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Hundeartige in Zoos



Gudrun Bardowicks:   Im Wildpark Eekholt bei Gro├čenaspe in Schleswig Holstein gab es auch mal eine Rotfuchsanlage mit einsehbarem Bau. Ob das noch aktuell ist wei├č ich allerdings nicht, da ich lange nicht mehr dort war.
(11.05.2022, 18:59)
cajun:   @Paul: Wird dir nicht viel helfen, aber der Zoo Dortmund hielt, bis zur Abgabe zugunsten der Dachse, Rotf├╝chse in einer Anlage, mit einer, durch eine Scheibe einsehbare, Stallung (Bau). Im Opel Zoo h├Ąlt man nachwievor Rotf├╝chse, allerdings sind deren Schalfh├╝tten nicht einsehbar. Hatte mal in der ZTL unter "Mitteleurop├Ąischer Rotfuchs" nachgeschaut, In einigen eingetragenen Haltungen (z.B. Rheinb├Âllen, Fasanerie Wiesbaden) zeigt man mittlerweile Farmf├╝chse, also Tiere ohne UA- Status, da diese f├╝r die Besucher tags├╝ber sichtbar und weniger scheu sind. Die Eintr├Ąge dort m├╝ssten mal ├╝berpr├╝ft werden @mitlesendes ZTL - Team.
Neugierige R├╝ckfrage: Was ist der Hintergund deiner Anfrage hier?
(11.05.2022, 17:02)
Pauleikhoff:   Liebes Forum,

ich bin auf der Suche nach einem Zoo, Tierpark oder Wildtierpark in dem der Mitteleurop├Ąische Rotfuchs (Vulpes vulpes crucigera) gehalten wird. Des Weiteren ist mir wichtig, dass der Fuchsbau f├╝r Besucher*innen durch eine Scheibe einsehbar ist.
Kennt jemand von Ihnen einen solchen Zoo/Wildtierpark oder hat eine andere Idee, wie ich f├╝ndig werden kann?

Ich bedanke mich schonmal im Voraus ganz Herzlich f├╝r die Hilfe.

Beste Gr├╝├če
L. Pauleikhoff
(11.05.2022, 15:25)
Carsten Horn:   Nach Thoiry ist aber leider keine weitere Kojotenhaltung dazu gekommen mW...

Aktuell also nur 2 in Frankreich lt Zootierliste

Anbei Riga 2009, kurz vor der Haltungsaufgabe...
(27.02.2022, 17:25)
W. Dreier:   Kojoten in Thoiry-OH !! Selbst in den USA sah ich nur welche in einem einzigem Zoo, in der DDR vor gef├╝hlten hundert Jahren in Dresden - ein einzelnes Tier, noch unter Prof. Ullrich.
(25.02.2022, 20:38)
cajun:   Die neue erbaute Fennekanlage in Dortmund wurde besetzt.

"W├╝stenf├╝chsin zieht in Dortmunder Zoo ein
Neuank├Âmmling im Giraffenhaus: Der Zoo Dortmund freut sich ├╝ber eine junge W├╝stenf├╝chsin. Noch ist das Tier alleine. Das soll sich bald ├Ąndern.
Besucher des Zoos in Dortmund bekommen bald einen kleinen W├╝stenfuchs ÔÇô auch Fennek genannt ÔÇô zu Gesicht. Das Tier wird k├╝nftig in die Fennek-Anlage im Giraffenhaus einziehen. Doch zun├Ąchst soll es sich hinter den Kulissen in der neuen Heimat einleben, um sich mit den Tierpflegern und Abl├Ąufen vertraut zu machen.
Das Tier tr├Ągt den Namen "Hedel" und wurde 2020 im Zoo "Bioparco" in Rom geboren. "Hedel ist noch ein wenig vorsichtig, dabei aber nicht ├Ąngstlich und schaut zum Beispiel neugierig aus einem ihrer Verstecke, wenn einer unserer Tierpfleger ihr Gehege betritt", so der Zoo auf Facebook. K├╝nftig soll das Weibchen einen potenziellen Partner in Form eines m├Ąnnlichen Fennek erhalten, hei├čt es."
Quelle:https://www.t-online.de/region/dortmund/news/id_91717550/neuzugang-im-giraffenhaus-wuestenfuechsin-zieht-in-dortmunder-zoo-ein.html
(25.02.2022, 14:52)
cajun:   Na, da scheinen sich Kojoten als Art doch wieder in zoologischen Einrichtungen zu etablieren. Auch hier anscheinend Importe.
"Thoiry: Die Kojoten kommen in den Zoo
Rubble und sein Weibchen Pepper wurden 2018 in den USA geboren und sind am Dienstag im amerikanischen Teil des Tierparks Yvelines eingezogen."
Quelle: https://www.leparisien.fr/yvelines-78/thoiry-les-coyotes-debarquent-au-zoo-29-04-2021-I66P7KU5WRBT5OO3LLBTODTFZ4.php
(20.05.2021, 17:47)
Gudrun Bardowicks:   Auch im Wildpark Schwarze Berge und im Zoo Osnabr├╝ck werden Farmf├╝chse gezeigt. Im Wildpark Schwarze Berge gibt es neben 2 Farmf├╝chsen allerdings auch einen echten Rotfuchs, der aber sehr scheu ist und sich zu den ├ľffnungszeiten praktisch nie zeigt.
Auch Polarf├╝chse und Korsaks sind aktuell sehr popul├Ąr und werden in immer mehr zoologischen Einrichtungen gezeigt w├Ąhrend einheimische Rotf├╝chse immer seltener werden.
(05.01.2021, 20:11)
cajun:   Bei der unten eingef├╝gten Meldung, fiel mir wieder ein, dass ich bei Besuchen im letzten Jahr zumindest in Rheinb├Âllen und in Wiesbaden Farmf├╝chse ausgestellt sah. Begr├╝ndung: tagaktiv, weniger Stressanf├Ąllig und kuscheliger als unsere Rotf├╝chse. Ich finde die vom Habitus her ja sehr "nordamerikanisch".
Ein neuer Trend?
Zitat
:Skandinavisk Dyrepark ? 10. Dez. 2020
Farmr├Žve flytter ind
Farmfuchs zieht ein
D├Ąnemarks letzte Fuchsfarm wurde geschlossen und drei der F├╝chse sind in den Skandinavisk Dyrepark gezogen. Bisher gehen sie in das Innengehege, damit wir eine gute Beziehung zu den F├╝chsen aufbauen k├Ânnen, bevor sie in ihre gro├če Au├čenanlage ziehen.
Quelle Zoopresseschau
(05.01.2021, 17:26)
Henry Merker:   In Hanau (Wildpark Alte Fasanerie) sollen Tundraw├Âlfe (Canis lupus albus). Ist da was dran - oder sind es doch Polarwolfhybriden? Und ist auch jemanden bekannt, von wo die Tiere stammen?

(05.07.2011, 21:42)
Oliver Jahn:   Und hier noch mal ein Tier aus Magdeburg im Fr├╝hsommer diesen Jahres.
(01.07.2011, 21:38)
Michael Mettler:   Zur Abrundung der Goldschakal-Bildergalerie noch eine F├Ąhe der europ├Ąischen (rum├Ąnischen) Unterart im Sommerfell. Aufgenommen vor einigen Jahren im Tierpark Kalletal, wo zwei ├Ąltere F├Ąhen gehalten wurden, die aus der Zucht von Trumler stammten. Diese wiederum hatte laut Trumler selbst ihren Ausgang in Tieren, die in Freiburg-Mundenhof als Nachwuchs von Importen aus Rum├Ąnien geboren worden waren und sich zu seiner ├ťberraschung als von ganz anderem Ph├Ąnotyp pr├Ąsentiert hatten als die ├╝berwiegend aus Nordafrika stammenden Goldschakale, die er bis zu diesem Zeitpunkt kannte.
(01.07.2011, 11:26)
Michael Mettler:   @Ronny: Meine bisherige Info war, dass je zwei Tiere aus zwei unterschiedlichen Haltungen stammten(darunter Sharjah).
(30.06.2011, 10:27)
Ronny:   Als Theorie:

Bei der Ankuft der Tiere in Al Wabra wusste man nichts vom unterschiedlichen Artstatus. Aber man hielt die Paare nach ihrern Herk├╝nften getrennt (Zucht ohne Hybridisierung). Vieleicht wurden 2007/2008 bei dem einen P├Ąrchen 0,2 und beim anderen P├Ąrchen 2,0 geboren. Dann kam die Bestellung von Rheine und Arnheim f├╝r 2,2 Goldschakale ohne Angaben zur Unterart/Art. Genau diese Tiere hatte man ja...2,2 Goldschakale. Diese 2,2 sind dann nach Deutschland bzw in die Niederlande gekommen.

├ähnlich war es, als in 70iger 3,0 Borneo-Nepelparder in den TP Berlin kamen und 0,1 Festland-Nebelparder im Bestand war. Bei dem Versuch 2mal zu z├╝chten, wurden jeweils die M├Ąnnchen vom Weibchen get├Âtet. Auch hier ging man sicher einfach von der Art Nebelparder aus.
(30.06.2011, 09:42)
Henry Merker:   Vielleicht war man sich da noch nicht ganz so im klaren dar├╝ber.....

Allerdings halte ich es f├╝r ratsam, die beiden Tiere - laut Zootierliste sind es 1,1 - entweder in Arnhem oder in Rheine zusammen zu f├╝hren - vielleicht klappt es ja dann mit der Reinzucht.
(30.06.2011, 09:42)
Michael Mettler:   Meine Arnheim-Fotos lassen leider keine Geschlechtsbestimmung zu...

