Forum

-> alle Kategorien des Forums (hier geht es auch zur Stichwortsuche)


Beitrag hinzufügen
Name: (= Nachname) Passwort: (= Kundennummer)
Sie haben noch keine Login-Daten? Hier können Sie sich anmelden!
Beitrag:
Bei längeren Beiträgen empfehlen wir, den Text in einem Textprogramm zu verfassen und aus der Zwischenablage einzukopieren.
Link zu anderen Medien:
Bitte anklicken, wenn Ihr Beitrag in erster Linie einen Link zu anderen Medien (Zeitungsmeldung etc.) darstellt.
Foto:
(gif/jpg/png / Dateigröße max. 2MB)

Opel-Zoo



cajun:   Ein froher RĂŒckblick und ein getrĂŒbter Ausblick in Kronberg:
"Pressekonferenz zum GeschÀftsjahr 2022 im Opel-Zoo:
Erstnachzuchten, 25 Jahre ZoopĂ€dagogik, 15 Jahre Förderverein und wieder ein Besucherrekord, doch Herausforderungen trĂŒben die Freude
„Das Jahr 2022 hat es zum Schluss noch einmal spannend gemacht. Dass es erneut einen Besucherrekord geben wĂŒrde, zeichnete sich bereits etwas frĂŒher ab, doch erst am letzten Tag des Jahres ‚knackte‘ die Gesamtbesucherzahl erstmals die 600.000“ berichtet Gregor von Opel bei der Pressekonferenz des Opel-Zoo zum GeschĂ€ftsjahr 2022. Der Vorstandsvorsitzende der den Zoo tragenden ‚von Opel Hessische Zoostiftung‘ freut sich auch ĂŒber ein tiergĂ€rtnerisch erfolgreiches Jahr und das JubilĂ€um der ZoopĂ€dagogik im Opel-Zoo, die ihr 25-jĂ€hriges Bestehen feierte. „Doch es sind auch große wirtschaftliche Herausforderungen entstanden und so ist unsere Freude nicht ungetrĂŒbt.“
Mit 601.046 Tagesbesuchern schloss der Opel-Zoo das bisher bestbesuchte Jahr 2022 ab, gegenĂŒber 2021 ist dies ein Plus von 3,5%. Besonders gut wurde der Zoo von Jahreskarteninhabern genutzt, hier lag der Zuwachs der Einzelbesuche sogar bei 39,8%, wie Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels erlĂ€utert. So trug das sonnige Wetter in den Sommerferien ebenfalls zu den guten Zahlen bei, wĂ€hrend ein BesucherrĂŒckgang aufgrund der gestiegenen Energie- und Lebenshaltungskosten infolge der Ukraine-Krise glĂŒcklicherweise ausblieb.
Im Tierbestand hebt der Zoodirektor besonders die große Zahl an Erstnachzuchten hervor: „Bei sechs Arten gab es 2022 erstmals Nachwuchs im Opel-Zoo, so bei den EuropĂ€ischen Sumpfschildkröten, Rosapelikanen, Temminck-Tragopanen, Pinselohrschweinen, WeißrĂŒssel-NasenbĂ€ren und Roten Varis - das ist tiergĂ€rtnerisch ein Erfolg, ĂŒber den wir uns sehr freuen. Auch die Zoobesucher haben daran großen Anteil genommen. Besonders in der Madagaskar-Voliere konnten sie bei den tĂ€glichen FĂŒhrungen das Jungtier der Roten Varis in der Gruppe der Lemuren bis in den Herbst hinein gut beim Heranwachsen beobachten.“
Etwas Geduld und ein gutes Auge waren hingegen bei den Roten Pandas gefragt. Neben den vielen weiteren Sommer-Jungtieren kamen im Juni 2022 erneut zwei Jung-Pandas zur Welt, die naturgemĂ€ĂŸ erst ĂŒber drei Monate spĂ€ter die schĂŒtzende Wurfhöhle verließen. Anschließend musste genau hinschauen, wer sie in dem FellknĂ€uel ausmachen wollte, das immer wieder hoch in den BĂ€umen des Geheges zu sehen war. Ausgerechnet hier ließen sie sich vom Muttertier sĂ€ugen!
Die ZoopĂ€dagogik im Opel-Zoo feierte 2022 nicht nur ihr 25-jĂ€hriges Bestehen. Auch hier konnte ein absolutes Rekordjahr verzeichnet werden: 24.724 Personen wurden in 1.474 Veranstaltungen zoopĂ€dagogisch betreut! Insgesamt nutzten seit der Einrichtung der Abteilung weit ĂŒber 400.000 Personen die Veranstaltungsangebote der ZoopĂ€dagogik, bei denen zunehmend neben zoologischen Inhalten auch ĂŒbergreifende Themen wie Erhaltung der BiodiversitĂ€t und Nachhaltigkeit nachgefragt werden. Erstmals legte der Opel-Zoo im Mai 2022 auch einen eigenen Nachhaltigkeitsbericht vor.
Grund zum Feiern hatten auch die „Freunde und Förderer des Opel-Zoo e.V.“, die im Mai 2022 mit einer JubilĂ€umsveranstaltung ‚15 Jahre Förderverein‘ feierten. Der Verein, der 2007 mit 19 GrĂŒndungsmitgliedern startete, hatte zum Jahresende 235 Vollmitglieder und konnte den Zoo bereits mit einer ganzen Reihe von Förderprojekten erfolgreich unterstĂŒtzen. Auch die PreistrĂ€ger*innen des ersten Schulwettbewerbs „Katta und Co im Opel-Zoo. Werde Botschafter fĂŒr den Artenschutz!“ wurden bei der Feier ausgezeichnet. Der vom Verein als Bildungsprojekt initiierte und in Kooperation mit der ZoopĂ€dagogik durchgefĂŒhrte Wettbewerb war so erfolgreich, dass eine Neuauflage bereits an 26 weiterfĂŒhrenden Schulen der Region ausgeschrieben wurde.
Eine enge Zusammenarbeit verbindet den Opel-Zoo auch mit der Professur fĂŒr Zootierbiologie/Opel-Zoo Professur an der Goethe-UniversitĂ€t Frankfurt. Deren Inhaber, Prof. Dr. Paul W. Dierkes wurde im November mit dem 1822-UniversitĂ€tspreis fĂŒr exzellente Lehre ausgezeichnet. Hervorgehoben wurde dabei das von Prof. Dierkes etablierte Fach Verhaltensbiologie, das bei den Studierenden Ă€ußerst beliebt ist und ihnen praktische Erfahrungen und Einblicke in die Arbeit des Opel-Zoo gibt.
Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels: „Wir unterstĂŒtzen das Vorhaben von Prof. Dierkes ausdrĂŒcklich, das Angebot fĂŒr Studierende im Opel-Zoo weiter auszubauen. Die Forschung ist ein Kernanliegen wissenschaftlich gefĂŒhrter Zoologischer GĂ€rten. Diese machen ihren Tierbestand seit jeher der Forschung zugĂ€nglich. Deren Ergebnisse fließen unter anderem in die Weiterentwicklung der Tierhaltung ein und tragen darĂŒber hinaus zum VerstĂ€ndnis der Tierarten in ihren natĂŒrlichen Verbreitungsgebieten bei.“
HĂ€ufig von den Besuchern unbemerkt bleibt in der Regel die Arbeit im Artenschutz, bei der im Opel-Zoo geborene Nachzuchten oder aufgezogene Fundtiere in Wiederansiedelungsprojekte abgegeben werden. Dr. Kauffels fĂŒhrt aus, dass dies im Jahr 2022 wieder 50 Tiere waren. 25 Feldhamster und drei Wildkatzen wurden im Hessischen Freiland ausgewildert. Außerdem wurden sieben Nachzuchten der EuropĂ€ischen Sumpfschildkröte, drei HabichtskĂ€uze, sieben EuropĂ€ische Ziesel und sechs Waldrappe in verschiedene Wiederansiedelungs-projekte gegeben.
Ebenfalls eher „im Hintergrund“ wurden im Lauf des Jahres einige Baumaßnahmen zur Modernisierung von Tieranlagen umgesetzt, wie der Zoodirektor anhand des neuen Mufflon-Stalls mit der angrenzenden Voliere fĂŒr die Schnee-Eulen und dem neuen Heulager bei den Mufflons nebst umgebautem Zugang zur Anlage beschreibt.
FĂŒr alle Zoobesucher spĂŒrbar war hingegen die Schließung des durch den Opel-Zoo verlaufenden Teils des ehemals öffentlichen Wegs durch die Stadt Kronberg im Taunus, die Ende Februar 2022 umgesetzt wurde. Seitdem können sie das nunmehr einheitliche ZoogelĂ€nde ohne zusĂ€tzliche Ticketkontrollen und vorgegebene Laufrichtung nutzen. Die provisorische Kasse in Richtung Kronberg soll nun im Lauf des Jahres 2023 durch ein festes KassengebĂ€ude ersetzt werden.
Außerdem soll das Areal im Bereich der ehemaligen „unteren Kasse“ neugestaltet werden. Dabei soll auch der alte, als Kiosk genutzte Rundbau durch ein kleineres Kiosk-GebĂ€ude ersetzt und der Spielbereich fĂŒr Kleinkinder modernisiert werden.
Die Planungsarbeiten fĂŒr das Bauvorhaben Panzernashörner, bei dem auf rund 18.000 mÂČ ZoogelĂ€nde Anlagen fĂŒr insgesamt sieben asiatische Tierarten entstehen sollen, wurden im Jahr 2022 ebenfalls fortgesetzt, die Genehmigungsplanung wurde abgeschlossen und weitere Vorarbeiten laufen.
Doch auch wenn die Zooverantwortlichen dankbar fĂŒr die gute Besucherentwicklung im vergangenen Jahr sind, rĂ€umen sie ein, dass dieser mit der aktuellen Kostenentwicklung und dem zunehmend angespannten Personal-markt auch einige Herausforderungen entgegenstehen, die die Planung fĂŒr den privat gefĂŒhrten Zoo derzeit erschweren. Ein genauer Zeitpunkt fĂŒr den Baubeginn des großen Bauvorhabens liegt daher noch nicht vor.
Der Startschuss fĂŒr die ersten Jungtiere fiel allerdings schon in den ersten Tagen des neuen Jahres, als im Streichelzoo die ersten Afrikanischen Zwergziegen geboren wurden und sogleich die Zoobesucher begeisterten. Ob es auch in der Madagaskar-Voliere im Sommer wieder Nachwuchs gibt, bleibt abzuwarten."
Quelle:https://www.opel-zoo.de/de/news__358/NewsDetail__2531/
(02.02.2023, 14:18)
Patrick Marburger:   Wenn die Meldung extra hier ĂŒbernommen wird, sei eine der beiden gezeigt.
War echt nett sie durch die Anlage springen und klettern zu sehen.
(07.12.2022, 12:19)
cajun:   Nachwuchs in Kronberg:
"Buschschliefer im Opel-Zoo geboren
Kleine Tiere mit großen Verwandten
Buschschliefer erinnern ihrer Gestalt und ihren Kaubewegungen nach zwar an Nagetiere, aber sie gehören zur SĂ€ugetierordnung der Afrotheria. Und so sind sie aufgrund anatomischer Besonderheiten und Eigenschaften mit Elefanten, SeekĂŒhen, RĂŒsselspringern, Tenrekartigen und Erdferkeln verwandt. Sie alle haben elastische Fußsohlen, stets nachwachsende SchneidezĂ€hne, ihnen fehlt die Gallenblase und sie haben alle eine lange Tragzeit.
Diese betrĂ€gt bei den Buschschliefern ĂŒber sechs Monate und es werden bis zu drei voll behaarte und sehfĂ€hige Jungtiere geboren, die etwa 220-230 g wiegen. Ausgewachsene Tiere haben ein Gewicht bis zu 2,4 kg. Als Bewohner der Savannen sĂŒdlich der Sahara haben Buschschliefer keine „Geburtssaison“ im FrĂŒhjahr oder FrĂŒhsommer wie viele unserer heimischen Tierarten. In Gebieten mit zwei Regenzeiten kann ein Weibchen sogar zweimal im Jahr werfen. Sie ernĂ€hren sich von BlĂ€ttern, Zweigen, FrĂŒchten und Baumrinden.
Am 5. November kamen im Opel-Zoo zwei Jungtiere zur Welt, die in der Gruppe vom ersten Tag an mitlaufen. Buschschliefer sind tagaktiv und somit im Freigehege in ihrer Voliere am Elefantenhaus, wo sie gemeinsam mit Graupapageien untergebracht sind, sehr gut dabei zu beobachten, wie sie geschickt in den Felsen und Ästen klettern."
Quelle:https://www.opel-zoo.de/de/news__358/NewsDetail__2497/
(07.12.2022, 11:20)
cajun:   Laut Presse zeigen sich nun die Jungtiere der Roten Pandas vom 16.06.22. Der Doppelnachwuchs ist mĂ€nnlich. Namen haben die Kleinen auch schon: „Anzan“ („ruhiger Berg“) und „Abhayo“ („der Furchtlose“).
Sie sind der zweite Wurf des aktuellen Zuchtpaars Weibchen „Mai-Ling“ und MĂ€nnchen „Tao“.

Quelle:https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/flauschiger-nachwuchs-rote-panda-babys-im-opel-zoo-81681494.bild.html
(20.10.2022, 15:45)
cajun:   Ein Projekt das FrĂŒchte trĂ€gt:
"Opel Zoo: Nachwuchs von ausgewilderten Feldhamstern entdeckt
Im Hochtaunuskreis entlÀsst der Opel Zoo zwölf Feldhamster in die Freiheit. Zudem wird erstmals frei lebender Nachwuchs von zuvor ausgewilderten Tieren gesichtet.

Kronberg im Taunus – Im Hochtaunuskreis sind Ende August erneut zwölf Feldhamster ausgewildert worden. Das teilte der Opel Zoo in einer Pressemeldung mit. Die Tiere stammen aus den ZĂŒchtungen des Opel-Zoos sowie des Zoos OsnabrĂŒck. Der Zeitpunkt ist bewusst gewĂ€hlt, denn die Tiere haben nun genug Zeit, um vor dem Winter ausreichend Nahrungsreserven zu sammeln und Höhlen zu bauen. Ziel der Auswilderung ist die StĂ€rkung der noch kleinen, in freier Wildbahn lebenden Population der bedrohten Nagetiere.
Die Ansiedlung verlĂ€uft unter Aufsicht des Naturschutzamtes des Hochtaunuskreises und des Landschaftspflegeverbandes Hochtaunus e. V. an verschiedenen Standorten. Das Projekt trĂ€gt bereits erste FrĂŒchte: Ende Juli wurden erstmals in freier Wildbahn geborenen Jungtiere gesichtet.

Die ausgewĂ€hlten FlĂ€chen waren bereits im FrĂŒhjahr unter der Leitung des Wildbiologen Dr. Dr. Selzer von der unteren Naturschutzbehörde des Hochtaunuskreises vorbereitet worden, bevor im Mai die ersten neunzehn Feldhamster im aktuellen Jahr ausgesetzt wurden. Um ihnen das Leben in freier Wildbahn zu erleichtern, wurde ein Streifen mit Getreide, Erdbeeren, KĂŒrbissen und Sonnenblumen bepflanzt, der den Tieren neben ausreichend Nahrung auch den notwendigen Schutz bietet.
Als die TierschĂŒtzer im August zusĂ€tzliche Höhlen bohrten, wurden sie auf die Jungtiere aufmerksam - denn die Höhlen wurden mit Kameras ausgestattet.
Der Opel-Zoo zĂŒchtet Feldhamster seit der Einrichtung der Zuchtstation im Jahr 2018. „Die Zucht war von Anfang an erfolgreich, sodass mittlerweile ĂŒber 100 Feldhamster aus dem Opel-Zoo ins Freiland ausgewildert oder zum Aufbau eigener Zuchten an andere zoologische GĂ€rten abgegeben werden konnten“, wird Direktor Dr. Thomas Kauffels in der Pressemeldung zitiert. „Die enge Kooperation mit anderen zoologischen GĂ€rten und den weiteren Partnern trĂ€gt maßgeblich dazu bei, dass wir diesen wichtigen Beitrag zum Artenschutz leisten können.“
Quelle: https://www.fr.de/rhein-main/hochtaunus/kronberg-ort79545/erster-nachwuchs-von-ausgewilderten-feldhamstern-opel-zoo-kronberg-zr-91776124.html?cmp=defrss
(08.09.2022, 21:01)
cajun:   Der Zoo meldet Nachwuchs bei den Buchara Hirschen. Ein etwas "verspĂ€tetes" Jungtier von Ende Juli.

(18.08.2022, 11:28)
cajun:   Nachwuchs bei den "Neuen":
"Vier weitere weiße Nasen
Erstnachwuchs bei den WeißrĂŒssel-NasenbĂ€ren

Seit 2021 lebt im Kronberger Freigehege ein PĂ€rchen WeißrĂŒssel-NasenbĂ€ren, das nun erstmals Nachwuchs bekommen hat. Die vier Jungtiere sind bereits am 11. Mai 2022 zur Welt gekommen, blieben aber zunĂ€chst zurĂŒckgezogen mit ihrer Mutter im Schutz des Stalles in einem BlĂ€tternest. Nun sind sie bereits so groß, dass sie immer öfter neugierig ihre Außenanlage erkunden."
Quelle:https://www.opel-zoo.de/de/news__358/NewsDetail__2441/
(06.07.2022, 18:58)
cajun:   Im Opel Zoo gibt es reichlich Vogelnachwuchs. Bei Schneeeulen, HabichtskĂ€uzen und Schwarzkopfibissen, sowie Waldrappen sind KĂŒken geschlĂŒpft, dazu kommt der Nachwuchs verschiedener Entenvögel.
Quelle:https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/kronberg-opel-zoo-schnee-eule-zeigt-endlich-ihre-babys-80394774.bild.html
(14.06.2022, 12:58)
cajun:   Im Opel Zoo gibt es Nachwucjhs bei POS und den Roten Varis:

"Erstmals Nachwuchs bei den Pinselohrschweinen
Kassen im Opel-Zoo ab 28. Mai wieder bis 19 Uhr geöffnet
Die Pinselohrschweine im Opel-Zoo haben erstmals Nachwuchs! Auch fĂŒr das Muttertier ist es eine Premiere, die drei Ferkel sind ihr erster Wurf. Im Alter von einer Woche sind sie nun bereits regelmĂ€ĂŸig mit den Alttieren auf der Außenanlage zu sehen.
Warum Pinselohrschweine so heißen, erkennt man auf den ersten Blick: An den Spitzen ihrer Ohren tragen die ausgewachsenen Tiere lange Haarpinsel. Bis diese den Ferkeln wachsen, dauert es noch ein wenig – ebenso ist es mit dem charakteristischen leuchtend-rotbraunen Fell mit dem weißen RĂŒckenstreifen. Noch tragen die Ferkel ihr in Erdfarben gemustertes Fellkleid, mit dem sie im Licht- und Schattenspiel in den WĂ€ldern, Savannen und SĂŒmfen Afrikas -der Herkunftsregion der Pinselohrschweine- gut getarnt sind. Auch im Opel-Zoo mĂŒssen die Besucher mitunter etwas genauer hinschauen, denn die drei Ferkel halten sich viel in der NĂ€he der Alttiere auf, wo sie Körperkontakt und die gut gefĂŒllten Zitzen des Muttertiers suchen. Oder sie liegen nach einer ausgiebigen Erkundung der Anlage ruhend in der wĂ€rmenden FrĂŒhjahrssonne

Pinselohrschweine, auch Flussschweine genannt, sind in Afrika weit verbreitet. Sie leben in Gruppen von bis zu 15 Tieren, die den Tag in gegrabenen Mulden verbringen und nachts auf Nahrungssuche gehen. Die Weibchen bringen nach ca. 130 Tagen Tragzeit ein bis sechs Jungtiere zur Welt. Als NestflĂŒchter sind die jungen Schweine bereits kurz nach der Geburt in der Lage ihrer Mutter zu folgen, wobei sowohl mĂ€nnliche als auch weibliche Alttiere fĂŒr den Nachwuchs sorgen.
Die grĂ¶ĂŸte Bedrohung fĂŒr die Pinselohrschweine ist der Mensch. Da die Tiere teilweise die Ernten der Menschen zerstören, sind sie vielerorts nicht gerne gesehen und werden bejagt. Zudem dienen sie den Menschen als Nahrung, wobei vor allem die wachsende Bevölkerungsdichte zum Problem werden kann. Bislang gilt die Art trotz zurĂŒckgehender BestĂ€nde aber noch nicht als gefĂ€hrdet, da ihr Verbreitungsgebiet sehr groß ist und die Reproduktionsraten gut sind."
Quelle:https://www.opel-zoo.de/de/news__358/NewsDetail__2407/

"Die Roten Varis im Opel-Zoo haben erstmals Nachwuchs! Das Jungtier wurde am 9. Mai geboren und ist nicht nur das erste Jungtier in der im Mai 2021 eröffneten Madagaskar-Voliere, sondern auch fĂŒr seine Mutter eine Erstgeburt.
Der Rote Vari zĂ€hlt zu den Lemuren und kommt ausschließlich auf der Masoala-Halbinsel an der OstkĂŒste Madagaskars vor. Das Fell der Roten Varis ist fuchsrot mit einem hellen Fleck im Nacken. Zudem haben sie BackenbĂ€rte und BĂŒschel an den Ohren.
Rote Varis können sehr gut springen und klettern und halten sich meist hoch oben in den BĂ€umen auf. Ihre Nahrung besteht hauptsĂ€chlich aus FrĂŒchten, BlĂŒten und BlĂ€ttern. Mit ihren langen Zungen können sie auch Nektar lecken und spielen damit eine wichtige Rolle bei der BestĂ€ubung mancher Pflanzen.
Sie leben in kleinen Gruppen, welche von den Weibchen gefĂŒhrt werden. Das Revier wird durch ein Sekret aus DuftdrĂŒsen markiert. Durch GruppengesĂ€nge machen Rote Varis zusĂ€tzlich auf ihr Revier aufmerksam.
Die Tragzeit der Roten Varis betrÀgt rund 100 Tage und sie bringen in der Regel 2-4 Jungtiere zur Welt.
Der Rote Vari wird von der International Union for Conservation of Nature (IUCN) als eine vom Aussterben bedrohte Art eingestuft. Große Gefahren stellen Waldrodungen und die illegale Jagd dar. Der Bestand der Roten Varis hat innerhalb von 24 Jahren um mehr als 80 % abgenommen.
„Wir freuen uns natĂŒrlich ganz besonders ĂŒber dieses erste Jungtier in der neuen Voliere, die mit 2 PĂ€rchen Roter Varis und einer Gruppe weiblicher Kattas besetzt ist“, so Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. Er ergĂ€nzt, dass zwei Mal tĂ€glich fĂŒr die Zoobesucher FĂŒhrungen in die Madagaskar-Voliere von den ZoopĂ€dagogen angeboten werden, die aber zuvor ĂŒber die Homepage www.opel-zoo.de gebucht werden mĂŒssen. Sie sind kostenfrei, ebenso wie die Öffentlichen FĂŒhrungen, die es zwei Mal im Monat zu verschiedenen Themen gibt und an denen die Zoobesucher ohne Anmeldung teilnehmen können. Die nĂ€chste Öffentliche FĂŒhrung startet am Samstag, dem 11. Juni um 15 Uhr an der Statue des ZoogrĂŒnders mit Elefant gegenĂŒber dem Haupteingang und geht zu den Jungtieren, die es jetzt bei zahlreichen Tierarten im Opel-Zoo gibt."
Quelle:https://www.opel-zoo.de/de/news__358/NewsDetail__2431/
(02.06.2022, 12:57)
cajun:   Der Opel Zoo ist seit gestern endlich einen Schritt weiter mit dem Philosophenweg.

"Kein freier Durchgang durch den Opel-Zoo mehr
Noch ist das KassenhĂ€uschen ebenso wie die Toiletten provisorisch in einem Container untergebracht. An der Funktion Ă€ndert das nichts: Seit Mittwoch­morgen um 9 Uhr ist auf dem Philosophenweg zwischen Kronberg und Königstein, der mitten durch den Opel-Zoo fĂŒhrt, kein öffentlicher Durchgang mehr möglich. Der Zoo nutzt die Möglichkeit, den Weg einzuziehen. Dies gestattet die zu­letzt Ende 2021 beschlossene Änderung des Bebauungsplans. Dieser ist am 20. November veröffentlicht worden und damit rechtskrĂ€ftig.

„Endlich haben wir wie jeder andere Zoo in Deutschland ein zusammenhĂ€ngendes BetriebsgelĂ€nde“, sagte Direktor Thomas Kauffels bei einem Ortstermin. „Dieser Schritt erleichtert es, fĂŒr Sicherheit zu sorgen.“ DafĂŒr trage er als Ge­schĂ€ftsfĂŒhrer rund um die Uhr die Verantwortung. „Denken Sie nur an den Ausbruch eines Tiers.“ In Frankfurt gebe es eine drei Meter hohe Mauer um den Zoo. „Hier wĂ€re es weg.“ Aber auch dass es jetzt eine klar definierte Außengrenze gebe und jeder mit der Eintrittskarte die Parkordnung anerkenne, sei wichtig.

Seit Jahrzehnten gab es Streit um den freien Durchgang. Deshalb gehört zum Bebauungsplan eine Vereinbarung zwischen Stadt und Zoo, wonach alle Kronberger Anspruch auf eine Jahreskarte zum halben Preis haben. Außerdem können sie das GelĂ€nde auf dem Philosophenweg kostenlos innerhalb einer Stunde Richtung Königstein durchqueren. Kontrolliert wird dies mit einer personalisierten Chipkarte, auf der Foto und Fingerabdruck gespeichert sind. „Und zwar nur auf der Karte, der Zoo speichert den Abdruck nicht“, hob Kauffels hervor. Die Karten werden an der neuen Kasse am Philosophenweg ausgegeben.

SpĂ€ter soll ein festes Kassenhaus mit Toilettenanlage auf Kronberger Seite gebaut werden. „Dazu mĂŒssen zwei FlurstĂŒcke zusammengelegt werden, deswegen dauert das noch“, sagte der Zoodirektor. Auch die Technik fĂŒr die Chipkarten konnte noch nicht geliefert werden. Deshalb gibt es fĂŒr Kronberger BĂŒrger eine Übergangslösung mit einer Durchlass- und einer Zeiterfassungskarte: Beim Ausgang in Königstein mĂŒssen sie sich an einer Stechuhr abmelden. Auch kĂŒnftig gilt: Wer den Zoo nicht am Ende des Philosophenwegs verlĂ€sst, dessen Durchgangskarte wird gesperrt, und er muss beim nĂ€chsten Mal den Eintrittspreis be­zahlen.

BĂŒrgermeister Christoph König (SPD) vermutet, bei den Kronbergern werde die Nachfrage nach ermĂ€ĂŸigten Jahreskarten grĂ¶ĂŸer sein als die nach der Durchlasskarte, mit der man streng genommen nicht auf den Rest des ZoogelĂ€ndes darf. In den vergangenen 20 Jahren habe die Stadt konstruktiv und partnerschaftlich an einer Lösung mitgearbeitet. Politisch gebe es eine klare Mehrheit fĂŒr den Zoo. „Bei der Abstimmung ĂŒber die BebauungsplanĂ€nderung gab es vier Gegenstimmen“, sagte König. Die politische Mehrheit sah er dadurch bestĂ€tigt, dass diese Frage in mehreren WahlkĂ€mpfen Thema gewesen sei.

