?
(26.05.2017, 18:36)
Tom Schroeder :   Im Zooshop gibt es ├╝brigens neuerdings individuelle Pl├╝schtiere, die auf dem Einn├Ąher dann auch ihre Namen tragen: Pinguin Sandy, Elefantenbulle Alexander - tats├Ąchlich mit nur einem Stosszahn!!! - und ein hornloses Nashorn, n├Ąmlich eben das erst am Samstag geborene Jungtier Amiri. Sieht also so aus, als h├Ątte ein Weibchen auch Amiri gehei├čen - die hatten die Stofftiere mit Namen offensichtlich schon fertig...
(23.05.2017, 15:38)
Tom Schroeder :   Jungtiere: 1 Guereza von Januar, fast umgef├Ąrbt, drei Varis aus dem April, mit Geduld gut zu sehen, 1 Gelbbrustkapuziner vom April, 1 Weissgesichtssaki vom April, 1 Przwalski, 2 Bongos aus Januar und April - allesamt heute gut zu sehen gewesen. Heute f├╝r mich unsichtbar aber laut Homepage vorhanden zwei Elenantilopen, ein Springbock, ein indischer Flughund, vier Sternschildkr├Âten und ein G├Ąnsegeier. Das Breitmaulnashorn vom Samstag hinzugenommen, ist da im ersten Halbjahr ziemlich attraktives Jungvolk zusammengekommen!
Bei den Flamingos sah ich nur einen der drei Jungv├Âgel aus 2016.
Das Nashornjungtier war heute bereits trotz angrenzender recht lauten Raubkatzenbaustelle drau├čen, sehr aktiv und super zu sehen. Die PflegerInnen scheinen bei Janes zweitem Jungtier viel gelassener - keine Absperrung vor dem Antritt zum Aussengehege, das war beim ersten Jungtier ganz anders...
Die Tiger-Aussengehege sind schon recht fortgeschritten, beide Gehege sind von einem recht hohen und stabil wirkenden Zaun umgeben, durchbrochen von mehreren gro├čen Glasscheiben, die wiederum von (Kunst?) Fels gerahmt sind. Gr├Â├čentechnisch sind die Gehege sicher eine Verbesserung, jedoch leider auch meiner Einsch├Ątzung nach nicht der gro├če Wurf... Aber da werden wohl die Finanzen eine enge Grenze gesetzt haben. Das Baukonzept scheint so zu sein, dass zuerst die Tiger bedient werden und anschlie├čend die Leoparden. Hier ist au├čer dem R├╝ckbau der alten Gehegestrukturen und der Fundamentlegung f├╝r die K├Ąfigpfosten noch nicht so viel passiert. Ausserdem wurden bei den Tigern au├čen und bei den Leoparden au├čen wie innen Zugangsschleusen gebaut. Ansonsten wirkt es auf mich so, als w├╝rden die Innenk├Ąfige keine Vergr├Â├čerung/starke Ver├Ąnderung erfahren.
Die Zweifarbtamarine sind ins Tieraffenhaus eingezogen, mit einem Kugelg├╝rteltier als Untermieter. Innen vor dem K├Ąfig ist noch ein unbenutzter dritter Schildhalter angebracht, sodass es auf mich wirkt, als k├Ąme noch eine dritte Tierart hinzu. Soll ja ein S├╝damerikaHaus sein - vielleicht Faultiere oder Tamanduas?
Nach der kleinen Erweiterung des Trampeltiergeheges aus dem letzten Jahr, wurde nun der trennende Zaun zwischen Trampeltieren und Przwalskis (├╝brigens auch wieder mit aktuellem Jungtier) nun zugunsten der Przwalskis versetzt.
(23.05.2017, 15:27)
Klaus Schueling :   Pressemeldung aus dem Allwetterzoo M├╝nster

Breitmaulnashorn Jane aus dem Allwetterzoo M├╝nster brachte am 20. Mai 2017 ihr zweites Kalb zur Welt! Es ist ein Junge und soll Amiri hei├čen.

Die 17-j├Ąhrige Nashornkuh Jane ist erneut Mutter: am 20 Mai um 16:30 Uhr kam ihr zweites Kalb im Allwetterzoo M├╝nster zur Welt. Ihr erstes Kalb Eno bekam sie am 23. Mai 2013. Nun ist Jane zum zweiten Mal Mutter und auch dieses Mal ist es ein Junge, der Amiri hei├čen soll. Die Geburt verlief vorbildlich, Mutter und Kalb geht es gut. Die Nashorntr├Ąchtigkeit dauert 16 Monate!

Damit Jane sich in aller Ruhe und ungest├Ârt an ihr Mutter-Dasein gew├Âhnt, war die Nashorn-Halle vorerst f├╝r Besucher geschlossen. Seit Montagnachmittag ist die Halle wieder ge├Âffnet, so dass Mutter und Kalb f├╝r die Besucher zu sehen sind!

Breitmaulnash├Ârner sind stark von der Ausrottung bedroht. Besonders in den letzten Jahren haben Wilderei und die Jagd auf das begehrte Nasenhorn stark zugenommen. Im Freiland gibt es weniger als 20.000 Breitmaulnash├Ârner und j├Ąhrlich werden derzeit ├╝ber 1.000 Tiere gewildert! Im Allwetterzoo ist die Freude ├╝ber Janes Kalb daher gro├č. ?Zoologische G├Ąrten auf der ganzen Welt leisten mit der Nashornzucht einen wertvollen Beitrag f├╝r die Erhaltung dieser Art?, so Zookurator Dr. Dirk Wewers. ?Auch wir sind Teil des EEPs und freuen uns daher sehr, dass Jane erneut Mutter geworden ist.?

Im Allwetterzoo M├╝nster leben zurzeit vier Breitmaulnash├Ârner: Der Bulle Harry (26 Jahre) sowie die beiden K├╝he Vicky (30) und Jane (17) mit Jungtier Amiri vom 20. Mai 2017. Jane kam 11-j├Ąhrig im Oktober 2011 aus dem Safaripark Blair Drummond bei Edinburgh in den Allwetterzoo. Am 23. Mai 2013 kam ihr erstes Kalb Eno zur Welt, der seit Dezember 2016 im Zoo Lille in Frankreich lebt.
(22.05.2017, 17:59)
Adrian Langer :   Klaus das "Maskottchen" des Zoos ist im hohen Alter verstorben! Er musste aufgrund von Altersbeschwerden eingeschl├Ąfert werden! Ob ein neues M├Ąnnchen kommt ist noch nicht bekannt!
(16.05.2017, 09:48)
Adrian Langer :   http://www.wn.de/Muenster/2775925-Grossbaustelle-im-Zoo-Mehr-Spielraum-fuer-grosse-Katzen

Ein Zwischenstand zur Sanierung der Leoparden- und Tigeranlagen.
(19.04.2017, 19:48)
Lukas Wittsieker :   Au├čerdem werden die Gorilla-Innenanlagen etwas erneuert so das in Zukunft nicht mehr diese badezimmer wirkenden Fliesen nicht mehr so in den Blick fallen. Ich hoffe das ein paar B├Ąume in Zukunft noch rein kommen und das an ein paar Bretter an das Gitter dran macht so das man die K├Ąfige im Hintergrund nicht mehr sieht. Au├čerdem vielleicht noch Holzhack am Boden wie im Wintergarten.
(27.07.2016, 13:25)
Holger Wientjes :   @Lukas W.: Die Tamarin-Art, die neu einziehen soll, ist bis jetzt namentlich nicht genannt. Es war, wie unten zu lesen, lediglich wohl ein Bild mit S. bicolor zusehen. Also erstmal abwarten.
(27.07.2016, 09:53)
Lukas Wittsieker :   Sch├Ân das jetzt auch eine seltene Tamarinart in den Allwetterzoo kommt. Ich hoffe es kommen noch weitere Arten dazu wie am Gehege beschrieben ist weil die Anlage ist f├╝r eine Krallenaffenart doch schon sehr gro├č

Au├čerdem werden zur Zeit die Innenanlagen der Gorillas etwas renoviert so das man in Zukunft nicht mehr diese Badezimmerartigen Fliesen nicht mehr so sieht, so wie es auch bei den Raubkatzen auf nun der Fall ist. Ich hoffe es kommen noch Holzhack als Bodenbedeckung und paar Kletterb├Ąumer hinein damit es auch innen etwas nat├╝rlicher wirkt, Au├čerdem k├Ânnte man noch die Gitter im Hintergrund etwas mit Naturholzbretter verkleiden, weil das sieht ja nicht gerade toll aus. Aber die gro├čen Bauma├čnahmen kommen noch wenn das Geld da ist.

(26.07.2016, 21:41)
Holger Wientjes :   @Michael: Nat├╝rlich, aber warum auch nicht !? Sind attraktive und bedrohte Arten (wobei Magdeburg G├╝rtelvaris h├Ąlt). Der Unterschied ist halt, dass man zus├Ątzlich noch andere Arten h├Ąlt.

@Hannes Lueke: Sehe ich im Grunde genauso (gerade das Aquarium besuche ich selten, da es recht langweilig ist), wobei M├╝nster trotzdem zum "Pflichtprogramm" eines Zoog├Ąngers geh├Ârt. Denn, da hat Ulli vollkommen recht, die Arten sind nicht alles. Und was die Anlagengestaltung angeht ist M├╝nster immer schon einen Besuch wert !
Die Muntjaks besitzen allerdings ein eigenes Gehege. Was den Abbau der Entfernung zwischen Mensch und Tier angeht, so sehe ich M├╝nster hier allerdings schon seit jeher aufgrund der vielen begehbaren H├Ąuser, ganz weit vorne. Da haben viele andere Zoos Nachholbedarf bzw. haben bei Neubauten leider drauf verzichtet, weil der Besucher ja sonst merken k├Ânnte, dass man sich in einem zoologischen Garten und nicht in freier Wildbahn befindet...

(20.07.2016, 22:41)
Hannes Lueke :   Es ist gut m├Âglich, dass die massiven und trotzdem recht beengten Innenanlagen ein hinzuf├╝gen weiterer Arten in M├╝nster erschweren. Aber genau dieses gewisse Etwas macht schlie├člich Zoos wie Magdeburg oder, f├╝r mich neu, Pilsen aus.
In M├╝nster hat man Bongos. Warum nicht Bongo mit Rotducker? Warum nicht Rothalsstrausse auf die Afrikawiese (die ansonsten toll ist)?
Warum kein Unterbesatz bei den Nash├Ârnern mehr? Warum ist das Terrarium und Aquarium, bis auf wenige Ausnahmen (Buntleguan), best├╝ckt wie eine Zoohandlung?
Ich denke mit ein paar vertreuten Terrarien in den Tierh├Ąusern (wie bereits im Giraffenhaus), ein bisschen mehr Unterbesatz (wie die Muntjaks bei den Kapuzinern) und einem weiteren Tauschen von Arten (wie Apella gegen Gelbbrustkapuziner) kann man sich zum besonderen Zoo mausern und nicht l├Ąnger in der Masse untergehen. Dann noch die Entfernung von Mensch und Tier weiter abbauen (wie durch die Verkleinerung der Absperrungen bei den B├Ąren) und der Zoo wird Pflichtprogramm
(20.07.2016, 09:40)
Michael Mettler :   @Holger: Ohne Kattas und SW-Varis geht's allerdings auch in Rheine und Magdeburg offenbar nicht ;-) Sind in M├╝nster eventuell die verf├╝gbaren Innenanlagen der limitierende Faktor, der das Hinzuf├╝gen weiterer (seltenerer, aber f├╝r Besucher unspektakul├Ąrer) Lemurenarten verhindert?
(20.07.2016, 09:12)
Holger Wientjes :   Also zumindest mich zieht es da schon immer wieder hin. ;-)
(19.07.2016, 21:36)
Hannes Lueke :   Ich unterschreibe Holgers Aussage voll und ganz
Ich h├Âre hier im M├╝nsterland von Freunden und Kollegen immer wieder, dass ein vergangener Besuch im Allwetterzoo zwar sch├Ân war aber, dass einen dort nichts wieder hinzieht. Der Zoo ist teuer und er hebt sich einfach nicht von der Masse hier in der Umgebung ab. Er hat extrem viel Potential und ich mutma├če es ist aufgrund des langwierigen Direktorenwechsels wenig passiert aber da muss jetzt einfach was kommen
Mein Gef├╝hl ist jedoch sehr gut mit der neuen Direktion
(19.07.2016, 21:17)
Holger Wientjes :   @Ulli: M├╝nster hat sicherlich einen guten Tierbestand, jedoch ohne - bisher - ├╝berm├Ąssig auf "zoologische Leckerlies" zu setzen.

Die Schildkr├Âten, die gehalten und gez├╝chtet werden, sieht man bei einem normalen Besuch leider nicht.

Die Zuchtgruppen der Menschenaffen, Nash├Ârner und Elefanten sind wunderbar. Nur kann man die Arten in vielen anderen Zoos (auch in NRW) auch bewundern.

Dass man den gehaltenen Arten viel Platz zugesteht ist super, da hat niemand etwas einzuwenden. Nur hat das nichts damit zu tun WELCHE Arten gehalten werden.

Die Affen-Anlagen gefallen mir sehr gut. Da hat sich in den letzten Jahren viel getan ! Aber auch hier zeigt man lediglich die oft gehaltenen SW-Varis und Kattas. Rheine oder Magdeburg zeigen j├╝ngst, dass es auch anders geht.

Die Zoop├Ądagokik sowie der in-situ-Schutz haben nun wirklich nichts mit dem Tierbestand zu tun.

Sprich: Toller Zoo, in vielem vorbildlich. Aber der Bestand k├Ânnte etwas interessanter werden. Falls wirklich S. bicolor einziehen sollten, w├Ąre das ja schonmal prima.
(19.07.2016, 16:15)
Holger Wientjes :   Test
(19.07.2016, 16:08)
Ulli :   Ich wei├č gar nicht was immer an M├╝nsters Tierbestand herumgemeckert wird.

Man ist im Rahmen des IZS sehr stark in der Schildkr├Âtenzucht engagiert.

Man nimmt an 9 ISB, 27 EEP und 20 ESB teil. Man h├Ąlt Zuchtgruppen bei den Gorillas, Orang-Utans und Breitmaulnash├Ârnern sowie potentiell bei den Asiatischen Elefanten, was jedem anderen Zoo zur Ehre gereicht.

Vor allem bietet man den vorhandenen Tierarten viel Platz und verzichtet lieber hier und da auf eine weniger bedrohte Form.

Man hat tolle begehbare Affenanlagen.

Die Zoop├Ądagogik ist vorbildlich.

Zudem ist man sehr stark im in-situ-Schutz engagiert.

Ich finde den Zoo M├╝nster inzwischen sehr sch├Ân eingegr├╝nt.

P.S. Ich hoffe nat├╝rlich auch, dass sich das Angebot im Zooshop unter der neuen Leitung positiv entwickelt.

(18.07.2016, 08:29)
Tom Schroeder :   Neuigkeiten der letzten Monate:
- Der Zooshop ist ger├Ąumt, dem noch relativ neuen P├Ąchter ist gek├╝ndigt und der Zoo wird in Zukunft den Shop in Eigenregie f├╝hren - endlich!!! Hoffentlich kommt man nun endlich weg vom vielen Billig-(China-)-Zeugs hin zu einem hochwertigen Sortiment mit hoffentlich wieder gro├čer B├╝cherecke usw.
- Die Muntjaks haben das erste ├╝berlebende Jungtier.
- OrangUtan-Nachwuchs Ito (fast 10 Jahre alt) verl├Ąsst demn├Ąchst den Zoo. Orang Utan Sari (46 Jahre alt) ist gesundheitlich angeschlagen und zur zeit hinter den Kulissen.
- Das Ex-Mandrill-Abteil ganz rechts wird zur Zeit f├╝r eine neue Krallenaffenart umgestaltet (optisch sehr ├Ąhnlich der "WG" mit den Zwergseiden├Ąffchen, Goldenen L├Âwen├Ąffchen und Kugelg├╝rteltier - sieht schon recht ansprechend aus), auf den Hinweisschildern ist die neue Art nicht namentlich genannt, jedoch mit einem Portrait eines Zweifarbtamarins versehen - es scheint sich etwas zu tun im Kampf gegen die Langeweile bei den in M├╝nster gehaltenen Tierarten.
- Au├čen am Niederen Affenhaus k├Ânnen zur Zeit die 7,7 Gelbbrustkapuziner auch die Ex-Mandrill-Aussenk├Ąfige nutzen, wenn dort nicht gerade umgestaltet wird. Die Gruppe hat sich toll entwickelt!
- Das Trampeltier-Aussengehege wird zur Zeit erweitert - dem alten Gehege wird das Gel├Ąnde zugeschlagen, auf dem ehemals Wildschweine bzw. Halsbandpekaris lebten. Ich denke und hoffe, dass nach Fertigstellung die Barriere zu den Przwalskis zugunsten der Wildpferde verschoben werden wird, denn sie haben den Platz-Zugewinn eindeutig n├Âtiger als die Trampeltiere.

(17.07.2016, 16:14)
Holger Wientjes :   Aber was spricht prinzipiell gegen massive Zoogeb├Ąude ?? Das ist doch von der Bausubstanz her super ! Das heisst ja nicht, dass man sie nicht von aussen aufh├╝bschen und den nackten Beton kaschieren kann. Warum der Zoo nach so vielen Jahren immer noch so ein Image besitzt ist mir allerdings auch schleierhaft. Da habe ich andere Zoos "schlimmer" in Erinnerung.
Doch ! Dass man seit Jahren dabei ist muss meiner Meinung nach schon Erw├Ąhnung finden, da es sonst ein falsches Bild auf den Vorg├Ąnger wirft ! Man h├Ątte ja durchaus formulieren k├Ânnen, dass man WEITERHIN diesen Weg verfolgen wird.
(06.04.2016, 07:37)
Hannes Lueke :   Nicht nur das es tats├Ąchlich noch einige Stellen gibt, dem Zoo h├Ąngt noch immer das Image des Betonzoos hinterher. Das Gesamtbild des Zoos ist zudem gepr├Ągt von massiven Bauten. Da kann man verkleiden und verstecken wie man will. Es wird immer in einer gewissen Form erhalten bleiben.
In dem Artikel wird dem Besucher durch diese Aussage nur suggeriert, dass man eben weg von diese Atmosph├Ąre will.
Das man bereits seit Jahren dabei ist muss man nicht zwingend erw├Ąhnen, f├╝r die PR ist nur wichtig eine Aussage herauszugeben, dass sich etwas ver├Ąndert.
(06.04.2016, 07:21)
Holger Wientjes :   @Lukas W.: Ja, nur suggeriert der Artikel, dass dieses Vorhaben ("weg von der Waschk├╝chen-Atmosph├Ąre") erst jetzt in Angriff genommen werden soll, nicht , dass es schon zuvor Ver├Ąnderungen in diese Richtung gab.
(05.04.2016, 20:14)
Lukas Wittsieker :   In dem linken Teil sollen die Kapuziner noch bekommen und in den rechten Teil sollen noch neue Tierarten welche es sein werden ist vom Zoo noch ne ├ťberraschung f├╝r die Besucher

Holger@Auch wenn Adler schon Beton und Flie├čen verschwindet hat, es gibt trotzdem noch ein paar Stellen zB Giraffen,Affen,B├Ąren,L├Âwen,Geier

Was ich immer noch gerne wissen will, was eigentlich neben der Trampeltier-Anlage entsteht weil die Fl├Ąche neben ein alten Stallgeb├Ąude wurde frei gemacht so das es aussieht das mann das Geb├Ąude noch nutzen will.
(05.04.2016, 16:23)
J├Ârn Hegner :   was kommt jetzt in der ehemaligen mandrill-anlage hinein ?
(01.04.2016, 21:18)
Oliver Muller :   Zum Thema "Neue Arten und Alleinstellungsmerkmale": In einem Artikel vor kurzem wurde zumindest verraten, dass Wilms ein Fan von Fingertieren, Erdferkeln und Okapis sei. Was immer das hei├čt...
(13.03.2016, 22:13)
Holger Wientjes :   Ich denke auch, dass M├╝nster mit Herrn Wilms eine sicherlich gute Wahl getroffen hat. Der Artikel wirft allerdings, neben der bereits von Michael Mettler formulierten, weitere Fragen auf wie ich finde.
Was hat es z.B.mit dem Eingangs erwhnten Krokodil als Wunschart auf sich ? Krokodile gibt es doch in M├╝nster, wenngleich auch in der kleinen "Kaimanversion". Will man f├╝r grosse Arten neu bauen ?
Die erw├Ąhnte "Waschk├╝chen-Atmosph├Ąre" und Betonoptik ist doch auch schon unter Adler weitestgehend in den Hintergrund getreten. W├Ąre f├╝r mich jetzt kein vordergr├╝ndiges Problem.
Gespannt bin ich auch, wie "mehr Natur" und ein "Erleben mit allen Sinnen" aussehen wird. Begehbare Anlagen gibt es ja schon bereits einige und ich k├Ânnte mir jetzt nicht zwingend Arten vorstellen, bei denen weiterer enger Kontakt m├Âglich w├Ąre. Sehen, h├Âren, riechen und oftmals f├╝hlen kann ich die Tiere auch jetzt schon. Und ob man sie k├╝nftig schmecken k├Ânnen wird ist fraglich...
Wenn Herr Wilms laut Artikel dem Zoo eine Perspektive geben m├Âchte, stellt sich die Frage, ob der Allwetterzoo momentan perspektivlos ist.
Auf die angesprochenen Verbesserungen bei den Giraffen und Grosskatzen freue ich mich. Die Gorilla-Haltung kann man sicherlich im Innenbereich noch verbessern (auch das wurde ja schon unter Adler thematisiert so viel ich weiss), insgesamt, vor allem nachdem nun auch die Fl├Ąche der Schimpansen hinzukam, halte ich sie aber bereits jetzt schon f├╝r eine der besseren in Deutschland.
Eine weitere Eintrittspreiserh├Âhung halte ich nur f├╝r gerechtfertigt, wenn man den Tierbestand deutlich (!) erh├Âht ! In diesem Zusammenhang bin ich sehr gespannt, ob, nachdem in j├╝ngster Zeit zahlreiche Tiere den Zoo verlassen haben, wenigstens bez├╝glich der angedachten und sehr bedauerlichen Abgabe der Leoparden ein Umdenken erfolgt.
(13.03.2016, 16:44)
Hannes Lueke :   Ich denke Herr Wilms geht den richtigen Weg im Allwetterzoo
Zwei Punkte die mich pers├Ânlich schon lange gest├Ârt haben sind ihm zu meiner Freude auch aufgefallen
Zu starke Artenreduktion und zu wenig Alleinstellungsmerkmale
Ich freue mich

http://m.wn.de/Muenster/2297308-Allwetterzoo-Muenster-Zoodirektor-Dr.-Thomas-Wilms-hat-den-Masterplan
(13.03.2016, 11:15)
Michael Mettler :   Laut Artikel denkt Wilms an "eine ├ľffnung des Tierbestandes f├╝r die wissenschaftliche Forschung". Hat es die etwa bisher nicht gegeben? Oder hat da nur die Zeitung etwas falsch wiedergegeben?

Mal sehen, wie es jetzt in der Leopardenfrage weitergeht.
(13.03.2016, 07:16)
Hannes Lueke :   Ich denke Herr Wilms geht den richtigen Weg im Allwetterzoo
Zwei Punkte die mich pers├Ânlich schon lange gest├Ârt haben sind ihm zu meiner Freude auch aufgefallen
Zu starke Artenreduktion und zu wenig Alleinstellungsmerkmale
Ich freue mich

http://m.wn.de/Muenster/2297308-Allwetterzoo-Muenster-Zoodirektor-Dr.-Thomas-Wilms-hat-den-Masterplan
(12.03.2016, 22:41)
Lukas Wittsieker :   Heute ist die Mandrill-Gruppe nach Magdeburg umgezogen, in einen Teil sollen noch die Gelbbrustkapuziner einziehen und in den anderen Teil soll eine andere Tierart einziehen welche ist noch nicht bekannt.Ich es wird eine aus S├╝damerika sein weil dann hat man ein reines "S├╝damerikahaus" oder gibt es schon ├ťberlegungen welche Art es sein wird???
(22.02.2016, 17:13)
Hannes L├╝ke :   In Magdeburg wurde der Streit mit dem Nachbarn nun endlich beigelegt
Der Umbau des Hauses soll auch weit fortgeschritten sein, die Mandrill werden somit wohl bald umziehen

Was die Nachnutzung angeht denke ich wird aktuell nicht viel passieren. Die gesamte Politik der letzten Jahre durch Dr Adler ist von wenigen Ver├Ąnderungen gepr├Ągt. Ich vermute er will, berechtigterweise, keine angefangenen Baustellen hinterlassen. Jetzt wo der Zoo endlich einen Nachfolger hat wird wohl so einiges angepackt werden.
(23.11.2015, 07:40)
Lukas Wittsieker :   Gibt es Neuigkeiten wann die Mandrills nach Magdeburg kommen und was danach mit der Anlage passiert?
(10.11.2015, 19:38)
Lukas Wittsieker :   Bin gespannt was er so geplant
(13.10.2015, 13:57)
Michael Mettler :   Da hier noch gar nichts dar├╝ber zu lesen war: Der Nachfolger von Zoodirektor Adler steht inzwischen fest. Es wird Dr. Thomas Wilms, derzeit stellvertretender Direktor in Frankfurt und fr├╝her Leiter des Reptiliums Landau.
http://www.wn.de/Muenster/2116553-Rat-hat-entschieden-Wilms-zum-Zoo-Chef-gewaehlt
(07.10.2015, 08:54)
Lukas Wittsieker :   Ich hoffe man holt eine neue S├╝damerikanische Art nach M├╝nster zB Br├╝llaffen,Totenkopf├Ąffchen oder Faultiere

Au├čerdem stand in der Westf├Ąlischen Nachrichten das der Zoo 3 m├Âgliche Zoodirektoren im visier.die Wahl findet am 31.8 statt.
(17.08.2015, 15:45)
Gudrun Bardowicks :   Der Magdeburger Zoo hofft, dass er Ende 2015 das umgebaute Affenhaus mit der Mandril-Anlage er├Âffnen kann. Daher gehe ich davon aus, dass der Allwetterzoo seine Mandrils fr├╝hestens Ende des Jahres an Magdeburg abgeben wird. Ein Nachbesatz der Anlage mit S├╝damerikanern w├╝rde ich auch am passendsten finden.
(16.08.2015, 20:50)
Lukas Wittsieker :   In einem Artikel in der Westf├Ąlischen Nachrichten steht:
Die Leoparden-K├Ąfige komplett abgerissen werden,anscheint plant man wohl eine gro├če Erweiterung der Tiger-Anlage,ich hoffe das die jetzige Tigeranlage dann auch umgestaltet wird,der Umbau wird starten wenn der letzte Leopard den Zoo bis 2016 verlassen hat,gibt es schon pl├Ąne wie die Anlage sp├Ąter aussehen soll???

Der Umbau des Menschenaffenhauses wird wohl laut Adler 2016/2017 modernisiert weil die Finanzierung noch nicht feststeht

Zu Abgabe der Mandrills wurde nichts bekannt gegeben und was mit Anlage passiert steht laut PN von Zoo steht wohl noch nicht,aber ich bleibe immer noch meiner Meinung das dort hoffentlich eine S├╝damerikanische Art einzieht wo der Platz dann auch ausreicht ohne das man viel Geld dort rein stecken muss,dann h├Ątte man quaisi ein reines S├╝damerikahaus zB Freilebende Faultiere w├Ąren auch nicht schlecht ;)
(16.08.2015, 10:21)
Holger Wientjes :   @Hannes L├╝ke: Zumindest L├Âwen- und Zwergseiden├Ąffchen haben doch eine einsehbare Inselfreianlage.
(20.07.2015, 18:52)
Lukas Wittsieker :   Ich kann mir vorstellen das man dort ein S├╝damerikahaus raus machen k├Ânnte zB das man in dem Haus eine "Faultierstra├če" errichtet w├Ąre ein Vorschlag f├╝r die Zukunft.Vielleicht l├Ąsst sie der zuk├╝nftige Direktor was einfallen.

Wann l├Ąuft eigentlich der Vertrag von Adler aus war das nicht Ende Oktober oder wird er verl├Ąngert wenn kein Nachvolger gefunden wurde?
(20.07.2015, 18:24)
Hannes L├╝ke :   Wenn ich raten m├╝sste nicht viel.
F├╝r mich riecht die aktuelle Tierabgabepolitik ganz stark danach, dass Dr Adler, fairerweise, keine Gro├čbaustellen vererben m├Âchte. Ich behaupte einfach mal die Kapuziner ├╝bernehmen das Haus vorr├╝bergehend komplett oder aber man baut einen der Au├čenk├Ąfige simpel zu einer Schauanlage f├╝r die Krallenaffen um. Aktuell haben diese jeweils kleine aber f├╝r den Besucher nicht einsehbare Au├čengehege
(20.07.2015, 14:18)
Lukas Wittsieker :   Was plant der Allwetterzoo eigentlich f├╝r die Zukunft,vor allem neue Tierarten oder Gehegeumgestaltungen,weil man h├Ârt in letzter davon sehr wenig

Wer wird eigentlich nachfolger von den Mandrills ich hoffe eine neue Affenart und nicht die Kapuziner sie haben ja schon die Anlage am Kanal bekommen die ja selten von den benutzt wird
(18.07.2015, 18:09)
Ralf Sommerlad :   Gibts eigentlich was Neues aus Insiderkreisen zur Adler-Nachfolge nach dem uns├Ąglichen Desaster um Fast-Nachfolger Perret?
(08.04.2015, 13:50)
Lukas Wittsieker :   Gab es schon Vorschl├Ąge welche Arten neu in das Haus ziehen

Die Kapuzineraffen haben ja genug Platz.ansonsten kann man die Kapuziner und das Gehege der neuen Affenart ja nach vorne vorlegen so wie bei den L├Âwen und wie es bei den Gorillas geplant ist
(07.04.2015, 00:00)
J├Ârn Hegner :   die nachfolger f├╝r die mandrills sind noch nicht bekannt .
(06.04.2015, 15:49)
Lukas Wittsieker :   Im kleineren Teil der Erdm├Ąnnchen-Anlage leben jetzt 3 Wei├čschwanz Stachelschweine,leider waren sie nur in dem neuen Besucher einsehbaren Haus zusehen sp├Ąter sollen sie noch mit den Erdm├Ąnnchen vergesellschaftet werden
(05.04.2015, 19:58)
Lukas Wittsieker :   Im Wegweiser steht drin das die Mandrills den Zoo verlassen um Platz zu machen f├╝r eine andere,kleinere Affenart.Vielleicht kommen ja Br├╝llaffen oder andere Sakiart nach M├╝nster,weil der Zoo hat die Preise erh├Âht und es werden st├Ąndig Tiere abgegeben
(15.03.2015, 19:20)
J├Ârn Hegner :   ist denn sonst noch eine andere affenart geplant .
(15.03.2015, 18:19)
Lukas Wittsieker :   Die Gelbrustkapuziner haben eigentlich schon viel Platz,wenn man sich mal die gro├če Anlage am Kanal mal anschaut.Ich hoffe dort kommt noch eine andere Affenart hin
(15.03.2015, 18:05)
J├Ârn Hegner :   der allwetterzoo m├╝nster gibt nun dieses jahr seine mandrills komplett ab . zwar aus den grund weil die gelbbrustkapuziner mehr platz brauchen . die mandrills kommen n├Ąmlich in den zoo magdeburg . dort war ich gestern und es sagte mir der kai perret .
(15.03.2015, 13:35)
Niko Alf :   Michael Mettler hat nicht ganz unrecht, allerdings ist Artenreduzierung hier vielleicht auch das falsche Wort.
Zum Vergleich mal die Anzahl der Vogelarten in K├Âln f├╝r den Zeitraum 2008-2012:
2008: 173
2009: 187
2010: 206
2011: 207
2012: 217
(07.03.2015, 12:15)
Holger Wientjes :   K├Âln mag die Artenvielfalt im Vogelbereich reduziert haben, dies ist ja ein allgemeiner und auch gerechtfertigter Trend in der Zoowelt, aber der Bestand ist immer noch erstaunlich und sicherlich umfangreicher als in manch einem kleinen Vogelpark. Den Vogelbestand in M├╝nster w├╝rde ich trotzdem im Vergleich zu K├Âln oder vergleichbaren Zoos als vernachl├Ąssigt bezeichnen.
(07.03.2015, 09:16)
Michael Mettler :   @Julian Overberg: K├Âln hat z.B. die Artenvielfalt in der Fasanerie und auf den Wasservogelteichen reduziert. Wenn ich mich an den Artikel ├╝ber die Umstrukturierung recht erinnere, werden z.B. bei den Enten oder den Kleinv├Âgeln jetzt weniger Arten, daf├╝r jeweils mehr Individuen pro Art gehalten als vorher (teilweise sowohl im Schaubereich als auch im Zuchtbereich hinter den Kulissen). Man achtet mehr darauf, keine ├╝briggebliebenen Einzelv├Âgel zu halten, die zwar die Artenvielfalt erh├Âhen, aber zur Arterhaltung eben nichts beitragen k├Ânnen. Wobei ich "Arterhaltung" in diesem Fall nicht nur auf bedrohte Arten beziehe, sondern im einfachsten Fall schon auf den Aufbau einer sich selbst erhaltenden Zoopopulation. Viele Zoos haben in der Vergangenheit lieber den Weg zum Vogelh├Ąndler gew├Ąhlt als selbst zu z├╝chten, da gibt es auch bei Allerweltsarten noch reichlich Nachholbedarf.

Bunt besetzte Tropenhallen sind sch├Ân, aber was n├╝tzt es, wenn Arten darin z.B. um die selben Brutpl├Ątze konkurrieren? Das bringt nur Unruhe rein, und die ist der Nachzucht nicht f├Ârderlich.
(06.03.2015, 20:07)
Holger Wientjes :   @Julian O.: Prima ! Danke f├╝r die Info !
(06.03.2015, 17:04)
Julian Overberg :   @Holger Wientjes: Flughunde habe ich bei meinem letzten Besuch im Oktober letzten Jahres mehr gesehen. Sie hingen praktischerweise direkt neben dem Weg. Waren so 7 oder 8.

@Michael Mettler: Was genau macht K├Âln denn anders? Und wo liegt das Problem bei anderen Zoos?
(06.03.2015, 16:46)
Sacha :   @MM: Daf├╝r sind es in Arnheim mehr und teilweise gr├Âssere, plumpere V├Âgel (Leckerbissen). Und die Zwergottergruppe in Arnheim ist m.W. auch zahlreicher als die in M├╝nster.
(06.03.2015, 12:14)
Bj├ÂrnN :   Die Leipziger Riesenotter lassen sich zumindest die Gr├╝nen Leguane regelm├Ą├čig schmecken.
(06.03.2015, 06:11)
Michael Mettler :   @Sacha: Keine Ahnung. Aber in Burgers Bush und in Gondwanaland haben die V├Âgel eine Menge mehr Auswahlm├Âglichkeiten, was Gew├Ąsser betrifft; das senkt schon mal die statistische Wahrscheinlichkeit, in den Otteranlagen zu landen ;-)
(05.03.2015, 21:46)
Hannes L├╝ke :   Das ist eine Frage die ich mir auch schon gestellt habe
Die Tatsache, dass auch in Burgers Bush einiges ausgestorben ist k├Ânnte (gemeinsam mit schlechter Aufzucht) auch auf die Otter zur├╝ck zu f├╝hren sein
Evtl ist der heutige bestand der an die Gegebenheiten der letzten 25 Jahre angepasste
Andererseits beweist Leipzig mit den riesenottern das die "W├Âlfe des Amazonas" auch nicht alles killen

(05.03.2015, 18:23)
Sacha :   @MM und Hannes L├╝ke: Wie steht es denn in Arnheim mit dem Beutefang der Zwergotter? Immerhin sind die ja in Burgers Bush auch mit V├Âgeln (und anderen Tieren) vergesellschaftet.
(05.03.2015, 17:59)
Michael Mettler :   @Holger: Ich meine mich von einem fr├╝heren Besuch her an eine Reihe von Vogelschildern in der Oranghalle erinnern zu k├Ânnen, die von Ulli eingestellte Artenliste kann also durchaus real existiert haben.
(05.03.2015, 15:15)
Hannes L├╝ke :   Zu den Kois in der Tropenhalle:
Ich habe mal geh├Ârt Herr adler ist ein gro├čer Freund von Haustierfarbformen. Das soll wohl der Grund f├╝r die Kois und auch die Wellensittiche sein.
Ansich wei├č man ja, dass Otto-N sich im Zoo gerne seinen Bubi oder seinen Goldfisch ansieht aber in der Tropnhalle sind sie tats├Ąchlich deplaziert

Ich vermisse in der Tropenhalle auch sehr die Spinte. Deren F├╝tterung war auch ein regelm├Ą├čiges Highlight.
(05.03.2015, 15:08)
Hannes L├╝ke :   Wenn ich mir ansehe wie meine Erdm├Ąnnchen und Nasenb├Ąren Spatzen aus der Luft holen denke ich, dass ne schwere Krontaube oder ├Ąhnliches gegen nen Otter keine Chance hat.
(05.03.2015, 15:06)
Holger Wientjes :   @Ulli: Ist die Liste von ZooLex ? K├Ânnte es sein, dass das ┬┤mal der Wunschbestand war ? Ansonsten muss der wirklich ruckzuck dezimiert worden sein.
(05.03.2015, 14:22)
Michael Mettler :   Falls es tats├Ąchlich an S├Ąuger-Mitbewohnern liegen sollte, dass der Vogelbestand in der Orang-Halle geschrumpft ist, dann w├╝rde ich nicht nur die Orangs zu den Verd├Ąchtigen z├Ąhlen. Irgendwann will jeder Vogel mal trinken oder baden, da k├Ânnten dann auch die Otter "Krokodil gespielt" haben.
(05.03.2015, 14:17)
Hannes L├╝ke :   Die Bartaffen kamen aber erst deutlich sp├Ąter in den Bestand
Vergessen wurde der Geckobestand.
Zumindest Hausgeckos sind ebenfalls in der Halle
(05.03.2015, 13:21)
Ulli :   Erstbesetzung der ZoOrangerie unter http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=216
(05.03.2015, 13:06)
Holger Wientjes :   @Gudrun B.: Den Kleins├Ąugerbestand finde ich pers├Ânlich jetzt gar nicht ┬┤mal so schlecht mit Elefantenspitzmaus, Wieselmeerschweinchen, Stachelm├Ąusen und Gundis.

@Michael M.: Den letzten Leoparden nun nach Hamm zu geben w├Ąre theoretisch sicher m├Âglich. Aber was bringt es von seiten des Allwetterzoos zu argumentieren, die Tiere an eine geeignetere Haltung abgeben zu wollen, weil man diese ja anscheinend nicht mehr selbst bieten kann, und sie dann in einen ├Ąhnlich grossen K├Ąfig abzugeben, wo das Tier auch nicht besser untergebracht ist ? Hinzu k├Ąme, dass Hamm ja "um die Ecke" liegt und ein Besucher aus M├╝nster auch ┬┤mal schnell in Hamm ist und sich dann sicherlcih fragt, warum man das Tier dann bei der Begr├╝ndung dann dort untergebracht hat.

Es sind ja nicht nur die weniger gewordenen Vogelarten, die meiner Meinung nach die Tropenhalle unattraktiver machen. Der kleine Teich, der fr├╝her mit Riesenguramis und dann mit Buntbarschen besetzt war beherbergt seit geraumer Zeit Kois, die ich f├╝r eine Tropenhalle in der zumindest etwas Dschungel-Gef├╝hl aufkommen soll, ziemlich unpassend finde, die Kantschils werden nicht mehr gehalten und Flughunde h├Ąngen, glaube ich, auch nur noch ein oder zwei in den ├ästen.
(05.03.2015, 11:36)
Carsten Horn :   Bei einem Mindestlohn von 8,50 ┬Ç und einer gesch├Ątzten Arbeitsdauer von 3 Stunden (sicher viel zu niedrig) f├╝r einen "Schneeschieber" und einer Stunde f├╝r die "Klofrau" w├Ąre es wirtschaftlich sinnvoller, den Zoo f├╝r zwei Besucher nicht zu ├Âffnen, g...

Wenn man nur vorher w├╝├čte, wie viele Leute kommen, vern├╝nftig kalkulieren kann man das wohl nie...
(05.03.2015, 11:20)
Hannes L├╝ke :   Bitte bedenkt bei der "Zahl soviel du willst Aktion":
Es wurde trotz des niedrigen Durschnittseintrittspreises mehr Umsatz gemacht als in den Vorjahren zum normalen Preis!
Da in Zoos bekanntlich der Fixkostenanteil extrem hoch ist und es keinen Unterschied macht ob man f├╝r 2 oder 2000 Besucher die Wege r├Ąumt, die Besucherr├Ąume beheizt und die Toiletten reinigt macht vom Grundprinzip keinen Unterschied (gut die Toiletten waren ein bl├Âdes Beispiel :-D )
Wenn man sich zus├Ątzlich ansieht wie stark frequentiert der Souveniershop und die Imbissbuden waren hat man weitere Einnahmequellen.

Auch sehe ich die Imagepflege in solcher eine Situation als unbezahlbar. Wer im Winter gelockt wurde und sieht wie sch├Ân doch so ein Ausflug sein kann kommt im Sommer wieder. auch h├Ârt man noch immer, dass viele Leute seit "min 20 Jahren" nicht mehr in M├╝nster waren und nur den tristen Betonzoo vor Augen haben.

Die soziale Komponente ist nat├╝rlich noch ein Zugewinn!

Letzten Sonntag noch in Rheine geh├Ârt:
"Das ist doch eine Frechheit soviel Eintritt zu nehmen wenn man doch im Winter keine Tiere sieht"
Hier sprach eine junge Mutter ├╝ber nicht einmal 10 ┬Ç Eintritt und ich habe so ziemlich jedes Tier sehen k├Ânne inkl Winterschl├Ąfer wie Lippenb├Ąr mit Baby und Pr├Ąriehunde! Die Assoziation zwischen gutem und schlechtem Wetter und entsprechender Saisonaler Preisunterschiede scheint aber stark verankert zu sein. Ich sehe keine Notwendigkeit in Rheine die Preise anzupassen halte aber "billig" Aktionen f├╝r Notwendig (Im Naturzoo ist traditionell an Heilig Abend der Eintritt frei)
(05.03.2015, 09:15)
Michael Mettler :   @Ulli: Trotz des niedrigen Durchschnittserl├Âses werden die Aktionen mit freiwilligem Eintrittspreis unter dem Strich als finanzielle Erfolge verbucht, weil die Menge der zus├Ątzlich angelockten Besucher letztlich mehr Geld in die Kassen brachte als es der Normalbesuch zu diesen Zeiten (mitten im Winter) getan h├Ątte - quasi der "Aldi-Effekt". Andererseits spiegelt ein nur geringer freiwillig bezahlter Betrag irgendwo auch wider, welchen Wert ein Teil der Bev├Âlkerung einem Zoobesuch und der Arbeit eines Zoos beimisst (ich wage zu behaupten, dass das in anderen St├Ądten bei anderen Zoos vermutlich nicht viel besser auss├Ąhe)...

@Holger: Erstaunen dar├╝ber ist auch genau mein Empfinden. Im Forum kam ja in der Vergangenheit immer mal durch, dass manche Zoofans die Konzepte "Artenschutzzentrum" und "Erlebniszoo" als fast gegenl├Ąufig betrachten und dabei M├╝nster und Hannover als Vor- bzw. Sinnbilder dieser Konzepte und damit als Gegenpole sehen. Da erstaunt es dann gleichzeitig, dass Hannover derzeit drei EEPs und zwei ESBs f├╝hrt bzw. personell bew├Ąltigen kann. Das j├╝ngste davon (EEP Nordafrikanischer Strau├č) wurde in ungef├Ąhr dem Zeitraum hinzugenommen, in dem man sich in M├╝nster zur Aufgabe des einzigen EEPs entschieden haben muss...

Allgemein: Laut Zoo-HP ist in M├╝nster jetzt nur noch ein einzelner Leopardenkater vorhanden und wartet auf Unterbringung. Genetisch gesucht d├╝rfte er wohl nicht sein, sonst h├Ątte der Zoo ihn noch zu Zeiten eigener EEP-Koordination l├Ąngst vermittelt haben m├╝ssen. In Hamm ist doch gerade eine Leopardenanlage frei geworden, vielleicht w├╝rde man den Kater dort als Einstellung aufnehmen, wenn doch die Anlage in M├╝nster so schlecht und der dortige Haltungsaufwand so gro├č sein soll? Oder kann er in M├╝nster noch n├╝tzlich sein, weil sich mit ihm so sch├Ân darstellen l├Ąsst, dass es dem Zoo an Geld mangelt...?

Was Vogelbesatz in Tropenhallen und auch auf Freifl├Ąchen betrifft: Ich denke, wir m├╝ssen uns darin von Gewohntem verabschieden - das gilt nicht nur f├╝r M├╝nster und ich gebe gern zu, dass es auch mir nicht ganz leicht f├Ąllt. Aber neuer Ma├čstab sollte nicht mehr sein "Wie viele Arten k├Ânnte man hier zusammen halten", sondern "Wie viele Arten kann man hier so halten, dass ALLE zu nat├╝rlicher Fortpflanzung und Aufzucht kommen k├Ânnen". Das d├╝rfte nicht mit Dichte und gro├čer Vielfalt zu erreichen sein - man l├Ąsst ja in einer Tropenhalle auch nicht zwanzig verschiedene Arten Krallen├Ąffchen zusammen laufen. K├Âln beschreitet in dieser Hinsicht seit einigen Jahren einen interessanten Weg der Vogelhaltung und verzeichnete laut Hauszeitschrift prompt deutlich mehr Zuchterfolge.
(05.03.2015, 09:03)
Gudrun Bardowicks :   Ich finde den Zoo in M├╝nster auch sch├Ân und begr├╝├če es , dass dort viele gef├Ąhrdete Arten gehalten und gez├╝chtet werden. Aber es stimmt schon, was viele Forumsteilnehmer hier geschrieben haben: Von der Gestaltung und teilweise auch vom Tierbestand her entspricht er nicht mehr dem Geschmack von ONB, der f├╝r Zoos mit deutlich h├Âheren Eintrittspreisen wie z.B. Gelsenkirchen, Leipzig oder Hannover, die aber gestaltungsm├Ą├čig und vom Tierbestand her f├╝r diese Besuchergruppe deutlich "spannender" sind, durchaus bereit sind, die hohen Eintrittspreise zu bezahlen, weil ihnen dort etwas geboten wird, was sie nicht ├╝berall bekommen. F├╝r diese Besuchergruppe w├Ąre eine deutlichere Durchstilisierung des Allwetterzoos, ein spannenderer Kinderspielplatz und ein besseres Gastronomieangebot beispielsweise auch in Stilbauten sicherlich schon ein Grund, den Allwetterzoo h├Ąufiger als bisher zu besuchen.

Die Aufgabe der Leopardenhaltung kann ich immer noch nicht richtig nachvollziehen, wenn auch z.B. die Abgabe der Schimpansen und sp├Ąter auch der Mandrils aus Platzgr├╝nden gut nachvollziehbar ist. Der Vogelbestand war fr├╝her in der Tat sehr viel abwechslungsreicher und artenreicher als aktuell. Dort sollte man in den Tropenhallen auf mehr Abwechslung im Vogelbestand setzen. Auch der zu sehende Reptilien- und Kleins├Ąugerbestand sollte durch neue Arten etwas aufgewertet werden.
(05.03.2015, 00:51)
Holger Wientjes :   @Ulli: Also viele V├Âgel habe ich im Orang-Haus noch nie gesehen.

@Michael M.: Danke f├╝r die Info bez├╝glich der Zuchtb├╝cher. Es ist zwar nicht zwingend erforderlich, aber irgendwie ├╝berrascht es mich dann schon, dass ein Zoo dieser Gr├Âsse, der im Grunde sehr im Artenschutz engagiert ist, mittlerweile kein internationales Zuchtbuch mehr f├╝hrt. Hat im Grunde nichts zu bedeuten, bin halt nur erstaunt.
(04.03.2015, 22:51)
Ulli :   4,76 Euro - deprimierend
(04.03.2015, 22:48)
Michael Mettler :   Was mich bei der Leoparden-Abgabe nachdenklich stimmt: M├╝nster hat schon 2013 die EEP-Koordination und die F├╝hrung des Internationalen Zuchtbuches f├╝r den Persischen Leoparden abgegeben (nach Lissabon) und f├╝hrt nun keinerlei EEP mehr, f├╝hrte schon vorher kein ESB und jetzt vermutlich auch kein ISB mehr (oder gibt es welche f├╝r die Schildkr├Âten?).

Nun ist eine EEP-Koordination nicht zwingend daran gebunden, die betreffende Art/Unterart im eigenen Zoo zu halten - siehe Kronberg mit dem Hirscheber-EEP.

Ketzerisch gefragt: Wurden EEP und ISB abgegeben, weil man sich von der Leopardenhaltung verabschieden will, oder gibt man die Leoparden ab, weil man EEP und ISB nicht mehr f├╝hren will oder kann und die Perser damit auch nicht mehr als M├╝nsteraner Flaggschiff pr├Ąsentiert werden k├Ânnen?

@Ulli & Sacha: Beim Vergleich der Besucherzahlen m├╝sste ber├╝cksichtigt werden, dass einige Steigerungen der letzten Jahre auch auf die Aktionen "Zahl, so viel du willst" zur├╝ckzuf├╝hren und deshalb nur schwer in Relation damit zu bringen sein d├╝rften, welche Tierarten vorhanden oder nicht (mehr) vorhanden waren. Schn├Ąppchenj├Ąger und finanziell Schwache - laut einem Artikel lag der durchschnittliche erzielte Eintrittspreis bei der Aktion im Winter 2012/13 bei gerade mal ┬Ç 4,76 pro Nase - h├Ątten sich die Gelegenheit damals wohl auch ohne Delfine nicht entgehen lassen.
(04.03.2015, 22:19)
Ulli :   Ich meine mich zu erinnern, dass in der Anfangsphase viele Vogelarten im Orang-Haus waren - vielleicht wurden sie ja zum Enrichment f├╝r die Orangs ...
(04.03.2015, 21:56)
Julian Overberg :   Wei├č jemand, wann die Tierinventur ver├Âffentlicht wird?
(04.03.2015, 19:44)
Julian Overberg :   Ja stimmt! :)

Ich dachte jetzt an eine offensichtlich als solche erkennbare mit deutlich mehr Arten, Beschilderung usw.

Generell denke ich, dass man den Tierbestand mit einfachen Mitteln zumindest ein wenig wieder aufbessern k├Ânnte. M├Âglichkeiten f├╝r Vergesellschaftungen d├╝rften sich noch finden lassen und mit ein paar zus├Ątzlichen kleineren Volieren/Vitrinen in einigen der Tierh├Ąuser oder an anderen passenden Stellen lie├če sich schon einiges machen, auch mit kleinem Geld.

Ich denke da z.B. an Kleins├Ąuger oder V├Âgel. So l├Ąsst sich die Artenanzahl schnell wieder steigern.

Ein gutes Beispiel sind die Sonensittiche, die demn├Ąchst zu den Aras ziehen.
(04.03.2015, 19:42)
Holger Wientjes :   Wenn dort ja schon V├Âgel frei herum fliegen, wie Du ja durchaus richtig sagst, ist es doch schon bereits eine Freiflughalle. ;-) Aber Du hast nat├╝rliich recht ! Aufwerten k├Ânnte man sie sicherlich. Zu den Pagodenstaren: das scheinen die einzigen V├Âgel im Tropenhaus zu sein, die sich massenhaft vermehren.
Langfristig k├Ânnte man die Halle auch gerne nahezu komplett den Orangs zuschlagen.
(04.03.2015, 19:27)
Julian Overberg :   K├Ânnte man nicht einfach aus dem ├╝bergro├čen Besucherbereich bei den Orang-Utans eine Freiflughalle mit asiatischen V├Âgeln machen? Pagodenstare und H├Ąherlinge fliegen dort ja eh schon frei.

So h├Ątte man den Bereich einigerma├čen sinnvoll genutzt und kann den Vogelbestand ein wenig aufwerten. Und Kosten w├╝rde das auch wenig bis gar nichts.
(04.03.2015, 18:50)
Holger Wientjes :   Wobei ├╝berdimensionierte Besucherbereiche auch kein rein M├╝nsteraner Ph├Ąnomen darstellen, wie man fairer Weise sagen muss. Allerdings darf man auch nicht ausser Acht lassen, dass die Geb├Ąude ├╝ber vierzig Jahre alt sind und man seiner Zeit eher darauf Wert gelegt haben mag. Insofern sind die Umbauten in den H├Ąusern schon gelungen. Und dass man mittlerweile den Tieren mehr Innenfl├Ąche auf Kosten des Besucherraumes zur Verf├╝gung stellt, zeigt das L├Âwenhaus. Auch bei den Nash├Ârnern wurde doch dahingehend umgebaut.

Anlagen ohne Wassergraben sagen mir bei Menschenaffen ebenfalls eher zu. Insgesamt sehe ich die Orang-Anlage, gerade das Aussengehege, als eines der besseren in unseren Zoos an. Sicherlich k├Ânnte man aus heutiger Sicht, es ist ja auch schon wieder ein paar Jahre alt, wieder hier und dort etwas nachbessern.
(04.03.2015, 18:18)
Hannes L├╝ke :   Was mir noch einf├Ąllt zum "gelungenen" Orang Utan Haus
Der Bau entspricht vollkommen den anderen Tierh├Ąusern
Man baut einen ├╝berdimensionalen Besucherbereich und kann durch eine kleine L├╝cke auf die kleine Anlage (und sogar mit unn├Âtigem Wassergraben) gucken

Das man Platz besser nutzen kann zeigt da klar Dortmund
(04.03.2015, 17:43)
Holger Wientjes :   Die "L├╝cken" beziehen sich auf den Bestand an Standardarten in M├╝nster...
(04.03.2015, 16:44)
Holger Wientjes :   Die "L├╝cken" beziehen sich auf den Bestand an Standardarten in M├╝nster...
(04.03.2015, 16:44)
Holger Wientjes :   Stimmt, die Gibbon-Insel in der Aa gab bzw. gibt es ja auch noch. Dort habe ich aber nie Tiere gesehen. Bis wann war sie denn (wenn ├╝berhaupt) besetzt ?

Duisburg h├Ąlt allerdings auch keine G├╝rtelvaris sondern Schwarzweisse. Die G├╝rtelvaris in NRW gib┬┤s in K├Âln. Aber Du hast da v├Âllig recht. Ich pers├Ânlich mag auch Kattas sehr gerne, aber zwischendurch mal eine andere Lemurenform macht halt die Abwechslung aus.

Der Allwetterzo war eigentlich immer DER Zoo f├╝r mich, der so ziemlich die gesamte Palette an "Must-have-Besucherlieblings-Standart-Arten" hielt. Vom Elefanten ├╝ber drei Menschenaffen-Formen, L├Âwe, Tiger, Eisb├Ąr, Giraffe, Nashorn bis hin zu Flamingo, Pinguin und Papagei. F├╝r "ausgefallenere" Arten musste man halt nach Dortmund oder Duisburg fahren. Mittlerweile gibt es auch dort die ersten L├╝cken. Ein Vogelzoo war M├╝nster wohl noch nie. Aber da finde ich den R├╝ckgang noch dramatischer. Da gibt es ja so gut wie gar nichts mehr, was einen Vogelliebhaber vom Hocker reisst. Wenn ich an den fr├╝heren Teichbesatz denke oder das kleine Tropenhaus. Hier w├╝rde ich mich auch ├╝ber einen interessanteren Besatz freuen.
(04.03.2015, 16:33)
Hannes L├╝ke :   So edukativ wichtig ich die BioCity und das Pferdemuseum auch finde. In einem Zoo, der nach dem Bau die Preise anzog, sind Sie mir trotzdessen etwas fehlbesetzt, insbesondere wenn dann wieder geklagt wird, dass Geld f├╝r Elefanten, Leoparden und andere fehlt.

Ich habe gerade die Preise Osna und M├╝nster vergleichen und war erschrocken. M├╝nster steht Tageskartentechnisch besser dar!
Bei den Jahreskarten stinkt man bekannterweise ab.
Ich hatte f├╝r Osnabr├╝ck eine Familientageskarte im Hinterkopf aber da scheine ich etwas zu vertauschen

Die Gibbons waren nicht nur auf der jetzigen Varianlage. Es gab auch eine Gibboninsel in der Aa. Diese ist heute noch von der Br├╝cke am L├Âwenhaushaus aus zu erkennen.

Warum mich die Kattas und Varis st├Âren wei├č ich garnicht so genau. Vielleicht weil der gesamte Tierbestand ziemlich ABC ist, egal ob bedroht oder nicht. ich pers├Ânlich mag Varis und Kattas extrem gerne.
Wenn man vielleicht noch ein I-T├╝pfelchen h├Ątte wie die Mohrenmakis in Burgers, die G├╝rtelvaris und Ratten in Duisburg und auch in Rheine plant man mit einer dritten Lemurenart... Es ist einfach das gewissen etwas, was einen schlafenden Riesen von einer Attraktion unterscheidet.

Die Artenauswahl und Anzahl in Gelsenkirchen ist auch nicht der Hammer aber es ist einfach etwas anderes!

Die Zwergflusspferde wurde auch wegen des veraltetem Gehege abgegeben. Angeschafft wurden Sie da die Anlage zu klein f├╝r Flusspferde war. Da die Anlage aber urspr├╝nglich f├╝r Flusspferde geplant war war Sie zu wasserlastig


(04.03.2015, 16:10)
Ulli :   okay ... im Eintrittsduell Pferdemuseum - Delphinarium steht es 1:1 unentschieden (smile)
(04.03.2015, 15:25)
Sacha :   @Ulli:
Nat├╝rlich sind Koalas nicht gerade "Bewegungswunder". Fakt aber ist, dass sie bei ONB hoch im Kurs stehen, er sie also sehen will.
Bez├╝glich der Delfine sehe ich es umgekehrt mit dem Pferdemuseum in M├╝nster so: Wenn ich extra mehr Eintritt zahlen muss, obwohl ich es nicht sehen will, finde ich dies ebenfalls ├Ąrgerlich. Und ich nehme jede Wette an, dass die Mehrzahl der Besucher - vor die Wahl gestellt - lieber Delfine/eine Delfinshow sieht, als Pferde-/und Reitutensilien.
Ich gebe Dir allerdings recht, dass der Besucherr├╝ckgang von 2013 (Abgabe der Delfine) zu 2014 (runde 3 Prozent) zu klein ist, als dass man diesen an den Delfinen bzw. ALLEINE an diesen festmachen kann.
Ja, die "Atmosph├Ąre" in M├╝nster ist eindeutig besser, da stimme ich Dir zu. Daf├╝r hat man wie gesagt in Duisburg noch etwas mehr Publikumsrenner und/oder Rarit├Ąten zur Verf├╝gung (z.B. Flussdelfin, Grosser T├╝mmler, Riesenotter oder Wombat).
Mit Deinen Vergleichen mit Rheine, Dortmund und Gelsenkirchen weiss ich jetzt nicht genau, auf was Du hinaus wolltest.
Nun mag M├╝nster ein schlafender Riese in der Zoolandschaft sein. Aber in Sachen Innovation bzw. Immersions-Anlagen hinkt dieser Zoo doch zur├╝ck. Das Allwettermodell - so gut die Idee war - hat meines Erachtens ausgedient und war und ist zudem unvollst├Ąndig (├ťbergang Elefanten zu den L├Âwen). Nun muss nicht jeder Zoo ein Geokonzept aufweisen, aber ein Konzept, dass die Besucher in ihren Bann zieht. Und das fehlt mir in M├╝nster. Er ist attraktiv, weil er viele ABC-Arten zeigt, aber weder in der Gestaltung noch im Tierbesatz eine Ausnahme bildet bzw. als solche von ONB wahrgenommen wird.
(04.03.2015, 14:02)
Holger Wientjes :   Ulli, die Gibbons waren auf der jetzigen Vari-Anlage. Laut ZTL bis ┬┤96. Die Anlage wurde seinerzeit im wechsel mit den Klammeraffen bewohnt (letztere w├Ąren ├╝brigens eine nette s├╝damerikanische Alternative f├╝r die Mandrills).

Die Zwergflusspferde abzugeben, um den Nash├Ârnern mehr Platz zu bieten, finde ich absolut richtig und nachvollziehbar. Gleiches gilt f├╝r die Jaguare im Raubtierhaus, die Eisb├Ąren an ihrem alten Platz im Polarium oder die T├╝mmler in ihrem alten Becken. Aber Platz w├Ąre an anderer Stelle im Zoo (sicherlich nicht f├╝r ALLE abgegebenen Arten aber doch f├╝r EINIGE) doch gewesen, um dort neue Anlagen zu errichten. Und an dieser Stelle und in diesem Zusammenhang finde ich das Museum IM Zoo auch v├Âllig deplaziert. ich finde es an sich nicht schlecht, aber ich besuche den Zoo nicht wegen des Museums und kenne auch niemanden,der gezielt deswegen nach M├╝nster f├Ąhrt. Von daher f├╝r mich verschenkter Platz.

Die Gesamtanlage des Zoos und sein f├╝r mich stimmigeres Gesamtbild finde ich ├╝brigens deutlich gelungener als das in Osnabr├╝ck. Von daher hoffe ich, dass der zitierte "schlafende Riese", wenn er denn aufwacht, nicht die gleiche Richtung nimmt, die Osnabr├╝ck mit einigen Neuanlagen genommen hat.
(04.03.2015, 13:17)
Ulli :   So ich versuche jetzt einmal, auf all die Beitr├Ąge zu antworten.

In M├╝nster gibt es eine Vielzahl bedrohter Arten, vermutlich sogar mehr als in anderen Zoos. M├╝nster verf├Ąhrt nach der Devise: weniger Arten, daf├╝r gezielt.

@Holger ┬ľ mit den Callitrichidae hast du nat├╝rlich recht ┬ľ sie nehmen aber auch wenig Platz in Anspruch. Problematischer wird die Situation bei gro├čen Huftierarten.
Zum Artenschwund:
Ich kann mich gar nicht an Gibbons in M├╝nster erinnern, muss aus der Fr├╝hphase des Allwetterzoos stammen.
Der Platz der Zwergflusspferde wurde der zumindest damals bl├╝henden Zucht der Breitmaulnash├Ârner zugeschlagen.
Die Abgabe der Schimpansen basiert auf den unzureichenden Platz im Innenbereich und kommt 1:1 den Gorillas zugute.
Der Bereich der Eisb├Ąren war zu klein und wurde einer gro├čartigen Orang-Anlage geopfert.
Dass M├╝nster endlich seine T├╝mmler los ist, dar├╝ber bin ich mehr als gl├╝cklich.
Fazit: Alles richtig gemacht

@ Hannes: Was ist dagegen einzuwenden, wenn es Kattas und Varis in jedem x-beliebigen Zoo gibt ┬ľ beide Arten sind stark bedroht und publikumsattraktiv ┬ľ eine Kombination, die auch unter Zootieren eher selten zu finden ist.
Dass man die Schildkr├Âten en detail nicht sieht, ist gar nicht schlimm. Daf├╝r gibt es ja begleitend den tollen Bereich der BioCity.
Auch ich finde G├╝rteltiere extrem spannende Tiere, vom Platzbedarf her sind sie auch leicht unterzubringen, ggf. als Unterbesatz f├╝r Tieraten der h├Âheren Bereiche, sprich Krallenaffen, Faultiere, V├Âgel. Nebenbei auch hier gibt es unter ihnen bedrohte Formen.

@ Lukas
So weit ich wei├č, gehen die Mandrills nach Magdeburg. Vermutlich wird eine s├╝damerikanische Affenart den Platz besetzen, ob f├╝r eine neue Art oder f├╝r mehr Platz f├╝r die Gelbbrustkapuziner, wei├č ich nicht.

M├╝nster erh├Ąlt j├Ąhrlich 4 Millionen an st├Ądtischen Mitteln, davon kann Osnabr├╝ck nur tr├Ąumen, andererseits F├Ârdermittel Zoo Osnabr├╝ck
2009 - unterirdischer Zoo (1,2 Mio. - davon 0,85 Mio. F├Ârdermittel Bundesumweltstiftung sowie Spende),
2010 - Takamanda (10 Mio. - davon 5 Mio. EU-Mittel und Landesmittel, davon 3,5 Mio. Euro an F├Ârdergeldern aus dem EFRE)
2011 - Kajanaland (2,9 Mio, davon 200.0000 Sparkassenstiftung Osnabr├╝ck),
2013 - Klimah├Âhlen, finanziert wieder weitgehend durch Spenden bzw. F├Ârdermittel der Bundesumweltstiftung.
2015 ┬ľ Orang-Haus, 200.000 Euro spenden die Sparkasse Osnabr├╝ck und die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabr├╝ck

@Sascha: Ich habe die Koalas in Duisburg gesehen ┬ľ es war eine riesige Entt├Ąuschung. Ich habe selten langweiligere Tiere gesehen ┬ľ Fellkn├Ąuel in Astgabel mit sporadischem Blick in das zweifellos niedliche Gesicht.
Meine Vorbehalte gegen die Walhaltung kennst du. Und wenn ich f├╝r den Mist wie N├╝rnberg sogar noch extra mehr Eintritt zahlen muss, obwohl ich sie gar nicht sehen will, finde ich dies sogar ├Ąrgerlich.
Wenn man die Besucherzahlen in M├╝nster der letzten Jahre ansieht, w├╝rde ich die Besuchersteigernde Wirkung von Delphinen in das Reich der Legenden weisen. Es ist jedenfalls nicht signifikant belegbar.
Und gerade wenn ich Duisburg mit M├╝nster vergleiche, hat Duisburg einen bedauerlichen Nachteil ┬ů den weithin h├Ârbaren Verkehrsl├Ąrm, den es in M├╝nster hinsichtlich der Entspannung nicht gibt.

Rheine ist einer meiner absoluten Lieblingszoos, mit M├╝nster aber nicht direkt vergleichbar und somit auch nur in begrenztem Rahmen in einer wechselseitigen Konkurrenzsituation. Sie erg├Ąnzen sich eher.

Spannender ist das schon ein Vergleich von Dortmund mit Gelsenkirchen untereinander: Dortmund mit dem vermutlich deutlich selteneren Bestand aber in der Pr├Ąsentation relativ ┬ähausbacken┬ô und Gelsenkirchen mit einer auch f├╝r mich selbst reizvollen Pr├Ąsentation und dem weitaus h├Âheren Besucherzuspruch. Nebenbei: Gelsenkirchen hat den kleineren S├Ąugetierbestand als M├╝nster ┬ů

Ach ja, zur Zuchtkoordination: Die Zoos waren lernf├Ąhig. Kurt Priemel musste damals mit Engelszungen eher ├ťberredungskunst bei seinen Amtskollegen anwenden, um die Wisentzucht zu koordinieren. Und ich bin auch der festen ├ťberzeugung, dass es mit einem schon damals vorhandenen EEP es den ber├╝hmten Beutelwolf noch geben w├╝rde.
In welchem Rahmen man grunds├Ątzlich jegliche Zuchtkoordination weiter ausbauen kann, ist wohl eher ein Kapazit├Ątsproblem hinsichtlich des Raumes als auch hinsichtlich personeller Kapazit├Ąten. Ein Ausbau in beiderlei Hinsicht ist absolut w├╝nschenswert.
Gegenw├Ąrtig muss man eher aufpassen, sich aufgrund der Gegebenheiten nicht zu verzetteln.

Wie ich schon schrieb, finde ich die Abgabe der Nordpersischen Leoparden extrem schade und ebenfalls nicht nachvollziehbar.
Umgekehrt kann ich die Vorbehalte hier gegen das Pferdemuseum nicht teilen. ├ťber die Museumsdidaktik/-Pr├Ąsentation kann man hier sicher in manchen Details geteilter Meinung sein, an sich empfinde ich das Museum gegenw├Ąrtig als sehenswert und den Besuch absolut wert. Und es hat auch den so oft betonten Alleinvertretungsanspruch.
Herr Busemann in Osnabr├╝ck macht sich durchaus Sorgen, er h├Ąlt das Potential in M├╝nster f├╝r einen wie er sagt ┬äschlafenden Riesen┬ô. Pers├Ânlich finde ich den Zoo M├╝nster schon gegenw├Ąrtig alles andere als ┬äschlafend┬ô.
Die Eintrittspreise in M├╝nster und Osnabr├╝ck sind faktisch ├Ąhnlich ┬ľ in Hinblick auf Jahreskarten liegt der Vorteil bei Osnabr├╝ck.

So ich glaube, ich habe nichts vergessen.

(04.03.2015, 11:45)
Holger Wientjes :   Hat aber OS nicht vor einigen Jahren EU-F├Ârdermittel in Millionenh├Âhe erhalten ??
(03.03.2015, 21:39)
Lukas Wittsieker :   M├╝nster bekommt auch noch 4 Mio von der Stadt und baut weniger wie Osnabr├╝ck die sich nur aus Eintrittspreisen und Sponsoren finanzieren
(03.03.2015, 20:52)
Holger Wientjes :   Also um die Attraktivit├Ąt der Gehege und der Gesamtanlage mache ich mir auch nicht wirklich Sorgen. Denn, @Hannes L├╝ke, ich finde die Gestaltung der Anlagen, vor allem ihre Entwicklung in den letzten Jahren, sehr ansprechend. Sei es aus Besuchersicht oder auch aus Sicht der Tiere. Kaum ein Gehege ist noch in dem Zustand, wie es noch vor zehn, zwanzig Jahren war und was gebaut oder umgebaut wurde hat meiner Meinung nach Hand und Fuss. Gerade die Affen-Anlagen finde ich forbildlich und ich denke schon, dass gerade diese Pr├Ąsentation unserer n├Ąchsten Verwandten bei den Besuchern gut ankommt. Nicht umsonst sollen doch ├Ąhnliche Anlagen wie die von Dir erw├Ąhnten der Lemuren in benachbarten Zoos entstehen.
Was ich allerdings ebenfalls als durchaus negativ wahrnehme ist der Artenschwund. Goldkatze, Gaur, PAH; das sind so ungef├Ąhr die zoologischen Leckerbissen, dann war es das (etwas ├╝berspitzt gesagt). Aber auch viele popul├Ąre Arten mit denen ONB "etwas anfangen" kann, wie Zwergflusspferd, Schimpanse, Gibbon, T├╝mmler, Eisb├Ąr, Wisent oder demn├Ąchst Leopard haben den Zoo verlassen. Und das aus meiner Sicht nicht immer zwingend, weil es am Platz mangelt und man den vorhandenen Raum f├╝r die ├╝brigen Arten nutzen musste. Gerade am Beispiel der Leoparden liegt es meiner Meinung nach an der mangelnden Initiative Spendengelder etc. zu requirieren. Diesen Schwund in Kombination mit den hohen Eintrittspreisen sehe ich kritisch. Da bekommt man in der Tat in Dortmund beispielsweise deutlich mehr f├╝r sein Geld.

@Ulli: Ich bin wie Sacha der Ansicht, dass man nat├╝rlich auch f├╝r die Arten planen sollte, die momentan noch nicht (allzu) gef├Ąhrdet sind. Das kann sich doch wirklich schnell ┬┤mal ├Ąndern. Ausserdem empf├Ąnde ich die Zoolandschaft als deutlich ├Ąrmer und langweiliger, wenn, um bei den Callitrichidae zu bleiben, wenn nur noch Liszt├Ąffchen, L├Âwen├Ąffchen und Springtamarin gehalten werden w├╝rden. Und nat├╝rlich darf ich als zoologisch Interessierter Anspr├╝che an eine entsprechende Facheinrichtung stellen, einen m├Âglichst (!) umfangreichen und breitgef├Ącherten Tierbestand zu zeigen.
(03.03.2015, 18:42)
Lukas Wittsieker :   Was passiert dann mit der alten Mandrill Anlage???

Im Wegweiser steht wenn die Mandrills den Zoo verlassen haben sollen dort kleinere Affenarten einziehen aber welche?

Vielleicht S├╝damerikanische,weil dann hat man ein reines S├╝damerika-Haus
(03.03.2015, 18:30)
Hannes L├╝ke :   Mir pers├Ânlich ist herzlich egal ob in M├╝nster der Bestand angepasst wird oder nicht. Ich gehe nicht hin da mich der Zoo sowohl bei Artenauswahl als auch bei Gehegegestaltung langweilt und mir, als preisbewusstem B├╝rger, klar ist, dass ich im n├Ąheren Umkreis, trotz mehr Benzin, gute Unterhaltung zum kleinen Preis bekomme.

Was den Tierbestand angeht bitte ich zu bedenken, dass die tollen und interessanten sowie seltenen Schildkr├Âten f├╝r Otto-Normal nicht zu sehen sind obwohl er sie bezahlt. Der Affenbestand ist toll aber Katta und Vari gibts in jedem x-belibigen Zoo und die systematische Anordnung der Affen k├Ânnte auch schon vielen Besuchern zu viel sein ("oh nochmal kleine Affen")

Es geht darum, dass der Artenschutzgedanke ein Obolus des Zoowesens ist.
Wenn du schaust wie begeistert die Besucher vor den G├╝rteltieren stehen zeigt sich, dass ungew├Âhnliche und nicht oft gesehene Arten deutlich mehr begeistern k├Ânnen als viele seltene aber h├Ąufig gehaltene Arten.

es geht mir garnicht darum, dass man in MS nicht gute Tiere hat. Man sollte nur nicht vergessen, dass Besucher (nicht nur die Zoobekloppten) einfach immer mehr verlangen f├╝r Ihr Geld!

Will man das heute erreichen reicht es einfach nicht nachzuziehen sondern man muss auch mal vorlegen!
Wegen meiner muss es auch garnicht der Tierbestand sein. Bessere Gastronomie oder ein spektakul├Ąrer Spielplatz (wie in Reken) w├Ąren auch was!
(03.03.2015, 15:14)
Ulli :   bessere ├ťbersichlichkeit
Besucherzahlen M├╝nster
2014 947.730
2013 976.032
2012 938.360
2011 920.000
2010 971.427
2009 991.555
(03.03.2015, 14:16)
Ulli :   Beucherzahlen M├╝nster
2014 947.730
2013 976.032
2012 938.360
2011 920.000
2010 971.427
2009 991.555

(03.03.2015, 14:15)
Sacha :   @Ulli: Du hast mich mit Deinem letzten Post in der Tat zum Nachdenken und zur Selbstreflektion angeregt.

Beginnen wir bei den Eintrittspreisen. Ich glaube auch, dass diese im Verh├Ąltnis zu den meisten anderen Grosszoos in NRW eher im oberen Bereich anzusiedeln sind und damit mit ein Grund f├╝r Unzufriedenheit bei ONB sein k├Ânnen. Aber mit der Geiz-ist-Geil-Mentalit├Ąt hat dies nichts zu tun. Wenn das Angebot/Erlebnis stimmt, zahlt man - siehe Zoom oder Duisburg mit Koalas und Delfinen - auch gerne etwas mehr.
Womit wir beim Bestand des Allwetterzoos angelangt sind. Nun bin ich einer, der sowohl ABC-Arten wie Rarit├Ąten in einem Zoo sehen m├Âchte. Bei ersteren kann man in M├╝nster wirklich nicht motzen. Nach Letzteren muss ich dagegen schon intensiv suchen. Und die bedrohten asiatischen Schildkr├Âten sind leider nur sehr schlecht zu sehen (zumindest war dies bei meinem letzten Besuch so) und zudem nicht wirklich ein Publikumsrenner.

Arten nach dem IUCN-Gef├Ąhrdungsstatus auszuw├Ąhlen, also die am meisten bedrohten Arten zuerst, macht generell Sinn. Allerdings kann und darf dies nicht das einzige Kriterium und vielleicht meist nicht das Wichtigste sein. Motto: Erdm├Ąnnchen, S├╝damerikanischer Nasenb├Ąr und Kalifornischer Seel├Âwe sorgen daf├╝r, dass Geld f├╝r die Erhaltungszucht von Kagu, Balistar und Somali-Wildesel vorhanden ist.
Der Verzicht auf die Haltung von Arten kann mehrere Gr├╝nde haben. Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, dass es sich einige Zooverantwortliche damit etwas gar leicht machen. Statt (m├╝hsam) Geld f├╝r neue Anlagen zu sammeln oder sich den Anfeindungen von Tierrechtlern zu stellen, wird die Art XY einfach abgegeben. So kann ich es beispielsweise im Fall von M├╝nster (ebenfalls) ├╝berhaupt nicht nachvollziehen, dass man die Haltung der Nordpersischen Leoparden beenden will. Platz f├╝r ein Gehege m├╝sste in M├╝nster vorhanden sein, sogar ohne daf├╝r eine andere Art abzugeben. Und da diese UA winterhart ist, d├╝rften auch die Kosten f├╝r ein neues Gehege nicht exorbitant sein. Zudem w├Ąren bzw. sind (noch) die n├Ąchsten Halter von Nordpers. Leoparden doch ein gutes St├╝ck von M├╝nster entfernt, womit man f├╝r die umliegende Region ein Alleinstellungsmerkmal hat/h├Ątte.

Du schreibst, man soll nicht damit kommen, dass sich die Gef├Ąhrdungssituation f├╝r jede Art schlagartig ├Ąndern kann. Darauf entgegne ich: Warum nicht? Gerade bei afrikanischen Arten ist dies wegen der politisch mehr als instabilen Lage auf dem Kontinent sogar n├Âtig. H├Ątten sich die Zoos fr├╝her intensiver um einige damals noch nicht (so) gef├Ąhrdete Arten eingesetzt und die Zuchten besser koordiniert bzw. sich ├╝berhaupt um Zucht bem├╝ht (diverse Ducker-, Meerkatzen- und Stummelaffenarten, Hunters-Leierantilope etc.), h├Ątte man zumindest ein Reservoir, auf das man zur├╝ckgreifen kann. Von den Erfahrungswerten, die man mit weniger bedrohten Arten sammelt und dann f├╝r hochbedrohte, verwandten Arten n├╝tzen kann, ganz zu schweigen.

Kurz: Ich halte M├╝nster generell ebenfalls f├╝r einen attraktiven Zoo, aber um mit der Konkurrenz mitzuhalten, bracht es m.E. mehr Anstrengungen und Visionen (Dazu eine Frage: Inwieweit hat sich das Besucheraufkommen seit der Schliessung des Delfinariums verringert/ver├Ąndert)?
(03.03.2015, 12:47)
Ulli :   Das Problem sind wohl eher die Eintrittspreise als der Tierbestand. Das bildet wohl eher den Hintergrund einer m├Âglicherweise Unzufriedenheit. Da kommt einerseits nat├╝rlich und in absolut erster Linie die oft angespannte finanzielle Lage vieler Familien zum Tragen, andererseits aber auch bei dem ein oder anderen die Schn├Ąppchen- und Geiz ist Geil-Mentalit├Ąt (nicht bei den Familien ! ) zum Tragen.

Wie schon gesagt wurde, es gibt den Bestand f├╝r Otto-Normalbesucher ┬ľ ist daran etwas falsch, wenn man sich gleichzeitig intensiv innerhalb der Zoogrenzen mit dem IZS um die Schildkr├Âtenerhaltung k├╝mmert und eine betr├Ąchtliche Zahl an Arten mit einem hohem IUCN-Gef├Ąhrdungsstatus Status wie z.B. im Affenbereich Flachlandgorilla, Borneo-Orang-Utan, Rotscheitelmangabe, Gelbbrustkapuziner, Goldgelbes L├Âwen├Ąffchen, Goldkopf-L├Âwen├Ąffchen, Springtamarin, Katta, Schwarzwei├čer Vari sowie gegenw├Ąrtig noch Mandrills h├Ąlt. Und bei den Mandrills wie auch bei den schon abgegebenen Schimpansen ist es eine kluge und weitsichtige Entscheidung, auf eine Art zu verzichten, wenn man die Haltungsvoraussetzungen nicht in allen Belangen erf├╝llen kann.

Im Forum habe ich manchmal den Eindruck, dass ein Zoo oft nur etwas taugt, wenn er viele Tierarten egal nach welchem IUCN-Gef├Ąhrdungsstatus h├Ąlt, die es nur sehr selten in europ├Ąischen Zoos zu sehen gibt. Schon sehr oft habe ich hier die Verz├╝ckung gesehen, wenn es neue Halter f├╝r irgendwelche Arten wie exemplarisch Silber├Ąffchen oder Streifengnu, oder erst j├╝ngst die Ank├╝ndigung von Fisher und Graufuchs f├╝r die geplante Nordamerikalandschaft in Osnabr├╝ck gibt ┬ľ beim anschlie├čenden Blick in www.zootierliste.de f├Ąllt auf, dass fast alle dieser so euphorisch begr├╝├čten Arten laut IUCN den Status LC (= nicht gef├Ąhrdet) genie├čen. Umgekehrt wird sich hier permanent ├╝ber die vielen Halter von z.B. Liszt├Ąffchen mit dem IUCN-Status CR (= vom Aussterben bedroht), Schwarz-Wei├čer und Roter Vari mit dem IUCN-Status CR (= vom Aussterben bedroht) aufgeregt. Vielleicht hilft auch hier manchmal etwas Selbstreflektion innerhalb des Forums.
Ein Zoo hat Artenschutz zu betreiben. Und jetzt bitte nicht kommen, mit die Situation kann sich f├╝r jede Art schlagartig ├Ąndern wie j├╝ngst bei den Giraffen in Tansania.

F├╝r mich bleibt M├╝nster ein musterg├╝ltiger und sehr attraktiver Zoo leider mit zweifellos hohen Eintrittspreisen.

(03.03.2015, 11:30)
Hannes L├╝ke :   Rasputin ist ein gro├čer Publikumsliebling in M├╝nster, das darf man nicht au├čer acht lassen.
So langsam habe ich das Gef├╝hl Herr Dr Adler will seinem nachfolger keine Schulden hinterlassen. Man plant nur kleine Projekte und blickt nicht weit in die Zukunft. das k├Ânnte MS wirklich in eine Sackgasse f├╝hren. Nat├╝rlich hat man in MS einen netten Tierbestand aber er ist wirklich nur nett. Ich kenne viele Familien die nicht mehr nach MS fahren weil der wirklich hohe Eintrittspreis, ohne nenneswerte rabatte, ihnen einfach nicht genug bietet. Alles was Otto-Normal erwartet bekommt er in MS und nicht mehr! Zudem k├Ąmpft man in MS noch immer mit dem Betonzoo-Ruf.
Wir haben hier Gelsenkirchen, Osnabr├╝ck, Dortmund, Rheine, Hamm und Nordhorn vor der T├╝r.

Die K├Ąnguruanlage riecht f├╝r mich ganz danach mit einfach mitteln nachziehen zu wollen (Rheine, Nordhorn, Hamm und bald Dortmund haben begehbare K├Ąnguranlagen, was ja keine Schande ist. Trotzdem hoffe ich bald auf eine neue Direktion die sich neuen Mammutprojekten annehmen kann.

(03.03.2015, 09:20)
Bj├ÂrnN :   @Carsten
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man diese Option nicht bereits ausgelotet hat.

Welche einigerma├čen wissenschaftlich gef├╝hrte Zoo ist schon in der Lage, ein nicht zuchtf├Ąhiges Hybrid-Paar aufzunehmen?

Sowohl RASPUTIN als auch sein Weibchen k├Ânnen gut und gerne noch einige Jahre leben.
(03.03.2015, 08:41)
Carsten Horn :   Man h├Ątte ggf. f├╝r die Leoparden auch mit kleinem Geld f├╝r Umbauten (├ťbernetzung, etc) die Tigeranlage nutzen k├Ânnen, wenn man sich stattdessen von den Tigerbastarden getrennt h├Ątte...
(03.03.2015, 01:05)
Ulli :   Nachsatz Auch bei Hagenbeck und im Zoo K├Âln gibt es kaum mehr S├Ąugetierarten als im Zoo M├╝nster, ohne dass man diesen beiden Zoos die hohe internationale Bedeutung - dies gilt auch f├╝r M├╝nster selbst - absprechen w├╝rde oder etwas exorbitant vermissen w├╝rde.
(02.03.2015, 21:43)
Ulli :   Um die Attraktivit├Ąt des Zoo M├╝nster mache ich mir absolut keine Sorgen.

Durch die Reduzierung der Artenzahl und die damit verbundene Vergr├Â├čerung der Anlagen ist er f├╝r mich naturn├Ąher und damit eher reizvoller geworden. Viele der verbliebenen Arten sind gezielt nach Erhaltungszucht-Kriterien ausgew├Ąhlt worden.

Speziell der Affenbereich ist immer sehenswert und sucht seinesgleichen.

Mag sein, dass ich mit der Meinung alleinstehe:
Abgesehen von dem mir nicht nachvollziebbaren Verzicht auf die Persischen Leoparden und der plausibel von Tom geschilderten Problematik bei der neuen K├Ąnguru-Anlage hat der Zoo M├╝nster f├╝r mich alles richtig gemacht.
(02.03.2015, 21:39)
Holger Wientjes :   Ist die Vari-Gruppe nicht eingeschlechtlich ?
(02.03.2015, 21:19)
Tom Schr├Âder :   - Die Mandschurenkraniche bekommen kein Netz, sondern die gleiche Drahtabspannung wie beim Absperrgehege. W├╝rde mich wundern, wenn da noch ein Netz dr├╝bergelegt w├╝rde.
- Das Haus f├╝r die Stachelschweine wirkt auf mich extrem klein!!!
- Die Muntjaks sind noch nicht ausgeschildert und nicht zu sehen, obwohl die Anlage fertig zu sein scheint.
- Lucas Wittsieker: "...scheint ne sch├Âne Anlage zu werden..."
MIR scheint, dass das Augenmerk auch auf "sch├Ân" gelegt wird und nicht so sehr auf das Wohl der Tiere... Mir st├Â├čt sehr auf, dass der absolute Lieblingsplatz der Tiere, direkt am Tropenhaus (somit profitierte bisher wenigstens jemand von der mangelhaften Isolierung des Hauses *gg), mit Bambus abgepflanzt und dann mit einem Zaun gesch├╝tzt wurde. Finde ich extrem schade f├╝r die Tiere. Au├čerdem hatte ich gehofft, dass der durch das Gehege f├╝hrende Weg auf den Weg an den beiden Teichen gef├╝hrt w├╝rde und somit dieses eigentlich ganz nette Gel├Ąnde etwas st├Ąrker in die BesucherInnen-Aufmerksamkeit r├╝cken w├╝rde. Nun beginnt er an der Kookaburra-Voliere und endet am Tropenhaus - also wie bisher, nur in sch├Ân und geschwungen. Das Gehege wird somit in Zukunft direkt von der Kea-Voliere begrenzt, also ein Zugewinn an Raum wenigstens auf dieser Seite.
- Der Sohn der Orang Utan Dame "Mandi" hat einen Namen; "Mr Miyagi"... Man sollte in M├╝nster den Brauch, dass PatInnen den Namen aussuchen d├╝rfen, unbedingt ├╝berdenken!!!
- Bei den Schwarz-Wei├čen Varis war mehr Aktion (und Zwist?) als normalerweise und es schien mir mindestens ein Tier mehr zu sein - endlich Verj├╝ngung f├╝r die alte Truppe und vielleicht doch bald mal wieder Nachwuchs?
- Ein Jungtier bei den Guerezas von Anfang Februar, ein Jungtier bei den Wasserb├Âcken
- Die Gruppe der L├Âwen├Ąffchen ist mit nun sieben Tieren sehr nett! Gerade die Jungtiere kann man oft in Interaktionen mit den Zwergseiden├Ąffchen beobachten, Grooming, gemeinsames Fressen von Gummi Arabicum, etc. - sehr sch├Ân!!!
- Die Leoparden werden aus Kostengr├╝nden abgeschafft, nicht aus Platzgr├╝nden. Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in die Langeweile; meiner Meinung nach muss der Allwetterzoo extrem aufpassen, dass er weiterhin attraktiv bleibt!!!
(02.03.2015, 19:39)
Ulli :   sehr schade - eine der wichtigsten und ├Ąltesten Traditions-Tierarten im Zoo M├╝nster
(02.03.2015, 18:11)
Holger Wientjes :   Ach Platz w├Ąre im Zoo eigentlich genug... ;-)
(02.03.2015, 17:50)
J├Ârn Hegner :   werden aus platzgr├╝nden die nordpersischen leoparden abgeschafft .
(02.03.2015, 16:54)
Hannes L├╝ke :   Die Kraniche hatten doch immer ein mit Dr├Ąhten ├╝berspanntes Absperrgehege. Ich Vermute die Tiere sollen nicht gestutzt werden was ich f├╝r sehr fortschrittlich halte
(02.03.2015, 09:05)
Lukas Wittsieker :   Neues aus M├╝nster:
-Beim Bau der K├Ąngeruh Anlage geht es gut vorran,scheint ne sch├Âne Anlage zu werden
-Das Haus f├╝r die Stachelschweine wurde angefangen zu bauen
-Anlage der Mandschurenkraniche wird mit einem Netz umspannt und warum???
(01.03.2015, 20:20)
Lukas Wittsieker :   Was soll sich neben den Umbau der Gorilla-Anlage sich sonst noch ver├Ąndern???
(04.02.2015, 15:25)
Julian Overberg :   Die Arahaltung wird sich auf Arakangas beschr├Ąnken. Alle anderen Aras werden abgegeben. Man strebt die Zucht an. Im Gegenzug wird der Zoo Sonnensittiche zur Vergesellschaftung erhalten.

Die Erdm├Ąnnchen bekommen Stachelschweine als Mitbewohner.
(03.02.2015, 20:35)
Lukas Wittsieker :   Neues aus M├╝nster:
Die K├Ąngeruh-Anlage wird zurzeit erneuert und erweitert und wird sp├Ąter f├╝r die Besucher zug├Ąnglich sein.
├ťber der Mandschurenkranich-Anlage wird bald ein Netz gespannt sein
.Zischen Zookanal und Orang-Anlage wurde ein Gehege errichtet wo noch nix drin ist
(03.02.2015, 19:25)
Lukas Wittsieker :   Zwischen Zookanal und Orang Utan Gehege wird derzeit ein neues Gehege gebaut wei├č jemand was dort einziehen soll???
(15.11.2014, 18:13)
Holger Wientjes :   Nicht sch├Ân, aber man sollte auch nicht vergessen, dass Magdeburg unter Perret eine sehr erfreuliche Entwicklung durchgemacht hat !
(07.11.2014, 08:45)
th.oma.s :   Na ja wenn die Aussagen im von Sven P. Peter eingestellten Link stimmen, dann ist Herr Perret in meinen Augen gerade kein guter Zoodirektor. Und Pikiertheit w├╝rde ich das auch nicht nennen sondern vors├Ątzlich zerst├Ârtes Vetrauens-verh├Ąltnis.
(06.11.2014, 20:03)
Ulli :   schade - und f├╝r diese Pikiertheit aus Magdeburg habe ich nur begrenztes Verst├Ąndnis. Sie sollen doch froh sein ├╝ber so einen tollen Direktor.
(06.11.2014, 17:33)
Sven P. Peter :   *deutschen
(06.11.2014, 17:02)
Sven P. Peter :   Ulli, der Zoo Magdeburg freut sich aber gar nicht und Perret, einer der besten deuten Zoodirektoren ist bald arbeitslos...

http://www.volksstimme.de/nachrichten/magdeburg/1369464_Perret-faellt-in-Muenster-durch-und-steht-vor-dem-Nichts.html
(06.11.2014, 17:01)
Hannes L├╝ke :   Wer will schon einen Gesch├Ąftsf├╝hrer der hinter seinen Entscheidungen steht :-D
(06.11.2014, 10:08)
Ulli :   Laut Westf├Ąlischer Nachrichten vom 06.11.2014 wird Kai Perret doch nicht Nachfolger in M├╝nster.

Im Stadtrat erhielt er beim Patt von 36:36 Stimmen keine Mehrheit.

Der Grund ist wohl die Tiger-T├Âtung in Magdeburg 2008.

Die Stadt M├╝nster macht einen Fehler. Der Zoo Magdeburg kann sich freuen.
(06.11.2014, 09:23)
Ulli :   Laut Westf├Ąlischer Nachrichten vom 06.11.2014 wird Kai Perret doch nicht Nachfolger in M├╝nster.

Im Stadtrat erhielt er beim Patt von 36:36 Stimmen keine Mehrheit.

Der Grund ist wohl die Tiger-T├Âtung in Magdeburg 2008.

Die Stadt M├╝nster macht einen Fehler. Der Zoo Magdeburg kann sich freuen.
(06.11.2014, 09:23)
Hannes L├╝ke :   Na super, dann wird das wohl doch nix mit der Aufwertung des Tierbestandes

http://www.wn.de/Muenster/1779767-Suche-nach-neuem-Zoo-Direktor-in-Muenster-Perret-hat-keine-Mehrheit-im-Stadtrat
(06.11.2014, 09:20)
Lukas Wittsieker :   Ja die Trennwand ist dort noch
(30.10.2014, 19:53)
Holger Wientjes :   Ich weiss nicht, wieviel h├Âher das Budget in M├╝nster verglichen mit Magdeburg ist. Aber leigt es wirklich (nur) daran, dass der Wechsel erfolgt ? Ich finde Magdeburg hat in letzter Zeit mindestens genau soviel aus dem Boden gestampft und hat es weiterhin vor. In M├╝nster ist ja schon ein neuer Leopardenk├Ąfig eine anscheinend unl├Âsbare Aufgabe.
(30.10.2014, 19:51)
Ulli :   Ist eigentlich noch die Trennwand zwischen fr├╝herer Schimpansen-Au├čenanlage und der Gorilla-Au├čenanlage vorhanden ?
(30.10.2014, 16:07)
Ulli :   Kai Perret soll neuer Zoodirektor in M├╝nster werden.

Ich denke eine gute Wahl - er hat eine gute Hand in der Gestaltung des Magdeburger Zoos bewiesen und kennt den Zoo aus seiner fr├╝heren T├Ątigkeit.

Er wird die gute Arbeit von J├Ârg Adler fortsetzen.

Mit einem grunds├Ątzlich gr├Â├čeren Budget in M├╝nster im Vergleich zu Magdeburg hat Herr Perret in M├╝nster auch noch ganz andere Entfaltungsm├Âglichkeiten.

M├╝nster ist so etwas wie ein schlafender Riese und das k├Ânnte den einen oder anderen Nachbarzoo durchaus beunruhigen.
(30.10.2014, 16:05)
Michael Mettler :   @Sven: Nein, ich denke mir die V├Âgel weg, einen Gro├čteil des massiven Zauns mit Kletterpflanzen bewachsen (die dann auch ein feinmaschigeres Zusatzgitter verbergen w├╝rden) und einen gr├Â├čeren verglasten Besuchereinblick von der "Betonseite" her (oder sogar einen Tunnel von dort her nach au├čen, ├╝ber dem sich dann die Trennung zwischen Kater- und Katzenabteil befinden k├Ânnte). Dann h├Ątte man ein ├Ąhnliches Grundkonzept wie in Emmen.

Wo sich die Katzen dann am liebsten hinlegen, l├Ąsst sich ja durch die Gehegestruktur ein wenig provozieren, damit der Besucher eben mehr als nur ein Ohr zu sehen bekommt. W├╝rde man schlie├člich bei einem kompletten Anlagenneubau f├╝r Leoparden in M├╝nster auch versuchen, oder?
(10.10.2014, 22:07)
Sven P. Peter :   Ok, Michael, nun denk dir die V├Âgel weg, hinter den Busch einen Leoparden von dem man nur das Ohr sieht und einen noch gr├Â├čeren Abstand zu dem massiven Zaun der leider gigantische Maschen hat, wo ein ganzer Arm vom Leoparden durchpasst ;)
(10.10.2014, 21:13)
Michael Mettler :   @Sven: Attraktiv...? Das Foto ist zwar schon von 2009, aber ist die Voliere seitdem sch├Âner geworden? Habe ich zumindest vom letztj├Ąhrigen Besuch nicht anders in Erinnerung.
(10.10.2014, 19:12)
Sven P. Peter :   Jedoch eignet sich die Voliere am meisten f├╝r Greifv├Âgel. Und die sind dazu passend auch schon drin. Die Leoparden w├╝rden dort regelrecht untergehen, w├Ąhrend man aktuell eine attraktive Gro├čvoliere hat.
(10.10.2014, 16:41)
Michael Mettler :   Ist eigentlich jemals in Betracht gezogen worden, die Greifvogelvoliere f├╝r die Leoparden umzubauen? Zwar w├╝rde das immer noch einige Investitionen bedeuten (z.B. den Bau von Innenk├Ąfigen - die ja nicht zwingend einsehbar sein m├╝ssten - und die Verkleidung der nackten Betonr├╝ckwand), aber als Grundlage w├Ąre die Voliere doch gar nicht schlecht...?
(10.10.2014, 15:53)
Holger Wientjes :   Ach ja, auch das Pferdemuseum halte ich auf dem Zoogel├Ąnde f├╝r Platzverschwendung. Dort h├Ątte ich gerne weiterhin beispielsweise die Gebirgswiederk├Ąuer gesehen.
(10.10.2014, 15:16)
Holger Wientjes :   Ja, das liebe Geld fehlt halt oft. Aber was ich halt schade und nicht nachvollziehbar finde, ist, dass man ja nicht mal den Versuch einer Spendensammlung f├╝r die Leoparden unternommen hat.
Auch sind es nicht zwingend die gro├čen Arten die ich vermisse. Wenn ich mir den Wasservogelbestand anschaue oder auch die Artenzahl im Tropenhaus, dann denk ich wehm├╝tig an "alte" Zeiten zur├╝ck, die eigentlich noch gar nicht so lange her sind. Die Kantschile sind ein weiteres Beispiel bei dem es sicher nicht um den Platz ging.
(10.10.2014, 15:14)
Hannes L├╝ke :   Ulli, da gebe ich dir recht. Was in M├╝nster entsteht ist (mit Ausnahme des Pferdemuseums) hervorragend. Das es jedoch auch anders geht zeigt ja dein Steckenpferd Osnabr├╝ck am besten.
Besonders zwiegespalten bin ich bei der Elefantenanlage. Die alte Elefantenanlage war unfassbar langweilig, die neue herausragend gestaltet. Daf├╝r immernoch nicht besonders gro├č, wer wei├č wie lange die den pers├Ânlich gesetzten Standards standh├Ąlt (siehe den Druck nach dem Bau der K├Âlner Anlage). Da h├Ątte man sich schon eine ├ťbernahme der Delfine gew├╝nscht oder eine Erweiterung der (wo wir bei "Traditionen" sind) Nashornhaltung. Mal ganz neue Wege gehen und die Elfanten abschaffen und stattdessen auf deren alter Fl├Ąche f├╝r Nash├Ârner und Schimpansen erweitern (wobei mir das Semi-Systematische Konzept gef├Ąllt).

Wir werden sehen was eine neue Direktion bringt. Wenn die L├Âwenanlage endlich erweitert (Gr├Ąben auff├╝llen?) wird sind die alten Jaguaranlagen evtl wieder frei und erweiterbar f├╝r vielleicht wieder Jaguare oder Leoparden.

So sch├Ân ich die mit Kunstwerken verzeirten Wiesen gegen├╝ber Raubv├Âgeln, Tropenhaus und Tigern auch finde, ein Gang ├╝ber den Besucherweg mit anschlie├čender Leopardenvoliere w├Ąre einmalig (?) in Deutschland...
(10.10.2014, 14:59)
Ulli :   Mir gef├Ąllt der Allwetterzoo ausgesprochen gut, er ist im Laufe der Jahre wunderbar zugewachsen. Die meisten Tiergehege sind gro├čz├╝gig.

Speziell der Affenbereich ist in meinen Augen vorbildlich.

Was die Abgaben anbetrifft. Bis auf die in ├ťberlegung befindliche Abgabe der Persischen Leoparden waren die Abgaben nachvollziehbar. Bei den Persischen Leoparden habe ich auch nur deshalb ein trauerndes Auge, weil es eine der Traditionsarten in M├╝nster ist und man lange das Zuchtbuch gef├╝hrt hat.
(10.10.2014, 13:17)
Ulli :   Die Schimpansen wurden abgegeben, weil die neuen Mindestanforderungen vom Mai 2014 im Innenbereich nicht mehr erf├╝llt werden. Durch die Abgabe sind die Auflagen f├╝r die Gorillas erf├╝llt oder leicht zu erg├Ąnzen.
Die Au├čenanlage hat auf michimmer schon so gewirkt, dass man durch die Herausnahme der Holz-Querwand eine in sich geschlossene Menschenaffen-Au├čenanlage, hier f├╝r Gorillas, schaffen kann.
Ich fand die Abgabe der Schimpansen im Rahmen der aktuellen M├Âglichkeiten sinnvoll und vern├╝nftig.

(10.10.2014, 13:05)
Holger Wientjes :   @Hannes L├╝ke: Ja, die Artenzahl hat in den letzten Jahren ganz sch├Ân gelitten (und wird ja weiter leiden). Stellenweise auf jeden Fall nachvollziehbar, da f├╝r andere Arten mehr Platz geschaffen wurde. Manchmal aber auch leider nicht zu verstehen.

Sollten die Varis nicht abgegeben werden, um wiederum urspr├╝nglich f├╝r die Schimpansen Platz zu schaffen ? Das h├Ątte sich ja jetzt erledigt.
(10.10.2014, 11:47)
Julian Overberg :   Die Varis sollten doch auch mal abgegeben werden.
Ist das schon passiert?
Und warum sollen die weg?
(10.10.2014, 10:09)
Michael Mettler :   Die Mandrills den Schimpansen nach Magdeburg folgen (siehe weiter unten im Thread).
(10.10.2014, 09:34)
Hannes L├╝ke :   W├╝rde zu M├╝nster passen.
Mit jeder Abgabe wird der Park sch├Âner aber leider nicht besser.
Die Mandrills auf die Schimpansenau├čenanlage und gut ist! Das w├Ąre ein L├Âsung...
(10.10.2014, 09:27)
Lukas Wittsieker :   Ich habe geh├Ârt das die Mandrills abgeben werden stimmt das???
(10.10.2014, 00:38)
Lukas Wittsieker :   Wei├č jemand was in den n├Ąchsten Monaten oder Jahren neben den Menschenaffenhaus noch umgebaut werden soll?
Weil in diesem Jahr wurde nix neu gemacht obwohl der Zoo locker 3 Mio von der Stadt bekommt.Man kann auch mit kleinen Geld gute Sachen ungestalten oder bauen wie es in Osnabr├╝ck zB der Fall ist
(04.10.2014, 12:05)
Holger Wientjes :   Super ! Vielen Dank @ Michael !
(25.05.2014, 13:37)
Holger Wientjes :   Super ! Vielen Dank @ Michael !
(25.05.2014, 13:36)
Michael Mettler :   St├Âbern schafft Klarheit: Die Ausgabe 2/1984 der ZOO-NACHRICHTEN enth├Ąlt einen auch zoologisch sehr ausf├╝hrlichen R├╝ckblick auf die ersten zehn Jahre Allwetterzoo, den man durchaus als Chronik bezeichnen kann (f├╝r Interessierte sehr zu empfehlen!). Danach stellte sich die Ausgangssituation bei Er├Âffnung des Allwetterzoos 1974 so dar: In den beiden Gehegen am Eingang lebten Damhirsche (aus dem alten Zoo ├╝bernommen) und Rothirsche (wer davon wo, wird nicht angegeben). Das (gem├Ą├č Rundgang) erste der beiden Waldgehege teilten sich vorl├Ąufig ein Paar Felsengebirgswapitis und ein m├Ąnnlicher Davidshirsch, das zweite Waldgehege Axishirsche und Hirschziegenantilopen. Bereits 1975 verlie├čen die Damhirsche aus Platzgr├╝nden den Zoo, denn der Davidshirsch bekam weibliche Gesellschaft und die Wapitis zogen an den Eingang um, um dort beide Edelhirschformen nebeneinander zeigen zu k├Ânnen. Das f├╝hrte allerdings dazu, dass sich die beiden Bullen am Trennzaun bek├Ąmpften und diesen besch├Ądigten, deshalb wurden die Rothirsche 1977 abgegeben und der Trennzaun durch ein Hochzeitsgatter ersetzt, so dass die Wapitis fortan beide Anlagen nutzen konnten. Im Winter 1980/81 kamen die beiden W├╝stenantilopenarten in den Bestand, daf├╝r wurden 1981 die Axishirsche abgegeben, um die Wapitis dorthin umsiedeln zu k├Ânnen. Die HZA scheinen im gleichen Jahr schlichtweg ausgestorben zu sein, denn ich habe keinen Abgabevermerk gefunden; 1980 gab es laut JB noch Nachwuchs und 1981 tauchen zwei weibliche Verluste darin als letztmalige Erw├Ąhnung der Art auf.

1983 kamen erneut Damhirsche in den Bestand, die wurden dann in einem von der Western-Eisenbahn durchfahrbaren Waldgehege untergebracht. Die dortige Weiterentwicklung habe ich jetzt aber nicht weiter verfolgt, es ging ja nur um die urspr├╝nglichen Hirschgehege.
(24.05.2014, 16:46)
Michael Mettler :   @Holger: Habe ihn schon angemailt.

Im Jahresbericht las es sich so, als habe man quer durch die vorher ungeteilte Anlage einen Trennzaun mit Durchschlupf├Âffnungen f├╝r die Hirschk├╝he gezogen.
(24.05.2014, 13:39)
Holger Wientjes :   Der Eichenwald in diesem Zooteil existierete bei Er├Âffnung wohl schon in seiner jetzigen Gr├Âsse.
Ich habe keine Erinnerung mehr daran, wie die Wapitianlage im Wald unterteilt worden sein k├Ânnte. Oder meinst Du ein kleines an den Stall angrenzendes Absperrgehege ?
Ja, vielleicht kann Klaus oder jemand anderes weiterhelfen !
(24.05.2014, 12:14)
Michael Mettler :   Auf den Zoopl├Ąnen sehen alle vier Hirschanlagen ziemlich gleich gro├č aus, und das letzte Wapitigehege m├╝sste immerhin vorher f├╝r sogar zwei Arten zusammen (Axis/HZA) gro├č genug gewesen sein, wenn diese Version zutr├Ąfe. Die zuletzt bewohnte "Waldanlage" (falls die B├Ąume damals ├╝berhaupt schon so gro├č waren, der Zoo war doch nicht lange zuvor auf der "platten Wiese" entstanden) wurde wie gesagt extra f├╝r die Wapitis geteilt, so dass sich der schauattraktivere Hirsch zur Brunstzeit nur im vorderen, publikumsnahen Teil aufhalten konnte.

Ringtauschma├čnahmen gab es im Allwetterzoo offenbar ├Âfter (u.a. auch mit Bongo/Addax/S├Ąbelantilope laut JB), w├╝rde also durchaus ins Bild passen.

Vielleicht sollten wir mal unseren Forumgastgeber fragen, ob er als "Ureinwohner" sich an die Rot- und Damhirsche erinnern kann ;-)
(24.05.2014, 11:45)
Holger Wientjes :   Beide Varianten sind durchaus m├Âglich. Die heimischen Arten urspr├╝nglich hinten im Wald unterzubringen h├Ątte auf der Hand gelegen. Aber dann h├Ątte man die Wapitis doch direkt in die dort frei gewordenen beiden Anlagen stecken k├Ânnen und nicht erst noch einen Ringtausch mit Milus und Axis vom Eingang in den Wald vornehmen brauchen. Also doch eher wahrscheinlich, dass Rot-und Damhirsch am Eingang standen ?!
Eine weitere Frage w├Ąre auch, warum man den Wapitis zun├Ąchst eine grosse Doppelanlage geg├Ânnt hat und sie dann sp├Ąter doch in die recht kleine Waldanlage umgesetzt hat. Dort waren die Separierungsm├Âglichkeiten ja sicher noch schlechter und ich meine, besagte Anlage w├Ąre sogar die kleinste von den vier hier besprochenen gewesen.
Ob wir es je erfahren werden... ?? ;-)
(24.05.2014, 11:34)
Michael Mettler :   @Holger: Nein, wird leider nirgends erw├Ąhnt, die Jahresberichte setzen daf├╝r auch zu sp├Ąt ein. Dam- und Rothirsch werden in den Zoof├╝hrern letztmalig 1976 erw├Ąhnt, ab 1978 sind stattdessen die Wapitis drin. Da liegt nat├╝rlich der Verdacht nahe, dass die beiden vorigen Arten am Eingang standen und ihre Gehege r├Ąumen mussten, um den erheblich gr├Â├čeren Felsengebirgs-Wapitis eine Doppelanlage geben zu k├Ânnen. Wahrscheinlich, damit die Hirschk├╝he in der Brunftzeit eine R├╝ckzugsm├Âglichkeit haben - wurde und wird ja auch in verschiedenen anderen Zoos so gehandhabt, und auch das letzte Gehege der Wapitis in M├╝nster wurde aus diesem Grund unterteilt.

Andererseits k├Ânnte die damalige Unterbringung diverser einheimischer Tierarten im "Wald" hinter dem Streichelzoo auch darauf hindeuten, dass Rot- und Damhirsch thematisch dazu passend die beiden dortigen Hirschgehege bewohnten, w├Ąhrend Milu und die Kombi Axis/HZA als Exoten am Eingang untergebracht waren. Die Zoopl├Ąne sind in diesem Punkt leider alle nicht detailliert genug.
(24.05.2014, 10:11)
Holger Wientjes :   @ Michael M.: Danke soweit f├╝r die Aufkl├Ąrung der Gehegeaufteilung bei den Hirschen ! Wird denn auch irgendwo erw├Ąhnt, wo dann die Damhirsche waren. Die waren doch laut F├╝hrer zeitgleich im Zoo. Und interessant w├Ąre auch noch, wann die Europ. Rothirsche gegen die Wapitis getauscht wurden.
(24.05.2014, 09:17)
Michael Mettler :   @Oliver M├╝ller: Gerade M├╝nster liefert doch ein noch recht aktuelles Beispiel daf├╝r, dass eine h├Ąufigere Tierart abgegeben wurde und eine seltenere vom frei werdenden Platz profitierte. Im Freiland gibt es jedenfalls laut IUCN Red List erheblich weniger Kalifornische Seel├Âwen als Gro├če T├╝mmler :-)
(23.05.2014, 23:57)
Michael Mettler :   Ich habe jetzt noch in Jahresberichten gest├Âbert, die allerdings erst ab Berichtsjahr 1980 erschienen. 1980/81 kamen die Mendes- und S├Ąbelantilopen, bis dahin geh├Ârte die Doppelanlage am Eingang komplett den Wapitis. Die zogen dann in das "letzte" Hirschgehege um, wo bis dato Axishirsche gehalten wurden (abgegeben 1981). Ihre Nachbarn waren die Milus auf der heutigen Wolfsfl├Ąche, bis diese sp├Ąter Nachfolger der Kaffernb├╝ffel neben dem Afrika-Panorama wurden.

So ganz nebenbei stie├č ich dabei auch auf Gr├╝nde f├╝r die Aufgabe der B├╝ffel und der Flusspferde. F├╝r den B├╝ffelnachwuchs gab es kaum Interessenten, die Tiere waren zum Schluss ├╝ber 20 Jahre alt, der Stall war an einer Seite verrottet (man bef├╝rchtete, der Bulle k├Ânnte die Wand eindr├╝cken) und musste, da nicht an eine Heizleitung angeschlossen, mit Elektro-Heizstrahlern (!) gew├Ąrmt werden, wodurch nicht nur hohe Kosten entstanden, sondern auch ein hohes Brandrisiko. Die B├╝ffel wurden dann geschlachtet und verf├╝ttert.

Auch bei den Hippos spielte nicht nur der wachsende Platzbedarf der Nash├Ârner eine Rolle, sondern auch die hohen Kosten f├╝r die Beckenbeheizung und Abwasserentsorgung, weshalb man in einem ersten Schritt das Innenbecken erheblich verkleinerte und schon zu diesem Zeitpunkt den sp├Ąteren Umstieg auf Zwergflusspferde plante, die weniger Wasser verbrauchen. Das liebe Geld hinterlie├č also auch damals schon seine Spuren in der Bestandsplanung, die heutige Situation ist demnach kein Novum f├╝r M├╝nster...
(23.05.2014, 23:40)
Oliver M├╝ller :   @Michael Mettler:
Bei den genannten Arten sehe ich angesichts der Best├Ąnde die Gefahr jetzt nicht als so akut an... ;-)
(23.05.2014, 22:13)
Holger Wientjes :   So habe auch nochmal in den F├╝hrern von ┬┤74 und ┬┤76 gest├Âbert und dort sind f├╝r diesen Zeitraum neben Milu und Europ. Rothitsch (also noch nicht Wapiti)Damhirsche und Axishirsche in Gemeinschaft mit HZA eingetragen, die dann wohl die ersten beiden Anlagen Richtung Eingang bewohnt haben d├╝rften bis etwa 1980 die Antilopen dort einzogen. An die Dam- und Axishirsche sowie die HZA kann ich mich dort leider nicht mehr erinnern. Erst wieder an die Addax. das hat sich als Bild aus der Kindheit eingebrannt, weil das immer die ertsen Tiere waren, die man schon durch den Aussenzaun hindurch ersp├Ąhen konnte. Und ja, jetzt wo Du es schreibst, kann ich mich auch verschwommen wieder an die Sikas auf der ehemaligen Wapitianlage erinnern. Allerdings waren die Sikas bis zu ihrer k├╝rzlichen Abgabe bzw. Auslagerung nach Drensteinfurt jahrelang in der vorderen Anlage, die nun den Bongos geh├Ârt.
(23.05.2014, 21:53)
Michael Mettler :   @Holger: Die exakte Verteilung der Hirscharten kann ich jetzt gerade nicht auf Anhieb rekonstruieren, aber in den ersten Zoof├╝hrern des Allwetterzoos sind f├╝r die beiden Anlagen gegen├╝ber den B├Ąren noch Hirsche als Bewohner eingezeichnet; dann kamen in der Reihenfolge die beiden Gebirgstierfelsen und dann nochmal zwei Hirschgehege. Addax und S├Ąbelantilopen waren bereits Nachnutzer und m├╝ssten Ende der 70er, Anfang der 80er eingetroffen sein. Im Zoof├╝hrer von 1981 sind sie erstmals drin (S├Ąbelantilope auch als Titelfoto), und zu dieser Zeit wurden noch Davidshirsche und Wapitis gehalten - erstere dort, wo danach die W├Âlfe einzogen, letztere gleich links daneben. An die Milus kann ich mich nicht bewusst erinnern, aber an die Wapitis schon (m├╝sste ich sogar fotografiert haben). Meiner Erinnerung nach (aus Jahresberichten) wurden die Wapitis dann abgegeben, um dort die Vietnamsikas unterzubringen. Auch die habe ich dort gesehen, und in einem per Stichprobe aus dem Regal gezogenen Faltplan von 1998 sind sie dort, links von den W├Âlfen, auch angegeben. Aber es stimmt, auf der ersten Anlage rechts hinter dem Eingang meine ich sie sp├Ąter auch mal gesehen zu haben.

Im heutigen Gaur-Bereich kenne ich aus eigenem Erleben nicht nur die Trampeltiere und Kaffernb├╝ffel, sondern auch Przewalskipferde und eine Kreuzungszucht Przewalski x D├╝lmener Pony, sp├Ąter - wenn ich mich recht erinnere - auch Poitou-Esel (da waren die B├╝ffel weg und die Gaur noch nicht da).

Hm, die Sache mit den Tigern hatte ich aus irgendeiner Pressemeldung - dass diese dann die Leopardenk├Ąfige mitnutzen k├Ânnten, wohl ├Ąhnlich wie die L├Âsung bei den L├Âwen und deren Nachbark├Ąfigen. Allerdings durchaus mit dem Abgabegrund f├╝r die Leoparden, dass sich Besucher ├╝ber deren Anlage beklagten.

@Oliver M├╝ller: Die so genannte Veredelung des Tierbestandes war doch aber ├╝ber lange Zeit in Zoos so allgemein ├╝blich, dass wir heute manche einst gew├Âhnliche Tierart kaum noch antreffen...?
(23.05.2014, 20:35)
Holger Wientjes :   Zumindest scheinen jetzt hier und dort Weissr├╝sselnasenb├Ąren die S├╝damerikaner ├╝ber kurz oder lang abzul├Âsen. ;-)
Ansonsten bin ich echt am Gr├╝beln, wo ein solcher Fall schon ┬┤mal eingetreten ist. Spontan f├Ąllt mir jetzt die Abgabe der Halsbandpekaris zu Gunsten der Chakos im TP ein. Aber auch erstere sind nicht zu h├Ąufig und man hat in Berlin ja nur in den Zoo "ausgelagert".
In Wuppertal ist man von den Flachlandtapiren auf Bairds umgestiegen. Aber ist jetzt off topic so langsam...
(23.05.2014, 19:17)
Oliver M├╝ller :   Ich w├╝rde mich ja sehr freuen, mal zu h├Âren, dass irgendwo Zwergziegen, Alpakas, Wasch- oder Nasenb├Ąren, Schnee-Eulen oder Erdm├Ąnnchen zugunsten einer anderen (dann bedrohten Art) abgegeben werden...
(23.05.2014, 19:09)
Holger Wientjes :   O.k., dann sind wohl im Zuge des Museumsbaus "nur" die Gebirgsanlagen ersatzlos weggefallen. Die Haustiere, wenn auch in z.T. anderen Rassen, wurden umquartiert.
In den jetzigen Bongo-Gehegen waren urspr├╝nglich Addax und S├Ąbelantilopen. Dann kam man auf dem Weg zu den Gebirgswiederk├Ąuern, anschliessend zu den Gehegen der Milus und Wapitis. Auf dieser Fl├Ąche lebten dann sp├Ąter die W├Âlfe, die aus ihrem damaligen Gehege, das jetzt das gr├Âssere der beiden Buntmardergehge ist (im kleineren lebten Luchse, sp├Ąter Wildkatzen), dorthin zogen. Das m├╝sste dann in etwa auch die aktuelle Wolfsanlage in etwas umgestalteter Form sein.
Die Sikas kenne ich nur aus der ehemaligen W├╝stenantilopen (Addax)- Anlage am Eingang, die nun halt den Bongos zugeschlagen worden ist.
Die Milus und sp├Ąter auch der letzte Wisent lebten zum Schluss in einer der heutigen Gaur-Anlagen (dort ├╝brigens urspr├╝nglich Trampeltiere und Kaffernb├╝ffel).
Die Abgabe der Leoparden kann wom├Âglich sogar noch abgewendet werden. Man versucht nun die Kosten f├╝r einen Neubau um 500 000 Euro zu senken, indem man das Gitternetz aus China beziehen will. Ob das umgestzt wird h├Ąngt nicht zuletzt davon ab, was der T├ťV sagt.
Die Leoparden sollten aber auch nicht zu Gunsten der Tiger abgegeben werden sondern doch weil ihre Anlage angeblich nicht mehr vertretbar sei.
(23.05.2014, 18:14)
Michael Mettler :   Habe auf einem alten Zooplan nachgesehen: Auf der Fl├Ąche des Pferdemuseums (des Geb├Ąudes an sich) befanden sich fr├╝her "nur" die beiden Gebirgswiederk├Ąueranlagen sowie kleine Haustiergehege (Schafe, Schweine Gefl├╝gel). Die Gro├čhirsche standen urspr├╝nglich in den jetzigen Bongo-Gehegen, die dann zwischenzeitlich einige Jahre mit Mendes- und S├Ąbelantilopen besetzt waren.
(23.05.2014, 15:59)
Michael Mettler :   @Holger: Sind f├╝r das Pferdemuseum (als solches) wirklich Hirschgehege weggefallen? Mussten die Sikas nicht einer Erweiterung der schon vor dem Museum bestehenden Wolfsanlage weichen (und vorher die Wapitis den Sikas)?

Mit der angek├╝ndigten Abgabe der Leoparden zu Gunsten der Tiger st├╝nde ja ein weiterer Fall bevor. Jedenfalls dann, falls das nicht nur eine taktische ├äu├čerung zur Geldbeschaffung war. Denn anscheinend (laut ZTL) sind die Leoparden immer noch da, was hei├čen w├╝rde, dass der das EEP koordinierende Zoo es nicht mal schafft, seine eigenen Tiere zu vermitteln... ;-)
(23.05.2014, 15:01)
Jan Jakobi :   Stimmt, auch in anderen Zoos mussten Arten anderen Arten weichen.

Leipzig (Flusspferde, Breitmaulnash├Ârner, Rothalsgazellen), Hagenbeck (Panzernash├Ârner) und Zoo Berlin (Afrik. Elefanten) fallen mir da ein.

Also kein Ph├Ąnomen das nur auf M├╝nster beschr├Ąnkt ist.
(23.05.2014, 14:35)
Holger Wientjes :   Die Mandrills sollen ja ebenfalls nach Magdeburg. Also scheint da leider nix draus zu werden, denn ich finde ebenfalls die aktuelle Aussenfl├Ąche der Gorillas absolut in Ordnung.

@Jan Jakobi: Was das Weichen einer Art zu Gunsten einer anderen angeht, so muss man nat├╝rlich fairerweise erw├Ąhnen, dass das kein M├╝nsteraner Ph├Ąnomen ist, obwohl der Artenschwund dort in den letzten Jahren schon sehr sp├╝rbar ist wie ich finde.
Die Zwergflusspferde sind wohl eher den Nash├Ârnern gewichen. Und ob die Eisb├Ąren den Orangs weichen mussten oder letztere einfach nur in den Genuss kamen, die freigewordene Fl├Ąche der Eisb├Ąren, die schlicht mangelnder M├Âglichkeiten eines Neubaus einer modernen Anlage den Zoo verlassen mussten, nachnutzen zu k├Ânnen, sei dahin gestellt.
Ansonsten fallen mir noch die Sikas ein, deren Gehege den Bongos zugeschlagen wurde. Auch Gaur, L├Âwen oder Goldkatzen k├Ânnen nun angrenzende K├Ąfige/ Gehege mitnutzen, die zuvor anders besetzt waren. Der weitaus gr├Âsste und meiner Meinung nach ├╝berfl├╝ssigste "Platzvresser" ist jedoch das Pferdemuseum, auf dessen Areal einst Arten wie G├Ąmse, M├Ąhnenschaf, Wapiti oder Milu lebten.
(23.05.2014, 14:20)
Holger Wientjes :   @Michael M.: Ja, bei der Pointe stand ich wohl auf dem Schlauch... ;-)
(23.05.2014, 14:08)
Jan Jakobi :   Mir f├Ąllt grade auf das schon einige Tierarten den Allwetterzoo zu Gunsten einer anderen Art verlassen haben.

Folgende Tierarten waren es:

-Afrik. Elefanten (wegen Beschr├Ąnkung auf Asiat. Elefanten)
-Eisb├Ąren (wegen der Orang-Utans)
-Flusspferde (wegen der Elefanten)
-Zwergflusspferde (wegen der Elefanten)
-Schimpansen (wegen der Gorillas)

Eventuell fehlen noch ein paar Arten.
(23.05.2014, 14:01)
Michael Mettler :   Okay, da ist der Gag verpufft ("zugeschlagen" wie "T├╝r zugeschlagen")... ;-)

Aber jetzt im Ernst: Platznot f├╝r die Gorillas herrscht doch allenfalls im Innenbereich, von der Fl├Ąche her w├Ąre es doch m.E. nicht zwingend notwendig (wenn auch gestalterisch reizvoll), die Schimpansenau├čenanlage hinzu zu nehmen. W├Ąren denn die baulichen Gegebenheiten des Hauses so, dass man diese Au├čenanlage unter geringem baulichen Einsatz am Haus mit einer Niederaffenart nachnutzen k├Ânnte? Aus thematischen Gr├╝nden denke ich da z.B. an die Mandrills, welche die vorhandenen Au├čenstrukturen der Schimpansen 1:1 nachnutzen k├Ânnten.
(23.05.2014, 09:14)
Holger Wientjes :   Ich denke ┬┤mal , das wird entsprechend umgebaut ?! Aussen w├╝rde im Grunde ja schon ein Abriss des Palisadenzauns gen├╝gen denke ich.
(23.05.2014, 07:10)
Michael Mettler :   @Holger: Und wie kommen die dann da rein...? :-)
(22.05.2014, 22:40)
Holger Wientjes :   Die wird den Gorillas zugeschlagen.
(22.05.2014, 20:02)
Jan Beensen :   was wird mit der leeren Schimpansenanlage passieren?
(22.05.2014, 18:08)
Jan Jakobi :   Der Allwetterzoo gibt seine Schimpansen-Gruppe im Juni nach Magdeburg ab:

http://www.volksstimme.de/aboservice/volksstimme.de_newsletter/1274608_Affenstarke-Schimpansengruppe-zieht-in-den-Zoo.html
(22.05.2014, 17:19)
J├Ârn Hegner :   die beiden zwergflusspferde aus dem allwetterzoo m├╝nster , wurden diese fr├╝her an einen thail├Ąndischen zoo abgegeben .
(27.04.2014, 22:20)
Lukas Wittsieker :   Wei├č eigentlich jemand was f├╝r Gehege 2014 gebaut oder erneuert werden?
(26.12.2013, 17:51)
Allwetterzoo M├╝nster :   Vom 14.12. bis 7.1. gilt im Allwetterzoo M├╝nster:
Zahlen Sie, was Sie wollen ┬ľ pay what you want!

Vor einem Jahr hatte der Allwetterzoo M├╝nster seine Besucher erstmals dazu aufgefordert, den Eintrittspreis selbst zu bestimmen. Erfreulich viele Menschen nutzten die Chance und besuchten den Zoo, nicht wenige sogar zum ersten Mal. Nun hei├čt es im Allwetterzoo erneut ┬äpay what you want┬ô: Vom 14. Dezember bis zum Ende der Weihnachtsferien am 7. Januar d├╝rfen die Besucher den Eintrittspreis selbst festlegen, den sie f├╝r einen Zoobesuch inklusive Westf├Ąlischem Pferdemuseum und Robbenhaven zahlen m├Âchten. Vor dem Eingang werden sie lediglich gebeten, einen kurzen Fragebogen auszuf├╝llen und den Betrag zu nennen, den sie ausgeben werden. Damit gehen sie zur Kasse ┬ľ und weiter zu Pinguin, L├Âwe & Co.! Auch Gruppen sind willkommen und d├╝rfen den Eintrittspreis selbst bestimmen, nur der Verkauf von Jahreskarten ist von der Preisaktion ausgenommen. Ab 9 Uhr ist der Zoo t├Ąglich ge├Âffnet, selbst an Heiligabend und Silvester.
(10.12.2013, 12:34)
Jennifer Weilguni :   @Michael
Sind doch auch nur Primaten :-)
(30.10.2013, 21:40)
Michael Mettler :   Noch ein Schmankerl-Souvenir von meinem Besuch: Ich dachte immer, der w├Ąre f├╝r BESUCHER :-)
(30.10.2013, 21:20)
Allwetterzoo M├╝nster :   Das j├╝ngste Gorilla-Kind ist ein M├Ądchen!┬á

Rund zwei Monate hat es gedauert, bis Zoologen und Tierpfleger im Allwetterzoo mit Sicherheit sagen konnten: Es ist ein M├Ądchen! Ungew├Âhnlich ist es nicht, dass die Geschlechtsbestimmung bei einem neugeborenen Gorilla l├Ąngere Zeit dauert. Im tiefschwarzen Fell sind die typischen Merkmale nur sehr schwer zu erkennen. Auch detailreiche Fotos von Zoofreunden brachten bislang keine Gewissheit. Vor allem tr├Ągt Mutter Shasha ihr erstes Kind stets eng bei sich und hat es den Pflegern niemals so pr├Ąsentiert, wie es beispielsweise Changa-Maidi mit ihrem Sohn Demba im Januar dieses Jahres getan hat.

Gemutma├čt hatten die Tierpfleger schon seit l├Ąngerem, dass Shashas Kind ein M├Ądchen ist, doch festlegen wollten sie sich nicht. Nun konnten die Pfleger endlich beobachten, wie das am 29. August geborene Gorilla-Kind sich erleichtert. Die Art und Weise n├Ąmlich, wie ein Gorilla Wasser l├Ąsst, ist ein eindeutiger Hinweis auf sein Geschlecht. Einen Namen wird das Gorilla-M├Ądchen vermutlich auch bald bekommen.
(30.10.2013, 10:57)
Sacha :   Ja, die Dreihorn-Cham├Ąleons sind mir bislang immer durch die Lappen gegangen (selbst bei meinen Besuchen in San Diego und M├╝nster habe ich sie nicht gesehen, bei letzterer Destination waren meist irgendwelche Renovationsarbeiten im Terrarium schuld). Aber eines Tages erwische ich die!;)
(30.10.2013, 09:31)
kr├╝mmel :   Nach der Gro├činvestition des Elefantenparks ist jetzt wohl erst einmal einfach die Kasse leer.
Zum Jahreswechsel sollen die Preise um rund 10 % angehoben werden.
Fr├╝her oder sp├Ąter wird man aber wieder investieren.Topkandidaten d├╝rften dann die Tropenhalle und die Leoparden sein. Letztere entweder, um diese doch in M├╝nster zu halten, oder diesen Bereich f├╝r eine andere Nutzung umzubauen.

(30.10.2013, 09:15)
kr├╝mmel :   @Michael Mettler:
... davon bin ich ausgegangen.

(30.10.2013, 09:08)
Michael Mettler :   @kr├╝mmel: Rechts im Bild w├Ąre dann vermutlich der Allwettergang?

@Sacha: Die Zoogeografie spielt in M├╝nster bislang keine besonders gro├če Rolle, da k├Ânntest du eine neue Leopardenanlage irgendwo im Zoo bauen und sie w├Ąre nirgends fehlplatziert...
(29.10.2013, 22:25)
kr├╝mmel :   Es ging um eine Erweiterung der bestehenden Leopardenanlage. Hier die Skizze aus einer Rasbach Anzeige auf TIERGARTEN 3-2013
(29.10.2013, 16:32)
WolfDrei :   Sacha, nimm mein Dreihorn: San Diego 2000
(29.10.2013, 15:30)
Michael Mettler :   Beeindruckend finde ich die eigentlich nur noch symbolische Gehegebegrenzung bei den Giraffen, die ich erstmals so bewusst wahrgenommen habe (ich wei├č, dass es vorher mindestens zwei weitere Grabenvarianten gegeben hat). Erinnert sehr an einige Trampeltieranlagen (z.B. in Krefeld und Rheine) und scheint sich ja bew├Ąhrt zu haben.

@Sacha: Hattest du nicht letztens erz├Ąhlt, dass du noch auf der Suche nach Jacksons Dreihorncham├Ąleon bist? M├╝nster hat - leider habe ich "nur" ein Weibchen gesehen, und das sa├č auch noch so ung├╝nstig, dass ein Foto nichts gebracht h├Ątte.
(29.10.2013, 10:28)
Michael Mettler :   Sehr gelungen finde ich die Erweiterung des Innenbereiches f├╝r die L├Âwen. Die Dimensionen der urspr├╝nglichen lassen sich ja anhand der W├Ąnde noch erahnen.

