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Tiergarten NĂŒrnberg



Rainer Hillenbrand:   Bei meinem gestrigen Besuch hatte ich noch das GlĂŒck, die Löwen im Haus zu sehen. Ich wĂŒrde ja auch gerne indische Löwen als Neubesatz in Augsburg sehen, ob man mich erhört?

Ansonsten kann man sich wohl auch irgendwann in nĂ€chster Zeit auf eine Geburt bei den Schabrackentapiren freuen - der Tierpfleger erwĂ€hnte, daß das Tapirweibchen trĂ€chtig sei!
(15.09.2023, 18:32)
cajun:   Na, kommt da der neue Nachwuchs?
"Das Raubtierhaus bleibt bis auf weiteres geschlossen. Der Grund: Löwin Aarany ist mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder trĂ€chtig. Deshalb sind sie und MĂ€nnchen Kiron bereits seit einer Woche nicht mehr auf der Außenanlage zu sehen. Nun hat sich Aarany in den hinteren Bereich des Innengeheges zurĂŒckgezogen, ein Zeichen dafĂŒr, dass sie jetzt viel Ruhe braucht. Das Haus ist deshalb bis auf weiteres geschlossen.
Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger ĂŒberwachen die Situation. Nun ist Geduld gefragt und Daumen drĂŒcken, dass es beim zweiten Mal klappt!
Der Weg zu den Raubkatzen lohnt sich natĂŒrlich trotzdem: Der Sibirische Tiger Manu ist weiterhin auf der Außenanlage sehen.
Quelle:https://tiergarten.nuernberg.de/en/discover/latest-news/detail/news/2023-09-15-raubtierhaus-geschlossen.html
(15.09.2023, 16:51)
Simon Kirchberger:   @cajun Das kann ich nur bestĂ€tigen: 1,3 sind geblieben und 0,1 in diesem Jahr geboren. Nach NĂŒrnberg gingen vor allem Nachzuchten der letzen Jahre
(04.08.2023, 23:03)
cajun:   @W.Dreier. Hatte den gleichen Gedanken. Aber in Halle sind noch 1,2,2 verblieben wurde mir heute netterweise von Bekannten per Foto mitgeteilt.
(04.08.2023, 22:04)
W. Dreier:   Ich meine natĂŒrlich Halle mit den Goldtakinen.
(04.08.2023, 21:52)
W. Dreier:   Noch zu den Blauschafen aus Halle: das mĂŒĂŸte dann fast der gesamte Bestand sein. Habe eine Aufnahme von Juni 2022 mit 5 Tieren, eine Einzelaufnahm eines Bockes. Will man sich dann auf die Goldtakine "stĂŒrzen?"
(04.08.2023, 21:51)
cajun:   Fast schon ein alljĂ€hrliches Ereignis:
"Alpensteinböcke in Österreich ausgewildert
FĂŒnf Alpensteinböcke (Capra ibex) aus dem Tiergarten NĂŒrnberg haben seit dem gestrigen Mittwoch, 5. Juli 2023, eine neue Heimat: Sie wurden im Großarltal in Österreich ausgewildert. Neben dem Tiergarten waren auch der Zoo Salzburg und ein Privathalter aus Schladming mit weiteren fĂŒnf Tieren an der Auswilderungsaktion beteiligt.

Im 19. Jahrhundert war der Steinbock als das Symboltier der Alpen beinahe ausgerottet. Inzwischen sind die BestĂ€nde durch Schutzprojekte und erfolgreiche Auswilderungen wieder stabil. Im Salzburger Land wurden schon mehrfach Steinböcke ausgewildert, im Großarltal selbst bislang noch nicht. Die jetzt ausgewilderten Tiere verbinden sich bestenfalls mit den bereits bestehenden Populationen in den angrenzenden Gebieten. Denn Ziel der Aktion ist es, die einzelnen Vorkommen miteinander zu verknĂŒpfen und so die genetische Vielfalt der Populationen zu erhöhen.

„Auswilderungen machen nur einen sehr kleinen Teil der Arten- und Naturschutzarbeit von Zoos aus. Dennoch gehören sie zu den absoluten Höhepunkten unserer Arbeit“, sagt Jörg Beckmann, biologischer Leiter und stellvertretender Direktor des Tiergartens NĂŒrnberg. „Sie zeigen eindrucksvoll, was wir mit unserem Engagement erreichen können. Neben den Steinböcken gibt es viele andere Tierarten, die nur dank gezielter Zuchtprogramme sowie durch Schutz- und Wiederansiedlungsprojekte ĂŒberlebt haben. Wenn ihre BestĂ€nde heute wieder stabil sind oder sogar steigen, ist das ein großartiger Erfolg fĂŒr den Artenschutz.“

Tiere bleiben ĂŒber Marken und Sender unter Beobachtung Bei der Auswilderungsaktion, die auf einer privaten Initiative basiert, wurden insgesamt zehn Steinböcke mit einem Helikopter ins Großarltal oberhalb der Baumgrenze geflogen. Drei MĂ€nnchen und zwei Weibchen stammen aus dem Tiergarten NĂŒrnberg. Nachdem die zehn Kisten geöffnet wurden, sind die einjĂ€hrigen Tiere nach kurzer Orientierung arttypisch bergauf in das höher gelegene, felsige GelĂ€nde gestiegen.