„Wir sind froh und stolz, dass wir den Opel-Zoo haben“, sagt der BĂŒrgermeister. Er sei ein wichtiger Imagefaktor und Arbeitgeber – Kauffels sprach von 127 Mitarbeitern, womit der Zoo unter den Kronberger Arbeitgebern an fĂŒnfter Stelle stehe. Der fĂŒr Stadtplanung zustĂ€ndige Erste Stadtrat Robert Siedler (parteilos) nannte den bisher öffentlichen Weg einen „Anachronismus“. Er dankte seinen Mitarbeiterinnen, die jahrelang mit dem Thema befasst gewesen seien."
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/kein-freier-durchgang-mehr-durch-den-opel-zoo-in-kronberg-17828158.html
(24.02.2022, 13:56)
cajun:   Naja, wenn man auf direkte Quellen zurĂŒck greift, erĂŒbrigen sich doch manche Spekulationen oder Nachfragen....
Der RĂŒck- und Ausblick 2021/ 22 in Kronberg:
"Pressekonferenz zum GeschÀftsjahr 2021 im Opel-Zoo: Corona-Auflagen, gutes Zoowetter und
neue Tiere prĂ€gen 2021 – einheitliches ZoogelĂ€nde ab Ende Februar 2022
„Am 8. MĂ€rz des letzten Jahres konnten wir nach 126 Tagen Lockdown den Opel-Zoo wieder öffnen und
damit vielen Besuchern ein Ausflugsziel geben, das sie offensichtlich herbeigesehnt hatten“, berichtet
Gregor von Opel, Vorstandsvorsitzender der den Zoo tragenden ‚von Opel Hessische Zoostiftung‘, bei der
Pressekonferenz des Opel-Zoo ĂŒber den wechselvollen Start in das vergangene GeschĂ€ftsjahr 2021.
Dass der Opel-Zoo am Ende mit 580.739 Tagesbesuchern dennoch ein Rekordjahr verzeichnen konnte, war
zu diesem Zeitpunkt keineswegs absehbar. Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels erlÀutert, welche Faktoren
trotz der zeitweisen Schließung und der hohen Corona-Auflagen dazu beigetragen haben: Zum einen
herrschte im Sommer 2021 typisches Zoo- und weniger Schwimmbadwetter. Da offensichtlich zudem viele
Familien nicht verreisen konnten oder wollten, waren TagesausflĂŒge, insbesondere in „Freiluft“-
Einrichtungen wie dem Opel-Zoo eine willkommene Abwechslung. Diese Entwicklung bestÀtigt auch die
insgesamt rege Nachfrage nach AktivitÀten in deutschen Urlaubsregionen, von denen auch der Taunus
und insbesondere das Kronberger Freigehege profitieren konnte.
Über diese allgemeinen Entwicklungen hinaus sorgten aber auch die Änderungen im Tierbestand des
Opel-Zoo fĂŒr großes Interesse am Zoobesuch:
Mit „Zimba“ starb am 21. April die letzte der alten ElefantenkĂŒhe, aber im FrĂŒhjahr konnte auch darĂŒber
berichtet werden, dass sich Jungbulle „Tamo“ und die mit ihrer Ziehmutter Lilak in 2020 aus Berlin
gekommene „Kariba“ offensichtlich gut verstehen. Das ausgelassene Spiel der beiden jungen Elefanten,
die offenbar Interesse aneinander gefunden haben, war fĂŒr die Zoobesucher stets eine Attraktion.
Am 28. Mai wurde die neue Madagaskar-Voliere eröffnet, die augenblicklich zu einem Besucher-Highlight
wurde. Ab Ende Juli wurden bis zum Ende der Herbstferien drei Mal tĂ€glich FĂŒhrungen zu den lebhaften
Kattas und Roten Varis angeboten, die ausnahmslos ausgebucht waren.
Auch fĂŒr die Löffelhunde, die bisher in Gemeinschaftshaltung mit den KĂ€ngurus im unteren Zooteil
untergebracht waren, entstand im Herbst eine eigene neue Anlage unterhalb der Zwergmangusten nahe
dem Haupteingang, wo sie fĂŒr die Zoobesucher wesentlich besser zu beobachten sind.
Ende November nahm der Opel-Zoo schließlich drei weibliche Netzgiraffen aus dem Karlsruher Zoo auf,
die dieser aufgrund von Bauarbeiten am Giraffenhaus kurzfristig abgeben musste. Sie bilden nun im
Giraffenhaus mit den beiden weiblichen Kronberger Rothschildgiraffen eine imposante Gruppe.
Aus der großen Zahl von Jungtieren kann der in den Augen der Zoobesucher besonders attraktive
Zwillingsnachwuchs bei den Roten Pandas - geboren im Juni 2021 - und das Jungtier „Bakari“ bei den
Böhmzebras hervorgehoben werden.
„Sehr erfolgreich war im letzten Jahr auch unsere Arbeit im Artenschutz, denn wir konnten erneut
zahlreiche Nachzuchten in Wiederansiedelungsprojekte geben“, so Dr. Kauffels, der im Einzelnen vorstellt:
Bei den Feldhamstern gab es mit 52 Jungtieren Rekord-Nachwuchs, 27 Feldhamster wurden im Hessischen
Freiland ausgewildert und 28 Tiere in anderen Zoos untergebracht, um die dortige Zucht zu ergÀnzen oder
im FrĂŒhjahr 2022 ausgewildert zu werden. Außerdem wurden im letzten Jahr sieben Nachzuchten der
EuropÀischen Sumpfschildkröte, drei EuropÀische Nerze, drei HabichtskÀuze, ein Ziesel und drei
Waldrappe in Wiederansiedelungsprojekte gegeben.
Dennoch: Die Zooverantwortlichen freuen sich zwar ĂŒber die Besucherentwicklung im vergangenen Jahr,
das gegenĂŒber dem ersten „Corona-Jahr“ 2020, in dem der Opel-Zoo deutliche Einbußen hatte hinnehmen
mĂŒssen, mit einem Plus von 28,6% abgeschlossen wurde. Sie rĂ€umen aber auch ein, dass die ErfĂŒllung der
weitreichenden Corona-Auflagen abermals mit deutlich gestiegenen Kosten verbunden war.
Im Jahr 2022 stehen zunĂ€chst verschiedene Baumaßnahmen an, die auch einige fĂŒr die Zoobesucher
sichtbare VerÀnderungen bringen werden. Nach dem Beschluss der Kronberger
Stadtverordnetenversammlung am 28. Oktober 2021, der auch die Verlegung des Öffentlichen Wegs
beinhaltete, wird in diesen Tagen bereits die neue Situation mit einem in sich geschlossenen ZoogelÀnde
vorbereitet: ZusÀtzlich zum Haupteingang wird es ab Ende Februar im unteren Zoobereich eine -zunÀchst
provisorische- Kasse in Richtung Kronberg und spĂ€ter auch eine neue Toilettenanlage geben. DafĂŒr entfĂ€llt
die bisherige „untere Kasse“ in NĂ€he des Elefantenhauses, ebenso wie die beiden Drehkreuze an dieser
Stelle und bei den Guanakos. Die Zoobesucher können sich dann ohne weitere Kontrollen oder
Richtungsvorgaben auf dem ZoogelÀnde bewegen und den Rundwegen folgen. Neu entstehen wird
außerdem ein Tor Richtung Waldparkplatz und Königstein in NĂ€he des Kamelstalls.
Auch fĂŒr das Bauvorhaben Panzernashörner haben die Planungen begonnen. „Der Opel-Zoo spart dafĂŒr
weiterhin 3 € pro verkaufte Eintrittskarte an. Bis die Bauarbeiten beginnen, wird es noch bis weit ins
kommende Jahr dauern, doch die Vorarbeiten laufen auf Hochtouren. Die Vorplanungsphase ist bereits
abgeschlossen, nun beginnen wir mit der Genehmigungsplanung“, erlĂ€utert der Zoodirektor. Auf rund
18.000 mÂČ ZoogelĂ€nde sollen Anlagen fĂŒr insgesamt sieben asiatische Tierarten entstehen. Dazu gehören
neben Panzernashörnern auch Schabrackentapire, Siamangs, Binturongs, Kurzkrallenotter und die bereits
im Opel-Zoo lebenden Prinz-Alfred-Hirsche und Hirschziegenantilopen.
Zu Jahresbeginn waren es indes erst einmal die vielen Jungtiere bei den Afrikanischen Zwergziegen auf der
Ziegenwiese und im Streichelzoo, die die Zoobesucher begeisterten. Ganz sicher werden schon bald auch
bei anderen Tierarten weitere Jungtiere hinzukommen und sobald es warm genug ist, wird man auch die
Kattas wieder beim Sonnenbad in der Voliere beobachten können."
Quelle: https://www.opel-zoo.de/files_db/1644239145_4502__8.pdf
(10.02.2022, 11:01)
cajun:   Es sind zwei "MĂ€dchen" :-
)Nachwuchs im Doppelpack Zwei Jungtiere bei den Roten Pandas im Opel-Zoo
Die Roten Pandas im Opel-Zoo haben Nachwuchs! Es sind zwei weibliche Jungtiere, die bereits am 8. Juni geboren wurden. Jetzt sind sie auch fĂŒr die Zoobesucher zu sehen. FĂŒr das aktuelle Zuchtpaar der Roten Pandas im Opel-Zoo, Mai-Ling und Tao, ist es der erste Wurf. Wie bei ihren Artgenossen im Freiland auch, haben die beiden zunĂ€chst grĂ€ulich gefĂ€rbten Kleinen die ersten Wochen im Schutz der ‚Wurfhöhle‘ verbracht, wo sie von ihrer Mutter gesĂ€ugt wurden. Erst im Alter von rund drei Monaten kommen sie zunĂ€chst nur in der DĂ€mmerung heraus, um dann nach und nach ihre Umwelt auch tagsĂŒber zu erkunden. Seit einigen Tagen sind die beiden Jungtiere im Opel-Zoo nun regelmĂ€ĂŸig mit den Alttieren auf der Anlage zu sehen. In ihrer ursprĂŒnglichen Heimatregion in den BergwĂ€ldern des Himalaya von Nepal bis Myanmar und im chinesischen Bergland in Höhen zwischen 1.800 und 4.000 Meter ĂŒber dem Meeresspiegel sind Rote Pandas inzwischen selten geworden. Sie gelten daher als gefĂ€hrdete Art. Die beiden Jungtiere im Opel-Zoo kann man indes gut dabei beobachten, wie sie auf der Suche nach Nahrung, die hauptsĂ€chlich aus Bambus und FrĂŒchten besteht, durchs Gehege streifen oder sich darin ĂŒben, auf den BaumĂ€sten zu balancieren. Gleich um die Ecke der Panda-Anlage befindet sich die Madagaskar-Voliere, in die weiterhin tĂ€glich um 12, um 14 und um 16 Uhr FĂŒhrungen zu den Kattas und Roten Varis angeboten werden. Diese sind kostenfrei, mĂŒssen aber vorab im Online-Ticketshop ĂŒber die Startseite der Homepage www.opel-zoo.de gebucht werden.
Quelle: Pressemitteilung es Zoos
(30.09.2021, 16:56)
cajun:   Zum Abschluss noch eine "Epic shoot". Ich weiß sehr indiskret in einer solchen Situation zu fotografieren, aber mal ehrlich, wer hĂ€tte da nicht "drauf gehalten"? Fazit: Der Opel Zoo ist immer wieder einen Besuch wert. RegelmĂ€ĂŸige Umgestaltungen machen neugierig auf einen nĂ€chsten Besuch, Verbesserung der Tierhaltungen fallen wohltuend ins Auge und keine Dauerbaustellen. Sehr zu emfehlen.
(29.08.2021, 18:53)
cajun:   Das neue Zebrafohlen hielt sich allerdings ganz brav an "Mama".
(29.08.2021, 18:48)
cajun:   Also fragt mich nicht, wie ich hier rein gekommen bin, aber sagt mir bitte, wie ich wieder raus komme... Der Nyalanachwuchs hat Unsinn getrieben. .O)
(29.08.2021, 18:47)
cajun:   Auch ein Nachbesatz in Afrika. StreifenhyĂ€ne.
(29.08.2021, 18:45)
cajun:   Neu in Afrika. 1,2 POS ersetzen die Warzenschweine. Schade eigentlich um das gut zĂŒchtende Paar.
(29.08.2021, 18:44)
cajun:   Ich bin gespannt, wie die Neuanlage der Zwergflamingos einst mal in die angedachte Flußpferdhaltung integriert wird. Wenn ĂŒberhaupt, aber böte sich an.
(29.08.2021, 18:43)
cajun:   Die Neuanlage "Madagaskar". Zur Zeit leider nur zu FĂŒhrungen begehbar. Die dichten schwarzen Maschen machen Fotos von außen auf die Lemuren kaum möglich. Aber sehr augenfreundlich dieses neue Zoohighlight auf der FlĂ€che der ehemaligen Flußpferdanlage. Der alte Teich "stinkt dadurch natĂŒrlich noch mehr ab... achso, die Schweine sind dort unten auch weg und haben sich mit anderen Minischweinen im Bauernhof neu eingerichtet. Wo sie einst wĂŒhlten, speisen nun die Zoobesucher....
(29.08.2021, 18:40)
cajun:   Aber keine Angst- andere hybridisieren munter weiter... schalke* :o)
(29.08.2021, 18:36)
cajun:   Am Teich dann ein Weißhandgibbon. Die Hybridhaltung scheint "ausgestorben".
(29.08.2021, 18:35)
cajun:   Man baut nĂ€mlich neu unterhalb der Zwergmangusten, am Rande der Nyalaanlage.
(29.08.2021, 18:33)
cajun:   Meine Lieblingsgemeinschaftshaltung. Löffelhunde und Rote RiesenkĂ€ngurus. Nicht mehr lange. wie ich erfahren habe... wobei ich nie prĂ€sentere Löffelhunde gesehen habe, wie in der Opel Zoo Haltung.
(29.08.2021, 18:32)
cajun:   Nach dem Nachwuchs nun ausruhen? Zwei Gepardinnen. Der Kater lief auf der anderen Anlage.
(29.08.2021, 18:29)
cajun:   Weiter mit den Antilopen. Auch der HZA Bock gefĂ€llt. Alles chillt :-)
(29.08.2021, 18:28)
cajun:   Der Rest der Zuchtgruppe. Ein altes Weibchen, ein Jungbock, eine Jungtier von diesem Jahr. Trotz großer Analge und auch die StallkapazitĂ€ten sollten ausreichen. Reduktion im Vorgriff auf die Umgestaltung des Gelandes fĂŒr den neuen Asienbereich? Eine Option wĂ€re der Umzug auf die Afrika Savanne. Die Impalas dort sind nachwievor nur im hinteren Teil prĂ€sent.
(29.08.2021, 18:26)
cajun:   Beim Aufstieg unterschlagen: Der Elenbock, ich meine aus Wuppertaler Zucht. Ordentlich!
(29.08.2021, 18:23)
cajun:   Man sieht das die Brunft nicht mehr weit ist....einer der Haupthirsche.
(29.08.2021, 18:21)
cajun:   Die Mesohaltung auf der großen Doppelanlage scheint gut zu klappen. Grob ĂŒberschlagen wĂŒrde ich ca 25- 30 Tiere schĂ€tzen.
(29.08.2021, 18:20)
cajun:   Also Aufstieg zu den "Mesos". Dabei einer der PA- Hirsche der Jungesellengruppe des Zoos.
(29.08.2021, 18:18)
cajun:   Der Rungang ging weiter auf dem Philosophenweg. Schon prĂ€chtig der nordafrikanische Rothalsstrauß auf der alten Giraffenanlage. Ist wohl in Brutstimmung der "Kleine". Hennen waren nicht zu sehen.
(29.08.2021, 18:16)
cajun:   Der Nachwuchs scheint zu gedeihen.
(29.08.2021, 18:10)
cajun:   Ein Blick auf die dreigeteilte Anlage der Babirusas. Hier das Zuchtweibchen.
(29.08.2021, 18:10)
cajun:   Didaktisch fĂŒr mich neu in diesem Zoobereich eine ausfĂŒhrliche Beschilderung zum Thema Kamele. Der Zoo hĂ€lt ja neben Dromedaren und Trampeltieren auch die Neuweltformen Guanako und Alpaka.
(29.08.2021, 18:08)
cajun:   Noch eine typische Altanlage ist die der Guanakos. Allerdings nun mit Planzstreifen (Pampasgras) als Abstandshalter vorm Maschendrahtzaun und "Herantritten" fĂŒr fĂŒtternde Besucher. Diese HĂŒtten fand ich immer bezeichnend fĂŒr den Opel- Zoo.
(29.08.2021, 18:05)
cajun:   Leider nicht gesehen, aber ausgeschildert. Auch der Opel Zoo ist in der NasenbĂ€ren Haltung auf die WeißrĂŒssel umgestiegen.
(29.08.2021, 18:03)
cajun:   Einer des diesjĂ€hrigen Nachwuchses der EisfĂŒchse.
(29.08.2021, 18:01)
cajun:   Ein Waldrenhirsch im Bast. Ich konnte trotz lĂ€ngerem Suchen nur dieses eine Tier entdecken.
(29.08.2021, 17:59)
cajun:   Weiter zu den Hirschen. Die Bucharas unterschlage ich hier. Da arbeite ich noch an einem extra Posting fĂŒr @W.Dreier. Vietnam Sika Nachwuchs. Deren Gehege finde ich immer sehr "unschön". Sicht von oben, Steinig, Hanglage. Den Tieren scheint es nicht auf die Vermehrungsfreudigkeit zu schlagen...
(29.08.2021, 17:57)
cajun:   Bei nĂ€herem "hinzoomen": Was hat er da fĂŒr Beulen auf dem Schenkel?
(29.08.2021, 17:53)
cajun:   Der Ex- Wuppertaler "Tamo" scheint mir auch "etwas klein fĂŒr sein Alter". Zwecks GrĂ¶ĂŸenvergleich habe ich mal ein paar Besucher im Hintergrund mit aufgenommen. Die Anlage ist natĂŒrlich groß dimensioniert und man hat kaum eine richtige Möglichkeit die Tiere grĂ¶ĂŸenmĂ€ĂŸig zu schĂ€tzen. Vielleicht liegt es auch daran.
PaarungsgaktivitÀten sind laut Zoomagazin bisher nicht zu beobachten.
(29.08.2021, 17:45)
cajun:   Auch "Kariba" hat die Futtermöhren fĂŒr sich entdeckt. Aber klein und zierlich ist sie nachwievor fĂŒr ihr Alter. Laut Zoomagazin "Meso" hat sie allerdings einen regelmĂ€ĂŸigen Zyklus.
(29.08.2021, 17:39)
cajun:   Dann ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Die Berliner Altkuh "Lilak" hat sich sehr schnell ans gefĂŒttert werden gewöhnt. Zeitvertreib an gut besuchten Tagen.
(29.08.2021, 17:37)
cajun:   Auch in Sachen Fasane kommt man im Opel Zoo immer wieder auf seine Kosten. Hier der Hahn des Paares der Himalyaglanzfasane.
(29.08.2021, 17:30)
cajun:   Hier die umgestaltete Teichanlage, nun unterhalb der begehbaren Lemurenanlage.
(29.08.2021, 17:27)
cajun:   Der Opel- Zoo entwickelt sich mit dem Neubesatz der alten Anlage fĂŒr Zwergflamingos weiter in Richtung Schildkrötenhalter Nr. 1. Was fĂŒr eine Artenvielfalt dort angegeben wird! In den Freilandterrarien auch etliche europĂ€ische Sumpfschildkröten und bei den griechischen Landschildkröten wurde fleißig am Nachwuchs gearbeitet. Hat da jemand aus dem Zoo eine Lieblingstiergruppe fĂŒr sich entdeckt oder ist das eher die Kompensation des Fehlens eines grĂ¶ĂŸeren Vivariums fĂŒr Reptilien?
(29.08.2021, 17:25)
cajun:   Neu fĂŒr mich die Anlage fĂŒr europĂ€ische Gleithörnchen am Hamsterhaus. Tiersichtung allerdings auch hier eher keine :-)
(29.08.2021, 17:18)
cajun:   Die Außenanlagen fĂŒr Feldhamster und Ziesel. GĂ€hnende Leere, wie so hĂ€ufig. Allerdings scheint die Nachzucht gut zu klapen, wie man aus den Meldungen der Wiederauswilderungen entnehmen kann.
Bei den Nerzen hatte ich in den letzten Jahren öfter mal GlĂŒck und sah ein aktives Tier. Hier bisher erfolglos. Zieselfotos haben in NĂŒrnberg immer gut geklappt.
(29.08.2021, 17:17)
cajun:   Immer fotogen drapiert: Die Schliefer. Die Scheibeneinsicht der Gemeinschaftsanlage ist fotofreundlicher als das Gitter des Außenabteils.
(29.08.2021, 17:13)
cajun:   Neu eingezogen sind hier die Turakos aus der kleinen Anlage neben der ehemaligen Flußpferanlage.
(29.08.2021, 17:10)
cajun:   Die TierhĂ€user waren Inzidenz- bedingt geschlossen, der Zoo allerdings wie immer sehr gut besucht. In der Voliere am Spielplatz auf Höhe des Streichelzoos findet man den Besatz Napoleonweber, Turteltauben und Gelbkehlfrankolin.
(29.08.2021, 17:09)
cajun:   WĂ€hrend ich den Surikaten ja bekantlich wenig abgewinnen kann, lĂ€sst mich hier der regelmĂ€ĂŸige Nachwuchs immer lĂ€nger verweilen. Das die Mangusten keine Futtermöhren mögen, hat sich allerdings bei den regulĂ€ren Zoobesuchern noch nicht ganz so rum gesprochen. Gut dass die Tiere dem immer wieder auftreteneden Möhrenbombardement von oben bisher ausweichen konnten... hoffe ich zumindest!
(29.08.2021, 17:01)
cajun:   Eine schöne Eröffnung (nach der Afrikasavanne) und ein Hingucker neben den "Futterziegen" auf dem Weg zum zweiten Eingang im Opel Zoo ist fĂŒr mich immer die Anlage der Zwergmangusten.
(29.08.2021, 16:55)
cajun:   Eselnachwuchs scheint inzwischen immer wieder ein Pressemeldung wert zu sein... naja...wenigstens gibt es auch neue GĂ€nse.
"Sonntagskind: Esel „Tayo“ im Streichelzoo geboren WitwenpfeifgĂ€nse neu in Madagaskar-Voliere
Seit Anfang August sind die SpielplĂ€tze und der Streichelzoo im Opel-Zoo nach der langen Corona-bedingten Schließung wieder geöffnet. Und in Letzterem gab es Nachwuchs: Am Sonntag, dem 15.8. kam der Eselhengst „Tayo“ zur Welt. Wie immer war es fĂŒr die erfahrene Eselmutter „Kiba“ eine komplikationslose Geburt. „Tayo“ ist bereits ihr 16. Jungtier. Sonntagskinder gelten als besonders vom GlĂŒck begĂŒnstigt und fĂŒr andere als GlĂŒcksbringer. Viele glauben daran, dass man fĂŒr sich sogar das GlĂŒck sichern könne, wenn man ein Sonntagskind berĂŒhrt. Vielleicht trifft diese Auffassung auch auf Sonntags-Tierkinder zu und dann sollte der kleine Esel im Streichelzoo besonders viele Streicheleinheiten von Zoobesuchern erhalten, die das GlĂŒck suchen. Eine neue Tierart findet man nun neben den beiden Lemurenarten Kattas und Rote Varis in der neuen Madagaskar-Voliere im Opel-Zoo: 2 Paare WitwenpfeifgĂ€nse, die ihren deutschen Namen der auffĂ€lligen schwarzweißen FĂ€rbung von Hals und Kopf verdanken, die sie von allen anderen PfeifgĂ€nsen unterscheidet. Meist sind sie im Schwarm auf der Suche nach Nahrung unterwegs, die zum großen Teil aus tierischer Kost besteht, und lassen dabei oft ihr typisches Pfeifen ertönen. Im Freiland findet man sie in SĂŒd- und Mittelamerika und der Karibik sowie in Afrika, auch auf Madagaskar und anderen Inseln im Indischen Ozean. Im Opel-Zoo werden bis auf Weiteres tĂ€glich um 12, 14 und 16 h FĂŒhrungen in die Madagaskar-Voliere fĂŒr bis zu 15 Besucher angeboten, Montags bis Freitags finden jeweils um 11 Uhr FerienfĂŒhrungen zu verschiedenen Themen statt und nach den hessischen Sommerferien gibt es wieder zweimal im Monat, jeweils Samstags um 15 Uhr, Öffentliche FĂŒhrungen. All diese FĂŒhrungen sind kostenfrei, ohne Zusatz zum Eintrittspreis, mĂŒssen aber vorab im Online-Ticketshop auf www.opel-zoo.de gebucht werden."
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(24.08.2021, 12:22)
cajun:   Laut ZTL 2016 @W:Dreier. Ich hatte zur Sicherheit nochmal nachgeschaut. Das ist auch gleich als Jahr der Zooerstzucht fĂŒr den Opel Zoo mit angegeben.
(13.08.2021, 13:32)
W. Dreier:   @cajun: wunderbar - nun weiß ich es! Glaubte an 2018.
(13.08.2021, 12:38)
cajun:   @W.Dreier: Die Diskussion hatten wir beide schon mal . :0) Die gibt es seit 2016 im Opel Zoo. Mit jĂ€hrlichem Nachwuchs seither.
(13.08.2021, 11:27)
W. Dreier:   @cajun: regelmĂ€ĂŸig? Die sind doch gerade erst gekommen! Aber sehr positiv!!!
(13.08.2021, 11:21)
cajun:   Bei den drei Tierarten zieht der Opel Zoo regelmĂ€ĂŸig nach.
Besonders die Buchara Geburten sind erfreulich!

Sommerliche Kinderstube im Opel-Zoo
Nachwuchs bei Tiefland-Nyala, Bucharahirsch und Zwergmanguste
Auch jetzt im Sommer können die Zoobesucher weitere Jungtiere im Opel-Zoo bewundern:
Bei den Tiefland-Nyalas wurde am 27. Juli ein mĂ€nnliches Jungtier geboren, das nach den ersten Wochen im Schutz des Stalles nun von seiner Mutter mit auf die Außenanlage genommen wird, auf der es von den Zoobesuchern gut zu beobachten ist. Die Antilopen bewohnen im Freiland im sĂŒdlichen Afrika dichte WĂ€lder und Dickichte mit Wasserzugang. FĂŒr diesen Lebensraum sind die attraktiven Tiere perfekt angepasst. Die hellen Streifen auf brĂ€unlichem Fell lösen ihre Umrisse auf und bieten eine hervorragende Tarnung. Dabei unterscheiden sich die Geschlechter im Aussehen stark (Geschlechtsdimorphismus): Die MĂ€nnchen werden 140 kg schwer, sind dunkel gefĂ€rbt, besitzen MĂ€hnen und haben auffĂ€llige Hörner. Die Weibchen hingegen sind deutlich kleiner, wiegen etwa 60 kg, haben eine rötlich-braune FĂ€rbung und besitzen keine Hörner.
Auch bei den Bucharahirschen, die im Freiland im westlichen Zentralasien in ihrem Bestand stark bedroht sind, gibt es mit zwei weiblichen Jungtieren vom 30. Juni und 13. Juli erfreulichen Nachwuchs. Sie sind in ihrem Gehege vom Besucherantritt her gut zu beobachten, wenn sie nun nach der ersten Zeit, in der sie meist gut getarnt im Gras lagen, zunehmend mit in der Herde unterwegs sind. Bei allen Rothirschen ist die soziale Grundeinheit die Mutterfamilie bestehend aus Hirschkuh mit ihrem diesjĂ€hrigen Kalb und dem aus dem letzten Jahr. Mehrere dieser Familien schließen sich zu lockeren Herden zusammen, wĂ€hrend die mĂ€nnlichen Hirsche Junggesellenrudel bilden.
Mitte Juli sind bei den beliebten Zwergmangusten fĂŒnf Jungtiere zur Welt gekommen, die nun beginnen, die Außenanlage zu erobern und dabei von den Zoobesuchern aus direkter NĂ€he in ihrem Gehege auf dem Weg vom Haupteingang zur Elefantenanlage zu sehen sind. Ähnlich wie die ErdmĂ€nnchen demonstrieren die kleinsten Vertreter der insgesamt 30 Mangustenarten die Macht der Gemeinschaft. Die Gruppe bietet dem Einzelnen mehr Schutz vor den zahlreichen Feinden (SĂ€ugetiere, Greifvögel, Schlangen) in der offenen Savanne. Nahrungssuche und Aufzucht der Jungen sind ebenfalls Gemeinschaftsarbeit.
Quelle:https://www.opel-zoo.de/de/news__358/NewsDetail__2286/
(13.08.2021, 08:56)
cajun:   Seltene Nachzuchten werden zur Auswilderung zur VerfĂŒgung gestellt.

"Umzug in den Naturpark Steinwald in der Oberpfalz Auswilderung von 3 HabichtskÀuzen aus dem Opel-Zoo
„Noch im 19. Jahrhundert brĂŒtete der Habichtskauz (Strix uralensis) im Bayerischen-, Böhmer- und OberpfĂ€lzer-wald. Der letzte seiner Art in Mitteleuropa wurde um 1926 bei SuĆĄice im Böhmerwald abgeschossen. Vorkommen in Deutschland sind aktuell nur aus dem Bayerischen Wald bekannt.“, so berichtet der Verein fĂŒr Landschafts-pflege und Artenschutz in Bayern e.V. (VLAB) zum Wiederauswilderungsprojekt des Habichtskauzes, das im Sommer 2017 mit der ersten Auswilderung von sechs Jungvögeln im Naturpark Steinwald in der Oberpfalz begann. Neben anderen in- und auslĂ€ndischen Zoo beteiligt sich das Kronberger Freigehege bereits von Anfang an mit seinen Nachzuchten an diesem Projekt und hat inzwischen insgesamt 13 Jungvögel zur VerfĂŒgung gestellt. Dieses Jahr macht sich ZootierĂ€rztin Dr. Uta WesterhĂŒs mit drei jungen HabichtskĂ€uzen aus Kronberg auf den Weg nach Bayern. Die Vögel werden zunĂ€chst in Volieren vier Wochen lang eingewöhnt, bevor sie dann endgĂŒltig ĂŒber Aus-flugsluken ins Freiland entlassen werden. Etwa zwei Wochen vor der Auswilderung erhalten sie neben Frostfutter, vorbereitete KĂŒken und Wachteln auch lebende MĂ€use, um ihr Jagdverhalten zu trainieren. Nach der Aus-wilderung wird den KĂ€uzen an Futtertischen weiterhin Nahrung angeboten, die teilweise bis in den Dezember hinein regelmĂ€ĂŸig angenommen wird. Zur Verbesserung der fĂŒr den Habichtskauz typischen Strukturelemente hat der VLAB mit seinen Kooperations-partnern offene FlĂ€chen im Wald, KleingewĂ€sser sowie starkes stehendes Totholz und HochstĂŒmpfe neu geschaf-fen oder vorhandene Strukturen verbessert. In einem Umkreis von etwa 50 km wurden 140 NistkĂ€sten installiert. Nisterfolge haben sich bisher allerdings leider noch nicht feststellen lassen, was aber nicht ausschließt, dass es sie dennoch gibt. Erfreulicherweise konnte bisher zumindest ein Habichtskauz-Revier bestĂ€tigt werden. „Es bedarf viel Geduld, um eine Art in einem Gebiet im Sinne der Richtlinien der IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) wieder einzubĂŒrgern, welches einst Teil ihres historischen Verbreitungsgebiets war, wo sie aber ausgerottet wurde oder ausgestorben ist“, erlĂ€utert Dr. WesterhĂŒs. Der Habichtskauz ist in Nordbayern seit etwa 100 Jahren ausgestorben und soll nun möglichst innerhalb von 10 Jahren als sogenannte ‘Leitart‘ fĂŒr zahlreiche Pflanzen- und weitere Tierarten zurĂŒckgebracht (wiedereingebĂŒrgert) werden – ein Unterfangen, das viel Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Experten der verschiedensten Fachrichtungen erfordert. Den Zoologischen GĂ€rten wie dem Opel-Zoo kommt dabei die bedeutende Rolle zu, diesen mit einer GrĂ¶ĂŸe von 60 cm und einer FlĂŒgelspannweite von 125 cm grĂ¶ĂŸten Kauz zu zĂŒchten und die Jungvögel in das Projekt zu geben. „So ist der Habichtskauz ein weiteres Beispiel fĂŒr den Artenschutz im Zoo“, so die ZootierĂ€rztin. Sie ergĂ€nzt: „Hier werden Tierarten gehalten, erforscht und gezĂŒchtet, um dann, wenn die UmstĂ€nde gĂŒnstig sind, die Nachzuchten in die Natur zu entlassen".
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(09.07.2021, 10:25)
Liz Thieme:   Ich wĂŒrde sagen nein. Ich habe nichts entsprechendes gefunden.

