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OsnabrĂŒck



Sacha:   Ich kann zwar den Namen fĂŒr die Anlage wegen der Spenderin nachvollziehen. GeglĂŒckt finde ich es trotzdem nicht. Unter einem "Siel" stelle selbst ich als Alpenlandbewohner mir eine (Natur-)Landschaft an der Nordsee vor, also im weiteren Sinne im nördlichen Atlantik. Da passen vom Tierbesatz her gerade mal die Seehunde und ggf. mit Augen zudrĂŒcken die (Meer?-)Pelikane. "Isla Maria" oder "Maria Pacifica" oder so wĂ€ren da wesentlich treffender gewesen.
Aber wie ein guter Bekannter von mir aus Hannover sagen wĂŒrde, interessiert dies am Schluss nur die "Puristen"...;):)
(09.08.2022, 10:59)
Ulli:   Es kann sich nun jeder selbst anhand des Videos ein eigenes Bild von den Wasserwelten machen

https://www.youtube.com/watch?v=baUNdwniBIo

Kosten 8 Mio. Euro, offizieller Name Wasserwelten Mariensiel (nach dem Namen der Erblasserin Maria Arendt)
Gesamt-Areal 5.000 qm

Seehundbecken: drei zusammenhÀngende Becken mit 250, 170 und 53 qm = 473 qm mit drei Meter Wassertiefe (z.Zt. 190 qm)
zukĂŒnftig 1,2 Seehunde
Seelöwenbecken: drei zusammenhÀngende Becken mit 215, 107 und 61 qm = 383 qm mit drei Meter Wassertiefe (z.Zt. 340 qm mit 1,2 Meter Wassertiefe)
zukĂŒnftig 1,4 Kalifornische Seelöwen
Humboldtpinguine: altes Seehundbecken, 190 qm (z.Zt. 42 qm) und 380 Kubikmeter (z.Zt. 75,6 qm), teil-begehbar, SollstÀrke der Gruppe 20 Tiere
Pelikanvoliere(!): Verkleinerung(!) von z.Zt. 1120 qm auf 380 qm , Wasserbecken von 100 qm auf 80 qm, SollstÀrke der Gruppe 9 Tiere

(08.07.2022, 14:46)
cajun:   Vielen Dank fĂŒr die schönen Fotos und die ausfĂŒhrlichen EindrĂŒcke @Emilia. Die RĂŒckkehr der Großkamele freut mich sehr. Bei den DickhĂ€utern scheint man in OsnabrĂŒck ja ein Dauerthema mit der Anpassung der Haltung zu haben. Reine FlĂ€che war/ wĂ€re ja eigentlich genug im Erweiterungsbereich da (gewesen). Mit den Hirschen gebe ich dir echt. Tolle Idee!
Sind bei den Impala noch Kastraten dabei?
ZĂŒchten die Kleinen Kudus aktuell?
Gibt es bei den RotbĂŒffeln mittlerweile einen Bullen?
(20.04.2022, 08:36)
Emilia Grafe:   Und abschließend das Kirk-Dikdik Paar in der Innenanlage. Auch die TĂŒr nach draußen war offen, was das MĂ€nnchen zwischenzeitlich auch kurz genutzt hat. Das jĂŒngste Jungtier war ebenfalls sichtbar. Wer bis hierher alles gelesen und durchgeschaut hat, herzlichen GlĂŒckwunsch. Wenn noch Fragen oder BilderwĂŒnschen offen geblieben sind, gerne her damit!
(19.04.2022, 00:22)
Emilia Grafe:   Ein sehr hĂ€ufiges Bild: Vergesellschaftung Flachlandtapir, Capybara, Großer Mara und in der Nachbaranlage Vikunja und Nandu, daneben schon seltener zwei MĂ€hnenwölfe
Der SĂŒdamerikateil augenscheinlich mit der Ă€lteste im Park, blĂ€tternde Fassade, die schönsten Zeiten schon hinter sich. Mich stört es nicht und oben aufgezĂ€hlten Tiere wahrscheinlich auch nicht, das SĂŒdamerikahaus habe ich jedoch bei diesem Besuch ausgelassen (eher unabsichtlich aus Zeitmangel), habe es jedoch sehr eng mit kleinen KĂ€figen in Erinnerung. Bin gespannt, was hier in den nĂ€chsten Jahrzehnten passiert.
Weiter zu negativen Aspekten: die kleine Elefantenanlage. Bulle Luca stand alleine im kleinen Bullengehege stark webend vor der TĂŒr. Ich hoffe, dass sich hier in den nĂ€chsten Jahren etwas tut.
(19.04.2022, 00:19)
Emilia Grafe:   Ein sehr ungewohnter Anblick: Die Seehunde lagen im Parkteil Kajanaland auf dem Trockenen in einem kleinen schattigen WĂ€ldchen, das kleine Wasserbecken gerade ohne Wasser.
(19.04.2022, 00:11)
Emilia Grafe:   Eine Anlage weiter Breitmaulnashörner und Pinselohrschweine ohne jegliche BerĂŒhrungsĂ€ngste
(19.04.2022, 00:09)
Emilia Grafe:   Und wie schon erwĂ€hnt mit mein Hauptbesuchsgrund: die kleinen Kudus. Bei meinem ersten Besuch stand der Bock mal direkt an der Scheibe und ich auf der anderen Seite. Fand ich einen unfassbar faszinierenden Moment.
(19.04.2022, 00:05)
Emilia Grafe:   ein junger Schweinsaffe
(19.04.2022, 00:03)
Emilia Grafe:   Ostchinesischer Schopfhirsch, bisher ohne erfolgreiche Zucht, Hier komme ich auch zu dem, was mir in OsnabrĂŒck fehlt: Die Hirsche sind stark unterreprĂ€sentiert. Sowohl in Manitoba (Wapiti wĂ€re passend) als auch in Kajanaland (nur Hausrentiere), als auch im asiatischen Parkteil, es gibt nur den Ostchinesischen Schopfhirsch. Mein persönlicher Traum wĂ€ren ja mehr Berberhirsche in Afrika-Parkteilen, weil Gazellen, Giraffen, Löwen erwarten alle, aber ein Hirsch?
Jetzt wird gerade eine Anlage fĂŒr Trampeltiere nahe von Manitoba und "Asien" gebaut... da hĂ€tten mir auch Hirsche gut gefallen.
(19.04.2022, 00:00)
Emilia Grafe:   Ein SchwarzbĂ€r im Parkteil Manitoba
(18.04.2022, 23:52)
Emilia Grafe:   Soviel habe ich vom jĂŒngsten Schimpansennachwuchs zu Gesicht bekommen. Ich hoffe die kleine Hand ist zu erkennen. Der Zoo sieht die Geburt am 27.3. als Zeichen dafĂŒr, dass mit den Leipziger MĂ€nnchen, die 2020 dazugekommen sind, endlich wieder Ruhe in der Gruppe eingekehrt ist. Mehr Infos: https://www.zoo-osnabrueck.de/aktuelles/news/artikel/news-title/zuchterfolg-in-schimpansengruppe-468/
(18.04.2022, 23:50)
Emilia Grafe:   Das Zebrafohlen von Anfang des Jahres. Ich versuche mal, wenn ich wieder in Berlin bin, ein Foto rauszusuchen, wie die Anlage noch vor wenigen Jahren mit Bongos besetzt aussah.
(18.04.2022, 23:46)
Emilia Grafe:   Hier die beschriebene Anlage von Impala, Großen Kudus und Ellipsenwasserböcken. Auch Strauße und Giraffen können mitdazugelassen werden. Der direkte Einblick, um den Tieren maximal nahe zu kommen, ist die eingeschobene HĂŒtte mit Glasscheiben, die auf dem Bild auch rechts zu sehen ist.
(18.04.2022, 23:44)
Emilia Grafe:   Ich bin gerade mal wieder mit meiner Familie im Urlaub in den Niederlanden. Dabei dĂŒrfen auch mehrere Zoobesuche, auf An- und Abreise, sowie in den Niederlanden nicht fehlen. Los ging es vor einer Woche mit einem Besuche im Zoo OsnabrĂŒck. Dieser zĂ€hlt zu einem meiner Lieblingszoos, die mehr als 3 Stunden Anreise haben.
Ich bin jedes Mal sehr fasziniert von den Afrika-Parkteilen. Besonders noch recht zu Beginn die Vergesellschaftung und Defassa-Wasserböcken, Großen Kudus und Impalas. Es gibt mehrere Stellen, an denen es entweder ein Podest in die Anlage rein gibt oder eine kleine HĂŒtte in der Anlage, direkt am Fress- und Ruheplatz der drei Arten, sodass einen nur noch wenige (Zenti-)Meter von den Antilopen trennen. Eine sehr gelungene Darstellung von Tieren, die den ONB sonst eher nicht interessieren.
Dann geht es ĂŒber die HĂ€ngebrĂŒcke in den neueren Parkteil, auch hier gehen die Anlagen sehr angenehm ineinander ĂŒber, es gibt oft mehrere Einblicke, dennoch aber nicht von allen Seiten, sodass sich die Tiere auch etwas zurĂŒckziehen können. Das Haus bei dem Gehege fĂŒr Meerkatzen und Warzenschweine wird gerade erweitert. Weiß hier wer, welche Meerkatzen/Affen zuletzt mit den Warzenschweinen zusammen waren? Die Diana-Meerkatzen sind/waren? eigentlich mit Drills und RotbĂŒffeln vergesellschaftet und die Mona-Meerkatzen im SĂŒdamerikahaus. WĂŒrde mich freuen, wenn da wer mehr weiß.
Weiter geht es dann noch zu Schimpansen, Servalen und TĂŒpfelhyĂ€nen, wo jeweils auch ein sehr nahes Herankommen an die Tiere möglich ist. Was einige hier sicher freut: An Mangusten fallen vor allem die Zebramangusten ins Auge, wĂ€hrend die ErdmĂ€nnchen fast einem Spielplatz versteckt sind. Etwas schade finde ich nur, dass die Bongo-Haltung scheinbar ausgelaufen ist. Die Zebras sind auf die Anlage gezogen, wie hier auch schon erwĂ€hnt mit neuem Untergrund, ausgeschildert, aber nicht gesehen dazu auch Pinselohrschweine. Wie hier angekĂŒndigt sollen auch die Nashörner perspektivisch in diesem Parkteil/der Anlage landen. Bin gespannt, wie das umgesetzt wird, weil vermutlich ein neues Haus benötigt wird. Zum neusten Parkteil, der Erweiterung von Löwen- und Nashorngehege: Bei meinem Besuch befanden sich die Löwen zu beiden Besuchszeitpunkten komplett im alten Gehege. Bei den Nashörner finde ich es etwas schade, dass die erfolgreiche Vergesellschaftung mit den Zebras ersteinmal aufgegeben wurde, dennoch bilden die Nashörner auch mit den Pinselohrschweinen ein beeindruckendes Bild. Besonders freut mich die neue Anlage/Umsetzung der Kirk-Dikdiks ins Giraffenhaus. Hier sind nun Innen- und Außengehege einsehbar, was fĂŒr Dikdiks ungewöhnlich gute Beobachtungsmöglichkeiten schafft.
Auch den "neuen" Nordamerika-Parkteil finde ich recht gelungen, wenn auch Artentechnisch weniger spannend, jedoch auch hier durchweg schöne Gehege mit mehreren Einsichten, Besucher*innen sind immer nah dran. Vor allem das Rudel weißer Wölfe zeigte sich am Morgen sehr aktiv. Generell finde ich den Ausgleich des Schölerberg durch die hĂ€ufog eingesetzen BrĂŒcken sehr passend in OsnabrĂŒck.
Nach den drei Parkteilen bin ich immer schon etwas ĂŒberwĂ€ltigt und nicht mehr ganz aufnahmefĂ€hig fĂŒr den Rest, vor allem wenn der Aufenthalt auf ca 3 Stunden begrenzt ist, denn die Familie will ja auch noch in den Niederlanden (NĂ€he Amsterdam) ankommen. Deshalb nur soviel: Ich freue mich auf die Eröffnung der Wasserwelten im Sommer (auch wenn es bis zu meinem nĂ€chste Besuch bestimmt wieder einige Jahre dauert) und bin gespannt, was dann mit dem jetzigen Seelöwenbecken passiert und wie die Erweiterung der Elefantenanlage umgesetzt wird. Aktuell wird ja außerdem noch das ehemalige Affenhaus abgerissen und dafĂŒr entsteht eine neue Anlage fĂŒr kleine Pandas und Schopfhirsche. Es bleibt also spannend in OsnabrĂŒck und ich fand alle Änderungen die ich bis jetzt mitbekommen habe, zu großen Teilen begrĂŒĂŸendswert. Mich zieht es immer wieder nach OsnabrĂŒck, wegen vor allem Kleinem und Großem Kudu, der schönen Gestaltung mit vielen Vergesellschaftungen und eben auch Arten, die nicht jeder Großzoo (oder mindestens weder Zoo noch Tierpark Berlin) zu bieten hat (Schopfhirsch, Monameerkatze, schaut bei Interesse einfach mal in der Zootierliste nach). Generell kann gesagt werden, dass ich ein Fan bin der Zoos, die zwar einen Rundweg vorgeben, wo aber trotzdem viele Verbindungswege existieren, um abzukĂŒrzen oder als Stammbesucher*in doch wieder ganz schnell in den anderen Parkteil zu kommen bzw heute halt mal nur zu den Schopfhirschen zu gehen. Morgen geht es schon wieder auf den RĂŒckweg, ich werde zurĂŒck in Berlin mal schauen, ob und wann ich Zeit habe, von Amersfoort, Rotterdam, Amsterdam und (noch ausstehend) Rheine zu berichten. Wie auch bei @zollifreund zu den Zoos in Spanien gilt. Wenn wer eine Frage hat, gerne direkt nachfragen :)
Anbei weiße Wölfe
(18.04.2022, 23:39)
cajun:   NeuzugĂ€nge "unter der Erde" meldet OsnabrĂŒck. Und bereits vor dem Dik Dik gabe es im Januar Nahwuchs bei den Chapmanzebras laut Geburtenliste:

"Zuckerameisen und Hausratten
Im „Unterirdischen Zoo“ des Zoo OsnabrĂŒck leben seit etwa einem halben Jahr Zuckerameisen direkt im Eingangsbereich. Angefangen hat alles mit einer Königin und zehn Arbeiterinnen. Inzwischen hat sich die Population stark vermehrt. Auch die neuen Hausratten sind jetzt weniger scheu und hĂ€ufig zu sehen.
Dunkelheit, WĂ€rme und enge GĂ€nge. Der „Unterirdische Zoo“ bietet alles was sich Zuckerameisen wĂŒnschen. „Eigentlich ist es da nur logisch, dass wir auch Ameisen hier halten“, sagt Oliver SchĂŒler, Revierleiter und Tierpfleger im „Unterirdischen Zoo“. „Zuckerameisen benötigen eine konstante Raumtemperatur von etwa 28°C. In ihrer Anlage rechts neben dem Eingang des ‚Unterirdischen Zoos‘ können wir ihnen diese Temperatur bieten.“ Dort haben die gut organisierten Insekten insgesamt drei Kammern, die sie sich langsam erobern. „Bisher sieht man sie meistens in der ersten Kammer, wo sie ihr Nest haben, oder in der zweiten Kammer, wo sie sich ihr Futter holen. In die dritte Kammer, die eigentlich die grĂ¶ĂŸte ist, trauen sie sich bislang nur selten,“ sagt SchĂŒler. „Wenn die Population noch weiter steigt, wird das aber ganz sicher auch kommen. Bislang gibt es fĂŒr sie einfach noch keine Notwenigkeit sich weiter vom Nest zu entfernen, auch wenn sie sich schon so stark vermehrt haben, dass wir sie nicht mehr zĂ€hlen können.“ Anders als bei den Blattschneideameisen im „Tetra-Aquarium“ des Zoo OsnabrĂŒck, tragen Zuckerameisen keine großen BlĂ€tter durch Röhren. „Zuckerameisen stammen zwar aus Ostafrika sind den hier beheimateten Rossameisen aber Ă€hnlich. Das Spannende ist, dass man sie hier im ‚Unterirdischen Zoo‘ in ihrem Bau unter der Erde beobachten kann. Sogar die Eier in ihrem Nest lassen sich bei genauerem Hinsehen erkennen“, erklĂ€rt SchĂŒler. Richtig aktiv werden die flinken Insekten sobald es auf Nahrungssuche geht. „Wir fĂŒttern unsere Zuckerameisen hauptsĂ€chlich mit kleinen Insekten wie Maden oder mit Zuckerwasser“, so SchĂŒler. „Ihrer Vorliebe fĂŒr zuckerhaltige Nahrung verdanken sie ĂŒbrigens auch ihren Namen. Sie knabbern davon kleine Bissen ab und tragen sie in ihr Nest. Wirklich sehen kann man das aber nicht. DafĂŒr sind die Bissen zu klein und die Ameisen zu schnell.“

Hausratten haben sich eingelebt
Ebenfalls erst seit wenigen Wochen lassen sich im „Unterirdischen Zoo“ des Zoo OsnabrĂŒck Hausratten entdecken. Die pelzigen Nager waren einst ĂŒberall dort zu finden, wo es Menschen gibt und galten als weit verbreitet. „Hausratten sind die Rattenart, die frĂŒher fast ĂŒberall in Europa zu finden war. Inzwischen gelten sie in einigen Gegenden aber als vom Aussterben bedroht, zum Beispiel auch in Niedersachsen“, erklĂ€rt SchĂŒler. WĂ€hrend die 18 Ratten im Zoo OsnabrĂŒck zu Beginn noch etwas scheu waren und sich vor Besuchern versteckt hielten, haben sie sich inzwischen an die neue Umgebung gewöhnt. „Sie zeigen sich jetzt hĂ€ufiger dabei, wie sie durch Rohre laufen oder an einem großen Regal in die Höhe klettern. Weil sie direkt gegenĂŒber unseren Wanderratten leben, lassen sich die zwei Arten auch gut miteinander vergleichen“, sagt SchĂŒler. In der Natur haben die als anpassungsfĂ€higer geltenden Wanderraten die Hausratten inzwischen an vielen Stellen verdrĂ€ngt. Im Zoo OsnabrĂŒck lassen sie sich jedoch friedlich nebeneinander beobachten. Jede Art in ihrer eigenen Anlage."
Quelle:https://www.zoo-osnabrueck.de/aktuelles/news/artikel/news-title/zuckerameisen-und-hausratten-460/
(25.02.2022, 15:03)
cajun:   UmbauplĂ€ne in Osna:
"Teilabriss Affenhaus fĂŒr neue Trampeltieranlage - Neues Zuhause auch fĂŒr Rote Pandas und Schopfhirsche
Altes muss fĂŒr Neues weichen: So ist es auch zurzeit im Zoo OsnabrĂŒck. Hier wird momentan ein großer Teil des ehemaligen Affenhauses abgerissen, um Platz zu schaffen – Platz fĂŒr zwei neue Anlagen fĂŒr Trampeltiere sowie fĂŒr Rote Pandas und Schopfhirsche. „Bei uns ĂŒberwiegt vor allem die Freude, dass das alte Affenhaus weg ist. Es war uns allen schon lange ein Dorn im Auge“, gibt Tobias Klumpe, zoologischer Leiter zu. Schließlich war das Haus aus den 1970ern ziemlich in die Jahre gekommen, sowohl was die Art der Tierhaltung mit Kacheloptik und Gittern als auch die Abnutzung sowie energetische Kosten insgesamt betrifft. „Und wir freuen uns natĂŒrlich sehr ĂŒber die neuen Möglichkeiten, die entstehen. Wir werden eine neue Trampeltieranlage und eine neue Anlage fĂŒr die Roten Pandas und Schopfhirsche an der gleichen Stelle bauen. Das wird toll fĂŒr die Tiere und fĂŒr die Besucher.“ Doch zunĂ€chst muss ein großer Teil des alten Hauses weichen, wie Thorsten Vaupel, technischer Leiter erklĂ€rt: „Die Firma Josef Hehmann Bagger- und Fuhrbetrieb startet zunĂ€chst mit einem vorsichtigen hĂ€ndischen RĂŒckbau. Wir schauen, was wir noch gebrauchen können, wie die WĂŒrgefeigen oder Wandverkleidungen aus Holz. Auch die Innenverkleidung, wie die Decke aus Rigips muss separat entsorgt werden. Doch dann kommen die großen Bagger und reißen das Haus nieder.“ Bis Ende Juni soll der neue Bereich fertig sein, denn er wird dank einer Erbschaft finanziert, die bis dahin verbaut sein muss. „Der Umbau wird 505.000 Euro kosten. Mithilfe der Erbschaft können wir ĂŒberhaupt in dieser herausfordernden Corona-Zeit so viel bauen. Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Familie Ahrens, die damit den Zoo so sehr unterstĂŒtzt“, berichtet ZoogeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann. Der Abriss mit Neubau sei gĂŒnstiger, als wenn der Zoo das alte Haus saniert hĂ€tte – zudem wĂ€re es weiterhin schwierig geworden, die Haltungsnormen fĂŒr Tiere dort einzuhalten, so der GeschĂ€ftsfĂŒhrer. Affenhaus verschwindet fast vollstĂ€ndig - Architekt Heiko Suhre, der den Zoo seit vielen Jahren unterstĂŒtzt, stellte beim Pressetermin die BauplĂ€ne vor: „Wir reißen etwa drei Viertel des Affenhauses ab, nur die Innenbereiche der Schweinsaffen, die Zooschule und ein Technikraum bleiben stehen. Auf der Seite zur Tierwelt ‚Manitoba‘ entsteht dann die Trampeltieranlage mit ĂŒber 900 Quadratmetern FlĂ€che.“ Die Tiere erhalten dort einen großen Außenbereich mit einem etwa 70 Quadratmeter großen Offenstall Ă€hnlich wie bei den Rentieren. „Das Gehege ist durch einen Trockengraben vom Besucherweg getrennt und ermöglicht so einen offenen Blick auf die beliebten Tiere. Besonders schön ist die Waldkulisse im Hintergrund“, erklĂ€rt Suhre. 2016 musste der Zoo seine Trampeltiere und Dromedare schweren Herzens fĂŒr die neue nordische Tierwelt „Manitoba“ vorerst abgeben. „Im Sommer ziehen dann drei neue Tiere ein, ein MĂ€nnchen und zwei Weibchen“, berichtet Biologe Klumpe. Mehr WohlfĂŒhlfaktor fĂŒr Rote Pandas und Schopfhirsche - GegenĂŒber, Richtung ehemaliges Tropenhaus, entsteht ein neuer, ĂŒber 220 Quadratmeter großer Bereich fĂŒr die zwei Roten Pandas und zwei Schopfhirsche, die aktuell in einem Gehege am Tigertempelgarten leben. „Wir möchten ihnen hier eine Anlage bauen, die zum einen noch mehr auf die BedĂŒrfnisse der Tiere zugeschnitten ist, und zum anderen den Besuchern bessere Einblicke bietet“, berichtet Klumpe. So wird die Anlage mehr auf Augenhöhe der Besucher strukturiert und ist ĂŒberwiegend durch eine etwa 1,50 Meter hohe Glasscheibe abgetrennt. Den Tieren bietet sie bessere Klettermöglichkeiten und heimelige WohlfĂŒhlplĂ€tze, sowie mehr RĂŒckzugsmöglichkeiten. „Wir hoffen, dass es dann auch endlich mit Nachwuchs bei den bedrohten Roten Pandas und den Schopfhirschen klappt.“ ZusĂ€tzlich entsteht ein kleiner Anbau an das bestehende Schweinsaffengehege mit einem einsehbaren Innenbereich fĂŒr die Tiere. Siamangs und Rothandtamarine ziehen um - Durch die VerĂ€nderungen finden zwei weitere Tierarten, die bislang im „Affenhaus“ wohnten, ein neues Zuhause auf dem ZoogelĂ€nde: Die Siamangs und die Rothandtamarine. Die Siamangs, ein MĂ€nnchen und ein Weibchen ziehen nach einem kurzen Umbau in die alte Anlage der Roten Panda und Schopfhirsche. „Diese ĂŒbernetzen wir, sodass die Affen hier besser schwingen und hangeln können als in ihrer alten Anlage und mehr dreidimensionalen Raum zur VerfĂŒgung haben“, berichtet Klumpe. Die Rothandtamarine sind bereits in das SĂŒdamerikahaus gezogen und wohnen nun neben den Lisztaffen. Die Siamangs kamen vorĂŒbergehend im „Orang-Utan Dschungeltempel“ unter, bevor sie in anderen zoologischen GĂ€rten darauf warten, dass ihr neues Zuhause fertig ist. Bis es soweit ist, stehen nun erstmal einige Bauarbeiten an, wie Thorsten Vaupel, technischer Leiter im Zoo, berichtet: „Nach dem Abriss reinigen wir das Baufeld und die Grundleitungen fĂŒr Wasser und Strom werden gelegt, damit zum Beispiel an den passenden Stellen auch TrĂ€nken installiert werden können. Daraufhin startet der Bau des Stalls fĂŒr die Trampeltiere an der Stelle der ehemaligen ErdmĂ€nnchenanlage sowie der Bau des Hauses fĂŒr die Roten Pandas als neue Erweiterung am Schweinsaffengehege.“ Danach folgen die GelĂ€ndemodulation, die Bepflanzungen und die Gehegeeinfasssungen. Im Juni sollen die Tiere dann einziehen können. Corona-Hinweis: Aktuell gilt im Zoo OsnabrĂŒck die 2G-Regel. Die TierhĂ€user sind geöffnet und mit FFP2-Maske zugĂ€nglich. Neue Corona-Vorgaben fĂŒr den Zoobesuch immer unter: www.zoo-osnabrueck.de."
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(20.01.2022, 14:33)
cajun:   Kleine und grĂ¶ĂŸere Neuerungen in OsnabrĂŒck- ist das ausgebrochene Stachelschwein eigentlich zurĂŒck? In Brandenburg lĂ€uft jetzt auch eins rum- mehr dazu in einem anderen Thread.

„Wintergarten“ fĂŒr Schimpansen – neues Gehege fĂŒr Kirk-Dikdiks - Kleine und große Umbauten im Zoo OsnabrĂŒck
"Ob neuer Untergrund, aufwendige Umgestaltung oder ein eigener Wintergarten: Bei den Zebras, Schimpansen und Schweinsaffen wurde im Zoo OsnabrĂŒck in den letzten Wochen fleißig gebaut. Die scheuen Kirk-Dikdiks haben sogar ein ganz neues Gehege bekommen, in dem sie von Besuchern leichter entdeckt werden können. Ähnlich wie Pferde behandeln Zebras einen Boden mit ihren Hufen nicht gerade pfleglich – kein Wunder also, dass auch ein Zebragehege irgendwann einmal einen neuen Untergrund benötigt. „Unsere drei Zebras leben zwar erst seit gut einem Jahr in ihrem Gehege in ‚Takamanda‘, aber bereits zuvor wurde der Boden durch andere Huftiere in der rund 11 Jahre alten Anlage stark beansprucht“, erklĂ€rt Tobias Klumpe, zoologische Leitung im Zoo OsnabrĂŒck. „Weil der Boden zuletzt insgesamt etwas stĂ€rkere Abnutzungserscheinungen gezeigt hat und wir in ein paar Jahren auch unsere Nashörner hierhin umsetzten wollen, haben wir beschlossen schon jetzt den Untergrund der Zebraaußenanlage umfangreich zu sanieren.“ So wurde im Boden ein neues Drainagesytem verbaut und der Untergrund verfestigt, damit der Boden auch fĂŒr Nashörner tauglich ist. Diese sollen im Rahmen des neuen Elefantenparks hier ihr Zuhause erhalten. Mit dem Ergebnis ist Klumpe sehr zufrieden. „Es sieht wirklich gut aus und unseren Zebras scheint es auch zu gefallen. Sie sind bereits munter ĂŒber die Anlage galoppiert und haben gleich gezeigt, dass der Boden ihren AnsprĂŒchen gerecht wird.“ Unterstand mit Wintergartenflair - Nur wenige Meter von den Zebras entfernt haben im Zoo OsnabrĂŒck die zehn Schimpansen ihr Gehege. Ihr Außenbereich zĂ€hlt zu den grĂ¶ĂŸten fĂŒr Schimpansen in ganz Europa und auch hier wurde zuletzt fleißig gearbeitet. Mit finanzieller UnterstĂŒtzung des Fördervereins OsnabrĂŒcker Zoo e.V. ist in etwa gegenĂŒber des Servalgeheges ein neuer Komfortbereich fĂŒr die Menschenaffen entstanden. „Wir sind sehr dankbar ĂŒber die UnterstĂŒtzung des Fördervereins. FĂŒr die Besucher gab es hier schon immer einen ĂŒberdachten Gehegeeinblick“, erklĂ€rt Klumpe. „Auf der anderen Seite der Scheibe haben wir es unseren Schimpansen jetzt noch etwas gemĂŒtlicher gemacht. DafĂŒr wurde der Besucherunterstand Richtung Besucherweg zurĂŒckversetzt. An dieser Stelle haben wir neue Scheiben einzogen, aber von den alten Scheiben davor haben wir einen Teil stehenlassen, sodass dazwischen eine Art Wintergarten fĂŒr die Schimpansen entstanden ist. FĂŒr kĂ€ltere Tage haben wir ihnen sogar eine Fußboden- und Wandheizung eingebaut.“ Den Schimpansen gefĂ€llt der ĂŒberdachte, warme Bereich sehr gut. Schon hĂ€ufig konnten Besucher sie in ihrem neuen Komfortbereich, der auch erhöhte Sitzmöglichkeiten beinhaltet, beobachten. „Das Schöne ist: FĂŒr die Schimpansen sind die Besucher genauso interessant wie andersherum. Und wenn die Tiere doch einmal ihre Ruhe haben wollen, können sie sich auf ihrer großen Anlage weit zurĂŒckziehen“, so Klumpe. Schweinsaffen noch nĂ€her an Besuchern - Auch eine andere Affenart kann den Besuchern bald noch nĂ€herkommen. Bei den zwölf Schweinsaffen wird am Affentempel im Zoozentrum der große Graben zwischen Besucherscheibe und Tempelruine mit Erde befĂŒllt. „Der Graben stammt noch aus einer Zeit, bevor der Bereich 2012 aufwendig renoviert wurde. Damals hatte man sich dazu entschieden ihn zu erhalten, doch inzwischen hat sich die Natur den Graben zurĂŒckerobert und es ist schwer ihn entsprechend zu pflegen“, erklĂ€rt Klumpe. Auch die Reinigung der Scheiben war fĂŒr die Mitarbeiter aufgrund des tiefen Grabens immer eine Herausforderung, weshalb der Zoo den Graben nun zuschĂŒttet. „So reduzieren wir gleichzeitig die Distanz zwischen Besucher und Tier und schaffen den Affen eine neue NaturbodenflĂ€che“, sagt Klumpe. Kleinste Antilopenart neben großen LanghĂ€lsen - Ein ganz neues Gehege haben die vier Kirk-Dikdiks erhalten. Zuletzt lebten die kleinen und scheuen Antilopen in einem Gehege am Hang unterhalb des Löwenrondells. Dort konnten Besucher sie mit viel MĂŒhe lediglich in ihrem Außenbereich entdecken. „Die meisten Besucher haben sie dort einfach nicht wahrgenommen oder wussten gar nicht, dass es sie gibt“, sagt Andreas Wulftange, ebenfalls zoologische Leitung im Zoo OsnabrĂŒck. Im Giraffenhaus haben die kleinen Antilopen deshalb ein neues Gehege bekommen. „Da wir unsere Buschschliefer mit den Klippschliefern vergesellschaftet haben, ist das ehemalige Gehege der Buschschliefer im Giraffenhaus frei geworden. Wir haben den Bereich fĂŒr die Kirk-Dikdiks umfangreich renoviert und ihnen PlĂ€tze mit verschiedenen UntergrĂŒnden wie Sand, Stroh oder einem Mineralgemisch geschaffen. Auch eine Außenanlage gegenĂŒber der Langohrziegen ist dazugekommen“, erklĂ€rt Wulftange. Da die TierhĂ€user ab heute, 17.12.2021 gemĂ€ĂŸ der neuen Corona-Verordnung wieder geöffnet sind und mit FFP2-Maske betreten werden können, sind die grazilen Tiere im Innenbereich zu sehen – ihre Außenanlage nutzen sie erst wieder im FrĂŒhjahr bei wĂ€rmeren Temperaturen hĂ€ufiger."
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(22.12.2021, 13:32)
cajun:   So langsam wird es lustig. Es werden mehr! Ein Stachelschwein im Sauerland... sind die jetzt auch invasiv? :-)
"OsnabrĂŒcker Stachelschwein weiterhin vermisst - Anderes Stachelschwein im Sauerland gefunden
Letzte Woche vermeldete der Zoo OsnabrĂŒck zwei vermisste Stachelschweine. Eines wurde bereits wohlbehalten zurĂŒckgebracht. Das zweite wird weiterhin vermisst. WĂ€hrenddessen wurde ein ausgebĂŒxtes Stachelschwein im Sauerland gesichtet und vom Zoo OsnabrĂŒck ĂŒbernommen – es ist jedoch nicht das vermisste Stachelschwein.„Wir hatten in den vergangenen Tagen gehört, dass im Sauerland ein Stachelschwein mehrmals in einem Industriegebiet mit ein paar WohnhĂ€usern gesichtet wurde. Rein theoretisch wĂ€re es möglich, dass unser Weibchen soweit kommt, es erschien uns aber doch unwahrscheinlich“, berichtet Andreas Wulftange, Zoologische Leitung im Zoo OsnabrĂŒck. „Als in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Nachricht kam, dass das Stachelschwein dort in einer GartenhĂŒtte festgesetzt wurde, sind wir dennoch mit Kollegen hingefahren, um es mitzunehmen. Unsere Tierpfleger hatten bereits vor Ort Zweifel, ob es unser Tier ist, bei der genauen ÜberprĂŒfung per Microchip im Zoo OsnabrĂŒck, den auch Haustiere tragen, bestĂ€tigte sich das leider.“ Gestern recherchierte der Zoo, zu wem das fremde Stachelschwein gehört, bislang jedoch ohne Erfolg. Der Zoo hofft den Halter noch ausfindig machen zu können und tritt ansonsten in Kontakt mit Wildtierauffangstationen, damit das Tier gut untergebracht ist, bis es ein neues Zuhause findet. „Wir im Zoo OsnabrĂŒck können das Fundtier leider nicht aufnehmen, da es sich in unsere gewachsene Familiengruppe sehr wahrscheinlich nicht integrieren lĂ€sst“, bedauert Wulftange. WĂ€hrenddessen hofft der Zoo weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung zu dem vermissten OsnabrĂŒcker Stachelschwein. „Draußen wird es ja nun immer kĂ€lter, von daher hoffen wir, dass das Nagetier sich in einem Keller oder in einer Garage Unterschlupf sucht. Wer das Weibchen sieht, möge uns bitte sofort informieren.“ Suchen mache leider keinen Sinn, da es bislang keine Spur von dem Tier gibt und es in alle Himmelsrichtungen gelaufen sein könnte. Wie andere Nagetiere auch, kann es sich zurzeit noch von GrĂ€sern, Laub oder Rinde ernĂ€hren. Dem bereits zurĂŒckgebrachten MĂ€nnchen geht es gut, es ist wieder bei seiner Gruppe. Hinweise zum Stachelschwein bitte telefonisch an den Zoo OsnabrĂŒck unter: 0541-95105"
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(30.11.2021, 13:18)
cajun:   @Emilia: Die Überschrift ist verwirrend. Ein Tier ist zurĂŒck, eines ist noch flĂŒchtig.
(19.11.2021, 16:15)
Emilia Grafe:   @A. Langer wie der Link und die Überschrift schon sagen, ist das Tier bereits wieder im Zoo.
(19.11.2021, 15:37)
Klaus Schueling:   Pressemeldung (8:17 Uhr)

Zoo heute wegen Unwetter geschlossen

Aufgrund der aktuellen Wetterlage muss der Zoo OsnabrĂŒck am heutigen Donnerstag, den 21. Oktober, leider geschlossen bleiben. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert fĂŒr heute Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 110 km/h. Aufgrund der Lage des Zoos im Wald möchten wir die Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher sowie die Sicherheit der Tiere, die nach Möglichkeit in den Stallungen bleiben werden, nicht gefĂ€hrden. Am Freitag, den 22. Oktober, haben wir voraussichtlich wieder wie gewohnt geöffnet.
(21.10.2021, 09:15)
cajun:   Neben dem Nachwuchs bei den Lapundern haben meldet der Zoo auch BestandsverĂ€nderungen bei den Antilopen un d mehr Platz fĂŒr die Ziegen.
" Neue Antilopen auf „Samburu“ – mehr Platz fĂŒr die Langohrziegen
Am Affentempel im Zoo OsnabrĂŒck können Besucher aktuell Nachwuchs entdecken. Bereits im Juli ist dort ein kleiner Schweinsaffe zur Welt gekommen, der sich aktuell noch fest an den Bauch seiner Mutter klammert. Ebenfalls neu im Zoo sind drei Impalas und ein Großer Kudu. Die afrikanischen Langohrziegen haben unterdessen einen neuen Außenbereich erhalten. „Wir haben im Juli bei unseren Schweinsaffen Nachwuchs bekommen“, verrĂ€t Melanie Marks, Tierpflegerin im Zoo OsnabrĂŒck. Die Schweinsaffen leben auf dem großen Affentempel in Form einer asiatischen Tempelruine in der Mitte des Zoos. Das markante GebĂ€ude bietet den Schweinsaffen mit einer Höhe von 16 Metern die vermutlich schönste Aussicht aller Zootiere. Wer die Affen dort beim Klettern beobachtet, kann das neue Jungtier am Bauch seiner Mutter entdecken. „Wir können aktuell noch nicht sagen, welches Geschlecht das Jungtier hat, denn seine Mutter behĂŒtet es wie den eigenen Augapfel und lĂ€sst niemanden an ihr Kleines heran“, sagt Marks. Vater des Jungtiers ist vermutlich das dominante MĂ€nnchen in der Gruppe, der zugleich auch ihr AnfĂŒhrer ist. „Der AnfĂŒhrer unserer Schweinsaffen heißt Kai-Uwe“, verrĂ€t Marks. „Er ist leicht an seiner deutlich krĂ€ftigeren Statur zu erkennen. Wir vermuten, dass er der Vater des neuen Jungtiers ist, ganz sicher können wir das aber nicht sagen.“ Aktuell beobachtet der Nachwuchs seine Umwelt interessiert ĂŒber die Schulter seiner Mutter oder zwischen ihren Armen hindurch. „Bis Jungtiere bei Schweinsaffen erste eigene Erkundungstouren machen, können einige Monate vergehen“, weiß Marks. „Sie werden mit etwa einem Jahr von der Mutter entwöhnt und halten sich bis dahin immer in ihrer NĂ€he auf.“ Den Namen „Schweinsaffe“ verdanken die Primaten ĂŒbrigens ihrem Schwanz, der wie bei Schweinen geringelt ist. Ansonsten halten sich die Ähnlichkeiten zu Schweinen jedoch in Grenzen. Denn Schweinsaffen haben ein olivbraunes Fell mit weißem Bauch und ein unbehaartes Gesicht. Sie sind gute Kletterer, halten sich zur Nahrungssuche aber meist am Boden auf. Dies ist vielleicht der Grund, warum sie im Vergleich zu anderen Affenarten eher ruhig sind, da sie so weniger die Aufmerksamkeit von Feinden erregen. Neues auch in „Samburu“ - Noch ruhiger als die Schweinsaffen sind die Impalas. Die afrikanischen Antilopen leben im Zoo OsnabrĂŒck in der Tierwelt „Samburu“. Auch bei ihnen hat es Zuwachs gegeben, allerdings durch neue Tiere aus dem Opel Zoo Kronberg. „Wir haben drei Weibchen aus Kronberg bekommen, die unsere bestehende Gruppe auf jetzt insgesamt zwölf Tiere erweitert. Alle zwölf Impalas sind weiblich“, sagt Andreas Wulftange, zoologische Leitung im Zoo OsnabrĂŒck. Die Impalas leben in der Tierwelt „Samburu“ unter anderem mit den Großen Kudus zusammen, einer weiteren Antilopenart, die ebenfalls Zuwachs bekommen hat. „Bei den Großen Kudus hat ein MĂ€nnchen die Gruppe ergĂ€nzt“, sagt Wulftange. „Es kommt aus dem Zoo Zlin in Tschechien und ist das einzige MĂ€nnchen in unserer Gruppe, die mit ihm aus jetzt fĂŒnf Tieren besteht.“ Das MĂ€nnchen lebt zur Eingewöhnung zunĂ€chst hinter den Kulissen und ist ab der kommenden Woche fĂŒr Besucher zu sehen. Verwechslungsgefahr besteht bei den Großen Kudus mit den Kleinen Kudus, die in OsnabrĂŒck in einem Gehege bei den Nashörnern leben. „Kleine und Große Kudus sind sich tatsĂ€chlich sehr Ă€hnlich“, erklĂ€rt Wulftange. „Sie sind auch nah miteinander verwandt, aber wie man sich anhand ihrer Namen schon denken kann, unterscheiden sie sich sichtbar in der GrĂ¶ĂŸe.“ In der Natur hat der Kleine Kudu ein kleines Verbreitungsgebiet im Osten Afrikas, wĂ€hrend der Große Kudu in grĂ¶ĂŸeren Gebieten im Osten und vor allem im SĂŒden Afrikas zu finden ist. Langohrziegen mit neuem Außenbereich Bei den ebenfalls aus Afrika stammenden Langohrziegen, die auch Damaraziegen genannt werden, hat es zwar keinen Zuwachs gegeben, doch dafĂŒr wurde ihr Gehege großzĂŒgig erweitert. Anstatt etwa 150 Quadratmeter steht der domestizierten Ziegenart jetzt rund 250 Quadratmeter zur VerfĂŒgung. „Durch den neuen Höhenpfad entlang der erweiterten Löwenanlage war der Platz freigeworden, den wir nun natĂŒrlich auch fĂŒr unsere Tiere nutzen wollen“, erklĂ€rt Wulftange. „Wir haben im Zuge der VergrĂ¶ĂŸerung des Ziegengeheges in Richtung Löwenanlage das GelĂ€nde etwas begradigt, sodass es jetzt weniger GefĂ€lle hat und von den Ziegen besser genutzt werden kann.“ In den letzten Tagen der Sommerferien gibt es somit viel Neues im Zoo zu entdecken, sodass sich ein Besuch bei den rund 2.200 Tieren lohnt, bevor die Schule wieder los geht. Neue Corona-Auflagen ab Freitag - Ab Freitag, den 27. August, gilt in der Stadt OsnabrĂŒck die Warnstufe 1 der neuen Coronaverordnung fĂŒr Niedersachsen. Damit dĂŒrfen Innenbereichen nur entsprechend der sogenannten 3G-Regel (getestet, geimpft, genesen) genutzt werden. FĂŒr den Zoo OsnabrĂŒck bedeutet dies, dass nur noch der „Unterirdische Zoo“ und das „Tetra-Aquarium“ geöffnet bleiben können. Hier mĂŒssen die entsprechenden Nachweise vorgezeigt werden. Die meisten Tiere halten sich aktuell jedoch ohnehin hauptsĂ€chlich in den Außengehegen auf. Wissenswertes zum SĂŒdlichen Schweinsaffen (Macaca nemestrina) - Die SĂŒdlichen Schweinsaffen sind eine Primatenart aus der Gattung der Makaken und leben in SĂŒdostasien. Ihren Namen erhielten sie aufgrund ihres schweineartig geringelten Schwanzes. Ihr Fell ist kurz und an der Oberseite olivbraun und grĂ€ulich, an der Unterseite weiß. Schweinsaffen erreichen eine Kopf-Rumpf-LĂ€nge von 43 bis 77 Zentimetern, ein Gewicht von 5 bis 14 Kilogramm. Ihre Nahrung, die grĂ¶ĂŸtenteils aus pflanzlicher Kost besteht, suchen sie in erster Linie am Boden. Nach einer Tragzeit von 6 Monaten bringen Weibchen ihre Jungtiere zur Welt, die sich dann am Bauch ihrer MĂŒtter festklammern. Mit etwa einem Jahr werden die Jungtiere entwöhnt. Die Weltnaturschutzorganisation „IUCN“ hat den Bestand des SĂŒdlichen Schweinsaffen als „gefĂ€hrdet“ eingestuft."
Quelle Pressemitteilung des Zoos
(31.08.2021, 11:27)
Klaus Schueling:   Pressemeldung (10:59 Uhr)

Große Trauer im Zoo OsnabrĂŒck

Lang ersehntes Nashornjungtier kam tot zur Welt

Fast 17 Monate hat der Zoo OsnabrĂŒck auf sein erstes Nashornbaby gewartet und sich monatelang akribisch auf die Geburt vorbereitet. Gestern Abend dann die niederschmetternde Nachricht: Der kleine Nashornbulle kam tot zur Welt.

„Das GefĂŒhl lĂ€sst sich schwer beschreiben. Wir sind alle sehr traurig, fassungslos und enttĂ€uscht“, beschreibt Tobias Klumpe, zoologischer Leiter und zustĂ€ndig fĂŒr die Nashörner, die Stimmung im Zoo OsnabrĂŒck. „Freitagnachmittag gab es erste Zeichen fĂŒr die einsetzende Geburt bei Nashornkuh Amalie. Wir holten sie in den Stall, wo dann gegen 19 Uhr die Fruchtblase platzte. Die Geburt ging recht schnell von statten, kaum schauten die ersten Hufe raus, war auch schon das ganze Kalb draußen.“ Die zwei ZootierĂ€rzte Thomas Scheibe und Jannis Göttling, Tobias Klumpe und Nashornrevierleiter Franz Schelshorn beobachteten die Geburt auf dem Bildschirm im benachbarten Sandkatzenhaus. Doch sie sahen gleich: Das Jungtier bewegte sich nicht, atmete nicht. „Wir rannten sofort mit dem medizinischen Equipment rĂŒber in den Nashornstall, trennten Jungtier und Mutter und starteten mit den lebensrettenden Maßnahmen. Doch ohne Erfolg. Das Jungtier regte sich ĂŒberhaupt nicht, zeigte keinerlei Vitalfunktionen und reagierte in keiner Weise auf Reize“, berichtet Zootierarzt Thomas Scheibe. Alles deutet darauf hin, dass das Jungtier tot zur Welt kam. Es wird in den nĂ€chsten Tagen in der Pathologie einer Fachklinik untersucht. „Das war wirklich niederschmetternd fĂŒr uns. Wir haben uns in den letzten Wochen und Monaten intensiv mit Kollegen und Experten von verschiedenen Fachinstituten ausgetauscht, AblaufplĂ€ne gemĂ€ĂŸ den vorliegenden Studien und Erkenntnissen aufgestellt, engmaschig die Mutterkuh ĂŒberwacht mit Nachtschichten und VideoĂŒberwachung“, beschreibt Biologe Klumpe.

Auch Franz Schelshorn, seit fast 30 Jahren Tierpfleger und seit 2002 Revierleiter bei den Nashörnern, ist niedergeschlagen: „Der einzige Trost, den wir haben, ist, dass Amalie eine gute Mutter sein wird. Sie berĂŒhrte ganz vorsichtig ihr erstes Kalb und zeigte viel Interesse, das ist nicht selbstverstĂ€ndlich bei einer Erstgeburt. Sie hat das toll gemacht.“ Schelshorn war ĂŒberzeugt, dass es ein kleiner Bulle wird und hatte ihm bereits vor der Geburt den Namen „Moses“ gegeben. Amalie konnte sich von ihrem ersten Jungtier noch in Ruhe verabschieden. Der Kuh geht es soweit gut und sie ist nun zurĂŒck in ihrer Gruppe mit Vater Miguel und Kuh Lia.

GrĂŒnde noch unklar
Warum der kleine Bulle Moses tot zur Welt kam, ist zurzeit unklar: „Wir haben im Moment noch keine ErklĂ€rung dafĂŒr. Er war vollstĂ€ndig entwickelt, der Mutter ging es bis zur Geburt gut und es gab vorab keinerlei Anzeichen fĂŒr diesen Ausgang. Genauso wie in der Natur bleibt auch im Zoo mit tierĂ€rztlicher Versorgung ein Restrisiko bei Geburten. Wir hoffen, dass die nun folgenden Untersuchungen aufschlussreich sein werden“, erlĂ€utert Zootierarzt Scheibe. Bis alle endgĂŒltigen Ergebnisse vorliegen, dauert es einige Wochen, dem Zoo war es jedoch wichtig zeitnah ĂŒber das traurige Ereignis zu informieren: „Viele unserer Besucher warteten sehnsĂŒchtig auf den Nachwuchs und fragten immer wieder nach. Jetzt liegt das Wochenende vor uns, da wollten wir die – wenn auch traurige – Nachricht nicht erst am Montag ĂŒberbringen“, so Biologe Klumpe. Am Montag will der Zoo zu einer Pressekonferenz einladen und ausfĂŒhrlich von der Geburt berichten sowie Fragen beantworten.
(05.06.2021, 11:37)
cajun:   Nachwuchs im Zoo OsnabrĂŒck

Neue Zebrastute Bonita lebt sich im Zoo ein Im Zoo OsnabrĂŒck sind Jungtiere bei den Bisons und Zwergziegen zur Welt gekommen. Die Jungtiere erkunden bereits munter ihre Umgebung und ermöglichen den Besuchern das Familienleben im Tierreich zu beobachten. Schon erwachsen, aber auch neu im Zoo, ist Zebrastute Bonita in der Tierwelt „Takamanda“. Aktuell muss vor dem Zoobesuch weiterhin ein Corona-Test gemacht werden, da der Zoo im Gebiet der Stadt OsnabrĂŒck liegt. DafĂŒr sind normale Mund-Nase-Bedeckungen nun ausreichend. Nach den Guteschafen, Rentieren und Drillen laufen im Zoo OsnabrĂŒck jetzt auch bei den Waldbisons und Westafrikanischen Zwergziegen Jungtiere umher. „Es ist schön im FrĂŒhling so viele neue Tiere im Zoo zu sehen. Das Familienleben der Tiere und die quirligen Jungtiere zu beobachten macht viel Freude“, freut sich Marcel Köck-Nitschke, Tierpfleger im Zoo bei Waldbisons und Zwergziegen. „FĂŒr unsere Besucher lohnt sich der Besuch dank des vielen Nachwuchses aktuell besonders und dass trotz der EinschrĂ€nkungen, wie einer Testpflicht vor dem Besuch“, ergĂ€nzt Tobias Klumpe, zoologische Leitung im Zoo OsnabrĂŒck. Am 7. Mai gab es bei den Waldbisons den ersten Nachwuchs in diesem Jahr: Ahyoka ist die Tochter von Weibchen Eliza und MĂ€nnchen Winnetou und kam gesund und munter passend zu den ersten sommerlichen Temperaturen zur Welt. „Bei ihrer Geburt wog Ahyoka rund 30 Kilogramm“, erklĂ€rt Tobias Klumpe. „FĂŒr Bisons ist das bei der Geburt ein Normalgewicht. GrundsĂ€tzlich geht es dem Kalb sehr gut. Es könnte jedoch sein, dass Eliza ihr etwas zu wenig Milch gibt. Wir behalten das aber im Auge und können, falls notwendig, mit der Flasche helfen.“ Auch wenn Nachwuchs bei Bisons keine Seltenheit ist, die kleinen KĂ€lber sehen vor ihren massigen Eltern immer besonders putzig aus. „Das Fell der KĂ€lber ist im Vergleich zu ausgewachsenen Bisons heller und flauschiger. Außerdem haben KĂ€lber natĂŒrlich keine Hörner, die mĂŒssen erst noch wachsen,“ so Klumpe. Seit dem 12. Mai hat das kleine Kalb nun VerstĂ€rkung bekommen. „Unser Weibchen Gwenda hat am Mittwochmorgen ihr Kalb geboren. Es ist ein kleiner Bulle und er heißt Nakai. Ihm geht es soweit gut und er lĂ€uft bereits mit der Gruppe mit“, erklĂ€rt Klumpe. „Sein Vater ist ebenfalls Winnetou, denn wir haben aktuell nur einen Bullen in der Gruppe.“ VerĂ€nderungen auch bei den Zwergziegen und Zebras Bereits mehrfachen Nachwuchs gibt es bei den Westafrikanischen Zwergziegen. Die Zuchtform der asiatischen Wildziege stammt aus West- und Zentralafrika und kann in Zeiten ohne Corona im „NOZ-Streichelland“ von großen und kleinen Zoobesuchern gestreichelt werden. Bei den kleinen Ziegen kamen dieses FrĂŒhjahr insgesamt sechs ZiegenlĂ€mmer zur Welt, fĂŒnf MĂ€nnchen und ein Weibchen. „Da wird sich das Weibchen unter den vielen Böcken gut behaupten mĂŒssen“, schmunzelt Tierpfleger Köck-Nitschke. Rein weiblichen Zuwachs gab es unterdessen bei den Chapman-Zebras in der afrikanischen Tierwelt „Takamanda“. Zwar haben die Zebras dieses Jahr noch keinen Nachwuchs bekommen, doch dafĂŒr kam ein neues Tier in den Zoo. Zebrastute Bonita ist fast ein Jahr alt und reiste aus dem Zoo Wroclaw (Breslau) nach OsnabrĂŒck. Die Zebraherde besteht neben Bonita jetzt aus der 15-jĂ€hrigen Jule, der 2-jĂ€hrigen Nairobi und dem 10-jĂ€hrigen Django. Der 2020 im Zoo OsnabrĂŒck geborene Barbaros wurde unterdessen nach Bayern in einen Wildpark abgegeben. „Unser Zebrahengst Django duldet neben sich leider keinen zweiten geschlechtsreifen Hengst in der Herde. In Zebraherden gibt es immer nur einen Hengst und mehrere Stuten. MĂ€nnliche Jungtiere werden in der Natur in der Regel mit der Geschlechtsreife aus der Gruppe vertrieben und mĂŒssen sich eine eigene Herde suchen“, erklĂ€rt der Biologe Klumpe die Abgabe.
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(20.05.2021, 17:11)
cajun:   Eine ausfĂŒhrliche Mitteilung des Zoo OsnabrĂŒck zum gerade gestarteten Umbau. Man darf gespannt sein.

Jetzt geht’s los fĂŒr die „Wasserwelten“ Spatenstich fĂŒr die neue Tierwelt im Zoo OsnabrĂŒck
8 Millionen Euro fĂŒr 5.000 Quadratmeter „Wasserwelten“ – das neue Bauprojekt ist ein weiterer Meilenstein fĂŒr den Zoo OsnabrĂŒck. Hier bekommen Seehunde, Seelöwen, Rosa-Pelikane und Humboldt-Pinguine im Sommer 2022 ein neues Zuhause. Bis es soweit ist, steht noch viel Arbeit an. Der erste, offizielle „Spatenstich“ wurde heute getan. Gleichzeitig hofft der Zoo, dass es mit der neuen Corona-Landesverordnung weiterhin keine Testpflicht in Gebieten mit einer Corona-7-Tage-Inzidenz unter 100 gibt. „Als das bisherige Seelöwenbecken 1973 eröffnet wurde, war das ein ganz besonderes Highlight. Der Zoo und alle OsnabrĂŒcker waren sehr stolz, das große Projekt fĂŒr damals 500.000 Euro realisieren zu können – auch wenn die Seelöwen erst 1984 einzogen. Heute ist das Becken mehr als in die Jahre gekommen und wir wollen es seit langem modernisieren“, so Dr. E.h. Fritz Brickwedde, PrĂ€sident der Zoogesellschaft OsnabrĂŒck e.V. Dem ZooprĂ€sidenten ist auch der Umweltaspekt der Investition besonders wichtig. „Mit der neuen Filteranlage sparen wir jĂ€hrlich ĂŒber 15 Millionen Liter Wasser, da wir statt einmal in der Woche nur noch einmal im Jahr das Wasser austauschen mĂŒssen.“ Doch gerade die Technik macht die Haltung von Wassertieren besonders teuer, deswegen verhalf erst eine Erbschaft dem Zoo das Projekt anzugehen, wie ZoogeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann berichtet: „Wir haben die ‚Wasserwelten‘ bereits vor der Corona-Zeit geplant, finanziert mit 2 Millionen Euro durch die Erbschaft von Maria Ahrens, 2 Millionen Euro durch das Land Niedersachsen mit Mitteln des EuropĂ€ischen Fonds fĂŒr regionale Entwicklung und einem Kredit.“ Die Freude ĂŒber die großzĂŒgigen Hilfen wuchs noch einmal in der vergangenen Woche: „Wir haben erfahren, dass das Land die Förderung von 2 Millionen Euro auf 2,8 Millionen Euro aufgrund der Corona-Situation erhöht – die Finanzierung wĂ€re sonst gefĂ€hrdet gewesen. DafĂŒr bedanken wir uns herzlich bei dem NiedersĂ€chsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann“, so der GeschĂ€ftsfĂŒhrer. Nordische Erlebniswelt mit Unterwassereinsichten - Nachdem nun die FlĂ€che, wo frĂŒher die Gehege der Humboldt-Pinguine, der Rosa-Pelikane und das NOZ-Streichelland lagen, dem Erdboden gleichgemacht wurde, starten in KĂŒrze die Bauarbeiten. Kieran Stanley, Architekt der „Wasserwelten“ von der dan pearlman Erlebnisarchitektur GmbH, beschreibt die neue Tierwelt beim Spatenstich: „Die zoologische Grundidee ist natĂŒrlich den Tieren eine artgerechte Heimat mit großen Gehegen zu errichten. DarĂŒber hinaus erschaffen wir eine nordische Erlebnislandschaft mit DĂŒnen, Kunststrand und Felsen sowie einer Architektur und Bepflanzung abgeleitet von NordkĂŒsten, damit die Besucher in diese Welt eintauchen und ein Teil von ihr werden können.“ Auch ein weiterer Spielbereich wird in maritimer Optik errichtet. Technik und Stallungen werden als nordische FischerhĂŒtten in die Landschaft eingebettet. Eine besondere Herausforderung, die gleichzeitig eine Besonderheit der Themenwelt ausmacht, war die Integration von neuen Bereichen in die bestehenden, wie die bisherige Gastronomie. „Hier entstehen Synergieeffekte. Von der Terrasse der Zoo-GaststĂ€tte können Besucher auf die ‚Wasserwelten‘ schauen, das ist natĂŒrlich toll. Ein weiteres Highlight sind die Unterwassereinsichten. Unterhalb einer Mole mit Leuchtfeuer können die Besucher zwischen Seelöwen und Seehunde quasi abtauchen und ein Teil der Unterwasserwelt werden – das alles natĂŒrlich barrierefrei.“ Sechs Becken fĂŒr Seehunde und Seelöwen - Bis es soweit ist, mĂŒssen noch ĂŒber 4.500 Kubikmeter Erde abtransportiert werden. Denn fĂŒr Seelöwen und Seehund werden insgesamt sechs Becken gebaut, drei fĂŒr jede Tierart, die miteinander verbunden werden. Damit beginnen auch die Bauarbeiten, wie Thorsten Vaupel, technischer Leiter im Zoo OsnabrĂŒck, berichtet: „Mitte Mai wird ein imposanter Baukran aufgestellt, der fĂŒr die jeweiligen Arbeiten auf dem gesamten BaugelĂ€nde genutzt werden kann. Als erstes werden dann die Wasserbecken ausgehoben, bis zu vier Meter tief muss dafĂŒr gegraben werden. Die Erde wird grĂ¶ĂŸtenteils abtransportiert. Dann wird die Technik verlegt und die Becken werden gegossen.“ Darauf folge der Ausbau mit Verkleidung, Holzbau, Technik und Filteranlagen. Ganz zum Schluss verleiht der Landschaftsbau mit Betonfelsen und thematisch passender Bepflanzung den „Wasserwelten“ ihr charakteristisches Äußeres. Gesteuert wird der Bau ĂŒber das PlanungsbĂŒro Rohling (pbr) in OsnabrĂŒck. Gerade in den nĂ€chsten Wochen kann es wegen der Bodenarbeiten fĂŒr die Becken zu vermehrten Verkehr am Wanderweg kommen, der am Schölerberg um den Zoo fĂŒhrt: „Die Baustellenzufahrt kreuzt den Wanderweg, dafĂŒr wurde extra eine Ampelanlage installiert. Die LKW-Fahrer mĂŒssen einen Knopf drĂŒcken, nach 30 Sekunden schaltet sich ihre Ampel auf GrĂŒn und sie können den Wanderweg passieren. Die Wanderer und SpaziergĂ€nger erhalten gleichzeitig ein rotes Haltesignal“, beschreibt Vaupel die Situation vor Ort. Die Tiere der „Wasserwelten“ - Die tierischen Bewohner der neuen Themenlandschaft leben alle bereits im Zoo OsnabrĂŒck und erhalten in ihrem neuen Zuhause zwischen drei- und fĂŒnfmal so viel Platz. So ĂŒbertreffen die neuen Anlagen, die auch mit dem VeterinĂ€ramt abgestimmt werden, die Angaben im SĂ€ugetiergutachten. Andreas Wulftange, zoologischer Leiter fĂŒr die „Wasserwelten“, erklĂ€rt: „WĂ€hrend die Seelöwen von dem Bau nicht beeintrĂ€chtigt sind, sondern einfach in ihrem alten Becken im Zoozentrum bleiben können, mussten wir die anderen Arten teilweise umsetzen: Die Humboldt-Pinguine leben bereits in einer Voliere neben der Zoo-GaststĂ€tte, die Rosa-Pelikane nutzen ihr Haus vom Winterquartier und einen kleineren, provisorischen Außenbereich, der Teil ihres alten Geheges war.“ Die Seehunde können noch in ihrem Becken bleiben, auch wenn es spĂ€ter Teil der „Wasserwelten wird“: „Hier ziehen spĂ€ter die Humboldt-Pinguine ein. Momentan haben wir am Beckenrand zusĂ€tzliche Holzplatten befestigt, damit die Tiere möglichst wenig von den Bauarbeiten gestört werden. Jungtier Bente und Weibchen Biene sind ganz gelassen, MĂ€nnchen Max ist etwas unruhiger, aber die Bauarbeiter nehmen natĂŒrlich auch RĂŒcksicht auf die Tiere, fahren in BeckennĂ€he langsamer und machen immer wieder Pausen“, so der Biologe. Fertigstellung bis Sommer 2022 - Der Zeitplan fĂŒr die „Wasserwelten“ ist ambitioniert – den Grund hierfĂŒr erlĂ€utert ZoogeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann: „Da sowohl die Erbschaft als auch die Förderung des Landes vorgibt, dass die Fertigstellung bis Ende Juni 2022 erfolgt sein muss, ist das unsere Zielgerade.“ Architekt Kieran Stanley ist optimistisch: „Es ist zwar eine zeitliche Herausforderung und ein komplexes Projekt, da Neues in Altes integriert werden muss, gleichzeitig sollen natĂŒrlich die QualitĂ€t und Kosten stimmen. Aber diese Anforderungen sind unser KerngeschĂ€ft, wir sind gut organisiert und vorbereitet.“ Auf die Besucher wartet auf jeden Fall ein großes neues Highlight, das rein vom Budget das zweitgrĂ¶ĂŸte Projekt nach der afrikanischen Tierwelt „Takamanda“ darstellt.
Quelle Pressmitteilung des Zoos
(11.05.2021, 12:43)
Klaus Schueling:   PRESSEMITTEILUNG

Zoo OsnabrĂŒck, 16.04.2021


Zoo OsnabrĂŒck erwĂ€gt Gang vor das Bundesverfassungsgericht
Droht Zwangsschließung durch Infektionsschutzgesetz?

Sollte bei der Anpassung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen werden, dass bundesweit Zoos ab einer dreitĂ€gigen 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von ĂŒber 100 schließen mĂŒssen, zieht der Zoo OsnabrĂŒck in ErwĂ€gung eine Beschwerde am Bundesverfassungsgericht einzureichen. Damit widerspricht der Zoo dem Vorgehen des Verbandes der zoologischen GĂ€rten (VdZ). Aktuell hat der niedersĂ€chsische Zoo geöffnet, nachdem das NiedersĂ€chsische Oberverwaltungsgericht in LĂŒneburg die Schließung von Zoos als unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig eingestuft hatte.

Zoo zu, Zoo auf, Zoo zu, Zoo auf – so lassen sich die letzten Wochen im Zoo OsnabrĂŒck zusammenfassen. Nun droht erneut die Schließung, wie die Vorabfassung des angepassten Infektionsschutzgesetzes vom 13. April ankĂŒndigt. Das „Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ enthĂ€lt bundesweit einheitliche und demnĂ€chst wohl neue Infektionsschutzmaßnahmen. Wird der aktuelle Kabinettsentwurf wie geplant verabschiedet, beinhaltet das neue Infektionsschutzgesetz eine bundesweite Schließung aller Zoos an Orten, in denen die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen ĂŒber 100 liegt. Öffnen dĂŒrften sie erst wieder, wenn die 7-Tage-Inzidenz an fĂŒnf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt. Andreas Busemann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer im Zoo OsnabrĂŒck, kĂŒndigt Widerstand an: „Sollte es so kommen, behalten wir uns vor zu klagen. Wir sind hier im Zoo OsnabrĂŒck an der frischen Luft, alle TierhĂ€user sind geschlossen, wir haben eine Besucherobergrenze und Maskenpflicht auf dem gesamten GelĂ€nde – uns und wohl auch den meisten unseren Besuchern erschließt sich nicht, warum wir wieder schließen mĂŒssten. An vielen öffentlichen Naherholungszentren sind wohl mehr Menschen als hier unterwegs und das ohne Kontrollen.“


Oberverwaltungsgericht beurteilt Zooschließung als unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig
Das sah am 19. MĂ€rz auch das niedersĂ€chsische Oberverwaltungsgericht in LĂŒneburg so und kippte damals im Eilverfahren die Vorgabe der niedersĂ€chsischen Landesregierung, dass Zoos bei entsprechendem Inzidenzwert schließen mĂŒssen. Die BegrĂŒndung lautete: Die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus bei Aufenthalten im Freien sei „vergleichsweise gering und könne durch mildere Maßnahmen als eine Schließung hinreichend effektiv reduziert werden“. So konnte der Zoo am 20. MĂ€rz mit seinem bewĂ€hrten Hygienekonzept wieder öffnen, obwohl in der Stadt OsnabrĂŒck der 7-Tage-Inzidenzwert seit ĂŒber drei Tagen ĂŒber 100 lag. Dr. Marco Athen, Rechtsanwalt und PrĂ€sidiumsmitglied in der Zoogesellschaft OsnabrĂŒck e.V. wie auch im Aufsichtsrat der Zoo OsnabrĂŒck gGmbH, zweifelt ebenfalls an, dass eine entsprechende Änderung im Infektionsschutzgesetz rechtens ist: „Es liegt der Beschluss des NiedersĂ€chsischen Oberverwaltungsgerichts vor, dass die Schließung von Zoos unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig ist. Zudem ist fraglich, inwiefern dies die im Grundgesetz verankerte Berufsfreiheit im Artikel 12 verletzt. Wir sollten deswegen falls notwendig vor das Bundesverfassungsgericht gehen.“

Heute wird ĂŒber die sogenannte Corona-Notbremse des Bundes im Bundestag abgestimmt. FrĂŒhestens könnte das angepasste Infektionsschutzgesetz am 26. April in Kraft treten, wenn Bundestag und Bundesrat entsprechend abstimmen. Obwohl der Zoo notfalls gegen das neue Gesetz klagen möchte, ist ZooprĂ€sident Dr. E.h. Fritz Brickwedde aber wichtig eines klar zu stellen: „Wir sind nicht per se gegen das Gesetz und sehen die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen, um die Verbreitung des Coronavirus zu stoppen. Uns geht es vielmehr um die VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit, die bei einer Schließung der Outdooreinrichtung Zoo einfach nicht gegeben ist. Dabei ist ein Zoo gerade jetzt ein sehr wichtiger Ort fĂŒr Familien, um in dieser schwierigen Zeit Erholung und positive Erlebnisse zu schaffen.“ ZusĂ€tzlich seien die Eintrittsgelder fĂŒr den Zoo OsnabrĂŒck, der fast komplett privat gefĂŒhrt wird, ĂŒberlebenswichtig. Seit Ausbruch der Pandemie war der Zoo insgesamt bereits sechs Monate geschlossen.

Zoo OsnabrĂŒck widerspricht Verbandsmeinung
Mit seinem Vorgehen weicht der Zoo OsnabrĂŒck von der Linie des Verbandes der Zoologischen GĂ€rten (VdZ) ab. Dieser hatte in den vergangenen Tagen einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die MinisterprĂ€sidenten und -prĂ€sidentinnen der LĂ€nder geschrieben, dass Zoos die angekĂŒndigte Schließung mitgehen, aber finanzielle UnterstĂŒtzung fĂŒr die Einrichtung erwarten. Hierzu hat ZoogeschĂ€ftsfĂŒhrer Busemann eine klare Meinung: „FĂŒr Zoos, die ĂŒberwiegend von der Kommune getragen werden, mag die Situation noch ertrĂ€glich sein. Aber fĂŒr Tierparks und Zoos, die generell, auch ohne Corona keine oder nur geringe UnterstĂŒtzung von den Kommunen erhalten, ist die Situation sehr schwierig. Zudem ist die Schließung nach heutigem Wissensstand unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig. Dementsprechend gehen wir hier einen anderen Weg als der Verband und setzen uns damit sowohl fĂŒr die Tierparks als auch fĂŒr die Menschen in der jeweiligen Region ein, damit sie ihren Zoo mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen besuchen können.“ Die EnttĂ€uschung ĂŒber das Verbandsvorgehen ist groß: „Von einem Verband erwarte ich, dass er sich fĂŒr die Interessen aller Mitglieder einsetzt. Zoos und Tierparks haben schlĂŒssige Hygienekonzepte erarbeitet und sind eine wichtige Alternative fĂŒr Familien in dieser Zeit. Dies hat der Verband vor kurzem selbst noch betont. Deswegen sollte sich der Verband sowohl fĂŒr die Zoos, die nicht öffnen möchten, als auch fĂŒr die Zoos, die alles geben, um in dieser herausfordernden Situation mit entsprechenden Hygienekonzepten Besucher zu empfangen, einsetzen.“ Dass dies möglich ist, zeigen andere VerbĂ€nde wie die Deutsche Tierpark-Gesellschaft und der Deutsche-Wildgehege-Verband, so Busemann.


(16.04.2021, 23:23)
Klaus Schueling:   PRESSEMITTEILUNG

Zoo OsnabrĂŒck, 19.03.2021 (16.41 Uhr)

Zoo OsnabrĂŒck ab morgen 9 Uhr wieder geöffnet
NiedersĂ€chsisches Oberverwaltungsgericht kippt Zooschließungen in Hochinzidenzkommunen

Ab dem morgigen Samstag, 20.03.2021, 9 Uhr öffnet der Zoo OsnabrĂŒck wieder seine Tore – obwohl die Stadt OsnabrĂŒck weiterhin als Hochinzidenzkommune gilt. Dies ist möglich, weil das niedersĂ€chsische Oberverwaltungsgericht die Schließung von Zoos in einer Hochinzidenzkommune als nicht mehr erforderlich und nicht mehr angemessen eingestuft hat. Ein Betreiber eines Tier- und Freizeitparks hatte geklagt.

„Wir sind begeistert und alle im Zoo freuen sich unglaublich. Wir haben es heute Nachmittag erfahren und die Kolleginnen und Kollegen bereiten seitdem alles fĂŒr die Wiedereröffnung morgen frĂŒh um 9 Uhr vor“, so Dr. E.h. Fritz Brickwedde, PrĂ€sident der Zoogesellschaft OsnabrĂŒck. „Wir waren ĂŒber die angeordnete Schließung nach Bekanntgabe, dass OsnabrĂŒck Hochinzidenzkommune ist, sehr irritiert – schließlich sind wir eine Outdooreinrichtung, arbeiten mit Onlineanmeldung sowie Besucherobergrenzen und im Zoo sind TierhĂ€user geschlossen und es gilt eine Maskenpflicht.“ Auch das Oberverwaltungsgericht schĂ€tzt die Situation so ein. So heißt es in der BegrĂŒndung fĂŒr die Außervollzugsetzung, dass das Infektionsrisiko bei Aufenthalten im Freien vergleichsweise gering sei und durch mildere Maßnahmen als eine Schließung hinreichend effektiv reduziert werde, etwa durch Begrenzungen des Zugangs zum Zoo, Steuerung des Aufenthalts dort oder durch BeschrĂ€nkung von infektionsrelevanten Einrichtungen (Innenbereiche) oder Veranstaltungen (SchaufĂŒtterungen). Zudem könne so eine Tourismusbewegung zwischen geschlossenen und umliegenden, geöffneten Einrichtungen verhindert werden.

Vorbereitungen fĂŒr Öffnung am Samstag
Seit heute kurz nach 15 Uhr herrscht nun noch emsigeres Treiben in der Verwaltung des Zoos: Die Kommunikation zur Wiedereröffnung lĂ€uft auf Hochtouren, Mitarbeiter fĂŒr Einlass und Service werden wieder herangeholt und das ZoogelĂ€nde wird fĂŒr die Besucher ĂŒberprĂŒft. „Die Reservierungen fĂŒr den morgigen Samstag bestehen weiterhin. Die angemeldeten GĂ€ste erhalten noch eine E-Mail von uns, da werden sich sicherlich viele freuen“, schmunzelt Christina Bunde, Kassenleiterin. „DarĂŒber hinaus nehmen wir auch fĂŒr alle weiteren Tage Onlineanmeldungen entgegen. Pro Tag können 2.000 und pro Stunde 250 Besucher Einlass erhalten. Vorab ist eine Anmeldung ĂŒber unsere Homepage mit Adresshinterlegung notwendig.“ Morgen um 9 Uhr öffnet der Zoo dann wieder seine Tore. FĂŒr alle, die bereits ein Ticket oder eine Karte gezahlt habe, steht das linke Tor (Zebra) fĂŒr den Schnelleinlass offen, wer an die Kasse zum Bezahlen muss, wendet sich nach rechts (Giraffe). Im Zoo gelten die bisherigen Sicherheitsregeln: Abstand halten, Maskenpflicht und die ĂŒblichen Hygieneregeln. Alle weiteren Corona-Vorsichtsmaßnahmen stehen auf der Homepage bereit: www.zoo-osnabrueck.de. „Wir freuen uns auf jeden einzelnen Besucher und falls die Stadt OsnabrĂŒck noch weitere Vorgaben erlĂ€sst, setzen wir diese natĂŒrlich auch um. Wir hatten ja bereits ĂŒber die Errichtung eines Schnelltestzentrums gesprochen – sollte dies sinnvoll sein, stehen wir dem weiterhin offen gegenĂŒber. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an die Stadt OsnabrĂŒck, die sich fĂŒr eine Öffnung des Zoos im Rahmen eines Modellversuches eingesetzt hat“, so Brickwedde. Nun heißt es aber erstmal: Alles vorbereiten fĂŒr die Wiedereröffnung nach drei Tagen Schließung.


(19.03.2021, 17:03)
Klaus Schueling:   Pressemeldung (18:06Uhr):

Zoo Osnabr?ck begr??t Schnellteststrategie der Stadt f?r mehr ?ffnungen
Schnelltestzentrum vor dem Zoo m?glich?

Der Zoo Osnabr?ck begr??t die Pl?ne der Stadt Osnabr?ck mehr ?ffnungen durch Schnelltests zu erm?glichen. Neben dem Einzelhandel k?nnte dann auch der Zoo unabh?ngig von der Corona-7-Tages-Inzidenz ?ffnen. Ein positiver Austausch mit dem nieders?chsischen Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann Ende Februar l?sst den Zoo hoffen, dass der Vorschlag der Stadt in der Landespolitik geh?rt wird. Auch ein Schnelltestzentrum vor dem Zoo w?re denkbar.

Die Idee der Stadt Osnabr?ck, die sie der Landesregierung vortragen will, klingt einleuchtend: Wenn ein negativer Corona-Test vorliegt, sollten bestimmte Einschr?nkungen gelockert werden. Dazu soll zum Beispiel der Einzelhandel oder auch der Zoo Osnabr?ck geh?ren. Letzterer begr??t die Pl?ne der Stadt ausdr?cklich und weist auf zahlreiche R?ckmeldungen hin, die er in den vergangenen Tagen bekommen hat. ?Die Menschen sind sp?rbar lockdownm?de?, sagt Zoogesch?ftsf?hrer Andreas Busemann. ?Wir haben in den letzten Tagen sehr viele Kommentare von unseren Besuchern geh?rt oder gelesen ? hier im Zoo, per E-Mail oder in den sozialen Netzwerken. Kaum jemand kann verstehen, warum wir trotz der umfangreichen Sicherheitskonzepte wieder schlie?en m?ssen. Das gilt umso mehr, da in Osnabr?ck die meisten Ansteckungen im privaten Umfeld stattfinden und nicht in Gesch?ften oder hier im Zoo.? Der Zoogesch?ftsf?hrer hofft deswegen, dass die Landesregierung den Vorschl?gen der Stadt Osnabr?ck zustimmen wird. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hatte erst Ende Februar mit Vertretern nieders?chsischer Zoos und Tierparks gesprochen und gro?es Verst?ndnis f?r ihre schwierige Lage in der Pandemie gezeigt. So konnte der Zoo Osnabr?ck dann am 8. M?rz mit zahlreichen Schutzma?nahmen wie Onlineanmeldung, Maskenpflicht, geschlossenen Tierh?usern, Besucherobergrenze sowie festen Einlasszeiten wieder ?ffnen, musste aber aufgrund der Inzidenzwertentwicklung in Osnabr?ck 9 Tage sp?ter wieder schlie?en.

Schnelltest vor dem Einlass?
Dabei kann sich der Zoo sogar weitere Schutzma?nahmen vorstellen: ?Wir pr?fen gerade, wie vor dem Zoo ein Schnelltestzentrum entstehen kann ? eventuell mit Selbsttests oder eben auch mit Unterst?tzung der Stadt mit entsprechend geschultem Personal?, sagt Zoogesch?ftsf?hrer Busemann. ?Vor dem Zoobesuch k?nnte dann ganz unkompliziert ein Schnelltest gemacht werden, der neben unseren vorhandenen Ma?nahmen zus?tzliche Sicherheit geben w?rde.? Eine derartige Schnellteststrategie favorisiert die Stadt Osnabr?ck f?r Einzelhandel und den Zoo und spricht damit nun die Landesregierung an. Aus finanzieller Sicht w?re eine solche ?ffnung f?r den Zoo sehr wichtig. ?Sobald Anfang M?rz feststand, dass wir bald wieder ?ffnen, haben die Menschen sofort Jahreskarten und Tageskarten gekauft. Gleichzeitig wurde das Onlineanmeldesystem sehr gut angenommen, dank der Besucherobergrenze und den verschiedenen Zeitfenstern f?r den Einlass war der Zoo nie zu voll und die Menschen haben sich gut im ?ber 23 Hektar gro?en Zoo verteilt. Das sind f?r uns zurzeit ?berlebenswichtige Einnahmen, die nach der Schlie?ung wieder eingebrochen sind?, erkl?rt Busemann. Finanziell w?re eine ?ffnung selbst mit Besucherobergrenze zurzeit sinnvoll, da bereits Karten f?r einen sp?teren Besuch gekauft und die Jahreskarten verl?ngert w?rden. F?r die Corona-m?den Menschen hat ein offener Zoo zudem auch klare Vorteile: ?Wir haben gemerkt, wie sehr sich Eltern und Kinder ?ber den Besuch im Zoo gefreut haben ? gerade die Kinder sind richtig aufgebl?ht. Der Zoo ist dabei f?r viele ein attraktives, aber vor allem auch ein sicheres Ausflugsziel.? Damit die Besucher den Zoo auch nutzen k?nnen, ist aber zun?chst eine Antwort vom Land Niedersachsen auf den Vorschlag der Stadt Osnabr?ck notwendig. Eine Entscheidung auf die sicherlich nicht nur der Zoo mit Spannung wartet.
(17.03.2021, 18:13)
Klaus Schueling:   Pressemeldung (16:09) Uhr

Zoo Osnabr?ck vorerst weiterhin ge?ffnet ? Onlineanmeldungen g?ltig

Droht Schlie?ung am Dienstag wegen 7-Tage-Inzidenz?

Nachdem am heutigen Freitag der 7-Tage-Inzidenzwert in der Stadt Osnabr?ck auf ?ber 100 gestiegen ist, hofft der Zoo Osnabr?ck ab dem kommenden Dienstag nicht wieder schlie?en zu m?ssen. Die Entscheidung hierzu f?llt am Montag. Bis dahin sind alle Onlineanmeldungen weiterhin g?ltig und der Zoo ge?ffnet. Sollte der Zoo schlie?en m?ssen, bleiben die meisten reservierten Zeitfenster bestehen und k?nnen genutzt werden, sobald der Zoo wieder ge?ffnet hat.

?Wir m?ssen aktuell noch abwarten, wie die 7-Tage-Inzidenz am Montag aussieht, aber die erneute Schlie?ung w?re f?r uns ein gro?er Schlag ins Gesicht?, bedauert Dr. E.h. Fritz Brickwedde, Pr?sident der Zoogesellschaft Osnabr?ck e.V. Die Stadt Osnabr?ck hat am Freitagnachmittag bereits angek?ndigt, dass Einrichtungen wie der Zoo ab Dienstag wieder geschlossen werden m?ssen, wenn der Wert drei Tage ?ber 100 bleibt. ?Wir, das Zoo-Team, haben uns alle ?ber die ?ffnung am vergangen Montag so gefreut und haben beobachtet, wie froh auch die Besucher, insbesondere die Kinder, waren die Tiere zu besuchen und hier durch den Wald zu toben. Wenn wir die Tore wieder schlie?en m?ssen, tut uns das im Herzen, aber auch im Geldbeutel weh.? Durch den Lockdown im Fr?hjahr 2020 sowie im Winter 2020/2021 hatte der Zoo bereits 2,5 Millionen Euro Verlust gemacht. Zwar konnte er viel durch Spenden, Patenschaften oder Unterst?tzung durch Kommune und Land auffangen. ?Aber wir haben wirklich gro?e Sorge, dass uns das diesj?hrige Ostergesch?ft komplett wegbricht, da die Inzidenzzahl f?r sieben Tage unter 100 liegen muss, bevor wir wieder ?ffnen d?rfen. Die Osterferien starten bereits in zwei Wochen und wenn Ostern f?r uns ausf?llt, wird es richtig eng?, ?u?ert sich Brickwedde.

Zoobesuch bis einschlie?lich Montag m?glich
Am kommenden Wochenende und am Montag k?nnen die Besucher auf jeden Fall den Zoo noch genie?en. Alle Onlineanmeldungen sind bis zur eventuellen Schlie?ung am Dienstag g?ltig. ?Wir haben uns nat?rlich bereits Gedanken gemacht, wie wir mit den Reservierungen umgehen, sollten wir tats?chlich am Dienstag schlie?en m?ssen. Ist das der Fall, werden die Onlineanmeldungen immer nur f?r die n?chsten sieben Tage verfallen. Diese Kunden werden wir per E-Mail informieren. Reservierungen ?ber dieses Zeitfenster hinaus bleiben bestehen. Wir wissen ja auch, dass so viele gerne kommen m?chten und m?chten den Menschen gerne etwas Sch?nes in Aussicht stellen?, so Christina Bunde, Kassenleiterin. Seit der ?ffnung am vergangenen Montag arbeitete der Zoo mit einer Besucherobergrenze von 2.000 Besuchern am Tag und 225 Besuchern pro Stunde sowie mit einer Onlineanmeldung. Von Montag bis zum heutigen Freitag hatten 8.900 Menschen den Zoo trotz m??igem Wetter besucht. Von Samstag bis Montag erwartet der Zoo 4.800 Besucher. W?hrend die Zeitfenster am Samstag und Sonntag bereits ausgebucht sind, sind f?r Montag noch Anmeldungen m?glich.

Zoos als Outdooreinrichtungen ?ffnen
Eine weitere gro?e Hoffnung des Zoos ist, dass Zoologische G?rten als Outdoor-Einrichtungen von der Landesregierung noch einmal anders eingestuft werden. ?Wir haben im Zoo mit 23,5 Hektar so viel Platz, arbeiten mit Besucherobergrenzen sowie mit Hygienekonzept f?r viel Abstand im Kassenbereich und haben auch beobachtet, dass die Besucher sehr diszipliniert sind. Deswegen fordern wir die regionale Politik auf, sowohl f?r die Menschen hier vor Ort als auch f?r den Zoo, seine Mitarbeiter und seine Tiere, mit den Landespolitikern ins Gespr?ch zu gehen, um eine ?ffnung f?r Outdooreinrichtungen losgel?st von Inzidenzzahlen zu erm?glichen?, berichtet Zoogesch?ftsf?hrer Andreas Busemann. Sowohl f?r die Gem?ter der Menschen als auch f?r den Erhalt des Zoos f?r die Region sei dies ein sehr wichtiger Schritt.

Der Zoo Osnabr?ck informiert ?ber die aktuelle Entwicklung auf seiner Homepage und bittet darum zun?chst hier nach Informationen zu schauen, da es am Wochenende aufgrund der aktuellen Situation zu einem erh?hten Anrufvolumen kommen kann.


(12.03.2021, 17:02)
Klaus Schueling:   PRESSEMITTEILUNG (13:04 Uhr)

Zoo Osnabr?ck, 05.03.2021

Zoo Osnabr?ck ab Montag wieder ge?ffnet

Mit Onlineanmeldung, Besucherobergrenze und Maskenpflicht
Ab dem kommenden Montag, 8. M?rz d?rfen Zoos und Tierparks in Niedersachsen wieder Besucher empfangen. Im Zoo Osnabr?ck liegt die t?gliche Besucherobergrenze vorerst bei 2.000 Personen pro Tag. Besucher m?ssen sich vorab online anmelden und eine Einlasszeit reservieren. Im Zoo gilt eine Maskenpflicht. Die Vorbereitungen f?r die Er?ffnung mit angepasstem Sicherheitskonzept laufen auf Hochtouren.
Die neuen Vorgaben machen es m?glich: Mit einer Besucherbegrenzung von 50 Prozent der normalen Kapazit?t sowie einer Online-Anmeldepflicht darf der Zoo Osnabr?ck am Montag um 9 Uhr seine Tore wieder ?ffnen. ?In den ersten Tagen lassen wir pro Stunde bis zu 225 Personen in den Zoo, wodurch sich der Besucherstrom gleichm??iger verteilt. Insgesamt k?nnen so anfangs bis zu 2.000 Besucher am Tag kommen. Au?erdem sind wir vorerst dazu verpflichtet eine Kontaktnachverfolgung zu gew?hrleisten?, erkl?rt Philip Freund, Leiter des Servicebereichs im Zoo Osnabr?ck. ?Die Anzahl der t?glichen Besucher werden wir nach und nach je nach Entwicklung und Vorgaben anpassen. Unsere Besucherzahlen sind nat?rlich je nach Wochentag und Jahreszeit sehr, sehr unterschiedlich. Wir sind uns auf jeden Fall der Verantwortung bewusst und gehen mit der Besucherbeschr?nkung achtsam um?, so Freund.

Anmeldung ?ber Zoo-Internetseite
F?r die Kontaktnachverfolgung ist es zwingend notwendig, dass sich alle Besucher ? auch Jahreskartenbesitzer, Vereinsmitglieder oder E-Ticket-K?ufer ? vor ihrem Besuch auf www.zoo-osnabrueck.de anmelden und ein Zeitfenster reservieren. Zus?tzlich m?ssen hier die Kontaktdaten sowie die Namen der Begleitung angegeben werden. Im Zoo selbst wurde das aus dem letzten Jahr bekannte Sicherheitskonzept ?berarbeitet und an die aktuelle Corona-Schutzverordnung angepasst. ?Auf dem gesamten Gel?nde gilt eine Maskenpflicht, die Tierh?user bleiben geschlossen und einige Wege haben wir wieder als Einbahnstra?en gekennzeichnet, damit sich die Besucher an Engstellen nicht entgegenkommen?, so Freund. Vor dem Zoobesuch werden Besucher gebeten sich unter www.zoo-osnabrueck.de auch ?ber die aktuellen Corona-Regeln auf dem Zoogel?nde zu informieren. ?Wir sind sehr dankbar, dass die neue Corona-Schutzverordnung uns endlich wieder erlaubt den Zoo zu ?ffnen?, sagt Andreas Busemann, Gesch?ftsf?hrer im Zoo Osnabr?ck. ?Gleichzeitig sind wir uns aber auch der Verantwortung bewusst, die damit einhergeht. Als Zoo m?ssen wir auf dem Zoogel?nde die passenden Rahmenbedingungen stellen. Um Infektionen mit dem Coronavirus zu verhindern, ist aber jede und jeder Einzelne gefragt sich an die Hygieneregeln zu halten.? Zoomitarbeiter achten auf dem Gel?nde auf die Einhaltung von Maskenpflicht oder Abstand.


Tickets online kaufen und sparen

Um Kontakte im Eingangsbereich m?glichst minimal zu halten, werden Besucher gebeten ihre Zootickets unter www.zoo-osnabrueck.de online zum Herunterladen zu kaufen. Als zus?tzlicher Anreiz sind die Tickets online um zehn Prozent g?nstiger als an der Zookasse. ?Vor dem Zoo gibt es dann zwei Tore zum Einlass. Das linke ?Zebra?-Tor ist f?r jene, die eine Jahreskarte, Mitgliedsausweis oder ein E-Ticket haben, um damit unkompliziert und schnell in den Zoo zu gelangen, w?hrend das rechte ?Giraffen?-Tor an die Zookasse f?hrt, wo vor Ort ein Ticket zum regul?ren Preis gekauft werden kann?, erkl?rt Christina Bunde, Kassenleiterin im Zoo Osnabr?ck. An der Zookasse k?nnen auch Jahreskarten gekauft oder verl?ngert werden. Alle Jahreskarten sind bis zum 1. April 2022 g?ltig und aktuell um bis zu f?nf Euro reduziert. Beim Besuch gelten die aktuellen Kontaktbeschr?nkungen. F?r das leibliche Wohl w?hrend des Zoobesuchs sorgt die Gastronomie mit To-Go-Angeboten. Spielpl?tze bleiben vorerst ge?ffnet, nur das ?Neue OZ-Streichelland? bleibt geschlossen. Bollerwagen werden nicht verliehen. Weitere Details unter www.zoo-osnabrueck.de.

Fr?hjahresputz vor der ?ffnung
Dass nun endlich wieder Besucher kommen d?rfen, freut auch Zoopr?sident Dr. E.h. Fritz Brickwedde. ?Die zahlreichen Spender und K?ufer von Jahreskarten und Zooprodukten haben es uns erm?glicht, w?hrend der Schlie?ung die Geh?lter unserer Tierpfleger, Tier?rzte und Biologen sowie das Futter f?r die Tiere zu bezahlen. Daf?r sind wir unendlich dankbar und jetzt freuen wir uns, alle Zoofreunde wieder bei uns begr??en zu d?rfen?, sagt der Zoopr?sident. Damit f?r den Start am Montag alles vorbereitet ist, stand f?r die Besch?ftigten im Zoo vergangene Woche ein erweiterter ?Corona-Fr?hjahresputz? auf dem Programm, wie Brickwedde erkl?rt: ?Die Mitarbeiter haben zum Beispiel die Beschilderung, die letztes Jahr noch als Provisorium f?r die Corona-Schutzma?nahmen angebracht wurde und nicht winterfest war, erneuert. Bei der ganzen Arbeit ?berwiegt aber bei allen die riesige Vorfreude dar?ber, dass es endlich wieder losgeht.? Nach vier Monaten Lockdown kehrt im M?rz damit endlich ein St?ck Normalit?t in den Zoo Osnabr?ck zur?ck.

Gesch?ftsf?hrer Andreas Busemann hofft dennoch, dass man mittelfristig wieder ohne Besucherobergrenzen arbeiten darf: ?Unsere finanzielle Situation ist schon sehr angespannt und mit Obergrenzen bleibt es schwierig f?r uns. Andernfalls wird sich unsere finanzielle Lage stark versch?rfen und geplante Umbauma?nahmen f?r das Tierwohl m?ssen verschoben werden?, so Busemann. Ob das m?glich ist, h?ngt ganz von der allgemeinen Entwicklung des Corona-Inzidenzwertes in der Region ab. Ab einer Inzidenz von unter 50 pro 100.000 Einwohnern gelten f?r den Zoo weniger strenge Vorgaben. Bei einer Inzidenz von ?ber 100 pro 100.000 Einwohnern kann der Zoo aber auch wieder geschlossen werden. Der Zoo hat ab Montag t?glich von 9 Uhr bis 18:30 Uhr ge?ffnet (17:30 Uhr letzter Einlass).
(05.03.2021, 13:13)
Sandra Trenka:   "Besuch gerne mit Tieren (aber ggf. das Serum nicht vergessen bitte)" Das sollte bei den gut best?ckten Schweizer Serumdepots doch bereits vorhanden sein? ^^
(04.03.2021, 11:46)
Carsten Horn:   @Sacha: Selten trinke ich auch mal ein Bier, :-) In Z?rich war ich schon ewig nicht mehr, Elefantenpark kenne ich noch, Savanne schon nicht mehr fertig. Da komme ich auch hin, die Tram f?hrt ja fast bis oben... Nur etwas warten sollten wir noch, mehr als zwei H?user sollten schon offen sein, g. Basel nat?rlich auch gerne, den ersten Besuch 2021 hab ich hinter mir, ebenfalls keine ge?ffneten H?user und max 1800 Besucher, mal schauen, wie jetzt das erste Wochenende wird. Lass ich mir aber nur berichten, ich kann ja zum Gl?ck unter der Woche gehen...

Fein, das ich nicht nur wirres Zeugs schreibe und wenigstens von einigen (oder einem?) verstanden werde.

Ich m?chte niemanden an den Pranger stellen, es sei denn, es w?rde was helfen vielleicht. Der Fall ist aber passiert und man soll draus lernen, das w?nsche ich mir sehr.

Wenn es ein technischer Fehler, Materialerm?dung o. ?. gewesen w?re, bedauerlich (vielleicht zu selten gepr?ft, aber das w?re ein anderes Thema), aber kommt vor, da h?tte ich gar nichts zu gesagt, kann passieren.

Hier wurde aber vom Zoo gesagt, das es menschliches Versagen war, und das h?tte man mit einem entsprechenden Sicherheitssystem a la Schleuse verhindern k?nnen, nat?rlich nur, wenn das System korrekt funktioniert. Es geht mir also nur um diese eine T?r, die nicht h?tte aufgehen d?rfen, solange der Schieber f?r das Tier auch ge?ffnet ist. W?re das Tier bereits im Vorgehege gewesen, der Schieber zu und die Pflegerin h?tte nur nicht geschaut, ob ein Tier drinnen ist, w?re es schon deutlich schwieriger bis unm?glich, das Personal technisch zu sch?tzen. Aber der Durchlauf vom Tier- zum Menschenbereich darf nicht sein.

Und diese Technik gibt es seit Jahrzehnten, z. B. beschrieben von Jimmy Chipperfield in seinem Buch, Erscheinungsdatum 1975! Oder adaptiert Zufahrten f?r Geldtransporter, Gef?ngniseing?nge, meist mechanisch bei vielen Volieren, etc...

Das bekannte w?re schon ausreichend gewesen, um den Vorfall in Osnabr?ck zu verhindern.
Wenn man ggf. noch ein bi?chen weiterdenkt, in Richtung SmartHome, Bewegungsmelder, W?rmebildkamera, etc, k?nnte man vieles vielleicht noch sicherer gestalten...

@Sandra Trenka: Nun ja, vielleicht waren es auch zwei, :-) . Besuch gerne mit Tieren (aber ggf. das Serum nicht vergessen bitte, g), ich wei? aber nicht, wie erfreut der Zoo auf fremde Tiere reagiert. Ohne Zoo w?re es nur Deutschland kurz hinter der Grenze.


(04.03.2021, 10:48)
Sandra Trenka:   Wenn's nur ein zus?tzliches Ausrufezeichen gewesen w?re, w?rde ich nicht sp?tteln. ;)
Danke f?r die Einladung in die Schweiz. Vielleicht komme ich mal darauf zur?ck - und nehme zwecks praktischem Anschauungsunterricht einfach ein paar meiner Tiere mit....^^
(03.03.2021, 16:34)
Sacha:   Lieber Carsten. Ich habe Dich wohl schon richtig verstanden (zumindest denke ich das).
Das von Dir geschilderte Beispiel von den Sicherheitsschleusen ist auch ein gutes Beispiel f?r meine Aussage. Im Prinzip garantiert es so Sicherheit. ABER: Durch einen technischen Fehler oder Materialerm?dung usw. ist es doch m?glich, dass vielleicht doch eine Schleuse ge?ffnet wird, bevor die erste geschlossen ist. Das heisst: Das System funktioniert grunds?tzlich und ein Vorwurf w?re (wenn ?berhaupt) dem Wartungsdienst zu machen. Aber auch der kann nicht f?r 100prozentige Sicherheit garantieren.

Wenn Du also darauf hinauswillst, dass ein an sich bekanntermassen besseres/sicheres System in Osnabr?ck zur Sicherung des Zugangs fehlte (und z.B. betroffene Mitarbeiter schon darauf hingewiesen haben sollten), dann gebe ich Dir absolut recht. Bestand es aber schon und dem Unfall liegt ein technisches oder menschliches Versagen (Fl?chtigkeitsfehler, ?berm?dung, Bequemlichkeit, Unkonzentriertheit) zu Grunde, w?sste ich jetzt nicht, warum man deshalb die Zooleitung an den Pranger stellen sollte.

Aber vielleicht m?ssen auch wir das mal bei einem Bier diskutieren. Ich trinke jedenfalls welches, bin bei der Markenwahl nicht so sehr heikel und der Weg nach Basel ist von Z?rich auch nicht so weit (oder umgekehrt?)...;)
(03.03.2021, 16:30)
Carsten Horn:   @Sacha: Von mir gibt es auch keine Pr?gel, :-)

Zumal Deine Idee vermutlich richtig ist, das man aneinander vorbei schreibt, und irgendwann l??t man es dann besser, vor allem, wenn man sich bereits an einem Ausrufezeichen zu viel aufh?ngt...

Fehler werden in Zoos immer passieren, leider auch t?dliche, das ist menschlich und nicht zu ?ndern. Keine Frage.

Mir geht es um diesen speziellen Fehler, der schon ?fter passiert ist und vergleichsweise einfach abzustellen ist.

Vielleicht bin ich nicht in der Lage, das Problem verst?ndlich darzustellen oder man will mich aus irgendwelchen Gr?nden nicht verstehen.

Mir fiel noch ein Beispiel ein, darum noch ein letzter Versuch.

Ich nehme an, viele kennen die Einfahrtsschleusen zu Raubtiergehegen in Safariparks. Ein Auto f?hrt in durch das erste offene Tor vom Besucherbereich in die Schleuse. Das erste Tor schlie?t sich und das zweite Tor von der Schleuse ins Durchfahrtsgehege ?ffnet sich. Einem Tier im Raubtiergehege ist es nie m?glich, in den Besucherbereich zu laufen, weil immer ein Tor geschlossen ist. Durch technische Vorkehrungen ist immer nur ein Tor ge?ffnet, das zweite l??t sich nicht ?ffnen.

Und das ist im ?bertragenen Sinn genau der Fehler, der in Osnabr?ck passiert ist. Die Sicherheitsschleuse ist das Vorgehege und beide Zug?nge waren zeitweise offen. Sowas zu verhindern ist v?llig simpel durch elektrische Schl?sser. Wenn der Zugang f?r das Tier ge?ffnet ist, ist der Zugang f?r den Pfleger stromlos (und geht somit nicht auf) und umgekehrt. Nur um diesen unn?tigen Fehler geht es mir, das beide gleichzeitig ins Vorgehege eintreten konnten!

H?tte die Pflegerin eine einfache T?r ge?ffnet und der L?we w?re dahinter, sehr tragisch, aber als menschliches Versagen verst?ndlich, aber wenn man es verhindern kann, dann sollte man es bitte auch tun...

@Sandra Trenka: Danke f?r die Einladung, aber ich bin leider nicht mehr sehr mobil (GdB100) und das ganze drumherum mit Anmeldung, Quarant?ne, etc mu? ich nicht haben. Sie d?rfen mich aber gerne in Basel besuchen, da kann man einfach nur hinfahren und eintreten, gestern erstmalig offiziell getestet in diesem Jahr, :-)
(03.03.2021, 14:58)
Sandra Trenka:   @Sacha: Danke f?r den Vermittlungsversuch. Nur trinke ich kein Bier und gehe in Pandemiezeiten zu keinen Treffen. ;)
@Carsten Horn: falscher Ansatz. Meinerseits wird gerade nicht von einer Unfehlbarkeit von Zoos ausgegangen. Und eine virtuelle Diskussion (mit zu vielen Ausrufezeichen) zwischen Zaung?sten in einem kleinen Forum ?ndert nichts am Tatbestand in den jeweiligen Zoos. Sie k?nnen das gern direkt mit mir telefonisch oder vor Ort in der "Welt der Gifte" in Salzburg ausdiskutieren, sobald Sie wieder ?ber die Grenze d?rfen. Dann k?nnen Sie auch gern erste Erfahrungen im direkten Umgang mit gef?hrlichen Tieren machen. ;)
(02.03.2021, 06:01)
Sacha:   Eigentlich sollte man sich in solche Diskussionen nicht einmischen und Frieden stiften wollen, denn meist ist das Resultat, dass man dann beide Seiten ver?rgert und von beiden "verbale Pr?gel" bekommt. Ich versuchs trotzdem:

Jungs, ich denke, Ihr redet bzw. schreibt einfach aneinander vorbei. Dass Fehler aufgearbeitet werden m?ssen und man daraus lernen soll, ist doch f?r beide unbestritten, oder? Und ich empfinde(!) Sandras Trenkas Argumentation so, dass doch erst bewiesen werden m?sste/muss, inwieweit ein vorangegangener Fehler/eine Fehlerquelle f?r den zweiten Unfall (oder Unf?lle in anderen Zoos) vorlag/vorlagen. Also, ob man nicht reagiert hat/keine Massnahmen getroffen hat und sich deshalb ein ?hnlicher Unfall ergab.

Ich bin weiss Gott kein Experte in Sachen Sicherheitsmassnahmen in Zoos. Aber ich denke, auch als Laie kann man sagen, dass einem Menschen (leider) ein (?hnlicher) Fehler mehrmals passieren kann. Genauso kann wegen Materialfehlern/technischen Fehlern ein an sich sicheres System auch mehr als einmal versagen. Bei diesem kommt noch hinzu, dass man vielleicht erst beim zweiten Mal den eigentlichen Fehler herausfindet.

Was nat?rlich nicht geht, ist, den Vorfall unter den Teppich zu kehren. Eine korrekte Aufarbeitung derartiger Unf?lle (mit sachdienlicher Information der ?ffentlichkeit) ist hier unabdingbar. Inwieweit das in Osnabr?ck, K?ln oder andernorts gemacht oder nicht gemacht wurde/wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Da bin ich nicht nah genug dran.

Wie auch immer: Mein Vorschlag zur G?te an Euch beide: Daran denken, dass in einem Chat die Tonalit?t nicht immer wie gew?nscht r?bergebracht werden kann, manches darum emotionaler erscheint als es wirklich gemeint war und beim n?chsten Zoosammlertreffen ein Bier miteinander trinken (oder zwei, wenn Ihr Euch nicht auf eine Marke eignen k?nnen solltet);):)
(01.03.2021, 21:30)
Carsten Horn:   Manche Diskussionen erinnern sehr an fr?here Zeiten, als Albrecht und Co noch in diesem Forum aktiv ware, :-(

Wenn an die Unfehlbarkeit der Zoos geglaubt wird, und ein Fehler nur zugeben wird, wenn er sich nicht mehr wegdiskutieren l??t, ist eine solche Diskussion sinnlos und mir meine Zeit zu schade daf?r, siehe Wiederholungen von Unf?llen am gleichen Ort. Ein Diskussion lebt davon, Argumente anzuh?ren und darauf einzugehen. Und nicht dogmengleich auf etwas zu bestehen, was sehr fragw?rdig ist. F?r mich ist eine gl?cklicherweise nur verletzte Pflegerin ein Fehler, der so nicht h?tte passieren m?ssen!

Zumal wir hier von einem der modernsten Raubtierh?user Deutschlands reden sollten, Er?ffnung November 2020. Da sollten doch eigentlich Erkenntnisse aus den genannten und weiteren Vorf?llen eingeflossen sein.

Mag sich also jeder selbst sein Urteil bilden, ob der Zoo Osnabr?ck hier alles richtig gemacht hat oder nicht.

@Sandra Trenka: Ich bin w?tend, aber nicht auf Sie, es sei denn, Sie geh?ren zu den Verantwortlichen in Osnabr?ck, :-) . Wobei ich da auch keinen verurteile, das steht mir nicht zu, aber aufr?tteln w?rde ich gerne, das man sich an die eigene Nase fasst und fragt, ob man wirklich alles getan hat in punkto Sicherheit? Und das andere daraus lernen. Aber ich glaube, ?ber kurz oder lang wird man vom n?chsten Unfall lesen aus gleichem oder ?hnlichen Grund, weil keine Schl?sse daraus gezogen werden und Verbesserungen eingef?hrt oder eingeplant werden...

Und ich bin pro Zoo, aber Kritik ist wohl erlaubt...
(01.03.2021, 11:38)
Sandra Trenka:   "Mich ?rgert das einfach, das man so tatenlos zusieht und nicht R?ckschl?sse zieht und L?sungen findet. Das schadet dem Ruf der Zoos allgemein und macht unn?tig angreifbar..." Ihr ?rger ist auch dank der vielen Ausrufezeichen nicht zu ?bersehen - ?ndert aber nichts. Im K?lner Beispiel hat man offenbar nicht hinsichtlich Personal die korrekten Konsequenzen gezogen. In anderen Zoos offenbar schon. Technische L?sungen sind auch nicht immer unfehlbar.
Und nochmals: Ihre virtuelle Wut mir oder wem auch immer gegen?ber ?ndert nichts am Tatbestand.

(27.02.2021, 23:14)
Carsten Horn:   Zoo K?ln 2002: Pflegerin betritt Leopardengehege bei nicht abgesperrtem Tier und entkommt mit viel Gl?ck.

Zoo K?ln 2012: Dank der kritischen Aufarbeitung und der entwickelten L?sungen aus dem Vorfall 2002 kam es 2012 zu keinem tragischen Ereignis im K?lner Zoo!!!

Es wurde keine Pflegerin get?tet und Tiger Altai nicht erschossen!!!

So viel zum Thema dokumentierte Wiederholungen!

Fragw?rdig dabei auch noch, das es in beiden F?llen die gleiche Pflegerin war...

Mich ?rgert das einfach, das man so tatenlos zusieht und nicht R?ckschl?sse zieht und L?sungen findet. Das schadet dem Ruf der Zoos allgemein und macht unn?tig angreifbar...

Technische L?sung gibt es schon jahrzehntelang, man m??te sie nur umsetzen. Eine Garantie ist das nicht, aber es macht die Arbeit sicherer. Auto f?hrt man ja auch nicht mehr ohne Gurt wie fr?her, auch wenn das keine Garantie ist, einen Unfall zu ?berleben...
(27.02.2021, 18:43)
Sandra Trenka:   @cajun: das ist mir auch aufgefallen. Ich spielte allerdings auf die zahlreichen Ausrufezeichen an....^^
(26.02.2021, 16:41)
cajun:   Es gibt ein allgemeines Problem mit den Satzzeichen und Darstellungen von Vokalen mit " im Forum @Sandra.
(26.02.2021, 16:18)
Sandra Trenka:   @Carsten Horn: "Hat man alles konsequent kritisch aufgearbeitet und daraus L?sungen entwickelt!!!"
Ich vermute, Sie haben zu oft das falsche Satzzeichen gew?hlt? ^^
Offenbar haben die erw?hnten Zoos daraus gelernt, da keine Wiederholungen dokumentiert sind. "Und es gibt durchaus gef?hrlichere Arbeiten als mit Tieren!" Das werte ich mal als Nein auf meine Frage. Bzgl. Gef?hrlichkeit: h?ngt von den Tieren und der jeweiligen T?tigkeit ab.
(26.02.2021, 12:13)
Carsten Horn:   Wien 2002, Chemnitz 2006, K?ln 2012, M?nster 2013 usw... Alles die gleiche Fehlerquelle, Unachtsamkeit bzw. menschliches Versagen. Hat man alles konsequent kritisch aufgearbeitet und daraus L?sungen entwickelt!!!

Darum kam es auch nicht zu dem Vorfall in Osnabr?ck, weil Risikominimierung auf allen Ebenen betrieben wurde durch Fehlererkennung (auch in anderen Einrichtungen) und Pr?vention (in der eigenen Einrichtung). Ha ha.

Oder schaut man nicht weiter als bis zum Zoozaun? Gibt es keinen Ebenen hinterm Zoozaun, wo so was Thema sein sollte? Was ist VdZ, BdZ, EAZA, WAZA, etc?

"Neuartige" Arbeitsunf?lle k?nnen immer passieren, weil man nicht damit rechnen oder das Ungl?ck einfach nicht vorhersehen konnte, aber wiederholen darf sich die Art des Arbeitsunfall nicht, weil man dann bei Fehlererkennung und Pr?vention versagte! Das meinte ich mit "so mu? es nicht sein".

Und es gibt durchaus gef?hrlichere Arbeiten als mit Tieren! Da beneide ich jeden Tierpfleger um seinen sicheren Job....
(26.02.2021, 10:06)
Sandra Trenka:   Bzw. Fehlerquellen bereits im Vorfeld zu erkennen und pr?ventiv zu vermeiden / minimieren.
(25.02.2021, 11:40)
Sandra Trenka:   @Carsten Horn: Arbeitsunf?llen m?ssen grunds?tzlich nicht sein. Nur kann man in Systemen, in denen Menschen und Tiere zusammenkommen, diese mitunter nicht 100% ausschlie?en, sondern gegen 0 tendierend Risikominimierung auf allen Ebenen zu betreiben (mittels Training, Kontrollsystemen, baulicher und technischer L?sungen, Notfallvorbereitung etc.) minimieren. Schon mal selbst direkt mit gef?hrlichen Tieren l?ngerfristig gearbeitet? Wichtig ist dabei, wie bereits erw?hnt, Fehler konsequent und kritisch aufzuarbeiten und darauf basierend L?sungen zu entwickeln und implementieren.
(25.02.2021, 11:38)
Carsten Horn:   Mit den Arbeitsunf?llen das ist nat?rlich richtig, aber so mu? es nicht sein, denn es war schon zig mal so in verschiedenen Zoos....

T?r A geht nicht auf, wenn Schieber B ge?ffnet ist. V?llig simpel zu realisieren mittels elektrischer Schl?sser oder auch mechanisch. Viele Pfleger k?nnten noch leben, wenn man das endlich mal auf die Reihe bekommen w?rde...