Wobei mir in diesem Zusammenhang noch einf├Ąllt: Wo h├Ątte eigentlich die geplante neue Leopardenanlage entstehen sollen? Am jetzigen (dann erweiterten) oder an einem ganz neuen Standort? Wird der jetzige eventuell f├╝r eine Erweiterung der Haltungsm├Âglichkeiten f├╝r die Tiger gebraucht, so wie ja auch die L├Âwen schon l├Ąnger benachbarte K├Ąfige mitbenutzen k├Ânnen? Oder h├Ątten f├╝r die neue Leopardenanlage die Tiger weichen m├╝ssen?
(29.10.2013, 10:22)
Sacha :   M├╝nster ohne Nordpersische Leoparden?! - Das ist eigentlich wie so unvorstellbar wie K├Âln ohne Dom. Was war man doch (zu recht) stolz auf die Zuchterfolge und nun gibt man die Tiere einfach ab. Will mir irgendwie nicht in den Kopf, zumal ich ├╝berzeugt bin, dass es auf dem Gel├Ąnde (und vermutlich sogar zoogeografisch passend) M├Âglichkeiten f├╝r ein neues Gehege g├Ąbe.


(29.10.2013, 10:19)
Michael Mettler :   @Carsten: Alles klar. Ich war zwar im Streichelgehege, aber nur im Eingangsbereich, weil sich dort gerade der gesamte Tierbesatz ballte :-) Dass am entgegengesetzten Ende noch ein Ein-/Ausgang ist, fiel mir dadurch nicht auf. Also Kommando zur├╝ck in punkto "Sackgasse".

Trotzdem bliebe f├╝r mich die Frage nach dem Zulauf interessant, denn die Ecke ist doch m.E. auch mit Rundweg darin ziemlich abgeschieden.
(29.10.2013, 09:04)
Carsten Horn :   @Michael: Wenn man allergisch gegen die Streicheltiere ist, dann ist das nat├╝rlich Sackgasse, g, ansonsten geht man durch den Streichelzoo und kommt am Kiosk/Przewalskipferd wieder raus...
(29.10.2013, 01:39)
Holger Wientjes :   2011 kam ein Gaurbulle in den Zoo. M├╝ssten also 1,2 sein z. Z.
(28.10.2013, 22:36)
Michael Mettler :   @Carsten: Hm, habe ich da was ├╝bersehen? Da, wo sich rechts am Wegrand das Meerschweinchengehege und kurz danach links der Eingang zum Streichelgehege befindet, schien mir der Weg "blind" zu enden.
(28.10.2013, 21:29)
Carsten Horn :   Wolf/Streichelzoo ist doch keine Sackgasse, wenn ich mich recht erinner, da kann man rundlaufen...
(28.10.2013, 19:53)
Michael Mettler :   Zur Leoparden-Diskussion: Bei meinem Besuch am Wochenende sah ich vor der K├Ąfigreihe das nebenstehend abgebildete Schild. Bleibe aber trotzdem gespannt, wie sich die Sache weiterentwickelt.

Frage an die regelm├Ą├čigen M├╝nster-Besucher: Wie wird eigentlich vom Publikum der doch sehr verwinkelte, abgeschiedene Bereich im ├Ąu├čeren Kinder- und Pferdepark angenommen, sprich die Sackgasse Wolfsanlage und Streichelzoo? F├╝r Beides g├Ąbe es sicher attraktivere (und besser zu findende) Stellen im Zoo, die W├Âlfe passen m.E. ohnehin nicht sonderlich zum Thema des Zooteils. Ich habe nichts gegen das Pferdemuseum als Einrichtung an sich, aber auch nach mehrfachem Sehen ├╝ber die Jahre hinweg (wobei ich nur 1x auch drin war) empfinde ich es noch immer als st├Ârenden Klotz im Gel├Ąnde, durch den der Bereich dahinter abgeh├Ąngt wurde und ausgerechnet der erste Eindruck nach Betreten des Zoos kleinr├Ąumig gemacht wurde. Geht es nur mir so?

Der Elefantenpark hat nicht nur fl├Ąchenm├Ą├čig, sondern auch optisch sehr gewonnen. Wobei ich als jemand, der an Elefanten zwar interessiert, aber kein spezialisierter Fan ist, angesichts der vielen Neuanlagen f├╝r diese Tiergruppe aus den letzten Jahren inzwischen wohl etwas ├╝bers├Ąttigt bin.... Aber daf├╝r kann nat├╝rlich der Allwetterzoo nichts. Wie ist das eigentlich mit der Vertr├Ąglichkeit der K├╝he? ├ťber viele Jahre mussten die M├╝nsteraner Elefanten doch getrennt in zwei Gruppen gehalten werden, und jetzt sind bis auf die abgegebene Bala alle K├╝he zusammen - lag es nur an der?

Und gleich noch 'ne Frage: Im Gaur-Gehege waren nur zwei K├╝he zu sehen - gibt es den Bullen noch?

Ein kleines zoologisches Highlight brachte der Besuch der begehbaren Affenanlagen, wenn es auch kein zooeigenes Tier war: Eine Bisamratte beobachten zu k├Ânnen, war beeindruckender als die Kattas ;-)
(28.10.2013, 19:46)
Allwetterzoo M├╝nster :   Falkner und Familientag im Allwetterzoo am 19. und 20. Oktober 2013

┬Ě Vorf├╝hrungen mit Adlern, Bussarden und Falken am Samstag und Sonntag
┬Ě Erm├Ą├čigte Zoo-Eintrittspreise am Samstag

Rund 500 V├Âgel aus allen Erdteilen sind im Allwetterzoo zu sehen, jedoch
keine Adler, Bussarde oder Falken. Diese eindrucksvollen Greifv├Âgel k├Ânnen
nur am 19. und 20. Oktober im Zoo erlebt werden, dann aber hautnah und bei
spektakul├Ąren Flugvorf├╝hrungen: Der Falkner Volker Walter kommt mit seinen
Greifen nach M├╝nster und l├Ąsst sie rasant ├╝ber die K├Âpfe der Zoobesucher
hinweg fliegen.

Die Greifv├Âgel sind am Samstag und Sonntag ab 11 Uhr am Landoisplatz in
der N├Ąhe des Aquariums im Allwetterzoo zu sehen. Flugvorf├╝hrungen finden
um 11 und um 14.30 Uhr statt. Wenn die V├Âgel gerade nicht fliegen, kann
man Volker Walter ansprechen: Der Falkner erz├Ąhlt gern ├╝ber die Arbeit mit
seinen Greifen, zu denen auch ein Uhu z├Ąhlt, die gr├Â├čte einheimische Eule.

Wer am Samstag den Zoo besucht, kommt sogar g├╝nstiger hinein; denn es ist
Familientag, der letzte in diesem Jahr. Die Eintrittspreise betragen nur
10,- Euro statt 14,- f├╝r Erwachsene und 5,- Euro statt 7,- f├╝r Kinder und
Jugendliche von 3 bis zu 17 Jahren. Die erm├Ą├čigten Preise gelten nat├╝rlich
auch f├╝r Gro├čeltern oder Singles...
(16.10.2013, 09:29)
Lukas Wittsieker :   Ich dachte der Umbau des Leoparden Gehege sei zu teuer
(10.10.2013, 21:24)
Michael Mettler :   @Holger: Wohl deshalb steht ja auch der Zeitpunkt einer Abgabe noch gar nicht fest, wie ich eben in den Online-Meldungen gelesen habe...

In den Westf├Ąlischen Nachrichten wird sogar der hohe Aufwand der jetzigen Leopardenhaltung als Faktor f├╝r die Entscheidung zur Abgabe genannt. Mal ehrlich: M├╝ssten dann nicht eher die Robben den Zoo verlassen...?
(08.10.2013, 20:14)
Holger Wientjes :   Daran habe ich ebenfalls gedacht und hoffe, dass diesbez├╝glich noch was kommt in n├Ąchster Zeit ! W├Ąre schade, wenn der Zuchtbuchf├╝hrer diese Traditionsart abgeben w├╝rde ohne wenigstens versucht zu haben an Gelder zu kommen. Vor allem: In welche BESSERE Haltung will man sie abgeben... ?
(08.10.2013, 19:21)
Michael Mettler :   @Holger: Schaun mer mal, ob die Leoparden tats├Ąchlich den Zoo verlassen werden oder ob die Meldung nicht schlichtweg Teil einer Kampagne ist, die ├ľffentlichkeit mittels einer publikumswirksamen Art auf den Geldmangel aufmerksam zu machen und sich dadurch eine Unterst├╝tzung zur Weiterf├╝hrung der Haltung zu erhoffen. War da nicht auch was wie "wenn wir nicht f├╝r Elefanten neu bauen, werden uns die Tiere abgezogen", und tats├Ąchlich gibt es jetzt einen funkelnagelneuen Elefantenpark...? ;-)
(08.10.2013, 19:12)
Holger Wientjes :   Mein Vorschlag w├Ąre ja: Genauso wie die Elefantenanlage, sprich mit viel Werbung, Medientamtam, Promis, Firmen und nicht zuletzt durch Spenden der M├╝nsteraner B├╝rger !!!
(08.10.2013, 18:08)
Holger Wientjes :   Das ist doch leider erstmal (wahrscheinlich) vom Tisch, da man die Leoparden abgeben m├Âchte, daman nicht weiss, wie man die Neuanlage finanzieren soll ?!
(08.10.2013, 18:06)
Michael Mettler :   Nach der Rasbach-Anzeige im TIERGARTEN 3/2013 zu urteilen, die einen entsprechenden Entwurf abbildet, m├╝sste eigentlich eine neue Leopardenanlage "in Arbeit" sein.
(08.10.2013, 16:02)
Lukas Wittsieker :   Wei├č eigentlich jemand was in den n├Ąchsten Jahren so erneuert werden soll???
(08.10.2013, 15:46)
Allwetterzoo M├╝nster :   Allwetterzoo trauert um langj├Ąhrigen Mitarbeiter

Einen Tag nach dem tragischen Ungl├╝ck im Allwetterzoo trauert das Zooteam um Martin Hammerstein (56 J.), der durch einen der Amurtiger t├Âdlich verletzt wurde. ┬äWir sind alle sehr betroffen von diesem schrecklichen Ereignis, unsere Anteilnahme gilt allen Menschen, die Martin Hammerstein nahe standen. Er war ein sehr erfahrener und gesch├Ątzter Tierpfleger, der schon lange im Allwetterzoo gearbeitet hat und unvergessen bleiben wird┬ô, so J├Ârg Adler, Zoodirektor.

Die genauen Umst├Ąnde des Ungl├╝cks werden zurzeit von den zust├Ąndigen Beh├Ârden gepr├╝ft.

Der Tiger konnte kurz nach dem Vorfall in ein separates Gehege gelockt werden. Es besteht keinerlei Veranlassung, den Tiger einzuschl├Ąfern.

Der Betrieb im Allwetterzoo l├Ąuft normal weiter. Nat├╝rlich befinden sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer emotionalen Ausnahmesituation. Diese abzufangen und die Betroffenen zu betreuen, befinden sich seit gestern Nachmittag mehrere Notfallseelsorger im Allwetterzoo.

┬äDer Zoo war und ist die Familie f├╝r Martin Hammerstein. Dies ist f├╝r uns auch Verpflichtung, in den n├Ąchsten alles zu tun, was diese besondere Situation erfordert┬ô, sagt J├Ârg Adler im Namen des gesamten Zooteams.
(20.09.2013, 12:58)
Oliver M├╝ller :   Mein Beileid an Angeh├Ârige und den Zoo.

Auch das Unvermeidliche ist passiert: "Vier Pfoten" fordert ein Ende der Gro├čkatzenhaltung in deutschen Zoos.
(20.09.2013, 10:24)
Michael Mettler :   @Jennifer: Ist schon passiert. Bereits einen Tag vor dem Unfall in M├╝nster wurde ein Mitarbeiter einer Rinderzuchtanstalt in Sachsen-Anhalt in einer ganz ├Ąhnlichen Situation von einem Bullen get├Âtet. Dieser Unfall hat es in unserer Tageszeitung allerdings nur zu einer Kurzmeldung gebracht - auf der selben Seite (aber inhaltlich getrennt), auf der sich ein weitaus l├Ąngerer Artikel inklusive Foto des Tigers mit M├╝nster befasst.
(20.09.2013, 09:13)
Ulli :   Mein Beileid den Angeh├Ârigen
(20.09.2013, 07:50)
Jennifer Weilguni :   So kurz nach der Sache in K├â┬Âln schon wieder so ein tragischer Unfall! Meine Gedanken sind bei der Familie und den Kollegen des Verungl├â┬╝ckten.

Hoffentlich passiert so etwas Tragisches so bald nicht wieder.
(19.09.2013, 21:31)
kr├╝mmel :   aus den Westf├Ąlsichen ANchrichten online (M├╝nster) 18:15 Uhr:

Biss ins Genick
Tierpfleger im Allwetterzoo M├╝nster von Tiger get├Âtet

Am Donnerstagnachmittag ist es im Allwetterzoo M├╝nster um kurz nach 16 Uhr zu einem folgenschweren Tiger-Angriff auf einen Tierpfleger gekommen. Der Pfleger konnte zwar schnell aus dem Gehege befreit werden. Die Hilfe kam aber zu sp├Ąt. Nach ersten Informationen der Feuerwehr hat der Pfleger die Attacke nicht ├╝berlebt.

F├╝r die Zoobesucher soll zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden haben. Feuerwehr und Polizei haben das Gel├Ąnde um das Tigergehege weitr├Ąumig abgesperrt. Der Tiger soll nicht erschossen worden sein.

Der Leichenwagen mit dem get├Âteten Pfleger hat den Zoo bereits verlassen. Nach Angaben der Feuerwehr soll es sich um einen 57-j├Ąhrigen Mann handeln. Mitarbeiter des Zoos werden von Seelsorgern betreut.Nach Angaben der Feuerwehr soll es sich um einen 57-j├Ąhrigen Mann handeln. Mitarbeiter des Zoos werden von Seelsorgern betreut.

Der Unfall soll sich ereignet haben, als die Tiger vom Au├čen- ins Innengehege geleitet wurden. Dabei habe der Mann wohl ein Tier ├╝bersehen und sei von ihm durch einen Biss ins Genick get├Âtet worden, berichtete die Feuerwehr. Zoodirektor J├Ârg Adler zeigte sich ersch├╝ttert: "Ich bin seit 48 Jahren im Gesch├Ąft, aber so etwas habe ich noch nie erlebt."

Staatsanwaltschaft und Polizei geben um 18 Uhr eine Presseerkl├Ąrung ab. Mehr in K├╝rze...
(19.09.2013, 18:17)
Jan Jakobi :   Nicht schon wieder...

Ungef├Ąhr dasselbe hatte sich erst vor etwas ├╝ber einem Jahr im nicht sehr weit entfernten Zoo K├Âln ereignet.
(19.09.2013, 17:54)
Carsten Horn :   Arbeitsunfall mit Todesfolge bei den Tigern in M├╝nster... Meldungen sind noch recht d├╝rftig, aber es ist wohl ein Pfleger get├Âtet worden...
(19.09.2013, 17:44)
Klaus Schueling :   Unterst├╝tzung gesucht

Wir schaffen es nicht mehr, die gro├če Anzahl der eintreffenden Pressemeldungen zeitnah ins Forum zu ├╝bernehmen, daher:

Wer sich vorstellen k├Ânnte, das Einstellen von Pressemeldungen aus M├╝nster in das Forum zeitnah zu ├╝bernehmen, m├Âge sich bitte bei mir per E-Mail (mail@schueling.de) oder telefonisch (0251 311523) in Verbindung setzen.
(19.09.2013, 14:53)
Allwetterzoo M├╝nster :   Mal andere Gesichter sehen...
... und mit der Jahreskarte des Allwetterzoos am NRW-Partner-Zoo-Tag einen anderen Zoo besuchen

Wer mit einer Jahreskarte regelm├Ą├čig den Allwetterzoo besucht, kennt nicht nur Gundis, Sekret├Ąre oder R├╝sselspringer, sondern wei├č oft auch die pers├Ânlichen Namen vieler Zoobewohner. Am kommenden Sonntag besteht f├╝r die Dauerg├Ąste des m├╝nsterschen Zoos die M├Âglichkeit, einmal ganz fremde Tiere kennen zu lernen, beispielsweise Nacktnasenwombats, B├╝rstenschwanzrattenk├Ąngurus oder Rote Felsenh├Ąhne. Sie leben in den Zoos von Duisburg, Dortmund und Wuppertal.

Insgesamt elf Zoologische G├Ąrten in NRW haben sich zu den NRW-Partner-Zoos zusammengefunden. Und sie laden zum zweiten Mal zum Partner-Zoo-Tag ein: Am 22. September haben alle Jahreskarten-Besitzer in einem Zoo ihrer Wahl freien Einlass. Weil an diesem Tag auch noch Weltkindertag ist, w├Ąre es keine schlechte Idee, mal einen Familienausflug von M├╝nster nach Duisburg, Dortmund oder Wuppertal zu unternehmen...

Die Partnerzoos haben eine eigene Website: www.partnerzoo.de
(18.09.2013, 19:55)
Hannes L├╝ke :   Nach meinem letzten Besuch im Allwetterzoo hat mich ein von mir genutztes soziales Netzwerk gefragt ob ich meinen Besuch bewerten will. Das musste ich dann auch einfach tun weil ich zwar einen sehr sch├Ânen Tag hatte aber mir doch als Zoofreund ein paar Kleinigkeiten aufgesto├čen sind. Evtl teilen ja einige Foris meine Meinung oder haben eigene Gedanken die ich bislang noch nicht betrachtet hab.
Anbei der Post:

Hallo Allwetterzooteam,



vergangenen Mittwoch war ich mal wieder im M├╝nsteraner Zoo und muss ein paar Gedanken los lassen die mir gekommen sind. Ich bereise leidenschaftlich gerne die deutsche Zoolandschaft und habe schon viel gesehen. Als Kind des M├╝nsterlandes bin ich jedoch mit dem Allwetterzoo von klein auf besonders vertraut und habe immer gespannt die Wandlungen verfolgt. Ich bin begeistert, dass viele alte Anlagen nicht nur optisch versch├Ânert werden, sondern das man mittlerweile auch an die Einsichtm├Âglichkeiten f├╝r die Besucher denkt. Hier war der Zoo durch seine, in lang vergangenen Jahrzehnten beliebten, Gr├Ąben immer recht schwach. Ich konnte das Tier zwar von weitem relativ gut sehen aber nicht wirklich erleben. Bei den B├Ąren und W├Âlfen wurden hier wirklich tolle Anf├Ąnge geschaffen dem Tier n├Ąher zu kommen. Ich hoffe das in ├Ąhnlicherweise auch noch bei den L├Âwen verfahren wird und der ├╝berdimensionierte und von den Tieren praktisch ungenutzte Wassergraben verschwindet.

Trotz meiner Anf├Ąnglichen Skepsis ob M├╝nster auch noch eine asiatische Elefantenzuchtgruppe ben├Âtigt und somit ein komplett saniertes Gehege ├╝berzeugt auch dieses auf voller L├Ąnge. Was das Erlebnis Elefant angeht war die alte Anlage f├╝r mich eine der schw├Ąchsten in der deutschen Zoolandschaft. Zwar fehlten gef├Ąhrliche Sturzgr├Ąben aber die Einsichtm├Âglichkeiten haben die Tiere einfach nicht wirken lassen. Hier wurde hervorragend aufgeholt.

Einen kleinen Schrecken bekam ich jedoch als ich lesen musste, dass die Leoparden den Zoo verlassen werden. Ohne Frage, die Anlage ist absolut nicht mehr Zeitgem├Ą├č und ich will in den 3 K├Ąfigen auch sicherlich nicht mehr 3 verschiedene Zuchtgruppen Katzen sehen und ich bin auch kein gro├čer Fan persischer Leoparden jedoch verliert M├╝nster hier einer seiner Traditionsarten. Die Einstellung zu vertreten weniger Tieren mehr Platz zu bieten ist vom Grundsatz absolut richtig, ich sehe jedoch den Allwetterzoo Gefahr laufen zu einem Zoo zu werden der dem Besucher alles zeigt was er sehen will aber dar├╝ber hinaus nichts mehr bietet. Im kalten Katzenhaus lebten einst Pumas, Leoparden und Tiger, das L├Âwenhaus hat seine K├Ânigstiger, Jaguare und Ozelots verloren. Im Elefantenhaus fehlen mittlerweile Zwerg und gro├če Flusspferde. Der Schabrackenschakal ist nicht nur aus M├╝nster sondern aus der kompletten deutschen Zoolandschaft verschwunden. Gegen├╝ber den Nashornanlagen sehe ich 2 Gehege mit Pekaris. Ich bin ein gro├čer Schweinefreund, aber finde der Zoo ist mit Minischwein, Pinselohr und Warzenschwein schon sehr gut wenn auch nicht spektakul├Ąr best├╝ckt. Die Zoos von Leipzig und Berlin h├Ątten sicherlich Freude an Interessenten f├╝r Chaco und Wei├čbartpekari sowie Bartschweine. Ich liebe Bongos, w├╝rde mich jedoch durchaus ├╝ber eine weitere Art, und sei es nur als Unterbesatz, auf den mittlerweile 2 Anlagen die diese bewohnen, freuen. Die 3 Volieren welche nun von den Hornraben alleine bewohnt werden sind zwar ger├Ąumig aber nicht wirklich Besucherattraktiver als vorher. Der Zoo bietet mit, unter anderem, Kegelrobbe, Braunbrustkapuziner, syrischem Braunb├Ąr und Springbock f├╝r den Kenner nat├╝rlich immer noch einige zoologische Leckereien und ich bin begeistert, dass ein Freilandterrarium (?) f├╝r Strumpfbandnattern entstehen soll aber die Tendenz zum Standard-Programm ist gegeben. Betrachtet man Gleichzeitig die Ver├Ąnderungen im nur wenig Entfernten Osnabr├╝ck stellt man fest, dass man dort auch Anlagen erneuert hat, Arten verloren aber trotzdem, neben dem vom Besucher geforderten Tieren, mit u.a. Hy├Ąne, Serval, Binturong, Vielfra├č, Nerze und einige mehr noch ┬äeine Sch├╝ppe drauflegen┬ô konnte. ├ťberspitzt dargestellt bekomme ich alles was mir der Zoo M├╝nster bietet und noch mehr auch in Osnabr├╝ck, zu einem minimal geringeren Eintrittspreis.



Ich m├Âchte noch einmal erw├Ąhnen, ich komme sehr gerne nach M├╝nster in den Zoo und empfehle Ihn auch Skeptikern welche nur den Betonzoo kennen w├Ąrmstens weiter und ich muss nicht um jeden Preis m├Âglichst viele Arten pr├Ąsentiert bekommen. Ich hoffe einfach sehr, dass auch in Zeiten leerer Kassen der Allwetterzoo in der Zoowelt mithalten kann und die Rolle spielt die er verdient.


(12.09.2013, 15:01)
Allwetterzoo M├╝nster :   Das ┬ä3. Internationale Stra├čenk├╝nstlerfestival┬ô am 14. und 15. 9. 2013 im Allwetterzoo M├╝nster

Steffi Stephan wird am kommenden Montag gemeinsam mit Nicolas Leibel den Medien Einzelheiten zur Neuauflage des Stra├čenk├╝nstlerfestivals im Allwetterzoo verraten. Diese Veranstaltung ist ein ┬äKind┬ô der beiden in der Musik- und Kulturszene bekannten M├╝nsteraner.
Die dritte Auflage des Festivals findet nach einem Jahr Pause am Wochenende 14. und 15. September statt. Freunde der Stra├čenkunst k├Ânnen sich auf 30 ┬äActs┬ô aus Deutschland, Kanada oder Spanien freuen. Die K├╝nstler treten an zehn verschiedenen Orten innerhalb des Zoogel├Ąndes auf. Allen gemein ist die eher ruhige Unterhaltung, egal, ob es sich um Musiker, S├Ąnger, Akrobaten oder Zauberer handelt; denn Verst├Ąrker sind im Zoo tabu.
R├╝cksicht auf die Tiere spielt bei diesem Festival eine gro├če Rolle, doch die Unterhaltung wird nicht zu kurz kommen! Daf├╝r spricht die Bandbreite der auftretenden K├╝nstler, die mit ihren Darbietungen Zoobesucher jeden Alters erreichen wollen. Es gibt z.B. Kindertheater und Ballonartistik, Jonglage und Pantomime, afrikanische und mittelalterliche Kl├Ąnge, kom├Âdiantische Darbietungen und Comedy zum Mitmachen.

Infos zum Festival auch auf der Website www.Zook├╝nstler.de.
(09.09.2013, 09:21)
Allwetterzoo M├╝nster :   Erste flauschig-wei├če K├╝ken bei den Flamingos im Allwetterzoo M├╝nster nach 16 Jahren ┬äBrutabstinenz┬ô

Am 3. September war die Freude im Allwetterzoo M├╝nster gro├č: Das erste flauschig-wei├če K├╝ken bei den Chileflamingos hatte sich aus dem Ei befreit! Zwei Tage sp├Ąter schl├╝pfte das zweite von vielleicht 16 K├╝ken. So viele Schlammkegel sind derzeit von Flamingo-Paaren besetzt. Ob alle erfolgreich br├╝ten, zeigt sich in den n├Ąchsten Tagen. Warum die Flamingos eine so lange Pause in Sachen Fortpflanzung eingelegt haben, l├Ąsst sich schwer feststellen. Vielleicht liegt die neue Lust am Br├╝ten aber an den sieben jungen Flamingos, die in den letzten vier Jahren die m├╝nstersche Kolonie verst├Ąrkt haben? W├Ąhrend etliche der alten Flamingos sogar schon 40 Jahre alt sind, haben die Neuzug├Ąnge erst in diesem Sommer die Geschlechtsreife erlangt, M├Âglicherweise wurde die Gruppe dadurch zur flamingotypischen Gruppenbalz animiert.
Beim gemeinsamen Balzen kommen die V├Âgel in Brutstimmung und finden sich nur f├╝r den Zweck der Fortpflanzung schlie├člich zu Paaren zusammen. Von den 46 erwachsenen Chileflamingos in M├╝nster hocken derzeit 32 auf selbsterrichteten kegelf├Ârmigen Nestern aus Schlamm. Diese h├╝gelf├Ârmigen Bauten stehen dicht an dicht in der Flamingo-Anlage, denn die V├Âgel sind Koloniebr├╝ter. In die Mulde ihres Kegels legt das Flamingoweibchen meist ein einzelnes Ei, das von beiden Partnern rund 30 Tage bebr├╝tet wird.
Frisch geschl├╝pfte Flamingo-K├╝ken sehen zart und flauschig aus und haben ein beinahe wei├čes Dunengefieder. Ihre Beine sind anfangs rosa gef├Ąrbt und der Schnabel ist noch gerade. Sind die K├╝ken etwa sieben bis neun Tage alt, werden ihre Beine dunkler bis hin zur Schwarzf├Ąrbung der ausgewachsenen Flamingos. Auch die zarten Dunen f├Ąrben sich grau, bis sie vom endg├╝ltigen Gefieder ersetzt werden. Bis der Schnabel der K├╝ken ebenso gekr├╝mmt ist wie bei den Eltern vergehen rund 48 Tage.
Die Flamingo-K├╝ken werden in den ersten zehn Wochen von beiden Eltern mit vorverdautem, fl├╝ssigem Futter ern├Ąhrt, das sie ihnen in den Schnabel tr├Ąufeln. Dann beginnen die Jungv├Âgel selbst├Ąndig zu fressen und sind mit etwa zwei Jahren ausgewachsen. ├ťbrigens nehmen Flamingos mit der Nahrung den roten Farbstoff auf, der ihr Gefieder f├Ąrbt. Er wird w├Ąhrend der Mauser in die Federn eingelagert. Im Zoo erhalten die Flamingos ein Spezialfutter, dem Karotinoide zugef├╝gt werden, damit sie rosa bleiben.
(06.09.2013, 08:30)
Allwetterzoo M├╝nster :   Die Pandas kommen nach M├╝nster:

WWF Deutschland feiert 50. Geburtstag | 1.600 Panda-Skulpturen am 13. September im Aegidiimarkt! | Erste Station der Panda-Tour in NRW | Artenschutzkoffer-├ťbergabe an J├Ârg Adler, den Direktor des Allwetterzoos

In M├╝nster sind die B├Ąren los: 1.600 Panda-Skulpturen werden am Freitag, den 13. September, den Aegidiimarkt in M├╝nster einnehmen ┬ľ genau so viele, wie von den schwarzwei├čen Bambus-Fressern noch in freier Wildbahn leben. Organisiert wird die Aktion vom WWF Deutschland, der dieses Jahr seinen 50. Geburtstag feiert. Die Umweltsch├╝tzer mit dem Panda im Logo nehmen das Jubil├Ąum zum Anlass, um auf einer Deutschlandtour ├╝ber ihre Arbeit zu informieren. Er├Âffnet wird der ┬äWWF-Tag┬ô in M├╝nster um 10.30 Uhr. Bis 18.30 Uhr haben alle Interessierten die M├Âglichkeit, die zahlreichen Angebote zu erkunden und die Natursch├╝tzer vom WWF besser kennenzulernen.
Im Anschluss zieht die Pandatour weiter durch Nordrhein-Westfalen und ist zu Gast in Essen (17.9), D├╝sseldorf (19.9.) und K├Âln (21.9.).
In M├╝nster hat der WWF auch ein bleibendes Geschenk im Gep├Ąck. Die Umweltsch├╝tzer ├╝bergeben Zoodirektor J├Ârg Adler vom Allwetterzoo M├╝nster einen ┬äWWF-Artenschutzkoffer┬ô f├╝r Lehrkr├Ąfte, Sch├╝ler und Sch├╝lerinnen. Der Koffer enth├Ąlt Schlangenleder, Leopardenkrallen, eingelegte Amphibien und Schmuck aus Elfenbein - allesamt Beschlagnahmungen aus dem Gruselkabinett des verbotenen Arten-Handels. Ziel ist es, durch gemeinsame Aufkl├Ąrungsarbeit mit Sch├╝lern den weltweiten Artenschwund zu stoppen. Dabei ist der Allwetterzoo mit seinen Bildungsangeboten in Forscherwerkstatt und Zooschule ein idealer Partner f├╝r die Umwelterziehung.
(03.09.2013, 09:35)
Allwetterzoo M├╝nster :   Shasha ist Mutter: Heute Nacht wurde im Allwetterzoo der zweite Gorilla in diesem Jahr geboren!

M├╝nster, 29. August 2013
Die 12j├Ąhrige Shasha hat heute Morgen die Tierpfleger im Menschenaffenhaus des Allwetterzoo M├╝nster freudig ├╝berrascht: ├ťber Nacht ist sie Mutter geworden! Seit Tagen hat das hochtr├Ąchtige Gorillaweibchen sich immer beh├Ąbiger bewegt und erste Anzeichen einer baldigen Geburt waren zu erkennen. Shasha und das Neugeborene sind wohlauf und k├Ânnen auch schon von den Besuchern gesehen werden. Allerdings braucht man etwas Gl├╝ck, denn die junge Mutter zieht sich gern zur├╝ck. Wenn sie nicht gerade ruht, bewegt sie sich aber frei inmitten der jetzt auf sieben Gorillas angewachsenen Gruppe in den Innen- oder Au├čenanlagen. Shasha lebt seit September 2012 in M├╝nster, sie kam aus dem britischen Wild Animal Park Howletts. Es ist ihr erster Nachwuchs ├╝berhaupt. Vater ist der 17j├Ąhrige N┬ĺKwango.
(30.08.2013, 09:11)
Allwetterzoo M├╝nster :   Zoo der Zukunft:
Die Zeitschrift „natur“ empfiehlt zehn Zoos - der Allwetterzoo Münster ist dabei!

Die Zeitschrift ┬änatur┬ô, laut Untertitel ein Magazin f├╝r Natur, Umwelt und besseres Leben, hat Zoologische G├Ąrten und Tierparks im deutschsprachigen Raum besucht sowie mit Zoodirektoren, Tierethikern und Zoogegnern gesprochen. Das Ergebnis, ein zw├Âlfseitiger, ┬äZoo der Zukunft┬ô betitelter Beitrag, ist das Titelthema der September-Ausgabe. Die Autorin Andrea Mertes besch├Ąftigt sich hierin mit unterschiedlichen Themen, f├╝hrt Zahlen und Fakten auf und nennt zehn Zoos und Tierparks im deutschsprachigen Raum, die einen Besuch lohnen. Neben den Zoos von Leipzig und Landau, Z├╝rich und Innsbruck findet sich hier auch der Allwetterzoo M├╝nster. Wenn man dann in der Rubrik ┬äNatur in Zahlen ┬ľ Zensus im Zoo┬ô liest, dass es allein in Deutschland 853 Zoos und Tierparks gibt, kann man in M├╝nster auf die Nennung sehr stolz sein! Stolz ist ├╝brigens auch die Zahl der Besucher in allen Zoos, die dem Weltverband der Zoos und Aquarien WAZA angeschlossen sind: 700 Millionen j├Ąhrlich!
Alle Zoologischen G├Ąrten haben das Ziel, den Menschen Tiere nahezubringen und ihr Naturbewusstsein zu st├Ąrken. ┬äEin Zoo ist f├╝r die Menschen gemacht, um sie zu ├╝berzeugen, sich f├╝r die Natur einzusetzen und daf├╝r auch Mittel zu erwirtschaften┬ô, so zitiert Andrea Mertes den Z├╝richer Zoodirektor Alex R├╝bel. Dieser Aussage entsprechend handelt man im Allwetterzoo M├╝nster schon seit Langem. Ein Beispiel ist die Elefantenf├╝tterung durch Besucher. Hierbei wird ├╝ber die akute Bedrohung Asiatischer Elefanten im Freiland berichtet und gleichzeitig um Spenden f├╝r die Artenschutzarbeit des Zoos in S├╝dostasien gebeten. Viele Besucher, die beim F├╝ttern vielleicht zum ersten Mal einen Elefantenr├╝ssel anfassen k├Ânnen, sind im wahrsten Sinne des Wortes ┬äber├╝hrt┬ô und spenden. Der m├╝nstersche Zoo gibt etwa 5 % seiner Einnahmen f├╝r Artenschutzprojekte aus und liegt damit an der Spitze in Deutschland. Weltweit finanzieren die Zoos mit 350 Millionen US-Dollar* j├Ąhrlich den Erhalt bedrohter Tiere in ihren Lebensr├Ąumen. Laut ┬änatur┬ô rangieren die Zoos mit dieser Investition damit auf Platz 3 hinter zwei gro├čen, weltweit agierenden Naturschutzorganisationen.

(22.08.2013, 15:47)
Jan Jakobi :   Aha, dann stimmt die Information aus dem Zoofreunde-Forum vor ein paar Wochen also doch. Es gab sogar einen genauen Zielzoo: Liberec. Dort lebt nur noch eine alte Kuh namens "Rani".
(21.08.2013, 22:03)
Lukas Wittsieker :   Laut Zoo wird Bala wohl den Allwetterzoo verlassen,weil sie sich mit den anderen Elefanten vertr├Ągt.
(21.08.2013, 21:37)
Allwetterzoo M├╝nster :   Mehr G├Ąste besuchen M├╝nster - und ebenso den Allwetterzoo!

Die Stadt M├╝nster freut sich ├╝ber ein Plus von 3,9 Prozent in der G├Ąstebilanz ┬ľ und der Zoo in M├╝nster meldet ebenfalls ein Plus: Auf der Sentruper H├Âhe brachte das erste Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar satte 9,8 Prozent mehr bei den Besucherzahlen. Eine Umfrage unter Zoobesuchern, durchgef├╝hrt vom Deutschen Institut f├╝r Marketing zu Pfingsten 2013, ergab f├╝r Zoo und Stadt ebenfalls erfreuliche Zahlen: 89 Prozent der befragten Zoobesucher sch├Ątzen den Stellenwert des Allwetterzoos f├╝r die Stadt M├╝nster als sehr hoch oder hoch ein! Stolze 94,6 Prozent w├╝rden den Zoo Freunden oder der Familie weiterempfehlen. Zwar ist der Hauptgrund f├╝r die Fahrt nach M├╝nster bei den ausw├Ąrtigen Befragten in der Mehrheit der Zoobesuch, doch immerhin gut 5 Prozent planten noch andere Aktivit├Ąten in der Stadt, sei es ein Einkaufsbummel oder ein Besuch anderer Einrichtungen.

Der Allwetterzoo ist mit der Entwicklung seiner Besucherzahlen generell zufrieden. In anderen Bereichen Deutschlands klagen ├Ąhnliche Einrichtungen ├╝ber einen Besucherschwund in diesem und auch im vergangen Jahr. An M├╝nsters Zoo scheint dieser Trend vorbeizugehen. So ergab eine Untersuchung des Westf├Ąlisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverbandes zur Freizeitwirtschaft im Jahr 2012, dass ┬äZoos und Tierparks ... auf einen schwierigen Jahresstart┬ô zur├╝ckblicken. ┬äDie Besucherzahlen fast aller erfassten Einrichtungen rutschten unter das Vorjahresniveau. Die R├╝ckg├Ąnge fielen gr├Â├čtenteils sogar zweitstellig aus.┬ô Dagegenhalten konnten nur Einrichtungen, die innovative Marketingma├čnahmen wagten ┬ľ so wie der Allwetterzoo mit seiner Aktion ┬äpay what you want┬ô im Dezember 2012. Immerhin erreichte der m├╝nstersche Zoo dadurch ein Plus von 0,3 Prozent bei den Vorjahres-Besucherzahlen statt eines zweistelligen R├╝ckgangs wie in anderen Einrichtungen.

(21.08.2013, 15:10)
Allwetterzoo M├╝nster :   Sensationeller Erfolg f├╝r den Schildkr├Âtenschutz:
Vierzehn in M├╝nster geschl├╝pfte Sumpfschildkr├Âten sind auf dem Weg nach Vietnam!

Im Allwetterzoo ist die Freude gro├č: Erstmals k├Ânnen in M├╝nster geschl├╝pfte Schildkr├Âten in ihre Ursprungsheimat gebracht werden! Es handelt sich um vierzehn unter der Obhut von Elmar Meier geschl├╝pfte Annam-Sumpfschildkr├Âten. Der weltweit anerkannte Experte gilt als einer der erfolgreichsten Z├╝chter asiatischer Schildkr├Âten. Im Internationalen Zentrum f├╝r Schildkr├Âtenschutz (IZS) im Allwetterzoo pflegt Elmar Meier seit 2003 mit gro├čem Engagement und ehrenamtlich verschiedene hoch bedrohte Arten, die im Freiland zum Teil ausgerottet sind.
Am Montag, 12. August, brachte Elmar Meier die vierzehn m├╝nsterschen Schildkr├Âten nach Rotterdam. Gemeinsam mit 57 Artgenossen aus dem Zoo Rotterdam und dem Bestand eines deutschen Privatz├╝chters werden sie nach Vietnam reisen. Dort sollen die Reptilien f├╝r die genetische Auffrischung der Population sorgen. Die Annam-Sumpfschildkr├Âte (Mauremys annamensis) geh├Ârt zu den kritisch bedrohten S├╝├čwasser-Schildkr├Âten Vietnams. Der Bestand dieser endemischen Art nahm durch illegalen Handel und Lebensraumverlust rapide ab. Seit den 1930er Jahren galt die Art als verschollen und wurde erst 2006 wieder gesichtet.
Die europ├Ąischen Nachzucht-Sumpfschildkr├Âten werden im Cuc Phuong Turtle Conservation Center erwartet. Das Zentrum, das einige der am st├Ąrksten bedrohten Schildkr├Âtenarten Vietnams beherbergt, befindet sich im Cuc Phuong National Park in der vietnamesischen Provinz Ninh Binh. Dieser erste Nationalpark Vietnams hat f├╝r die Erhaltung der Artenvielfalt des Landes eine besondere Bedeutung.
(13.08.2013, 14:05)
Holger Wientjes :   Im Menschenaffenhaus gab es mal ein kleines Nachttierabteil mit Mausmakis, dort ist heute eine kleine Ausstellung zum Thema Regenwaldzerst├Ârung/Palm├Âl.

@Michael: Wer weiss, ob der Eintrag in der ZTL dann ├╝berhaupt korrekt ist... !? Danke f├╝r┬┤s Nachschauen !
(05.08.2013, 16:59)
Holger Wientjes :   Im Menschenaffenhaus gab es mal ein kleines Nachttierabteil mit Mausmakis, dort ist heute eine kleine Ausstellung zum Thema Regenwaldzerst├Ârung/Palm├Âl.

@Michael: Wer weiss, ob der Eintrag in der ZTL dann ├╝berhaupt korrekt ist... !? Danke f├╝r┬┤s Nachschauen !
(05.08.2013, 16:59)
Holger Wientjes :   Im Menschenaffenhaus gab es mal ein kleines Nachttierabteil mit Mausmakis, dort ist heute eine kleine Ausstellung zum Thema Regenwaldzerst├Ârung/Palm├Âl.

@Michael: Wer weiss, ob der Eintrag in der ZTL dann ├╝berhaupt korrekt ist... !? Danke f├╝r┬┤s Nachschauen !
(05.08.2013, 16:59)
Michael Mettler :   Laut Jahresberichten gab es die Art weder zum Jahresende 2003 noch im Laufe des Jahres 2004 im Allwetterzoo.
(05.08.2013, 16:35)
Carsten Horn :   Es gab mal Nachttiergehege im Raubtier- oder Affenhaus, was da drin untergebracht war, f├Ąllt mir allerdings im Moment nicht ein...
(05.08.2013, 15:40)
Holger Wientjes :   Laut ZTL soll der Allwetterzoo bis 2004 Fuchskusus gehalten haben. Ich nehme an, hinter den Kulissen, denn ich habe die Tiere/das Tier nie irgendwo gesehen. Weiss da jemand n├Ąheres (Haltungsbeginn, ob in der Schau, wenn nein, warum nicht oder den Grund des Haltungsendes) zu ?
(05.08.2013, 12:17)
Jan Jakobi :   Zuchtf├Ąhig ist "Ratna" schon, aber sie n├Ąhert sich jetzt mit 21 Jahren dem kritischen Alter (ab 24/25 Jahre und danach) f├╝r eine erste Tr├Ąchtigkeit und erste Geburt.
(16.07.2013, 22:46)
Michael Mettler :   Mal abgesehen vom zoologischen Aspekt: Der Zoo hat gerade seinen neuen Elefantenpark er├Âffnet und kann mit einer solchen Meldung kr├Ąftig die Werbetrommel r├╝hren, dass man offenbar alles richtig gemacht hat und die gro├če Investition im wahrsten Sinne des Wortes schnell Fr├╝chte tr├Ągt. In ein paar Tagen beginnen zudem in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien und damit eine Zeit mit viel Besucherpotenzial, das seit diesem Jahr erstmals nach Jahrzehnten auf eine bisherige Hauptattraktion (Delfine) verzichten muss. In punkto Marketing finde ich den Zeitpunkt der Meldung also kein bisschen verwunderlich. Bei allen Bem├╝hungen in Sachen Artenschutz und Aufkl├Ąrung ist und bleibt ein Zoo nun mal in erster Linie ein Schaubetrieb!
(16.07.2013, 21:30)
R├╝diger :   Jawohl geht doch, immer dieser Alex. Gl├╝ckwunsch und ich w├╝nsche einen guten Verlauf. Ist Ratna 1992 geboren ├╝berhaubt noch zuchtf├Ąhig ?
(16.07.2013, 20:51)
Jolantha Belik :   Es gibt auch Zoos, die sagen "wir wissen von nichts" und h├╝llen sich in Schweigen, selbst wenn ein tr├Ąchtiges Tier schon fast platzt und man die F├Âtusbewegungen sehen kann. Ich finde es super, dass M├╝nster da ehrlich ist und sagt, was Sache ist!
(16.07.2013, 14:20)
Jan Jakobi :   Ich w├Ąre da vorsichtig mit so einer fr├╝hen Verk├╝ndigung.
Andere Zoos warten ca. 1 Jahr bis sie es verk├╝nden.
(16.07.2013, 12:12)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äHurra, wir sind schwanger!┬ô
Die Elefantenkuh Corny im Allwetterzoo M├╝nster ist im vierten Monat tr├Ąchtig

Am Samstagabend hatte J├Ârg Adler ┬äso ein Gef├╝hl┬ô. Er stand im Asiatischen Langhaus am Rande des Elefanten-Parks im Allwetterzoo, die Sonne ging unter und fr├Âhlich wirkende Elefanten gingen baden. Bei diesem beinahe kitschigen Anblick dachte der Zoodirektor, ┬äes kann doch nicht sein, dass keine der K├╝he tragend ist┬ô. F├╝r den Montag war ohnehin eine Untersuchung der weiblichen Elefanten angesetzt. Und danach kannte Adlers Jubel keine Grenzen! ┬äHurra, wir sind schwanger┬ô, mit diesen Worten kam er am Nachmittag in die Zoo-Verwaltung. Das mobile Ultraschall-Ger├Ąt zeigte eindeutig, dass in Cornys Leib ein F├Âtus heranw├Ąchst!
Die werdende Mutter Corny wurde 1996 im Tierpark Hagenbeck geboren. Sie ist die j├╝ngste Kuh in der siebenk├Âpfigen Elefantenherde und lebt seit zehn Jahren im Allwetterzoo. Der k├╝nftige Vater, der 35j├Ąhrige Alexander, hat in den Niederlanden und Belgien bereits elfmal f├╝r elefant├Âsen Nachwuchs gesorgt. Eine Elefanten-Tr├Ąchtigkeit dauert rund 22 Monate, deshalb m├╝ssen alle Zoofreunde sich bis Anfang 2015 gedulden. Im Allwetterzoo ist man sich ├╝brigens ziemlich sicher, dass Cornys Tr├Ąchtigkeit dem ┬äTapetenwechsel┬ô zu verdanken ist: Corny war mit zwei weiteren K├╝hen schon zum Jahreswechsel 2012/13 in den neuen Elefanten-Park umgezogen. Bis zum erfolgreichen Deckakt im M├Ąrz hatte sich auch Bulle Alexander in seinem neuen, gro├čz├╝gigen Zuhause eingelebt...
(16.07.2013, 10:57)
Allwetterzoo M├╝nster :   Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zu Besuch bei ihrem Patenpinguin im m├╝nsterschen Zoo

Wie kommt eine Bundesministerin zu einem Patentier in M├╝nster? Ganz einfach: Sie hat mit dem Zoodirektor zu Abend gegessen.
Bei diesem Abendessen teilte Frau Leutheusser-Schnarrenberger Zoodirektor J├Ârg Adler mit, sie k├Ânne sich gut vorstellen, ein Patentier im Zoo zu haben, am liebsten einen Adler. Da es im Allwetterzoo jedoch Adler nicht mehr gibt, bot J├Ârg Adler der Bundesjustizministerin spontan einen Brillenpinguin als ad├Ąquaten Ersatz an ┬ľ und die Ministerin sagte zu.
Am 18. Juli 2013 wird Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ihr gefiedertes Patentier im Allwetterzoo besuchen und bei dieser Gelegenheit den kleinen Pinguin auch taufen. Den Namen, den ihr Patentier bekommen soll, hat sie bislang nicht verraten.
(15.07.2013, 12:17)
Allwetterzoo M├╝nster :   7., 14. und 21. Juli 2013:

Sonderf├╝hrungen rund um den Elefanten-Park im Allwetterzoo M├╝nster

Der neue Elefanten-Park im Allwetterzoo gef├Ąllt nicht nur seinen Bewohnern richtig gut, auch die Zoobesucher sind begeistert. Manche kommen von weither, um die Dickh├Ąuter baden zu sehen! Warum der Park ├╝berhaupt gebaut wurde, wie das Bullenhaus innen aufgeteilt ist oder wie tief die Badebecken sind, kann man bei weiteren Sonderf├╝hrungen erfahren, zu denen der Zoo einl├Ądt. Die einst├╝ndigen, von Biologen geleiteten Rundg├Ąnge finden sonntags um 13 und 15 Uhr statt und kosten keine zus├Ątzliche Geb├╝hr. Die Termine sind 7., 14. und 21. Juli. Treffpunkt ist am neuen ├╝berdachten Elefanten-Futterplatz in der N├Ąhe des Allwettergangs.
(05.07.2013, 10:03)
Allwetterzoo M├╝nster :   Der Zoll im Zoo:
Gemeinsamer Aktionstag mit Hundevorf├╝hrungen, nachgestellten Kontrollsituationen, Fotoaktion und Artenschutzinfos am 7. Juli von 10 bis 17 Uhr.

Vor Beginn der Sommerferien pr├Ąsentiert sich das Hauptzollamt M├╝nster im Rahmen eines gemeinsamen Aktionstages im Zoo und informiert ├╝ber das Thema Artenschutz, das beide Institutionen miteinander verbindet, sowie ├╝ber weitere Aufgaben des Zolls.
Der Zoll wird ┬äSch├Ątze┬ô aus seiner Asservatenkammer zeigen - darunter verbotene Souvenirs aus artgesch├╝tzten Tieren und Pflanzen sowie Plagiate von Markenartikeln -, pr├Ąsentiert der Allwetterzoo sein Zentrum f├╝r Artenschutz. Hierbei stellen sich die Stiftung Artenschutz, die Westf├Ąlische Gesellschaft f├╝r Artenschutz sowie der Allwetterzoo mit seinen Artenschutzaktivit├Ąten vor.
Zentraler Punkt der Veranstaltung werden Hundevorf├╝hrungen sein. Dabei geben Hundef├╝hrer Einblick in ihre Arbeitsweise und stellen das K├Ânnen ihrer vierbeinigen Kollegen unter Beweis, die als Rauschgiftsp├╝rhunde, Tabaksp├╝rhunde oder Schutzhunde eingesetzt werden.

Vorf├╝hrungen um 11.45, 14.00 und 16.00 Uhr.


Dar├╝ber hinaus gibt es in diesem Jahr erstmalig auch Vorf├╝hrungen, bei denen Beamte verschiedene Kontrollsituationen, wie sie im Berufsalltag z.B. auf einer Baustelle vorkommen k├Ânnen, nachstellen. Die Beamten erl├Ąutern dabei auch Techniken zur waffenlosen Selbstverteidigung.

Vorf├╝hrungen um 10.45, 13.00 und 15.00 Uhr.


Weiterhin pr├Ąsentiert sich das Hauptzollamt M├╝nster mit seinen verschiedenen Kontrolleinheiten:

Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) geben Auskunft ├╝ber ihre Ma├čnahmen gegen Schwarzarbeit, Lohndumping und illegale Besch├Ąftigung und zeigen u.a. ├ťbungswaffen, ├ťbungsreizstoffspr├╝hger├Ąte und Schutzwesten.

Z├Âllnerinnen und Z├Âllner der Kontrolleinheit Verkehrswege, zust├Ąndig f├╝r mobile Kontrollen an der deutsch-niederl├Ąndischen Grenze, informieren ├╝ber das Thema Rauschgiftkriminalit├Ąt und demonstrieren moderne Testmethoden. Mit Drug-Wipe-Tests beispielsweise lassen sich Anhaftungen von Rauschgiftspuren an Haut, Kleidung oder Gegenst├Ąnden sichtbar machen. Dar├╝ber hinaus pr├Ąsentieren die Beamten ihr Einsatzfahrzeug.

Beamte der Kontrolleinheit Flughafen Reiseverkehr, die im Alltag ihren Dienst am Flughafen M├╝nster/Osnabr├╝ck verrichten, stehen rechtzeitig zu Beginn der Hauptreisezeit Rede und Antwort bei Fragen zu Reisefreimengen sowie zu den Themen Artenschutz und Markenf├Ąlschungen.


Interessierte haben au├čerdem die M├Âglichkeit, sich ├╝ber Ausbildungs- und Studienm├Âglichkeiten in der Zollverwaltung zu informieren. Eine Fotoaktion, bei der sich kleine und gro├če Zoobesucher wahlweise mit oder ohne Zollm├╝tze und Kelle im Zollbulli fotografieren lassen k├Ânnen, rundet die Veranstaltung ab.

Die gemeinsame Aktion von Zoll und Zoo findet auf der Festwiese zwischen der Tigeranlage und dem Robbenhaven statt.
(03.07.2013, 16:12)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gestern Nachmittag w├╝tete das Tief ┬äManni┬ô im M├╝nsterland. Uns hat es auch erwischt! Der Sturm fegte urpl├Âtzlich ├╝ber das Zoogel├Ąnde, wirbelte Terrassenst├╝hle umher, warf Papierk├Ârbe um und entwurzelte leider 15 gro├če B├Ąume! Selbst alte Eichen und Platanen hielten der Gewalt nicht stand und st├╝rzten um, 25 gro├če B├Ąume erlitten starke Kronensch├Ąden. Dicke ├äste brachen einfach ab. Teilweise rissen die st├╝rzenden B├Ąume Z├Ąune um. So ist unser Au├čenzaun an drei Stellen zerst├Ârt, insgesamt ├╝ber eine L├Ąnge von 18 m. Auch Tieranlagen waren betroffen, es gab Sch├Ąden in den Anlagen von Kattas und Guerezas sowie bei Pekaris und Bongos. Am Restaurant brachen eine gro├če Glasscheibe und eine Glast├╝r. Ob es Sch├Ąden an D├Ąchern gegeben hat, wird gerade gepr├╝ft. Alles in allem sind wir froh, dass es ┬änur┬ô bei Sachsch├Ąden geblieben ist und weder Menschen noch Tiere verletzt wurden. ├ťbrigens war der WDR zu Dreharbeiten im Zoo, als der Sturm begann. Das Ergebnis ist in der Lokalzeit von gestern zu sehen:
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-muensterland/videolokalzeitmuensterland196.html
(21.06.2013, 14:01)
Allwetterzoo M├╝nster :   Das Greenpeace Magazin empfiehlt zehn deutschsprachige Zoos ┬ľ der Allwetterzoo M├╝nster geh├Ârt dazu!

Gerade erschien das aktuelle Greenpeace-Magazin mit dem Hauptthema ┬äTIER & WIR┬ô, das sich dem Umgang von uns Menschen mit Haus- und Wildtieren widmet. Ein Kapitel besch├Ąftigt sich mit Zoologischen G├Ąrten. In M├╝nster kann man sich gl├╝cklich sch├Ątzen, denn der kritische Autor f├╝hrt in seiner Rubrik ┬äEmpfehlenswerte Tierparks┬ô den Allwetterzoo auf! Den perfekten Zoo g├Ąbe es zwar nicht, schreibt Carsten Jasner. Doch viele w├╝rden sich bem├╝hen und sich f├╝r Nachhaltigkeit, Bildung und Artenschutz einsetzen. Zu diesen zehn Zoos geh├Ârt neben denen von Leipzig, Z├╝rich und Innsbruck auch der in M├╝nster!
Seine Entscheidung, den m├╝nsterschen Zoo lobend zu erw├Ąhnen, begr├╝ndet der Autor damit, dass der Allwetterzoo an ┬äseinem Ruf arbeitet┬ô. Als Beispiele daf├╝r werden das ┬ämodernisierte Giraffengehege, die neue Afrikasavanne und die Forscherst├Ątte f├╝r Kinder┬ô genannt. Weiter hei├čt es: ┬äDer Zoo informiert ├╝ber alternative Energien und unterh├Ąlt Artenschutzprogramme in Vietnam und Kambodscha. Zudem beherbergt er 80 Prozent des weltweiten Bestands einer aussterbenden Schildkr├Âtenart.┬ô Unter der ├ťberschrift ┬äZur├╝ck in die Wildnis?┬ô geht das Magazin auch auf die in situ-Projekte von Zoos ein und erw├Ąhnt auch hier lobend den Allwetterzoo: ┬äDie als besonders engagiert geltenden Zoos M├╝nster und Landau verwenden j├Ąhrlich f├╝nf beziehungsweise drei Prozent ihrer Einnahmen f├╝r solche Projekte.┬ô
(17.06.2013, 15:18)
Jolantha Belik :   Jane und ihr Mini-H├Ârnchen d├╝rfen morgen 9.6.13 um 13:30 Uhr erstmals auf die Au├čenanlage (lt. Facebook), ist jemand aus dem Forum aus M├╝nster und k├Ânnte morgen bei dieser Action dabei sein? Ich h├Ątte sooo gerne Fotos vom ersten Auftritt des Mini-H├Ârnchens f├╝r meine Rhinos-Site. :-)
(08.06.2013, 15:22)
Allwetterzoo M├╝nster :   Wir er├Âffnen den Elefanten-Park, das gr├Â├čte Zoo-Projekt in NRW 2013!

Die umfangreichste Investition seit Er├Âffnung des Allwetterzoos, unser neuer Elefanten-Park, ist wundersch├Ân geworden:

┬Ě┬á┬á┬á┬á┬á die Tiere haben mit 5.000 m┬▓ Fl├Ąche mehr als dreimal so viel Bewegungsraum wie zuvor
┬Ě┬á┬á┬á┬á┬á in zwei Badebecken k├Ânnen die Dickh├Ąuter sogar ┬äuntertauchen┬ô
┬Ě┬á┬á┬á┬á┬á der Elefantenbulle bewohnt ein eigenes Haus mit Freianlage
┬Ě┬á┬á┬á┬á┬á es gibt ├╝berdachte Aussichtspl├Ątze mit tollem Blick auf die Elefanten
┬Ě┬á┬á┬á┬á┬á Besucher, die unsere Elefanten f├╝ttern, werden nun durch ein gro├čes Dach vor Regen und hei├čer Sonne gesch├╝tzt
┬Ě┬á┬á┬á┬á┬á eine neue Terrasse am Restaurant l├Ądt zur Pause mit Blick auf die Elefanten ein
┬Ě┬á┬á┬á┬á┬á der gesamte Elefanten-Park, vor allem das gro├čartige Asiatische Langhaus, hat die Zoolandschaft ├╝beraus positiv ver├Ąndert
┬Ě┬á┬á┬á┬á┬á und selbst die Giraffen haben vom Elefanten-Park profitiert...

Am 10. Juni wird der Elefanten-Park mit vielen G├Ąsten offiziell er├Âffnet, ab 11. Juni sind Langhaus, Pergola und Futterplatz auch f├╝r die Zoobesucher zug├Ąnglich.
(06.06.2013, 07:41)
Allwetterzoo M├╝nster :   Das Nash├Ârnchen ist da!
Im Allwetterzoo M├╝nster freut man sich ├╝ber die Geburt eines Kalbes bei den Breitmaulnash├Ârnern

Seit eineinhalb Jahren erst lebt die Breitmaulnashornkuh Jane in M├╝nster ┬ľ und nun ist sie Mutter geworden! Die 13 Jahre alte Jane kam aus dem schottischen Safaripark Blair Drummond in den Allwetterzoo. Dem Nashornbullen Harry, der vor 23 Jahren im englischen Whipsnade geboren wurde, hat sie wohl auf Anhieb gefallen!
Janes erster Nachwuchs, ein m├Ąnnliches Kalb, kam nach rund 16 Monaten Tragzeit am Abend des 23. Mai auf die Welt. Schon tags├╝ber war das Haus f├╝r Besucher geschlossen, weil die Anzeichen f├╝r eine bevorstehende Geburt deutlicher wurden. Bei Nashornk├╝hen schwillt die Scheide an und sie setzen kurz vor der Niederkunft sto├čweise Urin ab.
Jane stand die erste Geburt bevor, deshalb wollte man ihr gr├Â├čtm├Âgliche Ruhe bieten. Auch Kurator, Tier├Ąrztin und Tierpfleger beobachteten die Geburt nur auf dem Bildschirm. In der Anlage waren schon Wochen zuvor ├ťberwachungskameras installiert worden. Der eigentliche Geburtsvorgang dauerte nur etwa zehn Minuten. Jane animierte das Neugeborene recht bald zum Aufstehen. Das Kalb stand auch schnell auf seinen S├Ąulenbeinchen und fand die m├╝tterliche Milchquelle. Allein in der ersten Nacht hat der Kleine dreimal ausgiebig getrunken.
Damit Jane sich in aller Ruhe und ungest├Ârt an ihr Mutter-Dasein gew├Âhnen konnte, blieb die Nashorn-Halle bis Sonntagabend geschlossen. Ab sofort k├Ânnen Mutter und Jungtier besucht werden, allerdings nicht in der ├╝blichen Zeit von 9 bis 18.30 Uhr, sondern vorerst nur f├╝r einige Stunden am Tag.
(27.05.2013, 11:10)
Tom Schr├Âder :   - Gorilla- und Schimpansen-Aussenanlagen sehen gut aus, mehr Kletterb├Ąume, der T├╝mpel "unter" der BesucherInneneinsicht bei den Gorillas ist ein Trockengraben geworden. Jungtier entwickelt sich gut, Bruder Thabo darf es schon f├╝r ein paar Momente herumtragen.
- Orang Utans sind nun alle zusammen, auch Temmy mit Ito ist wieder in der Gruppe.
- Giraffenau├čenanlage ist noch nicht in Benutzung, hoffentlich wartet man lang genug, dass die Rollraseninvestition nicht nach wenigen Tagen das zeitliche segnet... Was der Rollrasen im Graben zu suchen, verstehe ich nicht so ganz, dort h├Ątte man Geld sparen und Rasen ans├Ąen k├Ânnen.
- Die neue F├╝tterungstelle auf dem Ex-Spielplatz/Ex-Ex-Elefanten-Schlammsuhle ist nur auf dem ├Ąu├čeren Rand zum Elefantenau├čengehege hin entstanden, der Rest bislang Sand. Finde ich sehr schade, dort h├Ątte man noch einige Quadratmeter f├╝r das Au├čengel├Ąnde gewinnen k├Ânnen.
- Nashornhaus war gestern weitr├Ąumig abgesperrt (mit den Hinweisen, "Jane" brauche Ruhe f├╝r die nahende Geburt), so dass auch keine Blicke hinein m├Âglich waren.
- Das Jungtier ist bereits geboren bei den Kattas, ich dachte, es sei kein adulter Mann mehr vorhanden...
- Das neuere Au├čengehege der Gelbbrustkapuziner ist weiterhin unbenutzt, finde ich sehr schade, dass die neue Gruppe immer noch nicht dort eingew├Âhnt wurde.
Das Nest der M├Ânchsgeier ist wieder verlassen, kein Ei mehr vorhanden - sehr schade!
(25.05.2013, 12:33)
Allwetterzoo M├╝nster :   Neues Freiluftfeeling f├╝r Gorillas und Schimpansen im Allwetterzoo!

In den zur├╝ckliegenden Monaten haben wir die Freianlagen unserer Gorillas und Schimpansen grundlegend saniert: Es wurden Palisaden und Glasscheiben ausgetauscht, neue Kletterb├Ąume errichtet, Str├Ąucher gepflanzt, Rollrasen verlegt und eine Sprinkleranlage installiert. Am Haus der Rotscheitelmangaben, der kleinen Mitbewohner der Gorillas, wurde die Kunstfels-Fassade erneuert. Zus├Ątzlich entstanden vor der Schimpansen-Anlage ein neuer Besucherantritt und f├╝r die Gorillas eine weitere H├Âhle, die die Tiere vor Regen und Hitze sch├╝tzt. Dort gibt es jetzt erstmalig eine sogen. Nippeltr├Ąnke, an der die Gorillas jederzeit frisches Wasser trinken k├Ânnen.

Die Schimpansen konnten ihre Freianlage bereits Ende April beziehen, die Gorillas und Mangaben mussten knapp drei Wochen l├Ąnger warten. Seit Pfingsten wagt sich nun auch das Gorillaweibchen Changa-Maidi mit ihrem im Januar geborenen Sohn Demba nach drau├čen. Dabei beeindruckt sie nicht nur die Zoobesucher mit ihrer Waghalsigkeit: Auch die Tierpfleger staunen, wenn die Gorillamutter mitsamt Sohn ├╝ber schwankende Seile von einem hohen Baum zum anderen balanciert.
(23.05.2013, 11:47)
Gudrun Bardowicks :   Sehr sch├Âne Nachricht. Ich hoffe, dass das Jungtier gesund heranw├Ąchst.
(13.05.2013, 22:32)
Allwetterzoo M├╝nster :   ├ťberraschung bei den Orang-Utans im Allwetterzoo M├╝nster:
„Oma“ Nonja wurde Mutter!

Am Mittwoch, 8. Mai, trauten die Menschenaffen-Pfleger im Allwetterzoo bei Dienstbeginn ihren Augen nicht: Nonja, das 35 Jahre alte Orang-Utan-Weibchen, hielt ein Neugeborenes in den Armen! Eine Woche zuvor hatten die Pfleger Schwellungen im Scheidenbereich von Nonja festgestellt, ein Zeichen f├╝r eine m├Âgliche Tr├Ąchtigkeit. Allerdings glaubte im Zoo niemand, dass Nonja noch einmal ein Jungtier auf die Welt bringen w├╝rde. Zuletzt hatte sie vor 17 Jahren Nachwuchs. Ihre j├╝ngste Tochter Mali - seit Jahren in einem britischen Zoo zu Hause - machte Nonja k├╝rzlich erst zur ┬äOma┬ô. Und Nonjas stets runder, fast tonnenf├Ârmiger K├Ârper gab ohnehin keinen Hinweis: Das Orang-Utan-Weibchen sieht immer ┬äschwanger┬ô aus!
Mittlerweile hat Nonja sich von der Geburt erholt. Deshalb durfte sie heute fr├╝h mit ihrem Nachwuchs zum Vater Pongo und den beiden Weibchen Mandi und Sari in die ZoORANGerie wechseln. Die ersten Tage nach der Geburt hatte sie in ihrer Schlafbox hinter den Kulissen verbracht.
(13.05.2013, 15:14)
Allwetterzoo M├╝nster :   F├╝nf auf einen Streich: Nachwuchs bei den Geparden im Allwetterzoo M├╝nster

Namoja hat alle Pfoten voll zu tun: Die junge Gepardin im Allwetterzoo hat gleich f├╝nf Jungtiere zu h├╝ten! Am 5. April kamen die kleinen Raubkatzen auf die Welt. Die ersten Tage verbrachten sie in einer H├╝tte mit Fu├čbodenheizung. Doch nach neun Tagen entschied sich die Mutter f├╝r einen Umzug ins Freie! Namoja schleppte ein Jungtier nach dem anderen ├╝ber die gro├če Freianlage am Zoo-Kanal. Dort liegt sie nun mitsamt Nachwuchs, zwar gesch├╝tzt durch Str├Ąucher ┬ľ aber doch zu sehen.
Die Gepardin Namoja lebt erst seit einem Jahr im Allwetterzoo. Geboren wurde sie am 23. April 2008 im Tierpark Bernburg. Vater der F├╝nflinge ist Jabari, der am 4. September 2008 im Zoo Salzburg auf die Welt kam. Am 4. und 5. Januar waren die beiden Geparde zusammen, Jabari hat zweimal gedeckt. Der Erfolg hat sich nun nach 92 Tagen Tragzeit eingestellt! F├╝r Namoja ist es die erste Aufzucht von Jungen, die sie fast schon routiniert und vor allem sehr ruhig bew├Ąltigt. Doch sie wird bald noch mehr aufpassen m├╝ssen, denn die kleinen Geparde krabbeln bereits auf ihren kurzen Beinen um die Mutter herum und werden von Tag zu Tag unternehmungslustiger.
Im Allwetterzoo sind die Bedingungen f├╝r die Zucht der hoch bedrohten Geparde optimal. Eine insgesamt 7.500 qm gro├če Anlage mit vier separaten Bereichen erlaubt die getrennte Haltung von Kater und Katze. Geparde leben auch in Afrika als Einzelg├Ąnger. ┬äHitzig┬ô wird eine Gepardin nur dann, wenn ein Kater in der N├Ąhe ist. Sie zeigt auch nicht die f├╝r andere Katzenarten typische ┬äRolligkeit┬ô. Damit fehlen sichtbare Anzeichen f├╝r den richtigen Zeitpunkt, zu dem Katze und Kater zusammen treffen sollten. Den passenden Termin bestimmt allein der Kater; denn nur er kann die hormonelle Ver├Ąnderung im Urin der Katze und damit deren Empf├Ąngnisbereitschaft erkennen. Der Zoo M├╝nster betreibt deshalb ein regelrechtes ┬äZuchtmanagement┬ô: In den Bereich, den der Kater tags├╝ber bewohnt, kommt nachts die Katze. Kehrt der Kater morgens zur├╝ck, kontrolliert er die Stellen, an denen die Katze in der Nacht uriniert hat. Ist die Katze kurz vor dem Eisprung, ruft der Kater laut und fordernd nach ihr. Dann lassen die Pfleger die Tiere zusammen ┬ľ und nach gut drei Monaten werden Geparde geboren!
(23.04.2013, 16:02)
Allwetterzoo M├╝nster :   Sensationelle Nachzucht bei Asiatischen Goldkatzen:
┬Ě┬á┬á┬á┬á weltweit erste Geburt nach k├╝nstlicher Besamung
┬Ě┬á┬á┬á┬á seltene Geburt von Zwillingen
┬Ě┬á┬á┬á┬á ein Jungtier in Handaufzucht, eines bei der Mutter

Stolz und gl├╝cklich k├Ânnen wir einen doppelten Zuchterfolg bei unseren hoch bedrohten Asiatischen Goldkatzen melden!

Sensationell war schon die Zeugung durch k├╝nstliche Besamung, die bei Asiatischen Goldkatzen weltweit erstmals Erfolg brachte: Am 7. April wurden zwei Jungtiere geboren!

Au├čergew├Âhnlich ist auch, dass die Katze Sua Fai nur eines der Neugeborenen annahm, das zweite wird per Hand aufgezogen.
(16.04.2013, 15:31)
Allwetterzoo M├╝nster :   In diesem Jahr finden folgende Fotoworkshops in unserem Zoo statt:

Termin - Veranstalter - Ort f├╝r Besprechungen

13. April - Simone Gerard, Workshop in niederl├Ąndischer Sprache

17. Mai - Uhl / Walther

25. bis 27. Juli - Uhl / Walther - Zooschule: ist reserviert

12. bis 16. August - Artistravel/Michael Lohmann - Zooschule ist reserviert

23. bis 25. August - Dr. Hans-Peter Schaub - Zooschule ist reserviert

6. September - Uhl / Walther

Bei den dreit├Ągigen Kursen ist ein fr├╝her Beginn um 8 Uhr m├Âglich (Samstag, Sonntag), ebenso ein sp├Ąter Schluss ├╝ber 19 Uhr hinaus. Anmeldungen und Informationen nur ├╝ber die Kursleiter.

Mehr dazu auf unserer Website http://www.allwetterzoo.de/veranstaltungen/fotoworkshops.php?activemenu=veranstaltungen&sub=28
(10.04.2013, 10:35)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äNashorn┬ô G-NO zog vom Alten Fischmarkt in M├╝nsters Innenstadt in den Allwetterzoo um

├ťber der T├╝r zur Nashornhalle im Allwetterzoo M├╝nster prangt neuerdings ein gro├čer Nashorn-Kopf namens G-NO. Vielen M├╝nsteranern mag er bekannt vorkommen, denn der graue, beinahe lebensechte Kunststoff-Sch├Ądel war jahrelang das Maskottchen des G-STAR Store am Alten Fischmarkt. Der Laden hat sein Aussehen ver├Ąndert und G-NO fand eine neue Heimat im Zoo. Gleichzeitig hat der Jeans-Store eine Patenschaft f├╝r den ┬äechten┬ô Nashornbullen Harry ├╝bernommen. Beim Patenbesuch der Filialleiterin Anja Gieseking freute sich das Patentier Harry ├╝ber knusprige Br├Âtchen und Zoodirektor J├Ârg Adler ├╝ber die finanzielle Zuwendung in H├Âhe von 2.000 Euro.
(09.04.2013, 10:51)
Tom Schr├Âder :   Das Grundger├╝st besteht aus Holz, quasi wie Fachwerk. Die quadratischen Fachwerke sind gef├╝llt mit Flechtwerk, asiatisch anmutend eben. Woraus das Flechtwerk genau ist, wei├č ich nicht, Pflanzenfasern. Banane vielleicht oder sowas? Jedenfalls sind die meisten der F├Ącher ├╝bers├Ąt mit schwarzen Flecken von denen ich stark vermute, dass es sich um Schimmel handelt... "Au├čenfassade" ist eigentlich auch zuviel gesagt, im Grunde genommen ist dieses Langhaus "nur" ein doppelst├Âckiger Unterstand.
(05.04.2013, 10:56)
Michael Mettler :   @Tom Schr├Âder: Verschimmelt? Aus welchem Material besteht denn die Au├čenfassade?
(05.04.2013, 09:15)
Tom Schr├Âder :   Baustellen alle noch aktiv, Weg von der hinteren Guereza-Br├╝cke bis zum Gorilla-Wintergarten weiterhin gesperrt und somit Schweine nicht zu sehen. Elefanten-Au├čengehege nimmt Form an, sehr viele Rabatten sind schon bepflanzt und gestaltet, auch das Langhaus wurde an der R├╝ckseite komplett mit hohem Bambus abgepflanzt (Versuch, zu verdecken, dass dieses NEUE Haus schon komplett verschimmelt ist?)...
Nach Abgabe der Wei├čkopfseeadler sind die Bartk├Ąuze in deren Voliere gezogen und haben somit wider Erwarten nicht viel mehr Platz bekommen. Die ehemalige Bartkauz-Voliere hingegen wurde komplett den Hornraben zugeschlagen.
Die Beutel vieler Bennettk├Ąnguruhs sind mit Jungtieren gef├╝llt. Bei den Wei├čkopfsakis ist das 2013er-Jungtier angekommen, das ├Ąltere der beiden m├Ąnnlichen Jungtiere fr├╝herer Jahre ist nicht mehr in der Voliere.
An der R├╝sselspringer-Vitrine h├Ąngt ein neues Schild mit dem Aufdruck "Wir sind keine M├Ąuse". ;-))
(04.04.2013, 19:51)
Allwetterzoo M├╝nster :   Ostern im Allwetterzoo M├╝nster:
Reizende Jungtiere und warme Tierh├Ąuser, Kaninchen-Dorf und Eier vom Osteresel

Mit Ostern beginnt auch im Allwetterzoo die Saison. Leider l├Ąsst der Fr├╝hling mit bl├╝henden Str├Ąuchern und milden Temperaturen noch auf sich warten, doch gr├╝n und mollig warm ist es in vielen Tierh├Ąusern in M├╝nster. So zwitschern in der Tropenhalle kunterbunte V├Âgel um die Wette, im Nashornhaus buddeln Erdm├Ąnnchen, im Aquarium drehen pr├Ąchtige Fische ihre Runden und im Giraffenhaus warten Mutter Makena und ihr am 26. M├Ąrz geborenes Kalb auf Oster-Besucher.
Viele Tiere lassen sich in den H├Ąusern durch gro├če Glasscheiben gut beobachten, die Gorillas im Menschenaffenhaus beispielsweise. Dort wird Demba, der j├╝ngste Spross in der Gruppe, von Tag zu Tag lebhafter. Mutter Changa-Maidi legt ihren am 13. Januar geborenen Sohn, der gerade die ersten Z├Ąhnchen bekommen hat, sogar schon vor sich auf den Boden. Dabei achtet sie aber stets darauf, dass Vater N┬ĺKwango sich seinem Nachwuchs nur ├Ąu├čerst behutsam n├Ąhert. Beim Nachwuchs der seltenen Gelbbrust-Kapuziner ist Achtsamkeit gegen├╝ber dem Vater nicht angesagt, ganz im Gegenteil: Er tr├Ągt ebenso wie auch andere Gruppenmitglieder immer wieder mal eines der beiden Jungtiere. Geboren wurden die h├╝bschen Kapuziner am 6. und 27. Februar.
Nachwuchs gibt es auch bei den Trampeltieren. Das Fohlen Lily ist ebenso wie seine Mutter Ambrosia ┬äwetterfest┬ô und selbst bei K├Ąlte tags├╝ber drau├čen. Empfindlicher sind dagegen die vier jungen Warzenschweine, die am 19. Februar auf die Welt kamen. Sie sind meist im warmen Stall unter der Rotlichtlampe anzutreffen. K├╝nstliche W├Ąrme haben die drei Jungtiere der Bennettk├Ąngurus nicht n├Âtig. Sie hocken wohl beh├╝tet in den kuschelig-warmen Beuteln ihrer M├╝tter und halten allenfalls mal die Nase in den Wind. Mollig warm haben es auch die drei winzigen Gundis, die in einem Terrarium am Tropenhaus am letzten Samstag auf die Welt kamen.
F├╝r seine Osterg├Ąste musste der Zoo allerdings umdisponieren. Eine Schar Kaninchen aus der privaten Zucht eines Tierpflegers sollte ein ├Âsterliches Dorf auf einer Wiese im Zoo beziehen. Die Nager haben zwar ein dickes Fell, doch das Wetter war zu Beginn der Karwoche einfach zu eisig. Deshalb sind die Kaninchen ab sofort im warmen Ausstellungsraum hinter der Gro├čflugvoliere zu bewundern. Dort warten sie bis zum 5. April auf streichelnde Kinderh├Ąnde.
Die Allwetterzoo-Osterh├Ąsin wird es allerdings kaum st├Âren, sollte das Wetter auch am Ostermontag (1.4.) noch k├╝hl sein: Sie zieht sich ein warmes Fell ├╝ber und verteilt ab 13.30 Uhr gemeinsam mit Riesenesel Fridolin bunte H├╝hnereier und s├╝├če Schoko-Eier an die j├╝ngsten Zoobesucher, spendiert von den REWE-M├Ąrkten in M├╝nster und solange der Vorrat reicht.
(27.03.2013, 14:25)
Allwetterzoo M├╝nster :   Vor├Âsterliche ├ťberraschung im Allwetterzoo M├╝nster: Heute fr├╝h wurde ein Giraffenkalb geboren!

Mit einer baldigen Geburt hatten die Tierpfleger im Huftierrevier des Allwetterzoo M├╝nster zwar gerechnet. Aber dennoch war die Freude gro├č, als sie heute Morgen das Giraffenhaus betraten: Zu F├╝├čen von Makena lag ein h├╝bsches Kalb - noch feucht von der Geburt, aber schon mit aufrechtem Hals. Um 9.40 Uhr stand die Kleine bereits und suchte schon nach den Zitzen der Mutter. Sie fand die Milchquelle und trank!
Nach einer Tragzeit von gut 15 Monaten hat die fast sieben Jahre alte Netzgiraffe Makena ihr Kalb problemlos zur Welt gebracht. Es ist mit etwa 175 cm kleiner und zierlicher als Makenas erstes Kalb bei der Geburt war. Das Neugeborene kam viel schneller auf die Beine als sein inzwischen knapp zwei Jahre alter Bruder Paul. Dass es ein M├Ądchen ist, steht momentan zu 95 % fest: Sowohl eine Pflegerin als auch eine Tier├Ąrztin konnten kein ┬äZipfelchen┬ô entdecken.
Das Kalb hat auf seinen wackeligen Beinchen sogar schon erste Erkundungsg├Ąnge durch das dick mit Stroh gepolsterte Gehege unternommen und dabei die Nase seines Bruders Paul berochen. Der steht mit der ├Ąlteren Giraffenkuh Volley im Nachbargehege. Alle Giraffen ┬ľ auch Vater Axel ┬ľ h├╝ten bei dem starken Ostwind derzeit das Haus.
(26.03.2013, 12:04)
Allwetterzoo M├╝nster :   Familientag mit Falkner im Allwetterzoo M├╝nster

F├╝nfmal im Jahr l├Ądt der Allwetterzoo zum Familientag ein. Dann k├Ânnen nicht nur Eltern und ihre Kinder zu erm├Ą├čigten Preisen den m├╝nsterschen Zoo besuchen, sondern auch Gro├čeltern, Frischverliebte oder Singles. Am ersten Familientag dieses Jahres am kommenden Samstag, 23. M├Ąrz, gibt es mit den spektakul├Ąren Flugvorf├╝hrungen eines Falkners sogar noch eine zus├Ątzliche Attraktion.

Der Falkner Volker Walter bringt V├Âgel mit, die sonst im Allwetterzoo nicht zu sehen sind, etwa Wei├čkopfseeadler, Bussarde oder Falken. Zoobesucher k├Ânnen die Greife ab 11 Uhr am Landoisplatz aus der N├Ąhe betrachten und dem Falkner Fragen zu seinen V├Âgeln stellen. Um 11 und 14.30 Uhr demonstriert Volker Walter seine Arbeit mit Vorf├╝hrungen, bei denen kleine und gro├če Greifv├Âgel rasant und ├Ąu├čerst dicht ├╝ber die K├Âpfe der Besucher hinweg fliegen. Damit die Anreise des Falkners mitsamt seiner Greifvogel-Schar sich lohnt, hat der Zoo ihn auch f├╝r den Sonntag engagiert. Volker Walter zeigt am 24. M├Ąrz ebenfalls um 11 und 14.30 Uhr Flugvorf├╝hrungen mit seinen V├Âgeln.

Die Eintrittspreise am Familientag betragen 10 Euro (statt 14) f├╝r Erwachsene und 5 Euro (statt 7) f├╝r Kinder von 3 bis zu 17 Jahren. Weitere Familientage sind am 20. April, 24. August, 28. September und 19. Oktober 2013.
(20.03.2013, 11:36)
Allwetterzoo M├╝nster :   Zahlen Sie, was Sie wollen beim Besuch des Gorilla-Babys ┬äDemba┬ô im Allwetterzoo!

Am letzten Wochenende wurde der Allwetterzoo von einem Besucher-Ansturm ├╝berrascht. Nun hofft der Zoo auch an diesem Samstag (23.2.) und Sonntag ( 24.02.) wieder auf viele begeisterte Besucher. F├╝r einen entspannten Besuch bleibt er daher eine Stunde l├Ąnger, also bis 18 Uhr ge├Âffnet: die Zookasse schlie├čt um 17 Uhr,┬á die Tierh├Ąuser um 17.30 Uhr und der Garten um 18 Uhr.

Für die „Zahlen Sie, was Sie wollen“-Aktion müssen nur zwei Fragen (Personenanzahl/Wunschbetrag) beantwortet werden, das sorgt für kurze Wartezeiten an den Kassen. Wer dann noch auf Rad oder Bus (Linie 14) umsteigt, verliert auch auf dem Parkplatz keine Zeit.
(22.02.2013, 15:20)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gorilla-Baby aus dem Allwetterzoo wurde getauft auf den Namen ┬äDemba┬ô!

Das Gorilla-Baby, * 13.1.13, ┬áhei├čt nun "Demba"! Gemeinsam mit Zoodirektor J├Ârg Adler und den Paten Elke und Jochen Kramer (KFR Mietlifte) sowie Bernd Redeker und Reiner Schlag (Gorilla Bar) wurde es heute feierlich getauft. Am 17. M├Ąrz l├Ądt die Gorilla Bar zum "Baby-Pinkeln" in die J├╝defelder Stra├če ein. Ein Besuch lohnt sich, denn von 19 - 21 Uhr gehen s├Ąmtliche Einnahmen an die Gorillas im Allwetterzoo, zudem werden ├ťberraschungsg├Ąste erwartet┬ů
(22.02.2013, 08:03)
Allwetterzoo M├╝nster :   Neuigkeiten aus dem Tierbestand

Am 12. Dezember musste die Poitou-Eselstute Roxel eingeschl├Ąfert werden. Sie wurde in der Tierklinik Telgte ger├Ântgt, doch angesichts eines ausgekugelten H├╝ftgelenks mit gerissenen Sehnen gab es keine andere M├Âglichkeit. Wie Roxel sich die Verletzung zugezogen hat, wurde nicht beobachtet. Vermutlich ist sie bei einer Rempelei gest├╝rzt. Roxels knapp sieben Monate altem Fohlen Calvin halfen die ├╝brigen Gruppenmitglieder ├╝ber den Verlust der Mutter hinweg.

In den Tierpark Stendal zogen am 18. Dezember die drei Bartaffen um, die sich mit den Orang-Utans die ZoORANGerie geteilt hatten. Das Zusammenleben dieser beiden unterschiedlichen Arten verlief leider nie so harmonisch, wie wir es uns gew├╝nscht hatten. Im sogen. ┬äNiederen Affenhaus┬ô konnten wir uns ├╝ber Neuzug├Ąnge freuen: Am 21. Dezember traf ein neues Zuchtweibchen der Goldenen L├Âwenaffen aus dem Zoo Krefeld bei uns ein. Auch unser Springtamarin-Zuchtpaar ist wieder komplett; denn am 26. Januar reiste ein 11-j├Ąhriges Weibchen aus dem englischen Zoo Colchester nach M├╝nster

Am 2. Januar erhielten wir die Best├Ątigung, dass das Gorillaweibchen Shasha tragend ist. Mit einer Geburt bei ihr rechnen wir im August. Ob das erfolgreiche Zusammensein der Geparde Jabari und Namoja Nachwuchs bringt, wird sich zeigen. Vielleicht k├Ânnen wir uns im April ├╝ber kleine Geparde freuen! Im April wird auch Breitmaulnashorn Jane soweit sein und ihr erstes Kalb zur Welt bringen. Etwas eher erwarten wir die zweite Geburt bei unserer Netzgiraffe Makena. Auch bei den Trampeltieren ist Nachwuchs in Sicht.

So sehr wir uns ├╝ber tr├Ąchtige Tiere freuen, gibt es leider auch traurige Nachrichten. Am 6. Februar mussten wir Megan einschl├Ąfern. Die 16j├Ąhrige Gepardin, vielen als ┬äUroma┬ô von Shaka bekannt, hat bei uns mehrfach f├╝r Nachwuchs gesorgt. 2004 zog sie gar F├╝nflinge auf. In den vergangenen Monaten litt Megan zunehmend unter einem chronischen Nierenversagen. Der Tierarzt hat ihre Nieren gesp├╝lt und ihr dadurch kurzfristig Besserung verschaffen k├Ânnen. Doch trotz intensiver Pflege und Therapie konnte der Zustand der alten Katze nicht stabilisiert werden. Die Einschr├Ąnkung ihrer Lebensqualit├Ąt wurde so gro├č, dass wir leider den Entschluss fassen mussten, sie einzuschl├Ąfern.


Nachwuchs

Der am 13. Januar geborene Gorillajunge ist noch namenlos, doch inzwischen steht fest, dass er zwei Paten haben wird. Beide entscheiden gemeinsam mit uns ├╝ber den Namen f├╝r den kleinen Gorilla und ┬ätaufen┬ô ihn am 21. Februar. Wie Changa-Maidis zweiter Sohn hei├čen wird, erfahren Sie dann auf unserer Facebook-Seite.
 
Am 5. Februar kam zu unserer gro├čen Freude das erste Jungtier bei den Gelbbrustkapuzinern auf die Welt. Noch ein weiteres Weibchen ist derzeit tr├Ąchtig. Die ┬äeurop├Ąische Gemeinschaft┬ô scheint bei uns gut zu funktionieren; denn die quirligen Affen kamen im August 2012 aus England und der Schweiz zu uns. Gelbbrust-Kapuziner z├Ąhlen im Gegensatz zu anderen Kapuziner-Arten zu den weltweit am st├Ąrksten bedrohten Primatenarten.


Aktuelles

Am 5. Februar verlie├čen uns die Gro├čen T├╝mmler Nando, Rocco und Palawas. Sie leben nun im Dolphinarium Harderwijk in den Niederlanden. Damit gibt es nach knapp 39 Jahren keine Delfine mehr im Allwetterzoo. Das alte Delphinarium hei├čt jetzt Robbenhaven und wird nach und nach neu gestaltet. Henk Hiddingh, der neue Betreiber, greift das Motto ┬äWir lieben saubere Meere┬ô auf. Im Foyer wird eine Ausstellung zu diesem Thema eingerichtet. Die Kulisse in der gro├čen Halle wird an einen Hafen erinnern und die Seel├Âwen ┬äreinigen┬ô w├Ąhrend der Vorf├╝hrungen das Wasser von ┬äM├╝ll┬ô. Auf der Website Robbenhaven finden Sie weitere Informationen.
 
Im Januar begannen wir mit der Sanierung der Freianlagen f├╝r Gorillas und Schimpansen im Affricaneum. S├Ąmtliche Holzpalisaden m├╝ssen erneuert werden, anschlie├čend gestalten wir die Anlagen noch sch├Âner als zuvor mit Baumkronen, Felsgestein und Pflanzen. W├Ąhrend der Bauarbeiten bleibt der Weg vom Gorilla-Wintergarten bis zu den Schweineanlagen gesperrt, zu erreichen sind sie aber durch das Menschenaffenhaus und die Guereza-Anlage. Noch vor Ostern werden Gorillas und Schimpansen wieder nach drau├čen gehen k├Ânnen.

Im Elefanten-Park wird flei├čig gebaut und deshalb steht Tefi, Rada und Bala derzeit keine Freianlage zur Verf├╝gung. Die Elefantenk├╝he k├Ânnen sich jedoch auch im Gang bzw. in den Boxen des alten Bullenhauses bewegen. F├╝r die Tierpfleger bedeuten die letzten Bauarbeiten eine noch gr├Â├čere Belastung. Deshalb k├Ânnen wir bis April leider keine regelm├Ą├čigen Elefantenf├╝tterungen durch Besucher anbieten. Sollte eine F├╝tterung m├Âglich sein, machen wir auf einer Tafel im Elefantenhaus darauf aufmerksam.
 
Unsere gro├če Spender- und Sponsorenwand am Elefantenhaus ist inzwischen gut best├╝ckt! Es gibt aber noch freie Pl├Ątze f├╝r Menschen, die unser Projekt Elefanten-Park mit einer Spende unterst├╝tzen m├Âchten. Wer auf einem T├Ąfelchen pr├Ąsent sein will, ist ab 240 Euro dabei.


Veranstaltungen

Am 23. M├Ąrz findet unser erster Familientag in diesem Jahr statt. Alle Besucher, egal ob sie mit oder ohne Familie kommen, zahlen den erm├Ą├čigten Eintrittspreis von 10 Euro f├╝r Erwachsene und 5 Euro f├╝r Kinder und Jugendliche. In diesem Jahr gibt es noch vier weitere Familientage am 20. April, 24. August, 28. September und 19. Oktober.
 
Zum ersten Familientag haben wir den Falkner Volker Walter aus Duisburg eingeladen. Er zeigt seine Greifv├Âgel am Samstag und auch am Sonntag (23. + 24. M├Ąrz) auf dem Landoisplatz.

In den Osterferien in NRW (25. M├Ąrz - 6. April) bieten wir F├╝hrungen f├╝r Kinder am Tag und am Abend an. Die Forscherwerkstatt in der BioCity l├Ądt Kinder zu Oster-Aktionen ein. Am Ostermontag k├Ânnen Sie sich auf Ostereier freuen, die von REWE spendiert und von unserem ┬äOster-Esel┬ô Fridolin verteilt werden.
(14.02.2013, 11:20)
Allwetterzoo M├╝nster :   Umweltforum M├╝nster und Allwetterzoo kooperieren ┬ľ den Auftakt macht eine Vortragsreihe im Zoo

Gemeinsam mit der Westf├Ąlischen Wilhelms-Universit├Ąt und dem N├╝tec e.V. l├Ądt das Umweltforum M├╝nster e.V. zur Vortragsreihe ┬äNahrungsmittelproduktion in der Stadt ┬ľ Modeerscheinung oder langfristiger Trend?┬ô ein. Auch im Allwetterzoo finden zwei Vortr├Ąge zu diesem Thema statt:

Das Tropenhaus Klein-Eden ┬ľ Exotische Fr├╝chte und Frische in Bioqualit├Ąt
Termin:           19. Februar, 16 bis 18 Uhr
Ort:                  Zooschule im Allwetterzoo
Referent:         Ralf Schmitt, Tropenhaus Klein-Eden


Gemeinschaftsg├Ąrten ┬ľ Einblicke in Praxisbeispiele aus dem Raum Westfalen und dem Ruhrgebiet
Termin:           27. Februar, 17 bis 19 Uhr
Ort:                  Zooschule im Allwetterzoo
Referenten:┬á┬á┬á┬á Evelyn Hammes und Wiebke Weltring, Westf├Ąlische Wilhelms-Universit├Ąt

Die Vortr├Ąge sind kostenfrei, es wird auch kein Zooeintritt erhoben. Anmeldungen im Vorfeld sind erw├╝nscht bei: Dr. Peter Deininger, Tel. 0251-13 6027 / Mail: muenster@dgs.de

Zum Hintergrund der Kooperation:
Das Umweltforum M├╝nster e. V. und der Allwetterzoo planen gemeinsame Aktionen zu den Themen Gemeinschaftsg├Ąrten, Umwelterziehung und nachhaltige energetische Konzeptentwicklung. Den Kooperationsauftakt machen die beiden o.g. Vortr├Ąge.
(06.02.2013, 16:37)
Allwetterzoo M├╝nster :   Delfine aus dem Delphinarium M├╝nster wohlbehalten in Harderwijk eingetroffen!

Am fr├╝hen Dienstagmorgen (5.2.) haben die Delfine Nando, Palawas und Rocco das Delphinarium im Allwetterzoo M├╝nster in Richtung Harderwijk in den Niederlanden verlassen. Der Umzug wurde von Tier├Ąrzten und Delfintrainern sowie von Spezialisten begleitet, die Erfahrung mit dem Transport dieser Meeress├Ąuger haben. Die Fahrt ins rund 200 km entfernte Harderwijk verlief ruhig und ohne St├Ârungen. Man hat bewusst eine Abfahrtszeit am sehr fr├╝hen Morgen gew├Ąhlt, um Verkehrsstaus zu vermeiden.

Im Dolphinarium Harderwijk bezogen die drei Gro├čen T├╝mmler in der Meereslagune ihr neues Zuhause. Palawas und Rocco wurden 2004 bzw. 2005 in Harderwijk geboren und kennen die dortigen Gegebenheiten. Einzig Nando muss sich an eine neue Umgebung gew├Âhnen. Er kam 1990 im Tiergarten N├╝rnberg zur Welt. Aber er sieht in Harderwijk seinen ├Ąlteren Bruder Nemo wieder, der seit knapp f├╝nf Jahren in den Niederlanden lebt.

Das Delphinarium M├╝nster hei├čt nun Robbenhaven und es gibt weiterhin mehrmals t├Ąglich Vorf├╝hrungen mit Kalifornischen Seel├Âwen. Mit den Tieren und einem neuen Ambiente, das Schritt f├╝r Schritt verwirklicht wird, soll den Zoobesuchern die Bedeutung des Themas ┬äSaubere Meere┬ô vermittelt werden.
(05.02.2013, 11:32)
Allwetterzoo M├╝nster :   Zahlen Sie, was Sie wollen: Es gibt eine Neuauflage der Preisaktion vom 13. Februar bis 17. M├Ąrz!

War es im Dezember 2012 ein Experiment f├╝r den Allwetterzoo, als er seine Besucher dazu einlud den Eintrittspreis selbst zu bestimmen, so hat die Neuauflage von ┬äZahlen Sie, was Sie wollen┬ô andere Gr├╝nde. Vom 13. Februar bis 17. M├Ąrz wird es leichte Beeintr├Ąchtigungen beim Zoo-Rundgang geben, verursacht durch die fortschreitenden Bauarbeiten am Elefanten-Park und die notwendige Sanierung im Bereich Affricaneum. Damit die Zoobesucher sich nicht ├╝ber Umwege oder Baul├Ąrm ├Ąrgern, d├╝rfen sie den Eintrittspreis gut vier Wochen lang selbst bestimmen, auch wenn die tierischen Erlebnisse in keiner Weise beeintr├Ąchtig sind.
Anders als im Dezember und Januar wird es bei der Neuauflage der Preisaktion keine wissenschaftliche Begleitung durch die Hochschule in Aachen geben. Es m├╝ssen aber auf einem Erfassungsbogen zwei Angaben gemacht werden: Mit wie viel Personen gehe ich in den Zoo? Was m├Âchte ich daf├╝r bezahlen? Den Zettel legt man an der Kasse vor ┬ľ und zahlt, was man will!

Zu den Bauarbeiten im Zoo:
Der Besucherweg zwischen dem k├╝nftigen Elefanten-Park und dem Afrikapanorama wird von montags bis freitags gesperrt sein, an den Wochenenden wird der Weg jeweils provisorisch hergerichtet. Eine nahe, doch leider nicht rollstuhlgerechte Umleitung erfolgt ├╝ber die Br├╝cken am Afrikapanorama. Auch am Weg zwischen der Gepard-Anlage und dem neuen Asiatischen Langhaus wird wochentags gearbeitet und es kann leichte Behinderungen geben. Eine Sackgasse entsteht im Bereich Affricaneum, weil wochentags der Weg um die Au├čenanlagen gesperrt sein wird. Auf diese und andere Umleitungen weist der Zoo mit Schildern und teils auch durch Ordner hin, die den k├╝rzesten Weg zum Wunschziel zeigen k├Ânnen.
(04.02.2013, 10:20)
Allwetterzoo M├╝nster :   Es ist ein Junge!
Das f├╝nf Tage alte Gorillababy im Allwetterzoo M├╝nster hat ein Schniedelchen...

Jetzt ist es amtlich: Das Gorillababy im Allwetterzoo M├╝nster, das am vergangenen Sonntag auf die Welt kam, ist ein Junge! Die Tierpfleger haben lange geschaut, doch immer hielt Mutter Changa-Maidi ihre Hand so, dass kein pr├╝fender Blick m├Âglich war. Gestern war die Gorillamutter vermutlich das R├Ątselraten und st├Ąndige Nachschauen durch die Tierpfleger leid. Als Revierleiter Reiner Gosing und sein Kollege Peter Bein am Nachmittag Futter brachten, kam Changa ganz nah heran und zeigte stolz den Beiden ihren Nachwuchs. Das Schniedelchen war deutlich zu erkennen. Also hat der f├╝nfj├Ąhrige Thabo einen Bruder! Bis er mit ihm spielen darf, wird aber noch einige Zeit vergehen...

Der noch namenlose Gorillajunge ist der dritte Nachwuchs der 16j├Ąhrigen Changa-Maidi, die sich bis vor kurzem intensiv um ihren f├╝nfj├Ąhrigen Sohn Thabo gek├╝mmert hat. Vater ist der ┬äSilberr├╝cken┬ô N┬ĺKwango, ebenfalls 16 Jahre alt. Au├čer Thabo und seinem Br├╝derchen wird es ab August hoffentlich ein drittes Gorillakind in M├╝nster geben, denn die elfj├Ąhrige Shasha ist tr├Ąchtig! Das junge Gorillaweibchen war erst im September 2012 aus dem Wild Animal Park Howletts in Gro├čbritannien nach M├╝nster gekommen.
(17.01.2013, 15:57)
Allwetterzoo M├╝nster :   Sonntagskind im Allwetterzoo M├╝nster:
Am 13. 1. 13 kam ein Gorilla auf die Welt!

Am Sonntag, 13. Januar, klopfte um 11.25 Uhr ein Besucher an die Pflegert├╝r im Menschenaffenhaus im Allwetterzoo M├╝nster. ┬äEs wird gerade ein Gorilla geboren┬ô rief er den Zoomitarbeitern zu. Als Tierpfleger Peter Bein vor die Gorilla-Anlage lief, war schon alles passiert: Die 16j├Ąhrige Changa-Maidi hielt das Neugeborene in den Armen. Inzwischen hat der kleine Gorilla getrunken, auch die Nabelschnur ist schon abgefallen. Noch ist das Geschlecht des Jungtiers nicht bekannt, denn die Mutter h├Ąlt es immer eng am K├Ârper. Deshalb gibt es auch noch kein Foto des Neugeborenen.
Changa-Maidi, im Juni 1996 im Zoo Frankfurt geboren, lebt seit dem 1. April 2003 im Allwetterzoo. Es ist Changas dritte Geburt. Ihr im November 2007 geborener Sohn Thabo hat sich pr├Ąchtig entwickelt und muss sich jetzt damit abfinden, dass sein Geschwisterchen bei Mutter Changa die Hauptrolle spielt. Vater ist der ebenfalls 16j├Ąhrige ┬äSilberr├╝cken┬ô N┬ĺKwango. Er kam im Zoo Arnhem/NL auf die Welt und ist seit Juni 2004 in M├╝nster. Die im Allwetterzoo lebenden Tiere geh├Âren zu den Westlichen Flachlandgorillas.
Das Menschenaffenhaus im Allwetterzoo ist ge├Âffnet. Mutter und Kind sind mit etwas Gl├╝ck auch zu sehen. Jedoch wurde eine Absperrung eingerichtet, so dass man nicht unmittelbar an die Glasscheiben der Innenanlage herantreten kann. In den ersten Tagen nach der Geburt sollen Changa-Maidi und das Neugeborene etwas Ruhe und Ungest├Ârtheit genie├čen k├Ânnen.
(15.01.2013, 08:04)
kr├╝mmel :   heute: Gorilla-Geburt im Allwetterzoo
(13.01.2013, 22:02)
J├Ârn Hegner :   das der allwetterzoo m├╝nster nun auch die delfine abschafft . das geb├Ąude davon wird ja zwar noch bleiben , aber nur noch f├╝r die robben gedacht . ansonsten der tierpark hagenbeck in hamburg hat es ja schon seit 1996 nicht mehr . dieses war ja auch nicht schlecht eingerichtet . als kind kann ich mich auch noch ein wenig an den schwertwal erinnern . er war ja nur auf durchreise darin untergebracht . aus island kam er etwa 1983 und 2 bis 3 jahre sp├Ąter ist er nach japan gekommen .

sonst werden ja nur noch die beiden delphinarien in den zoos von n├╝rnberg und duisburg verbleiben in deutschland .
(12.01.2013, 13:33)
Michael Mettler :   Sorry, aber dass der Zoo von au├čen her in Zust├Ąndigkeit gesehen wird, hat er sich doch selbst zuzuschreiben. Wer in Pressemitteilungen schreibt "Der Allwetterzoo M├╝nster meldet: Unsere Delfine sind noch bis Ende der Weihnachtsferien bei uns im Allwetterzoo" (siehe Beitrag vom 31.10.12) oder "Stellungnahme von Allwetterzoo und Delphinarium M├╝nster" (siehe Beitrag vom 9.1., wo NICHT auf die die getrennte Zust├Ąndigkeit hingewiesen wird), der darf sich doch nicht wundern, wenn die ├Âffentliche Berichterstattung keine Grenze zwischen Zoo und Delphinarium zieht.

Dadurch, dass die Seel├Âwen (Wer tr├Ągt eigentlich f├╝r DIE die Zust├Ąndigkeit?) in der Halle verbleiben und auch dies nat├╝rlich in PM mitgeteilt wird, ist nach au├čen hin nicht mal erkennbar, ob die Delphinarium GmbH nach der Abgabe der Delfine bestehen bleibt und das Nicht-mehr-Delphinarium als Robbenshowhalle weiter betreibt, oder ob der Allwetterzoo Geb├Ąude und Seel├Âwenbestand ├╝bernimmt - oder Letzteren gar l├Ąngst unter seiner Federf├╝hrung hat.
(12.01.2013, 10:15)
Allwetterzoo M├╝nster :   Aktuelle Berichterstattung zur Abgabe der Delfine aus dem Delphinarium M├╝nster

Sehr geehrte Damen und Herren,

da in der aktuellen Berichterstattung in den Medien die Zust├Ąndigkeit des Allwetterzoos f├╝r die geplante Abgabe der Delfine h├Ąufig missverst├Ąndlich dargestellt wird, m├Âchte ich die Situation nochmals verdeutlichen.

Die Delphinarium M├╝nster GmbH ist eine vom Zoo rechtlich und weitgehend auch inhaltlich unabh├Ąngige Gesellschaft, mit der der Zoo aber konzeptionell und wirtschaftlich eng kooperiert. Insbesondere die Haltung der Tiere im Delphinarium soll f├╝r die Besucher nicht als separater, zus├Ątzlich zu bezahlender Bestandteil des Zoos wahrgenommen werden. Das hat sich in Jahrzehnten bew├Ąhrt, f├╝hrt aber auch dazu, dass der Zoo durch die Medien (Zitate finden sich in nahezu jeder Berichterstattung) in einer Verantwortung gesehen wird, die er nicht hat.

Richtig ist, dass ich zu Beginn des Jahres 2010 in Abstimmung mit dem Betreiber des Delphinariums beschlossen hatte, die Delfinhaltung in M├╝nster zu beenden. Meine Gr├╝nde hierf├╝r habe ich mehrfach ausf├╝hrlich dargelegt. Sp├Ąter folgten entsprechende Absprachen und Vereinbarungen mit dem Delphinarium M├╝nster f├╝r den ungef├Ąhren Zeitpunkt der Abgabe und die anschlie├čende Nutzung dieses Komplexes, auch dar├╝ber habe ich umfassend informiert.

Diese Planungen sind bisher gem├Ą├č der Absprachen erfolgt, eine m├Âgliche Verz├Âgerung des Transportes der Delfine ├╝ber den Januar 2013 hinaus ist mit dem Zoo abgestimmt, sachlich nachvollziehbar und f├╝r das Befinden der Delfine (das im Gegensatz zu dem derzeitigen ├Âffentlichen Gerangel im Vordergrund stehen sollte) ohne jegliche negative Konsequenzen. In meiner Funktion als Zoodirektor habe ich allerdings keinerlei Einfluss auf bzw. Zust├Ąndigkeit f├╝r den k├╝nftigen Verbleib der Delfine. Zwischen der f├╝r das Delphinarium im Allwetterzoo zust├Ąndigen Aufsichtsbeh├Ârde der Stadt M├╝nster und der Zooleitung gibt es in dieser Angelegenheit ebenfalls keinen Abstimmungsbedarf, der Zoo ist nicht Ansprechpartner der Beh├Ârden f├╝r Angelegenheiten der Delphinarium M├╝nster GmbH.

Mit freundlichen Gr├╝├čen,
J├Ârg Adler
(11.01.2013, 12:20)
Tirreg Anis :   Schade ja, aber gut das sie aus der aktuellen Haltung raus kommen. Das war nicht tragbar. Ich bin auch ein Freund von Walartigen in Zoos, aber dann auch gut gehalten.
(11.01.2013, 09:43)
J├Ârn Hegner :   schade das aus den allwetterzoo m├╝nster die delfine wegkommen .
(10.01.2013, 18:53)
Allwetterzoo M├╝nster :   M├╝nsters Delfine in Meeresbucht ansiedeln?

Stellungnahme von Allwetterzoo und Delphinarium M├╝nster zu einem Angebot von PETA Deutschland e.V.

Allwetterzoo und Delphinarium M├╝nster danken den Verantwortlichen von PETA f├╝r ihr Angebot, bei einer Ansiedlung von drei Delfinen in einer Meeresbucht zu helfen. Es gibt jedoch verschiedene Gr├╝nde, die Hilfe nicht annehmen zu k├Ânnen. Nando, Rocco und Palawas sind in Deutschland bzw. den Niederlanden geborene Gro├če T├╝mmler. Von Geburt an haben sie das enge Zusammenleben mit Menschen, insbesondere den Trainern, und die t├Ągliche Versorgung mit ausreichend Fisch kennen gelernt. Es gibt kein Beispiel, dass eine Auswilderung mit in Delfinarien geborenen Delfinen gelungen ist. Ob die im vergangenen Jahr an der K├╝ste der T├╝rkei wieder ausgesetzten Tiere ├╝berlebt haben, wissen wir nicht. Jedoch gab es hier andere Voraussetzungen, denn beide Delfine wurden zuvor im Mittelmeer gefangen und sind nicht in Menschenobhut geboren worden.

Gegen eine Annahme der angebotenen finanziellen Unterst├╝tzung f├╝r das Delphinarium M├╝nster spricht auch die Tatsache, dass die drei derzeit dort lebenden Delfine dem Tierpark N├╝rnberg bzw. dem Dolfinarium Harderwijk/NL geh├Âren. Sie wurden lediglich im Delphinarium M├╝nster eingestellt. Die genannten Einrichtungen entscheiden in enger Abstimmung mit dem Koordinator des Europ├Ąischen Erhaltungszucht-Programms (EEP) ├╝ber den Verbleib der drei T├╝mmler. Die Delfine bis zum 31. Januar 2013 abzugeben, hat sich das Delphinarium dem Allwetterzoo gegen├╝ber verpflichtet. Eine Verz├Âgerung kann es allerdings aus logistischen Gr├╝nden geben.
(09.01.2013, 08:57)
Allwetterzoo M├╝nster :   Allwetterzoo M├╝nster zieht Rekord-Bilanz:
Die Aktion ┬äZahlen Sie, was Sie wollen┬ô war ├╝ber die Ma├čen erfolgreich!

Bester Tag im gesamten Jahr, bester Dezember überhaupt und das Gesamtergebnis ein Weltrekord: Im münsterschen Zoo ist man mit der soeben beendeten Aktion „Zahlen Sie, was Sie wollen“ mehr als zufrieden. Initiiert durch die RWTH Aachen forderte der Allwetterzoo vom 1. Dezember an seine Besucher dazu auf, den Eintrittspreis selbst zu bestimmen. War schon das erste Wochenende mit 2.321 zahlenden Besuchern erfreulich, so steigerten sich die Zahlen auf 15.532 am letzten Wochenende in 2012. Mitsamt Jahreskarten-Inhabern kamen rund 18.300 Menschen allein am 29. und 30. Dezember in den Zoo.
Allein am letzten Sonntag im Jahr kamen 8.671 Menschen, um ihren Wunscheintrittspreis zu bezahlen. So viele kamen nicht einmal an den traditionell gut besuchten Feiertagen im Fr├╝hjahr! Auch der Dezember bricht alle Rekorde. Mit 56.233 zahlenden Besuchern bzw. 79.095 inklusive Jahreskarten-Inhabern ist er der st├Ąrkste Dezember seit Er├Âffnung des Allwetterzoos im Jahr 1974. Und er ist der drittbeste Monat im letzten Jahr, nur ├╝bertroffen von den Ferienmonaten Juli und August.
Weil die Aktion so gut anlief, verl├Ąngerte der Zoo sie bis zum Ende der Weihnachtsferien. Das hat sich herumgesprochen, denn vom 1. bis 6. Januar kamen noch einmal 19.617 Menschen, um Pinguin, L├Âwe & Co. zu sehen. Insgesamt brachte die Aktion 75.850 Menschen in den Zoo, mit Jahreskarten-Besuchern kamen rund 85.000 Besucher in f├╝nf Wochen! Eine beachtliche Zahl, die niemand erwartet hat! Auch in Aachen ist man ├╝berrascht und hat festgestellt, dass selbst pay-what-you-want-Aktionen in den USA niemals eine solch hohe Resonanz gebracht haben ┬ľ also hat M├╝nster den Weltrekord erzielt!
Insgesamt brachte das Jahr 2012 dem Allwetterzoo 938.360 Besucher, das sind 0,3 % mehr als im Vorjahr. F├╝r das kommende Jahr setzt die Zooleitung auf den Werbeeffekt der Aktion ┬äZahlen Sie, was Sie wollen┬ô und hofft, dass viele Menschen im Fr├╝hjahr zum Normalpreis wiederkommen. Vielleicht um den Elefanten-Park zu sehen, der im Juni 2013 er├Âffnet wird? Die Geb├Ąude und Teile der Anlage, die jetzt schon zu sehen sind, haben sicher viele Zoofreunde neugierig gemacht.


Vergleichszahlen:

1.-31.12.2012: 56.233 zahlende Besucher ohne Jahreskarten (Vorjahr 10.915)

1.-6.1.2013: 19.617 zahlende Besucher ohne Jahreskarten (Vorjahr 2.677)

Die Besucher mit Jahreskarten fehlen, weil diese statistisch hoch gerechnet werden. Sie sind in der Gesamt-Besucherzahl von 938.360 enthalten.

Ob es eine Wiederholung geben wird, k├Ânnen wir erst nach Auswertung der gesamten Aktion durch die Wissenschaftler der RWTH entscheiden. Und das kann aufgrund der hohen Zahl an Erfassungsb├Âgen ein Weilchen dauern...
(07.01.2013, 16:05)
Holger Wientjes :   Die Sikas leben nun, soweit ich weiss, bei privat in Drensteinfurt, geh├Âren aber wohl weiterhin dem Zoo. Ihr Gehege soll den Bongos zugeschlagen werden.
(20.12.2012, 11:12)
J├Ârn Hegner :   die vietnam-sikahirsche sind weg seit diesen jahr . was ist heute in diesen gehege untergebracht . die waren ja neben den bongos .
(19.12.2012, 19:10)
Holger Wientjes :   Prima ! Herzlichen Gl├╝ckwunsch an die Pfleger !! :-)
(18.12.2012, 12:06)
Allwetterzoo M├╝nster :   Weltweite Anerkennung f├╝r das Robbentraining im Allwetterzoo M├╝nster!

Mit ihrer Pr├Ąsentation des Kegelrobben-Trainings errangen Zoomitarbeiter den 1. Platz bei einem weltweiten Contest

Erstmalig nahmen Tierpflegerin Steffi Klahn und Kurator Dr. Dirk Wewers an der Jahreskonferenz der IMATA (International Marine Animal Trainers┬Ĺ Association) teil, der internationalen Vereinigung der Trainer von Meeress├Ąugetieren. Die Mitarbeiter des Allwetterzoos pr├Ąsentierten das Training der Kegelrobben ┬ľ und ernteten hierf├╝r gro├čes Lob! Die etwas schwerf├Ąlligen Kegelrobben gelten als kaum trainierbar. In M├╝nster allerdings wird mit den Tieren schon lange gearbeitet. Das regelm├Ą├čige Training, das auch von den Besuchern verfolgt werden kann, dient nicht nur der Besch├Ąftigung der Robben. Die Tiere sind dadurch an Menschen gew├Âhnt und f├╝hren auf Zuruf ├ťbungen aus. Das macht tiermedizinische Prophylaxe und Behandlung sehr viel einfacher.
Bei der IMATA-Tagung vom 2. bis 7. Dezember in Hongkong stellten Steffi Klahn und Dirk Wewers die Arbeit mit den m├╝nsterschen Kegelrobben per Poster und erg├Ąnzend mit einem Videofilm vor. Diese Pr├Ąsentation fand so viel Anklang, dass der Allwetterzoo mit dem 1. Platz in der Kategorie Poster geehrt wurde. So stolz die beiden Zoo-Mitarbeiter zur├╝ckkehrten, waren f├╝r sie die Vortr├Ąge w├Ąhrend der Konferenz und vor allem der Erfahrungsaustausch mit Trainern aus der ganzen Welt wichtiger.
(18.12.2012, 09:43)
Allwetterzoo M├╝nster :   Allwetterzoo-Aktion ┬äZahlen Sie, was Sie wollen┬ô geht in die Verl├Ąngerung
Rekordbesucherzahlen am letzten Wochenende!

Im Allwetterzoo M├╝nster ist man sehr erfreut ├╝ber die hohe Akzeptanz der Aktion ┬äZahlen Sie, was Sie wollen┬ô und deshalb wird das Projekt bis zum Ende der Weihnachtsferien verl├Ąngert. Zoobesucher d├╝rfen bis zum 6. Januar noch zahlen, was sie m├Âchten, wollen sie Pinguin, L├Âwe & Co. besuchen.
Als Experiment mit ungewissem Ausgang am 1. Dezember gestartet, hat sich das Angebot des Zoos bis weit ├╝ber das M├╝nsterland hinaus herumgesprochen. Die Besucher reisen aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland, aus dem Emsland und den Niederlanden an. Waren schon die Besucherzahlen der ersten Dezember-Wochenenden erstaunlich hoch, schlug das letzte alle Rekorde! 5.036 zahlende Besucher - Jahreskarteninhaber nicht eingerechnet - an einem Wochenende so kurz vor Weihnachten hat es noch nie gegeben! Vor einem Jahr kamen an den Vergleichstagen nur 673 Menschen in den Zoo.
Allein der verregnete Sonntag lockte 3.239 Menschen auf die Sentruper H├Âhe. Die Menschen ┬ätesten┬ô den Allwetterzoo bei einem manchmal auch nur kurzen Rundgang und zahlten daf├╝r bislang extrem unterschiedliche Eintrittspreise. Vor dem Gang zur Kasse m├╝ssen sie einen kurzen Fragebogen ausf├╝llen und ihren Wunschpreis eintragen. Ein Durchschnitts-Eintrittspreis wird nicht genannt und auch erst nach Abschluss dieser von der RWTH Aachen wissenschaftlich begleiteten Aktion ermittelt, um die Besucher nicht zu beeinflussen.
(17.12.2012, 13:12)
Allwetterzoo M├╝nster :   M├Ąnnliche ┬äSchwangerschaft┬ô mit rekordverd├Ąchtigen Folgen:
Ein Seepferdchen im Allwetterzoo M├╝nster brachte 280 Nachkommen auf die Welt!

Nachwuchs ist bei den Seepferdchen M├Ąnnersache! Das Weibchen legt die Eier in die Bruttasche des M├Ąnnchens, in der sie etwa drei Wochen ausgebr├╝tet werden. ├ľffnet der Seepferdchenmann die Bruttasche, werden die Jungtiere ┬ägeboren┬ô. Weil der Vater sich beim Aussto├čen der Jungen wehenartig kr├╝mmt, erinnert der Vorgang tats├Ąchlich an eine Geburt.
Am 20. Oktober 2012 kamen im Allwetterzoo M├╝nster auf diese Weise sage und schreibe 280 Langschnauzen-Seepferdchen auf die Welt! Z├Ąhlen konnten die Pflegerinnen die enorme Nachkommenschaft, als sie die anfangs nur wenige Millimeter gro├čen Mini-Seepferdchen in drei separate Becken umsetzten. Mit dem Umzug sollte verhindert werden, dass die Winzlinge vom Vater oder anderen erwachsenen Artgenossen aus Versehen gefressen werden. Seepferdchen saugen ihre Beute, meist Kleinkrebse und Fischlarven, mit einem kr├Ąftigen Sog in ihr R├Âhrenmaul ┬ľ und da k├Ânnte schon mal ein Nachkomme dabei sein...
Die langwierige und zeitaufw├Ąndige Aufzucht der ┬äSeefohlen┬ô bew├Ąltigen nun die Pflegerinnen im Allwetterzoo. Revierleiterin Anke Gassner und ihr Team nehmen die zus├Ątzliche Arbeit allerdings gern auf sich, denn sie sind stolz auf den rekordverd├Ąchtigen Zuchterfolg! Ern├Ąhrt werden die Mini-Seepferdchen zweimal t├Ąglich mit winzigen Salinenkrebsen und Copepoden, das ist eine Planktonart. Zu den F├╝tterungszeiten m├╝ssen die Aquarienpumpen abgestellt werden, denn sie w├╝rden das Futter ansaugen. Haben die Jungtiere genug gefressen, werden die Pumpen wieder angestellt, damit die kleinen Seepferdchen gen├╝gend Sauerstoff bekommen und das Wasser gereinigt wird.
Inzwischen hat der Nachwuchs die ersten kritischen Wochen ├╝berstanden. Dar├╝ber ist Anke Gassner froh, denn anfangs sind die Jungtiere besonders anf├Ąllig f├╝r Krankheiten und reagieren sensibel auf jede Ver├Ąnderung. Zu sehen sind die 280 Seepferdchen leider nicht. Sie werden demn├Ąchst wohl auch an andere Zoos abgegeben. Die Eltern der Kleinen hingegen k├Ânnen in einem Becken im Obergeschoss des m├╝nsterschen Aquariums bewundert werden. ├ťbrigens ist der 280fache Vater selbst schon im Allwetterzoo geschl├╝pft!
Seepferdchen sind echte, aber in aufrechter Haltung schwimmende Fische. Sieht man genau hin, sind die wellenf├Ârmigen Bewegungen der kleinen R├╝ckenflosse und der Brustflossen gut zu erkennen. Dabei schlagen die einzelnen Flossenstrahlen bis zu 70mal in der Sekunde von der einen Seite auf die andere. Mit ihrem langen, flossenlosen Wickelschwanz halten sich Seepferdchen selbst bei starker Meeresstr├Âmung an Gegenst├Ąnden fest. Bemerkenswert sind auch ihre Augen, die sie wie Cham├Ąleons unabh├Ąngig voneinander bewegen k├Ânnen. W├Ąhrend erwachsene Langschnauzen-Seepferdchen hellgelb bis dunkelbraun gef├Ąrbt sind, waren die ┬äBabys┬ô anfangs milchig durchsichtig und wurden zunehmen dunkler. Ausgewachsen wird die aus dem Indopazifik stammende Art bis zu 25 cm lang. Die Kleinen messen derzeit zwischen zwei und drei cm.
(12.12.2012, 16:30)
Allwetterzoo M├╝nster :   Brot f├╝r die Elefanten:
M├╝nsters Gilde-B├Ącker haben 10.312,49 Euro f├╝r den Elefanten-Park ┬äzusammengebacken┬ô

M├╝nsteraner scheinen Elefanten ┬äzum Anbei├čen┬ô gern zu haben! Sie haben seit Juli jede Menge Backwaren in Elefantenform gekauft und verzehrt. Und damit haben sie zu einer gro├čartigen Spende f├╝r unseren Elefanten-Park beigetragen.
Ins Leben gerufen wurde die Aktion von den m├╝nsterschen Gilde-B├Ąckern. Jedes beteiligte Back-Unternehmen hatte Produkt, Design und Preis eigenst├Ąndig bestimmt und festgelegt, wie hoch Spende f├╝r den Elefanten-Park war. Insgesamt kamen als Spende der Gilde-B├Ącker 10.312,49 Euro zusammen, die dem Zoo bereits ├╝berwiesen wurden.
Die Elefanten sollen aber auch etwas von der Aktion haben! Die Gilde-B├Ącker backen f├╝r sie die Zahl in Brotform, kommen damit in den Zoo und servieren den Elefanten sieben leckere Ziffern r├╝sselgerecht und h├Âchstpers├Ânlich.
(26.11.2012, 10:22)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬ôWildlife Photographer of the Year┬ö

Eine Sonderausstellung des Westf├Ąlischen Pferdemuseums M├╝nster

24. November 2012 bis 22. Mai 2013

Er ist so etwas wie der Nobelpreis für Naturfotografen: Der „Wildlife Photographer of the Year“ gilt als die weltweit wichtigste und renommierteste Auszeichnung in der Naturfotografie. Jedes Jahr werden bei dem vom Londoner Natural History Museum und der britischen BBC ausgerichteten Wettbewerb zehntausende Aufnahmen eingereicht.
Das Westf├Ąlische Pferdemuseum zeigt als erstes Museum in Deutschland die diesj├Ąhrige Ausstellung mit den hundert besten Fotografien des Jahres 2012.

Als der Wettbewerb 1964 erstmals ausgerichtet wurde, gab es 600 Einsendungen in drei Kategorien. In diesem Jahr gingen bei den Organisatoren mehr als 48.000 Bilder aus 98 L├Ąndern ein. Sie stellten die Juroren, meist selber Fotografen oder in anderen Medienberufen t├Ątig, vor die schwierige Aufgabe, aus einer Vielzahl guter und hervorragender Bilder solche auszuw├Ąhlen, die aufgrund ihrer ├Ąsthetischen Qualit├Ąt, der technischen Brillanz oder der Ausgefallenheit des Motivs besonders hervorstechen.
Das Ergebnis ist in dieser Ausstellung zu sehen: Die 100 preisgekr├Ânten und lobend erw├Ąhnten Fotografien bieten bewegende Einblicke in das gro├čartige und manchmal auch dramatische Naturgeschehen auf unserer Erde. Auf die Besucher warten spektakul├Ąre Landschaftsaufnahmen, au├čergew├Âhnliche Tierfotos, bezaubernde Pflanzenbilder und faszinierende Unterwasseraufnahmen. Jedes Bild ist ein einmaliges Kunstwerk, das nicht nur den Einfallsreichtum und das technische K├Ânnen des Fotografen, sondern vor allem die atemberaubende Sch├Ânheit der Natur vor Augen f├╝hrt und zum Staunen, Entdecken und Nachdenken einl├Ądt.

Sieger und Wildlife Photographer of the Year wurde der Kanadier Paul Nicklen mit einer beeindruckenden Unterwasseraufnahme von Kaiserpinguinen im Rossmeer an der K├╝ste der Antarktis. F├╝r das spektakul├Ąre Bild musste der Fotograf lange im eisigen Wasser ausharren, bis die Tiere pl├Âtzlich aus der Tiefe emporschossen und auf das Eis schnellten.
Young Wildlife Photographer of the Year wurde der 13-j├Ąhrige Owen Hearn aus Gro├čbritannien. Der Jugendliche fotografierte einen Rotmilan auf der Farm seiner Gro├čeltern ┬ľ und erwischte genau den Moment, als diese gef├Ąhrdete Art die Wege eines modernen Flugzeugs kreuzte.
Neben den Gesamtsiegern wurden Preise in 16 Kategorien vergeben: Von seltenen Aufnahmen bedrohter Arten ├╝ber spektakul├Ąre Unterwasserbilder bis zu Schwarz-Wei├č-Fotos oder schockierenden Bildern vom Raubbau, den der Mensch an der Natur betreibt. So zeigt die Ausstellung eine Vielzahl beeindruckender und sehr unterschiedlicher Bilder, die das gro├če Spektrum der modernen Naturfotografie umrei├čen.
Unter den Auszeichnungen sind auch sieben au├čergew├Âhnliche Aufnahmen von deutschen Fotografen. Klaus Nigge aus L├╝nen/Westfalen siegte in der Kategorie ┬äKomposition und Form┬ô ┬ľ f├╝r eine Luftaufnahme von Flamingos in einer Flussm├╝ndung an der mexikanischen Halbinsel Yucat├ín.
Der Wuppertaler Klaus Tamm konnte auf dem Balkon seiner Ferienwohnung auf der Insel R├ęunion einige ungew├Âhnlich aussehende Insekten bei einer Art Kampftanz ablichten und wurde daf├╝r in der Kategorie ┬äVerhalten: kaltbl├╝tige Tiere┬ô ausgezeichnet.

Das Buch zur Ausstellung
Zur Ausstellung ist im Knesebeck-Verlag ein Begleitbuch erschienen: Es zeigt die 100 pr├Ąmierten Fotos in hervorragender Qualit├Ąt und mit einem informativen Begleittext. Wer sich f├╝r die aktuellen Entwicklungen in der Naturfotografie interessiert, erh├Ąlt hier meisterhafte Beispiele aus der Tier- und Pflanzenwelt, die unseren Planeten in seiner ganzen Sch├Ânheit und Zerbrechlichkeit zeigen.

Wildlife
Fotografien des Jahres ┬ľ Portfolio 22
Gebunden mit Schutzumschlag,
160 Seiten mit 150 farbigen Abbildungen
Preis € 34,95 [D] / 36,- [A] / sFr 46,90
ISBN 978-3-86873-559-8


John E. Marriot "Aufgeplustert", 2. Preis in der Kategorie
"Tierportr├Ąts"
Foto: ┬ę John E. Marriot
(23.11.2012, 08:15)
Allwetterzoo M├╝nster :   Erstmalig in einem deutschen Zoo:
Pay What You Want | Zahlen Sie was Sie wollen!

Dieses Motto gilt vom 1. bis zum 31. Dezember 2012 f├╝r alle Besucher des Allwetterzoos M├╝nster

Der Allwetterzoo hat viel zu bieten! Sei es das Elefantenf├╝ttern f├╝r Besucher, Spazierg├Ąnge mit Pinguinen, Vorf├╝hrungen mit Meeress├Ąugern im Delphinarium oder Pferdeshows und Ausstellungen im Pferdemuseum. Man kann gut einen ganzen Tag im m├╝nsterschen Zoo verbringen und zahlt normalerweise daf├╝r auch einen entsprechenden Eintrittspreis. Wie viel die Besucher f├╝r das Erlebnis mit Affen, B├Ąren, Tigern & Co. tats├Ąchlich ausgeben m├Âchten, erf├Ąhrt man im Allwetterzoo im Dezember. Ab 1. 12. hei├čt es n├Ąmlich an der Zoo-Kasse: Zahlen Sie was Sie wollen!
Der Allwetterzoo ist einer der ersten Zoos weltweit, der dieses neuartige Preis-Konzept einsetzt. Jeder Besucher wird im gesamten Monat Dezember tats├Ąchlich bestimmen k├Ânnen, welchen Eintrittspreis er bezahlen m├Âchte, das gilt aber nicht f├╝r Gutscheine und Jahreskarten. ┬äPay what you want┬ô ist bisher vereinzelt in Restaurants und Hotels sowie im Internet f├╝r Downloads angewendet worden, teilweise mit gro├čem Erfolg. Das Projekt in M├╝nster wird von der Rheinisch-Westf├Ąlischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen begleitet.
(20.11.2012, 10:38)
Allwetterzoo M├╝nster :   Heidi und das ┬äK├╝gelchen┬ô:
Bei den Kugelg├╝rteltieren im Allwetterzoo M├╝nster hat sich Nachwuchs eingestellt!

Seit dem 13. Oktober sind die Kugelg├╝rteltiere im Allwetterzoo wieder zu Dritt! Das letzte Nachwuchs-K├╝gelchen verlie├č den m├╝nsterschen Zoo am 8. August in Richtung Berlin. Es musste Platz machen f├╝r das erwartete neue Jungtier, das 120 Tage nach dem Deckakt seiner Eltern Heidi und Norman zur Welt kam. Vorerst l├Ąsst das j├╝ngste K├╝gelchen sich noch nicht blicken ┬ľ und es ┬ämacht freiwillig nicht auf┬ô. Damit meint Revierleiterin Teresa Willmen, dass das kleine G├╝rteltier sich einrollt und geschlossen bleibt, wenn ihm etwas nicht geheuer ist.
Um seinen Gesundheitszustand zu kontrollieren, holte die Revierleiterin das Jungtier und seine Mutter Heidi kurzerhand aus ihrem Versteck. Der Zoofotograf durfte dabei sein, um den Gr├Â├čenunterschied zwischen der ausgewachsenen Mutter und dem etwa drei Wochen alten Spr├Âssling zu dokumentieren. Zusammenrollen k├Ânnen sich G├╝rteltiere schon recht schnell nach der Geburt. Dann haben die Jungen die Gr├Â├če eines Tischtennisballs. Der anfangs sehr weiche Panzer ist mit etwa sechs Wochen ausgeh├Ąrtet. Er besteht aus Knochenplatten und Keratin.
Das junge und noch namenlose G├╝rteltier kann man derzeit zwar nicht sehen, doch seine Eltern sind mit Sicherheit bei den t├Ąglichen F├╝tterungen um 16 Uhr aktiv. Das Jungtier wird noch von der Mutter ges├Ąugt, frisst aber auch schon Mehlw├╝rmer und Brei. Der wird aus getrockneten Insekten, Heilerde, etwas Obst oder Gem├╝se und ein wenig Hundefutter t├Ąglich frisch zubereitet. Heidi und ihr Nachwuchs bewohnen den linken Teil der gro├čen S├╝damerika-Wohngemeinschaft im Haus f├╝r Niedere Affen, in deren oberen Regionen Goldene L├Âwenaffen und Zwergseiden├Ąffchen leben.
Die aus dem s├╝dlichen S├╝damerika stammenden Kugelg├╝rteltiere sind d├Ąmmerungsaktive Bodenbewohner und suchen mit Hilfe ihres besonders guten Geruchssinns nach Insekten, W├╝rmern und anderen Kleintieren oder Wurzeln. Diese graben sie mit ihren kr├Ąftigen F├╝├čen aus. In der Mitte ihres Panzers befinden sich robuste Hautfalten, die an einen G├╝rtel erinnern und dem sie ihren Namen verdanken.
(08.11.2012, 10:29)
Allwetterzoo M├╝nster :   Der Allwetterzoo M├╝nster meldet:

Unsere Delfine sind noch bis Ende der Weihnachtsferien bei uns im Allwetterzoo.