Die Frage mĂŒsste va anders lauten: Ist der B-Plan schon angepasst?

>Nur ein kleiner Teil des Freigeheges fĂ€llt in die ZustĂ€ndigkeit von Königstein, wo im April ein BĂŒrgerentscheid ĂŒber den dortigen Bebauungsplan bevorsteht. FĂŒr den wichtigeren Kronberger Bebauungsplan hofft Kauffels auf eine Entscheidung der Stadtverordneten im Oktober. Erst wenn er rechtskrĂ€ftig sei, könne man mit der AusfĂŒhrungsplanung fĂŒr den neuen Asien-Teil samt Panzernashornanlage im sĂŒdöstlichen ZoogelĂ€nde beginnen. <
FAZ 12.02.2020
(03.12.2020, 09:58)
Jörn Hegner:   ansonsten flusspferde sind doch fĂŒr spĂ€ter vielleicht auch mal wieder geplant .
(02.12.2020, 23:00)
Jörn Hegner:   haben die schon angefangen zu bauen mit den gehege fĂŒr panzernashörner ?
(02.12.2020, 22:58)
W. Dreier:   Oh `tschuldigung - wurde Opfer der schnell verlaufenden Zeit. Als ich den Hirschartikel fĂŒr den ``Tiergarten`` schrieb (etwa 2015 beginnend, lang ist`s her) hatte Opel gerade die Tiere bekommen. Seitdem ist es in DE so geblieben: Tierpark und Opel. Die ``Leipziger`` laut ZTL gibt es schon lange nicht mehr - sehr schade - wo doch alle Zoos so toll den Artenschutz ihrer Einrichtung loben: Weltbestand so zwischen 500 und 1 000
(31.07.2020, 20:22)
cajun:   @W.Dreier: Weshalb schnell? Die Tiere haben jedes Jahr Nachwuchs. Gestartet wurde mit 1,3. Man darf sie sogar fĂŒttern. Der Zoo verkauft Möhren an der Kasse.
(31.07.2020, 18:44)
W. Dreier:   Oh, Bucharanachwuchs. Erfreulich - und dann so schnell---
(31.07.2020, 09:08)
Oliver Muller:   @Nikolas: Nur eine Grundriss-Skizze auf der HP des Zoos...
(29.06.2020, 10:08)
Nikolas Groeneveld:   Ja, das ist (leider) nur einer von mehreren VorschlĂ€gen.

Dass allerdings mittlerweile schon die Entscheidung fĂŒr einen Entwurf gefallen ist, wusste ich nicht.
Weiß denn jemand, wie der Entwurf von Rasbach aussieht?
(28.06.2020, 23:12)
Oliver Muller:   Gewonnen hat ein anderer Entwurf - der von Rasbach.
(25.06.2020, 22:03)
Oliver Muller:   Das ist jetzt aber wohl doch nur einer von mehreren WettbewerbsbeitrĂ€gen?
(25.06.2020, 21:55)
Adrian Langer:   Lese ich in der Ülanung Bartschwein? WĂ€re ja cool, wenn man die wieder einfĂŒhren könnte. Es werden aber wohl doch eher Pustelschweine werden ...........
(25.06.2020, 21:35)
Nikolas Groeneveld:   Die Seite von Zooquariumdesign ist wirklich sehr interessant. Hier mal der Wettbewerbsentwurf fĂŒr die neue Asienanlage im Opelzoo.

https://zooquariumdesign.com/featured_item/wettbewerb-neubau-asien-anlage-opel-zoo-kronberg/

Definitiv eine großartige Artenauswahl: Panzernashörner, Schabrackentapire, Rothunde, Takine, Prinz-Alfred-Hirsche, Kropfgazellen und Onager stechen da besonders hervor.
Mal sehen, ob diese PlÀne sich letztlich durchsetzen und auch realisiert werden.
Die finanzielle Lage ist ja momentan nicht einfach, da ist es schon die Frage, wann man wieder an ein solches Großbauprojekt in Kronberg denken kann.
Ich wĂŒrde mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn es zu einer Realisierung dieser Planung kommen wĂŒrde.

(25.06.2020, 21:16)
cajun:   @zollifreund: Auch von mir ein "Danke" fĂŒr den Bericht. Die Eingangsschlange kann ich aber auch aus "nicht Corona Zeiten" bestĂ€tigen. Der Zoo ist fast immer sehr gut besucht. Und was die Entwicklung des Tierbestandes angeht, in meinen Augen einer der ambitionierteren Zoos in den letzten Jahren. Vor allem wenn man bedenkt, wie alles mal begonnen hat.
(11.05.2020, 11:20)
Tim Sagorski:   Danke fĂŒr deine EindrĂŒcke, der Bestand macht sich ja echt, nachdem ja beide Arten, fĂŒr die ich nochmal nach Kronberg fahren wollte (Bergriedbock, SchabrackenhyĂ€ne) verschwunden sind...

Kurze Korrektur meinerseits:

Die letzte SchabrackenhyÀne ist nicht verstorben, sondern wurde nach Prag abgegeben (Prag ist mittlerweile der letzte Halter dieser Art in Europa)

(11.05.2020, 11:06)
zollifreund:   was ist sonst noch zu erwĂ€hnen: die sechs jungen Geparden war sehr an den Roten RiesenkĂ€ngurus in der Nachbarschaft interessiert ( die sind mittlerweile mit Löffelhunden vergesellschaftet !!); die Elefantenanlage ist sehr leer, da ja nur noch 1,1 gehalten werden; als ich um 16h30 ging, hatten vor mir bereits 2200 Besucher den Zoo verlassen, also trotz Regen ein ganz gutes Ergebnis.
Ja und dann konnte man noch sehen, was so alles möglich ist, wenn nur noch mit Hilfe des Corona-Außnahmezustand regiert wird: plötzlich ist der Philosophenweg geschlossen...
(10.05.2020, 22:46)
zollifreund:   generell finde ich, dass der Tierbestand immer interessanter wird: Anfang des Jahres sind Manuel in die alte WaschbĂ€ranlage gezogen, vor einigen Jahren haben Nordafrikanische Strauße die BlauhĂ€lse ersetzt ( und hatten nun im April ein KĂŒken, dass aber kĂŒnstlich aufgezogen wird). Auch die Ankunft von StreifenhyĂ€nen ( als Ersatz fĂŒr die verstorbenen Brauen HyĂ€nen) zĂ€hle ich mal dazu. Und weitere interessante NeuzugĂ€nge sind ja geplant ( Panzernashörner, Schabrackentapire). Zuvor wird aber eine begehbare Anlage fĂŒr Kattas und Varis gebaut ( auf dem Platz der alten Flußpferdanlage). Das Baufeld ist bereits gerodet. Im Hintergrund ist der MagotkĂ€fig.
(10.05.2020, 22:38)
zollifreund:   weiter neu war fĂŒr mich das Haus fĂŒr Hamster und Kleinnagetiere ( zwar auch geschlossen, aber von außen konnte ich einen weiteren Neuzugang wenigsten 10 sec wach beobachten: ein EuropĂ€isches Gleithörnchen. FĂŒr mich eine Erstsichtung. Hier ein Teil der Außenvoliere dazu. Die wurde ĂŒbrigens Ende 2019 vom Förderverein gesponsort
(10.05.2020, 22:29)
zollifreund:   wie immer sind die BlĂ€tter außerhalb des Gehege schmackhafter als eigentliche Futter :-)
(10.05.2020, 22:22)
zollifreund:   gestern war mein erster Zoobesuch nach dem Lock-Down. Ich habe mir den Opel-Zoo ausgesucht, da hier ja kaum TierhĂ€user vorhanden sind, die ansonsten in allen anderen Zoos in SĂŒddeutschland ja geschlossen sind. Bei nur geschlossenen HĂ€usern lohnt sich ein Zoobesuch bei einer lĂ€ngeren Anfahrt ja nicht unbedingt... Der Schreck war groß, als um 10h30 bereits eine ĂŒber 100m lange Schlange vor der Kasse stand - und ja nur 1000 Besucher gleichzeitig hinein dĂŒrfen - zum GlĂŒck war ich aber nach 30min dann endlich im Zoo. Da mein letzter Besuch mittlerweile drei Jahre her ist, war einiges neu fĂŒr mich: als erstes sei die neue Anlage fĂŒr Hirscheber zu erwĂ€hnen. Diese scheint mir sehr gelungen zu sein. Da sie auch in drei Bereiche geteilt werden kann, scheint man hier langfristig mit einem grĂ¶ĂŸeren Bestand zu planen ( aktuell 1,1)
(10.05.2020, 22:20)
Jörn Hegner:   der opel-zoo plant ja panzernashörner . diese sollen spĂ€ter mit den Hirschziegenantilopen zusammen gehalten werden . eine Idee von mir sind dann dazu vielleicht noch barasinghas . dann ist es eine indische steppe .
(16.03.2020, 00:00)
Oliver Muller:   @Adrian: Auf die Info wĂŒrde ich erst mal nichts geben. Das Nashorngehege soll ja auch nicht erweitert, sondern ĂŒberhaupt mal gebaut werden.
(11.02.2020, 21:18)
cajun:   Zur QualitĂ€t der Informationen der beiden zuletzt eingestelleten Links möchte ich folgendes Zitat aus dem t-online Artikel einkopieren:
"... Einen herben Verlust gab es im Herbst, als der Giraffenbulle Gregor im Alter von 13 Jahren starb. "Das ist fĂŒr eine Giraffe ein kurzes Leben. Aber letztlich ist das wie in einer Familie: nicht jeder wird 100", meinte Kauffels. Im vergangenen Jahr waren im Zoo mit Madiba und Kiano noch zwei Nachkommen von Gregor geboren worden, kurz vor seinem Tod hatte er noch einmal zwei ElefantenkĂŒhe beglĂŒckt - dieser Nachwuchs, der zu der bedrohten Art der Rothschildgiraffen gehört, wird fĂŒr Anfang 2021 erwartet..." Zitat Ende.

Also setzt der Opel Zoo jetzt auf Leihmutterschaft durch Elefanten..?!? *Ironie aus.

Zum RTL Artikel darunter: Der Satz unter dem Link fasst den ganzen Inhalt des Artikels. Es steht wortgleich kaum mehr drin... keine Information...

(11.02.2020, 14:10)
cajun:   @Adrian: Danke fĂŒr die schnelle Reaktion. Hast du zufĂ€llig auf die Beschilderung geachtet?
(09.09.2019, 20:53)
cajun:   Prinzipiell richtig Tim. Allerdings sah ich bei meinen letzten beiden Besuchen keinen PA mehr auf der Anlage. Sie laufen ja mit den HZA mit und eigentlich verweile ich deshalb immer recht lange. Die PAs zu entdecken ist oft GlĂŒcksache, da sie den hinteren, bebuschten Teil bevorzugen. Der maximale Bestand in dĂ©n letzten Jahren waren 5 Böcke . Das schwankte aber stark. Zuletzt sah ich immer 1-2 Tiere. Von daher dachte ich, das zur Zeit wohl keine Böcke da sind. Ich weiß, dass sie in der Planung Asien vorkommen und habe nicht auf das Schild geachtet.

Vielleicht hat Adrian ja mehr GlĂŒck gehabt und welche gesehen? Er war nach mir da.

Zu den Hirscharten allgemein: Ich finde man merkt dem Zoo noch an, dass er traditionell an Hirschen interessiert ist und deren Haltung gegen den Trend beibehÀlt. Dazu werden wirklich bedrohte Arten/ Unterarten gehalten. An nicht EEP Arten kann man noch die Muntjaks dazu zÀhlen (z.Zt. meist zwei Böcke).
Aus der Tradition heraus wĂ€re der Opel Zoo auch ein potentiell weiterer Halter fĂŒr die Marco- Polo Schafe aus dem TP Berlin. Da könnte man das Mufflon Gehege ggf. gut neu besetzen, zumal der Gehegekomplex mit dem der Waldrentiere zusammenschließbar scheint. Die drei Renböcke nutzen meist nur das erste Gehege des Hangs und aus der ehemaligen Elchhaltung ist noch ein großes, mittleres Gehege nahezu frei.
P.S. Die Impalas waren beim letzten Besuch ungewöhnlicherweise auch nicht zu sehen. Weder auf dem hinteren Teil der Anlage wie mittlerweile gewohnt, noch im Vorgehege wie frĂŒher. Aber die sind sicher noch da.... oder?
(09.09.2019, 18:35)
Tim Sagorski:   @cajun:

Der Opel-Zoo hat ja sogar FÜNF EEP Hirsch-Arten, du hast die Junggesellen Gruppe der Prinz-Alfred-Hirsche vergessen...
(09.09.2019, 11:55)
cajun:   Und aus Nostalgie noch der letzte Nachwuchs bei den Bergriedböcken im Opel Zoo. MĂŒsste im Sommer 2016 gewesen sein?!? Leider ist die Haltung bis auf weiteres Geschichte....
(08.09.2019, 16:42)
cajun:   Unten fehlt ein angekĂŒndigter Meso. Ich helfe mal aus. .-) Weshalb macht mich niemand darauf aufmerksam, dass ich fĂŒr den Opel Zoo eine vierte EEP Hirsch Art unterschlagen habe: Man hĂ€lt eine Junggesellengruppe Waldrentiere! Nicht "nur" Mesos, Bucharas und Vietnam Sikas.. :-))
(08.09.2019, 16:39)
Jörn Hegner:   der opel-zoo hat nun StreifenhyĂ€nen bekommen als Nachfolger fĂŒr die SchabrackenhyĂ€nen .
(22.08.2019, 20:17)
cajun:   Und zum Abschluß, weil SIE hier im Forum nur noch Ă€ußerst selten erwĂ€hnt werden, wobei SIE hier doch sogar einen eigenen Thread haben.
Die Streifengnu Truppe aus Kronberg.
Immerhin 1,2,1 !
(09.08.2019, 16:56)
cajun:   Recht aktiv; eine der neuen StreifenhyĂ€nen. Die andere war eher der gewohnte Fellhaufen in der HĂŒtte. :-)
(09.08.2019, 16:53)
cajun:   Die Rothschildgiraffen mit dem aktuellen Nachwuchs. Der Opel Zoo zĂŒchtet sehr regelmĂ€ĂŸig und anscheindend gelingt es hier immer wieder die NZ zu platzieren, trotz vorwiegend mĂ€nnlichem Nachwuchs.
(09.08.2019, 16:51)
cajun:   Die neuen GĂ€nsegeier "sitzen", allerdings finde ich es etwas spĂ€t im Jahr. Vielleicht ein zweiter Brutversuch? Das ginge ja schnell mit der angestrebten Zucht zur Wiederauswilderung.
(09.08.2019, 16:49)
cajun:   Geauso niedlich eigentlich der Elen- Nachwuchs. Weiß jemand, ob die der Neugestaltung des Asienbereiches zum Opfer fallen, oder als Traditionstiere auf die Afrikasavanne umziehen?
(09.08.2019, 16:43)
cajun:   Zum dahinschmelzen und der Publikumsrenner, der Gepardennachwuchs. Foto hat etwas unter der Scheibe gelitten, durch die hindurch es gemacht wurde. Aber: alle Sechs! :-)
(09.08.2019, 16:41)
cajun:   Insgesamt drei Nordafrikaner auf der ehemaligen Giraffenanlage. Laut Meso hĂ€lt man eigentlich eine Jungesellengruppe. Zu sehen waren allerdings 1,2.
(09.08.2019, 16:39)
cajun:   Die NeuzugĂ€nge: Hirscheber. Ein Paar war zu sehen. Zwei Zuchtpaare sind laut Zoo angestrebt (schon da?).
(09.08.2019, 16:37)
cajun:   Sehr prĂ€sent auch wieder mal die europĂ€ischen Nerze. Habe in keinem anderen Zoo die Tiere so hĂ€ufig zu Gesicht bekommen. Die Zucht klappt seit Jahren regelmĂ€ĂŸig.
(09.08.2019, 16:36)
cajun:   Der Buchara Hirsch hat gut aufgesetzt, Die Herde wĂ€chst um zwei NZ von diesem Jahr. Neben den Bucharas hĂ€lt der Opel Zoo noch die Mesos und die Vietnam Sikas als EEP Arten.
(09.08.2019, 16:34)
cajun:   Dem Jungbullen fehlt es noch an Format trotz der großen StoßzĂ€hne.
(09.08.2019, 16:32)
cajun:   Gestern war ich zu einem kurzen Rundgang vor Ort. Über mangelnde Besucherzahlen kann man sich dieses Jahr nicht beklagen. Zum Ende der hessischen Sommerferien war der Zoo proppe voll.
Die Elefantenhalle hat einen Kunstfelsen (?) bekommen. Man kann sich nun "aus den Augen gehen", wenn man denn will...
(09.08.2019, 16:30)
cajun:   @Gudrun: Das ehemalige Geheg der Bergriedböcke ist nun mit GĂ€nsegeiern besetzt. Die beiden Tiere stammen aus einer Wildtierauffangstation in Spanien und sind dauerhaft flugunfĂ€hig. Man plant zu zĂŒchten fĂŒr die Wiederauswilderung.
(10.07.2019, 13:09)
Gudrun Bardowicks:   Soweit ich weiß gab es im Opel- Zoo zuletzt nur noch eine SchabrackenhyĂ€ne, die nun in den Zoo Prag fĂŒr Zuchtversuche abgegeben wurde. Dort leben wohl jetzt auch nur noch 3 SchabrackenhyĂ€nen. Ohne frisches Blut aus Afrika wird diese Art in den nĂ€chsten Jahren vermutlich zumindest aus den mitteleuropĂ€ischhen Zoos verschwinden.
Im Opel-Zoo hat man die nicht mehr vorhandenen SchabrackenhyÀnen scheinbar durch StreifenhyÀnen ersetzt, die deren ehemalige Anlagen weiter nutzen. Auch Bergriedböcke gibt es dort laut Zoofreunde-Forum nicht mehr.
(02.07.2019, 10:55)
cajun:   Interessante Vergesellschaftung. Auf der Elefantenanlage lebt mind. eine freilebende Nutria. Man respektiert sich, aber geht sich aus dem Weg. Futter in Form von Möhren liegt genug herum.
(26.05.2019, 13:59)
cajun:   Die Nordfrikaner werden langsam erwachsen :-)
(26.05.2019, 01:11)
cajun:   Ausnahmsweise mal ein HZA Bock mit ordentlichem Gehörn! Der GrĂ¶ĂŸte war er allerdings nicht. Er soll mitlerweile in Dortmund stehen, aufgrund eines Tausches.
(26.05.2019, 00:03)
Sacha:   @Sophie Bruegmann: Diesen Gedanken hatte ich auch. Allerdings habe ich mich gefragt, ob das dann wegen der erwachsenen Tiere nicht zu gefĂ€hrlich wĂŒrde fĂŒr die Pfleger - selbst bei einer Hands-off-Haltung.
Wie auch immer: Ich wĂŒrde Deinen Vorschlag generell bevorzugen, aber wenn es sich nicht anders machen liesse, habe ich lieber traumatisierte Elefanten (mit der Möglichkeit, deren posttraumatische Belastungsstörung beheben zu können), als tote Elefanten. Denn Letzteres wĂ€re die Alternative. Ich kann aber gut verstehen, wenn man dies anders sieht, denn auch bei mir ist es keine Entscheidung mit vollem Herzen bzw. voller Überzeugung.
(26.02.2019, 08:13)
Sophie Bruegmann:   Also ganz ehrlich?! Niemand braucht noch ein Kalb aus einer Culling-Aktion. Die Tiere sind hochgradig traumatisiert, zeigen eindeutige Stereotypien, die bei jedem Besucher, der sich nicht weiter mit dem Thema befasst, einen schlechten Eindruck hinterlassen und das Risiko, dass man mit ihnen keine Herden einer Mutterlinie aufbauen kann ist sehr hoch.
Es gibt wirklich genĂŒgend Beispiele dafĂŒr dass die Probleme noch Jahre andauern. Und da bei Elefanten Posttraumatische Belastungsstörung durchaus im Bereich des möglichen liegt (alle kognitiven Vorraussetzungen sind da) sollte das niemanden wundern.

Das soll wiederum nicht heißen, dass man keine Elefanten importieren soll. Es wĂ€re jedoch sinnvoller, eine identifizierte Gruppe Mutter-Töchter-Enkel in ein Gehege zu treiben und dort ĂŒber mehrere Monate, bis einige Jahre den Abstand zum Menschen immer stĂ€rker zu verringern (Anreize ĂŒber Futter und Wasser) und ausschließlich ĂŒber positive VerstĂ€rkung mit ihnen von Anfang an im protected contact zu arbeiten.
(25.02.2019, 22:00)
Sacha:   Ein Satz macht mich darin stutzig: Warum soll man "gerade aus Afrika" keine Elefanten organisieren können? Habe ich da was verpasst? Gibt es keine Culling-Aktionen und keinen ĂŒberschĂŒssigen Elefanten mehr?
(25.02.2019, 18:36)
Oliver Muller:   Meine Anfrage im Opel-Zoo wurde ?ĂŒber Nacht? beantwortet. Die Flusspferde-Anlage kommt nach der Asien-Anlage dran, u.a. weil man durch Verlegung der Gibbons Baufreiheit schaffen will. Wie schnell, hĂ€ngt wohl auch sehr vom Spendenaufkommen ab.
(22.02.2019, 22:51)
Oliver Muller:   Meine Anfrage im Opel-Zoo wurde ?ĂŒber Nacht? beantwortet. Die Flusspferde-Anlage kommt nach der Asien-Anlage dran, u.a. weil man durch Verlegung der Gibbons Baufreiheit schaffen will. Wie schnell, hĂ€ngt wohl auch sehr vom Spendenaufkommen ab.
(22.02.2019, 10:05)
Oliver Muller:   https://www.fr.de/rhein-main/opel-org69102/opel-zoo-plant-weitere-grossprojekte-11024723.html

Hier hieß es, dass Nashorn- und Flusspferd-Anlage kommen sollen und die Reihenfolge noch offen ist...
(21.02.2019, 22:52)
Oliver Muller:   Jetzt habe ich es dann auch gefunden und verstanden... :-)))
(21.02.2019, 22:06)
Oliver Muller:   @Adrian: Danke, das kenne ich, aber ich kann nicht erkennen, welche FlĂ€che das genau ist...
(21.02.2019, 21:36)
Oliver Muller:   Welche FlĂ€che ist das denn? GegenĂŒber der zukĂŒnftigen Flusspferd-Anlage?
(21.02.2019, 19:18)
Tom Schroeder:   Anders gesagt: Wenn ich fĂŒr einen Porsche spare und mir trotzdem alle fĂŒnf Jahre nen Mercedes kaufe, wird das nix mit dem Porsche werden...
(21.02.2019, 19:02)
Tom Schroeder:   Ja, dass eine andere Stelle geplant war, weiß ich, aber es hieß bislang, dass nun fĂŒr die Flusspferde gespart wĂŒrde. Dass nun eine andere Großinvestition konkret davor stattfinden wird, ĂŒberrascht mich!
(21.02.2019, 18:59)
Gudrun Bardowicks:   Soweit ich weiß ist ein Neubau fĂŒr Flusspferde weiterhin geplant. Die neue Flusspferdanlage soll auf der FlĂ€che der aktuellen Gibboninsel und der angrenzenden Anlagen fĂŒr Minischweine und Strauße entstehen, also an anderer Stelle als die geplante Panzernashorn-Anlage.
(21.02.2019, 16:20)
Tom Schroeder:   Viel spannender ist fĂŒr mich die Frage, ob damit die Flusspferd - Planung erst einmal vom Tisch ist...!?! DAS fĂ€nde ich sehr schade!!!
(21.02.2019, 13:13)
Emilia Grafe:   @Nikolas: In dem Link von Adrian am 04.02. um 14:37 Uhr wird angekĂŒndigt, dass die Hirscheber aus Großbritannien kommen werden. Das ergibt auch durchaus Sinn, da in Chester in den letzten Jahren gezĂŒchtet wird (2017: 0,1; 2018: 0,0,3). Auch in Tschechien (Jihlava) wurde im letzten Jahr ein weibliches Jungtier erfolgreich aufgezogen. Außerdem gab es Ende 2018 einen Tausch der MĂ€nnchen zwischen Stuttgart und Jihlava. Allgemein also viel Bewegung durch das Zuchtbuch.

Ich bin nur gespannt, ob Kronberg auch die Möglichkeit zur Zucht erhalten wird, da dies allein mit Nachzuchten aus Chester schwierig werden sollte.

(Zu dem Ebertausch: https://zoojihlava.cz/zoo-jihlava-se-zapojila-do-vymeny-samcu-babirus/?fbclid=IwAR2Spo0WbzhbO4Na9RWE8q7IX4bY4EHku6UuH2DLSqmOwQiPznGfwxVCWZc
Dort auch nochmal ein guter Überblick ĂŒber den Bestand in Europa, leider nur alles auf tschechisch)
Anbei Hirscheber in Chester am 20.5.2018
(05.02.2019, 17:10)
Nikolas Groeneveld:   https://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/kronberg-ort79545/kronberghessen-begehbare-anlage-passiert-dieses-jahr-opel-11724435.html

Hier die Antwort: Die zukĂŒnftige Anlage der Hirscheber wurde schon fĂŒr sie gerĂ€umt. Ich bin weiterhin gespannt, woher die Tiere kommen sollen.

NatĂŒrlich freue ich mich, ĂŒber einen weiteren Halter und hoffe, dass auch Leipzig, wie geplant, in den nĂ€chsten Jahren Hirscheber aufnehemen kann. Und natĂŒrlich besteht weiterhin die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zucht (in Berlin ist das ja Jahre her).

Davon abgesehen soll auf der FlĂ€che der alten Flusspferdanlage eine begehbare Anlage fĂŒr Kattas und Varis entstehen.
(05.02.2019, 14:07)
Sacha:   Das wĂ€re ja der Hammer, wenn Kronberg Hirscheber erhĂ€lt (am besten aus Asien oder den USA). Bei gerade noch 5 europĂ€ischen Haltern dieser Art ist jeder Neuhalter ein Riesengewinn.
(04.01.2019, 09:29)
Carsten Horn:   https://www.eaza.net/assets/Uploads/CCC/Overview-EAZA-Population-Management-Programmes-October-2018.pdf

Seite 9, Thomas Kauffels koordiniert das EEP
(04.01.2019, 08:30)
Paul Schnitzler:   Der Lageplan des Opelzoo gibt in der 2019 er Fassung auf der bisherigen KĂ€nguruanlage Hirscheber an. Der Zoo koordiniert ja offenbar deren Zucht, mehr finde ich aber weder auf der Internetseite, noch beim VdZ oder in der ZTL. Weiß vielleicht jemand Genaues?
(03.01.2019, 19:21)
Carsten Horn:   In Kronberg gibt es ein generelles Finanzierungsproblem, da man nicht wie andere einfach bei Stadt oder Land die Hand aufhalten kann...
(18.04.2018, 10:14)
Oliver Muller:   Hier noch mal:

http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Es-dauert-bis-die-Flusspferde-kommen;art48711,2921605http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Es-dauert-bis-die-Flusspferde-kommen;art48711,2921605
(18.04.2018, 08:25)
Oliver Muller:   Als nĂ€chstes soll ja die Flusspferde-Anlage kommen. Ich meine, man hĂ€tte bereits gesagt, dass das einige Jahre dauern wird, bis es los geht, weil erst das Geld aufgetrieben werden muss. Ich habe so Anfang der 2020er in Erinnerung.
(18.04.2018, 08:23)
Oliver Muller:   Davon abgesehen kann ich mir nicht vorstellen, dass der Zoo keine Haftpflichtversicherung hat.
(17.04.2018, 09:22)
Carsten Horn:   FĂŒr eine solche Summe kann man eh nix grĂ¶ĂŸeres bauen...

Und da der Bauleiter bereits wegen BaugefÀhrdung und fahrlÀssiger Körperverletzung zur Kasse gebeten wurde, sollte eine Schadensersatzforderung seitens des Zoos doch gute Erfolgsaussichten haben...
(17.04.2018, 08:57)
W. Dreier:   --wobei die abgebildeten Hirsche in der Zeitung mit absoluter Sicherheit keine Bucharahirsche sind!
(29.08.2017, 19:42)
Oliver Muller:   Die Flusspferd- und die Nashorn-Anlage sind ja schon lange geplant. Auf einer Infotafel im Zoo ĂŒber geplante Neuerungen war auch mal ein Tiger abgebildet. Ob es da allerdings ernsthaft PlĂ€ne gibt, weiß ich nicht. So weit ich aber weiß, muss fĂŒr die Flusspferd-Anlage vorher eine neue Gibbon-Anlage an anderer Stelle gebaut werden.
Ansonsten ist der Zoo bei meinem letzten Besuch 2014 tatsÀchlich in guter Verfassung gewesen, allerdings waren ein paar AffenkÀfige nicht up to date. Generell finde ich die Kronberger Linie gut, erst mal die Haltung der vorhandenen Arten zu optimieren, bevor neue angeschafft werden.
Was die Diskussion um Eintrittspreise angeht, finde ich immer noch, dass wir in Deutschland nicht meckern sollten, da wir im Schnitt vielleicht die HÀlfte von dem zahlen, was anderswo in Europa fÀllig wÀre. Dort hat man dann allerdings meist auch andere Möglichkeiten, was Modernisierung und Erweiterung angeht. Das muss man ja schon im Zusammenhang sehen.
(28.07.2017, 00:05)
W. Dreier:   und sie haben 2016 die Haltung des Buchara-Hirsches begonnen.
(10.03.2017, 20:22)
Oskar Schwitters:   Sehr löblich: Der Opel-Zoo will noch in diesem Jahr eine Anlage fĂŒr Feldhamster bauen.

www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Neues-Projekt-Feldhamster-als-Zootier;art48711,2466484

(13.02.2017, 17:24)
Oskar Schwitters:   Die Vogelgrippe erreicht auch den Opel-Zoo:
hessenschau.de/panorama/vogelgrippe-fall-im-opel-zoo,vogelgrippe-opelzoo-100.html
(29.11.2016, 17:55)
Michael Mettler:   @cajun: Deins ist jedenfalls ein anderes Individuum als das von mir gesehene - siehe Bild.
(09.10.2014, 21:21)
cajun:   Versuch 2...
(09.10.2014, 21:00)
cajun:   Klappt irgendwie nicht, tut mir leid, wohl zu groß die Datei.
(09.10.2014, 20:57)
cajun:   Hier ein Bild von einem der im April noch zu zweit vertretenen Gibbon Hybriden.
(09.10.2014, 20:55)
Michael Mettler:   Am tiefsten Punkt der Anlage hat man einen gitterfreien Einblick hangaufwĂ€rts, oben rechts im Hintergrund der GebĂ€udekomplex (Elefantenhaus plus neues Zoorestaurant mit Terrassenausblick auf die Anlage). Entlang des unteren Besucherweges ansonsten nur Einblick durch den Zaun. Optisch ist es nach meinem Geschmack eine der schöneren aus dem Kreis der in den letzten Jahren entstandenen Elefantenanlagen. Bin gespannt, wie sich Boden- und RandbegrĂŒnung in den nĂ€chsten Jahren entwickeln werden und ob die BĂ€ume die durch das Gewicht der Tiere entstehende Bodenverdichtung ĂŒberleben werden (schon in Anlagen mit erheblich leichteren Huftieren gehen BĂ€ume nicht selten deshalb frĂŒher oder spĂ€ter ein).