?brigens ein System, welches z. B. bei der Eisenbahn schon seit ?ber 150 Jahren genutzt wird, das geht nur, wenn das gemacht ist...
(24.02.2021, 19:11)
Sandra Trenka:   @Carsten Horn: in allen Branchen kann es trotz bestehender Sicherheitssystemen zu Arbeitsunf?llen kommen. Selbst ein Salonstratege kann sich am sicheren Schreibtisch an einem zu spitzen Stift picksen oder in der Kaffeepause am Kakao die Zunge verbrennen... das findet nur zumeist keine mediale Beachtung. ;)
Zielf?hrender ist es, nach einem solchen Unfall das bestehende Sicherheitssystem zu evaluieren und zu verbessern. Gute Besserung der Tierpflegerin.

(23.02.2021, 10:29)
Carsten Horn:   Das freut mich auch, wenn es der Pflegerin gut geht und keine Sch?den zur?ck bleiben.

Bei so Meldungen frag ich mich immer nur, wo da ein Sicherheitssystem ist? Wenn da eins w?re, d?rfte es keine Verletzten oder schlimmer geben.

Technisches Versagen kann passieren, aber hier ist es menschliches Versagen und genau vor so was mu? und soll das Sicherheitssystem doch sch?tzen!

Wenn der Pfleger die Gelegenheit hat, zum gef?hrlichen Tier zu gelangen bzw. das Tier durch einen offenen Schieber eintreten kann, dann ist da kein vern?nftiges Sicherheitssystem!

100 % Sicherheit gibt es vermutlich nicht, aber so mu? es nicht sein...
(23.02.2021, 10:02)
cajun:   Danke schön fĂŒr die Weiterleitung der sachlich formulierten Meldungen Klaus.
Schön zu lesen, dass es der Mitabeiterin, den UmstÀnden entsprechend, gut geht.
Von meiner Seite aus, gerne wieder mehr von den ureigensten Pressemittlungen der Zoos.
(22.02.2021, 16:52)
Klaus Schueling:   Pressemeldung von 14:31 Uhr
Zoo OsnabrĂŒck: Tierpflegerin nach Löwenvorfall wohlauf

Menschliches Versagen fĂŒhrte zu Betriebsunfall

Nach dem gestrigen Vorfall im Löwengehege des Zoo OsnabrĂŒck ist klar, dass menschliches Versagen zu dem Betriebsunfall fĂŒhrte. Trotz des wie vorgeschrieben vorhandenen Sicherheitssystems hatte die Tierpflegerin einen offenen Schieber ĂŒbersehen. Die Mitarbeiterin ist noch im Krankenhaus, aber wohlauf.

?Inzwischen konnten wir nach dem ersten Schock mit unserer Kollegin sprechen und dadurch hat sich bestĂ€tigt, dass menschliches Versagen zu dem Betriebsunfall fĂŒhrte. Wir alle sind aber einfach nur erleichtert, dass unsere Kollegin so glimpflich davongekommen ist ? das hĂ€tte ganz anders ausgehen können?, so Andreas Wulftange, Zoologischer Leiter im Zoo OsnabrĂŒck und zustĂ€ndig fĂŒr die Afrikanischen Löwen. Gestern war im Vorgehege der Löwen eine Tierpflegerin von einem Tier verletzt worden. ?Wir haben im Löwenhaus alle rechtlich vorgeschriebenen Sicherheitssysteme mit zum Beispiel doppelten und teilweise dreifach gesicherten TĂŒren und Schiebern. Dennoch: Dort, wo Technik und Mensch aufeinandertreffen, kann es trotz aller Sicherheitssysteme und Sicherheitsanweisungen zu menschlichem Versagen kommen?, berichtet Wulftange. Die Tierpflegerin war von einem Löwen verletzt worden, nachdem sie im Rahmen ihrer tĂ€glichen Arbeit das Vorgehege zum Außengehege betreten hatte. Alle fĂŒnf Löwen waren zu dem Zeitpunkt auf der Außenanlage. ?Sie hat in der Routine leider ĂŒbersehen, dass ein Schieber zwischen Vor- und Außengehege noch geöffnet war?, bedauert Wulftange. Die Tierpflegerin konnte schnell auf den Pflegergang zurĂŒckweichen, wo sie durch eine TĂŒr geschĂŒtzt war, wurde dabei aber von einem Löwen verletzt, der in das Vorgehege kam. Die Tiere selbst waren zu jedem Zeitpunkt gesichert und hĂ€tten das Gehege nicht verlassen können.

Zoomitarbeiterin ist wohlauf

?Unserer Kollegin geht es soweit gut, sie ist allerdings immer noch geschockt. Sie wurde am RĂŒcken verletzt, es besteht aber keine Lebensgefahr. Sie bleibt nur aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos, das bei einer Verletzung durch ein Tier immer besteht, ein paar Tage im Krankenhaus?, berichtet Wulftange. ?Wir sind mit ihr im regelmĂ€ĂŸigen Kontakt. Sie ist eine sehr zuverlĂ€ssige Mitarbeiterin, sie selbst und wir alle können uns nicht erklĂ€ren, wie es dazu kommen konnte. Aber wie in jedem anderen Betrieb können leider Fehler passieren, auch wenn unsere Sicherheitssysteme und Sicherheitsanweisungen das Risiko sehr stark minimieren. Wir sind einfach froh, dass sie einen so großen Schutzengel hatte.? Der Zoo werde den Vorfall zwar weiter aufarbeiten und mit den Mitarbeitern besprechen, aber es werde weder fĂŒr die Kollegin noch fĂŒr das Tier negative Konsequenzen geben. ?Der Löwe hat sich ganz natĂŒrlich verhalten. Unsere betroffene Kollegin war auch sehr besorgt um die Tiere und fragte nach ihnen noch gestern im Krankenhaus?, berichtet Wulftange. ?Wir werden den Namen des Tieres, das sie verletzt hat, nicht bekannt geben, da jeder der fĂŒnf Löwen so gehandelt hĂ€tte, weil es ihrem natĂŒrlichen Verhalten entspricht. Auch in einem Zoo bleiben die Tiere Wildtiere.? Das neue Löwenhaus und die neue Außenanlage im Zoo OsnabrĂŒck waren Ende November 2020 fertig gestellt und von den Tieren bezogen worden. Die dortigen Sicherheitsvorkehrungen entsprechen den gesetzlichen Vorgaben und den gĂ€ngigen Standards fĂŒr die Haltung sehr gefĂ€hrlicher Tiere.
(22.02.2021, 14:53)
Klaus Schueling:   Pressemeldung von 15:26 Uhr:

Betriebsunfall im Zoo OsnabrĂŒck

Löwe verletzt Tierpflegerin - keine Lebensgefahr

Am Sonntagvormittag gegen 11:30 Uhr kam es im Zoo OsnabrĂŒck zu einem Betriebsunfall im Löwenhaus. Eine Tierpflegerin wurde von einem Löwen angegriffen. Sie konnte sich in Sicherheit bringen und wird nun im Krankenhaus behandelt. Es besteht keine Lebensgefahr. Das fĂŒnfköpfige Löwenrudel war zu jeder Zeit im Gehege und gesichert.

Wir sind gerade alle geschockt und wĂŒnschen erstmal unserer Mitarbeiterin alles Gute. Zum GlĂŒck besteht keine Lebensgefahr, sie wird im Krankenhaus behandelt. Wir sind sehr froh, dass es ihr den UmstĂ€nden entsprechend gut geht, berichtet Andreas Busemann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer im Zoo OsnabrĂŒck.
Nach den bisherigen Informationen ist die Tierpflegerin im Rahmen ihrer notwendigen Arbeit in das Vorgehege zum Außengehege der Löwen gegangen. Die fĂŒnf Löwen befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf der Außenanlage und alle Schieber zwischen Vor- und Außengehege hĂ€tten geschlossen sein mĂŒssen. Ein Schieber war anscheinend doch geöffnet, sodass ein Löwe die Tierpflegerin angreifen konnte und am RĂŒcken verletzte. "Sie konnte zurĂŒck in den Pflegergang gehen und sich dort in Sicherheit bringen. Sie wurde mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht, wo sie zurzeit behandelt wird", rekonstruiert Andreas Wulftange, Zoologischer Leiter im Zoo OsnabrĂŒck und zustĂ€ndig fĂŒr die Afrikanischen Löwen, den Vorfall.
Die Tierpflegerin schwebt nicht in Lebensgefahr und die Zoomitarbeiter haben bereits mit ihr gesprochen.
"Wie es zu dem Vorfall kommen konnte, möchten wir in Ruhe besprechen. Unsere Kollegin und auch wir stehen aktuell unter Schock und werden in den nÀchsten Tagen die Geschehnisse aufarbeiten und der Ursache auf den Grund gehen", so Wulftange.
"Auf jeden Fall hat nach dem internen Notruf unser Notfallsystem gegriffen: Alle Kollegen kamen sofort, halfen der Kollegin sowie den RettungssanitÀtern und versorgten die Tiere."
Die Löwen waren zu jeder Zeit in ihrem Gehege und gesichert und sind nach dem Vorfall wohlauf.
Im Zoo OsnabrĂŒck leben fĂŒnf Löwen: Löwe Nakuru, Löwin Shaba und die kastrierten mĂ€nnlichen Löwen Kipangi, Armani und Mahiri.
(21.02.2021, 19:09)
Klaus Schueling:   Aktuelle Pressemeldung des Zoos (13:32 Uhr)

wir möchten Sie informieren, dass heute Vormittag im Zoo OsnabrĂŒck bei einem Betriebsunfall eine Tierpflegerin von einem Löwen verletzt wurde. Die Tierpflegerin ist aktuell nicht in Lebensgefahr und wird im Krankenhaus behandelt. Wir wĂŒnschen ihr alles Gute und hoffen, dass es ihr bald besser geht. Alle fĂŒnf Tiere waren zu jeder Zeit im Gehege und gesichert. Wir informieren Sie schnellstmöglich, sobald weitere Informationen vorliegen.

Vielen Dank fĂŒr Ihr VerstĂ€ndnis, dass wir aktuell auch erst alle Informationen zusammentragen mĂŒssen und keine Falschinformationen herausgeben möchten.
(21.02.2021, 13:47)
Adrian Langer:   Zum Schluss BreisbĂ€r.
(26.07.2020, 21:07)
Adrian Langer:   Dianameerkatze
(26.07.2020, 21:06)
Adrian Langer:   Indischer Elefant
(26.07.2020, 21:05)
Adrian Langer:   Syrischer Klippschliefer
(26.07.2020, 21:04)
Adrian Langer:   Heute letzte Station OsnabrĂŒck. Ein sehr schöner Zoo mit einem super Tierbestand. Der Untergrundzoo war leider geschlossen, weshalb ich wohl noch einmal anreisen muss. FĂŒr mich neu waren BreisbĂ€r und Syrischer Klippschliefer.

Anbei: Kanadischer Biber
(26.07.2020, 21:03)
Sebastian Gellert:   Am Mittwoch 8.7.2020 gibt es keine Besucher-Obergrenze mehr und eine vorherige Online-Anmeldung ist ebenfalls nicht mehr nötig. Man könnte die Frage Richtung Erlebnis-Zoo Hannover und Wildlands Emmen stellen, wann man dort gedenkt, die Obergrenze aufzuheben.

(07.07.2020, 19:54)
Jan Jakobi:   Carsten, ja, in Hannover gab es bis nach 2000 eine gemischte Gruppe.
Allerdings nur noch EisbÀren und BraunbÀren.
Ich habe die in Hannover noch selbst gesehen.

Die beiden letzten EisbĂ€ren (Elvis und Sonja) aus OsnabrĂŒck kamen nach Gelsenkirchen.

(20.06.2020, 23:17)
Carsten Horn:   Qualitativ leider zum Davonlaufen, aber es vermittelt zumindest einen Eindruck der Anlage...

In Hannover gab es 2000 auch noch gemischt, zumindest Eis- und BraunbÀren
(20.06.2020, 22:38)
cajun:   @Oliver Muller: Ich kann mich gut daran erinnern, die gemischte Truppe damals noch live gesehen zu haben in OsnabrĂŒck. EisbĂ€r, BraunbĂ€r und KragenbĂ€r zumindest. In einer langen schlauchartigen Anlage, mit Grabeneinsicht einerseits und Scheiben gegenĂŒber liegend. Geeignet war die Anlage von Form und Gestaltung am ehesten fĂŒr BraunbĂ€ren. Ganz schlimm habe ich sie nicht in Erinnerung. Der Besatz war allerdings auch 2006 schon eher ungewöhnlich.
(20.06.2020, 22:24)
Oliver Muller:   @cajun: Danke! Unglaublich, dass man diese gemischten BĂ€rentruppen noch bis Mitte der 2000er sehen konnte ...
(18.06.2020, 22:01)
cajun:   @Oliver Muller: ich habe es von der Zoo HP mal einkopiert:

BÀrennachwuchs am Schölerberg

"Auch die BĂ€ren machten Schlagzeilen: Die bis dahin ĂŒbliche Gemischthaltung von verschiedenen BĂ€renarten sorgte fĂŒr Nachwuchs, der eigentlich nicht sein soll. EisbĂ€renmĂ€nnchen Elvis fand Gefallen an BraunbĂ€renweibchen Susi und als Ergebnis kamen 2005 die ?BreisbĂ€ren?-Zwillinge Tips und Taps auf die Welt Der Zoo stellte sich seiner Verantwortung, löste die Gemischthaltung auf und gab Tips und Taps ein Zuhause am Schölerberg auf Lebenszeit. Das EisbĂ€renpaar Elvis und Sonia zog nach Gelsenkirchen. Susi lebte bis zu ihrem Tod im September 2018 am Schölerberg."
Ist in dem Artikel zur Zoogeschichte zu finden.

(18.06.2020, 12:41)
Oliver Muller:   @cajun: TatsĂ€chlich? Ich dachte die wĂ€ren noch aus grauer Vorzeit ĂŒbrig gewesen. Nein, abgeben ist sicher keine Option, zum einen ist das ein Alleinstellungsmerkmal, zum anderen wird man kaum Interessenten finden.
Meine Frage beruhte eher auf der Überlegung, ob da vielleicht zukĂŒnftig EisbĂ€ren in Frage kĂ€men.
(17.06.2020, 22:18)
cajun:   Der BreisbĂ€r ist doch noch gar nicht soo alt fĂŒr einen BĂ€ren. Ich glaube Jahrgang 2005.
Daher halte ich das fĂŒr eher unwahrscheinlich, dass da schon was auf der Agenda steht. Oder meinst du er wird perspektivisch abgegeben und eine neue, kalte BĂ€renart zieht ein?
(17.06.2020, 14:49)
Oliver Muller:   Weiß jemand, wie groß die ?BreisbĂ€ren?-Anlage in OsnabrĂŒck ist und ob es bereits Überlegungen fĂŒr einen Nachbesatz (nach dem letzten BreisbĂ€ren) gibt?
(16.06.2020, 21:49)
Markus Wutzler:   @ Adrian: Ein festes Zeitfenster fĂŒr den Bau(Erweiterung) der Elefantenalage gibt es nicht. Ich gehe davon aus, nicht die nĂ€chsten fĂŒnf Jahre, was mehrere GrĂŒnde haben dĂŒrfte. Erstmal wird es wichtiger sein einige alte Anlagen zu ersetzen, hier ganz klar die Seelöwen, aber dann nach und nach eben auch die ganzen alten Volieren, Seehundbecken, Pinguine und evt Pelikane in einer Voliere. Das ganze wird sicherlich in einigen Bauabschnitten erfolgen was einige Jahre dauern wird. Wenn man die Elefantenanlage wirklich machen möchte, werden dann ja auch innerhalb des Zoos noch Tiere umziehen mĂŒssen (Nashörner/Zebras), und möglicherweise wird man sich von noch mehr Arten trennen mĂŒssen, was ich sehr bedauern wĂŒrde. Ein Ausbau der Anlage fĂŒr die Elefanten, wird dann sicherlich einige Millionen kosten, und wie man dass im Moment stemmen möchte, weiß ich nicht. 2024 laufen ja die ZuschĂŒsse(2020-2024) der Stadt OsnabrĂŒck von bis dahin 500.000? pro Jahr aus, was danach passiert muss man erstmal sehen. Wenn die Stadt nicht danach jĂ€hrlich einiges mehr in den Zoo steckt, wir dass ganze sicherlich bald sehr eng. Personalkosten, Strom, Wasser usw. werden ja weiter steigen, und ohne die ganzen Spenden und Sponsoren, die heute Geld in den Zoo stecken, gingen die ganzen kleineren Verbesserungen in der Tierhaltung jetzt schon nicht mehr. @ Oliver: Tja die Pumas, eine Art auf die ich mich sehr gefreut habe, mangels Geld wurde die Anlage ja nicht gebaut, ob es noch PlĂ€ne dazu gibt, kann ich leider nicht sagen. Evt wird man dass ganze als B Maßnahme, irgendwann umsetzen, wenn man doch noch Gelder dafĂŒr zusammen bekommt, oder die Stadt vielleicht irgendwann nach 2024 den Zoo mehr unterstĂŒtzt.

(17.12.2019, 19:04)
Oliver Muller:   Ich wĂŒrde mir wĂŒnschen, dass bald die Puma-Anlage noch gebaut wird...
(15.12.2019, 21:06)
Markus Wutzler:   @Adrian Langner . Die Sache mit dem Direktor wird ja jetzt fĂŒr zwei Jahre getestet,und dann schaut man weiter. So wie ich dass verstanden habe, hat bisher auch ein Leitungsteam den Zoo gefĂŒhrt, und nicht mehr Dr. Böer, der ja Ende MĂ€rz in Pension geht. Man muss mal schauen wie sich das ganze entwickelt, die vier scheinen sich gut zu verstehen, haben gute Ideen, und man möchte mehr Geld fĂŒr den Artenschutz/Organisationen aufwenden. Wenn alles nach Plan lĂ€uft sollte die Löwenanlage Ende 2020 komplett fertig sein, und soweit mir bekannt ist, wird dann die Seelöwenanlage angegangen, die dann innerhalb des Zoos in eine neue Anlage mit angedachter Unterwassereinsicht umziehen.
(15.12.2019, 15:03)
Hannes Lueke:   Ich verstehe nicht was der Artikel der Hasepost uns sagen will: Andeutungen, Spekuklationen und unnötige Tendenzen (wozu der Hinweis auf den Whirlpool in den PrivatrĂ€umen der GeschĂ€ftsfĂŒhrung?).
(26.08.2019, 10:43)
Ulli:   Und doch noch etwas Erfreuliches:

Der Zoo OsnabrĂŒck erhĂ€lt eine notariell beglaubigte Erbschaft von der kĂŒrzlich verstorbenen Frau Ahrens nach groben SchĂ€tzungen (GrundstĂŒcke, Barvermögen) in Höhe von 4 Millionen Euro. Dies ist die grĂ¶ĂŸte Einzel-Spende in der Geschichte des Zoos.
(25.08.2019, 15:56)
Ulli:   Noch eine Beobachtung auf der Versammlung:
Als Prof. Böer mit stehenden Ovationen verabschiedet wurde, blickte Herr Busemann wÀhrend dieser Zeit demonstrativ sitzend in sein Smartphone. (!!!)
(25.08.2019, 15:55)
Ulli:   Ein spannender Artikel aus der Regionalzeitung HASEPOST:


Feindliche Übernahme oder (nur) Streit um Kompetenzen?
von Heiko Pohlmann
-
23. August 2019
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Nachdem unsere Redaktion am Donnerstagabend mit einem gewissen Zeitvorsprung exklusiv ĂŒber die wohl erstaunlichste Sitzung in der Geschichte der OsnabrĂŒcker Zoogesellschaft berichtet hatte, meldeten sich zahlreiche Leser bei uns.

Das Bild, das sich aus der ?zweiten Reihe? im Unternehmen Zoo und aus der Mitgliederbasis zeichnet, weicht deutlich von den offiziellen ErklĂ€rungs-ver-suchen ab. So wurde zum Beispiel in einem unserer Redaktion vorliegenden eilig verschickten ?Newsletter? an die Sponsoren die aktuelle Situation lediglich als ?Unruhe? bezeichnet und im GesprĂ€ch mit anderen Redaktionen die Aufmerksamkeit auf die anstehende Neubesetzung des Postens von Zoodirektor Michael Böer und eine strittige Regelung fĂŒr das geplante Sabatical einer Mitarbeiterin gelenkt.

Das, was da am Mittwochabend bei der Jahreshauptversammlung der Zoogesellschaft passierte, war aber sicher mehr als nur ?Unruhe? (Newsletter an die Sponsoren) oder ?Zoff? (NOZ), sondern der Höhepunkt eines Konflikts, der nach Angaben von Mitarbeitern des Zoos und Mitgliedern der Zoogesellschaft schon lĂ€nger geschwelt hat und fĂŒr einige Beteiligte dann ĂŒberraschend in der vergangenen Woche (endlich) ein Ventil gefunden hatte.

Neumitglieder machten Selfies als Beleg ihrer Anwesenheit
Übereinstimmend zeichnen Vereinsmitglieder ein mehr als kurioses Bild des Abends, von völlig unbekannten Neumitgliedern, die ? ?als ob sie einen Beweis fĂŒr ihre Anwesenheit anfertigen mussten? ? vor und wĂ€hrend der Jahreshauptversammlung Selfies machten.

Neumitglieder, darunter, so ein langjĂ€hriges Mitglied der Zoogesellschaft gegenĂŒber unserer Redaktion, ?zahlreiche Migranten?, die zwar eine Mitgliedschaft nachweisen konnten, aber völlig desinteressiert an der Versammlung teilnahmen, dieser auch kaum folgen konnten oder wollten und diese auch teilweise vorzeitig wieder verliessen.

Chef verschenkte angeblich Vereinsmitgliedschaften an Mitarbeiter
Von mehr als 50 Neumitgliedern ist die Rede, die (so eine aktuell kursierende ErklĂ€rung), die Mitgliedschaft in der Zoogesellschaft aus Anlass eines FirmenjubilĂ€ums geschenkt bekommen hĂ€tten. Ein sicherlich ungewöhnliches Geschenk. Statt einer finanziellen Gratifikation oder einer Jahreskarte (47 Euro), gab es also vom Chef fĂŒr die Mitarbeiter eine Vereinsmitgliedschaft ? Kostenpunkt immerhin 74 Euro im Jahr, und das gleich fĂŒr mehr als 50 Kollegen.
Und statt am Mittwochnachmittag den Betrieb zu verlassen um Feierabend zu machen, Shoppen zu gehen oder sonst wie die Freizeit zu genießen ? wie ein Großteil der mehr als 2.000 Mitglieder der Zoogesellschaft es taten und der Jahreshauptversammlung fernblieben ? pilgerten also ausgerechnet genau diese Neumitglieder, die sich gar nicht selbst zu einer Mitgliedschaft entschlossen hatten, alle zum Schölerberg und stimmten ? ohne die HintergrĂŒnde zu kennen ? erstmal gegen den seit 6 Jahren im Amt befindlichen ZooprĂ€sidenten?

Manch ein Freund des OsnabrĂŒcker Zoos wĂ€hnte sich anhand dieser Geschichte wohl eher in einem MĂ€rchenwald.

Sponsoren ĂŒbernehmen Leitungsfunktionen in der Zoogesellschaft
NatĂŒrlich soll der Zoo durch seinen GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann nicht in einen MĂ€rchenwald umgebaut werden, aber etwas kommerzieller darf es fĂŒr ihn wohl schon sein. Da traf es sich natĂŒrlich ganz hervorragend, dass ausgerechnet ein Unternehmer, der sich zwar öffentlich als langjĂ€hriger Sponsor prĂ€sentiert, aber selbst zu den mehr als 50 Neumitgliedern des Abends gehörte, quasi aus dem Stand zum Schatzmeister gewĂ€hlt wurde.

Michael Wendt, der jetzt Schatzmeister eines Vereins ist, dessen PrĂ€sidium nach der Abwahl von Reinhard Sliwka bis auf den als Ersatzmann gewĂ€hlten Fritz Brickwedde, durch den RĂŒcktritt der anderen PrĂ€sidiumsmitglieder verwaist ist, regte bereits im vergangen Jahr die stĂ€rkere Einbeziehung von Sponsoren und die GrĂŒndung eines Sponsorenbeirats an ? nun ist Wendt nicht nur frischgebackenes Mitglied der Zoogesellschaft sondern auch umgehend Schatzmeister geworden.

Neue Partnerin des Zoo-GeschĂ€ftsfĂŒhrers als Beraterin aktiv
Auf mehr Sponsoring und zusĂ€tzlichen Glamour dĂŒrften auch die AktivitĂ€ten der als Beraterin engagierten Heike Drogies zielen, die nach außen als Zoomitarbeiterin auftritt (inklusive Mailadresse des Zoos) und privat frischgebackene Partnerin des Zoodirektor Busemann ist, dessen Arbeit bislang von Reinhard Sliwka im Rahmen seiner Funktion als Aufsichtsrat ĂŒberwacht wurde.

Zum Beispiel bei der PrĂ€sentation von neuen Sponsoren steht Heike Drogies in letzter Zeit hĂ€ufiger Seite an Seite mit Partner und ZoogeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann und wird als Vertreterin des Zoos prĂ€sentiert.

Gemeinsame Stadtwohnung von Zoo-GeschĂ€ftsfĂŒhrer und Zoo-Beraterin als ?Kommunikationszentrum? fĂŒr den Zoo
Die Einweihung der neuen und gemeinsamen Wohnung von Drogies war dem Zoo auf der eigenen Homepage sogar eine Meldung wert (?Löwenstarke Einweihung?), in der ganz nebenbei auch erwĂ€hnt wurde, dass das angeblich fĂŒr einen siebenstelligen Betrag vom ZoogeschĂ€ftsfĂŒhrer privat gekaufte Anwesen am Vitihof (mit Whirlpool auf der Terrasse) auch als ?Kommunikationszentrum? fĂŒr den Zoo genutzt wird.
Mitarbeiter des Zoos zeigten sich gegenĂŒber unserer Redaktion verwundert, warum zum Beispiel GesprĂ€che mit den Vertretern der OsnabrĂŒcker Ratsfraktionen ĂŒber eine höhere finanzielle UnterstĂŒtzung durch die Stadt OsnabrĂŒck nicht in den RĂ€umen am Schölerberg stattgefunden haben.

Brickwedde sorgte als Ratsmitglied fĂŒr Millionen aus der Stadtkasse
Was in dem Eingangs beschriebene Newsletter an die Sponsoren von ZoogeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann zur zukĂŒnftigen Rolle von Dr. Fritz Brickwedde als Interims-PrĂ€sident und Aufsichtsratsvorsitzender geschrieben wird, dĂŒrfte auch noch fĂŒr Diskussionen im politischen OsnabrĂŒck sorgen. Demnach habe Brickwedde betont, dass er [Brickwedde] ?in diesem Amt wĂ€hrend seiner Zeit als ZooprĂ€sident den Zoo vertreten [werde], nicht die Stadt OsnabrĂŒck.?

Als Ratsmitglied und damit auch als hinzugewÀhltes Mitglied der Stadtverwaltung, hatte Brickwedde noch im Juni mit darauf gewirkt, dass der Zoo in den kommenden vier Jahren mit zusÀtzlich zwei Millionen Euro bezuschusst wird ? als ZooprÀsident und Aufsichtsrat der Zoo gGmbH soll er nun aber die Seite vertreten, auf der die auch von ihm auf den Weg gebrachten Gelder ausgegeben werden.

Anmerkung der Redaktion, 24.08., 11:40 Uhr: Aussagen Dritter zur Jahreshauptversammlung wurden bewusst in ?AnfĂŒhrungszeichen? gesetzt.

Die Namen der Zitierten sind der Redaktion bekannt, diese wollten jedoch nicht namentlich genannt werden.

(25.08.2019, 15:54)
Sebastian Gellert:   Der Affentempel fĂŒr die Schweinsaffen ist nur von einer Seite thematisch umgebaut oder wurden. Wie sieht es mit dem Meschenaffenhaus aus?? Komplette Fassade an jeder Seite der Anlage?? Und ist die Anlage Angkor Wat zumindest etwas zusĂ€tzlicher begrĂŒnt wurden??

(21.03.2019, 20:09)
Hannes Lueke:   Leider nur fĂŒr Abonennten komplett lesbar.
Was steht drin?
(30.01.2019, 08:15)
Hannes Lueke:   Das ist schon korrekt aber dann muss man auch ĂŒberlegen:
Wie viele Zoos existieren in der BRD und wie viele Freizeitparks?
Sind Zoos in ihrem Auftrag nicht auch öffentliche Einrichtungen zur Bildung und Erholung? Sollte das nicht jedem zur VerfĂŒgung stehen und nicht nur denen die es sich einmal im Jahr leisten können?
Viele Zoos leben von Stammbesuchern und nur wenige gehen das Risiko ein ein Ausflugsziel zu werden. Die Probleme sieht man in Hannover. Da ist eine humane Preisgestaltung elementar. 2 Euro mögen nicht viel sein aber ein Sprung von 2? ist eine 16% Preiserhöhung. Das ist nicht wenig Geld.
(25.01.2019, 13:30)
Gudrun Bardowicks:   Es bleibt trotzdem eine Tatsache, dass viele Menschen bereit sind, fĂŒr Freizeitparks wie den Heidepark Soltau, Phantasialand oder Europapark Rust ohne zu zögern Eintrittspreise von 35 - 45 Euro (ohne ErmĂ€ĂŸigung fĂŒr Kinder und Jugendliche) oder noch mehr zu zahlen, aber bei Zoos schon meckern, wenn sich die Eintrittspreise um 2 Euro erhöhen und man dann wie im Beispiel 14 Euro anstelle von 12 Euro zahlen muss.
(25.01.2019, 11:57)
Hannes Lueke:   Nana, man muss schon gestehen, dass 23,50 Eur eine Stange Geld sind. Man beachte auch, dass man in Arnheim weniger bezahlt! Im verzufenen Zoo Hannover, mit Erlebniskonzept, unwesentlich mehr. Ich verstehe, dass die Zoos auch Ihre Kosten decken mĂŒssen, muss aber gestehen, dass ich mittlerweile sehr verwundert bin, dass man mittlerweile auf niederlĂ€ndischem Niveau ist TROTZ staatlicher ZuschĂŒsse, geringerer USt und allgemein geringeren Lebenshaltungskosten in Deutschland. Zoos mit vergleichbaren Preisen in NL bieten große Pandas, Delfine oder eben Ökodisplays.
(25.01.2019, 08:26)
Oliver Muller:   Mich nervt das GeplĂ€rre um angeblich zu hohe Eintrittspreise von Zoos. In anderen Freizeiteinrichtungen zahlen die Leute ohne mit der Wimper zu zucken 25, 30 oder 35 ?, bei Zoos wird schon gejammert, wenn es statt 12 ? dann 14 ? kostet. Aber natĂŒrlich immer fordern, dass alle Tiere in noch grĂ¶ĂŸeren Gehegen untergebracht werden sollen.
(24.01.2019, 22:01)
Markus Wutzler:   Die drei Nischen fĂŒr Terrarien im Orang Utan Haus wurden zusammengelegt, und verbunden. Dort sind die ZwergmĂ€use eingezogen. Die Voliere mit den Finken wurde aufgelöst, und steht nun leer. Die beiden Finkenarten sind ins Affenhaus gezogen, und dort mit dem letzten Rothandtamarin vergesellschaftet.
(27.11.2018, 17:26)
Gudrun Bardowicks:   Es gab im neuen Orang-Haus/ Menschenaffenhaus gegenĂŒber den Innenanlagen der Orangs auch eine Voliere mit Zebrafinken, Tigerfinken und Papageiamadinen und 2 oder 3 Terrarien fĂŒr Stabschrecken und andere Wirbellose. Zumindest die Voliere soll allerdings aktuell nicht mehr besetzt sein.
(31.10.2018, 10:39)
Sebastian Gellert:   Das Menschenaffenhaus scheint nicht nur ein zu Hause fĂŒr die Orang-Utans zu sein .... bei einem Video sah ich durch Zufall beleuchtete Innenvitrinen oder Ă€hnliches. Leben noch andere Arten im Haus?
(30.10.2018, 16:51)
Markus Wutzler:   Mal ein paar aktuelle News aus dem Zoo OsnabrĂŒck.

Die neue Nordamerika Welt ?Manitoba? grĂ¶ĂŸtenteils fertig. Nachdem letztes Jahr schon Waldbisons, Hudson Bay Wölfe und SchwarzbĂ€ren eingezogen sind, sind jetzt die letzten Anlagen auch bezugsfertig. Schneeeulen,BartkĂ€uze und PolarfĂŒchse die schon im Bestand waren sind bereits umgesetzt. Nordamerikanische Biber und Baumstachler sind neu im Bestand, die Stinktiere und Murmeltiere sollen wohl bis Ende September auch noch kommen. Die neuen Anlagen sind ganz schön geworden, fĂŒr die Tiere sicherlich eine Verbesserung der Haltungsbedingungen. Leider sieht das ganze etwas unfertig aus, vermutlich sind einfach die Baukosten durch die Decke gegangen, und mehr war einfach daher nicht zu machen. Die Puma Anlage und die Anlage fĂŒr die Virginia Uhus wurden ja leider nicht mehr gebaut.

Man hofft wenn alle Genehmigungen da sind, endlich auch mit dem Bau der neuen/umgebauten Anlagen fĂŒr die Löwen und Nashörner anfangen zu können.FĂŒr die Löwen wird die spĂ€tere Anlage die 3 fache GrĂ¶ĂŸe aufweisen. Auch sollen wieder erhöhte Gehwege gebaut werden, damit es fĂŒr die Besucher einfacher wird die ganzen Höhenunterschiede am Schölerberg ĂŒberwinden zu können.

Die Anlage fĂŒr die Geier ist fertiggestellt und sicherlich auch noch dieses Jahr fĂŒr ein neues Paar bezugsfertig.

Es gibt Nachwuchs bei den Stachelschweinen, Seehunden und ein Warzenschwein Junges.

Neu im Zoo Dornschwanzagamen die ein Terrariun im Tetra Aquarium bewohnen.

Nachdem die Mantelaffen aus dem Zoo ausgebĂŒxt waren, wurden sie nach der RĂŒckkehr erst mal unter Hausarrest gestellt, mittlerweile dĂŒrfen sie aber wieder auf die Aussenanlage.

Der Sumatra Tiger Argo ist/wird wohl bald geschlechtsreif, man hofft das dann evt gezĂŒchtet werden darf. Bei den neuen Borneo Orang Utans hat sich das LiebesglĂŒck eingestellt, die zwei haben sich gesucht und gefunden. Es wird damit gerechnet das Dayang das Weibchen in nĂ€chster Zeit wohl schwanger werden könnte. Es gab schon mehrere Paarungen, aber soweit ich weiß hat sie bisher noch die Pille bekommen, was jetzt wohl nicht mehr der Fall ist.

Die Schimpansen Gruppe ist immer noch getrennt, zwei der Weibchen verstehen sich schon lĂ€nger nicht mehr, und sie haben sich Verletzungen zugefĂŒgt.

Der Asiatische Elefanten Bulle Luca zeigt großes Interesse an der Kuh Sita, die ist auch nicht abgeneigt, aber noch etwas zu Jung, also soll erst einmal noch eine Schwangerschaft vermieden werden bis sie etwas Ă€lter und schwerer ist.

Ab Mitte September starten zum zweiten mal die Zoo Lights mit ĂŒber 650 Lichtinstallationen sollen bis Mitte November mehr Besucher abends in den Zoo gelockt werden. Begleitend dazu finden immer mal wieder Themenwochenenden im Zoo statt, Brasilianische NĂ€chte, Afrikanische NĂ€chte, Mittelalter Spectaculum, und Laternen UmzĂŒge, danach geht dann gleich mit Helloween und verschiedenen Mazes weiter.

Nachdem der Zoo Emmen neu gebaut, die Zoos Hannover, und jetzt neu der Allwetterzoo MĂŒnster große Investitionen angekĂŒndigt haben, und von den jeweiligen StĂ€dten hohe Millionen Zahlungen als UnterstĂŒtzung bekommen, fragt man sich natĂŒrlich wie will der Zoo OsnabrĂŒck da weiterhin mit umgehen. Es werden viele Aktionen durchgefĂŒhrt, auch hat der Zoo viele Sponsoren die helfen, nur diese gigantischen Summen die da bewegt werden, kann der Zoo nicht allein eintreiben, um da mithalten zu können.
(10.09.2018, 19:44)
Markus Wutzler:   @Sascha, kann ich leider nicht beantworten.
(26.06.2018, 12:45)
Sacha:   @Markus Wutzler: Welcher Art genau gehören die Thaiskorpione an? (Heterometrus spinifer?)
(26.06.2018, 11:54)
Markus Wutzler:   Neues aus dem Zoo OsnabrĂŒck, die Besucherzahlen sind stabil und im Plan, sieht wieder nach etwa 1 Million Besucher dieses Jahr aus.

Um den Umbau der Löwenanlage finanzieren zu können wird es dieses Jahr ein paar mehr Aktionen im Zoo geben,Vollmond BBQ, Löwenmahlzeit und wieder eine Zooauktion um mal ein paar zu nennen.

Die neue Nordamerika Landschaft "Manitoba" soll zum Herbst hin fertig werden, erste Tiere, Biber und Baumstachler sollen bald im Zoo ankommen.

Im Tetra Aquarium sind Thaiskorpione eingezogen die auch gleich Jungtiere zur Welt gebracht haben.

Einer der Roten Panda Weibchen wurde gegen ein MĂ€nnchen getauscht, sodass mit einer Zucht gerechnet werden kann.

Die neue Geiervoliere wird wohl bald fertig sein, sodass wieder ein Paar einziehen kann.

Im Zoo gibt es zwei Brutpaare wilder Störche, die voraussichtlich jeweils drei Jungtiere großziehen werden.

Die Klammeraffen Anlage wird beizeiten erweitert, da genĂŒgend Spenden zusammen gekommen sind um eine weitere "Insel" den Affen zur VerfĂŒgung zu stellen. Die Handaufzucht Smiley Hope konnte erfolgreich in Gruppe integriert werden.

Die Quessantschfe haben den Zoo verlassen.

Sieben Impalas wurden geboren,bei den Zwergottern und PolarfĂŒchsen gab es jeweils Zwillingsgeburten.

Die beiden neuen Orang Utans Dayang und Damai verstehen sich ganz ausgezeichnet, sie sitzen und liegen nah beieinander, von daher sollte eine Schwangerschaft wohl nicht ganz so fern in der Zukunft liegen.

Die Mantelaffen scheinen immer noch , nach ihrem Ausflug in den OsnabrĂŒcker Wald, in ihrem Haus bleiben zu mĂŒssen, zumindest habe ich sie bisher nicht draußen gesehen.

Eine der HyÀnen ist ziemlich rundlich, mein Eindruck war, da könnte sich ein Junges anbahnen.

Die Diana Meerkatzen, RotbĂŒffel, Drill WG Anlage wurde ĂŒberarbeitet, es gibt jetzt einen Unterstand, mehr Klettermöglichkeiten, und mehr erhöhte SitzplĂ€tze fĂŒr die Affen. Auch scheinen die RotbĂŒffel eine Art "Sandkasten" bekommen zu haben, in dem sie sich gern hinlegen.

Der alte Sandkater Naji ist im alter von 15 Jahren leider verstorben.

(26.06.2018, 11:45)
Oliver Muller:   Man sollte die Jusos OsnabrĂŒck vielleicht nicht so ernst nehmen. Es dĂŒrfte sich um eine Handvoll Leute handeln, und die Jusos haben traditionell auch in der SPD eher Exotenstatus, speziell im eher konservativen Landesverband NRW.
(10.06.2018, 15:08)
Oskar Schwitters:   Auch interessant: Die Haltung von Wildtieren wird abgelehnt und als Alternative wird vorgeschlagen nur noch einheimische (Wild-)Tiere zu zeigen.
(10.06.2018, 00:15)
Sacha:   Falls es irgendwie tröstet: Die Jusos hier in der Schweiz stellen ebenfalls öfter weltfremde Forderungen...
(08.06.2018, 17:06)
Klaus Schueling:   PRESSEMITTEILUNG von heute

Zoo OsnabrĂŒck: Elefantenjungtier Minh-Tan verletzt
Elefantennachwuchs wird Stallruhe verordnet

Mittwochmorgen hat sich im Zoo OsnabrĂŒck Elefantenjungtier Minh-Tan verletzt. Es geht ihm den UmstĂ€nden entsprechend gut, allerdings ist er in seiner MobilitĂ€t eingeschrĂ€nkt. Er wird tierĂ€rztlich behandelt und steht unter regelmĂ€ĂŸiger Beobachtung.

?Der Unfall passierte frĂŒh am Morgen beim Aufstallen in den Boxen in der Halle?, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo OsnabrĂŒck. ?Beim Aufstallen locken die Tierpfleger die Tiere mit Futter von der großen Innenhalle in die kleineren Boxen. Dann fahren die Gittertore runter, die die Boxen von der Innenhalle abtrennen. Das ist notwendig, damit die Pfleger die Halle saubermachen und die Tiere auf den Gesundheitszustand ĂŒberprĂŒft werden können.? Dabei passierte es: Minh-Tan lief plötzlich wieder zurĂŒck in die Innenhalle und geriet unter das Tor. Er konnte zwar selbst wieder hervorkommen, ging dabei aber in die Knie und verletzte sich. Das Tor wurde gestoppt und wieder hochgefahren.

Wie konnte es zu dem UnglĂŒck kommen? ?Wir haben fĂŒr diesen Prozess genaue Sicherheitsanweisungen, damit die Tiere in den Boxen bleiben, wĂ€hrend die Mitarbeiter Tore runterfahren. Leider ist hierbei an diesem Tag einem Mitarbeiter in der tĂ€glichen Routine ein Fehler passiert, sodass Minh-Tan wieder zurĂŒck in die Halle und unter das Tor gelaufen ist ? da waren wir alle sehr geschockt und erschrocken?, bedauert Klumpe. Die Tore sind per Kamera ĂŒberwacht und ĂŒber Monitore an der Schaltstelle fĂŒr die Bedienung einsehbar. Da im Zoo OsnabrĂŒck die Elefanten im sogenannten protected contact gehalten werden ? also ohne direkten menschlichen Kontakt ? und die Elefanten sich auch in den Boxen frei bewegen können, ist beim Prozess des Aufstallens besondere Vorsicht wichtig.

Die gute Nachricht: Minh-Tan geht es soweit gut, wie Zootierarzt Thomas Scheibe berichtet: ?Ich behandele ihn und ĂŒberprĂŒfe ihn regelmĂ€ĂŸig. Er hat wohl Quetschungen sowie Stauchungen unter anderem an den Gelenken und ist in der Bewegung eingeschrĂ€nkt. Einen Bruch konnten wir vorerst nicht feststellen. Allerdings ist Minh-Tan sehr aufmerksam und interessiert und folgt seiner Mutter Douanita und Schwester Sita ? das ist ein sehr gutes Zeichen.? Damit er bald wieder komplett genesen ist, erhĂ€lt Minh-Tan unter anderem unterstĂŒtzende Heilmittel, wie zum Beispiel abschwellende und beruhigende Salben und Medikamente zur UnterstĂŒtzung des Bewegungsapparates.

Vorerst bleibt der fast ein Jahr alte Elefant im Haus und zunĂ€chst dort in drei miteinander verbundenen Boxen. Er soll sich zwar bewegen können, aber nicht zu ungestĂŒm werden: ?Wie bei Menschenkindern auch vergisst Minh-Tan zwischendurch, dass er in der MobilitĂ€t etwas eingeschrĂ€nkt ist. Wir wollen das Risiko minimieren, dass er einfach losstĂŒrmt und dann noch stĂŒrzt?, erlĂ€utert Tierarzt Scheibe. Alle Mitarbeiter hatte der Vorfall sehr mitgenommen. ?Wo Menschen arbeiten, passieren leider auch manchmal Fehler. Wir werden das Geschehen im Team sehr ausfĂŒhrlich nachbesprechen, damit so etwas nicht noch einmal passieren kann?, betont Klumpe. Im Zoo OsnabrĂŒck leben zurzeit vier Asiatische Elefanten: Minh-Tan, Mutter Douanita (31 J.), Schwester Sita (5 J.) und der Elefantenzuchtbulle Luka (45 J.).

Wissenswertes zu Asiatischen Elefanten
Asiatische Elefanten sind etwas kleiner als Afrikanische, erreichen aber trotzdem eine KörpergrĂ¶ĂŸe von drei Metern und ein Gewicht von bis zu sechs Tonnen. Sie sind die grĂ¶ĂŸten LandsĂ€ugetiere Asiens. Asiatische Elefanten ernĂ€hren sich von Ästen, BlĂ€ttern, Baumrinden, Wurzeln, FrĂŒchten und GrĂ€sern und benötigen tĂ€glichen Zugang zu Wasser. Sie leben ĂŒberwiegend in RegenwĂ€ldern und immergrĂŒnen LaubwĂ€ldern. Die Schwangerschaft eines Asiatischen Elefanten dauert fast zwei Jahre und das Junge kommt meinst mit mehr als 100 Kilogramm Körpergewicht auf die Welt. Die DickhĂ€uter leben in Herden, bestehend aus Weibchen zusammen mit ihrem Nachwuchs. Alte Bullen leben als EinzelgĂ€nger, junge hingegen in Junggesellengruppen. Von der Weltnaturschutzorganisation IUCN wird der Asiatische Elefant als ?stark gefĂ€hrdet? eingestuft.


Bildunterschrift:
Elefantenjungtier Minh-Tan ist verletzt und hat deswegen ?Stallruhe? verordnet bekommen.
Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Svenja Vortmann), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung



(01.06.2018, 16:38)
Patrick Marburger:   Ich war am 25.05. in OsnabrĂŒck:
- Obwohl sowohl bei den Bongos/POS als auch bei den Wasserböcken/Großen Kudus angeschrieben sah ich keine Impalas.
- Die beiden Schopfhirsche und die Jungtiere der Vielfraße waren schön zusammen zu beobachten.
- An der Nordamerika-Baustelle wird immer noch mit Pumas geworben.
- Die WG mit den RotbĂŒffeln als Hauptbesatz durfte nicht auf ihre Anlage, es wurde mit schwerem GerĂ€t gearbeitet. Keine Ahnung was gemacht wurde.
- Die drei Guerezas waren innen zu sehen, nach außen durften sie wohl nicht.
- Die Mangaben machen sich auf der ehem. Anlage der Guerezas gut.

(01.06.2018, 14:12)
Oliver Muller:   @Adrian Langer: Es sollten Kanadische Biber werden...
(27.01.2018, 16:33)
Oliver Muller:   @Adrian Langer: Ja genau. Ich hatte nur die Hoffnung, dass in einem solchen Artikeln darauf hingewiesen wird, dass sie spĂ€ter noch kommen. Wenn der Bereich jetzt fĂŒr ?fertig? erklĂ€rt wird, ist die Wahrscheinlichkeit vielleicht geringer...
(26.01.2018, 09:27)
Oliver Muller:   D.h. die Pumas sind definitiv nicht dabei... :-(
(25.01.2018, 17:58)
Klaus Schueling:   .. auch der Zoo OsnabrĂŒck bleibt heute wegen der Sturmwarnung geschlossen ...
(18.01.2018, 09:02)
Oliver Muller:   Schade mit den Pumas...
(12.12.2017, 21:36)
Gernot Zesch:   Das ist ja sehr interessant! Ich hoffe, dass ich nĂ€chstes Jahr nach OsnabrĂŒck komme, um den Zoo anzusehen. War schon vor 2 Jahren da und da hat es mir auch schon sehr gut gefallen.
(12.12.2017, 18:52)
Markus Wutzler:   - Voraussichtlich wird der Zoo OsnabrĂŒck im Jahr 2017 seine Besucherzahl um die eine Million Besucher halten können.

Bis FrĂŒhjahr/Sommer 2018 ist geplant, dass Nordamerika Teil zwei eröffnet werden kann.
Die Puma Anlage wird bis auf weiteres nicht gebaut, der Platz dafĂŒr wird aber nicht anderweitig vergeben, um diese spĂ€ter, wenn die Finanzen es zulassen bauen zu können.
Die Spenden fĂŒr die neue Löwen Anlage sind auf Kurs, so dass evt noch in 2018 mit dem Umbau /Erweiterung neuem/grĂ¶ĂŸerem Löwenhaus und neuer WegfĂŒhrung (Höhenpfad) begonnen werden kann.
Zeitnah wird dann auch die VergrĂ¶ĂŸerung der Nashorn Anlage begonnen, dabei wird die WegfĂŒhrung in einen Höhenpfad umgewandelt, um Platz zu schaffen die Anlage zu erweitern.
Erste Planungen fĂŒr den Umbau der Seelöwen Anlage laufen, auch wird wieder ĂŒber Aktionen nachgedacht um dieses zu finanzieren.
Es gibt erste Überlegungen wie man danach dann die Elefanten Anlage erweitern / umbauen kann.
Ein zweiter Orang Utan Mann mit dem Namen Damai (14) aus dem Zoo Sosto ist in die neue Orang Anlage ist eingezogen, in 2018 soll dann noch ein neues Weibchen kommen, damit langfristig eine Zuchtgruppe aufgebaut werden kann.
Die beiden Orangs Astrid und Buschi dĂŒrfen ja nicht zĂŒchten und verbleiben bis zu ihrem Lebensende in OsnabrĂŒck, eine ZusammenfĂŒhrung der beiden Gruppen wird angedacht, das wohl der beiden Ă€lteren Tiere steht aber im Vordergrund, also wird man sich das genau anschauen ob das alles funktioniert.
Das Tetra Aquarium wurde teilweise Umgebaut , sprich einige Becken und die Technik wurden erneuert. LED hÀlt so langsam Einzug, wie sich das auf die Pflanzen auswirkt schaut man sich erst einmal an.
Das Rochenbecken hat eine neue Scheibe, fĂŒnf Leopoldi-Rochen, vier Pfauenaugen Buntbarsche, ein Blauaugen Harnisch Wels, ein Elfenwels und einige Skalare und die alten Tiere sind wieder eingezogen.
Das Meerwasserbecken hat neue Korallen bekommen
Im SchĂŒtzenfischbecken bekommen die Tiere die Möglichkeit selbst zu Jagen, die Abdeckung wurde entfernt, und ĂŒber ein Tarnnetz sollen die Fische Heimchen die dort abgestzt werden selbst jagen können.
Langfristig soll ein Becken eingerichtet werden um einen Oktopus zu zeigen.
Mit der VergrĂ¶ĂŸerung der Löwenanlage ziehen die Kirk-Dikdiks nach Takamanda um, und zwar in die ehemalige Anlage der Mantelaffen (Guerezas), dorthin ziehen dann auch die Weißscheitelmangaben , und die Guerezas sind dann im Haus mit den Warzenschweinen untergebracht. Zwei der ZuchtmĂ€nnchen bei den Mangaben wurden abgegeben und durch ein neues (Arturo aus dem zoo Duisburg) ersetzt.


(12.12.2017, 17:12)
Gudrun Bardowicks:   Sehr schön. Dann werde ich sie ja im nĂ€chsten Sommer bei meinem Besuch dort sehen.
(14.11.2017, 22:19)
Lukas Wittsieker:   Fertig ja nur noch keine Tiere außer zwei Bisongeschwister aus Hannover und die restlichen Tiere kommen in den nĂ€chsten 4-6 Wochen. Eine richtige Eröffnung wird es im FrĂŒhjahr wohl geben wenn alles fertig ist mit dem 2.Teil
(17.09.2017, 17:52)
Michael Mettler:   Ist das erste TeilstĂŒck des neuen Nordamerika-Parkteils Manitoba schon eröffnet? Laut Internetquellen war das fĂŒr den SpĂ€tsommer geplant, aber ich fand nichts darĂŒber, dass das schon umgesetzt werden konnte oder unmittelbar bevorstĂŒnde.
(17.09.2017, 10:43)
Gudrun Bardowicks:   Sehr erfreulich. Ein Kuhkalb wĂ€re fĂŒr den Aufbau einer Zuchtgruppe allerdings schöner gewesen.
(06.07.2017, 17:23)
Lukas Wittsieker:   Bei einer FĂŒhrung im MĂ€rz wurde gesagt das man es zu Pfingsten versuchen möchte.

Bei Nordamerika will man den ersten Teil bis Sommer schaffen. Ich denke das werden die wohl schaffen, weil mit der Firma Boymann gingen die Projekte immer sehr zĂŒgig voran wie man es bei Takamanda und Kajanaland gesehen hat.
(18.04.2017, 10:05)
Sebastian Gellert:   Entweder wĂ€re mir die Information redensartlich verloren gegangen oder es hat noch keinerlei Infos neu gegeben - Thema Menschenaffenhaus.

Also was den kĂŒnftigen Themenbereich Angkor Wat angeht, war die Informationsbereitschaft immer dĂŒrftig, weil es auch immer wieder Verzögerungen bei den Bauprojekten gab.
(17.04.2017, 19:43)
Oskar Schwitters:   Die genauen UmstĂ€nde zum Ausbruch des BĂ€ren scheinen jetzt geklĂ€rt zu sein.

www.focus.de/regional/videos/zoo-osnabrueck-jetzt-ist-klar-warum-die-baerin-aus-zoogehege-ausbrach_id_6900797.html
(10.04.2017, 18:24)
Hannes Lueke:   Ich war heute Nachmittag im Zoo. Im Absperrgehege gibt es eine Stelle die ein KragenbĂ€r ohne Probleme erklimmt. Die hintere Felswand hat einen Treppenartigen Vorsprung die ein EisbĂ€r auch Problemlos als Sprungbrett auf die Felesen nutzen könnte
(14.03.2017, 21:34)
Michael Mettler:   Wenn schon eine durch Winterschlaf ausgehungerte BĂ€rin krĂ€ftig genug dazu war, ein Gitter auszuhebeln oder einzudrĂŒcken, dann möchte ich lieber nicht wissen, wozu ihr deutlich krĂ€ftigerer Bruder in der Lage wĂ€re, wenn er Ernst machen oder buchstĂ€blich "unter Strom(schreck) stehen" wĂŒrde - oder gar ein noch grĂ¶ĂŸerer EisbĂ€r. Dass die beiden BĂ€ren es bisher trotz offensichtlich vorhandenen Potenzials NICHT getan hatten, wĂŒrde ich ĂŒbrigens als Indiz dafĂŒr werten, dass sie sich nicht in dem Maße als Gefangene in ihrem Gehege fĂŒhlten, wie es gewisse Kreise gern sehen wollen.

Wenn Taps nach wie vor als Klimabotschafter eingesetzt werden, aber in OsnabrĂŒck nicht partnerlos alt werden soll, wĂ€re m.E. Gelsenkirchen eine passende Adresse fĂŒr ihn. Dort werden doch m.W. drei mĂ€nnerlose BraunbĂ€rinnen in einem der ehemaligen Kodiak-Gehege gehalten, mit denen man doch vermutlich mangels Nachfrage keine ZuchtplĂ€ne haben dĂŒrfte, und der OsnabrĂŒcker BĂ€r wird doch wohl sterilisiert/kastriert sein, denn EisbĂ€r-BraunbĂ€r-Hybriden haben sich ja in der Geschichte der Zoos schon mehrfach als fortpflanzungsfĂ€hig erwiesen. (Mich wundert deshalb die in den Presseberichten kolportierte Aussage, man habe in OS seinerzeit nicht fĂŒr möglich gehalten, dass sich die beiden Arten ĂŒberhaupt verpaaren könnten.) Gelsenkirchen hĂ€lt im mit EisbĂ€r und BraunbĂ€r beide Elternarten der Mischung (Lebt nicht sogar noch Taps' Vater in ZOOM?), was den didaktischen Wert des HybridbĂ€ren sogar noch steigern wĂŒrde. Genau genommen wĂŒrde er in den dortigen Alaska-Parkteil thematisch sogar besser passen als die beiden vorhandenen BraunbĂ€rformen.

Ob man die OsnabrĂŒcker Anlage allerdings ohne Umbauten fĂŒr Braun- oder KragenbĂ€ren nachnutzen könnte? Beide Arten sind gute Kletterer. In der Literatur wurden EisbĂ€r-BraunbĂ€r-Mischlinge frĂŒher als in ihren FĂ€higkeiten ziemlich genau zwischen beiden Elternarten stehend beschrieben - und da EisbĂ€ren in gleichem Zusammenhang als schlechte Kletterer galten, dĂŒrften die Mixe es diesbezĂŒglich nicht mit BraunbĂ€ren oder gar KragenbĂ€ren aufnehmen können. Mit diesen beiden Arten wĂŒrde also eine neue Herausforderung fĂŒr das Gehege entstehen. Wie klettersicher ist der Unterbau des Besuchersteges...? Seit ich mal einen BrillenbĂ€ren in schwindelnder Höhe eines Baumes auf einem nicht besonders dicken Ast gesehen habe - und zwar beim Versuch, auf den Ast eines Nachbarbaumes zu gelangen! - traue ich kletterfĂ€higen BĂ€ren jedenfalls so einiges zu. Und neben der Steg-Seite des Geheges verlĂ€uft die Außengrenze des Zoos....
(14.03.2017, 19:04)
Holger Wientjes:   Ich denke auch, dass man als Nachfolger fĂŒr Taps, sei es nach seinem Ableben oder, falls man ihn wirklich abgeben sollte (aber warum sollte man das tun bzw. wer wĂŒrde ihn nehmen wollen?), dereinst eine andere reinrassige BraunbĂ€renform wĂ€hlen sollte. Der Bereich ist ja europĂ€isch/eurasisch geprĂ€gt. Vielleicht wĂ€ren KragenbĂ€ren noch eine Option.
(14.03.2017, 11:21)
Ulli:   Vorweg: Taps ist 13 Jahre alr und kann - wenn man seine Mutter Susi zugrunde legt - locker noch zwanzig Jahre leben.
Eine Integration einer anderen BĂ€rin oder eines anderen BĂ€ren halte ich unter den gegebenen Voraussetzungen und Taps als "Revierinhaber" fĂŒr weitgehend ausgeschlossen.
Rein von der vorhandnene WasserflĂ€che her halte ich die EisbĂ€ren-Haltung sicherlich nicht fĂŒr die erste Option.
Von der waldigen Umgebung her finde ich eine BraunbÀrenform passender.
Der Aufwand fĂŒr den BĂ€ren-geeigneten Umbau der (unteren) Rentieranlage wĂ€re immens teuer.
Persönlich habe ich gewisse Schwierigkeiten hinsichtlich des Eaumbedarfes mit der Haltung von EisbÀren.
Wenn man Taps also nicht in einen anderen BĂ€renpark geben möchte, wird er sich wohl auf ein Single-Dasein, was fĂŒr BĂ€ren ja auch nicht so ungewöhnlich ist, einrichten mĂŒssen.
Falls man dies nicht möchte und man von der Zooseite her eine Neubesetzung anstreben sollte, wĂ€ren fĂŒr mich persönlich sich kennende BraunbĂ€ren aus einer momentan schlechten Haltung, Kamtschatka-BĂ€ren als quasi subpolare Form oder Syrische BraunbĂ€ren als seltene Variante geeigneter als EisbĂ€ren.
(14.03.2017, 11:02)
Holger Wientjes:   WĂ€re die Anlage fĂŒr EisbĂ€ren ĂŒberhaupt ohne weiteres nutzbar? Sollte man dann nicht einen grösseren Wasserbereich vorhalten?
(14.03.2017, 10:36)
Hannes Lueke:   Man muss ja nicht zwangslĂ€ufig mehrere EisbĂ€ren halten. Auch halte ich es fĂŒr denkbar die großzĂŒgige Rentieranlage auf Dauer den BĂ€ren zuzuschlagen
Aber wenn man ĂŒberlegt, dass Taps vielleicht noch 20 Jahre macht ist das alles Zukunftsmusik
(13.03.2017, 22:32)
Jonas Homburg:   Also dass lĂ€sst mich doch sehr grĂŒbeln... das ist immerhin doch stabiler Stabgitterzaun, den Tips da offenbar durchbrochen hat. Wenn sowas nicht bĂ€rensicher ist, muss man sich aber um viele BĂ€rengehege Sorgen machen.
Verwunderlich auch deshalb, weil Tips und Taps vor der Eröffnung von Kajana lÀngere Zeit im jetzigen Silberfuchs-Gehege gelebt haben, wÀhrend ihre Anlage gebaut wurde.
EisbĂ€ren als Ersatz irgendwann fĂŒr Taps halte ich fĂŒr unwahrscheinlich und auch groben Unfug, dafĂŒr ist die Anlage mMn nicht geeignet (Wasserbecken nicht groß genug, kein Separationsgehege), und zum dargestellten Lebensraum passt es auch vorne und hinten nicht. Ich wĂŒrde da eher darauf setzten, dass man BraunbĂ€ren aus schlechter Haltung ein Zuhause gibt.
(13.03.2017, 18:31)
Hannes Lueke:   Auf EisbĂ€ren tippe ich auch. Man benötigt ja weiterhin einen Kontrast zu den kommenden SchwarzbĂ€ren. Aber bis der BĂ€r verstorben ist wird auch noch einiges an Zeit ins Land gehen. Persönlich wĂŒrde ich mich ĂŒber KragenbĂ€ren freuen.
Spannend ist eher ob das MĂ€nnchen Taps alleine leben kann.

Was ich sehr interessant finde ist die Tatsache, dass ein BĂ€r aus dem Absperrgehege fĂŒr die FĂŒchse entkommen konnte. Die alte BraunbĂ€rin lebte dort mehrere Jahre ohne Probleme.
Sind die AußenzĂ€une denn nicht BĂ€rensicher? Man hat diese zwar durch Elektrolitzen abgegrenzt aber das ist natĂŒrlich nie das Gelbe vom Ei sondern sollte nur einen zusĂ€tzlichen Schutz bieten.
(13.03.2017, 09:59)
Gudrun Bardowicks:   Einer der BreisbĂ€ren, laut NDR das MĂ€nnchen Taps, lebt doch noch und soll nach Sicherungsmaßnahmen der Anlage den Besuchern weiterhin gezeigt werden.
(12.03.2017, 23:27)
Oliver Muller:   @Ulli: Sag das mal den Tierrechtlern! Trotzdem extrem schade, zumal sicher nicht wieder BreisbĂ€ren in einem Zoo zu sehen sein werden. Weiß man schon, wer als Nachmieter fĂŒr die Anlage in Zukunft vorgesehen ist?
(12.03.2017, 22:49)
Ulli:   Unter den gegebenen UmstĂ€nden war das Erschießen des Tieres das einzig VernĂŒnftige, so traurig es auch ist. Punkt!
(12.03.2017, 18:31)
Jan Jakobi:   Gestern Abend sind die ElefantenkĂŒhe Douanita und Sita in OsnabrĂŒck angekommen!

Quelle: Facebook-Seite Zoo Prag
(08.03.2017, 11:21)
Michael Mettler:   ... soweit es nicht auch heute noch in kanadischen Haltungen unterartlich gemischte "Polarwölfe" gibt - wie frĂŒher, als sich Frankfurt von dort zwei solcher MischlingsrĂŒden holte, mit seinen Timberwölfen verpaarte und so der Grundstein fĂŒr die europĂ€ische Zoo-"Polarwolf"-Population gelegt wurde...
(14.02.2017, 00:17)
Jonas Homburg:   Wie es scheint werden fĂŒr die Nordamerika-Landschaft Bisons und Polarwölfe aus Kanada kommen!
So wird es im neusten Newsletter (leider noch nicht auf der Zoo-HP) angekĂŒndigt. Also vielleicht mal wirklich echte C. l. arctos o C. l. hudsonicus statt dem ĂŒblichen Mischmasch. Außerdem wird es Vergesellschaftung bzw. Rotationsnutzung fĂŒr SchwarzbĂ€r, Polarfuchs und Wolf geben.
(13.02.2017, 19:01)
Lukas Wittsieker:   Quelle Zoo Prag

AnnÀherung an die Zeit mit Donna und Sito Abschied

Auf Wiedersehen zu sagen ist hart. Aber vor allem sind sie gute GrĂŒnde - wenn auch auf den ersten Blick nicht zu auffĂ€llig sein kann.
Dies gilt auch, mit Donna und ihre Tochter Sieb. Elephant Donna kam zu uns in den Prager Zoo in Rotterdam Mai 2012 und im Februar 2013 gebar hier Situ gab, der erste Elefant in Prag geboren. Heute, am Ende Januar 2017 hatten sie nur eine tierĂ€rztliche Untersuchung dauern, und wenn es gut geht, lassen FrĂŒhjahr Donna Sito in OsnabrĂŒck in Deutschland.
Abreise ist - leider - ist notwendig, und wir glauben, dass ihm der geplante Zeitpunkt tatsĂ€chlich stattfindet. Wir sind darĂŒber nach, auch trotz der Tatsache, dass Donna schwanger ist immer, dass wir in Prag ein weiteres Baby-Elefanten zu begrĂŒĂŸen. Aber ist es wirklich die beste Lösung. Donna Tat, nach einigen Jahren, als die Elefantengruppe in eine untergeordnete Rolle gearbeitet, leider, verwandelte sich in einen böswilligen Angreifer. Es nenadsazuji. Immer wieder kam es, dass einer der einsamen weiblichen Elefanten zu sein wartete, und der RĂŒcken und Spitze ihrer fĂŒhrenden harten Angriff. Sie versuchte bestritten Elefanten niederzuschlagen; als ob lief er voll beladen van. Einer der Angriffe nahm DoninĂœch Tamara Verletzungen, die eine lange Wiederherstellung erforderlich. Und ich lieber nicht darĂŒber nachdenken, was ein solcher Angriff dieses sl??at?m Max und Rudolf verursachen könnte!
Der Hauptgrund fĂŒr die Abfahrt von Donny und damit Sita, die mit der Mutter bleiben muss, ist daher offensichtlich. Wir können sie nicht die Möglichkeit geben, Angriffe zu fördern. Und halten Sie permanent ihr Sieb von anderen weiblichen Elefanten getrennt ist nicht gut genug. In OsnabrĂŒck, wo sie Gruppe zĂŒchten wollen nur anfangen zu bauen, wird es viel besser sein.
Der Plan zu Situ Donna bewegen und fĂŒhren uns sogar noch weiter, sagen kleinere GrĂŒnde - zum Beispiel mit ihnen, im Gegensatz zu anderen weiblichen Elefanten nicht in direktem Kontakt mit den ZĂŒchtern arbeiten können - aber der Hauptgrund ist wirklich eine Menge Gewicht und fĂŒr sich ist mehr als genug. Manchmal einfach keine andere Lösung als Abspaltung. Trotz der Abschied sehr schwer und schmerzhaft. Dies wird wahrscheinlich zu den Menschen im Zusammenhang mit - und die Tiere vielleicht sogar noch mehr.
(29.01.2017, 16:46)
Lukas Wittsieker:   Wann werden die beiden nach OsnabrĂŒck ziehen?
(29.01.2017, 16:27)
Jan Jakobi:   Jetzt ist es offiziell:

Elefantenkuh Douanita (geb. ca. 1987) und ihre Tochter Sita (geb. 11.02.2013) werden von Prag nach OsnabrĂŒck reisen.

https://www.facebook.com/notes/miroslav-bobek/bl%C3%AD%C5%BE%C3%AD-se-%C4%8Das-lou%C4%8Den%C3%AD-s-donnou-a-sitou/10154973090724938
(28.01.2017, 14:14)
Ulli:   Der Wipfelpfad vom Kajananland in Richtung WĂŒstenbaude entlang den Nashörnern erleichtert ungemein die gesamte WegfĂŒhrung und bildet eine vernĂŒnftige und abkĂŒrzende Vebindung zwischen Kajanaland und dem alten Zooteil ringsum das Cafe. Dieser Wipfelpfad macht uneingeschrĂ€nkt Sinn.
(16.12.2016, 11:30)
Hannes Lueke:   Und es wird noch mehr gebaut
Bereits kommendes Jahr soll die Nashornanlage erweitert werden und optisch mit der ebenfalls kommenden Löwenanlage verbundenen
1 mio sollen wohl aus Staatsmitteln kommen, :der Rest sind spenden und Darlehen. Gesamtsumme 3 Mio
Ich freue mich
Auch toll was man aus 3 Millionen macht. In Frankfurt benötigt man 7 Millionen fĂŒr eine Humboldtpinguin Anlage
Besonders gespannt bin ich wie das ganze sich rĂ€umlich ineinander FĂŒgen soll, sind doch zwischen Nashörnern und Löwen die gesamten EuropĂ€ischen Anlagen. Ob ich noch mehr Wipfelpfade haben muss weiß ich nebenbei auch nicht aber wird wohl!

(15.12.2016, 11:01)
Ulli:   Fledermausgrotte

Der OsnabrĂŒcker Zoo baut eine Fledermausgrotte, in der Besucher ab Mitte 2017 BlumenfledermĂ€use beobachten können. "Diese Tiere werden zwischen fĂŒnf bis neun Zentimeter groß und man nennt sie auch die 'Kolibris der Nacht'", so Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoos. "Sie sind sehr schnelle und wendige Flieger und können sogar in der Luft 'stehen' - wie Kolibris." Um genĂŒgend Energie zu tanken, mĂŒssen BlumenfledermĂ€use pro Nacht etwa das Anderthalbfache des eigenen Körpergewichts an Nektar trinken. "DafĂŒr bringen wir kleine TrĂ€nken an, aus denen sie mit ihren sehr langen Zungen eine spezielle Fruchtlösung trinken können", so Klumpe.

Tierart bisher in fĂŒnf deutschen Zoos vertreten
Besucher werden die voraussichtlich 15 SĂ€ugetiere durch große Scheiben beobachten können. Den Tag-Nacht-Rhythmus der eigentlich nachtaktiven FledermĂ€use wollen die Zoomitarbeiter mithilfe von FĂŒtterungen und zusĂ€tzlicher Beleuchtung umdrehen - Ă€hnlich wie in NachttierhĂ€usern in anderen Zoos. Bislang ist die Tierart, die in SĂŒd- und Mittelamerika beheimatet ist, in fĂŒnf deutschen Zoos vertreten.

KomfortplÀtze mit WÀrmelampen
Zur Fledermausgrotte umgebaut wird der hintere Teil des "Unterirdischen Zoos", insgesamt eine FlĂ€che von 29 Quadratmetern. "BlumenfledermĂ€use brauchen eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit von rund 75 Prozent, deswegen mĂŒssen wir eine Benebelungsanlage installieren und Boden und WĂ€nde imprĂ€gnieren", so Klumpe. "Sie bekommen dann auch noch KomfortplĂ€tze mit WĂ€rmelampen." Die Kosten fĂŒr den Umbau, den die Zoohandwerker durchfĂŒhren, werden sich auf rund 23.000 Euro belaufen. Am Donnerstag wurde ein symbolischer Spendenscheck ĂŒber 10.000 Euro von einer Stiftung und einer Bank ĂŒberreicht, die restlichen 13.000 Euro wird der Zoo aus Eigenmitteln aufbringen. Der Umbau soll zum Jahreswechsel starten und Mitte 2017 abgeschlossen sein.

(Quelle NDR 3.11.2016)
(04.11.2016, 13:30)
Lukas Wittsieker:   Ein paar Neuigkeiten von heute:
-Mit den Besucherzahlen ist der Zoo bisher in diesem Jahr zufrieden.
-Die Guanakos haben den Zoo verlassen und in der ĂŒbernĂ€chsten Wochen folgt eine Zuchtgruppe Vikunjas
-Zwischen den Papagaien und den NOZ-Kinderland wurden Übergangsvolieren fĂŒr die Bussarde und Eulen errichtet.
-In der nĂ€chsten Woche beginnen nun die Bauarbeiten fĂŒr Nordamerika und der erste Teilbereich soll im Herbst 2017 fertig sein.
(16.10.2016, 17:14)
Lukas Wittsieker:   In den nĂ€chsten Wochen werden die Guanakos den Zoo verlassen und dafĂŒr folgen dann Vikunjas.

Außerdem noch:
Die Alpakas und Trampeltiere haben die Zoo verlassen
Mit dem Bau von Nordamerika wird vermutlich erst im Herbst beginnen
(30.09.2016, 14:46)
Hannes Lueke:   Das wird zum einen nicht funktionieren weil er mit Schweinsaffem besetzt ist ins zum anderen weil es ein Betonklotz ist der keinen grĂ¶ĂŸeren Wurzeln FlĂ€che bieten kann.
Aber ich stimme dir zu, er könnte mehr Pflanzen vertragen
(13.09.2016, 21:20)
Sebastian Gellert:   Es wĂ€re schön, wenn der Affentempel auf Zukunft mehr bepflanzt werden wĂŒrde - der wirkt immer noch kahl auf der Seite zu den Innenbereichen. Tigertempelgarten wirkt weitaus attraktiver.
(13.09.2016, 19:48)
Lukas Wittsieker:   Letztens konnte ich mal einen Blick in den neuen Wintergarten der Orang-Utans hineinschauen. Ich muss sagen das er mir sehr gut gefĂ€llt. Es gibt natĂŒrliche KletterbĂ€ume (Eiche), es wurde Rasen gesĂ€ht der auch schon schön grĂŒn geworden und es wurden einzelne BĂŒschungen bepflanzt die auch schon angewachsen sind. Ich hoffe das die Affen es in Zukunft auch stehen lassen weil es sieht momentan noch schön grĂŒn aus. In den nĂ€chsten Tagen sollen die Affen auch einziehen. Damit nun auch der Rest umgebaut werden kann. Der Besucherbereich des Menschenaffenhauses ist schon abgesperrt und wird zur Zeit leer gerĂ€umt.

Außerdem wurde der RĂŒckzugsbereich der Wasserschweine vergrĂ¶ĂŸert. Die Hecke an der Guanakoseite wurde nun entfernt und es wurde dort ein niedriger Zaun aus Kastanienholz hingesetzt. Ich hoffe das Haus der Wasserschweine bekommt jetzt auch einen neuen Anstrich weil das ist schon sehr in die Jahre gekommen und der Putz verschwindet auch schon.
(27.07.2016, 10:21)
Nikolas Groeneveld:   Im Zoo OsnabrĂŒck wurde am letzten Mittwoch auf der Außenanlage ein weiblicher Flachlandtapir geboren.
(08.07.2016, 19:44)
Ulli:   Die Löwenanlage und auch Nordamerika sollen 2018 abgeschlossen sein, zumal auch die Gelder entsprechend fĂŒr diesen Zeitrahmen zur VerfĂŒgung stehen.
(22.06.2016, 21:00)
Oliver Muller:   Ich hoffe ja immer noch auf Gabelhornböcke als "Unterbesatz" bei den Bisons in Zuchtgemeinschaft mit dem TP Berlin...
(22.06.2016, 10:37)
Lukas Wittsieker:   Ich denke die PolarfĂŒchse ziehen nĂ€chstes Jahr auch ein weil an deren Ausweichquatier ja das Gebiet der Löwenanlage sein wird.
(21.06.2016, 21:29)
Ulli:   Teil 1: die großen Arten: Bison, Wolf, SchwarzbĂ€r, Puma
Teil 2: der zentrale bewaldete Bereich mit den kleineren Arten
(20.06.2016, 15:31)
Oliver Muller:   @Ulli: Was ist denn bei Nordamerika der 1. und was der 2. Bauabschnitt?
(19.06.2016, 19:43)
Ulli:   Mit großem öffentlichem Aufgebot unter Beteiligung der OsnabrĂŒcker Prominenz inklusive des OsnabrĂŒcker OberbĂŒrgermeisters und geladener Presse wurde gestern das Projekt Erweiterung der Löwenanlage und der Initiierung des Vereins ?Löwen fĂŒr Löwen? gestartet.

Als ConfĂ©rencier fungierte der CDU-Stadtrat-Fraktionsvorsitzende und ehemalige GeneralsekretĂ€r der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) Fritz Brickwedde Er war einer der federfĂŒhrenden Personen bei der Umsetzung des Unterirdischen Zoos. Als Hauptredner der Veranstaltung wurde der ehemalige BundesprĂ€sident und gebĂŒrtige OsnabrĂŒcker BĂŒrger Christian Wulff, der federfĂŒhrend bei der Finanzierung von Takamanda gewesen ist, gewonnen.
Die Erweiterung der Löwenanlage wird zwischen die Umsetzung von Nordamerika Teilabschnitt 1 und Nordamerika Teilabschnitt 2 geschoben. Das Areal wird um das Vierfache erweitert. Ferner wird ein benachbartes zweites Löwenhaus gebaut ? inwieweit das bestehende Löwenhaus in die Baumaßnahme einbezogen wird, wurde nicht erwĂ€hnt.

Die neue Anlage wird um die frĂŒhere Wildhund-Anlage erweitert und zudem deutlich vorgezogen.

Die WegfĂŒhrung wird in Zukunft ĂŒber einen Höhenweg ? z.Zt. der ?Abenteuer-Steine-Pfad? erfolgen, so dass man von der einen Seite die Giraffen und von der anderen Seite die Löwen sehen kann.

Die Baukosten belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro. Es mĂŒssen noch rund 200.000 Euro eingeworben werden. Deshalb wurd auch diese VereinsgrĂŒndung in die Wege geleitet und im Übrigen auf die bei der Buschi-Aktion erfolgreichen Öffentlichkeitsaktionen zurĂŒckgegriffen.

(19.06.2016, 15:50)
Nikolas Groeneveld:   Im Zoo OsnabrĂŒck wurde die umgestaltete SĂŒdamerika-Anlage eröffnet.
Die alten Aussenanlagen wurden zusammengelegt und die Anlage wurde natĂŒrlicher und auch fĂŒr die Besucher ansprechend gestaltet (Hazienda-Stil).
Den Tieren steht jetzt ein GelĂ€nde mit unterschiedlichem Bodenbelag,zwei Badebecken und SchattenplĂ€tzen zur VerfĂŒgung.
Auf der Anlage leben Tapire,Wasserschweine,Nandus und Guanakos in Vergesellschaftung.
Die Tiere sollen nun schrittweise aneinander gewöhnt werden.
Das Geld fĂŒr den Umbau stammt wie schon beim Umbau vom SĂŒdamerikahaus von der Wilhelm-Karmann-Stiftung.
Ausserdem soll die Humboldt-Pinguingruppe mit Tieren aus Bremerhaven vergrĂ¶ĂŸert werden.
(16.06.2016, 13:54)
Oliver Muller:   Der Zoo OsnabrĂŒck plant eine Erweiterung der Löwenanlage:
http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/725772/zoo-osnabruck-will-lowenanlage-dringend-vergrossern
(09.06.2016, 10:41)
Lukas Wittsieker:   Neues von gestern:
Der vierte Bongo-Bock ist angekommen
Seit wenigen Wochen sind noch weitere Soldatenaras eingezogen und sind sehr gut zusehen.
Beim Umbau des Affenhauses hat nun die Tempelgestaltung begonnen.

Bei Nordamerika tut sich noch sehr wenig weil wohl alle Bauarbeiter beim Affenhaus sind, aber der ganze Bereich ist schon abgesperrt und man kann nur noch zu den Alpakas und Trampeltiere die nun auf der ehemaligen Dromedar-Anlage leben.
(27.05.2016, 10:44)
Lukas Wittsieker:   Ich hoffe das wird beim neuen Menschenaffenhaus besser gemacht, bei der Tigeranlage ist wenigstens der Putz noch dran

(14.05.2016, 17:00)
Holger Wientjes:   Ein teurer neuer Kitsch-Tempel, der jetzt schon sarniert werden muss... Geld kann man besser investieren.
(13.05.2016, 23:27)
Lukas Wittsieker:   Nach dem beim Affentempel immer der Putz abging, wird nun der komplette Felsen saniert.
Die Bauarbeiten beim Orang-Haus gehen sehr gut vorran, obwohl einige Handwerker rĂŒber mussten zum Affentempel. Im vorderen Bereich wo frĂŒher die Gibbons waren, wird nun Gitter ĂŒber die Anlage gebaut, ansonsten hoffe ich das diesmal beim Putz nix schief geht und das die Anlage natĂŒrlicher Gastaltet wird als der Tempel.

Leider muss ich eine kleine Kritik loswerden und zwar habe ich das GefĂŒhl das die Besucheranlagen kaum noch geflegt werden.
(08.05.2016, 17:31)
Hannes Lueke:   Seit dieser Woche zeigt sich ein junger Vielfrass auf der Anlage!
(22.04.2016, 19:23)
RĂŒdiger Krichel:   So es sind ein paar Monate verstrichen. Die Bm geburten sind schon ganz gut 2016 .
Sind mitlerweile ein oder zwei Nashorndamen trĂ€chtig im Zoo OsnabrĂŒck oder hat der zuchttaugliche Bulle es schwer bei dieser Damengruppe ?
Danke fĂŒr Infos und Vermutungen.
(17.04.2016, 18:53)
Lukas Wittsieker:   Heute war die letzte VereinsfĂŒhrung vor der Sommerpause
Die Besucherzahlen liegen trotz der schlechten Witterung gut im Plan, das letzte Wochenende der Osterferien war einer der stÀrksten WE in der Geschichte nach dem die Osterferien witterungsbedingt nicht so gut waren
Takamanda
-Die Diana-Meerkatzen-Gruppe wird noch vergrĂ¶ĂŸert.
-Es wurden schon 2 Drill-Weibchen gedeckt.
-Die Impala-Gruppe in Takamanda wird demnÀchst nach Augsburg umziehen, so haben die Bongos innen mehr Platz
-Ein weiterer Bongo-Bock wird noch kommen
-Die Servale haben dreifachen Nachwuchs

Nordamerika
-Welche Wolfsart nach OsnabrĂŒck kommt steht wohl doch noch nicht ganz fest entwerder es kommen Timber-oder Polarwölfe
-Die ersten Volieren im Vogelgarten wurden bereits abgerissen.
-Der Bereich LĂŒchse bis zu den Wölfen (sind bereits in Dublin) ist bereits voll gesperrt.

SĂŒdamerika
-Die Bauarbeiten im Tapirbereich sind voll im Gange
-Nach dem vor zwei Wochen die Tapire im Guanakobereich waren nun heute die Wasserschweine.
-Mit der kompletten Anlage mit Tierbesatzung will man im Sommer fertig sein.

-Außerdem soll bald die Löwenanlage mit Haus gemacht werden dafĂŒr soll noch prominenter Besuch kommen.

(17.04.2016, 17:13)
Michael Mettler:   Na, an eine solche Gruppenkonstellation glaube ich eher nicht. Aber dann wĂŒrde auch mich interessieren, welches Konzept mit den beiden Orang-Paaren verfolgt werden soll.

@Oliver MĂŒller: Ganz unabhĂ€ngig von der Orangfrage - 600 qm sind z.B. 20 x 30 m. FĂŒr so agile Tiere wie Gibbons finde ich das nicht ĂŒberdimensioniert, zumal sich ja bei zĂŒchtenden Paaren nicht nur zwei Tiere darin bewegen, sondern auch noch herangewachsene Jungtiere (und die sind am bewegungsfreudigsten). Ich habe schon Gibbonanlagen gesehen, die solche (Land-)FlĂ€chen gehabt oder sogar ĂŒbertroffen haben dĂŒrften. Und rechnet man bei Inselanlagen, fĂŒr die extra ein Teich, Becken oder Graben angelegt werden musste (und die den Bewohnern oft nicht viel zu bieten haben), die inklusive WasserflĂ€che als Absperrung benötigte FlĂ€che auf, dann kommen 600 qm erst recht schnell zustande.
(26.02.2016, 15:34)
Hannes Lueke:   Klingt spannend. Gibt es bereits erfahrungen in Gruppen mit mehr als einem adulten Orang Mann in einer nicht gewachsenen Gruppe?
(26.02.2016, 10:33)
Oliver Muller:   @Holger Wientjes: Nun, eine Anlage fĂŒr 1,4 Mio ?, die ein 600 Quadratmeter groß ist, fĂ€nde ich schon sehr ungewöhnlich dimensioniert fĂŒr ein PĂ€rchen Gibbons. Aber das soll nicht diskriminierend klingen. Übrigens werden es die Weißwangen-Schopfgibbons, nicht die Siamangs, wie ich fĂ€lschlicherweise schrieb.
@Hannes LĂŒke: Laut NDR sollen alle vier Orang-Utans und die beiden Gibbons zusammen gewöhnt werden.
(25.02.2016, 20:08)
Hannes Lueke:   Und dann gibt es Schichtdienst fĂŒr Buschi auf der, auch nach dem Umbau, nicht gigantischen Anlage?
(25.02.2016, 10:28)
Holger Wientjes:   Als Verschwendung fĂŒr diese, ebenfalls sehr bedrohte und auch noch sicher etwas agilere Art, hĂ€tte ich eine solche Anlage nicht empfunden.
(25.02.2016, 09:51)
Oliver Muller:   Toll, dass die Anlage weiterhin fĂŒr diese hoch bedrohte Art genutzt wird. Nur fĂŒr Siamangs so eine Anlage zu bauen hĂ€tte ich Verschwendung gefunden.
(24.02.2016, 20:48)
Ulli:   Es ist wohl so, dass der EEP-Koordinator ausdrĂŒcklich fĂŒr diese zwei Orang-Utans eine Unterbringung gesucht hat und die OsnabrĂŒcker mehr oder weniger zur Aufnahme der beiden Orangs aus Sosto bzw. Apeldoorn ĂŒberreden musste.
(24.02.2016, 16:36)
Michael Mettler:   Schade, dass nicht zwei der drei Orangs aus Hannover (das Weibchen und der bereits zuchterprobte Jungmann) nach OsnabrĂŒck umziehen können, wo doch in Hannover die Haltung ohnehin demnĂ€chst aufgegeben wird.
(24.02.2016, 15:47)
Ulli:   Es ist schön, dass die Oranf-GHaltung zumindest mittelfristig fortgesetzt wird.

Auch langfristig hat der Zoo OsnabrĂŒck gerade fĂŒr die Orang-Utans hervorragende Erweiterungsmöglichkeiten siehe u. a. meinen Vorschlag "Tal der Waldmenschen"
(24.02.2016, 15:17)
Lukas Wittsieker:   Der Zoo OsnabrĂŒck will die Orang Utan-Haltung wohl doch nicht beenden, weil die Anlage samt Haus bietet dann gemĂ€ĂŸ der Auflagen Platz fĂŒr 6 Orang Utans. Deswegen habe der Zuchtkoordinator fĂŒr Orang Utans entschieden im Herbst ein Borneo Orang Utan-PĂ€rchen aus dem Zoo Apeldoorn zu holen, damit nun in OsnabrĂŒck auch wieder gezĂŒchtet werden kann weil Orangs leider vom Aussterben bedroht sind. Bis junge Orangs durch die Anlage klettern kann aber noch zwei oder drei Jahre dauern.
(23.02.2016, 19:41)
Hannes Lueke:   Die letzten beiden SikakĂŒhe werden den Zoo verlassen und sind nur zeitweilig dort untergebracht

Ich dachte es wird sowieso 2 BĂ€renanlagen geben. Einmal mit Bison und einmal mit Fuchs. So hatte ich es verstanden.
(22.02.2016, 19:38)
Hannes Lueke:   Die letzten beiden SikakĂŒhe werden den Zoo verlassen und sind nur zeitweilig dort untergebracht

Ich dachte es wird sowieso 2 BĂ€renanlagen geben. Einmal mit Bison und einmal mit Fuchs. So hatte ich es verstanden.
(22.02.2016, 18:35)
Michael Mettler:   Die Wolfsunterart wird ausgetauscht, damit es thematisch besser passt, aber Vietnam-Sikas ziehen ins Kajanaland? Hm. Dann könnte man auch noch die Alpakas zu den Rentieren setzen...

SchwarzbÀren jetzt mit den Wölfen statt mit den Bisons? Oder sollen die drei Gehege so vernetzt werden, dass die BÀren wechselweise mit beiden Arten zusammengelassen werden können? WÀre eine interessante Sache.

Schade, dass die Dromedare abgegeben wurden. Die hĂ€tte ich mir auch gut als Mitbewohner auf der großen Samburu-Freianlage vorstellen können, sie hĂ€tten zum namensgebenden Thema prima gepasst.
(21.02.2016, 20:59)
Lukas Wittsieker:   Heute war ich zum ersten Mal bei einer SonntagsfĂŒhrung dabei, deswegen ein paar Neuigkeiten
Im Eingangsbereich werden neue Telefon-und Internetleitungen verlegt, damit auch alle Mitarbeiter im Zoo gut erreichbar sind
Der Umbau des Menschenaffenhauses geht gut vorran, wenn es gut klappt können die Orangs zu Ostern einen kleinen Teil wieder mit benutzen.Der Zoo will es versuchen zu schaffen das die komplette Anlage zu den Sommerferien fertig gestellt wird

Der Umbau der SĂŒdamerika-Anlage ist aufgrund des KĂ€lteeinbruch in den letzte 14 Tagen etwas in Stocken geraten, der Zoo hofft das die Guanakos und Nandus oder evtl die Tapire oder Wasserscheine den linken Teil vielleicht an Ostern benutzen können, der Umbau der Tapirseite habe auch schon begonnen, fĂŒr die Tiere wird das Badebecken in Richtung Besucherbereich vergrĂ¶ĂŸert und die Anlage wird auch noch erneuert, ob der Weg dann noch gemacht wird wurde nicht gesagt. Bis alle 4 Tierarten gemeinsam auf der Anlage leben kann noch bis Sommer oder Herbst dauern.

zu Nordamerika
Die Sikas sind in den unteren Teil der Rentieranlage umgezogen und sollen wenn es gut klappt mit den Rentieren vergeselschaftet werden.
Die PolarfĂŒchse sind in den oberen Teil der Kirk Dikdik-Anlage umgezogen.
Die BraunbĂ€rin Susi wird in Zukunft wieder zu den BĂ€ren wechseln wahrscheinlich da wo die SilberfĂŒchse sich immer zurĂŒck ziehen wie es schon mal war.
Die Rothunde und Dromedare haben den Zoo verlassen
Die Alpakas sollen in den nÀchsten 3 Monaten folgen wo hin steht noch nicht ganz fest
Die Wölfe werden wahrscheinlich alle gemeinsam in einem anderen Tierpark in Europa wo genau soll erst verkĂŒndet werden wenn sie dort angekommen sind.wechseln wo sie einer der besten Wolfsanlagen in Europa haben werden, Der Umzug wird in den nĂ€chsten Wochen ĂŒber die BĂŒhne gehen

Der erste Teil soll auch schon im nĂ€chsten Jahr fertig gestellt sein und zwar dort wo momentan die Anlagen der Sikas,Wölfe,PolarfĂŒchse,Rothunde und Kamele noch sind.
Die ersten Bewohner werden die Timberwölfe,SchwarzbÀren und Bisons sein (Die BÀren und Wölfe sollen dann auch zusammen gehalten werden.
Mit der kompletten Landschaft will man in zwei Jahren fertig sein.
(21.02.2016, 20:00)
Lukas Wittsieker:   Als erste (2017) wird wohl der rechte Teil mit Wölfen,PolarfĂŒchsen,SchwarzbĂ€ren fertig gestellt weil Rothunde sind schon weg, PolarfĂŒchse sind in den rechten Teil der Kirk Dikdik-Anlage umgezogen und die Wölfe und Alpakas sollen in den nĂ€chsten Wochen folgen.
(11.02.2016, 17:27)
Gudrun Bardowicks:   Puma und SchwarzbĂ€r sind auch fĂŒr mich die bisher einzigen spannenden Arten im geplanten Nordamerika-Parkteil. Bisons, und Timberwölfe sieht man sehr hĂ€ufig in Gefangenschaft und die Biber wird man sowieso nur schlafend in ihrem Bau sehen können, wenn sie sich ĂŒberhaupt zeigen.
(10.02.2016, 17:38)
Oliver Muller:   ?und die Bisons werden mit den SchwarzbĂ€ren vergesellschaftet? Ich hĂ€tte mir da lieber Gabelhornböcke als Kandidaten gewĂŒnscht. Also fĂŒr die Bisons, nicht fĂŒr die SchwarzbĂ€ren? Ansonsten freue ich mich aber v.a. ĂŒber Baribals und Pumas.
(10.02.2016, 10:41)
Lukas Wittsieker:   Im nĂ€chsten Jahr soll schon ein Teil fertig sein ich denke es wird wohl die rechte Seite mit den PolarfĂŒchsen,SchwarzbĂ€ren,Wölfen und Bisons sein.
(09.02.2016, 20:27)
Ulli:   Nordamerika-Entwurf
(09.02.2016, 11:20)
Ulli:   Tiergehege
(09.02.2016, 11:18)
Ulli:   zur Orientierung
(09.02.2016, 11:17)
Ulli:   aktualisierter Nordamerika-Entwurf - Kostenpunkt 3,4 Millionen Euro
(08.02.2016, 10:59)
Ulli:   Nordamerika - Detail
(08.02.2016, 10:57)
Ulli:   Nordamerika - Detail
(08.02.2016, 10:56)
Ulli:   Nordamerika - Detail
(08.02.2016, 10:55)
Ulli:   Nordamerika - Detail
(08.02.2016, 10:55)
Ulli:   Nordamerika - Detail
(08.02.2016, 10:54)
Sebastian Gellert:   Der Zoo OsnabrĂŒck hat im abgelaufenen Jahr 2015 wieder ĂŒber 1 Million Besucher (offiziell 1.015.000 Besucher) gehabt. Aus meiner Sicht stimmt einfach die Perspektive am Schölerberg. Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen kann da nicht mithalten, da dort neben Preiserhöhungen zur vergangenen Saison in Kraft traten, ohne den Artenbestand aufzustocken. Das Gehege der KodiakbĂ€ren scheint wohl weiter leer zu stehen.
Desweiteren gab der OsnabrĂŒcker Zoo auch Informationen seiner zukĂŒnftigen Nordamerika-Landschaft bekannt.
(04.02.2016, 16:30)
Lukas Wittsieker:   Neues aus dem Zoo

In Takamanda wird die Anlage der Pinselohrschweine und Bongos umgestaltet neu kommt u. a ein Unterstand fĂŒr die Tiere damit mit man auch bei regnerischer Witterung einen guten Blick (on der Stelle bei den Mantelaffen) auf die Tiere haben
Nach dem die Guanako/Nandu-Seite fertiggestellt wurde sind die Handwerker nun dabei die in die Jahre gekommene Seite der Tapire und Wasserschweine zu erneuert die Holzabgrenzung so wie die marode Besucherplattform wurde bereits entfernt
Der Umbau vom Menschenaffenhaus geht gut vorran, zur Zeit wird nun der ehemalige SchimpansenkĂ€fig abgebaut und Buschi darf nun auch die Gibbon-Innenanlage wo frĂŒher die Schimpansen auch wieder benutzen.
Die Innenanlage der Schweinsaffen wurde fertig gestellt und gefĂ€llt mit mir sehr gut auch wenn ich kein Fan von den Tempelanlagen bin, aber leider sind die Scheiben noch verdreckt, aber das mit der Pflege scheint in OsnabrĂŒck wohl ein Dauerproblem zu sein ,leider
Im Aquarium werden die WĂ€nde im SĂŒĂŸwasserbereich mit Kunstfelsen verkleidet und ĂŒber den Amazonasbecken wird die Wand ĂŒber den Becken wohl offen bleiben damit die BlĂŒten der Wasserpflanzen wohl sehen kann wie der Zoo ja angekĂŒndigt. Was ich mir noch wĂŒnsche, dass im Meerwasserbereich noch ein paar Fische bzw Arten angeschaft werden wie zB Seepferdchen, DrĂŒckerfische, Igelfische, ein paar Doktorfisch-Arten so wie noch Korallen fĂŒr die WĂ€nde, weil die Becken sind leider etwas leer.

Außerdem gibt es bei den Schnee-Eulen und Elefanten feste Trainingszeiten, die Zeiten stehen an den Gehegen der jeweiligen Tiere, ich habe mir heute das Training der Elefanten angeschaut sehr interessant leider war das Mikro etwas leise aber das wird sich in Zukunft wohl Ă€ndern

Ansonsten war es ein toller Tag im OsnabrĂŒcker Zoo und hat sich mal wieder sehr viel getan
(31.01.2016, 19:22)
Lukas Wittsieker:   Wird es denn in Zukunft den Giraffenspielplatz noch geben,weil in dem Gebiet ist Nordamerika auch eingezeichnet.Aber der ist sowieso sanierungsfĂ€hig vor allem das WC HĂ€uschen und der Gastromiebereich,das einzige was bei den jungen Besuchern fehlen wĂŒrde ist die Giraffenrusche,der Affenspielplatz,das Karusell und die Sprungzone aber die Sachen man restaurieren und an anderen Stellen im Zoo plazieren zB das man den Kiosk abreißen wĂŒrde der ja seit mindestens 3 Jahren schon zu hat dort wĂ€re noch Platz und Takamanda ist auch noch FlĂ€che.

Außerdem werden zur Zeit im SĂŒĂŸwasserbereich des Aquariums die WĂ€nde mit Kunstfelsen verkleidet wie ja bei den Barschen schon gemacht wurde.
(10.01.2016, 19:15)
Sebastian Gellert:   Naja, wenn an einigen Stellen BĂ€ume weichen mĂŒssen, wĂ€re es wĂŒnschenswert das um den Affentempel, besonders zum Eingang der Innenbereice, wo sich dieser Pflastersteine-Belag befindet mal etwas grĂŒner dekoriert wird.
(10.01.2016, 15:22)
Lukas Wittsieker:   Ulli@ Bleibt denn der sanierungsfĂ€llige Giraffenspielplatz bestehen?
wenn man mal genauer auf die Zeichnung schaut wird der wohl weichen
(03.01.2016, 17:44)
Ulli:   Die BaumfĂ€llaktion wurde auch nur im Rahmen der SonntagfĂŒhrung kundgetan. Die Ressonanz war vorsichtig gesagt durchwachsen, auf jeden Fall nicht konsensfĂ€hig. Irgendwie wurde man mit der Information ĂŒberfahren,
HĂ€ufig wird geĂ€ußert, wozu man eigentlich diese im Vergleich zu Kajanaland Ă€hnliche Themenwelt Nordamerika eigentlich braucht, Das einzig wirklich Positive an der Sache ist der Verzicht auf energetisch aufwĂ€ndige Tieranlagen.
Auch die Abgabe der Kamele finden keinen wirklichen Beifall, wenn man die Reaktionen richtig interpretiert.
Wenn man es genau nimmt, zeigt eigentlich nur Herr Busemann fĂŒr die Idee Nordamerika Feuer und Flamme .
Am Zeitfenster möchte man von Seiten der Zooleitung trotzdem festhalten, also bis MĂ€rz 2016 Baum-Rodungen im großen Stil.

Meiner Ansicht nach wĂŒrde es zweifellos hinsichtlich Nordamerika genĂŒgen, wenn man die große Freianalage fĂŒr Bisons, Vermutlich SchwarzbĂ€ren und EisfĂŒchse und die Puma-Anlage in der nordöstlichen Zoo-Ecke baut. Der Wölfewald kann in der bestehenden Weise problemlos so fortbestehen und die begehbare Eulenvoliere in die bestehende Themenwelt eingegliedert werden. Meinetwegen kann auf dem Areal des Vogelgarten auch die Anlage fĂŒr Biber entstehen. Ggf. ist auch eine Skunk-Anlage , die sicherlich nur begrenzten Raum einnimmt, denkbar. Damit soll man es aber auch bewenden lassen und den Wald schlicht und ergreifend in Ruhe lassen.

Der ehemalige Zoodirektor Dr. Everts sprach nicht umsonst in einem Interview in Bezug auf die WaldflÀchen "vom unverzichtbaren Kapital des Zoos" .
(25.12.2015, 21:20)
Sebastian Gellert:   Vielleicht verzögert sich ja auch alles wieder - wie so ĂŒblich im Zoo OsnabrĂŒck. Die neue Tigeranlage wurde wie gewĂŒnscht Anfang April 2014 eröffnet, jedoch war es nur die Aussenanlage damals, der Innenbereich folgte erst im SpĂ€tsommer / FrĂŒhherbst 2014 und die Bereiche fĂŒr Siamangs wohl erst im Dezember des genannten Jahres. Offizielle Eröffnungen waren nicht wirklich zu vernehmen. Die Anlage fĂŒr Drills, Diana-Meerkatzen und RotbĂŒffel war auch nur eine Randerscheinung, die der Zoo nebenbei bekannt gab. Es mĂŒsste allgemein mehr Infos fĂŒr die Besucher und Interessenten geben. Die Perspektive am Schölerberg-Zoo ist vielversprechend.
(25.12.2015, 14:50)
Oliver MĂŒller:   Und da gibt es keine Sitzblockaden von Pflanzenrechtlern vor dem Zooeingang?
(22.12.2015, 19:32)
Ulli:   Mehr als 100 intakte BĂ€ume werden im OsnabrĂŒck im Zuge der Themenwelt Nordamerika bis Anfang MĂ€rz 2016 gefĂ€llt.

(22.12.2015, 17:19)
RĂŒdiger Krichel:   Nun ist Miguelin, der neue Nashornbulle, schon fast 7 Monate in OsnabrĂŒck, da könnte doch die Kotanalyse eine TĂ€chtigkeit einer der NashornkĂŒhe nachweislich vorliegen odere ? der
(08.12.2015, 19:28)
Lukas Wittsieker:   Neue Besucherabsperrung fĂŒr die Guanako-Anlage,jetzt fehlt nur noch ein neuer Weg
(06.12.2015, 19:14)
Hannes LĂŒke:   Es ist ein neues Polarfuchsweibchen gekommen. Das alte ist 13 jĂ€hrig verstorben
(23.11.2015, 07:36)
Lukas Wittsieker:   Neugekommen
1,0 Schopfhirsch aus Heidelberg
1,0 Polarfuchs das alte MĂ€nnchen ist verstorben
1,0 Bongo weiteres MĂ€nnchen soll im FrĂŒhjahr aus Berlin kommen

Verlassen den Zoo haben die Dromedare in richtung Rostock wegen den Neubau von Nordamerika
(20.11.2015, 14:17)
Lukas Wittsieker:   Der Umbau der SĂŒdamerika-Anlage scheint ein Baustop zu sein,weiß einer warum?
(09.11.2015, 18:10)
Hannes LĂŒke:   Meine Frau und ich haben gestern diskutiert was uns im Zoo MĂŒnster aktuell fehlt um ihn attraktiv zu machen bzw was andere Zoos fĂŒr uns spannender macht und genau das ist es. Dieses kleine gewisse etwas immer mal neue und spannende Arten ins Konzept aufzunehmen. Ich freue mich ĂŒber die Schopfhirsche bzw darĂŒber, dass es nicht Muntjaks geworden sind....
(09.11.2015, 08:09)
Holger Wientjes:   Neue Mitbewohner sollen ja auf jeden Fall in Form von Schopfhirschen kommen.
(08.11.2015, 17:02)
Lukas Wittsieker:   Die Scheiben der Kleinen Pandas wurden mit Kalk verdeckt entweder es kommt ein neues MĂ€nnchen was ja gesucht wurde ,oder die Pandas kriegen neue Mitbewohner.Bin gespannt.
(08.11.2015, 16:45)
Lukas Wittsieker:   Außerdem gibt es im Aquarium wieder Rotfeuerfische zu sehen ich hoffe es folgen noch weitere bunte Meeresbewohner weil in der Meerwasserabteilung gibt es wenig Fische :(
(21.10.2015, 20:49)
Lukas Wittsieker:   Neues aus dem Zoo:
Bei Schweinsaffen-Innenanlage ist der Pflegergang entfernt wurden damit die Affen mehr Platz haben,zur Zeit wird die rechten Anlage im Stil von Ankor Wat umgestaltet wenn das abgeschlossen ist soll auch der linke Teil folgen

Die Außenfassade vom Guanakostall wurde noch noch in der selben Farbe der Dachpfannen angestrichen sieht toll aus mit der kompletten Anlage will man laut Tier-Kurier zum FrĂŒhjahr 2016 fertig sein.
(19.10.2015, 19:51)
Ulli:   Ich schließe mich den AusfĂŒhrungen von Jonas an.

Zum Sheridan-Ranking 2015: OsnabrĂŒck liegt im Ranking punktgleich mit MĂŒnster nun auf Rang 3 in seiner Rubrik "bis 1.000.000 Besucher" (vorher Platz 2). Die Punktezahl selbst hat sich dagegen leicht verbessert. Frankfurt hat nicht mehr 1.000.000 Besucher - insofern taucht der Zoo nun auch in der neuen Rubrik auf - Beauval als Sieger von 2013 ist in die Rubrik ĂŒber 1.000.000 Besucher aufgerĂŒckt.
(17.10.2015, 16:06)
Jonas Homburg:   Zumindest zu dem Schimpansenfenster sei soviel gesagt, dass der dort verlegte Boden notwendig ist, damit es dort nicht immer unter Wasser steht. Da das Fenster ziemlich genau am Ende des Abhanges, der vom HyĂ€nengehege hinunterfĂŒhrt liegt, konnte man dort oft kaum stehen, wenn es geregnet hatte. Und in meinen Augen hat man eben diese Stelle durch die Anbringung der Idividuen-Tafeln noch aufgewertet, ist es doch auch die Stelle, wo die Schimpansen am HĂ€ufigsten und am Besten zu beobachten sind.
Zum 'Thema Bepflanzung möchte ich nur auf Wolfgang Dreiers Kommentar vom 2.9.2013 verweisen, mehr gibt es dazu aus meiner Sicht eigentlich nicht zu sagen, denn von unsinniger Zuwucherung kann nirgendwo die Rede sein, vielmehr sollte man sich gerade im Bereich der Takamanda ĂŒber jede zusĂ€tzliche Pflanze freuen.
Das Klammeraffengehege erachte ich als ausgesprochen gelungen - man hĂ€tte es zwar noch weiter vergrĂ¶ĂŸern können, aber das hĂ€tte auch mehr Absperraufwand und mehr Kosten bedeutet (dass man innen und außen fĂŒr nur 10.000 Euro komplett neugemacht hat, darf man nicht vergessen). Dass man sich auf der alten Insel auf Bodenpflanzen, BaumstĂ€mme und Steine beschrĂ€nkt hat, ist purer Realismus, jede grĂ¶ĂŸere Pflanze, die wie der einbezogene Baum (eine bessere Verhaltensanreicherung könnte es ja kaum geben) nicht schon lange verwurzelt ist, dĂŒrfte die AktivitĂ€t der kopfstarken Affengruppe eh nicht ĂŒberleben.
Außerdem wĂŒrde mich doch sehr interessieren, inwieweit die Mantelaffen 'beschĂ€ftigt' werden sollen. Es ist eine Tatsache, dass Guerezas von Natur aus nicht unbedingt ĂŒbermĂ€ĂŸig aktive Tiere sind - das kann man in genug anderen Zoos beobachten. Wobei ich da zumindest eine Beobachtung von einem der letzten Besuche schildern möchte, weil da ein Guereza seine helle Freude daran zu haben schien, den Hund eines Besuchers zum Bellen zu provozieren. Es war ein Hund der Sorte, denen nach ein bisschen Kleffen die Luft ausgeht, und das schien der Guereza genau zu wissen, und zog sich mehrfach von der Scheibe zurĂŒck, um wenige Augenblicke spĂ€ter wieder zurĂŒckzukommen und den Hund auf neue zu erschrecken. Zweifellos wirkt die unvorteilhafte Anlage in OsnabrĂŒck ziemlich verloren mit nur 3 Tieren darauf, ich wĂŒrd dort gern zusĂ€tzlich die beiden Mona-Meerkatzen sehen.
Ein Freund der neuen Tempelanlagen fĂŒr Tiger und Kleine Pandas bin ich auch nicht - aber das mag Geschmackssache sein. Sollten tatsĂ€chlich Schopfhirsche kommen wĂ€re das ein ziemliches Trostpflaster.
(15.10.2015, 20:35)
Sebastian Gellert:   Zu wuchern ... ??? Also wenn man sich so den Affentempel auf Bildern in Medien allgemein anschaut, wirkt der regelrecht kahl zu seiner rechten Seite hin, wo laut Bild alles mit Pflastersteinen "dekoriert" ist - nicht detailgetreu, es wirkt halbherzig. Im neuen Zoo Ranking von Anthony Sheridan was jetzt allmĂ€hlich öffentlich wird, scheint der Zoo OsnabrĂŒck abgerutscht zu sein, ist doch der Zoo Rostock in der "B" Klasse oder 2. Liga der Beste Zoo Europas irgendwie vor Frankfurt am Main.
(15.10.2015, 19:25)
Lukas Wittsieker:   Bei der Guanako Baustelle scheint Baustopp zu sein,und habe das GefĂŒhl das sie die Anlage zu wuchern und verwahlosen lassen was bei vielen anderen Gehege genau so ist.Sorry das ich es jetzt sage die neuen Gehege in diesem Jahr sind einfach nicht gelungen zB Klammeraffen,Guanako,Kleiner Panda.