Danach gibt es im bisherigen Delphinarium weiterhin mehrmals t├Ąglich Vorf├╝hrungen mit Kalifornischen Seel├Âwen.

Das Geb├Ąude hei├čt k├╝nftig ┬äRobbenhaven┬ô und wird im Laufe des Jahres 2013 umgestaltet.
(31.10.2012, 10:53)
Allwetterzoo M├╝nster :   Im Zoo-Kino, auf youtube und im Miniformat auf der Startseite von www.allwetterzoo.de ist ein neuer Film zu sehen, der das tolle Training bei unseren Kegelrobben zum Inhalt hat.

http://www.allwetterzoo.de/fotos/zookino.php

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=h6fryUgH34U#!
(31.10.2012, 08:36)
Allwetterzoo M├╝nster :   Jubel im Allwetterzoo M├╝nster:
Finanzspritze f├╝r Umweltbildungsprojekt des Zoos in Kambodscha angek├╝ndigt

Vor genau zehn Jahren wurde unter der Verantwortung des Allwetterzoos in Kambodscha ein bis heute beispielloses Projekt zum Schutz der Natur und zur Umweltbildung der Bev├Âlkerung gegr├╝ndet. In dem 20 ha gro├čen Angkor Center for Conservation of Biodiversity (ACCB) werden besonders bedrohte einheimische Tierarten gehalten, gez├╝chtet und ggf. wieder ausgewildert. In einem integrierten Edukationszentrum werden Kinder, Jugendliche und Studenten zu Themen des Natur- und Umweltschutzes informiert und geschult.
Das Projekt, in dem durchschnittlich 30 bis 40 Personen aus ├ťbersee sowie Kambodschaner (Khmer) angestellt sind, wird seit der Grundsteinlegung vor zehn Jahren wesentlich durch einen Gesch├Ąftsmann aus M├╝nchen sowie zahlreiche Einzelspenden finanziert. Vor wenigen Tagen erhielt J├Ârg Adler, der daf├╝r eigens nach Kambodscha und ins ACCB gereiste m├╝nstersche Zoodirektor, die Ank├╝ndigung einer neuen Finanzquelle. Eine deutsche Regierungsdelegation unter Leitung von Staatssekret├Ąr Dr. Hans-J├╝rgen Beerfeltz (Bundesministerium f├╝r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), zu der auch Vorst├Ąnde der GIZ (Gesellschaft f├╝r Internationale Zusammenarbeit) und der KfW (Kreditanstalt f├╝r Wiederaufbau) sowie Dr. Wolfgang Moser, Botschafter der BRD in Kambodscha, geh├Ârten, besuchte das ACCB und wurde von Adler und der Projektleitung ├╝ber die umfangreichen Aufgaben informiert.
Zum Abschluss des Besuches dankte der Staatssekret├Ąr den anwesenden Mitarbeitern und lobte ausdr├╝cklich das Engagement des Allwetterzoos M├╝nster. Diesen Dank verband er mit der Ank├╝ndigung von GIZ-F├Ârdermitteln in H├Âhe von 250.000 Euro zur Intensivierung der Umweltbildung und des nachhaltigen Tourismus. Im ACCB, das am Rande des Weltkulturerbes von Angkor liegt, werden den Touristen auch Ausfl├╝ge in die umliegenden D├Ârfer angeboten. Dort k├Ânnen sie hautnah erfahren, wie die Menschen in einem der ├Ąrmsten L├Ąnder der Erde ihr Leben meistern. Zus├Ątzlich soll von den angek├╝ndigten GIZ-Mitteln die lokale Bev├Âlkerung durch das ACCB bei der Entwicklung neuer Wertsch├Âpfungsketten durch verst├Ąrkte Nutzung nachhaltiger regionaler Produkte unterst├╝tzt werden.
(22.10.2012, 15:18)
Allwetterzoo M├╝nster :   Ein in M├╝nster geschl├╝pfter G├Ąnsegeier wird morgen zur Auswilderung abgeholt

Morgen beginnt f├╝r einen am 3. April 2012 bei uns geschl├╝pften G├Ąnsegeier ein v├Âllig neues Leben. Noch ahnt der Jungvogel nicht, dass er in einigen Monaten auf sich gestellt sein wird und sein Fressen selbst suchen muss; denn er wird im bulgarischen Balkangebirge ausgewildert. Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers freut sich, dass es dieses Projekt gibt ┬äWir bringen einen weiteren G├Ąnsegeier in ein Gebiet zur├╝ck, in dem diese Art im vergangenen Jahrhundert ausgerottet wurde.┬ô Schon vor rund einem Jahr beteiligten wir uns mit vier Geiern an diesem Auswilderungsprojekt.
Der junge G├Ąnsegeier wird zuerst in einer Voliere an seine neue Heimat gew├Âhnt und nach einigen Monaten in die Natur entlassen. K2W ist einer der vier m├╝nsterschen V├Âgel, die mittlerweile v├Âllig selbst├Ąndig im Balkangebirge leben. Das Geier-Projekt wird in Zusammenarbeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und der Stiftung zum Schutz der Geier gemeinsam mit den bulgarischen Naturschutzorganisationen Green Balkans und Fund for Wild Flora and Fauna organisiert und finanziert.
Morgen Mittag kommt ein Transporter, der unseren Junggeier zum Frankfurter Flughafen bringt. Via Sofia geht es nach Stara Zagora und in die Auswilderungsstation.
(22.10.2012, 15:02)
Allwetterzoo M├╝nster :   Seit Ende September im Ruhestand:
Werner Schmitz, der kaufm├Ąnnische Gesch├Ąftsf├╝hrer der Zoo GmbH

Mehr als 31 Jahre war Werner Schmitz verantwortlich f├╝r die Finanzen im Allwetterzoo M├╝nster. Nun trat der Diplom-Kaufmann in den Ruhestand. Eine ┬äunbekannte Gr├Â├če┬ô war Schmitz bei Dienstantritt am 1. Februar 1981 nicht, denn als Mitarbeiter eines Wirtschaftsberatungs-Unternehmens hatte er zuvor mehrmals die Bilanzen der damaligen Zoo AG gepr├╝ft. Nach einer kurzen Stippvisite als Leiter des Rechnungswesens der WBI (Westf├Ąlische Bauindustrie) wurde Werner Schmitz vom Zoo-Aufsichtsrat als Kaufm├Ąnnischer Leiter eingestellt. Zu Beginn seiner Laufbahn direkt dem damaligen Zoodirektor unterstellt, brachte Schmitz Struktur in die Finanzen und sorgte daf├╝r, dass der Zoo in eine kosteng├╝nstigere GmbH umgewandelt wurde. 1982 wurde Werner Schmitz Gesamtprokura erteilt, von 1994 bis 1996 war er alleiniger Gesch├Ąftsf├╝hrer der Zoo GmbH und verantwortlich f├╝r die kaufm├Ąnnische Leitung des Allwetterzoos. In Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Gesch├Ąftsf├╝hrung oblagen ihm die Erstellung von Jahresabschl├╝ssen, Gesch├Ąftsberichten sowie Wirtschafts- und Finanzpl├Ąnen. Die Abwicklung von Rechts-, Steuer- und Vertragsangelegenheiten geh├Ârten ebenso zu seinem vielf├Ąltigen Aufgabengebiet.
Von 1996 bis jetzt wurde die Zoo GmbH von Werner Schmitz als Kaufm├Ąnnischem Gesch├Ąftsf├╝hrer und J├Ârg Adler als Zoologisch-technischem Gesch├Ąftsf├╝hrer gemeinsam gef├╝hrt. Beide Gesch├Ąftsf├╝hrer erg├Ąnzten sich ideal - der beste Beweis hierf├╝r ist die Erfolgsbilanz der letzten Jahre: Neubauten wie ZoORANGerie, Affricaneum, Kinder- und Pferdepark, BioCity sowie unz├Ąhlige kleine und gr├Â├čere Ver├Ąnderungen in allen Bereichen sorgten f├╝r eine stetig wachsende Attraktivit├Ąt des Allwetterzoos. Die Realisierung des momentan entstehenden Elefanten-Parks w├Ąre ohne das finanzielle Geschick des Zookaufmanns sicher schwieriger geworden. Werner Schmitz und seine F├Ąhigkeit, Geld zu sparen, dieses anzulegen und zu vermehren, werden der Zoo GmbH ebenso fehlen wie sein legend├Ąres Verhandlungsgeschick mit dem Gesellschafter Stadt M├╝nster. Nach dem Ausscheiden von Werner Schmitz wird die Zoo GmbH jetzt vom alleinigen Gesch├Ąftsf├╝hrer J├Ârg Adler und zwei Prokuristen geleitet.

Foto: Werner Schmitz (fotografiert von J├Ârg Adler)
(01.10.2012, 13:15)
Allwetterzoo M├╝nster :   Samstag, 29. September, 9 bis 18 Uhr:
Familientag im Allwetterzoo M├╝nster

┬Ě┬áBis zu 30 % erm├Ą├čigte Preise f├╝r alle Besucher
┬Ě┬áFragestunde im Delphinarium
┬Ě┬áAktion ┬ä1.000 Elefanten┬ô

Am kommenden Samstag, dem Familientag im Allwetterzoo, sollten vor allem Delfin-Fans eine Fahrt nach M├╝nster planen. Sie k├Ânnen zu besonders g├╝nstigen Eintrittspreisen nicht nur rund 3.000 Zootiere, sondern vor allem die Gro├čen T├╝mmler bei Vorf├╝hrungen erleben und viel Wissenswertes ├╝ber das Training der intelligenten Meeress├Ąugetiere erfahren. Nach jeder Vorf├╝hrung mit Delfinen und Seel├Âwen (11.30, 14.00 und 16.00 Uhr) kommt ein Trainer ins Foyer des Delphinariums und berichtet ├╝ber den t├Ąglichen Umgang mit den Delfinen.
Am 29. September ist ├╝brigens der letzte ┬äFamilientag┬ô in diesem Jahr im Allwetterzoo mit Preiserm├Ą├čigungen bis zu 30 %! Und das Beste ist: Die g├╝nstigen Preise gelten nicht nur f├╝r Eltern und Kinder, sondern auch f├╝r Singles, junge Paare oder Gro├čeltern. Erwachsene zahlen f├╝r den Zooeintritt mitsamt Vorf├╝hrungen im Delphinarium und Besuch im Pferdemuseum nur 10 Euro, Kinder und Jugendliche bis zu 17 Jahren nur 5 Euro.
Auch der m├╝nstersche Zoo-Verein ist am Familientag im Zoo aktiv und hat eine zweit├Ągige ┬äElefanten-Aktion┬ô organisiert: Rund 1.000 gro├če und kleine, dicke und d├╝nne R├╝sseltr├Ąger warten am Samstag und Sonntag auf ein neues Zuhause. Es gibt Elefanten aus Holz, Porzellan oder Plastik, jede Menge Benjamin-Bl├╝mchen-Kassetten und sogar Bilder. Die dem Zoo von Sammlern ├╝berlassenen Dickh├Ąuter wechseln gegen eine Spende f├╝r den Elefanten-Park den Besitzer.
(26.09.2012, 14:51)
Allwetterzoo M├╝nster :   Mit Shasha zog ein neues Gorillaweibchen in den Allwetterzoo M├╝nster ein

Shasha eroberte das Herz des kleinen Thabo auf Anhieb! Der f├╝nfj├Ąhrige Gorilla im Allwetterzoo hat sich in das neue Gruppenmitglied aus England regelrecht verliebt. Die elfj├Ąhrige Shasha hingegen himmelt den Silberr├╝cken N┬ĺKwango an und sucht stets seine N├Ąhe. Damit scheint die Einf├╝hrung des Gorillaweibchens in die m├╝nstersche Gruppe gelungen zu sein.
Shasha traf am 11. September aus dem britischen Wild Animal Park Howletts im Allwetterzoo ein. Ihre Umsiedlung nach M├╝nster erfolgte ├╝ber das Europ├Ąische Erhaltungszucht-Programm. Bei ihrer Reise ├╝ber den Kanal wurde das h├╝bsche Gorillaweibchen von zwei Tierpflegern begleitet. Einer von ihnen, David Seaman, blieb noch eine volle Woche bei uns. So wurde dem Gorillaweibchen die Umstellung erleichtert und Reiner Gosing, Revierleiter bei den Menschenaffen im Allwetterzoo, bekam von seinem britischen Kollegen hilfreiche Tipps zum Umgang mit Shasha.
In England wuchs Shasha in einer zw├Âlfk├Âpfigen Gorilla-Familie auf. Als junges Tier konnte sie so erfahren, wie erwachsene Weibchen untereinander und mit einem Silberr├╝cken umgehen. Das erlernte Sozialverhalten bew├Ąhrt sich nun in ihrem neuen Zuhause in M├╝nster. Shasha zeigt sich freundlich und aufgeschlossen den anderen Gruppenmitgliedern gegen├╝ber, ist dabei aber noch sch├╝chtern und vorsichtig. Das sind beste Voraussetzungen f├╝r ein gutes Zusammenleben unter Gorillas!
Dr. Simone Schehka, Kuratorin im Allwetterzoo und f├╝r die Menschenaffen zust├Ąndig, freut sich ├╝ber die Entwicklung: ┬äShasha ist goldig!┬ô, ist ihr Eindruck. Auch den Tierpflegern gegen├╝ber hat das Gorillaweibchen inzwischen Vertrauen gefasst. Shasha muss sich aber noch an die deutsche Sprache gew├Âhnen. Wenn es offensichtliche Verst├Ąndigungsprobleme gibt, versuchen die Pfleger englisch mit ihr zu reden.
Bislang kennt Shasha nur die Innenanlagen und den gro├čen Wintergarten. Erst wenn die Gruppe ihr die n├Âtige Sicherheit gibt, wird Shasha auch die Au├čenanlage kennen lernen. Ihre k├╝nftigen Mitbewohner, die Rotscheitelmangaben, hat sie bereits gesehen und geh├Ârt. Wann das erste direkte Treffen mit den vorwitzigen ┬äUntermietern┬ô stattfinden wird, ist momentan noch offen.
(25.09.2012, 09:26)
Allwetterzoo M├╝nster :   Flugvorf├╝hrungen mit Greifv├Âgeln und ┬äNRW-Partnerzoo-Tag┬ô im Allwetterzoo

Nordrhein-Westfalen ist das Land mit den meisten Zoologischen G├Ąrten in Deutschland. Gleich elf Zoos von Aachen bis Rheine, von Krefeld bis Wuppertal haben sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen, den NRW-Partner-Zoos. Am 23. September laden die ┬äPartner┬ô nun zu ihrer ersten gemeinsamen Veranstaltung ein, die gleichzeitig in allen elf Zoos stattfindet. An diesem Informations- und Aktionstag bietet jeder der elf Zoos seinen Besuchern unterschiedliche Programme und Aktivit├Ąten. So gibt es exklusive F├╝hrungen vor und hinter den Kulissen oder au├čergew├Âhnliche Vorf├╝hrungen mit Tieren. Au├čerdem informiert jeder Zoo ├╝ber die Spezialit├Ąten der Partnerzoos.

Das Besondere an diesem Tag ist allerdings, dass jeder Inhaber einer Jahreskarte eines der NRW-Partnerzoos freien Eintritt in jedem anderen der NRW-Partnerzoos hat! Wer sonst Stammgast im Allwetterzoo ist reist vielleicht nach Rheine, der Gelsen┬şkirchener Zoofan besucht den Nachbarzoo in Duisburg, der K├Âlner Tierfreund f├Ąhrt nach D├╝sseldorf, der Dortmunder nach Bochum. Welche Zoos zur Gemeinschaft der NRW-Partnerzoos z├Ąhlen, erf├Ąhrt man auf der Website www.partnerzoo.de. Von dort f├╝hren Links zu den Websites der Partnerzoos und damit zum Programm der jeweiligen Zoos am 23. September.

Im Allwetterzoo M├╝nster k├Ânnen die Besucher die Elefanten und Gebirgsloris f├╝ttern oder am Pinguinspaziergang au├čerhalb der Anlage teilnehmen. Und sie k├Ânnen einen Falkner und seine Greifv├Âgel hautnah erleben! Eigens f├╝r den NRW-Partnerzoo-Tag und erstmals im m├╝nsterschen Zoo gibt es Flugvorf├╝hrungen mit Falken am Landoisplatz. Beginn ist um 11 Uhr und 14.30 Uhr. Bis 16 Uhr kann man sich einige Greifv├Âgel wie Wei├čkopfseeadler oder Bussarde sogar aus der N├Ąhe anschauen und mit Volker Walter sprechen, dem Falkner aus Duisburg.
(19.09.2012, 14:39)
Allwetterzoo M├╝nster :   Zoof├╝hrung mit Bauhelm:

Der Allwetterzoo l├Ądt am 1. September bei reduzierten Eintrittspreisen zum Richtfest in den Elefanten-Park ein

Das Bullenhaus im Elefanten-Park im Allwetterzoo M├╝nster hat Formen angenommen! Handwerker, Techniker, Ingenieure und nicht zuletzt Bauleitung und Architekten haben in den letzten Wochen daf├╝r gesorgt, dass das neue Zuhause f├╝r den Elefantenbullen Alexander fristgerecht fertig wurde. Noch fehlen letzte Versch├Ânerungsarbeiten an der Fassade und die Inneneinrichtung, aber dennoch gibt es das offizielle Richtfest am Freitag in dieser Woche. Der Zoo m├Âchte aber auch mit all┬Ĺ seinen Besuchern feiern! Deshalb gibt es ein ├Âffentliches Richtfest am Samstag, 1. September.
Das Beste an diesem Richtfest ist, dass der Zoo nicht nur ein tolles Elefanten-Park-Baustellen-Programm auf die Beine gestellt hat, sondern auch seine Eintrittspreise erm├Ą├čigt! Am 1. September haben Erwachsene f├╝r nur 10 Euro und Kinder und Jugendliche f├╝r nur 5 Euro Einlass in den Zoo. Das Baustellen-Programm beginnt um 12.30 Uhr. Wer Elefanten liebt, sollte aber schon fr├╝her kommen, denn um 12 Uhr d├╝rfen Besucher die Dickh├Ąuter Rada, Tefi und Bala mit M├Âhren oder ├äpfeln f├╝ttern, die von den Tierpflegern bereit gehalten werden.

Das Programm:

F├╝hrungen mit technischen und zoologischen Erkl├Ąrungen:
Um 12.30, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr beginnen jeweils 30min├╝tige F├╝hrungen. Der Treffpunkt ist am Zugang zur Baustra├če zwischen Afrikapanorama und Giraffenhaus. Die Technik-F├╝hrungen leitet Dirk Heese, technischer Leiter des Zoos; die zoologischen F├╝hrungen Zoodirektor J├Ârg Adler und Kurator Dr. Dirk Wewers im Wechsel. Die Teilnehmer einer F├╝hrung werden mit einem Original-Elefanten-Park-Bauhelm ausgestattet; denn auf der Baustelle besteht Helmpflicht. Wer mag, muss seinen Helm nach Verlassen der Baustelle nicht wieder abgeben, sondern kann ihn gegen eine Spende von 10 Euro mitnehmen.

Baustellen-Feeling von 12.30 bis 16 Uhr
Die Zoobesucher k├Ânnen beim ┬äSchau-Baggern┬ô zuschauen, beim ┬äKransteuern┬ô sogar per Fernbedienung einen Kran bewegen oder mit einem Hubsteiger die Baustelle von oben betrachten.

Baustellen-Essen von 12.30 bis 16.30 Uhr
Die Zoogastronomie bietet handfestes Baustellen-Essen direkt auf der Baustelle an. Essen darf man ├╝brigens ohne Helm!

Baustellen-Quiz auf dem Programm-Handzettel
Alle Besucher erhalten beim Einlass in den Zoo einen Programmzettel mit Quizfragen. Wer beispielsweise sch├Ątzen kann, wie schwer Elefantenbulle Alexander ist, kann u.a. eine Familien-Jahreskarte f├╝r den Zoo gewinnen.

Einlass zum Richtfest ├╝ber die Baustra├če
Der Zugang zur Baustelle befindet sich am Hauptbesucherweg zwischen dem Afrikapanorama und dem Giraffenhaus.
(29.08.2012, 11:46)
Allwetterzoo M├╝nster :   10.000 Euro von der PSD Bank f├╝r die Elefanten im Allwetterzoo M├╝nster

Zur Bekr├Ąftigung einer Spende in H├Âhe von 10.000 Euro f├╝r den Elefanten-Park kamen Norbert Kerkhoff, Vorstandsmitglied der PSD Bank Westfalen-Lippe eG, und Katja L├Âhndorf, f├╝r das Marketing der Bank verantwortlich, in den Zoo. Gemeinsam mit Zoodirektor J├Ârg Adler und Elefanten-Park-Fundraiser Christoph Nientiedt besichtigten sie einige der soeben fertiggestellten Kunstfelsen auf M├╝nsters spektakul├Ąrster Baustelle.
┬äBereits seit 140 Jahren engagiert sich die PSD Bank Westfalen-Lippe eG f├╝r die Region. Der Zoo und seine Elefanten geh├Âren einfach zu M├╝nster dazu. Und wir wollen dazu beitragen, dass die Elefanten in M├╝nster eine Zukunft haben┬ô, sagt Norbert Kerkhoff. Die PSD Bank mit Sitz an M├╝nsters Hafen ist eine Genossenschaftsbank nur f├╝r Privatkunden.
(28.08.2012, 11:10)
Allwetterzoo M├╝nster :   Nachwuchs bei den Trampeltieren

Am letzten Sonntag (19.8.) wurde im Allwetterzoo ein Kamel geboren. Inzwischen ist der kleine Hengst immer ├Âfter auf den Beinen und l├Ąsst sich manchmal sogar schon im vorderen Teil der Mutter-Kind-Anlage blicken. Noch schl├Ąft das kleine Trampeltier viel und wird von Mutter Lilo gut bewacht. Auff├Ąllig sind sein babyweiches Fell und die sehr dunkel gef├Ąrbten H├Âcker, die noch schlaff herunterh├Ąngen. Erst mit zunehmendem Alter richten sich bei dem Nachwuchs-Trampeltier die f├╝r seine Art typischen zwei H├Âcker auf. Der Kleine hat noch keinen Namen; doch gibt es schon erste Kontakte zwischen einem m├Âglichen Paten und dem Zoo.
(24.08.2012, 13:05)
Allwetterzoo M├╝nster :   Aktuelles

Die Spender- und Sponsorentafel am Elefantenhaus weist immer mehr gef├╝llte Reihen auf, denn regelm├Ą├čig kann Christoph Nientiedt, unser Fundraiser f├╝r den Elefanten-Park, neue T├Ąfelchen einschieben. Wollen auch Sie dort erscheinen, schauen Sie doch einmal auf unsere Spender-Seite. Ab 240 Euro, die sogar in Raten zahlbar sind, k├Ânnten Sie dabei sein.
(23.08.2012, 11:04)
Allwetterzoo M├╝nster :   Nachwuchs

Der am 2. Juli geschl├╝pfte Kaffernhornrabe ┬ľ eine Erstzucht im Allwetterzoo! - hat sich bislang pr├Ąchtig entwickelt. Der Jungvogel l├Ąsst sich allerdings noch nicht au├čerhalb der Bruth├Âhle blicken. Daf├╝r ist der Anfang Juni geschl├╝pfte Lachende Hans seit dem 23. Juli zu sehen. Von seinen Eltern unterscheidet er sich nur durch das braune Gefieder am Kopf. K├╝ken gibt es derzeit auch auf der Streichelwiese, denn die gro├čen Brahmas dort haben Nachwuchs. Auch bei den ┬äUntermietern┬ô der Aras, den Witwenpfeifg├Ąnsen, wachsen K├╝ken heran.

In der Nacht zum 20. Juli brachte die Eselin Roxel ein Hengstfohlen zur Welt. Der noch sehr an ein Steifftier erinnernde Poitou-Riesenesel wurde auf den Namen Calvin getauft.

Am 1. August begann die Schlupfsaison bei den Brillenpinguinen, als ein erstes K├╝ken das Licht der Welt erblickte, weitere werden folgen. Auch bei den Gundis gab es Anfang August wieder Nachwuchs, diesmal wurde ein Jungtier geboren.
(23.08.2012, 11:02)
Allwetterzoo M├╝nster :   Neuigkeiten aus dem Tierbestand

Mitte Juli trafen unsere beiden Rotbraunen R├╝sselspringer erstmals unmittelbar aufeinander ┬ľ und es ging gut!

Bis unser m├Ąnnlicher Gr├╝narassari seine k├╝nftige Frau kennen lernen darf, vergeht leider noch etwas Zeit. Das Weibchen lebt seit Anfang August in M├╝nster, wird aber einen Monat in unserer Quarant├Ąnestation verbringen m├╝ssen. Der Vogel stammt aus der Zucht eines schwedischen Privathalters und wurde von diesem pers├Ânlich nach M├╝nster gebracht.

Am 14. August trafen zwei m├Ąnnliche Gelbbrust-Kapuziner aus dem Zoo Z├╝rich bei uns ein. Der eine wird hoffentlich gemeinsam mit unseren vier Weibchen f├╝r die Nachzucht dieser bedrohten Art sorgen; der andere ist kastriert. Weil die Beiden schon lange zusammen leben, sollten sie nicht getrennt werden und zogen gemeinsam nach M├╝nster um. Die Kapuziner werden allm├Ąhlich aneinander gew├Âhnt, erste Ann├Ąherungsversuche verliefen bislang problemlos.

Ende Juli bekamen wir aus einer privaten Haltung ein m├Ąnnliches Dreihorncham├Ąleon. Es wird vorl├Ąufig hinter den Kulissen gehalten. Ein weibliches Tier dieser Art kann in einem Terrarium im Obergeschoss unseres Aquariums beobachtet werden.
(23.08.2012, 11:00)
Allwetterzoo M├╝nster :   Das Hauptzollamt M├╝nster im Allwetterzoo:
Am 19. August findet von 10 bis 17 Uhr ein gemeinsamer Aktionstag mit Hundevorf├╝hrungen, Foto- und Malaktion und Artenschutzinfos statt

Mit dem ┬äZoll┬ô arbeiten wir schon lange zusammen: Die Ausstellung ┬äVerbotene Geschenke┬ô oder die regelm├Ą├čig von unseren Zoologen geleiteten F├╝hrungen f├╝r Zollbeamte zum Thema Artenschutz sind nur zwei Beispiele. Erstmalig gibt es nun am Sonntag (19.8.) einen Aktionstag, den das Hauptzollamt M├╝nster gemeinsam mit uns im Allwetterzoo veranstaltet. Auf der Festwiese zwischen der Tigeranlage und dem Delphinarium pr├Ąsentiert das Hauptzollamt ab 10 Uhr seine Aufgaben mit Aktionen und Informationen. Wir stellen unser Artenschutz-Zentrum und dessen Arbeit vor.

Das Programm in K├╝rze:

Hundevorf├╝hrungen
Um 11.00, 14.30 und 16.15 Uhr finden Vorf├╝hrungen mit den Diensthunden des Hauptzollamtes statt.

Reiseverkehr + Artenschutz
Beamte geben Auskunft zu Reisefreimengen und zeigen ┬äSch├Ątze┬ô aus der Asservatenkammer.

Fragestunde mit dem Zoo-Direktor
Wir pr├Ąsentieren unser Artenschutz-Zentrum und Zoodirektor J├Ârg Adler stellt sich von 11 bis 12 Uhr den Fragen interessierter Besucher.

Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS)
Beamte geben Auskunft ├╝ber Ma├čnahmen gegen Schwarzarbeit, Lohndumping und illegale Besch├Ąftigung und zeigen u.a. ├ťbungswaffen.

Kontrolleinheit Verkehrswege
Z├Âllner/innen an der deutsch-niederl├Ąndischen Grenze kl├Ąren ├╝ber das Thema Rauschgiftkriminalit├Ąt auf und demonstrieren Testmethoden.

Ausbildung
Interessierte k├Ânnen sich an einem Infostand ├╝ber Ausbildungs- und Studienm├Âglichkeiten in der Zollverwaltung informieren.

Aktionen f├╝r kleine und gro├če Kinder
Es gibt Bastelb├Âgen f├╝r Zollautos oder Zollboote, Malb├╝cher und Tiermasken. Und man kann sich mit Zollm├╝tze und Kelle fotografieren lassen.
(14.08.2012, 16:41)
Stefanie Fischer :   @Carsten Horn: Asche ├╝ber mein Haupt, ich habe das ehrlich nicht als Artnamen erkannt, dachte es ist nur ne Farbbeschreibung.
(10.08.2012, 22:32)
Carsten Horn :   Wobei im Text ja einmal der vollst├Ąndige Name erw├Ąhnt wird, aber beim fl├╝chtigen Lesen, g,...
(10.08.2012, 01:50)
Stefanie Fischer :   Ok, alles klar. Typisch, so wurde gleich wieder ne ganze Ordnung ├╝ber einen Kamm geschert.
(09.08.2012, 21:36)
Carsten Horn :   Wenn man die Pressemeldung mit vollst├Ąndigem Namen abgefasst h├Ątte, w├╝rde das stimmen, Rotbraune R├╝sselspringer gibt es nur in NRW
(09.08.2012, 21:25)
Stefanie Fischer :   ├ähh, stimmt das?? R├╝sselspringer gibt es doch nicht nur in NRW!
(09.08.2012, 21:20)
Allwetterzoo M├╝nster :   R├╝ssler oder Z├╝ngler?

Die R├╝sselspringer im Allwetterzoo M├╝nster haben nicht nur eine lange Nase, sie gelten auch als ┬äNRW-Spezialit├Ąt┬ô

Im Giraffenhaus im Allwetterzoo M├╝nster wird ger├╝sselt! Nicht, dass nun dort auch Elefanten zu sehen sind. Die Rotbraunen R├╝sselspringer, um die es geht, sind sehr viel kleiner. Doch ihre n├Ąchsten Verwandten sind Elefanten und andere afrikanische Tiere. R├╝sselspringer sind vor allem keine M├Ąuse, wie manch ein Zoobesucher beim fl├╝chtigen Hinsehen meint.
Au├čer der namengebenden R├╝sselnase und den gro├čen Ohren fallen beim R├╝sselspringer die verl├Ąngerten Hinterbeine auf, die denen der K├Ąngurus ├Ąhneln. Ihre lange Nase bewegen die Tiere oft rasend schnell hin und her. Und manchmal zeigen sie auch noch eine ebenso lange karottenrote Zunge. Mit der k├Ânnen sie besonders gut Termiten erbeuten, die neben Ameisen und Spinnen zu ihrer Leibspeise z├Ąhlen. Die R├╝sselspringer m├Âgen aber auch Obst und S├Ąmereien. R├╝sselspringer leben in Afrika in Regionen mit trockenem Klima. Sie sind in den W├╝sten und Halbw├╝sten des S├╝d-Sudan, in Somalia und Tansania verbreitet.
Der erste R├╝sselspringer im m├╝nsterschen Zoo r├╝sselt seit Kurzem auch nicht mehr allein in seinem ger├Ąumigen Terrarium: Aus dem K├Âlner Zoo traf ein Weibchen ein. Ein paar Tage durften die k├╝nftigen Partner sich nur sehen und riechen. Dann wurde das Trenngitter entfernt und die beiden R├╝ssler trafen unmittelbar aufeinander. Sie schienen sich auf Anhieb zu m├Âgen! Deshalb hofft man in M├╝nster auf baldigen Nachwuchs bei diesen selten in Zoologischen G├Ąrten gehaltenen Tieren. R├╝sselspringer sind quasi eine ┬äNRW-Spezialit├Ąt┬ô, denn europaweit leben sie nur in diesem deutschen Bundesland. Au├čer an M├╝nster gab der K├Âlner Zoo seine Nachzuchten bislang nur an die Zoos in D├╝sseldorf und Wuppertal ab.
(09.08.2012, 10:08)
Jennifer Weilguni :   Kein Schuldbewusstsein...? Um ein Tier bewusst zu foltern mu├č man ja quasi voraussetzen, das es Schmerz empfindet. Und daran geilt man sich dann zum eigenen Vergn├╝gen auf... wer bei so einer nutzlosen und grausamen T├Âtung dann keine Schuld empfindet, dem darf man schon ein gewisses Ma├č an Perversit├Ąt zusprechen.
(06.08.2012, 11:42)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äSchwangerer Affe gefoltert┬ö

Reaktion aus dem Allwetterzoo M├╝nster zu einer aktuellen dpa Meldung

In Vietnam wurde im Juli ein Grauschenkliger Kleideraffe von Soldaten der vietnamesischen Volksarmee grausam gequ├Ąlt und dann get├Âtet, meldet dpa. Im Allwetterzoo M├╝nster, der sich seit ├╝ber 20 Jahren im Artenschutz in Vietnam in exponierter Weise engagiert, sind die grausamen Fotos, die von den beteiligten Soldaten in Facebook ver├Âffentlicht wurden, schon seit knapp zwei Wochen bekannt. Nicht zuletzt aufgrund der internationalen Proteste, an denen auch der Allwetterzoo beteiligt war, wurden nun drei Soldaten vor├╝bergehend verhaftet, ein Soldat ist zwischenzeitlich aus der vietnamesischen Armee entlassen. Die T├Ąter besa├čen laut Agenturmeldung kein Schuldbewusstsein, da es in Vietnam zwar Gesetze zum Artenschutz gibt, jedoch nicht zum individuellen Tierschutz.
Zoodirektor J├Ârg Adler war von der Meldung in besonderer Weise betroffen. Nicht nur die Grausamkeit, die auf den Bildern zu erkennen ist, macht ihn w├╝tend. Er hatte diese seltene und hoch bedrohte Primatenart, die zu den Schlankaffen geh├Ârt und erst 1997 wissenschaftlich beschrieben wurde, bereits 1991 in Vietnam entdeckt und damals die ersten Fotos mit einer Beschreibung dieses sensationellen Fundes in einer amerikanischen Fachzeitschrift publiziert. ┬äDieser entsetzliche Vorgang, der in Asien bisher kaum Schuldbewusstsein verursachte, unterstreicht die Bedeutung unserer Aufkl├Ąrungsarbeit in Vietnam. Dazu bin ich jetzt zus├Ątzlich motiviert, denn diese Fotos haben auch in Vietnam eine Welle von Protesten ausgel├Âst, das w├Ąre noch vor 20 Jahren nicht denkbar gewesen┬ö, so Adlers pers├Ânlicher Kommentar.

Weitere Informationen :http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-18923533
(02.08.2012, 15:26)
Allwetterzoo M├╝nster :   Schlappe Ohren, babyweiches Fell:

In der Nacht zu Freitag kam im Allwetterzoo M├╝nster ein Fohlen bei den Rieseneseln zur Welt
In den ersten Stunden nach der Geburt war Roxels Fohlen ebenso ersch├Âpft wie die Mutter! Das Eselchen war in der Nacht zum Freitag (20. Juli) auf die Welt gekommen. Das Fell noch nass, die Ohren h├Ąngend stand es in der Morgensonne und wurde von der Mutter und den Artgenossen ebenso bewundert wie von den Zoomitarbeitern, die bei Dienstbeginn an der Eselanlage vorbeikamen.
Das Fohlen stand recht schnell auf seinen staksigen Beinen und schmuste mit Mutter Roxel, mit ┬äOnkel┬ô Fridolin, und sogar schon mit Tierpflegerin Sandra Dechert. Die konnte dann prompt melden, dass der j├╝ngste Nachwuchs ein Hengst ist. F├╝r Roxel war es die erste Geburt. Weil im Allwetterzoo kein Hengst gehalten wird, war die Stute zum Decken zu einem privaten Z├╝chter in Hessen gebracht worden. Nun hat Roxel nach gut zw├Âlf Monaten Tragzeit das Fohlen problemlos zur Welt gebracht. Ob sie es auch entsprechend versorgt, wird sich in den n├Ąchsten Tagen zeigen. Zum Gl├╝ck hat der Kleine die ┬äMilchbar┬ô schnell gefunden und trinkt schon recht kr├Ąftig!
Die seit heute f├╝nfk├Âpfige Herde der Poitou-Riesenesel lebt gemeinsam mit sieben Pferden auf einer gro├čen Anlage im Kinder- und Pferdepark. In den ersten Tagen wird das Fohlen inmitten der Esel-Herde aufwachsen und die teils etwas r├╝pelhaften Pferde noch nicht kennen lernen. Im Allwetterzoo war mit Amelie zuletzt vor knapp zwei Jahren ein Fohlen bei den Poitou-Rieseneseln auf die Welt gekommen. Inzwischen fast erwachsen, musste sie damals mit der Flasche aufgezogen werden, weil ihre Mutter nicht gen├╝gend Milch gab.
(20.07.2012, 11:01)
Allwetterzoo M├╝nster :   Die Delfine sind nur noch in diesem Sommer in M├╝nster zu sehen!

Ein H├Âhepunkt der Vorf├╝hrungen im Delphinarium im Allwetterzoo ist die ┬ätierische Freundschaft┬ô zwischen Delfinen und Seel├Âwen

Delfine sind beliebte Tiere. Im Allwetterzoo M├╝nster leben Vertreter der Gro├čen T├╝mmler bereits seit Jahrzehnten im dortigen Delphinarium. In den kommenden Monaten k├Ânnen die Delfine auch noch besucht werden, dann aber hei├čt es Abschied nehmen von Nando, Rocco und Palawas, da sie M├╝nster zum Jahresende f├╝r immer verlassen werden. Im Delphinarium im Allwetterzoo gibt es t├Ąglich bis zu vier Vorf├╝hrungen mit Delfinen und Kalifornischen Seel├Âwen. Ein gesonderter Eintrittspreis wird nicht erhoben. Man kann die Delfine, die dort gemeinsam mit Seel├Âwen gehalten werden, sogar au├čerhalb der Vorf├╝hrungen beim Training, beim Spielen oder Ruhen sehen.
Ein besonderes Erlebnis ist der freundschaftliche Umgang der Delfine mit den Seel├Âwen. Wenn Seel├Âwin Melissa dem Gro├čen T├╝mmler Nando einen Fisch gibt, staunen kleine und gro├če Zoobesucher! Das Miteinander der beiden unterschiedlichen Tierarten ist nicht nur Bestandteil der Vorf├╝hrungen im Delphinarium, Delfine und Seel├Âwen besch├Ąftigen sich gern miteinander: Sie spielen Ball, zeigen gemeinsame Spr├╝nge oder geben sich gegenseitig K├╝sschen.
├ťbungen mit fr├Âhlichem Charakter sind ein wichtiger Bestandteil der Vorf├╝hrungen. ┬äDamit schaffen wir den Spagat zwischen reiner Unterhaltung und Wissensvermittlung┬ô, sagt Cheftrainer J├Ârg Feldhoff im Delphinarium M├╝nster. Selbst Menschen, die sich nur an den Tieren und ihrem K├Ânnen erfreuen wollen, h├Âren viel Wissenswertes ├╝ber die Meeress├Ąuger. So erz├Ąhlen die Trainer nicht nur biologische Fakten, sondern werben bei den Zuschauern vor allem f├╝r mehr Umweltbewusstsein. Auch unser Konsumverhalten tr├Ągt zur drohenden Ausrottung aller Meeress├Ąuger bei.
Sp├Ątestens ab Ende des Jahres werden Melissa und die anderen Seel├Âwen auf ihre gro├čen Spielkameraden verzichten m├╝ssen. Die Delfine ziehen im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszucht-Programms (EEP) in andere Haltungen in Europa um. Wohin, ist noch nicht entschieden. Der Abschied wird auch den Trainern schwerfallen. Neben J├Ârg Feldhoff arbeiten Wolfgang Brunner und Marion Schenner seit Jahren eng und vertrauensvoll mit den Tieren.
Ein ┬äDelphinarium┬ô wird es mit Beginn des Jahres 2013 in M├╝nster nicht mehr geben. Die dann renovierte Halle erh├Ąlt einen neuen Namen und es werden weiterhin Seel├Âwen in attraktiven Vorf├╝hrungen zu sehen sein, voraussichtlich auch ├Âfter am Tag als bisher. Die Seel├Âwen sorgen in M├╝nster regelm├Ą├čig und schon in der dritten Generation f├╝r Nachwuchs. Aktuell leben dort der Bulle Titus sowie die weiblichen Tiere Fenja, Phiebie und Melissa mit ihrer Tochter Mona. Seit dem 24. Juni gew├Âhnen sich drei neue Seel├Âwen an das Leben in M├╝nster: Janne und die beiden ┬äM├Ądels┬ô Giselle und Luisa wurden vor einem Jahr in N├╝rnberg geboren. Sie sind allerdings noch nicht zu sehen. Das Delphinarium verf├╝gt auch ├╝ber ein Au├čenschwimmbecken und mehrere Becken in einer f├╝r Besucher nicht zug├Ąnglichen gro├čen Halle.
(11.07.2012, 09:41)
Allwetterzoo M├╝nster :   Newsletter Juli 2012

Liebe Freunde des Allwetterzoos,
der Elefanten-Park w├Ąchst! Wer hin und wieder unsere Baustellen-Webcam anklickt, sieht die Fortschritte am deutlichsten. Der Rohbau des Bullenhauses ist beinahe fertiggestellt. Noch steht er wie ein Klotz in der Landschaft, doch demn├Ąchst wird Erdreich angesch├╝ttet. Ein bepflanzter H├╝gel l├Ąsst dann das Geb├Ąude optisch fast verschwinden. Auch das Elefantenbad wurde bereits ausgeschachtet und betoniert. Und selbst die k├╝nftige Gel├Ąndestruktur ist schon zu erkennen. Wir sind gut im Zeitplan und gehen davon aus, dass unsere Elefanten sp├Ątestens im Juni 2013 ihren ┬äPark┬ô in Besitz nehmen k├Ânnen.
In den Sommerferien gibt es bei uns wieder ein informatives Programm f├╝r Kinder mit F├╝hrungen zu unterschiedlichen tierischen Themen. Auch F├╝hrungen am Abend finden statt, bei denen auch Erwachsene willkommen sind. Vielleicht finden Sie in den n├Ąchsten Wochen einmal wieder den Weg zu uns? Wir w├╝rden uns freuen!
Sommerliche Gr├╝├če aus dem Allwetterzoo!

Neuigkeiten aus dem Tierbestand

Nicht nur ┬ägro├če┬ô Baustellen gab bzw. gibt es im Zoo: ├ťber kleinere Ver├Ąnderungen freuen wir uns ebenso wie unsere Besucher. So wurde die Anlage f├╝r Gr├╝narassaris, unsere ersten Tukanv├Âgel ├╝berhaupt, fertiggestellt. Der erste Bewohner, ein m├Ąnnlicher Vogel, hat sich inzwischen eingelebt und Ende Juni auch schon die Au├čenvoliere kennen gelernt. Einen weiblichen Vogel erwarten wir etwa Anfang August. Leider muss unser Arassari-Mann danach noch 30 Tage auf seine Partnerin warten, denn die Quarant├Ąnezeit dauert so lange┬ů

Seit Anfang Mai bewohnen zwei junge Zwergesel gemeinsam mit den beiden Shetlandponys die Pferdeanlage zwischen dem B├Ąrenhaus und dem Westf├Ąlischen Pferdemuseum. Kira, das wei├če Eselchen, hat es sehr schnell zu gro├čer Popularit├Ąt gebracht: Sie fungierte f├╝r die M├╝nstersche Zeitung als Orakel bei der Fu├čball-EM und ┬äsagte┬ô den Ausgang von Deutschland-Spielen voraus. Angelockt durch zwei gleich gro├če Haufen Heu mit M├Âhren lief sie meist zur deutschen Flagge, einmal aber auch zur gegnerischen ┬ľ und lag damit falsch. Eine echte Nachfolgerin von Krake Paul ist Kira somit nicht, aber die Esel-Fototermine haben vielen Besuchern Spa├č gemacht, nicht nur Fu├čballfans!

Anfang Mai traf f├╝r unser verwaistes Acouchi-Weibchen ein neuer Partner ein. Das m├Ąnnliche Tier aus der Nachzucht des Aqua-Zoos in D├╝sseldorf hat sich gut eingelebt. Die langbeinigen Meerschweinchen-Verwandten gehen bei Sonnenschein gern in die gro├če Freianlage au├čen an unserem Tropenhaus, die sie sich mit den Wei├čkopfsakis teilen. R├╝sselspringer-Fans d├╝rfen sich ebenfalls freuen: Das Weibchen, auf das wir sehnlich gewartet haben, ist seit dem 4. Juli in M├╝nster und im Giraffenhaus auch schon zu sehen.

Am 7. Mai ging unsere Gruppe Gehaubter Kapuziner auf die Reise nach Aachen. Im dortigen Tierpark entstand eine sch├Âne neue Anlage f├╝r die quirligen s├╝damerikanischen Affen. Inzwischen sind bei uns vier weibliche Gelbbrust-Kapuziner eingetroffen. Die Tiere aus dem Zoo von Chester/GB gew├Âhnen sich langsam an das Leben in M├╝nster und haben auch schon die kleine Au├čenanlage kennen gelernt. Zeigen sie sich weiterhin so ruhig, werden sie bald auch ihre gro├če Freianlage am Zoo-Kanal erobern k├Ânnen. In den n├Ąchsten Wochen erwarten wir ein M├Ąnnchen aus dem Z├╝richer Zoo ┬ľ und baldige Nachzuchterfolge; denn wir beteiligen uns am Zuchtprogramm des Welt-Zooverbandes (WAZA) f├╝r die Gelbbrust-Kapuziner, die zu den am st├Ąrksten von der Ausrottung bedrohten Primatenarten geh├Âren.

Ebenfalls im Mai hat uns das Gorillaweibchen Sakina verlassen. Sie lebt nun im GaiaPark im niederl├Ąndischen Kerkrade. Schon kurz nach ihrer Ankunft dort wurde sie problemlos mit dem Gorillamann zusammen gelassen. Kurz darauf lernte sie die Weibchen und Jungtiere in der Gruppe kennen. Mehr ├╝ber die Hintergr├╝nde f├╝r Sakinas Umzug k├Ânnen Sie auf unserer Website nachlesen.

Am 29. Mai mussten wir uns schweren Herzens von Silas trennen. Der Syrische Braunb├Ąr litt schon lange an St├Ârungen des Bewegungsapparates. Nachdem nicht mehr auf Besserung zu hoffen war, wurde Silas eingeschl├Ąfert. Untersuchungen im Berliner Institut f├╝r Zoo- und Wildtierbiologie ergaben, dass der Braunb├Ąr einen Bandscheibenvorfall zwischen den Lenden und dem Schwanzwirbelbereich hatte, der die L├Ąhmungserscheinungen an den Hinterbeinen des Braunb├Ąren verursacht hatte.

Nachwuchs

Im Mai schl├╝pften f├╝nf Stachelschwanzwarane aus den Eiern und es flog ein Jungvogel bei den Genickbandwebern aus. Er wurde anfangs von seinen Eltern au├čerhalb des Nestes weiter versorgt und frisst inzwischen selbst├Ąndig. Mitte Mai zeigten sich die vier jungen Keas erstmalig au├čerhalb der Nistr├Âhre. Sie sind am gelben Nasenbereich noch gut zu erkennen. In der Nachbarschaft der Keas schl├╝pften Lachende H├Ąnse aus den Eiern. Wie viele Jungv├Âgel es sind, wissen wir nicht: Sie werden von ihren Eltern noch verborgen gehalten. Am 2. Juli schl├╝pfte der lang ersehnte allererste Jungvogel bei den Kaffernhornraben aus dem Ei. Jetzt hoffen wir, dass den Elternv├Âgeln die Aufzucht gelingt.
Mehr ├╝ber die jungen Keas, den 32fachen Nachwuchs der frei fliegenden Wei├čst├Ârche und andere Jungtiere finden Sie auf unserer Website unter 'Tierisches Familienleben'

┬äIn Arbeit┬ô ist derzeit ein Nash├Ârnchen, denn Hormonuntersuchungen ergaben, dass Jane aus Schottland von unserem Harry erfolgreich gedeckt wurde! Noch keine Gewissheit haben wir ├╝ber einen Erfolg der Deckaktivit├Ąten bei den Elefanten. Um Alexanders Einsatz besser dokumentieren zu k├Ânnen, wurden Mitte Mai am Bullen-Au├čengehege ├ťberwachungskameras installiert. Die Pfleger k├Ânnen nun auf einem Bildschirm verfolgen, ob und in welcher Form Alex sich mit Corny oder Ratna vergn├╝gt. Anders als Chamundi ist Alexander n├Ąmlich ein sehr stiller Liebhaber und die Pfleger werden nicht mehr durch lautes Gebr├╝ll alarmiert┬ů

Aktuelles

Ende Juni wurden die Arbeiten am Guereza-Haus beendet und die Tiere konnten ihr vertrautes Domizil wieder beziehen. W├Ąhrend der Sanierung haben wir auch den Wassergraben unter dem Haus und vor der Anlage entschlammt und die Treppe im Besucherbereich erneuert. Die Arbeiten an den Teichen hinter der BioCity sind ebenfalls fertiggestellt. Und am Landoisplatz unterhalb des Aquariums laden neue B├Ąnke unter neuen B├Ąumen zum Ausruhen ein.
In den Ausstellungsraum in der Gro├čflugvoliere kehrte in Form von ┬äKunst aus M├╝nsters Schulen┬ô wieder Leben ein. Die Mehrzahl der Vitrinen mit auff├Ąlligen Tiermasken oder knallbunten Pappmach├ę-Tieren best├╝ckten Sch├╝ler des Pascal-Gymnasiums. Ihnen verdanken wir auch farbenfrohe Tierbilder und phantasievolle Tier-Collagen an den W├Ąnden. Zwei Vitrinen beherbergen die Werke von Sch├╝ler/innen der Martini-Grundschule und des Gymnasiums Wolbeck. Sp├Ątestens Mitte Juli wird die Ausstellung ┬äSchr├Ąge V├Âgel, Papiertiger & Co┬ô. offiziell er├Âffnet.
Unsere gro├če Spender- und Sponsorentafel au├čen am Elefantenhaus w├Ąchst! Woche f├╝r Woche bringt Fundraiser Christoph Nientiedt neue T├Ąfelchen an. Wollen auch Sie auf dieser Tafel erscheinen, schauen Sie doch einmal auf unsere Spender-Seite. Ab 240 Euro, die sogar in Raten zahlbar sind, k├Ânnten Sie dabei sein.
Es gab auch wieder erfreuliche Spendenaktionen. Mehr dazu finden Sie auf unserer Website unter Spendenaktionen.
(05.07.2012, 10:45)
Allwetterzoo M├╝nster :   Telgter Kinder engagieren sich f├╝r den Elefanten-Park im Allwetterzoo M├╝nster!

Beim Fototermin vor der Elefantenanlage im Allwetterzoo waren die Kinder sichtlich stolz auf sich! Aus gutem Grund: Sie hatten gemalt, getanzt und Pl├Ątzchen gebacken, um mit ihren Aktionen Geld f├╝r die Elefanten im Allwetterzoo zu sammeln. Vor rund einem Jahr begann in der Telgter Kindertagesst├Ątte ┬äKinderwelt┬ô ein Projekt f├╝r Vorschulkinder zum Thema Tiere. Spontan wollten die Kleinen im Alter von f├╝nf bis sieben Jahren etwas f├╝r die Elefanten tun. Sie hatten geh├Ârt, dass f├╝r die m├╝nsterschen Dickh├Ąuter ein neuer Park gebaut und noch Geld gebraucht wird. Und sie wollten genug Geld zusammen bekommen f├╝r eine Tafel auf der Spender- und Sponsorenwand am Elefantenhaus. Das haben sie mit ihrem pers├Ânlichen Einsatz geschafft! Genau 255 Euro ├╝berreichten die Kinder dem Zoo-Fundraiser Christoph Nientiedt, der im Beisein der kleinen Spender die Tafel anbrachte. Der Zoo dankt f├╝r so viel Einsatz!
(26.06.2012, 14:30)
Allwetterzoo M├╝nster :   Familientag im Allwetterzoo M├╝nster:
Erm├Ą├čigte Preise f├╝r alle Besucher und ┬ätierisches┬ô Familienleben

F├╝r einen Zoobesuch am kommenden Samstag gibt es viele Gr├╝nde, nicht nur die g├╝nstigen Eintrittspreise, die dieser Tag mit sich bringt. Es ist n├Ąmlich ┬äFamilientag┬ô im Allwetterzoo M├╝nster, an dem auch Singles, junge Paare oder Gro├čeltern bis zu 30 % sparen. Und alle gemeinsam k├Ânnen sich beim Zoobummel am Familienleben der Tiere erfreuen!
Wie bei uns Menschen gibt es Familien aus Vater, Mutter und Kindern, allein „erziehende“ Mütter sowie Eltern, die sich überhaupt nicht kümmern. Letzteres ist bei den meisten Reptilien der Fall, beispielsweise bei den im Mai geschlüpften Stachelschwanzwaranen. Kaum haben sie sich aus dem Ei befreit, müssen sie zusehen, wie sie satt werden.
Die jungen Wei├čst├Ârche hingegen, die derzeit im Zoogel├Ąnde heranwachsen, sind auf die F├╝rsorge und das F├╝ttern durch ihre Eltern angewiesen. Auch die Ende M├Ąrz geschl├╝pften Keas wurden rund siebzig Tage lang von ihren Eltern in der Nistr├Âhre versorgt, bevor sie sich das erste Mal ins Freie begaben. Inzwischen fressen die kleinen neuseel├Ąndischen Papageien schon selbst├Ąndig. W├Ąhrend die jungen Wei├čst├Ârche gut an ihren noch schwarzen Schn├Ąbeln zu erkennen sind, leuchtet bei den kleinen Keas der Nasenbereich hellgelb. Die Jung-Papageien bewohnen eine Voliere voller Spielzeug am Allwettergang hinter der Gro├čflugvoliere.
Auch ┬äGro├čfamilien┬ô gibt es im Zoo, vor allem bei den Affen. So wird das am 11. Juni geborene Baby der Wei├čkopfsakis nicht nur von beiden Eltern, sondern auch von seinen ├Ąlteren Geschwistern getragen. Bei den meisten Huftieren teilen sich mehrere K├Ąlber einen Vater und wachsen inmitten einer Herde auf. Das ist gut zu sehen bei den Gnus auf dem Afrikapanorama. Dort gibt es drei im Mai geborene K├Ąlber. Die Warzenschwein-Familie dagegen muss noch wachsen. Das jetzt sieben Monate alte Jungtier genie├čt allein die N├Ąhe beider Elternteile. Ohne seinen m├Ąnnlichen Erzeuger w├Ąchst indes das im April geborene Kugelg├╝rteltier auf. Es wurde lange von der Mutter versteckt gehalten, l├Ąsst sich jetzt aber immer ├Âfter blicken. Auch die drei gleichaltrigen Buntmarder kann man seit wenigen Tagen sehen, wenn sie mitsamt Mutter Baika - und ohne Vater - durchs Gehege flitzen.
Familienleben gibt es noch bei vielen anderen Tieren im Allwetterzoo zu entdecken, wenn man beim Rundgang etwas genauer hinschaut. In der Watvogelanlage beispielsweise ziehen Sandregenpfeifer und S├Ąbelschn├Ąbler ihre K├╝ken auf. Auch bei Gundis, D├╝lmener Ponys oder Bartk├Ąuzen wachsen Jungtiere heran. Eine ┬äJungtier-Liste┬ô findet sich ├╝brigens auf der Website des Zoos.
(21.06.2012, 15:58)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äSchwerstarbeit┬ô f├╝r die frei fliegenden Wei├čst├Ârche im Allwetterzoo M├╝nster: 32 Jungst├Ârche wollen versorgt werden!

Die Zoobesucher in M├╝nster freuen sich seit Wochen ├╝ber das laute Geklapper hoch ├╝ber den Anlagen der Pferde, Elefanten, Zebras oder Geier. Immer wenn ein Altstorch mit Regenw├╝rmern oder anderer Beute zum Nest zur├╝ckkehrt, klappert der Partner ┬ľ und viele Nachbarn stimmen ein. Die Wei├čst├Ârche im Allwetterzoo lieben die Gesellschaft und br├╝ten erstaunlich nah beieinander. So ziehen allein auf den Pfeilern und dem Gittergeflecht der Gro├čflugvoliere f├╝nf Brutpaare insgesamt elf Storchenk├╝ken auf.
Einen guten Blick auf die Wei├čst├Ârche bietet der Aussichtsturm vor der Baustelle des Elefanten-Parks. Von dort oben kann man f├╝tternde Eltern und beinahe fl├╝gge Jungst├Ârche in drei Horsten beobachten. Bald wird der Nachwuchs mit ersten Flug├╝bungen beginnen: Die Jungst├Ârche - und der gr├Â├čere Teil der Altst├Ârche - fliegen Ende August in den S├╝den und ├╝berwintern in Spanien. Die meisten kommen in der ersten M├Ąrzh├Ąlfte zur├╝ck, um mit dem Brutgesch├Ąft erneut zu beginnen. Die Wei├čst├Ârche haben sich freiwillig im Allwetterzoo angesiedelt. Auch wenn sie im Zoo bequem an Futter kommen, finden sie einen Teil ihrer Nahrung im Umland, z.B. in den Flachwasserbereichen des Fl├╝sschens Aa oder auf den umliegenden Wiesen und Feldern. Das M├╝nsterland bietet den St├Ârchen nur an ganz wenigen Stellen einen geeigneten Lebensraum. Deswegen strebt der Zoo auch keine Vergr├Â├čerung der Brutkolonie an.
Insgesamt werden in diesem Jahr im Zoo 32 Jungst├Ârche aufgezogen. Michael Tillmann von der NRW-Landesarbeitsgemeinschaft Wei├čstorch, der seit ├╝ber zehn Jahren die Entwicklung des Storchenbestandes im Zoo verfolgt und dokumentiert, entdeckte in zwei Horsten sogar je f├╝nf Jungst├Ârche, was sehr ungew├Âhnlich ist. Dass die St├Ârche so viel Nachwuchs aufziehen k├Ânnen, h├Ąngt sicher mit dem gro├čen Angebot an M├Ąusen zusammen: ┬ä2012 ist ein M├Ąusejahr!┬ô, erkl├Ąrte der Storchenexperte. Wer genau hinschaut, kann ├╝ber den Anlagen der Pferde und Elefanten die Nester mit je f├╝nf Jungen entdecken. Im Gegensatz zu ihren Eltern haben diese noch schwarze Schn├Ąbel.
Michael Tillmann liest auch die Ringnummern der St├Ârche im Allwetterzoo ab. Nur rund die H├Ąlfte der Altst├Ârche ist beringt, doch einige von ihnen kommen von weither. Es gibt St├Ârche aus Nordbaden, S├╝dbaden oder Hessen und sogar aus den Niederlanden, Belgien und Frankreich. Aufgrund der Beringung erfuhr Anfang Mai die Vogelwarte in Darmstadt vom Tod eines dort geschl├╝pften Vogels: Der m├Ąnnliche Storch DEW5X475 hatte sich in die Anlage der Nasenb├Ąren verirrt. Bevor ein Pfleger den Storch bergen konnte, hatten die kleinen Raubtiere ihn schon t├Âdlich verletzt.
Ringnummern geben aber nicht nur Auskunft ├╝ber die Herkunft der St├Ârche, sie k├Ânnen auch f├╝r Verwirrung und Erheiterung sorgen. So ist ein 1997 in M├╝nster geschl├╝pfter Wei├čstorch inzwischen als ┬äTerroristenstorch┬ô bekannt. Im September 2001, nach den Anschl├Ągen in New York, erreichte im Raum Wolfsburg ein Fax den falschen Empf├Ąnger. Der Text best├Ątigte die Anwesenheit von ┬äT072┬ô auf dem Nest. Man hielt das Fax f├╝r eine codierte Nachricht von Terroristen und die Kriminalpolizei suchte den Absender und den richtigen Empf├Ąnger, einen Pfarrer, auf. Beide konnten den wahren Sachverhalt sehr schnell aufkl├Ąren┬ů
(19.06.2012, 15:12)
R├╝diger :   Nein Daniel Meier, ich weiss nur das der Zuchtbulle Alex die beiden j├╝ngsten K├╝he aus der m├╝nsteraner Elefantengruppe gedeckt hat.
Was sagen die eingeschickten Urinanalysen mitlerweile aus ? Stehen die Sterne gut oder gab es wieder einen neuen Zyklus bei den Damen ?
(25.05.2012, 20:09)
Daniel Meier :   @R├╝diger Wie ist Dein Beitrag bzgl. der Elefantenk├╝he zu verstehen? Sind diese tr├Ąchtig?
(25.05.2012, 17:48)
R├╝diger :   Freut mich zu h├Âren Liz Thieme! Dann war ja das erste Rendevouz im Oktober 2011 doch schon fruchtbar . Stimmt es das Jane vorher noch nicht gekalbt hat in Schottland ?
Was ist denn umgekehrt in Safaripark Blair Drummed mit Emmi passiert ?
Was sagen die Hormonwerte bei den beiden j├╝ngeren Elefantenk├╝hen? Verdacht erh├Ąrtet!
(24.05.2012, 19:02)
Allwetterzoo M├╝nster :   Hurra ┬ľ Schwangerschaft bei den ┬äDickh├Ąutern┬ô im Allwetterzoo M├╝nster!

Die 11-j├Ąhrige Nashornkuh ┬äJane┬ô, die im Oktober 2011 f├╝r die 21-j├Ąhrige ┬äEmmi┬ô in den Allwetterzoo kam, wurde bereits kurz nach Ihrer Ankunft von Nashornbulle ┬äHarry┬ô gedeckt. Wie mehrere Tests nun zeigen, war die Zusammenf├╝hrung der beiden erfolgreich ┬ľ ┬äJane┬ô┬á ist zu 99% schwanger!
 
Wie mehrmals berichtet, gab es bei der Nashornzucht im Allwetterzoo immer wieder Schwierigkeiten. Nach langen ├ťberlegungen entschied der internationale Koordinator f├╝r Nash├Ârner im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungs-Programmes (EEP), die m├╝nstersche Kuh ┬äEmmi┬ô gegen die aus Schottland stammende ┬äJane┬ô zu tauschen, um auch in Zukunft mit dem Bullen ┬äHarry┬ô in M├╝nster zu z├╝chten.

„Bereits kurz nach ihrer Ankunft hier bei uns hat es zwischen Jane und Harry gefunkt“, so Revierleiter Michael Adler.
┬äDas konnte man direkt merken. Umso gr├Â├čer war nat├╝rlich unsere Freude und Hoffnung auf ein Nashornbaby als Harry ┬äseine┬ô Jane prompt nach dem Zusammenlassen gedeckt hat.┬ô

Um festzustellen, ob Jane schwanger ist, wurden Kotproben gesammelt und Monat f├╝r Monat nach Wien zur Veterin├Ąr-Universit├Ąt geschickt. Die dortigen Auswertungen zeigen einen deutlichen Anstieg von Janes Hormonwerten. ┬äDer Anstieg der Hormonkurve deutet darauf hin, dass Jane schwanger ist┬ô, erkl├Ąrt Tierarzt Carsten Ludwig. ┬äUm ganz sicher zu sein werden wir in circa vier Wochen weitere Proben nach Wien schicken, die dann hoffentlich den positiven Verlauf fortf├╝hren werden, so dass wir Ende Juni verk├╝nden k├Ânnen: Jane ist schwanger!┬ô

Alle im Allwetterzoo sind zuversichtlich gestimmt und rechnen damit, dass das Ergebnis Ende Juni im doppelten Sinne positiv sein wird! Die Nashorntr├Ąchtigkeit dauert 16 Monate, so dass wir im Fr├╝hjahr 2013 mit der Geburt rechnen k├Ânnen.
(24.05.2012, 19:01)
Liz Thieme :   Der Zoo vermeldet die 99%ige Tr├Ąchtigkeit von Nashornkuh Jane.
(24.05.2012, 17:30)
Holger Wientjes :   H├Ąlt der Allwetterzoo eigentlich mehrere Zuchtweibchen/-paare Buntmarder ? Am 28. M├Ąrz sowie am 8. April gab es laut HP Nachwuchs.
(10.05.2012, 18:46)
Allwetterzoo M├╝nster :   Zoof├╝hrungen zum Muttertag: Tierm├╝tter und ihr Nachwuchs

Am kommenden Wochenende stehen im Allwetterzoo Tierm├╝tter und ihr Nachwuchs im Mittelpunkt. Bei von Biologen gef├╝hrten Rundg├Ąngen am Samstag und am Sonntag werden nicht nur sehr unterschiedliche Tierkinder vorgestellt. Es geht auch darum, welche Art der F├╝rsorge Tierm├╝tter entwickeln. Da gibt es die ┬äGlucken┬ô, die ihren anfangs hilflosen Nachwuchs wochenlang w├Ąrmen, f├╝ttern und s├Ąubern. Aktuelle Beispiele sind G├Ąnsegeier und Keas, bei denen gerade K├╝ken heranwachsen. Andere Jungtiere sind von Geburt an auf den Beinen. Die h├╝bschen Gundis beispielsweise oder ein am 6. Mai geborenes Gnu. W├Ąhrend junge Gundis sich mitsamt ihren M├╝ttern in H├Âhlen verkriechen, sowie Gefahr droht, m├╝ssen Huftiere wie das kleine Gnu sehr schnell gut laufen k├Ânnen. Bei Reptilien hingegen k├╝mmern sich M├╝tter gar nicht um den Nachwuchs. Sie legen ihre Eier in den Sand und nach dem Schlupf m├╝ssen die winzigen Jungtiere sich selbst versorgen. Deshalb wei├č das Zuchtpaar der Stachelschwanzwarane im Zoo auch nicht, dass sein sechsk├Âpfiger Nachwuchs am 4. Mai zur Welt kam.
Bei den Muttertags-F├╝hrungen durch den Zoo werden noch viele andere Tierm├╝tter nebst Nachwuchs vorgestellt. So w├Ąchst gerade ein Fohlen bei den D├╝lmener Ponys heran. Die Buntmarder haben seit Anfang April Nachwuchs. Sie halten ihre Jungen aber noch ebenso versteckt wie die Kugelg├╝rteltiere, bei denen am 5. April ein Jungtier geboren wurde. Gut sichtbar sind hingegen drei im M├Ąrz und April geborene Kitze der Vietnam-Sikahirsche.
Die F├╝hrungen beginnen am 12. und am 13. Mai jeweils um 11 und 14 Uhr. Treffpunkt ist bei den Nasenb├Ąren. F├╝r Zoobesucher ist die Teilnahme kostenlos und anmelden muss man sich auch nicht.
(10.05.2012, 14:59)
Allwetterzoo M├╝nster :   Das Gorillaweibchen Sakina hat den Allwetterzoo M├╝nster heute in Richtung Niederlande verlassen

Als ┬ädunkle Sch├Ânheit┬ô wurde Sakina am 19. Mai 2011 im Allwetterzoo willkommen gehei├čen. Sie war h├╝bsch und wohl gen├Ąhrt, so dass die Zoologen in M├╝nster hofften, der damals14j├Ąhrige Gorillamann N┬ĺKwango w├╝rde rasch Gefallen an ihr finden. Zwischen den beiden hat es aber leider nicht gefunkt, ganz im Gegenteil: Ein erstes unmittelbares Aufeinandertreffen endete ungl├╝cklicherweise mit einer Verletzung von Sakina und auch das weitere Zusammenleben brachte keinen Erfolg.
Sakina kam im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms aus ihrem Heimatzoo auf der Kanalinsel Jersey, dem Durrell Wildlife Conservation Center, in den Allwetterzoo. Dort hatte man sich seit dem Tod des weiblichen Gorillas Gana Anfang 2010 um ein neues zuchtf├Ąhiges Gorilla-Weibchen bem├╝ht. Sakina kam selbstbewusst, aber ohne Erfahrung mit einem dominanten Gorillamann nach M├╝nster. Vermutlich verhielt sie sich ihm gegen├╝ber zu ┬äforsch┬ô und erlitt schon beim ersten Zusammensto├č mit N┬ĺKwango eine schwere Verletzung. Zur Behandlung musste sie aus der Gruppe genommen werden. Nach Heilung der Wunden kehrte Sakina in die Gruppe zur├╝ck. Sie hatte aber nun vermutlich Angst vor N┬ĺKwango und genoss gleichzeitig keinerlei Unterst├╝tzung durch die anderen Weibchen - daf├╝r lebte sie noch nicht lange genug in M├╝nster.
Sakina verhielt sich N┬ĺKwango gegen├╝ber unauff├Ąllig, um ihn nicht erneut zu provozieren. Sie litt aber vermutlich unter sozialem Stress, denn sie nahm immer mehr ab. Trotz Behandlung durch Tierarzt Carsten Ludwig baute sie weiter ab. ┬äSakina a├č nicht mehr und konnte sich kaum noch bewegen. Sie war im Dezember so schwach, dass wir sie erneut aus der Gruppe herausnehmen mussten┬ô, beschreibt Ludwig die damalige Situation. Da Sakinas Krankheitsbild nicht klar war, wandte der Zoo sich hilfesuchend an das Uniklinikum M├╝nster (UKM). Sakina wurde daraufhin von einem UKM-├ärzteteam untersucht ┬ľ leider ohne Befund, so dass Folgeuntersuchungen notwendig wurden, u.a. eine Computertomographie im Zentrum f├╝r Veterin├Ąrmedizinische Diagnostik in Holzwickende. Letztlich gab es keine eindeutige Diagnose f├╝r Sakinas Erkrankung, vielmehr haben Einzelerkrankungen, u.a. eine Infekt bedingte Blutarmut, zu ihrem schlechten Gesundheitszustand gef├╝hrt. Nach der intensiven Betreuung durch Tier├Ąrzte und UKM-Mediziner ging es Sakina wieder relativ gut. Doch sie wird wegen einer Schilddr├╝senunterfunktion und Hormonst├Ârungen weiterhin medikament├Âs behandelt.
Bei den durchgef├╝hrten Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass Sakina vermutlich nicht mehr fortpflanzungsf├Ąhig ist und somit nicht mehr Mutter werden kann. Weil sie zudem in M├╝nster offensichtlich keine soziale Heimat fand, hat der Allwetterzoo sich gemeinsam mit dem EEP-Koordinator um ein geeignetes neues Zuhause f├╝r das Gorillaweibchen bem├╝ht. Gefunden wurde es im niederl├Ąndischen Kerkrade. Im dortigen, noch sehr jungen GaiaZoo lebt eine harmonische Gorillagruppe. Alle Beteiligten hoffen nun, dass Sakina dort integriert werden kann. Sie verlie├č M├╝nster am 9. Mai. Zur Vorbereitung auf den Umzug waren zwei niederl├Ąndische Tierpfleger in den Allwetterzoo gekommen, um Sakina kennenzulernen. F├╝r den Umzug wurde Sakina narkotisiert und unter Ausschluss jeglicher ├ľffentlichkeit in eine Transportbox gelegt. Dann gab der Tierarzt sofort ein Gegenmittel, um das Gorillaweibchen wieder aufzuwecken. Den Transport in die Niederlande begleitet B├Ąrbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen im Allwetterzoo. Sie wird bis zum 12. Mai in Kerkrade bleiben.
Die Zusammensetzung der Gorilla-Gruppe in Kerkrade bietet beste Voraussetzungen f├╝r ein gutes Eingew├Âhnen von Sakina: Der Silberr├╝cken Makula, 1990 im Apenheul Zoo/NL geboren, gilt als ruhig und freundlich, erweist sich aber als ┬äBoss┬ô, wenn es n├Âtig ist. Das Weibchen Sangha kam 2000 im Zoo Berlin auf die Welt und wurde von Tierpflegern aufgezogen. Sie lebt seit 2006 im GaiaZoo und hat dort gelernt, sich sozial zu verhalten und ein Jungtier aufzuziehen. Mosi, der erste Sohn von Sanha, wurde 2010 geboren. Das ├Ąltere Weibchen Dalila, 1972 im Apenheul Zoo geboren, lebt seit 2009 in Kerkrade und brachte dort 2011 mit Tano ihr sechstes Jungtier auf die Welt. Dalila gilt als selbstsicheres Gorillaweibchen und gute Mutter. Loango wurde 2004 im Apenheul Zoo geboren und lebt seit 2008 in Kerkrade.
In Abstimmung mit dem EEP zieht in den Allwetterzoo demn├Ąchst das Gorillaweibchen Shasha aus dem Howletts Wild Animal Park in Bekesbourne ein, das am 6. Oktober 2001 geboren wurde.
(09.05.2012, 14:32)
Tom Schr├Âder :   Wohl eher 1,4! Es steht fest, welche Tiere es werden und woher sie kommen. Ich werde das hier aber nicht publizieren, bevor der Zoo es nicht ├Âffentlich macht. Die Info mit den 1,4 Tieren kann Jedermann und Jederfrau einem Schild am leerstehenden Gehege entnehmen!
(07.05.2012, 17:51)
Bj├ÂrnN :   Angesichts des gro├čen Mangels an Weibchen im Gelbbrustkapuzinerbestand (es werden zu 80% M├Ąnnchen geboren), kann ich 1,4 nur schwer nachvollziehen, wohl eher 4,1...
(07.05.2012, 17:44)
Tom Schr├Âder :   Heute hat die gesamte Gruppe der Gehaubten Kapuziner den Zoo in Richtung Tierpark Aachen verlassen. Nach Renovierung des Geheges werden dann in M├╝nster 1,4 Gelbbrustkapuziner einziehen!
Das Innengehege der Guerezas wird saniert. F├╝r die Dauer der Arbeiten wurden mitten im Gehege (Oberhalb der "F├╝tterungstreppe") ein provisorisches Holzhaus und ein kleiner Unterstand errichtet.
(07.05.2012, 17:36)
Allwetterzoo M├╝nster :   Neue ┬äKuscheltiere┬ô im Allwetterzoo: Zwei Zwergesel erobern die Herzen der Besucher!

Seit zwei Tagen erst sind Belana und Kira im Allwetterzoo - und im Nu fanden die beiden Zwergesel zahlreiche Fans nicht nur unter den kleinen Zoobesuchern. Die beiden jungen Eselchen eroberten auf Anhieb auch die Herzen ihrer Pfleger! Sie sind aber auch zu niedlich! Die naturfarbene Belana kam im September 2011 im Tierpark Str├Âhen auf die Welt, die fast wei├če Kira wurde im Juni vor einem Jahr bei einem privaten Z├╝chter in Westerkappeln geboren.
┬äDer Transport der Zwergesel war ein Kinderspiel┬ô, meint Tierpflegerin Sandra Dechert. Im Gegensatz zu bockigen Rieseneseln h├Ątte man die Kleinen einfach in den Zoo-Transporter heben k├Ânnen. Im Allwetterzoo angekommen, zeigten sich die Beiden verschmust und neugierig, obwohl sie nicht nur einander, sondern auch eine v├Âllig neue Umgebung kennen lernen mussten. Sie freuen sich ├╝ber die Streicheleinheiten von Sandra Dechert, kommen aber auch schon an den Zaun, wenn dort begeisterte Besucher stehen.
Vorerst bewohnen Kira und Belana die Ponyanlage vor dem Pferdemuseum allein. Haben sie sich an das Leben im Zoo gew├Âhnt, lernen sie die beiden Shetlandponys kennen, mit denen sie sich auf Dauer ihr neues Zuhause teilen werden. Die Ponys wurden solange in ein Gehege hinter den Kulissen umquartiert. Damit Zwergesel und Shetlandponys k├╝nftig mehr Platz haben, wird deren Anlage nach den Sommerferien um einiges vergr├Â├čert. Bestehen bleibt aber in jedem Fall die gro├če N├Ąhe zu den Tieren.
Zwergesel sind Haustiere, die als eigene Rasse urspr├╝nglich auf den italienischen Inseln Sardinien und Sizilien gez├╝chtet wurden. Vielerorts nennt man sie auch ┬äSardische Esel┬ô. Die kleinen Grauen sind wahre Zwerge: Ausgewachsen werden sie nur etwa 86 Zentimeter hoch, dabei wiegen sie zwischen 90 und maximal135 Kilogramm. Trotz ihrer geringen K├Ârpergr├Â├če sind Zwergesel hervorragende Lasttiere! Sie k├Ânnen Gep├Ąck bis zu 45 Kilogramm tragen und kleine Karren ziehen. Auf dem steinigen und unwegsamen Gel├Ąnde ihrer Heimat kommen sie wesentlich sicherer voran als Pferde oder Gel├Ąndewagen. Und Zwergesel k├Ânnen sogar gut klettern. Im Allwetterzoo werden die Zwerge nicht arbeiten m├╝ssen. Sie sind zum ┬äLiebhaben┬ô da und dienen als weiteres Beispiel f├╝r Nutztiere, die von Maschinen verdr├Ąngt werden.
(04.05.2012, 13:54)
Allwetterzoo M├╝nster :   Zoobesucher k├Ânnen die Wildkaninchen Kaline und R├╝diger nur noch bis zum kommenden Sonntag sehen. Die Beiden haben sich pr├Ąchtig entwickelt und sind in wenigen Tagen so weit, dass sie auf Gras und Heu umgestellt werden k├Ânnen. Au├čerdem werden sie von Tag zu Tag unternehmungslustiger. Deshalb ziehen die Kaninchen auch bald auf einen Bauernhof im M├╝nsterland um.

Unsere ├Âffentlichen F├╝tterungen um 11 und 15 Uhr finden zum letzten Mal am Sonntag (15.4.) statt.
(13.04.2012, 11:39)
Allwetterzoo M├╝nster :   Erfolg einer ┬äHochzeitsreise┬ô nach D├╝lmen: Zu Ostern wurde im Allwetterzoo M├╝nster ein Wildpferd-Fohlen geboren

Am Ostermontag freuten sich Tierpfleger und Zoobesucher gleicherma├čen: Sandy, eine Stute der D├╝lmener Ponys im Kinder- und Pferdepark, war ├╝ber Nacht Mutter geworden! Souver├Ąn hat sie die Geburt allein gemeistert ┬ľ es war schon ihre zweite. So wie f├╝r ihr erstes Fohlen, die inzwischen knapp dreij├Ąhrige Freya, wurde Sandy wieder in D├╝lmen gedeckt. Im Allwetterzoo werden nur Stuten gehalten, deshalb war Sandy vor gut elf Monaten auf das Gest├╝t des Erbprinzen Rudolf von Croy in D├╝lmen gebracht worden. Einer der dort lebenden Zuchthengste ist nun Vater geworden.
Das h├╝bsche Stutfohlen, von den Pflegern auf den Namen ┬äAlba┬ô getauft, hat ein helles, karamellfarbenes Fell und den f├╝r D├╝lmener Ponys typischen Aalstrich. Es wird von seiner Mutter f├╝rsorglich betreut und vor den manchmal etwas ruppigen Mitbewohnern gesch├╝tzt. Immerhin w├Ąchst das Fohlen in einer bunt gemischten Herde aus D├╝lmener Ponys, Islandpferden, Mongolenponys und Poitou-Rieseneseln heran.
(10.04.2012, 14:27)
Tom Schr├Âder :   Kann ich auch nicht so richtig nachvollziehen diesen Aufwand. In M├╝nster gibt es, wie in vielen anderen St├Ądten auch, ein "Kaninchenproblem" - es sind so viele Tiere in der Stadt, dass sie mittels Frettchenjagd gestellt und dann erlegt werden (Bericht im lokalen Fernsehen). Nun ist der Zoo nicht mitten in der Stadt, aber kontr├Ąr zum Bejagen steht diese Aufzucht dann doch irgendwie... Zumal der Zoo vor ein paar Jahren offiziell die Pflege von Fundwildtieren aufgab, mit dem Argument, dass man von der Stadt ein Sparkonzept auferlegt bekommen habe und diesen Aufwand finanziell und personell nicht mehr betreiben k├Ânne. Fundtiere sollten fortan zum Tierheim oder in eine Tierarztpraxis gebracht werden. Nachzulesen in den AllwetterZooNachrichten 2006.
(05.04.2012, 19:58)
Michael Mettler :   Ein bemerkenswerter pflegerischer Aufwand - vor allem angesichts der Tatsache, dass Kaninchenjungtiere in der Regel nur ein- bis zweimal innerhalb von 24 Stunden von ihren M├╝ttern ges├Ąugt werden (laut dem Standardwerk von Schlolaut, "Das gro├če Buch vom Kaninchen", im Schnitt 1,26x t├Ąglich, gerechnet ├╝ber die ganze S├Ąugeperiode).
(05.04.2012, 09:17)
Allwetterzoo M├╝nster :   Kaninchen im Gl├╝ck: Im Allwetterzoo werden derzeit zwei winzige Findel-Kaninchen von Tierpflegerinnen versorgt

Seit dem 29. M├Ąrz gibt es neue Zoobewohner! Es sind zwei Kaninchen mit einer ganz besonderen Geschichte. Sehen kann man die Winzlinge, die vielleicht eine knappe Woche alt sind, auch. Sie werden n├Ąmlich ab Karfreitag t├Ąglich um 11 und 15 Uhr ├Âffentlich im Ausstellungsraum in der Gro├čflugvoliere gef├╝ttert. Auf die Namen Kaline und R├╝diger getauft, verbringen die beiden winzigen Langohren ihre Tage sonst im Aquarium. Dort werden sie von den Tierpflegerinnen Anke Gassner, Kristina Theobald und Julia Hoppe liebevoll versorgt. Gefunden wurden die Beiden beim Abfahren von Mist im Allwetterzoo. Die Mutter der Wildkaninchen hatte in den Misthaufen wohl eine H├Âhle f├╝r die Geburt gebuddelt.
Man kann sagen, dass die Findlinge gewaltiges Gl├╝ck hatten! Kaninchen gibt es im Zoo n├Ąmlich reichlich ┬ľ aber eher als ungebetene G├Ąste. Doch die Kleinen sahen so reizend aus mit ihren winzigen, noch am Kopf anliegenden ┬äL├Âffelchen┬ô, dass die Zoomitarbeiter sich ein Herz fassten: Die beiden Kaninchen sollten leben! Bemerkenswert ist, dass ein Junges wildfarben, das andere aber schwarz gef├Ąrbt ist, wie es auch in M├╝nsters Wildkaninchen-Population hin und wieder zu sehen ist.
Kaline und R├╝diger werden von ihren ┬äErsatzm├╝ttern┬ô tags├╝ber alle zwei Stunden gef├╝ttert, nachts alle drei Stunden. Damit die Pflegerinnen immer wieder eine Nacht durchschlafen k├Ânnen, nehmen sie die Kaninchenbabys abwechselnd mit nach Hause. Bei den Mahlzeiten wird den Kaninchen mit einer Einwegspritze von nur einem Milliliter Fassungsverm├Âgen eine Katzenaufzuchtmilch ins M├Ąulchen gegeben. Passende Nuckelflaschen gibt es nicht. Die Kleinen trinken derzeit je nach Appetit etwa zwei bis drei F├╝llungen pro F├╝tterung. Anschlie├čend wird ihr B├Ąuchlein massiert, damit es mit der Verdauung klappt. R├╝diger, das helle Kaninchen, brachte am 3. April 70 Gramm auf die Waage, die kleine dunkle Kaline zehn Gramm weniger.
├ťbrigens ist auch schon f├╝r die Zukunft von Kaline und R├╝diger gesorgt: Wenn sie selbst├Ąndig werden, ziehen sie auf einen Bauernhof um. Wildkaninchen k├Ânnen neun Jahre alt werden. Meist kommen f├╝nf bis sechs Junge nach einer Tragzeit von vier bis f├╝nf Wochen auf die Welt. Dass im Zoo-Misthaufen nur zwei Jungtiere gefunden wurden, deutet auf eine sehr junge Mutter hin. Kaninchen ├Âffnen im Alter von zehn Tagen die Augen. In der Regel verlassen sie mit drei Wochen erstmals den Bau. Entw├Âhnt sind sie mit etwa sechs Wochen ┬ľ da haben die Tierpflegerinnen im Zoo also noch einige schlaflose N├Ąchte vor sich.
(05.04.2012, 08:55)
Allwetterzoo M├╝nster :   Osterferien im Allwetterzoo: F├╝hrungen ┬ärund ums Ei┬ô und Osterbasteleien

Zum Osterfest geh├Âren Eier! Eier in vielf├Ąltigen Formen spielen auch bei Veranstaltungen f├╝r Kinder eine Rolle, zu denen der Allwetterzoo in den Osterferien einl├Ądt. ┬äEi, Ei, Ei, wer legt denn da?┬ô hei├čt ein Workshop in der Forscherwerkstatt im Zoo f├╝r Kinder von acht bis zehn Jahren gleich am ersten Ferientag. Am Tag darauf k├Ânnen Kinder Osterschmuck basteln. F├╝r diese von Biologen geleiteten Workshops muss man sich vorher anmelden.
Ohne Anmeldung k├Ânnen Kinder an den Ferien-F├╝hrungen teilnehmen. Das Thema am 3. April lautet ┬äRund ums Ei┬ô. Vorgestellt werden sehr unterschiedliche Tiere, denen eines gemeinsam ist: Sie legen Eier. Die Kinder erfahren etwas ├╝ber Nestbau, Brutdauer und Schlupf. Weitere F├╝hrungen im Rahmen des Ferienprogramms erlauben einen Blick hinter die Kulissen des Zoos, stellen Jungtiere und afrikanische Tiere vor. Die F├╝hrungen finden jeweils dienstags und donnerstags in den Osterferien statt.
Die ganz besondere abendliche Atmosph├Ąre im Zoo k├Ânnen Kinder und ihre Eltern mittwochs in den Ferien erleben. Bei von Biologen geleiteten Rundg├Ąngen geht es nicht nur um das unterschiedliche Schlafverhalten vieler Zoobewohner, es d├╝rfen auch Fragen zu gro├čen und kleinen Tieren gestellt werden. An allen Ferienf├╝hrungen k├Ânnen Zoobesucher mit einer Eintrittskarte teilnehmen, zus├Ątzliche Kosten entstehen nicht. Treffpunkt ist immer bei den Nasenb├Ąren. Termine und weitere Einzelheiten gibt┬ĺs unter www.allwetterzoo.de.

Zoo-Ferien-Kalender
02.04., 10 Uhr
Workshop in der Forscherwerkstatt: Ei, Ei, Ei, wer legt denn da?
03.04., 10 Uhr
Workshop in der Forscherwerkstatt: Osterbasteleien
03.04., 10.30 Uhr
Zooführung für Kinder „Rund ums Ei“
04.04., 17.45 Uhr
Abendf├╝hrung f├╝r Kinder und Eltern
05.04., 10.30 Uhr
Zooführung für Kinder zum Thema „Wie funktioniert ein Zoo?“
10.04., 10.30 Uhr
Zoof├╝hrung f├╝r Kinder zu den Tierkindern
11.04., 17.45 Uhr
Abendf├╝hrung f├╝r Kinder und Eltern
12.04., 10.30 Uhr
Zoof├╝hrung f├╝r Kinder zu den Tieren Afrikas
(30.03.2012, 11:21)
Allwetterzoo M├╝nster :   Samstag, 31. M├Ąrz, 9 bis 18 Uhr:
Familientag im Allwetterzoo M├╝nster mit erm├Ą├čigten Preisen f├╝r alle Besucher!

Jarah, Zeta und Tahama bewohnen seit einigen Wochen ein ├Ąu├čerst luxuri├Âses Domizil im L├Âwenhaus des Allwetterzoos, das mit viel Holz zum Krallenwetzen und einem weichen Teppich aus Rindenh├Ącksel ausgestattet ist. Durch Glasscheiben bis zum Boden kann man den gro├čen Katzen sogar direkt in die Augen schauen! Besonders g├╝nstig ist es, die L├Âwenfamilie am kommenden Samstag (29.3.) zu besuchen, dem ┬äFamilientag┬ô in M├╝nsters Zoo. Zum einen gibt es reduzierte Eintrittspreise f├╝r alle, zum anderen werden die L├Âwen nachmittags um 15.30 Uhr in ihrer neuen Innenanlage gef├╝ttert. Nachdem sie am Freitag den w├Âchentlichen ┬äFastentag┬ô hatten, werden die drei Gro├čkatzen sicher gern ihre Sonnenpl├Ątze im Freien verlassen, um sich ├╝ber die Fleischrationen herzumachen ┬ľ etwa f├╝nf Kilogramm pro Tier.
Dreimal im Jahr l├Ądt der Allwetterzoo zum ┬äFamilientag┬ô ein und reduziert seine Eintrittspreise um bis zu 30 %. Die Ersparnis kommt aber nicht nur Eltern mit Kindern zugute, sondern auch Singles, jungen Paaren oder Gro├čeltern. Den Zoo-Familientag nutzen auch andere Organisationen, um auf sich aufmerksam zu machen. So haben die Stadtwerke M├╝nster f├╝r Inhaber ihrer PlusCard eine Preiserm├Ą├čigung in Zoo-Restaurant und Cafeteria ausgehandelt und verschenken gegen Vorlage der PlusCard ein Zoobuch. Und der Kinderschutzbund M├╝nster informiert im Allwetterzoo ├╝ber sein Kinder- und Sorgentelefon.
(28.03.2012, 16:00)
Klaus Schueling :   Das B├╝rgerforum zum Elefantenpark findet am 26. M├Ąrz statt - ich hatte gestern zun├Ąchst ein falsches Datum genannt!
(22.03.2012, 12:57)
Holger Wientjes :   Warum sind die Affen getrennt ?
(21.03.2012, 22:30)
Tom Schr├Âder :   Auf meiner Einladung steht der 29.03., nicht der 20.03.
@Jan Beenen: Die Wanderus sind seit Jahren nicht mehr mit den Orangs in einem Gehege (zwischenzeitlich war Nonja bei ihnen, aber seit diese wieder mit den anderen Orangs zusammenleben kann, sind sie dauerhaft allein), sie leben aber noch im selben Haus. Im Winter sind sie meistens auf der Aussenanlage zu sehen, im Sommer eher im Haus.
(21.03.2012, 22:01)
Klaus Schueling :   Der Elefanten-Park wird konkret:

Inzwischen sind alle Weichen gestellt, die Planungen sind weitgehend abgeschlossen und die Baustelle ist eingerichtet.

Damit sind die Voraussetzungen gegeben, der ├ľffentlichkeit die Planungen vorzustellen.

Dies geschieht am 26. M├Ąrz in Form eines B├╝rgerforums.

Ab 18 Uhr stehen Zoodirektor und Planungsteam interessierten B├╝rgerinnen und B├╝rgern f├╝r Fragen zum Elefanten- Park in der Cafeteria im Zoo-Restaurant zur Verf├╝gung.

Das Team um Zoodirektor J├Ârg Adler gibt einen Einblick in das neue Zuhause unserer Elefanten, wird ein Modell pr├Ąsentieren und die Pl├Ąne des 5.000 m┬▓ gro├čen Areals zeigen.

G├Ąste sind willkommen.
(21.03.2012, 18:32)
Tirreg Anis :   L├Âwenanlage
(20.03.2012, 11:55)
Carsten Horn :   War heute in M├╝nster, g, ausgeschildert sind die Bartaffen, gesehen hab ich keinen...

L├Âweninnenanlage ist sch├Ân geworden und f├╝r die "R├╝sselmulle" wird flei├čig gebuddelt...
(20.03.2012, 01:36)
Jan Beensen :   Leben die Bartaffen nach wie vor bei den Orangs?
Auf der Homepage ist von den 3 M├Ąnnern keine Rede (mehr).
(19.03.2012, 19:34)
Allwetterzoo M├╝nster :   Bautaucher im Zoo-Kanal:
Der Wasserbus-Nachfolger ┬äSolaaris┬ô ist zu breit┬ů

Wie ein isl├Ąndischer Geysir blubberte am Mittwoch der Zoo-Kanal in der N├Ąhe der Gepard-Anlage im Allwetterzoo M├╝nster. Rauchschwaden waberten ├╝ber die Wasseroberfl├Ąche, dann erschien ein gelber Helm ┬ľ der Bautaucher hatte wieder ein paar Zentimeter geschafft! Rund 40 Meter Spundwand mussten beseitigt werden, damit das neue Aasee-Schiff ┬äSolaaris┬ô die Kurve kriegt und in den Zoo-Hafen einlaufen kann! Das Passagierschiff, das mit Beginn der Osterferien seinen Betrieb auf dem Aasee aufnimmt, ist etwas breiter und h├Âher als sein Vorg├Ąnger, der Wasserbus ┬äProf. Landois┬ô.
Zuvor waren per Bagger jede Menge Steine von der Uferb├Âschung entfernt worden, um die Spundwand freizulegen. Die konnte nur mit Hilfe der Spezialisten aus Duisburg entfernt werden. Etwa 95 cm unter der Kanaloberfl├Ąche wurden mit einem Spezial-Schwei├čger├Ąt vertikale Brennschnitte angebracht. F├╝r dieses Unter-Wasser-Schwei├čen wurden pro laufendem Meter Spundwand zehn Brennst├Ąbe verbraucht. Es wird mit Sauerstoff gearbeitet, aber mehr Strom ben├Âtigt als beim normalen Schwei├čen. Ein Bagger holte anschlie├čend die Spundwandst├╝cke aus dem Wasser.
Allein die Vorbereitungen waren schon spannend: Gesch├╝tzt durch einen Anzug aus dickem Neopren mit F├╝├člingen und zwei Paar Handschuhen verma├č der Bautaucher die Tiefe der Spundwand, die zwischen 77 cm und 107 cm lag. Bleigewichte an den F├╝├čen sorgten f├╝r seine Standfestigkeit. Ein Lot wurde angefertigt, damit das auf 95 cm festgelegte Ma├č f├╝r die Brennschnitte eingehalten werden konnte. Dann halfen dem Bautaucher zwei Kollegen beim Anlegen des Helms und ┬äverkabelten┬ô ihn. Ein Schlauch f├╝hrte zu einem Kompressor, der f├╝r ausreichend Luft zum Atmen sorgte. Ein mit dem Brennstab verbundenes Kabel lieferte Strom, ein weiteres diente der Kommunikation untereinander. Spannend war das Unterfangen auch f├╝r etliche Zoobesucher, die vom Besucherweg aus zusahen ┬ľ und ├╝ber die laut gestellte Telefonverbindung die Atemz├╝ge des Tauchers unter Wasser h├Âren konnten┬ů
F├╝r die Duisburger Spezialisten, die ├╝blicherweise auf Baustellen oder in H├Ąfen arbeiten, war es der erste Auftrag dieser Art in einem Zoologischen Garten. Die f├╝r die Jungfernfahrt der ┬äSolaaris┬ô am 2. April erforderlichen Arbeiten im Zoo-Kanal wurden vom Tiefbauamt der Stadt M├╝nster koordiniert. Finanziert werden sie von der Stadt und von Peter Overschmidt, dem Eigner der ┬äSolaaris┬ô.
(15.03.2012, 11:08)
Allwetterzoo M├╝nster :   Zimmer mit Aussicht: Das neue L├Âwen-Luxus-Domizil ist fertig!

Noch gegen Ende des letzten Jahres verspr├╝hte das L├Âwenhaus im Allwetterzoo M├╝nster den Charme der 1970er Jahre. Das ist nun vorbei! Wer unser L├Âwenhaus heute betritt, kann nur noch staunen: Glasscheiben von der Decke bis zum Boden geben den Blick frei auf warm und harmonisch gestaltete Innenr├Ąume. Die W├Ąnde wurden mit Holz verkleidet oder bemalt und verbergen die alten ┬äBadezimmerfliesen┬ô. Eine dicke Eichenh├Ąckselschicht bedeckt den Fu├čboden, riesige Baumscheiben laden die L├Âwen zur Siesta ein und moderne Deckenheizungen produzieren afrikanische W├Ąrme. Das Beste aber ist, dass die L├Âwen nun mehr als doppelt so viel Platz haben. Und sie haben sogar ein ┬äZimmer mit Aussicht┬ô, durch das sie ihre Nachbarn, die wuseligen Degus und die zierlichen Goldkatzen, sehen k├Ânnen.
Die kleinere von zwei Anlagen haben die L├Âwen bereits erobert. Am Mittwoch lernen Jarah, Zeta und Tahama auch den gr├Â├čeren Teil ihres neuen Innenbereichs kennen.
(14.02.2012, 07:48)
Allwetterzoo M├╝nster :   Samstag, 11., und Sonntag, 12. Februar:

Sonderführungen im Allwetterzoo Münster zum „Liebesleben im Tierreich“

Gibt es bei den Tieren Liebe im menschlichen Sinne? Wie spielt sich das Liebesleben bei L├Âwen, Schlangen oder Geiern ab? Die tierische Liebe, deren Formen h├Âchst unterschiedlich sind und von der harmonischen, lebenslangen Zweisamkeit bis zu einmaligen Treffen zwecks ┬äArterhaltung┬ô reichen, ist das Thema spezieller Zoof├╝hrungen, zu denen der Allwetterzoo anl├Ąsslich des Valentinstags einl├Ądt.

Die von Biologen geleiteten F├╝hrungen finden am kommenden Wochenende gleich zweimal t├Ąglich statt. Sie beginnen sowohl am Samstag, 11.2., als auch am Sonntag, 12.2., um 11 und 14 Uhr. Interessierte k├Ânnen ohne Anmeldung und ohne zus├Ątzliche Kosten teilnehmen, eine Zooeintrittskarte gen├╝gt. Treffpunkt f├╝r die F├╝hrungen ist bei den Nasenb├Ąren.
(09.02.2012, 07:53)
Holger Wientjes :   @Michael M.: Erst ┬┤mal vielen Dank f├╝r Deine Recherchen ! Danach denke ich nun, dass man, wie Du schon sagtest, anscheinend Probleme bei der sytematischen Zuordnung hatte und dort wahrscheinlich der Hund begraben liegt.
(13.01.2012, 14:40)
Allwetterzoo M├╝nster :   Rennpferde - Pferderennen
Geschichte, Sport und Zucht

02. M├Ąrz 2012 bis 23. September 2012

2012 feiert das Westf├Ąlische Pferdemuseum M├╝nster sein zehnj├Ąhriges Bestehen. H├Âhepunkt des Jubil├Ąumsjahres ist die Sonderausstellung "Rennpferde - Pferderennen. Geschichte, Sport und Zucht", die die Besucher in die faszinierende Welt des Pferderennsports entf├╝hrt.

In Kooperation mit dem National Horseracing Museum in Newmarket, der Wiege des modernen Rennsports und der Vollblutzucht, wird eine Ausstellung pr├Ąsentiert, die sich erstmals ausf├╝hrlich dieser traditionsreichen Sportart widmet. Wann und wo fanden die ersten Pferderennen statt? Was sind die Stammv├Ąter des englischen Vollbluts? Wie wird man Jockey? Und welcher Dresscode gilt beim britischen Royal Ascot Meeting? Diesen und weiteren Fragen geht die Ausstellung "Rennpferde - Pferderennen" auf die Spur und gibt Einblicke in die jahrhundertealte Tradition dieses Sports.
Dem Besucher begegnen dabei seltene, noch nie gezeigte Exponate und ungew├Âhnliche Geschichten, wie die von der Stute "Kinscem", die im 19. Jahrhundert nur in Begleitung ihrer Lieblingskatze reiste. Anschaulich zeigt die Ausstellung, wie sich der Rennsport in Deutschland entwickelte und warum er ohne Wetten undenkbar ist.
Besonderes Highlight ist ein fast hundert Jahre altes "Pferderoulette", das den Flair und den Nervenkitzel der Pferderennen f├╝r jeden erlebbar macht.
Bis heute lockt das Renngeschehen j├Ąhrlich weltweit ├╝ber 100 Millionen Besucher an - ein Beleg f├╝r die ungebrochene Faszination schneller Pferde auf den Menschen.
Zur Jubil├Ąumsausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog mit zahlreichen Farbabbildungen.

Abb.: La boule
"Pferderoulette" in der Bauart eines "La Boule" der Pariser Firma J.A. Jost um 1920. Quelle: WestLotto, M├╝nster
(13.01.2012, 09:54)
Michael Mettler :   Habe jetzt auch mal die Jahresberichte aus M├╝nster durchst├Âbert: Wenn ich nichts ├╝bersehen habe, m├╝sste die Haltung 1991 mit Abgabe von 1,1 Riesenk├Ąngurus beendet worden sein, und da wurden sie noch immer als Insel-Riesenk├Ąngurus gef├╝hrt. In den letzten Jahren der Haltung gab es keine Nachzucht mehr, aber noch in den sp├Ąten 80er Jahren hatte der Zoo einen neuen Bock geholt (ohne Angabe, woher).
(12.01.2012, 18:25)
Michael Mettler :   Bei den Grauen Riesenk├Ąngurus sieht es danach aus, als seien sich die Zoos damals nicht ganz sicher gewesen, was sie eigentlich halten. Nun war die Artsplittung in Westliches und ├ľstliches Graues Riesenk├Ąnguru nicht immer gegeben, zeitweise galt der gesamte Formenkreis als eine Art Graues Riesenk├Ąnguru (M. giganteus) mit diversen Unterarten (darunter fuliginosus). Der Baseler Zuchtstamm taucht in den International Zoo Yearbooks der 70er Jahre, wo die Arten wie heute getrennt gef├╝hrt wurden, mal unter M. giganteus, mal unter M. fuliginosus ocydromus und schlie├člich unter M. f. melanops auf, und auch die M├╝nsteraner Tiere sind nicht unter M. f. fuliginosus zu finden (f├╝r das Kangaroo-Island-Riesenk├Ąnguru werden allerdings europ├Ąische Haltungen in Rom und Neapel genannt), sondern wahlweise unter M. giganteus oder M. fuliginosus ohne Unterartangabe.

Streng genommen w├Ąre ja der deutsche Name "Insel-Riesenk├Ąnguru" nicht mal dann ganz korrekt gewesen, wenn M├╝nster tats├Ąchlich Tiere von Kangaroo Island gehabt h├Ątte - immerhin ist auch Tasmanien eine Insel, aber von einer anderen Riesenk├Ąnguruform besiedelt.

Hat M├╝nster denn wirklich durchg├Ąngig den selben Zuchtstamm gehalten? Mich macht etwas stutzig, dass ich von den (vermeintlichen?) Insel-Riesenk├Ąngurus nur ein paar eigene Fotos von 1984 im Archiv habe. Wenn es sie bis in die 90er hinein gegeben haben soll, h├Ątte ich normalerweise bei weiteren Besuchen wieder Fotos von einer so selten zu sehenden Form gemacht - waren sie m├Âglicherweise zuletzt anders ausgeschildert (und ein anderer Zuchtstamm?)...?
(11.01.2012, 18:35)
Holger Wientjes :   Noch zwei Fragen: Welche B├╝lb├╝ls werden bei den Orangs gehalten und gibt es momentan keinen Bongobullen ?
(11.01.2012, 14:05)
Holger Wientjes :   Hier also auch nochmal meine Frage:

Da im TP seit Neuestem die Art wieder zu sehen ist, habe ich k├╝rzlich auch ┬┤mal in der ZTL nach ehemaligen Haltern geschaut und siehe da: Der Allwetterzoo taucht dort auf als ehemaliger Halter der UA M.f.melanops.
Die Tiere dort (die Haltung m├╝sste in den Neunzigern ausgelaufen sein) waren aber immer als Insel-Riesenk├Ąnguruhs ausgeschildert (habe gerade auch noch ┬┤mal in alten Zoof├╝hrern nachgeschaut). Das bedeutet ja, sie m├╝ssten zur UA M.f.fuliginosus geh├Ârt haben. In der ZTL steht nun weiter, dass damals Tiere aus Basel, also von der Festland-UA, gehalten wurden. Jetzt gibt es folgende M├Âglichkeiten: Der Allwetterzoo hat sich jahrelang "vertan", es wurden beide UA gehalten (aber weder in der ZTL noch von Seiten des Zoos aufgef├╝hrt) oder der Eintrag in der ZTL ist nicht korrekt.

Und jetzt die Preisfrage: Wer kann helfen und das ganze aufkl├Ąren ??
(10.01.2012, 22:29)
Allwetterzoo M├╝nster :   Neue Tiere im Allwetterzoo M├╝nster: Ein Wolf und neun Gei├člein┬ů

Zum Gl├╝ck ist es im Allwetterzoo nicht wie im M├Ąrchen. Der Wolf wird die neun Gei├člein nicht fressen! Wolf und Gei├člein sind im Kinder- und Pferdepark zwar Nachbarn, bekommen sich aber dank hoher Umz├Ąunung nicht zu Gesicht. Gemeinsam haben sie nur den Tag ihrer Ankunft: Seit dem 1. Dezember sind Wolf August und neun h├╝bsche kleine Zwergziegen nun Zoobewohner.

August, der Grauwolf, ist rund eineinhalb Jahre alt. Er wurde im Nationalpark Bayerischer Wald geboren. In M├╝nster komplettiert er das Wolfsrudel, das bislang nur aus weiblichen Tieren bestand. Die ersten Tage nach seiner Ankunft verbrachte August im Wolfshaus, um sich einzugew├Âhnen. Dann durfte er in die gro├če Freianlage, zeigte sich aber anfangs nur selten. Seit ein paar Tagen sieht man ihn ├Âfter. ┬äAugust ist ein Stoiker┬ô, sagt Alexander Dietrich, der stellvertretende Revierleiter. ┬äEr wartet gelassen ab, was so passiert. Andere Tiere werden in neuer Umgebung nerv├Âs, doch er liegt nur ruhig da und schaut, was auf ihn zukommt┬ô. So geht er wohl auch mit seinen Mitbewohnerinnen in der Wolfsanlage um: Ihre Wege kreuzen sich, aber man h├Ąlt Distanz. ├ändern wird sich das vermutlich im M├Ąrz, wenn f├╝r die W├Âlfe die Ranzzeit beginnt. Eine der W├Âlfinnen wird dann hoffentlich von August gedeckt, damit es auch in M├╝nster wieder Nachwuchs bei den Grauw├Âlfen gibt.

Nicht so weit gereist wie August sind die neuen Zwergziegen. Sie stammen aus einer privaten Zucht im M├╝nsterland. Gemeinsam mit kleinen Schafen und gro├čen H├╝hnern bev├Âlkern die neun schwarzen, braunen oder bunt gescheckten ┬äZwerge┬ô nun die Streichelwiese im Kinder- und Pferdepark. Sie haben sich inzwischen gut eingelebt und genie├čen die Streicheleinheiten, die ihnen in den noch andauernden Weihnachtsferien unz├Ąhlige Kinderh├Ąnde zukommen lassen.
(03.01.2012, 11:57)
Allwetterzoo M├╝nster :   Irokesenschnitt und Mini-Hauer: Nachwuchs bei den Warzenschweinen im Allwetterzoo

Mittelblonde, lange Haarstr├Ąhnen schm├╝cken Mutter ┬äGambias┬ô R├╝cken. Ihre noch namenlose Tochter hat vorerst nur kurze Stehhaare, die spontan an einen Irokesenschnitt erinnern. Aber die R├╝ckenm├Ąhne wird wachsen, ist sie doch eines der besonderen Kennzeichen von Warzenschweinen. Die Kleine kam am 14. November nach rund 175 Tagen Tragzeit auf die Welt. Sie ist seit mehr als acht Jahren der erste Nachwuchs bei dieser Tierart, den der Allwetterzoo seinem neuen Zuchtpaar zu verdanken hat. Mutter Gambia lebt seit Januar 2009 in M├╝nster und stammt aus dem Ouwehands Tierpark im niederl├Ąndischen Rhenen, Vater Banjul kam erst im Mai 2011 aus dem Zoo Berlin. Bei beiden Schweinen war es wohl ┬äLiebe auf den ersten Blick┬ô┬ů

Typisch f├╝r die als wehrhaft und angriffslustig bekannten afrikanischen Schweine sind die gewaltigen oberen Eckz├Ąhne. Einer dieser ┬äHauer┬ô ist bei Gambia leider abgebrochen, doch der andere ragt eindrucksvoll aus ihrem Maul. Beim T├Âchterchen m├╝ssen die Z├Ąhne noch wachsen. Warzenschwein-M├╝tter sind sehr f├╝rsorglich. In Afrika greifen sie notfalls auch L├Âwen an, um ihre Jungen zu verteidigen. Doch im Allwetterzoo zeigen die Tiere sich recht umg├Ąnglich. Zu den Tierpflegern des Afrika-Reviers hat Gambia sogar so viel Vertrauen, dass sie sich kurz vor der Geburt mit einem mobilen Ultraschallger├Ąt untersuchen lie├č. Darauf k├Ânnen die Pfleger stolz sein! Denn Warzenschweine seien im Gegensatz zu anderen Schweinen ┬äechte Huftiere┬ô, sagt Revierleiter Matthias Schmidt. Vom Verhalten her w├╝rden sie den eher scheuen Zebras gleichen.

Warzenschweine bewohnen die Savannen und lichten W├Ąlder des tropischen Afrika und ern├Ąhren sich in erster Linie von Gras. Sie leben als Einzelg├Ąnger, als Paare oder in kleinen Rotten bis zu zehn Tieren. F├╝r die Geburt und die heranwachsenden Jungtiere nutzen sie oft von Erdferkeln gebaute und verlassene H├Âhlen als Zuflucht. Der Nachwuchs im Allwetterzoo traut sich an milden Tagen schon nach drau├čen. Sonst kann die Kleine samt Mutter durch die gro├čen Scheiben des warmen Schweinehauses im ┬äAffricaneum┬ô beobachtet werden. Ist sie mal nicht zu sehen, hat sie sich in die Geburtsboxe zur├╝ckgezogen, die den Tieren quasi als ┬äH├Âhle┬ô zur Verf├╝gung steht.

Als Savannenbewohner haben Warzenschweine eine weite Verbreitung in Afrika. Sie gelten als nicht bedroht, doch eine Einfuhr aus den Ursprungsl├Ąndern ist wegen tierseuchenrechtlicher Bestimmungen so gut wie ausgeschlossen. Deshalb sind Nachzuchten in Zoologischen G├Ąrten wichtig. Ihren Namen verdanken die Tiere ├╝brigens den warzen├Ąhnlichen Hautgebilden, die sich beidseitig am Kopf befinden. ┬äSch├Ân┬ô kann man sie bestimmt nicht nennen, aber sie sind ├Ąu├čerst interessante Zoobewohner. Und wie alle Jungtiere ist auch das Mini-Warzenschwein einfach nur niedlich!
(07.12.2011, 15:48)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äSchneefl├Âckchen┬ô im Allwetterzoo: Der Nachwuchs bei den Guerezas ist schneewei├č

Schnee ist derzeit nicht in Sicht, doch im Allwetterzoo M├╝nster hat sich am 14. November ein ┬äSchneefl├Âckchen┬ô eingestellt, ein tats├Ąchlich schneewei├čes Jungtier bei den Guerezas. Die Eltern sind auffallend schwarz-wei├č gezeichnet, doch der Nachwuchs der afrikanischen Affenart kommt stets mit wei├čem Haarkleid auf die Welt. Dieses Babyfell f├Ąrbt sich allm├Ąhlich um, bis die Jungen den Eltern immer ├Ąhnlicher werden. Wer das noch wei├če, vermutlich weibliche und noch namenlose Baby sehen m├Âchte, wird kaum Probleme haben: Es hebt sich deutlich von der schwarzen Brust der Mutter ab.

Guerezas k├╝mmern sich sehr gut um ihren Nachwuchs, auch wenn das Miteinander oft ruppig wirkt. Hin und wieder gibt es n├Ąmlich ein regelrechtes Gerangel um das ┬äSchneefl├Âckchen┬ô. Anscheinend ist es etwas Besonderes f├╝r ├Ąltere Geschwister oder andere Weibchen, ein Jungtier tragen zu d├╝rfen. Dadurch war am Tag der Geburt auch f├╝r die Tierpfleger nicht gleich zu erkennen, wer die Mutter ist. Erst als das Baby Hunger bekam, nach der Mutter rief und das Weibchen ┬äSabaki┬ô es an die Brust nahm, gab es Klarheit. Bislang ist bei all┬Ĺ den Rangeleien aber niemals ein Jungtier zu Schaden gekommen. Ganz im Gegenteil; denn ein Mitglied der Gro├čfamilie k├╝mmert sich immer um den Nachwuchs!

Wie gut die Guerezas auf ihre Jungtiere achtgeben, kann man auch als Zoobesucher sehen: Betreten die Tierpfleger zur F├╝tterungszeit die Innenanlage der Affen, wird das Baby meist sofort nach drau├čen gebracht. Dabei klammert es sich am Brust- und Bauchfell des erwachsenen Guerezas fest, der es gerade tr├Ągt. Die anderen Tiere lassen sich durch die Pfleger nicht st├Âren und machen sich ├╝ber das Futter her. Momentan gibt es frischen Gr├╝nkohl, den die Affen gern fressen. Auch Wirsing ist f├╝r sie ein Leckerbissen. Guerezas sind reine Bl├Ątterfresser und m├Âgen sogar das Laub von Cotoneaster und Liguster. Wenn aber im Winter die B├Ąume und Str├Ąucher im Zoo kahl sind, bekommen die Affen viel Gem├╝se. Zwar werden speziell f├╝r die Guerezas im Sommer und Herbst Weidenbl├Ątter eingefroren, doch die reichen nur f├╝r eine Mahlzeit am Tag.
(29.11.2011, 13:05)
Allwetterzoo M├╝nster :   Irmelin ┬ämacht nicht auf┬ô:

Das erste Jungtier bei den Kugelg├╝rteltieren im Allwetterzoo M├╝nster ist noch sehr scheu

Am 19. September wurde Irmelin geboren, der erste Nachwuchs bei den Kugelg├╝rteltieren im Allwetterzoo. Die Geburt war erwartet worden, denn die Tierpflegerinnen hatten den Deckakt der Eltern Norman und Heidi beobachtet. 120 Tage dauert die Tragezeit bei diesen urt├╝mlichen S├Ąugetieren aus S├╝damerika. Doch bis Revierleiterin Teresa Willmen erstmals das Gesicht der ┬äMini-Kugel┬ô sah, musste sie sieben Wochen warten! So lange hatte sich das Jungtier nicht ┬äentkugelt┬ô. Und erst Mitte November konnten die Pfleger sein Geschlecht erkennen und dem kleinen G├╝rteltier einen Namen geben. ┬äIrmelin macht auch heute noch nicht auf┬ô, sagt Teresa Willmen und meint damit, dass das kleine G├╝rteltier sich einrollt und geschlossen bleibt, wenn ihm etwas nicht geheuer ist. An die Pflegerinnen hat Irmelin sich mittlerweile gew├Âhnt. Ganz stolz berichtete Teresa Willmen, dass sie gerade von der Kleinen ausgiebig berochen wurde!

Neugeborene G├╝rteltiere k├Ânnen sich direkt nach der Geburt zusammenrollen. Anfangs haben die Jungen die Gr├Â├če eines Tischtennisballs, im Alter von drei Wochen sind sie so gro├č wie eine Apfelsine. Der anfangs sehr weiche Panzer ist mit etwa sechs Wochen ausgeh├Ąrtet. Er besteht aus Knochenplatten und Keratin. Kugelg├╝rteltiere sind Nestlinge wie beispielsweise M├Ąuse. Sowie Irmelin laufen konnte, hat sie die sch├╝tzende H├Âhle wohl nachts verlassen, vermuten die Pflegerinnen. Aber erst seit dem letzten Sonntag l├Ąsst Irmelin sich auch tags├╝ber in der S├╝damerika-Anlage blicken. Wenn die Eltern um 16 Uhr gef├╝ttert werden, hat die Kleine sich meist wieder in ihrer H├Âhle verkrochen. Sie wird noch von der Mutter ges├Ąugt, frisst aber auch schon Mehlw├╝rmer und Brei. Der wird aus getrockneten Insekten, Heilerde, etwas Obst oder Gem├╝se und ein wenig Hundefutter von den Pflegerinnen t├Ąglich frisch zubereitet.

Mit etwas Gl├╝ck kann Irmelin nachmittags gesehen werden. Sie bewohnt mitsamt Mutter Heidi den linken Teil der gro├čen S├╝damerika-Wohngemeinschaft im Haus f├╝r Niedere Affen. Der Bodenbereich rechts wurde f├╝r Vater Norman abgetrennt. In den oberen Regionen der Anlage leben Goldene L├Âwenaffen und Zwergseiden├Ąffchen. Irmelin ist mit ihren gut zwei Monaten immer noch kleiner als Heidi und deutlich heller gef├Ąrbt als diese. Auch ihre Nase ist noch auffallend kurz, doch ├Ąhnelt die Kleine schon ihrem Vater. Teresa Willmen konnte bei Irmelin die gleichen dunklen Flecken auf dem Stirnschild entdecken, die auch Norman hat. Der kam ├╝brigens ebenso wie Heidi erst im vergangenen Jahr aus dem Zoo Heidelberg nach M├╝nster.

G├╝rteltiere sind d├Ąmmerungsaktive Bodenbewohner und suchen mit Hilfe ihres besonders guten Geruchssinns nach Insekten, W├╝rmern und anderen Kleintieren oder Wurzeln. Diese graben sie mit ihren kr├Ąftigen Grabf├╝├čen aus. In der Panzermitte befinden sich robuste Hautfalten, die an einen G├╝rtel erinnern und dem die Tiere ihren Namen verdanken. Bei Gefahr rollen sie sich ein, wobei die dreieckigen Schwanz- und Kopfschilde die Kugel vollst├Ąndig verschlie├čen. Nicht einmal ein Jaguar k├Ânnte es schaffen, die Kugel mit seinen Z├Ąhnen zu ├Âffnen.
(23.11.2011, 11:56)
Hannes L├╝ke :   Eine sehr sch├Âne Entwicklung mit den L├Âwen, das L├Âwenhaus hatte f├╝r mich nach Abgabe der Jaguare sehr an Reiz verloren. Sollte jetzt jedoch der gewonnenen Raum modernisiert werden und evtl. sogar die Au├čenanlage mit dem unverh├Ąlnism├Ą├čig gro├čen Wassergraben modernisiert w├Ąre das f├╝r mich sogar ein gr├Â├čerer Gewinn in der Tierhaltung als die Erweiterung der Elefantenanlage.


(19.11.2011, 19:51)
Tom Schr├Âder :   Jungtiere bei Guerezas und Halsbandpekaris, letztere keine Woche alt.
Auf der Elefantenbaustelle scheint es noch nicht losgegangen zu sein, au├čer dass die Teiche abgelassen und entschlammt wurden. Aber es gibt eine f├╝r mich ├╝berraschende Baustelle bei den L├Âwen - die Innenk├Ąfige werden fl├Ąchenm├Ą├čig circa verdoppelt, der gesamte tieferliegende BesucherInnenweg wird den Tieren zugeschlagen und auf dessen Fl├Ąche die K├Ąfige vergr├Â├čert. Da die Leoparden auf ihre Au├čengehegevergr├Â├čerung warten m├╝ssen bis die Elefantenbaustelle fertig ist, hatte ich mit dieser Baustelle zum jetztigen Zeitpunkt so gar nicht gerechnet.
Au├čerdem wurde das rechte Katta-Innenabteil noch einmal geteilt und es sa├č jemand vor dem Kattabereich und beobachtete die Tiere. Die Spannungen in der Gruppe scheinen noch nicht ausgestanden zu sein...
(19.11.2011, 13:12)
Allwetterzoo M├╝nster :   Erfreuliche Meldung aus dem Allwetterzoo M├╝nster: Die Geparde Xenia und Shaka sind wieder vereint!

Es ist beinahe wie im M├Ąrchen: Mutter und Sohn wurden getrennt, doch nach einiger Zeit fanden sie wieder zueinander! ┬äBis an ihr Lebensende┬ô werden die Geparde Xenia und der viereinhalb Monate alte Shaka im Allwetterzoo zwar nicht zusammen bleiben, doch erst einmal ist der ehemals ┬äversto├čene┬ô Sohn wieder bei seiner Mutter! Fr├╝hestens in einem Jahr wird Shaka den m├╝nsterschen Zoo im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszucht-Programms verlassen und in einem anderen Zoo ein neues Zuhause finden. Und Xenia wird in der Zwischenzeit vielleicht erneut Mutter.

Am 6. Juli im Allwetterzoo geboren, ├╝berlebte der kleine Gepard als einziger von drei Jungtieren. Anfangs versorgte ihn seine Mutter Xenia. Als diese ihn nicht mehr s├Ąugte, wurde Shaka zun├Ąchst in einer Arbeitsteilung zwischen dem Gepardweibchen und den Tierpflegern aufgezogen. Anfang August knurrte die Mutter ihren Sohn an, offenbar wollte sie ihn nicht weiter aufziehen. Daraufhin k├╝mmerten sich nur noch die Pfleger um den Kleinen. Mitte September konnte Shaka mit seiner Uroma Megan vergesellschaftet werden.

Ob Xenia und Shaka von ihren verwandtschaftlichen Verh├Ąltnissen wissen, ist eine nicht zu kl├Ąrende Frage. Doch im Zoo ist man gl├╝cklich dar├╝ber, dass die Mutter ihren Sohn auf Anhieb in ihrer N├Ąhe duldete. Am 10. November trafen die Beiden erstmals seit gut drei Monaten wieder unmittelbar aufeinander. Inzwischen l├Ąsst Xenia es zu, dass der Kleine sich an sie schmiegt, wenn er schmusen m├Âchte. Genauso ertr├Ągt sie seine Tobereien und bleibt liegen, wenn der ├╝berm├╝tige Shaka sie spielerisch attackiert. Sie zeigt ihrem Sohn aber auch seine Grenzen - sie ist eben eine richtige Gepardmutter!

Shaka scheint begeistert zu sein. Hatte er doch in den letzten Wochen stets gro├čes Interesse an Xenia in der benachbarten Anlage gezeigt und oft durch den Zaun zu ihr geschaut. Der Kleine genoss zwar die Gesellschaft seiner Uroma, doch war die knapp 15j├Ąhrige Megan, die ein f├╝r Geparde sehr hohes Alter hat, nie eine Spielgef├Ąhrtin f├╝r Shaka. Sie genie├čt ihren ┬äRuhestand┬ô im Zoo und liegt lieber faul in der Sonne, als mit einem Jungspund ├╝ber die Wiese zu toben.

Die gelungene Zusammenf├╝hrung mit Xenia kommt nicht nur Shaka zugute, sie war auch aus einem anderen Grund notwendig: Am 16. November traf die Gepardin Salome aus dem Lissaboner Zoo in M├╝nster ein. Sie zog in die gro├če, bislang von Xenia bewohnte Anlage am Zoo-Kanal und soll m├Âglichst bald von Jabari gedeckt werden. War der Kater erfolgreich, wird Salome in den Tierpark Bernburg umziehen. Aus Bernburg wechselt dann eine junge Gepardin nach M├╝nster, die als zweite Zuchtkatze im Allwetterzoo bleiben wird. Die Zucht der in ihrer s├╝dafrikanischen Heimat hoch bedrohten Geparde ist schwierig, doch in M├╝nster erzielt man Erfolge selbst mit ┬äProblemkatzen".
(17.11.2011, 10:10)
Allwetterzoo M├╝nster :   Seit wenigen Tagen leben wieder Islandpferde im Kinder- und Pferdepark!

Tierpflegerin Sandra Dechert ist sich sicher: J├Ârp erinnert sich! 2008 wurde die Islandstute im Allwetterzoo geboren, dann zog sie als Einj├Ąhrige in das Gest├╝t Trappe in Altenberge um. Nun kehrte das Islandpferd zur├╝ck, aber nicht allein. Gemeinsam mit J├Ârp kam die 21-j├Ąhrige Thordis am vergangenen Freitag nach M├╝nster. Beide Pferde k├Ânnen auf der gro├čen Anlage der Hauspferde im Kinder- und Pferdepark beobachtet werden. Sie haben sich gut in die Herde aus D├╝lmener Ponys, Mongolenponys und Poitou-Rieseneseln eingelebt.

Die ersten Islandpferde im Allwetterzoo kamen direkt aus Island. Sie waren ein Geschenk des isl├Ąndischen Pferdezuchtverbandes an das Westf├Ąlische Pferdemuseum im Zoo. 2009 wurden die beiden Stuten nach D├Ąnemark abgegeben, weil sie an Sommerekzemen litten. Diese wurden durch den Speichel von Stechm├╝cken hervorgerufen, die in Meeresn├Ąhe nicht vorkommen. J├Ârp und Thordis wurden in Westfalen geboren und kennen dieses Problem zum Gl├╝ck nicht.

Islandpferde sind eine sehr urspr├╝ngliche Pferderasse. Die ersten Pferde wurden von den Wikingern als Trag- und Fleischtiere auf die Insel gebracht und begleiten seither die Menschen dort. Ohne Islandpferde w├Ąre die Besiedelung dieser rauen Insel kaum m├Âglich gewesen. Auf dem R├╝cken der trittsicheren, ausdauernden und gen├╝gsamen Pferde wurden rei├čende Fl├╝sse, steinige Hochebenen und Gletscher ├╝berquert.

Das harte Klima und das unwegsame Gel├Ąnde Islands machten die Tiere besonders z├Ąh und trittfest. Den beiden Stuten im Allwetterzoo sieht man die Wetterfestigkeit auch gut an, denn sie haben sich bereits ein dichtes, fast wolliges Winterfell zugelegt. Thordis ist wei├č-braun gescheckt, die j├╝ngere J├Ârp hat ein schlicht braunes Fell.

Islandpferde verf├╝gen neben Schritt, Trab und Galopp mit Pass und T├Âlt ├╝ber zwei zus├Ątzliche Gangarten. Der Pass ist eine gleichseitige Fu├čfolge, w├Ąhrend der T├Âlt als schnelle Viertaktfolge aus dem Schritt heraus entwickelt wurde. Er ist eine f├╝r den Reiter ├Ąu├čerst erm├╝dungsfreie Gangart.
(11.11.2011, 08:31)
Allwetterzoo M├╝nster :   Harry und Jane: Das neue Traumpaar im Allwetterzoo M├╝nster?

Seit dem 7. Oktober lebt die ┬äSchottin┬ô Jane im Allwetterzoo. Die elfj├Ąhrige Breitmaulnashornkuh, die ihre alte Heimat im Safaripark Blair Drummond bei Edinburgh im Tausch gegen die m├╝nstersche Nashornkuh Emmi verlie├č, gew├Âhnte sich schnell ein und traf schon bald auf ihre Artgenossin Vicky. Die wurde als ┬äwaschechte┬ô M├╝nsteranerin 1986 im Allwetterzoo geboren. Beide K├╝he schienen sich auf Anhieb zu verstehen. Deshalb gab es am letzten Montag, nur zehn Tage nach Janes Ankunft, ein Treffen mit dem 21j├Ąhrigen Harry. Die erste Begegnung dauerte etwa eine Stunde und verlief recht friedlich. Der Nashornbulle, in Whipsnade/GB geboren und seit 1994 in M├╝nster, zeigte Jane sehr schnell, wer der ┬äHerr im Haus┬ô ist. Doch die Kuh schien dadurch in keiner Weise ver├Ąngstigt. Vielleicht weil sie Vicky an ihrer Seite wusste?

Am Tag darauf waren die Nash├Ârner dann drei Stunden lang zusammen. Es gab kleinere, nashorntypische Horn-Rangeleien zwischen Jane und Harry, die aber stets ohne Verletzungen abliefen. Jane verh├Ąlt sich auch wirklich optimal! Sie ist zwar aufgeregt, wenn Harry sich ihr n├Ąhert, was ihr steil erhobener Schwanz deutlich zeigt. Und sie schnaubt und grollt laut ┬ľ doch sie bleibt stehen! Fast immer ist Vicky in Janes N├Ąhe. Die beiden Nashornk├╝he bilden quasi eine Front gegen├╝ber dem Bullen, der meist schnell einen R├╝ckzieher macht. Am Mittwoch waren die drei Nash├Ârner beinahe den ganzen Tag ├╝ber gemeinsam drau├čen. Die Zusammengew├Âhnung verl├Ąuft bislang bestens und zur vollen Zufriedenheit von Zoologen und Tierpflegern.
(20.10.2011, 10:33)
Zoo M├╝nster :   Jane ist da!

Ein Breitmaulnashorn aus Schottland schnuppert nun im Allwetterzoo M├╝nster westf├Ąlische Luft und gew├Âhnt sich an deutsche Br├Âtchen.

Am 4. Oktober verlie├č die 21j├Ąhrige Breitmaulnashornkuh Emmi den Allwetterzoo M├╝nster. Sie hat sich inzwischen an ihr neues Zuhause im schottischen Safaripark Blair Drummond gew├Âhnt. Im Tausch traf aus Schottland die elfj├Ąhrige Kuh Jane in M├╝nster ein. So, wie schon die Abreise von Emmi reibungslos verlief, war auch die Ankunft von Jane am 7. Oktober perfekt! Der Lkw des niederl├Ąndischen Spezialtransporteurs Ekipa traf mit seiner schweren und wertvollen Fracht p├╝nktlich ein. Ein Schwerlastkran stand bereit, um schlie├člich die mitsamt der Nashornkuh 3,8 Tonnen wiegende Transportkiste vor das Tor zum Stall zu hieven. Dort hatten die Tierpfleger ein Gehege f├╝r Jane vorbereitet und reichlich Heu und Br├Âtchen verteilt.

Jane konnte das Herauslassen nach der 26st├╝ndigen Fahrt kaum abwarten und stie├č mit ihrem Nasenhorn durch die Holzplanken der Transportkiste. Sobald der Schieber der Kiste sich ├Âffnete, st├╝rmte Jane in das Gehege ┬ľ und stand dann erst einmal still. Im ├╝bern├Ąchsten ┬äAbteil┬ô des Stalles konnte sie Vicky sehen, eine knapp 25j├Ąhrige Nashornkuh. Jane zeigte sich ruhig, trank Wasser und fra├č sofort etwas Heu. Sie markierte die W├Ąnde im Gehege mit ihrem Urin und probierte kurz nach ihrer Ankunft ein erstes Br├Âtchen. Schon am Tag darauf durfte Jane in die gro├če Freianlage, die sie ausgiebig erkundete. Weil sie sich sehr ruhig verhielt, konnte sie inzwischen auch schon mit Vicky zusammen gelassen werden. Jane verh├Ąlt sich prima und zeigt Respekt vor der ├Ąlteren Nashornkuh. Jetzt steht ihr noch das Treffen mit ihrem k├╝nftigen Partner Harry bevor.