Dort bleiben die Steinböcke weiter unter Beobachtung. Die Tiere erhielten gut erkennbare Ohrmarken mit Nummern, die sich auch aus großer Entfernung mit einem Beobachtungsfernrohr, einem Spektiv, ablesen lassen. So können die Herkunft und der Verbleib der Steinböcke nachverfolgt werden, auch wenn sie abwandern sollten. Vier Steinböcke, darunter auch ein Bock und eine Geiß aus dem Tiergarten, haben außerdem GPS-Sender bekommen.

Ein Wildbiologe verfolgt darĂŒber die Tiere und gewinnt mit seinem Monitoring wertvolle Daten ĂŒber das Verhalten und die Bewegungsmuster der Tiere. Im Vorfeld der Auswilderung hatte er auch den Lebensraum im Hinblick auf Aspekte wie Nahrungsangebot oder GelĂ€ndebeschaffenheit umfassend begutachtet und bewertet.

„Mit solchen Projekten bringt man nicht nur den Steinbock zurĂŒck in seinen angestammten Lebensraum, man fĂŒgt auch wieder ein Mosaiksteinchen ins Ökosystem ein, das der Mensch entfernt hatte“, sagt Beckmann. „Dadurch können KreislĂ€ufe wieder geschlossen werden. Ausfallendes Winterfell nutzen andere Arten zum Beispiel zum Nestbau und Insekten verwerten den Kot der Tiere. Kadaver und Knochen verendeter Steinböcke wiederum dienen zum Beispiel Kolkraben und Bartgeiern als Futter.“
Tiergarten hat bislang rund 30 Alpensteinböcke ausgewildert

Der Tiergarten NĂŒrnberg hĂ€lt seit Mitte der 1960er-Jahre Alpensteinböcke und beteiligt sich seit 1995 an Auswilderungsprojekten. Bislang hat der Tiergarten insgesamt rund 30 nachgezĂŒchtete Alpensteinböcke in Österreich ausgewildert – im Nationalpark Hohe Tauern, im Naturpark Zillertal, im Lessachtal, im Pongau und dieses Jahr im Großarltal. Nahezu alle Steinbockvorkommen im Alpenraum außerhalb des Gran Paradiso Nationalparks in Italien gehen auf erfolgreiche Auswilderungen zurĂŒck.

Die Steinbockauswilderungen in den Alpen gehören somit zu den Erfolgsgeschichten der Erhaltungszucht durch Zoos und Wildparks. Lebten Anfang des 19. Jahrhunderts nur noch rund 100 Steinböcke im heutigen Gran Paradiso, sind es heute im gesamten Alpenraum laut Weltnaturschutzunion (International Union for Conservation of Nature, IUCN) wieder rund 53.000 Tiere.

