Forum

-> alle Kategorien des Forums (hier geht es auch zur Stichwortsuche)


Beitrag hinzufügen
Name: (= Nachname) Passwort: (= Kundennummer)
Sie haben noch keine Login-Daten? Hier können Sie sich anmelden!
Beitrag:
Bei längeren Beiträgen empfehlen wir, den Text in einem Textprogramm zu verfassen und aus der Zwischenablage einzukopieren.
Link zu anderen Medien:
Bitte anklicken, wenn Ihr Beitrag in erster Linie einen Link zu anderen Medien (Zeitungsmeldung etc.) darstellt.
Foto:
(gif/jpg/png / Dateigröße max. 2MB)

Zoo Duisburg



Jörn Hegner:   was fĂŒr vogelarten werden denn dazu kommen vorraussichtlich . das die es heute so viel auf australische tiere absehen . die könnten sich doch vielleicht auch brolgakraniche holen und diese hat der vogelpark walsrode . ansonsten brillenpelikane und hĂŒhnergĂ€nse .
(21.09.2021, 11:08)
Jörn Hegner:   zur zeit bauen die doch noch diese anlage fĂŒr ringelschwanz-felsenkĂ€ngurus und einigen australischen vögeln . also wo vorher die fasanerie war .
(21.09.2021, 10:04)
Jan Horstmann:   Die Weißnasen sind noch da, mindestens zwei Tiere. Der Neubau des Äquatoriums, mußmatlich in drei neue HĂ€user, soll tatsĂ€chlich bald umgesetzt werden. So sind bereits die Schildkröten oder das Faultier nicht mehr in der Halle ansĂ€ssig.
(13.09.2021, 21:18)
Carsten Horn:   Wollen die das Äquatorium nicht schon seit 25 Jahren erneuern, g?
(13.09.2021, 16:07)
Adrian Langer:   Oh, dann bin ich nicht mehr Up to Date! Die Großen Weißnasen sind aber noch da?
(13.09.2021, 13:49)
Jan Horstmann:   @Adrian. Nein, das ist falsch. Die Bartaffen sind aktuell in der Tat mit den Gorillas vergesellschaftet.
(13.09.2021, 11:03)
Adrian Langer:   @Jörn: Nein, die Gorillas teilen sich ihr Gehege mit den Großen Weißnasenmeerkatzen.
(13.09.2021, 10:27)
Jörn Hegner:   ich hatte gehört das die im nĂ€chsten jahr vielleicht das Ă€quatorium erneuern möchten . werden die wanderus im moment etwa mit den gorillas zusammen gehalten .
(12.09.2021, 17:58)
cajun:   Habe eben ĂŒberlegt, wie jemand das finden wĂŒrde, wenn man sein Gewichtund die charakterliche Zuschreibung veröffentlicht.. :o)
"Zoo Duisburg: Das Zwergflusspferd-Jungtier wird erwachsen
Aus der kleinen Mudiwa ist ein Hippo-Teenie geworden. Rund 70 kg wiegt das Jungtier bereits. Zu ihren Pflegern hat sie ein gutes VerhÀltnis, gilt aber als Dickkopf.
Das Duisburger Zwergflusspferd-Jungtier entwickelt sich prĂ€chtig. Vor neun Monaten wurde Mudiwa am Kaiserberg geboren. „Ein Zwergflusspferd aufwachsen zu sehen ist immer etwas ganz Besonderes“, erzĂ€hlt Alexander Nolte. Noch heute kann sich der Revierleiter gut an die erste Begegnung mit Mudiwa erinnern. „Als wir im November des vergangenen Jahres in den Stall gekommen sind, schaute sie uns mit großen Kulleraugen aus dem Strohbett heraus an“. Aus dem damals nur rund sechs Kilogramm schweren Mini-Hippo ist mittlerweile ein stattliches Zwergflusspferd geworden – rund 70 kg wiegt sie derzeit. Zu ihren Tierpflegern hat Mudiwa ein vertrauensvolles VerhĂ€ltnis. „Wenn wir am Morgen in den Stall kommen, dann begrĂŒĂŸt sie uns direkt. Besonders unsere Gummistiefel findet sie derzeit sehr interessant, die werden ausgiebig beschnuppert“, berichtet der Tierpfleger. Nach der BegrĂŒĂŸung geht es fĂŒr Mudiwa und ihre Mutter Ayoka auf die Außenanlage. Der Weg vom Stall auf das Außenareal ist kurz – aber voller Abenteuer: „Mudiwa ist einfach an allem Interessiert und sehr neugierig. Sie bewundert jeden Stein und schaut sich auch im Stall beinahe tĂ€glich alles genau an“, erzĂ€hlt Nolte. „Dabei ist sie schon sehr selbststĂ€ndig und nicht immer an der Seite ihrer Mutter“. Hat sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt, setzt sie ihren Willen auch durch. Bei ihrem Weg vom Stall auf die Außenanlage schiebt das gutmĂŒtige Hippo ihre Pfleger manchmal sogar aus dem Weg. „Sie hat einfach einen Dickkopf – genau wie ihre Mutter“, lacht der Pfleger Ist der Weg auf das AußengelĂ€nge geschafft, wartet auf Mudiwa schon ein großer Berg saftiges, frisch geschnittenes Gras. „Ihr absolutes Lieblingsfutter“. Bei warmen Temperaturen tummeln sich Mutter und Tochter tĂ€glich bis 14 Uhr im Outdoor-Badebecken. Anschließend lassen sich die Zwei in der Innenanlage des Affenhauses beobachten, denn dann tauschen sie die Anlagen mit Vater Atu, der, wie fĂŒr Zwergflusspferde ĂŒblich, keinen Kontakt mit seiner Tochter hat. „Die Tiere sind EinzelgĂ€nger, nur wĂ€hrend der Paarungszeit treffen MĂ€nnchen und Weibchen zusammen. Außerhalb dieser sind die Tiere untereinander unvertrĂ€glich. Ayoka wĂŒrde Atu bei einem Zusammentreffen verjagen“, erklĂ€rt Tierpfleger Nolte. In ihrem ursprĂŒnglichen Verbreitungsgebiet, den RegenwĂ€ldern Westafrikas, setzen Lebensraumverlust, Jagd, der Bau von Minen sowie kriegerische Auseinandersetzungen den Zwergflusspferden zu. Die IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) schĂ€tzt, dass es noch rund 2.000 – 2.500 Tiere in den RegenwĂ€ldern Afrikas gibt – mit abnehmender Tendenz."
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(10.08.2021, 09:23)
Klaus Schueling:   Pressemeldung Zoo Duisburg
2. Juli 16:08 Uhr

der kleine Panda Jang ist wohlauf. Heute Mittag wurde das Tier in einem Baum auf dem ZoogelÀnde entdeckt. Lesen Sie mehr in unserer Medieninformation

Zoo Duisburg: Kleiner Panda wohlbehalten gefunden

Der Kleine Panda Jang ist wieder da, am Freitagmittag wurde das Tier durch die konzentrierte Suchaktion in einer Baumkrone auf dem ZoogelĂ€nde unweit der Panda-Anlage entdeckt und konnte mit Hilfe einer Drehleiter der Feuerwehr Duisburg gerettet werden. Im Anschluss wurde Jang, der wohlauf ist, in die zooeigene Tierarztpraxis gebracht, um hier zur Ruhe zu kommen. Die Erleichterung in der Zoo-Belegschaft ĂŒber das gute Ende der Suchaktion ist groß.

Bereits seit dem gestrigen Morgen bĂŒndelte das Zoo-Team alle zur VerfĂŒgung stehenden KrĂ€fte und suchte nach Jang. Dabei kamen FernglĂ€ser und WĂ€rmebildkameras zum Einsatz, denn es wurde davon ausgegangen, dass sich das Tier in einer der zahlreichen Baumkronen auf dem ZoogelĂ€nde aufhielt. Der belaubte Zustand der BĂ€ume erschwert die Suche. Daher wurde in den Morgenstunden zusĂ€tzlich eine WĂ€rmebilddrohne eingesetzt, um die Suche aus der Luft zu unterstĂŒtzen. Aufgrund Ă€ußerer WettereinflĂŒsse geht der Zoo davon aus, dass sich zeitweise an einer Stelle der Panda-Anlage die Gelegenheit ergab, dass die Abgrenzung mit einer pflanzlichen Kletterhilfe ĂŒberwunden werden konnte. Die Pflanzen wurden daher bereits am gestrigen Tag entsprechend zurĂŒckgeschnitten.

Kleine Pandas zĂ€hlen zu den gefĂ€hrdeten Tierarten, die BestĂ€nde in ihrem ursprĂŒnglichen Lebensraum, dem Himalaya-Gebirge von Nepal bis nach Myanmar, sind rĂŒcklĂ€ufig. Grund hierfĂŒr sind unter anderem der Abbau von Holz, die Ausbreitung der Landwirtschaft und die Jagd.
(02.07.2021, 16:12)
Klaus Schueling:   Pressemeldung Zoo Duisburg 1. Juli 21:44 Uhr

Zoo Duisburg vermisst einen kleinen Panda

Suchmaßnahmen auf dem ZoogelĂ€nde wurden eingeleitet.

Der Zoo Duisburg vermisst einen kleinen Panda. Entsprechende Suchmaßnahmen auf dem ZoogelĂ€nde wurden bereits am Morgen eingeleitet und dauern derzeit noch an. Wieso das Tier die intakte Anlage verlassen konnte, ist derzeit nicht bekannt. Kleine Pandas sind mit einer KörpergrĂ¶ĂŸe von rund 50cm zzgl. Schwanz sowie einem Gewicht von etwa 5 kg fĂŒr den Menschen ungefĂ€hrlich und halten sich vorwiegend in Baumkronen auf. Derzeit geht das Zoo-Team davon aus, dass sich „Jang“ in einer der zahlreichen Baumkronen auf dem ZoogelĂ€nde aufhĂ€lt.

Sollte der kleine Panda das ZoogelĂ€nde verlassen haben und von Personen im Umfeld des Zoos gesehen werden, bittet der Zoo um sofortige Information unter der Telefonnummer der Polizei Duisburg (0203 – 2800). Passanten sollten nicht versuchen, das Tier einzufangen, sondern unbedingt umgehend Kontakt mit dem Zoo Duisburg aufnehmen.



(02.07.2021, 09:04)
Michael Mettler:   Wirbellosen-Mikado: Wer sich zuerst bewegt, hat verloren. Na, da habe ich mir ja was eingebrockt... ;-)
(18.06.2021, 21:39)
cajun:   @Michael: also da du der Einzige bist, der gezuckt hat, und das mit ausgewiesener Expertise, wĂŒrde ich dich gerne zum Forums- Insekten Experten benennen. " It's a dirty job, but someone's gotta do it".... ;-)
(18.06.2021, 20:18)
Michael Mettler:   @cajun: Wenn du es genauer wissen willst, sind Ameisen HautflĂŒgler wie Bienen, Hummeln und Wespen, und Wespen sind die nĂ€chsten Verwandten der Ameisen.
(18.06.2021, 18:27)
cajun:   @ Michael: Erwischt! Siehste, da bin ich nicht firm lol* Deswegen fragte ich nach Experten. Bei mir scheitert es schon daran... :-))
(16.06.2021, 21:52)
Michael Mettler:   @cajun, Spezialist bin ich zwar nicht, aber zu deiner Einleitung "Insekten, Spinnen und Ameisen" : Ameisen sind ebenfalls Insekten ;-)

Übrigens fĂ€llt mir beim medialen Dauerthema "Insektensterben" bzw. "-schutz" immer wieder Vergleichbares auf. Ich weiß nicht, wie oft ich in Zeitungen, Onlineberichten oder auch auf Verkaufspackungen "insektenfreundlicher" Produkte schon gelesen habe "Bienen, Schmetterlinge und Insekten".
(16.06.2021, 21:29)
cajun:   Formicula im Ruhrgebiet :-) ĂŒber die Haltung von Insekten, Spinnen und Ameisen findet man ĂŒbrigens wirklich sehr wenig im Forum. Haben wir da keine Spezialisten?

"Das GEBAG-Ameisen-Quartier im Zoo Duisburg ist fertiggestellt
Die Mieter sind da! Über 20.000 Blattschneiderameisen haben den zweigeschossigen Wohnkomplex bezogen und sich bereits hĂ€uslich eingerichtet. Der neu geschaffene Wohnraum fĂŒr die Ameisengruppe erstreckt sich ĂŒber zwei Etagen und gliedert sich dank der außergewöhnlichen Gestaltung nahtlos in die bestehende Landschaft der Tropenhalle Rio Negro ein. Umgebaute WeinfĂ€sser sowie Holzkisten wurden in Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail in einzigartige Ameisen-Behausungen verwandelt. Durchsichtige Rohrleitungen verbinden die einzelnen Bestandteile des Ameisen-Quartiers miteinander und ermöglichen so faszinierende Einblicke in die Welt der kleinen Regenwaldbewohner. „Die GEBAG hat als kommunales Wohnungsunternehmen die Aufgabe, Wohnraum fĂŒr Alle in Duisburg anzubieten. Daher war es uns eine besondere Freude, diesen ungewöhnlichen Neubau im Duisburger Zoo zu ermöglichen – und damit Wohnraum fĂŒr die Allerkleinsten zu schaffen. Und den Ameisen bei ihrer Arbeit zuzusehen, ist wirklich spannend“, zeigt sich GEBAG-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Wortmeyer begeistert. Eine Ameisenkolonie funktioniert wie eine eigenstĂ€ndige Kleinstadt. Die sozialen Tiere schaffen ĂŒber ‚Straßen‘ stetig neues Futter herbei, verteidigen ihr Zuhause und haben sogar eigene Strategien zur Abfallentsorgung. Das HerzstĂŒck jeder Kolonie Blattschneiderameisen ist der Futterpilz, den die Insekten selber kultivieren. Im neu gebauten Ameisen-Quartier befindet sich dieser in einem besonders temperierten Raum im Erdgeschoss. „Blattschneiderameisen können keine BlĂ€tter als Nahrung nutzen. Sie fĂŒttern den Pilz mit BlattstĂŒckchen und ernĂ€hren sich wiederum von ihm. Damit dieser optimale Bedingungen zum Wachsen hat, wurde der Bereich mit spezieller Klimatechnik ausgerĂŒstet“, erklĂ€ren die verantwortlichen Tierpfleger. Um das Futter fĂŒr den Pilz herbei zu schaffen, wandern die Tiere durch das ĂŒber 20 Meter lange Rohrsystem bis in das Obergeschoss. Hier finden die emsigen Insekten BlĂ€tter von RosengewĂ€chsen und Liguster, schneiden kleinere BlattstĂŒckchen ab und tragen diese auf ihrem RĂŒcken zurĂŒck ins Erdgeschoss. „Unser Ziel ist es, unseren Besuchern faszinierende Einblicke in die Lebenswelt unserer Tiere zu ermöglichen und auch fĂŒr die Kleinsten zu begeistern. Dies ist uns mit der neuen Anlage. Ohne dem nachhaltige Engagement und die Partnerschaft zwischen GEBAG und Zoo wĂ€re dieses Projekt nicht möglich gewesen“, betont Zoodirektorin Astrid Stewin. Das Duisburger Ameisen-Volk hat derzeit eine GrĂ¶ĂŸe von schĂ€tzungsweise 20.000 Individuen, ist drei Jahre alt und wurde dem Zoo von einem privaten Halter ĂŒberlassen. Als Vorsichtsmaßnahme aufgrund der Corona-Pandemie können die neuen Zoobewohner noch nicht bestaunt werden, die Tropenhalle Rio Negro ist derzeit fĂŒr die Besucher geschlossen. Blattschneiderameisen leben ursprĂŒnglich in den WĂ€ldern SĂŒd- und Mittelamerikas. Die kleinen Insekten vollbringen wahre Meisterleistungen. Gemeinsam errichtet die Kolonie ein weit verzweigtes Wohnsystem im Waldboden: Eine unterirdische Stadt mit Kammern fĂŒr die Ameisenbrut, fĂŒr Pflanzenreste und PilzgĂ€rten. Im Pilzgarten selber lebt die Königin, die tĂ€glich rund 25.000 Eier legt und damit die Grundlage zum stetigen Ausbau der Kolonie schafft."
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(16.06.2021, 13:13)
Jörn Hegner:   sonst schon umgesehen wie es weiter geht mit den riesenbecken im rio-negro-haus . seitdem die flussdelphine nicht mehr sind .
(30.05.2021, 10:51)
Liz Thieme:   Die gestorbenen SilberĂ€ffchen sollen an VerĂ€nderungen von Leber, Niere und Milz und einem folgenden Organversagen verstorben sein (FB Zoo Duisburg).
(19.03.2021, 13:24)
Klaus Schueling:   Zoo Duisburg bereitet schrittweise ?ffnung f?r Besucher vor (14:34 Uhr)

Ein Wiedersehen mit Giraffe, Tiger und Co. ist bald wieder m?glich. Zootiere werden schrittweise an Personengruppen gew?hnt.

Duisburg
Rund vier Monate lang mussten die Tore des Zoo Duisburg aufgrund der beh?rdlichen Vorgaben zur Eind?mmung der Corona-Pandemie f?r Besucher geschlossen bleiben. Aber der Bund-L?nder-Beschluss sieht die M?glichkeit vor, dass die faszinierende Tierwelt am Kaiserberg bald wieder live vor Ort erlebt werden kann. ?Wir sind sehr erleichtert und freuen uns wahnsinnig auf unsere Besucher?, sagt Zoodirektorin Astrid Stewin.

Um Tierfreunde zeitnah willkommen hei?en zu k?nnen, wird das Zoo-Team die nun vorliegenden Informationen zum Infektionsschutz aus der Neufassung der Coronaschutzverordnung f?r NRW auf den Zoo Duisburg ?bertragen. Erst danach kann die schrittweise ?ffnung des Zoos unter Ber?cksichtigung der beh?rdlichen Auflagen final vorbereitet werden. ?Sobald wir hier Neues wissen, insbesondere wann und unter welchen Vorgaben unsere T?ren wieder offen stehen k?nnen, werden wir entsprechend informieren?, verspricht Stewin.

Schon vor der offiziellen ?ffnung werden die Tiere in den n?chsten Tagen vorsorglich und schrittweise an Personengruppen gew?hnt. Denn seit November des vergangenen Jahres hatten Giraffe, Alpaka und Co. ausschlie?lich Kontakt zum Zoopersonal. Am Verhalten einiger Tiere lie? sich erkennen, dass diese aufmerksamer auf Aktivit?ten auf den Besucherwegen reagierten. Zu ihnen z?hlen Giraffenbulle Kiringo sowie die Alpakaherde. Der Krisenstab der Stadt Duisburg genehmigte daher, dass Angeh?rige von Zoomitarbeitern, die im Besitz einer Jahreskarte sind, unter Vorgaben von strengen Hygieneregeln (u.a. Maskenpflicht sowie Abstandsregelungen) auf den Besucherwegen des Zoos spazieren gehen k?nnen. Mit dieser Ma?nahme wird die Wiederer?ffnung f?r die Zoobewohner langsam und schrittweise vor Beginn eines Regelbetriebes unter Auflagen aus zoologischer Sicht vorbereitet.
(05.03.2021, 14:49)
Martin Mercus:   @Jörn Heger: Krefeld ist der ZuchtbuchfĂŒhrer des EEP fĂŒr die Goodfellow-BaumkĂ€ngurus und hat auch selbst in den letzten Jahren erfolgreich gezĂŒchtet. Also entscheidet der Zoo Krefeld, ob Duisburg diese Art hĂ€lt oder nicht. Auch wenn es Zoos gibt, die ein Zuchtbuch fĂŒr eine Art fĂŒhren, obwohl sie diese nicht halten, wird der Zoo Krefeld die Goodfellows nicht einfach mal so abgeben.
(06.02.2021, 22:19)
Jörn Hegner:   der zoo duisburg holt sich doch goodfellow-baumkĂ€ngurus wieder . weil mit den matschie-baumkĂ€ngurus ist es schwieriger . diese werden ja zukĂŒnftig nicht mehr in europĂ€ischen zoos gehalten . frĂŒher hatte duisburg auch graue baumkĂ€ngurus steht in der zootierliste .

schafft denn der zoo krefeld seine goodfellow-baumkÀngurus ab . weil der ja quasi in der nachbarschaft liegt .

fĂŒr europĂ€ische zoos bekommt man eben nur noch goodfellow-baumkĂ€ngurus . mit matschie-baumkĂ€ngurus spezialisieren sich die us-amerikanischen zoos drauf .
(06.02.2021, 20:45)
Gudrun Bardowicks:   Der Zoo Magdeburg hielt auch schon einmal Potouros in der Anlage neben den Neuguinea- Filandern, gab diese aber leider ab, weil sie sich dem Publikum kaum einmal zeigten und nachtaktiv waren.
(09.01.2021, 15:26)
W. Dreier:   Seltsam , dass es die Einzigen in Deutschland sind - es wird eben nur auf Publikums-attraktive Tiere umgestellt, wenn möglich, auf Elefanten! In Tschechien hat fast jeder mittlere Zoo Potorous, in Jihlava hatte man Sorgen, sie ``loszuwerden``. Und die waren dort keineswegs Nachttiere!
(09.01.2021, 09:46)
Gudrun Bardowicks:   Ich könnte mir vorstellen, dass die aktuelle Anlage fĂŒr Riesenotter zukĂŒnftig fĂŒr Kaimane oder auch sĂŒdamerikanische Schildkröten genutzt werden wird, da diese dann Weiterhin zum Thema SĂŒdamerika passen wĂŒrde. Vielleicht kann man die Außenanlage auch ĂŒbernetzen und somit eine Außenanlage fĂŒr Krallenaffen und sĂŒdamerikanische Vögel aus dem SĂŒdamerikahaus schaffen. Die Innenanlage könnte man fĂŒr eine grĂ¶ĂŸere Reptilienart umbauen, vielleicht auch in ein Aquaterrarium fĂŒr sĂŒdamerikanische Wasserschildkröten und eine teilweise baumbewohnende Echsenart wie z.B. Krokodiltejus. Auch eine Umgestaltung in ein Terrarium fĂŒr Riesenschlangen wĂ€re denkbar.

Wenn die Koalas ein neues Haus und neue Anlagen bekommen kann ich mir eine Umnutzung des aktuellen Koalahauses fĂŒr BaumkĂ€nguruhs und weitere kleinere australische Arten wie z.B. die gewĂŒnschten Quokkas und vielleicht auch Quolls gut vorstellen, vielleicht auch eine Umwandlung in ein Nachttierhaus fĂŒr kleinere australische SĂ€ugetiere wie die Quolls oder auch RattenkĂ€nguruhs und Schnabeligel.

Wo soll eigentlich das neue Koalahaus entstehen?
(07.01.2021, 12:22)
Adrian Langer:   Das ist jetzt nur eine Vermutung. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es dann zu einem Haus rein fĂŒr BaumkĂ€ngurus wird.
(07.01.2021, 11:16)
Liz Thieme:   Bisher kann ich keine Aussagen dazu finden, was mit dem Haus und der Anlage passieren soll.
(07.01.2021, 10:06)
Jörn Hegner:   das der zoo duisburg es viel auf australische tiere absieht , vorallem kĂ€nguruhs . auf dem platz wo die fasanerie war , dort wird ja zur zeit etwas gebaut fĂŒr ringelschwanz-felsenkĂ€nguruhs mit einigen australischen vögeln zusammen . vielleicht auch die seltenen hĂŒhnergĂ€nse . zukĂŒnftig liegt noch was an fĂŒr quokkas , kasuare und keas . dann fehlen auch noch die kiwis . vieles kommt weg aus platzgrĂŒnden wie die flachlandtapire , grosse ameisenbĂ€ren , nasenbĂ€ren , trampeltiere , gĂ€nsegeier , marabus , helmperlhĂŒhner und stachelschweine . ansonsten die quokkas oder kurzschwanzkĂ€nguruhs ist ja auch eine raritĂ€t . die gibts zur zeit in keinen europĂ€ischen zoo . keilschwanzadler kann man heute auch bestimmt nicht mehr so gut bekommen .

die koalas werden auch im zoo umziehen . das diese eine bessere anlage haben . in der jetzigen wolfanlage kommen die riesenotter hinein . wo die zur zeit sind beim aquarium , was kommt dann dort stattdessen rein .
(06.01.2021, 20:28)
zollifreund:   @)cajun: das kann natĂŒrlich auch sein, dass dies nur missverstĂ€ndlich formuliert war. So einfach wĂ€ren die KĂŒhe ja auch sicher nicht abzugeben. Andererseits wĂŒrde es eine schöne Afrikasavanne geben, wenn man die bisherige Giraffenanlage und mindestens die sĂŒdliche Elefantenanlage zusammenlegen wĂŒrde... auch der Blick vom Restaurant in den Zoo könnte ich mir als sehr schön vorstellen.
(06.01.2021, 19:41)
cajun:   @zollifreund: Über die Elefanten bin ich auch erst gestolpert. Ich meine es bedeutet, dass keine anderen KĂŒhe aus dem EEP nach Duisburg kommen, weil diese in anderen Zuchtgruppen benötigt werden. Allerdings möchte ich mich an dieser Stelle anschließen: der Artikel ist grammatikalisch schwer zu verstehen. Zumal sich mindestens 3 grobe Rechtschreibfehler eingeschlichen haben, die sogar mir auffallen. Und das will was heißen, da ich auch beim schnell tippen dazu neige. Vielleicht kurz vor Redaktionsschluss in aller Eile eingereicht :o)
Zumindest gibt der Artikel einen großen Überblick, wo es hin gehen soll. Ob es dann genauso umgesetzt wird... abwarten.
(06.01.2021, 19:05)
Gudrun Bardowicks:   Ich denke, dass fĂŒr die geplante Afrikasavanne die aktuelle Giraffenanlage und die aktuelle Elefantenanlage nach Abgabe der Elefanten zusammengelegt werden. Dort wĂ€re dann genug Platz fĂŒr eine Vergesellschaftung von Zebras , Giraffen und vermutlich auch zumindest einer Antilopenform.
Dort ist auch bereits eine Restauration an der aktuellen Elefantenanlage vorhanden, die allerdings in den letzten Jahren geschlossen war. Die PlÀne klingen auf jeden Fall gut.
(06.01.2021, 18:17)
Jan Jakobi:   @zollifreund, die Duisburger ElefantenkĂŒhe sind lĂ€ngst schon alle ĂŒber 25 Jahre (ca. 30 Jahre?) alt.
Das Zuchtfenster ist so mit geschlossen.
(06.01.2021, 17:27)
zollifreund:   im neuen TIERGARTEN ist ein kleiner Bericht enthalten, in dem es um den neuen Masterplan geht. Leider sind hier keine PlĂ€ne oder detaillierte Angaben erhalten. Aber es werden ein paar Schwerpunkte beschrieben.
So soll der Schwerpunkt Australien erweitert werden (u.a. um die Anlagen der Tapire, NasenbÀren und Kamele.
Die Robbenanlage soll um die Pinguinanlage erweitert werden. Diese dann auf die Seehundeanlage umziehen. Die Riesenotter auf die Anlage der Wölfe kommen.
Interessant fĂŒr mich war ( sofern richtig verstanden), dass anscheinend an ein Auslaufen der Elefantenhaltung gedacht ist ("die gehaltenen ElefantenkĂŒhe werden vom EEP in anderen Zuchtgruppen benötigt, andere KĂŒhe werden ... nicht kommen") Anmerkung von mir: aber die Duisburger KĂŒhe sind doch sicher sowieso zu alt fĂŒr die Zucht...
Weiter wird erwĂ€hnt, dass es eine Savannenanlage fĂŒr afrikanische Huftiere wie Giraffen und Zebras geben soll - aber wo? Denn ein Blick aus der Gastronomie soll Einblicke auf die Savanne auch nach Zooschluss ermöglichen? Das geht eigentlich nur am jetzigen Standort der Giraffenanlage - aber da ist doch kein Platz vorhanden, oder?
(06.01.2021, 17:20)
Jörn Hegner:   im zoo duisburg gabs auch frĂŒher die seltenen riesengĂŒrteltiere . das waren doch importe aus argentinien .
(30.12.2020, 22:27)
Jörn Hegner:   sind die schwarzschwanz-seidenĂ€ffchen inzwischen auch weg . die im rio-negro-haus frei rumgelaufen sind .
(29.12.2020, 23:21)
W. Dreier:   Ich spreche hier natĂŒrlich von den Manatis im Tierpark.
(27.12.2020, 10:20)
W. Dreier:   @J. Hegner: das mit den Pacus im Tierpark Berlin hat offensichtlich nicht geklappt. Im Tierpark hat ja nie eine gelungene und positiv ausgetragene Geburt gegeben - als eine Ursache wurde die stĂ€ndige BelĂ€stigung der tragenden Weibchen durch die Pacus betrachtet, woraufhin diese schon vor Jahren herausgenommen wurden. Jetzt gab es vor Aufgabe der Haltung nur noch tausende SchwerttrĂ€ger im Becken
(27.12.2020, 10:18)
Jörn Hegner:   es wurde ja auch in der tv-sendung ,, abenteuer zoo " von etwa 2005 ĂŒber den zoo duisburg erzĂ€hlt , dass die anlage im rio-negro-haus spĂ€ter vielleicht durch seekĂŒhe ersetzt wird . aber so etwas kann man nicht zu 100 % glauben . das ist zunĂ€chst nur eine idee .

also ich wird mir das wĂŒnschen mit den seekĂŒhen als nachfolger . dann wĂŒrde die tierart karibik-nagelmanati dafĂŒr schon ausreichen . denn die andere art den flussmanati im orinoko und amazonas beheimatet muss man sich ja deshalb nicht extra anschaffen , die hauptsache seekĂŒhe aus richtung amerika beheimatet .

im tierpark berlin hatten die ja auch karibik-nagelmanatis zusammen gehalten mit pacus . obwohl die nicht zusammen in freier natur leben und hat doch gut geklappt .
(25.12.2020, 22:57)
Jörn Hegner:   ja das finde ich auch das es dann eine riesenverschwendung ist , nur fĂŒr arapaimas . also ich wird schon besser finden fĂŒr seekĂŒhe . die anlage können die dann doch bestimmt verbessern , also umbauen . wĂ€r aber bestimmt irre aufwĂ€ndig . ist ja auch quatsch das rio-negro-haus extra dicht zu machen und abzureissen . aber die sind doch bestimmt schon am ĂŒberlegen , ob die sich seekĂŒhe holen als nachfolger . diese kann man ja gut mit pacus zusammen halten . wie die es auch im tierpark berlin machten .
(25.12.2020, 22:23)
Konstantin Weber:   Also Arapaimas bzw. 1 Tier haben sie ja seit diesem Jahr in dem kleineren Becken bereits im Rio Negro.... aber nur diese als Hauptart des grossen Beckens wĂ€re doch eine starke Verschwendung
(25.12.2020, 21:43)
Jörn Hegner:   ansonsten fĂŒr irgendwelche sĂŒdamerikanischen krokodile wĂ€r es bestimmt auch nicht so gut . wie die orinoko-krokodile , die ja auch der dĂ€nische krokodilzoo in eskilstrup hĂ€lt . ein einzeltier hatte ja auch frĂŒher das berliner aquarium mit anderen arten zusammen auf einer anlage .
(24.12.2020, 22:17)
Jörn Hegner:   also etwas verbessern !
(24.12.2020, 22:08)
Jörn Hegner:   der hartmut bolz hatte mir vorhin gesagt , dass wohl besser arapaimas in die ehemalige flussdelfin-anlage kommen werden . weil fĂŒr seekĂŒhe mĂŒsste man das dann aufwĂ€ndiger bauen .
(24.12.2020, 22:06)
Jörn Hegner:   im aquarium wo frĂŒher krokodile gewesen sind , wird doch auch gerade was neu gemacht . leguane oder warane sollen doch dort rein kommen . sonst krokodile wird sich der zoo duisburg wohl nicht wieder anschaffen . erst waren dort nilkrokodile drin und danach stumpfkrokodile .

dieses kleine zoomuseum beim affenfelsen wo heute ein spielplatz ist war ja auch nicht schlecht . so hatte man mal ein ĂŒberblick wie alles anfing und sich entwickelte . aber der schuppen war doch auch schon viel zu alt .
(23.12.2020, 19:26)
Jörn Hegner:   hĂ€lt denn ĂŒberhaupt kein zoo amazonas-flussdelfine mehr . das nun 2016 auch die letzten in valencia (venezuela) verstorben waren . dort hatte es doch auch damit so welche delfin-shows gegeben .
(22.12.2020, 22:28)
Nikolas Groeneveld:   Extrem traurige Nachrichten aus Duisburg!
Ich habe "Baby" zum GlĂŒck noch zwei Mal sehen können.
Foto aus dem August 2016 anbei.

Die letzten beiden Flussdelfine des Aquariums in Valencia (Venezuela) waren im Juni 2016 verstorben.
Zu diesem Zeitpunkt war der Amazonas-Flussdelfin in Duisburg also das einzige Exemplar in Menschenobhut weltweit!

(22.12.2020, 18:26)
Sacha:   @Konstantin Weber: Vielen Dank fĂŒr die Info. Muss sagen, ich bin schon recht erstaunt. Wohl ist die neue Anlage im Tropendom grösser als die alte im Gorillahaus, aber gleich 13 Exemplare...
(22.12.2020, 13:31)
Jörn Hegner:   jetzt bekommt der zoo duisburg seekĂŒhe als nachfolger . das nun der letzte flussdelfin nicht mehr lebt . auch karibische nagelmanatis . weil andere können sich deutsche zoos nicht leisten . dann gibts ja noch den amazonas-nagelmanati . deshalb wird das rio-negro-haus ja auch nicht extra abgerissen . es war das rentnerparadies fĂŒr die und vorher im aquarium dort um die ecke hatten die zu wenig platz gehabt .

davor auf dem platz vom rio-negro-haus war ja eine indien-anlage mit hirschziegenantilopen , axishirschen , saruskraniche und streifengĂ€nse . aus platzgrĂŒnden gingen die weg .

nun bin ich ja vor ein viertel jahr mal wieder im zoo duisburg gewesen . aber das rio-negro-haus kann man zur zeit nicht betreten wegen corona . eigentlich schade , dann hĂ€tte ich den letzten flussdelfin noch sehen können zum letzten mal . aber bevor doch jetzt die seekĂŒhe darein kommen , dann muss doch noch die anlage ein wenig verĂ€ndert werden wegen filter u. s. w. .

heute gibts dort an den walartigen nur noch die grossen tĂŒmmler zu sehen . die weisswale und jacobitas sind auch nicht mehr . lebt ansonsten der weisswal ferdinand noch der umgezogen ist nach san diego in die seaworld .
(22.12.2020, 13:05)
Konstantin Weber:   Es sind sogar 13. Eine Liste mit Geburtsorten/-daten der Manatis in Beauval gibt es unter https://www.zoochat.com/community/threads/manatees-and-european-zoos.14734/page-4.
Auch die ZTL listet 7.5 fĂŒr September 2020. Ich frage mich was Beauval mit all den Manatis will, trotz des neuen Geheges...
(22.12.2020, 12:55)
Sacha:   Carsten hat recht. Nagelmanatis waren bereits beim Bau von Rio Negro als Nachnutzer eingeplant.
@Konstantin Weber: Beauval hat mehr als 10 Tiere? Ich dachte, da wÀren wesentlich weniger. Darf ich fragen, woher die Info stammt?
(22.12.2020, 11:35)
Carsten Horn:   MW war der Rio Negro von Anfang an fĂŒr SeekĂŒhe als Nachnutzer geplant, war ja abzusehen, das es irgendwann keine Flußdelphine mehr gibt...

Damit kĂ€men dann SeekĂŒhe nach gut 45 Jahren zurĂŒck nach Duisburg, wenn es klappt...
(22.12.2020, 11:29)
Konstantin Weber:   Äußerst traurig aber passend zu 2020! Die Nachbesetzung mit Flussdelfinen wird wohl unmöglich sein.... obwohl ich vermute, dass diese leichter zu halten sind als ihre Verwandten aus den offenen Meeren.

Die einzige logische Nachbesetzung, ohne grĂ¶ĂŸere Umbauarbeiten durchfĂŒhren zu mĂŒssen, wĂ€ren SeekĂŒhe. Wenn man bedenkt, dass Beauval 10+ Tiere hat, sollten sich bestimmt 2 fĂŒr Duisburg finden lassen. Generell finde ich aber, dass Rio Negro fĂŒr den Besucher noch besser erschlossen werden könnte, da der Einblick doch relativ klein ist.
(21.12.2020, 18:07)
W. Dreier:   Möge er in Frieden ruhen!
(21.12.2020, 17:32)
Liz Thieme:   Hat schon angefangen :D aber es wird auch schon gleich ĂŒber die Nachbesetzung durch SeekĂŒhe diskutiert.

Ich bin sehr froh, dass ich ihn letztes Jahr (endlich) noch sehen konnte.
(21.12.2020, 16:19)
Sacha:   Nach Corona wohl die Negativnachricht fĂŒr die Zoowelt schlechthin...
(Nun dĂŒrfte es in einem uns wohlbekannten anderen Forum Trauermeldungen hageln)
(21.12.2020, 15:53)
Sandra Trenka:   Boto "Baby" verstorben
http://www.zoo-duisburg.de/flussdelfin-im/
(21.12.2020, 14:40)
Carsten Horn:   FĂŒr Hluti und Nongoma traf das eher zu mit der Hauptattraktion, einfach weil Generationen von Zoobesuchern sie kannten. Trifft auf mich auch zu, erstmals sah ich sie, als ich im Kinderwagen am Gehege vorbei geschoben wurde, letztmals ein Jahr vor der Rente, g...

Im Ausland, siehe Basel hier im Forum, werden die ErdmĂ€nnchen sogar mit irgendwas vergesellschaftet, was vielleicht heimlichen TrĂ€umereien des Beitragsschreibers entspricht oder "weiß der Geier" woher kommt, g...
(18.10.2020, 14:14)
Oliver Muller:   Ich wusste gar nicht, dass ein Nashorn die Hauptattraktion ist. Ich dachte immer, das wĂ€ren Delfine und Koalas gewesen...
(17.10.2020, 22:23)
cajun:   Ich bin ja sehr erfreut, dass ich mittlerweile ĂŒber jede ErdmĂ€nnchen Geburt in Deutschland, stellenweise sogar doppelt, im Forum informiert werde. Wir hatten doch mal einen Forumsteilnehmer namens Anti- ErdmĂ€nnchen. Bitte tu was! (#SchalkimNacken aus!) ;-)
(17.10.2020, 18:47)
Jörn Hegner:   zukĂŒnftig wird der zoo Duisburg doch wohl keine breitmaulnashörner mehr halten . weil das letzte kommt demnĂ€chst weg . auch das haus beim afrikanum wird irgendwann abgerißen und neu gebaut . weil das zu alt ist .
(05.10.2020, 22:32)
Oliver Muller:   Nur zur allgemeinen Beruhigung: Adrian kann seine Hand inzwischen wieder normal bewegen ... ;-)))
(25.07.2020, 22:31)
Adrian Langer:   Besagter Flussdelfin. Hat mich auch nur eine Stunde und eine steife Hand am Eingang des Rio Negro gekostet.
(24.07.2020, 19:28)
Adrian Langer:   Koala
(24.07.2020, 19:25)
Adrian Langer:   Kongo Blauducker
(24.07.2020, 19:24)
Adrian Langer:   Beutelteufel
(24.07.2020, 19:22)
Adrian Langer:   Heute ging es dann in den Zoo Duisburg. Ein Zoo in der Aufbruchstimmung. Es wird/ wurde viel gebaut. So entstanden ja bereits die neue Löwenaußenanlage sowie ein neues ErdmĂ€nnchengehege. Gerade wird auch an einer grĂ¶ĂŸeren Flugvoliere gearbeitet. Artentechnisch ist der Zoo gut aufgestellt. So findet man Roloway Meerkatze, Große Weißnasenmeerkatze, BĂ€renstummelaffe, Tasmanischen Teufel, Koala, Australischen Nacktnasenwombat und Ameisenigel im Bestand. Neusichtungen waren fĂŒr mich Weißscheitelmangabe, Kongo-Blauducker, Javabinturong und (trotz geschlossenem Rio Negro) der Amazonasflussdelfin (darauf bin ich auch sehr stolz!).

Anbei: Weißscheitelmangabe
(24.07.2020, 19:21)
Oliver Muller:   https://sessionnet.krz.de/duisburg/bi/getfile.asp?id=1640580&type=do

Hier steht etwas mehr... Viel Modernisierung, Gemeinschaftsanlagen, ein paar neue australische Arten in ein paar neuen Anlagen. Die Zukunft von Äquatorium und Elefantenhaus ist noch sehr vage ...
(06.06.2020, 17:57)
Oliver Muller:   https://www.waz.de/staedte/duisburg/zoo-duisburg-soll-fuer-76-millionen-euro-umgebaut-werden-id229259982.html

https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/duisburger-zoo-will-auch-das-delfinarium-sanieren-zukunft-der-delfin-haltung-unklar_aid-51499549

Der Zoo Duisburg hat seinen Masterplan. Leider sind sÀmtliche Artikel wieder mal zugangsbeschrÀnkt und nur gegen Bezahlung zu lesen. Vielleicht kann jemand helfen?
(06.06.2020, 17:21)
Sacha:   Was fĂŒr Promis? Die einzige Person, die man kennen könnte/mĂŒsste ist KĂŒnast. Und die hatte schon frĂŒher jede Chance genutzt, um ihre Profilierungssucht zu stillen. Ist ja auch viel einfacher, sich mit zwei Zoos "anzulegen", als Walartige in freier Wildbahn vor Überfischung, Jagd, Umweltverschmutzung usw. zu schĂŒtzen....
(10.03.2020, 20:11)
Tim Sagorski:   Keine Silber-, sondern Schwarzschwanz-SeidenĂ€ffchen
(20.01.2020, 14:45)
Tim Sagorski:   Die Anlage steht momentan leer, es sollen aber wieder Binturongs einziehen.
(28.11.2019, 13:38)
Jörn Hegner:   was befindet sich jetzt im Raubtierhaus in der anlage wo zuletzt die binturongs drin waren ?
(27.11.2019, 21:21)
Oliver Muller:   Was ist denn euer Tipp fĂŒr die Zukunft des Äquatoriums?

Ich rechne ja mit einer Artenreduktion und einem Schwerpunkt Äquatorialafrika (Gorillas, Meerkatzen, BĂ€renstummelaffen und Zwergflusspferden, ggf. noch ein paar kleine Tierarten in ErgĂ€nzung (Vögel, KleinsĂ€uger, Reptilien etc.)
(14.10.2019, 21:11)
Zoo Duisburg:   Duisburg (Pressemeldung des Zoos)

Mehrere Wochen lang beschĂ€ftigte Bennett-KĂ€nguru Skippy die zustĂ€ndige Polizei in Xanten. Nun konnte es mit Hilfe eines Tierarztes von den Beamten eingefangen werden. Im Zoo Duisburg hat der kleine HĂŒpfer ein sicheres Zuhause und zahlreiche Artgenossen gefunden.

Anders als zuerst vermutet, handelt es sich bei Skippy um ein Bennett-KĂ€nguru, eine rund 80 cm große Beuteltierart, die ursprĂŒnglich im SĂŒdosten Australiens beheimatet ist. ?Da wir im Zoo Duisburg eine grĂ¶ĂŸere Gruppe dieser KĂ€nguru-Art halten, haben wir sofort unsere Zustimmung gegeben, Skippy aufzunehmen? so Zoo-Pressesprecher Christian Schreiner.

Übergangsweise lebte Skippy in einer Tierarztpraxis in Moers, den Umzug an den Kaiserberg hat die zutrauliche KĂ€nguru-Dame sehr gut ĂŒberstanden. Bevor Skippy fĂŒr die Zoobesucher zu sehen sein wird, wird sie noch einige Tage in der zooeigenen Tierarztpraxis verbringen. ?Wir werden die Kleine noch einmal vorsorglich durchchecken. Bisher macht sie aber einen sehr guten, agilen Eindruck und hat schon gefressen?, erklĂ€rt ZootierĂ€rztin Dr. Carolin Bunert. Nach der abgeschlossenen QuarantĂ€ne wird Skippy dann auf ihre Artgenossen treffen, die sich in Duisburg ein Gehege mit Wombat Barney teilen. Wo Skippy ursprĂŒnglich herkommt ist weiterhin nicht geklĂ€rt. ?Da sie nicht gechipt ist vermuten auch wir, dass sie aus privater Haltung kommt?, so die TierĂ€rztin.

Den Promi-Status wird sich Skippy im Zoo Duisburg allerdings mit Besucherliebling Lizzy teilen mĂŒssen. Im vergangenen Jahr retteten die Tierpfleger am Kaiserberg dem kleinen Bennett-KĂ€nguru das Leben. Ihre Mutter war verstorben. Da die kleine Lizzy noch auf die WĂ€rme des mĂŒtterlichen Beutels angewiesen war, zog sie in einen Stoffbeutel. In diesem wurde sie von ihren Pflegern stĂ€ndig umher getragen und mit spezieller KĂ€ngurumilch aufgezogen. Seit Januar ist Lizzy festes Mitglied der Duisburger Bennett-KĂ€nguru-Gruppe, so wie es auch bald Skippy sein wird.
(10.10.2019, 14:00)
Tim Sagorski:   @Adrian:

Nein, ist sie noch nicht! Der neue Teil (die ehemalige Wisent-Anlage) wurde gestern eröffnet, jetzt muss noch die Alt-Anlage umgebaut werden...

Also gibt es zwar eine Neuanlage, aber noch keine Erweiterung
(20.09.2019, 10:44)
Patrick Marburger:   Das das klappt kann ich mir gut vorstellen. Sieht schon recht weit fortgeschritten aus.
(31.08.2019, 22:02)
Sebastian Gellert:   Der Nachwuchs in Duisburg, was ĂŒbrigens sehr schön ist wurde schon etwas kommentiert, aber wie steht es mit dem Fortschritt der Löwenanlage?? Im April erschienen Berichte, das man noch in diesem Jahr mit dem Umbau fertig sein wollte.
(31.08.2019, 15:15)
Jörn Hegner:   in welchen zoo gingen die letzten Mandrills . so wie auch die afrikanischen Wildhunde .
(22.08.2019, 16:16)
cajun:   Ist der Parderborner Link hier versehentlich gestezt worden?
(10.07.2019, 13:05)
Carsten Horn:   Duisburg hatte schon in den 1950er BergkĂ€nguruhs mit Nachzucht, allerdings Euros...
(26.03.2019, 15:59)
Tim Sagorski:   ...nein, vor 2017 waren ja seit 1963 die Milus auf der Anlage
(25.03.2019, 13:47)
Tim Sagorski:   ...hierbei handelt es sich aber um eine Erstzucht fĂŒr Duisburg
(25.03.2019, 10:07)
Tom Schroeder:   Das stimmt nicht, laut Artikel sind noch fĂŒnf Tiere da!
(04.02.2019, 15:28)
Oliver Muller:   Sehr hĂŒbsch auch der Umgang mit dem Statement des Steuerberaters... :-)))
(27.11.2018, 20:14)
Hannes Lueke:   Da ist es wieder! :-)
(21.11.2018, 09:45)
Sebastian Gellert:   Es wurde oft genug thematisiert, das im Zoo Duisburg zumindest Ziele vorhanden sind und nicht wie im benachbarten ZOOM Gelsenkirchen bei der Saisoneröffnung 2017 mit Brillenpinguinen und Riesenschildkröten den Besuchern viel versprochen und wenig gehalten wurde.
(20.11.2018, 14:59)
Oliver Muller:   Das Affenhaus ist m. E. DRINGEND sanierungsbedĂŒrftig. Ansonsten muss m. E. auf Menschenaffen verzichtet werden.
(15.11.2018, 14:15)
Tim Sagorski:   Sehr gute Wahl, die man da in Duisburg getroffen hat (selbst, wenn ich Johannes nicht kennen wĂŒrde) :o)
(05.11.2018, 11:59)
W. Dreier:   So wie ich Johannes Pfleiderer kenne, wird ja ,der ``Vari`` nicht auf seine Kappe kommen.
Lesenswert.
(04.11.2018, 18:18)
Emilia Grafe:   Laut Facebook-Meldung des Zoos am 29.8.2018 verließ der 2016 geborene Tigerkater "Makar" den Zoo in Richtung Zoo Zamosc (Polen).

Außerdem ist die ZusammenfĂŒhrung der BrillenbĂ€renfamilie geglĂŒckt.
(01.09.2018, 16:48)
Holger Wientjes:   Und an dieser stelle ebenfalls: Herzlichen GlĂŒckwunsch und alles Gute fĂŒr die Zukunft Johannes!!
(23.08.2018, 19:25)
Tim Sagorski:   @ Wolfgang Dreier:

Ja, Johannes ist immer noch ein GrĂŒndervater und Mitwirkender der Zootierliste...

DarĂŒber hinaus frĂŒher auch einer der "jungen Wilden" hier im SchĂŒling-Forum :o)
(23.08.2018, 15:05)
W. Dreier:   Wohl Letzterer.
(22.08.2018, 22:45)
Carsten Horn:   Direktor oder zoologischer Leiter, der berichten muß...?
(22.08.2018, 08:24)
W. Dreier:   Na ja; Winkel - die Journalisten! Winkler natĂŒrlich.
Gratulation an Herrn Pfleiderer! Nehme ich richtig an, wenn ich schreibe, dass er einer der GrĂŒndungsmitglieder der ZTL war?

(21.08.2018, 20:06)
Kathrin Roehl:   Gem. den Informationen auf der website des Zoos Edinburgh fliegt im Gegenzug in der nĂ€chsten Woche ein junges Koala MĂ€nnchen aus Edinburgh nach Duisburg
(14.08.2018, 20:53)
Klaus Schueling:   Persönliche ErklĂ€rung von Achim Winkler von heute

Liebe Zoofreunde,
wenn es am schönsten ist, dann ist es Zeit zu gehen!

Nach 25 Jahren im Zoo Duisburg, die letzten 12Âœ Jahre davon als Direktor, werde ich zum 31. Juli d.J. mein persönliches Kapitel Zoo Duisburg beenden.
Der aktuelle Prozess des geplanten Gesellschafterwechsels des Zoo Duisburg, weg von der Stadt Duisburg und dem Förderverein als bisherige HauptaktionĂ€re der Zoo AG, hin zur Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) als zukĂŒnftiger alleiniger Gesellschafter des Zoos, bietet Potenziale, den Zoo Duisburg mit einem neuen und jungen Team fĂŒr die Zukunft gut aufgestellt zu wissen. HierfĂŒr mache in den Weg frei und gebe die zoologische Leitung in jĂŒngere HĂ€nde.

RĂŒckblickend waren es phantastische, spannende, entwicklungsreiche, aber auch sehr schwierige Jahre im Zoo Duisburg, leider auch geprĂ€gt durch finanzielle EngpĂ€sse. Trotz fehlender finanzieller Eigenmittel ist es in den Jahren meiner Direktionszeit jedoch gelungen, bedeutende bauliche Großprojekte zu verwirklichen, da wir neben Stadt und Förderverein immer wieder namhafte Sponsoren, wie u.a. die Sparkasse Duisburg, Evonik oder RWE, gewinnen konnten. Dank der UnterstĂŒtzung dieser und anderer Gönner konnten moderne, naturnah gestaltete Neuanlagen fĂŒr u.a. BrillenbĂ€ren, Sibirische Tiger, Luchse, Wildkatzen, Bongos und Beutelteufel errichtet werden. Weitere Großprojekte umfassten die komplette Umgestaltung des altehrwĂŒrdigen AquariumgebĂ€udes, der Bau u.a. einer modernen VeterinĂ€rstation, einer neuen Hauptgastronomie und eines riesigen Streichelzoos mit Angliederung an Kinderspielplatz und Gastronomie sowie die Erneuerung nahezu aller alten Heizungsanlagen. Allesamt Maßnahmen, die das Erscheinungsbild und die Wirtschaftlichkeit des Zoos deutlich zum Positiven verĂ€nderten.

Herausragend zudem die Entwicklung im Tierbestand mit bedeutenden Haltungs- und Zuchterfolgen. Neben den schon traditionellen Nachzuchten bei Zoo Duisburg typischen Tierarten, wie beispielsweise Koalas oder Fossas, ragen die immer hÀufigeren Zuchterfolge bei den Delfinen heraus, wie z.B. im Jahr 2011, als erstmalig die gleichzeitige Aufzucht von insgesamt drei Jungdelfinen im Delfinarium gelang. Und quasi als Abschiedsgeschenk zum Ende meiner Dienstzeit gab es in diesem Jahr den ersten Nachwuchs im Zoo Duisburg seit 40 Jahren bei den Nacktnasenwombats.

Der geplante Gesellschafterwechsel zur DVV wird dem Zoo Duisburg einen grĂ¶ĂŸeren finanziellen Spielraum ermöglichen, so dass gute Hoffnung gegeben ist, dass sich der Zoo auch in den kommenden Jahren kontinuierlich wird weiter entwickeln können. HierfĂŒr sind alle Daumen gedrĂŒckt und ich werde dieses mit regem Interesse verfolgen.

FĂŒr heute sage ich vorsorglich schon einmal Farewell und Dank an alle, fĂŒr die gemeinsamen Jahre.

Mit besten GrĂŒĂŸen und GlĂŒck auf
Achim Winkler

(07.06.2018, 14:33)
Klaus Schueling:   Pressemeldung des Zoo Duisburg von heute

VerÀnderung im Vorstand der Zoo Duisburg AG

Der zoologische Direktor des Duisburger Zoos, Achim Winkler (57), wird sein Vorstandsamt zum 31. Juli 2018 auf eigenen Wunsch niederlegen. Dieser Schritt erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat und den Gesellschaftern. Die Funktionen von Achim Winkler werden vorerst von der Vorstandsvorsitzenden Astrid Stewin ĂŒbernommen.

Der Aufsichtsrat des Zoo Duisburg AG dankt Achim Winkler fĂŒr seine langjĂ€hrige VorstandstĂ€tigkeit. Winkler hatte 1993 im Tierpark am Kaiserberg als wissenschaftlicher Mitarbeiter angefangen und wurde 2007 zum Direktor berufen. ?Wir danken Herrn Winkler fĂŒr die geleistete Arbeit und seinen Einsatz und wĂŒnschen ihm privat wie beruflich fĂŒr die Zukunft alles Gute?, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Marcus Vunic.

(07.06.2018, 14:29)
Emilia Grafe:   Ich bin gerade zufĂ€llig auf die Information gestoßen, dass das BaumkĂ€nguru aus Duisburg im Oktober des letzten Jahres in Frankfurt eingestellt wurde, um dort mit dem MĂ€nnchen verpaart zu werden. Danach sei eine RĂŒckkehr nach Duisburg geplant.

Quelle: https://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/artikel/nachwuchs-im-beutel-von-baumkaenguru-jaya-may/

Und der genaue Wortlaut des Berichts:
DafĂŒr kam im Oktober das zehn Jahre alte Weibchen NUNSI aus Duisburg. ?Wir hoffen, dass auch NUNSI aufnimmt und Nachwuchs von unserem MĂ€nnchen bekommt, bevor sie zurĂŒck nach Duisburg geht?, so Niekisch.
(05.06.2018, 21:24)
Emilia Grafe:   Ich bin gerade zufĂ€llig auf die Information gestoßen, dass das BaumkĂ€nguru aus Duisburg im Oktober des letzten Jahres in Frankfurt eingestellt wurde, um dort mit dem MĂ€nnchen verpaart zu werden. Danach sei eine RĂŒckkehr nach Duisburg geplant.

Quelle: https://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/artikel/nachwuchs-im-beutel-von-baumkaenguru-jaya-may/

Und der genaue Wortlaut des Berichts:
DafĂŒr kam im Oktober das zehn Jahre alte Weibchen NUNSI aus Duisburg. ?Wir hoffen, dass auch NUNSI aufnimmt und Nachwuchs von unserem MĂ€nnchen bekommt, bevor sie zurĂŒck nach Duisburg geht?, so Niekisch.
(05.06.2018, 21:23)
Martin Mercus:   Ja, ich habe zuerst auch nach den Stummelaffen gesucht und zuerst nicht auf die Beschilderung geachtet. Als ich dann draußen die Roloways sah, war ich auch verwundert. Aber der Wechsel scheint fest zu sein, die Beschilderung wurde geĂ€ndert.
(01.06.2018, 11:04)
Tim Sagorski:   Verstehe ich das hier richtig?

Die Roloways haben jetzt die Stummelaffen-Anlage am "Volieren-Eingang" des Äquatoriums?

Bei den Weißnasen gibt es ja nur noch das Weibchen (das junge Brazzas als Gesellschaft bekommen hat)
(01.06.2018, 09:01)
Martin Mercus:   Heute nach 1,5 Std. Krefeld noch 4 Std. in Duisburg gewesen:

- Die Roloway-MK haben nun das Innen- sowie das Außengehege der BĂ€renstummelaffen bekommen und waren sehr gut zu beobachten. Daraus resultierend sind im hintersten Raum des Äquatoriums die Weißnasen-MK in die alte Anlage der Roloway-MK (neben Wanderu und Siamang) gezogen, die BĂ€renstummelaffen (insgesamt 8 Tiere) haben nun eine ganze Seite, also 2 grĂ¶ĂŸere und ein kleineres Gehege zur VerfĂŒgung (ein Teil der Tiere war hier ja schon untergebracht).
- Das Nacktnasenwombat-Jungtier wurde lt. einer regelmĂ€ĂŸigen ZoogĂ€ngerin von der Mutter "verstoßen", da diese schon wieder in Hitze war. Weil der Nachwuchs aber noch zu jung ist, wird es von den Pflegern weiter groß gezogen. Bei meiner zweiten Runde sah ich beim Gehege "Zoos Media". Es wird also bald wohl wieder ein Wombat-Video geben.

- Zuletzt noch das Thema Besucher:
1. Eine Besucherin meinte, im Nacktnasenwombat-Jungier einen Ameisenigel zu erkennen. Jemand anderes befand, dass es sich um Schwein handeln mĂŒsse. Man muss den Leuten natĂŒrlich zu Gute halten, dass der Wombat nicht ausgeschildert war, sondern der eigentliche Besatz...
2. Andere wiederum wollten am liebsten die Piranhas aus dem Aquarium verspeisen. Ähnliches höre ich immer wieder. Selbst vor Zootieren macht die westliche Fresskultur nicht halt.
3. Beim Anblick des Bienenstandes am Weg von Wildhund zu Gorilla meinte eine Frau: "Bienen? Nein, danke! Die brauchen wir nicht!"
4. Generell auch immer wieder "Hier stinkt es aber" oder "Ist das Tier aber hÀsslich" (z. B. Marabu). Meist handelt es sich dabei um Familien, die nur in den wenigsten FÀllen relativieren oder erklÀren.

(31.05.2018, 17:55)
Emilia Grafe:   @Oliver Muller: Wie schade, dass es diesbezĂŒglich keine PlĂ€ne gibt oder diese nicht umsetzbar sind.
Obwohl ich gespannt bin, wie sich dazu geĂ€ußert werden wĂŒrde, falls es vermehrt zu Kritik von außen kommt und ob sich dann nicht doch PrioritĂ€ten verschieben wĂŒrden, wie zuletzt in Dresden.
(30.05.2018, 23:28)
Oliver Muller:   @Emilie Graefe: Danke fĂŒr die schönen Fotos!

Zum Äquatorium: ich habe vor kurzem per Mail im Zoo angefragt, ob sich da mal etwas tun wird. Antwort: Kein Sponsor in Sicht.

So wird vermutlich der nĂ€chste Pokal fĂŒr die schlechteste Menschenaffenhaltung in Deutschland nach Duisburg gehen, wenn Karlsruhe, Krefeld und Dresden sich demnĂ€chst aufhĂŒbschen.
(30.05.2018, 13:04)
Emilia Grafe:   Ja, da stimme ich auf jeden Fall zu, nur ist es fĂŒr mich aus Berlin leider alles andere als neben an :(
(29.05.2018, 22:07)
Patrick Marburger:   Und noch mehr schöne Bilder und nochmal danke fĂŒr die Bilder! Duisburg ist schon ohnehin eine Reise wert und jetzt noch die Jungtiere, ich sollte mich wohl auch mal wieder auf den Weg machen...
(29.05.2018, 21:27)
Emilia Grafe:   @Patrick Marburger
Ah, dann waren die MKs nur bei meinem Besuch nicht auf der Außenanlage zu sehen.
Die Wombatfamilie ist in dem Anbau am Koalahaus untergebracht, wo sonst die BĂŒrstenschwanz - RattenkĂ€ngurus leben.
(29.05.2018, 21:15)
Emilia Grafe:   Beeindruckend war es fĂŒr mich zu sehen, wie sich der junge Löwenmann Tsavo entwickelt hab, letztes Jahr war er zu meinem Besuch noch unter "Herrschaft" der Altlöwin Minra
(29.05.2018, 21:12)
Emilia Grafe:   Nebelparder
(29.05.2018, 21:09)
Emilia Grafe:   Riesentrappe
(29.05.2018, 21:08)
Emilia Grafe:   Flussdelphin
(29.05.2018, 21:07)
Patrick Marburger:   Die Brazza-MKs dĂŒrfen wenn ich es richtig in Erinnerung habe auf die Außenanlage der Gorillas. Danke fĂŒr die Bilder! Wo sind die Wombats z.Z. denn untergebracht, der Untergrund sieht nicht nach der Freianlage aus.
(29.05.2018, 21:06)
Emilia Grafe:   Beutelteufel
(29.05.2018, 21:06)
Emilia Grafe:   Aktuelle Baustellen: Die zukĂŒnftige erneuerte Fasanerie und nach wie vor das Bongogehege
(29.05.2018, 21:04)
Emilia Grafe:   Junge Fossa
(29.05.2018, 21:03)
Emilia Grafe:   Die beiden kleiner BrillenbĂ€ren: fĂŒr mich der erste der aktuell existierenden drei BrillenbĂ€rwĂŒrfe in Deutschland. Nachdem der Kleine in Berlin nun auch zu sehen ist, fehlt mir also nur noch Frankfurt... Deutlich aufgefallen ist mir, wie schön die beiden Kleinen miteinander spielten, ist eben noch etwas anderes, ob es ein oder mehrere Jungtiere sind.
(29.05.2018, 21:01)
Emilia Grafe:   Zwergflusspferdjungtier
(29.05.2018, 20:57)
Emilia Grafe:   Wie angesprochen: Einer der HauptgrĂŒnde fĂŒr den Besuch waren die Jungtiere bei Zwergflusspferd, BrillenbĂ€r, Wombat und (wenn auch erst Vorort bemerkt) Rentier. Ich hatte sogar das große GlĂŒck, alle zu sehen.
Anbei Wombat
(29.05.2018, 20:56)
Emilia Grafe:   WĂ€hrend des Kurzurlaubes in Köln wurde mir ein Tag gegeben, an dem ich allein einen Zoo meiner Wahl besuchen durfte.
Die Wahl fiel nicht zuletzt wĂ€hrend den Ă€ußerst interessanten Jungtieren auf Duisburg und nicht auf Wuppertal, obwohl ich letzteren Zoo noch nie besucht habe.
In Duisburg beeindruckt mich vor allem die Haltung der Landraubtiere: die Anlagen fĂŒr Luchs und Wildkatze suchen mMn ihresgleichen. Auch die Gehege von Beutelteufel, Vielfraß, Nebelparder und den Mangusten finde ich wirklich wirklich schön. Des Weiteren ist die BrillenbĂ€ranlage die grĂ¶ĂŸte ihrer Art, die ich bis jetzt kenne und Tigeranlagen mit zwei getrennten Außengehegen sind sowieso immer wĂŒnschenswert. Die einzige Raubtierart die ich nicht schön gehalten finde, sind die Fossas, aber der Anlagenkomplex erfĂŒllt als Fossazuchtanlage bewiesenermaßen ihren Zweck.
Vor allem den Tierbestand in Duisburg finde ich Ă€ußerst sehenswert und interessant mit Tieren wie Wombat, Beutelteufel, Tamandua, BergkĂ€ngurus, Flussdelphin, um nur einige zu nennen.
Die absolut unschönste Ecke des Zoos ist und bleibt fĂŒr mich das Äquatorium, die kleinen InnenkĂ€fige, die immer noch vielen Arten im Haus, die UnĂŒbersichtlichkeit, die Farbe an den WĂ€nden, die teilweise abblĂ€ttert... Trotz der so interessanten Affensammlung dort, habe ich es also nicht lange ausgehalten, auch, weil die Gitter soweit vom Besucher entfernt sind, dass es beinahe unmöglich ist, gute Fotos zu machen. Das einzig schöne im diesem Zooteil sind meiner Meinung nach die Anlagen fĂŒr Gorilla, die neue Siamanganlage (ich sah nur ein Tier auf der alten) und das Zwergflusspferdgehege. Hier mal eine Frage: Gab oder gibt es in Duisburg PlĂ€ne Brazza - Meerkatzen oder die Roloway - Meerkatzen mit der Gorillagruppe zu vergesellschaften?
Zudem habe ich doch das GefĂŒhl, dass Huftiere im Vergleich zu Primaten und Raubtieren in Duisburg ein wenig zu kurz kommen, einzig die kopfstarke Damarazebraherde (Bild anbei) bleibt mir auf jeden Fall im GedĂ€chtnis.
Nichts desto trotz gehört Duisburg auf jeden Fall zu meinen Top 3 Zoos, allein wegen der ansehnlichen Sammlung an Raubtieren und Haltung von sonst eher seltener vertretenen Arten (ich sah in Duisburg erstmals wirklich aktive Tieflandpakas).

(29.05.2018, 20:54)
Martin Mercus:   @Adrian Langer: In der ZTL ist es nicht mehr aufgefĂŒhrt. Da habe ich mich auch gewundert. Auf die Gehegebeschilderung habe ich leider nicht geachtet. Dazu der Kommentar von Jörn Heger unten. Ggf. hat er genauere Informationen?! Ich hoffe natĂŒrlich, dass die Haltung nicht beendet ist - zumal doch Halter benötigt werden.
Gibt es im rĂŒckwĂ€rtigen Bereich eigentlich genug Platz, um ein PĂ€rchen bzw. mehrere Tiere halten. zu können? Ansonsten wĂ€re sowieso nur eine zeitweise Haltung eines Einzeltiers sinnvoll, also solange kein geeigneter Partner gefunden wird. Anders sieht es natĂŒrlich bei Einzeltieren aus, die nicht mehr verpaart werden können (Alter) oder sollen (genetische ÜberreprĂ€sentation - obwohl das bei einer relativ geringen Individuenanzahl ohne neue Tiere aus Übersee nur schwer zu vermeiden sein dĂŒrfte).
Ist das in Frankfurt eingestellte Weibchen nicht das aus Krefeld, welches verpaart wurde und schon Ende 2017 trÀchtig war?
(26.03.2018, 21:30)
Martin Mercus:   Tim Sagorski:

Da habe ich etwas verwechselt. Auch wenn ich Aussagen der regelmĂ€ĂŸigen ZoogĂ€nger gehörte habe, die in diese Richtung gingen. Der letzte mir bekannte Fall in der Gegend war 2017 in Arnheim - dem Fall und Ă€hnlichen PhĂ€nomenen im Tierreich (z. B. "Krieg" bei Schimpansen) wurde in einer der letzten Ausgaben der Abonnementenzeitschrift des Burgers Zoo auch ein Artikel gewidmet. Dortmund ist nun wohl schon 3 Jahre her.

Die BlauflĂŒgellieste meine ich noch letztes Jahr gesehen zu haben. Der letzte Besuch war ca. 6 Monate her und es ist mir zumindest nicht aufgefallen, dass sie nicht mehr da sind. Schade. Jetzt, wo es auch das BaumkĂ€nguru nicht mehr gibt, ist der Besatz komplett bodenlebend. Hoffentlich wird die Anlage bald durch eine baumbewohnende Art bzw. andere Vögel aufgewertet. Besonders hierfĂŒr ist die Anlage doch auch ausgerichtet.
(26.03.2018, 19:14)
Tim Sagorski:   Zwei kleine Korrekturen:

1. Der Duisburger Löwenmann hat die alte Löwin nicht getötet (das war in Dortmund), sie ist eines natĂŒrlichen Todes gestorben.
2. BlauflĂŒgellieste gibt es in Duisburg schon seit lĂ€ngerem nicht mehr!
(26.03.2018, 08:17)
Martin Mercus:   Anmerkungen zum heutigen Besuch:
- Alle Tiere, die nach draußen durften, nutzten dies auch ? so z.B. die ganze Gorillagruppe. Gemeldet waren zwar nur 11 Grad, aber es war sonnig und deutlich angenehmer als erwartet, sodass Schal und Handschuhe im Rucksack blieben.
- Von regelmĂ€ĂŸigen ZoogĂ€ngern aufgeschnappt: Es soll Nachwuchs bei den BrillenbĂ€ren geben ? es war auch nur das MĂ€nnchen auf der Anlage. Die Rede war von 2 Jungtieren. Scherzhaft wurde darĂŒber nachgedacht, wer denn der Vater sei. Der kĂŒrzlich abgegebene Sohn oder dessen Vater? Der Sohn hĂ€tte den Vater nicht an die Mutter herangelassen.
- Alle drei Beutelteufel gesehen - agil und neugierig wie bei den letzten Besuchen.
- Zwergflusspferdjungtier und ?mutter dösten nah an der Scheibe des Innengeheges ? unter einer Lage Stroh ?eingegraben?.
- Der Besatz der Asienvoliere steigt auf nun 12 Arten: Seidenstar, Sumbawadrossel, Straußwachtel, Forsten-Allfarblori, FrĂŒhlingstaube, Kupfernackentaube, Rotbrust-Krontaube (heute sehr dominant auftretend), Brandtaube, Rosakopf-Fruchttaube, Schwarznacken-Fruchttaube, Weißnacken-Fasantaube, OmeihĂ€herling
- Neue, kleine Vitrine fĂŒr noch sehr kleine Jungferngeckos beim Eingang bei den BĂ€renstummelaffen ? wirklich leicht zu ĂŒbersehen.
- Besondere Sichtungen: Nebelparder direkt an der Scheibe liegend ? nach einer gefĂŒhlten Ewigkeit wieder einmal. Mittlerer AmeisenbĂ€r im Rio-Negro-Tropenhaus ? zum ersten Mal als FreigĂ€nger gesehen. Er hat sich ja bereits fortgepflanzt. Chinesischer Riesensalamander als Erstsichtung in Duisburg ? nach Info des Zoos sieht man ihn meist nur am Morgen, da hatte ich um 14 Uhr wohl GlĂŒck, dass er mit dem Kopf aus einer Höhle schaute. Ein weiteres Tier befindet sich noch hinter den Kulissen und kommt dazu, wenn es groß genug ist.
- Die Fossajungtiere sind weiter im rĂŒckwĂ€rtigen Bereich. Ich frage mich nur, wie lange noch. MĂŒssten die nicht schon lĂ€ngst so groß sein, dass sie nicht mehr durch die Gehegemaschen passen dĂŒrften (das war ja bisher die BegrĂŒndung)?
- Die neuen Löwen trotz offenen Schiebern im Ă€ußerst kleinen Innenbereich. Hier fiel mir zum ersten Mal der Stummelschwanz von MĂ€nnchen Tsavo auf. Dieser wurde ihm vom damaligen Weibchen abgebissen (?), welches er spĂ€ter dann angefallen hat und getötet hat. Mit den beiden Weibchen aus Lisieux scheint es besser zu passen. Außer, wenn eines der Weibchen wie bei der heutigen FĂŒtterung auf dem Fressplatz des MĂ€nnchens liegt.
- Wieder aufgeschnappt: Der Vater des Löwen-MĂ€nnchens scheint der einzige artenreine Somali-Löwe in Europa zu sein, der einst in Rotterdam beschlagnahmt worden ist und nun in Kerkrade lebt. Lt. Zootierliste kam das MĂ€nnchen aus dem Safaripark Beekse-Bergen nach Kerkrade.Die Bongoanlagen sind weiter unbesetzt und wirken auch noch nicht komplett fertig. Auf der alten Kuduanlage wurde eine HĂŒtte mitten auf die Anlage gesetzt, damit die Tiere nicht immer in der hintersten Ecke liegen . Der KĂ€fig zwischen den beiden Anlagen besteht weiter und wurde mit Holzbalken verkleidet. Darin zu sehen waren HelmperlhĂŒhner, welche auch mit den Kudus auf der Anlage waren. Die Bongos sind nach Wuppertal ausgelagert.
- Die GĂ€nsegeier an der Afrikalodge scheinen zu brĂŒten.
- Thema Europavoliere: Von der alten, begehbaren Fasanerie steht nichts mehr, aber von sonstigen Bauarbeiten war nichts zu sehen.
- Das Highlight: Der mĂ€nnliche Wombatnachwuchs. Ich hatte sehr viel GlĂŒck, dass der auch z. B. fĂŒr das Koalawiegen verantwortliche Pfleger gerade zu dem Zeitpunkt, als ich im Koalahaus war, eine kommentierte ?Wombat-Pflegestunde? machte. Das Muttertier wurde im abgetrennten, rechten Koalaabteil (1 Koala saß noch oben) gebĂŒrstet und dann gelegentlich auf die Seite und den RĂŒcken gelegt. So konnte man gut das Jungtier beobachten, wie es aus dem nach hinten gerichteten Beutel schaute. Es ist mittlerweile so alt, dass es nicht mehr in den Beutel kotet, sondern ? wie es der Pfleger sagte ? den Hintern aus dem Beutel streckt. Beim zweiten Gang zum Koalahaus waren Mutter und Kind nicht mehr im Koalahaus zu sehen (was ich eigentlich vermutet hatte, da der Boden hier dick mit BlĂ€ttern (Eukalyptus?) ausgelegt war), sondern im Gehege, wo ehemals das Goodfellow-BaumkĂ€nguru lebte und nun normalerweise BlauflĂŒgelliest, Ameisenigel und Burstenschwanz-RattenkĂ€nguru leben (wohl vorĂŒbergehend hinter den Kulisssen). FĂŒr Mutter und Sohn Wombat wurde hier einiges an Erde aufgeschĂŒttet, damit fleißig gebuddelt werden kann.

Anbei: Mutter und Sohn Wombat

(24.03.2018, 23:27)
Jörn Hegner:   nun hĂ€lt doch dieser zoo duisburg keine baumkĂ€nguruhs mehr . zuerst waren dort die matschie-baumkĂ€nguruhs und danach die goodfellow-baumkĂ€nguruhs .
(17.03.2018, 23:02)
Zoo Duisburg:  
Wegen Unwetterwarnung am 18. Januar geschlossen

Aufgrund der bestehenden Unwetterwarnung bleibt der Zoo Duisburg morgen (18.01.2018) geschlossen. PlanmĂ€ĂŸig wird der Zoo am Freitag wieder fĂŒr Besucher geöffnet sein.

(17.01.2018, 16:30)
Nils Loske:   Östliches BergkĂ€nguru
(06.11.2017, 19:39)
Nils Loske:   Anlage der östlichen BergkĂ€nguruh
(06.11.2017, 19:38)
Nils Loske:   Beutelteufel
(06.11.2017, 19:37)
Nils Loske:   Beutelteufelschild
(06.11.2017, 19:36)
Nils Loske:   neue Fasanerie
(06.11.2017, 19:36)
Oliver Muller:   Hoffen wir mal, dass das auch einen Anstoß fĂŒr die ĂŒberfĂ€lligen Weiterentwicklungen gibt. Vielleicht hat sie ja ein paar gute Ideen, an Geld zu kommen.
(28.10.2017, 21:08)
Tim Sagorski:   Um mal kurz auf die 11 von 13 geschlossenen Delphinarien zurĂŒckzukommen:

Zieht man einmal die Freizeitparks (5 Haltungen) und die "Wander-Delphinarien" in deutschen Zoos (Berlin, Gelsenkirchen, Landau, Neunkirchen) ab, bleiben nur noch zwei Zoos, die feste Delphinarien hatten und diese geschlossen haben, Hagenbeck und MĂŒnster (ohnehin durch Harderwijk betrieben).

Ich wĂŒrde sogar so weit gehen, weitere Cetaceen-Haltungen zu fordern und zwar die von Schweinswalen, die als Flagschiffart fĂŒr die GefĂ€hrdung des Wattenmeeres eine wichtige Aufgabe einnehmen könnten.

Einer der Top-Kandidaten fĂŒr eine solche Haltung wĂ€re fĂŒr mich der umgebaute Aquazoo in DĂŒsseldorf gewesen, auch MĂŒnster hĂ€tte das alte Delfinarium so besser nutzen können, als fĂŒr eine Seelöwenshow.

Die Zeiten, in denen Schweinswale in Zoos durchlaufende Posten mit geringer Lebenserwartung waren (siehe Zoo Berlin oder Duisburg) sind durch erfolgreiche Haltungen und Zuchten in DĂ€nemark und den Niederlanden lange vorbei und widerlegt, aber das Ganze ist ja jetzt ziemlich off-Topic...
(19.09.2017, 11:19)
Holger Wientjes:   Ich sehe den Zusammenhang nicht zwischen der Schliessung von 12 von 14 Delphinarien in Deutschland und der von Dir suggerierten Nichthaltbarkeit von Delphinen in Zoos. Vielleicht sind einfach die Delphinarien geschlossen worden, die von Beginn an schlecht waren und/oder die Einrichtungen, die, wie wohl in MĂŒnster, schlicht kein Geld hatten, um die Haltung auf den neuesten Stand zu bringen. Es ist ohne Zweifel teuer, Delphine vernĂŒnftig und artgerecht zu halten. Aber wo sind die Fakten, dass man sie, insbesondere den Grossen TĂŒmmler, nicht halten kann? Warum wird die Art, alleine, wenn man Duisburg betrachtet, so erfolgreich nachgezĂŒchtet und warum werden die Tiere mittlerweile so alt, wenn die Haltung nichts taugt??
Köln, MĂŒnster, Duisburg oder Leipzig haben ihre EisbĂ€r-Haltung ja auch nicht aufgegeben, weil sie der Meinung waren, dass diese Art nicht haltbar ist, sondern, weil man die vorhandenen Haltungen aus finanziellen GrĂŒnden oder aus Mangel an Platz (oder, weil die Art nicht mehr ins Konzept passte) nicht mehr modernisieren konnte/wollte. Sind nun die 12 geschlossenen Haltungen bei den Delphinen aus "Einsicht" daraus geschlossen worden, dass man die Art grundsĂ€tzlich nicht halten kann (was ja wie gesagt mit einem Blick auf die noch aktuellen Haltungen sofort widerlegt wird) oder doch eher aus der Einsicht, dass man kein Geld hat, um sie weiterhin VERNÜNFTIG zu halten?!
In der Tat sind wohl viele Haltungen seinerzeit entstanden, weil es sich um durch die Medien populĂ€r gewordene Tiere handelt. Aber was ist daran schlimm. Dabei handelt es sich doch nur um den Grund des Haltungsbeginns und hat nichts mit der daraus erfolgten HaltungsqualitĂ€t zu tun. Handelt es sich im Umkehrschluss nicht auch bei der Schliessung vieler Delphinarien in den letzten Jahren um eine Modeerscheinung, die dem öffentlichen Geschmack (nicht mal der breiten Masse sondern einer lauten (!) Mindeheit) Rechnung trĂ€gt und die vielleicht wieder abebbt?? Ich sehe nicht den geringsten rational nachvollziehbaren Grund (oft wird lediglich emotional argumentiert), dass man Grosse TĂŒmmler (und auch andere kleine Walartige) nicht halten könnte, WENN Platz, Geld und Fachwissen vorhanden sind!
Was die Jungtiersterblichkeit betrifft, die ja gerne ÂŽmal als BegrĂŒndung der Haltungsgegner herangezogen wird, so ist die bei anderen Arten doch auch relativ hoch (wie in der Natur auch). Immer wieder gibt es in einzelnen Zoos RĂŒckschlĂ€ge bei Geburten und doch ĂŒberwiegt die Anzahl der gesund aufgezogenen Individuen. Aktuell sind in Frankreich und DĂ€nemark zwei Spitzmaulnashorn-KĂ€lber gestorben. Wo sind die stimmen, die ein Ende der Nashornhaltung forden?? Wieviel ElefantenkĂ€lber sterben? Wieviel Gorillakinder? Und trotzdem fordert, ausser einschlĂ€gige Kreise, das Ende der Haltung dieser Arten.
Noch ein weiterer Pumkt, den Du hier ansprichst: Was hat die Haltbarkeit (oder Nichthaltbarkeit) von Delphinen mit deren BesucherattraktivitÀt zu tun? Das tut doch gar nichts zur Sache und ist lediglich ein Motiv zur Haltungsaufnahme aber hat doch keinen Einfluss auf die QualitÀt der Haltung. Und richtig: Man muss nicht alles halten. Aber was spricht dagegen, die Arten zu Halten, die man halten KANN?
Was den Artenverlust anbelangt: Das mag ich auch nicht. Aber auch hier sehe ich keinen Zusammenhang und kein Argument gegen eine MÖGLICHE Haltung von Delphinen. Wieviel Arten sind verschwunden, weil man fĂŒr populĂ€re Arten wie Elefanten, Menschenaffen oder Grosskatzen den Platz brauchte, um deren Haltung zu verbessern? Sehr schade, aber deshalb vordere ich doch nicht das Ende der Haltung dieser populĂ€ren Arten, nur mit der BegrĂŒndung, dass man nicht alles halten muss.
Also warte ich im Rahmen dieser Diskussion nachwievor um rationale nachvollziehbare Argumente, warum die Haltung von Walartigen GRUNDSÄTZLICH nicht möglich ist. Sie ist sicher schwierig und aufwendig, aber doch nicht unmöglich. Und um auf die 12 geschlossenen Haltungen zurĂŒckzukommen: Ich bin auch froh, dass die ungenĂŒgenden Haltungen aufgegeben wurden. Aber doch auch froh, dass die Haltungen, die gut sind weiter arbeiten.
(19.09.2017, 10:46)
Ulli:   Vielleicht zeugt es ja von EinsichtsfĂ€higkeit, wenn in Deutschland von 14 Delphinarien 12 inzwischen aufgegeben wurden, auch in der Schweiz gibt es keine Delphinarien mehr. In Großbritannien sind Delphinarien verboten.
Und wenn man sich die Besucherzahlen in MĂŒnster betrachtet, hat es nach der Schließung des Delphinariums auch keine wirklich auffallenden Änderungen gegeben ? so viel zur vermeintlichen AttraktivitĂ€t von Delphinarien.
Man muss nicht alles um des Haltens willen halten.

(19.09.2017, 09:00)
Ulli:   Es ist doch offensichtlich, dass zwischen der Bauphase der Delphinarien und der Erstaustrahlung der Filme ein Zusammenhang besteht.
Ein Blick in die Zoogeschichte genĂŒgt, um Boomphasen bei verschiedenen Arten nachzuvollziehen.
Modewellen in Zoos hat es immer gegeben - eine Zeitlang war es hip, dass alle Zoos Okapis haben wollten. Momentan gibt es einen Boom in der Koalahaltung.
Oft werden dann andere Tierarten aussortiert. Nicht zuletzt in diesem Forum wird der Verlust vermeintlich weniger attraktiver Arten - z.B. die Reduzierung der Meerkatzenarten - angeprangert.
Insofern wundert es mich sehr, dass dies hier einfach wegdiskutiert wird.
(19.09.2017, 08:37)
Michael Mettler:   Nicht schon wieder ;-) Zur WeiterfĂŒhrung der Argumentation nach einer inhaltlich gleichlautenden Anmerkung von Ulli siehe den Thread "Walartige in Europa" ab 5.5.2017.

Übrigens ist es eine Eigenheit von Modewellen jeglicher (nicht nur zoologischer) Art, dass nach deren Abebben immer ein kleiner Kreis ernsthaft bei der Stange bleibt und so zum Erhalt einer gewissen Vielfalt beitrĂ€gt. Eines Tages wird vielleicht auch die Modewelle begehbarer Primatenanlagen in Zoos wieder vergehen, aber deshalb mĂŒsste man dann ja auch nicht gleich die Abschaffung sĂ€mtlicher Affenhaltung propagieren...!
(18.09.2017, 23:22)
Sacha:   @Holger Wientjes: Danke. Dem ist nichts hinzuzufĂŒgen.

Leider geht bei Delphinariums-Gegnern gerne vergessen, dass auch bei anderen Tierarten die Aufzucht nicht immer gelingt.
(18.09.2017, 22:43)
Holger Wientjes:   Wer legt denn fest, wann eine "Modewelle", so man denn die Haltung einer Tierart in einem zoologischen Garten so nenen darf, endet?
Wer aber so argumentiert, sollte auch damit rechnen, dass die Modewelle "Zoo" als solches vielleicht eines Tages zur Debatte steht. Warum sollte man keine Delphine halten, wenn die Haltungsbedingungen stimmen, Elefanten, Menschenaffen, EisbÀren oder Pinguine aber schon? Wo liegt da der Unterschied?
(18.09.2017, 21:11)
Ulli:   Einem Auslaufen dieser ehemaligen Modewelle nach Ausstrahlung der Flipper-Filme muss man keine TrĂ€ne nachweinen.
(18.09.2017, 20:21)
Holger Wientjes:   Na ja, vielleicht sollte der Zoo Duisburg aber auch die jahrzentelange erfolgreiche Haltung von TĂŒmmlern und die vielen erfolgreichen Aufzuchten zum Anlass nehmen und die Haltung fortfĂŒhren?!
(18.09.2017, 18:51)
Ulli:   Vielleicht sollte sich der Zoo Duisburg dieses Ereignis zum Anlass nehmen, die Delphinhaltung zu ĂŒberdenken und sie auch in Duisburg mittelfristig auslaufen zu lassen.
(18.09.2017, 18:08)
Gudrun Bardowicks:   Schade, kommt aber immer mal wieder vor. Allerdings ist der Platz auch im Duisburger Delfinarium beschrĂ€nkt, so dass die Gruppe dort nicht mehr allzustark anwachsen darf, wenn man keine grĂ¶ĂŸere Anlage baut. Wobei ich den Bau einer grĂ¶ĂŸeren TĂŒmmleranlage in Duisburg aktuell als illusorisch ansehe, da es dort an Platz mangelt und die Tierrechtler und TierschĂŒtzer auch in Deutschland die Delfinhaltung lieber frĂŒher als spĂ€ter beenden möchten. Unter diesen UmstĂ€nden wird man in Duisburg wohl vorerst keine hohen Millionensummen fĂŒr den Bau einer neuen zeitgemĂ€ĂŸen (mit Außenbereich) und grĂ¶ĂŸeren Delfinanlage zur VerfĂŒgung stellen.
(18.09.2017, 12:35)
Zoo Duisburg:   Zoo Duisburg erschĂŒttert ĂŒber Tod des Delfinjungtieres

Das am 9. September 2017 im Duisburger Delfinarium geborene Delfinjungtier ist gestern Morgen plötzlich und unerwartet verstorben. Das Verhalten von Mutter DAISY und dem Jungtier sowie alle bis dato durchgefĂŒhrten tiermedizinischen Untersuchungen zeigten keinerlei AuffĂ€lligkeiten. DAISY sorgte sich vorbildlich um ihren Nachwuchs und versorgte dieses mit ausreichend Milch. Dennoch krampfte das Jungtier urplötzlich und verstarb innerhalb weniger Minuten, ohne dass die anwesenden Tierpfleger oder TierĂ€rzte irgendwie hĂ€tten helfen können.

Der Tod neugeborener Delfine bleibt fĂŒr die Wissenschaft ein großes RĂ€tsel. Sowohl im Freiland und selbst im Zoo, dort trotz bester Pflege und rund um die Uhr Betreuung, ist die Jungtiersterblichkeit hoch. Bekannt ist, dass neugeborene Delfine ĂŒber kein ausgeprĂ€gtes Immunsystem verfĂŒgen, weshalb Jungtiere Ă€ußerst anfĂ€llig gegenĂŒber jeglichen Krankheitserregern sind. Die Blutwerte des Neugeborenen zeigten jedoch keinerlei AuffĂ€lligkeiten, so dass weiter erforscht werden muss, was der Grund fĂŒr die hohe Todesrate bei jungen Delfinen ist. Wenn die Tiere die ersten zwei Ă€ußerst kritischen Lebenswochen ĂŒberstanden haben und sich das Immunsystem beginnt zu festigen, dann steht einem langen Lebens zumeist nichts im Wege, wie die ĂŒbrigen im Zoo Duisburg geborenen Delfine belegen, zu denen u.a. auch Mutter DAISY zĂ€hlt, die im Jahr 1996 in Duisburg zur Welt kam. Auch die letzten Duisburger Delfinjungtiere, DEBBIE aus 2015 und DOBBIE aus 2016, erfreuen sich bester Gesundheit.

Eine Obduktion des nun verstorbenen Jungtiers wird an der UniversitĂ€t LiĂ©ge in Belgien von einem erfahrenen MeeressĂ€ugerpathologen durchgefĂŒhrt, der im Austausch mit internationalen Delfinexperten hoffentlich neue Erkenntnisse ĂŒber das rĂ€tselhafte Sterben neugeborener Delfine erlangen wird. Über die Ergebnisse wird der Zoo berichten.

(18.09.2017, 11:04)
Sacha:   Das ist wohl der Witz des Jahres: Peta will Löwen in den Zoo stecken?!!!!!!! Sorry, wie kann man sich nur so lĂ€cherlich machen. Da dachte ich, mit dem Ermorden von Hunden in den USA und den B-Promi-Nackedeis hĂ€tten die schon das tiefste Mass der UnglaubwĂŒrdigkeit erreicht, aber es geht offensichtlich noch tiefer?.
(24.06.2017, 00:12)
Oliver Muller:   Wie jetzt, ich dachte Zoos sind die Hölle. Wieso will PETA jetzt Tiere in einen Zoo geben? Doch nicht so schlimm???
(23.06.2017, 21:27)
Hannes Lueke:   Ich halte es fĂŒr sehr bedenklich trainierte und beschĂ€ftigte Tiere in den monotonen Zooalltag zu ĂŒberfĂŒhren.
(23.06.2017, 20:11)
Tom Schroeder:   Ist das MĂ€nnchen ein Zoomix? Falls ja, könnte MĂŒnster sein jĂŒngeres Weibchen nach Duisburg geben, dann wĂ€re wenigstens in MĂŒnster nach dem Ableben der Ă€lteren Löwin die Bahn frei fĂŒr ein unterartenreines Rudel. Oder man gibt gleich beide Tiere nach Duisburg, sind ja Mutter und Tochter.
(16.06.2017, 17:15)
Martin Mercus:   Schnell mal eben nach Duisburg - das war wohl nichts. Der Zoo platzte an mancher Stelle aus allen NĂ€hten.
Grund hierfĂŒr war der Star-Wars-Tag mit Darth Vader und Co.
Dazu kam die Hitze, und so fand ich die meisten Tiere wahlweise im Schatten oder in der prallen Sonne dösend.

Deswegen nur kurz ein paar Anmerkungen:

Die neue Asienvoliere im Äquatorium (ehemals Gebirgsloris) ist schön begrĂŒnt und man muss tatsĂ€chlich mal etwas lĂ€nger suchen, um ĂŒberhaupt einen Vogel zu sehen. An Arten waren Straußwachtel, Seidenstar, Kupfernackentaube und Sumbawadrossel. Neben den genannten Arten sah ich weiter noch Rotbrustkrontaube Dolchstichtaue und FrĂŒhlingstaube. Das wĂ€ren also alle 7 Arten, die auch die WAZ genannt hat. Außer bei Straußwachtel und Rotbrustkrontaube sah jeweils nur 1 Exemplar. So wirkt die Voliere tatsĂ€chlich etwas unterbesetzt. Bleibt zu hoffen, dass bei den ĂŒbrigen auch PĂ€rchen vorhanden oder geplant sind. Außerdem sollen ja irgendwann einmal 15-20 Arten - darunter ein Allfarblori-PĂ€rchen - in der Voliere Platz finden.
Die ehemalige Miluanlage, die zwischenzeitlich mit Emus besetzt war, wird nun umgestaltet und dem Australienbereich zugeschlagen. "Hier entsteht eine neue KĂ€nguruanlage" steht auf Schildern. Es wurde ein relativ niedriger Zaun angebracht, der vorhandene Absenkung zur Gegehbegrenzung bleibt aber. Zudem wurden ein paar BĂ€ume gefĂ€llt und 4-5 ErdhĂŒgel aufgeschĂŒttet. Meiner EinschĂ€tzung riecht das ggf. sogar 2 Arten, die in Gebirgsregionen beheimatet sind. Zu RiesenkĂ€ngurus wĂŒrde das nicht passen.
O-Ton von Besuchern zu einem Koala, der ruhend auf der Außenanlage in einer Astgabel saß: "Jetzt eine Vuvuzela..." (KrachschlĂ€ger aus SĂŒdafrika-WM) und "Vielleicht sollte ich den mal mit Kirschen (!?) bewerfen, dann sehen wir ja, ob der echt ist..." Generell höre ich in letzter Zeit immer wieder Aussagen wie "Der wĂŒrde ein leckeres Steak abgeben." Da kann man wirklich nur noch den Kopf schĂŒtteln und an der Spezies Mensch verzweifeln.
Der (das?) zweite Bongo passt momentan noch nicht auf die ehemalige Kuduanlage. An dieser wurde seit meinem letzten Besuch im MĂ€rz nichts geĂ€ndert - keine (Boden-)BegrĂŒnung, auf der Anlage nur zwei große liegende BaumstĂ€mme, ansonsten keine wirkliche RĂŒckzugsmöglichkeit, als das alte "Vorgehege", das eher wie ein KĂ€fig wirkt.
Anstelle der ehemaligen Fasanerie soll laut Beschilderung eine große begehbare Voliere entstehen, die nach den dort gezeigten Arten (Waldrapp und Schwarzstorch) wohl einen eher europĂ€ischen Besatz erhalten wird.
(11.06.2017, 23:01)
Tim Sagorski:   ...es handelt sich aber "nur" um die ehemalige Lori-Voliere im Äquatorium
(06.06.2017, 11:34)
Nikolas Groeneveld:   Nochmal ein bisschen mehr, zum Besuch der Angehörigen des EU Parlaments
https://www.rundschau-duisburg.de/2017/05/08/cdu-bundestagsabgeordneter-thomas-mahlberg-zoo-duisburg-darf-bei-invasiven-arten-nicht-ueberlastet-werden-id5316827.html
(09.05.2017, 13:57)
Martin Mercus:   Bei meinem Besuch vor zwei Wochen waren die Emueier schon ausgebrĂŒtet und die Elterntiere auf der Anlage samt Nachwuchs unterwegs. Die Anlage wirkt aber sehr unterbesetzt (auch weil sich die Emus nur in einer Ecke aufgehalten haben), genauso wie die Anlage, die sich die Emus vorher mit den Bennets geteilt haben. Diese nutzen die Anlage nicht wirklich und halten sich nur im hinteren Teil auf. Gleiches gilt eigentlich auch fĂŒr die Wombataußenanlage, da diese ja oft eben nicht zu sehen sind. Wenn doch, dann nutzen sie Anlage gut aus.
Wie ich ja bereits geschrieben habe, gibt es mittlerweile wieder 2 Bongos. Je ein Tier besetzt nun die alte Anlage sowie die alte Kuduanlage, welche aber bisher nicht umgestaltet wurde.
(03.05.2017, 19:52)
Sascha Moeller:   Das Gehege der großen Kudus soll den Bongos zugeschlagen werden, die ihr Gehege direkt daneben haben. Was mit dem Milu Gehege passiert steht noch nicht fest; erst mal sind die Emus drauf (Der Hahn war vor einigen Wochen im Haus zur Brut)
(03.05.2017, 11:26)
Patrick Marburger:   Emus und Bongos, glaube ich.
(01.05.2017, 15:39)
Jörn Hegner:   was sind denn jetzt als nachfolger gekommen fĂŒr die milus und grossen kudus ?
(01.05.2017, 15:27)
Sacha:   Ich hoffe, dass diese Gegendarstellung bzw. Richtigstellung auch abgedruckt wurde.
(25.04.2017, 05:13)
Gudrun Bardowicks:   Ein sehr guter Artikel.
(22.04.2017, 21:11)
Holger Wientjes:   Der Artikel gefĂ€llt mir sehr gut !!
(21.04.2017, 19:35)
Klaus Schueling:   Offener Brief an die WAZ, betreffend den Artikel ?Artenschutz oder TierquĂ€lerei?? vom 13.4.2017

Sehr geehrter Herr Schmeer,

in der Duisburger Ausgabe der WAZ sind zwei Artikel von ihrer Kollegin Frau Reichard erschienen, die deutliche RecherchemÀngel aufzeigen.
In diesem offenen Leserrief möchte ich mich gerne zu diesen Ă€ußern.
Alina Reichardt schreibt in der WAZ vom 13.4.2017 einen Artikel mit dem Titel ?Artenschutz oder TierquÀlerei??. Hierbei geht es um die Elefantenhaltung in Zoos.
Schon die Bildunterschrift ist schlichtweg falsch und kĂŒndigt einen reißerischen Artikel an. ?Pfleger im Zoo Hannover setzen spitze Haken ein, um Elefanten zu dressieren ? das ist erlaubt.? Nein, das ist es nicht. Laut Tierschutzgesetz darf keinem Tier Schmerz, Leiden oder Schaden zugefĂŒgt werden. Aus diesem Grund ist der Elefantenhaken, oder auch Ankus genannt, auch nicht spitz, sondern stumpf. Der Ankus stammt aus Asien und wurde und wird und von den Mahouts eingesetzt. Mahouts heißen die ElefantenfĂŒhrer die hĂ€ufig ihr gesamtes Leben mit ihren Arbeitselefanten verbringen. Die Tiere werden gehegt und gepflegt und sogar innerhalb der Familie von einer Generation zur nĂ€chsten weitervererbt. In Zoos und Tierparks mit einer Elefantenhaltung im sogenannten direkten Kontakt ist der Tierpfleger ein Teil der Herde und bildet die Tiere fĂŒr den tĂ€glichen Umgang aus. Der Ankus wird als Leitinstrument genutzt. Über bestimmte Druckpunkte wird er als FĂŒhrstab und Orientierungshilfe eingesetzt. Keinesfalls dient er als Folterinstrument, wie es der WAZ-Artikel suggerieren möchte. Bei Haustieren ist er vergleichbar mit der Leine des Hundes oder der ?Stick? aus der Freiarbeit mit Pferden. Niemand sollte mit der Leine seinen Hund schlagen oder aber mit dem Stick auf sein Pferd. In Notwehrsituationen können sie aber durchaus auch zur Verteidigung genutzt werden, die Menschen haben der Masse Pferd oder insbesondere Elefant sehr wenig entgegenzusetzen. Sie dienen aber nicht dazu, den eigenen Forderungen Nachdruck zu verleihen oder schneller einen Trainingseffekt zu erzielen. Das mag kurzzeitig funktionieren, schafft auf Dauer aber wenig oder gar kein Vertrauen zwischen Mensch und Tier und auf lange Sicht ein eher gespanntes VerhĂ€ltnis mit viel Unfallpotential.
Um dieser Situation zu entgehen, haben bereits einige Zoos bei der Elefantenhaltung auf den sogenannten geschĂŒtzten Kontakt umgestellt, bei der der Tierpfleger nicht mehr Teil der Herde ist. Hierbei bildet die Elefantenfamilie ihre eigene Rangordnung und arbeitet nur noch rein freiwillig mit den Tierpflegern zusammen. Eigentlich die ideale Haltung. Dennoch sind auch dort Grenzen gesetzt, zumal die Elefantengehege baulich verĂ€ndert werden mĂŒssen. Die meisten Elefanten fĂŒhlen sich wohl im geschĂŒtzten Kontakt, manche allerdings tun sich damit auch schwer, insbesondere wenn ein Elefant ein Leben lang im Pfleger eine direkte Bezugsperson sah. Schwierig ist die Umstellung auf den geschĂŒtzten Kontakt auch, wenn ein krankes Tier oder eines mit Altersgebrechen regelmĂ€ĂŸiger intensiver Pflege bedarf, die im direkten Kontakt viel leichter geboten werden kann als im geschĂŒtzten Kontakt. Dann kann man schon an die Grenzen des Tierschutzgesetzes stoßen, wenn ein Tier, welches sich nicht mehr behandeln lĂ€sst, welches am medizinischen Training nicht mehr mitwirken möchte etc., letztendlich Schmerzen und SchĂ€den erleidet. Eine schnelle Umstellung kann man nicht erzwingen und man muss diese immer fĂŒr den individuellen Fall erwĂ€gen.
Der WAZ-Artikel vermischt zudem den geschĂŒtzten Kontakt mit der sogenannten Hands-off Methode. Letztere bedeutet gar keinen Kontakt zwischen Pfleger und Tier, also auch kein medizinisches Training, keine Fußpflege etc. Auch diese Form der Haltung gibt es, sie ist aber die am wenigsten professionelle, da hier bei jedem Problem der Elefant in Narkose gelegt werden mĂŒsste.
Von den Elefanten scheint der Bogen schnell zu den Delfinen geschlagen zu sein, denn unter ihrem fehlerhaft recherchierten Elefantenartikel geht es dann zu den Großen TĂŒmmlern mit ebensolchen Falschinformationen. ?Intelligente SĂ€uger in Gefangenschaft?. Ein etwas unglĂŒcklich gewĂ€hlter Titel. Über Intelligenz bei Delfinen lĂ€sst sich streiten. Sie lernen gerne und schnell, aber das tut z.B. auch das Huhn und kaum jemand beschwert sich wieviel Intelligenz sich auf dem Grill neben dem Kaufhaus am Spieß dreht. Das Buch ?Are dolphins really smart?? von Justin Gregg gibt eine gute Übersicht, wie klug diese Tiere wirklich sind und stellt sich dem Mythos. NatĂŒrlich erweckt auch das Wort ?Gefangenschaft? im Artikel gleich wieder eine negative Grundeinstellung. Hunde, Katzen und Meerschweinchen leben auch in Menschenhand und kaum jemand wĂŒrde hier das Wort Gefangenschaft benutzen. Wikipedia definiert es als lĂ€ngerfristigen und unfreiwilligen Entzug der Freiheit. Insgesamt 5 der 7 Großen TĂŒmmler, die momentan im Duisburger Delfinarium leben, wurden genau dort geboren. 4 weitere Nachzuchten aus Duisburg leben in NĂŒrnberg und auf Lanzarote. Wann genau wurde diesen Tieren unfreiwillig ihre Freiheit entzogen?
Die Autorin fĂ€hrt im Artikel fort, in dem sie einen Vorfall aus dem letzten Jahr im Duisburger Delfinarium beschreibt. TierschĂŒtzer seien zu den Delfinen ins Wasser gestiegen. TierschĂŒtzer???? Ist das Ihr Ernst, Frau Reichardt??? Sie bezeichnen Menschen als TierschĂŒtzer, die ohne geeignete Desinfektionsmassnahmen in das Wasser eines Delfinariums steigen, welches ohne den Einsatz von Chlor rein mit biologischer Filtration die WasserqualitĂ€t fĂŒr die Delfine aufrecht hĂ€lt? Selbst ein Schwimmbad setzt auf den Einsatz von Chlor, um die darin badenden Menschen vor den Krankheiten und Ausscheidungen der anderen Menschen zu schĂŒtzen. Abgesehen vom potentiellen Keimeintrag haben diese, fĂŒr die Delfine völlig fremden Menschen mutwillig in Kauf genommen, dass die Delfingruppe in Panik gerĂ€t und sogar das nur wenige Monate alte Jungtier verletzt werden könnte.
Denise Ade vom Tierschutzbund Deutschland wird ausfĂŒhrlich zitiert, nur der Zoo Duisburg, ĂŒber dessen Delfine im Artikel berichtet wird, kommt bei Ihrer Darstellung nicht zu Wort. Schade. Gerne hĂ€tte ich gewusst aus welcher wissenschaftlichen Quelle Frau Ade ihr Wissen bezieht und was Delfine soviel besser macht, als das oben angesprochene Haushuhn, welches, laut Frau Ade, auf einem Schaubauernhof allerdings wohl in ?Gefangenschaft? gehalten werden darf.
Im Artikel wird auch ĂŒber das Aufstocken des Bestandes aus WildfĂ€ngen angesprochen. Wenn Frau Reichardt oder auch Frau Ade sich wenigstens die MĂŒhe machen wĂŒrden, z.B. die Homepage des Zoo Duisburg zu studieren, dann wĂŒrde ihnen auffallen, dass der Zoo zuletzt im Jahr 1982 einen Delfin aus der Wildbahn importiert hat!!! Vor sage und schreibe 35 (!!!) Jahren wurde also der letzte Delfin fĂŒr Duisburg gefangen. Das bezeichnet man als Aufstocken des Bestandes mit Wildtieren??? Warum finden die vielen seither im Duisburger Delfinarium erfolgreich aufgezogenen Jungdelfine keine ErwĂ€hnung?
Dann wird auch noch das Wal- und Delfinschutzforum (WDSF) zitiert, eine Ein-Mann-Organisation des Steuerberaters und Delfinariumgegners JĂŒrgen OrtmĂŒller, wĂ€hrend ein Statement des Zoo Duisburg weiterhin ausbleibt. Das scheint einfacher zu sein, im schlimmsten Fall könnte ja die eigene vorgefertigte Meinung ins Wanken geraten, wenn man sich mit realen Fakten auseinandersetzen muss und sich nicht in Pippi-Langstrumpf-Manier, die Welt macht, wie sie einem gefĂ€llt. Auch hier hĂ€tte ein Besuch der Homepage des Zoos geholfen, um die im Artikel aufgefĂŒhrten Zahlen in Relation zu setzen und journalistisch korrekt darzustellen. Insgesamt 19 Delfine sind nach Duisburg gekommen, und das in nunmehr 52 Jahren der Delfinhaltung. Seit 1978 wurden 30 TrĂ€chtigkeiten in Duisburg festgestellt. 25 wurden tatsĂ€chlich ausgetragen, 5 Aborte festgestellt. 11 von 25 Tieren ĂŒberlebten das erste kritische Jahr im Leben eines Delfins. Die in Duisburg geborenen Delfinweibchen Delphi und Daisy haben selbst bereits erfolgreich nachgezogen. Mit dem Fortschreiten der medizinischen Möglichkeiten verĂ€nderten sich natĂŒrlich auch die Haltungsbedingungen fĂŒr alle Tiere im Zoo inklusive der Delfine. Daher kann man auch nicht die ĂŒberproportional hohen TodesfĂ€lle aus den 60er und 70er Jahren mit den Zeiten von heute in einen Topf werfen. Auch unsere eigenen Lebensbedingungen waren frĂŒher völlig andere. Das Rauchen war ein Zeichen von Freiheit, wir Kinder turnten unangeschnallt auf dem AutorĂŒcksitz herum und SĂ€uglinge wurden mit dicken Federbetten zugedeckt. Auch das gibt es heute nicht mehr. Die Zigarettenschachteln zieren abscheuliche Bilder, es gibt die Anschnall- und Kindersitzpflicht und SĂ€uglinge schlafen in RĂŒckenlage ohne jegliche Decken und Kissen. Die Zeiten haben sich geĂ€ndert, wir alle haben aus Fehlern gelernt und Maßnahmen wurden ergriffen. So auch in der Haltung der Delfine oder anderer Zootiere. In den letzten 10 Jahren wurden 11 Jungtiere im Delfinarium geboren, davon leben 7. Das ist eine Überlebensrate von 64%. Ein letzter Bericht dazu aus der Wildbahn erschien 2014, aus dem Doubtful Sound, Neuseeland. Hier ĂŒberlebten 67% der KĂ€lber das erste Jahr, aber nur 40% das dritte Lebensjahr. Die letzten im Duisburger Delfinarium geborenen Delfine, Debbie und Dobbie, sind noch zu jung, aber sie sind topfit und es ist nicht davon auszugehen, dass die 64% Überlebenden sobald sterben werden.
Schade, dass sich weder Frau Reichardt noch Frau Ade jemals mit den Verantwortlichen im Zoo unterhalten haben und Frau Reichardt leider nur eine sehr einseitige Darstellung des Themas mit vielen Falschinformationen fabriziert hat.

Mit bestem Gruß,

K. Ternes
Leitende ZootierÀrztin
FachtierĂ€rztin fĂŒr Zoo- und Wildtiere
Dipl. ECZM (Zoo Animal Health)
Zoo Duisburg

(21.04.2017, 18:43)
Markus R.:   @ Oliver Muller: Das wurde von der Zooleiterin, Frau Dr. Jantschke, mehrfach in Interviews erwĂ€hnt, u.a. hier: http://www.b4bschwaben.de/b4b-profile/101-koepfe_artikel,-dr-barbara-jantschke-im-zoo-zuhause-_arid,250362.html
Außerdem soll es laut Zoofreunde-Forum auch schon mal in einer Pressemitteilung erwĂ€hnt worden sein (allerdings schon 2012, die Meldung lĂ€sst sich im Wortlaut nicht mehr finden).
(24.03.2017, 19:42)
Oliver Muller:   @Tim Sagorski: Augsburg? Woher stammt denn die Info?
(23.03.2017, 22:21)
Holger Wientjes:   Ich war heute zur Eröffnung der Anlage in Duisburg und war beeindruckt von den Tieren. Waren immerhin meine ersten Beutelteufel. GlĂŒckwunsch an den Zoo, dass es so schnell geklappt hat in die Haltung einzusteigen. Die Doppelanlage ist ĂŒbrigens wirklich gelungen (und das fĂŒr wenig Geld). Sie ist gut strukturiert, sehr natĂŒrlich gestaltet und dadurch auch fĂŒr die Besucher sehr attraktiv. Duisburg ist insgesamt auf einem guten Weg. Die Altlasten verschwinden nach und nach und die neuen Anlagen aus jĂŒngster Zeit ĂŒberzeugen. Der Tierbestand ist ohne Frage ĂŒberdurchschnittlich und jetzt um eine Attraktion reicher.
(23.03.2017, 20:02)
Tim Sagorski:   Pairi und Planckendael haben ja bereits welche, jetzt auch Duisburg.

In Deutschland sollten noch der TP Berlin, sowie Schwerin und Augsburg Teufel auf der Agenda haben...

(23.03.2017, 16:59)
Oliver Muller:   @Hannes Lueke: Berlin TP wĂŒnscht sich Teufel und auch Schwerin denkt darĂŒber nach. Es ist ja mittelfristig schon geplant, die Art in Europa zu etablieren und natĂŒrlich auch zu zĂŒchten.
(23.03.2017, 14:03)
Hannes Lueke:   War das denn geplant? Aktuell hört man doch nur von Prag und Pairi Daiza als weitere potentielle Halter.

(23.03.2017, 09:49)
Klaus Schueling:   Pressemeldung vom 22. MĂ€rz 2017:

Die Teufel sind los!

Duisburg hat seine Teufel wieder, genauer gesagt Tasmanische Beutelteufel. Vor 33 Jahren war der letzte Beutelteufel am Kaiserberg zu sehen. Diese Woche wurden nun die zwei knapp vierjĂ€hrigen BrĂŒder CAM und CURRLE von Duisburgern Tierpflegern aus Kopenhagen geholt, wĂ€hrend in Duisburg letzte Hand an der neuen Australienanlage anlegt wurde.

Dank großzĂŒgiger finanzieller UnterstĂŒtzung der Sparkasse Duisburg konnte nördlich des Koalahauses eine moderne Neuanlage fĂŒr Beutelteufel geschaffen werden, bestehend aus zwei großen Außengehegen sowie angrenzenden Innenstallungen. Mit Klettermöglichkeiten, Ausgucken, Badeteichen und beheizter Schlafhöhle sowie ĂŒppiger Dekoration und Bepflanzung bieten die Anlagen den Beutelteufeln ein passendes Umfeld.

Der Tasmanische Teufel oder Beutelteufel zĂ€hlt zu den bekanntesten aber auch seltensten Tierarten des australischen Kontinents. Außerhalb Australiens sind Beutelteufel nur in wenigen, ausgewĂ€hlten Zoologischen GĂ€rten zu sehen. Dem Zoo Duisburg wurde nun die Ehre zuteil, als einziger Zoo Deutschlands Beutelteufel in seinen Tierbestand aufzunehmen.

Den Besuchern werden aus verschiedenen Perspektiven Einblicke in die Anlagen ermöglicht. Große Schautafeln informieren ĂŒber die Biologie und den Schutzstatus der im Freiland auf Tasmanien heutzutage stark bedrohten Beutelteufel.

Durch ihr extravagantes Aussehen und ihr neugieriges Verhalten werden sie die Herzen der Zoobesucher im Sturm erobern!

(22.03.2017, 15:22)
Lukas Wittsieker:   Warum benutzt man die große Anlage nur fĂŒr Emus, kann man die nicht noch mit Roten oder Grauen RiesenkĂ€ngeruhs vergesellschaften und dabei die Anlage noch umgestalteten.

Das die Kudu Anlage noch umgestaltet wird wĂŒrde ich auch gut finden weil schön wirkt die auch nicht mehr
(15.03.2017, 17:13)
Sacha:   Das im Äquatorium mal Magots gehalten wurden, wusste ich gar nicht (HĂ€tte mich aber genauso gestört). Und an die Kattas und Loris habe ich schlicht nicht gedacht - aber recht habt ihr.;)
(11.03.2017, 17:42)
Michael Mettler:   P.S. Sollte heißen: Auch Magots und Kattas wurden schon im Äquatorium gehalten.
(09.03.2017, 19:09)
Michael Mettler:   ... und auch frĂŒher nahm man es schon nicht so genau. Die Breitengrade, auf denen in ihren Heimatgebieten Magots und Kattas leben, fĂŒhren auch durch Kornnatter- bzw. Bartagamengebiet :-)
(09.03.2017, 18:06)
Tim Sagorski:   @ Sacha:

Im Äquatorium gabe es ja, bis vor Kurzem auch noch Ă€quatoriale Gebirgsloris :o)
(09.03.2017, 15:50)
Sacha:   Als Zoogeografie-Purist muss ich natĂŒrlich wieder mal meckern: Kornnattern und Bartagamen im Äquatorium, also einem GebĂ€ude, dass die Tierwelt am Äquator reprĂ€sentieren soll?????!!! Wusste gar nicht, dass der "ÄquatorgĂŒrtel" so breit ist.
(09.03.2017, 11:08)
Martin Mercus:   Nachtrag: Aufgrund der Vogelgrippe waren Flamingos, Pelikane sowie die auf dem Teich gezeigten Enten auch hinter den Kulissen.
(04.03.2017, 20:18)
Martin Mercus:   Heutiger Besuch in Duisburg:
Der Zoo scheint keine Milus mehr zu haben, was sehr schade ist. Auf der Anlage sollen nun laut Beschilderung Emus sein, davon habe ich aber keinen gesehen. Die dieser Anlage gegenĂŒberliegenden Australienanlagen waren links mit BennettkĂ€nguru und rechts mit Wombats besetzt. Von letzteren habe ich erstmals zwei Tiere gesehen. Die neue Doppelanlage fĂŒr die vom Zoo angedachten Beutelteufel sieht ansprechend aus. Sie sind mit keinem Schild versehen, das auf den geplanten Besatz hinweisen könnte, doch wie medial bereits mitgeteilt wurde, hofft man, die Tiere bald zeigen zu können.
Weiter hat der Zoo keine Großen Kudus mehr. Laut Beschilderung soll die Anlage den Bongos zugeschrieben werden. Lange Zeit hatte der Zoo nur ein Exemplar, heute waren es zwei. Von der Umgestaltung war noch nichts zu sehen.
Bis auf Pinguine + Eiderente und die Vögel der Fasanerie waren alle Vögel zu sehen. Die Fasanerie soll ja wie bereits unten erwÀhnt neu gebaut werden. Bleibt zu hoffen, dass hier auch ein paar neue Arten einziehen, da zuletzt mMn. zu viele "Allerweltsarten" gezeigt wurden.
Im Aquarium habe ich heute erstmals Tintenfische gesehen. Es werden zwei Exemplare gezeigt. Von den ausgeschilderten Chinesischen Riesensalamandern habe ich auch nach mehreren Besuchen kein Tier gesehen. Die Anlage ist gut gestaltet, aber entweder verstecken sich die Tiere in der in Becken installierten Höhle, oder sie ist immer noch nicht besetzt. Lt. Zootierliste soll es ja 2 Exemplare geben.
Im Äquatorium gibt es bereits seit 2016 2 Belanger-Tupajas sowie min. 1 Königsfruchttaube. Zweitere Art ist mit Sumbawadrosseln und Straußwachteln vergesellschaftet. Die Lorivoliere am Eingang bei den BĂ€renstummelaffen weist momentan keinen Besatz auf und wird momentan saniert - in Zukunft sollen "asiatische Vögel" gezeigt werden. Dscheladas scheint es keine mehr zu geben, deren alte Anlage beleben nun die 3 Weißscheitelmangaben. Außerdem gibt es seit kurzer Zeit eine Terrarienwand. Terrarium 1 zeigt Kragenechsen und Bartagamen, hinzukommen soll noch eine Skinkart. In Terrarium 2 leben 3 Kornnattern. Im 3. Terrarium waren ca. 10 kleinere Schildkröten. Ggf. handelt es sich hier um Nachwuchs der im gegenĂŒberliegenden Offenterrarium gezeigten Pantherschildkröten. im 3. Terrarium sollen noch JemenchamĂ€leons einziehen. An der rechten Seite der Terrarienwand sind noch Insekten zu sehen: Wandelndes Blatt, Farnstabschrecke (?), Geistermantis, Gottesanbeterin und Kraushaarvogelspinne. Um viele dieser "NeuzugĂ€nge" handelt es sich um Tiere, die bereits im Zoo lebten. Da viele davon zahm sind, werden diese bei speziellen FĂŒhrungen aus den Terrarien geholt werden können. Gesponsert wurden die Terrarien vom Zooverein.
In der Rio-Negro-Halle war eines der 2 neuen Tieflandpakas gut zu beobachten und erstmals sah ich auch einen in derselben Anlage lebenden Krokodilteju, welcher auch recht agil war.
An das neue Löwenpaar muss ich mich nach dem Ableben der beiden Duisburger Urgesteine noch gewöhnen. Wie man bereits gehört hat, mĂŒssen sich die beide noch aneinander gewöhnen. Anders geht es auch nicht, denn eine Haltung ist bei den gegebenen RaumverhĂ€ltnissen ĂŒberhaupt nur dann zu rechtfertigen, wenn beide zeitgleich auf die Außenanlage können. Heute war die schon sehr kleine Innenanlage noch zweigeteilt und nur das MĂ€nnchen hĂ€tte, wenn es nicht den Tag verschlafen hĂ€tte, die Außenanlage nutzen können.
Zum Schluss noch bei den Amurtigern: Die beiden in 2016 geboren Jungtiere sind krĂ€ftig gewachsen und es fehlt nicht mehr viel, bis man sie anhand der GrĂ¶ĂŸe nicht mehr von der Mutter unterscheiden kann. Die neue Anlage wird wie auch heute von den Raubkatzen gut genutzt und ist mit Wasserlauf etc. gut strukuriert. Schade ist einzig, dass es hier nun zu viele Scheiben aufweist. Nur noch an einer Stelle gibt es ĂŒber einen Wassergraben freie Sicht auf die Anlage. Aber das ist eben der Kompromiss, den man machen musste, um den Tieren mehr Platz zur VerfĂŒgung zu stellen. LĂ€uft man an der Anlage fĂŒr Mutter + Jungtiere vorbei, kann man einer deutlich kleineren Anlage auch den Vater sehen.
(04.03.2017, 18:47)
Jörn Hegner:   der zoo duisburg hat ja jetzt nicht mehr die milus . wohin gingen diese und was kommt dort jetzt hinein in dieser anlage .
(27.02.2017, 18:07)
Oskar Schwitters:   Ebenso erfreulich ist, dass in Duisburg tatsĂ€chlich eine neue Fasanerie gebaut wird. Und das ohne Artenschwund!

www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/fasziniert-von-der-vogel-vielfalt-aid-1.6502992

(11.01.2017, 17:13)
Oliver Muller:   http://www.wp.de/region/zoos-freuen-sich-2017-auf-neue-anlagen-und-neue-bewohner-id209234091.html

Da darf man drei mal raten, wer in die neue Australienanlage in Duisburg einzieht. Zur Erinnerung: Duisburg steht auf der Warteliste fĂŒr Beutelteufel.
(11.01.2017, 09:37)
Oskar Schwitters:   Im Duisburger Zoo gab es Nachwuchs bei Netzgiraffe und Großem TĂŒmmler.

www.derwesten.de/staedte/duisburg/nachwuchs-glueck-im-zoo-duisburg-bei-giraffe-und-delfin-id12208473.html
(20.09.2016, 18:01)
Nikolas Groeneveld:   Von der Facebook-Seite des Zoos?
(30.08.2016, 12:22)
Nikolas Groeneveld:   @Tim Sagorski: vielen Dank fĂŒr die Information wenn man das nicht weiß dann ist es natĂŒrlich etwas seltsam.
Woher stammt den die Info?
Mir ist an keinem Gehege ein Hinweisschild aufgefallen, kann aber auch sein das ich es einfach ĂŒbersehen habe falls es sowas gibt.
(30.08.2016, 12:01)
Tim Sagorski:   @ Niklas Groeneveld:

Die Duisburger GÀnsegeier-Paare sind alle ehemalige Wildvögel, die ihre FlugfÀhigkeit bei UnfÀllen verloren haben.