Was mich wundert warum bei den Schimpansen an der Stelle wo das Fenster ist Holzboden verlegt wurde sieht irgendwie nicht gut aus und fĂŒr die Rollstuhlfahrer auch nicht gut und durch die Ritzen wĂ€chst auch noch Unkraut raus.Die einzige Stelle wo man die Schimpansen gut beobachten ist vom Hochsitz oder von der BrĂŒcke aus.Von der Stelle wo das Fernrohr steht hat man bald keine Sicht mehr wegen den Schilf oder den dort hingesetzten StrĂ€uchern

Ich habe allgemein etwas das GefĂŒhl das der Zoo nicht mehr gepflegt wird ĂŒberall wuchert auf den Wegen oder in den Anlagen Unkraut oder sehr viel Brennesseln auch wenn es NatĂŒrlich sein soll passt bei einigen Tierarten garnicht hin zB Totenkopfaffen,Roten Pandas,die Fenster werden nicht mehr geputzt insbesonders schlimm sieht es bei den Weißscheitelmangaben,HyĂ€nen,Schimpansenhaus.

und manche Tierarten sollten etwas mehr beschÀftigt werden zBMantelaffen oder Schimpansen

Sorry das ich sehr viel kritisiert habe,aber ich habe das einfach mal gesagt weil sich sehr viele Leute allein wegen der Pflege beim Zoo beschwert haben
(15.10.2015, 11:59)
Gudrun Bardowicks:   Hannover hat das eine Weibchen abgegeben, welches vom Zuchtmann angegriffen wurde, als es ihren halbwĂŒchsigen Sohn verteidigte, der dann leider doch starb. Es ist also ein erfahrenes aber noch junges Zuchtweibchen.
(28.09.2015, 19:44)
Holger Wientjes:   Mir kamen die Drill-Weibchen jetzt nicht auffallend kleiner vor als die MĂ€dels der Schwester-Art. Aber auf die Entfernung lĂ€sst sich das auch schwer schĂ€tzen, noch dazu ohne direkten Vergleich.
Die MÀnnchen bei der Entfernung als solche zu erkennen ist ebenfalls nicht einfach. Mit dem Wuppertaler können sie körperlich auch noch nicht mithalten.
Laut Revierleiter möchte man bei drei Rindern bleiben, um den Boden der Anlage möglichst zu schonen.
(27.09.2015, 19:18)
Lukas Wittsieker:   Ich hĂ€tte nicht gedacht das die Drill-Weibchen so klein sind,ich hĂ€tte gedacht das sie so groß wĂ€ren wie die Mandrill-Weibchen.Ich habe heute bei der kommentierten FĂŒtterung auch erfahren das die Meerkatzen die Chefs sind und man möchte die Gruppe noch aufstocken und das sie neue MĂ€nnchen bekommen haben hĂ€tte ich auch nicht gedacht ich habe keins erkannt.Außerdem ist keine Zucht geplant bei den RotbĂŒffel sondern es wird eine Frauengruppe bleiben wo vielleicht auch noch Tiere dazu kommen soll so die PĂ€dagogin.Vor dem Gehege habe ich auch sehr gelange gestanden,eine tolle Wohngemeinschaft :).
(27.09.2015, 17:40)
Jonas Homburg:   Diese Absperrung war wieder abgebaut, bevor die BĂŒffel ĂŒberhaupt auf die Anlage kamen. Am Anfang war die Scheibe noch mit Absperrband den Tieren gekennzeichnet, aber inzwischen scheinen sie sich ja daran gewöhnt zu haben.
ZusĂ€tzlich noch erwĂ€hnenswert ist, dass am Mangabenhaus die Fensterfront neu vermauert wird, weil die Mangaben die bisherigen Holz-Fensterrahmen stark beschĂ€digt hatten. Daher sind sie vorĂŒbergehend in den alten GibbonkĂ€fig am Menschenaffenhaus gezogen.
Bei den PapageienkÀfigen sind nach den Grauwangen-Hornvögeln auch die Grautokos nicht mehr vorhanden, im Zuge der Auflösung des Vogelgartens sind dort stattdessen die Kookaburas und Sonnensittiche eingezogen.
(27.09.2015, 09:56)
Holger Wientjes:   Die Drills waren in der Tat bereits alle zusammen auf der Gemeinschaftsanlage zu bewundern. War ein tolles Bild. Zu den Chefs der WG haben sich im Übrigen die Meerkatzen entwickelt !
Bei den neuen Drills handelt es sich nicht um 0,3 sonder 2,1. Aus Barcelona kamen zwei MĂ€nnchen !

Hier wurde doch auch von einer Absperrung fĂŒr die BĂŒffel berichtet, so dass diese nicht direkt an die Besucherscheibe treten können ?! Diese existiert nicht mehr.

Zu den Kleinen Pandas sollen Schophirsche ziehen.
(27.09.2015, 07:47)
Lukas Wittsieker:   Vielleicht ja weil bei meinem letzten Besuch vor 2 Wochen waren die Drills nicht zu sehen weil sie sich warscheinlich aneinander gewöhnen mussten
(25.09.2015, 12:17)
Michael Mettler:   @Holger: KĂŒrzlich habe ich in Hannover nur noch drei Drills in der Außenanlage gesehen....
(25.09.2015, 10:56)
Holger Wientjes:   Prima, danke fĂŒr die Info ! Da freuÂŽich mich ja, die Gruppe morgen sehen zu können. Sind die Tiere denn schon alle zusammen ?

Konnte Hannover denn ein Weibchen entbehren ??
(25.09.2015, 09:30)
Lukas Wittsieker:   Die Drill-Gruppe ist von 4 auf 7 Tiere aufgestockt worden.Ein weibliches kommt aus Hannover und die anderen beiden Weibchen aus Barcelona.
(25.09.2015, 08:39)
Sebastian Gellert:   Seit ca. zwei Monaten befindet sich das Bauprojekt Angkor Wat 3 in der Bauphase, da stellt sich die Frage, wie authentisch und ĂŒberzeugend diese Anlage aus der Sicht der Besucher einmal werden wird?! Der Affentempel wirkt ja von den Bildern immer noch kahl und frei auf seiner rechten Seite, wo sich die Pflastersteine befinden, samt kleiner RasenflĂ€che.
(22.09.2015, 10:30)
Lukas Wittsieker:   Vor der Guanako-Anlage kann man nun sehen wie der Neue Zaun aussehen soll.Ich hoffe bald wird die Tapir Anlage gemacht und Weg wird neu gemacht wie gaplant.Ich wĂŒrde toll finden das es ein Rindenmulch weg sein wird,weil das gibt es bisher noch nicht und es schaut gut aus wie die SĂŒdamerikaanlagen in Köln und Duisburg weiß einer wie die Planungen aussehen sollen???

Außerdem wird zur Zeit die Innenanlage der Schweinsaffen erweitert und zwar wird der hintere Bereich benutzt und die alten BetonvorsprĂŒnge wurden entfernt so sieht es zu mindest aus wenn man durch die Fensterscheiben von der EingangstĂŒr bei der Backstube aus wird sonst noch was da drin gemacht weil das Haus ja komplett geschlossen???
(13.09.2015, 19:02)
Lukas Wittsieker:   Die Tapire haben ein neues Schwimmbecken bekommen die Mitarbeiter sind sogar dabei schon Wasser hinein zu lassen
(30.08.2015, 10:37)
Hannes LĂŒke:   Und die alte BĂ€rendame. Leider im grĂ¶ĂŸeren Rothundabteil....
(06.08.2015, 07:23)
Lukas Wittsieker:   FĂŒr Nordamerika wird langsam platz gemacht:
Die Uhus haben den Zoo verlassen,die Lachenden HĂ€nse und Sonnensittich sind zu den Volieren bei der Gastromie umgezogen und die Wellensittiche und Pfirschköpfchen wurden zum Verkauf gestellt.zur Zeit leben in dem in dem Teil noch Luchse,Rothunde,Sikahirsche,PolarfĂŒchse,Europ. Luchse,Alpakas,Dromedare,Trampeltiere,Grautokos,Diamantfarsane,Schnee-Eulen,Waldohreulen,Schleiereulen,Waldkautze,BartkĂ€uze,Kanadakraniche
(05.08.2015, 19:00)
Michael Mettler:   @Ulli: Wenn vier Jahre FĂŒtterung am selben Ort nicht genug waren, um ein Abwandern der Pelikane durch Standortbindung zu verhindern, dann wĂŒrde ich kein solches Experiment mehr wagen.
(02.08.2015, 21:11)
Ulli:   Korrektur: ... und diesem Verein mit seinen 15 Mitgliedern nicht immer wieder so ein Podium bieten.
(02.08.2015, 10:52)
Ulli:   Unser "Freund und Kupferstecher" der selbsternannte autodidaktische "Zooexperte" Ralf Albrecht hat also - welch Überraschung - Strafanzeige gegen den Zoo OsnabrĂŒck gestellt,

Ich persönlich wĂŒrde auch einen Freiflug der Pelikane durchaus begrĂŒĂŸen.

Es ist zweifellos richtig lobenswert, dass der Zoo OsnabrĂŒck eine selbstkritische Stellungnahme verfasst hat. Dem Mann wird trotzdem viel zu viel Aufmerksamkeit gewidmet. Und vermutlich wird er anhand dieser Stellungnahme seine Sichtweise steinbruchartig herausfiltern und dem Zoo bei nĂ€chster Gelegenheit weiterhin um die Ohren hauen wollen - frei nach dem Motto "sie geben ja im Tenor recht".

Auch die Presse sollte dazu ĂŒbergehen, den mann schlichtweg zu ignorieren und diesem Verein ihm mit seinen 15 Mitgliedern immer wieder so ein Podium bieten.

Vielleicht soll man einfach einmal das Motto beherzigen: "Was kĂŒmmert den Baum, welche Sau/Schwein sich an ihm kratzt
(02.08.2015, 10:49)
Hannes LĂŒke:   Und so viel zum Thema, "was soll schon passieren wenn man die nicht stutzt" :-D

Endzoo hat, welch eine Überraschung, Anzeige gegen den Zoo erstattet da die Pelikane nun gestutzt wurden. Der Zoo hat dazu eine ausfĂŒhrliche und selbstkritische Stellungnahme veröffentlicht.

Jetzt mal so als Gedankenspiel. Die Pelikane sind aber nicht in Walsrode geschlĂŒpft? Das wĂ€re mal ein PhĂ€nomen bzgl Zugtrieb :-D
(31.07.2015, 11:33)
Sacha:   @Hannes LĂŒke: Die wollten in den Vogelpark, ist doch klar...;)
(28.07.2015, 08:39)
Hannes LĂŒke:   Die ersten beiden, flugfĂ€higen Pelikane sind bereits stiften gegangen und wurden auf halben Wege nach Walsrode (Nienburg an der Weser) eingefangen
(28.07.2015, 07:14)
RĂŒdiger:   Hat der neue Nashornbulle M. schon sein GlĂŒck versucht bei den KĂŒhen ?
Wer ist die glĂŒckliche ?
(25.07.2015, 08:37)
RĂŒdiger Krichel:   Leider nichts Neues zu den Elefanten . Ist schon sehr langweilig und ein vielleicht doch und dann doch nicht !!!
Was sagt demm der EEP Koordinator dazu?
Ich dachte ein Teil der Berliner Gruppe aus Friedrichsfelde war geplant zu transportieren!
Wissen andere Forumteilnehmer mehr ??
(23.07.2015, 18:50)
Jonas Homburg:   Ja, aber noch nicht mit dem neuen MĂ€nnchen, das man erst in Ruhe an die anderen Tiere gewöhnen will.
(17.07.2015, 11:28)
Hannes LĂŒke:   Die RotbĂŒffel, Meerkatzen und Drills waren bereits alle gemeinsam auf der Anlage.
(17.07.2015, 10:54)
Jonas Homburg:   Nach gestrigem Besuch das neueste aus dem Zoo:
- auf der neuen Anlage waren die drei RotbĂŒffel und die Drillgruppe zu sehen, scheint soweit ganz harmonisch zu laufen, auch wenn der Drill-Mann der unumstĂ¶ĂŸliche Chef auch ĂŒber die BĂŒffelkĂŒhe ist. Bei den Diana-Meerkatzen ist ein neuer Zuchtmann aus Beauval dazu gekommen, die mĂŒssen sich erst aneinander gewöhnen und kommen dann mit nach draußen. Zumindest die beiden Weibchen kennen die BĂŒffel aber schon. Die Anlage hat noch relativ starken Steppencharakter, wobei das den Drill jedenfalls entgegenzukommen scheint, so wie die die Weite nutzten, um durch das Gehege zu laufen, ich hĂ€tte denen gar nicht zugetraut, dass die solche Geschwindigkeiten aufnehmen können. Absolut kein Vergleich zu den kleinen KĂ€fighaltungen, die es z.B. noch in Wuppertal und Hannover gibt (und ja auch ĂŒbergansweise in OsnabrĂŒck am Affenhaus gab), die Drill scheinen auf der Großanlage richtig aufzublĂŒhen. Am Erscheinungsbild und an der Strukturierung der Anlage wird sich im Laufe des Jahres aber noch was verĂ€ndern, man wollte nur erstmal das gute Wetter nutzen, um die Tier rauszulassen.
- weil es den Pflegern nicht gelungen ist, zwei Rötelpelikane rechtzeitig zum Federn stutzen einzufangen, sind sie inzwischen wieder voll flugfĂ€hig und nutzen das auch, um ĂŒber der Takamanda frei herum zu fliegen, ein sehr imposantes Bild. Als SitzplĂ€tze nehmen sie alles, was hoch gelegen ist, so z.B. das Dach der Schimpansen-BeobachtungshĂŒtte (mit Sicherheit 7-8m hoch) oder auch die KletterbĂ€ume auf der Drill-BĂŒffelanlage. Da sie aber immer noch auf die Huftieranlage zurĂŒckkehren, lĂ€sst man sie im Moment gewĂ€hren. Ich möchte mir nur nicht vorstellen, dass da mal ein Vogel auf die Idee kommt, im HyĂ€nengehege zu landen

- die drei Servaljungtiere zeigen sich jetzt draußen sehr verspielt mit ihrer Mutter.
- die StĂ€lle der Guanakos und Capybaras bekommen neue DĂ€cher und werden damit endlich etwas hĂŒbsch und an den hellen Stil des SĂŒdamerikahauses angeglichen. Außerdem ist die Außenanlage der Guanakos im Umbau, die Tiere sind mit BauzĂ€unen am Stall abgesperrt und haben ein Ausweichgehege im Wald hinter der Tropenhalle bekommen.
- im Zuge des Umbaus des Menschenaffenhauses sind die beiden Mona-Meerkatzen wieder ins Affenhaus gezogen, und die Gibbons haben wieder ihre alte Anlage bezogen – und leider gleich wieder mit dem Betteln angefangen

- den Siamangs steht nun eine große Anlage hinter dem Affenhaus aus der Verbindung von drei GroßkĂ€figen zur VerfĂŒgung, auch im Innenbereich wurden die entsprechenden Anlagen verbunden. FĂŒr meine Begriffe sind sie dort mit den dank der Überdrahtung zahlreicheren Klettermöglichkeiten wesentlich besser aufgehoben als in der Tempel-Anlage.
Foto: die Bewohner der neuen Takamanda-Anlage, außerdem hat sich ein ungeplanter WG-Partner "eingeschlichen"
(17.07.2015, 09:49)
Lukas Wittsieker:   Gibt es eigentlich was neues zu den Elefanten?
(16.07.2015, 08:46)
Ulli:   Ich bin natĂŒrlich auch gespannt, wie man das Niederaffenhaus umbauen will. Momentan ist es das hĂ€sslichste GebĂ€ude im gesamten Zoo - zum Wegschauen. Ein Umbau hat natĂŒrlich mit die erste PrioritĂ€t !!! Am liebsten wĂŒrde ich den oberen GebĂ€udeschenkel sprengen und das obere Areal ausschließlich den Kapuzinern fĂŒr eine Freianlage mit Elektrodraht-UmzĂ€unung sowiein Verbindung mit einem Wintergarten (aktuell Areal fĂŒr Siamangs plus dem Besucherweg) und den drei benachbarten Innenanlagen ĂŒberlassen.
(14.07.2015, 15:33)
Sascha Möller:   Hallo zusammen!
Ich kenne die umgebaute RotbĂŒffel/Drill/Meerkatzen Anlage nicht und finde im Netz keine Fotos.
Falls jemand ein Foto der neuen Anlage (mit Bewohner) hat, wÀre ich sehr Dankbar :-)

(14.07.2015, 15:25)
Hannes LĂŒke:   Abwarten ob es wirklich eine verpasste Chance wird.
Die Planung sieht tatsĂ€chlich aus als wenn man die bestehenden Strukturen nur "aufhĂŒbschen" wĂŒrde.
Als klares Pro sehe ich die KĂ€fighaltung. FĂŒr Orangs ist es mM nach unerlĂ€sslich ein 3-Dimensional begehbares Umfeld zu schaffen.
(14.07.2015, 11:12)
Michael Mettler:   Falls tatsĂ€chlich eines Tages die Orang-Haltung an dieser Stelle auslaufen sollte (wobei das ja nicht notwendigerweise auch den Abschied von den Gibbons bedeuten mĂŒsste), wĂ€re es eigentlich schade, eine fĂŒr so große und krĂ€ftige Tiere konzipierte Anlage "nur" mit Languren nachzunutzen, zumal Primaten in unmittelbarer NĂ€he des Hauses noch gut vertreten sind. Da fĂ€nde ich eine Nachnutzung fĂŒr MalaienbĂ€ren sinnvoller, ggfs. auch fĂŒr Leoparden (wobei dann allerdings wiederum schon Großkatzen benachbart wĂ€ren).
(14.07.2015, 11:05)
Ulli:   Wir sind ja grundsĂ€tzlich einer Meinung hinsichtlich der Languren-Planung, auch wenn ich es schade finde, dass die Chance zu einer innovativen Orang-Anlage verpasst worden ist.
(14.07.2015, 08:40)
Oliver MĂŒller:   @Ulli:
Ist nicht die Orang-Haltung in OS langfristig sowieso als Auslaufmodell gedacht? Von daher wĂ€re es doch plausibel, fĂŒr Languren zu planen.
(13.07.2015, 14:58)
Ulli:   Die BrĂŒcke bei der Tiger-Anlage empfinde ich als gemeingefĂ€hrlich.
Und zudem erschwert die BrĂŒcke den Tigern zusĂ€tzlich die RĂŒckzugsmöglichkeit.

Was den Affenfelsen anbetrifft:
FĂŒr die Schweinsaffen ist es durchaus eine gewisse Verbesserung. NatĂŒrlich fehlt es an diversen Stellen an Naturboden. Manche Fassade hatte auch schon Reparaturen nötig. - Den Besucher-Tunnel selbst finde ich beim Durchgehen faszinierend. Bei RĂŒckfragen: ich bin 1,90 m groß und entgegen manch anderer Beule an anderen Orten habe ich mich im Angkor-Wat- Besuchertunnel noch nie gestoßen.
(11.07.2015, 16:39)
Hannes LĂŒke:   Jetzt wo der Bambus gut anwĂ€chst fĂ€ngt die Anlage an mir besser zu gefallen aber die Struktur und die Stilfehler gefallen mir genau so wenig wie die Anlage der Pandas als auch der unnötige Umbau des Affenfelsens
(11.07.2015, 14:23)
Holger Wientjes:   @Lukas W.: Das ist natĂŒrlich eine Geschmacksfrage, aber könntest Du bitte einmal erlĂ€utern, was Du an der Tiger-Anlage attraktiv findest ? FĂŒr mich ist das ein grosser, klobiger Klotz. Und die Tiere haben kaum, gerade, wenn man die Einsichtmöglichkeit von oben mitbedenkt, RĂŒckzugsmöglichkeiten.
(11.07.2015, 13:37)
Lukas Wittsieker:   Ich hoffe der Bauabschnitt wird besser gestaltet als die von den Roten Pandas weil die gefĂ€llt mir ĂŒberhaupt nicht.

Die einzige Anlage dir mir in Ankor Wat bisher gefÀllt ist die Tigeranlage und das NOZ-Streichelland.
(09.07.2015, 20:18)
Michael Mettler:   Was mich fasziniert: OsnabrĂŒck verwandelt anscheinend immer wieder problemlos (?) alte HĂ€user in neue. Das Menschenaffenhaus (frĂŒher Elefanten-Menschenaffen-Haus) wurde z.B. 1961 eröffnet. In vielen anderen Zoos wurden Bauten vergleichbaren Alters abgerissen, weil sie als marode oder als Energieschleudern galten; gerade HĂ€user, in denen die Tierhaltung immer mit hoher Luftfeuchte und WĂ€rme verbunden war, haben ja ĂŒber so viele Jahrzehnte hinweg zunehmend Problemstellen entwickelt. Menschenaffen hinter Glas sowie Elefanten und Krokodile, die frĂŒher ebenfalls im OsnabrĂŒcker Haus lebten, gehören immerhin genau in diese Kategorie.

Der Zoo verfĂŒgte m.W. die meiste Zeit seines Bestehens lang ĂŒber - im Vergleich zu Branchenkollegen - relativ bescheidene finanzielle Möglichkeiten. Und trotzdem sind die GebĂ€ude anscheinend nicht nur haltbarer gebaut, sondern ĂŒber die Jahrzehnte hinweg offenbar auch fortlaufend auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden, so dass sie mit neuen Kulissen und vergrĂ¶ĂŸerten Anlagen noch immer up to date gebracht werden können (siehe auch Tiger- und Affen- alias Mehrzweckhaus), wĂ€hrend aus vielen anderen Zoos zu hören ist, dass Abriss und Neubau oft kostengĂŒnstiger seien als Sanierung.

Hat OsnabrĂŒck nun tatsĂ€chlich schon vor fĂŒnfzig Jahren qualitativ besser gebaut als andere Zoos und vorausschauender als diese die Technik auf dem Stand gehalten - oder kaschieren die neuen Kulissen womöglich nur mittelfristige SanierungsfĂ€lle...?
(09.07.2015, 19:20)
Ulli:   Das Modell
(09.07.2015, 17:25)
Ulli:   Modell des Orang-Utan-Hauses mit Film
http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/594211/umbau-des-menschenaffenhauses-im-zoo-osnabruck-gestartet
... fĂŒr mich in erster Linie Fassadengestaltung und aus Richtlinien-GrĂŒnden eine VergrĂ¶ĂŸerung der Innenanlage auf die erforderlichen 200 qm auf dem Areal der ersten ursprĂŒnglichen Orang-Außenanlage - im ersten Entwurf war dieser Teil noch als Außenanlage vorgesehen.

Begeisterung sieht anders aus.
Dieser Entwurf hat auch gegenwĂ€rtig schon mehr Ähnlichkeit mit einer Langurenanlage (insbesondere Hulmans als sogenannte Tempelaffen) als mit einer richtungsweisenden Orang-Haltung.
(09.07.2015, 15:09)
Ulli:   Laut sogenannter B-Maßnahmen im Zookonzept 2021 zum Bereich Guanaco und Tapir:
1. Zusammenlegung, BodenbegrĂŒnung, Bodendekoration - 2.000 qm
2. GebĂ€udefassade, Kaschierung StalltĂŒren, Dach- und Rankbepflanzung
3. neue Besucherumwehrung, zusÀtzlicher Badeteich

(03.07.2015, 18:01)
Lukas Wittsieker:   Es nicht gerade danch aus das die Tapir-Anlage moderniesiert wird und aufm Schild stand auch nur Guanako-Gehege wird umgestaltet,naja warscheinlich wird es Gehege nach Gehege gemacht

Wie ich verstanden habe sollen die zukĂŒnftigen Affenarten Kapunier,BrĂŒllaffen,Kattas und Schweinsaffen sein,ob jetzt schon die Innenanlage der Schweinsaffen erweitert werden kann ich nicht genau sagen
(03.07.2015, 16:34)
Ulli:   Nach meiner Kenntnis werden die Guanaco- und die Tapir-Anlage zusammengelegt, komplett neu gestaltet und als Gemeinschaftsanlage genutzt.

Im Affenhaus muss laut EU-Richtlinie die Schweinsaffenanlage innen vergrĂ¶ĂŸert werden.

Auf Dauer sollen nur noch höchstens vier grĂ¶ĂŸere Arten das Affenhaus bewohnen.

Sukzessive Maßnahmen im Affenhaus ĂŒber mehrere Jahre.
(03.07.2015, 10:47)
Lukas Wittsieker:   Neues aus OsnabrĂŒck
-Die Umgestaltung der Guanako-Anlage hat begonn (Ich hoffe die Tapir-Anlage wird mit einbezogen weil sie sieht auch nicht mehr gerade toll aus.
-Der Umbau des Menschenaffenhauses start nÀchste Woche berichtet die NOZ
Genaueres wird am 9.7.15 gesagt

Außerdem wird das große Affenhaus gerade umgebaut,mal schauen was gemacht wird
(03.07.2015, 01:38)
Hannes LĂŒke:   Heute in OsnabrĂŒck RotbĂŒffel, Drill und Meerkatze gemeinsam auf der Anlage gesehen
Einen extra BĂŒffelzaun gibt es nur am hinteren Graben. Ansonsten können sich die Bewohner nur durch die bereits zu Anfang eingebauten KlettergerĂŒste aus dem Weg gehen. Ich persönlich hĂ€tte mir ein paar Pflanzinseln in der Mitte gewĂŒnscht um dem Steppencharakter zu entkommen
Die Bongos wirken irgendwie falsch auf der Rappenantilopen Anlage. Auch hier wird man das GefĂŒhl der Steppe nicht los.
Das selbe gilt fĂŒr die Guerezas
Die Anlage kann nicht richtig bepflanzt werden ohne das die Tiere stiften gehen, dadurch erhÀlt man dauerhaft freien Blick auf die A30
Hier wĂŒrde ich mir, wenn die Schakale schon nicht zurĂŒck kommen, evtl Standorttreue Lemuren wĂŒnschen

Bei den Löffelhunden hörte ich Besucher sagen, geh weiter da sieht man nie was. Stimmt auch irgendwie
Die Anlage schreit förmlich nach einer vergesellschaftung mit Mangusten oder den absolut fehlplatzierten ErdmÀnnchen

Toll die Erweiterung der Klammeraffenanlage aber warum hat man auf der HÀlfte aufgehört
Eine noch grĂ¶ĂŸere Erweiterung wĂ€re meiner Meinung nicht deutlich aufwendiger gewesen und bei der GruppengrĂ¶ĂŸe absolut angebracht

Toll die MÀhnenwölfe! Die Exemplare sind riesig!

Die letzte BraunbĂ€rin lebt noch in dem grĂ¶ĂŸten der alten Wolfsgehege. In den beiden anderen sitzen min 2 rothunde
In die alte Luchskuppel habe ich nicht geschaut, freue mich aber wenn die weg ist

In den Volieren scheint aufgerÀumt zu werden
Teilweise nur Einzelexemolare bzw Dubletten sowie ein zu verkaufen Schild bei den Agaporniden
(27.06.2015, 20:46)
Lukas Wittsieker:   Die Siamangs sind nun in die ehemalige Drill-Anlage eingezogen.
(26.06.2015, 11:14)
Sebastian Gellert:   Gemeint ist Angkor Wat 3
(24.06.2015, 13:39)
Sebastian Gellert:   Mit wieviel VerspĂ€tung ist die Anlage nun fertig??? Und was ist mit dem Umbau der Orang-Utans und der Bauphase Anker Wat 3, der Affentempel von 2012 wirkt immer noch kahl wo die Pflastersteine sind.
(24.06.2015, 13:20)
Lukas Wittsieker:   Nun haben auch die RotbĂŒffel und Drills die neue Anlage in Besitz genommen

Kommen noch Drills dazu weil es war ja mal die Rede???
(23.06.2015, 19:49)
Lukas Wittsieker:   Die Anlage fĂŒr die Drills,RotbĂŒffel und Diana-Meerkatzen scheint fertig zu sein.Nach und nach sollen sich die Tiere an die Anlage gewöhnen.Heute waren die beiden Diana-Meerkatzen an der Reihe.wie gelesen habe soll die Gruppe noch wachsen.

Die alte Anlage von den Dianas und Drills wird gerade fĂŒr eine andere Affenart umgebaut
(07.06.2015, 19:15)
Lukas Wittsieker:   Wann ist denn endlich die Drill-Anlage fertig?Sind noch weitere Bewohner dazu gekommen?
(02.06.2015, 21:13)
RĂŒdiger:   Und nach der MĂ€nner WG sicher in Stimmung noch ein paar Vaterschaften mit Lia/Frieda-Lea (1447, *2002)
Marcia/Hildegard (1578, *2005)
Amalie/Amelie (1628, *2007)anzustreben. Wobei es fĂŒr die Lia vielleicht schon zu spĂ€t ist!!
(24.05.2015, 09:47)
Ulli:   DEr Bulle ist immerhin schon neunfacher Vater.
(23.05.2015, 17:49)
RĂŒdiger Krichel:   Danke Ulli
Endlich ein Bulle fĂŒr die Nashorndamen juhu!
(22.05.2015, 22:57)
Ulli:   Gesten ist Miguelin, der neue Nashornbulle, aus Kerkrade eingetroffen.
Hoffen wir einmal auf eine gute Zucht.
(22.05.2015, 16:13)
Ulli:   OsnabrĂŒck 20.05.2015
Einstimmig (!) und ohne Debatte (!) hat der Rat einer BĂŒrgschaft fĂŒr den Zoo OsnabrĂŒck zugestimmt. FĂŒr 3,4 Millionen Euro will der Zoo eine Nordamerika-Landschaft rund um die veralteten Vogelvolieren gestalten und damit die letzte zusammenhĂ€ngende GroßflĂ€che komplett erneuern. FĂŒr 80 Prozent dieser Summe (2,72 Millionen Euro) bĂŒrgt nun die Stadt.
Die Zustimmung dĂŒrfte dem Rat auch deshalb leichtgefallen sein, weil die BĂŒrgschaft die Stadt kein Geld kostet, sondern durch die vertraglichen Vereinbarungen sogar Geld einbringen könnte. Darauf wies der CDU-Fraktionsvorsitzende Fritz Brickwedde im einzigen Redebeitrag zu diesem Tagesordnungspunkt hin. Im Gegensatz zu anderen „Sorgenkindern im Zusammenhang mit BĂŒrgschaften“ – kurz zuvor war eine BĂŒrgschaft fĂŒr den VfL beschlossen worden – sei der OsnabrĂŒcker Zoo ein Unternehmen, das auch ohne finanzielle UnterstĂŒtzung der Kommune auskomme und trotz großer Konkurrenz steigende Besucherzahlen verzeichne. Der Einzugsbereich sei groß: Viele GĂ€ste reisten ĂŒber 75 Kilometer und mehr an. –
Rat sagt Ja: Zoo OsnabrĂŒck erhĂ€lt BĂŒrgschaft der Stadt | noz.de - Lesen Sie mehr auf: http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/577375/zoo-osnabruck-erhalt-burgschaft-der-stadt

aus dem Newsletter 21.05.2015
seit Christi Himmelfahrt können Besucher im OsnabrĂŒcker Zoo ihr Talent im Klettern testen: Ein Baum ist mit Klettergriffen bestĂŒckt, an denen man bis zu 16 Meter hoch klettern und den Ausblick genießen kann.

Links neben dem Affenfelsen hat Kletterer Jan Wiechmann eine Buche so prĂ€pariert, dass Besucher dort bis zu 16 Meter hochklettern können. Die Klettergriffe sind so angeordnet, dass man zwischen fĂŒnf verschiedenen Schwierigkeitsstufen wĂ€hlen kann. Auch die 16 Meter sind kein Muss - jeder darf bis zu dieser Höhe so hoch klettern wie er mag. Erwachsene werden fĂŒr die Kletterpartie mit einem HĂŒft- und Kinder mit einem Komplettgurt gesichert, der Helm darf auf keinen Fall fehlen und wird ebenfalls gestellt.
Die Klettergriffe sind mit Spanngurten befestigt und werden regelmĂ€ĂŸig versetzt - somit schadet die Aktion dem Baum nicht. "Abends werden die Griffe auch auf eine Höhe von bis zu 2,50 Meter entfernt oder mit Spanplatten ummantelt, sodass niemand unbeaufsichtigt und vor allem ungesichert den Baum hochklettern kann", erklĂ€rt Wiechmann.
Ab dem 14. Mai können Besucher bis Oktober/November das Angebot nutzen. Im Mai wird das Klettern tĂ€glich ab 10:30 Uhr angeboten, wĂ€hrend der Sommerferien (23.07. - 02.09.2015) jeden Tag zu den Zoo-Öffnungszeiten. In der restlichen Zeit können Besucher je nach Wetter und Zulauf tĂ€glich oder nur freitags bis sonntags das Angebot nutzen. Klettern kann jeder ab vier Jahren fĂŒr vier Euro pro Person. Gruppen zahlen nur drei Euro pro Person und können sich gerne auch vorab bei Jan Wiechmann anmelden unter 0178/403 46 10 oder 0541/94 53 83 90.
(21.05.2015, 18:39)
Ulli:   NOZ 18.05.2015 - Finanzierung Nordamerika-Landschaft

NORDAMERIKA-LANDSCHAFT GEPLANT
Stadt OsnabrĂŒck soll fĂŒr Wildwest-Welt im Zoo bĂŒrgenOsnabrĂŒck. Der Ausbau des OsnabrĂŒcker Zoos geht in die nĂ€chste Runde. SpĂ€testens Mitte 2016 soll der erste Spaten fĂŒr den Bau einer Nordamerika-Landschaft in den Schölerberg getrieben werden. Die Kosten belaufen sich auf etwa 3,4 Millionen Euro. FĂŒr 80 Prozent dieser Summe (2,72 Millionen Euro) soll die Stadt bĂŒrgen. DarĂŒber befindet der Rat in seiner Sitzung am Dienstag.
Die Zustimmung zu der BĂŒrgschaft gilt als wahrscheinlich, da sie die Stadt kein Geld kosten wird. Im Gegenteil: Durch die Einnahmen aus einer jĂ€hrlichen „Avalprovision“ fließt sogar Geld ins StadtsĂ€ckel.
Hinter diesem Finanzbegriff verbirgt sich, grob gesagt, die Differenz zwischen jenem Zinssatz, den die Kommune fĂŒr den in Frage stehenden Kredit zahlen wĂŒrde, und dem Zinssatz, welchen der Kreditnehmer (in diesem Fall der Zoo), an die Darlehensbank zahlen mĂŒsste – ohne die garantierte RisikoĂŒbernahme durch die Kommune. Derzeit dĂŒrfte sich diese Differenz auf etwa ein Prozent belaufen. Das heißt: Im ersten Jahr könnte es passieren, dass der Zoo an die KĂ€mmerei 30.000 Euro ĂŒberweisen muss. Allerdings ist die Provision degressiv, da sie sich am aktuellen Schuldenstand orientiert, also die jĂ€hrlichen Tilgung einbezieht. Bei einer Kreditlaufzeit von zehn Jahren könnte sich dennoch fĂŒr die KĂ€mmerei ein erkleckliches SĂŒmmchen ergeben.
Ist die Stadt damit auf der sicheren Seite? ZunĂ€chst einmal ja, da sich die wirtschaftliche Situation auf dem Schölerberg in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert hat . Und das, obwohl der Wettbewerbsdruck durch die Zoos in der Nachbarschaft erheblich ist. Hannover wird laut OsnabrĂŒcks ZoogeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann in den kommenden Jahren 70 Millionen Euro investieren, davon allein 30 Millionen Euro als kommunalen Investitionskostenzuschuss. In niederlĂ€ndischen Emmen entsteht ein ganz neuer Tiergarten – Kosten 140 Millionen Euro.
Eintrittspreise steigen

Da nehmen sich die OsnabrĂŒcker 3,4 Millionen Euro doch eher bescheiden aus, zumal die Stadt keinen Cent beisteuern muss. Der Zoo will die 370.000 Euro Kosten fĂŒr seine Themenwelt Nordamerika – in der Hauptsache Abschreibung und Kapitaldienste – aus den Eintrittsgeldern finanzieren. Dazu wird die Tageskarte nach Eröffnung der Anlage um einen Euro, die Familienjahreskarte um zehn Euro teurer werden. Der Zoo rechnet dadurch mit 400.000 Euro jĂ€hrlichen Mehreinnahmen, mit denen die Aufwendungen bestritten werden können.
Mit der Themenwelt Nordamerika wird die letzte zusammenhĂ€ngende GroßflĂ€che (3,5 Hektar) auf dem Schölerberg einer GeneralĂŒberholung unterzogen. Das Areal liegt im östlichen Teil des Zoos und umfasst unter anderem Vogelvolieren, die nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ sind. Die Inszenierung der Nordamerika-Landschaft lehnt sich an die Zeit der Besiedlung des Wilden Westens an, also der Regionen westlich des Mississippi in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts. Authentische Nachbildungen von Fort- oder Farmfragmenten sollen genutzt werden, um die PrĂ€sentation optisch anzureichern und gleichzeitig Funktionskörper wie Stallungen oder Gehegebegrenzungen zu kaschieren.

NOZ-Kommentar - Dietmar Kröger 18.05.2015

Zoo-BĂŒrgschaft mit geringem Risiko fĂŒr OsnabrĂŒck

OsnabrĂŒck. Um dem Zoo OsnabrĂŒck eine BĂŒrgschaft zu gewĂ€hren, bedarf es nicht einer hemmungslosen ZockermentalitĂ€t. Der gesunde Menschenverstand reicht völlig aus, um zu erkennen, dass ein gewisses Restrisiko zwar bleibt, die Stadt als BĂŒrgin aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht wird in die Bresche springen mĂŒssen.

Die Verantwortlichen auf dem Schölerberg rund um GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann haben in den vergangenen Jahren hinlĂ€nglich bewiesen, dass sie mit Geld umgehen können.

In den zurĂŒckliegenden fast zwei Dekaden haben sie mehrere Großprojekte durchgefĂŒhrt und dabei den grĂ¶ĂŸten Teil des Zoos komplett erneuert. Sie haben fĂŒr die Region einen Leuchtturm geschaffen, der in der bundesweiten Fachwelt, aber vor allem auch bei den Besuchern ein Höchstmaß an Ansehen genießt. Und das – man kann es nicht oft genug betonen – ohne die bei anderen Einrichtungen dieser Art oftmals exorbitant hohen kommunalen ZuschĂŒsse.

Die Übernahme der BĂŒrgschaft fĂŒr die Themenwelt Nordamerika ist da nicht nur eine finanzpolitische Entscheidung wie so viele andere, sondern vielmehr auch Dank und Anerkennung fĂŒr die bisher geleistete Arbeit sowie ein deutliches Signal des Vertrauens. Dessen ist sich der Rat der Stadt OsnabrĂŒck bewusst. Seine Entscheidung wird dem entsprechen.
(19.05.2015, 14:02)
Lukas Wittsieker:   Wann kann man denn die Tiere im Außengehege sehen???

Sind noch Drills und Dianas dazu gekommen,war ja mal geplant
(16.05.2015, 20:55)
Michael Mettler:   Nachdem gerade im Augsburg-Thread zu lesen war, dass die dortigen RotbĂŒffel von den Pavianen als Reittiere genutzt werden, stelle ich es mir nicht gerade einfach vor, die OsnabrĂŒcker Anlage fĂŒr eine BĂŒffel-Affen-WG nachzurĂŒsten. Vom RĂŒcken eines BĂŒffels aus hat ein sprungkrĂ€ftiger Affe doch eine ganz schöne Reichweite.

Die Frage mit der Scheibe zielte auch darauf ab, dass ein glĂ€serner Einblick doch eigentlich die Illusion von Barrierefreiheit erzeugen soll. Ein BĂŒffelzaun im Blickfeld wĂŒrde diesen Effekt dann ja wieder aufheben.
(16.05.2015, 18:17)
Jonas Homburg:   @Michael Mettler: die BĂŒffel wĂ€ren quasi auf der gesamten Anlage immer mindestens 2-3 Meter vom Ă€ußeren Rand weggewesen, d.h. auch von der Scheibe hĂ€tte man sie nicht von nahem sehen können. Auch an keine der beiden Wasserstellen hĂ€tten sie gelangen können. Wird aber offensichtlich ja beides gerade geĂ€ndert.
(16.05.2015, 15:50)
Lukas Wittsieker:   Neues von heute:
-Die ehemalige Anlage der Drills wurde mit der ehemaligen Anlage der Dianas zusammen gelegt und wird umgebaut,vielleicht fĂŒr die Kattas?
-Im Kajanaland wurde hinter der Klima-Ausstellung ein kleines HĂ€uschen gebaut aber fĂŒr was
-Die Drill/RotbĂŒffel-Anlage ist fast fertig.
(15.05.2015, 19:32)
Michael Mettler:   Wie hĂ€tte denn die Lösung mit dem BĂŒffelzaun im Bereich des Scheibeneinblicks in die Anlage ausgesehen? HĂ€tten die BĂŒffel bis an die Glasfront gelangen können, oder hĂ€tte man von dort aus den besagten Zaun "im Bild gehabt"?
(11.05.2015, 18:09)
Jonas Homburg:   Das neueste nach einem Besuch, bei dem natĂŒrlich die Menge an Besuchern des schönen Wetters wegen recht groß war:
-Die Gemeinschaftsanlage fĂŒr RotbĂŒffel, Drills und Diana-Meerkatzen ist immer noch nicht fertig (hĂ€tte bereits schon zu Ostern sein sollen), man hofft aber auf eine baldige Fertigstellung. Der Holzzaun innerhalb der Anlage, der quasi das Gehege im Gehege fĂŒr die BĂŒffel darstellen sollte, hat sich offenbar als nicht tauglich erwiesen und wurde wieder abgebaut.
-Auf der Takamanda-Huftieranlage sind jetzt neben den Pinselohrschweinen und den beiden Bongo-Böcken insgesamt 5 Impala-Böcke zu sehen. 2 Davon Kastrate (enthornt), 3 eigene Nachzuchten von 2013 und 2014. Ein schöner Gesamtanblick fĂŒr die Anlage und mit Leben ist sie nun auf jeden Fall gefĂŒllt.
-Nach dem Tausch des Servalweibchens hat es 3 Jungtiere gegeben, die von der Mutter gut umsorgt werden (das vorherige Tier interessierte sich ja nicht im Mindesten fĂŒr den eigenen Nachwuchs, sodass zugefĂŒttert werden musste).
-Der Hornvogel, der das Schimpansenhaus belebte, ist endgĂŒltig abgegeben worden, weil er die Mehrzahl der Nilflughunde und BraunflĂŒgel-Mausvögel sowie den GrĂŒnhelm-Turako-Mann getötet hat. Eigentlich schade um die gut laufende WG mit den Schimpansen. Als Ersatz soll jetzt, wo die Schimpansen wieder dauerhaft draußen sind, ein Paar Hammerköpfe in die Anlage eingewöhnt werden.
-Bei den Capybaras hat es Nachwuchs (mind. 4 gesehen) gegeben, dazu waren mindestens 6 adulte Tiere draußen, mir war nie bewusst, dass die Gruppe so groß ist. Sie hatten die Tapiranlage samt Wasserbecken fĂŒr sich allein (Tapire im SĂŒdamerikahaus), was sie auch fĂŒr intensives Baden nutzten.
-WĂ€hrend die vorderen KĂ€fige des Affenhauses jetzt von Schweinsaffen (3x) und Kapuzinern (2x) bewohnt werden, wurden hinten die AußenkĂ€fige der rechten (ehemals Weißnasenmeerkatze, dann Binturong und zuletzt Diana-Meerkatze) und mittleren (ehemals Rothandtamarin, dann Monameerkatze, zuletzt Drill) zusammengelegt. Besetzt sind sie noch nicht wieder.
-Am Aquarium haben die Weißbauch-LĂ€rmvögel mit den Rothaubenturakos die Voliere getauscht. Ebenso wie bereits die Krontauben sind nun vermutlich auch das letzte KrĂ€uselhaubenperlhuhn und der Sclater-Hokko nicht mehr vorhanden (nicht mehr ausgeschildert und auch nicht gesehen).
(10.05.2015, 19:39)
Lukas Wittsieker:   Wie klappt es denn ĂŒberhaupt bei der WG Diana-Meerkatzen,Drills und RotbĂŒffel ist denn die Anlage ĂŒberhaupt schon fertig???
(05.05.2015, 18:12)
Ulli:   Die Gemeinschaftshaltung von Siamangs und Roten Pandas ist gescheitert. Der Siamang-Mann hat die Pandas am Schwanz vom GerĂŒst gezogen. Die Siamangs sollen meiner Kenntnis nach abgegeben werden.
Schade nur, dass die Siamangs ĂŒber ein Jahr mehr schlecht als recht im Affenhaus zugebracht haben.
(21.04.2015, 11:34)
Lukas Wittsieker:   Gibt es was Neues aus den letzten 2 Wochen?
(14.04.2015, 22:46)
Lukas Wittsieker:   Ich meine damit welche Tiere in die Gehege noch einziehen,weil wenn man sich das Modell mal anschaut dort ist zB ein Gehege zwischen Elefanten u.Tigeranlge abgebildet.da ungefĂ€hr wo das WickelhĂ€uschen steht

Mich wĂŒrde das auch nicht stören wenn dort keine Tiere in die "Tropenhalle einziehen,aber ein paar Schmetterlingsarten wĂ€ren auch nicht schlecht das gibt es ja in der nĂ€he auch nicht die nĂ€chsten Zoos wo Schmetterlinge sind ist Emmen und Krefeld.Aber ich habe nur geschĂ€tzt dort eine Tropenhalle hinkommt,weil es erkennt man auf den Modell und es stand im Sommer auch mal was in der NOZ das im Haus sehr viel bepflanzt werden soll

Ansonsten wÀren ein paar Vogelarten nicht schlecht

PS Ins Schimpansenhaus sind Hammerkopfvögel eingezogen
(04.04.2015, 13:39)
Tim Meschke:   Das ist eine gute Idee. Es gibt schließlich auch bedrohte Pflanzenarten, die man in der Halle zĂŒchten könnte. Und um wenigstens ein paar Tiere zu haben, könnte man ein paar asiatische Schmetterlingsarten in die Halle setzen.
(04.04.2015, 11:33)
Ulli:   FĂŒr mich mĂŒssen gar nicht zwingend Tiere in diese Tropenhalle ziehen - eine rein botanische Ausrichtung hĂ€tte auch ihren Reiz.

@Lukas: Ansonsten vielen lieben Dank fĂŒr die Informationen !
(04.04.2015, 11:06)
Lukas Wittsieker:   Nach Ostern soll der Ankor Wat 3 beginnen wo die Weißwangenschopfgibbons und beiden Orang Utans ein neues Zuhause.Wie ich gehört habe soll dort auch eine kleine Tropenhalle sein.Weiß jemand noch welche Tiere dort noch einziehen???

Fertigstellung soll schon im nÀchsten Jahr sein

Der Umbau der Außenanlagen im SĂŒdamerika-Areal wird wohl beginnen wenn die RotbĂŒffel/Drill Anlage fertig ist beginnen.
(04.04.2015, 09:01)
Lukas Wittsieker:   Neues aus dem Zoo
In der ehemaligen Waldhund-Anlage lebt Jetz ein Àlteres PÀrchen MÀhnenwölfe.
Die Drill/RotbĂŒffel-Anlage ist fast fertig.Leider haben die Bauarbeiten wegen des schlammigen Boden leider verzögert.
Die Siamangs sind zu den Kleinen Pandas gezogen,aber die Siamangs sind erstmal nur drinnen zu sehen.
Der Umbau der Orang Anlage soll nach Ostern beginnen
.Bei den Weißscheitelmangaben gibt es 2 Jungtiere und auch bei den Klammeraffen gibt es nach fast 6 Jahren wieder Nachwuchs
(02.04.2015, 19:20)
Lukas Wittsieker:   Ich meine ob die Drills und Dianas am Donnerstag schon raus dĂŒrfen wenn sie lust haben??? Der Sturm ist ja am Donnerstag vorbei

(31.03.2015, 19:25)
Hannes LĂŒke:   Bei dem Wetter wĂŒrde ich nicht raus kommen
(31.03.2015, 17:56)
Lukas Wittsieker:   ???

(31.03.2015, 17:05)
Lukas Wittsieker:   Sind die Drills am Donnerstag schon draußen in der neuen Außenanlage zusehen
(31.03.2015, 12:45)
Michael Mettler:   P.S. Das Buschschliefer-ESB ist seitdem sogar "herrenlos" (das Klippschliefer-ESB ging nach Amsterdam).
(31.03.2015, 10:25)
Michael Mettler:   @Ulli: Und der Zoo OsnabrĂŒck wollte das EEP nicht weiterhin koordinieren? EEPs sind doch im Gegensatz zu ESBs zoo-, nicht personengebunden. Und auch die beiden ESBs hĂ€tte man doch weiterfĂŒhren können, wenn die ohnehin auf eine andere Person ĂŒbertragen werden sollten.
(31.03.2015, 08:27)
Ulli:   Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in OsnabrĂŒck
(31.03.2015, 00:48)
Lukas Wittsieker:   Ich hoffe ich kann die Drills am Donnerstag schon sehen.vielleicht sind dann im seperaten Bereich wo die RotbĂŒffel noch nicht hin können?

Sind denn noch Tiere angekommen wie ja geplant war?
(30.03.2015, 20:26)
Holger Wientjes:   Wohin ist Frau Magira gewechselt (wenn es kein Geheimnis ist und man fragen darf) ?
(30.03.2015, 19:48)
Ulli:   Die Drills und Diana-Meerkatzen sind bereits in ihr neues Haus umgezogen - insofern ist Ostern tatsĂ€chlich möglich.

Frau Magira, die das EEP fĂŒr Salzkatzen fĂŒhrte, hat den Zoo verlassen und das EEP nach Frankreich weitergegeben.
(30.03.2015, 19:28)
Michael Mettler:   Was ist eigentlich der Grund dafĂŒr, dass OsnabrĂŒck kein EEP und ESB mehr fĂŒhrt (vorher EEP Sandkatze und ESBs Klipp- und Buschschliefer)?
(30.03.2015, 16:18)
Lukas Wittsieker:   Wann soll den die Drill-Anlage fertig sein.Am Gehege steht das sie noch vor Ostern fertiggestellt werden soll,spĂ€ter als geplant grund dafĂŒr war das schlechte Wetter
(30.03.2015, 13:53)
Holger Wientjes:   @Michael M.: Ja, so gesehen hast Du natĂŒrlich recht. Was die Anlage angeht (habe ich mit den Bongos drauf noch nicht gesehen und weiss nicht ob da nachgebessert wurde)wĂ€re es schön, wenn man sie etwas dem Lebensraum der Bongos anpassen wĂŒrde.
(22.03.2015, 19:55)
Stefanie Fischer:   @MM: Keine EinschrĂ€nkung, hĂ€tte ich auch weglassen können. Auch ein zuchtfĂ€higer Tiger ist nicht wertvoller als ein zuchtfĂ€higer PA-Hirsch.

Aber ist wirklich OT und ich fĂŒrchte es wird noch ziemlich lange dauern bis die Zoolandschaft so weit ist.
(22.03.2015, 18:52)
Michael Mettler:   @Holger: Überhaupt nicht? Geografisch schon, schließlich sind die Bongos Ostafrikaner und kommen z.B. in den Aberdares in Kenia genauso vor wie Impalas (wĂ€hrend z.B. Drill und Diana-Meerkatze, um ein anderes Takamanda-Gehege zu nehmen, sich in der Natur nirgends begegnen). Nur der bevorzugte Lebensraum stimmt nicht ĂŒberein. Aber dahingehend passt die OsnabrĂŒcker Anlage auch eher zu Impalas als zu Bongos...
(22.03.2015, 17:45)
Holger Wientjes:   Die Impalas auf der Nashorn-Anlage wĂŒrden mir auch eher zusagen. Zu den Bongos passen sie halt geografisch ĂŒberhaupt nicht.
(22.03.2015, 16:32)
Michael Mettler:   Falls es mit Bongos/Impalas nicht klappen sollte, wĂ€re noch die Nashornanlage eine Option fĂŒr Impala-Reservisten.

@Stefanie Fischer: Warum beim Tiger die EinschrĂ€nkung auf Hybriden? Wenn z.B. ein reinblĂŒtiger Tiger nicht mehr zur Zucht zugelassen wird, weil seine Linie ĂŒberreprĂ€sentiert ist, ist er genau genommen nicht (mehr) wertvoller als ein Mischling. Aber das geht natĂŒrlich ĂŒber das Thema dieses Threads hinaus...
(22.03.2015, 13:46)
Jonas Homburg:   Neben den beiden Kastraten steht auf der Takamanda-Anlage noch ein zeugungsfĂ€higer Jungbock, der eines Tage den Job des aktuellen Zuchtbock ĂŒbernehmen soll. Ich finde die Lösung auch sehr gut (und sie funktioniert ja ganz ordentlich), zumal die Impalas die doch nun recht leere Anlage etwas Leben fĂŒllen. Ich stele mir ja zu Bongos und POS noch GelbrĂŒckenducker vor, was aber vermutlich erstmal nur Wunschdenken bleibt...
(22.03.2015, 13:36)
Stefanie Fischer:   @MM: Damit hĂ€tte ich kein Problem. Ein Unterart-hybrid-Tiger ist auch nicht wertvoller als ein PA-Hirsch. Und bei den Gorillas werden wir in den nĂ€chsten Jahren schnelller sein, als uns lieb ist. Ich habe allerdings mal gehört, dass man Raubtiere aus veterinĂ€rmedizinischer Sicht nicht verfĂŒttern darf.

@Ulli: Ich dachte, dass sind beides Kastraten? Ansonsten ist das natĂŒrlich keine schlechte Lösung, wenns einwandfrei klappt. Tiergeografisch ist es halt nicht schön. Weiß nicht wie wie hoch da die MaßstĂ€be in OsnabrĂŒck gesetzt werden.
(22.03.2015, 12:18)
Ulli:   Man möchte in OsnabrĂŒck durchaus die Option fĂŒr zwei adulte zeugungsfĂ€hige Böcke behalten. Da ist die Untermieter-Variante bei den Bongos fĂŒr einen der beiden Böcke doch vernĂŒnftig.
(22.03.2015, 08:53)
Michael Mettler:   Die Impalas fĂ€nden es vermutlich nicht schlecht, wenn statt ihrer auch mal ein ĂŒberzĂ€hliger Tiger oder Gorilla verfĂŒttert werden wĂŒrde ;-)
(21.03.2015, 22:12)
Stefanie Fischer:   @Oliver: Dann bin ich sehr froh, dass wir das in NĂŒrnberg anders handhaben! Wenn ich bei Antilopen schon vor den Tierrechtlern kusche, dann kommen wir in Deutschland nie dahin, dass es auch ok ist Giraffen zu verfĂŒttern.
(21.03.2015, 20:25)
Oliver MĂŒller:   @Stefanie Fischer: Die Argumente kenne ich ja ;-)

Aber ich glaube, wenn ich Zoodirektor wĂ€re wĂŒrde ich mich lieber mit ein paar Antilopen-Kastraten rumschlagen als mit Tierrechtlern. :-)
(19.03.2015, 19:23)
Ulli:   Die Impalas in der Bongo-Anlage stören ja nicht. Es ist eher die Frage, wie die Bongos mit den Impalas umspringen und ob die Impalas eine Chance zum friedvollen Zusammenleben haben. Auf die Bongos wĂŒrde man sicherlich nicht (!) verzichten.

Zu den Pinselohrschweinen: Der Bestand in den Zoos hat euinen hohen Inzuchtfaktor - insofern ist offen, ob der Zoo OsnabrĂŒck auf Dauer und in welcher Konstellation Pinselohrschweine halten wird.
(19.03.2015, 09:29)
Stefanie Fischer:   @Oliver: Und? TierRECHTLER hat man eh immer gegen sich, fĂŒr die ist schon allein die Existenz eines Zoos verwerflich und den TierSCHÜTZERN muss man halt offen entgegen treten.
Die meisten "normalen" TierschĂŒtzer haben da auch VerstĂ€ndnis, dass ein schneller Tod allemal besser ist, als die Abgabe in eine schlechte Haltung.

Außerdem ist das VerfĂŒttern von Zootieren gelebter Tierschutz, da es bestes Futter fĂŒr die Raubtiere und das Ersparen des Todes von "Futterrindern" bedeutet.
Und der grĂ¶ĂŸte Teil der Besucher sieht das auch entspannt, zumindest bei Antilopen, wenn man sie denn aufklĂ€rt und dran errinnert, das ihr Schnitzel auch mal gelebt hat.
(18.03.2015, 22:00)
Oliver MĂŒller:   @ Hannes LĂŒke und Stefanie Fischer:
So und so hÀtte man die Tierrechtler gegn sich.
(18.03.2015, 21:46)
Hannes LĂŒke:   Oder man macht sie edukativ wertvoll indem man auf eben genau dieses Dilemma der ĂŒberzĂ€hligen Böcke hinweist
(18.03.2015, 21:39)
Stefanie Fischer:   @Holger: Dann könnte man die Impala-Böcke auch Erschießen und VerfĂŒttern. Kein Zuchtwert und auch edukativ falsch/unnötig.
(18.03.2015, 21:32)
Lukas Wittsieker:   werden noch mehr Drils nach OsnabrĂŒck kommen?

(16.03.2015, 20:23)
BjörnN:   Das DianameerkatzenmĂ€nnchen ist verstorben.
(15.03.2015, 19:46)
Lukas Wittsieker:   Die Drill-Anlage soll zum Saisonbeginn fertig gestellt,kommen denn noch Drills dazu und ist vielleicht Nachwuchs erwartet weil ich habe gesehen,das sich das Ă€ltere Weibchen sich öfters mit den MĂ€nnchen aufgehalten ich hoffe da funkelt etwas weil Nachwuchs bei so einer bedrohten Art ist immer Wichtig

Wo ist den die dritte Diana-Meerkatze geblieben?
(15.03.2015, 19:26)
Holger Wientjes:   Die Impalas sind Kastraten, die zudem noch aufgrund von Deformationen enthornt wurden. Die möchte sicher kein anderer Zoo mehr haben.
(14.03.2015, 15:10)
Lukas Wittsieker:   Oder an einem anderen Zoo abgeben oder werden die fĂŒr die Zucht gebraucht

Am letzten Wochenende wurde mir beim Blick hinter den Kulissen erzÀhlt das die POS nur da sind damit sie die Nashörner etwas aufmuntern
(14.03.2015, 15:00)
Lukas Wittsieker:   Ich weiß nicht ob dort RasengesĂ€ht wurde aber aber sah so aus.

Warum ist denn bei Samburu wieder Antilopen mit Giraffen und Straußen getrennt?
(14.03.2015, 11:58)
Michael Mettler:   Wenn da Rasen ĂŒberleben soll, kommen die Schweine vermutlich nicht zurĂŒck auf die Anlage...
(14.03.2015, 00:35)
Lukas Wittsieker:   Ja,bei den Nashörnern leben 2 Tiere und in Takamanda leben 4 Tiere mit den Bongos und Impala-Böcken,aber zzt ist die hĂ€lte der Außenanlage abgesperrt warscheinlich wurde dort Rasen gesĂ€ht
(13.03.2015, 23:29)
Lukas Wittsieker:   Neues von heute
-Umbau und Erweiterung der Klammeraffenanlage ist abgeschlossen,leider wurde das veraltete Info-Schild wieder aufgehangen
-Die RotbĂŒffel/Drill Anlage soll zu den Osterferien fertig sein
-Die NasenbĂ€ren können die neuen Plattformen der BĂ€ume benutzen die mit hĂ€ngebrĂŒcken ĂŒber die Besucherwege verbunden wurden
-Die Pandas waren das erste mal draußen
-Neben der Verwaltung wird was gebaut
-Die Anlage der Impalas,Bongos und Pinselohr schweine war zur hÀlfte abgesperrt
(08.03.2015, 19:05)
Lukas Wittsieker:   Ist die Anlage der Roten Pandas ĂŒberhaupt schon fertig??weil bisher ĂŒberzeugt sie mir nicht
(01.03.2015, 20:16)
Lukas Wittsieker:   Ist die Anlage der Roten Pandas ĂŒberhaupt schon fertig??weil bisher ĂŒberzeugt sie mir nicht
(01.03.2015, 20:16)
Jan Jakobi:   ... in Berlin ...
(23.02.2015, 19:27)
Jan Jakobi:   @Holger Wientjes:
Auch in ZĂŒrich gibt es 2 Bullen, in Valencia und Hodenhagen ebenfalls, frĂŒher in Hannover, in Cabarceno laufen noch ein paar mehr davon rum.

Vermutlich ist das hier so wie mit den ersten Breitmaulnashörnern Europas die im August 1963 eintrafen.
(23.02.2015, 19:26)
Holger Wientjes:   In Köln gibtÂŽs ja zumindest auch zwei Bullen. So neu wĂ€re es dann ja nicht.
(23.02.2015, 17:31)
Zoo OsnabrĂŒck:   Elefantenbulle Luka im Zoo OsnabrĂŒck muss weiterhin auf KĂŒhe warten. Eine erhoffte Möglichkeit hatte sich in den vergangenen Wochen zerschlagen. Doch Zoodirektor Prof. Michael Böer ist optimistisch.

„Am Schölerberg eine Zuchtgruppe fĂŒr asiatische Elefanten aufzubauen, ist weiterhin unser großes Ziel. Es verschiebt sich leider nur. Dass es lange dauert, bis eine passende Gruppe zusammengestellt ist, ist aber normal“, so Zoodirektor Prof. Michael Böer. Das europaweit koordinierte und wissenschaftlich gefĂŒhrte Zuchtprogramm der Zoos sei sehr komplex und verschiedene Faktoren mĂŒssen beachtet werden, damit die Konstellation zum Beispiel genetisch oder im Bezug auf das Alter der Tiere passt. Zudem kommen noch individuelle Faktoren jedes einzelnen Zoos hinzu. „Die Zoos, die in der Lage gewesen wĂ€ren, KĂŒhe abzugeben, haben die Abgabe doch noch einmal aufgeschoben, da sich hier Umbauarbeiten verzögern. DafĂŒr haben wir auch vollstes VerstĂ€ndnis“, berichtet Böer. „Ich bin aber sicher, dass wir in den nĂ€chsten Jahren hier eine passende Gruppe aufbauen können. So habe ich den Londoner Zoodirektor David Field in seiner Funktion als oberster Berater fĂŒr alle Elefantenzuchtprogramme in Europa gebeten, mich zur nĂ€chsten Sitzung der neu gewĂ€hlten Artkommission fĂŒr das Zuchtprogramm des asiatischen Elefanten im Sommer einzuladen, damit ich unsere Situation und unser Anliegen noch einmal schildern kann“, so Böer optimistisch. Es gebe in Europa genug Zoos, bei denen in den kommenden Jahren Weibchen heranwachsen. Bis es soweit ist beherbergt der Zoo am Schölerberg den Zuchtbullen Luka, sowie die beiden Jungbullen Shanti (6 J.) und Shahrukh (6 J.). Diese sollen laut Böer auch vorerst am Schölerberg bleiben und nicht wie ursprĂŒnglich geplant in den Zoo von Athen reisen. Ob noch mehr Jungbullen im Laufe des Jahres dazu kommen, sei noch nicht bekannt. „Bemerkenswert ist allerdings, dass Shahrukh und Luka sich sehr gut verstehen. Sie stehen oft zusammen und berĂŒsseln sich. Wir ĂŒberlegen sogar, ob Shahrukh nicht langfristig bei uns bleiben kann“, meint Böer. Damit könne im Zoo OsnabrĂŒck ein neues Haltungskonzept getestet werden, da bislang immer entweder nur Jungbullengruppen oder eine Weibchengruppe mit einem Zuchtbullen gehalten werden. „Wenn aber die Charaktere der Tiere diese andere Form auch zulassen und Luka und Sharukh sich auch in Anwesenheit von Weibchen vertragen und ihnen diese Form der Gesellschaftshaltung von Elefanten sogar gut tut, um so besser“, freut sich Böer.


Hintergrund:
2012 hatte der Zoo OsnabrĂŒck gemeinsam mit den Elefanten-ZuchtbuchfĂŒhrern der EuropĂ€ischen Zoogemeinschaft beschlossen von Afrikanischen auf Asiatische Elefanten umzustellen. In der damaligen Konstellation, der Elefantenbulle war mit der Elefantenkuh verwandt, war im Zoo OsnabrĂŒck keine Zucht möglich – die Elefantenhaltung war in eine Sackgasse gelangt. Jungtiere aufzuziehen ist jedoch fĂŒr alle Tiere ein essenzielles BedĂŒrfnis und im Sinne der Arterhaltung eine wichtige Aufgabe der Zoos. Ziel im Zoo OsnabrĂŒck ist der Aufbau einer Asiatischen Elefantenzuchtgruppe. Asiatische Elefanten sind unmittelbar vom Aussterben bedroht. In der Wildbahn leben schĂ€tzungsweise nur noch 25.000 bis 30.000 Individuen, wĂ€hrend es noch circa 600.000 Afrikanische Elefanten gibt. Bis eine Asiatische Kuhgruppe eintreffen wird, lebt der Zuchtbulle Luka mit Jungbullen am Schölerberg.

(23.02.2015, 13:37)
Michael Mettler:   @Jonas Homburg: Das mit der Langeweile eines einzelnen Antilopenbockes lĂ€sst sich sicher auch auf mĂ€nnliche Hirsche und Einhufer ausweiten, vor allem dann, wenn sie zwecks zeitlicher Regulierung des Nachwuchses viel Zeit abgesperrt in unstrukturierten Neben- bzw. Vorgehegen verbringen mĂŒssen. So wie die Jungtieraufzucht einen wichtigen Lebensinhalt fĂŒr weibliche Huftiere darstellt, gehört der Kampf - und sei es auch "nur" der spielerische, der immerhin einen hohen Genussfaktor mit sich bringt - nun mal zum Naturell von Böcken, Bullen und Hengsten und kann durch ausschließlich weibliche Gesellschaft schlecht kompensiert werden. Wenn schon aus PlatzgrĂŒnden (weil sie sich im Zweifelsfall nicht weit genug aus dem Weg gehen können) kein artgleicher Geschlechtsgenosse in einem Zoogehege gehalten werden kann, sollte bei StirnwaffentrĂ€gern zumindest ein bewegliches Ersatzobjekt zum Fechten und Forkeln angeboten werden (Holzpendel, Asthaufen o.Ä.). Bei Gemeinschaftshaltungen finden sich auch artfremde MĂ€nnchen zu spielerischen Rangeleien zusammen, selbst bei sehr unterschiedlicher KörpergrĂ¶ĂŸe - es sei denn natĂŒrlich, der betreffende Zoo traut sich nicht (oder hat diesbezĂŒglich mit seinen Individuen schon schlechte Erfahrungen gemacht) und sperrt die MĂ€nner wechselseitig aus der Gemeinschaftsanlage ab.

Ab welcher AnlagengrĂ¶ĂŸe und -struktur es möglich wĂ€re, z.B. bei Impalas oder Großen Kudus mehr als einen zuchtfĂ€higen Bock zu halten, wĂ€re sicher Versuche wert. Wenn es gelĂ€nge, hĂ€tten davon nicht nur die Besucher etwas - siehe unten - sondern vor allem auch die Tiere selbst (und es gĂ€be mehr Planstellen fĂŒr ansonsten "ĂŒberzĂ€hlige" MĂ€nnchen).

Übrigens kann ich mir durchaus auch mal irgendwo eine Afrika-Steppe mit ausnahmslos mĂ€nnlichem Besatz verschiedener Arten vorstellen. Das Fehlen von Jungtieren wĂŒrde schautechnisch vermutlich durch viel Spielkampfverhalten der Bewohner ausgeglichen, und eine gute Zuchtreserve wĂ€re es auch noch.
(21.02.2015, 13:16)
Holger Wientjes:   Da werden erst Waldhunde angeschafft, um dann wieder MĂ€hnewölfe zu holen ??
(21.02.2015, 13:10)
Ulli:   Die bisher gehaltenen Waldhunde sollen durch zwei nicht zuchtfĂ€hige MĂ€hnenwölfe ersetzt werden.
(21.02.2015, 12:43)
RĂŒdiger Krichel:   Hallo Jonas

Weiss du schon wann und welcher neuer Nashornbulle nach OsnabrĂŒck einkehren wird ?
(21.02.2015, 12:41)
Jonas Homburg:   Besser spĂ€t als nie noch die EindrĂŒcke vom Rosemontagsbesuch:
-Auf Samburu ist mir erstmals vor Augen gefĂŒhrt worden, wie schauattraktiv auch Antilopen fĂŒr den Ottonormalbesucher sein können. Da aufgrund der Temperaturen die Strauße nicht draußen waren und das Tor zwischen Giraffen und Antilopen zu, waren also die Antilopen fĂŒr sich auf dem linken Anlagenteil. Bei den großen Kudus sind zu dem Paar samt HalbwĂŒchsigem zwei junge Weibchen dazugekommen, an denen der Bulle auch schon Interesse zeigte. Das Interessanteste waren allerdings die Impalas. 'Dank' des Zuchtbocks aus Dvur ist die Herde auf mittlerweile ca. 20 Tiere angewachsen, darunter auch mehrere junge Böcke. Weil der Zuchtbock abgesperrt war, nutzte der 2013 geborene Bock die Gelegenheit und trieb sehr fleißig mehrere Weibchen. Die beiden 2014er Böcke bekĂ€mpften sich ziemlich fleißig(wohl mehr spielerisch, denn sie hĂ€tten sich ohne weiteres aus dem Weg gehen können und fĂŒr die Weibchen scheinen sie sich noch nicht zu interessieren). Das wirklich spektakulĂ€re kam allerdings aus dem nichts, als plötzlich 3/4 der Herde in wildem Galopp zum Trennzaun zu den Giraffen rannte, auf dem Weg beeindruckende SĂ€tze und auch PrellsprĂŒnge vollfĂŒhrte, dort kurz verweilte und anschließend quer durch die Anlage wieder zu ihrem vorherigen Standplatz unter dem Baum zurĂŒckkam. Das Ganze wiederholte sich ĂŒber 10 Minuten mehrere Male, ohne das ein Grund dafĂŒr zu erkennen gewesen wĂ€re, es wirkte aber in keiner Weise panisch, da immer einige Tiere seelenruhig am Zaun stehen blieben, man könnten die intensive Bewegung also fast aus purer Lebensfreude unterstellen... Dieses Spektakel ließen sich natĂŒrlich auch andere Besucher nicht entgehen, und ich dachte mir dabei, dass Antilopen offensichtlich doch das Interesse auf sich ziehen können, man muss sie nur in entsprechender GruppenstĂ€rke halten, was ihnen sicher auch als BeschĂ€ftigung zu Gute kommt (es muss fĂŒr einen Bock ohne jede Konkurrenz eigentlich ganz schön langweilig sein...)
-Im ehemaligen Mantelpaviangehege sind die Umbauarbeiten fĂŒr BĂŒffel, Drills und Meerkatzen im vollen Gange.
-Die beiden Impala-Kastrate auf Takamanda sind enthornt worden (hatten bereits seit Jahren ziemlich krasse Hornfehlstellungen)
-Das FaultierklettergerĂŒst im SĂŒdamerikahaus ist nun auch in den Besucherraum erweitert worden, eigentlich eine schöne Sache, wĂŒrde man die Faultier auch sehen und wĂŒrde ihnen nicht nach wie vor die Gelegenheit bieten, sich ĂŒber ein Seil in die FutterkĂŒche zurĂŒckzuziehen... Außerdem können sie jetzt ĂŒber einen Baum im Tapirgehege den Boden erreichen (Stichwort artgerechte 'Toilette')
-Bei den WeißgesichtseidenĂ€ffchen lebt der letzte Weißikopfmaki den ich, seit er aus dem Affenhaus raus war, schon als verstorben angenommen hatte.
-Der KĂ€fig, in dem ehemals die Kaiserschnurrbarttamrine (zuletzt Faultier und WeißgesichtseidenĂ€ffchen) ist nun mit zwei Sonnensittichen besetzt.
-Die Waldhunde, die man ja schon lÀnger nicht mehr zu sehen bekommen hatte, sind nun auch nicht mehr ausgeschildert, hoffentlich gibt es sie noch.
-Die drei jungen Nashorndamen scheinen sich nach dem Tod des alten Mannes erst neu zusammenraufen zu mĂŒssen. Erst ließen sie ihren Dampf an den mitbewohnenden Zebras ab, indem sie die durchs Gehege scheuchten, als der Tierpfleger dies unterbunden hatte, indem er die Zebras aufgestallt hatte, rannten sie trotzdem (ist ziemlich beeindruckend anzusehen, wie so ein Koloss laufen kann, wenn man hinter der Einsichtscheibe steht aber doch schon leicht beunruhigend) weiter durch die Anlage und zwei Tiere fingen auch eine Rangelei mit ihren Hörnern an. Als der Pfleger dann auch die Nashörner in den Stall holte, wurde einer der beiden Kontrahentinnen separat aufgestallt.
-Die Krontauben-Voliere am Wirtschaftshof wurde aus mir unbekannten GrĂŒnen vollstĂ€ndig ĂŒberdacht und ist damit ziemlich dunkel geworden.
(21.02.2015, 11:50)
Oliver MĂŒller:   Stimmt, das ist plausibel. Die Kombi BraunbĂ€r in Amerika, BreisbĂ€r in Europa wĂ€re ja außerdem auch irgendwie suboptimal...
(21.02.2015, 09:30)
Michael Mettler:   @Oliver MĂŒller: Bison/BraunbĂ€r dĂŒrfte in der Kombi kritischer sein, da BraunbĂ€ren auch Großwild jagen... FĂŒr Bison/SchwarzbĂ€r gibt es dagegen bereits Erfahrungswerte, so mit dem Serengetipark auch den langjĂ€hrigen vorherigen Arbeitgeber des jetzigen OsnabrĂŒcker Zoochefs.
(20.02.2015, 18:23)
Oliver MĂŒller:   Wie sicher ist denn, dass der "BĂ€r" ein Baribal sein wird?
(20.02.2015, 17:30)
Holger Wientjes:   Wie sicher kann man eigentlich mit den GraufĂŒchsen rechnen ?
(19.02.2015, 21:07)
Michael Mettler:   @Jan Beensen: An dem GebĂ€ude links von der Beschriftung "Graufuchs" lese ich "Alte Scheune, Voliere". Könnte darauf hindeuten, dass Graufuchs- und Vogelbereich innerhalb einer Großvoliere liegen (immerhin sind GraufĂŒchse gute Kletterer), in die man von der Scheune aus hineinschauen kann und die man auf dem "Apachen-Hochpfad" durchqueren kann (unter dem sich dann vielleicht die Gehegetrennung FĂŒchse/Vögel befindet). Mal wieder Besucherstege - auch hier bleibt sich der Zoo treu, er sollte sich "Zoo der gehobenen Laufbahnen" nennen ;-)

Das "KastengelÀnde" ist mit "Westernfassade" beschriftet (gleich 3x).
(19.02.2015, 20:39)
Jan Beensen:   Was ist denn bei denn GraufĂŒchsen fĂŒr eine Voliere?
Ist das die bisherige Eulenvoliere?

Und RingelgÀnse werden zusammen mit Wildputen und Schuppenwachteln leben?
Oben offen neben GraufĂŒchsen?
Sind da Schuppenwacheln nicht etwas zu wertvoll fĂŒr.

Und was ist das braune KastengelÀnde neben dem Fisher (?), ich kann es leider nicht entziffern...
(19.02.2015, 20:24)
Oliver MĂŒller:   Ich freue mich jedenfalls sehr auf Puma und Baribal, die man ja heute kaum noch sieht...
(19.02.2015, 17:18)
Hannes LĂŒke:   Aus meiner Sicht ja :-D Will man einen reprĂ€sentativen Schnitt der weltweiten Fauna zeigen verfehlt man in OS das Ziel ganz klar. Ist OS daher evtl ein gutes Beispiel, dass ein ausgewĂ€hlter und spezialisierter Tierbestand doch spannend sein kann? ich glaube wir alle kennen die Antwort...
(19.02.2015, 16:36)
Holger Wientjes:   Nur mal so am Rande: Ist das dann in OsnabrĂŒck eigentlich schon Artensammelei mit den ganzen Caniden ? ;-)
(19.02.2015, 16:19)
Hannes LĂŒke:   @Michael,
genau den gedankengang mit den noch jungen Hybriden und der EisbÀrnachnutzung (und auch den evtl gehobenen Anforderungen) hatte ich auch schon. Aber genau wegen der noch recht hohen Lebenserwartung der BreisbÀren frage ich mich wirklich ob man 2 mal die selbe "Attraktion" haben möchte. Gut, man hat auch alleine 3 Fuchsformen neben diverser anderer Hunde also warum nicht...aber du sagst es ja, es gibt bereits einige Raubtiere im Park...
(19.02.2015, 12:30)
Michael Mettler:   In Kajanaland sind Raubtiere ĂŒbrigens ebenfalls ĂŒberreprĂ€sentiert. Wenn das so weiter geht in OsnabrĂŒck, braucht es das IGAR-Projekt gar nicht mehr ;-)

@Hannes: Bis die BreisbĂ€ren den Alterstod sterben, können noch Jahrzehnte ins Land gehen. Bis dahin wird aber auch die Anlage von der Bausubstanz her ihre beste Zeit hinter sich haben, und wer weiß, welche Konzeptwelle dann die Zoowelt bestimmen wird... Ansonsten wĂŒrde sich ja eine Nachnutzung mit EisbĂ€ren anbieten, falls die Richtlinien es dann noch zulassen.
(19.02.2015, 10:01)
Hannes LĂŒke:   Sehr schöner Plan auch wenn ich, genau wie Michael, einige kleinere und herbivore Arten vermisse.
Klar zu erkennen ist auch wieder das osnabrĂŒcker Faible fĂŒr Caniden.

Wird es wohl auf Dauer doppelt die Kombi BĂ€r / Fuchs geben oder passiert in Kajanaland etwas auf der aktuellen BĂ€renanlage?
Mir persönlich gefĂ€llt die aktuelle Anlage weder von der Einsicht noch vom Besatz (aber wer wil schon BreisbĂ€ren haben und das Publikum liebt sie) aber ich kann auch nicht sagen wofĂŒr so eine Anlage umgenutzt werden könnte. ...
(19.02.2015, 09:45)
Michael Mettler:   Ein faszinierender Entwurf, auch wenn es tatsĂ€chlich nach großflĂ€chiger Abholzung (zumindest von Unterwuchs) aussieht. Von den Gestaltungselementen (Fort, Westernstadt, Tipi-Dorf) und markanten Tierarten (Bison, SchwarzbĂ€r, Wolf) her erinnert es mich an Ebeltoft/DK, wo es zusammen mit einer ebenfalls teils waldigen, hĂŒgeligen Landschaft mit einigen GewĂ€ssern ein sehr stimmungsvolles und attraktives Gesamtbild ergibt.

Zoologisch interessant sind natĂŒrlich Waldmurmeltier, Graufuchs und Fisher (womit wohl der Fischermarder gemeint sein dĂŒrfte); inwieweit Letzterer schauattraktiv prĂ€sentiert werden kann, bleibt die Frage. Das frĂŒhere Berliner Paar hat sich jedenfalls m.W. so gut wie nie vor Besuchern blicken lassen, aber das lag vielleicht auch an einer nicht gerade optimalen Unterbringung. Schauattraktiver wĂ€ren bei Ă€hnlicher Gehegegestaltung wahrscheinlich WaschbĂ€ren.

Tierhalterisch bemerkenswert finde ich die Vernetzung des Anlagenkomplexes Bisons/BĂ€ren/PolarfĂŒchse mit DurchgĂ€ngen (Bison/BĂ€r ĂŒbrigens auch in Ebeltoft möglich, wenn auch wohl nur zeitweise) und - wenn ich die Zeichnung richtig deute - den Wassergrabeneinblick auf die Puma-Anlage von der BrĂŒcke aus (stelle ich mir Ă€hnlich vor wie am Frankfurter Tigergehege).

Schade finde ich allerdings, dass wieder mal ein sehr raubtierlastiger Nordamerika-Parkteil entstehen soll, wie es schon in Ebeltoft, Gelsenkirchen und Hannover geschehen ist. Schließlich wĂ€ren mit Wapiti, Weißwedelhirsch, Schneeziege, Dickhornschaf, Halsbandpekari (Karibu zwar auch, aber das Rentier als Art ist ja schon in Kajanaland vertreten) durchaus weitere nordamerikanische Großtiere in Europa verfĂŒgbar, die teilweise sogar untereinander vergesellschaftungsfĂ€hig sind.

Gibt es schon Informationen, wie die GebÀude der Westernstadt innen genutzt werden sollen (es wird doch wohl kaum bei einer reinen Kulisse bleiben)? Ich könnte mir neben Besucherservicebereichen dort Terrarien mit einer Auswahl aus der reichhaltigen nordamerikanischen Herpetofauna gut vorstellen.
(19.02.2015, 09:12)
Ulli:   https://scontent-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-xaf1/t31.0-8/1425230_1044755398884738_1372737044784096397_o.jpg
(18.02.2015, 23:44)
Ulli:   Nordamerika-Entwurf
https://scontent-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-xaf1/t31.0-8/1425230_1044755398884738_1372737044784096397_o.jpg
(18.02.2015, 23:38)
Peter Lohse:   Hannes LĂŒke:
Da braucht die Naturschutzbehörde garnicht eingreifen.
Das Problem wird sich spĂ€tetens nach einigen Monaten von selbst regeln. Die Sperber und andere werden Dankbar sein fĂŒr das Festmal.Derartige Versuche mit Agapornieden sind mir auch aus ZĂŒchterkreisen bekannt und Sie sind alle Ausnahmslos gescheitert. Die Vögel waren nach spĂ€testens 6 Monaten alle verschwunden.Ein Vergleich mit den freilebenden Halsbandsittichen kann da nicht gezogen werden, da Diese auf Grund ihrer GrĂ¶ĂŸe nicht in das Beuteschema von Sperbern oder Turmfalken fallen. Da bestimmt jedesJahr hunderte von Wellensittichen und Agaporniden von Privathaltern entwischen, hĂ€tten wir sonst schon lange stabile Populationen von diesen in unserer Natur.
(18.02.2015, 13:44)
Ulli:   Also zum Plan:

Mit etwas MĂŒhe kann man die Takamanda-BrĂŒcke erkennen. Daneben befindet sich wie gehabt die Wolfanlage. Daneben, eventuell mit einer Verbindung befindet sich eine SchwarzbĂ€renanlage (heute Alpaka). Auf den Kamelanlagen entsteht eine Anlage fĂŒr Bisons. An der Ă€ĂŒĂŸersten Ecke des Zoos liegt die zukĂŒnftige Puma-Anlage.
Mit den vielen TeichflĂ€chen kann ich auch nicht viel anfangen. Es wĂ€re aber der Bereich, wo sich heute der Wald befindet, Ich kann mir nicht ernsthaft vorstellen, dass dieser Teil abgeholzt werden könnte - also auch bei mir fĂŒr diesen Bereich Fragezeichen ohne Ende.

Außerdem war die Rede von einer begehbaren Katta-Anlage - wenn ich mir den Plan genau ansehe, wĂŒrde hierfĂŒr der Platz fehlen.

Ich habe jetzt mit Symbolen versucht, den Plan etwas zu verdeutlichen.


(18.02.2015, 10:37)
Michael Mettler:   Dann hĂ€tte ich doch lieber erst mal mit den Hybriden den Freiflug ausprobiert, bevor ich die "wertvolleren" Rußköpfchen loslasse... Oder kommen Mischlinge nicht in Brutlust, was ja wohl der Faktor fĂŒr die Ortsbindung ist?
(18.02.2015, 09:31)
Hannes LĂŒke:   Kann jemand auf dem Entwurf etwas erkennen oder kennt jemand noch weitere Details?

Auf Nachfrage beim Zoo: Die Agaporniden Hybriden werden nach und nach aus der Gruppe genommen. Sobald es alle Variablen zulassen (Brutverhalten, Wetter etc) sollen die Rußköpchen als Freiflieger fungieren.
Ich freue mich, bin aber gespannt wann die Naturschutzbehörde auf der Matte steht. Ähnliche Vorhaben mit Mönchssittichen wurden in anderen Parks schon gestoppt.

(18.02.2015, 09:17)
Ulli:   Nordamerika-Entwurf laut Homepage des Zoos


(17.02.2015, 22:35)
Lukas Wittsieker:   Bei meinem letzten Besuch habe ich gesehen das wohl bei der RotbĂŒffel/Drill Anlage Höhlen hergerichtet wurden die spĂ€ter noch mit Spritzbeton verkleidet werden wie die restlichen Felse in Takamanda
(14.02.2015, 11:46)
Holger Wientjes:   Hast Du Dir die Antwort jetzt auch noch mal selbst gegeben ??
(05.02.2015, 18:30)
Jörn Hegner:   in dieser anlage sind heute die bongos mit pinselohrschweine und rötelpelikane zusammen .
(05.02.2015, 18:20)
Holger Wientjes:   Dort, wo vorher die Rappenantilopen waren.
(04.02.2015, 18:35)
Jörn Hegner:   in welcher anlage befinden sich denn die bongos ?
(04.02.2015, 16:41)
Jörn Hegner:   ach so die rotbĂŒffel werden mit den drills und diana-meerkatzen zusammen gehalten demnĂ€chst . wohin gingen denn die mantelpaviane .
(04.02.2015, 16:07)
Lukas Wittsieker:   -Die RotbĂŒffel kommen aus dem Zoo Berlin und sie werden bald mit den Drills und Diana-Meerkatzen,weil die WG auf der Pavian Anlage leben werden,mussten die Mantelpaviane abgegeben werden
(03.02.2015, 19:18)
Jörn Hegner:   und gibts im zoo osnabrĂŒck jetzt gar nicht mehr die mantelpaviane , die aus den zoo emmen stammten . was ist denn heute in dieser anlage drin .
(03.02.2015, 17:42)
Jörn Hegner:   in welchen gehege sind eigentlich die rotbĂŒffel . doch drei weibchen aus berlin , vom zoo oder tierpark .
(03.02.2015, 15:49)
Lukas Wittsieker:   In OsnabrĂŒck wurden heute die beiden Roten Pandas vorgestellt
(30.01.2015, 23:55)
Michael Mettler:   @Holger: Zumindest die Vogelhaltung im Schimpansenhaus ist neueren Datums. Weiß aber nicht, ob das nur UmzĂŒgler aus Vogelgarten und Fasanerie sind, darauf habe ich bei meinen seltenen Besuchen nicht so geachtet.

Mir ist auch so, als sei das Artenspektrum in der Mendoza-Halle etwas grĂ¶ĂŸer als es zuletzt in der Tropenhalle war. Aber vielleicht tĂ€uscht da auch nur die bessere Sichtmöglichkeit.
(25.01.2015, 20:30)
Holger Wientjes:   Ja, an den Vogelgarten habe ich auch in erster Linie gedacht. Da sah es beim letzten Besuch im Oktober ganz schön mau aus. Ebenso auf der Wasservogelanlage. Wo sind denn Vogelarten hinzu gekommen in letzter Zeit ?? Die Rußköpfchen fallen mir da spontan ein. Aber sonst ?
(25.01.2015, 19:54)
Michael Mettler:   @sacha: Wobei natĂŒrlich ein Zoo, der erst vor wenigen Jahren die Gelegenheit einer erheblichen FlĂ€chenerweiterung nutzen konnte, auch zumindest platzmĂ€ĂŸig weniger unter Sachzwang zur Artenreduzierung steht als einer, der auf seiner schon vorhandenen FlĂ€che neue Erwartungen und Richtlinien erfĂŒllen muss. Wenn ich richtig gezĂ€hlt habe, steht die Takamanda-FlĂ€che aktuell fĂŒr allein 15-16 SĂ€ugetierarten.

@Holger: Vom GefĂŒhl her ging mir das mit den Vogelarten Ă€hnlich wie dir. Aber ich habe eben mal zum Vergleich im letzten mir vorliegenden Jahresbericht die Vogelformen gezĂ€hlt - per 31.12.2009 (also im letzten Jahr vor Takamanda) waren es sogar nur 73. Die Reduzierungsmaßnahmen in Vogelgarten und Eulenvolieren, also einem kompakten Vogelbereich des Zoos, tĂ€uschen uns vermutlich einen Gesamttrend vor.
(25.01.2015, 19:40)
Ulli:   Reptilien 2013 31 Arten sorry!!!!
(25.01.2015, 14:21)
Ulli:   kleine Korrektur bei den Zahlen 2013 fĂŒr reptilien und Fische. Ich war in der Zeile verrutscht.
aufgeschlĂŒsselt
Tierbestand insgesamt 31.12.2014: 298 Arten, 3.698 Individuen (2013: 292 Arten, 2.694 Individuen)
SĂ€ugetiere: 90 Arten, 636 Individuen (2013: 90 Arten, 659 Individuen, man beachte aber den Abgang der 40 Mantelpaviane im Dez.)
Vögel: 84 Arten, 658 Individuen (2013: 79 Arten, 569 Individuen)
Reptilien: 27 Arten, 121 Individuen (2013: 27 Arten, 132 Individuen)
Amphibien: 2 Arten, 16 Individuen (2013: 2 Arten, 19 Individuen)
Fische: 74 Arten, 1.372 Individuen (2013: 72 Arten, 1.157 Individuen)
Wirbellose: 21 Arten, 895 Individuen/Völker (2013: 18 Arten, 158 Individuen/Völker)
(25.01.2015, 14:10)
Holger Wientjes:   Ja, dass kann man OsnabrĂŒck in der Tat nicht vorhalten. Gerade durch "Takamanda" sind in den letzten Jahren viele neue und auch seltener gezeigte Arten, wie aktuell Drill oder RotbĂŒffel, hinzu gekommen. Bei den Vögeln war ich allerdings ĂŒberrascht, dass die Artenzahl gestiegen ist. Der Vogelbestand kam mir in den letzten Jahren eher etwas ausgedĂŒnnt vor.
(25.01.2015, 12:00)
Sacha:   Wie wohltuend, einmal wieder einen Zoo zu haben, in dem nicht Artenkahlschlag betrieben wird.
(25.01.2015, 11:35)
Lukas Wittsieker:   Die 3 RotbĂŒffel sind 3 weibliche Nachzuchten aus dem Zoo Berlin.Bulle wird wohl noch gesucht
(25.01.2015, 10:19)
Ulli:   Tierbestand insgesamt 31.12.2014: 298 Arten, 3.698 Individuen
SĂ€ugetiere: 90 Arten, 636 Individuen (2013: 90 Arten 659 Individuen, man beachte
aber Abgang der 40 Mantelpaviane im Dez.)
Vögel: 84 Arten, 658 Individuen (2013: 79 Arten 569 Individuen)
Reptilien: 27 Arten, 121 Individuen (2013: 27 Arten 121 Individuen)
Amphibien: 2 Arten, 16 Individuen (2013: 2 Arten 19 Individuen)
Fische: 74 Arten, 1.372 Individuen (2013: 72 Arten 1.172 Individuen)
Wirbellose: 21 Arten, 895 Individuen (2013: 18 Arten 158 Individuen/Völker)

(24.01.2015, 19:38)
Ulli:   Zoo OsnabrĂŒck - aufgeschlĂŒsselt:
Tierbestand insgesamt: 298 Arten, 3.698 Individuen
SĂ€ugetiere: 90 Arten, 636 Individuen
Vögel: 84 Arten,658 Individuen
Reptilien: 27 Arten, 121 Individuen
Amphibien: 2 Arten, 16 Individuen
Fische: 74 Arten, 1.372 Individuen
Wirbellose: 21 Arten, 895 Individuen
Schwerstes Tier: Elefantenbulle Luka, circa 6 Tonnen
Kleinstes Tier: Blattschneiderameise, 2 bis 22 Millimeter
LĂ€ngstes Tier: Giraffenbulle Edgar, 5,40 Meter
Ältestes Tier: Seychellen-Riesenschildkröte, ĂŒber 120 Jahre
JĂŒngste Tiere: Asiatische Zwergotter (2 mĂ€nnl., 2 weibl.), *10.11.2014
(24.01.2015, 19:26)
Ulli:   OsnabrĂŒck. „Ups! –verzĂ€hlt.“ Bunt durcheinander schwimmende Fische in einem mehrere Hundert Liter fassenden Aquarium zu zĂ€hlen ist nicht vergnĂŒgungssteuerpflichtig, muss aber sein, zum Beispiel bei der jĂ€hrlichen Inventur im Zoo.
3698 Tiere aus 298 Arten sind in diesem Jahr im OsnabrĂŒcker Zoo zu sehen. Das hat die jĂ€hrliche VolkszĂ€hlung auf dem Schölerberg ergeben. WĂ€hrend die ZĂ€hlerei bei den SĂ€ugetieren eine einigermaßen leichte Aufgabe ist, wird es bei den Vögeln und den in Aquarien lebenden Tieren schon schwieriger. Besonders dort sei es oft nur im Team und mit sehr viel Geduld möglich, die Bewohner zu erfassen – teilweise könne auch nur geschĂ€tzt werden, sagte Pressesprecherin Lisa Josef. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 1004 Individuen und sechs Tierarten mehr, als im Vorjahr. Das klingt nach ziemlich viel Zuwachs, der anzunehmende Platzverbrauch relativiert sich aber beim Blick auf die GrĂ¶ĂŸe der NeuzugĂ€nge. Darunter befinden sich nĂ€mlich 700 neue Bienengarnelen – eine kleine und mittlerweile seltene Krebsart – die im Tetra-Aquarium laut wissenschaftlichem Mitarbeiter Andreas Wulftange nicht viel Platz wegnehmen. Dabei machen die kleinen Krabbler ihrem Namen alle Ehre und halten die Aquarien bienenfleißig sauber.
Insbesondere bei Fischen und Vögeln sind laut Wulftange starke Schwankungen ĂŒblich, die durch die ZĂ€hlarbeit jĂ€hrlich festgestellt werden mĂŒssen, um einen Überblick ĂŒber die Arten zu behalten. Die jĂ€hrliche Inventur sei nur eine Momentaufnahme, so Wulftange, trotzdem aber wichtig, um neben den Aufzeichnungen, die bei jeder VerĂ€nderung gemacht werden, einmal jĂ€hrlich den Tierbestand zu kontrollieren. Denn das genaue Wissen ĂŒber das Geschlecht der einzelnen Tiere sei bedeutsam fĂŒr die Nachzucht und damit fĂŒr den Arterhalt. Nur mit diesem Wissen kann der Zoo mit anderen Einrichtungen kooperieren und zum Beispiel Tiere tauschen, um vor allem bei gefĂ€hrdeten Arten den Erhalt sicherzustellen.
WĂ€hrend bei Fischen, Vögeln und anderem Kleingetier die ZĂ€hlerei ein durchaus mĂŒhseliges GeschĂ€ft sein kann, ist der ZĂ€hlappell bei den SĂ€ugetieren schon entspannter. Die Zahl der Elefanten steht naturgemĂ€ĂŸ fest, da braucht es keine Strichliste, und auch die Zahl der Zebras, Trampeltiere und Giraffen ist schnell zu ĂŒberblicken. Gleichwohl werden natĂŒrlich auch hier Zu- und AbgĂ€nge akribisch verbucht. Die wohl prominentesten Neuankömmlinge am Schölerberg dĂŒrften im vergangenen Jahr die beiden Sumatra-Tiger Diana und Argo gewesen sein, die, wenn möglich, in den kommenden Jahren mit hoffentlich zahlreichem Nachwuchs persönlich fĂŒr ein Plus bei der Inventur sorgen sollen.
Wulftange stellte auch die neuesten Zoobewohner vor: „Mitte Dezember kamen zwei Bongos und drei RotbĂŒffel in den Zoo. Die Bongos sind bereits auf der Antilopenanlage in der afrikanischen Tierwelt Takamanda zu sehen, die RotbĂŒffel ziehen bald auf die ehemalige Mantelpaviananlage.“ Dort bilden sie demnĂ€chst am Eingang von Takamanda gemeinsam mit Diana-Meerkatzen und Drills das BegrĂŒĂŸungskomitee. Die Paviane hatten den Zoo Ende 2014 verlassen. Bevor die neue Tier-WG eröffnet wird, rĂŒcken noch einmal die Zoohandwerker an: Weitere Klettermöglichkeiten werden angebracht, und ein Zaun wird errichtet, sodass die Affen sich bei Bedarf von den BĂŒffeln zurĂŒckziehen können. Nach dem großen ZĂ€hlen ist kein Stillstand angesagt. Auch 2015 erwartet der Zoo wieder viele Tiergeburten, NeuzugĂ€nge oder Abgaben an andere Zoos, um so auch der Aufgabe der Arterhaltung nachzukommen.

Quelle: Neue OsnabrĂŒcker Zeitung 23.01.2015
(24.01.2015, 18:21)
Oliver MĂŒller:   Gibt es eigentlich schon Details zum Nordamerika-Bereich? Der Zoo ist ja eigentlich immer recht auskunftsfreudig. Offenbar sollen ja Pumas UND Baribals angeschafft werden, was ich wirklich sehr begrĂŒĂŸen wĂŒrde.
(22.01.2015, 11:09)
Ulli:   1. Der Boden ist vollkommen schlammig und die BĂ€ume sind extrem in Mitleidenschaft gezogen worden.
2. In beiderlei Hinsicht muss saniert werden und teilweise aufgeforstet werden.
3. Man konnte alle vier Jungbullen in guten Haltungen unterbringen. Ob dies bei einer Neubeschaffung auch noch einmal möglich ist, ist nicht gewÀhrleistet.
4. In der zukĂŒnftigen Nordamerika-Themenwelt werden auf jeden Fall Bisons gehalten. Da macht es nur begrenzt Sinn, beide verwandte Formen zu halten.
5. Man nimmt die Übergangsphase von zwei bis drei Jahren billigend in Kauf. Die Lösung mit einer bis zu zwanzig Kopf starken Rentier-Gruppe ist in meinen Augen eine gute Ersatz-Lösung und der Region entsprechend angemessen.
(21.01.2015, 22:15)
Jan Beensen:   Warum trennt man sich von den Wisenten?
(21.01.2015, 19:21)
Ulli:   Die letzten Wisente werden den Zoo laut heutiger FĂŒhrung vermutlich zeitnah verlassen und jeweils in großflĂ€chige Anlagen abgegeben. Anschließend soll der Boden abschnittsweise renoviert werden. FĂŒr die nĂ€chste Zukunft werden die Rentiere - dann in grĂ¶ĂŸerer StĂŒckzahl - beide Anlagen bewohnen.

Hinsichtlich eines neuen Nashornbullen ist man noch in Verhandlungen, die sich aber noch ziehen können - sie waren ja auch unabhĂ€ngig von Floris Gesundheitszustand schon gefĂŒhrt worden.
Laut FĂŒhrung hatte Floris neben seinen zunehmenden gesundheitlichen Problemen auch zunehmend Streß durch das Verhalten der weiblichen Tiere, die den körperlichen Abbau des Tieres ja auch registriert hatten.

Man soll ĂŒbergangsweise auch noch einmal gemĂ€ĂŸ dem EEP junge Rothunde ĂŒbernehmen, um in OsnabrĂŒck bereits eine Paarbildung herbeizufĂŒhren.

Die Siamangs sollen auf jeden Fall noch vor Ostern in die neue Anlage ziehen. Durch die Bauverzögerungen hatte sich ihre jetzige Haltung ĂŒber GebĂŒhr hinausgezögert.

Zu den Elefanten gibt es gegenwÀrtig nichts Neues.
(18.01.2015, 20:55)
Lukas Wittsieker:   Neues aus dem Zoo:
-Die Mantelpaviane wurd abgegeben und die Anlage wird fĂŒr Dianameerkatzen,Drills und RotbĂŒffel umgestaltet.
-Im SĂŒdamerika-Haus gibt es neue Beschilderungen
-Bei der Siamang/Rote Panda Anlage wurden in der Innenanlage Bretter vor den Fenstern gemacht damit sich die Bewohner an die Analage gewöhnen können
-Die Umgestaltung der Klammeraffeninsel geht nur langsam vorran
(18.01.2015, 18:28)
Lukas Wittsieker:   Neues aus dem Zoo:
-Die Mantelpaviane wurd abgegeben und die Anlage wird fĂŒr Dianameerkatzen,Drills und RotbĂŒffel umgestaltet.
-Im SĂŒdamerika-Haus gibt es neue Beschilderungen
-Bei der Siamang/Rote Panda Anlage wurden in der Innenanlage Bretter vor den Fenstern gemacht damit sich die Bewohner an die Analage gewöhnen können
-Die Umgestaltung der Klammeraffeninsel geht nur langsam vorran
(18.01.2015, 18:28)
Ulli:   in etwa heutiger Zustand
(15.01.2015, 00:48)
Ulli:   Eine Fotomontage wie man das Affenhaus mit schlichten Mitteln aufpeppen kann.
Die Innenanlagen selbst mĂŒssen natĂŒrlich auch verbessert werden.
(15.01.2015, 00:47)
Zoo OsnabrĂŒck:   Zoo OsnabrĂŒck trauert um Nashorn Hans-Franz
Nashornbulle im hohen Alter eingeschlÀfert

Eine schwere Entscheidung musste vor einer guten Woche im Zoo OsnabrĂŒck gefĂ€llt werden: Nashornbulle Hans-Franz ging es gesundheitlich im bereits fortgeschrittenen Alter von 38 Jahren immer schlechter, sodass er eingeschlĂ€fert werden musste.

Der Gesundheitszustand von Breitmaulsnashorn Hans-Franz hatte sich bereits in den letzten Wochen und Monaten stetig verschlechtert, wie Zootierarzt Thomas Scheibe berichtete: "Seit Oktober hatte er zunĂ€chst immer mehr Hautprobleme. EntzĂŒndungen breiteten sich am ganzen Körper und an den FĂŒĂŸen aus, und es entstanden teilweise großflĂ€chige HautverĂ€nderungen, die wir nach ÜberprĂŒfung der Blutwerte auch entsprechend behandelten. Mehrere labordiagnostische Blutanalysen ließen jedoch keine RĂŒckschlĂŒsse auf das Vorliegen einer spezifischen Erkrankung zu." Trotz besonderer Vitamin- und MineralstoffergĂ€nzungen verlor der Bulle bei stets gutem Appetit bis zu einem Vierteil seines gesamten Körpergewichtes im Verlaufe der letzten zwei Monate. Er zeigte typisch fĂŒr besonders alte Tiere eine immer mehr zunehmende MuskelschwĂ€che.

Am Samstag, 03.01.2015, konnte Hans-Franz sich nicht mehr von seinem Nachtlager erheben. "Wenn so große Tiere festliegen, können sie meist infolge der fortlaufenden Zeit bei zunehmender Kreislaufbelastung nicht mehr selbststĂ€ndig aufstehen. Infolge dessen sind alle vier angewinkelten Beine und die inneren Organe aufgrund des großen Körpergewichtes von fast zwei Tonnen schlechter durchblutet und ĂŒberlastet. Hier mussten wir eine Entscheidung treffen, auch im Sinne des Tieres - da tragen wir die Verantwortung", so Scheibe. Gemeinsam mit dem Zooinspektor, den wissenschaftlichen Mitarbeitern und dem leitenden Tierpfleger aus dem Nashornrevier fĂ€llte er schließlich die Entscheidung das Tier von seinem Leiden zu erlösen. "So eine Entscheidung ist nie leicht, allerdings ließ sein aussichtsloser Zustand uns keine andere Wahl", so der wissenschaftliche Mitarbeiter Tobias Klumpe. Der Tierkörper wurde am darauf folgenden Montag zum Institut fĂŒr Pathologie der tierĂ€rztlichen Hochschule Hannover ĂŒberfĂŒhrt, wo die Experten eine umfassende Untersuchung vornehmen werden. "Bis jetzt konnte lediglich festgestellt werden, dass der Bulle schwere VerĂ€nderung der inneren Organe hatte. Die Ursache dafĂŒr ist noch nicht geklĂ€rt. Wir wissen nicht genau, wann wir das endgĂŒltige Untersuchungsergebnis bekommen, weil die noch ausstehenden feingeweblichen Schnittuntersuchungen möglicherweise noch spezielle Analysen auf virale und bakterielle Erreger nach sich ziehen können", so Zoodirektor Prof. Michael Böer. "Wir wissen zwar, dass Hans-Franz im hohen Alter gestorben ist, als wissenschaftlich geleiteter Zoo möchten aber wir sehr genaue Kenntnisse bekommen ĂŒber die Todesursache bei alten Tieren."

Nashornbulle Hans-Franz kam 1979 aus dem niederlĂ€ndischen Safaripark Beekse Bergen nach OsnabrĂŒck und lebte seit dem am Schölerberg. Obwohl er sein Zuhause mit verschiedenen Weibchen teilte, zeugte er leider keinen Nachwuchs. "FĂŒr uns ist sein Tod natĂŒrlich ein großer Verlust. Hans-Franz war nicht nur ein Liebling der Tierpfleger und sehr zutraulich, sondern auch ein wertvolles Tier im Sinne der Nachzucht dieser bedrohten Tierart. Aber er hat ein stolzes Alter erreicht", so Klumpe. FĂŒr die drei OsnabrĂŒcker NashornkĂŒhe Amali, Lia und Marcita sucht der Zoo nun einen passenden Nashornbullen - weiterhin in der Hoffnung mit Nachwuchs zur Arterhaltung der Breitmaulsnashörner beitragen zu können.
(13.01.2015, 16:14)
Lukas Wittsieker:   War jemand beim Neujahrsempfang und könnte was ĂŒber die zukĂŒnftigen Planungen erzĂ€hlen ?
(12.01.2015, 16:48)
Ulli:   2014: 1.003.000 Besucher
(09.01.2015, 21:43)
Lukas Wittsieker:   Wie war denn die Besucherzahl von 2014?
(02.01.2015, 18:58)
Jan Jakobi:   Erster Eintrag des Jahres 2015 in diesem Forum:

OsnabrĂŒck hat noch keine Gruppe gefunden, zu mindestens offiziell.
(01.01.2015, 01:01)
RĂŒdiger Krichel:   @ welche ElefantenkĂŒhe kommen denn nun nach OsnabrĂŒck nĂ€chstes Jahr .
Die Emmener Gruppe schon mal nicht , evtl Kewa und ihr Anhang aus Berlin ?
(31.12.2014, 19:03)
Ulli:   Ich kann auch nur mutmaßen:

Da sind zunĂ€chst die begonnenen Arbeiten im SĂŒdamerikabereich:
Klammeraffen-Insel
SĂŒdamerika-Anlage fĂŒr Guanacos und Tapire
TotenkopfĂ€ffchen-Außenanlage

Umzug der Drills und Diana-Meerkatzen nach Takamanda
anschließend Neubesetzung der Anlagen mit Kattas

Baubeginn des Orang-Haus

Neustrukturierung der Elefantengruppe nach Abgabe der Jungbullen

Eigentlich ein durchaus volles Programm

(31.12.2014, 14:31)
Lukas Wittsieker:   Weiß jemand was im nĂ€chsten in OsnabrĂŒck erneuert werden soll?
(28.12.2014, 15:26)
Holger Wientjes:   Zu der Faultier-Toilette: Gehen die Tiere zum Kotabsetzen nicht auf den (Wald-)Boden ?
(27.12.2014, 13:37)
Jonas Homburg:   Nach einem weihnachtlichen Besuch das neueste aus OsnabrĂŒck:
-Der Umbau der Klammeraffen-Inseln hat begonnen, zunĂ€chst wurden die Inseln durch Natursteine, BaumstĂ€mme und einige kleine BĂŒsche am Boden verbunden und aufgewertet, demnĂ€chst steht dann wohl ein Ersatz fĂŒr das in die Jahre gekommene KlettergerĂŒst und die flĂ€chenmĂ€ĂŸige Erweiterung an.
-Auf der Huftieranlage in Takamanda lebt seit letzter Woche Montag ein junges Bongo-Paar aus dem Zoo Berlin. Die Rappenantilopen sind nach Hodenhagen abgegeben worden.
-Der RotbĂŒffelstall steht zwar vom Rohbau her, von innen muss da aber noch eine Menge passieren, sodass von einem baldigen Einzug der BĂŒffel noch keine Rede sei kann.
-Im Vogelabteil der Schimpansenhalle ĂŒberwintern nun auch die WitwenpfeifgĂ€nse, der restliche Vogelbesatz zeigte sich sehr aktiv und insbesondere der Hornvogel hat sichtlich seine Freude daran, sich spielerische Verfolgungsjagden mit den Schimpansenjungen zu liefern.
-Das Faultier-KlettergerĂŒst im SĂŒdamerikahaus ĂŒber der Tapiranlage ist noch einmal vergrĂ¶ĂŸert worden, nun inklusive einer artgerechten Toilette in Form einer hĂ€ngenden, substratgefĂŒllten Holzwanne. Außerdem wurden Seile in den Bereich hinter den Kulissen bei den Tapirboxen gespannt, was leider dazu gefĂŒhrt hat, dass die Faultiere, die man auf dem KlettergerĂŒst seit Jahren endlich mal vernĂŒnftig sehen konnte, sich nun komplett verstecken können.
-Rund um die NasenbÀrenanlage wurden Plattformen in BÀumen am Besucherweg installiert, die den Tieren demnÀchst zugÀnglich gemacht werden.
-Die Innenanlage der Siamangs und kleinen Pandas ist fertig. Der Durchblick von der Außenanlage auf den Wirtschaftshof wurde mit Bambus zugepflanzt, sodass ich von dieser Anlage jetzt durchaus ĂŒberzeugt bin.
(25.12.2014, 20:30)
Lukas Wittsieker:   Julian Osterberg@Vor 4 Wochen:
-Klammeraffeninseln werden neu gestaltet
-Bei den Kirk Dikdiks sind Jungfernkraniche eingezogen
-Umbau im Inneren Bereich des SĂŒdamerika-Areals ist abgeschlossen.Nun ist der Außenbereich dran
-Bei den Kleinen Kudus sind Paradieskraniche mit eingezogen
-RotbĂŒffelstall scheint fertig zu sein
-und auf dem Giraffenspielplatz wird was gebaut,vielleicht ein Hochseilgarten???
(22.12.2014, 20:25)
Lukas Wittsieker:   Weiß jemand wann die Pandas in OsnabrĂŒck eintreffen???
(21.12.2014, 14:56)
Lukas Wittsieker:   Weiß jemand wann die Pandas in OsnabrĂŒck eintreffen???
(21.12.2014, 14:56)
Lukas Wittsieker:   Neues aus OsnabrĂŒck
Die Klammeraffeninsel wird neu gestaltet,bei den Kirk Dikdiks sind jetzt Jungfernkraniche eingezogen,Der Umbau im SĂŒdamerikahaus ist abgeschlossen bald folgt der Außenbereich,bei den Kleinen Kudus sind Paradieskraniche eingezogen wird gerade ein Hochseilgarten erricht werden?,der RotbĂŒffelstall scheint fertig zu sein


Kritik:
-Leider waren wie immer die Fensterscheiben verdreckt

An vielen Stellen könnten die Beschilderungen mal gegen neue ausgetauscht werden vorallem bei den Vögeln,SĂŒdamerikahaus,Eingangsbereich,Kamel/Eulenbereich etc

(30.11.2014, 20:38)
Ulli:   Rein persönlich finde ich das Konzept vom Museum klasse.
Außerdem ist es eine schöne ErgĂ€nzung:
Regionale NaturrÀume, Planetarium und weltweite Tierformen - Vom Nahen zum Fernen.
Man kann auch vor Ort mit Umsicht viel fĂŒr die LandschaftsrĂ€ume tun und muss nicht in die Ferne schweifen.

Zoologische Anpassungen sehe ich in folgenden Bereichen:
- im Bereich "Kulturlandschaften" wĂ€ren Terrarien mit den lebenden Formen statt der prĂ€sentierten Exponaten in der Wand mit den Gucklöchern wĂŒnschenswert.
- Aus dem nicht mehr erforderlichen bzw. durch die neuen Verordnungen ĂŒberholten HĂŒhnerstall-Bereich kann man eine Speisekammer mit MĂ€usen bzw. einen Bereich mit heimlichen und nicht unbedingt erwĂŒnschten "Untermietern im Haus" zu deutsch einen "Ungezieferzoo" machen.
- Aus den vier DĂŒmmer-Aquarien könnte man ein einheitliches Landschaftsaquarium machen.
Die Waldameisen gibt es bereits in der Ausstellung.
Das Bienenhaus - was im Zuge einer Elefantenerweiterung zur Disposition steht - kann man in den Museumsgarten verlagern.
Damit ist fĂŒr mich aus zoologischer Sicht der Anpassungsaufwand erledigt.
(27.11.2014, 05:31)
Lukas Wittsieker:   Aber dann sollte es auch eine Austellung zum Thema Zoo geben zB welche Tierarten von aussterben bedroht sind
(25.11.2014, 20:57)
Ulli:   NOZ 24.11.2014:

Die Diskussion um die Zusammenlegung von Zoo und Naturkundlichem Museum am Schölerberg flammt wieder auf. Hatte es in der Vergangenheit schon mehrfach Überlegungen zu einer Fusion gegeben, scheint es jetzt ernst zu werden. KĂ€mmerer Thomas Fillep hat das Thema in seiner Liste möglicher Sparpotenziale aufgegriffen.