Jane ist eine imposante Erscheinung und unterscheidet sich ├Ąu├čerlich von Emmi. Die hat sich ebenso wie Vicky und Harry mit Vorliebe beide Nasenh├Ârner abgescheuert, Jane hingegen ┬ätr├Ągt lang┬ô. Ihr vorderes Horn misst sch├Ątzungsweise 70 cm, das zweite ist etwa halb so lang. Die Nasenh├Ârner sind auch der Grund f├╝r den schlechten Stand dieser Tiere im s├╝dlichen Afrika. Breitmaulnash├Ârner werden in j├╝ngster Zeit leider wieder vermehrt gewildert. Das pulverisierte Horn ist in Asien Gold wert, ihm wird eine die Potenz steigernde Wirkung zugeschrieben. In unseren Augen ist das purer Aberglaube, denn die Nasenh├Ârner bestehen ebenso wie unsere Fingern├Ągel aus Keratin. Doch solange es einen Markt gibt, hilft es den Tieren wenig. Ein zweiter Grund f├╝r die Bedrohung der Breitmaulnash├Ârner ist der schwindende Lebensraum. Deshalb kommt ihrer Zucht in Zoologischen G├Ąrten eine gro├če Bedeutung zu. Und deshalb schicken Zoos auch ihre Tiere auf ┬äHochzeits-Reisen┬ô. Im Allwetterzoo hofft man sehr, dass Jane und Harry sich m├Âgen und es vielleicht schon im n├Ąchsten Jahr Nachwuchs gibt. Momentan werden in ganz Europa leider nur 3 bis 5 Nash├Ârner pro Jahr geboren┬ů

Unser Foto zeigt Jane in der Freianlage.
(10.10.2011, 15:02)
Liz Thieme :   M├╝nster hat ein neues Nashorn. Nachdem Emmi den Zoo verlassen hat, ist am Freitag Jane angekommen. Aufgrund ihres ruhigen Verhaltens konnte sie schon mit Vicky zusammengef├╝hrt werden. Das Treffen mit Harry steht noch aus.
(10.10.2011, 13:00)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gl├╝cklich gelandet:

Vier Nachwuchs-Geier aus M├╝nster trafen wohlbehalten in einer Auswilderungsstation in Bulgarien ein. Mit diesen V├Âgeln nimmt der Allwetterzoo als erster deutscher Zoo am G├Ąnsegeier-Auswilderungsprojekt auf dem Balkan teil.

Vier in den letzten beiden Jahren im Allwetterzoo M├╝nster geschl├╝pfte G├Ąnsegeier sind am 5. Oktober nach Bulgarien geflogen. Sie werden im Rahmen des Projektes ┬äGreen Balkans┬ô ausgewildert und in etwa einem halben Jahr den Luftraum ├╝ber den bulgarischen Bergen erobern! Etwas schmerzhaft war der Abschied schon: F├╝r Zoologen und Tierpfleger, weil sie sich von den sch├Ânen Junggeiern trennen mussten, f├╝r die V├Âgel, weil sie das Fangen und Chipen und zwei von ihnen sogar das Ausrupfen einiger Federn ├╝ber sich ergehen lassen mussten. Die Chips wurden unter die Haut im Halsbereich gesetzt und dienen der dauerhaften Identifizierung der Geier. Anhand der Federn soll das Geschlecht der 2011 geschl├╝pften Jungv├Âgel festgestellt werden. Diese Prozedur haben die beiden Geier aus dem Jahr 2010 schon hinter sich: Einer von ihnen ist m├Ąnnlich, der zweite weiblich.

Die Reise nach Bulgarien unternahmen die vier jungen G├Ąnsegeier einzeln in stabilen, f├╝r den Transport per Flugzeug geeigneten Transportboxen. In ihrer k├╝nftigen Heimat werden sie nach einem halben Jahr Eingew├Âhnungszeit ausgewildert. ┬äDer Allwetterzoo ist der erste deutsche Zoo, der sich am Projekt ┬äGreen Balkans┬ô beteiligt┬ô, sagt Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers. Au├čer G├Ąnsegeiern aus Auffangstationen in Spanien werden in Bulgarien derzeit Nachzuchttiere aus einem tschechischen und einem holl├Ąndischen Zoo an das Freileben gew├Âhnt. Das Projekt startete vor gut einem Jahr und ist vorerst auf f├╝nf Jahre begrenzt. Betreut wird das Projekt von den bulgarischen Naturschutzorganisationen Green Balkans und Fund for Wild Flora and Fauna, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, die Zoologische Gesellschaft Frankfurt und die Stiftung zum Schutz der Geier unterst├╝tzen es. ┬äWir sind froh, dass es dieses Projekt gibt und wir uns mit unseren Geier-Nachzuchten einbringen k├Ânnen┬ô, sagt Dirk Wewers. Zwar engagiert sich der Allwetterzoo im Bereich Artenschutz in vorbildlicher Weise. Doch ist die Auswilderung im Zoo geborener Tiere ein besonderes Highlight!┬ô.

G├Ąnsegeier fressen wie alle anderen Geier fast ausschlie├člich tote Tiere, im Zoo wie in der Natur. Die gro├čen V├Âgel waren lange Zeit als ┬äGesundheitspolizisten┬ô gern gesehen. Kein Aas blieb in ihrem Gebiet liegen und die Ausbreitung von Seuchen wurde so verhindert. Doch die Menschen sahen auch in den Geiern Nahrungskonkurrenten und rotteten sie aus. Sie sorgten daf├╝r, dass Viehkadaver nicht liegen blieben oder legten gar vergiftete K├Âder aus. Heute br├╝ten die meisten G├Ąnsegeier Europas in Spanien. Doch auch dort wird das Leben f├╝r die Geier schwerer, denn aufgrund der tierseuchenhygienischen EU-Verordnungen d├╝rfen Tiersch├╝tzer keine Kadaver mehr f├╝r die V├Âgel auslegen.
(06.10.2011, 17:44)
Allwetterzoo M├╝nster :   Emmis Reise nach Schottland:
Unsere Breitmaulnashornkuh ist auf dem Weg in einen Safaripark bei Edinburgh

Wir sind gl├╝cklich, denn f├╝r Emmi fand sich ein neues Zuhause! Unsere 21j├Ąhrige Nashornkuh reiste heute Morgen in Richtung Schottland ab. Aus dem Safaripark Blair Drummond westlich von Edinburgh erwarten wir am 7. Oktober das elfj├Ąhrige Weibchen Jane in M├╝nster. Der Tausch der beiden Breitmaulnashornk├╝he wurde in Abstimmung mit dem Europ├Ąischen Erhaltungszucht-Programm verabredet und dient in erster Linie der Arterhaltung. Breitmaulnash├Ârner werden im s├╝dlichen Afrika nach wie vor gewildert und ihre Lebensr├Ąume verschwinden mehr und mehr. Aufgrund ihrer akuten Bedrohung kommt jeder Nachzucht in Menschenobhut besondere Bedeutung zu.

Der Transport von Emmi erfolgt in einer stabilen Kiste per Lkw und F├Ąhre nach Schottland. Auf die Reise wurde die Nashornkuh von den Tierpflegern durch ein sogenanntes Kistentraining vorbereitet. Damit sie freiwillig und selbst├Ąndig in ihre ┬äReisebox┬ô ging, stand diese schon seit dem 20. September auf der Nashornfreianlage. Die Pfleger lockten Emmi dann mehrmals am Tag mit Leckereien hinein.

Emmis Reise wird von dem niederl├Ąndischen Unternehmen EKIPA organisiert, das auf Tiertransporte spezialisiert ist. Es stellte auch die Reisebox, die ein Eigengewicht von 1.800 Kilogramm hat. Die Kiste samt Emmi, die mehr als 2.000 Kilogramm auf die Waage bringt, wurde von einem Schwerlastkran auf einen Lkw gehievt. Dann ging es zum Hafen von Rotterdam und per F├Ąhre nach Kingston Upon Hill. Emmi wird am sp├Ąten Abend in Blair Drummond erwartet. Auf der R├╝ckreise haben die Tiertransporteure dann die Nashornkuh Jane an Bord, auf die in M├╝nster nicht nur die Tierpfleger schon sehr gespannt sind┬ů

Emmi wurde 1990 im Allwetterzoo geboren, auch ihre Mutter Emily kam schon in M├╝nster zur Welt. Emmi gebar vier K├Ąlber, von denen leider nur eines ├╝berlebte und von den Tierpflegern aufgezogen werden musste. Zuletzt hat die Nashornkuh am 2. April dieses Jahres ihr Kalb nur eine Stunde nach der Geburt t├Âdlich verletzt. In Schottland wird Emmi erstmals eine Nashorngeburt miterleben k├Ânnen, denn eine dort lebende Kuh ist derzeit tr├Ąchtig. Die Zoologen erhoffen sich dadurch eine positive Verhaltens├Ąnderung.

Auf die elfj├Ąhrige Jane warten in M├╝nster der Bulle Harry, geboren 1990 in Whipsnade/GB und seit 1994 in M├╝nster, sowie die Kuh Vicky, die im Dezember 1986 im Allwetterzoo geboren wurde.
(05.10.2011, 07:58)
Allwetterzoo M├╝nster :   Allwetterzoo M├╝nster nimmt als erster deutscher Zoo am G├Ąnsegeier-Auswilderungsprojekt teil

Vier im Allwetterzoo geborene G├Ąnsegeier werden im Rahmen des bulgarischen Projektes ┬äGreen Balkans┬ô im n├Ąchsten halben Jahr ausgewildert.

In der kommenden Woche verlassen unsere vier G├Ąnsegeier-Nachzuchten aus den Jahren 2010 und 2011 den Allwetterzoo in Richtung Bulgarien. Dort werden sie nach einem halben Jahr Eingew├Âhnungszeit in das Balkangebirge ausgewildert. ┬äWir vom Allwetterzoo sind der erste deutsche Zoo, der sich am Geier-Auswilderungsprogramm ┬äGreen Balkans┬ô beteiligt┬ô, so Zoo-Kurator Dr. Dirk Wewers. ┬äWir sind froh, dass es dieses Projekt gibt und wir uns auf diese besondere Weise einbringen k├Ânnen. Denn gerade im Bereich Artenschutz engagiert sich der Allwetterzoo in vorbildlicher Weise. Zum Beispiel mit unseren Projekten in Asien oder dem Zuchtprogramm f├╝r vom Aussterben bedrohter Schildkr├Âten. Neben diesen Projekten ist die Auswilderung von im Zoo geborenen Tieren wie den Geiern nat├╝rlich ein besonderes Highlight! Wir bringen die Gro├čv├Âgel in ein ehemals von ihnen bewohntes Gebiet zur├╝ck, in dem sie im vergangenen Jahrhundert ausgerottet wurden.┬ô

Die G├Ąnsegeier gew├Âhnen sich im Rahmen des Projekts zun├Ąchst in einer Gro├čflugvoliere an ihre neue Heimat. Ausgewildert werden die Gro├čv├Âgel nach circa einem halben Jahr Eingew├Âhnungszeit. Das Projekt tr├Ągt sich in enger Zusammenarbeit der F├Ârderer, Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und Stiftung zum Schutz der Geier (VCF), mit den bulgarischen Naturschutzorganisationen Green Balkans und Fund for Wild Flora und Fauna (FWFF).
(30.09.2011, 13:44)
Jan Jakobi :   Hat der Elefantenbulle "Alexander" inzwischen die K├╝he "Ratna" und "Corny" gedeckt?
Er ist schon seit fast 3 Monaten im Allwetterzoo M├╝nster.

"Tefi", "Rada", "Kanaudi" und "Bala" sind zu alt f├╝r ein erstes Kalb.
(28.09.2011, 22:57)
Allwetterzoo M├╝nster :   Emmis Reise nach Schottland

Die Breitmaulnashornkuh verl├Ąsst M├╝nster

Unsere Nashornkuh Emmi machte Schlagzeilen, weil sie drei ihrer K├Ąlber direkt nach der Geburt t├Âdlich verletzt hatte. Ein viertes, Ebun, musste von den Tierpflegern aufgezogen werden. Nun zieht Emmi in den schottischen Safaripark Blair Drummond westlich von Edinburgh um. Dort wird sie erstmals eine Nashorngeburt miterleben k├Ânnen, denn eine in diesem Park lebende Kuh ist derzeit tr├Ąchtig. Wir hoffen dadurch auf eine positive Verhaltens├Ąnderung. An Stelle von Emmi wird das elfj├Ąhrige Weibchen Jane ab dem 7. Oktober westf├Ąlische Luft schnuppern.

Der Tausch der beiden Schwergewichte wurde in Abstimmung mit dem Europ├Ąischen Erhaltungszucht-Programm verabredet und dient in erster Linie der Arterhaltung. Breitmaulnash├Ârner werden im s├╝dlichen Afrika nach wie vor gewildert und ihre Lebensr├Ąume verschwinden in einem bedrohlichen Tempo.
(28.09.2011, 15:54)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gepard-Uroma Megan soll sich um Shaka k├╝mmern:

Der kleine Shaka aus dem┬á Allwetterzoo M├╝nster, der von seinen Pflegern mit der Flasche gro├č gezogen wurde, weil seine Mutter Xenia ihn nach kurzer Zeit nicht mehr akzeptiert hatte, wird nun mit seiner Uroma zusammen gelassen.

┬äMegan ist zwar noch keine Ersatzmutter, aber sie duldet den Kleinen in ihrer Anlage ┬ľ das ist schon mal super┬ô, freut sich Revierleiterin Carin Fels.

Seit letztem Mittwoch (14.9.) wird Shaka unter Aufsicht der Pfleger und des Kurators mit seiner Uroma Megan zusammen gelassen. Anfangs nur f├╝r 20 Minuten, am n├Ąchsten Tag schon f├╝r eine Stunde, dann f├╝r zwei Stunden usw. Schnell war klar: die beiden verstehen sich sehr gut. Anf├Ąnglich waren die Pfleger noch mit in der Gepardanlage, um gegebenenfalls einzuschreiten. Dies war allerdings nicht n├Âtig, so dass die Distanz zu den Tieren nach und nach vergr├Â├čert werden konnte. Seit Montag (19.9.) sind Uroma und ┬ľenkel den ganzen Tag ├╝ber zusammen auf der Anlage und die Pfleger schauen lediglich zwischendurch von Au├čen nach den beiden. ┬äShaka bekommt bis 9 Uhr sein Fl├Ąschchen und danach geht┬ĺs zu Megan auf die Au├čenanlage┬ô, erkl├Ąrt Frau Fels. ┬äNur noch dreimal bekommt er Milch und zus├Ątzlich mehrmals am Tag kleine Fleischrationen. So soll er sich nach und nach die Milch ab- und das Fleischfressen angew├Âhnen.┬ô Wenn Shaka alleine sein m├Âchte, hat er die M├Âglichkeit sich ins Haus zur├╝ck zu ziehen. An der Gepardh├╝tte wurde ein extra kleiner Durchschlupf nur f├╝r ihn angebracht, damit Megan ihm nicht folgen kann.

Seit gestern (22.9.) kann Shaka auch nachts auf die Au├čenanlage zu seiner Uroma. ┬äAlles verl├Ąuft so wie wir es uns gew├╝nscht haben┬ô, resultiert Tierarzt Carsten Ludwig. ┬äJetzt muss Xenia nur noch erneut tr├Ąchtig werden┬ů┬ô
(23.09.2011, 15:33)
Allwetterzoo M├╝nster :   Familientag im Allwetterzoo M├╝nster:
Erm├Ą├čigte Preise f├╝r alle Besucher
„MUT zum Lesen“ und ALFA-MOBIL auf der Festwiese im Zoo

Der Allwetterzoo M├╝nster l├Ądt am kommenden Samstag (24. 9.) zum ┬äFamilientag┬ô ein. Angesprochen sind nicht nur Eltern mit Kindern, sondern auch junge Paare, Gro├čeltern oder Single. Der Zoo gew├Ąhrt n├Ąmlich allen Besuchern eine bis zu 30%ige Eintrittserm├Ą├čigung. Nicht nur das Sparangebot k├Ânnte Anreiz f├╝r einen Zoobesuch sein, auch die zahlreichen Jungtiere bei Kattas, Katzen & Co. machen den Zoobesuch spannend: Die Besucher k├Ânnen beobachten wie unser kleiner Giraffenbullen gemeinsam mit den drei erwachsenen Tieren Makena, Axel und Volley neugierig die Welt erkundet, wie Gepard ┬äShaka┬ô seine neue Gef├Ąhrtin ┬äMegan┬ô kennenlernt oder wie das kleine Trampeltier sich mit den Urwildpferden anfreundet. Bei Familie Katta laufen die Besucher sogar durch die Anlage, so dass die madagassischen Halbaffen hautnah ├╝ber ihren K├Âpfen hinweg klettern. Und auch auf dem Afrika-Panorama in der WG von Gnu, Wasserbock, Strau├č, Zebra und Co. mischen die zahlreichen Jungtiere m├Ąchtig auf┬ů

Auf der Festwiese des Zoos zwischen Delphinarium und Tiger ist zudem in der Zeit von 10 bis 18 Uhr das ALFA-MOBIL vom Bundesverband Alphabetisierung zu Gast. Rund um das Thema ┬äMUT zum Lesen┬ô finden hier Aktionen wie zum Beispiel die Buchpfl├╝ckaktion statt. Dabei kommt ┬äMUT zum Lesen┬ô nicht mit leeren H├Ąnden, sondern bringt Kinderb├╝cher von Jokers mit. Diese B├╝cher k├Ânnen bei verschiedenen R├Ątseln und Spielen als Preise gewonnen werden. Bei schlechtem Wetter werden die Aktionen ins Elefantenhaus verlegt.

├ťber das ALPHA-Mobil und die Aktion ┬äMUT zum Lesen┬ô gibt Heike Urban vom Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V. unter Tel. 0251/ 49 09 96-0

gern Auskunft. Der Verband w├╝rde sich sehr ├╝ber eine Berichterstattung freuen: Frau Urban ist am Samstag ab 10 Uhr auf der Festwiese des Zoos (bei Regen im Elefantenhaus) anzutreffen.
(21.09.2011, 15:23)
Allwetterzoo M├╝nster :   Allwetterzoo-Adler hat neuen Paten

Anl├Ąsslich des diesj├Ąhrigen Weltkindertages ├╝bernimmt das Institut f├╝r Potenzialentfaltung (IPE) die Patenschaft f├╝r einen Wei├čkopfseeadler im Allwetterzoo M├╝nster. Zoodirektor J├Ârg Adler freut sich ├╝ber den neuen Paten und ├╝berreicht pers├Ânlich die Urkunde.

┬äDie St├Ąrke des Adlers ist Sinnbild f├╝r das Potenzial, das in unseren Kindern liegt┬ô, erl├Ąuterte der Leiter des IPE und Buchautor, Daniel Paasch. Mit der Patenschaft solle den Kindern und Jugendlichen vor Augen gef├╝hrt werden, welche M├Âglichkeiten in ihnen stecken. Kraft und der Wille, sich zu entfalten k├Ânnten Kindern wunderbar an einem solch eindrucksvollen Tier veranschaulicht werden, erg├Ąnzt Mathias Heidemann, Gesch├Ąftsf├╝hrer des IPE.

J├Ârg Adler begr├╝├čte die neue Kooperation mit dem Potenzialinstitut, das bundesweit Kindertrainings und -coachings anbietet. Er unterstreicht in sehr pers├Ânlichen Worten, wie wichtig es auch f├╝r ihn im Leben immer wieder gewesen sei, ausdauernd an Zielen zu arbeiten und ermunterte Kinder und Jugendliche, ihre Potenziale voll auszusch├Âpfen. Mehr Infos unter: www.potenzial-training.de/muenster
(20.09.2011, 11:28)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gleitflug und Bruchlandung:

Junge Wei├čst├Ârche im Allwetterzoo ├╝ben das Fliegen┬ů

┬äPapa, ein Storch┬ô, schreit der kleine Junge laut! Tats├Ąchlich, knapp ├╝ber die K├Âpfe der Besucher hinweg fliegt ein Storch in Richtung Zooteiche. Hier gibt┬ĺs am fr├╝hen Nachmittag immer leckeres Futter. Und das hat sich unter den knapp 60 frei fliegenden Wei├čst├Ârchen im Allwetterzoo herumgesprochen. Die gefiederten G├Ąste wissen ganz genau, wo im Zoo f├╝r sie die ┬äTafel┬ô gedeckt ist. Und die Tierpfleger kalkulieren die Mitfresser ein und geben in die N├Ąpfe von Kranichen, Schw├Ąnen oder zooeigenen Schwarzst├Ârchen gr├Â├čere Rationen. Viele St├Ârche fliegen aber auch weit ins Umland und suchen auf Feldern oder Wiesen nach Regenw├╝rmern, Heuschrecken oder M├Ąusen.

In diesem Sommer haben vierzehn Wei├čstorchpaare im Allwetterzoo gebr├╝tet. Einige Paare ├╝berwintern in M├╝nster, andere kehren immer wieder zur├╝ck, darunter auch bereits im Zoo geschl├╝pfte St├Ârche. Gar nicht storchen├╝blich br├╝ten sie sehr nah beieinander. Allein auf der Gro├čflugvoliere wuchsen in sechs Horsten K├╝ken heran! Auch hoch ├╝ber den Elefanten hat sich ein zweites Paar niedergelassen. Mit viel M├╝he errichteten die St├Ârche ihren Horst auf den Pfosten eines Sonnensegels. Die meisten Brutpaare sind ┬äalte Bekannte┬ô, doch Michael Tillmann, der die St├Ârche im Allwetterzoo genau beobachtet, identifizierte anhand der Beringung zwei ┬äNeuzug├Ąnge┬ô: Einer kommt aus dem Bereich Bodensee, eine St├Ârchin aus Belgien.

Mindestens 33 K├╝ken schl├╝pften im Zoo von Anfang bis Mitte Mai. Leider konnten nur zwei von ihnen beringt werden, denn die meisten Horste sind nicht erreichbar. Die beiden Jungst├Ârche, denen Michael Klein von der Biologischen Station Rieselfelder Ringe anlegen konnte, waren Mitte Juli von Tierpflegern im Zoogel├Ąnde aufgefunden worden. Der eine stand nach einer Bruchlandung in einem Teich, der andere lief orientierungslos herum. Nach einer Nacht in der Quarant├Ąnestation wurden sie wieder in die Freiheit entlassen.

Inzwischen sind s├Ąmtliche Jungst├Ârche fl├╝gge und ├╝ben flei├čig das Fliegen. Bei entsprechenden Aufwinden ist das ein sch├Âner Anblick, der Himmel ├╝ber dem Allwetterzoo ist dann voller St├Ârche! Gegen Ende August werden als erstes die Jungv├Âgel gen S├╝den aufbrechen. Ein paar Wochen sp├Ąter folgen die Eltern. Wei├čst├Ârche ├╝berwintern in Portugal, Spanien oder Afrika. Und sicher kehren viele der im Allwetterzoo aufgewachsenen St├Ârche zur├╝ck, um in der n├Ąchsten Saison im Zoo oder in der n├Ąheren Umgebung zu br├╝ten...
(18.08.2011, 15:40)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gepardmutter Xenia gibt ihre Rolle ab:

Der kleine Shaka wird nun doch allein von den Tierpflegern im Allwetterzoo M├╝nster aufgezogen

Bis zum letzten Samstag funktionierte die Arbeitsteilung zwischen der Gepardin Xenia und den Tierpflegern im Allwetterzoo gut: Das Weibchen hatte zwar keine Milch mehr, k├╝mmerte sich ansonsten aber um ihren Spr├Âssling. Die gemeinsame Aufzucht durch die leibliche Mutter und mehrere menschliche ┬äErsatzm├╝tter┬ô war ein Experiment, das wohl bislang noch in keinem Zoo stattfand. Leider musste es jetzt abgebrochen werden, weil Xenia ihren Sohn anknurrte und abwies.

Das sechsj├Ąhrige, erstgeb├Ąrende Weibchen hatte am 6. Juli drei Junge zur Welt gebracht, von denen nur Shaka ├╝berlebte. Als klar wurde, dass die Mutter nicht mehr gen├╝gend Milch hatte, f├╝tterten die Pfleger den kleinen Gepard mehrmals am Tag mit einer Katzenaufzuchtmilch. Shaka nahm zu und entwickelte sich gut. Doch nun stellte sich heraus, dass Xenia ihren Sohn vernachl├Ąssigte und sich nicht mehr entsprechend um ihn k├╝mmerte. Die Zooleitung entschied daraufhin, den vier Wochen alten Gepard komplett per Hand aufzuziehen.

Im Allwetterzoo gelang in der Vergangenheit bereits mehrfach die Handaufzucht von Geparden. Auch diese Tiere konnten im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszucht-Programms an andere Zoos abgegeben und dort eingegliedert werden. Die Tierpfleger werden auch diesmal darauf achten, dass Shaka als Gepard heranw├Ąchst. Noch ist er auf den engen Kontakt zu den Menschen angewiesen und bekommt f├╝nf- bis sechsmal am Tag das Fl├Ąschchen. Nach den Mahlzeiten massieren die Pfleger weiterhin sein B├Ąuchlein mit einem Schwamm und s├Ąubern sein Hinterteil nach jedem Gesch├Ąft. Sie lassen ihn auf der Wiese laufen und er folgt der vertrauten Silhouette ┬äseines┬ô Menschen.

Seit Samstag k├╝mmert sich ├╝berwiegend Alexander Dietrich um Shaka. Der stellvertretende Revierleiter nimmt den Gepard in den n├Ąchsten Tagen sogar abends mit nach Hause ┬ľ aber nur so lange, bis der Kleine allein schlafen kann. Die Zoobesucher k├Ânnen Shaka ab Mittwoch (10. August) um 10, 13, 15 und 16.30 Uhr in der Gepard-Anlage sehen. Wenn er ┬ämitspielt┬ô, bekommt Shaka dort sein Fl├Ąschchen und l├Ąuft herum. Jeder Gepard-Fan sollte allerdings ber├╝cksichtigen, dass Shaka noch ein S├Ąugling ist und auch Ruhe braucht!
(10.08.2011, 09:52)
Allwetterzoo M├╝nster :   Arbeitsteilung bei den Geparden im Allwetterzoo M├╝nster:

Mutter Xenia sorgt f├╝r die K├Ârperpflege ihres Jungen, die Tierpfleger f├╝r ausreichend Milch!

Am 6. Juli wurde die sechsj├Ąhrige Gepardin Xenia zum ersten Mal Mutter! Sie brachte drei Jungtiere auf die Welt. Leider suchte sie f├╝r die ersten Tage keine der vorhandenen H├Âhlen oder eine der warmen H├╝tten auf. Sie schleppte die Jungen vielmehr in ein Geb├╝sch am Rand der Anlage. Dort wurde drei Tage sp├Ąter ein Jungtier tot aufgefunden, ein zweites musste eingeschl├Ąfert werden. Bei ihm hatte sich die Nabelschnur so ungl├╝cklich um ein Beinchen gewickelt, das dieses bereits abgestorben war. Der dritte kleine Gepard erschien einigerma├čen kr├Ąftig, wurde aber schon bald von den Pflegern ins Haus geholt. Xenia lie├č den Kleinen manchmal bis zu drei Stunden allein auf der Anlage liegen. Hier h├Ątten die vielen Kr├Ąhen und Elstern im Zoo dem noch sehr kleinen Jungtier gef├Ąhrlich werden k├Ânnen.

Im Haus konnte die Entwicklung des Gepardenkindes genau beobachtet werden. Und die Tierpfleger konnten es vor allem wiegen. Dabei stellte sich heraus, dass der Kleine nicht zunahm, sondern an Gewicht verlor. Vermutlich hatte Mutter Xenia keine Milch mehr. Die Pfleger probierten das Zuf├╝ttern mit einer speziellen Katzenmilch. Zum Gl├╝ck klappte das schon beim ersten Versuch! Der kleine Gepard trinkt nun viermal am Tag insgesamt 200 Milliliter Milch aus dem Fl├Ąschchen. Die erste Mahlzeit bekommt er morgens um acht Uhr, weitere alle drei Stunden. Momentan, im Alter von knapp vier Wochen, ┬äzahnt┬ô der kleine Kater - und das bereitet ihm offensichtlich Schmerzen: Er h├Ârt pl├Âtzlich auf zu nuckeln, sucht nach den Fingern der Pflegerin oder des Pflegers, der ihn gerade f├╝ttert, und kaut darauf herum. Dann trinkt er weiter. Nach dem obligatorischen ┬äB├Ąuerchen┬ô steht K├Ârperpflege auf dem Programm. Daf├╝r benutzen die Pfleger einen Schwamm mit fester und weicher Seite. Auch die Mutter w├╝rde mit ihrer rauen Zunge das Fell ihrer Spr├Âsslinge ablecken. Die Ganzk├Ârpermassage regt unter anderem auch die Verdauung an.

Der K├Ârperpflege ihres Jungen widmet sich aber auch Mutter Xenia. Sie entsorgt stets das ┬ägro├če Gesch├Ąft┬ô, frisst den Kot des Jungen und leckt ihn sauber. Sie ist inzwischen gut daran gew├Âhnt, dass sie zu den F├╝tterungszeiten des Kleinen auf die Au├čenanlage gehen soll, kommt aber nach sp├Ątestens zwei Stunden wieder zur├╝ck. Die Arbeitsteilung zwischen Mutter und Tierpflegern l├Ąuft bislang perfekt und zur Zufriedenheit aller: Xenia ist sehr ruhig und der Kleine entwickelt sich gut. Mit etwa f├╝nf bis sechs Wochen wird er sich erstmals f├╝r das interessieren, was die Mutter frisst. Aber auch wenn er schon selbst Fleisch fressen kann, wird er noch weiter mit der Flasche gef├╝ttert. Die Tierpfleger hoffen sehr, dass sie den Kleinen in drei Wochen ┬ľ also gegen Ende August ┬ľ zur Mutter auf die gro├če Au├čenanlage lassen k├Ânnen. Bis dahin trainieren sie mit ihm, so dass er auf ihr Rufen kommt. Nur wenn der Kleine auf Zuruf zum Zaun kommt, k├Ânnen sie ihn auf der Freianlage f├╝ttern. F├╝r jedes Fl├Ąschchen die Mutter von ihrem Jungen zu trennen, w├╝rde f├╝r beide Tiere Stress bedeuten.

Auch wenn Revierleiterin Carin Fels, ihr Stellvertreter Alexander Dietrich und weitere Tierpfleger den kleinen Geparden jetzt mehrmals am Tag versorgen, bleibt er ein Wildtier. Menschliche Ber├╝hrungen werden auf ein Minimum beschr├Ąnkt, Fremde d├╝rfen den Kleinen unter keinen Umst├Ąnden anfassen. Es ist vor allem gut, dass Xenia ihre Mutterpflichten ernst nimmt. So bringt sie ihrem Sohn auch das bei Geparden ├╝bliche Sozialverhalten bei. Derzeit ist er noch sehr wackelig auf seinen kurzen Beinchen unterwegs, aber wenn er erst einmal auf die Au├čenanlage darf, wird er bestimmt rasch das Rennen lernen! Immerhin sind Geparde die schnellsten Lands├Ąugetiere und erreichen kurzzeitig Geschwindigkeiten von bis zu 115 km/h. Mit einem Jahr wird der Kleine, der von den Pflegern ┬äShaka┬ô gerufen wird, seine endg├╝ltige Gr├Â├če erreicht haben. Mit zwei Jahren gelten Geparde als ausgewachsen.

Xenia, die am 9. 5. 2005 im Zoo von Ebeltoft/DK geboren wurde, kam als ┬äProblemkatze┬ô im Mai 2010 nach M├╝nster. In D├Ąnemark hatte man sie mit drei verschiedenen Katern zusammengebracht, doch sie akzeptierte keinen als Partner. Erst Jabari hatte Erfolg! Der am 4. 9. 2008 in┬á Salzburg geborene Gepard lebt seit Januar 2011 in M├╝nster und ist Vater des kleinen Shaka. Inzwischen hat es sich in der Zoowelt herumgesprochen, dass der Allwetterzoo Zuchterfolge mit ┬äProblemgeparden┬ô hat. Demn├Ąchst wird eine zuchtunwillige Katze aus Lissabon nach M├╝nster umziehen. ├ťbrigens lebt auch die Urgro├čmutter von Shaka in M├╝nster: Megan, 1996 in Belfast geboren und seit elf Jahren in M├╝nster, ist die Mutter von Xenias Vater.

Im Allwetterzoo sind die Voraussetzungen f├╝r die Zucht von Geparden optimal. Die insgesamt 7.500 qm gro├če Anlage mit vier separaten Bereichen erlaubt die getrennte Haltung von Kater und Katze. Auch in S├╝dafrika leben Geparde als Einzelg├Ąnger und treffen nur zur Paarungszeit aufeinander. In M├╝nster betreiben die sehr erfahrenen Tierpfleger zudem ein regelrechtes ┬äZuchtmanagement┬ô. In den Bereich, den der Kater tags├╝ber bewohnt, lassen sie nachts die Katze. Sowie der Kater morgens zur├╝ckkehrt, kontrolliert er die Stellen, an denen die Katze in der Nacht uriniert hat. Eine Gepardin wird nur dann ┬ähitzig┬ô, wenn ein Kater in der N├Ąhe ist. Sie zeigt auch nicht die f├╝r andere Katzenarten typische ┬äRolligkeit┬ô. Damit fehlen die f├╝r den Menschen sichtbaren Anzeichen f├╝r den richtigen Zeitpunkt, zu dem Katze und Kater zusammen treffen sollten. Den passenden Termin bestimmt allein der Kater; denn nur er kann die hormonelle Ver├Ąnderung im Urin der Katze und damit deren Empf├Ąngnisbereitschaft erkennen. Ist sie kurz vor dem Eisprung, ruft er laut und fordernd nach ihr. Dann lassen die Pfleger die Tiere zusammen. Quasi als ┬äVorspiel┬ô treibt der Kater die Katze ├╝ber das Gel├Ąnde. Durch dieses Treiben wird der Eisprung ausgel├Âst. Ist die Katze bereit, legt sie sich hin. Und nach rund drei Monaten gibt es dann den erhofften Nachwuchs┬ů
(04.08.2011, 16:36)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gl├╝ck und Ungl├╝ck im Allwetterzoo: Tragischer Unfall bei den Nordpersischen Leoparden
Die Raubkatzen-Pfleger im Allwetterzoo werden den Mittwochmorgen so schnell nicht vergessen! Beim ├╝blichen Kontrollgang in ihrem Revier vermissten sie die beiden Jungtiere in der Anlage von Mutter Bara. Zu ihrem Entsetzen entdeckten sie den zehn Wochen alten Kater der Nordpersischen Leoparden tot im Gehege des Vaters, seine Schwester war nicht auffindbar. Wie das m├Ąnnliche Jungtier in die benachbarte Anlage gelangt ist, kann nur vermutet werden. Zoodirektor J├Ârg Adler spricht von einer Verkettung ungl├╝cklicher Zuf├Ąlle und erkl├Ąrt: ┬äIch ├╝bernehme die volle Verantwortung f├╝r das Geschehen. Es tut mir sehr leid, vor allem deshalb, weil vermeidbare Fehler zum Tod des kleinen Katers gef├╝hrt haben┬ô.
Es war bekannt, dass die beiden kleinen Leoparden schon seit einigen Tagen immer wieder einmal am Gitter ihres Geheges hochkletterten, bevorzugt an den Ecken. Daraufhin wurde die Anlage dort mit dichtmaschigem Geflecht gesichert. Im oberen Bereich gab es aber immer noch Schlupfl├Âcher, durch die zehn Wochen alte Leoparden passen konnten. In der Vergangenheit sind in der Anlage zwar bereits mehrere Leoparden herangewachsen, doch sie zeigten keine so ausgepr├Ągte Kletterneigung wie die am 18. Mai geborenen Jungtiere.
Im Laufe des Tages suchte man im Allwetterzoo mit allen Mitteln nach dem verschwundenen weiblichen Jungtier. Es wurde ein speziell f├╝r das Auffinden von Tieren ausgebildeter Schwei├čhund eingesetzt. Au├čerdem suchten rund 20 Zoomitarbeiter intensiv das gesamte Gel├Ąnde ab. Gegen 15.45 Uhr gab es dann Entwarnung: ┬äWir haben sie gefunden!┬ô. Dieser Anruf aus dem Katzenrevier setzte sofort eine gut einst├╝ndige Bergungsaktion in Gang. Das Leopardenkind war n├Ąmlich an einer kaum erreichbaren Stelle auf dem Dach des Au├čengeheges entdeckt worden. Mit Geschick und Ideenreichtum und beispiellosem Einsatz von Tierpflegern, Handwerkern und G├Ąrtnern wurde dem Jungtier die selbst├Ąndige R├╝ckkehr in die Anlage erm├Âglicht. Und das hat geklappt: Noch vor 18 Uhr waren Mutter Bara und die kleine Charlene wieder vereint!
Die Nachricht der gl├╝cklichen R├╝ckkehr zur Mutter wird sicher die zahlreichen Zoobesucher erfreuen, die am Mittwochnachmittag trotz Regen teilweise eine Stunde lang die Rettungsaktion beobachteten. Damit es nicht wieder zu einem solchen Vorfall kommt, begannen die Zoohandwerker am Donnerstagmorgen sofort damit, die Au├čenanlage der Nordpersischen Leoparden zu sichern. Und beim Umbau bzw. der Vergr├Â├čerung der Anlage, die f├╝r das Jahr 2012 geplant ist, wird es ┬äAusbruchsm├Âglichkeiten┬ô von vornherein nicht geben┬ů

(04.08.2011, 10:39)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äF├╝rstliche Katzen┬ĺ┬ô im Allwetterzoo: Die beiden Leopardenjungtiere werden auf Charlene und Albert getauft
Prinz Vladimir von Jugoslawien z├Ąhlte mit seiner Gattin Prinzessin Brigitta zu den Gratulanten der f├╝rstlichen Hochzeit in Monaco Anfang Juli. Als Geschenk f├╝r die Brautleute F├╝rst Albert II. und Charlene Wittstock dachten sie sich etwas Besonderes aus, n├Ąmlich eine Patenschaft f├╝r die beiden am 18. Mai in M├╝nster geborenen Nordpersischen Leoparden. F├╝rst Albert sollte Pate und Namensgeber f├╝r das m├Ąnnliche Leopardenkind werden, Charlene Wittstock f├╝r das weibliche.
Auf die Idee der Patenschaft kam Prinz Vladimir, weil er zu Anfang des Jahres den Allwetterzoo besucht hatte und seitdem mit dessen Direktor J├Ârg Adler im Kontakt steht. Die beiden Katzenkinder z├Ąhlen zur hoch bedrohten Unterart der Nordpersischen Leoparden. Und Artenschutz ist seit Langem ein Anliegen von Prinz Albert, der sich u.a. mit der ┬äPrince Albert II of Monaco Foundation┬ô f├╝r Projekte zum Erhalt der Artenvielfalt engagiert. Zum Allwetterzoo hat er bereits eine Beziehung, denn ├╝ber seine Stiftung unterst├╝tzte er das von M├╝nster aus betreute ┬äAngkor Centre for Conservation of Biodiversity┬ô in Kambodscha.
Vor der Hochzeit in Monaco fragte Prinz Vladimir h├Âflich an, ob das F├╝rstenpaar mit der Patenschaft einverstanden sei. Die Zustimmung steht noch aus, doch trotzdem werden Prinz Vladimir und Prinzessin Brigitta die Raubkatzen stellvertretend taufen. Der kleine Kater wird ab Samstag Albert hei├čen und Charlene die Katze.

(25.07.2011, 07:46)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gaukler und Stelzenl├Ąufer, Musiker und S├Ąnger, Zauberer und Jongleure im Zoo:
Am Wochenende 23./ 24. Juli findet im Allwetterzoo M├╝nster das 2. Internationale Stra├čenk├╝nstlerfestival statt.
Das erste Internationale Stra├čenk├╝nstlerfestival im letzten Jahr war ein voller Erfolg. In diesem Jahr gibt es eine Neuauflage, die wieder eine ganz besondere Form der Unterhaltung f├╝r kleine und gro├če Menschen verspricht. Auf Wegen und Pl├Ątzen im und vor dem Zoo werden S├Ąnger, Musiker, Akrobaten, Parodisten, Zauberer, Jongleure, T├Ąnzer und Stelzenl├Ąufer die Zoobesucher verzaubern.
Einen sehr schr├Ągen Humor beweist die Leopardenolga im hautengen Wildlife-Schlauch, w├Ąhrend Tripponhang der Spezialist f├╝r leise T├Âne ist. Bei Lucy Lynn k├Ânnen Kinder das Jonglieren ├╝ben, nachdem Ewa aus Polen ihnen tierische Gesichter geschminkt hat. La Fille Facile singt franz├Âsische Chancons, Celina Bostic ist auf Soul abonniert. Zu h├Âren gibt es auch Schlager, Zigeunerlieder, Folk aus Irland oder klassische Melodien. Hoch hinaus geht es vor dem Zooeingang, denn die Akrobatinnen von Duelirium aus Spanien trotzen der Schwerkraft. Lachen und staunen darf man ├╝ber das Duo Stradatella ebenso wie ├╝ber Magic Frederick und La Jana, die Schlangenfrau. Der Kanadier Steve Stergiadis bezieht als Engel Saint Steve sogar das Publikum in seine Show ein. Da bleibt kein Auge trocken┬ů
Das Programm ist nicht nur vielf├Ąltig, sondern auch international besetzt. Rund 100 K├╝nstler aus 16 Nationen werden ihr Bestes geben, um den hoffentlich zahlreichen Zoobesuchern ganz besondere Erlebnisse zu bescheren. Und wie es sich f├╝r einen ┬äAllwetter┬ô-Zoo geh├Ârt, gibt es auch regensichere Standorte. Das Stra├čenk├╝nstler-Programm beginnt am Samstag um 14 Uhr. Bis 19.30 Uhr sind die Auftretenden im gesamten Zoogel├Ąnde anzutreffen. Danach sammeln sich alle Beteiligten auf dem Landoisplatz unterhalb des Aquariums. Dort wird es bis 22 Uhr Musik und K├╝nstler ┬ähautnah┬ô geben. Der kr├Ânende Abschluss des ersten Festivaltages wird eine Feuershow sein. Am Sonntag k├Ânnen sich die Zoobesucher von 11 bis 18 Uhr an der Stra├čenkunst erfreuen.
Im Zoo gibt es an den Veranstaltungstagen ein Programmheft. Wer schon vorher mehr ├╝ber die einzelnen K├╝nstler wissen m├Âchte, findet weitere Informationen auf der Website www.zookuenstler.de.

(21.07.2011, 12:39)
Allwetterzoo M├╝nster :   Nashorn Emmi wird von M├╝nster nach Schottland umziehen!
Im Allwetterzoo M├╝nster ist man gl├╝cklich, denn f├╝r Emmi hat sich ein neues Zuhause gefunden! Die Breitmaulnashornkuh wird in den Safaripark Blair Drummond westlich von Edinburgh umziehen. Im Tausch wird ein elfj├Ąhriges Weibchen statt schottischer demn├Ąchst westf├Ąlische Luft schnuppern. Der Umzug der beiden Schwergewichte wurde in Abstimmung mit dem Europ├Ąischen Erhaltungszucht-Programm verabredet und dient in erster Linie der Arterhaltung. Breitmaulnash├Ârner werden im s├╝dlichen Afrika nach wie vor gewildert und ihre Lebensr├Ąume verschwinden mehr und mehr. Aufgrund ihrer akuten Bedrohung kommt jeder Nachzucht in Menschenobhut besondere Bedeutung zu.
Emmi wurde 1990 im Allwetterzoo geboren, auch ihre Mutter Emily kam schon in M├╝nster zur Welt. Emmi brachte inzwischen vier K├Ąlber auf die Welt, von denen leider nur eines ├╝berlebte. Zuletzt hat sie am 2. April ihr Kalb nur eine Stunde nach der Geburt t├Âdlich verletzt. In Schottland wird Emmi erstmals eine Nashorngeburt miterleben k├Ânnen, denn eine dort lebende Kuh ist derzeit tr├Ąchtig. Emmi selbst tritt vermutlich auch tragend die Reise an. Weil der Umzug in wenigen Wochen erfolgt, darf sie nun von Harry gedeckt werden.

(20.07.2011, 07:40)
Allwetterzoo M├╝nster :   Kattakind Sina in der Reha:
Das gebrochene Beinchen muss trainiert werden!
Am 26. Mai ├Ąnderte sich f├╝r Sina das Leben von Grund auf! Mitte M├Ąrz geboren, wuchs das Kattakind in den ersten beiden Lebensmonaten gemeinsam mit dem Zwillings-Bruder und umsorgt von Mutter Mobi in der Katta-Gruppe auf. Sina wurde immer wagemutiger und hatte schlie├člich einen Unfall. Die Folgen waren schwerwiegend: Sina konnte den linken Fu├č nicht mehr bewegen, das Bein hing herab. Um sie zu retten, wurden ihre gebrochenen Knochen mit einer Metallplatte stabilisiert. Mehr ├╝ber Sinas Geschichte erfahren Sie in unserer News Kattakind mit ┬äPlatte┬ô und St├╝tzverband.
In den Wochen nach der Operation ├╝bernahmen Praktikantinnen unseres Tierarztes die ┬äMutterrolle┬ô. Sie f├╝tterten Sina und s├Ąuberten sie nach jeder Verdauung. Dabei legten sie Wert darauf, das Kattakind nicht zu vermenschlichen. Sina soll unbedingt wieder in einer Katta-Gruppe zurechtkommen. So spendierten wir dem Kattakind ┬äArtgenossen┬ô aus Pl├╝sch. Auf diesen schlief Sina und leckte sie nach Katta-Art sogar ab. Zu unserer Freude verlief alles wunschgem├Ą├č: Die Knochen wuchsen zusammen, die Platte konnte entfernt werden. Anfang Juli wurden ein letztes Mal F├Ąden gezogen ┬ľ und damit war das Kattakind bereit f├╝r die ┬äReha┬ô!
Im Menschenaffenhaus bewohnt Sina nun vorerst ein ┬äSeparee┬ô. Wir stellten die ger├Ąumige Voliere, in der Sina die letzten Wochen im Praktikanten-B├╝ro am Futterhof verbracht hat, in die Innenanlage der Kattas. Dort sieht, h├Ârt und riecht sie jetzt ihre Mutter, den Bruder und die ├╝brigen Familienmitglieder. Als Sina den ersten beinahe direkten Kontakt zu ihren Artgenossen hatte, zeigte sie gleich riesengro├če Neugierde. Zwar noch durch Gitter getrennt, berochen und befummelten sich die Kattas ohne Anzeichen von Fremdheit.
Zun├Ąchst kommt Sina aber nicht zur├╝ck in die Kattagruppe. Sie muss noch eine Weile allein das Klettern ├╝ben. Sina braucht Muskeln, damit sie bald wieder richtig weit springen kann! Jeder, der schon mal ein Bein oder einen Arm gebrochen hatte, wei├č wie langwierig das sein kann. Und Sina muss auch fitt genug werden, um sich bei eventuellen Auseinandersetzungen in der Gruppe zu behaupten. Als n├Ąchste Reha-Etappe steht dann ein Umzug in eine der beiden Katta-Innenanlagen an. Hier wird Sina stundenweise in einem gr├Â├čeren Raum ┬ätrainieren┬ô k├Ânnen. Und wenn sie flei├čig ├╝bt, wird sicher bald eine R├╝ckf├╝hrung in die Gruppe m├Âglich sein.

(14.07.2011, 15:08)
Allwetterzoo M├╝nster :   Das Giraffenkalb im Allwetterzoo M├╝nster darf nach drau├čen!
Erstes Familientreffen der Netzgiraffen verlief vorbildlich
Am Montag war es endlich so weit: Das am 19. Juni im Allwetterzoo geborene Giraffenkalb lernte die ┬ägro├če Welt┬ô au├čerhalb des Giraffenhauses kennen. Gleichzeitig traf das Kalb dabei erstmals direkt auf Vater Axel und ┬äTante┬ô Volley. Bis dahin hatten die Tiere sich im Stall zwar sehen und riechen k├Ânnen, aber unmittelbar voreinander standen sie noch nicht. Als Vorbereitung f├╝r das Familientreffen hatten Revierleiter Ferdi Heinemann und seine Kollegen rings um das Gel├Ąnde Flatterband gespannt. Die Giraffenanlage wird zwar nur durch einen niedrigen Graben vom Besucherweg getrennt, in den k├Ânnte ein unerfahrenes Kalb aber hineinfallen. Das grelle Band und eine Stromlitze machen der kleinen Giraffe die Grenzen der Anlage deutlich.
Zuerst ├Âffnete Ferdi das Tor zu Makenas Innenanlage, die sofort ins Freie ging. Ihr Sohn schien etwas irritiert und lief im Haus zwei-, dreimal vor dem ungewohnt offenen Tor hin und her. Dann folgte er seiner Mutter und schaute verwundert in alle Richtungen. Als Makena quer ├╝ber die Anlage lief, folgte er ihr mit etwas Abstand. Doch sowie Volley und Axel nach drau├čen kamen, dr├╝ckte er sich dicht an Mutters Beine. Der Giraffenmann hatte sehr gro├čes Interesse an seinem Sohn und beroch ihn st├Ąndig. Volley verhielt sich etwas distanzierter und Makena war die Ruhe selbst. Schon bald zeigte der Kleine sich mutiger und entfernte sich einige Meter von seiner Mutter, nahm dabei Steine, Grasb├╝schel oder Baumst├Ąmme in Augenschein. Einmal war er zu schnell, stolperte und fiel hin, stand aber sofort wieder auf. Auch mit der Absperrung machte er Bekanntschaft. Er rannte hinein, konnte aber rechtzeitig vor der Grabenkante stoppen.
Von nun an wird die Nachwuchs-Giraffe Tag f├╝r Tag das Rennen ├╝ben k├Ânnen! Immer am Vormittag d├╝rfen Makena und Sohn nach drau├čen. Die Familientreffen sind vorerst auf wenige Stunden begrenzt, denn aus Sicherheitsgr├╝nden m├╝ssen stets Tierpfleger anwesend sein. Doch je nachdem, wie Makena und ihr Nachwuchs sich verhalten, kann die ┬äAusgehzeit┬ô vielleicht schon bald verl├Ąngert werden.

Foto: Axel mit seinem Sohn

(12.07.2011, 13:48)
Jan Jakobi :   @MM:
Gute Frage!
Bei Hagenbeck sind schon 12 Elefanten und 2 K├Ąlber werden n├Ąchstes Jahr erwartet.

Es w├Ąre gut wenn sie bei ihren M├╝ttern sind, dass w├╝rde auch wieder etwas mehr einer nat├╝rlichen Herde entsprechen.

Ob es gut ist einen Elefantenbullen oder eine Elefantenkuh alle paar Jahre zum decken in einen anderen Zoo zu schicken?

Ich kann ja mal bei Hagenbeck nachfragen ob "Ratna" und "Corny" auch zur├╝ck kommen sollen, wenn sie tr├Ąchtig sind.


(11.07.2011, 21:29)
Michael Mettler :   Apropos: Ist denn eigentlich sicher, dass Corny und Ratna bei eventueller Tr├Ąchtigkeit im M├╝nster verbleiben, oder liefe das wom├Âglich auf eine Situation wie mit Indra/Salvana in Leipzig hinaus (R├╝ckkehr zum Eigent├╝mer Hagenbeck)?
(11.07.2011, 20:52)
Michael Mettler :   @Klaus Sch├╝ling: F├╝r das, worauf ich hinauswill, spielt es im Grunde keine Rolle ob Alexander in M├╝nster ein alter Bekannter ist oder nicht, denn es geht mir um die Haltungssituation und deren Au├čendarstellung und nicht um die Individuen (wie gesagt, die rein z├╝chterischen Beweggr├╝nde, Alexander mit Corny und Ratna zusammenzubringen, kann ich noch nachvollziehen).

Immerhin wurde ├Âffentlich verk├╝ndet, dass das EEP mit Abzug von Elefanten drohe, wenn sich die Haltungssituation nicht bessern sollte. Sie hat sich (noch) nicht gebessert, und das selbe EEP stellt nun einen neuen Bullen f├╝r die Zucht ein. Hm.

Genauso widerspr├╝chlich finde ich, dass einerseits die Notwendigkeit des Neubaues ├Âffentlich damit begr├╝ndet (und nicht zuletzt auch um Spenden gebeten) wird, weil die Sicherheit der Tierpfleger verbessert werden soll, aber in die noch immer bestehende "unsichere" Situation hinein ein anderer Bulle geholt wird. Ja, er ist in M├╝nster bekannt (Sind es eigentlich auch noch die gleichen Pfleger wie damals? Auf jeden Fall sind andere K├╝he da), aber eine Sicherheitsgarantie ist das nicht. Und ob der Bulle nun f├╝r vier Wochen oder f├╝r immer bleibt, macht angesichts der vom Zoo selbst ├Âffentlich bewerteten Haltungssituation keinen Unterschied: Falls es "problematisch" werden sollte, um die Wortwahl auf der Zoo-HP zu benutzen, reicht eine Minute...
(11.07.2011, 20:30)
R├╝diger :   Die ewige Reiserei f├╝r Alex kann doch nicht so tierfreundlich sein. Vielleicht bekommt er sp├Ąter mal einen ruhigen Lebensabend in Terra Natura - Spanien -
(11.07.2011, 20:14)
Klaus Sch├╝ling :   Wer im letzten Jahr die Ausstellung "ZooGeschichte(n) Wilde Tiere f├╝r Europa" (Details: siehe unten in diesem Thread) verpasst hat.

In leicht abgespeckter Form tingelt diese jetzt durch westf├Ąlische Museen:

Im Karl-Pollender-Museum in Werne an der Lippe ist sie noch bis zum 31.07.2011 jeweils di-fr und sonntags zu sehen, anschlie├čend vom 4.8. - 04.09.2011 im Hermann Grochtmann Museum in Datteln.

Eine ├Ąhnlich konzipierte Ausstellung soll auch im August in L├╝denscheid zu sehen sein.

Tr├Ąger der Ausstellung in Werne/Lippe sind:
Westf├Ąlisches Pferdemuseum M├╝nster
Landesmuseen Westfalen (LWL)
Allwetterzoo M├╝nster

(11.07.2011, 17:49)
Jan Jakobi :   "Alexander" muss erst mal "Ratna" und "Corny" tr├Ąchtig machen.
Dann kann er von mir aus wieder wo anders hin reisen.

Das mit dem beinahe stecken bleiben habe ich auch auf der Homepage des Allwetterzoos gelesen.

Da scheint man wohl nicht zu wissen wie breit so ein Elefant werden kann.

"Chamundi" war offensichtlich d├╝nn genug daf├╝r.
(11.07.2011, 17:23)
Klaus Sch├╝ling :   @Michael Mettler

Die Idee, die Zeit zwischen Baubeschluss (der liegt vor und das war vermutlich f├╝r die Verantwortlichen des Zuchtbuches entscheidend) und Baubeginn f├╝r einen Deckversuch zu nutzen, ist durchaus auch ├Âffentlich vertreten worden.

Im Idealfall h├Ątte man in der Tat in der Saison nach Fertigstellung der neuen Anlage Nachwuchs.

F├╝r Alexander ist die Haltungssituation in M├╝nster keinesfalls neu - auch die Pfleger wussten, wen Sie da im Tausch f├╝r Chamundi kriegen.
Es bleibt abzuwarten, ob Alexander nur kurzfristig eingestellt wurde oder ob er l├Ąngerfristig in M├╝nster bleiben soll.
(11.07.2011, 16:58)
Dennis Ismer :   Als ich neulich bei Facebook gelesen habe, dass Alexander beim ersten Gang aus dem Kral tats├Ąchlich beinahe stecken geblieben w├Ąre, hab ich ernsthaft an der F├Ąhigkeit der Verantwortlichen gezweifelt.

Wei├č jemand, wieso dort nichts ver├Ąndert wurde?
(11.07.2011, 16:34)
Jan Jakobi :   @Michael Killian:
Eigentlich stellt man sich im Thread "Das Forum stellt sich vor" vor...

Bilder der Transportcontainer mit Sattelschlepper gibt es auf der Homepage des Allwetterzoos.


(06.07.2011, 18:10)
Michael Kilian :   Sorry, hab mich vertippt, bin 25:)

(06.07.2011, 17:46)
Michael Kilian :   Hallo, mein Name ist Micha (23), bin genauso zooverr├╝ckt wie alle hier, und ich freu mich das in M├╝nster alles so gut geklappt hat, hoffentlich klappt es beim 1. Zusammenlassen genauso gut!!! Auf baldigen Nachwuchs, du schaffst das schon ,,Alexander" :-)
(06.07.2011, 17:35)
Jan Jakobi :   Wie sch├Ân, dann steht dem Elefantennachwuchs nichts mehr im Weg.

Das "Chamundi" heil in Amersfoort angekommen ist finde ich gut.

Ob "Alexander" so schnell wie "Naing Thein" die K├╝he decken wird?

Das wird man sehen.

(06.07.2011, 16:43)
Michael Mettler :   Aus z├╝chterischen Gr├╝nden im Sinne der Zoopopulation finde ich den Bullentausch nachvollziehbar, aber trotzdem dr├Ąngen sich mir da ein paar Nebengedanken auf.

Es ist noch nicht lange her, dass der Zoo damit in die ├ľffentlichkeit ging, dass das EEP die zuchtf├Ąhigen Elefanten aus M├╝nster abzuziehen drohe, wenn die Haltung nicht optimiert werden w├╝rde. Nun wurde die Haltung ja bisher nicht optimiert, sondern soll es erst zu einem zuk├╝nftigen Zeitpunkt sein, und trotzdem erhielt man einen neuen Bullen f├╝r Zuchtzwecke. Nanu?

Im Text zum Elefantenpark auf der HP des Allwetterzoos hei├čt es u.a.: "Ein separates Bullenhaus ist notwendig, weil die bisherige Bullenhaltung nicht optimal und auch unter dem Aspekt der Sicherheit f├╝r die Pfleger problematisch ist." Nun steht auch dieses neue Bullenhaus noch nicht, aber man holt in die "nicht optimale" und "problematische" Haltung noch einen neuen Bullen, statt die ohnehin bisher nicht-z├╝chtende Situation durch den vor├╝bergehenden Verzicht auf die Bullenhaltung (bis zur Fertigstellung des Elefantenparks) zu entlasten und damit die (selbst postulierte!) Sicherheit der Pfleger besser zu gew├Ąhrleisten.

Der vor├╝bergehende Verzicht auf einen Bullen h├Ątte zudem die Platzsituation w├Ąhrend der Bauzeit vereinfacht. Ich nehme an, dass sich seit meinem letzten Besuch nichts daran ge├Ąndert hat, dass die K├╝he in zwei getrennten Gruppen gehalten werden, und auch beim Bullen muss man zumindest von zeitweiser Separierungsm├Âglichkeit ausgehen - aber beim Umbau der Au├čenanlagen muss doch m.E. eine Zeit ├╝berbr├╝ckt werden, in denen nur eingeschr├Ąnkte M├Âglichkeiten der Au├čennutzung bestehen. Da w├╝rde "eine Einheit weniger" - und dazu noch die am schwierigsten zu behandelnde - die Sache sicher einfacher machen.

Last but not least schaue ich auf die Daten: Bullentausch im Sommer 2011, erhoffte Er├Âffnung des Elefantenparks im Fr├╝hjahr 2013. Ist es wirklich nur Zufall, dass das relativ gut mit der Tragzeit des Elefanten passt...? Ein, zwei Elefantenk├Ąlber gleich nach der Er├Âffnung der Neuanlage, und man h├Ątte 2013 publikumswirksame Argumente auf vier (oder acht) Beinen, um die Gro├činvestition von der Neuer├Âffnung an als Erfolg zu feiern. Wenn das kein Anreiz f├╝r den Bullenwechsel war...
(06.07.2011, 16:39)
Allwetterzoo M├╝nster :   Alexander ist da! Der Elefantenbulle zog aus den Niederlanden in den Allwetterzoo M├╝nster um

Nun ist der ┬äBullentausch┬ô abgeschlossen. Alle Beteiligten im Allwetterzoo sind gl├╝cklich ├╝ber den reibungslosen Verlauf des Elefanten-Transports. Der Asiatische Elefantenbulle Chamundi, der von 1996 bis zum Dienstag dieser Woche in M├╝nster lebte, fand im Zoo Amersfoort in den Niederlanden ein neues Zuhause. Am selben Abend gegen 22 Uhr traf im Tausch der Elefantenbulle Alexander aus Amersfoort wohlbehalten im Allwetterzoo ein. Um Chamundi das Einleben in Amersfoort zu erleichtern, reiste Elefantenpfleger Matthias Bartel am Mittwochmorgen f├╝r zwei Tage in die Niederlande. Umgekehrt wird ein mit Alexander vertrauter Pfleger vermutlich bis Freitagnachmittag in M├╝nster bleiben, damit dem Bullen die Umgew├Âhnung leichter f├Ąllt.

Alexander ist in M├╝nster kein Fremder. Von 1994 bis 1998 z├Ąhlte er schon einmal zur Elefantenherde im Allwetterzoo. Dennoch g├Ânnt man ihm nun zwei Tage Ruhe. Im f├╝r Besucher nicht einsehbaren Bullenstall kann er sich an die fremde Umgebung und die neuen Tierpfleger gew├Âhnen. Am Freitag (8.7.) wird Alexander zwischen 10.30 und 12.30 Uhr erstmals im ┬äBullenabteil┬ô der Elefanten-Au├čenanlage, dem sogenannten Kral, zu sehen sein. Nach der Mittagszeit wollen die Pfleger mit ihm das ┬äIn-den-Stall-gehen┬ô ├╝ben. Klappt alles wunschgem├Ą├č, ist Alexander vielleicht auch am Nachmittag und an den folgenden Tagen zu sehen. Wann ihm vom Kral aus ein Blick auf seine neuen ┬äFrauen┬ô Ratna und Corny verg├Ânnt sein wird, ist noch nicht sicher. Auch wann das erste unmittelbare Treffen von Alexander mit den K├╝hen erfolgt, wird die weitere Entwicklung zeigen.
(06.07.2011, 15:27)
Jan Jakobi :   Das h├Ârt sich gut an.
Ich hoffe das "Alexander" heil in M├╝nster ankommt und f├╝r Elefantnenbabys sorgt.


(05.07.2011, 17:06)
Allwetterzoo M├╝nster :   Die Abreise von Chamundi ist geschafft! Alexander wird hoffentlich heute Abend gut ankommen!

 

Mehr ├╝ber die Hintergr├╝nde und Vorbereitungen f├╝r den Bullentausch verr├Ąt eine News auf der Website:

http://www.allwetterzoo.de/fotos/news2011/bullentausch2011.php

 

Noch heute Nachmittag wird eine News online gestellt, die die Abreise von Chamundi beschreibt.

Morgen folgt dann eine zur Ankunft von Alexander.
(05.07.2011, 16:42)
Jan Jakobi :   Laut der Homepage des Allwetterzoos werden morgen die Elefantenbullen ausgetauscht.
"Chamundi" geht und "Alexander" kommt.

Als ich die Bilder der Bullen sah, dachte ich "Alexander" ist schon da.

Die beiden sehen sich ├Ąhnlich, "Alexander" fehlt der rechte und "Chamundi" der linke Sto├čzahn.
Beiden musste der jeweilige Sto├čzahn in M├╝nster entfernt werden.

(04.07.2011, 21:54)
Allwetterzoo M├╝nster :   Weitere Sonderf├╝hrungen zu ┬äFamilie Strau├č┬ô im Allwetterzoo M├╝nster im Juli

Pr├Ąchtig entwickelt haben sich die acht im Mai geschl├╝pften Strau├čen-K├╝ken im Allwetterzoo M├╝nster. Wenn alles wie geplant geklappt h├Ątte, k├Ânnten sie jetzt mitsamt ihren Eltern auf dem gro├čen Afrikapanorama bewundert werden. Doch die Zebras haben den Umzug von ┬äFamilie Strau├č┬ô auf die Gemeinschaftsanlage vereitelt. Neugierig und ruppig bedr├Ąngten sie die ver├Ąngstigten K├╝ken. Damit es zwischen den wehrhaften Strau├čen-Eltern und den Zebras nicht zu Streitereien kommt, bleibt die Strau├čenfamilie nun weitere drei Wochen hinter den Kulissen. Hier k├Ânnen die Jungstrau├če nur im Rahmen von Sonderf├╝hrungen gesehen werden, zu denen der Zoo an den ersten drei Wochenenden im Juli einl├Ądt.

Samstags und sonntags warten um 13 und 14.30 Uhr Biologen vor dem Afrikapanorama auf interessierte Besucher. Eine Stunde dauert der Rundgang, f├╝r den keine zus├Ątzliche Geb├╝hr erhoben wird. Hierbei wird das Funktionieren der ┬äWG┬ô aus afrikanischen Huftieren, Kronenkranichen und Strau├čen erkl├Ąrt. Der Rundgang endet vor einem gro├čen Gehege hinter den Kulissen, in dem die Strau├čenk├╝ken und ihre Eltern ┬äHeinz┬ô und ┬äHedwig┬ô leben. Dort k├Ânnen die Jungstrau├če unbehelligt von aufdringlichen Zebras gro├če Mengen an kleingeschnittenem Salat, geraspelten M├Âhren und speziellen Presslingen fressen. Sie sollen sich ja in etwa einem Jahr zu den gr├Â├čten Laufv├Âgeln der Welt entwickeln. M├Ąnnliche Strau├če k├Ânnen bis zu zweieinhalb Meter gro├č werden!
(30.06.2011, 12:16)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äBullentausch┬ô im Allwetterzoo M├╝nster: Chamundi geht, Alexander kommt

Elefanten-Nachwuchs auch in M├╝nster! Viele Zoofreunde w├╝nschen nichts sehnlicher. Um die Chancen zu vergr├Â├čern, wird es Anfang Juli einen Bullentausch geben: Der 19j├Ąhrige ┬äChamundi┬ô verl├Ąsst M├╝nster in Richtung Zoo Amersfoort (NL), von dort kommt der 33j├Ąhrige ┬äAlexander┬ô in den Allwetterzoo. 1978 im Zoo von Ramat Gan in Israel geboren, ist dieser Elefantenbulle f├╝r die Mitarbeiter im Allwetterzoo kein Unbekannter. Schlie├člich war ┬äAlexander┬ô der erste Elefantenbulle in M├╝nster ├╝berhaupt und 1999 Vater des ersten jemals in M├╝nster geborenen Elefantenkalbes. Insgesamt ist der potente Elefantenbulle bis heute in den Niederlanden elfmal Vater geworden. ┬äChamundi┬ô hingegen hegte f├╝r die jungen K├╝he in M├╝nster bislang wohl nur br├╝derliche Gef├╝hle. Er wurde ebenso wie diese im Tierpark Hagenbeck in Hamburg geboren.

Der Transport der beiden gewaltigen Elefantenbullen, der an einem Tag erfolgen muss, ist eine besondere logistische Herausforderung. Ein auf Elefantentransporte spezialisiertes Unternehmen organisiert derzeit in Abstimmung mit den Zoologen in M├╝nster und in Amersfoort alle technischen Voraussetzungen. Ein Elefantenpfleger, der mit ┬äChamundi┬ô besonders vertraut ist, trainiert mit ihm t├Ąglich bestimmte Abl├Ąufe, die dann den eigentlichen Umzug erleichtern. Dieser Pfleger wird dann sp├Ąter auch mehrmals nach Amersfoort fahren, um die dortigen Elefantenpfleger im speziellen Umgang mit ┬äChamundi┬ô vertraut zu machen.
(27.06.2011, 13:07)
Allwetterzoo M├╝nster :   Samstag, 25. Juni 2011, 9 bis 18 Uhr:

Familientag im Allwetterzoo M├╝nster:

- Erm├Ą├čigte Preise f├╝r alle Besucher
- F├╝hrungen zu Familie Strau├č
- Rosen der Solidarit├Ąt f├╝r ┬äunbekannte Kinder┬ô

Der Allwetterzoo M├╝nster l├Ądt am kommenden Samstag ( 25.6.) zum ┬äFamilientag┬ô ein. Angesprochen sind nicht nur Eltern mit Kindern, sondern auch junge Paare, Gro├čeltern oder Singles. Der Zoo gew├Ąhrt n├Ąmlich allen Besuchern eine bis zu 30%ige Eintrittserm├Ą├čigung. Nicht nur das Sparangebot k├Ânnte Anreiz f├╝r einen Zoobesuch sein: Es finden auch F├╝hrungen zu den kleinen ┬äStr├Ąu├čchen┬ô hinter die Kulissen des Afrikapanoramas statt. Die im Mai geschl├╝pften K├╝ken der gro├čen Laufv├Âgel haben sich gut entwickelt, k├Ânnen aber nur in Begleitung von Biologen um 13 und 14.30 Uhr besucht werden.

In der Eingangshalle des Zoos werden zudem der Kinderschutzbund, UNICEF und die niederl├Ąndische Stiftung Roos ├╝ber ihre Arbeit informieren und zu einer Mitmachaktion einladen. Die Organisatoren wollen den Zoobesuchern Rosen ├╝berreichen. Mit diesen Blumen, niedergelegt am ┬äDenkmal f├╝r das unbekannte Kind┬ô im Zoo, sollen die Menschen symbolisch ihre Solidarit├Ąt mit Kindern zum Ausdruck bringen, die eine viel zu kurze Kindheit hatten. Die Rose ist das Symbol der Stiftung Roos und schm├╝ckt in stilisierter Form deren deutsches Denkmal im Zoo, einen gro├čen Findling. Initiiert durch den S├Ąnger Hermann van Veen hat die Stiftung ihre Wurzeln in Arnheim. Dort steht das ┬äInternationale Denkmal f├╝r das unbekannte Kind┬ô. Die Stiftung will damit an all┬ĺ die Kinder erinnern, die aufgrund von Krankheit, Hunger, Armut, Gewalt, Krieg und vielen anderen Gr├╝nden nur ein kurzes Leben hatten.
(22.06.2011, 10:18)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äGiraffen-Sonntagskind┬ô im Allwetterzoo M├╝nster: Makena wurde gestern Mutter eines Bullkalbes!

 

Gestern fr├╝h kam bei unseren Netzgiraffen das erwartete Kalb auf die Welt! Etwa um 3 Uhr in der Nacht wurde die f├╝nfj├Ąhrige ┬äMakena┬ô Mutter eines gesunden Bullkalbes ┬ľ die Geburt wurde von einer eigens installierten ├ťberwachungskamera aufgezeichnet.

 

F├╝r Revierleiter Ferdi Heinemann war es eine wundersch├Âne ├ťberraschung, als er das Kalb zu Dienstbeginn um 8 Uhr in ┬äMakenas┬ô dick mit Stroh gepolstertem Gehege vorfand. Es schien etwas schwach, deshalb stellte der vertraute Tierpfleger die kleine Giraffe gemeinsam mit einem Kollegen auf die Beine! Das war nur m├Âglich, weil die Giraffen im Allwetterzoo den unmittelbaren Umgang mit ihren sehr ruhigen Pflegern gew├Âhnt sind. Am Mittag hat das Kalb dann erstmals kr├Ąftig getrunken. Es entwickelt sich gut, doch ┬äMakena┬ô wird nerv├Âs, wenn zu viele fremde Menschen im Giraffenhaus sind. Aus diesem Grund bleibt das Haus heute und morgen geschlossen. Je nach dem Verhalten der jungen Mutter ├Âffnen wir das Haus ab Mittwoch, unter Umst├Ąnden aber nur stundenweise oder mit kontrolliertem Einlass.
(20.06.2011, 14:24)
Allwetterzoo M├╝nster :   Infrarot-Aufnahmen als Beweis:

Giraffe ┬äMakena┬ô im Allwetterzoo M├╝nster ist tr├Ąchtig!

┬äMakena┬ô, die j├╝ngste, erst f├╝nfj├Ąhrige Giraffe im Allwetterzoo, ist tr├Ąchtig! Zoologen und Tierpfleger in M├╝nster sind erfreut und ├╝berrascht. Sie hofften eher darauf, dass die erfahrene ┬äVolley┬ô zum vierten Mal Mutter w├╝rde. Doch bei der 16j├Ąhrigen Giraffenkuh tut sich nichts, ┬äMakenas┬ô Bauch hingegen wird rund und runder┬ů

Ein Hormonnachweis im Kot von ┬äMakena┬ô zeigte, dass die Giraffenkuh tr├Ąchtig sein k├Ânnte. Dieses Verfahren ist allerdings noch in der Entwicklung und nicht ausgereift wie beispielsweise beim Nashorn. Der Allwetterzoo beteiligt sich an entsprechenden Forschungen. Um letztendliche Gewissheit zu erlangen, fertigte nun der Architekt Oliver Doms Infrarot-Fotografien von ┬äMakena┬ô an. Diese lassen deutlich die Lage des Kalbes im Mutterleib erkennen und liefern den Beweis: ┬äMakena┬ô ist tr├Ąchtig! Der Uterus der Giraffenkuh ist bei fortgeschrittener Tragezeit st├Ąrker durchblutet, der damit verbundene Temperaturanstieg l├Ąsst sich thermografisch darstellen. ├ťblicherweise dienen Infrarot-Fotografien dazu, W├Ąrmeverluste bei Geb├Ąuden nachzuweisen.

Einen Aufschluss dar├╝ber, wann genau mit der Geburt eines Giraffenkalbes zu rechnen ist, geben die Fotos leider nicht. Auch der beobachtete Deckakt von ┬äAxel┬ô und ┬äMakena┬ô ist kein verl├Ąsslicher Anhaltspunkt. Danach k├Ânnte die Giraffenkuh bei 15 Monaten Tragezeit noch im Juni Mutter werden. Sicher ist man im Allwetterzoo allerdings nicht, denn die Tiere stehen nicht unter st├Ąndiger Beobachtung. Wie bei vielen anderen Huftieren ist die etwa alle 14 Tage auftretende ┬äHitze┬ô der Giraffenk├╝he nicht zu erkennen. Nur der Bulle merkt an Ver├Ąnderungen im Urin der Kuh, wann er sich ihr n├Ąhern darf. M├Âglicherweise hat es weitere Deckaktivit├Ąten zwei oder vier Wochen nach dem best├Ątigten Termin gegeben. Dann m├╝ssten alle m├╝nsterschen Zoofreunde noch etwas l├Ąnger auf das Giraffenkalb warten.

┬äMakena┬ô lebt seit 2008 im Allwetterzoo. Die Netzgiraffe wurde 2006 im Frankfurter Zoo geboren. Anfangs sehr schreckhaft, ist sie durch den Umgang mit vertrauten Pflegern zu einem recht ruhigen Tier geworden und zeigt sich hoffentlich auch als gute Mutter. Ein Vorbild hat sie in M├╝nster leider nicht, denn ┬äVolleys┬ô letztes Kalb kam 2004 zur Welt und hat den Allwetterzoo vor ┬äMakenas┬ô Ankunft verlassen. Vater des erwarteten Kalbes ist der 2003 im K├Âlner Zoo geborene ┬äAxel┬ô. Auch f├╝r den jungen Bullen ist es der erste Nachwuchs.
(16.06.2011, 11:15)
Jan Jakobi :   Der Vollst├Ąndigkeit halber:

"Alexander" reiste am 4.11.1998 nach Rotterdam und
"Bernhardine" folgte ihm am 25.11.1999.

Laut asianelephant.net gab es noch die K├╝he
"Thong Thai"(2002 nach Rotterdam) und
"Praya" (2003 nach Cottbus) in M├╝nster.

Dann gab es bis auf "Corny" und "Bala" noch
die K├╝he "Kanaudi", "Ratna", "Rada" und "Tefi".

"Chamundi" kam 1996 nach M├╝nster.

Mit 9 Elefanten ist es in der Elefantenanlage in M├╝nster in der tat sehr eng.

@Henry:
Kannst du vielleicht den Plan der Elefantenanlage mit Haus einscannen
und hier hochladen?

Wie viele Einzelboxen gibt es in dem Elefantenhaus?

Als Besucher sieht man nur die Freilauffl├Ąche.

(13.06.2011, 14:29)
Niedersachse :   Wer jetzt zu erst ging, Alex oder Bernhardine, muss ich ehrlich sein, wei├č ich so nicht aus dem Kopf. Mal kurz nachgeschaut sagt, dass zuerst tats├Ąchlich Alexander aus M├╝nster wegging.
Bernhadine musste aber tats├Ąchlich weg, da sie unzuverl├Ąssig im Umgang wurde.
(13.06.2011, 13:41)
zollifreund :   ich habe die Abfolge der Ereignisse etwas anders in Erinnerung: man gab Alexander vor der anstehenden Geburt von Bernhadines ersten Kalbes ab ( meine wegen Platzprobleme). Als der kleine Bulle aber kurz nach der Geburt starb, reiste Bernhardine dann Alexander sozusagen hinterher.
(13.06.2011, 11:22)
Niedersachse :   Alexander hat wohl in M├╝nster ein wenig stress gemacht und es gab wohl Platzprobleme. Da ja Bernhadine auch zur├╝ck musste und so eh grad kein Zuchtweibchen hatte, hat man sich mit der Abgabe, da ja Chamundi schon da war, leichter getan.
(12.06.2011, 22:02)
Henry Merker :   Das glaube ich nicht, da das aktuelle Elefantenhaus von an Anfang an mit einem Bullentrakt geplant war - der Plan ist im Bongo-Sonderband zum Thema Elefanten ver├Âffentlicht worden, genauso wie das Konzept der Anlage.

Den genauen Hintergrund f├╝r den Umzug "Alexanders" von M├╝nster nach Rotterdam Ende der 1990ziger kenne ich nicht, doch k├Ânnte es durchaus damit zusammenh├Ąngen, dass man damals mit "Chamundi" einen weiteren, j├╝ngeren Bullen zur Verf├╝gung hatte - und etwa gleichaltrige K├╝he, w├Ąhrend man in Rotterdam einen dominanten Bullen ben├Âtigt hat. Hier kann eventuell ein anderer User weiterhelfen.
(12.06.2011, 19:51)
Jan Jakobi :   Also zieht er noch im Juni nach M├╝nster und "Chamundi" im Gegenzug nach Amersfoort?

Was ich aber nicht wirklich verstehe:
"Alexander" musste bereits ende der 90-ziger Jahre den Allwetterzoo verlassen.
Gab es zu dem Zeitpunkt keinen Bullenstall?

(12.06.2011, 19:23)
Henry Merker :   Der Umzug "Alexanders" nach M├╝nster wird bereits vorbereitet.
(12.06.2011, 19:00)
Jan Jakobi :   "Alexander" lebte in den 90-ziger Jahren im Allwetterzoo.

Ich vermute das der Tausch nach dem Umbau bzw. Neubau stattfinden wird.


(10.06.2011, 20:44)
cajun :   @Henry Merker: Die Nachricht kam mit dem Allwetterzoo Newsletter. Dort wird f├╝r weitere Details auf die HP des Zoos verwiesen, auf der demn├Ąchst Details dazu eingetragen sein werden.
(10.06.2011, 16:53)
Henry Merker :   Eine gute Nachricht. Handelt es sich dabei um eine leihweise Angelegenheit, oder um einen echten Bullentausch? Hoffentlich wird sich "Chamundi" in Amersfoort besser machen als in M├╝nster; und hoffentlich kommt "Alexander" nicht schon "zu sp├Ąt", was eine Zucht mit den j├╝ngeren K├╝hen betrifft.
(10.06.2011, 16:48)
Liz Thieme :   Elefantenbulle Chamundi wird M├╝nster verlassen, daf├╝r wird Alexander aus Amersfoort zur├╝ckkehren.
(10.06.2011, 12:55)
Allwetterzoo M├╝nster :   Kammfinger und Kr├╝melmonster: Nachwuchs im Allwetterzoo M├╝nster

┬äOh, wie niedlich!┬ô Diesen Kommentar h├Ârt man im Allwetterzoo h├Ąufig vor dem Terrarium der Gundis. Bei einem raschen Blick auf das Tierschild erf├Ąhrt der neugierige Besucher, dass die h├╝bschen Tiere aus dem n├Ârdlichen Afrika stammen und auch ┬äKammfinger┬ô genannt werden. Sie haben Borstenk├Ąmme an den Zehen ihrer Hinterf├╝├če, mit denen sie ihr Fell pflegen. Gundis sind an das Leben in trockenen Gebieten mit Hitze am Tag und K├Ąlte in der Nacht gut angepasst. Ihr weiches dichtes Fell sch├╝tzt und w├Ąrmt die kleinen Nagetiere.

In Zoos sind Gundis sehr selten zu sehen. 1995 kamen die ersten Tiere in den Aquazoo D├╝sseldorf. Dort gelingt die komplizierte Zucht der Tiere seitdem gut, so dass inzwischen Tiere abgegeben werden. Im Allwetterzoo sind seit 2009 Gundis aus der D├╝sseldorfer Zucht zu sehen. Die seinerzeit umgesiedelten Tiere kehrten nun wieder in ihren Heimatzoo am Rhein zur├╝ck, sie wollten sich in M├╝nster partout nicht vermehren. Weil der Allwetterzoo sich aber an der Zucht der afrikanischen Nagetiere beteiligen will, trafen aus dem Aquazoo nun neue Gundis in M├╝nster ein: Vater, Mutter und drei im M├Ąrz geborene Jungtiere. Besucher und Pfleger haben ihre helle Freude an der kleinen Familie. Die Tiere sind nicht nur h├╝bsch, sondern auch zutraulich. Sie d├Âsen in aller Ruhe unter der W├Ąrmelampe, selbst wenn ihre Anlage sauber gemacht wird. Die Vorg├Ąnger indes hatten sich immer ruck-zuck versteckt┬ů

Ebenso h├╝bsch wie die kleinen Gundis sind die K├╝ken der Bartk├Ąuze. Scheinbar ohne Hals, mit riesengro├čen Augen und pl├╝schigem Gefieder sehen sie dem Kr├╝melmonster verbl├╝ffend ├Ąhnlich. Geschl├╝pft sind die vier K├╝ken Ende April, Ende Mai haben sie ihr Nest verlassen und sind derzeit gut zu sehen. Bartk├Ąuze z├Ąhlen zu den gr├Â├čten Eulen der Welt. Sie bewohnen die W├Ąlder im n├Ârdlichen Europa und sind auch in Nordamerika und Nordasien heimisch. Im Allwetterzoo ist man gl├╝cklich ├╝ber diesen wiederholten Zuchterfolg, der auch viele Zoofans begeistern wird; denn die K├Ąuzin ┬äEmilia┬ô ist durch die Dokusoap ┬äPinguin, L├Âwe & Co┬ô. vielen Menschen ans Herz gewachsen. In dieser Serie wurde die Erkrankung der Eule, deren langwierige Behandlung und gl├╝ckliche Genesung ausf├╝hrlich mit der Kamera begleitet.
(09.06.2011, 12:51)
Allwetterzoo M├╝nster :   Kattakind mit ┬äPlatte┬ô und St├╝tzverband: Ein besonderer Pflegefall im Allwetterzoo M├╝nster

Pr├Ąchtig entwickelt haben sich die Katta-Zwillinge, die am 16. M├Ąrz im Allwetterzoo M├╝nster auf die Welt kamen. Mutter Mobi k├╝mmerte sich perfekt um die Kleinen, die schlie├člich von Tag zu Tag wagemutiger wurden - bis es am 26. Mai wohl einen Unfall gab. Beobachtet hat ihn niemand, aber die Folgen waren nicht zu ├╝bersehen: Ein Jungtier konnte den linken Fu├č nicht mehr bewegen, das Bein hing herab. Die Diagnose: Bruch von Wadenbein und Schienbein!

Nun wird das Kattam├Ądchen von Zoo-Mitarbeiterinnen versorgt. Denn mit einer unter der Haut verschraubten Metallplatte, gesch├╝tzt durch einen dicken Verband, darf das Jungtier vorerst nicht klettern oder springen. Es liegt auf einem Pl├╝sch-Katta in einer Petbox und wird mehrmals am Tag gef├╝ttert. Von acht bis acht. In der Nacht schl├Ąft es auf seiner Ersatzmama aus braunem Fell.

Das Jungtier war noch am 26. Mai in einer Kleintierpraxis in M├╝nster operiert worden. Eine unter der Haut verschraubte Metallplatte unterst├╝tzt nun das Zusammenwachsen der gebrochenen Knochen, ein mit Watte gepolsterter Verband sch├╝tzt die Operationswunde und das Bein. Der bei Menschen ├╝bliche Gipsverband w├Ąre f├╝r das derzeit nur 400 Gramm leichte Kattakind zu schwer. Schon die Platte und der Verband wiegen 40 Gramm! Bei der Operation waren Carsten Ludwig, der Tierarzt des Allwetterzoos, und Stephanie Wandelmaier anwesend. Die approbierte Tier├Ąrztin hospitiert derzeit im m├╝nsterschen Zoo und versorgt vorerst auch das Kattakind.

Gef├╝ttert wird der kleine Katta mit etwa 50 bis 100 Milliliter Babynahrung, anger├╝hrt mit Kuhmilch und Traubenzucker. Das Jungtier frisst aber auch schon zerkleinerte Fr├╝chte und Gem├╝sest├╝ckchen. Weil es mehr als zwei Monate von der Mutter versorgt wurde, sind die Aussichten auf eine vollst├Ąndige Wiederherstellung sehr gut. Direkt nach der Operation war das Kattakind auch wieder der Mutter anvertraut worden. Jedoch brachte das regelm├Ą├čig erforderliche Einfangen f├╝r Wundkontrolle und Verbandswechsel zu viel Stress mit sich. Deshalb entschlossen die Zoologen im Allwetterzoo sich zur weiteren Aufzucht des verletzten Kattas durch Menschen.

Wer den kleinen Katta ┬ľ der heute auf den Namen ┬äSina┬ô getauft wurde - sehen m├Âchte, hat dazu t├Ąglich um 11.30 und 14.30 Uhr Gelegenheit. Im warmen Ausstellungsraum hinter der Gro├čflugvoliere wurde eine ┬äKatta-Ecke┬ô eingerichtet.
(01.06.2011, 11:47)
Jan Jakobi :   @Niedersachse:
Ich kann mal eine kurze Beschreibung des Bullen aus dem Buch "Elefanten-Mein Leben" von Karl Kock zitieren:

"Und Krishne Gowdah zeigte uns den riesigen alten Maharadscha-Bullen "Ganesh" , der "Yashoda" gedeckt hatte. Er trug die gr├Â├čten Sto├čz├Ąhne, die ich je bei einem Asiaten gesehen habe, sie waren wegen der ├ťberl├Ąnge dicht ├╝ber dem Boden abges├Ągt und selbst an der Schnittstelle noch armdick. "Ganesha" war fast wei├č und 66 Jahre alt."

Die Beschreibung passt zum Bullen "Chieng Mai" Kopenhagen, seine Sto├čz├Ąhne sind n├Ąmlich auch gek├╝rzt worden und ungef├Ąhr armdick.

Ob der Bulle wirklich 66 Jahre alt war, dass glaube ich eher nicht. Aber 56 Jahre alt k├Ânnte er sicher gewesen sein.

Man muss nur nach einem Bullen Ausschau halten der "Chamundi" sehr ├Ąhnlich sieht.
(27.05.2011, 19:11)
Niedersachse :   @Henry Merker: Jap, irgendwo hab ich einmal von dem angeblichen Vater Chamundis. So ganz sicher, kann man sich aber ja nicht sein ob es er wirklich ist, da gibts halt son paar Ungereimtheiten. Aber ich guck mal ob ich das finde.
(27.05.2011, 18:54)
Jan Jakobi :   @Henry: Das w├╝rde mich auch mal interessieren wie der Vater von ihm aussieht.

Das einzige Buch in dem man in drinnen erwarten k├Ânnte ist das Buch "Elefanten-Mein Leben" von Karl Kock.
Da sind aber nur Bilder von anderen Elefanten bei Hagenbeck zu sehen sowie der Bulle "Hussein" in Indien auf einem LKW.

Vielleicht eine der EEG-Hefte ? Oder die EEG-Dokumentation von 1999? Hast du da schon rein geguckt? Vermutlich hast du das schon getan.

Wenn man aber nach Elefantenbulle "Ganesh(a)" googelt und dann auf Bilder-Suche, dann findet man Bilder von dem Elefantengott Ganesha.


(27.05.2011, 17:02)
Henry Merker :   Ist einem von euch eine Publikation bekannt, in der man den Vater von "Chamundi" fotografisch sehen kann?
(27.05.2011, 16:33)
Allwetterzoo M├╝nster :   Nach elf Jahren ┬äBabypause┬ô wieder Jungtiere bei den Nordpersischen Leoparden im Allwetterzoo M├╝nster!

Das letzte Beisammensein der Nordpersischen Leoparden ┬äBara┬ô und ┬äJahrom┬ô war vielversprechend - und nun ist das Ergebnis auf der Welt! Am 18. Mai gegen 14 Uhr gebar die vierj├Ąhrige Katze zwei winzige, vorerst noch blinde und unbeholfene Junge. Zoologen und Pfleger im Allwetterzoo M├╝nster haben die Kleinen bislang nur per ├ťberwachungskamera zu Gesicht bekommen, denn ┬äBara┬ô hatte zur Geburt ein nicht einsehbares Versteck hinter dicken Baumst├Ąmmen gew├Ąhlt. Zum Gl├╝ck war genau dort eine Kamera installiert ┬ľ und die entscheidenden Szenen vor, w├Ąhrend und nach der Geburt wurden aufgezeichnet.

Bis die kleinen Leoparden sich leibhaftig blicken lassen, wird noch einige Zeit vergehen. Mutter ┬äBara┬ô hindert ihre Spr├Âsslinge an allzu viel Entdeckungsfreude, solange sie noch nicht sicher auf den Beinen sind. Deshalb k├Ânnen die Besucher des m├╝nsterschen Zoos sich ab Samstag (28.5.) an Bildern der Leopardengeburt auf einer Gro├čleinwand erfreuen, zwar nicht in HD-Qualit├Ąt, aber vorzeigbar. Um allzu viel Unruhe vor der Leoparden-Anlage zu vermeiden, sind die bei der Geburt aufgezeichneten Bilder auch nicht dort zu sehen, sondern in der Eingangshalle des Zoos.

Im Allwetterzoo freut man sich ├╝ber diese erste Geburt nach elf Jahren ohne Nachwuchs! Und man hofft sehr, dass die als Mutter noch unerfahrene ┬äBara┬ô ihre Jungen weiterhin gut versorgt. Schlie├člich sind Nordpersische Leoparden stark von der Ausrottung bedroht. Vermutlich weniger als 1.000 Tiere leben nur noch im urspr├╝nglichen Verbreitungsgebiet im Iran, in Afghanistan, Turkmenistan und der Kaukasus-Region. Um das endg├╝ltige Verschwinden dieser wundersch├Ânen Raubkatzen zu verhindern, wird deren Zucht ├╝ber das Europ├Ąische Erhaltungszucht-Programm koordiniert. Zoologen bestimmen dar├╝ber, welche Tiere sich verpaaren d├╝rfen, damit es gesunden Nachwuchs gibt. Und so trafen sich ┬äBara┬ô aus dem Budapester Zoo und der sechsj├Ąhrige ┬äJahrom┬ô aus dem Zoo Chemnitz in M├╝nster ┬ľ mit Erfolg, wie sich nun gezeigt hat.

Unser Foto zeigt die Leopardin ┬äBara┬ô. Fotos von den Jungtieren sind derzeit noch nicht m├Âglich┬ů
(27.05.2011, 09:48)
Allwetterzoo M├╝nster :   Neue Sch├Ânheit im Allwetterzoo:
In der Nacht zum 19. Mai traf ein neues Gorillaweibchen in M├╝nster ein!
Sakina hei├čt die dunkle Sch├Ânheit. Sie ist h├╝bsch und wohl gen├Ąhrt und wird ihrem neuen Mann sicher gut gefallen! Der muss sich aber noch gedulden ┬ľ denn erst einmal darf sich die neue Frau f├╝r seinen Harem an das Leben in M├╝nster gew├Âhnen.
Sakina ist ein im Allwetterzoo lang ersehntes neues Gorilla-Weibchen. Sie traf in der Nacht zum 19. Mai in M├╝nster ein und wei├č noch nicht, dass ein toller Mann auf sie wartet. Bei uns Menschen wird ein solches Treffen ┬äBlinde Date┬ô genannt. Bei den Gorillas hei├čt es ┬äEinstellung zur Erhaltung der Art┬ô. Im Allwetterzoo hofft man ebenso wie in Sakinas eimatzoo auf Jersey, dem Durrell Wildlife Conservation Center, auf Sympathie zwischen der Gorillafrau und dem f├╝r sie erw├Ąhlten Partner N┬ĺKwango. Und auf Nachwuchs in vielleicht zehn bis zw├Âlf Monaten┬ů.
Sakina wurde am 14. Juli 1986 auf der Kanalinsel Jersey geboren ┬ľ ist also im optimalen Alter, um Mutter zu werden. Sie zog im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszucht-Programms nach M├╝nster um. Der Zoo hatte sich seit dem Tod von Gana im Januar 2010 um ein neues zuchtf├Ąhiges Gorilla-Weibchen f├╝r seine Gruppe bem├╝ht. Es hat zwar gedauert, doch nun ist man im Allwetterzoo gl├╝cklich und w├╝nscht, dass der Neuzugang sich rasch eingew├Âhnt. Erst wenn sich zeigt, dass Sakina Vertrauen in die Pfleger hat und sich augenscheinlich wohl f├╝hlt, wird sie auf den Mann N┬ĺKwango und sp├Ąter auf die Weibchen Fatima und Changa-Maidi samt Sohn Thabo treffen.
Auf ihrer Reise von Jersey nach M├╝nster wurde Sakina von Richard Johnstone-Scott, dem Kurator, und Gordon Hunt, dem Cheftierpfleger, begleitet. Per F├Ąhre ging es von St. Helier nach St. Malo in Frankreich und weiter mit dem Wagen nach M├╝nster. Am Donnerstagmorgen lernte sie ihre neue Umgebung und ihre k├╝nftigen Pfleger kennen. Sie hatte auch schon ersten Blickkontakt zur m├╝nsterschen Gorillagruppe. ┬äSakina erscheint sehr ruhig und ist neugierig┬ô, freut sich Dr. Simone Schehka. Die Kuratorin f├╝r Menschenaffen im Allwetterzoo ist optimistisch, dass das Zusammengew├Âhnen rasch klappen wird. Sie hofft auch, dass es nicht mehr lange dauert, bis Sakina von den Zoobesuchern bewundert werden kann┬ů

Foto: Sakina
(19.05.2011, 12:46)
Allwetterzoo M├╝nster :   Samstag, 21., und Sonntag, 22. Mai:
Er├Âffnung des neuen Waldspielplatzes und Kinderfest im Allwetterzoo M├╝nster

┬Ľ freier Zooeintritt f├╝r kleine Kinder
┬Ľ freie Fahrt mit dem Wasserbus
┬Ľ Kinderschminken und Preu├čen-Besuch
Zahllose begeisterte Kinder h├╝pfen, rutschen und schaukeln schon seit Ostern auf dem neuen Waldspielplatz im Allwetterzoo M├╝nster. Und nun wird das v├Âllig neu gestaltete Spielgel├Ąnde im Gr├╝nen auch offiziell er├Âffnet! Am kommenden Wochenende, 21. und 22. Mai, d├╝rfen sich kleine Zoo-G├Ąste nicht nur auf die Allwetter-Monster-Rutsche, die rasante Tampenschlange oder die Spinnennetz-Schaukel freuen! Es gibt weitere ├ťberraschungen f├╝r Kinder ┬ľ und f├╝r den Geldbeutel der Eltern!
Vor der Zookasse hei├čt es an diesem Wochenende n├Ąmlich: Wer klein ist, der hat Gl├╝ck! Alle M├Ądchen und Jungen, die nicht gr├Â├čer sind als 125 Zentimeter, zahlen keinen Zooeintritt. F├╝r die Einlasskontrolle wurde ein Gorilla ┬äengagiert┬ô: Auf Folie gedruckt l├Ądt er neben einer entsprechend kleinen ├ľffnung zum aufrechten Hindurchspazieren ein. Auch am Anleger ┬äGoldene Br├╝cke┬ô neben der Segelschule Overschmidt wird ein ┬äGr├Â├čen-Kontroll-Gorilla┬ô stehen, denn kleine Leute d├╝rfen umsonst mit dem Wasserbus zum Zoo fahren! Eigner Peter Overschmidt l├Ądt an diesem Wochenende alle Kinder zur Freifahrt ein, die nicht gr├Â├čer sind als 125 Zentimeter.
Am Waldspielplatz im Allwetterzoo k├Ânnen Kinder sich an beiden Tagen mit Theaterschminke in kleine Tiger oder Leoparden verwandeln lassen. Au├čerdem gibt es Eis ┬äf├╝r lau┬ô, spendiert von Langnese, solange der Vorrat reicht. Als H├Âhepunkt der Spielplatz-Er├Âffnung werden am Sonntag die Preu├čen erwartet! Fu├čballer des soeben in die dritte Liga aufgestiegenen SC Preu├čen 06 e.V. M├╝nster wollen den neuen Waldspielplatz gegen 14.30 Uhr st├╝rmen! Nach einigen Trainingseinheiten auf dem Trampolin, an den Ringen oder der Kletterwand soll es auch Autogramme f├╝r kleine Fans geben.
Zeitplan und weitere Tipps f├╝r den Zoobesuch am 21. und 22. Mai:
12 - 17 Uhr | Kinderschminken am neuen Waldspielplatz
12 + 16 Uhr | kleine und gro├če Besucher d├╝rfen die Elefanten f├╝ttern
14 Uhr | Spaziergang der Brillenpinguine ├╝ber Besucherwege
16 Uhr | F├╝tterung der Kugelg├╝rteltiere Heidi und Norman
nachmittags wird am Waldspielplatz Eis verteilt ┬ľ solange der Vorrat reicht

(18.05.2011, 09:19)
Allwetterzoo M├╝nster :   Muttertag im Allwetterzoo M├╝nster: F├╝hrungen zu Tierm├╝ttern und ihren Kindern
Es gibt ┬äRabenm├╝tter┬ô und ┬äGlucken┬ô. Im Tierreich ebenso wie bei den Menschen. Aber welche M├╝tter k├╝mmern sich wie die Glucken um ihren Nachwuchs? Und welche sorgen sich ├╝berhaupt nicht um die eigene Brut? M├╝tter stehen am 8. Mai im Mittelpunkt von Sonderf├╝hrungen, zu denen der Allwetterzoo nicht nur M├╝tter einl├Ądt. Das Thema sind ┬äTierm├╝tter und ihre Kinder┬ô. Vorgestellt werden erfahrene, frisch gebackene und werdende M├╝tter. Erfahrene M├╝tter finden sich derzeit bei Kattas oder Gorillas, Zwergseiden├Ąffchen oder Zebras. M├╝tter mit frisch geschl├╝pftem Nachwuchs leben in und auf der Gro├čflugvoliere: Hier ziehen G├Ąnsegeier und frei fliegende Wei├čst├Ârche ihre K├╝ken auf. Eine werdende Mutter ist beispielsweise die Nordpersische Leopardin Bara. Die Sonderf├╝hrungen am Muttertag beginnen um 11 und 14 Uhr. Treffpunkt ist bei den Nasenb├Ąren. Die Teilnahme ist f├╝r Zoobesucher kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Und f├╝r Zoofans, die am Muttertag nicht kommen k├Ânnen, werden die F├╝hrungen auch am 15. Mai angeboten.

(05.05.2011, 09:45)
Allwetterzoo M├╝nster :   Liebe im Fr├╝hling ┬ľ mal tierisch, mal menschlich┬ů

Der Allwetterzoo ist nicht nur ein Ort der Liebe unter Tieren!

Nordpersische Leoparden sind stark von der Ausrottung bedroht. Vermutlich weniger als 1.000 Tiere dieser Unterart leben im urspr├╝nglichen Verbreitungsgebiet im Iran, in Afghanistan, Turkmenistan und der Kaukasus-Region. Um das endg├╝ltige Verschwinden dieser wundersch├Ânen Raubkatzen zu verhindern, wird deren Zucht ├╝ber das Europ├Ąische Erhaltungszucht-Programm koordiniert. Zoologen bestimmen also, welche Tiere sich kennen lernen und verpaaren d├╝rfen, damit es gesunden Nachwuchs gibt. Und so trafen ┬äBara┬ô und ┬äJahrom┬ô in M├╝nster aufeinander. Die im Budapester Zoo geborene Katze kam im April 2009 mit knapp zwei Jahren in den Allwetterzoo. Der sechsj├Ąhrige Kater stammt aus dem Chemnitzer Zoo und lebt nun seit vier Jahren in Westfalen. Inzwischen ist ┬äBara┬ô alt genug f├╝r Nachwuchs und auch schon mehrfach in die Hitze gekommen. Nur dann dulden Leopardenweibchen einen m├Ąnnlichen Partner in ihrer N├Ąhe. In der ├╝brigen Zeit sind die Tiere strikte Einzelg├Ąnger. Bei der letzten Hitze k├Ânnte es geklappt haben mit der tierischen Liebe ┬ľ und deshalb hofft man im Allwetterzoo auf die gl├╝ckliche Geburt von Leoparden in einigen Wochen┬ů

Ob die Zoobesucher Stefanie und Sascha Nachwuchs planen, ist nicht bekannt. Aber die Liebe der jungen Zoofans begann auch im Allwetterzoo, und zwar im Dezember 2006 mit einem allerersten Treffen. Stefanie stammt aus dem ├Âstlichen M├╝nsterland, Sascha aus Niedersachsen ┬ľ M├╝nster liegt in der Mitte! Aus dem ersten Date wurde Freundschaft und Liebe. Und an jedem Jahrestag besuchte das Paar bislang den Allwetterzoo. Beim Zoobesuch im Dezember 2009 machte Sascha seiner Steffi einen Heiratsantrag ┬ľ sehr romantisch in einem Strandkorb in der Watvogelanlage. Seit Dezember 2010 sind die beiden nun standesamtlich verheiratet! Das junge Paar ist ├╝brigens nicht das einzige, das sich im Zoo kennen und lieben lernte. Es gab schon Stelldicheins im Aquarium und Heiratsantr├Ąge vor Elefanten oder Pinguinen. Nur heiraten kann man leider nicht im Allwetterzoo, obwohl auch dieser Wunsch den Zoo schon h├Ąufig erreichte.
(28.04.2011, 09:49)
Allwetterzoo M├╝nster :   Ostern im Allwetterzoo M├╝nster:

Neue Freianlage am Tropenhaus - vier kleine Benettk├Ąngurus - Jungtiere bei Zebras und Elenantilopen - abenteuerlicher Waldspielplatz

Mit den Osterferien beginnt auch in einem Zoologischen Garten die Saison. Der Allwetterzoo kann zwar das ganze Jahr ├╝ber besucht werden, doch Ostern ist der Stichtag f├╝r Ver├Ąnderungen und Versch├Ânerungen in allen Bereichen. So wurde am Tropenhaus eine neue Au├čenanlage f├╝r die ┬äS├╝damerika-WG┬ô mit erheblich verbessertem Komfort fertig gestellt. Die Wei├čkopfsakis genie├čen bereits die warmen Tage im Freien. Sakis sind kleinere Affen aus dem Nordosten S├╝damerikas, die ausschlie├člich in B├Ąumen leben. Sie trauten sich zum Erstaunen und zur Freude der Tierpfleger ganz schnell in die neue Anlage. Noch nicht hinaus gegangen sind bislang die Acouchis, die mit den Meerschweinchen verwandten hochbeinigen Nagetiere. Durch den Bau der neuen Anlage hat sich der Kletterraum mehr als verdoppelt und auch den am Boden lebenden Acouchis steht nun doppelt so viel Bewegungsraum zur Verf├╝gung wie bisher.
 
Zum Fr├╝hjahr geh├Âren nat├╝rlich Jungtiere. Und so k├Ânnen sich die Zoobesucher nicht nur ├╝ber vier kleine Bennett-K├Ąngurus freuen, die aus den Beuteln ihrer M├╝tter schauen. Heraus getraut haben sie sich noch nicht; es ist aber nur eine Frage von wenigen Tagen, bis der erste mutige ┬äH├╝pfer┬ô den m├╝tterlichen Beutel verl├Ąsst. Andere Jungtiere wie ein Fohlen bei den Steppenzebras, zwei Kitze bei den Elenantilopen, zweimal Zwillinge bei den Kattas und einmal Zwillinge bei den Zwergseiden├Ąffchen k├Ânnen schon gut beobachtet werden.

Auch gebr├╝tet wird im Zoo. An 14 Stellen sitzen Wei├čst├Ârche auf ihren Horsten in luftiger H├Âhe. Wer vor der Gro├čflugvoliere steht, sollte unbedingt einen Blick nach oben riskieren: Selbst auf dem Gitterdach der Anlage br├╝ten St├Ârche. Am Boden der Voliere hat ein neues, erst im Februar aus einem italienischen Zoo nach M├╝nster gekommenes M├Ânchsgeier-Paar seinen Horst errichtet. Direkt am Gitter der Voliere bebr├╝ten die beiden gro├čen V├Âgel nun abwechselnd ihr Gelege. Im Zoo hofft man sehr auf eine Nachzucht bei diesen stark bedrohten europ├Ąischen Geiern. Zwei erfahrene Zuchtpaare der G├Ąnsegeier br├╝ten ebenfalls. Sie nutzen die eigens f├╝r sie angelegten Brutpl├Ątze an der R├╝ckwand der Voliere. Der Schlupf der Geierk├╝ken wird in diesen Tagen erwartet.

Der Clou f├╝r kleine Zoobesucher ist sicher der neue Waldspielplatz in der N├Ąhe der Nashornanlage. Rechtzeitig zu Beginn der Osterferien wurden die Bauarbeiten beendet und die Ger├Ąte zum Klettern und Toben frei gegeben. Weithin sichtbar sind drei bunte, bis knapp zw├Âlf Meter hohe Klettert├╝rme mit der auffallenden Allwetter-Monster-Rutsche. Au├čen an den T├╝rmen finden bewegungsfreudige Kinder au├čerdem Kletterkamin und Kletterwand oder Stangen zum Herunterrutschen wie bei der Feuerwehr. Rings um die kunterbunten T├╝rme warten weitere neue und attraktive Spielger├Ąte auf kleine und gr├Â├čere Kinder. Deren Eltern k├Ânnen sich am ebenfalls neu errichteten Kiosk st├Ąrken oder einfach in der Sonne sitzen und sich erholen. Der Bereich um den Kiosk wurde gro├čfl├Ąchig ├╝berdacht und durch Serviceeinrichtungen wie WC und Babywickelraum erg├Ąnzt.
(19.04.2011, 10:27)
Manuel Becker :   Ich muss gestehen, dass mir der Plan au├čerordentlich gut gef├Ąllt. Er ist ├Ąhnlich reliefartig gestaltet wie die Pl├Ąne aus K├Âln, Hannover oder Leipzig und l├Ąsst dadurch eine gute Orientierung zu. Gerade die Kombination aus detailgetreuer Abbildung des Gel├Ąndes und Nummerierung/Beschriftung finde ich gelungen. Und dass die "Highlights" nochmals besonders hervorgehoben werden, fand ich schon immer eine sehr gute L├Âsung. Ich kann daher nicht meckern; weiter so...
(16.04.2011, 11:36)
Dennis Ismer :   Seit geraumer Zeit gibt es ja nun einen neuen Zooplan in M├╝nster, allerdings ist dies hier noch nie zur Sprache gekommen. Hier der Link:
http://www.allwetterzoo.de/pdf/zooplan_2010.pdf

Ich finde ihn zwar gar nicht so schlecht ( mir gefallen allerdings solche wie in K├Âln und der alte von Hannover deutlich besser ), aber er sieht sehr sehr un├╝bersichtlich aus. Als Gem├Ąlde an der Wand gut, als Plan zur Orientierung ( besonders f├╝r Erstbesucher ) kaum brauchbar.
(15.04.2011, 14:15)
Allwetterzoo M├╝nster :   Osterferien im Allwetterzoo M├╝nster:

F├╝hrungen f├╝r Kinder am Tag und am Abend

 

In den Osterferien k├Ânnen Kinder im Allwetterzoo einiges ├╝ber Tiere lernen. Dienstags und donnerstags beginnen um 10.30 Uhr F├╝hrungen zu speziellen Themen wie ┬äHuftiere┬ô oder ┬äWie funktioniert ein Zoo?┬ô. Und es gibt auch eine F├╝hrung zu den j├╝ngsten Tierkindern im Zoo. Vorgestellt werden die Zwillinge bei Kattas und Zwergseiden├Ąffchen ebenso wie kleine K├Ąngurus oder das Zebrafohlen. Passend zu Ostern wird auch zu einer F├╝hrung ┬ärund ums Ei┬ô eingeladen, bei der die Eier-Leger im Zoo im Mittelpunkt stehen. Das sind beileibe nicht nur V├Âgel, denn auch Insekten, Fische, Amphibien und Reptilien legen Eier. Bei den Mittwochs-Rundg├Ąngen ab 17.45 Uhr erleben die kleinen Teilnehmer die ganz besondere abendliche Stimmung im Zoo und erfahren nebenbei Wissenswertes ├╝ber einige Tiere. Die Teilnahme an den F├╝hrungen ist mit einer Eintrittskarte kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Mehr zu den F├╝hrungen unter www.allwetterzoo.de
(15.04.2011, 09:35)
Allwetterzoo M├╝nster :   Winzige Zwillinge bei winzigen Affen:
Erster Nachwuchs bei den Zwergseiden├Ąffchen im Allwetterzoo M├╝nster
Wirklich winzig sind die Affenkinder, die jetzt im Allwetterzoo auf die Welt kamen! Kein Wunder, sind die Eltern doch Zwergseiden├Ąffchen und z├Ąhlen zu den kleinsten Affen der Welt. Um die Jungtiere zu entdecken, braucht man gute Augen - oder nur etwas Geduld. Oft sieht man sie mitsamt der Mutter, wenn diese gerade Appetit auf Gummiarabikum hat. Dieser Baumsaft ist die Leibspeise der ┬äZwerge┬ô. Er wird getrocknet angeliefert, mit Wasser anger├╝hrt und von den Tierpflegern in die L├Âcher eines Astes gestopft. Und weil das Weibchen gerade zweifachen Nachwuchs zu ern├Ąhren hat, kommt es h├Ąufig zum Fressen an das ┬äFutterholz┬ô.
Die Zwillinge der Zwergseiden├Ąffchen wurden am 3. April geboren. Gemeinsam mit ihren Eltern Lilly und Xaver sowie drei ├Ąlteren Geschwistern teilen sie sich eine ger├Ąumige, helle und vor allem warme Anlage mit Goldenen L├Âwen├Ąffchen und Kugelg├╝rteltieren. Das Zusammenleben in dieser WG ist sehr harmonisch. So durfte das weibliche L├Âwen├Ąffchen die Zwillinge sogar schon anfassen. Tierpflegerin Doreen Ludwig freut sich, dass die Kleinen sich so gut entwickeln: ┬äWenn ich sie mal einen Tag nicht gesehen habe, sind sie schon wieder gewachsen!┬ô. Sie kann den Nachwuchs vor allem morgens gut betrachten. Schaltet sie bei Dienstbeginn die W├Ąrmelampen in der Anlage ein, h├Ąngt Mutter Lilly sich mitsamt Zwillingen direkt darunter. Die Nacht verbringt die nun siebenk├Âpfige Familie eng zusammengekuschelt in einer Schlafbox.
Ebenso wie ihre Mitbewohner stammen die zu den Krallenaffen z├Ąhlenden Zwergseiden├Ąffchen aus S├╝damerika. In der Regel werden nach einer Tragzeit von 133 bis 140 Tagen Zwillinge geboren, die die Mutter bis zu 13 Wochen lang s├Ąugt. An der Aufzucht der Jungtiere ist auch Vater Xaver beteiligt, der die Jungtiere regelm├Ą├čig tr├Ągt. Vor allem bei der F├╝tterung um 16 Uhr muss er seinen Nachwuchs ├╝bernehmen. Dann will die Mutter als erste fressen, weil es besonders nahrhafte Insekten gibt.
Die Zwergseiden├Ąffchen kamen als v├Âllig neue Tierart f├╝r den Allwetterzoo im April 2010 aus dem Vivarium Darmstadt nach M├╝nster. Die damals f├╝nfk├Âpfige Familie bezog die gerade erweiterte und v├Âllig umgestaltete S├╝damerika-Anlage im ┬äHaus f├╝r Niedere Affen┬ô. Vater Xaver kam 2004 im Wiener Tiergarten Sch├Ânbrunn auf die Welt, Mutter Lilly 2005 im Tierpark Bochum. Drei Jungtiere wurden 2007 und 2010 in Darmstadt geboren. In menschlicher Obhut k├Ânnen die kleinen Affen 18 Jahre alt werden.

Foto: Der Nachwuchs der Zwergseiden├Ąffchen
(14.04.2011, 08:57)
Allwetterzoo M├╝nster :   Neu im Allwetterzoo M├╝nster: Ein Schn├╝ffelparadies f├╝r Nasenb├Ąren!

Ob die Nasenb├Ąren im Allwetterzoo wohl Muskelkater hatten? Anzunehmen ist das, denn als sie das erste Mail ihre v├Âllig umgestaltete Freianlage betreten durften, gab es kein Halten mehr! Die 13 Kleinb├Ąren mit den langen Nasen kletterten ohne Unterlass und ┬äerschn├╝ffelten┬ô regelrecht ihr ver├Ąndertes Freiluft-Domizil. Da gab es aber auch viel zu entdecken: Kletterseile f├╝r Ausfl├╝ge in luftige H├Âhen, Sand und Rindenmulch zum W├╝hlen, St├Ąmme mit gut riechender Rinde, Bambusdickicht zum Verstecken, Holzkl├Âtze zum bequemen Verschnaufen, ganz viel Zweige f├╝r Baumnester und eine mollige H├Âhle f├╝r die mitt├Ągliche Siesta.

Inzwischen haben sich die quirligen S├╝damerikaner an den neuen Wohnkomfort gew├Âhnt, den sie angesichts der warmen Witterung auch ausgiebig nutzen! Sie sind entweder am Boden unterwegs, w├╝hlen hier und w├╝hlen dort, oder klettern an St├Ąmmen hinauf und kopf├╝ber wieder herunter. Sie balancieren ├╝ber Seile und nutzen den gesamten Raum ihrer Au├čenanlage bis in den Wipfel einer hohen Kiefer. Da kann man als Mensch nur den Hals recken ┬ľ und sich wundern ├╝ber die waghalsigen Kletterk├╝nste der kleinen B├Ąren!

Mit rund 500 Quadratmetern Fl├Ąche war die Anlage f├╝r die kleinen B├Ąren immer schon ein tolles Zuhause. Seit der v├Âlligen Umgestaltung ist sie noch attraktiver. Es wurden nicht nur der alte Boden ersetzt und das gesamte Gel├Ąnde mit Holz und Felsbrocken neu strukturiert; die Anlage wurde vor allem ┬ädurchsichtiger┬ô gemacht. Denn in den zur├╝ckliegenden Jahren war hier ein kleines Dickicht entstanden. Jetzt haben die Nasenb├Ąren viel mehr Sonne und k├Ânnen von den Besuchern auch noch besser gesehen werden. Zus├Ątzlich sorgen an mehreren Stellen h├╝fthohe Glasscheiben daf├╝r, dass auch kleine Kinder die wuseligen B├Ąren unmittelbar ┬ävor der Nase┬ô haben.
(08.04.2011, 17:06)
Jan Jakobi :   Die Sache ist nur das "Emmi" die einzige Nashornkuh in M├╝nster ist die z├╝chtet. Deswegen konnte sie keine Geburt beobachten und die Aufzucht eines Jungen ebenso wenig.

Breitmaulnash├Ârner sind die geselligsten Nash├Ârner, die anderen Arten sind Einzelg├Ąnger.
(04.04.2011, 21:17)
R├╝diger :   @ Holger Wientjes
In dem sie bei der eigenen Mutter oder Tanten in der Kleingruppe, nach erneuter Geburt es beobachten k├Ânnen und damit aufwachsen.
Vermutlich ├Ąhnlich wie die jungen Elefantenbullen den Deckakt vom adulten Bullen abschauen.
(04.04.2011, 19:17)
Holger Wientjes :   In wieweit sind denn (Breitmaul-)Nash├Ârner darauf angewiesen oder ├╝berhaupt in der Lage, die Aufzucht von Artgenossen zu erlernen ?
(04.04.2011, 15:49)
R├╝diger :   Sehr bedauerlich dieser tragische Vorfall.
Meine Idee w├Ąre Emmi in einem neuen Herdenverband z. B. Beeks Bdeergen oder Whipsnade zu intgrieren, wo sie Schulungsunterricht von erfahrenden Nashornk├╝hen in Sachen Aufzucht im Sozialverband lernen k├Ânnte.
Die Nachzuchten sind eh schon so gering im EEP.
(03.04.2011, 17:16)
Allwetterzoo M├╝nster :   Alles Warten und Hoffen war vergebens:

Das im Allwetterzoo erwartete Nashornbaby hat nur 60 Minuten gelebt

F├╝nfzehn Tage und N├Ąchte, rund um die Uhr, haben das f├╝nfk├Âpfige Tierpflegerteam des Elefantenhauses um Revierleiter Michael Adler sowie Zoologen und Tierarzt auf die bevorstehende Geburt des 4. Nashornkalbes von ┬äEmmi┬ô gewartet. Auch die ├ľffentlichkeit verfolgte das Geschehen seit Wochen. Gegen elf Uhr am Samstagmorgen (2. April) war es endlich soweit: das Nashornkalb (m├Ąnnlich, ca. 65 kg) erblickte ohne Komplikationen das Licht der Welt! Die Mutter Emmi verhielt sich unmittelbar nach der Geburt vorbildlich, roch an dem Kalb, leckte an der Fruchth├╝lle und alles schien gut zu gehen. Schon nach einer halben Stunde stand das Jungtier auf allen Vieren und unternahm erste Gehversuche. Emmi suchte dabei st├Ąndig Kontakt zu ihrem Kalb.

Circa eine Stunde nach der Geburt attackierte Emmi pl├Âtzlich ihr Kalb. Auf einen solchen Zwischenfall waren zwar alle vorbereitet ┬ľ auch auf eine m├Âgliche Handaufzucht wie unl├Ąngst bei Emmis 3. Jungtier ┬äEbun┬ô ┬ľ aber diesmal gelang es nicht mehr, Mutter und Kind sofort zu trennen. Zu schwer waren die offensichtlich inneren Verletzungen des Kalbes, das unmittelbar nach den St├Â├čen der Mutter starb.

Pfleger und Zooleitung sind sehr betroffen. Alle hatten gehofft, dass Emmi auch wegen der Anwesenheit der zweiten Nashornkuh ┬äVicky┬ô, die fr├╝her Tage vor dem Geburtstermin abgetrennt wurde, deutlich ruhiger sein w├╝rde als bei den vergangenen Geburten. Das schien sich zu best├Ątigen: Emmi, die auch nachts ├╝ber Kameras und Monitore durch die Tierpfleger beobachtet wurde, verhielt sich sowohl im Vorfeld als auch direkt nach der Geburt wesentlich ruhiger als in der Vergangenheit. Dennoch kam es, wenn auch mit deutlicher Verz├Âgerung, zu dem schwer erkl├Ąrbaren Zwischenfall.┬á

Wegen der wiederkehrenden Komplikationen nach den Geburten┬á von Emmis K├Ąlbern ┬ľ drei von vier starben und eines, Ebun (2009), wurde getrennt von der Mutter mit der Flasche aufgezogen ┬ľ hat die Zooleitung entschieden, keine weiteren Zuchtversuche mit dieser Nashornkuh zu planen. Ob Emmi sterilisiert oder an einen anderen Zoo mit einer nicht z├╝chtenden Gruppe┬á Breitmaulnash├Ârner abgegeben wird, bzw. welche weiteren Optionen es gibt, kl├Ąrt die Zooleitung in den n├Ąchsten Tagen mit dem Europ├Ąischen-Erhaltungs-Zuchtprogramm (EEP). Das Jungtier wurde zur Sektion zum Institut f├╝r Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach Berlin gebracht.

Wie alle Nash├Ârner sind auch die im Allwetterzoo lebenden Breitmaulnash├Ârner in ihren nat├╝rlichen Verbreitungsgebieten in Afrika stark von der Ausrottung bedroht. Ihre Zucht in Zoologischen G├Ąrten dient nicht nur der Erhaltung stabiler Zoopopulationen, sondern ist auch ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz. In der Vergangenheit hatten zwei andere Nashornk├╝he im Allwetterzoo ihre Jungtiere vorbildlich aufgezogen. Sowohl Emmi als auch ihre Mutter Emily wurden bereits in M├╝nster geboren.
(03.04.2011, 16:25)
Allwetterzoo M├╝nster :   Kommt das Nashornkalb im Allwetterzoo erst am 4. April auf die Welt?

Ganz M├╝nster wartet! So kommt es jedenfalls den Mitarbeitern im Zoo vor, die pers├Ânlich, per Anruf oder per Mail Tag f├╝r Tag mehrfach gefragt werden, ob das Nashorn-Kalb schon auf der Welt sei. Urspr├╝nglich war aufgrund der Hormonwerte mit der Geburt von Emmis viertem Kalb am 20. M├Ąrz gerechnet worden. Nun ist dieser Termin schon mehr als eine Woche ├╝berschritten ┬ľ und nicht nur Zoofreunde machen sich langsam Gedanken. Zoodirektor J├Ârg Adler wollte deshalb Gewissheit! In seinem Auftrag nahm Carsten Ludwig, Tierarzt im Allwetterzoo, Kontakt mit Prof. Franz Schwarzenberger vom Institut f├╝r Biochemie der Veterin├Ąrmedizinischen Universit├Ąt Wien auf. Dort war in Emmis Kot das ┬äSchwangerschafts-Hormon┬ô nachgewiesen worden. Aufgrund der vorliegenden Daten stellten die Wissenschaftler erneut Berechnungen an ┬ľ und nennen nun den 4. April als Geburtstermin.

Die Tr├Ąchtigkeit bei Breitmaulnash├Ârnern wird in der Literatur mit 16 bis 17 Monaten angegeben. Die Dauer von Emmis bisherigen Tr├Ąchtigkeiten lag zwischen 493 Tagen und 499 Tagen. In einem europ├Ąischen Zoo soll die Tragzeit aber auch schon einmal bei 547 Tagen gelegen haben. In jedem Fall geht es Emmi gut! Sie genie├čt in der Gesellschaft ihrer Tante Vicky die warme Fr├╝hlingssonne.
(30.03.2011, 16:39)
Allwetterzoo M├╝nster :   Die Allwetter-Klettert├╝rme stehen!

Viel spannender als Tiere waren f├╝r etliche kleine Jungs gestern die Arbeiten am k├╝nftigen ┬äWaldspielplatz┬ô im Allwetterzoo M├╝nster. Hier standen n├Ąmlich ein Schwerlastkran mit riesigem Ausleger und ein sehr langer 40-Tonner, beladen mit den Bauteilen f├╝r den h├Âchsten von drei Klettert├╝rmen. Erg├Ąnzt durch eine separate Plattform mit Ferngl├Ąsern und Seilz├╝gen, bilden die T├╝rme das Herzst├╝ck des Spielplatzes hinter der Nashornanlage, der gerade v├Âllig neu gestaltet wird. Mehr als elf Meter hoch ist der h├Âchste der T├╝rme. Von hier aus wird man demn├Ąchst nicht nur v├Âllig neue Einblicke in das Zoogel├Ąnde haben, ganz mutige Kinder k├Ânnen ├╝ber eine ┬äAllwetter-Monster-Rutsche┬ô rasant wieder nach unten gelangen!

Das schwerste der vorgefertigten Bauteile wiegt ├╝brigens 2,5 Tonnen, so viel wie ein Nashorn! Und f├╝nfmal musste der Transporter das Gel├Ąnde ansteuern, bis alle Bauteile im Zoo waren. Passgenau in zuvor gegossene Betonfundamente eingesetzt und zusammen gef├╝gt wurden sie von Experten eines Spielplatz-Service-Unternehmens aus Kyritz in Brandenburg. Bislang steht nur an der Ostsee eine solche Kletterturm-Landschaft. Alle kleinen und gro├čen Kinder d├╝rfen sich also auf ein Spielplatz-Erlebnis freuen, das es weit und breit so nicht gibt!

Nachdem die T├╝rme nun stehen, geht es weiter mit dem Aufbau zahlreicher kleinerer Spielger├Ąte, denn zu Ostern sollen schon die ersten Kinder den ┬äWaldspielplatz┬ô erobern d├╝rfen. Zeitgleich entsteht am Rande des Platzes ein v├Âllig neuer Servicebereich mit Kiosk, WC-Geb├Ąude und gro├čfl├Ąchig ├╝berdachter Terrasse. Hier k├Ânnen die Eltern in Ruhe Kaffee trinken, w├Ąhrend ihre Spr├Âsslinge sich austoben. Inzwischen wurde h├Ąufig nach dem Holz-Elefanten gefragt, der jahrelang auf diesem gr├Â├čten Spielplatz im Zoo stand. Alle Fans k├Ânnen beruhigt sein: Der h├Âlzerne Kletter-Elefant wird repariert und an anderer Stelle im Zoo wieder aufgebaut.
(30.03.2011, 11:53)
Allwetterzoo M├╝nster :   Samstag, 26. M├Ąrz 2011, 9 bis 18 Uhr:
Familientag im Allwetterzoo M├╝nster mit erm├Ą├čigten Preisen f├╝r alle!
Der Allwetterzoo l├Ądt am kommenden Samstag zu seinem ersten ┬äFamilientag┬ô in diesem Jahr ein. Angesprochen werden allerdings nicht nur Eltern mit Kindern, sondern auch junge Paare, Gro├čeltern oder Single. Allen r├Ąumt der Zoo eine Eintrittspreiserm├Ą├čigung von bis zu 30 % ein. Aber nicht nur das Sparangebot k├Ânnte Anreiz f├╝r einen Zoobesuch sein! In einigen Anlagen des Zoos tummeln sich zur Freude vieler Besucher schon Jungtiere. Ob Nashorn ┬äEmmi┬ô am Samstag bereits Mutter geworden ist, steht noch in den Sternen. Sie l├Ąsst sich Zeit mit der vierten Geburt! Aber es gibt reizenden Nachwuchs bei Zebras und Elenantilopen und vor allem bei den Kattas. Hier sind bereits zwei Zwillingsp├Ąrchen zu bestaunen, geboren am 16. und 23. M├Ąrz; ein weiteres Weibchen scheint noch tr├Ąchtig zu sein. Die Kattas bewohnen eine f├╝r Besucher begehbare Anlage, in der das harmonische Familienleben wunderbar beobachtet werden kann.

Es gibt aber noch einen weiteren Grund f├╝r einen Zoobesuch an diesem Familientag, speziell f├╝r Eltern von vier- und f├╝nfj├Ąhrigen Kindern. Denn im Zoo wird die landesweite Aktionswoche ┬äCheck your Kid┬ô er├Âffnet, bei der die Fr├╝herkennungs-Untersuchungen U8 und U9 im Mittelpunkt stehen. Barbara Steffens, NRW Gesundheitsministerin, und Markus Lewe, M├╝nsters Oberb├╝rgermeister, geben um 11 Uhr den Startschuss. Anschlie├čend beginnt ein buntes Mitmach-Programm f├╝r Kinder. Mehr unter www.checkyourkid.de

(24.03.2011, 11:29)
Jennifer Weilguni :   Vielleicht sollte man sich auch einfach mal mit dem Gedanken anfreunden, dass auch Tiere sich ihren Partner teilweise lieber selbst aussuchen wollen. Wie bei den Menschen kann eben auch bei den Elefanten nicht jeder mit jedem.
(17.03.2011, 07:52)
Michael Mettler :   @Bj├ÂrnN: Ist weniger Diplomatie als Tierhaltererfahrung. Die Rechnung "M├Ąnnchen + Weibchen = Nachwuchs" geht eben nicht immer auf. Daf├╝r braucht es nicht mal Elefanten, da reichen z.B. schon ganz gew├Âhnliche Feldm├Ąuse :-) Nicht alle Gr├╝nde f├╝r ausbleibende Erfolge lassen sich "nach Rezept" erkl├Ąren, und selbst unter vermeintlich optimalen Bedingungen kann es passieren, dass sich ein Paar nicht fortpflanzt - aber manchmal nach einem gemeinsamen Ortswechsel (ich denke da z.B. an die Ascherslebener Streifenhy├Ąnen) oder auch nur am selben Ort unter einem anderen Pfleger dann doch.

Zu den aktuellen Beispielen bei den Elefanten geh├Ârt auch der hannoversche Bulle Nikolai: Drei der K├╝he, die jetzt K├Ąlber von ihm f├╝hren, z├Ąhlten schon zu seinen Jugendzeiten zur Herde. Zwar war er zwischenzeitlich weg aus Hannover, aber Elefanten sollen sich ja auch nach jahrelanger Trennung durchaus wiedererkennen.

Deckt eigentlich Chamundi irgendeine von seinen K├╝hen (wenn auch erfolglos), oder macht er nicht mal das?
(14.03.2011, 19:34)
Jan Jakobi :   Im Tierpark Berlin z├╝chtet "Ankhor" nicht mit den beiden 1988 aus dem Zoo Moskau gekommenen Elefantenk├╝hen "Astra" und "Frosja".

"Mothi" und "Tembo" (der Hannoveraner, nicht der Berliner Tierpark-Bulle) sind auch ein Beispiel, obwohl sie mit nicht verwandten K├╝hen aufgewachsen sind.

Vielleicht sollten wir das Thema in eines der (unz├Ąhligen) Elefanten-Threads weiterf├╝hren?
(14.03.2011, 19:04)
Bj├ÂrnN :   @Michael Mettler
Ihre Formulierung trifft die Sache wohl am diplomatischsten.
(14.03.2011, 19:01)
Michael Mettler :   Es gibt noch einige Beispiele mehr von Bullen, die zusammen mit K├╝hen aufgewachsen sind und sie trotzdem als Sexualpartnerinnen annahmen. Und auch Inzestpaarungen gab es schon bei Elefanten, andersrum ist ein bluts- und ortsfremder Bulle noch immer keine Garantie daf├╝r, dass er auch deckt bzw. von den K├╝hen akzeptiert wird. Scheint also eher von individuellen Sympathien und Antipathien abh├Ąngig zu sein...
(14.03.2011, 18:54)
Jan Jakobi :   @Bj├ÂrnN:
WIe erkl├Ąren Sie sich dann das es in Wuppertal, Tierpark Berlin und Zoo Emmen Elefantenbabys gibt/gab?

Die Bullen sind in den drei als Beispiel genannten Zoos auch mit den K├╝hen aufgewachsen.

Ebenso wie in Leipzig, dort hat "Mekong" nur eine Kuh erfolgreich gedeckt.
(14.03.2011, 18:01)
Bj├ÂrnN :   Die Meinung, dass "Chamundi" seine Halbschwester nicht deckt, weil er merkt, dass sie verwandt sind, halte ich f├╝r sehr blau├Ąugig.

Ich halte es eher f├╝r wahrscheinlich, dass er nicht deckt, weil sie zusammen aufgewachsen sind, ungeachtet der Verwandtschaft.
(14.03.2011, 17:50)
Jan Jakobi :   @Henry:
Deine Frage kann ich vielleicht beantworten:

Die K├╝he "Ratna" und "Corny" sind genau wie "Chamundi" bei Hagenbeck geboren.