(30.08.2016, 11:18)
Nikolas Groeneveld:   Wie ich finde eine nette Idee fĂŒr Zoobesucher.
http://www.zoo-duisburg.de/component/content/article/1412-geschwindigkeitskontrolle-im-zoo-duisburg.html
(26.08.2016, 00:09)
Nikolas Groeneveld:   Etwas habe ich noch vergessen, ich finde es seltsam das auf mehreren Freianlagen GĂ€nsegeier mit gestutzten FlĂŒgeln gehalten werden.
(16.08.2016, 17:58)
Nikolas Groeneveld:   Vor kurzem habe ich zum zweiten mal in meinem Leben den Zoo Duisburg besucht.
Hauptgrund fĂŒr den Besuch war der Amazonas-Flussdelfin der wĂ€hrend meines Besuchs sehr aktiv war.
Durch meinen Besuch bin ich auch auf Yaqu Pacha e.V. aufmerksam geworden, eine Organisation zum Schutz der wasserlebenden SĂ€ugetiere SĂŒdamerikas.
Weiß eigentlich jemand genaueres zum Bestand an Amazonasdelfinen (GruppengrĂ¶ĂŸe, Alter der Tiere) im Aquarium in Valencia in Venezuela?
Ich weiß nur das es dort auch schon Nachwuchs gab der aber leider nicht ĂŒberlebt hat.
Am Koalahaus hatte ich großes GlĂŒck ich konnte Goodfellow-BaumkĂ€nguru,Kurzschnabeligel und BĂŒrstenschwanzkĂ€nguru sehr aktiv erleben.
Auch viele Koalas waren in einem Gehege zusammen untergebracht, ich habe noch nie so aktive Koalas gesehen.
Nur Wombats sah ich leider nicht.
Im Duisburger Affenhaus(Äquatorium) gibt es ebenfalls viele RaritĂ€ten zu bestaunen, unter anderem BĂ€renstummelaffen, Weißnackenmangaben, Große Weißnasenmeerkatzen und ein Faultier mit Jungtier.
Nur den Schlankgibbon sah ich nicht.
Die neue Tigeranlage ist wirklich schön geworden.
(16.08.2016, 14:52)
Tim Sagorski:   Tigerin Dasha hat ĂŒberraschend Zwillinge zur Welt gebracht.
(08.07.2016, 09:39)
Nikolas Groeneveld:   Gorillaweibchen Vizuri hat am 5.7. ein Jungtier zur Welt gebracht.
(07.07.2016, 13:56)
Tim Sagorski:   Übrigens werden in der begehbaren Lemuren-Anlage jetzt neben Kattas auch Mohrenmakis gehalten (anstatt der Varis).
(20.06.2016, 10:30)
zollifreund:   und zu guter letzt das neuste Mitglied der Duisburger Gorillafamilie ( hier im Alter von 6 Tagen)
(18.06.2016, 16:50)
zollifreund:   a propos Aquarium: sehr schön wurden die Aquarien restauriert. V.a. das Korallenriffbecken ist ein echter Hingucker. Sehr gut gestaltet auch das Riesensalamanderbecken ( nur leider ohne Salamander)
(18.06.2016, 16:48)
zollifreund:   ergĂ€nzend zu dem Bericht von WolfDrei ( bei dieser Gelegenheit mal ein Dankeschön fĂŒr die regelmĂ€ĂŸigen Reiseberichten) möchte ich ein paar EindrĂŒcke zu meinem Besuch vor ein paar Tagen schildern ( mein ersten nach 2012):
- beindruckend und spannend gleich 8 Fischkatzen in einem KÀfig zu beobachten ( waren sehr aktiv -, man könnte nun lÀstern dass Duisburg mehr Fischkatzen hÀlt als Vögel in den betretbaren Volieren... :-)
- auch sehr aktiv waren die Koalas ( tw haben sie sogar die BĂ€ume verlassen und sind ĂŒber den Boden zum nĂ€chsten geklettert)
- zum ersten Mal auch einen Ameisenigel und zwei BĂŒrstenkĂ€ngurus gesehen
- neu sind im Äquatorium 2,0 Weißscheitelmangaben aus Rom. Mit den auch noch nicht so lange gehaltene Roloway-Meerkatzen wird das Haus immer mehr seinen Namen gerecht.
- gefallen hat mir die neue Tigeranlage ( ist sehr Ă€hnlich der BrillenbĂ€ranlage). Der Kunstfels hĂ€lt sich in Grenzen und es gibt auch ein Einblick ohne Glas, denn ich hatte einen noch grĂ¶ĂŸeren Aquariumsfeeling befĂŒrchtet. In der russischen BlockhĂŒtte sind auch reichlich informative Schautafeln vorhanden und es ergibt sich ein schöner Anblick von oben in die Anlage.
(18.06.2016, 16:44)
Nikolas Groeneveld:   LöwenmĂ€nnchen "Piefke" wurde im Alter von 17 Jahren eigeschlĂ€fert.
Er hat nur noch schlecht gefressen und getrunken.
(14.06.2016, 20:40)
Tom Schroeder:   Ich konnte in der Vergangenheit mehrmals beobachten, dass der verbliebene Tonina auf dem RĂŒcken direkt unterhalb der WasseroberflĂ€che schwamm und beim Runden-drehen mit seinem "ausgefahrenen" Penis Furchen auf die WasseroberflĂ€che zog. Ich finde, auch das kann unter "selbst erfundenes Spiel" laufen ;-).
(10.05.2016, 16:56)
Michael Mettler:   AktivitĂ€ten mit Schrubbern (und SchlĂ€uchen) wurden m.E. in dem besagten Artikel ebenfalls erwĂ€hnt. Und ich meine mich auch an ein selbst erfundenes Spiel eines Tonina zu erinnern, bei dem er unter Wasser einen Ring aus Luftblasen erzeugte und dann durch diesen hindurch schwamm.
(10.05.2016, 16:08)
Sacha:   Bez. BeschĂ€ftigung von Flussdelphinen: Wenn mich meine Erinnerung nicht trĂŒgt, gibt es in einem (oder gar mehreren?) der alten ZoofĂŒhrer sogar Fotos von den Toninas und ihren Spielobjekten. Meine etwas wie "Schrubber auf der Schnauze vor sich her balancieren" gesehen zu haben.
(09.05.2016, 11:51)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Meiner Erinnerung nach hatte Duisburg Anfang der 80er Jahre zwei Riesenstörche in einem Gehege neben den alten Fasanerievolieren., Bewusst habe ich die Art ansonsten nur noch in Wuppertal gesehen, wo ein Vogel noch bis in die 90er lebte und dann in hohem Alter verstarb.

@Hannes: Na ja, Flussdelfine sind eben keine MEERESsĂ€uger ;-) Aber im Ernst: Zumindest in der Vergangenheit muss es Training mit ihnen gegeben haben, denn Wolfgang Gewalt schrieb frĂŒher irgendwo mal, dass die Toninas zwar primitiv wirken und nicht ĂŒber die motorischen FĂ€higkeiten verfĂŒgen, mit denen Große TĂŒmmler ihre KunststĂŒcke vollfĂŒhren, sich in punkto Gelehrigkeit aber nicht hinter ihren Verwandten aus dem Meer verstecken mĂŒssten. Es gab auch mal einen Artikel darĂŒber (im ZG?), welche vielfĂ€ltigen Spiele sich die Duisburger Toninas in ihrem alten Becken im Aquarium selbst zur BeschĂ€ftigung ausdachten - teils mit bereitsgestellten Objekten, teils "in Eigenproduktion".
(08.05.2016, 19:19)
WolfDrei:   @MM: Indischer Riesenstorch? Sah ich bisher nur in Moskau , dann in Prag (importierte Jungvögel, die nicht aufwuchsen) und dann 1990 in Amsterdam.
(08.05.2016, 18:01)
Hannes Lueke:   Wurde mit den Flussdelfinen jemals trainiert? Es wundert mich etwas, dass man in einem Zoo in dem mit sĂ€mtlichen MeeressĂ€ugern gearbeitet wurde die Flussdelfine ein Schattendasein Fristen
(08.05.2016, 12:34)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Die Flussdelfin-Fangexpedition war 1975, das heute noch lebende MĂ€nnchen wurde damals als Junges zusammen mit seiner Mutter gefangen. Ist also seit 41 Jahren im Zoo.

So ganz ohne war ĂŒbrigens auch die Duisburger Vogelkollektion frĂŒher nicht, wobei ich da allerdings von den 80er/90er Jahren spreche. Im damaligen Vogelhaus gab es eine nette Kollektion mit einigen RaritĂ€ten (inklusive der Produkte einer außergewöhnlichen Hybridisierung: Marakana-Zwergara x GrĂŒnzĂŒgelpapagei), in der begehbaren Fasanerie eine vielfĂ€ltige Kollektion HĂ€herlinge (fĂŒr einen TP-Berlin-Stammgast sicher nichts Ungewöhnliches, aber insgesamt in Deutschland durchaus), und vor dem Fasanerie-Umbau waren noch RaritĂ€ten wie Schwarzer Austernfischer und Indischer Riesenstorch in diesem Bereich untergebracht.

(07.05.2016, 19:38)
WolfDrei:   TĂŒmmler-Jungtier mit Mutter
(07.05.2016, 13:18)
WolfDrei:   Eines der vier Koala-Jungtiere
(07.05.2016, 13:16)
WolfDrei:   Balzender Kori-Trappenhahn
(07.05.2016, 13:11)
WolfDrei:   Rio Negro.Haus: wie lange ist der Flußdelphin schon in Duisburg? Mehr als 45 Jahre?
(07.05.2016, 13:08)
WolfDrei:   Drei mit großen Begierden
(07.05.2016, 13:05)
WolfDrei:   Nun also der Bericht ĂŒber meine Besuche in Duisburg, Krefeld , Köln und Wuppertal, wobei der Besuch in Köln schon lĂ€nger als 5 Jahre zurĂŒckliegt.
Duisburg:
Da ich schon gegen 7 Uhr in Duisburg anlanden sollte, hatte ich angefragt, ob ein etwas frĂŒherer Zutritt möglich sei, da ich noch an diesem Tage nach Krefeld wollte. Ich erwĂ€hnte, dass vor 26 Jahren Dr. Gewalt bei einer Ă€hnlichen zeitlichen Konstellation auf meine Bitte grĂŒnes Licht gab. Nun gut, es wurde mir nur freundlich mitgeteilt, dass die HĂ€user erst um 9 öffnen wĂŒrden - und viel Freude.
Da lange vorher geplant, hatte ich natĂŒrlich eine bessere Wetterlage erhofft - es ging aber von den LichtverhĂ€ltnissen - nur, dass bei 8 - 10°C in der FrĂŒhe nicht alle Tiere auf den Anlagen waren.

Bei mir geht es bei einem Zoobesuch hĂ€ufig links herum. Keine Lemuren auf der Anlage (Kattas und die Varis), die Elefantinnen hakelten mit dem RĂŒssel, gegenĂŒber der Pelikanweiher, dann das Rio-Negro-Haus mit dem Flußdelphin - immer noch gut in Form, ist die Inia gekennzeichnet von den Spuren des Lebens, das Wasser klarer als vor 5 Jahren. Allerdings ließ sich mit Ausnahme eines Goldhandtamarins kein weiterer Bewohner sehen. Das Aquarium: klein aber fein. Außen bemĂŒhten sich alle Riesenotter, einen Graureiher von der Anlage zu verscheuchen: Überhaupt Graureiher - nunmehr wohl ĂŒberall, auch hier in allen 4 Einrichtungen!. Die Fossaanlage ist etwas in die Jahre gekommen, ein mĂ€nnlicher Bewohner tigerte auf 2 Metern hin und her, kein Wunder, dass die Beine kaum zu sehen waren: ausgetretener Weg. Schöne große Naturanlagen fĂŒr Luchs und Wildkatze folgen, letztere in ganzer GrĂ¶ĂŸe zu sehen, vom Luchs nur ein StĂŒck. Ein gewisses Highlight: ein balzender Korihahn.

Auf der Gegenseite hatte ich ein anregendes GesprĂ€ch mit einem Pfleger des Katzenhauses, der seinerzeit auch auf Madagaskar war und in Tzimbazaza an der dortigen Fossaanlage mitbaute. Ansonsten zunĂ€chst weder Löwe, Nebelparder noch Fischkatze zu sehen. Auf der mittleren Anlage folgt der Durchblick zu Trampeltier, Wisenten, einem guten Bast-Milu und auf die Damaraherde. Die KĂ€nguruhanlage reißt einem nicht vom Hocker, auch , trotz eines weißen Bennetk. , der Bestand. An der Wombatanlage wird großflĂ€chig gebuddelt, Betonröhren lagen herum. Dann schon die Koalas: 4 schon grĂ¶ĂŸere Jungtiere, 9 Tiere zĂ€hlte ich insgesamt, wohl sind auch noch 1-2 MĂ€nner hinter den Kulissen. Die FĂŒtterung brachte sie etwas - aber auch nur etwas - in Bewegung. Keine Mandrills zu sehen, die Anlage der Seehunde und Seelöwen dann , die Kehre des Weges im Bereich des Streichelzoos, weiße Wölfe, Rener, kein Vielfraß.

Um die Afrika-Lodge herum wurde mit viel Krach der Weg neu gepflastert. Links folgen die Vogelfreianlagen - besonderes war in Duisburg auf diesem Gebiet selten zu sehen bei ansonsten vielen SĂ€ugetierraritĂ€ten. Im Afrikateil stand ein Breitmaul herum, dann die europĂ€ische GrĂŒndergruppe der Pinselohrschweine, auf der grĂŒnen Wiese weiter, sehr interessant, drei ?Beutegreifer? um einen großen Knochen mit Fleisch, eine Fressgemeinschaft: GĂ€nsegeier, Marabu, Graureiher! Kein AmeisenbĂ€r, Tapir oder anderer SĂŒdamerikaner. KaiserbergĂŒbergang, Äquatorium: mich interessierten speziell die Rolloways mit Nachwuchs, die großen Weißnasen und die BĂ€renstummelaffen. Unsere großen Verwandten ließen sich draußen nicht sehen.
Dann noch die Delphingeburt ?Debbie? vom 24.12. Sie hat nach 4 Monaten schon Zweidrittel der GrĂ¶ĂŸe der Mutter. Leider waren wegen Arbeiten die Unterwasserscheiben nicht direkt zugĂ€nglich, die Spiegelung zu der Zeit enorm, dazu eine gewisse Veralgung der Scheiben störend. Wohl deshalb die Mitteilung , dass vom 9.5. -13. 5. die Anlage geschlossen wĂŒrde. Die Tigeranlage ist Ende MĂ€rz eröffnet worden, ein Amurkater lag im grĂŒnen Gras in der nun erschienenen Sonne. Zwischendurch die Japananlage, die Muntjaks, ein wenig kapitaler Kudubock. ZurĂŒck, hinter der BrĂŒcke, bemĂŒhte sich ein BrillenbĂ€renmann, seine Gattin vom oberen Ansitz unter Ausnutzung des Schwingeffektes herunterzuschĂŒtteln. Klappte aber nicht, wie BrillenbĂ€ren ja ĂŒberhaupt gewagte Kletterer sind. Noch die Netzgiraffen am Ein-/Ausgang. Alles in 3 Stunden.

Fazit: ein guter Eindruck weiterhin, alle Highlights gesund und munter inklusive GoodfellowbaumkÀnguruh.
Alles in 3 Stunden - zu kurz.
Anbei: einer aus der europĂ€ischen GrĂŒndergruppe: Fossakater

(07.05.2016, 13:00)
Holger Wientjes:   Genau dort habe ich sie gesehen.

Kann es sein, dass hier ebenfalls die Reihenfolge der beiden letzten BeitrÀge nicht mehr stimmt... ?!
(19.04.2016, 14:01)
Jörn Hegner:   wo genau sind diese weissscheitel-mangaben untergebracht ?
(19.04.2016, 13:22)
Tim Sagorski:   @ Jörn Hegner :

Im Äquatorium, vermutlich in der ehemaligen Orang-Anlage
(19.04.2016, 12:12)
Gudrun Bardowicks:   Korrektur: Es gibt in Duisburg nur ein BrillenbĂ€renjungtier, das jetzt schon fast so groß wie die Alttiere ist.
(06.01.2016, 17:35)
Gudrun Bardowicks:   Sehr schade, aber trotzdem gab es 2015 mit 2,2 Koalajungtieren, einem Gorillababy, mind. 3 Fischkatzen, 4 Seelöwen, einem Seehund, einer Netzgiraffe und vielen weiteren Jungtieren z.B. bei Damarazebras und Milus doch viele bemerkenswerte und wertvolle Nachzuchten.

Ich war am 4.1. seit 5 Jahren erstmals wieder im Zoo Duisburg und war besonders vom umgebauten Aquarium, den neuen Anlagen fĂŒr Wildkatzen und Luchse, der BrillenbĂ€renanlage und dem neuen Kinderzoo samt Entdeckerhaus sehr angetan. Auch die scheinbar fast fertige Tigeranlage sieht gut aus, allerdings ist bereits eine der Einsichtscheiben kaputt.
Der Tierbestand ist weiterhin bemerkenswert. Ich hatte auch das GlĂŒck, in der AbenddĂ€mmerung einen Wombat, 2 Ameisenigel, 2-3 BĂŒrstenschwanz-RattenkĂ€nguruhs und eine Fossa zu sehen. Allerdings zeigten sich leider weder Nebelparder noch Votsotsa. Auch den Ungka sah ich nicht sondern nur dessen Gehegepartner,einen Schopfgibbon. Im Rio Negro Haus war der Flussdelfin sehr aktiv, aber weder Tamandua noch Krokodilteju zeigten sich. Neu dort waren fĂŒr mich die Sumpfmeerschweinchen, Totenkopfschaben, Arowana und 2 junge Arapaimas, die allerdings sehr scheu waren. Auch die Pantherschildkröten und Roloway-Meerkatzen im Tropicarium waren fĂŒr mich neu.
Die BrillenbĂ€rjungtiere sind noch da und waren mit Klettern beschĂ€ftigt. Auch die Fasanerie war noch offen, aber nur schwach besetzt, was aber auch am kĂŒhlen und regnerischen Wetter gelegen haben kann. Ich sah nur noch einen Zwergotter und einen Afrikanischen Wildhund. Mandrils, Vielfraße und EisfĂŒchse zeigten sich nicht.
(05.01.2016, 22:16)
Zoo Duisburg:   Trotz RĂŒckschlags zum neuen Jahr gibt sich der Zoo Duisburg kĂ€mpferisch

Das am 22. Dezember 2015 geborene Delfinjungtier des Zoo Duisburg ist am gestrigen Sonntag unerwartet verstorben. Das kleine MĂ€nnchen, das völlig gesund schien, hatte alle Mitarbeiter/innen des Zoos begeistert, zumal nichts auf eine Erkrankung hindeutete und das Jungtier innerhalb von 12 Tagen fast 10 kg an Gewicht zugenommen hatte. Am Wochenende war jedoch aufgefallen, dass das Muttertier und ihr Kalb deutlich langsamer schwammen als gewöhnlich. Eine kurzfristig entnommene Blutprobe wies einen stark erhöhten Kaliumgehalt auf. Anschließend zeigten Mutter und Jungtier allerdings wieder ein normales Schwimmverhalten mit regelmĂ€ĂŸigen Atem- und Trinksequenzen. Am Sonntagmorgen trat innerhalb von nur 2 Minuten - wohl aufgrund einer Stoffwechselentgleisung - der Tod des Jungtieres ein, ohne dass Tierpfleger oder TierĂ€rzte in irgendeiner Form hĂ€tten eingreifen können. Das verendete Tier wurde sofort zu einer veterinĂ€rmedizinischen FachfakultĂ€t gebracht, in der Hoffnung, dass die dortigen MeeressĂ€ugerspezialisten die Todesursache bestimmen können. ZusĂ€tzlich wurde ein weiteres internationales Expertenteam hinzugezogen, da der plötzliche Tod von scheinbar gesunden Jungtieren bei Delfinen bis heute der Wissenschaft ein RĂ€tsel aufgibt.

Die Mitarbeiter/innen des Zoos, die ihre Weihnachts- und NeujahrsfestivitĂ€ten opferten und sich Tag und Nacht um die Aufzucht der beiden Delfinjungtiere bemĂŒht haben, sind zutiefst betroffen. Dies umso mehr, da nun wieder mit den ĂŒblichen Anfeindungen der Zoo- und Delfinariengegner zu rechnen sein wird, die wider besseren Wissens die Haltung und Zucht im Delfinarium anprangern werden, obschon die Jungtiersterblichkeit bei Delfinen aufgrund des sich erst in den ersten Lebenswochen entwickelnden Immunsystems im Freiland ebenso hoch ist wie im Zoo. Der Zoo setzt nun all seine Hoffnung in das weibliche Jungtier, das an Heiligen Abend geboren wurde, und das heute am 12. Lebenstag scheinbar gesund ist und bereits stattliche 25 kg wiegt.


(04.01.2016, 10:27)
Klaus Schueling:   Pressemeldung Zoo Duisburg:

Abschied von Dr. Reiter
Der Zoo Duisburg beglĂŒckwĂŒnscht seinen Wissenschaftlichen Leiter, Dr. Jochen Reiter, zu seiner Ernennung als zukĂŒnftiger Direktor des Aquazoo/Löbbecke Museum in DĂŒsseldorf. Die Entscheidung fĂŒr Reiter wurde in der gestrigen Sitzung des DĂŒsseldorfer Stadtrats beschlossen. Nach 9 Jahren als Wissenschaftlicher Leiter und Vertreter des Duisburger Zoodirektors Achim Winkler wechselt Reiter nunmehr von Duisburg nach DĂŒsseldorf, um den dortigen Posten als Leiter des Aquazoos zu ĂŒbernehmen.
Damit folgt Jochen Reiter einer langen Tradition Duisburger TiergĂ€rtner, die im Zoo Duisburg das nötige RĂŒstzeug erlernt haben, um Zoodirektor zu werden. Den Anfang machte in den 1970er Jahren der damalige Wissenschaftliche Mitarbeiter des Zoo Duisburg, Dr. Dieter Poley, der zum Direktor des Zoo Heidelberg ernannt wurde, der heutzutage mit Dr. Klaus WĂŒnnemann erneut von einem Duisburger geleitet wird. Der frĂŒhere Tierarzt des Zoo Duisburg, Dr. Wolf Bartmann, war anschließend langjĂ€hriger Direktor des Zoo Dortmund, ebenso wie sein Nachfolger in Duisburg, der Tierarzt Dr. Bernd Neurohr, spĂ€ter Direktor im Zoo Landau wurde. Gleich zwei Zoos, den Zoo Berlin sowie den Berliner Tierpark, verwaltet aktuell der gebĂŒrtige Duisburger Dr. Andreas Knieriem, der seine ersten Zooerfahrungen ebenfalls im Zoo Duisburg sammelte und spĂ€ter den Zoo in MĂŒnchen leitete, bevor er nach Berlin wechselte. Somit sind aus der Schmiede des Zoo Duisburg etliche Zoodirektoren erwachsen, die die deutsche Zoowelt nicht unerheblich mitgeprĂ€gt haben.
Dieses plant nunmehr auch Dr. Reiter im Aquazoo, der aktuell aufgrund eines millionenschweren Umbaus fĂŒr Besucher geschlossen ist und im kommenden Jahr wiedereröffnet wird. FĂŒr Dr. Reiter bietet sich somit die Gelegenheit, auf die Gestaltung einiger der Neuanlagen noch Einfluss zu nehmen, zumal er auch im Zoo Duisburg maßgeblich an der Konzeption von Zoogehegen beteiligt war, wie zuletzt an der Umgestaltung des historischen Aquarium-GebĂ€udes. DarĂŒber hinaus ist Dr. Reiter u.a. fĂŒr den kompletten Tierbestand des Zoo Duisburg verantwortlich und koordiniert die vielfĂ€ltigen Natur- und Artenschutzprojekte des Zoos.
Reiter wird im zeitigen FrĂŒhjahr 2016 seine neue Stelle in DĂŒsseldorf antreten. Schon jetzt wĂŒnscht der Zoo Duisburg Dr. Jochen Reiter alles Gute fĂŒr die Zukunft und viel Erfolg in seiner neuen Funktion als Leiter des Aquazoos.

(06.11.2015, 16:26)
Hannes LĂŒke:   Zwischen den beiden Versionen des SĂ€ugetiergutachten stehen 19 Jahre
Plus einer Übergangszeit die man einrĂ€umen muss (sofern ein Land / Kreis es ĂŒberhaupt als Grundlage nimmt) stehen somit schnell mal ein Viertel Jahrhundert. Selbst wenn das nĂ€chste Gutachten schneller kommt ist es zum einen trotzdem noch lange hin, zum anderen wird sich die Ansicht zur Zootierhaltung bis dahin ebenfalls weiterentwickelt haben. Beide Gutachten lagen schon immer hinter den tatsĂ€chlichen Einstellungen zur Haltung und stellen ein absolutes Minimum dar. TatsĂ€chliche Probleme tauchen nur auf durch impraktikable Vorgaben, sei es grĂ¶ĂŸere Anlagen fĂŒr Schliefer (von denen der VDZ klar abrĂ€t aufgrund von Erfahrungen) oder gar bestimmte Beckentiefen fĂŒr TĂŒmmler...ich muss bezweifeln ob ein TĂŒmmler in 3,5 Meter tiefen Wasser viel unglĂŒcklicher ist als in 4 Meter tiefem
(12.09.2015, 19:34)
Sebastian Gellert:   Richtig, das Neue SĂ€ugetiergutachten ist von FrĂŒhjahr 2014, aber das nĂ€chste wird auf Zukunft kommen, dann könnte Duisburg rein spekulativ die Delfinhaltung möglicherweise beenden, da die Anforderungen steigen und diese Anforderungen Geld kosten ...
(12.09.2015, 17:35)
Tim Meschke:   @Sebastian Gellert: Neue SĂ€ugetiergutachten? Es gab doch 2014 schon ein neues?
(12.09.2015, 11:09)
Sebastian Gellert:   Auf Anfrage bei den Verantwortlichen des Zoo Duisburg hieß es, das es kein festen Termin gibt, wann die Neue Tigeranlage eröffnen soll. Es soll aber noch dieses Jahr sein ... und zum Thema Sanierungsstau sei angeregt, ob auf Zukunft der Delfinbestand ausgedĂŒnnt werden wĂŒrde, wenn es keine Möglichkeit zur Erweiterung des Delfinarium gibt. Die Neue Tigeranlage zur linken Seite, der Chinesische Garten zur anderen Seite. Die Anforderungen neuer SĂ€ugetiergutachten dĂŒrften den Duisburger Zoo auf Zukunft beschĂ€ftigen.
(08.09.2015, 18:18)
Sebastian Gellert:   Störend an der ZOOM Gelsenkirchen finde ich eigentlich, nur die Kommentare, der Umbau sei abgeschlossen und keine Erweiterung mehr geplant - Thema Tigereröffnung damals im Mai 2013. Da wird jegliche Neugier auf Zukunft sofort im Keim erstickt. Schöne Anlage, gute Tierhaltung, aber unglĂŒckliche Aussagen.
(07.09.2015, 12:30)
Sebastian Gellert:   Schöner Kommentar vom Hannes, da gibt es dann die Diskussion ... das SĂ€ugetiergutachten von FrĂŒhjahr 2014, dĂŒrfte in den nĂ€chsten Jahren Duisburg vor Probleme stellen - nĂ€mlich Delfinhaltung. LĂ€sst sich das Delfinarium erweitern??? Linke Seite kommt die Neue Tigeranlage hin, zur anderen Seite befindet sich der Chinesische Garten. Keine Erweiterung, heisst den Bestand ausdĂŒnnen.
(07.09.2015, 12:27)
Hannes LĂŒke:   Und Duisburg hat doppelt so viele Einwohner wie Gelsenkirchen. Auch wenn beide Parks ein Ă€hnliches Einzugsgebiet haben darf man nicht den "mal eben" Faktor vergessen. Es macht schon einen Unterschied ob man spontan auf einem Sonntag 10 oder 40 Minuten fĂ€hrt. auch hat das 30 min von Duisburg entfernte DĂŒsseldorf seit Jahren keinen Zoo und seit Jahrzehnten keinen klassischen mehr...
In Gelsenkirchen hat man nun alles neu gemacht. Investitionen welche lange vorhalten (klar wird man hier und da immer mal die ein oder andere Million nachschiessen mĂŒssen) aber wenn ich mir den Renovierungsstau in Duisburg dagegen mal ansehe...Delfinarium, Affenhaus, Elefanten sowie zig Kleinanlagen...ob man da in den nĂ€chsten Jahrzehnten mit 92 Mio hinkommt?
Als letzter Punkt sei gesagt, Duisburg, das ist ein Name! Hier im MĂŒnsterland kennt meine Elterngeneration (50+) und somit wir Kinder (mit / end 20iger) den Zoo. Gelsenkirchen kommt erst noch (hoffentlich)....wobei mittlerweile unzĂ€hlige Klassenfahrten von hier dort hin gehen ....
(07.09.2015, 09:48)
Tim Sagorski:   Kann da Michael nur zustimmen, in der AufzĂ€hlung der vielen Antilopenarten fehlen nur noch die Dik-Diks, das warÂŽs...

Und beim Thema "Artenvielfalt" die weißen Bennetts zu erwĂ€hnen, ist jetzt auch nicht sooo ruhmreich ;o)
(07.09.2015, 07:51)
Michael Mettler:   @Sebastian Gellert: "Viele Arten von Antilopen"...? Sind in letzter Zeit welche dazugekommen? Bei meinem letzten Besuch waren es gerade mal drei Arten.
(06.09.2015, 14:03)
Sebastian Gellert:   Der Zoo Duisburg ist erfolgreich, da er seit seit seiner GrĂŒndung mit der StĂ€rke Artenvielfalt gepunktet hat. Arten wie Chinesische Riesensalamander, Seychellen-Riesenschildkröten, weisse BennettkĂ€nguruhs, BaumkĂ€nguruhs, SĂŒdamer. BrillenbĂ€ren, SĂŒdamer. Riesenotter, Amazonas-Flussdelfin, Fossas, Koalas, Delfine und viele Arten von Antilopen wie Bongos, Grosser Kudu gibt es am Duisburger kaiserberg zu bewundern. Der Sanierungsstau wird im Rahmen der Möglichkeiten abgearbeitet. In der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen haben die 92 Mio Baukosten gerade einmal dafĂŒr gesorgt, das 2 mal die Millionenmarke bei den Besuchern geknackt wurde. Artenvielfalt ist Mangelware in der ZOOM, ein Umdenken viel zu viel verlangt. Da lobe ich mir den Zoo Duisburg - gute Perspektive, auch das Neue Aquarium.
(06.09.2015, 13:17)
Jonas Haass:   Wie sehen die Anlagen in Duisburg denn aus ? (alt oder neu) Die Innenanlage sieht auf Fotos nicht gerade umwerfend aus, aber vom Außengehege konnte ich nichts finde. Ist das neuer ?
(02.09.2015, 14:07)
Holger Wientjes:   Vgl. den Link von Michael Mettler.
(01.09.2015, 19:54)
Hannes LĂŒke:   Soooo der WDR hat ein klares Interview von Herrn Winkler herausgegeben
Der Àltere, erschossene Orang hat nicht nur seinen Schieber geöffnet sondern auch den der anderen Orang Gruppe und so kam es zum Kampf

Frank, ich Dreh mir die Fakten wie es mir gefĂ€llt, Albrecht hat Anzeige erstattet...was fĂŒr eine Überraschung


(01.09.2015, 19:05)
Holger Wientjes:   Die Konfrontation muss ja zumindest anschliessend, nachdem der zweite Mann ebenfalls frei war, unmittelbar zwischen den beiden abgelaufen sein. Also ohne Gitter.
(01.09.2015, 13:38)
Hannes LĂŒke:   Ein beabsichtigt freier Orang wĂ€re natĂŒrlich auch spannend

Also ich verstehe es so, dass die Konfrontation im Pflegergang stattfand aber durch ein Gitter (auch wenn nicht erwÀhnt)
Ich kenne jetzt die KĂ€fige in Duisburg nicht im Detail aber hĂ€ufig sind es ja ganze GitterwĂ€nde mit zurĂŒck liegendem Pflegergang. Das ist schon purer Stress wenn da zwei Testosteronbomben gegenĂŒber stehen

(01.09.2015, 13:23)
Michael Mettler:   Gerade gefunden:
http://www1.wdr.de/themen/aktuell/zoo-duisburg-orangutans-100.html
Demnach hĂ€tte der ausgestiegene Ă€ltere Orang-Mann seinen jĂŒngeren Kontrahenten selbst aus dem KĂ€fig gelassen....
(01.09.2015, 13:11)
Michael Mettler:   @Hannes: Laut PM kam es im Pflegerbereich zur Konfrontation der AffenmĂ€nner. Nach deiner Variante wĂ€re dann also der flĂŒchtende (demnach wohl im Streit unterlegene) Orang zurĂŒck in einen KĂ€fig gelaufen und dort durch ein Oberlicht raus, das "unter normalen UmstĂ€nden keinesfalls erreicht werden kann"? Das klingt doch aber eher nach einem Oberlicht im Pflegerbereich.

@Holger: Oder ein beim Hinzukommen des adulten Orang-Mannes bereits im Pflegertrakt befindlicher Artgenosse war gar nicht ausgebĂŒxt, sondern durfte sich gerade außerhalb seines KĂ€figs aufhalten....
(01.09.2015, 12:59)
Hannes LĂŒke:   FĂŒr mich klingt es so als wenn er durch das Oberlicht im KĂ€fig raus ist. Das Menschenaffen nach 40 Jahren plötzlich HĂŒrden ĂŒberwinden können zeigte doch vor wenigen Jahren die Schimpansen in der Hannoveraner Innenanlage

Interpretieren kann man es durchaus auf verschiedene Arten
(01.09.2015, 12:25)
Holger Wientjes:   @Michael M.: Das habe ich mich auch gefragt. Denn, @ Hannes LĂŒke, soweit mir aktuell bekannt gibt es zwei Gruppen mit je 1,2 Tieren. Wenn also zwei MĂ€nnchen ausgebĂŒxt sind muss es entweder ZWEI nicht verschlossene Schieber gegeben haben (was schon arg merkwĂŒrdig wĂ€re) oder das zweite MĂ€nnchen ist in Panik aus einem Oberlicht IM KĂ€fig geflohen, wobei ich dann nicht verstehen wĂŒrde warum das nicht Orang-sicher war ??
(01.09.2015, 12:16)
Michael Mettler:   Wenn nur EIN Schieber fehlerhaft gesichert war und deshalb zwei Orang-MĂ€nner aussteigen konnten, wĂŒrde das doch nach meinem VerstĂ€ndnis bedeuten, dass die Beiden zusammen gelebt haben mĂŒssten (und es dennoch zwischen ihnen zu einer Konfrontation kam). Gab es denn im Zoo eine Gruppe mit zwei MĂ€nnern?

Man kann die PM durchaus so interpretieren, dass ein erwachsener Orangmann seinen KĂ€fig erst wegen des ungesicherten Schiebers verlassen konnte, als sich ein anderer Orangmann ungenannten Alters schon im Pflegertrakt befand. Denn die stritten ja ganz offensichtlich nicht nur durch ein Gitter miteinander, wenn der eine das Haus verlassen konnte und der andere zumindest "in sein Gehege zurĂŒckgefĂŒhrt" werden musste. Deshalb meine Nachfrage unten.
(01.09.2015, 12:08)
Heidemarie Busch:   Ich verstehe es so, dass irgendwie alle hĂ€tten heraus gekonnt, denn es heißt, dass das zweite MĂ€nnchen in der NĂ€he seiner Gruppe geblieben ist und die ĂŒbrigen vier sind in ihren Gehegen verblieben, die umgehend gesichert wurden.

(01.09.2015, 11:17)
Hannes LĂŒke:   Aufgrund eines Fehlerhaft gesicherten Schiebers.....
(01.09.2015, 10:55)
Michael Mettler:   Und wie war der zweite Orang-Mann in den Pflegertrakt gelangt...?
(01.09.2015, 10:45)
Zoo Duisburg:   Orang-Utan Ausbruch im Zoo Duisburg
[Pressemeldung]

Der Zoo Duisburg hat soeben die interne Analyse der gestrigen Geschehnisse abgeschlossen: Aufgrund eines fehlerhaft gesicherten Schiebers konnte gestern ein erwachsenes Orang-Utan-MÀnnchen aus seinem Gehege in den Pflegertrakt des Affenhauses des Zoo Duisburg entweichen. Dort kam es zur Konfrontation mit einem zweiten Orang-MÀnnchen, woraufhin eines der Tiere die Flucht durch Oberlicht ergriff, welches von den Tieren unter normalen UmstÀnden keinesfalls erreicht werden kann.
Außerhalb des vertrauten Umfeldes geriet der Menschenaffe in Panik und rannte verschreckt hin und her. Der sofort herbeigerufene Diensthabende des Zoos sowie die TierĂ€rzteschaft trafen just in dem Moment ein, als der Affe drohte ĂŒber einen direkt neben dem Affenhaus gelegenen Außenzaun zu klettern und das ZoogelĂ€nde zu verlassen.
Die Narkose des Affen war keine Alternative. Es hĂ€tte einige Minuten gedauert, bis die Wirkung des Narkosemittels einsetzt. In dieser Zeit wĂ€re der Menschenaffe bereits im Straßenverkehr gewesen, so dass PersonenschĂ€den nicht mehr auszuschließen gewesen wĂ€ren. Es musste demzufolge bedauerlicherweise zur scharfen Waffe gegriffen werden, um ein Entkommen des Affen zu verhindern und Schlimmeres zu vermeiden.
Das zweite MĂ€nnchen, das im Affenhaus in der NĂ€he seiner Gruppe verblieben ist, konnte dort narkotisiert und in sein Gehege zurĂŒckgefĂŒhrt werden. Die ĂŒbrigen vier Orang-Utans des Zoos sind derweil allesamt in ihren Gehegen verblieben, die von der Pflegerschaft umgehend gesichert wurden.
Die aus SicherheitsgrĂŒnden herbeigerufene Polizei, die das Umfeld des Affenhauses sicherte, fĂŒr den Fall, dass auch das zweite MĂ€nnchen aus dem Affenhaus entkommen wĂŒrde, brauchte zum GlĂŒck nicht einzugreifen, da der fĂŒr derartige Krisensituationen erarbeitete Notfallplan des Zoos griff. Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr fĂŒr die wenigen Besucher, die noch im Park waren, denn sie wurden rechtzeitig von Zoopersonal nach draußen geleitet.
Die betroffenen Mitarbeiter stehen unter Schock.

(01.09.2015, 07:49)
Hannes LĂŒke:   Und da es hier bislang noch nicht steht: Das Delfinjungtier ist an einer LungenentzĂŒndung eingegangen
(01.09.2015, 07:20)
Hannes LĂŒke:   Im Duisburger Zoo sind 2 von 4 Orang Utans ĂŒber das Oberlicht des Innengeheges entkommen
Ein Tier konnte narkotisiert werden, eines musste leider am Aussenzaun erschossen werden
(01.09.2015, 06:29)
Zoo Duisburg:   Hurra, es ist ein MĂ€dchen!

Nach 12 Monaten des Wartens und regelmĂ€ĂŸiger Kontrollen hat das 34-jĂ€hrige Duisburger Delfinweibchen PEPINA in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf sehr routinierte Art und Weise ein krĂ€ftiges Jungtier geboren.
Das 18,2 kg schwere MÀdchen verbrachte den Sonntag ungestört mit seiner Mutter und wurde am Montagmorgen zum ersten Mal untersucht.
Blutentnahme, Gewichtsmessung und Nabelkontrolle verliefen professionell und zĂŒgig.
Mutter und Kind befinden sich zur Zeit im Mutter-Kind-Bereich des Delfinariums in QuarantĂ€ne und werden fĂŒr die Besucher vorerst noch nicht zu sehen sein, da sich in den ersten Lebenswochen zuerst das Immunsystem des Jungtieres entwickeln muss. In den ĂŒbrigen Becken des Duisburger Delfinariums können u.a. PEPINAS Tochter DAISY, ihr Sohn DIEGO und auch ihr Enkelsohn DARWIN sowie Vater IVO die ersten Töne des neuen Jungtieres wahrnehmen.
Die weitere Entwicklung des Jungtieres können alle Delfininteressierte auf der Delfinariumshomepage des Zoo Duisburg mit aktuellen Informationen verfolgen.


(17.08.2015, 12:37)
Michael Mettler:   Im zweiten Absatz bezog ich mich nur auf die Zeit nach dem Sammelimport. Vorher gab es ja durchaus vereinzelt Zuchterfolge bei willkĂŒrlich zusammengestellten Paaren und/oder mehr als 1,1 Tiere in manchen Zoos, aber trotzdem scheinen Wombats wĂ€hlerisch zu sein. Von den ursprĂŒnglich 1,2 Tieren, die in den 70er Jahren nach Hannover kamen, hat letztlich auch nur ein Paar gezĂŒchtet, und da hatte man vielleicht pures GlĂŒck, zufĂ€llig harmonierende Partner bekommen zu haben.
(02.08.2015, 21:37)
Michael Mettler:   @Tim: Planckendael mĂŒsste derzeit eigentlich das MĂ€nnchen haben, das ohnehin ursprĂŒnglich in Duisburg und dann lĂ€ngere Zeit in Hannover war (Milton), denn in Hannover ist jetzt der frĂŒhere Planckendaeler Barney. Schön, dass die Neuimporte zwei JUNGE Weibchen sind, vielleicht bestehen dann bessere Chancen. Das hannoversche Weibchen Molly war meiner Erinnerung nach schon etwa zehn Jahre alt, als es damals mit dem Sammelimport nach Europa kam, und der liegt ja auch schon neun (?) Jahre zurĂŒck.

Vielleicht sollte man den geringen europĂ€ischen Bestand (nach Zootierliste mĂŒssten das samt Neuimporten gerade mal 2,5 sein) mal so unterbringen, dass man mehreren Individuen durch Gehegevernetzung und Umsperren eine eigene Partnerwahl ermöglichen kann, ggfs. hinter den Kulissen. Die Methode, die Tiere paarweise zusammenzustellen und die Konstellation ĂŒber Jahre beizubehalten, wie es Hannover und anscheinend auch Planckendael gemacht haben, war immerhin nicht erfolgreich. Nur Duisburg hatte zeitweilig mehr als zwei Wombats, darunter aber mit der ex-hannoverschen Emma eine "Rentnerin" (und das im letzten Jahr gestorbene MĂ€nnchen Rolf war ihr Sohn aus hannoverschen Zeiten). Gefunkt hat's da auch nicht (mehr).
(02.08.2015, 20:57)
Tim Sagorski:   Das Einzige, was Duisburg jetzt noch zur potentiellen Zucht fehlt, ist ein WombatmĂ€nnchen...

Ob Planckendael oder Hannover die jeweiligen MĂ€nner wohl mal auf Hochzeitsreise in den Pott schickt ?
(31.07.2015, 07:11)
Gudrun Bardowicks:   Sehr schön, dass der Bestand an Nacktnasenwombats in Europa vergrĂ¶ĂŸert wird und so die Chancen auf weitere Nachzuchten wachsen. Ich hĂ€tte allerdings auch gerne die bedrohten Haarnasenwombats gesehen, die aber leider wohl nicht so "niedlich" wiw Nacktnasenwombats aussehen und daher in Europa bisher nicht gehalten werden. aber vielleicht Ă€ndert sich das ja in Zukunft.
(30.07.2015, 19:54)
Michael Mettler:   Hatte Duisburg nicht auch schon den ersten Import (Sammeleinfuhr fĂŒr Duisburg, Hannover und Planckendael) organisiert? Wer den ganzen Papier- und Behördenkrieg mit Australien schon mal gemacht hat, den kann eine Wiederholung zumindest nicht mehr schocken.

Der damalige Zoologische Leiter in Hannover hatte ĂŒbrigens mal geĂ€ußert, dass es einfacher gewesen wĂ€re, aus Australien Haarnasenwombats zu bekommen, weil die im Gegensatz zu den Nacktnasen dort gezielt gezĂŒchtet wĂŒrden.
(22.07.2015, 20:06)
Hannes LĂŒke:   Und wo wir so schön bei den letzten ihrer Art sind
Der Zoo Duisburg vermeldet die Ankunft von zwei weiblichen Nacktnasenwombats aus Australien.
Werden die Zoos mutiger oder die Australier lockerer nun auch mal Wildtiere (Beutelteufel in Kopenhagen, Quolls in Leizig) raus zu lassen
(22.07.2015, 19:47)
Lukas Wittsieker:  
Das Aquarium ist nun fertig,leider fehlten noch die Beschriftungen an den Becken,aber das wird sich wohl noch Àndern.
(30.06.2015, 08:28)
Heidemarie Busch:   Duisburg hat ein Herz fĂŒr Gartenbesitzer, pĂŒnktlich zum 1. April machen sie folgendes Angebot:

http://www.zoo-duisburg.de/component/content/article/1230-probleme-mit-ameisen.html


(01.04.2015, 18:55)
Sascha Möller:   Korrektur: es muss natĂŒrlich afrikanischer WILDhund heißen und nicht afrikanischer WALDhund ;-)
Sorry :-)
(08.03.2015, 19:25)
Sascha Möller:   Mittwoch im Zoo Duisburg;

- zum wiederholten Male durften nicht alle Lemuren gleichzeitig auf die Anlage (entweder Katta & Schwarz-weißer Vari oder Roter Vari)- will man eine Kreuzung der Varis vorbeugen?
- nur noch ein Löwenpaar
- Wombats nur noch bei der Einsicht in die Schlafhöhle ausgeschildert. Konnte leider keinen Pfleger fragen ob ĂŒberhaupt noch Wombats in Duisburg leben.
- auf der Zebra / Nashorn Anlage wird ein kleiner Teil (ca. 1/5) mit senkrechten HolzstĂ€mmen abgetrennt. Ich war mir nicht ganz sicher ob die Zebras hindurch können und es so ein RĂŒckzug vom Nashorn sein soll, oder ob ggf. kleinere/dĂŒnnere Untermieter einziehen?
- Polarfuchsanlage lt. Schild vorĂŒbergehend nicht besetzt.
- auf der ehemaligen WaschbÀranlage sind/werden die Zebramangusten einziehen. Noch keine gesehen, WÀrmelampen waren aber an. Allerdings wird die Abgrenzung gerade noch um ca. 50 cm erhöht ;-)
- die BrillenbĂ€ren waren auf ziemlich dĂŒnnen trockenen Ästen in luftigen Höhen unterwegs. Da wurde mir schon beim zuschauen Angst und Bange...
- noch kein ersichtlicher Baufortschritt an der neuen Tigeranlage
- nur noch ein afrikanischer Waldhund; ein neues Weibchen soll aber bald kommen.
- Im Delphinarium werden die drei Jungtiere aus 2011 (?) lt. Aussage des Pflegers gerade entwöhnt
- immer noch nur ein Bongo und drei Kudu Böcke
- die Gorilla / Brazza MK Außenanlage wird mit neuen BaumstĂ€mmen abgegrenzt.
- Im Affenhaus schieben die Zwergflußpferde Schichtdienst: bis spĂ€ten Mittag Mutter + Kind; danach Oma und Vater
- beim einsamen Dschelada Weibchen ist ein Brazza MK Mann eingezogen. Konnte leider nicht erkennen ob es eine Àltere, etwöhnte Nachzucht oder der Zuchtmann ist
- munteres Treiben bei den Weißwangen Schopfgibbons: Das Jungtier wechselt die Anlagen wohl öfter und besucht Oma und Opa nebenan
- es sind vier Roloway MK
- die neuen Meerwasser Aquarien im Aquarium sind sehr schön besetzt (verschiedene Arten Röhrenaale, Seenadeln, Seepferdchen, ...)
- Flußdelfin "Baby" wirkte etwas ... naja ... schwĂ€chlich. Hat sich zwischendurch immer wieder am Boden abgelegt.
(08.03.2015, 19:23)
Jörn Hegner:   ist nicht mal fĂŒr die dscheladas irgendwann eine grössere anlage geplant . weil die bevorzugen doch mehr platz .
(03.02.2015, 16:01)
Sascha Möller:   Ich war gestern in Duisburg; bei den Roloway-Meerkatzen zu sehen war ein adultes Paar + ein Jungtier.

Ferner war mir gar nicht bewußt, dass die Tamanduas / oder der Tamandua frei in der Rio Negro Halle u.a. ĂŒber dem Flußdelphin rumturnen darf. Habe ich nun bereits zum zweiten mal bewußt beobachtet und jeweils ein Tamandua war die ganze Zeit aktiv!

Im Haus der tausend Fische wurde die linke Aquarienreihe (Meerwasser)renoviert und ist fĂŒr Besucher einsehbar. Es sind auch schon erste Bewohner eingezogen. DafĂŒr nun die rechte (SĂŒĂŸwasser) Seite abgehangen zur Renovierung.

Vor den Scheiben an der Gorilla/Brazza MK Außenanlage seit Monaten ein mind. Einmeter hoher E-Zaun. Fraglich warum...

Ansonsten alles wie gehabt.
(05.12.2014, 13:33)
Tim Sagorski:   Im Äquatorium lebt jetzt, anstelle der abgegebenen Diana-Meerkatzen, die zweite Heidelberger Roloway-Meerkatzen-Zuchtgruppe.
(21.11.2014, 08:12)
Sascha Möller:   letzten Mittwoch muss natĂŒrlich letzte Woche Mittwoch heißen...
(07.08.2014, 17:29)
Sascha Möller:   Letzten Mittwoch im Duisburger Zoo;

beide Kurzschnabeligel in der Australien WG aktiv
der neue Nashornbulle aus Augsburg schiebt immer noch Schichtdienst und ist vormittags alleine – auch ohne Zebras - auf der Anlage, Nongoma nachmittags noch mit den Zebras
WaschbĂ€ren sind weg, das Gehege nicht mehr beschildert, Wassergraben verschĂŒttet und schon ca. 20cm Gras drauf (also schon was lĂ€nger leer?). Weiß jemand was da geplant ist?
habe schon lange nicht mehr die Gorillas zusammen mit den Brazzas draußen gesehen gibts auch hier Schichtdienst und wenn ja, warum?
die neuen Anlagen fĂŒr Wildkatzen und Luchse sind sehr ansprechend. Lediglich die großen Scheiben spiegeln an einigen Stellen.
im alten Luchsgehege leben nun die Schneeulen (vorher bei den BartkÀuzen)
die Vogelvolieren wirken irgendwie recht leer, war da nicht mal mehr Besatz?
eine Frage die ich mir vorher nie gestellt habe: Warum lebt ein Geierpaar separiert von den anderen?
bei den großen Kudus weiterhin nur drei Böcke, auch nur noch ein Bongo zu sehen
(07.08.2014, 17:28)
Sascha Möller:   hahaha ;-) ja sorry .. natĂŒrlich ein Quallenkreisel :-)
(04.05.2014, 10:36)
Carsten Horn:   Der Korallenkreisel ist ein Quallenkreisel, :-)
(04.05.2014, 10:26)
Sascha Möller:   Gestern im Zoo Duisburg - Ruhrpottcharme "komm, geh ma zu die Löwen" sagt der Vater im Trainingsanzug zu seiner Prinzessin ;-)

Jedes mal im Zoo denke ich "der wird echt unterschĂ€tzt". Trotz Finanzproblemen wird an allen Ecken und Enden gebaut oder geplant. Anbei ein Foto des Planes der neuen Anlagen fĂŒr Luchse und Wildkatzen. Sind auch schon recht weit im Bau.
Jungtiere bei den Kattas, Fichkatzen und natĂŒrlich der kleine BrillenbĂ€r. Publikumsmagnet! Ich freu mich schon darauf wenn die NasenbĂ€ren irgendwann zu den BrillenbĂ€ren ziehen, die riesige Anlage wirkt ja schon etwas leer.
Zu sehen war auch ein sehr aktiver Wombat und mindestens zwei Albino KĂ€ngurus.
In der Rio Negro Tropenhalle waren die drei neuen Arowanas im abgetrennten Becken fĂŒr die SĂŒdamerikanischen Großfische zu sehen, und in die Tamandua Anlage sind als Untermieter Wildmeerschweinchen eingezogen. Tamanduas waren nicht zu sehen, sind aber immer noch ausgeschildert. Die Wildmeerschweinchen wirkten in der Tropenhalle irgendwie fehl am Platze.
Im Haus der tausend Fische sind einige Becken erneuert worden. Das ehemalige Hai Becken wurde in ein wunderschönes Korralenriff mit hunderten kleinen Fischen umgebaut. Zudem gibt es direkt auf der rechten Seite eine große Anlage fĂŒr Riesensalamander, die wirklich sehr schön geworden ist. Es gibt auch noch einen Korallenkreisel. Ein Blick durch den Schlitz zum ehemaligen Terarrienhaus zeigt keinen Baufortschritt. Der Platz wird fĂŒr QuarantĂ€nebecken des Aquariumbesatzes genutzt.
Im Äquatorium sind an einer hinteren Anlage zusĂ€tzlich BĂ€renstummelaffen ausgeschildert. Wurde die Gruppe getrennt oder sind lediglich geschlechtsreife Jungtiere separiert worden?
Bei den großen Kudus waren nur drei Böcke zu sehen. Erfolgte eine Umstellung von Zuchtgruppe auf Junggesellengruppe oder hat sich das so "entwickelt"?
Falls Interesse an weiteren Fotos besteht, einfach anfragen.
(04.05.2014, 09:33)
Jörn Hegner:   ist im aquarium schon die anlage fertig fĂŒr die riesensalamander und hinten bei der ehemaligen krokodil-anlage ist doch irgendwas mit mangroven geplant .
(20.02.2014, 19:54)
WolfDrei:   Laut "Berliner Zeitung" wird heute der weibliche 6 Monate alte Koalanachwuchs der Öffentlichkeit vorgestellt (bzw. wurde es gerade) - nun geht's zur Namenssuche.
(23.01.2014, 10:55)
Carsten Horn:   Zweite Anlage fĂŒr die Tiger
(24.11.2013, 22:42)
Jörn Hegner:   ist schon geplant was dort hinkommt wo frĂŒher das walarium war ?
(24.11.2013, 20:30)
Zoo Duisburg:   Koalas MULLAYA und IRAGA auf dem Weg nach Dresden

Fast möchte man schreiben, dass in Dresden der Ausnahmezustand herrscht, zumindest im Zoo und bei sĂ€chsischen Koala-Fans! Das seit Mitte 2010 eröffnete Prof.-Brandes-Haus erhĂ€lt in der laufenden Woche seine wohl medientrĂ€chtigsten Bewohner: die Koala-MĂ€nner IRAGA (geb. 2011; „FrĂŒhling“ in der Sprache der Aborigines) und MULLAYA (geb. 2012; ĂŒbersetzt: Freund) aus dem Zoo Duisburg. Letzterer managt die Population in Europa und konnte den Kollegen nun Tiere vermitteln.
Mit ihnen und reichlich Eukalyptus fĂŒr die lange Autofahrt im GepĂ€ck reist Duisburgs erfahrenster Koala-Pfleger zur Eingewöhnung seiner SchĂŒtzlinge an und wird bis zur Vorstellung „seiner“ Tiere im Dresdner Zoo bleiben.
Die Vorbereitungen waren gewaltig. Seit lĂ€ngerem lĂ€sst der Zoo Dresden verschiedenste Eukalyptussorten anbauen, denn ohne ihr Spezialfutter sind sie in Menschenobhut schlichtweg nicht zu halten! Die beiden MĂ€nner dĂŒrfen sich auf einen reich gedeckten Tisch freuen. Dresdner Tierpfleger absolvierten darĂŒber hinaus mehrwöchige Praktika im Zoo am Kaiserberg, um alle erdenklichen Facetten der Koala-Haltung mitzubekommen. Vom schier endlosen Papierkrieg zwischen den Zoos und den australischen Behörden in den letzten Jahren ganz zu schweigen

Vorerst wird der Zoo Dresden MĂ€nner halten, um sich in der Koala-Haltung zu beweisen. In den Folgejahren kann auf eine Zuchtgruppe umgestellt werden.
Der Zoo Duisburg wĂŒnscht seinen Kollegen alles erdenklich Gute bei der Haltung dieser außergewöhnlichen Tierart!

(18.11.2013, 13:15)
Zoo Duisburg:   Endlich wieder neue Termine fĂŒr einzigartige Tierpfleger-Erlebnisse

Futter fĂŒr die Affen zubereiten, den nach Eukalyptus duftenden Stall der Koalas reinigen, Fleischbrocken fĂŒr die Löwen zurechtlegen oder den Fischeimer fĂŒr die Pinguine fĂŒllen? Viele Menschen wĂŒrden gerne einmal in die Rolle eines Zootierpflegers schlĂŒpfen und sein persönliches Lieblingstier sowie viele andere haarige, schuppige, gefiederte oder schwim-mende Zoobewohner aus aller Herren LĂ€nder versorgen.
Diesen Wunsch erfĂŒllt der Zoo Duisburg nun schon seit mehreren Jahren regelmĂ€ĂŸig mit seinem Angebot „Tierpfleger fĂŒr einen halben Tag“ – es gibt sogar schon regelrechte StammgĂ€ste, die jĂ€hrlich immer wieder neue Tiere und ihre Pfleger besuchen. Beim gemein-samen Arbeiten mit den Zootierpflegern kommt man nicht nur den Tieren nahe, sondern er-fĂ€hrt Spannendes, Lustiges oder Skurriles aus dem Zooalltag.
Fast alle Reviere im Zoo Duisburg bieten diesen exklusiven Einblick hinter die Kulissen an, sodass eigentlich jeder Tierfreund voll auf seine Kosten kommt.
Viele Anrufer mussten in den letzten Monaten vertröstet werden, da das Jahr 2013 schon lange und restlos ausgebucht ist. Daher nun die frohe Botschaft: Ab 9.00 Uhr am Montag, den 04.11.2013 ist das Zoo-Telefon freigeschaltet, um neue Buchungen fĂŒr den „Tierpfle-ger fĂŒr einen halben Tag“ fĂŒr das Jahr 2014 entgegenzunehmen.
Übrigens: Mit dem „Tierpfleger fĂŒr einen halben Tag“ kann man sich selbst beschenken oder einer lieben Person einen unvergesslichen Tag bereiten – Weihnachten steht schon wieder vor der TĂŒr

Weitere Infos unter www.zoo-duisburg.de oder unter 0203-30559-75 (am 4.11.2013 bereits ab 9:00 Uhr; ansonsten immer Mo. & Fr.: 15.00 – 18.00 Uhr, Mi. & Do. 10.00 – 14.00 Uhr).

(29.10.2013, 14:00)
Zoo Duisburg:   Endlich wieder neue Termine fĂŒr einzigartige Tierpfleger-Erlebnisse

Futter fĂŒr die Affen zubereiten, den nach Eukalyptus duftenden Stall der Koalas reinigen, Fleischbrocken fĂŒr die Löwen zurechtlegen oder den Fischeimer fĂŒr die Pinguine fĂŒllen? Viele Menschen wĂŒrden gerne einmal in die Rolle eines Zootierpflegers schlĂŒpfen und sein persönliches Lieblingstier sowie viele andere haarige, schuppige, gefiederte oder schwim-mende Zoobewohner aus aller Herren LĂ€nder versorgen.
Diesen Wunsch erfĂŒllt der Zoo Duisburg nun schon seit mehreren Jahren regelmĂ€ĂŸig mit seinem Angebot „Tierpfleger fĂŒr einen halben Tag“ – es gibt sogar schon regelrechte StammgĂ€ste, die jĂ€hrlich immer wieder neue Tiere und ihre Pfleger besuchen. Beim gemein-samen Arbeiten mit den Zootierpflegern kommt man nicht nur den Tieren nahe, sondern er-fĂ€hrt Spannendes, Lustiges oder Skurriles aus dem Zooalltag.
Fast alle Reviere im Zoo Duisburg bieten diesen exklusiven Einblick hinter die Kulissen an, sodass eigentlich jeder Tierfreund voll auf seine Kosten kommt.
Viele Anrufer mussten in den letzten Monaten vertröstet werden, da das Jahr 2013 schon lange und restlos ausgebucht ist. Daher nun die frohe Botschaft: Ab 9.00 Uhr am Montag, den 04.11.2013 ist das Zoo-Telefon freigeschaltet, um neue Buchungen fĂŒr den „Tierpfle-ger fĂŒr einen halben Tag“ fĂŒr das Jahr 2014 entgegenzunehmen.
Übrigens: Mit dem „Tierpfleger fĂŒr einen halben Tag“ kann man sich selbst beschenken oder einer lieben Person einen unvergesslichen Tag bereiten – Weihnachten steht schon wieder vor der TĂŒr

Weitere Infos unter www.zoo-duisburg.de oder unter 0203-30559-75 (am 4.11.2013 bereits ab 9:00 Uhr; ansonsten immer Mo. & Fr.: 15.00 – 18.00 Uhr, Mi. & Do. 10.00 – 14.00 Uhr).

(29.10.2013, 13:58)
Oliver MĂŒller:   Innovativer fĂ€nde ich ja ma ein Pumarium, Jaguararium oder gar ein Nasenaffarium :-)))
(11.10.2013, 23:12)
Michael Mettler:   @Holger: Vielleicht sollte man mal ein paar Leih-Pandas zum Bambus-MĂ€hen drĂŒberschicken :-)

Habe ich das richtig in Erinnerung, dass vorher mal links von der BaumkÀnguru-Anlage eine Art Koala-Freianlage eingerichtet worden war? An den KletterÀsten im Wombatgehege ist jedenfalls auch eine dieser "Vasen" angebracht, in denen die Koalas im Haus ihre Futterzweige erhalten.

Laut ZoofĂŒhrer heißt ĂŒbrigens die alte Waldrappenvoliere jetzt Waldrapparium. Ich freue mich schon auf Mandrillarium, Polarfuchsarium und Wisentarium ;-)
(11.10.2013, 15:10)
Holger Wientjes:   Ja, der Kletterbaum bei den Wombats ist wohl fĂŒr die Koalas gedacht. Auf Fotos habe ich dort auch schon zumindest einen sitzen sehen, live jedoch noch nie. Ob er noch genutzt wird, kann ich nicht sagen.

Auf die Lemureninsel ziehen ja vielleicht demnÀchst Bambuslemuren... Scherz...
(11.10.2013, 13:37)
Michael Mettler:   Auch in Duisburg war ich nun nach vier Jahren Abstand mal wieder. Die neue BrillenbĂ€renanlage ist schon sehr beeindruckend. Mittlerweile kann man aber wirklich kaum noch auf den ersten Blick sagen, ob man vor einer Menschenaffen- oder TropenbĂ€renanlage steht, so Ă€hnlich sind sich beide, wenn sie in diesem Stil gebaut werden. Kann man ja in Duisburg sogar im direkten Vergleich mit der Gorilla-Anlage feststellen.

Gut gefĂ€llt mir auch der neue Zoobauernhof alias Streichelzoo alias Sparkassen-Erlebniswelt. Besonders originell finde ich die begehbare Anlage fĂŒr Bettwanzen und Hausstaubmilben im Entdeckerhaus ;-)

Die ehemalige EisbĂ€renanlage ist zwar mit den Mandrills interessant nachgenutzt, fĂ€llt aber optisch gegenĂŒber der sonstigen Anlagengestaltung im Zoo ab. Da wĂ€re m.E. mehr drin gewesen.

Leider habe ich keinen Wombat zu Gesicht bekommen, auf Anwesenheit deutete nur das Futter in der einsehbaren Höhle. Hannover ließ letztens bei Einzug des neuen Wombatmannes verlauten, in Duisburg gebe es kein MĂ€nnchen mehr - bezog sich das nur auf die benötigte australische Unterart, oder ist der Tasmanier-Mann in DU inzwischen Geschichte? WofĂŒr dienen eigentlich die KletterĂ€ste im Wombat-Gehege - zeitweilige Koala-Haltung?

Auf der begehbaren Lemureninsel fiel mir auf, dass die sehr dicht gewordenen Bambusdickichte zwar eine tolle optische Wirkung haben (das begeistert mich auch bei dem Weg entlang der Fossa-Anlagen), aber den Lemuren außerhalb der Besucherwege neben einer etwas grĂ¶ĂŸeren auch nicht mehr allzu viele FlĂ€chen frei lassen. Selbst ein Kletterbaum ist schon dicht zugewachsen. Ich habe jedenfalls noch nie irgendwo einen Katta oder Vari an dĂŒnnen Bambushalmen klettern sehen, und durch einen Horst hindurchlaufen können sie erst recht nicht. Wenn sie sich von den Besuchern (relativ) fern halten wollen, haben die Lemuren auf der gesamten InselflĂ€che zusammengerechnet vielleicht nicht mal mehr Platz als in ihren Innenhallen.

Die Krokodilhalle im Aquarium ist weiterhin wegen Umbaues gesperrt, der Blick durch eine TĂŒrritze offenbarte allerdings noch lediglich einen partiellen Abbruchzustand der alten Innengestaltung.

Schmankerl des Tages war die Äußerung eines schon leicht angegrauten Mannes, der mit zwei Kindern vor dem Flussdelfinbecken stand: "Der war schon hier, als ich selbst noch ein Kind war. Der stirbt nie!"
(11.10.2013, 13:11)
Zoo Duisburg:   MajestĂ€t mit Krallen zu Gast im Zoo:
Falkner lassen am 03.10.2013 Adler & Co. in die LĂŒfte steigen

Sie faszinieren Menschen auf der ganzen Welt seit eh und je. Ihr eleganter Flug, das pfeilschnelle Herabschießen bei der Jagd und andere akrobatische Leistungen in luftiger Höhe lassen alle menschengemachten Flugapparate alt aussehen. Die Rede ist von den Greifvögeln.

Am diesjĂ€hrigen Tag der Deutschen Einheit, dem 03.10.2013, ermöglicht der Zoo Duisburg seinen Besuchern, die Meister der LĂŒfte einmal live zu erleben und sie aus der NĂ€he zu betrachten. Um 11:30 Uhr, 13:30 Uhr und 15:30 Uhr werden Adler, Bussarde und Falken ĂŒber den Koppeln der Sparkassen-Erlebniswelt kreisen. Auch unsere grĂ¶ĂŸte heimische Eule, der Uhu, lĂ€sst sich an dort ausnahmsweise einmal tagsĂŒber erblicken. Dieses herbstliche Highlight zum Feiertag wird vom niederlĂ€ndischen Ehepaar Marga und Frans Hueben, Inhaber der Falknerei „de Valkenhof“, ermöglicht. Des Weiteren wird Maik Elbers, Leiter des auf heimische Wildtiere spezialisierten Tierparks „Anholter Schweiz“ seinen Park vorstellen und auf besondere Weise die ein oder andere Eintrittskarte verlosen – Zielsicherheit ist bei ihm gefragt.

Diese tierischen Aktionen am Tag der Deutschen Einheit 2013 sind fĂŒr die Besucher kostenfrei. Einzig der normale Zooeintritt ist zu entrichten, wenn man Weißkopfseeadler, WĂŒstenbussard und Co. in die LĂŒfte steigen sehen möchte. Der Zoo Duisburg freut sich schon auf die Flugakrobaten - nur die Meerschweinchen haben angekĂŒndigt, dass sie lieber auf dieses Erlebnis verzichten möchten


(01.10.2013, 12:18)
Zoo Duisburg:   Sonderveranstaltung zum deutsch-chinesischen Sprachenjahr
„Lebendiger chinesischer Garten“ – 28.09.2013

AnlÀsslich des deutsch-chinesischen Sprachenjahres laden das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr und der Zoo Duisburg am Samstag, den 28. September 2013, alle Interessierten herzlich ein, sich mit der chinesischen Sprache und Kultur im chinesischen Garten des Zoo Duisburg zu beschÀftigen.

Alle Besucher des Zoos sind herzlich eingeladen, den Chinesischen Garten zu entdecken und dabei mehr ĂŒber die chinesische Sprache und Kultur zu erfahren. Von 11:00 bis 17:00 Uhr veranstaltet das Konfuzius-Institut Metropole Ruhr in Kooperation mit dem Zoo Duisburg eine Vielzahl phantasievoller AktivitĂ€ten u.a. auch ein Quiz, bei dem eine Rikschafahrt durch den Zoo zu gewinnen ist. Zu den AktivitĂ€ten gehört außerdem ein umfangreiches Kinderprogramm fĂŒr unsere jungen Besucher, mit Scherenschnitten, Bastel- und MalaktivitĂ€ten sowie einem StĂ€bchen-Wettessen. Außerdem haben die Besucher die Möglichkeit, sich ihren Namen auf Chinesisch zu schreiben, glĂŒckbringende Schriftzeichen kalligraphieren zu lassen und sich in chinesischen GewĂ€ndern fotografieren lassen. Schauen Sie außerdem den Könnern beim chinesischen Schach oder Go zu. Interessierte sind herzlich eingeladen mitzuspielen. Viele Special Events wie Teekunst, Guzheng-Musik, Kampfkunst und GartenfĂŒhrung runden das Programm ab und lassen den chinesischen Garten lebendig werden.

Termin: 28.09.2013, ab 13.00 Uhr im Chinesischen Garten im Zoo Duisburg, MĂŒlheimer Str. 273, 47058 Duisburg.
(23.09.2013, 15:22)
Zoo Duisburg:   Tag der NRW-Partnerzoos geht in die 2. Runde:
Freier Eintritt fĂŒr Jahreskartenbesitzer am 22.09.2013

Seit Wochen stellen sich deutsche BĂŒrger die schwierige Frage: Was wĂ€hle ich am 22.09.2013? WĂ€hrend diese Frage fĂŒr viele Menschen eher unangenehm ist, stellen die NRW-Partnerzoos ihre Jahreskartenbesitzer an diesem Tag vor eine sehr angenehme Wahl. Welchen der elf NRW-Partnerzoos besuche ich heute kostenfrei? Denn die elf TiergĂ€rten veranstalten zum zweiten Mal den NRW-Partnerzoo-Tag, an dem sich die Treue ihrer Jahreskartenbesitzer auszahlt. Wer also eine Jahreskarte fĂŒr den Zoo Duisburg besitzt, hat am 22.09.2013 in folgenden Zoos freien Eintritt:

‱ Aachener Tierpark
‱ Tierpark und Fossilium Bochum
‱ Zoo Dortmund
‱ Aquazoo Löbbecke Museum DĂŒsseldorf
‱ Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen
‱ Kölner Zoo
‱ Krefelder Zoo
‱ Allwetterzoo MĂŒnster
‱ NaturZoo Rheine
‱ Zoo Wuppertal

Also: Jahreskarte einpacken und nix wie hin am 22.09.2013! Erst zur Urne und dann in den Zoo, oder doch lieber umgekehrt? Sie haben die Wahl!
Die Jahreskartenbesitzer der NRW-Partnerzoos erhalten ĂŒbrigens nicht nur einmalig freien Eintritt, sondern bekommen auch ganzjĂ€hrig vergĂŒnstigte Eintrittspreise bei diesen elf Zoologischen GĂ€rten. Mehr Informationen finden Sie auch unter www.partnerzoo.de.

(20.09.2013, 10:06)
Zoo Duisburg:   KÖNIG DER LÖWEN

Afrikanische Rhythmen, mitreißende Lieder, stolze Löwen, wilde Tierherden und ein buntes BĂŒhnenbild – und das alles unter freiem Himmel: Am 14. September 2013 um 15.00 Uhr feiert der Verein „Freunde der FreilichtbĂŒhne MĂŒlheim an der Ruhr e.V.“ in Kooperation mit dem Zoo Duisburg die Premiere des Musicals KÖNIG DER LÖWEN.
Aufgrund der NĂ€he zwischen den StĂ€dten MĂŒlheim und Duisburg sowie der Tierbegeisterung der Vereinsmitglieder konnte sich der Verein nur den Zoo Duisburg als exklusiven Kooperationspartner vorstellen. Vom 14. September bis 13. Oktober 2013 erweitert daher sich das Duisburger ZoogelĂ€nde wĂ€hrend der 13 AuffĂŒhrungen des Musicals bis zur FreilichtbĂŒhne MĂŒlheim an der Ruhr. Der Verein „Freunde der FreilichtbĂŒhne MĂŒlheim an der Ruhr e.V.“ freut sich, das neu inszenierte Musical KÖNIG DER LÖWEN in Kooperation mit dem Zoo Duisburg prĂ€sentieren zu dĂŒrfen.
WĂ€hrend der Spielzeit haben die Musical-Besucher die Möglichkeit eine von 25 Kindertageskarten vom Zoo zu gewinnen. Gleichzeitig sind spezielle Gutschein-Flyer an den Zookassen erhĂ€ltlich, mit denen Zoo-Besucher das Musical zu einem gĂŒnstigeren Eintrittspreis erleben können. Am 5.10.2013 wird der Zoo Duisburg mit Kinderaktionen wie z.B. Tiergesichterschminken an der FreilichtbĂŒhne zu Gast sein.
Über 80 Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 8 Jahren aus MĂŒlheim und der nĂ€heren Umgebung spielen die Tiere der Steppe Afrikas und haben seit Anfang Juli 2013 fleißig geprobt. Entstanden ist ein unvergessliches Erlebnis fĂŒr die ganze Familie. Bei dem generationsĂŒbergreifenden und pĂ€dagogischen Musical spielen professionelle Musical-Darsteller gemeinsam mit Amateuren, Jugendlichen und Kindern. Neben dem Spaß bei den Proben und AuffĂŒhrungen können die Kinder und Jugendlichen ihre eigenen FĂ€higkeiten und Talente entdecken, ihr Selbstvertrauen stĂ€rken und stellen fest, wie wichtig Disziplin, Konzentration und Teamarbeit sind.
(09.09.2013, 09:25)
Zoo Duisburg:   Nachwuchs bei den grĂ¶ĂŸten LandsĂ€ugern Europas

Was ist das grĂ¶ĂŸte lebende LandsĂ€ugetier in Europa? Vielen Menschen kommt hierbei sofort Meister Petz in den Sinn, doch damit wĂ€re dem EuropĂ€ischen Wisent mit einem Körpergewicht von bis zu 900 kg Unrecht getan. Der EuropĂ€ische Wisent ist ein richtiges Kraftpaket mit krĂ€ftiger Schulterregion, erhöhtem Widerrist und breit angesetztem, meist gesenktem Kopf, der ehemals weite Teile Osteuropas bevölkerte.
Infolge der menschlichen Besiedlung und der damit verbundenen Rodung der WĂ€lder wurde der Wisent zu Beginn des letzten Jahrhunderts in seinem gesamten Verbreitungsgebiet ausgerottet. Lediglich 56 Wisente verblieben in einigen Zoologischen GĂ€rten Europas. Durch gezielte ZuchtbemĂŒhungen konnte die Zoopopulation kontinuierlich vergrĂ¶ĂŸert werden, so dass im Jahre 1952 die ersten in Menschenobhut gezĂŒchteten Wisente in dem neu geschaffenen Nationalpark Bialowieza in Polen ausgewildert werden konnten. Weitere Auswilderungsprojekte folgten in den nĂ€chsten Jahrzehnten, so dass heute wieder gesunde, sich selbst erhaltende Wisentherden im Freiland anzutreffen sind.
Die Rettung des Wisents gilt als ein hervorragendes Beispiel der Arterhaltung in menschlicher Obhut. Umso erfreulicher ist es, dass im Zoo Duisburg die Zucht floriert und dieses Jahr gleich erneut ein Wisentkalb das Licht der Welt erblickte. Die 8jĂ€hrige Wisentkuh POLIPKA brachte Ende Juli das weibliche Jungtier DULINA zur Welt. Der 11jĂ€hrige Vater PLUCIK wacht nun noch achtsamer ĂŒber seine Herde am Kaiserberg. Das Kalb ist tagsĂŒber auf der Außenanlage zu sehen: Entweder misst es seine KrĂ€fte miteinander – im Übrigen lebt auch die einjĂ€hrige Schwester DULLA noch am Kaiserberg – und tollt herum oder es tankt einen Milch-„Snack“ bei seiner Mutter und döst dann vor sich hin, um neue KrĂ€fte fĂŒr die nĂ€chste Runde zu sammeln.
Immer wieder fĂŒr Verwirrung sorgen die Begriffe Wisent und Bison. Der Wisent ist der nĂ€chste Verwandte des nordamerikanischen Bisons. Beide Arten gehen auf eine gemeinsame Ursprungsform zurĂŒck, von der sich der Wisent in Europa als Waldbewohner entwickelte, wĂ€hrend der Bison die amerikanischen Steppen bevölkerte.
(06.09.2013, 08:51)
Zoo Duisburg:   Zwei Netzgiraffen sind umgezogen

Viele Netzgiraffen sind am Kaiserberg bereits geboren und zu Erhaltungszuchtzwecken an Partnerzoos vermittelt worden. Vor Monaten ereilte die Duisburger Zoologen die erfreuliche Nachricht des Zuchtkoordinators fĂŒr diese Art, dass zwei weibliche Nachwuchsgiraffen, die Duisburgerinnen LAINI (3 Jahre alt) und LINDANI (2 Jahre alt), in die nagelneue Anlage des Zoos Katowice in Polen ziehen dĂŒrfen. Dort wĂŒrden sie auf einen stattlichen Bullen aus dem Zoo Dresden treffen, um hoffentlich selbst fĂŒr Nachwuchs zu sorgen.
Bei derart großen Tieren sind höchste AnsprĂŒche an die Vorbereitungen und an die Transportlogistik gestellt. Europaweit gibt es nur eine Handvoll professioneller Transporteure fĂŒr Zootiere, die auch auf die ganz großen SĂ€ugetiere, also Elefanten, Nashörner und Giraffen, spezialisiert sind. Am gestrigen Mittwoch in den Morgenstunden war es dann soweit, dass die Giraffen verladen werden konnten. Alles verlief nach Wunsch und innerhalb weniger Minuten. Am Abend traf bereits die Meldung aus Polen ein, dass LINDA und LINDANI in ihren neuen Stallungen stehen wĂŒrden.
Derzeit befinden sich neben dem 14jÀhrigen Bullen KIRINGO noch das 13,5jÀhrige Weibchen MALINDI und ihr im MÀrz dieses Jahres geborener Sohn BIKILA auf der Anlage. Die erfolgreiche Zuchtgruppe am Kaiserberg soll auf Wunsch des Zuchtkoordinators im nÀchsten Jahr ein junges Weibchen aus dem Kölner Zoo erhalten.

Giraffe LAINI nach dem Verladen
Foto: Zoo Duisburg
(30.08.2013, 09:04)
Zoo Duisburg:   Erstmals Nachwuchs bei den Fischkatzen

Dem Zoo Duisburg gelang im letzten Jahr die Etablierung einer bislang am Kaiserberg nicht gehaltenen Katzenart. Im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms konnte eine 3jĂ€hrige weibliche Fischkatze aus dem tschechischen Zoo Usti vermittelt werden, der ein Jahr jĂŒngere Partner aus dem französischen Zoo La Fleche folgte im FrĂŒhjahr dieses Jahres. Das Paar bezog die ehemalige Nebelparder-Anlage am Raubtierhaus, die wesentlich aufgefrischt wurde.
Die Fischkatze ist der grĂ¶ĂŸte Vertreter innerhalb der in Asien beheimateten Gattung der Bengalkatzen mit einer KörperlĂ€nge von 80 cm exklusive des 30 cm langen Schwanzes. Das Körpergewicht schwankt zwischen 5 und 14 kg. Im Gegensatz zu den meisten anderen Katzenarten schwimmen Fischkatzen hĂ€ufig, ihre Pfoten sind mit SchwimmhĂ€uten ausgestattet. In Anpassung an das Wasserleben ist das Fell besonders dicht und wasserundurchlĂ€ssig. Auf ihrer Suche nach Beute lauern sie nicht nur am Ufer und schlagen Fische gezielt aus dem Wasser, sondern waten auch hĂ€ufig auf der Suche nach Krabben und anderem Wassergetier in seichten GewĂ€ssern umher. Fische werden auch tauchend und schwimmend erbeutet!
Das PĂ€rchen hatte sich offensichtlich derart gut eingelebt und kennengelernt, dass es dem Zoo Duisburg bereits Ende Juni nach einer Tragzeit von etwas mehr als 2 Monaten erstmals Nachwuchs bescherte! Ein ganz besonderer Erfolg fĂŒr die Duisburger, vor dem Hintergrund, dass es keine 100 Tiere in europĂ€ischen Zoos gibt und nur rund 20 Jungtiere pro Jahr durchkommen. Die drei jungen Katzen wogen bei der Geburt etwa 150 g und mĂŒssen sich nun einer routinemĂ€ĂŸigen Schutzimpfung unterziehen. Bei der Gelegenheit werden sie erstmals gefangen und auch geschlechtsbestimmt.

(27.08.2013, 14:29)
Oliver MĂŒller:   Wenn in Duisburg ganze 11 Koalas in einer begrenzten Anlage leben, warum ist es dann so schwierig, Tiere fĂŒr Dresden zu bekommen?
(16.08.2013, 21:34)
Zoo Duisburg:   Zebrafohlen erkunden Freianlage

Derzeit erkunden zwei Damara-Zebrafohlen im Alter von drei und vier Wochen das weitlÀufige Freigehege im Zoo Duisburg!
Die Unterarten des Steppenzebras unterscheiden sich in der IntensitĂ€t ihres Streifenmusters. So sind bei den in Namibia und im SĂŒdwesten Afrikas beheimateten Damara-Zebras die Beine nur schwach gestreift, wobei die Streifen niemals bis zu den Hufen reichen. Zudem finden sich zwischen den braunschwarzen Hauptstreifen des Körpers hellere, so genannte Schattenstreifen, die den Unterarten im östlichen Afrika fehlen.
Der Zoo Duisburg blickt auf eine jahrzehntelange Zucht von Damara-Zebras zurĂŒck. Auf dem Papier betrachtet ist das Stutfohlen Nr. 187 und das jĂŒngere Hengstfohlen Nr. 188, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis in den nĂ€chsten Jahren die unglaubliche Schallmauer von 200 Nachzuchten erreicht sein wird!
Diese Zahlenspielereien werden den Fohlen recht egal sein. WettergeschĂŒtzt und in aller Ruhe verbrachten sie die ersten Lebenswochen im Stall, bevor es nun Ernst wurde: der erste Ausgang oder besser gesagt Aus-RITT stand an! Dicht an sie geschmiegt trabten die Fohlen schon so elegant wie ihre MĂŒtter TABORA und KILWA ĂŒber die weitlĂ€ufige Afrika-Anlage und sahen sich allerhand „AnnĂ€herungsversuchen“ der neugierigen Artgenossen ausgesetzt. Die MĂŒtter haben jedoch jeden im Griff und scheuen auch nicht davor zurĂŒck, dem Deckhengst sprichwörtlich Beine zu machen.
(15.08.2013, 15:51)
Zoo Duisburg:   Alles Koala, oder was?!
11 Kletterbeutler laden ein zum großen „Save-the-Koala-Day“ 2013

Am letzten Sonntag im Juli ist mĂ€chtig was los – und zwar rund um das Koalahaus des Zoo Duisburg. WĂ€hrend die grauen, gemĂŒtlichen Beuteltiere einfach in der Astgabel „abhĂ€ngen“, geht es am 28.07.2013 im Australienrevier Ă€ußerst lebhaft zu; dabei sind sie selbst der Grund dafĂŒr. In der Zeit von 11.00 – 17.00 Uhr findet nĂ€mlich der „Save-the-Koala-Day“ statt, bei dem alle Koalafans auf ihre Kosten kommen.
Der Grund fĂŒr die bunte Veranstaltung ist dabei eigentlich gar nicht fröhlich: So gut wie den Duisburger Koalas geht es ihren Verwandten in der Wildbahn nĂ€mlich leider nicht. Im australischen Freiland schrumpfen die BestĂ€nde der niedlichen Kletterbeutler immer weiter zusammen. Die Australian Koala Foundation (AKF) engagiert sich mit ihren Partnern, zu denen auch der Zoo Duisburg seit Jahren zĂ€hlt, auf vielen Ebenen fĂŒr den Erhalt der Koalas – Forschung, Politik, Information der Menschen und die Errichtung von Schutzgebieten gehören zu den BetĂ€tigungsfeldern.
Das vielfĂ€ltige Programm am Koalatag lĂ€dt also ein, sich umgehend mit den Tieren zu befassen. Infos aus erster Hand bieten daher die Tierpfleger gleich mehrfach beim Keeper Talk - Fragen erlaubt! Kinder können sich derweil am Schminkstand gegen eine Spende in einen Koala (oder ein anderes Tier) verwandeln lassen, eigene Buttons pressen oder sich am Malstand betĂ€tigen. Beim großen Koala-Quiz wartet eine besondere Aufgabe fĂŒr Groß und Klein. Die Gewinne werden um 16:00 Uhr von dem Duisburger Koala-Maskottchen DINKI DI ĂŒberreicht. An VerkaufsstĂ€nden ist jede Menge an Koala-Fanartikeln erhĂ€ltlich. Ein Didgeridoo-Spieler sorgt fĂŒr das passende Ambiente und lĂ€sst Interessierte das typisch australische Musikinstrument ausprobieren. Daneben gibt es die Möglichkeit, sich mit DINKI-DI fotografieren zu lassen oder mit dem Duisburger Zoo-Unikum „WURZEL“ Origami-Koalas aus Papier zu falten. Auch fĂŒr das leibliche Wohl ist gesorgt.
Im Gehege der Koalas gibt es natĂŒrlich auch viel zu entdecken – nicht weniger als 11 Koalas (!) im unterschiedlichsten Alter leben derzeit im Zoo Duisburg, der schon seit lĂ€ngerem zu einer der weltweit erfolgreichsten ZuchstĂ€tten zĂ€hlt.

Alle Gewinne, alle Reinerlöse und alle Spenden des Tages kommen ausnahmslos ausgewÀhlten Koala-Schutzprojekten in Australien zugute.

(26.07.2013, 14:52)
Zoo Duisburg:   9. Artenschutztag im Zoo Duisburg!

„Wir sollten jedes kleinste StĂŒck der Artenvielfalt erhalten, wĂ€hrend wir lernen, damit umzugehen und zu verstehen, was es fĂŒr die Menschheit bedeutet.“ Dieses Zitat von Edward O. Wilson, dem berĂŒhmten Biologen und BegrĂŒnder des Begriffes BiodiversitĂ€t, zeigt, dass die Menschheit die ZusammenhĂ€nge der Natur in ihrer Gesamtheit noch lĂ€ngst nicht erfasst hat und nicht abschĂ€tzen kann, in welchem ungeahnten Maße sich das Artensterben zukĂŒnftig noch bemerkbar machen wird.
Auch zu den Kernaufgaben des Zoo Duisburg zĂ€hlt der Erhalt der Arten, denn fĂŒr die Bewahrung der Natur schlĂ€gt es fĂŒnf vor zwölf: TĂ€glich gehen unserer Erde bis zu 100 Tier- oder Pflanzenarten verloren. Durch menschliche AktivitĂ€ten kommt es zu Lebensraumzerstörung, Wilderei und Umweltverschmutzung, wodurch unseren Mitkreaturen, egal ob tierisch oder pflanzlich, die Grundlage ihrer Existenz genommen wird. Höchste Eisenbahn, die Notbremse zu ziehen!
Der Zoo Duisburg kĂ€mpft gleich auf mehreren Ebenen gegen das Artensterben. Einerseits wird die Zucht verschiedener stark bedrohter Tierarten wie Fossa, Koala oder BĂ€renstummelaffe in der Ruhrgebietsstadt koordiniert. Andererseits werden es die Mitarbeiter nicht mĂŒde, die Öffentlichkeit fĂŒr das Thema zu interessieren und sensibilisieren. Gerade der alljĂ€hrliche Artenschutztag zeigt den Besuchern einerseits das Ausmaß der Bedrohung aber andererseits auch, welche Möglichkeiten jeder von uns hat, sich selbst im Kampf gegen den Artenschwund zu engagieren.
Am Sonntag, den 21.07.2013, werden sich neben dem Zoo Duisburg selbst nicht weniger als 16 Naturschutz-Organisationen prĂ€sentieren. Die verschiedenen Projekte zum Schutz der BiodiversitĂ€t reichen von Gelbbauchunke bis Rotsteißkakadu, von China bis Chile - wobei die heimische Natur nicht zu kurz kommt! Zwischen 11.00 und 17.00 Uhr haben die Zoobesucher die Gelegenheit, sich am Affenhaus ausgiebig ĂŒber die Ziele und Programme der verschiedenen Artenschutzorganisationen zu informieren.
Ein spannender Aktionstag ist fĂŒr Groß und Klein garantiert. Insbesondere fĂŒr Kinder gibt es an den einzelnen StĂ€nden viel zu entdecken. Außerdem lockt eine große Artenschutz-Rallye mit tollen Preisen, wie beispielsweise einer Familienjahreskarte fĂŒr den Zoo Duisburg!
(19.07.2013, 13:58)
Zoo Duisburg:   Erneut Nachwuchs bei den Kalifornischen Seelöwen

Der Seelöwen-Kindergarten wĂ€chst: im Juni letzten Jahres brachte die in Duisburg geborene, 10jĂ€hrige Seelöwen-Dame KATJA erfolgreich ihr erstes Jungtier zur Welt, Sohn JACK. Ein Jahr spĂ€ter ist JACK voll in die Gruppe integriert und ist zum Publikumsliebling avanciert. JACK ist wahrlich in seinem Element, unternimmt einen Tauchgang nach dem anderen und schießt schon mal kreuz und quer durchs Wasser.
Vor einem Monat ist mit der 2005 aus Karlsruhe an den Kaiserberg gekommenen, 7jĂ€hrigen SUNNY erneut eine Seelöwin erstmals Mutter geworden. Sie kĂŒmmert sich bestens um ihre Tochter, der die Tierpfleger den Namen BELLA gegeben haben. In den ersten Lebenswochen hat sie sich vorwiegend an Land aufgehalten, denn Seelöwen-Jungtiere mĂŒssen das Schwimmen erstaunlicherweise erlernen! Mittlerweile klappt es besser denn je. FĂŒr JACK ist BELLA natĂŒrlich vorwiegend eins: eine tolle Spielkameradin. Im Moment muss sie sich seinen dreisten Aufforderungen zum Herumtollen etwas erwehren

Bei den inzwischen dreimal tĂ€glichen VorfĂŒhrungen wird im Zoo Duisburg viel Wert auf das sogenannte "Medical Training" gelegt. Die Seelöwen werden hierbei auf eventuelle Untersuchungen durch den Tierarzt vorbereitet. Dies erspart dem Tier, dem Pfleger und dem Tierarzt jede Menge Stress, da sie nicht mehr fĂŒr einfache Untersuchungen in Narkose gelegt werden mĂŒssen. Die beiden Jungtiere sind enorm spielfreudig und interessiert und es ist nur eine Frage der Zeit, bis man auch bei ihnen mit dieser speziellen Form des Trainings beginnen kann.
(12.07.2013, 07:54)
Zoo Duisburg:   Auf Du mit Reineke Fuchs:
Fuchstag mit Auktion am 07. Juli 2013

Der Zoo Duisburg setzt sich nicht nur mit Exoten auseinander, sondern lĂ€sst auch heimische Tiere zu Wort kommen! Beim gemeinsamen Aktionstag des Zoo Duisburg, des Amtes fĂŒr Umwelt und GrĂŒn und Karstadt Duisburg am 7. Juli 2013 dreht sich alles um den Rotfuchs.
Anlass ist der Abschluss der Ausstellung „Sophie die FĂŒchsin“ im Rahmen der Duisburger Umwelttage 2013. Die gerahmten Original-Fotos des preisgekrönten Fotografen und Försters Klaus Echle hĂ€ngen derzeit noch in der GalerieflĂ€che im Karstadt Duisburg, doch werden nach Ende der Ausstellung am kommenden Samstag quasi ĂŒber Nacht in den Zoo umziehen. Denn dort werden die großformatigen Meisterwerke der Naturfotografie am Sonntag, den 7.Juli 2013, im Rahmen eines „Fuchstages“ im Zoo Duisburg öffentlich in Anwesenheit des KĂŒnstlers versteigert. Der Zoo freut sich besonders, dass ihm ein Teil der Erlöse dieser Ausstellung zukommen soll.
Im Rahmen dieses Fuchstages finden außerdem ein Kinder-Malwettbewerb sowie eine Podiumsdiskussion zum Thema “Wildtiere in der Stadt“ statt. Ort des Geschehens ist die FlĂ€che am Delfinarium / Tigergehege. Besonderes Highlight sind und bleiben aber die herausragenden Fuchs-Fotografien von Klaus Echle.
(05.07.2013, 13:53)
Zoo Duisburg:   Drei Wolfswelpen erkunden die Welt

Wie jedes Jahr begann die Ranzzeit der im Zoo Duisburg gehaltenen Arktischen Wölfe im FrĂŒhjahr. Hierbei gelangen grundsĂ€tzlich nur die beiden ranghöchsten Rudeltiere, die so genannten Alpha-Tiere, zur Paarung. Im Monat Mai war es dann soweit: die LeitfĂ€he hatte sich tief in ihren selbst gegrabenen Erdbau verkrochen und zeigte ihren Pflegern damit unmissverstĂ€ndlich an, dass die Geburt nicht mehr lange auf sich warten lassen sollte - nach einer Tragzeit von rund 2 Monaten.
Das bekanntermaßen hoch entwickelte Sozialsystem der Wölfe greift auch in dieser Situation, denn die restlichen Rudelangehörigen brachten dem werdenden Muttertier sein Futter an oder auch in den Bau.
Erstmal verriet ein noch verhaltenes, aus dem Bau dringendes Fiepsen den Pflegern, dass die Jungtiere geboren waren. Blind, nur spÀrlich behaart und völlig hilflos geboren, bleibt der Nachwuchs die ersten 3-4 Wochen im Bau, bis er sich zum ersten Mal aus der Höhle wagt und die FÀhe das auch zulÀsst.
Mittlerweile sind aus den zaghaften, kurzen Abstechern der drei Jungtiere aus der Wurfhöhle GanztagesausflĂŒge geworden. Sie sind nicht nur damit beschĂ€ftigt, ihre neue Umgebung intensiv kennenzulernen sowie ihre Mutter auf Trab zu halten, sondern Teil des Rudelverbandes zu werden.
Besucher werden jetzt Zeuge davon, wie die Jungwölfe in das komplexe SozialgefĂŒge hineinwachsen. So zeigen sie z.B. beim Spielen die angeborene Tötungshemmung, wonach sich der „unterlegene“ Spielpartner in Demutshaltung, auf dem RĂŒcken liegend, dem Sieger unterwirft. Ein bisschen Komik spielt hinein, wenn die Jungwölfe es spĂ€ter den Erwachsenen gleichtun und losheulen wollen. Mehr als GekrĂ€chze kommt anfangs nicht heraus.
(04.07.2013, 15:25)
Zoo Duisburg:   Lisztaffe erblickt das Licht der Welt

Die Lisztaffen im Äquatorium des Zoo Duisburg haben Nachwuchs bekommen! Das Jungtier hĂ€ngt an einem der beiden Elterntiere. Das ist nichts Ungewöhnliches bei KrallenĂ€ffchen, im Gegenteil: der Vater beteiligt sich von Beginn an enorm an der Aufzucht, indem er vorrangig die Jungtiere trĂ€gt. Erstaunlich ist die Leistung der Jungtiere, die sich dabei von der 1. Lebensminute an aus eigener Kraft auf dem RĂŒcken, im Nacken, ĂŒber den HĂŒften oder an den Körperseiten festhalten.
Lisztaffen verdanken ihren Namen den weißen, wie nach hinten gekĂ€mmt wirkenden Kopfhaaren, die der Frisur des berĂŒhmten ungarischen Komponisten Franz Liszt Ă€hneln. Im Englischen wird der Lisztaffe auch "Cotton-top Tamarin" genannt, da die Kopfhaare wie ein KnĂ€uel Baumwolle wirken.
Lisztaffen haben ein sehr kleines Verbreitungsgebiet und leben nur in den UrwĂ€ldern Nordkolumbiens und Panamas. Hier durchstreifen sie in kleinen Gruppen ihr mehrere Hektar großes Revier. Eine Gruppe besteht aus einem Elternpaar und deren Nachkommen verschiedenen Alters. Mit ihren sehr langen Beinen, den scharfen Krallen an den FĂŒĂŸen und ihrem langen Schwanz als Balancierorgan klettern sie Ă€ußerst geschickt durch das GeĂ€st der BĂ€ume. Nicht selten zeigen die kleinen Tiere SprĂŒnge bis 3 m LĂ€nge.
(27.06.2013, 11:27)
Zoo Duisburg:   Rennwagen & Rentiere
Großer Ferraritag im Zoo Duisburg

Der kommende Samstag im Zoo Duisburg ist echt abgefahren: Neben den vielen schnellen Tieren, wie Ren(n)tieren, Antilopen und Afrikanischen Wildhunden erwarten die Besucher an verschiedenen Stellen im Zoos auch Ă€ußerst schnelle Autos!
Grund ist der Familientag des Ferrari-Clubs Deutschland, der ab 11 Uhr im Zoo Duisburg stattfindet. Viele der Club-Mitglieder wollen sich nicht nur den Zoo anschauen, sondern lassen auch die Zoobesucher an ihrer Leidenschaft teilhaben. Daher stellen Sie gegen 11 Uhr beispielsweise am Delfinarium, bei den Robben oder an der Afrika Lodge ihre eleganten Flitzer vor.
Außerdem hat der Club noch etwas ganz Besonderes fĂŒr alle Besucher im GepĂ€ck: die Chance auf eine Fahrt in einem echten Ferrari! Alle, die bei der Ferrari-Zoo-Rallye teilnehmen und beweisen, dass sie schnell im Kopf sind, können die Fahrt im Traumauto oder einen von weiteren tollen Preisen gewinnen. Die Rallyes werden an den Zookassen ausgegeben, wo sie bis 17:30 Uhr wieder abgegeben werden können – im Idealfall natĂŒrlich mit dem korrekten Lösungswort. Die glĂŒcklichen Gewinner werden dann in KĂŒrze informiert.
Der Zoo Duisburg freut sich sehr, den Ferrari Club Deutschland am 22.06.2013 willkommen heißen zu dĂŒrfen. Einen kleinen Vorgeschmack auf das PS-starke Event geben beim Fototermin am 19.06.2013 um 11.00 Uhr der Vize-PrĂ€sident des Clubs, Walter Ben Dörrenberg, Club-Mitglied und Tierpate Jean Ophelders sowie Zoodirektor Achim Winkler. NatĂŒrlich dĂŒrfen dabei ein echter Rennwagen sowie Ren(n)tier Jörg nicht fehlen!
(19.06.2013, 08:17)
Zoo Duisburg:   Familie „Gorilla“ am Kaiserberg

Zoologische GĂ€rten können durch die Erhaltungszucht entscheidend dazu beitragen, dass charismatische Arten wie der Gorilla vom Aussterben bewahrt werden. Im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) wurde die Gruppe der Gorillas im Zoo Duisburg vor Jahren grĂ¶ĂŸtenteils umgestellt, mit beachtlichem Erfolg. In der großen, naturnah gestalteten und den arteigenen BedĂŒrfnissen entsprechenden Freianlage kam es 2008 zu den ersten Gorillageburten am Kaiserberg. In den Jahren 2011 und 2012 folgten weitere, so dass im Zoo Duisburg derzeit eine harmonierende, auf insgesamt acht Tiere angewachsene Familie lebt. Jungtiere, die wie in der Natur voll in das Familienleben integriert und mit entsprechender Sozialkompetenz ausgestattet sind, werden in den kommenden Jahren den Zoo verlassen und in Partnerzoos eigene Familien grĂŒnden.
Die Gorilla-Anlage im Zoo Duisburg ist seit jeher ein Anziehungspunkt fĂŒr Groß und Klein, fĂŒr Stamm- wie Tagesbesucher. Nicht allein, weil diese Menschenaffen uns durch ihre GrĂ¶ĂŸe beeindrucken, sondern weil eben ein regelrechtes Familientreiben herrscht und man sich oft genug selbst zu erkennen gedenkt. Der Gorilla-SilberrĂŒcken MAPEMA haut in bester Hausherren- und Macho-Manier zwar nicht auf den Tisch sondern auf die Brust, um seinen Status zu untermauern. Seine Lieblingsfrauen SAFIRI und VIZURI liefern sich bisweilen schon mal lautstarke Zickenkriege. Die kinderlose MOMO hat sich mit ihrer Tantenrolle bestens abgefunden und trĂ€gt die NachzĂŒgler ihrer Artgenossinnen gerne umher. Und wer bei bestem Wetter zusieht, wie die vier Jungtiere miteinander spielen und interagieren, muss aufpassen, dass er aus lauter Begeisterung nicht gleich sein Lager vor Ort aufschlĂ€gt. Die Jungtiere von 2008, KIBURI und UZURI, kĂŒmmern sich derzeit rĂŒhrend um den jĂŒngsten Spross der Familie, Weibchen JAMILA, da sich diese voll im Abnabelungsprozess befindet und von ihrer Mutter VIZURI immer öfter „abgestellt“ wird.
(13.06.2013, 15:18)
Zoo Duisburg:   14. GEO-Tag der Artenvielfalt:
Heimischer Natur auf der Spur

Im Zoo leben nur exotische Tiere? Von wegen! Wer oder was es alles neben den Gehegen, am Wegesrand, in TĂŒmpeln oder den BĂ€umen des Zoo Duisburg sein Zuhause gefunden hat, stellen am 15.06.2013 Kinder und Jugendliche der Duisburger Waldjugend fest. Gemeinsam mit den Naturschutzbeauftragten des Zoos, WURZEL, werden die Kinder eine dreistĂŒndige Kartierungsaktion durchfĂŒhren. Dabei stehen nicht die Zoobewohner aus fernen LĂ€ndern im Mittelpunkt sondern die heimische Flora und Fauna. Von der Wasserschnecke bis zum Wegerich, vom MarienkĂ€fer der bis zum Mausohr - die jungen Teilnehmer sind hochmotiviert, eine möglichst vollstĂ€ndige Liste der heimischen Natur im Zoo aufzunehmen. Selbst aus den USA kommt tatkrĂ€ftige Hilfe: Die AustauschschĂŒlerin Zoe Meyers hat schon ihre Teilnahme angekĂŒndigt.
Weitere Helfer sind ĂŒbrigens herzlich willkommen! Wer also Lust hat, WURZEL und die Duisburger Waldjugend bei der Aktion zu unterstĂŒtzen und dabei die Lebewesen unserer Heimat nĂ€her kennenzulernen, kann sich einfach um 13.00 Uhr am Wasserpavillon des Chinesischen Gartens im Zoo Duisburg einfinden.
GEO hat in diesem Jahr zum 15. Mal zum Tag der Artenvielfalt aufgerufen. Diese grĂ¶ĂŸte Feldforschungsaktion Mitteleuropas findet nicht nur in Deutschland sondern auch in NachbarlĂ€ndern statt. Jeder, der Interesse an der Natur hat, kann sich sein eigenes Gebiet fĂŒr die Kartierung festlegen und die erhobenen Daten melden. GEO veröffentlicht spĂ€ter eine GesamtĂŒbersicht aller gemeldeten Ergebnisse.
(13.06.2013, 11:30)
Zoo Duisburg:   Tierische Rekordhalter

In der Tierwelt gibt es die verschiedensten Lebensweisen und daher haben die Tiere auch die unterschiedlichsten FĂ€higkeiten entwickelt, um gut durchs Leben zu kommen. Der eine muss fĂŒr seinen Lebenserwerb (oder –erhalt) schnell laufen, der andere ist Meister im Nichtstun.
Auch körperliche Anpassungen nehmen manchmal unerreichte Formen an: Elefanten warten beispielsweise mit Ohren auf, deren OberflĂ€che ganze 8 mÂČ groß werden kann. Mandrills hingegen sind ganz vorne im Design – kein anderes SĂ€ugetier kann ich Sachen Gesichts- und GesĂ€ĂŸfĂ€rbung mit dieser Pavianart konkurrieren.
Die Liste der tierischen Rekorde könnte hier Seite um Seite fĂŒllen, aber da es viel spannender ist, sich die Meister der verschiedenen Disziplinen direkt anzuschauen, wĂ€hrend man mit Informationen versorgt wird, berichtet der Zoo Duisburg kostenlos vor Ort von den herausragenden FĂ€higkeiten der Tierwelt. Jeder, der mehr ĂŒber die unbekannten Rekorde der haarigen, befiederten oder beschuppten Lebewesen erfahren möchte, ist herzlich zur SonderfĂŒhrung zum Thema „Tierische Champions“ eingeladen. Wann? Am 23.06.2013 beginnen die FĂŒhrungen um 12:00 und 14:00 Uhr am Haupteingang des Zoo Duisburg.
Die Teilnehmeranzahl der FĂŒhrungen ist auf jeweils 20 Personen begrenzt. Verbindliche Anmeldungen werden bis zum 20.06.2013, 13:00 Uhr unter limpinsel@zoo-duisburg.de (Stichwort: „Tierische Champions“) entgegen genommen. Die FĂŒhrung ist kostenfrei, nur der Eintritt ist zu entrichten.
(12.06.2013, 07:46)
Zoo Duisburg:   Nachwuchs bei den Goldgelben Löwenaffen

FĂŒr das Ende 2010 zusammengestellte, duisburg-krefelderische Löwenaffen-Paar ist es der dritte Nachwuchs, der seit 4 Wochen im Affenhaus des Zoo Duisburg zu bestaunen ist. Das elterliche GlĂŒck kam dieses Mal ausnahmsweise nicht doppelt, da Zwillinge bei der Art eher an der Tagesordnung sind. Die goldgelb gefĂ€rbten LöwenĂ€ffchen sind mit rund 30 cm die grĂ¶ĂŸten Vertreter der Familie der in SĂŒdamerika heimischen Krallenaffen. Ihrer auffĂ€lligen, sehr dichten KopfmĂ€hne verdanken die LöwenĂ€ffchen ihren Artnamen!
Wie alle Krallenaffen leben LöwenĂ€ffchen streng monogam in kleinen Familiengruppen, mit einem Elternpaar und deren Jungtiere verschiedenen Alters. Die Jungtiere werden vom Vater getragen werden. Nur zum SĂ€ugen ĂŒbernimmt die Mutter kurzzeitig die Jungen. Dieses Szenario können die Besucher im Affenhaus derzeit gut beobachten.
Aufgrund der anhaltenden Zerstörung der tropischen RegenwĂ€lder in SĂŒdamerika sind die LöwenĂ€ffchen unmittelbar von der Ausrottung bedroht. Ende der achtziger Jahre ĂŒberlebten weniger als 200 Tiere in einigen isolierten Waldregionen Brasiliens. Einige dieser Regionen wurden als Naturreservate unter internationalen Schutz gestellt. Seit 1984 werden Nachzuchttiere aus Zoologischen GĂ€rten erfolgreich in diesen Reservaten ausgewildert, um die genetische Vielfalt und die GrĂ¶ĂŸe der Wildpopulation zu steigern.

Wer im Affenhaus verweilt, darf nicht versĂ€umen, der mittlerweile 8-köpfigen Gorilla-Familie um den knapp 200-Kilo-SilberrĂŒcken und Macho MAPEMA einen Besuch abzustatten. Das Familienleben mit all seinen Facetten kann auf der großen, naturnah gestalteten Außenanlage in aller Ruhe studiert werden, jetzt wo der Sommer endlich Einzug hĂ€lt!
(07.06.2013, 10:23)
Holger Wientjes:   Den Fuchs wird's sicher wieder freuen...
(29.05.2013, 17:34)
Holger Wientjes:   Den Fuchs wird's sicher wieder freuen...
(29.05.2013, 17:34)
Holger Wientjes:   Den Fuchs wird's sicher wieder freuen...
(29.05.2013, 17:28)
Michael Mettler:   Der Tierpark ThĂŒle hatte bei meinem letzten Besuch 2008 mindestens ein halbes Dutzend Albino-Bennetts (zusammen mit wildfarbigen), ich kenne sie auch z.B. aus Rhenen/NL und habe schon vor fast 30 Jahren welche in Planckendael gesehen. Dazu kommen diverse Liebhaberzuchten, wie aus entsprechenden Kleinanzeigen im Internet ersichtlich (wo nicht nur die Weißen selbst, sondern auch spalterbige wildfarbige Bennetts angeboten werden, mit denen man natĂŒrlich ganz leicht weitere Albinos erzielen kann).

Rezessiv vererbte Mutationen können ja ĂŒber Generationen hinweg unbewusst "durchgeschleppt" werden, bis dann zufĂ€llig mal wieder zwei ErbtrĂ€ger zusammen Nachwuchs haben; so erklĂ€rt sich m.E. auch das unregelmĂ€ĂŸige "Aufflammen" weißer Löwen und Tiger in bestimmten Teilen ihres natĂŒrlichen Verbreitungsgebietes. Aber wie bei Löwe und Tiger existiert auch beim BennettkĂ€nguru lĂ€ngst eine gezielte "Farbenzucht", und zwar ebenfalls mit UrsprĂŒngen, die viele Jahrzehnte zurĂŒck liegen.

Wie Duisburg auf die Zahl der statistischen Wahrscheinlichkeit kommt, wĂŒrde mich aber auch mal interessieren ;-)
(29.05.2013, 11:15)
WolfDrei:   An weißen Bennetts habe ich sicher bisher an die 10 gesehen, einige auch fotografieren können, das letzte soeben im Marlow (anbei). Theoretisch mĂŒĂŸte ich also 200 000 Bennetts "durchforstet" haben, um auf diese Sichtungs-Rate zu kommen. Wenn man auch um die Bennetts nicht herumkommt, mehr als auf gut 200 bin ich wohl nicht gekommen.
(29.05.2013, 10:18)
Michael Mettler:   So viel zum Bildungsauftrag Zoologischer GĂ€rten. Statt den zoologischen Laien darĂŒber aufzuklĂ€ren, dass Albinismus unter BennettkĂ€ngurus in Menschenhand seit Jahrzehnten ein verbreitetes, mancherorts auch gezielt vermehrtes, rezessiv vererbbares Merkmal ist und folglich die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass Nalas Vater und Mutter schlichtweg entsprechende ErbtrĂ€ger sein dĂŒrften, wird ein biologisches Wunder gepriesen - und das nun schon zum zweiten Mal. "Auch noch dieselbe Mutter"? Nein, welch ein Zufall...
(29.05.2013, 09:32)
Zoo Duisburg:   Weiße Überraschung im Zoo Duisburg – erneut Albino-KĂ€nguru geboren

Mitte 2012 staunten die Pfleger nicht schlecht, als ihnen bei der morgendlichen Kontrollrunde durch ihr Revier ein schneeweißer, tennisballgroßer Kopf aus dem Beutel eines Muttertieres entgegen gestreckt wurde: Duisburgs erstes Albino-KĂ€nguru wuchs da gerade heran!
Albinismus ist eine Sammelbezeichnung fĂŒr angeborene Störungen in der Biosynthese der Melanine (Pigmente oder Farbstoffe) und der daraus resultierenden helleren Haut-, Haar- und Augenfarbe. Betroffene Tiere nennt man Albinos. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Albino-KĂ€nguru das Licht der Welt erblickt, liegt bei etwa 1:20 000!
In den Folgemonaten entstand ein kleiner Hype um das anfangs namenlose Weibchen. Zahlreiche Medienvertreter – ob schreibende Zunft, Radioreporter oder Kamerateams – berichteten wochenlang ĂŒber das KĂ€nguru, das letztlich einen der Aborigines-Sprache entlehnten Namen bekam: NALA fĂŒr „Geschenk“.
NALA wÀre Anfang dieses Jahres ein Jahr alt geworden. WÀre da nur nicht der Fuchs gewesen, der das Albino-KÀnguru zum Entsetzen aller gerissen hatte. Im Nachgang wurde mit Akribie an der Anlage gebastelt, um diese nun möglichst fuchssicher zu machen.
Glauben konnte es keiner so richtig, als vor kurzem erneut ein weißes KĂ€nguru einem mĂŒtterlichen Beutel entstiegen war. Es handelt sich dabei auch noch um dieselbe Mutter von NALA! Wie mag das kleine KĂ€nguru nun heißen, etwa NALA II (die zweite)? Man darf gespannt sein, denn das Geschlecht des kleinen KĂ€ngurus ist noch nicht bestimmt.
(29.05.2013, 08:32)
Zoo Duisburg:   GenerationsĂŒbergreifender BrĂŒckentag:
Großeltern-Enkel-Tag im Zoo Duisburg!

Der Freitag nach Fronleichnam
 Die Eltern mĂŒssen zur Arbeit, die Kinder haben frei und die Großeltern sowieso schon lange. Was gibt es da Schöneres als einen gemeinsamen Ausflug von Enkeln und Großeltern. Wohin? Keine Frage: In den Zoo Duisburg!
Denn passend zum traditionellen BrĂŒckentag bieten wir Großeltern mit ihren Enkeln den Zoobesuch zum Sondertarif an. Ausnahmsweise erhĂ€lt an diesem Tag die Gruppe aus Kindern sowie Oma und / oder Oma den Preis der Familienkarte II. Dabei ist es egal, ob die Enkel Geschwister sind, ob es die Großeltern vĂ€terlicher oder mĂŒtterlicherseits oder gar gemischt sind. Auch wenn einer der Großeltern allein mit Kindern in den Zoo kommt, kann unsere Familienkarte I lösen.
Genug zu erleben gibt es in jedem Fall fĂŒr alle Altersklassen: Wuselige ErdmĂ€nnchen, Kinderstube bei den Koalas, gemĂŒtliche Riesenschildkröten, verspielte Delfine oder mĂ€chtige Tiger, um nur einige unserer Lieblinge zu nennen. Und wenn die Kleinen noch nicht genug haben, lĂ€dt der große Spielplatz an der Sparkassenerlebniswelt zum ausgiebigen Toben ein, wĂ€hrend Oma und Opa es sich bei einer Tasse Kaffee auf der Sonnenterrasse gut gehen lassen.