Fillep bestĂ€tigte im GesprĂ€ch mit unserer Redaktion, dass er in einer Zusammenlegung große Synergieeffekte sehe, sowohl fĂŒr das Museum als auch fĂŒr den Zoo.

(25.11.2014, 16:02)
Ulli:   Nach Angaben des Zoos OsnabrĂŒck leben im SĂŒdamerika-Areal zurzeit elf Totenkopfaffen, zwei Weißgesicht-Marmosetten, drei LisztĂ€ffchen, vier Flachlandtapire, zwei Faultiere, elf Wasserschweine, vier Nandus, sechs Guanakos, sieben NasenbĂ€ren, zwei Waldhunde und zwei Boas. Die Tierwelt der angeschlossenen Mendoza-Halle besteht aus Schopfwachteln, Mönchssittichen, Wildmeerschweinchen, Goldstirn-Sittichen, SilberschnĂ€beln und Weißschulter-Tangaren.

Umbaukosten im SĂŒdamerikahaus / Guanaco-Tapir-Anlage/TotenkopfĂ€ffchen-Außen 55.000 Euro
(Quelle NOZ 18.11.2014)
(19.11.2014, 12:58)
Lukas Wittsieker:   Hier ein paar neuigkeiten vom 2.11
-Der RotbĂŒffelstall ist fast fertig
-2 Kraniche sind neben den Kirk Dikdiks eingezogen
-Die TotenkopfÀffchnen Innenanlage steht kurz vor der Fertigstellung
-Der Dianameerkatzenmann hat 2 Damen aus Duisburg bekommen
-Im Außenbereich der Siamang/Panda Anlage geht es etwas langsamer vorran nur doof das man im Hintergrund den Wirtschaftshof sieht ich hoffe dort kommt noch etwas vor
-Im Aquarium wurde ein Terrarium fĂŒr Siedleragamen errichtet
-Die Faultiere befinden sich jetzt ĂŒber der Tapir anlage

Zukunft
-Die Tapir/Wasserschein und Nandu/Guanako Anlage soll umgestaltet und zusammen gelegt werden
-Im SĂŒdamerika-Haus wird noch gewerkelt
-Die TotenkopfĂ€ffchen sollen eine Außenanlage bekommen
-Der Umbau der Orang Anlage soll laut Zoo Anfang 2015 beginnen und 2016 abgeschlossen sein
-Die Rappenantilopen sollen abgegeben werden dort werden dann Bongos leben,die Pinselohrschweine sollen bleiben
-Auch die Mantelpaviane werden den Zoo verlassen dort werden dann Dianameerkatzen,Drills und RotbĂŒffeleinziehen
-Am Eingang soll das Klammeraffengehege erweitert und umgestalltet werden ob die Wand des Hauses noch was gemacht wird kann ich nicht sagen
-Wenn die Drill und Dianas nach Takamanda gezogen sind sollen die Anlagen bis zur Wiese erweitert werden dort werden warscheinlich Kattas leben

was sonst noch gemacht wird kann ich leider nicht sagen

(15.11.2014, 20:10)
Lukas Wittsieker:   Wann kommen eigentlich die Roten Pandas und wann ist ihre Anlage fertig???
(09.11.2014, 20:05)
Lukas Wittsieker:   Also der BĂŒffelstall ist fast fertig
(08.11.2014, 19:46)
Ulli:   danke fĂŒr deine ErgĂ€nzungen,
bei dem GelbrĂŒckenducker bin ich einfach in der Tabelle verrutscht. Ich habe die Art ja selbst ganz fasziniert iĂŒber lĂ€ngere Zeit n Wuppertal betrachtet und auch in NĂŒrnberg gesehen.

Damit rutscht der GelbrĂŒckenducker ganz weit nach oben in der Liste der verfĂŒgbaren Arten, zumal es ĂŒberhaupt nur eine der wenigen Huftierarten Westafrikas ist, die in europĂ€ischen Zoos gehalten werden.

Bei der Gelegenheit, Buschböcke hatte ich selbst noch im Zoo Hannover als Unterbesatz bei den Giraffen sehen können.

Der Potto aus Berlin ist mir schlichtweg durchgeschlupft. Primaten sind ja eigentlich mein Thema.

Und beim Honigdachs habe ich seit 2010 die Tabelle einfach nicht aktualisiert.
Andererseits meiden Honigdachse dichte tropische RegenwÀlder, wie sie im Gebiet Takamanda/Cross River mehrheitlich anzutreffen sind.

Ach ja, die Tabelle fußt nicht allein auf meinen Mist, es gibt hierzu eine Datenbank und Liz Thieme hat die Datenbank entdeckt. Von mir stammt in erster Linie die Suche nach den deutschen Namen und die Aufstellung der Zoohalter.

Die Tabelle besteht im GrundgerĂŒst schon seit 2010 - insofern in EinzelfĂ€llen bitte etwas Nachsicht. Ich selbst habe meine eigene Tabelle auf Tims Anregung hon korrigiert.
(06.11.2014, 13:27)
Tim Sagorski:   @ Ulli :

Interessante Artenauflistung, allerdings mit kleinen Korrekturen :

Einen Potto gibt es noch in Berlin, Honigdachse sehr wohl in Deutschland (Köln / Berlin TP), genau wie es GelbrĂŒckenducker sehr wohl in Europa gibt, wenn auch alle in Deutschland (Wuppertal, NĂŒrnberg, Krefeld).

Die Meerkatzen-Artenauswahl fĂŒr Takamanda scheint ja bereits getroffen worden zu sein, da man ja Dianas aus Duisburg geholt hat.
(06.11.2014, 11:45)
Ulli:   Aquarium-Vorschlag
(06.11.2014, 11:00)
Ulli:   Aquarium-Vorschlag
(06.11.2014, 11:00)
Ulli:   @ Micheal: mir persönlich wĂ€re aus ökonomischen GrĂŒnden Partnerzoo NRW wichtiger, außerdem wĂŒrde ich fĂŒr den Zoo als eigenstĂ€ndigen Namen eh lieber den frĂŒheren Namen "Waldzoo" sehen.

"GrĂ¶ĂŸter Zoo Niedersachsens" ist eh schwammig, Hannover hat mehr Areal, Walsrode den grĂ¶ĂŸeren Tierbestand.

Ansonsten noch einmal mein Aquarium-Vorschlag
(06.11.2014, 10:59)
Michael Mettler:   @Ulli: Dann mĂŒsste sich der OsnabrĂŒcker Zoo allerdings entscheiden, womit er lieber öffentlichkeitswirksam werben will - "Partnerzoo NRW" und "GrĂ¶ĂŸter Zoo Niedersachsens" passen nicht wirklich zusammen ;-)
(06.11.2014, 09:27)
Ulli:   Gibt es Neues hinsichtlich der zukĂŒnftigen Elefantenhaltung-Entwicklung ?
(06.11.2014, 09:07)
Ulli:   Gibt es Neues hinsichtlich der zukĂŒnftigen Elefantenhaltung-Entwicklung ?
(06.11.2014, 09:05)
Ulli:   @Julian als ich das zusammenstellte, war die Meerkatzenart noch nicht abschließend klar.
Ich habe bei den theoretisch verfĂŒgbaren Arten natĂŒrlich die GrĂŒne Meerkatze vergessen.

@Lukas OsnabrĂŒck liegt mit der Stadtgrenze an der Landesgrenze, insofern ist der Wunsch in den Verbund aufgenommen zu werden verstĂ€ndlich.
MentalitĂ€tsmĂ€ĂŸig gehört der Menschenschlag auch eher nach Westfalen. Das ehemalige FĂŒrstbistum wurde halt beim Wiener Kongress 1815 dem Königreich Hannover zugeschlagen - vielleicht weil der letzte regierende FĂŒrstbischof auf dem Welfenhaus entstammte.

Über Jahre stand am Hauptbahnhof als Slogan: die grĂ¶ĂŸte westfĂ€lische Stadt in Niedersachsen.
Kleiner geschichtlicher Exkurs.

Tatsache ist und bleibt, dass die rÀumliche NÀhe zu vielen Zoos in NRW deutlich nÀher ist als beispielsweise zu Hannover. Und man wirbt in dem Verbund ja gerade um die wechselseitigen Besuche.

Ich mag im ĂŒbrigen beide Zoos.
(05.11.2014, 22:42)
Lukas Wittsieker:   Wieso "wieder" gab es schon mal Ă€rger zwischen Adler und Busemann
(05.11.2014, 20:36)
Lukas Wittsieker:   OsnabrĂŒck in die Vereinigung NRW Partnerzoos??? Os ist doch Nds

ich ja fast wie beim Fußball zwischen den beiden Zoos
(05.11.2014, 20:28)
Ulli:   Zwischen MĂŒnster und OsnabrĂŒck tobt gerade wieder so etwas wie eine "Schlammschlacht". Jörg Adler Ă€ußerte sich in der kirchlich orientierten Zeitschrift "Publik-Forum" sehr negativ zur Themenwelt Angkor Wat als Scheinwelt, OsnabrĂŒck reagiert etwas pikiert.

Schon vorher hatte es die eine oder anderen Reibereien gegeben. OsnabrĂŒck betont immer den millionenschweren jĂ€hrlichen hohen Zuschussbeitrag fĂŒr MĂŒnster und verkĂŒndet selbst seinen geringen Zuschuss, vergisst aber durchaus die sehr intensive Bauförderung durch Stadt und Landkreis OsnabrĂŒck; der Zoo OsnabrĂŒck soll zumindest in frĂŒheren Zeiten Prospekte in MĂŒnster per Postwurf verteilt haben; der Zoo MĂŒnster seinerseits will nicht, dass OsnabrĂŒck in die Vereinigung Partnerzoos NRW aufgenommen wird.

Es kann sich jeder sein eigenes Urteil hierzu bilden.
(05.11.2014, 15:46)
Ulli:   @Michael - deine ErgĂ€nzungen zum Terrarium und deinen Tauschvorschlag finde ich sehr gut.
P.S. bei der sĂŒdostasiatischen Schildkrötenanlage dachte ich ursprĂŒnglich auch eher an die Riesenschildkrötenanlage.

Aber wie gesagt, Wasserschildkröte und Baumwaran finde ich die bessere Lösung.
(05.11.2014, 15:33)
Ulli:   Besetzungsoptionen Takamanda -
Ich hatte das schon einmal weiter unten aufgestellt:

Puristisch betrachtet SĂ€ugetierarten aus dem Gebiet Takamanda/Cross River (Regenwald)
Angaben stammen aus www.Zootierliste.de - Bereich aktuell

Hylochoerus meinertzhageni - Giant Forest Hog - Waldschwein spec. - nicht in europÀischen Zoos
Potamochoerus porcus - Red River Hog - Pinselohrschwein - in einer Reihe von Zoos
Hippopotamus amphibious - Hippopotamus - Flusspferd - in einigen Zoos - Haltung extrem teuer
Choeropsis liberiensis liberiensis Westliches Zwergflusspferd hÀufig in Zoos dagegen die Nigeria-Unterart (Niger-Delta) nicht in Zoos, IUCN listet Art insgesamt als stark gefÀhrdet
Tragelaphus scriptus - Bushbuck - keine der Unterarten in einem europÀischen Zoo
Cephalophus dorsalis - Bay Duiker - Westafrik. SchwarzrĂŒckenducker - nicht in europĂ€ischen Zoos
Philantomba monticola - Blue Duiker - Unterart Kongo-Blauducker - in einigen europÀischen Zoos, u.a. Krefeld
Cephalophus ogilbyi - Ogilby's Duiker - nicht in europÀischen Zoos
Cephalophus rufilatus - Red-flanked Duiker - die westliche Unterart Einzeltier in Valencia
Cephalophus silvicultor - Yellow-backed Duiker - nicht in europÀischen Zoos
Redunca fulvorufula - Mountain Reedbuck - sĂŒdostafrikan. Unterart vereinzelt in europĂ€ischen Zoos
Redunca redunca - Bohar Reedbuck - nicht in europÀischen Zoos
Hyemoschus aquaticus - Water Chevrotain - Hirschferkel - nicht in europÀischen Zoos
Neotragus batesi - Dwarf Antelope - Bates Böckchen - nicht in europÀischen Zoos
Syncerus caffer - African Buffalo - in der waldnahen Variante „RotbĂŒffel“ in europĂ€ischen Zoos - ESB
Tragelaphus spekii - Sitatunga - in einigen europÀischen Zoos - ESB
Leptailurus serval - Serval - viele Biotope, nicht im Regenwald in europÀischen Zoos
Profelis aurata - African Golden Cat - nicht in europÀischen Zoos
Panthera pardus - Leopard - afrikanische Form nur noch sporadisch in europÀischen Zoos
Atilax paludinosus - Marsh Mongoose - Sumpfmanguste - nur 1 Einzeltier auf der Isle of Man - nicht gefÀhrdet
Galerella sanguine - Schlankmanguste - seit 2009 in Prag - in einigen Unterarten gefÀhrdet Herpestes naso - Langnasenmanguste, event. Unterart der Schlankmanguste - nicht in europ. Zoos
Nandinia binotata - African Palm Civet - Pardelroller - nicht in europÀischen Zoos -
„nicht gefĂ€hrdet“ (least concern). Pardelroller sind Erregerreservoir der Schlafkrankheit
Civettictis civetta - African Civet - Afrikan. Zibetkatze - nur in drei europÀischen Zoos
Poiana richardsonii - African Linsang - nicht in europÀischen Zoos
Genetta cristata - als Haussa-Ginsterkatze in Aue und Pilzen
Genetta fieldiana = pardina - nicht in europÀischen Zoos
Mellivora capensis - Honey Badger - Honigdachs - vereinzelt in europÀischen Zoos, nicht in Dtl.
Bdeogale nigripes - Black-footed Mongoose - Schwarzfussmanguste - nicht in europÀischen Zoos
Herpestes ichneumon - Egyptian Mongoose - Ichneumon - nur in israelischen Zoos
Aonyx capensis - African Clawless Otter - Kap-Fingerotter - nicht mehr in europÀischen Zoos
Hydrictis maculicollis - Spotted-necked Otter - Fleckenhalsotter - nur in Valencia seit 2008 mit Zucht sowie Belfast seit 2013
Genetta servalina - Servaline Genet - Serval-Ginsterkatze - nicht in europÀischen Zoos
Dendrohyrax dorsalis - Western Tree Hyrax - Baumschliefer - Unterart nicht in europÀischen Zoos - in der Roten Liste gefÀhrdeter Arten der IUCN
Arctocebus calabarensis - Calabar Angwantibo - BÀrenmaki - nicht in europ. Zoos - nicht gefÀhrdet
Perodicticus potto - Potto - in einigen europ. Zoos, nicht in Dtl. - nicht gefÀhrdet
Euoticus pallidus - Pallid Needle-clawed Galago - Kielnagel-Galago - nicht in europÀischen Zoos
Galago demidoff - Demidoff's Galago - nicht in europÀischen Zoos - laut IUCN nicht gefÀhrdet
Galago thomasi - Thomas-Galago - nicht in europÀischen Zoos - laut IUCN nicht gefÀhrdet
Galago alleni - Allen's Squirrel Galago - Allen-Galago - nicht in europÀischen Zoos
IUCN listet den Allen-Galago als „stark gefĂ€hrdet“ (endangered)
Galago cameronensis - Kmerun-Galago - nicht in europÀischen Zoos - laut IUCN nicht gefÀhrdet
Cercopithecus erythrotis - Red-eared Monkey - Rotnasenmeerkatze - nicht mehr in europ. Zoos
IUCN listet die Art als gefÀhrdet (vulnerable)
Cercopithecus nictitans - White-nosed Guenon - Große Dunkle Weißnase - nicht in europĂ€ischen Zoos - laut IUCN stark gefĂ€hrdet (endangered)
Cercopithecus pogonias - Crowned Guenon - Kronenmeerkaze - nicht in europÀischen Zoos, von einer anderen Unterart 1 Einzeltier in Twycross/GB - nicht gefÀhrdet
Cercopithecus mona - Mona Monkey - Mona-Meerkatze - inzwischen selten in europĂ€ischen Zoos - nicht gefĂ€hrdet, zurĂŒckgehender Lebensraum
Cercopithecus preussi - Preuss's Monkey - Preuss-Meerkatze - nicht mehr in europÀischen Zoos -
nicht gefĂ€hrdet, zurĂŒckgehender Lebensraum
Chlorocebus sabaeus - Westliche GrĂŒne Meerkatze - hĂ€ufig in Zoos
nicht gefĂ€hrdet, zurĂŒckgehender Lebensraum, teilweise Kulturfolger
Chlorocebus tantalus - Tantalus Meerkatze - in europÀischen Zoos nur in Herberstein -
nicht gefĂ€hrdet, zurĂŒckgehender Lebensraum
Cercocebus torquatus - Red-capped Mangabey - Rotschopf- oder Halsbandmangabe
relativ selten in europÀischen Zoos
IUCN listet die Art nicht als gefĂ€hrdet, das ist jedoch veraltet, zurĂŒckgehender Lebensraum
Lophocebus albigena - Gray-cheeked Mangabey - Grauwangen-M. - 2 x in Frankr. - nicht gefÀhrdet Papio anubis - Anubispavian - relativ selten in europÀischen Zoos - laut IUCN nicht gefÀhrdet
Mandrillus leucophaeus - Drill - sehr selten in europ. Zoos - EEP
IUCN listet die Art als stark gefÀhrdet (endangered)
Colobus guereza - Guereza - hÀufig in Zoos - IUCN listet Art als nicht bedroht
Piliocolobus pennantii - Pennant's Red Colobus - Pennant-Stummelaffe - nicht in europÀischen Zoos
lUCN listet Art als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered)
Piliocolobus preussi - Preuss's Red Colobus - Preuss-Stummelaffe - nicht in europÀischen Zoos
lUCN listet Art als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered)
Colobus satanas - Black Colobus - Schwarzer Stummelaffe - nicht in europÀischen Zoos
IUCN listet die Art als gefÀhrdet (vulnerable).
Pan troglodytes - Chimpanzee - westafrikanische Unterart (P.t. verus) selten in europÀischen Zoos, die Unterart Nigeria-Schimpanse (P. t. vellerosus) nicht in europÀischen Zoos,
IUCN listet die Art als stark bedroht (endangered)
Gorilla Gorilla - Cross-River-Gorilla - Unterart nicht in europ. Zoos, ansonsten grĂ¶ĂŸerer Bestand
IUCN listet diese Unterart als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered).

Die gehaltenen Arten an Nagern und Fledertieren ist noch viel kleiner, ganz zu schweigen von den Vögeln, Reptilien, Amphibien, Fischen und Wirbellosen des Regenwaldes in Kamerun und Nigeria


als SĂ€ugetierbestand ĂŒberhaupt verfĂŒgbar:

Potamochoerus porcus - Red River Hog - Pinselohrschwein - in einer Reihe von Zoos
ggf. Hippopotamus amphibious - Hippopotamus - Flusspferd - in einigen Zoos - Haltung extrem teuer !!
Choeropsis liberiensis liberiensis Westliches Zwergflusspferd hÀufig in Zoos dagegen die Nigeria-Unterart (Niger-Delta) nicht in Zoos, IUCN listet Art insgesamt als stark gefÀhrdet
Tragelaphus spekii - Sitatunga - in einigen europÀischen Zoos - ESB
Syncerus caffer - African Buffalo - in der waldnahen Variante „RotbĂŒffel“ in europĂ€ischen Zoos - ESB
ggf. da nicht biotopgerecht Leptailurus serval - Serval - viele Biotope, nicht im Regenwald in europÀischen Zoos
Hydrictis maculicollis - Spotted-necked Otter - Fleckenhalsotter - nur in Valencia seit 2008 mit Zucht sowie Belfast seit 2013
Cercopithecus mona - Mona Monkey - Mona-Meerkatze - inzwischen selten in europĂ€ischen Zoos - nicht gefĂ€hrdet, zurĂŒckgehender Lebensraum
nicht gefĂ€hrdet, zurĂŒckgehender Lebensraum, teilweise Kulturfolger
Chlorocebus tantalus - Tantalus Meerkatze - in europÀischen Zoos nur in Herberstein -
nicht gefĂ€hrdet, zurĂŒckgehender Lebensraum
Cercocebus torquatus - Red-capped Mangabey - Rotschopf- oder Halsbandmangabe
relativ selten in europÀischen Zoos
IUCN listet die Art als gefĂ€hrdet, das ist jedoch veraltet, zurĂŒckgehender Lebensraum
Lophocebus albigena - Gray-cheeked Mangabey - Grauwangen-M. - 2 x in Frankr. - nicht gefÀhrdet Papio anubis - Anubispavian - relativ selten in europÀischen Zoos - laut IUCN nicht gefÀhrdet
Mandrillus leucophaeus - Drill - sehr selten in europ. Zoos - EEP
IUCN listet die Art als stark gefÀhrdet (endangered)
Colobus guereza - Guereza - hĂ€ufig in Zoos - IUCN listet die Art als nicht bedroht, in OsnabrĂŒck lebt z. Zt. mit Colobus guereza kikuyuensis die östliche Unterart
Pan troglodytes - Schimpanse - westafrikanische Unterart (P.t. verus) selten in europÀischen Zoos, die Unterart Nigeria-Schimpanse (P. t. vellerosus) nicht in europÀischen Zoos


P.S. fĂŒr OsnabrĂŒck vorgesehene Arten
Tragelaphus eurycerus isaaci - Ostafrikanischer Bongo (Bergbongo) - Kenia, waldiges Hocland. zentralafrikanische Form im dichten Wald - hÀufig in europÀischen Zoos - IUCN listet Art als CR (vom Aussterben bedroht)
Cercopithecus diana diana - Diana_Meerkatze. Sierra Leone bis ElfenbeinkĂŒste, hĂ€ufig in europĂ€ischen Zoos - IUCN listet Art als gefĂ€hrdet
Cercopithecus diana roloway - Diana_Meerkatze. ElfenbeinkĂŒste und Ghana, relativ selten in europĂ€ischen Zoos, zweimal in Deutschland - IUCN listet Art als stark gefĂ€hrdet
Cercocebus atys lunulatus - Weißscheitelmangabe,westliches Afrika (O- und NO-ElfenbeinkĂŒste, SW-Burkina Faso und SW-Ghana), relativ selten in europĂ€ischen Zoos, zweimal in Deutschland - IUCN listet Art als stark gefĂ€hrdet


(05.11.2014, 15:28)
Michael Mettler:   Das offene Terrarium hat den Nachteil, dass es einerseits zum Diebstahl von Tieren, andererseits zum Einsetzen unliebsam gewordener Heimtiere (potenzielle KrankheitstrĂ€ger) reizen kann.

Bindenwarane sind imposante Schautiere, aber ob die Kaimananlage fĂŒr mehr als nur eine Einzelhaltung dieser sehr bewegungsintensiven Art reicht, wage ich zu bezweifeln. Deshalb wĂŒrde ich das Konzept eher umkehren: Die Kaimananlage fĂŒr eine Zuchtgruppe einer der bedrohten sĂŒdostasiatischen Wasserschildkröten nutzen (die dann dort vor "eingeworfenen Zimmerschildkröten" sicher wĂ€re) und die offene Anlage komplett verglasen, um darin (evtl. zur Geschlechtertrennung teilbar) eine der ebenfalls bedrohten asiatischen Baumwaran-Arten unterbringen zu können.

Ich bin zwar schon eine Weile aus der Terraristik raus, aber mein letzter Kenntnisstand war, dass man Gemeinschaftshaltungen Echsen/Schildkröten aus GesundheitsgrĂŒnden möglichst unterlassen sollte - weiß nicht, ob die Gefahr inzwischen durch bessere Prophylaxe gebannt werden kann.

Da sich ZwergseidenĂ€ffchen mit anderen KrallenĂ€ffchen vergesellschaften lassen, mĂŒsste doch fĂŒr sie ein Unterkommen zu finden sein?
(05.11.2014, 15:25)
Ulli:   NatĂŒrlich wĂŒrde eine thematische Gliederung des Terrariums Sinn machen.

Von einigen., auch von mir selbst, ist schon eine Konzentrierung auf SĂŒdostasien zumal aufgrund der rĂ€umlichen NĂ€he zu Angkor Wat angeregt worden, selbst wenn es in letzter Konsequenz schwierig sein könnte umzusetzen.

Denkbar sind Also z.B. Bindenwaran statt Brillenkaiman; Wasseragame, Segelechse oder Nackenstachler statt der GrĂŒnen Legune; ggf. eine sĂŒdostasiartische Schildkrötenart. Die Schlangenarten sind heute schon sĂŒdostasiatisch.

Die Idee mit dem offenen Terrarium finde ich sehr gut. Sicher ist eine bessere Strukturierung sinnvoll. Es gibt ĂŒbrigens Überlegungen hinsichtlich eines außen anzubauenden Wintergartens.

Die Leguane können dann ins SĂŒdamerikahaus oder in die momentane Krallenaffen-Anlage im Affenhaus umziehen.

FĂŒr die ZwergseidenĂ€ffchen lĂ€sst sich sicher eine Lösung zoointern finden.

(05.11.2014, 13:50)
Michael Mettler:   Die offene Reptilienanlage im Terrarium ist ĂŒbrigens gar nicht von Anfang an geplant gewesen. Ich hatte den damaligen Zoodirektor Everts mal darauf angesprochen und gefragt, warum diese Anlage einen so merkwĂŒrdigen Grundriss hat. Wenn ich mich an die ErklĂ€rung richtig erinnere, sollten auf den Mauer"nasen", die in den Besucherraum ragen, ursprĂŒnglich einzelne Terrarien stehen und der Bereich dahinter entlang der Wand sollte als PflanzflĂ€che dienen. Auf die Idee, daraus eine offene Reptilienanlage zu machen, kam man erst, nachdem die Sockelmauer schon stand; vielleicht, weil der gesamte Terrarienraum dadurch großzĂŒgiger wirkte als mit den Einzelterrarien. Und seitdem ist dieses "Gehege" mit einer zeitweise irrsinnigen Mixtur von Arten aus den unterschiedlichsten LebensrĂ€umen und mit unterschiedlichsten AnsprĂŒchen besetzt.
(05.11.2014, 13:02)
Hannes LĂŒke:   Im Terrarium muss sich sowieso einiges tun. Die Netzpythons sehen schrecklich aus und die unssaubere HĂ€utung spricht fĂŒr sich. Von den unansehnlichen HautstĂŒcken in der Anlage ganz zu schweigen. Die offene Anlage fĂŒr Leguane ist ja ganz nett aber das Sammelsurium von diversen Reptilien ist nicht das Gelbe vom Ei. ich bezweifle sehr, dass sie den AnsprĂŒchen der meisten Arten gerecht wird, sie ist sehr dunkel und bestimmt alles andere als Wirtschaftlich. Evtl sollte man auch dieses Haus thematisch gestalten und einge der aktuellen Reptilien umsiedeln z.B. die Leguane ins, sowieso feuchte und gut geheizte, SĂŒdamerikahaus.
(05.11.2014, 12:26)
Jonas Homburg:   Und nach einem Besuch am Sonntag von mir noch die ErgĂ€nzungen zum neuesten aus dem Zoo:
-im Klammeraffenhaus wurden nun einfach alles mit Substrat auf gleiche Höhe aufgeschĂŒttet, sodass es faktisch keine optische Trennung mehr zwischen altem und neuem Gehegeteil mehr gibt. Auf der Außenanlage hat man entgegen der AnkĂŒndigungen bisher noch nicht zu bauen begonnen. Man wollte den Klammeraffen wohl noch das gute Wetter gönnen bevor ihnen der Zugang zum Außengehege vorĂŒbergehend verwehrt werden muss.
-die Kraniche in Samburu sind Jungfernkraniche
-der BĂŒffelstall auf Takamanda macht Fortschritte, es dĂŒrfte also nicht mehr allzu lange dauern, bis hier der Bestandswechsel erfolgen kann (wĂ€ren die Baumaßnahmen nicht in Verzug geraten, könnten die BĂŒffel bereits da sein)
-nach der Bestandsverringerung auf der Takamanda-Huftieranlage durch den zwischenzeitlichen Schichtbetrieb und die Herausnahme der Kudus hat sich wieder eine richtige Grasnarbe gebildet, nachdem man sich ja zwischenzeitlich schon von der Idee einer grĂŒnen Anlage verabschiedet zu haben schien, ist sie nun wieder richtig nett geworden. Auch die Vegetation im Hintergrund ist so gut gewachsen, dass ich meine EinschĂ€tzung, sie sei zu offen fĂŒr Bongos, auch angesichts einiger Beispiele von wesentlich offeneren Haltungen dieser Antilopen zurĂŒcknehmen muss.
-Das Schimpansenhaus wird fĂŒr die Winternutzung vorbereitet. Die Vegetation hat sich hier ĂŒber den Sommer dermaßen explosionsartig entwickelt, das an einigen Stellen jetzt sogar zurĂŒckgeschnitten und hochgebunden werden muss, damit die Schimpansen nicht ĂŒber Rankpflanzen ans Dach kommen.
-Im Zuge der Umgestaltung im SĂŒdamerikahaus ist auch die BrĂŒstung entlang der Tapiranlage neugestaltet worden, nun ersetzt ein natĂŒrlich wirkender Holzzaun die vormalige Metallpfeilerabsperrung. Insgesamt ist dieses Haus wirklich aufgewertet worden und es gehört definitiv zu meinen LieblingsplĂ€tzen im gesamten Zoo.
-Die Siamang-Anlage ist zwar immer noch nicht ganz fertig, aber zumindest die Außenanlage scheint ziemlich weit. Zwischen den BĂ€umen und dem KlettergerĂŒst wurden Seile gespannt, außerdem ist bereits ein RĂŒckzugskasten fĂŒr die Pandas installiert. An der Innenanlage wird noch fleißig gewerkelt. Was ich allerdings ĂŒberhaupt nicht verstehe ist, warum man die RĂŒckseite der Anlage nicht vermauert, sondern vergittert hat. Der Ausblick auf den dahinter liegenden Wirtschaftshof ist nicht gerade schön.
-Neben dem RĂŒsselspringer-Terrarium, was wirklich nett geworden ist, sind auch die Ameisen wieder aktiv, die Röhren wurden wieder zum BlĂ€ttertransport freigegeben, nachdem hier zwischenzeitlich ein kompletter Neustart erforderlich gewesen war. Auch das zwischenzeitlich ausgerĂ€umte Schlangenterrarium ist wieder bezogen. Auf dem Boden des Phelsuma-Terrariums (ehemals Stirnlappenbasilisk) leben nun Einsiedlerkrebse.
-Über dem Kaimanbecken ist nun wieder großzĂŒgig ein Netz gespannt worden, nachdem es nach erfolgreicher Eingewöhnung der ZwergseidenĂ€ffchen anfangs stĂŒckweise und schließlich ganz entfernt worden war. Ich möchte eigentlich ungern das Schlimmste hoffen, aber es war in der gesamten Anlage kein Äffchen zu sehen (sonst sind die eigentlich immer unter einer der Lampen zu finden).

(04.11.2014, 22:26)
Lukas Wittsieker:   Neues aus OsnabrĂŒck
-Neben den Kirk Dik Diks sind 2 neue Kraniche eingezogen welche Arten das ist kann ich nicht sagen
-Die Faultiere können sich jetzt im Haus frei bewegen aber nur ĂŒber der Tapiranlage
-die Totenkopfaffenanlage ist fast fertig bald ziehen die Äffchen ein
-Die drei Dianameerkatzen leben jetzt neben den Drills da wo der Bintourong gelebt hat
-Die Siamang/Rote Panda Anlage ist immer noch nicht fertig
-Im Aquarium wurde das Terrarium fĂŒr Siedleragamen und KurzohrrĂŒsselspringer fertig gestellt
-Die Kameleons können sich jetzt auch ĂŒber der Riesenschildkröten-Anlage bewegen

(03.11.2014, 22:48)
Michael Mettler:   Ist eigentlich fĂŒr das Projekt Nordamerika ein Austausch der Wölfe vorgesehen, oder will man das EuropĂ€er-Rudel als wenigstens die Art vertretende Form behalten?
(28.10.2014, 14:49)
Ulli:   guter Joke !

(27.10.2014, 09:52)
Hannes LĂŒke:   Da kommen die Okapis rein ;-)
(27.10.2014, 09:22)
Lukas Wittsieker:   Steht eigentlich schon fest was mit der Anlage passiert wo jetzt noch die Wisente sind?
(25.10.2014, 12:08)
Ulli:   nach dem gegenwĂ€rtigen Stand ja, allerdings eventuell nach der Eingewöhnung der Tiere - der Weg durch die Anlage soll identisch mit dem jetzigen Besucherweg vor der Anlage sein. Die Wiese vor dem WaldstĂŒck wird einbezogen.
(24.10.2014, 08:20)
Lukas Wittsieker:   Wird die Katta Anlage eigentlich begehbar?
(23.10.2014, 20:48)
Michael Mettler:   @Ulli: Auf die lange Bank schieben kann der Zoo die Elefanten-Planung wohl nicht. Bei einer FlĂ€che der Kuh-Anlage von 2.200 qm reicht der Platz nach den neuen Haltungsrichtlinien fĂŒr gerade mal zwei ZuchtkĂŒhe plus Nachwuchs unter acht Jahren oder eine solche Kuh und zwei nicht-zĂŒchtende. Falls tatsĂ€chlich die diskutierte vierköpfige Berliner Gruppe kommen sollte (Kewas Tochter Thuza ist knapp sechs Jahre alt und somit theoretisch schon bei Eintreffen eine Sexualpartnerin fĂŒr den Bullen), könnte u.U. schon in etwas ĂŒber zwei Jahren mit einem ersten Kalb von Thuza das Kontingent ĂŒbererfĂŒllt sein...
(22.10.2014, 15:54)
Ulli:   Ein neues Kuhhaus sĂ€he dem jetzigen durchaus Ă€hnlich.
Wenn man momentan den Weg vor der Reihervoliere nimmt, liegt das Nashornhaus und der Besucherweg davor im Bereich des Blickes in die Löfflelhund-Anlage faktisch eine Etage darunter, wobei der Weg vor der Reihervoliere in dem Bereich selbst ansteigt.
Die Reihervoliere steigt im Bodenniveau ebenfalls noch ein klein wenig an.
Der Besucherbereich wÀre faktisch der Bereich der momentanen Hornvogelanlage plus Haus.

Ich wĂŒrde die Zwergotteranlage gerne in dem bisherigen Bereich lassen - sie liegt ja gegenĂŒber den Tigern. Da wĂŒrden Pinguine auch nicht passen.

Aber letztendlich entscheidet der Zoo selbst, was und wie er bauen will. Und das wĂŒrde eh erst zum Ende des Masterplans OsnabrĂŒck 2021 in Angriff genommen und auch nur wenn die finanziellen Mittel vorhanden sein sollten.


(22.10.2014, 15:24)
Michael Mettler:   P.S. Mit den technischen Voraussetzungen meine ich vorhandene Wasser- und StromanschlĂŒsse. Eine Wasseraufbereitung fĂŒr das Pinguinbecken mĂŒsste natĂŒrlich nachgerĂŒstet werden.
(22.10.2014, 13:00)
Michael Mettler:   @Ulli: Hm, da habe ich das GelĂ€nde wohl als flacher im Hinterkopf, als es in der RealitĂ€t ist. Mir ist zwar aus Zeiten der alten Afrika-Anlage, deren oberer Teil jetzt das Kleinkudu-Gehege ist, noch ein Ausblick talwĂ€rts in Erinnerung, aber nicht, dass das GelĂ€nde so steil ist, dass man darin ein Elefantenhaus bĂŒndig zum oberen Weg "versenken" könnte.

Deine thematische Anbindung der Pinguine an ein Wasser.Welten-Konzept kann ich nachvollziehen, nicht aber den Standort. Auf seinem Rundgang wĂŒrde der Besucher entlang des selben Weges SĂŒdostasien, Wasser.Welten und dann wieder SĂŒdostasien an der selben Wegseite passieren, so dass sich ihm der Sinn der Pinguine an diesem Ort nicht erschließen wird.

Es gĂ€be aber eine Lösung (mit Umbauten verbunden, dann aber sinniger): Nimm die Zwergotter auf die PinguinflĂ€che (mit ihnen ĂŒberschneiden sich die beiden Themenbereiche perfekt) und dafĂŒr die Pinguine ans Aquarium Nistbereich wegen der SĂŒdöffnung der Höhlen auf der jetzigen ZwergotterflĂ€che, Wasserteil im Bereich der jetzigen Landschildkröten-Außenanlagen. Die technischen Voraussetzungen fĂŒr den Anschluss einer Außen-Wasseranlage mĂŒssten doch im AquariumgebĂ€ude vorhanden sind.
(22.10.2014, 12:34)
Ulli:   Der Nebeneingang steht angeblich unter Denkmalschutz.
Am Restaurant gibt es von hinten gibt es sogar einen portalÀhnlichen Eingang.

Ich hatte auch immer schon den Gedanken eines Indoorspielplatzes - entweder in dem Bereich zwischen dem Cafe und dem Wirtschaftshof auf dem Areal der waz.Zt. wahllos nebeneinanderliegenden Volieren und Storchenwiese oder auf dem GelÀnde des momentanen Spielplatzes.

Mein Kuhhaus wĂŒrde in der Senke optisch komplett verschwinden und die Einfahrt ĂŒber deinen skizzierten Wirtschaftshof erfolgen.
Der Besucherbereich wĂŒrde Ă€hnlich wie beim jetzigen Kuhhaus aussehen.

Dann wĂŒrde ich die BrĂŒcke aber lieber wieder in der ursprĂŒnglichen Busemann-Idee verwirklicht sehen.

Die Pinguinanlage wĂ€re/ist fĂŒr mich ein Bestandteil einer Themenwelt "Wasser.Welten" mit Pinguin, Pelikan, Zwergotter und Aquarium.
(22.10.2014, 10:25)
Michael Mettler:   @Ulli: Also, ich zĂ€hle da DREI Probleme ;-)

Den Sinn des Oranghaus-Umbaues habe ich doch schon angezweifelt. Damit verbaut man sich langfristig eine Erweiterungsmöglichkeit bzw. einen Hausstandort fĂŒr die Elefanten - oder man reißt das umgebaute Oranghaus dann wieder ab.

Steiles GelĂ€nde mit derartigen Höhenunterschieden ist auch in anderen Zoos in den Elefantenanlagen vorhanden. Abgesehen davon mĂŒsste man vermutlich ohnehin den Hang durch AufschĂŒttung stellenweise abflachen - auch bei der von dir zuerst aufgezeigten Lösung. Du erwĂ€hntest, dass sich unter einer dĂŒnnen Erdschicht gewachsener Fels befindet; Elefanten sind um einiges schwerer als Nashörner und wĂŒhlen im Boden, die durch sie ausgelöste Erosion darf schließlich nicht dazu fĂŒhren, dass sie letztlich auf Gestein stehen.

Dass eine Pinguinanlage in einem SĂŒdostasien-Gehegekomplex thematisch keinen Sinn mehr machen wĂŒrde, muss ich wohl nicht nĂ€her erlĂ€utern... Im "Übermorgen" könnte die lĂ€ngst an anderer Stelle gelandet sein.

Recht gebe ich dir mit einem eventuellen neuen Haus fĂŒr die KĂŒhe. Wenn wir ohnehin davon ausgehen, dass sich die Haltungsrichtlinien verschĂ€rfen könnten, könnte das jetzige Haus dann auch zu klein sein. Eine Nachnutzung fĂŒr Bullen hĂ€tte den Vorteil, auch Jungbullen lĂ€nger (be)halten zu können, denn deren Vermittlung dĂŒrfte in Zukunft eher schwieriger als einfacher werden.

Der von dir gewĂ€hlte Stanort des Hauses wĂŒrde allerdings den Landschaftscharakter massiv beeintrĂ€chtigen. Ich habe mir die Umgebung des Nebenausgangs nie genauer angesehen, wĂ€re es nicht möglich, diesen nĂ€her an das Restaurant zu verlegen? Dann wĂŒrde sich ein randnaher Standort fĂŒr das Kuhhaus außerhalb der grĂŒn markierten FlĂ€che anbieten, ggfs. ließe sich als zusĂ€tzliche Attraktion sogar ein Indoor-Spielplatz anfĂŒgen und der Nebenausgang IN diesen eingliedern.

Alternativ könnte man das zusÀtzliche Haus nahe an das alte stellen (direkt an den rot markierten Weg, auf die FlÀche Seehunde/Pinguine/jetziges Bullenhaus), dann bliebe wenigstens ein breiter Ausblick auf die Freianlage und den Waldhintergrund von der Kinderland-Seite her erhalten.
(22.10.2014, 09:31)
Ulli:   Aber wie schon gesagt - ein Problem von ĂŒbermorgen
(22.10.2014, 08:48)
Ulli:   Deine Planung hat zwei Probleme:
Das Orang-Haus wird demnĂ€chst fĂŒr 1,8 Mio Euro umgebaut.
Das GelÀnde ist insgesamt sehr steil und hat mehrere Höhen-Terrassen (Nashorn, Gehweg, Anhöhe Pinguine) dazwischen, die sich auf sich auf 3-4 m summieren.
Die Pinguinanlage wurde gerade erst um den Landteil erweitert, um die Bruthöhlen nach SĂŒden auszurichten.

Ich habe einmal versucht deinen Entwurf gemÀss der Topographie zu modifizieren.
Der Bulle zieht ins Kuhhaus, die KĂŒhe erhalten in der Senke des Nashornhauses inklusive der Reihervoliere ein neues Haus, der Bersucherraum wird wie jetzt schon in einer Anhöhe errichtet.
Deine BrĂŒcke wird etwas verschwenkt, um die Pinguinanlage zu erhalten.
(22.10.2014, 08:46)
Michael Mettler:   Zur Konkretisierung meiner Gedanken hier eine Skizze. Wenn der "Restaurant-Schnellweg" so verliefe wie hier rot eingezeichnet, erĂŒbrigt sich sogar ein beiderseitiger Sicherheitsabstand, denn zwischen ihm und dem Herden-Elefantenhaus lĂ€ge dann nur der Wirtschaftshof der Hauses, nicht das Bullengehege. Mit diesem kĂ€me der neue Weg nur im Bereich des Vorgeheges am Haus in BerĂŒhrung, das dann wie jetzt als Schleuse dienen wĂŒrde. Rechts davon das neue Bullengehege = jetzige Herdenanlage mit einem neuen Bullenstall auf FlĂ€che des Oranghauses nebst kleinem Vorgehege. Wobei mir gerade erst auffĂ€llt, dass ich einen Zugang fĂŒr die KĂŒhe vom Haus zur Schleuse vergessen habe (könnte als Hohlweg gestaltet werden).

Die Stachelschweinanlage wĂŒrde entfallen, hier wĂ€re vermutlich eine grĂ¶ĂŸere FlĂ€che zum Rangieren fĂŒr Lkw nĂŒtzlich (Elefantentransporte).

Links dann die "große Lösung" fĂŒr eine Herdenanlage ohne Schachtel-Effekt nebst dem schon erwĂ€hnten Sika-Randstreifen. Unter Hinzunahme der FlĂ€chen von Vogelhaus, Seehunden und Pinguinen sowie etlicher Strecke Besucherweg entstĂŒnde eine Anlage, die von der FlĂ€che her hoffentlich noch lange zukunftsfĂ€hig in punkto Haltungsrichtlinien bliebe - das mĂŒssten etwa 6.000 bis 7.000 qm sein.
(21.10.2014, 16:32)
Michael Mettler:   @Ulli: Um meinen Vorschlag zu konkretisieren, anbei ein Foto aus Kronberg. Stegverlauf mit Sicherheitsabstand zu den Elefanten (links im Bild die Bullenanlage), Ausnutzung des Badebeckens zur Steigerung der Höhendistanz. SĂ€he es rechts des Besuchersteges (der auch auf einer Mauerkrone oder einem Wall verlaufen könnte statt frei in der Gegend zu stehen) genauso aus, hĂ€tten wir das, was mir fĂŒr OsnabrĂŒck zwischen den Anlagen vorschwebt. Zwar wĂ€re noch eine Schleuse nötig, damit der Bulle in die Herdenanlage wechseln kann, aber fĂŒr diesen Augenblick kann man die BrĂŒcke im Schleusenbereich auch schlichtweg kurz sperren (siehe Emmen oder Hannover, wo es fĂŒr die Besucher ebenfalls kurzzeitige Wegsperrungen gibt, wenn die Elefantengruppen zwischen Stall und Freianlage wechseln).
(21.10.2014, 15:58)
Ulli:   2.200 qm - Gesamtaußenanlage knapp ĂŒber 3.000 qm


Mir persönlich wĂ€re eine BrĂŒcke quer ĂŒber die Elefantenanlage zu heikel - sie muss eine betrĂ€chtliche Sicherheitshöhe haben.

Die BrĂŒcke gemĂ€ĂŸ Herrn Busemanns Idee wĂŒrde beim Besucher den Eindruck erwecken, man geht zumindest auf der einen Seite durch den Wald - der darunterliegende Zaun/Gitter wird ja von den Besuchern so gut wie nicht wahrgenommen.
Außerdem befindet sich an der potentiellen EinmĂŒndung schon so etwas wie ein Wegekreuz.

Aber das ganze ist zur Zeit eh mĂŒĂŸig - ein Problem von ĂŒbermorgen und warten wir einfach ab, wie und was sich letztendlich tatsĂ€chlich im Elefanten-Bereich verwirklichen lĂ€sst.
(21.10.2014, 15:17)
Michael Mettler:   @Ulli: Wenn ein "Schnellweg" zwischen Kajanaland und GaststĂ€tte gebraucht wird, wĂ€re die kĂŒrzeste BrĂŒckenverbindung allerdings eine auf der Luftlinie Luchsanlage/jetziger BrĂŒckenaufgang - Seehundanlage. In diesem Bereich wĂŒrde doch bei einer Planung mit Bullenanlage statt Nashörnern/Antilopen ohnehin die Grenze zwischen Elefantenbullen- und Herdenanlage verlaufen, so dass das Verbindungstor bzw. die Schleuse unterhalb der BrĂŒcke (bzw. hier tut's auch ein Wall o.Ä.) gelegen sein könnte. Der "GaststĂ€tten-Schnellweg" wĂ€re dann allenfalls halb so lang wie die TalbrĂŒcke und somit wahrscheinlich deutlich kostengĂŒnstiger.

Wie groß ist eigentlich die Herdenanlage, also das "alte" Außengehege zwischen Elefanten- und Oranghaus (ohne Vorgehege gerechnet)?
(21.10.2014, 14:13)
Ulli:   Die BrĂŒcke ist eine Idee von Herrn Busemann selbst. Die BrĂŒcke schafft ĂŒberhaupt erst die Möglichkeit schnell vom Kajanaland zur GaststĂ€tte zu kommen.

Das Areal der Kleinen Kudus, WĂŒstenbaude und dem schmalen Teil der Nashornanlage umfasst zur Zeit etwa 2.000 qm. Die GrĂ¶ĂŸe halte ich fĂŒr Elefantenbullen zumal mit einem Badebecken und einem Bullenhaus auch mit Blick auf weitere RichtlinienverschĂ€rfungen fĂŒr mindestens erforderlich.

Unter der BrĂŒcke kann man massive Absperrgitter oder auch eine Mauer bauen, ohne den Besuchereindruck zu beeintrĂ€chtigen. In Richtung Wanderwege außerhalb der Zoogrenze kann man hinter den Absperrgittern/Mauer Stauden pflanzen und an einer Stelle als Highlight vielleicht (!!!) eine Panzerglasscheibe oder einen massiven Graben mit Blick in die Bullenanlage ermöglichen.
(21.10.2014, 11:20)
Michael Mettler:   Nochmal @Ulli: Da man vermutlich die Außenbegrenzung der Elefantenanlage aus SicherheitsgrĂŒnden nicht direkt auf die Zoogrenze setzen dĂŒrfte, könnte ich mir ihren Verlauf in etwa dort vorstellen, wo du die zusĂ€tzliche BrĂŒcke eingezeichnet hast. Dann ließe sich das WaldgelĂ€nde in der "Pufferzone" zur Zoogrenze als in großem Bogen verlaufendes Sika-Gehege verwenden, aus dem heraus die Hirsche auch die Elefantenanlage mitnutzen könnten. Wenn ich mich recht erinnere, verlaufen außerhalb des Zoozauns dort öffentliche Waldwege, dann hĂ€tte das Hirschgehege sogar noch eine Art Schaufenster-Charakter (wenn auch leider mit Zaun).
(21.10.2014, 10:48)
Michael Mettler:   @Ulli: Mein Einwand bezog sich ja auf einen wenig abwechslungsreichen, langen Weg rund um eine riesige Elefantenanlage. Das lĂ€sst sich durchaus auch einfacher lösen. Die zusĂ€tzliche VerbindungsbrĂŒcke ins Kajanaland kann man sich sparen (das Geld dafĂŒr wĂ€re sicher anderswo einsetzbar...) und bezieht fĂŒr die Erweiterung der Elefantenanlage im Tal der grauen Riesen schlichtweg den ganzen Bereich bis an die Zoogrenze ein. Der Besucherweg wĂŒrde dann zwischen jetziger Kleinkudu-Anlage und Papageienhaus gekappt, dafĂŒr könnte man zwischen dort und dem Elefantenhaus fĂŒr reichlich ebenerdige Einblickmöglichkeiten in die Elefantenanlage sorgen. Das wĂ€re im Vergleich zu der von dir eingezeichneten Lösung nur ein Drittel der Wegstrecke entlang der Herdenanlage, aber m.E. schautechnisch völlig ausreichend. Abgesehen davon dĂŒrften die ganzen BrĂŒcken- und Aussichtsplattformenkonstruktionen auf Zeit gesehen einen gewissen Wartungsaufwand verursachen, der nun mal auch Geld kostet - dann muss man dieses Prinzip nicht noch weiter ausbauen. Ganz im Gegenteil, ich wĂŒrde dann sogar noch die verschachtelten Holzterrassen an der jetzigen Elefantenanlage wegreißen und an dieser Stelle lieber mit einer zusĂ€tzlichen Kleinanlage o.Ä. thematisch auf Kajanaland einstimmen.

Übrigens wĂ€re die FlĂ€che des Oranghauses langfristig auch fĂŒr einen Elefantenbullenstall denkbar, so dass die jetzige Herdenanlage zur Bullenanlage umgenutzt werden könnte. Das wĂŒrde nicht mal mit deiner Tal-der-Waldmenschen-Idee kollidieren, da man ein kombiniertes Haus errichten könnte (auch wenn ich nach wie vor bevorzugen wĂŒrde, dass dort GAR KEIN Baukörper mehr stĂŒnde, um der Ecke mehr WeitlĂ€ufigkeit zu geben).
(21.10.2014, 10:25)
Holger Wientjes:   BezĂŒglich der Vergesellschaftung von Elefanten fĂ€llt mir noch der Zoo Rostock ein, wo die letzte Kuh ja auch eine ganze Zeit lang (so viel ich weiss) problemlos mit Schafen und/oder Ziegen zusammen gehalten worden ist.
(21.10.2014, 09:06)
Ulli:   - Um die Euphorie zu bremsen, ich sprach in meiner Berichterstattung von einer Option (!!!) zur Erweiterung der Elefantenanlage.
- GegenwÀrtig sind erst einmal die Sichtmöglichkeiten auf die jetzige Elefantenanlage zu optimieren.
- Wenn ein Zoo bereit ist, den enormen finanziellen Aufwand fĂŒr eine Elefantenanlage auf sich zu nehmen, muss bei der Umsetzung dieser Anlage zunĂ€chst erst einmal das Hauptaugenmerk auf die Elefanten selbst gelenkt werden.
- Dazu zĂ€hlt auch die Minimierung des Verletzungsrisikos fĂŒr Elefantenbabies und Elefantenjungtieren. Dazu mĂŒssen alle Huftier-Böcke langfristig weggesperrt werden können.
- Um hier das Argument „nur Elefanten seien langweilig zu entkrĂ€ften, es geht hier inklusive aller Sichtachsen, EingrĂŒnungen und Besucherwege um gerade einmal höchsten 2 ha der 23,5 ha Zoo-GesamtflĂ€che, also um deutlich weniger als 10 Prozent des Zooareals.
- Wenn man sich den Plan anschaut, ist auch bei Nutzung der Option niemand gezwungen, die Elefanten sehen zu mĂŒssen und kann sie problemlos am Rande liegen lassen.
- WĂ€hrend der finanzielle Aufwand fĂŒr eine Elefantenanlage immens ist, kann man fĂŒr die im Freiland ausgestorbenen Vietnam-Sikahirsche mit geringem Aufwand auch außerhalb eines Zoos ein großes Wildgatter bauen.
- Gemeinschaftshaltung ist sicherlich reizvoll, aber nicht der zentrale Aspekt.

Bild Option potentielles Elefantenareal
(21.10.2014, 08:59)
Michael Mettler:   @Julian Overberg: Gerade fĂŒr Elefantenbullen, die viel Zeit allein in ihren Anlagen verbringen mĂŒssen, wĂ€ren artfremde Gehegepartner eine Abwechslung. Das Unfallrisiko besteht mit KĂŒhen genauso. Die frĂŒhere hannoversche Leitkuh z.B. hat laut Aussage eines Pflegers selbst auf die im Zoo frei laufenden Pfauen Jagd gemacht, wenn diese in der Anlage landeten, wĂ€hrend sich die anderen KĂŒhe nicht sonderlich fĂŒr sie interessierten. So hĂ€ngt das Gelingen oder Misslingen von Vergesellschaftungen eben auch immer von den Individuen ab.

Sicher, die Haltungsbedingungen waren damals gravierend anders, aber in der FrĂŒhzeit der Zoogeschichte, wo sich Zoos nur einen einzelnen Elefanten leisten konnten oder wollten, bekam dieser nicht selten ein artfremdes Tier wie z.B. einen Esel oder eine Ziege zur Gesellschaft (und das in winzigen StĂ€llen und AuslĂ€ufen). Selbst das wĂ€re nicht möglich gewesen, wenn Elefanten grundsĂ€tzlich intolerant gegen andere Tierarten in ihrem unmittelbaren Umfeld wĂ€ren.
(21.10.2014, 08:29)
Holger Wientjes:   Um die RappenantilopenwĂ€re es zwar etwas schade, aber ĂŒber die bedrohten Bongos wĂŒrde ich mich freuen, auch, wenn sie, wie auch die Kikuyu-Guerezas, nicht wirklich in der gezeigten UA in einen westafrikanischen Parkteil passen. Aber da gibt es Schlimmeres in dem Fall. Ich finde es auf jeden Fall prima, dass "Takamanda" weiterhin attraktiver wird !

Wenn man kĂŒnftig die gesamte FlĂ€che des Tals der grauen Riesen den Elefanten zuschlagen möchte, wĂŒrde ich mich sehr freuen, wenn gerade die selten gezeigten und, wie ich finde, Ă€usserst attraktiven Kleinen Kudus an anderer Stelle halten wird. Gleiches gilt natĂŒrlich auch fĂŒr die Sandkatzen !

P.S.: Warum will man die Impala-Junggesellen weiter in "Takamanda" halten ? Könnte man doch auch den Fleischfressern im Park "zufĂŒhren" ?
(21.10.2014, 00:24)
Michael Mettler:   Auf jeden Fall birgt eine verschachtelte Elefantenanlage wie die OsnabrĂŒcker einiges Unfallpotenzial fĂŒr die Bewohner, ganz egal ob artfremde Mitbewohner oder die Elefanten selbst. Im Falle einer Auseinandersetzung reichen wenige schnelle Schritte eines attackierenden Elefanten, um seinem GegenĂŒber den Weg abzuschneiden und es irgendwo "festzunageln". Dass sowas selbst auf grĂ¶ĂŸeren, offeneren Anlagen vorkommen kann, belegen FĂ€lle wie in Köln, wo AsiatenkĂŒhe eine Artgenossin töteten, oder in der Riesen-Anlage in Cabarceno, wo sich ein Afrikanerbulle sowohl einer missliebigen Kuh als auch eines im Weg stehenden WasserbĂŒffels dauerhaft entledigte.

Insofern fĂ€nde ich es schon interessant, wie der zĂŒnftige OsnabrĂŒcker Gehegekomplex eines Tages aussehen soll.
(20.10.2014, 16:59)
WolfDrei:   @G. Bardowicks: Die Zuordnung madagassischer Lemuren zu Asien ließe sich nur ĂŒber die Bevölkerung etwas "hinbiegen" - die kamen (die erste Welle) vor ca. 1200 Jahren aus dem asiatischen (hinterindischen) Bereich auf die damals noch unbewohnte Insel. Geografisch trennte sich Madagascar mit einem ersten Grabenbruch im Perm (vor 290 Mio Jahren) vom afrikanischen Festland - so wie irgendwann Ostafrika ĂŒber den großen Grabenbruch als Insel in den indischen Ozean "schwimmen" wird. Das gilt, noch vor Madagascar und vor noch grauerer Urzeit, auch fĂŒr Indien.
(20.10.2014, 16:53)
Ulli:   Es ist alles eine Frage der GehegegrĂ¶ĂŸe und der Ausweichmöglichkeiten.

Also im schwedischen Boras gibt es eine Gemeinschaftshaltung von afrikanischen Elefanten mit diversen Huftierarten u.a. auch BĂŒffel und Zebra, allerdings auf 12 ha. Der Elefantenbulle muss aber zeitweilig abgesperrt werden können.

Wenn man in OsnabrĂŒck mit den Asiatischen Elefanten eine Gemeinschaftshaltung anstreben wĂŒrde, kĂ€men mir alles erstes Vietnam-Sikahirsche oder Hirschziegenantilopen in Betracht - es muss aber ein separates Gehege als RĂŒckzugs- und Ausweichbereich nur fĂŒr die kleinere Huftierform geben.

Wenn ich mir das GelÀnde anschaue, ist es schon schwierig genug, ein Bullengehege und ggf. separate Kuhbereiche zueinander zu ordnen.
In meinen Augen muss der Bullenbereich rÀumlich neben der Kuhanlage liegen und darf diesen nicht kreuzen.

Sicherlich wird gleich wieder der Hinweis auf den Bereich gegenwÀrtig Kleine Kudus eingeworfen.

Eine sinnvolle Eingliederung einer separaten Huftieranlage ohne die großrĂ€umige Erweiterung wieder einzuschrĂ€nken, fĂ€llt mir persönlich momentan nicht ein.

NatĂŒrlich wĂ€re eine Interaktion verschiedener Arten auch im Elefantenbereich wĂŒnschenswert, andererseits finde ich die Kölner Anlage auch in ihrer GrĂ¶ĂŸe alles andere als langweilig, höchstens zu vegetationsarm.
(20.10.2014, 16:23)
Michael Mettler:   @Julian Overberg: Es gibt und gab schon einige Vergesellschaftungen, z.B. im Safaripark Beekse Bergen/Niederlande (AfrikanerkĂŒhe/Mantelpaviane), im Olmense Zoo/Belgien (AfrikanerkĂŒhe/Antilopen), in Boras/Schweden (AfrikanerkĂŒhe/Huftiere), in Heidelberg (AsiatenkĂŒhe/Huftiere), ganz neu in ZĂŒrich (Asiatenbulle/Hirschziegenantilopen). In Hodenhagen (Afrikaner) habe ich schon selbst gesehen, dass Antilopen aus der benachbarten Afrika-Sektion unter dem Zaun hindurch ins Elefantengehege vordrangen, ohne dass sie beachtet wurden.

Viele Anlagen sind schlichtweg nicht fĂŒr eine Vergesellschaftung geeignet, weil benachbarte Ausweichanlagen fĂŒr die kleineren Mitbewohner fehlen oder sie z.B. fĂŒr Affen nicht ausstiegsicher gebaut sind. Fehlender Mut zum oder mangelndes Interesse am Versuch spielt hie und da sicher eine weitere Rolle.
(20.10.2014, 16:11)
Tim Sagorski:   Schließe mich den Vorrednern an...

Bongos sind natĂŒrlich super, wenn auch nicht ganz passend, wenn die krummhörnigen Impalas auf der Anlage bleiben.

Monas zu den Guerezas wĂŒrde ich sehr begrĂŒĂŸen, dann aber vielleicht noch mit Zuwachs bei beiden Arten, die Anlage sollte ja durchaus noch erweiterbar sein.

Die BĂŒffel-Drill-Meerkatzen-WG klingt prinzipiell super, so sie denn auch klappt... Sollen denn Bullen oder KĂŒhe gehalten werden ?

Wenn die Dianas aus Duisburg gekommen sind, dĂŒrfte Duisburg aber jetzt nicht mehr zu viele Meerkatzen haben, oder ?

Da bleiben ja, ĂŒber kurz oder lang, dann nur noch die Brazzas im Äquatorium, da die Weißnasen ja auch nicht mehr zĂŒchten...

Alles in allem scheint OsnabrĂŒck große und tolle PlĂ€ne zu haben und diese auch schnell verwirklichen zu wollen, auch, wenn mir dort noch nicht alles so gefĂ€llt (Kajana und Elefantengehege z.B.)

Außerdem finde ich es schade, dass gerade Rappenantilopen und Kleinkudus wegrationalisiert werden.
(20.10.2014, 10:59)
Gudrun Bardowicks:   Bongos und RotbĂŒffel finde ich toll, eine Abgabe der Rappenantilopen und Kleinen Kudus ist allerdings schade, da beide Arten zumindest in Deutschland kaum noch gehalten werden.

Bei einer Umgestaltung des ganzen Tals der grauen Riesen fĂŒr Elefanten hoffe ich auch auf eine Vergesellschaftung der Elefanten mit weiteren asiatischen Arten.

Die angestrebten Großgruppen von Drills und Diana-Meerkatzen finde ich toll, glaube aber auch, dass es sehr viele Jahre dauern wird, bis sich solche Gruppen entwickeln. Bis dahin wird die große ehemalige Mantelpaviananlage etwas leer wirken.

Eine begehbare Lemurenanlage finde ich toll, hĂ€tte mich aber ĂŒber seltener gezeigte bedrohte Lemurenarten mehr gefreut als ĂŒber Kattas. Die Lage der Lemurenanlage im Asienbereich ist zwar nicht ganz passend, aber weshalb sollte man den Bereich nicht in einen Madagaskarbereich umwandeln. Madagaskar war ja frĂŒher auch einmal mit Asien verbunden und ist ursprĂŒnglich zuerst von Asiaten bevölkert worden, was man heute noch ĂŒberall auf der Insel sieht.

Danke fĂŒr die ausfĂŒhrliche Berichtserstattung ĂŒber die Informationen der FĂŒhrung.
(20.10.2014, 10:38)
Lukas Wittsieker:   Schade das die Rappenantilopen gehen und das die RotbĂŒffel eine gleichgeschlechtliche Gruppe wird,die Idee mit der Katta-Anlage finde ich klasse ich hoffe sie wird Begehbar,ich kann mir gut vorstellen das Os zĂŒchten möchte weil die Art ja stark bedroht ist,toll wĂ€re auch wenn noch Varis dort einziehen.

Wenn mann nach Herkunft achtet wĂŒrden ErdmĂ€nnchen super nach Samburu gehören oder
(19.10.2014, 21:14)
Michael Mettler:   @Ulli: Die Kattas sind dann aber auch nicht passender platziert als die ErdmĂ€nnchen, wenn sie zukĂŒnftig von SĂŒdostasien, SĂŒd- und Nordamerika umgeben sind... Dann wĂŒrde es ja sogar mehr Sinn machen, die Klammeraffen ins Affenhaus zu holen und die Kattas auf deren Insel zu setzen ;-)
(19.10.2014, 19:40)
Ulli:   Kurz und knapp die Informationen von der heutigen ZoofĂŒhrung

Takamanda soll artentechnisch auf Westafrika ausgerichtet werden.
- Vier Bongos ziehen nach Takamanda
- die Rappenantilopen werden abgegeben
- die Junggesellengruppe der Impalas soll auf der Anlage allerdings bleiben
- Die Großen Kudus leben jetzt auf Samburu, es kommen weitere Weibchen dazu
Nebenbei: Die Zucht mit den Kleinen Kudus verlĂ€uft weiterhin unbefriedigend. Über kurz oder lang wird die Haltung auslaufen

- Die Mantelpaviane ziehen bis spĂ€testens zum nĂ€chsten FrĂŒhjahr in die Zoos von Jalta und Taschkent
- Der Drillmann kommt aus Wuppertal, die Drillweibchen aus SaarbrĂŒcken. Es wurden bereits Deckakte beobachtet. Die Gruppe soll auf Takamanda sukzessive auf 15-20 Tiere wachsen, inklusive mehrerer adulter MĂ€nner.
- Der Diana-Mann kommt aus Warschau, die Diana-Weibchen aus Duisburg. Auch hier soll die Gruppe sukzessive auf rund 10 Tiere anwachsen.
- RotbĂŒffel (eingeschlechtliche Gruppe) komplettieren die Gemeinschaftshaltung
- Herr Prof. Böer ist optimistisch hinsichtlich der Gemeinschaftshaltung
- Eine GruppenstĂ€rke von 10 Tieren wird auch fĂŒr die Weißscheitelmangaben angestrebt.
- Die Mona-Meerkatzen werden nicht in das Affenhaus zurĂŒckkehren sondern entweder zu den Guerezas ziehen oder zu dem frĂŒheren Privathalter zurĂŒckgegeben.

Jetzt sind wir schon fast nahtlos beim Affenhaus.
- Nach dem Auszug der Drills und Diana-Meerkatzen zieht in die drei benachbarten Innenanlagen eine Familie Kattas. Die Außenanlage wird bis zur Wiese erweitert und begehbar gestaltet.
- Der Binturong zieht Montag in einen anderen Zoo

Siamanganlage
- Die Kleinen Pandas kommen in drei Wochen.
- Die Verzögerung bei der Siamang-Anlage liegt in erster Linie am Innenausbau im Haus.
Leider hatte der Handwerker einen Arbeitsunfall und fÀllt mehrere Wochen aus, daher die Verzögerung.

- Herr Prof.Böer rĂ€umte ein, dass im Zuge der Nordamerika-Baumaßnahme die ErdmĂ€nnchen als deplatziert an eine andere Stelle im Zoo umziehen werden.

Kommen wir zu den ganz großen Tieren.
- Der Versuch einer Zucht mit Floris war nicht erfolgreich. Bis zum FrĂŒhjahr nĂ€chsten Jahres zieht Floris nach Dvur Kralove. Wahrscheinlich kommt der Nashornbulle Amari aus Dortmund.

- Bei den Elefanten ist alles leider noch unklar. Das einzig Klare ist die Abgabe der zwei Bullen nach Attica im nĂ€chsten FrĂŒhjahr. Welche Kuhgruppe kommt, ist offen. Es soll aber gegenwĂ€rtig mehr als nur eine Option geben. Wenn alle Stricke reißen, nimmt man ĂŒbergangsweise noch einmal eine Jungbullengruppe.

- Falls es tatsĂ€chlich zu einer erfolgreichen Zuchtgruppe mit Elefanten im Laufe der nĂ€chsten Jahre kommen sollte, wird das gesamte Areal des „Tals der grauen Riesen“ zur Elefantenanlage. Da möchte man aber erst einmal die Entwicklung in den nĂ€chsten zwei bis vier Jahren abwarten. Die Fassaden am Elefantenhaus werden unabhĂ€ngig von den ErweiterungsplĂ€nen im Laufe der nĂ€chsten Jahre asiatisch gestaltet.

- Die Nashörner wĂŒrden laut Prof. Böer bei einer Erweiterung der Elefantenanlage nach Samburu ziehen. Als Stallareal schwebt Herrn Böer die Senke bei dem momentanen ĂŒberdachten Unterstand vor. Auf dem Dach kann dann eine Aussichtsveranda errichtet werden.
Damit können auch sÀmtliche Antilopengruppen auf Samburu verbleiben.

@Lukas: Die Fassade am Klammernaffenhaus ist renoviert worden oder wird renoviert.

Das war es in aller KĂŒrze.
(19.10.2014, 17:54)
Michael Mettler:   @Oliver MĂŒller: Ja, weiß ich. Aber fĂŒr den Nordamerikabereich im jetzt geplanten Areal mĂŒsste viel mehr umgeworfen werden. Bei einer Umwidmung von Kajanaland ließen sich dagegen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ein paar Indianertipis o.Ä. bekommt man auch dort noch hingestellt, falls sowas aus ErlebnisgrĂŒnden beabsichtigt sein sollte. Selbst fĂŒr eine zusĂ€tzliche Puma-Anlage (das Luchsgehege dĂŒrfte fĂŒr solche SprungkĂŒnstler nicht geeignet sein) sollte dort noch Platz genug sein.

@Lukas Wittsieker: Die Kombi Guanako/Tapir gibt es auch in Krefeld schon lÀnger.
(18.10.2014, 23:53)
Lukas Wittsieker:   Was passiert mit der alten Totenkopfanlage??
Wird noch was fĂŒr die Waldhunde,NasenbĂ€ren,Liszt-und WeißgesichtseidenĂ€ffchen was gemacht ?

Wird außer der zusammenlegungen der Inseln bei den Klammeraffen oder Flamingos sonst noch was gemacht zB:HĂ€userfarsaden oder neue Besucherabsperrungen?
(18.10.2014, 23:05)
Lukas Wittsieker:   Die PlĂ€ne fĂŒr den SĂŒdamerika- und Klammeraffenbereich hören sich interresant an.Die Idee die Guanako und Tapir-Anlagen zusammen zu legen hat er bestimmt aus Hodenhagen weil er dort ja war


(18.10.2014, 20:41)
Oliver MĂŒller:   @Michael Mettler:
So wie ich das bislang verstanden habe, soll aber der Nordamerika-Bereich ZUSÄTZLICH zu Kajanaland kommen. Schließlich ist Kajanaland ja auch noch ganz neu... Irgendwo war mal von Pumas und Bisons die Rede. Das erklĂ€rt vielleicht, warum die Wisente nicht mehr gebraucht werden.
(18.10.2014, 17:59)
Michael Mettler:   @Ulli: Der "ĂŒber alles geliebte Nordamerikabereich" des GeschĂ€ftsfĂŒhrers ließe sich auf ganz einfache Weise einrichten, wenn man schlichtweg Kajanaland umwidmen wĂŒrde. Die ohnehin abgĂ€ngigen Wisente könnten von Bisons beerbt werden, WaschbĂ€r und Silberfuchs stammen eh aus Nordamerika, die KlimawechselbĂ€ren beziehen sich auf einen dortigen Vorfall, Vielfraße gibt es auch in Nordamerika (okay, eine andere Unterart, die aber m.W. gleich aussieht), Nerz und EuropĂ€ischen Luchs könnte man durch ihre amerikanischen Pendants ersetzen. Und dann passen sogar die Kalifornischen Seelöwen nebendran geografisch...

Dann ließe sich der alte Waldbereich dem Thema nördliches Eurasien widmen: Die Kamele, die auch fĂŒr Amerika weichen mĂŒssten, könnten durch die Hausrentiere aus Kajanaland ersetzt werden, Wölfe, PolarfĂŒchse und europĂ€ische Eulen sind ohnehin schon da, die Rothunde gehören zu einer nördlichen Form und passen ebenfalls - im Grunde wĂ€ren nicht mal die Trampeltiere ganz verkehrt, auch wenn es natĂŒrlich normalerweise keine Waldbewohner sind (PolarfĂŒchse allerdings auch nicht).
(18.10.2014, 17:24)
Ulli:   Die sĂŒdamerika-Planungen wurden schon bei der letzten ZoofĂŒhrung vorgestellt:

Guanaco-/Tapirgehege
An dem unteren Ende der Anlage soll ein Teich entstehen.
Dort soll auch ein Pavillon oder Unterstand in einer SĂŒdamerika nachempfundenen Optik entstehen, damit man auch bei Regen geschĂŒtzt vor der Anlage stehen kann.
Die WegfĂŒhrung entlang der Anlage wird geschwungener und mit Nischen gestaltet – also weg vom derzeit gerade verlaufenden Weg.
Der Boden der Anlage soll komplett begrĂŒnt werden. DafĂŒr hat Herr Böer eine erfolgsversprechende Idee aus Kanada mitgebracht.
In dem Waldbereich hinter der momentanen Guanaco-Anlage entsteht eine zusĂ€tzliche Anlage fĂŒr Nandus und Guanakos. Da der Weg zwischen Anlage und Baumbereich als Anfahrtsweg dann auch weiterhin bestehen bleiben muss, wird es eine Schleuse geben, die wenn der Weg benutzt wird, die Anlagen kurzzeitig voneinander trennt.
Die Anlage fĂŒr Tapire und Capybaras wird ebenfalls neu gestaltet.
Zum Schluss wird die trennende Mauer zwischen Guanacos und Tapiren entfernt.

TotenkopfÀffchen-Anlage
Innen wird die Anlage gegenĂŒber den Tapiren dieses Jahr noch fertig gestellt. Die Fertigstellung der Außenanlage auf dem GelĂ€nde der ehemaligen Magallangans-Anlage dauert noch lĂ€nger. Bislang ist man sich bei den Verantwortlichen noch nicht ganz einig, ob es dort ein "Walk through" geben wird.

Faultiere
Die Faultiere sollen FreigĂ€nger in der Halle werden. Geplant ist ein GeĂ€stkonstrukt, das primĂ€r oberhalb des Tapirgeheges verlaufen soll, allerdings nicht unmittelbar ĂŒber den Besucherköpfen.

Klammeraffen
Das Klammeraffen-Areal soll fast bis zu den Flamingos reichen. Der grĂ¶ĂŸere Landteil unterhalb der BrĂŒcke bei den Löwen wird ebenfalls mit erschlossen. Ein 1 Meter hoher E-Zaun wĂŒrde laut dem Zooinspektor Herrn Schröder als Absperrung reichen, da Klammeraffen nicht aus dem Stand springen können.
(18.10.2014, 13:34)
Lukas Wittsieker:   Vielleicht sagt er ja wie es mit dem Affenhaus weiter geht und was sich im SĂŒdamerika-Bereich alles verĂ€ndern soll
(18.10.2014, 12:42)
Ulli:   Morgen ist ZoofĂŒhrung in OsnabrĂŒck - ich hoffe einmal, dass Herr Prof.Böer dann bereit ist, Licht in die Elefanten-Angelegenheit zu bringen.
(18.10.2014, 11:56)
Lukas Wittsieker:   Wie ist das jetzt bei den Elefanten anscheinend hat der EEP noch nix entschieden
(17.10.2014, 18:36)
Oliver MĂŒller:   Weiß man eigentlich schon NĂ€heres ĂŒber diPlanungen fĂŒr den Nordamerika-Bereich? Ich hoffe da ja instĂ€ndig auf Pumas. Richtig genial wĂ€ren natĂŒrlich Gabelhornböcke.
(17.10.2014, 18:15)
Michael Mettler:   @Ulli: Ich meinte mit meiner Formulierung, den Wintergarten noch weiter "nach links oben" zu verschieben, also oberhalb des von dir eingezeichneten, und "deine" WintergartenflĂ€che noch dem Außengehege hinzuzufĂŒgen.

Aber ich sehe das auch so, wenn das Haus nicht gerade marode und/oder ein Energiefresser ist, wird man derart massive Umbauten aus KostengrĂŒnden wohl eher nicht vornehmen.
(17.10.2014, 15:01)
Ulli:   Mein Wintergarten umfasst exakt den Bereich der AußenkĂ€fige und den Besucherweg am niedriger gelegenen GebĂ€udeteil.

Die nicht mehr benötigten AußenkĂ€figteile kann man andernorts wiederverwenden.

ES ist natĂŒrlich der radikalste Entwurf.

Vermutlich wird man sich von Seiten des Zoos im Rahmen der B-Maßnahmen auf schlichtere Varianten mit Aufwertungen der Außenbereiche rings um das Affenhaus beschrĂ€nken. Es ist ja auch eine Geldfrage. Und der GeschĂ€ftsfĂŒhrer Herr Busemann wird die grĂ¶ĂŸten finanziellen Mittel in seinen ĂŒber alles geliebten Nordamerikabereich investieren wollen.
(17.10.2014, 12:37)
Michael Mettler:   @Ulli: Deinen Gedanken, den höher gelegenen GebĂ€udeteil des Affenhauses durch eine Art Wintergarten zu ersetzen, könnte man auch in Sachen Orangs weiterspinnen und eine entsprechend grĂ¶ĂŸere Außenanlage in Richtung Waldhang anschließen, die sich in Nierenform um den neuen Anbau herumziehen könnte. DafĂŒr mĂŒssten zwar ein paar BĂ€ume geopfert werden, um im Wald ein Überklettern der Umgrenzung zu verhindern, aber ohne FĂ€llungen wĂŒrde vermutlich aus dem selben Grund auch dein "Tal der Waldmenschen" nicht entstehen können. Auch am Affenhaus hĂ€tte die Anlage dann eine (allerdings höher gelegene) SĂŒdhang-Position. Sie wĂŒrde zum Thema Asien passen, und das alte Orang-Haus (Ex-Elefanten-Menschenaffen-Haus) könnte fĂŒr eine Erweiterung der Elefantenanlage weichen.

Alternativ könnte man den Wintergarten-Anbau auch an die RĂŒckseite des niedrigeren GebĂ€udeteils anschließen, wenn er diesen in der Höhe weit genug ĂŒberragt, um in den oberen Bereichen nicht im Schatten zu liegen. Die Außenanlage könnte dann in großen Teilen auf der FlĂ€che des jetzigen höheren GebĂ€udeteils und des Besucherweges liegen, wenn man den Weg hinter dem Haus schlichtweg aufgeben wĂŒrde (wobei ich nicht weiß, ob das aus VersorgungsgrĂŒnden machbar wĂ€re).
(17.10.2014, 09:10)
Ulli:   Die UmbauplĂ€ne fĂŒr den Bereich Tapire und Guanacos bzw. TotenkopfĂ€ffchen dĂŒrften sich inzwischen herumgesprochen haben. Weitere Maßnahmen sind mir auch nicht bekannt.

Bei meinem letzten Beitrag sprach ich vom Affenhaus, dem frĂŒheren Mehrzweckwarmhaus.

Überlebt beim Brand im Januar 1978 hatten durch das beherzte Eingreifen der Pfleger die Tiere im unteren Trakt: Schweinsaffen, Kapuzineraffen, BaumkĂ€ngurus und Zebramangusten.
(17.10.2014, 08:00)
Lukas Wittsieker:   Was soll sich denn im Innen-und Außenbereich des SĂŒdamerika-Areals denn verĂ€ndern
(16.10.2014, 17:05)
Ulli:   Zum Affenhausbrand im Januar 1978 - an dem Tag verlor der Zoo OsnabrĂŒck an einer einzigen Nacht die ĂŒber Jahre aufgebauten Zuchtgruppen der Guerezas, Diana-Meerkatzen, Kattas und Rotgesicht-Klammeraffen
(16.10.2014, 16:22)
Michael Mettler:   @Ulli: Die 10.000 qm pro Elch in den Haltungsrichtlinien beziehen sich auf extensive Haltung, um eine solche wĂŒrde es sich unter den vorhandenen UmstĂ€nden nicht handeln. Ansonsten mĂŒsste man auch der Rentiergruppe 2.000-3.000 qm pro erwachsenem Tier zur VerfĂŒgung stellen - wie groß sind eigentlich die beiden vorhandenen GehegeflĂ€chen?

Wie sehr BĂ€ume unter Wisenten leiden, sieht man sogar unter großrĂ€umigen VerhĂ€ltnissen wie in Springe. Das betrifft nicht nur BeschĂ€digungen der Rinde, soweit ein Baum ungeschĂŒtzt bleibt, sondern vor allem die Bodenverdichtung im Bereich der Feinwurzeln durch so schwere Tiere.

Was die Flamingos betrifft: Wenn heutige Zoobesucher oder -entscheider noch auf nicht artgerecht untergebrachten Ziervögeln am Zooeingang bestehen, könnte man dort auch wieder PapageienbĂŒgel aufhĂ€ngen...

Wenn man sich im SĂŒdamerika-Areal auf tropische Arten beschrĂ€nken wĂŒrde, wĂ€re es vielleicht gar nicht so schwierig, dort auch die Kapuziner und/oder Klammeraffen unterzubringen. Voraussetzung wĂ€re ein warmer Stall (der nicht zwingend einsehbar sein mĂŒsste) fĂŒr die Tapire an der jetzigen Guanakoanlage, deren Bewohner dann weichen mĂŒssten. Die bisherige TapirflĂ€che könnte dann außen (volierenartige GroßkĂ€fige) wie innen (verglaste Innenanlagen) fĂŒr Neuweltaffen verwendet werden.

Das mit den Kleinen Pandas weiß ich. Ob die Gemeinschaft funktioniert, bleibt allerdings noch abzuwarten. Zumindest bei der Jungenaufzucht (und die sollte bei dieser Art doch angestrebt werden) gelten Kleine Pandas m.W. als sehr störungsanfĂ€llig, dann sind Affen wohl nicht die besten WG-Partner. Darf ich vermuten, dass der Wunsch des Zoos nach Kleinen Pandas damit zusammenhĂ€ngt, in der Tempelanlage wenigstens eine Tierart auch im Winter draußen zeigen zu können...?
(16.10.2014, 16:04)
Ulli:   Ja, ja „mein“ Affenhaus

Ich habe mit Absicht einmal das Bild vom abgebrannten Affenhaus Anno 1978 eingestellt.
Es zeigt zumindest, dass so „burgartig stabil“ und erdbebensicher das GebĂ€ude gar nicht ist.

(16.10.2014, 15:56)
Ulli:   Wenn man Teile des Daches entfernt oder durch Glasfenster ersetzt, kann man durchaus interessante gĂ€nzlich neue Raumkonzepte - sei es fĂŒr Innen- oder Außenbereiche - entwickeln.
(16.10.2014, 15:55)
Ulli:   Man kann das Ganze auch ganz radikal durch einen Totalabriss des oberen GebĂ€udeschenkels lösen und stattdessen eine große Kapuziner-Freianlage bauen.
(16.10.2014, 15:54)
Ulli:   VerstĂ€ndniskorrekturen:
...entspricht den aktuellen von mir ...
... zumal die Rentiere in dem Zeitraum der Gemeinschaftshaltung mit den Wisenten ein sehr intensives Laufverhalten ...
(16.10.2014, 15:05)
Ulli:   @Michael: ein paar SĂ€tze weiter steht in den neuen Mindestanforderungen: "bei Elchen sind es 10.000 m2 fĂŒr jedes erwachsene Tier." Diese GehegegrĂ¶ĂŸe der aktuellen von mir gesehenen Elchanlagen. //

Ich habe den Eindruck, dass die BĂ€ume unter den Wisenten gelitten haben. Rein persönlich wĂŒrde mir eine große Rentieranlage ĂŒber beide momentanen Areale reichen, zumal sie in der Zeit der Gemeinschaftshaltung mit den Rentieren ein sehr intensives Laufverhalten ĂŒber das gesamte Areal an den Tag gelegt haben.

Ein Asienschwerpunkt beim Affenhaus, wie ihn Michael vorschlĂ€gt, ist zumindest in Richtung Angkor Wat natĂŒrlich sehr reizvoll. Kleine Pandas (statt der Binturongs) ziehen als Untermieter ĂŒbrigens schon bei den Siamangs ein.

Die Kapuzinergruppe dagegen wĂŒrde ich schon allein wegen der GrĂ¶ĂŸe und als auch als OsnabrĂŒcker Traditionstierart gerne weiterhin in OsnabrĂŒck sehen. Außerdem kann man deren Außenanlage in Richtung SĂŒdamerikahaus vergrĂ¶ĂŸern.

Eine Verlegung der ErdmĂ€nnchen halte ich fĂŒr absolut sinnvoll. Da gĂ€be es sicherlich mehrere Möglichkeiten.
Wenn Nordamerika kommt, wÀre ein Tausch mi9t den PrÀriehunden sicherlich eine sehr naheliegende Option. Nebenbei, die Anlage als solche empfinde ich aber schon an der Stelle grundsÀtzlich als deplatziert.

Michael, ich bin auch absolut bei dir hinsichtlich der Überlegung zu der Flamingo-Anlage, nicht zuletzt aufgrund der neuen Haltungserkenntnisse. Aber vermutlich geht eher ein "Flamingo durch ein Nadelöhr", als dass die OsnabrĂŒcker auf ihr "Empfangskomittee" verzichten wollen.

Immerhin passen Flamingos thematisch zu den Klammeraffen und damit zu SĂŒdamerika.

Der gut zĂŒchtende Gruppe der Kolumbien-Braunkopf-Klammeraffe hat den Status
CR (vom Aussterben bedroht)und schon aus dem Grund wĂŒrde ich sie ungerne abgegeben sehen. Die neue Affeninsel wird voraussichtlich sehr attraktiv werden.

Was die Klammeraffen anbetrifft, so weit weg von der Guanako-Anlage ist deren Affeninsel nun auch wieder nicht.
(16.10.2014, 15:01)
Michael Mettler:   Zumindest nach den aktuellen Haltungsrichtlinien wĂ€ren die MindestflĂ€chenanforderungen fĂŒr Wisent ("Rinder außer Anoas") und Elch ("große Hirsche") identisch: Minimum 400 qm fĂŒr bis zu 5 Tiere.
(16.10.2014, 13:36)
Hannes LĂŒke:   Eine Bisonherde zusammen mit Rentieren geht aber Elche nicht? Ich denke Elche ist ansich kein Problem was die grĂ¶ĂŸe angeht, ich hab nur ganz ehrlich nicht in Erinnerung ob die Absperrungen nicht zu niedrig sind. Auch bietet die Anlage wenig Deckung was meines Wissens nach Elche sehr schĂ€tzen. Mein Wunsch wĂ€re es einfach mit anderen Wisenten zu versuchen. Evtl ist einfach eine Herde junger Bullen falsch gewĂ€hlt.
(16.10.2014, 13:35)
Lukas Wittsieker:   Elche wĂ€ren toll aber dafĂŒr ist die Anlage leider zu klein
(16.10.2014, 12:29)
Michael Mettler:   Da sich der Zoo zunehmend geografisch sortiert, wĂ€re es am konsequentesten, das gesamte Mehrzweckhaus dem Thema Asien zu widmen statt einen buchstĂ€blichen "Alle-Welt-Besatz" weiterzufĂŒhren. Und in diesem Zusammenhang wĂŒrde ich mich schlichtweg auch etwas mehr vom Schwerpunkt Primaten lösen, um mehr Vielfalt ins Haus zu bringen. So ließe sich z.B. aus der dem SĂŒdamerika-Komplex gegenĂŒber liegenden AußenkĂ€figreihe eine langgestreckte, nur stellenweise durch Scheiben einsehbare Anlage fĂŒr Raubtiere machen. Da hĂ€tte ich z.B. Nebelparder im Hinterkopf, weil man dann die erhöhten LaufgĂ€nge zwischen Innen- und Außenbereich weiternutzen könnte und die Art geografisch gut zum Thema Angkor Wat passen wĂŒrde.

An der "RĂŒckseite" des Hauses wĂŒrde ich dann statt der bisherigen KrallenĂ€ffchen-usw.-Volieren eine begehbare Großvoliere fĂŒr asiatische Vögel anschließen, und zwar fĂŒr kĂ€ltefeste Arten, damit sie auch im Winterhalbjahr etwas bietet (ggfs. sogar Gemeinschaftshaltung mit Chinamuntjaks). Auch Anlagen fĂŒr Kleine Pandas oder Buntmarder könnte ich mir in diesem Bereich gut vorstellen, zumal die ErdmĂ€nnchen thematisch nicht mehr passen wĂŒrden.

Um auch das gleich weiterzuspinnen: Die Klammeraffen passen weder zu einem Geokonzept noch zum nĂ€chstgelegenen Lebensraumthema (Unterirdischer Zoo). Wenn die Anlage ohnehin geĂ€ndert werden soll, wĂŒrde sich ein afrikanischer oder auch madegassischer Besatz anbieten. Die benachbarte Flamingoanlage ist fĂŒr eine artgerechte Großkoloniehaltung viel zu klein. Hier wĂŒrde ich nach VerfĂŒllung des Flamingoteiches (nicht der angrenzenden GewĂ€sser!) die ErdmĂ€nnchen als "Zoo-BegrĂŒĂŸungskommitee" ansiedeln, zumal sie gleichzeitig in Mehrfachfunktion sowohl auf das Thema Afrika als auch auf den Unterirdischen Zoo einstimmen könnten. Und dann könnte man den Klammeraffenbereich inklusive einer Erweiterung zu einer ĂŒber BrĂŒcken zugĂ€nglich gemachten, begehbaren Anlage fĂŒr Lemuren oder Guerezas machen. Das wĂŒrde allerdings bedeuten, eine neue Unterbringungsmöglichkeit fĂŒr die gute Zuchtgruppe der Klammeraffen im SĂŒdamerikabereich finden zu mĂŒssen...

Frage zur Wisentanlage, die ich mir nicht sonderlich genau angesehen habe: WĂ€re die fĂŒr eine Haltung von Elchen geeignet? Thematisch wĂŒrden die wunderbar ins Kajanaland passen, und eine Gemeinschaftshaltung mit Rentieren könnte zumindest außerhalb der Brunftzeit umsetzbar sein (in dem Sinne, dass die Rentiere durch niedrige Durchschlupfe das Elchgehege mitnutzen könnten, aber nicht umgekehrt). Eine Vergesellschaftung Elch/Hausren gab es in den 70er/80er Jahren in Hannover unter weitaus bescheideneren PlatzverhĂ€ltnissen, dĂŒrfte also kein Ding der Unmöglichkeit sein.
(16.10.2014, 10:34)
Ulli:   @Lukas: Sehen wir es doch einmal positiv - das Affenaltersheim geht seinem Ende entgegen. Mit den vielen in Zukunft freien Anlagen eröffnet sich endlich die Chance, in absehbarer Zukunft Struktur in den Besatz zu bringen und auch einmal grĂ¶ĂŸere Einheiten mit mehreren benachbarten KĂ€figen zu schaffen. Außerdem kann man mit dem deutlich leereren Affenhaus sukzessive die Anlagen sanieren bzw. neu gestalten. Der "Charme einer Wartehalle" wie die NOZ vor Jahren schon schrieb muss doch irgendwann auch einmal ein Ende haben.

Mir persönlich wĂŒrde reichen, wenn neben den Schweinsaffen, Kapuzineraffen und den Krallenaffen (welche Art auch dann auf Dauer auch immer) inkl. den immer wieder benötigten zwei Anlagen fĂŒr ausgegrenzte Tiere jeweils eine fĂŒr Kapuzineraffen und eine fĂŒr Schweinsaffen nur noch eine (!) weitere Gruppe einziehen wĂŒrde, ĂŒbergangsweise naheliegend die beiden Ă€lteren Mona-Meerkatzen.

Das grĂ¶ĂŸte Manko an dem Haus sehe ich in den fĂŒnf benachbarten Außenanlagen sowie in dem in meinen Augen ungenĂŒgend genutzten Raum vor den drei benachbarten, schon vor Jahren erneuerten Außenanlagen. Zumindest dort wĂŒrde sich eine grĂ¶ĂŸere Außenanlage oder noch besser eine begehbare Anlage geradezu anbieten.

Bei einer begehbaren Anlage wĂ€re die Liste der potentiellen Kandidaten allerdings eingeschrĂ€nkt - sprich in erster Linie Katta, Vari, oder auch Weißgesichtsaki. Bei Kapuzineraffen hĂ€tte ich persönlich Bedenken.
(16.10.2014, 08:42)
Lukas Wittsieker:   Das Schild hĂ€ngt dort auch noch
(16.10.2014, 06:58)
Holger Wientjes:   Der Binturong war letzten Samstag noch ausgeschildert, gesehen habe ich ihn allerdings auch nicht. Weiss da jemand NĂ€heres zu ?
(15.10.2014, 22:10)
Lukas Wittsieker:   Das Affenhaus wird wohl immer leerer
-Das Siamang-PĂ€rchen zieht bald neben der Tigeranlage
-Die Dianameerkatze und die Drills ziehen nach Takamanda
-Der Bintourong ist ausgezogen wurde warscheinleich abgegeben
-Die 2 Mona-Meerkatzen sind ins Orang-Haus umgezogen
-Die 2.Schweinsaffengruppe wird wohl in die große Gruppe intrigriert
-Der letzte Weißkopfmaki wird wohl nicht mehr lange leben

Als einziger werden wohl die Kapuzineraffen,Schweinsaffen und Rothandtamarine,was jemand was dann mit dem Haus gemacht wird???

Zum SĂŒdamerika-Areal der Umbau wird durch die Wilhelm-Karmann-Stiftung finanziert.Die Guanako Anlage wird nach Norden erweitert also sie geht bis zur Mendoza Halle und fast bist zur Kreuzung am Affentempel was soll sonst noch im SĂŒdamerika-Haus umgebaut werden???

Die Umgestaltung am Eingangsbereich(Klammeraffen)soll nach den niedersÀchsischen Herbstferien beginnen
(15.10.2014, 20:05)
Lukas Wittsieker:   gegen Bambus bin auch nicht,nur wie das auf gestellt wurde,ich hĂ€tte dasmso wie in Tierpark Berlin bei den Gibbons gemacht
(15.10.2014, 18:11)
Michael Mettler:   @Holger: Bah, wat fies ;-)

Ich kenne zwar das BambusgerĂŒst noch nicht, aber haltungstechnisch könnte das tatsĂ€chlich die tiergerechteste Lösung sein. Lebende BĂ€ume dĂŒrften die Beanspruchung durch die Siamangs kaum lange ĂŒberleben, und montiertes Totholz wird bei Trocknung starr. Bambus hingegen behĂ€lt selbst in trockenem Zustand viele Jahre lang eine gewisse ElastizitĂ€t bei, was fĂŒr Schwinghangler und flinke Kletterer von Vorteil sein soll, weil es die Bewegungen abfedert (habe ich in Zusammenhang mit Gibbonhaltung irgendwann mal gelesen). Da macht dann die AbwĂ€gung, ob man lieber einen natĂŒrlicheren optischen Eindruck oder ein den BewegungsablĂ€ufen der Bewohner besser angepasstes Material haben will, durchaus Sinn.

Da bei meinem Besuch im Mai noch nicht mehr als der Rohbau der Anlage stand: Wie ist sie eigentlich "obenherum" geplant? Starres Deckengitter oder Netz?
(15.10.2014, 16:25)
Holger Wientjes:   HĂ€tte man Buddha und BambusgerĂŒst weggelassen bzw. durch natĂŒrliche BĂ€ume ersetzt, hĂ€tte die Anlage gut ausgesehen und sich somit optisch vom ĂŒbrigen Asien-Areal zu deutlich unterschieden... ;-)
(15.10.2014, 12:54)
Lukas Wittsieker:   So schön finde ich die neue Siamang-Anlage nicht,ich hĂ€tte lieber richtige KletterbĂ€ume genommen als dieses Bambus-GerĂŒst oder der Budda im Gehege mĂŒsste auch nicht sein kein wunder das dort sehr langsam vorran geht
(15.10.2014, 11:09)
Lukas Wittsieker:   Weil der Zoo sehr wenig Handwerker hat geht es bei der Siamang-Anlage sehr langsam vorran

Im SĂŒdamerika Haus die Baustelle ist auch schon sehr lange deswegen geht es dort sehr langsam Vorran wegen Personalmangel

Aber es wurden letzten Wochen neue Baustellen angefangen zB neben der Tigeranlage wird ein neuer Unterstand errichtet und die Guanako-Anlage wird erweitert,vielleicht sollte man erst die beiden Baustelle zuende bringen bevor man was anderes anfÀngt
(15.10.2014, 11:02)
Hannes LĂŒke:   Wenn ich mal raten mĂŒsste: Zwei Unterschiedliche Bauunternehmen. Das eine wird ein simpler Zweckbau, das andere ein verschnörkelter Tempelbau mit Glaseinsichten, Kunstfels, BambusgerĂŒsten und und und
(15.10.2014, 09:09)
Michael Mettler:   Mal ein anderes Thema: Warum eigentlich geht es - wie weiter unten zu lesen - mit der Siamanganlage schleppend voran? Oder anders gefragt: Warum gehen andere Projekte (RotbĂŒffelstall) auf die Überholspur, wĂ€hrend die schon geholten Siamangs vermutlich immer noch wie bei meinem letzten Besuch im Mai unter Ă€ußerst bescheidenen Bewegungsmöglichkeiten im alten Mehrzweckhaus auf die Fertigstellung ihrer Anlage warten mĂŒssen?
(14.10.2014, 23:07)
Holger Wientjes:   Ja, toll wĂ€re so manches. Nur sollte man, damit keine MissverstĂ€ndnisse entstehen, Fakten und WĂŒnsche deutlicher voneinander trennen.
(14.10.2014, 21:54)
Lukas Wittsieker:   So genau weiß ich es auch nicht ob Bongos kommen wĂ€re aber toll
(14.10.2014, 20:53)
Holger Wientjes:   Mit den Bongos ist doch nur Spekulation oder habe ich jetzt was ĂŒberlesen ??

Auf die Beschilderung bei der Meerkatze wĂŒrde ich nicht zwingend vertrauen. Die Roloway gilt ja manchen Sytematikern auch lediglich als UA der Diana. War die UA ebenfalls ausgeschildert ? Könnte mich Ă€rgern, dass ich nicht wenigstens einen Schnappschuss vo dem Tier gemachz habe. Sah mir persönlich vom Erscheinungsbild auch eher nach C. d. diana aus aber ohne GewĂ€hr.

Warum muss man zwingend eine Art haben, die mit den Renen zu vergesellschten ist ? Ich wĂŒrde die Wisente behalten ! Passen doch gut in den Parkteil. Welche Art könnte/sollte denn sonst kommen, die mit den Hirschen vertrĂ€glich wĂ€re ??
(14.10.2014, 19:39)
Lukas Wittsieker:   Übrigens im Affenhaus laut Beschilderung doch eine Dianameerkatze
(14.10.2014, 19:07)
Lukas Wittsieker:   Ich war heute in OsnabrĂŒck hier ein paar neuigkeiten:

-Bei den TĂŒpfelhyĂ€nen gibt es 2 Jungtiere
-Im SĂŒdamerika-Haus gibt es eine Absperrung vor dem Tapirgehege,außerdem gibt es an manchen stellen neue Tierinfoschilder ich hoffe es folgen noch weitere im SĂŒdamerika-Haus sowie im restlichen Zoo
-Die Guanako/Nandu Anlage wird nach Norden in Richtung Affentempel erweitert
-Übrigens der Umbau wird durch die Wilhelm-Karmann-Stiftung finaziert
-2 Wisente sind nach SĂŒddeutschland umgezogen,die anderen beiden sollen noch folgen nun wird ĂŒberlegt ob das Gehege die Rentiere bekommen oder das eine neue Tierart dort einzieht,am eine Art die man auch mit Rentieren zusammenlassen kann was bei den Wisenten leider nicht geklaptt
-Was mich noch gewundert hat das keine Pinselohrschweine in Takamanda zusehen waren warscheinlich wegen Nachwuchs bei den Rappenantilopen,bald werden die Impala-Böcke wohl auch ausziehen wenn die Bongos kommen sollen
-Der RotbĂŒffelstall wĂ€chst weiter das Dach ist schon drauf
(14.10.2014, 19:03)
Michael Mettler:   Wobei ich Hannes' Aussage noch ergĂ€nzen möchte: Die angesprochenen Sozialstrukturen beschrĂ€nken sich in diesem Fall schließlich nicht nur auf die eigene Art. Ein buchstĂ€bliches Hineinwachsen in eine Gemeinschaftshaltung ist sicher die optimale Lösung bei der ZusammenfĂŒhrung der drei Arten.
(13.10.2014, 12:19)
Holger Wientjes:   @Lukas W.: Warum so ungeduldig ? Ich denke auch, dass man froh sein sollte ĂŒberhaupt erstmal Tiere bekommen zu haben (und davon ab auch erstmal einen neuen Halter fĂŒr gleich zwei gefĂ€hrdete Arten gewonnen zu haben). Älter werden die Tiere doch von ganz alleine !
(13.10.2014, 12:10)
Holger Wientjes:   @Lukas W.: Warum so ungeduldig ? Ich denke auch, dass man froh sein sollte ĂŒberhaupt erstmal Tiere bekommen zu haben (und davon ab auch erstmal einen neuen Halter fĂŒr gleich zwei gefĂ€hrdete Arten gewonnen zu haben). Älter werden die Tiere doch von ganz alleine !
(13.10.2014, 12:10)
Hannes LĂŒke:   Wenn es nur einen Weg geben wĂŒrde aus jungen Weibchen Ă€ltere adulte Weibchen zu machen :-)

Viele Tierarten lassen sich besonders in jungen Jahren gut in neue Sozialstrukturen eingliedern von daher gehe ich mal davon aus, dass es schon beabsichtigt war Weibchen zu bekommen die Ihre komplette Zuchtlaufbahn noch vor sich haben anstelle von Ă€lteren Tieren die schnell "ĂŒber" sind
(13.10.2014, 11:02)
Lukas Wittsieker:   Aber der Zoo brĂ€uchte auch noch ausgewachsene Weibchen die auch Geschlechtsreif,weil die Weibchen sind fast noch Jungtiere
(13.10.2014, 10:31)
BjörnN:   In Anbetracht der Bestandssituation werden es wohl kaum mehr Drills werden und wohl auch höchstens 1,2 Roloway-Meerkatzen sein.
(13.10.2014, 00:36)
Lukas Wittsieker:   Ich bin Dienstag wieder in OsnabrĂŒck dann kann ich wieder ĂŒber Neuigkeiten berichten

Stimmt das eigentlich das die Elefanten aus Berlin schon Ende Oktober in Os einziehen
(12.10.2014, 13:01)
Lukas Wittsieker:   Das will ich auch wissen,genau so wie viele Roloway-Meerkatzen und Drills es noch werden
(11.10.2014, 22:48)
Lukas Wittsieker:   Kann auch sein,sie sehen fast genau so aus
(11.10.2014, 20:00)
Holger Wientjes:   Wie gesagt habe ich erstmal eine gesehen und zwar im InnenkĂ€fig zwischen den Siamangs und Kapuzinern.
Laut Zoofreunde-Forum soll es sogar eine Roloway sein.
(11.10.2014, 19:39)
Holger Wientjes:   Wie gesagt habe ich erstmal eine gesehen und zwar im InnenkĂ€fig zwischen den Siamangs und Kapuzinern.
Laut Zoofreunde-Forum soll es sogar eine Roloway sein.
(11.10.2014, 19:39)
Lukas Wittsieker:   Dann werden wohl Diana-Meerkatzen nach Takamanda ziehen,im welchen Gehege im Affenhaus waren sie denn und wie viel waren es?

(11.10.2014, 18:51)
Holger Wientjes:   Konnte heute im alten Affenhaus zumindest erstmal eine Dianameerkatze entdecken. DĂŒrfte "ganz frisch" dort sein, in der ZTL steht OsnabrĂŒck noch nicht als Halter.
(11.10.2014, 18:37)
Lukas Wittsieker:   Ich frage mich ob das geht wenn man Rappenantilopen,Impalas und Bongos zusammen hĂ€lt???

Ich schÀtze Okapis kommen nicht, wenn wohl wohin?
(10.10.2014, 13:16)
Lukas Wittsieker:   ich glaube Brazza sind geplant
(10.10.2014, 00:37)
cajun:   In manchen Zoos heißen sie durchaus Kamerun- Zwergziegen... ;-)
(09.10.2014, 20:44)
Lukas Wittsieker:   Große Kudus,Mantelpaviane und (Impala-Böcke?)gehen.Brazza-Meerkatzen?,RotbĂŒffel,Drills kommen sonst noch Änderungen in Takamanda???
(09.10.2014, 17:20)
Lukas Wittsieker:   Mir ist aufgefallen das in Makatanda keine Ziegen gibt,weil Takamanda in Kamerun liegt könnten eigentlich dort Kamerunschafe einziehen oder
(09.10.2014, 11:11)
Lukas Wittsieker:   Passen dort ĂŒberhaubt RotbĂŒffel rein der sah so klein aus.

(08.10.2014, 23:03)
Ulli:   ja
(08.10.2014, 22:28)
Lukas Wittsieker:   Ist das der RotbĂŒffelstall der neben den KĂ€fig am Schimpansenhaus gebaut wird??

(08.10.2014, 22:27)
Ulli:   Zu den Drills:
(08.10.2014, 22:14)
Ulli:   GegenwĂ€rtig in der Ebola-Krise ist natĂŒrlich jeder Transport ausgeschlossen.
Ob und inwieweit ĂŒberhaupt die Möglichkeit besteht, ist darĂŒberhinaus nur eine vage Option ohne jeglichen aktuellen Anhaltspunkt. Ein Import wĂŒrde aus zĂŒchterischer Sicht Sinn machen - mehr hatte ich auch nicht sagen wollen.
(08.10.2014, 22:13)
Ulli:   Bongos wurden auf der letzten SonntagsfĂŒhrung durchaus konkreter in ErwĂ€gung gezogen und angesprochen. Von einer Abgabe der Rappenantilopen ist ĂŒberhaupt nicht die Rede.
Kudus waren den Rappenantilopen unterlegen und eine Haltung nur noch im Schichtbetrieb möglich.
Ein RotbĂŒffelstall ist in Bau. Alles weitere zu der Anlage soll der Zoo selbst verkĂŒnden.

(08.10.2014, 22:07)
Michael Mettler:   @Lukas & Julian: Lest doch mal bitte etwas genauer, um die Unterschiede zwischen persönlichen Gedankenspielen, ursprĂŒnglichen Zooplanungen und aktueller Situation besser zu erkennen. Wo steht denn hier etwas von einer definitiven Abgabe der Rappenantilopen?
(08.10.2014, 20:44)
Lukas Wittsieker:   Die Impala-Böcke können ja hinter den Safarishop hin ziehen
(08.10.2014, 20:26)
Lukas Wittsieker:   Geht wohl nicht anders die einzige möglichkeit wĂ€re Samburu gewesen,aber dort leben ja schon die Großen Kroßen mit den es immer Ärger gab
(08.10.2014, 18:38)
Lukas Wittsieker:   Bleiben den die Pelikane und die WitwenpfeifgĂ€nse dort ?
(08.10.2014, 18:21)
Michael Mettler:   @Hannes LĂŒke: Nee, nicht Bongos mit Rappenantilopen - NUR Bongos und Pinselohrschweine, so hieß die ursprĂŒnglich geplante Besetzung. Die Rappen mĂŒssten sicherlich weichen, wenn Bongos kĂ€men. Ich habe eh den Eindruck, dass die zusammengewĂŒrfelte Antilopengemeinschaft eher eine Notlösung fĂŒr die Anlage war, weil man zur Eröffnung keine Bongos bekam und und kein leeres Gehege prĂ€sentieren wollte.

Das jetzige Guereza-Gehege war in der Ursprungsplanung fĂŒr die Servale gedacht. Auch wenn ein norddeutscher Acker oder eine Pferdeweide als Hintergrund außerhalb der Zoogrenze alles Andere als Afrika-Flair verbreiten, war die Gehegereihe ursprĂŒnglich mit Serval, Goldschakal und TĂŒpfelhyĂ€ne als Tieren ĂŒberwiegend offener Landschaft eigentlich passender besetzt als mit einer baumlebenden Affenart auf einem KlettergerĂŒst... Man hĂ€tte stattdessen schlichtweg auf Husarenaffen umstellen können.
(08.10.2014, 17:38)
Sacha:   Bei der gegenwĂ€rtigen Ebola-Situation in Westafrika glaube ich nicht, dass es jetzt einfacher geworden ist, um Affen nach Europa zu importieren - egal ob aus freier Wildbahn oder einer Zuchtstation...
(08.10.2014, 17:03)
Lukas Wittsieker:   Eine begehbare Mantelaffenanlage wie in MĂŒnster wĂŒrde ich toll finden und dann noch ca 10 Tiere holen und genau so wie auf den Foto habe ich es mir auch vorgestellt ;)
(08.10.2014, 16:32)
Ulli:   ... Sichtproblem ...
(08.10.2014, 15:59)
Ulli:   @Hannes: Mit relativ einfachen Massnahmen lĂ€sst sich das Guereza-Sichtptoblem beheben - siehe Bild
(08.10.2014, 15:57)
Lukas Wittsieker:   Oder ich kann mir vorstellen das die Impala-Böcke von Takamanda dort hinziehen,weil Bongos und Impalas wĂŒeden garnicht zusammen passen
(08.10.2014, 15:35)
Ulli:   @Hannes: Den Impalas der Samburu-Anlage soll durch einen Durchschlupf die Möglichkeit gegeben werden, dieses GelĂ€ndedreieck zu nutzen.
(08.10.2014, 15:09)
Ulli:   GegenwĂ€rtig leben 38/34 Drills (oder 34/38 - sorry - Asche auf mein Haupt) in europĂ€ischen Zoos, leider fast alle mehr oder weniger mit den Hannoveraner Drills als Ausgangsbasis der Zucht verwandt. Eine Einfuhr von mehreren erwachsenen MĂ€nnern wĂ€re also absolut sinnvoll.

Rein theoretisch gibt es mehrere hundert Drills in den Stationen von Pandrillus in mehreren riesigen und zĂŒchtenden Mehr-MĂ€nner-Gruppen. Es wĂ€re also in erster Linie ein logistisches Problem, man muß keine Tiere aus dem Freiland entnehmen. Es bleibt momentan nur die Hoffnung, dass sich ein Weg finden lĂ€ĂŸt.

Immerhin zeigen die Beobachtungen speziell bei Pandrillus, dass man Drills offensichtlich in Gruppen mit mehreren adulten MĂ€nnern halten kann.

http://www.schueling.dienstleistungen.ws/tiergarten-rundbrief.de/htdocs/download/TR3-07/TR3-07-Pandrillus.pdf

http://www.rettet-den-drill.de/
(08.10.2014, 15:04)
Hannes LĂŒke:   Zwergflusspferde war mein Wunsch!
Bongos mit Rappenantilope gefĂ€llt mir persönlich nicht wirklich. Eine so sehr an ein leben im "Wald" angepasste Antilope mit dem Prototyp des Savannenbewohners und Pelikanen zusammen passt gefĂŒhlt nicht wirklich. Ich bin was das angeht kein Purist aber es fĂŒhlt sich falsch an. Auch die Anlage mĂŒsste nach meinem Geschmack noch ordentlich nachgrĂŒnen bis Bongos da wirklich wirken.

@Lukas, im Lageplan von Gondwanaland waren auch Sumatranashörner eingezeichnet ;-)

FĂŒr mich mĂŒssen aber Affen aus der Guerezanlage raus. Wenn die Anlage nicht zuwuchern darf hat man dauerhaft das schicke A30 Panorama an welchem sich auch wohl, aufgrund dahinter liegender Weiden nichts Ă€ndern wird.