"Chamundi" und "Corny" haben die selbe Mutter ("Yashoda"). "Cornys" Vater ist "Hussein", "Chamundi" wurde in Mysore von dem Bullen "Ganesh" gezeugt.

Somit sind alle 3 f├╝r die Zucht verf├╝gbaren Tiere miteinander ein wenig verwandt.

"Bala" hat vor "Chamundi" angst und vor "Hussein" auch, au├čerdem will man ihr keine Tr├Ąchtigkeit wegen ihrem schiefen R├╝cken zu muten.

Die K├╝he "Tefi","Rada" und "Kanaudi" (von Hagenbeck) sind zu alt f├╝r die Zucht.

Bei Flu├čpferden ist Inzucht nicht so schlimm, es passiert nicht schlimmes ... aber trotzdem hat es bei den Paaren "Manfred/Negus" und "Molle/Berolina", "Nante und "Polly", "Schwabbel" und "Grete" sowie "Olga" Sch├Ąden gegeben.


Ich vermute das "Chamundi" merkt das er mit den beiden M├Ądels verwandt ist und sie deswegen nicht deckt.


(14.03.2011, 17:17)
Jan Jakobi :   @Henry:
Deine Frage kann ich vielleicht beantworten:

Die K├╝he "Ratna" und "Corny" sind genau wie "Chamundi" bei Hagenbeck geboren.

"Chamundi" und "Corny" haben die selbe Mutter ("Yashoda"). "Cornys" Vater ist "Hussein", "Chamundi" wurde in Mysore von dem Bullen "Ganesh" gezeugt.

Somit sind alle 3 f├╝r die Zucht verf├╝gbaren Tiere miteinander ein wenig verwandt.

"Bala" hat vor "Chamundi" angst und vor "Hussein" auch, au├čerdem will man ihr keine Tr├Ąchtigkeit wegen ihrem schiefen R├╝cken zu muten.

Die K├╝he "Tefi","Rada" und "Kanaudi" (von Hagenbeck) sind zu alt f├╝r die Zucht.

Bei Flu├čpferden ist Inzucht nicht so schlimm, es passiert nicht schlimmes ... aber trotzdem hat es bei den Paaren "Manfred/Negus" und "Molle/Berolina", "Nante und "Polly", "Schwabbel" und "Grete" sowie "Olga" Sch├Ąden gegeben.


Ich vermute das "Chamundi" merkt das er mit den beiden M├Ądels verwandt ist und sie deswegen nicht deckt.


(14.03.2011, 17:17)
Henry Merker :   M├Âglicherweise ist die Frage schon gestellt worden, aber ich stelle sie dennoch (noch einmal?): Ist ein Grund bekannt, warum "Chammundi" noch nicht Vater geworden ist? M├Âglicherweise w├Ąre ein Bullentausch angebracht...
(14.03.2011, 10:06)
Manuel Becker :   Sch├Ânes Projekt. Freut mich f├╝r M├╝nster. Was ist mit dem Elefantenbaby gemeint? Ist in M├ť was unterwegs?
(13.03.2011, 23:23)
zollifreund :   sch├Ân dass es jetzt endlich bald losgeht.
Beim Durchlesen ist mir aber eine Frage gekommen, auch gerade weil ich das neuste Elefantenmagazin gelesen habe und dort wieder einiges ├╝ber die Problematik der zuk├╝nfigen Unterbringung der vielen Jungbullen steht: es ist zwar die Rede von 3 Bullenst├Ąllen, aber ist es auch geplant und ist es m├Âglich, zwei Bullen zu halten? Meiner Meinung nach sollte das n├Ąmlich Standart sein bei neuen Elefantenanlagen, schon alleine um notfalls den eigenen Nachwuchs nach Entw├Âhnung getrennt von der Mutter halten zu k├Ânnen. Besonders aber auch, wie in M├╝nster, wenn der vorhandene Bulle seine Zuchtf├Ąhigkeit nicht gerade unter Beweis stellt...

wei├č jemand, ob solche ├ťberlegungen in der Planung ber├╝cksichtig sind?
(09.03.2011, 20:15)
Klaus Sch├╝ling :   Erste Informationen zum geplanten Elefanten-Park sind jetzt online:

http://www.allwetterzoo.de/elefantenpark/elefantenpark2011.php

 
(09.03.2011, 15:34)
Allwetterzoo M├╝nster :   Die Spannung im Allwetterzoo M├╝nster w├Ąchst:

Erste Anzeichen f├╝r die baldige Geburt eines Nashornkalbes sind zu erkennen!

Die Spannung w├Ąchst bei Zoologen und Tierpflegern im Allwetterzoo; denn ┬äEmmi┬ô zeigt ein deutlich angeschwollenes Ges├Ąuge. Aufgrund der Erfahrungen bei den letzten Tr├Ąchtigkeiten kann im Laufe der kommenden Woche mit der Geburt eines Nashornkalbes gerechnet werden. S├Ąmtliche Vorbereitungen wurden bereits getroffen. Unter anderem wurde k├╝nstliche Kolostralmilch beschafft. Das ist die an Vitaminen, Mineralien und Proteinen reiche Vor- oder Erstmilch f├╝r neugeborene S├Ąugetiere, die den Aufbau der Immunabwehr unterst├╝tzt. Sie wird ben├Âtigt, sollte ┬äEmmi┬ô auch ihren vierten Nachwuchs ablehnen. Aber im Allwetterzoo ist man guter Dinge und hofft, dass die Anwesenheit von ┬äEmmis┬ô vertrauter Tante ┬äVicky┬ô bei der Geburt die nerv├Âse Mutter beruhigt und das Kalb erstmalig angenommen wird.

Zur Vorgeschichte: Die Breitmaulnashornkuh ┬äEmmi┬ô hatte ihre beiden ersten K├Ąlber nach der Geburt t├Âdlich verletzt, vermutlich aus Nervosit├Ąt. Das dritte Kalb, ┬äEbun┬ô, konnte erfolgreich von den Tierpflegern aufgezogen werden.
(09.03.2011, 12:17)
Allwetterzoo M├╝nster :   Rosenmontag im Allwetterzoo M├╝nster:

Der Zoo ist von 9 bis 17 Uhr ge├Âffnet und l├Ądt zu ┬äKarnevals┬ô-F├╝hrungen ein

 

Am Rosenmontag wird es bunt auf M├╝nsters Stra├čen. Ebenso bunt ist es auch im Tierreich! Wer es nicht glaubt, kann sich im Allwetterzoo am 7. M├Ąrz von 9 bis 17 Uhr vom Gegenteil ├╝berzeugen. Entweder entdeckt man die farbenpr├Ąchtigen Zoobewohner auf eigene Faust, beispielsweise im Aquarium oder im Tropenhaus. Oder man schlie├čt sich einer ┬äKarnevals┬ô-F├╝hrung an. Biologen stellen hierbei unter dem Motto ┬äMaskerade im Tierreich┬ô spezielle Zoobewohner vor. Sie erkl├Ąren, ob ein Tier sich mit seinen auffallenden Farben nur schm├╝ckt oder ob es sich damit sogar vor Feinden sch├╝tzt. So machen m├Ąnnliche V├Âgel oft mit einem bunten Federkleid Weibchen auf sich aufmerksam. Die winzigen Pfeilgiftfr├Âsche hingegen warnen mit schriller F├Ąrbung: Vorsicht, ich bin giftig! Eine grelle Farbe oder ein schr├Ąges Muster k├Ânnen aber auch Tarnung sein. So erkennt man ein gr├╝nes Cham├Ąleon im Bl├Ąttergewirr ebenso schlecht wie ein Zebra im hohen Steppengras. Die Teilnahme an einer der rund 1,5 Stunden dauernden F├╝hrungen ist f├╝r Zoobesucher kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Treffpunkt ist um 11 und 14 Uhr bei den Nasenb├Ąren.
(04.03.2011, 09:45)
Allwetterzoo M├╝nster :   Die Maus im Zoo!
Das neue Maus-Buch gibt Antworten auf Kinderfragen

Wer kennt nicht die Maus? Seit 40 Jahren informiert sie in der ┬äSendung mit der Maus┬ô kleine und gro├če Fans ├╝ber alle Fragen des Alltags. Nun hat die Maus einige deutsche Zoos besucht, um ganz gro├čen R├Ątseln auf den Grund zu gehen. Wer hat die sch├Ąrfsten Z├Ąhne? Wie h├Ąlt der Tierpfleger die Zebras auseinander? Wer ist der lauteste Schreihals im Zoo? Wie werden gef├Ąhrliche Tiere gef├╝ttert? Die Maus begab sich in die H├Âhle des L├Âwen und fand auf all┬ĺ ihre Fragen Antworten. Und die gibt sie nun an alle Fans in einem Buch weiter, das am 8. M├Ąrz erscheinen wird: ┬äFrag doch mal ... die Maus! Im Zoo┬ô.

Auch im Allwetterzoo hat die Maus sich schlau gemacht. Sie f├╝tterte hier nicht nur die Elefanten, sondern traf auch einige Tierpfleger: Peter Vollbracht zeigte der Maus, wie man jungen Pinguinen das Fressen von Futterfischen beibringt. Michael Adler erz├Ąhlte ihr ├╝ber seine Nachtwachen beim Nash├Ârnchen Ebun. Und Alexander Dietrich nahm die Maus mit zu den Geparden. Welche Aufgaben Tierpfleger sonst noch in einem Zoo haben, stellt das gro├če Maus-Poster dar, das im Buch liegt.
Die Autorin des neuen Maus-Buchs ist Dr. Sabine Dahm, 1964 in M├╝nster geboren, promovierte Biologin und freie Mitarbeiterin beim WDR, u. a. f├╝r die Redaktion der ┬äSendung mit der Maus┬ô. Neben vielen spannenden Geschichten aus dem Alltag in den Zoologischen G├Ąrten enth├Ąlt es zahlreiche Fotos und viele wundersch├Âne Illustrationen.

(28.02.2011, 10:44)
Michael Mettler :   @Ronald Masell: Das muss ja nun nicht gerade mitten in einer Menschenmenge zugelassen werden... Wenn meine Erinnerung daran nicht zu verkl├Ąrt ist, durften bei den fr├╝heren Kutschfahrten in Hannover Kinder auch mal mit auf den Kutschbock und auf gerader, freier Strecke auch mal kurz die Z├╝gel halten. Klar, zu der Zeit waren die Kids noch keine PC-Games gewohnt, aber vielleicht w├╝rde ein solches Erlebnis auch noch heutige Kinder begeistern. Zu einer Kutschfahrt geh├Âren schlie├člich auch Eindr├╝cke wie z.B. der Geruch der Pferde - oder wird der in der M├╝nsteraner Neuattraktion auch simuliert...?
(10.02.2011, 13:53)
Allwetterzoo M├╝nster :   13. Februar, 11 und 14 Uhr:

Führungen durch den Allwetterzoo Münster zum „Liebesleben der Tiere“

Am Valentinstag dreht sich alles um die Liebe. Deshalb ist das ┬ätierische Liebesleben┬ô auch Thema der Sonderf├╝hrungen, zu denen der Allwetterzoo am kommenden Sonntag (13.2.) einl├Ądt. Bei den Rundg├Ąngen, die um 11 und 14 Uhr beginnen, stellen Biologen die unterschiedlichen Formen des Liebeslebens im Tierreich vor. Es gibt harmonische Zweisamkeit das ganze Jahr ├╝ber, manchmal sogar ein Leben lang. Pinguine, Schw├Ąne oder St├Ârche sind hierf├╝r Beispiele. Andere Tiere treffen nur w├Ąhrend der Paarungszeit aufeinander. Das ist bei Leoparden oder Buntmardern der Fall. Vielfach spielt sich das Liebesleben in der Herde oder der Gruppe ab, beispielsweise bei Trampeltieren oder Zebras, Kattas oder Schimpansen. Wer mehr ├╝ber dieses spannende Thema erfahren m├Âchte, kann ohne Anmeldung und zus├Ątzliche Kosten an einer der beiden F├╝hrungen teilnehmen, Zooeintrittskarte gen├╝gt. Treffpunkt f├╝r die F├╝hrungen ist bei den Nasenb├Ąren.
(10.02.2011, 11:02)
Ronald Masell :   Auch wenn Besucher die Z├╝gel f├╝hren?das d├╝rfte schwierig werden.
(10.02.2011, 10:35)
Michael Mettler :   @Ronald Masell: Derjenige, der auch Kutschfahrten in anderen Parks oder im ├Âffentlichen Raum versichert...
(09.02.2011, 13:29)
Ronald Masell :   @MM hast ja recht Michael, aber wersoll das versichern, wenn die R├Âsser durchgehen?
(09.02.2011, 10:40)
Michael Mettler :   Sorry, aber daf├╝r habe ich nun bei aller Toleranz f├╝r Simulationsbeiwerk in Zoos nur ein Kopfsch├╝tteln ├╝brig. W├Ąre es nicht ein viel eindrucksvolleres Erlebnis f├╝r Besucher, in einer ECHTEN Kutsche durch den Zoo gefahren zu werden und ggfs. unter Anleitung des Kutschers sogar mal kurz die Z├╝gel f├╝hren zu d├╝rfen? Das w├Ąre deutlich einfacher in die Wirklichkeit ├╝bertragbar als ein Eisschollen-Abenteuer oder eine Safaritour, um Beispiel aus anderen Zoos zu nennen.
(09.02.2011, 10:26)
Allwetterzoo M├╝nster :   Neues aus dem Pferdemuseum M├╝nster:

Neue Attraktion im Westf├Ąlischen Pferdemuseum: Interaktiver Kutschen-Simulator

Zwei virtuelle Pferde und eine reale Kutsche sind das neue Highlight im Westf├Ąlischen Pferdemuseum. Hoch auf dem Kutschbock der "Wagonette" haben die Besucher die Wahl zwischen einer gem├╝tlichen Kutschfahrt ├╝ber Wiesen und Br├╝cken, oder einem Kutschenrennen durch einen Hindernis-Parcours. Die beiden Schimmel reagieren sehr feinf├╝hlig auf den Zug der F├╝hrleinen. Es erfordert einige Geschicklichkeit, die R├Âsser ├╝ber die schmalen Br├╝cken zu f├╝hren, ohne mit der Kutsche h├Ąngen zu bleiben.
Die ├╝ber 100 Jahre alte Wagonette war ein weit verbreiteter Kutschentyp, der sowohl im l├Ąndlichen als auch im st├Ądtischen Bereich sehr vielseitig eingesetzt wurde etwa zu Ausfl├╝gen, zur Jagd oder zu Kirchfahrten. Sie ist ein Geschenk der Kutschen Ricker GmbH aus D├╝lmen. Das alte Fuhrwerk hat sogar "Filmerfahrung": In dem Holocaust-Drama "Unter Bauern" von Ludi Boeken mit Veronika Ferres und Armin Rohde in den Hauptrollen, wurde sie als Requisite eingesetzt.

Der Kutschensimulator ist eine Entwicklung der MTC - Museums und Technologie GmbH und der Fachhochschule in Graz. Der Prototyp steht im Lipizzaner Gest├╝t Piber in ├ľsterreich. Er wurde speziell f├╝r das Westf├Ąlische Pferdemuseum adaptiert.

Wir freuen uns ├╝ber Ihren Besuch.

(09.02.2011, 10:15)
Holger Wientjes :   Ja und so war┬┤s ja dann auch... Tut mir leid, dass ich hier so einen Kappes auch noch weiterverbreitet habe !!! War nur von der Nachricht ansich so begeistert, dass ich mir weiter keinen Kopf ├╝ber ihren Wahrheitsgehalt gemacht habe... ! )-:
(08.02.2011, 16:42)
Tom Schr├Âder :   Ich mache meinem Namen alle Ehre und bin ungl├Ąubig: Werbeaktion der Kunstakademie h├Ârt sich f├╝r mich wahrscheinlicher an als dass das Wahrheit sein k├Ânnte...
(03.02.2011, 22:22)
Jan Beensen :   In welchem Teil denn?
(03.02.2011, 21:32)
Niedersachse :   Neues Gehege soll wohl gebaut werden.
(03.02.2011, 21:31)
Holger Wientjes :   Keine Ahnung ! War selbst ├╝berrascht von der Nachricht.
(03.02.2011, 21:22)
Jan Beensen :   Entsteht erst noch eine Anlage f├╝r die Hy├Ąnen oder sollen die in einem der vorhandenen Gehege leben?
(03.02.2011, 20:41)
Holger Wientjes :   Noch eine Neuigkeit aus dem Zoofreunde-Forum, die vor allem auch Olli freuen wird: Der Allwetterzoo nimmt wohl die Haltung von T├╝pfelhy├Ąnen wieder auf. Ein Tier traf wohl schon in MS ein, ist aber im Momement noch ausserhalb des Zoos untergebracht.
(03.02.2011, 18:04)
Allwetterzoo M├╝nster :   Allwetterzoo M├╝nster: R├╝ckblick - Ausblick

Was war 2010? Was kommt 2011?



Auch f├╝r einen Zoologischen Garten ist der Jahresbeginn Anlass f├╝r ein Res├╝mee: Wie waren die vergangenen 12 Monate? Was bringt das n├Ąchste Jahr? Kurz gefasst, begann das Jahr 2010 f├╝r den Allwetterzoo ├Ąu├čerst dramatisch und es endete extrem ruhig. Dramatisch war der Jahresanfang, weil das Gorillaweibchen ┬äGana┬ô schwer erkrankte und trotz intensiver Bem├╝hungen schlie├člich starb. Zur├╝ck blieb eine sechs Monate alte Tochter. ┬äClaudia┬ô fand in M├╝nster leider keine Ersatzmutter und musste deshalb in die Gorilla-Kinderstube des Stuttgarter Zoos Wilhelma umziehen. Dort wachsen ┬äverwaiste┬ô Gorillakinder aus ganz Europa gemeinsam auf.



Den allzu ruhigen Jahresabschluss verdankte der Zoo dem Wetter; denn der fr├╝he Wintereinbruch sorgte f├╝r die schlechtesten Besucherzahlen in einem Dezember seit 1996. Zudem waren die ersten Monate in 2010 zu kalt, der Juli zu hei├č, die Sommerferien verregnet. 871.427 Menschen kamen 2010 in den Allwetterzoo. Das sind zwar weniger als in den Vorjahren, es ist aber immer noch ein beachtliches Ergebnis f├╝r eine Stadt mit nur rund 280.000 Einwohnern. In einem aktuellen europaweiten Zoo-Ranking landete der Allwetterzoo auf Platz 16. Wie stolz man auf dieses Ergebnis sein kann, zeigt die detaillierte Bewertung der insgesamt 29 europ├Ąischen Zoos, die fast alle in Metropolen beheimatet sind. So schnitt der Allwetterzoo bei diesem Test punktgleich mit dem Zoo Antwerpen ab und wurde nur knapp schlechter als die Zoos in Basel, Kopenhagen oder Prag eingestuft!



Bei den Tieren tat sich im Jahr 2010 einiges. Im M├Ąrz konnten sich die Zoobesucher endlich wieder ├╝ber europ├Ąische W├Âlfe freuen! F├╝nf Schwestern aus dem polnischen Zoo Wroclaw bezogen die gro├če Anlage im Kinder- und Pferdepark. Ebenfalls im M├Ąrz traf mit ┬äNorman┬ô das erste Kugelg├╝rteltier in M├╝nster ein, Monate sp├Ąter folgte mit ┬äHeidi┬ô eine passende Partnerin. Die skurrilen Tiere wurden auf Anhieb zu Publikumslieblingen! Ebenfalls neu in M├╝nster sind winzige Zwergseiden├Ąffchen, h├╝bsche T├╝rkei-Stachelm├Ąuse und Maranon-Baumsteiger, das sind hoch bedrohte Pfeilgiftfr├Âsche.



Nachwuchs stellte sich 2010 bei vielen Tierarten ein. Besonders erfreulich war die Aufzucht von zwei G├Ąnsegeiern. Jeweils zwei Jungtiere gab es auch bei den seltenen Mandschurenkranichen, bei Mongolenponys und Kattas. Gro├če Sorgen bereitete das Eselfohlen ┬äAm├ęlie┬ô. Die Kleine kam nicht an die Zitzen der unerfahrenen Mutter und diese wollte ihren Nachwuchs nicht trinken lassen. Mit viel M├╝he konnten Pfleger und Tierarzt die Beiden zusammenbringen. Das Eselchen gedieh pr├Ąchtig und sieht auch heute noch aus wie ein ├╝berdimensionales Pl├╝schtier. Von einem anderen Jungtier hie├č es Abschied zu nehmen: ┬äEbun┬ô, das von der Mutter versto├čene Nash├Ârnchen, zog nach England um. Doch Breitmaulnashornkuh ┬äEmmi┬ô ist erneut tr├Ąchtig, die Geburt wird im Februar/M├Ąrz 2011 erwartet.



Auch gebaut wurde im vergangen Jahr im Allwetterzoo wieder flei├čig. Das v├Âllig umgestaltete Afrikapanorama er├Âffneten die Spieler der ersten Mannschaft des SC Preu├čen 06 - passend zur WM in S├╝dafrika. Die ┬äInsel┬ô der Kattas bekam einen neuen Graben und einen neuen Sonnenplatz f├╝r die Affen. Von der f├╝r Besucher begehbaren Katta-Anlage aus hat man einen guten Blick auf die neue Freianlage f├╝r Goldene L├Âwen├Ąffchen und Zwergseiden├Ąffchen. F├╝r diese ┬äS├╝damerikaner┬ô, deren Untermieter die Kugelg├╝rteltiere sind, entstand eine neue gro├če Innenanlage mit energiesparendem Glasdach. Seine anderen umweltschonenden Energiespar-Ma├čnahmen erkl├Ąrt der Zoo mit einem im Sommer eingerichteten ┬äEnergiepfad┬ô. Im Herbst stellte der Zoo gemeinsam mit der Berliner Beuth Hochschule f├╝r Technik die bundesweit ersten ┬äEnergiep├Ąsse┬ô f├╝r Tierh├Ąuser vor, die f├╝r Klimaschutz und CO2-Einsparung von zentraler Bedeutung sind.



2010 war das ┬äJahr der Tagungen┬ô im Zoo. Zum jeweiligen Erfahrungsaustausch trafen sich Schildkr├Âtensch├╝tzer aus aller Welt, Tropenornithologen und Raubtierpfleger. Ein Veranstaltungs-Highlight war das erste ┬äInternationale Stra├čenk├╝nstler-Festival┬ô im Juli. Rund 40 Gruppen und Einzelk├╝nstler aus Deutschland, Europa und ├ťbersee waren im Zoo zu sehen und zu h├Âren. Es gab Musik, Theater, Jonglage, Clownerie, Tanz und rund 10.000 begeisterte Zoobesucher. Das zweite Festival wird am 23. und 24. Juli stattfinden.



F├╝r 2011 erhofft man sich im Allwetterzoo besseres ┬äZoowetter┬ô, damit m├Âglichst viele Menschen - unbehelligt von Glatteis auf den Stra├čen oder Gluthitze in den Autos - die rund 3.000 Tiere im Zoo, die vier Delfine und sechs Seel├Âwen im Delphinarium sowie das Pferdemuseum besuchen k├Ânnen. Es wird sich lohnen, denn auch f├╝r die n├Ąchsten Monate sind positive Ver├Ąnderungen geplant, auf die sich vor allem Kinder freuen d├╝rfen. F├╝r sie wird der gr├Â├čte Spielplatz im Zoo mit hohem Aufwand komplett verwandelt. F├╝r die Kleinsten entsteht ein ruhiger Spielbereich, die Gr├Â├čeren d├╝rfen auf sportliche Ger├Ąte gespannt sein. Mutige Kinder k├Ânnen einen ┬äAllwetter-Kletterturm┬ô erklimmen und durch eine lange R├Âhre wieder herunter rutschen. F├╝r die Eltern entsteht ein neuer, gro├čz├╝gig ├╝berdachter Kiosk- und Picknick-Bereich. Mit der Fertigstellung rechnet man zu Ostern. Auch auf ┬äTierisches┬ô d├╝rfen sich die Besucher freuen: So wird f├╝r die Wei├čkopfsakis, das sind s├╝damerikanische Affen, gerade eine gro├če Au├čenanlage am Tropenhaus errichtet. Auch die Anlagen f├╝r Flamingos und Nasenb├Ąren werden umgestaltet. Mit den Bauarbeiten f├╝r den geplanten ┬äElefantenpark┬ô wird allerdings fr├╝hestens im Herbst 2011 begonnen.



Eines der Markenzeichen des Allwetterzoo ist sein ├╝berdurch┬şschnittliches Engagement f├╝r den Artenschutz in den nat├╝rlichen Lebensr├Ąumen, beispielsweise in Vietnam. Das Projekt zur Rettung der seltenen Goldkopflanguren, einer in Nordvietnam lebenden hoch bedrohten Affenart, beging im vergangenen Jahr sein zehnj├Ąhriges Jubil├Ąum. Aus diesem Anlass erhielt der Allwetterzoo eine weitere offizielle Anerkennung durch die vietnamesische Regierung.
(12.01.2011, 09:51)
Allwetterzoo M├╝nster :   Blaue K├Âpfe, kahle Brust:

Zwei Papageienk├╝ken im Allwetterzoo M├╝nster werden ┬äzu F├╝├čen┬ô der Besucher gef├╝ttert┬ů



Ganz sch├Ân auf Trab halten zwei K├╝ken bei den Gebirgsloris im Allwetterzoo M├╝nster derzeit ihre Eltern. Beinahe jede halbe Stunde kommen die Papageien anged├╝st und f├╝ttern ihre hungrigen Spr├Âsslinge. Dass sie dabei haarscharf an den Beinen zahlreicher Zoobesucher vorbei fliegen m├╝ssen, st├Ârt die Loris nicht. Sie haben sich den Brutplatz auf dem Boden ihrer Voliere unter einem Stein selbst ausgesucht. Hoch gelegene, vor den Blicken der Menschen gesch├╝tzte Nisth├Âhlen standen ebenfalls zur Verf├╝gung. Doch die kleinen kunterbunten Papageien scheinen Trubel und Aufmerksamkeit zu bevorzugen!



Am Silvestermorgen entdeckten Tierpfleger, dass die Loris an ihrem ungew├Âhnlichen Brutplatz Erfolg hatten. Zwei winzige Papageienk├╝ken sind hier geschl├╝pft, vermutlich vierzehn Tage zuvor. Sie waren nicht fr├╝her aufgefallen, weil die Eltern sie gut verborgen hatten. Als die K├╝ken mehr und mehr Hunger zeigten, mussten die Eltern den Brutplatz immer ├Âfter anfliegen. Inzwischen zeigen die Winzlinge schon blaue Federn am Kopf und gr├╝ne an den Seiten des K├Ârpers. Die F├╝tterung durch die Eltern kann ├╝brigens unmittelbar erlebt werden! Die Gebirgsloris leben im Elefantenhaus in einer f├╝r Besucher begehbaren Anlage und d├╝rfen hier mit Nektar gef├╝ttert werden. Um die Jungen zu sch├╝tzen, ist allerdings eine kleine Absperrung errichtet worden.
(11.01.2011, 10:46)
Allwetterzoo M├╝nster :   "Leona" im L├Âwengraben: Ein kleiner Pinguin auf gro├čer Tour im Zoo....

Ob seine Eltern dem kleinen Pinguin die Geschichte des legend├Ąren "Nr. 137" erz├Ąhlt haben? ├ähnlich wie der 1998 ausgeb├╝xte, nie wieder aufgetauchte und damit bundesweit bekannt gewordene Pinguin machte sich "Leona" am ersten Tag im neuen Jahr auf den Weg durch den Allwetterzoo. Beg├╝nstigt durch das teilweise vereiste Wasserbecken der Pinguinanlage fand der Jungspund einen Weg heraus, watschelte den Spuren nach ├╝ber die Besucherwege und gelangte schlie├člich zum L├Âwenhaus. An der dortigen Au├čenanlage t├╝rmten sich die Schneeberge, leicht zu erklimmen f├╝r einen neugierigen Pinguin. Hier muss "Leona" dann einen gro├čen Satz gemacht und auf dem Eis des L├Âwengrabens gelandet sein. Dort wurde der kleine Pinguin am Neujahrstag von einer Besucherin entdeckt.

Gefahr von der L├Âwenfamilie drohte zum Gl├╝ck nicht, die d├Âsten angesichts der K├Ąlte im warmen Haus. Den ausgeb├╝xten Pinguin einzufangen, war aber nicht leicht. Das Wasser war zum Teil gefroren. W├Ąre der kleine Wicht in Panik unter das Eis geraten, h├Ątte er vielleicht nicht mehr hinausgefunden. Deshalb zeigten die Tierpfleger Geduld - und setzten auf den Hunger des Pinguins. Und das klappte! Am Sonntag konnte Steffi Klahn, die vertraute Tierpflegerin, den kleinen Ausrei├čer mit Heringen locken und vom Eis holen. Nun hockt er wieder inmitten der Pinguinschar und erz├Ąhlt von seinen Abenteuern...

Der kleine Ausrei├čer ist der j├╝ngste Brillenpinguin in M├╝nster. Erst im September geschl├╝pft, war der Vogel noch zu jung f├╝r die geplante Reise nach Ungarn. Vierzehn in M├╝nster geschl├╝pfte Artgenossen waren im November in den Zoo von Jaszbereny umgezogen. "Leona" wurde ├╝brigens erst nach ihrem Ausflug getauft. Normalerweise tragen die Pinguine in M├╝nster nur Nummern, der kleine Ausrei├čer war bis Sonntag nur die 459. Aber nach ihrem kleinen Ausflug wurde das Pinguinm├Ądchen von Steffi Klahn auf "Leona" getauft. Ein wirklich passender Name!

(03.01.2011, 14:07)
Allwetterzoo M├╝nster :   Bestandsaufnahme nach dreistem Einbruch in die Ausstellung "Verbotene Geschenke" im Allwetterzoo M├╝nster

Am Silvestermorgen wurde der Einbruch im Allwetterzoo entdeckt. Diebe hatten in der Nacht eine schmale Plexiglas┬şscheibe neben den stabilen Eingangst├╝ren zum Ausstellungsraum "Verbotene Geschenke" aufgebrochen. Vermutlich warteten sie den ersten Kontrollgang der Nachtwache ab, um dann alles mitzunehmen, was wertvoll schien. Aus insgesamt f├╝nf Vitrinen, deren T├╝ren sie aufgehebelt haben, entwendeten sie eine Jacke aus Guereza-Fell, Stiefel und Taschen aus Reptilienleder sowie Schmuckgegenst├Ąnde aus Schildpatt. Aus der Vitrine, die die Wilderei von Elefanten-Sto├čz├Ąhnen und Nashorn-H├Ârnern zum Thema hat, wurden beinahe alle Exponate vom Armreifen aus Elefantenhaar bis zu zwei 120 cm langen Sto├čz├Ąhnen gestohlen. In einer Vitrine steht nun eine rote Schaufensterpuppe nackt da. Der Mantel, den sie trug, wurde ebenso gestohlen wie ein Leopardenfell mitsamt Kopf.

Am Montag glichen Zoomitarbeiter die Bestandsliste mit dem verbliebenen Inhalt der Vitrinen ab. Nach dem ersten Einbruch in diese Ausstellung im August 2009 hatte der Zoo nicht nur seine Sicherheitsvorkehrungen verst├Ąrkt, sondern auch die Exponate fotografiert und mit den jeweiligen Ma├čen versehen. Die Liste mitsamt den Fotos der entwendeten Objekte wurde der m├╝nsterschen Kripo ├╝bergeben.

(03.01.2011, 14:04)
Sacha :   Traurige Nachricht. Und dann noch zur Weihnachtszeit...
(27.12.2010, 09:51)
Ronald Masell :   und wieder einer weniger.Der Kostendruck erwischt sie alle. dieZoo-Nachrichten werden jetzt ganz eingestellt.
(24.12.2010, 11:25)
Allwetterzoo M├╝nster :   Schneer├Ąum-Marathon im Allwetterzoo:

- F├╝nf Kilometer Besucher- und Betriebswege sowie der Parkplatz werden t├Ąglich ger├Ąumt

- Auch zu Weihnachten und Silvester ist Zoobesuch ohne Rutschgefahr m├Âglich

Um 8 Uhr ist im Allwetterzoo Dienstbeginn f├╝r die Tierpfleger. Damit sie sofort zu Affen, Elefanten und Pinguinen gelangen k├Ânnen, stehen andere Zoomitarbeiter sehr fr├╝h auf. Die Zoog├Ąrtner sitzen n├Ąmlich sp├Ątestens um 5.30 Uhr auf den Schneer├Ąum-Fahrzeugen. Als erstes befreien sie den Betriebshof von Schnee, dann die Hauptwege im Zoo. Um 8 Uhr muss der Futterwagen seine erste Runde drehen k├Ânnen. Mit ihm werden zehn Reviere Tag f├╝r Tag mit Obst und Gem├╝se, Fleisch und Fisch beliefert. Bevor um 9 Uhr die ersten Schulklassen an der Zookasse eintreffen, sind auch Parkplatz und Besucherwege ger├Ąumt und gestreut ┬ľ alles in allem gut f├╝nf Kilometer! Gestreut wird im Zoo aus ├Âkologischen Gr├╝nden nur mit Split und Sand. Salz kommt nicht zum Einsatz.

Besucher, die es schaffen, den Allwetterzoo zu erreichen, erleben dort ein ungetr├╝btes Wintervergn├╝gen! Zottelige Esel und dickfellige Mongolenponys stapfen vergn├╝gt durch den tiefen Schnee. Syrische Braunb├Ąren und Trampeltiere trotzen mit ihrem Pelz der K├Ąlte. Im Zoo ├╝berwinternde Wei├čst├Ârche hocken auf tief verschneiten Horsten. Und selbst Geparde schnuppern gerne Winterluft und hinterlassen dicke Tatzenabdr├╝cke im Tiefschnee. Wer sich beim Rundgang durch den Winterzoo aufw├Ąrmen m├Âchte, geht einfach in eines der gro├čen, mollig warmen Tierh├Ąuser. Im Tropenhaus zwitschern unz├Ąhlige V├Âgel im Bl├Ątterdschungel, in der Nashornhalle buddeln Erdm├Ąnnchen in Sand statt Schnee. Elefanten und kleine Papageien d├╝rfen in einer ├╝ppig begr├╝nten Halle von Besuchern gef├╝ttert werden. Und auch bei gro├čen und kleinen Affen, L├Âwen und Giraffen ist es warm und es gibt viel zu sehen!

Der Zoo kann ├╝brigens an 365 Tagen im Jahr besucht werden, sogar an Heiligabend und Silvester. Die Kasse ist t├Ąglich ab 9 Uhr ge├Âffnet und schlie├čt nur am 24. und 31. Dezember bereits um 12 Uhr. An allen anderen Tagen werden Besucher bis 16 Uhr eingelassen, die Tierh├Ąuser schlie├čen um 16.30 Uhr. Auch das Westf├Ąlische Pferdemuseum ist t├Ąglich ge├Âffnet, ebenso das Delphinarium im Zoo. Hier findet am 24. und 31. Dezember jeweils eine Vorf├╝hrung um 11.30 Uhr statt, an den Feiertagen 25. und 26. Dezember sowie 1. Januar sogar drei um 12, 13.30 und 15 Uhr.
(21.12.2010, 10:33)
Allwetterzoo M├╝nster :   Ein fast 2000 Jahre altes r├Âmisches Nachziehpferdchen, eine
Dreirad-Pferdekutsche und ein zweik├Âpfiges Schaukelpferd f├╝r Zwillinge
sind nur einige der Highlights in der neuen Sonderausstellung:

Mein erstes Pferd - Wie Pferdespielzeug das Leben begleitet

Eine Ausstellung des Westf├Ąlischen Pferdemuseum
27.11.2010 bis 05.07.2011

In sechs Abteilungen zeigt die Ausstellung die unterschiedlichsten Formen
von Pferdespielzeug denen ein Kind im Laufe seiner Entwicklung begegnet.
├ťber 200 Exponate aus gro├čen Privatsammlungen und Institutionen wie der
LWL-Arch├Ąologie, M├╝nster oder dem R├Âmisch-Germanischen Museum, K├Âln zeigen
Kindertr├Ąume vergangener Zeiten.
(25.11.2010, 14:13)
Allwetterzoo M├╝nster :   Sonntag, 14. November, 11 Uhr:
20 Jahre unterwegs
J├Ârg Adler zeigt am kommenden Sonntag im Cineplex Bilder aus seiner ┬äzweiten Heimat┬ô

Seit 1984 bereist der m├╝nstersche Zoodirektor Vietnam. W├Ąhrend unz├Ąhliger Aufenthalte fotografierte er die bedrohte Natur und die (noch) einzigartige Tierwelt. J├Ârg Adler hat aber auch das Leben der Menschen in diesem Land voller Vielfalt in unz├Ąhligen Bildern eingefangen. Zu sehen sind seine Eindr├╝cke aus Vietnam bei einem Dia-Vortrag am kommenden Sonntag, 14. November, im m├╝nsterschen Cineplex. Der Zoo-Verein M├╝nster l├Ądt zu dieser Veranstaltung in Kooperation mit dem Kino ein. Karten mit freier Platzwahl gibt es f├╝r 5 bzw. 4 Euro (erm.) nur im Cineplex.

J├Ârg Adler gilt als profunder Kenner Vietnams und ist mit seinen Fotos ein landesweit gefragter Referent. Stimmungsvolle Bilder aus dem Alltag der Bev├Âlkerung verkn├╝pft er mit Schilderungen am├╝santer, aber auch bedr├╝ckender Erlebnisse. ├ähnliches gilt f├╝r Kambodscha. In diesem ┬äLand des L├Ąchelns┬ô betreut der Allwetterzoo seit zehn Jahren ein Naturschutzprojekt in unmittelbarer N├Ąhe zu den weltber├╝hmten Tempeln von Angkor. Auch in Kambodscha hat Adler einmalige Momente und Begegnungen im Bild festgehalten. Zu sehen sind au├čerdem Aufnahmen seltener Tiere, um deren Schutz sich der Allwetterzoo bem├╝ht.

(11.11.2010, 09:59)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äEbun┬ô ist gut in England angekommen

 

Am vergangen Donnerstag (7.10.) verlie├č Nashornkalb ┬äEbun┬ô den Allwetterzoo gemeinsam mit ihren Pflegern Matthias Bartel und Manuela Hofmann in ihr neues Zuhause, den Longleat Safari Park in Wiltshire, England. Ihre Reise f├╝hrte ├╝ber Arnheim, Calais und Dover bis nach Longleat in Wiltshire. Um 1.30 Uhr nachts am 8. Oktober kam der ungew├Âhnliche Transport in Wiltshire an, morgens gegen 8.30 Uhr wurde ┬äEbun┬ô vom LKW abgeladen und aus Ihrer Box in den Stall gelockt. Ebenso schnell wie sie in M├╝nster in die Box ging, sprang sie in England auch wieder heraus und genoss ihre erste Flasche mit Milch auf der Insel.

 

In Arnheim wurde eine zweite Transportbox samt der vierj├Ąhrigen Nashornkuh ┬äKara┬ô auf den LKW geladen. Geplant ist, dass sich in Longleat zuerst die beiden jungen Tiere aneinander gew├Âhnen. Dann folgt die Eingliederung in die bereits vorhandene Gruppe bestehend aus einem zw├Âlfj├Ąhrigen Bullen und zwei circa 10j├Ąhrigen K├╝hen. Die Nash├Ârner im Wiltshire Safaripark teilen sich ihre ca. 15 ha gro├če Au├čenanlage mit Trampeltieren, Watussis und Elenantilopen.

 

┬äWir sind froh, dass Kara mit unserer Ebun nach England geht, so Matthias Bartel. ┬äSie lief bislang mit ihrer Mutter und einem weiteren Kalb zusammen und kennt daher schon kleine Nash├Ârner.┬ô Schon w├Ąhrend des Transports hatten die beiden bereits Zeit sich Kiste an Kiste zu beschnuppern. In Longleat angekommen wurden die K├╝he dann jeweils in einen eigenen Stall gesperrt, konnten sich aber durch die Gitterst├Ąbe sehen, riechen und mit den Schnauzen beschnuppern. ┬äEbun und Kara scheinen sich gut zu verstehen. Die Kollegen in Longleat sind sehr nett und haben Ebun freudig empfangen. Wir sind positiv gestimmt, dass sie sich auf der gro├čen Anlage schnell eingew├Âhnen wird┬ô, res├╝miert Bartel.

 

Daten zu „Ebun“:

┬äEbun┬ô wurde am 20. September 2009 im Allwetterzoo M├╝nster geboren. Da Ihre Mutter sie nicht angenommen hat, wurde sie von den Pflegern mit der Flasche gro├č gezogen. Bei ihrer Abfahrt wog sie 640 kg. Ausgewachsene Nashornk├╝he k├Ânnen mehr als 2.000 kg auf die Waage bringen! ┬äEbun┬ô frisst Heu, bekommt aber nach wie vor noch Fohlenmilch zu trinken: etwa 13 Liter t├Ąglich, verteilt auf vier Mahlzeiten. Zwei Portionen trinkt sie aus dem Trog, zwei aus der Flasche. Die Flaschenf├╝tterung wird beibehalten, um eine evtl. notwendige Medikamentengabe besser kontrollieren zu k├Ânnen.

Der Umzug nach England erfolgte auf Empfehlung des Europ├Ąischen Erhaltungszucht-Programms EEP. ┬äEbun┬ô h├Ątte M├╝nster ohnehin verlassen m├╝ssen, allersp├Ątestens mit drei Jahren. Dann werden Breitmaulnash├Ârner geschlechtsreif.
(12.10.2010, 09:49)
Allwetterzoo M├╝nster :   Bongo Bianca im Muttergl├╝ck:

Erstmals seit Jahren wurde im Allwetterzoo M├╝nster ein Kalb der wundersch├Ânen ┬äWaldb├Âcke┬ô geboren.

Im Allwetterzoo ist man begeistert ├╝ber den j├╝ngsten Nachwuchs bei den Bongos, ein wundersch├Ânes weibliches Kalb. Im auffallend rotbraunen Fellkleid tragen diese Antilopen leuchtend wei├če Streifen und Flecken. Was in den W├Ąldern Zentral- und Westafrikas eine perfekte Tarnung f├╝r die scheuen Bongos ist, f├Ąllt im derzeit eher tristen westf├Ąlischen Herbst schon von weitem ins Auge. Und die Besucher k├Ânnen sich an dem erst wenige Tagen alten Kalb bereits erfreuen: Sowie es mal nicht regnet, verl├Ąsst Mutter ┬äBianca┬ô mit ihrem ersten Nachwuchs den warmen Stall. Vorerst noch getrennt von der Gruppe gew├Âhnt sich die kleine Antilope in einem Vorgehege an das Zooleben. Das zierliche Kalb hat sich allerdings schon beim ersten Ausflug ins Freie dem Gitter gen├Ąhert, hinter dem Vater ┬äTabo┬ô neugierig den Neuzugang be├Ąugte.

Bongos leben in kleinen Gruppen zusammen, in M├╝nster sind es mit dem Kalb nun vier Tiere. Sie bewohnen eine von Eichen bestandene Anlage neben dem Pferdemuseum. Weil ihr afrikanischer Lebensraum durch Abholzung immer weiter vernichtet wird, sind Zoonachzuchten ├Ąu├čerst wertvoll f├╝r den Fortbestand der Art. Deshalb wird die Bongo-Zucht in Zoologischen G├Ąrten ├╝ber das Europ├Ąische Erhaltungszucht-Programm koordiniert. In M├╝nster hatte es zuletzt 2004 Nachwuchs gegeben. Die Eltern des am 26. September┬á2010 geborenen Kalbes stammen aus den Zoologischen G├Ąrten von Stuttgart bzw. Frankfurt.
(04.10.2010, 09:48)
Allwetterzoo M├╝nster :   Zoos brauchen Energie: Der Allwetterzoo stellt als Vorreiter die bundesweit ersten Energieausweise f├╝r Tierh├Ąuser vor

 

Der Allwetterzoo, am 2. Mai 1974 er├Âffnet, versorgt derzeit etwa 3.000 Tiere aus 300 Arten. F├╝r einen Gro├čteil der Tiere m├╝ssen das ganze Jahr ├╝ber tropische Bedingungen simuliert werden. Es gibt 35 Geb├Ąude mit unterschiedlichstem Versorgungsbedarf auf rund 30 Hektar. Der Zoo betreibt eine eigene Heizungszentrale sowie ein st├Ądtisches Blockheizkraftwerk. Als einer der ersten Zoos in Deutschland widmet er sich aktiv und nachweisbar dem Klimaschutz durch energetische Sanierung mit dem Ziel einer zukunftsorientierten, unabh├Ąngigen Energieversorgung und einer m├Âglichst hohen CO2-Minderung. Um dies noch effektiver zu tun, suchte der Zoo die Zusammenarbeit mit der Beuth Hochschule f├╝r Technik Berlin, FB IV, und der BAnTec GmbH, ebenfalls Berlin.

 

Ergebnis dieser Verbindung ist nun die Entwicklung der ersten Energieausweise f├╝r Tierh├Ąuser in einem deutschen Zoo! F├╝r die energetische Bewertung bestehender Wohngeb├Ąude gibt es diese Dokumente bereits. Einmalig ist ebenso die zugrunde liegende energetische, technische und bauliche Qualit├Ątsfeststellung und Analyse. Daf├╝r wurde in den letzten 20 Monaten die Energiesituation des Zoos gepr├╝ft: Studierende und Mitarbeiter der Beuth-Hochschule untersuchten rund 4,8 km der zooeigenen Nahw├Ąrmetrasse und analysierten 35 Geb├Ąude mit 40 ├ťbergabestationen. Die Erstellung von Energieausweisen f├╝r Tierh├Ąuser und -anlagen ist von zentraler Bedeutung f├╝r den Klimaschutz und die CO2-Einsparung. Die Bundesregierung fordert 36% CO2-Einsparung bis zum Jahr 2020!

 

Energieausweise gibt es abh├Ąngig vom Bedarf und vom Verbrauch. Ein bedarfsabh├Ąngiger Energieausweis ist f├╝r Tieranlagen nicht m├Âglich, da es kein Standard-Nutzverhalten gibt. Die Entwicklung von Standards f├╝r verbrauchsabh├Ąngige Energieausweise f├╝r Tieranlagen ist Ziel der Zusammenarbeit zwischen Allwetterzoo, Beuth Hochschule f├╝r Technik Berlin und BAnTec GmbH. Der Ansatz ist wie folgt: Die Verbrauchswerte der letzten Jahre liegen zugrunde, sie werden gemittelt und daraus die tats├Ąchlich ben├Âtigte Prim├Ąr-Energiemenge berechnet. Hierbei werden nicht nur Tieranlagen und Geb├Ąude untersucht, die bereits saniert wurden, sondern vor allem die Geb├Ąude, die noch nicht im Sanierungs- und Instandsetzungsplan gef├╝hrt werden. Gerade f├╝r diese ist es wichtig, Empfehlungen anhand des Energieausweises erarbeiten zu k├Ânnen und die Modernisierung daran zu orientieren.

 

Aufgrund der fundierten Erhebung und Auswertung von Daten ist es weiterhin m├Âglich, geb├Ąudespezifische Nutzerprofile zu erstellen, die f├╝r andere Zoos die Grundlage bilden k├Ânnen. Betrachtet man die gemeinsamen Projekte, die durch Mitarbeiter und Studierende der Beuth Hochschule sowie der BAnTec GmbH entwickelt werden, kann man den derzeit ohnehin schon datentechnisch hochmodern erfassten Allwetterzoo als Vorbild in der Zoowelt bezeichnen. Bereits seit 1995 werden im Allwetterzoo alle energierelevanten Daten erfasst und ausgewertet!

 

Insgesamt wurden von 1995/1996 bis 2009 rund 423 Tonnen oder 20% CO2 weniger erzeugt! Diese Einsparung ist das Ergebnis baulicher Sanierungsma├čnahmen und einer bedarfsabh├Ąngigen zentralen Geb├Ąudeleittechnik. F├╝r die Zukunft geplant sind die energetische Optimierung der Bestandssituation durch hydraulische Analyse der Nahw├Ąrmetrasse und der einzelnen Unterstationen, Simulationsrechnungen der Bestandsgeb├Ąude und die konsequente Umsetzung der Handlungsempfehlungen und Ergebnisse. Der Einsatz von regenerativen Energien wie Photovoltaik, Solartechnik oder Erdw├Ąrme ergibt weitere Einsparpotentiale.

 

Res├╝mee: Die Geb├Ąude, die Tieranlagen und die Energiesituation k├Ânnen f├╝r andere Zoos als Referenz genommen werden, ebenso die entwickelten Ans├Ątze f├╝r die Erstellung der Energieausweise.

 

Beispiele

Im Elefantenhaus kann beim Einsatz erneuerbarer Energien eine Reduzierung von 405 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr (kWh/m┬▓a) auf 337 erzielt werden; das entspricht einer Einsparung von rund 17% pro Jahr. Der CO2-Aussto├č reduziert sich von 120 Kilogramm pro Quadratmeter im Jahr (kg/m┬▓a) auf 99, das sind ebenfalls 17% weniger.

 

F├╝r das Orang-Utan-Haus ergibt sich bei Einsatz von regenerativen Energien, zus├Ątzlich zur w├Ąrmetechnisch instand gesetzten Fassade, eine Reduzierung von 381 kWh/m┬▓a auf 284. Der CO2-Aussto├č reduziert sich von 116 kg kg/m┬▓a auf 85. Das entspricht einer Einsparung von rund 26% f├╝r den Prim├Ąrenergieanteil und den CO2-Aussto├č.

 

Ausblick

Die Zusammenarbeit des Allwetterzoos mit der Beuth Hochschule f├╝r Technik Berlin, der BAnTec GmbH, der seit Januar 2010 beteiligten FH M├╝nster sowie diversen ortsans├Ąssigen Unternehmen wird weiter fortgef├╝hrt und ausgebaut.
(01.10.2010, 16:26)
Michael Mettler :   Au├čerdem gilt es m.E., sich zwischen den n├Ąchstgelegenen Konkurrenzzoos Osnabr├╝ck (bisher ohne Nachzucht) und Gelsenkirchen (m├Âglicherweise irgendwann doch noch mit Elefanten) rechtzeitig st├Ąrker zu positionieren...

Auch so kann man eben Flaggschiff-Spezies definieren. Nennen wir es doch das Tarzan-Prinzip: Wenn es mal eng wird, holt man die Elefanten zu Hilfe ;-)
(28.09.2010, 22:42)
Andreas Knebel :   Warum der Zoo so auf Zucht dr├Ąngt, ist aber eindeutig.
Ich zitiere einfach mal einige Besucherzahlen:
Wuppertal:
2004: 502.893
2005: (Geburt von Kibo und Bongi): 669.420

K├Âln:
2003: 951.674
2004: (Er├Âffnung Elefantenpark im Sep):
1.125.792
2005: 1.235.286 (Beinaherekord, 2.bestes Ergebnis ever)
2006: (Geburt von Marlar): 1.579.972 (All-Time-Record)

Auch 2007 und 2009 stieg nach Geburten bei den Elefanten die Besucherzahl auf ├╝ber 1,5 Millionen, w├Ąhrend 2008 (ohne Elefantengeburt) die Zahl um rund 100.000 fiel.
(28.09.2010, 19:21)
Michael Mettler :   P.S. Mir f├Ąllt gerade auf, dass in ├Ąhnlicher Weise ja auch das Delfinarium weitergenutzt werden soll - "show and tell"...
(28.09.2010, 18:19)
Michael Mettler :   Einer meiner ersten Gedanken zu diesem Thema war, dass die Anlage nebst Innenr├Ąumen sich wunderbar f├╝r eine gro├če Herde Breitmaulnash├Ârner eignen w├╝rde....

Aber wenn man denn aus Publikumsgr├╝nden unbedingt Elefanten halten will (was verst├Ąndlich ist), dann ist auch klar, dass der Zoo zum Elefantenf├╝ttern keinen Bullen braucht. Daf├╝r tun es alte und/oder nicht zuchtf├Ąhige K├╝he auch, und schon sacken die Umbaukosten auf einen denkbar kleinen Wert herab. Ja, Elefanten haben in M├╝nster Tradition, aber f├╝r die l├Ąngste Zeitspanne der Zoogeschichte waren es auch nur K├╝he (und Nachwuchs hat schon gar keine Tradition dort), somit ist eigentlich die ElefantenKUH quasi die "Traditionsart"....

Deshalb f├Ąnde ich die Variante, auf die "Hagenbeck-Filiale" Chamundi, Ratna, Kanaudi und Corny zu verzichten und die gesamte Fl├Ąche den ├╝brigen K├╝hen - vielleicht in Vergesellschaftung mit einer anderen Tierart - zur Verf├╝gung zu stellen, durchaus eine ├ťberlegung wert. Es wird immer wieder ├Ąltere, noch an direkten Kontakt gew├Âhnte K├╝he geben, die einen Alterssitz brauchen k├Ânnen - ich denke da z.B. an Birma in Magdeburg wegen der Umstellung auf Afrikaner oder an Indra in Hannover wegen der nachwuchsbedingten Enge im Stall - und Heidelberg, urspr├╝nglich in diese Richtung konzipiert, ist ja nun auch wieder als "Altersheim" weggefallen. Auch so k├Ânnte sich der Zoo ein zus├Ątzliches Alleinstellungsmerkmal im konkurrierenden Umkreis schaffen.

F├╝r die heutige Zeit ist die Ansicht zwar nicht unbedingt "schick", aber mit einer Dressurdarbietung dessen, was ein Arbeits- oder Reitelefant in S├╝dostasien zu tun hat, lie├če sich mit den nicht z├╝chtenden K├╝hen durchaus auch Artenschutz propagieren. Hei├čt es nicht immer, dass der Einsatz von Reit- und Arbeitselefanten f├╝r die Natur (und damit auch f├╝r viele Wildtierarten) in S├╝d-/S├╝dostasien viel schonender ist als der von Fahrzeugen...?
(28.09.2010, 18:17)
Gudrun Bardowicks :   Ich finde die Elefantenhaltung in M├╝nster mit Ausnahme der Innenanlage im Elefanten- und Nashornhaus und der dort vorhandenen Ausstellung auch nicht besonders attraktiv.

Wenn M├╝nster wirklich Elefanten z├╝chten will, sollte er sich allerdings erst einmal von Chamundi trennen und einen neuen Elefantenbullen anschaffen, da Chamundi ja anscheinend unfruchtbar ist oder zumindest an den in M├╝nster lebenden zuchtf├Ąhigen Elefantendamen als Geschlechts- oder Zuchtpartner kein besonderes Interesse hat. Ansonsten m├╝sste es dort eigentlich schon lange eimal Nachwuchs gegeben haben. Allerdings sind m├Âglicherweise auch die in M├╝nster lebenden K├╝he nicht zuchtf├Ąhig. Ohne ├änderungen im Elefantenbestand wird es in M├╝nster bestimmt keinen Nachwuchs bis 2013/2014 geben, auch wenn das Geld f├╝r den Umbau in eine Zuchtanlage doch noch aufgebracht werden kann.
(28.09.2010, 15:27)
Hannes L├╝ke :   Ich pers├Ânlich empfinde die Elefantenhaltung in MS als eine der langweiligsten in Deutschland. Die Anlage bietet dem Besucher an keiner Stelle (au├čer bei der F├╝tterung) einen WOW effekt. In M├╝nster fehlt es noch an anderen Ecken und es w├╝rde sich meiner Meinung nach eher anbieten sich ein anderes Alleinstellungsmerkmal auf der wirklich gro├čen Fl├Ąche des Elefantehauses zu suchen. Ich w├╝rde mich mehr ├╝ber eine verbesserte Delfinhaltung freuen statt einer Abgabe.
(28.09.2010, 13:38)
Thomas Schr├Âder :   In M├╝nster findet momentan eine sehr rege Diskussion zur Elefantenhaltung und deren Finanzierung statt. Vielleicht kann eine solche Diskussion auch hier entstehen.
Das der Allwetterzoo daf├╝r k├Ąmpft, weiterhin Elefanten halten zu k├Ânnen, halte ich f├╝r richtig und wichtig, da die Elefanten in M├╝nster eine Traditionsart darstellen und mit der t├Ąglichen Elefantenf├╝tterung ein ├Ąu├čerst beliebtes Alleinstellungsmerkmal wegfiele, lie├če man die Haltung auslaufen.
Warum aber das EEP ausdr├╝cklich eine Zucht in M├╝nster w├╝nschen sollte, kann ich nicht wirklich nachvollziehen! Es gibt m.E. nach gen├╝gend Zoos, in denen die Asiaten gez├╝chtet werden - vielmehr werden in Zukunft sicherlich vermehrt Bedarfe f├╝r "Seniorenresidenzen" und "Junggesellen-WGen" enstehen. Also warum nicht eine g├╝nstigere Variante des Umbaus in M├╝nster, die alten Weibchen oder jungen M├Ąnnchen eine ausreichende Unterkunft b├Âte? F├╝r mich liegt da eben doch der Verdacht auf der Hand, dass gez├╝chtet werden soll, weil Jungtiere BesucherInnen anziehen, und nicht, weil das EEP ausgerechnet f├╝r M├╝nster unbedingt die Zucht m├Âchte...
Dass eine g├╝nstigere L├Âsung anvisiert wird als die 7,5-Mio-Euro-Variante, begr├╝├če ich sehr und kann mir denken, dass ein in den Elefantenh├╝gel hineingebautes Haus z.b. teurer w├Ąre als ein reiner Funktionsbau ala Leipzig oder Amersfort. Dieser w├Ąre m.E. nach auf der Fl├Ąche der ehemaligen Elefantensuhle (zur Zeit einer von zig Spielpl├Ątzen) gut unterzubringen. Allerdings bef├╝rchte ich, dass man in M├╝nster nicht den Mut haben wird, einen kosteng├╝nstigen Betonstall (bemalt oder bepflanzt, wie auch immer) zu errichten, da man ja eher seit Jahren versucht, gegen das Beton-Image anzuk├Ąmpfen.
(28.09.2010, 13:21)
Allwetterzoo M├╝nster :   Premiere in einem deutschen Zoo: ┬äEnergieausweise┬ô sparen CO2 und Geld!

Auf eine zukunftsorientierte und unabh├Ąngige Energieversorgung mit m├Âglichst hoher CO2-Minderung legt der Allwetterzoo seit langem gro├čen Wert! Deshalb wurden nun in Verbindung mit der Beuth Hochschule f├╝r Technik Berlin und der BAnTec GmbH Berlin die ersten Energieausweise f├╝r Tierh├Ąuser entwickelt. Die zugrunde liegende energetische, technische und bauliche Qualit├Ątsfeststellung und Analyse ist in deutschen Zoos bislang einmalig. Professor Katja Biek von der Beuth Hochschule meint, ┬ädie in M├╝nster entwickelten Ans├Ątze f├╝r die Erstellung von Energieausweisen k├Ânnen f├╝r andere Zoos als Referenz gelten┬ô!

F├╝r den Klimaschutz und die CO2-Einsparung ist die Erstellung von Energieausweisen von zentraler Bedeutung. Daf├╝r untersuchten Studierende, Hochschulangeh├Ârige und Mitarbeiter in den letzen 20 Monaten rund 4,8 km der zooeigenen Nahw├Ąrmetrasse hydraulisch und analysierten 35 Geb├Ąude mit 40 ├ťbergabestationen. Als erstes Ergebnis liegen nun die Energieausweise der Tierh├Ąuser f├╝r Elefanten und Orang-Utans vor. Diese listen die Ma├čnahmen auf, mit denen der CO2-Aussto├č reduziert wird, und nennen konkrete Werte. Damit kommt der Zoo der Forderung der Bundesregierung nach und spart Geld!
(28.09.2010, 12:32)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gespr├Ąche bei EAZA-Tagung in Verona ergaben: M├╝nsters Elefanten sollen z├╝chten

Am vergangenen Wochenende fand im norditalienischen Verona die diesj├Ąhrige Konferenz des Europ├Ąischen Verbandes Zoologischer G├Ąrten (EAZA) statt. In diesem Rahmen trafen sich auch die Experten des Europ├Ąischen Erhaltungszucht-Programms (EEP) f├╝r die Asiatischen Elefanten. Zoodirektor J├Ârg Adler nutzte gemeinsam mit dem Revierleiter f├╝r die Elefanten im Allwetterzoo diese Gelegenheit, um mit den Kollegen ein weiteres Fachgespr├Ąch zur Zukunft der Elefantenhaltung in M├╝nster zu f├╝hren. Dabei wurde seitens des EEP betont, dass man wegen der langen Tradition und insbesondere der fachlichen Kompetenz in M├╝nster dringend w├╝nscht, dass die n├Âtigen Umbauma├čnahmen f├╝r eine solide Elefantenzucht kurzfristig erfolgen k├Ânnen. M├╝nster als ein wichtiger Partnerzoo der EAZA sollte sich an der Erhaltung der Asiatischen Elefanten in den Zoos weiterhin aktiv beteiligen. Es wurden konkrete Ma├čnahmen diskutiert, die als Grundlage dienen f├╝r eine aktuelle Kostensch├Ątzung des schon mit der Planung des Elefantenparks beauftragten Architekturb├╝ros Rasbach in Oberhausen. F├╝r diese neue Summe, die laut Adler hoffentlich deutlich unter den bisher genannten 7,5 Millionen Euro liegt, w├╝nscht sich der Zoo eine politische Mehrheit im Rat. ┬äDann k├Ânnte es im Idealfall schon 2013/14 kleine Elefanten in M├╝nster geben┬ö, hoffen der Zoodirektor und das Pflegerteam.
(28.09.2010, 07:50)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gaure, Gundis, G├╝rteltiere:
Tag der „unbekannten“ Tiere und Familientag im Allwetterzoo Münster

Am kommenden Samstag (25.9.) k├Ânnen Zoobesucher nicht nur Geld sparen, sondern bei besonderen Aktionen auch noch etwas ├╝ber ┬äunbekannte┬ô Tiere erfahren. Der Allwetterzoo reduziert an seinem letzten Familientag in diesem Jahr den Eintrittspreis f├╝r alle Besucher: Kinder und Jugendliche bis zu 17 Jahren zahlen nur 5 Euro, Erwachsene nur 10 Euro f├╝r einen ganzen Tag.

Mit ┬äunbekannten┬ô Tieren sind Zoobewohner wie Gundis oder Gaure gemeint, deren Namen schon die wenigsten kennen. Gundis sind kleine afrikanische Nagetiere, Gaure gro├če asiatische Wildrinder. ├╝ber sie kann man bei F├╝hrungen durch den Zoo ebenso etwas erfahren wie ├╝ber Weberv├Âgel oder Goldkatzen. Ganz spezielle Tiere werden von ihren Pflegern vorgestellt: Den Einsiedlerkrebs ┬äWilma┬ô pr├Ąsentiert Tierpflegerin Kristina Theobald im Aquarium; ├╝ber V├Âgel wie Kampfl├Ąufer oder Zwergs├Ąger erz├Ąhlt Reinhold Evels in der Watvogelanlage Wissenswertes.

Neu im Allwetterzoo und deshalb noch recht wenig bekannt sind Kugelg├╝rteltiere. Mehr ├╝ber diese au├čergew├Âhnlichen ┬äS├╝damerikaner┬ô erf├Ąhrt man nach deren F├╝tterung um 16 Uhr. Teresa Willmen beantwortet gern Fragen zu ┬äNorma┬ô und seiner Gef├Ąhrtin ┬äHeidi┬ô. Die ist erst vor kurzem aus ihrem Geburtsort Heidelberg nach M├╝nster gekommen. ├ťber die Anfangszeiten und Treffpunkte f├╝r die Aktionen zu ┬äunbekannten┬ô Tieren informiert ein Programm, das am Zooeingang verteilt wird und auch unter www.allwetterzoo.de zu finden ist

(23.09.2010, 10:22)
Klaus Sch├╝ling :   Zoo-Verein sammelt Unterschriften

Der Zoo-Verein sammelt Unterschriften, um ein wenig Druck auf die Entscheidungstr├Ąger der Stadt M├╝nster zu machen:
Da gerade auch ausw├Ąrtige Besucher f├╝r den Allwetterzoo sehr wichtig sind, fordere ich hiermit alle LEser dieses Forums auf, sich an der Aktion zu beteiligen.

Die Unterschriftenliste gibt es als Download auf:
www.zoo-verein.de

Elefanten geh├Âren zu M├╝nster wie der Prinzipalmarkt!

Unterschriftenaktion

Die Elefanten haben in den beiden m├╝nsterschen Zoos seit 1899 Tradition. Die Zoobesucher k├Ânnen diese t├Ąglich f├╝ttern, f├╝r ihre bedrohten Artgenossen in Asien sind sie ┬ôBotschafter zum Begreifen┬ö.

Zu einer guten Elefantenhaltung geh├Ârt aber auch die Zucht. Doch dieses Ziel und der Verbleib der Elefanten ist jetzt gef├Ąhrdet, denn f├╝r eine langfristige Zukunft der ┬ôgrauen Riesen┬ö muss umgebaut werden. Und das kostet Geld.
Allwetterzoo und Zoo-Verein k├Ąmpfen seit Jahren daf├╝r, die Elefantenhaltung in M├╝nster langfristig zu sichern.

Unterst├╝tzen Sie dieses Anliegen, in dem Sie in Ihrem Umfeld (z.B. Schule, Verein oder Arbeitsplatz) Unterschriften sammeln!

Die Elefanten und weitere 3.300 Tiere im Zoo werden es Ihnen danken!

Ihre
Klaus Sch├╝ling (Zoo-Verein) und J├Ârg Adler (Allwetterzoo)


- Die Liste muss aber nicht voll werden, auch einzelne Unterschriften sind herzlich willkommen.

Bis zum 15. Oktober sollten alle Listen zur├╝ckgeschickt sein.
(22.09.2010, 09:38)
Michael Mettler :   Frei nach der ┬äFeuerzangenbowle┬ô: Bah, wat hab ich f├╝r ┬Ĺne fiese Charakter┬ů

@Liz: Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, halte ich nicht f├╝r verkehrt, und es erh├Âht die Toleranz gegen├╝ber anderen Meinungen. Dass das Spektrum der dabei entstehenden Gedanken auch (!) Blindg├Ąnge erzeugt, ist mir bewusst, und damit muss und kann ich leben. Finde ich aber immer noch besser, als nicht zu hinterfragen. Wollte ich nur Neuigkeiten lesen und im Stillen abnicken, k├Ânnte ich mich auch auf das Lesen von Zoo-Pressemitteilungen beschr├Ąnken (schon deren Umwandlung in Zeitungs- oder Fernsehberichte ist ja eine Form von Interpretation). In diesem Forum wurden ungez├Ąhlte Male Entscheidungen und Meldungen von Zoos diskutiert und nicht selten sprangen dabei interessante Denkanst├Â├če heraus, was wahrscheinlich nicht nur f├╝r mich ein wichtiger Anreiz zur Teilnahme ist. Warum nun ausgerechnet die hier zur Debatte stehenden Meldungen Diskussionsschutz genie├čen sollen, verstehe ich nicht. Oder vielleicht doch?

Mich w├╝rde ├╝brigens interessieren, welche Sachen ich in punkto Halle und Rostock ┬äherbeigezogen┬ô haben soll, ┬ädie sich als falsch herausstellten┬ô. Die Antwort ┬ľ meinetwegen auch in sachlicher Form - kann ja im passenden Thread erfolgen, das macht die entsprechende R├╝ckschau einfacher.
(17.09.2010, 17:04)
Liz Thieme :   Wow, soll ich jetzt Beifall klatschen, dass du bis drei z├Ąhlen kannst?
Nein nicht jeder sucht nach Verschw├Ârungstheorien, aber du hast sehr oft hier im Forum schon gezeigt, dass du Sachen herbeiziehst die sich als falsch herausstellten, siehe Halle und Rostock.

Der Satz sollte bedeuten, dass wenn die Entscheidung von dem Gremium nicht jetzt gekommen w├Ąre, w├Ąre die Delfinsache auch nicht jetzt an die ├ľffentlichkeit gekommen. Da aber die Entscheidung des Gremiums durch den Zoo bekanntgegeben werden sollte, musste man sie am 10. herausgeben, da sie sonst ├╝ber andere Kan├Ąle ein-zwei Tage sp├Ąter ans Licht gekommen w├Ąre.
Den Sendetag legt der WDR fest, es h├Ątte auch der 11. oder 12. sein k├Ânnen. Das es der 10. wurde, das war Sache des WDRs. Der Zeitraum wurde durch den Zoodirektor vorgegeben, als er den WDR angesprochen hat.
Und ich habe auch nicht gesagt, dass du das mit den Delfinen kritisiert hast.
So und weiter bringt es auch gar nicht dir zu versuchen es n├Ąher zu erkl├Ąren, dass der Zoo diese Ballung so nicht wollte, weil du die Dinge anders siehst oder sehen willst. Und au├čerdem hast du ja auch immer gerne das letzte Wort, daher kannst du ja deine Gedanken zum Zooverhalten weiter beschreiben, aber ich werde dann dazu nichts mehr sagen, weil es sinnlos ist und ich mir nicht solche Diskussionen antun muss, wie du sie gerne mit einem anderen Forenmitglied f├╝hrst.

(17.09.2010, 13:34)
Michael Mettler :   @Liz: Bis drei z├Ąhlen konnte ich schon vor deinem Hinweis┬ů. Manchmal ist es aber interessanter, eins und eins zusammenzuz├Ąhlen.

Zu 1. Du schreibst, dass der Bericht in der ┬äAktuellen Stunde┬ô auf Wunsch des Zoodirektors erst jetzt gesendet wurde, weil Entscheidungen in der Stadt unmittelbar bevorstehen. Da muss ich also nicht mal eine ┬äVerschw├Ârungstheorie┬ô, wie du es nennst, suchen, wenn der Zusammenhang so offenkundig ist. Im Juli war ├╝brigens auch hier im Thread schon eine PM zum Thema Elefantenhaltung eingestellt worden. Ver├Âffentlichungstermin des von Ronald Masell gesehenen TV-Beitrages laut wdr.de: 10. September.

Zu 2. Kein Einspruch: Die Vorgehensweise, den bevorstehenden Umzug eines Besucherlieblings zu ver├Âffentlichen, kritisiere ich auch gar nicht. Ver├Âffentlichungstermin: 10. September.
Interessant ist aber der Inhalt der Meldung: Die Integration in die Herde des Zoos birgt demnach ein unkalkulierbares Risiko, Ebuns Mutter Emmi ist wieder tr├Ąchtig, und Ebun h├Ątte sp├Ątestens mit drei Jahren ohnehin den Zoo verlassen m├╝ssen. In einem ebenfalls noch auf der Zoo-HP zu findenden, leider undatierten Artikel hie├č es noch, eine ┬äFamilienzusammenf├╝hrung┬ô solle im Sommer 2010 gewagt werden. Welches unkalkulierbare Risiko ist seit diesem Wortlaut hinzugekommen? Die Mutter des Flaschenkindes, die ihre beiden ersten K├Ąlber get├Âtet hatte und der man Ebun nach kurzem Abwarten sicherheitshalber zur Handaufzucht weggenommen hatte, war auch damals vorhanden und ist bereits dreieinhalb Wochen nach Ebuns Geburt wieder gedeckt worden; schon am 26.10.09 wurde ├╝ber ihre m├Âgliche Tr├Ąchtigkeit eine Mitteilung ver├Âffentlicht. Wenn diese jetzt per Formulierung in der aktuellen Mitteilung mehr oder weniger als einer der Gr├╝nde f├╝r Ebuns Umzug angef├╝hrt wird, was h├Ątte der Zoo dann gemacht, wenn das Jungtier tats├Ąchlich bis zum Alter von drei Jahren nicht vom EEP ┬äabberufen┬ô worden w├Ąre (um nun eben andernorts in eine Herde integriert werden zu m├╝ssen┬ů)?

Zu 3. Ich habe weder die Abgabe der Delfine kritisiert noch irgendwelche dazu f├╝hrenden Beweggr├╝nde angezweifelt und finde ebenfalls gut, dass der Zoo agiert statt zu reagieren. Festzuhalten bleibt trotzdem das Ver├Âffentlichungsdatum: 10. September.
Was meintest du eigentlich mit dem Satz „Die Bekanntgabe war ohne die jetztige Entscheidung auch nicht jetzt bekanntgegeben worden“?

Wenn der Zoo vermeiden will, dass Informationen in der Presse ┬äzusammengemischt┬ô werden, ginge das am einfachsten, wenn er sie nicht gleichzeitig herausgeben w├╝rde. Aber vielleicht wollte er durch die Ballung selber eine ┬älangweilige Berichterstattung┬ô vermeiden. Und es ist nicht richtig, dass der Wortlaut der zitierten Schlagzeile nicht der des Zoos ist ┬ľ zumindest zur H├Ąlfte: Auch die im vorliegenden Thread eingestellte PM des Zoos ist ├╝berschrieben mit ┬äDelfine verlassen bis Ende 2012 den Allwetterzoo M├╝nster┬ô. Hat also nichts mit Pressefreiheit zu tun.

Dass die drei Themen nichts miteinander zu tun haben, sehe ich nicht so:
Elefanten = Besuchermagnet
Ebun = Besuchermagnet
Delfine = Besuchermagnet
Alle drei Themen betreffen also via Besucherstrom die wirtschaftliche Zukunft des Zoos. Und wenn der WDR-Bericht auf Wunsch des Zoos auf einen Zeitpunkt gelegt wurde, der nahe an den Entscheidungen der Stadt liegt, dann liegt doch der Gedanke geradezu auf der Hand, dass die beiden anderen Meldungen nicht ganz zuf├Ąllig auf den Tag genau gleichzeitig das Besucherpotenzial erreichen sollen: Schaut her, worauf ihr in Zukunft (eventuell) verzichten m├╝sst. Und darin wittere ich keine Verschw├Ârung, sondern den ganz legitimen Versuch, auf die finanzielle Situation den Zoos aufmerksam zu machen und die ├ľffentlichkeit hinter sich zu stellen. Ja, auch bei den Nash├Ârnern: Die Botschaft ┬äEbun muss weg, weil ihre Mutter wieder tr├Ąchtig ist┬ô l├Ąsst sich durchaus als ┬äwir haben zu wenig Platz, um beide zu behalten┬ô interpretieren ┬ľ und Platz ist in Zoos nun mal nicht selten eine Geldfrage, siehe Elefanten und Delfine.

All das ist eine ┬ľ meine ┬ľ pers├Ânliche Interpretation der Meldungen. Daran finde ich nichts Schlimmes, denn auch jeder Zeitung- oder Internetleser und TV-Zuschauer interpretiert ja f├╝r sich das Gesehene. Oder suchen die auch alle nur nach Verschw├Ârungstheorien┬ů?
(16.09.2010, 00:32)
Liz Thieme :   Nein, Michael, ich ersetze es nicht. Und das kann ich dir auch erkl├Ąren warum.
Wir haben hier drei Themen:
1. Elefantenhaltung
2. Ebun, Nashornkind
3. Delfinhaltung


zu 1. Muss man die Entwicklung betrachten. Durch die Bekanntgabe der Stadt im Fr├╝hjahr/Fr├╝hsommer auf Sparkurs zu gehen, r├╝ckte auch der Zoo ins Licht der ├ľffentlichkeit und die Elefantenhaltung wurde durch verschiedene Kan├Ąle zum Thema. So dass der Zoo REagieren musste und ├╝ber die schon l├Ąnger ├╝berlegten Planungen berichtete (siehe HP).
Das Interview mit Herrn Adler wurde auf Grund dessen, im Juli, durchgef├╝hrt, so dass der Zoo vor einem viertel Jahr schon mit dem Thema in der ├ľffentlichkeit war.
Der Beitrag bei der "Aktuellen Stunde" wurde vom WDR jetzt erst produziert und ausgestrahlt, sowie auch der Bericht f├╝r weitere Erkl├Ąrungen erst jetzt im September ver├Âffentlicht wurde. Laut des WDRs war dies vom Direktor gew├╝nscht und steht in Zusammenhang mit der Entwicklung mit entsprechenden kurzbevorstehenden Entscheidungen in der Stadt.


zu 2. Der Beitrag kam am 10.9. auf der HP des Zoos mit entsprechenden Ver├Âffentlichungen in den Medien. Ebun ist ein beliebtes Individuum bei den Besuchern und ein "Star" der Zoo-Serie, so dass der Zoo den Abgang f├╝r Oktober einfach bekannt gegeben hat - mit dem Hinweis auf eine Tr├Ąchtigkeit der Mutter. Wann h├Ątte man es sonst berichten sollen, wenn man es vorher bekanntgeben m├Âchte und nicht erst an dem Tag der Abreise? Dies ist ein ganz normales Vorgehen bei solch einem Tier.


zu 3. seit einem Jahr laufen die Gespr├Ąche ├╝ber die Zukunft des Delfinariums. Seit einiger Zeit gab es immer wieder in M├╝nster Aktionen von Tiersch├╝tzern bez├╝glich der Delfinhaltung. So dass es nun zu einem Entschluss im entsprechenden Gremium kam und dieser sofort an die regionalen Medien verteilt wurde, damit dieser nicht durch andere L├Âcher durchsickert und den Zoo in Erkl├Ąrungsn├Âte bringt. Denn nichts w├Ąre Schlimmer f├╝r den Zoo gewesen, wenn es ├╝ber die falschen Kan├Ąle verbreitet w├╝rde mit der jeweils ┬äpers├Ânlichen┬ô Note. Hier wollte man also AGIEREN und nicht erst REagieren, bevor es zu sp├Ąt ist. Die Bekanntgabe war ohne die jetztige Entscheidung auch nicht jetzt bekanntgegeben worden. Aber die Entscheidungen in Gremien passieren nicht t├Ąglich.


Man muss immer einen gro├čen Unterschied darin machen, was vom Zoo herausgegeben wird und warum und mit welchen Worten und was dann daraufhin in der Presse zusammengemischt wird. Klar ist die Schlagzeile "Delfine verlassen bis Ende 2012 den Allwetterzoo - Auch Nashorn-Nachwuchs weicht" f├╝r die Zeitung besser, denn es zieht die Leser mehr als nur eine "langweilige" Berichterstattung. Nur ist das eben die Pressefreiheit, aber nicht der Wortlaut und die Kombination des Zoos.


Auf Grund der Zucht bei den Nash├Ârnern und der damit verbundenen Abgabe des Nachwuchses sehe ich hier keine Verbindung zu den anderen beiden Themen.
Weiter ist die Haltung von Walen seit langer Zeit umstritten und besonders auch in M├╝nster. Meiner Meinung nach ist der Bericht ├╝ber das Ende der Delfinhaltung mutig und auch als Statement des Zoos zu sehen und nicht als Hilferuf um Geld oder Stimmen f├╝r die Haltung zu sammeln. Es ist ein endg├╝ltiger Beschluss die Haltung zu beenden. Hieran wird sich nichts mehr ├Ąndern. Es ist aber gut, dass man das Geb├Ąude weiter nutzen kann und m├Âchte und so nicht in die Bredouille kommt was man mit den Preisen macht.
Nur bei den Elefanten ist es ein Hinweis, dass die Stadt sich entscheiden m├╝sse auch mit Hinblick auf die monet├Ąre Situation.
Also Delfine haben nichts mit Elefanten zu tun und beide haben nichts mit Ebun zu tun.
(15.09.2010, 16:15)
Michael Mettler :   @Liz: Ersetze "Verschw├Ârungstheorie" einfach durch "Strategie in der ├ľffentlichkeitsarbeit", und schon ist der Negativ-Touch rausgenommen. Was k├Ânnte dem Zoo denn Besseres passieren, als eines Tages beim Abschied der Delfine verk├╝nden zu k├Ânnen, dass wenigstens die Elefantenhaltung f├╝r die Zukunft gesichert sei? M├Âchte fast wetten, dass es so kommen wird... Und das hat nichts mit Verschw├Ârung zu tun. Beide Projekte gleichzeitig zu stemmen, geht nach aktueller Sicht eben ├╝berhaupt nicht, also entscheidet man sich gegen eines und hofft, dadurch wenigstens das andere ├╝ber die B├╝hne bringen zu k├Ânnen. Jedenfalls w├Ąre das in meinen Augen eine ganz normale betriebliche Situation. Nur muss man die eben gut "verkaufen".
(14.09.2010, 22:45)
Liz Thieme :   Die anderen Elefanten, Tefi, Rada und Bala sind auch EEP Tiere!

Michael, du suchst aber auch ├╝berall Verschw├Ârungstheorien.... kann sein, kann aber auch nicht sein. Manchmal ballt sich vieles auch.
(14.09.2010, 21:50)
Michael Mettler :   Die Ballung der Meldungen um den bevorstehenden Abschied eines popul├Ąren Flaschenkindes, die Beendung der ebenso popul├Ąren Delfinhaltung und der "Notsituation" in Sachen Elefanten ist jedenfalls bestens geeignet, die ├ľffentlichkeit und die Stadtv├Ąter (und -m├╝tter) aufzur├╝tteln. Nur Zufall...?

@Ulli: Wieso "ohne Zeitdruck"? Wenn es zu den zeitgem├Ą├čen Anforderungen an die Elefantenhaltung geh├Ârt, dass den Tieren ein Au├čenbadebecken zur Verf├╝gung stehen muss, dann brauchen das drei Elefanten genauso dringlich wie sieben, auch wenn das EEP bei ihnen nicht mit Umsiedlung drohen kann. Lediglich die Boxensituation innen w├╝rde sich "entsch├Ąrfen".

Was mich wundert: Wenn das EEP ├╝ber die vier aus Hamburg eingestellten Tiere verf├╝gen kann, warum hat es dann nicht l├Ąngst die von Liz geschilderte Familienkonstellation ver├Ąndert, z.B. durch Austausch von Chamundi gegen einen anderen Bullen?
(14.09.2010, 21:42)
Ulli :   Wenn ich das alles bislang richtig verstanden habe, geht es "nur" um die vier Tiere innerhalb des EEP. Die drei anderen K├╝he k├Ânnen bleiben. Zumindest innen w├Ąre die Anlage ok, au├čen kann man sie dann eventuell ohne Zeitdruck auch langfristig vergr├Â├čern. Sch├Ân bleibt die Lage damit trotzdem nicht und M├╝nster hat doch r├Ąumlich alle Optionen f├╝r eine klasse Elefantenanlage.
(14.09.2010, 13:10)
Ronald Masell :   da frage ich mich doch:das interview wurde dchon im juli gedruck:" letzter Versuch" von J├Ârg Adler? ei wenig Druck auf die Politik??
(14.09.2010, 12:54)
Ulli :   danke f├╝r die schnelle und interessante Antwort - es w├Ąre schade um die Elefanten.
(14.09.2010, 09:59)
Liz Thieme :   Ich bin zwar nicht Klaus, aber auf Grund dieses Themas hat die WN mit Herrn Adler ein Interview gef├╝hrt. Da nicht klar ist wie lange der Artikel noch unter dem entsprechenden Link zur Verf├╝gung steht, hier mal kopiert:
>Geht es ohne Elefanten?
M├╝nster - Ist es richtig, wenn die Stadt M├╝nster in Zeiten der Haushaltskrise den Bau eines neuen Elefantenparks im Allwetterzoo mit sechs Millionen Euro bezuschusst? ├ťber diese Frage ist in M├╝nster eine ├Âffentliche Debatte entbrannt. Im Gespr├Ąch mit WN-Redakteur Klaus Baumeister geht Zoodirektor J├Ârg Adler auf die Diskussion ein.

Herr Adler, der Allwetterzoo m├Âchte einen neuen Elefantenpark bauen, aber die Ratsparteien packen das Thema nur mit spitzen Finger an. ├ärgert Sie das?
Adler: Nein, das ├Ąrgert mich nicht, aber es bedr├╝ckt mich. Wir schieben das Thema Elefantenpark seit Jahren vor uns her. Bereits in den 90er Jahren haben wir ein Konzept erarbeitet, das diese Investition vorsieht. M├Âglicherweise kommen wir mit unserem erneuten Antrag jetzt einfach zur Unzeit.

Bereuen Sie es, den Elefantenpark nicht schon vor drei oder vier Jahren gebaut zu haben?

Adler: Ja, vielleicht h├Ątten wir in der Vergangenheit unser Anliegen mit etwas mehr Nachdruck artikulieren m├╝ssen. Doch wir haben den Zoo an verschiedenen Stellen modernisiert. Wir wollten die Besucher nicht mit Baustellen ├╝berfordern.

Sechs Millionen Euro Zuschuss k├Ânnen einen Lokalpolitiker aber auch ├╝berfordern.

Adler: Sechs Millionen Euro sind sicherlich viel Geld. Doch wir ben├Âtigen das Geld nicht auf einen Schlag. Drei Jahre lang, von 2011 bis 2013, jeweils zwei Millionen Euro, damit w├Ąre uns geholfen.

Ist es nicht normal, wenn Kommunalpolitiker in Zeiten der Haushaltskrise andere Sorgen haben als die Finanzierung eines Elefantengeheges?

Adler: Vollkommen richtig. Ich stelle mich auch der Debatte und begreife die ├Âffentliche Diskussion, die jetzt entfacht wurde, als eine Chance. Die Stadtgesellschaft von M├╝nster und ihre politischen Repr├Ąsentanten k├Ânnen und m├╝ssen dar├╝ber befinden, welchen Stellenwert sie dem Zoo beimessen. Wenn am Ende dieser Diskussion eine langfristige Strategie steht - mit wie viel Geld auch immer sie verbunden ist - so w├Ąre das sehr hilfreich.

Sie begr├╝nden die Investition mit den gestiegenen Anforderungen an die Elefantenhaltung. W├Ąre ein Allwetterzoo ohne Elefanten denkbar?

Adler: Denkbar ist alles. Wir k├Ąmpfen daf├╝r, auch weiterhin Elefanten halten zu k├Ânnen. Aber das ist kein Muss. Hier stellt sich wiederum die politische Frage: Welches Profil soll M├╝nsters Zoo haben, und welche Bedeutung soll der Zoo f├╝r die Attraktivit├Ąt der Stadt haben?

K├Ânnen Sie das n├Ąher erkl├Ąren?

Adler: Die Elefantenhaltung ist teuer und personalintensiv. Die Zoos in Dortmund, Bochum und Gelsenkirchen haben keine Elefanten. Es geht also ohne. F├╝r M├╝nster indes sind sie ein Alleinstellungsmerkmal. Zwei Mal am Tag d├╝rfen die Besucher die Elefanten f├╝ttern. Das gibt es sonst nirgendwo. Die Elefantenf├╝tterung und das Erlebnis der unmittelbaren Begegnung mit Elefanten, dar├╝ber m├╝ssen wir uns im Klaren sein, ist f├╝r viele Menschen ein wichtiger Grund f├╝r einen Zoobesuch in M├╝nster.

Sie bef├╝rchten sinkende Besucherzahlen?

Adler: Das w├Ąre ohne Zweifel die Folge. Es g├Ąbe eine deutliche Verlagerung von M├╝nster nach K├Âln. Dort wurde f├╝r viel Geld ein moderner Elefantenpark gebaut.

W├Ąre es vielleicht eine Alternative, den Elefantenpark in Etappen zu bauen?

Adler: Das w├Ąre ein riesiges Problem. Das jetzige Elefantengehege und der k├╝nftige Elefantenpark liegen im Herzen des Zoos. Die Wege der Baustellenfahrzeuge und der Besucher werden sich zwangsl├Ąufig kreuzen. Das stellt eine enorme logistische Herausforderung dar, die zeitlich begrenzt sein muss. Wir planen den Baubeginn im Herbst 2011, also nach der Hauptsaison, und wollen im Fr├╝hjahr 2013, vor der Hauptsaison, fertig sein.

Der Zooverein hat 8000 Mitglieder. Welche Rolle wird er bei der Frage des Elefantenparks spielen?

Adler: Der Zooverein dokumentiert die starke b├╝rgerschaftliche Verankerung des Zoos. In diesem Verein m├╝ssen wir sicherlich niemanden mehr f├╝r die Elefanten begeistern.

Sind Sie zuversichtlich, dass Sie die erforderlichen 1,5 Millionen Euro Eigenmittel f├╝r den Elefantenpark aufbringen k├Ânnen?

Adler: Ich sehe das sehr sportlich. Das ist eine echte Herausforderung. Wir sind aktuell dabei, eine westf├Ąlische Unternehmerinitiative f├╝r den Artenschutz zu gr├╝nden. Daran kann man erkennen, dass Spenden bei der Realisierung des Neubaus eine gro├če Rolle spielen. Aber das funktioniert nur, wenn es eine positive Grundstimmung in der Politik und auch in der ├ľffentlichkeit gibt.

Sie haben die Zoos in Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen und K├Âln schon angesprochen. Gibt es eine zunehmende Konkurrenz?

Adler: Ja. Vor zehn Jahren waren wir es, die andere in Zugzwang gebracht haben. Jetzt m├╝ssen wir reagieren. Etwa die Zoos in Osnabr├╝ck, Duisburg, Wuppertal, K├Âln und auch in den Niederlanden haben deutlich an Attraktivit├Ąt gewonnen. Wenn wir uns mit dem aktuellen Zustand zufrieden geben, werden wir zur├╝ckfallen.<

Das Interview wurde schon im Juli abgedruckt.

Egal wie der Zoo und die Stadt sich entscheiden, sollte meiner Meinung sich in M├╝nster in der Gruppenkonstellation was tun, wenn man hier z├╝chten m├Âchte. Chamundi und die drei K├╝he Kanaudi, Ratna und Corny sind von Hagenbeck ausgeliehen. Chamundi ist mit Ratna in einem Geschwisterverh├Ąltnis aufgewachsen und Corny ist die Halbschwester von ihm. Man sollte evtl ├╝berlegen, ob man ihn nicht durch einen anderen Bullen austauschen sollte, wenn es die Zukunft der Haltung erm├Âglicht.
(14.09.2010, 09:46)
Ronald Masell :   Grossser Bericht letzte Woche in der aktuellenStunde im WDR." M├╝nster bangt um Elefantenhaltung!"imZoo ist wohl die letzte Mahnung desEEP angekommen
Modernisierung der Elefantenhaltung(Vergr├Âsserung der Innenstallungen und Badebecken Aussen) oder die vier Tiere des EEP(Chamundi und drei K├╝he) gehen an einen anderen Zoo.
J├Ârg Adler hielt emp├Ârt einen Brief mit dem Briefkopf von blijdoorp in die Kamera.Galgenfrist bis Ende 2011.
Pl├Ąne sind wohl schon vorhanden, die Finanzierung der ben├Âtigten 7,5 Millionen nat├╝rlich nicht. Dr. Schueling, wissen Sie n├Ąheres?

(14.09.2010, 09:24)
Ulli :   Mutige, kluge und konsequente Entscheidung !
M├╝nster ist ein absolut toller Zoo, allein die Delphinhaltung war eines der wenigen Mankos.
Dieses Manko wird jetzt beseitigt - ich freue mich ├╝ber diese Nachricht.
(11.09.2010, 07:43)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äEbun┬ô wird Engl├Ąnderin

Das am 20. September 2009 geborene Nashornkalb ┬äEbun┬ô zieht vermutlich schon im Oktober nach England in den Longleat Safari Park in Wiltshire um. Dieser Umzug erfolgt auf Empfehlung des Europ├Ąischen Erhaltungszucht-Programms EEP. ┬äEbun┬ô h├Ątte M├╝nster ohnehin verlassen m├╝ssen, allersp├Ątestens mit drei Jahren. Dann werden Breitmaulnash├Ârner geschlechtsreif.

Dr. Dirk Wewers, der Kurator des Allwetterzoos, betont, dass man sich schweren Herzens von ┬äEbun┬ô trennt: ┬äDas kleine Nashorn ist f├╝r den Zoo und die Stadt sicher wichtig. Doch sein Wohlergehen steht f├╝r uns im Mittelpunkt┬ô. Die Bedingungen f├╝r den geplanten Umzug seien optimal: Gemeinsam mit ┬äEbun┬ô wird ein dreij├Ąhriges Weibchen aus dem Zoo in Arnheim/NL nach England reisen. Dort werden zuerst die beiden jungen Tiere aneinander gew├Âhnt. Dann folgt die Eingliederung in die gro├če Herde in Longleat. Vermutlich wird ┬äEbun┬ô auf Dauer in Wiltshire bleiben.

In M├╝nster lebt ┬äEbun┬ô seit ihrer Geburt allein, wenn auch in Sichtkontakt zu den erwachsenen Nash├Ârnern. Eine Integration in die Herde w├Ąre mit unkalkulierbaren Risiken verbunden. Zudem ist ┬äEmmi┬ô, die Mutter von ┬äEbun┬ô wieder tr├Ąchtig. Ihr viertes Kalb wird im M├Ąrz 2011 erwartet. Im Allwetterzoo ist man guter Hoffnung, dass die Nashornmutter dieses Kalb annehmen wird. ┬äEmmi┬ô hat ┬äEbun┬ô aufwachsen sehen, sie wei├č also, dass aus einem knapp 60 kg schweren, nasenhornlosen Baby ein ┬ärichtiges┬ô Nashorn wird.

Daten zu „Ebun“:
Das kleine Nashorn wiegt heute genau 593 kg. Ausgewachsene Nashornk├╝he k├Ânnen mehr als 2.000 kg auf die Waage bringen!

┬äEbun┬ô frisst Heu, bekommt aber nach wie vor noch Fohlenmilch zu trinken: etwa 13 Liter t├Ąglich, verteilt auf vier Mahlzeiten. Zwei Portionen trinkt sie aus dem Trog, zwei aus der Flasche. Die Flaschenf├╝tterung wird beibehalten, um eine evtl. notwendige Medikamentengabe besser kontrollieren zu k├Ânnen.
(10.09.2010, 15:28)
Sacha :   @Michael Mettler: Die Frage habe ich mir gerade auch gestellt...(ich bef├╝rchte aber wegen der knappen Finanzen wohl eher ersteres)

Ich war vor knapp zwei Wochen in M├╝nster und habe mir erstmals seit ganz langer Zeit die Delphin-Show (resp. Delphin-Training) wieder angeschaut. Und ich war enorm entt├Ąuscht.

Dass die ganze Anlage einer Erneuerung bedarf, steht ausser Frage. Gegenw├Ąrtig liegen zwischen ihr und Duisburg Welten. Und das trifft auch auf den Stil der Vorf├╝hrung/des Trainings zu. Das war mit Abstand die schlechteste Vorf├╝hrung, die ich WELTWEIT gesehen habe.
Nicht das die T├╝mmler in M├╝nster weniger "k├Ânnen" als ihre Artgenossen in Duisburg oder anderswo. Im Gegenteil. Da waren einige "Bewegungen" drin, die ich noch nicht gesehen hatte. Aber so sehr die M├╝nsterschen TrainerInnen es verstanden, den T├╝mmlern ihre F├Ąhigkeiten zu entlocken, so wenig verstanden sie es, das Publikum zu unterhalten. Die Aussagen waren nicht nur langweilig, sondern teilweise auch schwer zu verstehen (die Lautsprecheranlage hat auch eine Ueberholung n├Âtig). Normalerweise ├Ąrgere ich mich ja immer ├╝ber das bequeme und wenig begeisterungsf├Ąhige (vor allem im Vergleich mit den USA) europ├Ąische Publikum. Doch in diesem Fall war den Zuschauern kein Vorwurf zu machen. Es gab bei den Uebungsst├╝cken keinen klar erkennbaren Anfang und kein klar erkennbares Ende. Wo bitte darf oder soll man klatschen? Wie soll so Begeisterung aufkommen? Und wie sollen so Informationen ├╝ber T├╝mmler und ihre Funktion als Botschafter der Meere h├Ąngen bleiben?

Fazit: Ich w├╝nsche mir sehr, dass die Grossen T├╝mmler in M├╝nster eine Zukunft haben. Aber dann sollte nicht nur die Anlage, sondern auch die Pr├Ąsentation zeitgem├Ąss sein.
(10.09.2010, 15:08)
Holger Wientjes :   Mutige aber konsequente Entscheidung, wenn man bedenkt, dass man mittelfristig keine Haltungsverbesserungen vornehmen kann ! Vermissen werde ich die Tiere schon. Bin ich doch quasi mit dem Allwetterzoo gross geworden und das Delphinarium geh├Ârt(e) nunmal dazu.
(10.09.2010, 14:16)
Michael Mettler :   Da die Aussage "bis Ende 2012" zweideutig ist: Ist gemeint, dass bis zu diesem Datum der letzte Delfin den Zoo verlassen haben wird und keine neue Haltung geplant ist, oder dass die Tiere jetzt abgegeben werden und 2013 ein Neubeginn erfolgt?
(10.09.2010, 14:15)
Allwetterzoo M├╝nster :   Delfine verlassen bis Ende 2012 den Allwetterzoo M├╝nster

Seit gut einem Jahr f├╝hrt der Zoo mit der Delphinarium M├╝nster GmbH Gespr├Ąche zur Zukunft des Delphinariums. In der Rechtsform ist das Delphinarium ein eigenst├Ąndiges Unternehmen im Zoo, aber inhaltlich und f├╝r den Besucher erkennbar in das Gesamtkonzept des Allwetterzoos eingebunden. Umfragen bei den Besuchern in den vergangenen zwei Jahren haben ergeben, dass die Delfinhaltung als au├čerordentlich wichtig und beliebt bewertet, der bauliche Zustand im Besucherbereich jedoch kritisiert wird. Das Delphinarium wurde vor ├╝ber 36 Jahren erbaut. Investitionen des Betreibers in H├Âhe von mehreren Millionen Euro flossen in den vergangenen 20 Jahren fast ausschlie├člich in die permanente Verbesserung der Tierhaltung und nur in geringerem Ma├če in die Versch├Ânerung des Gesamtkomplexes.

Die Haltung der Delfine in M├╝nster erf├╝llt s├Ąmtliche gesetzlichen und tierg├Ąrtnerischen Vorgaben. Insbesondere die Betreuung der Tiere durch das hoch qualifizierte Pflegerteam ist eine gute fachliche Voraussetzung. Wie ├╝berall in der Tierhaltung gilt aber auch f├╝r die Pflege dieser Meeress├Ąuger, dass st├Ąndige Verbesserungen nach neuesten Erkenntnissen w├╝nschenswert sind. Das Delphinarium ist Bestandteil eines im Zookonzept ┬äAllwetterzoo 2000 Plus┬ô geplanten Meeresparks, in dem Ver├Ąnderungen in der Delfinhaltung mit zus├Ątzlichen Wasserfl├Ąchen im Au├čenbereich und eine Aufwertung des Gesamtkomplexes vorgesehen waren. Die gew├╝nschten Investitionsmittel hierf├╝r werden allerdings mittelfristig nicht zur Verf├╝gung stehen.

Deshalb haben sich Allwetterzoo und Delphinarium darauf verst├Ąndigt, die vier Delfine bis Ende 2012 im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms abzugeben. K├╝nftig werden dann an dieser Stelle andere Meeress├Ąuger zu sehen sein, in jedem Fall die schon hier lebenden Seel├Âwen und evtl. eine oder zwei weitere Robbenarten. Diese Tiere sollen dann als Botschafter ihrer bedrohten Artgenossen in den Weltmeeren in lehrreichen und unterhaltsamen Trainingsprogrammen mit einem hohen Erlebniswert f├╝r die Zoobesucher f├╝r die Bewahrung der Natur werben.
(10.09.2010, 13:24)
Allwetterzoo M├╝nster :   Sonntag, 12. September, 15 Uhr: ├ľkumenischer Gottesdienst im Allwetterzoo
 

Der erste ├Âkumenische Gottesdienst im Allwetterzoo im vergangenen Jahr wurde von zahlreichen Christen begeistert angenommen. Deshalb findet am kommenden Sonntag eine Wiederholung statt. Zum gemeinsamen Gebet sind alle Zoobesucher eingeladen, egal welcher Konfession sie angeh├Âren.

 

Der Gottesdienst beginnt um 15 Uhr. Bei sch├Ânem Wetter findet er auf dem Landoisplatz statt, bei Regen unter der ├ťberdachung oberhalb des Platzes. Der Landoisplatz eignet sich vor allem deshalb, weil er von einer bronzenen ┬äArche Noah┬ô dominiert wird. Noahs Arche ist auch das Motto des Gottesdienstes, auf das der katholische Theologe und Zoologe Dr. Rainer Hagencord in seiner Predigt n├Ąher eingehen wird. Die Liturgie gestaltet der evangelische Pfarrer Stephan M. St├Âtzel. Auch Zoodirektor J├Ârg Adler als praktizierender evangelischer Christ wird sich aktiv beteiligen. Das Rahmenprogramm und auch den Gottesdienst wird Winne Voget, ehem. Mitglied der ┬äSechszylinder┬ô, gemeinsam mit seinem Gospelchor ┬äepifunias┬ô mitgestalten.

 

F├╝r Zoobesucher ist die Teilnahme am Gottesdienst nat├╝rlich kostenfrei. Wer allerdings nur deswegen in den Zoo kommen m├Âchte, muss Eintritt┬á bezahlen und sollte seinen Obolus als ┬äKollekte┬ô zugunsten der bedrohten Tierwelt verstehen. Der Allwetterzoo engagiert sich mit einem Teil seiner Einnahmen f├╝r die Rettung von der Ausrottung bedrohter Tierarten vor allem in S├╝dostasien.
(08.09.2010, 09:32)
Allwetterzoo M├╝nster :   Raubtierpflegertreffen des BdZ im Allwetterzoo M├╝nster

├ťber 85 Tierpfleger aus ganz Deutschland und ├ľsterreich tauschen ihre Erfahrungen auf der Tagung im Allwetterzoo aus.

Der Berufsverband der Zootierpfleger (BdZ) veranstaltet im Zweijahresrhythmus Tagungen f├╝r Raubtierpfleger. Denn gerade der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Zoos und deren Pflegern sind f├╝r die Gesundheit der Tiere besonders wichtig. Dieses Jahr findet das Seminar vom 2. bis 5. September erstmalig im Allwetterzoo M├╝nster statt. ├ťber 85 Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem benachbarten ├ľsterreich haben hier die M├Âglichkeit ihre Erfahrungen in Fachvortr├Ągen auszutauschen: Worauf muss man bei der schwierigen Geparden Zucht achten? Wie besch├Ąftigt man M├Ąhnenw├Âlfe und wie k├Ânnen unterschiedliche Raubtiere in einer WG zusammenleben? Diese und weitere Themen werden hier vorgestellt und anschlie├čend diskutiert.

Auch der Allwetterzoo ist mit┬á zwei Fachvortr├Ągen beteiligt. Reinhold Evels, Revierleiter im Tropenhaus, berichtet ├╝ber die erfolgreiche Haltung und Zucht der seltenen Buntmarder, die deutschlandweit in nur vier Zoos zu finden sind. ├ťber die Schwierigkeiten bei der Gepardenzucht informiert Raubtierpfleger Alexander Dietrich, der in seinem Vortrag die Zuchterfolge des Allwetterzoos darstellt.

┬äBesonders freut mich, dass gerade das Thema Artenschutz auf dieser Tagung eine wichtige Stellung einnimmt┬ô, so J├Ârg Adler, Zoodirektor im Allwetterzoos. Denn eine Vielzahl vom aussterben bedrohter Tierarten leben in Zoos und werden erfolgreich im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) gez├╝chtet.

Nat├╝rlich lernen die Teilnehmer auch die Raubtiere im Allwetterzoo kennen. Zum Abschluss der Tagung am Sonntag finden mehreren F├╝hrungen zu Tiger, L├Âwe, Gepard, Buntmarder, B├Ąr, Erdm├Ąnnchen und Co. statt.
(03.09.2010, 15:17)
Manuel Becker :   Sehr gutes Beispiel, wie man als Zoo auch seine eigene ├ťberzeugung leben kann und diese f├╝r zoop├Ądagogische Belange zu nutzen wei├č. W├╝rde mir solche Aktionen und "Stationen" auch in anderen (ehrlichen) Zoos w├╝nschen, insofern sie die Naturbildung nicht nur missionarisch verbreiten, sondern auch vor der eigenen T├╝r kehren...
(26.08.2010, 11:55)
Allwetterzoo M├╝nster :   Der neue ┬äEnergiepfad┬ô im Allwetterzoo M├╝nster zeigt b├╝gelnde Gorillas, lesende Kattas und duschende Elefanten┬ů

Im Allwetterzoo leben rund 3.000 Tiere. Viele von ihnen stammen aus tropischen L├Ąndern und m├Âgen es das ganze Jahr ├╝ber mollig warm, auch im Winter. Manche Zoobewohner ben├Âtigen selbst bei 30 Grad im Sommer zus├Ątzliche W├Ąrme, beispielsweise die K├Âhlerschildkr├Âten. Das Becken der einheimischen Fische im Aquarium hingegen wird dann gek├╝hlt. Heizen und K├╝hlen bedeuten Energieverbrauch. Energie kostet viel Geld. Deshalb ist das Thema Energiesparen seit nunmehr 20 Jahren ein wichtiges Thema im Allwetterzoo. Die Sparma├čnahmen sind vielf├Ąltig und ber├╝cksichtigen neben den Kosten auch die Aspekte Nachhaltigkeit, Umweltschutz und CO2-Reduzierung.

Erstmalig werden die Besucher im Allwetterzoo nun vor Ort ├╝ber die Energiesparma├čnahmen aufgekl├Ąrt. Auffallende Schilder an vorerst vier Stellen geben Informationen ├╝ber Photovoltaik, Solarthermie, Erdw├Ąrme und Wasserreinigung. Der ┬äEnergiepfad┬ô wird weiter ausgebaut, sowie weitere f├╝r die Bereiche Giraffen und Orang-Utans geplante Ma├čnahmen umgesetzt wurden. Bei der ersten Station des ┬äEnergiepfads┬ô geht es um Sonnenenergie. Hingucker ist ein b├╝gelnder Gorilla, mit dessen Hilfe die Begriffe Photovoltaik und Kilowattstunde erkl├Ąrt werden: F├╝r 15 Hemden braucht der flei├čige B├╝gler 1 kWh Energie. Auf einer zweiten Tafel macht ein Katta neugierig, der im Schein einer Gl├╝hlampe liest. Die elektronische Anzeige neben dem schlauen Tier zeigt stets die aktuelle Watt-Leistung an, die der Zoo mit seiner Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Betriebshofgeb├Ąudes gewinnt und ins allgemeine Stromnetz einspeist. Der Tagesertrag liegt bei maximaler Sonnenscheindauer bei etwa 200 kWh. Auch die CO2-Ersparnis durch die Nutzung der Sonnenenergie wird hier angezeigt.

Bei der zweiten Station geht es um Solarthermie. Der Zoo nutzt die Sonne, damit seine Elefanten warm duschen k├Ânnen. Eine elektronische Anzeige neben einer die Technik erkl├Ąrenden Tafel zeigt die Temperatur an, die gerade mit Hilfe der Sonne erzeugt wird. Im sogen. Sonnenkollektor wird Wasser erhitzt, dem W├Ąrmeenergie entzogen wird, um das Duschwasser f├╝r die Dickh├Ąuter auf eine angenehme Temperatur zu bringen. Die dritte Station widmet sich der Erdw├Ąrme, die f├╝r die Geparde genutzt wird. Die Tafel vor ihrer Anlage zeigt anschaulich, wie gern die Katzen aus dem s├╝dlichen Afrika in ihren H├╝tten liegen. Hier ist es dank einer Bodenheizung stets mollig warm. Den umweltfreundlichen Luxus f├╝r die Geparde erm├Âglicht eine Pumpe, die W├Ąrme aus dem Erdreich anzapft.

Die vierte Energie-Tafel befindet sich bei den Pinguinen. Hier wurde im letzten Winter eine Brauchwasser-Reinigungsanlage installiert. ┬äBrauchwasser┬ô ist vom Zoo gewonnenes Grundwasser. Gef├Ârdert mit beh├Ârdlicher Genehmigung im Bereich der Aa, wird es in riesigen Zisternen auf dem Zoogel├Ąnde gebunkert. Vor der Installation der neuen Anlage wurde das ┬äBadewasser┬ô f├╝r die Pinguine Woche f├╝r Woche komplett ausgetauscht, immerhin jeweils 45 Kubikmeter. Nun wird das Wasser nur noch alle 14 Tage gewechselt. Dadurch verbraucht der Zoo nicht nur 50 % weniger, er entsorgt auch entsprechend weniger verschmutztes Wasser.
(26.08.2010, 11:46)
Andr├ę Haubrich :   @Michael:
Ich w├╝rde das auch eher in den Bereich Soziologie oder Psychologie einorden.
Aber wie man so sch├Ân sagt: "Kunst ist alles und alles ist Kunst".
Au├čerdem gibt es auch massenweise eigesperrte Menschen, die das warscheinlich nicht als "Kunst" empfinden.
Wurde die Aktion in einem Gehegek├Ąfig gemacht oder in einem transportablen?
(20.08.2010, 20:34)
Michael Mettler :   Warum finden solche Kunstaktionen - zumindest so weit mir bekannt - eigentlich immer in K├Ąfigen statt und beleben damit mit Unterst├╝tzung des gastgebenden Zoos den alten Vergleich mit dem Gef├Ąngnis? Ich bin zwar bekennender Kunstbanause, kann mich aber an keinen Medienbericht erinnern, der mal eine entsprechende Performance beschrieb, bei der sich ein K├╝nstler statt der eigentlichen Bewohner auf einer Freianlage (z.B. einem Pavianfelsen) bestaunen lie├č. Und zu einer "animalischen Lage" geh├Ârt m.E. weitaus mehr, als sich in einem Zook├Ąfig zu zeigen. Z.B. verlassen Tiere wohl nur selten ihr Haltungssystem, um sich ihrer Stoffwechselprodukte zu entledigen...
(20.08.2010, 15:47)
Allwetterzoo M├╝nster :   Performance im Allwetterzoo M├╝nster:

Virginie Da Costa pr├Ąsentierte sich als Mensch

In ihrer Abschlussarbeit schreibt die Luxemburgerin Virginie Da Costa, Studierende der Universit├Ąt Paul-Verlaine in Metz/Frankreich, ├╝ber Tiere in der Kunst und das Verh├Ąltnis von Menschen zu Tieren. K├╝nstler nehmen die Tiere nach ihren Vorstellungen wahr, nehmen die Tiere aus ihrem Umfeld heraus und wandeln die g├Ąngigen Beziehungen zu Tieren in ein k├╝nstlerisches Werk um.

Die Fragestellung in der Arbeit von Virginie Da Costa lautet: Wieso nehmen K├╝nstler auch Tiere als Vorbild f├╝r ihre Werke und nicht nur Menschen? Inspiriert von der Sozialplastik von Beuys gestaltete sie mit einem ┬äK├Ąfigbesuch┬ô im Zoo die Logik um: Es ist nicht mehr das Tier, das sein nat├╝rliches Umfeld verl├Ąsst, um ins Kunstwerk integriert zu werden. Es ist der Mensch, der sein zivilisiertes Umfeld verl├Ąsst, um sich ins animalische Umfeld zu integrieren.

Ihre Theorie setzte Virginie Da Costa am Freitag im Allwetterzoo praktisch um: Sie begab sich in einen K├Ąfig, um die Reaktionen der Menschen zu erfahren. Sie wollte feststellen, welche Gef├╝hle ein Mensch auf den Menschen aus├╝ben kann, wenn dieser sich in einer animalischen Lage befindet. Letztlich ist es eine ihrer Thesen, dass Menschen sich in den Tieren wieder erkennen und diese quasi in der Kunst dargestellt werden, um eine Distanz zu schaffen. Eine Distanz zu sich selbst, da Menschen blo├če Konfrontation schwer ertragen k├Ânnen. Die Performance auf einer Zoowiese zwischen Kamelen und Geiern wurde von Kommilitonen der luxemburgischen Studentin gefilmt und dient als Dokumentation f├╝r ihre Abschlussarbeit an der Universit├Ąt.
(20.08.2010, 15:14)
Thomas Schr├Âder :   Hm. Da f├Ąnde ich es jetzt aber recht pannend, Hintergr├╝nde zu erfahren, warum man die "Lange Nacht der Vier Am Aasee" aufgegeben und stattdessen das Stra├čenk├╝nstlerfestival ins Leben gerufen hat. Erstere Veranstaltung lief bereits mehrere Jahre und kam meines Erachtens gut beim Publikum an.
(19.08.2010, 09:06)
Allwetterzoo M├╝nster :   Internationales Stra├čenk├╝nstlerfestival im Allwetterzoo: Es gibt 2011 eine Neuauflage!

Das erste Stra├čenk├╝nstlerfestival im Allwetterzoo war ein gro├čer Erfolg! Und es wird eine Neuauflage im Juli 2011 geben. Bei der gerade erfolgten Nachbesprechung der Veranstaltung stimmten Steffi Stephan von der Jovel GmbH und J├Ârg Adler vom Allwetterzoo darin ├╝berein, das Fest im n├Ąchsten Jahr erneut gemeinsam zu veranstalten.

Das Fazit ist positiv: Die Publikumsresonanz war sehr gut, die Besucherzahlen an diesem Wochenende ├╝berdurchschnittlich hoch. Allerdings hatte der Zoo f├╝r das Festival auch seine Eintrittspreise sp├╝rbar gesenkt. Im Zoo ist man ebenso erfreut dar├╝ber, dass die Besucher die Darbietungen der Stra├čenk├╝nstler sichtlich genossen und dies auch zum Ausdruck gebracht hatten. Zudem hat das Festival augenscheinlich sogar Menschen angelockt, die lange nicht mehr im Zoo waren. Steffi Stephan erfuhr seinerseits viele anerkennende Worte. Die Mehrzahl der K├╝nstler, die am Wochenende 17./18. Juli im Allwetterzoo aufgetreten waren, fand das Konzept toll! Kritik wurde zwar ge├Ąu├čert, fiel jedoch ├╝berwiegend konstruktiv aus. Bei einer ┬äPilotveranstaltung┬ô k├Ânnen Verbesserungsvorschl├Ąge nur sinnvoll sein. Doch nicht nur die K├╝nstler hatten sich begeistert ge├Ąu├čert. Auch die rund zwanzig Gastfamilien, die an diesem Wochenende K├╝nstler beherbergt hatten, fanden Freude an ihrer Rolle. Sie wollen auch k├╝nftig dabei sein.

Einen Gewinn hat zwar keine der beteiligten Organisationen aus der Veranstaltung gezogen ┬ľ ganz im Gegenteil, aber dennoch ist man sich schnell darin einig geworden, das Festival im n├Ąchsten Juli wieder stattfinden zu lassen. F├╝r 2011 sind organisatorische Verbesserungen geplant. Au├čerdem soll den anreisenden Stra├čenk├╝nstlern ein Handgeld, also eine kleine ┬äGage┬ô gezahlt werden. Der Zoo wird im Gegenzug seine Eintrittspreise f├╝r das zweite Festival nicht reduzieren. Die Veranstalter hoffen, mit den positiven Erfahrungen aus diesem Jahr neue Sponsoren zu gewinnen. Helfen werden dabei sicher die vielen wunderbaren Fotos und Filmbeitr├Ąge, die in diesem Jahr von S├Ąngern und T├Ąnzern, Bauchrednern oder Schauspielern vor der herrlichen ┬äKulisse┬ô des Allwetterzoo entstanden sind.
(18.08.2010, 15:18)
Allwetterzoo M├╝nster :   J├Ârg Adler bringt Hilfsg├╝ter pers├Ânlich in den ├╝berfluteten Tierpark Zittau

Mit zwei Kleintransportern voller Sachspenden fahren J├Ârg Adler, Direktor des Allwetterzoos, und zwei freiwillige Helfer Heute Nachmittag in den Tierpark Zittau. Dieser, im Dreil├Ąndereck Deutschland-Polen-Tschechien gelegene Tierpark, wurde am letzten Wochenende vom Hochwasser komplett ├╝berschwemmt. Hierbei sind zahlreiche Tiere, aber auch mehrere Geb├Ąude den Fluten zum Opfer gefallen.

Die Deutsche Tierpark Gesellschaft bat den Allwetterzoo um Hilfe f├╝r die betroffene s├Ąchsische Einrichtung. Um zu helfen, initiierte der geb├╝rtige Sachse J├Ârg Adler einen Spendenaufruf, an dem sich zahlreiche Firmen und Privatpersonen aus M├╝nster und Umgebung beteiligten. An dieser Stelle danken wir allen Spendern recht herzlich, die bereits zur Rettungsaktion beigetragen haben.

Doch Hilfe wird noch immer ben├Âtigt. Tiere sind mittlerweile in Notunterk├╝nften einquartiert worden, doch die von der ├ťberschwemmung aufgeweichte Erde ├╝berdeckt den Tierpark mit einer Schlammschicht. W├Ąhrend des Wiederaufbaus bleibt der Zoo geschlossen. Daher werden weitere Geld- und Sachspenden dringend f├╝r die Instandsetzung des Zoos und die Verpflegung der Tiere ben├Âtigt.

Der Allwetterzoo leitet diese Spenden an den vom verheerenden Hochwasser arg getroffenen s├Ąchsischen Tierpark weiter. Genaue Informationen f├╝r Spenden bekommen Sie beim Allwetterzoo: 0251-8904-0, von 8.30 bis 17 Uhr.
(13.08.2010, 11:54)
Allwetterzoo M├╝nster :   Hochwasserdrama im Tierpark Zittau: Der Allwetterzoo bittet um Hilfe

Ertrunkene Tiere, das Tierparkgel├Ąnde zu drei Vierteln ├╝berflutet ┬ľ als J├Ârg Adler, Direktor des Allwetterzoos, heute morgen einen Anruf der Deutschen Tierpark-Gesellschaft erhielt, war er best├╝rzt. Man bat um Hilfe f├╝r eine vom Hochwasser ├╝berflutete s├Ąchsische Einrichtung. Adler, selbst aus Sachsen stammend, bot spontan Unterst├╝tzung an! Wenig sp├Ąter meldete sich auch Bernd Gro├čer, Leiter des betroffenen Tierparks in Zittau bei J├Ârg Adler. Diesmal geht es nicht um die Unterbringung von Tieren wie k├╝rzlich im Fall des vom Sturm heimgesuchten Tierparks Nordhorn, als der Allwetterzoo sieben ┬äobdachlosen┬ô G├Ąnsegeiern Asyl gew├Ąhrte. Jetzt geht es um Hilfe, die Adler pers├Ânlich initiieren will, die der Allwetterzoo leisten kann, und Hilfe, die hoffentlich aus M├╝nster kommen wird.

Der Tierpark Zittau, gelegen im Dreil├Ąndereck Deutschland-Polen-Tschechien, wurde am letzten Wochenende vom Hochwasser der Mandau, einem Zufluss der Nei├če, durch eine Flutwelle komplett ├╝berschwemmt. Binnen 30 Minuten stand nahezu der komplette Tierpark unter Wasser. W├Ąhrend das Wasser in Flussn├Ąhe mittlerweile sinkt, steht es im Tierpark derzeit noch rund 1,50 Meter hoch. Dessen Gel├Ąnde befindet sich einer Senke, so dass das Hochwasser vom THW abgepumpt werden muss. Sachsens Ministerpr├Ąsident Stanislaw Tillich ├╝berzeugte sich bei seinem Besuch vom Ernst der Lage. Besucher und Freunde des Tierparks sind geschockt: Neben dem G├╝rteltier ┬äIlse┬ô, dem Publikumsmagneten, sind zahlreiche weitere Tiere ertrunken, sogar ein Ara. Die bei Kindern beliebten Lamas versuchte der Tierparkdirektor pers├Ânlich aus den Fluten zu retten, leider vergebens. Zehn dieser Kleinkamele ├╝berlebten das Hochwasser nicht. Ein Trampeltier hingegen harrte 12 Stunden im Wasser stehend aus und konnte von den Pflegern an Land gezogen werden.

J├Ârg Adler will am kommenden Wochenende pers├Ânlich nach Zittau fahren, hoffentlich mit einem Kleintransporter voller Sachspenden. Welche Hilfsmittel im Einzelnen ben├Âtigt werden, ist beim Allwetterzoo zu erfahren: 0251-8904-0, von 8.30 bis 17 Uhr. Geldspenden nimmt der Allwetterzoo ebenso an und leitet sie an den vom verheerenden Hochwasser arg getroffenen s├Ąchsischen Tierpark weiter.
(11.08.2010, 08:10)
Allwetterzoo M├╝nster :   Geschafft: Das Eselfohlen im Allwetterzoo trinkt bei der Mutter, ist putzmunter und hei├čt nun ┬äAm├ęlie┬ô!

In den ersten Tagen war die Sorge um das am 4. August geborene Fohlen bei den Poitou-Rieseneseln im Allwetterzoo M├╝nster gro├č. Die Kleine war zu leicht, zu klein und kam nicht an die Zitzen der Stute. ┬äPamina┬ô, zum ersten Mal Mutter, mochte wiederum die ungewohnte Ber├╝hrung an ihrem Ges├Ąuge nicht und hatte anfangs auch zu wenig Milch. Eine ┬äRund-um-die-Uhr┬ô-Betreuung durch Tier├Ąrzte und Tierpfleger zeigt nun Erfolg: Am Samstag trank das Fohlen erstmals bei der Mutter! Bis dahin wurde die Stute st├╝ndlich gemolken, auch in der Nacht. Das Ber├╝hren beim Melken brachte f├╝r ┬äPamina┬ô nicht nur einen Gew├Âhnungseffekt, auch die Milchproduktion der Stute wurde dadurch angeregt. Die Muttermilch, gemischt mit einer speziellen Fohlen-Aufzuchtmilch, trank das Fohlen dann per Flasche. Diese wurde bei jeder F├╝tterung genau dort platziert, wo Mutters Zitzen sitzen - die Kleine lernte, wo sie satt wird!

Am Samstag kam das Fohlen beim Trinken noch nicht voll auf seine Kosten, doch schon am Tag darauf hatte es gelernt, energisch genug zu sein, um satt zu werden. Die Kleine zeigte sich fit und unternehmungslustig und durfte schon f├╝r eine Stunde auf die gro├če Freianlage. Da hat es ihr so gut gefallen, dass sie ├╝berm├╝tig Bockspr├╝nge vollf├╝hrte. Am Sonntag wurde das Eselfohlen auch getauft! Es hei├čt nun ┬äAm├ęlie┬ô. Der Name musste nach den Regeln der "Upra Races Mulassi├Ęres du Poitou", der franz├Âsischen Z├╝chtervereinigung dieser Eselrasse, mit A beginnen. Zu diesem Verband h├Ąlt der Allwetterzoo Kontakt ├╝ber die GEH, die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gef├Ąhrdeter Haustierrassen.

Seit Montagmittag sind ┬äAm├ęlie┬ô und ┬äPamina┬ô nun st├Ąndig drau├čen und das Fohlen kann endlich von den Besuchern bewundert werden. Noch bleibt es stets an Mutters Seite, hat aber schon Bekanntschaft mit seinen Mitbewohnern im Kinder- und Pferdepark gemacht. ┬äAm├ęlie┬ô wird in der Gesellschaft von vier Poitou-Rieseneseln und derzeit sechs Pferden hoffentlich zu einer wundersch├Ânen Eselin heranwachsen.

(Foto: Maren Kuiter/Allwetterzoo)
(09.08.2010, 15:28)
Allwetterzoo M├╝nster :   Geburt bei den Poitou-Rieseneseln im Allwetterzoo M├╝nster:

Freude und Sorge um ein knuddeliges Fohlen

Ausgerechnet zur besucherst├Ąrksten Zeit begann bei ┬äPamina┬ô, der siebenj├Ąhrigen Poitou-Riesenesel-Stute im Allwetterzoo, die Geburt ihres ersten Fohlens. Etwa gegen 14.30 Uhr am 4. August platzte die Fruchtblase. Bald sah man auch die F├╝├če des Neugeborenen. Weil der Geburtsvorgang ins Stocken kam, entschloss sich Tierarzt Carsten Ludwig, ┬äPamina┬ô von der Au├čenanlage in den Stall f├╝hren zu lassen. Dort leistete er schlie├člich aktive Geburtshilfe und zog das Fohlen auf die Welt. Es wurde von Tierarzt und Tierpflegern trocken gerieben und dann von Mutter ┬äPamina┬ô zur Begr├╝├čung abgeleckt. Leider machte das weibliche Fohlen anfangs keine Anstalten, auf seine vier Beine zu kommen. Es brauchte hierf├╝r mehr als zwei Stunden! Kr├Ąftigere Neugeborene stehen oftmals schon nach 30 Minuten auf den Beinen.

┬äPamina┬ô k├╝mmert sich liebevoll um ihr Fohlen, doch Probleme bereitet derzeit noch die m├╝tterliche ┬äMilchbar┬ô. Die Zitzen liegen bei ┬äPamina┬ô recht hoch, sie mussten der Kleinen regelrecht gezeigt werden. Zoomitarbeiter halfen nach und legten das Fohlen an, doch dabei wurde ┬äPamina┬ô bislang stets unruhig und wehrte ihren Nachwuchs ab. Offensichtlich hat die Stute auch wenig Milch. Nach einer sorgenvollen Nacht entschloss man sich im Allwetterzoo deshalb am Morgen nach der Geburt zu aktiver Hilfe f├╝r das Fohlen. Es wird nun von Zoomitarbeitern mit der Flasche versorgt. St├╝ndlich erh├Ąlt das Eselchen 200 Milliliter einer speziellen Fohlen-Aufzuchtmilch - auch in der Nacht, dann allerdings nur alle zwei Stunden. Das Fl├Ąschchen wird neben die m├╝tterlichen Zitzen gehalten, damit das Fohlen sich an die Stelle gew├Âhnt, an der es hoffentlich bald auf nat├╝rliche Weise satt wird.

Die Zoomitarbeiter f├╝hren das Fohlen au├čerdem weiter an ┬äPaminas┬ô Zitzen und versuchen es dort trinken zu lassen. Und sie melken die Mutter st├╝ndlich, damit ┬äPamina┬ô sich an das Ber├╝hren ihrer Zitzen gew├Âhnt. Zudem wird durch das regelm├Ą├čige Melken ┬äPaminas┬ô Milchproduktion angeregt. Abgemolken werden jeweils ungef├Ąhr 100 Milliliter und mit der Fohlen-Aufzuchtmilch gemischt verf├╝ttert. F├╝r das Gedeihen des Fohlens ist die Muttermilch ├Ąu├čerst wichtig. Mit nur 22,4 Kilogramm liegt das Geburtsgewicht des Fohlens an der unteren Grenze, deshalb ist das Zuf├╝ttern unbedingt notwendig f├╝r sein ├ťberleben. Kr├Ąftige Riesenesel bringen bei der Geburt etwa 30 Kg auf die Waage, Hengstfohlen gar um die 40 Kg.

┬äPamina┬ô, die frischgebackene Eselmutter, wurde am 10. Juni 2003 im Allwetterzoo geboren. Gedeckt wurde sie vor gut einem Jahr bei einem Privathalter an der Loreley, weil der Zoo keinen Hengst bei den Poitou-Rieseneseln h├Ąlt. Die Tragezeit liegt in der Regel zwischen 365 bis 380 Tagen. ┬äPamina┬ô hat genau 374 Tage gebraucht. Vorerst wird man Mutter und Fohlen nicht sehen k├Ânnen. Beide sind in einem Stall im Kinder- und Pferdepark untergebracht. Sowie das Fohlen stabil ist und die Mutter es trinken l├Ąsst, d├╝rfen die Beiden nach drau├čen.

Au├čer ┬äPamina┬ô leben noch drei weitere Eselstuten im Kinder- und Pferdepark im Allwetterzoo sowie ┬äFridolin┬ô, ein kastrierter, nicht reinrassiger Riesenesel. Die Poitou-Riesenesel sind mit einer Schulterh├Âhe bis zu 155 cm sehr gro├č und machen ihrem Namen damit alle Ehre. Auff├Ąllig ist ihr langes, oft zotteliges Fell, das meist kastanienbraun gef├Ąrbt ist. Auch die gro├čen Ohren sind stark behaart, die Augen verschwinden fast vollst├Ąndig unter den ├╝ppigen Stirnlocken. Durch dieses pl├╝schtierartige Aussehen sorgen die Esel bei kleinen und gro├čen Zoobesuchern immer wieder f├╝r Entz├╝cken.

Im Allwetterzoo bewohnen die friedlichen ┬äRiesen┬ô gemeinsam mit robusten Hauspferden eine gro├če Anlage direkt neben dem Pferdemuseum. Sie lassen sich gern streicheln und werden oftmals am Halfter durch den Zoo gef├╝hrt. Urspr├╝nglich stammen Poitou-Riesenesel aus S├╝dwestfrankreich. Wegen ihrer Gr├Â├če verwendete man sie lange f├╝r die Zucht von Maultieren, indem man sie mit Pferden kreuzte. Nachdem in der Landwirtschaft Zug- und Arbeitstiere durch Maschinen ersetzt wurden, verlor man das Interesse an den Rieseneseln. Zum Gl├╝ck erhalten einige Privatz├╝chter und Zoos sie bis heute.

Unser Foto zeigt das Fohlen am heutigen Tag.
(06.08.2010, 13:38)
Allwetterzoo M├╝nster :   Geburt bei den Rieseneseln im Allwetterzoo:
Freude und Sorge um ein knuddeliges Fohlen

Gestern Nachmittag kam bei unseren Poitou-Rieseneseln ein weibliches Fohlen vor den Augen zahlreicher Besucher zur Welt. Es stand zwar nach zwei Stunden endlich auf seinen wackeligen Beinchen, hatte aber bis zum Abend noch nicht getrunken. Die erstgeb├Ąrende ┬äPamina┬ô hat offensichtlich nicht gen├╝gend Milch. Zudem wurde die Mutter unruhig, sobald Zoomitarbeiter das Fohlen an eine ihrer Zitzen angelegt hatten.