Zur ErlÀuterung:
‱ Familienkarte II (beide Elternteile mit bis zu 3 eigenen Kinder):
36,00 € statt 29,00 € fĂŒr die Großeltern plus je 7,00 € fĂŒr jedes Kind
‱ Familienkarte I (1 Elternteil mit bis zu 3 eigenen Kindern):
21,50 € statt 14,50 € fĂŒr die Großeltern plus je 7,00 € fĂŒr jedes Kind

Gilt fĂŒr Großeltern mit bis zu 3 eigenen Enkeln. Kinder unter drei Jahren zahlen keinen Eintritt.
(29.05.2013, 08:29)
Zoo Duisburg:   Sex bei Zootieren

Vielleicht haben auch Sie es schon bemerkt: lĂ€chelnde Gesichter, gut gelaunte Menschen – die FrĂŒhlingsgefĂŒhle sind da! Und wozu das ganze Hormonspektakel? Na klar, es geht um die Weitergabe seiner Gene. Passend zum Wonnemonat Mai lĂ€dt der Zoo Duisburg seine Besucher auf einen Ausflug in das Reich der Fortpflanzung ein. Und siehe da: Auch im Tierreich muss man(n) sich gewaltig anstrengen, wenn es darum geht, das Herz der AuserwĂ€hlten zu gewinnen. Wie steinig ist der Weg, den ein Koala-MĂ€nnchen auf sich nimmt, um zur Angebeteten zu gelangen? FĂŒhrt ein Löwe in seinem Harem wirklich ein königliches Leben? Und wieso gibt es ĂŒberhaupt so viele KĂ€mpfe um die Gunst der Weibchen?
Bei der kostenlosen SonderfĂŒhrung zum Thema „Sex im Zoo“ hat jeder Interessierte die Gelegenheit, zu erfahren, was ein Nashorn wirklich „anmacht“. Viele spannende Geschichten um das tierische Werbeverhalten, treue Seelen und echte Machos weiß der Zoo Duisburg am 26.05.2013 um 12:00 und 14 Uhr zu berichten.
Aber um puren Sex geht es bei Zootieren bei Weitem nicht! Fortpflanzung ist nicht nur ein sozialer Bestandteil im Leben eines jeden Tieres, sondern gerade fĂŒr vom Aussterben bedrohte Tierarten ĂŒberlebenswichtig. Menschliche TiergĂ€rtner haben also dafĂŒr Sorge zu tragen, dass die richtigen Partner zueinander finden, weshalb die Singlebörse fĂŒr Zootiere weltweit vernetzt ist. Ein Partnertausch zwischen Australien und Griechenland, Portugal und Deutschland ist da keine Ausnahme. Doch damit ist es natĂŒrlich nicht getan: Den seltenen Zoobewohnern muss natĂŒrlich das richtige Ambiente geschaffen werden, und sind potenzielle Partner endlich gefunden, kommt die Zerreißprobe – harmoniert das Paar oder können sich die beiden womöglich gar nicht riechen?
Die Teilnehmeranzahl der FĂŒhrungen ist auf jeweils 20 Personen begrenzt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die FĂŒhrung ist kostenlos, lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten.
(24.05.2013, 08:04)
Zoo Duisburg:   An Pfingsten ist was los im Zoo:
Großfamilie Riesenotter und andere sorgen fĂŒr gute Laune

Am kommenden Pfingstwochenende, 18. -20. Mai 2013 bietet der Zoo Duisburg seinen Besuchern ein besonderes Veranstaltungsprogramm, das von 10.00 bis 17.00 Uhr garantiert keine Langeweile aufkommen lÀsst.
Unsere Tierpfleger stehen an allen drei Tagen zu verschiedenen Zeiten an zahlreichen Gehegen bereit, um ihre Pfleglinge öffentlich zu fĂŒttern und aus dem Zooalltag zu berichten. In dem begehbaren Gehege der Kattas und Varis erwartet die Besucher außerdem ein Mitarbeiter mit dem Zoo-Infomobil weiß interessante Fakten aus der Tierwelt zu erzĂ€hlen. Zum Thema Artenschutz hat er außerdem spannende Exponate im GepĂ€ck, die man nicht nur betrachten, sondern auch berĂŒhren darf – Artenschutz zum Anfassen!
Am Pfingstsonntag und –montag gibt es sogar noch mehr zu erleben. Am Delfinarium können sich Kinder beim beliebten Tiergesichter-Schminken von 11.00 bis 17.00 Uhr in ihr Lieblingstier verwandeln lassen. Und last but not least sind alle Interessierten herzlich an der Info-HĂŒtte des Zoo-Fördervereins am BrillenbĂ€rengehege willkommen.
NatĂŒrlich finden tĂ€glich außerdem mindestens drei VorfĂŒhrungen der Großen TĂŒmmler im lichtdurchfluteten Delfinarium statt.
Eine besondere Überraschung, die jedem die Sonne ins Herz scheinen lĂ€sst, bieten die 4 kleinen Riesenotter, die gemeinsam mit der ganzen Familie lautstark das Gehege erkunden und sich gerne beim Planschen beobachten lassen.
(15.05.2013, 14:22)
Jörn Hegner:   werden irgendwann noch die nasenbĂ€ren mit zu den brillenbĂ€ren kommen in die anlage .
(14.05.2013, 11:46)
Jörn Hegner:   von diesen fischkatzen stammt doch eine aus dem zoo usti in tschechien und die andere aus irgendeinen französischen zoo . von woher genau .
(13.05.2013, 00:50)
Carsten Horn:   10 Jahre her dĂŒrfte ungefĂ€hr fĂŒr die Umstellung von Nil- auf Stumpfkrokodile hinkommen, im Zuge dessen hat man auch baulich ein bissel was verĂ€ndert (modifiziert)...
(11.05.2013, 23:11)
Michael Mettler:   Die Krokodilhalle entstand beim Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg zerbombten Aquariums schon 1951, die Krokodilanlage(n) darin wurde(n) im Laufe der Jahrzehnte offenbar nur baulich modifiziert.
(11.05.2013, 19:29)
Holger Wientjes:   Genau weiß ich's nicht. Aber die dĂŒrfte bedeutend Ă€lter sein. 50er, 60er ?! Eventuell mit Umbauten.
(11.05.2013, 14:16)
Joshua Förg:   War das Krokodilgehege nicht erst 10 Jahre jung?
(11.05.2013, 13:02)
Holger Wientjes:   Wurden die Krokodile und ĂŒbrigen Reptilien denn abgegeben ?
(11.05.2013, 12:41)
Holger Wientjes:   Wurden die Krokodile und ĂŒbrigen Reptilien denn abgegeben ?
(11.05.2013, 12:41)
Carsten Horn:   aus finanziellen GrĂŒnden, der Duisburger Zoo ist im Moment nicht gerade auf Rosen gebettet...
(11.05.2013, 12:22)
Jonas Homburg:   Dort soll eine Mangrovenhalle mit Schlammspringern etc. entstehen, nach dem Völligen RĂŒckbau der bisherigen Gehege herrscht in der Baustelle allerdings wohl Stillstand.
(11.05.2013, 10:07)
Jörn Hegner:   weiss vielleicht jemand was zur zeit genau hinten beim aquarium gemacht wird . zwar wo zuletzt die krokodil-anlage war mit zwei stumpfkrokodile .
(10.05.2013, 12:20)
Zoo Duisburg:   Vielfacher Nachwuchs bei den Rentieren
Großer Andrang auf Delfinarium

FĂŒnf wenige Tage bis Wochen alte RentierkĂ€lber spurten derzeit ĂŒber die großflĂ€chige Anlage am Kaiserberg und unterhalten die zahlreichen Besucher des Zoo Duisburg mit Sprinteinlagen und ĂŒberschwĂ€nglichem Spiel bestens.
„Rentier“ hat nichts mit „rennen“ zu tun, sondern leitet sich ab vom skandinavischen Wort hren = Hirsch. Rentiere werden als einzige domestizierte Hirschart in Lappland und Sibirien fast wie Haustiere gehalten, sind im Zoo aber recht anspruchsvolle Pfleglinge. Unter hohen schattigen Kastanien am Kaiserberg bevorzugen sie weichen Untergrund, der den mĂ€chtigen Klauenschalen ihrer FĂŒĂŸe nicht hinderlich ist. FĂŒr ihre FĂŒtterung muss ĂŒbrigens regelmĂ€ĂŸig das sog. IslĂ€ndische Moos, eine Flechten-Art aus Schweden, importiert werden!
Eine weitere Besonderheit ist den Rentieren insofern eigen, als bei dieser Art auch die Weibchen ein Geweih tragen. Die Formgebung der Geweihe ist sehr unregelmĂ€ĂŸig und bei jedem Tier anders. MĂ€nnchen werfen ihr Geweih im Herbst ab, Weibchen erst im FrĂŒhjahr. Das Abwerfen erfolgt gewöhnlich nicht zugleich beidseitig, sodass das Rentier vorĂŒbergehend nur eine Geweihstange trĂ€gt.
Bei den jungen Rentieren, die derzeit fleißig an der mĂŒtterlichen Milchbar hĂ€ngen, wird die Geweihbildung schon in ein paar Monaten beginnen.

Nachdem vor kurzem die Tore des Delfinariums endlich wieder geöffnet werden konnten, war der Andrang riesig und ebbt auch nicht mehr ab. Ungeachtet der Anfeindungen durch Tieraktivisten wollen BĂŒrger von Nah und Fern die gesunde Delfingruppe am Kaiserberg im Rahmen ihrer VorfĂŒhrungen sehen!
(07.05.2013, 15:21)
Zoo Duisburg:   Zucht bedrohter GĂ€nsegeier am Kaiserberg

Klar, ĂŒber Erstzuchten freut sich der TiergĂ€rtner immer. Aber das erste KĂŒken bei den gefĂ€hrdeten GĂ€nsegeiern war 2010 doch ein Knaller. Seit Jahren vergesellschaftet der Zoo Duisburg auf einer großzĂŒgigen und naturnah gestalteten Freianlage HelmperlhĂŒhner, Stachelschweine, Afrikanische Marabus und vier GĂ€nsegeier. Einer davon kam vor Jahren aus dem benachbarten Zoo Gelsenkirchen, die anderen drei aus einer spanischen Auffangstation. GlĂŒcklicherweise und wie erhofft fand sich aus den zwei MĂ€nnchen und zwei Weibchen je ein Paar zusammen.
In Zoologischen GĂ€rten errichtet man oft Nisthilfen aus Naturholz und animiert die Vögel zum Bau, indem – quasi als „Starter“ – Reisig eingeflochten wird. Dann passiert es hoffentlich: Ein Paar inspiziert die Nisthilfen, schleppt Nistmaterial heran und gestaltet das Nest. Die Brut setzt ein, flugs findet sich ein Ei im Nest und nach rund 50 Tagen schlĂŒpft das GĂ€nsegeierkĂŒken!
Nach der Erstzucht fing plötzlich auch Paar Nr. 2 mit NestbauaktivitĂ€ten an. Allerdings waren sich die Paare nicht mehr „grĂŒn“ untereinander und so entschlossen sich die Zooverantwortlichen, Paar Nr. 2 auszuquartieren und auf eine eigene Anlage zu stellen, wo es in Ruhe seinem BrutgeschĂ€ft nachgehen konnte und kann.
Die in europĂ€ischen Zoos immer noch recht seltene Naturbrut von GĂ€nsegeiern hat auch in diesem Jahr wieder erfolgreich geklappt: Jungvogel Nr. 4 schlĂŒpfte vor einem Monat auf der Außenanlage, sehr zur Freude der Pfleger und Zooverantwortlichen.
GĂ€nsegeier sind in weiten Teilen Europas ausgerottet. Die Zerstörung des Lebensraumes durch menschliche Erschließung und das Auslegen von Giftködern zur BekĂ€mpfung von FĂŒchsen sind die HauptgrĂŒnde, die zum RĂŒckgang der Geiervögel fĂŒhrten. Heute bemĂŒht man sich um ihre Wiederansiedlung, insbesondere im Alpenraum und in den PyrenĂ€en. Der Zoo Duisburg trĂ€gt mit seinen Zuchterfolgen mittlerweile wesentlich zur Erhaltung dieser Art bei.
(02.05.2013, 14:11)
Zoo Duisburg:   ENDLICH! Das Delfinarium ist wieder geöffnet

Einige Wochen mussten die Besucher des Zoo Duisburg auf das Live-Erlebnis Delfine verzichten, ebenso wie die Delfine ihre tĂ€glichen Trimm-Dich-Übungen ohne Publikum absolvierten mussten.
Ursache war eine vorĂŒbergehende Schließung des DelfinariumgebĂ€udes aufgrund von Bauarbeiten am neuen Schiebedach, die unmittelbar ĂŒber den Köpfen der BesuchertribĂŒnen stattfanden. Um das Risiko von Verletzungen durch möglicherweise herabfallende Bauteile auszuschließen, bedurfte es einer Zugangssperre zum Delfinarium.
Nun sind die konstruktiven Baumaßnahmen endlich abgeschlossen, so dass der Zugang zum GebĂ€ude wieder frei gegeben werden kann.
Ab dem morgigen Samstag, den 27. April 2013, sind wieder alle Tore des Delfinariums geöffnet und die Besucher können sich wie gewohnt an den VorfĂŒhrungen der Delfine erfreuen. TĂ€glich um 11.30, 14.30 und 16.00 Uhr finden die VorfĂŒhrungen statt. IVO, PEPINA sowie die 7 im Zoo Duisburg geborenen Delfine um DELPHI, DAISY und Co. freuen sich auf viele Zoobesucher.
(26.04.2013, 14:01)
Zoo Duisburg:   Ein kleiner „Großer“: Nachwuchs bei den Großen Kudus

Der Kudu heißt deswegen Großer Kudu, weil er mit einer RĂŒckenhöhe von 1,60 m und dem nicht viel weniger kurzen Schraubengehörn nicht nur einer der schönsten, sondern auch eine der stattlichsten Antilopen Afrikas ist.
Neugeboren ist freilich auch ein Großer Kudu zunĂ€chst einmal ein „kleiner Kudu“, und genau der kam zum Jahreswechsel im Zoo Duisburg zur Welt. Richtig groß sind an dem Antilopen-Nachwuchs bisher nur die markanten „TĂŒtenohren“. Aufgrund der langen Wintermonate haben ihn die Zooverantwortlichen vorsichtshalber zuerst im warmen Stall belassen. Dank des endlich einsetzenden FrĂŒhlings haben Mutter und Kind seit kurzem jedoch Zugang zur Freianlage, die der junge Sprössling ausgiebig erkundet.
Die im Jahre 2000 im Pariser Zoo geborene Mutter ZoĂ« kam auf Grundlage einer Zuchtleihgabe vor 3 Jahren an den Kaiserberg. Mit dem 3 Jahre jĂŒngeren, in Duisburg aufgewachsenen Bullen hat sie sich offensichtlich prĂ€chtig verstanden. Die Kollegen in Paris wurden ĂŒber die Geburt und das Wohlbefinden von Mutter und Kind informiert und sind entsprechend glĂŒcklich.
Obschon die WildbestĂ€nde wĂ€hrend der großen Rinderpest gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts stark dezimiert wurden, ist der Große Kudu in seinem gesamten Verbreitungsgebiet noch recht zahlreich vertreten.
(25.04.2013, 15:14)
Zoo Duisburg:   Duisburger Topmodel betritt den Laufsteg
Giraffenjungtier betritt erstmals die Außenanlage

„Große Augen, tolle Wimpern, lange Beine und graziler Gang“, mit dieser Schlagzeile machte eine kleine Giraffe vor kurzem im Zoo Duisburg auf sich aufmerksam. Sechs Wochen spĂ€ter ist es nun soweit, der kleine, noch namenlose Giraffenbulle betritt die Bretter, die die Giraffenwelt bedeuten, und darf erstmalig mit den Großen auf die Außenanlage.
In den vergangenen Tagen deutete es sich schon an. Das Wetter wurde wĂ€rmer und die kleine Giraffe immer forscher. Sie ist kaum noch zurĂŒckzuhalten und möchte endlich die ersten Sonnenstrahlen im Freien erhaschen.
Mit riesigen Augen und langen Wimpern steht das inzwischen auf stattliche 2,00 m GrĂ¶ĂŸe gewachsene Jungtier neben seiner Mutter MALINDI. Dabei kommt die ganze Eleganz einer Giraffe schon beim Nachwuchs durch, wenn der „Kleine“ ĂŒber die Anlage stolziert. Das Namen gebende, netzartige braune Fleckenmuster der jungen Netzgiraffe trĂ€gt zur grazilen Erscheinung bei. Im Übrigen erkennen sich Giraffen gegenseitig an der individuellen Fellmusterung.
MALINDI kĂŒmmert sich bestens um ihren Nachwuchs, der nicht mĂŒde wird, an den in gut 2 Meter Höhe hĂ€ngenden Zitzen anzudocken und sich satt zu trinken. Mit diesem Energieschub wird die kleine Netzgiraffe mindestens 1 cm pro Woche wachsen, um dann in einigen Jahren eine GrĂ¶ĂŸe von bis zu 6 Metern zu erreichen, so wie beim Vatertier, dem Giraffenbullen KIRINGO.
(18.04.2013, 14:12)
Zoo Duisburg:   Gute-Laune-Programm im Zoo Duisburg am Sonntag, 14. April 2013

Am kommenden Sonntag, den 14. April 2013, bietet der Zoo Duisburg seinen Besuchern ein besonderes Veranstaltungsprogramm. Im Entdeckerhaus in der Sparkassen-Erlebniswelt gibt es fĂŒr Kinder in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr das beliebte Tiergesichter-Schminken. Im Tropenhaus Rio Negro werden in der Zeit von 11.00 bis 16.00 Uhr Schlangen- und Spinnen hautnah prĂ€sentiert. Am BrillenbĂ€rengehege steht ein Infostand vom Zoo-Förderverein und auf der Schauinsland-Reisen Lemuren-Insel informiert ein Artenschutzinfomobil von 10.00 – 16.00 Uhr.

Die vier Ende letzten Jahres geborenen Riesenotter sind bei dem angekĂŒndigten schönen Wetter erstmalig auf der Außenanlage zu sehen.


DarĂŒber hinaus finden folgende FĂŒtterungen statt:

Affenhaus
FĂŒtterung Menschenaffen: 11.00 und 14.00
FĂŒtterung Meerkatzen: 15.00

Robbenrevier
SeelöwenvorfĂŒhrung
anschl. FĂŒtterung Pinguine:11.00 + 13.00 + 15.00
Seehunde FĂŒtterung: 14.30

Koalas
FĂŒtterung: 10.00
Koalawiegen: 14.00

Afrikanum
FĂŒtterung Pinselohrschweine: 11.00 und 15.00
FĂŒtterung ErdmĂ€nnchen: 13.30

Elefanten
Medicaltraining: 13.00
FĂŒtterung Pelikane: Siehe Aushang

Raubtiere
FĂŒtterung Löwen und Marabus: 15.00
FĂŒtterung BrillenbĂ€ren: 15.30

Vogelhaus (Fasanerie)
FĂŒtterung Vögel mit Insekten: 11.00 und 14.00
FĂŒtterung Riesentrappen: 15.00

Aquarium
Vorstellung des Riffbeckens: 10.30
FĂŒtterung Riesenotter: 11.40
FĂŒtterung Flussdelfin: 15.30

Bongos
FĂŒtterung Katzenpandas: 13.00
FĂŒtterung Zebramangusten: 15.15
FĂŒtterung Tiger: 15.30


(12.04.2013, 23:50)
Carsten Horn:   Gibt noch keinen Termin, die haben Probleme mit dem Dach, genauer gesagt mit einem Schiebedach, welches da nachgerĂŒstet werden soll und wohl nicht passt, deshalb gibt der Statiker das GebĂ€ude nicht frei soweit ich weiß...
(10.04.2013, 10:52)
Jörn Hegner:   wann macht das delphinarium im zoo duisburg wieder auf . es hat ja momentan geschlossen wegen umbau .
(09.04.2013, 18:16)
Zoo Duisburg:   Jungtier JACK ist der heimliche Star der tĂ€glichen SeelöwenvorfĂŒhrung

Im Juni letzten Jahres brachte die in Duisburg geborene, 10jĂ€hrige Seelöwen-Dame KATJA erfolgreich ihr erstes Jungtier zur Welt, Sohn JACK. Die damals liebevoll per Hand aufgezogene KATJA freundete sich schnell mit dem offenkundig sehr frĂŒhreifen, 2jĂ€hrigen SAM an, der 2010 an den Kaiserberg kam.
Fast ein Jahr spĂ€ter ist JACK voll in die Gruppe integriert und ist zum Publikumsliebling mutiert. Das Schwimmen und Tauchen klappt mittlerweile besser denn je: JACK ist wahrlich in seinem Element, unternimmt einen Tauchgang nach dem anderen und schießt schon mal kreuz und quer durchs Wasser.
Er selbst trinkt noch die nahrhafte Muttermilch und interessiert sich weniger fĂŒr die tĂ€gliche VorfĂŒhrung. WĂ€hrend die Ă€lteren Tiere bei der FĂŒtterung den Pflegen nicht von der Seite weichen, stielt JACK ihnen schon mal die Schau, indem er abseits mit Stöckchen und BlĂ€ttern spielt und damit gerade bei den Kindern fĂŒr Begeisterung sorgt.
Bei den inzwischen dreimal tĂ€glichen VorfĂŒhrungen wird im Zoo Duisburg viel Wert auf das sogenannte "Medical Training" gelegt. Die Seelöwen werden hierbei auf eventuelle Untersuchungen durch den Tierarzt vorbereitet. Dies erspart dem Tier, dem Pfleger und dem Tierarzt jede Menge Stress, da sie nicht mehr fĂŒr einfache Untersuchungen in Narkose gelegt werden mĂŒssen.
(05.04.2013, 09:52)
Zoo Duisburg:   DU bist willkommen im Zoo!

Am Donnerstag, den 04. April, geht es wild zu im Duisburger Zoo. Die BĂŒrgerstiftung startet dort ab 10 Uhr ihren Aktionstag mit vielen Überraschungen fĂŒr Groß und Klein.
Die "DU liest!-BĂŒcherralley" ist fĂŒr junge Zweibeiner gedacht, die detektivisch verschiedene BĂŒcherstandorte im Tierpark aufspĂŒren und in einen Laufzettel eintragen können. Abgegeben beim Infostand der BĂŒrgerstiftung am Haupteingang, nehmen die Laufzettel an der Verlosung toller Preise teil. Beim Kinderschminken können sich die Kleinen zudem in ihr Lieblingstier verwandeln lassen. Am Gehege der Wildhunde misst ein Speed Display vom Bereich „Verkehrssicherheit“ der BĂŒrgerstiftung die Geschwindigkeit der Passanten. Wettrennen mit den Tieren sind nicht ausgeschlossen.
Die großen Zoobesucher können sich ĂŒber das Netzwerk „Weiterbildung in Duisburg“ informieren oder sich beim Projekt „DU – ich drĂŒck‘ Dich!“ an der Herzdruckmassage versuchen.
Der Duisburger Zoo ist besonders fĂŒr Familien interessant, genauso wie die Internetseite www.du-bist-willkommen.de der BĂŒrgerstiftung.


Presseinformation und Einladung der BĂŒrgerstiftung Duisburg

(02.04.2013, 16:16)
Zoo Duisburg:   Koala-Kindergarten im Zoo Duisburg

Es fing alles mit einer ehemaligen Heuscheune an. Mittlerweile ist der Zoo Duisburg fĂŒr die Haltung und Zucht von Koalas weltberĂŒhmt. Mehr als 20 Jungtiere konnten am Kaiserberg seit 1994 groß gezogen und teilweise an andere zoologischen Einrichtungen vermittelt werden.
LiebenswĂŒrdig eigenbrötlerisch wie die Revierleute im Pott nun mal sind, hatten die Zooverantwortlichen die international geltenden, eher spröde anmutenden Haltungsrichtlinien modifiziert und den Koalas umgehend möglichst naturnah gestaltete Gehege angeboten.
Der Erfolg stellte sich bekanntermaßen bald ein und sprengte letztes Jahr den gĂ€ngigen Rahmen: erstmals kletterte gleich dreifacher Nachwuchs bei den Vierbeinern umher: Duisburg und damit Deutschland – nach wie vor kann man Koalas nur in der Ruhrgebietsstadt sehen – hatte seinen Koala-Kindergarten!
Die Dreierbande ist mittlerweile selbst schon auf dem Weg des Erwachsenwerdens. Und blickt mit großen Augen auf den jĂŒngsten Doppelschlag, ja sogar auf Vollgeschwister: die beiden mĂ€nnlichen Jungtiere der MĂŒtter GOONDERRAH und IONA haben vor einigen Wochen im Alter von etwa 6 Monaten begonnen, den schĂŒtzenden mĂŒtterlichen Beutel zu verlassen. In der Folgezeit können Zoobesucher mitverfolgen, wie sich die Jungtiere an der Mutter festklammern, liebend gerne sich auf ihrem RĂŒcken umhertragen lassen. Nach und nach stellen sich dann eigene Erkundungstouren durch das Gehege ein. Und wer weiß, vielleicht stecken die nĂ€chsten Koalas ja schon in den Beuteln

(27.03.2013, 08:29)
Zoo Duisburg:   Ostereier suchen und Zoo-Nachwuchs beobachten
- Neues Riffbecken begeistert Besucher -

Der nahende FrĂŒhling bestimmt auch das Leben im Zoo. Die GĂ€rtner putzen die Anlagen heraus und die Tiere genießen die wĂ€rmende FrĂŒhjahrssonne. NatĂŒrlich mĂŒssen Kinder nicht auf die traditionellen Ostereier verzichten. Sie können am Streichelkral (in der neuen Sparkassen-Erlebniswelt gleich neben dem großen Spielplatz) an beiden Feiertagen ab 10 Uhr auf die Suche gehen. Hier gibt außerdem der OrigamikĂŒnstler WURZEL seine neuesten Tipps fĂŒr österliche Basteleien preis – natĂŒrlich zum Mitmachen.
Das neueste Highlight im Zoo am Kaiserberg hat rechtzeitig vor dem großen Fest eröffnet: das farbenfrohe Riffbecken im Aquarium. In stolzen 22.000 Litern leben knapp 50 Fischarten und viele Dutzend Weich- und Hartkorallen. Das Becken wurde innerhalb der letzten Wochen sorgsam „eingefahren“ und prĂ€sentiert – auch dank modernster LED-Beleuchtungstechnik – ein vor Farben und Leben nur so strotzendes kleines Ökosystem. Hier lĂ€sst sich stundenlang beobachten!
Bei den großen SĂ€ugetieren sind schon die ersten Geburten zu verzeichnen gewesen: ein vom ersten Tag an schon 1.90 m großes mĂ€nnliches Netzgiraffenjungtier galoppiert zwischen den Gruppenmitgliedern und sorgt fĂŒr mĂ€chtig Unterhaltung. Auf der Kamelwiese fetzt ein junger wilder Trampeltierhengst umher. Nach wie vor einzigartig in Deutschland sind die Koalas. Im letzten Jahr stellte sich gleich dreifacher Koala-Nachwuchs ein, derzeit sind weitere zwei Jungtiere zu sehen, die noch nicht allzu lange ihren mĂŒtterlichen Beuteln entschlĂŒpft sind.
FĂŒr das kulinarische Wohl der Zoobesucher ist ĂŒbrigens bestens gesorgt. An der BrillenbĂ€renanlage lĂ€dt der große Kiosk zum Verweilen ein, und gleich vor dem Afrikanum befindet sich die aus der ehemaligen WaldschĂ€nke entstandene, ansprechende Afrika Lodge, die mit einer Vielzahl an Speisen aufwartet.
Besuchen Sie auf alle FĂ€lle unser Delfinarium und machen Sie sich anhand der Wissen vermittelnden aber auch unterhaltenden VorfĂŒhrungen ein eigenes Bild davon, wie gut es unseren Delfinen geht. Nur wer sich vor Ort informiert kann konstruktiv bei der Diskussion um die Haltung von Delfinen mitwirken!
(25.03.2013, 09:45)
Zoo Duisburg:   Kronjuwelen der Meere im Duisburger Aquarium
Juwelenfahnenbarsche, Diadem-Seeigel, Goldring-Doktorfische nehmen Einzug

Das 1951 als „Haus der Tausend Fische“ eröffnete Aquarium des Zoo Duisburg macht heute seinem Namen wieder alle Ehre und bietet zum Start der Osterferien einen faszinierenden Einblick in die Unterwasserwelt tropischer Meere. In den letzten Wochen zogen mehrere tausend Lebewesen in das 22.000 Liter fassende Riffbecken ein. Darunter knapp 1200 Fische von nahezu 50 Arten und ĂŒber 40 Arten an Wirbellosen wie Diadem-Seeigel, Gorgonien, Prachtanemonen und WeihnachtsbaumwĂŒrmer.

Das ursprĂŒngliche Haibecken konnte nach mehrmonatiger Bauphase als neues optisches Highlight im altehrwĂŒrdigen Aquariumskomplex in ein großes und farbenfrohes Korallenbecken umgestaltet werden.

Nach Abschluss der aufwendigen Bauarbeiten mit Rohbauarbeiten, Beckenbeschichtung, Scheibeneinbau, sowie der Installation neuer und moderner Filter-, LĂŒftungs- und Lichttechnik, war es anschließend die Aufgabe der zustĂ€ndigen Tierpfleger, in mĂŒhsamer Kleinarbeit, das Becken mit Korallengestein zu dekorieren, auf dem viele Dutzend verschiedener Weich- und Hartkorallenarten angesiedelt wurden. Parallel hierzu erfolgte der Besatz des Beckens mit 47 Fischarten. Darunter waren ein Schwarm von 300 GrĂŒnen SchwalbenschwĂ€nzchen und 170 Juwelenfahnenbarschen, aber auch Fische wie Mandarinleierfisch und Leoparden-Junker, die man ohne weiteres als die „Harald Glööcklers“ und „Olivia Jones“ der Fischwelt bezeichnen kann. Die bei Kindern so beliebten Anemonenfische dĂŒrfen natĂŒrlich auch nicht fehlen.

Die gesamte Baumaßnahme im Wert von ca. € 250.000,- konnte ausschließlich mit Geldmitteln des Vereins der Freunde des Duisburger Tierpark e.V. finanziert werden. Hiermit unterstreicht der Förderverein sein anhaltendes Engagement fĂŒr den Zoo Duisburg. Vor 80 Jahren ins Leben gerufen, waren die damaligen Mitglieder die GrĂŒnder des Zoos am Kaiserberg. Heute zĂ€hlt der Förderverein mit weit ĂŒber 6.000 Mitgliedern zu den mitgliederstĂ€rksten Vereinen in der deutschen Zoowelt, der die Weiterentwicklung des Zoo Duisburg als moderne Natur- und Artenschutzeinrichtung und beliebteste Freizeiteinrichtung der Region unterstĂŒtzt.

Das Riffbecken ist erst der Start einer grundlegenden Modernisierung des Duisburger Aquariums. Wer den Zoo dabei unterstĂŒtzen möchte, kann zweckgebunden Spenden oder eine Patenschaft schon ab 50€ erwerben. Bei der Vielfalt an Tieren ist bestimmt fĂŒr jeden etwas dabei.
(20.03.2013, 15:57)
Zoo Duisburg:   Tigerin GISA eingeschlĂ€fert

Im Zoo Duisburg musste letzte Woche die Sibirische Tigerin GISA im Alter von 16 Jahren aufgrund Nierenversagens leider eingeschlÀfert werden. Stammfotografen haben auf ihre Art und Weise Abschied genommen und Portraitfotos von GISA auf eine Holztafel am Gehege gepinnt.
GISA kam im Jahre 2005 aus dem Zoo Eberswalde an den Kaiserberg, 1 Jahr spÀter folgte ihr Partner EL-ROI aus dem Tierpark Hellabrunn.
Nach knapp 17 Jahren Pause bescherten sie dem Zoo Duisburg im Jahre 2011 endlich wieder Nachwuchs bei dieser hoch bedrohten Tierart: Weibchen Ahimsa wurde geboren und lebt auch heute noch am Kaiserberg.
Der Zoo Duisburg wartet nun auf die Empfehlungen der EuropĂ€ischen Zuchtbuchkoordination, denn Vater und Tochter dĂŒrfen selbstverstĂ€ndlich nicht miteinander zĂŒchten.

Foto: Zoo Duisburg, Kuster/www.zoo-foto.de
(rechts Gisa, links Tochter Ahimsa)
(19.03.2013, 09:48)
Zoo Duisburg:   Zwei Höcker mehr in der Trampeltierfamilie

Seit seiner Ankunft im Jahre 2001 aus dem Zoo Heidelberg hat der 14jĂ€hrige Trampeltierhengst SULTAN eindrĂŒcklich unter Beweis gestellt, dass er als Zuchthengst was „taugt“. Der jĂŒngste Spross ist Nummer 14, wenige Wochen alt, mĂ€nnlich und noch namenlos.
Oft hört man vor dem Gehege stehende Kinder ihre Eltern fragen, ob denn das Trampeltier etwas anderes sei als das Kamel und wie das Dromedar da hinein passen wĂŒrde? Systematik ist nicht jedermanns Sache, und wenn einem dann noch der volkstĂŒmliche Sprachgebrauch einen Streich spielt, kommt als Antwort meist ein Achselzucken. Unter einem Kamel verstehen fast alle das zweihöckrige Trampeltier aus Asien. Dromedare sind dagegen einhöckrig und stammen aus Afrika und Arabien. Damit ist die Sache klar: Kamel steht als Überbegriff (systematisch: Gattung) fĂŒr die beiden Arten Trampeltier und Dromedar.
Der Junghengst hat also zwei Höcker. Lange Zeit glaubte man, die WĂŒstenbewohner wĂŒrden aufgrund der Hitze und Trockenheit ĂŒberwiegend Wasser in ihren Höckern speichern. Die Höcker stellten sich letztlich aber als riesige Fettspeicher heraus, die es den Trampeltieren ermöglichen, bei Nahrungsknappheit lĂ€ngere Zeit davon zu zehren. Außerdem isolieren sie sehr gut gegen KĂ€lte. Die Besucher konnten bei den erwachsenen Tieren eindrucksvoll sehen, wie sich die Höcker bei entsprechend guter FĂŒtterung schon vor dem Winter prĂ€chtig aufgestellt haben.
Vorerst wird er sich mit Muttermilch begnĂŒgen mĂŒssen, die ihm die knapp 16jĂ€hrige Stute RASHIDA ausreichend zur VerfĂŒgung stellt. Im Übrigen kĂŒmmert sich die vielfache Mutter hervorragend um ihr Jungtier! Es erkundet zurzeit erstmalig die Außenanlage und nimmt fleißig Kontakt zu seinen Familienmitgliedern auf. Seine Mutter lĂ€sst er dabei keine Sekunde aus den Augen.
(15.03.2013, 12:19)
Zoo Duisburg:   Große Augen, tolle Wimpern, lange Beine und graziler Gang:
Duisburgs neues Topmodel ist geboren

Rekorde und Superlative im Tierreich werden immer gerne zitiert. Da darf die Giraffe nicht fehlen, die mit einer KörpergrĂ¶ĂŸe von bis zu 6 Metern das höchste Tier der Welt ist. Einzigartig ist auch, dass GiraffenmĂŒtter im Stehen gebĂ€ren. Und das aus gutem Grund, denn die Babygiraffen stehen spĂ€testens nach einer Stunde, wenn auch wackelig, auf ihren Beinen, um der vor Fressfeinden Schutz bietenden Mutter zu folgen.
Derart bilderbuchmĂ€ĂŸig steht im Zoo Duisburg nun seit wenigen Tagen eine frisch geborene mĂ€nnliche Netzgiraffe neben seiner 13jĂ€hrigen Mutter MALINDI. Das Jungtier wurde nach der fĂŒr Giraffen typischerweise sehr langen Tragzeit von rund 14 Monaten in der Nacht auf Dienstag geboren und prĂ€sentierte sich, von der Mutter trocken geleckt und mit den ersten wackeligen Gehversuchen, dem stolzen Zoopersonal.
Den Geburtsvorgang hatten Mutter und Jungtier offenbar bestens ĂŒberstanden. Schließlich fallen letztere aus einer Höhe von fast 2 Metern zu Boden. Entsprechend wurde die InnenlaufflĂ€che im Giraffenhaus dick mit Stroh eingestreut, um die Wucht des Aufpralls abzufangen. Der knapp 14jĂ€hrige Vater, Giraffenbulle KIRINGO, muss sich aus SicherheitsgrĂŒnden noch etwas gedulden, bis er vollen Kontakt zu seinem Sohn aufnehmen darf. Denn die VĂ€ter gehen anfangs teilweise recht ruppig mit den Junggiraffen um.
Das Kindchenschema schlĂ€gt bei einer Babygiraffe auch bei hartgesottenen Zoomitarbeitern immer wieder voll durch. Mit riesigen Augen und langen Wimpern steht das mit 1,70 m durchaus als zierlich geltende Jungtier neben der Mutter. Dabei kommt die ganze Eleganz einer Giraffe schon beim Nachwuchs durch, wenn er ĂŒber die InnenlaufflĂ€che stolziert. Das Namen gebende, netzartige braune Fleckenmuster trĂ€gt zur grazilen Erscheinung bei. Im Übrigen erkennen sich Giraffen gegenseitig an der individuellen Musterung.
MALINDI kĂŒmmert sich bestens um ihren Nachwuchs, der nicht mĂŒde wird, sich an die Zitzen zu hĂ€ngen und sich satt zu trinken. Mit diesem Energieschub wird die kleine Netzgiraffe mindestens 1 cm pro Woche wachsen.
(11.03.2013, 10:01)
Zoo Duisburg:   Der Zoo Duisburg bekommt UnterstĂŒtzung – dank NKL-Lebenstraum
Heike Topp aus Detmold ist fĂŒr eine Woche Tierpflegerin

Hamburg/Duisburg, im MĂ€rz 2013 – Seit Montag, dem 4. MĂ€rz ist die Detmolderin Heike Topp fĂŒr eine Woche Tierpflegerin im Zoo Duisburg. Im Rahmen der Aktion NKL-Lebenstraum ermöglicht die NKL Menschen der Generation 50 plus die Verwirklichung von beruflichen LebenstrĂ€umen – fĂŒr die dreifache Mutter die perfekte Gelegenheit ihren Traum zu leben, denn mit dem Gewinn des einwöchigen Schnupperpraktikums ging fĂŒr sie ein Herzenswunsch in ErfĂŒllung. Der Beruf des Tierpflegers ist schon seit frĂŒhen Kindheitsjahren ihr Traumberuf, doch es blieb ihr verwehrt, diesem Berufswunsch nachzugehen, da in ihrer Heimat eine Ausbildung als Tierpflegerin nicht möglich war. WĂ€hrend ihres Praktikums unterstĂŒtzt die 50-JĂ€hrige jetzt bei der Arbeit im Affenhaus.
Dass sie ein großes Herz fĂŒr Tiere hat, erkannten sowohl der Kurator des Zoos Volker GrĂŒn, als auch die beim Bewerbertag im Februar anwesende prominente Patin der Aktion Maite Kelly. Schließlich wurden die Bewerber mit den verschiedensten Aufgaben konfrontiert, die gemeistert werden mussten. Zuerst ging es an die Mistgabeln, um den Esel- und Ponystall auszumisten. Hier scheute sich die Detmolderin keine Sekunde, tatkrĂ€ftig mit anzupacken. Nachdem die Esel und die Ponys ihren Stall wieder betreten konnten, machten sich die Bewerber auf den Weg in den Streichelzoo und ins Reich der Robben, wo die vier Tierliebhaber sowohl die hungrigen, aufgeweckten Ziegen als auch die zutraulichen Robben fĂŒttern durften. Und auch die Koalas, die in Deutschland nur im Zoo Duisburg gehalten werden, wurden mit frischem Eukalyptus versorgt. Doch das war noch nicht alles, der krönende Abschluss fand hinter den Kulissen des RWE-Delfinariums statt – so nah waren die vier den beeindruckenden SĂ€ugetieren noch nie.
(07.03.2013, 09:08)
Zoo Duisburg:   Neues Zuchtpaar bei Madagaskar-Riesenratten

Sie sind zugegebenermaßen nicht ganz einfach zu entdecken, aber eingefleischte Zoobesucher wissen sofort, wo sie suchen mĂŒssen: im Warmhaus der Kattas auf der Schauinsland-Reisen-Lemureninsel gleich gegenĂŒber dem Haupteingang des Zoos. Dort sind Kattas und Schwarz-weiße Varis mit den skurrilen Madagaskar-Riesenratten vergesellschaftet. Auf Empfehlung der Zuchtbuch-Koordinatorin fĂŒr diese bedrohte Tierart hat der Zoo Duisburg erst vor wenigen Tagen ein neues Zuchtpaar zusammenstellen können: das MĂ€nnchen kam aus dem tschechischen Pilsen, das Weibchen aus dem englischen West Midland Park. Derzeit starten beide zarte AnnĂ€herungsversuche, um die neue Umgebung und sich besser kennenzulernen.
Mit einem Gewicht von bis zu 1,4 kg sind die Riesenratten die grĂ¶ĂŸten Nagetiere auf der Insel Madagaskar. Ihre Ohren sind riesig. Die Nagetiere laufen gewöhnlich auf allen vier Pfoten, hĂŒpfen aber auch hĂ€ufig wie KĂ€ngurus auf ihren Hinterbeinen.
Das Verbreitungsgebiet der stark im Bestand bedrohten Madagaskar-Ratten beschrĂ€nkt sich auf ein winziges, kaum 1000 mÂČ großes Areal in der schmalen KĂŒstenzone des westlichen Trockenwaldes von Madagaskar. Hier leben die Ratten in der permanent mit Trockenlaub bedeckten Bodenschicht der verbliebenen Waldregionen. Ihr sehr kleines Verbreitungsgebiet steht unter stĂ€ndigem Druck der wachsenden Bevölkerung, die Raubbau an den verbliebenen Waldgebieten betreibt, in denen die Ratten noch ĂŒberleben.
In Zoologischen GĂ€rten werden Madagaskar-Ratten selten gehalten. Alle Tiere in Menschenobhut gehen auf den Zuchtstamm des Zoo Jersey zurĂŒck. Die Erstzucht in Deutschland gelang im Zoo Duisburg.
Die Vergesellschaftung der Riesenratten mit den Kattas und den Schwarz-weißen Varis wird im Zoo Duisburg seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert. Die weitaus wendigeren Lemuren lassen sich nicht selten von ihren KletterstĂ€mmen und –Àsten herab, um sich die tierischen Hausgenossen aus nĂ€chster NĂ€he anzusehen. Das wiederum nehmen die Riesenratten völlig gelassen hin.

(28.02.2013, 16:05)
Zoo Duisburg:   Das Wetter kann sich nicht entscheiden, die Tiere schon:
Wir gehen raus!

Erst Schnee, dann nasskaltes Tauwetter und Matsch, dann wieder Frost und Schnee, dazwischen ein paar Tage Sonne, und los geht’s von vorne: irgendwie kann sich das Wetter dieser Tage einfach nicht entscheiden. Und so mancher Vierbeiner hat im wahrsten Sinne des Wortes die Schnauze voll: wann kommt endlich der FrĂŒhling?!
Tendenziell ist man ja wohl der Meinung, dass sich bei diesen Wetterkapriolen die Tierwelt zurĂŒckzieht und das Ganze lieber aussitzt. Weit gefehlt: wer derzeit durch den Zoo Duisburg schlendert, sieht so gut wie alle Tiere auf ihren Anlagen. Tropische Pinselohrschweine im Stall? Fehlanzeige. Die afrikanischen Schweine pflĂŒgen mit ihren krĂ€ftigen Schnauzen auch durch angefrorenen Boden und trotzen den eiskalten Temperaturen. In Afrika liegt schließlich auch Schnee!
Die sĂŒdamerikanischen BrillenbĂ€ren sieht man auf der großen Freianlage ebenfalls trotz nasser und rutschiger KletterbĂ€ume hoch oben im GeĂ€st. Schließlich können die BĂ€ren hervorragend klettern, und dank ihrer griffigen Tatzen eben auch unter erschwerten Wetterbedingungen.
Weiter geht’s zu den Menschenaffen. Die ĂŒber die Jahre hinweg angewachsene, mittlerweile acht Tiere umfassende Gorillagruppe kann zwar zwischen Innen- und Außenanlage je nach Lust und Laune wechseln, einzelne Tiere halten sich aber ĂŒberraschenderweise lange draußen auf und erkunden ihr Gehege.
WĂ€rme liebende, weniger tolerante Arten, finden Zoobesucher wie gewohnt in den TierhĂ€usern vor. Dort können sich auch die Zweibeiner aufwĂ€rmen, beispielsweise in der großen Tropenhalle Rio Negro. Weiterhin bester Gesundheit erfreut sich eins der seltensten Tiere am Kaiserberg: BABY, der Amazonas-Flussdelfin. Wie gebannt stehen Groß und Klein vor den großen Panoramascheiben und merken mitunter gar nicht, dass ihnen die vielen, sich frei in der Halle bewegenden Rothandtamarine – kleine Krallenaffen – zwischen den Beinen durchlaufen.
Wer den direkten Vergleich zu den Meerwasserdelfinen ziehen möchte, sieht sich auf alle FĂ€lle eine der VorfĂŒhrungen im beheizten RWE-Delfinarium an. Den neun Großen TĂŒmmlern stehen spannende Zeiten bevor, wenn in naher Zukunft das neue Schiebedach öffnen wird.
(22.02.2013, 07:59)
Zoo Duisburg:   Keine Angst vor Spinnen:
Abbau von Ängsten im Zoo Duisburg

Sie haben im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte das belastbarste Material im Tierreich entwickelt.
Ihre Mutterliebe hat Formen angenommen wie bei keinem anderen Wesen.
Ihre körpereigenen Organe können sie völlig ohne Transplantation erneuern.
Die Rede ist von Spinnen. All das sind nur einige ihrer außergewöhnlichen FĂ€higkeiten und Eigenschaften. Doch wieso ernten sie dafĂŒr anstatt unserer Bewunderung meist nur Ekel, Hass und Angst?
Dieser und vielen weiteren Fragen geht Spinnenexperte Philipp Schroeder im Zoo Duisburg bei dem Workshop: „Keine Angst vor Spinnen – eine Konfrontation“ auf den Grund. Erfahren Sie nicht nur Wissenswertes und Skurriles aus der Welt der heimischen und exotischen Spinnen, sondern nutzen Sie auch die Gelegenheit, ihre Angst vor Spinnen zu ĂŒberwinden! Wer mag, darf sich sogar einigen lebenden Vertretern vorsichtig annĂ€hern und – falls gewĂŒnscht - Kontakt zu ihnen aufnehmen.

Vortrag & GesprÀch mit Gelegenheit zur Spinnenbegegnung
‱ Datum: 16.03.2013, 15:00 Uhr
‱ Dauer: ca. 2 Stunden
‱ Kosten: 15 € / Person
‱ Teilnehmer: max. 15 Personen
‱ Verbindliche Anmeldung bis spĂ€testens zum 11.03.2013 unter
‱ limpinsel@zoo-duisburg.de

(18.02.2013, 11:01)
Zoo Duisburg:   Winterticket-Aktion vom Zoo Duisburg und LMS-Ticket:
Tickets jetzt auch an Vorverkaufsstellen erhÀltlich

Wer meint, ein Zoobesuch im Winter lohne sich nicht, hat nun die Chance, sich zum gĂŒnstigen Kurs eines Besseren belehren zu lassen. Das sensationelle Winterticket fĂŒr den Zoo Duisburg gewĂ€hrt dem KĂ€ufer einen Rabatt von ganzen 50 % auf den regulĂ€ren Zooeintrittspreis – Delfinarium inklusive. Die Tore und TierhĂ€user des Zoos sind jeden Tag von 9.00 bis 16.00 Uhr fĂŒr Sie geöffnet. Dieses Angebot gilt noch bis zum 28.02.2013.
Bislang war das Angebot nur ĂŒber den Online-Shop von LMS-Ticket erhĂ€ltlich. Nun aber gibt es auch die Möglichkeit, die Tickets an den LMS-Vorverkaufsstellen in Dinslaken, Duisburg, Essen, Moers und Oberhausen direkt zu erwerben. Die Adressen der Shops finden Sie unter
www.lms-ticket.de/zoo-duisburg/.
Bitte beachten Sie, dass die Wintertickets nicht an den Zookassen vertrieben werden und dass die Tickets nach dem 28.02.2013 ihre GĂŒltigkeit verlieren.
VersĂŒĂŸen Sie sich also die letzten Tage des Februars mit einem ausgedehnten Winterspaziergang durch den Zoo Duisburg – die Gelegenheit ist gĂŒnstig

(18.02.2013, 09:35)
Zoo Duisburg:   Koala-Weibchen ALINGA wird Schottin

Im Rahmen des vom Zoo Duisburg aus europaweit koordinierten Zuchtprogrammes fĂŒr den Koala, wechselt das am Kaiserberg vor knapp 2 Jahren geborene Koala-Weibchen ALINGA in den Zoo Edinburgh nach Schottland. In der Sprache der Aborigines bedeutet der Name ALINGA „Sonne“, und die geht bei den beiden derzeit im schottischen Zoo gepflegten Koala-MĂ€nnchen GOONAROO und YABBRA wahrlich jetzt auf, dĂŒrfen sie sich doch erstmals ĂŒber eine wunderschöne Koala-Dame und letztlich Zuchtpartnerin freuen. Und das auch noch am Valentinstag!!!
Der Zoo Edinburgh und der Zoo Duisburg haben eines offensichtlich gemeinsam: in den jeweiligen LĂ€ndern sind es die einzigen Zoologischen GĂ€rten, die Koalas der Öffentlichkeit prĂ€sentieren. An den Kaiserberg pilgern seit Jahren Koala-Fans aus ganz Deutschland und den NachbarlĂ€ndern. Gerade auch, weil der Zoo Duisburg ein Garant bei der Nachzucht ist: weit ĂŒber 20 Jungtiere konnten seit Beginn der Koala-Haltung im Jahre 1994 aufgezogen und auch an Partnerzoos vermittelt werden. Weltweit weist nur noch der Zoo in San Diego/USA Ă€hnliche Zuchterfolge in Menschenobhut auf.
Neue Halter wie vor Jahren der Zoo Edinburgh starten grundsĂ€tzlich mit einer MĂ€nnergruppe, um wichtige Erfahrungen zu sammeln. Dass den schottischen Kollegen nun ermöglicht wird zu zĂŒchten, freut angesichts der bevorstehenden Hundertjahrfeier im Zoo Edinburgh doppelt und dreifach!
Entsprechend ist die Vorfreude auch zwei Mitarbeitern des Zoo Edinburgh anzusehen, die ALINGA persönlich in Duisburg abholen kamen. Zwei volle Tage vor dem Abflug nutzten Darren McGarry, Head of Living Collections, sowie Lorna Hughes, Team Leader of Primates & Koalas, zum intensiven direkten Austausch mit den Duisburger Kollegen. McGarry bekrĂ€ftigte gegenĂŒber dem Duisburger Management, welche weitreichenden Verbesserungen die Koala-Anlage in Edinburgh dank der Duisburger Empfehlungen erfahren hat und wie aufgeregt man sei, nun endlich ein Weibchen ĂŒbernehmen zu dĂŒrfen.
Koalas sind an sich schon sehr speziell, allein aufgrund der Tatsache, dass sie mit nichts anderem als verschiedenen Arten von Eukalyptus am Leben zu halten sind. Richtig toll wird es allerdings, wenn es darum geht, sie mit dem Flugzeug von A nach B zu bringen. WĂ€hrend „normale“ Zootiere wie gewöhnlich im Frachtabteil transportiert werden, fliegen Koalas im Passagierabteil mit!

LUFTHANSA sponsert den Transport des Koala-Weibchens von DĂŒsseldorf nach Edinburgh und unterstĂŒtzte McGarry und Hughes bei der Reiseorganisation des ungewöhnlichen Fluggastes. So steht fĂŒr ALINGA und ihre Begleiter beim Umsteigen am Frankfurter Flughafen ein persönlicher Shuttle-Service bereit, um die Gruppe schnell und ohne Umwege an die LUFTHANSA-Maschine zur Weiterreise nach Edinburgh zu bringen.
Zu guter Letzt sorgt noch die Bundespolizei höchstpersönlich dafĂŒr, dass das VIP-Tier ALINGA ohne jegliche Verzögerung eingecheckt und schnellstmöglich zum Flugzeug gefahren wird. Koala möchte man sein

In den vergangenen 100 Jahren ist der Bestand der Koalas in Australien von ehemals mehreren Millionen auf nur noch maximal 250 000 Tiere geschrumpft – Tendenz weiter sinkend. Riesige FlĂ€chen intakten Eukalyptuswaldes wurden und werden abgeholzt, um FlĂ€chen fĂŒr Siedlungen, Industrie, Straßen oder Landwirtschaft zu schaffen. Mehr und mehr natĂŒrlicher Lebensraum schwindet, so dass den Koalas kaum noch geeignete Reviere verbleiben. In manchen Regionen sind sie bereits ausgerottet. Die Erhaltungszucht in Menschenobhut nimmt demzufolge eine wichtige Position im praktizierten Natur- und Artenschutz ein, indem eine genetisch intakte, sich selbst erhaltende Zoopopulation geschaffen wird und wertvolle AufklĂ€rungsarbeit betrieben wird. Zootiere könnten im Ernstfall zu einem spĂ€teren Zeitpunkt wiederausgebĂŒrgert werden und so zum Fortbestand der Art in der Natur beitragen. Gespannt blickt man in der kommenden Zeit daher nach Edinburgh!
(14.02.2013, 11:33)
Zoo Duisburg:   Lernen Sie die Vorbilder der tierischen Zeichentrickhelden kennen!

Egal, ob klassischer Zeichentrick oder moderne Animationstechnik: Tierische Charaktere sind die absoluten Lieblinge der Trickfilmliebhaber.
Die Artenvielfalt, die anfangs von Walt Disney als Urvater der vierbeinigen, gefiederten oder geschuppten Helden geschaffen wurde, hat sich im Laufe der Zeit immens erweitert. Zu Beginn seines Schaffens entwickelte er vorwiegend Figuren, die er an der heimischen Farm antraf, wie z.B. schnatternde Enten, kecke MĂ€use und treue Hunde. Doch es dauerte nicht lange, bis exotische Tiere das Spektrum der beliebten Persönlichkeiten vergrĂ¶ĂŸerten. Wir kennen lispelnde Pythons, honigschleckende BĂ€ren, stolze Löwen, scheue Rehe – die Liste erscheint endlos. Das Erfolgsrezept ist einfach und gut: Nimm die CharakterzĂŒge, fĂŒr die eine Tierart bekannt ist, und stelle sie in den Geschichten ĂŒbertrieben dar. Der Spaß ist garantiert.
Doch stimmen die Darstellungen immer mit der Natur ĂŒberein, oder werden den Tieren manchmal Dinge hinzugedichtet? Haben Kattas wirklich einen König, oder mĂŒsste KING JULIEN aus den Madagascar-Filmen eigentlich kleine Brötchen backen? Probieren BĂ€ren es immer mit GemĂŒtlichkeit, wie BALU uns vorsingt? Oder findet man dicke Freunde wie die zwischen dem ErdmĂ€nnchen TIMON und dem Warzenschwein PUMBA auch in der afrikanischen Natur?
Erfahren Sie die Antworten auf diese und weitere Fragen bei der

ThemenfĂŒhrung „Tierische Zeichentrickhelden“
am Sonntag, den 10.02.2013 um 12:00 und 14:00 Uhr.
Jeweils Treffpunkt am Haupteingang.

Die FĂŒhrung ist kostenlos - lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten.
Verbindliche Anmeldungen werden bis Freitag, den 10.02.2013, 12:00 Uhr unter der E-Mail-Adresse zentrale@zoo-duisburg.de mit dem Stichwort „Zeichentrickhelden“ gerne entgegengenommen. Die Teilnehmerzahl pro FĂŒhrung ist auf 20 Personen begrenzt.
Dass Walt Disney sich vorwiegend mit tierischen Persönlichkeiten auseinandergesetzt hat, liegt im Übrigen nicht nur daran, dass sie besonders niedlich oder witzig dargestellt werden können. Ein wichtiges Anliegen war fĂŒr ihn auch immer, die Natur in all ihrer Vielfalt zu bewahren.
(04.02.2013, 10:17)
Zoo Duisburg:   Maite Kelly als Tierpflegerin im Zoo Duisburg
NKL und Maite Kelly vergeben Schnupperpraktikum als Tierpfleger

Bewerbertag fĂŒr ĂŒber 50-JĂ€hrige in Duisburg am Donnerstag, 24. Januar 2013

"Wenn ich groß bin, werde ich Pilot, Tierpfleger oder Feuerwehrmann!" Als Kind hat man die unterschiedlichsten Vorstellungen von dem, was man spĂ€ter einmal werden möchte und auch als Erwachsener stellt man sich gelegentlich die Frage, ob man sich richtig entschieden hat. Die Aktion NKL-Lebenstraum will genau hier unterstĂŒtzen und macht bereits zum sechsten Mal in Folge Traumberufe erlebbar. Einer von vier Partnern der Aktion ist der Zoo Duisburg, der ein Schnupperpraktikum als Tierpfleger/-in zur VerfĂŒgung stellt.
Beim Bewerbertag werden fĂŒnf Kandidaten anwesend sein, die aus allen Einsendungen ausgewĂ€hlt worden sind. Sie bekommen die Chance, sich dem Partnerunternehmen persönlich vorzustellen und durch die Übernahme von kleinen Aufgaben zu zeigen, warum gerade sie es verdient haben, als NKL-Praktikant mit den Tieren des Zoos zu arbeiten und die Mitarbeiter bei ihrer tĂ€glichen Arbeit zu unterstĂŒtzen. Wichtig sind an diesem Tag jedoch weder Durchsetzungsvermögen noch Fachwissen, sondern Begeisterung, Leidenschaft und Lebensfreude. Denn die Bewerbertage sollen vor allem Spaß machen und fĂŒr alle Teilnehmer zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.
Mit von der Partie ist SÀngerin Maite Kelly, die den Kandidaten beim Bewerbertag tatkrÀftig zur Seite steht.
Neben dem Zoo Duisburg unterstĂŒtzen drei weitere Unternehmen und Promis den NKL-Lebenstraum: Florian Fitz berichtete beim Bewerbertag fĂŒr das Praktikum auf der MS Astor von seinen Erfahrungen als Kreuzfahrer, Stefan Marquard unterstĂŒtzte die Kandidaten bei Schneider Wein als "Winzer" in der Pfalz und Sonja Zietlow wird den Kandidaten des Berufes "Pilot" bei Air Hamburg tatkrĂ€ftig zur Seite stehen.

Weitere Informationen unter www.nkl.de.
(23.01.2013, 13:15)
Holger Wientjes:   NatĂŒrliche Selektion wieÂŽs scheint...
(15.01.2013, 08:41)
Zoo Duisburg:   Albino-KĂ€nguru vom Fuchs gerissen

NALA, das schneeweiße und rotĂ€ugige Bennett-KĂ€nguru und Publikumsliebling am Kaiserberg, wĂ€re morgen ein Jahr alt geworden. WĂ€re da nur nicht der Fuchs gewesen, der das Albino-KĂ€nguru am Wochenende zum Entsetzen aller gerissen hat.
Mitte 2012 staunten die Pfleger nicht schlecht, als ihnen bei der morgendlichen Kontrollrunde durch ihr Revier ein schneeweißer, tennisballgroßer Kopf aus dem Beutel eines Muttertieres entgegen gestreckt wurde: Duisburgs erstes Albino-KĂ€nguru wuchs da gerade heran!
Albinismus ist eine Sammelbezeichnung fĂŒr angeborene Störungen in der Biosynthese der Melanine (Pigmente oder Farbstoffe) und der daraus resultierenden helleren Haut-, Haar- und Augenfarbe. Betroffene Tiere nennt man Albinos. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Albino-KĂ€nguru das Licht der Welt erblickt, liegt bei etwa 1:20 000!
In den Folgemonaten entstand ein kleiner Hype um das anfangs namenlose Weibchen. Zahlreiche Medienvertreter – ob schreibende Zunft, Radioreporter oder Kamerateams – berichteten wochenlang ĂŒber das KĂ€nguru, das letztlich einen der Aborigines-Sprache entlehnten Namen bekam: NALA fĂŒr „Geschenk“.
„Weißlinge“ haben in der Wildbahn einen entscheidenden Nachteil: sie sind fĂŒr Beutegreifer sehr gut zu sehen. Da FĂŒchse immer wieder in den Zoo Duisburg vom benachbarten Kaiserberg einfallen, hatte man einen Absperrbereich errichtet, der es gerade auch NALA erlauben sollte, nachts bei Bedarf den Stall zu verlassen, so geschĂŒtzt als möglich.
Die Schlauheit der FĂŒchse ist am Wochenende leider unter Beweis gestellt worden. Irgendwie gelang es einem Vertreter, auch diesen Bereich zu ĂŒberwinden und das KĂ€nguru zu töten.
(15.01.2013, 08:23)
Zoo Duisburg:   Wie Tiere durch den Winter kommen

Auch wenn er laut Kalender lĂ€ngst angekommen ist – so richtig hat er noch nicht Einzug gehalten: der Winter. Diese kalte Jahreszeit, in der wir Menschen mit dicker Kleidung und technischen Errungenschaften der KĂ€lte trotzen, mĂŒssen Tiere mit anderen Strategien ĂŒberstehen. Oder sind die Strategien von Tier und Mensch letzten Endes gar nicht so unterschiedlich?
Schließlich gibt es so manchen Vertreter unter uns, der genau wie die Störche lieber rechtzeitig Reißaus vor der großen KĂ€lte nimmt und gen SĂŒden fliegt, wo fĂŒr angenehme Temperaturen und gute Verköstigung gesorgt ist.
Andere vergraben sich lieber und halten sich da auf, wo sie die Minusgrade nicht erreichen können – wie beispielsweise unsere Frösche oder Eidechsen. Aber natĂŒrlich mĂŒssen die meisten von uns auch im Winter vor die HaustĂŒr, um den Alltag zu bestreiten. Was hĂ€lt da wĂ€rmer als eine Daunenjacke? Höchstens die eigene Speckschicht – denn beides isoliert ganz hervorragend, was auch die GĂ€nse und Robben wissen.
Mehr Details und weitere erstaunliche Methoden in Sachen Frostschutz stellt Ihnen ein Zoomitarbeiter am Sonntag, den 13.01.2013 um 12:00 und 14:00 Uhr im Rahmen der ThemenfĂŒhrung „Tiere in der KĂ€lte“ vor. Die FĂŒhrung ist kostenlos, nur der Zooeintritt ist zu entrichten.
Übrigens: Zum Wochenende soll der Winter doch noch kommen
 Packen Sie sich also warm ein, wenn Sie sich die tierischen Tipps fĂŒr den Winter anhören. AufwĂ€rmen können Sie sich nach der FĂŒhrung wunderbar in einem unserer TierhĂ€user oder bei einem heißen Kakao in der Afrika Lodge.
(11.01.2013, 08:49)
Zoo Duisburg:   Inventur im Zoo – das große ZĂ€hlen hat ein Ende

Wie alle Jahre wieder so ist auch dieses Mal kurz vor dem Jahreswechsel vom Wissenschaftlichen Leiter des Zoos, Dr. Jochen Reiter, den Revierpflegern der Auftrag erteilt worden, die Tier-Inventur durchzufĂŒhren. Da wurde eifrig gezĂ€hlt, vermessen und gewogen, wurden BestandsbĂŒcher gewĂ€lzt und Daten abgeglichen. Peinlich genau wird jedes Individuum mitsamt seiner besonderen Kennzeichen festgehalten, wie z.B. Angabe des Geschlechtes, Geburtsdatums, seiner Ohr-Kennmarken, Brandzeichen oder computerlesbaren Mikro-Transponder unter der HautoberflĂ€che. Am Ende von ĂŒberlangen Listen und nach dem Addieren vieler Zahlen steht nun fest:

Es leben im Zoo Duisburg derzeit 3.657 Tier-Individuen in 262 Arten

Der Saisonstart des letzten Jahres war maßgeblich durch die Eröffnung der neuen Freianlage fĂŒr sĂŒdamerikanische BrillenbĂ€ren gekennzeichnet, die damit erstmals am Kaiserberg Einzug hielten. PABLO und HUANCA lebten sich hervorragend ein und haben sich kĂŒrzlich verpaart. Die Zucht der bedrohten GroßbĂ€ren wĂ€re fĂŒr das EuropĂ€ische Erhaltungszuchtprogramm von Ă€ußerst großem Wert.
Im ausgehenden Jahr 2011 waren erstmals in der Geschichte der Koala-Haltung in Duisburg gleich drei Koala-Jungtiere geboren worden, die die Besucher im Jahr 2012 beim Heranwachsen ausgiebig beobachten konnten. In den kommenden Wochen werden weitere zwei Jungtiere ihren mĂŒtterlichen Beutel verlassen. Duisburg zĂ€hlt damit zu einer DER Hochburgen fĂŒr die Haltung und Zucht von Koalas in Menschenobhut weltweit.
Gleiches gilt mittlerweile fĂŒr die Ă€ußerst seltenen Riesenotter. Ein gesunder Viererwurf wĂ€chst heran, der sich im FrĂŒhjahr bei entsprechenden Temperaturen wild tobend im großen Außenbadebecken zeigen wird.
Weitere beachtenswerte Geburten gab es wie die Jahre zuvor schon bei den Gorillas, Vielfraßen, Großen AmeisenbĂ€ren, Flachlandtapiren, GĂ€nsegeiern, SĂŒdlichen Hornraben, Hammerköpfen und – als Erstzucht – bei den BartkĂ€uzen.
Mit der sĂŒdostasiatischen Fischkatze kam eine bedrohte Katzenart an den Kaiserberg, die der Zoo Duisburg bislang noch nicht im Bestand hatte. Der passende Partner ist von der Zuchtbuchkoordination zugewiesen worden, er kommt zur Freude aller in den nĂ€chsten Wochen.
Last but not least und als wahrlich lebendiger Gegenpol zu den Attacken der Tieraktivisten erfreuen sich nicht nur die zu Recht als Sensation gefeierten drei Jungdelfine aus dem Jahre 2011 bester Gesundheit, sondern die komplette Gruppe der neun Delfine im Duisburger RWE-Delfinarium, die die Zoobesucher ungebrochen in ihren Bann ziehen und fĂŒr den Schutz ihrer bedrohten Artgenossen in den Weltmeeren werben.
(11.01.2013, 08:47)
Zoo Duisburg:   Schöne Bescherung im RWE – DELFINARIUM

Schon lĂ€ngst ist es in Duisburg zu einer Tradition geworden, dass die Duisburger Delfine zu Heilig Abend BĂ€lle aus dem Wasserbecken schießen, die es sozusagen „an sich“ haben: Kinder, die schnell und geschickt genug sind, einen der anfliegenden BĂ€lle zu fangen, können diesen sogleich gegen ein PrĂ€sent eintauschen.
Heilig Abend ist die beste Gelegenheit, die Kinder und den einen Teil des Kegels aus dem Haus zu werfen, damit der andere Teil des Kegels in Ruhe die festlichen Vorbereitungen treffen kann. Was kann es da Schöneres geben, als bei frostigem Wetter dick eingepackt in den Zoo Duisburg zu gehen? Damit die nötige WĂ€rme in den eigenen Körper zurĂŒckfließt, darf der Besuch der DelfinvorfĂŒhrung unter transparentem Dach bestimmt nicht fehlen.

Kinder bis 13 Jahre haben
am Heilig Abend, Montag dem 24. Dezember 2012,
freien Eintritt in den Zoo sowie ins RWE-Delfinarium.
Das RWE-Delfinarium ist wĂ€hrend der VorfĂŒhrungen beheizt.

Die VorfĂŒhrungen finden um 11.30 und 13.00 Uhr statt.

Beide Zoo-Kassen sind geöffnet
(Haupteingang und Tiger-Eingang am Autobahnparkplatz Kaiserberg)

am Heilig Abend, Montag dem 24. Dezember 2012, von 9.00 bis 13.00 Uhr und
am ersten Weihnachtstag, Dienstag dem 25. Dezember 2012, von 10.00 bis 16.00 Uhr und
am zweiten Weihnachtstag, Mittwoch dem 26. Dezember 2012, von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
am Silvestertag, Montag dem 31. Dezember 2012, von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und
an Neujahr, Dienstag dem 1. Januar 2013, in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr.


Achtung!

Am 25. / 26. Dezember 2012 sowie am 01. Januar 2013 finden die VorfĂŒhrungen im RWE-Delfinarium um 11.30 und 15.00 Uhr statt.

Am 31. Dezember 2011 findet eine VorfĂŒhrung um 11.30 Uhr statt.

(20.12.2012, 10:23)
Zoo Duisburg:   Kostenloses Adventsbasteln im Zoo Duisburg

Die kĂŒnstlerische WundertĂŒte Peter AllenschlĂ€ger, vielen besser bekannt als „Wurzel“, der nicht nur Tausenden von Waldjugend-Kindern die Liebe zur Natur gelehrt hat, sondern auch im Zoo Duisburg seit vielen Jahren Naturseminare, NachtfĂŒhrungen und Basteln anbietet, bastelt auch heuer wieder traditionell mit den kleinen Zoobesuchern vorweihnachtliche kleine Geschenke oder Baumbehang.
Auch an diesem Adventssonntag, dem 09.12.12 wird er wieder samt Papier, Schere und Kleber von 13.00 bis 16.00 Uhr im Pavillon im Chinesischen Garten seine KĂŒnste an die kleinen Zoobesucher weitergeben - vielleicht kommt ja das ein oder andere Geschenk fĂŒr Oma oder Tante dabei heraus

Die Veranstaltung ist kostenlos, es muss lediglich der Zooeintritt bezahlt werden.
(06.12.2012, 15:06)
Zoo Duisburg:   Tierisch bezaubernde Geschenke aus den NRW-Partnerzoos: mit der Dauerkarte ein Jahr Freude schenken!

Alle Jahre wieder
kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch die Frage auf, wie man seinen Lieben eine besondere Freude zum Weihnachtsfest machen kann. Die elf Partnerzoos in NRW bieten allesamt mehr als nur eine Geschenkidee!
Allen voran verspricht die Dauerkarte fĂŒr den Lieblingszoo an 365 Tagen beeindruckende Tiererlebnisse, tolle Veranstaltungen und viele exklusive Vorteile fĂŒr ihre Besitzer. Wussten Sie schon, dass man mit einer Dauerkarte eines der elf Partnerzoos ErmĂ€ĂŸigungen in den zehn anderen zoologischen GĂ€rten erhĂ€lt? Ein Extrabonbon ist der NRW-Partnerzootag, an dem jedem Jahreskartenbesitzer freier Eintritt in alle Partnerzoos gewĂ€hrt wird.
NatĂŒrlich ist die Palette der tierischen Geschenkideen mit der Jahreskarte noch lĂ€ngst nicht ausgeschöpft! Tagestickets fĂŒr einen Winterausflug lassen die Herzen von Tierfreunden hĂŒpfen. Auch Gutscheine fĂŒr eine der zahlreichen, spannenden FĂŒhrungen bescheren allen großen und kleinen Tierbegeisterten garantiert einen erlebnisreichen Tag im Zoo mit neuen Einblicken. Ein originelles Geschenk ist jedem mit einer Tierpatenschaft sicher: ErdmĂ€nnchen, Vielfraß oder doch lieber Stachelschwein?
Und fĂŒr alle, die schon immer einmal in die Rolle des Tierpflegers schlĂŒpfen wollten, hat der Zoo-Duisburg DIE Geschenkidee schlechthin. Das Angebot „Tierpfleger fĂŒr Âœ Tag“ entfĂŒhrt den Beschenkten ca. 4 Stunden lang hinter die Kulissen des Zoos und verleiht echtes Insider-Feeling! Noch sind PlĂ€tze fĂŒr 2013 frei

Wer ein kleines StĂŒckchen Zoo zu Weihnachten nach Hause holen möchte, ist im Zoo-Shop am Haupteingang richtig. Zauberhafte PlĂŒschtiere, BĂŒcher und Vieles mehr lassen die Augen unter dem Tannenbaum leuchten. Wichtige Mitteilung fĂŒr Last-Minute-KĂ€ufer: Unser Zoo-Shop hat auch an Heiligabend bis 13 Uhr geöffnet.
(05.12.2012, 12:07)
Zoo Duisburg:   Kleine Brazza-Meerkatze immer selbstĂ€ndiger

Bei dem Namen Brazza-Meerkatze staunt nicht nur der Laie. Als gĂ€ngigste ErklĂ€rung fĂŒr „Meerkatze“ gilt, dass dieser Name von dem Sanskrit-Wort markata abgeleitet wurde, was Affe bedeutet. Denn weder sind diese Affen mit Katzen verwandt, noch leben sie im oder am Meer. Der Begriff „Brazza“ wiederum stammt von dem französischen Entdecker dieser Affen, Pierre De Brazza, nach dem diese Tiere benannt wurden.
Der Zoo Duisburg hegt eine lange Tradition bei der Haltung und Zucht dieser bedrohten Art. Im Mai dieses Jahres brachte das in Duisburg geborene, 9jĂ€hrige Weibchen UTA ihr viertes Jungtier zur Welt: eine Tochter. Der Vater ist der 14jĂ€hrige CUTHBERT, der 2008 vom Zoo Lodz an den Kaiserberg wechselte. Nach den ersten Lebensmonaten sieht man der noch namenlosen Tochter deutlich an, dass sie weitaus selbstĂ€ndiger geworden ist und vergnĂŒgt im großen Innengehege klettert und springt.
Seit vielen Jahren wird im Zoo Duisburg eine erfolgreiche Vergesellschaftung der Gorillas und der Brazza-Meerkatzen auf der Freianlage, dem Gorilla-Bush, praktiziert. FĂŒr die kleine Brazza-Meerkatze wird es allerdings noch etwas dauern, bis sie groß und flink genug ist, um im nĂ€chsten Jahr Bekanntschaft mit den sanften schwarzen Riesen zu machen.

(22.11.2012, 15:01)
RĂŒdiger:   Wird Duisburg weiterhin BreitmĂ€uler halten oder werden erst Umbauten vorgenommen , damit ein Kleinherde 1,2 Nashörmner UnterkĂŒnfte finden werden?
(18.11.2012, 14:10)
Jana:   "Uebrigens" sollte es heissen...
(17.11.2012, 15:15)
Jana:   @Jonas Homburg Baerenstummelaffen fuer Tschechien? Super! Uebrichengs tippe ich auf Ostrava, wo man fuer Schimpansenhaus (im Bau) auch neu mit Guerezas plannt.
(17.11.2012, 15:13)
Zoo Duisburg:   Greiser Nashornbulle euthanasiert

Eines der Ă€ltesten in Europa lebenden Nashörner musste gestern im Zoo Duisburg euthanasiert werden. Zunehmende Altersgebrechen beim rund 50jĂ€hrigen Breitmaulnashornbullen HLUTI ließen den Zooverantwortlichen keine andere Wahl mehr: der Bulle sollte auf keinen Fall leiden.
Wie die beiden Nashörner ursprĂŒnglich nach Duisburg kamen, liest sich in der Chronik zum 50jĂ€hrigen Bestehen des Zoos Ă€ußerst spannend. Der damalige Direktor Dr. Gewalt schreibt:

Duisburgs erste [
] Nashörner waren ein ausgesprochener Gelegenheitskauf, handelte es sich doch um die damals noch sehr seltenen Weißen Nashörner, von denen nur der Zoo Berlin ein Paar besaß. Ein Telefon-Anruf vom Kap der Guten Hoffnung ließ eines frĂŒhen Morgens wissen, daß der vielzitierte „schnell-entschlossene KĂ€ufer“ zwei Weiße Rhinozerosse [
] haben könnte, da sie bereits an Bord der USARAMO und auf der Reede von Freetown, ihre Besteller aber in Konkurs gegangen seien. Da wir selbst fĂŒr Nashörner weder Geld noch Unterbringung besaßen, blieb nur die Duisburger Lösung: [
] das „jawoll, wir spenden die Nashörner!“ kam noch vor dem Mittagessen [Anm.: vom damaligen MĂ€zen H. Horten]; dann haben wir eine Woche lang Tag und Nacht Bahnschwellen gerammt, und dann waren HLUTI und NONGOMA da [
]. Und mit den Bahnschwellen hatten wir nebenbei festgeklopft, daß drei Jahre spĂ€ter eine Anlage namens AFRIKANUM eröffnet wurde


Das Nashornpaar machte in den letzten vielen Jahren eine Ă€ußerst gelungene und ansprechende Vergesellschaftung mit der großen Damara-Zebraherde aus.
NatĂŒrlich besteht ein großer Unterschied zwischen dem Verlust eines Menschen und dem eines Tieres. Dennoch wiegt der Abgang dieses Charaktertieres bei den Pflegern sehr schwer, die seit Dekaden mit den tonnenschweren Nashörnern arbeiteten. Und trotz der Alltagshektik immer Zeit fanden, ihren SchĂŒtzlingen ausgiebige Streicheleinheiten zukommen zu lassen.

Foto: Zoo Duisburg, Kuster/www.zoo-foto.de
(16.11.2012, 09:55)
Jonas Homburg:   Ich habe bei einem Besuch gestern zufĂ€llig bei den BĂ€renstummelaffen ein GesprĂ€ch zwischen drei Mitarbeitern gehört, es war die Rede von 1,2 Tieren aus Erfurt, und der Abgabe von Tieren (leider keine genaue Zahl) nach Tschechien. Am Ende sollten drei Zuchtweibchen in Duisburg sein. Weiß jemand vielleicht genaueres und wie viele Tiere sind ĂŒberhaupt z.Zt. da bzw. welchen Alters? Ich hörte nĂ€mlich auch, dass der tschechische Zoo keine zuchtfĂ€higen Tiere haben muss, sondern nur Haltungserfahrungen sammel möchte.
(04.11.2012, 19:42)
Zoo Duisburg:   Als Tierpfleger Zooluft schnuppern

Wer möchte nicht gerne einmal hinter die Kulissen eines Zoos schnuppern, Robben, Affen, Koalas, Kamele oder Delfine hautnah erleben und sie auch pflegen und versorgen? Im Zoo Duisburg kann man fĂŒr einen halben Tag in die Rolle eines Tierpflegers schlĂŒpfen. Wer mindestens 18 Jahre alt ist, sich in guter körperlicher Verfassung befindet, krankenversichert und vor allem tierbegeistert ist, kann zwischen 8.15 Uhr und 12 Uhr in seinem Lieblingsrevier mitarbeiten. Unter Anleitung der qualifizierten Zootierpfleger gehören Schaufel, Besen, Mistgabel und Schubkarre zum Handwerkszeug. In einem Revier dĂŒrfen Tierpfleger mehrere Tierarten versorgen und betreuen, Gehege und Stallungen sĂ€ubern und Futter zubereiten.

Die Anzahl der Termine, die dienstags bis freitags möglich sind, ist begrenzt. Eine rechtzeitige Anmeldung fĂŒr das Jahr 2013 ist deshalb erforderlich. Ab 2. November können sich Tierfreundinnen und Tierfreunde ab 9 Uhr anmelden. Nach dem offiziellen Start am 2.11. sind Anmeldungen danach Mo und Di von 15-18 Uhr und Mi und Do von 10-14 Uhr unter der Telefonnummer 0203/30 55 975 möglich. Die Kosten fĂŒr dieses einmalige Erlebnis betragen 250 Euro.

(29.10.2012, 09:09)
Zoo Duisburg:   Lisztaffen-Zwillinge erblicken das Licht der Welt

Die Listzaffen im Äquatorium des Zoo Duisburg haben vorgestern Nachwuchs bekommen! Die Zwillinge hĂ€ngen an einem der beiden Elterntiere. Das ist nichts Ungewöhnliches bei KrallenĂ€ffchen, im Gegenteil: der Vater beteiligt sich von Beginn an enorm an der Aufzucht, indem er vorrangig die Jungtiere trĂ€gt. Erstaunlich ist die Leistung der Jungtiere, die sich dabei von der 1. Lebensminute an aus eigener Kraft auf dem RĂŒcken, im Nacken, ĂŒber den HĂŒften oder an den Körperseiten festhalten.
Lisztaffen verdanken ihren Namen den weißen, wie nach hinten gekĂ€mmt wirkenden Kopfhaaren, die der Frisur des berĂŒhmten ungarischen Komponisten Franz Liszt Ă€hneln. Im Englischen wird der Lisztaffe auch "Cotton-top Tamarin" genannt, da die Kopfhaare wie ein KnĂ€uel Baumwolle wirken.
Lisztaffen haben ein sehr kleines Verbreitungsgebiet und leben nur in den UrwĂ€ldern Nordkolumbiens und Panamas. Hier durchstreifen sie in kleinen Gruppen ihr mehrere Hektar großes Revier. Eine Gruppe besteht aus einem Elternpaar und deren Nachkommen verschiedenen Alters. Mit ihren sehr langen Beinen, den scharfen Krallen an den FĂŒĂŸen und ihrem langen Schwanz als Balancierorgan klettern sie Ă€ußerst geschickt durch das GeĂ€st der BĂ€ume. Nicht selten zeigen die kleinen Tiere SprĂŒnge bis 3 m LĂ€nge.
(26.10.2012, 11:49)
Zoo Duisburg:   Seelöwen-Jungtier JACK mischt die Gruppe auf

Im Juni brachte die in Duisburg geborene, 10jĂ€hrige Seelöwen-Dame KATJA erfolgreich ihr erstes Jungtier zur Welt, Sohn JACK. Die damals liebevoll per Hand aufgezogene KATJA freundete sich schnell mit dem offenkundig sehr frĂŒhreifen, 2jĂ€hrigen SAM an, der 2010 an den Kaiserberg kam.
In den ersten Lebenswochen hat sich JACK vorwiegend an Land aufgehalten, denn Seelöwen-Jungtiere mĂŒssen das Schwimmen erstaunlicherweise erlernen! Mittlerweile klappt es besser denn je: JACK ist wahrlich in seinem Element, unternimmt einen Tauchgang nach dem anderen und schießt schon mal kreuz und quer durchs Wasser. FĂŒr die anderen Artgenossen bedeutet JACK schlichtweg eins: eine super BeschĂ€ftigung! Der neue Mitbewohner hat sich toll in die Gruppe integriert und kann es kaum erwarten, es den Großen bei den tĂ€glichen VorfĂŒhrungen gleichzutun und mitzuwirken.
Der GrĂ¶ĂŸenunterschied zwischen adulten Weibchen und MĂ€nnchen ist bei Kalifornischen Seelöwen gewaltig: JACK’s Mutter wird letztlich gerade einmal auf ein Drittel der Körpermasse ihres Sohnes kommen, denn dieser wird sich ĂŒber die kommenden Jahre hinweg zu einem Muskelpaket von bis zu 300 kg auswachsen!

(17.10.2012, 09:39)
Silke Kollrich:   Hier ein Video von dem kleinen Albino-KĂ€nguru: http://de.screen.yahoo.com/k-nguru-kind-entpuppt-sich-153931590.html?pb_list=891963da-d666-4080-be10-e66942e879ba
(12.10.2012, 11:33)
Zoo Duisburg:   Albino-KĂ€nguru ist der Star im Zoo Duisburg

Es war eine Sensation, als im Mai 2012 den Tierpflegern des Zoo Duisburg bei der morgendlichen Kontrollrunde durch ihr Revier ein schneeweißes Jungtier aus dem Beutel eines weiblichen Bennett-KĂ€ngurus entgegen blickte.
Die in Australien heimischen Bennett-KĂ€ngurus sind gemeinhin dunkel-braun gefĂ€rbt. Bei dem Jungtier handelt es sich somit um einen Albino. Der Begriff "Albino" kommt aus dem Spanischen und bedeutet "der Weißliche". Tieren und Menschen mit Albinismus fehlt der Farbstoff Melanin in Haut und Haaren. Dieser Farbstoff sorgt dafĂŒr, dass unter anderem schwarze, braune oder blonde Haare wachsen. In der Wildbahn haben Albinos selten eine Überlebenschance, da sie aufgrund ihrer hellen Fell- und AugenfĂ€rbung sehr auffĂ€llig sind und hĂ€ufig Raubtieren zum Opfer fallen.
Im Zoo jedoch sind Albinos gut behĂŒtet. So auch das junge Albino-KĂ€nguru, das auf den Namen „NALA“ getauft wurde, was „Geschenk“ in der Sprache der Aborigines, der Ureinwohner Australiens, bedeutet.
Sowohl von den Pflegern als auch von den Zoobesuchern wurde das kleine KĂ€ngurumĂ€dchen, mit den rötlichen Augen, der rosa Schnauze und dem schneeweißen Fell sofort ins Herz geschlossen, auch wenn das Jungtier in den ersten Lebensmonaten nur sporadisch zu sehen war, da es sich in KĂ€nguru-typischer Manier hĂ€ufig im schĂŒtzenden Beutel des Muttertieres versteckte.
Seit einigen Tagen hĂŒpft das junge KĂ€nguru nun aber ganztĂ€gig ĂŒber die Australienanlage des Zoos und verzĂŒckt die Besucher. „So sĂŒĂŸ!“ hört man immer wieder von den Besuchergruppen, die sich in großer Zahl vor dem Gehege versammeln.
(10.10.2012, 11:38)
Zoo Duisburg:   Tierpatentag, Lappland-Tage und Ferienprogramm

Der Zoo Duisburg wartet in den kommenden zwei Wochen mit einem großen Aktionsprogramm auf!
FĂŒr den morgigen Samstag, 06.10., hat der Zoo seine Tierpaten als Dankeschön zum großen Patentreffen eingeladen. Unter dem Markenzeichen „Aktion Tierpatenschaften“ hat Frau Dr. Doris Heckermann-Meisters eine Kampagne ins Leben, welche seither die fantastische Summe von insgesamt weit ĂŒber 1 Mio € eingebracht hat. Begeisterte Tierpaten ĂŒbernehmen mit ihrer Patenschaft anteilig die Futterkosten fĂŒr ihr Lieblingstier, ob Gorilla, ErdmĂ€nnchen oder Delfin. Mittlerweile betreut ihr Sohn Thilo Heckermann die unzĂ€hligen Gönner. Ab 12:30 Uhr ist kostenloser Einlass fĂŒr die Paten, die ab 14:00 Uhr von Zoo-Direktor Achim Winkler und seiner Mannschaft durch den Park gefĂŒhrt werden. Ihren wĂŒrdigen Abschluss findet die Veranstaltung mit einem Grillfest.
Eine perfekte Kulisse fĂŒr ein Lappland-Lager bot der Zoo Duisburg schon in den letzten Jahren, nĂ€mlich AUF der Anlage der Rentiere, und wiederholt die Ă€ußerst gelungene Veranstaltung am 06. und 07.10. Ein komplettes, noch heute wĂ€hrend der Begleitung der Herden gebrĂ€uchliches sĂĄmisches Zelt-Lager wird dazu aufgebaut. Rentierschlitten sind ebenso vorhanden wie Lagergestelle und Hausrat. Dazu bieten Renrajd-Uwe und Brigitte tĂ€glich Brotbacken ĂŒber der offenen Feuerstelle (Samstag und Sonntag, 14.00 bis 15.00 Uhr) an. Außerdem besteht die Möglichkeit, Lappland-Produkte (Messer, Rentierfelle, Horn, traditionellen sĂĄmischen Schmuck, selbstgemachtes Sylt und vieles mehr) zu erwerben.
Schließlich stehen noch die Herbstferien vor der TĂŒr! Je Dienstags bis Donnerstags wird der OrigamikĂŒnstler und NaturschĂŒtzer Wurzel im Chinapavillon von 10:00 bis 16:00 Uhr mit Kindern basteln und dabei Wissenswertes aus dem Reich der Tiere zu berichten wissen.
An den beiden Montagen der Ferien darf jeder kleine Besucher an einer Rallye durch den Zoo teilnehmen – jeweils am selben Tag werden um 15:00 Uhr die Gewinner an der Hauptkasse ausgelost und prĂ€miert.
Ganz spezielle Themen werden bei unseren kostenlosen KinderfĂŒhrungen an den Ferien-Freitagen um jeweils 12:00 und 14:00 Uhr behandelt. Schließlich können sich Zoobesucher tĂ€glich einerseits am Infomobil auf der Schauinslandreisen-Lemureninsel zwischen 10:00 und 16:00 Uhr, andererseits am Infostand im Entdeckerhaus (Sparkassen-Erlebniswelt) zwischen 11:00 und 17:00 Uhr ĂŒber Themen zu Tier- und Artenschutz informieren und Exponate begutachten.
(05.10.2012, 12:49)
Zoo Duisburg:   Nachwuchs bei den grĂ¶ĂŸten LandsĂ€ugern Europas

Was ist das grĂ¶ĂŸte lebende LandsĂ€ugetier in Europa? Vielen Menschen kommt hierbei sofort Meister Petz in den Sinn, doch damit wĂ€re dem EuropĂ€ischen Wisent mit einem Körpergewicht von bis zu 900 kg Unrecht getan. Der EuropĂ€ische Wisent ist ein richtiges Kraftpaket mit krĂ€ftiger Schulterregion, erhöhtem Widerrist und breit angesetztem, meist gesenktem Kopf, der ehemals weite Teile Osteuropas bevölkerte.
Infolge der menschlichen Besiedlung und der damit verbundenen Rodung der WĂ€lder wurde der Wisent zu Beginn des letzten Jahrhunderts in seinem gesamten Verbreitungsgebiet ausgerottet. Lediglich 56 Wisente verblieben in einigen Zoologischen GĂ€rten Europas. Durch gezielte ZuchtbemĂŒhungen konnte die Zoopopulation kontinuierlich vergrĂ¶ĂŸert werden, so dass im Jahre 1952 die ersten in Menschenobhut gezĂŒchteten Wisente in dem neu geschaffenen Nationalpark Bialowieza in Polen ausgewildert werden konnten. Weitere Auswilderungsprojekte folgten in den nĂ€chsten Jahrzehnten, so dass heute wieder gesunde, sich selbst erhaltende Wisentherden im Freiland anzutreffen sind.
Die Rettung des Wisents gilt als ein hervorragendes Beispiel der Arterhaltung in menschlicher Obhut. Umso erfreulicher ist es, dass im Zoo Duisburg die Zucht floriert und dieses Jahr gleich zwei WisentkĂ€lber das Licht der Welt erblickten. Die siebenjĂ€hrige Wisentkuh POLIPKA brachte bereits am 27. Juli das weibliche Jungtier DULLA zur Welt. Am 17. September gebar nun auch noch die neunjĂ€hrige Kuh POGODA das gesunde, weibliche KĂ€lbchen DUPRA – ĂŒbrigens bereits ihr viertes Jungtier! Der zehnjĂ€hrige Vater PLUCIK wacht nun noch achtsamer ĂŒber seine Herde am Kaiserberg. Beide KĂ€lber sind tagsĂŒber auf der Außenanlage zu sehen: Entweder messen sie ihre KrĂ€fte miteinander und tollen herum oder sie tanken einen Milch-„Snack“ bei ihren MĂŒttern und dösen dann vor sich hin, um neue KrĂ€fte fĂŒr die nĂ€chste Runde zu sammeln.
Immer wieder fĂŒr Verwirrung sorgen die Begriffe Wisent und Bison. Der Wisent ist der nĂ€chste Verwandte des nordamerikanischen Bisons. Beide Arten gehen auf eine gemeinsame Ursprungsform zurĂŒck, von der sich der Wisent in Europa als Waldbewohner entwickelte, wĂ€hrend der Bison die amerikanischen Steppen bevölkerte.
(27.09.2012, 15:03)
Zoo Duisburg:   Jungvogel bei den Rötelpelikanen

Wohl kaum eine andere Vogelgruppe dĂŒrfte auch nicht fachkundigen Tierfreunden so bekannt sein wie die der Pelikane. Von den insgesamt 7 Arten dieser RuderfĂŒĂŸer leben alle gesellig ebenso wie sĂ€mtliche Formen erkennbar sind an ihren stark dehnbaren HautsĂ€cken (KehlsĂ€cken) zwischen den UnterschnabelĂ€sten; der Oberschnabel dient dabei als Deckel beim Pressen und Abschlucken der Futterfische.
So unkompliziert die Haltung und Pflege der meisten Pelikanarten in Zoologischen GĂ€rten ist, so schwierig bleibt deren Zucht. Mehrfach hatte es in der Gruppe der Duisburger Rötelpelikane Balz und versuchten Nestbau gegeben, aber erst vor wenigen Jahren platzte sozusagen der Knoten und die allerersten Jungvögel am Kaiserberg waren geschlĂŒpft! ZunĂ€chst zeigen sich die SchlĂŒpflinge nackt, nach rund 10 Tagen erst sprießt den Rötelpelikanen ein schneeweißes Dunenkleid, das fĂŒr weitere 3 Monate den Jungvogel warmhalten wird.
In diesem Dunenkleid prĂ€sentiert sich gerade der aktuelle Nachwuchs den Zoobesuchern. Mitten auf der kleinen Insel des Flamingoteiches (hinter dem Haupteingang) hocken derzeit sĂ€mtliche Altvögel um den fußballgroßen Sprössling herum.
Wenn auch Rötelpelikane in ihrer Heimat - Afrika sĂŒdlich der Sahara - weder selten noch als GĂ€ste in Zoos ungewöhnlich sind, so bleibt doch die Zucht dieser stattlichen Vögel ein echtes Problem. Umso erfreulicher ist es, dass die Zucht im Zoo Duisburg in den letzten Jahren nicht nur geglĂŒckt ist, sondern auch alle Anzeichen fĂŒr ihre Dauerhaftigkeit sprechen.
(20.09.2012, 14:25)
Zoo Duisburg:   SonderfĂŒhrung am So, 23. September:
Die moderne Arche Noah

Die Arche Noah kennen viele Kinder wohl nicht mehr aus der Bibel, aber dafĂŒr aus dem Spielzimmer, wo Plastikschiffe mit Tierfiguren bestĂŒckt werden. Jedes Tier ist in zweifacher AusfĂŒhrung da – MĂ€nnchen und Weibchen. Dass Noah die Arche baute, um nicht nur sich, sondern auch die Tierwelt vor dem Untergang zu bewahren, ist den meisten nicht klar.
Diese alte Geschichte ist heute leider erstaunlich aktuell. Gott sandte zu biblischen Zeiten die Sintflut, weil die Menschheit durch ihr egoistisches Handeln seinen Zorn auf sich zog. Auch heute sind es die Menschen, die rĂŒcksichtslos die Natur zerstören, Ressourcen ausbeuten und Tier- und Pflanzenarten vernichten. Aber es gibt einen Kreis verantwortungsbewusster „Noahs“, der genau diese Entwicklung nicht hinnehmen will und dagegen ankĂ€mpft. Genau zu diesem Kreis zĂ€hlen nĂ€mlich die modernen Zoos!
Inzwischen bilden sie oftmals den letzten sicheren Zufluchtsort fĂŒr vom Aussterben bedrohte Mitgeschöpfe. Zwar sind die majestĂ€tischen Sibirischen Tiger, die kletterfreudigen Varis oder die geschickten Fossas an sich perfekt an ihren Lebensraum angepasst. Doch tritt der Mensch mit AktivitĂ€ten wie Wilderei, Lebensraumzerstörung oder Umweltverschmutzung auf den Plan, kommt es zum tĂ€glichen Kampf ums Überleben. Der gesetzliche Schutz der Arten steht oft auf geduldigem Papier - wo die Wirtschaft andere Interessen verfolgt, ist es hĂ€ufig unmöglich, dringend nötige Schutzgebiete einzurichten. Auch die arme, einheimische Bevölkerung versteht oft nicht, wieso man kein Gorillafleisch an ein Restaurant verkaufen soll, wenn man doch mit dem vielen Geld, das man damit verdient, die Familie lĂ€nger versorgen kann als durch „ehrliche“ Arbeit.
Zoos haben sich den Artenschutz inzwischen zu einer Hauptaufgabe gemacht. Tierarten, deren Existenz in der Wildbahn nicht gesichert ist, werden hier gehalten und koordiniert gezĂŒchtet, um sie wieder in die Natur zu bringen, sobald ihr Überleben dort möglich ist.
Lernen Sie bei der kostenfreien SonderfĂŒhrung zum Thema „Der Zoo als Arche Noah“ u.a. Tiere kennen, die schon einmal in der Wildbahn ausgestorben waren und durch die gezielte Zusammenarbeit von Zoos wieder in der Natur vorkommen!

Am 23.09.2012 beginnt je eine FĂŒhrung um 12:00 und 14:00 Uhr am Haupteingang des Zoo Duisburg.
Die Teilnehmeranzahl der FĂŒhrungen ist auf je 25 Personen begrenzt. Anmeldungen werden bis zum 21.09.2012, 14:00 Uhr unter zentrale@zoo-duisburg.de (Stichwort: „Arche Noah“) entgegen genommen.

(17.09.2012, 10:39)
Zoo Duisburg:   Ich gehe gerne in den Zoo Duisburg, weil

Duisburger Prominente im Zoo

Eine Million Menschen besuchen alljĂ€hrlich den Zoo Duisburg. Der Tierpark am Kaiserberg ist damit die beliebteste und mit weitem Abstand meist besuchte Freizeiteinrichtung der Stadt. Was fasziniert Kinder wie Erwachsene so besonders an dem tierischen VergnĂŒgen?
Der Zoo Duisburg befragte dazu einige prominente Duisburger BĂŒrger, wie z.B. NRW-Innenminister Ralf JĂ€ger, BĂŒrgermeister Benno Lensdorf, Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Hans-Werner Tomalak, Firmenchefin Gabriela Grillo, RegierungsprĂ€sidentin Gisela Walsken, Ex-Weltmeister Rolf Milser oder Goldreiterin Nicole Uphoff.
Auf einem Plakat sind diese Persönlichkeiten mit einem Tier abgebildet, das sie besonders ins Herz geschlossen haben, und verraten, warum sie gerne in den Zoo Duisburg gehen.

OberbĂŒrgermeister Sören Link, der Aufsichtsratsvorsitzende des Zoos,
Hans-Werner Tomalak, und Zoodirektor Achim Winkler
werden sich gemeinsam mit einigen der Duisburger Prominenten
am Freitag, den 14. September 2012 um 11.00 Uhr
zwischen die Zebras auf der Afrika-Anlage mischen
und das neue Zooplakat vorstellen.

Ich gehe gerne in den Zoo Duisburg, weil 

Eine Million Menschen besuchen alljĂ€hrlich den Zoo Duisburg. Der Tierpark am Kaiserberg ist damit die beliebteste und mit weitem Abstand meist besuchte Freizeiteinrichtung der Stadt. Was fasziniert Kinder wie Erwachsene so besonders an dem tierischen VergnĂŒgen? Wir befragten prominente Duisburger BĂŒrger, warum sie gerne in den Zoo Duisburg gehen.
Innenminister Ralf JĂ€ger verbindet nicht nur Kindheitserinnerungen mit dem Zoo. Es ist der Wandel am Kaiserberg, der ihm gefĂ€llt und zum regelmĂ€ĂŸigen Besuch animiert: „Die meisten Gehege sind vorbildlich gestaltet, die Tiere haben ausreichend Platz, der Artenschutz wird sehr ernst genommen.“
Erinnerungen an die Kindheit fallen auch Gabriela Grillo, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Grillo Handelsgesellschaft, ein. Die frĂŒher bei Olympischen Spielen erfolgreiche Dressurreiterin ist als Kind am Kaiserberg groß geworden. Da gehörten Besuche zum Familienprogramm: „Ich war stĂ€ndig im Zoo, wurde schon frĂŒh mit Tieren vertraut. Die Liebe ist bis heute geblieben, ich gehe nach wie vor sehr gerne in den Duisburger Zoo.“
BĂŒrgermeister Benno Lensdorf ist begeistert, die Vielfalt der Tierwelt beobachten zu können: „Das gilt fĂŒr mich als leidenschaftlicher Segler auf See wie auch als Landratte , wenn ich im Zoo Duisburg unterwegs bin.“
Gisela Walsken, in Duisburg zu Hause, hat als RegierungsprĂ€sidentin ihr BĂŒro in Köln. Sie geht gerne in den Duisburger Zoo, „weil es mich entspannt und ich mit VergnĂŒgen Tiere beobachten kann, deren Eleganz und Schönheit mich immer wieder von Neuem faszinieren.“
Hans-Werner Tomalak ist quasi ein Berufsenthusiast in Sachen Zoo. Der Vorstandschef der Sparkasse Duisburg ist gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender des Zoos: „Den Zoo habe ich schon immer als Ă€ußerst spannend empfunden. Jetzt gehe ich mit noch grĂ¶ĂŸerer Freude in Begleitung meiner beiden Enkelkinder zum Kaiserberg. Die Sicht der Dinge aus Kinderaugen macht jeden Zoobesuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Nicole Uphoff-Selke, viermalige Olympiasiegerin im Dressurreiten, geht gerne und regelmĂ€ĂŸig mit ihren Kindern in den Zoo Duisburg: „Man ist am Kaiserberg sehr um das Wohl der Zoobewohner bemĂŒht, kann die Tiere sehr gut beobachten, so dass ein sehr großer Lerneffekt fĂŒr die Kinder entsteht.“
Rolf Milser, Hotelier und mehrmaliger Weltmeister im Gewichtheben, geht gern in den Zoo Duisburg, „weil er mit seiner VielfĂ€ltigkeit einer der schönsten in Deutschland ist. Auch bei uns im Foyer unseres Hotels ist der Zoo durch Ausstellungen fĂŒr die GĂ€ste prĂ€sent.“
Duisburgs PolizeiprĂ€sidentin Dr. Elke Bartels haben es vor allem die Delfine angetan: „Sie haben mich mit ihrem zutraulichen Wesen schon immer fasziniert. Bei den Landtieren habe ich mich in die Koalas verliebt. Sie bewegen sich so bedĂ€chtig, das wirkt in unseren hektischen Zeiten sehr beruhigend auf mich."
Ivica Grlic, MSV-Team-Manager, bringt seine Liebe zum Zoo Duisburg auf den Punkt: „Ich finde es dort affengeil.“

(12.09.2012, 14:59)
Zoo Duisburg:   Zoo zeigt Bilderausstellung „Fell und Federn“

Tausende von Besuchern können tĂ€glich im Zoo Duisburg Tiere hautnah erleben. Aber nicht immer ist jedes Tier auch „in greifbarer NĂ€he“. Die Bilderausstellung „Fell und Federn“ stellt ausgewĂ€hlte Tiere des Zoo Duisburg in ganz besonderen Bildern vor.
Die beiden Duisburger Fotografen Claudia Kuster und GĂŒnter Sickmann zeigen in dieser von Zoodirektor Achim Winkler eröffneten Bilderausstellung ihre ganz persönlichen Sichtweisen der unterschiedlichen Tiere. Claudia Kuster bezeichnet sich selbst als „tierverrĂŒckt“. Mit der Tierfotografie im Zoo begann sie im Jahr 2004 und schon ein Jahr spĂ€ter nutzte der Zoo ihre Bilder fĂŒr seine Veröffentlichungen. Inzwischen gibt Claudia Kuster auch Jahr fĂŒr Jahr einen Zookalender heraus, von dessen Reinerlös 50 Prozent an den Zoo gehen.
GĂŒnter Sickmann besucht nahezu wöchentlich den Zoo, um „neue Sichtweisen auszuprobieren und ungewöhnliche Momente im Zoo im Bild festzuhalten“. Nach eigenem Bekunden ist es sein Ziel, anders als andere zu fotografieren. So zeigen seine Bilder oft nur ein Detail eines Tieres und trotzdem weiß der Betrachter sofort, um welches Tier es sich handelt.
Zoodirektor Achim Winkler freut sich ĂŒber das Engagement beider Fotografen und hebt die QualitĂ€t der ausgestellten Bilder hervor. Gleichzeitig freut er sich, dass die ausgestellten Bilder und alle anderen Fotos der beiden Fotografen vom Zoo fĂŒr unterschiedliche Veröffentlichungen genutzt werden dĂŒrfen.
Insgesamt stellen Claudia Kuster und GĂŒnter Sickmann 40 Bilder im Zoo Duisburg aus. Die Ausstellung ist bis zum 19. Oktober im Aquarium des Zoos zu besichtigen.
(06.09.2012, 16:07)
Zoo Duisburg:   Duisburger Weltsensation feiert Geburtstag

Diego, Dörte und Darwin, die drei jungen Großen TĂŒmmler der Duisburger Delfinfamilie, feiern in diesen Tagen ihren ersten Geburtstag. Innerhalb von nur zwei Wochen wurden die Jungtiere im letzten Sommer im Duisburger RWE-Delfinarium geboren und halten seitdem die neun-köpfige Familiengruppe auf Trab.
Sieben der neun Großen TĂŒmmler im Duisburger Delfinarium sind waschechte Duisburger und drei von ihnen wurden bereits in zweiter Generation hier geboren. Die Tiere wachsen also nicht nur zusammen mit ihren in Duisburg geborenen Halbgeschwistern und MĂŒttern, sondern auch mit Tanten, ihrer Großmutter und ihrem Papa auf. Das soziale Zusammenspiel dieser natĂŒrlich gewachsenen Gruppe begeistert tĂ€glich Groß und Klein und ist fĂŒr die Tiere eine große Bereicherung.
WĂ€hrend der VorfĂŒhrungen kann man beobachten wie die Kleinen ihre ersten Sprungversuche machen und in der Zwischenzeit haben sie großen Spaß daran, miteinander und mit den Besuchern an der Scheibe zu spielen.
Alle Besucher, die wie Diego am 20.8., wie Dörte am 27.8. oder wie Darwin am 5.9. Geburtstag haben, erhalten am Freitag den 31.8. freien Eintritt in den Zoo.
(30.08.2012, 15:07)
Zoo Duisburg:   8. Runde fĂŒr den Artenschutztag im Zoo Duisburg!

Wir mĂŒssen etwas tun - und zwar fĂŒr den Erhalt unserer Umwelt und der ganzen Vielfalt ihrer faszinierenden Lebewesen!
Das sagt sich der Zoo Duisburg nicht nur, weil der Artenschutz zu seinen Kernaufgaben zĂ€hlt, sondern weil es wirklich allerhöchste Eisenbahn fĂŒr die Bewahrung der Natur ist! TĂ€glich gehen unserer Erde ganze 10 bis 100 Tier- oder Pflanzenarten verloren. Das Schlimme daran: Verantwortlich fĂŒr das Verschwinden der Lebewesen sind wir selbst. Der Mensch ist (und bleibt wohl) das gefĂ€hrlichste aller Tiere. Durch Lebensraumzerstörung, Wilderei, Umweltverschmutzung etc. nehmen wir unseren tierischen und pflanzlichen Mitbewohnern die Grundlage ihrer Existenz.
Der Zoo Duisburg kĂ€mpft gleich auf verschiedenen Ebenen gegen das Artensterben. Einerseits wird die Zucht verschiedener stark bedrohter Tierarten wie Fossa, Koala oder BĂ€renstummelaffe in der Ruhrgebietsstadt koordiniert. Andererseits werden es die Mitarbeiter nicht mĂŒde, immer wieder darauf hinzuweisen, wie wichtig der Erhalt der Arten ist. Auch mit dem jĂ€hrlichen Artenschutztag wird auf das Artensterben aufmerksam gemacht.
Am Sonntag, den 26.08.2012, werden sich nicht weniger als 13 Umwelt-Organisationen vorstellen. Die verschiedenen Projekte zum Schutz der Tierwelt reichen von Pustelschwein bis Schweinswal, von Duisburg bis Dominica. Zwischen 11.00 und 17.00 Uhr haben die Zoobesucher die Gelegenheit, sich im Affenhaus ausgiebig ĂŒber die Bedrohung und den Schutz heimischer und exotischer Arten bei den verschiedenen Artenschutzorganisationen zu informieren.
Das Hauptzollamt DĂŒsseldorf zeigt beispielsweise, welche Souvenirs man lieber nicht kaufen sollte, wĂ€hrend die Zoologische Gesellschaft fĂŒr Arten- und Populationsschutz sich um den Schutz kaum bekannter, aber stark bedrohter Tierarten bemĂŒht.
Ein spannender Aktionstag ist fĂŒr Groß und Klein garantiert. Insbesondere fĂŒr Kinder gibt es an den einzelnen StĂ€nden viel zu entdecken. Außerdem lockt eine große Artenschutzrallye mit tollen Preisen, wie beispielsweise einer Familienjahreskarte fĂŒr den Zoo Duisburg!
(24.08.2012, 09:23)
Zoo Duisburg:   Zebra-Stutfohlen erkundet erstmals Freianlage

In Stute THIKA scheint sich Duisburgs stattlicher Damara-Zebrahengst ARGO wirklich verliebt zu haben. Etwas mehr als 3 Jahre erst „im Amt“, zeugte er mit ihr schon das dritte Fohlen: drei Wochen ist die Jungstute nun alt und erkundet diese Tage zum ersten Mal das weitlĂ€ufige Freigehege im Zoo Duisburg!
Die Unterarten des Steppenzebras unterscheiden sich in der IntensitĂ€t ihres Streifenmusters. So sind bei den in Namibia und im SĂŒdwesten Afrikas beheimateten Damara-Zebras die Beine nur schwach gestreift, wobei die Streifen niemals bis zu den Hufen reichen. Zudem finden sich zwischen den braunschwarzen Hauptstreifen des Körpers hellere, so genannte Schattenstreifen, die den Unterarten im östlichen Afrika fehlen.
Der Zoo Duisburg blickt auf eine jahrzehntelange Zucht von Damara-Zebras zurĂŒck. Auf dem Papier betrachtet ist das Stutfohlen Nr. 186 und es ist nur eine Frage der Zeit, bis in den nĂ€chsten Jahren die unglaubliche Schallmauer von 200 Nachzuchten erreicht sein wird!
Diese Zahlenspielereien werden dem Fohlen recht egal sein. WettergeschĂŒtzt und in aller Ruhe verbrachte es die ersten Lebenswochen im Stall, bevor es nun Ernst wurde: der erste Ausgang oder besser gesagt Aus-RITT stand an! Dicht an sie geschmiegt trabte das Stutfohlen schon so elegant wie seine Mutter ĂŒber die weitlĂ€ufige Afrika-Anlage und sah sich allerhand „AnnĂ€herungsversuchen“ der neugierigen Artgenossen ausgesetzt. Mutter THIKA hat jedoch jeden im Griff und scheut auch nicht davor zurĂŒck, dem Deckhengst sprichwörtlich Beine zu machen.
(23.08.2012, 15:19)
Zoo Duisburg:   Hoch „Achim“ bietet perfektes Zoowetter

Was tun bei dieser Affenhitze? NatĂŒrlich ab in den Zoo Duisburg! Kaum ein Fleckchen in Duisburg bietet ein angenehmeres Klima als das dicht bewaldete ParkgelĂ€nde des Zoo Duisburg. Die vielen Schatten spendenden Eichen, Buchen und Robinien im ZoogelĂ€nde dienen nicht nur den Zootieren als gern genutzte SchattenplĂ€tze, um der Hitze zu entkommen, sondern bieten auch den Zoobesuchern ein jederzeit angenehmes Ambiente, so dass beim Zoorundgang nicht das große Schwitzen aufkommen muss. Zudem laden die vielen Kioske im Zoo mit kĂŒhlen GetrĂ€nken und allerlei leckerem Eis zum Verweilen auf schattigen BĂ€nken ein. Und wem das immer noch nicht genug ist, der kann eine der mehrmals tĂ€glich angebotenen DelfinvorfĂŒhrungen besuchen und sich von Delphi, Daisy und Co. so richtig nass spritzen lassen, um auf diese Weise eine zusĂ€tzliche AbkĂŒhlung zu erfahren. So machen es auch die BrillenbĂ€ren, die Elefanten oder die Tiger, die bei dieser heißen Witterung zur Freude der Besucher ausgiebig in den Teichanlagen ihrer Gehege planschen, um zusĂ€tzliche AbkĂŒhlung zu finden.

Eine Tierart, von der man es nicht unbedingt erwartet, freut sich derzeit so richtig ĂŒber die sommerlichen Temperaturen – die Brillenpinguine. Anders als ihre bekannten Verwandten, wie z.B. die Kaiserpinguine, die im ewigen Eis der Antarktis heimisch sind, stammen die Brillenpinguine aus den heißen Regionen des sĂŒdlichen Afrika, wo Temperaturen weit ĂŒber 30°C ĂŒblich sind. Das wissen derzeit natĂŒrlich auch andere Tiere aus heißen Regionen der Welt zu schĂ€tzen, wie die Löwen, Giraffen, Nashörner und Zebras aus den Savannen Afrikas, die AmeisenbĂ€ren aus den Steppen SĂŒdamerikas oder die Gorillas, Orang-Utans und Gibbons aus den tropischen RegenwĂ€ldern Afrikas und Asiens.

All diese Tiere freuen sich ĂŒber die aktuell warmen Temperaturen. Da kann es nur heißen, ab in den Zoo und sich mit den Tieren freuen, denn der nĂ€chste Regen und die nĂ€chste Kaltfront kommen bestimmt.
(17.08.2012, 11:01)
Zoo Duisburg:   Brauner Lockenkopf auf langen Beinen

Das Alpaka ist eine aus den sĂŒdamerikanischen Anden stammende, domestizierte Kamelform. Im Zoo Duisburg hat die Gruppe im letzten Jahr in der geschaffenen Sparkassen-Erlebniswelt eine moderne neue Unterbringung erfahren. Seit kurzem stakst ein junger Lockenkopf auf noch ĂŒberlangen Beinen im Gehege: der noch namenlose Hengst wurde vor 5 Wochen geboren.
Wie alle Neuweltkamele haben Alpakas keinen Höcker. Sie sind etwas kleiner als Lamas, mit einem Gewicht von etwa 55 bis 65 Kilogramm aber vor allem deutlich leichter. Die Tiere leben in kleinen FamilienverbÀnden, bestehend aus einem erwachsenen Leithengst und 4 bis 10 Stuten mit deren Jungtieren.
Alpaka-Wolle zĂ€hlt zu den kostbarsten Spinnprodukten ĂŒberhaupt, allerdings wird sie in Europa bislang noch recht wenig genutzt. Das weiche, lang gewellte Fell von ausgezeichneter QualitĂ€t eignet sich hervorragend zur Herstellung von Decken, Teppichen und MĂ€nteln. Alle zwei Jahre werden die Tiere geschoren, wobei ein durchschnittlicher Wollertrag von 3 bis 5 kg anfĂ€llt! Die Fellfarbe der Alpakas kann schwarz, braun, grau weiß oder gescheckt sein. Im Zoo Duisburg sind alle Tiere unifarben braun.
Ob Alpaka-, AmeisenbĂ€ren-, Seelöwen- oder Tapirjungtier: sie alle genießen derzeit das gute Wetter und die sommerlichen Temperaturen. Jetzt heißt es auch fĂŒr die Besucher zum Ende der Ferienzeit: rein in den Zoo Duisburg und ran an die Tiere! Scheuen Sie die angekĂŒndigte Hitze nicht, der Zoo am Kaiserberg ist eine grĂŒne Oase mit vielen Schatten spendenden BĂ€umen, zahllosen Sitz- und Rastgelegenheiten sowie dem einzigartigen Chinesischen Garten, der zum „Abschalten“ wie geschaffen ist.
(16.08.2012, 15:13)
Zoo Duisburg:   Von hĂ€mmernden Köpfen und riesigen Nestern

Mit ihrem hammerĂ€hnlichen Kopf zĂ€hlen die etwa einen halben Meter großen und bis zu 500 g schweren, afrikanischen Hammerköpfe zu den ungewöhnlichsten Vertretern der Vogelwelt. Noch heute streiten die Systematiker, in welche Vogelfamilie sie den einheitlich braun gefiederten, an Schnabel, Beinen und FĂŒĂŸen schwarz gefĂ€rbten Hammerkopf platzieren sollen. Traditionell wird der Hammerkopf den Schreitvögeln zugeordnet und steht damit den Störchen, Reihern und Ibissen nahe. Manche Experten stellen ihn auch in die NĂ€he der Regenpfeifer oder verpassen ihm sogar eine eigene Ordnung.
Besonders wĂ€hrend der vorangegangenen Balzzeit fĂŒhrte das Paar arteigene, eigentĂŒmliche »TĂ€nze« auf, wobei die Vögel auch recht hoch in die Luft springen und „japsende“ Rufe ausstoßen. Die Hammerköpfe bauten in der gerĂ€umigen Freiflugvoliere der Fasanerie an ihrem in der Vogelwelt einzigartigen Nest. Alles was nicht niet- und nagelfest und irgendwie geeignet erscheint, wird auf einer Nisthilfe in rund 1,50 m Höhe kunstvoll und geschĂ€ftig verbaut. Das Nest ist mit einem Durchmesser bis zu 1,80 m absolut riesig! Durch ein Schlupfloch gelangen die Vögel in die kleine Innenkammer. Beide Partner benötigen Monate bis zur Fertigstellung des Nestes. Interessanterweise wird zu jeder Brutsaison ein neues Nest errichtet. Das Gelege besteht aus 3-7 weißen Eiern und wird von beiden Altvögeln etwa 30 Tage lang erbrĂŒtet.
Seit ein paar Tagen nun sind zwei etwa 9 Wochen alte, ordentlich herangewachsene Jungvögel ausgeflogen und erkunden ihre Nestumgebung.
(14.08.2012, 11:48)
Zoo Duisburg:   Neues Mitglied im Duisburger Seelöwen-Harem

Vor zwei Jahren kamen die Jungbullen SAM und ATZE an den Kaiserberg, um die traditionsreiche Zucht kalifornischer Seelöwen in Duisburg fortzufĂŒhren. Einer der beiden, der mittlerweile dreijĂ€hrige SAM, spielte seine FrĂŒhreife offenbar sehr erfolgreich aus: er deckte die in Duisburg geborene, 10jĂ€hrige Seelöwen-Dame KATJA, die in der Folge erstmalig Mutter wurde und vor sechs Wochen einen Sohn zur Welt brachte. Das quietschfidele Jungtier tauften die Tierpfleger mittlerweile auf den Namen JACK!
In den ersten Lebenswochen hat sich JACK vorwiegend an Land aufgehalten, denn Seelöwen-Jungtiere mĂŒssen das Schwimmen erstaunlicherweise erlernen! Mittlerweile klappt es aber ausgezeichnet: JACK ist wahrlich in seinem Element, unternimmt einen Tauchgang nach dem anderen und schießt schon mal kreuz und quer durchs Wasser. FĂŒr die anderen Artgenossen bedeutet JACK schlichtweg eins: eine tolle BeschĂ€ftigung! Der neue Mitbewohner wird, soweit die Mutter das auch zulĂ€sst, beschnuppert, angestupst und fleißig zum Spielen aufgefordert.
Der GrĂ¶ĂŸenunterschied zwischen adulten Weibchen und MĂ€nnchen ist bei Kalifornischen Seelöwen gewaltig: JACK’s Mutter wird letztlich gerade einmal auf ein Drittel der Körpermasse ihres Sohnes kommen, denn dieser wird sich ĂŒber die kommenden Jahre hinweg zu einem Muskelpaket von bis zu 300 kg auswachsen!
(09.08.2012, 16:00)
Zoo Duisburg:   BrillenbĂ€ren in der Königsgalerie

Seit der Eröffnung am 27.11.2012 freut sich die neue Einkaufsattraktion in Duisburg, die “Königsgalerie“, ĂŒber großen Kundenzulauf. Auf fast 20.000 qm ĂŒber 2 Etagen finden die Besucher des Centers eine große Auswahl an attraktiven Stores. Die Königsgalerie ist das zweite Center der Corio Deutschland GmbH in Duisburg und verbindet den Sonnenwall mit der Königstraße. Entstanden aus der Galeria Duisburg bietet das Center nach dem Umbau eine moderne, ansprechende und besucherfreundliche Architektur.
Ab sofort ist die Königsgalerie um eine Attraktion reicher: Im Untergeschoss prĂ€sentiert der Zoo Duisburg auf einer LĂ€nge von fast 10 Metern eine Ausstellung zur neuen BrillenbĂ€ren-Anlage, die in diesem FrĂŒhjahr im Zoo Duisburg eröffnet wurde. Im Zoo haben sich die beiden BrillenbĂ€ren PABLO und HUANCA inzwischen gut in dem riesigen, naturnah gestalteten Areal eingelebt, so dass man sie wunderbar beim Klettern oder einer Dusche unter dem Wasserfall beobachten kann.
Einen ersten Einblick in diese Anlage bietet die aufwĂ€ndige Dekoration in der Königsgalerie, womit die erfolgreiche Kooperation zwischen Corio und Zoo fortgesetzt wird. Bereits seit mehreren Jahren prĂ€sentiert sich der Zoo immer samstags mit einem Infostand in der preisgekrönten Mall „Forum“ in der Duisburger City, sodass sich der Zoo als erfolgreichstes Freizeitunternehmen dieser Stadt nunmehr in beiden Zentren den einkaufsfreudigen Kunden zeigt.
(02.08.2012, 14:47)
Zoo Duisburg:   Duisburger Fabelwesen haben erneuten Nachwuchs

Große AmeisenbĂ€ren gehören mit ihrer langen „Pinocchioschnauze“, dem buckligen Körper und buschigen Schwanz zu den wohl merkwĂŒrdigsten Tieren im Zoo Duisburg. Zu sehen sind diese Fabelwesen auf der SĂŒdamerikafreianlage, wo sie mit den ebenfalls skurrilen Flachlandtapiren vergesellschaftet sind.
Große AmeisenbĂ€ren sieht man in Zoologischen GĂ€rten immer noch recht selten. Die schĂ€ferhundgroßen Bewohner sĂŒdamerikanischer Savannen verspeisen am liebsten Ameisen und Termiten. Ihr knapp meterlanger Kopf ist zu einer leicht abwĂ€rts gekrĂŒmmten Röhre umgebaut und endet in einem winzigen Mundspalt, durch den die
60 cm lange, wurmförmige Peitschenzunge sich tiefer und tiefer in Ameisen- und Termitenbauten leckt. Was nicht passt, wird passend gemacht, sprich: mit den fast schon monströsen 10 cm langen und enterhakenförmigen Krallen der Vorderpfoten reißt der Große AmeisenbĂ€r Erdbauten mĂŒhelos auf. Wer die sonst friedlichen Tiere reizt, fĂ€ngt sich tiefe Wunden ein!
Am klebrigen Speichel bleiben schließlich die beißenden Insekten hĂ€ngen und werden beim „RĂŒckzug“ der Leimruten-Zunge von speziellen Hornpapillen am Gaumendach abgeschabt. FĂŒr den Betrachter kaum mehr auszumachen, flitzt die Zunge bis zu 160 Mal in der Minute heraus und nimmt den Beutetieren jegliche Chance zu entkommen. In der TiergĂ€rtnerei hat man die Großen AmeisenbĂ€ren schon lange erfolgreich auf eine Ersatznahrung umstellen können: als Futter bietet man ein dickbreiiges Gemisch aus durchgedrehtem Fleisch, Hundekuchen, Obst, GemĂŒse, Joghurt, Honig, Milch und Wasser, dem Vitamin- und Mineralstoffe sowie ein wenig Heilerde beigemischt werden.
Große AmeisenbĂ€ren sind durch die illegale Bejagung und die Zerstörung des natĂŒrlichen Lebensraumes bestandsgefĂ€hrdet. Die Zoos wirken seit langem mit einem Zuchtprogramm entgegen. Hier leistet der Zoo Duisburg erneut einen wichtigen Beitrag, denn seit einem Monat tummelt sich auf der Anlage schon der sechste Nachwuchs in sechs Jahren.
Allein diese kleine zoologische Sensation ist schon einen Besuch am Kaiserberg wert - erst recht, um mitzuerleben, wie sich das junge AmeisenbÀr-MÀdchen mit dem ebenfalls erst einmonatigen weiblichen Tapir vertrÀgt.
(01.08.2012, 16:44)
Zoo Duisburg:   Koala-Jungtiere ALINGA, IRAGA und ARANA laden ein zum Internationalen Koala-Tag

Große und kleine Koala-Begeisterte sollten sich den kommenden Sonntag, 29.07.2011, vormerken. Beim großen Save-the-Koala-Day im Australienrevier des Zoo Duisburg dreht sich alles um die Biologie, die Bedrohung und den Schutz dieser Baum-bewohnenden Beuteltiere.
FĂŒr viele sind Koalas in erster Linie flauschig, schlĂ€frig und einfach nur sĂŒĂŸ. Der Anlass fĂŒr den jĂ€hrlich international stattfindenden Tag des Koalas ist allerdings eher traurig: Im australischen Freiland schrumpfen die BestĂ€nde der niedlichen Kletterbeutler immer weiter zusammen. Die Australian Koala Foundation (AKF), mit ihren Partnern, zu denen auch der Zoo Duisburg zĂ€hlt, engagiert sich auf vielen Ebenen fĂŒr den Erhalt der Koalas – Forschung, Politik, Information der Menschen und die Errichtung von Schutzgebieten gehören zu den BetĂ€tigungsfeldern.
Am Koala-Tag berichten die Pfleger mehrfach tĂ€glich beim Keeper Talk ĂŒber die Arbeit mit den Koalas und deren Leben im Freiland. Kinder können sich am Schminkstand gegen eine Spende in einen Koala (oder ein anderes Tier) verwandeln lassen, eigene Buttons pressen, sich am Malstand betĂ€tigen oder am großen Koala-Quiz teilnehmen. Die lukrativen Preise werden vom Duisburger Koala-Maskottchen DINKI-DI um 15.00 Uhr ausgelost. An einem Verkaufsstand sind viele Koala-Fanartikel erhĂ€ltlich, mit deren Kauf man die AKF und deren Schutzprojekte fördert. Ein Didgeridoo-Spieler sorgt fĂŒr das passende Ambiente und lĂ€sst Interessierte das typisch australische Musikinstrument ausprobieren. Daneben gibt es die Möglichkeit, sich mit DINKI-DI fotografieren zu lassen oder mit dem Duisburger Zoo-Unikum „WURZEL“ Origami-Koalas aus Papier zu falten.
Im Gehege der Koalas gibt es natĂŒrlich auch viel zu entdecken – nicht zuletzt die drei halbstarken Jungtiere ALINGA, IRAGA und ARANA aus dem letzten Jahr, die neugierig ihre Umgebung erkunden! Insgesamt 9 Koalas leben derzeit im Zoo Duisburg, der zu den erfolgreichsten Zoos weltweit bezĂŒglich der Haltung und Zucht der Koalas zĂ€hlt.
Bei so vielen Koalas ist es den Besuchern garantiert, dass mindestens einer der typischen DauerschlÀfer (Koalas schlafen gut 20 Stunden am Tag) aktiv ist und die Besucher erfreut.
Alle Gewinne, alle Reinerlöse und alle Spenden des Tages kommen ausnahmslos ausgewÀhlten Koala-Schutzprojekten in Australien zugute.