Ich persönlich wĂŒrde mich auch noch ĂŒber einen Besatz des schmalen StĂŒcks freuen zwischen Ausgangs-Steg Takamanda und Außengrenze Zoo freuen. Die Dik Diks oder vielleicht Ducker wĂ€ren eine tolles Ende fĂŒr den Rundgang, besonders wenn man gerade mal keine Wölfe sieht.
(08.10.2014, 14:56)
Lukas Wittsieker:   Auf den Lageplan von 2010 waren auch Bongos abgebildet
(08.10.2014, 13:17)
Lukas Wittsieker:   Auf den Lageplan von 2010 waren auch Bongos abgebildet
(08.10.2014, 13:17)
Michael Mettler:   @Lukas Wittsieker: Im Zoo Halle hat die Vergesellschaftung Zwergflusspferde/Mangaben (dort Rotschopfmangaben, also die nĂ€chsten Verwandten der Weißscheitelmangabe) jedenfalls nicht funktioniert. Aber die Warzenschwein-InnenrĂ€ume in OsnabrĂŒck dĂŒrften sich ohnehin nicht fĂŒr Zwergflusspferde umrĂŒsten lassen, also wird sich eine solche Vergesellschaftung erĂŒbrigen.

@Ulli: Das waren doch Wunscharten hier im Forum. Bis auf den Bongo, der ganz offiziell in der Planung war. Beim letzten Besuch habe ich die Takamanda-Schautafel neben Samburu zwar nicht mehr beachtet, aber 2012 habe ich darauf Bongos sowohl im Lageplan eingeschrieben (zusammen mit den Pinselohrschweinen) als auch mit namentlich beschriftetem Foto gesehen.
(08.10.2014, 13:03)
Lukas Wittsieker:   Man kann ja die Warzenscheine abschaffen so das dort die Zweghippos einziehen können,aber ich weiß nicht ob es mit den Mangaben dann klappen wĂŒrde
(08.10.2014, 12:16)
Ulli:   Also meines Wissens ist einer der HaremsmĂ€nner gestorben.

Wo das mit den Okapis und Zwergflusspferden her kommt, ist mir ein RĂ€tsel. Ich weiß spontan auch nicht, wo man sie unterbringen könnte.

Als man Takamanda plante, geisterten solche Tierarten in der Wunschliste herum.
(08.10.2014, 11:36)
Lukas Wittsieker:   die Bongos werden dann ja mit den Rappenantilopen und Pinselohrschweinen vergesellschaftet,dann mĂŒssen die Impala-Böcke ja weg

Aber stimmt das ĂŒberhaubt das Okapis und Zwergflusspferde kommen wenn ja wohin???

Weil Okapis und Zwerghippos sind schon 2 Highlights

(08.10.2014, 11:21)
Lukas Wittsieker:   Wann sind denn alle Paviane weg,die erste Harem-Gruppe ist ja schon weg
(08.10.2014, 10:52)
Tim Sagorski:   Soweit ich weiß, soll die WG aus RotbĂŒffel, Drill und Brazza-Meerkatze bestehen.
(08.10.2014, 10:13)
Michael Mettler:   Reichen die Absperrungen der Anlage ĂŒberhaupt fĂŒr so sprunggewaltige Affen wie Meerkatzen aus? Man muss schließlich einkalkulieren, dass die Affen nach vollzogener Zusammengewöhnung einen BĂŒffelrĂŒcken als Sprungbrett nutzen können.
(08.10.2014, 10:01)
Lukas Wittsieker:   Ich will nur noch wissen welche Meerkatzenart gemeint ist ich hoffe es sind Braza-Meerkatzen
(07.10.2014, 23:14)
Lukas Wittsieker:   Jetzt bald,die ersten Tiere wurden schon abgegeben weil ich nur 2 statt 3 Harems gesehen habe
(07.10.2014, 21:41)
Lukas Wittsieker:   Ist bei den Guerezas Nachwuchs erwartet???
Kommen denn Braza-Meerkatzen und Bongos nach Takamanda???
(07.10.2014, 19:58)
Ulli:   Es ist ja nicht so, dass es in OsnabrĂŒck kein Tropenhaus gibt, es steht fĂŒr Zoofreaks vielleicht nur an der falschen Stelle:
Regenwaldhaus im Botanischen Garten der UniversitĂ€t OsnabrĂŒck
Neotropischer Tieflandregenwald : Venezuela, Costa-Rica, Brasilien
GrĂŒndungsjahr 1994 Einweihung 1998
Arten: 800. Akzessionen ca. 1000
Der 21 Meter hohe Glasbau ist - ĂŒber zwei Ebenen - an einer knapp zehn Meter hohen Felswand entstanden.
GewĂ€chshaus verfĂŒgt ĂŒber eine NutzflĂ€che von rund 580 Quadratmetern

die Öffnungszeiten sind leider nicht sehr ĂŒppig:
Öffnungszeiten Regenwaldhaus
Sommer (1. April bis 30. September)
montags, dienstags, donnerstags: 10 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr
mittwochs und freitags: geschlossen
samstags: 15 bis 18 Uhr
sonn- und feiertags: 11 bis 18 Uhr

Winter (1. Oktober bis 31. MĂ€rz)
montags, dienstags, donnerstags: 10 bis 12 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr
mittwochs, freitags, samstags: geschlossen
sonn- und feiertags: 11 bis 15.30 Uhr

Baukosten: 1998 Rund drei Millionen DM standen dafĂŒr je zur HĂ€lfte von Bund und Land zur VerfĂŒgung. FĂŒr die zunĂ€chst noch ungesicherte Finanzierung der Inneneinrichtung haben verschiedene OsnabrĂŒcker Institutionen und Firmen sowie der Freundeskreis Botanischer Garten der UniversitĂ€t OsnabrĂŒck e.V. Spenden in Höhe von rund 250.000 DM aufgebracht.

Bei einem Neubau dĂŒrfte es sich heute sicherlich um Europreise handeln.

(07.10.2014, 15:50)
Ulli:   Momentan leben 1,3 Drills im Zoo - die Gruppe soll ebenso wie die Guereza-Gruppes und die Weißscheitelmangaben-Gruppe sukzessive deutlich anwachsen.
(07.10.2014, 13:37)
Lukas Wittsieker:   Ich wĂŒrde es gut finde wenn es mehr Mantelaffen(Guerezas) geben wĂŒrde,weil das Gehege wirkt sehr leer und die 3 Tiere sitzen immer faul herum
(06.10.2014, 22:52)
Lukas Wittsieker:   Welche Meerkatzenart kommt denn?
Ich wĂŒnsche mir Brazza-Meerkatzen weil ich die Gesichtsfarbe sehr interesant finde.
Kommen denn noch mehr Drills ??

(06.10.2014, 22:49)
Lukas Wittsieker:   Aber ich hoffe das die dort ein paar BĂ€ume hineinsetzen damit ein bisschen Dschungelfeeling in das Haus hineinkommt
(06.10.2014, 20:23)
Ulli:   Die frei laufenden Krallenaffen hatte ich schon einmal dem Zoo bzw. den Pflegern vorgeschlagen. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen, weil der bauliche Aufwand zu groß sei. Wenn einzelmne Äffchen einmal ausbĂŒxen, lĂ€sst man sie aber bis auf weiteres gewĂ€hren und man sie irgendwann wieder einfangen kann.
(06.10.2014, 14:00)
Lukas Wittsieker:   Nach oben erweitern muss man nicht,es passen jetzt schon hohe BĂ€ume in das Haus hinein.Vielleicht ist das auch so geplant.

Das mit dem verschiebbaren Dachfenster mit Dachfenster halte ich als gute Idee,weil dann kann man neben den Faulieren auch noch Vögel und KrallenĂ€ffchen frei herumlaufen lassen wie frĂŒher in der alten Tropenhalle
(06.10.2014, 13:55)
Ulli:   @Lukas: Das Dach des SĂŒdamerikahauses nach oben zu erweitern, kĂ€me einem Neubau gleich.

WĂŒnschenswert wĂ€re allerdings, wenn im Bereich ĂŒber den LisztĂ€ffchen / KrallenĂ€ffchen in dem Glasfensterbereich verschiebbare Dachfenster mit Gitternetz fĂŒr unmittelbares UV-Licht und Frischluft sorgen wĂŒrden.

So wĂŒnschenswert TropenhĂ€user sind, sie sind natĂŒrlich aufgrund des Daches in der Erstellung und spĂ€ter auch in der Unterhaltung sehr teuer und mĂŒssen in der Unterhaltung erst einmal gestemmt werden.

Die Tropenenhalle am SĂŒdamerikahaus war energietechnisch ein Desaster. Und da wo TropenhĂ€user richtig spannend werden also Burgers Bush und Masoala in ZĂŒrich, wird es fĂŒr einen Zoo wie OsnabrĂŒck, zumal in privater TrĂ€gerschaft, unbezahlbar. Insofern wĂŒrde ich auch meine Tropenhaus-Idee ganz weit nach hinten in der Priorisierung setzen.

@Michael: Ich bevorzuge Pinguine im Vergleich zu Seehunden, weil sie unter Zoobedingungen viel schneller und wendiger fĂŒr eine Unterwasser-Beobachtung sind.

Bei meinem Elefanten-Bullenhaus könnte man seitlich direkt vorfahren. Außerdem wird immer wieder die rĂ€umliche Trennung der Bullenbereiche thematisiert.
(06.10.2014, 12:12)
Michael Mettler:   @Ulli: Die GelĂ€ndetopografie habe ich als nur gelegentlicher Besucher natĂŒrlich nicht so gut vor Augen wie du. Am Wirtschaftsbereich des Elefantenkomplexes wĂŒrde sich aber bei meiner Version nichts Ă€ndern. Bei deiner Version mĂŒsste noch ein weitab von den ĂŒbrigen GebĂ€uden installiertes Bullenhaus versorgt/angefahren werden können (u.a. auch gelegentlich mit einem Elefanten-Transportwagen), bei meiner bliebe das "Stalldorf" um den Elefanten-Wirtschaftshof gruppiert (kurze Versorgungswege, gemeinsame Zufahrt).
(05.10.2014, 21:29)
Lukas Wittsieker:   ich meine Faultiere ;)
(05.10.2014, 21:09)
Lukas Wittsieker:   Oder im SĂŒdamerika-Haus kann man ja auch ein Tropenhaus raus machen.Weil die Decke dort höher ist kann man ja auch höhere BĂ€ume dort hinein setzen das dann die kahle Decke etwas verdeckt wird,geplant ist ja schon das sich die Tapire dort frei gewegen können
(05.10.2014, 21:08)
Lukas Wittsieker:   Man kann ja im Besucher Bereich der Schimpansenhalle ja BĂ€ume hin pfanzen und dort die Vögel dort herumfliegen lassen
(05.10.2014, 21:04)
Ulli:   Ich sprach von der Schimpansen-Innenanlage im Schimpansenhaus, die zumindest im Sommer tatsĂ€chlich tropisch bewachsen wirkt.
Bei dem Orang-Haus beziehe ich mich auf eine Aussage in der NOZ-Beilage vom Juli 2014. Wenn man sich das Oranghaus-Modell genau ansieht, so ist tatsÀchlich ein Teil des Hauses scheibar dicht bepflanzt. Hierbei soll es sich um den Besucherraum handeln.

(05.10.2014, 20:37)
Lukas Wittsieker:   Steht das wirklich schon fest das im Orang und Schimpansenhausen eine Tropenhalle werden soll oder stellst du dir das nur vor

(05.10.2014, 20:02)
Ulli:   @Michael: Die Rundkuppel kann meinetwegen verschwinden. Auch dieser Platz wĂ€re fĂŒr die Umsetzung des Bienenhauses denkbar.

@Lukas: Die von mir angedachte Krokodilhalle bzw. die Schmetterlingshalle wÀren eine Tropenhalle.
Die Schimpanseninnenanlage und auch die zukĂŒnftige bewachsene Besucher-Innenhalle bei den Orang-Utans sollen die auch in meinen Augen wĂŒnschenswerte Tropenhalle kompensieren.
(05.10.2014, 19:49)
Ulli:   sorry - falsche Graphik
(05.10.2014, 19:44)
Ulli:   @Michael Mettler: Anbei sende ich dir eine GelĂ€ndekarte vom Zoo. Die eingezeichneten GebĂ€ude der Zielplanung 1970 sind nicht wichtig, die Strichlinien mit den Höhenmetern dagegen schon. Sie verdeutlichen die komplizierte Hanglage in dem Bereich.

Unter der Erde befindet sich direkt Felsgestein.

Dein Elefantenvorschlag ist aufgrund der Topographie faktisch extrem schwer umsetzbar.
Es gibt mehrere Meter Höhenunterschied. Beim Bau des Kuhhauses musste man schon auf die Terrassierung des GelĂ€ndes RĂŒcksicht nehmen. Die WegfĂŒhrung zum Elefanten- Wirtschaftsbereich wĂ€re ebenfalls extrem schwer lösbar. Der Weg vom Besucherweg zu den PflegereingĂ€ngen des Elefantenhauses wurde meines Wissens ĂŒbrigens angeschĂŒttet.

An die Integrierung von Vietnam-Sikahirschen hatte ich auch schon gedacht. Die alte Nashornstallung könnte dabei BerĂŒcksichtigung finden.

GegenwĂ€rtig erfĂŒllt OsnabrĂŒck exakt die neuen Mindestauflagen bei der Elefantenhaltung. Die Auflagen hinsichtlich der Elefantenhaltung werden aber sicher weiter ansteigen, so dass man ĂŒber kurz oder lang eh die Elefantenanlage in OsnabrĂŒck deutlich vergrĂ¶ĂŸern muss. Die von mir vorgeschlagene Lösung ist in Anbetracht der Topographie ohne allzu komplizierte Probleme umsetzbar.

Hinsichtlich der Umrundung sehe ich nur bedingt ein Problem:
- Aufgrund der Beliebtheit und AttraktivitĂ€t von Elefanten nehme ich dies in Kauf. In Köln und im Grunde auch in MĂŒnster ist die WegefĂŒhrung rings um die Elefantenanlage Ă€hnlich gelöst
- Die Lage des Elefantengeheges und die allgemeine WegefĂŒhrung im Zoo erlaubt es dagegen den nicht interessierten Besuchern, die Elefanten auch komplett links liegen zu lassen
- Ein Teil der Besucher wird zwischenzeitlich den Cafe- und Spielplatzbereich aufsuchen und schon so zwischenzeitlich Ablenkung finden
- Die Pinguinanlage wird einen guten Teil Aufmerksamkeit anziehen.
- Nicht jeder Besucher nimmt immer den gesamten Rundweg.
- Ein Teil der neuen BrĂŒcke kann durch Stauden- und Bambushaine gefĂŒhrt werden, so dass nicht stĂ€ndig der Blick in die Anlage möglich ist und immer wieder neue Blickachsen zu den Elefanten entstehen.
- Zudem kann man im alten Eingangsbereich kann man einen Entdeckerpfad anlegen.

Diese BrĂŒckenverlĂ€ngerung ist sehr wichtig, um ohne die komplizierten Umwege schnell vom Kajanaland zum Cafebereich zu gelangen,

Und noch etwas kommt mir in den Sinn. Man hat von Zooseite immer von einem Aussichtsturm auf oder am Zoo-GelĂ€nde getrĂ€umt. Im Grunde bietet sich das Plateau am alten Eingang als Standort fĂŒr einen solchen Aussichtsturm an. Durch die Möglichkeit des Besteigens wird zwischenzeitlich ebenfalls ein anderer neuer Anreiz geschaffen, der die zu starke Fokussierung und Aufmerksamkeit von den Elefanten weglenkt.

Diesen Aussichtsturm kann man auch auf unterschiedlichen Höhen mit Wettermessstationen versehen und so in ErgÀnzung zum Klimatopia die unterschiedlichen KlimaverhÀltnisse in den unterschiedlichen Höhen veranschaulichen.

P.S. In Anbetracht der Topographie ist mir natĂŒrlich auch bewusst, dass man bei dem vorgeschlagenen Eventbereich eine Höhendifferenz von 1 bis 2 Metern inklusive des GefĂ€lles in der Planung berĂŒcksichtigen muss – auch eine echte Herausforderung.

(05.10.2014, 19:43)
Michael Mettler:   @Ulli: Eine Elefanten-Erweiterung in der vorgeschlagenen Form hĂ€tte einen Nachteil - es entstĂŒnde ein Weg um einen riesigen Elefanten-Komplex herum, an dem entlang es wirklich "nur Elefanten" zu sehen gĂ€be. Auch wenn es Publikumstiere sind: Ein bisschen Abwechslung tĂ€te der WegfĂŒhrung gut. Statt die Bullenanlage wie eingezeichnet an die Peripherie zu legen, könnte man die Erweiterung auch bei etwa gleicher FlĂ€che anders formieren: Deine zusĂ€tzliche FlĂ€che fĂŒr die Herdenanlage ja, aber fĂŒr den Bullenbereich die FlĂ€che Vogelhaus/Ibisvoliere/Seehundanlage/Pinguinanlage. Dann bliebe die Peripherie (jetzt Kleine Kudus und westlicher Nashornbereich) fĂŒr eine oder zwei Anlagen mit anderen sĂŒdostasiatischen Tieren (z.B. die Vietnamsikas - die sogar ĂŒber Durchschlupfe die Elefantenanlage mitnutzen könnten - und Rothunde, um erst mal bereits vorhandene Arten zu berĂŒcksichtigen). Und schon wĂ€re der Rundgang aufgelockert: Man begegnet zwar den Elefanten wieder, sieht aber zwischendrin auch mal was Anderes (was sowohl die Tierarten als auch die möglichen Gehegegestaltungen betrifft). Und wenn Robben in einem Waldzoo zur Diskussion gestellt werden können, dann Pinguine genauso...!

Allerdings sind beides auch Besucherlieblinge. Eine neue Pinguinanlage ließe sich vielleicht westlich ans Aquarium angliedern. Man könnte die Wassertechnik dort unterbringen, wo jetzt das Innengehege der Riesenschildkröten ist, und eine (teil-begehbare) Riesen-Außenanlage aus Schildkrötenwiese, zwischengelagertem Besucherweg und Pelikananlage machen - wer es geografisch pur mag, könnte sich dann zu den Humboldtpinguinen Chile- statt Rosapelikanen vorstellen, statt auf Pelikane ganz zu verzichten. Und in der Nachbarschaft statt der Mönchsgeier (die man an anderer Stelle im Zoo unterbringen könnte) dann die Ibisse etc., die den Elefanten weichen mĂŒssten (s.o.). Das Thema Wasser bliebe damit in diesem Teil des ZoogelĂ€ndes erhalten.

Übrigens: Statt Seehunden könnte man auch Otter in der jetzigen Seelöwenanlage unterbringen, um sie an Kajanaland anzubinden und außer neuer Dekoration nicht viel investieren zu mĂŒssen. Ich fremdele immer noch ein bisschen damit, dass die Orang-Haltung an bestehender Stelle ausgebaut werden soll, denn eigentlich wĂ€re ein Wegfall des Hauses ebenfalls eine Möglichkeit fĂŒr eine Elefanten-Erweiterung, welche dieser jetzt mit GebĂ€uden und hohen Absperrungen (Tiger, Schweinsaffen) doch recht vollgestopften Ecke des Zoos etwas mehr "Luft" verleihen wĂŒrde.

Was die alte Kuppelvoliere mit den Luchsen betrifft: Sollte man da nicht lieber ĂŒber einen Abriss statt ĂŒber eine Nachnutzung nachdenken? Besonders schön war sie fĂŒr meinen Geschmack noch nie (ich habe bei ihr immer so eine Art KĂ€seglocken-Assoziation), und die Einblickmöglichkeit ist auch nicht gerade toll.
(05.10.2014, 17:05)
Lukas Wittsieker:   Ich finde eine Tropenhalle fehlt
Das Aquarium könnte auch besser sein
(05.10.2014, 16:23)
Lukas Wittsieker:   WĂ€re nicht schlecht wenn es spĂ€ter so wird
(05.10.2014, 15:32)
Ulli:   @Michael Mettler: Nichts fĂŒr ungut, beim Logo kann man ja eine eigene kreative Idee entwickeln

Wie man sieht, ist das Tal der Waldmenschen ein Lieblingsobjekt von mir.

Von Kajanaland aus besteht eine Schneise im Waldbestand in Richtung Westen. Insofern dĂŒrfte sich das KĂ€lteproblem in Grenzen halten.

Die Seehund-Option ist zweifellos auch reizvoll. Die Hauptprobleme bei dem Robbenbecken ist sicherlich das SĂŒĂŸwasser, die gesamte technische Ausstattung und letztendlich die Beckentiefe. Eine Renovierung dĂŒrfte sicher so teuer kommen wie Nordamerika.

Nebenbei: Die Siamanganlage finde ich konzeptionell auch nicht sehr gelungen.

@Lukas: Das Elefantenhaus soll nach den Vorstellungen des Zoos einmal asiatisch verkleidet werden, ebenso sollen die Pfosten reduziert und asiatisch ummantelt werden.

Die von mir angedachten Aussichtsterrassen sollen aus Holz sein und durchaus ebenfalls asiatisch anmuten. Wobei die Terrasse beim Elefantenhaus im Grunde auf dem Dach des jetzigen Nashornhauses steht. Das Haus könnte man dann z.B. als Futter-LagerflĂ€che oder fĂŒr technische Bereiche verwenden.

Was die Artenabgabe betrifft: Eine Elefantenanlage wĂŒrde nicht heute oder morgen gebaut. Insofern können die ein oder andere Haltung altersbedingt auslaufen (z.B. Sandkatze, POS). Die KurzohrrĂŒsselspringer ziehen ja schon in das Terrarium. Die Löffelhunde können z.B. Samburu in einen Teil der alten Wildhundanlage ziehen.

Noch ein paar weitere Anmerkungen: Den Humboldtpinguinen wĂŒrde ich gerne auch noch das Seehundbecken zuschlagen. Die Wasserhöhe der Schwimmbecken ist faktisch gleich hoch. Ich höre schon den Aufschrei - OsnabrĂŒck wird Robbenlos. In meinen Augen bietet sich aber im Zoo OsnabrĂŒck ein zunehmender Schwerpunkt Waldtierarten an.

Zu Nordamerika:
Der Parkteil muss ja nicht aufgehoben sein - nur aufgeschoben. Übergangsweise lassen sich die vorhandenen Anlagen leicht aufmöbeln.
1. Über das Innere des Kamelhauses kann ich kein Urteil abgeben Beim Kamelhaus außen genĂŒgen ein paar neue Holzbretter und ein paar Eimer Farbe.
Die Dromedarhaltung lĂ€uft eh aus. Man kann das Areal den Alpakas zusĂ€tzlich geben. Wenn man es asiatisch haben will, kann man statt der Alpakas auch ĂŒber Hirschziegenantilopen als ehemaliges Wappentier der Zoogesellschaft nachdenken.
2. Der Wölfe-Wald ist eh schon jetzt klasse.
3. Die Vietnam-Sikahirsche sind eine vom Aussterben bedrohte Art - sie bleiben.
4. Der Besucherweg im Bereich der Rothunde wird abgesperrt, die momentanen Rothundanlagen werden außerhalb des Schaubetriebes als Ausweichgehege verwendet. Damit wĂŒrde auch der Blick vom recht kahlen GelĂ€nde hinter dem Zoo abgezogen. Außerdem wĂŒrde der BesucherfĂŒhrung deutlich vereinfacht.
5. Nach dem Ableben der steinalten Luchse können die Rundkuppel die Schnee-Eulen beziehen.
6. Das Bienenhaus benötigt ĂŒber kurz oder lang einen anderen Standort. Hier wĂ€re der Bereich der momentanen Kranich-Anlage denkbar.
7. Die begehbare Eulen-Voliere bleibt stehen.
8. Die anderen alten Eulenvolieren werden ersatzlos abgerissen und die FlĂ€che mit Stauden eingegrĂŒnt.
9. Im Zentrum des Vogelgartens wird eine begehbare Sittichanlage (speziell Wellen- und Nymphensittiche, ersatzweise Gebirgsloris) errichtet. Überall wo ich so etwas gesehen habe, war es eine absolute Besucherattraktion. Man kann ringsum mit wirklich preiswerten Mitteln eine Stahl-StĂ€nder-Konstruktion bauen (vgl. Nordhorn, Bad Pyrmont) oder zentral Pylone errichten, deren AuflageflĂ€chen per Fernbedienung bei Bedarf (z.B. bei Schneelast) abgesenkt werden können. Die Netze werden lose an die vorhandenen Volieren und HĂ€user befestigt. Die Volieren bleiben als RĂŒckzugs- bzw. Zuchtbereiche stehen. Die SeitenwĂ€nde der begehbaren Voliere kann man von außen mit GrĂŒnpflanzen beranken lassen. Im Innenbereich der begehbaren Voliere stören die VolierenwĂ€nde eh nur marginal. Bzw. die GrĂŒnpflanzen ranken durch die Gitter.

Damit wĂ€re dieser Zooteil fĂŒr eine lĂ€ngere Dauer ĂŒbergangsweise durchaus attraktiv gestaltet – und dies mit minimalem Aufwand.

Zum Aquarium:
Das Terrarium wĂŒrde ich in erster Linie in Anlehnung an Angkor Wat sĂŒdostasiatisch besetzen. Also z.B. Bindenwaran statt Brillenkaiman; Wasseragame, Segelechse, Nackenstachler statt der GrĂŒnen Legune; eine sĂŒdostasiartische Schildkrötenart. Die Schlangenarten sind heute schon sĂŒdostasiatisch.

Der Innenraum im Aquarium ist im Gegensatz zu den Aquarien selbst wenig attraktiv gestaltet. Hier finde ich z.B. die Gestaltung im Landesmuseum Hannover sehr reizvoll. (siehe Bild)

Tja und da gibt es noch zwei Punkte zum Aquarium.
1. Um die Besucher vom Wirtschaftshof fernzuhalten, wĂ€re die Verlegung des Einganges inklusive Versetzung des Tiergericht-Denkmales zur SĂŒdseite bei den Ottern sinnvoll. Der Zugang wĂŒrde dann gegenĂŒber dem Streichelbecken liegen. Die Zwergotter-Anlage kann man ab dem einsehbaren Wasserbeckens in Richtung Wiese verschwenken. Oder alternativ kann man die Zwergotteranlage auf die momentane Riesenschildkrötenanlage verlegen, was thematisch wieder zu SĂŒdostasiatisches Terrarium passen wĂŒrde.
Nebenbei: Korallenriffe gibt es vorzugsweise im sĂŒdostasiatischen Raum.

2. Der Bereich zwischen Wirtschaftshof und Aquarium wird zu einem Event-Bereich
umgestaltet. Ich denke hier etwa an das Vorbild „Blauer Salon“ bei der Delphinlagune im Tiergarten NĂŒrnberg. Ein Zoo ist immer auf der Suche nach einem Veranstaltungsort, zur Zeit wird schon - eher provisorisch anmutend - der Aquariumsbereich verwendet.

Im Bereich der Vogelvolieren wird auf der gesamten LĂ€nge ein Langestrecktes Landschaftsaquarium (entweder Amazonas oder vorzugsweise SĂŒdostasien, fakultativ auch ein Korallenbecken) gebaut. Als Vorbild können die Hagenbeck-Becken im Tropenaquarium dienen.

Egal ob Riesenschildkröten oder Zwergotter - deren Innen- und Außenanlage kann in Richtung Eventraum vergrĂ¶ĂŸert werden und ĂŒber Panoramascheiben vom Eventraum aus einsehbar gestaltet werden.

Eine notwendige Toilettenanlage gibt es heute schon. Ein Bar-Bereich ist an der Querseite zum Zugang zum Wirtschaftshof möglich. Über Treppen und Podeste lassen sich insgesamt die Höhenunterschiede in diesem Eventbereich ausgleichen. FluchttĂŒren werden in die verglasten QuerwĂ€nde integriert.


Und ein letzter Utopie-Punkt:
Die fĂŒnfzig ParkplĂ€tze neben dem Kajanaland lösen kein Parkplatzproblem. FĂŒr eine Zoonutzung wĂ€re das Areal aber sehr reizvoll. Ein großes Problem ist sicher das Einfamilienhaus am Waldrand, fĂŒr das man eine fĂŒr alle Seiten akzeptable Lösung finden muss.

Angenommen es gĂ€be dafĂŒr eine Lösung, wĂŒrde sich das GelĂ€nde fĂŒr eine Tierhalle geradezu anbieten. Der Zugang erfolgt von der BrĂŒcke am Elefantenhaus.

Ich denke hier an eine aus einem ringsum begrĂŒnten Bodenbereich wachsende Glaskuppel (als Inspiration kann hier z.B. das Regenwaldhaus in Hannover dienen oder auch das Amazonica in Rotterdam allerdings mit StahltrĂ€gern). Dieses Tierhaus kann ĂŒber mehrere Ebenen als Krokodilhaus fĂŒr eine wirklich große Krokodilart (z.B. Leistenkrokodil, besser Siamkrokodil) inklusive Riesenflughunden und Kookaburas fĂŒr den Luftraum oder als anderer Vorschlag als Schmetterlingshaus inklusive Riesenflughunden gestaltet werden.

Wer kein Tierhaus mag - es ginge auch eine Großvoliere z.B. fĂŒr Greifvögel.

Aber wie gesagt, dafĂŒr sind erst die logistischen Voraussetzungen zu schaffen.

(05.10.2014, 14:57)
Lukas Wittsieker:   Wie soll die Elefantenanlage denn spĂ€ter aussehen.Weil sie soll ja im Stil von Ankor Wat um gebaut werden

(05.10.2014, 12:56)
Michael Mettler:   @Ulli: Na, das Logo könnte Copyright-Probleme mit Disney geben, der Konzern soll mit sowas sehr streng sein...

WĂ€re die von hohen BĂ€umen umstandene Talsenke, in der sich jetzt die Seelöwenanlage befindet, nicht ein ziemliches "KĂ€lteloch" fĂŒr Menschenaffen? Ansonsten finde ich das Konzept sehr reizvoll. Andernfalls (nĂ€mlich, wenn der Standort zu kĂŒhl wĂ€re und die Seelöwenhaltung ohnehin schon zur Disposition stĂŒnde) könnte man das Seelöwenbecken auch thematisch dem direkt benachbarten Kajanaland anschließen und mit den Seehunden besetzen, so dass auf deren jetziger FlĂ€che nebst Umland Platz fĂŒr ein anderes Projekt geschaffen werden könnte (durchaus auch im Rahmen der Wasser.Welten).

Beim Nachschauen wegen der Himmelsrichtungen ist mir nebenher aufgefallen, dass sich die im Bau befindliche Siamanganlage doch an der Nordseite des GebĂ€udes befinden mĂŒsste, was auch nicht gerade eine "warme" Position fĂŒr Tropenaffen wĂ€re...?
(05.10.2014, 12:30)
Ulli:   auch ein Einblick von der Seite möglich.
Denkbar wÀre auch die Gemeinschaftshaltung mit Hulmans oder Gibbons, abgesehen von dem Problem mit dem Ausbrecherkönig "Otti". Die Schopfgibbons könnten aber auch mit den Siamangs tauschen.
(05.10.2014, 11:47)
Ulli:   "Tal der Waldmenschen"
(05.10.2014, 11:41)
Ulli:   Zweifellos Utopien – aber umsetzbar

Alle Massnahmen wÀren aber in meinen Augen wichtiger als die Nordamerika-Landschaft
fĂŒr 4 Millionen Euro.
Das Tal der Waldmenschen dĂŒrfte etwa in demselben Kostenrahmen von 4 Millionen liegen.

Logo fĂŒr das "Tal der Waldmenschen"
(05.10.2014, 11:39)
Ulli:   Fortschreibung des Umbau des Hauses
(05.10.2014, 11:37)
Ulli:   Übersicht
(05.10.2014, 11:36)
Ulli:   Ansicht von oben
(05.10.2014, 11:35)
Ulli:   Ansicht von der Seite
(05.10.2014, 11:34)
Ulli:   Wie man sieht, wĂ€re fĂŒr eine großrĂ€umige Elefantenerweiterung hinreichend Platz. Die BrĂŒcke ist ĂŒbrigens eine Idee direkt von Herrn Busemann – vorgestellt bei einem Vortrag. Kostenpunkt nach seiner Aussage rund 400.000 Euro.

Die Nashörner wĂŒrden nach Samburu ziehen und dort eine Gemeinschaftshaltung mit Netzgiraffen, der Impala-Herde sowie den Straußen bilden. Da es sicherlich schwierig ist, dort rĂ€umlich weitere Stallungen zu bauen, mĂŒssten die Stallungen fĂŒr Nashörner umgebaut werden. Dies wĂŒrde den Verzicht auf die Kudu- und Wasserbockhaltungen bedeuten.

(05.10.2014, 11:32)
Ulli:   Zwischen dem Wirtschaftshof und dem Cafe befindet sich zur Zeit ein Sammelsurrium von Anlagen. Bessere Lösung:
1. Begehbare Limikolenanlage unter Einbindung des GefÀlles mit einer Teichanlage vor dem
Fenster am Cafe.
2. Indoor-Spielplatz (vgl. Tierpark Nordhorn) mit Bau in das GefÀlle hinein bzw. einer Treppe nach oben. In jedem Fall soll man auch ein BÀllchenbad wie im Zoo Hannover oder bei IKEA integrieren.

Das Aquarium bildet zusammen mit den Zwergottern, Seehunden, Pinguinen und den Pelikanen und fakultativ der Limikolenanlage die Themenwelt „Wasser.Welten“.
(05.10.2014, 11:31)
Lukas Wittsieker:   Wie ich schon mal geschrieben habe wĂŒnsche ich mir das im Klammeraffenhaus die hĂ€sslichen roten Fliesen mit Holzhackschnitzel verdeckt werden wie im Orang,SĂŒdamerikahaus und Schimpi Haus.

(04.10.2014, 13:30)
Lukas Wittsieker:   Welche Tiere ziehen denn in die jetzige TotenkopfĂ€ffchen-Anlage ein?

Ich wĂŒnsche mir das die Wasserschwein/Tapir und Guanako/Nandu Anlage zu einer großen SĂŒdamerika Wiese umgestaltet wird wie in Schwerin und Hodenhagen
(04.10.2014, 11:33)
Michael Mettler:   Am 19.9. verkĂŒndete der Zoo OsnabrĂŒck jedenfalls auf seiner HP, dass Sharukh und Shanti in einigen Wochen abreisen wĂŒrden, sobald die Temperaturen in Griechenland etwas niedriger seien.
http://www.zoo-osnabrueck.de/magazin/artikel.php?artikel=2058&type=2&menuid=63&topmenu=2

Altbulle Mekong, der ebenfalls in den Attica Zoo kommen soll, wartet ja offenbar auch noch in Prag auf seine Weiterreise.
(03.10.2014, 16:38)
Heidemarie Busch:   Shahrukh und Shanti sind wohl noch in OsnabrĂŒck. Ich habe gelesen, dass die Elefantenanlage im Zoo in Griechenland noch gar nicht fertig ist und die Jungs im Zweifel erst irgendwann nĂ€chstes Jahr einziehen können. Ich hoffe nicht, dass die beiden noch irgendwo 'zwischengelagert' werden um Platz zu machen.
(03.10.2014, 11:52)
Jan Jakobi:   Der Kewa-Clan (Kewa mit ihren Töchtern Thuza und Pantha sowie Freundin Astra) soll eigentlich nach OsnabrĂŒck.
(03.10.2014, 09:38)
Michael Mettler:   @Lukas Wittsieker: Laut einem Post von Jan Jakobi im Thread "Tierpark Berlin" soll von dort die Zuchtkuh Kewa mit ihren Töchtern Thuza und Pantha nach OsnabrĂŒck kommen.

Sind Sharukh und Shanti noch in OsnabrĂŒck oder auch schon umgezogen?
(03.10.2014, 09:22)
Lukas Wittsieker:   Welche Elefanten kommen jetzt eigentlich nach OsabrĂŒck?
(03.10.2014, 08:34)
Sacha:   @Hannes LĂŒke: Aaaaahhhhh, Chilbi und nicht Kilbi...;):) (Okay, hier bist Du einigermassen aus dem Schneider, da es fĂŒr die Schweizer Mundart keine VERBINDLICHE Orthografie gibt. Und falls Du jetzt diesen Text korrigieren möchtest - wir benutzen in der Schweiz kein "SZ" ;)
@Holger Wientjes: Kreps? - Ab in die Ecke und schÀmen! So nimmst Du Dir auch die Schangse, mal mit mir ein Restaurang zu besuchen...:)

Sorry fĂŒrs Off-topic.
(02.10.2014, 16:43)
Holger Wientjes:   @Hannes LĂŒke: Dass sich der Zoo weiterentwickelt und sicherlich deutlich verbessert hat, steht sicher ausser Frage ! Und mir gefallen viele Bereiche, die Du schon aufgefĂŒhrt hast, sehr gut (Schimpansenhaus, Unterirdischer Zoo und nicht zuletzt einiges im Tierbestand) ! Andererseits - und das wird wahrscheinlich der Hauptgrund fĂŒr meine eher zurĂŒckhaltende Euphorie dem Zoo gegenĂŒber sein - gefĂ€llt mir auch einiges nicht, wie die neuen Anlagen der Schweinsaffen oder Tiger, die in ihrem erdrĂŒckenden Stil so völlig anders wirken als beispielsweise das besagte, eher schlicht gehaltene Schimpansenhaus. Weiterhin hat mir in jĂŒngster Verganheit auch die Elefanten-Politik nicht wirklich zugesagt, so dass ich halt hin- und hergerissen bin und bei allen positiven Neuerungen doch immer wieder "Ausrutscher" dabei sind, die dafĂŒr sorgen, dass ich leider (noch nicht ?) hundertprozentig vom Zoo (bzw. dessen Leitung) ĂŒberzeugt bin.

P.S.: Mmh, lekka Kreps... GRINS
(02.10.2014, 15:23)
Hannes LĂŒke:   @Sacha, verzeih mir ich kenne die Schreibweise nur von der Kirmes (oder fĂŒr dich Kilbi) ;-)
Im OsnabrĂŒckerland kann ich auch sagen die "Pfannekuchen" sind lecker wobei das wohl Berliner und Hamburger wieder nicht verstehen werden...
(02.10.2014, 14:51)
Sacha:   @Hannes LĂŒke: Verzeihung, aber dem Frankophonen krĂ€useln sich die FussnĂ€gel. Es heisst DIE CrĂȘpes (Plural) bzw. eine CrĂȘpe (Singular)....;)
(02.10.2014, 12:41)
Hannes LĂŒke:   OsnabrĂŒck war frĂŒher fĂŒr mich ein total langweiliger Zoo. Man hatte meist einen schlechten Blick auf die Tiere,langweilige oder recht kleine Gehege, viele massive Gitter und die ĂŒblichen Altlasten. Die ĂŒblichen Probleme die so ziemlich jeder Großzoo hat.
Anstelle jetzt mehr Platz fĂŒr weniger Tiere zu fordern erweitert man das GelĂ€nde mit einem sehr feinen Tierbestand.
Man geht "neue" Wege (bzw Wege die nicht jeder geht) mit einem Zoo unter der Erde. Die ganzen Aussichtspunkte und erhöhten Wege die ja mehr der gebirgigen Struktur geschuldet sind mag ich ansich nicht (Vogelperspektive lĂ€sst Tiere einfach nicht wirken)aber die Erhöhungen fĂŒr die Tiere (Vogelnest fĂŒr Luchse, GerĂŒst fĂŒr FĂŒchse etc) machen es wieder wett. Einfache VerĂ€nderungen statt Abschaffung wie die Tropenhalle zur WĂŒstenhalle sind schlichtweg genial. Ähnliches wird ja wohl mit dem Rest des GebĂ€udes passieren. Takamanda ist einfach ein gewinn. Simpel gebaut und trotzdem eine der schönsten Schimpansenanlagen (und HĂ€user) die ich kenne. Toller Tierbestand auf ganzer Linie. Auch wenn mir nicht alles gefĂ€llt (Ich hĂ€tte mir ein wechsel auf Panzernashörner gewĂŒnscht statt 2 x Afrika im GelĂ€nde, Affentempel ist keine Verbesserung fĂŒr die Tiere und wird anders verkauft, Aussichtspunkt beim Tiger, Giraffenanlage) machen es die Kleinigkeiten wieder wett (großer Hundebestand, diverse KleinsĂ€uger, Schliefer)...

Außerdem schmeckt das Crepes sher gut ^^
(02.10.2014, 12:28)
Holger Wientjes:   @Hannes LĂŒke: So richtig werde ich mit dem Zoo (noch nicht) warm. Wie schaut denn der "richtige Weg" Deiner Meinung nach aus ?
(02.10.2014, 10:55)
Michael Mettler:   @Hannes: Na, besser lĂ€sst sich doch die Lebensraumbedrohung durch Abholzung des Regenwaldes nicht darstellen ;-)
(02.10.2014, 09:43)
Hannes LĂŒke:   Takamandana als Regenwald finde ich niedlich. Der Geasamtezoo ist ein Waldzoo und die einzige Stelle ohne nennenswerten Baumbestand (geschweige denn Setzlinge) soll ein Regenwald werden :-D Trotzdem wird OsnabrĂŒck immer mehr zu meinem Lieblingszoo! Da wird der richtige Weg gegangen...
(02.10.2014, 09:17)
Michael Mettler:   Waren eigentlich die Impala-Kastraten ursprĂŒnglich bei der Herde untergebracht? Prinzipiell mĂŒsste das gehen. In der FrĂŒhzeit der Impalazucht in Hannover vor Jahrzehnten, als man aus SchaugrĂŒnden möglichst schnell eine kopfstarke Gruppe prĂ€sentieren wollte, behielt man die mĂ€nnlichen Nachzuchten und ließ sie als Kastraten bei der Herde. Allerdings stellte man damals fest, dass die Kastration zu deformiertem Hornwachstum fĂŒhrte (wie man ja an den OsnabrĂŒcker Tieren auch sehen kann), weshalb man dazu ĂŒberging, die Böcke bei der Kastration gleichzeitig zu enthornen.

Ansonsten böte sich - freien Stallraum vorausgesetzt - auch das Tal der grauen Riesen fĂŒr die Unterbringung von Reserve-Impalas an, falls die Takamanda-Huftieranlage mal anderweitig genutzt werden sollte.

Man sieht aber am OsnabrĂŒcker Beispiel mal wieder, dass es von den Individuen und/oder Haltungsbedingungen abhĂ€ngt, ob sich zwei Tierarten gemeinsam halten lassen oder nicht. In Gelsenkirchen stehen Große Kudus und Rappenantilopen schon lange (m.W. noch seit Ruhrzoo-Zeiten) auf der selben Anlage.

@Tim Sagorski: Bongos UND Okapis dĂŒrfte schwierig werden, wo sollte die zweite Art denn in Takamanda hin? Doch bestimmt nicht auf die HyĂ€nenanlage, deren Bewohner ja bei einem konsequenten Regenwald-Konzept nicht sehr typisch wĂ€ren ;-) Wenn man Takamanda nicht als Regenwald-, sondern schlichtweg als Westafrika-Parkteil definieren wĂŒrde, passen allerdings die HyĂ€nen durchaus (dafĂŒr dann bei puristischer Betrachtung Okapis, Guerezas und auch Bongos nicht, weil die in Zoos gehaltene Bongo-Unterart nun mal aus Ostafrika stammt...).
(01.10.2014, 22:04)
Jonas Homburg:   In zwei Wochen ist doch nach den Herbstferien, die fangen jedenfalls bei mir ĂŒbermorgen an? ;)
Die Impalas werden wohl vorerst bleiben, denn der junge Bock soll langfristig den jetzigen Zuchtbock ablösen und die Kastrate will vermutlich schlicht niemand haben. Viele andere Anlagen im Zoo bieten sich ja auch nicht an, daher ging die Impalazucht ja auch erst wieder los, als man die Takamanda als Zweitquartier fĂŒr die ĂŒberzĂ€hligen Böcke hatte.
(01.10.2014, 21:24)
Lukas Wittsieker:   Weil Impalas ja keine Regenwaldtiere sind kommen sie dann weg ?

(01.10.2014, 19:54)
Lukas Wittsieker:   Im Zoo steht aber das es nach den Herbstferien losgehen soll also im November
(01.10.2014, 19:36)
Jonas Homburg:   Die Kudus wurden ausschließlich der UnvertrĂ€glichkeit mit den Rappenantilopen wegen von der Huftieranlage genommen, mit den Impalas hat es da keine Probleme gegeben. Wo nun die Rappenantilopen den Nachwuchs bekamen, hat sich das Problem so sehr verschĂ€rft, dass ein gemeinsames Herauslassen der beiden Arten (der Schichtbetrieb war ja eig. nur Übergangslösung) völlig unmöglich wurde. Zu dem KudupĂ€rchen samt Sprössling sollen weitere Weibchen noch nach Samburu dazukommen. Ob man die Huftieranlage langfristig tatsĂ€chlich fĂŒr Bongos nutzt, halte ich eher fĂŒr fraglich, dafĂŒr ist sie aus meiner Sicht doch etwas ungeschĂŒtzt und die Pflanzen halten sich in den abgetrennten Bereichen im Vergleich zur gesamten Takamanda, die wirklich immer grĂŒner wird, auch nicht so toll. Immerhin sind die Impalas nun die einzige Art, die sich auch in den durch Zweige abgetrennten Bereichen zu schaffen macht, dabei aber weniger an die BĂ€ume rangehen als die Kudus das taten, daher kann man zumindest denen eine bessere Chance einrĂ€umen.
Noch zum Thema Vegetation: mittlerweile ist auch der Wein teilweise entlang des HolzgerĂŒstes gewachsen, das im Bereich Huftieranlage/Guerezas ĂŒber dem Besucherweg konsturiert ist.
Die Entwicklungen mit der Paviananlage sind auf jeden Fall ein guter Schritt, der Stall fĂŒr die BĂŒffel ist schon im Rohbau (befindet sich innerhalb des massiven AbsperrkĂ€figs fĂŒr die Schimpansen, der als solcher erhalten bleiben soll, aber optisch unauffĂ€lliger wird). Als Meerkatzen-Art hat man Dianas ins Auge gefasst. Die Drills sind dort aus meiner Sicht insofern wesentlich besser aufgehoben als in der Guereza-Anlage, dass die Grasnarbe auf der Pavian-Anlage ja nun schon einiges ausgehalten hat also mit den Drills auch einigermaßen fertig werden sollte (wie das mit den BĂŒffeln wird, ist eine andere Frage), aber das vergleichsweise kleinrĂ€umige Guereza-Gehege wĂ€re mit Drills sicher im Handumdrehen das gesamte Gras los (und wer weiß ob der Hang dann hĂ€lt...). Ganz davon abgesehen, dass im StallgebĂ€ude fĂŒr beide Arten schlicht nicht genug Platz wĂ€re.
Neben den Rappenantilopen gibt es zwei Jungtiere bei den Servalen.
Im Schimpansenhaus sind neben dem bisherigen Vogelbesatz nun auch einige BraunflĂŒgel-Mausvögel hinzugekommen. Die Halle ist dermaßen grĂŒn zugewachsen, dass bevor die Schimps dort wieder rein können, an einigen Stellen die Rankpflanzen sogar noch zurĂŒckgeschnitten oder hochgebunden werden mĂŒssen, damit die Affen nicht ans Dach kommen.
Zu den Klammeraffen siehe mein Beitrag vom 30.6., da ist in zwei Wochen Baubeginn fĂŒr die Außenanlage.
(01.10.2014, 18:16)
Tim Sagorski:   Eine der RappenkĂŒhe war vor drei Wochen auch kurz vorm platzen...

Takamanda artenmĂ€ĂŸig als Regenwald-Parkteil (war doch auch so konzipiert, oder ?) umzubauen halte ich fĂŒr eine großartige Planung.

Schimpansen, diverse Vögel, PO-Schweine, Guerezas und Mangaben sind ja schon da... Drill, RotbĂŒffel und Brazza-Meerkatze sollen noch kommen.

Wenn man dann noch Bongos, Zwergflußpferde und spĂ€ter mal Okapis kriegen könnte, wĂ€re da ja schon mal eine gute Basis gelegt.
(01.10.2014, 11:20)
Lukas Wittsieker:   Ich wollte noch wissen was am Eingang bei den Klammeraffen/Flamingos und im SĂŒdamerika-Areal alles noch gemacht wird.Gerade wird das ja umgebaut
(30.09.2014, 22:30)
Lukas Wittsieker:   Ich finde Impalas passen dort auch nicht hin,auch wenn sie sich verstanden haben

Übrigens die Rappenantilopen haben Nachwuchs bekommen steht auf der Homepage auf der Geburtsliste
(30.09.2014, 20:26)
Ulli:   Rappenantilopen
(30.09.2014, 19:11)
Michael Mettler:   @Lukas: Mit wem hatten denn die Kudus dort Probleme bekommen/gemacht? Kudubulle/unkastrierter Impalabock?
(30.09.2014, 19:05)
Lukas Wittsieker:   Die Kudus sind nur nach Samburu gegangen weil sich die Bewohner in Takamanda nicht mehr miteinander verstanden haben
(30.09.2014, 18:05)
Michael Mettler:   @Hannes: Über die (fast) direkte Autobahnverbindung sind OsnabrĂŒck und Hannover rund eineinviertel bis anderthalb Stunden Fahrzeit voneinander entfernt. Da werben manche Zoos in wesentlich weiterem Umkreis um Besucher, also wĂŒrde ich schon sagen, dass die beiden Zoos im jeweiligen Einzugsgebiet voneinander liegen.
(30.09.2014, 09:56)
Hannes LĂŒke:   @Michael, das kann sehr gut sein. Von Rheine aus brauche ich ne gute Stunde bis nach Dortmund. Emmen ist mir noch eingefallen. Der Park ist auch, dank guter Verkersanbindung, nicht weit weg.
(30.09.2014, 09:26)
Michael Mettler:   Waren die Paviane nicht ohnehin von Anfang an als Übergangslösung gedacht, bis eine Drillgruppe zu bekommen ist? Vielleicht wird demnĂ€chst auch die eigentlich fĂŒr Bongos gedachte Antilopenanlage in Takamanda gemĂ€ĂŸ Ursprungsplanung besetzt, wenn doch schon die Kudus ausgezogen sind?

@Hannes: Ist Dortmund nicht genauso weit von OsnabrĂŒck entfernt wie Hannover? Aber grundsĂ€tzlich stimme ich dem Gedanken zu: Zwergflusspferde wĂŒrden gut zum OsnabrĂŒcker Tiersortiment passen.
(29.09.2014, 20:01)
Holger Wientjes:   Ich finde es hingegen sehr gut. Passen Drills (und auch Meerkatzen sowie RotbĂŒffel) doch besser in einen "Takamanda-Bereich".
(29.09.2014, 19:15)
Lukas Wittsieker:   Ich finde es auch Schade das die Paviane weggehen,ich hĂ€tte auch lieber die Guereza Anlage fĂŒr die Drills genommen
(29.09.2014, 17:42)
Ulli:   Die Kudus leben jetzt auf der Samburu-Anlage. Die Elenantilopen wurden abgegeben, weil man deren Nachwuchs einfach schlecht vermitteln kann.

Die Weißscheitelmangaben sind eine absolute Kostbarkeit und zĂ€hlen zu den 25 am meisten bedrohten Affenarten. Die Warzenschweine hat man genommen, weil sie nach den Erfahrungen mit den Pinselohrschweinen in Salzburg als wehrhafter gegenĂŒber den Mangaben gelten. Obwohl ich jedes mal beim Blick in die Anlage an einen erodierten Regenwald denken muss, scheint es eine funktionierende Interaktion zwischen den Arten zu geben und die innerartliche Aggression eines Mangabenmannes wird so abgefedert und abgelenkt.
(29.09.2014, 15:39)
Hannes LĂŒke:   Kudus habe ich in Samburu gesehen und bei den Rappenantilopen waren sie ausgeschildert.
Kleine Kudus weiterhin neben den Breitmaulnashörnern.

Schade, dass die Paviane ausziehen sollen (wohin?)
Ich finde die Anlage sehr attraktiv (mit eine der Besten die ich kenne) wobei ich mich sehr ĂŒber alle 3 Arten freue (BĂŒffel, Meerkatze, Drill)

@Michael, ThĂŒle hatte ioch garnicht auf dem Schirm (war ich noch nie) und ich komme vom Westen ran geflogen da ist Hannover fĂŒr mich schon aus der "mal eben" in den Zoo-Region raus. FĂŒr mich sind die nĂ€chsten Flusspferde in GE und die nĂ€chsten Zwerge in DU.
Als direkt am MĂŒnsterland liegender Großzoo hatte ich auch an Wettbewerb fĂŒr OsnabrĂŒck eher Rheine und MĂŒsnter sowie in gewissem Rahmen noch Nordhorn, Hamm und Dortmund im Sinn.
(29.09.2014, 15:31)
Michael Mettler:   @Hannes: Ich weiß nicht, wo du die Grenze fĂŒr "umliegend" ziehst, aber Hannover hat Flusspferde und ThĂŒle Zwergflusspferde...

Sind die Großen Kudus jetzt auf der Samburu-Anlage? Bei meinem letzten Besuch standen dort noch Elenantilopen, die Kudus dagegen in Takamanda.
(29.09.2014, 14:18)
Tim Sagorski:   Soweit ich weiß, sollen die Drills (zusammen mit RotbĂŒffeln und Meerkatzen) auf die jetzige Mantelpavian-Anlage.

Bei meinem Besuch vor drei Wochen waren die Arten in "Samburu" noch alle zusammen auf der großen Anlage.
(29.09.2014, 13:31)
Hannes LĂŒke:   Ist denn mittlerweile bekannt wo die Drills hinziehen sollen? Es kommt ja, bei den aktuellen Gehegen, eigentlich nur die Guerezanlage in Frage (was ich sehr begrĂŒĂŸen wĂŒrde)
Leben eigentlich die großen Kudus, Impalas und Wasserböcke dauerhaft getrennt von den Giraffen und Straußen?

Was mir bei meinem letzten Besuch in den Sinn gekommen ist. Die Warzenschwein / Mangaben Insel wĂŒrde eine geniale Zwergflusspferdanlage (ich mag keine ungenutzten WassergrĂ€ben). Keiner der umliegenden Zoos hat Fluss oder Zwergflusspferde.
Schade, dass soetwas wohl alleine wegen der fehlenden Bademöglichkeiten im Innenbereich scheitern.
(29.09.2014, 12:14)
Tim Sagorski:   Der Drill-Mann kam ĂŒbrigens aus Wuppertal
(29.09.2014, 09:07)
Lukas Wittsieker:   Ich war gestern in OsnabrĂŒck hier ein paar Neuigkeiten:

-Bei den ErdmÀnnchen gab es im diesen Jahr zum zweiten mal Nachwuchs
-Die Drills haben einen neuen Zuchtmann bekommen
-Bei der Siamang-Anlage geht der Umbau nur langsam vorran
-Im SĂŒdamerika geht der Umbau gut vorran.Das Haus wurde in hellen GrĂŒntönen gestrichen und die restlichen BetonwĂ€nde werden mit Naturholzbrettern verkleidet

Ich wĂŒrde mir noch wĂŒnschen das im Klammeraffenhaus am Eingang Holzhackschnitzel hinein gekippt wird (wie im SĂŒdamerika Haus)Weil die Fliesen sehen nicht gerade toll aus und wenn man das Holzhackschnitzel hinein streut wĂŒrde es auch gut aussehen


(28.09.2014, 10:06)
Jolantha Belik:   Lt. dem Zoo VeszprĂ©m sind die Ele-Buben heute Nachmittag wohlbehalten in Ungarn angekommen.
(24.09.2014, 22:41)
Heidemarie Busch:   @ Jolantha Belik ich empfinde es auch als schrecklich, was mit den kleinen Bullen veranstaltet wird und bin auch der Meinung es gehört verboten. Da haben Shahrukh und Shanti noch richtig GlĂŒck sie sind immerhin schon sechs wenn sie im 3. bzw. 4. Zoo leben werden (= Ironie). Ich kann mir lt. Aussage der Facebookseite auch nicht vorstellen, dass Ungarn alle drei Jungbullen behalten wird, wenn sie zĂŒchten wollen.
(20.09.2014, 10:44)
Jolantha Belik:   VeszprĂ©m will jetzt mal mit den drei Buben anfangen. Aber, sie sprechen auf ihrer Facebook Seite schon von "Zuchtgruppe im Jahr 2016". Mit anderen Worten, Nuka und Dinkar werden demnĂ€chst mit ihren vier Jahren bereits im dritten Zoo sein und nach einem guten Jahr dann im vierten Zoo. Das ist einfach nur krank und gehört verboten.
(19.09.2014, 20:50)
Heidemarie Busch:   Das ist ja lustig, dass schon bekannt ist, welche KĂŒhe kommen. Lt. Zooseite OsnabrĂŒck findet vom 25.-27-9. erst eine Sitzung des EEP statt, auf der beraten wird, welche und wie viele KĂŒhe kommen werden.
(19.09.2014, 19:57)
Jan Jakobi:   Es ist schon bekannt welche Gruppe kommt, so war es vor ca. 5 Wochen. Am WE plane ich den fraglichen Zoo/Tierpark zu besuchen und hoffe von einem Elefantenpfleger mehr zu erfahren.

Shahrukh und Shanti sollen in den Attica Zoo in Griechenland.
(19.09.2014, 19:08)
Heidemarie Busch:   Das hat ja nicht lange gehalten mit der Elefantenjunggesellengruppe. Sie werden mal wieder hin- und her gekarrt. Nuka und Dinkar reisen nach Ungarn, wo Felix aus Hannover zu ihnen stĂ¶ĂŸt. Dort soll wohl eine neue Junggesellen-WG gegrĂŒndet werden. Shanti und Shahrukh mĂŒssen nach Griechenland. Schade ich dachte die Jungs haben etwas mehr Ruhe bevor sie durch die Weltgeschichte gekarrt werden. Und OsnabrĂŒck erwartet Elefantendamen und will zĂŒchten, es entscheidet sich noch diesen Monat wer kommt, woher und wie viele, hoffentlich werden nicht mal wieder Familien auseinandergerissen.
(19.09.2014, 18:49)
Jolantha Belik:   Floris ist bereits 38, er hat fast sein gesamtes Leben in OsnabrĂŒck verbracht, gibt es denn wirklich keine Möglichkeit, dass er in OsnabrĂŒck bleiben kann? Es ist doch absolut verrĂŒckt, einem alten Tier eine anstrengende Reise und die Umstellung (Umgebung, Sprache, Futter etc. etc.) zuzumuten.
(13.09.2014, 16:54)
Lukas Wittsieker:   Jetzt hat die Drill-Gruppe einen Zuchtmann aus Wuppertal bekommen
Ich bin gespannt wo die Drills in Takamanda demnÀchst wohnen
(12.09.2014, 21:40)
RĂŒdiger Krichel:   @ Gudrun

danke fĂŒr die frohe Kunde ! Die BM haben es notwenig bei der stark zunehmenden Wilderei in Afrika.
(05.09.2014, 20:23)
Gudrun Bardowicks:   @ RĂŒdiger: Ja, Amari hat auch die zweite Kuh erfolgreich gedeckt. Daher wohl auch die vorĂŒbergehende Abgabe des Bullen an OsnabrĂŒck.
(04.09.2014, 22:34)
RĂŒdiger Krichel:   Wird Dvur Kralove eine Altersresidenz fĂŒr alte BM?
Hat Amari die zweite Dortmunder Kuh auch erfolgreich gedeckt, dass er nach OsnabrĂŒck darf ?
(04.09.2014, 19:52)
Ulli:   Die Siamangs sollen in einer Gemeinschaftshaltung mit Kleinen Pandas leben.
(03.09.2014, 12:59)
Oliver MĂŒller:   @Lukas:

Mittelfristig soll die Orang-Utan-Anlage erneuert und erweitert werden, dann ein Parkteil Nordamerika folgen, zuletzt bekommen dann auch die Elefanten eine neue Anlage. Guck doch mal auf der HP des Zoos in den Àlteren News, da findest du einen relativ prÀzisen Masterplan bis 2022.
(03.09.2014, 11:38)
Ulli:   Der alte Nashornbulle Floris geht im Herbst nach Dvur Kralove, der Bulle Amari aus Dortmund zieht (leihweise ?) nach OsnabrĂŒck.
Die Pinguinanlage ist erweitert worden und der Wasserstan d im Beckeen erhöht worden. Die Bruthöhlen haben jetzt SĂŒd-Ausrichtung
Die Pelikanwiese wurde komplett saniert.
Die Klammeraffenaußenanlage wird im Herbst um eine Insel erweitert.
Die TotenkopfĂ€ffchen erhalten im Laufe der nĂ€chsten zwölf Monate auf der ehemaligen Entenwiese am SĂŒdamerikahaus eine neue Außenanlage.
Die Tapir- und Guanako-Anlagen werden zusammengelegt.
Die Drills ziehen vermutlich auf Dauer nach Takamanda - NÀheres soll der Zoo selbst veröffentlichen.
(03.09.2014, 08:28)
Lukas Wittsieker:   Hallo Zusammen
Ich wollte wissen was fĂŒr neue Tierarten oder Baumaßnahmen geplant sind ???

Ich frage mich warum hier ĂŒber den OsnabrĂŒcker Zoo nicht mehr so oft geschrieben wird
(02.09.2014, 22:04)
Lukas Wittsieker:   Wann wird eigentlich die Siamang-Anlage fertig gestellt?
(31.08.2014, 09:56)
Lukas Wittsieker:   Ich war am 27.07 in OsnanrĂŒck hier ein paar Neuigkeiten
-Im SĂŒdamerika Haus entstehen zurzeit neue Innenanlagen fĂŒr TotenkopfĂ€ffchen und Faultier,ob die ehemalige Entenanlage am SĂŒdamerikahaus noch als Außengehege fĂŒr Faultiere und TotenkopfĂ€ffchen umgestaltet werden soll kann ich zurzeit nicht sagen aber der Teich wurde schon leer gepumpt
-Der Kirkdikdik hat einen Partner bekommen
-Die Drills sollen spÀter nach Takamanda ziehen
-
(28.07.2014, 21:29)
Holger Wientjes:   Woher kommen die Drills ?
(30.06.2014, 18:24)
Jonas Homburg:   Das neueste nach einem Besuch (in der Woche ist es deutlich angenehmer, weil leerer):
-Am Klammeraffengehege steht ein Schild, dass der Umbau der Außenanlage im Herbst beginnen soll.
-Im linken ehemaligen Wildhundgehege lebt schon mindestens ein Kirkdikdik, die rechte Anlage steht leer.
-Auf der Takamanda-Anlage war die Schicht Kudus, Impalas und Pinsenohrschweine draußen, die Rappenantilopen abgesperrt. Das Kudu-Jungtier war aber nicht zu entdecken, vielleicht schon nicht mehr da? Das heißt dann aber, dass die Trennung von Kudus und Rappenantilopen nicht zu dessen Schutz sein kann.
-Die Guerezas haben sehr eindrucksvolle neue Klettermöglichkeiten bekommen. Nachdem die Anlage bisher eher in der Höhennutzung begrenzt erschien, ist nun eine Konstruktion aus BaumstÀmmen geschÀtzt bis in mindestens 5m Höhe installiert worden.
-Im Schimpansenhaus hat ein PĂ€rchen GrĂŒnhelmturakos den Rothaubenturako ersetzt, der lebt nun mit einem Artgenossen in der linken Voliere hinter dem Aquarium.
-Der letzte alte Kaiserschnurrbarttamarin scheint verstorben zu sein, die Anlage im SĂŒdamerikahaus ist mit nicht besetzt beschildert.
-Im Affenhaus lebt von den Meerkatzen nur noch die Mona-Meerkatze, die nicht aus dem Tierheim kam, die restlichen sind nicht mehr da. Die verbliebene Meerkatze lebt nun im rechen ehemaligen Rothandtamarin-Innengehege, ins linke sind drei Drills gezogen, beide Arten teilen sich die Außenanlage im Wechsel. Dieser Neuzugang erschließt sich mir nicht so recht, denn ich halte das Affenhaus fĂŒr ein Auslaufmodell, da muss in den nĂ€chsten Jahren sowieso mal eine Komplettsanierung her. Ich habe zwei mögliche Ideen, was mit den Drills passieren soll: Entweder sollen sie langfristig doch die Mantelpaviane ersetzen (und damit den geografischen Bock, den man mit denen geschossen hat, korrigieren), nur wohin dann mit den vielen Pavianen? Oder die Drills sollen zu den Guerezas (dann ergeben die neuen Klettermöglichkeiten auch als RĂŒckzugsmöglichkeiten fĂŒr die Stummelaffen Sinn).
-Die SingschwÀne auf der Rentieranlage in Kajanaland sind Geschichte. Dort leben jetzt die Graugans Berta und zwei NonnengÀnse.
(30.06.2014, 17:35)
Michael Mettler:   Sorry: "...außerhalb des GelĂ€nders" muss es fĂŒr Ebeltoft heißen, nicht "GelĂ€ndes".
(28.05.2014, 08:36)
Michael Mettler:   Laut Erinnerung meines Mitbesuchers ist das GelĂ€nder nirgends engmaschig vergittert. Den von mir erwĂ€hnten GitterĂŒberhang gibt es ĂŒbrigens nur an den Außengrenzen des Geheges, nicht anm Steg. Wie man an meinem zweiten Foto sehen kann, ist zwar der Handlauf des GelĂ€nders geringfĂŒgig in Richtung Besucher versetzt, bildet dadurch aber zusammen mit der Oberkante des eigentlichen GelĂ€nders eine nette Möglichkeit, sein Kind draufzusetzen, damit es die Tiger besser sehen kann...

Ich habe ĂŒberlegt, ob ich schon mal irgendwo sonst einen Steg ĂŒber eine Großkatzenanlage (nicht "nur" an ihr entlang) gesehen habe. Spontan fiel mir erst mal nur die Löwenanlage in Ebeltoft/DK ein. Dort allerdings gibt es bei vergleichbarer Höhendistanz zu den Katzen außerhalb des GelĂ€ndes noch einen schrĂ€g gestellten Gitterzaun, der gleichzeitig als Überhang zu den Tieren dient wie auch GestĂŒrzte(s) auffangen könnte (siehe Foto). Zudem gelten Löwen als schlechtere Springer als Tiger, wenn man den Aussagen von Dompteuren folgt.
(27.05.2014, 20:47)
Michael Mettler:   @Sacha: An den Gefahrenaspekt habe ich noch gar nicht gedacht. Man steht oben genau ĂŒber dem Tigergehege, ĂŒber alle drei Seiten des Steges könnte jemand oder etwas genau zwischen die Tiere fallen. Ich weiß nicht, welche Sprunghöhe ein Tiger schafft, aber der GitterĂŒberhang des Geheges befindet sich auf einer Höhe mit dem Boden des Besuchersteges (auf meinem zweiten Foto erkennbar), also hat man diese wohl als ggfs. erreichbar eingeschĂ€tzt. Im Gegensatz zu anderen Zoos, wo man an einen Wassergraben direkt herantreten kann, hĂ€tte ein Tiger hier ja zudem festen Boden zum Absprung unter den FĂŒĂŸen, könnte also nach ĂŒber oder durch das GelĂ€nder gehaltenen GegenstĂ€nden springen. Oder sogar nach durchgesteckten HĂ€nden und Armen? Bin mir gerade nicht sicher, ob das GelĂ€nder oberhalb der Tiger zusĂ€tzlich engmaschig vergittert war (am Anfang des Steges, der sich noch ĂŒber dem Besucherweg befindet, jedenfalls nicht), aber der nebenstehende Bildausschnitt sieht nicht danach aus. Und es gibt zwar eine Menge "Elektro" im Gehege, aber unterhalb des Steges werden die Tiger meiner Erinnerung nach durch nichts ferngehalten. (Und selbst wenn, wĂŒrde ich einen E-Zaun im Ernstfall wegen Affektlage nicht fĂŒr absolut sicher halten.)
(27.05.2014, 18:21)
Sacha:   @Holger Wientjes: Ausserdem besteht in dieser Situation MEIST (ich kenne die Anlage nicht und weiss nicht, wie nahe man oben rankommt) die Gefahr, etwas oder gar jemand hineinfĂ€llt.
(27.05.2014, 17:23)
Holger Wientjes:   Die Anlage gefĂ€llt mir, gerade fĂŒr einen Neubau, nach wie vor nicht, auch wenn sie nun, durch das sommerliche GrĂŒn der Pflanzen, etwas freundlicher rĂŒber kommt. Mit whrscheinlich weniger Geld und Aufwand hĂ€tte man eine Anlage wie beispielsweise in Rheine errichten können, die sicherlich freundlicher und transparenter gewirkt hĂ€tte. Den Blick von oben auf die Katzen halte ich fĂŒr einen unnötigen Stressfaktor fĂŒr die Tiere.
(27.05.2014, 13:32)
Ulli:   Aktuell wird wohl wirklich mit Kleinen Pandas geplant.
Aufgrund der guten Nachzuchtsituation ist man in der Warteliste hochgerutscht und soll im Herbst welche bekommen.
Binturongs fÀnde ich aus geographischen Gesichtspunkten allerdings weiterhin passender.F
(27.05.2014, 13:05)
Michael Mettler:   Und hier die andere Außenseite des Gehegekomplexes, ehemals die "Jaguarseite" des alten Hauses (das sich ĂŒbrigens noch unter dem Neubau verbirgt). Der erste "Block" links ist die noch im Bau befindliche Anlage fĂŒr Siamangs und (eigentlich, siehe unten) Binturongs (wird die ĂŒbernetzt?), ihm folgt der Zugang zum Haus (ebenfalls noch Baustelle), der zweite Block ist das Tiger-Neben/Aufzuchtgehege mit schmalen Sichtscheiben, dem folgt der schon erwĂ€hnte kurze Aufstieg zu einer verglasten Ausgucknische (in Höhe des einzelnen Passanten zu erahnen), und Block Nummer Drei ist die diesseitige Außenseite der großen Tigeranlage.

Ich hörte ĂŒbrigens aus der Unterhaltung zweier Besucher, dass wegen Verlusten bei den Binturongs (habe im Mehrzweckhaus nur einen gesehen) nun Kleine Pandas einziehen sollen, stimmt das?

@Sacha: Ich kenne zwar keine echten asiatischen Tempelanlagen und finde das Konstruktionsprinzip der OsnabrĂŒcker Gehegebegrenzung ganz interessant, aber das "Fachwerk" funktioniert nach meinem GefĂŒhl nicht so recht als "Stein". Vielleicht kĂ€me es ĂŒberzeugender rĂŒber, wenn man den Beton der senkrechten und waagrechten Streben als "Holzbalken" modelliert und eingefĂ€rbt hĂ€tte.
(27.05.2014, 11:16)
Michael Mettler:   Blick von oben in den vorderen Teil der Anlage. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war noch wenig los im Zoo, ab dem spĂ€teren Vormittag wĂ€ren wohl bei gleicher Perspektive ĂŒberall hinter den Scheiben Besucher zu sehen gewesen. Die Anlage ist "im Parterre" von drei Seiten aus durch Scheibenfronten einsehbar. Etwas nachdenklich stimmt mich die Gehegenische, die man auf diesem Bild etwas rechts von der Mitte im Hintergrund sieht. Normalerweise vermeidet man ja beim Bauen fĂŒr Tiere bewusst spitze Winkel und Nischen, in denen bei Auseinandersetzungen ein Tier "festgenagelt" werden kann. DafĂŒr scheint mir diese Nische (und dann ausgerechnet bei Großkatzen!) allerdings bestens geeignet zu sein. Und die Besucher wĂ€ren dann "dank Verglasung" hautnah am Geschehen dabei...

Übrigens sind einige Bambusbereiche durch E-Gras gesichert und somit (noch?) nicht fĂŒr die Tiger begehbar. An der Innenseite vieler Scheiben hĂ€ngen vereinzelt kĂŒnstliche Efeuranken. Ob man damit die Tiger oder eher die Besucher auf die Scheiben hinweisen will oder welchen Zweck sie sonst haben, weiß ich nicht.
(27.05.2014, 11:02)
Sacha:   Sieht anhand des Fotos gar nicht ĂŒbel aus. Allerdings ist mir das ganze optisch zu wenig "asiatisch". Da haben die Macher in Hannover und die des Disney Animal Kingdom in Florida mit dem Maharadja Jungle Trek einen besseren Job gemacht (letztere hatten vermutlich aber auch - um fair zu bleiben, mehr Kohle zur VerfĂŒgung). Siehe u.a. hier: http://www.zoochat.com/277/maharajah-jungle-trek-first-tiger-exhibit-135016/
(27.05.2014, 10:55)
Michael Mettler:   Im Grunde folgt die Anlage dem historischen BĂ€renburg-Prinzip (wenn auch mit erheblich mehr Platz fĂŒr die Tiere), denn ĂŒber den hinteren Teil fĂŒhrt ein Besuchersteg - OsnabrĂŒck baut ja gern erhöhte Besucherwege und -plattformen ;-) Dieser Steg hat seinen Zugang jenseits des Besucherweges und endet blind ĂŒber dem "Tempelhof", wobei sich gegenĂŒber eine zusĂ€tzliche, etwas weniger erhöhte, verglaste Aussichtskanzel befindet. Da ist aber nichts als "teilweise eingestĂŒrzte Galerie" o.Ä. dekoriert, wie der Steg ĂŒberhaupt im Vergleich zur eigentlichen Anlage sehr nĂŒchtern wirkt. Das handelsĂŒbliche GelĂ€nder trĂŒbt z.B. ein wenig die Palastruinen-Illusion, zumal die auf alt getrimmten Gehegegitter teilweise ganz dicht daneben in die Luft ragen.

Außerhalb des rechten Bildrandes wĂ€re noch ein kleineres StĂŒck GehegeflĂ€che zu sehen.
(27.05.2014, 10:49)
Michael Mettler:   Wie angekĂŒndigt noch ein paar Impressionen der neuen Tigertempelanlage. Hier eine Perspektive aus Richtung Orang-Haus-Eingang. Die oberen "Fenster" der Anlage sind durchweg vergittert, die unteren bis auf wenige ebenfalls vergitterte (an die der Besucher nicht dicht herantreten kann) verglast.
(27.05.2014, 10:39)
Holger Wientjes:   Netter Neubesatz !
(27.05.2014, 10:03)
Michael Mettler:   Den Tipp mit Österreich mĂŒssen wir mal nach Rheine weitergeben. Im letzten Herbst hieß es dort, dass man froh ĂŒber jeden Abnehmer der reichlichen Nachzucht wĂ€re...
(27.05.2014, 09:32)
Ulli:   Die Goldschakale sind in Wildparks nach Österreich gegangen. Da der Goldschakal nach Österreich einwandert, sind die dortigen Wildparks aus didaktischen GrĂŒnden an der Haltung interessiert.
Die neue OsnabrĂŒcker Anlage neben den Löwen war nicht Schakal-geeignet. Die Schakale hatten die gesamte Anlage unterhöhlt. Die Bauten sind dann zum Teil eingekracht und die Tiere mussten befreit werden.
Als Nachfolger ziehen demnÀchst Dik-Diks in Gemeinschaftshaltung mit Paradieskranichen ein.

(27.05.2014, 08:14)
Michael Mettler:   Und hier der Vogel mit mehr Weiß.
(26.05.2014, 22:54)
Michael Mettler:   Hmm, wird immer interessanter. Meine beiden Fotos der Tangaren zeigen offenbar zwei verschiedene Individuen (wegen unterschiedlicher Weißausdehnung an der Schulter - oder kann das mit der FlĂŒgelhaltung zusammenhĂ€ngen?), aber nach Vergleich mit Google-Bildergebnissen beides eindeutig MĂ€nnchen. Und auf den zu findenden Fotos gibt es eine ganz schöne Variationsbreite in der SchnabelfĂ€rbung (Brutkleid/Ruhekleid?). Um es noch komplizierter zu machen, könnte es sich bei den OsnabrĂŒcker Vögeln statt um die Weißschulter- alias Kleine Trauertangare (Tachyphonus luctuosus) auch um die Große Trauertangare (T. rufus) handeln, die bei Ă€hnlichem Aussehen einen kleineren weißen Schulterfleck als T. luctuosus oder gar keinen trĂ€gt.

Anbei mein Foto des Hahnes mit dem geringeren Weißanteil.
(26.05.2014, 22:53)
Michael Mettler:   Sorry, muss mich nach Blick auf die Fotos bezĂŒglich der Weißschultertangare korrigieren: Was mir durch die kontrastharten LichtverhĂ€ltnisse auf dem Kameradisplay als einfarbig schwarzer Schnabel erschien, zeigt sich auf den Fotos selbst als Blei- bis Silbergrau, wenn auch nicht mit dunklem Ober- und hellem Unterschnabel wie auf dem Foto von Jonas Homburg. Jugend- und AltersfĂ€rbung der selben Art...?
(26.05.2014, 22:25)
Michael Mettler:   Nach zwei Jahren Abstand war ich am Wochenende in OsnabrĂŒck. Fokus lag dabei auf den VerĂ€nderungen seit dem letzten Besuch. Auf die frisch eingeweihte Tigertempelanlage nebst Siamang-Baustelle komme ich noch mal gesondert zurĂŒck, wenn ich das Bildmaterial zwecks Verwendung gesichtet habe.

Die Mendoza-Halle gefĂ€llt mir sehr gut. WĂ€hrend mich lustigerweise in der riesigen Arnheimer WĂŒstenhalle immer stört, dass die Deckenkonstruktion ins Auge fĂ€llt, empfand ich das in der eigentlich recht kleinen OsnabrĂŒcker WĂŒstenhalle lĂ€ngst nicht so. Vielleicht liegt es daran, dass die großflĂ€chige KunstwĂŒste in Arnheim so echt wirkt, dass ihre Begrenzung nicht dazu passen will, wĂ€hrend man Mendoza eben gleich als Haus, in dem sich eine WĂŒstenlandschaft befindet, wahrnimmt. Schade nur, dass die Sittich bis auf die Agaven und Kakteen kaum etwas von der Bepflanzung ĂŒbriggelassen haben. Dass die unzĂ€hligen vertrockneten kleinen Gnubbel einmal PampasgrĂ€serhorste waren, ist nur noch aus der Beschilderung ersichtlich. Passen aber trotzdem gut ins Ambiente... Laut einer Pflegerin sind derzeit ca. 15 Schopfwachteln und 20 Wildmeerschweinchen in der Halle, nach den anderen Arten haben wir nicht gefragt. @Jonas Homburg: Mindestens eine Weißschultertangare haben wir gesehen, dein Foto zeigt aber eine Silberschnabeltangare. Die Weißschultertangare hat einen einfarbig schwarzen Schnabel und kleine weiße Schulterflecken, die man aber bei ungĂŒnstigem Lichteinfall auch ĂŒbersehen kann. Vom Elfenbeinsittich war nur ein Einzelvogel zu erblicken.

Das neue Streichelland sieht mit der SĂŒdostasien-Deko ganz nett aus, hĂ€tte dann aber wie das nĂ€here Umfeld (HĂŒhnerhaus) gern auch einen asiatischen Besatz haben dĂŒrfen. (Ja, ich weiß, die zu sehenden europĂ€ischen und afrikanischen Haustiere stammen alle von asiatischen Wildformen ab...)

Im Pinguin-Erweiterungsbereich finde ich die großen Einblicke in die neuen Bruthöhlen auffĂ€llig, die der Besucher quasi auf Augenhöhe hat - ob die Vögel tatsĂ€chlich so öffentlich brĂŒten werden?

Neu fĂŒr mich (oder vorher nur unentdeckt?) war eine kleine Aussichts"rampe" am Servalgehege in Takamanda, die gut frequentiert war. Mangels dortiger Beschilderung waren allerdings innerhalb der wenigen Minuten, die ich dort stand, angesichts der Bewohner nacheinander gleich vier verschiedene Varianten im Publikum zu hören, was das fĂŒr ein Tier sei: Tiger, Gepard, Puma, Ozelot...

Die Kombi Chapmanzebras/Nashörner machte einen harmonierenden Eindruck (die Zebras zogen dicht an den ruhenden Rhinos vorbei), ebenso die Elefanten-Bullengruppe, die als geschlossener Verband durch die Anlagenteile zog.

Ein paar Notizen zum Tierbestand:
- Alte Wildhundanlage derzeit unbesetzt, also auch keine Goldschakale drin (auch nirgendwo sonst im Zoo gesehen)
- In der Samburu-Voliere am Giraffenhaus wird der Besatz immer internationaler, jetzt zusĂ€tzlich auch ein ganzer Trupp mĂ€nnlicher Madagaskarweber sowie Kanarienvögel drin (sowie auch Haussperlinge - wo kommen die bloß rein, wo ein gleich großer Weber nicht rauskommt...?)
- Unmengen junger Mantelpaviane, wĂ€hrend in anderen Zoos die Zucht gestoppt oder gebremst wird - was macht OsnabrĂŒck bloß mit dem ganzen Nachwuchs?
- Wolfswelpen verlassen gerade erstmals den Bau, waren vom Takamanda-Steg aus gut zu beobachten
- Goldaguti ist an der Tapir-Innenlage noch ausgeschildert (Tier aber nicht gesehen)
- Das Meerkatzen-Altersheim scheint auf eine einzelne Mona zusammengeschrumpft zu sein, auch vom Weißkopfmaki konnte ich nur ein Tier entdecken (anscheinend sehr alt, hat schon ein schrĂ€g gestelltes Gitter als Kletterhilfe drin, um auf die eigentlichen Kletterelemente zu gelangen)
- Einige Welpen in der Kolonie der SilberfĂŒchse (ein bemerkenswerter Widerspruch zwischen der Haltungsform und dem Hinweis auf dem Gehegeschild, dass SilberfĂŒchse als EinzelgĂ€nger leben)
- Der mĂ€nnliche "KlimawandelbĂ€r" hat offenbar ein Hautproblem, RĂŒcken und Flanken sind völlig nackt, und er scheuert sich damit an den Felsen

Ansonsten noch eine Frage an die Ortskenner: Auf dem aktuellen Faltplan ist links oben ein Foto eines "weißen" Luchses zu finden. Bisher kenne ich diese Farbvariante nur aus dem Gaiapark Kerkrade, und im OsnabrĂŒcker Gehege haben wir nur einen normalfarbigen Luchs entdecken können. Gibt es den weißen tatsĂ€chlich dort, oder wurde das Foto nur von anderswoher "entliehen"?
(26.05.2014, 22:10)
Jörn Hegner:   plant der zoo osnabrĂŒck wieder hyĂ€nenhunde ?
(18.04.2014, 17:49)
Jonas Homburg:   Wobei selbst das im Newsletter nicht ganz stimmt, denn mit Rappenantilopen und POS sind auch die Impalas mit draußen. Da die Schweinen die Anlage aber klar dominieren, will man wohl das Kudu-Jungtier schlicht schĂŒtzen. Bisher waren schließlich auch alle Arten gemeinsam draußen (und das auch schon mit einem mittelgroßen Kudu-Jungtier).
(18.04.2014, 09:35)
Sascha Möller:   Hallo zusammen!
Ich habe gerade im Newsletter gelesen, dass in Takamanda bei den Antilopen Schichtbetrieb lÀuft (Kudus + Impalas sowie Rappen + POS).
Weiß jemand ob das Dauerhaft ist (und wenn ja warum) oder nur der momentanen Situation/ Jungtier bei den Kudus "geschuldet" ist?
Danke schön!
(16.04.2014, 20:15)
Michael Mettler:   Die Google-Bildersuche liefert jedenfalls fĂŒr die Art alle möglichen farblichen ÜbergĂ€nge zwischen gelber und rötlichbrauner Kopfbefiederung.
(04.03.2014, 09:56)
Michael Mettler:   @Jonas Homburg: Hybriden aus Webervogel x Kardinal halte ich fĂŒr höchst unwahrscheinlich. Nicht nur wegen der verwandtschaftlichen Distanz, sondern auch wegen des unterschiedlichen Brutverhaltens (m.W. bauen KardinĂ€le "normale" Vogelnester). Vielleicht handelt es sich schlichtweg um Genickbandweber mit ernĂ€hrungs- oder sonstwie haltungsbedingt intensiverer FĂ€rbung, so wie es ja umkehrt auch ziemlich blasse Feuerweber usw. gibt.
(04.03.2014, 09:50)
Jonas Homburg:   So, nach einem Besuch das neueste aus OsnabrĂŒck:
-Im Giraffenhaus haben die Genickbandweber eine deutliche BestandsvergrĂ¶ĂŸerung erfahren. Darunter sind auch einige Exemplare mit verdĂ€chtig rot getöntem Kopf, ich tippe auf Hybriden mit den zwischenzeitlich hier untergebrachten DominikanerkardinĂ€len.
-Die Agaponiden haben ein nicht einsehbare Außenvoliere am Warzenschweinhaus erhalten, damit ist das Projekt Freiflug wohl erstmal ad acta gelegt.
-Die Takamanda-Huftieranlage wurde neu gestaltet, die Pflazinseln jetzt optisch schöner eingebettet, zugleich scheint man sich auch von der Idee des Naturrasens, der sich eh kaum hielt, verabschiedet zu haben.
-Im Schimpansenhaus sind die Vögel klarer "AktivitĂ€tsmotor" geworden. WĂ€hrend die Schimpansen in einer Ecke Mittagsruhe hielten, waren Glanzstare, Weber und Turako fleißig unterwegs, trauten sich trotz anwesender Affen auch auf den Boden. Gerade der Turako ist ein echtet Blickfang, wenn er mit ausgebreiteten Schwingen durch die Halle gleitet. Auch der inzwischen ausgeschilderte Hornvogel ließ sich durch die Schimpansen nicht davon abhalten, weniger als 2 Meter entfernt die verbliebene Rinde von einem Baumstamm zu entfernen.
-Die BartkÀuze sind in die begehbare Eulenvoliere gezogen, nun kann man immerhin sicher davon ausgehen, wenigstens eine Art hier zu sehen zu bekommen.
-Die WG Tapir-Goldaguti im SĂŒdamerikahaus scheint wieder aufgekĂŒndigt, letzteres wohnt nun als Untermienter bei den Weißgesichtseidenaffen.
-In den Volieren hinter dem Aquarium sind mit GrĂŒnhelmturakos und Kapturteltauben als neue Arten eingezogen, in die Hornvogelvoliere außerdem Moorenten.
-Den Pinguinen wurde der Strand deutlich vergrĂ¶ĂŸert, unter dem Weg wurde mit einer Röhre ein Tunnel geschaffen, sodass nun eine LandflĂ€che mit Bruthöhlen bis ans Stachelschweinhaus zur VerfĂŒgung steht.
-Im Unterirdischen Zoo gibt es wieder Feldhamster, nachdem die Anlage vorĂŒbergehend von Mongolischen RennmĂ€usen bewohnt war, ist jetzt mind. ein Tier wieder eingezogen.
(03.03.2014, 19:45)
Oliver MĂŒller:   @Lukas Wittsieker:
Der Masterplan sieht fĂŒr 2014 vor: die Eröffnung der Anlagen fĂŒr Sumatra-Tiger, Siamangs und Binturongs, Beginn der Umbaumassnahmen im Orang-Utan-Haus sowie "kleinere B-Massnahmen", was immer darunter zu verstehen ist.
Es wird also spannend bleiben und wohl weiterhin zĂŒgig voran gehen.
(02.01.2014, 14:23)
Lukas Wittsieker:   Was wird eigentlich im diesen Jahr VerĂ€nderungen im OsnabrĂŒcker Zoo geben??
(01.01.2014, 19:22)
Ulli:   Wo lebt jetzt dann der Binturong ?
(31.12.2013, 18:18)
Jonas Homburg:   Und wieder einmal das Neuste aus OsnabrĂŒck:
-Im Affenhaus sind die neuen Siamangs vorĂŒbergehend in den alten MeerkatzenkĂ€fig gezogen, die Meerkatzen haben die Doppelanlage der Rothandtamarine bezogen.
-Guereza Lubaya und Partner sitzen jetzt im alten Gibbongehege des Menschenaffenhauses.
-In der Mendoza-Halle ist der Hokko entfernt worden, er lebt jetzt hinter dem Aquarium in der mittleren Voliere, auch die Zahl der Schopfwachteln ist krĂ€ftig reduziert, irgendwie fehlt damit ein wesentlicher Anker der Halle, jetzt dominieren klar die Mönchssittiche. Außerdem scheint eine neue, komplett schwarze Tangarenart eingezogen zu sein, ausgeschildert weiterhin als Weißschultertangare.
-Das Otter-Innengehege im Aquarium wurde fertig gestellt, sieht ganz nett aus, die Tiere erreichen es durch eine Röhre.
-Auf Samburu entwickelt sich der Impalanachwuchs fleißig, mindestens ein MĂ€nnchen ist darunter, dem schon kleine Hörner wachsen. Außerdem ist nun eine ganze Zuchtgruppe Ellipsen-Wasserböcke vorhanden.
Foto: die (neue?) Tangarenart
(31.12.2013, 13:35)
Michael Mettler:   Schon allein wegen des kurzen Transportweges wĂ€re eine hannoversche Lösung nicht schlecht. Je nach Zeitpunkt wĂ€re es dadurch vielleicht sogar möglich, sanft zwischen Bullen- und Zuchtgruppenhaltung zu "ĂŒberblenden", denn der Großteil der OsnabrĂŒcker Jungbullen kennt nun mal die hannoverschen Tiere bestens und mĂŒsste dann vielleicht nicht auf einen Schlag weichen. Und Sharukh könnte bei dieser Variante sogar als Zweitbulle und potenzieller Nachfolger des nicht mehr jungen Luka im Zoo bleiben.
(28.12.2013, 08:44)
Gudrun Bardowicks:   In Mierlo soll allerdings ein weiterer Elefantenstall, in dem auch ein ausgewachsener Zuchtbulle gehalten werden kann, gebaut werden. Auch soll die Elefantenaußenanlage fĂŒr eine Zuchtgruppenhaltung erweitert werden, da Mierlo scheinbar auch ErweiterungsflĂ€chen fĂŒr den Zoo bekommen hat. Es sieht also sehr danach aus, dass mit der Emmener Gruppe dort eine neue Zuchtgruppe aufgebaut werden soll. Ich denke, dass die Emmener KĂŒhe in Mierlo bleiben.

Ich vermute immer noch, dass OsnabrĂŒck mittelfristig eine Matriarchatsgruppe aus Hannover bekommen wird.
(28.12.2013, 00:03)
Michael Mettler:   Habe ich auch so in Erinnerung, andererseits verkĂŒndet Dierenrijk der Öffentlichkeit auf seiner Homepage die Hoffnung, mit der gerade eingetroffenen Gruppe selbst zĂŒchten zu können. Bei einer Weitergabe nach OsnabrĂŒck mĂŒsste man also dort einen RĂŒckzieher machen...
(27.12.2013, 17:32)
Jan Jakobi:   Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass geklĂ€rt werden muss ob man die Gruppe aus Emmen zu einem spĂ€teren Zeitpunkt aufnehmen kann (Stand MĂ€rz 2013, Online-Artikel).
(27.12.2013, 17:03)
Michael Mettler:   Schon ein bisschen kurios, wie sich die Situation entwickelt hat. OsnabrĂŒck sollte eine Zuchtgruppe bekommen, von der letztlich nur der dafĂŒr eingeplante Altbulle eintraf, um den herum eine (wenn auch vorĂŒbergehende) Bullenhaltung aufgebaut wurden. Dierenrijk hatte eine Bullenhaltung und bekam nun die ursprĂŒnglich fĂŒr OsnabrĂŒck eingeplante "weibliche Seite" der Zuchtgruppe, zu der jedoch der eigentlich fĂŒr sie gedachte, nun in OsnabrĂŒck stehende Altbulle fehlt. Der wiederum könnte aber nicht einfach gegen den verbliebenen Dierenrijk-Jungbullen ausgetauscht werden, weil in Mierlo kein fĂŒr einen großen Bullen brauchbarer Doppelstall vorhanden ist.

Da bin ich doch mal gespannt, ob die Kuhgruppe nun tatsĂ€chlich in Mierlo bleibt oder nur fĂŒr OsnabrĂŒck "zwischengeparkt" ist, um wenigstens schon mal die Ausgangssituation mit den zerstrittenen Gruppen in Emmen zu entschĂ€rfen.
(27.12.2013, 16:52)
RĂŒdiger:   Dann gibt es doch vorerst nur eine Junggesellenwohnung in OsnabrĂŒck bei den Asiaten.
(27.12.2013, 14:45)
Michael Mettler:   Wie daraus ersichtlich, ist also eine Erweiterung der Elefantenbullengruppe vorgesehen: Felix soll demnach offenbar wie seine beiden 2010er HalbbrĂŒder von Hannover nach OsnabrĂŒck umsiedeln (bzw. hĂ€tte eigentlich schon seit September dort sein sollen).
(27.12.2013, 13:51)
Ulli:   http://www.zoo-osnabrueck.de/pics/medien/1_1377250942/Anlage_Protokoll-Praesentation_JHV_13_Boeer.pdf
(27.12.2013, 12:11)
Lukas Wittsieker:   Weiß eigentlich jemand was fĂŒr Gehege 2014 gebaut oder erneuert werden???
(26.12.2013, 17:52)
Zoo OsnabrĂŒck:   Stadt unterschreibt Gesellschaftervertrag mit Zoo

Was vor knapp zwei Jahren beschlossen wurde, ist nun mit Unterschrift besiegelt: Die Stadt OsnabrĂŒck ist mit vorerst fĂŒnf Prozent an der Zoo OsnabrĂŒck gGmbH beteiligt.

"Die Stadt ĂŒbernimmt damit viel Verantwortung fĂŒr den Zoo, was unter anderem an dem Veto-Recht im Aufsichtsrat deutlich wird. Ohne die Stadt können also in Zukunft keine wichtigen Entscheidungen ĂŒber weitere Großprojekte des Zoos getroffen werden. Diese Verantwortung, verbunden mit den Einfluss- und Steuerungsmöglichkeiten ĂŒbernimmt die Stadt gern, weil wir zusammen ein großes Interesse daran haben, den Zoo weiterzuentwickeln – gehört doch der Zoo zu den grĂ¶ĂŸten Magneten, der Besucher aus ganz Deutschland, sogar aus Holland anlockt. Ich hoffe, dass wir mit unserem Know-how diesem Magneten noch mehr Kraft geben können“, erlĂ€utert OberbĂŒrgermeister Wolfgang Griesert die GrĂŒnde der Partnerschaft. Am heutigen Freitag unterschrieben die verschiedenen Parteien die notariellen VertrĂ€ge. Vorangegangen war im MĂ€rz 2012 die GrĂŒndung der Zoo OsnabrĂŒck gGmbH, da sich der Zoo zu einem mittelstĂ€ndischen Unternehmen entwickelt hatte und die bis dato herrschende Vereinsform nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ war. Gesellschafter dieser gGmbH ist die Zoogesellschaft OsnabrĂŒck e.V. Nun tritt die Stadt OsnabrĂŒck mit vorerst fĂŒnf, spĂ€ter mit bis zu 25 Prozent bei und entsendet als Mitglieder im Aufsichtsrat OberbĂŒrgermeister und KĂ€mmerer.

ZoogeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann freut sich ĂŒber die Partnerschaft: „Die Stadt war uns in der Vergangenheit immer ein verlĂ€sslicher Partner. Zu wissen, dass sie nun auch am Zoo beteiligt ist, stĂ€rkt die Allianz und sichert den Zoo ab. Gemeinsam können wir die Masterplanung mit der Tierwelt ‚Nordamerika’ realisieren und den Zoo mithilfe von spannenden Erlebniswelten, aber auch optimaler Tierhaltung langfristig noch attraktiver gestalten.“ Der Zoo OsnabrĂŒck hatte in den letzten Jahren insgesamt circa 30 Millionen Euro in große, naturnahe Tiergehege investiert und Erlebniswelten wie den „Unterirdischen Zoo“ (2009), „Takamanda“ (2010) und „Kajanaland“ (2011) eröffnet. Zurzeit entsteht im Zentrum des Zoos „Angkor Wat“, eine asiatische Tierwelt mit Schweinsaffen, Sumatra-Tigern, Binturongs und Menschenaffen. Dank der neuen Angebote wuchs die jĂ€hrliche Besucherzahl auf circa eine Million.

Auch ZooprĂ€sident Reinhard Sliwka begrĂŒĂŸt die feste und langfristige Verbindung von Stadt und Zoo: „Zoos spielen in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle. Sie können nicht nur touristische LeuchttĂŒrme sein, sondern ĂŒbernehmen auch wichtige Aufgaben im Bereich der Bildung, Artenschutz und Forschung. So fĂŒhren wir auch besondere Projekte wie „Deutsch lernen im Zoo“ durch, das Kinder mithilfe der Tiere fĂŒr die deutsche Sprache begeistert. Ich freue mich, dass die Stadt den Zoo in dieser vielfĂ€ltigen Rolle unterstĂŒtzt.“

(06.12.2013, 12:41)
Zoo OsnabrĂŒck:   Der Zoo OsnabrĂŒck bleibt am morgigen Freitag (06.12.2013) aufgrund des Orkantiefs „Xaver“ geschlossen. Auch der Weihnachtsmarkt im Zoo wird am Freitag nicht stattfinden. Dies hat die Zooleitung am Donnerstagnachmittag beschlossen. Dazu ZoogeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann: „Wir können momentan nicht abschĂ€tzen, inwiefern heute durch den Sturm BaumschĂ€den auftreten, die Besucher eventuell gefĂ€hrden könnten. Deshalb schließen wir den Zoo am Freitag sicherheitshalber komplett.“ Am Samstag und Sonntag hat der Zoo wie gewohnt von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Der Weihnachtsmarkt öffnet dann seine Pforten von 16:30 bis 21 Uhr. Alle aktuellen Informationen dazu auf der Zoo-Homepage: www.zoo-osnabrueck.de
(05.12.2013, 16:07)
Lukas Wittsieker:   Weiß eigentlich jemand was fĂŒr eine Tierart in die ehemalige Rothandtamarinanlage einzieht ????
(09.11.2013, 19:47)
Michael Mettler:   @Jonas Homburg: Das Licht fĂŒr die genannten Pflanzen dĂŒrfte das kleinere Problem sein, viele Bambussorten bevorzugen sogar halbschattige Standorte. Bei KĂŒbelhaltung ist allerdings die WinterhĂ€rte relativ, denn in einem KĂŒbel friert der Wurzelballen schneller durch als bei freier Auspflanzung, und dann kann die Pflanze im Winter schlichtweg vertrocknen. Das betrifft nicht nur Bambus, sondern auch alle immergrĂŒnen BĂ€ume und StrĂ€ucher, denn die verdunsten ĂŒber ihre BlĂ€tter eben auch im Winter Feuchtigkeit (und zwar umso mehr, je sonniger und/oder windiger es ist) und können diese aus einem durchgefrorenen Wurzelballen nicht "nachfĂŒllen". Deshalb werden die Wurzelbereiche, bei Palmen hie und da auch die Blattschöpfe als Winterschutz mit isolierenden Materialien eingewickelt. Ob DAS allerdings "affensicher" machbar wĂ€re (z.B., weil die Schweinsaffen dahinter leckeres Kleingetier vermuten könnten)...?
(07.11.2013, 15:13)
Jonas Homburg:   Das mit dem Reinigungsaspekt ist mir schon bewusst. Ich hab eine Woche lang die HĂ€user und Anlagen von Schimpansen und Pavianen auf Takamanda saubergemacht und es ist in der Tat viel einfach, mit dem Schlauch durchs Pavianhaus zu gehen und dabei einfach alles wegzuspĂŒlen als die Schimpansenhalle mit Kratzer und Kehrblech abzusuchen.
Mir ist da noch eine andere Idee gekommen: einfach im Graben mehrere große PflanzkĂŒbel platzieren und die mit Bambus und winterharten Palmen bepflanzen. Das mĂŒsste doch reinigunstechnisch und auch vom Wasser her zu machen sein? Ich erachte die Schweinsaffen eigentlich nicht fĂŒr so zerstörungswĂŒtig dass die Pflanzen keine Überlebenschance hĂ€tten, vielmehr frage ich mich ob die dort genug Licht bekĂ€men. Vielleicht machen sich unter dem Aspekt die vielen Scheiben ja noch mal verdient?
(06.11.2013, 19:19)
Holger Wientjes:   Dass anscheinend nicht viel verĂ€ndert wurde und die Anlage trotz des vielen Geldes immer noch nicht optimal ist, macht sie ja gerade auch zum Fehlbau des Jahrzehnts. Mir fĂ€llt gerade wirklich nicht viel ein, was durch Um- oder Neubau in letzter Zeit "verschlimmbessert" wurde. Die neue EisbĂ€renanlage in Hamburg vielleicht noch.
Ja und warum sollte man das Fundament nicht beseitigen ?? FĂŒr das Geld sicher möglich, oder ? Stattdessen lieber noch Kunstfels oben drauf setzen, der spĂ€testens auf den zweiten Blick Ă€hnlich erschlagend wirkt, wie das alte Betonkonstrukt und nur dem oberflĂ€chlichen, flĂŒchtigen Betrachter genĂŒgen dĂŒrfte.
(06.11.2013, 16:29)
Michael Mettler:   @Jonas Homburg: Und wie reinigt man eine solche Anlage NACH EinfĂŒllen von Erde noch mit dem Hochdruckreiniger...? Naturboden hat nun mal auch pflegerische Nachteile, macht also nur auf gut begehbaren FlĂ€chen Sinn.

Übrigens: Wenn die Affen dann auch noch Erde an den HĂ€nden und FĂŒĂŸen hĂ€tten, wĂ€re die Scheiben NOCH stĂ€rker beschmiert ;-)
(06.11.2013, 16:17)
Jonas Homburg:   Also der Fehlbau des Jahrzehnts ist sie ganz sicher nicht.
Ich möchte keinesfalls behaupten dass die Anlage haltungsmĂ€ĂŸig optimal ist und wĂŒrde mir auch Naturboden wĂŒnschen, aber es sei auch darauf hingewiesen dass ja gar nicht so viel an der alten Anlage verĂ€ndert wurde. Der Graben ist noch der alte, und das Fundamtent zugunsten von einer Naturboden-AuffĂŒllung wegzureißen, viel Spaß... genau das Problem dass man dort eine Massivbetonanlage hatte die man nicht mal eben entfernen konnte hat doch im Endeffekt mit zu dieser Lösung gefĂŒhrt.
Ich wĂŒrde ĂŒbrigens keinesfalls behaupten dass keine Haltungsverbesserung eingetreten ist. Die gesamt Anlage hat deutlich mehr Struktur erhalten, die Affen können sich wesentlich leichter den Blicken entziehen.
Auch aus Besuchersicht habe ich den Tunnel mit den Scheiben als Aufwertung erlebt. Jetzt ist wenigstens ein Anreiz da, um sich auch mal mit etwas Suchaufwand durch die Anlage zu bewegen, vorher brauchte man sich ja nur davorstellen...
Insgesamt sicher noch nicht optimal aber es so extrem herunterzuziehen halte ich fĂŒr ungerechtfertigt.

@MM: Eben dieser Wechsel zwischen Sumpf und Trockenlandschaft wÀre doch geradezu dazu prÀdestiniert, den Monsun zu reprÀsentieren... ;)
Unter diesem Aspekt wĂŒrde ich bei entsprechend versiegeltem Beton sofort Erde einfĂŒllen. AbflĂŒsse mĂŒssten am Boden des Grabens vorhanden sein, wie soll die Anlage denn sonst mal mit richtig mit Hochdruckreiniger zu sĂ€ubern sein?
(06.11.2013, 16:02)
Holger Wientjes:   Klettermöglichkeiten bietet sie meiner Meinung nach genau so viel wie zuvor. Vorher hat man auf Beton geschaut, jetzt auf Kunststeine... NatĂŒrlicher Boden soll hier und dort in den Winkeln sein, kann man aber wohl in wenigen Quadratmetern messen. Die Affen lassen sich schlechter Beobachten, da alles ziemlich verwinkelt ist und man durch kleine Scheiben schauen muss, welche ihrerseits oft verschmiert sind, was es nicht attraktiver macht (schon gar nicht zum Fotografieren...). Also unterm Strich, fĂŒr das Geld reine Augenwischerei und fĂŒr mich der zoologische Fehlbau des Jahrzehnts !! Die Alte Anlage hĂ€tte man natĂŒrlicher gestalten sollen: Beton raus, etwas natĂŒrliche Steine und BaumstĂ€mme, gerne auch vielleicht einige nachgebildete Tempelelemente, weiterhin Naturboden rein und man hĂ€tte fĂŒr deutlich weniger Geld eine Anlage gehabt, die fĂŒr die Tiere und den Besucher/Fotografen besser gewesen wĂ€re.
(06.11.2013, 15:05)
Hannes LĂŒke:   Sollte man meinen...
Ich habe mir die Anlage ganz ehrlich im Detail nicht angesehen weil ich einfach kein großer Affenfan bin. Ist die Haltung auf der Anlage denn schlecht? Gibt es keine Klettermöglichkeiten, Naturboden und Strukturen weil anders herum, wenn eine Haltung gut ist und nur optisch kaschiert werden "muss" ist das ja nichts schlechtes...
(06.11.2013, 14:55)
Holger Wientjes:   ... aber genau das sollte es eigentlich sein !!!
(06.11.2013, 12:42)
Hannes LĂŒke:   Der OsnabrĂŒcker Zoo gehört zu meinen absoluten Favoriten und was da gemacht und getan wird gefĂ€llt mir sehr gut. Auch Angkor Watt ist optisch natĂŒrlich eine deutliche Aufwertung. Mich Ă€rgert einfach nur, dass Sie als große Haltungsverbesserung propagiert wird, denn das ist sie sicherlich nicht...
(06.11.2013, 12:34)
Tom Schröder:   Das Ding ist doch keine drei Jahre alt, es ist schlicht und einfach nicht erwĂŒnscht, dass da irgendetwas naturnah ist. Der Zoo OsnabrĂŒck wollte diese reizarme und trostlose Anlage genau so haben, Angkor Watt als Augenwischerei fĂŒr den/die dummeN BesucherIn, die die "neue" Anlage viiiel toller finden soll als den alten, fĂŒr die Tiere sehr Ă€hnlichen, Affenberg...
(05.11.2013, 20:10)
Michael Mettler:   @Lukas Wittsieker: Das dĂŒrfte vielleicht gar nicht so einfach zu bewerkstelligen sein. Eine FlĂ€chenbegrĂŒnung brĂ€uchte ja nicht nur eine Erdschicht, sondern auch eine darunter befindliche Drainage, sonst pendelt der Zustand je nach Wetterlage zwischen SommerdĂŒrre und Sumpflandschaft. Rasen ist davon abhĂ€ngig, Feuchtigkeit auch mal halten zu können, fĂŒr darunter befindlichen Beton wĂ€re genau dies aber vermutlich langfristig ein Problem, wenn er nicht entsprechend versiegelt ist/wird und ein leichtes GefĂ€lle zur Ableitung des Wassers aufweist. FĂŒr zumindest einige Bereiche (z.B. auf dem Besuchertunnel) kĂ€me wohl die Frage der Statik dazu, denn eine Wasser bindende Substratschicht kann ein enormes Gewicht erreichen.

Damit, mal eben Rasen einzusĂ€en, ist es also vermutlich nicht getan, das liefe möglicherweise zu diesem Zweck auf eine grĂ¶ĂŸere Geschichte hinaus...
(05.11.2013, 08:26)
Lukas Wittsieker:   Beim Affentempel ist leider sehr wenig GrĂŒn gewachsen.ich wĂŒrde mir wĂŒnschen das der hĂ€ssliche Betonboden mit Erde befĂŒllt wird und dort Rasen hingesĂ€ht wird oder sonstiges.Schießlich achtet der Zoo auf NatĂŒrliche Gestaltung oder?
(04.11.2013, 20:31)
Lukas Wittsieker:   Leider ist mir beim letzten Besuch aufgefallen das viele Fenster verdreckt waren (Vorallem beim Affentempel)


(04.11.2013, 20:27)
Jonas Homburg:   So, und wieder das neueste nach einem eher nasskalten Besuch, bei dem man den Zoo fast fĂŒr sich allein hatte.

-Die Sanierung des Klammeraffenhauses ist abgeschlossen, den Tieren steht jetzt der Bereich des ehem. Schildkrötenbeckens zur VerfĂŒgung. Die WĂ€nde wurden hellgrĂŒn gestrichen und ĂŒberall liegt eine dicke Schicht Rindenmulch auf dem Boden.
-Der Weißscheitelmangabenmann suchte sehr deutlich die Konfrontation mit den Warzenschweinen und vertrieb diese immer wieder vom Futter (besser er reagiert sich an denen ab als an den Jungtieren)
-Überrascht hat mich die GruppengrĂ¶ĂŸe der Zebramangusten, ich konnte mind. 20 Tiere zĂ€hlen.
-Das Schimpansenhaus ist zu einem supergrĂŒnen Urwald geworden (mal sehen wie schnell das runter ist wenn die erst mal dort reinkommen)
-Das Wolfsrudel war außergewöhnlich rege, wohl animiert durch den inzw. fast elterngroßen Nachwuchs liefen alle Tiere durch ihr WaldstĂŒck.
-Im SĂŒdamerikahaus leben jetzt die Goldagutis mit auf der Innenanlage der Tapire, dort ziehen sie sich hinter eine Baumwurzel in der linken hinteren Ecke zurĂŒck.
-Die Rothandtamarine haben das alte ZwergseidenĂ€ffchengehege ĂŒbernommen, ihre Doppelanlage ist nun leer (vllt. als Übergangsgehege der Siamangs?)
-Am Streichelzoo schreiten die Bauarbeiten um das Minischweingehege fort, man soll den Bereich wohl durch eine Art Steinbogen betreten. Auch die Tigeranlage nimmt Form an, deutlich erkennbar ist bereits die BesucherbrĂŒcke.
-Die Zwergseidenaffen im Aquarium scheinen noch erfolgreich mit Kaimanen und Schnappschildkröten zu leben und saßen sogar mitten ĂŒber dem Wasserbecken.
-Die Voliere der Grauwangenhornvögel ist Winterquartier der PfeifgĂ€nse aus Takamanda, außerdem sah ich dort einen Grautoko. Die Tokovoliere hingegen ist zum Übergangsquartier fĂŒr den Guereza geworden, der in den letzten Wochen die spektakulĂ€re Ausbruchstour hingelegt hatte.
-Vor der WĂŒstenbaude standen zwei weibl. Kleine Kudus mit dem Marabu auf der Anlage. Auf dem Gehegeschild steht, dass die Kudus die Anlage im Schichtbetrieb mit den Blessböcken teilen.
-Zum Schluss kam dann noch eine Erstsichtung: der Nerz! Bisher hatte ich immer vergeblich nach diesen Tieren gesucht, da ich aber heute zufĂ€llig die FĂŒtterung um 15:00 Uhr abgepasst hatte, konnte ich das PĂ€rchen nun endlich sehen.
(02.11.2013, 19:47)
Zoo OsnabrĂŒck:   Zoo OsnabrĂŒck am kommenden Sonntag geöffnet
Zoo-Gebiet nicht von Evakuierung betroffen

Gute Nachrichten fĂŒr alle Zoofreunde: Der OsnabrĂŒcker Zoo hat am kommenden Sonntag wie ĂŒblich von 8 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet, da der Evakuierungsradius fĂŒr die EntschĂ€rfung von BlindgĂ€ngern aus dem Zweiten Weltkrieg verkleinert wurde.