Wenn aber die unterschiedliche Herkunft und damit Unterartzuordnung (oder sogar Artzuordnung) der aus Arabien bezogenen Tiere sogar nachvollziehbar war, finde ich es in heutigen Zoozeiten etwas merkw├╝rdig, diese zu Mischpaaren zusammenzustellen. Wenn es nur darum ginge, die Art Goldschakal zu ZEIGEN, h├Ątten ja auch gleichgeschlechtliche Tiere gereicht - sobald aber Nachzucht m├Âglich w├Ąre, h├Ątte man doch eine Hybridisierung von vornherein in Kauf genommen.
(30.06.2011, 09:06)
Ronny:   Zu den Einzelindividuuen in Arnheim oder Rheine kann ich nicht sagen. Ich kann ja mal schauen ob ich die Bilder aus Arnheim, wo beide Tiere noch lebten, noch besitze.

├ťber dei unterschiedlichen Unterartstati hat ein Admin der Zootierliste eine Email aus Al Wabra erhalten.

Dein Bild wurde als Canis aureus riparius bestimmt.
(30.06.2011, 07:38)
Michael Mettler:   @Ronny: Jetzt brauche ich Nachhilfe. Entweder war also auch in Arnheim das gr├Â├čere Tier die F├Ąhe, oder die beiden Ausgangszuchten haben je ein gro├čes und ein kleines Exemplar hervorgebracht...?
(29.06.2011, 22:25)
Henry Merker:   Dann k├Ânnten es in der Tat Vertreter der lupaster-Form darstellen...abgesehen davon, dass eventuell in ├ägypten noch aureus-Schackale leben k├Ânnten....
(29.06.2011, 22:05)
Ronny:   Die beiden Goldschakal-Weibchen aus Arnheim und Rheine stammen von einem Wildfangpaar aus ├ägypten ab und die M├Ąnnchen von einem Wildfang aus Somalia.
(29.06.2011, 21:47)
Michael Mettler:   ...und im Rheine-Thread zeigen Bilder in Beitr├Ągen vom 5.5.2009 alle vier Individuen aus Rheine und Arnheim (sowie einen Goldschakal aus Halle).
(28.06.2011, 22:24)
Michael Mettler:   P.S. Und dazu im Vergleich etwas weiter unten im Thread der "historische" Augsburger Goldschakal - der wirkt im Vergleich wie eine ganz andere Tierart (auch wenn das Winterfell nat├╝rlich dazu beitr├Ągt).
(28.06.2011, 22:09)
Michael Mettler:   @Oliver: Goldschakal aus Kenia siehe z.B. hier -
http://www.flickr.com/photos/paulmannix/398873367/

Zum Vergleich nebenstehend die F├Ąhe aus Arnheim, die der selben Quelle entstammte wie der R├╝de in Rheine.
(28.06.2011, 22:06)
Oliver Jahn:   @Michael, welchem der Tiere in Arnheim/Rheine sehen die afrikanischen Goldschakale denn ├Ąhnlicher? Die ├ähnlichkeit des M├Ąnnchens aus Rheine zu den Tieren aus Magdeburg fand ich (von der Dichte und L├Ąnge des Fells einmal abgesehen) gr├Â├čer, als die zu seinem Weibchen, das wollte ich damit auf Grund der Frage von Henry Merker zum Ausdruck bringen. Noch dazu habe ich die Magdeburger Tiere im Winter und im Fr├╝hjahr gesehen, und im Fr├╝hjahr sahen die auch schon nicht mehr ganz so dick befellt aus. Die Hallenser Tiere hingegen, die ebenfalls aus Russland kamen, waren wieder um einiges kurzhaariger als die heutigen Magdeburger. Bei richtigem Lichteinfall sahen die fast aus, wie Schabrackenschakale. Es scheint also generell nicht so einfach zu sein, die Tiere auseinander zu halten, darum hat man ja wohl auch eine falsche Paarbildung in Arnheim und Rheine gew├Ąhlt.
@Henry...gern!!!
(28.06.2011, 21:53)
Henry Merker:   @Michael Mettler:
Ach so, dass habe ich selbst glatt vergessen - obwohl die Beitr├Ąge gar nicht so weit "entfernt" sind.
(28.06.2011, 21:43)
Henry Merker:   @Oliver:
Noch mal danke- nun sehe ich da wieder etwas klarer; zumal ich ja die Tiere nicht aus eigener Anschauung kenne :-(. Hat das Weibchen eventuell seinen Ursprung in Ägypten?

@WolfDrei:
├ťberhaupt kein Problem; ich wei├č es auch nur, weil ich mir den Artikel gedownloaded habe. Und welche taxonomische Ansicht da nun richtig ist, bleibt ja noch abzuwarten - das d├╝rften Sie klarer sehen, als ich. Ansonsten noch mal danke f├╝r die Erkl├Ąrungen bez├╝glich der Gene etc., auch wenn ich Sie da vielleicht zu sehr von ihren eigenen Erledigungen abgelenkt haben sollte ;-).
(28.06.2011, 21:38)
Michael Mettler:   @Henry Merker: Ein wenig weiter unten im Thread und im Rheine-Thread hatten wir das Thema der aus Arabien importierten, aber vermutlich aus Afrika stammenden Schakale (oder W├Âlfe) schon. Beim gleichzeitig mit den Rheinensern importierten Paar in Arnheim waren/sind die Verh├Ąltnisse umgekehrt: 1,0 wolfsartig, 0,1 schakalartig - wobei die Konstellationen ja erst dadurch entstanden waren, dass man je zwei Tiere aus unterschiedlichen Haltungen genommen und "├╝ber Kreuz" zu Paaren zusammengestellt hatte.

@Oliver: Die Goldschakale Ostafrikas, die - zumindest bisher - nicht in den Verdacht geraten sind, eigentlich W├Âlfe zu sein, unterscheiden sich ebenfalls sehr stark von den Balkan-Schakalen, ebenso die indischen Vertreter: Sie alle sehen den Rheine/Arnheim-Tieren ├Ąhnlicher und wirken nicht so gedrungen (und vor allem nicht so kurzohrig) wie der Europ├Ąer, von den Proportionen her eher ├Ąhnlich dem Schabrackenschakal oder einem kleinw├╝chsigen Wolf.
(28.06.2011, 21:34)
WolfDrei:   @Henry Merker: Bez├╝glich Simienfuchs/-wolf: mu├č ich nochmals nachlesen - war zu sp├Ąt in der Biblio.
(28.06.2011, 21:22)
Oliver Jahn:   Das Weibchen in Rheine war wohl eher ein Typ Wolf, das M├Ąnnchen, welches von ihr get├Âtet wurde, war wohl eher Schakal. Auf jeden Fall sahen beide Tiere sehr unterschiedlich aus und das Weibchen war um einiges gr├Â├čer. Gerade im Vergleich zu den Magdeburger Tieren, welche zwar aus der Balkan-Region kommen, aber eben auch Goldschakale sind, sieht die F├Ąhe in Rheine deutlich anders aus.
(28.06.2011, 21:04)
Henry Merker:   Nein, der ├äthiopische Wolf (Canis simiensis) geh├Ârt laut der genetischen Studie, die die Grundlage f├╝r den Bericht der IZN gebildet hat, nicht zum Canis (lupus) lupaster. Ersterer soll n├Ąher am Himalayawolf und dem Indischen Wolf "dran" sein, w├Ąhrend der ├äthiopische Wolf dort als Schwesterart des Koyoten (!) aufgef├╝hrt wird. Der Himalaywolf lebt haupts├Ąchlich in der Himalayaregion und wurde urspr├╝nglich zur Form Canis lupus chanco gez├Ąhlt. Allerdings unterscheiden sie sich von den restlichen "Chanco"-W├Âlfen so stark, dass sie neuerdings - insbesondere in Indien - als Canis himalayensis angesprochen werden. Der indische Wolf wird neuerdings - bzw. wieder - auch als eigene Art - Canis pallipes - angesehen. Von daher muss der derzeitige taxonomische Status der W├Âlfe aus der arabischen Halbinsel als unklar angesehen werden - denn teilweise gibt es dort Tiere, die eher an Canis pallipes, aber auch Tiere, die an Canis lupus erinnern....

Im aktuellen "Zoologischen Garten" wird die Lippenb├Ąrenanlage von Rheine vorgestellt. Dabei wird darauf hingewiesen, dass die arabischen Goldschackale, die man aus Arabien bezogen hatte vom Typus her sehr unterschiedlich waren - einer erinnere eher an einen Wolf und der andere eher an einen Schackal. Von woher kamen die nochmal urspr├╝nglich und welches Tier entsprach noch mal welchem Typ? Wei├č das hier jemand?
(28.06.2011, 20:38)
WolfDrei:   nach IZW: es sei nun nach DNA-Untersuchungen sicher, da├č der ├Ągyptische Goldschakal eigentlich ein Wolf sei (C. lupus lupaster) - er k├Ânnte vielleicht auch Artstatus haben. Aus einem "Urwolf" hat sich zun├Ąchst der "Afrikawolf", dann der indische Wolf, dann erst der Grauwolf abgezweigt. Es k├Ânnte auch sein, da├č ├Ąthiopische Schakale zu dieser Gruppe geh├Âren - inklusive ├Ąthiopischer Simien-"Fuchs/Wolf"?
(28.06.2011, 18:53)
Holger Wientjes:   Rheine hat dieses Jahr auch zwei Tiere aus Sofia erhalten (vgl. Homepage).
(25.07.2010, 21:48)
Ronny:   Magdeburg (1,1) und Osnabr├╝ck (1,2) haben im letzten Monat Rum├Ąnische Goldschakale (Canis aureus moreoticus) erhalten. Alle Tiere stammen aus dem Zoo in Sofia. Der Zoo in Sofia hatte in den letzten Jahren einige Tiere aus der Umgebung eingefangen. F├╝r Magdeburg kamen 0,1 Nachzucht von einem Wildfangp├Ąrchen und 1,0 direkt Wildfang.