Save-the-KoalaDay im Zoo Duisburg
am Sonntag, dem 29. Juli 2012, zwischen 11.00 und 17.00 Uhr.

(27.07.2012, 10:15)
SchĂŒling Buchkurier:   Wir bemĂŒhen uns, die neue Zeitschrift des Zoo Duisburg sobald wie möglich in unser Sortiment aufzunehmen und hier im Shop anzubieten. Sie finden Sie dann auch rechts unter "Neue Angebote".
(24.07.2012, 14:26)
Michael Mettler:   Liest sich erst mal interessant. Hoffentlich bleibt der Zeitschrift ein lĂ€ngeres "Leben" beschieden als ihrer VorgĂ€ngerin: 2000 gab der Zoo schon einmal eine Zeitschrift namens KOALA heraus, die nach nur zwei Ausgaben im Startjahr wieder eingestellt wurde.
(24.07.2012, 14:13)
Zoo Duisburg:   KOALA - Neue Zoozeitschrift des Zoo Duisburg

Der jĂŒngste „Koala“ im Zoo Duisburg ist von ganz anderer GĂŒte, als die flauschigen grau bepelzten Publikumslieblinge aus Downunder. KOALA ist der Titel der neuen Zoozeitschrift, die drei- bis viermal jĂ€hrlich erscheinen soll und deren erste Ausgabe jetzt fertiggestellt wurde. In der Zoozeitung erfahren Besucher und Interessierte in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden das Neuste ĂŒber das Leben im Zoo am Kaiserberg, ĂŒber Entwicklungen im Tierbestand, im Bausektor und im Artenschutz sowie ĂŒber Neuigkeiten bzgl. Zoo-Veranstaltungen, Kinderfesten und weiteren Aktionen.
In der ersten Ausgabe des KOALA wird die neue, naturnah gestaltete Anlage der BrillenbÀren in Text und Bild vorgestellt, die dem Zoo nördlich des AquariumgebÀudes ein völlig neues Gesicht verschafft. Auch in den Folgeausgaben des Heftes sollen dem Leser interessante Hintergrundinformationen zu den verschiedenen Neuanlagen des Zoos geboten werden.
In der Rubrik „Tier des Monats“ erfĂ€hrt der Leser Details ĂŒber die bedeutenden Tierarten des Zoo Duisburg. Passend zum Titel des Heftes wird in der Erstausgabe ĂŒber den Koala berichtet, Australiens bekanntestem und beliebtestem Beuteltier.
Einen Überblick ĂŒber die neuesten VerĂ€nderungen im Tierbestand mit den wichtigsten Geburten sowie Zu- und AbgĂ€ngen, als auch eine Übersicht ĂŒber die aktuellen Baumaßnahmen im Zoo, bietet die Reportage „ Neues aus dem Zoo“.
Auch das Thema Artenschutz, dem sich der Zoo mit vielen Projekten weltweit verschrieben hat, wird ein eigenes Kapitel gewidmet, mit Berichten ĂŒber ausgewĂ€hlte Schutzprojekte in SĂŒdamerika und auf Madagaskar.
Schließlich stellen sich auch der Förderverein und die Tierpaten als wichtige StĂŒtzen der Arbeit des Zoo Duisburg mit eigenen Textabschnitten vor.
FĂŒr die Finanzierung der Zoozeitschrift konnten als Partner die Sparkasse Duisburg, RWE Deutschland, Schauinsland-Reisen, Sinalco, die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft und die Rheinische Post gewonnen werden.
FĂŒr eine kleine ArtenschutzgebĂŒhr in Höhe von nur € 1,-, die ausgewĂ€hlten, vom Zoo Duisburg geförderten Schutzprojekten zufließt, ist das Heft an verschiedenen Standorten im Zoo zu erwerben.
(24.07.2012, 13:08)
Michael Mettler:   @Peter Lohse: Na, dann gĂ€be es doch eine einfache Lösung. Statt Unterschriften zu sammeln und in LĂ€nder zu schicken, die seit ewigen Zeiten Wale und Delfine als Nahrungskonkurrenten und zur Fleischnutzung töten wie wir hierzulande Wildschweine und Wildkaninchen, mĂŒsste man in diesen LĂ€ndern doch einfach nur "Flipper" im Fernsehen laufen lassen und vor allem auf die Beeinflussbarkeit der Kinder setzen...
(19.07.2012, 12:15)
Sacha:   Nur wer wĂŒrde dann die Rolle von Rick O'Barry ("vom Saulus zum Paulus") ĂŒbernehmen...?;)
(19.07.2012, 11:00)
Jennifer Weilguni:   @Peter Lohse
Ja und dann wĂŒrden wir Delphinfleisch in Dosen kaufen mit der Aufschrift "Thunfischfreundlich gefangen", statt umgekehrt.....
(19.07.2012, 10:58)
Peter Lohse:   Jennifer Weilguni:
Das liegt unter Adrem an der medialen Beeinflussbarkeit der Leute. WÀre Flipper ein Thunfisch gewesen sÀhe die Sache anders aus, dann hÀtten wir statt Delfinarien riesige Meerwasser Aquarien. Wie ich die Medienmacher einschÀtze warscheinlich mit Tango tanzenden Thunfischen.
(18.07.2012, 15:59)
Michael Gradowski:   @ Jennifer Weilguni: Traurig, aber leider wahr!
(18.07.2012, 15:00)
Jennifer Weilguni:   Bei aller Sympathie den MeeressĂ€ugern gegenĂŒber - warum darf man ausgerechnet Wale und Delphine nicht "grausam Abschlachten"? Wer setzt sich fĂŒr den Schutz der vielen anderen, teilweise weitaus bedrohteren Arten ein, die (auch nicht besonders schonender) aus den ohnehin ĂŒberfischten Meeren geholt werden? Aber ein Thunfisch kann eben nicht so nett gucken wie Flipper......
(18.07.2012, 12:45)
Zoo Duisburg:   Duisburger Delfine als Botschafter fĂŒr den weltweiten Delfinschutz

Schon seit etlichen Jahren weisen die Tierpfleger des Duisburger RWE-Delfinariums im Rahmen der tĂ€glichen VorfĂŒhrungen auf die Gefahren fĂŒr die Delfine in den Weltmeeren hin. Neben der Überfischung und der zunehmenden Verschmutzung der Meere sowie dem unerwĂŒnschten Beifang in Treib- und Schleppnetzten der Fischereiflotten stellt das weltweite traditionelle Abschlachten der Delfine und Kleinwale eine der grĂ¶ĂŸten Bedrohungen fĂŒr die Tiere dar.

Der Zoo Duisburg verurteilt diese grausame, viele Jahrhunderte alte und nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸe Tradition und klĂ€rt die Zoobesucher ĂŒber den dringend benötigten Schutz der Wale und Delfine auf.

Seit September 2009 liegt im Duisburger RWE-Delfinarium eine Petition zur Beendigung des Massentötens der Delfine aus. In einem Zeitraum von 2Âœ Jahren bis Mai 2012 haben ĂŒber 116.000 Menschen aus insgesamt 89 (!) verschiedenen LĂ€ndern, die das RWE-Delfinarium besuchten, mit ihrer Unterschrift aktiv fĂŒr den Schutz der Delfine gestimmt. Dazu gehören auch prominente Vertreter, wie z.B. der TV-Comedian Kaya Yanar.

Am Freitag, den 20. Juli 2012, um 14.00 Uhr werden diese gesammelten Unterschriften dem StaatssekretĂ€r des Bundesministerium fĂŒr ErnĂ€hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), Herrn Dr. Robert Kloos, zur Übergabe an die Internationale Walfangkommission ĂŒberreicht, die sich, bestehend aus Vertretern aus 75 Unterzeichnerstaaten, um den internationalen Schutz aller Wale, zu denen auch Delfine gehören, in den Weltmeeren bemĂŒht.

Hiermit hofft der Zoo Duisburg ein Umdenken bei der Ausbeutung der Meere und dem unnĂŒtzen Töten der Wale und Delfine zu bewirken.
(18.07.2012, 12:32)
Michael Gradowski:   Man fragt sich immer wieder, was doch fĂŒr Idioten rumlaufen. Ich hoffe, man findet die Person, die das getan hat, befĂŒrchte aber, daß da nix rauskommt. FĂŒr solche A...löcher hab ich nichts als Verachtung ĂŒbrig. Könnt mich ĂŒber sowas stundenlang aufregen!
(09.07.2012, 15:54)
Zoo Duisburg:   Abscheuliche Tat im Zoo: Schmuckschildkröte tödlich verletzt

Was sind das nur fĂŒr (Un-)Menschen unter uns? Unter TrĂ€nen informierte die Tierpflegerin am gestrigen Sonntag den diensthabenden Wissenschaftlichen Leiter des Zoos, dass sie eine stark blutende Gelbwangen-Schmuckschildkröte mit weit aufgerissenem RĂŒckenpanzer von der Anlage holen musste. Die Wasserschildkröte wurde umgehend von der Zoo-TierĂ€rztin untersucht, eine Euthanasie war unumgĂ€nglich.
Unfassbar fĂŒr die Zooverantwortlichen, lĂ€sst die massive Verletzung nach eingehender Betrachtung nur den Schluss zu, dass sich ein Besucher das Tier gegriffen und es mit voller Wucht gegen ein Objekt (einen Stein?) geschlagen hat.
Zoobesucher, die Zeugen derartiger grausamer Taten werden, mögen sich bitte unverzĂŒglich an der Kasse melden.
(09.07.2012, 15:30)
Zoo Duisburg:   RWE Deutschland stellt Ladestation am Zoo Duisburg zur VerfĂŒgung

Verleihstation von Metropolradruhr am Kaiserberg

RWE Deutschland setzt die bereits im Jahr 2010 gestartete und sehrrfolgreiche
E-Bike-Aktion in diesem Jahr fort. Der Anteil von ElektrofahrrĂ€dern im Straßenverkehr wĂ€chst stetig. WĂ€hrend 2010 in Deutschland ca. 200.000 E-Bikes einen KĂ€ufer fanden, wird der Marktanteil der E-Bikes bis 2018 - so der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) - bei ca. 15 Prozent liegen. In ganz Europa sollen bis 2012 rund 2,2 Millionen RĂ€der mit Elektromotor unterwegs sein und die Straßen sauberer und leiser machen. ElektrofahrrĂ€der lassen sich an jeder Steckdose oder E-Bike-Ladestation aufladen. RWE treibt den Aufbau einer flĂ€chendeckenden Lade-Infrastruktur fĂŒr E-MobilitĂ€t energisch voran. Bis Ende 2011 sollen 200 Ladestationen fĂŒr E-Bikes im RWE Deutschland Netzgebiet aufgestellt werden.

Unmittelbar vor Ferienbeginn hat der Zoo-Großsponsor RWE Deutschland dem Zoo Duisburg fĂŒr seine in den letzten Wochen umgestalteten Zweirad-Parkplatz eine formschöne E-Bike-Ladestation zur VerfĂŒgung gestellt, die von Zoobesuchern kostenlos genutzt werden kann.

Der neue Zweirad-Parkplatz wurde mit Hilfe der Auszubildenden der Wirtschaftsbetriebe Duisburg erstellt. Die FlĂ€che wurde komplett neu gepflastert, sowie mit modernen StahlbĂŒgeln zur Sicherung der FahrrĂ€der versehen.

Außerdem ist hier mit UnterstĂŒtzung des Regionalverband Ruhr eine Verleihstation der „Metropolradruhr“ entstanden. So kann der Slogan „mit Fahrrad, Bus und Bahn schnell und umweltfreundlich in der Metropole Ruhr unterwegs“ nun auch am Kaiserberg umgesetzt werden. Zurzeit werden weitere Stationen im Stadtgebiet aufgebaut. Insgesamt sind 30 Stationen im Stadtgebiet vorgesehen.

Mit diesem Ziel realisieren zehn RuhrgebietsstĂ€dte (so auch Duisburg) und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr unter FederfĂŒhrung des Regionalverband Ruhr das vom Bundesverkehrsministerium geförderte Fahrradverleihsystem Metrorad Ruhr. Bis zum Jahr 2012 wird das Bundesverkehrsministerium den Aufbau des Mietradsystems „Metrorad Ruhr“ mit einer Summe von ca. 2,3 Millionen Euro fördern.

(07.07.2012, 19:41)
Zoo Duisburg:   Mit RĂŒsselnase voll ins Leben

Mit herabhĂ€ngender RĂŒsselnase und im helldunkel gescheckten Jugendkleid wĂ€rmt sich neuerdings ein 1 Woche alter, weiblicher Flachlandtapir im Zoo Duisburg an seiner Mutter. Oft als „Schwein in Stromlinienform“ verkannt, handelt es sich bei den Flachlandtapiren um sĂŒdamerikanische Bewohner des tropischen Regenwaldes und Buschlandes, die verwandtschaftlich den Pferden und Nashörnern am nĂ€chsten stehen. Mit einem Körpergewicht von bis zu 250 kg stellen sie die grĂ¶ĂŸten Vertreter der sĂŒdamerikanischen Fauna dar.
Die 11jĂ€hrige Mutter BOWASI gebar komplikationslos ihr bereits siebtes Jungtier. Neugeborene wiegen schon einige Kilogramm, sind seh- und lauftĂŒchtig; es vergehen meist keine 20 Minuten, bis das Kleine steht! MĂŒtter legen sich zum SĂ€ugen auf die Seite und heben ihr oberes Hinterbein an, damit der Nachwuchs ungehinderten Zugang zur Milchbar hat. Bereits eine Stunde nach der Geburt „hĂ€ngt“ dieser sich an die Zitze, fĂŒr bis zu 15 Minuten. Um vor Raubfeinden wie Puma, Jaguar und sogar Anakonda geschĂŒtzt zu sein, tragen Tapirjunge ein perfekt zur Tarnung im Dickicht geeignetes Fellkleid aus hellbraunen bis weißen LĂ€ngsstreifen, die zu Flecken, Kringeln und Stricheln aufgelöst sein können. Einige Monate wird das Jungtier diese Zeichnung noch behalten, bis es sich schließlich umfĂ€rbt und sich das „Erwachsenen-Kleid“ zeigt: seriös einheitlich braun.
In den ersten 10 Tagen ihres Lebens sind Tapirjunge Ablieger und folgen erst danach ihrer Mutter. Mittlerweile darf das Jungtier seine Mutter stundenweise schon auf die SĂŒdamerika-Anlage des Zoo Duisburg begleiten, um sich mit dem Gehege vertraut zu machen. Behutsam mĂŒssen die Pfleger demnĂ€chst auch bei der Zusammengewöhnung aller Bewohner der Anlage vorgehen, denn neben den Tapiren nennen auch noch Große AmeisenbĂ€ren das Außengehege ihr Eigen.

(05.07.2012, 20:30)
Jan Beensen:   Ein Albino-Bennett-KĂ€nguru - ich glaube es nicht.
Das ist ja eine Sensation.
Fast so sensationell wie die AusbruchskĂŒnste der Bennett-KĂ€ngurus in Hodenhagen!
Bennett-KÀngurus werden echt unterschÀtzt...
(21.06.2012, 19:23)
Zoo Duisburg:   Erstmals Albino-KĂ€nguru

Nachwuchs bei den Bennett-KĂ€ngurus, den mit 1 m KörpergrĂ¶ĂŸe mittelgroßen Vertretern der ĂŒber 50 verschiedenen KĂ€nguru-Arten Australiens, Tasmaniens und Neuguineas, ist nicht unbedingt eine Seltenheit im Zoo Duisburg. Die Pfleger staunten aber nicht schlecht, als ihnen vor wenigen Wochen bei der morgendlichen Kontrollrunde durch ihr Revier ein schneeweißer, tennisballgroßer Kopf aus dem Beutel eines Muttertieres entgegen gestreckt wurde: Duisburgs erstes Albino-KĂ€nguru wĂ€chst da gerade heran!
GrundsĂ€tzlich krabbelt nach einer kurzen Tragzeit von nur 29-30 Tagen das nur 2 cm lange und GummibĂ€rgroße, 2 g leichte, völlig nackte und blinde Jungtier selbstĂ€ndig in den Beutel der Mutter und saugt sich an einer der vier Zitzen fest. Erst im Alter von 4 Monaten blickt das eigentlich brĂ€unlich-graue Jungtier erstmalig aus dem Beutel. Mittlerweile hĂŒpft das Albino-KĂ€nguru immer wieder mal selbstĂ€ndig ĂŒber die Anlage und sucht immer seltener Schutz im mĂŒtterlichen Beutel. Nach spĂ€testens 12 Monaten ist endgĂŒltig Schluss mit dem „Einsitzen“: das KĂ€nguru ist zu groß fĂŒr den Beutel geworden. Und schließlich wird es Zeit fĂŒr den nĂ€chsten Nachwuchs.
Albinismus ist eine Sammelbezeichnung fĂŒr angeborene Störungen in der Biosynthese der Melanine (Pigmente oder Farbstoffe) und der daraus resultierenden helleren Haut-, Haar- und Augenfarbe. Betroffene Tiere nennt man Albinos, betroffene Menschen ziehen meist die neutralere Form „Menschen mit Albinismus“ vor. Albinismus kommt beim Menschen weltweit mit einer HĂ€ufigkeit von etwa 1:20.000 vor. Im Tierreich dĂŒrfte das Ă€hnlich sein.
Besucher und Pfleger haben das noch namenlose und erst noch in seinem Geschlecht zu bestimmende KĂ€nguru sofort ins Herz geschlossen. Es sieht ja auch sĂŒĂŸ aus: rosa Schnauze und rosa Augen auf schneeweißem Grund. Im krassen Gegensatz hĂŒpfen auch junge „Normalos“ ĂŒber die Anlage, die sich, so scheint es, an ihren Artgenossen erst noch gewöhnen mĂŒssen.
(21.06.2012, 13:02)
Zoo Duisburg:   Tierische Champions

Die riesige Euphorie im Zuge der gerade stattfindenden Fußball-EM zeigt es deutlich: Sportliche Höchstleistungen bringen uns immer wieder zum Staunen. Doch ĂŒber die Rekorde im menschlichen Weitsprung kann ein Rotes RiesenkĂ€nguru nur mĂŒde lĂ€cheln: Sind die menschlichen Rekordhalter nach harten Übungseinheiten schon auf einen knapp 9 m weiten Sprung stolz, schafft das australische Beuteltier problemlos 4 m mehr als ein Mensch – ganz ohne Sondertraining. Auch zweibeinige Taucher – selbstverstĂ€ndlich ohne Luftversorgung - werden kurzerhand von anderen SĂ€ugetieren in den Schatten gestellt. Der beachtliche Rekord eines Menschen (19 Minuten und 21 Sekunden) wird vom Pottwal um LĂ€ngen geschlagen, denn dieser Luft atmende Koloss bleibt bei einer Tauchtiefe von bis zu 3.000 m 90 Minuten und lĂ€nger unter Wasser.
Aber nicht nur im sportlichen Bereich sind Tiere die wahren Weltmeister. Nur eines von unzĂ€hligen Beispielen ist der Bartkauz, der ein so feines Gehör hat, dass er spielend einen Lemming unter der Schneedecke orten kann. Ein weiteres nicht beachtetes Talent ist der Große AmeisenbĂ€r, dessen Nase 40 x besser funktioniert als unser „verkĂŒmmertes“ Geruchsorgan. Die Liste der tierischen Rekorde könnte hier Seite um Seite fĂŒllen, aber da es viel spannender ist, sich die Meister der verschiedenen Disziplinen direkt anzuschauen, wĂ€hrend man mit Informationen versorgt wird, berichtet der Zoo Duisburg kostenlos vor Ort von den herausragenden FĂ€higkeiten der Tierwelt. Jeder, der mehr ĂŒber die unbekannten Rekorde der haarigen, befiederten oder beschuppten Lebewesen erfahren möchte, ist herzlich zur SonderfĂŒhrung zum Thema „Tierische Champions“ eingeladen. Wann? Am 24.06.2012 beginnen die FĂŒhrungen um 12:00 und 14:00 Uhr am Haupteingang des Zoo Duisburg.
Die Teilnehmeranzahl der FĂŒhrungen ist auf jeweils 20 Personen begrenzt. Verbindliche Anmeldungen werden bis zum 22.06.2012, 13:00 Uhr unter limpinsel@zoo-duisburg.de (Stichwort: „Tierische Champions“) entgegen genommen.
(18.06.2012, 12:06)
Zoo Duisburg:   Große Sanierungsarbeiten am Aquarium

Fast könnte man meinen, es handelt sich um eine Kunstinstallation. Riesige Styropor-WĂ€rmedĂ€mmplatten, quasi in Gigaliner-AusfĂŒhrung, sĂ€umen derzeit das Ă€lteste noch erhaltene GebĂ€ude des Zoo Duisburg: das Aquarium. Aber warum nur?
1951 als „Haus der Tausend Fische“ eröffnet, bot es schon damals zusĂ€tzlich eine kleine Tropenhalle mit einem Besatz an Schlangen und Krokodilen, so wie es sich auch heute noch den Besuchern prĂ€sentiert. Die Elemente nagten ĂŒber die Jahrzehnte hinweg vor allem am Dach, so dass eine grundlegende Sanierung unumgĂ€nglich wurde.
Um eine möglichst geringe BeeintrĂ€chtigung fĂŒr die Zoobesucher zu bewirken, erhĂ€lt das Aquarium innerhalb kĂŒrzester Zeit – 3 Wochen – ein modernes, den heutigen hohen Anforderungen an Energetik entsprechendes Dach, das eben mittels der gigantischen Styroporplatten die kostbare WĂ€rme im Haus behalten wird. Weiterhin war der Malertrupp bereits zugange und fĂŒr den Schutzanstrich sĂ€mtlicher korrosionsanfĂ€lliger Stahlelemente verantwortlich. Die Tropenhalle wird zudem dank neuer, lichtdurchlĂ€ssiger Dach-Stegplatten eine deutliche Aufwertung fĂŒr Tier und Mensch erfahren.
Damit nicht genug. FĂŒr die Besucher nicht sichtbar, wurde im Hof des AquariumgebĂ€udes ein neuer GebĂ€udetrakt fĂŒr die bald zu ĂŒberarbeitende, in die Jahre gekommene Filter- und LĂŒftungstechnik errichtet. Neu angebunden wurden Frisch- und Abwasserleitungen sowie Heizungsleitungen im Rahmen der großflĂ€chigen Erneuerungen der Versorgungsleitungen im Zoo Duisburg.
Schließlich bemerken die Besucher eifriges Arbeiten am ehemaligen Haibecken gleich am Eingang des Aquariums. Dort wird in naher Zukunft ein leuchtendes Korallenriff entstehen mit dem ihm eigenen tierischen Ensemble aus Anemonenfischen, DrĂŒckerfischen, Falterfischen und vielen anderen Arten mehr.
Kaum ist die große, bei den Besuchern Ă€ußerst beliebte BrillenbĂ€renanlage eröffnet, schreitet der Zoo Duisburg zu den nĂ€chsten Bauprojekten; stĂ€ndig im Bestreben, eine moderne Tierhaltung auf allen Ebenen konsequent umzusetzen!

(14.06.2012, 11:40)
Zoo Duisburg:   Erstzucht bei den KĂ€uzen mit Bart

Winzige FransenkĂ€mme am Außenrand ihrer Schwungfedern verschlucken sĂ€mtliche FluggerĂ€usche und ihre riesigen nach vorn gerichteten Augen machen sie zu unverwechselbaren Gestalten im Reich der Gefiederten. Einen graumelierten „Pharaonen-Bart“ aus kurzen, borstigen Federn zu beiden Seiten ihres kurzen Hakenschnabels tragen aber allein die in den unendlichen NadelwĂ€ldern der subpolaren Taiga verbreiteten BartkĂ€uze. Sehr zur Freude der Zoomitarbeiter schritten die etwa Uhu-großen Eulen nun erstmals zur Zucht und bescherten dem Zoo Duisburg eine weitere Erstzucht einer Tierart im eigenen Haus!
So sehr sich der mĂ€nnliche VorgĂ€nger bei seiner Balz auch abmĂŒhte, er blieb erfolglos. Nur ein Wechsel der HĂ€hne – die JĂ€ger sprechen gerne von Terzel – brachte den sichtbaren Erfolg: das finnische Weibchen fand offenbar sofort großen Gefallen am neuen Partner, der aus dem befreundeten Vogelpark Herborn kam. Die Balz begann mit intensivem „Nestzeigen“ am Horst. Das MĂ€nnchen lockte bei seinen durch Nestscharren gekennzeichneten Inspektionen das Weibchen an und spornte sie somit zum „Duett-Locken“ an. Nach einer Folge weiterer ritualisierter Verhaltensweisen folgte die Paarung. Das Weibchen brĂŒtete allein und nach etwa 4 Wochen schlĂŒpften drei Junge in knapp zweitĂ€gigem Abstand. Bereits nach weiteren 4 Wochen sind sie flĂŒgge: einen Jungvogel können die Zoobesucher nun schon sehen! Die beiden Geschwister werden in den kommenden Tagen folgen!
(06.06.2012, 12:14)
Zoo Duisburg:   Tag des Ostsee-Schweinswals im Zoo Duisburg

Am Sonntag, 03. Juni, lÀdt der Zoo Duisburg wie schon im vorangegangenen Jahr zum Internationalen Tag des Ostsee-Schweinswals ein.
Im letzten Jahr malten die 5ten Klassen der Erich-KĂ€stner-Gesamtschule aus Duisburg einen Schweinswal in rekordverdĂ€chtiger BlauwalgrĂ¶ĂŸe auf den Boden vor dem RWE-Delfinarium, um damit auf die bedrohte Situation des kleinen Wales aufmerksam zu machen. Das GemĂ€lde ist auch heute noch zu bestaunen!
In diesem Jahr wird eine Ausstellung zum Thema „Beifang“ auf der Pflanzinsel vor der Tigeranlage eröffnet. Der Oberhausener KĂŒnstler Jörg Mazur hat dazu 16 Wal- und Delfinvorlagen auf LebensgrĂ¶ĂŸe vergrĂ¶ĂŸert. Diese kann der Besucher nun auf einem 5 m hohen und insgesamt 30 m breiten Fischernetz bewundern und Wissenswertes ĂŒber ihre Bedrohung in der Natur erfahren.
Der Zoo Duisburg und Yaqu Pacha, die Gesellschaft zum Schutz wasserlebender SĂ€ugetierarten SĂŒdamerikas, stehen mit StĂ€nden fĂŒr weitere Informationen zur VerfĂŒgung.
Kinder können sich schminken lassen und mit einem Metalldetektor auf Schatzsuche gehen.
Um 18.00 Uhr schließlich lĂ€dt Frau Heidrun Frisch, Koordinatorin des Bonner ASCOBANS Sekretariat (Abkommen zur Erhaltung der Kleinwale in der Nord- und Ostsee, des Nordostatlantiks und der Irischen See) zu einem Vortrag ĂŒber den Ostsee-Schweinswal im RWE-Delfinarium ein. Sie prĂ€sentiert HintergrĂŒnde zum unauffĂ€lligen Meeresbewohner selbst sowie zu den Schutzmaßnahmen, die ihm das Überleben vor unserer HaustĂŒre sichern sollen.
(01.06.2012, 14:57)
Zoo Duisburg:   Großer Festakt zur offiziellen Eröffnung der neuen BrillenbĂ€renanlage am 1, Juni um 11.oo Uhr

Die alte KodiakbĂ€ren-Betonanlage konnte unter Einbezug angrenzender FlĂ€chen auf satte 1.300 qm erweitert werden. Es entstand eine riesige, naturnah gestaltete Freianlage mit perfekter Kunstfelskulisse, die fĂŒr Tier und Besucher keine WĂŒnsche offen lĂ€sst.
Weibchen HUANCA und MĂ€nnchen PABLO haben ihr neues Zuhause bereits vollends in Beschlag genommen und genießen ein Bad in den Teichen, in die das kalte Nass ĂŒber BachlĂ€ufe einfließt. Da die BrillenbĂ€ren gerne klettern, stehen etliche KletterbĂ€ume bereit, inklusive zum Dösen einladender HĂ€ngematten. Kommt es hoffentlich bald zur Nachzucht dieser bedrohten Art, stehen Mutter und Kind(ern) ein separates Gehegeabteil zur VerfĂŒgung.
Die Besucher haben mehrere Möglichkeiten, das Treiben auf der Anlage mitzuverfolgen. Ob nun ĂŒber ĂŒbermannshohe Panzerglasscheiben quasi Nase an Schnauze, ob von UnterstĂ€nden aus oder ĂŒber den großen freien Einblick vom HauptgelĂ€nder.
Stimmig muss es auch außerhalb des Geheges zugehen. Insofern ĂŒberrascht nicht, dass man z.B. sĂŒdamerikanische Andentannen entlang des Weges antrifft. Die UnterstĂ€nde sind im Erscheinungsbild auf sĂŒdamerikanisch getrimmt, und auch der neue große BĂ€renkiosk fĂŒgt sich in dieses Bild ein. Das ehemalige Streichelzoo-StallgebĂ€ude ist aufgehĂŒbscht und integriert worden. Einerseits prĂ€sentiert sich dort der Zooverein, der Hauptsponsor der Anlage. Andererseits lĂ€dt eine InfohĂŒtte mit allerlei edukativen Elementen ein, mehr ĂŒber Biologie und GefĂ€hrdung von GroßbĂ€ren zu erfahren.

(31.05.2012, 12:30)
Zoo Duisburg:   Pfingsten im Zoo Duisburg bei traumhaftem Wetter

FĂŒr Pfingsten ist Traumwetter angesagt! Der grĂŒne Zoo Duisburg bietet sich als Ausflugsziel fĂŒr gestresste StĂ€dter in den kommenden Tagen bestens an. Rund 3000 Tiere in 300 versch. Arten begeistern Groß und Klein.
Gleich zu Beginn bleibt man in der Schauinslandreisen-Lemureninsel hĂ€ngen. Der Infostand (10-16 Uhr, Sa/So/Mo) ist schon interessant genug, aber wenn einem Rote und Schwarzweiße Varis sowie Kattas durch die Beine laufen oder sich kopfĂŒber auf die Besucher herunterlassen, stellen sich strahlende Gesichter ein.
Eröffnet vor gerade einmal 1 Jahr, ist die Sparkassen-Erlebniswelt sofort zum Publikumsliebling avanciert. Im Bauernhof warten die â€žĂŒblichen VerdĂ€chtigen“, mit HĂŒhnern, Schweinen und Rindern. Im Afrikanischen Streichelkral lassen sich Zwergziegen und Kamerunschafe fĂŒttern und streicheln. Nie war ein Zoobesuch direkter und intensiver! Verpassen Sie nicht die Chance, das einzigartige Entdeckerhaus am Platz zu erkunden: hier prĂ€sentieren fachkundige Servicemitarbeiter am Pfingstsamstag, -sonntag und –montag von 11 bis 17 Uhr „Krabbelzeugs“!
Ohnehin darf man sich in dieser Ecke des Zoos lange aufhalten, denn an die Erlebniswelt schließt sich ein riesiger Spielplatz an. Wer den Überblick ĂŒber seine Kinder behalten möchte, weilt auf der großen Sonnenterrasse dazwischen und gönnt sich ein kĂŒhles GetrĂ€nk.
Apropos Speisen und Trank. Die ehemalige Waldschenke am Afrikanum ist von Grund auf renoviert worden, auf die Besucher wartet nun die nagelneue Afrika Lodge mit ausreichend Sitzgelegenheiten im Freien.
Gleichermaßen von 0 auf 100 in der Gunst der Besucher schoss die nagelneue große Freianlage fĂŒr sĂŒdamerikanische BrillenbĂ€ren. Wie geschickt sie auf die dĂŒnnsten Äste klettern können, beweisen Weibchen HUANCA und ihr Partner PABLO tĂ€glich. Die beiden schwimmen im Übrigen liebend gerne in einem der Teiche.
Hier wird man zwar noch etwas auf Nachwuchs warten mĂŒssen, aber andernorts haben sich regelrechte KindergĂ€rten etabliert. Drei kleine Koalas, die gleichzeitig aufwachsen, gab es in der ruhmreichen Geschichte der Koala-Haltung am Kaiserberg noch nie. Und auf der Ostseite des Zoos flaniert die mittlerweile stolze 8 Tiere umfassende Gorilla-Familie. JĂŒngster Spross, SAFIRIs Tochter JAMILA, kam Anfang Januar als erstes Jungtier des Jahres 2012 auf die Welt und darf mit ihren (Halb)Geschwistern im hohen Gras schon spielen.
Weiter nördlich im RWE-Delfinarium warten Deutschlands erste und einzige Jungdelfine in bereits 2. Generation auf Publikum und begeistern mit ersten Einlagen. Vor dem Delfinarium vertreiben Tiergesichterschminker den kleinen GĂ€sten die Zeit und verwandeln sie u.a. in sĂŒĂŸe KĂ€tzchen (11-17 Uhr, So/Mo).
Wer an Pfingsten nicht in den Zoo Duisburg kommt, ist eigentlich selbst schuld


(24.05.2012, 15:30)
Zoo Duisburg:   Besucherliebling Rentier „George“ verstorben

Jeder Verlust eines Tieres im Zoo Duisburg tut weh, aber dieser besonders: Publikumsliebling GEORGE, das Rentier, ist verstorben. Eine Darmruptur war die Ursache, wie die pathologische Untersuchung ergeben hat.
GEORGE wurde 2005 im Zoo Duisburg geboren. Das Gespann aus dem zutraulichen Rentier und seinem Pfleger wurde schnell ĂŒber Duisburgs Grenzen hinaus bekannt. Bei vielen Presseterminen im Zoo traten die beiden auf und gaben ihnen ein besonderes, tierisches Flair.
FrĂŒhe GĂ€ste des Zoos konnten die beiden immer wieder auch auf den Besucherwegen durch den Zoo spazieren gehen sehen.
Nicht zuletzt freuten sich die Kinder um die Nikolauszeit darauf, einen der begehrten PlĂ€tze im Schlitten zu ergattern, auf dem sie um den Pelikanweiher – bestenfalls noch auf schneebedeckten Wegen – gezogen wurden!
Man darf die Relation nie aus den Augen verlieren, dass hier kein Mensch sondern ein Tier verstorben ist. Dennoch war GEORGE ein Charaktertier, ja auch Symboltier, fĂŒr den Zoo, dessen Verlust bei allen Zoomitarbeitern schwer wiegt.
(23.05.2012, 12:15)
Zoo Duisburg:   Schau’ mir in die Augen, Kleines

In der griechischen Mythologie erschuf die Göttin Hera sein „hundertĂ€ugiges“ Federkleid aus dem vielĂ€ugigen Riesen Argos, der mit seinen sprichwörtlichen Argusaugen Io bewachte und von Hermes getötet wurde. Er gilt als Symbol von Schönheit, Reichtum, Liebe und Leidenschaft aber auch Unsterblichkeit, Arroganz und Eitelkeit. Im profanen Leben liebt er Autos, zumindest deren glĂ€nzenden Autolack, in dem er sich spiegelt. Er ist verrĂŒckt nach Blumen und doch wohl eher auf der Suche nach KĂ€fern: der PFAU.
Der wohl Ă€lteste Ziervogel der Welt ist aus unseren Parkanlagen nicht mehr wegzudenken und kommt doch ursprĂŒnglich aus Indien und Sri Lanka. Ein höchst ausgeprĂ€gter Geschlechtsdimorphismus trennt ein eher unscheinbares Weibchen vom farbenprĂ€chtigen Hahn, wenngleich die Federkrone am Scheitel noch beiden eigen ist. Der Hahn fĂ€llt durch ein leuchtendes Blau an Hals, Brust und Bauch auf. Je nach Lichteinfall kann das Gefieder grĂŒnlich und golden schimmern.
Sein charakteristisches Merkmal ist sicher die einzigartige Schleppe. Sie besteht aus stark verlĂ€ngerten, bis 150 cm langen Oberschwanzdeckfedern, die zu einem fĂ€cherförmigen Rad aufgestellt werden können. Der eigentliche Schwanz ist im Übrigen mit nur knapp einem halben Meter viel kĂŒrzer, braun gefĂ€rbt und besteht aus mehrstufig angeordneten Steuerfedern. Die plastisch leuchtende Federzeichnung von großen, blau irisierenden „Augen“ soll Fressfeinde abschrecken, die diese als Augen von großen SĂ€ugetieren interpretieren sollen.
In der Verhaltensbiologie bezeichnet man das prĂ€chtige Gefieder als visuelles Ornament: es soll ein Indikator fĂŒr genetische Fitness sein. Nach der Sexy-Son-Hypothese haben die umworbenen Hennen umso mehr Nachwuchs, je mehr Augen das MĂ€nnchen auf seiner Schleppe zu bieten hat. Man darf sich zu Recht an den berĂŒhmten Spruch „Schau’ mir in die Augen, Kleines“ erinnert fĂŒhlen, auch wenn es sich hier um einen der hartnĂ€ckigsten und berĂŒhmtesten Zitat-Verdreher handelt. Ansonsten ist die lange Schleppe eher hinderlich und setzt das Flugvermögen herab. Das so genannte Handicap-Prinzip besagt aber, dass gerade dieser scheinbare Nachteil fĂŒr die Hennen bei der Paarung ein Hinweis auf widerstandsfĂ€higen, gesunden Nachwuchs ist. Ein Hahn, der derart gehandicapt ist und dennoch ĂŒberlebt, hat wertvolle Gene!
Pfaue sind im Zoo Duisburg seit jeher FreigĂ€nger. An den Besuchern stolzieren sie nahe, aber doch in gebĂŒhrendem Abstand vorbei. Passend zur jetzt zu beobachtenden Fortpflanzungszeit balzen die HĂ€hne fast pausenlos die verfĂŒgbaren Damen an.
(21.05.2012, 12:28)
Zoo Duisburg:   Schau’ mir in die Augen, Kleines

In der griechischen Mythologie erschuf die Göttin Hera sein „hundertĂ€ugiges“ Federkleid aus dem vielĂ€ugigen Riesen Argos, der mit seinen sprichwörtlichen Argusaugen Io bewachte und von Hermes getötet wurde. Er gilt als Symbol von Schönheit, Reichtum, Liebe und Leidenschaft aber auch Unsterblichkeit, Arroganz und Eitelkeit. Im profanen Leben liebt er Autos, zumindest deren glĂ€nzenden Autolack, in dem er sich spiegelt. Er ist verrĂŒckt nach Blumen und doch wohl eher auf der Suche nach KĂ€fern: der PFAU.
Der wohl Ă€lteste Ziervogel der Welt ist aus unseren Parkanlagen nicht mehr wegzudenken und kommt doch ursprĂŒnglich aus Indien und Sri Lanka. Ein höchst ausgeprĂ€gter Geschlechtsdimorphismus trennt ein eher unscheinbares Weibchen vom farbenprĂ€chtigen Hahn, wenngleich die Federkrone am Scheitel noch beiden eigen ist. Der Hahn fĂ€llt durch ein leuchtendes Blau an Hals, Brust und Bauch auf. Je nach Lichteinfall kann das Gefieder grĂŒnlich und golden schimmern.
Sein charakteristisches Merkmal ist sicher die einzigartige Schleppe. Sie besteht aus stark verlĂ€ngerten, bis 150 cm langen Oberschwanzdeckfedern, die zu einem fĂ€cherförmigen Rad aufgestellt werden können. Der eigentliche Schwanz ist im Übrigen mit nur knapp einem halben Meter viel kĂŒrzer, braun gefĂ€rbt und besteht aus mehrstufig angeordneten Steuerfedern. Die plastisch leuchtende Federzeichnung von großen, blau irisierenden „Augen“ soll Fressfeinde abschrecken, die diese als Augen von großen SĂ€ugetieren interpretieren sollen.
In der Verhaltensbiologie bezeichnet man das prĂ€chtige Gefieder als visuelles Ornament: es soll ein Indikator fĂŒr genetische Fitness sein. Nach der Sexy-Son-Hypothese haben die umworbenen Hennen umso mehr Nachwuchs, je mehr Augen das MĂ€nnchen auf seiner Schleppe zu bieten hat. Man darf sich zu Recht an den berĂŒhmten Spruch „Schau’ mir in die Augen, Kleines“ erinnert fĂŒhlen, auch wenn es sich hier um einen der hartnĂ€ckigsten und berĂŒhmtesten Zitat-Verdreher handelt. Ansonsten ist die lange Schleppe eher hinderlich und setzt das Flugvermögen herab. Das so genannte Handicap-Prinzip besagt aber, dass gerade dieser scheinbare Nachteil fĂŒr die Hennen bei der Paarung ein Hinweis auf widerstandsfĂ€higen, gesunden Nachwuchs ist. Ein Hahn, der derart gehandicapt ist und dennoch ĂŒberlebt, hat wertvolle Gene!
Pfaue sind im Zoo Duisburg seit jeher FreigĂ€nger. An den Besuchern stolzieren sie nahe, aber doch in gebĂŒhrendem Abstand vorbei. Passend zur jetzt zu beobachtenden Fortpflanzungszeit balzen die HĂ€hne fast pausenlos die verfĂŒgbaren Damen an.
(18.05.2012, 14:46)
Zoo Duisburg:   Tierischer Vatertag im Zoo

Am Donnerstag ist es wieder soweit: Vatertag steht ins Haus! Dieser Ehrentag, an dem sich VĂ€ter aufmachen, um sich selbst zu feiern oder der Tradition nach ihre Sprösslinge in alte Sitten und GebrĂ€uche einzufĂŒhren, bietet guten Anlass, mal den einen oder anderen Blick auf die VĂ€ter im Tierreich zu werfen, um zu vergleichen, wie diese sich um ihren Nachwuchs bemĂŒhen.
Im Zoo Duisburg hĂ€tte Gorilla-Mann MAPEMA allen Grund, sich feiern zu lassen, ist er doch nicht nur ein stolzer und muskelbepackter SilberrĂŒcken, der drei Frauen sein Eigen nennt, sondern auch ein liebevoller Vater von inzwischen 4 Jungtieren. WĂ€hrend der jĂŒngste, erst wenige Monate alte Nachwuchs noch von Mutter SAFIRI herumgetragen wird, toben die drei ĂŒbrigen Jungtiere zur Begeisterung der Zoobesucher ĂŒber die Außenanlage.
Auch der mĂ€nnliche Große TĂŒmmler IVO fĂŒhrt ein Leben mit 3 Frauen und bringt es aktuell gleich auf 5 Nachkommen. Noch nie in der Geschichte des Zoo Duisburg hat es solch einen Kindersegen bei den Delfinen gegeben.
Vielweiberei ist auch bei den sĂŒdamerikanischen Laufvögeln, den Nandus angesagt, allerdings mit etwas vertauschten Rollen bei der Jungtieraufzucht. Nicht etwa die Nanduhennen, sondern der stolze Nandu-Hahn EDGAR, bebrĂŒtet das Gelege, das ihm gleich mehrere Hennen ins Nest gelegt haben. Wie bei diesen Laufvögeln ĂŒblich, kĂŒmmert sich der Vater alleine um die Brut und verteidigt diese vehement. Selbst die vertrauten Pfleger machen momentan wĂ€hrend der Reinigungsarbeiten einen Bogen um ihn.
„Ein Weibchen ist genug“, denkt sich hingegen Tiger-Mann EL-ROI, dessen halbwĂŒchsige Tochter Ahimsa fĂŒr reichlich Trubel auf der Anlage sorgt.
GĂ€nzlich Ruhe vor seinen Weibchen wĂŒnscht sich wiederum Elefanten-Mann SHAKA. Wie bei Elefanten ĂŒblich lebt er als erwachsener Bulle fast ganzjĂ€hrig alleine. Nur gelegentlich besucht er seine Weibchen, die in einem Sozialverband im Nachbargehege leben.
Jeder wie er möchte“, meint man sagen zu wollen. UnzĂ€hlige Varianten des Vaterdaseins gibt es im Tierreich, ob als alleinerziehender Vater, wie z.B. bei den Seepferdchen, als reiner Erzeuger, der mit der Aufzucht der Jungtiere nichts am Hut hat, wie z.B. bei den Kattas, oder als fĂŒrsorglicher Vater und BeschĂŒtzer, der sich liebevoll um den Nachwuchs kĂŒmmert, wie z.B. bei den Riesenottern.
Alle VĂ€ter, aber natĂŒrlich auch alle anderen Familienmitglieder, können sich im Zoo selbst ein Bild davon verschaffen, welchem Tier der Vater am Ă€hnlichsten ist.
Giraffen-Mann KIRINGO, Shetandpony-Mann ANTON, Koala-Mann KUNA und alle anderen Vatertiere im Zoo Duisburg freuen sich auf den Besuch vieler menschlicher VĂ€ter mit ihren Familien.


(15.05.2012, 14:44)
Zoo Duisburg:   Sse-Pu-Hsiang geboren

Wörtlich ĂŒbersetzt heißt Sse-Pu-Hsiang „Vier nicht Ähnliches zusammen“, weil die FĂŒĂŸe von einem Rind, der Hals von einem Kamel, der Schwanz von einem Esel und nur das Geweih von einem Hirsch zu stammen scheinen, aber nachher hat man sich dann doch fĂŒr das kĂŒrzere chinesische Wort Mi-Lu entschieden. Dahinter verbirgt sich nichts Geringeres als eine Hirschart, die zur Zeit ihrer Entdeckung fast schon ausgestorben war.
Der Davidshirsch hat seinen Namen vom Jesuitenpater Armand David, der vor gut 150 Jahren diese sonderbaren Hirsche im kaiserlichen Jagdpark sĂŒdlich von Peking entdeckte. Sonderbar auch deshalb, weil die Verzweigungen des Geweihs nach hinten weisen und den Eindruck entstehen lassen, als sĂ€ĂŸe das Geweih „verkehrt“ auf dem Kopf. Einige Hirsche gelangten bald darauf glĂŒcklicherweise nach Europa, denn noch vor 1900 fielen nahezu alle Davidshirsche im Jagdpark einer Flutkatastrophe zum Opfer. Den Rest erledigten die Kriegswirren des so genannten Boxeraufstandes einige Jahre spĂ€ter.
SĂ€mtliche in Europa gehaltenen Milus versammelte man auf den LĂ€ndereien des Herzogs von Bedford in England. Aus diesem letzten Refugium von 18 Tieren wurden Nachzuchttiere an Zoologische GĂ€rten auf der ganzen Welt verteilt. Bis heute kletterte der Weltbestand wieder ĂŒber die 1000er Marke. Die Rettung des Davidshirsches gilt als eines der vorbildlichsten Beispiele der Arterhaltung durch kontrollierte Zucht in menschlicher Obhut.
Der Zoo Duisburg ist an diesem Arterhaltungsprogramm seit Jahrzehnten erfolgreich beteiligt. Umso grĂ¶ĂŸer ist die Freude, dass erneut ein KĂ€lbchen vor 5 Wochen das Licht der Welt erblickt hat. Es hĂ€lt sich eng bei der Mutter auf und trinkt fleißig an der Milchbar.
(10.05.2012, 13:06)
Zoo Duisburg:   Doppeltes GlĂŒck bei den Goldgelben Löwenaffen

FĂŒr das Ende 2010 zusammengestellte, duisburg-krefelderische Löwenaffen-Paar ist es der zweite Nachwuchs, der seit knapp 6 Wochen im Affenhaus des Zoo Duisburg zu bestaunen ist. Das elterliche GlĂŒck kam doppelt, wobei Zwillinge bei der Art eher an der Tagesordnung sind. Die goldgelb gefĂ€rbten LöwenĂ€ffchen sind mit rund 30 cm die grĂ¶ĂŸten Vertreter der Familie der in SĂŒdamerika heimischen Krallenaffen. Ihrer auffĂ€lligen, sehr dichten KopfmĂ€hne verdanken die LöwenĂ€ffchen ihren Artnamen!
Wie alle Krallenaffen leben LöwenĂ€ffchen streng monogam in kleinen Familiengruppen, mit einem Elternpaar und deren Jungtiere verschiedenen Alters. So turnen auch die im letzten Jahr geborenen Jungtiere mit ihren jungen Geschwistern in der Voliere. Zumeist werden Zwillinge geboren, die vom Vater getragen werden. Nur zum SĂ€ugen ĂŒbernimmt die Mutter kurzzeitig die Jungen.
Aufgrund der anhaltenden Zerstörung der tropischen RegenwĂ€lder in SĂŒdamerika sind die LöwenĂ€ffchen unmittelbar von der Ausrottung bedroht. Ende der achtziger Jahre ĂŒberlebten weniger als 200 Tiere in einigen isolierten Waldregionen Brasiliens. Einige dieser Regionen wurden als Naturreservate unter internationalen Schutz gestellt. Seit 1984 werden Nachzuchttiere aus Zoologischen GĂ€rten erfolgreich in diesen Reservaten ausgewildert, um die genetische Vielfalt und die GrĂ¶ĂŸe der Wildpopulation zu steigern.
Das warme Affenhaus ist im Hinblick auf die unsichere Wetterlage am Wochenende auch deshalb eine gute Anlaufstation, weil die in den letzten Jahren angewachsene Gorilla-Familie mit aus mehreren Jungtieren bestehendem Kindergarten aus nÀchster NÀhe beobachtet werden kann.
(03.05.2012, 13:01)
Zoo Duisburg:   Sex bei Zootieren

Vielleicht haben auch Sie es schon bemerkt: lĂ€chelnde Gesichter, gut gelaunte Menschen – die FrĂŒhlingsgefĂŒhle sind da! Und wozu das ganze Hormonspektakel? Na klar, es geht um die Weitergabe seiner Gene. Passend zum Wonnemonat Mai lĂ€dt der Zoo Duisburg seine Besucher auf einen Ausflug in das Reich der Fortpflanzung ein. Und siehe da: Auch im Tierreich muss man(n) sich gewaltig anstrengen, wenn es darum geht, das Herz der AuserwĂ€hlten zu gewinnen. Wie steinig ist der Weg, den ein Koala-MĂ€nnchen auf sich nimmt, um zur Angebeteten zu gelangen? FĂŒhrt ein Löwe in seinem Harem wirklich ein königliches Leben? Und wieso gibt es ĂŒberhaupt so viele KĂ€mpfe um die Gunst der Weibchen?
Bei der kostenlosen SonderfĂŒhrung zum Thema „Sex im Zoo“ hat jeder Interessierte die Gelegenheit zu erfahren, was ein Nashorn wirklich „anmacht“. Viele spannende Geschichten um das tierische Werbeverhalten, treue Seelen und echte Machos weiß der Zoo Duisburg am 13.05.2012 um 12:00 und 14 Uhr zu berichten.
Aber um puren Sex geht es bei Zootieren bei Weitem nicht! Fortpflanzung ist nicht nur ein sozialer Bestandteil im Leben eines jeden Tieres, sondern gerade fĂŒr vom Aussterben bedrohte Tierarten ĂŒberlebenswichtig. Menschliche TiergĂ€rtner haben also dafĂŒr Sorge zu tragen, dass die richtigen Partner zueinander finden, weshalb die Singlebörse fĂŒr Zootiere weltweit vernetzt ist. Ein Partnertausch zwischen Australien und Griechenland, Portugal und Deutschland ist da keine Ausnahme. Doch damit ist es natĂŒrlich nicht getan: Den seltenen Zoobewohnern muss natĂŒrlich das richtige Ambiente geschaffen werden, und sind potenzielle Partner endlich gefunden, kommt die Zerreißprobe – harmoniert das Paar oder können sich die beiden womöglich gar nicht riechen?
Die Teilnehmeranzahl der FĂŒhrungen ist auf jeweils 20 Personen begrenzt. Verbindliche Anmeldungen werden bis zum 11.05.2012, 13:00 Uhr unter limpinsel@zoo-duisburg.de (Stichwort: „Sex im Zoo“) entgegen genommen.

Anja Limpinsel
(02.05.2012, 15:14)
Zoo Duisburg:   Vielfraß-Nachwuchs im Zoo Duisburg

Zwar ist der Vielfraß als grĂ¶ĂŸter Vertreter der Marderartigen ein Tier mit einem jederzeit guten Appetit, ihm jedoch eine dauernde Fresssucht zu unterstellen, wie der Name ‚Vielfraß’ suggerieren könnte, wĂŒrde dem Tier nicht gerecht werden. Der Name des Vielfraßes bezieht sich keineswegs auf die ErnĂ€hrungsgewohnheiten des Tieres, sondern leitet sich vielmehr vom skandinavischen Namen FjellfrĂ€s ab, was ins Deutsche ĂŒbersetzt Gebirgs- oder Felsenkatze bedeutet. Aus dem nordischen FjellfrĂ€s ist so ĂŒber die Jahre der heute im Deutschen gebrĂ€uchliche Name Vielfraß entstanden.
Die eher selten in Zoos anzutreffenden Vielfraße werden seit ĂŒber 10 Jahren am Kaiserberg gehalten. 2005 klappte es erstmals mit 3fachem Nachwuchs, der spĂ€ter an Partnerzoos im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogrammes abgegeben werden konnte. Nachdem das damals 7jĂ€hrige Weibchen RONJA im Jahre 2008 nach viel bĂŒrokratischem Aufwand seinen neuen Partner, das junge MĂ€nnchen VANÜTSCHKA aus dem Zoo Moskau, willkommen heißen konnte, stellte sich nach dem dreifachen Erstlingswurf im Jahr 2010 kĂŒrzlich erneut Nachwuchs ein.
Das Resultat der anhaltenden Vielfraß-Liebe konnten die Pfleger vor wenigen Wochen entzĂŒckt entdecken: in einem heftig von der Mutter verteidigten unterirdischen Bau hatte sie drei Jungtiere zur Welt gebracht, wovon zwei ĂŒberlebten. VANÜTSCHKA hatte da nicht gut lachen, denn jegliche AnnĂ€herungsversuche quittierte die Mutter mit Gekeife: die Höhle war fĂŒr ihn vorerst Tabu!
Mittlerweile sind die Jungtiere schon ordentlich gewachsen, hatten sich aber lĂ€ngere Zeit ausschließlich im wenig einsehbaren Teil des ansonsten frei zugĂ€nglichen, zweigeteilten Außengeheges aufgehalten. Von den Eltern sind sie aber aufgrund der geringeren GrĂ¶ĂŸe noch eindeutig zu unterscheiden. Sie machen sich derzeit einen Spaß daraus, die Gehegeeinrichtung auf Herz und Nieren zu testen. Vielfraße sind nicht nur hervorragende Kletterer, sondern gelten gemeinhin als wahre AusbruchskĂŒnstler.
(26.04.2012, 09:25)
Zoo Duisburg:   Noch freie PlĂ€tze fĂŒr Erwachsenen-Nachtsafaris

Die vom Zoo Duisburg vor Jahren ins Leben gerufenen Kinder-Nachtsafaris hatten sich derart großer Beliebtheit erfreut, dass auch an die Großen gedacht und Erwachsenen-Nachtsafaris angeboten wurden. Schnell entwickelte sich das unterhaltsam-informative NachtschwĂ€rmen durch den Zoo am Kaiserberg zum Renner!
RundgĂ€nge durch den Zoo unter fachkundiger FĂŒhrung nach Einbruch der Dunkelheit sollen den Besuchern nicht etwa das FĂŒrchten lehren, sondern Einblick geben in die vielen AktivitĂ€ten rund um diejenigen Tiere, fĂŒr die DĂ€mmerung und Dunkelheit nicht unbedingt Anlass sind, im Schlummerparadies der TrĂ€ume zu versinken. Etwas GĂ€nsehaut ist dabei auch garantiert: eventuell heulen ja gerade die Wölfe, wenn die Gruppe am Gehege vorbeischleicht?
FĂŒr die Veranstaltungen im Mai und im Juni sind noch PlĂ€tze frei. Eine telefonische Anmeldung ist dabei unbedingt erforderlich: von Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr unter 02 03/30 55 979.
Preis pro Person: 16,-- €. Treffpunkt ist am Haupteingang an der MĂŒlheimer Straße, um 19.30 Uhr starten die FĂŒhrungen.
Termine: 18.05.2012, 01.06.2012, 15.06.2012 und 29.06.2012
(25.04.2012, 14:31)
Zoo Duisburg:   Mit Knopfaugen und Ringelschwanz – Die Kattas kommen!

Manche Zoobewohner haben es einfach drauf: sie faszinieren die Massen! Kattas, Halbaffen aus Madagaskar, gehören zweifelsfrei dazu. Allein ihr Ă€ußeres Erscheinungsbild – leuchtend-gelbe Knopfaugen und schwarze Stupsnase im fuchsartigen Gesicht sowie der ĂŒberlange, schwarzweiß gekringelte Schwanz – bringt ihnen viele Sympathiepunkte ein. Ihre waghalsigen SprĂŒnge tun ihr Übriges und wenn sich der ganze Familienverband hochsozial zu einem großen, wĂ€rmenden FellknĂ€uel zusammenkauert, kann es eigentlich nur noch eine Steigerung geben: Jungtiere!
So ist es auch Anfang MĂ€rz geschehen, als der Pfleger auf seiner morgendlichen Kontrollrunde ein Jungtier am Bauch der Mutter hĂ€ngen sah. Die erfahrenen Pfleger wissen, dass sie in der ersten Zeit verstĂ€rkte Sichtkontrollen vornehmen mĂŒssen. Liegen nĂ€mlich viele Gruppenmitglieder im Körperkontakt beieinander, landen die Jungen auf der Suche nach den mĂŒtterlichen Zitzen schon mal auf einem anderen Weibchen! Die kritische Phase ist aber schon ĂŒberwunden, denn der Baby-Katta ist krĂ€ftig genug, um selbstĂ€ndig auf die Mutter zurĂŒckzuwechseln.
Erste Erkundungstouren stehen bereits an auf der riesigen Schauinslandreisen-Lemureninsel: Sie betreffen mittlerweile nicht mehr nur meterhohe KletterbĂ€ume und zig-Meter an Kletterseilen, sondern auch Vertreter anderer Lemuren(=Halbaffen)arten. Ein zweites Warmhaus wurde letztes Jahr gebaut, um die bislang anderweitig im Zoo untergebrachten Schwarz-weißen wie Roten Varis sozusagen als Inselgenossen auf die Anlage zu holen. Die einzelnen Gruppen werden momentan aneinandergewöhnt, insofern kann es durchaus passieren, dass z.B. die Schwarz-weißen Varis bei den Kattas im Haus ĂŒbernachten!
Lemuren sind heute recht selten geworden. Auf Madagaskar schwinden unter dem Druck einer wachsenden Bevölkerung, Kultivierung und Besiedelung die letzten UrwÀlder als Lebensraum so rasch dahin, dass die TierbestÀnde stark schrumpfen. Im Zoo Duisburg wird durch die erfolgreiche und seit vielen Jahren andauernde Nachzucht vor allem bei den Kattas ein wesentlicher Beitrag zur Arterhaltung in Menschenobhut geleistet.
(20.04.2012, 13:13)
Zoo Duisburg:   Artenschutz fĂŒr alle Generationen:
Zoo Duisburg zu Gast im AWO-Mehrgenerationenhaus

Nachhaltigkeit im direkten familiĂ€ren und sozialen Umfeld wie auch auf der Ebene von Natur- und Umweltschutz kann nur ĂŒber den Einbezug mehrerer Generationen erreicht werden. GenerationsĂŒbergreifendes Denken ist nicht nur fĂŒr menschliche Familien wichtig, sondern nötig, um den langfristigen Erhalt unserer Tier- und Pflanzenwelt zu sichern.
Daher haben sich der Zoo Duisburg als Vertreter fĂŒr den Schutz bedrohter Tierarten und das AWO-Mehrgenerationenhaus als Botschafter fĂŒr die Gemeinschaft von Menschen verschiedener Altersgruppen zusammengetan.

Am Samstag, den 21.4.2012 von 15.30 Uhr – 17.00 Uhr lĂ€dt das AWO Mehrgenerationenhaus (Börsenstr.10, Stadtmitte) in Kooperation mit dem Zoo Duisburg zum kostenlosen Artenschutz-Nachmittag mit tierischem Überraschungsgast ein. Kinder, SeniorInnen, Eltern, Freunde sind herzlich wilkommen, sich auf spannende und unterhaltsame Weise von Zoomitarbeiter Philipp Schroeder rund um das Thema Bedrohung und Schutz der Tierwelt informieren zu lassen. Wie es zum Verlust der belebten Natur kommt, wieso ihr Erhalt so bedeutend ist und was ein Zoo sowie jeder von uns dafĂŒr tun kann, erfahren Groß und Klein spielerisch und im direkten GesprĂ€ch.

Um telefonische Platzreservierung wird unter 0203 3095600 gebeten - das Angebot ist limitiert!
(13.04.2012, 16:21)
Zoo Duisburg:   Ein BÄRfektes Wochenende

-bÀrenstarker Ferienausklang im Zoo Duisburg-

Die Ferienzeit geht schon wieder zu Ende, aber im Zoo Duisburg ist das alles andere als ein Grund zu trauern! Hier dreht sich alles um die neuen BrillenbĂ€ren PABLO und HUANCA. Die beiden haben sich inzwischen prĂ€chtig in ihrem riesigen Gehege eingelebt, so dass sie nun standesgemĂ€ĂŸ mit einem ganzen „BÄRfekten Wochenende“ begrĂŒĂŸt werden können.
Am kommenden Samstag und Sonntag, den 14. Juli und 15. April, hĂ€lt der Zoo Duisburg eine ganze Palette an Events, Überraschungen und Gewinnspielen fĂŒr alle Generationen bereit!
Unsere Tierpfleger lassen es sich an diesem besonderen Wochenende nicht nehmen, bei SchaufĂŒtterungen an verschiedenen KleinbĂ€rengehegen besonders viel ĂŒber ihre SchĂŒtzlinge zu verraten. Bei dem abwechslungsreichen Programm auf der ADAC-BĂŒhne wird Matthias Tilgner Tierpflegern, TierĂ€rzten und weiteren Zoomitarbeitern Spannendes und Unterhaltsames aus dem Zooalltag entlocken. Außerdem wird auf der BĂŒhne gezaubert, geraten und gespielt, dass es nur so kracht – es winken Gewinne! Auch die Teilnehmer der BĂ€ren-Rallye haben die Chance auf tolle Preise: Die Verlosung wird an beiden Tagen jeweils um 15:30 Uhr stattfinden.
Kinder kommen am BÄRfekten Wochenende natĂŒrlich keineswegs zu kurz! An der neuen Anlage fĂŒr die BrillenbĂ€ren können die Kleinen verschiedene Spiele testen oder ihren eigenen Button pressen. Der TeddybĂ€rendoktor lĂ€dt von 14:00 bis 16:00 Uhr zur Sprechstunde ein. Kinder, die ihren kranken Teddy dabei haben, dĂŒrfen kostenfrei den Zoo besuchen!
ADAC-Mitglieder aufgepasst: Am BÄRfekten Wochenende erhalten Sie nach Vorlage Ihres Ausweises 20 % Rabatt auf den nicht ermĂ€ĂŸigten Eintrittspreis.
Die BĂ€ckerei Bolten verkauft an diesem Wochenende begleitend in den Filialen auf der Duisburger Königstraße bĂ€riges GebĂ€ck, um den Zoo mit den Erlösen zu unterstĂŒtzen.

(11.04.2012, 12:42)
Zoo Duisburg:   Koala-Kindergarten im Zoo Duisburg

Es fing alles mit einer ehemaligen Heuscheune an. Mittlerweile ist der Zoo Duisburg fĂŒr die Haltung und Zucht von Koalas weltberĂŒhmt. Mehr als 20 Jungtiere konnten am Kaiserberg seit 1994 groß gezogen und teilweise an andere zoologischen Einrichtungen vermittelt werden.
LiebenswĂŒrdig eigenbrötlerisch wie die Revierleute im Pott nun mal sind, hatten die Zooverantwortlichen die international geltenden, eher spröde anmutenden Haltungsrichtlinien modifiziert und den Koalas umgehend möglichst naturnah gestaltete Gehege angeboten.
Der Erfolg stellte sich bekanntermaßen bald ein und sprengt dieses Jahr den gĂ€ngigen Rahmen: erstmals klettert dieses Jahr im Zoo Duisburg gleich dreifacher Nachwuchs bei den Vierbeinern umher: Duisburg und damit Deutschland – nach wie vor kann man Koalas nur in der Ruhrgebietsstadt sehen – hat seinen Koala-Kindergarten!
Mit etwa 6 Monaten beginnt der Nachwuchs, den schĂŒtzenden mĂŒtterlichen Beutel zu verlassen. In den Folgewochen können Zoobesucher mitverfolgen, wie sich die Jungtiere an der Mutter festklammern, liebend gerne sich auf ihrem RĂŒcken umhertragen lassen. Nach und nach stellen sich dann eigene Erkundungstouren durch das Gehege ein. Die Jungtiere sind derzeit 10, 8 und 7 Monate alt. Weibchen GOONDERRAH hatte eine Tochter mit Namen ALINGA geboren, Mutter IONA ein noch namenloses MĂ€nnchen und die 11jĂ€hrige ALLORA ein ebenfalls noch namenloses Weibchen.
Diese auch fĂŒr die Duisburger Pfleger neue Situation ist zweifellos super-spannend. Die Pfleger wissen ĂŒber ganz neue Beobachtungen und Erkenntnisse zu berichten!

(02.04.2012, 15:33)
Zoo Duisburg:   Zoo Duisburg eröffnet riesige neue BrillenbĂ€renanlage

Es ist geschafft, die nĂ€chste super Attraktion im Zoo Duisburg öffnet ihre Pforten: diesen Freitag, rechtzeitig zu Beginn der Osterferien, können die Besucher erstmals Vertreter einer bislang noch nicht am Kaiserberg gehaltenen Tierart bestaunen: die in ihrer Heimat SĂŒdamerika bestandsbedrohten BrillenbĂ€ren. Dank der Umsiedlung des ehemaligen Streichelzoos ist im Herzen des Zoos eine riesige, 1300 Quadratmeter große Freianlage entstanden, die ganz nach BrillenbĂ€rengeschmack eingerichtet ist.
Weibchen HUANCA ist 4jĂ€hrig und kommt aus dem Zoo ZĂŒrich. Von der quirligen jungen Dame weiß man, dass sie sich ĂŒberaus gerne im Wasser aufhĂ€lt und schwimmt. So schießt kaltes Nass als Wasserfall von perfekt ausgebildeten Kunstfelsformationen, strömt den Bach entlang und ergießt sich in mehreren Teichen. Hier lĂ€sst sich in Zukunft ausgiebig mit dem aus dem Zoo Aschersleben eingetroffenen Partner, dem 14jĂ€hrigen MĂ€nnchen PABLO, planschen.
BrillenbÀren lieben zu klettern. Auf der naturnah gestalteten Anlage wurden zig KletterbÀume installiert, inklusive zum Dösen einladende HÀngematten. Die reichliche Bepflanzung lÀdt die BrillenbÀren zum intensiven Beschnuppern jeden Winkels der Anlage ein.
Damit die Besucher möglichst das ganze Verhaltensspektrum der BĂ€ren verfolgen können, bieten sich mehrere Einblicke in die Anlage, teils ĂŒber mehrere Meter hohe und breite Glasscheiben, teils barrierefrei am großen Teich vor dem Haupteinblick.
Stimmig muss es auch außerhalb des Geheges zugehen. Insofern ĂŒberrascht nicht, dass man z.B. Andentannen entlang des Weges antrifft. Die UnterstĂ€nde sind im Erscheinungsbild auf sĂŒdamerikanisch getrimmt, und auch der neue große BĂ€renkiosk fĂŒgt sich in dieses Bild ein. Das ehemalige Streichelzoo-StallgebĂ€ude ist aufgehĂŒbscht und integriert worden. Einerseits prĂ€sentiert sich dort der Zooverein, der Hauptsponsor der Anlage. Andererseits lĂ€dt eine InfohĂŒtte mit allerlei edukativen Elementen ein, mehr ĂŒber Biologie und GefĂ€hrdung von GroßbĂ€ren zu erfahren.
(29.03.2012, 15:04)
Zoo Duisburg:   Wiedervereinte Delfin-Großfamilie begeistert Besucher

Der Zoo Duisburg hatte im letzten SpĂ€tsommer international stark auf sich aufmerksam gemacht, als erstmalig in der Geschichte der Delfinhaltung in Deutschland gleich drei Jungtiere nahezu zeitgleich geboren wurden! Innerhalb von nur drei Wochen erblickten die Jungdelfine DIEGO, DÖRTE und DARWIN im RWE-Delfinarium das Licht der Welt und markierten einen sensationellen Zuchterfolg!
Die Familiengruppe musste zwar zwischenzeitlich auf die drei MĂŒtter nebst Nachwuchs verzichten, da diese in Aufzuchtsbereichen hinter den Kulissen einer strengen QuarantĂ€ne unterstellt wurden. Nach und nach jedoch wurden Mutter DELPHI mit Tochter DÖRTE, Mutter PEPINA mit Sohn DIEGO und Mutter DAISY mit Sohn DARWIN wieder mit den anderen Familienangehörigen zusammengefĂŒhrt. DONNA und DOLLY, die bereits 2007 im RWE-Delfinarium geboren wurden und den Zoobesuchern ĂŒber ihre kindsköpfige Teilnahme bei den tĂ€glichen VorfĂŒhrungen bereits bestens bekannt sind, nahmen ihre „große Schwester“-Rolle hervorragend an. Und last not least durfte danach auch der stolze Papa IVO mit seinem Nachwuchs gemeinsam schwimmen. Fast ist man schon versucht, von der Duisburger Delfin-Schule zu schreiben, angesichts der Tatsache, dass sich nunmehr 9 Große TĂŒmmler Mehrbeckensystem tummeln, wovon 7 waschechte Duisburger sind. Darunter befinden sich seit der Geburt von DOLLY auch Deutschlands erste Delfine in bereits 2. Generation!
Außerhalb der VorfĂŒhrungen spielt nun die gesamte Gruppe im biologisch gefilterten Wasser des RWE-Delfinariums und begeistert Groß und Klein. Aber auch in den VorfĂŒhrungen glĂ€nzt die Rasselbande der Jungdelfine schon durch diverse AlleingĂ€nge und nachgeahmte Sprungeinlagen und sorgt fĂŒr viel Unterhaltung.
(22.03.2012, 16:01)
Zoo Duisburg:   Chinesische Muntjaks: Nachwuchs bei den Mini-Hirschen

Wer die knapp kniehohen Chinesischen Muntjaks im dichten Dschungel entdecken will, wird in deren ost- und sĂŒdostasiatischer Heimat wenig Erfolg haben; eher verraten sich die rehbraunen Zwerghirsche durch ihr lautes „Bellen“, das GroßwildjĂ€ger frĂŒherer Zeiten zu nutzen wussten, weil die scheuen EinzelgĂ€nger auf diese Weise die Gegenwart von Tiger, Elefant oder RiesenbĂŒffel verraten konnten. Im Zoo Duisburg dagegen hat man eher Gelegenheit, die agilen Mini-Hirsche ausgiebig zu beobachten.
Vor etlichen Jahren begann der Zoo Duisburg deren Haltung sowohl auf den Anlagen fĂŒr Kleine Pandas als auch fĂŒr Saruskraniche. Beide Gemeinschaftshaltungen haben sich problemlos etabliert und sogar noch im selben Jahr Nachwuchs verzeichnen können.
Seit kurzem flitzt erneut ein Hirschjungtier mit seiner Mutter ĂŒber die Anlage bei den Kleinen Pandas. Bald werden die Pfleger wissen, welches Geschlecht das Kleine hat. Ist es ein MĂ€nnchen, darf es sich im ausgewachsenen Zustand ĂŒber ein in Relation zur KörpergrĂ¶ĂŸe auffallend hochwĂŒchsiges Geweih freuen, wobei die eigentlichen Geweihstangen zwar kurz, die sie tragenden Rosenstöcke dagegen ĂŒberlang den VorderschĂ€del zieren.
Um Kuscheltiere handelt es sich bei den durchaus recht wehrhaften Zwerghirschen ganz und gar nicht. In Zoologischen GĂ€rten werden Muntjaks vom Tierpflegepersonal mit Vorsicht behandelt; nicht wegen ihrer spitzen Geweihe, sondern der verlĂ€ngerten EckzĂ€hne im Oberkiefer wegen, die wie scharfe Hauer erhebliche Verletzungen zufĂŒgen können. Insofern stehen sich Mini-Hirsche und Kleine Pandas auf ihren Anlagen grundsĂ€tzlich mit gebĂŒhrendem Respekt gegenĂŒber.

Hinweis fĂŒr Fotografen:
Die Muntjak-Familie ist ganztĂ€gig auf der Gemeinschaftsanlage mit den Kleinen Pandas auf der Ostseite des Zoos zu sehen. Das Jungtier liegt fĂŒr die Fotografen wie auf dem PrĂ€sentierteller zumeist in einem kleinen Unterstand im kleineren Teil der Anlage.
(15.03.2012, 09:54)
Zoo Duisburg:   Trainingseinheiten im Zoo:
So halten wir unsere Tiere fit!

Wer gerne ein hĂŒbsches Zoogehege beziehen möchte, weil er meint, dass er dann als Zootier den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen könne, tĂ€glich aufs Neue sein LieblingsmenĂŒ serviert bekĂ€me und nicht einmal sein Zimmer aufrĂ€umen mĂŒsse, der ist auf dem Holzweg! Denn zu einem gesunden Leben gehört natĂŒrlich auch – egal ob Mensch oder Tier - ausreichende Bewegung und geistige AktivitĂ€t. Der Erhalt von körperlicher und geistiger Fitness der Tiere steht daher weit oben in der PrioritĂ€tenliste des Zoo Duisburg.
Die Tierpfleger kommen daher ihrer Aufgabe als Personal Trainer fĂŒr die Zoobewohner gewissenhaft nach. Der KreativitĂ€t sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, Löwen, Rote Pandas oder Zebramangusten auf Trab zu halten. Was fĂŒr den Besucher manchmal wie MĂŒll im Gorillagehege erscheint, entpuppt sich in Wirklichkeit als höchst spannendes Objekt fĂŒr die Bewohner der Anlage. In der Natur verbringen Tiere den Großteil des Tages mit der Suche nach Nahrung, weshalb es hĂ€ufig Leckereien sind, die im Gehege versteckt werden und per Riecher entdeckt werden mĂŒssen, oder die es sich mit Sinn und Verstand zu erarbeiten gilt.
Welche kniffligen Aufgaben sich die Tierpfleger fĂŒr ihre großen und kleinen SchĂŒtzlinge ausdenken, kann jeder Interessierte am 25.03.2012 um 12:00 und 14:00 Uhr bei der kostenlosen SonderfĂŒhrung zum Thema „TierbeschĂ€ftigung“ erfahren.
Die Teilnehmeranzahl der FĂŒhrungen ist auf jeweils 20 Personen begrenzt. Verbindliche Anmeldungen werden bis zum 23.03.2012, 13:00 Uhr unter limpinsel@zoo-duisburg.de (Stichwort: „Fitness-FĂŒhrung“) entgegen genommen.
(13.03.2012, 16:03)
Zoo Duisburg:   Seltener BĂ€renstummelaffe fĂ€rbt um

Der Zoo Duisburg hĂ€lt nicht nur viele bedrohte und selten in Zoologischen GĂ€rten anzutreffende Tierarten, er hat bei diesen auch große Zuchterfolge vorzuweisen. Die westafrikanischen BĂ€renstummelaffen, die ihren Namen dem rĂŒckgebildeten Daumen zu verdanken haben, sind so eine Duisburger Erfolgsgeschichte.
Der ohnehin nur noch kleine Bestand im Verbreitungsgebiet zwischen Ghana und der ElfenbeinkĂŒste leidet weiterhin stark unter der Jagd durch Einheimische sowie unter der Lebensraumzerstörung. Umso wichtiger sind ZuchtbemĂŒhungen in Menschenobhut. Nur eine Handvoll Zoos in Europa hĂ€lt derzeit BĂ€renstummelaffen. Von den etwas mehr als 30 Tieren leben allein neun am Kaiserberg! Nummer 9, noch namenlos, wurde zum Ausgang des letzten Jahres geboren und unterstreicht die florierende Zucht in Duisburg. Sie ist schon das vierte Jungtier von Mutter MELANIE, die ursprĂŒnglich aus Erfurt stammte. Bruder QUASHI lebt ebenfalls noch in der Duisburger Gruppe und tollt mit seinem Geschwister umher.
BĂ€renstummelaffen sehen nach der Geburt fast gruselig aus. Nicht so sehr wegen des cremig-weiß eingefĂ€rbten Körpers und des grĂ€ulichen Schwanzes als vielmehr wegen der maskenhaften schwarzen Partien um die Augen. Allerdings fĂ€rben die Jungtiere im Alter von wenigen Monaten komplett um: aus dem Positiv wird sozusagen das Negativ. Was weiß war wird mehr oder weniger schwarz und umgekehrt. Jedenfalls tragen die BĂ€renstummelaffen im Erwachsenenalter ihren ĂŒberlangen Schwanz in reinem Weiß! Und dieses UmfĂ€rben können Besucher zur jetzigen Zeit beobachten.
FĂŒr die Pfleger bedeutet diese Tierart einen enormen Aufwand, denn die BĂ€renstummelaffen fressen am liebsten Laub. Bereits zur Mitte eines jeden Jahres kĂŒmmern sich die Tierpfleger mit Hochdruck darum, dass frisches Laub in rauen Mengen tiefgefroren wird, damit eine ganzjĂ€hrige Versorgung gewĂ€hrleistet wird. Sicher steckt auch hier ein SchlĂŒssel zum Zuchterfolg.
(24.02.2012, 09:17)
Zoo Duisburg:   „Tierische“ KĂ€lte im Zoo

Muss der Zoo Vorkehrungen fĂŒr seine Tiere treffen, wenn es draußen so knackig kalt ist? Das dĂŒrften sich derzeit viele interessierte BĂŒrger fragen. Könnten Sie es, wĂŒrden sich Eisfuchs, Trampeltier oder Schnee-Eule ĂŒber die EiseskĂ€lte kaputt lachen. Genauso wie die Sibirischen Tiger und die Arktischen Wölfe sind sie in ihren natĂŒrlichen Habitaten kalte Temperaturen gewöhnt und haben rechtzeitig vor Beginn der eisigen Jahreszeit durch das Anlegen von Winterfell oder Energiereserven vorgesorgt. Bei der jetzigen KĂ€lte „drehen“ diese Arten so richtig „auf“ und erfreuen die Besucher mit großer AktivitĂ€t.
Exoten wie Zebra, Nashorn, Gorilla & Co. erhalten auch im Winter und bei Schnee ausreichend Auslauf und nutzen diesen auch. Schließlich wartet auch die afrikanische Heimat durchaus mit Eis und Frost auf.
Manchmal bleiben aber besondere Vorbereitungen seitens der Zooverantwortlichen nicht aus. Die Physik gibt vor, dass kleine Körper schneller auskĂŒhlen als große. So freuen sich die ErdmĂ€nnchen und Zebramangusten ganz besonders ĂŒber Heizlampen und wohlige UnterstĂ€nde auf der Anlage, die sie nach lĂ€ngeren AusflĂŒgen in der KĂ€lte jederzeit aufsuchen können, um sich zu wĂ€rmen. Bei den Elefanten hingegen gibt es kritische Körperstellen, die extremer KĂ€lte nicht allzu lange ausgesetzt werden dĂŒrfen, so z.B. die Ohren. Hier holen die Pfleger ihre SchĂŒtzlinge im Ernstfall lieber rechtzeitig in die Stallungen. Aufpassen mĂŒssen die Pfleger und Handwerker auch, ob die mit WassergeflĂŒgel besetzten Teiche drohen zuzufrieren. Deshalb laufen die Teichsprudler im Zoo derzeit auf Hochtouren.
Jedenfalls lohnt sich auch in der kalten Jahreszeit der Besuch im Zoo; er ist mitnichten leer! KÀlteresistente Arten sind ohnehin ganzjÀhrig auf den Anlagen zu sehen und empfindlichere Tierarten begeistern die Besucher in wohlig-temperierten WarmhÀusern, die auch den Zoobesuchern Zuflucht vor klirrendem Wind und eisiger KÀlte bieten, um sich hierbei aufzuwÀrmen und die Tiere aus nÀchster NÀhe beobachten zu können.
(02.02.2012, 14:12)
Zoo Duisburg:   Erste Geburt im neuen Jahr: es ist ein Gorilla!

Der Zoo Duisburg startet im neuen Jahr schon voll durch: die erste Geburt im neuen Jahr ist keine geringere als die eines gesunden Gorilla-Jungtieres!
Die drei Gorilla-Jungtiere KIBURI, UZURI und SUWEDI dĂŒrfen sich ĂŒber VerstĂ€rkung im Kindergarten freuen: ganz aufgeregt und gespannt schauen sie in Richtung des Neuzugangs in der Gruppe! Gorilla-Weibchen VIZURI hat ihrer Tochter UZURI vor 2 Wochen ein Geschwisterchen geschenkt, das Geschlecht ist noch unbekannt. Zu sehr drĂŒckt die Mutter ihren SchĂŒtzling an die Brust, als dass die Pfleger im Zoo Duisburg das Geschlecht schon hĂ€tten ausmachen können.
Die 16jĂ€hrige VIZURI wurde 2008 erstmals Mutter und hatte sich als ErstgebĂ€rende erstaunlich gut um ihre Tochter gekĂŒmmert. Beim zweiten Jungtier gibt VIZURI bereits die erfahrene Mutter ab: sie liegt mit dem Baby an der Brust ruhig und entspannt im Innengehege. Wer allzu nahe herantritt oder vielleicht sogar versucht, am Baby zu zupfen, holt sich allerdings kleinere Ohrwatschen ab. Bis auf Tochter UZURI, die erstaunlicherweise an der nun wieder geöffneten Milchbar – der mĂŒtterlichen Brust – trinken darf.
Scheinbar völlig unbeteiligt erlebt man den Gruppen-Macho, den 15jĂ€hrigen prachtvollen SilberrĂŒcken MAPEMA. Er dĂŒrfte in absehbarer Zeit wieder damit zu tun haben, seine Chefrolle zu demonstrieren, denn mit der schwindenden Aufmerksamkeit seiner Frauen, die ja jetzt zum großen Teil ihren Jungtieren gilt, kommt er bisweilen schlecht zurecht: er haut dann ab und zu auf den Putz, trommelt in bester Gorilla-Manier auf seine Brust, und alles ist wieder gut ...
(27.01.2012, 07:58)
Zoo Duisburg:   50-köpfige Seelöwenkolonie zieht aus MĂŒlheim in den Zoo Duisburg

„Huch, was machen denn die ganzen Seelöwen außerhalb ihres Geheges?“, wird sich bald mancher verdutzter Zoobesucher fragen, wenn ihn sein Rundgang zum Robbenrevier fĂŒhrt. Erst auf den zweiten Blick ist zu erkennen, dass es sich bei der Seelöwenkolonie nicht um lebendige Tiere sondern um lebensechte Skulpturen handelt. Diese Seelöwen-Skulpturen des KonzeptkĂŒnstlers Ottmar Hörl sind nun vom MĂŒlheimer Aquarius Wassermuseum der RWW in den Zoo Duisburg umgezogen.
Im Jahr der Kulturhauptstadt bevölkerten ganze 300 dieser Seelöwen-Objekte den Aquarius-Vorplatz. Die begehbare Installation war zwei Wochen lang zu sehen und verwies auf einen neuen Ausstellungsbereich im Museum: Virtuelles Wasser. FĂŒr den KĂŒnstler Ottmar Hörl verkörpern Seelöwen ideal den Aspekt „Wasser“, denn Wasser ist ihr Lebenselement. Einen Teil der „Seelöwenkolonie“ hat die RWW dem Zoo Duisburg zur VerfĂŒgung gestellt.
Der Bogenschlag vom Museum zum Zoo war nahe liegend: Beide Institutionen sind Profis in Sachen Wasser. WĂ€hrend das Wassermuseum seit 1992 auf interaktive Weise ĂŒber das Thema Wasser aufklĂ€rt, ist der 1934 gegrĂŒndete Zoo Duisburg seit Jahrzehnten fĂŒhrend in der Haltung wasserlebender SĂ€ugetiere und in der Aufbereitung von Beckenwasser. Nun haben 50 der Seelöwen-Objekte ihre neue HeimatstĂ€tte in direkter NĂ€he zu ihren lebendigen Artgenossen bezogen und bilden eine Bodenskulptur zum Durchschreiten und BerĂŒhren.
WĂ€hrend man die lebendigen Seelöwen nicht streicheln darf, so kann man dies bei den lebensechten Skulpturen ausgiebig nachholen. „Ich freue mich, wenn Menschen ĂŒber meine Installationen nachdenken, einen spielerischen Zugang zu ihnen bekommen, anfassen und ausprobieren“, so Hörl.
Die Botschafter fĂŒr das Thema „Virtuelles Wasser“ sind ĂŒbrigens kĂ€uflich. Die limitierten Kunstwerke können zum Preis von 220 € an der Zookasse erworben werden.
(23.01.2012, 16:18)
Zoo Duisburg:   Inventur im Zoo – das große ZĂ€hlen hat ein Ende

Wie alle Jahre wieder so ist auch dieses Mal kurz vor dem Jahreswechsel vom Wissenschaftlichen Leiter des Zoos, Dr. Jochen Reiter, den Revierpflegern der Auftrag erteilt worden, die Tier-Inventur durchzufĂŒhren. Da wurde eifrig gezĂ€hlt, vermessen und gewogen, wurden BestandsbĂŒcher gewĂ€lzt und Daten abgeglichen. Peinlich genau wird jedes Individuum mitsamt seiner besonderen Kennzeichen festgehalten, wie z.B. Angabe des Geschlechtes, Geburtsdatums, seiner Ohr-Kennmarken, Brandzeichen oder computerlesbaren Mikro-Transponder unter der HautoberflĂ€che. Am Ende von ĂŒberlangen Listen und nach dem Addieren vieler Zahlen steht nun fest:

Es leben im Zoo Duisburg derzeit 3.196 Tier-Individuen in 266 Arten

FĂŒr eine Sensation sorgte der dreifache Nachwuchs bei den Großen TĂŒmmlern: dieser Delfin-Kindergarten ist in Deutschland bislang einzigartig. Außerdem schwimmen nirgendwo sonst drei Generationen (von der Oma bis zum Enkel) zusammen im Becken! Derzeit lĂ€uft das Revier insofern auf Hochtouren, als die gesamte Gruppe aus 9 Delfinen vergesellschaftet wird.
Der Zoo Duisburg hat sich innerhalb kĂŒrzester Zeit zur Zucht-Hochburg fĂŒr die Ă€ußerst seltenen Riesenotter entwickelt. Im Jahr 2011 erblickten erneut quietschfidele Jungtiere (2) das Licht der Welt und ließen den Bestand auf 6 Tiere anwachsen, die den Besuchern einen Heidenspaß einbringen, wenn sie allesamt auf Planschtour ins Wasserbecken gehen.
Mit der Eröffnung der Sparkassen Erlebniswelt (Bauernhof, Afrikanischer Streichelkral und Entdeckerhaus) zogen neue Tierarten an den Kaiserberg, so Bunte Bentheimer Schweine, HinterwĂ€lder Rinder, Deutsche Sperber (HĂŒhnerrasse) und Afrikanische Zwergziegen, mit denen Groß und Klein auf TuchfĂŒhlung gehen können.
Last not least hatten die Zooverantwortlichen mit einem lachenden und weinenden Auge den letzten Sumatra Orang-Utan per Transferempfehlung des Zuchtbuchkoordinators nach England vermittelt. FĂŒr die Zuchtgruppe der verbliebenen Borneo Orang-Utans sollen die Haltungsbedingungen mittelfristig deutlich verbessert werden.
Die Saison 2012 wird im Zoo Duisburg mit einem Paukenschlag beginnen, wenn nĂ€mlich die ĂŒber 1300 qm große, naturnah gestaltete Anlage fĂŒr bedrohte sĂŒdamerikanische BrillenbĂ€ren zu Ostern eröffnet wird!
(19.01.2012, 12:05)
Zoo Duisburg:   Essener KĂŒnstler Ralf Koenemann als Elefantenpfleger mit Gastgeschenk im Zoo Duisburg

Ralf Koenemann mag wilde Tiere, ganz besonders Elefanten. Dies zeigt sich deutlich in den großformatigen Bildern des Malers, in denen immer wieder die gerĂŒsselten DickhĂ€uter auftauchen. Dies blieb natĂŒrlich auch den SchĂŒlern des KĂŒnstlers nicht verborgen, so dass sie ihm kurzerhand nach Abschluss eines Kurses ein Geschenk ganz besonderer Art machten: Er darf einen halben Tag lang als Tierpfleger im Elefantenhaus des Zoo Duisburg mitarbeiten und den „Vorlagen“ fĂŒr seine Kunstwerke ganz nahe kommen. „Ich habe noch nie einen so direkten Kontakt zu einem Elefanten gehabt”, berichtet er und sorgt damit fĂŒr Erstaunen, denn seine lebendigen Darstellungen legen die Annahme nahe, dass er auf intensive Erlebnisse mit diesen Tieren zurĂŒckblickt. Nein, Elefanten und andere Wildtiere ĂŒben einfach eine starke Faszination auf Koenemann aus, und die Erhaltung der Arten in der Wildbahn liegt ihm sehr am Herzen. So nutzt er beispielsweise seine Kurse und Workshops, um Jugendliche fĂŒr die Belange des Artenschutzes zu sensibilisieren. Aktuelle Themen wie beispielsweise den Walfang vor der KĂŒste Japans greift er auf und bringt die jungen Menschen dazu, sich auf kĂŒnstlerische Weise intensiv mit dem Effekt menschlichen Handelns auf die Natur und Tierwelt auseinanderzusetzen.
Um sein Engagement fĂŒr unsere bedrohten Mitgeschöpfe zu unterstĂŒtzen, wird er am 05.01.2012 - wenn er als Elefantenpfleger im Zoo Duisburg die Kratze schwingt - Zoodirektor Achim Winkler seinen Beitrag zum Artenschutz ĂŒberreichen: FĂŒnf ĂŒbermalte Drucke, also Unikate, und (zunĂ€chst) 25 signierte Drucke seiner begehrten Elefantenbilder stellt der KĂŒnstler dem Zoo Duisburg zum Verkauf zur VerfĂŒgung, um auf diesem Wege internationale Artenschutzprojekte zu unterstĂŒtzen. Bei Ralf Koenemann werden die VorsĂ€tze fĂŒrs neue Jahr direkt in die Tat umgesetzt!
(04.01.2012, 15:06)
Liz Thieme:   Das ist schön, dass es wieder Nachwuchs gibt. Dies gibt Hoffnung fĂŒr die Zukunft, dass die Population sich wieder stabilisiert. Besser wĂ€re wohl allerdings ein MĂ€nnchen gewesen.
(20.12.2011, 20:00)
Zoo Duisburg:   Ein Koala als Weihnachtsgeschenk
Junger Koala verlÀsst schon vor Weihnachten den Beutel

WĂ€hrend der Weihnachtsmann seinen Beutel packt um am Wochenende Kinder in aller Welt zu bescheren, verlĂ€sst im Zoo Duisburg ein junges KoalamĂ€dchen ihre schĂŒtzende Behausung.

Als gummibĂ€rchengroßes, noch gering entwickeltes Wesen kam die Neu-Duisburgerin im Mai dieses Jahres zur Welt. Schon die ersten Lebensstunden erforderten einen enormen Lebenswillen, als die Kleine selbstĂ€ndig den schweren Weg vom Geburtskanal in den mĂŒtterlichen Beutel antrat. Dort angekommen, saugte sie sich an einer der beiden Zitzen fest, die sie in den nĂ€chsten Monaten auch nicht wieder losließ.
Die Koalahaltung im Zoo Duisburg ist und bleibt einmalig! Nicht nur, dass die australischen Beuteltiere nach wie vor nirgendwo sonst in Deutschland gehalten werden. Weltweit staunen Kollegen ĂŒber die Nachzuchterfolge am Kaiserberg. 1994 trafen die ersten Tiere aus dem San Diego Zoo ein. Bis heute sind weit ĂŒber ein Dutzend Jungtiere erfolgreich aufgezogen worden! Seit ein paar Tagen nun zeigt sich der jĂŒngste Spross dauerhaft den begeisterten Zoobesuchern.
Der SchlĂŒssel zum Erfolg bei der Koala-Haltung liegt zum großen Teil in einer dauerhaft gesicherten Versorgung der Koalas mit ihrer einzigen Lieblingsspeise, die durch nichts zu ersetzen ist: frischem Eukalyptus! Die airberlin sponsert die Frachtkosten fĂŒr den auf einer Plantage in Florida geschnittenen und einmal wöchentlich ĂŒber Miami nach DĂŒsseldorf importierten Eukalyptus.
Die kommenden Wochen werden fĂŒr das Jungtier extrem spannend und aufregend. Es wird sich der allzu neugierigen AnnĂ€herungsversuche der Gehegemitbewohner erwehren mĂŒssen und seinerseits seine Mutter GOONDERRAH durch immer kĂŒhnere Erkundungs- und Klettertouren im Gehege auf Trab halten.
(20.12.2011, 14:39)
Henry Merker:   Duisburg wird kĂŒnftig nur noch Borneo-Orangs halten. Die letzte Sumatranerin "Anette" (geb. im Tierpark Berlin) ging ins Durrell Wildlife Conservation Trust.
(11.12.2011, 21:32)
Zoo Duisburg:   Tigernachwuchs entwickelt sich prĂ€chtig

Riesig war die Freude, als genau am 77. Geburtstag des Zoos, dem 12. Mai, nach vielen Jahren endlich wieder Nachwuchs bei den Sibirischen Tigern zu vermelden war. Mindestens genauso erfreulich ist es, dass sich das weibliche Jungtier AHIMSA seitdem prĂ€chtig entwickelt. Die kleine Tigerdame frisst am Tag gute 2 bis 3 Kilogramm bestes Fleisch, bringt inzwischen selbst stattliche 20 Kilogramm auf die Waage und sieht ordentlich proper aus – zumal sie sich derzeit in dichtem Winterfell auf der Außenanlage prĂ€sentiert! Das lange Haarkleid sorgt fĂŒr behagliche WĂ€rme in der anstehenden kalten Jahreszeit. In ihren Herkunftsgebieten mĂŒssen Sibirische Tiger bis zu -50°C ĂŒberstehen; damit sind unsere heimischen Winter fĂŒr die Tiere ein Klacks.

So ist es auch im Zoo Duisburg herrlich anzusehen, wie der schwarz-gelbe Miniaturtiger – unbeeindruckt von den Unbilden des Wetters – ĂŒber die Anlage flitzt, sich spielerisch an ihre Mutter heranpirscht und sich auch sonst in allem ĂŒbt, was man fĂŒr ein Leben als Tiger spĂ€ter braucht.
Die Entwicklung von AHIMSA und die Abenteuer, die sie beim Heranwachsen erlebt, sind im Tigertagebuch auf der Internetseite des Zoos (www.zoo-duisburg.de) in Wort und Bild nachzuverfolgen.
Beim Aussuchen des Namens AHIMSA hat eine Familie geholfen, die dankenswerterweise die Patenschaft fĂŒr die gestreifte Fellkugel ĂŒbernommen hat.
Mit der Nachzucht des TigermÀdchens leistet der Zoo Duisburg einen wesentlichen Anteil an der Erhaltungszucht der stark bestandsbedrohten Sibirischen Tiger. Nur noch 200 Individuen leben heutzutage in einem einzigen Schutzreservat im Amur-Ussuri-Gebiet in Sibirien. Wilderei und Zerstörung von LebensrÀumen haben ihnen den Garaus gemacht.

Der Tigernachwuchs mitsamt seiner Mutter ist tÀglich bis etwa
14 Uhr auf der Außenanlage zu sehen, danach ĂŒberlassen die beiden Tigermann EL-ROI, AHIMSAS Vater, das Feld und ziehen in die Innenstallungen um.
(25.11.2011, 10:41)
Zoo Duisburg:   Nachwuchs bei den grĂ¶ĂŸten LandsĂ€ugern Europas

Was ist das grĂ¶ĂŸte lebende LandsĂ€ugetier in Europa? Vielen Menschen kommt hierbei sofort Meister Petz in den Sinn, doch damit wĂ€re dem EuropĂ€ischen Wisent mit einem Körpergewicht von bis zu 900 kg Unrecht getan. Der EuropĂ€ische Wisent ist ein richtiges Kraftpaket mit krĂ€ftiger Schulterregion, erhöhtem Widerrist und breit angesetztem, meist gesenktem Kopf, der ehemals weite Teile Osteuropas bevölkerte.
Infolge der menschlichen Besiedlung und der damit verbundenen Rodung der WĂ€lder wurde der Wisent zu Beginn des letzten Jahrhunderts in seinem gesamten Verbreitungsgebiet ausgerottet. Lediglich 56 Wisente verblieben in einigen Zoologischen GĂ€rten Europas. Durch gezielte ZuchtbemĂŒhungen konnte die Zoopopulation kontinuierlich vergrĂ¶ĂŸert werden, so dass im Jahre 1952 die ersten in Menschenobhut gezĂŒchteten Wisente in dem neu geschaffenen Nationalpark Bialowieza in Polen ausgewildert werden konnten. Weitere Auswilderungsprojekte folgten in den nĂ€chsten Jahrzehnten, so dass heute wieder gesunde, sich selbst erhaltende Wisentherden im Freiland anzutreffen sind.
Die Rettung des Wisents gilt als ein hervorragendes Beispiel der Arterhaltung in menschlicher Obhut. Umso erfreulicher ist es, dass im Zoo Duisburg die Zucht floriert und erneut ein Wisentkalb das Licht der Welt erblickte. Die achtjĂ€hrige Mutter POGODA kam im Jahre 2003 aus einer polnischen Zuchtstation in den Zoo am Kaiserberg. Mit dem neunjĂ€hrigen Vater PLUCIK verstand sie sich von Beginn an so gut, dass sie vor einer Woche ihr mittlerweile drittes Jungtier in Duisburg auf die Welt brachte. Das krĂ€ftige, mĂ€nnliche Kalb erkundet noch vorsichtig seine neue Umgebung, doch schon bald werden es die Zoobesucher ĂŒbermĂŒtig ĂŒber die Anlage rennen sehen.
Immer wieder fĂŒr Verwirrung sorgen die Begriffe Wisent und Bison. Der Wisent ist der nĂ€chste Verwandte des nordamerikanischen Bisons. Beide Arten gehen auf eine gemeinsame Ursprungsform zurĂŒck, von der sich der Wisent in Europa als Waldbewohner entwickelte, wĂ€hrend der Bison die amerikanischen Steppen bevölkerte.

(18.11.2011, 13:12)
Zoo Duisburg:   Der Zoo Duisburg geht zur Schule:
Unser neuestes Umweltbildungsprojekt!

Mit einer innovativen Idee bĂŒndelt der Zoo Duisburg seit dem Sommer 2011 zwei der Hauptaufgaben moderner zoologischer GĂ€rten: Artenschutz und Bildung.
ErgĂ€nzend zum vielfĂ€ltigen Angebot der Zooschule, die den vielen begeisterten Anfragen inzwischen kaum noch nachkommen kann, hat der Zoo nun ein deutschlandweit neues Konzept entwickelt. Duisburger Grundschulklassen können eine kostenlose Doppelstunde zum Thema „Wieso ist der Schutz der Artenvielfalt so wichtig?“ in ihrer Schule erleben.
Die Umweltwissenschaftlerin und Zoomitarbeiterin Anja Limpinsel erarbeitet mit den Kindern auf spielerische Art komplexe Themen wie ökologische ZusammenhĂ€nge. Die Kinder selbst können diskutieren, welche Folgen das Verschwinden vom immer mehr Arten auf unserem Planeten zur Folge hat, und was jeder von uns auch im Kleinen dagegen tun kann. Das spielerische Begreifen wird mithilfe von ArbeitsblĂ€ttern unterfĂŒttert und als besonderes Highlight können die Kinder zum Abschluss einen tierischen Botschafter aus dem Zoo Duisburg in ihrer Schule kennen lernen.
Die 90-minĂŒtige, kostenlose Projektstunde richtet sich an 4. Klassen Duisburger Grundschulen und kann mittwochs oder donnerstags stattfinden. Aufbauend auf diese Unterrichtseinheit kann ein spĂ€terer Zoorundgang zum Thema „Wie engagiert sich der Zoo Duisburg fĂŒr den Artenschutz?“ organisiert werden.
Interesse? FĂŒr Anmeldungen und Fragen ist der Zoo Duisburg gern unter der Telefonnummer 0203-30559-48 oder per E-Mail unter limpinsel@zoo-duisburg.de fĂŒr alle Interessenten da. Informationen finden Sie auch unter www.zoo-duisburg.de.
(14.11.2011, 08:52)
Holger Wientjes:   Wobei man sagen muss, dass dieser Trend bei aktuell nur sechs und demnĂ€chst dann acht deutschen Haltern, von denen momentan nur einer zĂŒchtet, zu begrĂŒssen ist. Aber um andere trop. BĂ€renarten istÂŽs natĂŒrlich auch nicht so toll bestellt...
(06.11.2011, 16:53)
Ottmar MĂŒller:   Dort sollen BrillenbĂ€ren hinkommen. Scheinen grade im Trend zu sein.
(06.11.2011, 16:17)
Jörn Hegner:   bekommt der zoo duisburg bald eine neue bĂ€renart . weil das alte gehege von diesen verstorben kodiakbĂ€ren steht ja momentan noch lehr .
(06.11.2011, 15:36)
Zoo Duisburg:   Neuankömmlinge bei den Nandus und Großen Maras auf der SĂŒdamerika-Anlage

Der Zoo Duisburg hat vor Kurzem sĂŒdamerikanische Nandus aus dem Zoo Dresden erhalten, denn am Kaiserberg mangelte es bei den gerne als „Pampas-Strauß“ bezeichneten, aber nicht enger mit dem wesentlich grĂ¶ĂŸeren und schwereren afrikanischen Strauß verwandten Laufvögeln an Damen!
Den indianischen Namen „Nandu“ haben die ausdauernden und schnellen LĂ€ufer mit ihren krĂ€ftigen und muskulösen Beinen ĂŒbrigens aufgrund des Klangbildes erhalten, das fĂŒr die HĂ€hne wĂ€hrend der Balz typisch ist, wenn sie bei weit aufgeblĂ€htem Hals einen tiefen, weit hörbaren Ruf ausstoßen.
Diesen werden die mit ihnen vergesellschafteten, neu aus dem Zoo Hannover eingetroffenen Pampas-Hasen in Zukunft öfters auf der SĂŒdamerika-Anlage hören. Sitzend Ă€hneln die den Nagetieren zugeordneten Maras den Hasenartigen (sie sind damit aber nicht nĂ€her verwandt!), wobei insbesondere der Kopf mit den recht langen Ohren sehr hasenartig wirkt. Dieser Eindruck sowie die hoppelnde Gangart verliehen den Maras den Namen "Pampas-Hasen".
Nandu-MĂ€nner sind ĂŒbrigens en vogue. Nicht nur, dass sie die Nest-Mulde scharren, in welche die Hennen ihre bis zu 20 Eier legen. Die Herren erledigen auch das BrutgeschĂ€ft und fĂŒhlen sich fĂŒr die Aufzucht verantwortlich! Respekt!
(04.11.2011, 13:01)
Zoo Duisburg:   Neuer Zuchtbock bei den Rentieren eingetroffen

Die Rentier-Damenwelt im Zoo Duisburg durfte sich in diesem Monat auf die Ankunft ihres neuen Zuchtbockes aus der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen freuen. Der knapp 1,5jĂ€hrige, Ă€ußerst stattlich gewachsene Jungbock tritt ein schweres Erbe an: seine VorgĂ€nger waren allesamt Ă€ußerst potente Vertreter ihrer Art!
„Rentier“ hat nichts mit „rennen“ zu tun, sondern leitet sich ab vom skandinavischen Wort hren = Hirsch. Rentiere werden als einzige domestizierte Hirschart in Lappland und Sibirien fast wie Haustiere gehalten, sind im Zoo aber recht anspruchsvolle Pfleglinge. Unter hohen schattigen Kastanien am Kaiserberg bevorzugen sie weichen Untergrund, der den mĂ€chtigen Klauenschalen ihrer FĂŒĂŸe nicht hinderlich ist. FĂŒr ihre FĂŒtterung muss ĂŒbrigens regelmĂ€ĂŸig das sog. IslĂ€ndische Moos, eine Flechten-Art aus Schweden, importiert werden!
Eine weitere Besonderheit ist den Rentieren insofern eigen, als bei dieser Art auch die Weibchen ein Geweih tragen. Die Formgebung der Geweihe ist sehr unregelmĂ€ĂŸig und bei jedem Tier anders. MĂ€nnchen werfen ihr Geweih im Herbst ab, Weibchen erst im FrĂŒhjahr. Das Abwerfen erfolgt gewöhnlich nicht zugleich beidseitig, sodass das Rentier vorĂŒbergehend nur eine Geweihstange trĂ€gt.
Der neue Zuchtbock hat seine Aufgabe von Beginn an ernst genommen und sich als wahrer Macho gezeigt: er macht bei den Damen den ganzen Tag ĂŒber „auf dicke Hose“ und fordert ihre Aufmerksamkeit ein.
(28.10.2011, 14:40)
Zoo Duisburg:   Zebra-Stutfohlen erkundet erstmals Freianlage

In Stute KILWA scheint sich Duisburgs stattlicher Damara-Zebrahengst ARGO wirklich verliebt zu haben. Etwas mehr als 2 Jahre erst „im Amt“, zeugte er mit ihr schon das zweite Fohlen: vier Wochen ist die Jungstute nun alt und erkundet diese Tage zum ersten Mal das weitlĂ€ufige Freigehege im Zoo Duisburg!
Die Unterarten des Steppenzebras unterscheiden sich in der IntensitĂ€t ihres Streifenmusters. So sind bei den in Namibia und im SĂŒdwesten Afrikas beheimateten Damara-Zebras die Beine nur schwach gestreift, wobei die Streifen niemals bis zu den Hufen reichen. Zudem finden sich zwischen den braunschwarzen Hauptstreifen des Körpers hellere, so genannte Schattenstreifen, die den Unterarten im östlichen Afrika fehlen.
Der Zoo Duisburg blickt auf eine jahrzehntelange Zucht von Damara-Zebras zurĂŒck. Auf dem Papier betrachtet ist das Stutfohlen Nr. 182 und es ist nur eine Frage der Zeit, bis in den nĂ€chsten Jahren die unglaubliche Schallmauer von 200 Nachzuchten erreicht sein wird!
Diese Zahlenspielereien werden dem Fohlen recht egal sein. WettergeschĂŒtzt und in aller Ruhe verbrachte es die ersten Lebenswochen im Stall, bevor es nun Ernst wurde: der erste Ausgang oder besser gesagt Aus-RITT stand an! Dicht an sie geschmiegt trabte das Stutfohlen schon so elegant wie seine Mutter ĂŒber die weitlĂ€ufige Afrika-Anlage und sah sich allerhand „AnnĂ€herungsversuchen“ der neugierigen Artgenossen, darunter das Geschwisterchen aus dem letzten Jahr, ausgesetzt. Mutter KILWA hat jedoch jeden im Griff und scheut auch nicht davor zurĂŒck, dem Deckhengst sprichwörtlich Beine zu machen.
(21.10.2011, 09:17)
Sacha:   Jetzt heisst es Daumen drĂŒcken, dass möglichst alle durchkommen.
(17.10.2011, 09:21)
Zoo Duisburg:   Erstmals drei Baby-Delfine gleichzeitig im RWE-Delfinarium geboren

Erstmalig in der Geschichte der Delfinhaltung in Deutschland wurden im RWE-Delfinarium des Zoo Duisburg gleich drei Jungtiere nahezu zeitgleich geboren! Nach einer Tragzeit von etwa 12 Monaten brachten die Großen TĂŒmmler-Weibchen PEPINA, DELPHI und DAISY jeweils ein gesundes Baby zur Welt. Vater ist das ZuchtmĂ€nnchen IVO.

Innerhalb von nur drei Wochen, am 20. August, 27. August und 5. September, erblickten die Jungdelfine DIEGO, DÖRTE und DARWIN im hinteren QuarantĂ€nebereich des Delfinariums das Licht der Welt. Sebastian Ackermann, Leiter regionales Marketing der RWE Deutschland AG: „Als Hauptsponsor des Duisburger Delfinariums freuen wir uns mit den Besuchern und gratulieren herzlich zur Geburt der drei neuen Botschafter des RWE-Delfinariums. Dieser Nachwuchs zeigt eindrucksvoll: die MeeressĂ€uger fĂŒhlen sich dort sichtbar wohl.“
Alle drei Muttertiere bemĂŒhten sich von Anbeginn perfekt um ihre Jungtiere. Bei PEPINA und DELPHI war dieses keine Überraschung, da beide bereits erfahrene MĂŒtter sind. FĂŒr DAISY hingegen ist es das erste erfolgreich aufgezogene Jungtier und obschon sie noch unerfahren ist, betreut sie ihr Junges vorbildlich.
Die sehr erfolgreiche Entwicklung der Delfinhaltung, die in Europa erst in den 1960er Jahren begann, wird durch die Zuchterfolge im Duisburger Delfinarium belegt. Besonders erfreulich ist zudem die Tatsache, dass die Zucht bereits in 2. Generation gelingt. Dies bedeutet, dass bereits die Muttertiere DELPHI und DAISY im Delfinarium des Zoos zur Welt kamen.
Von den nunmehr 9 Großen TĂŒmmlern im RWE-Delfinarium sind somit 7 Delfine waschechte Duisburger.
In den ersten Lebenswochen blieben die Jungdelfine fĂŒr Jedermann verborgen im QuarantĂ€nebereich des RWE-Delfinariums - aus gutem Grund. Neugeborene Delfine besitzen kein ausgebildetes Immunsystem. Dieses muss sich erst in den ersten Lebenswochen entwickeln. WĂ€hrend dieser Zeit sind neugeborene Delfine ausgesprochen anfĂ€llig gegenĂŒber jeglichen Krankheitserregern. Daher ist der Kontakt zu den Jungtieren in den Wochen nach der Geburt nur wenigen Zoomitarbeitern unter strikten Hygienemaßnahmen erlaubt und ein Blick auf die Jungtiere ist nur durch die Unterwasserscheiben des Beobachtungsraumes oder ĂŒber die Bildschirme der fest installierten Unterwasserkameras möglich. Mittlerweile sind die Jungdelfine jedoch alt genug, mit einem gut entwickelten Immunsystem, um der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden. Es dauert aber noch einige Zeit, bis alle Tiere zusammengefĂŒhrt werden können. Hier ist Ruhe und Bedacht angesagt. So werden sich die MĂŒtter PEPINA und DAISY mit ihrem Nachwuchs vorerst noch im Mehrbeckensystem hinter den Kulissen aufhalten und nur ĂŒber die Videobildschirme in der Besucherhalle zu sehen sein. Von der BesuchertribĂŒne aus zu sehen ist jedoch DELPHI mit ihrem Jungtier DÖRTE, das die ersten Erkundungen des Hauptbeckens wagen wird, um dort ihren großen Schwestern DOLLY und DONNA zu begegnen, die weiterhin die Hauptakteure des tĂ€glichen VorfĂŒhrprogramms sind.

(17.10.2011, 07:26)
Zoo Duisburg:   Chinesische Muntjaks: Nachwuchs bei den Mini-Hirschen

Wer die knapp kniehohen Chinesischen Muntjaks im dichten Dschungel entdecken will, wird in deren ost- und sĂŒdostasiatischer Heimat wenig Erfolg haben; eher verraten sich die rehbraunen Zwerghirsche durch ihr lautes „Bellen“, das GroßwildjĂ€ger frĂŒherer Zeiten zu nutzen wussten, weil die scheuen EinzelgĂ€nger auf diese Weise die Gegenwart von Tiger, Elefant oder RiesenbĂŒffel verraten konnten. Im Zoo Duisburg dagegen hat man eher Gelegenheit, die agilen Mini-Hirsche ausgiebig zu beobachten.
Vor wenigen Jahren begann der Zoo Duisburg deren Haltung sowohl auf den Anlagen fĂŒr Kleine Pandas als auch fĂŒr Saruskraniche. Beide Gemeinschaftshaltungen haben sich problemlos etabliert und in den vergangenen Jahren mehrfachen Nachwuchs verzeichnen können.
Seit kurzem flitzt erneut ein Hirschjungtier mit seiner Mutter ĂŒber die Anlage bei den Saruskranichen. Bald werden die Pfleger wissen, welches Geschlecht das Kleine hat. Ist es ein MĂ€nnchen, darf es sich im ausgewachsenen Zustand ĂŒber ein in Relation zur KörpergrĂ¶ĂŸe auffallend hochwĂŒchsiges Geweih freuen, wobei die eigentlichen Geweihstangen zwar kurz, die sie tragenden Rosenstöcke dagegen ĂŒberlang den VorderschĂ€del zieren.
Um Kuscheltiere handelt es sich bei den durchaus recht wehrhaften Zwerghirschen ganz und gar nicht. In Zoologischen GĂ€rten werden Muntjaks vom Tierpflegepersonal mit Vorsicht behandelt; nicht wegen ihrer spitzen Geweihe, sondern der verlĂ€ngerten EckzĂ€hne im Oberkiefer wegen, die wie scharfe Hauer erhebliche Verletzungen zufĂŒgen können. Insofern stehen sich Mini-Hirsche und Saruskraniche auf ihren Anlagen grundsĂ€tzlich mit gebĂŒhrendem Respekt gegenĂŒber.
(14.10.2011, 07:53)
Michael Mettler:   Deshalb ja auch meine Anmerkung in diesem Thread am 11.2.2008 :-)
(29.09.2011, 22:46)
Carsten Horn:   Neu ist das allerdings nicht, das gibt es schon ein paar Jahre...
(29.09.2011, 21:07)
Michael Mettler:   Tscha, irgendwann kommt eben alles mal wieder.
(29.09.2011, 18:16)
WolfDrei:   Sind wir da wieder bei den "Völkerschauen"?
(29.09.2011, 17:28)
Zoo Duisburg:   Ein Hauch von Lappland

Renrajd-Vualka prÀsentiert die Kultur der Rentier-Såmi im Zoo Duisburg

In Schwedisch-Lappland ist Renrajd-Vualka in Ǻlme-Gasjien-Johke beheimatet und gehört mit seinen Rentieren zum SĂĄmi-Dorf MittĂ„dalen. Hier leben die Menschen noch heute ausschließlich von und mit dem Rentier. Doch nicht nur in Nordschweden sondern auch in Deutschland kann man die Kultur der SĂĄmi (Lappen), der letzten Urbevölkerung Europas, erleben. So betreibt Renrajd-Vualka das Lappland-Lager „BjörktrĂ€sk“ im nordhessischen Sababurg und bietet Übernachtungen im Lavvo, dem sĂĄmischen Nomadenzelt, Touren mit Rentieren und Lappland-Veranstaltungen an.
Eine perfekte Kulisse fĂŒr ein Lappland-Lager bot der Zoo Duisburg schon in den letzten Jahren, nĂ€mlich AUF der Anlage der Rentiere, und wiederholt die Ă€ußerst gelungene Veranstaltung am 01. und 02. Oktober 2011.
Ein komplettes, noch heute wĂ€hrend der Begleitung der Herden gebrĂ€uchliches sĂĄmisches Zelt-Lager wird dazu aufgebaut. Rentierschlitten sind ebenso vorhanden wie Lagergestelle und Hausrat. Dazu bieten Renrajd-Uwe und Brigitte tĂ€glich Brotbacken ĂŒber der offenen Feuerstelle (Samstag und Sonntag, 14.00 bis 15.00 Uhr) an.
Außerdem besteht die Möglichkeit, Lappland-Produkte (Messer, Rentierfelle, Horn, traditionellen sĂĄmischen Schmuck, selbstgemachtes Sylt und vieles mehr) zu erwerben.