Auch wird natĂŒrlich interessant sein, wie die Elefantengruppe fĂŒr Zuchtzwecke umgebaut werden kann, denn die drei AltkĂŒhe und der Youngster Tamo bilden nun mal keine Zuchtgruppe (mehr).
(28.09.2014, 21:15)
Michael Mettler:   Die Bullen-Außenanlage, links im Bild der Ex-Wuppertaler Tamo (der ĂŒbrigens schon prima gelernt hat, Besucher um Futter anzubetteln, und spĂ€ter mit den KĂŒhen zusammen auf der Herdenanlage war). Neben der massiven Ă€ußeren Absperrung wird innerhalb der Gehege viel mit hohem "Elektrogras" gearbeitet, um die Elefanten von Pflanzungen fern zu halten. Im Vordergrund sieht man an dem nicht zertretenen GrĂŒnstreifen ganz gut, welchen Abstand die Elefanten zum E-Gras halten. Letztlich ist dadurch natĂŒrlich die fĂŒr die Tiere nutzbare GehegeflĂ€che erheblich kleiner als die Poller-Drahtseil-Absperrung vortĂ€uscht.

Leider habe ich vergessen, mir die Schutzvorrichtungen an den BaumstĂ€mmen nĂ€her anzusehen; mir fĂ€llt kein besserer Vergleich ein als "sehr grobmaschige NetzstrĂŒmpfe". Deshalb kann ich nicht sagen, ob das ebenfalls eine elektrische Sicherung ist (dann mĂŒsste wohl eine Isolierung zwischen dieser und der Rinde liegen, um den Baumwuchs nicht durch Strom zu beeintrĂ€chtigen?) oder nur eine Art Manschette, die Rindenverletzungen vorbeugen soll. In jedem Fall muss sie ja so konzipiert sein, dass sie einer Dickenzunahme der BĂ€ume nicht hinderlich ist.
(28.09.2014, 21:03)
Michael Mettler:   Das Innere des neuen Elefantenhauses. FĂŒr Besucher einsehbar ist nur die Laufhalle, die rĂŒckwĂ€rtigen Boxen sind es nicht. Durch die kubische Form, den zweistufigen Besucherbereich und die vor allem vorn oben nur wenig an natĂŒrliche Felsformationen erinnernde Dekoration drĂ€ngte sich mir der Vergleich zu einer TheaterbĂŒhne auf. Im Haus selbst gibt es keine weiteren TierunterkĂŒnfte, neben einem seiner ZugĂ€nge allerdings eine Außen- sowie eine von dort einsehbare Innenanlage mit der Gemeinschaftshaltung Buschschliefer/afrikanische Papageienarten.
(28.09.2014, 20:53)
Michael Mettler:   Neu fĂŒr mich war auch der hier abgebildete Hybride aus Hirscheber und Erdferkel.

Nee, im Ernst: Kenner entlarven das skurrile Tier vermutlich schnell als - warum auch immer- komplett haarlosen NasenbÀren ;-)
(28.09.2014, 20:46)
Michael Mettler:   Auch den Opel-Zoo habe ich nun nach einigen Jahren wieder mal besucht. Neu fĂŒr mich waren vor allem die Großvoliere fĂŒr Wasservögel (viel grĂ¶ĂŸer als nach den Schilderungen erwartet, Ă€hnelt gestaltlich der MĂŒnchener Großvoliere), die Geparden- und die Straußen/Löffelhunde-Anlage und der neue gestaltete Asienbereich - sowie natĂŒrlich der neue Elefantenkomplex, nach dem ja weiter unten im Thread schon gefragt wurde.

Von den Euro-BergkĂ€ngurus ist nur noch ein Einzeltier vorhanden (eine "Oma", wie man uns sagte), das als Gesellschaft ein Paar Roter RiesenkĂ€ngurus sowie BĂŒrsten-RattenkĂ€ngurus erhalten hat (wobei letztere so gut wie nie fĂŒr Besucher zu sehen sein sollen). Mindestens 7 Löffelhunde vorhanden, von den Mischlingsgibbons (Weißhand- x Kappen-) nur noch ein Tier gesehen. FĂŒr mich als Antilopenfan war bemerkenswert, dass der mĂ€nnliche Bergriedbock ein annĂ€hernd lyra-förmiges Gehörn trĂ€gt statt der riedbocktypischen, schlicht nach vorn gekrĂŒmmten Form - siehe Foto.
(28.09.2014, 20:44)
cajun:   Es gibt zwei Gehege. Habe also maximal immer nur zwei Tiere zeitgleich gesehen.Von daher kann ich dazu nix schreiben.
(05.01.2014, 22:09)
Oliver Jahn:   Ich grĂŒbele gerade, aber hĂ€tte Kronberg mit dem Tier aus Berlin nicht 1,2 Tiere?
(05.01.2014, 20:05)
cajun:   @Oli: Keine Ahnung, aber das zweite sieht genauso aus.
(05.01.2014, 17:47)
Oliver Jahn:   Ist das Tier auf dem Foto das ehemals nackte Weibchen aus Berlin??
(05.01.2014, 17:35)
cajun:   Ich hatte bisher bei jedem Besuch das GlĂŒck zumindest zwei Braune HyĂ€nen zu sehen.Allerdings immer in getrennten Gehegen. Aus der Erinnerung bekam der Opel Zoo doch eine nicht ganz so "hĂŒbsche" weibliche HyĂ€ne aus Berlin. Ich sah das Tier irgendwo im TV. Die hĂ€tte ich nach heutigem Erscheinungsbild der beiden HyĂ€nen nun nicht wieder erkannt.
(05.01.2014, 17:22)
Oliver Jahn:   Mein letzter Besuch in Kronberg lag leider kurz vor Eröffnung der Gemeinschaftshaltung Löffelhund/Strauß. Schön zu sehen, dass das so gut funktioniert. Löffelhunde waren immer mein Wunschkandidat fĂŒr die Afrikaanlage in Rostock. Wie sieht es bei den Braunen HyĂ€nen aus? Da passiert ja irgendwie in ganz Europa nichts und es wĂ€re elementar wichtig, hier einen Neuimport zu initiieren. Denkt Kronberg in diese Richtung?
(05.01.2014, 11:02)
cajun:   Man merkt ĂŒbrigens immer noch die starke Verbindung zum Wuppertaler Zoo in Kronberg (auch abseits der großen grauen Tiere, von denen hier immer alle schreiben): Guanakohengst aus Wtal, der Elenbock ebenso und nicht zuletzt die schwarzen "Wuppertaler- Zwergziegen" neu im Streichelzoo.
(04.01.2014, 23:06)
cajun:   Hatte im Sommer ĂŒbrigens das VergnĂŒgen die sehr prĂ€senten Löffelhunde im Opel Zoo zu fotografieren. Quasi ein Rudel (6 Tiere), da die Jungtiere von 2012 auch noch dabei waren. Und das in der Vergesellschaftung mit Straußen.
(04.01.2014, 23:01)
RĂŒdiger Krichel:   Gratulation
(04.01.2014, 19:14)
cajun:   Giraffengeburt im Opel Zoo. Vorgestern wurde 0,1 Rothschildgiraffe geboren: "Katja", Mutter "Katharina".
(04.01.2014, 18:58)
Michael Mettler:   @Jan Beensen: Als die neue Anlage gebaut wurde, lebte in der bisherigen Anlage ein altes Zuchtpaar (ebenfalls Rothschildgiraffen), dem man den Gehegewechsel nicht mehr zumuten wollte. Also blieb die alte Anlage als "Altersheim" vorerst erhalten und es wurde eine neue Zuchtgruppe aufgebaut (meiner Erinnerung nach Sohn des Altpaares plus hinzu geholte KĂŒhe). Die Altanlage wird sicher eines Tages anderen Zwecken zugefĂŒhrt.
(23.09.2013, 20:19)
Jan Beensen:   Danke!
Aber warum gibt es zwei Giraffenanlagen?
Sind dort auch unterschiedliche Gruppen untergebracht?
(23.09.2013, 19:19)
Jan Jakobi:   Mit "Kariba" aus dem Tierpark Berlin ist ein GerĂŒcht.
Es weiß noch keiner was der Noch-Direktor Herr Blaszkiewitz mit ihr vor hat. ZufĂ€llig bin ich morgen im TP Berlin, da kann ich nochmal meinen Freund fragen, was mit "Kariba" ist.
(22.09.2013, 12:14)
RĂŒdiger:   @ Jan Beensen
Dort leben 1,3 Tiere aktuell.

1,0 Tamo 13. Januar 2008 April 2013 Nachzucht Wuppertal, Kalb von 1,0 Tusker und 0,1 Sweni

0,1 Aruba 1979, wild Zimbabwe 1981
0,1 Wankie 1982, wild Zimbabwe 1984

0,1 Zimba 1982, wild Zimbabwe 1984
(22.09.2013, 11:17)
Carsten Horn:   Zwei Giraffenanlagen sind richtig, eine neue direkt am Eingang (Gemeinschaftsanlage mit diversen Huftieren) und eine alte am Philosophenweg.

Elefantenhaus hab ich im MĂ€rz gesehen, aber da lebte da noch niemand drin und war noch nicht geöffnet fĂŒr Besucher. Bin nĂ€chsten Monat noch mal in Kronberg, falls niemand was aktuelles weiß, kann ich dann nochmal schauen...
(22.09.2013, 10:37)
Jan Beensen:   Hat schon jemand das neue Elefantenhaus gesehen?
Leben dort nur Elefanten oder wurden noch andere Tiere in dem Haus untergebracht?

Und ist es richtig, dass der Opel-Zoo zwei Giraffenanlagen hat?
(22.09.2013, 10:15)
cajun:   Im Opel Zoo gibt es erneut Gnu und Giraffennachwuchs. Eine der Arnheimer GiraffenkĂŒhe hat Ende Juli ein Kalb zur Welt gebracht.Eine weitere kann man als trĂ€chtig ansprechen. Scheint eine neue Fließbandproduktion zu sein :-). Auf der Außenanlage sah man drei Tiere: 1,1 und eines der halbwĂŒchsigen KĂ€lber. Im Haus nur Mutter und Kind. Daher die Frage: Sind die beiden anderen HalbwĂŒchsigen bereits abgegeben? Und wo ist/ war die dritte Zuchtkuh? Vom Anblick her wirkt die Afrikasavanne mit mittlerweile 6 Gnus, 4 Zebras und 3 Giraffen endlich mal gut besetzt.Da die Impalas immer noch separat stehen machen gerade die grĂ¶ĂŸere Gnugruppe echt was her, zumal die kleineren Weidetiere die Anlage voll nutzen, im Gegensatz zu den Giraffen, die sich vor allem vorm Haus bewegen und nur ab und an den kĂŒnstlichen Baobab aufsuchen.
(05.08.2012, 14:10)
Manfred MĂŒller:   Mich wĂŒrde interessieren, wieviele Elefanten im Rahmen der Fertigstellung der neuen Anlage nach Kronberg kommen werden? Tamo aus Wuppertal, Kariba aus dem Tierpark Berlin und noch ein weiteres junges weibliches Tier? Oder erst mal nur 2 neue Elefanten?
(29.06.2012, 21:31)
Werner Schindler:   Nach dem Stand von Ende MĂ€rz haben (lt. (Pflegerauskunft) alle drei Elefanten die Teilung der Anlage und das Wirken von Bagger und Co. etwa beim Abriss der angrenzenden Baulichkeiten ohne jede sichtbare Aufregung hingenommen. Es herrscht business as usual. Diesen Eindruck hatte ich auch bei meinem Besuch in dieser Zeit.

Den Futterwagen können alle drei Elefanten nicht leiden, Aruba zeigt das als Chefin noch ganz besonders. Aber dieses Nicht-leiden-können hat (nach meiner Meinung, die sich mit der der Pfleger deckt) wohl andere GrĂŒnde: der Futterwagen dringt mitten in den Kern ihres Reviers ein (wo sonst außer den Pflegern keiner hin kommt) und fĂŒhrt sich dort laut auf. Das passt den dreien nicht, egal ob Futter auf dem Wagen ist oder nicht.

(04.05.2012, 23:38)
Jolantha Belik:   Wie hat Aruba auf den LĂ€rm reagiert? Ist der Futterwagen noch immer ihr Lieblingsfeind oder hat sich das auf den "bösen Riesen" nebenan verlagert?
(04.05.2012, 18:11)
cajun:   Neuigkeiten vom Besuch des Opel Zoos:

Den ersten diesjÀhrigen Nachwuchs gibt es bei den Mesos, Elenantilopen und den Vietnam Sikas. Besonders erfreulich: Jungtier bei den Bergriedböcken.
Altgiraffe "Jacqueline" hat eine HautverÀnderung an der linken Schulter. Was geschah eigentlich mit ihren letztjÀhrigen Jungtier?

Auf der Gemeinschaftsanlage der HZAs und Prinz- Alfred- Hirsche ein zweiter Saruskranich. Die Hirsche scheinen den bewachsenen Strauchteil des Geheges zu bevorzugen.

(04.05.2012, 17:39)
Niedersachse:   Der "richtige" Bulle wird Jungbulle Tamo aus Wuppertal aller Voraussicht nach werden.
(20.03.2012, 13:00)
Werner Schindler:   Der Neubau der Elefantenanlage ist nun auch optisch im Gang. Das gelbe "Alphatier" links im Hintergrund beherrscht mit seinem riesigen RĂŒssel unter großem Getöse das Areal, dagegen ist Arubas Intimfeind, der Futterwagen, ein SĂ€useln.
In weniger als einem Jahr (geplant) wird dort oben der neue, echte Bulle stehen.
FĂŒr die drei KĂŒhe ist der untere Teil der bisherigen Anlage abgetrennt, von dort aus können sie, wenn sie wollen, den Gang der Dinge aus nĂ€chster NĂ€he verfolgen.

Hinten in der Bildmitte sind die Fundamente der Vogelvolieren und der Mangustenanlage zu erkennen, die geschleift worden sind. Dahinter verlÀuft quer durchs Bild der Philosophenweg (öffentlicher Weg von Kronberg nach Königstein), der den Zoo in zwei Teile zerschneidet.

Das auf den BergrĂŒcken ist die Ruine Falkenstein. Das braune langgestreckte GebĂ€ude im Hintergrund ist das Aussichts-Restaurant (Steakhaus), vor dem sich die Afrikasavanne erstreckt. In der einen Anlage bekommen, in der anderen werden HorntrĂ€ger serviert.

(20.03.2012, 10:04)
Opel-Zoo Kronberg:   Vorstellung der Wildtierauffangstation

Vlnr:
Dr. Thomas Kauffels, Zoodirektor
RegierungsprÀsident a.D. Gerold Dieke, Vorstandsmitglied der von Opel Hessische Zoostiftung
Dr. Britt FriebertshÀuser, AmtsveterinÀrin, Hochtaunuskreis
Dr. Uta WesterhĂŒs, ZootierĂ€rztin
Landrat Ulrich Krebs, Hochtaunuskreis
Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wolfgang MĂŒsse, Hochtaunuskreis

Bildquelle: Archiv Opel-Zoo
(19.01.2012, 11:27)
Opel-Zoo Kronberg:   Wildtierauffangstation im Opel-Zoo fertiggestellt
Projekt mit Hochtaunuskreis fĂŒr beschlagnahmte oder verletzt aufgefundene Wildtiere

Nach etwa sechs Monaten Bauzeit ist im Opel-Zoo in Kronberg die neue Wildtierauffangstation ihrer
Bestimmung ĂŒbergeben worden. Landrat Ulrich Krebs, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wolfgang MĂŒsse, Vorstandsmitglied Gerold Dieke (von Opel Hessische Zoostiftung) und Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels gaben bei einem Pressetermin am Mittwoch ihrer Freude Ausdruck, dieses gemeinsam vom Hochtaunuskreis und der „von Opel Hessischen Zoostiftung“ durchgefĂŒhrte Projekt fertig gestellt zu haben.

Das neue TiergebĂ€ude hat fĂŒnf InnenstĂ€lle Ă  8 mÂČ mit jeweils angeschlossenen Außengehegen Ă  7 mÂČ. Die Unterbringungen können, falls notwendig, temperiert werden und eignen sich fĂŒr Reptilien und Vögel, aber
auch fĂŒr SĂ€ugetiere wie Wildkatzen, Affen oder kleinere Huftiere.

Mit dieser neuen Einrichtung ist es nun möglich, von Behörden beschlagnahmte oder auch verletzt aufgefundene Wildtiere fachgerecht unterzubringen und zu versorgen. Dies war bisher nur in Provisorien möglich. Da die betroffenen Tiere nur temporĂ€r im Opel-Zoo verbleiben, ist das neue StallgebĂ€ude fĂŒr den Zoobesucher nicht zugĂ€nglich.

Die „von Opel Hessische Zoostiftung“ hat rund € 170.000 in das GebĂ€ude investiert, wovon € 50.000 vom Hochtaunuskreis ĂŒbernommen wurden.
(19.01.2012, 10:44)
Opel-Zoo Kronberg:   Baubeginn der neuen Elefantenanlage im Opel-Zoo im FrĂŒhjahr 2012
Besucher sehen weiter die Elefanten und können Baufortschritt beobachten

„Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass der Stiftungsvorstand den Baubeginn der fĂŒr den Fortbestand des Opel-Zoos so wichtigen neuen Elefantenanlage beschlossen hat und dass es im FrĂŒhjahr 2012 endlich losgeht!“, so eröffnet Gregor von Opel, Vorstandsvorsitzender der von Opel Hessische Zoostiftung die Pressekonferenz am 8. Dezember im Kronberger Zoo.
Dr. Thomas Kauffels, der Direktor des Opel-Zoos, erlĂ€utert vor Ort detailliert die Planung und zeigt, dass der Zoobesucher wĂ€hrend der etwa zweijĂ€hrigen Bauphase nahezu ungestört den Rundweg durch das ZoogelĂ€nde absolvieren kann. Die Baustelle wird im Wesentlichen vom Waldparkplatz Mammolshain her angedient, so dass von den Baustellenfahrzeugen mit entsprechenden Sicherungsmaßnahmen nur einmal der Rundweg der Zoobesucher gequert werden muss. „Unsere GĂ€ste können auch wĂ€hrend der Bauphase stets unsere drei ElefantenkĂŒhe „Aruba“, „Wankie“ und “Zimba“ sehen“, so fĂŒhrt er weiter aus. „ZunĂ€chst halbieren wir die jetzige Außenanlage. Unsere Elefanten haben dann im unteren Bereich ihren Auslauf und nutzen weiter das alte Elefantenhaus. Auf der anderen HĂ€lfte werden dann zunĂ€chst das neue Elefantenhaus und der Bullenbereich mit Außenanlage gebaut. Wenn das neue Haus funktionsbereit ist, ziehen die Elefanten um. Dann wird das alte Elefantenhaus abgerissen und die neue großzĂŒgige Außenanlage fĂŒr die Elefantenherde gebaut.“
Wie schon mehrfach erwĂ€hnt, dient das langersehnte Bauvorhaben der nachhaltigen Sicherung der Elefantenhaltung im Kronberger Freigehege und damit der einzigen Elefantenhaltung in Hessen. Die Anlage ist fĂŒr eine Gruppe von einem mĂ€nnlichen und vier weiblichen Elefanten konzipiert. „Schon jetzt freuen wir uns auf die dann zu erwartenden Jungtiere“, begeistert sich der Zoodirektor. Die neue Unterbringung gliedert sich in ein Schauhaus mit einer ĂŒber 800 m2 großen LaufflĂ€che mit Sandboden, dazu insgesamt sechs Boxen zur Einzelaufstallung, Pflegetraining und Geburtsvorbereitung. Das Haus bietet den Mitarbeitern die Möglichkeit, die Tiere im so genannten „geschĂŒtzten Kontakt“ zu pflegen, aber auch mit Hilfe spezieller Einrichtungen unmittelbaren Kontakt zu den Tieren zu haben. Außerdem werden vier Außenanlagen mit insgesamt 5.500 m2 entstehen, die miteinander verbunden werden können.
Das Bauprojekt wird insgesamt 10,4 Mio. € kosten. Diese Summe wurde etwa zur HĂ€lfte in den vergangenen Jahren angespart, wobei neben einer Vielzahl kleinerer Spenden je zwei Großspenden, nĂ€mlich 1,3 Mio. € der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung und 1 Mio. € der Stadt Eschborn hervorzuheben sind. Weiterhin werden etwa 30 % der Bausumme durch einen Kredit finanziert und der Rest wird durch die Eintrittspreiserhöhung zum Januar 2012 aufgefangen. Von den ab 2012 verkauften Eintrittskarten werden dann 3,50 € pro verkauftes Tagesticket fĂŒr die Neubauten verwendet.
Besucher und Interessierte können sich ĂŒber den Baufortschritt informieren, denn es sind nicht nur „Baustelleinblicke“ auf dem ZoogelĂ€nde geplant, auch auf der Homepage wird man Einsichten ĂŒber die Webcam gewinnen können und selbstverstĂ€ndlich werden regelmĂ€ĂŸig Pressemitteilungen veröffentlicht. DarĂŒber hinaus plant Dr. Kauffels sogar SonderfĂŒhrungen zur Baustelle - sicherlich eine gute Chance, um HintergrĂŒnde der Tierhaltung auf eine ganz besondere Art und Weise zu erfahren!
Und so freuen sich heute schon Vorstand, GeschĂ€ftsleitung und Mitarbeiter gemeinsam mit den Besuchern des Opel-Zoos auf den ersten Spatentisch mit dem Schirmherrn des Bauprojekts MinisterprĂ€sident Volker Bouffier im FrĂŒhjahr 2012.

Bild (RASBACH Architekten): Ost- und Westansicht
(09.12.2011, 08:25)
Werner Schindler:   Wahrscheinlich fallen keinem von uns viele Beispiele ein, bei denen kalkulatorische Baukosten, von einer Renovierung am eigenen Haus angefangen bis hin zu Großvorhaben der öffentlichen Hand, korrekt bis zum Schluss eingehalten wurden. Fraglich ist meist, um wieviel es nach oben geht.

Im konkreten Fall ist mein Kenntnisstand der, dass die Leitung vor kurzem noch sehr zufrieden schien mit den eingeholten Angeboten im Hinblick auf den Kostenrahmen. Oder gibts da konkrete Neuigkeiten? Einen direkten Zusammenhang mit der gesetzlichen Schuldenbremse sehe ich allerdings nicht, Kronberg ist ja kein öffentlich-rechtlicher Zoo. Die mĂŒssen es schon mit den Eintrittsgeldern (dort das A und O) und einigen erfolgten Großzuwendungen hinkriegen.

Auf jeden Fall wird die Anlage, egal wann in 2012 begonnen werden wird, nicht im gleichen Jahr fertig. Ich schÀtze, dass die Bauzeit zumindest der TrÀchtigkeitsdauer eines Elefanten entsprechen wird.
(08.12.2011, 18:52)
Ralf Sommerlad:   Ein sehr optimistische Finanzplanung - dabei sind schon die 10.4 Mio reichlich leichtfertig aufgeschrieben worden und dĂŒrften m Ende bei Weitem nicht reichen. In Anbetracht der gesetzlichen Schuldenbremse fĂŒr Kommune und Land sehe ich die Anlage noch lange nicht fertig - schon gar nicht in 2012.
(08.12.2011, 15:49)
Liz Thieme:   Baufakten zur Elefantenanlage:

Baubeginn: FrĂŒhjahr 2012
Bauabschnitte:
1. Halbierung der jetzigen Anlage; Elefanten bleiben im unteren Teil und Haus - oben wird neues Elefantenhaus + Bullenbereich/anlage gebaut
2. Umzug der Elefanten nach oben - altes Elefantenhaus abgerissen, Erweiterung der Außenanlage

GrĂ¶ĂŸe:
vier Anlagen mit insgesamt 5500mÂČ FlĂ€che
Haus: 6 Boxen mit zusĂ€tzlich 800mÂČ LaufflĂ€che

Kosten:
10,4 Mio Euro = 50% Angespartes inkl. Spenden + 30% Kredit + 20% ĂŒber Eintrittpreiserhöhung zum Januar 2012
(08.12.2011, 15:04)
Werner Schindler:   Der Beginn der neuen Elefantenanlage lĂ€sst wohl noch etwas auf sich warten. Ein Baubeginn im November oder Dezember wĂ€re nach den Schnee-Erfahrungen vom letzten Jahr auch wenig sinnvoll.

Bereits bezogen von beiden Arten ist dagegen eine neu gestaltete Gemeinschafts(?)-Anlage fĂŒr EisfĂŒchse und Schnee-Eulen. Errichtet am kĂŒhlsten Hang, wo der Schnee am lĂ€ngsten liegen bleibt. Und vor allem kein so kleines Alibi-Gehege, wie es fĂŒr Eulen öfter in Zoos dargeboten wird, sondern rund 35 m lang und ansprechend gestaltet. In der Mitte auch teilbar. Das wird nach meiner EinschĂ€tzung zumindest nĂŒtzlich sein, wenn das Eulenpaar Junge hat.

In der bisherigen Anlage der Schnee-Eulen sind Sperbereulen neu eingezogen, auch vom Habichtskauz ist wieder ein Paar dort mit der Hoffnung auf Zucht (der Opel-Zoo nimmt ja am gut laufenden Auswilderungsprojekt fĂŒr die Art teil).

Und der junge Elchbulle sieht mit seinem Geweih (Stangen) beachtlich aus. Doch was anderes als kahlköpfige Elchbullen.
(23.11.2011, 22:21)
Opel-Zoo Kronberg:   „Red Bull“ beim Roten Höhenvieh

Advent im Opel-Zoo: Das ist die ruhigere Jahreszeit, in der vor allem die Tierbeobachtung im Vordergrund steht.

Große und kleine Besucher bleiben oft trotz der kĂŒhleren Witterung an den Gehegen stehen und erfreuen sich an den exotischen und heimischen Tieren. Hautnah geht es dann sogar beim FĂŒttern zu und insbesondere die zahlreichen Ziegen im Eingangsbereich oder die Haustiere im Streichelzoo warten schon auf die Möhren und das Trockenfutter, das man im Zoo erwerben kann. Dabei begeistern vor allem auch die jĂŒngeren Tiere, die sich immer besonders neugierig vordrĂ€ngen.

Im Streichelzoo können die Besucher seit dem 26. Oktober einen Neuankömmling entdecken: Beim Roten Höhenvieh, das zu den bedrohten Haustierrassen gehört, kam ein Bullenkalb zur Welt.
UrsprĂŒnglich wollten die Tierpfleger es „Red Bull“ nennen und aus der Kombination des Vor- und Nachnamens des zweifachen Formel I-Weltmeisters Sebastian Vettel ist dann schließlich der Name „Seppel“ entstanden.

Bild:
Rotes Höhenvieh Jule mit Nachwuchs „Seppel“
(Quelle: Archiv Opel-Zoo)
(22.11.2011, 09:15)
Werner Schindler:   @Liz Thieme und Oliver Jahn: Da sind wir völlig einer Meinung, was die schöne Anlage betrifft. Wenn man oberhalb davon sitzt (am sog. Malerblick), hinter sich die große Herde Mesopotamischer Damhirsche rumort, darunter die Pandas in ihren BĂ€umen in der Sonne dösen, links die Prinz-Alfred-Hirsche aus den BĂŒschen kommen und grasen, und der Blick weit ĂŒber die bunten TaunuswĂ€lder bis zur Frankfurter Skyline schweift, hat das schon was.
Als allerdings drei erwachsene Muntjaks nebst Nachwuchs auf der Anlage waren, war von der Grasnarbe nicht mehr viel ĂŒbrig. Das sah weniger gut aus.

NatĂŒrlich sind intra- wie interspezifisch beim Zusammentreffen bzw. -halten von Tieren Konflikte möglich. Weiß jeder von uns. Und bei Panda/Muntjak gibt es wohl auch mehrere FĂ€lle. Deshalb hat mich etwas erstaunt, wie problemfrei das NĂŒrnberg dargestellt hat.