Deshalb wird die kleine Eselin vorerst mit der Flasche versorgt. Das Fohlen erscheint recht klein und ein Zuf├╝ttern ist notwendig f├╝r sein ├ťberleben. Obwohl das Eselchen nun alle zwei Stunden mit der Flasche gef├╝ttert wird, versuchen die Zoomitarbeiter weiterhin, es bei ┬äPamina┬ô trinken zu lassen. Deshalb bleiben Mutter und Tochter vorl├Ąufig auch im Stall der Pferde- und Eselanlage.
(05.08.2010, 12:01)
Hannes L├╝ke :   was ist denn aus den anderen Otetrn geworden?
(28.07.2010, 18:14)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äLovestory┬ô bei den Orang-Utans im Allwetterzoo:

Mandi, Neuzugang aus Frankreich, wird von gleich zwei M├Ąnnern umschw├Ąrmt┬ů

 

Seit dem 24. Juni lebt Mandi, ein ausnehmend h├╝bsches Weibchen der Borneo-Orang-Utans, im Allwetterzoo. Die Elfj├Ąhrige stammt aus dem franz├Âsischen Zoo Beauval und soll in M├╝nster m├Âglichst bald f├╝r Nachwuchs sorgen. Dort ist man guter Dinge, denn der zw├Âlfj├Ąhrige Pongo war auf Anhieb von der neuen Frau in seinem Harem begeistert! Nach menschlichen Ma├čst├Ąben war es ┬äLiebe auf den ersten Blick┬ô. Die Beiden durften sich deshalb auch ein paar Tage lang allein und hinter den Kulissen der ZoORANGerie miteinander besch├Ąftigen, bevor Mandi den Rest der Orang-Utan-Gruppe nach und nach kennen lernte. Mit Temmy und ihrem dreij├Ąhrigen Sohn Ito verlief die erste Begegnung problemlos. Der kleine Orang-Utan-Mann ┬äverliebte┬ô sich anscheinend ebenso prompt in die Franz├Âsin wie sein Vater. Ito fand in Mandi nicht nur eine Freundin f├╝r Schmusestunden, sondern auch eine Spielgef├Ąhrtin, denn Itos Mutter ist eher tr├Ąge. So kam Temmy nur aus der Reserve, um Mandi aus ihrer Lieblings-H├Ąngematte zu verscheuchen. Die Fronten zwischen der Neuen und Temmy waren schnell gekl├Ąrt, nur vor der 40 Jahre alten Sari hatte Mandi anfangs Angst. Beide akzeptieren sich nun, auch wenn man von Freundschaft zwischen den Weibchen noch nicht sprechen kann.

 

Mandi zog im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszucht-Programms EEP in den Allwetterzoo um. In M├╝nster ist ausreichend Platz f├╝r den erhofften Nachwuchs, der sich bei den hoch bedrohten Orang-Utans nur etwa alle f├╝nf Jahre einstellt. Die Jungtiere haben eine sehr lange und enge Bindung an ihre M├╝tter. Erst wenn der Nachwuchs selbst├Ąndig wird, kann sich eine neue Tr├Ąchtigkeit ergeben. Mandi hatte in Frankreich schon ein Jungtier auf die Welt gebracht, dass leider bei der Geburt starb.

 

Am gleichen Tag wie Mandi trafen im Allwetterzoo neun Asiatische Zwergotter ein. Als ┬äUntermieter┬ô sollen sie den eher ruhigen Menschenaffen die Zeit vertreiben. Anfangs war es entsprechend spannend in der ZoORANGerie; denn die im Zoo Frankfurt geborenen Otter kannten keine Orang-Utans, das neue Weibchen Mandi keine Otter. Inzwischen klappt das Zusammenleben prima. Deshalb werden die neuen Zoobewohner auch in den n├Ąchsten Tagen die gro├če Freianlage der ZoORANGerie kennen lernen ┬ľ und sicher noch f├╝r manch aufregende Stunde bei Zoologen und Tierpflegern sorgen. Die Zoobesucher sollten sich unbedingt Zeit nehmen f├╝r einen Besuch der ungew├Âhnlichen WG: Es gibt viel zu sehen!

 
(28.07.2010, 09:54)
Allwetterzoo M├╝nster :   Konzert f├╝r ein Fohlen:

Gospelchor ├╝bernahm Patenschaft f├╝r ein Mongolenpony im Allwetterzoo

Ein kleines, sehr privates St├Ąndchen gaben die Mitglieder des Gospelchors Ephata ┬äihrem┬ô Hengstfohlen im Allwetterzoo. Der Chor der m├╝nsterschen Kirchengemeinde St. Gottfried ist nun Pate des am 16. Mai geborenen Jungtiers bei den Mongolenponys im Kinder- und Pferdepark. W├Ąhrend der Kleine sich ├Ąngstlich zur├╝ckhielt, als Kurator Dr. Dirk Wewers die Patenurkunde ├╝berreichte, beschnupperte Mutter ┬äNaidal┬ô neugierig die schwarz gewandeten S├Ąnger. Als ┬äPatengeschenk┬ô gab es ja auch leckere M├Âhren┬ů

Die Idee zur Patenschaft gab Norbert Siebert, Tierpfleger bei den Huftieren im Allwetterzoo und fr├╝her selbst aktives Mitglied im Chor. Au├čerdem hat ┬äEphata┬ô schon mehrfach bei Veranstaltungen im Zoo gesungen. Mehr ├╝ber den Chor unter www.ephata-gospelchor.de, mehr ├╝ber Tier-Patenschaften unter www.allwetterzoo.de.
(21.07.2010, 14:25)
Allwetterzoo M├╝nster :   Musiker, Stelzenl├Ąufer, Jongleure, Clowns und rund 3.000 Tiere:

Der Allwetterzoo M├╝nster l├Ądt am kommenden Wochenende zum 1. Internationalen Stra├čenk├╝nstler-Festival ein ┬ľ einer bunten Veranstaltung f├╝r Klein und Gro├č bei reduzierten Eintrittspreisen

Am 17. und 18. Juli findet im Allwetterzoo das 1. Internationale Stra├čenk├╝nstler-Festival statt. Mehr als 40 Gruppen und Einzelk├╝nstler, auch aus England, Spanien, Ungarn oder Holland, werden im Zoo erwartet. Die sonst auf Gro├čstadtstra├čen agierenden K├╝nstler freuen sich darauf, sich und ihre Kunst vor ungew├Âhnlicher Kulisse pr├Ąsentieren zu k├Ânnen. Und die Zoobesucher d├╝rfen sich auf ein farbenpr├Ąchtiges, musikalisches, witziges Festival freuen: Gewandet als glitzernder Schmetterling balanciert die M├╝nsteranerin Anna Oestreich auf hohen Stelzen ├╝ber die Wege im Zoo. Mitten im Publikum treiben die ┬äFunny Bears┬ô aus Ungarn ihren Schabernack. Der Comedy-Jongleur ┬äKrawalli┬ô hingegen hat am B├Ąrenhaus einen festen Platz. Ebenso wie Lucy Lynn aus ├ľsterreich, die Kindern auf einer Zoowiese das Jonglieren beibringt. Insgesamt gibt es 16 Standorte, verteilt im ganzen Zoogel├Ąnde. So geht es am Hexenhaus poetisch zu, im Pferdemuseum wird musiziert, auf dem Landoisplatz getanzt. F├╝r jeden Geschmack ist etwas dabei. Und damit man nichts verpasst, erh├Ąlt jeder Zoobesucher einen Zeitplan, der ihm verr├Ąt, was wann wo geboten wird. Auch ein Programmheft ist erh├Ąltlich, das alle K├╝nstler vorstellt.

Der Zoo ├Âffnet an beiden Tagen um 9 Uhr. Das Festival beginnt jeweils um 11 Uhr. Am Samstag gibt es bis 21 Uhr Programm, am Sonntag bis 18 Uhr. Damit m├Âglichst viele Menschen sich an der Stra├čenkunst erfreuen k├Ânnen, erm├Ą├čigt der Zoo sogar seine Eintrittspreise: 10 Euro f├╝r Erwachsene, 5 Euro f├╝r Kinder und Jugendliche bis 17 J. (statt 14 bzw. 7 Euro). Wer sich vor seinem Besuch orientieren m├Âchte: Unter www.allwetterzoo.de und www.zookuenstler.de wird der Zeitplan Download angeboten.

Das ┬ä1. Internationale Stra├čenk├╝nstler-Festival┬ô ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von Allwetterzoo, Jovel GmbH & Co. KG M├╝nster und dem CulturContor Nicolas Leibel, unterst├╝tzt von Vision, dem Verein zur F├Ârderung der popul├Ąren Kultur M├╝nster.

Unser Foto zeigt die Stelzenl├Ąuferin Anna Oestreich im Zoo.
(16.07.2010, 16:20)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gl├╝ck im goldgelben Federkleid:

Erster Nachwuchs bei den seltenen Mandschurenkranichen im Allwetterzoo M├╝nster

 

Im Allwetterzoo ist man stolz auf seltenen Nachwuchs: Erstmals schl├╝pften hier am 11. Juli zwei K├╝ken bei den Mandschurenkranichen. Diese imposanten V├Âgel z├Ąhlen zu den am st├Ąrksten bedrohten Kranichen der Welt. Nur etwa handgro├č beim Schlupf, entwickeln sich die K├╝ken recht schnell und erreichen ausgewachsen eine Gr├Â├če von rund 150 cm.

 

Geschl├╝pft sind die kleinen Kraniche auf einer Anlage neben dem Tropenhaus. Hier hatten die Eltern an einer recht versteckten Stelle ein Bodennest angelegt. Als Tierpfleger Ralf Nacke am letzten Sonntag nach den V├Âgeln schaute, wurde er vom Zuwachs regelrecht ├╝berrascht. Zum einen war die ├╝bliche Brutzeit von 32 Tagen bereits um sieben Tage ├╝berschritten. Au├čerdem hatte niemand dem erst drei Jahre alten Kranichmann bereits einen Zuchterfolg zugetraut. Ungew├Âhnlich ist auch, dass beide K├╝ken an einem Tag schl├╝pften, normalerweise liegt ein Abstand von ein bis zwei Tagen zwischen dem Schlupf des ersten und zweiten Jungen.

 

Als Nestfl├╝chter waren die K├╝ken schon am Tag des Schlupfes auf ihren riesig wirkenden F├╝├čen unterwegs. Die Elternv├Âgel k├╝mmern sich r├╝hrend um ihren goldgelb-br├Ąunlich gefiederten Nachwuchs und zeigen ihnen mit ihren langen Schn├Ąbeln, was fressbar ist, Insekten oder Regenw├╝rmer beispielsweise. Unterst├╝tzt werden die Alten bei der richtigen Ern├Ąhrung ihrer Jungen durch die Tierpfleger. Sie stellen Tabletts mit zerkleinerter und abwechslungsreicher Nahrung in die Anlage. So gibt es neben K├Ârnern und speziellen Getreideflocken auch Obst, Gem├╝se und tierische Kost, etwa kleine Fische.

 

Die K├╝ken, die beim Schlupf sch├Ątzungsweise 200 Gramm wogen, verdoppeln ihr Geburtsgewicht binnen einer Woche! Immerhin wiegen diese Kraniche ausgewachsen rund zehn Kilogramm. Im Alter von etwa 95 Tagen werden die K├╝ken fl├╝gge. Bis dahin haben sie ihre kuschelig-weichen Dunen gegen ┬ärichtige┬ô Federn getauscht. Erst im Alter von etwa zwei Jahren zeigen sie das f├╝r diese Art typische wei├č-graue Federkleid mit dem roten ┬äKr├Ânchen┬ô.

 

In europ├Ąischen Zoos leben rund 300 Mandschurenkraniche, deren Zucht ├╝ber das EEP (Europ├Ąisches Erhaltungszucht-Programm) koordiniert wird. Das Kranichweibchen im Allwetterzoo schl├╝pfte 1986 im Rotterdamer Zoo. Es lebt seit 1991 in M├╝nster. Ihr junger Partner stammt aus der Zucht des Tiergartens Sch├Ânbrunn in Wien. Im Mai 2007 dort geschl├╝pft, zog er ein Jahr sp├Ąter nach M├╝nster um. Anfangs hatte er starke Konkurrenz durch einen in der benachbarten Anlage lebenden Jungfernkranich. Nachdem der in einen anderen Zoo umzog, klappte es prompt mit dem Nachwuchs!

 

In Japan gelten Mandschurenkraniche als Gl├╝cksbringer und Sinnbild f├╝r ein langes Leben. Sie sind jedoch stark von der Ausrottung bedroht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galten sie bereits als fast ausgerottet. Das Anlegen von Schutzgebieten, ein Jagdverbot und das winterliche Zuf├╝ttern haben die Best├Ąnde wieder wachsen lassen. Doch die Zerst├Ârung ihres Lebensraumes konnte bis heute nicht gestoppt werden. Auf der japanischen Insel Hokkaido leben Mandschurenkraniche ganzj├Ąhrig, w├Ąhrend sie im n├Ârdlichen Asien wie alle Kraniche von ihren Brutpl├Ątzen in mildere ├ťberwinterungsgebiete wechseln. Insgesamt wird ihr Bestand im Freiland auf 1.700 bis 2.000 V├Âgel gesch├Ątzt.

 

Unser Foto zeigt einen der Kraniche mit beiden K├╝ken.
(13.07.2010, 14:37)
Allwetterzoo M├╝nster :   Stellungnahme des Allwetterzoos zur ├Âffentlichen Diskussion zum Thema ┬äElefantenpark┬ô

Den erforderlichen Sparma├čnahmen bei den st├Ądtischen Ausgaben kann und will sich auch der Allwetterzoo nicht entziehen. ├ťber K├╝rzungen der laufenden Haushalte ab 2011 f├╝r einzelne ┬äst├Ądtische T├Âchter┬ô wie den Zoo wurde in den Medien bereits berichtet.

Um die Zukunft der Elefantenhaltung sorgt sich der Zoo jedoch schon l├Ąnger. Bereits vor rund 15 Jahren war der ┬äElefantenpark┬ô einer von vier Kernbereichen bei der Neukonzeptionierung des Allwetterzoos. Seine Realisierung war bis 2010 geplant. Wegen fehlender Investitionszusch├╝sse musste das Projekt jedoch mehrmals verschoben werden. In der Zwischenzeit wurden Haltungsrichtlinien f├╝r die Zoos innerhalb der EU erlassen. Danach ist eine Umgestaltung der Elefantenhaltung im Allwetterzoo nicht mehr nur w├╝nschenswert, sondern zwingend notwendig.

Leider ist eine fr├╝her in Aussicht gestellte Realisierung jetzt in den Zeitraum intensiver Sparma├čnahmen gefallen. Im Zoo haben wir volles Verst├Ąndnis f├╝r die Sorgen der B├╝rger unserer Stadt, dass eine Finanzierung des ┬äElefantenparks┬ô zu zus├Ątzlichen K├╝rzungen in anderen Bereichen f├╝hren k├Ânnte. Wir bedauern aber eine erkennbare Reduzierung der Diskussion auf den Tenor: ┬äElefantenbad oder S├╝dbad┬ô. Das wird weder unseren Kindern noch den Elefanten gerecht. Gerade die Kinder sind es, die auch wegen der Elefanten den Zoo besuchen.

Das Projekt ┬äElefantenpark┬ô beinhaltet nicht nur eine f├╝r die Asiatischen Elefanten essentielle und bisher nicht vorhandene Badem├Âglichkeit, sondern soll auch die Sicherheit der Pfleger optimieren. Und es wird die Attraktivit├Ąt der Elefantenhaltung f├╝r den Zoo und damit f├╝r die Stadt und die Region deutlich steigern. Somit w├╝rde auch ein finanzieller Gegenwert f├╝r die st├Ądtischen Finanzen geschaffen, denn der Zoo ist nicht nur Empf├Ąnger st├Ądtischer Gelder, sondern unbestrittener touristischer ┬äLeuchtturm┬ô und damit ein exponierter Wirtschaftsfaktor f├╝r M├╝nster.

Der Zoo wird die ├Âffentliche Meinung und den politischen Willen uneingeschr├Ąnkt respektieren, das war schon immer unsere Maxime! Ich w├╝nsche uns aber auch in der ├ľffentlichkeit eine zukunftsorientierte und inhaltliche Diskussion, wie wir sie seit Monaten mit der Verwaltung und verschiedenen Ratsfraktionen f├╝hren. Ich w├╝nsche uns eine Diskussion, die dem Stellenwert des Allwetterzoos f├╝r die Stadt (und dem Engagement des Zooteams) gerecht wird!

Darauf gespannt ist (nicht nur)
J├Ârg Adler, Direktor des Allwetterzoos M├╝nster
(06.07.2010, 15:25)
Holger Wientjes :   Hier noch einige Eindr├╝cke vom heutigen Besuch: Die Ausstellung im Pferdemuseum zur Zoohistorie fand ich sehr gelungen. War etwa eineinhalb Stunden dort. Mein Highlight: Das Quagga.

Die Neugestaltete Afrika-Anlage erstrahlt in frischem Gr├╝n und macht einen sehr guten Eindruck. Zahlreiche Jungtiere rundeten die Idylle dort ab.

Auch die umgestaltete und erweiterte Anlage der L├Âwen├Ąffchen hat mir gefallen. Das Kugelg├╝rteltier konnte ich leider nicht entdecken.

Kattas mit mehreren Jungtieren sehr zutraulich und aktiv. Trotz "Zooallerweltsart" f├╝r michimmer ein Highlight aufgrund der N├Ąhe zu den Tieren.

F├╝r mich neu waren die T├╝rkei-Stachelm├Ąuse im mittleren der drei Aussenterrarien am Tropenhaus, die nun ausschliesslich Nager beherbergen (weiterhin Gundis und die M├╝nsterschen Meerschweinchen).
(05.07.2010, 22:16)
Allwetterzoo M├╝nster :   Tag der Afrika-Tiere und Familientag im Allwetterzoo M├╝nster:

F├╝hrungen, F├╝tterungen und erm├Ą├čigte Preise

 

Am kommenden Samstag (26.6.) k├Ânnen Zoobesucher nicht nur Geld sparen, sondern bei besonderen Aktionen auch noch etwas ├╝ber afrikanische Tiere erfahren und hinter die Kulissen des Afrikapanoramas blicken. Der Allwetterzoo reduziert an seinem ┬äFamilientag┬ô den Eintrittspreis f├╝r alle Besucher: Kinder und Jugendliche (3-17 J.) zahlen nur 5 Euro und Erwachsene nur 10 Euro f├╝r einen ganzen Tag voller Erlebnisse. So f├╝ttern die Tierpfleger zu festen Zeiten ihre Pfleglinge und beantworten dabei gern Fragen. Au├čerdem gibt es mehrere F├╝hrungen rund um das Afrikapanorama, die einen Blick in die Stallungen von Zebra, Strau├č & Co. erlauben.

 

Die erste von insgesamt 13 ┬äafrikanischen┬ô F├╝tterungen ist um 11.45 Uhr bei den Brillenpinguinen. Diese stammen tats├Ąchlich aus Afrika und leben sogar im Bereich von Kapstadt. Bei den Erdm├Ąnnchen gibt es um 12 Uhr leckere Mehlw├╝rmer. Den Gorillas wird um 13.30 Uhr frisches Gem├╝se serviert, w├Ąhrend die Nash├Ârner sich um 14.15 Uhr auf eine Extraportion Br├Âtchen freuen d├╝rfen. Ein ausf├╝hrliches Programm erhalten die Besucher beim Einlass oder unter www.allwetterzoo.de
(23.06.2010, 13:10)
Allwetterzoo M├╝nster :   Europ├Ąische Erstzucht einer seltenen Erdschildkr├Âte im Allwetterzoo!

Im Allwetterzoo M├╝nster herrscht Freude: Im dortigen Internationalen Zentrum f├╝r Schildkr├Âtenschutz (IZS) gelang erstmals in einem europ├Ąischen Zoo die Zucht der burmesischen Flachen Erdschildkr├Âte (Heosemys depressa). Die Art ist eine der seltensten Schildkr├Âten der Welt.

Das Jungtier der Flachen Erdschildkr├Âten schl├╝pfte Ende Mai nach einer Brutdauer von 98 Tagen erfolgreich aus dem Ei und entwickelt sich bislang hervorragend! Die kleine ┬äKr├Âte┬ô frisst und w├Ąchst in einem erstaunlichen Tempo und macht Hoffnung auf weitere Nachzuchten in den n├Ąchsten Jahren. Zu verdanken ist dieser Erfolg der langj├Ąhrigen Erfahrung und dem Fingerspitzengef├╝hl von Elmar Meier, dem Leiter des IZS in M├╝nster. Die Erhaltungszucht gestaltete sich lange als ├Ąu├čerst schwierig, da keinerlei Informationen ├╝ber die Biologie und ├ľkologie der Art bekannt waren. So mussten geeignete Haltungs- und Zuchtbedingungen erst m├╝hsam ausgetestet werden. Derzeit wird die Flache Erdschildkr├Âte in nur sechs Zoos weltweit gepflegt; in Europa allein im Allwetterzoo.

Entdeckt wurde die Flache Erdschildkr├Âte 1906 in den Arakanbergen Burmas ┬ľ und gleich galt sie als ausgestorben. Tiere dieser Art sichtete man zum letzten Mal im Jahr ihrer Entdeckung und wissenschaftlichen Beschreibung. 1994, ein knappes Jahrhundert sp├Ąter, fand man erstmals wieder Exemplare der Flachen Erdschildkr├Âte. Diese Tiere sollten auf chinesischen M├Ąrkten als Delikatesse verkauft werden. In der Natur sichtete man 2009 erstmals wieder f├╝nf dieser Erdschildkr├Âten. Doch leider wird ihr Verbreitungsgebiet von Wilderern hoch bedroht. Umso wertvoller ist die Erhaltung der Art durch Nachzuchten in Zoologischen G├Ąrten.
(17.06.2010, 15:58)
Liz Thieme :   Der Zoo berichtet die Europ├Ąische Erstzucht bei den Erdschildkr├Âten erlangt zu haben. Die Jungtiere schl├╝pften Ende Mai.
(17.06.2010, 15:37)
Allwetterzoo M├╝nster :   1. Internationales Stra├čenk├╝nstlerfestival im Allwetterzoo M├╝nster:
- eine v├Âllig neue Veranstaltung f├╝r Stadt und Zoo!

In Innenst├Ądten sind Stra├čenk├╝nstler h├Ąufig zu Gast, in einem Zoo wohl noch nie! Dabei ist die Idee, die die Musiker Steffi Stephan (Jovel GmbH & Co. KG M├╝nster) und Nicolas Leibel (CulturContor M├╝nster) vor einem Jahr Zoodirektor J├Ârg Adler vortrugen, gar nicht so abwegig: Ebenso vielf├Ąltig und bunt wie die Tierwelt im Allwetterzoo zeigt sich die Kunst, die auf unseren Stra├čen stattfindet!

Nun ist es bald soweit: Am 17. und 18. Juli ├Âffnet der Allwetterzoo der internationalen Stra├čenkunst die Tore - und reduziert zudem an beiden Tagen seine Eintrittspreise. Es werden mehr als 40 Gruppen und Einzelk├╝nstler aus Deutschland, Europa und ├ťbersee an 16 verschiedenen Standorten zu sehen und zu h├Âren sein. Es gibt Musik, Theater, Jonglage, Clownerie, Tanz und vieles mehr in wahrhaft bunter kultureller Vielfalt. Ein solches Festival hat es in einem Zoologischen Garten bislang nicht gegeben!
Unterst├╝tzt wird das Festival von VISION, dem Verein zur F├Ârderung der popul├Ąren Kultur M├╝nster.
(11.06.2010, 11:20)
Allwetterzoo M├╝nster :   Leuchtendes Beispiel: Engagierte Entwicklungsarbeit f├╝r den Erhalt bedrohter Fr├Âsche

Trelock spendet dem Allwetterzoo Verkaufsanteil seiner Fahrradbeleuchtungs-Sonderedition ┬äSportline - Green Edition┬ô f├╝r die Aktion ┬äRettet die Fr├Âsche┬ô

Entwicklungsarbeit aus M├╝nster - Hand in Hand: Die weltweite, vom Allwetterzoo M├╝nster besonders gef├Ârderte Rettungsaktion f├╝r den Erhalt der Fr├Âsche hat Unterst├╝tzung gefunden durch den ebenfalls in M├╝nster ans├Ąssigen Fahrradzubeh├Ârentwickler und -hersteller Trelock. Handfestes Ergebnis dieser ┬änachbarschaftlichen┬ô Kooperation war jetzt eine Spende, die Anne Schiller von Trelock an Zoodirektor J├Ârg Adler ├╝berreichte.

Das Unternehmen, das Fahrradschl├Âsser, -beleuchtung und -computer entwickelt und herstellt, hat dazu eine Sonderedition seines Fahrradbeleuchtungssets LS 330/LS 320 mit Frontscheinwerfer und R├╝ckleuchte aufgelegt, aus dessen derzeit noch laufendem Verkauf im Fahrradfachhandel jeweils ein Euro der Aktion ┬äRettet die Fr├Âsche┬ô zukommt. Markant an dieser Fahrradbeleuchtungssonderauflage von Trelock, ganz im Sinne der Amphibien-Rettungskampagne: Das frisch gr├╝ne Farbdesign des Beleuchtungssets. Auf den Verpackungen weist Trelock zudem auff├Ąllig auf die Aktion hin, um so noch mehr Unterst├╝tzung zu erreichen.

Zoodirektor J├Ârg Adler erkl├Ąrte bei der ├ťbergabe der 2.000 Euro von Trelock, dass dieses Geld direkt der ┬äStiftung Artenschutz┬ô mit Sitz in M├╝nster ├╝bergeben werde. Die Stiftung - ein B├╝ndnis von rund 40 Zoologischen G├Ąrten und Tierparks im deutschsprachigen Raum sowie global operierenden Naturschutzorganisationen - hat einen ┬äAmphibien-Fonds┬ô eingerichtet. Aus dem werden ausgew├Ąhlte Projekte f├╝r den Schutz, die Erforschung und die Erhaltungszucht von Fr├Âschen und anderen Lurchen gef├Ârdert. J├Ârg Adler verdeutlichte bei der Spenden├╝bergabe, wie notwendig derartiges Engagement ist. Schrumpfende Lebensr├Ąume, Umweltgifte, Gourmetk├╝chen sowie die direkten und indirekten Folgen des Klimawandels bedrohen Amphibien massiv, so Adler. Zudem stelle der Chytridpilz eine akute t├Âdliche Bedrohung f├╝r alle Amphibien dar. Auch in Deutschland komme dieser Erreger bereits vor. ┬äMit Ihrer Spende k├Ânnen wir der Bedrohung gegensteuern┬ô, betonte J├Ârg Adler gegen├╝ber Anne Schiller.

www.stiftung-artenschutz.de
(11.06.2010, 08:44)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äJahrom┬ô, der Party-Leopard aus dem Allwetterzoo┬ů

Die Organisation Studenta.de aus M├╝nster veranstaltet Partys f├╝r Studenten. Eine tr├Ągt den Titel ┬äCats Forward┬ô und findet an jedem zweiten Freitag im Monat in einem m├╝nsterschen Club statt. Die Veranstalter w├╝nschten sich eine Katze als Patentier und Maskottchen, am liebsten eine wilde Katze! Man entschied sich f├╝r den Nordpersischen Leoparden ┬äJahrom┬ô aus dem Allwetterzoo und ├╝bernahm die Patenschaft. Der Kater ist nicht nur wild und sch├Ân, seine Art ist akut von der Ausrottung bedroht. Deshalb spendet Studenta.de von jeder Eintrittskarte der Partyg├Ąnger 50 Cent und ├╝bergibt das Geld dem Zoo. Der wiederum ist Koordinator des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms f├╝r Nordpersische Leoparden und engagiert sich f├╝r den Artenschutz.
(09.06.2010, 15:54)
Allwetterzoo M├╝nster :   Update zur "S├╝damerika-WG"

Die auff├Ąlligsten Bewohner der neuen Anlage sind die Goldenen L├Âwen├Ąffchen aus den k├╝stennahen W├Ąldern Brasiliens. Sie z├Ąhlen zu den am meisten von der Ausrottung bedrohten Affen. Laut Weltzooverband sind nur noch 2 bis 3 % ihres urspr├╝nglichen Lebensraumes vorhanden, er wurde durch Holzeinschlag derart drastisch reduziert und zerst├╝ckelt. Weltweite Rettungsaktionen sowie ein Erhaltungszuchtprogramm zeigten Erfolg: Zahlreiche in Zoos geborene Goldene L├Âwenaffen wurden mittlerweile ausgewildert. Die Art hat somit eine Chance zum ├ťberleben. Au├čer dem Ankauf von Gebieten f├╝r die Wiederansiedelung trug ein Bildungsprogramm dazu bei, dass das Goldene L├Âwen├Ąffchen inzwischen in Brasilien stolz als ┬äNationales Symbol der Arterhaltung┬ô betrachtet wird.

 

Vergesellschaftet mit den L├Âwenaffen wurden Zwergseiden├Ąffchen, ┬äS├╝damerikaner┬ô aus dem oberen Amazonasgebiet und eine neue Art f├╝r den Allwetterzoo. Sie z├Ąhlen mit nur rund 130 Gramm Gewicht zu den kleinsten Affen der Welt und k├Ânnen ┬ľ obwohl sie so klein sind - unglaubliche f├╝nf Meter weit springen! Ihre Ern├Ąhrung ist au├čergew├Âhnlich, denn sie bevorzugen Baums├Ąfte. Hierf├╝r zapfen sie B├Ąume und Schlingpflanzen an: Sie bei├čen kleine L├Âcher in die Rinde, aus denen der gummiartige Saft austritt. Im Allwetterzoo werden ihnen pr├Ąparierte ├äste angeboten, aus denen sie Gummiarabikum zapfen.

 

Gummiarabikum ist ein besonders exotisches Nahrungsmittel im Zoo. S├╝damerikanische Krallenaffen m├Âgen diesen milchigen Saft von Akazienb├Ąumen, der verschiedene Salze enth├Ąlt, ausgesprochen gern. Es wird in getrockneter Form geliefert. Aufgel├Âst in warmem Wasser entsteht eine z├Ąhfl├╝ssige Masse, die die Tierpfleger beispielsweise in Bambusrohre oder ├äste mit winzigen L├Âchern f├╝llen. Der Saft tritt tr├Âpfchenweise aus und die Affen lecken ihn ab. Die Pfleger fertigen daraus auch ┬äLutscher┬ô mit Stil oder mischen die Masse unter den t├Ąglichen Brei f├╝r die kleinen Affen.

 

┬äUntermieter┬ô der L├Âwen- und Seidenaffen ist ein S├╝dliches Kugelg├╝rteltier, f├╝r das noch eine Partnerin gesucht wird. Charakteristisch f├╝r G├╝rteltiere ist der harte Panzer, der ihre K├Ârperoberseite bedeckt. Er ist aus Hautknochenpl├Ąttchen und Keratin aufgebaut. Aus dem Material bestehen auch unsere Fingern├Ągel. Das S├╝dliche Kugelg├╝rteltier, das vom Zentrum des s├╝damerikanischen Kontinents bis zu seiner s├╝dlichen Spitze beheimatet ist, besitzt drei ┬äG├╝rtel┬ô. Das sind Hautfalten, die den Panzer beweglicher machen. Zum Schutz vor Feinden rollen sich die Tiere zu einer allseits von ihrem Panzer umschlossenen Kugel zusammen. Dank dieser Verteidigungsmethode haben Kugelg├╝rteltiere zwar wenig nat├╝rliche Feinde, doch Menschen jagen sie wegen ihres als schmackhaft geltenden Fleisches.

 

 

Informationen zur Gemeinschaftsanlage

Fertigstellung im Mai 2010

Grundfl├Ąche der Anlage: 30 m┬▓

Volumen: 237 m┬│, vorher 77 m┬│

 

┬Ę┬á┬á┬á┬á┬á Beim Umbau wurde nicht nur an die Tiere gedacht. Auch die Arbeitsbedingungen f├╝r die Tierpfleger wurden verbessert. Zum Umsperren der Tiere wurde eine neue Doppelschiebertechnik eingebaut. Die ebenfalls neue, so genannte Laufgangpaddeltechnik erlaubt eine stressfreie Lenkung in den Laufg├Ąngen, ├╝ber die L├Âwenaffen und Zwergseidenaffen in die Freianlage gelangen.

 

┬Ę┬á┬á┬á┬á┬á Durch eine bessere D├Ąmmung der Au├čenbauteile wird zudem Energie eingespart. Das Innenklima liegt konstant bei etwa 26┬░C und rund 70 % Luftfeuchtigkeit ┬ľ im Sommer wie im Winter. Energie wird auch durch das neue Glasdach gespart, denn tags├╝ber kann nun auf eine k├╝nstliche Beleuchtung verzichtet werden.

 

┬Ę┬á┬á┬á┬á┬á Vor dem Umbau bewohnten die Goldenen L├Âwen├Ąffchen gemeinsam mit K├Âhlerschildkr├Âten den linken Teil der Anlage, rechts lebten zuletzt Rothandtamarine. Diese Art wird nun nicht mehr im Allwetterzoo gehalten, w├Ąhrend die K├Âhlerschildkr├Âten in einem Terrarium in der Reptilienhalle des Tropenhauses beobachtet werden k├Ânnen.

 

 
Unser Foto zeigt das G├╝rteltier "Norman".
(02.06.2010, 14:44)
Allwetterzoo M├╝nster :   Neue ┬äS├╝damerika-WG┬ô im neuen Zuhause:

L├Âwen├Ąffchen, Zwergseiden├Ąffchen und ein G├╝rteltier
Im Laufe der letzten Monate haben wir flei├čig gebaut, um den seltenen Goldenen L├Âwen├Ąffchen ein sch├Âneres Zuhause zu bescheren. Aus ehemals zwei Anlagen in unserem Haus f├╝r ┬äNiedere Affen┬ô entstand ein ger├Ąumiger, von Licht durchfluteter Lebensraum f├╝r diese Affen und ihre neuen Mitbewohner.

Ein gro├čfl├Ąchiges Glasdach ersetzt die Lichtkuppeln ├╝ber der Anlage und vergr├Â├čert den Raum in luftige H├Âhe. Die R├╝ckw├Ąnde und der Boden wurden komplett neu gestaltet, die gesamte Anlage mit tropischen Pflanzen und Kletterb├Ąumen best├╝ckt. In deren ├ästen tummeln sich nun zwei Goldene L├Âwen├Ąffchen und f├╝nf Zwergseiden├Ąffchen. Die ┬äZwerge┬ô sind neu im Allwetterzoo und z├Ąhlen zu den kleinsten Affen der Welt. Untermieter im wahrsten Sinne des Wortes ist ein S├╝dliches Kugelg├╝rteltier: ┬äNorman┬ô bewohnt nur den Boden der Anlage. Die Heimat dieses urt├╝mlichen Zoobewohners, der noch auf eine passende Frau wartet, und der Krallenaffen ist S├╝damerika. Alle drei Arten sind von der Ausrottung bedroht.
(02.06.2010, 09:34)
Allwetterzoo M├╝nster :   Zur├╝ck aus Vietnam trifft J├Ârg Adler Klimasch├╝tzer in M├╝nster┬á┬á

Zoobesuch mit dem Direktor als Dankesch├Ân

 

Das nennt man Timing: Gerade aus dem vietnamesischen Cat BA zur├╝ckgekehrt, konnte Zoodirektor J├Ârg Adler am Samstag (15. Mai) denen pers├Ânlich danken, die dem 10.000 Kilometer entfernten Projekt zur Aufforstung des vietnamesischen Regenwaldes zum Erfolg verhelfen wollen. Rund 20 Kunden des Stadtwerke-Erdgastarifs M├╝nster:nat├╝rlich f├╝hrte er ┬ähinter die Kulissen┬ô des Allwetterzoos und berichtete dabei hautnah von seinen Erfahrungen auf der vietnamesischen Insel. ┬äDie Zahl der dort lebenden Goldkopflanguren steigt wieder stetig. Im Jahr 2001 gab es nur noch wenige Exemplare dieser Art. Mittlerweile leben auf Cat Ba dank der konsequenten Sicherung dieses Schutzgebietes wieder ca. 50 Goldkopflanguren.┬ô

 

Der Zoodirektor hatte ein Erlebnis der besonderen Art: er konnte aus geringer Entfernung eine der Langurenfamilien mit drei Babys beobachten. ┬äFr├╝her h├Ątte dieser Nachwuchs wegen der Wilderei keine Chance gehabt┬ô, so Adler.

 

Im Dezember 2009 starteten Allwetterzoo und Stadtwerke M├╝nster mit dem neuen Erdgasprodukt M├╝nster:nat├╝rlich ein Klima- und Artenschutzprojekt auf der Insel Cat Ba in Vietnam. Damit haben die M├╝nsteraner die bundesweit einmalige Gelegenheit, mit Erdgas zu heizen und gleichzeitig etwas f├╝r das Klima und den Schutz der auf der Insel Cat Ba lebenden Goldkopflanguren zu tun. Denn mit jeder verbrauchten Kilowattstunde flie├čen 0,21 Cent (netto) in das Regenwaldschutzprojekt. In der globalen Klimabilanz wird der Erdgasverbrauch der M├╝nster:nat├╝rlich Kunden damit neutralisiert.

Auf dem Foto ist eine Goldkopflanguren-Familie mit Babys zu sehen.
(18.05.2010, 09:57)
Sacha :   Ah, jetzt ist alles klar.
(03.05.2010, 14:57)
Andreas Knebel :   Weder noch!
Schau einfach auf den Link ;-)
(03.05.2010, 12:33)
Sacha :   Von welchen Manteltieren reden wir: Seescheiden oder Salpen oder weder noch? Seescheiden zumindest sind in Aquarien ja keine Seltenheit.
(03.05.2010, 10:56)
Liz Thieme :   ich war noch nie in M├╝nster, aber hatte hier den Bericht reingesetzt (der leider aus unerfindlichen Gr├╝nden gel├Âscht wurde). Ich finde die Idee sehr gut, denn sie regt auf harmlosen Wege zum Nachdenken an. Und w├╝rde mir das Ganze gerne mal n├Ąher ansehen.
(02.05.2010, 22:14)
Andreas Knebel :   Servus,
ich habe jetzt einmal eine Frage an die Allgemeinheit: Wer hat schon die Manteltiere im Allwetterzoo gesehen und kann dar├╝ber etwas berichten. Wie wirken sie und welche Reaktionen l├Âsen sie aus? Und ich bin nat├╝rlich gespannt auf eure Meinung. Denn die Manteltiere sind ein richtig spannender Neuzugang in deutsche Zoos, bald ja auch in Magdeburg. Und - ├╝brigens vollkommen ernsthaft, ohne H├Ąme oder Hintergedanken - w├╝rde mich zu diesem Thema die Meinung von Frank Albrecht interessieren.
http://www.allwetterzoo.de/fotos/news2010/manteltiere-im-allwetterzoo.php
(02.05.2010, 21:43)
Allwetterzoo M├╝nster :   Erstes Fohlen bei den Mongolischen Ponys im Allwetterzoo M├╝nster

Am frühen Abend des letzten Sonntag (25. April) wurde bei den Mongolenponys im Allwetterzoo der erste Nachwuchs geboren. Inzwischen begleitet das Stutfohlen auf seinen staksigen Beinen Mutter „Gaslan“ auf Schritt und Tritt.
Die erfahrene Stute lebt seit 2005 im Kinder- und Pferdepark und hatte zuletzt 2008 Nachwuchs. Auch ┬ôNaidal┬ô, die zweite Stute dieser selten gehaltenen Pferderasse, ist hoch tragend und wird in den n├Ąchsten Tagen ein Fohlen zur Welt bringen. Die V├Ąter leben allerdings nicht im Allwetterzoo, sondern bei einem Z├╝chter im schw├Ąbischen Gammertingen. Dorthin hatten die beiden Stuten vor knapp zw├Âlf Monaten ihre ┬äHochzeitsreise┬ô unternommen. In der gro├čen Gemeinschaftsanlage der Hauspferde und Riesenesel ist eine Haltung von Hengsten nicht m├Âglich.

Mongolenponys sind eine sehr urspr├╝ngliche Rasse. Sie leben in der Grassteppe, ├╝berleben aber auch im Hochgebirge und in der W├╝ste, also in unzug├Ąnglichen Gegenden mit wenig Wasser und viel Schnee. Die recht kleinen, sehr muskul├Âsen Pferde sind widerstandsf├Ąhig und z├Ąh. Sie bew├Ąltigen m├╝helos weite Strecken und schlechte Wege und k├Ânnen schwere Lasten tragen. Die Tr├Ąchtigkeit dauert bei den Mongolenponys 335 bis 345 Tage. Ein Fohlen wiegt bei der Geburt etwa 35 kg und ist durchschnittlich 80 cm hoch. Mongolenponys k├Ânnen eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren erreichen.

Foto: Das Mongolen-Fohlen mit seiner Mutter
(27.04.2010, 12:30)
Allwetterzoo M├╝nster :   Internationaler Kongress f├╝r Schildkr├Âtenschutz im Allwetterzoo M├╝nster

Der Allwetterzoo rief und die weltweit herausragenden Experten in Sachen Schildkr├Âten kamen vom 15. bis 18. April in die Kongressstadt M├╝nster. Der Zoo und sein "Internationales Zentrum f├╝r Schildkr├Âtenschutz" (IZS) sind selbst im fernen China bekannt. Allein aus dem Land der Mitte reisten ein Dutzend Teilnehmer an, aber auch G├Ąste aus den USA und nahezu jedem Land Europas waren vertreten. "Schildkr├Âten haben den Aufstieg und Untergang der Dinosaurier erlebt und sind seit 250 Millionen Jahren erfolgreich auf der Erde vertreten. Der moderne Mensch hat es aber in den letzten 30 Jahren geschafft, nahezu die H├Ąlfte aller Arten an den Rande der Ausrottung zu bringen" erkl├Ąrte der New Yorker Tierarzt Dr. William McCord. "Das IZS in M├╝nster ist, was die Erhaltungszucht bedrohter asiatischer Arten angeht, das Paradebeispiel f├╝r ein erfolgreiches Zuchtprojekt in einem Zoologischen Garten. Nur im IZS kann man ein Drittel der bekannten Weltpopulation von zwei hoch bedrohten Scharnierschildkr├Âten-Arten sehen."

Von der erfolgreichen Arbeit des IZS konnten sich die am Kongress teilnehmenden Wissenschaftler und Fachleute aus allen Bereichen der Schildkr├Âtenhaltung ├╝berzeugen. Dar├╝ber hinaus gab es die M├Âglichkeit, Fachvortr├Ąge anzuh├Âren und sich ├╝ber die neuesten Erkenntnisse auszutauschen. "Neben dem reinen Wissenstransfer ist auch das pers├Ânliche Kennenlernen und Diskutieren ein wichtiger Aspekt dieser Tagung" sagte Hans-Dieter Philippen, Vorstandsmitglied der international agierenden "Turtle Survival Alliance" und des "Turtle Conservations Funds". Zwar w├╝rden sich viele der Teilnehmer via E-Mail-Korrespondenz kennen, aber der pers├Ânliche Austausch sei durch nichts zu ersetzen. Hierzu bot der Kongress im Allwetterzoo das ideale Umfeld.

Zu dem Foto:
Drei Teilnehmer des Kongresses pr├Ąsentieren Schildkr├Âten, die nach ihnen bzw. ihrem Vater benannt wurden: der New Yorker Tierarzt Dr. William McCord mit einer McCords Scharnierschildkr├Âte, die Chinesin Ting Zhou mit einer Zhous Scharnierschildkr├Âte und Elmar Meier, der Leiter des IZS im Allwetterzoo, mit einer Meiers Dreistreifen-Scharnierschildkr├Âte (von links).

(19.04.2010, 11:58)
Allwetterzoo M├╝nster :   Zwillinge bei den Kattas im Allwetterzoo M├╝nster

 
┬äMobi┬ô ist eine stolze und sehr f├╝rsorgliche Mutter: Das Kattaweibchen im Allwetterzoo tr├Ągt seine am 30. M├Ąrz geborenen Jungen oft vor der Brust und pr├Ąsentiert sie dabei regelrecht den Besuchern. Kleine Kattas sind sehr fr├╝h agil und turnen schon bald auf dem R├╝cken ihrer Mutter herum. Doch mit den Beiden wird ┬äMobi┬ô nicht ganz so viel M├╝he haben wie vor einem Jahr, als sie gleich drei Jungtiere auf die Welt gebracht hatte. Die jetzt ein Jahr alten Drillinge leben ebenso noch im Familienverband wie ┬äViolas┬ô letztj├Ąhriger Nachwuchs. ┬äViola┬ô ist die Mutter von ┬äMobi┬ô und derzeit hoch tragend. Mit ihrem Nachwuchs wird in den n├Ąchsten Tagen gerechnet.


Kattas sind stark von der Ausrottung bedroht, weil ihre Lebensr├Ąume vernichtet werden. Sie z├Ąhlen zu den Feuchtnasenaffen und sind auf Madagaskar beheimatet. Besonders interessant ist ihr Sozialverhalten, denn bei Kattas haben stets die Frauen das Sagen. Die dominante Stellung hat normalerweise ein ├Ąlteres Weibchen inne - im Allwetterzoo ist es ┬äMobi┬ô, die sich gegen├╝ber ihrer Mutter durchgesetzt hat. Bei einer ihrer Streitereien b├╝├čte die Katta-Oma sogar ein Ohr ein - und ist deshalb gut zu erkennen: ┬äViola┬ô ist der einzige ┬äEin-Ohr-Katta┬ô in der Gruppe...
(06.04.2010, 15:44)
Holger Wientjes :   Schade, dass man auf die Iberer verzichtet, um dem Publikum ein Wolfsrudel pr├Ąsentieren zu k├Ânnen.
(31.03.2010, 22:05)
Allwetterzoo M├╝nster :   Ostern im Allwetterzoo M├╝nster:

Neue W├Âlfe - Jungtiere bei Zebras und K├Ąngurus - ┬äBr├╝terei┬ô bei St├Ârchen und Geiern

Am 24. M├Ąrz trafen f├╝nf weibliche W├Âlfe aus dem polnischen Zoo Wroclaw im Allwetterzoo ein - und damit kam wieder mehr Leben in die weitl├Ąufige Anlage im Kinder- und Pferdepark. Die Neuzug├Ąnge, die in Europa und Asien weit verbreiteten Grauw├Âlfe, zeigen n├Ąmlich das typische Rudelverhalten, das bei der bislang in M├╝nster lebenden iberischen Unterart weniger ausgepr├Ągt ist. Die beiden letzten Iberischen W├Âlfe zogen k├╝rzlich in einen tschechischen Zoo um. Ankunft und Eingew├Âhnung der 2006 in Polen geborenen W├Âlfe in M├╝nster verliefen ruhig. Schon nach der ersten Nacht im Stall durften die f├╝nf Schwestern die Freianlage kennen lernen. Als sie aufgeregt jeden Winkel erkundeten, kam es jedoch zu einer Streiterei. Hierbei bekr├Ąftigte die Alpha-W├Âlfin gegen├╝ber der rangniedrigsten Schwester ihre Position - was mit einer Verletzung am Hinterbein der schw├Ącheren endete. Besucher sollten auf die Stellung des Schwanzes achten, dann erkennen sie leicht, wer die Nummer 1 ist: Die Alpha-W├Âlfin tr├Ągt ihre ┬äRute┬ô meist waagerecht, w├Ąhrend die Omega-W├Âlfin den Schwanz zwischen den Hinterbeinen hindurch fest an den Unterleib presst.

Zum Fr├╝hjahr geh├Âren Jungtiere! Neben den ┬äStars┬ô im Allwetterzoo wie dem Nashornm├Ądchen ┬äEbun┬ô oder dem Gorillaknaben ┬äThabo┬ô hat sich in den letzten Wochen bereits neuer Nachwuchs eingestellt. So kam im Januar ein Zebrafohlen auf die Welt und bei den Wasserb├Âcken und den Prinz-Alfred-Hirschen wurden im Februar Jungtiere geboren. Gleich f├╝nffacher Nachwuchs stellte sich im Februar und M├Ąrz bei den Bennettk├Ąngurus ein. Hier muss man genau hinschauen, denn die Kleinen bewohnen noch Mutters Beutel...

Um K├╝ken aufziehen zu k├Ânnen, m├╝ssen einige Bewohner in und auf der Gro├čflugvoliere noch eine Weile br├╝ten. In der Anlage errichteten zwei G├Ąnsegeierpaare und ein M├Ânchsgeierpaar ihre Horste, auf dem Dach lie├čen sich Wei├čst├Ârche nieder. Etliche dieser ┬äFreiflieger┬ô br├╝ten seit Jahren im Allwetterzoo, doch kamen in diesem Fr├╝hjahr wieder neue Paare dazu. Ihre Horste finden sich auch auf zwei Eichen im Kinder- und Pferdepark, hoch ├╝ber den Elefanten oder im Afrikapanorama. Die derzeit h├Ąufig davonfliegenden bzw. landenden St├Ârche so nah zu sehen, ist ein besonderes Erlebnis f├╝r viele Zoobesucher!

(30.03.2010, 16:02)
Allwetterzoo M├╝nster :   Der Allwetterzoo pr├Ąsentiert sich in der Galeria Kaufhof:
Kuriose Geschichten aus der Tierarztpraxis - "Wunderwelt kleiner Arten" unter dem Mikroskop

Am Freitag (26.3.) macht Tierarzt Carsten Ludwig statt in der Praxis im Allwetterzoo von 13.30 bis 15.30 Uhr "Visite" in der Galeria Kaufhof in M├╝nster.
In seinem Gep├Ąck befinden sich diverse Instrumente und spannende Exponate. Carsten Ludwig wird nat├╝rlich in dem Kaufhaus keine Tiere behandeln, wei├č aber kuriose Geschichten aus dem Tierarztalltag in einem Zoo zu berichten und beantwortet gern Fragen.

Ab 11 Uhr k├Ânnen kleine und gro├če Besucher sich au├čerdem mit einem Mikroskop besch├Ąftigen, betreut von Biologen aus der Forscherwerkstatt im Zoo. Der Informationsstand des Zoos, an dem auch gemalt werden darf, befindet sich im dritten Obergeschoss.


(25.03.2010, 09:24)
Allwetterzoo M├╝nster :   Ausstellung im Allwetterzoo:
Shopping f├╝r den Regenwald - Tipps und Tricks, wie der Wald voll Affen bleiben kann

F├╝r unseren Konsum werden Jahr f├╝r Jahr riesige Fl├Ąchen urspr├╝nglichen Regenwaldes vernichtet. Es geht aber auch anders!
Wie, zeigt unsere Ausstellung "Shopping f├╝r den Regenwald", die wir passend zum "Internationalen Jahr der Biodiversit├Ąt" er├Âffnen.

In multimedialer Form zeigen wir in unserem Menschenaffenhaus, welche Folgen unser aller Konsum von Palm├Âl, Soja, Rindfleisch und Garnelen f├╝r die Natur hat und wie Bodensch├Ątze ausgebeutet werden. Ein Satellit ├╝bertr├Ągt permanent aktuelle Bilder von Waldrodungen auf einen Monitor.
Der Besucher erf├Ąhrt, dass er mit unkritischem Konsumverhalten den Regenwald und somit den Lebensraum von Affen und unz├Ąhligen anderen Tieren zerst├Ârt. Gleichzeitig geben wir Tipps, was man als Konsument tun kann, um den Regenwald und dessen Ressourcen nachhaltig zu sch├╝tzen.

Zur Ausstellungser├Âffnung am

Donnerstag, 25. M├Ąrz, 14 Uhr, im Menschenaffenhaus

haben wir G├Ąste und Medienvertreter eingeladen.

Nach der Begr├╝├čung durch Zoodirektor J├Ârg Adler sprechen B├╝rgermeisterin Karin Reismann sowie Michael Radau, der Vizepr├Ąsident des Einzelhandelsverbandes NRW, Gru├čworte.

├ťber das Thema "Zoo und Nachhaltigkeit" referiert anschlie├čend Dr. Alex R├╝bel, der Direktor des Zoos Z├╝rich, dem wir das Konzept der Ausstellung verdanken.

(25.03.2010, 08:30)
Allwetterzoo M├╝nster :   Das Geburtshaus M├╝nster wird Pate zweier Wei├čst├Ârche im Allwetterzoo

Auch wenn nur ganz kleine Kinder noch an den ┬äKlapperstorch┬ô glauben, liegt es doch nahe, dass ein Geburtshaus den Wei├čstorch zum Patentier w├Ąhlt. Damit es mit dem Kinderkriegen in M├╝nsters Osten noch besser klappt, ├╝bernimmt das Geburtshaus in Wolbeck sogar die Patenschaft f├╝r zwei St├Ârche. Genau genommen handelt es sich um Wei├čst├Ârche, die hoch ├╝ber der Pferdeanlage im Allwetterzoo ihren Horst haben. Die beiden sind so genannte Freiflieger und keine Zootiere. Dennoch kommt der Zoo f├╝r den Gro├čteil ihres Futters auf. Die beiden ┬äAdebare┬ô haben n├Ąmlich schon vor etlichen Jahren begriffen, dass das Futterangebot im Zoo das ganze Jahr ├╝ber ausreichend ist. Sie begeben sich nicht mehr auf den beschwerlichen Flug nach Afrika, sondern bleiben einfach in M├╝nster. Deshalb ist der Zoo auch dankbar f├╝r die Spende, die mit einer Patenschaft f├╝r die beiden St├Ârche verbunden ist.
(17.03.2010, 12:02)
Michael Mettler :   Und der Pr├Ąparator hat dem Amsterdamer Quagga Kunstaugen mit runden Pupillen verpasst - das passt schon mal GAR nicht...
(18.02.2010, 18:09)
Mel :   Das bezog sich jetzt auf das Berliner Exponat.
(18.02.2010, 16:39)
Mel :   Interessant, ist den bekannt was f├╝r ein Ersatzsch├Ądel verwendet wurde? Wenn ich das jetzt so lese, und mit den Fotos und meinen Erinnerungen an den Besuch letzten Jahres w├╝rde ich ja auf nen Zebrasch├Ądel tippen...hatte irgendwie die Form von einem Bergzebra....
(18.02.2010, 16:38)
WolfDrei :   Welch edler Quaggakopf - sicherlich eine Nachpr├Ąparation, denn vor ├╝ber 100 Jahren hat man noch "Stopfpr├Ąparate" im echten Sinne gemachte, keine Gipskern, die dann bezogen wurden. Dazu zum letzten "Berliner Quagga" im Berliner Naturkundemuseum. Das Tier verendete, als es mit dem Stirn/Nasenbein gegen eine Eisenstange rannte. Da├č das ausgestellte Exemplar als "Knochen-Kopfbasis" eien anderen Sch├Ądel bekanm, merkte man bei einer sehr sp├Ąten Inventur der Sch├Ądelsammlung, als man den echten Sch├Ądel mit dem Knochenbruch fand.
(18.02.2010, 16:16)
Allwetterzoo M├╝nster :   ZooGeschichte[n]. Wilde Tiere f├╝r Europa.┬á

Vom 11. Februar bis zum 25. Juli 2010 ist im Pferdemuseum im Zoo eine sehenswerte Ausstellung ├╝ber zoologische G├Ąrten zu sehen.
Bei den Besucherzahlen stellen zoologische G├Ąrten Museen und Theater in den Schatten. Sie bieten Erholung, Unterhaltung und sind nicht zuletzt lehrreich. Nirgendwo sonst kommt man Tieren so nahe wie im Zoo. Zoologische G├Ąrten zeigen aber weit mehr als nur Tiere, moderne Zoos haben sich die Erhaltung bedrohter Tierarten auf die Fahnen geschrieben. Jetzt kommen die Zoos ins Museum: Die Ausstellung ┬äZooGeschichte[n]. Wilde Tiere f├╝r Europa┬ô greift die Geschichte der Zoos auf vom ersten Tiergarten 1752 in Wien ├╝ber den 1875 gegr├╝ndeten Westf├Ąlischen Zoologischen Garten zu M├╝nster bis hin zu Medienstars wie dem Eisb├Ąren ┬äKnut┬ô.

Die Ausstellung verdeutlicht, welche Entwicklung die Zoos in den letzten rund 150 Jahren genommen haben. Sie konkurrierten zun├Ąchst darum, m├Âglichst viele ausgefallene Tiere zu zeigen bis hin zur Pr├Ąsentation von Menschen aus fernen L├Ąndern in V├Âlkerschauen. Seitdem hat sich das Selbstverst├Ąndnis der Zoos stark ver├Ąndert - und diese Entwicklung wird mit 140 Objekten aus drei Jahrhunderten veranschaulicht. Das ├Ąlteste Exponat ist der 1802 erschienene Zoof├╝hrer ├╝ber die Tiere der Sch├Ânbrunner Menagerie. Einzigartig ist die Dermoplastik des vor ├╝ber hundert Jahren ausgestorbenen Quaggas, einer Unterart des Steppenzebras. Es starb 1883 im Zoo von Amsterdam. F├╝r Hollywood-Glamour sorgt der Original-Oscar, den der Zoodirektor und Tierfilmer Bernhard Grzimek f├╝r seinen 1959 gedrehten Dokumentarfilm ┬äSerengeti darf nicht sterben┬ô erhielt.

Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Westf├Ąlischen Pferdemuseums M├╝nster und des LWL-Museumsamtes f├╝r Westfalen in Kooperation mit dem Allwetterzoo.

Weitere Informationen unter http://www.hippomaxx-muenster.de/deutsch/sonderausstellung.php?navid=7

Themenbereiche der Ausstellung

- Von der Menagerie zum wissenschaftlichen zoologischen Garten
- Zoos in Westfalen
- Ber├╝hmte Zootiere
- Wie kommt das wilde Tier in den Zoo? - Fangmethoden und Tiertransporte
- Berufsfeld Zoo
- Zooarchitektur
- Der Zoo heute
 
Ausstellungskino

Filmvorführungen über den alten münsterschen Zoo , Tierfang in Afrika und die Besucherlieblinge „Knut“, „Antje“ und „Ebun“ runden die Themen der Ausstellung ab.

├ľffnungszeiten

Die Ausstellung ist vom 10. Februar bis 25. Juli 2010 im Pferdemuseum im Allwetterzoo zu sehen. Das Museum ist t├Ąglich von 9 bis 16 Uhr, im M├Ąrz bis 17 Uhr, ab April bis 18 Uhr ge├Âffnet.

Buch zur Ausstellung

„ZooGeschichte[n]. Wilde Tiere für Europa.“

Herausgegeben von Verena Burhenne im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Begleitbuch zur Wanderausstellung des Westf├Ąlischen Pferdemuseums und des LWL-Museumsamtes f├╝r Westfalen in Kooperation mit dem Allwetterzoo M├╝nster, M├╝nster 2010, 171 durchg├Ąngig farbige Seiten, 177 Abbildungen, 13 Euro.

Das Buch ist im Westf├Ąlischen Pferdemuseum und bei den sieben nachfolgenden Stationen k├Ąuflich zu erwerben. Es kann auch ├╝ber das LWL-Museumsamt bestellt werden (zuz├╝glich 2,00 ┬Ç Portokosten).

Landschaftverband Westfalen-Lippe, LWL-Museumsamt f├╝r Westfalen, 48133 M├╝nster

museumsamt@lwl.org

 

Film zur Ausstellung

┬äEin Elefant, eine Moschee und ein unwieser Professor┬ô - Geschichten aus M├╝nsters altem Zoo. Spielzeit ca. 30 Minuten (Hauptfilm und ein Bonusfilm), Schwarz-Wei├č und Farbe, DVD, Preis 14,90 Euro. Bezug: Im Museumsshop des Westf├Ąlischen Pferdemuseums, im LWL-Medienzentrum f├╝r Westfalen oder im Buchhandel.

 
Das Foto zeigt den Kopf der Dermoplastik, die w├Ąhrend der Ausstellung zu sehen ist.
(18.02.2010, 13:15)
Allwetterzoo M├╝nster :   Das Gorillakind ┬äClaudia┬ô aus dem Allwetterzoo ist wohlbehalten in Stuttgart eingetroffen

 

Sehr ruhig und entspannt verlief f├╝r das Gorillakind ┬äClaudia┬ô die erste Autofahrt seines Lebens. Die halbj├Ąhrige Tochter der am 17. Januar im Allwetterzoo gestorbenen ┬äGana┬ô wurde am Freitag in die Gorillakinderstube des Stuttgarter Zoos Wilhelma gebracht. Problemlos war am fr├╝hen Morgen schon die Trennung von ┬äFatima┬ô, mit der ┬äClaudia┬ô seit dem Tod ihrer Mutter zusammen gelebt hatte. Vor der Abfahrt bestimmte das Gorillam├Ądchen allerdings eine ┬äRegie├Ąnderung┬ô mit Nachdruck: Sie wollte partout nicht in die f├╝r sie bestimmte Transportbox, obwohl diese mit Wolldecken dick gepolstert war. Also nahm Revierleiterin B├Ąrbel Uphoff die Kleine kurzerhand auf den Arm.

 

Chauffiert wurde ┬äClaudia┬ô von Zoodirektor J├Ârg Adler pers├Ânlich, der die Mitarbeiter im Allwetterzoo telefonisch auf dem Laufenden hielt. Zwar waren die Wetterbedingungen nicht optimal, doch das Gorillam├Ądchen war die ganze Fahrt ├╝ber ruhig und zufrieden. Sie sa├č auf dem Scho├č von B├Ąrbel Uphoff und ┬äpinkelte ihr die Hose voll┬ô, wie Adler berichtete. Anscheinend hatte ┬äClaudia┬ô Spa├č an der Reise, schaute aus dem Fenster und freute sich ├╝ber den Schnee. Unterwegs gab es mehrmals Bananenst├╝ckchen und das Fl├Ąschchen. Daran, dass ein Mensch sie f├╝ttert, hatte das Gorillakind sich schon in den Tagen vor dem Tod der Mutter gew├Âhnt.

 

Um 13 Uhr erreichte „Claudia“ wohlbehalten den Stuttgarter Zoo. Hier wurde sie herzlich von den Tierpflegerinnen in der Gorillakinderstube aufgenommen. Auch wenn man im Allwetterzoo traurig ist über den Abschied von „Claudia“, ist man doch gewiss, dass sie in der Wilhelma bestens aufgehoben ist und sich ebenso gut entwickelt wie ihre Schwester „Mary Zwo“. „Ganas“ erste Tochter lebt seit Juli 2007 in Stuttgart.
(29.01.2010, 14:56)
Klaus Sch├╝ling :   ┬äClaudia┬ô bleibt nicht im Allwetterzoo M├╝nster:

Die Tochter der toten Gorillamutter „Gana“ zieht in die Kinderstube des Stuttgarter Zoos um

 

Am 17. Januar starb im Allwetterzoo M├╝nster die weithin bekannte Gorillamutter ┬äGana┬ô. Zur├╝ck blieb ihre halbj├Ąhrige Tochter ┬äClaudia┬ô. Anfangs bestand berechtigte Hoffnung, die Kleine in M├╝nster behalten zu k├Ânnen. Doch leider hat sich die 37 Jahre alte ┬äFatima┬ô nicht von der Tante in eine Ersatzmutter verwandelt. ┬äClaudia┬ô, die schon vor dem Tod ihrer Mutter an das Fl├Ąschchengeben durch die Tierpfleger gew├Âhnt war, geht es zwar augenscheinlich gut. Doch sicher fehlt es ihr an der m├╝tterlichen Zuwendung, die Gorillakinder in den ersten Lebensjahren brauchen. Au├čerdem scheint ┬äFatima┬ô nicht die notwendige Verantwortung f├╝r ┬äClaudia┬ô zu ├╝bernehmen, damit die m├╝nstersche Gorillagruppe wieder zusammen gef├╝hrt werden kann.

 

Ein enger sozialer Kontakt ist f├╝r Gorillas ├Ąu├čerst wichtig. Und der fehlt nun sowohl ┬äFatima┬ô als auch ┬äClaudia┬ô. Beide sind derzeit von der Gorillagruppe getrennt, da ┬äFatima┬ô die noch unsichere ┬äClaudia┬ô nicht vor den R├╝peleien des zweij├Ąhrigen ┬äThabo┬ô sch├╝tzen w├╝rde. Damit ┬äFatima┬ô nicht l├Ąnger getrennt von den ├╝brigen Gorillas leben muss und ┬äClaudia┬ô altersm├Ą├čig passende Spielgef├Ąhrten findet, wurde der Umzug nach Stuttgart beschlossen. Der Niederl├Ąnder Jan Vermeer, Gorilla-Experte und Mitglied im EEP-Komitee des europ├Ąischen Zooverbandes f├╝r Gorillas, unterst├╝tzt diese Entscheidung. Er wird sich zudem daf├╝r einsetzen, dass die Gorillagruppe in M├╝nster demn├Ąchst durch ein erfahrenes Weibchen verst├Ąrkt wird.

 

Am kommenden Freitag wird nun ┬äClaudia┬ô von Zoodirektor J├Ârg Adler und Revierleiterin B├Ąrbel Uphoff nach Stuttgart gebracht. Dort ist man auf das Gorillakind gut vorbereitet und wird es ebenso f├╝rsorglich pflegen wie ┬äMary Zwo┬ô. Die ├Ąltere Schwester ┬äClaudias┬ô war ┬äGanas┬ô erste Tochter. Sie lebt seit Juli 2007 in der Gorilla-Kinderstube des Zoologisch-Botanischen Gartens Wilhelma in Stuttgart.
(27.01.2010, 15:56)
Allwetterzoo M├╝nster :   Boot 2010

Auf der weltweit gr├Â├čten Wassersportmesse BOOT 2010, die am letzten Samstag in D├╝sseldorf er├Âffnet wurde, ist eine beleuchtete Delfininstallation zu sehen. Das eindrucksvolle Werk zeigt alle f├╝nf Flussdelfinarten in halber Lebensgr├Â├če. Pr├Ąsentiert wird die Installation vom Tiergarten der Stadt N├╝rnberg, dem Delphinarium im Allwetterzoo, der Artenschutzgesellschaft YAQU PACHA e.V. und dem Weltverband der Zoos und Aquarien WAZA. Die BOOT und damit auch die Delfininstallation kann bis zum 31. Januar besucht werden.

Der erste Vorsitzende von YAQU PACHA, Dr. Lorenzo von Fersen, zu den Hintergründen: „Wir wollen für die biologische Artenvielfalt werben. Aufgrund ihres Charismas sind Delfine, in diesem Fall die stark bedrohten Flussdelfinarten, dafür besonders gut geeignet.“ YAQU PACHA unterstützt bereits seit 1998 Wissenschaftler aus Boot 2010
Brasilien mit dem Ziel, die dort lebenden Flussdelfine zu retten. Sowohl Lorenzo von Fersen als auch die Biologin und Delfintrainerin Sandra Isenberg aus dem Delphinarium M├╝nster betreuen die Ausstellung und stehen f├╝r Fragen zu Delfinen und deren Schutz zur Verf├╝gung.

Flussdelfine kommen nur in Asien und S├╝damerika vor. Insgesamt gibt es f├╝nf Arten, von denen vier ausschlie├člich in Fl├╝ssen leben. Doch Flussdelfine sind stark bedroht: die zunehmende Wasserverschmutzung, riesige Fischereinetze, der Bau von Staud├Ąmmen sowie die gezielte T├Âtung sind nur einige der Gefahren, denen die Tiere t├Ąglich ausgesetzt sind. Der Chinesische Flussdelfin, der Baiji-Delfin, gilt seit November 2006 als ausgerottet.┬á

Der Tiergarten N├╝rnberg, das Delphinarium M├╝nster, die WAZA und die am Tiergarten ans├Ąssige Artenschutzgesellschaft YAQU PACHA e.V. unterst├╝tzen mit dem Auftritt auf der BOOT zugleich das von den Vereinten Nationen ausgerufene ┬äInternationale Jahr der biologischen Vielfalt┬ô. Die Auftaktveranstaltung f├╝r das UN-Jahr am 11. Januar in Berlin nutzten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Achim Steiner, Leiter des UN-Umweltprogramms sowie Pate der N├╝rnberger Eisb├Ąrin ┬äFlocke┬ô, dazu, mehr Anstrengungen gegen das Artensterben zu fordern.


www.yaqupacha.org

www.deadline-online.net

Unser Foto zeigt die Delfininstallation auf der BOOT.
(26.01.2010, 11:54)
Allwetterzoo M├╝nster :   Inventur im Zoo:
Wussten Sie, dass es im Zoo Schr├Ągsteher gibt? Oder B├╝lb├╝ls, Jassanas und Acouchis? Wenn Sie mit diesen Namen nicht sofort Fische, tropische V├Âgel oder kleine S├Ąugetiere verbinden, macht das nichts. Schr├Ągsteher kann man im Aquarium bewundern, ebenso wie Fuchsgesichter oder Vieraugen. B├╝lb├╝ls und Jassanas sind V├Âgel, die im Tropenhaus des Zoos leben. Hier sind auch die Acouchis zu finden. Das sind S├Ąugetiere, die mit den Meerschweinchen verwandt sind. Im Allwetterzoo gibt es aber noch viel mehr Tiere mit merkw├╝rdigen Namen. Man muss nur einmal die Tierinventur zur Hand nehmen. Da finden sich unter den Wirbellosen ein H├╝bscher Knallkrebs oder zehn Exemplare Affenhaar. Es gibt Gundis, Gaure, Lachende H├Ąnse und Schreckliche Blattsteiger. Und endlos lange Namen wie L├Ąngsstreifen-Borstenzahndoktorfisch.

Insgesamt 2.962 Tiere in 301 Arten weist die Inventurliste per 31. Dezember 2009 auf. Der letzte Tag im Jahr ist der Stichtag, zu dem ein Zoologischer Garten den handelsrechtlichen Erfordernissen entsprechend eine Inventur durchf├╝hren muss. Gez├Ąhlt werden Schrauben, Besen, Zoob├╝cher und eben auch Tiere. Allerdings werden die Zoobewohner nur zahlenm├Ą├čig und mit einem festgelegten Gesamtwert erfasst. Die Tierinventur ist Bestandteil des Wirtschaftsberichtes, den die Zoo GmbH ihren Gesellschaftern aush├Ąndigt. Die Tierinventur ist aber auch Arbeitsgrundlange beispielsweise f├╝r den Kurator, der f├╝r den gesamten Tierbestand verantwortlich ist. Und sie ist interessant f├╝r Zoofans, die ganz bestimmte Tiere sehen wollen. Der Allwetterzoo ver├Âffentlicht seine Tierinventur in den j├Ąhrlich einmal erscheinenden Zoonachrichten und erstmalig auch zum Download als pdf-Dokument unter www.allwetterzoo.de.

├ťberraschungen erlebt der Zoo beim Zusammenstellen der Inventurliste nat├╝rlich nicht. S├Ąmtliche Ver├Ąnderungen im Tierbestand werden zeitnah erfasst, egal ob es Geburten sind oder neue Tiere, Todesf├Ąlle oder Abgaben an andere Zoos. Die zum Jahresende ermittelte Zahl gilt dann f├╝r das folgende Jahr als Tierbestand f├╝r den Allwetterzoo, obwohl sich schnell etwas ├Ąndern kann. Die Liste nennt noch sechs Flachlandgorillas; denn mitgez├Ąhlt wurde das Weibchen ┬äGana┬ô, das am 17. Januar starb. Genau so gut tauchen in der Liste aber auch bislang ┬äunsichtbare┬ô Tiere auf, elf T├╝rkei-Stachelm├Ąuse n├Ąmlich. Sie waren schon im letzten Jahr in M├╝nster eingetroffen, verbrachten einige Wochen in der Quarant├Ąnestation und bezogen erst Mitte Januar ein eigens f├╝r sie umgestaltetes Terrarium au├čen am Tropenhaus.

Die Tierinventur gibt auch Auskunft ├╝ber Tiere, die der Allwetterzoo in anderen Zoos und Institutionen eingestellt hat bzw. umgekehrt. So leben von den zahlreichen in M├╝nster geborenen Geparden derzeit zehn als ┬äLeihgaben┬ô in Zoos in Portugal, den Niederlanden oder Eberswalde. Die Einstellungen erfolgten im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungs-Zuchtprogramms (EEP). Genauso sorgen 20 Brillenpinguine ┬ämade in M├╝nster┬ô in der Schweiz oder in Polen f├╝r Nachwuchs. Nach M├╝nster kamen ├╝ber das EEP beispielsweise f├╝nf Asiatische Elefanten aus dem Tierpark Hagenbeck oder drei Borneo-Orang-Utans aus K├Âln, Berlin und Duisburg. Die eingestellten Tiere bleiben auf dem Papier im Besitz des fremden Zoos, leben aber auf Dauer im Allwetterzoo, um sich hier m├Âglichst fortzupflanzen.

Zusammenfassung des Tierbestands im Allwetterzoo per 31. 12. 2009:

610 Wirbellose in 46 Arten

1.068 Fische in 80 Arten

37 Amphibien in 8 Arten

91 Reptilien in 23 Arten

502 V├Âgel in 72 Arten

541 S├Ąugetiere in 61 Arten

2.849 Tiere in 290 Arten

nach ausw├Ąrts eingestellt

18 Reptilien in 9 Arten

43 V├Âgel in 11 Arten

52 S├Ąugetiere in 20 Arten

113 Tiere in 11 zus├Ątzlichen Arten


Gesamt: 2.962 Tiere in 301 Arten
(26.01.2010, 11:39)
Allwetterzoo M├╝nster :   Erleichterung im Allwetterzoo:

Fatima k├╝mmert sich um das Gorillakind Claudia
Ein erster Obduktionsbefund liegt vor

Nach dem Tod des Gorillaweibchens ┬äGana┬ô am letzten Sonntag ist die Sorge um deren Tochter ┬äClaudia┬ô etwas geringer geworden. Seit heute ist klar, dass sich die 37j├Ąhrige ┬äFatima┬ô um das mutterlose Gorillakind k├╝mmert. ┬äFatima┬ô galt ohnehin als Freundin von ┬äGana┬ô und war mit ihr bis auf die letzten beiden Tage auch stets zusammen. Das zweite Weibchen in M├╝nster, die 13j├Ąhrige ┬äChanga-Maidi┬ô, hatte sich zwar anfangs der kleinen ┬äClaudia┬ô angenommen, schien aber letztlich ├╝berfordert. Zudem erwies sich ihr zweij├Ąhriger Sohn ┬äThabo┬ô als zu r├╝pelhaft im Umgang mit der zarten ┬äClaudia┬ô.

Derzeit bewohnen ┬äFatima┬ô und ┬äClaudia┬ô die G├Ąnge hinter der Gorilla-Anlage im Menschenaffenhaus des Zoos. Das scheint beengt zu sein, dient aber auch ┬äClaudias┬ô Sicherheit. Die Kleine klettert schon sehr gut. Von ihrer Mutter wurde sie immer wieder zur├╝ck geholt, wenn sie sich in zu luftige H├Âhe begeben hatte. Ob die Adoptivmutter ┬äFatima┬ô so umsichtig ist, muss sich erst noch erweisen. Erst einmal ist man im Zoo froh, dass ┬äFatima┬ô diese Rolle ├╝bernommen hat. Sie kommt auf Zuruf der Pfleger nach unten, damit ┬äClaudia┬ô mehrfach am Tag ihr Fl├Ąschchen bekommen kann. Immerhin lebt ┬äFatima┬ô seit 1975 in M├╝nster und ist vor allem mit Revierleiterin B├Ąrbel Uphoff seit Jahrzehnten vertraut. Wenn die Entwicklung weiterhin so positiv verl├Ąuft, sollen ┬äChanga┬ô und ihr Sohn stundenweise mit ┬äFatima┬ô und ┬äClaudia┬ô zusammengelassen werden und k├╝nftig auch mit dem Vater.

Der K├Ârper von ┬äGana┬ô wurde heute morgen von Tierarzt Carsten Ludwig in das Deutsche Primatenzentrum in G├Âttingen zur Obduktion gebracht. Er hat am Nachmittag telefonisch den ersten Befund mitgeteilt. Demnach gibt es offensichtliche Ver├Ąnderungen in ┬äGanas┬ô Gehirn, die zum Tod gef├╝hrt haben und nicht therapierbar waren. Die Ursache f├╝r diese Ver├Ąnderungen ergeben hoffentlich weitergehende Untersuchungen.
(18.01.2010, 17:57)
Holger Wientjes :   Sehr schade ! Irgendwie hat MS, trotz der mehrmaligen Zucht, immer noch Pech mit seinen Gorillas. Kopf hoch !!!
(18.01.2010, 10:08)
Allwetterzoo M├╝nster :   Das Gorillaweibchen ┬äGana┬ô ist tot

┬äGana┬ô, die 12j├Ąhrige Gorillamutter im Allwetterzoo M├╝nster, starb in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Noch bevor es ├╝berhaupt eine greifbare Diagnose ├╝ber die schwere Erkrankung von ┬äGana┬ô gab, fand B├Ąrbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen, das Gorillaweibchen bei Dienstbeginn leblos im Gehege vor. ┬äClaudia┬ô, die Tochter von ┬äGana┬ô, lag noch auf ihrer Mutter.

Zum Abschiednehmen lie├čen die Pfleger die beiden anderen Weibchen ┬äFatima┬ô und ┬äChanga┬ô samt ihrem Sohn ┬äThabo┬ô zur toten ┬äGana┬ô. Lediglich ┬äN┬ĺKwango┬ô, der Vater des Gorillanachwuchses, wurde ausgeschlossen, weil seine Reaktionen nicht abzusch├Ątzen waren. ┬äChanga┬ô k├╝mmerte sich sofort um die halbj├Ąhrige ┬äClaudia┬ô und nahm sie an sich. Etwa ab 11 Uhr begann das Weibchen allerdings, der toten ┬äGana┬ô die Tochter auf den K├Ârper zu legen. Deshalb wurde die Gruppe wieder getrennt, um ┬äGanas┬ô K├Ârper zu bergen. Das Gorillaweibchen wird nun obduziert, weil es auch nach ihrem Tod ├Ąu├čerst wichtig ist, die Ursache ihrer Erkrankung festzustellen. (Wo ┬äGana┬ô obduziert wird, steht derzeit noch nicht fest.)

┬äClaudia┬ô, dem im August 2009 geborenen dritten Kind von ┬äGana┬ô, geht es zum Gl├╝ck gut. Sie wird bereits seit etwa 10 Tagen von den Tierpflegern mit Babynahrung aus einer Nuckelflasche gef├╝ttert. Anfangs trank sie noch bei der Mutter, doch seit gestern nimmt das 2,8 Kilogramm wiegende Gorillakind die gesamte Tagesmenge per Flasche zu sich, das sind etwa 300 ml Milch. W├Ąhrend ┬äGanas┬ô CT-Untersuchung am vergangenen Freitag (mehr dazu weiter unten) war sie das erste Mal in der Obhut eines Tierpflegers, der sie w├Ąhrend ┬äGanas┬ô Abwesenheit warm hielt.

Man hofft im Allwetterzoo sehr, dass ┬äClaudia┬ô in M├╝nster bleiben kann. Die beiden anderen Weibchen, allen voran ┬äChanga┬ô, scheinen sich um sie k├╝mmern zu wollen - und ┬äClaudia┬ô wird hoffentlich bald begreifen, dass ihre Mutter nicht mehr zur├╝ckkehrt. Dann wird sie auch die ┬äAdoptivm├╝tter┬ô akzeptieren. Derweil haben die Pfleger f├╝r ┬äErsatzw├Ąrme┬ô gesorgt und ┬äClaudia┬ô Pl├╝schtiere mit integrierter W├Ąrmeflasche angeboten.

Zur Vorgeschichte:
┬äGana┬ô wurde zum Jahreswechsel auff├Ąllig. Sie zeigte eine zunehmende Schw├Ąche sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit. Als der Zustand der Gorillamutter zur Gefahr f├╝r ihre halbj├Ąhrige Tochter wurde, hatte Zoodirektor J├Ârg Adler ├ärzte des UKM um Hilfe gebeten. ┬äGana┬ô wurde daraufhin am 4. Januar von einem Spezialistenteam unter der Leitung von Prof. Dr. Hugo Van Aken, dem Direktor der Klinik f├╝r An├Ąsthesiologie und operative Intensivmedizin, untersucht. Eine Ultraschalluntersuchung, eine Endoskopie des Magens und R├Ântgenaufnahmen f├╝hrten lediglich zu der Diagnose, dass sie an einer Unterfunktion des Verdauungsapparates litt. ┬äGana┬ô bekam Medikamente gegen die Darmtr├Ągheit und Cortison. Unter dessen Wirkung erholte sie sich etwas, zeigte wieder Appetit und k├╝mmerte sich um ihre Tochter, bis es ihr ab Donnerstag, 14. Januar, deutlich schlechter ging.

Weil es Anzeichen daf├╝r gab, dass ┬äGana┬ô eventuell an einem Gehirntumor litt, untersuchten am Donnerstag zwei Humanmediziner den Augenhintergrund des Gorillaweibchens, stellten aber keinen erh├Âhten Sch├Ądelinnendruck fest und schlossen einen gro├čfl├Ąchigen Tumor aus. Weil somit immer noch keine eindeutige Diagnose f├╝r ┬äGanas┬ô Erkrankung vorlag, wurde sie am Freitag, 15. Januar, zur Computer-Tomografie (CT) in die Tierklinik Hochmoor in Gescher gebracht. Die CT-Aufnahmen sollten ├╝ber das Wochenende von darauf spezialisierten Humanmedizinern untersucht werden. Jetzt kann leider nur noch eine Obduktion Aufschluss ├╝ber ┬äGanas┬ô Erkrankung geben.

Zoodirektor J├Ârg Adler, der derzeit Urlaub hat und nicht in M├╝nster ist, tut es unendlich leid, ┬ädass die aufopferungsvolle Pflege und das gro├če medizinische Engagement f├╝r ┬éGana┬ĺ nicht den so sehr gew├╝nschten Erfolg hatte┬ô. Er teilt die Trauer, den Kummer und vielleicht auch die Entt├Ąuschung der Tierpfleger im Menschenaffenhaus. Leider sind die M├Âglichkeiten der Behandlung eines schwer erkrankten Menschenaffen eingeschr├Ąnkt und der Krankheitsverlauf von ┬äGana┬ô lie├č nur eine geringe Hoffnung auf Genesung. Jetzt gilt die gesamte Aufmerksamkeit des Teams im Allwetterzoo ┬äGanas┬ô Tochter, die nach M├Âglichkeit in der Gorillagruppe bleiben soll. Neben dem Zooteam dankt J├Ârg Adler allen anderen an den Untersuchungen von ┬äGana┬ô beteiligten Personen, allen voran den Humanmedizinern des Universit├Ątsklinikums M├╝nster. Einige der ├ärzte haben sich sogar in ihrer Freizeit f├╝r ┬äGana┬ô engagiert!
(17.01.2010, 14:24)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gorilla ┬äGana┬ô im Allwetterzoo ist weiterhin sehr krank:

Trotz zahlreicher Untersuchungen gibt es immer noch keine eindeutige Diagnose

 

Das Gorillaweibchen ┬äGana┬ô wurde heute zu einer speziellen Untersuchung in die Tierklinik Hochmoor in Gescher gebracht. Nachdem sie seit Jahresbeginn offensichtlich krank war (mehr zur Vorgeschichte weiter unten), hatte sie sich unter der Wirkung von Kortison etwas erholt, wurde aber seit Mittwochnachmittag zunehmend schw├Ącher. Ihr Zustand verschlechterte sich am Donnerstag dramatisch. Sie erschien apathisch und v├Âllig kraftlos. Das ging so weit, dass ihr ohne Narkose eine Infusion gelegt werden konnte. Hierdurch wird ihr die notwendige Fl├╝ssigkeit zugef├╝hrt, rund drei Liter am Tag. Einige ├Ąu├čere Anzeichen deuten auf einen Tumor im Kopf des Gorillaweibchens hin. Sie zeigt beispielsweise Koordinierungsprobleme haupts├Ąchlich des rechten Arms und das typische ┬äVorbeigreifen┬ô an Gegenst├Ąnden. Um dieser Vermutung nachzugehen, untersuchten zwei ├ärzte des Universit├Ątsklinikums M├╝nster (UKM) ┬äGana┬ô am 14. Januar erneut. Durch die Untersuchung des Augenhintergrundes konnte ein erh├Âhter Sch├Ądelinnendruck und damit ein gro├čfl├Ąchiger Tumor ausgeschlossen werden. Eine eindeutige Diagnose war jedoch nicht m├Âglich.

 

Am gestrigen medizinischen Einsatz des UKM im Allwetterzoo waren Prof. Dr. Holger Busse, der Direktor der Klinik f├╝r Augenheilkunde, und Dr. Hendrik Freise von der Klinik f├╝r An├Ąsthesiologie und operative Intensivmedizin beteiligt. Der Zoo dankt f├╝r die erneute und ├Ąu├čerst wertvolle Hilfe durch die Humanmediziner.

 

Die letzte Chance, eventuell eine Ursache f├╝r ┬äGanas┬ô Erkrankung zu finden, war die Tierklinik Hochmoor. Dort sollte eine Computer-Tomografie (CT) Aufschl├╝sse geben. In die Tierklinik Hochmoor wurde ┬äGana┬ô sediert gefahren, begleitet vom An├Ąsthesisten Dr. Hendrik Freise und Carsten Ludwig, dem Tierarzt des Allwetterzoos. Auch Dr. Dirk Wewers, der Kurator des Zoos und B├Ąrbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen und seit Jahren mit ┬äGana┬ô vertraut, fuhren mit nach Hochmoor. Eskortiert wurde der Transport von der Polizei, um das kranke Gorillaweibchen so schnell wie m├Âglich und ohne verkehrsbedingte St├Ârungen nach Hochmoor zu bringen. Hierf├╝r dankt der Zoo der m├╝nsterschen Polizei.

 

„Gana“ hat die Untersuchung und die Fahrt gut überstanden und befindet sich jetzt wieder in ihrer gewohnten Umgebung im Allwetterzoo, vereint mit ihrer Tochter. Doch leider gibt es derzeit keine eindeutige Diagnose. Die CT-Bilder werden noch von Humanmedizinern ausgewertet. Mit einem Ergebnis ist frühestens am Montag zu rechnen. Im Zoo hat man die Hoffnung, dass sich dadurch doch noch ein Ansatz für eine Therapie ergibt.

 

Zur Vorgeschichte:

┬äGana┬ô wurde zum Jahreswechsel auff├Ąllig. Sie zeigte eine zunehmende Schw├Ąche sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit. Der Zustand der Gorillamutter wurde zur Gefahr f├╝r ihre im August 2009 geborene Tochter ┬äClaudia┬ô. Deshalb hatte Zoodirektor J├Ârg Adler ├ärzte des UKM um Hilfe gebeten. ┬äGana┬ô wurde daraufhin am 4. Januar von einem Spezialistenteam unter der Leitung von Prof. Dr. Hugo Van Aken, dem Direktor der Klinik f├╝r An├Ąsthesiologie und operative Intensivmedizin, untersucht. Eine Ultraschalluntersuchung, eine Endoskopie des Magens und R├Ântgenaufnahmen f├╝hrten lediglich zu der Diagnose, dass sie an einer Unterfunktion des Verdauungsapparates litt. ┬äGana┬ô bekam Medikamente gegen die Darmtr├Ągheit und Kortison. Unter dessen Wirkung erholte sie sich etwas, zeigte wieder Appetit und k├╝mmerte sich um ihre Tochter, bis es ihr ab Donnerstag deutlich schlechter ging.

 

┬äGanas┬ô Tochter ┬äClaudia┬ô geht es den Umst├Ąnden entsprechend immer noch gut. Sie hat sich mittlerweile an das Zuf├╝ttern von Babymilch durch die Pfleger gew├Âhnt. Das halbj├Ąhrige Gorillam├Ądchen nimmt inzwischen sogar den gr├Â├čten Teil der notwendigen Nahrung auf diese Weise zu sich, trinkt aber auch noch an der Mutterbrust. Im Allwetterzoo hat man die Hoffnung, dass ┬äClaudia┬ô in M├╝nster bleiben kann. Sie muss allerdings vom Rest der Gruppe akzeptiert und idealerweise von ┬äChanga┬ô oder ┬äFatima┬ô adoptiert werden. Dieses Vorgehen wurde mit dem Koordinator des Europ├Ąischen Erhaltungs-Zuchtprogramms abgestimmt. Sollte der Versuch misslingen, ┬äClaudia┬ô allein und ohne Mutter in die Gruppe zu integrieren, bleibt als zweite L├Âsung der Umzug in die Gorilla-Kinderstube im Stuttgarter Zoo ┬äWilhelma┬ô. Hier w├Ąchst auch schon ┬äGanas┬ô erste Tochter ┬äMary Zwo┬ô heran.
(15.01.2010, 17:14)
Klaus Sch├╝ling :   Die allgemeine Diskussion ├╝ber Delfinhaltung bitte nicht an dieser Stelle wiederaufw├Ąrmen!
(10.01.2010, 20:29)
Michael Amend :   @Uli. Wie meinen Sie das ? Er hat das "Delphinarium" ├╝berstanden ? Das hei├čt, er wird das Ihrer Meinung nach sehr schlimm empfunden haben, dort zu leben, sehe ich das richtig ? Hmm, ich behaupte mal, Delphinariengegner empfinden Delphinarien weitaus schlimemr als deren Bewohner selbst, "Paco" hat schlie├člich ein repsktables Alter erreicht, ohne Selbstmord begannen zu haben.

M├╝nster, ein toller Zoo, obwohl auch dort Primaten eingesperrt werden, allen voran Menschenaffen ? Delphinahaltung abzulehen, die Haltung von Menschenaffen aber zu bef├╝rworten, widerspricht sich meiner Meinung nach.

(10.01.2010, 20:17)
Ulli :   Ansonsten ist M├╝nster ein toller Zoo - Affen !!
(10.01.2010, 19:06)
Ulli :   @Michael Amend : na, die Haltung im Delphinarium
(10.01.2010, 19:06)
Allwetterzoo M├╝nster :   Hoher Besuch f├╝r Nash├Ârnchen ┬äEbun┬ô: Der TV-Moderator Markus Lanz besucht sein Patenkind!

Das Nash├Ârnchen im Allwetterzoo war erst gut vierzehn Tage alt, da hatte es schon einen bundesweit bekannten Paten! Markus Lanz stellte das Jungtier in seiner ZDF-Talkshow Anfang Oktober vor - und war so begeistert vom ┬äH├Ârnchen┬ô, dass er spontan die Patenschaft ├╝bernahm. Auch den Namen des Jungtiers, ┬äEbun┬ô, verk├╝ndete Lanz per TV. Die Zuschauer hatten online ├╝ber die Namensvergabe abgestimmt - und entschieden sich f├╝r ┬äEbun┬ô, was ┬äGl├╝ck┬ô bedeutet. Sehr zur Freude von Lanz, denn der aus dem Afrikanischen stammende Name war der Favorit des Moderators.

Nun wird Markus Lanz endlich sein Patenkind pers├Ânlich kennen lernen! ┬äEbun┬ô profitierte allerdings schon seit Wochen von seinem Patengeschenk, einem gro├čen Sack afrikanischer Heilerde. Damit pflegten die Tierpfleger die Nashornhaut. Leider ist ┬äEbun┬ô mit ihren mittlerweile mehr als 200 Kilogramm Gewicht nicht mehr so umg├Ąnglich, dass Markus Lanz sich als ┬äHautpfleger┬ô bet├Ątigen k├Ânnte. Doch am Samstag, den 9. Januar um 14.00 Uhr darf er beim Fl├Ąschchen-Geben hautnah dabei sein.

(08.01.2010, 08:00)
Michael Amend :   @Uli. Was hat "Paco" ├╝berstanden ?
(07.01.2010, 22:02)
Jennifer Weilguni :   Was bin ich froh, dass ich es 2009 doch endlich mal nach M├╝nster geschafft habe und Paco noch erleben durfte. Und an dem Tag an dem ich dort zu Gast war hatte der kleine Opa sogar Lust und Freude daran am Training mitzumachen.
Als Erinnerung hier eines der Bilder die ich von ihm geknipst habe. Schade, dass wir nun so schnell keine Sotalias mehr zu Gesicht bekommen werden. Vieleicht auch niemals wieder.
(07.01.2010, 21:33)
Allwetterzoo M├╝nster :   F├╝hrungen durch den Allwetterzoo:
Neues Konzept - ge├Ąnderte Termine

Seit vielen Jahren l├Ądt der Allwetterzoo regelm├Ą├čig einmal in der Woche Zoobesucher zu speziellen F├╝hrungen ein. Die Themen sind vielf├Ąltig und bieten Rundg├Ąnge zu Affen, Tierkindern oder Tieren Afrikas. Auch der Artenschutz im Zoo, das Tarn- und Warnverhalten oder das Familienleben von Tieren stehen bei den F├╝hrungen hin und wieder im Mittelpunkt. Nachdem die F├╝hrungen bislang an jedem Freitagnachmittag durchgef├╝hrt wurden, finden sie ab 2010 an jedem zweiten Samstagnachmittag statt. Der erste gef├╝hrte Rundgang im neuen Jahr beginnt am 9. Januar um 14 Uhr und f├╝hrt zu den Tieren des Dschungels. Vorgestellt werden beispielsweise V├Âgel, Echsen oder Affen, die ihre Heimat in tropischen W├Ąldern haben und im Allwetterzoo in warmen H├Ąusern leben. Treffpunkt f├╝r den 1,5-st├╝ndigen Rundgang ist bei den Nasenb├Ąren. Zoobesucher mit einer Eintrittskarte k├Ânnen kostenlos teilnehmen. Der n├Ąchste Rundgang am 23. 1. wird zu den Raubtieren im Allwetterzoo f├╝hren. Das komplette Programm der n├Ąchsten Wochen finden Interessierte unter www.allwetterzoo.de.
(07.01.2010, 14:14)
Holger Wientjes :   Auf der einen Seite nat├╝rlich (mal wieder) schade, dass eine interessante Art aus unseren Breiten verschwindet. Auf der anderen Seite hat er ja ein gesegnetes Alter erreicht, da darf man dann auch irgendwann mal "die B├╝hne verlassen".
Hatte ja noch das Gl├╝ck ihn zuletzt im Oktober zu sehen !
(07.01.2010, 10:58)
Ulli :   Zum Tod von "Paco" - er hat es ├╝berstanden
(07.01.2010, 09:47)
Oliver Jahn :   Die Vogelflughalle in Landau war mal ein Pflanzenschauhaus und in diesem wurden von 1977 bis April 1978 drei Delphine gehalten, die dort mit ihrem Trainer einzogen. Sie wurden dann nach Neunkirchen abgegeben.
(06.01.2010, 21:36)
Hannes L├╝ke :   Wirklich? Wie wurden die gehalten? Gibts davon Bilder?
(06.01.2010, 21:04)
Michael Amend :   @Sacha. Sotalias gabs ├╝brigens auch mal in Landau, no Joke, aber lange vor meiner Zeit....
(06.01.2010, 19:17)
Sacha :   @Michael Amend: Danke. Den (resp. die, den bei meinem Besuch waren es noch 2) Tonina habe ich noch rechtzeitig geknipst:)
(06.01.2010, 18:02)
Michael Amend :   @Sacha. Kleiner Tipp, vielleicht anstelle von M├╝nster schnell noch nach Duisburg fahren, da gibts auch noch einen"Der letzte seiner Art"....Schade um Paco.
(06.01.2010, 17:43)
Sacha :   Und wieder ist die (europ├Ąische) Zoowelt um eine Art ├Ąrmer...
Dabei hatte ich mir f├╝r dieses Jahr vorgenommen, ihn noch zu fotografieren, da mir die Art bislang fehlte... Sehr schade.
(06.01.2010, 09:46)
Allwetterzoo M├╝nster :   Das Delphinarium im Allwetterzoo M├╝nster trauert um den Delfin-Opa ┬äPaco┬ô

Am Mittwoch, 30. Dezember, starb der Sotalia-Delfin ┬äPaco┬ô. Ursache war altersbedingtes Herz-Kreislaufversagen, wie jetzt die Obduktion ergab. ┬äPaco┬ô wurde von seinen Betreuern liebevoll als ┬äOpa┬ô bezeichnet, denn die 40 Jahre Lebensalter des Delfins k├Ânnten mit mehr als 100 Jahren bei einem Menschen gleichgesetzt werden. ┬äPaco┬ô war seit Langem weltweit der einzige Sotalia-Delfin au├čerhalb von S├╝damerika. Im Delphinarium M├╝nster galt er als wichtiger Botschafter f├╝r seine bedrohten Artgenossen. Mit ┬äPaco┬ô verlor das Delphinarium eine Tierpers├Ânlichkeit, um die nicht nur Trainerinnen und Trainer, sondern auch viele Besucher trauern.

Mit seinen 40 Jahren hatte ┬äPaco┬ô einen Altersrekord f├╝r diese Delfinart aufgestellt. Normalerweise erreichen kleine Delfinarten wie Sotalia-Delfine ein H├Âchstalter von etwa 30 Jahren. Sotalia-Delfine (Sotalia fluviatilis) k├Ânnen nur noch mit viel Gl├╝ck an der Ostk├╝ste von S├╝damerika beobachtet werden. Sie sind leider akut von der Ausrottung bedroht. Das Delphinarium M├╝nster setzt sich daher schon seit 1992 mit der Gesellschaft ┬äYaqu Pacha e.V.┬ô f├╝r den Schutz wasserlebender S├Ąugetiere und deren Lebensr├Ąume in S├╝damerika ein.

www.yaqupacha.de

(06.01.2010, 09:33)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gro├če Sorge um ┬äGana┬ô:

Gestern wurde die Gorillamutter im Allwetterzoo M├╝nster von Spezialisten des UKM untersucht

Im Allwetterzoo M├╝nster machten sich Zoologen und Tierpfleger zum Jahreswechsel um das Gorillaweibchen ┬äGana┬ô gro├če Sorgen. Die 12j├Ąhrige ┬äGana┬ô war seit Tagen krank, zeigte eine zunehmende Schw├Ąche sowie Erbrechen und Appetitlosigkeit. ┬äGanas┬ô Zustand schien mehr und mehr zur Gefahr f├╝r ihr im August 2009 geborenes Kind ┬äClaudia┬ô zu werden. Deshalb bat der Zoodirektor den ├ärztlichen Direktor des Universit├Ątsklinikums M├╝nster, Prof. Dr. N. Roeder, einmal mehr um Hilfe. Nach Kl├Ąrung aller hygienischen und technischen Aspekte und mit Unterst├╝tzung der Abteilung Logistik des UKM wurde ┬äGana┬ô gestern von einem Expertenteam verschiedener Kliniken des UKM w├Ąhrend einer knapp dreist├╝ndigen Narkose im Allwetterzoo untersucht.

Der Direktor der Klinik f├╝r An├Ąsthesiologie und operative Intensivmedizin, Prof. Dr. H. Van Aken und Oberarzt Dr. B. Ellger sowie der Internist und Gastroenterologe Prof. Dr. H. Schmidt und Oberarzt Dr. P. Baier f├╝hrten eine Ultraschalluntersuchung, eine Endoskopie des Magens und R├Ântgenaufnahmen durch. Als Ursache f├╝r das Krankheitsbild von ┬äGana┬ô diagnostizieren sie eine akute Unterfunktion des gesamten Verdauungsapparates. Noch unter der Narkose konnte durch Medikamente die Darmt├Ątigkeit wieder angeregt werden. Weitere Behandlungen werden nach Auswertung der vorliegenden Befunde festgelegt.

W├Ąhrend der gesamten Dauer der Untersuchung k├╝mmerte sich die zweite Gorillamutter im Allwetterzoo zur Erleichterung des Zooteams um ┬äGanas┬ô f├╝nf Monate alte Tochter ┬äClaudia┬ô, das Patenkind der ARD-Wetterfrau Claudia Kleinert. ┬äChanga-Maidi┬ô┬á trug ┬äClaudia┬ô mit sich umher und achtete darauf, dass ihr eigener zwei Jahre alter Sohn ┬äThabo┬ô seiner Halbschwester gegen├╝ber nicht zu aufdringlich wurde. Am Ende der Behandlung konnten die Pfleger der noch narkotisierten ┬äGana┬ô ihre Tochter wieder auf den Bauch legen. Schnell fand ┬äClaudia┬ô auch die vertraute Nahrungsquelle und trank noch w├Ąhrend des Aufwachens der Mutter.

Das Zooteam und die Mediziner hoffen nun, dass ┬äGana┬ô schnell wieder zu Kr├Ąften kommt und ihre Tochter ┬äClaudia┬ô sich weiterhin so pr├Ąchtig entwickeln kann. Gro├čer Dank gilt der Leitung und den verantwortlichen ├ärzten des UKM f├╝r die wichtige und schnelle Hilfe. Im zu Ende gegangenen internationalen ┬äJahr des Gorillas┬ô zeigten die ├ärzte ein gro├čes Herz f├╝r die akut von der Ausrottung bedrohten ┬äsanften Riesen┬ô.

(05.01.2010, 16:38)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äWeihnachtskind┬ô mit Panzer:

Im Allwetterzoo M├╝nster schl├╝pfte eine seltene Schildkr├Âte aus dem Ei

Elmar Meier staunte nicht schlecht ├╝ber eine winzig kleine ┬äWeihnachts├╝berraschung┬ô, die er in einem Terrarium im Allwetterzoo entdeckte. Genau genommen in einem Terrarium im ┬äInternationalen Zentrum f├╝r Schildkr├Âtenschutz┬ô (IZS) in der BioCity im Zoo. Hier leben etliche hoch bedrohte ┬äPanzertr├Ąger┬ô, die zum gro├čen Teil im Freileben ausgerottet wurden. ├ťber Nachzuchten freut sich der Schildkr├Âtenexperte, der die Station ehrenamtlich betreut, regelm├Ą├čig. Aber nun wurde er ausgerechnet am Heiligen Abend von einem v├Âllig unerwarteten Schlupf ├╝berrascht. Aus dem feuchten Laub eines Terrariums kroch eine soeben geschl├╝pfte McCords Scharnierschildkr├Âte. Das Ei hatte Elmar Meier wohl ├╝bersehen, denn normalerweise entfernt er die Gelege und gibt sie in einen Beh├Ąlter mit einem speziellen Substrat. Hierin werden sie mit der entsprechenden Temperatur und Luftfeuchtigkeit k├╝nstlich erbr├╝tet.

 

Nun ist das erste Mal eine Schildkr├Âte auf nat├╝rliche Weise geschl├╝pft! Dem Experten zeigt dieser gelungene Schlupf, dass die Lebensbedingungen f├╝r die hoch bedrohten Schildkr├Âten im IZS optimal sind. ┬äDie kleine Weihnachtskr├Âte ist f├╝r mich ein Hoffnungszeichen┬ô, sagt Elmar Meier; denn die ehemals in China beheimatete McCords Scharnierschildkr├Âte gilt dort mittlerweile als ausgerottet. Im Allwetterzoo freut man sich sehr ├╝ber das seltene ┬äWeihnachtskind┬ô. Das Foto der soeben geschl├╝pften McCords Scharnierschildkr├Âte hat Hans-Dieter Philippen dem Zoo zur Verf├╝gung gestellt. Als Chefredakteur einer Reptilienzeitschrift und Vorstandsmitglied zahlreicher internationaler Gremien, die sich dem Schutz von Schildkr├Âten widmen, besucht er h├Ąufig das IZS im Allwetterzoo.
(28.12.2009, 13:36)
Allwetterzoo M├╝nster :   Kardiologen aus der UKM trafen Jane Goodall im Allwetterzoo

Im Fr├╝hjahr 2009 erkrankte im Allwetterzoo der Schimpanse ┬ôKarl┬ö, das Oberhaupt der Schimpansenfamilie. Als kaum noch Hoffnung auf eine Heilung bestand, rief Zoodirektor J├Ârg Adler im Universit├Ątsklinikum an und bat (nicht zum ersten Mal) um Hilfe. Die kam sofort in Gestalt zweier Kardiologen und eines An├Ąsthesisten.

Gemeinsam mit der Zootier├Ąrztin konnten die Spezialisten aus dem Klinikum eine lebensbedrohliche Herzsch├Ądigung diagnostizieren. Da es f├╝r Schimpansen aber keine Intensivstation gibt, begannen die Mediziner mit einer langfristigen medikament├Âsen Therapie. Und sie hatten Erfolg, ┬ôKarl┬ö ist wieder fit und erfreut sich seines ┬ôzweiten┬ö Lebens.

Jane Goodall, die legend├Ąre Schimpansenforscherin und ┬ôGrand Dame┬ö des globalen Artenschutzes, dankte anl├Ąsslich eines Aufenthaltes in M├╝nster den beiden Kardiologen Prof. Klaus Thiemann (li.) und OA Dr. J├Ârg Stypmann pers├Ânlich f├╝r deren Einsatz zur Rettung eines Schimpansenlebens. Die UN-Friedensbotschafterin J. Goodall nannte diesen Einsatz beispielhaft f├╝r das Engagement von Menschen f├╝r unsere n├Ąchsten Verwandten, die Schimpansen, die dem Menschen nicht nur anatomisch so ├Ąhnlich sind, sondern auch in ihrer Psyche.

(23.12.2009, 15:35)
Holger Wientjes :   Herzlichen Gl├╝ckwunsch nach MS zur Auszeichnung !!! Sch├Âne Anerkennung f├╝r geleistete Arbeit !
(16.12.2009, 21:52)
Thomas Schr├Âder :   Nachwuchs bei de Guerezas; 22.11. und 4.12. geboren.
Auch die Sakis haben wieder ein Jungtier, geboren am 12.12.
Das alte Gepardengehege (zuletzt Minischweine) ist komplett abgerissen worden, nur das Haus steht noch. Es scheint mir so, als entst├╝nde keine neue Tierhaltung, sondern vielleicht eine Erweiterung des (bisher sehr kleinen) Spielplatzes vor dem Delphinarium.
(16.12.2009, 18:00)
Allwetterzoo M├╝nster :   H├Âchste Auszeichnung f├╝r die Artenschutzprogramme des Allwetterzoos in Vietnam

Seit knapp 20 Jahren engagiert sich der Allwetterzoo M├╝nster f├╝r den Schutz bedrohter Tierarten in Vietnam. Schon mehrfach wurden die Projekte des m├╝nsterschen Zoos und seiner Partner im Norden des Landes durch die zust├Ąndigen Beh├Ârden als besonders wertvoll f├╝r den Naturschutz in Vietnam bewertet. Nun erfuhr dieses Engagement eine besondere W├╝rdigung. Zoodirektor J├Ârg Adler, der Initiator der Artenschutzprogramme des Allwetterzoos, erhielt den vietnamesischen ┬äOrden f├╝r Frieden und Freundschaft zwischen den V├Âlkern┬ô, die h├Âchste vietnamesische Ehrung f├╝r Ausl├Ąnder. Adler nahm diese Auszeichnung nach eigenen Worten stellvertretend f├╝r das Team des Zoos und dessen Gesellschafter entgegen. Botschafter Rolf Schulze ├Ąu├čerte anl├Ąsslich eines Empfanges in der Deutschen Botschaft in Hanoi, dass er ┬ädie seltene Verleihung dieses Ordens auch als eine Ehre f├╝r die Bundesrepublik Deutschland betrachtet┬ô und sagte dem Allwetterzoo jede weitere Unterst├╝tzung f├╝r dessen Aktivit├Ąten in Vietnam zu. Besonders erfreut zeigte sich der Botschafter ├╝ber das j├╝ngste Projekt aus M├╝nster, die Kooperation von Zoo und Stadtwerken zum Erhalt von Regenwaldgebieten in Nordvietnam (siehe www.Stadtwerke-m├╝nster.nat├╝rlich.de). Wenige Tage vor der Auszeichnung wurde bei den hoch bedrohten Goldkopflanguren in der Halong-Bucht in Nordvietnam ein weiteres Baby geboren, laut Adler ┬ädie sch├Ânste Best├Ątigung f├╝r diese Ehrung und f├╝r unser Engagement in Vietnam┬ô.

(16.12.2009, 12:38)
Allwetterzoo M├╝nster :   Neu: Jetzt gibt es einen Webshop f├╝r Ebun-Artikel!

Produkte mit dem Nashornbaby-Motiv sind ab sofort online erh├Ąltlich.

Jeder Kauf unterst├╝tzt den Bau des geplanten Elefanten-Badebeckens im Allwetterzoo M├╝nster.

Vom T-Shirt ├╝ber den Rucksackbeutel bis zur Tasse: Nashornbaby-Freunde aus aller Welt k├Ânnen ab sofort Ebun-Artikel ├╝ber das Internet bestellen. Unter www.shop.nashornbaby-allwetterzoo.de ┬áwird eine Vielfalt an Fanprodukten angeboten.

┬äViele Freunde von Ebun fragen uns, ob es kleine Andenken zum Nashornbaby gibt. Mit dem Webshop haben nun alle die M├Âglichkeit, ungebunden von Ort und Zeit einzelne Fanprodukte zu kaufen┬ô, sagt Stefanie Heeke, Marketingassistentin des Allwetterzoos. Mit dem Shop wolle der Allwetterzoo die Online-Welt erweitern, die mit der Microsite von Ebun, Facebook und Twitter ins Leben gerufen wurde.

Die Produkte zum Nashornbaby bieten jedem Tierliebhaber zudem die M├Âglichkeit, das Sch├Âne mit dem Guten zu verbinden. Mit jedem Kauf einer Tasse oder eines Shirts werden automatisch 50 Cent f├╝r den geplanten Bau eines Badebeckens f├╝r Elefanten gespendet.

Die Fans des mehr als zwei Monate alten Nash├Ârnchens finden unter den Produkten Shirts und Sweatjacken f├╝r Kinder und Teens sowie Rucksackbeutel in unterschiedlichen Gr├Â├čen und Farben. Dar├╝ber hinaus gibt es rote Keramiktassen, die f├╝r kurze Zeit auch in einer limitierten Weihnachtsedition zu haben sind.

(04.12.2009, 15:39)
Allwetterzoo M├╝nster :   Pilotprojekt in M├╝nster: B├╝rger heizen dem Klima ein!

Das Erdgas-Klimaschutzprojekt der Stadtwerke M├╝nster und des Allwetterzoos M├╝nster

Die M├╝nsteraner sind an Umwelt- und Klimaschutzthemen sehr interessiert. Jetzt wird den Bewohnern der ┬äKlimahauptstadt┬ô die bundesweit bislang einmalige Gelegenheit geboten, es im Winter sch├Ân warm zu haben und gleichzeitig etwas f├╝r das Weltklima zu tun. Im Rahmen des Erdgas-Klimaschutz-Projektes der Stadtwerke M├╝nster und des Allwetterzoos M├╝nster wird f├╝r jede verbrauchte Kilowattstunde ein St├╝ckchen Regenwald gesch├╝tzt!

Heizen mit Erdgas ist zwar relativ umweltschonend, weil bei der Verbrennung weniger Kohlendioxid entsteht als bei anderen Energietr├Ągern. Doch insgesamt tragen wir Europ├Ąer mit unserem Heizverhalten stark zur Klimaerw├Ąrmung bei. Der Schutz von Regenw├Ąldern gilt als wirksame Klimaschutzma├čnahme; denn Regenw├Ąlder binden besonders viel sch├Ądliches Kohlendioxid. Deshalb lag es f├╝r die Stadtwerke M├╝nster nahe, sich auf einen Klimaschutz-Vorschlag von Zoodirektor J├Ârg Adler einzulassen. Ein Vorbild fand Adler in Landau. Dort kompensiert ein Funbad seinen Kohlendioxid-Aussto├č durch die finanzielle Unterst├╝tzung f├╝r ein Regenwald-Schutzprojekt des Landauer Zoos.

Anders als in Landau, wo eine einzelne Einrichtung in den aktiven Klimaschutz eingebunden ist, k├Ânnen sich in M├╝nster die B├╝rger einbringen. Sie zahlen 0,25 Cent brutto mehr pro verbrauchter Kilowattstunde - und die Stadtwerke M├╝nster sch├╝tzen mithilfe des Zoos den Regenwald auf der Insel Cat Ba in Vietnam, und zwar unabh├Ąngig davon, wie viele B├╝rger sich f├╝r das Klimaschutz-Erdgas entscheiden. Die Stadtwerke gehen mit einem Betrag von 42.000 Euro in Vorleistung. Im fernen Vietnam werden die Ma├čnahmen von der Arbeitsgemeinschaft Regenwald und Artenschutz e.V. (ARA) begleitet und dokumentiert. Vom Allwetterzoo aus wird auf Cat Ba schon seit Langem ein Projekt zum Schutz der ├Ąu├čerst bedrohten Goldkopflanguren betreut. Mit Hilfe der Stadtwerke und hoffentlich zahlreicher M├╝nsteraner haben die seltenen Affen k├╝nftig noch bessere Chancen auf Erhaltung ihres Lebensraumes.

Das m├╝nstersche Erdgas-Klimaschutzpaket st├Â├čt nicht nur lokal und bundesweit auf gro├čes Interesse, sondern auch international. In M├╝nster engagiert sich G├Âtz Alsmann f├╝r das Projekt. Der prominente Musiker bezeichnet die Kombination von Kohlendioxid-neutralem Erdgas, Regenwald- und Artenschutz als ┬ädas Trio des Jahres┬ô. Ein Umweltpolitiker wird das Projekt sehr bald im Bundesumwelt-Ministerium vorstellen. Es k├Ânnte ein deutsches Signal f├╝r die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember sein! Und Simon Stuart, Chairman der Species Survival Commission der IUCN (Weltnaturschutz-Union), bezeichnete das m├╝nstersche Projekt als gro├čartig! Er w├╝nscht sich Nachahmer in der ganzen Welt, denn auch mit vielen kleinen Schritten k├Ânnen wir unser Klima ver├Ąndern und damit Tiere vor der Ausrottung bewahren.

Zoodirektor J├Ârg Adler wird ├╝brigens am 30. November f├╝r das m├╝nstersche Engagement in Vietnam mit dem h├Âchsten Staatsorden geehrt, den die vietnamesische Regierung einem Ausl├Ąnder verleihen kann. Er empf├Ąngt die ┬äMedal for peace and friendship among the nations┬ô. Diese Auszeichnung soll auch als beh├Ârdliche Anerkennung der bisherigen Artenschutzprojekte gesehen werden und ist wichtig f├╝r die geplanten Bem├╝hungen um die Erhaltung des Regenwaldes auf Cat Ba.


Links: http://www.araonline.de/    http://www.iucn.org
Foto: junger Goldkopflangur / J├Ârg Adler, Allwetterzoo
(27.11.2009, 08:00)
Allwetterzoo M├╝nster :   Geburtstag im Allwetterzoo M├╝nster:
Schimpanse „Kalli“ wird am 18. November 30!

Am 18. November 1979 begann f├╝r B├Ąrbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen im Allwetterzoo M├╝nster, eine harte Zeit, die zwei Jahre w├Ąhren sollte. An diesem Tag vor drei├čig Jahren hatte die Schimpansin ┬äLilly┬ô ein Jungtier zur Welt gebracht und keinerlei Interesse an ihm gezeigt. H├Ątte B├Ąrbel nicht eingegriffen, w├Ąre das Neugeborene verhungert. Doch die erfahrene ┬äAffenmutter┬ô nahm den kleinen Schimpansenjungen in ihre Obhut und versorgte ihn wie schon andere Artgenossen zuvor. Sie f├╝tterte ┬äKarlchen┬ô mit der Flasche, windelte ihn und trug ihn im Tragetuch eng am K├Ârper, selbst beim Einkaufen.┬á

Zwei Jahre lang wohnte ┬äKarlchen┬ô nachts in der Wohnung von B├Ąrbel Uphoff, am Tage begleitete er sie in den Zoo. Dadurch lernte der kleine Schimpanse seine Artgenossen kennen. Und das ist, so vermutet B├Ąrbel, auch der Grund daf├╝r, dass aus dem kleinen ┬äKarlchen┬ô ein starker Schimpansenmann geworden ist, der Boss der heute zehnk├Âpfigen Gruppe im Allwetterzoo. ┬äKalli┬ô, wie B├Ąrbel ihn liebevoll ruft, war der letzte Schimpanse, der in M├╝nster von Menschen aufgezogen werden musste. Sein Vater war ┬äMoritz┬ô, der gemeinsam mit seinem Halbbruder ┬äMax┬ô auf B├Ąrbel Uphoffs Arm die Er├Âffnung des Allwetterzoos am 2. Mai 1974 erlebt hat. Inzwischen ist ┬äKalli┬ô selber mehrfacher Vater.┬á

30 Jahre sind eigentlich noch kein Alter f├╝r einen Schimpansen, doch macht ┬äKalli┬ô seit einiger Zeit sein Herz zu schaffen. Spezialisten des Universit├Ątsklinikums M├╝nster wurden deshalb vom Zoo um Rat gefragt. Sie haben nach einer aufw├Ąndigen Untersuchung eine Therapie f├╝r den Schimpansen festgelegt, die ihm das Leben gerettet hat. ┬äKarlchens┬ô Herzklappenfehler wird mit Hilfe von Wirkstoffen behandelt, die auch in der Humanmedizin ├╝blich sind. Seine t├Ągliche Medikamentenration schluckt er vorzugsweise mit Pflaumenmus. Im Allwetterzoo hofft man sehr, dass ┬äKalli┬ô noch viele Jahre als Boss der Schimpansengruppe erleben wird!
(17.11.2009, 13:28)
Michael Mettler :   Wenn der Draht nicht mal ein Elektro-Draht war, finde ich ihn als Absperrung fahrl├Ąssig...

@IP66: Begehbare Gr├Ąben bei Huftieren bergen dann aber je nach Bauweise teilweise die Gefahr des Ausrutschens (z.B. durch regennasses Gras) und der M├Âglichkeit unerlaubten F├╝tterns durch die Zoobesucher, was die Tiere erst recht an den Graben bindet. Auch das Konzept des steilwandigen Grabens funktioniert nur so lange gut genug, wie nicht auf der Grabensohle (die zur Abfederung von St├╝rzen oder Spr├╝ngen normalerweise aus tiefem Sand oder feinem Kies besteht) leckeres Gr├╝nzeug w├Ąchst oder Stress einzelne Bewohner zum Sprung in den sch├╝tzenden Graben lockt.

Ist ├╝brigens noch eine Frage, wie abseits von Todesf├Ąllen "Unfall" ├╝berhaupt definiert wird. Flie├čt ein Tier, das unabsichtlich in einen Graben ger├Ąt und sich nicht verletzt, genauso in eine Statistik ein wie eines, das absichtlich hinunterspringt oder -steigt und sich dabei einen Schaden zuzieht? H├Ątte sich der Giraffenbulle in M├╝nster beim Verlangen nach Laub gegen den r├╝ckw├Ąrtigen Zaun gelehnt und dieser h├Ątte aus irgendwelchen Gr├╝nden nicht standgehalten, w├Ąre es vermutlich genauso zum Sturz gekommen, mit oder ohne Beinbruch.
(12.11.2009, 13:22)
IP66 :   Ich hatte die Kante in M├╝nster nicht so sturzgrabenartig in Erinnerung. Ich denke, da├č viele Unf├Ąlle auch dadurch entstehen, da├č ein Tier bei einem Fehltritt nicht auf eine mehr oder weniger angeschr├Ągte Fl├Ąche ger├Ąt, sondern sofort st├╝rzt. Insofern sind die begehbaren Gr├Ąben, wie man sie auch beim duisburger Menschenaffenkai oder im krefelder Urwaldhaus verwendet hat, vielleicht die sicherere Variante, bergen allerdings das Risiko des dauerhaften Aufenthaltes der Gehegebewohner. Pflgen die Arche-Ideologen nicht den Leitsatz, da├č sich ein Tier aus dem Blickfeld der Besucher zur├╝ckziehen k├Ânnen sollte?
(12.11.2009, 10:44)
kr├╝mmel :   Zum Sturz des Giraffenbullen bibt es noch eine andere Version, der zur Folge der Unfall ein willkommener Anla├č der damaligen Zooleitung war, gegen das ungeliebte Drachenfest zu argumentieren.
Tats├Ąchlich hat sich nach dem Unfall ein Besucher gemeldet, der gesehen hat, dass sich der Bulle gegen einen Draht gelehnt hatte, um an Laubwerk zu gelangen - bis der Draht ri├č.
(12.11.2009, 10:38)
Michael Mettler :   @Hannes L├╝ke, als Antwort auf die Frage im Frankfurt-Thread: Dieses Foto aus den ZOO-NACHRICHTEN 1/82 zeigt nicht nur die originale Abgrenzung der Giraffenanlage (also kein U-Profil, wie ich vermutete), sondern auch den Grund daf├╝r, dass die Springb├Âcke von der Anlage genommen wurden: Sie hielten sich lau Begleittext mehr im Graben als auf dem "Plateau" auf, blieben damit f├╝r Besucher oft unsichtbar und richteten Trittsch├Ąden an der B├Âschung an.

Der Unfall des Giraffenbullen ereignete sich laut ausf├╝hrlicher Dokumentation im Jahresbericht im Juli 1988. Ausl├Âser des Fehltrittes, der zu einem Sturz mit Beinbruch und nachfolgender Einschl├Ąferung f├╝hrte, war h├Âchstwahrscheinlich ein Lenkdrachen ├╝ber dem Zoogel├Ąnde. Als indirekte Unfallursache wird genannt, dass der Bewuchs der Grabenb├Âschung inzwischen teilweise ├╝ber die Betonkante des Geheges hinausragte, so dass diese f├╝r die Tiere nicht mehr als Grenzlinie erkennbar war. Der Bulle glitt an der Betonkante aus. Zum Zeitpunkt des Unfalls bestand die Anlage seit 14 Jahren.

Zur Umgestaltung des Grabens hie├č es in einer sp├Ąteren Ausgabe: "Wir hatten uns danach (gemeint ist der Unfall) geschworen, durch eine bauliche ├änderung solche schlimmen Unf├Ąlle in Zukunft auszuschlie├čen." Besagte ├änderung - n├Ąmlich die heute noch bestehende Grabenverf├╝llung - wurde allerdings erst ├╝ber zweieinhalb Jahre nach dem Unfall durchgef├╝hrt, und zwischendurch war l├Ąngst ein neuer Bulle geholt worden. Die fragliche Betonkante gibt es allerdings auch am weitgehend verf├╝llten Graben noch heute.

Die beiden Jahresberichte f├╝r 1988 und 1991 erw├Ąhnen "einige" bzw. "zahlreiche" Giraffenunf├Ąlle in anderen deutschen Zoos an Trockengr├Ąben, leider ohne n├Ąhere Angaben. Mal sehen, ob ich in den JB anderer Zoos etwas dar├╝ber finde, der Kreis der deutschen Giraffenhalter vor 1988 ist ja ├╝berschaubar, und manche Zoos haben erst sp├Ąt von Zaun auf Graben umgestellt (Zoo Berlin z.B. erst Anfang der 80er).
(12.11.2009, 00:27)
Holger Wientjes :   Danke erstmal f├╝r die ganzen Infos ! So erf├Ąhrt man auch ├╝ber Zoos, die man eigentlich seit Jahrzenten kennt, immer noch was Neues !
(06.11.2009, 09:29)
IP66 :   Die so sorgsam zusammegestellte Liste von Haltungsaufgaben spiegelt meines Erachtens den Artenschwund, wie man ihn ab 1980 in vielen Zoos beobachten konnte. Es mag sein, da├č man in M├╝nster zur Zooer├Âffnung besonders viele Arten zeigen wollte und dadurch die Zahl der aufgegebenen Formen steigerte, doch konnte man auch in K├Âln oder Duisburg verschiedene Tiger- und Leopardenformen nebeneinander sehen.
Dabei scheint mir nicht jeder der Allwetterzooneubauten auf eine besondere Artenf├╝lle hin geplant worden zu sein: F├╝r Gro├čkatzen gab es ja viele M├Âglichkeiten, aber bei den Niederaffen, Kleinkatzen oder gar V├Âgeln blieben die Ausstellungsm├Âglichkeiten eher bescheiden.
(05.11.2009, 10:52)
Allwetterzoo M├╝nster :   Sonntag, 8. November, 15 bis 16 Uhr:

Premiere im Allwetterzoo: 100 Schwarze Schafe singen „Swing low“

100 Schwarze Schafe werden am kommenden Sonntag, 8. 11., im Zoo ┬äSwing low┬ô und andere sch├Âne und bekannte Gospel wie ┬äAmazing grace┬ô oder ┬äOh when the saints┬ô vortragen. Die Schafe sind nat├╝rlich S├Ąngerinnen und S├Ąnger und besser bekannt als ┬äGod┬ĺs Black Sheep M├╝nster┬ô. Das Besondere an diesem Chor ist, dass er sich Jahr f├╝r Jahr nach den Sommerferien neu formiert, um Gospel einzustudieren und im Rahmen von Konzerten in Kirchen oder S├Ąlen vorzutragen. Im dritten Projektjahr gibt es erstmals eine Vorpremiere im Freien. Der Grund: Auch im Zoo leben schwarze Schafe und f├╝r eines hat der Chor die Patenschaft ├╝bernommen. Da lag es nahe, einen Besuch beim Patentier und der offiziellen ├ťbergabe der Patenurkunde durch Zoodirektor J├Ârg Adler mit einem Auftritt zu verbinden. Das Konzert findet ab 15 Uhr auf dem Landoisplatz statt und dauert etwa eine Stunde.
(05.11.2009, 10:31)
Alexander Fuchs :   Da lag ich mich meiner Vermutung gar nicht so schlecht, da man die Tiefe des Geheges immer noch sehen kann.

(05.11.2009, 07:41)
Klaus Sch├╝ling :   @zum Schild:
Das m├╝sste doch der ganz linke der Au├čenanlagen sein - da erhielt in den 80ern der Tiger sein Gnadenbrot.
Kleinkatzen haben da nie gesessen.

Ich habe das nie von hinten gesehen, aber so wie ich das verstanden habe, ist die Degu-Vitrine eingebaut worden, um f├╝r das recht nerv├Âse Jaguarweibchen einen Schlaf/Wurfbereich zu schaffen.
Zuvor war hier genauso wie links (jetzt Flughunde) und rechts auf gleicher Tiefe ein Innenquartier.
Ob als Zwischenwand f├╝r diese insgesamt vier Innenbereiche nebeneinander eine Wand stand (2/2) oder nur Gitter (also 4 uniforme gro├če K├Ąfige) wei├č ich auch nicht mehr.
(05.11.2009, 00:40)
Michael Mettler :   Zwischenergebnis nach ein wenig Bl├Ąttern in alten Zoof├╝hrern und Jahresberichten: Im Zoof├╝hrer von 1976, von dem bis 1979 zwei Nachauflagen erschienen, sind f├╝r das L├Âwenhaus noch Karakals erw├Ąhnt, und die Panther sa├čen laut Plan im Haus f├╝r "kalte Katzen". Die Zoof├╝hrer der 80er und fr├╝hen 90er Jahre geben keinen Aufschluss dar├╝ber, ob es au├čer den Katzen noch Kleingetier im L├Âwenhaus gab oder welchen Zweck der Raum der heutigen Deguvitrine damals erf├╝llte.

Die Pumas wurden 1980 abgegeben, um mehr Platz f├╝r die Persischen Leoparden zu haben. Ozelots kamen 1982 in den Bestand, gleichzeitig wurde bereits die dreik├Âpfige Gruppe der schwarzen Panther aufgel├Âst und das letzte Tier daraus 1983 abgegeben. Mit der Haltung der Asiatischen Goldkatze wurde 1985 begonnen, zun├Ąchst nur 1,0, dem 1986 0,1 folgte.
(04.11.2009, 23:55)
Michael Mettler :   Wie ist eigentlich das nebenstehende Schild an den Au├čenk├Ąfigen zu verstehen? Sa├čen da tats├Ąchlich vorher Kleinkatzen (Welche?) unmittelbar neben den L├Âwen?
(04.11.2009, 22:59)
Holger Wientjes :   War die heutige Deguvitriene zuvor ein einsehbarer K├Ąfig oder befand sich dort eine abgeschottete Wurfbox dahinter ?
Und was befand sich in dem Bereich den zwischenzeitlich die erst sp├Ąter zum Besatz geh├Ârenden Ozelots und Goldkatzen und heute komplett die Goldkatzen besitzen ?
Immerhin m├╝ssten ja je zwei K├Ąfige f├╝r L├Âwen, Tiger, Jaguare und vermutlich Panther vorhanden gewesen sein ?
(04.11.2009, 20:22)
Hannes L├╝ke :   Die jaguare waren doch immer in den beiden Gitterk├Ąfigen die nun die L├Âwen zus├Ątzlich haben.
(04.11.2009, 20:06)
Thomas Schr├Âder :   2003 starb das letzte jaguarweibchen. meines erchtens sind degus und flughunde aber schon mindestens seit ende der 90er jahre im katzenhaus!?
(04.11.2009, 20:03)
Michael Mettler :   @Holger: Daf├╝r mache ich mir die Listen doch schlie├člich auch ;-)

Ein wenig quer gelesen in den M├╝nsteraner ZOO-NACHRICHTEN: Tod des Bengaltigerkaters 1984, Tod der Katze 1986, im selben Jahr als Zugang mindestens 0,1 Asiatische Goldkatze (und ├╝brigens auch Umzug der Nilflughunde aus der Tropenhalle ins Elefantenhaus, wie ich zuf├Ąllig nebenher las).

Degus und Erdm├Ąnnchen bzw. Flughunde d├╝rften wohl erst ins L├Âwenhaus gekommen sein, als auch die Jaguarhaltung beendet wurde?
(04.11.2009, 19:38)
IP66 :   Ich kann mich erinnern, da├č die Tigerfreianlage in der kalten Katzenabteilung zur Er├Âffnung mit acht Exemplaren der Amur-Form besetzt wurde, von denen ein Teil aber lediglich von einem H├Ąndler "gemietet" worden waren. Insofern halte ich die Unterbringung von Bengaltigern in diesem Bereich, wie sie der Zoof├╝hrer erw├Ąhnt, f├╝r unwahrscheinlich, zumal ich mich an die Form im L├Âwenhaus auch noch erinnern kann.
An die Nutzung der Gibboninsel dagegen fehlt mir jeder Erinnerung. Ich k├Ânnte mir aber vorstellen, da├č aufgrund der hohen Flutw├Ąnde die Unfallgefall dort besonders gro├č gewesen ist, weil ein abgest├╝rztes Tier nicht wieder auf die Insel zur├╝ckgelangen konnte. Jedenfalls kenne ich keine andere Gibbonanlage mit einer so hohen Uferbefestigung, und der andere Grund f├╝r die Beendigung solcher Inselhaltungen, n├Ąmlich das Erjagen von kostbarem Teichgefl├╝gel, scheint mir in M├╝nster nicht zuzutreffen, weil es sich bei dem Gew├Ąsser um die Aa handelt.
(04.11.2009, 11:12)
Holger Wientjes :   Danke f├╝r die Infos ! F├╝r was solche Besuchslisten Jahre sp├Ąter doch noch gut sind... ! ;-)
Also m├╝ssten die Goldkatzen zwischen ┬┤84 und ┬┤86 Einzug gehalten haben !

(04.11.2009, 11:08)
Michael Mettler :   Mein Erstbesuch in M├╝nster war erst 1984, aber selbst daf├╝r finde ich in meiner Besuchsliste noch den Bengaltiger (St├╝ckzahlen habe ich mir nie notiert). Weitere Katzenarten 1984: L├Âwe, Jaguar, Ozelot, Persischer Leopard, Amurtiger. Dazu noch Nordluchs und Gepard, aber die waren ja nicht in den beiden fraglichen H├Ąusern untergebracht. Beim n├Ąchsten Besuch 1986 dann kein Bengaltiger mehr, daf├╝r die Asiatische Goldkatze.
(04.11.2009, 10:34)
Holger Wientjes :   @Klaus: Das bringt ja schon etwas Licht in die Geschichte ! :-) Danke !
W├Ąre prima, wenn Du dich wegen des genauen Erstbesatzes nochmal schlau machen k├Ânntest !
Vor allem w├╝rde mich interessieren, was vorher in den K├Ąfigen lebte, die sp├Ąter dann f├╝r die Degus und Erdm├Ąnnchen/Flughunde umgebaut wurden.
Die Surikaten kenne ich auch nur aus der alten Krokodilaussenanlage (waren die jemals draussen ?) am Tropenhaus. Wusste ├╝berhaupt nicht, dass die mal im L├Âwenhaus waren !