(29.09.2011, 09:11)
Zoo Duisburg:   Nachwuchs-Gorillamann SUWEDI wird selbstĂ€ndiger

Als die 14jĂ€hrige Gorilla-Dame SAFIRI im Januar zum zweiten Mal Mutter wurde, gab sie den kleinen SUWEDI nicht aus der Hand. Auch vor allzu neugierigen AnnĂ€herungen durch seine 2jĂ€hrigen Geschwister KIBURI und UZURI wurde er von ihr beschĂŒtzt, indem sie ihn stĂ€ndig dicht am Körper trug.
Inzwischen wird der junge Gorillamann allerdings selbststĂ€ndiger und unternimmt immer hĂ€ufiger AusflĂŒge. Mutter SAFIRI duldet dies, weiß sie ihren Nachwuchs doch in guten HĂ€nden: SUWEDIs Schwestern ĂŒbernehmen die Rolle seiner Babysitter und kĂŒmmern sich rĂŒhrend um ihn. So kann er sicher seine Umgebung erkunden und die beiden GorillamĂ€dchen sammeln wertvolle Erfahrungen, die sie brauchen, wenn sie selber einmal Nachwuchs haben.
Es ist eine wahre Wonne fĂŒr Pfleger und Besucher, die Dreier-Bande auf der naturnahen Außenanlage in der wĂ€rmenden Herbstsonne miteinander Toben und Spielen zu sehen. Wird der kleine SUWEDI von der Balgerei mĂŒde, will er noch gerne getragen werden - ein Job, um den sich seine Ă€lteren Geschwister derzeit reißen!

(22.09.2011, 15:51)
Zoo Duisburg:   Der Zoo als Arche Noah

Vielleicht kennt sie heutzutage nicht mehr jedes Kind: die Geschichte von Noah, der eine Arche baute, um seine Familie vor der Sintflut zu retten. Nur seine Familie?! Nein: Noah brachte auch von jedem Tier jeweils MĂ€nnchen und Weibchen auf seinem Schiff unter, um die Arten vor dem Ertrinken zu bewahren.

Was aber hat diese biblische Geschichte mit einem modernen Zoo zu tun? „Jede Menge!“, wird jeder ArtenschĂŒtzer rufen, denn inzwischen bilden Zoos oftmals den letzten sicheren Zufluchtsort fĂŒr vom Aussterben bedrohte Tiere. Betrachtet man den majestĂ€tischen Sibirischen Tiger, den kletterfreudigen Schwarzweißen Vari oder die elegante Fossa, ist schwer vorstellbar, dass diese Tiere in der Natur tĂ€glich um ihr Überleben kĂ€mpfen mĂŒssen. Menschliche AktivitĂ€ten wie Wilderei, Lebensraumzerstörung oder Umweltver-schmutzung stellen lebensbedrohliche Gefahren fĂŒr unsere tierischen Mitgeschöpfe dar. Trotz des gesetzlichen Schutzes, den die Arten auf dem Papier vorweisen können, ist es hĂ€ufig nicht möglich, dort nötige Schutzgebiete einzurichten, wo die Wirtschaft andere Interessen verfolgt. Auch der einheimischen Bevölkerung muss erst vermittelt werden, wieso ein Gorilla nicht an ein Restaurant verkauft werden soll, wenn man doch mit dem vielen Geld, das man damit verdienen kann, die Familie lĂ€nger versorgen kann als durch „ehrliche“ Arbeit.

Vor dem Hintergrund der wachsenden Bedrohung vieler Tierarten entwickelten sich Zoos ĂŒber die Zeit: weg von Menagerien - hin zu Artenschutzzentren. Tierarten, deren Existenz in der Wildbahn nicht mehr gesichert ist, werden in Zoos gehalten und koordiniert gezĂŒchtet, um sie wieder in die Natur zu entlassen, sobald ihr Überleben dort möglich ist.

Lernen Sie bei der kostenfreien SonderfĂŒhrung zum Thema „Der Zoo als Arche Noah“ Tiere kennen, die schon einmal in der Wildbahn ausgestorben waren und durch die gezielte Zusammenarbeit von Zoos wieder in der Natur vorkommen! Oder werfen Sie einen Blick auf den Sibirischen Tigernachwuchs, der nicht nur niedlich ist, sondern eine wichtige Bedeutung fĂŒr den Weltbestand der Art hat. Wann? Am 25.09.2011 beginnt je eine FĂŒhrung um 12:00 und 14:00 Uhr Haupteingang des Zoo Duisburg.

Die Teilnehmeranzahl der FĂŒhrungen ist auf je 25 Personen begrenzt. Anmeldungen werden bis zum 23.09.2011, 13:00 Uhr unter info@zoo-duisburg.de (Stichwort: „Arche Noah“) entgegen genommen.
(19.09.2011, 13:26)
Zoo Duisburg:   2. Großer Tag zum Schutz des Kleinen Pandas

Am Samstag, den 17.09.2011, findet nun bereits zum zweiten Mal der Internationale Tag des Roten Pandas statt. Nicht nur der Zoo Duisburg sondern Zoos in aller Welt nutzen diesen Anlass, um auf die fortwĂ€hrende und akute Bedrohung dieser Tierart aufmerksam zu machen. Die auch Kleiner Panda oder KatzenbĂ€r genannte Art mit dem markant gefĂ€rbten Gesicht ist in BergwĂ€ldern des Himalajas auf einer Höhe zwischen 1.500 und 4.000 m zuhause. Dort sind es vor allem die Zerstörung des Lebensraumes und die Wilderei, die dem kleinen Vertreter der Raubtiere das (Über-)leben schwer machen. Der Bestand der Tiere ist bereits etwa auf erschreckende 10.000 Individuen zusammengeschrumpft. Daher hat sich die weltweit agierende Artenschutz-Organisation „Red Panda Network“ bereits im letzten Jahr gemeinsam mit Zoos in aller Herren LĂ€nder Welt zusammengeschlossen, um bei diesem weltweiten Artenschutz-Event gemeinsam auf die Problematik aufmerksam zu machen und Gelder fĂŒr Schutzprojekte in Nepal, Indien, Burma und China zu sammeln.
Kinder, die am 17.09.2011 ein selbstgemaltes Bild eines Roten Pandas mit zum Zoo bringen, erwartet an diesem Tag als Dankeschön freier Eintritt in den Zoo! Die Bilder können im Chinesischen Garten abgegeben werden, wo sie im Wasserpavillon aufgehÀngt werden.
Alle großen und kleinen Interessierten können sich an diesem Tag zwischen 11 und 16 Uhr im Chinesischen Garten des Zoo Duisburg mit Infos rund um den Roten Panda, seine Bedrohung und das vom Zoo Duisburg unterstĂŒtzte Schutzprojekt eindecken. Kinder haben Gelegenheit, sich gegen eine kleine Spende spielerisch zum Roter-Panda-SchĂŒtzer ausbilden zu lassen oder sich als Roter Panda schminken zu lassen. Echte Insider-Geschichten ĂŒber die beiden Roten Pandas im Zoo Duisburg, PING und AYAKO, weiß der Tierpfleger beim Keeper-Talk um 11 und 13 Uhr zu erzĂ€hlen.
Spenden fĂŒr die Projekte von „Red Panda Network“ in Nepal sind herzlich willkommen. Hier werden zusammen mit der einheimischen Bevölkerung Wege gesucht und gefunden, wie man Schutzgebiete vergrĂ¶ĂŸern und die Gefahr fĂŒr den Roten Panda verkleinern kann!

(15.09.2011, 11:26)
Zoo Duisburg:   Nachwuchs-Freuden im neuen Streichelzoo

Die vor Kurzem eröffnete Sparkassen-Erlebniswelt mit Bauernhof, Entdeckerhaus und afrikanischem Streichelkral hat haarigen Nachwuchs bekommen. Die Besucher können auf die beiden wenige Tage alten Kamerunschafe (ein MÀnnchen, ein Weibchen) nicht nur blicken, sondern ihnen in der begehbaren Anlage auch ganz nahe kommen.

Der mit RundhĂŒtten im afrikanischen Stil gestaltete Streichelkral ist Teil einer Erlebniswelt, die dem Besucher zum einen den Werdegang des Wild- zum Nutztiers veranschaulichen soll. Zum anderen sollen die StĂ€dter, die sich zwangslĂ€ufig immer mehr von der Natur entfernen, wieder engeren Kontakt zu diesen Nutztieren erlangen. Die begehbare Anlage hat sehr viel Zuspruch erhalten, können doch vor allem die kleinen Besucher auf TuchfĂŒhlung mit Ziegen und Schafen gehen, durch’s Fell streichen und sogar mit Spezialfutter aus dem Automaten fĂŒttern.
Kamerunschafe sind anspruchslose und widerstandsfĂ€hige Landschafe. Meist sind sie hellbraun gefĂ€rbt, wobei Bauch, Kopf und Beine schwarz hervorstechen. Die im Vergleich zu den Weibchen deutlich grĂ¶ĂŸeren erwachsenen Böcke zeichnen sich durch sichelförmige Hörner und durch eine MĂ€hne an Hals, Nacken und Brust aus.
Das Kamerunschaf ist eine aus Westafrika (Kamerun, ElfenbeinkĂŒste) stammende Haarschafrasse. Haarschafe tragen keine Wolle, sondern ein Haarkleid. Dieses wird im Winter durch eine dichte Unterwolle ergĂ€nzt. Im FrĂŒhjahr werden die Besucher beobachten können, wie diese Unterwolle wieder abgestoßen wird. Die Schafe mĂŒssen also nicht geschoren werden.
(08.09.2011, 09:05)
Thomas MĂŒller:   Ja letztes Jahr ist ein dreier Wurf nicht aufkam. Laut Pfleger hatte AMANA zu wenig Milch, da noch die Jungtiere aus dem vorhergehenden Wurf mit tranken.
(04.09.2011, 16:12)
Holger Wientjes:   Prima, dass es auch in DU mittlerweile so gut mit der Zucht der Otter klappt ! War da aber nicht auch ein Wurf dabei, der nicht aufkam ??
(03.09.2011, 08:43)
Zoo Duisburg:   Duisburgs beliebteste Rasselbande hat erneuten Nachwuchs

Das RiesenotterpĂ€rchen AMANA und MALDITO kamen vor drei Jahren in den Zoo Duisburg und fĂŒhlten sich hier von Anfang an pudelwohl. Ein Herz und eine Seele, und so war es nur eine Frage der Zeit, bis ihre Partnerschaft erste FrĂŒchte trug. Ihre Erstgeborene ALUA lebt inzwischen in einem Zoo in Schweden, aber die zwei letztjĂ€hrigen Jungtiere sind noch am Kaiserberg und helfen tatkrĂ€ftig bei der Aufzucht des nun dritten Wurfs mit.

Liebevoll werden die Kleinen sauber geleckt herumgetragen und in oft ruppigem Spiel auf den Ernst des Otterlebens vorbereitet. Dabei lernen nicht nur die Kleinen, was es heißt, ein richtiger Riesenotter zu sein; die Großen ĂŒben schon einmal fĂŒr spĂ€ter, wenn sie selbst Nachwuchs haben.

Zwei Monate ist das GeschwisterpĂ€rchen nun alt, und es ist an der Zeit, das kleine Planschbecken im Innengehege zu verlassen und ins tiefe Ende der Außenanlage zu springen. Hierbei helfen die Ă€lteren Geschwister krĂ€ftig mit und demonstrieren ihre erlernten Schwimm- und JagdkĂŒnste. Die Elterntiere sind natĂŒrlich immer mit einem wachsamen Auge dabei.
Seit heute nun können die Zoobesucher die quirlige Familie
auf ihren TauchgĂ€ngen ĂŒber riesige Sichtscheiben verfolgen!
Als die zwei Riesenotterbabys am 04. Juli zur Welt kamen, hatten sie gerade einmal die GrĂ¶ĂŸe einer neugeborenen Katze. Die Pfleger sind heute noch beeindruckt, wie die Eltern ihre SchĂŒtzlinge mit dem Wasser im Innenraum vertraut gemacht haben: Sie trugen sie immer wieder zum Becken, tauchten sie kurz unter und legten sie dann nach dem kurzen Bad fĂŒrsorglich zwischen ihre geschmeidigen Körper zum Trocknen und AufwĂ€rmen.
Die JĂ€ger sind in den FlĂŒssen des tropischen Regenwaldes SĂŒdamerikas zuhause. In der spanischen Übersetzung werden die Riesenotter wegen ihrer stark ausgeprĂ€gten EckzĂ€hne und ihrer Jagd nach Beute in grĂ¶ĂŸeren VerbĂ€nden auch die „Wölfe der FlĂŒsse“ genannt. Die bis zu zwei Meter langen Tiere gelten als stark bedroht. War es frĂŒher die Jagd nach ihren wertvollen Fellen, sind heute zerstörte LebensrĂ€ume ein Hauptgrund fĂŒr die GefĂ€hrdung der Art. Abholzung der RegenwĂ€lder, Überfischung und Umweltgifte wie beispielsweise Quecksilber, das bei der Goldgewinnung in die GewĂ€sser gerĂ€t, nehmen den Tieren die Lebensgrundlage. Im Zoo Duisburg ist man besonders stolz auf die Ă€ußerst seltenen Zuchterfolge. Schließlich sehen die Zoologen in der erfolgreichen Familienplanung der Riesenotter einen wesentlichen Beitrag zum Artenschutz.
(02.09.2011, 13:41)
Zoo Duisburg:   7. großer Artenschutztag im Zoo Duisburg am 28.08.2011

Jeden Tag verschwinden ganze 10 bis 100 Tier- oder Pflanzenarten von der ErdoberflĂ€che. Verschwinden ist dabei das geschönte Wort, denn in den allermeisten FĂ€llen ist es der Mensch, der mit seinem Tun das Aussterben dieser Arten herbeifĂŒhrt. Kein Wunder also, dass sich moderne, wissenschaftlich geleitete Zoologische GĂ€rten den Erhalt bedrohter Tierarten zu einer ihrer wichtigsten Kernaufgaben gemacht haben!

Aus diesem Grunde koordiniert der Zoo Duisburg nicht nur mehrere ZuchtbĂŒcher fĂŒr bedrohte Tierarten wie Fossa, Koala oder BĂ€renstummelaffe, sondern veranstaltet nun bereits zum siebten Male einen ganzen Tag zum Thema Artenschutz.

Am Affenhaus werden sich am Sonntag, den 28.08.2011, nicht weniger als 14 Artenschutz-Organisationen mit ihren verschiedensten Projekten zum Schutz der Tierwelt vorstellen. Von Hai bis Heuschrecke und von Deutschland bis zur Karibikinsel Dominica werden Projekte vorgestellt.

Die Zoobesucher haben zwischen 11.00 und 17.00 Uhr die Gelegenheit, sich ausgiebig ĂŒber die Bedrohung und den Schutz heimischer und exotischer Arten bei den verschiedenen Artenschutzorganisationen zu informieren.

Zumeist sind es der zunehmende Verlust oder die Verschmutzung der LebensrĂ€ume, die den Arten die Lebensgrundlage rauben. Auch der Handel mit den Tieren oder tierischen Produkten setzt ihnen schwer zu. Eindrucksvolle Beispiele fĂŒr verbotene, beschlagnahmte und oft schaurige Souvenirs hĂ€lt der Stand des Hauptzollamtes DĂŒsseldorf bereit.

Es werden viele Beispiele gezeigt, wie jeder Mensch etwas fĂŒr den Artenschutz tun kann, um bedrohte Tiere fĂŒr unsere Nachwelt zu erhalten. Ein spannender Aktionstag ist garantiert fĂŒr Groß und Klein. Insbesondere fĂŒr die Kinder gibt es an den einzelnen StĂ€nden viel zu entdecken oder spielerisch zu begreifen. Außerdem lockt die große Artenschutzrallye mit tollen Preisen, wie beispielsweise einer Familienjahreskarte fĂŒr den Zoo Duisburg!


(25.08.2011, 10:09)
Michael Mettler:   @Dennis Ismer: Das Koalahaus habe ich tatsĂ€chlich vergessen, die Sparkassen-Erlebniswelt hatte erst gar nicht in meinem "HinterstĂŒbchen" Einzug gehalten...

@WolfDrei: Meines Wissens hĂ€lt Duisburg schon lĂ€nger eine eingeschlechtliche Gruppe Roter und Schwarzweißer Varis. Insofern wĂŒrde sich auch auf den Zoo bezogen die Aussage aus der PM relativieren, dass die Weibchen im Sozialverband das Sagen haben.
(23.08.2011, 15:42)
Dennis Ismer:   @MM Du hast das AirBerlin-Koalahaus und die Sparkassen-Erlebniswelt vergessen ;-)
(23.08.2011, 15:19)
WolfDrei:   Und wie verhindert man, daß die Liebe Rote und Schwarzweiße "ĂŒberkommt"?
(23.08.2011, 15:10)
Michael Mettler:   Ist es nach dem RWE-Delfinarium und der Schauinsland-Reisen-Lemureninsel womöglich nur noch eine Frage der Zeit, bis auch der Zoo als Ganzes nach einem Sponsoren benannt wird...?
(23.08.2011, 14:33)
Zoo Duisburg:   Neue Schauinsland-Reisen Lemureninsel im Zoo Duisburg

Die Bauphase ist beendet und die Roten und Schwarzweißen Varis des Zoo Duisburg stehen bereits in den Startlöchern, denn der Umzug in das naturnahe Freigehege steht bevor! Dank der inzwischen jahrelangen, fruchtbaren Kooperation zwischen dem Zoo Duisburg und dem Duisburger Traditionsunternehmen Schauinsland-Reisen kann der Zoo im Jahr 2011 wieder mit einem neuen Highlight aufwarten: die „Schauinsland-Reisen Lemureninsel“ öffnet am 24.08.2011 ihre Tore.
Herr Gerald Kassner, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Schauinsland-Reisen, ist bekennender Lemuren-Fan und macht sich fĂŒr die Haltung dieser Gruppe der sogenannten Feuchtnasenaffen (auch Halbaffen genannt) aus Madagaskar stark. Nachdem er bereits im Jahr 2006 die Patenschaft fĂŒr die Gruppe der Kattas im Zoo ĂŒbernommen hatte, engagierte er sich nun mit einer deutlichen Finanzspritze fĂŒr eine tiergĂ€rtnerische Neuheit: Die namensgebenden und bisher alleinigen Bewohner der „Katta-Insel“ in der NĂ€he des Zoohaupteinganges bekommen verwandte Mitbewohner, fĂŒr die unter anderem eine neues Warmhaus errichtet werden musste. Die neue Lemuren-WG besteht nun aus Kattas und Schwarzweißen sowie Roten Varis, die ab sofort gemeinsam das Freigehege am Haupteingang bevölkern. Große und kleine Zoobesucher können hier entlang von Trampelpfaden auf eine einzigartige Erkundungstour gehen, denn alle drei Lemurenarten aus Madagaskar dĂŒrfen sich hier völlig frei bewegen. Bei aller Zuneigung zu den munteren und putzigen Klettertieren gilt jedoch: FĂŒttern und Ärgern ist zum Wohle der Tiere verboten.
Wie die verschiedenen Arten bald ihre Herrschaftsbereiche auf der Insel am Kaiserberg aufteilen, bleibt abzuwarten. Klar ist aber, dass sowohl bei den Varis als auch bei den Kattas innerhalb des Sozialverbandes die Frauen das Sagen haben. Auch die GerĂ€uschkulisse am Haupteingang wird sich mit dem Neuzugang der Varis sicherlich etwas Ă€ndern, denn der Name „Lemur“ ist abgeleitet von den „lemures“, den Totengeistern des alten Roms. An genau diese nĂ€mlich erinnern die madagassischen Feuchtnasenaffen mit ihrem stechenden Blick und den manchmal schauerlichen, ihr Revier markierenden GesĂ€ngen.

(23.08.2011, 12:33)
BjörnN:   Nachdem die letzten zwei Jungtiere des Sumatra-Orang-Utan-Zuchtpaares, "Cili" und "Masaja", frĂŒh gestorben sind, ist nun auch die Ă€ltere Tochter des Paares verendet ("Jambi", geb. 2000). Da auch "Siam" im hohen Alter in die ewigen AffengrĂŒnde eingegangen ist, bleibt nur das 29jĂ€hrige Weibchen "Anette" ĂŒbrig.
(22.08.2011, 21:16)
Carsten Horn:   Vielleicht nutzt man die Anlage auch einfach dafĂŒr, wofĂŒr sie mal gedacht war, fĂŒr Nebelparder, g?
(22.08.2011, 20:44)
Manuel Becker:   Denke auch, dass das den NasenbĂ€ren zugeschlagen wird.
(22.08.2011, 09:43)
Michael Mettler:   Nun ja, im Zoo gibt es ja auch fĂŒr andere Kleintiere sehr große Anlagen (z.B. fĂŒr die ErdmĂ€nnchen)...
(21.08.2011, 21:53)
Tom Schröder:   Die Vergesellschaftung mit dem ĂŒberschĂŒssigen Nachwuchs der momentan sehr produktiven NasenbĂ€rgruppe ist sehr wohl geplant. Aber diese grosse (Ex-Nebelparder-) Anlage "nur" als Ausweichgehege fĂŒr die Nasen? Und dann noch mit (teurer) Glas-Einsicht, wo man sie doch auf der großen Anlage beobachten können wird? Theoretisch möglich, aber irgendwie n bisken groß fĂŒr die Nasen, oder?
(21.08.2011, 21:12)
Michael Mettler:   Ohne etwas darĂŒber zu wissen: Das "riecht" doch nach Vergesellschaftung mit NasenbĂ€ren, denen man ĂŒber den Besucherweg hinweg einen Laufgang zwischen diesem KĂ€fig und der BrillenbĂ€renanlage einrichten könnte...
(21.08.2011, 20:54)
Tom Schröder:   "An dem momentanen..." sollte das natĂŒrlich heißen...
(21.08.2011, 20:42)
Tom Schröder:   Am Ausgang der Kattainsel ist ein neues GewĂ€chshaus (gleicher Stil und gleiche GrĂ¶ĂŸe wie die Kattaunterkunft) entstanden, in dem die Varigruppe Unterschlupf finden wird. Varis und Kattas sollen auf der Insel vergesellschaftet werden.
An den mometanen Vari- (Ex-Nebelparder-) KÀfig ist zur BÀrenbaustelle hin eine Art Unterstand enstanden, in den evtl eine Sichtscheibe zum KÀfig eingesetzt werden könnte. Meine Frage: Wird dieser Ex-Nebelparder-KÀfig mit in die BÀrenanlage eingebunden und wenn ja, als was? Von der Haupt-BrillenbÀrenanlage wird er durch einen BesucherInnenweg getrennt sein.
(21.08.2011, 20:39)
WolfDrei:   Selbst im "entfernten" Walsrode fiel mir der Anteil der HollĂ€nder auf - so wie auch der Anteil russischsprechender Besucher im Zoo Berlin (aber vielleicht fiel mir das als Selbst-Sprechender besonders auf).
(19.08.2011, 13:38)
Michael Mettler:   @Manuel Becker: Falls sich die Frage auf den niederlĂ€ndischsprachigen ZoofĂŒhrer beziehen sollte, kenne ich sowas sonst nur aus Rheine (KinderzoofĂŒhrer) und Nordhorn. Falls es sich auf die Preise bezieht, da sind die Niederlande traditionell hochpreisiger als deutsche Zoos: Der grenznahe niederlĂ€ndische Zooparc Overloon mit seinem relativ kleinen Tierbestand nimmt z.B. € 16,50 Eintritt (fĂŒr Erwachsene) und ist damit teurer als z.B. der Kölner Zoo mit € 15,-; Duisburg nimmt inklusive Delphinarium sogar nur € 14,50. Speziell fĂŒr niederlĂ€ndische Familien lohnt sich dann der Zootrip ins Nachbarland wegen des Preis-/LeistungsverhĂ€ltnisses durchaus.
(19.08.2011, 13:10)
Zoo Duisburg:   Zwillinge bei den Rothandtamarinen in der Tropenhalle Rio Negro

Ob Amazonas-Flussdelfin, GrĂŒne Leguane, Dottertukane oder Rothandtamarine: die riesige Tropenlandschaft Rio Negro im Zoo Duisburg bietet den Besuchern ein unvergleichliches Eintauchen in die sĂŒdamerikanische Tierwelt und eine einzigartige, direkte Begegnung damit.

Dazu gehört freilich, eine Gruppe freilaufender Krallenaffen – die Rothandtamarine – aus nĂ€chster NĂ€he beobachten zu können, wie sie ĂŒber den Köpfen der Besucher hinweg akrobatisch von Ast zu Ast springen. Ihre Neugierde befriedigen die Tiere auch damit, Kontakt zu den erstaunten Besuchern zu halten, wenn sie teilweise bis auf den Boden herunterkommen und durch Besucherbeine flitzen. Manchmal warten sie aber auch einfach am Baumwipfelblick, der den Besuchern einen großartigen Einblick in die Vegetation und Tierwelt „von oben“ bietet.
Das Fell der etwa 30 cm großen Rothandtamarine ist dunkelbraun oder schwarz gefĂ€rbt. Namen gebendes Merkmal sind die rötlich-gelben Vorder- und Hinterpfoten. Die kleinen Krallenaffen sind aufgrund ihrer Geschicklichkeit im GeĂ€st hervorragende JĂ€ger. Sicheren Halt finden sie mit Hilfe der mit Krallen bewehrten Finger und Zehen. Nicht selten werden SprĂŒnge von bis zu 8 m beobachtet!

Diese Leistung können die erst gestern geborenen Zwillinge natĂŒrlich noch nicht vollbringen. Sie werden allerdings nicht von der Mutter getragen, wie man erwarten wĂŒrde. Bei Krallenaffen beteiligt sich der Vater von Beginn an enorm an der Aufzucht, indem er in den ersten Lebenswochen vorrangig die Jungtiere trĂ€gt. Erstaunlich ist die Leistung der Jungtiere, die sich dabei von der 1. Lebensminute an aus eigener Kraft auf dem RĂŒcken, im Nacken, ĂŒber den HĂŒften oder an den Körperseiten festhalten.
(19.08.2011, 12:59)
Manuel Becker:   Daran habe ich auch schon gedacht, aber so super nah ist Duisburg ja jetzt auch nicht. Gilt das fĂŒr die anderen Zoos in der NĂ€he auch? Köln? Jetzt Gelsenkirchen? Oder MĂŒnster?
(19.08.2011, 12:34)
Michael Mettler:   @Manuel Becker: Duisburg hat(te) sogar extra einen ZoofĂŒhrer in NiederlĂ€ndisch. FĂŒr das dortige Publikum dĂŒrften die Delfine einen nicht zu unterschĂ€tzenden Magneten darstellen; zwar gibt es auch in Harderwijk welche, aber eben nicht mit einem kompletten Zoo-Angebot drumherum und mit einem Eintrittspreis von 25 € auch noch erheblich teurer...
(18.08.2011, 15:27)
Manuel Becker:   Ich war gestern seit Jahren nochmal im Duisburger Zoo und war an einigen Stellen doch wirklich erschrocken von der schlechten Substanz des Zoos, besonders Äquatorium, Raubtierhaus und Koalahaus. Auch viele Außenanlagen und Volieren machten mir nicht mehr den neusten und gut strukturiertesten Eindruck.
Gut gefallen hat mir hingegen die Besucherinformation an vielen Stellen (gerade auch was die Bauvorhaben angeht), das umfangreiche zoopĂ€dagogische Angebot gestern sowie die Fossa-Anlage. Mit gemischten GefĂŒhlen habe ich hingegen das Delphinarium und das Elefantenhaus gesehen. Konnte kaum fassen, dass man ein Haus (im Gegensatz zu den Außenanlagen) derart unartgerecht umbaut. Wie ist denn da eure meinung zu diesen Anlagen? Finde die irgendwie nicht so modern, wie sie daher kommen wollen...

Eine Frage zur geplanten BrillenbĂ€ren-Anlage hĂ€tte ich noch: Weiß man schon, wo die ganzen Exemplare herkommensollen, denn neben DU planen ja mindestens noch FFM und K mit BrillenbĂ€ren und Haltungsaufgaben sind mir keine bekannt. Welche Möglichkeiten gĂ€be es da denn so?

Überrascht war ich auch noch vom Ă€ußerst hohen Anteil der niederlĂ€ndischen Besucher gestern (MINDESTENS jeder dritte sprach niederlĂ€ndisch!). Haben deutsche Zoos so eine Anziehungskraft, zumal doch tolle Einrichtungen in NL zu finden sind?
(18.08.2011, 14:45)
Zoo Duisburg:   Internet-Tagebuch fĂŒr das Tigerbaby

Mal sehen, ob die Internetseite des Zoo Duisburg genauso ĂŒberlaufen sein wird wie das Freigehege. Duisburgs tierischster Star, das 3monatige Tigerbaby, entzĂŒckt nicht nur Besucher aus Nah und Fern: Ausschnitte aus dem Tigerbaby-Alltag lassen sich ab heute auch im Internet verfolgen. Wer auf http://www.zoo-duisburg.de klickt, findet auf der Startseite einen entsprechenden Button, der zu Bildern und Kurzgeschichten der kleinen Tigerdame fĂŒhrt!

Eine wahrlich brĂŒllend komische Geschichte wussten die Pfleger schon zu berichten: die Kleine schnappte sich einen langen Ast und versuchte, ihn durch den Laufgang in die Innenstallung zu schleppen. Leider war der Ast zu breit, so dass sie am Eingang nicht weiterkam. Den Kampf mit dem Ast hatte sie vorerst verloren


Fotos lassen sich derzeit zuhauf auf die Speicherkarten schießen. Ob man sich nun mit angelegten Ohren an Mama anpirscht, sie anspringt oder einfach nur, mit allen Vieren ausgestreckt, rĂŒcklings auf dem Boden pennt: es lebt sich sorgenfrei am Kaiserberg! Die Besucher sind begeistert.
(12.08.2011, 12:12)
Zoo Duisburg:   Wanderausstellung „Biotopverbund in Duisburg“ im Zoo zu sehen

FĂŒr viele Stadtmenschen ist der Teich im Garten gleichzusetzen mit dem Begriff „Biotop“. Dabei sind WĂ€lder, Seen, BĂ€che, FlĂŒsse und sogar ehemalige IndustrieflĂ€chen, der Straßenrand oder auch Mauern ebenfalls Biotope. Was aber genau ist eigentlich ein Biotop? Und was ist ein Biotopverbund?
Die als Wanderausstellung konzipierte PrĂ€sentation „Biotopverbund in Duisburg“ trĂ€gt seit Anfang August im Aquarium des Zoo Duisburg dazu bei, diese Fragen zu klĂ€ren und den neugierigen und interessierten BĂŒrger Duisburgs dazu anregen, selber etwas zum Biotopverbund beizutragen. HierfĂŒr werden verschiedene Biotope und ihre Tier- und Pflanzenwelt vorgestellt und Beispiele aus dem Duisburger Stadtgebiet fĂŒr wichtige Elemente im Verbundsystem der Biotope gegeben. So werden der Biegerhofpark oder der Toeppersee als bedeutsame Trittsteine dargestellt. Tipps und Spielregeln etwa zum naturvertrĂ€glichen Verhalten in Schutzgebieten oder Hilfen bei der naturnahen Gestaltung des eigenen Hausgartens fordern den Besucher der Ausstellung zum Nachdenken ĂŒber sein eigenes Verhalten heraus und ermöglichen ihm auch, gezielt einen Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung des Biotopverbundes zu leisten.
Die Ausstellung zum „Biotopverbund in Duisburg“ wurde in einem Gemeinschaftsprojekt der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet, dem Amt fĂŒr Umwelt und GrĂŒn und der BĂŒrgerstiftung Duisburg entwickelt. Nach dem Start der Ausstellung im FORUM Duisburg gastiert die PrĂ€sentation in den nĂ€chsten Wochen im Aquarium des Zoos, der hierfĂŒr eine denkbar passende Plattform bietet: Natur- und Artenschutz sowie Edukation und Sensibilisierung der Bevölkerung sind wesentliche Pfeiler eines wissenschaftlich gefĂŒhrten Zoologischen Gartens.
(11.08.2011, 09:45)
Zoo Duisburg:   Zoo-Land NRW – Weltweit einzigartig
11 Zoos, 30.000 Tiere und 6,5 Millionen Besucher pro Jahr

Sehr geehrte Damen und Herren,

Nordrhein-Westfalen ist das „Zoo-Land“: keine andere Region auf der Welt bietet ei-ne grĂ¶ĂŸere Dichte an Zoologischen GĂ€rten. 11 dieser Zoos und Tierparks haben sich 2003 zur Arbeitgemeinschaft der NRW-Partnerzoos zusammengeschlossen. Sie alle sind ein wichtiger Standortfaktor fĂŒr das bevölkerungsreichste Bundesland im Erho-lungs-, Bildungs- und volkswirtschaftlichen Bereich. FĂŒr die BĂŒrger von NRW bedeu-ten sie ein erhebliches StĂŒck LebensqualitĂ€t, denn sie bieten vielfĂ€ltige Bildungsmög-lichkeiten und Naturerlebnisse und erfĂŒllen eine wichtige Funktion als Naherholungs-ziel. DarĂŒber hinaus sind sie bedeutende Wirtschaftsfaktoren in ihren Regionen und locken als touristische Attraktionen Millionen von Menschen nach NRW. Die nachfol-genden Zahlen und Daten verdeutlichen die Bedeutung der Zoos und Tierparks in diesem Bereich.

In den zurĂŒckliegenden fĂŒnf Jahren lag die durchschnittliche Besucherzahl aller 11 NRW-Partnerzoos zusammen bei knapp 6,5 Millionen Besuchern pro Jahr. Umge-rechnet bedeutet diese Zahl, dass jedes Jahr ein gutes Drittel der Bewohner von NRW einen dieser Zoos und Tierparks besuchen. Allerdings kommen viele der Be-sucher der NRW-Partnerzoos auch aus anderen Regionen Deutschlands oder aus dem Ausland, insbesondere aus den Niederlanden.

Insgesamt werden ĂŒber 30.000 Tiere in mehr als 1.000 Arten und Formen in den NRW-Partnerzoos gepflegt. Schilder, Schautafeln und andere Informationsmateria-lien informieren umfassend ĂŒber die gezeigten Tiere, deren LebensrĂ€ume, die Be-drohung zahlreicher Arten und die vielfĂ€ltigen BemĂŒhungen der Zoos im Natur- und Artenschutz. ZoofĂŒhrungen zu unterschiedlichen Themen, VortrĂ€ge und die von den Zoos betriebenen Internetseiten ergĂ€nzen das Bildungsangebot. In den Zooschulen, die es in jedem der 11 NRW-Partnerzoos gibt, leisten ausgebildete ZoopĂ€dagogen umfangreiche Bildungsarbeit fĂŒr jĂ€hrlich rund 80.000 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aus allen Bevölkerungsgruppen.

Das Gesamtbudget fĂŒr den Betrieb der 11 NRW-Partnerzoos lag in den letzten fĂŒnf Jahren durchschnittlich deutlich ĂŒber 60 Millionen Euro pro Jahr. Zusammen be-schĂ€ftigen sie ĂŒber 900 Mitarbeiter. Daneben engagieren sich zahlreiche Menschen ehrenamtlich in den Zoo-Fördervereinen. Seit 2006 tĂ€tigten die 11 Zoos und Tier-parks zusammen Investitionen von ĂŒber 92 Millionen Euro in Anlagen und GebĂ€ude.

Viele Tiere in den Zoos und Tierparks sind gleichsam Botschafter ihrer oftmals be-drohten Artgenossen in freier Natur. Die 11 NRW-Partnerzoos leisten daher auch einen erheblichen Beitrag zum weltweiten Natur- und Artenschutz. Sie beteiligen sich an ĂŒber 80 EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEP) und EuropĂ€ischen ZuchtbĂŒchern (ESB) und fĂŒhren fĂŒr 26 bedrohte Arten die Internationalen ZuchtbĂŒ-cher. Neben diesen BemĂŒhungen innerhalb der Zoos (Ex-situ-Artenschutz) unter-stĂŒtzen die Zoos und Tierparks auch zahlreiche Forschungs- und Schutzprojekte fĂŒr bedrohte Arten und LebensrĂ€ume im Freiland (In-situ-Artenschutz). FĂŒr zahlreiche Wiederansiedelungsprogramme in ihrem Lebensraum ausgestorbener Tiere (z.B. GoldkopflöwenĂ€ffchen, Przewalski-Wildpferd, Waldrapp, Bartgeier etc.) stellen sie im Zoo geborene Nachzuchten zur VerfĂŒgung.

Die aufgefĂŒhrten Zahlen und Fakten verdeutlichen den Stellenwert der 11 NRW-Partnerzoos fĂŒr Nordrhein-Westfalen in den Bereichen Erholung, Bildung, Tourismus und Wirtschaft und ihrer immensen Bedeutung fĂŒr den Natur- und Artenschutz. Wei-tere Informationen zu den NRW-Partnerzoos sind auch im Internet abrufbar ĂŒber die Seite der Partnerzoos www.partnerzoo.de.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Ihre NRW-Partnerzoos
(10.08.2011, 09:45)
Zoo Duisburg:   Nach vielen Jahren wieder Tigernachwuchs am Kaiserberg

Der Zoo Duisburg hat Grund zum Feiern: Endlich hat es geklappt, die grĂ¶ĂŸten Katzen der Welt – die Sibirischen Tiger – haben Nachwuchs! Als der stattliche Tiger EL-ROI vor fĂŒnf Jahren vom MĂŒnchner Tierpark an den Kaiserberg wechselte, hatte jeder große Hoffnungen, dass Tigerdame GISA ihn ins Herz schließen wĂŒrde. Die große Liebe auf den ersten Blick war’s anfangs nicht: die erfahrene GISA wusste den jĂŒngeren Kater gekonnt in Schach zu halten, so dass dieser in den Folgejahren alle Pfoten voll zu tun hatte, um sich bei ihr zu etablieren.
Nach der letzten Verpaarungsphase dauerte es dann die tigertypischen 3,5 Monate, bis die Pfleger – genau am 77. Geburtstag des Zoo Duisburg – am 12. Mai die freudige Nachricht ĂŒberbringen konnten, dass aus der Wurfbox Rufe zu hören seien. In den Wochen danach entwickelte sich das Jungtier bestens, erhielt von den TierĂ€rzten die notwendigen Impfungen zum sorglosen Start ins Tigerleben. Zum Schutz vor dem Vater, der den Pflegern durch sein Verhalten in den letzten Jahren immer wieder gezeigt hat, dass er am liebsten Eigenbrötler ist, sind Mutter und Jungtier von ihm nach wie vor getrennt.
In den kommenden Tagen wird es fĂŒr das Jungtier spannend: die ersten Schritte in die naturnah gestaltete Außenanlage mit großem Wasserbecken steht an! NatĂŒrlich mit der Mutter an der Seite.
Der Zoo Duisburg wĂŒnscht sich fĂŒr das noch namenlose weibliche Jungtier einen langfristigen Tierpaten. Die Patenschaft betrĂ€gt € 2.600 pro Jahr, womit sich der Pate finanziell an der anspruchsvollen Pflege der Jung-Tigerin beteiligt. Ein Messingschild mit seinem Namen am Gehege erhĂ€lt der Pate ebenso wie das Vorrecht, dem kleinen Tiger einen Namen zu geben, der bestenfalls mit dem Ursprungslebensraum in Verbindung steht und hĂŒbsch klingt.
Mit dieser Nachzucht leistet der Zoo Duisburg einen wesentlichen Anteil an der Erhaltungszucht der stark bestandsbedrohten Sibirischen Tiger. Nur noch 200 Individuen leben heutzutage in einem einzigen Schutzreservat im Amur-Ussuri-Gebiet in Sibirien. Wilderei und Zerstörung von LebensrÀumen haben ihnen den Garaus gemacht.

(04.08.2011, 16:37)
Zoo Duisburg:   Lionsclub Duisburg-Rhenania stiftet neues Behindertenkarussell
fĂŒr den Zoo Duisburg


Die große Benefiz-Gala „Klassik trifft Sport“ in der Duisburger Mercatorhalle war eine der kulturellen Höhepunkte des Veranstaltungskalenders des Jahres 2010. Organisiert wurde die Gala vom Hilfswerk des Lions Clubs Duisburg-Rhenania, mit UnterstĂŒtzung durch den Stadtsportbund und die Duisburger Philharmoniker. Ziel der Gala war es, Spendengelder fĂŒr ein GroßspielgerĂ€t fĂŒr behinderte Kinder im Zoo Duisburg zu generieren.

Sensationelle € 26.645,- konnten seinerzeit als Reinerlös in der mit etwa 400 GĂ€sten gut gefĂŒllten Mercatorhalle eingespielt werden, um mit dieser Summe das BehindertenspielgerĂ€t zu finanzieren.

Nun ist es soweit – pĂŒnktlich zu den Sommerferien kann das SpielgerĂ€t der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Lions Hilfswerkes, Ralph Cervik, den GeschĂ€ftsfĂŒhrern des Stadtsportbundes Duisburg, Franz Hering und Uwe Busch, dem Stellvertretenden Amtsleiter des Amt fĂŒr Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg, Alfons Olejnik, sowie einigen Kindern der Duisburger Lebenshilfe und des Vereins fĂŒr Mehrfachbehinderte werden Zoodirektor Achim Winkler und der Aufsichtsratsvorsitzende des Zoos, Sparkassen-Chef Hans-Werner Tomalak das SpielgerĂ€t am großen Kinderspielplatz der Sparkassen-Erlebniswelt am Nordende des Zoos eröffnen.

Der Zoo freut sich, dass nunmehr erstmals behinderte Kinder gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung am beliebten Kinderspielplatz spielen können.

(02.08.2011, 10:03)
Zoo Duisburg:   Kleiner Gorillamann heißt SUWEDI

Als im Januar der neugeborene Sohn unseres Gorillaweibchens SAFIRI das Licht der Welt erblickte, erklĂ€rte sich die Walsumer GetrĂ€nkegruppe Hövelmann sofort bereit, mit ihrer Marke SINALCO die Tierpatenschaft fĂŒr den kleinen Burschen zu ĂŒbernehmen. Aber nicht nur die Patenschaft wurde ins Leben gerufen, SINALCO wirkte auch bei der Namensgebung mit. Bei einem großen SINALCO-Tag, der im Juni im Zoo stattfand, konnten Kunden des Unternehmens ihre persönlichen NamensvorschlĂ€ge einreichen. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb war mit mehreren Tausend VorschlĂ€gen schlichtweg ĂŒberwĂ€ltigend. Gemeinschaftlich wurde dann anschließend ein passender Name fĂŒr den sich prĂ€chtig entwickelnden kleinen Burschen ausgewĂ€hlt. Es konnte natĂŒrlich nur ein Name sein, der aus den heimatlichen Gefilden der Flachlandgorillas, nĂ€mlich aus West- und Zentralafrika stammt. Nun sind die WĂŒrfel gefallen: SUWEDI wird zukĂŒnftig der – noch - kleine Gorillamann heißen. Der Vorschlag kam von Paul Wolfs aus Duisburg. Der Name bedeutet „junger Meister“ – es wird gespannt abgewartet, wie meisterlich der kleine Kerl sich nun weiter entwickelt.
(28.07.2011, 11:53)
Zoo Duisburg:   Großes Familienwochenende mit
16. Internationalem Koala-Tag im ZOO DUISBURG

Ferienzeit heißt auch immer Familienzeit. Dies lĂ€sst sich der Zoo Duisburg nicht zweimal sagen und lĂ€dt ein zum „Großen Familienwochenende 2011“. Am kommenden Samstag und Sonntag, den 30. Juli und 31. Juli, hĂ€lt der Zoo Duisburg eine ganze Palette an Events, Überraschungen und Gewinnspielen fĂŒr alle Generationen bereit!
Unsere Tierpfleger lassen es sich an diesem besonderen Wochenende nicht nehmen, besonders viel ĂŒber ihre SchĂŒtzlinge zu verraten. Am meisten kann man im Rahmen von SchaufĂŒtterungen erfahren, bei denen die Tierpfleger fĂŒr alle Fragen offen sind – egal ob bei den skurrilen AmeisenbĂ€ren, den mĂ€chtigen Löwen oder den haarigen Orang-Utans. Selbst aktiv werden können Kinder bei der KamelfĂŒtterung, auch die Pinselohrschweine dĂŒrfen von Besuchern gefĂŒttert werden – sogar von den „großen Kindern“.

Ein abwechslungsreiches BĂŒhnenprogramm mit Mathias Tilgner erwartet alle Besucher am großen ADAC-Truck im Bereich des Haupteingangs. Hier berichten Tierpfleger hautnah vom tierischen Arbeitsalltag im Zoo, einige Zoobewohner werden sich aus nĂ€chster NĂ€he zeigen und der Förderverein des Zoo Duisburg stellt sich und seine Projekte vor. Speziell fĂŒr Kinder gibt es neben dem klassischen Tierquiz zahlreiche, lustige Spiele auf und vor der BĂŒhne, bei denen spannende Preise winken.

Alle Koala-Begeisterten sollten am Sonntag, den 31.07.2011 direkt vom Familienprogramm weiter zum Australienrevier ziehen, um sich keinesfalls den Save-the-Koala-Day entgehen zu lassen. An diesem Tag dreht sich dort alles um die Biologie, die Bedrohung und den Schutz dieser schlÀfrigen Beuteltiere.

Anlass fĂŒr dieses jĂ€hrlich weltweit stattfindende Event sind die schrumpfenden BestĂ€nde der niedlichen Kletterbeutler im Freiland. Schwindende LebensrĂ€ume, BuschbrĂ€nde und bakterielle Erkrankungen sind die GrĂŒnde, wieso viele Koala-Populationen in Australien der
Ausrottung ins Auge blicken. Wie so oft, ist auch hier der Mensch die grĂ¶ĂŸte Bedrohung fĂŒr die Wildtiere. Um den Erhalt der Koalas bemĂŒht sich die Australian Koala Foundation (AKF), die sich in Forschung, Politik und mit Informationen fĂŒr die Errichtung von Schutzgebieten engagiert. Als eine der weltweit fĂŒhrenden ZuchtstĂ€tten von Koalas unterstĂŒtzt der Zoo Duisburg selbstverstĂ€ndlich die AKF in ihren Aufgaben und lĂ€dt herzlich zum Koalatag ein.

Informationen geben nicht nur ausfĂŒhrliche Infotafeln sondern auch die Koalapfleger, die mehrfach tĂ€glich zum Keeper-Talk einladen. Außerdem können sich Kinder gegen Spende als Koala (und noch viel mehr) schminken lassen, man kann Artikel der AKF an einem Verkaufsstand erwerben oder fĂŒr einen guten Zweck ein StĂŒck Kuchen essen. Genießen und Gutes tun auf einen Schlag! FĂŒr das passende Ambiente sorgt ein Didgeridoo-Spieler, dem man lauschen kann, wĂ€hrend sich die Kinder am Malstand vergnĂŒgen oder am Koala-Quiz teilnehmen. Die Preise werden ĂŒbrigens höchstpersönlich vom Duisburger Koala-Maskottchen DINKI-DI um 15:00 Uhr ausgelost. DINKI-DI hĂ€lt sich den ganzen Tag in der NĂ€he des Koalareviers auf und steht gern fĂŒr gemeinsame Fotos bereit. Wer sich lieber etwas fĂŒr zuhause basteln möchte, ist herzlich willkommen bei WURZEL, mit dem man Origami-Koalas aus Papier falten kann.

Alle Gewinne, alle Reinerlöse, alle Spenden dienen ausnahmslos dem guten Zweck: Gelder zur Rettung der in ihrer australischen Heimat bedrohten Koalas zu sammeln.

Wichtige Mitteilung: Kassenöffnungszeiten: 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Veranstaltungszeit: Samstag und Sonntag, 30.07. und 31.07., von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

(28.07.2011, 07:49)
Zoo Duisburg:   Blutspendebus im Zoo Duisburg


In Nordrhein-Westfalen werden durchschnittlich 3.000 Blutkonserven pro Werktag in Kliniken und Arztpraxen benötigt. Zur Abdeckung dieser Menge mĂŒssten tĂ€glich durchschnittlich 3.500 Menschen in NRW zu einer Blutspende bewegt werden. Der Deutsche Rote Kreuz-Blutspendedienst West organisiert dazu gemeinsam mit den lokalen Rotkreuzgemeinschaften tĂ€glich bis zu 45 Spendeaktionen in StĂ€dten und Gemeinden.

Doch der Bedarf steigt stetig weiter an. Grund dafĂŒr sind die immer Ă€lter werdende Bevölkerung und die Fortschritte in der modernen Medizin, die vielfach mit steigendem Blutbedarf einhergehen.


Das Deutsche Rote Kreuz bittet professionelle Blutspender und solche,
die es werden wollen, in den Zoo Duisburg.
Alle Blutspender erhalten vom DRK ein Lunchpaket
und vom Zoo eine Freikarte als Dankeschön.
Blutspendetermin:

Samstag, der 23.07.2011, ab 11.00 Uhr.
Treffpunkt: Giraffenhaus am Haupteingang des Zoo Duisburg.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.blutspendedienst-west.de.

(21.07.2011, 14:54)
Zoo Duisburg:   Zebra-Hengstfohlen erkundet erstmals Freianlage

In Stute THIKA scheint sich Duisburgs stattlicher Damara-Zebrahengst ARGO wirklich verliebt zu haben. Etwas mehr als 2 Jahre erst „im Amt“, zeugte er mit ihr schon das zweite Fohlen: sechs Wochen ist der Junghengst nun alt und erkundet diese Tage zum ersten Mal das weitlĂ€ufige Freigehege im Zoo Duisburg!

Die Unterarten des Steppenzebras unterscheiden sich in der IntensitĂ€t ihres Streifenmusters. So sind bei den in Namibia und im SĂŒdwesten Afrikas beheimateten Damara-Zebras die Beine nur schwach gestreift, wobei die Streifen niemals bis zu den Hufen reichen. Zudem finden sich zwischen den braunschwarzen Hauptstreifen des Körpers hellere, so genannte Schattenstreifen, die den Unterarten im östlichen Afrika fehlen.
Der Zoo Duisburg blickt auf eine jahrzehntelange Zucht von Damara-Zebras zurĂŒck. Auf dem Papier betrachtet ist das Stutfohlen Nr. 181 und es ist nur eine Frage der Zeit, bis in den nĂ€chsten Jahren die unglaubliche Schallmauer von 200 Nachzuchten erreicht sein wird!

Diese Zahlenspielereien werden dem Fohlen recht egal sein. WettergeschĂŒtzt und in aller Ruhe verbrachte es die ersten Lebenswochen im Stall, bevor es nun Ernst wurde: der erste Ausgang oder besser gesagt Aus-RITT stand an! Dicht an sie geschmiegt trabte das Hengstfohlen schon so elegant wie seine Mutter ĂŒber die weitlĂ€ufige Afrika-Anlage und sah sich allerhand „AnnĂ€herungsversuchen“ der neugierigen Artgenossen, darunter das Geschwisterchen aus dem letzten Jahr, ausgesetzt. Mutter THIKA hat jedoch jeden im Griff und scheut auch nicht davor zurĂŒck, dem Deckhengst sprichwörtlich Beine zu machen.
(15.07.2011, 08:28)
Zoo Duisburg:   TierĂ€rzte im Zoo Duisburg freuen sich ĂŒber Mikroskop-Spende

FĂŒr die TierĂ€rzte im Zoo Duisburg ist nicht nur das von Belang, was sie makroskopisch auf Anhieb sehen können – die Tiere eben – , sondern ebenso mikroskopisches Leben. Kot-, Blut- und Wasserproben können so unmittelbar nach der Entnahme untersucht werden.
So bekommt man wertvolle Informationen, bevor die detaillierte Auswertung aus dem Labor eintrifft.
Auch bei den Routineuntersuchungen im Rahmen des medizinischen Trainings bekommt man einen sehr guten Überblick ĂŒber die momentane gesundheitliche Situation. Die TierĂ€rzte im Zoo Duisburg legen großen Wert auf eine umfassende Prophylaxe bei den sechs Großen TĂŒmmlern des RWE-Delfinariums.
Dies war auch dem Duisburger Rentner Karlheinz Ternes ein Anliegen, der sich an ein nicht mehr benötigtes Mikroskop bei seinem ehemaligen Arbeitgeber, der Firma Advanced Nuclear Fuels GmbH aus Duisburg, erinnerte. Der Abteilungsleiter Herr BĂŒning setzte sofort alle Hebel in Bewegung und so wird bereits am morgigen Mittwoch, den 13.Juli 2011 um 11.00 Uhr, im RWE-Delfinarium des Zoo Duisburg das hochwertige Zeiss-Mikroskop ĂŒbergeben.

(13.07.2011, 07:31)
Zoo Duisburg:   Große Eröffnungsfeier der Sparkassen-Erlebniswelt

Mit der Fertigstellung des Entdeckerhauses, dem Höhepunkt der Sparkassen-Erlebniswelt, kann diese nun offiziell eröffnet werden.

Gemeinsam mit der Sparkasse Duisburg lĂ€dt der Zoo Duisburg ein zur großen
Eröffnungsfeier der gesamten Sparkassen-Erlebniswelt am

Donnerstag, den 7. Juli 2011 um 12.00 Uhr.

Geboten wird ein buntes und insbesondere kindgerechtes Programm. Anwesend sein werden neben zahlreichen Kindern aus den benachbarten KindergĂ€rten der OberbĂŒrgermeister der Stadt Duisburg, Adolf Sauerland, der Vorstand und Verwaltungsrat der Sparkasse Duisburg mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Zoo Duisburg und Vorsitzenden des Vorstandes der Sparkasse Duisburg, Hans-Werner Tomalak, Zoodirektor Achim Winkler sowie Vertreter aller beteiligten Baufirmen und Behörden, die zum Gelingen dieser neuen Attraktion beigetragen haben.

(05.07.2011, 14:58)
Zoo Duisburg:  
Als Mensch gemĂ€ĂŸigter Breiten kann man sich an brĂŒtend heißen Sommertagen oder in bitterkalten WinternĂ€chten nur fragen, wie es die Tiere der WĂŒstengegenden oder Arktis aushalten.
Die Natur ist einfallsreicher, als man meinen könnte. Elefanten beispielsweise werden serienmĂ€ĂŸig und ohne Aufpreis mit einer Klimaanlage ausgestattet – ihren Ohren. Andere Tiere, wie einige Schildkrötenarten, ziehen es vor, in den heißen Sommermonaten eine Langzeit-Siesta einzulegen, die sogenannte Sommerruhe.
Wo es gilt, die KĂ€lte zu besiegen, gibt es hingegen wieder andere Strategien zum Überleben. So sind die perfekten Modelmaße einer Robbe erst mit einer schönen, dicken Speckschicht erreicht, denn die hĂ€lt im Wasser wĂ€rmer als alles Andere. Wer diesen Fettmantel nicht aufweisen kann, muss im Winter einen besonders dichten Pelzmantel wachsen lassen. Und diejenigen, denen weder das eine noch das andere steht, fliegen besser in den SĂŒden oder vergraben sich am besten gleich - ganz so wie es Frösche tun.
Doch nicht nur die Temperaturen stellen die Tierwelt vor besondere Herausforderungen. Lichtscheue Vertreter mĂŒssen ganz besonders erfinderisch sein, wenn es darum geht, in der Dunkelheit Nahrung zu finden. Mit in den Augen eingebauten Restlichtreflektoren, Echolotpeilung oder extrem empfindlichen Tastorganen sind uns viele Lebewesen um LĂ€ngen voraus – und dienen immer wieder als Vorbild bei der Entwicklung moderner Technologien.
Wer noch mehr Fragen zur AnpassungsfĂ€higkeit der Tierwelt hat, kann sie einfach persönlich stellen und bekommt die Antwort gratis dazu! Wo? Bei der SonderfĂŒhrung zum Thema Anpassung an LebensrĂ€ume am 10.07.2011 im Zoo Duisburg.
Die Teilnehmeranzahl der FĂŒhrungen ist auf jeweils 20 Personen begrenzt. Verbindliche Anmeldungen werden bis zum 08.07.2011, 13:00 Uhr unter info@zoo-duisburg.de (Stichwort: „LebensrĂ€ume“) entgegen genommen.

Treffpunkt & Termin:
Am Sonntag, den 10.07.2011 beginnt die FĂŒhrung jeweils um 12.00 Uhr & 14:00 Uhr am Haupteingang.

(01.07.2011, 16:09)
BjörnN:   Hat Duisburg Tiere ausgetauscht oder sind die langjĂ€hrigen Zuchttiere die Eltern??
(29.06.2011, 19:24)
Thomas MĂŒller:   Ja wie ich schon in meinem Vorstellbeitrag geschrieben habe, gibt es endlich wieder Tiger Nachwuchs in Duisburg! Laut Pflegerin ein Weibchen und mittlerweile 6 Wochen alt.

Und jetzt versuche ich mal mein erstes Bild hier reinzustellen!
(29.06.2011, 18:48)
Zoo Duisburg:   WWF-Sammelsticker-Tauschbörse im Zoo Duisburg

Sammeln, entdecken, tauschen: So lautet das Motto der am kommenden Sonntag, den 26. Juni 2011, im Zoo Duisburg veranstalteten Tauschbörse. Fleißige WWF-Tierstickersammler haben die Gelegenheit, ihre doppelten Sticker zu tauschen und somit ihre Tiersammlung zu komplettieren. Die Tierbilder gibt’s ĂŒbrigens beim Einkauf im REWE-Markt.

Kinder zwischen 3 und 13 Jahren sollten das WWF-Sammelalbum nicht vergessen: Wer es an der Zoo-Kasse vorlegt, erhĂ€lt freien Eintritt. Außerdem winken zwei Pakete Sammelsticker gratis fĂŒr alle, die an diesem Tag an der WWF-Zoo-Rallye im Zoo Duisburg teilnehmen. Dazu muss nur der ausgefĂŒllte Fragebogen am Stand der Tauschbörse abgegeben werden.

Die Tauschbörse findet statt am Sonntag, 26. Juni 2011,
in der Zeit von 10.00 – 17.00 Uhr.
Kinder zwischen 3 und 13 Jahren,
die ihr WWF-Sammelalbum an der Kasse vorlegen, erhalten freien Eintritt.

(24.06.2011, 20:22)
Zoo Duisburg:   „Trolli“ und „Wolli“ wieder zurĂŒck im Zoo

Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es so schön. Und tatsĂ€chlich trat ein, worĂŒber sich alle Zoobeteiligten grenzenlos freuten: die gestohlenen Waldschildkröten sind wieder zurĂŒck im Zoo Duisburg!

Dem/den TĂ€ter(n) wurde wohl auch aufgrund der breiten Medienberichterstattung die eigene Untat zu heiß. In einer Auffangstation fĂŒr Tiere außerhalb Duisburgs wurden die Schildkröten schließlich abgegeben.

„Trolli“ und „Wolli“ konnten in unversehrtem Zustand den Pflegern im Affenhaus ĂŒbergeben werden und befinden sich wieder in ihrem Zuhause!

(22.06.2011, 11:44)
Zoo Duisburg:   3. Zoo Duisburg Golf Charity Turnier ein riesiger Erfolg


Bereits zum dritten Mal nach 2008 und 2009 fand am 18. Juni 2011 auf Initiative des Zoo Duisburg und auf Einladung des renommierten Golfclubs MĂŒlheim an der Ruhr auf der dortigen Anlage ein Benefiz Golfturnier zum Wohle der Tierwelt statt.

Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der Vorjahre waren auch in diesem Jahr wieder zahlreiche tierbegeisterte Golfspieler und viele namhafte Sponsoren dabei, um dem diesjĂ€hrigen Turnier erneut zu einem Erfolg zu verhelfen. Selbst Schauspieler Michael Lesch, bekannt als Zoodirektor Dr. FĂ€hrmann aus der TV-Serie „TierĂ€rztin Dr. Mertens“, ließ es sich nicht nehmen, seinen Duisburger „Kollegen“, Zoodirektor Achim Winkler, bei der Veranstaltung zu unterstĂŒtzen.

In diesem Jahr stand das Turnier unter dem Motto, Gutes zu tun fĂŒr die bedrohten BĂ€renarten der Welt. Eine Einstimmung zu dem Thema erfuhren die rund 70 Teilnehmer am Vorabend des Turniers wĂ€hrend eines gefĂŒhrten Rundgangs durch den Zoo, bei dem Direktor Achim Winkler allerlei Wissenswertes ĂŒber den Status der verschiedenen BĂ€renarten im Freiland zu berichten hatte.

Am Turniertag griffen die Teilnehmer zum GolfschlĂ€ger, inklusive Achim Winkler und Michael Lesch, bevor der Abend mit einem bunten Programm inkl. Livemusik und großer Tombola im „tierisch“ geschmĂŒckten Clubhaus des Golfclubs einen wĂŒrdigen Ausklang fand.

Dank der GroßzĂŒgigkeit der teilnehmenden Golfer, des Golfclubs MĂŒlheim an der Ruhr sowie der UnterstĂŒtzung vieler namhafter Firmen der Region, die das Turnier förderten, konnte der Zoo zum Ende der Veranstaltung einen sensationellen

Reinerlös von € 17.000,-

vermelden, womit die Summen der Vorjahre sogar noch ĂŒberboten wurden.

Das Geld kommt ausnahmslos dem Schutz der bedrohten BĂ€renarten zugute.

Der Zoo Duisburg bedankt sich bei allen teilnehmenden Golfern, Spendern, Sponsoren sowie den Mitarbeitern des Golfclubs, die mit ihrer Freude, Begeisterung und GroßzĂŒgigkeit zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Foto: Zooarchiv

(22.06.2011, 08:34)
Zoo Duisburg:   Seltene Waldschildkröten geklaut

Eine erschreckende Feststellung mussten am Wochenende die Tierpfleger im Affenhaus machen, als das Paar Waldschildkröten nicht mehr in seinem Gehege aufzufinden war: es wurde geklaut!

Seit stolzen 17 Jahren zĂ€hlten „Trolli“ und „Wolli“, wie sie von den Pflegern liebevoll genannt wurden, zum festen Tierbesatz im Affenhaus: sie hatten sich zu richtigen Persönlichkeiten gemausert.

Umso unfassbarer standen ihre Pfleger nun vor dem leeren Gehege, zu dem sich die TĂ€ter trotz einer hohen Sichtschutzscheibe Zugang verschafft haben mussten.

Was fĂŒr ein dreister Klau! Die beiden Schildkröten brachten 7 kg (MĂ€nnchen) bzw. 9 kg (Weibchen) auf die Waage und maßen ca. 50 cm! Den TĂ€tern dĂŒrfte möglicherweise nicht klar sein, dass die gemĂ€ĂŸ Bundesnaturschutzgesetz und Washingtoner Artenschutzabkommen als geschĂŒtzt eingestuften Schildkröten mit einem individuellen Mikro-Transponder gekennzeichnet waren. Ohne dazugehörige Papiere – die im Original im Zoo Duisburg abgelegt sind – muss sich die „Ware“ jedem potenziellen Abnehmer als Diebstahl darstellen!

Der Diebstahl wurde bei der Polizei gemeldet.

(20.06.2011, 11:42)
Zoo Duisburg:   TV-Zoodirektor Michael Lesch golft fĂŒr den Schutz der BĂ€ren

Am Samstag, den 18. Juni 2011, findet das nunmehr bereits

3. Zoo Duisburg Golf Charity Turnier

auf der Anlage des renommierten Golfclubs MĂŒlheim an der Ruhr statt.

In diesem Jahr lĂ€sst es sich der beliebte Schauspieler Michael Lesch nicht nehmen, den Zoo Duisburg bei dieser Benefizveranstaltung zu unterstĂŒtzen. Sozusagen von Kollege zu Kollege wird Michael Lesch, derzeit bestens bekannt als Leipziger Zoodirektor Dr. FĂ€hrmann in der ARD-Serie TierĂ€rztin Dr. Mertens, Duisburgs Zoodirektor Achim Winkler beim Golfturnier zur Seite stehen und fĂŒr den guten Zweck den GolfschlĂ€ger schwingen.

Gemeinsam werden die Zoodirektoren, die beide begeisterte Hobbygolfer sind, um 12.40 Uhr am 1. Abschlag des Golfclub MĂŒlheim stehen, um ihre Golfrunde zu beginnen.

Ziel des diesjĂ€hrigen Benefizturniers ist der Schutz bedrohter BĂ€renarten. In den Vorjahren konnten von den tier- und zoobegeisterten Golfern und Dank zahlreicher großzĂŒgiger Sponsoren Reinerlöse von jeweils mehr als € 15.000,- eingespielt werden, die ausnahmslos den vom Zoo Duisburg betreuten Natur- und Artenschutzprojekten zugute kamen. Auch in diesem Jahr haben sich gut 70 Golfer gemeldet und zahlreiche Sponsoren werden mit ihren großzĂŒgigen Geld- und Sachspenden fĂŒr einen neuerlichen Erfolg sorgen, sodass sich Meister Petz und seine bedrohten Artgenossen auf einen warmen Geldregen fĂŒr ausgewĂ€hlte Schutzprojekte werden freuen können.

Weitere Informationen zum Benefiz-Golfturnier bietet der Zoo Duisburg (Tel: 0203-3055942) oder der Golfclub MĂŒlheim an der Ruhr (Tel: 0208-483607).
(17.06.2011, 12:23)
Zoo Duisburg:   Giraffe im Zoo Duisburg verstorben

Seit dem Jahr 2000 lebte die 12jĂ€hrige Giraffe TURKANA im Zoo Duisburg. Von Anbeginn an beobachteten Tierpfleger und TierĂ€rzte eine Fehlstellung ihrer VorderfĂŒĂŸe. Zuletzt verschlimmerte sich diese Fehlstellung, das Horn an den Klauen wuchs ungleichmĂ€ĂŸig. In den letzten Monaten bereitete ihr das Gehen immer öfter Schwierigkeiten und Schmerzen, so dass eine Narkose unumgĂ€nglich wurde, im Verlauf derer die Klauen korrigiert werden sollten.
Eine Giraffennarkose ist eine der schwierigsten Narkosen, da die Tiere durch ihre GrĂ¶ĂŸe, ihr Gewicht, die langen Beine und den langen Hals ein hohes Verletzungspotential haben; zudem muss den komplizierten BlutdruckverhĂ€ltnissen Rechnung getragen werden.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen hat sich die schon mehrfache Giraffenmutter wĂ€hrend der Einschlafphase einen Halswirbel ausgerenkt. Die Narkose verlief dennoch völlig komplikationslos, die Klauenkorrektur war erfolgreich und eine Kontrollröntgenaufnahme der Halswirbel erwies sich als unauffĂ€llig.
Nach Injektion des Narkosegegenmittels und ersten Bewegungen der Giraffe hat sich der ausgerenkte Wirbel so unglĂŒcklich verschoben, dass er das RĂŒckenmark belastet hat und es zu einer Blockade der Atmungssteuerung im Stammhirn kam.
Trotz intensiver BemĂŒhungen der fĂŒnf anwesenden TierĂ€rzte konnte das Tier nicht gerettet werden.
Die Mitarbeiter des Zoo Duisburg sind, anlÀsslich dieses Verlustes, tief betroffen.

(10.06.2011, 16:59)
Zoo Duisburg:   Junge Stachelschweine: so klein und schon so „spießig“

Zwei kleine, wenige Wochen alte Stachelschweine dĂŒrfen seit Kurzem ihre ersten AusflĂŒge auf der weitlĂ€ufigen Freianlage machen. Immer mit dabei: die Mutter als Bodyguard. Die Stachelschweine leben in Gemeinschaft zu GĂ€nsegeiern, Afrikanischen Marabus sowie einer ganzen Schar an HelmperlhĂŒhnern. Ein bisschen Aufregung ist da durchaus angesagt, denn Jungtiere sind immer etwas Besonderes und genießen „Welpenschutz“. Mutter Stachelschwein weiß ihre Kleinen gegenĂŒber allzu neugierigen AnnĂ€herungsversuchen sicher abzuschirmen.
Die Stacheln bleiben aber grundsĂ€tzlich da, wo sie auch hingehören: am Tier. Stachelschweine sind höchst wehrhaft. Die 40 cm langen, schwarzweiß geringelten und starren Spieße sind nichts anderes als umgebildete Haare und diese sind einzigartig im Tierreich! Bei Gefahr durch ein angreifendes Raubtier richtet das Stachelschwein seine Stacheln auf, faucht, stampft mit den HinterlĂ€ufen auf den Boden und rasselt mit den Spießen des Schwanzes. Nur falls der Feind nicht ablassen sollte, so attackiert das Stachelschwein, wobei sich einzelne Stacheln lösen, die sich in die Haut des Gegners bohren. Als ernst zu nehmender Fressfeind muss in der Wildbahn einzig der Leopard angesehen werden.
Nach einer Tragzeit von etwa 100 Tagen werden 1 bis 4, schon völlig behaarte Jungtiere geboren, mit bereits geöffneten Augen. Stacheln sind bereits vorhanden und sehr weich. Sie verhÀrten innerhalb weniger Tage nach der Geburt.

(09.06.2011, 18:16)
Zoo Duisburg:   Golfen fĂŒr den Natur- und Artenschutz

Nach den herausragenden Erfolgen der Vorjahre findet auch in diesem Jahr - abermals auf Einladung des renommierten Golfclub MĂŒlheim an der Ruhr - das nunmehr bereits

3. Zoo Duisburg Golf Charity Turnier

auf der dortigen Golfanlage statt.

In den Vorjahren konnte von den tier- und zoobegeisterten Golfern und Dank zahlreicher großzĂŒgiger Sponsoren Reinerlöse von jeweils mehr als € 15.000,- eingespielt werden, die ausnahmslos den vom Zoo Duisburg betreuten Natur- und Artenschutzprojekten zugute kamen.

In diesem Jahr steht das Turnier unter dem Motto des Schutzes der bedrohten BĂ€renarten, insbesondere der in SĂŒdamerika heimischen BrillenbĂ€ren, die zukĂŒnftig auf der neuen BĂ€renanlage im Zoo Duisburg zu sehen sein werden.

Auch in diesem Jahr haben sich bereits zahlreiche Golfer, inklusive einiger Duisburger Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft, sowie etliche Sponsoren angemeldet, um dem Turnier zu einem Ă€hnlichen Erfolg zu verhelfen, wie in den Vorjahren. NatĂŒrlich lĂ€sst es sich Zoodirektor Achim Winkler nicht nehmen, selber zum GolfschlĂ€ger zu greifen. Der Gesamterlös der Veranstaltung kommt ausschließlich dem Schutz der bedrohten BĂ€ren zugute.

Noch sind einige StartplĂ€tze fĂŒr das „etwas andere“ Golfturnier zu vergeben. Interessenten wenden sich bitte an den Zoo Duisburg (Tel: 0203-305590, Email: info@zoo-duisburg.de) oder den Golfclub MĂŒlheim an der Ruhr (Tel: 0208-483607, Email: info@gcmuelheim.de).

Das Turnier findet statt am Samstag, den 18. Juni 2011 mit einem vorabendlichen Zoorundgang fĂŒr alle Turnierteilnehmer und allerlei ‚Tierischem’ am Turniertag, inklusive einiger Sonderwertungen, hochwertiger Tombolapreise und buntem Abendprogramm.

(07.06.2011, 12:17)
Zoo Duisburg:   Airbrush-Kunst fĂŒr Orang-Utans

Olaf Schubert, bekannt als Eckstein, ist nicht nur TĂ€towierer und KĂŒnstler, sondern hat auch ein großes Herz fĂŒr große Affen: Nachdem er zufĂ€llig eine erschĂŒtternde Reportage ĂŒber die Bedrohung der Orang-Utans auf Borneo im Fernsehen gesehen hatte, wollte er umgehend etwas fĂŒr den Erhalt dieser vom Aussterben bedrohten Menschenaffen tun. Also fackelte er nicht lange und fertigte kurzerhand zwölf großformatige Airbrush-Portraits von Borneo-Orang-Utans an. Als Vorlage fĂŒr die fotorealistischen Bilder dienten Fotos von Jay Ullal, die im Buch „Denker des Dschungels“ erschienen sind.
Die Situation der „Waldmenschen“ – denn nichts anderes bedeutet der Name Orang-Utan auf Deutsch – auf Borneo ist wahrlich drastisch. Noch immer wird Regenwald zugunsten von Palmölplantagen gerodet und der Lebensraum schwindet. Verirrt sich ein Tier dann doch einmal in eine solche Plantage, wird es oft als SchĂ€dling gesehen und getötet. Außerdem werden Jungtiere auf grausame Weise von ihren MĂŒttern getrennt und als Haustier verkauft. Dass dabei oft die Mutter getötet wird, ist den HĂ€ndlern egal. So kommt es, dass der Bestand der Orang-Utans auf Borneo von ehemals 300.000 auf wenige Zehntausend Tiere geschrumpft ist.
Der Zoo Duisburg stellt nun passend zur diesjĂ€hrigen europaweiten Kampagne zum Schutz bedrohter Menschenaffen die zwölf Airbrush-Kunstwerke von Eckstein vom 06.06. bis zum 17.07.2011 im Äquatorium (Affenhaus) aus. Hier kann man neben den Portraits natĂŒrlich auch die lebendigen Tiere mit ihrem neugierigen Nachwuchs betrachten.
Das große Ziel des KĂŒnstlers: Der 43-jĂ€hrige möchte mit dem Verkauf der Bilder insgesamt 10.000 € fĂŒr Orang-Utan-Schutzprojekte auf Borneo sammeln. Der Erlös landet direkt auf dem Konto der BOS Deutschland e.V. (Borneo Orang-Utan Survival), deren Mitarbeiter Orang-Utans aus Palmölplantagen oder Haushalten retten und sie nach einer Rehabilitationsphase wieder in geschĂŒtzten Waldgebieten auswildern. Durch den Verkauf der ersten vier Bilder sind bereits 3.400 € den faszinierenden Menschaffen zu Gute gekommen.

(03.06.2011, 10:03)
Zoo Duisburg:   Chinesische Muntjaks: Nachwuchs bei den Mini-Hirschen

Wer die knapp kniehohen Chinesischen Muntjaks im dichten Dschungel entdecken will, wird in deren ost- und sĂŒdostasiatischer Heimat wenig Erfolg haben; eher verraten sich die rehbraunen Zwerghirsche durch ihr lautes „Bellen“, das GroßwildjĂ€ger frĂŒherer Zeiten zu nutzen wussten, weil die scheuen EinzelgĂ€nger auf diese Weise die Gegenwart von Tiger, Elefant oder RiesenbĂŒffel verraten konnten. Im Zoo Duisburg dagegen hat man eher Gelegenheit, die agilen Mini-Hirsche ausgiebig zu beobachten.
Vor etlichen Jahren begann der Zoo Duisburg deren Haltung sowohl auf den Anlagen fĂŒr Kleine Pandas als auch fĂŒr Saruskraniche. Beide Gemeinschaftshaltungen haben sich problemlos etabliert und sogar noch im selben Jahr Nachwuchs verzeichnen können.
Seit kurzem flitzen erneut zwei Hirschjungtiere mit ihren MĂŒttern ĂŒber die Anlage bei den Kleinen Pandas. Bald werden die Pfleger wissen, welches Geschlecht die Kleinen haben. Ist ein MĂ€nnchen dabei, darf es sich im ausgewachsenen Zustand ĂŒber ein in Relation zur KörpergrĂ¶ĂŸe auffallend hochwĂŒchsiges Geweih freuen, wobei die eigentlichen Geweihstangen zwar kurz, die sie tragenden Rosenstöcke dagegen ĂŒberlang den VorderschĂ€del zieren.
Um Kuscheltiere handelt es sich bei den durchaus recht wehrhaften Zwerghirschen ganz und gar nicht. In Zoologischen GĂ€rten werden Muntjaks vom Tierpflegepersonal mit Vorsicht behandelt; nicht wegen ihrer spitzen Geweihe, sondern der verlĂ€ngerten EckzĂ€hne im Oberkiefer wegen, die wie scharfe Hauer erhebliche Verletzungen zufĂŒgen können. Insofern stehen sich Mini-Hirsche und Kleine Pandas auf ihren Anlagen grundsĂ€tzlich mit gebĂŒhrendem Respekt gegenĂŒber.

(01.06.2011, 11:02)
Zoo Duisburg:   Tierische Champions

Sportliche Höchstleitungen bringen uns immer wieder zum Staunen. Doch ĂŒber die Rekorde im menschlichen Hochsprung kann die Wiesenschaumzikade nur mĂŒde lĂ€cheln: WĂ€re sie ein Mensch, wĂŒrde sie aus dem Stand 210 m hohe SprĂŒnge vollbringen. Auch zweibeinige Taucher – selbstverstĂ€ndlich ohne Luftversorgung - werden kurzerhand von anderen SĂ€ugetieren in den Schatten gestellt. Der beachtliche Rekord eines Menschen (19 Minuten und 21 Sekunden) wird vom Pottwal um LĂ€ngen geschlagen, denn dieser Luft atmende Koloss bleibt 120 Minuten unter Wasser und taucht dabei bis zu 3.000 m tief.
Aber nicht nur im sportlichen Bereich sind Tiere die wahren Weltmeister. Nur eines von unzĂ€hligen Beispielen ist der Bartkauz, der ein so feines Gehör hat, dass er spielend einen Lemming unter der Schneedecke orten kann. Oder denken Sie an die Giraffen, deren Herz so stark ist, dass es das Blut problemlos den 2 m langen Hals bis zum Gehirn hinauf pumpt. Die Liste der tierischen Rekorde könnte hier Seite um Seite fĂŒllen, doch der Zoo Duisburg zieht es vor, Ihnen im direkten GesprĂ€ch und kostenlos von den herausragenden FĂ€higkeiten der Tierwelt zu berichten. Jeder, der mehr ĂŒber die unbekannten Rekorde der haarigen, befiederten oder beschuppten Lebewesen erfahren möchte, ist herzlich zur SonderfĂŒhrung zum Thema „Tierische Champions“ eingeladen. Wann? Am 05.06.2011 beginnen die FĂŒhrungen um 12:00 und 14:00 Uhr Haupteingang des Zoo Duisburg.
Die Teilnehmeranzahl der FĂŒhrungen ist auf jeweils 20 Personen begrenzt. Verbindliche Anmeldungen werden bis zum 03.06.2011, 13:00 Uhr unter info@zoo-duisburg.de (Stichwort: „Tierische Champions“) entgegen genommen.

(31.05.2011, 17:00)
Zoo Duisburg:   Erster Nachwuchs in der neuen Sparkassen-Erlebniswelt
– ein Shetlandpony geboren

Shetlandpony-Hengst ANTON zĂ€hlt mit seiner markanten langen braunen MĂ€hne, die komplett seine Augen verdeckt, so dass man sich wundern muss, wie das Tier ĂŒberhaupt etwas sehen kann, zu den absoluten Besucherlieblingen bei Jung und Alt im Zoo. Und dieses bereits seit gut 3 Jahrzehnten, denn mit seinen fast 30 Lebensjahren zĂ€hlt ANTON zu den Ă€ltesten Bewohnern des Zoos am Kaiserberg.
Zusammen mit seiner knapp 19 Jahre jĂŒngeren Partnerin NICOLETTE wurde Pony-Greis ANTON nunmehr die Ehre zuteil, fĂŒr den ersten Nachwuchs in der neuen, erst vor wenigen Wochen eröffneten Sparkassen-Erlebniswelt des Zoo Duisburg zu sorgen. Voller Freude entdeckten die Tierpfleger bei der morgendlichen Kontrollrunde ein gesundes Stutfohlen im dichten Einstreu der gerĂ€umigen Innenstallungen des Streichelzoos. Zum freudigen Ereignis passt insbesondere auch das Erscheinungsbild des Fohlens. WĂ€hrend Vater ANTON kastanienbraun gefĂ€rbt und Mutter NICOLETTA eine rein-weiße Stute ist, kommt das Jungtier, das auf den Namen POLLY getauft wurde, mit einem pechschwarzen Fellkleid daher.
Das Farbenspiel kommt besonders gut zur Geltung, wenn die drei Ponys gemeinsam bei strahlendem Sonnenschein auf der Außenanlage toben, wo POLLY mit staksigen Schritten versucht, seine langen Beine unter Kontrolle zu bringen und schon jetzt zum neuen Star in der Sparkassen-Erlebniswelt avanciert.
Noch ist POLLY kaum grĂ¶ĂŸer als ein mittelgroßer Hund. Aber selbst im Erwachsenenstadium erreichen Stetlandponys, die zu den kleinsten Pferderassen der Welt zĂ€hlen, eine Schulterhöhe von nur etwa 1 m, weshalb diese widerstandsfĂ€higen und anspruchslosen Pferde gerne in Streichelzoos gehalten werden.

(26.05.2011, 16:26)
Zoo Duisburg:   Lehrgang mit Übernachtung fĂŒr Kinder und Jugendliche im Zoo

FĂŒr Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren bietet der Förderverein des Zoo Duisburg vom 11.06. bis 12.06.2011 ein naturkundliches Seminar an zum Thema

Heimische FledermÀuse.

WĂ€hrend dieses zweitĂ€gigen Seminars können junge Zoo-Fans alles ĂŒber FledermĂ€use erfahren und sie aus nĂ€chster NĂ€he kennenlernen.

Das Seminar beinhaltet eine Übernachtung in der Zooschule (bitte Iso-Matte, Schlafsack und Handtuch mitbringen!), Bewirtung und Betreuung der Kinder. Eine Nachtwanderung durch den abenddunklen Zoo und gemeinsame Bastelstunden sind ebenso angesagt wie Lehrgangsunterlagen und zum Abschluss ein Zoo Duisburg-spezifisches Diplom (fĂŒr jedes Kind!).

Anmeldung zwingend erforderlich!
Eine Kostenpauschale von 35 € ist bei der Ankunft zu entrichten.
Ansprechpartner: Herr Kamela, 0203 / 30559-16
werktags von 9.00 bis 16.00 Uhr oder per E-Mail unter
kamela@zoo-duisburg.de

(25.05.2011, 17:15)
Zoo Duisburg:   Kleiner Wal ganz groß:
Tag des Ostsee-Schweinswals im Zoo Duisburg

WĂ€hrend wohl jeder Besucher des Zoo Duisburg die agilen Großen TĂŒmmler kennt, ist der nur 1,60 m große Kleine TĂŒmmler, auch Schweinswal genannt, abseits der KĂŒsten eher unbekannt. Besonders vom seltenen Ostsee-Schweinswal wissen die Wenigsten. Dies ist umso verheerender, denn diese faszinierende, heimische Tierart ist inzwischen vom Aussterben bedroht. Die Verschmutzung der Meere, die Fischerei und der der LĂ€rm unter der WasseroberflĂ€che machen dem kleinen Vertreter der Zahnwale das Überleben schwer, so dass nach SchĂ€tzungen nur noch 900 – 2.600 Tiere durch die Ostsee schwimmen.
Obwohl der Zoo Duisburg im Landesinneren liegt, ist er schon seit Jahrzehnten ganz besonders den MeeressĂ€ugern verbunden. Daher setzt er sich selbstverstĂ€ndlich fĂŒr den Schutz des Ostsee-Schweinswals ein und veranstaltet am 28.05.2011 von 11.00 – 17.00 Uhr erstmalig den Tag des Ostsee-Schweinswals. Unter dem Motto „Kleiner Wal ganz groß“ werden 125 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Erich KĂ€stner Gesamtschule bereits im Vorfeld eine Woche lang den Pinsel schwingen und den grĂ¶ĂŸten Schweinswal der Welt malen. Das Kunstwerk wird am Tag des Ostsee-Schweinswals fertiggestellt sein und um 11:00 Uhr der Öffentlichkeit prĂ€sentiert. Außerdem können alle wal- und malbegeisterten Kinder und ein Elternteil den Zoo am 28.05.2011 kostenfrei besuchen, wenn sie ein selbstgemaltes Bild eines Ostsee-Schweinswals mitbringen. Alle mitgebrachten Bilder werden in der NĂ€he des RWE-Delfinariums gesammelt und am gleichen Tag aufgehĂ€ngt.
Fachleute in Sachen Walschutz geben an StĂ€nden ausfĂŒhrliche Informationen: Die niederlĂ€ndische Stiftung SOS Dolfijn berichtet ĂŒber die Rettung verletzter Schweinswale in der Nordsee. Frau Andrea Steffen erklĂ€rt, wie Schweinswale in die Weser gelangen, und wie die Gesellschaft zu Rettung der Delfine e.V. diesen Tieren hilft. GREENPEACE hĂ€lt vielfĂ€ltiges Infomaterial zum Schutz von Schweinswalen und ihres Lebensraumes bereit.

Foto: Malvorlage Schweinswal
(24.05.2011, 12:50)
Zoo Duisburg:   Giraffe geboren: im Netzlook und mit langen Wimpern durchs Leben

Rekorde und Superlative im Tierreich werden immer gerne zitiert. Da darf die Giraffe nicht fehlen, die mit einer KörpergrĂ¶ĂŸe von bis zu 6 Metern das höchste Tier der Welt ist. Einzigartig ist auch, dass GiraffenmĂŒtter im Stehen gebĂ€ren. Und das aus gutem Grund, denn die Babygiraffen stehen spĂ€testens nach einer Stunde, wenn auch wackelig, auf ihren Beinen, um der vor Fressfeinden Schutz bietenden Mutter zu folgen.
Derart bilderbuchmĂ€ĂŸig steht im Zoo Duisburg nun seit wenigen Tagen eine frisch geborene weibliche Netzgiraffe neben ihrer 11jĂ€hrigen Mutter MALINDI. Das Jungtier wurde nach der fĂŒr Giraffen typischerweise sehr langen Tragzeit von rund 14 Monaten am frĂŒhen Abend geboren und prĂ€sentierte sich, gerade von der Mutter trocken geleckt und in den ersten Aufstehversuchen befindlich, dem stolzen Zoopersonal.
Den Geburtsvorgang hatten Mutter und Jungtier offenbar bestens ĂŒberstanden. Schließlich fallen letztere aus einer Höhe von fast 2 Metern zu Boden. Entsprechend wurde die InnenlaufflĂ€che im Giraffenhaus dick mit Stroh eingestreut, um die Wucht des Aufpralls abzufangen. Der knapp 12jĂ€hrige Vater, Giraffenbulle KIRINGO, muss sich aus SicherheitsgrĂŒnden noch etwas gedulden, bis er vollen Kontakt zu seiner Tochter aufnehmen darf. Denn die VĂ€ter gehen anfangs teilweise recht ruppig mit den Junggiraffen um.
Das Kindchenschema schlĂ€gt bei einer Babygiraffe auch bei hartgesottenen Zoomitarbeitern immer wieder voll durch. Mit riesigen Augen und langen Wimpern steht das mit 1,70 m durchaus als zierlich geltende Jungtier neben der Mutter. Dabei kommt die ganze Eleganz einer Giraffe schon beim Nachwuchs durch, wenn er ĂŒber die InnenlaufflĂ€che stolziert. Das Namen gebende, netzartige braune Fleckenmuster trĂ€gt zur grazilen Erscheinung bei. Im Übrigen erkennen sich Giraffen gegenseitig an der individuellen Musterung.
MALINDI kĂŒmmert sich bestens um ihren Nachwuchs, der nicht mĂŒde wird, sich an die Zitzen zu hĂ€ngen und sich satt zu trinken. Mit diesem Energieschub wird die kleine Netzgiraffe mindestens 1 cm pro Woche wachsen.
(20.05.2011, 08:35)
Zoo Duisburg:   Nachwuchs bei den Rentieren

Die Rentier-Damenwelt im Zoo Duisburg freute sich vor ĂŒber zwei Jahren nach lĂ€ngerer Durststrecke auf die Ankunft ihres neuen Zuchtbockes. Der mittlerweile 4jĂ€hrige, Ă€ußerst stattlich gewachsene ELIAS stellte sich als potenter Vertreter seiner Art heraus und sorgte seitdem fĂŒr vielfachen Nachwuchs!
Dieses Jahr ist es wieder soweit: ein Bullenkalb spurtet derzeit ĂŒber die großflĂ€chige Anlage am Kaiserberg und unterhĂ€lt die zahlreichen Besucher des Zoo Duisburg mit Sprinteinlagen und ĂŒberschwĂ€nglichem Spiel bestens.
„Rentier“ hat nichts mit „rennen“ zu tun, sondern leitet sich ab vom skandinavischen Wort hren = Hirsch. Rentiere werden als einzige domestizierte Hirschart in Lappland und Sibirien fast wie Haustiere gehalten, sind im Zoo aber recht anspruchsvolle Pfleglinge. Unter hohen schattigen Kastanien am Kaiserberg bevorzugen sie weichen Untergrund, der den mĂ€chtigen Klauenschalen ihrer FĂŒĂŸe nicht hinderlich ist. FĂŒr ihre FĂŒtterung muss ĂŒbrigens regelmĂ€ĂŸig das sog. IslĂ€ndische Moos, eine Flechten-Art aus Schweden, importiert werden!
Eine weitere Besonderheit ist den Rentieren insofern eigen, als bei dieser Art auch die Weibchen ein Geweih tragen. Die Formgebung der Geweihe ist sehr unregelmĂ€ĂŸig und bei jedem Tier anders. MĂ€nnchen werfen ihr Geweih im Herbst ab, Weibchen erst im FrĂŒhjahr. Das Abwerfen erfolgt gewöhnlich nicht zugleich beidseitig, sodass das Rentier vorĂŒbergehend nur eine Geweihstange trĂ€gt.
Beim jungen Rentier, das derzeit fleißig an der mĂŒtterlichen Milchbar hĂ€ngt, wird die Geweihbildung schon in ein paar Monaten beginnen. Im Übrigen sind noch ein paar BĂ€uche der Weibchen dick


(12.05.2011, 17:01)
Zoo Duisburg:   Die Liebe ist ein seltsames Spiel!

Vielleicht haben auch Sie es schon bemerkt: lĂ€chelnde Gesichter, gut gelaunte Menschen – die FrĂŒhlingsgefĂŒhle sind da! Passend zum Wonnemonat Mai entfĂŒhrt der Zoo Duisburg seine GĂ€ste in das Reich der Liebe. Und siehe da: Auch im Tierreich muss man(n) sich gewaltig anstrengen, wenn es darum geht, das Herz der AuserwĂ€hlten zu gewinnen. Wie zeigt ein RiesenschildkrötenmĂ€nnchen seiner Angebeteten seine Zuneigung? Wie macht der Pfau der Dame seines Herzens schöne Augen? Und wieso gibt es ĂŒberhaupt so viele KĂ€mpfe um die Gunst der Weibchen?
Bei der kostenlosen SonderfĂŒhrung zum Thema Liebe im Tierreich haben nicht nur Verliebte die Gelegenheit, zu erfahren, ob Koalas gerne kuscheln. Viele spannende Geschichten um das tierische Werbeverhalten, treue Seelen und echte Machos weiß der Zoo Duisburg am 15.05.2011 zu berichten.
Aber mit der Liebe hat es bei Zootieren noch viel mehr auf sich. Fortpflanzung ist nicht nur ein sozialer Bestandteil im Leben eines jeden Tieres, sondern gerade fĂŒr vom Aussterben bedrohte Tierarten ĂŒberlebenswichtig. TiergĂ€rtner stehen also vor der schwierigen Aufgabe, dafĂŒr zu sorgen, dass die richtigen Partner zueinander finden, weshalb die Singlebörse fĂŒr Zootiere weltweit vernetzt ist. Doch damit ist es natĂŒrlich nicht getan: Den seltenen Zoobewohnern muss das richtige Ambiente geschaffen werden, und sind potenzielle Partner endlich gefunden, kommt die Zerreißprobe – harmoniert das Paar oder können sich die beiden womöglich gar nicht riechen?
Die Teilnehmeranzahl der FĂŒhrungen ist auf jeweils 20 Personen begrenzt. Verbindliche Anmeldungen werden bis zum 13.05.2011, 13:00 Uhr unter info@zoo-duisburg.de (Stichwort: „Liebe im Tierreich“) entgegen genommen.

Treffpunkt & Termin: Am Sonntag, den 15.05.2011 beginnt die FĂŒhrung jeweils um 12.00 Uhr & 14:00 Uhr am Haupteingang.

(10.05.2011, 12:14)
Michael Mettler:   M.W. kam vor einigen Jahren schon mal ein Eber aus Amerika nach Rotterdam.
(08.05.2011, 10:20)
Henry Merker:   Interessante NeuzugĂ€nge fĂŒr Duisburg:

Neben zwei Koalas (aus Planckendael; Belgien) und einem Goodfellow-BaumkÀnguru aus Krefeld, kamen insgesamt 4 neue Pinselohrschweine aus Nordamerika! Dabei wurden die Tiere aus den Zoos von San Diego (USA) sowie von Calgary (Kanada) bezogen. Damit kommt nun endlich (zumindest sehr wahrscheinlich) Frischblut in die Pinselohrschweinpopulation Europas!
(07.05.2011, 21:35)
Ottmar MĂŒller:   Wird das Flussdelfinbecken nach dem Ableben des letzten Exemplars nur mit SeekĂŒhen besetzt oder ist eine Gemeinschaftshaltung vorgesehen?
(05.05.2011, 19:27)
Zoo Duisburg:   NasenbĂ€ren ohne Nachwuchssorgen

Die NasenbĂ€ren im Zoo Duisburg sind nicht nur umtriebig beim Stöbern nach WĂŒrmern und Insekten im Erdreich und unter Laub dank ihrer dazu perfekt ausgebildeten und beweglichen Nasen, sondern auch in einem anderen, eher lustvollen Zusammenhang:
Vor mehreren Wochen haben sich einige Weibchen zurĂŒckgezogen und sich den Blicken der Besucher und Pfleger entzogen, um jetzt mit insgesamt 15 (!) Jungtieren aufzuwarten. Nachwuchssorgen stellen sich bei den SĂŒdamerikanischen KleinbĂ€ren also bestimmt nicht ein

Spielerische Verfolgungsjagden der geschickten Kletterer an der hundertjÀhrigen Rotbuche bis hinauf in schwindelerregende Höhe sowie verdiente Ruhepausen im aus Naturfelsen und BaumstÀmmen gefertigten Unterstand: all das erleben die Besucher derzeit mit Freude an der naturnahen Anlage.
Die MĂŒtter achten aber sehr darauf, dass die anfĂ€nglichen Kletterversuche nicht allzu ĂŒbermĂŒtig ausfallen und ziehen die Kleinen gerne wieder zurĂŒck in die Stallungen. Der nĂ€chste große Augenblick fĂŒr die JungbĂ€ren steht sicher bald mit dem ersten Ausflug an den Naturteich an.

(05.05.2011, 16:29)
Zoo Duisburg:   Das Forum Duisburg und der Zoo Duisburg laden ein zur großen Fotosafari!

Zwei starke Standorte in Duisburg entfĂŒhren ihre GĂ€ste in abwechslungsreiche Welten: WĂ€hrend das preisgekrönte Forum Duisburg immer wieder zu neuen Einkaufserlebnissen einlĂ€dt, bietet der facettenreiche Zoo Duisburg seinen Besuchern tierische Einblicke am Kaiserberg. Was zunĂ€chst unterschiedlich erscheinen mag, bildet die ideale Grundvoraussetzung fĂŒr eine spannende Zusammenarbeit, bei der jeder Fotobegeisterte die Gelegenheit bekommt, seine ganz eigene Perspektive zu prĂ€sentieren. Unter dem Motto „Tierische Bilder gesucht“ kann vom 04.05. – 06.06.2011 im Zoo Duisburg fotografiert werden, was das Zeug hĂ€lt. Die Wahl des Motives ist jedem Fotografen selbst ĂŒberlassen: Es mĂŒssen nicht immer nur die behaarten, befiederten oder beschuppten Zoobewohner sein, die im Fokus stehen – auch GebĂ€ude, Pflanzen oder interessante SchnappschĂŒsse aus dem Zooleben können als persönlicher Favorit bis zum 06.06.2011 unter fotowettbewerb@zoo-duisburg.de eingereicht werden.
Die Fachjury, bestehend aus Achim Winkler (Direktor des Zoo Duisburg), Lutz MĂŒller (Manager des Forum Duisburg), Stefan Eickershoff (Profifotograf) und Prof. Dr. Raimund Stecker (Direktor des Lehmbruck-Museums), wird aus allen EingĂ€ngen die schönsten Motive wĂ€hlen, die vom 20.06. – 09.07.2011 im Forum Duisburg ausgestellt werden. Alle Besucher des Einkaufszentrums können dann ihren persönlichen Favoriten bestimmen und nehmen somit automatisch an der Verlosung von 5 Karstadt-Gutscheinen ĂĄ 100,00 € teil.
Den Fotografen winkt als Hauptgewinn eine ganz spezielle Perspektive: der Gewinner darf als Tierpfleger fĂŒr einen halben Tag im Zoo Duisburg hinter die Kulissen blicken. Mit den restlichen Preisen in Form von Jahreskarten fĂŒr den Zoo Duisburg haben die Zweit- und Drittplatzierten die Möglichkeit, den Zoo tĂ€glich aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

(03.05.2011, 11:49)
Zoo Duisburg:   Doppeltes GlĂŒck bei den Goldgelben Löwenaffen

FĂŒr das Ende 2010 zusammengestellte, duisburg-krefelderische Löwenaffen-Paar ist es der erste Nachwuchs, der seit knapp 5 Wochen im Affenhaus des Zoo Duisburg zu bestaunen ist. Das elterliche GlĂŒck kam doppelt, wobei Zwillinge bei der Art eher an der Tagesordnung sind. Die goldgelb gefĂ€rbten LöwenĂ€ffchen sind mit rund 30 cm die grĂ¶ĂŸten Vertreter der Familie der in SĂŒdamerika heimischen Krallenaffen. Ihrer auffĂ€lligen, sehr dichten KopfmĂ€hne verdanken die LöwenĂ€ffchen ihren Artnamen!
Wie alle Krallenaffen leben LöwenĂ€ffchen streng monogam in kleinen Familiengruppen, mit einem Elternpaar und deren Jungtiere verschiedenen Alters. Zumeist werden Zwillinge geboren, die vom Vater getragen werden. Nur zum SĂ€ugen ĂŒbernimmt die Mutter kurzzeitig die Jungen. Dieses Szenario können die Besucher im Affenhaus derzeit gut beobachten.
Aufgrund der anhaltenden Zerstörung der tropischen RegenwĂ€lder in SĂŒdamerika sind die LöwenĂ€ffchen unmittelbar von der Ausrottung bedroht. Ende der achtziger Jahre ĂŒberlebten weniger als 200 Tiere in einigen isolierten Waldregionen Brasiliens. Einige dieser Regionen wurden als Naturreservate unter internationalen Schutz gestellt. Seit 1984 werden Nachzuchttiere aus Zoologischen GĂ€rten erfolgreich in diesen Reservaten ausgewildert, um die genetische Vielfalt und die GrĂ¶ĂŸe der Wildpopulation zu steigern.

Wer im Affenhaus verweilt, darf derzeit nicht versĂ€umen, der um ein Jungtier angewachsenen Gorilla-Familie um den knapp 200-Kilo-SilberrĂŒcken und Macho MAPEMA einen Besuch abzustatten. Das Familienleben kann auf der großen, naturnah gestalteten Außenanlage in aller Ruhe studiert werden.
(29.04.2011, 08:55)
Zoo Duisburg:   Ostereier suchen und Zoo-Nachwuchs beobachten
- Neuer Erlebnispark begeistert Besucher -

Der FrĂŒhling bestimmt auch das Leben im Zoo. Die GĂ€rtner haben die Anlagen herausgeputzt, Osterglocken schmĂŒcken das GelĂ€nde, die Tiere genießen die wĂ€rmende FrĂŒhjahrssonne. NatĂŒrlich mĂŒssen Kinder nicht auf die traditionellen Ostereier verzichten. Sie können vor dem Affenhaus an beiden Feiertagen ab 10 Uhr auf die Suche gehen.
Das neueste Highlight im Zoo am Kaiserberg hat rechtzeitig vor dem großen Fest seine Pforten geöffnet und sorgt fĂŒr reichlich österliche Stimmung: Bauphase 1 der Sparkassen-Erlebniswelt ist bereits von abertausenden Besuchern begeistert erkundschaftet worden! Im neuen Bauernhof tummeln sich gleich drei bedrohte deutsche Nutztierrassen: zwei noch junge Bentheimer Schweine fĂŒhlen sich in ihrer neuen Anlage bereits sauwohl. Die HinterwĂ€lder-Rinder kamen zusammen mit einem sĂŒĂŸen KĂ€lbchen an und bei den HĂŒhner hat man sich fĂŒr Deutsche Sperber entschieden, die wie die Faust aufs Auge zu Duisburg passen: schließlich gehen Sie auf einen Duisburger ZĂŒchter zurĂŒck! Gelegte Eier kommen fĂŒr Groß und Klein zum Bestaunen auch in den SchaubrĂŒter, nebenan wĂ€rmen sich bereits geschlĂŒpfte KĂŒken. Im angrenzenden begehbaren, afrikanisch angehauchten Streichelkral gehen die Besucher auf TuchfĂŒhlung mit Kamerunschafen und Zwergziegen. Nur die Oster-LĂ€mmer halten sich noch etwas zurĂŒck.
So gewaltig die Vegetation aus dem Boden sprießt so zahlreich ist der Zoo-Nachwuchs: Gorilla-Mama SAFIRI hatte vor Wochen ihr zweites Jungtier bekommen und trĂ€gt es bei fast sommerlichen Temperaturen souverĂ€n umher. Überhaupt war im Affenhaus Hochbetrieb, denn Nachwuchs gab es noch bei den Goldgelben Löwenaffen, den Listzaffen sowie den Brazza-Meerkatzen. Bei den Trampeltieren zĂ€hlt man vier Höcker mehr in der Gruppe, denn zwei Jungtiere haben das Licht der Welt erblickt: das eine hell gefĂ€rbt, das andere dunkel. Auf der Freianlage gegenĂŒber setzen die GĂ€nsegeier den Zuchterfolg aus dem letzten Jahr fort und kĂŒmmern sich rĂŒhrend um das KĂŒken.

Vor allem fĂŒr kleine Besucher hat der Zoo wieder sein Ferienprogramm vorbereitet:

Bis zum 01.05. gibt®s jede Menge Spiel und Spaß!

Montags:
kleine Zoosafari mit Verlosung um 15.00 h (außer Ostermontag)

Dienstags, Mittwochs und Donnerstags:
Ferienbasteln mit AllroundkĂŒnstler Wurzel im Chinesischen Garten von 10.00 bis 16.00 h

Freitags:
ZoofĂŒhrungen um 12.00 und 14.00 h, Treffpunkt Haupteingang (außer Karfreitag)

Am Samstag, 23.04., findet eine FĂŒhrung um 12.00 und 14.00 h zum Thema „Tiere in der Bibel“ statt. Treffpunkt ist am Haupteingang.

Und natĂŒrlich werden wie erwĂ€hnt am Ostersonn- und -montag ab 10.00 h wieder fleißig bunte Ostereier am Affenhaus gesucht.

(21.04.2011, 12:08)
Zoo Duisburg:   Neue Attraktion im Zoo Duisburg
Intensive Begegnungen zwischen Kind und Tier

Eröffnung der 1. Bauphase der
Sparkassen-Erlebniswelt am Samstag, 16. April 2011

Das ist die kind- und familiengerechte Antwort auf die Online-Generation: die Sparkassen-Erlebniswelt im Zoo Duisburg. Hier erleben Kinder Tiere live, hautnah, intensiv. War eine solche Einrichtung einst noch ein schlichter „Streichelzoo“, ist sie heute mehr als das.
In der Sparkassen-Erlebniswelt werden Tiere aus drei Kontinenten vertreten sein. Neben dem italienischen Esel oder dem niederrheinischen Schaf auf dem großen europĂ€ischen Bauernhof werden auch landestypische Tiere im afrikanischen Kral und in einer sĂŒdamerikanischen HĂŒttenlandschaft zu sehen sein.
Diese neue große Erlebniswelt, die den eher kargen Streichelzoo ersetzt, und der neue Spielplatz gleich nebenan wurden nur durch das großherzige Engagement der Sparkasse Duisburg möglich. Die Vorgeschichte ist eine kurzweilige Story: Zuerst wurde deutlich, dass die nunmehr benötigte Zoo-FlĂ€che ĂŒber Jahrzehnte „fremd“ genutzt wurde, sprich, sie gehörte ĂŒberhaupt nicht dem Tierpark. Als dieses geklĂ€rt war, kamen falsche Katasterwerte, mögliche Bombenfunde und eine ungesicherte SchrĂ€ghang-Statik hinzu. Diese Probleme wurden flugs abgearbeitet, jetzt zu Beginn der Osterferien wird das Gros der Anlage fertig sein. Mit der Vollendung des noch im Bau befindlichen „Entdeckerhauses“ ist bereits im Mai zu rechnen – hier werden heimische Tiere ihre Nester und Nischen haben, Tiere, die es nicht stört, dauernd von neugierigen MĂ€dchen und Jungen bestaunt zu werden.
NatĂŒrlich sind die Begegnungen zwischen Tier und (jungem) Mensch – die Eltern können sich derweil auf der benachbarten Terrasse entspannen – immer eine spannende Sache. Das dortige Personal wird aufpassen, dass das Knuddeln, Herzen und Streicheln den Tieren in den richtigen Formen zukommt. Schließlich macht es wenig Sinn, wenn der rauflustige RĂŒdiger mit dem ewig grunzenden Jungschwein einen Ringkampf beginnt oder die verspielte Vanessa dem Pony BlĂŒmchen in die NĂŒstern steckt. Die Anleitung durch die Zoo-Leute geschieht kindgerecht und fachkundig, nicht aber streng und oberschlau.
Nun, Spielplatz, Euro-Bauernhof, Afrika-Gral, SĂŒdamerika-HĂŒtten und das Highlight „Entdeckerhaus“ sind mehr als „nur“ eine neue Zoo-Attraktion. Zoodirektor Achim Winkler: „Hier gehen wir besonders auf die Kleinen zu. Diese können sich mit ihrer ganzen kindlichen Ungeduld auf den Anlage-Teilen nach Herzenslust austoben oder beim Streicheln etwas zur Ruhe kommen.“
„Durch die Schaffung dieser riesigen Erlebniswelt am Nordende des Zoos schaffen wir eine neue Attraktion insbesondere fĂŒr Kinder,“ ergĂ€nzt Hans-Werner Tomalak, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg und Vorsitzender des Zoo-Aufsichtsrates, „damit entsteht einer der grĂ¶ĂŸten und modernsten Streichelzoos in Deutschland, der dazu beitragen wird, dass sich der Zoo Duisburg im Wettbewerb mit anderen Zoos auch in Zukunft gut behauptet.“

(15.04.2011, 14:09)
Zoo Duisburg:   Orang-Utan-Opa SIAM entschlafen

Der Zoo Duisburg muss den schmerzlichen Verlust des ĂŒber 50jĂ€hrigen(!) SIAM, einem der weltweit Ă€ltesten in Menschenobhut gepflegten Orang-Utans, vermelden. SIAM wurde heute frĂŒh von den Pflegern leblos in der Anlage aufgefunden.

Der Sumatra-Orang-Utan kam bereits Anfang der 1960er Jahre als JĂŒngling in den Zoo am Kaiserberg. Etwas zeichnete ihn insofern aus wie keinen anderen, denn so lange die Pfleger zurĂŒckdenken können, haben sie ihn als tierische Persönlichkeit kennengelernt, die immer wieder Parkinson-Ă€hnliche Symptome zeigt. Damit kam er zeit seines Lebens aber bestens klar.

SIAM lebte mit seiner Lieblingsfrau ANETTE zusammen, mit der er zahlreiche Jungtiere zeugte. Seine Tochter JAMBI, die seit Jahren mit in der Gruppe lebt, trauert nun zusammen mit ANETTE. Beide werden von den Pflegern intensiv betreut.

(13.04.2011, 15:19)
Sacha:   @Klaus SchĂŒling: Alles klar. Also nichts fĂŒr Ungut liebe Duisburger:)
(08.04.2011, 13:44)
Klaus SchĂŒling:   @Sacha
... da waren wohl nicht die lieben Duisburger zu frĂŒh, sondern die HilfskrĂ€fte im SchĂŒling Verlag zu schnell ...
(08.04.2011, 11:59)
Zoo Duisburg:   Zwei Sse-Pu-Hsiangs geboren

Wörtlich ĂŒbersetzt heißt Sse-Pu-Hsiang „Vier nicht Ähnliches zusammen“, weil die FĂŒĂŸe von einem Rind, der Hals von einem Kamel, der Schwanz von einem Esel und nur das Geweih von einem Hirsch zu stammen scheinen, aber nachher hat man sich dann doch fĂŒr das kĂŒrzere chinesische Wort Mi-Lu entschieden. Dahinter verbirgt sich nichts Geringeres als eine Hirschart, die zur Zeit ihrer Entdeckung fast schon ausgestorben war.
Der Davidshirsch hat seinen Namen vom Jesuitenpater Armand David, der vor gut 150 Jahren diese sonderbaren Hirsche im kaiserlichen Jagdpark sĂŒdlich von Peking entdeckte. Sonderbar auch deshalb, weil die Verzweigungen des Geweihs nach hinten weisen und den Eindruck entstehen lassen, als sĂ€ĂŸe das Geweih „verkehrt“ auf dem Kopf. Einige Hirsche gelangten bald darauf glĂŒcklicherweise nach Europa, denn noch vor 1900 fielen nahezu alle Davidshirsche im Jagdpark einer Flutkatastrophe zum Opfer. Den Rest erledigten die Kriegswirren des so genannten Boxeraufstandes einige Jahre spĂ€ter.
SĂ€mtliche in Europa gehaltenen Milus versammelte man auf den LĂ€ndereien des Herzogs von Bedford in England. Aus diesem letzten Refugium von 18 Tieren wurden Nachzuchttiere an Zoologische GĂ€rten auf der ganzen Welt verteilt. Bis heute kletterte der Weltbestand wieder ĂŒber die 1000er Marke. Die Rettung des Davidshirsches gilt als eines der vorbildlichsten Beispiele der Arterhaltung durch kontrollierte Zucht in menschlicher Obhut.
Der Zoo Duisburg ist an diesem Arterhaltungsprogramm seit Jahrzehnten erfolgreich beteiligt. Umso grĂ¶ĂŸer ist die Freude, dass zwei KĂ€lbchen (vor 1 und vor 3 Wochen) das Licht der Welt erblickt haben. Sie halten sich eng bei der Mutter auf und trinken fleißig an der Milchbar.

(08.04.2011, 11:57)
Sacha:   Zu frĂŒh, liebe Duisburger, zu frĂŒh. Der 1. ist erst morgen...:)
(31.03.2011, 12:52)
Zoo Duisburg:   Neuer Riesenwurm im Zoo Duisburg

Die Tropenhalle „Rio Negro“ im Zoo Duisburg beherbergt eine Vielzahl an seltenen Tierarten aus dem sĂŒdamerikanischen Amazonasgebiet, wie beispielsweise den einzigartigen Amazonas-Flussdelfin, die farbenfrohen Dottertukane oder die kleinen Rothand-Tamarine.
Nun konnte der Besatz der Tropenhalle um eine weitere außergewöhnliche Tierart bereichert werden. Das ehemalige Becken der Anakondas, der Riesenschlangen SĂŒdamerikas, wurde fĂŒr eine erst im Jahr 2010 neu entdeckte riesige, ebenfalls aus SĂŒdamerika stammende Wurmart umgestaltet. Die Neuentdeckung gelang einer Reisegruppe, der auch Zoodirektor Achim Winkler und Dr. Jan-Pieter Barbian, Leiter der Stadtbibliothek Duisburg, angehörten. Im sĂŒdamerikanischen Regenwald stieß die Gruppe auf diesen bislang unbeschriebenen, ĂŒber 1 m langen Riesenwurm.
Nachdem Wissenschaftler die Biologie und die ErnÀhrungsgewohnheiten des Riesenwurmes erforscht hatten, war der Entschluss gefasst, diese Art auch im Zoo zu prÀsentieren. Der Zoo Duisburg kann nunmehr als einer der ersten Zoos in Europa diese zoologische RaritÀt dem breiten Publikum prÀsentieren.

(31.03.2011, 12:27)
Zoo Duisburg:   Zwei Höcker mehr in der Trampeltierfamilie

Seit seiner Ankunft im Jahre 2001 aus dem Zoo Heidelberg hat der 12jĂ€hrige Trampeltierhengst SULTAN eindrĂŒcklich unter Beweis gestellt, dass er als Zuchthengst was „taugt“. Der jĂŒngste Spross ist Nummer 11, drei Wochen alt, mĂ€nnlich und von den Pflegern auf den Namen TAMERLAN getauft. Dieser war ein zentralasiatischer Eroberer am Ende des 14. Jahrhunderts, der die Wiederherstellung des Mongolischen Reiches anstrebte. Und dabei saß er vielleicht sogar auch auf einem Trampeltier?!
Oft hört man vor dem Gehege stehende Kinder ihre Eltern fragen, ob denn das Trampeltier etwas anderes sei als das Kamel und wie das Dromedar da hinein passen wĂŒrde? Systematik ist nicht jedermanns Sache, und wenn einem dann noch der volkstĂŒmliche Sprachgebrauch einen Streich spielt, kommt als Antwort meist ein Achselzucken. Unter einem Kamel verstehen fast alle das zweihöckrige Trampeltier aus Asien. Dromedare sind dagegen einhöckrig und stammen aus Afrika und Arabien. Damit ist die Sache klar: Kamel steht als Überbegriff (systematisch: Gattung) fĂŒr die beiden Arten Trampeltier und Dromedar.
TAMERLAN hat also zwei Höcker, die im Moment noch herabhĂ€ngen. Lange Zeit glaubte man, die WĂŒstenbewohner wĂŒrden aufgrund der Hitze und Trockenheit ĂŒberwiegend Wasser in ihren Höckern speichern. Die Höcker stellten sich letztlich aber als riesige Fettspeicher heraus, die es den Trampeltieren ermöglichen, bei Nahrungsknappheit lĂ€ngere Zeit davon zu zehren. Außerdem isolieren sie sehr gut gegen KĂ€lte. Die Besucher werden sich vor Beginn der nĂ€chsten Winterperiode davon ĂŒberzeugen können, dass sich TAMERLAN’s Höcker bei entsprechend guter FĂŒtterung prĂ€chtig aufstellen werden.
Vorerst wird er sich mit Muttermilch begnĂŒgen mĂŒssen, die ihm die knapp 14jĂ€hrige Stute RASHIDA ausreichend zur VerfĂŒgung stellt. Im Übrigen kĂŒmmert sich die vielfache Mutter hervorragend um ihr Jungtier! TAMERLAN erkundet zurzeit erstmalig die Außenanlage und nimmt fleißig Kontakt zu seinen Familienmitgliedern auf. Seine Mutter lĂ€sst er dabei keine Sekunde aus den Augen.


(24.03.2011, 18:29)
Zoo Duisburg:   Tierisch fit!
BeschĂ€ftigung fĂŒr Zootiere

Wer meint, dass man als Zootier den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen kann und einem das LieblingsmenĂŒ jeden Tag hĂŒbsch angerichtet serviert wird, der sitzt auf dem falschen Dampfer. Wie auch bei uns Menschen ist ausreichende Bewegung fĂŒr die Gesundheit der Zoobewohner wichtig. Der Erhalt von körperlicher und geistiger Fitness der Tiere steht daher weit oben in der PrioritĂ€tenliste des Zoo Duisburg.
Welche kniffligen Aufgaben sich die Tierpfleger fĂŒr ihre großen und kleinen SchĂŒtzlinge ausdenken, kann jeder Interessierte am 27.03.2011 um 12:00 und 14:00 Uhr bei der kostenlosen SonderfĂŒhrung zum Thema „TierbeschĂ€ftigung“ erfahren. Der KreativitĂ€t sind keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, Gorillas, Delfine oder ErdmĂ€nnchen auf Trab zu halten: Was fĂŒr den Besucher manchmal wie MĂŒll erscheint, kann ein höchst spannendes Objekt fĂŒr den Bewohner der Anlage sein. In der Natur verbringen Tiere den Großteil des Tages mit der Suche nach Nahrung, weshalb es hĂ€ufig Leckereien sind, die im Gehege versteckt werden, oder die es sich mit Sinn und Verstand zu erarbeiten gilt.
Die Teilnehmeranzahl der FĂŒhrungen ist auf jeweils 20 Personen begrenzt. Verbindliche Anmeldungen werden bis zum 25.03.2011, 13:00 Uhr unter info@zoo-duisburg.de (Stichwort: „Fitness-FĂŒhrung“) entgegen genommen.

(22.03.2011, 10:27)
Zoo Duisburg:   Junger Zwergflusspferd-Bulle aus Athen eingetroffen

Nachdem 2009 der Duisburger Zwergflusspferd-Opa LEAR mit ĂŒber 35 Jahren friedlich am Kaiserberg eingeschlafen war, stand der Zoo Duisburg ohne Zuchtbullen da.
LEAR hatte zusammen mit seiner Dauerpartnerin QUIRLY etliche Jungtiere bester Genetik (beide kamen aus Liberia) gezeugt, die ĂŒber viele Jahre hinweg an andere zoologische GĂ€rten zur Erhaltungszucht abgegeben werden konnten. Bis vor Kurzem lebte die Grand Dame mit ihrer knapp 4jĂ€hrigen Tochter AYOKA im Zoo Duisburg.
FĂŒr AYOKA musste ein Bulle her! Allerdings machen Zwergflusspferde in der Tierhaltung mit einem PhĂ€nomen auf sich aufmerksam, das dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung zu machen schien: es werden fast ausschließlich Weibchen geboren! Im Erhaltungszuchtprogramm hat sich daher in den letzten Jahren eine Art „Task Force“ gebildet, die die Ursachen dafĂŒr zu ergrĂŒnden sucht.
Wie auch immer, Ende Oktober 2009 war es dann doch soweit: in Athen kam ein Mini-Flusspferd auf die Welt, das die Zuchtbuchkoordinatorin als Partner fĂŒr AYOKA auserkoren hatte. Vor ein paar Wochen holten Zooverantwortliche den Bullen am Frankfurter Flughafen ab und brachten ihn heil nach Duisburg, wo ihn die Pfleger sehnsĂŒchtig erwartet hatten.
Der Bulle mit dem Namen ATU hat sich mittlerweile sehr gut eingewöhnt und Bekanntschaft mit seinen Artgenossinnen gemacht. AYOKA zeigte sich anfangs ruppig, allerdings muss es nicht immer Liebe auf den ersten Blick sein. Tier und Mensch sind gut beraten, sich Zeit zu lassen, damit am Kaiserberg wieder an die sensationellen Zuchterfolge der letzten Jahrzehnte angeschlossen werden kann.

(17.03.2011, 22:56)
Zoo Duisburg:   Nachhaltiges Heizen im ZOO Duisburg
mit einem modernen Holzhackschnitzelkraftwerk


Der Zoo als bedeutende Natur- und Artenschutzeinrichtung hat die ethische Verpflichtung, Vorreiter zu sein beim verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt. Den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt sowie den Erhalt natĂŒrlicher Ressourcen gilt es den Zoobesuchern zu vermitteln, um auch zukĂŒnftigen Generationen ein lebenswertes Leben in einer weitgehend intakten Umwelt zu ermöglichen.

Basierend auf diesem Prinzip der Nachhaltigkeit konnte der Zoo Duisburg mit UnterstĂŒtzung der Stadt Duisburg und mit Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket II ein modernes und umweltfreundliches Holzhackschnitzelkraftwerk errichten zur energieeffizienten Befeuerung aller Heizungsanlagen auf der Ostseite des Zoos.

Mit einer regenerativen Energiequelle in Form von Natur schonender Holzhackschnitzel aus umliegenden WĂ€ldern werden nunmehr das Affenhaus, die Antilopenstallungen sowie das RWE-Delfinarium des Zoos beheizt, deren Heizungsanlagen in frĂŒheren Jahren mit Öl versorgt wurden und eine deutlich höhere Schadstoffemission aufwiesen.