Am Mittwochnachmittag gab es Entwarnung von der Stadt OsnabrĂŒck: Erste Grabungen zur Erstellung der Baugrube förderten einen BlindgĂ€nger zu Tage, der offenbar nach dem Einschlag im Boden in rund fĂŒnf Metern Tiefe detoniert sei, hieß es in einer Pressemitteilung der Stadt. Sprengstoff sei nicht mehr vorhanden und so könne der Evakuierungsradius verkleinert werden. Der Zoo liegt nun nicht mehr im Evakuierungsgebiet und öffnet seine Pforten auch am kommenden Sonntag zu den ĂŒblichen Zeiten von 8 Uhr bis 17:30 Uhr fĂŒr Besucher.

Da die Bundesautobahn 30 zwischen den Abfahrten Sutthausen und Nahne weiterhin gesperrt bleibt, mĂŒssen Autofahrer aus Richtung MĂŒnster ĂŒber die Autobahnabfahrt OsnabrĂŒck-Hellern und dann durch die Innenstadt zum Zoo fahren oder ĂŒber die Bundesstraße 68 ausweichen.


(22.10.2013, 18:59)
Zoo OsnabrĂŒck:   HyĂ€nennachwuchs im Zoo OsnabrĂŒck
Gleich zwei Jungtiere in der Afrika-Tierwelt „Takamanda“

Wer zurzeit die Afrika-Tierwelt „Takamanda“ im Zoo OsnabrĂŒck besucht, kann bei den TĂŒpfelhyĂ€nen ganz besondere Beobachtungen machen: Zwei Jungtiere erkunden die Anlage – immer unter den wachsamen Augen von Mutter Lulonga.

Zwar erblickten die beiden Jungtiere bereits am 20. August 2013 das Licht der Welt, doch die ersten Lebenswochen verbrachten sie in ihrem sicheren Bau. Nun ist der putzige Nachwuchs fĂŒr alle gut zu sehen: „Die beiden kuscheln sie zwar noch viel mit Mutter Lulonga, unsere Besucher können sie aber bei schönem Wetter immer öfter beim Spielen und Herumtollen beobachten. Gerade in den frĂŒhen Morgenstunden und am spĂ€ten Nachmittag sind die Kleinen sehr aktiv“, berichtet Wolfgang Festl, Revierleiter von „Takamanda“. „Wir freuen uns sehr, dass es mit dem Nachwuchs auch in diesem Jahr wieder geklappt hat, da die Nachzucht bei HyĂ€nen sehr schwierig ist.“ Die beiden Jungtiere hĂ€tten derzeit noch keine Namen, da das Geschlecht noch nicht fest stehe. Das mĂŒsse ertastet werden und momentan möchte man die HyĂ€nenfamilie noch nicht stören, so Festl weiter.

Sowohl im Rudelverband als auch in der Kindererziehung fĂŒhren bei den katzenartigen Raubtieren die Damen das Regiment: „Vater Badu wird gar nicht in der NĂ€he der Kleinen geduldet. Der große Bruder Balai, der inzwischen eineinhalb Jahre alt ist, darf aber jederzeit mit dem Nachwuchs spielen. Manchmal schleckt er sie sogar liebevoll ab“, schmunzelt Festl. Balai sei zwar auch ein mĂ€nnliches Tier, aber noch nicht geschlechtsreif – die Geschlechtsreife erreichen HyĂ€nen erst mit circa drei Jahren. „Deshalb hat Balai momentan noch eine Art ‚Welpenschutz’ bei der Mutter“, erklĂ€rt der erfahrene Tierpfleger. Zurzeit haben die Jungtiere noch eine dunkelbraune Fellfarbe – erst im Laufe der Zeit wird sich das Fell heller fĂ€rben und die fĂŒr TĂŒpfelhyĂ€nen charakteristischen schwarz-braunen Flecken erscheinen.

Bei den angekĂŒndigten milden Temperaturen in den nĂ€chsten Tagen stehen die Chancen besonders gut, das Familienleben bei den HyĂ€nen beobachten zu können.

Foto: Zoo OsnabrĂŒck (Martina HĂŒmmer)
Kuscheln mit Mama ist doch am schönsten.
(18.10.2013, 13:38)
Zoo OsnabrĂŒck:   Zoo am 27. Oktober wegen BombenrĂ€umung geschlossen
Tiere bleiben in ihren HĂ€usern

Der Zoo OsnabrĂŒck muss am Sonntag, den 27. Oktober, aufgrund einer EntschĂ€rfung von BombenblindgĂ€ngern aus dem Zweiten Weltkrieg im OsnabrĂŒcker Stadtteil Nahne geschlossen bleiben. Die Tiere werden an diesem Tag grĂ¶ĂŸtenteils in ihren HĂ€usern bleiben.

„Die Tiere werden nicht evakuiert. Das wĂŒrde zu viel Stress fĂŒr sie bedeuten und es wĂ€re aus logistischen GrĂŒnden nicht möglich. Deswegen werden die Tierpfleger sie vormittags mit der Tagesration Futter versorgen und ihre StĂ€lle sĂ€ubern, sodass die meisten Tiere den Tag in ihren HĂ€usern verbringen können“, erlĂ€utert Zooinspektor Hans-JĂŒrgen Schröder den Ablauf am Tag der BombenrĂ€umung. „Nach Beendigung des Einsatzes werde ich durch den Zoo gehen und mich vergewissern, dass es allen Zoobewohnern gut geht.“ Als zusĂ€tzliche Sicherheitsmaßnahme sei eine Rufbereitschaft eingerichtet: Zoodirektor und Fachtierarzt Prof. Dr. Michael Böer werde den ganzen Tag auf Abruf in Reichweite sein. Bis spĂ€testens 12 Uhr mĂŒssen alle Zoomitarbeiter das GelĂ€nde verlassen. FĂŒr Besucher ist der Zoo komplett geschlossen. Allgemeine Informationen zur BombenrĂ€umung unter: www.osnabrueck.de/69920.asp.

(16.10.2013, 14:09)
Lukas Wittsieker:   Weiß eigentlich jemand was noch fĂŒr kleinere Baumaßnahmen geplant sind ???

z.B. Minischweinen,Pinguine,SĂŒdamerika etc
(10.10.2013, 21:23)
WolfDrei:   Ich habe lange ĂŒberlegt, was das denn nun fĂŒr ein Affe gewesen sein könnte - ich dachte eher an das "MantelĂ€ffchen" Saguinus bicolor. An Guerezas habe ich eigentlich weniger gedacht.
(09.10.2013, 13:31)
Zoo OsnabrĂŒck:   Mantelaffe Lubaya wieder wohlbehalten Zuhause
Zoomitarbeiter lockten Ausreißerin in Keller

Das Mantelaffenweibchen Lubaya, das vor knapp zwei Wochen aus ihrem Gehege im Zoo OsnabrĂŒck ausgebĂŒxt war, ist wieder sicher und wohlbehalten zuhause. Heute Vormittag lockten Zoomitarbeiter sie in einen Keller eines Familienhauses am Schölerberg.
"Wir sind sehr froh, dass Lubaya wieder wohlbehalten zurĂŒck in unserer Obhut ist. Der Ausflug war fĂŒr sie sicherlich spannend, aber sie wirkte doch etwas erschöpft", berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoos. Am Mittwochvormittag konnten Zoomitarbeiter Lubaya mithilfe von Futter und Wasser in einen Keller eines Familienhauses in unmittelbarer Umgebung des Zoos locken. Als um 9:40 Uhr die KellertĂŒr hinter der Ausreißerin geschlossen war, rĂŒckte Zootierarzt Thomas Scheibe mit zwei Kollegen aus. Mithilfe eines Keschers konnte er Lubaya schnell in die mitgebrachte Transportkiste setzen. "Sie war ganz ruhig und friedlich. Lubaya hatte großen Durst und war vielleicht froh, dass sie nun wieder alles bekommt, was sie benötigt", so Klumpe. Damit das Zooteam sicherstellen kann, dass es der inzwischen deutschlandweit bekannten Ausreißerin gut geht, muss Lubaya zunĂ€chst in QuarantĂ€ne bleiben. "Wir beobachten sie in den nĂ€chsten Tagen ganz genau und werden eine Kotprobe zur Untersuchung nehmen. Das Wichtigste ist nun, dass wir mit der artgerechten ErnĂ€hrung, Laub, die empfindliche Magen-Darmflora wieder aufbauen", berichtet Klumpe. WĂ€hrend Lubaya sich erholt, klĂ€rt das Zooteam, was mit dem Affenweibchen passiert. "Dass die Ausreißerin in ihre Gruppe zurĂŒckkehrt, ist eher unwahrscheinlich, denn irgendetwas hat sie dazu veranlasst, fĂŒr lĂ€ngere Zeit ihren Artgenossen den RĂŒcken zuzukehren", vermutet der wissenschaftliche Mitarbeiter. "Wir danken auf jeden Fall allen Anwohnern fĂŒr ihre Mithilfe. Sogar Kartoffeln und Reis haben sie extra fĂŒr Lubaya gekocht und verteilt."
Lubaya war am 26. September 2013 aus ihrem Gehege geklettert und erkundete seitdem die Umgebung des Zoos. Da von Mantelaffen keine Gefahr fĂŒr Menschen ausgeht und das Tier genĂŒgend Nahrung im Wald des Schölerbergs fand, hoffte der Zoo zunĂ€chst, dass sie von alleine zu ihrer Gruppe zurĂŒckkehrt. Als dies nicht passierte, versuchten die Zoomitarbeiter in den letzten Tagen Lubaya mithilfe von Futter anzulocken.

Fotoquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Das Zooteam lockt Lubaya mit gekochten Kartoffeln und Wasser.
(09.10.2013, 13:02)
Hannes LĂŒke:   Wo war se denn?
(09.10.2013, 11:47)
Zoo OsnabrĂŒck:   Mantelaffenweibchen Lubaya ist wieder wohlbehalten im Zoo OsnabrĂŒck
(09.10.2013, 11:43)
Zoo OsnabrĂŒck:   Mantelaffenweibchen Lubaya ist wieder wohlbehalten im Zoo OsnabrĂŒck
(09.10.2013, 11:41)
Lukas Wittsieker:   Laut Zoo soll der KĂŒstenbereich und das Becken vergrĂ¶ĂŸert werden

Was passiert eigentlich mit dem Weg neben der Pinguinanlage weil dort wird bald Pinguinanlage sein kann da bald durch gehen oder wird er verlegt???
(08.10.2013, 15:44)
Lukas Wittsieker:   Was wird eigentlich bei den Minischweinen umgebaut?
(08.10.2013, 15:40)
Niedersachse:   Im alten Wildhund-Gehege neben den Löwen.
(04.10.2013, 12:42)
Hannes LĂŒke:   Wo sind in OS im Moment eigentlich die Schakale untergebracht?
(04.10.2013, 11:33)
Zoo OsnabrĂŒck:   Äffchen Lubaya noch unterwegs

Das Mantelaffenweibchen Lubaya aus dem Zoo OsnabrĂŒck, das vergangenen Donnerstag aus seinem Gehege geklettert ist, erkundet noch immer die Umgebung. Eine aktive Suche seitens des Zoos findet nicht statt.

„Lubaya befindet sich noch immer in der NĂ€he des Zoos. Wir wollen sie nicht durch eine aktive Suche unter Druck setzen und so unter UmstĂ€nden riskieren, dass sie noch weiter davonlĂ€uft. Wir gehen davon aus, dass sie von selbst zurĂŒckkommt. Da Mantelaffen Baumbewohner sind, die sich hauptsĂ€chlich von BlĂ€ttern und Laub ernĂ€hren, fĂŒhlt sich Lubaya momentan in den Baumkronen am Schölerberg wahrscheinlich sehr wohl. Außerdem ist es zurzeit trocken und ausreichend warm. Deshalb kann es durchaus noch einige Tage dauern, bis sie wieder zurĂŒckkommt“, erklĂ€rt Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo OsnabrĂŒck. Das Tier wurde in den letzten Tagen an verschiedenen Stellen rund um den Zoo gesichtet. „Sollte das Äffchen sich in einer Position befinden, in der ein Eingreifen von unserer Seite möglich ist, werden wir versuchen, das Tier mit Futter anzulocken, das mit Beruhigungsmitteln versehen ist“, so Klumpe weiter. Bis dahin heißt es jedoch weiterhin: abwarten.

Lubaya war am Donnerstagnachmittag aus ihrem Gehege in der Afrika-Welt „Takamanda“ geklettert. Da die Affen wahre KletterkĂŒnstler sind und sehr weit springen können, konnten die Tierpfleger sie nicht sofort wieder einfangen. Von dem Tier geht keinerlei Gefahr aus – im Gegenteil: In vielen Zoos gibt es „Walk-Through“-Anlagen mit dieser Affenart und auch im Zoo OsnabrĂŒck ist langfristig eine derartige Anlage mit den Tieren geplant. Zudem sind Mantelaffen sehr scheu und laufen vor Menschen eher weg. Deshalb sollten sich Menschen, die Lubaya sehen, ihr nicht nĂ€hern oder auf eigene Faust versuchen, das Tier zu fangen. Der Zoo freut sich ĂŒber Hinweise aus der Bevölkerung unter der Nummer: 0541-95105-0.
(02.10.2013, 21:43)
Zoo OsnabrĂŒck:   Neue Ruwe-Skulpturen im Zoo OsnabrĂŒck
Ehefrau ĂŒberlĂ€sst dem Zoo zwei Tier-Plastiken

Zwei steinerne Zoobewohner sind in den letzten Wochen in den Zoo OsnabrĂŒck eingezogen. Ingrid Ruwe, die Ehefrau des verstorbenen OsnabrĂŒcker Bildhauers Hans Gerd Ruwe, ĂŒberlĂ€sst dem Zoo zwei Tier-Skulpturen – eine Schneeeule und eine liegende Raubkatze.

„Mein Mann hatte schon sehr frĂŒh eine enge Bindung zum Zoo OsnabrĂŒck – bereits als Jugendlicher besuchte er den Zoo, um dort Tierzeichnungen anzufertigen. Außerdem war es mir wichtig, den Standort der Figuren entsprechend dem Thema zu bestimmen. Da ist meine Wahl natĂŒrlich auf den Zoo gefallen“, erlĂ€utert Ingrid Ruwe, die Ehefrau des verstorbenen OsnabrĂŒcker Bildhauers Hans Gerd Ruwe, ihre BeweggrĂŒnde fĂŒr die Entscheidung. Die Schneeeule, eine weiße Marmor-Plastik aus den achtziger Jahren, steht nun vor den Volieren der Grautoko und Grauwangen-Hornvögel rechts neben der Pinguinanlage. Vor dem Sandkatzenhaus hat es sich die „liegende Raubkatze“ gemĂŒtlich gemacht, eine Diabas-Skulptur aus dem Jahr 1969. „Frau Ruwe gilt unser herzlichster Dank. Wir sind sehr froh und es macht uns auch stolz, dass sie gerade den Zoo als Standort fĂŒr diese wunderbaren Skulpturen ausgewĂ€hlt hat“, freut sich Reinhard Coppenrath, EhrenprĂ€sident des OsnabrĂŒcker Zoos, ĂŒber die besondere Dauerleihgabe. Andere Skulpturen des KĂŒnstlers erfreuen schon seit vielen Jahren die Zoobesucher: Unter anderem wurden das „Tiergericht“ vor dem Aquarium und der „Entenbrunnen“ gegenĂŒber des NOZ-Kinderlands von Hans Gerd Ruwe geschaffen.

Hans Gerd Ruwe war ein OsnabrĂŒcker Bildhauer und KĂŒnstler. Er verstarb 1995. Sein bekanntestes Werk in der OsnabrĂŒcker Innenstadt ist der „BĂŒrgerbrunnen“ auf dem Platz des WestfĂ€lischen Friedens.

Foto: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Über die neuen Standorte der Schneeeule (Bildmitte) und der „liegenden Raubkatze“ freuen sich: Reinhard Coppenrath (EhrenprĂ€sident Zoo OsnabrĂŒck), Ingrid Ruwe, Andreas Busemann (GeschĂ€ftsfĂŒhrer Zoo OsnabrĂŒck gGmbH) und Zooinspektor Hans-JĂŒrgen Schröder (v.l.n.r.).
(01.10.2013, 09:42)
Lukas Wittsieker:   Wird eigentlich der ganze Bereich Minischwein,HĂŒhner& Co noch angepasst?

Weil gerade wird die Minischweinanlage zum Ankorwat Tempel angepasst
Bei der Tiger Baustelle tut sich was die Siamangs und Bintorungs werden alte Hohe BĂ€ume erhalten
Weil Gibbons mögen es in der Höhe zu schwingen.Am Affentempel ist leider immer noch zu wenig Natur wann tut der Zoo endlich mal was?
(30.09.2013, 21:10)
Carsten Horn:   Stimmt, aber eine begehbare Anlage fĂŒr Mantelaffen fĂ€llt mir spontan nur in MĂŒnster ein, da ist ein bissel Abwechselung im Besatz in der Region doch viel schöner. Oder halt nicht begehbar, um sich ein bissel abzuheben, g...

(28.09.2013, 22:01)
Michael Mettler:   @Carsten: Na ja, aber NICHT begehbare Affenanlagen gibt es doch auch schon und in noch viel mehr Zoos :-)
(28.09.2013, 14:38)
Carsten Horn:   Ist der GeschĂ€ftsfĂŒhrer in OsnabrĂŒck eigentlich Chinese, irgendwie kommt mir das so vor (gefĂŒhlsmĂ€ĂŸig), als wĂŒrden die fleißig bei den Nachbarn kopieren, g...

Ist ja nichts schlimmes, das wird schon seit mehr als einem Jahrhundert in der Zoowelt gemacht (Hagenbecks Ideen z. B.), aber um eine gewisse UniformitÀt zu vermeiden, sollte man nicht unbedingt im nÀchstgelegen Zoo Ausschau halten, sondern vielleicht besser etwas weiter weg, g...
(28.09.2013, 13:12)
Lukas Wittsieker:   Im OsnabrĂŒcker Zoo ist am Donnerstag ein Mantelaffe ausgebĂŒxt. Die sind nicht gefĂ€hrlich sondern Scheu .in MĂŒnster gibt es auch eine begehbare Anlage sowas ist auch in OsnabrĂŒck geplant
(28.09.2013, 08:51)
Hannes LĂŒke:   Wie ein Hulman ein Kinde ausgeknockt hat durfte ich auch schon erleben...
Am Wochenende scheint in Hodenhagen auch in jedem Gehege Aufsichtspersonal zu stehen das darauf hinweißt keine RucksĂ€cke mitzunehmen
(26.09.2013, 09:18)
Oliver MĂŒller:   Mir ist in Hodenhagen mal ein ausgewachsener Hulman-Mann im Rahmen einer Keilerei aus ca. 3-4 Metern Höhe in den Nacken gesprungen und hat mich quasi als Sprungbrett benutzt. Ich hatte ein leichtes Schleudertrauma danach, an dem ich noch 2 oder 3 Tage lang Freude hatte.

In einem anderen Zoo (ich meine sogar Nordhorn) hat mich mal ein Bartkauz "angeflogen" und nur weil ich mich blitzschnell geduckt habe und dann die Voliere verlassen habe, gab es keine Kollision. Von daher bin ich kein so großer Freund von begehbaren Anlagen fĂŒr Tiere, die gefĂ€hrlicher sind als Meerschweinchen... ;-)
(26.09.2013, 00:36)
Hannes LĂŒke:   Die begehbare PrĂ€riehundanlage in Nordhorn wird aber auch wĂ€hrend der Rut der Tiere geschlossen.

@Michael, dann habe ich mich wohl falsch ausgedrĂŒckt. Eben die schwierigkeit die Tiere zahm zu bekommen sehe ich als Vorteil. Da meinen wir wohl das selbe. Was das Bodengewirr bedeutet wĂŒrde ich behaupten ein NAsenbĂ€r sitzt mehr in den BĂ€umen als ein Berberaffe
(25.09.2013, 11:31)
Lukas Wittsieker:   Im Tierpark Nordhorn gibt es eine begehbare PrĂ€riehund Anlage

Übrings war letzten im Zoo es wird wieder gewerkelt z.B: Minischweinanlage wird im Design vom Streichelland umgebaut ( vielleicht wird es beim HĂŒhnerhaus auch noch gemacht) und beim Klammeraffen ist wohl ein Totalumbau geplant

(24.09.2013, 20:52)
Michael Mettler:   @Hannes: Zahmheit wĂ€re doch aber bei einer begehbaren Anlage eher kontraproduktiv? Wenn die Tiere eine gewisse (Flucht-)Distanz einhielten, kĂ€me es immerhin weniger zu Konfrontationen als bei hand- oder futterzahmen Tieren.

Wann immer ich in den Hodenhagener "Offengehegen" war, war ich den dortigen Affen und Halbaffen offenbar völlig wurscht (und das galt fĂŒr die anderen anwesenden Besucher genauso).

Ich denke, bei bodenlebenden Tieren wie Mangusten wĂ€re die Gefahr grĂ¶ĂŸer als bei kletternden und springenden Arten, dass sie im Beingewirr der Besucher zu Schaden kĂ€men.
(24.09.2013, 17:03)
Hannes LĂŒke:   geschweige denn die unmengen an Mangusten, Surikaten etc.
Ich selbst habe u.a. schon Skunks und ErdmĂ€nnchen gehalten und muss sagen, die Tiere sind hĂ€ufig erst durch sehr viel einfĂŒhlungsvermögen zahm geworden. BezĂŒglich der AgressivitĂ€t waren meine PrĂ€riehunde bedeutend schlimmer...
(24.09.2013, 14:49)
Hannes LĂŒke:   Aktuell gibt es in Hodenhagen nur begehbare Anlagen fĂŒr Hulman, Katta, Berberaffe und Saimiri. Ich muss sagen bei den Hulmanen hab ich schon ein mulmiges GefĂŒhl gehabt. Bei solchen Anlagen frage ich mich oft warum es keine begehbaren Anlagen fĂŒr NasenbĂ€ren, WaschbĂ€ren oder FĂŒchse gibt....
(24.09.2013, 14:47)
Michael Mettler:   In Hodenhagen gab es (gibt es noch?) eine begehbare Anlage fĂŒr Haubenkapuziner bzw. meiner Erinnerung nach saßen sie sogar nacheinander in zwei verschiedenen der diversen begehbaren Affenanlagen dort. Die Erfahrungen von dort dĂŒrften bei der Entscheidung in OsnabrĂŒck vermutlich eine Rolle gespielt haben, wo es doch der selbe zoologische Leiter ist, der sie gesammelt hat.
(24.09.2013, 12:29)
Hannes LĂŒke:   Also eine begehbare Kapuzineranlage finde ich aufgrund der GefĂ€hrlichkeit und Intelligenz der Tiere keine gute Idee. Ich kenne mehrere Private Kapuzinerhaltungen und weiß aus einigen Zoos, dass man dort nicht in die Kapuzineranlagen geht.
(24.09.2013, 09:13)
Lukas Wittsieker:   Laut Zoo sind vielleicht begehbare Anlagen fĂŒr Totenkopf und Kapuzineraffen geplant
Ich finde es gut dann gibt es mehr begehbare Gehege
Am Eingang soll das Klammeraffenhaus komplett umgestaltet werden ,und Außen nehm ich an das alle Inseln Verbunden werden und neue Besucher Absperrungen
Vielleicht leicht neue Beschilderungen in und am Eingangsbereich
(23.09.2013, 22:13)
Hannes LĂŒke:   Es soll eine begehbare Kapuzineraffenanlage geben???
(23.09.2013, 12:38)
Jonas Homburg:   Einmal wieder ein paar Neuigkeiten aus dem Zoo:
-Das Klammeraffenhaus ist geschlossen, dort scheinen die Umbauten schon begonnen zu haben
-BraunbĂ€rin Susi verbringt ihren „Ruhestand“ im Gehege der SilberfĂŒchse
-Die neue Tieranlage scheint wirklich gewaltig zu werden, dass dort ĂŒberhaupt so viel GelĂ€nde zur VerfĂŒgung steht, war schon erstaunlich zu sehen. Insgesamt wohl ein sehr Wand-lastiger Bau, die Betonkonstruktionen wirken schon jetzt geradezu erdrĂŒckend.
-In den Volieren hinter dem Aquarium hat es Umbesetzungen gebeben, links leben jetzt weiter Krontauben, Balistare und Straußwachteln, neu dabei jetzt die PerlhĂŒhner. In der Mitte weiter der Beo, die LĂ€rmvögel und dazu nun ĂŒberzĂ€hlige Schopfwachteln und Genickbandweber. Rechts ganz neue Bewohner: Diamantfasan, Rotkopf-Papageiamadine, Reisfink und DiamanttĂ€ubchen (ich frag mich hoffentlich zu Recht was dieser geografische Unsinn soll)
-Im Aquarium sind die ZwergseidenĂ€ffchen aus dem Affenhaus bei den Brillenkaimanen und Schnappschildkröten einquartiert worden und bewegen sich dort v.a. im Bereich unter der Decke. Über einem Teil des Wasserbeckens ist in halber Höhe ein Netz gespannt. Mal sehen wie lange das gut geht...
-Die Zwergseidenaffenalage im Affenhaus steht jetzt leer, hier ist aber kein Hinweis auf zukĂŒnftige Bewohner zu finden. An der Vorderseite sind die separierten Schweinsaffen (vormals 2. KĂ€fig von rechts) in den KĂ€fig ganz links gezogen, die bis Dato dort lebenden Kapuziner-Senioren in den KĂ€fig ganz rechts (bisher Kapuzinergruppe), und die Kapuzinergruppe ist einen KĂ€fig nach links „aufgerĂŒckt“.
-Am SĂŒdamerikahaus sind noch keine Anzeichen fĂŒr die VerĂ€nderungen zu erkennen, allerdings scheint der alte solitĂ€re Kaiserschnurrbarttamarin verstorben zu sein, denn auch der rechte InnenkĂ€fig stand den Weißgesichtseidenaffen offen.
-Auf der Samburu-Anlage fand sich unter den eher unscheinbar grauen Straußenweichen jetzt auch endlich mal ein hĂŒbscher schwarzer Straußemann, sonst die â€žĂŒbliche Mischung“.
-Im Schimpansenhaus hat die Bepflanzung wieder die vormaligen Ausmaße angenommen, Blickfang war hier ein Grauwangen-Hornvogel (wohl eigene Nachzucht), der bisher in der rechten Voliere hinter dem Aquarium gelebt hatte und jetzt in der Halle auch mal „richtig fliegen“ konnte. Ob das allerdings auch mit Schimpansen noch gut geht, sei mal dahin gestellt.
Die Plattform mit seitlichem Windschutz bei den Servalen bietet jetzt eine dritte Einblickmöglichkeit, aufgrund der Bepflanzung ist es jedoch immer noch sehr schwer, sie zu entdecken.
Bei den HyĂ€nen ist ein offener Holzunterstand auf der Anlage entstanden, das Dach ist bepflanzt, sodass er sich optisch sehr gut einfĂŒgt. Die in den Hang eingebauten Betonröhren zum Hineinlegen wurden verfelst und wirken damit deutlich natĂŒrlicher.
(22.09.2013, 22:03)
Lukas Wittsieker:   Wann startet eigentlich der Bau der begehbaren Kapuziner und TotenkopfĂ€ffchen Anlage ???
(18.09.2013, 19:19)
Zoo OsnabrĂŒck:   Zoo OsnabrĂŒck trauert um Schimpansin Zamana
Chronisches Leiden fĂŒhrte zu Kreislaufversagen

Die Mitarbeiter des OsnabrĂŒcker Zoos trauern um Schimpansin Zamana, die letzte Woche von Basel nach OsnabrĂŒck zog. Sie wurde Montagmorgen tot aufgefunden. Die Autopsie wies eine chronische VerĂ€nderung von Niere und Lunge auf.

„Der Todesfall von Zamana hat uns völlig unerwartet getroffen und erschĂŒttert uns“, berichtet „Takamanda“-Revierleiter und Schimpansenexperte Wolfgang Festl. Schimpansin Zamana war am vergangenen Mittwochabend im Zoo OsnabrĂŒck aus Basel eingetroffen, nachdem die OsnabrĂŒcker Menschenaffen Kisha und Kume gen Basel und Leipzig aufgebrochen waren. Seit dem hatte der Tierpfleger jede Minute im Schimpansenhaus verbracht – nachts schlief er auf einer Liege im Tierpflegergang. Festl besprach jeden Schritt der ZusammenfĂŒhrung mit einem Tierpfleger aus Basel, der Zamana kannte. „Die ZusammenfĂŒhrung von Schimpansen ist nicht einfach. Auch in der Wildbahn gibt es dabei jede Menge Auseinandersetzungen, denn die Menschenaffen sind sehr emotional und werden auch handgreiflich“, beschreibt Festl. Das Kennenlernen lief laut Festl fĂŒr Schimpansen normal: „NatĂŒrlich gab es auch Geschrei und die ein oder andere heftige Auseinandersetzung – aber fĂŒr die lebhaften Schimpansen war das alles im Rahmen. Chef Tatu war Zamana auch recht freundlich gesonnen und noch am Sonntag kam unsere Schimpansin Vanessa zu Zamana zur Fellpflege, das sogenannte Groomen.“ Zamana wirkte ruhig, schlief nachts und fraß regelmĂ€ĂŸig. Festl fand das Tier am Montagmorgen um fĂŒnf Uhr leblos im Schlafbereich. Eine Herzlungenmassage blieb erfolglos.

Chronische VerÀnderungen von Lunge und Niere
Die Autopsie wurde an der TierĂ€rztlichen Hochschule Hannover durchgefĂŒhrt, wie der OsnabrĂŒcker Zoodirektor Prof. Michael Böer erlĂ€utert: „Die Testergebnisse lagen am spĂ€ten Mittwochnachmittag vor und zeigten eine chronische VerĂ€nderung von Lunge und Niere sowie geschwollene Lymphknoten. Das bedeutet, dass der Organismus des Tieres bereits geschwĂ€cht war, als Zamana bei uns ankam. Der Zustand war jedoch klinisch nicht auffĂ€llig, sodass weder die Baseler Kollegen noch wir etwas feststellen konnten.“ Die neue Situation in OsnabrĂŒck habe dann dazu gefĂŒhrt, dass Zamana an einem Kreislaufversagen gestorben ist.

Auch wenn die ZusammenfĂŒhrung verschiedener Schimpansen eine Herausforderung ist, so sei sie dennoch wichtig, betont der Experte: „Westafrikanische Schimpansen sind eine stark bedrohte Tierart. Wir Zoos sind dafĂŒr verantwortlich mit professionellem Zuchtmanagement fĂŒr den Erhalt der Tierart zu sorgen. Deswegen ist es eine essenzielle Aufgabe, die Tiere zwischen den Zoos zu tauschen, um mit gesundem Nachwuchs die Menschenaffen fĂŒr unsere Kinder und Enkel zu bewahren. Die dabei stattfindenden Transfers und nachfolgenden Eingewöhnungen verlaufen nie ohne Risiko – ganz so wie in der Wildbahn, wenn ein junges Schimpansenweibchen ihren Elternverband verlĂ€sst und sich auf der Suche nach einem Partner in fremdes Territorium begibt.“ Der Zoo stand in den letzten Tagen eng in Kontakt mit dem Zoo Basel, um das Geschehene zu besprechen. „Auch die Kollegen in Basel sind traurig, wissen aber, das so etwas passieren kann – auch bei bester Vorbereitung und Betreuung“, so Böer.

Eine positive Nachricht: Dem OsnabrĂŒcker Schimpansen Kume geht es in seiner neuen Heimat in Basel bislang gut. Das dortige MĂ€nnchen Eros hat den jungen Erwachsenen unter seine Fittiche genommen.

 
(11.09.2013, 18:31)
Zoo OsnabrĂŒck:   Schimpansenweibchen Zamana verstorben

Schimpansenweibchen Zamana, die vergangenen Mittwoch im Zoo OsnabrĂŒck aus Basel eintraf, ist aus bisher ungeklĂ€rter Ursache verstorben.
Zurzeit wird Sie in der TierÀrztlichen Hochschule Hannover obduziert.

[Eilmeldung des Zoos - sobald die Ergebnisse der Odbduktion vorliegen, sollen ausfĂŒhrliche Informationen folgen.]
(11.09.2013, 12:14)
RĂŒdiger:   Waren die kĂŒnstlichen Besamungen bei den Breitmaulnashornweibchen ohne Erfolg ?
Man hört und liesst gar nichts mehr zu den Resultaten.
(08.09.2013, 13:43)
Zoo OsnabrĂŒck:   Auf Wiedersehen Kume und Kisha, willkommen Zamana
Neuigkeiten aus der OsnabrĂŒcker Schimpansengruppe

Es war bereits angekĂŒndigt: Die Schimpansen Kume und Kisha haben gestern ihren Heimatzoo in OsnabrĂŒck verlassen. DafĂŒr reiste Schimpansenweibchen Zamana an den Schölerberg.
Die Gesundheitsuntersuchung vor circa zwei Wochen sowie alle notwendigen Blutuntersuchungen der zwei Schimpansen waren ohne Befund und so mussten sich die OsnabrĂŒcker Zoomitarbeiter am gestrigen Mittwoch in der Afrika-Tierwelt „Takamanda“ von ihnen verabschieden: „Wir sind schon traurig, dass Kume und Kisha uns verlassen mussten, aber es ist fĂŒr sie besser so. Kisha hĂ€tte hier keinen passenden Partner finden können und Kume hĂ€tte den Druck von seinem Vater aushalten mĂŒssen“, erklĂ€rt Tierpfleger und Revierleiter Wolfgang Festl. Und so reisten gestern Vormittag das achtjĂ€hrige Schimpansenweibchen Kisha in den Zoo Leipzig und das achtjĂ€hrige SchimpansenmĂ€nnchen Kume in den Zoo Basel. Hier können sie helfen, die bedrohte Tierart der Westafrikanischen Schimpansen zu erhalten. Zwei OsnabrĂŒcker Tierpfleger begleiteten ihre SchĂŒtzlinge und werden die nĂ€chsten Tage auch dort als Bezugsperson fĂŒr die Tiere verbringen.
Parallel reiste das elfjĂ€hrige Schimpansenweibchen Zamana nach OsnabrĂŒck als neues Mitglied fĂŒr die hiesige Schimpansengruppe. „Zamana ist eine junge, hĂŒbsche Schimpansin. Sie ist am Ende der PubertĂ€t angelangt und ĂŒbernimmt nun langsam die Rolle eines erwachsenen Weibchens“, beschreibt der zustĂ€ndige Kurator Adrian Baumeyer aus dem Zoo Basel. „Sie hĂ€lt sich normalerweise eher am Rande der Gruppe auf, versucht aber nach und nach in der Hierarchie aufzusteigen.“ Zamana lernte die OsnabrĂŒcker Schimpansengruppe erstmals am Donnerstagmorgen kennen. Die ZusammenfĂŒhrung von Schimpansen ist eine besondere Situation, weiß Wolfgang Festl: „Auch in der Wildbahn lĂ€uft das nicht immer friedlich ab. Wir mĂŒssen genau beobachten, wie die Tiere aufeinander reagieren. Zeigen sie großes Interesse aneinander, können wir sie zusammen lassen. Falls Unruhe aufkommt, mĂŒssen wir sie wieder trennen, damit jeder seine Ruhephasen bekommt.“ Das erste Kennenlernen der Menschenaffen in dem fĂŒr Besucher nicht einsehbaren Schlafbereich verlief recht ruhig: „Sie waren noch voneinander getrennt, aber konnten sich schon sehen. Tatu, der Chef, brĂŒllte einmal, aber ansonsten beĂ€ugten sich alle nur neugierig“, berichtet Festl. Wenn alles weiter gut lĂ€uft, ist Zamana bereits bald auf der Außenanlage in „Takamanda“ zu sehen.

Foto: Zoo Basel
Schimpansenweibchen Zamana kam aus Basel nach OsnabrĂŒck
(06.09.2013, 08:40)
WolfDrei:   Erwarten die Besucher eigentlich Wimbledon-Rasen?
(02.09.2013, 12:18)
Lukas Wittsieker:   Es wurde Malwieder auf anderen Seiten ĂŒber das hohe Unkraut in Takamanda kritisiert!
(01.09.2013, 23:12)
Ulli:   Binturongs - eine Traditionsart von OsnabrĂŒck ist wieder da
(30.08.2013, 13:50)
Zoo OsnabrĂŒck:   Neues Zuhause fĂŒr Wölfin Odina
Erster Bewohner fĂŒr „Angkor Wat II“ eingezogen

Gute Nachrichten fĂŒr Wölfin Odina: Sie hat im Tiergarten Worms ein neues Zuhause gefunden. Parallel zog ein Binturongweibchen am Schölerberg ein, das ab 2014 im Bereich der neuen „Angkor-Wat“-Tigeranlage leben wird.

Tierpflegerin Tanja Boss ist glĂŒcklich: Ihr SchĂŒtzling, Wölfin Odina, hat ein neues Zuhause gefunden und fĂŒhlt sich dort anscheinend sehr wohl: „Odina hat es bei uns leider nicht geschafft, sich in die Gruppe zu integrieren. Deswegen lebte sie in den vergangenen Wochen alleine in einem Gehege neben den Rothunden.“ Fieberhaft suchte der Zoo nach einem neuen Rudel fĂŒr die EuropĂ€ische Wölfin und fand es schließlich im Tiergarten Worms. Hier leben fĂŒnf RĂŒden zusammen, die FĂ€he war im vergangenen Jahr aus AltersgrĂŒnden verstorben. Odina soll nun helfen, wieder eine klare Rangfolge aufzubauen und damit Ruhe in das Rudel bringen. „Am Montag haben wir Odina nach Worms gebracht. Die erste Nacht verbrachte sie in einem Vorgehege der Wolfsanlage, um die anderen erstmal durch das sichere Gitter kennenlernen zu können“, berichtet die Tierpflegerin. Nachdem sich Odina gestĂ€rkt hatte und die Nacht ruhig verlief, traf die FĂ€he dann direkt auf das Wolfsrudel und ĂŒberraschte Boss: „Sie erkundete sofort selbstbewusst das Gehege und markierte es. Damit verhielt sie sich ganz anders als bei unserem Rudel, wo sie eher Ă€ngstlich war. Schließlich legte sie sich in der NĂ€he eines Teiches hin, ruhte sich aus und ließ sich dann auch von den RĂŒden beschnuppern.“ Nachdem Boss sich am Mittwoch noch einmal versichert hatte, dass es Odina weiterhin gut geht, trat sie zufrieden die RĂŒckreise nach OsnabrĂŒck an.

Binturongweibchen eingezogen
WĂ€hrend der Zoo nun einen Wolf weniger hat, bereichert ein anderes Tier neuerdings den Schölerberg: Marder, Katze oder BĂ€r – auf den ersten Blick kann man die neue Bewohnerin nicht so richtig einordnen. Und tatsĂ€chlich handelt es sich bei dem Binturong-Weibchen um eine eher unbekannte Tierart, wie Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im OsnabrĂŒcker Zoo, berichtet: „Binturongs sind die grĂ¶ĂŸten Schleichkatzen der Welt, aber man findet sie nur selten in Zoos. Sie sehen in etwa aus wie kleine BĂ€ren, haben aber einen langen, buschigen Schwanz, mit dem sie auch greifen können.“ Binturongs gelten als gefĂ€hrdet, da ihr Lebensraum, der sĂŒdostasiatische Regenwald, vom Menschen zerstört wird. Das einjĂ€hrige Weibchen, das aus dem Prager Zoo nach OsnabrĂŒck gekommen ist, lebt zunĂ€chst im Gibbongehege: „Sobald die neue Tigeranlage fertig gestellt ist, wird sie dort zusammen mit Siamangs, einer Affenart, in eine eigene Anlage ziehen. Bis dahin haben wir auch sicher einen passenden Partner fĂŒr sie gefunden“, erlĂ€utert Wulftange das weitere Vorgehen. Die Gibbons haben solange tagsĂŒber Unterschlupf bei den Orang-Utans Astrid und Buschi gefunden, nachts ziehen sie sich in ihren neuen Innenbereich im Menschenaffenhaus zurĂŒck. Noch ist das Binturong-Weibchen sehr scheu und deswegen nur schwierig fĂŒr die Besucher zu entdecken.

Nachwuchs bei Stachelschweinen und Zebramangusten
Neue Bewohner gibt es auch bei den Stachelschweinen und Zebramangusten, denn dort hat der „Storch“ vorbei geschaut: Bei den Zebramangusten, die in der afrikanischen Erlebniswelt „Takamanda“ zuhause sind, kamen Mitte Juli zwölf Jungtiere zur Welt. Zusammen mit den 16 erwachsenen Tieren wuseln sie umher, balgen miteinander und erkunden ihr Gehege: „Der Nachwuchs entwickelt sich sehr gut und ist auch fĂŒr die Besucher schon gut zu sehen. Leider können wir nicht alle Tiere behalten – einige werden in anderen Zoos ein neues Zuhause finden“, erklĂ€rt Revierleiter und Tierpfleger Wolfgang Festl. Zur gleichen Zeit gab es auch bei den Stachelschweinen sĂŒĂŸen Nachwuchs. Das mĂ€nnliche Jungtier ist wohlauf und kuschelt trotz der vielen Stacheln momentan noch viel mit Mama und Papa im Haus.

Wissenswertes zum Binturong
Der Binturong ist die grĂ¶ĂŸte Schleichkatze der Welt und stammt aus SĂŒdostasien, wo er in tropischen RegenwĂ€ldern lebt. Seine Nahrung besteht hauptsĂ€chlich aus FrĂŒchten, aber auch Insekten, Vögel oder Fische stehen auf dem Speiseplan. Der Binturong hat raues, langes und meist dunkelgrau gefĂ€rbtes Fell und sein Kopf ist geprĂ€gt durch lange, weiße Tasthaare sowie lange OhrbĂŒschel. Außerdem verfĂŒgt er neben einem einzigartigen Greifschwanz auch ĂŒber krĂ€ftige Beine, was ihn zu einem guten Kletterer macht. Die Tragzeit von Binturongweibchen betrĂ€gt 88 bis 98 Tage. Der Binturong kann eine KörpergrĂ¶ĂŸe von bis zu 96 Zentimetern erreichen und ein Gewicht bis 20 Kilogramm. Er gilt als gefĂ€hrdet, da sein Lebensraum durch den Menschen zerstört wird.

Mader, Katze, BĂ€r? Das Binturong-Weibchen ist ein recht unbekannter Zoobewohner.
Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
(30.08.2013, 10:37)
Lukas Wittsieker:   Weiß jemand was demnĂ€chst in der ehemaligen ZwergseidenĂ€ffchen Anlage einzieht?

Sie wird gerade saniert laut Schild am Gehege,was sonst noch in den nĂ€chsten Monaten neu gemacht wird weiß ich nicht
(22.08.2013, 22:29)
Lukas Wittsieker:   Wie holt Zoo nicht noch eine Dame aus Leipzig zum Tausch.Weil Kume ja nach Basel geht kommt dafĂŒr zum Tausch eine Dame aus Basel zum Zweck der Zucht.Weil eine 2 neue Dame wĂ€re auch noch gut weil Vanessa und Lady werden langsam Ă€lter
(22.08.2013, 20:00)
Holger Wientjes:   Und Mutter und Sohn abgeben wie bei Bonobos ? Oder den Sohn in der Geburtsgruppe lassen, zur Not kastriert ?
(22.08.2013, 19:39)
Michael Mettler:   @Holger: Sind das nicht zumindest Halbgeschwister, die bei Zusammenbleiben zusammen Nachwuchs produzieren könnten?
(22.08.2013, 18:59)
Lukas Wittsieker:   Na toll die Anlage ist schon leer genug.Damit man mehr sieht sollte der Zoo 2/3 Schimpansen mehr holen
(22.08.2013, 18:43)
Holger Wientjes:   MĂ€nnliche Schimpansen bleiben doch auch in ihrer Natalgruppe, oder ? WĂ€re es zumindest nicht sinnvoller, die Schimpansen zusammen irgenwo unter zu bekommen anstatt beide aus ihrer vertrauten Gruppe zu nehmen ?
(22.08.2013, 18:19)
Zoo OsnabrĂŒck:   Gesundheitscheck bei den Schimpansen
Vorbereitungen fĂŒr den Umzug von Kisha und Kume

Ein großer Gesundheitscheck stand heute bei den Schimpansen im Zoo OsnabrĂŒck an. Weibchen Kisha und MĂ€nnchen Kume ziehen Anfang September in andere Zoos um und wurden deswegen untersucht.

„Kisha und Kume mĂŒssen uns leider demnĂ€chst verlassen. Sie sind bei uns geboren und da sie nun geschlechtsreif werden bzw. schon sind, mĂŒssen sie in andere Schimpansengruppen umsiedeln“, erlĂ€utert Zoodirektor Prof. Michael Böer. Doch bevor es fĂŒr die beiden Anfang September auf die Reise geht, stand ein umfangreicher Gesundheitscheck auf dem Programm. Und so herrschte am Donnerstagmorgen Aufregung bei der neunköpfigen Schimpansengruppe in der afrikanischen Erlebniswelt „Takamanda“, denn fĂŒr die Untersuchung wurden die beiden neunjĂ€hrigen Patienten von der ĂŒbrigen Gruppe getrennt und narkotisiert. Zootierarzt Thomas Scheibe beschreibt den Prozess: „Wir haben bei Kisha und Kume eine allgemeine klinische Untersuchung durchgefĂŒhrt und Blut abgenommen. Kume haben wir auch geröntgt. Stuhlproben hatten wir bereits vorab genommen.“ Die ÜberprĂŒfung auf Tuberkulose, Salmonellen oder Herpes sei ĂŒblich, wenn Tiere in andere Zoos und vor allem ins Ausland reisen. „Kisha wird in den Zoo Leipzig gehen, Kume in den Zoo Basel. Davor mĂŒssen wir natĂŒrlich sicherstellen, dass beide kerngesund sind, damit keine Krankheiten ĂŒbertragen werden.“ Die ersten, sichtbaren Ergebnisse, wie die Röntgenaufnahmen, zeigten, dass beide in einer sehr guten Verfassung sind. Die Blutproben analysieren nun Spezialisten im Deutschen Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen. Die Untersuchung dauerte insgesamt zwei Stunden und verlief ruhig: „Zwar schlug Kume zwischendurch die Augen auf und wir mussten ihm noch einmal ein wenig des Narkosemittels verabreichen, aber die beiden haben alles prima ĂŒberstanden“, so Zoodirektor Böer. UnterstĂŒtzt wurden die beiden ZootierĂ€rzte Scheibe und Böer von Dr. Gerhard Gellermann und Moritz Kaiser von der Tierklinik Belm.

Schimpansen vom Aussterben bedroht
Die geregelte Nachzucht von Schimpansen in Zoos sei sehr wichtig, wie Zoodirektor Prof. Böer erklĂ€rt: „Schimpansen gelten als stark gefĂ€hrdet und sind mittelfristig vom Aussterben bedroht. Ursachen dafĂŒr sind das rasche Bevölkerungswachstum und der zunehmende Bedarf an landwirtschaftlicher NutzflĂ€che fĂŒr Menschen in den Staaten Westafrikas. Deswegen mĂŒssen wir Zoos dafĂŒr sorgen, dass außerhalb der Wildbahn eine ĂŒberlebensfĂ€hige Population entsteht.“ Nur so könne man sicherstellen, dass auch noch Kinder und Enkelkinder die beeindruckenden Verwandten erleben können. „Bei der Rettung von bedrohten Tierarten hat es sich in den letzten Jahren bewĂ€hrt, einerseits auf Artenschutzmaßnahmen vor Ort zur Bewahrung des Lebensraums und AufklĂ€rung der Bevölkerung zu setzen. Andererseits mĂŒssen wir parallel zum Beispiel in Zoos professionell Nachzucht betreiben“, so Böer. Nur so könne man die genetische Vielfalt zur Wiederansiedelung von Tieren erhalten – auch wenn diese Maßnahme möglicherweise erst in einigen Jahrzehnten notwendig werde.

Im Zoo OsnabrĂŒck leben Westafrikanische Schimpansen. Von ihnen gibt es schĂ€tzungsweise nur noch 15.000 bis 20.000 Tiere in der Wildbahn. Deswegen sei die FortfĂŒhrung der Zucht in Zoos besonders wichtig, so Experte Böer. Insgesamt leben 150 zuchtfĂ€hige Tiere in europĂ€ischen Zoos, deren Fortpflanzung mithilfe des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) professionell koordiniert wird. So reist im Herbst ein Schimpansenweibchen aus Basel an den Schölerberg. Damit erhĂ€lt das OsnabrĂŒcker MĂ€nnchen Tatu eine weitere Partnerin, mit der er Nachkommen zeugen kann. Diese helfen hoffentlich dabei die Westafrikanischen Schimpansen zu erhalten.

Foto: Tierarzt Thomas Scheibe und Tierpfleger Wolfgang Festl nehmen Kume Blut ab, wÀhrend Zoodirektor Prof. Michael Böer Herzschlag und Sauerstoffgehalt im Blut kontrolliert (v.l.n.r.).
Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
(22.08.2013, 16:10)
Ulli:   Ich bin auch noch nie durch die TĂŒr gelangt ich bin immer von einem Wirtschaftsbereich oder auch Notausgang ausgegangen - die TotenkopfĂ€ffchen sind bislang ja auch so durch die Glasscheibe einsehbar.
(22.08.2013, 11:42)
Michael Mettler:   @Ulli: War eigentlich der Außenweg neben der TotenkopfĂ€ffchenanlage herum jemals öffentlich zugĂ€nglich (und sei es nur als Stichweg vom Haus aus)? Ich war zwar "in grauer Vorzeit" tatsĂ€chlich mal dort, kann mich aber nicht erinnern, ob das im Rahmen einer FĂŒhrung hinter die Kulissen war oder bei einem ganz normalen Besuch. Die TĂŒr am Haus sieht zwar "offiziell" aus, aber das gilt/galt fĂŒr die TĂŒr am unteren Ende der Tropen-/Mendozahalle schließlich auch, und die diente meiner Erinnerung nach immer nur als Notausgang.
(22.08.2013, 09:56)
Lukas Wittsieker:   Übriges die alte ZwergseidenĂ€ffchen Anlage wird saniert was da wohl rein kommt
(21.08.2013, 19:22)
Lukas Wittsieker:   Aber ob die Kapuzineraffen ins SĂŒdamerika-Haus ziehen weiß ich nicht.
(21.08.2013, 19:21)
Lukas Wittsieker:   Also die Kapuzineraffen haben jetzt noch einen weiteren KĂ€fig bekommen wo frĂŒher 3 Schweinsaffen gewohnt haben
(21.08.2013, 19:17)
Holger Wientjes:   O.k., danke Euch !
(21.08.2013, 14:34)
Holger Wientjes:   O.k., danke Euch !
(21.08.2013, 14:34)
Ulli:   Die TotenkopfĂ€ffchen ziehen meiner Kenntnis nach in den Bereich Faultiere/WeißgesichtseidenĂ€ffchen und die neue Außenanlage erstreckt sich dann ĂŒber die momentane Anlage mit den MagellangĂ€nsen.
Die Faultiere ziehen stattdessen in den bisherigen Totenkopfaffenbereich, angeblich auch mit Freigang in die Halle.
(21.08.2013, 14:28)
Michael Mettler:   @Holger: Verglaste Innenanlage in einer Nische direkt am Durchgang zwischen SĂŒdamerikahaus und Mendozahalle. Zwar gibt es eine Außenanlage, doch ist der an ihr entlang fĂŒhrende Weg als Wirtschaftsbereich fĂŒr das Publikum gesperrt. (Zumindest war er das meiner Erinnerung nach bei allen meinen Besuchen mindestens in den letzten zwei Jahrzehnten.)
(21.08.2013, 14:21)
Holger Wientjes:   Hilf mir ÂŽmal eben bitte auf die SprĂŒnge: Wo sind denn nochmal die Totenkopfaffen ?
(21.08.2013, 11:31)
Ulli:   Laut Auskunft des Zoos ziehen die Schildkröten aus und die Glasscheiben werden um diesen Bereich versetzt - außerdem werden die Inseln zusammengelegt und das Gehege vermutlich in Richtung Zoo-Eingang vergrĂ¶ĂŸert (Einbeziehung der BĂ€ume ?).

Die VergrĂ¶ĂŸerung der TotenkopfĂ€ffchen-Anlage und der Kapuzineraffen-Anlage begrĂŒĂŸe ich ebenfalls ausdrĂŒcklich.
(21.08.2013, 09:32)
Lukas Wittsieker:   Weiß eigentlich jemand was im Klammeraffenhaus umgebaut wird???
(20.08.2013, 19:28)
Lukas Wittsieker:   Ich finde es gut das es bald GrĂ¶ĂŸere Gehege fĂŒr die Totenkopfaffen und Kapuzineraffen gibt und dann auch noch durchgĂ€ngig
(20.08.2013, 19:25)
Zoo OsnabrĂŒck:   Zoogesellschaft OsnabrĂŒck wĂ€hlt neuen PrĂ€sidenten
Reinhard Sliwka löst Reinhard Coppenrath ab

Bei der heutigen Versammlung der Zoogesellschaft OsnabrĂŒck e.V. wĂ€hlten die Mitglieder Reinhard Sliwka zum neuen ZooprĂ€sidenten. Reinhard Coppenrath gab nach 18 Jahren sein Amt ab. Außerdem wurden die Zahlen 2012 sowie Neuigkeiten aus der Tierwelt vorgestellt.

Seit 1944 besucht Reinhard Coppenrath den Zoo OsnabrĂŒck regelmĂ€ĂŸig, seit 1962 ist er Mitglied der Zoogesellschaft OsnabrĂŒck e.V. und seit 1991 begleitet er den Zoo als PrĂ€sidiumsmitglied – seit 1995 sogar als ZooprĂ€sident. Nun gab Coppenrath sein Amt ab, nachdem er noch den richtungweisenden Schritt der GrĂŒndung der Zoo OsnabrĂŒck gGmbH begleitet hatte. „Mein Motto lautete: Immer Visionen haben. Und so stellte ich gemeinsam mit dem PrĂ€sidium die Weichen fĂŒr den neuen Elefantenpark oder die Afrikalandschaft Samburu, mit der erstmalig Giraffen an den Schölerberg zogen“, erinnert sich Coppenrath. Um noch mehr Visionen umsetzen zu können, holte er 1997 Andreas Busemann als GeschĂ€ftsfĂŒhrer in den Zoo. Von da an erhöhte das Tandem Coppenrath-Busemann die Taktzahl. „Es ist wirklich beeindruckend, was wir in den letzten Jahren mit dem PrĂ€sidium, den Zoodirektoren und dem gesamten Team geschafft haben. Wir konnten viele Tiergehege nicht nur verbessern, sondern ganze Erlebnislandschaften nach modernsten Standards eröffnen“, schwĂ€rmt der Menschen- und Tierfreund. Seine Motivation, so viel Zeit und Arbeit in den Zoo zu stecken: „Ich freue mich immer zu sehen, dass die Menschen im Zoo schöne Erlebnisse haben. Dabei ist es mir besonders wichtig, dass sich auch weniger gut betuchte Menschen den Eintritt leisten können. Mit der gĂŒnstigen Jahreskarte ist uns das gelungen – wie 21.000 Familienjahreskarten beweisen“, freut sich Coppenrath. Diese hatten Busemann und er gemeinsam eingefĂŒhrt und innerhalb von 15 Jahren von 4.000 auf 21.000 gesteigert – mehr als im MĂŒnchner Tierpark Hellabrunn und Zoo Berlin zusammen. Besonders beeindruckt haben Coppenrath wĂ€hrend seiner Amtszeit die Zoomitarbeiter: „Ihr Engagement im Zoo ist wirklich einzigartig und hĂ€ufig bin ich zu Zooterminen zu spĂ€t gekommen, weil immer jemand mit mir sprechen wollte“, schmunzelt der jetzige EhrenprĂ€sident. Dazu ernannten ihn die Vereinsmitglieder, damit Coppenrath die Zooentwicklung mit seinem Erfahrungsschatz weiter begleitet. Ohne seine Familie hĂ€tte er jedoch niemals so viel Einsatz an den Tag legen können, weiß Coppenrath zu schĂ€tzen.

Neuer ZooprÀsident: Reinhard Sliwka
Zur Wahl des neuen ZooprĂ€sidenten stellte sich Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzende der Zoo OsnabrĂŒck gGmbH. Die anwesenden 114 Mitglieder wĂ€hlten ihn mit 113 Stimmen. Sliwka begleitet den Zoo OsnabrĂŒck sowie die Arbeit im PrĂ€sidium seit 1991. „Gerade in den letzten Jahren habe ich wichtige Entscheidungen mitgetragen, wie die Errichtung des unterirdischen Zoos oder die GrĂŒndung der Zoo gGmbH. In dieser Zeit hat sich auch ein starkes VertrauensverhĂ€ltnis zwischen unserem GeschĂ€ftsfĂŒhrer und mir entwickelt.“ Mit der doppelten Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender und VereinsprĂ€sident seien ein noch effizienteres Arbeiten sowie eine noch engere Verbindung zwischen Verein und Aufsichtsrat möglich. Als PrĂ€sident will Sliwka nicht nur das Vereinsleben weiterfĂŒhren, sondern auch weitere UnterstĂŒtzer fĂŒr den Zoo gewinnen: „Wir sind als gemeinnĂŒtziger Zoo ohne grĂ¶ĂŸere ZuschĂŒsse von Sponsoren abhĂ€ngig. Der Zoo ist aus unserer Region nicht mehr wegzudenken. In den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Freizeit spielt er eine feste Rolle. Unternehmen wie Privatpersonen können helfen diese Bedeutung des Zoos fĂŒr unsere Region zu erhalten.“ UnterstĂŒtzt wird der neue ZooprĂ€sident von vier weiteren PrĂ€sidiumsmitgliedern: Hans Cromme (VizeprĂ€sident), Wolfgang Schenk (Schatzmeister), Karin Bruchhausen (Beisitzerin) und Alexander Hesselbarth (Beisitzer).

Zoojahr 2012: Trotz schlechter Witterung voll im Plan
Dass der Zoo OsnabrĂŒck ebenfalls wie alle anderen Zoos nach dem Rekordjahr 2011 im GeschĂ€ftsjahr 2012 an der schlechten Witterung im FrĂŒhjahr litt, berichtete ZoogeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann bei der Vorstellung der ersten Bilanz der Zoo gGmbH: „Wir konnten nicht von den durchgĂ€ngig guten Witterungsbedingungen in 2011 ausgehen und haben fĂŒr 2012 realistisch geplant. Die Planabweichungen lagen sowohl bei den Erlösen, als auch bei den Aufwendungen und Investitionen im Promillebereich, was die hohe VerlĂ€sslichkeit des Planungs- und Controllingsystems verdeutlicht. Ein deutlich positiver FinanzĂŒberschuss zeigt, dass der Zoo auch kĂŒnftig InvestitionsspielrĂ€ume hat.“ Zoologische GĂ€rten können allerdings als Non-Profit-Einrichtungen aufgrund ihrer Kostenstrukturen nicht kostendeckend arbeiten, sondern verzeichnen Bilanzverluste. Bei Abschreibungen von ĂŒber 1,6 Millionen Euro sei der Bilanzverlust in Höhe von unter 400.000 Euro genau auf Planniveau, so Busemann. Wie effektiv der OsnabrĂŒcker Zoo arbeitet, zeige sich dabei insbesondere im Vergleich mit allen anderen deutschen Zoos. „Der Vergleich mit dem benachbarten Allwetterzoo MĂŒnster, der in 2012 einen Bilanzverlust von 4,7 Millionen Euro eingefahren hat, verdeutlicht, dass die Strategie, auf effektives Marketing, intensives Sponsoring und strikte Einsparungsprogramme statt auf ĂŒppige kommunale ZuschĂŒsse zu setzen, hart fĂŒr alle Mitarbeiter, aber im Endeffekt goldrichtig fĂŒr die Zooentwicklung ist“, betont der GeschĂ€ftsfĂŒhrer ĂŒberzeugt. Das bestĂ€tigen auch die positiven RĂŒckmeldungen der Besucher: „Die Anzahl derer, die uns weiterempfehlen, ist weiterhin sehr hoch. Das ist unser Besucherpotenzial fĂŒr die nĂ€chsten Jahre. Mit unserem Masterplan sind wir gut aufgestellt, um dieses hohe Besuchspotenzial abzusichern oder sogar auszuweiten und damit unsere Rolle als touristischer Leuchtturm und Umsatzbringer fĂŒr die Region weiter zu festigen,“ blickt Busemann optimistisch in die Zukunft. GemĂ€ĂŸ Masterplan wird zurzeit die Tigeranlage, dann das Menschenaffenhaus zur Tempelanlage „Angkor Wat“ umgebaut. Anschließend soll „Nordamerika“ im Kamel- und Vogelbereich entstehen. In den witterungsbedingt nicht gerade guten Rahmenbedingungen des Berichtsjahres 2012 und insbesondere des aktuellen Zoojahres 2013 sieht der GeschĂ€ftsfĂŒhrer auch Chancen: „Aufgrund der jetzigen Situation haben wir in den letzten Monaten alle Aufwandspositionen unter die Lupe genommen und viele Einsparungen vornehmen können. Parallel konnten wir unser Sponsorennetzwerk auf 140 Firmen erweitern. Eine solche Identifikation der heimischen Wirtschaft mit dem Zoo ist europaweit einmalig.“

Neue Tiere – neue Gehege
Auch im Tierbereich gibt es gute Nachrichten. Zoodirektor Prof. Michael Böer leitet nun seit ĂŒber einem Jahr die wissenschaftliche Abteilung und hat in dieser Zeit viel bewegt: „Im Fokus stand natĂŒrlich der Wechsel von Afrikanischen auf Asiatische Elefanten. Doch darĂŒber hinaus ist viel mehr passiert: Wir haben die Mendoza-Halle eröffnet, dank der neuen FĂ€he Paulina gab es Nachwuchs bei den Wölfen, Mantelaffen sind in Takamanda eingezogen und Chapmann-Zebras leisten nun den Nashörnern Gesellschaft“, zĂ€hlte Böer einige Maßnahmen auf. Und es stehen noch viele Umbauarbeiten im sogenannten B-Plan an: So soll die Klammeraffenanlage im Eingangsbereich vergrĂ¶ĂŸert werden, die Zwergotter erhalten im Aquarium ein fĂŒr die Besucher einsehbares Winterquartier und auch die Totenkopfaffen sowie Kapuzineraffen sollen im SĂŒdamerika-Areal ein grĂ¶ĂŸeres Gehege mit Durchgang fĂŒr die Besucher erhalten.

Mitgliederehrungen
FĂŒr die 60-jĂ€hrige Mitgliedschaft wurde Hildegard Thöle geehrt. 50 Jahre begleiten Otto und Eltrude Wetzig sowie Ingeborg Dreier den Zooverein. Seit 40 Jahren mit dabei: Friedrich Eckhard, Ferdinand und Ingried Adams sowie Herbert und Ursula Mellmann.

Mitgliedschaft in der Zoogesellschaft OsnabrĂŒck e.V.
Wer Interesse an einer Mitgliedschaft in der Zoogesellschaft OsnabrĂŒck e.V. hat, erhĂ€lt weitere Informationen im Zoo OsnabrĂŒck unter der Telefonnummer: 0541-95105-0 oder im Internet unter www.zoo-osnabrueck.de. Eine Jahresmitgliedschaft kostet zurzeit 100 Euro fĂŒr Familien sowie 61 Euro fĂŒr Einzelpersonen. In dem Jahresbeitrag inbegriffen sind die Besuche im Zoo OsnabrĂŒck, monatliche FĂŒhrungen (September bis April), Sonderveranstaltungen im Zoo, VortrĂ€ge sowie die Vereinsveranstaltungen (z.B. Sommerfest).


Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Martina HĂŒmmer)
Mitgliederversammlung: Wechsel im PrĂ€sidium der Zoogesellschaft OsnabrĂŒck e.V.: Der neue ZooprĂ€sident Reinhard Sliwka (rechts) und VizeprĂ€sident Hans Cromme (links) ĂŒberreichen dem jetzigen EhrenprĂ€sidenten Reinhard Coppenrath symbolisch als Dank fĂŒr das jahrelange Engagement eine Zoo-Jacke und ein Straußenei mit Unterschriften der Zoomitarbeiter.
(19.08.2013, 14:50)
Zoo OsnabrĂŒck:   OsnabrĂŒcker Alpakas als Co-Therapeuten im Einsatz
Zoo OsnabrĂŒck unterstĂŒtzt soziales Projekt in Österreich

Eine neue Herausforderung wartet auf zwei Alpakas aus dem Zoo OsnabrĂŒck: Als Co-Therapeuten sollen sie auf einem Alpakahof in Österreich Menschen helfen. Am heutigen Dienstag traten sie ihre Reise an.

Aufmerksamer Blick, neugierig gespitzte Ohren und mit den vier Hufen fest im Leben – so sehen die zwei neuen Co-Therapeuten aus dem OsnabrĂŒcker Zoo aus. Der schwarz-weiße Domino und der hellbraune Gizmo, zwei Alpakawallache, werden demnĂ€chst auf einem neuen Alpakahof in Österreich im Einsatz sein, um mit kranken oder traumatisierten Menschen zu arbeiten. „Durch den persönlichen Kontakt mit den Alpakas und die Verantwortung, die unsere Patienten fĂŒr die Tiere ĂŒbernehmen, können sie wieder Vertrauen aufbauen und sich entspannen“, berichtet Gabriele Seeling, HeilpĂ€dagogin und Leiterin des Alpakahofes. „Die Patienten lernen die Tiere zunĂ€chst ganz in Ruhe kennen. Dabei kontaktieren die Tiere den Menschen, nicht umgekehrt, denn das Tier fungiert als Spiegelbild des Menschen – erst wenn der Patient ruhig und entspannt ist, kommt das Tier zu ihm. Sind Mensch und Tier aneinander gewöhnt, gehen wir gemeinsam in die Natur und unternehmen zum Beispiel Wanderungen.“ Alpakas seien dabei besonders gut als Therapietiere geeignet: „Mit ihrem freundlichen und sanftmĂŒtigen Wesen wirken sie beruhigend und können neues Selbstvertrauen geben“, so Seeling weiter. „Dass der Zoo OsnabrĂŒck uns zwei Alpakas kostenlos ĂŒberlĂ€sst, hilft uns bei der Umsetzung unseres Projektes enorm weiter.“

StÀrken von Mensch und Tier zusammenbringen
Tobias Klumpe hat als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo OsnabrĂŒck die außergewöhnliche Kooperation begleitet: „Wir freuen uns, mit unseren beiden Alpakas ein so tolles Projekt unterstĂŒtzen zu können. Dass der OsnabrĂŒcker Nachwuchs in Zukunft Menschen in irgendeiner Form helfen kann, macht uns sehr stolz.“ Die einjĂ€hrigen Wallache sind in einer Gruppe mit neun Artgenossen, Erwachsene und Jungtiere, aufgewachsenen. „Sie haben in einer intakten Herde gelebt und zeigen sehr gute soziale Anlagen. Die beiden eignen sich somit hervorragend fĂŒr ihre neue Aufgabe“, freut sich die erfahrene Leiterin Seeling. „Auf dem Alpakahof geht es nicht darum, die Tiere in bestimmte VerhaltenszwĂ€nge zu drĂ€ngen, sondern die StĂ€rken von Mensch und Tier zusammenzubringen“, betont Seeling. „Domino und Gizmo werden zunĂ€chst drei bis vier Wochen auf dem bereits bestehenden Hof im hessischen Philippsthal bleiben, um von den dort lebenden Tieren den Kontakt zu Menschen zu erlernen. Dann werden sie mit uns und einigen anderen Tieren aus der Herde den neuen Alpakahof in Österreich beziehen.“ Eine große Almwiese wird dann ihr neues Zuhause sein.

Auch wenn der Abschied von Tieren immer schwer fĂ€llt, freuen sich die Zoomitarbeiter auch fĂŒr die beiden Alpakas: „Domino und Gizmo befinden sich in sehr guten HĂ€nden und können mit ihrer neuen Aufgabe als Therapietiere Menschen helfen“, ist Klumpe sicher.

Das Projekt Alpakahof
Gabriele Seeling und Helmut Sgarz gehörten bereits zum Leitungsteam des Alpakahofs in Philippsthal (Hessen) und betreuten dort Kinder mit Lernstörungen oder VerhaltensauffĂ€lligkeiten sowie Familien mit schweren traumatischen Erlebnissen. Anfang September 2013 eröffnen sie einen Alpakahof in der Steiermark (Österreich). Im Gegensatz zu Philippsthal, wo nur eine ambulante Therapie möglich ist, wird der Alpakahof in Österreich auch mit Wohneinheiten ausgestattet sein. So können sich Patienten auch eine lĂ€ngere Auszeit aus dem Alltag nehmen und erholen.

Wissenswertes zu den Alpakas
Das Alpaka gehört zur Familie der Kamele. Sie treten in verschiedenen FarbschlĂ€gen von schwarz ĂŒber braun bis weiß sowie einfarbig und gescheckt auf. Aus dem langhaarigen und dichten Fell wird Wolle gewonnen. In der Natur leben Alpakas in den Andengebieten SĂŒdamerikas. Sie ernĂ€hren sich von GrĂ€sern und KrĂ€utern. Das Alpakaweibchen bringt nach etwa 335 Tagen Tragzeit ein Jungtier zur Welt.
Alle sĂŒdamerikanischen Kamele sind harmlos, auch die Alpakas. Sind Alpakas jedoch wĂŒtend oder mĂŒssen sich verteidigen, so spucken sie auf zehn Meter genau.

Foto: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Helmut Sgarz (Leiter Alpakahof in Österreich), Gabriele Seeling (Leiterin Alpakahof in Österreich), Tanja Boss (Revierleiterin Kamelrevier) und Tobias Klumpe (wissenschaftlicher Mitarbeiter, v.l.n.r.) mit Gizmo und Domino.
(06.08.2013, 16:17)
Zoo OsnabrĂŒck:   Neue Tier-WG im Zoo OsnabrĂŒck
Zebras zusammen mit Nashörnern und Pinselohrschweinen

Im OsnabrĂŒcker Zoo gibt es eine neue Tier-WG: Bei den Breitmaulnashörnern und Pinselohrschweinen im „Tal der grauen Riesen“ sind drei Chapman-Zebras eingezogen.

So manch ein Zoobesucher mag die neuen Chapman-Zebras schon entdeckt haben, denn bereits im FrĂŒhjahr trafen die Tiere im Zoo OsnabrĂŒck ein: Stute Jule aus dem Zoo Schwerin, Stute Maria aus dem Zoo Ljubljana sowie Hengst Django aus dem Zoo Hoyerswerda. WĂ€hrend der letzten Umbauarbeiten in ihrem neuen Zuhause bei den Nashörnern lebten die „Neu-OsnabrĂŒcker“ zunĂ€chst hinter den Kulissen in der afrikanischen Tierwelt „Samburu“. Im letzten Monat zogen sie in das „Tal der grauen Riesen“ um und trafen dort nach und nach auf ihre neuen Mitbewohner: die vier Breitmaulnashörner Hans-Franz, Marcita, Lia und Amalie sowie die beiden Pinselohrschweine Hanni und Nanni. Die Eingewöhnung war eine Herausforderung, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo OsnabrĂŒck: „Die Zebras kannten sich untereinander auch nicht, deswegen sind wir Schritt fĂŒr Schritt vorgegangen: Erst haben sich die Zebras aneinander gewöhnt, dann konnten sie die Pinselohrschweine kennenlernen und letzte Woche haben wir sie mit den Nashörnern zusammen gelassen. ZunĂ€chst haben sich die Tiere etwas skeptisch beĂ€ugt, aber dann war die Neugier doch grĂ¶ĂŸer und mittlerweile vertragen sie sich sehr gut.“ Langfristig strebt der Zoo auch eine Zucht mit den neuen WG-Bewohnern an: „In circa eineinhalb bis zwei Jahren wird der Hengst geschlechtsreif und dann steht dem Nachwuchs nichts mehr im Wege“, freut sich Klumpe.
Die beiden Grevyzebras, die zuvor bei den Giraffen und Elenantilopen in „Samburu“ gelebt haben, hat der Zoo an einen privaten Wildpark im Harz abgeben: „Sie haben leider bei den Antilopen immer wieder fĂŒr Unruhe gesorgt und deren Jungtiere bedrĂ€ngt. Chapman-Zebras gelten als ruhiger und es gibt bereits in anderen Zoos erfolgreiche Vergesellschaftungen mit weiteren Tierarten. Deswegen haben wir uns zum Wohle der Tiere entschieden, die Tierart zu wechseln und sie mit den Nashörnern zusammenzubringen. Die DickhĂ€uter lassen sich von Zebras nicht so schnell aus der Ruhe bringen“, erklĂ€rt Klumpe. Vergesellschaftungen verschiedener Tierarten seien in Zoos von Vorteil, da sie sich gegenseitig positiv stimulieren. Auch fĂŒr die Besucher sei es spannend zu beobachten, wie die Tiere – Ă€hnlich wie in der Wildbahn – miteinander interagieren.
Besucher können die neue Wohngemeinschaft tĂ€glich im „Tal der grauen Riesen“ beobachten.

Wissenswertes zu den Chapman-Zebras
Die Chapman-Zebras sind eine Unterart des Steppenzebras. Sie stammen aus dem nördlichen SĂŒdafrika sowie SĂŒdwest-Afrika und sind dort in Steppengebieten zu finden. Chapman-Zebras leben in Herden, die aus mehreren Weibchen und einem einzigen Hengst bestehen, der die Stuten entsprechend verteidigt. Unter den Weibchen herrscht meist eine klare Rangordnung. Auf dem Speiseplan stehen hauptsĂ€chlich GrĂ€ser und KrĂ€uter. Die Chapman-Zebras verfĂŒgen als einzige Zebraart ĂŒber sogenannte Schattenstreifen, also brĂ€unliche Streifen zwischen der schwarz-weißen FĂ€rbung.

Foto: Zoo OsnabrĂŒck (Martina HĂŒmmer)
(05.08.2013, 13:28)
Zoo OsnabrĂŒck:   Tierischer Spaß bei Affenhitze im Zoo
Eisbomben und WasserbĂ€der als AbkĂŒhlung fĂŒr Zootiere


Eisbomben und kĂŒhle BĂ€der – was den Menschen bei tropischen Temperaturen gut tut, bringt auch fĂŒr die Tiere im Zoo OsnabrĂŒck eine erfrischende AbkĂŒhlung.

Des einen Freud’ ist des anderen Leid: Genießen die Löwen im Zoo OsnabrĂŒck die sommerliche Hitze zurzeit, suchen sich die Rentiere eher kĂŒhle SchattenplĂ€tze. Die Tiere haben verschiedene Methoden, mit der Hitze umzugehen: „Die BĂ€ren Tips und Taps sind aus ihrem Badesee kaum mehr herauszubekommen. Und sogar unsere beiden Vielfraße Vilja und Loki erfrischen sich bei den Temperaturen im kĂŒhlen Bachlauf – das machen sie sonst nicht“, berichtet Thorsten Vaupel, Revierleiter der nordischen Themenwelt „Kajanaland“. Andere Tiere haben wiederum ihren Tag-Nacht-Rhythmus den sommerlichen Temperaturen angepasst: „TagsĂŒber machen die SilberfĂŒchse und Wisente meist Siesta – sie sind dann quasi im Energiesparmodus. Zu den DĂ€mmerungszeiten werden alle wieder munter und auch die Rentiere toben wieder gerne ĂŒber die Lichtung“, schmunzelt Vaupel.
Besonderes Highlight sind in der Sommerzeit die Eisbomben, die von den Zoomitarbeitern fĂŒr die Tiere zubereitet werden: „Je nach Tierart frieren wir verschiedene Obst- und GemĂŒsesorten, oder auch Fisch und Fleisch in Wasser ein. Die Elefanten mögen beispielsweise besonders gerne Möhren und Äpfel. Und fĂŒr unseren Buschi gibt es auch mal eisiges FruchtpĂŒree“, beschreibt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo OsnabrĂŒck. Das hat auch noch einen weiteren Vorteil: „Die Eisbomben bringen den Tieren nicht nur Erfrischung, sondern auch Spaß und BeschĂ€ftigung beim Abschlecken der gefrorenen Leckerbissen.“
Wichtig bei diesem Wetter ist fĂŒr die Tiere aber vor allem eins: Schatten. „Die heißen Temperaturen sind fĂŒr unsere Tiere im Allgemeinen kein Problem, nur direkte Sonneneinstrahlung mögen sie nicht. Es sollte immer ausreichend Schatten vorhanden sein, in den sie sich bei Bedarf zurĂŒckziehen können“, so Wulftange. Dank der waldigen Lage sind im Zoo OsnabrĂŒck genug schattige PlĂ€tze vorhanden. Davon profitieren auch die Besucher, die sich wĂ€hrend der Ferienzeit ĂŒbrigens dem Zoo-Team anschließen können: In den Sommerferien bietet der Zoo tĂ€glich kommentierte FĂŒtterungs- und BeschĂ€ftigungsrouten durch den Zoo an. Alle Informationen dazu gibt es auf der Zoo-Homepage: www.zoo-osnabrueck.de.

Fotoquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
BĂ€rendame Tips genießt bei heißen Temperaturen gerne ein Bad.
(25.07.2013, 16:04)
Jan Jakobi:   Der Unterschied zu Heidelberg ist, dass dort kein ausgewachsener Elefantenbulle dabei ist und sich drei der jungen Bullen bereits aus ihrem gemeinsamen Geburtszoo kennen.
(09.07.2013, 23:45)
Gudrun Bardowicks:   Das klingt doch sehr vielversprechend. Ich hoffe, dass die Bullengruppe auch auf Dauer gut miteinander auskommt, wie es ja scheinbar auch in Heidelberg der Fall ist.
(09.07.2013, 23:38)
Zoo OsnabrĂŒck:   RĂŒsselbande mit neuem Oberhaupt
Elefantenbulle Luka trifft erstmals Jungbullengruppe

Im Zoo OsnabrĂŒck stattete am heutigen Dienstag der 40jĂ€hrige Asiatische Elefantenbulle Luka der vierköpfigen Jungbullengruppe das erste Mal einen Besuch ab. Das Kennenlernen verlief harmonisch.
„Die Bullen hatten sich bereits seit einigen Tagen durch das Gitter berĂŒsseln können, sodass sie sich schon kannten. Doch das erste richtige Zusammentreffen ist natĂŒrlich etwas ganz Besonderes fĂŒr alle Beteiligten“, berichtet Elefantenrevierleiter Detlef Niebler. Selbst die Tierpfleger waren sehr gespannt. „Nach ihren bisherigen Reaktionen waren wir uns aber sicher, dass das erste Treffen friedlich verlaufen wird und tatsĂ€chlich funktionierte es noch besser als wir dachten.“ Als Elefantenbulle Luka das obere, große Außengehege betrat, warteten die drei bis fĂŒnf Jahre alten Elefantenjungen Nuka, Dinkar, Shanti und Shahrukh bereits neugierig. Schnurstracks liefen sie auf den großen Riesen zu und begrĂŒĂŸten ihn mit ihren RĂŒsseln. Schnuppern, stupsen, abtasten – bei der freudigen BegrĂŒĂŸung gingen die DickhĂ€uter auf TuchfĂŒhlung. Anschließend ĂŒbernahm bereits Luka das Kommando: Unter seiner Anleitung ging es im GĂ€nsemarsch in seine Außenanlage hinĂŒber. „Sie scheinen sich recht gut zu verstehen. In den nĂ€chsten Tagen werden wir die fĂŒnf immer wieder zusammen lassen. Sollte es Reibereien geben, können wir die Elefanten dank unserer großen und viergeteilten Anlage auch immer wieder voneinander trennen“, beschreibt Niebler das weitere Vorgehen. Elefantenbulle Luka soll in der Jungbullengruppe fĂŒr Ordnung sorgen und dem Halbstarken Grenzen setzen. „Das ist wichtig, damit sie sich spĂ€ter auch in Herden mit KĂŒhen und Nachwuchs sozial verhalten“, erlĂ€utert Niebler die Absichten. Heute herrschte jedenfalls traute Einigkeit: Sogar eine Sanddusche nahmen sie gemeinsam – friedlich nebeneinander stehend.
Der Asiatische Elefantenbulle Luka war vor circa zwei Wochen aus dem spanischen Benidorm in den Zoo OsnabrĂŒck umgezogen. Die vier Asiatischen Jungbullen reisten im Mai aus dem Tierpark Hagenbeck und aus dem Zoo Hannover nach OsnabrĂŒck.

Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Stupsen, schnuppern, abtasten – beim ersten Kennenlernen begrĂŒĂŸten sich die Elefanten intensiv mit dem RĂŒssel.
(09.07.2013, 16:01)
Zoo OsnabrĂŒck:   Lang ersehnter Seehundnachwuchs im Zoo OsnabrĂŒck
Seehund-Dame Biene bekommt erstes Baby nach fĂŒnf Jahren

Große Freude gab es am vergangenen Donnerstag im Zoo OsnabrĂŒck: Das erste Seehund-Baby nach fĂŒnf Jahren ist in den frĂŒhen Morgenstunden zur Welt gekommen.
„Wir freuen uns sehr, dass die Geburt so gut verlaufen ist. Das Kleine ist sehr aufmerksam und schwimmt schon sehr gut“, berichtet Kirsten Bischoff, Leiterin des Vogelreviers, zu dem auch die Seehunde zĂ€hlen. Die 14jĂ€hrige Seehundmutter Biene hat ihre dritte Geburt gut gemeistert. FĂŒr den sechsjĂ€hrigen Seehundmann Max war es dagegen die erste Vaterschaft und so richtig genießen kann er sie noch nicht, wie Bischoff beobachtet hat: „Max darf im Moment noch nicht mal in die NĂ€he seines Babys. Biene vertreibt ihn sofort wieder. DafĂŒr ist sie sehr fĂŒrsorglich und stupst ihr Baby immer wieder an.“ Auch die Tierpfleger lassen Mutter und Kind zurzeit ganz in Ruhe, deswegen ist das Geschlecht des Nachwuchses noch nicht bekannt. Das Gewicht schĂ€tzt die erfahrene Tierpflegerin auf zehn bis zwölf Kilogramm – das ist beachtlich, da es circa ein Zehntel des Körpergewichts der Mutter ausmacht. „Die nĂ€chsten drei bis vier Wochen wird das Jungtier noch von Biene gesĂ€ugt, danach beginnt es, auch Fisch zu fressen“, erklĂ€rt Bischoff. Seehundbabys mĂŒssen schnell selbststĂ€ndig werden: „SpĂ€testens sechs Stunden nach der Geburt mĂŒssen sie bereits ins Wasser und nach der SĂ€ugezeit sind sie ganz auf sich allein gestellt“, weiß die Tierpflegerin.
Nachdem die Seehundfamilie in den ersten Tagen noch etwas Ruhe benötigte und das Becken abgesperrt war, können Besucher das Jungtier mit den großen, schwarzen Kulleraugen seit heute auch von Nahem bewundern.

Wissenswertes zu den Seehunden
Seehunde gehören zur Familie der Hundsrobben. Ein besonderes Merkmal ist das Fehlen eines Ă€ußeren Ohres. Sie besitzen kurze Vordergliedmaßen, die ihnen nur ein Rutschen oder "Robben" an Land erlaubt. Das Fell besteht aus steifen, glĂ€nzenden Haupthaaren, den so genannten Grannenhaaren, unter denen sich eine spĂ€rliche Unterwolle befindet.
Frisch geborene Junge sind hellgrau-weiß-wollig. Sie werfen ihren Jungpelz jedoch vor oder wĂ€hrend der Geburt ab. Bereits wenige Stunden nach der Geburt können sie schwimmen und tauchen. In der Regel wird ein Jungtier geboren, in AusnahmefĂ€llen auch Zwillinge.

Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Martina HĂŒmmer)
Seehunde sÀugen ihre Jungen an Land, deswegen kommt Biene mit ihrem Nachwuchs immer wieder an das Ufer.
(08.07.2013, 12:04)
Zoo OsnabrĂŒck:   Impfung fĂŒr den Wolfsnachwuchs
SuperBioMarkt ĂŒbernimmt Patenschaft fĂŒr Wolfsmutter Paulina

Großer Gesundheitscheck bei den Wölfen im Zoo OsnabrĂŒck: Heute stattete Zootierarzt Thomas Scheibe den drei Wolfsjungen einen Besuch ab, um sie zu untersuchen und zu impfen. Wolfsmutter Paulina freut sich derweil ĂŒber einen Paten: den SuperBioMarkt.
Am Freitagvormittag startete der große Gesundheitscheck mit acht Tierpflegern, die geschlossen in das Wolfsgehege gingen. WĂ€hrend die einen Zoomitarbeiter die vier erwachsenen Wölfe im Blick hatten, kletterten die anderen Mitarbeiter per Leiter in den Familienbau und holten den Nachwuchs mit Netzen heraus. „Wir gingen sehr schnell vor, damit das Rudelleben nur kurz gestört wird. Aber wir mussten die Untersuchung durchfĂŒhren, denn hier steht der Tierschutz im Vordergrund“, erklĂ€rt Zootierarzt Thomas Scheibe. „Der Nachwuchs ist jetzt circa acht Wochen alt und muss entwurmt und auch gegen gĂ€ngige Hundekrankheiten geimpft werden. Schließlich kommen am Wolfsgehege viele Hunde vorbei.“ Dabei handele es sich um eine Standardimpfung, die auch Hunde bekommen, unter anderem gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose. „Vor der Impfung fĂŒhrte ich eine grĂŒndliche allgemeine Untersuchung durch, um eventuelle akute Erkrankungen und den Allgemeinzustand der Jungtiere zu erfassen. DafĂŒr höre ich zum Beispiel Bauch, Lunge und Herz ab, schaue nach Parasiten, taste den Körper ab oder messe Fieber“, erlĂ€utert Scheibe. Alle drei Jungtiere waren in einem guten gesundheitlichen Zustand und so konnte der Zootierarzt die Impfung durchfĂŒhren. Bei dem Gesundheitscheck musste Scheibe gut auf seine HĂ€nde achten, denn die Wolfswelpen haben inzwischen schon krĂ€ftige ZĂ€hne und können gut zubeißen. Nach einer dreiviertel Stunde war der „Arzttermin“ vorbei und alle Wolfswelpen wieder wohlbehalten in ihrem Bau. „Nun wissen wir auch das Geschlecht der Jungtiere: zwei mĂ€nnliche Tiere und ein weibliches“, freut sich Scheibe nach der gelungenen Aktion.

SuperBioMarkt unterstĂŒtzt Wolfsmutter
Der Zoo OsnabrĂŒck freut sich nicht nur ĂŒber den gesunden Nachwuchs, sondern auch ĂŒber eine neue Patenschaft: Der SuperBioMarkt unterstĂŒtzt Wolfsmutter Paulina mit 2.500 Euro. GeschĂ€ftsfĂŒhrer Michael Radau: „Wölfe sind fĂŒr uns ein Symbol fĂŒr den Erhalt der Natur. Wir mĂŒssen ihren Lebensraum schĂŒtzen und lernen mit ihnen zu leben. Viele Ängste sind dabei unbegrĂŒndet und das sieht man hier im Zoo: Das Familienleben zeigt, wie sozial diese Tiere sind.“ Der SuperBioMarkt lege als Anbieter von Bioproduktion ebenfalls besonderen Wert auf einen nachhaltigen Umgang mit der Natur sowie ein faires Miteinander, deswegen habe man sehr gerne die Patenschaft ĂŒbernommen.

Nachwuchs wird immer selbststÀndiger
Die nĂ€chsten zwei Tage stehen die Wolfsjungen unter genauer Beobachtung, um sicherzugehen, dass sie die Impfung vertragen. Dann hat das Wolfsrudel fĂŒr die nĂ€chsten drei bis vier Wochen wieder Ruhe, bis Tierarzt Thomas Scheibe die Impfung – dann auch gegen Tollwut – wiederholen muss. „Das mache ich wahrscheinlich per Blasrohr, da es irgendwann zu gefĂ€hrlich wird, die Tiere ohne Beruhigungsmittel einzufangen.“

Besucher können das Familienleben der Wölfe inzwischen sehr gut beobachten, berichtet Revierleiterin Tanja Boss. „Die Jungen sind schon sehr selbststĂ€ndig und erkunden bereits das gesamte Gehege. Sie fressen nun auch Fleisch und trinken nur noch selten bei ihrer Mutter Paulina. Und die Wölfin genießt die Ruhe“, schmunzelt die erfahrene Tierpflegerin.

Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Direkt im Wolfsgehege untersuchte Zootierarzt Thomas Scheibe die jungen Wölfe.
(05.07.2013, 13:59)
Zoo OsnabrĂŒck:   Dziko erkundet den Giraffenstall
Giraffenbulle im Zoo OsnabrĂŒck geboren

Dziko heißt der neue Liebling im Giraffenrevier des OsnabrĂŒcker Zoos. Der Giraffenbulle kam SonntagfrĂŒh auf die Welt und erkundet bereits fleißig sein Zuhause.

Als die Tierpfleger um 7:20 Uhr den Giraffenstall betraten, hatte Giraffenmutter Ursula den kleinen Nachwuchs schon trocken geleckt. „Um 8 Uhr stand Dziko bereits, um halb neun hatte er schon das Euter seiner Mutter gefunden und trank fleißig“, beschreibt Revierleiterin und Tierpflegerin Petra Kunze. Dziko ist das siebte Jungtier der 14jĂ€hrigen Ursula. „Sie ist eine erfahrene Mutter und kĂŒmmert sich rĂŒhrend um ihn. In den ersten Tagen ist die Bindung von Mutter und Kind sehr eng. Ursula lĂ€sst ihn kaum aus den Augen“, so Kunze. Doch Dziko will schon auf seinen eigenen, recht großen FĂŒĂŸen stehen: „Er lĂ€uft viel herum, erkundet alles und legt sich nur selten hin. Dabei sieht er noch recht putzig aus, weil Dziko sehr große Hufe und einen krĂ€ftigen Knochenbau hat, aber seine Beine noch nicht ganz durchdrĂŒcken kann“, schmunzelt die Tierpflegerin. Die Zoobesucher können den 1,75 großen Nachwuchsstar im Giraffenhaus bewundern. Da die anderen fĂŒnf Giraffen zurzeit tagsĂŒber auf der Außenanlage sind, kann Dziko fast den gesamten Giraffenstall nutzen und mustert auch gerne die Besucher durch die Glasscheibe. Bis der kleine Bulle auf die Außenanlage darf, dauert es noch einige Wochen: „Er muss erstmal stabiler laufen lernen und weiterhin viel bei seiner Mutter Ursula trinken“, so Kunze. Seine Geschwister Nanji und Dubaku freuen sich sicherlich schon auf ihren neuen Spielkameraden. Mit Giraffenjunge Dziko wohnen zurzeit sieben Giraffen im OsnabrĂŒcker Giraffenrevier: Vater Edgar (14 J.), die KĂŒhe Manja (3 J.), Diana (24 J.) und Ursula sowie die Jungtiere Nanji (knapp 2 J.), Dubaku (1 Âœ J.)und Dziko.

Fotoquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Dziko mit Mutter Ursula
(02.07.2013, 13:15)
Zoo OsnabrĂŒck:   Goldfisch oder Guppy – Aquaristik-Tag im Zoo OsnabrĂŒck
Mit dem Ferienpass das Tetra-Aquarium entdeckt

Was gehört in ein Aquarium? Welche Fische passen zu mir und wie versorge ich sie richtig? Im Rahmen des Ferienpasses tauchten am vergangenen Freitag elf Kinder in die Welt des Tetra-Aquariums im Zoo OsnabrĂŒck ab und erfuhren Wissenswertes fĂŒr das eigene Aquarium.
Die wichtigste Grundregel erklĂ€rte Stefan Bramkamp, Tierpfleger und Leiter des Aquariums, gleich zu Anfang: „Wasser ist nicht gleich Wasser und Fisch ist nicht gleich Fisch. Deswegen mĂŒsst ihr Euch zunĂ€chst ĂŒberlegen, was fĂŒr ein Aquarium ihr haben möchtet.“ Der besondere Schnuppertag zeigte den Kindern, was es dabei zu bedenken gibt. Nach einem Blick hinter die Kulissen des Zoo-Aquariums konnten die Kinder ein eigenes Aquarium einrichten: Sie  verteilten Kies, Hölzer, Pflanzen und Lavasteine im Becken und lernten die notwendige Technik wie  Beleuchtung, Filter und Luftpumpe kennen.
Der Höhepunkt des Workshops: Gemeinsam mit dem Aquaristik-Experten setzten die Kinder Guppies in ein bestehendes Aquarium ein. Denn bis die Fische in ein neues Becken eingesetzt werden können, heißt es abwarten, so Bramkamp: „Fische vertragen das Wasser, das direkt aus dem Leitungshahn kommt, oft nicht. Das ist schließlich fĂŒr uns Menschen gemacht. Wasseraufbereitungsmittel helfen, das Wasser fischgerecht zu machen“, erklĂ€rt Bramkamp. Doch auch danach benötigt der zukĂŒnftige Aquarianer noch ein wenig Geduld: „Es mĂŒssen sich noch die ĂŒberlebenswichtigen Filterbakterien ausreichend vermehrt haben“, so Bramkamp. Bis Fische in das eigene Aquarium eingesetzt werden können, dauert es deswegen zwischen zwei und vier Wochen. Spezielle Produkte können den Prozess allerdings unterstĂŒtzen und so die Wartezeit deutlich verkĂŒrzen.
Das Ferienpass-Angebot wird durch die Firma Tetra, weltweiter MarktfĂŒhrer der Aquaristikbranche und einer der bedeutendsten Hersteller fĂŒr Gartenteichprodukte mit Hauptsitz in Melle, unterstĂŒtzt. Tetra-Mitarbeiterin Solveig Rasch: „Uns als Unternehmen ist es wichtig, dass interessierte Kinder verantwortungsvoll und anschaulich an das Thema „Aquaristik“ herangefĂŒhrt werden. So können sie  von Anfang an erfolgreich ihr Aquarium betreuen und dauerhaft Spaß an diesem faszinierenden Hobby haben.“
Nach drei Stunden im Tetra-Aquarium und voller neuer EindrĂŒcke und Wissen gab es fĂŒr die Ferienpass-Kinder noch einen Abstecher in die Tierwelt außerhalb des Wassers.

Fotoquelle: Jens Lintel
Was gehört in ein Aquarium? Die Ferienpasskinder richteten ein Becken selbst ein.
(01.07.2013, 12:00)
Zoo OsnabrĂŒck:   Bienvenido Luka!
Asiatischer Elefantenzuchtbulle reist von Spanien nach OsnabrĂŒck

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag traf der Asiatische Zuchtbulle Luka aus Spanien im Zoo OsnabrĂŒck ein. Nach einem Tag Eingewöhnung im separaten Bullenstall, erkundete er heute das erste Mal seine eigene Außenanlage.

Ruhig und gelassen betrat der ĂŒber drei Meter große und circa fĂŒnf Tonnen schwere und damit grĂ¶ĂŸte Asiatische Elefantenbulle in Deutschland heute sein neues Außengehege: „Er ist ein sehr selbstbewusster Elefantenbulle und so ging Luka heute ganz in Ruhe, aber neugierig, durch den Bullenkral. Er nahm auch gleich die Autoreifen unter die Lupe, die wir zur BeschĂ€ftigung angebracht hatten“, freut sich der OsnabrĂŒcker Zoodirektor Prof. Michael Böer. Dass Luka sich wohl fĂŒhlt, wurde deutlich, als sich der riesige DickhĂ€uter entspannt an die Mauer lehnte und von seiner spanischen Tierpflegerin und dem OsnabrĂŒcker Zoodirektor streicheln ließ. Zwischendurch lief Luka immer wieder in seinen Stall zurĂŒck. „Das ist ein gutes Zeichen: Er nimmt den Bullenstall als sein neues Zuhause an und fĂŒhlt sich dort sicher“, erklĂ€rt Elefantenexperte Böer.

Ankunft kurz nach Mitternacht
Am Donnerstag kurz nach Mitternacht war Luka mit einem Spezialtransporter auf dem dunklen ZoogelĂ€nde angekommen. Im Elefantenrevier hob ein Kran den Bullen in seiner Box im hellen Scheinwerferlicht vom LKW vor den Eingang des Bullenhauses. Doch bis der 40jĂ€hrige Elefantenbulle sein ReisegefĂ€hrt verließ, vergingen noch einmal zwei Stunden: Die Tierpfleger mussten mithilfe von Äpfeln, Brot und Stroh viel Überzeugungsarbeit leisten, bevor Luka um viertel nach drei seine Transportbox verließ und in den Stall ging. „Den langen Transport vom spanischen Benidorm nach OsnabrĂŒck hat Luka sehr gut gemeistert: Alle drei bis vier Stunden haben wir angehalten, ihm Wasser und Futter angeboten und seine allgemeine gesundheitliche Verfassung ĂŒberprĂŒft“, berichtet der OsnabrĂŒcker Zoodirektor Prof. Michael Böer, der den Transport begleitete. Mit ihm reiste Lukas spanische Tierpflegerin Ineta Bulkeviciute: „Luka war sehr ruhig und gelassen wĂ€hrend der Fahrt. Er freute sich immer, mich wĂ€hrend der Pausen wiederzusehen.“ Die Tierpflegerin arbeitet seit knapp anderthalb Jahren mit dem großen DickhĂ€uter zusammen: „Luka hat einen starken Charakter und man muss vorsichtig mit ihm umgehen. Aber er will, dass man mit ihm arbeitet. Hat man sein Vertrauen gewonnen, funktioniert das auch sehr gut“, beschreibt sie.

Die Tiere geben das Tempo vor
Das mĂŒssen sich nun die OsnabrĂŒcker Tierpfleger erarbeiten. Bis Sonntag wird Ineta Bulkeviciute sie noch einweisen und erklĂ€ren, was Luka gerne mag und was nicht. Elefantentierpfleger Detlef Niebler ist gespannt auf die neue Aufgabe: „Wir schauen Ineta nun erstmal ĂŒber die Schulter und profitieren von ihrer Erfahrung. Mit einem Elefantenbullen muss man sehr respektvoll umgehen und auf einer Augenhöhe zusammen arbeiten.“ Luka wird nun Schritt fĂŒr Schritt sein neues Zuhause und anschließend die vierköpfige Junggesellengruppe kennen lernen. „Wir mĂŒssen schauen, wie die Tiere aufeinander reagieren. ZunĂ€chst wird Luka seinen eigenen MĂ€nnerbereich erkunden können, damit er diesen als sein neues Zuhause ansieht. Dann werden sich Luka und die Rasselbande durch das Gitter berĂŒsseln können, bevor sie sich dann richtig begegnen. Das Tempo geben dabei die Tiere vor“, erlĂ€utert Niebler.

Neue Wege im Zoo OsnabrĂŒck
Der Zuchtbulle Luka spielt fĂŒr den Zoo eine wichtige Rolle: „Zwar dauert es noch bis wir die passenden KĂŒhe fĂŒr eine Zucht bekommen werden, aber auch fĂŒr die Jungbullen ist Luka von großer Bedeutung. Denn er kann ihnen, wo notwendig, Grenzen im Spiel und bei Auseinandersetzungen aufzeigen. Das ist fĂŒr die Entwicklung von sozialen Kompetenzen im Herdenverband wichtig. Nur dann können sie sich spĂ€ter auch in einer Herde mit Weibchen entsprechend verhalten“, weiß Böer. Mit der ZusammenfĂŒhrung von alt und jung beschreitet der Zoo OsnabrĂŒck gemeinsam mit dem EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) einen neuen Weg in der Elefantenhaltung. Mithilfe von Verhaltensbeobachtungen untersuchen nun die Experten, wie sich die Gruppe entwickelt und ob das Konzept auch auf andere Zoogruppen ĂŒbertragbar ist. „Da Asiatische Elefanten stark vom Aussterben bedroht sind, ist es wichtig, dass wir unabhĂ€ngig von der Entwicklung in Asien eine stabile Zuchtpopulation aufbauen, um die Tierart zu erhalten. Dabei haben wir die Verantwortung fĂŒr die Tiere und versuchen ihnen bestmöglichste Haltungsbedingungen sowie Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten“, so Böer.

Tutume ist im Granby Zoo angekommen
WĂ€hrend im Zoo OsnabrĂŒck die Asiatische Gruppe neu zusammengestellt wurde, ist der Afrikanische Bulle Tutume, der im Mai den Schölerberg fĂŒr einen Zwischenstopp im Serengetipark Hodenhagen verließ, im kanadischen Granby Zoo gut angekommen. Auch diesen Transport hatte Zoodirektor Prof. Böer, gemeinsam mit zwei kanadischen Tierpflegern, persönlich begleitet und tierĂ€rztlich ĂŒberwacht. „Tutume hat die Reise sehr gut ĂŒberstanden und ist nun im Granby Zoo in einem QuarantĂ€ne-Bereich. Mit den Tierpflegern versteht er sich gut und arbeitet bereits mit ihnen.“ In Kanada soll Tutume einen wertvollen Beitrag im nordamerikanischen Species Survival Programm (SSP) der Association of Zoos and Aquaria (AZA) leisten und so ebenfalls bei der Arterhaltung helfen.

Mit der Ankunft von Luka hat der Zoo OsnabrĂŒck den Wechsel von Afrikanischen auf Asiatischen Elefanten fast abgeschlossen: „Wir werden wahrscheinlich im Herbst noch einen weiteren Jungbullen erhalten. Langfristig werden wir natĂŒrlich noch zuchtfĂ€hige KĂŒhe bekommen. Die Jungbullen ziehen dann weiter, was fĂŒr sie aber nicht ungewöhnlich ist. Auch in freier Wildbahn wandern die Jungbullengruppen umher und schließen sich immer wieder neu zusammen“, erlĂ€utert Böer.

Foto: Zoo OsnabrĂŒck / Lisa Josef
Zoodirektor Prof. Michael Böer, Tierpflegerin Ineta Bulkeviciute und Elefantenrevierleiter Detlef Niebler (v.l.n.r.) sind froh, dass Luka wohl behalten angekommen ist.
(28.06.2013, 14:59)
Jolantha Belik:   "Toutoune" ist im November 2012 im Alter von 35 Jahren verstorben -> es leben nur mehr die alte Elefantenkuh und nun Tutume in Granby!
(27.06.2013, 21:36)
RĂŒdiger:   @ jan
Da scheinst du recht zu haben! Im Zoo de Grandby lebt nur noch ein alter Bulle und eine 30 jÀhrige Afrinerkuh!
Schade dort wird keine Herdenstruktur aufgebaut, nur als " Samenmelkmaschienen * wird er gebraucht. WĂ€re er doch in Europa geblieben!!!
(27.06.2013, 18:47)
Jan Jakobi:   Sehr schade das er jetzt doch in Kanada gelandet ist.
Ich befĂŒrchte das er als Samenspender, sowie "Calvin", herhalten muss.
(27.06.2013, 14:24)
Jolantha Belik:   Tutume ist wohlbehalten im Zoo de Granby angekommen (lt. Facebook Page von Granby). Er muss mind. 90 Tage in QuarantĂ€ne bleiben und wird voraussichtih erst im Winter fĂŒr die Besucher zu sehen sein. Da ja die Elefantenkuh dort schon zu alt fĂŒr Nachwuchs ist, wird nach einer jungen Elefantin gesucht und der Zoo spricht jetzt schon davon, dass der Samen von Tutume ("da genetisch so wertvoll") zur Besamung fĂŒr etliche andere Eles in Nordamerika verwendet werden soll. Da steht dem armen Kerl ja noch Etliches bevor ...
(27.06.2013, 01:14)
Holger Wientjes:   ich befĂŒrchte, dass neue Tigergehege wird irgendwie Ă€hnlich verbaut und hĂ€sslich, wie der Affenklotz. Und ob die Tiger den Blick von oben Ă€hnlich spannend finden, wie er den Besuchern suggeriert wird, bleibt auch abzuwarten.

In Zukunft also zwei Gibbonarten ??
(26.06.2013, 16:12)
Zoo OsnabrĂŒck:   Neues Zuhause fĂŒr Tiger & Co. im Zoo OsnabrĂŒck
Zweiter Bauabschnitt „Angkor Wat“ hat begonnen

Das OsnabrĂŒcker „Angkor Wat“ wĂ€chst weiter: Am heutigen Mittwoch fand die „Grundsteinlegung“ fĂŒr die neue Tigeranlage im Zoo OsnabrĂŒck statt. In dem ĂŒber 1.400 Quadratmeter großen Bereich im Stil einer Tempelruine werden ab FrĂŒhjahr 2014 unter anderem Sumatra-Tiger ein neues Zuhause bekommen.
Nach der Fertigstellung des Affentempels (2012) und des asiatischen Spieledorfs „Neue OZ Streichelland“ (2013) hat damit die zweite Baustufe fĂŒr die Realisierung der Erlebniswelt „Angkor Wat“ im Zentrum des Zoos begonnen. NatĂŒrlich kam bei der Grundsteinlegung der sogenannte „Wandergrundstein“ zum Einsatz, der bereits den Bauprojekten „Kajanaland“, „Takamanda“ und „Unterirdischer Zoo“ GlĂŒck brachte. Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo OsnabrĂŒck gGmbH, freut sich auf die neue Anlage, die auf dem alten Tiger-Areal errichtet wird: „Die Tiger werden mit 1.200 Quadratmetern FlĂ€che ein circa 30 Prozent grĂ¶ĂŸeres Gehege bekommen. Auch ein großes Schwimmbecken erwartet sie. FĂŒr die Besucher planen wir möglichst gitterlose Einblicke in die naturnah gestaltete Anlage.“ Der Umbau kostet insgesamt 950.000 Euro. Diese Summe stemmt der Zoo gemeinsam mit der Stadt OsnabrĂŒck, die die ZuschĂŒsse reduzieren und dafĂŒr einen Kredit ĂŒber die HĂ€lfte der Baukosten bedienen wird. Der Restbetrag stammt aus Eigenmitteln des Zoos.
Optisch knĂŒpft der neue Bereich nahtlos an den 2012 eröffneten Affentempel an. Detlef Gehrs, Gestalter der neuen Anlage, und Architekt Heiko Suhre prĂ€sentierten bei der Grundsteinlegung das Modell: „Der Tempelgarten, umgeben von scheinbar verfallenen Mauerfragmenten, lĂ€sst die Besucher in die Welt einer versunkenen Tempelruine eintauchen. Zwar mĂŒssen wir bei Tigern natĂŒrlich auch mit Gittern arbeiten, aber dabei setzen wir auf  kunstvolle Metallverflechtungen, wie sie hĂ€ufig in der traditionellen asiatischen Kultur vorkommen“, so Gehrs. FĂŒr Besucher besonders spannend: Eine 4,6 Meter hohe BrĂŒcke, die ĂŒber einen Teil der Anlage fĂŒhrt und einen gitterlosen Blick von oben ermöglicht.

Neue Bewohner: Binturongs und Siamangs
WĂ€hrend das Gestaltungskonzept fortgefĂŒhrt wird, können die Besucher hinsichtlich der Tiere auf neue Bewohner gespannt sein, wie Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo, berichtet: „Neben Sumatra-Tigern werden auch Binturongs, eine Schleichkatzenart, und Siamangs, eine Affenart aus der Familie der Gibbons, einziehen. Alle drei Tierarten sind in freier Natur bedroht, sodass wir im Rahmen von Zuchtprogrammen einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz leisten können.“ Das Siamang-PĂ€rchen, das im Rahmen des EuropĂ€isches Erhaltungszuchtprogramm in den OsnabrĂŒcker Zoo kommt, sei aufgrund der besonderen Gene das zweitbedeutendste Zuchtpaar in der Zucht-Population, so Klumpe weiter.

Den Umbau der Anlage ĂŒbernimmt das OsnabrĂŒcker Bauunternehmen Scholle, das bereits an der Realisierung des Affentempels beteiligt war. Albert Brokamp, Bauleiter der Firma Scholle, beschreibt die nĂ€chsten Schritte: „Nachdem wir Teile des alten GebĂ€udes abgerissen haben und die vorbereitenden Baumaßnahmen abgeschlossen sind, konnten wir bereits diese Woche mit den Stahlbetonarbeiten und dem Mauerwerk beginnen. Bis Anfang 2014 soll die Anlage baulich fertig gestellt sein.“

3. Stufe: Menschenaffenhaus
Bis 2015 soll „Angkor Wat“ mit der dritten Baustufe vervollstĂ€ndigt werden, erklĂ€rt Zoo-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann: „Ab 2014 bauen wir das benachbarte Menschenaffenhaus im gleichen Still um, sodass unser Orang-Utan Buschi und seine Partnerin Astrid ein neues Zuhause bekommen. Damit haben wir dann im Zentrum des Zoos eine spannende asiatische Tierwelt errichtet, die unsere Besucher sicherlich faszinieren wird und unseren Tieren mehr Platz bietet.“ WĂ€hrend das OsnabrĂŒcker „Angkor Wat“ weiter wĂ€chst, plant der Zoo bereits darĂŒber hinaus: Im nĂ€chsten Schritt der Masterplanung des Zoos stehe laut Busemann „Nordamerika“ auf dem Programm.

Foto:
BefĂŒllten gemeinsam den „Wandergrundstein“ fĂŒr die Tigeranlage in „Angkor Wat“: Karin Bruchhausen und Wolfgang Schenk (Aufsichtsratsmitglieder Zoo gGmbH), Architekt Heiko Suhre, Reinhard Sliwka (Aufsichtsratsvorsitzender Zoo gGmbH), ZooprĂ€sident Reinhard Coppenrath, Hans Cromme (Aufsichtratsmitglied Zoo gGmbH), Gestalter Detlef Gehrs, ZoogeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann, Albert Brokamp (Bauunternehmen Scholle) und Tobias Klumpe (wissenschaftlicher Mitarbeiter Zoo OsnabrĂŒck).
(26.06.2013, 14:33)
Zoo OsnabrĂŒck:   OsnabrĂŒcker Elefanten bekommen eine Waage
Firma Höfelmeyer unterstĂŒtzt Zoo OsnabrĂŒck

Wie viel wiegt ein Elefant? Die Mitarbeiter des OsnabrĂŒcker Zoos wissen es nun ganz genau, denn diese Woche wurde eine Bodenwaage in den Elefantenstall eingebaut – mit UnterstĂŒtzung des Waagenherstellers Höfelmeyer aus GeorgsmarienhĂŒtte.