Die kleinen Pandas in Kronberg sind schnuckelig. Wenn man aber derzeit im Frankfurter Zoo eine Zeitlang auf dem Steg an der Tigeranlage gestanden hat, entwickelt man eine vorĂŒbergehende Allergie gegen "niedlich", "knuddelig" u.Ă€. Tigerbabies + sĂŒĂŸ (in möglichst hoher Tonlage gerufen) gehören dort zusammen wie Schneefall und Chaos in den Verkehrsnachrichten.
(04.10.2011, 08:45)
Oliver Jahn:   Auch ich empfand die Anlage bei meinem Besuch im letzten Jahr recht ansprechend, sowohl fĂŒr die Tiere, als auch fĂŒr den Besucher und seine Einblickmöglichkeiten und die Tiere machten einen ausgeglichenen Eindruck. Um so schöner, dass es mit dem Nachwuchs bei den Pandas geklappt hat.
(03.10.2011, 20:57)
Liz Thieme:   Ist doch nicht schlimm, wenn man die knuddelig findet. :)
Ich erinner mich sehr positiv an die Anlage. Aber zu Verlusten kommt es ja doch hĂ€ufiger bei Vergessellschaftungen, damit muss man als Zoo rechnen. Es wĂ€re natĂŒrlich schön, wenn sowas zu vermeiden wĂ€re. Aber es gibt mehrere Zoos, die ihre Vergesellschaftung fĂŒr Aufzuchtszeiten vorĂŒbergehend auflösen. Dies liegt aber va wohl daran, dass dann meist nicht genĂŒgend Platz vorhanden ist, so dass das Elternpaar nach ihrem GefĂŒhl nach nicht in Ruhe ihren Nachwuchs aufziehen können.
(03.10.2011, 19:42)
Werner Schindler:   Wollte mir gestern die Löffelhunde (mit den Straußen vergesellschaftet, die L. ruhen tags meist unter einem Busch dicht am Besucherzaun) und den im Juni geborenen Jungtiere (2,0) der Kleinen Pandas ansehen. Letztere liegen allerdings meist in der Schlafbox, so auch als ich da war. Zooseits bot man mir an, die Kiste zu öffnen fĂŒr einige Fotos, was ich gern angenommen habe. So entstand das beigefĂŒgte Bild. Es ist schwer, die Kleinen nicht knuddelig zu finden.

Zum "problemlosen" Zusammenleben von Muntjak und Panda (siehe NĂŒrnberg):
Bei einem der ersten Zusammentreffen der beiden Arten vor einigen Jahren bekam der Muntjak-Mann vom Panda kurz eine gewischt (erzĂ€hlte mir die TierĂ€rztin), danach musste er mit einem Auge klarkommen. Die Muntjaks sind jetzt fĂŒr die Dauer der Jungenaufzucht der Pandas aus der Anlage genommen worden. Ohne Grund ist das wohl nicht erfolgt.
(03.10.2011, 19:26)
Opel-Zoo Kronberg:   Große Freude im Opel-Zoo: Erstmals Nachwuchs bei den PandabĂ€ren
Jungtiere verlassen die Wurfhöhle

Sie gehören eindeutig zu den Publikumslieblingen im Opel-Zoo: Die Kleinen oder Roten PandabÀren, auch KatzenbÀren genannt. Wer erinnert sich nicht, als das weibliche Tier, Luri, im November 2007 aus Frankreich kam. Und wer denkt nicht an die Ankunft des mÀnnlichen Tieres, Matt, im April 2008 aus Tschechien, der dann gleich mit seiner Partnerin die neue Anlage am Panoramaweg bezog? Wer hat nicht schon die beiden bei ihren waghalsigen Klettereien in den hohen KirschbÀumen und auch beim entspannten Schlafen in den Baumwipfeln in luftiger Höhe bewundert?

Ganz offensichtlich fĂŒhlen sich die beiden in ihrem Kronberger Eigenheim sehr wohl, denn nun wird offenkundig, was die Tierpfleger im Opel-Zoo schon seit dem 9. Juni 2011 wussten: Nach einer Tragzeit von rund 5 Monaten (112-158 Tage) hat sich Nachwuchs eingestellt! Die beiden mĂ€nnlichen Jungtiere, die in den ersten 90 Tagen ihres Lebens völlig zurĂŒckgezogen leben und nur von Zeit zu Zeit von der Mutter zum Stillen aufgesucht werden, verlassen nun endlich die Wurfhöhle und beginnen ihre Umgebung zu erkunden. NatĂŒrlich sind sie nicht stĂ€ndig außerhalb der Höhle und so braucht es immer noch ein wenig Geduld und GlĂŒck, um die beiden putzigen BrĂŒder im Gehege zu entdecken.

„Tiernachwuchs ist fĂŒr uns eigentlich immer erfreulich“, kommentiert Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. „Aber da die Roten Pandas vom Aussterben bedroht sind und der Opel-Zoo mit der Haltung dieser Tierart nun erstmals zum Fortbestehen der BestĂ€nde beitragen kann, freuen wir uns in diesem Fall natĂŒrlich ganz besonders.“ FĂŒr die Kleinen PandabĂ€ren existiert ein so genanntes Erhaltungszuchtprogramm, kurz EEP genannt, und der Koordinator im Rotterdamer Zoo erfasst alle Tiere in den Zoologischen GĂ€rten in Europa und organisiert die Zucht. Auch die beiden Jungtiere bei den PandabĂ€ren werden im spĂ€ten FrĂŒhjahr 2012 in einen anderen EuropĂ€ischen Zoo vermittelt, um dann selbst Nachkommen zu haben.

ZunĂ€chst aber werden sie ganz sicher ihren Eltern in der Publikumsgunst den Rang ablaufen und man darf gespannt sein, welcher der beiden ZwillingsbrĂŒder den besten Aussichtsplatz in den Baumwipfeln beanspruchen wird – Scharfe Krallen zum Klettern besitzen sie auf jeden Fall schon! Außerdem haben Sie auch schon prominente Paten aus der Region gefunden, die sie unterstĂŒtzen und ihnen auch bereits Namen gegeben haben: „Eddy“ ist das Patentier der Rothenberger AG aus Kelkheim und „Frodo“ das von Eppstein Foils GmbH & Co. KG aus der Burgstadt.

Bild (Quelle: Archiv Opel-Zoo):
Eddy (links) und Frodo, geb. am 9.6.2011
(02.09.2011, 13:11)
Ronald Masell:   MMeinfach zum reingreifen, also. wie du schon sagst. keine Herausforderung. ursprĂŒnglich gedacht um die beiden anderen KĂŒhe mal ohne Aruba hĂ€ndeln zu können, da Aruba als Leitkuh das erstfressrecht beansprucht.
(26.08.2011, 16:30)
Opel-Zoo Kronberg:   
 Und immer wieder die Kaiserin!

Manche AnlĂ€sse erfordern gemeinsame PresserklĂ€rungen, weil das eine ohne das andere keine Nachricht wĂ€re. Der Opel-Zoo freut sich ĂŒber eine neue Tierart, die sich seit Mai 2011 in ihrem neuen Gehege wohlfĂŒhlt. Aus den Zoos von MĂŒnster, Landau und Berlin sind Prinz-Alfred-Hirsche in das Freigehege gekommen. Innerhalb des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) war Platz fĂŒr eine Junggesellengruppe dieser Tierart gesucht worden, den der Opel-Zoo bieten konnte. Prinz-Alfred-Hirsche sind eine der höchstbedrohten Hirscharten, nur noch wenige Tiere leben auf zwei philippinischen Inseln. Die Prinz-Alfred-Hirsche ergĂ€nzen den Tierbestand des Opel-Zoos im Parkteil Asien, wo sie in einem Gehege gemeinsam mit Hirschziegenantilopen untergebracht sind. Der Name der Tiere spielte bei der tiergĂ€rtnerischen Entscheidung zur Aufnahme der Gruppe natĂŒrlich keine Rolle.
Dass damit ausgerechnet eine Tierart im Kronberger Opel-Zoo heimisch wurde, die nach einem Bruder von Victoria Kaiserin Friedrich benannt ist, dieser Zusammenhang stellte sich erst spĂ€ter heraus. Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha, Herzog von Edinburgh wurde 1844 als Sohn der britischen Königin Victoria und Ihres Gemahls Albert von Sachsen-Coburg und Gotha geboren. Er war der nĂ€chstjĂŒngere Bruder der Princess Royal Victoria, der spĂ€teren Gattin des deutschen Kaisers Friedrich III. Nach einer Karriere als Offizier bei der Royal Navy schied Prinz Alfred 1893 als Großadmiral aus dem Dienst, um die Thronfolge des verstorbenen Herzogs von Sachsen-Coburg Gotha zu ĂŒbernehmen. Bis zu seinem Tod 1900 residierte er in Coburg. Prinz Alfred war begeisterter Seemann und weitgereist, er war das erste Mitglied der königlichen Familie, das Australien, Neuseeland und Indien besuchte. 1870 benannte der englische Naturforscher Philip Sclater nach ihm den Prinz-Alfred-Hirsch „rusa alfredi“.
So gibt es also, neben den vielen Spuren der Kaiserin Friedrich in Kronberg, von denen vor allem Schloss Friedrichshof, das heutige Schlosshotel Kronberg zu erwĂ€hnen ist, auch Hirsche, die nach ihrem Bruder benannt sind im Opel-Zoo. „Die Welt ist klein“ - und immer wieder schließen sich Kreise.

Foto: Archiv Opel-Zoo
(25.08.2011, 15:33)
Joshua Förg:   >Auf der Außenanlage< heißt es natĂŒrlich..
(23.08.2011, 13:43)
Joshua Förg:   In dem kĂŒnstlichen Baumstamm muss sich vermutlich eine Tonne ohne Deckel oder Ă€hnliches befinden.. Die Tiere schlagen den Gegenstand mit ihner RĂŒsseln, das macht jede Menge LĂ€rm ;-)

Aus der Außenanlage befindet sich auch eine Betonröhre, das Loch daran ist so klein, dass die Tiere erst darin das Futter zerkleinern mĂŒssen, um es aus den Röhren zu bekommen.
(23.08.2011, 13:42)
Michael Mettler:   @Ronald Masell & Joshua Förg: MĂŒssen die Elefanten einfach nur in die Röhren greifen, um sich das Futter zu entnehmen, oder drinnen erst irgendwas in Bewegung setzen, um an die Leckerbissen heranzukommen? So meinte ich das nĂ€mlich. Ansonsten ist die Futterröhre ja lediglich eine abgewandelte Raufe, fĂŒr die es keine besondere Intelligenzleistung braucht.
(23.08.2011, 13:37)
Ronald Masell:   in Kronberg sind! Kanalrohre aus Beton mit Bohrungen auf der Efelantenfreianlage. insgesamt 4 St.werden ab und zu mit Leckerlis bestĂŒckt.
(23.08.2011, 12:49)
Joshua Förg:   Also ich weis, dass es im Tiergarten Heidelberg zwei solche "Fummel"-GertĂ€te auf der Außenanlage und in der Freilaufhalle gibt. Dort mĂŒssen sie den RĂŒssel ins innere eines kĂŒnstlichen Baumstamms stecken.
(22.08.2011, 21:49)
Michael Mettler:   Gab oder gibt es eigentlich irgendeinen Zoo, der Elefanten mit einem stabileren Pendant zu jenen GeschicklichkeitskĂ€sten konfrontiert (hat), wie man sie öfter bei Menschenaffen sieht - also eine Apparatur, aus der nur mit viel Gefummel und ggfs. unter Werkzeugbenutzung ganz besondere Leckerbissen zu erarbeiten sind? FĂŒr einen sehr intelligenten und manipulierfreudigen Elefanten wie Aruba mĂŒsste sowas doch ein Gewinn sein.

Ich denke, in dieser Hinsicht ist im Elefanten-Enrichment allgemein noch "viel Luft nach oben". Was ließe sich z.B. alles mit (entsprechend stabilen) Hebeln oder Lichtschranken hinter einem Loch, durch das die RĂŒsselspitze gesteckt werden kann, auslösen: Futter könnte zu Boden fallen oder weit ins Gehege katapultiert werden (letzteres wĂŒrde verhindern, dass die Tiere immer nur am Auslöser stehen bleiben), ein (zeitlich befristeter) Wasserstrahl könnte irgendwo in der NĂ€he zum Duschen, Trinken oder Suhle-Befeuchten selbst eingeschaltet werden usw.
(22.08.2011, 20:15)
Jolantha Belik:   @MM: Ich finde den Gedanken absolut nicht ketzerisch. Denke schon, dass man Arubas "Können" in die entsprechenden Bahnen lenken könnte. Ich seh auch das Aportieren von GegenstĂ€nden sehr positiv, Aruba wĂ€re beschĂ€ftigt, hat Zuwendung seitens ihres Betreuers und bekommt zusĂ€tzlich ihre geliebten Karotten.

In Wien lernt gerade der einjĂ€hrige Tuluba ein Stöckchen fangen, vom Boden aufheben und zum Pfleger bringen. Ich kann versichern, bei den Übungen hat nicht nur Tuluba Spaß! Der kleine Kerl trainiert damit seine Geschicklichkeit und lernt so, auch im geschĂŒtzten Kontakt zum Pflegr zu kommen, wenn ihm dieser was sagt. Und er lernt auch, Dinge wieder herzugeben bzw. abzulegen - das wĂ€r ev. auch eine Idee fĂŒr Aruba, dass sie z.B. das Gras und den Gatsch statt zu werfen in einen KĂŒbel oder was auch immer ablegt und dafĂŒr eine Belohnung bekommt. Wenn sie wirft, bekommt sie nix.
(22.08.2011, 19:45)
Michael Mettler:   @Werner Schindler: Cholerisch oder vielleicht "nur" frustriert, wenn sie in gewissen Situationen eben KEINEN Spaß hat oder sich langweilt, und dafĂŒr sucht sie sich dann ein Ventil...?

Ich wage mal einen ketzerischen Gedanken: Vielleicht wĂ€re ein Elefant mit den geschilderten geistigen Eigenschaften und in der aktuellen Haltungssituation sogar dankbar dafĂŒr, mit "Circustricks" oder Geschicklichtskeitsaufgaben beschĂ€ftigt zu werden, die in mehr als nur dem Hinstrecken von Körperteilen und dem Herausfinden, was man von ihm will, bestehen. Die Neigung zum Werfen und das vorhergehende Manipulieren des Materials mit dem RĂŒssel ließen sich möglicherweise von unerwĂŒnschtem zu erwĂŒnschtem Verhalten umformen, indem man beide Fertigkeiten in eine andere Richtung "entwickelt" (z.B. ein Zielwerfen in eine Tonne als "Elefanten-Basketball" o.Ä. einstudiert), abrufbar und damit im Idealfall kontrollierbar macht. Auch ein Apportieren von GegenstĂ€nden, welche die Kuh gegen Leckerbissen eintauschen könnte, wĂ€re etwas in dieser Richtung. Wenn es sich dabei z.B. um SpendenmĂŒnzen handeln wĂŒrde, hĂ€tte der Zoo nicht nur finanziell was davon, sondern könnte daran sogar noch die Geschicklichkeit eines Elefanten mit seinen RĂŒsselfingern didaktisch aufbereiten... Das hat zwar alles nicht viel mit Verhalten wie in freier Wildbahn zu tun, aber erstens könnte es dieses spezielle VerhĂ€ltnis Elefant/Mensch entspannen, und zweitens lebt Aruba nun mal auch nicht in freier Wildbahn, sondern unter kĂŒnstlichen Bedingungen.
(22.08.2011, 16:39)
Werner Schindler:   Nicht dass zu Aruba ein falscher Eindruck entsteht: ich habe sie bei weit ĂŒber zwanzig Besuchen im Opel-Zoo in den letzten Jahren stets friedfertig erlebt. GegenĂŒber den anderen beiden Elefanten ist sie allerdings glasklare Chefin, aber genauso eindeutig gibt es eine Rangfolge bei den anderen beiden Elefanten. Ganz normal.
Zu den ZornausbrĂŒchen (nennen wir es mal so) kann ich also nichts aus erster Hand sagen, sondern schildere, was mir glaubhaft erzĂ€hlt wurde.
Danach zeigt Aruba verhaltensmĂ€ĂŸig den Pflegern, die wohl regelmĂ€ĂŸig die Adressaten sind, ob sie einfach Aufmerksamkeit will (Gras hochwerfen u.Ă€.) oder ob sie ernsthaft sauer ist (z.B. gezieltes Sammeln matschiger Lehmklumpen). Nach dem Geschilderten glaube ich eher nicht, dass sie auch bei letzterem nur ihren Spaß hat, sondern doch cholerisch "ausrastet". Auch ein wĂŒtender Mensch hat sich ja meist nicht unter Kontrolle.

Dass sie als intelligenter Elefant eingeschĂ€tzt wird, hatte ich geschrieben. Das zeigt m.E. die Sache mit der Besucherdusche schon in gewisser Weise. Sie denkt dabei ja um eine Ecke mehr bei dem normalem Futterbetteln oder -fiepen und hatte dabei keine Anleitung (denn den Pflegern gefĂ€llt das natĂŒrlich nicht). Interessant fĂŒr mich wĂ€re, wie sie drauf gekommen ist. Versehen, Versuch und Irrtum, durchgĂ€ngig geplant, ...?

Ein Problem in Kronberg ist natĂŒrlich auch das Fehlen von Jungtieren. FĂŒr das Herden-Sozialverhalten sind diese ja von grundlegender Bedeutung. Möglicherweise wĂ€re Aruba da gar kein Problemfall, sondern eine hervorragende Leitkuh. DiesbezĂŒglich bin ich z.B. in Leipzig gespannt, wie es 2012 mit der ebenfalls sehr dominanten, derzeit wohl separierten Kuh weitergeht.
(22.08.2011, 15:45)
Carsten Horn:   Den Trick mit der Dusche beherrscht nicht nur Aruba, sondern auch Flußpferdbulle Max, g, nur ist die Wassermenge, mit der er die Besucher bedenkt in der Regel grĂ¶ĂŸer, dafĂŒr aber nicht so genau gezielt...
(21.08.2011, 20:52)
Michael Mettler:   @Werner Schindler: Das Geschilderte unterstreicht genau meinen Anfangsgedanken mit der Frage, ob Aruba mit ihren Wurfattacken lediglich Aufmerksamkeit erzielen will, und auch die Frage, wer hier wen konditioniert, ging mir schon durch den Kopf, denn das gilt ja fĂŒr bettelnde Tiere allgemein: Sie tun irgendetwas Bestimmtes, auf das die Besucher mit Futtergaben reagieren, konditionieren also die Besucher darauf, auf ihr (meist körpersprachliches) Signal hin eine Handlung (Futterreichen) auszufĂŒhren. Dazu braucht es keine hohe Intelligenz im menschlichen Sinne, das kann ein quiekendes Meerschweinchen oder ein sich an den Zaun drĂ€ngendes Schaf auch.

Ohne wie gesagt ĂŒber Detailkenntnisse zu verfĂŒgen, könnte ich mir aber auch vorstellen, dass Aruba irgendwann ihren Spaß daran entdeckt hat, die Reaktionen von Menschen zu beobachten, denen sie etwas entgegenwirft - Spaß ist ja auch schon eine "wertige" Belohnung. Anders gesagt: Sie nutzt eventuell Menschen nicht nur als Futterautomaten, sondern auch zu ihrer Unterhaltung. Und ich möchte wetten, dass sie sich dabei keine Gedanken darĂŒber macht, ob sie die WĂŒrde ihrer "Spaßobjekte" ankratzt, wenn sie diese zu Clowns stempelt ;-)

Was die Definition von Training und Dressur betrifft, so ist das m.E. untrennbar miteinander verbunden, denn Training ist der Weg, an dessen Ende das Dressurziel steht. Ohr-ans-Gitter-Legen und Fuß-Hochhalten sind ja keine Dressurelemente, die von einer Minute auf die andere klappen und abgehakt werden können, sondern die in Einzelschritten nach der Versuch-und-Irrtum-Methode vom Tier erlernt werden mĂŒssen. Das wĂŒrde ich durchaus als Steigerung von Können und LeistungsfĂ€higkeit werten - ĂŒbrigens auch seitens des Dresseurs/Trainers, denn es wird nicht immer alles nach Plan verlaufen und vielleicht auch mal eine erste, nicht funktionierende Methode durch eine zweite ersetzt werden mĂŒssen. Letztlich zeigen sich beide Seiten dabei gegenseitig ihre FĂ€higkeiten und Möglichkeiten auf und finden im Idealfall quasi einen Konsens (quasi einen "Arbeitsvertrag").

Dass Aruba keinen sonderlichen Übungseifer zeigen soll, erinnert mich unwillkĂŒrlich an das, was ich ĂŒber das Verhalten hochintelligenter Kinder in einem normalen Schulunterricht gelesen habe. Vielleicht ist dieser Elefant ĂŒberdurchschnittlich intelligent und schlichtweg mit den ĂŒblichen BeschĂ€ftigungsmöglichkeiten unterfordert bzw. sieht keinen Sinn in ihnen und hat deshalb irgendwann beschlossen, sein eigenes "Programm" zu entwerfen. Vielleicht wĂ€ren Problemlösungsaufgaben fĂŒr Aruba ein geeigneteres Mittel als BeschĂ€ftigung durch Futter und körperliche Übungen...?
(21.08.2011, 20:16)
Werner Schindler:   Zweiter Versuch mit dem Bild, garantiert kleiner als 2 MB.
(21.08.2011, 20:05)
Werner Schindler:   Die Impalas sind permanent in ihrem separaten kleinen Gehege. Sie haben derzeit 4 oder sogar 5 Junge. Es gab zu Beginn Probleme mit Gnus oder Zebras. Man hört (aber schon ziemlich lange), dass zwischen ihrem Gehege und der eigentlichen Afrikasavanne eine Trennvorrichtung als Fluchtmöglichkeit geschaffen werden soll, durch die die grĂ¶ĂŸeren Arten nicht hindurch können. Und der Impala-Bock? Der könnte zur Not sicher auch einfach so ĂŒber eine Umgrenzung springen.

Ich fĂŒge mal einen Fotoausschnitt vom Modell der neuen Elefantenanlage bei, war glaube ich hier noch nicht zu sehen. Im Bild ist das Zentrum der Anlage, links die Bullen- und rechts die Kuhabteilung. Hinten angeschnitten der Innenstall und rechts oben ein Besucherbereich mit Restauration.
Im Modell kam mir die Anlage recht eben vor. Das fĂ€nde ich allerdings schade, wenn das jetzige hĂŒgelige Terrain nicht mehr vorhanden wĂ€re. Ob einige hĂŒbsche Attribute wie der quellige Natur-Sumpf erhalten bleiben?
(21.08.2011, 20:01)
zollifreund:   gestern war ich wieder mal im Opel-Zoo, leider kann ich nichts zu irgendwelchen Elefantenduschen sagen, heiß genug wĂ€re es aber gewesen... :-)

ich wollte stattdessen fragen, ob schon mal jemand die Impalas auf der Afrika-Savanne gesehen hat? Sie waren gestern wieder ganz hinten in einem separatem Gehege. Bei den Jungtieren hat man sehr schön die besonderen PrellsprĂŒnge sehen können - nur leider sehr weit weg...

ansonsten hat mir ein Pfleger noch erzĂ€hlt, dass die Löffelhunde noch nicht mit den Straußen zusammen auf der Anlage waren, soll aber in der nĂ€chsten Zeit passieren. Er rechnet nicht mit irgendwelchen Problemen.
(21.08.2011, 18:11)
Werner Schindler:   Ich hatte die Diskussion ausgelöst und will mich deshalb nochmal dazu melden. Die Vor-BeitrĂ€ge entsprechen völlig meiner Auffassung. Auch modernes "Tiertraining" ist eine Form der Dressur. Das Tier soll auf Kommando unter Anleitung bestimmte Handlungen ausfĂŒhren, dafĂŒr erhĂ€lt es Belohnung. FĂŒhrt es keine oder eine andere Handlung aus, gibt es keine Belohnung. Jolantha Belik hat das eigentlich schön beschreiben: "kann ... dauern, bis die Tiere kapieren, was man von ihnen will".

Wahrscheinlich ist der Begriff Dressur negativ besetzt, weil er mit Zwang ("Abrichten") und/oder Zurschaustellung der beigebrachten Rituale zur menschlichen Unterhaltung verbunden wird. Das sogenannte Medical Training zur besseren Handhabung oft großer, nicht ungefĂ€hrlicher Tiere hat natĂŒrlich andere Ziele und ist rundum begrĂŒĂŸenswert.
Training wird demgegenĂŒber definiert als planmĂ€ĂŸige DurchfĂŒhrung eines Programms zur Steigerung von Können und LeistungsfĂ€higkeit. Das passt wohl kaum etwa auf Elefanten, die zur Blutentnahme ihr Ohr ans Gitter legen oder zwecks Nagelfeilen ihren Fuß hochstellen sollen.

Ausgangspunkt der Diskussion war das Verhalten der Elefantenkuh Aruba. Zwischenzeitlich hatte ich Gelegenheit, mit dem Revierpfleger zu plauschen. Nach dem langjĂ€hrigen Gesamtbild halten die Mitarbeiter Aruba fĂŒr einen intelligenten, sich aber ungern unterordnenden und mitunter jĂ€hzornigen Elefanten. Ein Krankheitsbild ließ sich bei umfangreichen Untersuchungen nicht bestĂ€tigen. Medical Training findet statt, so dass etwa Fusspflege oder das Auftragen von Salbe möglich ist. Allerdings sei der "Übungseifer" Arubas oft recht begrenzt, sie breche dann einfach ab.

Abschließend ein nettes Beispiel fĂŒr das situationskluge Handeln dieses Elefanten. Da verschwimmt schon etwas, wer wen konditioniert:
In der Außenanlage ĂŒberlassen die anderen Elefanten Aruba beliebtes Futter wie frisches Laub oder Möhren, wenn sie es will. Im Stall klappt das nicht. Nun befinden sich dort beispielsweise zehn Besucher, die Möhren fĂŒttern. Aruba fĂŒhlt sich zu kurz gekommen. Was macht sie? Sie saugt Wasser und duscht einen der Besucher. Die anderen neun lachen - und werfen ihr die gewĂŒnschten Möhren zu.
(21.08.2011, 15:37)
Michael Mettler:   P.S. Um den Gedankengang abzurunden: Wir Menschen neigen dazu, manchen Tieren sehr viel mehr WĂŒrde zuzugestehen als anderen, das spielt bei den Bewertungen von Dressuren sicher eine große Rolle und hat auch was mit dem Zeitgeist zu tun. "Edle" Tiere (z.B. Adler, Großkatzen) und/oder geistig hochstehende Tiere (Delfine, Elefanten, Affen) genießen dabei mehr Ansehen, auch wenn das wiederum einen Teil Vermenschlichung enthĂ€lt, weil WIR uns fĂŒr edel und intelligent halten und uns deshalb Tiere besonders wichtig sind, denen wir Ă€hnliche Eigenschaften zuschreiben. Und welch Zufall: Genau diese Arten suchen wir uns auch bevorzugt fĂŒr DressurvorfĂŒhrungen aus ;-)
(21.08.2011, 10:25)
Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Genau der Punkt der angeblichen WĂŒrdelosigkeit ist es, ĂŒber den ich mir schon öfter Gedanken gemacht habe, denn da wird bei Tieren ganz offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen. Die Grenze zwischen Wildtier und Haustier zieht der Mensch, nicht das Tier. Ein Hund "darf" auf Befehl eine Rolle machen, und sein Halter "darf" dessen natĂŒrliches Verhalten (z.B. das Hetzen von Beutetieren) durch Dressur unterbinden, ohne dass EinwĂ€nde kommen, man solle doch die WĂŒrde des Tieres bewahren - zumindest dann, wenn die Dressur ĂŒber Belohnungen, nicht ĂŒber Bestrafungen erfolgt (was in Sachen Jagdtrieb schon mal sehr schwierig ist). Ein Wildtier in Zoo und Circus soll hingegen in dieser Hinsicht möglichst tabu sein. Aber selbst da wird unterschiedlich bewertet - hat jemand schon mal Kritik ĂŒber SeelöwenvorfĂŒhrungen in Zoos mit ApportierkunststĂŒcken, Salti usw. gehört?

Wenn im Zoo öffentlich vorgefĂŒhrt wird, wie man ein Tier mit einem Target-pole manipulieren kann, lernt der Zuschauer dabei doch in erster Linie, dass man Tiere zu allem Möglichem bringen kann, was man sich als Mensch ausdenkt. Okay, die Tiere machen bei dieser Form der Dressur freiwillig mit und werden nicht gezwungen. Oder...? Sie machen es, weil sie auf eine Belohnung scharf sind - das ist zwar nicht unbedingt Zwang, aber es relativiert auch ein bisschen die Freiwilligkeit, denn letzlich werden die Tiere selbst fĂŒr ein Medical training "kĂ€uflich gemacht", was letztlich nur eine subtilere Variante des "Herrschens ĂŒber Wildtiere" ist. Und sie "dienen" mit dem Erlernten ebenfalls dem Menschen, denn sie sind dadurch fĂŒr ihn (den Tierarzt/den Pfleger) "praktischer".

Übrigens will ich damit keineswegs solche Trainingsmethoden herabsetzen, sondern bin ganz im Gegenteil immer wieder fasziniert von funktionierenden Mensch-Tier-Kooperationen - allerdings bei JEGLICHER Form von Dressur. Ich frage mich nur immer wieder, wo eigentlich bei ALLEN diesen AktivitĂ€ten die Grenze zwischen Zwang und Freiwilligkeit liegt, deren Lage ja fĂŒr die öffentliche Wirkung und fĂŒr die Einordnung als (oft negativ bewertete) "Circusdressur" oder (ĂŒberwiegend positiv bewertetes) "Training" sehr entscheidend ist.