(28.02.2011, 08:35)
Zoo Duisburg:   Seltener Fossa-Nachwuchs zeigt sich den Besuchern
Der Zoo Duisburg ist berĂŒhmt fĂŒr seine Haltung und Zuchterfolge der Fossa, des grĂ¶ĂŸten Raubtiers auf Madagaskar. Seit der deutschen Erstzucht am Kaiserberg im Jahre 1980 hat es kein anderer Zoo geschafft, diese Art in Menschenobhut regelmĂ€ĂŸig zu zĂŒchten. So obliegt der wissenschaftlichen Leitung auch die Koordination des europĂ€ischen wie des Weltbestandes. GegenwĂ€rtig leben weltweit nur etwa 120 Exemplare in rund 50 Institutionen. In Europa kamen letztes Jahr Jungtiere erneut ausschließlich am Kaiserberg auf die Welt!
Die Fossa ist fuchsgroß. Ihr Fell ist einfarbig rostrot, dabei sehr kurz und dicht. Das Raubtier vereinigt einige typische Merkmale sowohl der Schleichkatzen als auch der Echten Katzen. Der deutsche Name „Frettkatze“ zeugt davon, wie sehr die eleganten JĂ€ger die Systematiker verwirrten.
Fossas sind EinzelgĂ€nger und werden zur Paarungszeit zwischen MĂ€rz und Mai von den Pflegern mit viel FingerspitzengefĂŒhl verpaart. Die Verbindung von MĂ€nnchen und Weibchen ist manchmal so fest, dass die Tiere wĂ€hrend der Begattung klettern! Die Weibchen sind fĂŒr die Aufzucht der 1 bis 4 Jungtiere, deren Entwicklung ungewöhnlich langsam verlĂ€uft, alleine verantwortlich. GrĂ¶ĂŸtmögliche Ruhe ist fĂŒr die Aufzucht vonnöten, weshalb der Zoo Duisburg im fĂŒr Besucher nicht einsehbaren rĂŒckwĂ€rtigen Bereich der insgesamt 1300 m2 großen Anlage zahlreiche Zuchtgehege eingerichtet hat, wie es weltweit einmalig ist.
Die vier Jungtiere (2 MĂ€nnchen, 2 Weibchen) des knapp 9jĂ€hrigen, selbst in Duisburg geborenen Weibchens MANTADIA, zogen vor ein paar Tagen erstmals in eine der Schauanlagen des Zoo Duisburg und sind von den neuen GerĂŒchen wie von den neugierigen Besuchern an den großen Sichtscheiben schwer beeindruckt. Bald schließt sich wieder der Kreis, denn die Duisburger Pfleger werden in den kommenden Wochen ihre SchĂŒtzlinge erneut verpaaren.
Der Zoo Duisburg leistet nicht nur bei der Erhaltungszucht wertvolle Arbeit, sondern finanziert darĂŒber hinaus mit Mitteln aus dem vor Jahren gegrĂŒndeten Fossa-Fonds Artenschutzprojekte auf Madagaskar. Weiterhin besteht eine fruchtbare Kooperation mit dem Zoo der Hauptstadt Antananarivo, der selbst Fossas hĂ€lt und auf die Expertise der Duisburger zurĂŒckgreift.

(24.02.2011, 13:25)
Zoo Duisburg:   Zebras und MSV stimmen sich auf Pokal-Halbfinale ein


Die Zebras im Zoo Duisburg und ihre Fußball-Partner trafen sich heute auf dem Zebra GelĂ€nde im Zoo Duisburg zur Einstimmung auf das Pokal-Halbfinale des MSV gegen Energie Cottbus am 1. MĂ€rz.

Die beiden Profis Olcay Sahan und David Yelldell mischten sich unter die große Zebra Familie, die ihre kickenden Freunde neugierig beim Training beobachtete. FĂŒr ein Trainingsspiel zwischen den ungleichen Akteuren langte es noch nicht. Doch mit BĂ€llen wissen auch die Huftiere umzugehen. Studio 47 drehte einen Film von der Aktion zwischen dem Zoo Duisburg und dem MSV. Der Spot soll vor dem Pokalspiel auf dem VideowĂŒrfel in der MSV-Arena gezeigt werden.

(21.02.2011, 14:24)
Zoo Duisburg:   Gorilla-Kindergarten erhĂ€lt VerstĂ€rkung

Die 2jĂ€hrigen Gorilla-Jungtiere KIBURI und UZURI dĂŒrfen sich ĂŒber VerstĂ€rkung freuen: ganz aufgeregt und gespannt schauen sie in Richtung des Neuzugangs in der Gruppe! Gorilla-Weibchen SAFIRI hat ihrer Tochter KIBURI vor ĂŒber 1 Woche ein Geschwisterchen geschenkt, das Geschlecht ist noch unbekannt. Zu sehr drĂŒckt die Mutter ihren SchĂŒtzling an die Brust, als dass die Pfleger im Zoo Duisburg das Geschlecht schon hĂ€tten ausmachen können.
Die 14jĂ€hrige SAFIRI wurde 2008 erstmals Mutter und hatte sich als ErstgebĂ€rende bereits fĂŒrsorglich um ihre Tochter gekĂŒmmert. Damals ging’s Schlag auf Schlag, als auch Artgenossin VIZURI ihr erstes Baby gebar, ebenfalls ein Weibchen. Die beiden Rabauken – KIBURI und UZURI – haben sich prĂ€chtig entwickelt und liefern sich gerade in der jĂŒngsten Zeit spielerische Raufereien: sie sind eben im Flegelalter angekommen!
Beim zweiten Jungtier gab SAFIRI bereits die total erfahrene Mutter ab: sie lag mit dem Baby an der Brust ruhig und entspannt im Innengehege. Wer allzu nahe herantrat oder vielleicht sogar versuchte, am Baby zu zupfen, holte sich allerdings kleinere Ohrwatschen ab.
Scheinbar völlig unbeteiligt erlebt man den Gruppen-Macho, den 14jĂ€hrigen prachtvollen SilberrĂŒcken MAPEMA. Er dĂŒrfte in absehbarer Zeit wieder damit zu tun haben, seine Chefrolle zu demonstrieren, denn mit der schwindenden Aufmerksamkeit seiner Lieblingsfrau SAFIRI, die ja jetzt uneingeschrĂ€nkt ihrem Baby gilt, kommt er bisweilen schlecht zurecht: er haut dann ab und zu auf den Putz, trommelt in bester Gorilla-Manier auf seine Brust, und alles ist wieder gut


(17.02.2011, 13:54)
Zoo Duisburg:   Tickets fĂŒr Zoo – ab sofort online bei LMS-Ticket

Ab sofort bietet die besucherstÀrkste Einrichtung Duisburgs auch Tickets im Online-Verkauf an. Gemeinsam mit dem Duisburger Partner LMS-Ticket wurde in den letzten Wochen das Ticketsystem entworfen. Nicht nur, dass man jetzt keine Wartezeiten an den Zoo-EingÀngen im Kauf nehmen muss, es gibt sogar ein eigens kreiertes Winterticket, bei dem der Zoofan bis Ende Februar 50% spart.

(16.02.2011, 15:02)
Zoo Duisburg:   Orang-Utan-Jungtier MASAJA verstorben

Der Zoo Duisburg muss den unerwarteten und schmerzlichen Verlust von MASAJA, dem 1jĂ€hrigen Sumatra Orang-Utan-Nachwuchs, vermelden. MASAJA kam Anfang 2010 auf die Welt, als Tochter des greisenhaften, fast 50jĂ€hrigen Vaters SIAM. Die erfahrene Mutter ANETTE kĂŒmmerte sich wie auch bei ihren vorherigen Jungtieren liebevoll um ihren Nachwuchs. Die 11jĂ€hrige JAMBI – Ă€ltere Tochter von ANETTE – sah ihre kleine Schwester in der Gruppe aufwachsen und spielte fleißig mit ihr.
Der Zoo Duisburg wartet derzeit auf die Ergebnisse der pathologischen Untersuchungen und wird alsbald darĂŒber informieren.

(16.02.2011, 10:17)
Zoo Duisburg:   Zoo Duisburg rettet die madagassische Fossa

Sie sind die grĂ¶ĂŸten Raubtiere auf Madagaskar und gelten als geheimnisvolle JĂ€ger. Der Fossa oder auch Frettkatze war der wissenschaftliche Leiter des Zoo Duisburg, Dr. Jochen Reiter, jetzt auf der Spur. Der Lebensraum des geschmeidigen RĂ€ubers wird durch die Rodung der WĂ€lder auf der Insel sĂŒdöstlich vom afrikanischen Festland immer weiter zerstört.
Der Zoo Duisburg fĂŒhrt das weltweite Zuchtbuch fĂŒr die bedrohte Tierart. Ohne greifende Schutzmaßnahmen auf Madagaskar, so befĂŒrchtet Reiter, könnten es die faszinierenden Tiere nicht bis ins nĂ€chste Jahrhundert schaffen. Die Duisburger sind mit ĂŒber 50 Jungtieren innerhalb von 30 Jahren weltweit die erfolgreichsten und erfahrensten ZĂŒchter. 14 Tiere leben derzeit im Zoo am Kaiserberg!
Was Reiter auf Madagaskar gesehen hat, ist noch gravierender als er befĂŒrchtet hat. "Im Hochland", so der 37-JĂ€hrige, "steht fast kein Baum mehr." Den Fossas wurde das einstige Jagdgebiet genommen. Die Bevölkerung wĂ€chst dramatisch, die Armut nimmt zu. Die Menschen machen das Land durch Abholzung der WĂ€lder urbar. FĂŒr Reiter muss die Erhaltung des Lebensraums fĂŒr die Fossas mit gleichzeitiger Hilfe fĂŒr die Bevölkerung verbunden sein.
Eine Doktorandin der Uni Göttingen erforscht zurzeit in einem Nationalpark im Westen der Insel das Verhalten der Tiere, wo sie leben, wie sie sich fortpflanzen. Finanziert wird die Forschungsarbeit mit Hilfe des Fossa-Fonds. Der Duisburger Biologe, der Fossas zum erstenmal in der Wildbahn beobachten konnte, war fasziniert vom Verhalten der Tiere. So klettern Weibchen auf traditionelle PaarungsbÀume, auf denen die MÀnnchen um die Gunst des Weibchens kÀmpfen.
FĂŒr die Einheimischen ist der JĂ€ger nicht nur Konkurrent im Kampf um den Lebenserhalt, er teilt auch den Appetit der Menschen auf das Federvieh. Nicht selten gehen die Landbewohner mit KnĂŒppeln auf den RĂ€uber los, der sich im HĂŒhnerstall bedient hatte. " Es dĂŒrfen keine Tiere mehr getötet werden", sagt Reiter. So könnten mit Hilfe des Fossa-Fonds, in den alle zoologischen GĂ€rten einzahlen, die selbst Fossas halten, die NutztierbestĂ€nde der Dorfbewohner durch Neukonstruktion der VerschlĂ€ge geschĂŒtzt werden. Auch Programme zur Erhaltung des Lebensraums wĂŒrde der Fonds unterstĂŒtzen. Die seit vielen Jahren bestehende Kooperation mit dem Zoo in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo wollen die Duisburger weiter ausbauen. Reiter: "Wir wollen Wissen austauschen, mithelfen, die Anlagen zu modernisieren, dortiges Personal hier schulen. Die Mittel aus dem Fonds, weiß Reiter, seien gut angelegt. "Das Geld fließt in die HĂ€nde von Leuten, denen wir vertrauen, die verlĂ€ssliche Partner auf Madagaskar sind."

Foto: Mit Hilfe von Mitarbeitern des Zoo Duisburg modernisierte Fossa-Anlage im Zoo von Antananarivo/Madagaskar.
(16.02.2011, 10:14)
Jan Beensen:   Positiv gestimmt öffnete ich zoo-duisburg.de und war erfreut: eine neue Homepage.
Aber leider war es dann doch nur eine neue Startseite...
(15.02.2011, 20:47)
BjörnN:   Der Zoo hat einen neuen Zwergflusspferdbullen aus dem Attica Zoological Park in Athen bekommen.

Dieser soll mit dem 2007 geborenen Weibchen aus eigener Zucht ein neues Zuchtpaar begrĂŒnden.
(15.02.2011, 11:48)
Zoo Duisburg:   FĂŒnf JUNGE WILDE am Kaiserberg
FĂŒr den Zoo Duisburg, vor allem aber fĂŒr die Art selbst hat es sich gelohnt, in RĂŒcksprache mit den Koordinatoren des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogrammes eine neue Zuchtgruppe bei den Afrikanischen Wildhunden zusammenzustellen. Nach vielen Jahren ist die Zucht erneut gelungen und 5 kunterbunte Jungtiere im Alter von etwas mehr als 3 Monaten flitzen ĂŒber die große Freianlage, sehr zur Freude der Zoobesucher.
Der Afrikanische Wildhund zĂ€hlt zu den farbenprĂ€chtigsten Vertretern der Hundeartigen. Sein Fell ist unregelmĂ€ĂŸig schwarz, braun, gelb und weiß gefleckt. Das Fleckenmuster unterscheidet sich von Tier zu Tier, so dass jeder einzelne Wildhund an seinem eigenen, individuellen Fleckenmuster zu erkennen ist. Das gelingt den Besuchern bereits bei den Jungtieren, außerdem fĂ€llt ein Weibchen ohnehin aus dem Rahmen: die Laune der Natur hat zugeschlagen und ihm Schlappohren verpasst! Beim Rest der Jungen Wilden, ein MĂ€nnchen und drei Weibchen, stehen die Ohre.
Afrik. Wildhunde leben in einem festen Rudelverband mit einer hoch ausgeprĂ€gten sozialen Rangordnung. Gemeinsam gehen die Tiere auf Jagd. Als ausdauernde HetzjĂ€ger erbeuten sie vornehmlich kleinere Antilopen. Aber auch kranke und schwache Großantilopen oder Zebras können den Wildhunden zum Opfer fallen. Die Beute wird zwischen allen Rudelmitgliedern ohne Streitigkeiten aufgeteilt. NachzĂŒgler oder in einer Wurfhöhle zurĂŒckgelassene Muttertiere mit Welpen werden gefĂŒttert, indem die feste Nahrung wieder ausgewĂŒrgt wird.
Das Jagdverhalten wird am Kaiserberg seit Jahren mittels des „Run-and-Fun-Liftes“ stimuliert, der international Beachtung fand: noch unter dem frĂŒheren Direktor, Dr. Wolfgang Gewalt, hatte eine auf Seilbahntechnik spezialisierte MĂŒnchner Firma ein Novum auf die Anlage gestellt: mit variabler Geschwindigkeit kann der Pfleger die am Seil festgemachten Fleischbrocken ĂŒber die gesamte LĂ€nge der Anlage an den Wildhunden vorbeiziehen. Letztere „erlegen“ im Pack ihre „Beute“. Die Jungen ĂŒben schon mal.
In der Natur sind Afrik. Wildhunde stark bedroht und gebietsweise bereits ausgerottet. Die illegale Jagd, die Zerstörung des natĂŒrlichen Lebensraumes und insbesondere die Übertragung von Krankheiten durch verwilderte Haushunde fĂŒhrten zu einem starken BestandsrĂŒckgang in weiten Teilen Afrikas.

(10.02.2011, 11:52)
Zoo Duisburg:   Disneys Zeichentrickhelden und ihre realen Verwandten

Egal ob groß oder klein, alt oder jung – die tierischen Helden aus der Zeichentrickschmiede Walt Disney sind allseits bekannt und beliebt.
Walt Disneys Liebe zur Tierwelt und sein Talent, die Tierfiguren mit einprĂ€gsamen Charakteren zu versehen, entwickelte sich frĂŒh auf der Farm seiner Eltern in Missouri. Sehr zum Unmut seiner Eltern verbrachte er seine Zeit lieber damit, die Tiere des Hofes zu zeichnen anstatt bei der Arbeit mitzuhelfen. Waren die ersten Figuren wie Mickey Mouse oder Donald Duck noch von heimischen Tieren inspiriert, kamen im Laufe der Jahre immer mehr exotische Vertreter hinzu. Wer kennt nicht BALU, den gemĂŒtlichen BĂ€ren aus dem „Dschungelbuch“, das selbstbewusst-trottelige ErdmĂ€nnchen TIMON aus „Der König der Löwen“ oder die neurotische Giraffe MELMAN aus den „Madagascar“-Filmen?
Dass Walt Disney sich vorwiegend mit tierischen Persönlichkeiten auseinandergesetzt hat, liegt nicht nur daran, dass sie besonders niedlich oder witzig dargestellt werden können. Ein wichtiges Anliegen war fĂŒr ihn auch immer, die Natur in all ihrer Vielfalt zu bewahren.
Ob Schlangen Menschen wirklich mit ihren Augen hypnotisieren können, wie KAA im „Dschungelbuch“, oder ob Löwen wirklich die Könige der Savanne sind, können große und kleine Interessierte bei der ThemenfĂŒhrung „Disney-Figuren im Zoo“ am Sonntag, den 13.02.2011 um 14:00 Uhr erfahren. Die FĂŒhrung ist kostenlos - lediglich der Zooeintritt ist zu entrichten. Verbindliche Anmeldungen werden unter der E-Mail-Adresse info@zoo-duisburg.de mit dem Stichwort „Walt Disney im Zoo“ gern entgegengenommen.

(08.02.2011, 10:34)
Zoo Duisburg:   Zucht bedrohter GĂ€nsegeier am Kaiserberg

Klar, ĂŒber Erstzuchten freut sich der TiergĂ€rtner immer. Aber das erste KĂŒken bei den gefĂ€hrdeten GĂ€nsegeiern war letztes Jahr doch ein Knaller. Seit Jahren vergesellschaftet der Zoo Duisburg auf einer großzĂŒgigen und naturnah gestalteten Freianlage HelmperlhĂŒhner, Stachelschweine, Afrikanische Marabus und vier GĂ€nsegeier. Einer davon kam vor Jahren aus dem benachbarten Zoo Gelsenkirchen, die anderen drei aus einer spanischen Auffangstation. GlĂŒcklicherweise und wie erhofft fand sich aus den zwei MĂ€nnchen und zwei Weibchen je ein Paar zusammen.
In Zoologischen GĂ€rten errichtet man oft Nisthilfen aus Naturholz und animiert die Vögel zum Bau, indem – quasi als „Starter“ – Reisig eingeflochten wird. Dann passierte es: Anfang des letzten Jahres inspizierte ein Paar die Nisthilfen, schleppte Nistmaterial heran und gestaltete das Nest. Die Brut setzte ein, flugs fand sich ein Ei im Nest und nach rund 50 Tagen schlĂŒpfte das erste GĂ€nsegeierkĂŒken in Duisburg! Der Jungvogel wuchs schnell heran und konnte als wertvolles Zuchttier im Verlauf des Jahres an den Tiergarten Straubing abgegeben werden.
Aktuell wiederholen sich die NestbauaktivitĂ€ten am Kaiserberg, und mehr noch: mittlerweile fing auch Paar Nr. 2 damit an! Allerdings waren sich die Paare nicht mehr „grĂŒn“ untereinander und so entschlossen sich die Zooverantwortlichen, Paar Nr. 2 auszuquartieren und auf eine eigene Anlage zu stellen, wo es in Ruhe seinem BrutgeschĂ€ft nachgehen kann.
GĂ€nsegeier sind in weiten Teilen Europas ausgerottet. Die Zerstörung des Lebensraumes durch menschliche Erschließung und das Auslegen von Giftködern zur BekĂ€mpfung von FĂŒchsen sind die HauptgrĂŒnde, die zum RĂŒckgang der Geiervögel fĂŒhrten. Heute bemĂŒht man sich um ihre Wiederansiedlung, insbesondere im Alpenraum und in den PyrenĂ€en. Die Zucht von GĂ€nsegeiern in der Zoowelt ist nach wie vor ein seltenes Ereignis.
Sollten die beiden Paare am Kaiserberg in den nĂ€chsten Jahren gut zĂŒchten, trĂ€gt der Zoo Duisburg wesentlich zur Erhaltung dieser Art bei.

(03.02.2011, 11:48)
Ronald Masell:   @Holger@Liz, genau das meinte ich mit meiner Kriztik an den InternetprĂ€senzen!
(24.01.2011, 11:18)
Holger Wientjes:   GlĂŒckwunsch nach Duisburg zum zahlreichen Canidennachwuchs ! ;-)

Leider ist die dortige InternetprĂ€senz nicht wirklich aktuell und bringt so gut wie nix an Neuigkeiten. Wer aber Matschie-BaumkĂ€nguruhs sehen möchte oder an den Adventssonntagen bein SchmĂŒcken des Tannenbaums helfen möchte, kann nach DU fahren... :-(

WĂ€re schön, wenn man auch dort den Internetauftritt der Grösse und Bedeutung des Zoos anpassen wĂŒrde !
(21.01.2011, 14:09)
cajun:   @BjörnN: Na, vor vier Tagen waren sie jedenfalls so groß, wie auf dem Bild, dass ich eingestellt habe. Wann die Geburt erfolgte kann ich nicht sagen ;-)
(20.01.2011, 22:08)
BjörnN:   @Cajun
Wann gab es denn Nachwuchs bei den Afrikanischen Wildhunden??
(20.01.2011, 21:34)
Hannes LĂŒke:   12 Polarfuchswelpen? Wow! Auch wieder eine Tierart wo ich mich farge wie man soviele Jungtiere los wird. Duisburg gibt ja nichts an Privat ab....
(20.01.2011, 20:57)
cajun:   Hat man die Wildhundewelpen auch mitgezĂ€hlt? Ich kam auf fĂŒnf StĂŒck beim letzten Besuch. ;-)
(20.01.2011, 20:07)
Zoo Duisburg:   Inventur im Zoo – das große ZĂ€hlen hat ein Ende
Wie alle Jahre wieder so ist auch dieses Mal kurz vor dem Jahreswechsel vom Wissenschaftlichen Leiter des Zoos, Dr. Jochen Reiter, den Revierpflegern der Auftrag erteilt worden, die Tier-Inventur durchzufĂŒhren. Da wurde eifrig gezĂ€hlt, vermessen und gewogen, wurden BestandsbĂŒcher gewĂ€lzt und Daten abgeglichen. Peinlich genau wird jedes Individuum mitsamt seiner besonderen Kennzeichen festgehalten, wie z.B. Angabe des Geschlechtes, Geburtsdatums, seiner Ohr-Kennmarken, Brandzeichen oder computerlesbaren Mikro-Transponder unter der HautoberflĂ€che. Am Ende von ĂŒberlangen Listen und nach dem Addieren vieler Zahlen steht nun fest:

Es leben im Zoo Duisburg derzeit 2.588 Tier-Individuen in 271 Arten

Das erste Duisburger Riesenotter-Jungtier ALUA – selbst erst ein halbes Jahr alt – hatte im Sommer 2010 bereits Gelegenheit, bei der Jungenaufzucht mitzuhelfen: ihren Eltern gelang mit drei quietschfidelen Jungtieren erneut die Zucht!
Das grĂ¶ĂŸte Raubtier auf Madagaskar, die Fossa, zĂŒchtet seit vielen Jahren im Zoo am Kaiserberg: stolze sieben Jungtiere wurden geboren, die erneut einzigen in ganz Europa! FĂŒr diese Art hĂ€lt der Zoo Duisburg das EuropĂ€ische Erhaltungszuchtprogramm inne.
Zum ersten Mal im Zoo Duisburg schlĂŒpfte ein GĂ€nsegeier. Die majestĂ€tischen Vögel mit einer Spannweite von bis zu 2,5 m sind in weiten Teilen Europas ausgerottet. Heute bemĂŒht man sich verstĂ€rkt um ihre Wiederansiedlung. Vor diesem Hintergrund sind Zoonachzuchten sehr wertvoll.
Reichen Kindersegen gab es bei den EisfĂŒchsen: die FĂ€he brachte ihren 12er-Wurf allesamt durch.
Wieder im Zoobestand sind Zebramangusten, die gleich gegenĂŒber des RWE-Delfinariums auf der naturnah gestalteten Anlage fĂŒr Abwechslung sorgen.
Last not least hat der Zoo Duisburg seinem Ruf als einer der erfolgreichsten Halter von Orang-Utans alle Ehre gemacht: sowohl bei den Borneo- als auch den Sumatra-Orang-Utans wÀchst ein weibliches Jungtier prÀchtig heran.

(13.01.2011, 07:53)
Zoo Duisburg:   Noch freie PlĂ€tze fĂŒr Familien-Nachtsafaris

Die vom Zoo Duisburg vor Jahren ins Leben gerufenen Kinder-Nachtsafaris hatten sich derart großer Beliebtheit erfreut, dass auch an die Großen gedacht und Familien-Nachtsafaris angeboten wurden. Schnell entwickelte sich das familiĂ€re NachtschwĂ€rmen durch den Zoo am Kaiserberg zum Renner!

RundgĂ€nge durch den Zoo unter fachkundiger FĂŒhrung nach Einbruch der Dunkelheit sollen den Besuchern nicht etwa das FĂŒrchten lehren, sondern Einblick geben in die vie-len AktivitĂ€ten rund um diejenigen Tiere, fĂŒr die DĂ€mmerung und Dunkelheit nicht unbe-dingt Anlass sind, im Schlummerparadies der TrĂ€ume zu versinken. Etwas GĂ€nsehaut ist dabei auch garantiert: vielleicht heulen ja gerade die Wölfe, wenn die Gruppe am Gehe-ge vorbeischleicht?
FĂŒr die Veranstaltungen im Januar sind noch ein paar PlĂ€tze frei. Eine telefonische An-meldung ist dabei unbedingt erforderlich: von Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr unter 02 03/30 55 979.
Preis pro Person (Kinder wie Erwachsene): 13,-- €. Die Veranstaltung ist fĂŒr Kinder ab 6 Jahre geeignet. Treffpunkt ist am Haupteingang an der MĂŒlheimer Straße.
Die Termine im Januar: 07.01.2011 und 21.01.2011

(03.01.2011, 14:01)
Zoo Duisburg:   Schöne Bescherung im RWE - DELFINARIUM

Heilig Abend ist die beste Gelegenheit, die Kinder und den einen Teil des Kegels aus dem Haus zu werfen, damit der andere Teil des Kegels in Ruhe die festlichen Vorbereitungen treffen kann. Was kann es da Schöneres geben, als bei frostigem Wetter dick eingepackt in den Zoo Duisburg zu gehen? Damit die nötige WĂ€rme in den eigenen Körper zurĂŒckfließt, darf der Besuch der Del-fin-VorfĂŒhrung unter transparentem Dach bestimmt nicht fehlen. Umso mehr ist fĂŒr einen mollig-warmen Aufenthalt gesorgt, als im Zuge des Neubaus des Daches in den letzten Jahren eine nagelneue LĂŒftungs- und Heizungsanlage installiert wurde!

DarĂŒber hinaus werden die Heilig-Abend-VorfĂŒhrungen zum einmaligen Event, denn die BĂ€lle, die die Duisburger Delfine gekonnt aus dem Wasserbecken schießen, haben es sozusagen „an sich“. Wer schnell und geschickt genug ist, einen der anfliegenden BĂ€lle zu fangen, kann diese sogleich gegen ein PrĂ€sent eintauschen. So gesehen, ist das fĂŒr die Kinder schon die erste Be-scherung an Heilig Abend!

Kinder bis 13 Jahre haben
am Heilig Abend, Freitag, dem 24. Dezember 2010,
freien Eintritt in den Zoo sowie ins RWE-Delfinarium.
Das RWE-Delfinarium ist wĂ€hrend der VorfĂŒhrungen beheizt.

Die VorfĂŒhrungen finden um 11.30 und 13.00 Uhr statt.

Beide Zoo-Kassen sind geöffnet
(Haupteingang und Tiger-Eingang am Autobahnparkplatz Kaiserberg)

am Heilig Abend, Freitag, dem 24. Dezember 2010, von 9.00 bis 13.00 Uhr und
am ersten Weihnachtstag von 10.00 bis 16.00 Uhr und
am zweiten Weihnachtstag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
am Silvestertag, Freitag, dem 31. Dezember 2010, von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und
an Neujahr, dem 1. Januar 2011, in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr.


(22.12.2010, 14:42)
Zoo Duisburg:   Da macht schenken doppelt Freude:
Weihnachtsaktion der Zoo-Jahreskarte
Wer kennt sie nicht, die vorweihnachtliche Hetze, um pĂŒnktlich am Heiligen Abend die Augen seiner Liebsten mit schönen Geschenken zum GlĂ€nzen zu bringen?

Der Zoo Duisburg hĂ€lt in diesem Jahr ein besonders vielseitiges Angebot fĂŒr all die Kurzentschlossenen bereit, die mit einer Zoo-Jahreskarte tierische Momente fĂŒr das Jahr 2011 verschenken wollen. Denn jede Jahreskarte, die bis zum 31.12.2010 erworben wird, beinhaltet neben einer ErmĂ€ĂŸigung von 10 % auf den regulĂ€ren Preis ein großes Überraschungspaket:

‱ Zoo-Shopping: Alles was Sie in den Monaten Januar, Februar und MĂ€rz 2011 im Zoo-Shop erwerben, erhalten Sie um 10 % vergĂŒnstigt.
‱ Geburtstagsfeier: Kindergeburtstage, die in den Monaten Januar, Februar, November oder Dezember stattfinden, sind fĂŒr Sie um 10 % ermĂ€ĂŸigt.
‱ Freunde-Tage: An jedem ersten Samstag im April, Juni, August und Oktober kann jedes Kind mit Dauerkarte ein weiteres Kind kostenlos mit in den Zoo bringen.
‱ Movie-Tag: Bei Vorlage der Zoo Duisburg-Jahreskarte bekommen Sie 50 % ErmĂ€ĂŸigung auf den Eintrittspreis bei einem Besuch des Movie Park Bottrop (01.04. – 06.11.2011, ausgenommen sind der 29., 30. und 31.10.2011 sowie ermĂ€ĂŸigte Tickets und Tickets aus dem Vorverkauf).

Alle weiteren Neuheiten und Entwicklungen im Zoo Duisburg beobachten Sie am besten selbst live mit Ihrer Jahreskarte im Jahr 2011!

(17.12.2010, 14:39)
Zoo Duisburg:   Exoten kommen mit der Schneepracht problemlos klar
Ganz NRW wartet auf die Schneewalze. So manch einer mag sich fragen, wie exotische Zootiere damit eigentlich zurechtkommen? Sehr gut sogar!
Man sitzt nĂ€mlich allzu leicht dem Irrglauben auf, dass es beispielsweise in Afrika immer heiß sei. Wer in manchen Regionen zu bestimmten Jahreszeiten im leichten Tropenschlafsack schon ĂŒbernachtet hat, der fror erbĂ€rmlich. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind auch in Afrika keine Seltenheit.
Mit einer Schneehaube auf Kopf und RĂŒcken macht das Pinselohrschwein im Zoo Duisburg zwar einen ungewohnten Eindruck auf den Besucher. Wer aber zusieht, wie die Rotten Mitglieder wilde Verfolgungsjagden durch den Schnee abhalten und ihn mit ihren Nasen umpflĂŒgen, der erkennt ausgelassenes Spiel und Wohlbehagen in ihrem Verhalten. Den niedrigen Temperaturen trotzen sie problemlos.
Am Haupteingang um die Ecke finden Zoobesucher tagsĂŒber die Giraffen nicht etwa im Warmhaus wieder, sondern: richtig, auf der Außenanlage. Und wie toll lĂ€sst sich die weiße Pracht mit der ewig langen Giraffenzunge ablecken, einfach schön!
Ob Zebra, Nashorn oder auch Gorilla. Sie erhalten im Winter und bei Schnee ausreichend Auslauf und nutzen diesen auch. Sicher, besondere Vorbereitungen mĂŒssen seitens der Zooverantwortlichen jedes Jahr getroffen werden. Die Physik gibt vor, dass kleine Körper schneller auskĂŒhlen als große. So freuen sich die ErdmĂ€nnchen und Zebramangusten ganz besonders ĂŒber Heizlampen und wohlige UnterstĂ€nde auf der Anlage, die sie nach lĂ€ngeren AusflĂŒgen durch den Schnee jederzeit aufsuchen können, um sich zu wĂ€rmen. Bei den Elefanten hingegen gibt es kritische Körperstellen, die extremer KĂ€lte nicht allzu lange ausgesetzt werden dĂŒrfen, so z.B. die Ohren. Hier holen die Pfleger ihre SchĂŒtzlinge im Ernstfall lieber rechtzeitig in die Stallungen.
Der Schnee kann kommen, die Zoobesucher finden jedenfalls auch in der Winterzeit mitnichten einen leer gefegten Zoo vor, sondern treffen auch viele Exoten in ihren Außenanlagen vor. Wem’s auf dem Rundgang zwischenzeitlich zu kalt wird, der kann sich in den TierhĂ€usern aufwĂ€rmen und diejenigen Zootiere beobachten, die mit dem Schnee nun wirklich „gar nicht können“.

(16.12.2010, 13:40)
Zoo Duisburg:   Weiße Pracht lĂ€sst Tierherzen höher schlagen

Schnee und Eis wohin man blickte, als die Mitarbeiter in den letzten Tagen zum Zoo fuhren! Eine ganz andere Arbeitsroutine setzte da gleich bei der Handwerkerschaft ein, denn ausnahmsweise ging es mal nicht zuerst darum, die Besucherwege mit den Kehrmaschinen sauber zu fegen. Die Schaufeln wurden an Radlader und Traktor angeschraubt, die sich daraufhin ihren Weg durch tonnenweise Neuschnee bahnen und den Zoo ĂŒberhaupt begeh- und befahrbar machen mussten.
Der Schnee regt die GemĂŒter an! Wenn die Tierpfleger morgens die Tiere aus den StĂ€llen holen, erleben sie viele ihrer Pfleglinge beim ausgelassenen Herumtollen im Schnee. FĂŒr manch ein Jungtier ist es ĂŒberhaupt der erste Kontakt mit dem feuchtkalten Etwas.
Auch den Zoologen auf ihrer morgendlichen Runde durch die einzelnen Reviere rangen die verspielten Tiere freudestrahlende Gesichter ab. Einer soll sich sogar zu den Rentieren gesellt und mit ihnen Haken im Schnee geschlagen haben. Was fĂŒr ein Anblick! In halsbrecherischem Tempo fegen die Rene kreuz und quer ĂŒber die Anlage, pflĂŒgen mit ihren Nasen durch den Schnee und lutschen ihn auch genĂŒsslich. Wenn es fĂŒr die afrikanischen Gnus schon den Begriff der Clowns der Savanne aufgrund ihrer manchmal gezeigten wilden, unvermittelten SprĂŒnge gibt, dann heimsen die Rentiere den Titel „Clowns der Taiga“ derzeit zu Recht ein!
Überhaupt sollte man sich einen Zoobesuch unter diesen UmstĂ€nden nicht entgehen und sich von den tiefen Temperaturen nicht abschrecken lassen. Durch die vielen beheizten HĂ€user, darunter auch das RWE-Delfinarium mit jeweils zwei tĂ€glichen VorfĂŒhrungen, bietet der Zoo Duisburg genug Möglichkeiten sich aufzuwĂ€rmen. Draußen erwarten einen kĂ€lteerprobte Tiere wie beispielsweise die Kamele, die in den letzten Monaten ihr Winterfell anlegten und durch gesteigerten Appetit ihre Fett speichernden Höcker kerzengerade prĂ€sentieren. Oder gleich zu Beginn am Haupteingang ein prĂ€chtiges Farbenspiel, wo sich die knallroten Flamingos im Teich gegen ihre schneeweiße Umgebung farblich herrlich absetzen. Die Winterzeit bietet gerade auch fĂŒr ambitionierte Fotografen jede Menge an Motiven!
(09.12.2010, 15:12)
Zoo Duisburg:   Junges Schwarzstorch-Weibchen eingezogen

In den Zoo Duisburg ist kĂŒrzlich ein junges Schwarzstorch-Weibchen eingezogen, das aus dem Wildpark Schwarze Berge kam. Schwarzstörche sind bei der Partnerwahl Ă€ußerst wĂ€hlerisch. Das zuletzt allein lebende MĂ€nnchen hat bereits ersten Sichtkontakt zur neuen Partnerin aufgenommen. Jedoch mĂŒssen die Pfleger bei der bevorstehenden ZusammenfĂŒhrung gut beobachten und notfalls eingreifen, denn allzu schnell kann aus einer vermeintlichen Zuneigung Aggression entstehen. Gut Ding will Weile haben, auch bei den Schwarzstorch’s!

Der Schwarzstorch ist als schwarzer Verwandter des sehr Ă€hnlichen und allseits bekannten Weißstorches zu sehen, den der Zoo Duisburg – auf der Ostseite – ebenfalls hĂ€lt. Im Gegensatz zum Weißstorch hat er aber ein nahezu einheitlich schwarzes Gefieder inklusive eines herrlich grĂŒnlich- und rosafarbenen Schimmers. Lediglich die Körperunterseite ist weiß gefĂ€rbt. Ähnlich wie beim Weißstorch sind die Beine und der Schnabel leuchtend rot gefĂ€rbt. Ebenfalls rot ist die nackte Hautpartie um die dunklen Augen.

Das Verbreitungsgebiet des Schwarzstorches erstreckt sich von Europa und Asien bis nach Afrika. Im Gegensatz zum Weißstorch jedoch, der sich zumeist im offenen GelĂ€nde aufhĂ€lt, bevorzugt der Schwarzstorch bewaldete Regionen. Hier findet man den Schwarzstorch vornehmlich in der NĂ€he von kleinen FlĂŒssen, BĂ€chen und Teichen, in denen er nach geeigneter Nahrung sucht. Vorzugsweise werden Fische erbeutet.

In Zoologischen GĂ€rten findet man Schwarzstörche nicht allzu oft; wenn, dann werden sie in großen Flugvolieren oder auf offenen Anlagen gehalten, gelegentlich in Vergesellschaftung mit anderen Tierarten. Aufgrund von Lebensraumzerstörung gelten Schwarzstörche im Freiland gebietsweise als bedroht.

(18.11.2010, 16:34)
Zoo Duisburg:   Großer Tag fĂŒr Kleinen Panda

Am Samstag, den 13.11.2010, findet erstmalig im Zoo Duisburg – und in vielen Zoos auf der ganzen Welt - der Internationale Tag des Roten Pandas statt. Anlass ist die fortwĂ€hrende und akute Bedrohung dieser Tierart, die auch Kleiner Panda oder KatzenbĂ€r genannt wird und in Regionen des Himalajas zuhause ist. In den BergwĂ€ldern auf einer Höhe zwischen 1.500 und 4.000 m sind es vor allem die Zerstörung des Lebensraumes und die Wilderei, die dem kleinen Vertreter der Raubtiere mit der markanten FĂ€rbung das (Über-)leben schwer machen. Der Bestand der Tiere ist bereits etwa auf erschreckende 10.000 Individuen zusammengeschrumpft. Deshalb haben sich Zoos in aller Welt zusammengeschlossen, um bei dem weltweiten Artenschutz-Event gemeinsam auf die Problematik aufmerksam zu machen und Gelder fĂŒr Schutzprojekte zu sammeln.
Der Zoo Duisburg geht mit gutem Beispiel voran: 25 % aller am 13.11.2010 verkauften Eintrittskarten unterstĂŒtzen auf direktem Wege AktivitĂ€ten zum Schutz der Roten Pandas in Nepal, Indien, Burma und China.
Alle großen und kleinen Interessierten können sich an diesem Tag zwischen 11 und 16 Uhr im Chinesischen Garten des Zoo Duisburg mit Informationen rund um den Roten Panda, seine Bedrohung und das vom Zoo Duisburg unterstĂŒtzte Schutzprojekt eindecken. Kinder haben Gelegenheit, sich spielerisch zum Roter-Panda-SchĂŒtzer ausbilden zu lassen, wĂ€hrend Erwachsene ihren Namen in asiatischer Kalligraphie zu Papier bringen können. Echte Insider-Infos gibt der Tierpfleger beim Keeper-Talk um 11 und 13 Uhr preis.
Bis 16 Uhr haben Kinder die Gelegenheit, fĂŒr den Roten Panda kreativ zu werden: Bilder, Gedichte und Geschichten können im China-Garten fĂŒr einen Wettbewerb angefertigt werden. Bei Abgabe des Werkes erhĂ€lt jeder kleine Teilnehmer als Dankeschön einen Kinder-Eintrittsgutschein fĂŒr einen weiteren Zoobesuch inkl. RWE-Delfinarium. Als Preise winken u.a. ein Kindergeburtstag und eine Familien-Nachtsafari im Zoo Duisburg. Die Gewinner werden in der Folgewoche benachrichtigt.
Spenden fĂŒr das Projekt im Himalaja sind herzlich willkommen, damit man den Roten Panda auch zukĂŒnftig in freier Wildbahn und nicht allein in Zoologischen GĂ€rten beobachten kann!

(11.11.2010, 15:30)
Zoo Duisburg:   Mit RĂŒsselnase voll ins Leben

Mit herabhĂ€ngender RĂŒsselnase und im helldunkel gescheckten Jugendkleid wĂ€rmt sich neuerdings ein 2 Wochen alter, mĂ€nnlicher Flachlandtapir im Zoo Duisburg an seiner Mutter. Oft als „Schwein in Stromlinienform“ verkannt, handelt es sich bei den Flachlandtapiren um sĂŒdamerikanische Bewohner des tropischen Regenwaldes und Buschlandes, die verwandtschaftlich den Pferden und Nashörnern am nĂ€chsten stehen. Mit einem Körpergewicht von bis zu 250 kg stellen sie die grĂ¶ĂŸten Vertreter der sĂŒdamerikanischen Fauna dar.
Die 9jĂ€hrige Mutter BOWASI gebar komplikationslos ihr bereits sechstes Jungtier. Neugeborene wiegen schon einige Kilogramm, sind seh- und lauftĂŒchtig; es vergehen meist keine 20 Minuten, bis das Kleine steht! MĂŒtter legen sich zum SĂ€ugen auf die Seite und heben ihr oberes Hinterbein an, damit der Nachwuchs ungehinderten Zugang zur Milchbar hat. Bereits eine Stunde nach der Geburt „hĂ€ngt“ dieser sich an die Zitze, fĂŒr bis zu 15 Minuten. Um vor Raubfeinden wie Puma, Jaguar und sogar Anakonda geschĂŒtzt zu sein, tragen Tapirjunge ein perfekt zur Tarnung im Dickicht geeignetes Fellkleid aus hellbraunen bis weißen LĂ€ngsstreifen, die zu Flecken, Kringeln und Stricheln aufgelöst sein können. Einige Monate wird das Jungtier diese Zeichnung noch behalten, bis es sich schließlich umfĂ€rbt und sich das „Erwachsenen-Kleid“ zeigt: seriös einheitlich braun.
In den ersten 10 Tagen ihres Lebens sind Tapirjunge Ablieger und folgen erst danach ihrer Mutter. Mittlerweile darf das Jungtier seine Mutter stundenweise schon auf die SĂŒdamerika-Anlage des Zoo Duisburg begleiten, um sich mit dem Gehege vertraut zu machen. Behutsam mĂŒssen die Pfleger demnĂ€chst auch bei der Zusammengewöhnung aller Bewohner der Anlage vorgehen, denn neben den Tapiren nennen auch noch Wasserschweine sowie Große AmeisenbĂ€ren das Außengehege ihr Eigen.

(21.10.2010, 11:18)
Zoo Duisburg:   Zebramangusten versĂŒĂŸen Wartezeit

Die VorfĂŒhrungen im RWE-Delfinarium sind bei den Besuchern heiß begehrt..
Gerade in der Ferienzeit tummeln sich Heerscharen vor dem Haupteingang, um nach dem Einlass die besten PlĂ€tze zu ergattern. Die auf der gegenĂŒberliegenden großen Freianlage wuselnden sechs Zebramangusten machen das Warten allerdings Ă€ußerst kurzweilig, denn hier ist viel Action geboten!
Die ursprĂŒnglich in den trockenen Gebieten Afrikas sĂŒdlich der Sahara beheimateten Schleichkatzen fallen Ă€ußerlich durch die deutlich abgesetzten dunkelbraunen Querstreifen auf dem RĂŒcken auf, sind ansonsten aber einheitlich graubraun gefĂ€rbt. Sie leben gesellig in kleinen VerbĂ€nden, die bis zu 50 Tiere umfassen können. Die aus Tieren aus den Zoos Dresden und Salzburg zusammengestellte Gruppe kann also noch deutlich anwachsen!
Kenner wissen um die Eigenart der flinken RÀuber, hartschalige Beute, wie z.B. Vogeleier, mit den Vorderpfoten zu ergreifen und unter dem Körper hindurch gegen einen Stein oder den harten Boden zu schleudern.
WĂ€hrend der Nahrungssuche bleiben die einzelnen Tiere im Übrigen miteinander in StimmfĂŒhlung. Sobald ein Raubfeind erspĂ€ht wird, warnen die Tiere mit hohen Trillerlauten und flĂŒchten in die nĂ€chst gelegenen Erdbauten. Im offenen GelĂ€nde ohne Deckung schließen sich die Tiere bei einem Feindangriff dicht zusammen und erwecken so den Eindruck eines einzigen großen Tieres. Letztere Verhaltensweise ist auf der Freianlage im Zoo Duisburg nicht zu beobachten, denn die vielen Pflanzungen, BĂŒsche und selbst gegrabenen Bauten und GĂ€nge erlauben genug Deckung und Versteckmöglichkeiten.
(15.10.2010, 10:24)
Zoo Duisburg:   Spinnen und Schlangen in der Zentralbibliothek

Die Stadtbibliothek Duisburg und der Zoo Duisburg laden zu einem
Ferienspaß der besonderen Art ein. Von Montag, 11. Oktober bis Samstag,
16. Oktober wird sich der Zoo unter dem Thema "Natur- und Artenschutz" in
der Zentralbibliothek an der DĂŒsseldorfer Straße prĂ€sentieren.
Montag bis Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr und Samstag von 12:00 bis 16:00
Uhr werden Mitarbeiter des Zoos ein Programm rund um das mitgebrachte
Artenschutzmobil anbieten. Unter anderem werden neben ganz besonderen
AusstellungsstĂŒcken auch lebende Tiere, wie Schlangen und Spinnen,
gezeigt. Die Nachmittage versprechen ein Erlebnis fĂŒr die ganze Familie.
Zum Abschluss wird am Samstag um 14:00 Uhr auch der Direktor des Zoo
Duisburg, Dipl.-Biol. Achim Winkler, in der Zentralbibliothek sein und
Geschichten rund um den Zoo und seine Tiere vorlesen. Ein großer Spaß fĂŒr
Kinder, Eltern, und Großeltern!
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswoche ist frei.
Zu jedem in der Ferienwoche verkauften Kinderausweis der Stadtbibliothek
spendet der Zoo eine kostenlose Eintrittskarte fĂŒr den Zoobesuch.
(12.10.2010, 09:38)
Zoo Duisburg:   Vorverkauf fĂŒr Halloween-Party im Zoo startet

Wie in den vergangenen Jahren begrĂŒĂŸt der Zoo Duisburg auch in diesem
Jahr die dunklere Jahreszeit mit einer schaurig-schönen Halloweenparty.
PĂŒnktlich um 17.00 Uhr öffnen sich am 31.10.10 die Zoo-Pforten fĂŒr
neugierige Besucher, die gerne auch in Grusel-Verkleidung erscheinen
dĂŒrfen, um den Zoo einmal ganz anders zu erleben.

Bis 22.00 Uhr (Kassenschluss 20.00 Uhr) können Groß und Klein in
herbstlichem Dunkel und schaurigem Nebel u.a. beleuchtete Tiergehege,
einen Grusel-Tastpfad, eine Kinder-Disco sowie das Harry-Potter-Haus
besuchen.

Ab Mittwoch, 06. Oktober 2010, sind Eintrittskarten zu € 11,00 fĂŒr
Erwachsene und € 5,50 fĂŒr Kinder erhĂ€ltlich:
‱ im Vorverkauf an den Zookassen bis zum 31.10. um 16.00 Uhr
‱ telefonisch von Mo-Fr unter 02 03/30 55 90 von 9.00-15.00 Uhr
(nur bis zum 22.10.)
‱ an der Abendkasse von 17.00 bis 20.00 Uhr.

Karten können nicht zurĂŒckgelegt oder reserviert werden und gelten ab
17.00 Uhr.

FĂŒr einen vorherigen Zoobesuch mĂŒssen Tageskarten gelöst werden, die
nicht fĂŒr die Abendveranstaltung gelten.

Der Zoo schließt an dem Tag ausnahmsweise um 16.00 Uhr.

Wichtig: Da es sich um eine Sonderveranstaltung handelt gelten nicht:
ErmĂ€ĂŸigungen jeder Art wie Jahreskarte, Vereinsmitgliedschaft,
RuhrtopCard, normale Vorverkaufskarten, Familienkarte, ADAC, CityPower,
Ikea Family Card usw.

(06.10.2010, 11:55)
Zoo Duisburg:   Die Koalahaltung im Zoo Duisburg ist und bleibt einmalig. Auch der jĂŒngste Spross,
Koala-Jungmann THALERA, der vor 9 Monaten geboren wurde, entwickelt sich prĂ€chtig. Seinen Namen, der in der Sprache der australischen Ureinwohner fĂŒr „Kraft“ und
„StĂ€rke“ steht, erhielt er vor wenigen Wochen von der MinisterpĂ€sidentin des Landes NRW, Hannelore Kraft, höchstpersönlich. Dass der Name gut gewĂ€hlt ist, beweist der kleine Mann immer wieder aufs Neue, auch wenn er wie seine Artgenossen nach den
„Anstrengungen“ des Fressens in einen Dösezustand fĂ€llt und den ganzen Tag mehr oder weniger verschlĂ€ft.
Der kleine THALERA ist ganztÀgig im Air Berlin Koalahaus des Zoos zu sehen, meist in direkter NÀhe zu seiner Mutter GOONDERRAH, bei der er hin und wieder im Beutel trinkt, um daraufhin dem staunenden Publikum sein kleines MilchschnÀuzchen zu
prÀsentieren.

(23.09.2010, 12:53)
Zoo Duisburg:   „Ich sehe was, was Du nicht siehst“
- Wissen Menschenaffen was andere sehen oder nicht sehen? -

Derzeit untersuchen Forscher der Arbeitsgruppe ROSI (Evolutionary Roots Of Human Social Interaction) – die an das Max-Planck-Institut fĂŒr EvolutionĂ€re Anthropologie in Leipzig angegliedert ist – mit Hilfe der Gorillas im Zoo Duisburg die Frage, was diese von den psychologischen Prozessen ihres GegenĂŒbers verstehen.
Die psychologischen Prozesse anderer zu interpretieren und in eigene Entscheidungen einzubeziehen, ist fĂŒr Menschen ein fester Bestandteil des Alltags. Im Umgang miteinander interpretieren wir stĂ€ndig, was andere z.B. sehen oder nicht sehen können bzw. was andere in der Vergangenheit gesehen haben.
Die Wissenschaftler stellen nun die Frage, ob Menschenaffen ein Ă€hnliches VerstĂ€ndnis von anderen besitzen wie Menschen. Dazu stellen sie den Duisburger Gorillas MAPEMA, SA-FIRI, VIZURI und MOMO eine Aufgabe, in der es darum geht, Futter zu finden. Um die Aufgabe lösen zu können, mĂŒssen die Tiere aufpassen, wer von ihnen was gesehen hat. Dabei erhĂ€lt ein Tier jeweils einen Wissensvorsprung, denn es hat etwas gesehen, was sein GegenĂŒber nicht gesehen hat. Nur wenn die Tiere erkennen, dass sie diesen Wissensvor-sprung haben, können sie ihren Vorteil nutzen – und somit mehr Futter bekommen als ihr GegenĂŒber.
Die Wissenschaftler zeigten sich von Beginn an begeistert von der Lernwilligkeit der Duisburger Gorillas. Die Jungtiere KIBURI und UZURI wollen allerdings nicht so ganz anerkennen, dass „nur“ mit den Großen gearbeitet wird und treiben allerlei Schabernack.
(21.09.2010, 11:55)
Zoo Duisburg:   Happy birthday, DONNA!

Delfinweibchen feiert 3. Geburtstag im RWE-Delfinarium


Es herrscht ausgelassene Feierstimmung bei den Pflegern im RWE-Delfinarium des Zoo Duisburg! Delfinweibchen DONNA feiert morgen bereits seinen 3. Geburtstag zusammen mit dem Rest der Familie.
Das Jahr 2007 war ein Hammerjahr, denn im RWE-Delfinarium kamen mit DONNA und der gerade einmal 6 Wochen jĂŒngeren DOLLY zwei kerngesunde Delfine auf die Welt. Mit DOLLY wurde sogar der erste Delfin 2. Generation geboren, denn Mutter DELPHI ist selbst waschechte Duisburgerin. In der Delfinhaltung in Deutschland war das eine einmalige Sen-sation!
Allen Unkenrufen der Delfinkritiker zum Trotz, haben sich die beiden Jungtiere krĂ€ftig entwi-ckelt und erfreuen sich bester Gesundheit. Sie verstehen sich prĂ€chtig darauf, die tĂ€glichen VorfĂŒhrungen auf ihre eigene Art und Weise mitzugestalten, treiben allerlei Schabernack und halten ihre Artgenossen in Atem. FĂŒr die Pfleger ist es eine schöne Belohnung zu sehen, wie interessiert die beiden Jungdelfine beim Training sind und den erwachsenen Delfinen nach-eifern.

(16.09.2010, 11:16)
Michael Mettler:   Schließe mich den Bedenken an. Zwar gelten alle vier mittlerweile als eigene Arten, aber von einer Vermischung abhalten wĂŒrde sie diese rein theoretische Abgrenzung wohl nicht unbedingt. Wenn es drum ginge, ein möglichst buntes Bild zu bieten, hĂ€tten Schwarzköpfchen als vielfarbigste Vertreter eigentlich gereicht...
(13.09.2010, 13:24)
Ronny:   Finde es auch sehr schade, dass man nicht nur eine Form genommen. Oder mehrere Arten in verscheiden Anlagen.

Einige Zoos und Tierparks haben mittlerweile sich auf eine Art beschrÀnkt.
(13.09.2010, 12:51)
Gudrun Bardowicks:   Ich bin gespannt, ob es nicht zu Hybriden zwischen den verschiedenen Formen der Unzertrennlichen kommt, wenn diese geschlechtsreif sind. Soweit ich weiß, sind Unterartbastarde bei ihnen gar nicht so selten und werden von vielen VogelzĂŒchtern sogar absichtlich herbeigefĂŒhrt, um neue Farbvariationen und Zuchtformen zu erhalten.
(13.09.2010, 11:38)
Zoo Duisburg:   Afrikanische Kleinpapageien – Ein Leben in der Gruppe

Wer in diesen Tagen vor der großen Vogelvoliere am „Afrikanum“ (Gemeinschaftsanlagen fĂŒr Nashörner/Zebras und Watussirinder/Pinselohrschweine) im Zoo Duisburg steht, der versteht unter UmstĂ€nden sein eigenes Wort nicht mehr: die GerĂ€uschkulisse rĂŒhrt von einem Schwarm an afrikanischen Kleinpapageien her, der kĂŒrzlich einzog: den Unzertrennlichen (sie bleiben nach Eintritt der Geschlechtsreife ein Leben lang mit dem gleichen Partner zusammen!). Sie hören auf so blumige Namen wie Pfirsich-, Ruß-, Schwarz- und Erdbeerköpfchen und wer sich besagte Körperpartie ansieht, weiß wie die faustgroßen Vögel zu ihren Bezeichnungen gekommen sind.
Die Voliere zeigt gezielt diese Arten, denn sie gehören einem bestimmten Artenkomplex an. Allen gemeinsam sind die unbefiederten weißen Augenringe! Die vier Arten bewohnen in Ostafrika Steppen und Savannen. In erster Linie ernĂ€hren sie sich von Grassamen, KrĂ€utern, BlĂŒten, Knospen und FrĂŒchten, jedoch werden auch Insekten verzehrt.
Eine besondere Anpassung an den kargen Lebensraum mit oftmals nur spÀrlichem Baumbestand stellt das Brutverhalten der Unzertrennlichen dar. Sie benötigen bevorzugt Baumhöhlen als Nistplatz, die oftmals Mangelware sind. Alternativ bauen sie aus kleinen Zweigen, GrÀsern oder Federn eigene Brutkobel.
Die Unzertrennlichen sind im Zoo Duisburg mit je einem Paar afrikanischer Grau- und Kongopapageien vergesellschaftet. Alle zusammen sorgen wahrlich fĂŒr eine weithin hörbare „Papageien-Euphonie“ am Afrikanum.

(13.09.2010, 08:37)
Zoo Duisburg:   Namenswettbewerb fĂŒr Seehundnachwuchs im Zoo Duisburg

Der Seehundnachwuchs im Zoo Duisburg hat nun einen Namen: BENNO.
AnlĂ€sslich der Geburt des kleinen Seehundjungens ĂŒbernahm IKEA Duisburg im August die Patenschaft fĂŒr das Tier. Gemeinsam mit dem Zoo Duisburg hatte IKEA Duisburg alle IKEA FAMILY Mitglieder aufgerufen, sich am Namenswettbewerb zu beteiligen.

Nun wurde aus allen eingegangenen VorschlĂ€gen der Name BENNO ausgewĂ€hlt. Dieser passt nicht nur hervorragend zu dem kleinen Seehund, sondern auch zu dem bestehenden Patentier von IKEA im Duisburger Zoo, dem Seehund BILLY. Diesen unterstĂŒtzt IKEA Duis-burg seit der Eröffnung im Jahr 2005 und trĂ€gt die Futterkosten in Höhe von jĂ€hrlich 1.000 Euro.

Gewinnerin des Namenswettbewerbs ist Sandra K. aus Dinslaken. Sie und ihre Familie freu-en sich ĂŒber eine Jahreskarte fĂŒr den Zoo Duisburg und eine IKEA Geschenkkarte im Wert von 100 Euro. Zudem wird sie der feierlichen Seehundtaufe beiwohnen, die im Beisein von Zoodirektor Achim Winkler, Einrichtungshauschefin Nicole Peper und dem Beauftragten fĂŒr Tierpatenschaften, Thilo Heckermann, am 8. September 2010 um 15.00 Uhr am Seehund-becken stattfinden wird.

(07.09.2010, 11:43)
Zoo Duisburg:   Jungvögel bei den Rötelpelikanen

Wohl kaum eine andere Vogelgruppe dĂŒrfte auch nicht fachkundigen Tierfreunden so be-kannt sein wie die der Pelikane. Von den insgesamt 7 Arten dieser RuderfĂŒĂŸer leben alle gesellig ebenso wie sĂ€mtliche Formen erkennbar sind an ihren stark dehnbaren HautsĂ€cken (KehlsĂ€cken) zwischen den UnterschnabelĂ€sten; der Oberschnabel dient dabei als Deckel beim Pressen und Abschlucken der Futterfische.
So unkompliziert die Haltung und Pflege der meisten Pelikanarten in Zoologischen GĂ€rten ist, so extrem schwierig bleibt deren Zucht. Mehrfach hatte es in der Gruppe der Duisburger Rötelpelikane Balz und versuchten Nestbau gegeben, aber erst vor drei Jahren platzte so-zusagen der Knoten und die allerersten Jungvögel am Kaiserberg waren geschlĂŒpft! Zu-nĂ€chst zeigen sich die SchlĂŒpflinge nackt, nach rund 10 Tagen erst sprießt den Rötelpelika-nen ein schneeweißes Dunenkleid, das fĂŒr weitere 3 Monate den Jungvogel warmhalten wird.
In diesem Dunenkleid prĂ€sentieren sich gerade Nachwuchs Nr. 8 bis 10 den Zoobesu-chern. Mitten auf der kleinen Insel des Flamingoteiches (hinter dem Haupteingang) hocken derzeit sĂ€mtliche Altvögel um die fußballgroßen Sprösslinge herum.
Wenn auch Rötelpelikane in ihrer Heimat - Afrika sĂŒdlich der Sahara - weder selten noch als GĂ€ste in Zoos ungewöhnlich sind, so bleibt doch die Zucht dieser stattlichen Vögel ein ech-tes Problem. Umso erfreulicher ist es, dass die Zucht im Zoo Duisburg in den letzten Jahren nicht nur geglĂŒckt ist, sondern auch alle Anzeichen fĂŒr ihre Dauerhaftigkeit sprechen.

(02.09.2010, 16:37)
Zoo Duisburg:   MinisterprĂ€sidentin Hannelore Kraft tauft Koala-Nachwuchs

Im Zoo Duisburg stellte sich gestern hoher Besuch ein: die MinisterprĂ€sidentin des Landes NRW, Hannelore Kraft, taufte den 8 Monate alten Koala-Nachwuchs im Air Berlin Koalahaus auf den Namen „Thalera“. In der Sprache der australischen Ureinwohner, der Aborigines, steht der Begriff fĂŒr „Kraft“ und „StĂ€rke“.
Hannelore Kraft, die den Zoo Duisburg schon als Kind immer gerne besucht hat, war vom plĂŒschigen Beuteltier begeistert. Das Koala-MĂ€nnchen brachte bei der WĂ€gung schon ordentliche 1730 g auf die Waage. Kraft wechselte kurzerhand ihren Anorak gegen eine robuste Zoojacke und durfte den Kleinen selbst tragen.
Von Zoodirektor Achim Winkler erhielt sie eine Taufpaten-Urkunde, das Buch zum 75jĂ€hrigen ZoojubilĂ€um mit Widmung sowie eine Jahreskarte fĂŒr den Zoo. Kraft war von allem so angetan, dass sie im Rahmen ihres alljĂ€hrlichen „Tatkraft-Tags“ einen Tag als Tierpflegerin im Zoo Duisburg mithelfen wird.
(Foto: Zoo Duisburg, Kuster/www.zoo-foto.de)
(27.08.2010, 15:00)
Zoo Duisburg:   Großer Artenschutztag im Zoo Duisburg
WeltgrĂ¶ĂŸte Tigertatze wird gebastelt

Am Sonntag, 29.08., startet der Zoo Duisburg seinen alljĂ€hrlichen Großen Artenschutztag. GanztĂ€gig werden an mehreren StĂ€nden Spezialisten, Zoll- und BundesĂ€mter sowie diverse Naturschutzorganisationen Informationen zu den brennenden Problemen des Artenschutzes geben. Gerade der Zoo Duisburg nimmt wesentlich am Artenschutz teil, da er nicht weniger als fĂŒnf Zuchtprogramme fĂŒr teils hoch bedrohte Tierarten wie Fossa, Pinselohrschwein, BĂ€renstummelaffe, Koala und Nacktnasenwombat international koordiniert.
Unter den Blicken echter Sibirischer Tiger (im Bereich der Tigerkasse am RWE-Delfinarium) basteln engagierte Kids am selben Tag ab 15 Uhr die grĂ¶ĂŸte und bunteste Tigertatze der Welt. Im Rahmen der Aktion „Deine Tatze fĂŒr den Tiger“ vom WWF-Kinderclub Young Panda hatten junge NaturschĂŒtzer aus ganz Deutschland bunte Tigertatzen gestaltet und eingesandt. Mehr als 2.500 kleine Kunstwerke sind bereits eingegangen und sollen beim Tigerfest im Zoo Duisburg zu einem 100 Quadratmeter großen Mosaik zusammen geklebt werden. Reicht es fĂŒr einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde???
Die jungen Tiger-Fans wollen mit der Riesentatze ein Zeichen fĂŒr die letzten 3.200 Tiger in freier Wildbahn setzen. Alle Besucher des Tigerfestes erwartet ein buntes Rahmenprogramm: Von einer Tiger-Schminkaktion ĂŒber eine Zoo-Ralley bis zu einem Tiger-Quiz. Und natĂŒrlich gibt es echte Sibirische Tiger zu bewundern!

Die Aktion „Tigertatze“ findet bei Regenwetter im Indoor-Spielepark Pippolino, Masurenallee 21, Duisburg-Wedau, statt. NĂ€here Infos unter www.young-panda.de.
(27.08.2010, 11:58)
Zoo Duisburg:   Chinesische Muntjaks: Nachwuchs bei den Mini-Hirschen

Wer die knapp kniehohen Chinesischen Muntjaks im dichten Dschungel entdecken will, wird in deren ost- und sĂŒdostasiatischer Heimat wenig Erfolg haben; eher verraten sich die rehbraunen Zwerghirsche durch ihr lautes „Bellen“, das GroßwildjĂ€ger frĂŒherer Zeiten zu nutzen wussten, weil die scheuen EinzelgĂ€nger auf diese Weise die Gegenwart von Tiger, Elefant oder RiesenbĂŒffel verraten konnten. Im Zoo Duisburg dagegen hat man eher Gelegenheit, die agilen Mini-Hirsche ausgiebig zu beobachten.
Vor drei Jahren begann der Zoo Duisburg deren Haltung sowohl auf den Anlagen fĂŒr Kleine Pandas als auch fĂŒr Saruskraniche. Beide Gemeinschaftshaltungen haben sich problemlos etabliert und sogar noch im selben Jahr Nachwuchs verzeichnen können.
Seit kurzem flitzen erneut zwei Hirschjungtiere mit ihren MĂŒttern ĂŒber die Anlage bei den Kleinen Pandas. Bald werden die Pfleger wissen, welches Geschlecht die Kleinen haben. Ist ein MĂ€nnchen dabei, darf es sich im ausgewachsenen Zustand ĂŒber ein in Relation zur KörpergrĂ¶ĂŸe auffallend hochwĂŒchsiges Geweih freuen, wobei die eigentlichen Geweihstangen zwar kurz, die sie tragenden Rosenstöcke dagegen ĂŒberlang den VorderschĂ€del zieren.
Um Kuscheltiere handelt es sich bei den durchaus recht wehrhaften Zwerghirschen ganz und gar nicht. In Zoologischen GĂ€rten werden Muntjaks vom Tierpflegepersonal mit Vorsicht behandelt; nicht wegen ihrer spitzen Geweihe, sondern der verlĂ€ngerten EckzĂ€hne im Oberkiefer wegen, die wie scharfe Hauer erhebliche Verletzungen zufĂŒgen können. Insofern stehen sich Mini-Hirsche und Kleine Pandas auf ihren Anlagen grundsĂ€tzlich mit gebĂŒhrendem Respekt gegenĂŒber.
(20.08.2010, 08:47)
Zoo Duisburg:   Erneut Jungtiere bei den seltenen Riesenottern
Erste AusflĂŒge auf die Außenanlage

Zum Jahresausklang 2009 feierte der Zoo Duisburg eine seiner grĂ¶ĂŸten zoologischen Sensationen: das in die grundlegend modernisierte Anlage eingezogene Riesenotter-Paar MALDITO und AMANA bescherte dem Zoo am Kaiserberg den lange ersehnten, ĂŒberhaupt ersten Nachwuchs bei dieser im sĂŒdamerikanischen Lebensraum hoch bedrohten und selten in Zoos anzutreffenden Marderart! Ein Weibchen wurde geboren, das sich seither bestens entwickelt. Ein Name wird derzeit im Rahmen eines Wettbewerbs bei der GEBAG gesucht, die vor Kurzem die Patenschaft fĂŒr das Riesenotterweibchen ĂŒbernommen hat.

Ende Mai dieses Jahres jubelte die Zoomannschaft erneut, denn die Pfleger staunten nicht schlecht, als schon der nĂ€chste Wurf verzeichnet werden konnte: nicht weniger als drei gesunde Jungtiere lagen in der Wurfbox! Die Zooverantwortlichen konnten in der Folgezeit begeistert mit ansehen, wie sich von Beginn an auch das Jungweibchen um die Kleinen kĂŒmmerte.

Sich kĂŒmmern heißt bei Familie Riesenotter jedoch nicht zwangslĂ€ufig fĂŒrsorglich zu sein. Es geht hier eher Ă€ußerst ruppig zu! Das Lernen auf „riesenotterisch“, beispielsweise Schwimmen und Tauchen, sieht so aus, dass die erwachsenen Tiere die Jungtiere im Nacken packen und damit auf die Außenanlage flitzen, um diese sogleich mit einem Hechtsprung regelrecht zu versenken. FĂŒr Zartbesaitete ist das nichts! Die Kleinen kommen wieder an die WasseroberflĂ€che, schnappen nach Luft und ihre Eltern sowie das Ă€ltere Geschwister haben nichts Besseres zu tun, als sie mit ihrer riesigen Pfote unter Wasser zu drĂŒcken. Wer aber genau hinsieht wird erkennen, wie gewandt die Jungtiere unter Wasser schon navigieren können und sich mit ihren SchwimmhĂ€uten durch das nasse Element pflĂŒgen. Genau SO lernt ein Riesenotter! Diese faszinierenden Beobachtungen können die Zoobesucher nun seit ein paar Tagen ĂŒber große Sichtscheiben an der Außenanlage selbst machen!

Die BestĂ€nde der sĂŒdamerikanischen Riesenotter leiden dramatisch unter der fortschreitenden Abholzung der TropenwĂ€lder und der Verschmutzung der FlĂŒsse. Weniger als 3000 Exemplare soll es noch geben. Umso wichtiger ist die Erhaltungszucht in Menschenobhut. Als einer der ganz wenigen Zoos in Europa trĂ€gt der Zoo Duisburg durch seine Zuchterfolge bei dieser Tierart innerhalb kĂŒrzester Zeit wesentlich dazu bei, die Art vor dem Aussterben zu bewahren.
(13.08.2010, 11:30)
Zoo Duisburg:   7 Jungvögel bei den Roten Sichlern

Besucher des Zoo Duisburg treffen beim Betreten der begehbaren Volieren in der Fasanerie sogleich auf feuerrote Vögel: die Roten Sichler oder auch Scharlachsichler.
Wie oft haben Kinder ihre Eltern schon danach gefragt, was die etwa 70 cm großen, zu den farbenprĂ€chtigsten Vertretern der Ibisvögel gehörenden Vögel so knallrot macht! Nicht nur das Gefieder, sogar die Beine und die Gesichtshaut sind rot gefĂ€rbt. Die Lösung liegt quasi im Schnabel. Die sĂŒdamerikanischen Vögel gehen in großen Gruppen gemeinsam auf Nahrungssuche und stochern Insekten, Weichtiere, Krabben und Fische mit ihrem langen, sichelförmig abwĂ€rts gebogenen Schnabel (Name!) aus dem weichen Boden der Sumpfgebiete. Der in den Kleinkrebsen enthaltene Farbstoff lagert sich in den Federn ab. Deshalb nimmt man in der Zootierhaltung darauf RĂŒcksicht und verfĂŒttert neben Garnelenschrot, geriebenen Möhren, kleinen Fischen und durchgedrehtem Hackfleisch auch eine geringe Menge einer Carotinoid-, also Farbstoffmischung.
Auf die natĂŒrlichste und daher schönste Art und Weise können Besucher nun miterleben, dass die Roten Sichler mitnichten schon als knallroter Farbfleck auf die Welt kommen. Denn die sieben, in den letzten Wochen geschlĂŒpften Jungtiere tragen erst ein dunkelbraunes Gefieder, das dann im ersten Lebensjahr allmĂ€hlich umfĂ€rbt. Die Sichler-Eltern hatten sich Wochen vorher mĂ€chtig ins Zeug gelegt und ihre Nester in erhöhter Position gebaut. (Sexueller?!) Schwung in die Gruppe kam, als der Bestand im letzten Jahr um fĂŒnf weitere Tiere aus dem Nachbarszoo Dortmund erweitert wurde und die Roten Sichler am Kaiserberg erstmals zĂŒchteten.

Foto: Zoo Duisburg, Kuster/www.zoo-foto.de
(30.07.2010, 11:51)
Zoo Duisburg:   15. Internationaler Koala-Tag im ZOO DUISBURG
airberlin sponsert zahlreiche Gewinne

AlljĂ€hrlich zum Ausklang des Monats Juli wird weltweit der „Save-The-Koala-Day“, der Tag zur Rettung des Koala ausgerufen. Der Anlass ist ebenso bekannt wie traurig: Die FreilandbestĂ€nde der putzigen Kletterbeutler haben bedrohlich niedrige Zahlen erreicht, weil ihr Hauptfeind – der Mensch – den Lebensraum ihrer Heimat Australien immer nachhaltiger einschrĂ€nkt. DarĂŒber hinaus sind einzelne Populationen durch Buschfeuer und/oder bakterielle Seuchen in ihrem Bestand bedroht, weshalb diese plĂŒschfelligen Beuteltiere an zahlreichen Orten des FĂŒnften Kontinentes bereits vor der Ausrottung stehen.
Um den Erhalt der Koalas bemĂŒht sich die Australian Koala Foundation (AKF), die mit gezielten Informationen die Bevölkerung auf die bedrohliche Lage dieser Baumbeutler aufmerksam macht. In Verhandlungen mit Regierungen und Landbesitzern versuchen die TierschĂŒtzer vor Ort geeignete LebensrĂ€ume zu sichern, aufzukaufen oder ggf. aufzuforsten. Daneben unterstĂŒtzt die AKF die Zucht von Koalas in Zoos und Schutzgebieten und organisiert bzw. finanziert Forschungsprojekte. Solche AktivitĂ€ten verschlingen Unsummen an Geld, die ausschließlich ĂŒber Spenden aufgebracht werden mĂŒssen.
Der Zoo Duisburg beteiligt sich als einer der weltweit fĂŒhrenden ZuchtstĂ€tten von Koalas an diesen Aufgaben und lĂ€dt deshalb auch in diesem Jahr zum Internationalen Koala-Tag in den Zoo Duisburg. SĂ€mtliche AktivitĂ€ten rund um den Koala-Tag in Duisburg finden am Koala-Haus des Zoos statt. Informationstafeln berichten ĂŒber den Stand des Koalaschutzes sowie ĂŒber die Haltung und Zucht der Beuteltiere in Zoos und in ausgewiesenen Schutzgebieten. An einem Verkaufsstand gibt es Werbeartikel der Australian Koala Foundation. Tiergesichterschminken wird ebenso angeboten wie ein Malstand, an dem Kinder ihre kleinen Kunstwerke unter dem Motto „Wir retten die Koalas“ zum Besten geben können.
SelbstverstĂ€ndlich hĂ€lt sich Duisburgs Koala-Maskottchen DINKI-DI den ganzen Tag ĂŒber in der NĂ€he seiner leibhaftigen Artgenossen auf. Gleich gegenĂŒber dem Koalahaus spielt eine original Didgeridoo-Band und in den Pausen gibt es zu jeder festen Stunde Keeper-Talks, bei denen die Koalapfleger interessierten Besuchern alles Wissenswerte ĂŒber die Koalas vermitteln können. Wer seinen Koala aus PapierblĂ€ttern nach altjapanischer Origami-Manier falten möchte, kann diesen unter Anleitung anfertigen und mit nach Hause nehmen. NatĂŒrlich ist auch fĂŒr das leibliche Wohl der Besucher gesorgt: der Betreiber des Restaurants „Zooterrassen“, die Fa. HERO, verkauft Kuchen und Teilchen gegen eine Spende fĂŒr die Koalas.
DINKI-DI höchstpersönlich wird um 15.00 Uhr eine Verlosung mit anschließender Ermittlung der Gewinner eines Koala-Quiz’ durchfĂŒhren.
airberlin, die soeben den fruchtbaren Kooperationsvertrag mit dem Zoo Duisburg verlĂ€ngert hat, lĂ€sst es sich nicht nehmen, hier mit einer Vielzahl toller Geschenke aufzuwarten: als Hauptpreis winkt ein Flug nach Berlin fĂŒr 2 Personen ab DĂŒsseldorf! DarĂŒber hinaus erhalten die Gewinner Flugzeugmodelle, aufblasbare Flieger, Jojos, Kinderkappen und WasserbĂ€lle. Wer beim Quiz kein GlĂŒck haben sollte, geht dennoch nicht leer aus. airberlin wird großzĂŒgig give-aways wie Luftballons, Bonbons und Papierfahnen verteilen.

Alle Gewinne, alle Reinerlöse, alle Spenden dienen ausnahmslos dem guten Zweck: Gelder zur Rettung der in ihrer australischen Heimat bedrohten Koalas zu sammeln.

Save-The-Koala-Day
am Sonntag, dem 25. Juli 2010
in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr

(23.07.2010, 09:39)
Michael Mettler:   @Ronny: Schau mal in den "Wölfe"-Thread, da hatte ich meiner Erinnerung nach die Abstammung der beiden fĂŒr Duisburg und Wuppertal importierten FĂ€hen vor einiger Zeit zu rekonstruieren versucht. Angeblich sind es hudsonicus, aber diese Unterart wird heute nicht mehr allgemein als valide betrachtet.
(21.07.2010, 13:48)
Ronny:   Könnte damit einer der Wölfe eine "echter" C.l.arctos sein?
(21.07.2010, 12:46)
Zoo Duisburg:   Vier Wolfswelpen erkunden die Welt

Wenn's im Rudel mal aus dem Ruder lĂ€uft, bringt ein kleines erzieherisches Zwicken den Nachwuchs wieder zur RĂ€son. Doch in der Regel lebt Familie Wolf in einer vorbildlichen Sozialstruktur. Um vier weibliche Welpen hat sich die Gruppe der Arktischen Wölfe im Zoo am Kaiserberg auf nunmehr zehn vergrĂ¶ĂŸert. Vor der Geburt hatte sich die Alpha-HĂŒndin – nur sie lĂ€sst sich vom Alpha-RĂŒden decken – eine Höhle gebuddelt und war in der "Geburtsstube" verschwunden. Von den Artgenossen tĂ€glich versorgt, tauchte sie nach 30 Tagen mit vier Kindern wieder auf. Die Tragezeit bei Wölfen betrĂ€gt etwa 60 Tage.
Der Appetit der jĂŒngsten Rudelmitglieder ist schon gewaltig. Zwar nuckeln sie gelegentlich noch an Mamas Zitzen, doch haben sie es meistens auf saftige RindfleischstĂŒcke abgesehen. Dabei wollen auch die Kleinen beim Futterkampf schon zeigen, wer der Boss ist. Doch nach hierarchischen Regeln klĂ€rt das Rudel gemeinsam, wer als erster frisst. Der Vater achtet schon darauf, dass sich der Nachwuchs mit ordentlichen Portionen eindecken kann, damit er in den ersten Lebensmonaten krĂ€ftig zulegt. Die Wölfin ist zwar kleiner als der RĂŒde, doch ist die Leitung der Großfamilie ihre Aufgabe. An der Erziehung beteiligen sich auch die Geschwister. Mit zwei Jahren gelten die Arktischen Wölfe, die im Norden Kanadas in offenen Gras- und Waldgebieten zuhause sind, als ausgewachsen. Sie können bis 20 Jahre alt werden. Die Duisburger Wolfseltern hatten ihren ersten Wohnsitz in Toronto und Stralsund.

(21.07.2010, 11:49)
WolfDrei:   @Sacha: Da wird`s ja mehrere geben!? P. livingstoni?
(15.07.2010, 12:39)
Zoo Duisburg:   Stillstand A40 – der Zoo Duisburg macht weiter!

Am kommenden Sonntag, 18. Juli 2010, trifft sich wohl ein Millionenpublikum auf der A40, um im Rahmen der Aktion „Stillstand A40“ zwischen 11:00 und 17:00 Uhr eine der meistbefahrenen Autobahnen Europas ganz anders zu erleben.
Wer danach nicht gleich wieder die Heimreise antreten möchte, ist im Zoo Duisburg bestens aufgehoben. Unter dem hauseigenen Motto „Stillstand A40 – der Zoo Duisburg macht weiter“! bieten die Zooverantwortlichen am Kaiserberg Sonderveranstaltungen an, die fĂŒr einen gelungenen Tagesausklang sorgen: ab 17 Uhr stellen Tierpfleger ihre SchĂŒtzlinge im Rahmen von SchaufĂŒtterungen vor und erzĂ€hlen dabei viel Wissenswertes. Das Servicepersonal nimmt Zoobesucher mit auf kostenlose FĂŒhrungen durch das GelĂ€nde. Der Kasseneinlass wird verlĂ€ngert und geht bis 20:00 Uhr, danach können sich Zoobesucher noch bis 21:00 Uhr im Zoo aufhalten.
Doch auch die Nicht-AktionsanhĂ€nger kommen voll auf ihre Kosten, denn am Sonntag gibt es ganztĂ€gig eine 50%-ErmĂ€ĂŸigung auf Tageskarten (keine Rabatte auf bereits ermĂ€ĂŸigte Tickets und Dauerkarten!).
Das Programm im Einzelnen:
TierpflegergesprĂ€che und FĂŒtterungen bei: 17:00 Uhr ErdmĂ€nnchen
18:00 Uhr Elefanten
18:30 Uhr Seelöwen
19:00 Uhr Zwergotter
19:30 Uhr NasenbÀren
Kostenlose ZoofĂŒhrungen um:
14:00 Uhr/15:30 Uhr/17:00 Uhr/18:30 Uhr

(15.07.2010, 12:09)
Zoo Duisburg:   Zootage 2010 – Der Zoo Duisburg stellt sich seinen Besuchern vor

Und es gibt doch ein Leben abseits der Fußball-WM! Um sich die Zeit vor dem Spiel unserer Mannschaft um Platz 3 und der Finalbegegnung bestmöglich zu vertreiben, lĂ€dt der Zoo Duisburg zum beliebten Aktionswochenende „Zootage 2010“ ein. Am kommenden Samstag und Sonntag, dem 10. Juli und 11. Juli, hĂ€lt der Zoo Duisburg ein FĂŒllhorn an Events, Überraschungen und Gewinnspielen fĂŒr Jung und Alt, Groß und Klein bereit!
VielfĂ€ltige Darbietungen erwarten die Besucher an der großen ADAC-Truck-BĂŒhne, die im Bereich des Haupteingangs aufgebaut wird. Pfleger, Auszubildende, Tierarzt, Kurator: sie alle dĂŒrfen mit Fragen gelöchert werden. Wie trainiert sich ein Delfin, wie entwickeln sich die Gorillababys und ist ein Elefant wirklich so schwer wie 3 Autos??? Neben den Interviews gibt es etliche Spiele auf der BĂŒhne. Was sich aber tatsĂ€chlich hinter dem Eier-/Delfin- und Futterspiel verbirgt, soll an dieser Stelle nicht vorweggenommen werden. Sehen Sie selbst!
Was wĂ€re aber ein Zoo ohne seine Tiere! Deshalb lassen es sich die Pfleger nicht nehmen, Ihnen ihre SchĂŒtzlinge vorzustellen. Am besten im Rahmen von SchaufĂŒtterungen, so z.B. bei den gewaltigen Löwen, den wuseligen NasenbĂ€ren oder den frei laufenden Ringelschwanzlemuren. Kinder, aufgepasst: bei den Lemuren dĂŒrft ihr selbst fĂŒttern! Auch die „großen“ Kinder dĂŒrfen fĂŒttern, bei u.a. Pinselohrschweinen, Zebras und Elefanten.
Wer total Koala-verrĂŒckt ist, darf sich das Vor-Ort-GesprĂ€ch mit den Pflegern zu festen Zeiten nicht entgehen lassen. An ausgesuchten Stellen prĂ€sentieren Pfleger eine Vielzahl von Futtermitteln, die zur ausgewogenen ErnĂ€hrung von Zootieren benötigt werden.
Am Affenhaus kommen die Kinder erneut voll auf ihre Kosten, denn dort dreht sich alles um die Kinderolympiade. Diese organisiert traditionell der Freundeskreis des Zoo Duisburg. Da wird gespurtet, gehĂŒpft, gerobbt und gerĂ€tselt. Ob Krokodil-Rennen, Emu-HĂŒrdenlauf, KĂ€nguru-Weitsprung oder Koala-Fingerhakeln. Wenn es dazu noch Preise zu gewinnen gibt, wird die Sache erst richtig rund!
Der Zoo Duisburg bietet seinen GĂ€sten bei herrlich vorhergesagtem Wetter ein prall mit Aktionen gefĂŒlltes Wochenende! Lassen Sie sich tagsĂŒber von 2600 Tieren verwöhnen, bevor Sie abends bei einem kĂŒhlen Bier und deftigem Grillfleisch unserer Nationalmannschaft zujubeln!

(08.07.2010, 16:05)
Zoo Duisburg:   Zootiere nehmen Rekordhitze meist gelassen
Altes Zebra mit akutem Kreislaufversagen

Am vergangenen Wochenende wartete die Region mit einer Affenhitze auf: die Temperaturen kletterten auf unertrĂ€gliche 37 °C. Da denkt der besorgte BĂŒrger sicher auch an die Tiere im Zoo. Was macht der Wolf mit seinem dicken Fell? Wie schĂŒtzen sich die aus dem hohen Norden stammenden Rentiere gegen die Rekordhitze? Und drehen die großen und kleinen Tiere Afrikas jetzt so richtig auf?
Fragen ĂŒber Fragen, die recht einfach zu beantworten sind: so gut wie jedes Tier am Kaiserberg hat eigene Mechanismen zur Temperaturregulierung. BegrĂŒĂŸt einen der Elefant, wenn er mit den Ohren wedelnd den Besuchern gegenĂŒber steht? Viele mögen das glauben, sich geschmeichelt fĂŒhlen. Bei den derzeitigen, hohen Außentemperaturen dient dem Riesen das Ohrenwedeln jedoch vielmehr dazu, sich abzukĂŒhlen. Denken Sie doch einfach an das Blatt Papier, das Sie zum ZufĂ€cheln frischer Luft benutzen! Wenn es die Elefanten noch etwas kĂŒhler möchten, gehen sie einfach in die großen Wasserpools auf der Außenanlage und tauchen vor den staunenden Besuchern vollstĂ€ndig ab!
Zugang zu genug Frischwasser und SchattenplĂ€tzen ist derzeit oberstes Gebot. Wir Menschen trinken weitaus mehr als sonst, bewegen uns weniger und halten uns möglichst nicht in der direkten Sonne auf. Genauso (intelligent) verhalten sich die Zootiere. So sehen die Besucher unsere Wisente unter Schatten spendenden BĂ€umen liegen, die Zebras regungslos auf ihrer großen Anlage stehen und die Gorillas im schattigen Unterstand dösen.
Extreme Hitze kann vor allem fĂŒr Ă€ltere Menschen durchaus lebensbedrohend werden. Die greisen Zootiere machen da keine Ausnahme: leider verstarb am Wochenende eine alte Zebrastute an akutem Kreislaufversagen. Völlig ĂŒberraschend fĂŒr die Pfleger, brach sie ohne vorherige Anzeichen von SchwĂ€che oder Unwohlsein am Samstag auf der Außenanlage des Zoo Duisburg zusammen. Pfleger und TierĂ€rzteschaft eilten sofort zu Hilfe, versuchten mit nasskalten HandtĂŒchern den Körper abzukĂŒhlen, konnten allerdings nur noch den Tod feststellen.

(05.07.2010, 16:43)
Zoo Duisburg:   Nachwuchs bei den Seehunden

Wenn es eine fĂŒrsorgliche Mutter im Zoo gibt, die in Sachen Fortpflanzung zu den Vorbildern gehört, dann ist es "Oma". Die Seehunddame, im eher gesetzten Alter von "40", hat erneut fĂŒr Nachwuchs gesorgt. Über ein Dutzend der verspielten Spitzenschwimmer hat sie im Zoo am Kaiserberg schon auf das Leben im Wasser vorbereitet. Und auch das jĂŒngste Seehundbaby, gerade knapp drei Wochen alt, springt und taucht bereits ausgelassen im Becken, immer in der NĂ€he der Mama.

Seehunde werden zwar an Land geboren, doch im Wasser fĂŒhlen sie sich schon am ersten Lebenstag zuhause. Und wenn der Hunger gestillt werden muss, ziehen sich die beiden fĂŒr die Milchmahlzeit an Land zurĂŒck. In etwa zwei Wochen heißt's auch fĂŒr den jĂŒngsten mĂ€nnlichen Spross der Familie, sich auf feste Nahrung umzustellen. Dann stehen Heringe und Sprotten auf dem Speiseplan. Ins Rentenalter, da sind sich die Tierpfleger sicher, werde sich "Oma" noch lĂ€ngst nicht zurĂŒckziehen. DafĂŒr sorgen schon die beiden agilen mĂ€nnlichen Partner "Robby" und "Pinocchio". Der nĂ€chste Nachkomme dĂŒrfte also nicht lange auf sich warten lassen, zumal auch "Madeleine", die zweite Dame in der Seehundfamilie, noch ehrgeizige Ziele haben könnte.

(01.07.2010, 17:19)
Zoo Duisburg:   Gebag ĂŒbernimmt Patenschaft ĂŒber Riesenotter

Amanda und Maldito, das Riesenotter-PĂ€rchen, hatte den Zoo Duisburg schon im Dezember um eine weitere Attraktion bereichert, als es mit der FamiliengrĂŒndung klappte. Gerade mal die GrĂ¶ĂŸe einer Maus hatte der weibliche Riesenotterwinzling nach der Geburt. Mittlerweile ist aus dem Kleinen dank besonders fetthaltiger Muttermilch und tĂ€glich drei frischen Forellen schon eine prĂ€chtige Dame geworden. FĂŒr den Duisburger Zoo ist der Ă€ußerst seltene Zuchterfolg eine Sensation.

Eine Premiere feiert auch die stĂ€dtische Wohnungsgesellschaft Gebag. Sie ĂŒbernimmt die Patenschaft fĂŒr den geschmeidigen RĂ€uber, der in den FlĂŒssen der tropischen RegenwĂ€lder SĂŒdamerikas beheimatet ist. Das marderartige SĂ€ugetier gilt als Ă€ußerst bedroht. Waren es frĂŒher die Pelze, auf die es Wilderer abgesehen hatten, sind es heute Umweltgifte und Abholzung der RegenwĂ€lder, die den Lebensraum der exzellenten Schwimmer zerstören.

In ihrem ausgeprĂ€gten Sozialverhalten mit vorbildlichen Familienstrukturen sieht Gebag-Vorstandsmitglied Marianne Wolf-Kröger auch Parallelen zur Philosophie des Wohnungsunternehmens. „Auch wir setzen auf ein GemeinschaftsgefĂŒhl unserer Mieter. Sie sollen sich wohl fĂŒhlen und guten nachbarschaftlichen Zusammenhalt entwickeln.“ Und schließlich bauten sich auch die Riesenotter ihr Zuhause nach eigenem Geschmack. Die Leidenschaft zum Zoo ist ein weiterer Grund fĂŒr das Gebag-Engagement. Marianne Wolf Kröger ist nicht nur regelmĂ€ĂŸige Besucherin am Kaiserberg, sie war auch jahrelang stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende im Zoo.

Doch macht die Patenschaft erst dann Sinn, wenn das Patenkind auch einen Namen hat. Alle Gebag-Mieter sind aufgerufen, einen Namen zu finden, der einen Bezug zum sĂŒdamerikanischen Lebensraum der BewegungskĂŒnstler hat. VorschlĂ€ge können per Coupon aus der aktuellen Mieterzeitung bei der Gebag, Tiergartenstraße 24-26, abgegeben oder per Mail an info@gebag.de, Stichwort Riesenotter, bis zum 10. September 2010 geschickt werden. Beim Gebag-Aktionstag im Zoo wird am 25. September der Gewinner des Wettbewerbs gekĂŒrt. Als Preis winkt eine Zoo-Jahreskarte.

(24.06.2010, 08:58)
Carsten Horn:   Riesenotterbabys stimmt, drei Jungtiere, mit GlĂŒck fĂŒr den Besucher live zu sehen oder via TV...

PolarfĂŒchse haben auch Nachwuchs...
Auch die
(21.06.2010, 19:06)
Michael Mettler:   Zumindest der Kinnbart ist gelb... Aber ob der die Tiere nun gerade "zu besonderen Schönheiten macht"?
(16.06.2010, 19:18)
Anna Lena Stephan:   Vielleicht wurden die von den neuen Malern und Lackierern als Versuchsobjekt missbraucht... ;-)
(16.06.2010, 18:07)
Holger Wientjes:   Jetzt wissen wir also endlich fĂŒr wen das alte Gehege umgestaltet worden ist ! Freut mich fĂŒr die Tiere und das Äquatorium wird platztechnisch entlastet.
Ich dachte aber immer die wÀren rot und blau im Gesicht... ?
(16.06.2010, 17:49)
Zoo Duisburg:   Neues Zuhause fĂŒr farbenprĂ€chtige Mandrills

Familie Mandrill hat ein neues Zuhause im Zoo. Zwei MĂ€nnchen, deren knallgelbe Gesichtszeichnungen sie zu besonderen Schönheiten machen, und sechs Weibchen zogen aus dem Affenhaus aus, das jetzt in Teilbereichen modernisiert werden kann. Die Tiere haben sich in einem Gehege eingerichtet, in dem frĂŒher mal die EisbĂ€ren AbkĂŒhlung im Wasser suchten. Und damit’s in der neuen Unterkunft auch affengerecht zugehen kann, musste sie entsprechend neu möbliert werden.
Mit Hilfe der Feuerwehr wurde die Wohnung mit tonnenschweren Findlingen und bis zu zehn Meter hohen BaumstĂ€mmen ausgestattet. FĂŒr die KletterkĂŒnstler die besten Voraussetzungen, zu großen SprĂŒngen anzusetzen. UmschĂŒler fĂŒr das Maler- und Lackierer-Handwerk griffen zu Pinsel und Farbe, damit auch die Landschaft ins richtige naturalistische Bild passt. Die zukĂŒnftigen Maler gestalteten die Anlage mit erdfarbenen Tönen, schufen mit sanftem GrĂŒn untermalte Regenwaldlandschaften. FĂŒr die jungen Leute war es eine willkommene Abwechslung innerhalb ihrer Ausbildungszeit. Markus Klakucar, einer der kreativen Maler, ist dankbar, dass er und seine vier Mitstreiter die Chance bekommen haben, im Zoo mitgestalten zu können. „Bei jedem Besuch können wir unser eigenes Werk bestaunen. Ich glaube, dass es uns gut gelungen ist."
Die jungen UmschĂŒler, die gerade ihre PrĂŒfung abgelegt haben und auf eine Anstellung hoffen, wurden mit Hilfe der ARGE in Maßnahmen zu Malern und Lackierern ausgebildet. „Es handelt sich bei den Malerarbeiten im Zoo um ein tolles Projekt, von dem sowohl die Jugendlichen profitieren können als auch der Duisburger Zoo“, erklĂ€rt Norbert Maul, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der ARGE Duisburg. FĂŒr die Kreishandwerkerschaft war es keine Frage, die Aktion zu begrĂŒĂŸen. Friederike Minar, Ausbildungsmanagerin im Bildungszentrum Handwerk, ist von dem Ergebnis angetan: „Die Jugendlichen sind mit Freude und Engagement bei dem außergewöhnlichen Projekt dabei gewesen und haben gezeigt, dass sie ihr Handwerk verstehen.“ Begeistert sind vor allem die Tierpfleger im Zoo. Ihre SchĂŒtzlinge scheinen ihre neue Heimat, die endlich wieder bewohnt wird, zu lieben. Mit ausgelassenen Spielen und wilden Jagden haben sie ihr kleines Paradies bereits erobert!
(16.06.2010, 14:12)
Michael Mettler:   @Jennifer: Na eben - Australien hat bei der WM den Beutel voll bekommen :-)
(15.06.2010, 12:57)
Jennifer Weilguni:   Plötzlich wird alles zur WM-Sache :-) Dabei hat Australien haushoch verloren!! :-) GlĂŒck in der Liebe. Pech im Spiel!

Trotzdem natĂŒrlich wieder einmal ein toller Zuchterfolg fĂŒr Duisburg.
(15.06.2010, 09:46)
Zoo Duisburg:   Passend zum deutschen WM-Auftaktspiel gegen Australien:
Koala-Jungtier im Zoo Duisburg!

Die Koalahaltung im Zoo Duisburg ist und bleibt einmalig! Nicht nur, dass die australischen Beuteltiere nach wie vor nirgendwo sonst in Deutschland gehalten werden. Weltweit staunen Kollegen ĂŒber die Nachzuchterfolge am Kaiserberg. 1994 trafen die ersten Tiere aus dem San Diego Zoo ein. Bis heute sind weit ĂŒber ein Dutzend Jungtiere erfolgreich aufgezogen worden! Seit ein paar Tagen nun zeigt sich der jĂŒngste Spross dauerhaft den begeisterten Zoobesuchern.
Im letzten Herbst hießen die Duisburger Koala-Weibchen den langersehnten, frisch aus San Diego eingetroffenen neuen Zuchtmann KAIYU willkommen. Der 6jĂ€hrige Koala wurde damals „standesgemĂ€ĂŸâ€œ (entsprechend internationaler Transport-ÜbereinkĂŒnfte) als tierischer VIP-Gast in der Passagierkabine einer airberlin-Maschine zur Begeisterung der zweibeinigen Mitflieger transportiert. Deutschlands zweitgrĂ¶ĂŸte Fluggesellschaft ist Hauptsponsor der Koala-Haltung und enger Kooperationspartner des Zoo Duisburg.
Der SchlĂŒssel zum Erfolg bei der Koala-Haltung liegt zum großen Teil in einer dauerhaft gesicherten Versorgung der Koalas mit ihrer einzigen Lieblingsspeise, die durch nichts zu ersetzen ist: frischem Eukalyptus! Die airberlin sponsert die Frachtkosten fĂŒr den auf einer Plantage in Florida geschnittenen und einmal wöchentlich ĂŒber Miami nach DĂŒsseldorf importierten Eukalyptus.
Die 3jĂ€hrige GOONDERRAH, selbst eine waschechte Duisburgerin, freundete sich schnell mit KAIYU an. Das plĂŒschige Resultat der Liaison ist mĂ€nnlich, herzzerreißend sĂŒĂŸ, derzeit so schwer bzw. leicht wie 2 StĂŒck Butter, hat dieselbe dicke Riesennase wie der Papa und stieg vor ein paar Tagen endgĂŒltig aus dem Beutel der Mutter: ihr erstes Jungtier!
Die kommenden Wochen werden fĂŒr das Jungtier extrem spannend und aufregend. Es wird sich der allzu neugierigen AnnĂ€herungsversuche der Gehegemitbewohner erwehren mĂŒssen und seinerseits seine Mutter durch immer kĂŒhnere Erkundungs- und Klettertouren im Gehege auf Trab halten.
(15.06.2010, 07:41)
Zoo Duisburg:   Zoo Duisburg lĂ€dt die legendĂ€re „Rote Couch“ in den LöwenkĂ€fig ein

Drei außergewöhnliche Bilder „Asli Sevindim mit Wombat Rolf“, „Löwen“ und „Nashörner“ aus der Duisburger Serie HERE & THERE von Horst Wackerbarth werden erstmals der Öffentlichkeit gezeigt und in der spektakulĂ€ren Kulisse des LöwenkĂ€figs enthĂŒllt. Im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 prĂ€sentiert sich im Auftrag der Stadt Duisburg der FotokĂŒnstler Horst Wackerbarth mit dem Projekt HERE & THERE. Im Mittelpunkt der Arbeiten des KĂŒnstlers steht die „Rote Couch“.

Das Sofa ist magisch aufgeladen, weil 600 Menschen auf ihm bereits Platz genommen haben. BerĂŒhmte und Unbekannte, Arme und Reiche, Alte und Junge, Outlaws und Honoratioren. Im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 wird mit dem Projekt HERE & THERE das Thema Migration in den Focus genommen. Das Projekt wird mit freundlicher UnterstĂŒtzung der Sparkasse Duisburg realisiert.

Bei seinen Arbeiten im Duisburger Zoo hatte Horst Wackerbarth ganz besondere GĂ€ste auf seiner Couch. Die Journalistin, Moderatorin und KĂŒnstlerische Direktorin der RUHR.2010, Asli Sevindim, nahm gemeinsam mit Wombat Rolf zunĂ€chst auf der Roten Couch platz. Dann besuchten die Nashörner und die Löwen des Duisburger Zoos die Rote Couch. Horst Wackerbarth hat diese ganz besonderen Begegnungen eindrucksvoll festgehalten.

Zur BildenthĂŒllung am Montag, 14. Juni 2010, um 11 Uhr sind dabei:
- Hans-Werner Tomalak, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Duisburg und Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Duisburg AG,
- Karl Janssen, Kulturdezernent der Stadt Duisburg,
- Asli Sevindim, KĂŒnstlerische Direktorin der RUHR.2010 GmbH,
- Achim Winkler, Direktor der Zoo Duisburg AG,
- Horst Wackerbarth, Foto- und VideokĂŒnstler.


(14.06.2010, 10:36)
Holger Wientjes:   In DU gibt es momentan nicht nur Koalanachwuchs sondern wohl auch einen Dreierwurf bei den Riesenottern !
(12.06.2010, 14:04)
Zoo Duisburg:   Vielfraß-Nachwuchs im Zoo Duisburg

Zwar ist der Vielfraß als grĂ¶ĂŸter Vertreter der Marderartigen ein Tier mit einem jederzeit guten Appetit, ihm jedoch eine dauernde Fresssucht zu unterstellen, wie der Name ‚Vielfraß’ suggerieren könnte, wĂŒrde dem Tier nicht gerecht werden. Der Name des Vielfraßes bezieht sich keineswegs auf die ErnĂ€hrungsgewohnheiten des Tieres, sondern leitet sich vielmehr vom skandinavischen Namen FjellfrĂ€s ab, was ins Deutsche ĂŒbersetzt Gebirgs- oder Felsenkatze bedeutet. Aus dem nordischen FjellfrĂ€s ist so ĂŒber die Jahre der heute im Deutschen gebrĂ€uchliche Name Vielfraß entstanden.
Die eher selten in Zoos anzutreffenden Vielfraße werden gerade einmal seit 10 Jahren am Kaiserberg gehalten. 2005 klappte es erstmals mit 3fachem Nachwuchs, der spĂ€ter an Partnerzoos im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogrammes abgegeben werden konnte. Nachdem das damals 7jĂ€hrige Weibchen RONJA im Jahre 2008 nach viel bĂŒrokratischem Aufwand seinen neuen Partner, den noch nicht geschlechtsreifen MĂ€nnchen VANÜTSCHKA aus dem Zoo Moskau, willkommen heißen konnte, hieß es zuerst abzuwarten. Die beiden jedenfalls verstanden sich gut.
Das Resultat der anhaltenden Vielfraß-Liebe konnten die Pfleger vor wenigen Wochen entzĂŒckt entdecken: in einem heftig von der Mutter verteidigten unterirdischen Bau hatte sie drei Jungtiere zur Welt gebracht. VANÜTSCHKA hatte da nicht gut lachen, denn jegliche AnnĂ€herungsversuche quittierte die Mutter mit Gekeife: die Höhle war fĂŒr ihn vorerst Tabu!
Mittlerweile sind die Jungtiere schon ordentlich gewachsen, hatten sich aber lĂ€ngere Zeit ausschließlich im wenig einsehbaren Teil des ansonsten frei zugĂ€nglichen, zweigeteilten Außengeheges aufgehalten. Von den Eltern sind sie aber aufgrund der geringeren GrĂ¶ĂŸe noch eindeutig zu unterscheiden. Sie machen sich derzeit einen Spaß daraus, die Gehegeeinrichtung auf Herz und Nieren zu testen. Vielfraße sind nicht nur hervorragende Kletterer, sondern gelten gemeinhin als wahre AusbruchskĂŒnstler.

Foto: Zoo Duisburg, Kuster/www.zoofoto.de
(02.06.2010, 10:57)
Zoo Duisburg:   Ein Leih-Elefant fĂŒr die Gartenparty

Haben Sie auch schon mal daran gedacht, sich einen Tag lang einen Elefanten aus dem Zoo als Überraschungsgast fĂŒr die zĂŒnftige Gartenparty auszuleihen? Nun, die verrĂŒckte Idee ist nur eine von hunderten, die auf der KuriositĂ€ten-Wunschliste von Besuchern des Zoo Duisburg steht. Beatrix Cierpiol von der Marketing-Abteilung hat tĂ€glich Grund zum Schmunzeln, wenn die ausgefallenen VorschlĂ€ge und Anfragen auf ihrem Schreibtisch landen. Die ungewöhnlichsten Bitten der Tierfreunde sind in ihrem KuriositĂ€ten-Ordner verewigt. SchwanzlĂ€ngen von Affen, MaulgrĂ¶ĂŸen von Huftieren oder die LĂ€nge einer Froschzunge sind eher Alltagsfragen, die einen Zoologen nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Schwieriger wird es fĂŒr die Zoo-Strategen schon, eine eigene Abteilung fĂŒr Sammler und ZĂŒchter zu grĂŒnden, wenn deren WĂŒnsche jenseits der zoologischen RealitĂ€t liegen. Wie soll man dem Schneckenliebhaber einen Zoo-Mitarbeiter zur VerfĂŒgung stellen, der mit ihm Achatschnecken tauscht oder einen Gartenfreund mit Löwen-Urin versorgt, der streunende Katzen abschrecken und von dessen Garten fernhalten soll?
Leichter fiel es Beatrix Cierpiol da schon, einem Kölner freundlich abzusagen, der eine Ess-Orgie im Zoo veranstalten wollte. Der vermeintliche Jeck hatte es durchaus ernst gemeint, zunĂ€chst Insekten-Kochkurse im Zoo anzubieten, um dann bei einem Großevent opulent mit den delikat zubereiteten Tierchen aufzutischen. Bescheidener ist ein junger Goldhamsterfreund, der sich RatschlĂ€ge in Sachen kreativer Gestaltung des heimischen KĂ€figbereichs erhofft. Seinem kleinen Nager möchte er mit dekorativer Felslandschaft und variablen Klettermöglichkeiten ein attraktiveres Ambiente schaffen.
Wenig GlĂŒck scheint eine SchĂŒlerin mit ihren indischen Laufenten zu haben, die sie an den Kaiserberg verfrachten möchte. Die Nachbarn sind sauer, weil ihre schnatternden Gartenbewohner „immer am ErzĂ€hlen sind.“ Im Zoo wĂŒrden die DauergesprĂ€che sicher niemanden stören. Im Gegenteil: Sie könnten vielen Bewohnern ein tierisches VergnĂŒgen bereiten.
UnerfĂŒllt bleibt auch der Wunsch eines Laienschauspielers, der fĂŒr seine mittelalterlichen Rollen Hörner von Watussi-Rindern zu Trink- oder Rufhörnern umbauen möchte. Und dass ein orthopĂ€discher Schuhmacher am Kaiserberg eine Werkstatt eröffnen kann, ist kaum anzunehmen. Er hatte seine handwerklichen FĂ€higkeiten angeboten, um Tieren mit Pranken-, Huf- oder Pfotenproblemen einen gesunden Halt zu verschaffen. Da sind die Chancen fĂŒr einen jungen Mann, Tierpfleger zu werden, sicherlich grĂ¶ĂŸer, auch wenn er „gepierct ist und das OhrlĂ€ppchen geweitet“ hat.

Klaus Johann

(02.06.2010, 09:39)
Holger Wientjes:   Ja klar, zumal man ja auch von der Aquarienhalle aus ins Riesenottergehege schaut. Dachte nur SĂŒdamerikaschwerpunkte gibtÂŽs in NRW genug.
(31.05.2010, 16:00)
Michael Mettler:   Durch den Rio-Negro-Anbau sprĂ€che ja Einiges dafĂŒr, sich ganz auf Fische u.a. Kleintiere aus SĂŒdamerika zu verlegen, passend kleine Kaimanarten fĂŒr die Krokodilhalle gibt es ja auch.
(31.05.2010, 15:31)
Holger Wientjes:   Nachttierhaus klingt spannend !Aber ich denke nicht, dass der Zoo auf die PrĂ€sentation von Fischen verzichten möchte. Zur HĂ€lfte Aquarien mit einer kleinen aber feinen Auswahl an Arten und zur anderen HĂ€lfte Terrarien vielleicht mit einem Schwerpunkt auf madagassische Arten, in AnknĂŒpfung an Katta, Fossa und co., wĂ€re auch eine Option. Hier liessen sich z.B. auch Tanreks eingliedern.

Beim Thema Madagaskar: Weiss jemand was mit der einen komplett kahlen Votsotsa bei den Kattas los ist ? Pilzbefall ? Stoffwechselstörung ?? Macht einen erbÀrmlichen Eindruck ! )-:
(31.05.2010, 15:14)
Carsten Horn:   Nö, interessante Ideen, was man daraus machen könnte, hast Du ja schon genannt...
(31.05.2010, 14:57)
Michael Mettler:   Aber immerhin scheint es als Bauwerk ja noch so zukunftsfĂ€hig zu sein, dass der Zoo es als Basis fĂŒr den Rio-Negro-Anbau und die umgebaute Riesenotteranlage nutzen konnte. SprĂ€che also zumindest in dieser Hinsicht wohl nichts gegen eine Neugestaltung oder Umnutzung.
(31.05.2010, 09:07)
Carsten Horn:   Vor allem auch durch den Neubau daneben wirkt das Aquarium irgendwie noch triester als frĂŒher...
(31.05.2010, 00:12)
Michael Mettler:   @Holger: Theoretisch sogar ein Nachttierhaus... Dunkel ist es im Besucherraum ohnehin, und wenn man auf große und viel kletternde Arten verzichten wĂŒrde, kĂ€me trotzdem noch ein ganz schönes Spektrum zusammen. Benachbarte Becken könnte man teilweise zusammenlegen. Weiterer Vorteil: Die zerschrammten Scheiben fielen nicht mehr so auf ;-)

Vielleicht wĂ€re es ja auch schon ausreichend, wenn man nur noch die HĂ€lfte der Becken mit Fischen besetzt und die ĂŒbrigen mit Amphibien und Reptilien, um ein abwechslungsreicheres Bild zu bieten. Oder - ich denke dabei an die alten HĂ€user in der Wilhelma am GewĂ€chshauskomplex - sogar noch Kleinvögel und tagaktive KleinsĂ€uger "einbaut".
(30.05.2010, 21:08)
Holger Wientjes:   Na, dass das nicht mehr der Fall ist bedauer ich natĂŒrlich nicht. Aber aus dem Aquarium kann man mehr machen.
(30.05.2010, 18:33)
Carsten Horn:   Auch der Terrarienteil des Aquariums ist recht leer geworden, frĂŒher wurden die Krokodile hier noch gestapelt prĂ€sentiert, g...
(30.05.2010, 18:26)
Michael Mettler:   Vielleicht ist nun auch in Duisburg aufgefallen, dass PrĂ€riehunde nicht wie in der Pressemeldung von 2008 mitgeteilt (siehe unten im Thread) als Winterattraktion taugen, weil sie eben DURCHAUS Winterruhe halten... Damaliges Zitat: "Die Freianlage verkĂŒrzt den Besuchern, die auf die nĂ€chste Delphin-VorfĂŒhrung warten, die Wartezeit aufs Angenehmste: PrĂ€riehunde sind tagaktiv und damit wĂ€hrend der Öffnungszeiten durchgehend zu beobachten und begeistern durch ihr quirliges Verhalten. Sie halten darĂŒber hinaus keinen Winterschlaf und kommen selbst bei Schneetreiben ins Freie. Die hartgesottenen Zoobesucher werden dies in den Wintermonaten sehr zu schĂ€tzen wissen!" Hat mich damals schon schwer gewundert.

Bin zwar nur alle Jubeljahre in DU, aber das mit dem Aquarium beschreibt genau meinen Eindruck der gesamten Nach-Gewalt-Ära. Zeitweise gab es an manchen Becken mehr Artenschilder als Fisch-Individuen zu entdecken waren...

(30.05.2010, 15:26)
Holger Wientjes:   Noch ein Nachtrag: An der ehemaligen EisbĂ€ranlage wird anscheinen fleissig gearbeitet. Rasen und verschiedenen weitere Bodenbelege wurden eingebracht. KletterĂ€ste waren schon drin und das Haus wird frisch gestrichen. Leider steht immer noch nichts genaues zum Besatz (halt nur "Affen").
(30.05.2010, 14:33)
Holger Wientjes:   Waren gestern in Duisburg (@M.Mettler: Hannover wurde erstmal verschoben... ;-))und konnten uns Familie-Riesenotteranschauen. Das Junge ist schon mĂ€chtig gewachsen ud fast schon so gross wie die Alten. Die Tiere waren sehr aktiv und fĂŒhlen sich augenscheinlich in ihrem Domizil, das sie komplett nutzen, extrem wohl ! War auf jeden Fall ein herrlicher Anblick !

Ansonsten habe ich festgestellt, dass mir das Aquarium immer weniger gefÀllt. Mehrere Becken waren ungenutzt (ich weiss, kommt immer Žmal vor. Aber waren im VerhÀlnis zur Gesamtanzahl recht viele) und vom Besatz her hat mich auch nix wirklich vom Hocker gerissen. War das nur mein Eindruck oder ist Euch das in Àhnlicher Form auch aufgefallen ??

Im Gehege der PrÀriehunde leben nun Zebramangusten (FREU), so dass man nun drei Mangustenarten im Zoo bewundern kann ! Weiss Jemand wo die Nager abgeblieben sind ?

Ansonsten gab es sehr aktive Gorillakinder zu bestaunen und auch ein Nebelparder (habe nur einen gesehen) nutze den AussenkÀfig sehr aktiv !
Die Binturongs waren zusammen und das AmeisenbÀrjunge sowie das Giraffenkalb scheinen auch gut zu gedeihen.
Die Delfinschau fand ich sehr gut. In die Showelemente war viel Wissenswertes eingebracht. Meiner Meinung nach ist DU in dieser Hinsicht mittlerweile deutlich besser als MS.

Leider ÂŽmal wieder keinen Wombat gesehen. Gleiches gilt (aber das hatte ich erwartet) fĂŒr die Kurzschnabeligel.
(30.05.2010, 14:23)
Zoo Duisburg:   Seltener Riesenotternachwuchs erstmals auf Außenanlage

FĂŒr Revierleiter Ulrich Kluckner ist es die beeindruckendste der zahlreichen Kinderstuben im Zoo Duisburg. Das RiesenotterpĂ€rchen AMANDA und MALDITO sorgt sich liebevoll um den Nachwuchs, der die lĂ€ngste Zeit darauf gewartet hat, endlich im warmen Wasser der Außenanlage mit seinen Eltern zu tollen, seine Schwimm- und JagdkĂŒnste zu demonstrieren:

Seit heute können Zoobesucher die quirlige Familie wieder auf ihren TauchgĂ€ngen ĂŒber riesige Sichtscheiben verfolgen!

Als die junge Riesenotterdame im Dezember zur Welt kam, hatte der Winzling gerade mal die GrĂ¶ĂŸe eines Geckos. Ulrich Kluckner war beeindruckt vom Verhalten der Eltern, wie sie ihren SchĂŒtzling mit dem Wasser im Schauraum vertraut machten. Sie trugen ihn immer wieder zum Becken, tauchten ihn kurz unter und legten ihn nach dem Kurzbad fĂŒrsorglich zwischen ihre geschmeidigen Körper.
Seit einiger Zeit ist das weibliche Jungtier auch nicht mehr von der „Jagd“ ausgeschlossen. Wenn die Pfleger Fisch fĂŒttern, holt sich auch der Nachwuchs seinen Anteil. Noch kann er seine Vorderpfoten beim Verzehr nicht so geschickt einsetzen wie seine erfahrenen Eltern. So dauert die Mahlzeit etwas lĂ€nger. Futterneid gibt es in der Riesenotter-Familie, die ein ausgeprĂ€gtes Sozialverhalten auszeichnet, nicht. Die Fische werden samt GrĂ€ten verspeist. Je sechs Forellen bekommen die Eltern tĂ€glich, das Jungtier kommt mit der HĂ€lfte aus. Zumal fĂŒr die Kleine immer noch zusĂ€tzliche Futterrationen an Mamas Milchbar auf dem Speiseplan stehen.
Zoobesucher können die faszinierenden, marderartigen SĂ€ugetiere in der im vorletzten Jahr rundum erneuerten, vergrĂ¶ĂŸerten Außenanlage beobachten. Die steigenden Außentemperaturen machen es wieder möglich. Der abgeflachte Schwanz der eleganten Schwimmer und Taucher wirkt beim Steuern wie ein paddelartiges Ruder. Die ausgeprĂ€gten SchwimmhĂ€ute zwischen den Zehen erinnern fast an menschliche HĂ€nde, die in Handschuhen stecken. Voneinander unterscheiden lassen sich die Riesenotter mit den kleinen Ohren und den vorgewölbten Augen auch durch die weißen Kehlflecken am Hals.
In den FlĂŒssen des tropischen Regenwaldes SĂŒdamerikas sind die JĂ€ger zuhause. In der spanischen Übersetzung werden die Riesenotter wegen ihrer stark ausgeprĂ€gten EckzĂ€hne und ihrer Jagd nach Beute in grĂ¶ĂŸeren VerbĂ€nden auch die „Wölfe der FlĂŒsse“ genannt. Die bis zu zwei Meter langen Tiere gelten als stark bedroht. War es frĂŒher die Jagd nach ihren wertvollen Fellen, sind heute zerstörte LebensrĂ€ume ein Hauptgrund fĂŒr die GefĂ€hrdung der Art. Abholzung der RegenwĂ€lder, Überfischung und Umweltgifte wie beispielsweise Quecksilber, das bei der Goldgewinnung in die GewĂ€sser gerĂ€t, nehmen den Tieren die Lebensgrundlage. Im Zoo Duisburg ist man besonders stolz auf den Ă€ußerst seltenen Zuchterfolg. Schließlich sehen die Zoologen in der erfolgreichen Familienplanung der Riesenotter einen wesentlichen Beitrag zum Artenschutz.