@Michael M.: Jetzt, wo Du┬┤s sagst, meine ich, dass die Artzugeh├Ârigkeit der Gibbons schonmal irgendwo hier diskutiert worden ist. Also die "Ungkas" waren eigentlich Borneo-Gibbons und die/der Silbergibbon kam sp├Ąter (wann ?) hinzu ?
(04.11.2009, 10:25)
Sacha :   @Klaus: Im L├Âwenhaus (oder Haus f├╝r warme Katzen) waren bestimmt ein oder sogar zwei Bengaltiger. Ich habe ihn/sie selbst (irgendwann zwischen 1978 und 1981) dort gesehen.

Flughunde ├╝ber den Krokodilen? Hat das funktioniert oder sind viele Flughunde im Magen der Krokodile gelandet?
(04.11.2009, 10:20)
Klaus Sch├╝ling :   Einen der beiden Ungka-Gibbons hat 1974 f├╝r 800 DM mein Vater gestiftet. Lange haben die aber auf der Insel nicht gesessen. Daf├╝r aber lange da, wo jetzt die Varis sind. Das Paar hat mehrmals nachgezogen und ging am Ende nach Mallorca, wenn ich mich richtig erinnere.
Auf der Insel gab es wohl noch eine kurze Episode mit Kattas (oder so), aber sein rund 30 Jahren w├Ąchst die Insel zu.
Ich kann einmal versuchen, den Erstbesatz des Raubtierhauses herauszubekommen.
Ich bin mir nicht sicher, aber es hat mal gehei├čen, dass das Werbekonzept des Allwetterzoos von einer Karlsruher Firma gemacht wurde, darunter auch der erste F├╝hrer mit Archivbildern, die nicht im Zoo entstanden seien.
Wie auch immer, ich w├╝rde den Angaben in diesen ersten Auflagen nicht trauen.
Ich glaube, da sa├č noch einige Zeit ein Bengaltiger im Raubtierhaus (warme Katzen).
Die Flughunde und Degus kamen viel sp├Ąter.
Die jetzige Flughund-Anlage wurde mit den Kunstfelsen f├╝r Erdm├Ąnnchen hergerichtet - mit nur wenigen cm Sandeinstreu eine ziemlich d├Ąmliche Idee.
Man k├Ânnte auch sagen, dass sich das leider nicht bew├Ąhrt hat, und die Erdm├Ąnnchen dann zum Tropenhaus in die ehemalige Nilkrokodil-Au├čenanlage (!)gekommen sind und die Nilflughunde aus dem Elefanten- ins Raubtierhaus.
Einige Flughunde hingen auch kurzzeitig ├╝ber den Krokodilen, aber das ist eine andere Geschichte.
(04.11.2009, 10:06)
Michael Mettler :   @Holger: Die besagten Gibbons aus dem Landois-Zoo wurden zeitweise als Ungkas gedeutet und sind somit identisch mit den Borneo-Gibbons bzw. deren Mischlingen.
(04.11.2009, 08:55)
Holger Wientjes :   Habe jetzt auch nochmal in alten F├╝hrern gest├Âbert.
Also im 74er F├╝hrer werden, wie MM schon sagte, die Sib. Tiger dem L├Âwenhaus (mit Warmstallungen) und die Bengalen dem Haus f├╝r "Kalte Katzen" (mit offenen K├Ąfigen) zugeordnet. K├Ânnte auch nur ein Fehler im Heft sein. Der n├Ąchste F├╝hrer in meiner Sammlung (┬┤81) und die darauffolgenden, erw├Ąhnen die beiden UA f├╝r das jeweils andere Haus.
Die Pumas scheint es nicht allzu lang gegeben zu haben. An sie kann ich mich in MS auch ├╝berhaupt nicht mehr erinnern.
Kann auch sein, dass bei der Er├Âffnung der genaue Besatz noch gar nicht hundertprozentig feststand und die irref├╝hrenden Informationen im ersten F├╝hrer so zu erkl├Ąren sind ?!
Ab ┬┤82 werden f├╝r das L├Âwenhaus erstmals Ozelots erw├Ąhnt. Der n├Ąchste mir vorliegende Jahrgang ist leider erst wieder der von 1990. Hier findet man dann auch die Goldkatzen.
Vom Ursprungsbesatz des L├Âwenhauses scheint also nur noch der L├Âwe selbst geblieben zu sein.
Beimletzten Besuch stellte sich aber auch die Frage wann die Flughunde und Degus dort Einzug hielten und was f├╝r Katzen fr├╝her in ihren heutigen Gehegen/Vitrienen lebten.

An die Gibbons auf besagter Insel kann ich mich ebenfalls ├╝berhaupt nicht mehr erinnern. Die m├╝ssten dort dann auch recht schnell "ausgezogen" sein (Ende 70er/Anfang 80er ? F├╝r ┬┤81 wird bereits die Haltung von Ungkas im Menschenaffenhaus erw├Ąhnt). Gab es dort Unf├Ąlle ??
Auf den Lagepl├Ąnen bis mind. ┬┤82 ist die Insel im Kanal auch eingezeichnet (allerdings ohne Tiersymbol bzw. Kennzeichnung als Gehege), w├Ąhrend sie, obwohl ja noch vorhanden, zumindest seit 1990 fehlt.


(04.11.2009, 00:40)
Michael Mettler :   @Thomas Schr├Âder: Und von letzteren kamen dann zwei in den Tierpark Hamm...?
(04.11.2009, 00:10)
Thomas Schr├Âder :   ja, auf der kleinen insel wurden urspr├╝nglich gibbons gehalten, bis sie dann (keine ahnung, wann) von dort auf die jetztige variinsel zogen. dort wurden sie bis 1996 gehalten, im wechsel mit Klammeraffen. die gibbons waren zuletzt ein borneo-gibbon und vier mischlinge aus borneo- und silbergibbon.
(03.11.2009, 23:46)
Michael Mettler :   @Holger: Habe in den ersten Allwetterzoo-Zoof├╝hrer geschaut, der aber merkw├╝rdig diffus mit seinen Angaben ist. Laut Text bzw. Rundgang wurden im L├Âwenhaus L├Âwen, Sibirische Tiger und schwarze Panther gehalten und im "Raubkatzenhaus" Persische Leoparden, K├Ânigstiger und Pumas. Im Zooplan der selben Ausgabe sind allerdings f├╝r das L├Âwenhaus L├Âwen und Jaguare erw├Ąhnt und f├╝r das Raubkatzenhaus Tiger, Leoparden, Panther und Pumas. Also such dir was aus ;-)

Von einer Gibbon-Insel im Kanal ist im Zoof├╝hrer keine Rede, aber die sp├Ątere Gibbon- und heutige Vari-Anlage war damals urspr├╝nglich als Pavianfelsen erbaut worden, und es gab bereits Gibbons im Bestand, die aus dem alten Zoo stammten und die Stammtiere der Borneogibbon-Mischlingszucht gewesen sein m├╝ssten. Falls die Kanalinsel tats├Ąchlich mal eine Affeninsel war, k├Ąmen die Gibbons also durchaus als Besatz in Frage.
(03.11.2009, 23:42)
Holger Wientjes :   Kann jemand folgende Fragen beantworten ?

Wurden auf der kleinen Insel im Aakanal zwischen L├Âwen- und Menschenaffenhaus `mal Gibbons gehalten ? Wenn ja, wann und welche Art ?

Kennt jemand den Erstbesatz des L├Âwenhauses (Haus f├╝r tropische Katzen) ?
(03.11.2009, 23:04)
Markus R. :   Ich stimme IP66 voll und ganz zu. Die Leitung eines namhaften Zoos wie des M├╝nsteraners sollte sich nicht in einen Kleinkrieg mit Fanatikern einlassen. Denn letzten Endes wird man sich dadurch nur zur Zielscheibe weiterer Angriffe machen. Deshalb halte auch ich eine positive ├ľffentlichkeitsarbeit f├╝r das deutlich wirksamere Gegenmittel.
(31.10.2009, 13:04)
IP66 :   Ich denke, da├č man gegen dergleichen Empfehlungen, wenn sie als solche ausgesprochen werden, wenig machen kann - und auch wenig tun sollte. Es ist ein in mancher Zooleitung verbreiteter Zug, nur positive und m├Âglichst selbst formulierte Pressemeldungen ├╝ber das Geschehen im Park zu verbreiten und Negativa zu vermeiden. Damit schafft man sich meiner Meinung nach gerade jene Radikalkritik, der durch Jahresberichte mit Erfolgen wie Verlusten, durch Diskussion von zookritischen Gedanken und das klare Bekenntnis dazu, da├č man zur Freude der Besucher Wildtiere h├Ąlt, wohl besser begegnet werden k├Ânnte.
(31.10.2009, 12:06)
Sven P. Peter :   Wegen dem Film war neulich ein Tiersch├╝tzer bei WDR im Radio und gab am Ende des Interviews noch den Hilfreichen tipp: "Besuchen sie auf keinen Fall den Zoo Duisburg oder den Zoo M├╝nster!"
Warum lassen sich Zoos sowas gefallen?! In jeder anderen Branche h├Ątte der Typ sofort eine Verleumdungsklage bekommen, nachdem was er da alles gesch├Ąftssch├Ądigendes im Radio abgelassen hat...
(30.10.2009, 13:27)
Allwetterzoo M├╝nster :   J├Ârg Adler zu Gast bei Frank Elstner: Das Thema sind Delfine

┬äMenschen der Woche┬ô hei├čt die Sendung des SWR, in der Frank Elstner aktuelle Themen mit Personen des ├Âffentlichen Lebens diskutiert. Am Samstag (31. Oktober) wird Zoodirektor J├Ârg Adler nach Baden-Baden reisen, um mit dem bekannten Moderator ├╝ber Delfine und Delfinarien in Europa zu reden. Anlass ist der Kinostart des Films ┬äDie Bucht┬ô in der vergangenen Woche. Er zeigt grausame Bilder der j├Ąhrlich in Taiji/Japan stattfindenden Delfintreibjagden. J├Ârg Adler wird vor einem breiten Fernsehpublikum klarstellen k├Ânnen, dass die Delfine keineswegs f├╝r europ├Ąische Delfinarien gefangen werden. Und er wird auf die ├ťberfischung der Meere eingehen, die in dem Film ebenfalls thematisiert wird.
(30.10.2009, 13:01)
Holger Wientjes :   ├ťber das Gorillajungtier wurde weiter unten in der PM vom 03.08. berichtet. Ist also nicht mehr ganz so frisch und durch "Ebun" wohl etwas in den Hintergrund geraten.
(28.10.2009, 09:39)
Alexander Fuchs :   @Sven, denke auch das es das Jungtier vom 02.08 war.
@kr├╝mmel Das ich nicht jedes Jungtier an die gro├če Glocke h├Ąngt ist mir klar. W├╝rde auch nicht jedes Meerschweinchen nennen, aber bei einem Gorilla sieht es dann doch anders aus.
(28.10.2009, 06:49)
kr├╝mmel :   ... Vielleicht muss man ja auch nicht jedes Jungtier gleich an die gro├če Glocke h├Ąngen!
(27.10.2009, 16:54)
Sven P. Peter :   @Alex: War mir auch nicht sicher, aber schau mal den Beitrag vom 03.08.2009 an.
(27.10.2009, 15:08)
Alexander Fuchs :   Gestern konnte man ein neugeborenes Jungtier bei den Gorillas sehen. Muss wohl erst wenige Tage alt gewesen sein, geht aber anscheinend unter, durch "Ebun".
(26.10.2009, 16:02)
Allwetterzoo M├╝nster :  
„Ebun“ aus dem Allwetterzoo im World wide web: Ein kleines Nashorn auf dem Weg zur Berühmtheit

Knut und Flocke sind Namen, die beinahe jeder in Deutschland mit Eisb├Ąrennachwuchs in Verbindung bringt. Ob ┬äEbun┬ô ebenfalls ein ber├╝hmter Name wird? In M├╝nster und im M├╝nsterland ist das h├╝bsche Nashornkind aus dem Allwetterzoo jedenfalls schon bestens bekannt. Und sicher wird ┬äEbuns┬ô Beliebtheit mit der eigenen Homepage noch gr├Â├čer.

Seit dem 20. Oktober gen├╝gt ein Klick und man erf├Ąhrt alles Wissenswerte ├╝ber das Nashornkalb im Allwetterzoo. Auf ┬äEbuns┬ô Website gibt es tolle Fotos und ein Tagebuch. Man erf├Ąhrt nicht nur wann und wie ┬äEbun┬ô geboren wurde, wie sie zu ihrem Namen kam, wann sie zum ersten Mal an die frische Luft durfte, wie sie schl├Ąft oder womit sie spielt. Es werden auch pikante Details wie ┬äEbuns┬ô erstes ├Âffentliches Pinkeln in Wort und Bild dargestellt...

Ein weiterer Men├╝punkt auf ┬äEbuns┬ô Website ist der Speiseplan des kleinen Nashorns. Auch das Pflegerteam wird vorgestellt und unter Infos erf├Ąhrt man Wissenswertes ├╝ber die Nashornzucht im Allwetterzoo und die akute Bedrohung der Breitmaulnash├Ârner in ihrer s├╝dafrikanischen Heimat.

Neuigkeiten vom m├╝nsterschen Nashornkalb gibt┬ĺs aber nicht nur auf ┬äEbuns┬ô eigener Website. Sie hat sogar ein eigenes Profil bei Facebook und wird bei Wikipedia beschrieben. Sch├Âne Fotos vom Nashornkalb sind auf flickr zu sehen - und es wird ├╝ber ┬äEbun┬ô sogar getwittert!

Und so lauten die Web-Adressen:

http://www.nashornbaby-allwetterzoo.de/
http://www.facebook.com/pages/Nashornbaby-Allwetterzoo/156122594088
http://de.wikipedia.org/wiki/Ebun_(Nashorn)
http://www.flickr.com/photos/allwetterzoo
http://twitter.com/EbunNashornbaby

(21.10.2009, 13:23)
Sacha :   Gut, dass die Zoos hier endlich mal in die Offensive gehen und man die Propaganda der Tierrechtler korrigiert. Derartiges gemeinsames Vorgehen h├Ątte man sich fr├╝her schon gew├╝nscht...
(21.10.2009, 09:30)
Allwetterzoo M├╝nster :   Stellungnahme der deutschen Zoologischen G├Ąrten mit Delfinarien zum Film ┬äThe Cove┬ô (┬äDie Bucht┬ô)

Der ├ľko-Thriller ┬äThe Cove┬ô (┬äDie Bucht┬ô) zeigt u.a. grausame Bilder der j├Ąhrlich in Taiji/Japan stattfindenden Delfintreibjagden. Der Film und die damit verbundenen ├Âffentlichen Diskussionen prangern diese Missst├Ąnde zu Recht an, erwecken gleichzeitig aber auch den Eindruck, dass Zoos und Delfinarien f├╝r diese Massaker mitverantwortlich sind, ohne dass hierbei zwischen wissenschaftlich geleiteten Delfinarien und rein kommerziell betriebenen Delfinshows unterschieden wird. So wird h├Ąufig behauptet, dass derartige Delfintreibjagden auch gestoppt werden k├Ânnten, wenn keine Menschen mehr in Delfinarien gehen.

Die deutschen Zoologischen G├Ąrten mit Delfinarien nehmen hierzu wie folgt Stellung:


1. Delfintreibjagden sind inhuman und werden von den deutschen Delfinarien auf das Sch├Ąrfste verurteilt.

Es ist zu begr├╝├čen, dass Menschen durch diesen Film, durch Medienberichte und durch Informationen in den Delfinarien auf diese grausame Massent├Âtungen von Delfinen aufmerksam gemacht werden, die nicht nur in Japan stattfinden, sondern auch in anderen L├Ąndern Asiens, in S├╝damerika und in Europa.


2. Von den heute in den Delfinarien der Europ├Ąischen Union lebenden Delfinen stammt kein einziges Tier aus Japan oder aus anderen vergleichbaren Delfintreibjagden.


3. Bereits bevor der Film „The Cove“ die Thematik der Delfintreibjagden aufgriff, haben sich wissenschaftlich geführte Zoos, Aquarien und Delfinarien ausdrücklich gegen solche Fangaktionen ausgesprochen.

Vor f├╝nf Jahren (2004) haben der Weltzooverband WAZA (World Association of Zoos and Aquariums) und der Amerikanische Zooverband AZA (Association of Zoos and Aquariums) die Fangaktionen streng verurteilt. Zwei Jahre sp├Ąter hat die Europ├Ąische Gesellschaft f├╝r Aquatische S├Ąugetiere EAAM (European Association for Aquatic Mammals) darauf hingewiesen, dass kein EAAM-Mitglied Tiere aus Japan in seinem Bestand h├Ąlt. Ebenso deutlich ├Ąu├čert sich die Alliance of Marine Mammal Parks and Aquariums (AMMPA) als Vertreter der wissenschaftlichen Delfinarien in Amerika und Europa und verurteilt diese Aktionen sehr deutlich.


4. Neben der Treibjagd sind die gr├Â├čten Gefahren f├╝r die Populationen zahlreicher Meeress├Ąugerarten die ├ťberfischung, der so genannte Beifang sowie die Lebensraumzerst├Ârung bzw. -beeintr├Ąchtigung, z.B. durch die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere und der Fl├╝sse.

Diese Gefahren wurden bereits dem Chinesischen Delfin (Baiji) zum Verh├Ąngnis. Diese Delfinart gilt seit 2007 als ausgerottet. Andere Delfinarten sind ebenfalls stark bedroht. Die modernen, riesigen Fischereinetze sind f├╝r den Tod von mindestens 300.000 Delfinen pro Jahr als unerw├╝nschter Beifang verantwortlich. In vielen K├╝stenarealen wird die ├ťberfischung zunehmend zum zentralen Problem. Bedauerlicherweise werden diese Gefahren h├Ąufig ignoriert und nur mangelhaft kommuniziert.


5. Die drei wissenschaftlich gef├╝hrten deutschen Zoos mit Delfinarien, die auch Mitglieder der nationalen und internationalen Zooverb├Ąnde VDZ (Verband Deutscher Zoodirektoren), EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) und WAZA sind, setzen sich schon lange aktiv und mit Nachdruck f├╝r den Schutz bedrohter Tierarten ein.

Die wissenschaftlich geleiteten Delfinarien f├Ârdern die Aufkl├Ąrung der ├ľffentlichkeit in Bezug auf den Erhalt der Biodiversit├Ąt und wecken das Umweltbewusstsein der Bev├Âlkerung. Zahlreiche Umweltschutz- und Arterhaltungsprojekte f├╝r Meeress├Ąugetiere, wie Wale, Delfine, Seek├╝he und Robben, werden durch die deutschen Zoos und ihre Delfinarien ma├čgeblich gef├Ârdert.


Achim Winkler, Direktor Zoo Duisburg
J├Ârg Adler, Direktor Allwetterzoo M├╝nster
Frank den Herder, Gesch├Ąftsf├╝hrer Delphinarium M├╝nster GmbH
Dr. Dag Encke, Direktor Tiergarten N├╝rnberg

19. Oktober 2009

Zum Foto: Der Gro├če T├╝mmler Nando wurde 1990 im Tiergarten N├╝rnberg geboren und ist seit 1996 in M├╝nster zu Hause
(20.10.2009, 12:36)
Allwetterzoo M├╝nster :   Erster ├Âkumenischer Gottesdienst im Zoo:

Rege Beteiligung - und eine gute Kollekte zugunsten hoch bedrohter Affen in Vietnam!

Rund 200 Menschen nahmen gestern Nachmittag am ersten ├Âkumenischen Gottesdienst im Allwetterzoo teil. Alle Beteiligten waren erfreut ├╝ber diese rege Teilnahme und den harmonischen Verlauf bei herrlichem Sonnenschein. Eine sonst bei Gottesdiensten ├╝bliche Kollekte hatte es nicht gegeben; statt dessen entrichteten zahlreiche Christen ihren Eintrittspreis an der Zookasse. Aus den gestrigen Einnahmen entnimmt der Allwetterzoo nun 500 Euro und l├Ąsst sie direkt seinem Goldkopf-Languren-Projekt auf der Insel Cat Ba zukommen. Auf dieser winzigen Insel in der vietnamesischen Ha Long-Bucht, dem weltweit einzigen Vorkommensgebiet dieser hoch bedrohten Affen, leben heute wieder 70 Tiere. Vor rund 50 Jahren gab es noch 2.400 bis 2.700 Goldkopf-Languren, doch zu Beginn des vom Allwetterzoo betreuten Schutzprojektes lebten nur noch 53 Tiere! Die von M├╝nster aus finanzierten Schutzma├čnahmen zeigen Wirkung, m├╝ssen aber weiterhin aufrecht erhalten werden, um die Languren vor der Ausrottung zu bewahren und ihren Lebensraum zu erhalten!
(19.10.2009, 15:26)
Allwetterzoo M├╝nster :   Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr: ├ľkumenischer Gottesdienst im Allwetterzoo

Am kommenden Sonntag findet im Allwetterzoo M├╝nster der erste ├Âkumenische Gottesdienst statt. Eingeladen sind alle Zoobesucher, egal welcher Konfession sie angeh├Âren. Und weil der Gottesdienst nun mal im Zoo stattfindet, nehmen auch Tiere teil.

Der Gottesdienst beginnt um 15 Uhr. Bei sch├Ânem Wetter findet er auf dem Landoisplatz statt, bei Regen unter der ├ťberdachung oberhalb des Platzes. Der Landoisplatz wurde bewusst gew├Ąhlt. Nicht nur, weil er gen├╝gend gro├č ist und von der bronzenen ┬äArche Noah┬ô dominiert wird, sondern weil er seinen Namen Professor Landois verdankt. Der Zoogr├╝nder war n├Ąmlich Zoologe und Theologe. Auch dass der Gottesdienst im Oktober stattfindet, hat einen tieferen Sinn. In diesem Monat werden sowohl der ┬äTag des heiligen Franziskus┬ô als auch der ┬äWelttierschutztag┬ô begangen. Franziskus, der heilige Franz von Assisi, ist Schutzpatron der Tiere und war ber├╝hmt f├╝r seine Tierpredigten.

Der Theologe und Zoologe Dr. Rainer Hagencord wird den katholischen Part des Gottesdienstes gestalten. Pfarrer Stephan M. St├Âtzel von der Lukas-Gemeinde in M├╝nster ist f├╝r den evangelischen Teil verantwortlich. Zoodirektor J├Ârg Adler als aktiver evangelischer Christ wird sich mit einer Lesung am Gottesdienst beteiligen. Zoo-Marketingassistentin Stefanie Heeke liest die F├╝rbitten.

F├╝r Zoobesucher ist die Teilnahme am Gottesdienst nat├╝rlich kostenfrei. Wer allerdings nur deswegen in den Zoo kommen m├Âchte, muss Eintritt┬á bezahlen und sollte seinen Obolus als ┬äKollekte┬ô zugunsten der bedrohten Tierwelt verstehen. Der Allwetterzoo engagiert sich mit einem Teil seiner Einnahmen f├╝r die Rettung von der Ausrottung bedrohter Tierarten vor allem in S├╝dostasien.
(14.10.2009, 15:12)
Niedersachse :   Interessant;) Gestern morgen f├╝hrte noch ein anderer Name mit weit ├╝ber 50%.
(09.10.2009, 11:44)
Allwetterzoo M├╝nster :   ... wer gestern Abend schon geschlummert hat, kann sich im Internet den Auftritt von Ebun und ihren Pflegern in der Markus Lanz-Sendung anschauen:

http://markuslanz.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7243009,00.html
(09.10.2009, 09:21)
Allwetterzoo M├╝nster :   Nashornbaby des Allwetterzoos M├╝nster hei├čt nun ┬äEbun┬ô

Markus Lanz gab in seiner Talkshow den Namen f├╝r sein tierisches Patenkind bekannt

Die namenlose Zeit hat ein Ende: Das 18 Tage alte Nashornbaby des Allwetterzoos M├╝nster hei├čt nun ┬äEbun┬ô. TV-Moderator Markus Lanz verk├╝ndete gestern als Patenonkel den Namen des Jungtiers in seiner Talkshow. ┬äEs ist mir eine ganz besondere Ehre, dass ich in meiner Sendung den Namen der kleinen Nashorndame bekannt geben durfte┬ô, sagt Markus Lanz. Online konnte ├╝ber drei Namen abgestimmt werden. Ebun hat mit 47 % gewonnen. Lanz ist sehr gl├╝cklich ├╝ber den Namen. Ebun war sein Favorit, weil es sich um einen afrikanischen Namen handelt, und der bedeutet soviel wie ┬ädas Geschenk┬ô. Der Moderator ├╝bernimmt zudem die Patenschaft f├╝r den dickh├Ąutigen Nachwuchs des Allwetterzoos.

Seitens des Zoos und als G├Ąste in der Talkshow begleiteten Michael Adler, Revierleiter Nash├Ârner und Elefanten, und seine Kollegin Manuela Hofmann die Namensverk├╝ndung. ┬äWir sind gl├╝cklich, endlich einen Namen f├╝r unsere kleine Dame zu haben┬ô, sagten beide Tierpfleger am Abend.

Neben den Tierpflegern und Zoobesuchern hatten in den vergangenen Tagen auch zahlreiche Fans bei Facebook und StudiVZ gebannt auf die Verk├╝ndung des Namens gewartet. ┬äNash├Ârnchen┬ô, ┬ädickstes Flaschenkind┬ô oder einfach ┬äH├Ârnchen┬ô waren derweil die g├Ąngigsten Ersatznamen.

Der Namensfindung folgt demn├Ąchst die Taufe, und Markus Lanz freut sich bald sein Patenkind im Allwetterzoo pers├Ânlich zu besuchen. Der genaue Termin wird vom Zoo noch bekannt gegeben.
(09.10.2009, 09:03)
Allwetterzoo M├╝nster :   Bestimmen Sie den Namen f├╝r das s├╝├če Nashornbaby, indem Sie auf Bild.de abstimmen.

http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/TV/2009/10/07/markus-lanz/und-bild-de-suchen-einen-namen-fuer-nashornbaby.html
(08.10.2009, 11:29)
Allwetterzoo M├╝nster :   Nashornbaby kuschelt mit Stoffb├Ąr
Jungtier gew├Âhnt sich an N├Ąchte ohne menschlichen Kontakt

Das Nashornbaby im Allwetterzoo M├╝nster hat sein j├╝ngstes Geschenk angenommen: In der Nacht von Samstag auf Sonntag kuschelte die junge Dame ausgiebig mit ihrem gleichgro├čen Stoffb├Ąren. Diesen hatte es zuvor von Vertretern des Stadtrates und der Stadtverwaltung geschenkt bekommen. Das Zooteam ist daher zuversichtlich, dass sich das zwei Wochen alte Tier zunehmend an N├Ąchte ohne menschlichen Kontakt gew├Âhnen werde.

┬äBislang liegen wir mit in unseren Schlafs├Ącken direkt neben dem Nashornbaby. Nun hoffen wir, dass es zunehmend ohne unsere N├Ąhe auskommt┬ô, sagt Michael Adler, Revierleiter Elefanten und Nash├Ârner im Allwetterzoo M├╝nster. Der 120 Zentimeter gro├čer Stoffb├Ąr sei daher als ein wertvoller Begleiter auf dem Weg des Erwachsenwerdens zu sehen. Carmen Kilanowski, Inhaberin des Gesch├Ąftes K├Ânigskinder & Rebellen, spendete den Kuschelpartner, der bereits in der vergangenen Woche durch die B├╝rgermeisterin Karin Reismann an das Nash├Ârnchen ├╝bergeben wurde.

Das Nashornbaby erblickte am 20. September im Allwetterzoo M├╝nster das Licht der Welt. Im Vorfeld der Geburt war die Sorge bei Zooleitung und Tierpflegern gro├č, da die Mutter ihre ersten beiden Babys in starker Nervosit├Ąt so schwer verletzt hatte, dass diese unmittelbar nach der Geburt starben. Im aktuellen Fall hatte der Zoodirektor daher innerhalb weniger Minuten nach der Geburt entschieden, Mutter und Kind zu trennen. Dies gelang, bevor die Mutter ihrem Jungtier schwerere Verletzungen zuf├╝gen konnte. Kurz nach der Geburt trank das Neugeborene zur Erleichterung aller Beteiligten bereits aus der Flasche. Seitdem wird das Jungtier von einem f├╝nfk├Âpfigen Pflegerteam rund um die Uhr versorgt und betreut.
(05.10.2009, 12:04)
Klaus Sch├╝ling :   Das Nashornbaby hat inzwischen eine eigene Fan-Seite auf Facebook:

http://www.facebook.com/pages/Nashornbaby-Allwetterzoo/156122594088?ref=sear
ch&sid=1012717317.639508554..1&v=wall
(05.10.2009, 08:06)
Allwetterzoo M├╝nster :   Aufgrund des f├╝r Morgen angek├╝ndigten sch├Ânen Wetters, haben der Zoodirektor und das Pflegerteam des Allwetterzoo M├╝nsters beschlossen, dem Nashornbaby Morgen erneut und zwar um 11 Uhr Gelegenheit zu geben sein (noch nicht vorhandenes) Nasenhorn zum zweiten Mal im Freigehege in die Sonne zu halten. "Das Nash├Ârnchen hatte so viel Spa├č in der Sonne und auch die Pfleger und Zoobesucher waren total begeistert, so dass wir schon gespannt sind auf das zweite Mal...",┬á so Zoodirektor J├Ârg Adler
(26.09.2009, 18:16)
Allwetterzoo M├╝nster :   Nashorn-Baby im Allwetterzoo zum ersten Mal an der frischen Luft

Der Zoodirektor und das Pflegerteam des Allwetterzoo M├╝nsters haben soeben beschlossen, wegen des sehr sch├Ânen Wetters, dem sieben Tage alten Nashornbaby heute um 15 Uhr Gelegenheit zu geben, sein (noch nicht vorhandenes) Nasenhorn zum ersten Mal im Freigehege in die Sonne zu halten.

"Das wird f├╝r das Nash├Ârnchen, die Pfleger und die Zoobesucher mit Sicherheit ein bewegender Moment", freut sich Zoodirektor J├Ârg Adler.

(26.09.2009, 13:20)
Allwetterzoo M├╝nster :   Familientag und ┬äTag der Huftiere┬ô im Allwetterzoo M├╝nster

Pferde haben Hufe, das wei├č jeder. Aber wer kennt schon den Unterschied zwischen Paarhufern und Unpaarhufern? Und wer wei├č, dass die an Wildschweine erinnernden Halsbandpekaris im Allwetterzoo zu den Huftieren z├Ąhlen? Beim ┬äTag der Huftiere┬ô im m├╝nsterschen Zoo am Samstag, 26.9., dreht sich alles um die Tiere mit den harten F├╝├čen. Wie unterschiedlich diese sein k├Ânnen, erf├Ąhrt man bei F├╝hrungen zu Nash├Ârnern, Zebras, Gauren oder Giraffen (13, 14, 15 und 16 Uhr). Wie ┬äHuftier-Wohngemeinschaften┬ô funktionieren, erz├Ąhlen die Pfleger des Afrikapanoramas bei einer Fragestunde (15 Uhr). Selbst Hand an ein Huftier legen k├Ânnen Kinder beim Eselstreicheln im Kinder- und Pferdepark (13.30 Uhr). Auch die Giraffen d├╝rfen an diesem Tag gef├╝ttert werden (14.30 Uhr) und nat├╝rlich ist unser gerade erst geborenes Nashornbaby zu sehen (10 bis 17.30 Uhr). Selbstverst├Ąndlich beantworten die Tierpfleger bei diesen Aktionen gern s├Ąmtliche Fragen zu ihren Sch├╝tzlingen. Wer zum Schluss immer noch Fragen hat, findet beim B├╝cherflohmarkt im Westf├Ąlischen Pferdemuseum im Zoo die passende Lekt├╝re f├╝r zu Hause.

Der Huftiertag bietet aber nicht nur spannende Aktionen, der Zoo lockt sogar mit erm├Ą├čigten Eintrittspreisen. Denn gleichzeitig ist an diesem Samstag ┬äFamilientag im Zoo┬ô. Erwachsene zahlen nur 9 Euro, Kinder und Jugendliche 4,50 Euro. Daf├╝r werden das volle Zooprogramm mitsamt Delphinarium und Pferdemuseum, Elefantenf├╝ttern und Pinguinmarsch sowie die genannten Huftier-Aktionen geboten.
(24.09.2009, 09:27)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äEin Strahl im hohen Bogen┬ô

Nashorn-Baby im Allwetterzoo M├╝nster ├╝berspringt die zweite H├╝rde

Die Erleichterung steht den Pflegern des Nashorn-Babys im Allwetterzoo M├╝nster ins Gesicht geschrieben, denn in der vergangenen Nacht ├╝berwand ihr Sch├╝tzling die n├Ąchste H├╝rde auf seinem Weg in ein normales Nashorn-Leben.

Bereits kurz nach ihrer Geburt hatte die junge Nashorn-Dame einen ersten wichtigen Schritt getan ┬ľ sie nahm von Anfang an ohne Z├Âgern die Flasche und wird nun rund um die Uhr von ihren Pflegern versorgt.

Getreu dem Motto „Was rein geht muss auch irgendwann wieder raus“ zeigte das noch namenlose Nashorn-Kalb dann in der vergangenen Nacht, dass sowohl Magen als auch Blase gut gefüllt waren und die Verdauung bestens funktioniert: Es hob den kleinen Schwanz und pinkelte im hohen Bogen, sehr zur Freude seiner Pfleger.

„Wir sind froh, dass das Baby mit unserer Hilfe seine Milch trinkt, aber ohne unser Zutun diese hinten wieder rauskommt,“ so Revierleiter Michael Adler mit einem Schmunzeln im Gesicht. Auch ein erneuter Gesundheitscheck und ein Bluttest brachten optimale Ergebnisse.

Ab heute (22.09.) ist die Nashornhalle t├Ąglich ab 10.00 Uhr f├╝r die Zoobesucher ge├Âffnet.
(23.09.2009, 09:04)
Ralf Sommerlad :   Ich schliesse aus der an sich erfreulichen PM, dass das Jungtier aber zumindest leichtere Verletzungen davon getragen hat.Kann jemand das Verhalten der Mutter begr├â┬╝nden und wie ist Emmi├é┬┤s Historie?
(21.09.2009, 11:08)
Allwetterzoo M├╝nster :   Emmis drittes Baby ist da!

Gestern kurz vor 12 Uhr brachte Nashornkuh Emmi das lang ersehnte dritte Jungtier zur Welt. Im Vorfeld der Geburt war die Sorge bei Zooleitung und Tierpflegern gro├č, da Emmi ihre ersten beiden Babys in starker Nervosit├Ąt so schwer verletzt hatte, dass diese unmittelbar nach der Geburt starben. Emmis Verhalten war auch heute dem Neugeborenen gegen├╝ber wieder so aggressiv, dass das anwesende Zooteam gr├Â├čte Sorge f├╝r das Leben dieses Babys hatte.

Innerhalb von einer Minute nach der Geburt entschieden wir daher, nach M├Âglichkeit einzugreifen. Dies gelang gl├╝cklicherweise, bevor Emmi ihrem Jungtier schwerere Verletzungen zuf├╝gen konnte. Sie lie├č sich in ein Nachbargehege locken.

Das keine 24 Stunden alte, noch namenlose weibliche Nashornkalb, das knapp 50 kg wiegt, trank schon kurz danach zu unserer riesigen Erleichterung aus der Flasche und wird jetzt vom Pflegerteam rund um die Uhr versorgt und betreut.

Einen ersten Eindruck von dem Baby mit Revierleiter Michael Adler und Pflegerin Manuela Hofmann bekommen Sie anhand des Fotos.
(21.09.2009, 09:37)
IP66 :   Arbeitet der m├╝nsteraner Zoo eigentlich auch mit "├Âkologisch" produziertem Strom?
(09.09.2009, 11:04)
Allwetterzoo M├╝nster :   AC & DC: Zwei Zoo-Ziegen und die Energie...

┬äWechselwelle┬ô ist eine Initiative, die sich f├╝r das Wechseln zum Ressourcen schonenden ├ľkostrom stark macht. Am 5. Juni, dem Weltumwelttag, starteten die M├╝nsteraner Silke Eckert und Mathias G├Â├čling eine Internet-Kampagne mit dem Ziel, bis zur Bundestagswahl 100.000 neue ├ľkostrom-Haushalte zu gewinnen. Auf dem Weg dahin setzten sich die Initiatoren Etappen-Ziele mit Belohnungen durch zuvor gewonnene Sponsoren. F├╝r die ersten 1.200 Wechsler bekamen sie das Layout ihrer Website geschenkt. F├╝r das dritte, n├Ąmlich 3.000 gewonnene Wechsler, spendierte Prof. Stefan G├Â├čling von der Universit├Ąt Lund in Schweden der Kampagne die Patenschaft f├╝r zwei Zwergziegen im Allwetterzoo.

Ein Foto der beiden h├╝bschen Zwergziegen wurde auf der Wechselwelle-Website ver├Âffentlicht - und es gab einen Namenswettbewerb f├╝r die Tiere, die erst kurze Zeit im Allwetterzoo leben. Vorschl├Ąge gingen reichlich ein - doch Tim Stelzer hatte die beste Idee! Die von ihm erdachten Namen AC und DC, ausgesprochen ├äi├čie und Die├čie, bedeuten im Englischen Wechselstrom bzw. Gleichstrom.

Der Allwetterzoo unterst├╝tzt das Engagement von Silke Eckert und Mathias G├Â├čling in jeder Hinsicht, denn alle Ma├čnahmen zum Klimaschutz tragen zur Rettung unz├Ąhliger Tierarten bei, die vom Klimawandel akut bedroht sind.

Mehr zu Wechselwelle unter www.wechselwelle.eu

 
(08.09.2009, 14:34)
Allwetterzoo M├╝nster :   Seltene K├Ąfer als ┬äUntermieter┬ô im Allwetterzoo:

G├Ąrtner fanden ca. 30 Nashornk├Ąfer-Larven

In der N├Ąhe der Nashornhalle im Allwetterzoo entfernten die Zoog├Ąrtner leicht verrottete Eichenst├Ąmme, die einen Weg am Spielplatz begrenzten. Hierbei stie├čen sie auf rund 30 auffallend dicke Larven und zwei weibliche Nashornk├Ąfer! Als Zoog├Ąrtner erkannten sie sofort die Besonderheit ihres Fundes; denn Nashornk├Ąfer sind ├Ąu├čerst selten. Nach dem Hirschk├Ąfer sind sie die zweitgr├Â├čte K├Ąferart in Deutschland. Ausgewachsene m├Ąnnliche K├Ąfer k├Ânnen bis zu vier cm lang werden, Larven erreichen sogar L├Ąngen von bis zu zw├Âlf cm!

Nashornk├Ąfer verdanken ihren Namen dem auffallenden Horn am Kopf. Sie z├Ąhlen wie Mistk├Ąfer oder Maik├Ąfer zu den Blatthornk├Ąfern. Zwei bis f├╝nf Jahre, abh├Ąngig von den Umweltbedingungen, verbringen sie als Larven in Totholz oder in Komposthaufen. Dann verpuppen sie sich in einem h├╝hnereigro├čen Kokon und schl├╝pfen in der Regel im sp├Ąten Fr├╝hjahr. Ab Juni kann man mit viel Gl├╝ck einen ┬äfertigen┬ô K├Ąfer entdecken, der allerdings nur wenige Monate lebt. Zudem sind Nashornk├Ąfer ├╝berwiegend in der D├Ąmmerung aktiv. Kristina Theobald, Tierpflegerin im Aquarium, die die dicken ┬äEngerlinge┬ô kurzzeitig in ihre Obhut nahm, hat jedenfalls nie zuvor einen Nashornk├Ąfer gesehen. Die im Zoo gefundenen Larven mitsamt dem Totholz, von dem sie sich auch ern├Ąhren, werden an einer sonnigen und sicheren Stelle im Zoogel├Ąnde ausgesetzt. Dort k├Ânnen sie sich in Ruhe entwickeln, um hoffentlich im n├Ąchsten Fr├╝hjahr zu schl├╝pfen und sich fortzupflanzen.

Die Nashornk├Ąfer sind eine seit 1999 durch die Bundesartenschutzverordnung ┬äbesonders gesch├╝tzte Art┬ô. Sie gelten als N├╝tzlinge, da sie beispielsweise Kompost zersetzen. Deshalb findet man sie hin und wieder auch in der N├Ąhe von Menschen. Bevorzugt leben sie allerdings in Laubw├Ąldern mit Eichenbestand.
(08.09.2009, 09:30)
Allwetterzoo M├╝nster :   "ZEntdecke den Pinguin in dir┬ô: Ein besonderer Tag f├╝r Frauen im Allwetterzoo

┬äDer Pinguin ist ein komischer Vogel: Er hat Fl├╝gel, aber in die L├╝fte fliegen kann er damit nicht. Und an Land wirkt er auch eher unbeholfen. Doch statt an sich zu zweifeln, macht er das Beste daraus, denn er wei├č: Sobald er ins Wasser springt, ist er in seinem Element!┬ô

Den Pinguin haben sich die kfd Stadtfrauen M├╝nster zum Leitbild einer besonderen Veranstaltung f├╝r Frauen ausgew├Ąhlt. Und was lag da n├Ąher, als diese im Zoo auszurichten? Im Sinne des kfd Leitbildes ┬äWir st├Ąrken Frauen in ihrer Einzigartigkeit und ihren jeweiligen Lebenssituationen┬ô veranstaltet der Verband am 14. September eine ungew├Âhnliche Entdeckungstour im Allwetterzoo. Es wird F├╝hrungen und Vortr├Ąge geben, gemeinsames Singen und Tanzen sowie zum Abschluss einen Wortgottesdienst am Landoisplatz.
(24.08.2009, 13:29)
Allwetterzoo M├╝nster :   ARD-┬äWetterfee┬ô besucht Allwetterzoo:
Claudia Kleinert tauft ihr Gorilla-Patenkind

Am 2. August brachte unser Gorillaweibchen ┬äGana┬ô ihr drittes Baby auf die Welt. Ihre erste Tochter und ihr im vergangenen Jahr geborener Sohn, haben traurige Ber├╝hmtheit erlangt: ┬äMary Zwo┬ô musste vor zwei Jahren kurzzeitig im Uniklinikum M├╝nster behandelt werden. Sie w├Ąchst derzeit in der Gorilla-Kinderstube der Wilhelma Stuttgart auf. ┬äClaudio┬ô wurde nur drei Monate alt. Fotos von ihm gingen um die Welt, weil ┬äGana┬ô eine ganze Woche lang um ihren an einer akuten Darminfektion gestorbenen Sohn trauerte.

Schon im letzten Jahr zeigte sich die ARD- und WDR-Wetterfrau Claudia Kleinert entz├╝ckt ├╝ber die Bilder des Gorillababys im Allwetterzoo - Gorillas seien ihre Lieblingstiere! In der Wettershow bekundete sie ├Âffentlich ihr Interesse an einer Patenschaft, sollte das Baby ein M├Ądchen sein. Es stellte sich als Junge heraus und wurde ihr zu Ehren ┬äClaudio┬ô getauft. Kennen gelernt hat Claudia Kleinert den Sohn von ┬äGana┬ô aber nie.

Als jetzt am 2. August ┬äGana┬ô erneut Mutter wurde, bot Zoochef J├Ârg Adler der Wetterfee spontan die Patenschaft f├╝r das j├╝ngste Gorillakind in M├╝nster an - und Claudia Kleinert zeigte sich prompt begeistert!

Am kommenden Montag wird die ┬äWetterfee┬ô ihr Patenkind und den Allwetterzoo besuchen und hierbei das Gorillam├Ądchen auf ┬äClaudia┬ô taufen.
(13.08.2009, 09:39)
Klaus Sch├╝ling :   Das Gorillakind im Fernsehen:

Stern TV plant f├╝r den 9. September einen l├Ąngeren Beitrag. Und heute Abend ist J├Ârg Adler zu Gast bei ┬äMarkus Lanz┬ô: ZDF, 23.15 Uhr. Es wird ein Film ├╝ber das Gorillababy zu sehen sein. Geplant ist au├čerdem eine ┬äLive-Schalte┬ô zum Allwetterzoo und in das Revier zu B├Ąrbel Uphoff.
(04.08.2009, 09:55)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gro├če Freude im Allwetterzoo M├╝nster:

Das Gorilla-Weibchen „Gana“ brachte ein gesundes Jungtier zur Welt!

Insgeheim hat B├Ąrbel Uphoff, Revierleiterin bei den Menschenaffen im Allwetterzoo, an diesem Wochenende mit der Geburt von ┬äGanas┬ô drittem Kind gerechnet. Und sie sollte Recht behalten: Als sie am Sonntag (2.8.) den Dienst begann, pr├Ąsentiere ihr das zw├Âlfj├Ąhrige Gorillaweibchen ein winziges Neugeborenes. ┬äSie sah richtig stolz aus┬ô, berichtet B├Ąrbel Uphoff. Mit ihr freuen sich das gesamte Revier, alle Zoomitarbeiter und unz├Ąhlige Besucher, denn allen ist die einw├Âchige Trauer von ┬äGana┬ô um ihren gestorbenen Sohn ┬äClaudio┬ô im vergangenen Jahr noch in Erinnerung.

Zahlreiche Menschen konnten schon an diesem Sonntag die junge Mutter mit ihrem Baby im Allwetterzoo erleben. Es scheint ┬äMuttergl├╝ck┬ô pur zu sein, wenn ┬äGana┬ô mit ihrer riesigen Hand den Kopf des Babys umfasst oder es sich auf den Bauch legt. Das Kleine - zu 90 % ein M├Ądchen - ist gut entwickelt und schon recht lebhaft. So hat es sehr schnell nach der Geburt getrunken. ┬äGana┬ô zeigt sich sehr besorgt um ihr Kind und tr├Ągt es meist eng am K├Ârper, wenn sie sich ├╝ber die Anlage bewegt. Sie hat viel von der anderen Mutter in der m├╝nsterschen Gorillagruppe gelernt, der dreizehnj├Ąhrigen ┬äChanga-Maidi┬ô. Diese versorgt ihren knapp zweij├Ąhrigen Sohn ┬äThabo┬ô ├Ąu├čerst vorbildlich. Au├čerdem gibt es in der Gruppe noch die f├╝rsorgliche ┬äFatima┬ô. Das etwa 37j├Ąhrige Weibchen hat ┬äGana┬ô von Anfang an unter ihre Fittiche genommen und wird bestimmt auch auf das Neugeborene achten. Weil sich ┬äGana┬ô nach der Geburt als sehr ruhig erwies und die Gruppe ausgeglichen erschien, kehrten die Tierpfleger schnell zum normalen Alltag zur├╝ck. Auch die Rotscheitelmangaben wurden schon am Tag der Geburt wieder zu den Gorillas gelassen. Diese kleineren Affen sind quasi ┬äUntermieter┬ô und Spielgef├Ąhrten der Gorillas.

Zur Gorilla-Gruppe in M├╝nster geh├Âren ├╝berwiegend sehr junge Tiere, die erst ihre Erfahrungen mit der Aufzucht von Jungen sammeln mussten. Das scheint inzwischen gelungen, denn der in den ersten Jahren ungest├╝me ┬äN┬ĺKwango┬ô ist deutlich ruhiger geworden. Und auch ┬äGana┬ô, die lange sehr scheu war, hat sich ver├Ąndert. Sie l├Ąuft beispielsweise nicht mehr fort, wenn ein Besucher mit Teleobjektiv an der Anlage steht. Alles in allem ist man im Allwetterzoo optimistisch, dass ┬äGana┬ô dieses Kind gesund aufziehen kann. Denn f├╝r die von der Ausrottung sehr stark bedrohten Westlichen Flachlandgorillas sind Geburten in Zoos ├╝berlebenswichtig!


Gorilla-Geburten im Allwetterzoo

Mit der Er├Âffnung des Allwetterzoos im Mai 1974 kamen erstmals Gorillas nach M├╝nster. Dennoch musste man mehr als 30 Jahre warten, bis sich bei diesen gro├čen Menschenaffen der erste Nachwuchs einstellte. Die Tiere, die bis 2002 bzw. 2004 hier lebten, wollten partout nicht z├╝chten. Sie leben heute in den Zoos von Givskud/D├Ąnemark und Johannesburg/S├╝dafrika. Nur ein Gorilla, das alte Weibchen Fatima, lebt seit 1975 in M├╝nster.

2003 wurde das Affricaneum im Allwetterzoo fertig gestellt. Seitdem steht den Gorillas ein Freigel├Ąnde von 1.250 m┬▓ Fl├Ąche zur Verf├╝gung. Dazu kommen ein verglaster ┬äWintergarten┬ô und ein Innengehege im Menschenaffenhaus. 2003 traf mit Changa-Maidi das erste junge Weibchen in M├╝nster ein. Geboren wurde sie 1996 im Zoo Frankfurt. Ein passender Zuchtmann und ein weiteres junges Weibchen folgten ein Jahr sp├Ąter: N┬ĺKwango, 1996 im Zoo Arnheim/NL geboren, Gana 1997 im Zoo K├Âln.

Im Juli 2006 war es dann endlich so weit: Changa-Maidi brachte mit Mary den ersten Gorilla-Nachwuchs in M├╝nster auf die Welt. Das junge Weibchen zeigte sich von Anfang an als umsichtige und f├╝rsorgliche Mutter. Doch leider starb Mary im Dezember des gleichen Jahres an Verletzungen, die ihr bei Streitereien innerhalb der Gruppe zugef├╝gt worden waren.

Im Mai 2007 brachte Gana ebenfalls ein weibliches Jungtier zur Welt. Es wurde Mary Zwo getauft. Nach einer problemlosen Geburt sah es anfangs so aus, als ob die sehr junge Mutter sich gut um das Kleine k├╝mmern w├╝rde. Doch sie zeigte sich bald nachl├Ąssig und versorgte Mary Zwo nicht angemessen. Ende Juni ging es dem kleinen Gorilla so schlecht, dass er in der Notaufnahme des Uni-Klinikums M├╝nster versorgt werden musste. Anschlie├čend wurde Mary Zwo in die Gorilla-Aufzuchtstation des Zoologisch-Botanischen Gartens Wilhelma in Stuttgart gebracht. Dort w├Ąchst sie gemeinsam mit anderen Gorillakindern aus europ├Ąischen Zoos heran.

Am 23. November 2007 wurde schlie├člich mit Thabo der dritte Gorilla in M├╝nster geboren. Mutter ist Changa-Maidi. Sie versorgt den Kleinen vorbildlich und er entwickelte sich bislang zur Freude aller Besucher und Zoomitarbeiter zu einem sehr unternehmungslustigen Junggorilla. Mangels passender Spielgef├Ąhrten hat er die kleinen Mitbewohner auf der Gorilla-Anlage als Partner f├╝rs Rangeln und Toben entdeckt: Ein Jungtier der Rotscheitelmangaben ist sein ┬äbester Freund┬ô.

Im Mai 2008 kam erneut ein Gorilla auf die Welt. Erstmals konnten die Tierpfleger die Geburt verfolgen, denn anders als zuvor brachte Gana ihr zweites Kind am Tage auf die Welt. Der kleine Gorilla wurde Claudio getauft. Gana zeigte sich nun etwas besorgter um ihren Sohn. Claudio entwickelte sich anfangs gut und w├Ąre sicher herangewachsen. Leider starb er Mitte August an einer akuten Darmentz├╝ndung. Unter gro├čer Anteilnahme der Bev├Âlkerung und der Medien trauerte Gana tagelang um ihren toten Sohn und trug ihn st├Ąndig mit sich herum. Es dauerte eine knappe Woche, bis es den Tierpflegern gelang, Gana den mittlerweile fast verwesten K├Ârper von Claudio abzunehmen.

Ganas dritte Tr├Ąchtigkeit stand seit Januar 2009 fest: Mit einem handels├╝blichen, im Humanbereich gebr├Ąuchlichen Teststreifen und einer Urinprobe erlangte man Gewissheit. Nach einer Tragezeit von etwa 8,5 Monaten kam am 2. August Ganas drittes Kinder zur Welt, vermutlich ein M├Ądchen.


Gorillas im Allwetterzoo M├╝nster

1,0 N┬ĺKwango, * 1996 im Zoo Arnheim/NL, seit dem Juni 2004 in M├╝nster

1,0 Thabo, * am 23. 11. 2007 im Allwetterzoo

0,1 Changa-Maidi, * 1996 im Zoo Frankfurt, seit April 2003 im Allwetterzoo

0,1 Fatima, * 1972, seit 1975 im Allwetterzoo

0,1 Gana, * 1997 im Zoo K├Âln, seit Juni 2004 in M├╝nster
(03.08.2009, 13:08)
Allwetterzoo M├╝nster :   Mittwoch, 22. Juli, 9 bis 11 Uhr im Allwetterzoo:

Bionik ┬ľ Lernen von der Natur: Was k├Ânnen Flugzeugbauer von den V├Âgeln lernen?

Der Traum vom Fliegen besch├Ąftigte schon immer die Menschen. Aber erst dem Flugpionier Otto Lilienthal (1848 ┬ľ 1896) gelang es, den ersten funktionsf├Ąhigen Gleitflugapparat zu entwickeln. Den Gleitflug hat er den St├Ârchen abgeschaut. Noch heute lassen sich Ingenieure von der Natur inspirieren, um Flugzeuge schneller, sicherer und Treibstoff sparender zu konstruieren.

Studenten des Instituts f├╝r Technik und ihre Didaktik der Universit├Ąt M├╝nster erkl├Ąren am Mittwoch im Zoo wie V├Âgel und Flugzeuge fliegen. Dazu k├Ânnen Besucher spannende Experimente zum Fliegen selbst durchf├╝hren und so in die Geheimnisse des Fliegens eindringen. Die Bionik-Station wird von 9 bis 11 Uhr neben der Gro├čflugvoliere eingerichtet.
(21.07.2009, 10:05)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äSchildkr├Âten-Nachrichten┬ô aus dem Allwetterzoo:

Sensationelle Zwillinge bei den Sternschildkr├Âten

Internationale Ehrung f├╝r Artensch├╝tzerin

Reptilienfans w├╝rden die j├╝ngsten Zuchterfolge bei den seltenen Sternschildkr├Âten im Allwetterzoo M├╝nster als Sensation bezeichnen: Aus jeweils einem einzigen Ei befreiten sich am 13. Juni und noch einmal am 10. Juli gleich zwei winzige Kr├Âtchen! Die zuerst geschl├╝pften Zwillinge waren beinahe gleich gro├č, die beiden anderen hingegen unterschieden sich deutlich in L├Ąnge und Gewicht. Bislang entwickeln sich die kleinen Panzertr├Ąger gut. Ob es jemals zuvor Zwillinge bei Sternschildkr├Âten gegeben hat, ist nicht bekannt. Wenn doch, dann wurde dar├╝ber nicht berichtet. Bei anderen Arten gab es schon Zwillinge, aber sie waren entweder zusammengewachsen oder eines der Tiere war nicht komplett entwickelt.

Die Zwillingspaare stammen aus Gelegen verschiedener Eltern. Die Eier wurden aus dem Terrarium der Sternschildkr├Âten entfernt und f├╝r l├Ąngstens 97 Tage k├╝nstlich bebr├╝tet. Beim Schlupf hatten die Zwillinge eine Panzerl├Ąnge von etwa zwei bis drei Zentimeter und wogen dabei nur zwischen sechs und acht Gramm. ┬äEinlinge┬ô sind mit etwa 16 Gramm doppelt so schwer und ihr Panzer kann bis zu vier Zentimeter lang sein. Anhand der Eier l├Ąsst sich ├╝brigens nicht auf einen Zwillingsschlupf schlie├čen: Sie sind stets gleich gro├č, n├Ąmlich rund viereinhalb Zentimeter lang bei einem Durchmesser von etwa drei Zentimeter. Die Schale ist im Gegensatz zum H├╝hnerei weich und wird von den Schl├╝pflingen mit ihrem Eizahn angeritzt. So entsteht zun├Ąchst ein kleines Loch. Dieses wird dann von den kleinen Schildkr├Âten so weit vergr├Â├čert, dass sie sich mit Hilfe der Vorderbeine aus dem Ei befreien k├Ânnen.

Die Eltern der jungen Sternschildkr├Âten im Allwetterzoo stammen aus einer Beschlagnahmung auf dem Hongkonger Flughafen vor f├╝nf Jahren. ├ťber den Schildkr├Âtenschutz-Koordinator des Zoos in Rotterdam wurden sie auf mehrere europ├Ąische Zoos und erfahrene Privathalter verteilt. In M├╝nster vermehren sich die kostbaren Tiere zum Gl├╝ck regelm├Ą├čig, so schl├╝pften in diesem Jahr bereits 15 Sternschildkr├Âten aus den Eiern. Zwei der kleinen Panzertr├Ąger k├Ânnen derzeit im Terrarium der Alttiere auf der R├╝ckseite der Gro├čflugvoliere bewundert werden.

Eine weitere erfreuliche Nachricht in Sachen Schildkr├Âten betrifft das Internationale Zentrum f├╝r Schildkr├Âtenschutz im Allwetterzoo: Dr. Martina Raffel, Kuratorin f├╝r in situ Artenschutz und Projektverantwortliche f├╝r das Zentrum, wurde in den Stiftungsrat des Turtle Conservation Fund aufgenommen. Diese im Jahr 2002 gegr├╝ndete internationale Initiative hat sich den Schutz der weltweit bedrohtesten Schildkr├Âtenarten zum Ziel gemacht.

Das mit anerkannten Schildkr├Âten- und Artenschutzexperten besetzte Gremium entscheidet zweimal j├Ąhrlich ├╝ber die Bewilligung von F├Ârderantr├Ągen f├╝r entsprechende Schutz- und Forschungsprojekte. In den Jahren 2003 bis 2008 wurden 65 F├Ârderantr├Ąge in 33 L├Ąndern bewilligt und mit insgesamt 292.484 USD finanziell unterst├╝tzt.

Auch das IZS im Allwetterzoo profitierte unl├Ąngst von einer entsprechenden F├Ârderung: Der von Elmar Meier und Martina Raffel gemeinsam mit Henk Zwartepoorte und Forschern der Universit├Ąten Hamburg, Potsdam und Frankfurt gestellte Antrag "Studying the genetic variability of the Critically Endangered Cuora trifasciata group, Cuora aurocapitata, Cuora pani and Cuora zhoui using microsatellite marker" wird von TCF mit einem F├Ârderbetrag von 6.500 USD unterst├╝tzt und damit die dringend ben├Âtigte genetische Untersuchung der Verwandtschaftsverh├Ąltnisse innerhalb der hochbedrohten Scharnierschildkr├Âten zur Optimierung der entsprechenden Zuchtprogramme erm├Âglicht.
(21.07.2009, 08:26)
Allwetterzoo M├╝nster :   F├╝hrung zu Bronzepferden und anderen Tierskulpturen mit der K├╝nstlerin Monika Brors im Allwetterzoo

Seit dem 3. Juli sind im Westf├Ąlischen Pferdemuseum im Allwetterzoo bronzene Pferde von Monika Brors zu sehen. Ebenfalls Anfang Juli bekam die gro├če Wiese neben dem Hippomaxx tierischen Zuwachs, und zwar in Form weiterer Bronzetiere der K├╝nstlerin aus Ostbevern-Brock. Mit einer B├Ąrengruppe sowie Rabe, Wolf und Echse wuchs die Anzahl der im m├╝nsterschen Zoo dauerhaft ausgestellten Skulpturen von Monika Brors auf 13 an. Hinzu kommen farbenpr├Ąchtige Bildtafeln, die W├Ąnde am Tropenhaus, in Aquarium und L├Âwenhaus schm├╝cken. Gerade an den im Zoo ausgestellten Arbeiten l├Ąsst sich der Werdegang der K├╝nstlerin von der Malerin zur Bildhauerin gut verfolgen. Hat sie ihre dreidimensionalen Tiere anfangs aus Steinguss oder Eisen gefertigt wie beispielsweise die Robben in der Watvogelanlage oder den Pfau auf einer Wiese am Zookanal, wandte sie sich schlie├člich dem Bronzeguss zu. Teils lie├č sie ihre Skulpturen in der N├Ąhe von Florenz gie├čen, teils in Westfalen. Bei einem Rundgang zu ihren Arbeiten im Allwetterzoo wird die K├╝nstlerin auch das unterschiedliche Aussehen der Bronzen und deren Entstehungsprozess erl├Ąutern. Sie l├Ądt alle an ihrer Kunst Interessierten hierzu herzlich ein. Au├čer dem Zooeintritt entstehen keine Kosten. Treffpunkt ist am Freitag, 17. Juli, um 16 Uhr an der ┬äSkulpturenwiese┬ô zwischen Hippomax und B├Ąrenhaus.
(15.07.2009, 09:25)
Allwetterzoo M├╝nster :   Wer u├╝brigens die Jungstrau├če aus dem Allwetterzoo noch nicht gesehen hat, bekommt durch diesen Film von WN-TV einen guten Eindruck:
 
http://www.westfaelische-nachrichten.de/videos/wn_tv/?bcpid=14033943001&bclid=9230951001&bctid=29189275001&refer=rightboxb

(13.07.2009, 13:23)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äSandy┬ô ist Mutter:

Erstes Fohlen bei den D├╝lmener Ponys im Allwetterzoo M├╝nster

Als Revierleiter Ferdi Heinemann am Donnerstagmorgen nach den Pferden im Allwetterzoo schaute, gab es f├╝r ihn eine freudige, wenn auch erwartete ├ťberraschung: Die D├╝lmener Stute ┬äSandy┬ô war Mutter geworden, ihr soeben geborenes Fohlen noch nicht ganz trocken. Wenig sp├Ąter stand das h├╝bsche Pferdchen auf noch wackeligen Beinen neben seiner Mutter und suchte bereits nach der Milchquelle. Das weibliche Fohlen hat ein helles, caramellfarbenes Fell und den f├╝r die D├╝lmener Ponys typischen Aalstrich. Inzwischen l├Ąuft es gemeinsam mit der f├╝rsorglichen ┬äSandy┬ô ├╝ber die gro├če Pferdeanlage und hat sich auch schon an die Mitbewohner gew├Âhnt, derzeit sechs Pferde und f├╝nf Poitou-Riesenesel.

F├╝r die vermutlich 1997 geborene ┬äSandy┬ô war es die erste Geburt. Die Stute hatte im vergangenen Jahr einige Wochen zum Decken auf dem Gest├╝t des Erbprinzen Rudolf von Croy in D├╝lmen verbracht. Im Zoo werden keine Hengste gehalten. ┬äSandy┬ô lebt seit mehr als vier Jahren in M├╝nster. Sie ist ein Geschenk des Erbprinzen zur Er├Âffnung des ┬äKinder- und Pferdeparks┬ô im Fr├╝hjahr 2005. Die anderen Pferde in der gro├čen Anlage sind zwei Islandpferde mit einj├Ąhrigem Nachwuchs und zwei Mongolenponys. Die beiden Stuten sind erst vor wenigen Tagen wieder nach M├╝nster zur├╝ckgekehrt, nachdem sie zum Decken in Schwaben waren.
 
Die D├╝lmener ┬äWildpferde┬ô, die halbwild in einer gro├čen Herde im Merfelder Bruch bei D├╝lmen leben, sind keine echten Wildpferde. Deshalb werden sie im Zoo auch im Gegensatz zu den ebenfalls hier gehaltenen Urwildpferden als ┬äPonys┬ô bezeichnet. Ihr Ursprung ist auf verwilderte Hauspferde zur├╝ckzuf├╝hren, was sich auch in ihrem Verhalten zeigt: Sie sind nicht aggressiv und k├Ânnen - so wie ┬äSandy┬ô - sehr zutraulich werden.

(13.07.2009, 11:28)
Allwetterzoo M├╝nster :   Flug├╝bungen mit Folgen:

Der erste Ausflug eines Wei├čstorchs im Allwetterzoo endete bei den W├Âlfen...

22 Jungst├Ârche wachsen derzeit im Allwetterzoo M├╝nster heran. Ihre Eltern sind so genannte ┬äFreiflieger┬ô, die sich irgendwo im Zoogel├Ąnde einen Nistplatz gesucht haben. Einige Horste befinden sich ├╝ber dem Afrikapanorama, einer hoch ├╝ber den Elefanten und die meisten mitten auf der Gro├čflugvoliere ├╝ber den Geiern. Der ├Ąlteste Horst steht in der Anlage f├╝r Pferde und Riesenesel im ┬äKinder- und Pferdepark┬ô. Hier wuchsen vier Jungst├Ârche heran. Sie wurden nicht beringt, weil der Horst auch f├╝r die m├╝nstersche Feuerwehr nicht erreichbar ist. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass einer dieser vier Jungst├Ârche bei seinen ersten Flugversuchen im Wolfsgehege gelandet ist, das sich ebenfalls im ┬ôKinder- und Pferdepark┬ô befindet. Die W├Âlfe hatten wohl mit einer leichten Beute gerechnet und den jungen Storch angegriffen. Doch er setzte sich zur Wehr und kam mit leichten Verletzungen an den Fl├╝geln davon. Zur Erholung verbrachte er einige Tage unter tier├Ąrztlicher Aufsicht in der Quarant├Ąnestation des Zoos.

Am Donnerstag (9.7.) war der Jungstorch soweit genesen, dass er wieder in die Freiheit zur├╝ck durfte. Zuvor bekam er von Michael Klein von der Biologischen Station Rieselfelder einen Ring verpasst. Anhand der Nummer 6X795 kann nun der weitere Lebensweg des jungen Wei├čstorchs verfolgt werden. Seine ersten Fl├╝gelschl├Ąge au├čerhalb der Quarant├Ąne-Voliere unternahm er an den Teichen mitten im Zoogel├Ąnde - weit genug entfernt von den W├Âlfen! Im Allwetterzoo sind ├╝brigens die meisten Jungst├Ârche inzwischen fl├╝gge und k├Ânnen bei ihren Flug├╝bungen sehr sch├Ân beobachtet werden.

(10.07.2009, 13:04)
Allwetterzoo M├╝nster :   Sonderf├╝hrungen hinter die Zookulissen:

Besucht werden die gr├Â├čten K├╝ken im Allwetterzoo

Vom 23. bis 26. April schl├╝pften im Allwetterzoo M├╝nster acht Strau├čenk├╝ken. Sie sind zu munteren Jungv├Âgeln herangewachsen und d├╝rfen nun besucht werden. Die ┬äStrau├čenvisiten┬ô sind allerdings nur im Rahmen von F├╝hrungen m├Âglich, denn Hahn, Henne und die Nachwuchs-┬äStr├Ąu├čchen┬ô leben hinter den Kulissen des Afrikapanoramas. Die Jungv├Âgel d├╝rfen vorerst nicht auf die gro├če Freianlage, weil sie noch mehrmals t├Ąglich mit gr├╝nem Salat gef├╝ttert werden. Den w├╝rden Zebras, Antilopen oder Gnus zu schnell wegfressen. Au├čerdem k├Ânnten die Jungstrau├če sich gegen eventuelle Rempeleien der Huftiere nicht wehren, w├Ąhrend die Elternv├Âgel momentan recht angrifflustig sind und ihren Nachwuchs notfalls mit kr├Ąftigen Tritten verteidigen w├╝rden.

Die F├╝hrungen zu ┬äFamilie Strau├č┬ô finden an insgesamt f├╝nf Wochenenden jeweils samstags und sonntags in den Ferien statt. Start ist am 11. Juli um 13 Uhr an der neuen Aussichts-Plattform vor dem Afrikapanorama in der N├Ąhe des Elefantenhauses. Bei den einst├╝ndigen Rundg├Ąngen werden au├čer den Jungstrau├čen auch das umgestaltete Afrikapanorama mitsamt seinen Bewohnern vorgestellt. Ein zweiter Rundgang startet jeweils um 14.30 Uhr.

Strau├čen-Nachwuchs hat es im Allwetterzoo zuletzt vor sechs Jahren gegeben. Anders als im s├╝dlichen Afrika k├Ânnen die gr├Â├čten Laufv├Âgel der Welt ihre Eier in M├╝nster nicht unter freiem Himmel ausbr├╝ten, weil es hier im Fr├╝hling einfach zu kalt ist. Deshalb hatten die Tierpfleger nach der Balz der V├Âgel in deren Innengehege mit einer Fuhre Sand ein k├╝nstliches Nest angelegt. Jedes Ei, das von einer der beiden Haupthennen gelegt wurde, brachten die Pfleger in Sicherheit. Als ein gen├╝gend gro├čes Gelege beisammen war, begannen ┬äHeinz┬ô und seine derzeitige Lieblingshenne ┬äM├╝nchi┬ô mit der etwa 48 Tage w├Ąhrenden Br├╝terei, bei der die beiden sich regelm├Ą├čig abwechselten. ┬äHeinz┬ô und ┬äM├╝nchi┬ô ziehen auch die K├╝ken gemeinsam auf, w├Ąhrend die andere Eier-Produzentin damit keine M├╝he hat...
(08.07.2009, 14:25)
Holger Wientjes :   Ein Teil der Wiese wurde mit E-Zaun eingegrenzt ( aus der Erinnerung heraus sch├Ątz ich so etwa 1,5 m hoch ). In diesem nach oben offenen Bereich befinden sich B├Ąume und weitere Klettereinrichtungen. Das Gel├Ąnde ist durch einen ├╝ber dem Besucherweg verlaufenden Gittergang mit dem urspr├╝nglichen Aussenk├Ąfig am Affenhaus verbunden.
(04.07.2009, 17:39)
Andr├ę Haubrich :   Ich bin leicht verwirrt. Wurde da jetzt die bisherige Liegewiese nur durch Elektrozaun zu einem Kletterk├Ąfig gemacht, der oben geschlossen ist?
(04.07.2009, 17:11)
Holger Wientjes :   Ich habe mir das neue Kapuzinergehege ebenfalls diese Woche mal angeschaut und halte es f├╝r insgesamt gelungen.
Wie bereits erw├Ąhnt, haben die Primaten nun nicht nur mehr Fl├Ąche, sondern auch eine abwechslungsreichere Umgebung ( Rasen, B├Ąume,... ).
Hier fand, im Gegensatz zum Malaienb├Ąrgehege ( hier bin ich nachwievor der Meinung, dass es sich, abgesehen von einigen zus├Ątzlichen erh├Âhten Liegefl├Ąchen, lediglich um optische Aufpeppung f├╝r den Besucher handelt ), eine wirkliche Steigerung der Lebensqualit├Ąt der Tiere statt !
(04.07.2009, 10:17)
Andreas Knebel :   Wahrscheinlich sind dem guten IP66 einfach zu viele Schadnager auf der Anlage...
(03.07.2009, 20:59)
Thomas Schr├Âder :   Wenn ich das recht verstehe, braucht es f├╝r das IP66er Verst├Ąndnis von Forenbeteiligung fast ausschlie├člich n├Ârgelnde Beitr├Ąge, in denen Negatives gesucht wird, selbst wenn wenig zu Bekritelndes vorhanden ist... Die meiste Zeit versuche ich das ja zu ertragen, aber ab und an mu├č man auch mal sagen d├╝rfen, da├č das extrem nervt - jedenfalls mich!
Da baut der Allwetterzoo in Rekordzeit zu wahrscheinlich ziemlich niedrigen Kosten ein ├Ąu├čerst attraktives (f├╝r Tier UND Mensch) Au├čengehege f├╝r eine Tierart, die bisher in (jedenfalls ├Ąu├čerlich) ziemlich unattraktiver Umgebung leben mu├čte. Da haben die Affen das erste Mal Gras unter den Gliedma├čen, k├Ânnen das erste Mal in alten gro├čen lebenden B├Ąumen klettern, haben ein vielfach gr├Â├čeres und vor allem h├Âheres Terrain zur Verf├╝gung als vorher. Da ist der Zoo extrem transparent in seiner Berichterstattung und ver├Âffentlicht sogar Anfangsschwierigkeiten mit dem neuen Gehege, ja macht sogar die "Ausbr├╝che" ├Âffentlich. Und was f├Ąllt IP66 dazu ein? Dem Kommentar nach zu urteilen hat er wahrscheinlich die Anlage bisher nicht einmal selbst gesehen, meint aber, mal wieder rumst├Ąnkern zu k├Ânnen. In der Anlage, die VORHER eine Liegewiese war, befinden sich zwei voll belaubte alte B├Ąume, Gras, Steine, Bambus, Dorngew├Ąchse (keine Ahnung, was genau das ist)und sehr viele zus├Ątzliche Kletterm├Âglichkeiten aus Naturmaterialien (Totholzst├Ąmme, Seile). Was bitte spricht dagegen, eben diese Anlage als "nat├╝rlich" zu bezeichnen? Kritisieren, wo Kritik angebracht ist, aber bitte auch loben, wem Lob geb├╝hrt!!!
(03.07.2009, 19:41)
IP66 :   Wenn ich das recht verstehe, braucht es f├╝r das westf├Ąlische Verst├Ąndnis von Natur nur eine Liegewiese, um sich wie im Urwald zu f├╝hlen ...
(03.07.2009, 11:47)
Allwetterzoo M├╝nster :   Das Ereignis des Jahres im Allwetterzoo M├╝nster: ┬äFreigang┬ô f├╝r die Kapuziner auf der Liegewiese....

Rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien war es soweit: Elf h├╝bsche Kapuziner konnten ihr neues gr├╝nes Reich am Zookanal in Besitz nehmen. Jahrelang bewohnten die kleinen Affen im Allwetterzoo M├╝nster nur vergitterte, wenn auch gut ausgestattete Gehege. Zus├Ątzlich wurden den intelligentesten ┬äS├╝damerikanern┬ô immer wieder neue, sehr individuelle Besch├Ąftigungsm├Âglichkeiten geboten - doch die Natur fehlte!

Ende Juni war es endlich soweit: Nach einer Rekord-Bauzeit von nur vier Wochen erprobten die Kapuziner erstmals ihre neue Freianlage. Tierpfleger und Zoologen, alle am Bau Beteiligten und zahlreiche Zoobesucher warteten in der Mittagszeit ungeduldig auf das Okay der Elektriker. Die nahmen noch letzte Regulierungen an der Stromspannung des Zauns vor, der das neue Gel├Ąnde umgibt. Dann ging Revierleiterin Teresa Willmen zum alten Freigehege, ├Âffnete den Schieber - und schon st├╝rmten zwei der quirligen Affen in den Laufgang, der in luftiger H├Âhe ├╝ber dem Besucherweg verl├Ąuft. Nach wenigen Metern auf ungewohntem Terrain liefen sie wieder zur├╝ck. Die anderen dr├Ąngelten sich derweil um den neuen Ausgang.

Schlie├člich wagte sich der zweitst├Ąrkste Mann der elfk├Âpfigen Kapuzinergruppe immerhin bis ├╝ber den Besucherweg. ┬äPedro┬ô kehrte aber an der ersten Biegung des Laufgangs zur├╝ck. Der halbstarke ┬äMonti┬ô schaffte als erster den kompletten, rund 40 Meter langen Weg. Er hangelte ├╝ber eine Strickleiter am Ende des Laufgangs in einen der gro├čen Kletterb├Ąume auf der neuen Anlage - und rannte wieder zur├╝ck. So nach und nach trauten sich die meisten Kapuziner auf das neue Gel├Ąnde. Einige sprangen auf den Boden und tollten ├╝ber den Rasen, ein anderer erklomm eine hohe Kastanie bis in die obere Spitze. Ein Jungtier holte eine Nuss nach der anderen aus einem Leckerbissen-Korb und brachte sie seiner noch ├Ąngstlichen Mutter im alten Au├čengehege. F├╝r die Zuschauer war die rasante Eroberung eines v├Âllig fremden Gel├Ąndes durch die Kapuziner ein tolles Erlebnis!

Der Zaun, der die neue Kapuziner-Anlage umgibt, ist transparent und bietet eine sehr gute Sicht auf die Affen, er f├╝hrt allerdings Strom. Die Zooelektriker hatten hierf├╝r rund 2.200 Meter Stromdraht rings um das Gel├Ąnde gezogen und 1.000 Isolatoren angebracht. Die elektrische Spannung ist mit 6,5 kV niedrig, aber wirkungsvoll. Als der 32j├Ąhrige ┬äOdin┬ô den Au├čenzaun erklimmen wollte, lie├č er ganz schnell wieder los! ┬äHera┬ô, ein ├Ąlteres Weibchen, erschrak zwar, sprang dann jedoch zwischen zwei Elektrodr├Ąhten hindurch! Eine weitere Schwachstelle an den Sicherheitseinrichtungen entdeckten die klugen Affen ebenfalls in der ersten Stunde: ┬äVenus┬ô kletterte auf den Laufgang - und schwups war sie raus aus der Anlage. Zum Gl├╝ck waren Zoomitarbeiter in der N├Ąhe, die das Weibchen am Davonlaufen hinderten. Anschlie├čend wurde nachgebessert...

Ein zweiter Probelauf einige Tage sp├Ąter verlief ruhig und ohne Pannen. Deshalb werden die Zoobesucher sich in Zukunft Tag f├╝r Tag an den quirligen Affen in ihrem gr├╝nen Sommer-Paradies erfreuen k├Ânnen! Das ist etwa 700 qm gro├č und erstreckt sich vom Besucherweg zwischen dem Haus f├╝r Niedere Affen und der Pinguinanlage bis hinunter zum Zookanal. Vorhandene B├Ąume wie eine Kastanie und eine Hainbuche wurden integriert, stabile Eichenkronen als Kletterb├Ąume neu gesetzt. Der Laufgang vom Affenhaus zur neuen Anlage ├╝berquert den Besucherweg, ist aber durch B├Ąume geschickt kaschiert und bietet einen regelrechten ├ťberraschungseffekt: ┬äGuck mal nach oben, da l├Ąuft ja ein Affe!┬ô, wird man hier demn├Ąchst sicher ├Âfter h├Âren!
(03.07.2009, 09:03)
Alexander Fuchs :   Eine Vergesellschaftung zwischen Giraffen und Antilopen mit Asperrung???
(03.07.2009, 00:46)
Hannes L├╝ke :   Noch eine Frage,
hat jemand Bilder der vergesellschaftung von Giraffen mit Antilopen in M├╝nster. Am besten mit Absprerrung (Innen sowie Au├čen)?
(02.07.2009, 22:34)
Holger Wientjes :   Das ist eine gute Frage !!! Davon h├Âre ich auch zum ersten Mal. Wenn, dann zumindest nie in der Schau !
(01.07.2009, 14:10)
Hannes L├╝ke :   Ich habe gerade in der Zootierliste gesehen, dass M├╝nster bis 2004 Fuchskusus hatte. Wo sollen die gewesen sein?
(01.07.2009, 11:57)
Allwetterzoo M├╝nster :   Sommerferien im Allwetterzoo M├╝nster

Spannend und lehrreich ist das Ferienprogramm, zu dem der Allwetterzoo alle an Tieren und Naturthemen interessierten Kinder einl├Ądt. Es gibt F├╝hrungen am Vormittag und am Abend, eine n├Ąchtliche Exkursion zu Flederm├Ąusen und Spazierg├Ąnge durch das W├Ąldchen am Zoo. Im Delphinarium stehen die Trainer Rede und Antwort, im Pferdemuseum geht es nat├╝rlich um Pferde und Studenten der Uni M├╝nster erkl├Ąren, was Flugzeugbauer von V├Âgeln lernen.

Zoof├╝hrungen speziell f├╝r Kinder finden an jedem Dienstag- und Donnerstagvormittag statt. Biologen stellen dabei unterschiedliche Themen wie ┬äBesch├Ąftigung von Zootieren┬ô oder ┬äDas Familienleben der Tiere┬ô vor. Auch Tiergruppen wie Affen oder V├Âgel stehen an einigen Tagen im Mittelpunkt. An jedem Mittwoch in den Ferien finden F├╝hrungen f├╝r Kinder durch den abendlichen Zoo statt.

An drei Montagen l├Ądt das Delphinarium im Allwetterzoo zur Fragestunde unter dem Motto ┬äKinder fragen, Trainer und Biologen antworten┬ô ein. Unter dem Titel ┬äSteckenpferd Pferd┬ô veranstaltet das Westf├Ąlische Pferdemuseum im Zoo einen Ferienworkshop f├╝r Kinder. Und auch die Forscherwerkstatt in der BioCity im Zoo bietet ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. Betreut durch Biologen k├Ânnen Kinder wie kleine Forscher auf eine n├Ąchtliche Suche nach Flederm├Ąusen gehen, die chemischen Eigenschaften eines Bachs untersuchen oder das Verhalten von Erdm├Ąnnchen ergr├╝nden.

Einmalig ist eine Veranstaltung von Studenten des Instituts f├╝r Technik und ihre Didaktik der Universit├Ąt M├╝nster zum Thema ┬äFliegen┬ô. Am Mittwoch, 22. Juli, geht es an der Gro├čflugvoliere von 9 bis 11 Uhr darum, wie V├Âgel und Flugzeuge fliegen. Kleine und gro├če Besucher k├Ânnen sogar spannende Experimente zum Fliegen an einer Bionik-Station durchf├╝hren.

Mehr Informationen zum Ferienprogramm im Zoo unter

www.allwetterzoo.de
www.biocity-muenster.de
www.pferdemuseum.de

 
(29.06.2009, 12:10)
Allwetterzoo M├╝nster :   Hier ist der B├Ąr los: Familien- und B├Ąrentag im Allwetterzoo M├╝nster

Geboten werden B├Ąren-Basteln, B├Ąren-Kuscheln, B├Ąren-Fragestunde, B├Ąren-F├╝tterungen und erm├Ą├čigte Eintrittspreise!

 

Das B├Ąrenhaus im Allwetterzoo M├╝nster ist sehr viel sch├Âner geworden. Innen gibt┬ĺs jetzt eine B├Ąren-Galerie, eine Eisb├Ąren-Installation und tolle neue Info-Tafeln. Au├čen genie├čen die Malaienb├Ąren den Sommer in ihrer v├Âllig umgestalteten Freianlage. Alle kleinen und gro├čen B├Ąren-Freunde l├Ądt der Zoo zum Kennenlernen des ┬äneuen┬ô B├Ąrenhauses ein. Er veranstaltet deshalb am kommenden Samstag (27. Juni) einen speziellen ┬äb├Ąrigen┬ô Familientag mit erm├Ą├čigten Eintrittspreisen. Erwachsene zahlen nur 9 Euro, Kinder und Jugendliche 4,50 Euro. Daf├╝r wird nicht nur das volle Zooprogramm mit Delphinarium und Pferdemuseum, Elefantenf├╝ttern und Pinguinmarsch geboten, sondern au├čerdem ein kreatives und tierisches Programm rund um die B├Ąren im Zoo.

 

Familien k├Ânnen sich an einem B├Ąrenquiz mit tollen Gewinnchancen beteiligen. Gewinnen kann man auch beim Gl├╝cksrad am VerkehrsMobil der Stadtwerke M├╝nster, die sich au├čerdem eine nette Fotoaktion ausgedacht haben: Kleine Kinder d├╝rfen ihre Kuschelb├Ąren mitbringen und sich mit ┬äBrummhilde und Brummo┬ô fotografieren lassen. Das Foto spendieren die Stadtwerke als Andenken. Vielleicht lassen sich die j├╝ngsten Zoobesucher auch zuvor ein B├Ąren-Gesicht schminken? Im Kreativbereich gibt es zudem einen Basteltisch, an dem aus kleinen Blument├Âpfen wei├če und braune Brummb├Ąren entstehen. Das Material hierf├╝r h├Ąlt die Eventdesignerin Romy Dircks bereit.

 

Um die ┬äechten┬ô Klein- und Gro├čb├Ąren im Zoo geht es bei F├╝hrungen, die ab 13 Uhr st├╝ndlich stattfinden. Die Tierpfleger beantworten um 11 Uhr Fragen zu den Malaienb├Ąren, um 14.30 Uhr zu Syrischen Braunb├Ąren und Nasenb├Ąren. Au├čerdem bereiten die Pfleger Eisbomben f├╝r Kinder vor, aus denen sie ebenso wie die B├Ąren Leckereien pulen k├Ânnen. Das komplette Programm ist unter www.allwetterzoo.de unter dem Stichwort ┬äFamilientag┬ô zu finden.

 
(25.06.2009, 12:52)
Allwetterzoo M├╝nster :   22 Wei├čstorch-K├╝ken wachsen im Zoo heran:
F├╝r die frei fliegenden "G├Ąste" im Allwetterzoo M├╝nster ist das Jahr 2009 ein erfolgreiches Brutjahr!

Auf 13 Nistpl├Ątze haben es die frei fliegenden Wei├čst├Ârche im Allwetterzoo in diesem Jahr gebracht! Einige Horste existieren bereits seit mehr als zehn Jahren, andere sind in diesem Fr├╝hjahr neu entstanden. Und sicher ist, dass ein 2007 in M├╝nster geschl├╝pfter Jungstorch sich wieder eingefunden hat. Er errichtete gemeinsam mit einem unberingten Partner einen Nistplatz auf der Gro├čflugvoliere des Zoos, brachte aber noch keine Brut zustande. Insgesamt sechs Horste befinden sich inzwischen auf der gro├čen Voliere, in der Geier und Sekret├Ąre leben und ein Rotmilan seine Kreise zieht. Weitere Horste gibt es im Kinder- und Pferdepark, mitten in der Elefantenanlage oder auf dem Afrikapanorama. In einigen dieser Horste kann man derzeit Jungst├Ârche sitzen sehen. Sie sind teilweise beinahe so gro├č wie ihre Eltern, k├Ânnen aber noch nicht fliegen. An ihren dunklen Schn├Ąbeln kann man sie gut von den Altv├Âgeln unterscheiden, deren Schn├Ąbel leuchtend rot sind.

Von den 22 Jungst├Ârchen, die derzeit in den Nestern aufwachsen, konnten leider wie schon in den Vorjahren nicht alle beringt werden. Einige Horste sind so ung├╝nstig gelegen, dass auch die l├Ąngste Leiter der Feuerwehr nicht reichen w├╝rde. Das ist schade; denn an der eingestanzten Nummer kann man die St├Ârche Zeit ihres Lebens identifizieren. Aber immerhin zehn Nachwuchs-Adebars tragen seit einigen Tagen einen sogenannten ELSA-Ring und sind somit bei der Vogelwarte Helgoland registriert. Die Feuerwehr M├╝nster unterst├╝tzte die Beringungs-Aktion mit einem Leiterwagen. Michael Klein von der Biologischen Station Rieselfelder begab sich in die H├Âhe und beringte die Jungst├Ârche.

Michael Tillmann begleitete und fotografierte die Aktion. Der Lehrer und Storchenkenner beobachtet die Wei├čst├Ârche im Allwetterzoo schon seit vielen Jahren und f├╝hrt ├╝ber das Brutgeschehen genau Buch. Seinen Aufzeichnungen ist zu entnehmen, dass einige der im Zoo nistenden Wei├čst├Ârche aus dem Ausland stammen. Ein weiblicher Storch beispielsweise, der inzwischen sogar jeden Winter in M├╝nster verbringt, tr├Ągt einen Ring der Vogelwarte Paris. Andere wurden in der Schweiz oder den Niederlanden beringt. Insgesamt erfasste Michael Tillmann in diesem Jahr 27 erwachsene Wei├čst├Ârche. Es wird sicher ein phantastisches Schauspiel, wenn diese V├Âgel demn├Ąchst gemeinsam mit den 22 Jungst├Ârchen ├╝ber dem Zoogel├Ąnde kreisen!

(23.06.2009, 14:22)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äB├Ąrige┬ô Ver├Ąnderungen im Allwetterzoo M├╝nster:

┬äKlaus┬ô und ┬äJosefine┬ô, die Malaienb├Ąren im Allwetterzoo, haben ein neues Zuhause bekommen! Ihre Freianlage wurde naturnah und sehr attraktiv umgestaltet: Statt Beton gibt es jetzt helle Steine und gr├╝ne Pflanzinseln, hohe Kletterb├Ąume, mehrere Schattenpl├Ątze und viel Rindenmulch zum W├╝hlen - vielleicht findet sich ja ein leckerer K├Ąfer? Sogar Steinhaufen d├╝rfen die beiden schwarzen B├Ąren umschichten, wenn sie Lust dazu haben! Und ein pl├Ątschernder Wasserfall sorgt f├╝r eine stimmungsvolle Ger├Ąuschkulisse.

Klaus ist 23 Jahre alt, geboren wurde er im Zoo von Miami/USA, Josefine ist 9 Jahre alt und eine geborene Berlinerin. Malaienb├Ąren leben in den tropischen Regenw├Ąldern S├╝dostasiens. Sie geh├Âren zur Familie der Gro├čb├Ąren, also zu den gr├Â├čten Landraubtieren der Erde. Jedoch ist der ausgewachsene Malaienb├Ąr mit bis zu 1,50 Meter L├Ąnge und 50 bis 65 Kilogramm K├Ârpergewicht der kleinste Vertreter der Gro├čb├Ąren.

Die Zoobesucher kommen jetzt sehr viel n├Ąher an die B├Ąren heran als fr├╝her. Es gibt bodentiefe Glasscheiben dicht am Gehegerand und eine h├Âlzerne Besucher-Plattform, die sogar ├╝ber den Wassergraben der B├Ąrenanlage reicht. Auch der gesamte Bereich vor der Anlage wurde umgestaltet und bietet ein harmonisches Bild. Dazu tragen eine formsch├Âne Pflasterung von Weg und Schaubucht ebenso bei wie neue Pflanzungen am Gehegerand. Verwendet wurde viel Bambus, der auch im Winter gr├╝n ist.

Technisches:

Baubeginn war am 16. M├Ąrz 2009. Die Malaienb├Ąren haben ihre neue Au├čenanlage erstmals am 8. Mai kennen gelernt. Die letzten Bauarbeiten im Besucherbereich werden bis zum 19. Juni erledigt sein.

35 Jahre alter Beton wurde in einer Gesamtfl├Ąche von etwa 550 m┬▓ saniert, die R├╝ckwand anschlie├čend in abgestuften Gr├╝nt├Ânen gestrichen. Die gesamte Gehege-Fl├Ąche von rund 160 m┬▓ wurde ├╝berarbeitet. Wo sich zuvor Beton zeigte, bedecken heute knorrige Baumst├Ąmme, helle Sandsteine und Rindenmulch den Boden. Es wurden rund 15 m┬│ Holz in Form von St├Ąmmen, kr├Ąftigen Eichenkronen zum Klettern oder f├╝r Absperrungen ben├Âtigt und insgesamt ca. 65 Tonnen Sandstein verarbeitet.

Der Gro├čteil der Arbeiten wurde von einem Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen bewerkstelligt. Dar├╝ber hinaus waren eine Malerfirma und zahlreiche Zoo-Handwerker besch├Ąftigt. Allein die Zoo-G├Ąrtner haben rund 200 Arbeitsstunden investiert!

Die B├Ąren-Galerie im B├Ąrenhaus umfasst knapp 40 ┬äSchaufenster┬ô. Kleine und gr├Â├čere Vitrinen in unterschiedlichen Formen schm├╝cken die sanierten, hell gestrichenen W├Ąnde und zeigen ┬äb├Ąriges┬ô Leben in allen Facetten. Kinder werden viel Freude an den seifigen ┬äWaschb├Ąren┬ô haben, Uhrenfans am ┬äU(h)rb├Ąr┬ô, der inmitten zahlloser Uhrwerke hockt. Kunst- und Computerfans finden ebenso ┬äihre┬ô Vitrine wie Kenner der m├╝nsterschen Zoo-Historie. Leicht gruselig wirken die ┬äB├Ąrowinger┬ô, das sind winzige Skelette aus M├Ąuseknochen, aufgebahrt in K├Ąseschachteln. Sch├Ân ist der ┬äB├Ąrentraum┬ô, der einen B├Ąren mit Bienenfl├╝geln darstellt. Aber ob b├Ąr so schneller an Honig gelangt? Edel und ganz in Gold stellen sich die ┬äGoldb├Ąrvariationen f├╝r J.S.B.┬ô dar.

Ernster ist eine Installation zum Thema Klimawandel. Neben einer naturgetreu gestalteten Eis-Landschaft steht ein riesiger Eisb├Ąr, aus Pl├╝sch nat├╝rlich und zum Anfassen nah. Informationstafeln und ein Film kl├Ąren ├╝ber die akute Bedrohung der arktischen Riesen auf.

Neue gro├če Informationstafeln mit Texten, Fotos und Illustrationen informieren ├╝ber die drei im Allwetterzoo lebenden B├Ąrenarten. Man erf├Ąhrt, warum der Eisb├Ąr ein helles, der Malaienb├Ąr ein dunkles Fell tr├Ągt. Anschaulich wird erkl├Ąrt, weshalb der Nasenb├Ąr ┬äR├╝sselnase┬ô und ┬äRingelschwanz┬ô tr├Ągt, wie vielf├Ąltig die Mahlzeiten der Syrischen Braunb├Ąren sind, dass Malaienb├Ąren trickreiche Schleckerm├Ąuler sind und vieles mehr.

(19.06.2009, 13:44)
Allwetterzoo M├╝nster :   Dank der Sparkasse M├╝nsterland Ost bleibt die Forscherwerkstatt im Allwetterzoo weiterhin t├Ąglich ge├Âffnet!

Vor fast genau einem Jahr bewilligte die Sparkasse M├╝nsterland Ost einen F├Ârderantrag der Westf├Ąlischen Gesellschaft f├╝r Artenschutz e.V. (WGA), dem Tr├Ąger der Forscherwerkstatt im Allwetterzoo M├╝nster. In diesem au├čerschulischen Lernort k├Ânnen Kinder und Jugendliche ihren Forscherdrang ausleben, biologische Fragestellungen bearbeiten und sich intensiv mit der biologischen Vielfalt auseinandersetzen, fachlich betreut durch Biolog/innen und P├Ądagog/innen. Seit der Er├Âffnung im Juli 2005 wurden dort zahlreiche Projekte, Fach- und Seminararbeiten sowie ┬äJugend forscht┬ô-Arbeiten betreut.

Die Sparkasse M├╝nsterland Ost sieht weiterhin den dringenden Bedarf f├╝r diese Einrichtung und verl├Ąngert die finanzielle F├Ârderung. Allein ├╝ber die von der Bezirksregierung M├╝nster f├╝r die Forscherwerkstatt frei gestellten Lehrerinnen w├Ąre eine ├ľffnung an allen Werktagen nicht m├Âglich. Mit der Unterst├╝tzung durch die Sparkasse kann jedoch weiterhin eine t├Ągliche fachliche Betreuung sicher gestellt werden. Selbst in den Sommerferien werden wieder abwechslungsreiche Kurzprogramme f├╝r verschiedene Altersklassen angeboten.

Kinder und Jugendliche, die das Angebot der Forscherwerkstatt kennen lernen m├Âchten, besuchen am besten einen Schnuppertermin, f├╝r den sie sich ┬ľ ebenso wie f├╝r konkrete Projekte ┬ľ telefonisch unter 0251-13 53 733 anmelden k├Ânnen. Weitere Informationen zur Forscherwerkstatt und dem Sommer-Ferienprogramm unter www.biocity-muenster.de.
(05.06.2009, 10:02)
IP66 :   Da├č es individuelle Veranlagungen in Sachen K├Ârpergewicht gibt, scheint mir gut nachvollziehbar. Dennoch f├Ąllt mir auf, da├č es im alten k├Âlner Menschenaffenhaus keine fettleibigen Orang-Utans gab, obgleich die Grundfl├Ąche der jeweiligen Anlagen kleiner war als diejenige im neuen m├╝nsteraner Haus. Noch interessanter finde ich den Vergleich der beiden in Gebrauch befindlichen Anlagen in K├Âln und Krefeld, deren wesentlicher Unterschied ja in dem Vorhandensein eines Deckengitters in dem neueren Geb├Ąude besteht. Bis auf das ├Ąltere Orang-Weibchen, da├č man aus Krefeld ├╝bernommen hat, gibt es auch hier keine massiv ├╝bergewichtigen Tiere. Deshalb scheint mir gerade bei Orangs ein Deckengitter recht gute Kletterm├Âglichkeiten zu geben, wobei das hamburger Haus zeigt, da├č auch da ohne bei ausreichender Grundfl├Ąche eine F├╝lle von Kletterm├Âglichkeiten geschaffen werden k├Ânnen. Interessant w├Ąre es vor allem, die j├╝ngeren m├╝nsteraner Tiere und deren K├Ârpergewicht im Auge zu behalten.
(27.05.2009, 10:56)
Liz Thieme :   Bei den Orangs gibt es stattliche Tiere und auch schlanke.
In Hamburg zum Beispiel turnen und klettern alle viel, aber Toba (*1984) ist einfach etwas sehr rundlich. Sie hat einen gesunden Appetit, kriegt daher aber auch mehr Gem├╝se als die anderen. Es ist einfach ihre Figur.
Andererseit muss man auch das Alter betrachten.
Die k├Âlner M├╝nsteraner Jonny und Nonja sind nicht mehr jung. Au├čerdem ihren heutigen Zustand mit den K├Âlner Zeiten zu vergleichen ist denke ich nicht gerade das Beste.
Jonny (*1972) war bei seinem Umzug nach M├╝nster 1986 14 Jahre alt und Nonja war fast 9. Diese Tiere k├Ânnen sich noch weiterentwickeln. 14 und 9 sind kein Alter, wo ein Orang den Endzustand im Aussehen und K├Ârpergewicht erreicht hat.
Au├čerdem sollte man um solche Vergleiche aufzustellen mehrere Probanten unter die Lupe nehmen. Denn die "klinischen" St├Ąlle aus mitte des 20. Jh waren nicht sehr kletterfreudig ausgestattet im Vergleich zu vielen heutigen Anlagen.
Also f├╝hren Sie mal weitere dicke unsportliche Tiere auf. Dann kann man da weiter gucken.
(26.05.2009, 18:42)
IP66 :   Mir sind sind die m├╝nsteraner Orangs, ├Ąhnlich wie deren krefelder Artgenossen, als recht ├╝bergewichtig aufgefallen, einschlie├člich des jetzt eingegangenen Tieres, da├č ich aus seinen k├Âlner Tagen noch als recht schlank kannte. K├Ânnte es sein, da├č die begrenzten Kletterm├Âglichkeiten in der Innenanlage oder eine ├╝bergewichtsf├Ârdernde Ern├Ąhrung f├╝r die nicht besonders lange Lebensdauer des Orang-Mannes verantwortlich sind.
Was die angesprochene Akzeptanz der ├╝berlieferten Anlagen in M├╝nster angeht, so scheint mir bei der Malaienb├Ąrenanlage auch deren Zustand eine Rolle gespielt zu haben - eine Vemehrung der Kletterm├Âglichkeiten bei einer Sanierung der architektonischen Bestandteile h├Ątte die Besucher vielleicht auch beeindruckt.
(26.05.2009, 17:31)
Klaus Sch├╝ling :   WDR-Sommer-Fest im Allwetterzoo am Sonntag, 5. Juli 2009

Geplant ist ein eher ruhiges Familienprogramm mit Moderationen, mehrmaligen Auftritten der „Maus“ und musikalischer Unterhaltung zwischendurch.

Es gilt der Familientagstarif:
9 Euro f├╝r Erwachsene,
4,50 Euro f├╝r Kinder.
(25.05.2009, 10:05)
Allwetterzoo M├╝nster :   Jonny lebt nicht mehr!
Wir trauern um unseren imposanten Orang-Utan-Mann

Kurz vor seinem 37. Geburtstag starb "Jonny". Der ├Ąlteste Mann in unserer Orang-Utan-Gruppe wurde schon seit rund zehn Jahren immer wieder tier├Ąrztlich behandelt. Er war chronisch erk├Ąltet und hatte stets Zahnprobleme. Zehn Backenz├Ąhne waren ihm bereits vor neun Jahren entfernt worden. F├╝r den 13. Mai wurde ein Untersuchungstermin vorbereitet. Weil Narkosen und operative Eingriffe bei Menschenaffen nicht allt├Ąglich sind, zog Dr. Sandra Silinski au├čer dem Tierarzt aus dem Wuppertaler Zoo noch Humanmediziner des Universit├Ątsklinikums M├╝nster hinzu. "Jonny" wurde eingehend untersucht. Auch dieses Mal mussten ihm vier vereiterte Backenz├Ąhne gezogen werden. Leider verstarb der Orang-Utan noch in der Narkose. Auch eine einst├╝ndige Reanimation konnte ihn nicht zur├╝ckholen. Die Obduktion im Primatenzentrum G├Âttingen ergab, dass "Jonnys" linker Lungenhauptlappen stark vereitert und nicht mehr bel├╝ftet war. Er litt unter einer behandlungsresistenten chronischen Bronchiopneumonie und hatte zudem einen Nierenschaden.

So gro├č die Trauer bei den Zoomitarbeitern auch ist, wissen doch alle, dass "Jonny" schon lange nicht mehr der "Alte" war. Er wurde in den letzten Jahren zunehmend lethargischer, fra├č nicht mehr gut und bewegte sich zeitweise schwerf├Ąllig. "Ihm fehlte wohl die Luft", meinte B├Ąrbel Uphoff. Denn "Jonny" hielt sich schon lange ├╝berwiegend am Boden auf oder in einer der H├Ąngematten und kaum noch nach Orang-Utan-Art hoch oben in den Kletterb├Ąumen. "An guten Tagen hat er aber immer noch gern mit "Pongo" gespielt", sagt die Revierleiterin.

Geboren am 21. Mai 1972 im K├Âlner Zoo, war "Jonny" im Mai 1986 nach M├╝nster umgezogen. Gerade erst 14j├Ąhrig hatte er immer wieder Streit mit dem damaligen K├Âlner "Gruppenchef" gesucht, vermutlich wollte er die Vorherrschaft ├╝bernehmen. Deshalb zog er gemeinsam mit "Nonja" in den Allwetterzoo um. Das Paar brachte 1989 den ersten Nachwuchs bei den Borneo-Orang-Utans in M├╝nster, einen kleinen Jungen namens "Batu". 1995 wurde "Nonja" erneut Mutter und gebar das weibliche Jungtier "Mali". F├╝r den letzten Nachwuchs bei unseren Orang-Utans zeichnete "Jonny" allerdings nicht mehr verantwortlich.

Nachdem das j├╝ngere Weibchen "Temmy" kurz vor Weihnachten 2006 "Ito" auf die Welt gebracht hatte, standen zwei andere Orang-M├Ąnner unter "Verdacht". "Jonny" war gesundheitlich schon seit vielen Jahren nicht mehr auf der H├Âhe und schied als potentieller Vater aus. Dennoch wurde ein DNA-Test von Proben aller m├Ąnnlichen Orang-Utans im Allwetterzoo durchgef├╝hrt. Das Ergebnis: "Pongo", 1998 im d├Ąnischen Alborg geboren, ist der Vater! Er wird nach "Jonnys" Tod vermutlich rasch zum "Gruppenchef" heranwachsen und m├Âglicherweise ebenso imposante Backenw├╝lste entwickeln wie dieser.

In europ├Ąischen Zoos lebten 2007 insgesamt 154 Borneo-Orang-Utans, 61 m├Ąnnliche und 93 weibliche. Die beiden ├ältesten sind derzeit 47 Jahre alt.

(20.05.2009, 11:48)
Allwetterzoo M├╝nster :   Kino im Elefantenhaus:

Freitag, 15. Mai, 21 Uhr, im Allwetterzoo:

„Die Linse“
zeigt den Stummfilm “Chang, a Drama of the Wilderness”

Bevor sie mit ┬äKing Kong┬ô den ber├╝hmtesten Gorilla der Filmgeschichte erfanden, machten Ernest B. Schoedsack und Merian C. Cooper f├╝r ┬äChang┬ô zwei Jahre lang Aufnahmen im Dschungel von Nord-Siam, heute Thailand. Die Helden dieses halbdokumentarischen Abenteuerfilms aus dem Jahr 1927 sind der junge Kru und seine Familie. Sie haben ihr Heimatdorf verlassen, um dem Urwald eine Lichtung f├╝r den Reisanbau abzutrotzen, und k├Ąmpfen gegen Leoparden und Tiger. Das muss man w├Ârtlich nehmen: Die Tiere werden in Fallen gefangen und get├Âtet. Die aufregende und sorgsam strukturierte Geschichte m├╝ndet in die Zerst├Ârung des Dorfes durch eine Elefantenherde. Doch die Elefanten werden von den J├Ągern des Dorfes wieder aufgesp├╝rt, in ein riesiges Gehege getrieben und f├╝r die Feldarbeit gez├Ąhmt.

 

Der Film ┬äChang┬ô setzte ├Ąsthetische Standards f├╝r s├Ąmtliche Dschungelabenteuerfilme und zeigt beeindruckende Tieraufnahmen, wie sie heute kaum noch m├Âglich sind. Inzwischen wurde das Land stark kultiviert und viele Tierarten ausgerottet. Die Filmmusik spielte das 1983 gegr├╝ndete weltber├╝hmte thail├Ąndische Ensemble ┬äFong Naam┬ô nachtr├Ąglich ein. Die Komposition verbindet moderne und traditionelle Instrumente miteinander. Gezeigt wird eine 69 Minuten lange digitale Fassung mit englischen Zwischentiteln.

 

F├╝r den au├čergew├Âhnlichen Film wurde mit dem Elefantenhaus im Allwetterzoo ein ungew├Âhnlicher Auff├╝hrungsort gefunden. Eine Einf├╝hrung in die Thematik gibt deshalb auch Zoodirektor J├Ârg Adler. Ab 20.30 Uhr ist am Freitag (15.5.) Einlass in den Zoo, Beginn um 21 Uhr. Die Karten kosten 12 Euro bzw. erm├Ą├čigt 10 Euro. Karten gibt es beim CINEMA, Warendorfer Stra├če, und an der Kasse des Allwetterzoos. Reservierungen unter Tel. 0251-30300.

 
(11.05.2009, 14:07)
Holger Wientjes :   Also ich fand die Anlage, die ja bereits ordentlich strukturiert war ( mit Kletterb├Ąumen und nat├╝rlichem Bodengrund ) nicht so schlecht, als dass man gerade dort h├Ątte Geld zwecks Umbau investieren m├╝ssen ! An Grundfl├Ąche hat sie ja nicht gewonnen.
├ťber eine Erweiterung und Umstrukturierung der Leopardenanlage h├Ątte ich mich beispielsweise mehr gefreut !
Gelungen finde ich indessen die Neugestaltung der fr├╝heren Kodiakb├Ąrenanlage.
(08.05.2009, 00:10)
Thomas Schr├Âder :   Gro├če Kunst? Fast bei jedem meiner sehr h├Ąufigen Besuche im Allwetterzoo (und auch in Zoo-Gespr├Ąchen mit M├╝nsteranerInnen) h├Âre ich Klagen ├╝ber das B├Ąrenhaus. Auch die Malaienb├Ąrenanlage wurde viel h├Ąufiger kritisiert als die anderen beiden Au├čenanlagen des B├Ąrenhauses. Solange die BesucherInnen nicht merken, was ihnen laut Ihrer Aussage, IP66, entgeht und genommen wird, solange eben diese BesucherInnen Anlagen auch und gerade nach optischen Gesichtspunkten beurteilen, ja solange werden zig BesucherInnen des Allwetterzoos sich freuen, wenn sie demn├Ąchst (nein, sie ist noch nicht fertig) eine sehr sch├Ân gestaltete, den B├Ąren sehr wohl andere Kletterm├Âglichkeiten bietende Anlage betrachten k├Ânnen. Architektonische Gesichtspunkte ├╝ber Alles zu stellen (was Sie in den meisten Ihrer Beitr├Ąge machen), w├Ąre tierg├Ąrtnerisch und betriebswirtschaftlich ziemlich dumm, und ich bin froh, da├č in den Chefetagen der gro├čen Zoos augenscheinlich andere Meinungen vorherrschen als die Ihre.
Ich jedenfalls freue mich sehr, wenn der betonlastige Teil des Allwetterzoos weiterhin verkleidet wird (immerhin feiert man in M├╝nster gerne und ausgelassen Karneval) und nicht f├╝r die Ewigkeit konserviert. Denn dann m├╝├čte sich der Zoo eben BesucherInnen suchen, die DAS sehen m├Âchten. Und ob er da ├╝ber eine Million pro Jahr finden w├╝rde, die so denken, wie Sie, IP66...?
(07.05.2009, 19:54)
IP66 :   Bei der "Umgestaltung" der Malaienb├Ąrenanlage handelt es sich um eine Verkleidung wie bei den anderen Anlagen, Kletterm├Âglichkeiten, die die alte Anlage nicht bot, habe ich nicht erkennen k├Ânnen, allerdings ist man auch noch nicht ganz fertig. Ich bin sehr ungl├╝cklich ├╝ber diesen Umgang mit dem B├Ąrenhaus, da├č ja keinesfalls ein "Relikt" vorstellt, sondern den einzigen Bau, in dem sich die Ideen des ersten Architekten des Zoos in sehr eigenwilliger und ├╝berzeugender Weise spiegeln. Insofern w├╝rde ich den Bau sogar zu den wichtigsten Tierhausneubauten der Brutalismus├Ąra z├Ąhlen, dem mit handverzetzten Steinchen und allerlei Dekorationen ein Gutteil seiner Nachvollziehbarkeit f├╝r die Besucher genommen wird. Im Innern ist man gerade dabei, das sehr durchdachte Spiel von Innen und Au├čen zu vernichten, mit dem ├╝ber Betontr├Ąger, Glasscheiben und die Meerschweinchenanlage eines der faszinierendsten Details des Zooneubaus verschwindet. Ich halte die Erg├Ąnzungsbauten am Menschenaffen- und Niederaffenhaus ja f├╝r durchaus gelungen, aber mit den wie vom Kleing├Ąrtnergeist inspiriert wirkenden Umbauma├čnahmen an diesem wichtigen Architekturdenkmal beraubt sich der Allwetterzoo nicht nur gro├čer Kunst, sondern auch seiner Geschichte, ohne etwas auch nur ansatzweise gleichwertiges zu schaffen.
(06.05.2009, 19:18)
Onca :   mal ein Ausschnitt aus dem Newsletter:

Neues Warzenschwein
Ende Januar traf ein neues weibliches Warzenschwein aus dem Ouwehand Zoo in Rhenen/NL bei uns ein. Jetzt erwarten wir noch einen neuen jungen Eber - und hoffentlich demn├Ąchst auch wieder Nachwuchs bei diesen wehrhaften afrikanischen Schweinen. Unsere alte Bache "Kaunda" war im vergangenen Jahr im hohen Alter von 13 Jahren gestorben.

Umzugs-Karussel
Regelm├Ą├čige Besucher haben es vielleicht schon bemerkt: Im Eckterrarium am Allwettergang hinter der Gro├čflugvoliere leben keine Sternschildkr├Âten mehr. Wir haben sie an den Zoo Antwerpen/Belgien abgegeben. Auch die verbliebenen Gelbkopfschildkr├Âten werden demn├Ąchst in einen anderen Zoo umziehen. Ist das Terrarium frei, werden wir es f├╝r Nashornleguane umgestalten. Unser Paar bewohnt derzeit noch ein Terrarium au├čen am Tropenhaus. Das neue Domizil ist gr├Â├čer und besser geeignet f├╝r die Haltung dieser Leguane. Deren altes Terrarium wird f├╝r eine neue Nagetierart umgebaut, und zwar f├╝r nordafrikanische Gundis. Bei uns werden Tiere aus der Nachzucht des Aquazoos in D├╝sseldorf zu sehen sein.
Unsere jungen und gut z├╝chtenden Sternschildkr├Âten bewohnen ├╝brigens weiter das kleinere Terrarium neben der Ausstellung "Verbotene Geschenke". Die Tiere hatten im Winter erneut ein Ei gelegt, aus dem am 8. Februar ein Schildkr├Âtenwinzling schl├╝pfte. Dass diese Schildkr├Âten bei uns so gut z├╝chten, ist ├╝beraus erfreulich. Sie wurden n├Ąmlich von den Beh├Ârden beschlagnahmt, als sie illegal nach Hongkong eingef├╝hrt werden sollten. ├ťber den Zoo Amsterdam landeten sie schlie├člich im Allwetterzoo.

Ein neues B├Ąrenhaus?
Unser B├Ąrenhaus ist ein Relikt aus der ersten Bauphase des vor 35 Jahren er├Âffneten Allwetterzoos. Zwei der insgesamt drei gro├čen Au├čenanlagen wurden schon grundlegend renoviert. An Stelle der urspr├╝nglichen Betonlandschaften bewohnen Nasenb├Ąren und Syrische Braunb├Ąren seit einigen Jahren mit nat├╝rlichen Baustoffen gestaltete Freianlagen. Mitte M├Ąrz begannen wir mit dem Umbau der Anlage f├╝r Malaienb├Ąren. Die hohen R├╝ckw├Ąnde werden farbig gestaltet, der Boden mit Naturfelsen verkleidet. Die B├Ąren bekommen neue Kletterb├Ąume und die Besucher die M├Âglichkeit, die Tiere besser zu sehen. Noch vor dem 1. Mai soll die Anlage fertig sein. Dann geht es mit der Versch├Ânerung im Haus weiter. W├Ąnde und S├Ąulen wurden bereits freundlich gestrichen, die arktische Landschaft f├╝r eine Eisb├Ąren-Installation ist fast fertig. Folgen werden zahlreiche Vitrinen, die b├Ąriges Leben informativ und witzig darstellen.

sch├Ân wenn man alte Daten als zuk├╝nftig in solchen Mails wiederfindet.
Ist sie denn inzwischen fertig?

(06.05.2009, 15:05)
Allwetterzoo M├╝nster :   Wohin mit alten Handys?

Im Allwetterzoo M├╝nster gibt es eine Sammelstation zugunsten der Umwelt!

 

2006 sch├Ątzte das Umweltbundesamt, dass rund 60 Millionen Handys ungenutzt in deutschen Schubladen liegen. Aktuellere Sch├Ątzungen gehen bereits von 135 Millionen Althandys aus. Weltweit werden rund eine Milliarde Handys j├Ąhrlich verkauft; aber gerade einmal drei Prozent aller alten Mobiltelefone werden recycelt. Dabei enth├Ąlt jedes Handy wertvolle und wieder verwertbare Stoffe! Aus diesem Grunde errichtete der Allwetterzoo in seinem Eingangsbereich vor zwei Jahren eine Handy-Sammelstation. Zoobesucher k├Ânnen hier bequem ihre ausgedienten Mobiltelefone entsorgen. Damit werden nicht nur Ressourcen geschont, sondern sogar die weltweiten Artenschutzprojekte des Zoos unterst├╝tzt. Die Wiederverwertungsfirma zahlt dem Allwetterzoo einen Betrag von bis zu 3 Euro f├╝r jedes Ger├Ąt.

 

Inzwischen gibt es eine kleine Sammelstation f├╝r Handys auch in einer m├╝nsterschen Schule. Die Idee dazu hatte im letzten Winter Elias V├Âlpel, Sch├╝ler der Bodelschwinghschule. Er bastelte mit Unterst├╝tzung durch den Zoo einen Sammelbeh├Ąlter und stellte ihn in der Schule auf. Seine Mitsch├╝ler fanden die Idee anscheinend gut, denn Elias konnte inzwischen mehr als 20 Handys zur Sammelbox im Allwetterzoo bringen!

 
(05.05.2009, 09:05)
Allwetterzoo M├╝nster :   Yvonne traut sich:
„Ausgang“ für die neue Nashornkuh im Allwetterzoo

Seit einer Woche lebt das Schwergewicht ┬äYvonne┬ô jetzt im Allwetterzoo. ┬äIn Sachen Liebe┬ô war die Nashornkuh aus dem holl├Ąndischen Safaripark Beekse Bergen nach M├╝nster gereist. Hier soll sie mit dem stattlichen Bullen ┬äHarry┬ô eine Familie gr├╝nden...

N├Ąher kennen gelernt haben die beiden Breitmaulsnash├Ârner sich noch nicht. Doch nach Auskunft von Revierleiter Michael Adler zeigte die Holl├Ąnderin schon gro├čes Interesse. Am Wochenende wurde der 18j├Ąhrige ┬äHarry┬ô erstmals in einen benachbarten Stall gelassen - noch nicht in Sichtweite, doch in H├Âr- und Riechn├Ąhe zu ┬äYvonne┬ô. Darauf reagierte die gleichaltrige Kuh sofort. ┬äSie w├Ąre am liebsten zu ihm her├╝bergeklettert┬ô, beobachtete der Tierpfleger. Aber bevor die beiden Nash├Ârner aufeinander treffen, soll ┬äYvo┬ô die Au├čenanlagen in ihrem neuen Domizil kennen lernen - und sich sicher f├╝hlen!

Am letzten Montag hatte ┬äYvonne┬ô das erste Mal Ausgang. Sie traute sich erstaunlich schnell nach drau├čen - stand auf der Anlage, schaute sich um - und verschwand ebenso schnell wieder im Haus. Das ging rund 30 Minuten lang so. Mal war es Kindergeschrei, mal ein Betonmischer auf der Afrika-Baustelle gegen├╝ber, der sie fl├╝chten lie├č. An den folgenden Tagen wurde das Herausgehen weiter ge├╝bt. Noch ist die Nashornkuh mehr drinnen als drau├čen, wenn die T├╝r zum Haus ge├Âffnet ist, doch die Tierpfleger sind zuversichtlich; denn ┬äYvonne┬ô erscheint ihnen mutiger als ┬äVicky┬ô und ┬äEmmi┬ô. Die Beiden brauchten sehr lange, bevor sie sich auf die im Fr├╝hjahr 2008 erweiterten und v├Âllig umgestalteten Freianlagen im Allwetterzoo trauten.

Wer die neue Nashornkuh sehen m├Âchte, braucht etwas Gl├╝ck. ┬äYvo┬ô wird zwar t├Ąglich stundenweise nach drau├čen gehen k├Ânnen. Aber wann und wie lange sie sich zeigt, ist ungewiss. Zu erkennen ist sie gut an ihrem langen zweiten Nasenhorn, das die drei M├╝nsteraner im Gegensatz zum Neuzugang ┬äabschubbern┬ô und dadurch kurz halten.
(30.04.2009, 12:04)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äIk heeb en date!!┬ô
Breitmaulnashorn Yvonne traf heute aus dem holl├Ąndischen Park Beekse Bergen im Allwetterzoo ein!

Vermutlich hatte man der 18j├Ąhrigen Nashornkuh ┬äYvonne┬ô das h├╝bsche Schild nicht gezeigt, dass au├čen am Transport-Container prangte und ihr ein ┬äDate┬ô versprach. Stabil verpackt - mitsamt Nashorn brachte die ┬äKiste┬ô gut f├╝nf Tonnen auf die Waage - und per Schwertransporter traf ┬äYvonne┬ô aus den Niederlanden heute Mittag in M├╝nster ein. Hier warteten nicht nur Zoomitarbeiter ungeduldig, sondern auch zahlreiche Besucher. Dass bei den Nash├Ârnern ein besonderes Ereignis anstand, war weithin sichtbar: Mitten in der Anlage stand ein riesiger roter, 38 Tonnen schwerer Kran.

Sowie der Transporter mit seiner wertvollen Fracht das Nashorngehege erreicht hatte, begann das Abladen. Millimetergenau man├Âvrierte der niederl├Ąndische LKW-Fahrer den Anh├Ąnger mit dem Transporter durch das Tor der Anlage. Der Kran nahm den Container an den Haken und hievte ihn Richtung Stallt├╝r - und dann war wieder Warten angesagt. Das sanfte Locken einer vertrauten Tierpflegerin aus Beekse Bergen half nichts, ┬äYvonne┬ô ging ein paar Schritte vor - und wieder zur├╝ck. Nachdem die beiden anderen niederl├Ąndischen Begleiter die zweite Containert├╝r ge├Âffnet hatten und der Nashorndame von hinten gut zuredeten, ging es mit einem Mal schnell. ┬äYvonne┬ô betrat den ersten Stall im Bullentrakt, dann den zweiten - und stand binnen einer Viertelstunde in dem ihr zugedachten neuen Quartier. Hier wird sie sich vom Transport erholen und an die neuen Pfleger gew├Âhnen k├Ânnen. Wann sie das erste Mal auf den ihr zugedachten Partner trifft, h├Ąngt von ihrem weiteren Verhalten ab.
(23.04.2009, 17:51)
Allwetterzoo M├╝nster :   Keine Lust auf holl├Ąndische M├Ąnner?

Nashorn „Yvonne“ zieht in Sachen Liebe nach Münster um

18 Jahre alt ist ┬äYvonne┬ô. Die Breitmaulnashorn-Kuh im besten Alter h├Ątte schon l├Ąngst mehrfache Mutter sein k├Ânnen, doch der ihr zugedachte Partner im holl├Ąndischen Safaripark Beekse Bergen gefiel ihr wohl nicht - Nash├Ârner sind w├Ąhlerisch! Deshalb zieht die schwergewichtige Damen jetzt in den Allwetterzoo um. Dort wartet ┬äHarry┬ô auf sie. Der 1991 in England geborene Bulle hat seine Manneskraft in M├╝nster schon mehrfach unter Beweis gestellt. ┬äEmmi┬ô, die j├╝ngste Kuh in der westf├Ąlischen Nashorn-Herde, ist gerade zum dritten Mal tragend. Die ┬äPartnervermittlung┬ô, deren Ziel weiterer Nachwuchs bei den hoch bedrohten Breitmaulnash├Ârnern ist, kam ├╝ber das Europ├Ąische Erhaltungszucht-Programm zustande.

„Yvonne“ wird im Laufe der Woche in Münster erwartet. Den Transport organisieren Mitarbeiter des Tierparks Beekse-Bergen.

Im k├╝nftigen Zuhause angekommen, wird ┬äYvonne┬ô allerdings noch einige Tage im Stall verbringen, um sich an das Leben in M├╝nster und die Pfleger zu gew├Âhnen. Wann sie dann ihren neuen Partner und die beiden anderen Nashorn-K├╝he kennen lernen darf, ist von ihrem Verhalten abh├Ąngig.
(21.04.2009, 09:06)
Holger Wientjes :   W├Ąre ja sch├Ân gewesen, wenn man die M├Âglichkeit genutzt h├Ątte und bessere Einblickm├Âglichkeiten ins Hirschgehege geschaffen h├Ątte. Das die Springb├Âcke in Zukunft ein separates Gehege nutzen und somit gezeigt werden k├Ânnen, halte ich f├╝r eine gute Idee !
(20.04.2009, 22:49)
Thomas Schr├Âder :   Es gab schon seit mehreren Jahren kein Gehege zwischen den Hirschen und der Gro├čanlage mehr. Da die Hirsche eh den Zaun ├╝berwanden und die Schildkr├Âten besuchten, schuf man diese ab und gab den Hirschen ein gro├čes Gehege vom Wasserfall bis zum Wirtschaftsweg. Nun wird eine M├Âglichkeit geschaffen, einen Teil der Gro├čanlage abzutrennen, um die Springb├Âcke auch zu Zeiten in der Schau haben zu k├Ânnen, in denen sie wegen der Jungtiere nicht in der Gro├čgruppe afrikanischer Tiere gehalten werden k├Ânnen. So habe ich es jedenfalls verstanden. Au├čerdem scheint eine Art Aussichtsplattform zu entstehen, die ├╝ber den Wassergraben ein wenig in das Gehege hineinzureichen scheint. Und die uns├Ągliche Drainage-Situation an der Ecke zum Elefantenhaus scheint man auch ausgebessert zu haben, soda├č nun hoffentlich seltener der Wassergraben ├╝berzulaufen scheint und man Notabsperrungen nun nicht mehr ben├Âtigt...
(20.04.2009, 19:04)
IP66 :   Man scheint das Gehege zwischen den Prinz-Alfred-Hirschen - deren Gehege derzeit als Abstellplatz f├╝r die Baumaschienen dient - und der Gro├čanlage letzterer zuschlagen zu wollen.
(20.04.2009, 14:20)
Holger Wientjes :   Findet denn, ausser der Kunstrasenaktion, auch eine Umstrukturierung der Anlage statt ?
(20.04.2009, 13:34)
IP66 :   Derzeit verlegt man Rollrasen - was ich sowohl aus tierhalterischen wie auch aus ├Âkologischen Gr├╝nden nicht ganz verstehen kann. Ist es wirklich sinnvoll, in einem Zoo, der den Naturschutz noch in den ├Âffentlichen Toiletten predigt, die d├╝ngemittel- wie energieintensive Herstellung von Rollrasen zu f├Ârdern, dessen Verwendung bei den Gehegebewohnern wom├Âglich noch Huf- und Verdauungssch├Ąden verursacht?
(20.04.2009, 12:37)
Holger Wientjes :   Kann mir jemand sagen, wie die Afrikaanlage nach deren Umbau ausschauen soll ? Die Planungsskizze dort sagt mir nicht viel.
Kommt es zu einer Unterteilung der Anlage ? Wird sich am angrenzenden P-A-Hirsch-Gehege auch etwas ├Ąndern ?
(17.04.2009, 18:13)
Allwetterzoo M├╝nster :   Zoo-Mathematik: Einzelkind plus Drillinge geteilt durch 2 gleich 2 mal Zwillinge...

„Adoption“ bei den Kattas im Allwetterzoo Münster

In den letzten Tagen standen viele Zoobesucher vor der Katta-Anlage im Allwetterzoo und suchten vergeblich die am 26. M├Ąrz geborenen Drillinge. Sie entdeckten schlie├člich auch M├╝tter mit Jungtieren, aber beide trugen nur ┬äZwillinge┬ô mit sich herum. Des R├Ątsels L├Âsung: ┬äMobi┬ô, die Drillings-Mutter, hat sich am Wochenende eines ihrer Kinder abnehmen lassen. Die Adoptivmutter ist ┬äViola┬ô, die Oma der Drillinge. Sie selbst versorgt ein einzelnes, am 30. M├Ąrz geborenes Jungtier und hat deshalb Milch.

Noch am Nachmittag des 6. April sah bei den Kattas alles sehr harmonisch aus, beide M├╝tter k├╝mmerten sich vorbildlich um den vierfachen Nachwuchs. Und eigentlich waren die Tierpfleger nicht ungl├╝cklich ├╝ber die Entwicklung, ist doch die Aufzucht von gleich drei Jungen eine Herausforderung auch f├╝r eine Affenmutter! Immerhin hat sie nur zwei Zitzen, die Jungen m├╝ssen sich beim S├Ąugen also abwechseln. Nach dem Trinken m├╝ssen alle Drei sauber geleckt werden, und gew├Ąrmt werden wollen die kleinen Lemuren schlie├člich auch. Gar nicht daran zu denken, wenn sie mit zunehmendem Alter unternehmungslustig werden und ┬äMobi┬ô gleich auf drei Junge aufpassen muss! Kattakinder sind sehr lebhaft und wollen toben, klettern, ihre Welt erkunden und kennen keine Gefahren.

Am Morgen des 7. April wurden die Tierpfleger nun erneut ├╝berrascht: ┬äMobi┬ô hatte die Drillinge wieder bei sich! Warum in der Nacht das dritte Kind zur├╝ck zur eigenen Mutter gewechselt ist - ob freiwillig oder mit Nachdruck, das wei├č niemand. Aber wundern w├╝rde man sich im Zoo nicht, wenn das Wechselspiel so weiter geht....
(07.04.2009, 09:55)
Holger Wientjes :   Also ihr Jungtier hatte ein gesundes Fell und dass sie sich selbst Harre ausreisst glaube ich eher nicht. Daf├╝r sah es zu gleichm├Ąssig aus ( auch am R├╝cken ).
(04.04.2009, 22:57)
Bj├ÂrnN :   Ist es denn sicher, dass sie die Haare von allein verloren hat? Manche Menschenaffen neigen ja dazu, sich selbst zu enthaaren, z.B. in Stresssituationen, obwohl mir dieses Verhalten bisher nur bei Schimpansen und Bonobos aufgefallen ist.

Im Zoo von Cincinnati lebt das Bonobo-Weibchen "Louise", welches komplett kahl ist, ebenso wie ihre Schwestern "Loretta" und "Laura".

@Michael Mettler
An Milbenbefall hatte ich bei meinem Besuch auch gedacht, doch w├Ąre "Changa" (Dank an Thomas Schr├Âder f├╝r die Aufkl├Ąrung) bei einem derartigen Befund sicher von der Gruppe betrennt, da Hautmilben hartn├Ąckige und sehr wanderfreudige Biester sind, was vor allem dem Jungtier in seiner Entwicklung alles andere als f├Ârderlich w├Ąre.
(04.04.2009, 17:43)
Onca :   Hmm, stimmt. Gana war/ist schwanger und Changa hat ihren Sohn Thabo. Er war ca Fr├╝hjahr 2008 geboren.
Seit rd 12 Monaten keine Schwangerschaft mehr bei ihr... l├Ąsst es sich wenigstens nicht darauf zur├╝ckf├╝hren. Wenigstens ist es mir nicht bekannt, dass dieses Hormonproblematik so lange anh├Ąlt.
Mich w├╝rde es sehr stark wundern wenn Dr Silinski und alle weiteren Verantwortlichen sich nicht darum bem├╝hen, die Gr├╝nde zu kl├Ąren. Manchmal (bzw eigentlich sehr oft) erfahren halt auch interessierte Zoobesucher, wie wir nichts, was ich nicht schlimm finde.
(04.04.2009, 13:27)
Thomas Schr├Âder :   Das nahezu nackte Weibchen bei den Gorillas hei├čt Changa und sie ist soviel ich wei├č nicht tr├Ąchtig und war dieses auch die letzten 16 Monate nicht...
Und auch ich w├╝├čte gerne, woher IP66 wei├č, da├č man sich in M├╝nster nicht um die Fellprobleme k├╝mmert bzw. sorgt. Vermutungen als Tatsachen darzustellen finde ICH unbefriedigend, um es milde auszudr├╝cken.
(04.04.2009, 13:18)
Michael Mettler :   Mir kommt der Vergleich zwar selbst irgendwie bl├Âd vor, aber ich hatte mal ein Meerschweinchen, das jeweils im Stadium der Hochtr├Ąchtigkeit reichlich Fell verlor. Als Ursache stellte sich schlie├člich eine Milbenart heraus, die normalerweise keine auff├Ąlligen Folgen verursacht, sich aber auf einem geschw├Ąchten Wirt explosionsartig vermehren kann.
(03.04.2009, 13:08)
Onca :   gleiche Probleme hat die Eisb├Ąrin in N├╝rnberg nach der letzten Schwangerschaft gehabt.