Die Tiere werden noch einige Zeit hinter den Kulissen bleiben, da sie wohl sehr sehr nerv├Âs sind. Die Anlage musste noch ausbruch sicherer gestaltet werden.
(25.07.2010, 20:05)
Holger Wientjes:   Auffalend in der Reportage von eben war auch, dass die dort gezeigten Schakale ihren Namen GOLDschakal zurecht trugen. Herrlich gef├Ąrbte Tiere, vor allem, wenn die Sonne noch passend auf sie fiel.
Auf jeden fall intensiver gef├Ąrbt als die Tiere, die ich bis jetzt nur in Arnheim und Rheine sehen konnte.
(11.08.2009, 21:35)
Henry Merker:   PS zur Sendung:
Interessanterweise konnte man dort Hunde-Schakal-Mischlinge sehen, die als Polizeihunde auf Flugh├Ąfen eingesetzt werden, gerade zur Terrorbek├Ąmpfung. In diesem Zusammenhang stellt sich doch wieder die Frage, ob der Wolf das alleinige Monopol in Sachen Haushund besitzt oder ob nicht auch der Goldschakal bleibende Eindr├╝cke hinterlassen hat...
(11.08.2009, 21:33)
Henry Merker:   Auf den Sender WDR lief gerade eine interessante Dokumentation mit dem Titel "Schakale unter uns". In der Hauptsache ging es um den Goldschakal in Europa.
Neben der Tatsache, dass einmal mehr die gro├če Variabilit├Ąt des Golschakals in seinem Erscheinungswesen ins Auge fiel (einige erinnerten sehr stark an F├╝chse, andere an W├Âlfe und manche sogar an Kojoten), war sehr bemerkenswert zu erfahren, dass der Goldschakal mittlerweile bis nach Schweden vorgedrungen ist, konnte doch dort ein Tier gefilmt werden!
Demnach k├Ânnte diese Art schon in Deutschland vorkommen, zumal seit Ende der 1980ziger definitiv Goldschakale in ├ľsterreich leben.
Als ich vor einigen Jahren mit meinen Eltern und meinen Bruder in Richtung Finsterwalde unterwegs war, konnte ich (kurzzeitig) nahe eines Ortes, der wohl Sonnenwalde hie├č, einen Hundeartigen sehen, der eindeutig kein Rotfuchs war. Das Tier hielt sich vielleicht 30 Meter von der Stra├če am hellichtem Tage auf einen Feld auf. Bei diesem Tier kann es sich durchaus um einen Wolf gehandelt haben, leben diese doch in dieser Region Deutschlands nachweislich. Angesichts der Dokumentation k├Ąme jedoch auch der Goldschakal in Frage.

Definitive W├Âlfe habe ich im ├ťbrigen vor einigen Jahren nahe des kleinen D├Ârfleins Rehmate sehen k├Ânnen. Rehmate ist ein kleiner Ort nahe Oranienburg bei dem sich unter anderen fr├╝her eine sehr gro├če Pferderanch befand, die mittlerweile jedoch in ihrer Gr├Â├če "verkleinert" wurde. An dem besagten Tag, es war Winter, ging ich mit meiner Familie spazieren. Nahe des Sichtortes befand sich ein kleiner Bauernhof, bei dem gerade ziemlich Aktion gewesen sein muss, da die dortigen Tiere sehr laut und deutlich zu h├Âren waren, insbesondere die Hunde, die sich nicht einkriegen zu schienen und sehr laut bellten. (Zusatzinformation: Der Sichtungsort wie auch der kleine Bauernhof befinden sich auf der anderen Seite eines breiteren Baches, der heute nachweislich von Bibern bewohnt wird, wie an den Bissspuren an den B├Ąumen dort zu erkenn ist.) Aus dieser Richtung kamen dann aus einem kleinen Waldabschnitt drei W├Âlfe gelaufen, die schnurrstracks Richtung Wald liefen. Nur wenige Augenblicke sp├Ąter konnte man das arttypische Heulen der W├Âlfe h├Âren, wodurch die Tiere des Bauernhofes schlagartig still wurden. Erst nach einer Weile h├Ârten die W├Âlfe auf zu heulen und die Tiere des Bauernhofes wurden wieder lauter. Ich bin mir nat├╝rlich im klaren, dass einige Leser meinen Sicht in Frage stellen werden. Doch eines kann man mir nicht ausreden: Dass an diesem Tag W├Âlfe zu h├Âren waren, denn die habe ich schon oft genug in zoologischen Einrichtungen und Dokumentarfilmen h├Âren k├Ânnen.
(11.08.2009, 21:30)
Henry Merker:   @WolfDrei:
Hm, wenn man sich mal die Bilder der Goldschakale ansieht, die im Rheinethread zu sehen sind, dann f├Ąllt tats├Ąchlich auf, wie schwer die systematische Einordnung der Vertreter der Gattung Canis im nordafrikanisch-arabischen Raum sein d├╝rfte, sehen doch einige Schakale wie W├Âlfe und einige W├Âlfe wie Schakale aus. Auch den (eventuellen) lupaster-Vertreter k├Ânnte ich nicht richtig einordnen. Vielleicht k├Ânnen genetische Untersuchungen hier Klarheiten schaffen...
(10.08.2009, 21:05)
WolfDrei:   gefunden: NaturZoo Rheine vom 6.5.09
(10.08.2009, 20:39)
WolfDrei:   Die in Sharjah gehaltenen Schakale stammen aus ├ägypten - also m├Âglicherweise lupaster. Wo steckz meine Aufnahme aus Sharjah? War das im Thread Rheine?
(10.08.2009, 20:37)
Henry Merker:   In diesem Zusammenhang habe ich folgende Frage:
Existieren Aufnahmen des Canis species lupaster? (Als Artbezeichnung habe ich species gew├Ąhlt, da seine genaue Zuordnung immer noch unklar zu sein scheint.)
(10.08.2009, 20:14)
Liz Thieme:   so ihr k├Ânnt weiter arbeiten an diesem Thema ;)
Habe ein altes Bild von dem Augsburger Goldschakal gefunden. Sie sollen "Rum├Ąnische Goldschakele (Canis aureus moreoticus)" gehalten haben. Das Bild ist von 1988.
(10.08.2009, 20:02)
Michael Mettler:   Karsten, das isses, und das neue "Handbook of Mammals of the World" best├Ątigt deine Bestimmung. Auch da dient die typische wei├če Schwanzspitze als Bestimmungsmerkmal, und auch die ├╝brige Farbbeschreibung passt, zudem sind alle Ma├če kleiner als beim Schabrackenschakal. S├╝dafrika als Herkunft der Zootiere ist ja kein Muss, Johannesburg wird bestimmt auch nicht-heimische Arten halten - und dazu h├Ątte ein Goldschakal ja auch gez├Ąhlt.
(30.06.2009, 00:00)
Karsten Vick:   Und ganz ausgewachsen scheint er auch nicht zu sein. Nach Kingdon ist diese Art kurzbeiniger als die anderen Schakale, der Schwanz proportional l├Ąnger und die wei├če Schwanzspitze ist sein besonderes Merkmal. Von Mosambik her reicht sein Verbreitungsgebiet ein St├╝ck weit nach S├╝dafrika hinein.

@WolfDrei: Lt. Ihrer Liste ist es keine ganz neue Art, aber vielleicht ein neues Foto f├╝r die Zootierliste...
(29.06.2009, 23:39)
Karsten Vick:   Na ich w├╝rd ja eher sagen, das ist ein Streifenschakal.
(29.06.2009, 21:56)
Michael Mettler:   Wirklich interessant. Die Rute kommt mir zudem sehr lang vor. Ohne Bilderl├Ąuterung w├Ąre ich bei dem abgebildeten Tier nie auf Goldschakal gekommen, da h├Ątte ich eher auf die Pampasfuchs-Verwandtschaft getippt.
(29.06.2009, 21:11)
Oliver Jahn:   Aber gern doch WolfDrei.
(29.06.2009, 20:38)
WolfDrei:   Nochmals zur Gr├Â├če von Goldschakalen (Thema im Mai) Im Zoo von Johannesburg sah ich vor 2 Wochen 5 Tiere, die kaum gr├Â├čer als Rotfuchsr├╝den waren - wobei mich weiterhin die wei├če Schwanzspitze irritierte.
PS:habe gerade wieder das Problem mit der Gr├Â├če des Bildes - Herr Jahn wird bitte helfen
(29.06.2009, 14:38)
Michael Mettler:   Wenn ich mich recht erinnere, stammten die Goldschakale des Rheine/Arnheim-Importes paarweise aus zwei verschiedenen Haltungen und die Paare wurden f├╝r die Zoos gemischt. Sollten also die beiden gr├Â├čeren Tiere aus Sharjah gekommen sein...?
(12.05.2009, 20:04)
WolfDrei:   nochmals zum Goldschakal in Sharjah (siehe auch meine Bild unter Rheine): In einem Beitrag in der K├Âlner Zoozeitschrift von 1999, Seite 109, schreibt Herr Sliwa, da├č die damaligen Schakale in Sharjah C.a. lupaster waren (auch heute noch?). Gleichzeitig wird erw├Ąhnt, da├č in den Emiraten der Goldschakal so gut wie ausgerottet sei (nicht so der arabische Wolf)
(12.05.2009, 18:13)
WolfDrei:   und 2. aus dem Zoo Al Ain. Leider vermittelt das nat├╝rlich keine Gr├Â├čenzuordnung
(11.05.2009, 21:58)
WolfDrei:   @MM: zu diesem Thema noch die Bemerkung, da├č es wohl auch bez├╝glich des Donaudeltas die Diskussion um den "Rohrwolf" oder Schakal gab. Zu den arabischen W├Âlfen 1. ein Bild eines C.l.arabs aus Sharjah
(11.05.2009, 21:55)
Michael Mettler:   Angeregt durch die im Rheine-Thread ausgel├Âste Diskussion um das sehr unterschiedliche Erscheinungsbild von Goldschakalen habe ich ein bisschen in Literatur und Internet nach Schakalen Arabiens und des ├Ąu├čersten Nordosten Afrikas gest├Âbert, vor allem nach der Form lupaster aus Libyen und ├ägypten (bis Sinai). Und bei der sieht es ganz danach aus, als sei sich die Wissenschaft bis heute noch immer im Zweifel, ob es sich um eine Unterart des Goldschakals oder des Wolfes oder doch um eine eigenst├Ąndige Art handelt. Zudem gilt dieses in ├Ąlterer deutscher Literatur als Schakalwolf, Wolfsschakal oder Grauschakal bezeichnete Tier als nahezu ausgestorben/ausgerottet, Wikipedia nennt einen gesch├Ątzten Bestand von nur noch 30 bis 50 Exemplaren in Sinai!