„FĂŒr uns ist es aus verschiedenen GrĂŒnden wichtig zu wissen, wie viel unsere Elefanten wiegen: Einmal zeigt es uns, wie sich die Jungbullen entwickeln, ob es WachstumsschĂŒbe gibt oder das Gewicht gleichmĂ€ĂŸig zunimmt“, erlĂ€utert Zoodirektor Prof. Michael Böer. „Dann ist es natĂŒrlich auch besonders wichtig fĂŒr notwendige medizinische Behandlungen, wie zum Beispiel bei Sedierungen oder fĂŒr die Dosierung von Medikamenten.“ Seit dieser Woche besitzt der Zoo nun eine 1,50 Meter mal 2 Meter große Waage, die in den
Boden des Elefantenhauses im Durchgang auf die Außenanlage eingelassen wurde. Die Waage misst bis zu sechs Tonnen in zwei Kilogramm-Schritten.
UnterstĂŒtzt wurde der Zoo dabei von der Firma Höfelmeyer aus GeorgsmarienhĂŒtte, die die Waage fĂŒr die grauen Schwergewichte kostenlos anfertigen und montieren ließ. GeschĂ€ftsfĂŒhrer Reinhard Höfelmeyer: „Der Zoo OsnabrĂŒck ist eine tolle und wichtige Einrichtung fĂŒr die Menschen dieser Region, da war es fĂŒr uns selbstverstĂ€ndlich mit unserem Know-how einen Beitrag zu leisten. Die heutige Technik ermöglicht den Einsatz in allen Bereichen – auch im Elefantenstall.“ Über die besondere Aufgabe freuten sich auch die sechs Auszubildenden der Firma, die das Vorhaben als ihr eigenes Projekt umsetzten und das Projektmanagement, die Konstruktion und die Programmierung ĂŒbernahmen.
Die Elefanten mĂŒssen sich an ihre neue Errungenschaft jedoch erst gewöhnen, wie Elefantenpfleger Detlef Niebler erklĂ€rt: „Sie merken, dass sich der Untergrund am Durchgang verĂ€ndert hat, und das macht sie erstmal stutzig.
Aber die Bullen gewöhnen sich bestimmt schnell daran.“ Besucher können ĂŒbrigens mit eigenen Augen das Gewicht der Elefanten ablesen. „Wir haben in der Elefantenhalle eine Gewichtsanzeige angebracht. Außerdem werden wir im Besucherraum, sobald dieser passend zu den neuen Asiatischen Elefanten umgestaltet wurde, das Gewicht anzeigen. So können auch unsere Besucher verfolgen, wie sich die Jungbullen entwickeln“, berichtet Pressesprecherin Lisa Josef. „Wir danken der Firma Höfelmeyer fĂŒr die tolle
UnterstĂŒtzung, die uns bei der tĂ€glichen Versorgung und Pflege unserer Tiere enorm weiter hilft.“

Fotoquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Martina HĂŒmmer)
Freuen sich ĂŒber die erste Elefanten-Waage im Zoo OsnabrĂŒck (v.l.n.r.): Auszubildende der Firma Höfelmeyer, Reinhard Höfelmeyer (GeschĂ€ftsfĂŒhrer Höfelmeyer), Detlef Niebler (Elefantenrevierleiter Zoo OsnabrĂŒck), Prof. Michael Böer (Zoodirektor Zoo OsnabrĂŒck), Lisa Josef (Pressesprecherin Zoo OsnabrĂŒck) und Elefant Dinkar.
(14.06.2013, 16:17)
Zoo OsnabrĂŒck:   Nachwuchs bei Familie Hund
Jungtiere bei Schakalen und Wölfen im Zoo OsnabrĂŒck

Erstmals seit sieben Jahren gibt es im Zoo OsnabrĂŒck wieder Wolfsnachwuchs zu sehen. Auch bei den Goldschakalen tapsen Jungtiere durch das Gehege.
Raufen, spielen, lernen und erkunden – der Tagesablauf der drei Wolfs- und fĂŒnf Schakaljungen sieht zurzeit recht Ă€hnlich aus. WĂ€hrend der Wolfsnachwuchs jedoch nur mit einer gehörigen Portion GlĂŒck zu beobachten
ist, sind die Schakaljungen fĂŒr die Besucher hĂ€ufig gut zu sehen. „Die Schakale sind bereits Mitte April in einer Erdhöhle zur Welt gekommen, die drei Wolfsjungen erst Anfang Mai. Bei beiden Hundeartigen verbringt der
Nachwuchs die ersten Wochen nur im Bau. Erst danach kommen die Welpen nach und nach heraus und erkunden ihre Umgebung“, erklĂ€rt der OsnabrĂŒcker Zoodirektor Prof. Michael Böer das Familienleben. „Die Wolfsjungen halten sich zurzeit in direkter NĂ€he zum Bau auf, der am besten vom Wolfssteg aus zu sehen. Hier lernen sie zurzeit klettern und springen und raufen miteinander.“ Versorgt werden die Kleinen vor allem von ihrer Mutter Paulina, die die Welpen sĂ€ugt. Allerdings nehmen sie auch schon erste feste Nahrung zu sich, anverdaut von den Erwachsenen. „Das gesamte Rudel, die FĂ€he und die drei RĂŒden, kĂŒmmert sich um den Wurf. Wölfe sind sehr soziale
Tiere und haben einen ausgeprĂ€gten Familiensinn. Die untergeordneten Rudelmitglieder kĂŒmmern sich auch um die Jungtiere, damit das Leitpaar sie in der Gruppe akzeptiert“, erlĂ€utert Böer. In circa drei Wochen wird der
Zoodirektor und Tierarzt den Nachwuchs das erste Mal untersuchen, entwurmen und impfen. „Dann können wir auch das Geschlecht des Trios feststellen,“ so Böer. Das Geschlecht der Schakaljungtiere ist ebenfalls noch nicht
bekannt.
„Wir wollen das Familienleben in den ersten Wochen so wenig wie möglich stören, aber auch hier werden wir bald eine erste Untersuchung durchfĂŒhren.“
Den Schakalwelpen ginge es sehr gut, die Eltern kĂŒmmern sich liebevoll um ihren Nachwuchs, unterstĂŒtzt von dem weiteren Weibchen, das in der Anlage lebt.

Bildunterschrift:
Mit ein bisschen GlĂŒck können Besucher die drei Wolfswelpen im OsnabrĂŒcker Wolfswald beobachten.
Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
(10.06.2013, 16:32)
Jonas Homburg:   @Ulli: keine Ahnung, das Tigerhaus ist leider nicht mehr zugĂ€nglich. Allerdings ist mir auch kein passendes Gehege sonst irgendwo bekannt.
@Holger Wientjes: Defintiv ist da noch Luft nach oben. Wenn ich mich recht entsinne, ist die Anlage fĂŒr bis zu 180 Tiere konzipiert.
(03.06.2013, 16:24)
Ulli:   Was ist mit der alten BraunbĂ€rin ?
(03.06.2013, 01:57)
Holger Wientjes:   Wo soll der Paviannachwuchs denn ÂŽmal hin ? ZurĂŒck nach Emmen... ? Na ja, einige Tiere wird die Anlage ja noch verkraften.
(02.06.2013, 17:06)
Jonas Homburg:   So und wieder das neuste nach einem Besuch:
-Auf Samburu immer noch 2 weibliche Defassa-Wasserböcke, inzwischen sehr entspannt gegenĂŒber den Antilopen und Giraffen. 3 junge Impalas, der neue Bock macht seine Sache gut.

-Massig Paviannachwuchs auf Takamanda, außerdem schießt die Bepflanzung geradezu in die Höhe. Auf dem Teich der Huftieranlage jetzt neben Rötelpelikanen auch Witwen- und Gelbe PfeifgĂ€nse. Wegen eines neuen Kudubocks der Zaun mit Flatterband bestĂŒckt. Interessant war zu beobachten, dass die Pinselohrschweine klar auf der Anlage dominieren und sogar die Rappenantilopen vom Liegeplatz verscheuchten. Bei den Servalen wird rechts eine Einsichtsplattform gebaut(Gehege damit von 3 Seiten einsehbar).

-Die Verbindung von Wasserschwein- und Taprigehege war dicht gemacht, auch im SĂŒdamerikahaus keine Wasserschweine zu sehen --> Nachwuchs? In der Mendoza-Halle sind jetzt auch die Goldstirnsittiche zu sehen.

-Die Tigeranlage gleicht einer Großbaustelle, das alte Gehege wurde nebst den ehemaligen Jaguar-KĂ€figen komplett abgerissen. Die neue Anlage soll MĂ€rz 2014 fertig sein.

-Im Tal der Grauen Riesen immer noch die Blessböcke auf der Kleinen Kudu-Anlage, diese weiterhin im Vorgehege.

Wieder Leben auf der Elefantenanlage. Allerdings ist die Möglichkeit die Tiere im Bereich des Hauses zu sehen, aufgrund der erhöhten Felsaubauten und der Kleinheit der Jungbullen relativ eingeschrÀnkt. Am Bullengehege wird gebaut, der Zaun scheint ersetzt zu werden, Ein Teil des Geheges gar durch eine Betonmauer mit Tor abgetrennt zu werden.
(02.06.2013, 11:11)
Zoo OsnabrĂŒck:   Elefantenbullen Shanti und Shahrukh neu im Zoo OsnabrĂŒck
Zwei Kumpel fĂŒr Nuka und Dinkar

Gestern zogen die Asiatischen Elefantenjungbullen Shanti und Shahrukh aus dem Tierpark Hagenbeck in den Zoo OsnabrĂŒck um. Freudig begrĂŒĂŸt wurden sie von den Jungbullen Nuka und Dinkar, die Anfang Mai von Hannover an den Schölerberg zogen.

Großes Hallo herrschte gestern im OsnabrĂŒcker Elefantenhaus: Die „Hamburger Jungs“ Shanti (5 J.) und Shahrukh (4 J.), zwei Asiatische Elefantenjungbullen, zogen ein und trafen dort auf Nuka und Dinkar, die bereits seit dem 6. Mai in OsnabrĂŒck leben. „Der Transport verlief vollkommen ruhig. In Hamburg stiegen die beiden problemlos in den Container und bei uns liefen sie neugierig wieder hinaus – zunĂ€chst in das Elefantenhaus“, berichtet der OsnabrĂŒcker Zoodirektor Prof. Michael Böer. Nuka und Dinkar trompeteten bereits einen Willkommensgruß, als die Transportkiste mit Hilfe eines Krans vor dem Elefantenstall abgestellt wurde. „Die beiden waren in einem großen Container, aber abgetrennt voneinander. Shanti kam als erster heraus und inspizierte sofort neugierig sein neues Zuhause. Shahrukh folgte ihm kurze Zeit spĂ€ter“, beschreibt Elefantentierpfleger Daniel Menken. Kurz nach der Ankunft durften Nuka und Dinkar sie durch die Gitter berĂŒsseln. Menken war von der ersten Begegnung beeindruckt: „Nuka, Dinkar und Shanti kennen sich noch aus Hannover.
Nuka lief sofort zu Shanti und legte ihm als Vertrauensbeweis seinen RĂŒssel ins Maul. Er hat ihn also wieder erkannt und sich gefreut ihn hier zu sehen.“ Im nĂ€chsten Schritt durften sich die vier Jungbullen ohne Gitter in der großen Halle begegnen. WĂ€hrend Shanti und Shahrukh zunĂ€chst die neue Umgebung weiter inspizierten und die BĂŒrsten ausprobierten, liefen Nuka und Dinkar hinter den neuen Spielkameraden hinterher und berĂŒsselten sie eifrig.

Der erste Tag auf der neuen Anlage
Nach einer ruhigen Nacht in getrennten Boxen durften alle am Freitag auf die große Außenanlage. ZunĂ€chst recht schĂŒchtern betraten die Neuen das circa 2.500 Quadratmeter große Areal: „PĂ€rchenweise liefen die jungen Bullen ĂŒber die Anlage: Nuka an Shanti und Dinkar an Shahrukh. Maximal 30 Zentimeter Abstand war zwischen ihnen und so erkundeten sie gemeinsam den Bereich“, beschreibt Zoodirektor Prof. Böer. Das sei ein gutes Zeichen, so der Elefantenexperte: „Man sieht, dass sich sofort ein ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl entwickelt hat und anstelle des Mutterverbandes nun eine Junggesellengruppe entsteht, die zueinander hĂ€lt“, erklĂ€rt Böer.
Zwischendurch liefen die Elefanten immer wieder zurĂŒck in ihr Haus. „Das kennen sie bereits gut und hier fĂŒhlen sie sich sicher. Aber dennoch waren sie neugierig und kamen immer wieder heraus, wo sie dann auch die MöhrenstĂŒcke verputzten, die wir ihnen auf der Anlage verteilt hatten“, freute sich Menken.

Shanti und Shahrukh – das Dreamteam
Shanti und Shahrukh sind bereits dicke Kumpel. 2012 zog Shanti vom Zoo Hannover in den Tierpark Hagenbeck und seitdem sind die beiden unzertrennlich – auch wenn sie zwischendurch ihre KrĂ€fte messen und miteinander raufen. Dabei ist Shahrukh etwas zurĂŒckhaltender als Shanti. Beide sind circa 2,20 Meter groß und wiegen schĂ€tzungsweise um die 1.500 Kilogramm. Shahrukh kann man gut an seinen grĂ¶ĂŸeren StoßzĂ€hnen erkennen. Außerdem ist sein RĂŒcken runder. In Hamburg waren die beiden Rabauken schon kleine Stars, denn bei der Fußball EM 2012 wurden sie als Orakel tĂ€tig.

Nuka und Dinkar fĂŒhlen sich wohl am Schölerberg
Die Neu-OsnabrĂŒcker Nuka und Dinkar haben sich bereits gut eingelebt, wie Elefantenpfleger Menken berichtet: „NatĂŒrlich hat sie anfangs alles Neue etwas verunsichert, aber inzwischen fĂŒhlen sich die beiden schon sehr wohl und nutzen alle BeschĂ€ftigungsangebote von uns, wie die ScheuerbĂŒrsten oder SpielgerĂ€te mit Leckerlis. Dabei ist Dinkar immer der mutigere. Sobald er grĂŒnes Licht gibt, drĂ€ngelt sich Nuka allerdings gerne vor.“

Wie geht es weiter?
Noch ist die OsnabrĂŒcker Elefantengruppe nicht komplett, wie Zoodirektor Prof. Böer berichtet: „In den nĂ€chsten Wochen wird noch der große Elefantenbulle Luka aus Spanien anreisen. Außerdem kommt voraussichtlich noch ein weiterer Jungbulle aus dem Zoo Hannover. In den nĂ€chsten ein bis zwei Jahren können sich die Bullen dann bei uns gut entwickeln und wachsen – ganz wie in der Wildbahn, wo sie ebenfalls die Mutterherden verlassen und gemeinsam durch die WĂ€lder ziehen.“ Langfristiges Ziel bleibe jedoch, eine Zuchtgruppe am Schölerberg aufzubauen, die dann mit Nachwuchs einen Beitrag zur Arterhaltung der bedrohten Asiatischen Elefanten halten soll.

Foto: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Shahrukh (links) und Shanti sind grĂ¶ĂŸer als Dinkar und Nuka.
(27.05.2013, 10:49)
Zoo OsnabrĂŒck:   Langbeinige Tierkinder im Zoo OsnabrĂŒck

Ein nordisches Trio stakst zurzeit auf langen und noch wackeligen Beinen durch das Rentiergehege in „Kajanaland“ im Zoo OsnabrĂŒck: Snorre, Sverre und Skadi sind in den letzten Tagen auf die Welt gekommen. „Alle Jungtiere sind wohlauf. Snorre und Sverre, die beiden MĂ€nnchen, haben dunkelbraunes Fell,das MĂ€dchen Skadi ist dagegen sehr hell. Und Sverre ist der jĂŒngste im Bunde und damit auch der kleinste - so können Besucher sie leicht unterscheiden“, erzĂ€hlt Revierleiter Thorsten Vaupel. „Die drei liegen noch viel und schlafen, werden von ihren MĂŒttern aber auch schon mal aufgefordert, herumzulaufen. Das ist wichtig, damit sich Sehnen und Muskeln gut entwickeln können“, so Vaupel weiter. Snorre, Sverre und Skadi bewohnen mit sieben anderen Rentieren ein großes Areal in „Kajanaland“. Dort rechnet der Zoo in den nĂ€chsten Wochen mit zwei bis drei weiteren Jungtieren. Besucher können Snorre, Sverre und Skadi den ganzen Tag ĂŒber gut beobachten.

Auch im Kamelrevier schaute der „Storch“ vorbei: Am 27. April 2013 brachte Trampeltierstute Ayla nach einer Tragzeit von circa 390 Tagen ihren Sohn Tarek zur Welt. FĂŒr die neunjĂ€hrige Mutter war es bereits die fĂŒnfte Geburt in Folge: „Tarek ist ein sehr aufgewecktes Fohlen. Er Ă€rgert auch gerne schon die Großen, in dem er sie in den Schweif zwickt oder mit der Nase anstupst“, schmunzelt Tanja Boss, Leiterin des Kamelreviers. „Er hat verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig helles Fell – das Ă€ndert sich aber nach dem ersten Fellwechsel, denn dann bekommen die meist grauen Fohlen eine braune FĂ€rbung.“ Im Gegensatz zu den im Zoo benachbarten Dromedaren haben die Trampeltiere zwei Höcker, die als Fett- und damit auch als Energiespeicher dienen. Der kleine Tarek lebt mit Mutter Ayla und Vater Rudi sowie zwei weiteren Trampeltierstuten zusammen. Besucher können ihm im Kamelrevier einen Besuch abstatten – bei gutem Wetter ist er den ganzen Tag ĂŒber draußen zu sehen. In den nĂ€chsten Monaten wird Tarek einen Spielkameraden bekommen, denn es kĂŒndigt sich weiterer Nachwuchs bei den Trampeltieren an. Ein genaues Datum könne man aber noch nicht sagen, so Boss.

Wissenswertes zum Rentier
Die Natur hat das Ren mit vortrefflichen Eigenschaften ausgestattet, um das Klima arktischer und subarktischer Zonen gut zu ĂŒberstehen. Es besitzt ein sehr dichtes Haarkleid. Auf den ungewöhnlich breiten, zweigespaltenen Hufen, natĂŒrlichen Schneetellern, eilt das Ren fast schwerelos ĂŒber den sumpfigen Boden oder tiefen Schnee. Dabei ist ein eigentĂŒmliches Knacken im Fußbereich zu hören. Lange Zeit wurde angenommen, dass die Hufe aneinander schlagen wĂŒrden. Das typische GerĂ€usch wird jedoch durch eine besondere AufhĂ€ngung von Sehnen im Fußbereich hervorgerufen. Eine weitere Besonderheit: Rentiere sind die einzige Hirschart, bei welcher beide Geschlechter ein Geweih besitzen, wobei das des MĂ€nnchens wuchtiger und stĂ€rker ausgebildet ist. Es ist der einzige von Menschen als "Haustier" gehaltene Hirsch. Neben Milch mit 22 Prozent Fettgehalt – Kuhmilch hat lediglich circa fĂŒnf Prozent – liefert das Ren Fleisch und HĂ€ute.

Wissenswertes zum Trampeltier
Das Trampeltier ist, wie das Dromedar, ein Haustier, das im vierten und dritten Jahrhundert vor Christus domestiziert wurde. Selbst im Zeitalter der Technik sind Trampeltiere als Last- und Reittiere unersetzbar. Sie durchziehen auch heute noch mit schweren Lasten die heißen und trockenen Gebiete Asiens. Man benutzt sie nicht nur als Trag-, sondern auch als Reittiere, ferner als Milch- und Fleischlieferanten. Das Haarkleid, das alljĂ€hrlich im FrĂŒhjahr abgeworfen wird, wird zum Spinnen benutzt, der Kot als Brennstoff verwendet. Wie Dromedare können Trampeltiere ihre Körpertemperatur regulieren. Ein Trampeltier ertrĂ€gt einen Wasserverlust von 40 Prozent des Körpergewichts problemlos.
Ebenso wie das Dromedar zĂ€hlt das Trampeltier zu den so genannten Schwielensohlern, das heißt zwischen den NĂ€geln der dritten und vierten Zehe der Vordergliedmaßen befindet sich eine schwielenartige Hornsohle, die als LaufflĂ€che ausgebildet ist.

Fotoquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Martina HĂŒmmer)
Rentiernachwuchs Skadi: Das MĂ€dchen Skadi ist mit ihrem hellen Fell leicht zu erkennen.
(23.05.2013, 11:06)
Michael Mettler:   @Jan Beensen: Es wurden doch gerade erst Zebras fĂŒr die Nashornanlage geholt, das sieht nicht nach Umschwenken auf Asien aus... Abgesehen davon mĂŒsste die Anlage fĂŒr Panzernashörner wohl noch mal grundlegend umgestaltet werden, der Boden dĂŒrfte z.B. zu hart sein.
(14.05.2013, 20:06)
Jan Beensen:   Möchte der Zoo OS nach der Umstellung auf asiatische Elefanten auch die Breitmaulnashörner gegen Panzernashörner eintauschen?
(14.05.2013, 19:08)
Jan Beensen:   Ich stimme Michael Mettler zu und wiederhole: Ich fĂ€nde es gut, wenn wir die allgemeine Diskussion und die Trennung und ZusammenfĂŒhrung von Elefanten von der derzeitigen osnabrĂŒck-spezifischen lösen und in die Elefantenthreads verlagern wĂŒrden. Das Thema ist es auf jeden Fall wert, sich darĂŒber ausgiebig auszutauschen, aber nicht alle vermeintlichen oder tatsĂ€chlichen MissstĂ€nde im Elefantenmanagement haben nun mal etwas mit dem Zoo OsnabrĂŒck zu tun.
(14.05.2013, 18:51)
Jolantha Belik:   @Ulli: vielen Dank, bin echt entsetzt! Das ist ein super Beispiel fĂŒr beinharten Zirkus-Drill und Angst vor dem Elefantenhaken. Was haben die Buben als Belohnung bekommen? Das sieht man im Beitrag leider nicht. Und ja, sie wurden von den Pflegern ins Wasserbecken getrieben, Pfleger hat auch den Weg raus versperrt, ebenso sieht man recht gut, dass sie auch von den Pflegern mit den Elefantenhaken auf den Sandhaufen getrieben wurden und auch da hat sich der Pfleger in den Weg gestellt, damit sie nicht weggehen.

Übrigens, unser Tuluba kann auch alle Übungen, die man im Video sieht (außer gleichzeitig cross vorne + hinten, das schaffen etliche adulte Elis nicht), allerdings lernt und zeigt er das in einem spielerischen Training, da kommt der Spaß und die Freude an der BeschĂ€ftigung rĂŒber, aber keinesfalls irgendwelche Angst.

Es ist mir schon klar, dass man bei hands-on anders mit den Ele-Kindern umgehen muss, als im PC, aber, ist dieser hÀufige Einsatz des Elefantenhakens wirklich erforderlich? So fördert man doch nur, dass sich der aufgestaute Frust eines Tages voll entlÀdt und zwar gegen den Pfleger ...

@Heidemarie: Ja und jein. Ja, die Seite ist mir natĂŒrlich bekannt. Und jein, sie sprechen mir nicht in allem aus der Seele. Sie sind mir in etlichen Punkten zu radikal und ziemlich RealitĂ€tsfern.



(14.05.2013, 10:44)
Ulli:   @Jolantha Belik
Filmbericht vom NDR zur Elefantenankunft:
http://www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/elefanten209.html
(14.05.2013, 07:59)
Michael Mettler:   Ich fĂ€nde es gut, wenn wir die allgemeine Diskussion und die Trennung und ZusammenfĂŒhrung von Elefanten von der derzeitigen osnabrĂŒck-spezifischen lösen und in die Elefantenthreads verlagern wĂŒrden. Das Thema ist es auf jeden Fall wert, sich darĂŒber ausgiebig auszutauschen, aber nicht alle vermeintlichen oder tatsĂ€chlichen MissstĂ€nde im Elefantenmanagement haben nun mal etwas mit dem Zoo OsnabrĂŒck zu tun.

Deshalb hier erst mal nur eine Anmerkung zur OsnabrĂŒcker Situation: Die auf der EEG-Seite erwĂ€hnte "ĂŒberstĂŒrzte Auflösung der Afrikanerhaltung" war doch meiner Erinnerung nach dadurch ausgelöst worden, dass der Zoo ohnehin auf Asiaten umstellen wollte und der Zoo Emmen dringend (!) ein neues Zuhause fĂŒr seine abgespaltene Teilherde suchte. Auch in diesem Fall dĂŒrfte doch wohl die EEP-Koordination eine Rolle gespielt haben. Ist es da wirklich gerechtfertigt, dem OsnabrĂŒcker Zoo den alleinigen Schwarzen Peter fĂŒr die Afrikaner-Abgabe zuzuschieben? Angesichts der MĂŒhe, die sich der Zoo - wenn auch unter anderer Leitung - in den letzten Jahren mit der Eingliederung beschlagnahmter oder anderswo aussortierter Elefanten gegeben hat, wundert mich zudem die Kritik daran, dass er erneut als Auffangstation in die Bresche springt, nachdem der Plan mit der Zuchtgruppe aus nachvollziehbaren gesundheitlichen GrĂŒnden vorerst gecancelt werden musste. Dass der Zoo trotzdem weiterhin auf eine Zuchtgruppe hofft, ist in meinen Augen ein legitimer Wunsch und mit ziemlicher Sicherheit bei einigen der bereits bestehenden Jungbullenhaltungen auch nicht anders.
(13.05.2013, 18:45)
Heidemarie Busch:   @JolanthaBelik ich gehe davon aus, dass nachfolgende Seite bekannt ist. Ich habe diese gerade entdeckt. Wenn nicht, zur Info:
http://www.european-elephant-group.com/news.htm
Da wird uns aus der Seele gesprochen.

(13.05.2013, 17:56)
Heidemarie Busch:   Ich kann Jolantha Belik nur Recht geben. Wenn ein Zuchtprogramm (EEP) zur Arterhaltung aufgebaut wird, sollte ĂŒber den Tellerrand geschaut werden und auch damit gerechnet werden, dass es durchaus zu Geburten von Bullen-KĂ€lbern kommen kann. Das heißt fĂŒr mich im Umkehrschluss, es sollte sich in den Zoos ebenso auf Haltung von mehreren Bullen eingestellt werden, wie auf ElefantenkĂŒhe, die der vom Menschen geschaffenen 'Elefantenordnung' nicht entsprechen, weil sie sich nicht mit ihnen 'vorgesetzten' Artgenossen verstehen. Man kann doch nicht produzieren und produzieren und plötzlich kommt die Erleuchtung 'Was nu'.
Und alles ist gut, wenn auf der Homepage vom Zoo erlĂ€utert wird, dass auch in der Natur Jungbullen nach 'wenigen' Jahren aus der Herde gedrĂ€ngt werden. Richtig, sie werden von den KĂŒhen verdrĂ€ngt, d.h. auch von ihren MĂŒttern, diese entscheiden, wann der 'Junge' selbstĂ€ndig werden muss. FĂŒr die Zoos ist es natĂŒrlich unbequem, sich mit pubertĂ€ren 'Jugendlichen' in der Herde auseinanderzusetzen, also wird am Schreibtisch entschieden wann ein Bulle reif genug ist.

@jolanthaBelik http://www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/elefanten211.html
Vielleicht kannst darauf zugreifen, dort gibt es unten ein Video, indem u. a. erzÀhlt wird, dass Bullen mit 3-5 Jahren in der Natur die Herde verlassen.
(13.05.2013, 17:27)
Jolantha Belik:   War wer von Euch bei der Ankunft der Ele-Buben in OsnabrĂŒck dabei und auch, als sie beim "erfrischenden Bad" in der Außenanlage fotografiert wurden? Ich bin zutiefst entsetzt ĂŒber das, was darĂŒber im Zoofreunde-Forum berichtet wurde. Kann das jemand bestĂ€tigen, dass es wirklich so abgelaufen ist?

@Michael: das mit den sieben Jahren ist bei uns gesetzlich festgelegt. An diesem Gesetz haben maßgeblich Tierschutzorganisationen und auch der Tiergarten Schönbrunn, insbesondere der ZuchtbuchfĂŒhrer der Afrikaner, mitgearbeitet. Die haben das nicht einfach nur so zum Spaß, sondern zum Wohl der Tiere so geregelt. Ein verantwortungsvoller ZĂŒchter ĂŒberlegt sich halt vorher, wohin mit seinen Tieren und fĂŒhrt nicht fĂŒnf KĂŒhe kurz nach der Geburt wieder zum Bullen, obwohl die Anlage eh schon am Übergehen ist.
(13.05.2013, 16:19)
Michael Mettler:   Felix wĂ€re allerdings kein FĂŒnfjĂ€hriger (wie Jolantha schrieb), sondern wie Dinkar und Nuka erst rund dreijĂ€hrig.
(13.05.2013, 16:18)
Jan Jakobi:   1. Nuka und 2. Dinkar
3. Shahrukh und 4. Shanti
5. Luka
6. Felix

Das sind 4 Hannoveraner und 1 Hamburger sowie "Luka".
(13.05.2013, 14:31)
Dennis Ismer:   Mal eine Frage:
Welcher fĂŒnfte Jungbulle soll denn ĂŒberhaupt nach OsnabrĂŒck kommen, wenn Shanti und Shahrukh aus Hamburg Nummer 3 und 4 werden sollen?
(12.05.2013, 23:03)
Michael Mettler:   @Jolantha: Okay, wegen deiner direkt anschließenden Äußerungen zur Mutter-Kind-Trennung hatte ich es so verstanden, dass auch mit dem ersten Satz die hannoverschen Jungbullen gemeint waren und du statt zwei Jungbullen ohne MĂŒtter lieber einen davon MIT Mutter in OsnabrĂŒck sehen wĂŒrdest.

Jungbullen bis zum Alter von sieben Jahren bei der Mutter zu belassen, dĂŒrfte in vielen Haltungssystemen nicht problemlos möglich sein bzw. nach sich ziehen, dass die Zuchtkuh in diesem Zeitraum keine weiteren KĂ€lber bekommen dĂŒrfte - die HĂ€user sind nun mal nicht aus Gummi. Die erwĂ€hnte VerjĂŒngung des Bestandes und der Ausgleich von zĂŒchterischen Misserfolgen in der Gesamtpopulation wĂŒrden dadurch zwangslĂ€ufig ausgebremst. VerhĂ€ltnisse aus der Wildbahn lassen sich nicht immer auf Zootierhaltung ĂŒbertragen, siehe die "unnatĂŒrlich" frĂŒhe Geschlechtsreife mancher zoogeborener Elefantinnen. Ist es denn belegt, dass die psychische Reife junger mĂ€nnlicher Elefanten im Zoo und im Freiland die gleiche Zeit benötigt?

Ich denke, dass die Idealvorstellung des Familienmanagements bei Elefanten schlichtweg noch einige Zeit benötigt und wir uns jetzt in einer Übergangsphase befinden, in der aus diversen SachzwĂ€ngen heraus noch eine Menge Kompromisslösungen gefunden werden mĂŒssen. Der Vergleich der Praktiken von TierhĂ€ndler und EEP liegt zwar auf der Hand, aber ich möchte daran erinnern, dass auch viele der ElefantenkĂŒhe, die heute ihre KĂ€lber möglichst lange bemuttern sollen, einst selbst als KĂ€lber in die Zoos gelangten und trotzdem mit einigen von ihnen eine Zoopopulation aufgebaut werden konnte, die wichtige Schritte zum Selbsterhalt macht. Eine vergleichbare Entwicklung haben z.B. die zoogehaltenen Menschenaffenpopulationen hinter sich (inklusive einer Menge aufgewandter Geduld der Zoos), und bei vielen anderen Tierarten ist Nachwuchsmaximierung auch innerhalb von Zuchtprogrammen noch heute notwendig; ich denke da z.B. an diverse Vogelarten, denen die Erstgelege weggenommen und die Jungen kĂŒnstlich aufgezogen werden, um die Eltern zu Nachgelegen anzuregen. Wenn man böse sein will, ist auch das nicht weit von Tierhandelspraktiken (Nestraub) entfernt, aber offenbar noch immer bitter nötig, wenn die Reproduktion einer Zoopopulation auf natĂŒrlichem Wege dem Bedarf zur Selbsterhaltung (und Wiederansiedlung!) hinterherhinkt.

Was mit den heranwachsenden Jungbullen in OsnabrĂŒck geschieht, wenn die gewĂŒnschte "Kuh-Einheit" verfĂŒgbar wird, ist ja eigentlich weniger ein Problem des Zoos als vielmehr des EEPs bzw. des Koordinators. Immerhin ist es doch im Sinne des Populationsmanagements löblich, dass der Zoo seine Haltungsressourcen fĂŒr ĂŒberzĂ€hlige Bullen zu VerfĂŒgung stellt, und wenn es nur auf Zeit ist. Wer weiß, wann und wo sich die nĂ€chste Gelegenheit dafĂŒr ergibt!

Was den wirtschaftlichen Faktor betrifft: Meiner Meinung nach muss man als Pro-Zoo-Eingestellter damit leben, dass ein Zoo Highlights auch beim zahlenden Kunden vermarkten muss. Das ist ja auch beileibe keine Neuerfindung. FrĂŒher kauften die Zoodirektoren bei den HĂ€ndlern rechtzeitig zu Pfingsten neue Tiere (m.W. bekamen Flamingos deshalb zeitweilig den Spitznamen "Pfingstvögel"). Auch der Umstand, dass Neuanlagen oder neue Tiere vorab groß angekĂŒndigt werden und schließlich doch noch improvisiert werden muss, ist keine neuzeitliche Erscheinung - man lese nur mal Jahresberichte und Zoochroniken. Den wirtschaftlichen Faktor hat es also immer gegeben, und ich wage zu behaupten, dass es ihn auch in der Zukunft weiterhin geben wird/muss, da Zoos sowohl finanziell als auch in Bezug auf Wohlwollen weitgehend von ihren Besuchern abhĂ€ngig sind.
(12.05.2013, 20:09)
Jan Jakobi:   Die Jungbullen mĂŒssten dann in eine der bestehenden Jungbullen-Gruppen integriert werden.

Das "Aye Chan May" mit ihrem Bullkalb abgegeben werden soll, ist schon lĂ€nger bekannt. Wenn die beiden nach OsnabrĂŒck gehen, hĂ€tte man die beiden Hannoveraner Jungbullen gar nicht aufnehmen brauchen.

Ich hĂ€tte da eine Idee fĂŒr OsnabrĂŒck:
"Thura" mit Tochter "Rani" und "Indra/Salvana" von Hagenbeck und "Saida" aus Leipzig.
Von diesen vier weiblichen Elefanten sind in ein paar Jahren drei zuchtfÀhig.

Oder:
"Aye Chan May" mit Sohn "Kin Yadanar Min" und "Shu Thu Zar" mit ihrer Tochter "Bindi".
Die beiden KĂŒhe wurden 2005 gemeinsam aus Myanmar nach Köln importiert.
(12.05.2013, 16:37)
Jolantha Belik:   @Michael: ich habe nicht die beiden Buben mit ihren MĂŒttern gemeint, sondern Aye Chan May mit ihrem Sohn (hab ja geschrieben Kalb + Mutter und nicht KĂ€lber + ihre MĂŒtter). Wenn sie schon von der Herde getrennt gehalten werden muss, dann hĂ€tte man doch die beiden nach OsnabrĂŒck holen können - als Start fĂŒr den Aufbau einer kleinen Herde.

Wenn man schon als "Übergangslösung" eine Jungbullen-Gruppe halten will, dann bitte mit Jungbullen 7+, also in einem Alter, in dem sie auch in freier Wildbahn eigene Wege gehen und sich von ihrer Herde trennen, doch nicht mit Ele-Kindern unter drei Jahren. Und dann sollen jetzt auch noch drei FĂŒnfjĂ€hrige nach OsnabrĂŒck gebracht werden. Wo ist da der Unterschied zu TierhĂ€ndlern, die Jungtiere ihren MĂŒttern wegnehmen? Bei denen ist es verpöhnt, unter dem Deckmantel des EEP wird es beklatscht. Es stellt sich ja auch die Frage, was macht der Zoo mit den fĂŒnf Ele-Buben, wenn sich plötzlich die Möglichkeit ergibt, dass KĂŒhe "frei" werden?

Bez. wirtschaftlicher Faktor: Es war doch geplant, dass die Asiaten noch vor Ostern nach OsnabrĂŒck kommen. Bei dem Medienrummel, den der Zoo vor der geplanten Ankunft gestartet hat, hĂ€tte sich das schon ordentlich ausgezahlt. Es bekannten GrĂŒnden war dies nicht möglich, dem Zoo entging eine Menge an Einnahmen wĂ€hrend der Ostertage. Elefanten-Kinder sind nun mal ein Publikumsmagnet. Ergo werden die Massen zu Pfingsten in den Zoo stĂŒrmen. Der Zoo versorgt die Medien mit genug Material seit der Ankunft der Buben, das wollen die Leute auch live sehen. Der Zoo kann dabei nur hoffen, dass sich das "Dinkar ruft zwar gelegentlich noch nach der ĂŒbrigen Herde" in Grenzen hĂ€lt. Das kann sehr schnell von "ooohh, sind die sĂŒĂŸ" nach "der schreit ja nach der Mama, das arme Kind!" kippen.
(12.05.2013, 11:51)
Heidemarie Busch:   @MichaelMettler BezĂŒglich des wirtschaftlichen Faktors denke ich, man möchte nicht ganz auf Elis verzichten und da die Emmener Gruppe nicht kommen konnte und es den Platz gibt aber zz keine passenden ElefantenkĂŒhe zur VerfĂŒgung stehen, wurde vorrĂŒbergehend auf Jungbullen-Haltung zurĂŒckgegriffen. Auf der Homepage ist zu lesen, dass nach einer Elefantenkuh mit Kalb oder Nichte gesucht wird, welche dann mit Luka eine Familie grĂŒnden sollen. Dies aber 1-3 Jahre dauern könne. D.h. fĂŒr mich, auch die Tage dieser Jungbullengruppe sind gezĂ€hlt.

Ich denke Jolantha Belik ging es nicht darum, die MĂŒtter mitzunehmen, sondern allein um das Alter der Jungbullen, in welchem diese von der Mutter getrennt werden.
(12.05.2013, 11:18)
Michael Mettler:   @Jolantha Belik & Heidemarie Busch: Ich teile zwar durchaus die Ansicht, dass Elefanten als Publikumsmagnete ein wirtschaftlich wichtiger Faktor fĂŒr Zoos sind, aber mich wĂŒrde dann doch mal interessieren, welche wirtschaftlichen Überlegungen im konkreten Fall den Ausschlag gegeben haben sollen.

OsnabrĂŒck hat HaltungskapazitĂ€t fĂŒr eine mehrköpfige Herde. Dort einen adulten Bullen mit einer einzigen zuchtfĂ€higen Kuh (ob nun mit begleitendem Bullkalb oder nicht) zusammenzufĂŒhren, um einerseits eine zusammengewĂŒrfelte Struktur zu vermeiden und andererseits auf das Wachsen einer eigenen Mutterlinie zu hoffen, hieße also, Platzressourcen brach liegen zu lassen. Abgesehen davon lĂ€ge es im Bereich der Möglichkeiten, dass sich Bulle und Kuh nicht verstehen oder die Kuh nur BullkĂ€lber zur Welt bringt, so dass die Platzressourcen sogar fĂŒr lĂ€ngere Zeit nicht ausgeschöpft werden könnten. Ob zwecks Ressourcenausnutzung ein unmittelbares Nebeneinander adulter Zuchttiere und einer Junggesellengruppe funktionieren wĂŒrde...?

DafĂŒr, dass sich der Plan mit der Übernahme der Emmener Teilgruppe quasi auf der Zielgeraden aus gesundheitlichen GrĂŒnden zerschlagen hat, kann der OsnabrĂŒcker Zoo m.E. nichts. Die Umorientierung von einer weniger bedrohten Art (und einer Gruppe, die zur Arterhaltung bislang nichts beitrug und immer wieder durch "Auffangtiere" durcheinandergewĂŒrfelt wurde) auf eine erheblich gefĂ€hrdetere Art kann ich nachvollziehen.

Nuka oder Dinkar zusammen mit seiner Mutter aus Hannover nach OsnabrĂŒck zu holen, wie es Jolantha offenbar meint, hĂ€tte bedeutet, die harmonierende hannoversche Herde nicht nur zu zerreißen, sondern MĂŒtter von Töchtern zu trennen: Dinkars Mutter Manari mĂŒsste mit Califa ihre Tochter in Hannover zurĂŒcklassen, Nukas Mutter Farina ihre eigene Mutter Khaing Hnin Hnin. Califa und Farina sind zudem untereinander eng befreundet, Manari mit Sayang usw. Die hannoversche Herde zu teilen, ohne soziale Beziehungen zu kappen, dĂŒrfte somit die Quadratur des Kreises bedeuten. Das schwĂ€chste Glied sind die Jungbullen, die ohnehin nicht auf Dauer bleiben können.

@RĂŒdiger: So weit ich es verfolgt habe, hieß es noch vor wenigen Jahren, dass der europĂ€ische Elefantenbestand einer dringenden VerjĂŒngung bedĂŒrfe. Folglich mĂŒsste man ĂŒber "Zuchtfabriken" froh sein, denn diverse Haltungen konnten in den vergangenen Jahren aus unterschiedlichen GrĂŒnden nicht viele Zuchterfolge vorweisen (ich denke z.B. an die BemĂŒhungen in Leipzig, MĂŒnster, Berlin-Zoo oder MĂŒnchen). Eine Zuchtherde, die trotz zusammengewĂŒrfelter Herkunft eine m.W. stabile Struktur aufweist, in der alle zuchtfĂ€higen KĂŒhe mit dem Bullen harmonieren und die zudem offenbar tb- und herpesfrei zu sein scheint, bedeutet doch einen Jackpot fĂŒr ein Erhaltungszuchtprogramm. Allerdings setzt auch hier wie andernorts das verfĂŒgbare Raumangebot Grenzen, und da wĂ€ren wir wieder beim (noch) schwĂ€chsten Glied der Kette: den Jungbullen. Der Wunsch nach dem Idealzustand und die realen SachzwĂ€nge kollidieren hier m.E. schlichtweg miteinander, und das wird sich wohl innerhalb der europĂ€ischen Elefantenzucht auch noch fĂŒr einige Zeit nicht vermeiden lassen. Außer natĂŒrlich, wenn man BullkĂ€lber nicht mehr bzw. nur noch in eingeschrĂ€nktem Rahmen heranwachsen ließe. Wer natĂŒrliche VerhĂ€ltnisse auf Zootierhaltung ĂŒbertragen sehen möchte, mĂŒsste sich konsequenterweise auch mit dem Gedanken an selektive Auslese befassen.
(12.05.2013, 09:56)
Heidemarie Busch:   @JolanthaBelik Ich sehe das mit dem wirtschaftlichen Aspekt genauso. Da Aye Chan May 'nur' ein Bullen-Kalb hat. Wenn nur eine Kuh kommt, kann nur diese von Luka gedeckt werden, kommt eine Kuh mit einem Kuh-Kalb können beide gedeckt werden. Insbesondere unter dem Aspekt, dass weiterhin eine Kuh mit einer Tochter o d e r einer Nichte gesucht wird. Wieso mit einer Nichte? Diese wĂŒrde ebenso aus der Obhut ihrer Mutter/Familie gerissen.
(12.05.2013, 08:36)
Jolantha Belik:   Ausschlaggebend waren hier doch wirtschaftliche Überlegungen und weniger das Wohl der Tiere, sonst hĂ€tte man Kalb PLUS Mutter geholt bzw. den Tutume in der vertrauten Umgebung gelassen, bis er nach Kanada abreist. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, warum es in Deutschland erlaubt ist, ein Kalb, das noch nicht mal drei Jahre alt ist, der Mutter wegzunehmen, von der Herde zu trennen und in einen anderen Zoo ohne erwachsene Elefantenkuh, die das Ele-Kind lenkt und leitet und ihm Sicherheit gibt, zu verfrachten. Nuka wurde heute erst drei Jahre alt, Dinka ist genau so alt wie unser Tuluba, er wird erst im August drei. Mal abgesehen davon, dass es bei uns von Gesetzes wegen verboten ist, die KĂ€lber in diesem Alter von der Mutter zu trennen (egal ob Asiaten oder Afrikaner), den Tuluba in diesem Alter von der Mama zu trennen, wĂ€re hier absolut undenkbar.


(11.05.2013, 23:24)
Henry Merker:   Das könnte man meiner Meinung nach auch mit Aye Chan May bekommen.....
(11.05.2013, 17:16)
Jan Jakobi:   Weil der Zoo OsnabrĂŒck keine zusammen gewĂŒrfelte Herde haben will, sondern eine richtige Familie aus MĂŒttern, Töchtern, Schwestern, Cousinen, Nichten, Tanten.
(11.05.2013, 11:52)
RĂŒdiger:   Ich finde es jammerschade, dass man zwei so junge Bullen zweijĂ€hrig von der Mutter wegnimmt. Der Hauptgrund liegt sicher in der Zuchtfabrik Hannover, damit schnell wieder neue Babies produziert werden können. Weitere 2 Jahre fĂŒr Nuka und Dinka wĂ€ren fĂŒr die soziale Entwicklung im Herdenverband und FĂŒhrung durch die Mutter sehr wichtig gewesen.
Warum hat der Koordinator nicht die asiatische Kuh
Aye Shan Mayaus Köln mit Kalb dorthin vermittlet?
(11.05.2013, 10:44)
Zoo OsnabrĂŒck:   Asiatisches Dorf „Neue OZ Streichelland“ eröffnet
Kinder testen neue Attraktion im Zoo OsnabrĂŒck

Spielen, toben und Tiere streicheln – im „Neue OZ-Streichelland“ im Zoo OsnabrĂŒck kommen Klettermaxe und Tierfreunde voll auf ihre Kosten. Am 8. Mai wurde das asiatische Bauerndorf eröffnet und gleich auf Herz und Nieren geprĂŒft.
Denn ĂŒber 30 Kinder durften das „Neue OZ Streichelland“ als allererste erobern und ausprobieren. Um 15 Uhr 20 öffneten sich die Tore in das asiatische Bauerndorf und sofort herrschte buntes Treiben auf dem Dorfplatz. WĂ€hrend die einen dem „Ziegen MĂ€hĂ€diziner“ einen Besuch abstatteten, testeten andere den Friseur „Wollige MĂ€hĂ€ne“ oder gingen sogar freiwillig in die „Schule“. Die tierischen Bewohner, Ziegen und Schafe, warteten auf Streicheleinheiten und konnten mithilfe von Futterautomaten versorgt werden. Das Konzept des 1.250 Quadratmeter großen „Neuen OZ Streichellandes“ erklĂ€rt Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo OsnabrĂŒck gGmbH: „Wir haben auf der alten Streichelanlage ein Dorf nach dem Vorbild des Affentempels ‚Angkor Wat’ errichtet. Die fĂŒnf StelzenhĂŒtten sind individuell und sehr liebevoll gestaltet – es gibt eine Schule, einen Schmied, einen Friseur oder eine Arztpraxis. Außerdem warten eine Schaukeln und ein 30 Meter langer Klettersteg.“ So kĂ€me garantiert keine Langeweile auf, wenn sich Ziegen und Schafe in ihren Stall zurĂŒckziehen sollten.
Das phantasievolle Streichelparadies wurde von der Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung gefördert: „Der Zoo ist ein besonderer Ort fĂŒr Familien in OsnabrĂŒck und Umgebung. Hier finden sie Erholung und Spaß und erfahren nebenbei Wissenswertes ĂŒber die Tierwelt. Als regionale Zeitung vor Ort haben wir gerne dabei geholfen, den Zoobesuch fĂŒr Familien noch schöner zu gestalten und ihnen den direkten Kontakt zu Tieren zu ermöglichen“, erklĂ€rt Guido Hartstang, Marketingleiter der Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung. Bei der Umsetzung wurde auch an die Kleinsten gedacht, denn circa 90 Quadratmeter der FlĂ€che sind fĂŒr Kleinkinder reserviert, berichtet Sliwka: „In dem großen Sandkasten flitzen in einem abgetrennten Bereich Kaninchen und Meerschweinchen herum, die ebenfalls gestreichelt und gefĂŒttert werden können. Die grĂ¶ĂŸeren Tiere haben hier extra keinen Zugang.“  250.000 Euro habe der Umbau insgesamt gekostet. Die kĂŒnstlerische Gestaltung fĂŒhrte HolzkĂŒnstler JĂŒrgen Bergmann durch, der bereits das „Neue OZ Kinderland“ und das Baumhausdorf „Makatanda“ im Zoo OsnabrĂŒck realisiert hatte.
Nach der offiziellen Einweihung des „Neuen OZ Streichellands“ wartete auf die jungen Tester noch eine FĂŒhrung durch den Zoo. Und der nĂ€chste Besuch des „Neuen OZ Streichellandes“ ist bereits gesichert: Alle 15 Familien erhielten eine Zoo-Jahreskarte.

Fotoquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Eröffneten am 8. Mai gemeinsam mit 15 Familien das „Neue OZ Streichelland“: Reinhard Sliwka (Aufsichtsratsvorsitzender Zoo OsnabrĂŒck gGmbH), Ralf GeisenhanslĂŒke (Chefredakteur Neue OZ), Reinhard Coppenrath (PrĂ€sident Zoo Gesellschaft OsnabrĂŒck e.V.), Andreas Busemann (GeschĂ€ftsfĂŒhrer Zoo OsnabrĂŒck gGmbH) und Guido Hartstang (Marketingleiter Neue OZ).
(10.05.2013, 08:58)
Jan Beensen:   6 Bullen in den beiden HĂ€usern finde ich schon mutig irgendwie...
Luka bekommt dann sicher das Bullenhaus und die "Jungen Wilden" ziehen in die Halle
(06.05.2013, 20:23)
Michael Mettler:   Wenn Tutume tatsĂ€chlich ein so wĂ€rmeliebender Elefant ist, dann ist ein Zoo in Kanada natĂŒrlich genau das richtige Zuhause fĂŒr ihn (Achtung, Ironie!)...
(06.05.2013, 20:19)
Jan Beensen:   Fullhouse
(06.05.2013, 20:18)
Jan Jakobi:   Ja, es sind dann 6 Asiatische Elefantenbullen.
Die Jungbullen sind 3 bzw. 5 Jahre alt.
(06.05.2013, 20:05)
Jan Beensen:   ...ergo wird es dann 6,0 Asiatische Elefanten in OsnabrĂŒck geben???
Das ist aber eine ordentliche Anzahl...
(06.05.2013, 19:36)
Jan Jakobi:   Das ging sehr schnell.

"Tutume" ist laut Homepage des Zoo OsnabrĂŒcks schon am letzten Freitag (03.05.13) nach Hodenhagen gereist.

Es folgen noch drei weitere Jungbullen und "Luka".
(06.05.2013, 14:45)
Jan Jakobi:   Das ging sehr schnell.

Es folgen noch 3 Jungbullen (wer die sind ist im anderen Forum, dem Zoofreunde-Forum, von einem anderem User geschrieben worden) und "Luka".

"Tutume" ist bereits am letzten Freitag, den 03.05.2012, nach Hodenhagen abgereist und nicht heute.
(06.05.2013, 14:43)
Klaus SchĂŒling:   Die jungen Elefantenbullen Nuka und Dinkar sind heute aus dem Zoo Hannover in den Zoo OsnabrĂŒck umgezogen.

Der Transport verlief so gut, dass die beiden neuen Bewohner bereits am Nachmittag ihr Außengehege erkunden durften.

 

Nuka und Dinkar zogen zĂŒgig im Zoo OsnabrĂŒck ein: Nachdem der Transporter um 8:30 Uhr in Hannover losgefahren war, erreichte er um 11:30 Uhr den Wirtschaftshof am Schölerberg. Um 12 Uhr betrat Dinkar als erster das OsnabrĂŒcker Elefantenhaus, Nuka folgte ihm 20 Minuten spĂ€ter. „Dinkar schien recht aufgeregt zu sein, denn er brĂŒllte zwischendurch laut durch Halle. Dann entdeckte er aber den von uns aufgeschĂŒtteten Sandhaufen und wĂ€lzte sich erstmal darin. Das machen junge Elefanten besonders gerne“, berichtet der OsnabrĂŒcker Elefantenrevierleiter Detlef Niebler von der Ankunft seiner neuen SchĂŒtzlinge. „Nuka erkundete dagegen ruhig sein neues Zuhause – ganz gemĂ€ĂŸ seinem Naturell. Er ist ja eher etwas vertrĂ€umt.“ ZunĂ€chst blieben Nuka und Dinkar in drei miteinander verbundenen Schlafboxen, wo neben dem Sandhaufen Möhren, Heu und Zweige mit BlĂ€ttern auf sie warteten. Hier griffen sie genĂŒsslich zu und stĂ€rkten sich nach der aufregenden Reise. Die beiden Kumpel machten so einen entspannten Eindruck, dass die Verantwortlichen entschieden, sie noch am selben Nachmittag auf die Außenanlage zu lassen.

 

Wasser- und Sandbad auf der Außenanlage

Auch hier zeigten sich Nuka und Dinkar gelassen. Ihre Tierpfleger aus dem Zoo Hannover, JĂŒrgen Kruse und Christoph Wöllner, begleiteten sie in das große Gehege und nach einer kurzen Trainingseinheit durften die beiden diesen Bereich alleine erkunden. NatĂŒrlich nahmen die beiden bei den sommerlichen Temperaturen auch ein erfrischendes Bad – zunĂ€chst im großen Wasserbecken, anschließend im Sandhaufen. Tierpfleger Christoph Wöllner freut sich, dass sich die beiden in ihrem neuen Zuhause so wohl fĂŒhlen: „Nuka ist wirklich tiefenentspannt und Dinkar ruft zwar gelegentlich noch nach der ĂŒbrigen Herde, untersucht aber seine neue Umgebung auch sehr interessiert.“ Die Hannoverschen Pfleger bleiben noch bis morgen, dann ĂŒbernehmen die OsnabrĂŒcker Kollegen. „Wir starten mit ersten kleinen Trainingseinheiten fĂŒr medizinische Untersuchungen und fordern sie mit verschiedenen BeschĂ€ftigungsaktionen heraus. So werden wir uns nach und nach besser kennen lernen“, beschreibt Niebler die nĂ€chsten Schritte. Nuka feiert ĂŒbrigens am Samstag seinen dritten Geburtstag. Sicherlich gibt es dann auch im OsnabrĂŒcker Elefantenrevier eine GeburtstagsĂŒberraschung fĂŒr ihn. In wenigen Wochen werden weitere Elefantenjungbullen zu Nuka und Dinkar stoßen, um vorĂŒbergehend fĂŒr die nĂ€chsten ein bis zwei Jahre eine Jungbullengruppe am Schölerberg aufzubauen. „Auch in der Natur wird der mĂ€nnliche Nachwuchs nach wenigen Jahren aus der Muttergruppe gedrĂ€ngt. Die jungen Bullen schließen sich dann zu losen VerbĂ€nden zusammen und ziehen durch die WĂ€lder“, erlĂ€utert der OsnabrĂŒcker Zoodirektor Prof. Michael Böer. Die Vorbereitungen fĂŒr den Transport weiterer Elefanten nach OsnabrĂŒck seien bereits im Gange.
(06.05.2013, 13:44)
Zoo OsnabrĂŒck:   Alles Gute, Tutume!
Letzter Afrikanischer Elefant verlĂ€sst Zoo OsnabrĂŒck

Heute hieß es noch einmal Abschied nehmen im Elefantenrevier des Zoo OsnabrĂŒck: Bevor die zwei Asiatischen Jungbullen aus Hannover nĂ€chste Woche eintreffen, reiste der letzte Afrikanische Elefant am Schölerberg ab.
Der 14jĂ€hrige Tutume lebt in den nĂ€chsten Wochen im Serengetipark Hodenhagen, bevor es fĂŒr ihn in den Granby Zoo nach Kanada geht. „In Nordamerika suchen die Zoos hĂ€nderingend nach Afrikanischen Elefantenbullen fĂŒr eine erfolgreiche Zucht – hier spielt Tutume eine wichtige Rolle fĂŒr die Erhaltung der Tierart“, erklĂ€rt der OsnabrĂŒcker Zoodirektor Prof. Michael Böer. Der Transport verlief ruhig: Mit Runkeln, Kohlrabi und anderen Leckereien lockten die Elefantenpfleger Tutume in die große Transportkiste. Nach circa einer Stunde, gegen 10 Uhr, stellte er seinen letzten Hinterfuß hinein, die TĂŒr ging zu und der Container wurde mit einem Kran auf den LKW gestellt. Gegen 13 Uhr kam Tutume in Hodenhagen an, wo er gleich eine Portion Heu verspeiste.
Tutume war 2003 im Alter von vier Jahren vom Berliner Zoo nach OsnabrĂŒck umgezogen. 2006 folgte ihm seine Halbschwester Matibi – die beiden waren sich jedoch nie ganz grĂŒn. Revierleiter und Elefantenpfleger Detlef Niebler kennt den DickhĂ€uter besonders gut: „Tutume ist ein sehr vertrĂ€umter Elefant. Seine Schwester konnte ihn deswegen auch ziemlich piesacken. Er zog meistens den KĂŒrzeren oder verkrĂŒmelte sich lieber sofort.“ Trotz so mancher Rangelei reifte der kleine Tutume in seinen zehn Jahren in OsnabrĂŒck langsam zu einem jungen Erwachsenen. Am liebsten spielte Tutume mit seinem Bungee-Ball, jedoch nur bei schönem Wetter: „Tutume ist ein Schön-Wetter-Elefant. Morgens streckte er zunĂ€chst seinen RĂŒssel aus dem Elefantenhaus, um die Temperatur zu prĂŒfen. War das Wetter nicht gut, blieb er lieber drinnen“, lacht Niebler.
Die Tierpfleger im Elefantenrevier blickten dem Transporter auf seinem Weg Richtung Hodenhagen wehmĂŒtig hinterher, denn der sanfte Tutume war ein Liebling der Zoomitarbeiter. „Aber wir freuen uns auch schon auf die Asiatischen Elefantenbullen Nuka und Dinkar, die nĂ€chste Woche aus Hannover hier eintreffen werden“, so Niebler. Sicherlich können die beiden Rabauken auch den Abschiedsschmerz von so manchem Zoobesucher ein wenig mildern.

Foto: Zoo OsnabrĂŒck (Daniel Menken)
(06.05.2013, 08:56)
Michael Mettler:   @Jonas Homburg: Eine WeißverfĂ€rbung an Bauten kann auch schlichtweg eine angetrocknete KalkausspĂŒlung sein.

Sind denn die Wasserböcke nun Defassas oder Ellipsenwasserböcke?
(29.04.2013, 17:36)
Jonas Homburg:   So, nach einem gestrigen Besuch das neueste aus dem Zoo:
-Auf der Samburu-Anlage sind zu den Impalas und Elenantilopen (diese aber offensichtlich in verminderter KopfstĂ€rke, der alte Bulle erst am Nachmittag zu sehen) sind zwei weibliche Wasserböcke gezogen. Die TĂŒr zu Giraffen und Straußen blieb wohl deshalb geschlossen. Definitiv eine Bereicherung fĂŒr die Savanne, hoffentlich wird daraus eine Zuchtgruppe.
-Die Unzertrennlichen auf Takamanda haben z.T. begonnen zu brĂŒten, bald dĂŒrfte also der Schieber fĂŒr den Freiflug geöffnet werden.
-Die Mendoza-Trockenhalle ist definitiv eine Bereicherung fĂŒr den Zoo geworden. Die alte Tropenhalle ist nicht wiederzuerkennen, wirkt viel grĂ¶ĂŸer und durch die Wandverkleidung auch natĂŒrlicher. Der Besatzt besteht aus Wildmeerschweinchen, Gelbschnabelhokko, Schopfwachtel, Mönchssittich, Goldstirnsittich, Silberschnabeltangare und Weißschultertangare. Von Unterbesetzung kann man keinesfalls reden, durch die große KopfstĂ€rke von Sittichen und Wachteln ist permanent was zu sehen und zu hören.
-Die SchĂ€den am Affentempel wurden beseitigt, allerdings ist an einer Stelle ein weißlicher Überzug des Putzes zu sehen (hoffentlich doch kein Schimmel?)
-Die ehemalige Schimpanseninnenanlage im Menschenaffenhaus ist mit Folie zugehÀngt, dort weisen Schilder auf den Umbau hin.
-Im Aquarium ist die Nilwarananlage komplett ausgerĂ€umt worden, dort soll eine Innenanlage fĂŒr die kalte Jahreszeit fĂŒr die Zwergotter entstehen. Im Sommer sollen dort Wasserschildkröten leben, die im Winter ja einfach im Winterquartier unterkommen. Möglicherweise ja ein Hinweis auf einen Umbau des Klammeraffenhauses, wenn dort die Schildkröten ausziehen, wĂ€re Platz fĂŒr eine Erweiterung des Innengeheges.
-Das letzte Zwergaguti scheint das Zeitliche gesegnet zu haben, als Unterbesatz bei den Textorwebern leben jetzt Pantherschildkröten.
-Auf der Elefantenanalge ist reger Baubetrieb. Die seitlichen Felselemente wurden erhöht, außerdem wurde eine kleine Felswand entlang des Badebeckens gezogen, sodass man nun nicht mehr quer durch die Anlage blicken kann.
-Im Tal der Grauen Riesen waren zwei Blessböcke (ist der dritte gestorben?) samt Marabu auf der Anlage der Kleinen Kudus, diese erneut im Vorgehege.
-Die Kapartenluchse aus Kajanaland sind auf Zuchtempfehlung nach Gotha gezogen, die neue Katze der europÀischen Unterart traut sich allerdings noch nicht auf die BÀume.
(29.04.2013, 17:14)
Zoo OsnabrĂŒck:   Nuka und Dinkar kommen!
Hannoveraner Elefantenjungbullen ziehen nach OsnabrĂŒck

Die Entscheidung ist gefallen und alle Gesundheitstests sind durchgefĂŒhrt: Die Asiatischen Jungelefanten Nuka und Dinkar werden in der zweiten Maiwoche vom Zoo Hannover in den Zoo OsnabrĂŒck umziehen.

„Wir freuen uns wirklich sehr, dass Nuka und Dinkar zu uns kommen. Die beiden sind zwei tolle Jungbullen und werden richtig Leben an den Schölerberg bringen“, ist Zoodirektor Prof. Michael Böer ĂŒberzeugt. „Nachdem die traurige Nachricht eintraf, dass die Emmener Elefantengruppe in absehbarer Zeit nicht kommen kann, wurde gemeinsam mit dem ZuchtbuchfĂŒhrer fĂŒr Asiatische Elefanten die Entscheidung getroffen, am Schölerberg vorerst eine Jungbullengruppe aufzubauen.“ Das langfristige Ziel bleibe jedoch eine intakte Zuchtgruppe. „Sobald eine passende Elefantenkuh mit Tochter oder Nichte gefunden ist, werden diese an den Schölerberg ziehen und mit dem ausgewachsenen Elefantenbullen Luca eine neue Familie grĂŒnden“, berichtet Böer. Das könne zwischen ein und drei Jahren dauern, aber OsnabrĂŒck stehe auf der Warteliste weiterhin auf dem ersten Platz fĂŒr eine Zuchtgruppe.

Nuka, der Friedliche, und Dinkar, der Verwegene
Bis dahin leistet der Zoo mit dem Aufbau einer Jungbullengruppe einen wichtigen Beitrag, denn in Elefantenfamilien werden die jungen Bullen nach einer gewissen Zeit nicht mehr geduldet. Auch die Hannoveraner Elefantengruppe erwartet wieder Nachwuchs, weswegen Nuka und Dinkar, in der zweiten Maiwoche nach OsnabrĂŒck umziehen werden. Die beiden Jungbullen sind mit knapp drei Jahren zwar gleich alt und ungefĂ€hr gleich groß (1,80 Meter) und schwer (1.100 Kilogramm), unterscheiden sich im Charakter aber sehr stark voneinander, wie Elefantenpfleger Christoph Wöllner vom Zoo Hannover berichtet: „WĂ€hrend Nuka ein ruhiger und fast vertrĂ€umter Elefant ist, sucht Dinkar die Herausforderung: Er ist sehr verspielt und fordert seinen Halbbruder immer zum Toben, Schubsen und DrĂ€ngeln heraus.“

Eine neue Aufgabe im OsnabrĂŒcker Elefantenhaus
Der Zoo OsnabrĂŒck bereitet sich nun auf die Ankunft von Nuka und Dinkar vor, wie Elefantenrevierleiter Detlef Niebler berichtet: „Die letzten Bauarbeiten werden gerade abgeschlossen. Nuka und Dinkar werden sich auf unserer großen Anlage mit Badebecken, Schlammsuhle und Sandberg sicherlich wohl fĂŒhlen. Wir freuen uns schon sehr, die jungen Elefanten zu betreuen und aufwachsen zu sehen.“ Eine Bullengruppe aufzubauen ist auch fĂŒr den langjĂ€hrigen Elefantenpfleger eine neue Aufgabe: „Wir tauschen uns bereits eng mit den Kollegen in Heidelberg aus, die seit einiger Zeit eine Bullengruppe betreuen.“ Mit Bullen mĂŒsse man anders umgehen, als mit ElefantenkĂŒhen, erklĂ€rt Niebler: „Elefantenbullen begegnen einem nur mit Respekt, wenn man sie auch sehr respektvoll behandelt. Sie sind EinzelgĂ€nger und verhalten sich deswegen anders als KĂŒhe, die ja in einer Gruppenstruktur leben. Wir Tierpfleger mĂŒssen uns direkt mit ihnen auseinandersetzen – das ist schon eine Herausforderung.“
Doch bevor Nuka und Dinkar eintreffen, heißt es fĂŒr die Tierpfleger noch einmal Abschied nehmen: Tutume, der letzte Afrikanische Elefant des OsnabrĂŒcker Zoos reist in der ersten Maiwoche vorerst in den Serengeti-Park Hodenhagen bevor es in den Granby Zoo in Kanada weiter geht. „Auch wenn so manch ein Besucher dem Abschied mit Wehmut entgegen sieht, die Rabauken Nuka und Dinkar werden den Abschiedschmerz sicherlich mildern können“, ist Böer ĂŒberzeugt. Weitere Jungbullen sowie der ausgewachsene Elefantenbulle Luca sollen in den nĂ€chsten Wochen im Elefantenrevier auf dem Schölerberg einziehen. Zurzeit laufen die letzten Gesundheitstests, so Böer.

Fotoquelle: Zoo Hannover
Dinkar (rechts) fordert Nuka immer wieder zum Spielen auf.
(29.04.2013, 11:15)
Holger Wientjes:   Laut Zoofreunde-Forum sind es Defassa-Wasserböcke ?!
(28.04.2013, 11:36)
Niedersachse:   Die Chapmans sollen den Planungen nach aber zu den Nashörnern.
(28.04.2013, 10:41)
Jörn Hegner:   der zoo osnabrĂŒck plant also noch ein bereich fĂŒr nordamerikanische tiere , habe ich heute dort erfahren . binturongs sollen auch wieder kommen fĂŒr den asiatischen bereich . ansonsten schade das die grevy-zebras abgegeben wurden . diese werden nun durch chapman-zebras ersetzt . neu sind sonst momentan zwei weibliche elipsen-wasserböcke .
(27.04.2013, 23:22)
Zoo OsnabrĂŒck:   Spannende Einblicke beim „SchlĂŒsselloch-Tag“
Blick hinter die Kulissen und FamilienglĂŒck bei den Affen

Der Besuch im Zoo OsnabrĂŒck lohnt sich am kommenden Sonntag (28.04.2013) gleich doppelt: Der Zoo ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen des Tiergartens und die Jungtiere der Mangaben sowie der Gibbons können bei ihren ersten selbstĂ€ndigen Erkundungstouren beobachtet werden.
„Besucher können mit unseren ZoopĂ€dagogen von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr einen Blick in die Backstage-Bereiche vieler TierhĂ€user werfen. Dabei sehen sie auch, wie der Zoo funktioniert: Es geht zum Beispiel in unsere FutterkĂŒche am Wirtschaftshof oder in das Löwenhaus“, erklĂ€rt Diana Hoge, Veranstaltungskauffrau des OsnabrĂŒcker Zoos, die Idee hinter dem „SchlĂŒsselloch-Tag“. „Die exklusiven Einblicke starten direkt an den jeweiligen TierhĂ€usern oder -gehegen. ZusĂ€tzlich finden ĂŒber den Tag verteilt zahlreiche FĂŒtterungs- und Kommentierungsaktionen im gesamten Zoo statt. Die genauen Uhrzeiten fĂŒr alle Angebote stehen in unserem Lageplan“, so Hoge. Außerdem können Besucher an AktionsstĂ€nden ihr Tierwissen bei verschiedenen RĂ€tseln auf die Probe stellen, eine LöwenmĂ€hne anfassen oder ein Rentiergeweih in die Hand nehmen. Der SchlĂŒsselloch-Tag findet gemeinsam mit dem Familientag des Zoo-Partners Beresa statt.

Primatennachwuchs – aus Klein wird Groß
Doch nicht nur hinter den Kulissen gibt es im Zoo OsnabrĂŒck Spannendes zu entdecken. Die Weißscheitelmangaben in „Takamanda“ freuen sich ĂŒber Familienzuwachs: Am 26.03.2013 ist das MĂ€dchen „Chika“ geboren. „Die Kleine hĂ€ngt zwar noch meistens an Mamas Bauch, unternimmt aber auch schon erste AusflĂŒge alleine – dabei wird sie natĂŒrlich noch mit Argusaugen bewacht“, beschreibt Zoodirektor Prof. Michael Böer. „Chika beobachtet die anderen Affen und uns schon genau und nimmt Blickkontakt auf.“ Der weibliche Nachwuchs ist gerade bei dieser stark bedrohten Tierart sehr wichtig, weiß Böer: „So kann sich auf Dauer ein stabiles Matriarchat bilden, in welchem sich die miteinander verwandten Weibchen gegenseitig bei der Jungenaufzucht helfen. Dies ist wiederum wichtig fĂŒr den Aufbau einer grĂ¶ĂŸeren Zuchtgruppe.“

Curly auf großer Entdeckertour
WĂ€hrend das MangabenmĂ€dchen sich noch von der Muttermilch ernĂ€hrt, gibt es fĂŒr „Curly“ bei Familie Gibbon auch schon Obst und GemĂŒse dazu. Das im September 2012 geborene Jungtier wird langsam selbststĂ€ndig: „Curly unternimmt mittlerweile erste Kletterversuche alleine und ist an den Wochenenden ein wahrer Publikumsmagnet“, berichtet Revierleiter Detlef Niebler. „Und wenn das Kleine nicht alleine klettern möchte, lĂ€sst es sich auch schon mal von seinen Geschwistern JosĂ© und Carusa herumtragen.“ Die im Zoo OsnabrĂŒck lebenden Weißwangen-Schopfgibbons unterscheiden sich von anderen Gibbonarten, denn bei ihnen zeigt die Fellfarbe das Geschlecht an: Die weiblichen Tiere haben helles Fell, wĂ€hrend die MĂ€nner schwarz sind. Ob es sich bei „Curly“ um ein MĂ€dchen oder einen Jungen handelt, lĂ€sst sich jedoch noch nicht sagen: „Man kommt an die Jungtiere nur sehr schwer heran, um ihr Geschlecht zu bestimmen. Die Fellfarbe hilft in dem Fall leider auch nicht weiter, denn bis zu einem Alter von vier Jahren haben alle Jungtiere helles Fell“, erklĂ€rt Niebler.

Ein Zoobesuch am kommenden Sonntag lohnt sich also, um das Zooleben mit all seinen Facetten kennen zu lernen. Weitere Informationen zum SchlĂŒsselloch-Tag unter www.zoo-osnabrueck.de.

Fotoquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Ob die Paprika MangabenmÀdchen Chica schon schmeckt?
(26.04.2013, 10:18)
Jolantha Belik:   Wenn ich es richtig verstanden habe, kommt das neue Rentier-MĂ€dl im Tiergarten Schönbrunn aus OsnabrĂŒck. Wie alt ist sie und hatte sie in OsnabrĂŒck einen Namen? Sie hat sich jedenfalls gut eingelebt, mag aber nicht, wenn ihr die Wiener Weibchen zu nah kommen und diese wiederum mögen es nicht, wenn die Neue dem feschen "Hank" zu nahe kommt. :-)
(23.04.2013, 22:07)
Zoo OsnabrĂŒck:   Wölfin Odina ist umgezogen
Neues Zuhause neben den Rothunden

Im Wolfswald des Zoo OsnabrĂŒck ist die Entscheidung gefallen: Wölfin Paulina hat sich die Gunst der RĂŒden erworben. Ihre Schwester Odina konnte sich jedoch nicht integrieren und musste nun aus der Gruppe herausgenommen werden.
„Wir wollen im Wolfswald wieder eine intakte Wolfsgruppe mit Nachwuchs aufbauen, um Besuchern das Familienleben der Wölfe zu erklĂ€ren und Vorurteile gegen die Tierart abzubauen“, erlĂ€utert Zoodirektor Prof. Michael Böer. Auch mit Blick auf die aktuellen Wolfssichtungen in der Region sei es wichtig zu zeigen, dass Wölfe sehr soziale Tiere seien. Deswegen entschied sich Böer Ende 2012 dazu, zwei FĂ€hen in das dreiköpfige OsnabrĂŒcker MĂ€nnerrudel zu integrieren. Da WolfsrĂŒden, die lĂ€nger ohne weibliche Begleitung leben, aggressiv auf FĂ€hen reagieren können, hoffte Böer, dass sich mögliche Konflikte auf die zwei Schwestern verteilen wĂŒrden. „Inzwischen hat sich Paulina durchgesetzt und mit dem mĂ€nnlichen Leitwolf Welpi verpaart. Das sind zunĂ€chst sehr gute Nachrichten“, freut sich der Wolfexperte Böer. Doch Odina habe den Anschluss zur Gruppe nicht gefunden. „Zwar hatte sich die Situation zwischenzeitlich ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum entspannt, doch vor circa drei Wochen wurde Odina von einem Artgenossen noch einmal gebissen.“

Neues Zuhause zunÀchst neben den Rothunden
Deswegen entschied der Zoo nun, Odina aus der Gruppe zu nehmen und nach einem neuen Zuhause fĂŒr die FĂ€he zu suchen. „FĂŒr Odina war die Situation im Wolfswald schwierig, deswegen ist sie in dem Gehege neben den Rothunden mit mehr Ruhe besser aufgehoben – auch wenn sie dort vorĂŒbergehend alleine ist. In der Wildbahn sind die eigentlich familiĂ€r orientierten Wölfe manchmal ĂŒber Jahre hinweg alleine auf Partnersuche unterwegs“, erlĂ€utert Böer. Tierpflegerin und Revierleiterin Tanja Boss berichtet, dass sich Odina schon gut eingelebt habe: „Sie begrĂŒĂŸt uns jeden Morgen und ist sehr aufmerksam. Mit ihren neuen Nachbarn, den Rothunden, flirtet sie regelrecht.“ Dennoch hat die Suche nach einem neuen Zuhause und damit auch passenden GefĂ€hrten bereits begonnen: „Wir haben schon mit mehreren Tierparks gesprochen. Allerdings wissen wir ja aus der Erfahrung mit Wolf Roy, dass das eine Weile dauern kann“, so Böer. Der Zoo fand 2010 fĂŒr Roy ein passendes Zuhause im Tierpark Hanau, wo er sich mit FĂ€he Bonny zusammentat. „Über kurz oder lang werden wir auch fĂŒr Odina eine neue Heimat und hoffentlich auch passenden Partner finden. Bis dahin bietet ihr das Gehege neben den Rothunden ein gutes Zuhause“, erklĂ€rt Böer.

Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck, Lisa Josef
Auch wenn FĂ€he Odina in ihrem neuen Zuhause alleine ist, sie fĂŒhlt sich hier sichtlich wohl.
(18.04.2013, 14:07)
Ulli:   Filmbeitrag zur Ausstellung Klimatopia:
http://www.noz.de/video?bcpid=1046133160...3646328001
(12.04.2013, 17:12)
Ulli:   gefunden auf der Homepage des Zoos - Konzept 2021:
http://www.zoo-osnabrueck.de/pics/medien/1_1363679896/Gesamtpraesentation.pdf
(06.04.2013, 16:32)
Zoo OsnabrĂŒck:   Klimaschutzmaßnahmen im 3D-Format
OsnabrĂŒcker Familie wird Bestandteil der „Klimatopia“-Ausstellung im Zoo

Die Vorbereitungen zur großen „Klimatopia“-Eröffnung im Zoo OsnabrĂŒck sind auf der Zielgeraden. Am Donnerstag, 11. April, wird die neue interaktive Klimaausstellung offiziell eröffnet. Mit dabei: die OsnabrĂŒcker Familie Blomeier, denn ihre Solarthermieanlage hat einen festen Platz als beispielhafte OsnabrĂŒcker Klimaschutzmaßnahme in „Klimatopia“.
„Das macht uns schon ein wenig stolz, ‚Klimatopia‘-Bestandteil sein zu dĂŒrfen“, sagt Volker Blomeier. Der 50-jĂ€hrige Familienvater aus dem Stadtteil SonnenhĂŒgel hatte sich auf einen Aufruf im Stadtwerke-Kundenmagazin „hier“ gemeldet. Dort hatten die Ausstellungsmacher im Vorfeld gezielt nach Besitzern von thermischen Solaranlagen gesucht, die in der Ausstellung anhand ihrer eigenen Anlage exemplarisch den Aspekt „WĂ€rme aus der Sonne“ veranschaulichen möchten. Immerhin gibt es in OsnabrĂŒck geschĂ€tzt rund 1.400 solcher thermischen Solaranlagen, die umweltschonend WĂ€rme erzeugen und somit CO2 einsparen. „Unsere Anlage zur Warmwasserbereitung und HeizungsunterstĂŒtzung steht sozusagen Modell und zeigt, dass Klimaschutz relativ einfach funktioniert“, so Blomeier weiter. Bis zu 160 Tage im Jahr beziehe die Familie Warmwasser fĂŒrs Duschen, Waschen oder die SpĂŒlmaschine ausschließlich ĂŒber die Solaranlage.

Dreidimensionales „OsnabrĂŒck-Modell“
Zu sehen sein wird Familie Blomeier mitsamt ihrer Anlage in einer Station, die die verschiedenen Klimaschutzmaßnahmen in OsnabrĂŒck zeigt. DafĂŒr haben die Ausstellungsmacher um Monika Weyer und Norbert Niedernostheide ein dreidimensionales Modell der Region entwickelt. Mithilfe eines speziellen Lichtstrahls können die Besucher die verschiedenen Maßnahmen wie die Windkraftnutzung am Piesberg, die ErdwĂ€rmenutzung am Nettebad, die Solarthermieanlage der Familie Blomeier oder auch beispielhafte Energieeffizienzprojekte ansteuern. „Auf einem Monitor erfahren sie dann, wie diese Maßnahmen in OsnabrĂŒck konkret umgesetzt wurden und welchen Klimanutzen sie haben. Außerdem gibt es hilfreiche Tipps, wie jeder Einzelne solche Projekte auch privat angehen und umsetzen kann – quasi als ganz persönlicher Beitrag zum Klimaschutz“, erlĂ€utert Norbert Niedernostheide. Insgesamt zwölf verschiedene und beispielhafte OsnabrĂŒcker Klimaschutzmaßnahmen sind in der Station aufgefĂŒhrt und dargestellt. „So zeigen wir anschaulich, wie Klimaschutz sozusagen ‚vor der HaustĂŒr‘ in OsnabrĂŒck funktioniert und motivieren die Zoobesucher auch selbst aktiv zu werden“, ergĂ€nzt Monika Weyer.

„Klimatopia“-Tag am 14. April
Das OsnabrĂŒcker „Klimaschutz-Modell“ in 3D ist eine von ĂŒber 13 Stationen der interaktiven „Klimatopia“-Ausstellung. Hauptdarsteller sind dabei die beiden MischlingsbĂ€ren Tips und Taps, die aufgrund ihrer eigenen Geschichte perfekt fĂŒr die Rolle als Klimabotschafter geeignet sind und sinnbildlich durch die Dauerausstellung fĂŒhren werden. Am kommenden Samstag, 6. April, lĂ€uten der Zoo und die Stadtwerke gemeinsam den „Klimatopia“-Countdown ein. Ab 10 Uhr rĂŒhren beide Partner im Stadtwerke-Servicezentrum am Nikolaiort fleißig die Werbetrommel fĂŒr den großen „Klimatopia“-Tag eine Woche spĂ€ter.

Denn am Sonntag, 14. April, wird Klimaschutz im gesamten Zoo erlebbar: Neben „Klimatopia“-FĂŒhrungen gibt es weitere „Klima-FĂŒhrungen“ zu den Tieren bzw. den TierhĂ€usern und Gehegen, verschiedene „Klima-Aktionen“ z.B. rund um die ElektromobilitĂ€t, eine „Klima-Rallye“ sowie Musik, Spiel und Spaß auf der großen „Klimatopia“-BĂŒhne am Affentempel Angkor Wat. „Wir werden als ‚Klimatopia‘-Bestandteil auf jeden Fall auch mit dabei sein“, betont Volker Blomeier abschließend. Wer sein eigenes Heim auch hinsichtlich energetischer Sanierungsmaßnahmen ĂŒberprĂŒfen will, kann dies am 14. April mithilfe der Klimaschutz-Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Interessierte Hausbesitzer bringen dazu die Heizkostenabrechnungen der vergangenen drei Jahre, das aktuelle Schornsteinfegerprotokoll und – falls vorhanden – Bauskizzen und Unterlagen zur Haustechnik mit. 

Zu „Klimatopia“:
„Klimatopia“ ist eine neue interaktive Dauerausstellung zum Thema Klimawandel und Klimaschutz. Die Ausstellung wird am 11. April offiziell eröffnet und befindet sich direkt am neuen BĂ€rengehege im „Kajanaland“. Gefördert wird „Klimatopia“ von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der NiedersĂ€chsischen Bingo-Umweltstiftung sowie den Stadtwerken OsnabrĂŒck.

Foto (Zoo OsnabrĂŒck/Foto VIP): Familie Blomeier und ihre Solarthermieanlage sind Teil der neuen „Klimatopia“-Ausstellung im Zoo OsnabrĂŒck
(05.04.2013, 09:27)
Oliver MĂŒller:   Generell sehe ich in Deutschland noch ein sehr großes Potenzial fĂŒr neue Elefantenzuchtgruppen bzw-herden: in Augsburg, Karlsruhe und Stuttgart gibt es Elefanten-Altenheime und mindestens Stuttgart und Karlsruhe wollen langefristig dabei bleiben, Magdeburg plant schon fest mit neuen Elefanten, Neunkirchen will auch langfristig zĂŒchten, ebenso Dresden. Und ob die Aufgabe der Elefantenhaltung in NĂŒrnberg, Gelsenkirchen und dann auch Rostock wirklich fĂŒr die Ewigkeit ist, sei mal dahin gestellt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass alle drei Zoos in ein paar Jahren wieder moderne ElefantenhĂ€user bauen, wenn ĂŒber die gewaltigen Investitionen der letzten Jahre mal Gras gewachsen ist. Der Platz wĂ€re zumindest ĂŒberall da und attraktiv fĂŒr Besucher sind Elefanten ja allemal. Und Erfurt und Kronberg sind ja schon feste dabei, aufzurĂŒsten.
(30.03.2013, 12:15)
Sacha:   Im Sinne der ErgĂ€nzung wĂŒrde ich mich eben fĂŒr die Afrikaner entscheiden (Haltungen in Freizeitparks, die mit Ausnahme von Hodenhagen ohnehin nichts zur Zucht der Afrikaner beitragen, Ă€ndern da nichts).
Und bezĂŒglich Bestandszahlen ist es gegenwĂ€rtig zwar schon so, dass die Population der Asiat. Elefanten deutlich kleiner ist als die der Afrikaner. Aber wenn man sich die Entwicklung anschaut, kann sich das sehr schnell Ă€ndern.
Die Elfenbein-Wilderei hat wieder stark zugenommen. Davon betroffen sind vor allem die afrikanischen Staaten. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil einerseits bei den Afrik. Elefanten beide Geschlechter GROSSE StosszĂ€hne vorweisen können und als (mehrheitliche) Savannenbewohner leichter im GelĂ€nde auszumachen sind und andererseits der Schutz - vielleicht mit Ausnahme von SĂŒdafrika, Namibia und Botswana unzureichend ist. Selbst in Kenia und Tansania wurden in letzter Zeit in den Nationalparks wieder Elefanten (und Nashörner) gewildert. Malaysia, Thailand, Indien und andere SOA-Staaten sind sicher auch nicht frei von Korruption und Wilderei. Trotzdem ist es wohl nicht so falsch, diesen Tigerstaaten - da mehr Geld und besser entwickelt - in Sachen Elefantenschutz mehr zuzutrauen als vielen afrikanischen Staaten.
Darum ist es vielleicht nicht so schlecht, wenn man in Europa, Nordamerika und Australien zur Sicherheit (auch) eine Ex-situ-Population von Afrik. Elefanten aufbaut, selbst auf die Gefahr hin, ĂŒberzĂ€hlige Tiere töten zu mĂŒssen (Es geht gern vergessen, dass auch in der Natur nicht alle Jungelefanten das Erwachsenenalter erreichen und oft viel grausamer sterben mĂŒssen als Zootiere durch eine einschlĂ€fernde Spritze...)
(27.03.2013, 18:14)
Ulli:   Kaum eingezogen hat der erste Guereza gleich einen Ausflug zur benachbarten Kreishandwerkerschaft unternommen.
http://www.noz.de/lokales/70375763/vierjaehriger-affe-buext-aus-dem-osnabruecker-zoo-aus
(27.03.2013, 18:11)
Michael Mettler:   Genau das meine ich, wenn ich gegenĂŒberstelle "Was wĂŒnsche ich mir?" und "Was ist real machbar?". Mit dem oftmals vorhandenen Unterschied dazwischen werden sich m.E. auch die Entscheider in den Zoos hĂ€ufiger auseinandersetzen mĂŒssen, als nach außen hin erkennbar ist. Viele Entscheidungen fallen mit Sicherheit nach Blick auf den Ist-Bestand und darauf, was man daraus machen kann.

Die Perspektive fĂŒr die Asiatische Elefantenpopulation in Europa scheint derzeit gĂŒnstiger zu sein als fĂŒr die Afrikanische, wenn es doch in letzterer schon an einem möglichen Zuchtbullen fĂŒr Matibi und einem europĂ€ischen Abnehmer fĂŒr Tutume zu mangeln scheint. Da wĂŒrden dann auch importierte KĂ€lber aus Culling-Aktionen nicht sofort die Situation optimieren können (mal ganz davon zu schweigen, was nach der Tuli-AffĂ€re medial aus solchen Importen gemacht wĂŒrde). Auf der anderen Seite steht der aktuelle Bedarf an weiteren Asiatenhaltern, um Jungbullen oder gar ganze Mutterlinien aus grĂ¶ĂŸeren Gruppen abgegeben zu können. Und wenn ich mir die medizinische Seite so ansehe, dann entsteht womöglich in nĂ€herer Zeit auch noch Bedarf, "Auffanghalter" fĂŒr herpes- oder tb-infizierte Asiaten zu finden...
(27.03.2013, 17:11)
Oliver MĂŒller:   @Henry Merker:
Der Skepsis habe ich leider nichts entgegen zu setzen. Zumal die Parteien, die pro Naturschutz denken, eher gegen Zoos sind. :-(
(27.03.2013, 15:42)
Henry Merker:   @Oliver MĂŒller:
Ich bin da sehr skeptisch; die aktuelle Lage um den Euro veranlasst mich persönlich eher dazu, anzunehmen, dass die "Geldgeberfreundlichkeit" gegenĂŒber Zoos zumindest von seitens der Politik tendenziell eher weiter heruntergefahren wird....
(27.03.2013, 15:36)
Oliver MĂŒller:   @Michael Mettler:
Keine EinwĂ€nde gegen diese Argumentation. Allerdings habe ich langfristig eher die Vision, dass die Wichtigkeit der Zoos und ihrer Zuchtprogramme erkannt und dafĂŒr mehr Geld zur VerfĂŒgung gestellt wird, als europaweit gleichevZoos. So könnte man vielleicht neue Zoos bauen oder bestehende erweitern. Und innovatives Denken wĂ€re auch nicht schlecht. Vielleicht gibt es StĂ€dte, die sich keinen Zoo leisten können, aber fĂŒr die ein Elefantengehege plus Streichelzoo, Spielplatz und Gastronomie ine tolle und bezahlbare Alternative wĂ€re?

Nur mal so als Beispiel, meine ich. Da wĂŒsche ich mir mehr Mut, mehr visionĂ€res Denken und mehr Verstand. Vielleicht bin ich da ja naiv.
(27.03.2013, 15:29)
Michael Mettler:   Noch ist es doch gar nicht so, dass auch nur in den deutschsprachigen LĂ€ndern ein Afrikanermangel herrscht. Im Osten Deutschlands sind sie z.B. sehr stark vertreten. Ob es dem Normalbesucher wichtig ist, in verschiedenen Zoos auch verschiedene Elefantenarten zu sehen, möchte ich bezweifeln - wenn ĂŒberhaupt, wĂŒrde der wohl lieber beide Arten im selben Zoo oder sogar Gehege sehen, weil sich um die Frage, wer denn nun die großen und wer die kleinen Ohren hat, innerhalb der Familie so prima streiten lĂ€sst... (Ich denke sogar, bei ausreichend Platz und Geld wĂŒrde auch mancher Zoodirektor gern zur Haltung beider Arten zurĂŒckkehren.)

In einer durch Zuchterfolge wachsenden Elefantenpopulation potenzieren sich die Unterbringungsprobleme natĂŒrlich schnell - ich denke da nur an die frĂŒhreifen hannoverschen KĂŒhe und die rasche Geburtenabfolge der Ă€ltesten Zuchtkuh. Einerseits schön zur schnellen VerjĂŒngung der vor gar nicht allzu langer Zeit drastisch ĂŒberalterten Population, aber andererseits wachsen weniger Elefantenhalter als Elefanten nach. Falls die Afrikaner in eine Ă€hnliche Erfolgsspur gebracht werden könnten, hĂ€tten wir dann bei ZWEI Arten das Problem, frĂŒher oder spĂ€ter ĂŒber Zuchtstopp (= Verzicht auf Publikumsmagnete) oder Bulleneuthanasie (= problematische Außendarstellung) nachdenken zu mĂŒssen - und zwar deutlich frĂŒher, als wenn beendete Afrikanerhaltungen nach und nach durch Asiatenhaltungen ersetzt werden wĂŒrden.

WÜNSCHEN wĂŒrde auch ich mir eine möglichst große Artenvielfalt in Zoos. Ob die angesichts zĂŒchterischer Notwendigkeiten realisierbar und fĂŒr die Hauptzielgruppe des Normalbesuchers in solcher AusprĂ€gung wichtig ist, steht auf einem anderen Blatt.

Abgesehen davon finde ich die Argumentation des OsnabrĂŒcker Zoodirektors bezĂŒglich der Bestandszahlen im Freiland bestens nachvollziehbar. Wenn ihr selbst Zoodirektoren wĂ€rt und nur eine Anlage aus einem nah verwandten Artenkomplex besetzen könntet, was wĂŒrdet ihr wĂ€hlen: Die seltenere Art oder die, deren Freilandbestand zwanzigmal so hoch ist...?
(27.03.2013, 15:16)
Oliver MĂŒller:   Ich bin generell dagegen, wenn ein ganzer Kontinent oder auch nur ein großes Land sich auf eine von zwei alternativen (Unter-)Arten beschrĂ€nkt. Zoos mĂŒssen auch an die Besucher denken und die wollen nicht in jedem Zoo das selbe sehen. Ich denke auch, dass es genug Elefantenhalter in Europa gibt, dass von beiden Arten ausreichend viele Exemplare gehalten werden können.
(27.03.2013, 13:48)
Sacha:   @MM: Nur handelt es sich bei Buntbock/BlĂ€ssbock um zwei Unterarten und nicht Arten wie bei den Elefanten.

Dass es sĂŒdlich des Mains in D keine Afrik. Elefanten mehr gibt, ist jetzt auch nicht soooooo lange her (Augsburg). Zudem gibt es gleich jenseits des Rheins mit Basel eine Haltung.

So oder so bin ich gegen ein kontinentales Haltungsmonopol. Wenn ĂŒberhaupt (ich betone: ĂŒberhaupt) könnte man zwischen SĂŒd- und Nordeuropa teilen, wobei wegen der Sonneneinstrahlung sich die SĂŒdeuropĂ€er auf die Afrikaner konzentrieren könnten (dasselbe dann in Nordamerika).

Das Platzproblem ist ohne Zweifel ein Problem. Andererseits könnte man es wenigstens etwas abschwĂ€chen, indem Zoos und Tierparks, welche die E-Haltung aufgegeben haben, wieder mit dieser beginnen und dann eben statt Zuchtgruppen 2 oder 3 "ausgediente" KĂŒhe oder Jungbullen (bei entsprechender Gehegeanpassung) halten - dies vohlgemerkt ohne die jeweiligen finanziellen Möglichkeiten zu berĂŒcksichtigen. Spontan denke ich da an Gelsenkirchen, wo man das aktuelle Kamelgehege (sind zwischen Languren und Dschungelhaus ohnehin ein Fremdkörper) vielleicht fĂŒr zwei Jungbullen umbauen könnte. Auch der Tiergarten NĂŒrnberg hat mit seinen 80 ha sicher Platz genug fĂŒr eine moderne Elefantenanlage (und es mĂŒssten dafĂŒr wahrscheinlich nicht mal "unpopulĂ€re" Huftiere ĂŒber die Klinge springen). Weitere Alternativen könnten Neuwied, SaarbrĂŒcken oder im restlichen Europa Dvur, Zagreb, London und andere britische Zoos sowie Zoos in Italien sein.
(27.03.2013, 13:21)
Michael Mettler:   @Sacha: Eine regionale BeschrĂ€nkung auf eine Elefantenart wĂ€re doch aber nichts Neues. SĂŒdlich des Mains z.B. gibt es ĂŒberhaupt keine Afrikaner mehr in Deutschland. Und wer auf relativ kurzer Strecke unbedingt Afrikaner im Umkreis von OsnabrĂŒck sehen muss, kann sie in Ströhen und Stukenbrock besuchen...

Angesichts des Jungbullenproblems bei erfolgreicher Nachzucht neige ich inzwischen zu der Ansicht, dass eine BeschrĂ€nkung auf eine Elefantenart in ganz Europa sinnvoll wĂ€re - im Gegenzug könnte man sich ja in den nordamerikanischen Zoos auf die andere konzentrieren (analog zu der Verfahrensweise bei BlĂ€ssbock/Buntbock). Denn es dĂŒrfte nicht allzu viele Zoos geben, die sich auch langfristig fĂŒr Jungbullenhaltung zur VerfĂŒgung stellen und nicht mit einem Umstieg auf Zuchtgruppenhaltung liebĂ€ugeln, und auch die nicht zĂŒchtenden KĂŒhe aus der Gesamtpopulation mĂŒssen ja dem jetzigen Konzept folgend irgendwo untergebracht werden. Wenn dann noch Notwendigkeiten wie mit der Emmener Gruppenteilung hinzukommen, dann verdoppeln sich die Unterbringungsschwierigkeiten natĂŒrlich, wenn auch noch zwei Arten um die freien Ressourcen konkurrieren. Immerhin haben wir schon die Situation, dass Afrikaner-Jungbullen nach Amerika abgegeben werden mĂŒssen (Tutume hatte ja mit dem Dresdner Thabo-Umasai schon einen VorgĂ€nger in Sachen AtlantikĂŒberquerung).
(27.03.2013, 11:48)
Sacha:   Vielleicht sollte man sich angesichts dieser Tatsache den Wechsel von Afrikanischen zu Asiatischen Elefanten in OsnabrĂŒck nochmals ĂŒberlegen.

Inwieweit sind zum Beispiel die Anlagen in OsnabrĂŒck nun wirklich "Herpes clean"? Meines Wissens sind Afrikaner gegenĂŒber diesem Virus doch wesentlich unempfindlicher, können ihn aber auf die Asiaten ĂŒbertragen.

Auch im Sinne der ErgĂ€nzung mit den umliegenden Zoos wĂŒrde ich an den Afrikanern festhalten (Hannover und MĂŒnster haben beide Asiaten).
Wenn man keine Afrikaner-Zuchtgruppe mit ĂŒberzĂ€hligen Tieren aus Europa aufbauen kann, wĂ€re doch ein Import aus SĂŒdafrika (Culling-Programme) noch immer möglich, oder?

Und passen Afrik. Elefanten nicht auch thematisch besser, wenn man die umliegenden Anlagen im Zoo OsnabrĂŒck in Betracht zieht?
(27.03.2013, 10:21)
Ulli:   Dann hat leider der Zoo Emmen und speziell die Elefantengruppe dort selbst ein echtes Problem!!! OsnabrĂƒÂŒck hat dagegen jetzt Ruhe und Zeit fĂƒÂŒr eine Sondierung. Langfrisitg wÀre die Abgabe einer der beiden zunehmend wachsenden und auch funktionierenden Matriachatsgruppen aus Hannover nach OsnabrĂƒÂŒck eine sinnvolle Alternative - schon allein aus PlatzgrĂƒÂŒnden in Hannover.
(27.03.2013, 08:37)
Jan Jakobi:   Oje, dass darf nicht war sein.

Ob der Streß in der Gruppe Schuld ist?
(26.03.2013, 15:03)
Zoo OsnabrĂŒck:   Emmener Elefanten kommen nicht nach OsnabrĂŒck
Gesundheitstestergebnisse stoppen UmzugsplÀne

Die vier Asiatischen Elefanten aus dem Tierpark Emmen werden doch nicht in den Zoo OsnabrĂŒck umziehen können. Grund dafĂŒr sind die letzten Ergebnisse von vorgeschriebenen Gesundheitstests. Asiatische Elefanten werden dennoch bald am Schölerberg leben.

„Wir mussten leider die Notbremse ziehen und die Transportvorbereitungen stoppen“, berichtet der OsnabrĂŒcker Zoodirektor Prof. Michael Böer bei der Pressekonferenz. „Bei den letzten vorgeschriebenen Gesundheitsuntersuchungen der Tiere wurde festgestellt, dass zwei der Elefanten Antikörper gegen Tuberkulose aufweisen. Sie sind zwar nicht akut krank, aber im Sinne unserer Tiere sowie unserer Mitarbeiter mussten wir diese Entscheidung treffen“, so Prof. Böer. Da die vorgeschriebenen Gesundheitstests maximal vier Wochen alt sein dĂŒrfen, bevor der Transport stattfindet, konnte dieser Befund vorher nicht entdeckt werden. „Es gab auch keinerlei Anzeichen oder Historie bei den DickhĂ€utern, die einen möglichen Verdacht hĂ€tte wecken können. Der Befund ist sowohl fĂŒr die Emmener Kollegen als auch fĂŒr uns sehr ĂŒberraschend und natĂŒrlich traurig“, bedauert Böer. Denn die Emmener Tiere benötigen dringend ein neues Zuhause und in OsnabrĂŒck hĂ€tte mit dem Elefantenbullen Luka aus dem spanischen Bernidorm eine Zuchtgruppe entstehen können. „Ob wir Elefanten aus Emmen zu einem spĂ€teren Zeitpunkt ĂŒbernehmen werden, können wir im Moment noch nicht sagen.“

Alternativen werden bereits erarbeitet
Martin van Wees, Zuchtbuchkoordinator fĂŒr Asiatische Elefanten aus dem Zoo Rotterdam, stimmt Prof. Böer zu: „Es ist richtig, dass der Zoo OsnabrĂŒck die Emmener Elefanten zu diesem Zeitpunkt nicht nimmt. Die Emmener Kollegen mĂŒssen zunĂ€chst den Befund bei ihren zwei Elefanten genauer ĂŒberprĂŒfen. Das kann Wochen oder Monate dauern.“ Deswegen arbeiten die Elefanten-Experten bereits an einem anderen Weg, am OsnabrĂŒcker Zoo eine Zuchtgruppe Asiatischer Elefanten aufzubauen: „Wir stehen mit allen Zoos, die Asiatische Elefanten halten, in Kontakt. Sobald passende KĂŒhe ein neues Zuhause suchen, ist OsnabrĂŒck an erster Stelle. Bis dahin können wir hier sehr gut einigen Jungbullen ein Zuhause bieten. Auch fĂŒr diese suchen wir regelmĂ€ĂŸig neue UnterkĂŒnfte, wenn sie von ihrer Familie weg mĂŒssen“, so die PlĂ€ne des Zuchtbuchkoordinators. Die Entscheidung wird in den kommenden Wochen fallen. „Nach Ostern wissen wir mehr, wir werden ĂŒber kurz oder lang hier eine Zuchtgruppe aufbauen“, ist Böer ĂŒberzeugt.

Elefantenbulle Luka kommt
Sicher ist jedoch die Ankunft von Elefantenbulle Luka aus dem spanischen Benidorm. „Sobald wir alle Umbauarbeiten im Elefantenbullenstall und auf der Anlage abgeschlossen haben, wird Luka kommen. SpĂ€testens im Mai sollte er eintreffen“, schĂ€tzt Prof. Böer. Bis Luka einzieht, können die Besucher den Afrikanischen Elefantenbullen Tutume beobachten. „Tutume bleibt bis dahin bei uns. Er ist zurzeit in einem Alter, in dem auch Elefantenbullen in freier Wildbahn alleine durch die Steppe ziehen. Er ist viel mit sich selbst beschĂ€ftigt und vermisst deswegen keine zusĂ€tzliche Gesellschaft“, berichtet Böer. Sobald sich die Ankunft von Luka abzeichne, reise Tutume in einen kanadischen Zoo: „Die Einreisegenehmigung wird voraussichtlich in zwei bis drei Wochen vorliegen.“ HĂ€tten die Afrikanischen ElefantenkĂŒhe Sabi und Matibi dann doch am Schölerberg bleiben können? „Die mit dem Zuchtbuchkoordinator getroffene Entscheidung, Sabi und Matibi zu passenden Partnern nach Toulouse abzugeben, war richtig und wichtig. Hier können sie sich noch besser weiter entwickeln und Matibi hat die Chance Mutter zu werden“, ist Böer ĂŒberzeugt. „Die Emmener Tiere benötigen zwar dringend ein neues Zuhause, aber auch ohne ihr Kommen wĂ€re diese Entscheidung gemeinsam mit den Zuchtbuchkoordinatoren des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms so getroffen worden.“ 

Aufsichtsrat begrĂŒĂŸt verantwortungsvolle Entscheidung
Im Namen des Zoovereins dankt Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo OsnabrĂŒck gGmbH und PrĂ€sidiumsmitglied der Zoogesellschaft OsnabrĂŒck e.V., Zoodirektor Böer fĂŒr das Engagement bei der Elefantenhaltung: „Die Elefantenproblematik hier am Schölerberg zu lösen ist nicht einfach. Das VereinsprĂ€sidium und der Aufsichtsrat sind froh, dass Professor Böer die ersten Schritte geschafft hat und ich bin sicher, dass wir bald einen guten Weg gefunden haben, um langfristig Elefanten bei uns zĂŒchten zu können.“ Karin Bruchhausen, zweite stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und TierĂ€rztin, stimmt Sliwka zu: „Die Entscheidung, den Elefantentransport jetzt zu stoppen, ist besonnen und tierĂ€rztlich verantwortungsvoll. Auch wenn die Emmener Tiere jetzt nicht krank sind, mĂŒssen erst weitere Tests durchgefĂŒhrt werden.“
Mit dem Wechsel von Afrikanischen auf Asiatische Elefanten möchte der Zoo einen Beitrag zur Arterhaltung der stark gefĂ€hrdeten Tierart leisten, denn in freier Wildbahn leben nur noch zwischen 25.000 und 35.000 Asiatische Elefanten. „In den EuropĂ€ischen Zoos lĂ€uft die Zucht gut und es fehlen nur noch zwei Zoos, um eine genetisch stabile Population unabhĂ€ngig von der ökologischen Entwicklung in Asien aufzubauen. Wir werden bald einer davon sein“, ist Böer ĂŒberzeugt.

Fotoquelle: Zoo Emmen
Die vier Emmener Elefanten kommen nicht nach OsnabrĂŒck.
(26.03.2013, 14:48)
Jolantha Belik:   HĂ€tte man die Emmener Eles nicht schon frĂŒher testen können, noch bevor man die Afrikaner mitten im Winter von OsnabrĂŒck weg gebracht hat?

http://www.noz.de/lokales/70347653/tuberkulose-antikoerper-im-blut-elefanten-kommen-nicht-nach-osnabrueck
(26.03.2013, 11:30)
Jan Beensen:   Kann hier jemand auflisten was fĂŒr Arten in der Halle leben?
Auf der HP vom Zoo steht etwas von Meerschweinchen, Mönchssittichen, Schopfwachteln und einem Hokko.
(25.03.2013, 19:19)
Zoo OsnabrĂŒck:   Mendoza-Halle am Wochenende eröffnet
Neue Tierwelt im Zoo OsnabrĂŒck

PĂŒnktlich zum Wochenende eröffnete im Zoo OsnabrĂŒck die Mendoza-Halle. Die ehemalige Tropenhalle im SĂŒdamerika-Areal wurde komplett umgebaut und lĂ€dt nun zu einem Besuch der argentinischen Hochebene ein.
Wo noch vor kurzem ein grĂŒner Dschungel wucherte, betreten Besucher nun eine lichtdurchflutete, steinige WĂŒstenebene. GrĂŒne Mönchssittiche zwitschern lautstark einen Willkommensgruß, Schopfwachteln flitzen durch die Steinlandschaft und Wildmeerschweinchen blicken noch scheu hinter dem Pampasgras hervor. Ein Weg fĂŒhrt links entlang und ermöglicht Blicke aus verschiedenen Perspektiven auf die Steinlandschaft. Wer lĂ€nger bleiben möchte, kann auf BĂ€nken Platz nehmen und die neue Tierlandschaft mit sechs verschiedenen Tierarten in Ruhe beobachten. Auch die Botanik ist mit Araukarien, Agaven und Pampasgras nach sĂŒdamerikanischem Vorbild angelegt. „Uns war wichtig, die Tierwelt offen und naturnah zu prĂ€sentieren“, erklĂ€rt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoos. „Doch die Besucher sollten beim Beobachten auch ein wenig Geduld mitbringen – noch sind die Tiere sehr scheu und verstecken sich gerne hinter den Pflanzen. Da muss man schon genau hinschauen.“
Die Tropenhalle wurde nicht nur umgebaut, um eine neue Tierwelt zu schaffen, wie Wulftange berichtet: „Die Tropenhalle stammt aus den 80er Jahren. Der Energieverbrauch war inzwischen enorm und den Bereich technisch zu modernisieren hĂ€tte zu viel gekostet. So kamen wir auf die Idee, anstelle einer warmen Tropenhalle einen anderen sĂŒdamerikanischen Lebensraum zu zeigen, in dem kĂŒhlere Temperaturen herrschen.“ So entstand die trocken-kĂŒhle Savannenhalle nach dem Vorbild der Mendoza Hochebene in Argentinien. „Die Umbaukosten von rund 20.000 Euro haben wir durch die Energieersparnis nach circa drei Jahren wieder heraus. Auch die Beregnungsanlagen sind jetzt nicht mehr notwendig – so können wir neben Energie auch große Mengen Wasser einsparen“, so Wulftange. Somit wĂŒrde die neue Mendoza-Halle auch zum Konzept des „Energiesparzoos“ passen, das der Zoo OsnabrĂŒck seit einigen Jahren, unter anderem mit UnterstĂŒtzung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Stadtwerke OsnabrĂŒck und der Bingo Umweltstiftung, umsetzt, um seinen Energieverbrauch und damit CO2-Ausstoß zu verringern.

Übrigens: Ab der Zeitumstellung am letzten MĂ€rzwochenende gelten wieder die Sommeröffnungszeiten im Zoo (tĂ€glich von 8:00 Uhr bis 18:30 Uhr, Kassenschluss 17:30 Uhr).

Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Wo noch vor kurzem grĂŒner Dschungel wucherte, erwartet Besucher nun eine steinige WĂŒstenlandschaft.
(25.03.2013, 09:37)
Jolantha Belik:   Nicht nur "Schnee und KĂ€lte"! Beim Kistentraining gibt es Probleme mit dem Nachwuchs, die große Schwester hat was dagegen, wenn sie nicht in der NĂ€he vom kleinen Bruder sein darf. Die Vier haben ja nicht alle Platz in einem einzigen Transporter und mĂŒssen getrennt werden.
(19.03.2013, 10:05)
Holger Wientjes:   Schnee und KĂ€lte haben den Abtransport der Afrikaner aus OS ja auch nicht verzögert...
(19.03.2013, 06:53)
Jan Jakobi:   Der geplante Transport der vier Emmener Elefanten verspĂ€tet sich. Schuld sind "Radza" und der Winter (Schnee und KĂ€lte).

Erst nach Ostern sollen die kommen und "Tutume" wird ebenfalls erst nach Ostern nach Hodenhagen transportiert.

(18.03.2013, 12:31)
Zoo OsnabrĂŒck:   MönchsgeiermĂ€dchen reiste nach Antwerpen
Nachwuchs soll fĂŒr Arterhaltung sorgen

Das am 21.05.2012 geborene MönchsgeiermĂ€dchen ist mit wichtigem Auftrag in den Zoo Antwerpen gereist. Es wird dort einen passenden Partner erhalten, um fĂŒr die Arterhaltung der bedrohten Tierart zu sorgen.
So manch ein Zoobesucher mag sie schon vermisst haben: Im Februar hieß es fĂŒr das MönchsgeiermĂ€dchen Abschied nehmen von Mutter Perfida und Vater Negro. Denn der weibliche Mönchsgeiernachwuchs trat seine Reise in den Zoo Antwerpen an: „Die europaweite Zuchtbuchkoordinatorin fĂŒr Mönchsgeier hat entschieden, dass das Jungtier aufgrund seiner guten Gene am besten in einem anderen Zoo fĂŒr Nachwuchs sorgen kann“, beschreibt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoo OsnabrĂŒck. „Da unser Mönchsgeierpaar erst wenige Jungtiere aufgezogen hat, sind diese aufgrund ihres seltenen Erbguts besonders wichtig fĂŒr eine Zucht mit gesundem Nachwuchs. Dieser kann dann wiederum ausgewildert werden.“
2006 hatte der Zoo bereits ein Mönchsgeierjungtier zur Auswilderung nach SĂŒdfrankreich gegeben. Wulftange erklĂ€rt das Vorgehen: „Ob ein Jungtier ausgewildert wird oder in einem anderen Zoo fĂŒr Nachwuchs sorgt, entscheidet die Zuchtbuchkoordinatorin gemeinsam mit Experten. Sie berĂŒcksichtigen die aktuelle Anzahl an Vorkommen in der freien Natur sowie das Erbgut des Nachwuchses.“ Das OsnabrĂŒcker GeiermĂ€dchen wird in Antwerpen auf drei andere Jungtiere treffen – darunter sind mindestens zwei mĂ€nnliche Geier. „Je nach dem, wo die Liebe hinfĂ€llt, wird sich dann ein neues Paar ergeben, das in einem anderen Zoo hoffentlich bald Jungtiere bekommt“, hofft Wulftange.