Zu dem Haarausfall und Schwangerschaft hier mal was aus der Menschenwelt:
>Viele Frauen leiden in der Schwangerschaft oder nach einer Geburt unter Haarausfall. Auch bei Erkrankungen der Schilddr├╝se, nach Absetzen der Anti-Baby-Pille oder in den Wechseljahren k├Ânnen vermehrt Haare ausfallen. Die Ursache daf├╝r sind hormonelle Umstellungen des K├Ârpers.
In der Schwangerschaft steigt der ├ľstrogenspiegel und das Haarwachstum wird verst├Ąrkt. Nach der Entbindung f├Ąllt der Hormonspiegel aber auf das Ausgangsma├č zur├╝ck und viele Haare treten pl├Âtzlich aus dem Wachstumsstadium in das Ruhestadium ├╝ber.
Die Folge: Zwei bis vier Monate nach der Geburt fallen die ├╝bersch├╝ssigen Haare aus.<
(03.04.2009, 12:51)
Holger Wientjes :   Ich denke auch, dass sich die Verantwortlichen dort Gedanken machen !
Was f├╝r Ursachen K├ľNNTE es denn haben ? Stress in der Gruppe ?
(03.04.2009, 12:25)
kr├╝mmel :   @IP66
Wie kommen Sie dazu anzunehmen, man w├╝rde in M├╝nster den Gr├╝nden f├╝r diese Kahlheit nicht nachforschen?
(03.04.2009, 11:25)
IP66 :   Ein Zeichen von guten Haltungsbedingungen scheint mir eine solche Kahlheit aber auch nicht zu sein - und da├č man deren Gr├╝nden nicht nachforscht, finde ich auch unbedfriedigend.
(03.04.2009, 11:22)
Sven P. Peter :   Gana verliert bei jeder Tr├Ąchtigkeit ihr Fell, genaue Gr├╝nde kennt man wohl nicht wenn ich mich recht entsinne.
(02.04.2009, 23:10)
Daniel Meier :   @MM stimmt nat├╝rlich :-) Aber weiss jemand genaueres?
(02.04.2009, 19:51)
Holger Wientjes :   Ich war die letzten Wintermonate nicht da. Habe sie also jetzt das erste Mal so gesehen. Scheint ihr aber abgesehen davon gut zu gehen.
Ist da N├Ąheres zu bekannt bzw. ist das "reparabel" ?
(02.04.2009, 19:49)
Bj├ÂrnN :   @Holger Wientjes
Das Weibchen, ich glaube es ist "Gana", hat ihr Fell schon vor Monaten eingeb├╝├čt, was wohl eine hormonelle Ursache hat.
(02.04.2009, 19:16)
Holger Wientjes :   Eines der Gorillaweibchen (ich glaube die Mutter des derzeitigen Jungtieres) sah diese Woche so aus, als ob sie ihr Fell verliert/verloren hat. Weiss da jemand n├Ąheres zu ?

Die Kattajungtiere kann man bei diesem Wetter mit etwas Gl├╝ck sehr gut aus n├Ąchster N├Ąhe auf der Aussenanlage bewundern !
(02.04.2009, 16:17)
Michael Mettler :   @Daniel Meier: Wenn Mutter und Tochter vom selben M├Ąnnchen Nachwuchs bekommen, muss das M├Ąnnchen doch nicht mit ihnen verwandt sein.
(02.04.2009, 16:06)
Daniel Meier :   Heisst das es gibt Inzucht?
(02.04.2009, 15:56)
Allwetterzoo M├╝nster :   Kleine Sensation bei den Kattas im Allwetterzoo:
„Mobi“brachte Drillinge zur Welt!

Vor einer knappen Woche staunten die Tierpfleger im m├╝nsterschen Zoo nicht schlecht: Das Kattaweibchen ┬äMobi┬ô pr├Ąsentierte ihnen am 26. M├Ąrz stolz drei Junge! Zwillinge oder nur ein Kind sind normal bei diesen Lemuren aus Madagaskar. Drillinge hat es im Allwetterzoo noch nie gegeben! Jetzt hat die junge Mutter alle H├Ąnde voll zu tun, um die drei kleinen Affen satt und anschlie├čend wieder sauber zu bekommen und sie stets warm zu halten. Der Kr├Ąftigste ist schon so pfiffig, dass er auf Mamas R├╝cken klettert, wird es vorn zu eng. Beim Trinken scheinen die Jungen sich gut abzustimmen: Weil es naturgem├Ą├č nur zwei m├╝tterliche Zitzen gibt, kann nur der Reihe nach getrunken werden.

Die Oma der Drillinge, ┬äMobis┬ô Mutter ┬äViola┬ô, wurde am letzten Montag ebenfalls erneut Mutter, sie brachte allerdings nur ein Junges zur Welt. Der stolze Vater aller vier Affenkinder hei├čt ┬äGubo┬ô. Zum Gl├╝ck f├╝r die Kattas scheint derzeit die Sonne und die Temperaturen steigen von Tag zu Tag. Als ausgesprochene ┬äSonnenanbeter┬ô gehen sie jetzt wieder gern auf die Freianlage. Hier haben die Zoobesucher gute M├Âglichkeiten, kleine und gro├če Kattas zu bestaunen, denn die Anlage darf von Menschen betreten werden.
(02.04.2009, 09:11)
Allwetterzoo M├╝nster :   Aus der Taiga an den Strand: Tiger ┬äRasputin┬ô schm├╝ckt tolles Badelaken!

Noch hat die Badesaison nicht begonnen, doch in den nahen Osterferien wird es sicher etliche M├╝nsteraner an s├╝dliche Str├Ąnde locken. Wir hoffen, dass dann viele unseren Tiger ┬äRasputin┬ô im Gep├Ąck haben. Nat├╝rlich nicht leibhaftig - vielmehr als wundersch├Ânes Bild auf einem kuschelig-weichen Badelaken.

Entstanden ist die Idee, unseren tollen Tiger auf ein Handtuch zu bringen, in der Galeria Kaufhof Münster. Dort wird seit einigen Jahren ein „Münsterbadetuch“ angeboten, mittlerweile mit der vierten Motivauflage. Münster-Elemente weist auch das neue Tiger-Tuch auf, für dessen Gestaltung der (Zoo-)Grafiker Oliver Hartmann gewonnen wurde. Das Tiger-Badelaken wird für 16,99 Euro exklusiv in der Galerie Kaufhof und im Souvenir-Shop im Allwetterzoo angeboten. Wer ein Tiger-Tuch erwirbt, unterstützt damit sogar den Zoo, speziell das geplante Badebecken für Elefanten! Die Galerie Kaufhof GmbH hat sich verpflichtet, für jedes verkaufte Tiger-Badelaken einen Euro an den Zoo zu spenden.
(13.03.2009, 09:18)
Allwetterzoo M├╝nster :   Wertvolles Geschenk an den Zoo: Ein Gepard aus Bronze

Wer vom Landoisplatz aus in Richtung Gepard-Anlage geht, sieht schon von Weitem direkt neben dem Besucherweg die unverkennbar elegante Silhouette eines dieser schnellen Raubtiere. Mit gesenktem Kopf scheint die Raubkatze in weiten Schritten die afrikanische Savanne zu durchstreifen - nur gut, dass sie aus Bronze ist! Die k├╝nstlerisch sehr gelungene, lebensgro├če Skulptur ist die letzte Arbeit des Bildhauers Jochen Ihle und ein Geschenk von Haidel und Helge Peters an den Allwetterzoo. Das dem Zoo seit langem verbundene Ehepaar war mit dem inzwischen gestorbenen Bildhauer befreundet. Der ┬äGepard┬ö wurde 1997 von Jochen Ihle eigens f├╝r das Ehepaar Peters gestaltet.

Jochen Ihle (1919-1997) war Meistersch├╝ler an der Berliner Hochschule f├╝r Bildende K├╝nste. 1951 erhielt er den Gro├čen Berliner Kunstpreis. Im Allwetterzoo sind mit dem ┬ôJungen Gorilla┬ö vor dem Affricaneum - ebenfalls ein Geschenk von Haidel und Helge Peters - und dem ┬ôSpringpferd Halla┬ö im Pferdemuseum weitere Plastiken Ihles zu sehen. Auch die Gro├čplastik des Springpferdes ┬ôHalla┬ö in Warendorf und die ┬ôReiher┬ö an der Autobahn-Rastst├Ątte M├╝nsterland-West stammen von diesem Bildhauer.
(09.03.2009, 15:47)
Allwetterzoo M├╝nster :   Dribbeln f├╝r Afrika im Allwetterzoo┬á

Am 4. Februar wird im Allwetterzoo ┬ägedribbelt┬ô. 250 Sch├╝ler/innen aus vier M├╝nsterschen Schulen werden einen einzigen Ball bewegen, vorbei an Rieseneseln und Trampeltieren, Nash├Ârnern und Tigern. Bei ihren ersten Runden werden die kleinen ┬äDribbler┬ô von Spielern des SC Preu├čen 06 e.V. M├╝nster und Zoodirektor J├Ârg Adler begleitet. Start und Ziel ist an der Arena des Pferdemuseums im Zoo.

Der Allwetterzoo ist der erste Zoo, in dem zugunsten afrikanischer Sch├╝ler gedribbelt wird, folgen werden Events in den Zoos von Hamburg, Leipzig oder M├╝nchen. Dass das Dribbeln den beteiligten Kindern viel Spa├č macht, zeigt der Weltrekord anl├Ąsslich der letzten Fu├čball-EM: Mehr als 4.000 Kinder dribbelten gut 3.000 km quer durch Deutschland. Verantwortlich damals wie heute ist Deutschlands gr├Â├čtes Schulsport-F├Ârderprojekt ┬äFit am Ball┬ô, ins Leben gerufen von der Deutschen Sporthochschule K├Âln.

Mit ┬äFit am Ball Africa┬ô sollen bis zur Fu├čball-WM 2010 Spenden f├╝r Schulen auf dem afrikanischen Kontinent ┬äerdribbelt┬ô werden. Ziel ist konkrete Hilfe f├╝r Bildungsprojekte in zun├Ąchst elf L├Ąndern von ├ägypten ├╝ber Tansania, Malawi, Madagaskar bis S├╝dafrika. Die beteiligten Sch├╝ler suchen f├╝r ihre gedribbelten Kilometer ├Ąhnlich wie bei Sponsorenl├Ąufen einen Geldgeber. F├╝r die ordnungsgem├Ą├če und transparente Abwicklung b├╝rgen MISEREOR und UNICEF. Mehr Informationen: www.fitamball-africa.de┬á

Projekt-Pate Wilfried Sanou, Spieler beim 1. FC K├Âln, sagt: ┬äIch bin im westafrikanischen Burkina Faso aufgewachsen. Uns fehlte es an Essen, Schuhen und B├Ąllen. Deshalb setze ich mich f├╝r ,Fit am Ball Africa┬ĺ ein┬ô.
(02.02.2009, 10:44)
Michael Mettler :   Bei uns erschlie├čt sich der Eisb├Ąr gerade neue Lebensr├Ąume und ern├Ąhrt sich von ausgerutschten Verkehrsteilnehmern... :-D
(08.01.2009, 14:31)
Sven P. Peter :   Rein Wettertechnisch h├Ątte man ja keinen ungl├╝cklicheren Termin f├╝r eine Veranstaltung geben die globale Erderw├Ąrmung finden k├Ânnen. ;)
(08.01.2009, 13:18)
Allwetterzoo M├╝nster :   ┬äHei├če Zeiten┬ô - Ein Aktionstag gegen Klimawandel am Sonntag, 11. Januar, im Allwetterzoo

„Nimm das Klima in die Hand“ - unter diesem Motto findet am kommenden Sonntag ein Aktionstag zum Thema Klimawandel im Elefantenhaus des Allwetterzoos statt.

 

Mit Spielen rund um das Thema Klima werden Mitarbeiterinnen der Kampagne ┬äHei├če Zeiten┬ô von 11 bis 16.30 Uhr pr├Ąsent sein. Inhalte der Spiele sind neben Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels besonders auch Handlungsm├Âglichkeiten f├╝r den Klimaschutz. Eingeladen zur Teilnahme sind Kinder und Jugendliche sowie interessierte Erwachsene.

 

Tr├Ąger der Kampagne ┬äHei├če Zeiten - Nimm das Klima in die Hand┬ô ist das Eine Welt Netz NRW in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern (Evangelischer Entwicklungsdienst, Energiebau Solarstromysteme GmbH, InWent, Misereror, Lippische Landeskirche, Evangelische Kirche im Rheinland).

 
(08.01.2009, 10:17)
Allwetterzoo M├╝nster :   Unternehmer hat ein Herz f├╝r Delfine: Beachtliche Spende f├╝r das Delphinarium in M├╝nster

Wilfried Tandetzki hat als Gesch├Ąftsf├╝hrer der Homann Industriebedarf GmbH in Altenberge viel mit Technik zu tun und sein Alltag ist eher n├╝chtern. Vielleicht hat er gerade deshalb ein Herz f├╝r Tiere, speziell f├╝r Delfine. Die intelligenten Meeress├Ąuger haben es ihm angetan, und zwar derart, dass er sich mit einer gro├čen Summe f├╝r ihren Schutz engagiert! Auf die Idee brachte ihn ├╝brigens sein karnevalistischer ┬äMit-Obergeist┬ô J├Ârg Adler. Dem Zoodirektor bedeuten die Delfine ebenso viel wie Affen oder Elefanten.

Einen hohen f├╝nfstelligen Betrag spendet Wilfried Tandetzki nun f├╝r die drei Jungdelfine Palawas, Rocco und Kite im Delphinarium im Allwetterzoo. Er und seine Ehefrau Petra und die Tochter Charlotte werden damit Paten dieser Delfine. Die Delphinarium M├╝nster GmbH gibt die Spende weiter an die Gesellschaft yaqu pacha e.V., die sich f├╝r die Rettung im Wasser lebender S├Ąugetiere S├╝damerikas einsetzt. Deren erster Vorsitzender, der Biologe Dr. Lorenzo von Fersen, kann sein Gl├╝ck kaum fassen: Mit der Spende wird yaqu pacha den Schutz der La Plata-Delfine vorantreiben. Diese Delfinart ist die am meisten bedrohte im S├╝den Amerikas.

yaqu pacha - der indianische Name bedeutet „Wasserwelt“ - ist die Delfin-Schutz-Gesellschaft des Delphinariums Münster und des Tiergartens Nürnberg.
Informationen zu yaqu pacha unter http://www.yaqupacha.org/
(16.12.2008, 12:46)
Allwetterzoo M├╝nster :   Freude im Allwetterzoo M├╝nster: Nachwuchs im Gepardgehege

┬äDas ist ja ein quicklebendiges Quartett! Und dann auch noch zwei M├Ądchen und zwei Jungs┬ô, so der begeisterte Zoodirektor, als er das erste Foto der am 4. November geborenen Gepardbabys machen konnte. Die Jungtiere waren f├╝r eine Wurmkur kurzfristig von der Mutter getrennt worden. Stolz sind auch die Tierpfleger, dass nach mehrj├Ąhriger Pause mit der erfolgreichen Zucht der eleganten afrikanischen Katzen im Allwetterzoo M├╝nster nun der Knoten wieder geplatzt ist. Besonders erfreulich ist, dass schon das Muttertier in M├╝nster geboren wurde. Der ┬äfrischgebackene┬ô Vater stammt aus dem Wuppertaler Zoo.

Der j├╝ngste Nachwuchs wird von Mutter ┬äMbala┬ô vorbildlich aufgezogen. Es ist der erste Wurf der vierj├Ąhrigen Katze, die ihre Jungen im dichten Gras der Freianlage unter den Augen der Pfleger zur Welt brachte. Als es knapp eine Woche nach der Geburt zu regnen begann, zog die Mutter mit ihren vier Babys kurzerhand in eine der trockenen und wettergesch├╝tzten H├Âhlen im Gehege um, die den Geparden zur Verf├╝gung stehen. Zwischenzeitlich hatte sie die Jungtiere sogar schon im warmen Haus untergebracht. Auch Gepardenm├╝tter in Afrika wechseln mit ihren Jungen h├Ąufig das Lager, um sie so vor Fressfeinden zu sch├╝tzen.

F├╝r die Zoobesucher haben die ┬äUmz├╝ge┬ô der kleinen Familie allerdings einen Nachteil: Sie k├Ânnen die Junggeparden fr├╝hestens dann sehen, wenn diese selbst├Ąndiger werden. Das wird vermutlich erst Mitte Dezember der Fall sein. Nur wenn ┬äMbala┬ô in die dem Zookanal zugewandte Wurfh├Âhle umziehen sollte, k├Ânnte man die Kleinen vom Gehegezaun aus beobachten. Deshalb bittet der Allwetterzoo alle Gepardenfreunde um etwas Geduld.
(20.11.2008, 10:15)
Anti-Erdm├Ąnnchen :   Oh, den 16.11. mu├č ich mir wohl dick im Kalender anstreichen. :)
(12.11.2008, 00:06)
IP66 :   Das in der Pressemitteilung ge├Ąu├čerste Bed├╝rfnis, jede Wand als kahl empfinden zu wollen und deshalb dekorieren zu m├╝ssen, erinnert mich an den horror vacui von Gr├╝nderzeit und Sp├Ątantike. Sollte Herr Riegl Recht behalten und uns zumindest in Sachen Zoo der Untergang des Abendlandes bevorstehen? Ober beschr├Ąnken sich Emfpinden wie Untergang auf Westfalen?
(11.11.2008, 17:53)
Allwetterzoo M├╝nster :   Sonntag, 16. November:
Erdm├Ąnnchen-Tag im Allwetterzoo M├╝nster

Fragestunde zu den kleinen R├Ąubern und Gewinnspiel f├╝r Kinder
┬äAuch kleine Helden kommen ganz gro├č raus┬ô - das ist das Motto eines tollen Tierfilms ├╝ber Erdm├Ąnnchen, der am 20. November in Deutschlands Kinos startet. ┬äW├Ąchter der W├╝ste┬ô zeigt das aufregende Leben einer Erdm├Ąnnchen-Familie in der Kalahari-W├╝ste. Im Allwetterzoo erlebt man die h├╝bschen Raubtiere zwar weniger gro├č, daf├╝r aber fast ┬ähautnah┬ô. In der erst im April er├Âffneten neuen Erdm├Ąnnchen-Anlage reichen die Glasscheiben bis zum Boden.

Weil Erdm├Ąnnchen zu den beliebtesten Zoobewohnern z├Ąhlen, l├Ądt der Allwetterzoo am kommenden Sonntag (16.11.) zum ┬äErdm├Ąnnchen-Tag┬ô ein: Die Biologin Jutta B├Ąumer beantwortet Fragen zu den kleinen R├Ąubern und f├╝r Kinder findet ein Gewinnspiel statt. Verlost werden Freikarten f├╝r den Kinofilm ┬äW├Ąchter der W├╝ste┬ô, Malb├╝cher und Plakate zum Film sowie Erdm├Ąnnchen aus Pl├╝sch. Die Fragestunde beginnt um 15 Uhr, die Verlosung um 16 Uhr. Beides findet bei den Erdm├Ąnnchen in der Nashornhalle statt.


Mehr zu den Erdm├Ąnnchen im Zoo unter http://www.allwetterzoo.de/news.php?nid=153&m=a

und zum Film unter www.waechter.centralfilm.de
(11.11.2008, 11:58)
Allwetterzoo M├╝nster :   Ausstellung von Tierbildern im Elefantenhaus

Derzeit wird unser Elefantenhaus im Besucherbereich grundlegend renoviert. Es wurde bereits ein neuer Bodenbelag verlegt sowie das Holz von Pagoden und Vitrinen erneuert. Dabei verschwanden in die Jahre gekommene Ausstellungsobjekte - und zur├╝ck blieben vorerst hohe, kahle W├Ąnde. Deshalb waren wir froh, als uns vor wenigen Wochen ein begeisterter Zoog├Ąnger, Tierfotograf und Hobbymaler ansprach. Er h├Ątte nach Tierfotos, die im Allwetterzoo entstanden sind, gro├čformatige Acrylbilder gemalt. Wir haben uns die Bilder angeschaut - und jetzt h├Ąngen zw├Âlf davon in unserer Elefantenhalle!

Der Maler hei├čt Rainer Traxl, ist gelernter Designer und hat sich nach langen Jahren der Selbstst├Ąndigkeit zur Ruhe gesetzt. Mindestens einmal in der Woche f├Ąhrt er von seinem Heimatort Gronau nach M├╝nster, um im Allwetterzoo Tiere zu fotografieren - und anschlie├čend zu malen. Die Bilder, die w├Ąhrend der kommenden Monate im Elefantenhaus zu sehen sein werden, zeigen stimmungsvolle Momentaufnahmen. Da reckt sich eine Giraffe nach herbstlich gef├Ąrbtem Laub, schmiegt sich ein schneewei├čes Guerezababy an die Mutter, rangeln Syrische Braunb├Ąren miteinander, spiegelt sich ein schwimmender Tiger im Wasser. Die h├Ąrteste Pr├╝fung f├╝r den Maler war die ┬äBegutachtung┬ô seines Elefantenbildes durch die Pfleger. Als aber Michael Adler spontan ausrief, ┬ädas sind doch Kanaudi und Ratna┬ô, war er zufrieden.
(29.10.2008, 09:57)
Allwetterzoo M├╝nster :   Adler live bei stern TV: Das Thema sind ┬äAffen und Gef├╝hle┬ô

Wie nah sind sich Menschen und Menschenaffen? Dieser Frage will G├╝nther Jauch am Mittwoch, 29. Oktober, im Fernsehmagazin stern TV auf den Grund gehen. Gast in dieser Live-Sendung wird J├Ârg Adler sein. Der m├╝nstersche Zoodirektor wurde eingeladen, weil unl├Ąngst Fotos eines um ihr totes Baby trauernden Gorillaweibchens aus dem Allwetterzoo um die Welt gingen und J├Ârg Adler ├╝ber jahrzehntelange Erfahrungen mit Menschenaffen im Zoo verf├╝gt. Die RTL-Sendung, zu der u.a. auch ein Menschenaffenpfleger aus dem Berliner Zoo eingeladen wurde, beginnt um 22.15 Uhr.
(28.10.2008, 11:41)
Ralf Sommerlad :   Meine Gratulation and J├â┬Ârg Adler und sein Team, die sich wie so oft in besonderem Ma├â┬če f├â┬╝r den Artenschutz engagiert haben!
(14.10.2008, 12:26)
Allwetterzoo M├╝nster :   Riesenerfolg f├╝r die Froschrettungs-Aktion:

Allwetterzoo erhielt vom europ├Ąischen Zooverband die h├Âchste Auszeichnung f├╝r seine Spendenaktion

 

Zoodirektor J├Ârg Adler k├Ânnte sein B├╝ro mit Urkunden tapezieren, denn f├╝r die von ihm mit viel Engagement initiierte Rettungskampagne f├╝r Amphibien gewann der Allwetterzoo gleich vier ┬äAwards┬ô. Vergeben wurden die Auszeichnungen von der EAZA, dem europ├Ąischen Verband Zoologischer G├Ąrten und Aquarien. Der m├╝nstersche Zoo hatte allein f├╝r die EAZA-Kampagne 25.000 Euro ├╝berwiesen, weitere Spendengelder gingen an den Weltzooverband f├╝r dessen ┬äAmphibian Ark┬ô. Europaweit erzielte nur der Zoo Chester in Gro├čbritannien ├Ąhnlich hohe Spendeneinnahmen.

 

F├╝r die 25.000 Euro erhielt der Allwetterzoo als Anerkennung jetzt vier Urkunden, und zwar den EAZA-Award in Bronze, Silber, Gold und Platin. Mit der ├ťberweisung der EAZA-Spende ist die Kampagne f├╝r den Allwetterzoo allerdings noch l├Ąngst nicht abgeschlossen. Um ein ├ťberleben von Frosch & Co. langfristig zu sichern, sind weiterhin Spenden notwendig. Deshalb ist man im Zoo auch froh, dass die Unterst├╝tzung von Privat oder durch m├╝nstersche Gesch├Ąftsleute nicht abrei├čt. J├╝ngst hat ┬äPl├╝sch & Promotion┬ô, ein Werbeartikel-Unternehmen aus Albachten, dem Zoo 320 Pl├╝schfr├Âsche spendiert, die zugunsten der Aktion ┬äRettet-die-Fr├Âsche.de┬ô eingesetzt werden.
(14.10.2008, 11:50)
R├╝diger :   Gl├╝ck alleine wird nicht helfen. Sie sollten es wie in Erfurt handel und das kleine zuerst wie Amari k├╝nstlich aufpeppeln und sp├Ąter zu der Mutter Emmi lassen. Es w├Ąre ein Jammer w├╝rde sie es wieder t├Âtlich attackieren.
(08.10.2008, 19:44)
Michael Amend :   Dann dr├╝cke ich jetzt schon Mal die Daumen, das diesmal alles klappt und "Emmi"ihr n├Ąchste Kalb vorsorglich betreut.
(08.10.2008, 18:49)
Allwetterzoo M├╝nster :   Freude im Allwetterzoo: Breitmaulnashorn Emmi ist tr├Ąchtig!

Neue W├Ąnde, neues Gl├╝ck! Wie bei uns Menschen war ein ┬äTapetenwechsel┬ô anscheinend Anlass f├╝r das deutliche Interesse, das Breitmaulnashorn ┬äHarry┬ô im Mai an ┬äEmmi┬ô zeigte. Ende April hatten die drei Nash├Ârner im Allwetterzoo M├╝nster ihre erweiterten und umgestalteten Au├čenanlagen bezogen. W├Ąhrend der Bauzeit waren die Nashornk├╝he einige Wochen vom Bullen getrennt gewesen. Und schon Mitte Mai, also kurz nach dem Umzug, widmete sich der 18j├Ąhrige ┬äHarry┬ô zwei Tage lang sehr ausgiebig seiner Partnerin!┬á

Dass ┬äHarrys┬ô Bem├╝hungen bei der gleichaltrigen Nashornkuh erfolgreich waren, zeigen jetzt Untersuchungsergebnisse der Veterin├Ąrmedizinischen Universit├Ąt Wien. Die dortigen Wissenschaftler sind auf Hormonbestimmungen in Nashorn-Kot spezialisiert. Aus M├╝nster erhalten sie mehrmals im Jahr ein ┬äSammelpaket┬ô; denn die Tierpfleger nehmen w├Âchentlich eine Kotprobe von ┬äEmmi┬ô und frieren sie ein. Nun liegt ein aktueller Bericht aus Wien vor, der ┬äEmmis┬ô Tr├Ąchtigkeit best├Ątigt. Ihre Hormon-Kurve zeigt bis September einen kontinuierlichen Anstieg auf ├╝ber 1.000 Nanogramm ┬äSchwangerschaftshormon┬ô! Gew├Âhnlich sind weniger als 200 Nanogramm in einem Gramm Kot enthalten. Schwankungen sind normal und zyklusabh├Ąngig. Gewissheit ├╝ber eine m├Âgliche Tr├Ąchtigkeit hat man fr├╝hestens ab dem dritten Monat. Nachgewiesen werden sog. ┬ä20-oxo-Pregnane┬ô, das sind Abbauprodukte des Schwangerschaftsschutz-Hormons Progesteron.┬á

Die Tr├Ąchtigkeit bei Breitmaulnash├Ârnern dauert etwa 16 Monate, also ist mit der Geburt eines Kalbes im Herbst n├Ąchsten Jahres zu rechnen. Vielleicht ist ┬äEmmi┬ô an ihrem Geburtstag bereits Mutter? Sie wurde am 22. 10. 1990 in M├╝nster geboren. Ihr Partner ┬äHarry┬ô stammt aus dem Zoo Whipsnade/GB. Die 22j├Ąhrige ┬äVicky┬ô ist das dritte Nashorn in M├╝nster. ┬äEmmi┬ô ist ├╝brigens zum dritten Mal tr├Ąchtig. In der Vergangenheit hatte sie nach zwei komplikationslosen Schwangerschaften ihre K├Ąlber unmittelbar nach der Geburt get├Âtet.
(08.10.2008, 10:58)
Hannes L├╝ke :   Auch wenn das Delfinarium viel zu klein ist finde ich es sch├Ân, dass das doch wohl langweiligste Delfinarium das ich kenne Zuwachs bekommt.
(26.09.2008, 16:11)
IP66 :   Damit d├╝rfte die weitere Existenz des m├╝nsteraner Delphinariums f├╝r die n├Ąchste Zeit gesichert sein!
(26.09.2008, 10:35)
Allwetterzoo M├╝nster :   Delphinarium M├╝nster ist Teil des Europ├Ąischen-Delfin-Austausch-Programms

Gestern erhielt das Delphinarium im Allwetterzoo Zuwachs. Aus dem Dolfinarium Harderwijk (NL) kamen mit einem Spezialtransport drei gro├če T├╝mmler nach M├╝nster. Im Gegenzug verlie├č der bekannte M├╝nsteraner Delfin ┬äNemo┬ô das m├╝nstersche Delphinarium in Richtung Harderwijk. Dieser Austausch erfolgte im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszucht Programms (EEP) f├╝r gro├če T├╝mmler, der bekanntesten Delfinart.

Das EEP hat das Ziel, eine stabile Delfin Population in Europ├Ąischen Zoos aufzubauen. Hierf├╝r ist es wichtig, dass die Tiere unter den einzelnen Delfinarien ausgetauscht werden. Der Zuchtbuch-Koordinator im Delphinarium Kolmarden, Schweden, achtet darauf, dass unter anderem keine Inzucht unter den Tieren auftritt. Au├čerdem wird streng kontrolliert, wo die Tiere untergebracht werden, um sozial stabile Delfin-Gruppen aufzubauen.

Das Dolfinarium Harderwijk z├╝chtet seit Jahren sehr erfolgreich Delfine. Auch die drei Neuzug├Ąnge in M├╝nster sind dort geboren. Um die weitere Zucht zu erm├Âglichen, machen die Jungtiere ┬äRocco┬ô (3), ┬äPalawas┬ô (4) und ┬äKite┬ô (3) jetzt Platz in der Zuchtanlage in Harderwijk. Daf├╝r geht der 22-j├Ąhrige ┬äNemo┬ô (geboren 1986 in N├╝rnberg) nach Holland und k├Ânnte dort irgendwann stolzer Vater werden.

Momentan sind die drei holl├Ąndischen Jungs noch hinter den Kulissen und f├╝r Besucher nicht zu sehen, werden sich aber bald ├Âffentlich pr├Ąsentieren.
(26.09.2008, 09:23)
Allwetterzoo M├╝nster :   27. September, 9 bis 18 Uhr:
„Tag der Meerestiere“ und Familientag im Allwetterzoo Münster

Mit besonderen Aktionen und erm├Ą├čigten Eintrittspreisen l├Ądt der Allwetterzoo M├╝nster am letzten Samstag im September zum ┬äFamilientag┬ô ein. F├╝r Erwachsene wird der Eintrittspreis auf 9 Euro, f├╝r Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 17 Jahren auf 4,50 Euro reduziert, jeweils inklusive Delphinarium und Pferdemuseum.

An diesem Wochenende dreht sich alles um das Thema Meerestiere. Neben besonderen F├╝hrungen zu diesen Tieren, informieren Pfleger ├╝ber ihre Sch├╝tzlinge und die Besucher d├╝rfen einmal hinter die Kulissen schauen. Alle angebotenen Aktionen sind im Eintrittspreis enthalten. Hier das Programm im ├ťberblick:

11.30, 14 und 16 Uhr
Vorf├╝hrungen im Delphinarium und Gespr├Ąchsrunde mit den Trainern
11 bis 17 Uhr
Malaktion zum Thema „Was lebt eigentlich im Wasser?“
11.45 bis 12.30 Uhr
Blick in die Futterk├╝che von Pinguinen und Robben
12.30, 13.30 und 14.30 Uhr
Interaktives Froschkonzert  - Jeder kann musizieren!
13, 14, 15 und 16 Uhr
1-st├╝ndige F├╝hrungen zu den verschiedenen Meerestieren
13.30 bis 15.30 Uhr
Einblicke hinter die Kulissen des Aquariums
14 Uhr
Pinguinmarsch
14.15 bis 15 Uhr
Wie funktioniert Robbentraining? Ein Mitmachprojekt f├╝r Besucher.
15 und 17 Uhr
F├╝hrungen hinter die Kulissen des Delphinariums

Weitere Attraktionen sind der Infostand und Aktionen in der BioCity zum Thema Fr├Âsche und Delfine. Hier treffen sich zudem ab 10 Uhr dieSchlaum├Ąuse, bei denen Kinder auf spielerische Art Computer entdecken k├Ânnen.
(24.09.2008, 08:28)
Michael Mettler :   P.S. Interessante Musterdetails kann man in fast jeder Steppenzebragruppe in Zoos entdecken, unabh├Ąngig von der Unterart; bei Grevy- und Bergzebras sind solche dagegen deutlich seltener (obwohl manche Grevys an den Carpalgelenken wei├če T├╝pfel statt Streifen zeigen). Bei den M├╝nsteraner B├Âhmzebras sah ich z.B. mal ein Tier mit einem deutlichen Versatz in der Streifung auf einer K├Ârperseite; wirkte so, als habe man ihm mal die Flanke aufgeschnitten und danach wieder zusammengen├Ąht, ohne auf den richtigen Verlauf des Musters zu achten.
(23.09.2008, 20:52)
Michael Mettler :   Nochmal zum Thema Zebrastreifen, auch wenn das Foto kein Tier aus M├╝nster zeigt: Bei dieser Detailaufnahme aus Schwerin (Chapmanzebra) l├Ąsst sich sehr gut erkennen, dass sich das Streifenmuster eines Zebras aus deutlich mehr Komponenten zusammensetzt/-setzen kann als nur schwarzen und wei├čen Streifen und "Schattenstreifen". Bei genauem Hinsehen erkennt man hier zwischen Schatten- und schwarzem Streifen einen weiteren deutlich blasseren Schattenstreifen, dazu wei├če "Perlenreihen" in der Streifung und ovale wei├če Flecken, die quasi am Rande der dunklen Streifen "kleben" und diesen "ausfressen". Diese Flecken sind es auch, die bei manchen s├╝dlichen Steppenzebras eine Art Netzmuster an den Keulen, hie und da auch an den Schultern erzeugen.
(23.09.2008, 20:47)
Ralf Sommerlad :   Nette Idee, Alsmann und Adler....
(01.09.2008, 16:42)
Allwetterzoo M├╝nster :   Fr├Âsche, Fr├Âsche, Fr├Âsche

Ein musikalischer, literarischer, am├╝santer Abend mit G├Âtz Alsmann und J├Ârg Adler im Allwetterzoo



Was im Juni ├Âffentlich versprochen wurde, wird nun bald Realit├Ąt: G├Âtz Alsmann, Musiker, Moderator und M├╝nsteraner, wird zugunsten der Frosch-Rettungskampagne des m├╝nsterschen Zoos singen, spielen und unterhalten! Unterst├╝tzt wird er bei der musikalischen und literarischen Veranstaltung am Abend des 11. September von J├Ârg Adler. Beide widmen sich den gr├╝nen H├╝pfern und anderen Lurchen, wobei die von G├Âtz Alsmann zu erwartenden Darbietungen noch streng geheim sind. Der Zoodirektor hingegen wird sich textlich vorwiegend mit dem Liebesleben von Kermit & Co. auseinandersetzen.



Der Froschabend findet an mehreren Stationen im Allwetterzoo statt. Gutes Schuhwerk und Kondition sind also Voraussetzung f├╝r eine Teilnahme. Au├čerdem sollte man im Vorfeld schnell sein, denn der Vorverkauf hat bereits begonnen. Karten in begrenzter St├╝ckzahl gibt es f├╝r 35 Euro nur an der Zookasse. Einlass ist ab 19.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Der unterhaltsame Rundgang mit Alsmann und Adler dauert etwa zwei Stunden. ┬äFroschprinzessin┬ô Romy Dircks wird vor dem Beginn Informationen ├╝ber das akute Froschsterben verteilen. Restaurantp├Ąchter Ferdinand Grohs spendiert zum gemeinsamen Ausklang im Bistro im Kinder- und Pferdepark ein Glas Sekt. Hier kann man sich auch noch mit einem Imbiss st├Ąrken, bevor man die Heimreise antritt. Der Reinerl├Âs der Benefiz-Veranstaltung flie├čt in die Kampagne www.rettet-die-froesche.de.
(01.09.2008, 16:21)
Michael Mettler :   @cajun: Schattenstreifen sind bei boehmi nichts Ungew├Âhnliches, da gaukeln uns Tierlexika usw. einen ├╝bertriebenen Rassestandard vor. Als man noch B├Âhm- und Grantzebra als eigene Unterarten unterschied, galt das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Schattenstreifen als eines der Unterartmerkmale, erwies sich aber als nicht haltbar. Ein Afrikakenner mit jahrzehntelanger Freilanderfahrung in Ost- und S├╝dafrika erz├Ąhlte mir mal, dass man in Ostafrika unter den B├Âhmzebras problemlos Tiere f├Ąnde, die - aus ihrer Herde herausgepickt - im Zoo ohne Weiteres als Chapmanzebras angesprochen werden w├╝rden.

Ich habe ├╝brigens in Zoos auch schon Zebras gesehen, bei denen der selbe Streifen an einem Ende klar schwarz war und am anderen als "Schattenstreifen" auslief. Die helleren Schattenstreifen entstehen in vielen F├Ąllen einfach dadurch, dass sich wei├če und schwarze Haare mischen; l├Ąsst sich auf Detailfotos ganz gut erkennen. In manchen F├Ąllen wachsen die beiden Haarfarben wirr durcheinander, in anderen sind die Wei├čbereiche innerhalb der schwarzen Umgebung als Perlenmuster mehr oder weniger klar abgegrenzt. Die Fernwirkung ist in beiden Varianten aber nahezu gleich.
(29.08.2008, 09:17)
cajun :   Ich habe einige Fotos, die mich verwirren. In M├╝nster werden die Zebras als B├Âhm/Grant- Zebras ausgeschildert. Allerdings haben einige der Tiere "Schattenstreifen".
(29.08.2008, 00:20)
IP66 :   Ob es doch falsch war, die M├╝tter mit den Jungtieren so fr├╝h dem westf├Ąlischen Klima auszusetzen?
(28.08.2008, 12:03)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gorillamutter ┬äGana┬ô hat ihren Sohn ┬äClaudio┬ô nicht vernachl├Ąssigt!

Inzwischen liegt dem Allwetterzoo M├╝nster der Sektionsbericht des Deutschen Primatenzentrums G├Âttingen (DPZ) vor. Dorthin war das am 16. August gestorbene, 13 Wochen alte Gorillababy ┬äClaudio┬ô am Freitag der letzten Woche gebracht worden. ┬äGana┬ô, die Mutter von ┬äClaudio┬ô, hatte ihren toten Sohn sieben Tage lang mit sich herum getragen. Deshalb wies der zu untersuchende K├Ârper schon starke Zeichen der Verwesung auf.

Das Ergebnis der Obduktion durch die Pathologen des DPZ erleichtert Tierpfleger, Zooleitung und sicher zahllose Zoofreunde; denn es steht jetzt fest, dass ┬äGana┬ô keine Schuld am Tod ihres zweiten Kindes tr├Ągt. ┬äClaudio┬ô wies lt. Aussagen der Wissenschaftler einen guten Ern├Ąhrungszustand auf. Auch wurden am Tierk├Ârper keine Anzeichen von zu Lebzeiten entstandenen Verletzungen gefunden. Wahrscheinlich hat eine akute Darmentz├╝ndung zum sehr raschen Tod des Kindes gef├╝hrt. Es stehen allerdings noch die Ergebnisse weiterf├╝hrender Untersuchungen von Gewebeproben aus.
(27.08.2008, 12:12)
Allwetterzoo M├╝nster :   Erleichterung im Allwetterzoo M├╝nster:

Das Gorillaweibchen „Gana“ konnte von ihrem toten Baby getrennt werden

Tierpfleger, Zooleitung und sicher auch unz├Ąhlige Zoofreunde sind erleichtert, weil ┬äGana┬ô von ihrem toten Sohn ┬äClaudio┬ô getrennt werden konnte. Schon seit zwei Tagen hatte sie das am vergangenen Samstag gestorbene Gorillababy hin und wieder drei bis f├╝nf Meter entfernt liegen lassen, allerdings nur f├╝r kurze Zeit. Etliche Versuche der Tierpfleger, die Gorillamutter mit Leckereien von ihrem toten Kind abzulenken, verliefen erfolglos. Am Donnerstagabend h├Ątte ein erster, gut vorbereiter Trennungsversuch fast zum Erfolg gef├╝hrt, doch ┬äGana┬ô erkannte zu schnell das Vorhaben der Pfleger. Heute Mittag hat es nun endlich geklappt! Revierleiterin B├Ąrbel Uphoff erz├Ąhlt: ┬äWir haben erst sp├Ąt das Innengehege ges├Ąubert, alle Gorillas waren im Wintergarten. Als wir die Schieber ├Âffneten, ging ┬äGana┬ô in einen der Schlafk├Ąfige im Haus und legte ihr Baby dort ab. Eine Kollegin lockte sie mit Bananen und Rosinenbrot - das bekommen die Tiere nur ganz, ganz selten - und ich machte schnell den Schieber zu.┬ô Im Allwetterzoo hofft man nun, dass ┬äGana┬ô das Geschehen der letzten Tage bald vergessen kann. Der K├Ârper des toten Gorillajungen wird noch heute in das Deutsche Primaten-Zentrum in G├Âttingen gebracht. Die Wissenschaftler werden das Tier untersuchen, um m├Âglichst die Todesursache zu ermitteln.
(22.08.2008, 15:22)
Gudrun Bardowicks :   Im Zoo Hannover hatte die Gorilladame Josy im Fr├╝hjahr 2007 eine Totgeburt (ihr erstes Jungtier). Man lie├č ihr das tote Jungtier auch mindestens 3 bis 4 Tage lang, bis sie es von sich aus an einen Tierpfleger abgab, da sie erkannt hatte, dass es nicht mehr lebte und es nur noch mit Abscheu betrachtete. Das Urwaldhaus war allerdings f├╝r das Publikum geschlossen, so dass die Besucher Josy mit ihrem toten Jungtier nicht beobachten konnten. Auch gab es keine Medienpr├Ąsenz wie im M├╝nsteraner Fall, da das Jungtier ja eine Totgeburt war.
(21.08.2008, 22:11)
Michael Mettler :   Mich w├╝rde interessieren, wie die anderen Gruppenmitglieder auf das tote Jungtier reagieren bzw. wie die allgemeine Stimmung in der Gruppe ist. Oder wird die Mutter derzeit separat gehalten?
(21.08.2008, 21:41)
Klaus Sch├╝ling :   Das kann ich best├Ątigen (Stand: 18:00 Uhr).
Kennt irgendjemand F├Ąlle, bei denen verstorbene Tiere in menschlicher Obhut ├Ąhnlich lange bei der Mutter belassen wurden?
(21.08.2008, 21:31)
cajun :   Laut heutiger Meldung im WDR VT-Text tr├Ągt "Ghana" das verstorbene Jungtier immer noch mit sich herum.
(21.08.2008, 20:18)
Allwetterzoo M├╝nster :   Das Gorillababy ┬äClaudio┬ô ist unerwartet gestorben

Nur gut drei Monate wurde ┬äClaudio┬ô alt, der j├╝ngste Nachwuchs bei den Flachland-Gorillas im Allwetterzoo M├╝nster. Mutter des Kleinen ist ┬äGana┬ô, die im letzten Jahr durch die Vernachl├Ąssigung ihres ersten Kindes Schlagzeilen gemacht hatte. ┬äMary Zwo┬ô wurde damals in kritischem Zustand der Mutter abgenommen, im Uni-Klinikum M├╝nster behandelt und dann in die Gorilla-Kinderstube des Stuttgarter Zoos gebracht. Ihr geht es mittlerweile sehr gut. Mit ┬äClaudio┬ô ging die elfj├Ąhrige Gorillamutter anfangs wesentlich besser um als mit ihrem ersten Nachwuchs. Zwar zeigte sich ┬äGana┬ô immer noch etwas nachl├Ąssig und nicht so besorgt um ihr Kind wie ┬äChanga┬ô, das ├Ąltere Gorillaweibchen in M├╝nster - doch ┬äClaudio┬ô entwickelte sich offensichtlich recht gut. In den letzten Wochen sah man ihn sogar ├Âfter mit dem ein halbes Jahr ├Ąlteren ┬äThabo┬ô spielen.



Mitte letzter Woche erschien ┬äClaudio┬ô relativ m├╝de. Man kaufte Babynahrung, um notfalls mit einer Flasche durch ein Gitter zuf├╝ttern zu k├Ânnen. Am Freitag hat der kleine Gorilla noch an Mutters Brust getrunken, doch am Samstag, 16. August, sah er deutlich geschw├Ącht aus und zeigte am Mittag nur noch geringe Lebenszeichen. Zoologische Leitung und Tierpfleger waren sich einig, ┬äGana┬ô den Sohn nicht abzunehmen. Er ist dann im Laufe des Nachmittags gestorben und wurde noch am heutigen Sonntag von der Mutter getragen. Gorillas brauchen einen l├Ąngeren Zeitraum, um sich von toten Artgenossen zu verabschieden - und diese Zeit l├Ąsst man der Mutter. Zoomitarbeiter informieren am Gehege die Besucher ├╝ber das Geschehen, das den einen oder anderen irritieren mag. Was die Ursache f├╝r ┬äClaudios┬ô Tod ist, wird eine entsprechende Untersuchung zeigen.
(17.08.2008, 14:55)
Allwetterzoo M├╝nster :   Nachwuchs bei den Langschnauzen-Seepferdchen im Allwetterzoo: Ein Mann brachte 81 Junge auf die Welt!

Erst vor einem guten halben Jahr waren Langschnauzen-Seepferdchen neu im Allwetterzoo eingetroffen. Die Tiere lebten sich in M├╝nster nicht nur gut ein, sie haben sich sogar schon vermehrt. Das ist schnell - und es ist seit vielen Jahren der erste Zuchterfolg bei Seepferdchen im Allwetterzoo.

Nachwuchs ist bei den Seepferdchen V├Ątersache: Das m├Ąnnliche Tier ist mit einer Bruttasche ausgestattet, in die das Weibchen die Eier legt. Nach etwa drei Wochen werden durch ├ľffnen der Bruttasche bis zu 200 Junge vom Vater ┬ägeboren┬ô. Dieser Vorgang erinnert an eine Geburt, denn das Tier kr├╝mmt sich wehenartig und st├Â├čt dabei die Jungen aus.

Am 22. Juli kamen gesch├Ątzt 60 Junge auf die Welt. Als die anfangs nur wenige Millimeter gro├čen Mini-Seepferdchen heranwuchsen wurden sie in ein gr├Â├čeres Becken umgesetzt. Dabei konnten die Pflegerinnen genau z├Ąhlen und kamen auf stolze 81 Nachwuchs-Fische! Das zweite M├Ąnnchen war anscheinend zu schnell: Seine am 31. Juli geborenen etwa 40 Jungen waren zu klein und nicht ausreichend entwickelt. Sie haben leider nicht ├╝berlebt.

Der erfolgreiche Vater k├╝mmert sich allerdings nicht mehr um seine Spr├Âsslinge. Die Mini-Seepferdchen wurden nach der Geburt in ein separates Becken gesetzt, damit sie nicht aus Versehen gefressen werden. Die Aufzucht bew├Ąltigen die Pflegerinnen - und das ist eine langwierige und zeitaufw├Ąndige Angelegenheit. Ern├Ąhrt werden die Mini-Seepferdchen mit winzigen Krebsen. Inzwischen hat der Nachwuchs die ersten kritischen Wochen ├╝berstanden. Die Jungtiere sind anfangs besonders anf├Ąllig f├╝r Krankheiten und reagieren auch auf Ver├Ąnderungen sehr sensibel.

Seepferdchen sind tats├Ąchlich echte Fische, die sich allerdings aufrecht fortbewegen. Bei genauem Hinsehen erkennt man eine schnelle wellenf├Ârmige Bewegung der kleinen R├╝ckenflosse und der Brustflossen, wobei die einzelnen Flossenstrahlen bis zu 70mal in der Sekunde von der einen Seite auf die andere schlagen. Mit ihrem langen, flossenlosen Wickelschwanz verschaffen sie sich an Gegenst├Ąnden - selbst bei starken Meeresstr├Âmungen - festen Halt. Die Beute, meist Kleinkrebse und Fischlarven, wird mit einem kr├Ąftigen Sog in das R├Âhrenmaul eingesaugt. Bemerkenswert sind die kleinen Augen der Seepferdchen, die wie beim Cham├Ąleon unabh├Ąngig voneinander bewegt werden.

Seepferdchen kommen ausschlie├člich im Meer vor. Die in M├╝nster lebende Art hat ihre Verbreitung im Indopazifik. Erwachsen sind die Tiere hellgelb und k├Ânnen bis zu 25 cm lang werden. Die ┬äBabys┬ô sind noch milchig durchsichtig.
(12.08.2008, 15:41)
Allwetterzoo M├╝nster :   Fotoseminare im Allwetterzoo M├╝nster

Im Zoo wird viel fotografiert. Dank digitaler Technik ist es ja auch ganz einfach. Aber einen L├Âwen oder Gorilla so richtig toll abzulichten, ist eine Kunst. Und die kann man lernen! Peter Uhl, Fotografenmeister und Inhaber der ┬äFotoschule des Sehens┬ô, bietet im Allwetterzoo ein- und dreit├Ągige Fotoseminare an. Hierbei geht es in erster Linie um das richtige ┬äSehen┬ô; denn ┬ädas wichtigste Instrument beim Fotografieren ist nicht die hochwertigste Fotoausr├╝stung, sondern der klare Blick┬ô, sagt Peter Uhl.

Beim eint├Ągigen Seminar Tierfotografie im Zoo am 4. Oktober gibt Peter Uhl Hilfestellungen und Anregungen z.B. zur Wahl des Standortes, zur Perspektive, zum Vermeiden st├Ârender Elemente oder zur geeigneten Kameraeinstellung. Beim dreit├Ągigen Seminar Tiere sehen lernen und fotografieren haben die Teilnehmer die M├Âglichkeit, sich ein genaueres Bild der Tiere zu verschaffen, ein Gesp├╝r f├╝r den richtigen Moment zu entwickeln und ihre Kenntnisse der Fotografie zu vergr├Â├čern. Das Seminar bietet eine Mischung aus theoretischer Information und praktischer Umsetzung. Es findet vom 28. bis 30. August und vom 23. bis 25. Oktober statt. S├Ąmtliche Seminare begleitet ├╝brigens die Zoologin Martina Walther, die ihr Wissen ├╝ber Tiere und deren Verhalten den Teilnehmern vermitteln wird.

Weitere Informationen unter www.allwetterzoo.de. Anmeldung unter 0172 89 271 21 oder www.fotoschule-des-sehens.de.
(08.08.2008, 12:53)
Allwetterzoo M├╝nster :   Comedy-Zoo

In der ersten Folge des Comedy-Zoo von Pro Sieben ist der Allwetterzoo dabei, und zwar mit Kamelen, Giraffen, Eseln, Pferden & Norbert Siebert und den Pinguinen & Holger Drolshagen. „Hauptdarstellerin“ ist Sonja Kraus, Moderatorin bei Pro Sieben.

Sendetermin: Dienstag, 19. August, 21.15 Uhr


(06.08.2008, 08:25)
Allwetterzoo M├╝nster :   Jungtiere

Gerade die Monate Mai, Juni und Juli sind die "Hochzeit" f├╝r Nachwuchs im Zoo. In fast allen Bereichen k├Ânnen sich unsere Besucher ├╝ber Jungtiere freuen. Es haben unter anderem verschiedene Schildkr├Âtenarten, Vieraugen, Seepferdchen, Goldene L├Âwen├Ąffchen, Guerezas und Erdm├Ąnnchen das Licht der Welt erblickt. Eine Liste der letzten Geburten finden Sie hier:
www.allwetterzoo.de/index2.php?nlid=85

Ein ganz besonderes Erlebnis f├╝r viele Zoobesucher war die Geburt eines Islandpferdes am 13. Juli. Mutter Sunna brachte ihr Fohlen am helllichten Tag zur Welt ┬ľ vor den Augen zahlreicher Menschen. Bereits nach kurzer Zeit stand das Pferdchen auf eigenen, wenn auch noch wackeligen Beinen und wurde von der Herde herzlich begr├╝├čt.
(30.07.2008, 09:36)
Allwetterzoo M├╝nster :   Webcam bei den Erdm├Ąnnchen

Unsere Erdm├Ąnnchen sind mittlerweile richtige Internet-Stars geworden: Seit April befinden sich drei Webcams des WDR in deren Anlage und zeigen die kleinen Raubtiere live bei ihrem gesch├Ąftigen Treiben. Es wird nach Herzenslust gebuddelt, gerannt und "gesichert" ┬ľ denn an der h├Âchsten Stelle des Geheges h├Ąlt stets ein Gruppenmitglied Wache. Wir freuen uns, dass sich die Erdfrauen und -m├Ąnner so gut in ihrer neuen Anlage eingelebt haben und sich offensichtlich sehr wohl f├╝hlen. Schauen Sie doch einmal rein: www.wdr.de

(30.07.2008, 09:36)
Allwetterzoo M├╝nster :   Endlich ist es soweit, unsere Gorilla-Babys haben Namen. Die beiden Racker h├Âren (mehr oder weniger...) auf die Namen Thabo und Claudio. Thabo ┬ľ das bedeutet Gl├╝ck ┬ľ wurde am 23. November 2007 geboren und ist der Sohn von Changa. Paten sind Elke und Jochen Kramer aus M├╝nster. Gana brachte am 9. Mai 2008 Claudio zur Welt. Patin ist Claudia Kleinert, die "Wetterfee" des WDR. Die beiden kleinen Gorillas tollen schon mit der Gruppe in der Anlage umher.

Thabo und Claudio haben sehr unterschiedliche M├╝tter. Changa zeigt sich f├╝rsorglich und schmust gern mit ihrem Sohn. Sie ist aber keine ├ťbermutter und l├Ąsst ihm bereits einige Freiheiten. Sogar die anderen Gruppenmitglieder d├╝rfen sich schon mit dem kleinen Gorilla besch├Ąftigen. Revierleiterin B├Ąrbel Uphoff beobachtete k├╝rzlich, dass Changa sich immer weiter von ihrem Sohn entfernte. Vater N┬ĺKwango nutzte die Gelegenheit und griff sich den Kleinen. Nachdem Changa gen├╝gend Leckerbissen aufgesammelt hatte, holte sie sich ihren Sohn zur├╝ck. Der Gorillamann scheint inzwischen gro├čen Gefallen an Thabo zu finden. Er spielt h├Ąufig mit ihm und kitzelt ihn besonders gern.

Gana hingegen ist laut B├Ąrbel Uphoff eine richtige Rabenmutter. Sie s├Ąugt und pflegt ihren Sohn zwar, legt Claudio aber oft irgendwo ab und tr├Ągt ihn meist so, dass es nur f├╝r sie bequem ist. Letztens entdeckte die Pflegerin das j├╝ngste Gorillakind gar an der Brust der alten Fatima, w├Ąhrend Gana unbeteiligt daneben sa├č. Sehr sch├Ân ist, dass beide Junggorillas sich inzwischen miteinander besch├Ąftigen. Thabo schaut immer ├Âfter nach seinem kleineren Halbbruder. Auch hierbei hat Gana laut B├Ąrbel Uphoff "die Ruhe weg". Anscheinend geht sie davon aus, dass ihr Sohn schon genau das k├Ânnen m├╝sse, was der ├Ąltere Thabo kann.

Mehr Informationen zur letzten Gorilla-Geburt im Allwetterzoo unter: www.allwetterzoo.de/index2.php?nlid=83

(30.07.2008, 09:35)
Sven P. Peter :   Ich war vor einigen Wochen mal wieder im Allwetterzoo und sehr positiv ├╝berrascht von den neuen Anlagen f├╝r Nash├Ârner und Erdm├Ąnnchen, sehr vorbildlich, auch die Interaktiven Lernschilder f├╝r die Besucher :)

Desweiteren, weil ich neulich danach gefragt wurde, die Planzeichnung des Delfinau├čenbereiches, welche ├╝ber dem Spendentrichter angebracht ist.
(14.07.2008, 16:44)
IP66 :   Zu Gnaden: Was ist ein "Zookenner" und wir qualifiziert man sich f├╝r diesen Titel?
(26.06.2008, 11:27)
Allwetterzoo M├╝nster :   Vom ┬äStern┬ô getestet und f├╝r sehenswert befunden - der Allwetterzoo in M├╝nster geh├Ârt in die erste Liga der deutschen Zoos

Bange Wochen des Wartens sind f├╝r Adler und das Team des Allwetterzoos vorbei. Am 11. April hatten drei fachkundige Zookenner im Auftrag des ┬äStern┬ô den Allwetterzoo in M├╝nster einen ganzen Tag lang unter die Lupe genommen. J├Ârg Adler, Zoologischer Direktor und dem Allwetterzoo und ┬äseiner┬ô Stadt M├╝nster mit Haut und Haar verschrieben, hatte die Tester an diesem k├╝hlen und grauen Freitag im Zoo getroffen. Seither trieb ihn die Sorge, dass das Ergebnis im Vergleich zu den sp├Ąter getesteten, zwischenzeitlich ergr├╝nten Zoos wenig schmeichelhaft sein k├Ânne. Doch nun ist es amtlich: der Allwetterzoo liegt von den 27 gro├čen getesteten Zoos auf Rang 9 mit dem Pr├Ądikat ┬äsehenswert┬ô und der Note 1,99 hinter ber├╝hmten Zoos wie Berlin (Zoo und Tierpark), Hamburg, M├╝nchen und N├╝rnberg. In NRW, der ┬äZoolandschaft Deutschlands┬ô, belegt M├╝nster nach Wuppertal Platz 2.

Die Freude bei den 84 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den saisonalen Aushilfen ist umso gr├Â├čer, als der Allwetterzoo beim letzten Stern-Test 2000 noch auf Platz 23 mit dem Pr├Ądikat ┬äzwiesp├Ąltig┬ô gelandet war. Doch das Konzept ┬äAllwetterzoo 2000 Plus┬ô hat nicht nur den Zoo ver├Ąndert, sondern auch zu einem stetigen Besucherzuwachs und einer erstaunlichen Medienpr├Ąsenz gef├╝hrt. ┬äDer Allwetterzoo ├╝berzeugt beim Internationalen Artenschutz┬ô, so kommentiert der ┬äStern┬ô einen der Schwerpunkte der Arbeit in M├╝nster.
(26.06.2008, 07:58)
Allwetterzoo M├╝nster :   Werden M├╝nsters Pinguine ┬äEuropameister┬ô?



Seit vielen Jahren schon ist der Allwetterzoo f├╝r seine ┬äflorierende┬ô Pinguinzucht bekannt. Auch 2007 zeigten sich die V├Âgel im Frack sehr fruchtbar: Es wuchsen 20 Jungpinguine heran. Diese Zahl wird im j├Ąhrlich erscheinenden Zuchtbuch des ┬äEurop├Ąischen Erhaltungszucht-Programms┬ô (EEP) ver├Âffentlicht. J├ínos Sz├ínth├│ vom Zoo Amsterdam, der Koordinator des EEP f├╝r die Brillenpinguine, war beeindruckt vom m├╝nsterschen Ergebnis. Er versichert Dr. Dirk Wewers, dem Kurator im Allwetterzoo, dass M├╝nster ┬äEuropameister┬ô werden k├Ânnte: Mittlerweile l├Ągen auch die Zahlen der anderen am EEP f├╝r Brillenpinguine beteiligten europ├Ąischen Zoos vor. Nur die Zoos von London und Paignton in Gro├čbritannien haben Nachzuchterfolge von etwa 20 Tieren gemeldet, die Zahlen m├╝ssen allerdings noch best├Ątigt werden.



Brillenpinguine z├Ąhlen zu den hoch bedrohten Tierarten und deshalb wurden die in Zoos lebenden Tiere in ein l├Ąnder├╝bergreifendes Zuchtprogramm aufgenommen - das EEP. Hauptursachen f├╝r die Bedrohung der Brillenpinguine sind die Zerst├Ârung ihrer nat├╝rlichen Lebensr├Ąume im S├╝den Afrikas, einhergehend mit Wasserverschmutzung und ├ťberfischung. Laut der IUCN (Weltnaturschutzunion) besteht die Gefahr, dass diese Art in etwa 70 Jahren aussterben wird!



Wegen der akuten Bedrohung ist die hohe Fortpflanzungsrate bei den Pinguinen im Allwetterzoo besonders erfreulich. Und deshalb wird auch ein hoher Aufwand betrieben, damit m├Âglichst viele K├╝ken im Zoo heranwachsen. Zwar br├╝ten die Pinguine die Eier selber aus und f├╝ttern ihre K├╝ken rund 60 Tage mit vorverdautem Fischbrei. Doch danach verlassen die Jungv├Âgel die Kolonie und erlernen hinter den Kulissen der Pinguinanlage das Fressen toter Fische. Im Meer w├╝rden die Nachwuchs-Fracktr├Ąger sich zu Gruppen zusammenschlie├čen und gemeinsam nach allem jagen, was glitzert. Die Futterfische im Zoo bewegen sich aber nicht! Deshalb bringen die Tierpfleger den Pinguinen in mehreren Schritten bei, dass sie auch von aufgetauten Fischen satt werden.



Pinguine ┬ämade in M├╝nster┬ô leben mittlerweile in vielen europ├Ąischen Zoos, sei es in Amsterdam, Basel oder Straubing. ┬äBrutsaison┬ô ist in M├╝nster zweimal im Jahr: K├╝ken schl├╝pfen im August und September und von Dezember bis Februar aus den Eiern. Die Jungpinguine haben anfangs ein eher graues Gefieder und sind noch lange von ihren typisch schwarz-wei├č gezeichneten Eltern zu unterscheiden.
(23.05.2008, 09:58)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gorillageburt im Allwetterzoo

Im Allwetterzoo ist man glücklich über den vierten Nachwuchs bei den „sanften Riesen“

Am letzten Freitag (9. Mai) wurde im Allwetterzoo der vierte Gorilla geboren. Damit ist die Gruppe auf insgesamt sechs Tiere angewachsen und besteht aus ┬äN┬ĺKwango┬ô, dem elfj├Ąhrigen Mann, der etwa 36 Jahre alten ┬äFatima┬ô und den beiden knapp zw├Âlf bzw. elf Jahre alten M├╝ttern ┬äChanga┬ô und ┬äGana┬ô mit ihren Jungtieren. Auf Nachwuchs bei den Gorillas hatte man im Allwetterzoo 30 Jahre vergeblich gewartet, doch seitdem die Gruppe deutlich verj├╝ngt wurde, klappt es!



2006 gebar ┬äChanga┬ô den ersten Gorilla ├╝berhaupt in M├╝nster. Die Tochter des aus Frankfurt stammenden Weibchens ├╝berlebte allerdings die Verletzungen nicht, die es bei Auseinandersetzungen in der Gruppe erlitten hatte. Im November 2007 wurde ┬äChanga┬ô erneut Mutter eines kr├Ąftigen Jungen. ┬äGana┬ô hatte im Mai 2007 mit ┬äMary Zwo┬ô ihr erstes Kind auf die Welt auf die Welt gebracht. Dessen kurzzeitiger Aufenthalt in M├╝nsters Uni-Klinikum sowie der anschlie├čende Umzug in die Aufzuchtstation des Stuttgarter Zoos Wilhelma sorgten f├╝r viel Aufmerksamkeit. Zwar hat ┬äGana┬ô ihr erstes Jungtier damals offensichtlich vernachl├Ąssigt, doch im Allwetterzoo ist man nun zuversichtlich: Die frischgebackene Mutter konnte in den letzten Monaten sehen, wie ┬äChanga┬ô mit ihrem Kind umgeht und hat sicher eine Menge gelernt.



Die Tierpfleger im Menschenaffenhaus hat die Geburt des j├╝ngsten Gorillas sehr beeindruckt. Hier ihre Schilderung der Ereignisse: Freitagmorgen im Menschenaffenhaus. Ein arbeitsreicher Tag hatte begonnen. Doch etwas war anders als sonst, die Gorillas verhielten sich auff├Ąllig. Der 11j├Ąhrige ┬äN┬ĺKwango┬ô ging in die Au├čenanlage und nur ┬äChanga┬ô mitsamt Kind lief mit. Die beiden anderen Weibchen blieben im Schlafgehege und ┬äGana┬ô verhielt sich auff├Ąllig: Sie legte sich auf den Bauch und presste stark - ein Indiz f├╝r die bevorstehende Geburt. Direkt danach setzte sich das hochtr├Ąchtige Weibchen allerdings wieder hin. Die Pfleger arbeiteten normal weiter, behielten die werdende Mutter aber stets im Blick. Die stand pl├Âtzlich auf und ging in den Wintergarten, der das Innengehege im Menschenaffenhaus mit der gro├čen Freianlage verbindet. Dort legte sie sich erneut auf den Bauch und presste. ┬äGana┬ô kehrte in das Schlafgehege zur├╝ck und setzte sich neben die 36j├Ąhrige ┬äFatima┬ô, die anderen Gorillas waren ihr gefolgt.



Dann ging es schnell: ┬äGana┬ô presste noch zweimal und fing schlie├člich mit beiden H├Ąnden das Baby auf! Sie nahm es sofort an sich - und kurz darauf gingen s├Ąmtliche Gorillas in den Wintergarten. Die Pfleger konnten nun den Schieber zum Schlafgehege schlie├čen, um Blut und Fruchtwasser aus dem ┬äKrei├čsaal┬ô zu entfernen. Dann verteilten sie dort frisches Stroh und zogen den Schieber wieder auf. Prompt kehrten die Gorillas zur├╝ck und setzten sich nebeneinander auf den Boden - alle machten einen ruhigen Eindruck. Das Jungtier wirkt kr├Ąftig, es wurde schon eine Stunde nach der Geburt am Bauchfell der Mutter h├Ąngend beobachtet: ┬äGana┬ô marschierte auf allen Vieren ├╝ber die Au├čenanlage, ihr Kind baumelte unter ihrem dicken Bauch, die rund 70 cm lange Nabelschnur mit sich schleppend. Das Gorillaweibchen hat die Geburt problemlos ├╝berstanden und schon recht schnell wieder gefressen und getrunken. Dem Jungtier geht es gut! Und Peter Bein, Tierpfleger im Menschenaffenhaus und Augenzeuge der Geburt schw├Ąrmt heute noch: ┬äF├╝r mich war die Geburt das Allergr├Â├čte, einfach unbeschreiblich!┬ô.



Unser Foto zeigt das Gorillababy am Tag der Geburt.
(13.05.2008, 14:52)
IP66 :   Gestern habe ich mir, zusammen mit dem Begr├╝nder der Tierbestandsliste, die neuen Anlagen in M├╝nster f├╝r Nash├Ârner und Erdm├Ąnner angeschaut.
Der Nashornbereich hat mich sehr beeindruckt. Die Au├čenanlage wirkt ger├Ąumig, ist gut zu unterteilen und bietet mit der Bohlenbegrenzung einen Eindruck, der nat├╝rlicher wirkt als das Haus dahinter und trotzdem zu diesem pa├čt, ja dessen Proportionierung und Struktur neu wirken l├Ą├čt. Hinzu tritt, da├č man nicht auf die Tiere herabsieht, sondern sie fast so monumental wirken wie auf der Altanlage, obgleich ihnen jetzt deutlich mehr Komfort zu Verf├╝gung steht. Schlie├člich gelang es auch, die Unterteilungen so zu gestalten, da├č sie den Flu├č des Gel├Ąndes nicht unterbrechen. Ich denke, da├č keine der m├╝nsteraner Neuanlagen seit der Errichtung der Strandvoliere sich dergestalt gl├╝cklich in den Altbestand eingef├╝gt hat. Ein wenig schade finde ich lediglich, da├č die elegante Abgrenzung mit der elektrisch geladenen Schiene, die zu den interessantesten "Umz├Ąunungen" des m├╝nsteraner Zoos z├Ąhlte, so vollst├Ąndig verschwinden mu├čte.
Die Erdm├Ąnnchenanlage bedeutet sicher auch eine Verbesserung, doch st├Ârt mich hier der durch das Gel├Ąnde gelegte Weg, der dieses zerschneidet, seltsame Zwickelsituationen entstehen l├Ą├čt und zur kunstfelsdekorierten H├Âhle pa├čt wie die Faust auf das Auge. Da auch die Br├╝ckensituation nicht recht gel├Âst wurde, scheint mir hier eine gute Idee mit zu wenig Fingerspitzengef├╝hl gel├Âst worden zu sein, zumal neben dem gro├čz├╝gigen Flu├č der Nashornanlage macht der Erdm├Ąnnchenbereich keine gute Figur. Die Idee, die Anlage durch diesen Tunnel dergestalt zu gliedern, da├č kein Tier sie ├╝bersehen kann, d├╝rfte aber ein interessanter Versuch sein, Bei├čereien und Hetzjagden der Gruppe auf ein einzelnes Tier, wie sie in K├Âln zum Problem geworden sind, zu mildern. Doch auch dieser Anlage mu├č man zugestehen, da├č sie anders als mancher ihrer Vorg├Ąnger R├╝cksicht auf Nachbarbauten nimmt und sich in vorhandene Strukturen einf├╝gt.
(12.05.2008, 20:13)
Klaus Sch├╝ling :   Der Zoo-Verein M├╝nster sucht f├╝r die Betreuung der Lori Voliere im Allwetterzoo laufend freiwillige Helfer.
Besonders an den Samstagen sind wir zur Zeit ganz schwch besetzt - auch einige gelegentliche Mithilfe f├╝r einige wenige Stunden w├Ąre eine gro├če Hilfe!
Interessenten f├╝r diese ehrenamtliche T├Ątigkeit (die nat├╝rlich keinen Eintritt zahlen m├╝ssen) wenden sich bitte an den Gesch├Ąftsf├╝hrer des Zoo-Vereins, Klaus Sch├╝ling unter 0251 311523
(12.05.2008, 18:16)
Allwetterzoo M├╝nster :   Fr├╝hling, Sonne, Jungtiere:

Im Allwetterzoo freuen sich nicht nur die Besucher ├╝ber die wundersch├Ânen Maitage!

Als die kleinen Kattas Ende M├Ąrz bzw. Mitte April das Licht der Welt erblickten, war es in M├╝nster grau in grau. Zum Gl├╝ck k├Ânnen die M├╝tter mit ihrem Nachwuchs jetzt nach drau├čen, denn die aus Madagaskar stammenden Halbaffen sind ausgesprochene Sonnenanbeter. ┬äOma┬ô Viola und ihre Artgenossen k├Ânnen auf ihrer f├╝r Besucher begehbaren Insel im Allwetterzoo sehr gut beobachtet werden. Suchen hingegen muss man ein besonderes Jungtier im Tropenhaus: Die Mutter eines am 23. M├Ąrz geborenen Wei├čkopfsakis versteckt sich gern hoch oben in den B├Ąumen der Voliere. Diese ┬äfliegende Affen┬ô aus S├╝damerika k├Ânnen enorm weit springen.

Auch in vielen anderen Bereichen genie├čen Jungtiere genie├čen die W├Ąrme, beispielsweise ein Zebrafohlen und zwei wenige Tage alte Gnus auf dem Afrikapanorama. Reizend und zierlich sind die Kitze bei Vietnam-Sikahirschen und den seltenen Prinz-Alfred-Hirschen. Kr├Ąftiger sehen da schon die beiden Fohlen der Mongolenponys aus oder das muntere Trampeltierfohlen. Geboren am 12. M├Ąrz hat es gerade eben eine ┬äFamilienzusammenf├╝hrung┬ô erlebt. Nachdem der kleine Hengst die ersten Lebenswochen mit Mutter ┬äManel┬ô in einem separaten Gehege verbracht hatte, lernte er jetzt den Rest der Herde kennen. Durch die anf├Ąngliche Trennung wird sichergestellt, dass das Fohlen ausreichend Milch bekommt und sich nicht ├Ąltere Jungtiere oder gar erwachsene Stuten bedienen...

Nur an der gelben Haut ├╝ber ihren Schn├Ąbeln sind die vier jungen Keas zu erkennen, die Anfang Februar zum ersten Mal geh├Ârt wurden. Der Nachwuchs dieser neuseel├Ąndischen Papageien wurde am Ende eines h├Âhlenartigen Ganges erbr├╝tet und verbrachte die ersten Lebenswochen unterirdisch. Mittlerweile sieht man sie immer ├Âfter kreischend miteinander spielen. Noch grau sind die K├╝ken der australischen Schwarzen Schw├Ąne, die am 18. April schl├╝pften.

Besonders wertvoll sind sieben Ende M├Ąrz und Mitte April geschl├╝pfte Sternschildkr├Âten. Deren Eltern stammen aus einer Gruppe von 68 Tieren, die 2004 in Hongkong beschlagnahmt wurden. Als genetisch sehr wertvolle Tiere wurden die Schildkr├Âten an neun europ├Ąische Zoos weitergegeben. In M├╝nster ist man auf diesen zweiten Zuchterfolg bei den hoch bedrohten Sternschildkr├Âten sehr stolz. Die Mini-Panzertr├Ąger sind in einem Terrarium an der R├╝ckseite der Gro├čflugvoliere zu bestaunen.
(07.05.2008, 14:09)
Allwetterzoo M├╝nster :   K├Ąngurus, Tiger und Elefantenf├╝├če:
Maler- und Lackierer-Auszubildende versch├Ânern derzeit den Zoo!

45 angehende MalerInnen und LackiererInnen sind seit einigen Tagen damit besch├Ąftigt, den Allwetterzoo zu versch├Ânern. ├äu├čerst phantasievoll, eigenst├Ąndig und mit unterschiedlichen Techniken bemalen die jungen HandwerkerInnen derzeit Geb├Ąude, Treppenh├Ąuser oder S├Ąulen im Zoo mit Affen, Fr├Âschen, Kamelen. Und sie beschriften W├Ąnde mit Regeln zum Klimaschutz. Sechs Projektgruppen arbeiten bei den K├Ąngurus und im Aquarium, im Bereich von Restaurant und Betriebshof, in einem Affenhaus sowie auf einer Br├╝cke ├╝ber den Zookanal.

Entstanden ist die Idee zum Projekt im Adolph-Kolping-Berufskolleg in M├╝nster. Gef├Ârdert wird es durch die Handwerkskammer M├╝nster, 21 ausbildende Maler- und Lackiererbetriebe sowie durch ortsans├Ąssige Unternehmen. Im Zoo war man von der Projekt-Idee schnell ├╝berzeugt - und die 45 k├╝nftigen MalerInnen und LackiererInnen fingen Feuer, als sie bei einem Rundgang durch den Allwetterzoo ┬äihre┬ô W├Ąnde kennen lernten. Mitten in der K├Ąnguru-Anlage malen d├╝rfen? Das war mal etwas anderes!!
(28.04.2008, 16:21)
Allwetterzoo M├╝nster :   Samstag, 26. April, 11 bis 17 Uhr

Neue Anlagen f├╝r Nash├Ârner und Erdm├Ąnnchen im Allwetterzoo M├╝nster:
Informationsveranstaltung f├╝r Besucher

Die Bauz├Ąune sind gefallen, die Er├Âffnungsreden wurden gehalten - und Breitmaulnash├Ârner und Erdm├Ąnnchen im Allwetterzoo freuen sich in ihren soeben fertig gestellten Freianlagen auf viele neugierige Menschen. Wer mehr ├╝ber das funkelnagelneue Zuhause von Nashorn & Co. erfahren m├Âchte, sollte die Zoo-Veranstaltung am kommenden Samstag nicht verpassen. Es finden st├╝ndlich ab 12 Uhr von Biologen geleitete F├╝hrungen rings um die neuen Anlagen statt. Bei ├Âffentlichen F├╝tterungen stehen Tierpfleger f├╝r Fragen zu Erdm├Ąnnchen und Nash├Ârnern zu Verf├╝gung. Ihre Leibspeise, n├Ąmlich Mehlw├╝rmer, erhalten die kleinen Raubtiere um 14 und 16 Uhr; die dickh├Ąutigen Nachbarn werden um 15 Uhr mit Br├Âtchen verw├Âhnt. Dar├╝ber hinaus gibt es Mal- und Bastelaktionen f├╝r Kinder sowie Infost├Ąnde vom Zoo-Verein und zum Thema ┬äkiss a frog┬ô. Kinderbilder aus dem Wettbewerb ┬äUnsere Erdm├Ąnnchen┬ô werden in der Nashornhalle ausgestellt. Die kleinen Sieger erhalten ihre Preise um 14 Uhr. Mehr unter www.allwetterzoo.de.
(24.04.2008, 09:35)
Allwetterzoo M├╝nster :   Neue Tieranlagen im Allwetterzoo M├╝nster:

Nash├Ârner und Erdm├Ąnnchen haben jetzt viel mehr Platz zum Rennen und Buddeln - und die Besucher erleben die Tiere noch ┬ähautn├Ąher┬ô!
Im Allwetterzoo M├╝nster ist man stolz und gl├╝cklich: Nash├Ârner und Erdm├Ąnnchen durften schon vor der offiziellen Er├Âffnung ihre v├Âllig neuen Freianlagen in Besitz nehmen. Das ┬äProbewohnen┬ô hat gezeigt, dass die Tiere sich wohl f├╝hlen! Und das ist die beste Belohnung f├╝r die gr├Â├čte Bauma├čnahme der letzten beiden Jahre, an der au├čer Zoologen und Technikern, Tierpflegern und Zoohandwerkern auch etliche Fremdfirmen beteiligt waren. Und die auch von den Zoobesuchern Geduld einforderte; denn L├Ąrm und Schmutz lie├čen sich nicht immer vermeiden. Der Umbau begann nach den Herbstferien 2007 mit Abbrucharbeiten. Es galt viel Beton zu beseitigen, um den afrikanischen Nasenhorn-Tr├Ągern und den beliebten kleinen R├Ąubern ein naturnahes neues Zuhause einzurichten.
Entstanden sind Freianlagen, die sich sehen lassen k├Ânnen - und einmal mehr das Gesamtbild des Allwetterzoo positiv ver├Ąndern. Die neu gestaltete Fl├Ąche umfasst insgesamt rund 4.000 qm und erstreckt sich l├Ąngs der Nashornhalle vom Allwettergang bis zum Ausgang der Elefantenhalle. Viel Holz, Sandsteinfelsen und eine attraktive Bepflanzung geben den neuen Anlagen einen nat├╝rlichen und harmonischen Anstrich. Umgestaltet wurde auch die gesamte Au├čenwand des Nashornkomplexes. Hellgelb gestrichen erinnern die sanierten, ehemals grauen Fl├Ąchen jetzt an die sonnige Heimat der tierischen Bewohner. Mehr unter www.allwetterzoo.de.
(23.04.2008, 15:58)
Allwetterzoo M├╝nster :   Neue Tieranlagen im Allwetterzoo M├╝nster:
Nash├Ârner und Erdm├Ąnnchen haben jetzt viel mehr Platz zum Rennen und Buddeln - und die Besucher erleben die Tiere noch ┬ähautn├Ąher┬ô!

Im Allwetterzoo M├╝nster ist man stolz und gl├╝cklich: Nash├Ârner und Erdm├Ąnnchen durften schon vor der offiziellen Er├Âffnung ihre v├Âllig neuen Freianlagen in Besitz nehmen. Das ┬äProbewohnen┬ô hat gezeigt, dass die Tiere sich wohl f├╝hlen! Und das ist die beste Belohnung f├╝r die gr├Â├čte Bauma├čnahme der letzten beiden Jahre, an der au├čer Zoologen und Technikern, Tierpflegern und Zoohandwerkern auch etliche Fremdfirmen beteiligt waren. Und die auch von den Zoobesuchern Geduld einforderte; denn L├Ąrm und Schmutz lie├čen sich nicht immer vermeiden. Der Umbau begann nach den Herbstferien 2007 mit Abbrucharbeiten. Es galt viel Beton zu beseitigen, um den afrikanischen Nasenhorn-Tr├Ągern und den beliebten kleinen R├Ąubern ein naturnahes neues Zuhause einzurichten.

Entstanden sind Freianlagen, die sich sehen lassen k├Ânnen - und einmal mehr das Gesamtbild des Allwetterzoo positiv ver├Ąndern. Die neu gestaltete Fl├Ąche umfasst insgesamt rund 4.000 qm und erstreckt sich l├Ąngs der Nashornhalle vom Allwettergang bis zum Ausgang der Elefantenhalle. Viel Holz, Sandsteinfelsen und eine attraktive Bepflanzung geben den neuen Anlagen einen nat├╝rlichen und harmonischen Anstrich. Umgestaltet wurde auch die gesamte Au├čenwand des Nashornkomplexes. Hellgelb gestrichen erinnern die sanierten, ehemals grauen Fl├Ąchen jetzt an die sonnige Heimat der tierischen Bewohner.

Die derzeit drei Breitmaulnash├Ârner im Allwetterzoo haben sich in ihrem neuen Zuhause f├╝r die warme Jahreszeit bereits gut eingelebt. Die dreiteilige Freianlage bietet den grauen Kolossen rund 3.500 m┬▓ Fl├Ąche zum Laufen, Sonnenbaden oder D├Âsen. Die Gehegeteile k├Ânnen je nach Bedarf zu einer riesigen Anlage vereint oder aber getrennt werden. Eine Trennung ist z.B. dann n├Âtig, wenn Heu und Stroh geliefert oder der produzierte Mist abtransportiert werden, denn zu Gunsten der Tiere wurde auf einen Wirtschaftsweg verzichtet, die Trecker fahren ├╝ber die Anlage. Auch Mutter und Kind k├Ânnten ein separates Gehege bewohnen. F├╝r die Besucher entstand viel Komfort. Sei es durch eine gro├če Glasscheibe, die eine f├╝r den Allwetterzoo v├Âllig neue Sicht auf die Nash├Ârner erlaubt. Oder durch die gro├čfl├Ąchig ├╝berdachte ┬äNashornlodge┬ô, die vor Regen und hei├čer Sonne sch├╝tzt und einen Blick von oben auf die Nash├Ârner erlaubt.

Woraus besteht eigentlich das Nasenhorn? Diese und andere Fragen werden bei den Breitmaulnash├Ârnern durch informative und gro├čformatige Tafeln mit einigen Besonderheiten beantwortet. So kann man durch Bef├╝hlen die Dicke der Nashornhaut mit der des Menschen vergleichen, durch ein ┬äNashornauge┬ô schauen oder mit Nashornohren wackeln. Und der Besucher erf├Ąhrt, dass immer noch Nash├Ârner sterben m├╝ssen, weil ihre Nasenh├Ârner begehrte Handelsware sind.

Die Erdm├Ąnnchen sind v├Âllig neue Bewohner im Bereich der Nash├Ârner. Sie zogen bereits im Dezember aus ihrer alten Anlage neben dem Tropenhaus aus und fanden ein komfortables Winterquartier in der Nashornhalle. Hier ist es mollig warm, es gibt viel Sand zum Buddeln, St├Ąmme und Steine zum Klettern und warme H├Âhlen zum Verstecken. Die Grenze zwischen Gehege und Besuchern bilden bis zum Boden reichende Glasscheiben. So k├Ânnen selbst kleine Kinder die wuseligen ┬äScharrtiere┬ô richtig gut beobachten. Andersherum nehmen sogar die Erdm├Ąnnchen Anteil an ihrer Umgebung: Betritt ein Mensch mit Hund die Nashornhalle, rennen die kleinen R├Ąuber nach vorn und schauen sich den fremden Vierbeiner genau an. Sind Nash├Ârner und Erdm├Ąnnchen am Abend in der Halle, hat man dank der Verglasung zwischen beiden Tieranlagen den besten Eindruck der neuen unmittelbaren Nachbarschaft.

An der 460 qm gro├čen Freianlage f├╝r die Erdm├Ąnnchen wurde noch bis Mitte April gebaut; dann gab es f├╝r die derzeit 15 Tiere eine Premiere: Bei Sonnenschein durften sie ihr neues Au├čenterrain erstmalig betreten. Von drinnen nach drau├čen gelangten sie durch einen oben verglasten Tunnel. Als sich die letzte Klappe ├Âffnete, nahmen sie anfangs z├Âgernd, dann aber bemerkenswert schnell und offensichtlich begeistert ihr Gehege in Besitz. Kein Wunder: Au├čer noch mehr Sand zum Buddeln gibt es einen H├╝gel, den Erdm├Ąnner und -frauen erklimmen m├╝ssen, wollen sie von einem Teil ihrer Anlage in den anderen wechseln. Sie laufen quasi ├╝ber die K├Âpfe der Besucher hinweg um ihre ganze Anlage zu nutzen. Und der Weg f├╝r neugierige Menschen f├╝hrt mitten durch das Freigel├Ąnde der Tiere. Dank gro├čer Glasscheiben hat man dann den einen oder anderen Erdmann direkt vor der Nase. Unter dem H├╝gel gibt┬ĺs eine ├ťberraschung: Durch ein Fenster blickt man direkt in die Schlafstube der Erdm├Ąnnchen-Familie!

Erdm├Ąnnchen sind ├╝brigens Raubtiere. Ihre Leibspeise im Zoo sind Mehlw├╝rmer. Die zoologisch zu den Katzenartigen z├Ąhlenden Tiere nennt man auch ┬äScharrtiere┬ô. Wer sie eine Weile beobachtet, wei├č warum! Sie buddeln unerm├╝dlich im Sand und suchen nach Nahrung. Beim Graben k├Ânnen sie ihre Ohren verschlie├čen, damit kein Sand eindringt. Auch im Zoo legen sie unterirdische G├Ąnge und weit verzweigte H├Âhlensysteme an. Einen ┬äFluchtweg┬ô werden sie bei aller M├╝he aber nicht finden, denn unter dem Sand h├Ąlt sie ein eigens eingebauter Grabschutz auf. Und gro├če Steine, mit denen die Innen- und Au├čenanlage der Erdm├Ąnnchen gestaltet wurden, ruhen auf stabilen Betonsockeln, damit sie den kleinen ┬äBuddlern┬ô nicht auf den Kopf fallen...

Erdm├Ąnnchen stammen aus S├╝d- und S├╝dwestafrika und bewohnen ausschlie├člich offene Trockengebiete und Savannen. Mit einer Kopf-Rumpf-L├Ąnge von 30 cm und einem K├Ârpergewicht von etwa 700 g geh├Âren sie zu den kleinsten der Mangusten-Familie. Ihren Namen verdanken sie einer typischen Verhaltensweise, dem ┬äSichern┬ô. Hierzu stellt sich ein Tier auf die Hinterf├╝├če - es macht ┬äM├Ąnnchen┬ô. Mit seinen leistungsf├Ąhigen Augen beobachtet es die Umgebung und warnt bei Gefahr die Artgenossen durch schrille Rufe. Erdm├Ąnnchen leben in sozialen Verb├Ąnden von bis zu 30 Tieren, die Familie im Allwetterzoo besteht derzeit aus 15 Tieren: Vater, Mutter und Kinder. Neuer Nachwuchs stellt sich meist im Februar und im Fr├╝hsommer ein; die j├╝ngsten Tiere in M├╝nster wurden am 5. Februar 2007 geboren.

Auf die vielen Besonderheiten, die die Erdm├Ąnnchen auszeichnen, werden die Zoo-Besucher mit attraktiven, teils zum Spielen reizenden Gro├čschildern hingewiesen. ├ťbrigens kann man sich die Tiere auch auf den heimischen Bildschirm holen: Der WDR hat Webcams eingerichtet, die das muntere Treiben der kleinen Scharrtiere live ins Internet ├╝bertragen werden.



Zahlen und Daten

Neubau der Erdm├Ąnnchen-Anlage
Gr├Â├če der Freianlage: 460,0 m┬▓
Gr├Â├če der Innenanlage: 27,5 m┬▓
(alte Anlage am Tropenhaus zum Vergleich: 32 m┬▓)
Sandtiefe innen: 60 cm, au├čen: 80 cm, Sandmenge: rund 385 m┬│

Neue Freianlage f├╝r Breitmaulnash├Ârner
Gesamtgr├Â├če der Freianlagen: 3.512 m┬▓
(alte Anlagen zum Vergleich: 2.234 m┬▓)

Ausf├╝hrung: Architektur-B├╝ro Wolfgang Kantorski, M├╝nster

Projektleitung Zoo: H. J├Ârg Adler (Zoodirektor), Dirk Heese (Techn. Leiter)

Aufwand insgesamt: 0,9 Mio Euro inklusive Wegebau, Wandgestaltung und Edukation

Spende Zoo-Verein f├╝r die Erdm├Ąnnchen-Anlage: 70.000 Euro

offizielle Er├Âffnung: 23. April

Besucherfest am 26. April mit F├╝hrungen, ├Âffentlichen F├╝tterungen, Siegerehrung und Ausstellung zum Wettbewerb ┬äUnsere Erdm├Ąnnchen┬ô, sowie Info- und Malst├Ąnden

Auf dem Gel├Ąnde der neuen Erdm├Ąnnchen- und einem Teil der neuen Nashorn-Au├čenanlage befand sich urspr├╝nglich ein Badebecken mit Landteil f├╝r Flusspferde (ab 1974). Es wurde Anfang der 1980er Jahre geteilt und im linken Bereich f├╝r Zwergflusspferde umgebaut. Seit etwa 1994 lebten hier verschiedene Tiere, zuletzt Krauskopfpelikane, die jetzt vor dem Afrikapanorama zu sehen sind. Den rechten Teil bewohnte ein Paar Schabrackenschakale. Sie sind in einen niederl├Ąndischen Zoo umgezogen.
(21.04.2008, 13:42)
Allwetterzoo M├╝nster :   NACHRICHTEN AUS DEM ALLWETTERZOO

Ausgang f├╝r junge Giraffe

"Makena", die im Februar bei uns eingetroffene Junggiraffe, hat inzwischen auch die Freianlage kennen gelernt. Die Eingew├Âhnungszeit hat etwas l├Ąnger gedauert, denn wir wollten kein Risiko eingehen und sie vorzeitig nach drau├čen lassen. Die Begrenzung unserer Anlage ist f├╝r eine ungest├╝me junge Giraffe leicht zu ├╝berwinden. Als "Makena" dann zum ersten Mal hinaus durfte, lie├č sie sich weder vom eigens gespannten Flatterband noch vom Weidezaun aufhalten. Sie stand pl├Âtzlich jenseits der Absperrung, ging aber anstandslos wieder zur├╝ck. In den Tagen darauf wurde das Hinauslassen immer l├Ąnger ausgedehnt, ohne dass "Makena" erneut spazieren ging...




Schwan "Petra" hat den Zoo verlassen

Es gibt nur wenige Menschen, die nicht wissen wer "Petra" ist. Die Schwarze Schw├Ąnin, die den zweiten Winter im Allwetterzoo verbrachte, ist weit ├╝ber M├╝nsters Grenzen hinaus bekannt. Es gibt kaum eine Zeitung in Deutschland, die nicht ├╝ber ihre "Liaison" mit einem wei├čen H├Âckerschwan berichtet hat. Gro├č war auch das Medienecho, als "Petra" von ihrem Freund verlassen wurde. Der einheimische Schwan, der im Dezember im Zoo aufgetaucht war, hatte am Samstag vor Ostern den "Schwanensee" verlassen. Als "Petra" sich offensichtlich einsam f├╝hlte, brachten wir sie zur├╝ck an M├╝nsters Aasee und damit zu "ihrem" Schwanen-Tretboot. Unser Foto zeigt das Paar - wieder gl├╝cklich vereint - vor den neuen Aasee-Terrassen.


JUNGTIERE

Sehr stolz sind wir auf die Nachzucht von vier Sternschildkr├Âten am 14.. und 16. Februar sowie am 22. M├Ąrz. F├╝r den Artenschutz ist dies von gro├čer Bedeutung; denn die f├╝nf Tiere unserer Zuchtgruppe geh├Âren zu den 68 Schildkr├Âten, die 2004 in Hongkong beschlagnahmt wurden. Als genetisch sehr wertvolle Tiere wurden die Sternschildkr├Âten ├╝ber den Zuchtbuchf├╝hrer im Zoo Rotterdam an neun europ├Ąische Zoos weitergegeben. Sollte die Zucht au├čer in M├╝nster auch in den anderen Einrichtungen k├╝nftig erfolgreich sein, wird langfristig ├╝ber ein Auswilderungsprogramm f├╝r Sternschildkr├Âten nachgedacht.

Auch die Kammcham├Ąleons haben sich vermehrt: Hier schl├╝pften am 20. und 21. M├Ąrz insgesamt f├╝nf Jungtiere aus den Eiern - und zwar nicht im Zoo, sondern wie schon mehrfach zuvor im privaten Keller von Kristina Theobald. Die Eier dieser mittelgro├čen Cham├Ąleons werden 246 Tage bei einer Temperatur von 20 bis 24 ┬░C am Tag bebr├╝tet, nachts muss die Temperatur abgesenkt werden. Um dieses Temperaturmanagement optimal zu gew├Ąhrleisten, nimmt die Tierpflegerin die Eier mit nach Hause..

Die Brutsaison unserer Brillenpinguine fand in diesem Winter erst am 3. M├Ąrz mit dem Schlupf von Nummer 383 ein Ende. Die im Februar geschl├╝pften Pinguine 381 und 382 sitzen inzwischen hinter den Kulissen, um das Fressen toter Fische zu lernen.
Mehr ├╝ber unsere Pinguin-Kinderstube unter
www.allwetterzoo.de/index2.php?nlid=36



Am 19. M├Ąrz brachte die Mongolenstute "Gaslan" ein weibliches Fohlen zur Welt; "Naidal" wurde zwei Tage sp├Ąter Mutter eines Hengstfohlens. Die beiden Mongolenponys waren im vergangenen Jahr zum Decken ins schw├Ąbische Gammertingen gebracht worden, weil wir keinen Hengst halten.
Weitere Jungtiere gab es bei Kattas, Wei├čkopfsakis, Trampeltieren und Vietnam-Sikahirschen. Unser Foto zeigt ein Kitz dieser zierlichen s├╝dostasiatischen Hirsche wenige Stunden nach der Geburt.


VERANSTALTUNGEN

Freitagsf├╝hrungen

25.4., Die Sinne der Tiere
2.5., Tiere des Dschungels
9.5., Huftiere im Allwetterzoo
16.5., Familienleben der Tiere
23.5., Tarnen und Warnen
30.5., Schwimmen, Laufen, Fliegen

Seit April beginnen unsere Freitagsf├╝hrungen erst um 17 Uhr.
Mehr ├╝ber F├╝hrungen im Zoo unter
www.allwetterzoo.de/index2.php?nlid=12


Fotoseminare im Allwetterzoo

In diesem Sommer bieten gleich zwei Fotografen bei uns mehrt├Ągige Fotoseminare an. Fotografenmeister Peter Uhl f├╝hrt seinen Kurs "Tiere sehen lernen und fotografieren" gemeinsam mit der Dipl.-Biologin Marina Walther an drei Terminen durch: 26. bis 28. Juni, 28. bis 30. August, 23. bis 25. Oktober.
Mehr Informationen und Anmeldung unter
www.fotoschule-des-sehens.de (ab Anfang Mai).

Der zweite Kursleiter, Dr. Hans-Peter Schaub, ist Fotograf und Chefredakteur des Magazins "Naturfoto". Sein Fotoworkshop findet vom 31. Juli bis 2. August statt.
Infos und Anmeldung unter
www.hanspeterschaub.de


M├╝nster f├╝r Verliebte

"sommer spezial" ist ein Flyer betitelt, der ein neues Arrangement von M├╝nster Marketing vorstellt. Zwei Personen - egal ob frisch verliebt oder lang vertraut - sind eingeladen, tags├╝ber den Allwetterzoo zu entdecken und sich abends im GOP Variet├ę zu am├╝sieren.
Mehr unter Informationen und online-Buchungen unter
www.muenster.de/stadt/tourismus/arrangements_special.html

(18.04.2008, 13:57)
Allwetterzoo M├╝nster :   J├Ârg Adler trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel





Auf Einladung der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag nahm J├Ârg Adler in seiner Funktion als Direktor des Allwetterzoos und als Vorstandsmitglied der Stiftung Artenschutz an dem Kongress ┬äVerantwortung ├╝bernehmen ┬ľ Sch├Âpfung bewahren┬ô im Bundestag teil. Hochkar├Ątige Vertreter aus internationaler Politik, Wirtschaft und Naturschutz wie der madagassische Staatspr├Ąsident, die Vorst├Ąnde von KfW und BDI sowie die Pr├Ąsidenten der gro├čen Naturschutzverb├Ąnde der Welt sprachen zum Thema ┬äErhalt der Vielfalt unserer Erde als Aufgabe der internationalen Politik┬ô.



Bundeskanzlerin Angela Merkel machte deutlich, dass das Aufhalten der ┬äArtenausl├Âschung, der aktuell ca. 150 Arten t├Ąglich zum Opfer fallen┬ô (Zitat Merkel) die gro├če Herausforderung unserer Zeit ist. Im Vorfeld der Konferenz hatte die Kanzlerin den Bundesumweltminister beauftragt daf├╝r zu sorgen, dass der Finanzminister zus├Ątzliche Mittel f├╝r den Natur- und Artenschutz ┬änachlegt┬ô. Am Rande der Konferenz hatte Adler ein pers├Ânliches Zusammentreffen mit der Kanzlerin, die dem Allwetterzoo M├╝nster guten Erfolg bei seinen Bem├╝hungen um die Bewahrung der Vielfalt w├╝nschte.
(10.04.2008, 15:23)
Allwetterzoo M├╝nster :   Heute morgen hat uns ┬äGaslan┬ô, eine Stute der sehr seltenen Mongolenponys, mit einem Fohlen ├╝berrascht! Das kleine Pferdchen stand schon wenige Stunden nach der Geburt auf seinen wackeligen Beinen ┬ľ sorgsam beh├╝tet von seiner streitlustigen Mutter. Sie duldet noch keine Ann├Ąherung ihrer offensichtlich neugierigen Mitbewohner. ┬äGaslan┬ô und die zweite, hochtr├Ąchtige Mongolenstute ┬äNaidal┬ô bewohnen die gro├če Pferdeanlage in unserem Kinder- und Pferdepark gemeinsam mit Islandpferden, einem D├╝lmener Pony und einer Herde Poitou-Riesenesel. Einen Hengst halten wir nicht: Die beiden Stuten waren im letzten Jahr zum Decken nach Gammertingen gebracht worden.



Das Mongolische Pony ist extrem kr├Ąftig und ausdauernd. Es ├╝berlebt auch unter h├Ąrtesten Bedingungen. In seinem Ursprungsland der Mongolei wird es von den Nomaden als Reittier, aber auch als Fleisch-, Fell- und Milchlieferant genutzt. Die mongolischen Nomaden halten ihre Ponys meist in gro├čen Herden, aus denen sie oft nur die heraus fangen, die sie zum Reiten ben├Âtigten. Neben dem gro├čen Nutzen f├╝r das ├ťberleben der Menschen in der kargen Steppe werden die Tiere traditionell f├╝r Pferderennen eingesetzt. Die Mongolenponys im Allwetterzoo kamen ├╝ber einen schw├Ąbischen Pferdez├╝chter direkt aus der Mongolei nach Deutschland.
(19.03.2008, 16:20)
Allwetterzoo M├╝nster :   Gro├če Oster-├ťberraschung im Allwetterzoo M├╝nster

Heute morgen staunten die Tierpfleger nicht schlecht, als sie an einer der neuen Freianlagen f├╝r Breitmaulnash├Ârner im Allwetterzoo vorbeigingen. Eigentlich h├Ątten alle Tiere im Stall sein m├╝ssen - aber dort stand ein Jungtier! Ganz allein, mit knubbeliger Nase und noch ohne H├Ârnchen - doch leider nur aus rotem Metall. Das Ergebnis sofortiger Nachforschungen sorgte dann f├╝r Heiterkeit und Freude: Siegfried Hericks, Bauschlosserei, und Klaus Bernsjann, Garten- und Landschaftsbau, hatten sich die Oster-├ťberraschung ausgedacht und das h├╝bsche Tier heimlich vor Dienstbeginn in die Anlage gebracht. Die beiden Havixbecker Unternehmer und ihre Mitarbeiter waren in den letzten Monaten mit dem Bau der neuen Freianlagen f├╝r Nash├Ârner und Erdm├Ąnnchen befasst. Jetzt sind die Arbeiten beinahe abgeschlossen und man wollte dem Zoo ein Geschenk zur bevorstehenden Er├Âffnung machen, die am 23. April stattfinden wird. Das geschenkte Jung-Nashorn passt ├╝brigens perfekt zum sogenannten ┬äEdukations-Nashorn┬ô, mit dem der Zoo seit dem letzten Sommer auf die bedrohliche Situation aller Nashorn-Arten aufmerksam macht. Dieses lebensgro├če ┬äMutter-Nashorn┬ô war ebenfalls in der Bauschlosserei Hericks entstanden.
(17.03.2008, 11:54)
Michael Amend :   @Sacha. Ich verlege dieses Thema in den " Rinder"Thread.
(10.03.2008, 17:15)
Sacha :   Da ich nur wenige Kilometer von Z├╝rich entfernt wohne und erst am letzten Freitag im Zoo war: Der Zoo Z├╝rich hat definitiv Bantengs und keine Gaure (welche thematisch allerdings etwas besser passen w├╝rden).
@WolfDrei resp. Michael Amend: Gab oder gibt es nicht auch im ZOO San Diego eine Gemeinschaftshaltung mit Gauren? Ich meine, mich an eine Kombi Gaur/Wildschwein oder Gaur/asiat. Hirschart zu erinnern.
(10.03.2008, 10:23)
IP66 :   Ich habe vor einem guten Jahr in Z├╝rich noch Bantengs gesehen - das Gehege ist allerdings nicht besonders gro├č, und ich kann mir vorstellen, da├č der Stier besonders durch die Hanglage ├Ąhnlich imposant wirken kann wie ein Gaur auf Normalgel├Ąnde. Der alte z├╝rcher Zoo nutzte die M├Âglichkeit, die durch auf Untersicht konstruierte Gehege in Szene zu setzen, recht intensiv. Die Gaus-Gehege von M├╝nster und M├╝nchen liegen in ihrer Entstehungszeit recht nah beieinander, allerdings sockelt Hellabrunn die Tiere durch einen ├╝ber dem Besucherwegniveau gelegenen Graben denkmalartig auf, w├Ąhrend M├╝nster sie in einem recht ger├Ąumigen und gut einsehbaren Gehege nicht besonders herausstellt. Die m├╝nsteraner Afrika-Anlage wirkt an manchen Stellen ziemlich zertrampelt - vermutlich w├╝rde der Rasen bei weniger Tieren, vor allem weniger Zebras, besser wachsen.
(09.03.2008, 19:44)
WolfDrei :   Na ja , Herr Amend, im WAP San Diego haben sie auch einige Hektar f├╝r die Asiaten und dazu solide "nat├╝rliche" Betonumfassungen mit aufgesetztem Draht(elektrisch?)
(09.03.2008, 08:31)
Michael Amend :   Gaur zusammen mit Nashorn, diversen Hirschen, Antilopen, Wildschafen. Problemlos.
(09.03.2008, 06:47)
Michael Mettler :   @Anti-Erdm├Ąnnchen: Also, Gaur und Banteng sollte man schon auseinanderhalten k├Ânnen, wenn man sich ├╝ber "f├╝r den Kenner interessante Tierbest├Ąnde" ausl├Ąsst :-)

Mein Z├╝rich-Besuch liegt zwar noch l├Ąnger zur├╝ck, aber auch laut ISIS hat der Zoo nach wie vor Java-Bantengs und keine Gaure. In meinem damaligen Beitrag zitierte ich ├äu├čerungen des Berliner Zuchtbuchf├╝hrers, und da hei├čt es ja auch, dass die Zaunh├Âhe von mindestens zwei Metern empfohlen (!) wird. Nun, dann hat M├╝nster offensichtlich beschlossen, dieser Empfehlung nicht zu folgen... (Wobei ich mich gerade frage: Sind die Z├Ąune in Berlin selbst eigentlich so hoch wie empfohlen?)

Selbst M├╝nchen hat es trotz reichlich Platz und mit jahrzehntelanger Gaur-Erfahrung bisher nicht gewagt, diese mit anderen Huftieren zu vergesellschaften (andererseits auch die Bantengs nicht, die sich vielerorts als gesellschaftsf├Ąhig erwiesen haben). Lediglich bei Hagenbeck sah ich eine Gemeinschaftshaltung, da waren die noch jungen Gaure anfangs mit den Nellorezebus vergesellschaftet - aber die hatten nat├╝rlich in etwa die gleiche Kampfklasse zu bieten. (Zu dieser Zeit konnte man die Hamburger Gaure noch am Zaun streicheln!) Die Gemeinschaftshaltung war aber nicht von langer Dauer.
(08.03.2008, 22:00)
Anti-Erdm├Ąnnchen :   @ Michael Mettler
Wie was? Das waren keine Gaure, die ich vor ca. drei Jahren in Z├╝rich gesehen habe? Oh mein Gott, das bringt mein ganzes Weltbild etwas durcheinander. Diese Viecher dort waren so riesig, sie kamen mir viel gr├Â├čer als die m├╝nsterschen Gaure vor.

Vor ca. zwei Jahren schriebst Du hier im Forum: "Die Stallungen m├╝ssen sehr gro├č, enorm stabil und beheizt, die Au├čenanlagen ebenfalls sehr gut gesichert sein. Empfohlen wird eine Zaunh├Âhe von mindestens (!) zwei Metern; Elektrozaun kommt nicht in Frage, da er von den Gaur im Fall einer Panik ignoriert wird. Und dank der Schwimm- und Sprungf├Ąhigkeiten der Gaur m├╝ssen auch Gr├Ąben sehr viel aufw├Ąndiger gestaltet werden als bei anderen Gro├čtieren."
Danach sieht das Gehege in M├╝nster jedenfalls ├╝berhaupt nicht aus.


(08.03.2008, 21:16)
Michael Mettler :   @Anti-Erdm├Ąnnchen: Z├╝rich hat neuerdings Gaure? Nicht mehr die Bantengs, die ├╝brigens deutlich friedlicher sind und deshalb bessere Voraussetzungen f├╝r gemischte Gehege mitbringen?

Niedrige Z├Ąune (oder auch schmale Gr├Ąben) und sprunggewaltige Gehegebewohner schlie├čen sich ├╝berhaupt nicht aus - siehe beliebige Impala-Gehege, selbst bei einer Rappenantilope wurde schon mal ein Neun-Meter-Weitsprung gemessen. Guanakos und sogar Wisente haben schon zwei Meter hohe Z├Ąune ├╝bersprungen - aber sie tun es eben normalerweise nicht, solange keine au├čergew├Âhnliche Situation (Panik, Stress mit Artgenossen) vorliegt.
(08.03.2008, 21:03)
Anti-Erdm├Ąnnchen :   In Z├╝rich teilen sich die Gaure z.B. ein Gehege mit Hirschen, Gazellen und G├Ąnsen. Das ist doch schonmal ein deutlich abwechslungsreicheres Leben, und au├čerdem kommt die Gr├Â├če dieses Rindes so auch mehr zur Geltung. In M├╝nster k├Ânnte man sie ja mit den Prinz-Alfred-Hirschen verkuppeln. Das w├Ąre doch wirklich mal ein Traumpaar :)
(08.03.2008, 20:45)
th.oma.s :   @Anti- Erdm├Ąnnchen: die tatsache. eine wirklich ├╝berzeugende haltung tropischer wildrinder habe ich noch nicht gefunden.

zu den kegelrobben. wenn ich das richtig in erinnerung habe erreichen wohl vorwiegend die bullen die angesprochene gr├Â├če. die kegelrobbenhaltung in m├╝nster halte ich auch f├╝r erneuerungsbed├╝rftig.

@ Michael mettler: es heist eben nicht um sonst: die kunst des weglassens
(08.03.2008, 20:38)
Anti-Erdm├Ąnnchen :   Der Schlamm im Hammer Elen-Gehege ist selbstverst├Ąndlich absolut inakzeptabel. Das schrieb ich auch in meinem Bericht (Faden Zoo-Impressionen).

Ich w├╝├čte nochmal gerne, ob th.oma.s die Tatsache begr├╝├čt, da├č in M├╝nster Gaure gehalten werden, oder ob er speziell die dortige Haltungsform gut findet. Die Anlage gefiel mir n├Ąmlich nicht. Sie bietet den Tieren ├╝berhaupt keine Reize. ├ťbrigens schrieb Michael Mettler mal, Gaure w├Ąren so sehr sprunggewaltig, aber in M├╝nster ist der Zaun nur vielleicht 1,60 m hoch.

Nochwas zu M├╝nster. Ich habe oft gelesen, da├č Kegelrobben ungef├Ąhr doppelt so gro├č wie Seehunde w├╝rden, aber die m├╝nsterschen Tiere schienen mir nur Seehundgr├Â├če zu haben. Sind das besonders kleine Exemplare dort?
(08.03.2008, 19:33)
Michael Mettler :   Im Prinzip schlie├če ich mich dem Lob f├╝r Rheine an. Man muss aber fairerweise auch entgegenstellen, dass Rheine auf viele Tierarten verzichtet, die unter den herrschenden Platz- und Bodenverh├Ąltnissen eben nicht in das "Gr├╝nkonzept" passen - namentlich gro├če Huftiere. Auch in Rheine w├╝rden z.B. Wildschweine garantiert nicht (lange) auf einer natur├Ąhnlichen Anlage zu sehen sein, sondern man st├╝nde vor der selben Sand- oder Schlammfl├Ąche wie in anderen Haltungen auch. Man beschr├Ąnkt sich vorwiegend auf Arten mit "weichen Hufen", welche die Grasnarbe unbesch├Ądigt lassen (Kameliden, Sitatungas); dem Zebragehege hingegen fehlt aus gutem Grund der "Rheine-Touch". H├Ątte der Park mehr Anlagen von dieser Sorte (hatte er ja fr├╝her), w├Ąre der Gesamteindruck auch ein anderer. Somit l├Ąsst sich das "Prinzip Rheine" nicht 1:1 auf jeden Zoo ├╝bertragen, ohne dass dieser sich von einem erheblichen Teil seiner Gro├čtiere trennen m├╝sste.

Apropos Schlammfl├Ąche: Falls sich nicht seit meinem letzten Besuch Entscheidendes getan hat, konnte man im von Anti-Erdm├Ąnnchen hoch gelobten Tierpark Hamm gut sehen, wie man gro├če Huftiere NICHT halten sollte. Antilopen, die nach einem Regentag im ganzen Gehege kn├Âcheltief im Schlamm waten m├╝ssen - das z.B. gibt es in M├╝nster zum Gl├╝ck nicht...
(08.03.2008, 19:20)
th.oma.s :   @Anti-Erdm├Ąnnchen: vielleicht lag es ja am wetter. habe m├╝nster 07 besucht und ich fand diesen zoo eigentlich ganz o.k. Ulis argumantation pflichte ich bei, wobei man eben auch die entwicklung beachten sollte. hervorheben m├Âchte ich auch die gaurhaltung. ich seh m├╝nster auch zumindest auf vergleichbaren niveau auf keinen fall aber hinter dortmund.

und rheine ist f├╝r mich tierg├Ąrtnerisch sowieso das ma├č der dinge, zumindest in deutschland. dort ist meines erachtens lediglich die lemurenhaltung zur zeit nicht alle erste sahne. alles anderen anlagen dort halte ich f├╝r vorbildlich.
(08.03.2008, 17:59)
Anti-Erdm├Ąnnchen :   @ Ulli
Hamm hat ein sch├Ânes Gel├Ąnde, M├╝nster nicht.
Hamm hat eine geschickte Wegef├╝hrung, M├╝nster nicht.
Hamm hat einen f├╝r Kenner interessanten Tierbestand, M├╝nster nicht.
Hamm hat ein interessantes Museum, w├Ąhrend das m├╝nstersche Pferdemuseum hier von Euch gescholten wird.
Und was das Wichtigste ist: Bei meinem Besuch in Hamm habe ich zahlreiche tolle Tiererlebnisse gehabt. In M├╝nster dagegen waren die Gehege entweder verwaist, oder die Tiere verharrten apathisch auf der Stelle. Ich habe in M├╝nster nur wenige Tiere in ihrem artgerechten Bewegungsverhalten erlebt.

(08.03.2008, 15:11)
IP66 :   Man darf nicht ganz vergessen, da├č der m├╝nsteraner Zoo im ersten Jahrzehnt nach der Er├Âffnung als nicht zu ├╝bertreffender Idealzoo galt - ├Ąhnlich, wie die Neubauten in Leipzig oder Gelsenkirchen heute ├╝beraus positiv beurteilt werden, und zwar sowohl vom mit den F├╝├čen abstimmenden Publikum wie von Nachbauten der dortigen Ideen in anderen Zoos. Einige Kritiker gab es damals auch, aber auch die wollte niemand h├Âren, auch wenn man sie heute gerne zitiert.
(07.03.2008, 17:56)
Sacha :   @Ulli: Bez. Hippomaxx: Gerade weil das M├╝nsterland ein "Pferdeland" ist, geh├Ârt ein solches Museum resp. eine derartige Anlage nicht in den Allwetterzoo. Die Besucher aus M├╝nster und dem Umland (die im Allwetterzoo immer noch die Mehrzahl der Eintritte ausmachen) kennen Pferde zu gen├╝ge.
In den Zoo gehen aber die meisten (jedenfalls meine Verwandten und deren Familien in NRW), um exotische Tiere zu sehen. Da kann ein derartiges Thema - das sei lobend erw├Ąhnt - noch so gut aufgezogen sein.
Ein Beispiel: Wasserb├╝ffel oder Trampeltier haben ebenfalls eine interessante Geschichte. Doch in ihrer Heimat k├Ąme es keinem Zoo in den Sinn, denen einen speziellen Themenbereich zu widmen. F├╝r die lokalen Besucher sind diese Tiere einfach zu gew├Âhnlich.

In echten Grossstadtzoos w├╝rde ich ein "lebendiges" Pferdemuseum eher sehen. Dort macht das (wieder) N├Ąherbringen von Haustieren an den Menschen mehr Sinn.("Was? Die Milch kommt nicht aus dem Tetrapack?").
Allerdings w├Ąre ich pers├Ânlich noch immer kein Fan davon.

In M├╝nster kommt hinzu, dass auf dem Gel├Ąnde prima Platz f├╝r andere Arten w├Ąre, die bedroht und/oder besucherattraktiver sind. Z.B. R├╝ckkehr der Eisb├Ąren. Oder, sofern erh├Ąltlich, Okapis oder seltene Meerkatzen.

Soweit ich richtig informiert bin, ist der Hippomaxx-Standort durch eine Win-Win-Situation zwischen Zoo und den Initianten des Pferdemuseum zu stande gekommen. Aus finanzieller Sicht ein richtiger Entscheid. Aber es zeigt auch, dass ein Pferdemuseum ALLEIN selbst im "Pferdeland" M├╝nster nicht ├╝berlebensf├Ąhig w├Ąre.

Bei den sehenswerten Anlagen in M├╝nster - und dass der Zoo generell gr├╝ner geworden ist - sind wir ja ansonsten gleicher Meinung (Darum auch mein Tipp an Anti-Erdm├Ąnnchen, den Allwetterzoo zur warmen Jahreszeit nochmals zu besuchen).
(07.03.2008, 12:43)
Ulli :   Eine Ehrenrettung f├╝r M├╝nster m├Âchte ich schon unternehmen:

Der Zoo hatte in den siebziger Jahren den fragw├╝rdigen Ruf eines Betonzoo. Im Laufe der Jahre deutlich gr├╝ner geworden und viele der Bauten sind inzwischen gl├╝cklicherweise weitgehend hinter dem Gr├╝n verschwunden und damit auch zunehmend weniger auffallend.

Die Westdeutsche Landesbank hatte damals einen repr├Ąsentativen Standort gesucht und hatte das Areal des alten Zoos ins Auge gefasst. Dieser hatte seinerseits auch keine r├Ąumlichen Erweiterungsm├Âglichkeiten und einen hohen Sanierungsbedarf. So kamen halt zwei Interessenlagen zur Deckung. ├ťbrigens ich habe ├Âfter schon einmal eine Umgestaltung des alten Areals an der Himmelreichallee durchgespielt ┬ľ auch dort h├Ątte ein reizvoller, zwar r├Ąumlich kleiner, aber nicht minder interessanter Zoo mit einem beschr├Ąnktem, aber gezielt ausgew├Ąhlten Tierbestand unter Einbeziehung der sehenswerten alten Geb├Ąuden, allerdings nicht immer f├╝r die konkrete Tierhaltung, (In der Abfolge von Nordwesten in Richtung Aa-See) mit einem ┬äAfrikateil┬ô mit Afrikanischen Elefanten im erweiterten Maurischen Elefantenhaus unter Einbeziehung der bestehenden Fassade sowie der weitgehenden Nutzung des gesamten Areals im nordwestlichem Zoobereich zwischen dem Museum und dem gro├čen Zoogeb├Ąude, einem Streichelzoo mit Zwergziegen und einem gro├čem Spielplatz am gro├čen alten Zoogeb├Ąude, Klippschliefern, Erdm├Ąnnchen, weiterhin mit dem Landois-Haus ┬äTuckesburg┬ô (erreichbar ├╝ber einen Stichweg), dem Eulenthurm, dem zentralen Teich, einem ┬äS├╝dasien-Bereich┬ô mit Kleinen Pandas, einer zentralen Freianlage f├╝r Lippenb├Ąren und Wanderus unter Einbeziehung der alten B├Ąrenburg als Infozentrum und Zoomuseum (so h├Ątte der Zoobesucher selbst in der Gitteranlage gestanden), einer gro├čz├╝gigen Anlage f├╝r Orang-Utans und Zwergottern analog der heutigen Gestaltung im neuen Zoo zwischen den B├Ąren, Rinderhaus und Robbenbecken, einer Anlage mit Wasserb├╝ffeln als typische asiatische Haustierform im Bereich des damaligen Rinderhauses, einer Tigerfreianlage auf einem wegen des hohen Wasserstandes erh├Âhtem Areal sowie einem Wassergraben am Raubtierhaus inklusive angegliederter Kleinkatzenanlagen f├╝r Goldkatzen und Fischkatzen nach dem Rotterdamer Vorbild, einem ┬äS├╝damerikateil┬ô mit einem umgestalteten Vivarium als Krallenaffenhaus im Stil der heutigen K├Âlner Haltung und einer identischen Besetzung (ggf. mit Faultieren, Tamanduas, G├╝rteltieren und Goldagutis als weiteren Arten), einer begehbaren Totenkopf├Ąffchenanlage zuz├╝glich Warmhaus entlang des Flusslaufes, der alten Voliere ggf. f├╝r Aras oder auch K├Ânigsgeier, weiterhin dem Robbenbecken, dem damals erst neu gebauten Tropenhaus/Aquarium mit einem ┬äS├╝dasien/S├╝dostasien┬ô-Schwerpunkt, einem auch abends ge├Âffneten gro├čen Biergarten am Aa-See, ggf. auch einem Artenschutzzentrum f├╝r Schildkr├Âten sowie dem angegliederten Naturkundemuseum entstehen k├Ânnen ┬ľ h├Ątte, w├Ąre, k├Ânnte ┬ů das neue Areal bot noch gr├Â├čere M├Âglichkeiten.

Aber zur├╝ck zum Allwetterzoo heutiger Pr├Ągung:

Die neuen Affenanlagen sind konzeptionell wirklich gelungen und einfach klasse. Sicher w├╝rde ich mir bei Schimpansen und Gorillas eine etwas andere Gestaltung der Innenanlagen w├╝nschen ┬ľ sie sind funktional ok., aber entsprechen nicht meinem pers├Ânlichem Geschmack. Etwas eigenwillig ist auch der Blick durch die Glasscheibe bei den Mandrills mit einer optischen Abfolge von Gitterreihen. Ach ja ┬ľ das ├╝bliche Problem mit den Wassergr├Ąben ┬ů
Aber wo sieht man sonst derartig toll die Guerezas, nebenbei eine der gr├Â├čten Gruppen au├čerhalb Afrikas.

Das sich in diesem Bereich noch die Pinguine, Robben und Watv├Âgel befinden, hat mit dem abrupten Abbruch der Ausbauma├čnahmen zu tun. Urspr├╝nglich sollten auch diese Arten in die N├Ąhe des Delphinariums umziehen und Bestandteil eines ┬äMeeresparks┬ô werden. Das freiwerdende Areal w├Ąre dann als Erg├Ąnzung des ┬äAffenparkes┬ô z.B. mit Gibbons besetzt worden. Leider ist auch M├╝nster knapp bei Kasse ┬ľ aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Die Elefantenhalle im ┬äElefantenpark┬ô finde ich pers├Ânlich sehr ansprechend, die Infohalle zu den Elefanten sogar genial. Sicher ist eine Vergr├Â├čerung der Au├čenanlage w├╝nschenswert.

Die Afrikasteppe ist wirklich ansprechend gestaltet, speziell auch mit dem versteckten Tierhaus.

Der Zoo M├╝nster hat ein hohes Ansehen als Artenschutzzoo erworben und da war der Bau des Artenschutzzentrums f├╝r Schildkr├Âten absolut folgerichtig und extrem lobenswert ┬ľ und diese dort gehaltenen Arten sind Rarit├Ąten !!!

Im Gegensatz zu Sascha finde ich den Hippomaxx (┬äPferdepark┬ô) nach anf├Ąnglicher Skepsis wirklich gut und keine Platzverschwendung !! Was ist dagegen einzuwenden, wenn man auf die Domestizierung und die sich daraus entwickelnde Kulturgeschichte von Einhufern eingeht. Abgesehen davon, dass diese konkrete Herangehensweise f├╝r deutsche Zoos einmalig ist, geh├Ârt auch dieser Themenbereich in einen Zoo mit didaktischem Anspruch. Als ein Standort f├╝r ein derartiges Museum gesucht wurde, hat der Zoo einfach zugegriffen, zumal das M├╝nsterland auch ein ┬äPferdeland┬ô ist.

Wenn man hier diesen Themenbereich „Pferde“ auf die Domestizierung von Wildtierformen
im Allgemeinen ausdehnt, dann macht auch die Unterbringung der W├Âlfe in diesem Teil des Zoos absolut Sinn.

In dem Zusammenhang: Die Gestaltung des Streichelzoos mit der verschlungenen Wegf├╝hrung finde ich pers├Ânlich gelungener als andernorts.

Heimische Marderarten w├Ąren sicher w├╝nschenswerter und auch schautechnisch interessant pr├Ąsentierbar ┬ľ man braucht nur mal nach Hankensb├╝ttel zu schauen.

Es gibt aber zweifelsohne noch Sanierungsbedarf wie z.B. bei den Leoparden.

Insgesamt hat sich der Zoo Münster ausgehend vom „Betonzoo“ aber wirklich toll entwickelt und ist in manchen Bereichen dank Herrn Adler schon Vorreiter und in der Gestaltung zukunftsweisend.

Wenn ich ├╝berhaupt Bauchschmerzen beim Zoo M├╝nster habe, dann in erster Linie wegen des Delphinariums und dies wegen grunds├Ątzlicher Vorbehalte meinerseits. Aber selbst dieses Manko, gl├╝cklicherweise am Rande des Gesamtareals gelegen, kann den insgesamt positiven Gesamteindruck nur unwesentlich tr├╝ben.

F├Ąllt bei alledem nicht auf, dass sich in der Gestaltung des Areals auch ein klares Konzept mit mehreren eigenst├Ąndigen Themenparks verbirgt ┬ľ nur halt nicht gleich so leicht erkennbar wie ein Geozoo-Konzept oder ein Konzept entlang der Systematik ┬ů und bedauerlicherweise zur Zeit noch nicht vollst├Ąndig umgesetzt und daher vielleicht verwirrend.

@Anti-Erdm├Ąnnchen
Der Naturzoo Rheine ist einfach nur genial, Ollerdissen ist wirklich h├╝bsch, der Zoo Dortmund gelungen ┬ů aber wie kommt man auf Hamm ?
(07.03.2008, 11:07)
IP66 :   M├╝nster ist zumindest in Deutschland der einzige Zoo, der in einem Zug in den 70er Jahren neugebaut wurde, als Geographisieren noch als faschistische Unsitte galt und man sich bem├╝hte, eine gro├če Artenf├╝lle in einer f├╝r den Besucher abwechslungsreichen Kombination zu bieten und auf unzeitgem├Ą├če Grotten, Gitter oder Stilbauten verzichten wollte. Neue Ideen m├╝ssen ja bis heute in das System eingepa├čt werden, wenn man nicht, wie in Hannover, gro├če Teile des Zoos v├Âllig neu errichten will. Ich denke, da├č gerade die Umdekorationen bei so qualit├Ątvollen Bauten wie den m├╝nsteraner Beispielen nicht wirklich funktionieren. Schlie├člich kommt hinzu, da├č der Altzoo relativ klein war und somit f├╝r die Region mit drei Arten Menschenaffen, einem gro├čen Aquarium, dem Delphinarium mit nach wie vor zwei Delphinformen ein Vorbildzoo geschaffen wurde. Insofern erlebt M├╝nster eine Problematik, wie sie in 20 Jahren die Neubauten in Gelsenkirchen und Hannover auch erleben werden, und diese liegt, wie mir scheint, weniger in schlechten Haltungen als in einer von den Besuchern als veraltet empfundenen Gestaltung. Herr Adler hat sich f├╝r recht neuartige Konzepte entschieden, mit dem Pferdepark immerhin eine einzigartige Konzeption verwirklicht und mit den Affenfreianlagen eine neuartige L├Âsung gesucht, die allerdings nur f├╝r wenig kostbare Arten taugt. Schlie├člich hat er f├╝r seine Neubauten den einheimischen Teil, der f├╝r die Besucher wohl am wenigsten unmodern wirkte und durch Landois eine bedeutende Tradition darstellt, beseitigt. Der Vorteil dieser L├Âsungen liegt darin, die gut nutzbaren Altbauten weiterverwenden und seine Energien auf bestimmte Projekte konzentrieren zu k├Ânnen. Anders als Gelsenkirchen oder Leipzig sind nur die einheimischen Arten verschwunden. Insofern kann ich die Zur├╝ckhaltung des Publikums nachvollziehen, glaube aber, da├č man in 10 bis 20 Jahren ├╝ber die Altbauten anders denkt und Herr Adler eine zukunftstr├Ąchtigere Umgestaltungspolitik verfolgt als etwa die Planer in Gelsenkirchen. Und schlie├člich sind die m├╝nsteraner Besucherzahlen so schlecht ja nicht, vor allem, wenn man die Bev├Âlkerungszahl der Stadt und den alten Landois-Zoo zur Grundlage seiner Vergleiche nimmt.
(06.03.2008, 11:39)
Sacha :   @Anti-Erdm├Ąnnchen: Ein wenig gar negativ ist der Bericht schon. Bei einem zweiten Besuch im Sp├Ątfr├╝hling resp. Sommer w├╝rdest Du einige Dinge sicher mit anderen Augen sehen. Denn entgegen seinem Namen ist M├╝nster nicht wirklich ein Allwetterzoo. Das Wegenetz ist nicht durchgehend ├╝berdacht und im Prinzip hat der Zoo - mit Ausnahme des B├Ąrenhauses - keine Tierh├Ąuser, die in anderen Zoos nicht auch begehbar w├Ąren.
In einigen Punkten wie etwa den wenigen echten Rarit├Ąten (die haben es allerdings in sich) oder den immer noch dominanten Betonbauten (Die h├Ąttest Du mal zu Anfang sehen sollen, da war es noch extremer) stimme ich mit Dir allerdings ├╝berein.
Schade zudem, dass mit Hippomaxx auch noch viel Platz f├╝r (Haus)pferde und deren Geschichte verschwendet wird. (Besonderer Bezug zum Pferd hin oder her. Den h├Ątte Hannover auch und verzichtet trotzdem auf diesen Mist).
Bez├╝glich des "fehlenden" Konzeptes muss ich M├╝nster allerdings wieder in Schutz nehmen. Das erscheint heute so, da sich nach dem Neubau in den 70ern eine Menge getan hat. Die Orangs lebten fr├╝her mit den anderen Menschenaffen im gleichen Geb├Ąude, sind aber Richtung Polarium umgezogen, weil dort die Eisb├Ąrenhaltung aufgegeben wurde, was ebenfalls Umgestaltungen zur Folge hatte. Zudem hatte der Zoo noch Tiere aus dem alten M├╝nsteraner Zoo unterzubringen, f├╝r die eine dauerhafte Haltung nicht vorgesehen war.
Anf├Ąnglich war der Allwetterzoo ZIEMLICH zoogeografisch konzipiert (jedenfalls mehr als heute), die allerdings - wohl aus logistischen Gr├╝nden - durch thematische Anlagen wie das B├Ąrenhaus, Terrarium, Tropenhaus, Delfinarium oder die Greifvogelvoliere unterbrochen wurden.
Und auch wenn es sich jetzt anh├Ârt, als w├╝rde ich mir selbst widersprechen. Ich finde es gut, dass in M├╝nster der sogenannte 08/15-Bestand AUCH!!! vorhanden ist. Und zwar ziemlich komplett. Denn der zieht schliesslich die Besucher in die Zoos und (leider) nicht Kagu, Jamaikaboa oder S├Âmmeringsgazelle.
Ein positiver Punkt, der heute noch gilt: Viele Anlagen in M├╝nster sind grossz├╝gig bemessen. Und es gibt auch Anlagen, bei denen der Betoncharakter nicht in Erscheinung tritt, etwa die Afrika-Steppe, die von Dir erw├Ąhnte Gepardenanlage oder die Guereza-Anlage.
Auch ich w├╝nsche mir mehr Aufmerksamkeit f├╝r andere Marderarten. Aber mal ehrlich: Da sind die meisten anderen Zoos nicht besser als M├╝nster. Und ob die Buntmarder den gleichen "Siegeszug" machen wie die Zwergotter, wage ich mal zu bezweifeln. So viele (vor allem z├╝chtende) Exemplare hat es in Westeuropa nicht.
(06.03.2008, 10:53)
Anti-Erdm├Ąnnchen :   Nach 14 Jahren war ich heute mal wieder im m├╝nsterschen Zoo. Ich hatte eine Reihe von modernen Anlagen sowie einen interessanten Tierbestand erwartet, doch ich wurde in beiderlei Hinsicht ziemlich schwer entt├Ąuscht. Ja ich wei├č, es ist unfair, einen Zoo im Winterzustand zu beurteilen. Und mir ist auch klar, da├č dieser Zoo in einer Zeit entstand, als man einen furchtbaren Geschmack in Sachen Architektur und Landschaftsplanung hatte. Dennoch erw├Ąhne ich mal, da├č ich die gesamte Parkanlage absolut reizlos finde. Den Tieren scheint das ├Ąhnlich zu gehen. Vielleicht 50% waren in den Au├čenanlagen zu sehen, und selbst die waren irgendwie alle gelangweilt. Sogar im Kinderzoo lagen ganze zwei Ziegen in der Ecke herum. Ein wirklich intensives Tiererlebnis habe ich gar nicht gehabt (h├Âchstens als ich einem Shetland-Pony ein bi├čchen gegen die N├╝stern gepustet habe, und das besagt ja schon einiges). Die gelungenste Anlage ist meiner Meinung nach diejenige der Geparden. Auch die neueren Affen-Au├čenanlagen sind nat├╝rlich toll (kann man die Halsbandmangaben eigentlich auch drinnen sehen???). Aber das war`s dann auch schon. Ansonsten findet man doch noch ganz sch├Ân viele Altlasten vor. Genauer gesagt w├╝├čte ich g