Besonders kurios finde ich es, wenn hie und da von "humaner" Dressur die Rede ist - selbst in der Begrifflichkeit steht wieder der Mensch, nicht das Tier im Vordergrund!
(21.08.2011, 10:10)
Ingo Rossi:   @Michael Mettler: Ich stimme dir ganz zu. Allerdings wĂŒrde ich noch zwei Aspekte berĂŒcksichtigen: Einmal die Wirkung der jeweiligen Dressur auf die Zuschauer. Es macht fĂŒr mich schon einen Unterscheid wenn ein Dresseur im Circus Herrscher ĂŒber die Wildtiere ist oder ein Arzt/Tierpfleger zum Zwecke der Untersuchung oftmals nur einem Tier eine gewisse Dressur abverlangt. Auch wenn es fĂŒr das Tier selbst egal ist, gibt es doch auch eine WĂŒrde des Tiere zu berĂŒcksichtigen. Und damit auch eine Verantwortung, was und wie der Zuschauer die Situation wahr nimmt. Zum anderen sollte man den Stress eines Dresseurs, vor einer Menschenmenge die andressierte Leistung den Tieren abzufordern, nicht ĂŒbersehen. Die Reaktionen des Dresseurs auf die Tiere können dabei deutlich heftiger ausfallen, wenn auch nicht immer vor dem Publikum.
(21.08.2011, 09:15)
Michael Mettler:   @Jolantha: In meinen Augen IST Konditionierung ebenfalls Dressur, und der Unterschied zwischen z.B. einem modernen Medical Training und einer klassischen "Circusdressur" besteht lediglich darin, dass Ersteres nicht auf Sensation fĂŒr das Publikum aufgebaut ist (Vermenschlichung kann aber auch hier nicht vermieden werden - welches Tier sucht schon freiwillig einen Arzt auf?). FĂŒr das Tier steht unter dem Strich das Gleiche: Es wird zu etwas animiert, das es von sich aus unter natĂŒrlichen Bedingungen nicht tun wĂŒrde - das fĂ€ngt aber z.B. schon damit an, ein Steppentier zum abendlichen Aufsuchen eines StallgebĂ€udes zu bewegen. Ich sehe vom Prinzip her auch keinen Unterschied darin, ob ein Dackel vor dem Sofa oder ein Elefant an der Trainingswand "Pfötchen gibt". Training und Dressur sind also lediglich verschiedene Begriffe fĂŒr den gleichen Vorgang. Unterschiede liegen eher in der Methode, mit welcher der Tranings-/Dressurerfolg erreicht wird. Auch bei der circusmĂ€ĂŸigen Dressur gibt es schließlich nicht nur die Methode körperlicher Einwirkung auf das Tier (z.B., um einem Elefanten einen Kopfstand beizubringen), sondern auch schon lange die angeblich "moderne" Methode positiver VerstĂ€rkung (siehe die "zahme Dressur" des alten Hagenbeck). Modern ist allenfalls der wissenschaftliche Anstrich, den solche Methoden bekommen haben (und der neben dem tierĂ€rztlichen Nutzen wahrscheinlich auch der Abgrenzung gegenĂŒber reinen Schaustellungen dienen soll).
(20.08.2011, 09:33)
Jolantha Belik:   @Werner: tut leid, hab Deine Frage an mich jetzt erst gesehen. Modernes Tiertraining ist selbstverstĂ€ndlich keine Dressur! Ich spreche von Training durch positive VerstĂ€rkung (gewĂŒnschtes Verhalten wird bestĂ€rkt) und operative Konditionierung (Freiwillige Wiederholung von Verhalten, dem beliebte Konsequenzen folgen, und Vermeidung von Verhalten mit unbeliebten Konsequenzen). Ist aber natĂŒrlich sehr zeitintensiv und es kann je nach Kooperation der Tiere dauern, bis die Tiere kapiert haben, was man von ihnen will.
Die Elefanten-Freianlage selber ist schon ok so, aber, es ist genauso wie ein super toll eingerichtetes Kinderzimmer, wenn man da ein kleines Kind einfach reinstellt, wird es sich fadisieren, wenn man es nicht beschÀftigt 


(19.08.2011, 21:24)
Opel-Zoo Kronberg:   SiebenschlĂ€fer in Handaufzucht im Opel-Zoo
Artenschutz auch bei heimischen Tieren

Wer vermeint ihn nicht zu kennen, den SiebenschlĂ€fer? Der zu den Bilchen gehörende, possierliche Nager ist allerdings ist fĂŒr den SiebenschlĂ€fertag am 27. Juni, an dem nach einer Bauernregel die Großwetterlage der nĂ€chsten sieben Wochen vorherbestimmt ist, nicht der Namensgeber. Vielmehr sind es die sieben SchlĂ€fer, die einer Legende nach in einer Berghöhle bei Ephesus lebendig eingemauert wurden und 195 Jahre lang in ihr geschlafen haben. Da die europĂ€ischen Bilche, zu denen auch die Haselmaus gehört, ca. sieben Monate, nĂ€mlich von Oktober bis April/Mai Winterschlaf halten, ist die Assoziation zu der Bauernregel allerdings verstĂ€ndlich.

Im Opel-Zoo sind im Moment sechs lebhafte SiebenschlĂ€fer-Findelkinder im Streichelzoo zu beobachten, die nacheinander, zuletzt Anfang dieser Woche von Privatpersonen abgegeben wurden und nun von einer Tierpflegerin mit der Flasche liebevoll aufgezogen werden. Alle paar Stunden, auch nachts, erhalten sie eine spezielle Aufzuchtmilch, mit der sie bestens wachsen und gedeihen. SiebenschlĂ€fer werden nackt und blind geboren. Mit etwa 18 Tagen beginnen die Jungen zu hören und etwa zur selben Zeit öffnen sich die Augen. Die kleinen Findlinge im Opel-Zoo sind jetzt etwa vier Wochen alt, sehr lebhaft und es dauert dann nur noch rund 14 Tage, bis sie selbstĂ€ndig sind. Dann verlangsamt sich das Wachstum und sie bauen beachtliche Fettdepots auf, um den langen Winterschlaf zu ĂŒberstehen.

Voraussichtlich im nĂ€chsten FrĂŒhjahr werden die kleinen SiebenschlĂ€fer aus dem Opel-Zoo in den umliegenden WĂ€ldern ausgewildert. Dann sind sie geschlechtsreif, suchen ihr eigenes Revier und vermehren sich. Die nachtaktiven SiebenschlĂ€fer gehören zwar nicht zu den gefĂ€hrdeten Tierarten, aber mit der zunehmenden Urbanisation ihres Lebensraumes trifft man sie inzwischen seltener an. Und so ist es dem Opel-Zoo wichtig, sich nicht nur um den Fortbestand der exotischen, im Tierpark gehaltenen Tiere, sondern auch um den der heimischen Tierarten zu kĂŒmmern.

Bild: Handaufzucht von SiebenschlÀfern im Opel-Zoo
Quelle: Archiv Opel-Zoo
(18.08.2011, 14:49)
Werner Schindler:   @Michael Mettler: Eben, hatte das auch so verstanden. Mal hören, ob in der neuen Anlage BesucherfĂŒtterung bei den Elefanten weiter vorgesehen ist (in einigen Teilen des Opel-Zoos ist dies auch heute untersagt, so bei den Giraffen).
FĂŒr den nicht öffentlich finanzierten Zoo ist der finanzielle Faktor möglicherweise beachtlich (ich vermute, dass deshalb auch bei Hagenbeck gefĂŒttert werden darf). Und neben den diversen Huftieren sind die Elefanten Hauptabnehmer der Möhren.

(02.08.2011, 21:25)
Michael Mettler:   @Werner Schindler: Genau das mit dem mĂŒhsamen Futtersammeln und den Besuchern meinte ich, als ich schrieb, dass man die Besucher quasi "mitnehmen" mĂŒsse bei einer solchen VerĂ€nderung des Haltungsprinzips, sprich einem Verbot oder zumindest einer zeitliche Kanalisierung der FĂŒtterung durch Besucher, denn vermutlich wĂŒrden sich die Elefanten schneller umstellen als das Publikum. Denn die Elefanten bekĂ€men ja weiterhin Futter plus BeschĂ€ftigung, nur an anderer Stelle, wĂ€hrend die Besucher nicht mehr nach Belieben IHRER BeschĂ€ftigung nachgehen könnten, und das könnte schnell fĂŒr Frust sorgen. Da braucht es FingerspitzengefĂŒhl fĂŒr Mensch und Tier, damit alle einigermaßen zufrieden aus einer solchen Umstellung hervor gehen wĂŒrden.

Besonders kitzlig wĂ€re m.E. die eigentliche Umstellungsphase. EnttĂ€uschte Besucher, die "nichts Gutes mehr tun dĂŒrfen" (sprich fĂŒttern), können ihren Frust ja noch durch Beschwerden abreagieren, aber wenn die Elefanten merken, dass da etwas nicht mehr wie gewohnt "funktioniert", haben die als Blitzableiter fĂŒr ihre EnttĂ€uschung nur noch ihre Gehegegenossen, die Pfleger und - da wĂ€ren wir wieder bei Aruba - Besucherziele fĂŒr Wurfattacken...
(02.08.2011, 20:30)
Werner Schindler:   Vielen Dank fĂŒr die konkreten Beispiele. Bauliche Änderungen wĂŒrden aber schon nötig sein, habe ich dem entnommen. Da bin ich skeptisch, ob der Zoo das noch schultern will, wenn der Umbau unmittelbar bevorsteht. Da dieser ja in Abschnitten stattfindet, wird schon nach Fertigstellung der Innenanlage eine Verbesserung im Handling erfolgen können.

Jolantha: Einige deiner Annahmen treffen so nicht zu.
Wo kommt die Behauptung her, die Elefanten in Kronberg wĂŒrden kein Training erhalten? Sogar in den Doku-Soaps ist Training zu sehen. Ich fand das in dem nur unvollstĂ€ndig geschĂŒtzten Bereich in punkto Sicherheit fĂŒr den Pfleger grenzwertig. Ob das Training stĂ€ndig erfolgt, weiß ich nicht. Das lĂ€sst sich aber erfragen. Ebenfalls, ob es bei Aruba eine Diagnose gibt.

Zur Anlage: Die ist groß und weist mehr naturnahe Strukturen auf als die meisten Elefantenanlagen großer Zoos, soweit ich sie ich kenne. Sie hat deutliche Höhenunterschiede, durchgehend Naturboden mit unterschiedlicher Konsistenz (von Stein ĂŒber Lehm bis Gras), einen grĂ¶ĂŸeren Pool (nicht sehr tief) und in einem Bereich zumal nach Regen fast Sumpfcharakter. PlĂ€tze zum Scheuern sind ebenfalls vorhanden. Ich ziehe mal den Vergleich zur modernen Kölner Anlage: was fehlt denn substantiell? Sind das eher technische Attribute? MĂŒhsames Futtersammeln aus Röhrchen usw wird die Kronberger Elefanten herzlich wenig interessieren, wenn es nicht ganz spezielle Leckerbissen sein sollten. Wozu sind schließlich die komischen Besucher da, aus Elefantensicht. Stehen nicht auch in Hamburg die Elefanten meist besuchernah?

Aber grundsĂ€tzlich verstehe ich jetzt was nicht. Ich nahm an, dass - wie in Köln - die Elefanten sich in erster Linie selbst organisieren und der Mensch sich heraushĂ€lt. Jetzt liest es sich fĂŒr mich aber so, als ob tĂ€gliches(!) Training zur BeschĂ€ftigung der Elefanten vonnöten sei (ich hatte bisher das Targettraining so verstanden, dass damit Elefanten in bestimmten Situationen besser gehandhabt werden könnten; Tierarzt uĂ€).
Also wieder RĂŒckkehr zur Dressur, wenn auch mit modernerer Wortfindung?
Oder liegen die einzelnen Zoos in ihren Vorstellungen da sehr weit auseinander?



(02.08.2011, 17:31)
Opel-Zoo Kronberg:   ZooFari - Afrikanische NĂ€chte im Opel-Zoo
am Freitag, 5. und Samstag, 6. August von 20.30 bis 23 Uhr

Wenn die hessischen Sommerferien enden, die Urlaubsfotos bearbeitet sind, der Schulranzen gepackt und der Wecker wieder fĂŒr das frĂŒhere Aufstehen gestellt ist, dann erwartet die Besucher im Opel-Zoo noch eine ganz besondere Veranstaltung:

ZooFari – Afrikanische NĂ€chte im Opel-Zoo
am Freitag, 05. und Samstag, 06. August 2011
jeweils von 20.30 bis 23 Uhr (Kasseneinlass 20 bis 22 Uhr)

Der Eintrittspreis fĂŒr diese Veranstaltung betrĂ€gt fĂŒr Kinder von 3 bis 14 Jahre 7 € und fĂŒr Erwachsene 12 € (Jahres- und Freikarten gelten nicht). Der Erlös dieser Veranstaltung ist fĂŒr neue Tieranlagen bestimmt.

An den dann hoffentlich endlich warmen Sommerabenden entfĂŒhrt die Band Bubah Jammeh mit ihrer Lifemusik in den Zauber Afrikas. Und wenn die artistische Gruppe Kanguka die Trommeln aus Burundi sprechen lĂ€sst, dann fĂŒhlt man sich in die Weite der afrikanischen Savanne versetzt. Feuerkörbe und Fackeln illuminieren den Zoo geheimnisvoll, am BĂŒffet im Restaurant Sambesi kann man sich an afrikanischen und internationalen SpezialitĂ€ten stĂ€rken oder einfach nur auf der Terrasse ein Glas sĂŒdafrikanischen Wein trinken und den SprungstelzenlĂ€ufern zuschauen, wie sie in fantasievollen KostĂŒmen das Publikum animieren und dabei meterhoch in die Luft springen.

Das besondere Augenmerk an diesen Abenden richtet sich auf die Tiere: Die ZoopĂ€dagogen bieten halbstĂŒndlich interessante FĂŒhrungen zu den europĂ€ischen, asiatischen und selbstverstĂ€ndlich auch zu den afrikanischen Tieren an. Bei den Giraffen, den Stachelschweinen und den Elefanten gibt es kommentierte SchaufĂŒtterungen und schließlich kann man zu bestimmten Uhrzeiten vor bestimmten Tiergehegen mit den Tierpflegern ins GesprĂ€ch kommen und das erfahren, was man immer schon mal wissen wollte.

Besonders auch fĂŒr die Kinder gibt es vielfĂ€ltige AktivitĂ€ten: Beim Kinderschminken sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. WĂ€hrend sie darauf warten, unter Anleitung von Pfadfindern die spannende Sinnestour ĂŒber den dunklen Waldlehrpfad zu unternehmen, können sie afrikanischen Schmuck basteln. Und bei der KĂŒnstlerin Ewa Stefanski stellen sie mit Leuchtfarben geheimnisvolle Fledermausmasken oder hĂŒbsche Taschen her.

Auch der Förderverein des Opel-Zoos ist wieder mit einem Stand vertreten. In froher Runde kann man dort ein Glas Sekt genießen, nebenan bei „Zwalu“ geschmackvolle handmade-Produkte von township-Bewohnern kaufen oder beim Lions-Club Königstein-Burg das GlĂŒcksrad zugunsten bedĂŒrftiger Kinder drehen und tolle Preise gewinnen.

Damit die ZooFari-Besucher an den Abenden nichts verpassen, erhalten sie am Eingang einen Programmflyer oder können ihn auf der Homepage des Opel-Zoos www.opelzoo.de als pdf herunterladen und sich schon ein wenig einstimmen. Und so wird die ZooFari fĂŒr die ganze Familie ein schöner Abschluss der Sommerferien, an den sich dann jeder gerne im Alltag erinnern wird.


Bild:
Kanguka, die sprechenden Trommeln aus Burundi (Quelle: Archiv Opel-Zoo)

(02.08.2011, 08:10)
Michael Mettler:   @Jolantha: Ich weiß natĂŒrlich nicht, wie aktuell die Fotos auf zooelefant.de sind, aber zumindest am Bodengrund dĂŒrfte sich nichts Gravierendes geĂ€ndert haben...
(01.08.2011, 16:58)
Jolantha Belik:   @Michael: Danke! Hab die Anlage irgendwie grĂŒner und mit einigen BĂ€umen bzw. HolzstĂ€mmen drinnen in Erinnerung. Und auch ohne dem Pool/Wasser. Trotzdem, das schaut ziemlich langweilig aus.
(01.08.2011, 15:58)
Michael Mettler:   @Jolantha: Siehe Fotos auf www.zooelefant.de, z.B. hier:
http://zooelefant.de/media/zoos_deutsch/kronberg/ueberblick.jpg
Wenn die Elefanten buddeln wollen, können sie das mit Ausnahme kleiner befestigter Bereiche fast auf der ganzen Anlage tun. Anders als in "Flachlandgehegen" könn(t)en sie sich sogar teilweise in den Hang hinein vorarbeiten und damit das Gehege nach eigenem Gusto modellieren. Da ist der Bagger wohl eher erforderlich, um erodierten Bodengrund von den tief gelegenen Bereichen wieder an den Hang zurĂŒck zu verfrachten...
(01.08.2011, 15:06)
Jolantha Belik:   Aber gerade das ist doch fad fĂŒr die Elis. Können sie denn in diesen Boden ĂŒberhaupt ein Loch graben und sich den Lehm/Sand auf den RĂŒcken werfen? Ich kann mich nicht dran erinnern, dass ich das jemals bei den TV-Aufnahmen gesehen hĂ€tte. Eine spezielle "Sandkiste", in der man buddeln und Gatsch machen kann, macht nicht nur Kindern, sondern auch tonnenschweren Elis riesen Spaß. :-) Das kostet kein Vermögen, ist allerdings mit zusĂ€tzlicher Arbeit fĂŒr die Pfleger verbunden.
Wie werden die Elis in Kronberg gefĂŒttert? Bekommen sie alles auf einem Haufen vorgesetzt oder wird das Futter z.B. in der FrĂŒh, bevor sie raus dĂŒrfen, in der gesamten Außenanlage verteilt und "versteckt", sodaß sie erst danach suchen mĂŒssen?
(01.08.2011, 14:05)
Michael Mettler:   @Jolantha: So wie ich die Kronberger Anlage in Erinnerung habe, IST sie doch im Grunde ein riesiger Sand-/Lehmhaufen, deswegen schrieb ich ja vom Bodengrund als BeschĂ€ftigungsmöglichkeit :-)
(01.08.2011, 13:23)
Jolantha Belik:   @Werner: ich bin davon ĂŒberzeugt, dass schon alles Mögliche getan und versucht wurde. Aber, wenn sich nach Jahren nichts an der Situation Ă€ndert und es nur eine Frage der Zeit ist, dass es verletzte Besucher/Mitarbeiter bei Arubas Wurfattacken gibt, lĂ€uft einiges schief. Dass die Elis kein Training erhalten und ihnen auch kaum Enrichment geboten wird, ist eine Tatsache, ebenso, dass Aruba auch auf die anderen beiden KĂŒhe los geht und sie immer wieder verletzt. Zum Training als Beispiel, dass es auch vor Besuchern funktioniert: In Wien gibt es Training sowohl Backstage ohne Publikum als auch im Haus und in der Außenanlage vor Publikum. Gerade im Haus ist es oft gewaltig laut, das sind die Tiere aber gewöhnt. An manchen Tagen animieren die Elis in der Außenanlage sogar von sich aus die Pfleger - sie wissen ja, dass sie dabei totale Zuwendung + Leckereien bekommen. Auch Tuluba, unser JĂŒngster, er wird diese Woche ein Jahr alt, macht schon mit. Er bekommt seit Wochen eigenes Klickertraining und bei den Großen macht er alles nach und will auch seine Belohnung haben. Das Training bei den Großen ist Target-Training mit verbalen Kommandos, zum Teil auch schon nur mit Handzeichen. In Wien wurde vor einigen Jahren auf geschĂŒtzten Kontakt umgestellt. Und nein, die Wiener Elis sind keine Musterelis, im Gegenteil, es sind lauter eigenwillige Zicken. Als Numbi mit ihrem Sohn nach Wien kam, haben sich die damals schon trĂ€chtige Numbi und Leitkuh Tonga fast umgebracht. Man mußte sie getrennt halten. Heute sind tagsĂŒber alle 6 Elis beisammen und können mit einander umgehen, das wurde nur durch konsequentes Training erreicht! Nachts sind die Elis getrennt (die 3 Wiener zusammen und die 3 Wuppertaler zusammen = Numbi + beide Söhne).

@Michael: ich denke auch, mit etwas Willen ließe sich am Zaun entlang sicherlich ein Bereich fĂŒrs Target-Training herrichten. Auch dafĂŒr lĂ€ĂŸt sich sicherlich ein Sponsor finden. Wenn die neue Anlage z.B. im heurigen Herbst schon fertig wĂ€re, dann ist klar, dass man auf die neue Anlage wartet. Aber da die neue Anlage zumindest noch zwei Jahre brauchen wird, kann man in der Zwischenzeit schon mit den Tieren arbeiten und so eine gute Basis fĂŒr eine eventuelle ZusammenfĂŒhrung mit anderen Elis schaffen. Was das Enrichment auf der Außenanlage betrifft,auch da wĂ€ren sicherlich mit etwas Fantasie und einfachen Mitteln auch fĂŒr Besucher attraktive BeschĂ€ftigungsmöglichkeiten drinnen z.B. ein großer Sand/Lehmhaufen. Normalerweise kann da kein Eli widerstehen. Es gibt sicherlich Firmen, die alle paar Wochen eine LKW-Ladung Sand/Lehm spendieren wĂŒrden, wenn man sie deswegen anspricht. Etwas Wasser drĂŒber und und die Elis sind damit stundenlang beschĂ€ftigt. Und ihre Hautpflege haben sie dabei auch gleich erledigt.

(01.08.2011, 12:16)
Michael Mettler:   Eine Trainingswand fĂŒr Target-Training in geschĂŒtzten Kontakt ließe sich auch an der Außenanlage errichten, dann mĂŒsste allerdings gehegeseitig ein richtiges Abteil aufgebaut werden, um einen einzelnen Elefanten zum Training separieren zu können. Wenn ich mich richtig an das GelĂ€nde erinnere, gibt es doch am Gehege "unten links" einen Weg entlang des Zauns, der nur fĂŒr Pfleger zugĂ€nglich ist - dort bestĂŒnde eine solche Möglichkeit etwas abseits des Publikums. Frage ist nur, ob der Zoo vor der Großbaumaßnahme noch eine solche Einrichtung finanzieren will bzw. ob sie sich in die Zukunftsvision einbinden ließe (oder lĂ€ngst etwas in dieser Art FÜR das neue Projekt geplant ist).

Ich habe ein solches Außen-Trainingsabteil im Dierenrijk Mierlo/NL gesehen, wo eine Jungbullengruppe gehalten wird. Dort ist diesem Abteil sogar eine BesuchertribĂŒne vorgelagert, um das Training mit Kommentar öffentlich durchfĂŒhren zu können (habe allerdings keine VorfĂŒhrung gesehen). Das wĂ€re eine Möglichkeit, auch fĂŒr das Publikum "Enrichment" zu schaffen...

Mein letzter Besuch in Kronberg ist eine Weile her, deshalb weiß ich nicht, ob seitdem etwas in der Haltung der Elefanten verĂ€ndert wurde. So wie ich es kenne, fand sich im Grunde alles Interessante fĂŒr die Tiere (darunter als wichtiger Faktor das futterspendende Publikum) in ZaunnĂ€he, wĂ€hrend die Gehegemitte außer dem Bodengrund keine BeschĂ€ftigungsmöglichkeiten enthielt. Angekettete BaumstĂ€mme, die sich in gewissem Maß bewegen lassen, oder Futterröhren aus Beton mit kleinen RĂŒssellöchern könnten dort Anreize schaffen, sich mehr ohne Interaktion mit dem Publikum zu beschĂ€ftigen. Aber: Das wird das seit Jahrzehnten an genau diese Interaktion gewöhnte Publikum vermutlich nicht witzig finden, man mĂŒsste es also mit guter Informationsstrategie in eine solche StrukturĂ€nderung einbinden.
(01.08.2011, 09:37)
Werner Schindler:   Entschuldigung, bei dem Thema ist doch viel Spekulation dabei. Mir fehlt die Basis fĂŒr hinreichend sichere Schlussfolgerungen.

Ich weiß nicht,
- was die Ursache fĂŒr Arubas auffĂ€lliges Verhalten ist (glaube aber nicht an reine Langeweile-Aktionen);

- was der Zoo schon alles unternommen hat (vom Direktor ĂŒber verschiedene TierĂ€rzte bis zu den Pflegern, ĂŒber kollegiale Kontakte usw);

- was bei einem als problematisch eingestuften Elefanten arbeits- und versicherungsrechtlich unter BerĂŒcksichtigung der örtlichen Situation zulĂ€ssig ist (ist das völlig unbeachtlich?).

Sicher scheint mir, dass Aktionen zur BeschĂ€ftigung im Stall nicht möglich sind. Ebenso, dass durch die FĂŒtterung seitens der Besucher manche Belohnungs-Situationen erschwert werden.

Das Training wurde bisher eher allgemein gefordert. Wo ich es gesehen habe, in Köln oder Leipzig, war es im geschĂŒtzten Kontakt zwischen Tier und Trainer und ohne störende Ablenkung durch Dritte.
Deshalb: Geht es ein bisschen beispielhafter, wie und wo diese Bedingungen in Kronberg konkret hergestellt werden können? Damit man es sich etwas besser vorstellen kann.


(31.07.2011, 23:10)
Carsten Horn:   Darum :-(, ich war dieses Jahr bei Alex zane christiany und hab gesehen, was man fĂŒr Elefanten ohne viel Aufwand alles machen kann so man den will...
(31.07.2011, 22:30)
Jolantha Belik:   @Carsten: ein bissi wenig als BeschĂ€ftigung und Herausforderung fĂŒr kluge Tiere. Daraus ergibt sich gleich die nĂ€chste Frage: Womit wollen die Tierpfleger Aruba und die anderen beiden Ladys dann beim Training belohnen, wenn sie eh von den Besuchern die Naschies bekommen?
(31.07.2011, 20:29)
Carsten Horn:   Kronberger Enrichment = Möhren von den Besucher, :-(
(31.07.2011, 18:29)
Michael Mettler:   Falls Aruba ihre Wurfattacken als "Hobby" betreiben sollte, bestĂŒnde natĂŒrlich die Gefahr einer Langeweile-Spirale, denn wenn man ihr alle zum Werfen geeigneten GegenstĂ€nde (also auch FutterĂ€ste) nimmt, fehlt ihr natĂŒrlich NOCH mehr BeschĂ€ftigung. Vor einem Ă€hnlichen Problem standen ja auch schon Zoos, die Menschenaffen hinter relativ schmalen GrĂ€ben hielten, wenn vor allem Schimpansen Spaß daran entwickelten, GegenstĂ€nde nach dem Publikum zu werfen.

Dadurch, dass die Besucher in Kronberg die Elefanten fĂŒttern dĂŒrfen, sind letztere natĂŒrlich darauf geprĂ€gt, Interaktion mit dem Publikum zu betreiben. Eigentlich doch kein Wunder, wenn dann mal ein Elefant darauf kommt, dies fĂŒr eigene Spielregeln zu nutzen...?
(31.07.2011, 17:13)
Jolantha Belik:   Aufnahmen mit der WĂ€rmebildkamera sind halt so eine Sache. Solange das Verfahren nicht fĂŒr die einzelnen Tierarten standardisiert ist und aussagekrĂ€ftige Vergleichsbilder vorliegen, sind die Interpretationsmöglichkeiten ziemlich vage.
Ich seh ihre Attacken auch eher in Richtung Aufmerksamkeit bekommen wollen und aus Langeweile. Wenn sie von Besuchern Brot/Karotten erhĂ€lt, ist sie ja lieb und brav. Und wenn ein Kamera-Team dabei ist, sind die Reaktionen der Leute fĂŒr sie sicherlich umso lustiger, weil da gleich mehrere Leute einen Hupfer nach hinten machen und sich ducken (= in ihren Augen noch kleiner werden), wenn Madame sich so auffĂŒhrt.
Welche Enrichments, abwechslugnsreiche BeschĂ€ftigungsmöglichkeiten stehen den Elis dort zur VerfĂŒgung? Wird sie derzeit ĂŒberhaupt irgendwie geistig gefordert, wie es eben durch regelmĂ€ĂŸiges Training der Fall wĂ€r?
GrundsĂ€tzlich zum Training: dazu braucht man weder viel Platz noch wer weiß wie viel Zeit. RegelmĂ€ĂŸig wenige Minuten reichen schon. Allerdings mĂŒĂŸte bei der verfahrenen Situation ein Externer mit neuen Ideen, eben mit Dingen, die fĂŒr Aruba (und auch fĂŒr die Tierpfleger!) neu und somit interessant sind, den Tierpflegern anfangs beistehen und sie gezielt schulen. Dass die anderen beiden Ladys auch mittrainiert werden, versteht sich von selbst. Rat und Tipps bei anderen, erfahrenen Kollegen oder bei Workshops und Seminaren (gerade im Zootiertrainer-Bereich gibt es gute AnsĂ€tze) zu holen, sehe ich keinesfalls als SchwĂ€che ("wir haben eh schon alles versucht", "bei uns geht das alles nicht" etc.), sonders als Bereitschaft, an der aktuellen Situation und an der Kommunikation mit dem Tier zu arbeiten. Nochmals, das ist bitte kein Vorwurf an die Tierpfleger, sondern lediglich eine Thematisierung eines Problems, das seit mehreren Jahren besteht, eh hinlĂ€nglich bekannt ist und an dem sich nach wie vor nichts geĂ€ndert hat.
Was anderes, ist bei Aruba derzeit z.B. eine Fußpflege ĂŒberhaupt möglich, wenn sie sich so auffĂŒhrt?
(31.07.2011, 16:40)
Henry Merker:   Weil die Frage aufkam, welcher Zoo denn fĂŒr Aruba in Frage kommen wĂŒrde: Der Zoo von Blair Drummond hat sich auf schwierige ElefantenkĂŒhe spezalisiert; wenn also eine Abgabe Arubas im Raum stehen sollte, so wĂ€r dieser Zoo eine mögliche Adresse.
Schlussendlich wird man sicherlich in Kronberg spÀtestens nach dem Bau der neuen Anlage sehen, wie man sich dort entschieden hat, was die Zusammensetzung der Gruppe betrifft.
(31.07.2011, 15:47)
Werner Schindler:   Beides ist wohl vorhanden, hatte ich bei meinen Besuchen den Eindruck. Manche Attacken sehen nach menschlichem Empfinden durchaus aggressiv aus (sie setzt ja auch den anderen beiden KĂŒhen manchmal zu), wobei meist ein direkter Auslöser erkennbar war. Andere eher nach Aufmerksamkeit heischen. Meistens aber Erwarten der Besucher-Möhren, die sie manierlich nimmt, oder ruhiges Umherwandern.