Senglaub weist in seinem Werk "Wildhunde - Haushunde" auf die Schwierigkeit auch f├╝r die Wissenschaft hin, gro├če Schakale und kleine W├Âlfe auseinanderzuhalten. In verschiedenen Quellen fand ich die Angaben, dass der Goldschakal je nach Verbreitungsgebiet zwischen 6 und 15 kg erreicht und W├Âlfe der kleinsten Unterarten bei 12 kg "anfangen". Das ist besonders deshalb interessant, weil sich der Wolfsschakal ziemlich genau in den ├ťberschneidungsbereich der Gewichtsbereiche und damit wohl auch der K├Ârpergr├Â├čen beider Arten einpasst, der Arabische Wolf (Canis lupus arabs)zu den kleinsten W├Âlfen z├Ąhlt und der geografisch zwischen diesen beiden Tieren stehende Canis lupus pallipes in manchen St├╝cken nur unwesentlich schwerer sein soll. Einen ├Ąhnlichen Grenzfall bildet ├╝brigens auch der so genannte Rohrwolf aus dem Gebiet des Neusiedler Sees, bei dem die Wissenschaft ebenfalls zwischen Wolf und Goldschakal schwankte (bin gar nicht informiert, ob wenigstens der inzwischen zweifelsfrei aufgekl├Ąrt ist).

Hufnagl beschreibt in "Libyan Mammals" die beiden dortigen Unterarten des Goldschakals als "Golden jackal" (Canis aureus algirensis) und "Wolf jackal" (C. aureus lupaster). Ersterer sei ein kleines Tier der k├╝stennahen Landstriche; die beschriebene Lebensweise deckt sich mit dem Bild, das man gew├Âhnlich von Schakalen hat. ├ťber den Wolfsschakal aus den inneren, an ├ägypten grenzenden Landesteilen schreibt er, dass er nicht nur zu zweit, sondern auch in Rudeln von bis zu 40 Tieren (!) jage und anders als der "typische" Goldschakal nicht nur Kleintiere bis allenfalls Lammgr├Â├če zu seinem Nahrungsspektrum z├Ąhle, sondern auch ausgewachsene Schafe und Gazellen erlege. Er kreuze sich auch mit verwilderten Hunden, woraus gro├če, wolfsartige Hybriden entstehen sollen. Diese vermutet er als Grundlage von Berichten, nach denen Wolfsschakale Menschen angegriffen haben sollen, was nicht zum Verhalten von wirklichen Schakalen passe.

Trumler widmet der Frage, was eigentlich der Wolfsschakal sei, in seinem Buch "Meine wilden Freunde - Die Wildhundarten der Welt", gleich mehrere Seiten und zitiert dort alte Quellen. Danach sieht es so aus, als sei die fr├╝here Theorie der Abstammung zumindest mancher Haushunde vom Goldschakal auf ausgerechnet jenen nordafrikanischen "Canis lupaster" zur├╝ckzuf├╝hren, der in historischen Zoozeiten offenbar mehrfach nach Europa gelangte und z.B. vom Wiener Zoodirektor Antonius als "kleiner, fahl gelbgrauer Wolf mit ziemlich kurzem, spitzem Fang und hohen Beinen" beschrieben wird. Antonius kreuzte seinen R├╝den mit einer syrischen W├Âlfin (vermutlich C.l.pallipes?), die zu ihrem Partner "einen auff├Ąlligen Gegensatz" bildete (der leider nicht weiter ausgef├╝hrt wird). Antonius brachte auch den Gedanken ins Gespr├Ąch, ob der "├Ągyptische Grauschakal" nicht durch geplante oder ungewollte Einkreuzung zur Gestalt der ├Ąltesten Windhundtypen im ├ägypten beigetragen haben k├Ânnte.

Und um noch auf Arabien zur├╝ckzukommen: Kingdon stellt den Goldschakal als rarity in Arabia" und im Gegensatz zum Wolf als nur punktuell in weit voneinander entfernten Gebieten verbreitet dar. Er schreibt, dass die Art in hartem Nahrungswettbewerb mit Wolf, Streifenhy├Ąne und F├╝chsen sowie verwilderten Hunden stehe und zudem zum Beutespektrum des Wolfes z├Ąhle - dort, wo W├Âlfe verschwinden, tr├Ąten verwilderte Hunde auch in dieser Hinsicht an ihre Stelle.

Ein Absinken der Individuenzahlen, eine Zersplitterung der Verbreitungsgebiete - das sind doch auch die vermutlichen Ursachen f├╝r die hybride Natur der nordamerikanischen Rotw├Âlfe und "Coydogs"? Sollte es ein ├Ąhnliches Ph├Ąnomen auch auf der Arabischen Halbinsel geben und zu solchen Tieren f├╝hren, wie wir sie in den Zoos von Rheine und Arnheim sehen k├Ânnen?
(11.05.2009, 16:44)
Medojed:   Graufuchs habe ich in Los Angeles gesehen, Blassfuchs im Zoo Tijuana in Mexico.
(26.05.2007, 00:09)
Karsten Vick:   Swift- und Kitfuchs in Arnheim (beide Unterarten nacheinander). Gegenfrage: woher kennst du Grau- und Blassfuchs? Afghanfuchs w├╝rde mich noch interessieren, der wird im Sharjah Breeding Center gehalten und sieht auch sehr nett aus.
(25.05.2007, 22:06)
Medojed:   In Pilsen habe ich zum ersten Mal einen Kapfuchs gesehen ! Gibt es noch weitere Zoos, die Kapf├╝chse halten ? An Fuchsarten in Zoos kenne ich nur Grau,-Korsak,-Rot,-Eis und Blassfuchs sowie Fenneks, und jetzt eben noch den Kapfuchs.Werden noch andere Fuchsarten gehalten ?
(25.05.2007, 21:58)
Shensi-Takin:   @Hannes: Mein Meinung bzgl. ├╝berm├Ą├čig Sarkasmus/Ironie in diesem Forum, habe ich bereits unter "Zoo M├╝nchen" ausgelegt. Allerdings halte ich es ebenso f├╝r nicht g├Ąnzlich verkehrt, auf die Option der Eigeninitiative bei derartigen Fragen hinzuweisen.

Des weiteren: Gemeinschaftshaltung Eib├Ąr & Tiger? Das d├╝rfte eher seltenst vorkommen...
(16.01.2007, 09:16)
Hannes:   Mal kurz Off-Topic:
Die Eisb├Ąr-Tiger frage fand ich (trotz das mir der Grundschultouch auch als erstes in den Kopf geschossen ist) recht interessant. Man kann von solchen Fragen auch evtl. auf die , wie sp├Ąter besprochen, Dominanz in Gemeinschaftshaltungen schlie├čen.
Au├čerdem darf auch mal geflachst werden. Ich finds schlimmer wenn man wegen jedem Bl├Âdsinn doof angemacht wird oder von Teilnehmern nur noch Sarkastische Bemerkungen kommen.
(15.01.2007, 21:50)
Shensi-Takin:   Dann rate ich zu folgendem:
http://www.hunderassen.de/
http://www.hundund.de/rassen/overview/