Wissenswertes ĂŒber die Mönchsgeier
Mönchsgeier sind die grĂ¶ĂŸten Greifvögel Europas. Sie werden mit vier Jahren geschlechtsreif und können ĂŒber 40 Jahre alt werden. Hat sich einmal ein Paar gebildet, bleibt es lebenslang zusammen. Das Weibchen legt ein Ei pro Jahr, das von beiden Eltern bebrĂŒtet wird. Der Nestling verbringt vier Monate im Horst. Die Brutperiode (Balz, BebrĂŒtung, Aufzucht) dauert von Januar bis September. Mönchsgeier werden bis zu einem Meter groß, wiegen zwischen acht und 14 Kilogramm und ihre FlĂŒgelspannweite kann bis zu drei Metern erreichen. Die Greifvögel sind vom Aussterben bedroht, da ihr Lebensraum vom Menschen zerstört wird.

Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Schon richtig erwachsen: Das MönchsgeiermÀdchen, geboren im Mai 2012, reiste im Februar zur Arterhaltung nach Antwerpen.
(18.03.2013, 12:29)
Jonas Homburg:   Apropos StallkapazitĂ€t: ich weiß es zwar nicht genau, aber theoretisch mĂŒsste da, wenn noch alles nutzbar ist, ziemlich viel vorhanden sein. Zeitweilig lebten im StallgebĂ€ude neben den Nashörnern immerhin 4 Antilopenarten (Kleiner Kudu und Grays Wasserbock beim jetzigen Löffelhundgehege sowie Nyala und Defassa-Wasserbock auf der anderen Seite im Bereich zwischen Nashörnen und Elefanten).
(18.03.2013, 12:11)
Holger Wientjes:   Der Affentempel bĂŒrgt halt nicht nur optisch fĂŒr QualitĂ€t...
(17.03.2013, 19:18)
Michael Mettler:   @Ulli: Sollen die BlĂ€ssböcke oder Pinselohrschweine als dritte Art auf der Nashornanlage bleiben? FĂŒr alle vier zusammen könnte es doch mit der StallkapazitĂ€t knapp werden...?
(17.03.2013, 19:13)
Ulli:   Zu den Breitmaulnashörner ziehen 1,2 Chapman oder Damara-Zebras.
(17.03.2013, 18:28)
Ulli:   Ich mag ja Guerezas - nur sind sie im benachbarten MĂŒnster so bemerkenswert dargeboten, dass die Haltung in OsnabrĂŒck dahingehend nur abfallen kann.
Klassische Bewohner des Westkameruner Regenwaldes wÀren dagegen Mona-Meerkatzen ...
(17.03.2013, 18:25)
Jonas Homburg:   Zebras? Was hab ich denn da wieder verpasst? Dass seit lĂ€ngerem schon keine Grevys mehr auf Samburu zu sehen waren habe ich auch gemerkt, kommen jetzt neue?
Noch zwei NachtrÀge:
-Am Affentempel bröckelt der Putzt an mehreren Stellen, man blickt teilweise auf die Blanken Backsteine, hoffentlich wird das bald wieder neugemacht.
-Bei den Brillenkaimanen im Aquarium habe ich heute zum ersten Mal zwei Schnappschildkröten gesehen, obwohl die schon seit langem ausgeschildert sind.
Im Gehege der Nilwarane (noch ausgeschildert) saß eine Galapagos- und eine Spornschildkröte (beide nicht beschildert) sowie ein ZwergseidenĂ€ffchen (beschildert). Von den Waranen jedoch keine Spur.
(17.03.2013, 17:55)
Holger Wientjes:   Danke fĂŒr die Infos ! Freut mich, dass Guerezas kommen werden.
Ich denke nicht, dass es zwischen den Blessböcken und BreitmĂ€ulern zu UnvertrĂ€glichkeiten kam. Ist eher wahrscheinlich, dass die Antilopen fĂŒr die neuen Zebras Platz machen mussten.
(17.03.2013, 17:35)
Michael Mettler:   Vielleicht will man die BlĂ€ssböcke nur wĂ€hrend der Bauarbeiten an der Elefantenanlage etwas abgeschirmter unterbringen, um Panik zu vermeiden.

Das StallgebÀude der bisherigen Schakalanlage scheint ja sehr vielfÀltig nutzbar zu sein ;-)
(17.03.2013, 17:32)
Jonas Homburg:   So nach einem Besuch natĂŒrlich wieder ein Lagebericht:
-In Takamanda ziehen Guerezas ein. Sie werden im Schakalgehege wohnen, das z.Zt. fĂŒr sie umgebaut wird, der Antilopenstall ist um einen kleinen Anbau ergĂ€nzt worden. Die Schakale haben das rechte Wildhundgehege bezogen und bereichern damit jetzt Samburu.
-Auf der Elefantenanlage scheint auch gebaut zu werden. Außen werden scheinbar hier und da am Zaun noch Felsen ergĂ€nzt, die Außenmauer des Hauses wird neu gemauert. Das Haus selbst ist "wegen Umbauarbeiten" geschlossen, außer einer neuen Heuraufe konnte ich aber von außen nichts erkennen. Wenn ich das richtig erkennen konnte, scheint Tutume noch im Bullenhaus zu sein, wĂŒrde ich aber nicht versichern, dafĂŒr sieht man durch die offene TĂŒr zu wenig. Von den gerade fĂŒr den Bullenbereich angekĂŒndigten Arbeiten ist aber noch nichts begonnen, was die Vermutung ja stĂŒtzen wĂŒrde.
-Die Wasserschweine sind jetzt auch auf der mulchbedeckten Tapirinnenanlage zu sehen, die Tiere lagen ganz entspannt quasi "zum Greifen nah" auf einem Heulager am Wassergraben.
-Im Tal der grauen Riesen waren die Blessböcke auf der Anlage der kleinen Kudus zu sehen, diese selbst waren abgesperrt. Am Nashorngehege waren die Blessböcke aber auch nicht mehr ausgeschildert (Zoff mit den Rhinos?)
(17.03.2013, 17:10)
Jolantha Belik:   Danke, Jonas, also stamm(t)en die Spuren auf Tutume von Matibi. Wie auch immer, ist Tutume jetzt noch in OsnabrĂŒck? Bei den "neuen" Elis gibt es ja ein paar Problemchen beim Kistentraining fĂŒr den Transport ...

Och, der arme kleine Nuru. Hoffentlich halten sich die sebsternannten TierschĂŒtzer jetzt zurĂŒck und veranstalten nicht so ein Theater, wie in Wien, als unser Giraffenbaby plötzlich ĂŒber die RegenbogenbrĂŒcke gegangen ist.
(13.03.2013, 21:34)
Zoo OsnabrĂŒck:   Zoo OsnabrĂŒck trauert um Nuru
Giraffenkind plötzlich verstorben

Der am 30.01.2013 geborene Giraffenjunge Nuru ist in der Nacht von Montag auf Dienstag plötzlich verstorben. Erste pathologische Untersuchungen weisen auf eine Muskelstoffwechselerkrankung hin.

„Nuru zeigte am Montagmorgen erste Krankheitsanzeichen. Er kniff die Augen zusammen, was auf starke Schmerzen hindeutete, und bewegte sich nur noch sehr schleppend. Allerdings hatte er zu diesem Zeitpunkt noch solche KrĂ€fte, dass er einer direkten Untersuchung auswich und uns nicht an sich heran ließ“, erlĂ€utert Zoodirektor Prof. Michael Böer, der sofort ein Breitbandantibiotikum sowie Schmerzmittel per Blasrohr verabreichen ließ. „Nachmittags war Nuru bereits so geschwĂ€cht, dass wir an ihn herankamen und ihn erstmals grĂŒndlich untersuchen konnten. Unklare Lungenbefunde und eine niedrige Körpertemperatur wiesen auf ein schnell fortgeschrittenes Krankheitsbild hin.“ Nuru erhielt daraufhin erneut Medikamente und Infusionen. Doch die Notfallbehandlung schlug nicht an: Nuru verstarb in der Nacht.
„FĂŒr uns Zoomitarbeiter sind derartige VorfĂ€lle sehr traurig und frustrierend. Denn Jungtiere von sehr großen SĂ€ugetieren lassen den Tierarzt erst im letzten Moment gefahrlos an sich heran. Dann geht es ihnen aber meistens schon so schlecht, dass kaum noch Hoffnung besteht“, bedauert Böer. „Nuru wog bereits 80 Kilo. WĂ€re er auf die Hinterbeine gestiegen und hĂ€tte ausgeschlagen, hĂ€tte das fĂŒr Menschen Lebensgefahr bedeutet.“ Außerdem ließen sich gerade Fluchttiere eine Krankheit erst dann anmerken, wenn es ihnen bereits sehr schlecht ginge –  ein in der Wildbahn ĂŒberlebenswichtiges Verhalten, damit Fressfeinde nicht auf sie aufmerksam werden.
Erste Testergebnisse der Obduktion im Institut fĂŒr Pathologie der tierĂ€rztlichen Hochschule Hannover haben nun ergeben, dass Nuru offenbar eine Muskelstoffwechselerkrankung hatte. „Die GrĂŒnde hierfĂŒr erfahren wir nach weiteren Tests nĂ€chste Woche“, so Böer. „Seine Mutter Diana ist bereits 24 Jahre alt. Aus der freien Wildbahn gibt es Erkenntnisse, dass Kinder von Ă€lteren GiraffenmĂŒttern gesundheitliche Schwierigkeiten haben können.“
„Wir sind alle sehr erschĂŒttert, dass der kleine Nuru gestorben ist“, Ă€ußert sich Revierleiterin Petra Kunze zu dem Todesfall im Giraffenrevier des OsnabrĂŒcker Zoos. Giraffenmutter Diana gehe es den UmstĂ€nden entsprechend gut: „Wir haben sie sofort mit unseren ĂŒbrigen fĂŒnf Giraffen zusammen gelassen, sodass sie abgelenkt war. Sie scheint den Verlust bereits verkraftet zu haben.“ Das könne ein Anzeichen dafĂŒr sein, dass Nuru bereits von Geburt an krank war – fĂŒr die Menschen nicht bemerkbar, vielleicht aber fĂŒr die Mutter.

Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Eigentlich entwickelte sich Giraffenjunge Nuru gut – bis am Montag erste Krankheitszeichen auftraten.
(13.03.2013, 15:18)
Jonas Homburg:   Ich wĂŒrde auch nicht behaupten, dass Tutume von Matibi in irgendeiner Weise unterdrĂŒckt wurde.
Das mag vielleicht ein bisschen so rĂŒberkommen, weil Matibi immer die erste an Futter etc. gewesen ist, allerdings liegt das auch ein bisschen in Tutumes Art, er ist mehr so der langsame, der nicht unnötig viel tut. (Habe ich selbst beim FĂŒttern erlebt)
Sabi hatte ihm GegenĂŒber schon fast ein mĂŒtterliches VerhĂ€ltnis aufgebaut und war diejenige die Matibi mal zurechtwies wenn sie doch etwas zu weit ging.
(10.03.2013, 11:02)
Niedersachse:   Danke fĂŒr die Info. Ich finde solch eine Regelung ziemlich gut, die Formulierung in dieser Gruppe allerdings unpassend. Da wĂŒrde ich lieber etwas lesen wie mit mĂŒtterlich verwandten Tieren zusammen bleiben.
Ansonsten könnte man Gruppen wie beispielsweise in Rotterdam oder irgendwann in Hannover ja nie trennen.
(09.03.2013, 19:58)
Jolantha Belik:   Zu finden in der 2. Tierhaltungsverordnung, BGBl. II Nr. 486/2004:
7.11.1. Elefanten (Elephantidae), Abs. (11): "... In der Gruppe geborene Elefantenweibchen sollen zeitlebens in dieser Gruppe verbleiben. Jungbullen dĂŒrfen nicht vor einem Alter von fĂŒnf bis sieben Jahre abgeben werden. ..."

Nein, ich hatte nicht die Möglichkeit, ihn ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum in OsnabrĂŒck zu beobachten.
(09.03.2013, 19:11)
Michael Mettler:   @Jolantha: FĂŒr das, was ich meinte, ist Jumaanes Vorleben eigentlich unerheblich. Wenn sich ein Elefant deiner Meinung nach schon durch die Kommunikation bei getrennter Haltung an Artgenossen gewöhnt - und diese Möglichkeit will ich nicht mal abstreiten - dann mĂŒsste sich Jumaane doch an die bereits vorhandenen Hodenhagener Elefanten schon lĂ€nger gewöhnt haben und ihn nicht ausgerechnet der kurzzeitige Aufenthalt eines ihm unbekannten und unverwandten Gastelefanten nach dessen Weitergabe in Einsamkeit stĂŒrzen...?
(09.03.2013, 18:52)
Niedersachse:   Tutume wurde nicht von Matibi in OsnabrĂŒck nicht nur unterdrĂŒckt. Die haben ein ganz normales VerhĂ€ltnis. Ebenso wurde er von den anderen KĂŒhen nicht unterdrĂŒckt. Die Ă€lteren KĂŒhe hatten von Anfang an ein TantenverhĂ€ltnis ihm gegenĂŒber und Goni hat sich ihm zum Decken sogar angeboten.

Tutume ist vom Typ her einfach ein sehr eigenbrötlicher Elefant der seinen eigenen Weg geht und sich oftmals von den anderen Elefanten weghĂ€lt. Klar waren die anderen, vor allem Toto und Sikkim, ihm gegenĂŒber dominant, die haben ihn aber ja nicht unterdrĂŒckt.
Hattest du denn mal die Möglichkeit Tutume ĂŒber nen vernĂŒnftigen Zeitraum in OsnabrĂŒck zu beobachten?

Das er gleich in Kanada durch die Kuh unterdrĂŒckt wird, ist ja wohl noch sehr hypotetisch.

Welches österreichisches Gesetz verbietet denn den alleinigen Transport von Elefanten, bzw. was sagt das Gesetz denn aus.
(09.03.2013, 18:12)
Jolantha Belik:   Mit dem Unterschied, Michael, dass in freier Wildbahn die (Jung-)Bullen selber entscheiden, wann, wo und wie lange sie sich einer Herde/Gruppe anschließen und wann und mit wem sie diese wieder verlassen, und nicht Zweibeiner auf dem grĂŒnen Tisch. Es war ja nicht die Rede davon, dass das Ganze Jumanee komplett zerstört. Es ist bei ihm der nĂ€chste Tropfen ins Faßl seiner "Erfahrungen". Wenn das Faß ĂŒbergeht, zuckt Jumanee aus.

@Niedersachse: Objektiv betrachtet steht der Wirtschafstfaktor "funktionierende Herde mit Jungtier = viele Besucher = Geld fĂŒr den Zoo" dem Wohl eines einzelnen Tieres, in diesem Fall Tutumes, gegenĂŒber. Tutume wurde bisher auch immer nur herum geschubst. Der Kleine mußte mit vier Jahren als "Problem-Ele" alleine seine Herde verlassen, er wurde von Berlin nach OsnabrĂŒck gebracht - das wĂ€re in Ö rein von Gesetzes wegen nicht erlaubt. Dann zog auch noch seine Halbschwester, die ihn nur unterdrĂŒckt hat, nach OsnabrĂŒck. Jetzt wird er quasi aufs Abstellgleis gestellt, bis man ihn irgendwann weiter verfrachtet. In Kanada erwartet ihn ein dominantes Weibchen, die wird ihn auch unterdrĂŒcken (die NamensĂ€hnlichkeit wird kaum große Freude bei ihr auslösen, ihr verstorbener langjĂ€hriger Ele-Partner hieß "Toutoune"). Tutume wird es eines Tages reichen und er zuckt aus, wĂ€re ja nicht das erste Mal ...

Ist Tutume ĂŒberhaupt noch in OsnabrĂŒck?
(09.03.2013, 17:14)
Niedersachse:   Richtig, in dieser kurzen Zeit wird sich sicherlich kein so enger Kontakt geschweige denn eine Freundschaft aufbauen, dass dies Jumanee anschließend komplett zerstört.
Das ist auch immer noch ein riesiger Unterschied ob sie sich nur mitbekommen oder ob sie auch direkten Kontakt haben.
Vor allem wird Jumanee nicht aus seiner Gruppe rausgerissen in der er jetzt lebt.
Man sollte manches einfach ein wenig objektiver betrachten.
(09.03.2013, 13:42)
Michael Mettler:   Wenn sich im Freiland ein herangewachsener Bulle (wie Tutume einer ist) vorĂŒbergehend (zwecks Paarung) einer fremden Kuhherde anschließt, mĂŒssen die dortigen Jungbullen (wie Jumaane einer ist) doch genauso damit fertigwerden, dass er wieder weggeht...?
(08.03.2013, 20:10)
Jolantha Belik:   Auch wenn Elis keinen RĂŒssel- und/oder Sichtkontakt haben, so kommunizieren sie ja mit einander. Kaum gewöhnt er sich an einen neuen Mitbewohner, ist der auch schon wieder weg - der Kleine hat sein ganzes bisheriges Leben nur solche Erfahrungen gemacht. :-(
(08.03.2013, 19:59)
Niedersachse:   Wo ist denn jetzt das Problem fĂŒr Jumanee dass zeitweise Tutume mit in Hodenhagen steht????
Ich wĂŒrde sogar drauf tippen, dass die ĂŒberhaupt keinen Kontakt haben werden...
(08.03.2013, 14:52)
Jolantha Belik:   Der arme Jumanee. Wenn man sich mal ĂŒberlegt, was der kleine Jumanee in seinem kurzen Leben schon alles mitgemacht hat, ist es der reinste Irrsinn, was man ihm mit Tutume dort hin stellen und dann Tutume wieder wegnehmen antut. Und dann wundert man sich, wenn Elis noch gestörter werden, als sie schon sind ...




(08.03.2013, 00:34)
Zoo OsnabrĂŒck:   Zoo OsnabrĂŒck prĂ€sentiert Investitions- und Finanzierungsplan
Wirtschaftlichkeitsberechnungen sollen neue Themenwelten ermöglichen

Cash-Flow, InvestitionsplĂ€ne, Real-Case-Szenarien – an diese Begriffe denkt wohl kaum jemand bei einem Zoobesuch. Doch auch ein Zoo ist ein Wirtschaftsunternehmen. Der Zoo OsnabrĂŒck will nun mit einem neuen Strategiepapier die Finanzierung neuer Themenwelten ermöglichen.

Beim gestrigen Zoo-Förderkreistreffen im Rathaus OsnabrĂŒck mit circa 120 anwesenden Sponsoren prĂ€sentierte Zoo-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann erstmals das von ihm erarbeitete Strategiepapier „Zoo OsnabrĂŒck 2021“. Das Konzept soll die Finanzierung der nĂ€chsten Bauvorhaben, wie einer Nordamerika-Landschaft oder die Umgestaltung des  Elefantenparks, mithilfe von Wirtschaftlichkeitsberechnungen und verschiedenen Entwicklungsszenarien stĂŒtzen: „Wir machen damit die geplante Erlös- und Aufwandsentwicklung in allen Positionen komplett transparent – inklusive entsprechender ErlĂ€uterungen der bisherigen Entwicklung sowie der kĂŒnftigen Planungsszenarien“, so Busemann. „So wird beispielsweise deutlich, dass wir bei einem Cash-Flow von mindestens jĂ€hrlich 400.000 Euro Kredite fĂŒr weitere Umbauten bedienen können und die Finanzierung der geplanten Nordamerikalandschaft seriös sicherstellen können.“ Denn im Gegensatz zu anderen Zoos finanziere sich der Zoo grĂ¶ĂŸtenteils selbst: WĂ€hrend der Allwetterzoo MĂŒnster jĂ€hrlich 4,1 Millionen Euro erhalte, bekomme der Zoo OsnabrĂŒck zurzeit circa 100.000 Euro.

Ansprache von EntscheidungstrĂ€gern fĂŒr Kredite
Mithilfe des Strategiepapiers wolle Busemann nun mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Zoo OsnabrĂŒck gGmbH Reinhard Sliwka die EntscheidungstrĂ€ger in der Stadtverwaltung, im Rat und Innenministerium frĂŒhzeitig ins Boot holen. So könne man schon jetzt die ab 2017 geplante Realisierung der Nordamerikalandschaft anhand einer transparenten, seriösen Finanzplanung und der geplanten Entwicklung wichtiger SteuerungsgrĂ¶ĂŸen, wie z.B. des Cash-Flows oder der LiquiditĂ€t, diskutieren. „Bewahrheiten sich dann unsere Planungsszenarien, können wir, ohne bei unseren Entwicklungspartnern ‚kalte FĂŒĂŸe’ zu erzeugen, in die fĂŒr die weitere Zooentwicklung lebenswichtige Realisierung der weiteren Masterplanung  eintreten. Liegen wir in den vereinbarten SteuerungsgrĂ¶ĂŸen schlechter, mĂŒssen wir die Projekte kleiner gestalten, zeitlich verschieben oder gar verwerfen. Liegen wir besser, können wir weitere, kleinere tiergĂ€rtnerisch sinnvolle Projekte neben den besucherattraktiven Großprojekten realisieren“, fĂŒhrt Busemann aus.

40 Millionen Euro Mehreinnahmen in den letzten Jahren
Top-Ratings der Banken seien dem Zoo bereits ausgestellt worden und Budgetabweichungen im Promillebereich bei einem Haushalt von sieben Millionen Euro belegen die SeriositĂ€t der Planung. „Klar definierte Kennzahlen helfen Außenstehenden sofort die Finanzlage zu erkennen und die geplante Weiterentwicklung als realistisch einzustufen“, erlĂ€utert Busemann. Des Weiteren habe der Zoo in den letzten Jahren viel Know-how und Erfahrungen in der Finanzierung von Bauprojekten aufgebaut. „40 Millionen Euro mehr haben wir in den letzten 15 Jahren dank neuer Erlebniswelten und passender Marketingmaßnahmen erwirtschaftet, die wiederum in die Finanzierung der Umbauten fließen. Parallel betreiben wir ein professionelles Aufwandsmanagement“, berichtet Busemann. Personalkosten wĂŒrden minimiert durch im Vergleich zu anderen Zoos sehr schlanken Strukturen mit einem hoch engagierten aber kleinen Team und alle Aufwandspositionen einem kontinuierlichem ÜberprĂŒfungsprozess unterzogen. „Allein die neben den Personalaufwendungen zweitgrĂ¶ĂŸte Aufwandsposition, die Energiekosten, konnten im Rahmen unseres ‚Energiesparzoos’ trotz deutlicher Preissteigerungen wesentlich gesenkt werden“, beschreibt Busemann die Situation.

Besucherbefragung mit Bestwerten
Neben Finanzierungskonzepten sind kontinuierliche Besucherbefragungen ein besonders wichtiges Instrument der Zooentwicklung. Diese fĂŒhrt der Zoo mithilfe seines Sponsors der buw Unternehmensgruppe seit drei Jahren durch. Dr. Claudio Felten, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der buw consulting, stellte die aktuellen Ergebnisse vor: „Wirklich sensationell ist die Weiterempfehlungsbereitschaft der Zoobesucher: 88 Prozent wĂŒrden den Zoo auf jeden Fall weiterempfehlen. Die sogenannte Nettoweiterempfehlungsrate liegt beim Zoo bei 86,4. Kein Unternehmen, auch nicht die jeweils Branchenbesten Firmen, kommen in diesen Bereich.“ Selbst ein Unternehmen wie Apple könne dieses Niveau mit einem Wert von 55 nicht vorweisen. Auch die Verbesserung der Kennzahl um den Wert von 20,6 seit Befragungsbeginn in 2010 sei bemerkenswert. „Der Zoo OsnabrĂŒck hat die Aussagen seiner Zoobesucher sehr ernst genommen. Wo Kritik geĂ€ußert wurde, hat der Zoo gehandelt. So hat der Zoo fĂŒr eine bessere TierprĂ€sentation mehr kommentierte FĂŒtterungen eingerichtet, Hinweisschilder zu den LieblingsplĂ€tzen der Tiere angebracht oder Gehege umgestaltet “, ergĂ€nzt Felten. Besonders positiv bewerteten die Befragten die Tiervielfalt, die Gestaltung der neuen Anlagen und die Naturbelassenheit. Kritisiert werden die alten Gehege sowie die Ausschilderung des Rundgangs. „Allerdings gab es 2012 nur 11 Kritiker – bei 901 Befragten. Fast 90 Prozent der Besucher sind zufrieden bis sehr zufrieden mit dem Zoo. Die durchschnittliche Gesamtzufriedenheit liegt aktuell bei 6,24 von möglichen 7 Punkten und konnte innerhalb drei Jahre kontinuierlich gesteigert werden“, so Felten.

Auch im  europÀischen Vergleich gute Noten
Auch im europĂ€ischen Vergleich schneidet der OsnabrĂŒcker Zoo gut ab. Anthony Sheridan, unabhĂ€ngiger Zooexperte, analysiert seit langem die europĂ€ische Zoolandschaft und sieht den Zoo am Schölerberg auf Erfolgskurs: „Der Zoo OsnabrĂŒck hat im Vergleich zu anderen Zoos eine sehr gute kaufmĂ€nnische Seite. So schließt der Masterplan auch immer gleich eine seriöse Finanzplanung mit ein. Das ergibt eine solide Basis fĂŒr den weiteren Weg“, bewertet Sheridan. Was sich in den letzten Jahren am Schölerberg getan habe, sei beachtlich. „Der Zoo OsnabrĂŒck ist im europĂ€ischen Vergleich von einem unbedeutenden zu einem sehr bedeutenden Zoo geworden. In den letzten zwei Jahren besuchten ihn circa zwei Millionen Menschen – das sind in etwa so viele Besucher wie der Londoner Zoo im gleichen Zeitraum hatte, allerdings bei 10 Millionen Einwohnern.“ Der internationale Zooexperte freue sich, dass nun noch die Tigeranlage, das Menschenaffenhaus und auch langfristig der Elefantenbereich umgebaut werden – auch seiner Meinung nach Bereiche, die vergrĂ¶ĂŸert werden mĂŒssen.

Große Spendenaktion fĂŒr Orang-Utan Buschi
Die Bauarbeiten fĂŒr die modernisierte Tigeranlage im Stil des Affentempels Angkor Wat laufen bereits, wie Busemann berichtet: „Das Zoozentrum wird sich bis 2015 in eine Tempelruine verwandeln – auch das Menschenaffenhaus. FĂŒr das neue Zuhause von Orang-Utan Buschi starten wir in diesem Jahr noch eine große Spendenaktion mit dem Medienpartner Neue OsnabrĂŒcker Zeitung.“ Der Zoo wolle die gesamte Region hinter Buschi stellen und ihm so ein neues, großes Heim schaffen.


Die nÀchsten Projekte:

2013
Eröffnung neuer Streichelspielplatz im Zoozentrum
Start Umbau Tigeranlage
Spatenstich Umbau Menschenaffenhaus
Kleinere B-Maßnahmen: Umbau Tropenhalle zur Mendozahalle, Außenanlage Tapire/Guanakos/Nandus/Wasserschweine, Klammeraffen-Anlage

2014
Eröffnung Tigeranlage
Umbau Menschenaffenhaus
Kleinere B-Maßnahmen

2015
Eröffnung Menschenaffenhaus

2017
Baustart Nordamerika

2018
Fertigstellung Nordamerika

2020
Baustart Elefantenpark  (Angkor Wat IV)

2021
Fertigstellung Elefantenpark
 

Hintergrundinfo: Ausgaben/Einnahmen Zoo OsnabrĂŒck

Aufwendungen (2012):
Personal (3.450.000 Euro; 53%)
Energie/Bewirtschaftung (790.000 Euro; 11%)
Reparaturen (280.000 Euro)
Tierversorgung: Futter/veterinÀrmediz. Betreuung (400.000 Euro)
Werbung (540.000 Euro)
Verwaltung (310.000 Euro)
 
Erlöse (2012):
Eintrittserlöse (inkl. Jahreskarten): 4.900.000 Euro
Eintrittserlöse sind mit ĂŒber 75% Anteil am Erlöskuchen die wichtigste Ertragsposition.
Sponsoring: 800.000 Euro
Mit ĂŒber 13% zweitwichtigste Einnahmequelle
Pachteinnahmen: 210.000 Euro
Spenden, Zoolotterie: 200.000 Euro
 
Foto: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Dank des Strategiepapiers „Zoo OsnabrĂŒck 2021“ soll nach „Angkor Wat“ „Nordamerika“ kommen. Dr. Claudio Felten (GeschĂ€ftsfĂŒhrer buw consulting), Anthony Sheridan (unabhĂ€ngiger Zoo-Experte), Burkhard Jasper (BĂŒrgermeister OsnabrĂŒck), Reinhard Sliwka (Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo OsnabrĂŒck gGmbH) und Andreas Busemann (ZoogeschĂ€ftsfĂŒhrer) freuen sich auf die neuen Zoo-Projekte.
(06.03.2013, 10:14)
Zoo OsnabrĂŒck:   HöhlenbĂ€ren ziehen in den Zoo OsnabrĂŒck ein
Ausstellung zum Klimaschutz nimmt Gestalt an

In den Zoo OsnabrĂŒck sind vergangene Woche drei HöhlenbĂ€ren eingezogen. NatĂŒrlich keine lebendigen, denn diese BĂ€renart ist vor langer Zeit ausgestorben. Die Überreste können Zoobesucher demnĂ€chst in der Klima-Ausstellung „Klimatopia“ begutachten.
Die Eröffnung von „Klimatopia“, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Stadtwerken OsnabrĂŒck und der Bingo Umweltstiftung, im Zoo OsnabrĂŒck rĂŒckt immer nĂ€her: Nach der offiziellen Einweihung am 11.04.2013 können Besucher am 14.04.2013 am „Klimatopia-Tag“ die Ausstellung erkunden und Klimaschutz im ganzen Zoo erleben. Zurzeit werden die ersten Ausstellungsstationen eingebaut – unter anderem die nachgebildeten Knochen von drei HöhlenbĂ€ren. „HöhlenbĂ€ren lebten vor circa 50.000 Jahren wĂ€hrend einer Warmzeit. Sie wurden Opfer des natĂŒrlichen Klimawandels. Als die Winter immer lĂ€nger wurden, reichten ihre angefressenen Fettreserven wĂ€hrend des Winterschlafs nicht mehr aus und sie starben“, erlĂ€utert Biologe und Ausstellungsmacher Norbert Niedernostheide.
Die in der „Klimatopia“-Ausstellung gezeigte Fundsituation ist eine originalgetreue Nachbildung einer Ausgrabungsstelle in der Conturineshöhle in den Dolomiten. Der Mineralien- und Fossiliensucher Willy Costamoling betrat am 23. September 1987 als erster Mensch die auf 2.800 Metern gelegene Höhle. Hier entdeckte er eine Vielzahl an Knochen und SchĂ€deln – teilweise oder ganz mit Sand bedeckt. „Die Untersuchungen ergaben, dass hier ein sehr kleiner HöhlenbĂ€r lebte. Manche Merkmale des Gebisses und der ExtremitĂ€ten waren jedoch wesentlich höher entwickelt. Es handelte sich um eine eigene Art, die die Forscher ‚Ladinischer BĂ€r’ nannten“, so Niedernostheide. Dieser BĂ€r konnte 50.000 bis 35.000 Jahre vor unserer Zeit in den Dolomiten leben, weil eine Warmzeit herrschte. Damals bedeckten keine Gletscher die Alpen und die Baumgrenze lag circa 600 Meter höher als heute. „Wir wollen damit zeigen, dass es einen natĂŒrlichen Klimawandel schon immer gab, der auch Auswirkungen auf so manche Tierart hatte. Der von uns Menschen durch CO2 und andere Treibhausgase ausgelöste Klimawandel schreitet jedoch so schnell voran, dass sich viele Arten nicht an die neuen Gegebenheiten anpassen können und etliche wahrscheinlich aussterben – wie der HöhlenbĂ€r“, erlĂ€utert Meteorologin und Ausstellungsmacherin Monika Weyer.
Höchste Zeit also zu handeln – wie, erfahren Zoobesucher demnĂ€chst in „Klimatopia“, direkt neben dem Gehege der quicklebendigen Eis-BraunbĂ€r-Mischlingen und Klimabotschafter Tips und Taps.

Fotoquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Franz Mayer, Valentin Perlinger und Roland Mayer von der UniversitÀt Wien bildeten den Knochenfund nach (v.l.). Im Vordergrund sind die krÀftigen ZÀhne der hauptsÀchlich Pflanzen fressenden HöhlenbÀren zu erkennen.
(04.03.2013, 10:39)
Jan Jakobi:   Laut Zoofreunde-Forum hat Dr. Blaszkiewitz zu "Tutumes" Zielzoo (Granby oder Fasano) zugestimmt.
Aber auch in Fasano hÀtte er keine geeignete Partnerin.

Ich frage mich was die OsnabrĂŒcker und/bzw. die Hodenhagener machen wollen, wenn einer der Tests oder mehrere positiv ausfallen sollte.
Auf Dauer kann er nicht in Hodenhagen bleiben, dort lebt neben dem Zuchtbullen "Tonga" der fast 5 1/2-jÀhrige "Jumaane".
(26.02.2013, 11:13)
Michael Mettler:   Nach den Angaben auf www.elephant.se scheint Tutume allerdings auch in Kanada nicht in eine aktuelle Zuchtsituation zu kommen. Granby hĂ€lt demnach derzeit nur eine einzelne, 30-jĂ€hrige Kuh, die vor wenigen Monaten ihre GefĂ€hrtin verloren hat.

Mit Htoo Yin Aye, die nach OsnabrĂŒck kommen wird, verlĂ€sst ĂŒbrigens der letzte Elefant der "GrĂŒnderherde" Emmen.
(26.02.2013, 09:48)
Niedersachse:   Aber an Fußketten ist ja nichts schlimmes ... da laufen einige Elefanten in Europa immer wieder mit rum ...
(25.02.2013, 20:34)
Jolantha Belik:   Tutume braucht ja auch gĂŒltige Ausfuhrgenehmigungen, dafĂŒr ist normalerweise die abgebende Stelle zustĂ€ndig. Man kann nur hoffen, dass es ihm nicht so ergeht wie den drei Elis in Toronto, die seit ziemlich genau einem Jahr die Transportkisten in der Anlage stehen haben und wegs Training fĂŒr den Transport in den SĂŒden der USA seit einem Jahr mit Fußketten herum laufen mĂŒssen. Vor fast zwei Jahren hat ein Sponsor zugesagt, dass er den Flug fĂŒr die drei finanziert, damit sie nicht tagelang bei einem LKW-Transport in der Kiste eingesperrt sind. Nunja, die Elis sind noch immer in Toronto ...
(25.02.2013, 15:19)
Michael Mettler:   Ist es nicht gemeinhin so, dass der jeweils "empfangende" Zoo die Transportkosten trĂ€gt? Dann mĂŒssen sich vielleicht auch die Kanadier um die entsprechenden Einfuhrgenehmigungen kĂŒmmern, und OsnabrĂŒck (oder der Tierpark Berlin, falls Tutume noch dessen Eigentum ist) hĂ€tte gar keinen Einfluss darauf.
(25.02.2013, 08:53)
Jolantha Belik:   Es geht nicht nur schneller, sondern deutlich preisgĂŒnstiger, wobei man bei einem Schwertransport kaum von preisgĂŒnstig sprechen kann. Bei all der Jammerei der Zoos bez. notorischem Geldmangel stellt sich schon auch die Frage, welcher Sponsor den Transport nach Kanada finanziert? Und auch, weshalb man bisher nicht dafĂŒr gesorgt hat, dass er sĂ€mtliche erforderlichen Reisepapiere/Bewilligungen schon beisammen hat und noch vor der Anreise der neuen Elis Richtung Kanada abgereist ist. Dass Tutume nach Kanada geht, ist ja nicht erst seit wenigen Tagen bekannt, darĂŒber wird schon seit Monaten diskutiert.
(24.02.2013, 23:27)
Stefanie Fischer:   @Jan Jakobi: Sie haben ja auch geschrieben, dass es Vor- und Nachteile gibt. Wahrscheinlich ist der Stress geringer wenn Mutter und Kind gemeinsam reisen und man muss nicht mehrmals fahren und damit geht es insgesamt auch schneller. Zu entscheiden haben, dass aber eh andere.
(24.02.2013, 19:28)
Jan Jakobi:   Mit "Tutume" macht mich traurig, denn seine Mutter ist nicht mehr und seine Schwester ist noch im Tierpark Berlin.

Bei "Luka" habe ich Bedenken, unter anderem habe ich nichts gutes gelesen ĂŒber ihn. Er hat Elefanten-Herpes, welches in der Emmener Herde nicht vorkam.

Die beiden BullkĂ€lber mit ihrer Mutter in einen Container? Wenn das mal gut geht..., denn eine der beiden ElefantenkĂŒhe die mit ihrem Bullkalb 2004 nach Köln ging hat sich auf ihr Kalb gelegt. Ist aber nichts passiert.

Wenn ich mich nicht irre hat der Zoo Emmen selber spezielle Elefanten-Transportcontainer, die sind vermutlich breiter und lÀnger.
(21.02.2013, 18:10)
Zoo OsnabrĂŒck:   Asiatische Elefanten zu Ostern in OsnabrĂŒck?
Vorbereitungen im Zoo OsnabrĂŒck laufen auf Hochtouren

Der Transport der Asiatischen Elefantenfamilie aus dem Tierpark Emmen in den Zoo OsnabrĂŒck steht kurz bevor. Auch ein passender Zuchtbulle ist gefunden: Elefant Luka reist voraussichtlich nach Ostern aus dem spanischen Benidorm/Alicante nach OsnabrĂŒck.
„Zurzeit trainieren die Emmener Kollegen mithilfe von Futter die Asiatischen ElefantenkĂŒhe Htoo Yin Aye und Ma Palai sowie den mĂ€nnlichen Nachwuchs Ananda und Mong Tine in die Container zu gehen. Sobald die Tiere dazu in der Lage sind, kann der Transport stattfinden – hoffentlich noch vor Ostern“, berichtet Zoodirektor Prof. Michael Böer bei der heutigen Pressekonferenz auf der Elefantenanlage im Zoo OsnabrĂŒck. „Die besondere Herausforderung ist der Nachwuchs: Hier mĂŒssen die Emmener Kollegen entscheiden, ob Ananda und Mong Tine alleine in einem Container reisen oder mit ihrer Mutter gemeinsam. Beides hat Vor- und Nachteile.“

Emmener KĂŒhe benötigen dringend neues Zuhause
Ein weiterer Aspekt: „Die Zuchtkuh Htoo Yin Aye ist möglicherweise wieder schwanger. Das können wir aber erst in OsnabrĂŒck nach mehrwöchigen Urintests mit Sicherheit sagen“, erlĂ€utert Böer. „Wenn sie schwanger ist, ist sie vielleicht im zehnten bis 14. Monat tragend. Ein Elefant trĂ€gt insgesamt 22 Monate. Das heißt, sie wĂ€re im zweiten Drittel der Schwangerschaft – hier ist ein Transport im Vergleich zum Beginn oder Ende der Schwangerschaft unbedenklich.“ Die Emmener KĂŒhe mit ihrem Nachwuchs mĂŒssten jedoch jetzt schnell ein neues Zuhause bekommen, da es in der Herde große soziale Anspannungen gebe, nachdem die Leitkuh gestorben war und zwei KĂŒhe um die ranghöchste Position streiten. „Diese tĂ€glichen Auseinandersetzungen sind fĂŒr eine möglicherweise schwangere Elefantenkuh belastender als ein einmaliger kurzer Transport“, so Böer.

Elefantenbulle Luka reist nach OsnabrĂŒck
WĂ€hrend die Emmener Tierpfleger ihre Elefanten auf die Reise vorbereiten, hat der OsnabrĂŒcker Zoo mit dem Koordinator des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms fĂŒr Asiatische Elefanten einen genetisch passenden Elefantenbullen fĂŒr die weitere Zucht ausgesucht: „Elefantenbulle Luka, ĂŒber drei Meter groß und 39 Jahre alt, wird voraussichtlich im April aus dem spanischen Zoo Terra Natura an den Schölerberg ziehen“, berichtet Böer. „Wir waren vor Ort, haben uns mit den Tierpflegern ausgetauscht und ihn  begutachtet – ein imposanter und sozial vertrĂ€glicher Elefantenbulle.“ Mit den Emmener KĂŒhen und Luka will der Zoo OsnabrĂŒck eine stabile Elefantenfamilie aufbauen und zur Erhaltung dieser Art beitragen: „Asiatische Elefanten sind unmittelbar vom Aussterben bedroht. Es leben nur noch zwischen 25.000 und 30.000 Exemplare in freier Natur – wĂ€hrend es noch ĂŒber 600.000 Afrikanischen Elefanten gibt.“

Höhere Mauern und dickere Seile
Im Elefantenrevier des OsnabrĂŒcker Zoos bereiten die Tierpfleger alles fĂŒr die Ankunft der Asiaten vor. „Wir haben das Elefantenhaus neu gestrichen und weitere Heuraufen angebracht. Außerdem haben wir Löcher in die WĂ€nde der Schlafboxen gebohrt, sodass wir den Elefanten vom Pflegergang aus Leckereien zur BeschĂ€ftigung zustecken können“, berichtet Elefantenrevierleiter Detlef Niebler. Auch auf der Außenanlage gibt es einige Anpassungen: „Ausgewachsene Elefantenbullen benötigen etwa ab dem 30. Lebensjahr Innen- und Außenbereiche, in denen sie ĂŒber Wochen ihre Ruhe haben können, weil sie in solchen Phasen das 80fache der ĂŒblichen Testosteron-Menge im Blut haben“, erlĂ€utert Niebler. „Diesen Zustand bezeichnet man als Musth. In diesen Phasen sind alle Elefantenbullen extrem reizbar und angriffslustig und benötigen Ruhe und Abgeschiedenheit. Das ist von der Natur so eingerichtet, da die Bullen in freier Wildbahn in dieser Zeit um ihre Weibchen kĂ€mpfen.“ Deswegen werde am Bullenstall eine zusĂ€tzliche Mauer gezogen, sodass Luka wĂ€hrend der Musth dahinter seinen eigenen MĂ€nnerbereich mit Schwimmbecken erhalte. In der ĂŒbrigen Zeit könne Luka mit der Familie zusammen sein. „DafĂŒr mĂŒssen wir jedoch den gesamten Außenbereich sicherer gestalten. Dickere Seile werden angebracht, das Weidezaunsystem erneuert und einige Felsmauern bis auf knapp drei Meter erhöht“, ergĂ€nzt Niebler.

Tutume reist nach Kanada
Zurzeit lebt noch der letzte der ehemals fĂŒnf Afrikanischen Elefanten in OsnabrĂŒck: Elefantenbulle Tutume. „Tutume wird im FrĂŒhsommer in den Granby Zoo in der NĂ€he von MontrĂ©al, Kanada, reisen“, berichtet Böer. „Allerdings wird er zuvor einem umfangreichen Gesundheitstest unterzogen, den die Kanadischen Behörden zur Einfuhr vorgeben. Da sich das Genehmigungsverfahren aber ĂŒber Monate hinziehen kann und zeitgleich die schwierige soziale Situation unter den Elefanten im Zoo Emmen schnelles Handeln erfordert, wird Tutume fĂŒr kurze Zeit in die Obhut des Serengeti Parks gegeben.“ Hier treffe er auch die Elefantenkuh Umtali, die 2002 von OsnabrĂŒck hierhin zog, sodass er bis zur Abreise in Kanada in guter Gesellschaft sei.

Zooverein und Aufsichtsrat unterstĂŒtzen Elefantentausch
Karin Bruchhausen, zweite stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und TierĂ€rztin, freut sich, wenn alle Elefanten an ihrem endgĂŒltigen Bestimmungsort sind: „Der Aufsichtsrat der Zoo OsnabrĂŒck gGmbH, die GeschĂ€ftsfĂŒhrung und das PrĂ€sidium des Zoovereins stehen voll hinter dem engagierten und professionellen Vorgehen von Zoodirektor Böer. Wir hoffen, dass es allen Tieren in der neuen Situation besser geht und wir durch die neuen Konstellationen zu Nachwuchs und zur Arterhaltung sowohl bei den Afrikanischen als auch bei den Asiatischen Elefanten beitragen können.“

Hintergrund:
2012 hatte der Zoo OsnabrĂŒck gemeinsam mit den Elefanten- ZuchtbuchfĂŒhrern der EuropĂ€ischen Zoogemeinschaft beschlossen, von Afrikanischen auf Asiatische Elefanten umzustellen. Im Zoo OsnabrĂŒck lebten insgesamt fĂŒnf Elefanten: Die zwei Ă€lteren Zirkuselefanten Miry und Betty, die ElefantenkĂŒhe Sabi und Matibi sowie der Elefantenbulle Tutume. Da Tutume und Matibi verwandt waren, war in dieser Konstellation in OsnabrĂŒck keine Zucht möglich – die Elefantenhaltung war in eine Sackgasse gelangt. Jungtiere aufzuziehen ist jedoch fĂŒr alle Tiere ein essenzielles BedĂŒrfnis und im Sinne der Arterhaltung eine wichtige Aufgabe der Zoos. Daraufhin reisten Miry und Betty in den Zoo Fasano in Italien, wĂ€hrend die KĂŒhe Matibi und Sabi ein neues Zuhause im Zoo „African Safari“ bei Toulouse fanden. In Toulouse besteht die Hoffnung, dass Matibi sich einen Partner aus zwei Jungbullen auswĂ€hlt und Nachwuchs bekommt.

Bildquelle: Zoo Emmen
Die Emmener-Elefantenfamilie mit Ma Palai, Mon Tine, Ananda und Htoo Yin Aye (v.l.) wird voraussichtlich noch vor Ostern nach OsnabrĂŒck reisen.
(21.02.2013, 14:32)
Carsten Horn:   Das Duisburger BaumkĂ€nguruh fĂ€hrt mW voll auf Oregano ab, g...
(17.02.2013, 21:51)
Michael Mettler:   Wird eigentlich ein solches Geruchs-Enrichment in OsnabrĂŒck oder irgendwo sonst auch anderen Tiergruppen angeboten? Bisher kenne ich sowas immer nur fĂŒr Raubtiere, obwohl ja auch viele andere Tiergruppen (und nicht nur SĂ€uger) stark geruchlich orientiert sind.
(17.02.2013, 21:06)
Zoo OsnabrĂŒck:   Curry, Koriander, Pfefferminz – Tiere lieben es exotisch
Indasia spendet GewĂŒrze fĂŒr Feinschmecker im Zoo

Von Pfefferminz bis LebkuchengewĂŒrz, von Zwiebelpulver bis hin zu gerĂ€uchertem Koriander – Tiere mögen GewĂŒrze. Wie wir Menschen sind aber auch sie wĂ€hlerisch: Jedes Tier hat seine Vorlieben.

„Curry!“ – Könnte man die beiden Vielfraße Vilja und Loki aus dem Zoo OsnabrĂŒck interviewen, so wĂ€re das sicherlich die Antwort auf die Frage nach ihrem LieblingsgewĂŒrz. Streut Tierpfleger Thorsten Vaupel das gelbe Pulver im Vielfraß-Gehege aus, stĂŒrzen sich die beiden mit Begeisterung darauf: „Sie wĂ€lzen sich auf dem Curry, bepudern ihr Fell damit und naschen davon. Duftet nur einer von beiden nach dem GewĂŒrz, kugeln sie sich auch schon mal ĂŒbereinander, was fĂŒr die Besucher besonders schön zu beobachten ist“, berichtet Vaupel. Die GewĂŒrze werden im Zoo als positive Stimulation eingesetzt, um die Tiere zu beschĂ€ftigen und ihnen Abwechslung zu bieten. In der Natur sind Tiere laufend mit fremden GerĂŒchen konfrontiert, wie dem von potenziellen Beutetieren, Geschlechtspartnern oder Feinden – eine Art der Kommunikation zwischen den Tieren. Setzen die Tierpfleger im Zoo GewĂŒrze ein, können sie auch hier den Geruchssinn der Tiere herausfordern und so Langeweile vorbeugen.
Gespendet werden die GewĂŒrze von dem GewĂŒrzmittelhersteller Indasia aus GeorgsmarienhĂŒtte: „Gerne haben wir neben einer Sponsoring-Partnerschaft mit dem Zoo auch die Patenschaft fĂŒr die beiden Vielfraße ĂŒbernommen und freuen uns, dass unsere GewĂŒrze nicht nur bei uns Menschen gut ankommen“, so JosĂ© Kilhoffer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer bei Indasia.
Doch nicht nur die Vielfraße profitieren von dem Engagement. Auch bei vielen anderen Tierarten, wie BĂ€ren, Löwen oder Luchsen, nutzt der Zoo GewĂŒrze, um die Nasen und Geschmacksnerven der Tiere herauszufordern: „Wir mischen die GewĂŒrze in StrohsĂ€cke, mit denen die Tiere dann spielen oder sich darin wĂ€lzen können“, erzĂ€hlt Tanja Boss, die Leiterin des Kamelreviers. „Man benötigt von den GewĂŒrzen lediglich eine kleine Menge, da die meisten Tiere eine viel feinere Nase haben, als wir Menschen.“
Dabei sind die GeschmĂ€cker verschieden: Luchse mögen gerne Fenchel und Pfefferminz, wĂ€hrend die Löwen gerĂ€ucherten Koriander bevorzugen. Die Tierpfleger setzen die DuftsĂ€ckchen alle zwei bis drei Wochen ein und variieren dabei die GewĂŒrze, so dass die Tiere das Interesse nicht verlieren. Wenn es also beim nĂ€chsten Zoobesuch nach Curry duftet, sind wieder die tierischen Feinschmecker unterwegs.

Foto: Zoo OsnabrĂŒck / Lisa Josef
Vielfraßmann Loki liebt Curry und badet regelrecht darin.
(15.02.2013, 09:55)
Oliver MĂŒller:   Also unser Bonner General-Anzeiger (Tageszeitung) hat schon mehrfach ĂŒber "die seltenen Croissant-Schafe" berichtet. Irgendwie auch französisch.
(14.02.2013, 10:55)
WolfDrei:   Etwas "Besserwisserei": da ich auch in fast allen anderen Zoos , die die besagten "Zwergschafe" haben, die Schreibweise "Quessantschaf" finde: es mag zwar einem Deutschen schwerfallen, das auszusprechen: aber die Insel Ile d`Ouessant vor der bretonischen KĂŒste wird nicht mit Q (wie KUUH) sondern mit O (wie OOH) geschrieben. Und O und u werden zum gesprochenen U, da das einzelstehende u zum gesprochenen Ü wird (Beispiel bureau frz = BĂŒro). Und steht dann dort noch ein e dahinter, wirds schon fast wie W gehaucht. Zugestandenerweise hat man in der Bretagne gewisse Ausspracheschwierigkeiten.
Ein anderes Beispiel einer falschen Schreibweise - nicht auf Frankreich bezogen: Oft wird der deutsche Entdecker Klaus von der Decken zum Van der Decken (betrifft u.a. einen Tocko und einen Sifaka - also richtig Von der Decken-Sifaka)
(14.02.2013, 10:32)
Jan Beensen:   Kaninchen, Ziegen und Quessantschafe laufen in einem asiatischen Bauerndorf umher?
Und was passiert mit den HĂ€ngebauchschweinen und HĂŒhnern?
Gibt es Bilder von der Baustelle des neuen asiatischen Streicheldorfes?
(13.02.2013, 18:33)
Zoo OsnabrĂŒck:   Neues im Zoojahr 2013: Streichelspielplatz und Tigeranlage
Knapp eine Million Besucher in 2012

Zwar knackte der Zoo OsnabrĂŒck 2012 nicht die Eine-Million-Grenze wie im Vorjahr, blickt aber mit 982.000 Besuchern und 22.300 verkauften Jahreskarten auf das zweiterfolgreichste Jahr in seiner Geschichte zurĂŒck. Die nĂ€chsten Bauprojekte laufen bereits.

„Die Eröffnung des Affentempels ‚Angkor Wat’ war sicherlich einer der Höhepunkte 2012“, erinnert sich Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo OsnabrĂŒck gGmbH. „Im neuen Jahr können wir dank 982.000 Besuchern in 2012 direkt daran anknĂŒpfen: Unsere Tigeranlage wird bis 2014 ebenfalls im Tempelstil umgebaut. Dann ziehen zwei Sumatra-Tiger in das 1.000 Quadratmeter große Gehege ein.“ Circa 6,5 Millionen Euro Umsatz mit einem Gewinn von knapp 350.000 Euro vor Abschreibung habe der Zoo gemacht, so Sliwka. „Da der Zoo gemeinnĂŒtzig ist, fließen alle Einnahmen direkt in den Zoo zurĂŒck und kommen hier den Tieren zugute“, so Sliwka.

Elefantentausch richtig und wichtig
Auch im Tierbereich zieht Karin Bruchhausen, zweite stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, eine positive Bilanz: „Unser neuer Zoodirektor Michael Böer ist sehr engagiert an seine neue Aufgabe herangegangen. So veranlasste er den Tausch mehrerer Zuchtpartner bei verschiedenen Tiergruppen, um so fĂŒr eine grĂ¶ĂŸere genetische Vielfalt und damit gesunde Nachkommen zu sorgen. Das ist im Hinblick auf den Artenschutz und die Arterhaltung sehr wichtig.“ FĂŒr 2013 erwarte der Zoo deswegen einige Jungtiere. Die Entscheidung, die Afrikanischen Elefanten abzugeben und dafĂŒr in naher Zukunft die Asiatischen DickhĂ€uter aus Emmen aufzunehmen, sei zwar schwer gefallen, aber dennoch richtig und wichtig gewesen, so Bruchhausen, die selbst TierĂ€rztin ist.
 
Neuer Streichelspielplatz ab MĂ€rz 2013
Doch nicht nur in der Tierwelt wird es 2013 Neuerungen geben, wie Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Schenk berichtet: „FĂŒr unsere jungen Besucher wird bereits im MĂ€rz die modernisierte Streichelanlage eröffnet. Wir haben das Konzept komplett ĂŒberarbeitet: Auf der alten Anlage entsteht gerade ein asiatisches Bauerndorf, passend zur Tempelwelt ‚Angkor Wat’, in dem dann unter anderem Ziegen, Kaninchen und Quessant-Schafe frei herumlaufen.“ Außerdem werde es Spielmöglichkeiten fĂŒr die ganz kleinen Besucher geben.

Auch im Bildungsbereich wird der Zoo 2013 sein Angebot erweitern, freut sich Aufsichtsratsmitglied Hans Cromme: „Am 11. April eröffnen wir Klimatopia, eine interaktive Ausstellung zum Thema Klimawandel, unterstĂŒtzt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Stadtwerken OsnabrĂŒck und der Bingo-Umweltstiftung. Wir hoffen, dass unsere bĂ€renstarken Klimabotschafter Tips und Taps die Besucher zum Klimaschutz motivieren können.“ Mithilfe der neuen Angebote hofft Cromme, dass der Zoo 2013 erneut die Eine-Million-Marke knackt: „Dank der ausgefeilten Masterplanung und einem sehr guten Marketingkonzept, erarbeitet von unserem GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann, konnten wir fĂŒr unsere Tiere viele Bereiche verbessern und auch fĂŒr die Besucher attraktiver werden. Die hohen Besucherzahlen helfen uns wiederum, die letzten veralteten Tierbereiche zu erneuern. Wir sind auf einem sehr guten Weg.“

Weiterhin viele Angebote im Zooverein
Über die neuesten Entwicklungen freut sich auch Aufsichtsratsmitglied Reinhard Coppenrath, der als PrĂ€sident der Zoogesellschaft OsnabrĂŒck e.V. fĂŒr das Vereinsleben der aktuell 2.223 Mitglieder zustĂ€ndig ist: „Unsere Vereinsmitglieder unterstĂŒtzen nicht nur die weitere Zooentwicklung, sondern profitieren auch davon. 2013 planen wir wieder ein Sommerfest, SonntagsfĂŒhrungen und Zooreisen.“ Dieses Jahr geht es unter anderem in die Zoos Emmen und Rotterdam.

Der Aufsichtsrat wurde im Rahmen der GrĂŒndung der Zoo OsnabrĂŒck gGmbH ins Leben gerufen. Neben den fĂŒnf PrĂ€sidiumsmitgliedern der weiterhin bestehenden Zoogesellschaft OsnabrĂŒck e.V. werden zukĂŒnftig zwei Vertreter der Stadt OsnabrĂŒck in den Aufsichtsrat eintreten. Die Stadt OsnabrĂŒck hĂ€lt demnĂ€chst fĂŒnf Prozent an der Zoo OsnabrĂŒck gGmbH. „Durch die GrĂŒndung der gGmbH im vergangenen Jahr bekommt der Zoo nun die professionellen Strukturen, die er bei seinem stark gewachsenen Wirtschaftsvolumen benötigt und ist damit auch organisatorisch bestens fĂŒr die Zukunft aufgestellt. Insofern war 2012 ein Richtung weisendes Jahr fĂŒr den Zoo“, betont Aufsichtsratsvorsitzender Sliwka.

Foto:
Der Zoo-Aufsichtsrat setzt sich auch fĂŒr die Tapire ein: Sie erhalten demnĂ€chst eine neue Außenanlage. Von links nach rechts: Hans Cromme (Aufsichtsratsmitglied), Reinhard Coppenrath (Aufsichtsratsmitglied und PrĂ€sident Zoogesellschaft OsnabrĂŒck e.V.) mit Tochter Diana, Reinhard Sliwka (Aufsichtsratsvorsitzender) und Karin Bruchhausen (2. stellv. Aufsichtsratsvorsitzende; es fehlt Wolfgang Schenk).

Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
(11.02.2013, 16:03)
Zoo OsnabrĂŒck:   Hallo Nuru und Basimah!
Zwei langbeinige Tierkinder im Zoo OsnabrĂŒck geboren

Im Zoo OsnabrĂŒck stand der vergangene Mittwoch (30.01.2013) ganz im Zeichen des Kindes: Bei den Giraffen und den Dromedaren gab es Nachwuchs.

Giraffenkuh Diana brachte am frĂŒhen Morgen ihren Sohn Nuru auf die Welt. „Als ich um kurz vor Acht in den Stall kam, lag der Kleine noch ganz nass im Stroh“, berichtet Tierpflegerin Stephanie Batz. „Die Geburt muss also kurz vorher stattgefunden haben.“ Beide Tiere sind wohlauf. FĂŒr Diana war es die sechste und auch letzte Geburt – mit 24 Jahren ist sie fĂŒr eine weitere Zucht zu alt. Nuru ist zwar trotz seiner 1 Meter 60 ein eher kleines Giraffenbaby, zeigt aber starken Willen: „Schon nach kurzer Zeit versuchte er beharrlich aufzustehen. ZunĂ€chst hatte er noch Schwierigkeiten, seine langen, staksigen Beine in die richtige Position zu bringen. Aber ziemlich schnell hatte er den Dreh raus und suchte nach dem Euter seiner Mutter“, erzĂ€hlt Batz. Nurus Vater, der 14-jĂ€hrige Edgar, reckte wĂ€hrenddessen seinen langen Hals ĂŒber die Stallwand und beĂ€ugte neugierig die ersten AktivitĂ€ten seines Sprösslings. Auch die anderen Giraffen, Dubaku, Nanji, Ursula und Manja, lugten immer wieder herĂŒber und warteten gespannt darauf, ihr neues Familienmitglied begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen.

Am Mittag Nachwuchs bei den Dromedaren
Am selben Tag um 13 Uhr gab es auch im Kamelrevier Grund zur Freude: Dromedar Kathi gebar nach dreizehn Monaten Tragzeit ein DromedarmĂ€dchen. „Nach der traurigen Totgeburt 2011 zaubert uns die Kleine heute ein LĂ€cheln ins Gesicht, deshalb haben wir sie ‚Basimah’ genannt. Das ist arabisch und bedeutet ‚ein LĂ€cheln’“, freut sich Marcel Köck, Tierpfleger im Kamelrevier. FĂŒr Kathi war es bereits die siebte Schwangerschaft. Mutter und Tochter haben alles gut ĂŒberstanden, auch wenn Mutter Kathi nach der Geburt noch eine Calcium-Spritze vom Tierarzt verordnet bekam. Inzwischen ist Basimah schon sehr fidel und probiert auf ihren langen Beinen kleine GaloppsprĂŒnge im Stall aus.
Beide Jungtiere können die Besucher mit etwas GlĂŒck am Wochenende sehen. Nuru ist zurzeit mit seiner Mutter Diana im mittleren Innengehege; wenn er nicht gerade zusammengekuschelt im Stroh schlĂ€ft, können Besucher sein helles Köpfchen sehen. Basimah wird, allerdings nur bei gutem Wetter, am Wochenende die Außenanlage erkunden.

Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Nuru circa eine Stunde nach der Geburt: Er steht bereits! Mutter Diana leckt ihn trocken.
(04.02.2013, 10:27)
Jonas Homburg:   Das ist sicher ein Fehler, ich tippe darauf, dass die Nandus gemeint sind, die z. Zt. mit den Guanakos leben. Die Waldhunde haben ein eigenes relativ neues gutes Gehege zwischen Tapiren und NasenbĂ€ren, Erwieterungsbedarf sehe ich da sowieso nicht.
(23.01.2013, 18:36)
Michael Mettler:   Waldhunde und Wasserschweine gemeinsam??? Meines Wissens gehören doch Capybaras zum natĂŒrlichen Beutespektrum des Waldhundes?
(22.01.2013, 17:59)
Zoo OsnabrĂŒck:   Inventur im Zoo: 2.908 Tiere leben am Schölerberg
Zwei prominente Zoosenioren verstorben

In den letzten Wochen hatten die Tierpfleger im Zoo OsnabrĂŒck eine ganz besondere Aufgabe: Sie mussten ihre Tiere fĂŒr die jĂ€hrliche Inventur zĂ€hlen. Zwei Tiere gehören leider nicht mehr dazu: Tapirmann Ernesto (21 Jahre) und Tigerin Thiki (20 Jahre) verstarben.

2.908 Tiere aus 297 Arten zĂ€hlte Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo OsnabrĂŒck und zustĂ€ndig fĂŒr die tierische Bilanz, zum Abschluss der Inventur: „Die grĂ¶ĂŸte Artenvielfalt haben wir bei den SĂ€ugetieren mit 84 verschiedenen Arten und 560 Individuen. Die meisten Individuen finden sich jedoch bei den Fischen: 1.487 Fische aus 78 Arten leben in unserem Tetra-Aquarium.“ Gerade bei den Fischen und Vögeln ist die jĂ€hrliche Inventur eine Herausforderung fĂŒr die Tierpfleger: „In Gehegen mit vielen, aktiven Tieren, wie zum Beispiel bei der Sichler-Voliere, stehen wir mit bis zu drei Tierpflegern davor. Jeder zĂ€hlt dann in einem anderen Gehegebereich und anschließend addieren wir die jeweiligen Ergebnisse“, beschreibt Wulftange den Vorgang. Bei den Fischen mĂŒsse auch schon mal geschĂ€tzt werden.

Letzte Tigerin im OsnabrĂŒcker Zoo verstorben
Zwei beliebte Tierpersönlichkeiten musste der Zoo leider aus seiner Bestandsliste nehmen: Tapirmann Ernesto verstarb im Alter von fast 22 Jahren am 15.01.2013 und Tigerfrau Thiki musste im hohen Alter von fast 21 Jahren am 30.12.2012 eingeschlĂ€fert werden: „Thiki zeigte keinerlei Lebenswillen mehr und ihre KrĂ€fte schwanden von Tag zu Tag“, berichtet Zoodirektor Prof. Michael Böer. Nachdem die altersschwache Tigerin fĂŒnf Tage keine Nahrung aufnahm, beendeten die Zoomitarbeiter schweren Herzens ihr Leiden. „Da im Zoo natĂŒrliche Feinde fehlen und die Tiere medizinisch versorgt werden, erreichen Zootiere in der Regel ein sehr hohes Alter – somit haben wir aber auch die Verantwortung, sie zu erlösen, wenn es die UmstĂ€nde erfordern.“ Thiki kam 2010 gemeinsam mit Tigermann Tycho aus Frankreich nach OsnabrĂŒck. Tycho verstarb 2011 im Alter von 16 Jahren an einem Tumor in der Bauchhöhle.

Bis der geplante Umbau der Tigeranlage startet, bleibt sie eine Seniorenresidenz: Die 34 Jahre alte BraunbĂ€rendame Susi, Mutter der MischlingsbĂ€ren Tips und Taps, lebt solange dort. In die neue 1.000 Quadratmeter große Tigeranlage im Stile des Affentempels „Angkor Wat“ werden im Jahr 2014 zwei Sumatra-Tiger ziehen.

Tapirzucht zur Arterhaltung
Auch Tapir Ernesto erreichte mit fast 22 Jahren ein hohes Alter. „In den letzten Monaten wollte er nicht mehr fressen und wurde immer dĂŒnner. Trotz intensiver Behandlung durch unseren Zootierarzt mit Infusionen und Medikamenten verließen ihn schließlich die KrĂ€fte“, berichtete Zoodirektor Böer. Der Tapirmann verbrachte fast 17 Jahre im Zoo OsnabrĂŒck und lebte dort mit drei Weibchen zusammen. „Ernesto war ein friedlicher Tapir und Vater von sieben Kindern. Damit hat er zur Arterhaltung beigetragen, denn Flachlandtapire sind eine gefĂ€hrdete Tierart, weil ihr Lebensraum, der Regenwald, zerstört wird. Der Zoo OsnabrĂŒck unterstĂŒtzt deswegen ein Tapirschutzprojekt in Ecuador finanziell“, so Böer. Der Zoo plane, wieder einen mĂ€nnlichen Tapir in die Gruppe zu integrieren. Außerdem wird die Tapirfamilie im Laufe dieses Jahres eine neue, große Außenanlage erhalten, die sie gemeinsam mit ihren jetzigen Nachbarn, den Guanakos, Wasserschweinen und Waldhunden, bewohnen wird.

2012 weniger Tiere als 2011
Bei der letzten Inventur Ende 2011 zĂ€hlte der Zoo OsnabrĂŒck ĂŒbrigens 2.921 Tiere aus 328 Arten. „Wir haben im Vergleich zum Vorjahr in einigen Bereichen, wie bei den Fischen, Wirbellosen oder SĂ€ugetieren, weniger Arten und Individuen. Einige Tiere sind verstorben, wie unsere Thiki, andere leben jetzt in anderen Zoos, weil sie dort bessere Zuchtpartner finden, wie beispielsweise die Gelbkopfschildkröte. Zoos sind untereinander ĂŒber das Erhaltungszuchtprogramm vernetzt, um Zootiere fĂŒr die Arterhaltung zu tauschen“, erlĂ€utert Wulftange. FĂŒr 2013 erwarte der Zoo einige Jungtiere, da in mehreren Gruppen die Zuchtpartner fĂŒr eine grĂ¶ĂŸere genetische Vielfalt und damit gesunde Tiere ausgetauscht wurden.

Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Birgit Strunk)
Tapir Ernesto wurde fast 22 Jahre alt.
(22.01.2013, 16:16)
Ulli:   zum Selbstbeurteilen:
www.zoonaute.net/africansafari-2013elephant.html

(20.01.2013, 21:07)
Jolantha Belik:   Hat wer aktuelle Infos aus Plaisance (Toulouse)? Wie geht es Matibi und Sabi? Stimmt es, dass die Außenanlage der Elis noch nicht fertig ist?
(20.01.2013, 20:53)
Stefanie Fischer:   Es steht ja in der Pressemitteilung, dass es "bereits" 5°C waren, also gehen die auch davon aus das die Temperatur weiter steigt.
(20.01.2013, 19:10)
Niedersachse:   Jap, wer mal bei solchen Temperaturen einen Pferde-AnhĂ€nger mit zwei Pferden drauf öffnet, merkt dass die den ganz schön gut aufheizen können. Die Ekipa-AnhĂ€nger sind ja auch oben geschlossen, da hĂ€lt sich die Luft sehr gut drin, im Gegensatz zu den Containern von Interzoo.
(20.01.2013, 15:14)
Jolantha Belik:   FĂŒr EisbĂ€ren sicherlich die ideale Temperatur, aber sonst finde ich 5 Grad Celsius bei der Abfahrt nicht gerade mollig warm. Ich wĂŒrde gerne wisen, welche Temperatur und vor allem welche Luftfeuchtigkeit es bei der Ankunft in Toulouse im Container hatte.
(20.01.2013, 13:07)
Stefanie Fischer:   Ich glaube nicht das es so kalt war. Laut Pressemitteilung waren die Container mit Stroh isoliert und bei der langen Fahrt und diesem kleinen Volumen haben die Elefanten den Container garantiert genĂŒgend selbst aufgeheizt.
(17.01.2013, 13:12)
Jolantha Belik:   Matibi und Sabi sind in Toulouse gut angekommen. Die arme MĂ€use, bei Minusgraden ĂŒber 22 Stunden im LKW unterwegs, man kann nur hoffen und Daumen halten, dass sie sich keine LungenentzĂŒndung & Co. eingefangen haben.
(16.01.2013, 22:44)
Zoo OsnabrĂŒck:   Adieu, Matibi und Sabi!
Afrikanische ElefantenkĂŒhe reisen nach SĂŒdfrankreich

Heute hieß es erneut Abschiednehmen im Elefantenrevier des Zoo OsnabrĂŒck. Die KĂŒhe Matibi und Sabi reisten nach Toulouse – ein weiterer Schritt zur Umstellung auf Asiatische Elefanten.
„Das Verladen der KĂŒhe verlief sehr ruhig“, berichtete Zoodirektor Prof. Michael Böer. „Um neun Uhr starteten wir mit den Transportvorbereitungen und um 15 Uhr rollte der LKW aus dem Zoo.“ Der Zoo hatte fĂŒr den Transport das international tĂ€tige Unternehmen Ekipa, Spezialist fĂŒr Tiertransporte, beauftragt. Erst Sabi, dann Matibi wurden in je einen Spezialcontainer gefĂŒhrt, wie Böer berichtet: „Die Tierpfleger kĂŒmmerten sich heute besonders intensiv um die beiden Elefanten, denn natĂŒrlich waren beide aufgeregt. Die KĂŒhe erhielten eine Beruhigungsspritze bis sie so entspannt waren, dass wir ihnen Seile um die Fußfesseln legen konnten.“ Per Seilwinde fĂŒhrten die Zoomitarbeiter die Tiere anschließend vorsichtig, einen Schritt nach dem anderen rĂŒckwĂ€rts in die Container, die auf der Elefantenaußenanlage direkt vor dem Haus standen. RĂŒckwĂ€rts sei wichtig, damit die Elefanten, wenn sie wieder aussteigen, sofort sehen können, wo es hingeht. Ein Kran hob die Container mit 2,8 Tonnen (Sabi) und knapp 2 Tonnen (Matibi) anschließend ĂŒber die Elefantenanlage auf den LKW.

Lange Fahrt nach Toulouse
Inspiziert und genehmigt wurde der Transport von AmtstierĂ€rztin Dr. Jutta Breuer, die vor der Abfahrt noch die Temperatur im Container maß. Die WĂ€nde waren aufgrund des Wintereinbruchs mit Strohballen isoliert. Mit bereits fĂŒnf Grad Celsius kurz nach Verladen konnte der Wagen dann gen SĂŒdfrankreich aufbrechen. „Die Fahrt mit 80 km/h dauert circa 22 Stunden. FĂŒr Elefanten ist das Stehen wĂ€hrend der Fahrt aber nicht anstrengend, denn sie legen sich sowieso nur sehr selten hin“, erlĂ€utert Boer. Der Abschied fiel schwer, schließlich lebte Sabi seit 1987 und Matibi seit 2006 im Zoo OsnabrĂŒck. Viele Tierpfleger verabschiedeten sich von ihren Lieblingen und knipsten noch schnell ein Erinnerungsfoto. Begleitet werden Sabi und Matibi auf ihrer Reise von Tierarzt Thomas Scheibe und einer Tierpflegerin aus dem OsnabrĂŒcker Zoo, die in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden nach den Tieren im Transporter schauen.

Sackgasse in der Elefantenhaltung
Da der Zoo OsnabrĂŒck mit der Elefantenhaltung in eine Sackgasse geraten war, musste man gemeinsam mit dem EuropĂ€ischen ZuchtbuchfĂŒhrer fĂŒr Afrikanische Elefanten eine Entscheidung fĂ€llen, wie Böer erklĂ€rte: „Matibi und unser Jungbulle Tutume sind Geschwister. Sie können sich nicht fortpflanzen und wollen auch nicht zusammen sein. Leider hatte sich kein passender afrikanischer Bulle zum Tausch mit Tutume gefunden. Gleichzeitig suchte der Emmener Zoo dringend eine neue Bleibe fĂŒr ihre Asiatische Elefantengruppe.“ Deswegen sei die Entscheidung gefallen, den Asiaten in OsnabrĂŒck eine neue Heimat zu bieten, wĂ€hrend die OsnabrĂŒcker Elefanten in andere Gruppen integriert werden. „Auf diesem Wege hoffen wir auch, allen Elefanten zu ermöglichen, sich fortzupflanzen – was angesichts der GefĂ€hrdung der Tierarten, aus GrĂŒnden des Artenschutzes aber auch fĂŒr das Wohlbefinden aller Elefanten-Individuen sehr wichtig ist.“   
Bereits im Dezember waren die ehemaligen Zirkuselefanten Miry und Betty nach Italien gereist. Die Hoffnung, dass diese gemeinsam mit Matibi und Sabi eine intakte Elefantengruppe bilden, hatte sich nicht erfĂŒllt. „Wie auch bei Menschenfamilien verstehen sich nicht alle Elefanten automatisch miteinander. Sie sind sehr intelligent und sensibel. Nun hoffen wir, sowohl den OsnabrĂŒcker Elefanten, als auch den Emmener Elefanten durch die verĂ€nderte Situation mehr LebensqualitĂ€t zu ermöglichen“, blickt Böer optimistisch in die Zukunft.
Sobald fĂŒr Tutume eine neue Heimat gefunden ist – voraussichtlich Kanada – werden die Asiatischen Elefanten aus Emmen ihre Reise nach OsnabrĂŒck antreten, laut Zoodirektor Böer spĂ€testens im MĂ€rz.

Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
„Go back, Matibi“ rufen die Tierpfleger: Mithilfe von Kommandos und Seilen geht die 13 Jahre alte Elefantenkuh langsam rĂŒckwĂ€rts in den Container.
(15.01.2013, 08:17)
Ulli:   zitiert aus der Zoo-Homepage: Besucher beider Institutionen können weiterhin an den Wochenenden (samstags, sonntags) sowie an Feiertagen den Durchgang zwischen den Einrichtungen im Höhlenlabyrinth nutzen. Damit können Museumsbesucher an diesen Tagen kostenlos in den Unterirdischen Zoo und Zoobesucher kostenlos in das Museum. Montags bis freitags bleibt der Durchgang seit dem neuen Jahr geschlossen. Eine Sonderregelung gilt fĂŒr gefĂŒhrte Schulklassen und Gruppen des Museums: Sie können auch dienstags bis freitags den Unterirdischen Zoo kostenfrei besuchen.

Das muss man nicht verstehen ... oder?

Die unter.Welten im Museum gehören zum unterirdischen Zoo wie auch der unterirdische Zoo zu den unter.Welten im Museum. Die Vertzahnung und der weitestgehend unkomplizierte und zeitgleiche Zugang war die ursprĂŒngliche Intention gewesen...

Ich denke auch, dass das Museum mit der alten Regelung hinsichtlich des besucheraufkommens nicht schlecht gefahren ist...
(12.01.2013, 19:39)
Michael Mettler:   @Daniel Meier: Selbst wenn das stimmen sollte - es beantwortet meine Fragen nicht...
(10.01.2013, 22:37)
Daniel Meier:   @MM Die Pressemeldung ist doch fĂŒr die uninformierte Öffentlichkeit geschrieben und das EEP wird nur erwĂ€hnt um ĂŒber eigene Fehler hinwegzutĂ€uschen.
(10.01.2013, 19:56)
Jan Jakobi:   Ja, schade mit den Elefanten.

Ich hĂ€tte fĂŒr "Matibi" Halle gut gefunden, weil dort ihre Mutter "Bibi" und ihre Schwester "Panya" leben. Da aber "Bibi" bald wieder ein Kalb bekommt, wĂ€re eine FamilienzusammenfĂŒhrung vielleicht nicht so gut.

"Sabi" hĂ€tte ich wieder mit "Umtali" in Hodenhagen zusammengefĂŒhrt.

Und fĂŒr "Tutume": Ihn und seinen Halbbruder "Kando" in eine Jungbullen-Gruppe.


(10.01.2013, 18:12)
Michael Mettler:   Tutume und Matibi sind doch m.W. vom Tierpark Berlin in OsnabrĂŒck "nur" eingestellt worden, sprich der TP mĂŒsste nach wie vor EigentĂŒmer der beiden Elefanten sein. Mein letzter Wissensstand ist, dass der TP kein Mitglied des Afrikaner-EEP ist. Dennoch werden beide Elefanten offenbar im EEP gefĂŒhrt und laut unten stehender PM auch via EEP-Koordination vermittelt. Wie erklĂ€rt sich das alles? Erhalten Tiere aus einem Nicht-EEP-Zoo automatisch EEP-Status, wenn sie in einen EEP-Zoo gelangen - selbst wenn das Nicht-Mitglied ihr EigentĂŒmer bleibt und sie im Grunde auch zurĂŒckbeordern könnte?

Interessant wĂ€re ja gewesen, Matibi mit ihrer Mutter Bibi in Halle wieder zu vereinen - allerdings ist der Zeitpunkt dort natĂŒrlich ungĂŒnstig fĂŒr ein solches Experiment...
(10.01.2013, 17:31)
Jonas Homburg:   Schade um die Elefanten, obwohl ich im Praktikum nur eine Woche bei ihnen gearbeitet habe, hatte ich die drei irgendwie gern. Vor allem weil alle drei so deutliche Charakter hatten. Aber auch die Umstellung auf Asiaten ist sicher nicht verkehrt, geografisch passts an den Asienbereich und zum Waldambiente des Zoo sowieso besser. Bloß das Tal der Grauen Riesen steht etwas ausgestorben dar, vielleicht muss man sich da was neues einfallen lassen, denn fĂŒr mich wĂŒrde das mit den Asiaten nicht mehr passen, und dann wĂ€ren nur noch die Nashörner als graue Riesen ĂŒbrig (wenn man es als Afrikabereich aufrechterhalten möchte).

Zum Thema Tarpire: der Kunstboden in der Innenalage sah in der Tat schon an einigen Stellen nicht mehr gut aus, aber das die Tapire an dem Hartboden, auf dem jetz der Rindenmulch liegt, angefressen haben, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Eins hatte ich auch noch vergessen: man bemĂŒht sich in OsnabrĂŒck wirklich wo man kann: auch im Klammeraffenhaus wurde das kleine verglaste Gehege neben den Klammeraffen mit Rindenmulch aufgefĂŒllt und durch einen Schieber fĂŒr die Affen zugĂ€nglich gemacht, sodass sie jetzt auch Naturboden innen zur VerfĂŒgung haben.
(10.01.2013, 16:57)
Stefanie Fischer:   @Jonas Homburg: WĂ€re interessant zu wissen, ob die Tapire den Kunstboden eventuell angefressen haben.
(10.01.2013, 14:41)
Zoo OsnabrĂŒck:   Abschied von Sabi, Tutume und Matibi
Bald Asiatische Elefanten im Zoo OsnabrĂŒck

Der Zoo OsnabrĂŒck wird in diesem FrĂŒhjahr von Afrikanischen Elefanten auf Asiaten wechseln. Die derzeitige dreiköpfige Zuchtgruppe kann aufgrund von VerwandtschaftsverhĂ€ltnissen nicht bestehen bleiben.
„Die Umstellung der Elefanten geschieht zum Wohle der Tiere“, berichtete Zoodirektor Prof. Michael Böer bei der heutigen Pressekonferenz. „Uns allen fiel die Entscheidung nicht leicht, insbesondere die Tierpfleger hĂ€ngen sehr an ihren SchĂŒtzlingen. Doch wir befinden uns mit der Elefantenhaltung leider in einer Sackgasse.“ Das Problem: Die 13 Jahre alte Elefantenkuh Matibi und der 13 Jahre alte Elefantenbulle Tutume sind Halbgeschwister. Sie können sich nicht fortpflanzen. „Zudem Ă€rgert Matibi ihren Bruder sehr und Tutume will lieber alleine sein, so wie junge Bullen in freier Wildbahn auch“, erklĂ€rt Böer. Die 27 Jahre alte Sabi sei fĂŒr Tutume eher eine Tante als eine interessante Partnerin. „Die Situation ist fĂŒr alle drei Nerven aufreibend und wir mussten auch der Tiere wegen nun handeln.“

Nach Frankreich und in die weite Welt
UrsprĂŒnglich wollte der Zoo nur Tutume gegen einen anderen, passenden Afrikanischen Elefantenbullen tauschen. „Leider wurde aber kein passender Partner gefunden“, bedauerte Böer. Deswegen geht es fĂŒr Matibi und Sabi nĂ€chste Woche nach SĂŒdfrankreich, in den Zoo African Safari bei Toulouse. „Hier erwarten sie zwei junge Elefantenbullen, fĂŒr Matibi ist da sicherlich ein passender Partner dabei. Außerdem erhalten sie dort ab diesem FrĂŒhjahr die modernste Elefantenaußenanlage in Europa“, freut sich Böer fĂŒr die beiden ElefantenkĂŒhe. FĂŒr Elefantenbulle Tutume kann die Reise lĂ€nger werden: „Voraussichtlich wird er nach Kanada gehen, um in Amerika als Zuchtbulle fĂŒr Nachwuchs zu sorgen. Wir warten zurzeit noch auf die Genehmigungen der kanadischen Behörden. Als zweite Option besteht noch ein Zwischenaufenthalt in Fasano, Italien, wo auch unsere ehemaligen Zirkuselefanten Miry und Betty hingegangen sind“, so Böer.

Expertenwissen fĂŒr eine gute Zukunft
Die Entscheidung, wo die OsnabrĂŒcker Elefanten hinreisen, hat der Zoo OsnabrĂŒck nicht alleine gefĂ€llt: „Die EuropĂ€ische Vereinigung fĂŒr Zoos und Aquarien hat im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms so genannte Zuchtbuchkoordinatoren fĂŒr verschiedene Tierarten bestimmt. Das sind wissenschaftliche Zoomitarbeiter, die sich um den Tausch von Tieren in Zoos kĂŒmmern. Sie wissen, wo welche Tiere sind und welche Tiere genetisch am besten fĂŒr die Zucht zusammen passen“, erlĂ€utert Böer. Diese Zuchtbuchkoordinatoren werden jeweils zusĂ€tzlich von einem Komitee aus acht weiteren Experten unterstĂŒtzt. „Sie haben nach langer Beratung fĂŒr unsere Elefanten sowohl Toulouse als auch Kanada ausgewĂ€hlt, sodass wir dieser Entscheidung folgen.“

FĂŒnf Asiaten demnĂ€chst im Zoo OsnabrĂŒck  
Die Elefantenhaltung in OsnabrĂŒck ist damit jedoch nicht abgeschlossen: „Im MĂ€rz werden vier Asiatische Elefanten aus dem Tierpark Emmen zu uns ziehen. Die dortige Elefantengruppe hatte sich nach dem Tod der Leitkuh in zwei Untergruppen gespaltet und miteinander konkurriert“, so Böer. „Deswegen kommt nun eine Gruppe zu uns, sodass es auch diesen Tieren besser gehen wird.“ Die OsnabrĂŒcker Zoobesucher mĂŒssen sich allerdings an asiatische Namen gewöhnen: ElefantenkĂŒhe Htoo Yin Aye (30 J.) und Ma Palai (15 J.) sowie die Elefantenbullen Ananda (4 J.) und Mong Tine (1 J.) leben dann auf der großen Elefantenanlage im Zoozentrum. „ZusĂ€tzlich erhalten wir noch einen Zuchtbullen, der aber vom EEP-Koordinator noch nicht ausgewĂ€hlt wurde. Dann haben wir im Zoo OsnabrĂŒck erstmals eine zuchtfĂ€hige Elefantengruppe und Sabi, Tutume und Matibi haben auch eine hoffnungsvollere Zukunft“, ist Böer optimistisch.
Wann die Reise von Tutume startet ist zurzeit noch unklar. Zoobesucher können sich am kommenden Wochenende von ihren Afrikanischen Elefantenlieblingen Sabi und Matibi verabschieden.

Fotoquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Die drei Afrikanischen Elefanten Tutume, Matibi und Sabi werden OsnabrĂŒck in den nĂ€chsten Wochen verlassen.
(10.01.2013, 14:01)
Jonas Homburg:   Zwei Sachen die mir Freitag noch bei einem Besuch aufgefallen sind: die Tapir-Innenalage bedeckt jetzt eine dicke Schicht Rindenmulch. Die Tiere halten sich aber nach wie vor offenbar gern in ihren Boxen dahinter auf (die sind mit einem zum Liegen geeignenten Kunstboden ausgestattet).
Außerdem scheint der neue Impalabock seine Rolle sehr ernst zu nehmen, ein Weibchen trieb er ziemlich fleißig, man kann also wohl auf Nachwuchs hoffen.
(08.01.2013, 17:09)
Zoo OsnabrĂŒck:   Startschuss fĂŒr „Klimatopia“-Countdown
Klimabotschafter-Bus rĂŒhrt Werbetrommel fĂŒr interaktive Klimaausstellung im Zoo

Die neue interaktive Klimaausstellung im Zoo OsnabrĂŒck nimmt Gestalt an. Der Countdown zur Fertigstellung lĂ€uft – am 11. April wird die Ausstellung unter dem neuen Namen „Klimatopia“ offiziell eröffnet. Zudem rĂŒhrt ein neu gestalteter Klimabotschafter-Bus der Stadtwerke die Werbetrommel fĂŒr die neue Mitmach-Erlebniswelt im Zoo.

Mitte 2011 waren die Bauarbeiten im Bereich gleich hinter der BĂ€renanlage gestartet – bislang unter dem Projekttitel „Klimahöhlen“. „Wir biegen auf die Zielgerade ein und haben nach einem Namen gesucht, der noch besser ausdrĂŒckt, wofĂŒr die neue Ausstellung steht“, erlĂ€utert der Aufsichtsratsvorsitzende des Zoos, Reinhard Sliwka. „Klimatopia verbindet unseren Anspruch, ĂŒber den Klimawandel und seine Folgen zu informieren mit unserem Ziel, jedem Besucher konkrete Erkenntnisse mitzugeben, was jeder Einzelne von uns dagegen tun kann.“ Hauptdarsteller sind dabei die beiden MischlingsbĂ€ren Tips und Taps, die aufgrund ihrer eigenen Geschichte prĂ€destiniert sind fĂŒr die Rolle als Klimabotschafter. Sie „begleiten“ die Besucher beim Gang durch Klimatopia, denn die Ausstellung ermöglicht besondere Einblicke in das benachbarte BĂ€rengehege.

Passende Felshöhlen-Optik
Gefördert wird „Klimatopia“ von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der NiedersĂ€chsischen Bingo-Umweltstiftung sowie den Stadtwerken OsnabrĂŒck. „Der Zoo ist mit seinen AktivitĂ€ten in Sachen Klimaschutz bundesweit Vorreiter“, erlĂ€utert DBU-GeneralsekretĂ€r Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde. „Diese neue Dauerausstellung ist ein sehr gutes Instrument, um den Besuchern dieses wichtige Thema anschaulich und spannend nĂ€herzubringen.“ So sorgt beim Gang durch „Klimatopia“ besonders die Felshöhlen-Optik im Stil der BĂ€renanlage fĂŒr das passende Ambiente. „ Und die BĂ€ren können die zahlreichen Besucher emotional fĂŒr den Klimaschutz begeistern“, so Brickwedde.

Mitmach-Aufruf per Bus
Die Wartezeit bis zur Eröffnung am 11. April verkĂŒrzen der Zoo und die Stadtwerke mit einem „Klimabotschafter-Bus“. „Unter dem Motto ‚Wir sind Klimabotschafter – Macht mit‘ rufen unsere Patentiere Tips und Taps die OsnabrĂŒcker und damit die Zoobesucher und unsere FahrgĂ€ste dazu auf, Klimatopia zu besuchen und ebenfalls aktiv das Klima zu schĂŒtzen“, erlĂ€utert der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred HĂŒlsmann. FĂŒr HĂŒlsmann passt die neue interaktive Dauerausstellung im Zoo perfekt zur grĂŒnen Stadtwerke-Initiative KUK (KompetenzUmweltKlima). „Wir ziehen sozusagen an einem Strang und intensivieren das Klimaschutz-Netzwerk in OsnabrĂŒck“, so der Vorstandsvorsitzende.

„Klimatopia-Tag“ am 14. April 2013
ZusĂ€tzlich zur offiziellen Eröffnung mit geladenen GĂ€sten planen Zoo und Stadtwerke einen gemeinsamen „Klimatopia-Tag“ am 14. April. „Dieser Tag steht ganz im Zeichen des Klimaschutzes“, erlĂ€utert Zoo-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Andreas Busemann. Wer klimafreundlich anreist, erhĂ€lt einen „Klima-Rabatt“ auf den Eintrittspreis, zusĂ€tzlich gibt es ein umfangreiches „Klima-Programm“ auf der BĂŒhne an der ‚Angkor Wat‘-Tempelanlage, „Klima-FĂŒhrungen“ zu besonders energiesparenden Tieren und vieles mehr. „Wir planen weitere ‚Mitmach-Überraschungen‘, die wir aber noch nicht verraten“, so Busemann weiter. „Nur so viel: Wir hoffen auf rege Beteiligung.“
 

HINTERGRUNDINFORMATION

Was ist „Klimatopia“?
Ausstellung zum Thema Klimawandel/Klimaschutz auf circa 250 Quadratmeter
Die MischlingsbÀren Tips und Taps (Eis-BraunbÀr-Hybriden) werden dabei zu Klimabotschaftern:
Die Ausstellung ermöglicht besondere Einblicke in das BĂ€renaußengehege, sodass die BĂ€ren die Besucher durch die Ausstellung „begleiten“.
Außerdem wurden derartige BĂ€ren in der freien Wildnis nachgewiesen und man vermutet, dass Hybridisierung aufgrund des Klimawandels zunehmen wird.
Die AusstellungsrĂ€ume sind wie Steinhöhlen gestaltet und passen sich damit an die 2011 eröffnete BĂ€renanlage und die waldige, hĂŒgelige Lage des Zoos an.
Themen:
KlimaverÀnderung in der Arktis und Auswirkungen auf die dortige Tierwelt
Verlust der BiodiversitÀt durch Klimawandel
Was ist der „Klimawandel“?
Was tut die Region OsnabrĂŒck fĂŒr den Klimaschutz und was kann jeder einzelne von uns tun?
Wissensvermittlung ĂŒber interaktive Lernstationen
Konzeption mit einem Expertenteam und Fachbeirat
Baustart: Juli 2011
Eröffnung: 11.04.2013
Kosten:  Circa  1.050.000 Euro
Förderer:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (400.000 €)
NiedersĂ€chsische Bingo Umweltstiftung (85.000 €)
Stadtwerke OsnabrĂŒck

Bildquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Freuen sich auf die Eröffnung von „Klimatopia“ am 11.04.2013: Reinhard Sliwka (Aufsichtsratsvorsitzender Zoo OsnabrĂŒck gGmbH), Karin Bruchhausen (Zoo-PrĂ€sidium), Andreas Busemann (Zoo-GeschĂ€ftsfĂŒhrer), Dr. Fritz Brickwedde (GeneralsekretĂ€r Deutsche Bundesstiftung Umwelt) und Manfred HĂŒlsmann (Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke OsnabrĂŒck); v.l.n.r..
(07.01.2013, 16:19)
Zoo OsnabrĂŒck:   Paulina und Odina: Damenzuwachs im Wolfsrudel
Wolfswelpen im FrĂŒhjahr 2013?

Zwei neue FĂ€hen vergrĂ¶ĂŸern seit einigen Wochen das bislang dreiköpfige Wolfsrudel des OsnabrĂŒcker Zoos. Zoodirektor Prof. Michael Böer hofft auf Nachwuchs im FrĂŒhjahr.

Im OsnabrĂŒcker Wolfswald sollen die zweijĂ€hrige Paulina und die fĂŒnfjĂ€hrige Odina aus dem Bayerwald-Tierpark Lohberg zusammen mit den drei bestehenden RĂŒden fĂŒr Nachwuchs sorgen. Das Vorgehen, zwei FĂ€hen in ein MĂ€nner-Rudel einzugliedern, ist eher ungewöhnlich, war aber hier notwendig, wie Revierleiterin Tanja Boss erklĂ€rt: „In der freien Wildbahn grĂŒnden ein RĂŒde und eine FĂ€he zusammen eine Familie. Doch hier hatten wir drei RĂŒden, die sich sehr gut verstehen, und mit den FĂ€hen ein Geschwisterpaar, das schon lange zusammenlebt.“
Zoodirektor Prof. Michael Böer erlĂ€utert die HintergrĂŒnde: „So konnten wir sicherstellen, dass innerhalb beider Gruppen bei der Paarbildung weniger Konkurrenz herrscht und damit Konflikte weitestgehend ohne Verletzungen ausgetragen werden.“ Nach anfĂ€nglich kleineren Auseinandersetzungen hĂ€tten sich die Wölfe inzwischen fast komplett zusammengefunden. „Geht die Entwicklung so weiter, haben wir voraussichtlich schon bald ein neues Elternpaar, an dessen AktivitĂ€ten sich die anderen Wölfe dann entsprechend anpassen werden“, freut sich Zoodirektor Prof. Michael Böer. „Wir rechnen dann mit der Paarung wĂ€hrend der Ranz Ende Februar und so – hoffentlich – mit Welpen im Mai 2013.“
Die Vorbereitung auf die Paarungszeit ist laut der Revierleiterin auch fĂŒr ungeschulte Augen gut zu beobachten: „Es ist momentan viel Bewegung in der Anlage: Die RĂŒden fangen an, um die Wölfinnen zu konkurrieren und die Hormone kommen so langsam in Wallung“, erzĂ€hlt Boss. „Zurzeit sieht es ganz danach aus, als wĂŒrden Welpi und Paulina unser neues Alpha-Paar.“
Innerhalb eines Sozialverbandes regeln Wölfe in jeweils nach Geschlechtern getrennten Rangordnungen unter den RĂŒden und den FĂ€hen, wer die meisten Rechte genießt oder wesentlichen Einfluss auf das Jagd- und Fortpflanzungsgeschehen nimmt. Die Rangordnung bestimmt auch, wer sich fortpflanzen darf oder aber in eher beigeordneter Rangposition sich an der Aufzucht der Welpen der beiden - meist jeweils Ranghöchsten -  Elterntiere beteiligen darf.
Besucher können die Struktur des Wolfsrudels an der Körperhaltung erkennen: Je höher ein Tier seine Rute trĂ€gt, desto höher ist auch sein Rang in der Gruppe. Das interessante Sozialverhalten ist jetzt tĂ€glich bis zur Paarungszeit in der letzten Februarwoche zu beobachten. Zoobesucher können direkt von der drei Meter hohen Takamanda-BrĂŒcke in die um 1.500 Quadratmeter vergrĂ¶ĂŸerte und mit Felsen gestaltete Wolfsanlage schauen – Ă€hnlich einem Waldhang in der Wildbahn.

Fotoquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Die neuen FÀhen sind gut zu erkennen: Sie sind sehr viel kleiner als die mÀnnlichen Wölfe.
(04.01.2013, 10:58)
Zoo OsnabrĂŒck:   Tierisch viel los – Pinguine, ErdmĂ€nnchen und Guanakos bekommen VerstĂ€rkung

Patchwork gibt es nicht nur in Menschenfamilien: Sieben neue ErdmĂ€nnchen-Damen aus dem Zoo Schwerin sind vor circa vier Wochen in die zweiköpfige MĂ€nner-WG eingezogen. „Nachdem vor einiger Zeit unser Zuchtweibchen leider verstorben ist, haben wir dringend eine neue Weibchengruppe fĂŒr unsere MĂ€nnchen gebraucht“, erzĂ€hlt Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo. „Die Vergesellschaftung zwei verschiedener Gruppen ist bei ErdmĂ€nnchen nicht ganz einfach, da sie eine sehr feste Familienstruktur haben. Im Gehege der Rothandtamarine konnten sie sich deshalb zunĂ€chst auf neutralem Boden kennen lernen. Wir haben dort ein Kot-Wasser-Gemisch versprĂŒht, um die neuen Tiere mit dem Geruch der MĂ€nnchen vertraut zu machen.“ Der Plan ging auf: Nach kurzer Zeit lernten sich die ErdmĂ€nnchen persönlich kennen und konnten daraufhin gemeinsam in das ErdmĂ€nnchen-Gehege ziehen.
Auch die Humboldt-Pinguine Thea und Theresa, zwei weibliche Jungtiere aus dem Zoo Halle, haben sich in den letzten Wochen gut in ihre neue Kolonie integriert: Die beiden Pinguindamen watschelten an ihrem ersten Tag neugierig auf die Außenanlage. „Theresa war mutig und nahm sofort Kontakt zu ihren neuen GefĂ€hrten auf. Thea war vorsichtiger: Sie verhielt sich zunĂ€chst eher zurĂŒckhaltend“, berichtete Kirsten Bischoff, Leiterin des Vogelreviers. Die Eingewöhnung in eine neue Kolonie sei bei jungen Tieren etwas einfacher als bei Ă€lteren, da sie noch kein Balzverhalten zeigen und anderen Artgenossen gegenĂŒber nicht aggressiv reagieren. „Pinguine leben weitestgehend monogam. Daher hoffen wir, dass zwei unserer PinguinmĂ€nner die Damen im nĂ€chsten Jahr, nach der Geschlechtsreife, als lebenslange Partnerinnen wĂ€hlen.“
Einen neuen Mann im Hause hat dagegen die Guanako-Herde bekommen: Pico, ein zweijĂ€hriger Hengst, ist im Tausch gegen den OsnabrĂŒcker Hengst Diabolo aus dem Opel-Zoo in Kronberg angereist. „In unserer Herde lebt auch eine Tochter von Diabolo. Damit keine Inzucht passiert, haben wir uns entschieden zu tauschen“, erlĂ€utert der Leiter des SĂŒdamerikahauses Daniel Chirico. Der Hengst hat jetzt nicht nur Gesellschaft von drei Stuten, sondern auch von Nandus – einer sĂŒdamerikanischen Laufvogelart, die er bislang nicht kannte. Chirico ist begeistert: „Pico macht sich hervorragend. Er zeigt sich umgĂ€nglich gegenĂŒber uns Tierpflegern und ist freundlich zu seinen Mitbewohnern. Besser hĂ€tte es nicht laufen können.“

Fotoquelle: Zoo OsnabrĂŒck (Lisa Josef)
Pico, der Guanako-Hengst aus Kronberg, kommt mit seinen neuen Damen und Mitbewohnern, den Nandus, gut zurecht.
(03.01.2013, 14:56)
Zoo OsnabrĂŒck:   Bescherung fĂŒr die Zootiere: Kinder packen Geschenke

Auch in diesem Jahr können Kinder im Zoo OsnabrĂŒck die Wartezeit aufs Christkind verkĂŒrzen, indem sie fĂŒr die Tiere Geschenke packen. Die Kinder erhalten ebenfalls ein Geschenk: Sie haben am 24.12. freien Eintritt.
An Heiligabend treffen sich Kinder und ZoopĂ€dagogen um 10 Uhr am Wirtschaftshof und am Löwenhaus, um gemeinsam fĂŒr die Tiere WeihnachtspĂ€ckchen und -sĂ€ckchen mit Obst, GemĂŒse und Körnern zu fĂŒllen. FĂŒr die Vegetarier unter den Tieren, wie die Rentiere, gibt es Äpfel und Karotten in kleinen Kartons. Die Elefanten dagegen mögen lieber Paprika, rote Beete oder auch Bananen. Fleischfresser, wie die Löwen und Vielfraße, können sich ĂŒber Rindfleisch oder Fisch in SĂ€ckchen freuen.
Wenn Obst, GemĂŒse, Fleisch und Körner verpackt sind, geht es zur gemeinsamen Bescherung. Die Kinder können die Tiere dabei beobachten, wie sie neugierig mit ZĂ€hnen und Krallen die Geschenke öffnen und die Leckereien verspeisen.
Der Zoo hĂ€lt neben der „tierischen“ Bescherung noch zwei weitere Highlights bereit: Um 11:20 Uhr können die Kinder ihre WeihnachtswĂŒnsche fĂŒr Elefantenbulle Tutume mit bunter Kreide an die WĂ€nde des Elefantenstalles schreiben. Treffpunkt ist das Elefantenhaus. Außerdem sorgen „Frank und seine Freunde“ mit dem Zappeltier und Prinzessin Mikidoo ab 11:30 Uhr am Löwenrondell mit passenden Liedern fĂŒr weihnachtliche Stimmung (bei schlechtem Wetter am Haupteingang).
Das genaue Programm fĂŒr Heiligabend ist auf www.zoo-osnabrueck.de unter der Rubrik „Veranstaltungen“ zu finden und ist an der Zookasse erhĂ€ltlich.
Auch die Besucher erhalten ein Weihnachtsgeschenk, denn fĂŒr Kinder sind der Eintritt und das Geschenkepacken am 24.12. kostenlos.
Der Zoo ist auch an den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr geöffnet:
Heiligabend (24.12.12): 9:00 bis 14:00 Uhr (Kassenschluss 13:00 Uhr)
1. Weihnachtsfeiertag (25.12.12): 9:00 bis 17:00 Uhr (Kassenschluss 16:00 Uhr)
2. Weihnachtsfeiertag (26.12.12): 9:00 bis 17:00 Uhr (Kassenschluss 16:00 Uhr)
Silvester (31.12.12): 9:00 bis 14:00 Uhr (Kassenschluss 13:00 Uhr)
Neujahr (1.1.13): 9:00 bis 17:00 Uhr (Kassenschluss 16:00 Uhr)
(18.12.2012, 09:33)
Zoo OsnabrĂŒck:   Arrivederci, Miry und Betty!
OsnabrĂŒcker ElefantenkĂŒhe reisen nach Italien

Die ElefantenkĂŒhe Miry und Betty, die im Februar 2011 in den Zoo OsnabrĂŒck kamen, machten sich heute auf den Weg nach Fasano in SĂŒditalien – bequem, warm und sicher in einem großen Transporter.
Aufregung gepaart mit Wehmut herrschte am Freitagmorgen im Elefantenrevier des OsnabrĂŒcker Zoos: Die beiden ehemaligen Zirkuselefanten Miry (31 J.) und Betty (28 J.) sollten in ihr neues Zuhause in den Tierpark Zoosafari in Fasano (Italien) reisen. Der große Transportlader, der den beiden KĂŒhen von ihren vielen Reisen in ihrem frĂŒheren Zirkusleben bekannt war, stand um 8 Uhr bereit. Ein Weg aus Sand fĂŒhrte ĂŒber die mit Schnee bedeckte Elefantenanlage, um den Tieren den Gang vom Elefantenhaus in den Transporter so einfach wie möglich zu machen.

Der Abschied fÀllt schwer
Nachdem AmtstierĂ€rztin Dr. Jutta Breuer vorher bestĂ€tigt hatte, dass Miry und Betty gesundheitlich transportfĂ€hig sind und der Laster den beiden genĂŒgend Platz bietet, kam um viertel vor zehn das Startzeichen: „Komm Miry, komm Betty“, rief der ehemalige Halter und Zirkusdirektor Francois Meise ĂŒber die OsnabrĂŒcker Elefantenanlage seinen frĂŒheren SchĂŒtzlingen zu. Meise war extra gekommen, um die Tiere auf ihrer Reise zu begleiten. Und worauf alle Zoomitarbeiter gehofft hatten, geschah dann auch: „Die beiden KĂŒhe folgten dem Ruf und stiegen wie selbstverstĂ€ndlich in den Transporter. Sie kennen das natĂŒrlich von frĂŒher und verbinden damit auch nichts Negatives“, erklĂ€rt Revierleiter und langjĂ€hriger Elefantenpfleger Detlef Niebler. Im warmen Transporter erwartete die beiden eine große Ladung Heu und zwei leckere Brötchen zur Belohung. Zehn Minuten spĂ€ter rollte der Transporter schon aus dem Zootor gen Italien heraus, wĂ€hrend die Tierpfleger zwar erleichtert nach dem guten Verlauf aber dennoch ein wenig traurig hinterher schauten.

Auch Elefanten können Kommunikationsprobleme haben
Der Zoo OsnabrĂŒck hatte sich schweren Herzens dazu entschlossen, fĂŒr die beiden ehemaligen Zirkuselefanten ein neues Zuhause zu finden, wie Niebler erklĂ€rt: „Wir hatten gehofft, dass sich die beiden neuen Elefanten und unsere drei alteingesessenen OsnabrĂŒcker DickhĂ€uter Sabi, Matibi und Tutume zu einer Familie zusammenschließen. Die Ă€lteren KĂŒhe sollten, wie in freier Wildbahn ĂŒblich, die Tanten der jungen Kuh Matibi werden und bei einer spĂ€teren Jungenaufzucht helfen.“
Doch Ă€hnlich wie in Menschenfamilien kann es auch bei Elefanten Kommunikationsprobleme geben: „Betty und Miry kannten keine anderen Elefanten und sind sehr stark auf Menschen fixiert. Sie können mit den anderen Elefanten nicht kommunizieren und kommen immer sehr forsch und schnurstraks auf die anderen zu. Matibi, die jeden um den Finger wickeln kann, kommt damit klar. Sabi und Tutume jedoch nicht.“
Und so sei es immer wieder zu MissverstĂ€ndnissen und Reibereien zwischen den beiden Gruppen gekommen, weswegen der Zoo sie habe getrennt halten mĂŒssen. „In Italien haben die beiden nun nicht nur ein milderes Klima fĂŒr ihren Ruhestand, sondern auch eine schöne große Anlage, wo sie unter sich bleiben können“, so Niebler.  

Zoo arbeitet weiter an Elefantenhaltung
Sabi, Matibi und Tutume mĂŒssen zwar weiter dem norddeutschen Winter trotzen, dafĂŒr kann Jungbulle Tutume nun wieder in seinen Junggesellenbereich einziehen, den die Damen beschlagnahmt hatten: „Tutume braucht als junger Bulle mehr RĂŒckzugsmöglichkeiten von den KĂŒhen. Auch in freier Wildbahn sind die mĂ€nnlichen Elefanten EinzelgĂ€nger. Diesem natĂŒrlichen Verhalten mĂŒssen wir auch hier im Zoo gerecht werden“, erlĂ€utert Zoodirektor Prof. Michael Böer.
Deswegen ĂŒberlege der Zoo auch, wie es in Zukunft mit der Elefantenhaltung weiter geht – zum Wohle der Elefanten sowie passend zur gesamten Masterplanung im Zoo. „Wir wollen den Zootieren ermöglichen, sich fortzupflanzen, da es fĂŒr sie wichtige Erfahrungen sind. Gleichzeitig leisten wir damit einen Beitrag zum Artenschutz. Die 13jĂ€hrige Matibi ist bereits fortpflanzungsfĂ€hig, deswegen mĂŒssen wir schauen, wie wir ihr ermöglichen können, auch ein Baby zu kriegen“, so Prof. Böer. DafĂŒr versuche der Zoo in den nĂ€chsten Monaten eine Lösung zu finden.

Fotoquelle: Zoo OsnabrĂŒck, Lisa Josef
Ganz selbstverstĂ€ndlich gehen Betty (links) und Miry (rechts) schnurstracks in den Transport-LKW, der sie ins sĂŒditalienische Fasano bringt.
(14.12.2012, 14:35)
Zoo OsnabrĂŒck:   SĂŒĂŸ, aber borstig: Nachwuchs bei Familie Stachelschwein

Es ist gerade mal 20 Zentimeter groß und sieht (noch) völlig ungefĂ€hrlich aus: das Stachelschwein-MĂ€dchen, das vor einer Woche, am 29.11.2012, im Zoo OsnabrĂŒck das Licht der Welt erblickt hat.
Momentan kuschelt es am liebsten mit Mama oder Papa im warmen Haus, denn bei Familie Stachelschwein kĂŒmmern sich beide Elternteile um den Nachwuchs. Doch das wird sich bald Ă€ndern, weiß Tierpfleger Daniel Menken: „Bereits nach kurzer Zeit kann das Jungtier feste Nahrung zu sich nehmen. Die Kleinen mĂŒssen schnell selbststĂ€ndig werden, denn der nĂ€chste Nachwuchs steht schon bald bevor.“ Stachelschweine bekommen zweimal im Jahr Jungtiere, sodass die Elterntiere sich um den nĂ€chsten Zögling kĂŒmmern mĂŒssen. Aber so sĂŒĂŸ die Stachelschwein-Babys auch sind, selbst die Tierpfleger fassen sie nur mit Handschuhen an: Die bei der Geburt noch weichen Borsten hĂ€rten bereits nach wenigen Tagen zu spitzen Stacheln aus.
Übrigens sind Stachelschweine nicht, wie der Name vielleicht vermuten lĂ€sst, mit Schweinen verwandt, sondern gehören zu der Familie der Nagetiere. Sie können eine LĂ€nge von maximal 80 Zentimeter und ein Gewicht von bis zu 27 Kilo erreichen. Die imposanten, circa vier Gramm schweren Stacheln dienen der Abwehr von Fressfeinden, wie Leoparden, HyĂ€nen oder große Greifvögel. Stachelschweine kommen unter anderem in China oder Israel vor und zeichnen sich durch eine enorme AnpassungsfĂ€higkeit aus: Sie leben sowohl in WĂŒsten, Steppen und Felsgebieten als auch in UrwĂ€ldern.
Der Zoo OsnabrĂŒck sucht noch einen Namen fĂŒr das kleine Stachelschwein-MĂ€dchen. NamensvorschlĂ€ge können auf der Facebook-Seite des Zoos unter www.facebook.com/osnabrueck.zoo abgeben werden.

Foto: Zoo OsnabrĂŒck
(07.12.2012, 11:26)
Niedersachse:   Nilflughunde sind schon in der Halle.
(04.12.2012, 18:44)
Jonas Homburg:   Zur Zeit sind es Rothaubenturakos, Starweber und Königsglanzstare. Vorgesehen sind in Zukunft noch GrĂŒntauben, ob man noch mit Riesenturakos plant, kann ich nicht sagen. Außerdem noch Nilflughunde.
(04.12.2012, 08:41)
Jan Beensen:   Was fĂŒr Vögel leben denn derzeit in der Schimpansenhalle?
(03.12.2012, 21:27)
Jonas Homburg:   War gestern abend auf