(31.07.2011, 15:24)
Michael Mettler:   Ist denn eigentlich sicher, dass Arubas Wurfattacken auf Aggression beruhen? Immerhin besteht doch auch die Möglichkeit, dass die Kuh auf diese Weise Aufmerksamkeit erzwingen will oder schlichtweg Spaß daran empfindet, die Reaktionen der Beworfenen zu erleben.
(31.07.2011, 14:22)
Werner Schindler:   @Jolantha: Dass der Zoo jahrelang nichts getan hat außer Hoffnung hegen, ist ohne Beleg eine harte Behauptung. Ich mag das nicht glauben. Kann mich zum Beispiel daran erinnern, dass eine junge Expertin aus Österreich da war, um herauszufinden, was der Kuh evtl körperlich fehlt (mit WĂ€rmebildkamera oder Ă€hnlich). Gab aber kein eindeutiges Ergebnis, deshalb "Vermutung". Ob/wie weitere Fachleute eingebunden waren? Bei der Forderung nach Training sind die Kronberger VerhĂ€ltnisse limitierend. Wo ist dort die Möglichkeit fĂŒr ein vom ĂŒbrigen Betrieb abgeschirmtes Training im geschĂŒtzten Kontakt? Im ungeschĂŒtzten Kontakt verbietet sich das aus ArbeitsschutzgrĂŒnden von vornherein.

Im Grundsatz sind wir daher einer Meinung, jedoch stehen die derzeitigen örtlichen VerhĂ€ltnisse manchem, was wĂŒnschenswert wĂ€re (aber ob im Einzelfall auch erfolgreich?), im Weg. In zwei Jahren ergeben sich andere Möglichkeiten.
(31.07.2011, 14:15)
Michael Kilian:   Ich habe Ihren Beitrag auch keinesfalls als Vorwurf gesehen, sondern eher als ,,WachrĂŒtteln" gesehen, wenn Sie so wollen.

Die Pfleger finden wirklich immer neue Ausreden fĂŒr ,,Arubas" schlechte Laune. Neben Schmerzen ist auch der Trecker der das Frischfutter bringt, angeblich oft der Grund fĂŒr ihre schlechte Laune!
Meine Meinung? Das ist lÀcherlich! Denn warum sollte ausgerechnet der der das Futter bringt schlechte Laune verbreiten!
Auch ich bin der Meinung die Pfleger sollten sich UnterstĂŒtzung holen, das ist jetzt nicht bös gemeint!!!!
Aber der Pfleger sollte immer ,,ranghöher" sein, als die Leitkuh. Und angst ist da ganz schlecht, das merken die Tiere nÀmlich sofort.

(31.07.2011, 13:45)
Jolantha Belik:   Mein Beitrag sollte auch kein Vorwurf, sondern lediglich eine Feststellung sein. Bin ĂŒberzeugt, dass die Tierpfleger alles Mögliche versuchen. Bin aber auch ĂŒberzeugt davon, dass man irgendwann einfach aufgibt. Aber, wenn ein Elefant den Pfleger (und Besucher!) mit allem möglichen Zeugs bewirft, dann ist das nicht lustig, sondern etwas, was man nicht durchgehen lassen darf. Und wenn man im TV sieht, dass die Pfleger Angst vor ihr haben, weil sie einen noch schlechteren Tag hat als sonst, dann lĂ€uft irgend etwas falsch. Ich frag mich, ob und welche UnterstĂŒtzung die Eli-Leute bisher ĂŒberhaupt erhalten haben (z.B. von anderen Zoos, erfahrenen Pflegern, die bei Problem-Elis mit Rat und Tat weiterhelfen können, etc., etc.). Ist es ĂŒberhaupt erwĂŒnscht, dass Externe mit einbezogen werden? Das will nicht jeder Zoo.
Einfach in einen anderen Zoo abschieben geht sowieso nicht, welcher Zoo wĂŒrde denn Aruba derzeit ĂŒberhaupt nehmen? Kein Zoo nimmt einen untrainierten Grantscherben und gefĂ€hrdet seine Mitarbeiter + die bestehende Eli-Gruppe.
@Werner: sicherlich sind chronische Schmerzen ein Problem, das man nicht von heut auf morgen beseitigen kann. Wenn man aber nichts dagegen tut und nur jahrelang meint, wir vermuten und vielleicht gibt sich das eh von selbst etc. etc., dann wird es höchste Zeit, dieses Problem so lange zu thematisieren, bis endlich was Konkretes getan wird.
(31.07.2011, 12:55)
Michael Kilian:   @Jolantha Belik Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu! Zuallererst sollte man das Problem von ,,Aruba" in den Griff bekommen( in den ARD-Folgen wird doch was von HĂŒftproblemen gesagt oder hab ich mich da verhört?), und dannn, wenn möglich, regelmĂ€ĂŸig mit ihr trainieren.
Dann wĂŒrde Ich das Vertrauen der drei Damen untereinander, sich erst mal wieder stĂ€rken lassen, bevor ich sie an andere Tiere heranfĂŒhre!

Das mit dem neuen E - Haus + Außenlage finde ich echt klasse, Daumen hoch!!! ;-)
(31.07.2011, 10:10)
Jan Beensen:   Ich denke auch, dass sie sich alle MĂŒhe geben.
Man könnte es sich in Kronberg auch einfach machen und das schwierige Tier nach Spanien o.À. abschieben.
Es gibt genug Zoos, die so verfahren wĂŒrden!
Hier muss zusÀtzlich sicher auch wegen dem Arbeitsschutz der Mitarbeiter dringend eine neue Stallanlage her.
(31.07.2011, 09:58)
Werner Schindler:   @ Jolantha Belik: Die Behebung chronischer Schmerzen ist bekanntlich auch bei Menschen ein großes Problem. Bei einem Wildtier sicher noch mehr. Es ist auch nur eine Vermutung des Opel-Zoos, dass das der Grund fĂŒr das oft strapaziöse Verhalten des Tieres ist.
Auch innerhalb einer Art sind die individuellen Eigenschaften in vielerlei Hinsicht höher, als wir das oft wahrnehmen (wollen/können). Menschlich umschrieben gibt es neben intelligenten oder gutmĂŒtigen usw. auch von ihrem natĂŒrlichen Charakter her jĂ€hzornige oder aggressive Individuen. Wenn Aruba dazu zĂ€hlen sollte, ist nach den derzeitigen Gegebenheiten im Opel-Zoo weniger auszurichten als in manch moderner Elefantenanlage. Ich denke schon, dass die Kronberger sich alle MĂŒhe geben. Die hĂ€tten es doch selbst gern anders.

@Jan Jakobi: Glaube nicht, dass "Tamo" nach Kronberg kommt.
(31.07.2011, 09:29)
Henry Merker:   @Jan Jakobi:
Warten wir mal ab ;-).
(30.07.2011, 15:41)
Jolantha Belik:   Wenn Aruba chronische Schmerzen hat, dann kann man ja was dagegen tun. Genauso gegen ihren chronischen Grant. Besser gesagt, man muss etwas dagegen tun! Es liegt doch in der Verantwortung der Menschen, wenn es Tieren in ihrer Obhut nicht gut geht. Ich habe ziemliche Bedenken, was die ZusammenfĂŒhrung der Drei Ladies mit neuen Elefanten betrifft, solange Aruba ihren Grant an allem und jedem auslĂ€ĂŸt und auf nichts und niemand hört.
(30.07.2011, 13:47)
Jan Jakobi:   Angeblich sollen ein Bulle aus Wuppertal ("Tamo") und zwei KĂŒhe aus dem Tierpark Berlin ("Kariba" und ? ("Panya" die mit Mutter "Bibi" in Halle steht? )) kommen.

Unter folgendem Link las ich das ein Bulle aus Wuppertal und zwei KĂŒhe aus Berlin kommen sollen:

http://www.faz.net/artikel/C30745/kronberg-neue-elefantenanlage-fuer-den-opel-zoo-30321988.html

Die Namen stehen nicht in dem Artikel, aber das kann ich mir denken das es sich um die von mir genannten Elefanten handelt.


(27.07.2011, 19:40)
Werner Schindler:   Ich war im Gegenteil etwas ĂŒberrascht, dass es bald losgehen soll mit dem Bau. TrĂ€ger des Opel-Zoos ist eine gemeinnĂŒtzige Stiftung des bĂŒrgerlichen Rechts, der Zoo erhĂ€lt keine Subventionen durch die öffentliche Hand. Da mĂŒssen 13 Mio erst einmal eingeworben werden. Es wird niemand da sein, der den Opel-Zoo nach erfolgtem Bau von allen Schulden freistellt. Und im letzten Jahrzehnt waren auch schon andere Millionenprojekte zu stemmen wie das Giraffenhaus mit Freianlage und die Freiflugvoliere. Da ist es mir lieber, man kalkuliert wirtschaftlich vernĂŒnftig und hoffentlich solide.

Bei Aruba wird sich wohl nicht viel Ă€ndern. Es wird vermutet, sie hĂ€tte vom seinerzeitigen Bullen einen Schlag abbekommen, der zu chronischen SchmerzzustĂ€nden fĂŒhrt und ihre ebenso chronische Übellaunigkeit erklĂ€rt. Mit Training ist bei den Kronberger VerhĂ€ltnissen - ungeschĂŒtzter Kontakt - wohl nicht viel zu machen. Geht nur außen am Zaun nahe dem Besucherbereich. Innen geht das gar nicht, da sind die Pfleger froh, wenn das abendliche Anketten reibungslos geklappt hat.
Spannend wird sein, wie nach dem Umbau die Sozialisation der alten mit den neuen Elefanten verlaufen wird.
(27.07.2011, 17:33)
Jolantha Belik:   Ich dachte, die neue Eli-Anlage wĂ€r schon lĂ€ngst fertig. Ist Aruba noch immer so durchgeknallt (jaja, ich weiß, das nennt man heutzutage "verhaltenskreativ", frĂŒher sagte man dazu "unerzogen") oder hat man mit ihr (endlich) regelmĂ€ĂŸig trainiert?
(26.07.2011, 16:22)
Werner Schindler:   Einige Notizen von meinem gestrigen Besuch:
Parkplatz gut gefĂŒllt, trotzdem reichlich Platz fĂŒr jeden Besucher im Zoo.

Neu in Kronberg ist eine 5er MĂ€nnergruppe des Prinz-Alfred-Hirschs. Sie teilt das große Gehege mit den Hirschziegenantilopen oberhalb des Philosophenwegs. Die P-A-H liegen tagsĂŒber oft in dem dichten Baumbestand im Gehege ab und sind dort schlecht zu sehen. Nachmittags kamen alle 5 heraus und gaben sehr schöne Fotomotive ab.

Von den ĂŒbrigen Huftieren fĂŒhrten u.a. die Bergriedböcke, Nyalas, Gnus, Elenantilopen Junge.

Die frĂŒheren Gehege von Eisfuchs und Rotfuchs im sogenannten Waldrevier werden derzeit umgebaut.

Bei den Braunen HyĂ€nen ist ein junges Weibchen vom Zoo Prag gekommen. Soll recht aktiv sein, ich sah es nicht. DafĂŒr war der alte Mann im Gehege. Hatte sich allerdings rundum mit SĂ€gespĂ€nen paniert und war fotografisch gesehen ein Ausfall.

Die Japan-Makaken sind durch Berberaffen ersetzt worden. Nebenan bei den "Warzenbauchschweinen" (wie ein Besucher seinem Kind erklÀrte) sind die Eltern wieder solo im Gehege.

Als neue Vogelart ist der Kongopapagei prÀsent. Die Schwarzkopfibisse hatten Nester (ob auch Bruten?), die Waffenkiebitze erneut einen Jungvogel.

Und schließlich: der Neubau der Elefantenanlage dĂŒrfte bald beginnen. Aber da sollte man dem Zoo nicht vorgreifen. Auch die neuen Elefanten sind anscheinend schon abgesprochen.

(26.07.2011, 14:39)
Liz Thieme:   Die Giraffenkinder sehen total unterschiedlich aus. Die Gruppe sollen Rothschild sein.
Kuh Maud kommt aus der Arnheimer Zucht. Katharina ebenfalls, sie sind Halbgeschwister. Luci stammt aus Hannoveraner Zucht. Zuchtbulle Gregor (Sohn von Jacqueline und George) ist in Kronberg gebore. Jacqueline stammt aus Olomouc und George steht im 2006er ZB mit unbekanntem Geburtsort drin.
(09.03.2011, 19:40)
WolfDrei:   a propos Alibi- Foto:: Was (und wo) ist denn das fĂŒr ein "Giraffen-MIX"?
(09.03.2011, 07:12)
Liz Thieme:   Und Cajun ich bin dir ja noch ein Bild schuldig.
(08.03.2011, 19:28)
Liz Thieme:   Um mal beim Giraffensuchen zu bleiben. Wer suchet der findet (leider nur ein Alibi-Foto).
(08.03.2011, 19:28)
Jan Jakobi:   @Niedersachse: Interessant, es gab auch mal ein Flußpferd namens Jan.
(08.03.2011, 17:09)
Niedersachse:   Das vierte Giraffenkalb ist ein Bulle und hat den Namen Jan erhalten.
(08.03.2011, 13:23)
Liz Thieme:   So ein Bild habe ich noch von Aruba.
Tja Oli, war kalt, er konnte sich ja nicht so hinter dem GestrĂŒpp verstecken ^^ Aber so haben wir wenigstens dem Direktor noch unsere Aufwartung gemacht.
(07.03.2011, 22:11)
cajun:   @Liz: Nein, ich glaube nicht, dass nach den Elefanten noch etwas kam, was wir durchgefroren angesehen haben.. Wobei ich wegen das wegen "kurz" und "klein" nicht beschwören kann. Vielleicht hĂ€tte Oliver da, den besseren "Überblick" gehabt :-))

Und das Bild hÀtte ich auch noch... wenn man mal keine Möhren dabei hat... ;-)
(07.03.2011, 22:03)
Liz Thieme:   Ganz richtig, denn GrĂ¶ĂŸe hat nichts mit der KörperlĂ€nge zu tun. Cajun, es hat auch Vorteile unsere KörperlĂ€nge zu haben. Und die kennen nur wir ;-)
(07.03.2011, 21:58)
Liz Thieme:   Du hĂ€ttest aber aus deinem Blickwinkel eher hinter die Planken gucken können als ich.
Gibt es eigentlich noch mehr Bilder von dem Tag? Hab meine auf dem anderen PC.

Achja Cajun, habt ihr nach den Elefanten eigentlich noch was anderes besichtigt, bevor wir bei den Giraffen wieder dazukamen und wir in der Zooschule mit anderen uns aufgewÀrmt haben?
(07.03.2011, 21:55)
Oliver Jahn:   @cajun, das wĂŒrde ich NIE sagen...und wenn ich in Liz Ausdrucksweise bliebe, dann wĂŒrde ich auch höchstens sagen, ihr wĂ€ret kurz, aber nicht klein. :-))
(07.03.2011, 21:55)
cajun:   @Liz: Meint Oliver damit wir wĂ€ren klein? :-))
Na, ich glaube nun habe ich alle drei eingestellt :-)
(07.03.2011, 21:52)
Oliver Jahn:   Vielleicht lag es ja gerade an meiner KörpergrĂ¶ĂŸe, dass ich sie nicht gesehen habe, denn manchmal kommt es auf den richtigen Blickwinkel an, der von oben mitunter ganz anders ist, als in den unteren Reihen.
(07.03.2011, 21:40)
Liz Thieme:   :D da bist du schon so lang und siehst die in der Box nicht. Die hab ich ja sogar gesehen und ich guck ja nun mal aus ganz anderer Position. Wobei ich die da auch mehrfach geĂ€ndert habe, aber meine Augenhöhe hatte sich dadurch trotzdem nichts geĂ€ndert.

Cajun, du hast nichts verwechselt. Die/der in der Box war die ganze Zeit wÀhrend wir da waren da, daher kann ich mit 100%iger Sicherheit sagen, dass du alle drei gesehen hast.
In der PM stand noch nichts ĂŒber das Geschlecht des Vierten Kindes drin. Da stand nur, dass es der Bruder/die Schwester des Zuchtbullen im großen Stall ist. Daher hat sich meine Frage an dich ja noch mal geklĂ€rt.
(07.03.2011, 21:32)
Oliver Jahn:   Ach so, dahinten habe ich nicht geschaut, ich merke mal wieder, ich muss öfter mal die Position wechseln! :-)
(07.03.2011, 21:22)
cajun:   ..es könnte aber auch sein, dass ich bei dieser Jungtierinvasion den/die eine, mit einer anderen verwechselt habe auf den Bildern. Aber drei waren es, die ich insgesamt fotografiert habe :-)))
(07.03.2011, 21:12)
cajun:   @Oliver: Na, da... ;-)
(07.03.2011, 21:09)
Oliver Jahn:   @cajun, wo hast du die denn gesehen...ich habe die ganze Zeit geguckt...aber diese nicht gefunden! :-)
(07.03.2011, 21:05)
cajun:   Und hier die Erste aus dem Quartett. :-)
Weiß man schon, welches Geschlecht Jacquelines Nachwuchs hat?
(07.03.2011, 21:01)
Oliver Jahn:   Hier mal die eine HĂ€lfte des Quartetts.
(07.03.2011, 20:19)
Liz Thieme:   Nachdem mancher von uns vorletztes Wochenende das Trippel der Giraffen-Kids bewundern konnten, ist nun Nr 4 hinzugekommen. Allerdings nicht im Großen Stall sondern unten an der unteren Wiese im alten Stall. Das 12. Kind von Jacqueline ist gesund und munter und schon stolze 1,90m lang.
(07.03.2011, 19:55)
Liz Thieme:   Baby-Boom im Giraffenhaus:
*25.12.2010 Mary - Mutter Maud
*10.02.2011 Karl - Mutter Katharina
*13.02.2011 Luke - Mutter Lucy
Jaqueline ist auch noch trÀchtig
(22.02.2011, 18:53)
th.oma.s:   Danke fĂŒr den Hinweis

(03.09.2010, 16:54)
Manuel Becker:   Danke fĂŒr den Hinweis! Dann nehme ich wohl eher den Sonntag...
(03.09.2010, 13:02)
Carsten Horn:   Am Samstag findet Tanas Geburtstagfeier statt, vielleicht nicht der beste Termin fĂŒr einen Besuch?
(01.09.2010, 21:09)
Manuel Becker:   Wie sieht es eigentlich auf der Savanne aus. LĂ€uft da alles glatt mittlerweile. Werde dem Opel-Zoo am SA, glaube ich, einen Besuch abstatten...
(01.09.2010, 09:47)
Liz Thieme:   ich kann mir vorstellen, dass sie sich bemĂŒhen werden. Schließlich will Kronberg seine Position bewahren, die sie in den letzten Jahren eingenommen haben und noch ausbauen zu scheinen.
Und ein HyÀnenweibchen ohne Mann? Wen soll sie denn dann herumkommandieren?
Wobei Schabrackenweibchen ja scheinbar noch harmloser sind als TĂŒpfelhyĂ€nen. Andererseits stehen Weibchen der SchabrackenhyĂ€ne auch auf Nomaden und keinen festen Partner bzw wechseln den dann gerne mal nach ca 3 Jahren aus.
(02.03.2010, 18:41)
Oliver Jahn:   Hoffentlich gelingt es Kronberg, ein neues MĂ€nnchen bei den SchabrackenhyĂ€nen zu bekommen, ich wĂŒrde es sehr bedauern, wenn die Haltung dort auslaufen wĂŒrde, haben die Tiere doch erst vor gar nicht so langer Zeit eine eigens fĂŒr sie erstellte Anlage bekommen.
(02.03.2010, 18:19)
Liz Thieme:   Am Freitag, dem 26. Februar 2010 ist der Giraffenbulle George in den Morgenstunden gestorben.
Mit fast 26 Jahren war er der Ă€lteste Giraffenbulle im EuropĂ€ischen Zuchtprogramm, welches vom Chester Zoo in Großbritannien gefĂŒhrt wird. George wurde 1984 in Longleat geboren.
Mit der Giraffenkuh Jacqueline, die mit ihren 23 Jahren auch selbst zu den Ă€ltesten GiraffenkĂŒhen in EuropĂ€ischen Zoos zĂ€hlt, hatte er sechs Nachkommen (weitere fĂŒnf in Augsburg gezeugt). Aber er hinterlĂ€sst wohl noch ein Andenken, Jacqueline sit wohl tragend.

Ebenfalls gestorben ist die SchabrackenhyÀne Charly, die am 23. Februar einem Krebsleiden erlag.
(01.03.2010, 17:27)
Liz Thieme:   Der Zoo bekommt im FrĂŒhling 0,2 Geparden, 3 & 10 Jahre alt. Startet damit also eine neu Haltung auf der alten Zebraanlage. Die Tiere kommen aus Irland, daher wohl Fota Wildlife Park.
Damit sind die beiden dann die einzigen Großkatzen im Zoo.
(14.01.2010, 20:34)
IP66:   Ich denke, daß sich hier eine Entwicklung abzeichnet, von der bei BerĂŒcksichtigung der unterschiedlichen Profile der beiden Zoos eine weit ĂŒber die Region hinaus nutzbringende Wirkung ausgehen kann.
(10.09.2009, 19:22)
Opel-Zoo Kronberg:   Gemeinsame Jahreskarte von Zoo Frankfurt und Opel-Zoo

Ab September 2009 kann man an den Kassen von Opel-Zoo und Zoo Frankfurt eine Jahreskarte fĂŒr beide Einrichtungen kaufen. Die ‚Opel-Zoo-Zoo-Frankfurt-Jahreskarte’ kostet 80 Euro fĂŒr Erwachsene und 32 Euro fĂŒr Kinder und gilt fĂŒr beliebig viele Zoobesuche.
(07.09.2009, 12:20)
Klaus SchĂŒling:   Planung fĂŒr Elefanten vorgestellt
(zusammengestellt nach der Zoopresseschau)

Frankfurt-Live.com
Neubau Elefantenanlage im Opel-Zoo vorgestellt
Mit der Vorstellung der Planung der neuen Elefantenanlage im Beisein des Schirmherrn MinisterprĂ€sident Roland Koch hat der Opel-Zoo den nĂ€chsten logischen Schritt im Rahmen der Zoozielplanung „ZooVision“ eingeleitet. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass diese beliebte Freizeiteinrichtung im Taunus, die zudem wichtige zoo- und umweltpĂ€dagogische Aufgaben wahrnimmt, unterstĂŒtzt wird und eine solch beispielhafte Privatinitiative langfristig gesichert ist“, sagte Roland Koch bei der Pressekonferenz gestern im Opel-Zoo. Unter dem Motto „Schwergewichte der Region – fĂŒr die Schwergewichte der Region“ rief er dazu auf, die Finanzierung des Bauvorhabens auf möglichst viele Schultern zu legen. Gregor von Opel, Stiftungsvorstand des Opel-Zoo-TrĂ€gers, dem auch Staatsminister JĂŒrgen Banzer angehört, erlĂ€uterte weiter, dass jeder Einzelne dazu beitragen könne, dass Aruba, Wankie und Zimba als einzige Elefanten in Hessen weiterhin die Attraktion im Opel-Zoo bleiben und in der geplanten neuen Haltung vielleicht sogar fĂŒr Nachwuchs sorgen. „Nutzen Sie einfach das Spendenportal auf unserer homepage: www.opelzoo.de. Dort finden Sie nicht nur detaillierte Informationen zum Projekt Neubau Elefantenanlage, sondern können sogar online dafĂŒr spenden, so dass die Finanzierung des Bauvolumens in Höhe von insgesamt 12,7 Mio. Euro gesichert ist“, appellierte der Stiftungsvorstand an die Spendenbereitschaft der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger.
Wie schon das in 2006 eröffnete Giraffenhaus mit der Afrika Savanne und der Eingangsbereich mit der „Lodge“, wurde die neue Elefantenanlage vom Oberhausener Architekten Peter Rasbach geplant. Die neue Anlage trĂ€gt den biologischen Anforderungen der Elefanten und den neuesten Erkenntnissen in der Haltung dieser grĂ¶ĂŸten LandsĂ€ugetiere Rechnung. Hauptbestandteil ist die ca. 5.500 mÂČ große, durch Pflanzinseln, BĂ€ume und Findlinge strukturierte Außenanlage, die die topographischen Gegebenheiten der Tallage im Zentrum des Zoos aufnimmt. Dort sollen sich die Tiere, wenn es die Jahreszeit zulĂ€sst, möglichst Tag und Nacht aufhalten. Es besteht die Möglichkeit einen Teil des Außengeheges fĂŒr den Bullen abzusperren. Das geplante Elefantenhaus kommt im Erscheinungsbild dem neuen Giraffenhaus nahe. Falls die Tiere witterungsbedingt im Haus bleiben mĂŒssten, können sie nun eine 500mÂČ große Innenstall-LaufflĂ€che nutzen. Dieses Raumangebot ermöglicht, dass die Elefanten auch innerhalb des Hauses in der Herde gehalten werden können, sie mĂŒssen nicht mehr angekettet werden. FĂŒr den Bullen wird es zusĂ€tzlich noch 200 mÂČ LaufflĂ€che geben. DarĂŒber hinaus sind vier Absperrboxen zu Trainingszwecken oder zur Geburtsvorbereitung geplant und ein fĂŒr die Besucher nicht einsehbarer Kral fĂŒr den Bullen.
Die guten Erfahrungen mit Sandböden von Elefantenhausneubauten in anderen zoologischen GĂ€rten werden aufgenommen und in der neuen Anlage umgesetzt. Das Haus wird fĂŒr Besucher zugĂ€nglich sein und die Tiere können von zwei verschiedenen Ebenen betrachtet werden.

Frankfurter Rundschau:
Wenn alles gut geht, werden Ende 2011 sechs statt drei Elefanten im Opel-Zoo leben. Und zwar in einem nagelneuen, ĂŒber 700 Quadratmeter großen Stall und einer fast 6000 Quadratmeter großen, neu begrĂŒnten Außenanlage. Es sei höchste Zeit fĂŒr diese Verbesserung, sagte gestern Zoodirektor Thomas Kauffels. Im viel zu engen, 1958 erbauten Elefantenstall mĂŒssten die KĂŒhe Wankie, Zimba und Aruba bis zu 16 Stunden tĂ€glich angekettet stehen.
Das neue Haus bekommt ein begrĂŒntes Dach und Sandböden. Es wird zwei verglaste Innengehege haben – eins fĂŒr die Herde und ein kleineres fĂŒr den 2011 aus Wuppertal kommenden Jungbullen. Zwei AusgĂ€nge stellen sicher, dass bei RangkĂ€mpfen das unterlegene Tier ausweichen kann. Vier "Protective Contact"-WĂ€nde ermöglichen es dem Personal, die Tiere zu fĂŒttern und auch deren FĂŒĂŸe zu pflegen, ohne selbst in Gefahr zugeraten. Das Publikum soll die Kronberger Elefanten kĂŒnftig von einer 135 Quadratmeter großen Terrasse aus hinter einer Seilabsperrung im Elefantenhaus betrachten. Das kostet. Kopenhagen hatte fĂŒr 45 Millionen einen Elefantenstall bekommen, die polnische Stadt Posen investierte 35 Millionen. Auf brutto 7,65 Millionen Euro taxiert Kauffels den Preis des Kronberger Elefantenstalls. Die Freianlage komme auf weitere 3,6 Millionen, der Neubau des Sambesi-Restaurants auf 1,5 Millionen.
Als Startkapital habe der Zoo zwei Erbschaften zur VerfĂŒgung, sagte Direktor Kauffels gestern. Außerdem zahlen die jĂ€hrlich rund 670.000 Zoobesucher mit dem Eintritt einen kleinen Extra-Beitrag fĂŒr den Bau des Elefantenhauses. Gestern versprachen Koch, der Stiftungsvorstand Gregor von Opel und die Elefanten-Patin Ann-Kathrin Linsenhoff, in ihrer millionenschweren Bekanntschaft um Spenden fĂŒr das Projekt zu werben. Auf der Homepage www.opel-zoo.de kann man ein Spendenformular herunterladen. Und die hessischen Medien sind aufgerufen, das Projekt mit Gratis-Anzeigen zu befördern.
(13.02.2009, 07:56)
Michael Amend:   Hier noch ein Bild der neuen Anlage fĂŒr Kleine Pandas und Chin. Muntjaks.
(12.08.2008, 06:38)
Michael Amend:   Schwarzstörche, Braune Sichler, diverse Enten-Arten und Waldrapp.
(12.08.2008, 06:37)
Anti-ErdmĂ€nnchen:   Weißt Du oder jemand anderes, mit welchen Arten die Voliere besetzt werden soll?
(12.08.2008, 04:55)
Michael Amend:   Und hier die im Bau befindliche, begehbare Großvoliere fĂŒr europĂ€ische Vögel. GrundflĂ€che 1800 qm, Eröffnung im September.
(11.08.2008, 20:21)
Michael Amend:   Aufnahme der Afrika-Savanne. Sieht schon toll aus, die Zebras, Gnus und den Giraffen. Leider noch nicht mit den Impalas. Aber diese Aufnahme zeigt, GNUS gehören auf jede Afrika-Anlage, und keine SĂ€bel,-oder Mendesantilopen!
(11.08.2008, 20:18)
Michael Amend:   Wer mal einen Kudu-Bock streicheln will, der jetzige Bock genießt es, von den Besuchern gekrault und gefĂŒttert zu werden, und man kann schöne Shots machen.
(11.08.2008, 20:10)
Michael Mettler:   Ich kann mich zumindest daran erinnern, damals die weißen Zebras (lang ist's her) mit den Giraffen zusammen gesehen zu haben. Und es gab ja noch ganz andere Vergesellschaftungen in Kronberg, z.B. diverse GebirgswiederkĂ€uer miteinander plus Hirschziegenantilopen.
(21.01.2008, 22:26)
Oliver Jahn:   Aber waren denn in Kronberg die Giraffen und Zebras auf der alten Anlage nicht auch in Gemeinschaftshaltung??
(21.01.2008, 21:14)
IP66:   Sie hatten in einem anderen Thread darauf hingewiesen, daß aufgrund der starken Fluktuation im Tierbestand in der Ruhe-Zeit der hannoveraner Zoo ĂŒber ein mit Vergesellschaftungs- und Eingewöhnungsproblemen vertrautes Tierpflegerteam verfĂŒgte. Kronberg mit seiner wildparkartigen Struktur, wenig Gemeinschaftsanlagen und relativ wenig Arten scheint mir da eine Art Gegenbeispiel zu sein, und die VorgĂ€nge um die Eingewöhnung scheinen, die Reihenfolge der Arten und die Erfolge in den Blick genommen, diese EinschĂ€tzung zu bestĂ€tigen. In Köln hat die Etablierung der Impalagruppe auch viel Zeit gekostet, die zum Teil aber auch dem Problem geschuldert war, daß sich Steppentiere nur ungern in KellerstĂ€lle treiben lassen, auf deren Decken auch noch Moschusochsen herumtrampeln.
(21.01.2008, 18:00)
Michael Mettler:   P.S. Im "Meso"-Artikel wird extra darauf hingewiesen, dass man die Tiere fĂŒr die Anlage bewusst aus Zoos ĂŒbernommen habe, in denen sie bereits in Gemeinschaftsanlagen herangewachsen waren, um die Zusammengewöhnung zu vereinfachen...
(20.01.2008, 15:54)
Michael Mettler:   Ich kenne allerdings kein anderes Beispiel, bei dem die Gewöhnung der Tiere aneinander und an die neue Anlage sich ĂŒber einen so langen Zeitraum erstreckte. Der frĂŒhere hannoversche Zoochef Dittrich schilderte einmal die Vorgehensweise beim Neubesatz der in den 60er Jahren errichteten Gemeinschaftsanlagen: Die Tierarten wurden dabei in umgekehrter Rangfolge an die Außenanlage gewöhnt, zuerst die kleinsten Antilopenarten. Sobald diese sich auf der Anlage sicher fĂŒhlten und den Weg zurĂŒck ins Vorgehege und den Stall kannten, kam die nĂ€chstgrĂ¶ĂŸere Tierart hinzu. Die war dann auf dem unbekannten Terrain anfangs noch unsicher und dachte nicht an HĂ€ndel mit den kleineren Bewohnern, die bereits Heimvorteil genossen - usw. Als also in der hannoverschen Afrika-Anlage die Zebras die BildflĂ€che betraten, waren alle damaligen Antilopen sowie die Strauße bereits mit der Anlage vertraut und kannten ihre möglichen Fluchtwege vor den Einhufern. Kronberg hat die Geschichte umgedreht und versucht nun, die Impalas als letzte Art einzugewöhnen. Aber auch das mĂŒsste doch normalerweise nicht Jahre dauern, siehe Köln und Hagenbeck...
(20.01.2008, 15:52)
IP66:   Der Bericht zeigt, daß manche mit so großen Hoffnungen geplante und sicher auch attraktive Vergesellschaftung die Frucht eines langen Prozesses vorstellt, und sich nicht alle schönen PlĂ€ne fĂŒr Gemeinschaftsanlagen realisieren lassen.
(20.01.2008, 14:54)
Michael Mettler:   In der gerade erhaltenen Ausgabe 2/2007 der "Meso" fand ich einen Artikel ĂŒber die Afrika-Savanne und die Eingewöhnung der Tiere mit dem status quo von Ende Oktober 2007. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten nur die Zebras und Gnus das gesamte Gehege in Besitz genommen und sich auch problemlos aneinander gewöhnt. Drei der vier Giraffen haben nach langem Anlauf ebenfalls "GrĂŒn unter den Hufen", die jĂŒngste Giraffenkuh traute sich hingegen immer noch nicht vom gepflasterten Vorplatz herunter. Bulle Gregor sorgte allerdings fĂŒr eine Art Jo-jo-Effekt: Immer wenn er so weit schien, sich auf der Außenanlage eingelebt zu haben, testete er mit der Zunge, ob der Weidezaun wirklich Strom fĂŒhrt (Aua!) und traute sich in den Folgetagen erstmal wieder nicht auf die Anlage. Keine der Giraffen ist bis dato bis zu dem kĂŒnstlichen Baobab vorgedrungen. Die Impalas waren Ende Oktober noch immer von den ĂŒbrigen Tieren getrennt, benutzten außen nur Vorgehege und Treibgang und haben dort inzwischen drei Jungtiere aufgezogen. Zitat: "...der Kontakt durch den Zaun zu den anderen Tierarten ist von Unaufgeregtheit geprĂ€gt." Als Fazit ist zu lesen, dass der ZusammenfĂŒhrung aller vier Tierarten erst dann nichts mehr im Wege steht, wenn alle vier Giraffen die gesamte Außenanlage erkundet und die Impalas diese kennen gelernt haben sowie beide Arten sicher zurĂŒck in den Stall gehen. Noch ein Zitat: "...nur wann das sein wird, darĂŒber kann man nur spekulieren."