Falls dort keine andere Rasse(z.B. der Affenpinscher) der Beschreibung entspricht, sollte von einem Mischling ausgegangen werden.
Ein Tipp: f├╝r zuk├╝nftige derartige Fragen(inklusive "Eisb├Ąr vs. Tiger"-oder: Venationes f├╝r Vorsch├╝ler...;)lohnt die Verwendung einer Suchmaschine bzw. der Blick in ein gutes Sachbuch. TIA
(15.01.2007, 21:03)
Ollo:   Neenee, das Tierchen sah ganz anders aus. Trotzdem danke.
(15.01.2007, 20:48)
Shensi-Takin:   Der Beschreibung nach k├Ânnte es ein Scottish Terrier gewesen; passt aber nicht unbedingt zum Topic...
http://www.dog.com/breed/docgrafx/scottter.jpg
(15.01.2007, 20:42)
Ollo:   Ich war eben mal Einkaufen. Vor der T├╝r des Supermarkts war ein Hund angeleint. Er hatte ungef├Ąhr die Gr├Â├če eines Dackels, war aber etwas k├╝rzer und dicker. Das Fell war kurz und schwarz. Soweit sicherlich nichts Besonderes. Jedoch erinnerte mich dieses Gesch├Âpf frappierend an einen Seeb├Ąren. Ebenso wie dieser sa├č er da, aufgest├╝tzt auf die vorderen Extremtit├Ąten. Er guckte auch so ein bi├čchen desorientiert durch die Gegend, und verrenkte seinen Hals auch so merkw├╝rdig schr├Ąg nach oben. Ich bin mir aber sicher, da├č es sich um einen Hund handelte. Kennt jemand diese Rasse, falls es sich ├╝berhaupt um eine handelt?
(15.01.2007, 20:10)
Langhals:   @Kurzbein. Ich habe es mir ├╝bersetzen lassen !
@Sacha Beuth. Mein Statement war nicht b├Âse gemeint, Tut mir Leid, wenn es so brutal geklungen hat. Ich hatte auch einfach den Zusatz vergessen"in Deutschland", und da werden leider Gottes keine Grauf├╝chse gehalten, jedenfalls nicht das ich es w├╝├čte.
(14.11.2006, 07:21)
Sacha Beuth:   @Langhals: Jetzt kommen wir aber mal wieder langsam runter mit dem Temperament. Der Tipp mit Nordamerika war gut gemeint. Woher kann ich wissen, ob jemand schon weiss, dass in den USA Grauf├╝chse gehalten werden WENN ER/SIE SELBER FRAGT, WARUM KEIN!!! ZOO GRAUFUECHSE HALTEN WILL???? Und woher soll ich ich ahnen, dass eine Reise in die USA wegen mangelnder Sprachkenntnisse und Finanzen nicht m├Âglich ist?
Kleiner Tipp: Nicht alles hier im Thread ist ein pers├Ânlicher Angriff. Man braucht also nicht ├╝berall so empfindlich zu reagieren wie beim Antilopen-Thread....
(13.11.2006, 15:30)
Kurzbein:   @Langhals: Laut Giraffenthread hast du den AZA Regional Collection Plan gelesen. Wie hast du das denn mit deinen "fehlenden Englischkenntnissen" hingekriegt...?
(13.11.2006, 13:49)
Langhals:   @Sacha Beuth. Das in den USa Grauf├╝chse gehalten werden, ist mir schon klar, nur n├╝tzt mir das nichts, denn ich bin hier und werde aufgrund fehlender Englischkenntnisse und meiner finanziellen M├Âglichkeiten nicht in die USA reisen k├Ânnen.
(13.11.2006, 12:48)
Johannes Pfleiderer:   @Dennis K.
Bei meinen j├Ąhrlichen Besuchen in der Wilhelma (fr├╝her ├Âfter) ging es mir genau andersrum: Die Waldhunde hab ich fast immer gesehen und die M├Ąhnenw├Âlfe nur ganz selten.
(13.11.2006, 12:23)
Sacha Beuth:   @Langhals: Grauf├╝chse werden in einigen nordamerik. Zoos gehalten, darunter im Lowry Park Zoo in Tampa (Florida). Wenn ich mich recht erinnere, sind sie dort in einer Gemeinschaftshaltung mit Schwarzb├Ąren anzutreffen.
(13.11.2006, 11:38)
Langhals:   Mit den Waldhunden in der Wilhelma habe ich immer Pech, die habe ich vor einigen Jahren einmal gesehen. Wieviele Waldhunde hat die Wilhelma noch, und wei├č Jemand zuf├Ąllig, wohin Frankfurt seine Waldhunde abgegeben hat ? Es ist ja Schade, das die nicht mehr in Frankfurt gehalten werden. Aber die Haltung in den kleinen Glask├Ąfigen im alten Raubtierhaus war nicht gerade das Gelbe vom Ei. Die Waldhunde sollten eigentlich in den Rundbau umgesiedelt werden, das wurde aber nicht gemacht, weil man die Gitterabst├Ąnde h├Ątte kleiner machen m├╝├čen,damit kein Besucher gebissen wird, und das war wohl zu aufw├Ąndig. ├ťbrigens, die Rotf├╝chse in Kronberg sieht man fast immer aktiv, ich habe sie letzte Woche wieder gesehen,auch wenn sie wesentlich scheuer sind als die Eisf├╝chse, die direkt am Zaun liegen und sich sogar streicheln lassen...Warum m├Âchte eigentlich kein Zoo Grauf├╝chse halten ? Die habe ich leider noch nie in Natura gesehen.
(11.11.2006, 18:34)
Dirk K:   Die L├Âffelhunde in Krefeld waren heute um die Mittagszeit zu sehen, haben sich aber recht bald wieder in ihre H├╝tte verkrochen. Die Waldhunde lie├čen sich jedoch nicht blicken.
Afrik. Wildhunde erlebe ich eigentlich immer aktiv. (Duisburg, Dortmund, Hellabrunn, Dublin)
(11.11.2006, 17:46)
Dennis K.:   Ich besuche ja mindestens zweimal pro Jahr die wilhelma und habe die M├Ąhnenw├Âlfe fast jedes Mal gesehen, die Waldhunde dagegen erst einmal aktiv. Ich war entt├Ąuscht, das die L├Âffelhunde in Berlin nie zu sehen waren (naja war nur zweimal da), auch die y├Ąnenhunde in M├╝nchen hab ich nicht gesehen, trotz gro├čer, und sch├Âner Anlage.
(11.11.2006, 14:01)
Langhals:   Und als N├Ąchstes sollten dann Zebras mit Afrikanischen Wildhunden vergesellschaftet werden. Wenn man die Wildhunde gut f├╝ttert, sollte da eigentlich nichts passieren. Schlie├člich funktioniert das Prinzip auch mit gro├čen Haien, die in Gesellschaftsbecken leben und nicht die anderen Fische auffressen.
(11.11.2006, 07:15)
th.oma.s:   zun├Ąchst kann ich die beobachtung von herrn mettler bzgl. der rothunde in dresden voll best├Ątigen... entscheidend ist da wohl die gr├Â├če des rudels m├Ąhnenw├Âlfe habe ich eigentlich immer
aktiv gesehen (berlin, leipzig, fr├╝her dresden), problematisch ist sicher die
paarweise haltung auf gro├čen naturnahen anlagen... zu wisenten und w├Âlfen: halte ich in bezug auf die w├Âlfe auf m├Âglich wenn paarweise haltung der w├Âlfe ohne nachzucht durchgef├╝rt wird und der wisentbulle valium bekommt (ironie aus). sobald eine von beiden arten jungtiere hat wird es kritisch.
(10.11.2006, 20:57)
Ingo Rossi:   Heute habe ich die Krefelder L├Âffelhunde sehr aktiv in der Novembersonne gesehen. Die sind wohl nicht nachtaktiv....
(10.11.2006, 20:12)
Langhals:   @sascha Beuth. In Frankfurt , N├╝rnberg und Stuttgart sehe ich die M├Ąhnenw├Âlfe jedesmal , die Stuttgarter aber fast immer nur nachmittgas. Ich war im Juni zuletzt dort, da habe ich 6 Tiere gez├Ąhlt. Vielleicht sind die L├Âffelhunde in Berlin strikt nachtaktiv und deshalb nie zu sehen. Daf├╝r sehe ich nie die Hy├Ąnen in Kronberg.
(10.11.2006, 18:27)
Andreas Hartung:   Da hatte ich damals wohl wirklich Gl├╝ck in Berlin, ich sah den L├Âffelhund wie auf dem Pr├Ąsentierteller zusammengerollt sich ausruhend mitten im Gehege liegen.
(10.11.2006, 16:38)
Michael Mettler:   Rothunde kenne ich als sehr aktive Tiere - je gr├Â├čer das Rudel, desto mehr ist los. Und dazu muss ich sagen, dass ich die entsprechenden Zoos nur relativ selten besuche, meine Beobachtungen also auch nur punktuell und nat├╝rlich subjektiv sind. So war ich bisher nur zweimal in Dresden, aber beide Male war auf der Anlage der B├Ąr - pardon, der Rothund los. Von Hodenhagen mit seinem ├╝ber zwanzigk├Âpfigen Rudel ganz zu schweigen; da wurde selbst f├╝r die eingeschr├Ąnkte Perspektive aus dem Auto heraus "was geboten". Aber - und das erw├Ąhnte ich schon mal irgendwo - ich habe auch schon mehrfach erlebt, dass Besucher nach dem Lesen des Namensbestandteiles "-hund" das Interesse verloren. Die Art scheint also eher ein Imageproblem zu haben....

Auch bei Afrikanischen Wildhunden habe ich lustigerweise genau gegens├Ątzliche Erfahrungen wie Ulli.