Foto (Claudia Kuster): Riesenotter
(28.05.2010, 11:22)
Zoo Duisburg:   Giraffe geboren: im Netzlook und mit langen Wimpern durchs Leben

Rekorde und Superlative im Tierreich werden immer gerne zitiert. Da darf die Giraffe nicht fehlen, die mit einer KörpergrĂ¶ĂŸe von bis zu 6 Metern das höchste Tier der Welt ist. Einzigartig ist auch, dass GiraffenmĂŒtter im Stehen gebĂ€ren. Und das aus gutem Grund, denn die Babygiraffen stehen spĂ€testens nach einer Stunde, wenn auch wackelig, auf ihren Beinen, um der vor Fressfeinden Schutz bietenden Mutter zu folgen.
Derart bilderbuchmĂ€ĂŸig steht im Zoo Duisburg nun seit Pfingstmontag eine frisch geborene weibliche Netzgiraffe neben ihrer 11jĂ€hrigen Mutter TURKANA. Das Jungtier wurde nach rund 14 Monaten in aller Ruhe kurz vor Dienstbeginn geboren und prĂ€sentierte sich, gerade von der Mutter trocken geleckt und in den ersten Aufstehversuchen befindlich, dem stolzen Pfleger.
Den Geburtsvorgang hatten Mutter und Jungtier offenbar bestens ĂŒberstanden. Schließlich fallen letztere aus einer Höhe von fast 2 Metern zu Boden. Entsprechend wurde die InnenlaufflĂ€che im Giraffenhaus vorher dick mit Stroh eingestreut, um die Wucht des Aufpralls abzufangen. Der 10jĂ€hrige Vater, Giraffenbulle KIRINGO, muss sich aus SicherheitsgrĂŒnden noch etwas gedulden, bis er vollen Kontakt zu seiner Tochter aufnehmen darf. Denn die VĂ€ter gehen anfangs teilweise recht ruppig mit den Junggiraffen um. Anders sieht es mit dem Rest der Gruppe aus, der quasi „daneben stand“ und sich schon höchst interessiert am Nachwuchs zeigte: Tante MALINDI, selbst vielfache Mutter mitsamt Tochter LINDA und dem zuletzt erfolgreich von Pflegerhand aufgezogenen Sohn MUGAMBI, sowie der Vollbruder des Neuzugangs, KIMONI, der in ein paar Tagen am 30.05.2010 seinen 2. Geburtstag feiert.
Das Kindchenschema schlĂ€gt bei einer Babygiraffe auch bei hartgesottenen Zoomitarbeitern immer wieder voll durch. Mit riesigen Augen und langen Wimpern steht das mit 1,70 m durchaus als zierlich geltende Jungtier neben der Mutter. Dabei kommt die ganze Eleganz einer Giraffe schon beim Nachwuchs durch, wenn er ĂŒber die InnenlaufflĂ€che stolziert. Das Namen gebende, netzartige braune Fleckenmuster trĂ€gt zur grazilen Erscheinung bei. Im Übrigen erkennen sich Giraffen gegenseitig an der individuellen Musterung.
TURKANA kĂŒmmert sich bestens um ihren Nachwuchs, der nicht mĂŒde wird, sich an die Zitzen zu hĂ€ngen und sich satt zu trinken. Mit diesem Energieschub wird die kleine Netzgiraffe mindestens 1 cm pro Woche wachsen.
(27.05.2010, 09:31)
Zoo Duisburg:   Jungtier“schwemme“ zu Pfingsten

Endlich klettern die Temperaturen nach oben und zum Pfingstfest sind locker ĂŒber 20 °C zu erwarten! Die Vegetation sprießt aus vollen Rohren, das Gras ist saftig und grĂŒn, und gerade in diese gute Zeit hinein gebĂ€ren viele Tiere ihren Nachwuchs. Nicht nur bei Landwirt MĂŒller um die Ecke, sondern auch bei AmeisenbĂ€r, Rentier & Co. am Kaiserberg!
Die HĂŒtte ist voll, könnte man sagen. Gleich gegenĂŒber dem Haupteingang reckt sich die vielköpfige Katta-Familie mit ihren Jungtieren den wĂ€rmenden Sonnenstrahlen entgegen. Auf der weitlĂ€ufigen Freianlage sitzen sie oft genug direkt zu FĂŒĂŸen der entzĂŒckten Besucher.
Die grĂ¶ĂŸte zoologische Sensation der letzten Jahre, der weibliche Nachwuchs bei den sĂŒdamerikanischen Riesenottern, balgt sich mit seinen Eltern im Innengehege am Aquarium. Ein bisschen mĂŒssen die Temperaturen noch klettern, dann steht endlich der erste Tauchgang im Außenbecken an. Die Besucher werden sich an den großen Sichtscheiben die Nase platt drĂŒcken!
Das erst kĂŒrzlich geborene Wisentkalb erfreut sich bester Gesundheit und tollt ĂŒber die Anlage. Weiter oben trifft der Zoobesucher auf den SĂŒdamerika-Kindergarten: Wasserschweine und Große AmeisenbĂ€ren brachten ihre Jungtiere zur Welt; bei letzteren lĂ€sst sich der Nachwuchs bequem auf dem RĂŒcken umhertragen, bei ersteren flitzen die Babys ihren Eltern hinterher.
Einen Haufen Spaß haben die Damara-Zebras, denn nach vier Jahren gibt es in der großen Herde wieder einen Neuzugang, ein Stutfohlen. Spannende Begegnungen mit den tonnenschweren Nashörnern, die gemeinsam auf der Afrika-Savanne stehen, gehören beim Jungtier zur Agenda und sorgen fĂŒr rasantes Geknipse ambitionierter Fotografen. Ein bisschen weiter nördlich laufen kleine Rentiere kreuz und quer ĂŒber die Anlage und genießen ihren Freilauf.
Die Gorilla-Jungtiere KIBURI und UZURI dĂŒrfen natĂŒrlich nicht fehlen. Die Familie der gutmĂŒtigen Menschenaffen zĂ€hlt zu den Highlights eines Besuches im Zoo Duisburg. SilberrĂŒcken und Pascha MAPEMA trĂ€gt’s mit Fassung, wenn ihm die kleinen Damen einen Streich spielen. Tante MOMO, noch kinderlos, hat alle Gorilla-HĂ€nde voll zu tun, den MĂŒttern ein bisschen Freiraum zu verschaffen: sie trĂ€gt die Jungtiere umher und nimmt dabei ihre Tantenrolle sehr ernst.

(21.05.2010, 15:38)
Zoo Duisburg:   Nachwuchs bei den grĂ¶ĂŸten LandsĂ€ugern Europas

Auf die Frage nach dem grĂ¶ĂŸten lebenden LandsĂ€ugetier in Europa wird vielen Menschen der BraunbĂ€r in den Sinn kommen, doch wĂ€re damit dem EuropĂ€ischen Wisent mit einem Körpergewicht bis 900 kg Unrecht getan. Er wirkt durch die krĂ€ftige Schulterregion, den erhöhten Widerrist und den breiten, tief angesetzten und meist gesenkt getragenen Kopf Ă€ußerst massiv.
Ehemals in weiten Teilen Osteuropas beheimatet, wurde der Wisent infolge der menschlichen Besiedlung und der damit verbundenen Rodung der WĂ€lder zu Beginn des letzten Jahrhunderts in seinem gesamten Verbreitungsgebiet ausgerottet. Lediglich 56 Wisente verblieben in einigen Zoologischen GĂ€rten Europas. Durch gezielte ZuchtbemĂŒhungen konnte die Zoopopulation kontinuierlich vergrĂ¶ĂŸert werden, so dass im Jahre 1952 die ersten in Menschenobhut gezĂŒchteten Wisente in dem neu geschaffenen Nationalpark Bialowieza in Polen ausgewildert werden konnten. Weitere Auswilderungsprojekte folgten in den nĂ€chsten Jahrzehnten, so dass heute wieder gesunde, sich selbst erhaltende Wisentherden im Freiland anzutreffen sind.
Die Rettung des Wisents gilt als ein hervorragendes Beispiel der Arterhaltung durch Zucht in menschlicher Obhut. Umso erfreulicher ist es, dass im Zoo Duisburg die Zucht floriert und vor kurzem erneut ein Wisentkalb das Licht der Welt erblickte. Mutter POLIPKA – sie feiert morgen ihren 5. Geburtstag! – kam zusammen mit einer Artgenossin im Jahre 2007 aus polnischen Zuchtstationen in den Zoo am Kaiserberg. Mit dem 7jĂ€hrigen Vater PLUCIK verstanden sich beide von Beginn an gut und POLIPKA offensichtlich so gut, dass sie nach einer Tragzeit von rund 8,5 Monaten ihr erstes Jungtier auf die Welt brachte. Das krĂ€ftige, weibliche Kalb folgt seiner Mutter dicht, saugt krĂ€ftig am Euter und sucht auch schon Kontakt zu den anderen Herdenmitgliedern. ÜbermĂŒtig können es die Zoobesucher bald ĂŒber die Anlage rennen sehen.
Immer wieder fĂŒr Verwirrung sorgen die Begriffe Wisent und Bison. Der Wisent ist der nĂ€chste Verwandte des nordamerikanischen Bisons. Beide Arten gehen auf eine gemeinsame Ursprungsform zurĂŒck, von der sich der Wisent in Europa als Waldbewohner entwickelte, wĂ€hrend der Bison die amerikanischen Steppen bevölkerte.

(19.05.2010, 09:29)
Zoo Duisburg:   Wie viel Schwein ist in den neugeborenen Wasserschweinen?

Vergesellschaftungen sind ein Markenzeichen des Zoo Duisburg. Eine tiergeographisch stimmige und schon lange gut funktionierende Wohngemeinschaft bilden die Großen AmeisenbĂ€ren, Flachlandtapire und Wasserschweine auf der SĂŒdamerika-Anlage.
Zoobesucher können sich derzeit nicht nur ĂŒber den erneuten, wenige Monate alten Nachwuchs bei den Großen AmeisenbĂ€ren freuen, der arttypisch auf dem RĂŒcken der Mutter hĂ€ngt und von ihr umhergetragen wird. Weil die Wasserschweine seit kurzem zwei Babys mit sich fĂŒhren, kommt es jetzt erst richtig zum zwischenartlichen SĂŒdamerika-Kindergarten! Allerdings begegnet man sich noch mit gebĂŒhrlichem Respekt und bleibt lieber bei der eigenen Familie. Erstmal die Lage sondieren und gucken!
Wasserschweine sind keine Schweine, sondern die grĂ¶ĂŸten Vertreter der weitreichenden Ordnung der Nagetiere. Kapitale Tiere erreichen eine Schulterhöhe von 50 cm bei einem Körpergewicht von bis zu 60 kg. Ihr herkömmlicher Name bezieht sich auf die große, plumpe Gestalt und das borstige Fell dieser Tiere sowie auf deren wasserbewohnende Lebensweise. Die Indianer SĂŒdamerikas nennen das Wasserschwein auch Capybara, was „Herr des Grases“ bedeutet und die Vorliebe der Wasserschweine fĂŒr ihre Hauptnahrung, frisches Gras, verdeutlicht.
TagsĂŒber weiden Wasserschweine auf ausgedehnten und versumpften Grasfluren in GewĂ€ssernĂ€he. Dort leben sie gesellig in kleinen Herden von 3 bis 30 Tieren. Bei Gefahr flĂŒchten die Tiere ins Wasser, wo sie behĂ€nde schwimmen und tauchen. SchwimmhĂ€ute zwischen den Zehen dienen der besseren Fortbewegung im Wasser. An Land bewegen sich Wasserschweine gemeinhin recht gemĂ€chlich. Sie können jedoch erstaunlich gut springen und recht schnell laufen.
Zur Brunftzeit verteidigen die erwachsenen MĂ€nnchen ihre Weibchen mit lauten Rufen und Pfiffen gegenĂŒber mĂ€nnlichen Rivalen. Eine große TalgdrĂŒse auf dem NasenrĂŒcken dient den MĂ€nnchen zur Markierung ihres Reviers. Nach einer Tragzeit von 160 bis 170 Tagen gebĂ€ren die Weibchen bis zu 8 Jungtiere, die der Mutter sogleich folgen. Schon nach einer SĂ€ugezeit von lediglich 2 bis 4 Monaten sind die Jungtiere selbstĂ€ndig.
Die beiden Wasserschwein-Babys haben so gesehen ein zeitlich enges, volles Entwicklungsprogramm. Auf der Agenda steht demnĂ€chst sicher das große Badebecken der Duisburger Anlage, das die Jungtiere zum unbekĂŒmmerten Schwimmen, Tauchen und Plantschen einlĂ€dt.

(12.05.2010, 13:10)
Zoo Duisburg:   Nach Jahren wieder Nachwuchs bei den Damara-Zebras

Der 8jĂ€hrige ARGO, stattlicher Damara-Zebrahengst und erst seit knapp 1,5 Jahren Pascha unter 11 schwarz-weiß gestreiften Zicken, hat eindrucksvoll demonstriert, warum er damals als erwachsener Hengst aus dem tschechischen Zoo Jihlava geholt wurde: er sollte die ĂŒberregional geschĂ€tzte Zucht dieser Unterart des in Afrika weit verbreiteten Steppenzebras nach 4jĂ€hriger Pause am Kaiserberg wieder ankurbeln. Und das tat er! Vor einem Monat brachte die erfahrene, 1994 selbst in Duisburg geborene Stute THIKA ihre noch namenlose Tochter zur Welt! Und bei weiteren Stuten wird eine TrĂ€chtigkeit vermutet

Die Unterarten des Steppenzebras unterscheiden sich in der IntensitĂ€t ihres Streifenmusters. So sind bei den in Namibia und im SĂŒdwesten Afrikas beheimateten Damara-Zebras die Beine nur schwach gestreift, wobei die Streifen niemals bis zu den Hufen reichen. Zudem finden sich zwischen den braunschwarzen Hauptstreifen des Körpers hellere, so genannte Schattenstreifen, die den Unterarten im östlichen Afrika fehlen.
Der Zoo Duisburg blickt auf eine jahrzehntelange Zucht von Damara-Zebras zurĂŒck. Auf dem Papier betrachtet ist das Stutfohlen Nr. 178 und es ist nur eine Frage der Zeit, bis in den nĂ€chsten Jahren die unglaubliche Schallmauer von 200 Nachzuchten erreicht sein wird!
Diese Zahlenspielereien werden dem Fohlen recht egal sein. WettergeschĂŒtzt und in aller Ruhe verbrachte es die ersten Lebenswochen im Stall, bevor es vor ein paar Tagen Ernst wurde: der erste Ausgang oder besser gesagt Aus-RITT stand an! Dicht an sie angeschmiegt trabte die Jungstute schon so elegant wie ihre Mutter ĂŒber die weitlĂ€ufige Afrika-Anlage und sah sich allerhand „AnnĂ€herungsversuchen“ der neugierigen Artgenossinnen ausgesetzt. Mutter THIKA hat jedoch jeden im Griff und scheut auch nicht davor zurĂŒck, dem Deckhengst sprichwörtlich Beine zu machen.
(07.05.2010, 08:28)
Zoo Duisburg:   Skurriler AmeisenbĂ€ren-Nachwuchs
So recht weiß mancher Zoobesucher nicht, womit er es zu tun hat, wenn er an der SĂŒdamerika-Anlage des Zoo Duisburg steht. Klar, Flachlandtapire und Wasserschweine bekommt man noch hin. Aber was ist diese Mischung aus Pinocchio-LĂŒgenschnauze, buckligem „Mittelteil“ und buschigem Schwanz, die damit vergesellschaftet ist?
Große AmeisenbĂ€ren sieht man in Zoologischen GĂ€rten immer noch recht selten. Die schĂ€ferhundgroßen Bewohner sĂŒdamerikanischer Savannen verspeisen am liebsten Ameisen und Termiten. Ihr knapp meterlanger Kopf ist zu einer leicht abwĂ€rts gekrĂŒmmten Röhre umgebaut und endet in einem winzigen Mundspalt, durch den die 60 cm lange, wurmförmige Peitschenzunge sich tiefer und tiefer in Ameisen- und Termitenbauten leckt. Was nicht passt, wird passend gemacht, sprich: mit den fast schon monströsen, 10 cm langen und enterhakenförmigen Krallen der Vorderpfoten reißt der Große AmeisenbĂ€r Erdbauten mĂŒhelos auf. Wer die sonst friedlichen Tiere reizt, fĂ€ngt sich tiefe Wunden ein!
Am klebrigen Speichel bleiben schließlich die beißenden Insekten hĂ€ngen und werden beim „RĂŒckzug“ der Leimruten-Zunge von speziellen Hornpapillen am Gaumendach abgeschabt. FĂŒr den Betrachter kaum mehr auszumachen, flitzt die Zunge bis zu 160 Mal in der Minute heraus und nimmt den Beutetieren jegliche Chance zu entkommen. In der TiergĂ€rtnerei hat man die Großen AmeisenbĂ€ren schon lange erfolgreich auf eine Ersatznahrung umstellen können: als Futter bietet man ein dickbreiiges Gemisch aus durchgedrehtem Fleisch, Hundekuchen, Obst, GemĂŒse, Joghurt, Honig, Milch und Wasser, dem Vitamin- und Mineralstoffe sowie ein wenig Heilerde beigemischt werden.
Große AmeisenbĂ€ren sind durch die illegale Bejagung und die Zerstörung des natĂŒrlichen Lebensraumes bestandsgefĂ€hrdet. Die Zoos wirken seit langem mit einem Zuchtprogramm entgegen. Hier leistet der Zoo Duisburg erneut einen wichtigen Beitrag, denn seit Anfang des Jahres tummelt sich der nĂ€chste Nachwuchs auf der Anlage: ein Weibchen! Anfangs ritt es arttypisch noch auf dem RĂŒcken der Mutter, geht mittlerweile aber weitaus selbstĂ€ndiger auf Erkundungstour und freundet sich auf der großen Freianlage mit ihren nicht minder neugierigen Mitbewohnern, den Tapiren und Wasserschweinen, an.

Die AmeisenbĂ€ren-Familie wird am morgigen Freitag, 30. April 2010, um 11 Uhr im Rahmen einer SchaufĂŒtterung vorgestellt. Die SĂŒdamerika-Freianlage befindet sich oberhalb der Kamel-Anlage im Westteil des Zoos.

(29.04.2010, 14:26)
Carsten Horn:   FrĂŒher konnte man um das Äquatorium ganz rum. Im Keller befand sich auch noch die Zooschule und eine Toilettenanlage. Wann der "Rundweg" geschlossen wurde, weiß ich auch nicht mehr...
(26.04.2010, 19:32)
Oliver Jahn:   @Sacha, ich habe den Zoo Duisburg bisher nur zweimal besucht und das erste mal ist 15 Jahre her. Bei unserem Besuch im letzten Jahr habe ich festgestellt, dass ich einige Bereiche, zu denen auch das Äquatorium gehört, kaum noch in Erinnerung hatte, daher habe ich lediglich den Ist-Zustand beschrieben.
(26.04.2010, 19:10)
Ralf Seidel:   Im Rahmen der GDZ-Tagung am vergangenen Wochenende hatte ich nun nach 10 Jahren Pause mal wieder Zeit und Möglichkeit, den Duisburger Zoo zu besuchen. Viele VerĂ€nderungen sind unĂŒbersehbar, der Zoo ist in den vergangenen Jahren fraglos grĂŒner und attraktiver geworden. Viele Bereiche wurden mit ĂŒberschaubarem finanziellen Aufwand zu attraktiven Anlagen umgestaltet und beispielsweise den letzten Flussdelfin statt in seinem kahlen Betonbecken in einer schönen Tropenlandschaft schwimmen zu sehen ist schon toll. Es hat sich ne Menge getan und auch ohne Belugas und Jacobitas ist der Duisburger Zoo allemal einen Besuch wert.
(26.04.2010, 13:12)
Michael Mettler:   @Sacha, ich greife Oliver mal vor: Habe ich auch so in Erinnerung, auch wenn es ganz hinten keine Tiere zu sehen gab und man sich irgendwie vorkam, als gehe man einen unerlaubten Weg... DafĂŒr befand sich dort der Eingang zum im Keller gelegenen Kinoraum & Fotostudio (kenne ich nicht selbst, nur aus der Zooliteratur). Wann der Weg tatsĂ€chlich gesperrt wurde, weiß ich nicht mehr (mein Erstbesuch war 1981).
(26.04.2010, 09:43)
Sacha:   @Oliver Jahn: MĂŒsste es nicht heissen "eine Umrundung des Äquatoriums ist nicht MEHR möglich ist"? Das war doch frĂŒher mal der Fall, oder trĂŒgt mich meine Erinnerung?
(26.04.2010, 09:07)
Michael Mettler:   Oder aber der Zoo plant die Anschaffung einer robusten Makakenart ĂĄ la Rotgesichtmakak, und der "Stummelaffe" war auf die SchwanzlĂ€nge bezogen :-)
(25.04.2010, 13:54)
Ronald Masell:   Dscheladas war auchmeine erste idee, bis dann die aussage des gĂ€rtners kam.
wĂŒrde wirklich den grössten sinn ergeben.
(25.04.2010, 12:04)
Michael Mettler:   Die jungen Gehölze vor der Gitterfront sprechen auch nicht gerade dafĂŒr, dass der KĂ€fig zukĂŒnftig einsehbar sein SOLL...

Anbei die EisbĂ€renanlage. Wenn ich mich recht erinnere, ist sie allseits von hohen BĂ€umen umstanden, der Standort also wohl ĂŒberwiegend schattig und damit kĂŒhl - was ja Sinn macht, wenn dort Polartiere (daneben stand frĂŒher noch das Pinguin-KĂŒhlhaus) platziert worden waren. Um dorthin Regenwaldbewohner verpflanzen zu können, wĂ€re der Aufwand schon sehr erheblich - selbst wenn es "nur" die bodenbewohnenden Mandrills wĂ€ren. Die Dscheladas wurden innerhalb des Zoos schon mehrmals "verschoben", da wĂ€re eine endgĂŒltige Anlage (Womöglich sogar mit Huftiervergesellschaftung?) durchaus fĂ€llig. Und dafĂŒr böte die alte EisbĂ€renanlage gar keine schlechte Basis.
(23.04.2010, 20:31)
Oliver Jahn:   @Michael, da kann ich nur zustimmen. Die Dscheladas sind derart schlecht untergebracht, dass man schon wirklich wissen muss, wo sie außen untergebracht sind, um sie zu sehen. In diese Sackgasse hinein verirrt sich kaum ein Besucher und eine Umrundung des Äquatoriums ist nicht möglich, so dass die Dscheladas dort wirklich ein sehr verstecktes Dasein fristen. Und das bei einer solchen Art, das ist wirklich schade und eine Änderung wĂ€re wĂŒnschenswert.
Hier die Anlage im letzten Jahr.
(23.04.2010, 20:09)
Michael Mettler:   Zwar habe ich keine Kenntnis vom Projekt, aber ich tippe da eher auf eine winterhĂ€rtere, bodenbewohnende Affenart: Es sind keine fĂŒr Besucher einsehbaren Innenquartiere vorhanden, und ein Affenfelsen wĂŒrde erheblich weniger Umbau fĂŒr die alte EisbĂ€renanlage bedeuten als z.B. eine Großvoliere fĂŒr baumbewohnende Affen (obwohl ich dann nicht weiß, warum man den alten Affenfelsen am Delfinarium "geschliffen" hat). Meine Vermutung: Dscheladas. Denn die sitzen im Äquatorium alles Andere als optimal (alter, leicht zu ĂŒbersehender AußenkĂ€fig mit schlechter Einblickmöglichkeit am Ende einer Sackgasse).
(23.04.2010, 18:02)
BjörnN:   Die Stummelaffen besitzen im Äquatorium bereits ein gutes Innen- und Außengehege. Ich wĂŒrde sogar sagen, sie bewohnen das einzige wirklich passable Innengehege in diesem Haus.

Vielleicht baut Duisburg eine 2. Zuchtgruppe auf, wÀre eine schöne Sache.
(23.04.2010, 17:48)
Ronald Masell:   Wir waren heute in duisburg. herrliches Zoowetter!das RIESENOTTERJUNGTIER WAR EBENSO ZU SEHEN WIE aMEISENBÄR

Wir waren heute in duisburg. herrliches Zoowetter! das riesenotterjungtier war ebenso wie AmeisenbĂ€r-Gorilla-und Orangnachwuchs zu sehen. dr junhold aus leipzig machte mit achim Winkler einen Rundgang. Ein Plan fĂŒr den umbau der bĂ€renanlage zu einer BrillenbĂ€r/NasenbĂ€ranlage ist jetzt aufgestellt. baubeginn soll noch dises jahr sein.die ehemalige eisbĂ€renanlage wird zu einer affenanlage umgebaut!laut auskunft eines gĂ€rtners(kein anderer zooomitarbeiter greifbar)fĂŒr stummelaffen?witere nachfrage ergab keine genaueren angaben.ist im forum genaueres bekannt?leider keine wombat sichtung.beide votsotas lagen an der scheibe der kattainenanlage, eine war ziemlich kahl und sah nicht wie das blĂŒhende leben aus. alles in allem aber ein sehr gelungener zoobesuch

- GO
(23.04.2010, 17:43)
Zoo Duisburg:   Mit Knopfaugen und Ringelschwanz – Die Kattas kommen!

Manche Zoobewohner haben es einfach drauf: sie faszinieren die Massen! Kattas, Halbaffen aus Madagaskar, gehören zweifelsfrei dazu. Allein ihr Ă€ußeres Erscheinungsbild – leuchtend-gelbe Knopfaugen und schwarze Stupsnase im fuchsartigen Gesicht sowie der ĂŒberlange, schwarzweiß gekringelte Schwanz – bringt ihnen viele Sympathiepunkte ein. Ihre waghalsigen SprĂŒnge tun ihr Übriges und wenn sich der ganze Familienverband hochsozial zu einem großen, wĂ€rmenden FellknĂ€uel zusammenkauert, kann es eigentlich nur noch eine Steigerung geben: Jungtiere!
So ist es auch vor rund zwei Wochen geschehen, als der Pfleger auf seiner morgendlichen Kontrollrunde ein Jungtier am Bauch der Mutter hĂ€ngen sah. Das Geschlecht des Nachwuchses steht noch nicht fest, denn die Mutter-Kind-Bindung soll wachsen und nicht durch das verfrĂŒhte Einfangen des Nachwuchses zwecks Geschlechtsbestimmung gestört werden.
ArtgemĂ€ĂŸ hĂ€ngt das Jungtier lĂ€ngs am Bauch der Mutter. Die erfahrenen Pfleger wissen aber, dass sie in der ersten Zeit verstĂ€rkte Sichtkontrollen vornehmen mĂŒssen. Liegen nĂ€mlich viele Gruppenmitglieder im Körperkontakt beieinander, landen die Jungen auf der Suche nach den mĂŒtterlichen Zitzen schon mal auf einem anderen Weibchen! Die kritische Phase ist schon fast ĂŒberwunden, denn der Baby-Katta wird krĂ€ftig genug, um selbstĂ€ndig auf die Mutter zurĂŒckzuwechseln. Dennoch zupft und zieht jeder der interessierten Artgenossen derart an dem Kleinen, dass die Mutter oftmals nur noch Reißaus nehmen kann und sich einen ruhigeren Platz sucht.
Sie wird darĂŒber hinaus in den kommenden Wochen von ihrem eigenen Nachwuchs genug Aufmerksamkeit abverlangt bekommen, wenn dieser seine ersten Erkundungstouren unternimmt. Gerade auch jetzt, wo die ganze Katta-Familie die gute Wetterlage ausnutzt, um möglichst lange auf der großen Freianlage zu verweilen. Saftige Triebe, meterhohe KletterbĂ€ume und komische Zweibeiner (= Besucher), zwischen denen man durchhuschen kann, bieten reichlich Abwechslung!
Kattas sind heute recht selten geworden. Auf Madagaskar schwinden unter dem Druck einer wachsenden Bevölkerung, Kultivierung und Besiedelung die letzten UrwÀlder als Lebensraum so rasch dahin, dass die TierbestÀnde stark schrumpfen. Im Zoo Duisburg wird durch die erfolgreiche und seit vielen Jahren andauernde Nachzucht ein wesentlicher Beitrag zur Arterhaltung in Menschenobhut geleistet.
(22.04.2010, 13:22)
Zoo Duisburg:   Kodiak-BĂ€rin WINNY lebt nicht mehr

Anfang der 1980er Jahre machte der Zoo Duisburg mit einer neuen BÀrenfreianlage von sich reden, die mit ihren Betonelementen damals als gelungene und Àsthetisch ansprechende Anlage bewertet wurde. Ein junges Geschwistertrio der gewaltigen Kodiak-BÀren zog seinerzeit ein und wohnte seitdem am Kaiserberg.
BĂ€rin WINNY hatte ihre Wurfgeschwister zwischenzeitlich ĂŒberlebt, bis zum heutigen Tag: die Zooverantwortlichen mussten schweren Herzens entscheiden, die schwerkranke BĂ€rin im Alter von 25 Jahren einzuschlĂ€fern. FĂŒr die Tierpfleger war die Nachricht ein Schock, zumal WINNY quasi die letzte ihrer Art im Zoo Duisburg und darĂŒber hinaus auch ein echtes Charaktertier war.
Allerdings zeichnete sich schon seit lĂ€ngerem ab, dass die BĂ€rin gesundheitliche Probleme hatte. Seit gut 2 Jahren fiel sie durch eine immer wieder kehrende Fressunlust auf und durchlebte zwischenzeitlich Phasen, in denen ihre Bewegung eingeschrĂ€nkt war. Bestes Futter und eine entsprechend intensive tiermedizinische Betreuung wurden ihr stets zuteil, doch die Alterserscheinungen ĂŒberwogen offenbar. In den letzten Wochen verschlechterte sich der Zustand der Grande Dame massiv. Die Entscheidung heute fiel insofern fĂŒr sie, als ihr durch die notwendige Euthanasie grĂ¶ĂŸeres Leid erspart blieb.
Eine umgehende Sektion, durchgefĂŒhrt durch die ZootierĂ€rztin Kerstin Jurczynski und den konsultierten VeterinĂ€rpathologen Dr. Andreas Kirchhoff, brachte einen handballgroßen Tumor im Übergangsbereich vom Magen zum Darm sowie massive Brustwirbelverschmelzungen zutage.
Mit dem Tod WINNY’s lĂ€uft die Haltung von Kodiak-BĂ€ren im Zoo Duisburg aus. Die Anlage bleibt bis in den Herbst hinein unbesetzt. Dann beginnt der Zoo Duisburg mit dem Bau einer naturnah gestalteten Anlage fĂŒr sĂŒdamerikanische BrillenbĂ€ren, die im FrĂŒhjahr 2011 als neuer Besuchermagnet im Herzen des Zoos eröffnet wird.
(22.04.2010, 13:07)
Carsten Horn:   Heute ist KodiakbĂ€rin Winnie eingeschlĂ€fert worden...
(21.04.2010, 23:17)
Zoo Duisburg:   Neue Voliere fĂŒr afrikanische Webervögel

Das Giraffenhaus gleich neben dem Haupteingang des Zoo Duisburg hat eine neue Attraktion: der Zoo Rotterdam hat einen Schwarm von 25 afrikanischen Textorwebern an den Kaiserberg geschickt, der in die neue, großzĂŒgige Voliere einzog, die gekonnt in den Besucherbereich integriert wurde.
Die MĂ€nnchen der faustgroßen Vogelart sind besonders wĂ€hrend der Brutsaison aufgrund ihres leuchtend gelben Gefieders mit schwarzem Kopf leicht von den Weibchen zu unterscheiden. Im Ruhekleid sind sie wie letztere schlicht hellbraun und nur leicht gelb gefĂ€rbt.
Webervögel sind vor allem dafĂŒr bekannt, kunstvolle Nester zu „weben“. Aus groben GrĂ€sern, Fasern und Palmblattstreifen flechten die mĂ€nnlichen Vögel in wenigen Stunden ein kugelrundes, oben geschlossenes Nest, was an den Ă€ußersten Zweigen von BĂ€umen errichtet wird. Ausgepolstert wird das Nest mit feineren Materialien wie z.B. Rispen und Federn.
Mit den FlĂŒgeln schlagend und laut zwitschernd versucht jedes MĂ€nnchen die Gunst möglichst vieler Weibchen fĂŒr sich zu gewinnen. Bei der Wahl ist die Damenwelt gnadenlos: liefern die MĂ€nnchen Bauwerke ab, die nicht ĂŒberzeugen, bleiben sie Single!
Wer nicht ĂŒber BeschĂ€ftigung klagen kann, sind die Pfleger: alles, was sie den Vögeln an Baumaterial anbieten, wird in kĂŒrzester Zeit verbaut. Und wer sich besonders gute Baustoffe geschnappt hat, muss aufpassen, dass ihm der Nachbar den Zweig nicht aus dem Nest zieht und fĂŒr das eigene verwendet. Die Besucher werden es danken: fĂŒr ausreichend Stimmung und Vogelgezwitscher ist im Giraffenhaus seit neustem gesorgt!



(21.04.2010, 12:02)
Zoo Duisburg:   Junger Sse-Pu-Hsiang geboren

Wörtlich ĂŒbersetzt heißt Sse-Pu-Hsiang „Vier nicht Ähnliches zusammen“, weil die FĂŒĂŸe von einem Rind, der Hals von einem Kamel, der Schwanz von einem Esel und nur das Geweih von einem Hirsch zu stammen scheinen, aber nachher hat man sich dann doch fĂŒr das kĂŒrzere chinesische Wort Mi-Lu entschieden. Dahinter verbirgt sich nichts Geringeres als eine Hirschart, die zur Zeit ihrer Entdeckung fast schon ausgestorben war.
Der Davidshirsch hat seinen Namen vom Jesuitenpater Armand David, der vor gut 150 Jahren diese sonderbaren Hirsche im kaiserlichen Jagdpark sĂŒdlich von Peking entdeckte. Sonderbar auch deshalb, weil die Verzweigungen des Geweihs nach hinten weisen und den Eindruck entstehen lassen, als sĂ€ĂŸe das Geweih „verkehrt“ auf dem Kopf. Einige Hirsche gelangten bald darauf glĂŒcklicherweise nach Europa, denn noch vor 1900 fielen nahezu alle Davidshirsche im Jagdpark einer Flutkatastrophe zum Opfer. Den Rest erledigten die Kriegswirren des so genannten Boxeraufstandes einige Jahre spĂ€ter.
SĂ€mtliche in Europa gehaltenen Milus versammelte man auf den LĂ€ndereien des Herzogs von Bedford in England. Aus diesem letzten Refugium von 18 Tieren wurden Nachzuchttiere an Zoologische GĂ€rten auf der ganzen Welt verteilt. Bis heute kletterte der Weltbestand wieder ĂŒber die 1000er Marke. Die Rettung des Davidshirsches gilt als eines der vorbildlichsten Beispiele der Arterhaltung durch kontrollierte Zucht in menschlicher Obhut.
Der Zoo Duisburg ist an diesem Arterhaltungsprogramm seit Jahrzehnten erfolgreich beteiligt. Umso grĂ¶ĂŸer ist die Freude, dass vor wenigen Tagen ein weißbetupftes KĂ€lbchen „mit dem Eselsgesicht“ das Licht der Welt erblickt hatte. Es hĂ€lt sich eng bei der Mutter auf und trinkt fleißig an der Milchbar. Die restlichen erwachsenen KĂŒhe mitsamt dem Zuchthirsch zeigen sich an dem kleinen Nachwuchs sehr interessiert.

(15.04.2010, 12:00)
Zoo Duisburg:   Zoo Duisburg erhĂ€lt Auszeichnung „besonders kinderfreundlich“!

Der Zoo Duisburg ist besonders kinderfreundlich. Dies ergab eine Studie der Gesellschaft Der-Mitmach-Spielplatz. Als Auszeichnung ĂŒbergab Inhaber Markus Maria Hoffmann dem Zoo Duisburg ein nagelneues Kinderspielhaus mit Rutsche, das seine neue Heimat auf der GrĂŒnflĂ€che vor dem Aquatorium/Affenhaus fand.

Ein neues KlettergerĂ€t „Klettern wie die Affen“ soll in den nĂ€chsten Wochen folgen. Die Kinder, die das Spielhaus flugs in Beschlag genommen haben, können sich dann gleich ĂŒber eine weitere neue AttraktivitĂ€t freuen.

(13.04.2010, 16:06)
Zoo Duisburg:   Kunstausstellung im Aquarium: Motive aus Afrika


NatĂŒrlich lebt jeder Zoo von der AttraktivitĂ€t seiner lebenden Tiere. Faszination und Anziehungskraft gehen aber auch von Abbildern lebendiger Wesen aus – ganz besonders dann, wenn sie so ansprechend prĂ€sentiert werden wie derzeit im Rahmen der Ausstellung

„Motive aus Afrika“
vom 09. April bis zum 11. Juli 2010
im Aquarium des Zoo Duisburg

Einige ihrer schönsten Bilder stellt die junge in Duisburg lebende KĂŒnstlerin und Grafik-Designerin Melanie Hackstein im Aquarium des Zoos aus. Aus der Themenvielfalt ihrer Werke stellt sie Aquarelle der afrikanischen Tier- und Pflanzenwelt vor.

Ein ganz besonderes Werk wird zugunsten der diesjÀhrigen Carnivoren-Naturschutzkampagne der EAZA (Dachverband der europÀischen Zoos und Aquarien) an den höchstbietenden Kunstliebhaber versteigert.

Zur Ausstellungseröffnung am morgigen Freitag, dem 09. April 2010, um 11.00 Uhr im Aquarium des Zoos laden die KĂŒnstlerin Melanie Hackstein und Zoodirektor Dipl.-Biol. Achim Winkler alle interessierten Pressevertreter ein.

(12.04.2010, 08:50)
Zoo Duisburg:   Dreister Vandalismus und Diebstahl im Zoo


Noch zu Lebzeiten wurde dem frĂŒheren Direktor des Zoo Duisburg, Dr. Wolfgang Gewalt, die Ehre zuteil, dass sein Konterfei als BronzebĂŒste entlang der LandschaftsbrĂŒcke, die die beiden Zooteile miteinander verbindet, aufgestellt wurde.

Wenngleich er auch polarisiert haben mag, so drĂŒckte Dr. Gewalt dem Zoo Duisburg seinen Stempel auf und machte ihn zu dem, was er heute darstellt: ein Zoo mit Weltruf, den mehr als 1 Million GĂ€ste pro Jahr besuchen. Die Zoobesucher soll die BĂŒste an diesen außergewöhnlichen und schaffensfrohen Menschen erinnern.

Offenbar zwischen GrĂŒndonnerstag und Karfreitag wurde diese BĂŒste auf dreiste Art und Weise brutal abgeschlagen und entwendet. Mitarbeiter des Zoos standen am Samstag zu Dienstbeginn fassungslos vor dem leeren Podest. Über die Osterfeiertage suchte man fieberhaft aber vergeblich nach der BĂŒste.

Schwerer noch als der finanzielle Schaden wiegt der ideelle. Aber das liegt sicherlich außerhalb der Vorstellungskraft eines kleingeistigen Kriminellen.

(07.04.2010, 13:34)
Michael Mettler:   Weil man dazu an der Pinguinanlage auch mal nach oben gucken muss - die werden dort nĂ€mlich als Freiflieger gehalten.

Übrigens sollen einige Exemplare dieser Tierart bei heftigen StĂŒrmen schon bis an den Yukon verdriftet worden sein ;-)
(01.04.2010, 08:55)
WolfDrei:   Aha, man lernt doch nie aus! Warum habe ich die bloß in Johannesburg nicht gesehen?
(01.04.2010, 07:28)
Zoo Duisburg:   Erstmalig in Deutschland: fliegende Segelpinguine im Zoo Duisburg

Pinguine sind die klassischen Vertreter der Vogelwelt in der Antarktis. Ganz an das Leben im Wasser angepasst, haben die Pinguine im Laufe der Evolution ihre Flugeigenschaften eingebĂŒsst. Die einzige Ausnahme sind die Segelpinguine, die nicht in der Antarktis, sondern an den KĂŒsten des sĂŒdlichen Afrikas leben. Nur fliegend konnten die Pinguine dorthin gelangen und den neuen Lebensraum erkunden, wo sie in den kalten GewĂ€ssern des Benguelastromes nach geeigneter Nahrung suchen.

In Zoologischen GĂ€rten sind Segelpinguine eine absolute Seltenheit. Umso grĂ¶ĂŸer ist die Freude im Zoo Duisburg, dass nunmehr 6 Segelpinguine aus dem Zoo in Johannesburg/SĂŒdafrika in Duisburg eingetroffen sind, als einzige Vertreter dieser Art in einem deutschen Zoo! Eigens dafĂŒr hergerichtet wird die alte EisbĂ€r-Anlage des Zoos, die den Segelpinguinen unter einem schĂŒtzenden Netz eine neue HeimstĂ€tte im Zoo am Kaiserberg bietet.

Wenige Meter davon entfernt können Besucher die schon seit Jahren gehaltenen Brillenpinguine erleben und haben damit einen direkten Vergleich zwischen vornehmlich fliegenden Vertretern dieser Vogelgruppe und solchen, die sich ausschließlich zu Lande und im Wasser fortbewegen.

(01.04.2010, 00:02)
Zoo Duisburg:   GrĂ¶ĂŸte zoologische Sensation der letzten Jahre:
Nachwuchs bei den sĂŒdamerikanischen Riesenottern


Der Zoo Duisburg unterstreicht einmal mehr, dass er es „drauf“ hat, höchst seltene und ĂŒberaus schwierig zu pflegende Tierarten erfolgreich zu zĂŒchten. Das quirlige Riesenotter-Paar bescherte kĂŒrzlich dem Zoo am Kaiserberg die wohl grĂ¶ĂŸte zoologische Sensation der letzten Jahre: ein quietschfideles Jungtier!

Die BestĂ€nde der sĂŒdamerikanischen Riesenotter leiden dramatisch unter der fortschreitenden Abholzung der TropenwĂ€lder und der Verschmutzung der FlĂŒsse. Weniger als 3000 Exemplare soll es noch geben. Umso wichtiger ist die Erhaltungszucht in Menschenobhut. Dieser Aufgabe haben sich in Deutschland seit langem die Zoos in Dortmund, Hamburg und eben Duisburg verschrieben.

Der Zoo Duisburg hat alles daran gesetzt, um den langersehnten Erfolg vermelden zu können. Zuletzt konnte vor gut 2 Jahren dank einer großzĂŒgigen Spende des Zoo-Fördervereins die bestehende Anlage von Grund auf erneuert werden: der Landgang wurde deutlich vergrĂ¶ĂŸert. Der Innenbereich wurde komplett neu gestaltet. Die Wurfboxen erhielten eine aufwĂ€ndige VideoĂŒberwachung. Und neuerdings wird ein eben eingebauter Trommelfilter dafĂŒr sorgen, dass die Besucher ĂŒber die riesigen Sichtscheiben ihren Lieblingen auf ihren TauchgĂ€ngen in stets klarem Wasser folgen können.

Das junge Paar – der bald 4jĂ€hrige MALDITO aus Hamburg und die ĂŒber 5jĂ€hrige AMANA aus Dortmund – zogen Mitte 2008 ein und verstanden sich von Beginn an prĂ€chtig. Ihr erstes Jungtier hat sich in den letzten Wochen, auch sehr zur Freude des EuropĂ€ischen ZuchtbuchfĂŒhrers, bestens entwickelt, frisst auch schon leckeren Fisch. Gerade einmal 20 Tiere leben in europĂ€ischen Zoos und Duisburg ist nun erst der vierte, dem die Nachzucht gelang!

Wie sehr werden sich die Besucher erst die Nasen an den Scheiben platt drĂŒcken, wenn der oder die Kleine (das Geschlecht ist noch unbekannt) zur Osterzeit erstmals Zugang zur Außenanlage erhĂ€lt?!

(30.03.2010, 16:10)
Zoo Duisburg:   Seltener Nachwuchs beim grĂ¶ĂŸten Raubtier Madagaskars

Der Zoo Duisburg ist berĂŒhmt fĂŒr seine Haltung und Zuchterfolge der Fossa, des grĂ¶ĂŸten Raubtiers auf Madagaskar. Seit der deutschen Erstzucht am Kaiserberg im Jahre 1980 hat es kein anderer Zoo geschafft, diese Art in Menschenobhut regelmĂ€ĂŸig zu zĂŒchten. So obliegt der wissenschaftlichen Leitung auch die Koordination des europĂ€ischen wie des Weltbestandes. GegenwĂ€rtig leben weltweit nur etwa 120 Exemplare in rund 50 Institutionen. In ganz Europa wurden 2009 nur vier (mĂ€nnliche) Jungtiere aus 2 verschiedenen WĂŒrfen geboren. Alle vier kamen am Kaiserberg auf die Welt!

Die Fossa ist fuchsgroß. Ihr Fell ist einfarbig rostrot, dabei sehr kurz und dicht. Das Raubtier vereinigt einige typische Merkmale sowohl der Schleichkatzen als auch der Echten Katzen. Der deutsche Name „Frettkatze“ zeugt davon, wie sehr die eleganten JĂ€ger die Systematiker verwirrten.

Fossas sind EinzelgĂ€nger und werden zur Paarungszeit zwischen MĂ€rz und Mai von den Pflegern mit viel FingerspitzengefĂŒhl verpaart. Die Verbindung von MĂ€nnchen und Weibchen ist manchmal so fest, dass die Tiere wĂ€hrend der Begattung klettern können! Die Weibchen sind fĂŒr die Aufzucht der 1 bis 4 Jungtiere, deren Entwicklung ungewöhnlich langsam verlĂ€uft, alleine verantwortlich. GrĂ¶ĂŸtmögliche Ruhe ist fĂŒr die Aufzucht vonnöten, weshalb der Zoo Duisburg im fĂŒr Besucher nicht einsehbaren rĂŒckwĂ€rtigen Bereich der insgesamt 1300 m2 Anlage zahlreiche Zuchtgehege eingerichtet hat.

Drei der vier MĂ€nnchen durften als Junggesellengruppe kĂŒrzlich in den Zoo Heidelberg als neuen Fossa-Halter wechseln und erfreuen dort Mitarbeiter wie Zoobesucher in höchstem Maße. Das einzelne MĂ€nnchen aus dem zweiten Wurf zog vor ein paar Tagen mit seiner Mutter in eine der Schauanlagen des Zoo Duisburg und ist von den neuen GerĂŒchen wie von den neugierigen Besuchern an den großen Sichtscheiben schwer beeindruckt.

Bald schließt sich wieder der Kreis, denn die Duisburger Pfleger werden in den kommenden Wochen ihre SchĂŒtzlinge erneut verpaaren.

Dr. Jochen Reiter

(30.03.2010, 09:07)
Zoo Duisburg:   Weiteres Kunstwerk im Zoo Duisburg

Wie bereits berichtet, wurde anlĂ€sslich der Eröffnung der Kulturhauptstadt 2010 seitens des Zoo Duisburg und der Kulturbetriebe mit freundlicher UnterstĂŒtzung der Sparkasse Duisburg ein Projekt unter dem Namen

„Kunst und Kultur im Zoo Duisburg“

ins Leben gerufen. Ein weiteres im Rahmen dieses Projektes auserwĂ€hltes Kunstwerk soll nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Es handelt sich um das tierische Kunstwerk „Elch im Vorgarten“ und wurde von dem Duisburger KĂŒnstler GĂŒnter M. Schirmer angefertigt.

Das Kunstwerk „Elch im Vorgarten“ wird am Mittwoch, dem 17. MĂ€rz 2010, um 11.00 Uhr an der Rentieranlage gemeinsam mit Herrn GĂŒnter M. Schirmer, Frau Ute Saalmann und Zoodirektor Achim Winkler allen Kunstliebhabern vorgestellt.
(17.03.2010, 08:43)
Zoo Duisburg:   Nachwuchs bei den seltenen BĂ€renstummelaffen

Der Zoo Duisburg hĂ€lt nicht nur viele bedrohte und selten in Zoologischen GĂ€rten anzutreffende Tierarten, er hat bei diesen auch große Zuchterfolge vorzuweisen. Die westafrikanischen BĂ€renstummelaffen, die ihren Namen dem rĂŒckgebildeten Daumen zu verdanken haben, sind so eine Duisburger Erfolgsgeschichte.
Der ohnehin nur noch kleine Bestand im Verbreitungsgebiet zwischen Ghana und der ElfenbeinkĂŒste leidet weiterhin stark unter der Jagd durch Einheimische sowie unter der Lebensraumzerstörung. Umso wichtiger sind ZuchtbemĂŒhungen in Menschenobhut. Nur eine Handvoll Zoos in Europa hĂ€lt derzeit BĂ€renstummelaffen. Von den etwas mehr als 30 Tieren leben allein neun am Kaiserberg! Nummer 9, das Weibchen ABENA, wurde noch im Dezember des letzten Jahres geboren und unterstreicht die florierende Zucht in Duisburg. Sie ist schon das dritte Jungtier von Mutter MELANIE, die ursprĂŒnglich aus Erfurt stammte. Bruder und Schwester von ABENA leben ebenfalls noch in der Duisburger Gruppe und tollen mit ihrem Geschwister umher.
BĂ€renstummelaffen sehen nach der Geburt fast gruselig aus. Nicht so sehr wegen des cremig-weiß eingefĂ€rbten Körpers und des grĂ€ulichen Schwanzes als vielmehr wegen der maskenhaften schwarzen Partien um die Augen. Allerdings fĂ€rben die Jungtiere im Alter von wenigen Monaten komplett um: aus dem Positiv wird sozusagen das Negativ. Was weiß war wird mehr oder weniger schwarz und umgekehrt. Jedenfalls tragen die BĂ€renstummelaffen im Erwachsenenalter ihren ĂŒberlangen Schwanz in reinem Weiß!
FĂŒr die Pfleger bedeutet die Art einen enormen Aufwand, denn die BĂ€renstummelaffen fressen am liebsten Laub. Bereits zur Mitte eines jeden Jahres kĂŒmmern sich die Tierpfleger mit Hochdruck darum, dass frisches Laub in rauen Mengen tiefgefroren wird, damit eine ganzjĂ€hrige Versorgung gewĂ€hrleistet wird. Sicher steckt auch hier ein SchlĂŒssel zum Zuchterfolg.
(12.03.2010, 09:36)
Zoo Duisburg:   FrĂŒhlingserwachen im Zoo

Schön langsam reicht es: dieser Satz ist den meisten Menschen im Ruhrpott derzeit quasi auf die Stirn geschrieben. So schön die Schlittenfahrt im Pulverschnee auch war, so gut der Tee bei winterlichen Temperaturen auch schmeckte, es wird höchste Zeit fĂŒr den FrĂŒhling. Und fĂŒr FrĂŒhlingsgefĂŒhle!
Im Zoo Duisburg spĂŒrt man an allen Ecken und Enden, mit welch strammen Schritten die nĂ€chste Jahreszeit kommt. Ob ErdmĂ€nnchen, Ringelschwanzlemuren oder Giraffen. Sie alle recken ihre Körper den wĂ€rmenden und immer krĂ€ftiger werdenden Sonnenstrahlen entgegen. Tier und Mensch werden aktiver, auch weil die Tage zur Freude aller immer lĂ€nger werden: im Übrigen können Besucher den Zoo ab 1. MĂ€rz lĂ€nger besuchen, denn die Kassen schließen nicht um 16 Uhr sondern erst um 17:30 Uhr. Außerdem können die Besucher im Park die TierhĂ€user bis 18:30 Uhr betreten!
Heikle Pfleglinge – gerade unter den Vögeln – die aufgrund tiefer Temperaturen bis vor Kurzem noch in den Innenanlagen verweilten, haben jetzt wieder Zugang zu den Außenanlagen und Volieren. Gerade im Bereich der Fasanerie fĂŒllen sich die fĂŒr Besucher begehbaren Vogelvolieren wieder.
Mit dem FrĂŒhling kommen die FrĂŒhlingsgefĂŒhle und wer’s noch nicht getan hat verpaart sich jetzt: im Moment sind die WaschbĂ€ren ordentlich zugange! Fast schon unter Blitzlichtgewitter, denn FrĂŒhlingsgefĂŒhle kommen ob der guten LichtverhĂ€ltnisse und Stimmungsbilder gerade auch bei den Fotografen auf.
Aktuell sind zwei kleine Kamerunschafe im Streichelzoo geboren. Das Kamerunschaf ist eine aus Westafrika (Kamerun, ElfenbeinkĂŒste) stammende Haarschafrasse. Haarschafe tragen keine Wolle, sondern ein Haarkleid. Dieses wird im Winter durch eine dichte Unterwolle ergĂ€nzt. Bald werden die Besucher beobachten können, wie diese Unterwolle wieder abgestoßen wird. Die Schafe mĂŒssen also nicht geschoren werden.
Last not least ist Hochbetrieb bei den GĂ€rtner, die derzeit vorwiegend ein Ziel vor Augen haben: gĂ€rtnerischer Hausputz! Die unzĂ€hligen Rabatte links und rechts des Besucherweges werden aufgeharkt und fĂŒr Neuanpflanzungen vorbereitet. Rindenmulch landet tonnenweise auf Trampelpfaden sowie in TierhĂ€usern. Fast könnte man sagen, dass der Zoo aus dem Winterschlaf erwacht, jetzt wo der Schnee endlich (?) weg ist.

(04.03.2010, 18:15)
Zoo Duisburg:   Zoo Duisburg knackt Besuchermillion erneut!
Aller guten Dinge sind drei: der Zoo Duisburg hat zum dritten Mal in Folge die Schallmauer von 1 Million Besuchern im Jahr durchbrochen und mischt sich damit erneut unter die Top 10 der meistbesuchten Zoos im Bundesgebiet! Knapp 1,1 Mio. große und kleine Zoobesucher erfreuten sich an Tieren aus allen Kontinenten der Welt, an zahllosen Sonderveranstaltungen sowie an Feierlichkeiten rund um das 75jĂ€hrige Zoo-JubilĂ€um.
Im Jahresverlauf prĂ€sentierte der Zoo am Kaiserberg seine 75jĂ€hrige Geschichte in der TiergĂ€rtnerei, auf die er zu Recht stolz sein darf: als noch relativ junger Zoo leistete er Pionierarbeit vor allem im Bereich der Wal- und Delfinhaltung. Es gibt nur wenige Zoobesucher, die das kombinierte Tagesticket inklusive der DelfinvorfĂŒhrung nicht lösen. Sechs Große TĂŒmmler – darunter der hierzulande einzige, der bereits in 2. Generation geboren wurde – faszinieren die Öffentlichkeit im grĂ¶ĂŸten und modernsten Delfinarium Deutschlands.
Schon immer steht die Institution „Zoo Duisburg“ fĂŒr die Pflege und Zucht seltener Tierarten. Erneut sind die Fossas, die grĂ¶ĂŸten Raubtiere auf Madagaskar, europaweit nur am Kaiserberg gezĂŒchtet worden. Dauerhaft so erfolgreich, dass den Zooverantwortlichen schon vor vielen Jahren die weltweite Koordination der Zucht dieser Tierart ĂŒbertragen wurde.
Als wissenschaftlich geleitete Einrichtung liegt dem Zoo aber auch die Bildung sehr am Herzen. Ob Sommerferienprogramm, Kindernachtsafaris, Zoo-Rallye oder Geburtstagsfeier: Spaß und Unterhaltung werden bestens mit Hintergrundwissen verknĂŒpft. Sensible Themen wie der Verlust der biologischen Artenvielfalt werden so „an den Zoobesucher“ gebracht. Allein 10 000 SchĂŒler nehmen jedes Jahr das reichhaltige Angebot der ZoopĂ€dagogen wahr und nutzen die Chance, den außergewöhnlichen Lernort mit allen Sinnen zu begreifen. Auch hier ist der Zoo Duisburg spitze!
Der Zoo Duisburg versteht es, seine vier Kernaufgaben – Natur-/Artenschutz, Wissenschaft/Forschung, Bildung und Erholung – auf seinem GelĂ€nde so ĂŒberzeugend umzusetzen, dass ein rundum gelungener Zoobesuch gewĂ€hrleistet ist. Dennoch bleibt immer Raum fĂŒr Verbesserungen. Die rege BauaktivitĂ€t der letzten Jahre zeigt, dass man sich auf dem Erfolg nicht ausruhen mag: neue Anlagen sind reihenweise entstanden, so z.B. fĂŒr Riesenotter, ErdmĂ€nnchen und Wombats. Und im Jahr 2010 stehen mit der Neugestaltung des Streichelzoos sowie der GroßbĂ€renanlage zwei richtig dicke Brocken an. Auf ein viertes Jahr mit mehr als 1 Million Besucher!

(25.02.2010, 13:20)
Zoo Duisburg:   Altzoodirektor Reinhard Frese verstorben

Mit großer BestĂŒrzung musste der Zoo Duisburg erfahren, dass Altdirektor Reinhard Frese am 29. Januar völlig unerwartet im Alter von nur 66 Jahren in seiner Berliner Heimat verstorben ist. Als Todesursache wird Herzversagen vermutet. Reinhard Frese hinterlĂ€sst seine Frau Ursel und seine Tochter Janna. Die Beisetzung fand am Freitag, den 12. Februar in Berlin statt.

In der Zeit von 1993 bis 2006 leitete Reinhard Frese als Zoologischer Direktor den Zoo Duisburg und prĂ€gte in diesen Jahren das heutige moderne Erscheinungsbild des Zoos. Zielsetzung seiner Amtszeit war es, alle nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸen Gehege und Bauten des Zoo Duisburg durch neue und naturnah gestaltete Anlagen zu ersetzen und den Zoo fĂŒr das 21. Jahrhundert einer modernen Zootierhaltung zu trimmen. Nach und nach verschwanden Altanlagen, die noch an frĂŒhere Menageriezeiten erinnerten, und machten Platz fĂŒr ansprechende innovative Neuanlagen.

So eröffnete gleich zu Beginn seiner Amtszeit das noch von seinem VorgĂ€nger Dr. Wolfgang Gewalt geplante neue Delfinarium fĂŒr Große TĂŒmmler, das heutige AushĂ€ngeschild des Zoo Duisburg. Mit der Tropenhalle Rio Negro schaffte Reinhard Frese fĂŒr die einzigartigen Amazonas-Flussdelfine einen Ă€hnlichen richtungsweisenden Neubau, um Duisburgs Position als fĂŒhrenden Zoologischen Garten in der Haltung und Zucht von Delfinen weiter zu festigen. Auch wenn sich der Zoo schweren Herzens von den letzten Vertretern der Weißwale und Jacobita-Delfine hat trennen mĂŒssen, forcierte Reinhard Frese die Delfinhaltung als ein bedeutendes Alleinstellungsmerkmal des Zoo Duisburg.

Reinhard Frese verstand es mit Geschick, Sponsoren und Gönner fĂŒr den Zoo zu gewinnen, um die vielen geplanten Bauprojekte finanzieren und realisieren zu können. So unterstĂŒtzte die Duisburger Wirtschaft den Zoo in nicht unerheblichem Maße bei den Neuanlagen fĂŒr z.B. BĂ€renstummelaffen, Elefanten, Giraffen, Gorillas, Riesenschildkröten oder Zwergflusspferden. Neben den großen Unternehmen waren auch die BĂŒrger der Stadt fĂŒr Reinhard Frese ein wichtiger Förderer des Zoos, so dass er die Aktion Tierpatenschaften ins Leben rief, die dem Zoo seither alljĂ€hrlich stattliche Geldmittel fĂŒr Neubaumaßnahmen garantiert. In gleicher Weise intensivierte er die Kooperation mit dem Förderverein des Zoos, dessen Mitglieder zum Dank u.a. die neue Fossa-Zuchtanlage finanzierten.

Auf Ewigzeiten eng verbunden bleibt Reinhard Frese mit der GrĂŒndung der Koala-Haltung im Zoo Duisburg. Allen Zweiflern zum Trotz wagte er Mitte der 1990er Jahre den Schritt, Koalas dauerhaft in Duisburg zu pflegen, trotz der gegebenen problematischen Futterlogistik. Die Koalas wurden fĂŒr den Zoo Duisburg zum zweiten bedeutenden Standbein neben den Delfinen und haben sich nach den vielen Zuchterfolgen in Duisburg als erfolgreiches Zootier in der europĂ€ischen Zoolandschaft etabliert.

Reinhard Freses Augenmerk war jedoch nicht nur auf die Tiere gerichtet. Das Wohlbefinden der Zoobesucher lag ihm ebenso am Herzen. So war eine seiner ersten Amtshandlungen die Errichtung des großen Kinderspielplatzes, der auch heute noch eine der grĂ¶ĂŸten Attraktionen des Zoos darstellt. Auch der ehemals eher triste und wenig einladende Eingangsbereich des Zoos wurde unter seiner Regie komplett umgestaltet, um den Besuchern ein freundliches Entree in den Zoo zu gewĂ€hren. Und anstelle der schwankenden ExpobrĂŒcke, die vielen Besuchern einen Schrecken verursachte beim Überqueren der den Zoo in zwei HĂ€lften teilenden Autobahn, ĂŒberzeugte Reinhard Frese die Kommunen, eine neue bis zu 30 m breite LandschaftsbrĂŒcke zu gestalten, die die beiden Seiten des Zoos heutzutage harmonisch verbindet. DarĂŒber hinaus etablierte er eine Serviceabteilung im Zoo, um die Besucher besser informiert und durch den Zoo gefĂŒhrt zu wissen. Hier galt und gilt es Wissen zu vermitteln und den Natur- und Artenschutz den Besuchern nĂ€her zu bringen und zu fördern. Mit der Initiierung des ‚Cent fĂŒr Artenschutz’, der AbfĂŒhrung eines Cents des Eintrittspreises fĂŒr ausgewĂ€hlte Artenschutzprojekte, war der Zoo Duisburg einer der Vorreiter im BemĂŒhen, globale Schutzprojekte finanziell zu fördern, was Reinhard Frese ein besonderes Anliegen war.

Mit dem Tode von Reinhard Frese verliert die Zoowelt einen hoch geschĂ€tzten Kollegen. Der Mann mit dem markanten Schnauzbart und der runden Brille war ein begeisterter und innovativer TiergĂ€rtner, der das Erscheinungsbild des Zoo Duisburg komplett umgekrempelt hat. Mit Mut und Durchsetzungskraft packte er auch schwierige Aufgaben an und wusste diese immer gut zu lösen. Die alljĂ€hrlich rund 1 Million Besucher boten Anerkennung fĂŒr seine tiergĂ€rtnerischen Leistungen.

Reinhard Frese war ein allseits geschĂ€tzter und beliebter Mensch. Bei allen Mitarbeitern, Freunden und Förderern des Zoos war er aufgrund seiner freundlichen, offenen und diplomatischen Art hoch angesehen. Er strahlte Menschlichkeit aus, offenbarte jederzeit die nötige KollegialitĂ€t und ĂŒberzeugte durch sein Allgemeinwissen und seinen Witz und Humor. Die unzĂ€hligen netten Stunden, bei denen man mit ihm ĂŒber alles hat sprechen können, werden wir sehr vermissen. Ein guter Freund ist von uns gegangen.

Dipl.-Biol. Achim Winkler

(18.02.2010, 12:36)
Zoo Duisburg:   Inventur im Zoo – das große ZĂ€hlen hat ein Ende
Wie alle Jahre wieder so ist auch dieses Mal kurz vor dem Jahreswechsel vom Wissenschaftlichen Leiter des Zoos, Dr. Jochen Reiter, den Revierpflegern der Auftrag erteilt worden, die Tier-Inventur durchzufĂŒhren. Da wurde eifrig gezĂ€hlt, vermessen und gewogen, wurden BestandsbĂŒcher gewĂ€lzt und Daten abgeglichen. Peinlich genau wird jedes Individuum mitsamt seiner besonderen Kennzeichen festgehalten, wie z.B. Angabe des Geschlechtes, Geburtsdatums, seiner Ohr-Kennmarken, Brandzeichen oder computerlesbaren Mikro-Transponder unter der HautoberflĂ€che. Am Ende von ĂŒberlangen Listen und nach dem Addieren vieler Zahlen steht nun fest:

Es leben im Zoo Duisburg derzeit 2.621 Tier-Individuen in 295 Arten

Eigentlich schon im Herbst 2008 geboren, konnten Zoobesucher Duisburgs erste Gorilla-Jungtiere KIBURI und UZURI so richtig zum Saisonbeginn genießen, als die beiden MĂ€dchen bei adĂ€quaten Temperaturen erstmals auf die große Freianlage zum Spielen durften.
Grund zum ausgiebigen Herumtollen hatte auch die hoch soziale Familie der ErdmĂ€nnchen, die im Jahr 2009 mehrere WĂŒrfe verzeichnen konnte und mittlerweile auf der naturnah gestalteten Anlage mit 24 Vertretern zu einer der grĂ¶ĂŸten Gruppen in Europa anwuchs.
Nachwuchs-Erfolge gab es bei den „Wald-und-Wiesen-Vertretern“ wie den Kamerunschafen genauso wie bei den sehr heiklen und hoch bedrohten Arten: bei den BĂ€renstummelaffen, von denen nur 30 Tiere in Europa leben, gab es gleich doppelten Nachwuchs. Das grĂ¶ĂŸte Raubtier auf Madagaskar, die Fossa, zĂŒchtet seit vielen Jahren im Zoo am Kaiserberg: vier Jungtiere wurde geboren, die erneut einzigen in ganz Europa. FĂŒr beide Arten hĂ€lt der Zoo Duisburg das EuropĂ€ische Erhaltungszuchtprogramm inne. Neue ZuchtmĂ€nner bei den Kattas und NasenbĂ€ren bescherten den jeweiligen Gruppen reichen Kindersegen.
Auch die Liste der zum ersten Mal im Zoo Duisburg nachgezĂŒchteten Arten kann sich sehen lassen. Es sind dieses Mal durchwegs Vertreter von zwei Beinen mit viel Gefieder: Hammerköpfe, Rote Sichler, Rotschenkel und Schopfwehrvögel.
FĂŒr viel Medienecho sorgte zum Einen die lange ersehnte Ankunft des neuen Zucht-Koalas aus dem Zoo San Diego. KAIYU hat sich bestens eingelebt und deckt fleißig seine Damen. Die einzigen Koalas in Deutschland sehen Zoobesucher nach wie vor in Duisburg!
Zum Anderen erntete MUGAMBI, jĂŒngste Netzgiraffe am Kaiserberg, grĂ¶ĂŸtes mediales Mitleid, denn er wurde von seiner Mutter aus unerfindlichen GrĂŒnden nicht angenommen. Die Pfleger spielten Ersatzmutter und pĂ€ppelten das Flaschenkind auf. Ins Flegelalter gekommen, macht er derzeit seine ersten AusflĂŒge auf die Freianlage.

(28.01.2010, 14:09)
Holger Wientjes:   Ich glaub, ich habÂŽs schonmal irgendwo erwĂ€hnt. Aber es wĂ€re interessanter, wenn DU zur Abwechslung ÂŽmal Pressemitteilungen ĂŒber die Riesenottergeburt oder die neuen Schnabeligel herausbringt...
(28.01.2010, 13:21)
Zoo Duisburg:   Enne Besuch im Zoo...

NĂ€rrische GĂ€ste erwartet der Zoo, deren WertschĂ€tzung eine BegrĂŒĂŸung durch den Vorstand des Zoos, Dipl.-Biol. Achim Winkler, rechtfertigt, und selbstverstĂ€ndlich wird auch die gesammelte Mannschaft der Duisburger Koalas, es sich nicht nehmen lassen, ein paar angedeutete KĂŒĂŸchen an die Hoheiten zu verteilen.

Mit Sicherheit wird es sich hierbei allerdings um „Luft-BĂŒtzchen“ handeln, denn die eukalyptusduftenden Kletterbeutler werden es kaum zulassen, wenn sich gespitzte Kuss-MĂ€ulchen ihren empfindlichen nackten Nasenspiegeln nĂ€hern wollten – selbst wenn es sich hier um einladend-blutrote Lippenpaare anziehender Paginnen des Prinzen handeln sollte...

Der nĂ€rrische Troß unter seinem Oberhaupt TollitĂ€t Prinz Michel I
wird um 13.45 Uhr den kuscheligen Koalas einen Besuch abstatten und dabei nicht etwa Sekt, sondern ein paar Zweige frisches Eukalyptuslaub reichen. Anschließend bleiben die hohen Herrschaften zum AufwĂ€rmen einstweilen im Koala-Haus des Zoos – bevor um 15.00 Uhr Duisburgs Flipper-Quartett die Herzen der Duisburger Obernarren höher schlagen lassen wird.

Aber nicht nur KĂŒĂŸchen, sondern auch Orden werden verteilt, gute Laune ist ebenso angesagt, wenn Prinz Michel I
samt seinem Hofstaat verdiente Frauen und MĂ€nner im Zoo Duisburg mit Orden auszeichnen wird.


(27.01.2010, 23:20)
Sacha:   @Michael Mettler: Ich nehme noch Wetten an, zumindest fĂŒr die nĂ€chsten 10 Jahre:)

Um aber wieder zurĂŒck zu Duisburg zu kommen: In der Tat schön, dass sich dieser Zoo um die australische Fauna kĂŒmmert.
@Michael Amend: Weiss ich. Bei meinem Besuch in Down Under gab es sie nur in 2,3 Institutionen in Westaustralien. "FĂŒhrend" in der Haltung (wenn man das ĂŒberhaupt so sagen kann) ist der Perth Zoo.
(21.01.2010, 09:45)
Zoo Duisburg:   Orang-Utan-Opa wird im Greisenalter noch Vater

SIAM ist unglaublich. Der zottelige Orang-Utan ist wohl der Jopi Heesters unter den tierischen Vertretern im Zoo Duisburg. Mit gut 50 Jahren zĂ€hlt er laut Internationalem Zuchtbuch zu den Ă€ltesten in Menschenobhut gehaltenen Orang-Utans weltweit! SIAM kam bereits Anfang der 1960er Jahre als JĂŒngling in den Zoo am Kaiserberg. Und noch etwas zeichnet ihn aus wie keinen anderen: so lange die Pfleger zurĂŒckdenken können, haben sie ihn als tierische Persönlichkeit kennengelernt, die immer wieder Parkinson-Ă€hnliche Symptome zeigt.

Aber: SIAM kommt damit gut zurecht und hat’s erneut „getan“! Keiner hat ihn beim Decken beobachtet und so recht kann man sich das auch nicht vorstellen, wenn man ihn nĂ€her kennt. Doch seine Lieblingsfrau, die 17jĂ€hrige ANETTE, hat vor ein paar Tagen eine gesunde Tochter zur Welt gebracht, um die sich die erfahrene Mutter bestens kĂŒmmert. Dritte – oder jetzt besser gesagt vierte – im Bunde ist JAMBI, ebenfalls ein Sprössling des Paares. Die Pfleger beließen die harmonische Gruppe zu jeder Zeit beisammen und JAMBI darf ihre Schwester bald schon nĂ€her inspizieren. Zoobesucher rangeln seither um die besten PlĂ€tze vor dem Innengehege im Äquatorium, um einen ersten Blick auf das Baby zu erhaschen.

Der Zoo Duisburg beherbergt im Übrigen beide Arten von Orang-Utans, Borneo- wie Sumatra-. Im benachbarten Gehege wĂ€chst „das schöne MĂ€dchen“ – MANGGALI – heran und feiert bald seinen 3. Geburtstag.

Seit mittlerweile einem halben Jahrhundert pflegt der Zoo Duisburg die akut vom Aussterben bedrohten Menschenaffen und gehört mit insgesamt ĂŒber 50 Nachzuchten zu den wichtigsten Einrichtungen auf der ganzen Welt.

Hinweis fĂŒr Fotografen:
Die Orang-Utans sind jederzeit im Äquatorium/Affenhaus auf der Ostseite des Zoos zu sehen. Es bedarf etwas der Geduld, ANETTEs Baby zu Gesicht zu bekommen.

(21.01.2010, 09:20)
Henry Merker:   @Michael Mettler:
Wo Sie recht haben, haben Sie recht.
(20.01.2010, 19:32)
Michael Amend:   @Sacha. Numbats sind auch in australischen Zoos eine RaritĂ€t.
(20.01.2010, 18:02)
Michael Mettler:   Viele Zoos HABEN doch einen Australienkomplex, sonst wĂŒrden sie sich diesem Erdteil stĂ€rker widmen :-D
(20.01.2010, 18:00)
Henry Merker:   Dass ein Australienkomplex wĂŒnschswert ist, sehe ich auch so...hatte gedanklich mir sowas auch schon mal ĂŒberlegt; ohne freilich die Möglichkeit zu besitzen solche Überlegungen in die Praxis umzusetzen. Immerhin habt ihr aber aufgezeigt, dass dies etwa in Duisburg möglich wĂ€re.

Ich halte die Idee, eingefĂŒhrte Arten auszustellen, fĂŒr gar nicht mal so grundverkehrt. Durch eher bekannte Arten wĂ€re fĂŒr viele "Australolaien", ob nun die vielfach unterschĂ€tzen ONBs oder auch "fittere", die ja auch hĂ€ufig Australien stiefmĂŒtterlich zu behandeln scheinen, ist hier egal, ein sehr guter Einstieg in das Thema gegeben, sind doch die meisten Australier eher unbekannt. Zumal so auch weitaus stĂ€rker deutlich wird, dass sich zahlreiche Dinge geĂ€ndert haben - eben auch, was die "natĂŒrliche" Verbreitung (in SĂŒdamerika haben Axishirsch und Hirschziegenantilope zum Beispiel ihr Verbreitungsgebiet ausgedehnt - ohne menschliche Hilfe) von Tieren betrifft. Inwiefern es da Möglichkeiten in Duisburg gibt, weiß ich allerdings nicht, weshalb ich auch nicht anfangen möchte zu theoretisieren.
Was den Dingo betrifft, so ließe sich eine durchaus ketzerische These aufstellen: Angesichts dessen, dass die primitivsten Hunderassen (, die die ohne gezielte Zucht durch den Menschen entstanden sind,) der Welt in ihrer Gesamtheit dem Dingo am Ă€hnlichsten sehen und nicht dem Wolf, stellt sich die Frage, ob der Dingo nicht am Ende doch eine Wildhundart darstellt...
(20.01.2010, 17:45)
Michael Mettler:   @Sacha: Das habe ich frĂŒher ĂŒber Fingertiere oder Koalas auch gedacht :-)
(20.01.2010, 17:43)
Sacha:   Ich glaube bei den Wildkaninchen denkt ONB in erster Linie an unliebsame Besucher auf Friedhöfen und GĂ€rten....:)
Den Dingo (Haushund) wĂŒrde ONB als "typisch australisch" annehmen, das stimmt. Aber sicher nicht das Dromedar. Wenn man ONB fragen wĂŒrde, dann bringen ĂŒber 80% mit diesem Tier Arabien oder Nordafrika in Verbindung, aber nicht Australien, jede Wette.

Bez. WaschbÀr und Co.: Ich schrieb ja von Zoos resp. deren Bereichen oder Parkteilen und nicht von sogenannten Heimtierparks oder Wildparks, die ihre Tiere nicht nach geografischen Gesichtspunkten trennen.

Verstehen kann ich ĂŒbrigens die Haltung vieler Zoos bez. Australien-Import auch. Schade finde ich es trotzdem.

Und - kleiner Scherz am Rande - ĂŒber den Numbat brauchen wir uns nicht zu sorgen, ob der nun fĂŒr ONB attraktiver ist als ein WasserbĂŒffel, denn Numbats werden wir so schnell nicht in europĂ€ischen Zoos sehen...
(20.01.2010, 16:08)
Michael Mettler:   P.S. Übrigens habe ich ĂŒberhaupt nichts gegen weitere "eingeborene" australische SĂ€uger in unseren Zoos (Vögel und Reptilien von dort gibt's ja reichlich, auch wenn sie selten mal unter Geo-Thema versammelt werden). Aber dass nicht viele Zoos Lust oder Zeit haben, den mit einem Import verbundenen Aufwand zu betreiben, halte ich fĂŒr nachvollziehbar. Ähnliches gilt ja auch fĂŒr Tierarten, deren Einfuhr durch Anti-Seuchen-Gesetze erschwert ist.
(20.01.2010, 15:36)
Michael Mettler:   @Sacha: Neben KĂ€ngurus sind Schafe, Wildkaninchen und Dingos fĂŒr ONB wohl die "typischsten" australischen Tiere - WasserbĂŒffel und Dromedar wĂŒrde er wohl genauso kritiklos hinnehmen wie Numbat und Trauerschwan. Immerhin enthalten viele Wildparks mit "heimischer" Tierwelt auch WaschbĂ€r und Marderhund, Damhirsch und Wildkaninchen, Mandarinente und Jagdfasan usw., und niemanden stört's...
(20.01.2010, 15:30)
Sacha:   Zu Australien kĂ€men dann u. a. noch Strauss, Ratte, mindestens eine afrikanische Webervogelart, Agakröte und Hauskatze hinzu.

Und wenn wir schon dabei sind, dann "bereichern" wir in Duisburg resp. in anderen Zoos die Bereiche Patagonien mit (Kanada-)Bibern, Nordamerika mit Tigerpython, Brillenkaiman, afrik. Buntbarschen und diversen Amazonen (alle Florida), Hirschziegenantilopen (Texas) und MĂ€hnenschafen (SW-USA) und Europa mit Pavianen (Spanien), Nandus, Chileflamingos, Papageien und, und, und....

- WĂ€re alles vom edukativen Standpunkt interessant. Aber irgendwie nicht das, was sich ON-Zoobesucher (und auch ich) unter der Fauna der entsprechenden Kontinente/Landesteilen vorstellen. Ich jedenfalls sehe den (meist raren) Platz lieber mit echten Australiern besetzt, als mich eingefĂŒhrten Arten verschwendet. Ausser man integriert den Kinderzoo in diesen Bereich und peppt ihn auf (z.B. mit Schafscherstation, "Dromedarexpedition" u. Ă€.).

Fazit: Lieber Papierkrieg, dafĂŒr echte Australier.
(20.01.2010, 15:17)
Michael Mettler:   @Liz: Weil sie sich im Gegensatz zu anderen Erdteil-Themenbereichen bei Australien aus unerfindlichen GrĂŒnden zieren, fĂŒr den Besucher durchaus attraktive Haustiere und eingebĂŒrgerte Wildtiere einzubauen und damit auch didaktisch Wertvolles zum Thema "menschlicher Einfluss auf natĂŒrliche LebensrĂ€ume" zu liefern. Deshalb ergĂ€nze ich die Wunschliste fĂŒr einen Duisburger Australienbereich noch um ein paar andere "typische" Arten:
Dromedar
Merinoschaf
Esel
Pferd
WasserbĂŒffel
Timorhirsch
Wildkaninchen
Rotfuchs
Hausmaus
und natĂŒrlich um den schon von Holger gewĂŒnschten Dingo. Alles relativ leicht und ohne jahrelangen, zermĂŒrbenden Papierkrieg beschaffbar.
(20.01.2010, 13:19)
Liz Thieme:   also könnte Duisburg wirklich eine Australien-Ozeanien-Welt aufmachen
derzeit:
* Australischer Nacktnasenwombat
* Bennett-KĂ€nguru
* Emu
* Haubenliest
* JĂ€gerliest
* Kragenechse
* Kurzschnabeligel
* Maskenkiebitz
* Queensland-Koala
* Schwarzer Schwan
* Spitzschwanzamadine
* Goodfellow-BaumkÀnguru
* Westliches BĂŒrstenschwanz-KĂ€nguru

dann die WĂŒnsche von
Holger
*Schnabeltier
Ronny
*Sumpfwallaby
*Flinkwallaby
*Sittiche
*Potoroos
*RiesenkÀngurus
*Kurzkopfgleitbeutler
*Boobook-Kauz
*Neuseeland-Kuckkuckskaus
meine
*Bilby
*Beutelteufel
*Numbat
*Quokka
*FelskÀnguruart(en)
*weitere BaumkÀngurus
*Zwergpinguine

warum haben eigentlich so wenige Zoos einen richtigen großen Australienbereich?
(20.01.2010, 12:45)
Holger Wientjes:   Na, bei den Schnabeligeln... ;-)
Also es handelt sich um ein durch eine Glasscheibe einsehbares Gehege unmittelbar am Koalahaus. Dort lebten frĂŒher die Matschis. Ich gehÂŽÂŽmal davon aus, dass dort nun das Goodfellow lebt. Zusammen mit RattenkĂ€nguruhs, Rieseneisvögeln und nun wohl auch mit den Schnabeligeln.
(20.01.2010, 12:01)
Mirko Schmidkunz:   Wo ist eigentlich das einzelne Goodfellow-BaumkĂ€nguru untergebracht?
(20.01.2010, 11:37)
Holger Wientjes:   M.Mettler: Ja, wie Ronny bereits sagte sollen sie wohl in der BaumkĂ€nguruhanlage leben. Wenn die sich dort -Ă€hnlich der RattenkĂ€nguruhs- in der Einstreu verbergen, werden die Sichtungschancen nicht so rosig sein.

Heisst es eigentlich bei Kloakentieren "geschlĂŒpft" oder "geboren"... ?

Ich meine ÂŽmal gelesen zu haben, dass sich der Biorhythmus bei den BuschhĂŒhnern in MS nicht angepasst hat. Ist also ein recht interessantes PhĂ€nomen, dass sich das bei einigen Australiern Ă€ndert und bei anderen nicht.

@Liz: WĂŒrde mich auch interessieren warum Rotterdam die Tiere abgegeben hat !
(19.01.2010, 20:17)
Michael Amend:   BezĂŒglich der Fotpflanzungsbiologie lĂ€uft in diversen Zoos ein Forschungsprojekt, mit dem Ziel, die Nachzucht zu verbessern. Immerhin konnte Philadelphia bereits mehere erfolgreiche Aufzuchten verbuchen.
(19.01.2010, 18:33)
Michael Mettler:   Vielleicht wĂ€re eine provozierte Winterruhe sogar fĂŒr die Fortpflanzung förderlich. Bei vielen Reptilien - auch bei australischen - verbringen ZĂŒchter ihre Tiere zu einem gewollten Zeitpunkt in eine kĂŒhlere Umgebung bzw. stellen die Heizung im Terrarium fĂŒr eine Weile aus. Dabei kommt es m.W. gar nicht unbedingt darauf an, wie lange diese KĂŒhlphase dauert. Nun sind Kloakentiere ja ohnehin recht "eigene" SĂ€ugetiere, da kĂ€me es auf einen Versuch doch mal an.
(19.01.2010, 17:14)
Liz Thieme:   Bisherigen Beobachtungen zu folge dreht sich der Biorythmus der Tiere auf der Nordhalbkugel.
Die Tiere ("a number") werden in Perth in einer Anlage wohl zusammengehalten.

Schlussfolgerung aus Annahmen:
Karawanenbildung = Konzentration = grĂ¶ĂŸere FlĂ€che als bisher + mehr Tiere = GehegrĂ¶ĂŸe nicht an KörpergrĂ¶ĂŸe ablesbar
(19.01.2010, 16:23)
Sacha:   @Michael Mettler: Auch hier wieder: Warum nicht das eine tun und das andere nicht lassen?

Schon allein wenn man sich das Paarungsverhalten der Tiere in freier Wildbahn anschaut (Karawanenbildung), scheint eine Konzentration der Exemplare notwendig. Aber nicht nur an einem Ort (Krankheit kann gesamten Bestand auslöschen). 3 oder 4 Orte mit je mindestens 3,4 oder 4,3 Tieren (= vorhandener Bestand plus Import).

BezĂŒglich saisonale Aussenhaltung: Ich finde auch, dass diese grundsĂ€tzlich angestrebt werden sollte. Allerdings weiss ich nicht, ob das fĂŒr die Zucht nicht eher nachtrĂ€glich ist. Wenn Kurzschnabeligel normalerweise (= in Australien) ihre Eier legen, ist Anfang/Ende September. Da kann es bei uns schon kĂŒhl und/oder nass sein. Kommt hinzu, dass Ameisenigel bei sehr kĂŒhlen Temperaturen in eine KĂ€ltestarre verfallen und gemĂ€ss Wikipedia "in den Bergen des sĂŒdlichen Australiens in einen winterschlafĂ€hnlichen Zustand verfallen, bei dem die Körpertemperatur auf knapp 4 °C sinkt. Sie verlieren dabei pro Monat zwei bis drei Prozent ihres Gewichtes." - Nicht gerade die besten Voraussetzungen fĂŒr ein NeugeschlĂŒpftes, auch wenn es sich dann im Beutel befindet. Ich weiss allerdings nicht, ob die Tiere in Europa sich dem Rhythmus der Nordhalbkugel anpassen. Dann wĂ€re es nicht so problematisch.
(19.01.2010, 15:44)
Michael Mettler:   "Neues Blut" dĂŒrfte doch eigentlich gar nicht nötig sein - angesichts der grandiosen Zuchterfolge (Ironie) ist es doch sehr wahrscheinlich, dass die Schnabeligel in Europa weitestgehend unverwandt sind. Und dann wĂ€re die genetische Basis bei ihnen grĂ¶ĂŸer als bei mancher Zuchtbuch-Tierart...

Statt schwieriger Neuimporte wĂŒrde ich es fĂŒr sinnvoller halten, die vorhandenen Tiere mal an einem Ort zu konzentrieren und gezielte Zuchtversuche mit wechselnden Verpaarungen zu machen. Und zwar inklusive saisonaler Außenhaltung und nicht immer nur in HĂ€usern. Wenn sie wach sind, wandern doch Schnabeligel sehr ausdauernd herum (angesichts ihrer ErnĂ€hrungsweise im Freiland auch wenig verwunderlich), vielleicht fehlt es ihnen bei herkömmlicher Zoohaltung schlichtweg an FlĂ€che (und damit auch Ausweichmöglichkeit voreinander).
(19.01.2010, 13:30)
Liz Thieme:   Also wenn ich das richtig verstehe, dann hat Rotterdamm alle seine Tiere nach Duisburg gegeben und hat somit seine Haltung aufgegeben. Ich bin nicht so in den niederlĂ€ndischen Zoos drin, aber warum gibt man so eine Haltung auf?

Und weiter bleiben es dann immer noch vier Haltungen, von denen keine zĂŒchtet.
Ich wĂŒrde mal dann davon ausgehen, dass nur neues Blut in Form von Tieren kommt, wenn es jemand schafft, die Tiere zu zĂŒchten.

Perth hat die letzten drei Jahre gezĂŒchtet. 2007 eins, 2008 zwei, 2009 zwei
2009er Kinder: Moa - Kiltah (Mutter) und Wilgi (Vater) & Kain - Elyan (Mutter) und Wilki (vermutlich Wilgi)
2008er Kinder: einmal von Mutter Kiltah, das andere keine Ahnung
2007er Kind: Jilba - Kiltah (Mutter) und Wilgi (Vater)

Die acht Tiere bis zur ersten Geburt in Perth kamen nicht bis zur Geschlechtsreife.
Die 2007er Geburt war die Neunte in Australien (Jilba lebt noch immer in Perth (soweit man es aus dem Artikel lesen kann)) bis Ende 2009 waren es dann 13 StĂŒck.
Nebeninfo: Der Langschnabeligel wurde bisher nirgends gezĂŒchtet.
(19.01.2010, 13:12)
Ronny:   @Michael: Nicht zusammen halten...in getrennten Anlage..so nach Arten sortiert.
Okay Michael, gebe recht, habe ebend nachgeschaut, es gibt in Europa nicht nur Graue und Rote Riesen. Wobei wie sieht es denn mir der Zucht der Euros in Kronberg aus?

Um mal Holger vorzuziehen: Die Schnabeligel leben in der Anlage der ehemaligen BaumkÀngurus.
(19.01.2010, 12:00)
Michael Mettler:   @Ronny: "Beider" RiesenkĂ€nguru-Arten? Davon gibt es schon ein paar mehr als zwei...

BennettkÀngurus mit Sumpfwallabys zusammen zu halten hat m.W. in Hannover wegen der MÀnnchen nicht wirklich funktioniert, weshalb die Bennetts damals abgegeben wurden. Ich kenne die Arten zwar auch aus Kronberg noch in gemeinsamer Haltung, aber vielleicht fehlte bei einer davon ein MÀnnchen.

@Holger: Wo sind denn die Schnabeligel untergekommen? In der (ehemaligen) BaumkÀnguru-Anlage?
(19.01.2010, 11:44)
Ronny:   @Holger: Ja zum Beispiel, aber selbst eine begehbare Sittichvoliere, als Seltenheit Potoroos, selbst die Haltung beider RiesenkĂ€nguruarten wĂ€ren denkbar. Sogar eine Erweiterung des Koalahauses um eine Nachttierabteilung mit den klassischen Arten Kurzkopfgleitbeutler und natĂŒrlich den ganzen Seltenheuten. Unter den Vögeln gibt es auch Boobook-Kauz, Neuseeland-Kuckkuckkauz, diverse GĂ€nse und Enten.
(19.01.2010, 11:22)
Holger Wientjes:   @Ronny: Dingos wĂ€ren noch gut... ! :-)
(19.01.2010, 11:09)
Ronny:   @Holger: Ich meckere nicht, ich wĂŒrde es nur noch mehr den Stempel aufdrĂŒcken und sogar sagen, Bennetts + Flink + Sumpf. Und hinzu kommen weitere Australier, die man teils bestimmt auch einfach innerhalb Europas bekommen kann.

Als Beispiel wĂŒrde ich Dvur Kralove nennen, die parktisch fast jede Antilopen/Gazellenart Europas besitzen.
(19.01.2010, 11:04)
Holger Wientjes:   @Ronny: Zum Beispiel ! Aber gerade in DU kann man ja eigentlich ĂŒber den Australienbereich als aller letztes meckern !
(19.01.2010, 10:46)
Ronny:   Ein Upgrade bei den Bennetts wĂ€re ja schon die die Umwandlung ind Sumpf- oder Flinkwallabys. Und ein relativ einfaches auch noch dazu.
(19.01.2010, 10:34)
Holger Wientjes:   @Sacha: Ja, laut Zootierliste kommen die Tiere aus Rotterdam. Und natĂŒrlich ist es schade, das es kein Neuimport ist, der frisches Blut bringt. Doch als Rumgeschiebe wĂŒrde ich es ja nun auch nicht einfach so abtun. Da werden ganz andere Tiere hier und dort eher zwischen den Einrichtungen "rumgeschoben" ! Ich freu mich einfach nur, dass man die Art auch jetzt bei uns in NRW sehen kann, wobei ich nicht weiss ob man sie in dem Gehege auch einigermassen zu Gesicht bekommt... Passt aber prima zum Duisburger Australienthema ! Jetzt mĂŒsste man nur noch die Bennetts "upgraden" und Schnabeltiere importieren... ;-)
(19.01.2010, 10:31)
Michael Mettler:   "Rumgeschiebe"???
(18.01.2010, 18:15)
Sacha:   @Markus R.: Ach so. Tja dann ist das Ganze nicht wirklich so doll, da es sich nur um ein "Rumgeschiebe" zwischen zwei europ. Zoos mit bereits vorhandenen Tieren handelt und nicht um frisches Blut. Schade.
(18.01.2010, 14:22)
Markus R.:   @ Sacha: So weit ich weiß kamen die Tiere aus Rotterdam.
(18.01.2010, 14:09)
Sacha:   @Holger Wientjes: Was fĂŒr eine erfreuliche Meldung. Weiss man, woher die Tiere stammen bzw. aus welchem Zoo sie importiert wurden (oder sind es gar WildfĂ€nge)? Und sind die Tiere schon im Schaubereich?
(18.01.2010, 13:26)
Holger Wientjes:   DU hĂ€lt nun zwei Kurzschnabeligel.
(18.01.2010, 10:47)
Zoo Duisburg:   Weiteres Kunstwerk im Zoo Duisburg

AnlĂ€sslich der Eröffnung der Kulturhauptstadt 2010 unterstĂŒtzt die Sparkasse Duisburg ein Projekt unter dem Namen
„Kunst und Kultur im Zoo Duisburg“.
Am 14.01.2010 um 11.00 Uhr wird an der Storchenanlage das Kunstwerk „Drei Raben: hören, sehen, sprechen“ der Duisburger KĂŒnstlerin Melanie Bartholme, die mittlerweile in Österreich lebt und arbeitet, gemeinsam mit der KĂŒnstlerin, Frau Ute Saalmann und Zoodirektor Achim Winkler allen Kunstliebhabern vorgestellt.

(14.01.2010, 08:28)
Zoo Duisburg:   Wieder EisbĂ€ren im Zoo Duisburg?

Überraschender Besuch im Zoo Duisburg - direkt hinter dem Haupteingang, ganz ohne Gitter, Wassergraben und Sicherheitsabstand begrĂŒĂŸt eine kleine EisbĂ€renfamilie alle Zoobesucher, die sich von den winterlichen Temperaturen nicht abhalten lassen.

Allerdings auch nur, so lange die Temperaturen anhalten - denn EisbĂ€renmutter und die beiden Jungtiere sind aus Schnee und Eis gefertigt und kunstvoll mit KĂŒchenmesser, SĂ€ge und Löffel in Form gebracht.

Die einmalige Gelegenheit der ungewöhnlichen KĂ€lte und dem damit verbundenen Schneefall nutzte der Duisburger KĂŒnstler Marc Margielsky, um im Zoo aus weißem Schnee unter Zuhilfenahme von Wasser und einer KĂŒhlbox Dutzende von Eisblöcken zu fertigen, die er dann zu einem Riesenklotz zusammenfĂŒgte, um daraus EisbĂ€rin & Co. zu formen.

Seit annÀhernd einer Woche arbeitet er bereits in EiseskÀlte an dem leider vergÀnglichen Kunstwerk - gegen Ende der Woche sollen die Temperaturen bereits wieder ansteigen.
(11.01.2010, 16:22)
Holger Wientjes:   Der Nachwuchs bei den Riesenottern freut mich ungemein. Schön, dass DU fĂŒr seine Haltungsverbesserungen schon so frĂŒh belohnt wird ! Hoffentlich kommt das Jungtier auf ! Doch selbst wenn nicht, so ist doch der erste Schritt getan.
(07.01.2010, 21:07)
Zoo Duisburg:   Winter-Special im Zoo Duisburg: Eintritt zum halben Preis

Wenn sich am kommenden Wochenende im Ruhrgebiet flĂ€chendeckend große Mengen an Schnee einstellen, bietet der Zoo Duisburg seinen Besuchern eine willkommene Abwechslung zum Schneeschippen:

Am kommenden Wochenende,
Samstag, der 10. und Sonntag, der 11. Januar 2010
erhÀlt jeder Besucher eine
ErmĂ€ĂŸigung von satten 50 %
auf die Eintrittskarte
(ausgenommen Jahreskarten).

Der Zoo Duisburg bietet mehrere beheizte TierhĂ€user, wo jeder einen warmen, trockenen Unterschlupf findet, der der weißen Pracht zeitweise mal entschwinden möchte. NatĂŒrlich finden auch die VorfĂŒhrungen im RWE-Delfinarium zu den bekannten Zeiten statt.

Außerdem finden sich in den HĂ€usern zahlreiche Tierarten der wĂ€rmeren Regionen unserer Erde, die witterungsbedingt teilweise nicht auf der Außenanlage gezeigt werden.

Wisent, Rentier, Arktischer Wolf und Vielfraß dagegen können es kaum erwarten, in die Winterlandschaft einzutauchen: fĂŒr sie ist die weiße Pracht BeschĂ€ftigung pur!

Wer fotografiert, sollte genĂŒgend Speicherkarten mitbringen, denn allzu hĂ€ufig erlebt man den Zoo Duisburg nicht derart verschneit. Überhaupt ergeben sich seltene SchnappschĂŒsse bei stimmungsvoller Szenerie.

(07.01.2010, 14:36)
Niedersachse:   In Duisburg hat es Nachwuchs bei den Riesenottern gegeben.
(05.01.2010, 20:19)
Zoo Duisburg:   Zoo Duisburg verwandelt sich in weiße Traumlandschaft

An Weihnachten war er uns nicht vergönnt, dafĂŒr zum Jahresbeginn umso mehr: Schnee, Schnee und nochmals Schnee wohin man blickt! Umso traumhafter sind die Aussichten, denn aufgrund der eisigen Temperaturen bleibt der Schnee im Ruhrgebiet endlich mal lĂ€nger liegen als nur fĂŒr ein paar Stunden.

Der Zoo Duisburg hat sich damit in eine einladende, sehr schmucke weiße Traumlandschaft verwandelt, die bei Mensch und Tier gut ankommt. Zahlreiche Besucher, darunter etliche Fotografen, stehen jeden Morgen gleich zur Öffnungszeit des Zoos vor den Toren und können es kaum erwarten, durch die weiße Pracht zu stapfen und vielen Tieren beim Herumtollen zuzusehen. Gerade diejenigen Tiere aus den kĂ€lteren Klimaregionen drehen jetzt richtig auf. Ob Wisent, Rentier, Vielfraß oder Arktischer Wolf: Schnee ist klasse! Man kann sich darin wĂ€lzen, seine Nase tief hineinstecken und den Schnee damit umpflĂŒgen oder ihn auch einfach ausgiebig lutschen. Und selbst die „Warmduscher“ unter den Vierbeinern wagen sich in die weiße Pracht, denn irgendwie ĂŒberwiegt einfach die Neugierde, wenn die ErdmĂ€nnchen bei bescheidener körperlicher GrĂ¶ĂŸe im Schnee versinken und sich dabei den Weg bis zur eigentlichen OberflĂ€che des Geheges freipflĂŒgen.

Fotografen haben in diesen Tagen 6 Richtige im Lotto. Die Speicherkarten der Digitalkameras werden mit einer Flut von Bildern vollgestopft. Diese sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte: schauen Sie sich die knallrotfarbenen Flamingos eingebettet in die Schneelandschaft an und Sie wissen, was gemeint ist!

Wer’s ruhig haben will, schlendert durch den Chinesischen Garten, den der Schnee in eine mĂ€rchenhafte Anlage verwandelt hat. Aber wĂ€rmen Sie sich zwischendurch auf alle FĂ€lle in einem der vielen beheizten TierhĂ€user auf, allen voran das RWE-Delfinarium!

Foto: Trampeltiere
(05.01.2010, 11:32)
Zoo Duisburg:   Schöne Bescherung im RWE - DELFINARIUM

Heilig Abend ist die beste Gelegenheit, die Kinder und den einen Teil des Kegels aus dem Haus zu werfen, damit der andere Teil des Kegels in Ruhe die festlichen Vorbereitungen treffen kann. Was kann es da Schöneres geben, als bei frostigem Wetter dick eingepackt in den Zoo Duisburg zu gehen? Dort werden auch wĂ€hrend der kalten Jahreszeit fast alle Tierarten gezeigt. Damit die nötige WĂ€rme in den eigenen Körper zurĂŒckfließt, darf der Besuch der Delfin-VorfĂŒhrung unter transparentem Dach bestimmt nicht fehlen. Umso mehr ist fĂŒr einen mollig-warmen Aufenthalt gesorgt, als im Zuge des Neubaus des Daches in den letzten Jahren eine nagelneue LĂŒftungs- und Heizungsanlage installiert wurde!

DarĂŒber hinaus werden die Heilig-Abend-VorfĂŒhrungen zum einmaligen Event, denn die PlastikbĂ€lle, die die Duisburger Delfine gekonnt aus dem Wasserbecken schießen, haben es sozusagen „an sich“. Wer schnell und geschickt genug ist, einen der anfliegenden BĂ€lle zu fangen, kann diese sogleich gegen ein PrĂ€sent eintauschen. So gesehen, ist das fĂŒr die Kinder schon die erste Bescherung an Heilig Abend!

Kinder bis 13 Jahre haben am Heilig Abend, Donnerstag, dem 24. Dezember 2009, freien Eintritt ins RWE-Delfinarium, der Zoo-Eintritt muß jedoch gezahlt werden. Das RWE-Delfinarium ist wĂ€hrend der VorfĂŒhrungen beheizt.

Die VorfĂŒhrungen finden um 11.30 und 13.00 Uhr statt. Beide Zoo-Kassen sind geöffnet (Haupteingang und Tiger- Eingang am Autobahnparkplatz Kaiserberg) am Heilig Abend, Donnerstag, dem 24. Dezember 2009, von 9.00 bis 13.00 Uhr und am ersten Weihnachtstag von 10.00 bis 16.00 Uhr und am zweiten Weihnachtstag von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Aam Silvestertag, Donnerstag, dem 31. Dezember 2009, von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und an Neujahr, dem 1. Januar 2010, in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr.

Achtung! Am 25. / 26. Dezember 2009 sowie am 01. Januar 2010 finden die VorfĂŒhrungen im RWE-Delfinarium um 11.30 und 15.00 Uhr statt.
Am 31. Dezember 2009 findet eine VorfĂŒhrung um 11.30 Uhr statt.

(22.12.2009, 12:46)
Zoo Duisburg:   Zoo-Eintrittspreise bleiben unverĂ€ndert

Die Wirtschaftskrise ist in aller Munde, aber der Zoo Duisburg steuert den Jahreswechsel mit einer wirklich guten Nachricht fĂŒr seine Besucher an: sĂ€mtliche Eintrittspreise bleiben auch im neuen Jahr 2010 stabil! Gar seit 2007 wurden die Preise nicht mehr erhöht.
Erwachsene zahlen wie zuletzt € 11,00 bzw. € 14,50 (inkl. RWE-Delfinarium) fĂŒr eine Tageskarte, wĂ€hrend Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren € 5,50 bzw. € 7,00 fĂŒr den einmaligen Eintritt bezahlen.
Der Zoo Duisburg bietet seinen GĂ€sten durch sein vielfĂ€ltiges PreisgefĂŒge zahlreiche Möglichkeiten, gĂŒnstiger das Eingangsportal zu durchqueren. Familien profitieren weiterhin von den attraktiven Familien-Eintrittskarten, die den Tagesbesuch zu einem finanzierbaren Ausflug von Groß und Klein werden lassen.
Im gĂŒnstigsten Fall rentiert sich die Jahreskarte (als Familienkarte II (2 Erwachsene + 3 Kinder) zu € 90,00) bereits nach dem dritten Besuch im Zoo am Kaiserberg! Wer als Sparfuchs hier noch eins draufsetzen möchte, greift zum Abo mit Lastschrifteinzug und erhĂ€lt eine ErmĂ€ĂŸigung auf die Karte von satten 10 %.
NatĂŒrlich wartet der Zoo Duisburg auch mit speziellen und ermĂ€ĂŸigten Eintrittskarten fĂŒr Schwerbehinderte, Rentner, SchĂŒler und Studenten, Arbeitslose, Gruppen sowie Duisburger Schulklassen und KindergĂ€rten auf.
Der Natur- und Artenschutzaspekt ist dem Zoo Duisburg ein großes Anliegen. In Bezug auf die Eintrittskarten heißt das konkret: zusĂ€tzliche Gelder zur UnterstĂŒtzung von Schutzprojekten in den jeweiligen Heimatgebieten von Tierarten, die im Zoo Duisburg gehalten werden, werden ĂŒber den „Cent fĂŒr Artenschutz“ akquiriert. 2 Cent von jeder verkauften Eintrittskarte landen daher auf einem separaten Konto!

(18.12.2009, 15:35)
Zoo Duisburg:   In wenigen Tagen ist Weihnachten !
Vorweihnachtlicher Nachmittag im Zoo Duisburg

Der Zoo Duisburg möchte den großen und kleinen Zoobesuchern das ungeliebte Warten auf den Heiligen Abend versĂŒĂŸen, mit einem vorweihnachtlichen Nachmittagsprogramm am 4. Adventssonntag, 20.12.2009. NatĂŒrlich darf dabei Besucherliebling GEORGE, das Rentier, nicht fehlen!

Das Programm lautet im Einzelnen:
13.00 Uhr: Zoo-FĂŒhrung mit Rentier GEORGE und dem Weihnachtsmann
14.00 Uhr: FĂŒtterung der Rentiere auf der Anlage
14.30 Uhr: Der Nikolaus liest im RWE-Delfinarium Weihnachtsgeschichten vor
15.00 Uhr: VorfĂŒhrung im RWE-Delfinarium mit Verlosung

Das Nachmittagsprogramm ist kostenlos, nur der Zoo-Eintritt muss bezahlt werden.

(18.12.2009, 14:09)
Zoo Duisburg:   Geschenke auf Japanisch
Origami fĂŒr den Weihnachtsbaum

Wer das Besondere, das Exotische oder sogar Fernöstliche schĂ€tzt – und die Vielfalt der altjapanischen Kunst des Papierfaltens – Origami – fĂŒr die heimische Weihnachtsdekoration oder als außergewöhnliche Geschenkidee nutzen möchte, sei eingeladen zum

weihnachtlichen Origami-Falten
im Chinesischen Garten des Zoos.

Interessenten treffen sich am kommenden Adventssonntag, den 13. Dezember 2009
von 13.00 bis 16.00 Uhr
am Wasserpavillon des Chinesischen Gartens.

Die Veranstaltung ist kostenlos, ebenso wie die Materialien, der Zoo-Eintritt muss jedoch bezahlt werden.
(11.12.2009, 15:17)
Zoo Duisburg:   Noch freie PlĂ€tze fĂŒr Familien-Nachtsafaris

Die vom Zoo Duisburg vor Jahren ins Leben gerufenen Kinder-Nachtsafaris hatten sich derart großer Beliebtheit erfreut, dass auch an die Großen gedacht und Familien-Nachtsafaris angeboten wurden. Schnell entwickelte sich das familiĂ€re NachtschwĂ€rmen durch den Zoo am Kaiserberg zum Renner!

RundgĂ€nge durch den Zoo unter fachkundiger FĂŒhrung nach Einbruch der Dunkelheit sollen den Besuchern nicht etwa das FĂŒrchten lehren, sondern Einblick geben in die vielen AktivitĂ€ten rund um diejenigen Tiere, fĂŒr die DĂ€mmerung und Dunkelheit nicht unbedingt Anlass sind, im Schlummerparadies der TrĂ€ume zu versinken. Etwas GĂ€nsehaut ist dabei auch garantiert: vielleicht heulen ja gerade die Wölfe, wenn die Gruppe am Gehege vorbeischleicht?
FĂŒr die drei Veranstaltungen im Dezember sind noch ein paar PlĂ€tze frei. Eine telefonische Anmeldung ist dabei unbedingt erforderlich: Montag sowie Dienstag und Donnerstag von 9.00 bis 15.00 Uhr unter 02 03/30 55 90.
Preis pro Person (Kinder wie Erwachsene): 13,-- €. Die Veranstaltung ist fĂŒr Kinder ab 6 Jahre geeignet. Treffpunkt ist am Haupteingang an der MĂŒlheimer Straße.
Die Termine im Dezember: 04.12., 18.12. und 30.12.09

(02.12.2009, 16:07)
RĂŒdiger:   Was machen eigentlich die ZuchtbemĂŒhungen bei den afrikanischen Elefanten in Duisburg?
Gibt es schon ernsthafte BemĂŒhungen von dem unerfahrenen Bullen ?
(27.11.2009, 17:08)
Zoo Duisburg:   Große Nandu-Herde auf SĂŒdamerika-Anlage

Der Zoo Duisburg hat vor kurzem einen Schwung sĂŒdamerikanischer Nandus aus dem Tierpark Jaderberg erhalten, denn am Kaiserberg mangelte es bei den gerne als „Pampas-Strauß“ bezeichneten aber nicht enger mit dem wesentlich grĂ¶ĂŸeren und schwereren afrikanischen Strauß verwandten Laufvögeln an Damen!
Den indianischen Namen „Nandu“ haben die ausdauernden und schnellen LĂ€ufer mit ihren krĂ€ftigen und muskulösen Beinen ĂŒbrigens aufgrund des Klangbildes erhalten, das fĂŒr die HĂ€hne wĂ€hrend der Balz typisch ist, wenn sie bei weit aufgeblĂ€htem Hals einen tiefen, weit hörbaren Ruf ausstoßen.
Diesen werden die mit ihnen vergesellschafteten Pampas-Hasen (hasenĂ€hnlich, aber nicht damit verwandt!) sowie Alpakas (Neuwelt-Kamele) in Zukunft öfters auf der SĂŒdamerika-Anlage hören: schließlich erlaubt die weitlĂ€ufige Freianlage eine Haltung nicht nur eines Zuchthahnes; eine Schar an Hennen vorausgesetzt, um deren Gunst sich bestens buhlen lĂ€sst!
Nandu-MĂ€nner sind en vogue. Nicht nur, dass sie die Nest-Mulde scharren, in welche die Hennen ihre bis zu 20 Eier legen. Die Herren erledigen auch das BrutgeschĂ€ft und fĂŒhlen sich fĂŒr die Aufzucht verantwortlich! Respekt!

(27.11.2009, 07:51)
Zoo Duisburg:   Tiere im Winter

Bevor sich der Winter mit nasser KĂ€lte, eisigem Wind und dicker Schneeschicht von seiner besten Seite zeigen kann, haben sich viele Zootiere auf die widrigen UmstĂ€nde bereits eingestellt. Ob Milu, Luchs oder Eisfuchs, sie alle wechselten in den vergangenen Wochen von Sommer- auf Winterfell und profitieren von der isolierenden Eigenschaft der dicht stehenden Unterwolle. Wer weiß schon, dass der Eisfuchs mit 70% feinster, WĂ€rme dĂ€mmender Unterwolle eines der dichtesten Winterfelle im ganzen Tierreich besitzt? Noch dazu sind seine Pfotenunterseiten behaart, was ihm zu mehr Trittfestigkeit im Schnee verhilft.
Frosterprobte Vögel greifen im Zoo Duisburg dagegen auf andere Tricks zurĂŒck, um sich gegen klirrende KĂ€lte zu schĂŒtzen. So ist von den Schnee-Eulen bekannt, dass sie im Sommer bis zu 800 g Körperfett speichern können, um den Winter problemlos zu ĂŒberstehen.
Eine andere Form der Fettspeicherung lĂ€sst sich bei den Trampeltieren erkennen. Hier fĂŒhrte die ĂŒppige Nahrungsaufnahme der vergangenen Wochen zu prall gefĂŒllten Höckern. Lange Zeit glaubte man, die WĂŒstenbewohner wĂŒrden aufgrund der Hitze und Trockenheit ĂŒberwiegend Wasser in ihren Höckern speichern. Neuerdings stellten sich die Höcker aber als riesige Fettspeicher heraus, die es den Trampeltieren ermöglichen, bei Nahrungsknappheit lĂ€ngere Zeit davon zu zehren. Außerdem isolieren sie prĂ€chtig gegen KĂ€lte.
Andere Tiere im Zoo bedĂŒrfen etwas der Nachhilfe, um sie winterfest zu machen. Den riesigen Elefanten mit ihrer dicken Haut macht die KĂ€lte nicht viel aus, möchte man meinen. Schließlich gibt die Physik vor, dass große Körper wesentlich langsamer auskĂŒhlen als kleine. Doch bei ihnen finden sich Körperstellen, die trockener KĂ€lte nicht unbedingt gewachsen sind. Die Tierpfleger kontrollieren vor allem Hautpartien an den ZehennĂ€geln sowie um die Augen. Abhilfe schafft eine fettige Creme, die auf die empfindsamen Stellen am Tier aufgetragen wird. Wird es zu kalt, verbleiben die Elefanten nur eine ĂŒberschaubare Zeit am Tag auf ihren Außenanlagen, ansonsten in der beheizten, den Besuchern zugĂ€nglichen Innenanlage.
Im Winter ist der Zoo Duisburg also mitnichten leer, sondern prÀsentiert seinen Besuchern mit wenigen Ausnahmen den gesamten Tierbestand.

(19.11.2009, 14:55)
Zoo Duisburg:   Die Landschildkröten ziehen sich zurĂŒck

„Nanu, wo sind denn die ganzen Landschildkröten?“ werden sich die Besucher des Zoo Duisburg in letzter Zeit fragen, wenn sie vor der großen, aber leeren Freianlage stehen.

Die meisten der rund 50 Vierzehen-, Breitrand- sowie Griechischen und Maurischen Landschildkröten haben sich zur Ruhe gesetzt, zur Winter-Ruhe. Dies ist ein fĂŒr viele Reptilien völlig normaler physiologischer Vorgang, der zum Jahresrhythmus dieser Tiere gehört. Wenn es im Herbst draußen kĂ€lter wird, reduzieren die Landschildkröten kontinuierlich ihre Nahrungsaufnahme bis sie eines Tages ĂŒberhaupt nichts mehr fressen. Gleichzeitig entleeren sie ihren Darm. Im Idealfall suchen sich die Schildkröten geeignete PlĂ€tze auf der Freianlage, um sich letztlich tief in das Erdreich einzugraben und die Winterruhe zu beginnen. Mittlerweile wissen wir, dass die Winterruhe die Aufrechterhaltung der physiologischen SchilddrĂŒsenfunktion unterstĂŒtzt und dazu beitrĂ€gt, dass die Tiere auch ihr hohes Alter erreichen. Das Ausbleiben einer Winterruhe bedingt darĂŒber hinaus oft genug geringe Nachzuchterfolge.
Wird es zu kalt und sollten sich einige Exemplare von selbst nicht eingegraben haben, hilft der Pfleger mit. Der Freianlage im Zoo Duisburg ist dafĂŒr ein abgeschlossener Überwinterungsraum angegliedert. Die Schildkröten werden in ein tiefes Substrat aus Laub, (Torf)Moos und Gartenerde gebettet, dessen Luftfeuchte elektronisch kontrolliert wird. Per KĂŒhlaggregat und HeizlĂŒfter wird die Temperatur im Bereich von wenigen Grad ĂŒber dem Gefrierpunkt gehalten, wobei der ĂŒberraschende Einsatz eines KĂŒhlaggregates daher rĂŒhrt, dass die Winter bei uns immer wĂ€rmer werden!
Werden die Schildkröten im FrĂŒhjahr wieder munter, hat das Zoopersonal alle HĂ€nde voll zu tun. Da wird gewogen, um den Gewichtsverlust beurteilen zu können. Gebadet, damit die Schildkröten trinken. Der Tierarzt kontrolliert den allgemeinen Gesundheitszustand. Und schließlich sorgen die Pfleger mit reich gedecktem Tisch dafĂŒr, dass die urtĂŒmlichen Reptilien wieder ans Fressen gebracht werden.
Nur fĂŒr die ganz Kleinen, die der Zoo Duisburg in diesem Jahr nachgezogen hat, sowie fĂŒr nicht ganz so fitte Tiere bleibt es den ganzen Winter ĂŒber wohlig warm. Denn sie werden teils hinter den Kulissen, teils bei den Seychellen-Riesenschildkröten ĂŒberwintert. So ganz verschwunden sind die Landschildkröten fĂŒr den Besucher wĂ€hrend der kalten Jahreszeit damit nicht.
(12.11.2009, 13:34)
Zoo Duisburg:   Neu gestaltete Watvogelanlage

Die frei begehbaren Vogelvolieren der Fasanerie im Zoo Duisburg erfreuen sich bei den Besuchern immer großer Beliebtheit, denn selten ist der Kontakt zu Zootieren derart direkt. Wer ruhig und besonnen auf den Wegen bleibt, dem huscht schon mal der eine oder andere Vogel durch die Beine hindurch oder fliegt einem im wahrsten Sinne des Wortes um die Ohren.
Die grĂ¶ĂŸtenteils mit europĂ€ischen Arten besetzte Watvogelanlage hat kĂŒrzlich „einen neuen Anstrich“ bekommen. GĂ€rtner und Tierpfleger schufen fĂŒr Rotschenkel, Große Brachvögel, Austernfischer und SĂ€belschnĂ€bler ein aufgefrischtes Zuhause.
Etliche Neupflanzungen wurden eingebracht, nicht nur um die Anlage optisch aufzuwerten, sondern vorwiegend um den Vögeln die Möglichkeit zu geben aufzubaumen oder sich am Boden adĂ€quat zurĂŒckzuziehen; gerade auch fĂŒr die Brut, die zuletzt bei den erstmals im Zoo Duisburg gehaltenen Rotschenkeln schon geklappt hat!
Den sich durch das Freigehege schlĂ€ngelnden Bachlauf hat es zuvor schon gegeben, doch nachdem zig Kubikmeter feinster, blitzender Silbersand eingebracht worden waren, haben die Vögel mit ihren sensiblen FĂŒĂŸen auch den denkbar angenehmsten Zugang dazu. Durch das Wasser watet die Gruppe an SĂ€belschnĂ€blern. Der zur Spitze hin deutlich nach oben gebogene Schnabel hat ihnen ihren Namen gegeben. Die Vögel „sĂ€beln“ regelrecht damit und stellen so Insekten im Wasser nach.
Ein bisschen DĂŒnen-Flair ist insofern noch hineingebracht worden, als die Voliere mithilfe von Palisadenreihen und Silbersand modelliert wurde.
(05.11.2009, 14:18)
Anna Lena Stephan:   Zumal ich nicht glaube, dass es hier auch nur ein Forumsmitglied gibt, das an solchen Events teilnimmt. Wir gehen doch eher laufen...
(28.10.2009, 13:05)
Holger Wientjes:   Aus Duisburg kommen auch nur noch knuddel-wuddel Event PMs !!! Kaum mal irgendwas zu VerĂ€nderungen im Tierbestand oderPlanungen zu Projekten !
(28.10.2009, 13:00)
Zoo Duisburg:   Große Halloween-Party im Zoo
- prÀsentiert von Unitymedia -

Wie in den vergangenen Jahren begrĂŒĂŸt der Zoo Duisburg auch in diesem Jahr die dunklere Jahreszeit mit einer schaurig-schönen Halloweenparty. PĂŒnktlich um 17.00 Uhr öffnen sich am 31.10.09 die Zoo-Pforten fĂŒr neugierige Besucher, die gerne auch in Grusel-Verkleidung erscheinen dĂŒrfen, um den Zoo einmal ganz anders zu erleben.

Bis 22.00 Uhr (Kassenschluss 20.00 Uhr) können Groß und Klein in herbstlichem Dunkel und schaurigem Nebel beleuchtete Tiergehege, einen Grusel-Tastpfad, eine Kinder-Disco in den Zoo-Terrassen und das Harry-Potter-Haus besuchen. Feurige StelzenlĂ€ufer sind ebenso dabei wie viele tierische Zoobewohner, die sich auf den Außengehegen befinden und dem bunten Treiben zu-schauen. In der großen Tropenhalle Rio Negro werden von fachkundigem Personal sogar Spinnen und Schlangen vorgestellt! Ein Publikums-Renner sind immer wieder die kommentierten VorfĂŒhrungen bei den Seelöwen.

Ein ganz besonderes High“light“ wird in diesem Jahr auf der Afrikanum-Anlage installiert, wo die Flammen eines Feuers – unter wachsamen Augen der Feuerwehr – meterhoch in den Nachthimmel schlagen werden.

Karten sind durchgehend an den Zookassen zum Preis von 11,- € fĂŒr Erwachsene und 5,50 € fĂŒr Kinder erhĂ€ltlich.

(28.10.2009, 12:17)
Michael Mettler:   @zollifreund: Das nenne ich einen gelungenen Schnappschuss!!
(27.10.2009, 21:02)
zollifreund:   hier noch der fotografische Beweis fĂŒr die Beobachtungen von Herrn Fuchs. War echt klasse die Tukane zu beobachten - umgekehrt war es, meinem Eindruck nach, genauso. Die waren wirklich sehr neugierig... :-)
(27.10.2009, 20:49)
Alexander Fuchs:   In der Rio Negro-Tropenhalle sieht man die Dottertukane sehr gut und sind zu den Besuchern sehr aufgeschlossen. So sah ich das Paar vor dem Flußdelfinbecken hocken und hatten keine scheu vor den Besuchern, da sie am Boden herum spazierten und einige male in das Flußdelfinbecken neugierig reinschauten. Ist nur zu hoffen das nicht ein Besucher auf die Idee kommt einen Vogel einzustecken.
(26.10.2009, 15:59)
Zoo Duisburg:   Farbkleckse in der Rio Negro-Tropenhalle

Anfangs recht schĂŒchtern, mittlerweile neugierig wie kleine Kinder: Die beiden Dottertukane in der riesigen Tropenhalle im Zoo Duisburg!
Der Name ist bei den farbenprĂ€chtigen Vögeln Programm: Kehle und Brust sind bei den Dottertukanen hellgelb und so als hĂ€tte jemand ein Ei aufgeschlagen, sitzt mitten auf der Brust ein großer orangefarbener (einem Eidotter Ă€hnlicher) Fleck.
Die ĂŒber 30 verschiedenen Tukanarten der tropischen und subtropischen Gebiete Mittel- und SĂŒdamerikas sind mit ihrem gewaltigen Schnabel und der bunten Schnabel- und GefiederfĂ€rbung einfach unverwechselbar und schön.
Die riesigen SchnĂ€bel der Tukane sind nicht aus massivem Material, sondern aus einem feinen Gitterwerk dĂŒnner KnochenbĂ€lkchen, die dem Schnabel hohe Festigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht verleihen. Die gezĂ€hnten Kanten des Hornschnabels erlauben ein sicheres Greifen von FrĂŒchten und Beeren, die sie ein wenig hoch werfen und dann in den Schlund fallen lassen. Die sehr auffĂ€llig gefĂ€rbten SchnĂ€bel erfĂŒllen zudem eine wichtige Signalfunktion.
Als Bewohner dichter WĂ€lder bewegen sich die Tukane (im Übrigen zu den Spechtvögeln gehörig!) mit Ă€ußerster Geschicklichkeit im GeĂ€st der BĂ€ume. Ihre Beine sind sehr krĂ€ftig, die vier Zehen stehen einander paarig gegenĂŒber.
Die rund einen halben Meter großen Dottertukane begeistern die Besucher durch haarstrĂ€ubende Flugmanöver, direkt ĂŒber deren Köpfe hinweg. Wer ruhig und verhalten reagiert, dem flitzen die flinken Vögel schon mal zwischen den Beinen hindurch.
Zoobesucher sind gut beraten, auch die erst in diesem Jahr gebaute AussichtshĂŒtte zu erklimmen, um die Tukane hoch oben in den BĂ€umen zu erspĂ€hen. Und wer weiß, vielleicht schaut auch die Gruppe frei lebender Rothandtamarine (Krallenaffen) vorbei!