Zum Thema Nashörner: Im selben heft ist nur von "drei kostenintensiven Großbaumaßnahmen fĂŒr Giraffen, Elefanten und Flusspferde" die Rede, das nĂ€chste Projekt ist aber eine begehbare Großvoliere, die den jetzigen Bereich Ibisvoliere/Hardtweiher umschließen soll. Im selben Heft wird auch erwĂ€hnt, dass nach dem letztjĂ€hrigen Tod der letzten Wisentkuh keine weitere Haltung dieser Art geplant ist: "Ein Grund sind die ErosionsschĂ€den durch die bis zu 1.000 kg schweren Wildrinder, die insbesondere in der feuchten Jahreszeit in den Gehegen entstehen." Diese SchĂ€den wĂ€ren doch aber bei den noch schwereren Nashörnern sicher nicht geringer - siehe Emmen...? Sollte das Nashornprojekt etwa vorerst gestorben sein? Vorerst wird die WisentflĂ€che jedenfalls nicht mit einer neuen Tierart besetzt, sondern dem benachbarten Rothirschgehege zugeschlagen.
(19.01.2008, 15:25)
Michael Amend:   Wie geht denn die Eingewöhnung der Tiere auf der Afrika-Savanne voran ? Waren die Giraffen schon mal auf der Anlage zwischenzeitlich ? Die haben doch mehrfach " Starthilfe " aus Hannover bekommen, das muß doch mal Fortschritte machen ?
(18.11.2007, 23:06)
Michael Mettler:   @nurmichael: Ich habe mal was von Breitmaulnashörnern gehört (oder gelesen)...
(14.07.2007, 09:34)
Carsten:   Wurden keine nĂ€heren Angaben zu gemacht, da hing eine Skizze aus, wo eingezeichnet war, welche Gehege wohin sollen. War aber alles sehr allgemein, da stand nur Nashorn, BĂ€ren und Tiger ohne nĂ€here Angaben... Einzig Schabrachkentapir und Kleiner Panda war genauer angegeben. Die Nashörner waren im Afrikabereich eingezeichnet, das schrĂ€nkt die Arten ja zumindest schon mal ein, g...

Das Elefantengehege bleibt am jetzigen Platz, die Flußpferde sollen auf die andere Seite des Weges, wo jetzt die Gibbonmischlinge und Pelikane sind.
(14.07.2007, 00:49)
nurmichael:   @ Carsten, wurden Informationen ĂŒber die angestrebte Nashornart gemacht?
(13.07.2007, 23:10)
Carsten:   War heute nach langen Jahren mal im wieder im Opel Zoo. Erstmal war ich ĂŒberrascht, wieviel sich dort doch schon geĂ€ndert hat, der neue Eingangsbereich mit Restaurant, lecker Essen, aber etwas teuer, Gerichte um 20 € (die zahlt man woanders fast als ParkgebĂŒhr), die neuen Gehege im vorderen Bereich, z. B. der Afrikasteppe (die Zusammengewöhnung scheint immer noch nicht geklappt zu haben, zuerst waren nur die Giraffen draußen, danach Zebras und Gnus) der Umbau des Naturkundemuseums zur Zooschule inkl. Aquarium (mit Nemo) und Terrarium und der Waldlehrpfad.

Neben den Standardtieren wie Elefanten, Giraffen, Zebras, NasenbÀren und ErdmÀnnchen etc haben mir noch besonders gefallen: Buschschliefer (passenderweise im Elefantenhaus untergebracht), Dromedare (mal was anderes als die allgegenwÀrtigen Trampeltiere), Elche (mit Jungtier), Braune HyÀne, Skorpion-Krustenechse, europÀischer Nerz, Bergriedbock, Mangalizaschwein, Warzenschein, BergkÀnguruh und Wildkatze.

Beim neuen, großzĂŒgigen Giraffenhaus viel mir nach einem Blick auf die Holzdachbinder prompt das Duisburger Delphinarium ein, hoffentlich ist die Konstruktion dort haltbarer (Die Luftfeuchtigkeit sollte ja niedriger sein).

Desweiteren gibt es viele interaktive BetĂ€tigungsmöglichkeiten fĂŒr die jĂŒngeren Besucher sowie Spielmöglichkeiten. ZusĂ€tzlich gibt es noch ein umfangreiches Veranstaltungsangebot.

Es sind zwei Restaurants vorhanden, ein Kiosk, der Speisen verkauft und eine Dönerbude. ZusĂ€tzlich gibt es noch diverse Kioske fĂŒr GetrĂ€nke etc.

Eine neue Variante der Wegelagerei anstatt der ĂŒblichen Fotos habe ich auch noch kennengelernt, Besucher wurden zu einer Weinprobe genötigt...

In den nĂ€chsten Jahren sollen weitere Um- und Neubauten erfolgen, der Zoo wird lt. Zoovision zu einem Geozoo mit den Bereichen Asien, Afrika und Europa. U. a. soll die Elefanten- und Flußpferdhaltung verĂ€ndert werden, neu dazu kommen sollen z. B. Tiger, Nashörner, BĂ€ren und Schabrackentapire...
Auch die unglĂŒckliche Situation mit dem öffentlichen Weg, der durch den Zoo fĂŒhrt, soll in Zukunft behoben werden. Erfreulich ist, daß die neuen Anlagen tlw. mit echtem Fels gebaut sind, nicht mit dem ĂŒblichen Kunstfelseinheitsbrei...

Der Zoo ist gut zu finden, liegt direkt an einer Bundesstraße. Kostenlose ParkplĂ€tze sind vorhanden.

Ein ganz klarer Minuspunkt ist das erlaubte FĂŒttern (mit an der Kasse und am Automaten verkauftem Futter) in Teilen des Zoos (Lesen können viele Besucher nicht und fĂŒttern ĂŒberall). Die Tiere sind teilweise sehr darauf fixiert, kommen sofort wenn man mit einer TĂŒte raschelt oder hetzen vom Weg oben am Gehege zum unteren Weg und zurĂŒck. WĂ€re schön, wenn das zukĂŒnftig verboten wĂŒrde...

FĂŒr den Hippofreund ist Kronberg eine EnttĂ€uschung, die Gehege hat wahrscheinlich Georg von Opel noch selber gebaut. Es gibt nur einen Ministall (nicht einsehbar) und zwei kleine Gehege, die aber mit ZĂ€unen so verbaut sind, das vernĂŒnftige Fotos nicht zu machen sind. Die Flußpferde vertragen sich auch nicht und sind dauernd getrennt, so daß Interaktionen nicht zu beobachten sind. Die Kuh Tana ist eins der Ă€ltesten Flußpferde in Deutschland (geboren 1959) und entsprechend trĂ€ge. ZusĂ€tzlich gibt es noch eine Weide fĂŒr die Hippos, aber schlecht einzusehen. Ich hab da noch nie ein Hippo drauf gesehen.

Insgesamt lĂ€ĂŸt sich sagen, daß die Änderungen vielversprechend aussehen, wenn es in diesem Stil weitergeht, kann der Zoo ein richtiges SchmuckstĂŒck werden und eine echte Konkurrenz fĂŒr Frankfurt. FĂŒr die stĂ€rkste Besuchergruppe (Familie mit Kindern) wĂŒrde ich ihn heute schon attraktiver finden.
(13.07.2007, 22:42)
Medojed:   Im Opel-Zoo wurden in den letzten 5 Jahren viele Neuanlagen gebaut, diese zwar nicht immer sehr tiergerecht und wenig Praxisorientiert,aber immerhin schön fĂŒr die Zoobesucher anzusehen.Altlasten sind vor allem die Gibbon,-und Flußpferd-Anlage und das Elefantenhaus.
(26.05.2007, 00:46)
Felix Stemme:   Ich kenne den Opel-Zoo nur aus der Fernsehserie, die in der ARD lief. Ich hatte oft den Eindruck, dass der Opel-Zoo ein bisschen runtergekommen und nicht auf dem neusten Stand in der Haltung war. TĂ€uscht dieser Eindruck?
(26.05.2007, 00:32)
?:   Es passt auch irgendwie nicht zusammen. Auf der einen Seite verkauft man Möhren an der Kasse, auf der anderen Seite wird deren VerfĂŒtterung in einigen Bereichen des Zoos verboten. Das verstehen die Leute einfach nicht.Ich sehe das so, entwerder hĂŒ ( fĂŒttern ĂŒberall ) oder hott ( fĂŒttern komplett verbieten, inklusive Streichelzoos, wie das in einigen hollĂ€ndischen Zoos der Fall ist, sehr vorbildlich )Warum soll Kronberg die BesucherfĂŒtterung einstellen ? Da wĂŒrden dem Zoo aber deutlich Einahmen entgehen, etwaige Verluste im Tierbestand lassen sich ja , EEP oder TierhĂ€ndler sei Dank, schnell kompensieren, im Falle von EEP -Arten sogar umsonst.
(27.04.2007, 16:58)
Michael Mettler:   Wir brauchen uns nur dran zu erinnern, dass ein Nilpferd im Opelzoo an einem verschluckten Regenschirm starb!

An einem der ZugĂ€nge zum neuen Afrika-Bereich sah ich aber ein Schild, dass in diesem Bereich das FĂŒttern mit Möhren untersagt sei. HĂ€lt natĂŒrlich manche Besucher nicht davon ab, es lagen auch Möhren im ErdmĂ€nnchengehege...
(27.04.2007, 11:14)
Jennifer Weilguni:   Schön wĂ€re es, wenn es denn dann auch beim VerfĂŒttern der Möhren bleiben wĂŒrde. Abgesehen davon, dass mir aufgefallen ist, dass sehr viele Besucher ihre eigenen Möhren mitbringen, haben viele auch leckere Kekse, altes Brot, Bonbons ect. fĂŒr die Tierchen dabei. Man möchte gar nicht darĂŒber nachdenken, was da so alles ĂŒber den Tag verteilt in den MĂ€gen der Tiere landet.
Das es Möhren/Äpfel zum VerfĂŒttern zu kaufen gibt, kannte ich vorher allerdings auch nur aus einem ziemlich heruntergekommenen Kleinzoo.
(27.04.2007, 08:37)
Michael Mettler:   Ach sooo.... Na klar besuchen die Einwohner heute auch den "Restzoo", mindestens zum ElefantenfĂŒttern....

Ist mir ĂŒbrigens noch in keinem anderen Zoo aufgefallen, dass man vor Ort Möhren zum VerfĂŒttern kaufen kann. Wenn ich das nĂ€chste Mal nach Kronberg fahre, besorge ich mir vorher einen Sack Futtermöhren bei meinem FuttermittelhĂ€ndler, die kosten nur 4,50 Euro fĂŒr 25 kg (!) und sollten im Opelzoo eine Weile vorhalten... (Scherz)
(26.04.2007, 21:06)
Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler
Da habe ich mich vieleicht etwas unklar ausgedrĂŒckt. Ich meinte, dass im JETZIGEN Zustand doch der ein oder andere Kronberger oder Königsteiner sicher doch mal dann und wann eine Eintrittskarte kauft um den gesamten Zoo zu sehen und diese Einnahme fĂŒr den Zoo dann weg fĂ€llt, wenn Bewohner dieser StĂ€dte ja ohnehin freien Eintritt in den gesamten Zoo hĂ€tten.
(25.04.2007, 21:45)
IP66:   Ich wĂŒrde in solchen FĂ€llen fĂŒr stark ermĂ€ĂŸigte Jahreskarten plĂ€dieren: Gegen eine solche Erlaubnis zum Preis von ein oder zwei Tageskarten wird keiner der ja nicht eben armen Kronberger etwas haben, vielmehr könnte man so Sponsoren gewinnen - zumal es sich ja nicht um die Autobahn von Köln nach Frankfurt handelt, die durch den Zoo fĂŒhrt, sondern um einen Spazierweg, den niemand wirklich braucht.
(25.04.2007, 17:59)
Michael Mettler:   @Jennifer: Da hast du was missverstanden, denn wenn der Weg in das ZoogelĂ€nde eingemeindet wĂŒrde, gĂ€be es keinen separaten "Rest des Zoos" mehr. Die Forderung nach freiem Eintritt bezöge sich dann auf den GESAMTEN Opelzoo. Wie sehr sich das wirtschaftlich im Vergleich zum Jetztzustand zunĂ€chst auswirken wĂŒrde, ist eine andere Frage. Denn mit dem neuen und dem alten Afrikabereich, den Flusspferden, Gibbons und Japanmakaken sind ja einige Besuchermagnete auch heute vom Weg aus zu sehen, ohne Eintritt zahlen zu mĂŒssen. Ich nehme an, dass viele Kronberger und Königsteiner das weidlich ausnutzen?
(25.04.2007, 12:22)
Jennifer Weilguni:   Ohje..... Hört sich ja nicht so an, als ob da eine Lösung in Sicht wĂ€re, die fĂŒr beide Seiten akzeptabel wĂ€re. BekĂ€men die Einwohner freien Eintritt in den gesamten Zoo, fielen sicherlich auch einige Eintrittsgelder ab, denn ich kann mir gut vorstellen, dass der ein oder andere Kronberger oder Königsteiner doch auch mal den Rest des Zoos besucht und dafĂŒr eine Karte kauft.
(25.04.2007, 11:26)
Michael Mettler:   @Jennifer: Daran hat sich nichts geĂ€ndert. In der Hauszeitschrift MESO heißt es zu dem Thema, dass die Stadt Kronberg auf den Weg nur verzichten wĂŒrde, wenn alle Einwohner (!) auf Lebenszeit (!!) freien Eintritt in den Opelzoo bekĂ€men - und auf den Zug ist der Nachbarort Königstein (zu dem besagter Weg von Kronberg aus fĂŒhrt) gleich mit aufgesprungen. Eine aberwitzige Idee - soll man dann statt einer Jahreskarte am Eingang eine aktuelle (!) Meldebescheinigung vorzeigen...?
(25.04.2007, 09:20)
Jennifer Weilguni:   Stimmt, so gesehen hast Du natĂŒrlich recht, aber mit meinem Urteil bezog ich mich nur auf die Anlage selbst, was ja wiederum auch nur mein eigenes Empfinden wiedergibt. Ansonsten finde ich die Anlage gelungen und bin mal gespannt, wann es der Opelzoo schafft, alle Bewohner gleichzeitig auf der Anlage zu zeigen.
Hast Du gesehen, ob der Opelzoo mittlerweile eine Lösung fĂŒr den Wanderweg gefunden hat, der mitten durch das ZoogelĂ€nde fĂŒhrt und somit auch nichtzahlenden GĂ€sten Eintritt in den oberen Teil des Zoos gewĂ€hrt ? Oder steht der immer noch allen SpaziergĂ€ngern offen ?
(25.04.2007, 07:36)
Michael Mettler:   Am Samstag war ich im Opelzoo (letzter Besuch: 2003). Auf der Savanne, die nach wie vor an allen Grabenseiten mit rotweißem Flatterband bestĂŒckt ist, befanden sich nur die vier Streifengnus. Nach Auskunft der Pflegerin sind diese normalerweise (noch) im Schichtwechsel mit den Zebras auf der Anlage, hatten sich aber gewissermaßen eine Zusatzschicht erschlichen, indem sie schlichtweg die RĂŒckkehr in den Stall verweigerten. Die Giraffen (der junge Bulle aus eigener Zucht lebt inzwischen bei den neuen KĂŒhen) hatten Zugang zu ihrem Vorgehege, Zebras und Impalas waren im Stall. Interessant ĂŒbrigens, wie die Optik je nach Perspektive tĂ€uscht: Ich sah die Außenanlage zuerst vom oberen Weg aus, der zum Giraffenstall fĂŒhrt; da wirkte sie gar nicht so groß. Ihre wirklichen Dimensionen nimmt man vor allem von der Seite und von unten aus wahr. Jennifer Weilguni schrieb unten, die Wege auf der Anlage sĂ€hen nicht gerade savannenhaft aus. Das empfinde ich nicht so, sonst mĂŒsste ich mich ja auch daran stören, dass hinter der Savanne ein Holzstall steht, der kein bisschen afrikanisch, sondern eher nordisch wirkt... :-)

Die aus Landau und Hannover gekommenen Rotducker können noch nicht auf die Nyala-Anlage, da vorher noch deren Zaun duckersicher gemacht werden muss. Im Bergriedbock-Gehege sah ich 1,2 erwachsene Tiere und ein diesjĂ€hriges Kitz, in der HyĂ€nenschlucht 1,1 SchabrackenhyĂ€nen (sogar aktiv). Die neue Anlage fĂŒr Stachelschweine hatte ich mir nach der in einer Soap-Folge gesehenen Szene erheblich grĂ¶ĂŸer vorgestellt; dass Soap-Szenen, bei denen im Vordergrund ein Pfleger agiert, meistens mit Weitwinkeleinstellung aufgenommen werden, tĂ€uscht eben sehr viel grĂ¶ĂŸere Gehegedimensionen vor.

Über das Thema Afrika hinaus fiel mir auf, dass ich wohl noch nie in einem Zoo an so vielen Stellen Warnschilder fĂŒr die Besucher gesehen habe a la "Vorsicht, Emus (Kraniche, Vögel usw.) hacken!" Ist eben die billigere Lösung, als sicherere Absperrungen zu errichten...
(24.04.2007, 14:46)
Niedersachse:   Es gibt mehr als nur Roy Smith fĂŒr Giraffen-Transporte. So nutzt der Zoo Leipzig fĂŒr die letzten Transporte einen Tschechen von dem ich nur den Vornamen Stenek kenne. Muss aber laut Auto-Aufdruck vom Zoo Dvur Kravole.
Die Einfahrt war so schmal das nur wenige cm auf jeder zeit platz war.
(18.04.2007, 19:41)
FfmTH:   MĂŒhe geben reicht aber meines Erachtens nicht aus, da ein Privatzoo noch mehr aufs Geld schauen muss. Eine Savanne lebt von den Tieren, die ich dort sehen kann. Eine gute Savanne, die von den Besuchern angenommen wird, erleichert die zukĂŒnftige Sponserensuche und den Aufbau eines Asienteils.

Besonders gelungen finde ich ĂŒbrigens die Savanne des Zoos MĂŒnster. Dessen Savanne ist von vielen Seiten und Perspektiven einsehbar und man kann wunderbar beobachten, wie sich die Tierarten zu einander verhalten, bewegen etc. Wie das in Kronberg ist kann ich noch nicht beurteilen, da im Oktober letzten Jahres die Tiere nicht zu sehen waren. Vielleicht ist das ganze auch so problematisch, weil man unter enormen Zeitdruck beim Bau stand, da man wegen des harten Winters letztes Jahr - auch so was hatten wir mal - erst im Mai mit den Bauarbeiten beginnen konnte.
Soweit ich weiß, war sogar die Zufahrt zum Giraffenstall zu eng fĂŒr den Transporter, obwohl es ja nur einen Spezialisten fĂŒr Giraffentransporte gibt.

Insgesamt kann ich aber trotzdem jeden einen Besuch des Opelzoos empfehlen. Besonders, wenn man oberhalb des Elefantengeheges den Waldweg wĂ€hlt und regelmĂ€ĂŸig einen besten Blick auf die Elche hat. Der Normalbesuche auf dem Hauptweg sieht sie nicht und nicht selten stellen sie sich die Frage welches Tier dort „wohnt“.
(18.04.2007, 18:43)
Jennifer Weilguni:   @FfmTH
Im Großen und Ganzen haben die sich schon viel MĂŒhe gegeben. Aber die Wege auf der großen Anlage sehen nicht gerade sehr "savannenhaft" aus.. und mit den Anlagen fĂŒr die HyĂ€nen bin ich auch nicht gerade glĂŒcklich. Aber das ist ja wiederum dann Geschmacksache.

(18.04.2007, 07:54)
Carsten:   Bzw. dort ist ein Flußpferd evtl. unerwartet aufgetaucht.

www.safarilandgg.de
(18.04.2007, 00:18)
Michael Mettler:   Dann wĂ€re mal interessant zu wissen, warum dieser Gang bei der im TV gezeigten Szene nicht einfach benutzt wurde. Da wurde die Zebragruppe so lange hin- und hergeschiebert, bis endlich das richtige (sprich ausgesuchte) Tier in der vordersten Box war, um rausgelassen zu werden. Da ich von der ganzen Staffel nur zwei Folgen gesehen habe, dachte ich, ein Grund dafĂŒr sei vielleicht in irgendeiner vorangegangenen Folge erklĂ€rt worden...
(17.04.2007, 23:29)
cajun:   @?: Och, glaub mir, dass geht. Zumindest mit den entsprechenden Kontakten und zu einem entsprechenden Anlaß.
(17.04.2007, 22:11)
?:   Wie geht das denn ? Ich dachte, der ist nicht öffentlich zugĂ€nglich, außer der Giraffenteil ?
(17.04.2007, 22:07)
cajun:   Ich war im Kronberger Afrika Stall: Die Gnus , die Impalas, wie auch die Giraffen und Zebras sind seit Eröffnung da. Es gibt einen Treibergang, durch den die Tiere auf die Außenanlage gelassen werden.
(17.04.2007, 21:11)
FfmTH:   Das mit den Boxen verstehe ich auch nicht. Und das bei einem Privatzoo! Das macht mir nicht gerade Hoffnung fĂŒr den geplanten Asienteil. Der ĂŒbrige neugebaute Afrikateil finde ich hingegen sehr gelungen.
(17.04.2007, 21:04)
Tanja:   Das habe ich auch schon gesehen, dachte aber, dass wÀre bei den Gnus (obwohl sie lautHomepage gar keine haben...?) gewesen. In dem Beitrag sind diese gerade frisch angekommen, und es hat z.T. eine Weile gesauert, bis das jeweilige Tier dann endlich in der hintertesten freien Box angekommen war.
(17.04.2007, 20:54)
Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler
Das habe ich genauso in Erinnerung. Fand ich auch etwas unglĂŒcklich gelöst mit dieser Form der Boxenaufteilung bei den Zebras und sowas in einem völlig neu geplanten StallgebĂ€ude !!! In keinem Reitstall wĂŒrde man sowas derart idiotisches finden !
Was die Savanne selbst angeht, so habe ich bei meinem letzten Besuch nur zwei Zebras draußen sehen können. Die Giraffen waren in ihrem Stall und von Gnus und Antilopen war gar nichts zu sehen. DafĂŒr immer noch jede Menge Absperrband. Das war am 4. Februar.2007
(17.04.2007, 20:52)
Niedersachse:   @Michael Mettler: So hab ich das auch in ERinnerung. Und die Vorgehege kamen mir sehr schmal bzw. eng vor.
(17.04.2007, 20:51)
Michael Mettler:   Warum bitte können die Impalas nicht mal ins Vorgehege???

In einer Folge der Kronberg/Frankfurt-Soap wurde gezeigt, wie umstĂ€ndlich die Zebras rausgelassen bzw. umgesperrt werden mĂŒssen. Das sah irgendwie danach aus, als wĂ€ren die StĂ€lle so angeordnet, dass sie vom Tor aus gesehen in Reihe hintereinander liegen - dass also die Tiere aus der hintersten Box alle vorderen Boxen durchlaufen mĂŒssen, um raus zu kommen, statt durch einen Gang zu laufen. Habe ich das richtig in Erinnerung?
(17.04.2007, 20:30)
?:   Die Giraffen sind derzeit nur im Vorgehege zu sehen,weil im Moment die Antilopen an die Anlage gewöhnt werden. Vor 14 Tagen waren ganztĂ€gig nur die vier Streifengnus draußen. Die Impalas waren bisher weder auf der Anlage, noch im Vorgehege, stehen seit Juli 2006 also im Stall.....Ehrlich gesagt verstehe ich die Problematik nicht, die Tiere zusammenzugewöhnen, in anderen Zoos geht das wesentlich schneller. NatĂŒrlich darf man nicht jede neue Anlage und jedes Tier miteinander vergleichen, aber 9 Monate sind schon sehr lang.

Die Elchkuh Eila ist gestorben.
(17.04.2007, 17:32)
Mimatier:   Sind die Giraffen mittlerweile auf der Afrikasavanne zu sehen und ist der junge Bulle Goerg schon umgezogen ?

Was ist eigentlich mit der ersten Elchi Eila passiert, die mittlerweile durch Franzi ausgetauscht ist ?
(16.04.2007, 21:01)
Andreas Hartung:   Ich war am Sonntag, also am letzten Tag der JubilĂ€ums- und Eröffnungsfeierlichkeiten, bis abends dort. In der Anlage war aber noch vieles mit Flatterband abgesperrt und keine Tiere zu sehen. Der Besatz besteht bisher aus drei jungen Rothschildgiraffen, drei Böhmzebras, Impalas und Streifengnus. Laut Auskunft einer Mitarbeiterin trauen sich die Giraffen noch nicht so recht auf die Außenanlage. Sie sind aber gut im neuen Giraffenschauhaus zu beobachten. Das Jungtier des alten Zuchtpaares (20 und 22 Jahre alt) soll dann, wenn es nicht mehr gesĂ€ugt wird, als vierte Giraffe mit auf die Savanne. Insgesamt ist Platz fĂŒr sechs Giraffen vorhanden. Die beiden alten Giraffen werden bis zu ihrem Tode in der alten Anlage am Philosophenweg verbleiben, da man ihnen keinen Umzug und keine ungewohnte Vergesellschaftung mehr zumuten möchte. Was danach auf deren Anlage einziehen soll, steht noch nicht fest. Die Zebras gewöhnen sich ebenso gerade im neuen Bereich ein und waren ebenso wenig zu sehen wie die Antilopen - alles noch hinter den Kulissen.
(28.09.2006, 08:10)
Rainer Becker:   War schon jemand seit der Eröffnung der Afrika-Savanne im Opel-Zoo?
(28.09.2006, 07:30)

alle Beiträge