In Hannover wurden die Rotf├╝chse seinerzeit durch Polarf├╝chse ersetzt, weil letztere tagaktiver sein sollten. Der einzige Unterschied war jedoch letztlich, dass die Polarf├╝chse offen und somit f├╝r die Besucher sichtbar geschlafen haben, w├Ąhrend die Rotf├╝chse sich dazu verkr├╝melten. Man h├Ątte genauso zwei Pelzm├╝tzen ins Gehege legen k├Ânnen :-)
(10.11.2006, 16:34)
Sacha Beuth:   Interessant ist auch f├╝r mich, wie und wo man die L├Âffelhunde sehen kann. Aus meinem Zooreisen kann ich sagen:
Im Zoo Berlin noch nie gesehen (bei mind. 20 Besuchen zu unterschiedlichen Uhrzeiten).
Im Zoo San Diego einmal schlafend (bei 6 Besuchen)
Im Wild Animal Park San Diego/Warzenschweinanlage noch nie gesehen (bei 6 Besuchen)
Zoo Boissi├Ęre du Dore aktiv, sogar zur Mittagszeit (bei einem Besuch)
Zoo Beauval aktiv, morgens (bei einem Besuch)
Zoo Krefeld noch nie (bei einem Besuch).
W├Ąre wirklich mal interessant herauszufinden, warum genau kaum ein Forumsteilnehmer die Tiere im Zoo Berlin sieht.
Uebrigens habe ich ├Ąhnliche Beobachtungen auch mit M├Ąhnenw├Âlfen gemacht (Frankfurt, N├╝rnberg, Washington, Pretoria: aktiv. Leipzig, TP Berlin, M├╝chen: mal schlafend, mal aktiv. Stuttgart: noch nie gesehen)
(10.11.2006, 16:25)
Johannes Pfleiderer:   Also ich habe Rothunde und Afrikanische Wildhunde fast immer aktiv oder zumindest sichtbar erlebt und halte sie f├╝r sehr attraktive Arten.
L├Âffelhunde sind, wie ich es in Dvur Kralove und Poznan erleben konnte, an sich auch eine sehr attraktive Art, jedoch sollten sie nicht wie im Zoo Berlin, wo ich sie bei 5 Besuchen nie gesehen habe, in einem derart engen Innengehege, sondern auf einer Freianlage mit reichlich Naturboden gehalten werden.
(10.11.2006, 15:56)
Ulli:   Am Ende bezog ich mich auf die Afrikanischen Wildhunde.
(10.11.2006, 13:58)
Ulli:   Meine Beobachtungen hinsichtlich der Attraktivit├Ąt von Hundeartigen (sehr subjektiv !!):

Gr├Â├čere Hundeartige
- W├Âlfe: in gro├čen Anlagen sehr attraktiv, vor allem gegen Abend und
w├Ąhrend der D├Ąmmerung
sehr gutes Beobachten des Sozialverhaltens von der Plattform aus
m├Âglich – halte mich dort immer recht lange auf
(interessanterweise musste in Osnabr├╝ck ein Sichtschutz zu dem
Spazierweg au├čerhalb angebracht werden, weil die Haushunde
verst├Ârt und ├Ąngstlich auf die W├Âlfe reagieren – die W├Âlfe selbst
behandeln die Haushunde dagegen eher wie Luft)
- Afrikanische Wildhunde eher scheu und in Osnabr├╝ck am Tag selten zu sehen, dies trifft
leider auch auf meine Besuche in Frankfurt und Duisburg zu
- M├Ąhnenw├Âlfe ich bekomme sie in Osnabr├╝ck selten zu sehen, ihren Geruch
kann man umso intensiver riechen – ich finde sie bildsch├Ân, aber
f├╝r eine Zootierhaltung m├Ą├čig attraktiv – manchmal ertappe ich
mich sogar dabei, mir auf der Anlage Ameisenb├Ąren (gemeinsam
oder stattdessen)zu w├╝nschen
Ich pers├Ânlich empfinde ihr Laufen im Gehege eher als stereotyp.
In Frankfurt sind die M├Ąhnenw├Âlfe insgesamt deutlich aktiver.
- Rothunde ich habe sie in Osnabr├╝ck nach mehreren vergeblichen Anl├Ąufen
jetzt zweimal gesehen. Tiere halten sich in ausschlie├člich am
Absperrgehege sowie an dem hinteren bzw. dem seitlichen
Randbereich auf. All dieses spricht nicht gerade f├╝r eine hohe
Attraktivit├Ąt.
- Schrabrackenschakale dazu k├Ânnen die M├╝nsteraner bestimmt mehr sagen
- L├Âffelhunde dazu kann ich gar nichts sagen
- Dingos dazu kann ich gar nichts sagen
- Abessinischer Wolf lasst sie dort, wo sie im Ursprungsgebiet sind

F├╝chse
Sie werden oft wegen dem Vergleich zu W├Âlfen gehalten, wenn man nur die optischen Unterschiede zeigen m├Âchte, w├Ąre eine Stellwand genauso geeignet
- Eisf├╝chse in Osnabr├╝ck meistens relativ aktiv, mag aber an den Jungtieren
liegen. Sie wurden aber ausdr├╝cklich wegen der h├Âheren Aktivit├Ąt
anstelle der Rotf├╝chse angeschafft.
- Rotf├╝chse kenne sie im Zoo eigentlich nur im schlafenden Zustand, im
Freiland sieht man sie selten, dann aber nat├╝rlich aktiv.
- Fenneks das etwas „nerv├Âse“ Rennen des Fenneks in Frankfurt habe ich
auch gesehen, in Osnabr├╝ck habe ich sie meistens schlafend in
Erinnerung
- zu Swift- und Kapf├╝chsen kann ich gar nichts sagen

kleinere Hundeartige
- Waldhund habe ich als relativ rege in Erinnerung (schon sehr lange nicht
mehr unmittelbar gesehen) - ein Dozent an der Uni Hannover hat
sie mal mit einer „wandelnden Klob├╝rste“ verglichen. Andere
Zoobesucher haben sie eher f├╝r „Dackel“ gehalten.
- Marderhund f├Ąllt eher unter die Kategorie „Suchspiel“ (Saupark Springe)

Fazit:
insgesamt sind f├╝r mich pers├Ânlich Hundeartige im Vergleich zu anderen S├Ąugetierordnungen m├Ą├čig attraktiv. (In Osnabr├╝ck ist man stolz auf die f├╝nf bzw. sechs gehaltenen Arten – mir pers├Ânlich w├Ąre auch mit weniger zufrieden)
Dies gilt aber ausdr├╝cklich nicht f├╝r W├Âlfe, wenn sie in einer gro├čen Anlage mit guten
Beobachtungsm├Âglichkeiten (Aussichtsplattformen) gehalten werden.

Zur Gemeinschaftshaltung habe ich ein etwas ambivalentes Verh├Ąltnis. Es ist zweifellos eine Bereicherung im Tagesablauf der Tiere und kann reizvoll sein – es kommt in Verbindung mit den B├Ąren stark auf die Ausgewogenheit der jeweiligen Gruppenst├Ąrke an. Ausweichgehege halte ich f├╝r unabdingbar. Mir fehlen die Informationen, inwieweit eine Jungenaufzucht erfolgreich ist. Zumindest in Springe pflegen die W├Âlfe einen „respektvollen“ Umgang zu den B├Ąren.
Die Idee Schakale mit Breitmaulnash├Ârnern wie in M├╝nster finde ich spannend - wei├č jemand mehr ├╝ber den Erfolg dieser Haltung.
Eine Gemeinschaftshaltung von Wildhunden (als Hetzj├Ąger) halte ich in jeder Kombination f├╝r reichlich verwegen.
P.S. Ich pers├Ânlich habe vor Hunden eher Respekt und halte Abstand.


(10.11.2006, 13:54)
Matthias:   Ob die Haltung in Helsinki noch besteht, weiss ich nicht.

Wenn Tiere in ihren Gehegen nicht zu sehen sind, gibt es doch viele Abstufungen zwischen "ab und zu" bzw. "nie" sichtbar.
Maehnenwoelfe habe ich schon oft in naturnahen Anlagen sehen koennen. Zwar ist das meist nur ein vorbeilaufendes Tier, und danach ist es auch wieder ausser Sichtweite, aber genau das ist es doch was heutzutage einen Zoo ausmacht. Die Tiere zu entdecken und nicht jedes Gehege inerhalb von 30 Sekunden (wenn ueberhaupt) ab zu arbeiten.
(10.11.2006, 12:56)
Ollo:   @ Dortmunder
Es geht ja nicht um mich pers├Ânlich. Ich repr├Ąsentiere glaube ich nicht den Durchschnittszoobesucher. Aber gerade wenn ich mich auch f├╝r Zooarchitektur und Gehegegestaltung interessiere, vergebe ich doch die besten Noten an Gehege, die zusammen mit ihren Bewohnern ein perfektes Ganzes ergeben. Sollten die Tiere nicht zu sehen sein, dann wurde f├╝r diese Art einfach nicht die richtige Darstellungsform gefunden. Ich habe auch die Neigung, die Tierhaltung aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu sehen, und da sind die M├Ąhnenwolf-Anlagen sicherlich ein Fiasko. In der Regenwaldhalle in Arnheim z.B. finde ich den tierpflegerischen Aufwand gemessen am Ertrag auch zu hoch. Die Halle lebt ja nur von der Gesamtstimmung.
(10.11.2006, 12:12)
sleipnir:   @ Matthias:
Danke! Helsinki w├Ąre meine zweite Idee gewesen!
Besteht diese Kombination heute noch?
(10.11.2006, 12:11)
Matthias:   Das war der Zoo Helsinki in einer Abenteur Zoo-Folge.
(10.11.2006, 12:10)
sleipnir:   Habe mal vor langer Zeit (ist bestimmt schon zehn Jahre her) einen Zoobericht im Fernsehen gesehen und in diesem Zoo wurden Mochusochsen mit Eisf├╝chsen vergesellschaftet. Fand ich hochinteressant. Leider kann ich mich nicht mehr daran erinnern in welchem Zoo das war. Ich verbinde zwar irgendwie Hellabrunn damit, es kann allerdings auch sein, dass ich damit v├Âllig falsch liege. Hat jemand eine Idee wo das gewesen sein k├Ânnte?
(10.11.2006, 11:53)
Konstantin Ruske:   W├╝rde f├╝r den Tierpark Berlin solcherlei Vergesellschaftung nicht erwarten!
Fenneks in Prag trotz Glasscheibe und Nachtambiente sehr ruhig.
F├╝r Vergesellschaftung mit Huftieren w├╝rde ich nur kleinere Caniden nmen, wie Schabrackenschakale ( M├╝nster, geplant Magdeburg). Afrikanische Wildhunde sind wirklich " wild"- total ungeeignet!
(10.11.2006, 10:48)
Shensi-Takin:   Ich erinnere mich, mal ├╝ber die eher ungl├╝cklich verlaufende Zusammenhaltung von Baribals und Polarw├Âlfen in einem Zoo nahe Vancouver, CDN, gelesen zu haben; demzufolge sollen die Schwarzb├Ąren chronisch durch die W├Âlfe gestresst und mitunter sogar gejagt worden sein. Die hier beschriebenen Gemeinschaftshaltungsbspe. fand ich hingegen meist recht entspannt vor-├Ąhnlich der Indifferenz zw. Bewohnern desselben Miethauses. Zu der Haltung Hundeartiger & Wdk. oder anderer gro├čer Herbivoren: das d├╝rfte bis zum Wurf von Nachwuchs funktionieren-dann s├Ąhe ich aber gewisse Probleme voraus. Des weiteren w├╝rde ich den chronischen Stre├čfaktor, den die Anwesenheit eines gr├Â├čeren, potentiell gef├Ąhrlichen Beutegreifers auf Herbivoren hat, nicht untersch├Ątzen.