(22.10.2009, 15:25)
Zoo Duisburg:   Stellungnahme der deutschen Zoologischen GĂ€rten mit Delfinarien zum Film "The Cove" ("Die Bucht")

Der in dieser Woche in deutschen Kinos anlaufende Öko-Thriller "The Cove" ("Die Bucht") zeigt u.a. grausame Bilder der jĂ€hrlich in Taiji/Japan stattfindenden Delfintreibjagden. Der Film und die damit verbundenen öffentlichen Diskussionen prangern diese MissstĂ€nde zu Recht an, erwecken gleichzeitig aber auch den Eindruck, dass Zoos und Delfinarien fĂŒr diese Massaker mitverantwortlich sind, ohne dass hierbei zwischen wissenschaftlich geleiteten Delfinarien und rein kommerziell betriebenen Delfinshows unterschieden wird. So wird hĂ€ufig behauptet, dass derartige Delfintreibjagden auch gestoppt werden könnten, wenn keine Menschen mehr in Delfinarien gehen.

Die deutschen Zoologischen GĂ€rten mit Delfinarien nehmen hierzu wie folgt Stellung:

1. Delfintreibjagden sind inhuman und werden von den deutschen Delfinarien auf das SchÀrfste verurteilt.
Es ist zu begrĂŒĂŸen, dass Menschen durch diesen Film, durch Medienberichte und durch Informationen in den Delfinarien auf diese grausame Massentötungen von Delfinen aufmerksam gemacht werden, die nicht nur in Japan stattfinden, sondern auch in anderen LĂ€ndern Asiens, in SĂŒdamerika und in Europa.

2. Von den heute in den Delfinarien der EuropÀischen Union lebenden Delfinen stammt kein einziges Tier aus Japan oder aus anderen vergleichbaren Delfintreibjagden.

3. Bereits bevor der Film "The Cove" die Thematik der Delfintreibjagden aufgriff, haben sich wissenschaftlich gefĂŒhrte Zoos, Aquarien und Delfinarien ausdrĂŒcklich gegen solche Fangaktionen ausgesprochen.
Vor fĂŒnf Jahren (2004) haben der Weltzooverband WAZA (World Association of Zoos and Aquariums) und der Amerikanische Zooverband AZA (Association of Zoos and Aquariums) die Fangaktionen streng verurteilt. Zwei Jahre spĂ€ter hat die EuropĂ€ische Gesellschaft fĂŒr Aquatische SĂ€ugetiere EAAM (European Association for Aquatic Mammals) darauf hingewiesen, dass kein EAAM-Mitglied Tiere aus Japan in seinem Bestand hĂ€lt. Ebenso deutlich Ă€ußert sich die Alliance of Marine Mammal Parks and Aquariums (AMMPA) als Vertreter der wissenschaftlichen Delfinarien in Amerika und Europa und verurteilt diese Aktionen sehr deutlich.

4. Neben der Treibjagd sind die grĂ¶ĂŸten Gefahren fĂŒr die Populationen zahlreicher MeeressĂ€ugerarten die Überfischung, der so genannte Beifang sowie die Lebensraumzerstörung bzw. -beeintrĂ€chtigung, z.B. durch die zunehmende Verschmutzung der Weltmeere und der FlĂŒsse.
Diese Gefahren wurden bereits dem Chinesischen Delfin (Baiji) zum VerhÀngnis. Diese Delfinart gilt seit 2007 als ausgerottet. Andere Delfinarten sind ebenfalls stark bedroht.

Die modernen, riesigen Fischereinetze sind fĂŒr den Tod von mindestens 300.000 Delfinen pro Jahr als unerwĂŒnschter Beifang verantwortlich. In vielen KĂŒstenarealen wird die Überfischung zunehmend zum zentralen Problem. Bedauerlicherweise werden diese Gefahren hĂ€ufig ignoriert und nur mangelhaft kommuniziert.

5. Die drei wissenschaftlich gefĂŒhrten deutschen Zoos mit Delfinarien, die auch Mitglieder der nationalen und internationalen ZooverbĂ€nde VDZ (Verband Deutscher Zoodirektoren), EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) und WAZA sind, setzen sich schon lange aktiv und mit Nachdruck fĂŒr den Schutz bedrohter Tierarten ein.
Die wissenschaftlich geleiteten Delfinarien fördern die AufklĂ€rung der Öffentlichkeit in Bezug auf den Erhalt der BiodiversitĂ€t und wecken das Umweltbewusstsein der Bevölkerung. Zahlreiche Umweltschutz- und Arterhaltungsprojekte fĂŒr MeeressĂ€ugetiere, wie Wale, Delfine, SeekĂŒhe und Robben, werden durch die deutschen Zoos und ihre Delfinarien maßgeblich gefördert.

Achim Winkler, Direktor Zoo Duisburg
Jörg Adler, Direktor Allwetterzoo MĂŒnster
Frank den Herder, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Delphinarium MĂŒnster GmbH
Dr. Dag Encke, Direktor Tiergarten NĂŒrnberg

(20.10.2009, 12:31)
Zoo Duisburg:   Flaschenkind mit langen Wimpern und im Netzlook

Tierpfleger ziehen liebevoll Giraffenjungtier groß

Die 9jĂ€hrige Giraffenmutter MALINDI hatte im letzten Jahr Tochter LINDA zur Welt gebracht und ihr kĂŒrzlich einen Bruder geschenkt. Die Geburt verlief bilderbuchmĂ€ĂŸig im Giraffenhaus des Zoo Duisburg. Mit einem Riesenplumps flutschte das Baby giraffentypisch aus rund 2 m Höhe ins Leben und stand innerhalb der nĂ€chsten Stunde bereits, wenn auch ziemlich wacklig. Das Kindchenschema schlĂ€gt hier voll durch: da steht nun die immerhin schon gut 1,80 m messende „Baby“giraffe, mit riesigen Augen, langen dunklen Wimpern und ĂŒberdimensionalen Beinen. Die muss man einfach lieben!
Doch irgendwie machte gerade die eigene Mutter anschließend kaum Anstalten, sich weiter um ihren Sohn zu kĂŒmmern. Die Tierpfleger verfolgten mit Argusaugen, wie sich das Mutter-Kind-VerhĂ€ltnis entwickeln wĂŒrde, wurden von der Mutter aber enttĂ€uscht: LINDA, ihr Halbbruder KIMONI mitsamt seiner Mutter sowie Vater KIRINGO zeigten allesamt mehr Interesse an dem hilflosen Kleinen. Die Entscheidung gab quasi die Mutter vor: Handaufzucht!
Seitdem spielen sich x-Mal am Tag von ganz frĂŒh morgens bis spĂ€t in die Nacht fĂŒrsorgliche Szenen im Giraffenhaus ab, wenn der lang gediente Revierleiter Werner TENTER die Flaschenmilch ansetzt und sich auf den Weg zu seinem lieb gewonnenen SchĂŒtzling macht. Der musste erst einmal kapieren, woher die Milch jetzt kam: von einem, der ein StĂŒck kleiner ist als er und sich auch nicht „melken“ lĂ€sst! Ein bisschen feinschmeckerisch scheint Duisburgs jĂŒngster Giraffennachwuchs schon zu sein, denn anfangs schlug er alle gut gemeinten Versuche aus, ihn mit der warmen Milch zu KrĂ€ften zu bringen. Mittlerweile sind Werner Tenter und er ein ganz gut eingespieltes Team, auch wenn man bei einer tiergĂ€rtnerisch so heiklen und anspruchsvollen Handaufzucht nie ganz sicher sein darf, was als nĂ€chstes passiert.
(16.10.2009, 10:01)
Zoo Duisburg:   Zweites Gorilla-Jungtier feiert 1. Geburtstag

Die Geburtstagslaune im Zoo Duisburg reißt nicht ab: vor Wochen feierten die Delfin-Jungtiere DOLLY und DONNA ihren 2. Geburtstag und Duisburgs erster Gorillanachwuchs – Weibchen KIBURI – machte die 365 Lebenstage voll!
Weiter geht’s nun mit ihrer 10 Wochen jĂŒngeren Halbschwester, die morgen genau ein Jahr alt wird. Die Pfleger stellen deshalb Familie Gorilla mitsamt dem Geburtstagskind den interessierten Zoobesuchern und Medienvertretern vor, im Rahmen einer SchaufĂŒtterung am Donnerstag, 15.10.09, um 11 Uhr vor der
Gorilla-Außenanlage.

FĂŒr die strengen Vegetarier wird es morgen eine Sonderration Karotten, Paprika und Salat geben und trotz der Versorgung mit Muttermilch stopfen sich die jungen Gorillaweibchen schon allerhand ins Maul und gewöhnen sich langsam an feste Nahrung.
LĂ€sst man die letzten Monate Revue passieren, bemerkt man leicht, dass die beiden MĂ€dchen immer selbstĂ€ndiger werden. Das Geburtstagskind, das offiziell bald einen Namen bekommen wird, hĂ€lt sich zwar liebend gerne an Mutter VIZURIs krĂ€ftigem Arm fest und lĂ€sst sich umhertragen, aber die AusflĂŒge auf der großen, naturnahen und voller Überraschungen steckenden Freianlage werden zunehmend lĂ€nger und intensiver. NatĂŒrlich darf nicht fehlen, sich mit der Halbschwester „affenstarke“ RingkĂ€mpfe zu liefern und vielleicht auch mal den Vater, SilberrĂŒcken MAPEMA, ins Fell zu zwicken. Der hat aber ohnehin alle RiesenhĂ€nde voll zu tun, um bei den vielen Damen nicht den Macho-Überblick zu verlieren!
(14.10.2009, 15:17)
Zoo Duisburg:   Zwillinge bei den WeißbĂŒschelaffen

Klein und groß, dick und dĂŒnn, mit langem oder kurzem Schwanz: an Affenarten ist im Äquatorium des Zoo Duisburg so ziemlich alles vertreten. Vor ein paar Wochen gab es nun den ersten Nachwuchs fĂŒr die im letzen Jahr neu verpaarten WeißbĂŒschelaffen.
Schon im erwachsenen Zustand gehören die Bewohner sĂŒdamerikanischer RegenwĂ€lder im Amazonasgebiet zu den Knirpsen im Affenreich. Mehr als 300 Gramm fĂŒr die eichhörnchengroßen Tiere sind meist nicht drin. Noch viel winziger waren die beiden Jungtiere, als das vierjĂ€hrige Weibchen, das vom Zoo Neuwied ĂŒbernommen wurde, sie vor ein paar Wochen auf die Welt brachte. Da mussten die Zoobesucher in den ersten Tagen schon sehr genau hinschauen, um die Zwillinge am Körper des Vaters (!) auszumachen.
WeißbĂŒschelaffen sind en vogue, denn die VĂ€ter beteiligen sich enorm an der Aufzucht und tragen die Jungtiere oft schon ab dem 1. Lebenstag! Erstaunlich ist die Leistung der Jungtiere, die sich dabei sofort aus eigener Kraft auf dem RĂŒcken, im Nacken, ĂŒber den HĂŒften oder an den Körperseiten festhalten. Doch alles kann der Vater natĂŒrlich nicht leisten: naturgemĂ€ĂŸ wechseln die Jungtiere zum SĂ€ugen auf die Mutter ĂŒber und deuten ihren Wunsch kindgerecht an: sie quengeln!
Die beiden geschlechtlich noch unbestimmten Jungtiere haben sich zwischenzeitlich prĂ€chtig entwickelt und erkunden alle Bereiche ihres ĂŒppig begrĂŒnten und mit reichlich Kletter- und Versteckmöglichkeiten ausgestatteten Zuhauses, das sie auch mit anderen Tieren teilen: Bekanntschaft machen sie mit einem stattlichen Exemplar eines GrĂŒnen Leguans sowie mit Köhlerschildkröten, die die HyperaktivitĂ€t der Kleinen recht gelassen nehmen.
Bleibt noch zu klĂ€ren, woher die Affen ihren Namen haben: er rĂŒhrt schlichtweg vom pinselartigen Ohrschmuck her, der sich in auffĂ€lliger Art und Weise vom braun-weiß gemusterten Haarkleid abhebt.

(08.10.2009, 13:46)
IP66:   Irgendwie paßt das zusammen: Der Zoo mit dem Pommesbudencharme und der Billigmöbellieferant ...
(02.10.2009, 14:31)
Zoo Duisburg:   Zoo Duisburg und IKEA kooperieren

BILLY unterstĂŒtzt Billy

AnlĂ€sslich des 30. Geburtstags des BILLY Regals beschließen IKEA Duisburg und der Zoo Duisburg eine neue Kooperation. IKEA hat zum Geburtstag mit BILLY JÄDER und BILLY BJÄSTA eine „Limited Edition“ des berĂŒhmten BĂŒcherregals heraus gebracht und feiert den Jubilar mit einer großen Geburtstagsparty am 9. und 10. Oktober und speziellen Angeboten vom 5. bis 17. Oktober. Im Rahmen der neuen Zusammenarbeit mit dem Zoo Duisburg spendet IKEA Duisburg von jedem in diesem Zeitraum verkauften BILLY JÄDER und BILLY BJÄSTA Regal 1 Euro an den Zoo, um damit das Patentier, den Seehund Billy, zusĂ€tzlich zu unterstĂŒtzen.

Ebenfalls ab dem 5. Oktober erhalten IKEA FAMILY Mitglieder im Zoo Duisburg 10% Rabatt auf den regulĂ€ren Eintrittspreis, inklusive RWE-Delfinarium. ZusĂ€tzlich können sie kostenlos auf dem Zoo-Parkplatz parken. FĂŒr beide Vorteile genĂŒgt es, die IKEA FAMILY Karte vorzulegen. GĂŒltig ist dieses Angebot bis Oktober 2010!

Bereits seit der Eröffnung am 17. MÀrz 2005 ist IKEA Duisburg Pate des Seehunds Billy im Zoo Duisburg.

(02.10.2009, 13:19)
Zoo Duisburg:   Nachwuchs bei den Mini-Panzern

Systematiker sind manchmal wirklich schwer zu verstehen. Was, bitte schön, soll ein „Nebengelenktier“ sein? Man kann den derart bezeichneten Tieren nur wĂŒnschen, dass die Körperanatomie hier nicht völlig aus den Fugen geraten ist und sich alle Knochen halbwegs dort befinden, wo sie ihre Aufgabe erledigen sollen. Andernfalls möchte man sich das Tier nicht vorstellen

So schlimm ist es nicht bestellt. Die Rede ist z.B. von den Braunborsten-GĂŒrteltieren im Zoo Duisburg, die wie die Faultiere und AmeisenbĂ€ren als weitere Vertreter dieser systematischen Eingruppierung am Kaiserberg gehalten werden. Die aus Mittel- und SĂŒdamerika stammenden Nebengelenktiere sind mit zusĂ€tzlichen Gelenken an den letzten Brust- und den Lendenwirbeln ausgestattet, die die WirbelsĂ€ule verfestigen. Und das war es auch schon.
Wer ins Affenhaus im Zoo Duisburg geht, schlendert nicht nur an Gorillas, Orang-Utans und seltenen Meerkatzen vorbei, sondern wird auch gleich auf die wuseligen vierbeinigen Mini-Panzer in einer der Gehegeinseln aufmerksam. Braunborsten-GĂŒrteltiere – auf den ersten Blick ĂŒberdimensionale Kellerasseln – unterscheiden sich von den meisten anderen GĂŒrteltierarten durch die starke Köperbehaarung, die selbst den in 18 Segmente unterteilten RĂŒckenpanzer mit einschließt. Die bis 40 cm großen und 2 kg Savannenbewohner sind wahre Grab-Weltmeister und machen vor nichts und niemandem Halt. Das Resultat sehen die Zoobesucher im Gehege, wo die Tiere den ganzen Tag damit beschĂ€ftigt sind, ihre Krallen in das dick eingebrachte Substrat zu pflĂŒgen, um neue unterirdische Gangsysteme zu schaffen.
Zuchtvater OLLI kam 2004 aus Dortmund und sorgte seitdem fĂŒr zahlreichen Nachwuchs. Derzeit trauen sich die beiden wenige Wochen alten Neuankömmlinge als Mini-AusfĂŒhrung ihrer Eltern an die OberflĂ€che und tun es ihnen gleich: sie graben, graben, graben.

(01.10.2009, 08:36)
Zoo Duisburg:   Ein Wochenende ganz im Zeichen der Rentiere

Lappland-Tage im Zoo Duisburg

Es tut sich eine Menge bei den Rentieren im Zoo Duisburg! Die Rentier-Damenwelt im Zoo Duisburg freute sich Ende letzten Jahres auf die Ankunft ihres neuen Zuchtbockes. Der 2jĂ€hrige stattlich gewachsene Jungbock ELIAS stellte sich als potenter Vertreter seiner Art heraus! Zwei Bullen- sowie zwei KuhkĂ€lber spurten derzeit ĂŒber die großflĂ€chige Anlage am Kaiserberg und unterhalten die zahlreichen Besucher des Zoo Duisburg mit Sprinteinlagen und ĂŒberschwĂ€nglichem Spiel bestens. Bei den jungen Rentieren ist die Geweihbildung schon in vollem Gange, die Stangen sprießen in die Höhe.
Aber was hat es mit der AbzĂ€unung auf ihrer Anlage auf sich? Die Vorbereitung fĂŒr die Ă€ußerst beliebten Lappland-Tage im Zoo Duisburg hat bereits begonnen! Europas letzte Urbevölkerung, die schwedisch-lapplandischen SĂĄmi, zieht zwar nicht selbst in das Rentiergehege ein, doch vermittelt an diesem Wochenende (Freitag, 25.09. bis Sonntag 27.09.) ein authentisches Nomadenlager dort einen unvergesslichen Eindruck aus dem Reich der Mitternachtssonne.
Zoobesucher (die Veranstaltung ist im Eintrittspreis inbegriffen!) sind herzlich eingeladen, sich ĂŒber das Leben der SĂĄmi sowie deren Kultur und Handwerkskunst zu informieren. SchuhbĂ€nder fĂŒr Rentierfell-Stiefel werden gearbeitet und das Werfen des Rentier-Lassos wird geĂŒbt. Am offenen Feuer wird Gahkoe, das Brot der Rentierleute, zubereitet, wovon auch gekostet werden darf. Gleiches gilt fĂŒr Kok-Kaffee med ost (mit KĂ€se), das sĂĄmische NationalgetrĂ€nk, den man sich trotz des vorhergesagten warmen und trockenen Wetters schmecken lassen kann.

Wichtig Mitteilung!
Am Freitag, 25.09, und Samstag, 26.09, jeweils um 19.00 Uhr (Treffpunkt an der Hauptkasse) findet der Lichtbildervortrag „Zuhause in SĂĄpmi“ statt. Interessierte werden gebeten, sich im Zoo Duisburg bei Herrn Kamela unter folgender Email-Adresse vorher anzumelden: kamela@zoo-duisburg.de (es sind noch PlĂ€tze frei!)
(24.09.2009, 12:20)
IP66:   Ob die Rentierherde dergleichen Theater auf ihrer Anlage schĂ€tzt? Immerhin ist Brunfzeit, im Gehege mĂŒĂŸten sich eigentliche mehrere Hirsche befinden, deren Paarungsverhalten nicht immer mit den Kulissen vereinbar sein könnte.
(21.09.2009, 13:42)
Zoo Duisburg:   Ein Hauch von Lappland

Renrajd-Vualka prÀsentiert die Kultur der Rentier-Såmi im Zoo Duisburg

In Schwedisch-Lappland ist Renrajd-Vualka in Ǻlme-Gasjien-Johke beheimatet und gehört mit seinen Rentieren zum SĂĄmi-Dorf MittĂ„dalen. Hier leben die Menschen noch heute ausschließlich von und mit dem Rentier. Doch nicht nur in Nordschweden sondern auch in Deutschland kann man die Kultur der SĂĄmi (Lappen), der letzten Urbevölkerung Europas, erleben. So betreibt Renrajd-Vualka das Lappland-Lager „BjörktrĂ€sk“ im nordhessischen Sababurg und bietet Übernachtungen im Lavvo, dem sĂĄmischen Nomadenzelt, Touren mit Rentieren und Lappland-Veranstaltungen an.
Eine perfekte Kulisse fĂŒr ein Lappland-Lager bot der Zoo Duisburg schon im letzten Jahr, nĂ€mlich AUF der Anlage der Rentiere, und wiederholt die Ă€ußerst gelungene Veranstaltung vom 25. bis 27. September 2009.
Ein komplettes, noch heute wĂ€hrend der Begleitung der Herden gebrĂ€uchliches sĂĄmisches Zelt-Lager wird dazu aufgebaut. Rentierschlitten sind ebenso vorhanden wie Lagergestelle und Hausrat. Dazu bieten Renrajd-Uwe und Brigitte tĂ€glich Brotbacken ĂŒber der offenen Feuerstelle (Samstag und Sonntag, 14.00 bis 15.00 Uhr) sowie den Lichtbildervortrag „Zuhause in SĂĄpmi“ (Freitag und Samstag, 19.00 Uhr) an. Wer möchte, kann sich auch einmal im Rentierlasso-Werfen versuchen!
Außerdem besteht die Möglichkeit, Lappland-Produkte (Messer, Rentierfelle, Horn, traditionellen sĂĄmischen Schmuck, selbstgemachtes Sylt und vieles mehr) zu erweben.

Wichtig: Interessierte, die am Lichtbildervortrag am Freitag, 25. und Samstag, 26.9, jeweils um 19.00 Uhr teilnehmen wollen, werden gebeten, sich im Zoo Duisburg bei Herrn Kamela unter folgender Email-Adresse rechtzeitig vorher anzumelden: kamela@zoo-duisburg.de
(21.09.2009, 12:42)
Zoo Duisburg:   Happy birthday, DONNA!

Delfinjungtier feiert 2. Geburtstag im RWE-Delfinarium

Es herrscht erneut ausgelassene Feierstimmung bei den Pflegern im RWE-Delfinarium des Zoo Duisburg! Morgen feiert nun auch Delfinjungtier DONNA - 6 Wochen nach dem Geburtstag seiner Schwester DOLLY - den 2. Geburtstag zusammen mit dem Rest der Familie.

AnlĂ€sslich des Geburtstages von DONNA können sich auch die Besucherkinder freuen, die am Samstag, den 19. September 2009, eine Delfin-VorfĂŒhrung besuchen:
Diejenigen, die schnell und geschickt genug sind, einen der von den Delfinen aus dem Wasser herausgeschossenen BĂ€lle zu fangen, dĂŒrfen diesen gegen ein PrĂ€sent eintauschen.

Mittlerweile verstehen sich die beiden Jungtiere prĂ€chtig darauf, die tĂ€glichen VorfĂŒhrungen auf ihre eigene Art und Weise mit zu gestalten, treiben allerlei Schabernack und halten ihre MĂŒtter in Atem. FĂŒr die Pfleger ist es eine schöne Belohnung zu sehen, wie die beiden Jungdelfine schon ihre eigenen SprĂŒnge einstudieren und den erwachsenen Artgenossen nacheifern.
Sicher merkt DONNA, dass ihre Pfleger sie morgen besonders umsorgen. SpÀtestens dann, wenn sie ihr eine extra Portion schöner Futterfische aussuchen!
(16.09.2009, 15:39)
Zoo Duisburg:   Göttlicher Neuzugang im Zoo Duisburg
Heilige Riesenschlange bezaubert Zoobesucher

Der Zoo Duisburg hat ein weiteres Highlight. Ein Exemplar der bekanntesten Vertreterin der Riesenschlangen, eine stattliche Abgottboa, bewohnt seit dieser Woche ein gerĂ€umiges Terrarium in der kleinen Tropenhalle, im Anschluss an das Aquarium. Der ungewöhnliche deutsche Name begrĂŒndet sich in der Verehrung, die diesen Schlangen in den Kulten der Ureinwohner SĂŒdamerikas zuteil wurde. Vielen wird sie auch unter ihrem lateinischen Namen Boa constrictor bekannt sein.
Mit ihrer beige-braunen GrundfĂ€rbung, die von Tier zu Tier variieren kann, und den zahlreichen dunkel umrandeten Sattelflecken auf dem RĂŒcken gehört sie zu den wohl schönsten aller Schlangen. Abgottschlangen sind dĂ€mmerungs- und nachtaktiv. TagsĂŒber versteckt sie sich in Höhlen oder hohlen BĂ€umen und kommt nur zu gelegentlichen SonnenbĂ€dern hervor. Die Jungtiere halten sich vornehmlich im GeĂ€st von BĂ€umen auf, wĂ€hrend erwachsene Exemplare mit zunehmendem Alter und Gewicht fast ausschließlich bodenbewohnend sind.

Obwohl es in Abenteuerberichten auch ĂŒber diese Riesenschlange allerlei SchauermĂ€rchen gibt, weiß man in ihrer sĂŒdamerikanischen Heimat recht genau, dass sie dem Menschen nicht wirklich gefĂ€hrlich werden kann. Ganz im Gegenteil, schon die aus Afrika stammenden Feldarbeiter machten sich den Hunger, der Abgottschlange, auf Nagetiere zu nutzen. TagsĂŒber eingesperrt in Kisten wurden die Schlangen nachts im Haus freigelassen und sorgten schon damals fĂŒr eine moderne, ökologische SchĂ€dlingsbekĂ€mpfung.
(10.09.2009, 15:27)
Zoo Duisburg:   Australierin forscht an afrikanischem Kot

Farbmarker im Kot helfen Wildhundverhalten zu analysieren

Koalamann KAIYU ist nicht der einzige australische Neuzugang im Zoo Duisburg. Seit einigen Wochen untersucht Doktorandin Leanne Van der Weyde aus dem fernen Perth/Australien das Sozialverhalten von Afrikanischen Wildhunden. Neben der Verhaltensbeobachtung ist auch eine regelmĂ€ĂŸige Untersuchung des Hormonlevels wichtig. Da es sich bei den Afrikanischen Wildhunden um gefĂ€hrliche Wildtiere handelt, denen man nicht einfach Blut entnehmen kann, muss hier mit einem Trick gearbeitet werden. Kleine farbige Marker werden mit dem Fleisch verfĂŒttert und 12 – 24 Stunden spĂ€ter kann man die farbigen Kothaufen den einzelnen Hunden zuordnen und aufsammeln. Im Labor werden dann die benötigten Hormonanalysen durchgefĂŒhrt. Dabei ist natĂŒrlich peinlichst genau zu beachten welcher Wildhund welchen Marker zu fressen bekommt.
FĂŒr die Wildhunde ist diese Methode, im Gegensatz zur normalen Blutentnahme, absolut stressfrei und ungefĂ€hrlich. Neben dem Zoo Duisburg beteiligen sich auch andere renommierte Zoos wie ARTIS Zoo in Amsterdam, Howletts Wild Animal Trust und Edinburgh Zoo aus Schottland an der Doktorarbeit der jungen Australierin.

FĂŒr die wissenschaftliche Forschung haben Zoologische GĂ€rten eine große Bedeutung. Vieles was heute ĂŒber Tiere bekannt ist, ist Untersuchungen in Zoos zu verdanken. Der Zoo bietet ideale Bedingungen, um Tiere hautnah zu beobachten, mit vielfachen Möglichkeiten, die im Freiland aus logistischen und methodischen GrĂŒnden nicht gegeben sind. Eine Menge dessen, was im Zoo erarbeitet wird, dient zudem als Grundlage fĂŒr weiterfĂŒhrende Forschungsarbeiten im Freiland.
Ein riesiger Vorteil der Forschung im Zoo ist die Tatsache, dass die IdentitÀt und Lebensgeschichte der beobachteten Tiere dem Forscher bekannt sind und die Tiere jederzeit anzutreffen sind, was eine exakte Analyse der gewonnenen Daten erlaubt.
Seit vielen Jahren werden im Zoo Duisburg im Rahmen von Staatsexamen, Diplom- und Doktorarbeiten verschiedene Aspekte der Biologie von Wildtieren wissenschaftlich untersucht. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Erforschung der MeeressĂ€ugetiere. Vieles, was wir heute ĂŒber Wale und Delfine wissen, entstammt den unzĂ€hligen Untersuchungen im Zoo Duisburg.
(08.09.2009, 16:08)
IP66:   Zum Walarium: Es gab zu Anfang der Amtszeit von Herrn Frese eine Planskizze fĂŒr eine neues Walarium, deren Realisierung man wohl zugunsten des Rasbach-HĂ€usleins fĂŒr die Flußdelphine zurĂŒckgestellt hat. Ich könnte mir vorstellen, daß es in Sachen Beluga einen starkten politischen Druck gibt, vor allem, seit der Nachbarzoo in Gelsenkirchen mit seinen neuen Anlagen wirbt. Allerdings dĂŒrfte schon das skizierte GebĂ€ude kaum auf die FlĂ€che des alten Walariums, das in der Tat das erste duisburger Delphinarium vorstellt, passen. Ich wĂŒrde ohnedies empfehlen, einen solchen Neubau nicht neben das ebenfalls recht umfangreiche Delphinarium zu stellen, sondern die FreiflĂ€che am Ende des alten Zooteils zu nutzen, doch dĂŒrfte das alles so lange Theorie bleiben, wie sich keine Mittel finden, einen derartigen Großbau zu errichten. Auf der anderen Seite gibt es wohl kein Bauprojekt, mit dem man in Duisburg schneller einen grĂ¶ĂŸeren Zustrom auch auswĂ€rtiger Besucher generieren könnte.
(27.08.2009, 11:39)
Zoo Duisburg:   Zootiere nehmen Rekordhitze gelassen

Prognostizierte schwĂŒl-warme 35 °C fĂŒr Duisburg: da denkt der besorgte BĂŒrger sicher auch an die Tiere im Zoo. Was macht der BĂ€r mit seinem dicken Fell? Wie schĂŒtzen sich die aus dem hohen Norden stammenden Rentiere gegen die Rekordhitze? Und drehen die großen und kleinen Tiere Afrikas jetzt so richtig auf?

Fragen ĂŒber Fragen, die recht einfach zu beantworten sind: so gut wie jedes Tier am Kaiserberg hat eigene Mechanismen zur Temperaturregulierung. BegrĂŒĂŸt einen der Elefant, wenn er mit den Ohren wedelnd den Besuchern gegenĂŒber steht? Viele mögen das glauben, sich geschmeichelt fĂŒhlen. Bei den derzeitigen, hohen Außentemperaturen dient dem Riesen das Ohrenwedeln jedoch vielmehr dazu, sich abzukĂŒhlen. Denken Sie doch einfach an das Blatt Papier, das Sie zum ZufĂ€cheln frischer Luft benutzen! Wenn es die Elefanten noch etwas kĂŒhler möchten, gehen sie einfach in die großen Wasserpools auf der Außenanlage und tauchen vor den staunenden Besuchern vollstĂ€ndig ab! Ob Wasserschwein, Flachlandtapir oder Pinselohrschwein, sie alle genießen momentan das kĂŒhle Nass. Wem das nicht genĂŒgt, kann sich vom Pfleger noch eine krĂ€ftige Dusche mit dem Wasserschlauch abholen.

Zugang zu genug Frischwasser und SchattenplĂ€tzen ist derzeit oberstes Gebot. Wir Menschen trinken weitaus mehr als sonst, bewegen uns weniger und halten uns möglichst nicht in der direkten Sonne auf. Genauso (intelligent) verhalten sich die Zootiere. So sehen die Besucher unsere Wisente unter Schatten spendenden BĂ€umen liegen, die Zebras regungslos auf ihrer großen Anlage stehen und die Gorillas im schattigen Unterstand dösen.

Das in diesem Zusammenhang absolut unglaublichste Tier im Zoo ist sicher das Trampeltier. Es kann innerhalb von 15 min 200 Liter Wasser trinken. Die roten Blutkörperchen können sich um das 200-fache aufblĂ€hen, um FlĂŒssigkeit aufzunehmen. Ja sogar der in der Atemluft enthaltene Wasserdampf kann ĂŒber die NasenschleimhĂ€ute wieder aufgenommen werden. Und schließlich können die Tiere ihre Körpertemperatur um bis zu 9 °C selbst verĂ€ndern, um am Tage weniger schwitzen zu mĂŒssen. Da haben wir Menschen noch viel zu „lernen“!
(20.08.2009, 12:40)
Michael Mettler:   Neben den letztjĂ€hrigen Giraffen und Gorillas auch noch die auf den ersten Blick nicht mehr als Jungtiere erkennbaren, weil in der GrĂ¶ĂŸe kaum noch ihren Eltern nachstehenden Delfinnachzuchten von 2007 (!) unter einer aktuellen Überschrift "Babyboom" zu vermarkten (vermutlich ein ZugestĂ€ndnis an den Sponsor des Delphinariums?), grenzt aber schon ein bisschen an werbliche Dreistigkeit.
(13.08.2009, 15:42)
Zoo Duisburg:   Babyboom im Zoo

Es ist ordentlich was los im Zoo Duisburg: Besucher dĂŒrfen viel Zeit und Fotografen genug Speicherkarten mitbringen, denn so viele Jungtiere zur gleichen Zeit gab es selten!
Gleich nach dem Haupteingang werden die Besucher von den putzigen vier Katta-Jungen „abgegriffen“. Im Katta-Kindergarten geht’s heiß her, die wenige Wochen alten Halbaffen sind schon fit genug, um ihre ersten waghalsigen Klettertouren und SprĂŒnge von Ast zu Ast zu unternehmen.
LINDA und ihr jĂŒngerer Halbbruder KIMONI, die beiden Netzgiraffen-Jungtiere des letzten Jahres, sind zwar ordentlich gewachsen aber immer noch gut von den Alttieren zu unterscheiden. Innen im Giraffenhaus treiben die SĂŒdlichen Hornraben und ihr Nachwuchs reichlich Unfug und – man mag es kaum glauben – haben einen Riesenspaß dabei, ihr Spielzeug in Form von HartplastikbĂ€llen durch die Halle zu bugsieren.
Weiter angelangt im Streichelzoo erwarten einen die Kamerunschafe. Erst vor kurzem wurde ein weiteres Jungtier geboren, das sich demnĂ€chst bestimmt auch von großen und kleinen Kindern wird streicheln lassen. Dieses Erlebnis, direkt mit dem Tier Kontakt aufzunehmen, zĂ€hlt immer zu den Highlights eines Zoobesuches.
Allein bei den NasenbĂ€ren zĂ€hlt der aufmerksame Besucher 10 Jungtiere! Der neue Zuchtmann aus dem Tierpark Hamm hat wahrlich wie ein „Hammer“ eingeschlagen und fĂŒr mĂ€chtig viel Nachwuchs gesorgt, der sich akrobatisch bis in höchste Höhen schlĂ€gt.
Auf der neuen, großen ErdmĂ€nnchen-Anlage tummeln sich mittlerweile ĂŒber 20 Tiere, darunter erneut Jungtiere. Damit avancierte die Großfamilie innerhalb von nur 2 Jahren zu einer der grĂ¶ĂŸten in ganz Europa! Und der nĂ€chste Wurf steht bestimmt bald an

Einen weiteren, Ă€ußerst potenten neuen Zuchtmann gab es fĂŒr die Rentier-Damenwelt. Vier aufmĂŒpfige Klein-Hirsche rasen ĂŒber die Anlage und spielen den ganzen Tag miteinander.
Bleiben – natĂŒrlich! – noch vier Jungtiere, auf die der Zoo Duisburg ganz besonders stolz ist. Bei den sanften, schwarzen Riesen unter den Menschenaffen, den Gorillas, gab es erstmalig im letzten Herbst gleich doppelten Nachwuchs, der zuletzt sogar noch einen Sandkasten auf die Anlage gesetzt bekam. Die Besucher kleben förmlich an den großen Sichtscheiben, um den kleinen Jungtieren bei ihren AusflĂŒgen folgen zu können.
Die flotten Stars im RWE-Delfinarium, Jungdelfine DOLLY und DONNA, runden das Quartett ab. Sie ĂŒben fleißig eigene Einlagen ein und begeistern die Massen wĂ€hrend der tĂ€glichen VorfĂŒhrungen.
(13.08.2009, 14:46)
Zoo Duisburg:   Gorilla-Jungtier KIBURI erhĂ€lt zum 1. Geburtstag einen Sandkasten

Die Geburtstagslaune im Zoo Duisburg reißt nicht ab: gerade feierte Delfin-Jungtier DOLLY seinen 2. Geburtstag und morgen, Freitag, 07. August 2009, wird Duisburgs erster Gorilla-Nachwuchs 365 Tage alt. FĂŒr Gorilla-Weibchen KIBURI haben sich die Pfleger etwas ganz Besonderes ausgedacht: damit die Kleine ihren Spieltrieb ungehemmt ausleben kann, errichten die Pfleger an ihrem Geburtstag einen Sandkasten auf der Außenanlage! Der dafĂŒr verwendete spezielle und feine Silbersand ist schon bestellt, jetzt mĂŒssen die Pfleger die entsprechende Stelle nur noch ausheben und mit Sand befĂŒllen.

Der Sandkasten wird
am morgigen Freitag, 07. August 2009, um 11 Uhr
offiziell fĂŒr KIBURI eröffnet
Treffpunkt: am Gorilla-Außengehege am Äquatorium

NatĂŒrlich wird sich KIBURI ihren Sandkasten mit ihrer SpielgefĂ€hrtin teilen, denn im Herbst letzten Jahres kam nicht nur ein Gorilla zur Welt, sondern gleich zwei. Wie bei der 12jĂ€hrigen SAFIRI zuvor geschehen, gebar ihre Artgenossin VIZURI ein gesundes weibliches Jungtier und kĂŒmmerte sich als Mutter instinktiv völlig korrekt um ihren Nachwuchs.

Pfleger wie Besucher erfreuen sich seither in großem Maße daran, wie die MĂŒtter ihren Nachwuchs erziehen und welche Rolle der werdende SilberrĂŒcken MAPEMA als Vater sowie die noch kinderlose MOMO als Tante spielen.

Aber natĂŒrlich bleiben die beiden Gorilla-Jungtiere die absoluten Stars der Familie. Mehr und mehr dĂŒrfen sie sich von ihren MĂŒttern fortbewegen, um ihr Zuhause zu erkunden. Was wird passieren, wenn sie morgen auf den Sandkasten treffen?!
(06.08.2009, 10:44)
Liz Thieme:   Oli, da ich mit s/w Bildern aufgewachsen bin, bin ich fĂ€hig mir sowas in Farbe vorzustellen. Aber auch in sw gefĂ€llt es mir sehr gut.
Sieht ja bisschen aus wie ein kleines Phantom der Oper ;)

@MM das ist natĂŒrlich sehr verstĂ€ndlich
(04.08.2009, 22:48)
Oliver Jahn:   @Liz, ich hoffe, dass das von Michael beschriebene Feeling auch auf einem s/w Bild rĂŒber kommt.
(04.08.2009, 21:32)
Michael Mettler:   @Liz: Leider nicht. Auf der Meerkatzeninsel turnten nĂ€mlich statt der Affen zwei Zoomitarbeiter herum, und die passten geografisch nicht zum Fotothema :-)
(04.08.2009, 21:07)
Liz Thieme:   ich kenne eigentlich keinen Namen der 100%passend ist und der sich auch noch gut anhört.
Egal ob man das GebĂ€ude/Komplex nach dem Sponsoren nennt (Tetra-Aquarium) oder nach einer Gegend (Yukon) oder einer Tierbezeichnung (Delphinarium). Denn die Geographie wird meist gebrochen, Sponsoren ist immer so eine Sache und die Systematik stimmt oftmals auch nicht. So wurden in den meisten Delphinarien ja auch Robben gezeigt. Da passt das WALARIUM bei jeglichen Walen doch sehr gut, schließlich gehören Delfine zu der Ordnung der Wale (ein Grund warum ich BĂŒcher und Filme mit dem Titel "Wale & Delfine" bescheuert finde).

@MM hast du ein Anlagenbild zu Zergflusspferd und Brazza?
(04.08.2009, 20:59)
Michael Mettler:   @Sacha: Stimmt. Und meines Wissens war das Walarium nichts weiter als das erste Delphinarium des Zoo, das aus einem Wasserbecken mit einer Traglufthalle darĂŒber bestand. Nach dem Bau des ersten "festen" Delphinariums siedelten die TĂŒmmler ĂŒber, und das alte Becken konnte - jetzt unter freiem Himmel - neu besetzt werden... Mangels Platz kamen die Jacobitas aber nicht dort hinein, sondern als durchaus geplanter Beibesatz zu den Belugas (zeitweise gab es auch kurz Schweinswale im Becken). Ja, in der Ära Gewalt wurde Wert auf dicht besetzte Anlagen gelegt :-)

Das ist auch einer der augenscheinlichsten Unterschiede zu heute. Vom Äquatorium brauchen wir gar nicht mehr zu reden (das haben wir ja schon mal lang und breit getan), aber auch z.B. die begehbaren Volieren des VogelwĂ€ldchens waren anfangs knĂŒppelvoll mit Arten und Individuen (ich erinnere mich an eine Sammlung von HĂ€herlingen - alle in der selben Voliere!). Am Samstag fand ich nur noch zwei bis vier Arten pro Voliere vor, damals mögen es bis zu 15 gewesen sein (aber lĂ€ngst nicht alle ausgeschildert).

Als eine der gelungensten und stimmungsvollsten Ecken im Zoo empfinde ich ĂŒbrigens den Bereich Zwergflusspferd-/Brazza-Meerkatzen-Außenanlagen, da kommt tatsĂ€chlich auch unter freiem Himmel Urwaldfeeling auf. Kaum noch vorstellbar, dass die heute hoch und dicht bewachsene Affeninsel noch vor gar nicht langer Zeit eine brettebene, wenn auch mit Rasen begrĂŒnte Plattform mit ein paar kahlen Turnmöglichkeiten fĂŒr Siamangs war. Die großflĂ€chige Verwendung von Bambusbepflanzung um die Wegeinfassungen mit Felsblöcken und BaumstĂ€mmen haben dem Zoo auch außerhalb der Gehege ein völlig anderes Gesicht gegeben.
(04.08.2009, 15:01)
Holger Wientjes:   @M.Mettler: Danke ! Muss ich beim nĂ€chsten Mal ÂŽmal drauf achten.
(04.08.2009, 14:14)
Sacha:   War es weiter nicht so, dass zuerst die Belugas das Becken bezogen und erst einige Jahre spĂ€ter (und mangels Platz) die Jacobitas hinzukamen?
(04.08.2009, 13:19)
Sacha:   @MM: Nur wurde die Anlange von Anfang an WALARIUM getauft und nicht "Churchill", "Beringsee" oder eben "Yukon Bay". NatĂŒrlich könnte man jetzt darĂŒber streiten, ob eine Bezeichnung Delphinarium B angesichts der Verwandtschaft der beiden Arten nicht treffender gewesen wĂ€re.....
(04.08.2009, 13:16)
Michael Mettler:   Im Grunde war das Walarium der Urvater der hannoverschen Yukon Bay: Erbaut fĂŒr nordische Tiere mit der Kulisse eines kanadischen Fischerhafens - und dann mĂŒssen da wohl Schiffe mit patagonischen Jacobitas liegengeblieben sein...
(04.08.2009, 12:35)
Liz Thieme:   hihi, naja besser als wenn es nach SĂŒden gegangen und der Tapir stehen geblieben wĂ€re :-!
(04.08.2009, 11:23)
Jennifer Weilguni:   @Liz
Nun ja.. sagen wir es mal so.. der Tapir fraß das, was aus dem sĂŒdlichen Ende eines nach Norden laufenden Wasserschweins kam :-)))

Und das mit Olis "Einblicken" verrate ich dir mal lieber unter vier Augen :-))
(04.08.2009, 11:15)
Michael Mettler:   @Holger Wientjes: Links vom abgesperrten Walarium befindet sich eine grubenartige Kleintieranlage, die leer steht und mit ein paar davorgestellten PflanzkĂŒbeln notdĂŒrftig kaschiert ist. Die wurde seinerzeit fĂŒr kanadische Goldmantelziesel gebaut, ich habe aber vor etlichen Jahren auch schon Asiatische Streifenhörnchen drin gesehen. Weiß nicht, seit wann (und warum) sie nicht mehr genutzt wird.
(04.08.2009, 10:51)
Zoo Duisburg:   Kindergarten bei den Kattas – mit Knopfaugen und Ringelschwanz ins Leben

Manche Zoobewohner haben es einfach drauf: sie faszinieren die Massen! Kattas, Halbaffen aus Madagaskar, gehören zweifelsfrei dazu. Allein ihr Ă€ußeres Erscheinungsbild – leuchtend-gelbe Knopfaugen und schwarze Stupsnase im fuchsartigen Gesicht sowie der ĂŒberlange, schwarzweiß gekringelte Schwanz – bringt ihnen viele Sympathiepunkte ein. Ihre waghalsigen SprĂŒnge tun ihr Übriges, und wenn sich der ganze Familienverband hochsozial zu einem großen, wĂ€rmenden FellknĂ€uel zusammenkauert, kann es eigentlich nur noch eine Steigerung geben: Jungtiere!
So ist es auch in den letzten Wochen geschehen, als die Pfleger ein ums andere Mal auf ihrer morgendlichen Kontrollrunde neugeborene Jungtiere am Bauch ihrer MĂŒtter hĂ€ngen sahen. Ob kĂŒrzlich bei den NasenbĂ€ren, Rentieren oder eben auch Kattas. In den letzten Monaten wurden offenbar Ă€ußerst potente ZuchtmĂ€nner an den Kaiserberg geholt, denn die jeweiligen Paschas haben nach deren Ankunft sofort mit ihren „AktivitĂ€ten“ begonnen und jetzt fĂŒr reichlich Nachwuchs gesorgt. Im Falle der Kattas kam der Zuchtbock Anfang dieses Jahres aus dem Zoo Schwerin.
ArtgemĂ€ĂŸ hĂ€ngt der Nachwuchs lĂ€ngs am Bauch der Mutter. Erfahrene Pfleger wissen aber, dass sie in der ersten Zeit verstĂ€rkt Sichtkontrollen vornehmen mĂŒssen. Liegen nĂ€mlich viele Gruppenmitglieder im Körperkontakt beieinander, landen die Jungen auf der Suche nach den mĂŒtterlichen Zitzen schon mal auf einem anderen Weibchen! Die kritische Phase ist bald ĂŒberwunden, denn die Baby-Kattas werden krĂ€ftig genug, um selbstĂ€ndig auf ihre Mutter zurĂŒckzuwechseln. Dennoch zupft und zieht jeder der interessierten Artgenossen derart an den Kleinen, dass die MĂŒtter oftmals nur noch Reißaus nehmen können und sich einen ruhigeren Platz suchen. Sie werden darĂŒber hinaus in den kommenden Wochen von ihrem eigenen Nachwuchs genug Aufmerksamkeit abverlangt bekommen, wenn dieser anfĂ€ngt, auf alle möglichen EinrichtungsgegenstĂ€nde zu klettern.
Kattas sind heute recht selten geworden. Auf Madagaskar schwinden unter dem Druck einer wachsenden Bevölkerung, Kultivierung und Besiedelung die letzten UrwÀlder als Lebensraum so rasch dahin, dass die TierbestÀnde stark schrumpfen. Im Zoo Duisburg wird durch die erfolgreiche und seit vielen Jahren andauernde Nachzucht ein wesentlicher Beitrag zur Arterhaltung in Menschenobhut geleistet.
(04.08.2009, 10:35)
Liz Thieme:   :D ihr macht einem so frĂŒh morgens (10:24) schöne gute Laune. Jenny besser hĂ€ttest du es nicht beschreiben können :)
Aber die Konstellationen mit denen man Zoos besucht machen ja den Tag dann aus. Entweder man diskutiert ĂŒbre das Sozialverhalten von Homo s. sapiens oder untersucht RĂŒsselbewegungen von Elefanten und Wassertemperaturen ihres Badewassers oder halt NahrungsergĂ€mzungsmittel.
Wobei mich diese ja noch interessieren wĂŒrden.
Gegen schlecht gelaunte Mitarbeiter sollte man vielleicht das System von Netto aufgreifen. Die tragen Namensschilder auf denen der Name steht (logisch) und "Ich bin freundlich". Auf Nachfrage gibt es keine Schilder mit schlechter Laune, tja Pech gehabt.
(04.08.2009, 10:27)
Holger Wientjes:   Wo und wann waren denn Ziesel untergebracht ?
(04.08.2009, 09:52)
Michael Mettler:   Das mit bemaltem Bretterzaun abgesperrte, seit Jahren leer stehende Walarium schreit geradezu danach, entweder als Robbenanlage oder als TiershowbĂŒhne genutzt zu werden. Aber vermutlich gibt es irgendwelche großen PlĂ€ne mit dem Bereich hinter und neben dem Delphinarium, denn auch die frĂŒhere Zieselanlage steht ja leer, und in diesem Zusammenhang sehe ich auch die neue PrĂ€riehundanlage (frĂŒher Affenfreianlage) eher als Zwischenschritt. Sollte es da etwa "LagunenplĂ€ne" geben...? An einer Delphinariumseite findet man auch den nebenstehenden, sehr eindrucksvollen Mix aus "Architekturstilen" - vielleicht sollte der Zoo den Bretterzaun lieber DAVOR stellen.

Ebenso bemerkenswert wie die zoologischen RaritĂ€ten (und die Beobachtung, dass der Flussdelfin gezielt Jagd auf Guppys macht!) fand ich aber auch, welche Arten seit meinem letzten Besuch vor sieben Jahren durch neue Gehege publikumswirksamer prĂ€sentiert werden oder die fĂŒr extra gebaute Anlagen neu in den Bestand kamen; darunter finden sich nĂ€mlich Zwergmanguste, ErdmĂ€nnchen, NasenbĂ€r, Zwergotter, PrĂ€riehund, Vari, Katta, Chinesischer Muntjak, Gebirgslori...

Gefreut habe ich mich darĂŒber, mal einen KodiakbĂ€ren mit schlanker Normalfigur zu sehen, wie man sie sonst nur aus Naturfilmen kennt. In manchen Zoos erinnern mich BĂ€ren eher an Mastschweine im Pelzmantel.
(04.08.2009, 09:29)
Jennifer Weilguni:   @Oliver
Na, damit das Forum jugendfrei bleibt gehe ich jetzt mal lieber nicht darasuf ein, was das fĂŒr Einblicke waren, die du im Delphinarium so besonders genossen hast :-))
NatĂŒrlich war es ein besonders schöner Tag, aber da sieht man mal, wie eine einzige, unmotivierte Mitarbeiterin sich in das GedĂ€chtnis der Besucher brennen kann. Ein Anreiz mehr fĂŒr die Mitarbeiter ALLER Dienstleister ihr Unternehmen mit ein bisschen mehr Engagement zu reprĂ€sentieren und zu unterstĂŒtzen.
Neben dem Flußdelphin zĂ€hlen ĂŒbrigens auch die Wombats, Koalas und Riesenotter zu meinen persönlichen Favoriten des Duisburger Zoos, auch wenn letztere sich diesmal leider nicht blicken ließen.
Und wenn man mit den richtigen Leutchen dort ist, dann kann sogar das Abkotungsverhalten von Wasserschweinen und die ungewöhnliche NahrungsergÀnzung eines FlachlÀnders zum Highlight werden :-)
(04.08.2009, 05:55)
Oliver Jahn:   Man oh man, was fĂŒr eine Nörgelei hier!!!
;-)
Es war doch trotzdem ein super schöner Tag. Mir hat der Zoo gefallen und seit meinem letzten Besuch 1996 hat sich so einiges getan. Einige der neuen Anlagen sind sehr gelungen, andere vielleicht nicht ganz so glĂŒcklich. Und auch wenn der Tierbestand (wie in vielen anderen Zoos auch) heute nicht mehr so artenreich wie damals ist, so ist er doch noch immer recht erlesen und hat einige Besonderheiten auf Lager.
In einigen Ecken findet man auch noch so ganz richtigen Zoo.
Und selbst das Delfinarium hat mir gefallen, die Darbietung war spitze und wenn man einen guten Platz erwischt hat man die tollsten Einblicke.
Na und der letzte Tonina, der hat mich schon stark beeindruckt. Obwohl ich ihn bereits kannte war das fast schon eine ein wenig andÀchtige Situation.
(03.08.2009, 19:37)
Zoo Duisburg:   Happy Birthday, DOLLY!

Delfinjungtier feiert 2. Geburtstag im RWE-Delfinarium

Es herrscht ausgelassene Feierstimmung bei den Pflegern im RWE-Delfinarium des Zoo Duisburg! Delfinjungtier DOLLY feiert morgen bereits seinen 2. Geburtstag zusammen mit dem Rest der Familie.
Das Jahr 2007 war – auf neuhochdeutsch – absolut cool, denn im RWE-Delfinarium kam mit der quirligen DOLLY nicht nur ein kerngesunder Delfin, sondern auch einer der 2. Generation auf die Welt, denn Mutter DELPHI ist selbst in Duisburg geboren. In der Delfinhaltung in Deutschland war das eine einmalige Sensation!
Und es kam noch besser! Rund 6 Wochen spĂ€ter bescherte Weibchen PEPINA, zur ĂŒberschwĂ€nglichen Freude aller, der Gruppe ein nicht minder fittes Jungtier. Wieder war es ein Weibchen, das spĂ€ter den Namen DONNA erhielt.
Mittlerweile haben die beiden Jungtiere krĂ€ftig an Körpermasse zugelegt. Sie verstehen sich prĂ€chtig darauf, die tĂ€glichen VorfĂŒhrungen auf ihre eigene Art und Weise mitzugestalten, treiben allerlei Schabernack und halten ihre MĂŒtter in Atem. FĂŒr die Pfleger ist es eine schöne Belohnung zu sehen, wie die beiden Jungdelfine schon ihre eigenen SprĂŒnge einstudieren und den erwachsenen Artgenossen nacheifern.
Sicher merkt DOLLY, dass ihre Pfleger sie morgen besonders umsorgen. SpÀtestens dann, wenn sie ihr besonders schöne Futterfische aussuchen!
(03.08.2009, 12:52)
Michael Amend:   Na, das stimmt aber so nicht ganz, immerhin wird jĂ€hrlich die Jahresangabe aktualisiert. Hey, im 2009er ZoofĂŒhrer ist eine Planung fĂŒr ein neues Haus fĂŒr die Flußdelphine drin, sieht auf dem Plan ziemlich gut aus, da bin ich ja mal gespannt,werde auf jeden Fall nach Duisburg fahren,wenn das Haus eröffnet ist,wird bestimmt schön...Wird auch Zeit,das die Toninas endlich ein grĂ¶ĂŸeres Becken bekommen.
(03.08.2009, 12:24)
Michael Mettler:   Wohlgemerkt: Der ZoofĂŒhrer von 2009! Wobei die Frau inhaltlich sogar Recht hat, weil es sich um eine seit Jahren nicht aktualisierte Nachauflage handelt...
(03.08.2009, 09:22)
Jennifer Weilguni:   Ja.. ich kan mir auch denken warum. Wer potentiellen KĂ€ufern erzĂ€hlt, dass der ZoofĂŒhrer ohnehin den Kauf nicht lohnt, weil er alles andere als aktuell ist, der tut gut daran sich in den Kleinanzeigen vorsichtshalber mal nach einem alternativen Arbeitsplatz umzuschauen. :-)
(03.08.2009, 05:53)
Michael Mettler:   Ist ĂŒbrigens an einem solch stark besuchten Tag ein denkwĂŒrdiger Kontrast zur Aussage des Schildes, wenn die VerkĂ€uferin in einem Zooshop offenbar Zeit genug hat, in einer auf dem Tresen ausgebreiteten (!) Zeitung die Kleinanzeigen zu studieren...
(02.08.2009, 22:36)
Alexander Fuchs:   Ja, dan kann man gleich ein Schild dran hĂ€ngen "Wegen Betriebsferien geschlossen"!
(02.08.2009, 21:09)
Michael Mettler:   Auf diesem Schild fehlt eigentlich nur noch der Satz: "Bitte nehmen Sie sich demnĂ€chst an einem Wochentag extra frei oder warten Sie auf Schlechtwettertage, dann stehen wir Ihnen zu diesem Zweck gern zur VerfĂŒgung." So verschenkt man Kundenpotenzial!
(02.08.2009, 21:06)
cajun:   Auch Dortmund erhielt vor einiger Zeit seinen neuen Rentierbock aus Gelsenkirchen. Der muss seine "Potenz" allerdings noch unter Beweis stellen: Sein VorgĂ€nger machte die Vorgabe 5 diesjĂ€hrige KĂ€lber. :-)

(28.07.2009, 21:59)
IP66:   ErnĂ€hrt man in Duisburg die Rentiere tatsĂ€chlich nur mit den importierten Flechten? Ich meine, anderes beobachtet zu haben, wĂŒrde aber, wenn man tatsĂ€chlich an dieser Praxis festhĂ€lt, Möglichkeiten sehen, die Finanzierung mancher Neubaumaßnahme aus dem Etat sicherzustellen.
(28.07.2009, 19:36)
Zoo Duisburg:   Vielfacher Nachwuchs bei den Rentieren

Die Rentier-Damenwelt im Zoo Duisburg freute sich Ende letzten Jahres auf die Ankunft ihres neuen Zuchtbockes aus der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Der 2jĂ€hrige, Ă€ußerst stattlich gewachsene Jungbock ELIAS stellte sich als potenter Vertreter seiner Art heraus und sorgte gleich fĂŒr mehrfachen Nachwuchs!
Zwei Bullen- sowie zwei KuhkĂ€lber spurten derzeit ĂŒber die großflĂ€chige Anlage am Kaiserberg und unterhalten die zahlreichen Besucher des Zoo Duisburg mit Sprinteinlagen und ĂŒberschwĂ€nglichem Spiel bestens.
„Rentier“ hat nichts mit „rennen“ zu tun, sondern leitet sich ab vom skandinavischen Wort hren = Hirsch. Rentiere werden als einzige domestizierte Hirschart in Lappland und Sibirien fast wie Haustiere gehalten, sind im Zoo aber recht anspruchsvolle Pfleglinge. Unter hohen schattigen Kastanien am Kaiserberg bevorzugen sie weichen Untergrund, der den mĂ€chtigen Klauenschalen ihrer FĂŒĂŸe nicht hinderlich ist. FĂŒr ihre FĂŒtterung muss ĂŒbrigens regelmĂ€ĂŸig das sog. IslĂ€ndische Moos, eine Flechten-Art aus Schweden, importiert werden!
Eine weitere Besonderheit ist den Rentieren insofern eigen, als bei dieser Art auch die Weibchen ein Geweih tragen. Die Formgebung der Geweihe ist sehr unregelmĂ€ĂŸig und bei jedem Tier anders. MĂ€nnchen werfen ihr Geweih im Herbst ab, Weibchen erst im FrĂŒhjahr. Das Abwerfen erfolgt gewöhnlich nicht zugleich beidseitig, sodass das Rentier vorĂŒbergehend nur eine Geweihstange trĂ€gt.
Bei den jungen Rentieren, die derzeit fleißig an der mĂŒtterlichen Milchbar hĂ€ngen, wird die Geweihbildung schon in ein paar Monaten beginnen.

(28.07.2009, 15:08)
Zoo Duisburg:   14. Internationaler Koala-Tag im ZOO DUISBURG

airberlin sponsert zahlreiche Gewinne

AlljĂ€hrlich zum Ausklang des Monats Juli wird weltweit der „Save-the-koala-day“, der Tag zur Rettung des Koala ausgerufen. Der Anlass ist ebenso bekannt wie traurig: Die FreilandbestĂ€nde der putzigen Kletterbeutler haben bedrohlich niedrige Zahlen erreicht, weil ihr Hauptfeind – der Mensch – den eukalyptusduftenden Lebensraum ihrer Heimat Australien immer nachhaltiger einschrĂ€nkt.

DarĂŒber hinaus sind einzelne Populationen durch Buschfeuer und/oder bakterielle Seuchen in ihrem Bestand bedroht, weshalb diese plĂŒschfelligen Beuteltiere an zahlreichen Orten des FĂŒnften Kontinentes bereits vor der Ausrottung stehen.

Um den Erhalt der Koalas bemĂŒht sich die Australian Koala Foundation (AKF),
die mit gezielten Informationen die Bevölkerung auf die bedrohliche Lage dieser Baumbeutler aufmerksam macht. In Verhandlungen mit Regierungen und Landbesitzern versuchen die TierschĂŒtzer vor Ort geeignete LebensrĂ€ume zu sichern, aufzukaufen oder ggf. aufzuforsten. Daneben unterstĂŒtzt die AKF die Zucht von Koalas in Zoos und Schutzgebieten und organisiert bzw. finanziert Forschungsprojekte.

Solche AktivitĂ€ten verschlingen Unsummen an Geld, die ausschließlich ĂŒber Spenden aufgebracht werden mĂŒssen.

Der Zoo Duisburg beteiligt sich als einer der weltweit fĂŒhrenden ZuchtstĂ€tten von Koalas an diesen Aufgaben und lĂ€dt deshalb auch in diesem Jahr zum Internationalen Koala-Tag in den Zoo Duisburg.

SĂ€mtliche AktivitĂ€ten rund um den Koala-Tag in Duisburg finden am Koala-Haus des Zoos statt. Informationstafeln berichten ĂŒber den Stand des Koalaschutzes sowie ĂŒber die Haltung und Zucht der Beuteltiere in Zoos und in ausgewiesenen Schutzgebieten. An einem Verkaufsstand gibt es Werbeartikel der Australian Koala Foundation. Tiergesichterschminken wird ebenso angeboten wie ein Malstand, an dem Kinder ihre kleinen Kunstwerke unter dem Motto „Wir retten die Koalas“ zum Besten geben können.
SelbstverstĂ€ndlich hĂ€lt sich Duisburgs Koala-Maskottchen DINKI-DI den ganzen Tag ĂŒber in der NĂ€he seiner leibhaftigen Artgenossen auf. Gleich gegenĂŒber dem Koalahaus spielt eine original Didgeridoo-Band, und in den Pausen gibt es zu jeder festen Stunde Keeper-Talks, bei denen die Koalapfleger interessierten Besuchern alles Wissenswerte ĂŒber die Koalas vermitteln können. Wer seinen Koala aus PapierblĂ€ttern nach altjapanischer Origami-Manier falten möchte, kann dieses unter Anleitung anfertigen und mit nach Hause nehmen.
DINKI-DI höchstpersönlich wird um 15.00 Uhr eine Verlosung mit anschließender Ermittlung der Gewinner eines Koala-Quiz’ durchfĂŒhren.
airberlin, Nachfolger vom langjĂ€hrigen Zoo Duisburg-Kooperationspartner LTU, lĂ€sst es sich nicht nehmen, hier mit einer Vielzahl toller Geschenke aufzuwarten: als Hauptpreis winkt ein Flug aus dem Mittelstrecken-Netz fĂŒr 2 Personen ab DĂŒsseldorf! DarĂŒber hinaus erhalten die Gewinner Flugzeugmodelle, aufblasbare Flieger, Jojos, Kinderkappen und WasserbĂ€lle. Wer beim Quiz kein GlĂŒck haben sollte, geht dennoch nicht leer aus. airberlin wird großzĂŒgig give-aways wie Luftballons, Bonbons und Papierfahnen verteilen.

Alle Gewinne, alle Reinerlöse, alle Spenden dienen ausnahmslos dem guten Zweck: Gelder zur Rettung der in ihrer australischen Heimat bedrohten Koalas zu sammeln.

Save-The-Koala-Day am Sonntag, dem 26. Juli 2009 in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr

(24.07.2009, 13:10)
Zoo Duisburg:   Wölfe In Deutschland – Wer hat Angst vorm „bösen“ Wolf?

Wolfsvortrag im Zoo Duisburg im Rahmen der diesjÀhrigen Raubtierkampagne

Wölfe sind Deutschland! Dass diese Aussage schon seit geraumer Zeit keinen Anlass mehr zu Verwunderung oder gar Angst geben sollte, weiß einer ganz genau: Herr Stephan Kaasche, Natur- und LandschaftsfĂŒhrer fĂŒr das Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland.
Schon als Kind begeisterte er sich fĂŒr Wölfe und verbrachte Stunden mit der Beobachtung von Wölfen in Zoos sowie der akribischen Sammlung aller Informationen, die er ĂŒber die Tiere und ihre BestĂ€nde in Deutschland ergattern konnte. Zum GlĂŒck der Wölfe und aller interessierter Menschen ist seine kindliche Begeisterung heute zur Berufung geworden.
Dem Wildbiologischen BĂŒro LUPUS und dem KontaktbĂŒro „Wolfsregion Lausitz“ greift er sowohl mit Worten als auch praktisch unter die Arme: das Halten von VortrĂ€gen sowie die DurchfĂŒhrung von Spurenexkursionen und Naturwanderungen gehören ebenso zu seinem TĂ€tigkeitsspektrum wie beispielsweise die UnterstĂŒtzung von SchĂ€fern bei der Errichtung von WolfszĂ€unen.
Eine gezielte AufklĂ€rung der Öffentlichkeit ĂŒber BestĂ€nde und Biologie der Wölfe sowie ihrer Wichtigkeit fĂŒr das Ökosystem liegt speziell in diesem Jahr auch dem EuropĂ€ischen Verband der Zoos und Aquarien am Herzen, der die Zoos in Europa in den Jahren 2009 und 2010 dazu aufruft, sich gemeinsam fĂŒr den Schutz unserer Raubtiere stark zu machen.
Im Rahmen dieser Schutzkampagne wird Herr Kaasche am 25.07.2009, ab 19.30 Uhr, in der WaldschĂ€nke des Zoo Duisburg als Insider ĂŒber die Entwicklung der WolfbestĂ€nde in Deutschland berichten. Zudem informieren Zoobegleiter ĂŒber die aktuelle Raubtier Kampagne des Zoo Duisburg. Als besonderes Highlight sind die Zuhörer im Anschluss an den Vortrag herzlich dazu eingeladen, einer DĂ€mmerfĂŒtterung des Duisburger Wolfsrudels beizuwohnen.

Der Haupteingang ist ab 18:45 Uhr geöffnet. Der Weg zur WaldschÀnke (bei den ErdmÀnnchen) ist ausgeschildert.
Der Vortrag ist kostenlos.

+++ Kurzmeldung +++

In der Nacht vom 22. auf den 23. Juli, gegen 3 Uhr, brach aus noch ungeklĂ€rter Ursache ein Feuer auf dem GelĂ€nde des alten Walariums aus, das von der Feuerwehr Duisburg gelöscht werden konnte. Der Sachschaden betrifft die KĂŒhlanlage des RWE-Delfinariums und einen Teil des FiltergebĂ€udes. Eine Gefahr fĂŒr die Tiere besteht nicht. NotfallgerĂ€te sind bereits im Einsatz.
Im nÀchstgelegenen Tiergehege der Sibirischen Tiger blieb alles ruhig.
Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

(24.07.2009, 08:26)
IP66:   Das kann man jetzt verschieden deuten - sowohl das Öffnen des Gatters wie jenes "Annehmen", das durch die polnische Verwaltung erfolgte ...
(22.07.2009, 18:45)
WolfDrei:   @IP66: O-Ton Erna Mohr: "Der Wisent", Neue Brehm-BĂŒcherei 1952, Seite 58. AuszĂŒge:
Den zweiten Weltkrieg ĂŒberstand die Bialiwiecer Herde verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig besser. Am Tage des Abzuges der deutschen Truppen wurden im Juni 1944 die Gatter geöffnet.......Die polnische Verwaltung nahm sich glĂŒcklicherweise der Tiere sofort an . Die erlittenen Verluse waren tragbar
Stand 1952 in Bialowieza: 7,12. Weltstand 1952: 59,76
(22.07.2009, 12:36)
IP66:   Man könnte der Veriwrrung ja steuern, in dem man, wie in Berlin, beide Arten nebeneinander austellt ...

Stimmt es eigentlich, daß das Aussetzen erster Wisente in Bialowieza erst 1952 erfolgte?
(22.07.2009, 11:33)
Zoo Duisburg:   Nachwuchs bei den grĂ¶ĂŸten LandsĂ€ugern Europas

Auf die Frage nach dem grĂ¶ĂŸten lebenden LandsĂ€ugetier in Europa wird vielen Menschen der BraunbĂ€r in den Sinn kommen, doch wĂ€re damit dem EuropĂ€ischen Wisent mit einem Körpergewicht bis 900 kg Unrecht getan. Er wirkt durch die krĂ€ftige Schulterregion, den erhöhten Widerrist und den breiten, tief angesetzten und meist gesenkt getragenen Kopf Ă€ußerst massiv.
Ehemals in weiten Teilen Osteuropas beheimatet, wurde der Wisent infolge der menschlichen Besiedlung und der damit verbundenen Rodung der WĂ€lder zu Beginn des letzten Jahrhunderts in seinem gesamten Verbreitungsgebiet ausgerottet. Lediglich 56 Wisente verblieben in einigen Zoologischen GĂ€rten Europas. Durch gezielte ZuchtbemĂŒhungen konnte die Zoopopulation kontinuierlich vergrĂ¶ĂŸert werden, so dass im Jahre 1952 die ersten in Menschenobhut gezĂŒchteten Wisente in dem neu geschaffenen Nationalpark Bialowieza in Polen ausgewildert werden konnten. Weitere Auswilderungsprojekte folgten in den nĂ€chsten Jahrzehnten, so dass heute wieder gesunde, sich selbst erhaltende Wisentherden im Freiland anzutreffen sind.
Die Rettung des Wisents gilt als ein hervorragendes Beispiel der Arterhaltung durch Zucht in menschlicher Obhut. Umso erfreulicher ist es, dass im Zoo Duisburg die Zucht floriert und vor kurzem erneut ein Wisentkalb das Licht der Welt erblickte. Mutter PODWIAZKA kam zusammen mit einer gleichaltrigen Artgenossin im Jahre 2007 aus polnischen Zuchtstationen in den Zoo am Kaiserberg. Mit dem 6jĂ€hrigen Vater PLUCIK verstanden sich beide von Beginn an gut und PODWIAZKA offensichtlich so gut, dass sie nach einer Tragzeit von rund 8,5 Monaten ihr erstes Jungtier auf die Welt brachte. Das krĂ€ftige, weibliche Kalb folgt seiner Mutter dicht, saugt krĂ€ftig am Euter und sucht auch schon Kontakt zu den anderen Herdenmitgliedern. ÜbermĂŒtig können es die Zoobesucher mittlerweile ĂŒber die Anlage rennen sehen.
Immer wieder fĂŒr Verwirrung sorgen die Begriffe Wisent und Bison. Der Wisent ist der nĂ€chste Verwandte des nordamerikanischen Bisons. Beide Arten gehen auf eine gemeinsame Ursprungsform zurĂŒck, von der sich der Wisent in Europa als Waldbewohner entwickelte, wĂ€hrend der Bison die amerikanischen Steppen bevölkerte.

(22.07.2009, 08:09)
Zoo Duisburg:   Mit dem Fahrrad zum Zoo – Besucher profitieren von kostenlosem Service

Eigentlich ist Besucherliebling GEORGE, das Rentier, schuld. Tierpfleger Martin Albertz ist untrennbar mit ihm verbunden, so sehr, dass die beiden vor Jahren auf die Idee kamen, in den frĂŒhen Morgenstunden ihre Runden durch den Zoo Duisburg zu drehen. Albertz auf dem Drahtesel und GEORGE natĂŒrlich ohne technische UnterstĂŒtzung!
Der Verschleiß ging einzig und allein auf Kosten von Albertz’ Fortbewegungsmitteln, was den GeschĂ€ftsfĂŒhrer des hiesigen SpezialgeschĂ€ftes Little John Bikes, Herrn Ralf Jurkovic, dazu veranlasste, nicht nur den Pfleger sondern gleich den ganzen Zoo mit einer Vielzahl toller FahrrĂ€der auszustatten, mit denen die Mitarbeiter seither geflissentlich unterwegs sind.
Jetzt kamen beide Parteien auf die Idee, die Zoobesucher am morgigen Samstag, 17. Juli 2009, zu belohnen, sofern sie den Weg an den Kaiserberg unmotorisiert antreten. Genauer gesagt: von 10 bis 16 Uhr, vor dem Haupteingang des Zoos an der MĂŒlheimer Straße, werden Mitarbeiter von Little John Bikes große und kleine Radler an einer eigens aufgebauten Servicestation willkommen heißen und deren Drahtesel auf Herz und Nieren prĂŒfen.
Also, liebe Zoobesucher, lassen Sie Ihr Auto und Motorrad zuhause und schwingen sich aufs Fahrrad! Im Zoo Duisburg werden Sie dafĂŒr belohnt!

(17.07.2009, 12:04)
Zoo Duisburg:   Neuer NasenbĂ€r sorgt bereits fĂŒr vielfachen Nachwuchs

Vor nicht allzu langer Zeit tauschte der Zoo Duisburg seinen langjĂ€hrigen aber reproduktiv erfolglosen NasenbĂ€ren-Mann aus und bekam vom Tierpark Hamm einen Nachfolger. Das Wortspiel zwĂ€ngt sich an dieser Stelle auf, denn der Kerl ist wahrlich ein „Hammer“ und beglĂŒckte bereits drei der neun am Kaiserberg lebenden Langnasen!
SĂŒdamerikanische NasenbĂ€ren leben tagaktiv und gesellig. Das tĂ€gliche Stöbern nach WĂŒrmern und Insekten im Erdreich und unter Laub dank ihrer dazu perfekt ausgebildeten und beweglichen Nasen, die spielerischen Verfolgungsjagden der geschickten Kletterer an der hundertjĂ€hrigen Rotbuche bis hinauf in schwindelerregende Höhe sowie verdiente Ruhepausen im aus Naturfelsen und BaumstĂ€mmen gefertigten Unterstand: all das erleben die Besucher mit Freude an einer der schönsten, naturnahen Anlagen fĂŒr diese Tierart in deutschen Zoos.
Vor mehr als einem Monat haben sich allerdings drei Weibchen zurĂŒckgezogen und sich den Blicken der Besucher und Pfleger entzogen. Das heißt: nicht ganz. Denn fĂŒr die bevorstehende Geburt ihrer Jungtiere hat sich ein Weibchen fĂŒr die große HĂ€ngematte im Freien entschieden und innerhalb weniger Tage aus allerhand natĂŒrlichem Baumaterial ein großartiges Nest gezimmert. Die beiden anderen MĂŒtter wichen dagegen in den Innenstall und in eine Baumhöhle aus.
Mittlerweile sind die beiden Jungtiere an ihrem HĂ€ngematten-Nest schon gut zu erkennen. Dabei achtet die Mutter sehr darauf, dass die anfĂ€nglichen Kletterversuche nicht allzu ĂŒbermĂŒtig ausfallen und zieht die Kleinen gerne wieder zurĂŒck. Auf die wartet bald ein großer Augenblick nach dem anderen, wenn nĂ€mlich erste Kontakte zu den anderen Artgenossen anstehen oder der erste Ausflug an den Naturteich.

(15.07.2009, 14:12)
Zoo Duisburg:   2. Zoo Duisburg Golf Charity Turnier

Nach dem herausragenden Erfolg des Vorjahres findet auch in diesem Jahr abermals auf Einladung des renommierten Golfclub MĂŒlheim an der Ruhr das

2. Zoo Duisburg Golf Charity Turnier

auf der dortigen Golfanlage statt.

Im Vorjahr konnte von den begeisterten Golfern und Dank einiger großzĂŒgiger Sponsoren ein nie fĂŒr möglich gehaltener Reinerlös von € 15.000,- eingespielt werden, der ausnahmslos den vom Zoo Duisburg betreuten Natur- und Artenschutzprojekten auf Madagaskar zugute kam. Eigens fĂŒr das Turnier waren seinerzeit zwei Vertreter der madegassischen Botschaft aus Berlin angereist, um sich bei allen naturbegeisterten Golfern fĂŒr deren UnterstĂŒtzung fĂŒr das bettelarme Land Madagaskar und die dortigen NaturschutzbemĂŒhungen zu bedanken.

In diesem Jahr steht das Turnier unter dem Motto des Schutzes der bedrohten Menschenaffen – Gorilla, Orang-Utan, Schimpanse und Zwergschimpanse, die in ihren Ursprungsgebieten in den tropischen RegenwĂ€ldern Afrikas und Asiens stark bedroht und gebietsweise bereits ausgerottet sind.

Auch in diesem Jahr haben sich zahlreiche Golfer, inklusive einiger Duisburger Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft, sowie etliche Sponsoren angemeldet, um dem Turnier zu einem Ă€hnlichen Erfolg zu verhelfen, wie im Vorjahr. NatĂŒrlich lĂ€sst es sich Zoodirektor Achim Winkler nicht nehmen, selbst zum GolfschlĂ€ger zu greifen. Der Gesamterlös der Veranstaltung kommt ausschließlich dem Schutz von Gorilla, Orang-Utan und Co. zugute.

Veranstalter des Turniers sind der Zoo Duisburg und der Golfclub MĂŒlheim an der Ruhr.

Startbeginn des Turniers ist um 11.00 Uhr. Zoodirektor Achim Winkler sowie der PrĂ€sident des Golfclubs MĂŒlheim an der Ruhr, Dr. Heinz Riedel, stehen gerne Rede und Antwort, bevor sie dann selbst versuchen werden, den Ball einzulochen.

(13.07.2009, 07:49)
Zoo Duisburg:   Delfindame DELPHI feiert ihren Geburtstag!

Vier der sechs im RWE-Delfinarium lebenden Großen TĂŒmmler sind bereits waschechte Duisburgerinnen und am Kaiserberg geboren. Delfindame DELPHI, eine Nachzucht in 1. Generation, ist dabei die Ă€lteste und feiert am kommenden Samstag, 11. Juli, ihren 17. Geburtstag. In Duisburg wird man alt (MĂ€nnchen IVO ist schon 30!), insofern hat DELPHI im Gegensatz zu ihren Artgenossen in der Wildbahn, wo vielfĂ€ltige Gefahren und Bedrohungen lauern, noch ein langes Leben vor sich.
Und dieses Leben ist total spannend: an dem Ă€lteren Weibchen PEPINA kommt sie in der strengen Rangordnung zwar nicht vorbei, denn diese ist uneingeschrĂ€nkt IVOs Lieblingsfrau. Als Nr. 2 in der Gruppe wird sie von IVO allerdings oft genug umworben, mit dem fĂŒr den Zoo Duisburg einmaligen Resultat, dass im Herbst 2007 mit Jungtier DOLLY der erste Delfin in 2. Generation geboren wurde! Gerade so, als wollten Duisburgs Delfine den stĂ€ndigen, unsachgemĂ€ĂŸen Anfeindungen zur Delfinhaltung in Zoologischen GĂ€rten trotzen, legten sie mit der Geburt von DONNA sechs Wochen spĂ€ter sogar noch eins drauf.
Seither bietet sich Pflegern wie Besuchern ein herrlicher Einblick in das bunte Treiben von Familie Delfin. Die beiden Jungdelfine sind im besten Flegelalter und sorgen wĂ€hrend der VorfĂŒhrungen damit fĂŒr beste Besucherlaune, dass sie eigene Einlagen und SprĂŒnge einĂŒben. Geburtstagsdelfin DELPHI hat als Mutter alle Flipper voll zu tun, denn Tochter DOLLY scheint genauso stur, dickköpfig, aber auch liebenswert, verspielt und voller Tatendrang zu sein wie ihre Mutter. AmĂŒsiert verfolgt man mit, wie DELPHI – etwas entnervt vom Mutterdasein – ihre Tochter auch mal zurechtweist und bei ihrer Halbschwester, der auch in Duisburg geborenen Artgenossin DAISY „abstellt“, um im wahrsten Sinne des Wortes mal Luft holen zu können.
Am Samstag wird DELPHI von den Pflegern mit allerlei fischigen Leckereien verwöhnt werden. Dabei geht sie oft genug „ab wie eine Rakete“ und vollfĂŒhrt die kĂŒhnsten SprĂŒnge. Wer das RWE-Delfinarium besucht, wird es sehen! Viel Spaß!

(09.07.2009, 14:58)
Zoo Duisburg:   Shetlandpony ist jĂŒngster Nachwuchs im Streichelzoo

Was fĂŒr ein Paar! Shetlandpony-Hengst ANTON – ein braunfarbener Greis mit 30 Jahren – und seine um 19 Jahre jĂŒngere Partnerin NICOLETTE haben es wieder geschafft: nach einer Tragzeit von knapp einem Jahr steht zum bereits siebten Mal ein neu geborenes Mini-Fohlen auf staksigen Beinen im Streichelzoo des Zoo Duisburg.
Die Jungstute trĂ€gt entgegen der Eltern grĂ€ulich-schwarz. Das Fell glĂ€nzt derzeit den Besuchern, die zu Beginn der Ferienzeit zahlreich in den Zoo stĂŒrmen, bei strahlendem Sonnenschein entgegen.
Die ausgewachsen nur 100 bis 110 cm großen Shetlandponys gehen auf eine Kreuzung mit Araberpferden zurĂŒck. Auf den Shetlandinseln, wo die Tiere einem sehr harten Klima und einem kargen Futterangebot ausgesetzt sind, haben sie sich als besonders widerstandsfĂ€higes und anspruchsloses Pferd entwickelt. Im 18. Jahrhundert wurden Shetlandponys vor allem in den SchĂ€chten der englischen Kohlebergwerke als Zugtiere genutzt. Im Jahre 1900 kamen die ersten Shetlandponys nach Deutschland, wo sie heute weit verbreitet sind.
Die Jungstute und ihre Artgenossen werden gerne in Streichelzoos gehalten, denn sie sind nicht nur genĂŒgsam, sondern lassen sich grundsĂ€tzlich auch gerne streicheln. Dieses so genannte „haptische Erlebnis“ im Zoo, die Tiere also gerade mit dem Tastsinn intensiv zu erleben und zu begreifen, ist fĂŒr Groß und Klein immer wieder ein Genuss.
Neben hastigen und langen ZĂŒgen an Mutters Milchbar, um Kraft zu tanken, ist das Fohlen viel damit beschĂ€ftigt, seine Umwelt zu erkunden. Schließlich schwirren in der Voliere nebenan Wellensittiche und Nymphensittiche umher und blökt gegenĂŒber ein gutes Dutzend Kamerunschafe. Und dann sind da noch große und kleine Zweibeiner, die einen ganz verzĂŒckt streicheln wollen

(07.07.2009, 15:38)
Michael Mettler:   Es gibt zumindest noch weitere Beispiele fĂŒr "direct contact", denn Zwergflusspferde wurden auch schon in Circusmanegen prĂ€sentiert.
(04.07.2009, 12:13)
Holger Wientjes:   @Mel: Man die Szene auf Deinem Bild kommt mir irgendwie bekannt vor... ;-)

Scheint also eine nicht generell schwierig zu handhabende Art zu sein ?!

Gibt es Beispiele ( aus jĂŒngerer Vergangenheit ), wo sich Tiere unmittelbar aggressiv gegenĂŒber dem Pfleger verhielten ?
(04.07.2009, 11:41)
Mel:   Entschuldigt den schlechten Ausdruck, man sollte halt nicht nebenbei telefonieren. sollte natĂŒrlich wie folgt lauten. Hier noch ein Bild, welches keine vorbildfunktion einnehmen soll, aber sehr gut zum Thema passt. In diesem Falle Mutter mit jungtier und Pfleger. Es liegt also viel an dem Umgang mit den Tieren und dessen Character.
(03.07.2009, 21:16)
Mel:   Sollte zwar nicht als Vorbildfunktion dienen aber zur VertrĂ€glichkeit chier auch ein Beispiel von Mutter mit jungtier und Pfleger. Es liegt halt viel am Umgang mit den Tieren und am Character dieser.
(03.07.2009, 21:12)
Ralf Sommerlad:   Mit den Zwergflusspferden ist das wie mit anderen Zootieren: Mit einem guten target training sind die durchaus zu handhaben, auch mit dem Pfleger in der Anlage. Das Foto zeigt einen alten, hinter den Kulissen des Miami Metro Zoo gepflegten Bullen mit Pfleger.
(03.07.2009, 09:46)
IP66:   Auf die Gefahr hin, an ein Quellenkundeproseminar zu erinnern: Man frage immer, wem das falsche Datum nĂŒtzt ...
(02.07.2009, 17:51)
Michael Mettler:   Nanu, beginnen die Presseabteilungen der Zoos jetzt sogar schon bezĂŒglich der Entdeckung von Tierarten mit eigenen Zeitrechnungen?
(02.07.2009, 16:03)
Zoo Duisburg:   Zwergflusspferd-Opa LEAR im Zoo Duisburg gestorben

LEAR, der ĂŒber 35 Jahre alte Zwergflusspferd-Opa im Zoo Duisburg, ist friedlich entschlafen. Was schreibt man ĂŒber ein Tier, das in allen Belangen außergewöhnlich war?
Keine 30 Jahre nach der Entdeckung der Zwergflusspferde in Westafrika kamen bereits vier davon Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts in den Zoo Duisburg und begrĂŒndeten eine beispiellose Zucht dieser zoologischen RaritĂ€ten am Kaiserberg. Mit seiner langjĂ€hrigen Partnerin QUIRLY zeugte LEAR etliche Jungtiere, die im Rahmen eines europaweit koordinierten Erhaltungszuchtprogrammes an andere Zoologische GĂ€rten abgegeben werden konnten. Bis zuletzt konnten ihn die Besucher in trauter Familienidylle zusammen mit seiner 2jĂ€hrigen Tochter AYOKA sehen.
Doch mit wertvoller Genetik allein wird man dem Charaktertier LEAR nicht gerecht. Stets standen Pfleger aus anderen Zoos mit offener Kinnlade vor den Duisburger Kollegen, wenn diese ohne jedes AbwehrgerĂ€t zwischen den Zwergflusspferden auf der Anlage standen. Gelten die Mini-Flusspferde unter Fachleuten doch als durchaus angriffslustig und lebensgefĂ€hrlich! In Duisburg hingegen konnten die TierĂ€rzte ihre Behandlungen weitestgehend am unnarkotisierten Tier vornehmen, streichelten die Tierpaten die kleinen Kolosse und durfte LEAR einmal sogar den Verlobungsring ĂŒberbringen, der an einer Halsschleife festgebunden war.
Ruhe und Gelassenheit zeichneten den tierischen Opa aus, schon von Beginn an. Den Pflegern gegenĂŒber war er stets sehr aufmerksam und gehorchte quasi auf Zuruf. Außergewöhnlich war darĂŒber hinaus das Verhalten seinem Nachwuchs gegenĂŒber, dessen spielerische Rangeleien er geduldig ertrug. Dass er eine zeitweise zickige Partnerin hatte, störte ihn offenbar nicht, denn Ehestreitigkeiten bei Herrn und Frau Zwergflusspferd konnte man an einer Hand abzĂ€hlen.
Der Zoo Duisburg verliert mit LEAR einen seiner Ă€ltesten Bewohner und auf alle FĂ€lle auch einen seiner liebenswĂŒrdigsten!

(02.07.2009, 15:54)
Zoo Duisburg:   Zoo Duisburg erwartet BĂ€ren
Guinness-Weltrekordversuch am TeddybÀr-Tag des Zoo Duisburg

Der Zoo Duisburg lĂ€dt alle Kinder ein, am Sonntag, den 21. Juni 2009, mit ihren TeddybĂ€ren den Zoo zu besuchen. In Zusammenarbeit mit Zoos in ganz Europa wird ein Guinness-Weltrekordversuch durchgefĂŒhrt, das weltgrĂ¶ĂŸte „TeddybĂ€ren-Picknick“ zu veranstalten. EuropĂ€ische Zoos wollen damit gemeinsam auf die zunehmende Bedrohung der einheimischen Raubtierarten aufmerksam machen.

Alle Kinder mit einem oder mehreren TeddybĂ€ren erhalten freien Zooeintritt und können diesen Guinness-Weltrekordversuch unterstĂŒtzen!

Den ganzen Tag wartet ein buntes Programm auf kleine und große Besucher: ein BĂ€rendoktor, der sich um kranke Teddys kĂŒmmert, eine Raubtierrallye, und am Infomobil erfĂ€hrt man Interessantes ĂŒber Winnie, Zotti & Co.
NatĂŒrlich darf „Origami-Wurzel“ mit seiner Bastelstation nicht fehlen. Um 13.30 Uhr werden alle TeddybĂ€ren mit ihren Besitzern beim Infostand am Kodiak-BĂ€rengehege fĂŒr das Guinness-Buch der Rekorde auf einem Gruppenfoto verewigt.

Der TeddybĂ€r-Tag findet im Rahmen der diesjĂ€hrigen Raubtier-Kampagne des EuropĂ€ischen Zooverbandes EAZA statt. In der Vergangenheit wurde das Augenmerk der Zoos oft auf exotische Tiere wie Tiger, Nashörner und Affen gelegt. Aber man muss nicht immer in die Ferne schweifen, wenn man etwas fĂŒr Natur- und Artenschutz tun möchte. Auch direkt vor unserer HaustĂŒr leben faszinierende Tiere, deren LebensrĂ€ume bedroht sind und unseren Schutz benötigen.

Die Zoos möchten ĂŒber die große und faszinierende Artenvielfalt an Landraubtieren in Europa informieren und Vorurteile gegenĂŒber den „bösen RĂ€ubern“ BraunbĂ€r, Wolf, Luchs & Co. ausrĂ€umen. Der Schwerpunkt der Kampagne liegt in der AufklĂ€rung, inwieweit und in welcher Weise unser moderner Lebenswandel den Tieren schadet und wie ein friedliches und gefahrloses Zusammenleben mit den großen Arten möglich ist.

(18.06.2009, 17:29)
Zoo Duisburg:   Tierisches BewegungsvergnĂŒgen im Zoo

AnlĂ€sslich des 75-jĂ€hrigen JubilĂ€ums des Zoo Duisburg erwartet die kleinen und großen Besucher am Sonntag, dem 14. Juni 2009, in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr ein tierisches BewegungsvergnĂŒgen. Schon einmal gekrochen wie eine Schildkröte, durch einen Reifen gesprungen wie junge Delphine oder den Hals gestreckt wie eine Giraffe? Diese oder andere Bewegungsaufgaben gilt es, an diesem Tag gemeinsam mit der ganzen Familie zu meistern. Die Idee ist, dass Familien die Bewegungen einer Tiergruppe, die ebenfalls aus zwei oder mehr Generationen besteht, nachzuahmen versuchen.

Der Stadtsportbund Duisburg und die Sophie-Scholl-Kollegschule organisieren diesen erlebnisreichen Tag fĂŒr die ganze Familie auf dem gesamten ZoogelĂ€nde, damit sich alle Besucher von den Bewegungen der Tiere inspirieren lassen können.

(12.06.2009, 11:55)
Michael Mettler:   Vielleicht sollte der Zoo Duisburg zur Abwechslung mal keine neue Pressemeldung verfassen, sondern jemand an die Aktualisierung seines ZoofĂŒhrers setzen. In der 2009er Ausgabe, die ich gerade erhielt, fand ich neben diversen anderen lĂ€ngst ĂŒberholten Inhalten zu meinem Erstaunen auch den Hinweis, dass im Zoo Duisburg zwei Flussdelfine "in einer ĂŒber 25 Jahre alten, damals als tiergĂ€rtnerisch akzeptabel angesehenen Haltung" leben und fĂŒr sie ein Tropenhaus namens Rio Negro geplant sei, von dem nebenstehende Skizzen des Architekten einen ersten Eindruck erwecken sollen... "Ab SpĂ€tsommer 2005 werden Sie....", und das in einem 2009 erschienenen ZoofĂŒhrer! Peinlich - eine andere Wertung fĂ€llt mir dazu nicht ein.
(11.06.2009, 16:23)
Zoo Duisburg:   Neu geborener Seehund: Kulleraugen und dicke Plauze!

Die großen, runden Augen, die feuchte Stupsnase, das raue Bellen und das hundeĂ€hnliche Gesicht dĂŒrften dem Seehund seinen Namen eingebracht haben. Zu Hunderttausenden bevölkerten sie die atlantischen NordseekĂŒsten, bis die nordeuropĂ€ischen BestĂ€nde durch Bejagung, Umweltverschmutzung, nicht-nachhaltigen Tourismus sowie Seuchen drastisch reduziert wurden. Durch konsequenten Schutz und Auswilderung sind die BestĂ€nde inzwischen wieder stabil, auch dank der guten Arbeit in Zoologischen GĂ€rten.
Hier trÀgt der Zoo Duisburg mit seiner seit geraumer Zeit geradezu florierenden Seehund-Zucht am Kaiserberg sein Scherflein bei: jedes Jahr können die Pfleger Geburten bei den wohl proportionierten und bekannten Robben verzeichnen.

Der zunehmende Umfang des Seehundweibchens OMA deutete bereits seit einiger Zeit auf eine bevorstehende Niederkunft hin. Dennoch war die Erleichterung groß, als der Mini-Seehund dann am vergangenen Donnerstagmorgen gesund und fit im Becken schwamm. Immerhin ist OMA mit ĂŒber 35 Jahren eine der Ă€ltesten Seehunde in menschlicher Obhut.
Der selbst in Duisburg geborene 25 Jahre alte und zigfache Zuchtbulle PINOCCHIO darf sich seinen jĂŒngsten Spross vorĂŒbergehend vom Nebenbecken aus anschauen.
Das gibt der erfahrenen Mutter ausreichend Ruhe, sich um den Nachwuchs zu kĂŒmmern und ihn mit 40% fetthaltiger Milch zu fĂŒttern, mit deren Hilfe das Jungtier sein Gewicht in 10 Tagen verdoppeln und in drei Wochen sogar verdreifachen wird!

Im Gegensatz zu anderen MeeressĂ€ugetieren wie Delfinen verbringen Robben nicht das ganze Jahr im Meer. Die Jungen werden zwischen April und Juli auf abgelegenen SandbĂ€nken geboren und können sofort nach der Geburt gut schwimmen. Dennoch lĂ€sst die Mutter das Junge, wĂ€hrend ihrer Suche nach Nahrung, immer wieder allein am Strand zurĂŒck. Um den Kontakt zur Mutter wiederherzustellen, heulen die Kleinen laut und dies wird den „Heulern“ oft zum VerhĂ€ngnis. Einige haben ihre Mutter zwar durch Tod oder StĂŒrme verloren, oder sie hat ein krankes oder verletztes Jungtier verstoßen, viel öfter jedoch werden gesunde Seehundjunge von ĂŒbermotivierten Touristen in Aufzuchtstationen gebracht, deren Mutter auf Nahrungssuche war und zu ihrem Jungen zurĂŒckgekehrt wĂ€re.
Dieses Schicksal bleibt dem Duisburger Nachwuchs zum GlĂŒck erspart. Das junge SeehundmĂ€nnchen wurde von seinen Pflegern auf den Namen FLINT getauft und freut sich bester Gesundheit.

(09.06.2009, 15:54)
IP66:   Ist das wirklich der erste Nachwuchs in Duisburg? Die Tiere gab es dort schon vor dem Fasanerieumbau, und sie brĂŒten doch eigentlich ĂŒberall und unter sehr eingeschrĂ€nkten Bedingungen ...
(05.06.2009, 19:07)
Zoo Duisburg:   Erstmals Nachwuchs bei den Roten Sichlern

Besucher des Zoo Duisburg treffen beim Betreten der begehbaren Volieren in der Fasanerie sogleich auf feuerrote Vögel: die Roten Sichler oder auch Scharlachsichler.

Wie oft haben Kinder ihre Eltern schon danach gefragt, was die etwa 70 cm großen, zu den farbenprĂ€chtigsten Vertretern der Ibisvögel gehörenden Vögel so knallrot macht! Nicht nur das Gefieder, sogar die Beine und die Gesichtshaut sind rot gefĂ€rbt. Die Lösung liegt quasi im Schnabel. Die sĂŒdamerikanischen Vögel gehen in großen Gruppen gemeinsam auf Nahrungssuche und stochern Insekten, Weichtiere, Krabben und Fische mit ihrem langen, sichelförmig abwĂ€rts gebogenen Schnabel (Name!) aus dem weichen Boden der Sumpfgebiete. Der in den Kleinkrebsen enthaltene Farbstoff lagert sich in den Federn ab. Deshalb nimmt man in der Zootierhaltung darauf RĂŒcksicht und verfĂŒttert neben Garnelenschrot, geriebenen Möhren, kleinen Fischen und durchgedrehtem Hackfleisch auch eine geringe Menge einer Carotinoid-, also Farbstoffmischung.

Auf die natĂŒrlichste und daher schönste Art und Weise können Besucher nun miterleben, dass die Roten Sichler mitnichten schon als knallroter Farbfleck auf die Welt kommen. Denn die beiden im Mai geschlĂŒpften Jungtiere (die ersten im Zoo Duisburg!) tragen erst ein dunkelbraunes Gefieder, das dann im ersten Lebensjahr allmĂ€hlich umfĂ€rbt. Die Sichler-Eltern hatten sich Wochen vorher mĂ€chtig ins Zeug gelegt und ihre Nester in erhöhter Position gebaut. (Sexueller?!) Schwung in die Gruppe kam offenbar, als der Bestand um fĂŒnf weitere Tiere aus dem Nachbarszoo Dortmund erweitert wurde.

(05.06.2009, 13:53)
Holger Wientjes:   Von den Votsotsas sassen zwei Tiere heute direkt unter der Heizung an der Sichtscheibe und putzten sich ausgiebig gegenseitig !
Wie gesagt: Sehr aktiv heute alle !
Na, vielleicht waren die Wombats auch unterirdisch aktiv...
(03.06.2009, 20:08)
IP66:   Den Wombat auf der KĂ€nguruhanlage habe ich meist vor Zooschließung gesehen und es meist so eingerichtet, daß ich dort zum Schluß noch einmal vorbeigegangen bin. Allerdings hatte niemals das GlĂŒck, die Hamsterratten bei den Kattas zu sehen.
(03.06.2009, 19:16)
Holger Wientjes:   @ Anna Lena Stephan: FĂŒr jemanden, der sich fĂŒr Zoos und Zoogeschichte interessiert, ist das Buch auf jeden Fall empfehlenswert ! Allein schon wegen der zahlreichen, teils historischen, Bilder.
Insgesamt hĂ€tte ich mir jedoch mehr Infos ĂŒber Geschichte und Entwicklung gewĂŒnscht.

War heute ĂŒbrigens mal wieder im Zoo Duisburg und habe anscheinend genau den richtigen Tag erwischt !
"Action pur" bei Tamanduas, Riesenottern, Elefanten ( der Bulle ist wohl gerade in der Must ), Vielfrassen und Trappen ( auch dort wurde eine tolle Balz hingelegt ).
Der Flussdelphin flirtete mit den Besuchern, die Dikdiks prÀsentierten sich wenig scheu am Zaun und selbst die Koalas habe ich noch nie so aktiv gesehen !
Der kleine Tapir und der kleine AmeisenbĂ€r waren zusammen mit ihren MĂŒttern auf der Anlage unterwegs. Weiterhin Nachwuchs bei Schopfgibbons, Brazzas und Stummelaffen.
Bei den Gorillas konnte ich beobachten, wie der SilberrĂŒcken eines der Kleinen auf seinem Arm hielt und liebevoll mit ihm spielte !!! Etwas, was ich noch nie zuvor gesehen habe. War beeindruckend wie vorsichtig das Kraftpaket mit seinem Nachwuchs umging !
Ein Kamerateam lief auch im Zoo umher und "nötigte" einige Pfleger zu diversen Einstellungen...
Einzig die Wombats haben sich mal wieder nicht gezeigt. Das ist bei mir anscheinend die gleiche Seuche wie mit den Phantom-MÀhnenwölfen in DO... ! ;-)




(03.06.2009, 17:44)
Anna Lena Stephan:   Hat sich schon jemand das Buch ĂŒber die Geschichte des Zoos zugelegt? Ist es auch lesenswert fĂŒr jemanden, fĂŒr den Duisburg nicht der Stammzoo ist.
(02.06.2009, 18:50)
Zoo Duisburg:   Taufe im Giraffenhaus: Jungbulle heißt KIMONI

2009 ist ein ganz besonderes Jahr: der Zoo Duisburg feiert sein 75jÀhriges Bestehen und die Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Hamborn eG (WoGe Hamborn) ihren 100. Geburtstag! Also ein doppelter Grund zur Intensivierung einer guten Kooperation!
Im Rahmen ihrer JubilĂ€umsaktivitĂ€ten hat die WoGe Hamborn die Tierpatenschaft ĂŒber das 1jĂ€hrige, mĂ€nnliche Giraffenbaby ĂŒbernommen. Im Klartext heißt das: die Mieter und Mitglieder der Genossenschaft waren aufgerufen, dem kleinen Giraffenbullen einen Namen zu geben. Einzige Vorgabe war, dass der Name afrikanischen Ursprungs sein musste.
Die WĂŒrfel sind gefallen: Die kleine mĂ€nnliche Giraffe hat einen Namen und heißt kĂŒnftig KIMONI. Das bedeutet ĂŒbersetzt "König" oder "großartiger Mann".
Die Taufe findet statt am
Mittwoch, 3. Juni, 11.00 Uhr,
im Giraffenhaus des Zoo Duisburg
Mit von der Partie sind unter anderem Zoodirektor Achim Winkler, der Vorstandsvorsitzende der WoGe Hamborn, Johannes Schneider, und die "Namensgeberin" Hannelore Ehrhardt, eine 77jĂ€hrige Mieterin der WoGe Hamborn, die sich an der Namenssuche beteiligte und von der Jury den "Zuschlag" erhielt. Ihr "Lohn": eine Familienjahreskarte fĂŒr den Zoo Duisburg!
(02.06.2009, 13:06)
Niedersachse:   Bowasi ist dann schon der dritte Name den ich fĂŒr diesen Tapir kenne ;)
(28.05.2009, 18:52)
Zoo Duisburg:   Mit RĂŒsselnase voll ins Leben

Mit herabhĂ€ngender RĂŒsselnase und im helldunkel gescheckten Jugendkleid wĂ€rmt sich neuerdings ein knapp 4 Wochen alter Flachlandtapir im Zoo Duisburg an seiner Mutter. Oft als „Schwein in Stromlinienform“ verkannt, handelt es sich bei den Flachlandtapiren um sĂŒdamerikanische Bewohner des tropischen Regenwaldes und Buschlandes, die verwandtschaftlich den Pferden und Nashörnern am nĂ€chsten stehen. Mit einem Körpergewicht von bis zu 250 kg stellen sie die grĂ¶ĂŸten Vertreter der sĂŒdamerikanischen Fauna dar.
Die 8jĂ€hrige Mutter BOWASI gebar komplikationslos ihr bereits fĂŒnftes Jungtier. Neugeborene wiegen schon einige Kilogramm, sind seh- und lauftĂŒchtig; es vergehen meist keine 20 Minuten, bis das Kleine steht! MĂŒtter legen sich zum SĂ€ugen auf die Seite und heben ihr oberes Hinterbein an, damit der Nachwuchs ungehinderten Zugang zur Milchbar hat. Bereits eine Stunde nach der Geburt „hĂ€ngt“ dieser sich an die Zitze, fĂŒr bis zu 15 Minuten. Um vor Raubfeinden wie Puma, Jaguar und sogar Anakonda geschĂŒtzt zu sein, tragen Tapirjunge ein perfekt zur Tarnung im Dickicht geeignetes Fellkleid aus hellbraunen bis weißen LĂ€ngsstreifen, die zu Flecken, Kringeln und Stricheln aufgelöst sein können. Einige Monate wird das Jungtier diese Zeichnung noch behalten, bis es sich schließlich umfĂ€rbt und sich das „Erwachsenen-Kleid“ zeigt: seriös einheitlich braun.
In den ersten 10 Tagen ihres Lebens sind Tapirjunge Ablieger und folgen erst danach ihrer Mutter. Mittlerweile darf das Jungtier seine Mutter stundenweise schon auf die SĂŒdamerika-Anlage des Zoo Duisburg begleiten, um sich mit dem Gehege vertraut zu machen. Schließlich wartet fĂŒr bald anstehende, wĂ€rmere Zeiten noch ein Pool auf den Nachwuchs, der sich bestens zum Plantschen, Schwimmen und Abtauchen eignet. Behutsam mĂŒssen die Pfleger demnĂ€chst auch bei der Zusammengewöhnung aller Bewohner der Anlage vorgehen, denn neben den Tapiren nennen auch noch Wasserschweine sowie Große AmeisenbĂ€ren das Außengehege ihr Eigen.
Es wird voll im SĂŒdamerika-Kindergarten, denn auch die Großen AmeisenbĂ€ren bekamen Anfang des Jahres Nachwuchs: das Jungtier klettert zwar immer noch arttypisch auf den RĂŒcken der Mutter und lĂ€sst sich ĂŒber die Anlage tragen, macht sich aber immer öfter selbstĂ€ndig auf den Weg. Wie wird die erste Begegnung zwischen den Jungtieren wohl ausgehen?
(28.05.2009, 14:04)
IP66:   Wenn ich mich richtig erinnere, so sind die Tiere schon vor geraumer Zeit einer Infektion zum Opfer gefallen, fĂŒr die man entweder die Kookaburras in der Voliere oder die im Kunstfels reichlich vorhandenen MĂ€use verantwortlich zu machen schien.
(28.05.2009, 11:31)
Ronald Masell:   Weiß jemand wo die duisburger baumkĂ€ngurus geblieben sind? Letzten Sonntag waren keine zu sehen und die Schilder am Gehege sind auch leer.
(28.05.2009, 11:17)
Zoo Duisburg:   Großer Mara ganz klein

Auf der SĂŒdamerika-Anlage des Zoo Duisburg, gleich hinter der LandschaftsbrĂŒcke im Ostteil gelegen, hat sich bei den Großen Maras, auch Pampashasen genannt, kĂŒrzlich Nachwuchs eingestellt. Dabei ist die Bezeichnung „Hase“ trotz der Ă€hnlichen Fortbewegungsweise irrefĂŒhrend, denn aus systematischer Sicht zĂ€hlen sie zur Familie der Meerschweinchen.
Große Maras bewohnen die weiten Grasebenen im SĂŒdosten SĂŒdamerikas sowie die Pampas Argentiniens. Dort grasen sie in kleinen Gruppen und bewegen sich eben hoppelnd oder auch im Passgang vorwĂ€rts. Als Nahrung dienen neben GrĂ€sern auch KrĂ€uter und Samen. Die langen Hinterbeine prĂ€destinieren sie darĂŒber hinaus fĂŒr schnelle Sprints vor Fressfeinden. Dann flĂŒchten sie in ihre selbst gegrabenen Erdhöhlen, in die sich die tagaktiven Tiere nicht nur nachts zurĂŒckziehen, sondern dort auch ihre Jungen aufziehen.
Genau das passierte vor einigen Wochen im Zoo Duisburg. Auf der SĂŒdamerika-Anlage hatten sich die Elterntiere zwei Erdlöcher gegraben, die wenige Meter voneinander entfernt liegen. Als die Mutter an einem Morgen nicht mehr gesehen wurde, war klar, dass nach einer Tragzeit von rund 3 Monaten die Geburt unmittelbar bevorstand. Neugeborene Maras sind voll behaart, seh- und lauftĂŒchtig. Schon innerhalb der ersten Woche und mit entsprechender Geduld beim Beobachten konnte man einen kleinen Mara aus dem Erdloch hĂŒpfen sehen, der von seiner Mutter zum SĂ€ugen nach draußen gerufen wurde. Nach zwei Wochen holte die Mutter ihren Nachwuchs, der sich erst einmal auf die Mitbewohner wie Nandus und Alpakas gewöhnen musste, immer öfter auf die Anlage.
Mittlerweile hat sich das Jungtier prĂ€chtig entwickelt und knabbert schon fleißig an frischen Zweigen, Laub, GemĂŒse und Heu. Seine Schnelligkeit und Wendigkeit trainiert das Kleine auf tĂ€glichen Spurtrunden ĂŒber die Anlage. Mara-MĂŒtter sĂ€ugen ihren Nachwuchs etwa 11 Wochen lang und entwöhnen ihn im Alter von 9 Monaten.

(19.05.2009, 11:39)
Zoo Duisburg:   Deutschlands 2. Zoolauf im Zoo Duisburg
zugunsten der Modernisierung des Affenhauses

Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr veranstaltet der Zoo Duisburg gemeinsam mit dem Duisburger Profihaus fĂŒr schnelles Laufen, Laufsport Bunert, sowie dem Casino Duisburg am morgigen Freitag, dem 15. Mai 2009, erneut den einzigartigen Lauf vorbei an Affen, Zebras und Co. In stimmungsvoller AtmosphĂ€re werden am Kaiserberg in nur 5 Kilometern alle Erdteile durchlaufen. Neu dabei ist, dass fast alle LĂ€ufe als StaffellĂ€ufe ausgeschrieben sind. Der geĂ€nderte Laufplan lĂ€sst damit rund 1000 LĂ€ufer zu! Rekord!
Besonderer Anlass fĂŒr den Abendlauf in diesem Jahr ist das 75jĂ€hrige JubilĂ€um des Zoo Duisburg, das derzeit im Rahmen einer Festwoche mit allerlei Sonderaktionen fĂŒr die Besucher ausgiebig gefeiert wird. Da besonders das in die Jahre gekommene Affenhaus der Modernisierung bedarf, kommt der Erlös dieser Veranstaltung ausschließlich diesem Zweck zugute.
Tagesbesucher werden aus organisatorischen GrĂŒnden gebeten, den Zoo bis 18 Uhr zu verlassen. Start und Ziel befinden sich dieses Jahr im Bereich der Anlagen fĂŒr Seehunde und Seelöwen! Ab 17.30 Uhr starten die Bambinis und SchĂŒler und dĂŒrfen sich kurz darauf auf die Siegerehrung freuen, wĂ€hrend die Erwachsenen ab 18.00 Uhr an der Reihe sind. Tierisches Anfeuern erledigen Besucherelefantin DAISY und Rentier GEORGE, wĂ€hrend OberbĂŒrgermeister Adolf Sauerland, die Direktorin des Casinos Claudia Bieling und Zoodirektor Achim Winkler die Siegerehrungen ĂŒbernehmen.
(14.05.2009, 12:44)
Zoo Duisburg:   Startschuss zur JubilĂ€umswoche

Große Festveranstaltung im RWE-Delfinarium

Morgen ist es endlich so weit: eine große Festveranstaltung im RWE-Delfinarium mit Hunderten von geladenen GĂ€sten gibt den Startschuss zur JubilĂ€umswoche des Zoo Duisburg, der sein 75jĂ€hriges JubilĂ€um feiert und aus diesem Anlass im Rahmen einer Festwoche seine Besucher mit allerlei Sonderveranstaltungen verwöhnt.

Die Liste der Redner, die aus unterschiedlichen Sichtweisen das JubilĂ€um thema-tisch aufgreifen, kann sich sehen lassen: Zoodirektor Achim Winkler begrĂŒĂŸt morgen StaatssekretĂ€r Dr. Alexander Schink, OberbĂŒrgermeister Adolf Sauerland, Stellv. Aufsichtsratsvorsitzende Marianne Wolf-Kröger sowie den Vize-PrĂ€sidenten des Verbandes Deutscher Zoodirektoren, Dr. Thomas Kauffels.

Als Moderator konnte der bekannte Kabarettist Kai Magnus Sting gewonnen werden. Umrahmt wird die feierliche Veranstaltung vom Streichquartett der Duisburger Phil-harmoniker sowie von einer SondervorfĂŒhrung der sechs Großen TĂŒmmler, die die beiden Jungstars DOLLY und DONNA in ihrer Mitte wĂ€hnen. Die Jungdelfine werden nicht mĂŒde, wĂ€hrend der VorfĂŒhrungen allerlei Unsinn zu treiben und ĂŒben sich der-zeit in spontanen SprĂŒngen und eigenen KunststĂŒcken.

Im Laufe der Woche stellen die Tierpfleger im Zoo ihre Reviere vor, werden kosten-lose FĂŒhrungen angeboten (darunter auch eine „historische“), gibt es eine Gorilla-Fo-toausstellung im Affenhaus zu bewundern, tritt ein Didgeridoo-Spieler am Koala-Haus auf, findet ein viel beachteter Zoolauf und am abschließenden Sonntag der große VHS-Tag statt.

Wir heißen Sie herzlich willkommen im Zoo Duisburg!

(11.05.2009, 14:09)
Zoo Duisburg:   Fotoausstellung zum JAHR DES GORILLAS 2009 im Affenhaus

2009 ist ein besonderes Jahr. Der Zoo Duisburg feiert sein 75-jĂ€hriges JubilĂ€um und die UN-Konvention rief dieses Jahr zum Jahr des Gorillas aus. Zu diesen AnlĂ€ssen prĂ€sentiert der Zoo Duisburg im Affenhaus die Fotoausstellung „Mensch, Gorilla!“ der DĂŒsseldorfer Fotografin Petra Suzuki. In ihren großformatigen Portraitbildern zeigt sie uns, wie wĂŒrdevoll, sensibel und liebenswert diese Lebewesen sind.

Das Jahr des Gorillas macht gleichzeitig auf die dramatische Situation dieser faszinierenden Tiere aufmerksam, deren Bestandszahlen aufgrund von Wilderei, Lebensraumzerstörung und BĂŒrgerkriegen im freien Fall sind.

Die Ausstellung soll hierbei auch gezielt zum Schutz unserer nahen Verwandten insofern beitragen, als die einzelnen Bilder kĂ€uflich zu erwerben sind. 50% der Gesamtsumme kommen den zahlreichen Naturschutzmaßnahmen im Rahmen des „Jahr des Gorillas 2009“ zugute.

(07.05.2009, 10:58)
IP66:   Das ist eine gute Nachricht, denn von der großen Herde aus den Zeiten Herrn Gewalts war zuletzt kein halbes Dutzend Tiere ĂŒbriggeblieben, daß die schöne Anlage an den großen Stall nicht mehr zu fĂŒllen vermochte.
(30.04.2009, 14:19)
Zoo Duisburg:   Junger Sse-Pu-Hsiang geboren

Wörtlich ĂŒbersetzt heißt Sse-Pu-Hsiang „Vier nicht Ähnliches zusammen“, weil die FĂŒĂŸe von einem Rind, der Hals von einem Kamel, der Schwanz von einem Esel und nur das Geweih von einem Hirsch zu stammen scheinen, aber nachher hat man sich dann doch fĂŒr das kĂŒrzere chinesische Wort Mi-Lu entschieden. Dahinter verbirgt sich nichts Geringeres als eine Hirschart, die zur Zeit ihrer Entdeckung fast schon ausgestorben war.
Der Davidshirsch hat seinen Namen vom Jesuitenpater Armand David, der vor gut 150 Jahren diese sonderbaren Hirsche im kaiserlichen Jagdpark sĂŒdlich von Peking entdeckte. Sonderbar auch deshalb, weil die Verzweigungen des Geweihs nach hinten weisen und den Eindruck entstehen lassen, als sĂ€ĂŸe das Geweih „verkehrt“ auf dem Kopf. Einige Hirsche gelangten bald darauf glĂŒcklicherweise nach Europa, denn noch vor 1900 fielen nahezu alle Davidshirsche im Jagdpark einer Flutkatastrophe zum Opfer. Den Rest erledigten die Kriegswirren des so genannten Boxeraufstandes einige Jahre spĂ€ter.
SĂ€mtliche in Europa gehaltenen Milus versammelte man auf den LĂ€ndereien des Herzogs von Bedford in England. Aus diesem letzten Refugium von 18 Tieren wurden Nachzuchttiere an Zoologische GĂ€rten auf der ganzen Welt verteilt. Bis heute kletterte der Weltbestand wieder ĂŒber die 1000er Marke. Die Rettung des Davidshirsches gilt als eines der vorbildlichsten Beispiele der Arterhaltung durch kontrollierte Zucht in menschlicher Obhut.
Der Zoo Duisburg ist an diesem Arterhaltungsprogramm seit Jahrzehnten erfolgreich beteiligt. Umso grĂ¶ĂŸer ist die Freude, dass vor wenigen Tagen ein weißbetupftes KĂ€lbchen „mit dem Eselsgesicht“ das Licht der Welt erblickt hatte. Es hĂ€lt sich eng bei der Mutter auf und trinkt fleißig an der Milchbar. Die restlichen erwachsenen KĂŒhe mitsamt dem Zuchthirsch zeigen sich an dem kleinen Nachwuchs sehr interessiert.

(30.04.2009, 13:19)
Zoo Duisburg:   Delfinjungtiere DOLLY & DONNA bei VorfĂŒhrungen spitze!

Den Herbst 2007 wird wohl niemand so schnell vergessen, denn innerhalb weniger Wochen kamen zwei gesunde weibliche Jungtiere im RWE-Delfinarium des Zoo Duisburg auf die Welt: DOLLY und DONNA, wobei letztere sogar ein Delfin 2. Generation ist, denn Mutter DELPHI ist selbst in Duisburg geboren!
Auf die Pfleger kamen wunderschöne aber auch Ă€ußerst arbeitsame Wochen und Monate zu. Denn plötzlich waren da nicht vier, sondern sechs Delfine im riesigen Becken. Und die MĂŒtter hatten selbst alle Flossen voll zu tun, um den heranwachsenden Nachwuchs unter Kontrolle zu halten. Viele VorfĂŒhrungen nahmen ihren ganz eigenen und fĂŒr die Besucher höchst amĂŒsanten Verlauf, wenn eine Mutter ihre wegflitzende und Unsinn treibende Tochter wieder einfangen musste.
DOLLY und DONNA sind zu stattlichen Jungdelfinen herangewachsen, wobei es durchaus Unterschiede gibt. Es verbindet zwar beide, dass sie sich die Übungen von ihren MĂŒttern, dem Vater IVO und Artgenossin DAISY abschauen und anfangen, mit eigenen Einlagen die VorfĂŒhrungen zu bereichern. DOLLY ist aber deutlich mehr als ihre SpielgefĂ€hrtin dem Futterfisch zugeneigt, will heißen: bei entsprechender Belohnung durch den Pfleger ist sie lernwilliger als DONNA. Diese ist ĂŒberhaupt von zierlicherer Gestalt und gilt unter den Pflegern als cleverer und intelligenter. Und hat einen Vorteil: mit Mutter PEPINA im RĂŒcken darf sie sich auch mehr Unfug als DOLLY erlauben, denn diese Dominanz einer Mutter ĂŒber die andere (DELPHI) wird auf die Töchter 1:1 ĂŒbertragen. Da bleibt ein bisschen Zickengehabe unter den Jungstars oft nicht aus.
Erleben Sie also zwei aufgeweckte Jungdelfine, die nicht mĂŒde werden, den VorfĂŒhrungen ihren eigenen Stempel aufzudrĂŒcken und ihre erwachsenen Artgenossen auf Trab halten!

(23.04.2009, 13:22)
Zoo Duisburg:   Freilaufende Lisztaffen sorgen fĂŒr ihren ersten Nachwuchs

WĂ€hrend eines Besuches im Zoo Duisburg darf ein Abstecher ins Affenhaus unter keinen UmstĂ€nden fehlen. Zur großen Freude der großen und kleinen Zoobesucher dĂŒrfen sich seit Jahren die kleinen Lisztaffen frei in der Halle bewegen und wagen sich durchaus auch auf den Boden, wobei sie in Windeseile zwischen den verdutzten Besuchern hin- und herflitzen. Seit letztem Jahr hat der Zoo Duisburg ein neues Zuchtpaar. Die bald 4jĂ€hrige TINA kam aus dem Zoo Karlsruhe und wurde nach ihrer Ankunft mit ihrem Partner, einem 6jĂ€hrigen MĂ€nnchen aus dem Zoo Köln, vergesellschaftet.
Sehr erfolgreich, wie sich soeben herausstellte, denn seit kurzem hĂ€ngen zwei winzige Jungtiere an einem der beiden Elterntiere. Das ist nichts Ungewöhnliches bei KrallenĂ€ffchen, im Gegenteil: der Vater beteiligt sich von Beginn an enorm an der Aufzucht, indem er vorrangig die Jungtiere trĂ€gt. Erstaunlich ist die Leistung der Jungtiere, die sich dabei von der 1. Lebensminute an aus eigener Kraft auf dem RĂŒcken,