Was die Attraktivit├Ątsverbesserung von Caniden angeht, so habe ich unter "Eure Planung" bei Salzburg bereits ein m├Âgliches Konzept f├╝r Marderhunde erw├Ąhnt. Was die allgemeine Haltung angeht, so leidet die Pr├Ąsentation Hundeartiger(v.a. kleinerer Arten) an deren mangelndem Auftreten untertags bzw.-wie bereits erw├Ąhnt-deutlichem Zeigen von Bewegungstereotypien sowie an der Unkenntnis der Besucher , i.e. "Hundartiger=Hund". Dagegen liessen sich z.B. umfassende Untersuchungen und Optimierung der Haltungsform als auch die besser beschilderte Pr├Ąsentation derlei Kleincanidae in der Nacht (ergo Nachtzoo) als L├Âsungsansatz vorstellen.
(10.11.2006, 09:44)
Michael Mettler:   Zur├╝ck zu Wolf & B├Ąr: In Springe (1,1 Braunb├Ąren und ein Rudel Europ├Ąischer W├Âlfe) habe ich diese Kombi mal eine gute Stunde lang beobachtet, weil sich die Gelegenheit ergab, dass alle Tiere des Geheges wach und in Aktion waren. Da hatte ich den Eindruck, dass sich die W├Âlfe sehr f├╝r alle Aktivit├Ąten der B├Ąren interessierten und nicht etwa nerv├Âs wirkten. Z.B. zeigten die W├Âlfe nur wenige Meter von den B├Ąren entfernt ihr Sozialverhalten untereinander. Weil man dadurch ganz gut die Rangh├Âhe der einzelnen Rudelmitglieder erkennen konnte, war es f├╝r mich sehr interessant, dass sich ausgerechnet der allem Anschein nach rangniederste Wolf viel n├Ąher an die B├Ąren heran traute als die anderen - er versuchte sogar, sich r├╝cklings an die B├Ąren heran zu schleichen und sie zu benschn├╝ffeln. Soviel zum Heldenmythos des Alphawolfes...

@sleipnir: Obwohl ich ebenfalls einer Vergesellschaftung Wisent/Wolf etwas skeptisch gegen├╝ber stehe, d├╝rfte es wohl kaum so sein, dass die Wisente "st├Ąndig umkreist und getrieben" w├╝rden - wir reden doch ├╝ber W├Âlfe, nicht ├╝ber Border Collies. F├╝r die W├Âlfe g├Ąbe es nur zwei Ausl├Âser zu solchem Verhalten: Hunger oder Spiellust. Hunger f├Ąllt bei einem Zootier weg, und selbst der entspannteste Wolf spielt nicht stundenlang.

Wie potenzielle Beutetiere mit entspannten bzw. satten Fressefeinden umgehen, haben wir doch alle schon in unz├Ąhligen Afrika-Dokus gesehen: Da schlendert ein nicht jagdlustiger L├Âwe oder Gepard ├╝ber die Savanne, und die Huftiere weichen ihm nicht weiter als n├Âtig aus - auch wenn sie ihn nat├╝rlich beobachten.

Ich frage mich allerdings, ob nicht sogar eher die Wisente das Problem w├Ąren. Sich ihrer St├Ąrke bewusst, k├Ânnten sie ihrerseits Druck auf die W├Âlfe aus├╝ben. Aber das ist nat├╝rlich nur blanke Theorie.
(10.11.2006, 09:14)
Dortmunder:   @ ollo :
Wie stehst du denn dann zu H├Ąusern wie dem Regenwald in Arnheim ??? Also, ich bin zwar auch nicht immer froh, wenn ich ein Tier mal nicht sehe, aber willst du nur noch Zoos mit Erdm├Ąnnchen, Nasenb├Ąren und Elefanten o.├Ą., die man immer sieht ??? Kenne das "Problem" auch aus Dortmund recht gut, wo man z.B. die Ginsterkatze oder die Waldhunde fast nie sieht, aber man immer wieder gro├čartige Aha-Erlebnisse hat, wenn man sie denn doch mal sieht, wie ich bei meinen letzten Besuchen mit Margays und Oncillas....
(10.11.2006, 07:54)
Ollo:   Nee, also ich bin ganz klar der Meinung, da├č man Tiere, die nicht zu sehen sind, auch nicht zu halten braucht. Vielleicht an der Uni oder so, aber nicht im Zoo.
(09.11.2006, 23:12)
sleipnir:   Wenn meine Meinung nicht mehrheitsf├Ąhig ist, dann frage ich mich doch, warum weltweit der Trend in den Zoos zu immer gr├Â├čeren Gehegen geht. Gegen den Wunsch der Besucher??? Das kann ich mir nun auch nicht vorstellen! Klar gibt es Besucher, die sich beschweren wenn sie Tiere auf einer gro├čen Anlage mal nicht sehen, allerdings glaube ich, dass noch viel mehr Besucher Zust├Ąnde, wie beispielsweise die Frankfurter Flusspferdehaltung, in unserer heutigen Zeit, f├╝r untragbar halten.
Nat├╝rlich bin ich auch entt├Ąuscht wenn ich Tier XY, weswegen ich extra eine lange Anreise in Kauf genommen habe, partout nicht entdecke, aber was solls, ich kann wiederkommen, das Tier muss allerdings sein ganzes Leben in diesem Gehege verbringen, und mit dieser Gewissheit kann ich auch "unsichtbare" Tiere gut verkraften!
(09.11.2006, 23:05)
Sven P. Peter:   @Ollo: Auch heute leben im Wildpark L├╝neburger Heide 4 B├Ąren (2 Euros und 2 Kodiaks) mit 5 W├Âlfen zusammen. Die W├Âlfe haben ein R├╝ckzugsgehege und die B├Ąren werden bis auf eine Euro-B├Ąrin nachts eingestallt. Obwohl die Tiere auch in der Nacht zueinander k├Ânnen, zeigt die B├Ąrin, dass sie dominatn ist, so dass die W├Âlfe abstand halten.

In Worbis leben B├Ąren und W├Âlfe doch auch 24 Stunden zusammen.
(09.11.2006, 23:05)
sleipnir:   Nochmal zu den Vergesellschaftungen. Ich bin ja eigentlich ein gro├čer Freund dieser Haltungsform, allerdings finde ich die Kombination Wolf + Wisent schon ziemlich grenzwertig!
In gro├čen Teilen ihres Verbreitungsgebiets jagen W├Âlfe Elche, in Nordamerika teilweise auch Bisons und bevor beide Arten aus Mitteleuropa verschwunden sind haben W├Âlfe mit Sicherheit auch Jagd auf Wisente gemacht. Wie soll so eine Haltung funktionieren? W├╝rden die Wisente, auch wenn sie nicht angegriffen sondern nur st├Ąndig umkreist und getrieben werden, nicht st├Ąndig unter Dauerstress stehen? Meint ihr wirklich das k├Ânnte funktionieren?
(09.11.2006, 22:58)
Ollo:   @ Sleipnir
Ich bezweifele, da├č Deine Meinung zu M├Ąhnenw├Âlfen mehrheitsf├Ąhig ist. Die allermeisten Zoobesucher sind doch weniger an Gehegearchitektur als an Tieren interessiert.
Handaufzuchten ergeben sich ja nun manchmal auch, ohne sie zu erzwingen.

@ M.M.
Im Wildpark L├╝neburger Heide waren vor ein paar Jahren mal drei W├Âlfe mit drei Braunb├Ąren vergesellschaftet. Die B├Ąren wurden nachts immer eingestallt. An einem Abend wollte einer der B├Ąren aber partout nicht ins Haus. In der folgenden Nacht griffen die W├Âlfe diesen B├Ąren an. Wie kann man dieses Vorkommnis beurteilen? Auf jeden Fall schienen die B├Ąren eine sehr gro├če Rolle im Leben der W├Âlfe zu spielen. Aber der Stre├č schien auch enorm zu sein.
(09.11.2006, 22:55)
Michael Mettler:   In einem der Online-Artikel aus Berliner Zeitungen, die ich zum Thema Neuorientierung des Tierparks fand, wurde die Idee einer Vergesellschaftung von Wisenten und W├Âlfen erw├Ąhnt.... In einem alten Zoobuch wurde ein schwedischer Zoo erw├Ąhnt, der in einer Art Safariteil Skandinavische W├Âlfe zusammen mit Trampeltieren und einer weiteren Gro├čtierform (eventuell Yaks?) hielt.

Vergesellschaftungen von F├╝chsen oder W├Âlfen mit B├Ąren sind doch schon g├Ąngig, wobei es wohl sehr von den Gehegevoraussetzungen abh├Ąngt, ob das ein wirklich unproblematisches Miteinander ist.

Gezielte Handaufzuchten sehe ich zwiesp├Ąltig. Schlie├člich ist es irgendwie inkonsequent, solche bei z.B. Menschenaffen abzulehnen und sie bei Raubtieren dann einzuf├╝hren. Andererseits sind nat├╝rlich diverse Show-Tiere der Zoos ebenfalls Handaufzuchten.

Die Schauf├╝tterung der W├Âlfe im Berliner Zoo zeigt, dass ein einf├╝hlsamer Pfleger zu diesem Zweck keine handzahmen, sondern "nur" sehr vertraute Tiere braucht. Das "nur" bewusst in Anf├╝hrungszeichen, denn ich werte den Aufbau tiefen Vertrauens zu einem "ungez├Ąhmten" Tier h├Âher als zu einer Handaufzucht, die sich ja wegen ihrer Abh├Ąngigkeit keine Alternative leisten kann.
(09.11.2006, 22:31)
sleipnir:   @ Ollo: Da ist mir eine M├Ąhnenwolf-Anlage auf der ich auf Grund ihrer Vegetation und/oder Gr├Â├če kein Tier sehe immer noch hundertmal lieber als eine Anlage, die so klein und unstrukturiert ist, dass die Tiere den ganzen Tag hospitalisiert am Gitter entlang laufen.
Die Idee mit Vergesellschaftungen und Schauf├╝tterungen finde ich sehr gut, die Idee mit Handaufzuchten eher nicht. Ich pers├Ânlich kann es nicht rechtfertigen in solch einem starken Ma├č in die nat├╝rliche Entwicklung eines Tieres einzugreifen nur um es f├╝r die Besucher attraktiver pr├Ąsentieren zu k├Ânnen.
(09.11.2006, 22:22)
Ollo:   Was die Entwicklung der Hundebest├Ąnde anbetrifft, so habe ich da eine ├Ąhnliche Meinung wie zu Antilopen. Durch die allgemeine Artenreduzierung schrumpfen die Hunde auf ein gesundes Ma├č. Eine Hundeart pro Zoo reicht doch v├Âllig aus. Es gibt ja schlie├člich noch gen├╝gend andere Raubtiere, die m├Âglichst auch alle vorhanden sein sollen. Insgesamt sind Raubtiere doch zweifellos immer noch ├╝berrepr├Ąsentiert.

F├╝r diese ganzen M├Ąhnenwolf-Anlagen, auf denen nie ein Tier zu sehen ist, habe ich absolut kein Verst├Ąndnis.

Um Hundeartige attraktiver darzustellen, m├╝├čte man vielleicht mehr mit Schauf├╝tterung, Handaufzuchten und Vergesellschaftungen arbeiten. Was haltet Ihr von Afrikanischen Wildhunden (oder auch Hy├Ąnen) mit Nash├Ârnern/Elefanten?
(09.11.2006, 21:15)
Michael Mettler:   Die Dingos in Neum├╝nster sind ebenfalls Urwalddingos (= Neuguineadingos bzw. Hallstromhunde), die Dingos in Kalletal gehen auf eine Kreuzungslinie Neuguinea- x Australischer Dingo zur├╝ck und sind ├╝brigens Kastraten. Kalletal hatte bei meinem letzten, allerdings schon etwas zur├╝ck liegenden Besuch auch noch zwei alte Goldschakalf├Ąhen (deren Zuchtlinie aus Rum├Ąnien stammte) sowie Timberw├Âlfe.

Das bislang aufgef├╝hrte Artenspektrum w├Ąre noch durch Marderhund (ebenfalls meistens in Wildparks) und - wenn die Tiere in Kleve noch leben - Kojote zu erg├Ąnzen.

M├Âglicherweise verzichten manche Zoos auf Hundeartige, weil es bei diesen anscheinend relativ schnell zu Bewegungsstereotypien kommt, die auch den Besuchern auffallen (├Ąhnlich wie bei Mardern). Das f├╝hrt z.B. der Alpenzoo Innsbruck f├╝r seinen Verzicht auf Rotf├╝chse (neben deren n├Ąchtlicher Lebensweise) an. Es d├╝rfte auch kein Zufall sein, dass einige Arten in Zoos nur selten z├╝chten - offensichtlich gibt es bei den Haltungsbedingungen noch Nachholbedarf.

Auch wenn es sich nur um punktuelle Beobachtungen handelt, habe ich das Gef├╝hl, dass Fenneks bei der Haltung in Nachttierh├Ąusern weniger entspannt sind als bei "herk├Âmmlicher" Haltung - was mit der geringen Gr├Â├če der "Terrarien" und vielleicht auch mit der Ger├Ąuschkulisse oder den "pl├Âtzlich" vor der Scheibe auftauchenden Besuchern zu tun haben k├Ânnte. Jedenfalls habe ich nirgends so hektische Fenneks gesehen wie in Frankfurt und Berlin.
(09.11.2006, 18:47)
Zoosammler:   Nicht zu vergessen (wenn ich eben genannte Quelle mal zitiere):
- L├Âffelhund (Krefeld, Berlin)
- Dingo (Neum├╝nster, Kalletal, evtl. mehr -> siehe entsprechende Threads)
- Urwalddingo (Berlin)
- M├Ąhnenwolf (in fast jedem gr├Â├čeren deutschen Zoo)
- Schabrackenschakal (M├╝nster, Berlin, Erfurt, Magdeburg)
- Waldhund (Dortmund, Bernburg, Stuttgart, Krefeld, Berlin)
(09.11.2006, 17:07)
Zoosammler:   Wenn es darum geht, zu erfahren, welche Tierarten in Zoos gehalten werden und wo, dann ist tierbestand.piranho.com die ultimative Empfehlung!
(09.11.2006, 17:01)
Ulli:   - Nachzuchten -
(09.11.2006, 16:32)
Ulli:   Soweit ich geh├Ârt habe, kamen die Rothunde als nachzuchten aus Hodenhagen
(09.11.2006, 16:30)
Dortmunder:   Sind die Rothunde in Osnabr├╝ck die Dortmunder Tiere ?
(09.11.2006, 14:52)
Ulli:   F├╝r Fans von Hundeartigen ist der Zoo Osnabr├╝ck durchaus reizvoll. Es werden zwar keine f├╝r dieses Forum au├čergew├Âhnlichen Arten gehalten, aber in Zukunft immerhin sechs Vertreter (f├╝r deutsche Verh├Ąltnisse eher ungew├Âhnlich): Europ├Ąische W├Âlfe in einem 3000 qm gro├čen Wald, Afrikanische Wildhunde (bislang ohne Zuchterfolg), M├Ąhnenw├Âlfe (Zucht mit sehr unterschiedlichem Erfolg), seit letztem Jahr Rothunde (noch ohne Zucht), Eisf├╝chse und ab n├Ąchstem Jahr nach ├╝ber 10 Jahren Unterbrechung auch wieder Fenneks. Fr├╝her gab es in der Eisfuchsanlage stattdessen Rotf├╝chse, kurzfristig in den 80er Jahren wurden Waldhunde gehalten (ohne echten Erfolg).
(09.11.2006, 13:14)
Patrick Kalscheuer:   Neben den von dir genannten Arten gibt es noch Korsakf├╝chse (u.a. in Heidelberg, Halle, Landau und Stralsund), sowie im n├Ąheren Ausland Swiftf├╝chse (Arnheim + Rotterdam) und Kapf├╝chse (Plzen).
Und wenn die Rotf├╝chse mal "nicht ganz so rot" sein sollen, h├Ąlt z.B. der Tierpark Bielefeld eine gr├Â├čere Gruppe Silberf├╝chse....
(09.11.2006, 12:33)
sleipnir:   Hallo!
Hundeartige scheinen in der deutschen Zoolandschaft ein ziemliches Schattendasein zu f├╝hren.
Verglichen mit fr├╝heren Haltungen gehen die Artenzahlen Jahr f├╝r Jahr zur├╝ck und schaut man sich die Pr├Ąsentation der verbliebenen Haltungen an, so f├Ąllt mir immer wieder auf, dass diese Arten meist in relativ lieblos eingerichteten, oft ziemlich kleinen Anlagen gepflegt werden, oft wohl als L├╝ckenf├╝ller. Eine Ausnahme bilden hier wohl einige gro├če Wolfsgehege bzw. "Wolfsw├Ąlder", die allerdings auch eher in Wildparks denn in Zoos zu finden sind.
F├╝r den Durchschnittszoobesucher sind Hundeartige wohl nicht so interessant wie beispielsweise Affen oder Katzen, wobei dieses fehlende Interesse von den Zoos, bedingt durch eher "suboptimale" Unterbringung und fehlende didaktische Aufarbeitung auch nicht gerade geweckt wird!
Wobei sich doch gerade bei diesen Tieren der Vergleich zu unseren Haushunden geradezu aufdr├Ąngt und sicher viele Zoobesucher ├╝ber diese Schiene angesprochen werden k├Ânnen (und das nicht nur bei W├Âlfen, als den direkten Vorfahren des Haushundes!)
Welche Verbesserungen hinsichtlich der Pr├Ąsentation k├Ânntet ihr euch vorstellen, und etwas anders gelagert: Werden eigentlich irgendwo au├čer Fenneks, Rot- und Eisf├╝chsen noch andere Fuchsarten gehalten?

(09.11.2006, 11:59)

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