Alpensteinböcke waren seit jeher auch Fleischlieferanten fĂŒr die Menschen in den Alpen. So hat Steinbockfleisch und vor allem dessen energiereiches Fett vor rund 5.300 Jahren zur letzten Mahlzeit von „Ötzi“ gehört, dessen Mumie 1991 in den Ötztaler Alpen in SĂŒdtirol im Gletschereis gefunden worden war."
Quelle:https://tiergarten.nuernberg.de/entdecken/aktuell/detail/news/2023-07-06-alpensteinboecke-in-oesterreich-ausgewildert.html
(07.07.2023, 13:14)
Adrian Langer:   @Rainer: WĂ€hrend meines Besuchs nicht. Ich muss aber zugeben, dass ich denen Streifenwieselbedingt ein wenig Missachtung entgegen gebracht habe. :D
(06.07.2023, 07:15)
Rainer Hillenbrand:   @Adrian: Waren denn die Löffelhunde zu sehen?
(05.07.2023, 22:09)
Adrian Langer:   Und zum Schluss, da die quasi einfach zu NĂŒrnberg gehören. Harpyie.
(04.07.2023, 21:42)
Adrian Langer:   Mishmitakin.
(04.07.2023, 21:41)
Adrian Langer:   Westungarischer HauswasserbĂŒffel
(04.07.2023, 21:41)
Adrian Langer:   GelbrĂŒckenducker
(04.07.2023, 21:40)
Adrian Langer:   Die letzte Station meiner kleinen Reise war dann der Tiergarten NĂŒrnberg. Nach meinem zweiten Besuch habe ich erst einmal gemerkt, wie schnell ich den Zoo durchquert hatte. Gesehen hatte ich trotzdem das allermeiste schon und ich persönlich hatte nie das GefĂŒhl, dass man trotz großer Strecken, die man zurĂŒck gelegt hatte keine Tiere gesehen hĂ€tte. Zudem lĂ€sst der Baumbestand des Zoos einen Besuch selbst bei sehr warmem Wetter sehr ertrĂ€glich wirken. Gerade im Bau befindet sich eine Erweiterung der Takinanlage, eine weitere Bergtieranlage sowie das Regenwaldhaus des Zoos, dass aus diesem Grund nicht z besichtigen war. Leider stand mein Besuch anscheinend unter keinem guten Stern. Was ich am Tag zuvor an GlĂŒck mitbrachte wandelte sich dann zum UnglĂŒck. Das Manatihaus war just am Tag meines Besuchs fĂŒr zwei Wochen wegen Wartungsarbeiten geschlossen. Zudem war das WĂŒstenhaus zumindest zweitweise nicht fĂŒr den Besucherverkehr geöffnet (glĂŒcklicherweise ging ich vor meiner Abreise noch einmal vorbei und konnte noch einmal hinein). Was mich aber am meisten Ă€rgert, und das trotz einiger Tipps von außen, dass die Lybischen Streifenwiesel fĂŒr mich unsichtbar blieben. Im Giraffenhaus stand ich bereits 8 Uhr und trotz einer Stunde warten nichts zu sehen. Laut Pfleger befindet sich in der Anlage am WĂŒstenhaus gerade sowieso kein Tier (ist Hinter den Kulissen in der QuarantĂ€ne). Mehrmalige weitere Besuche zu unterschiedlichen Zeiten und mit viel warten verbunden zeigten mir nur ein kurzes wackeln in einer der Schlafboxen. Tja schade! Aber wenigstens ein Grund zum wiederkommen! Zumal ich den blauen Salon so beeindruckend nicht mehr in Erinnerung hatte. Gern bald wieder! Ein wirklich sehr schöner Zoo!

Anbei: Nagelmanati
(04.07.2023, 21:39)
Jörn Hegner:   wegen den kaffernbĂŒffel , man soll die heute gar nicht mehr so nennen aus politischen oder wirtschaftlichen grĂŒnden . sie heissen auch steppen- oder schwarzbĂŒffel .
(03.07.2023, 16:41)
cajun:   Die Chaco Pekaris leben ĂŒbrigens in einer Anlage oberhalb der Kropfgazellen angrenzend an Rotducker/ Kranich Gehege laut Parkplan.
(03.07.2023, 16:30)
cajun:   Nach den Chaco Pekaris und dem neuen (Schwarz-/Kap-) BĂŒffelbullen noch was Schwarzes:
"Neue Tierart: Schwarzstörche im Tiergarten eingezogen
Die Bartgeier im Tiergarten NĂŒrnberg haben neue Mitbewohner: Zwei Schwarzstörche (Ciconia nigra) sind am Dienstag, 27. Juni 2023, aus dem Zoo Warschau nach NĂŒrnberg gekommen und in die begehbare Voliere im oberen Bereich des Tiergartens eingezogen. Die beiden sind verunfallte Wildvögel, die nicht mehr ausgewildert werden können. Das PĂ€rchen ist genetisch sehr wertvoll und deshalb ideal fĂŒr die Erhaltungszucht.
An ihr neues Zuhause haben sich die Schwarzstörche schnell gewöhnt. "Die beiden haben sich gut eingelebt und direkt begonnen, die Anlage zu erkunden. Kurz nach ihrer Ankunft haben sie auch schon gefressen", sagt Tierpfleger und Revierleiter Thorsten Krist. „Mit den beiden Bartgeiern verstehen sich die Störche gut. Die neuen Mitbewohner haben sich natĂŒrlich sofort gegenseitig beĂ€ugt und sich auf diese Weise kennengelernt. Bartgeier gelten anderen Vogelarten gegenĂŒber als sehr vertrĂ€glich."
Bewaldete Voliere als idealer Lebensraum
Die bewaldete und naturnah angelegte Voliere wurde 2016 mit UnterstĂŒtzung des Vereins der Tiergartenfreunde e.V. gebaut. Sie kommt dem Lebensraum des Schwarzstorchs, der auch Waldstorch genannt wird, sehr nahe. Im Gegensatz zu ihren Verwandten, den Weißstörchen, meiden sie offene Landschaften und bevorzugen naturnahe, intakte WĂ€lder mit klaren FließgewĂ€ssern. Die Anlage bietet den Störchen viele RĂŒckzugsrĂ€ume, sodass sie sich auch von Besucherinnen und Besuchern, die die Voliere begehen können, nicht irritieren lassen.
Thorsten Krist und sein Team haben fĂŒr die beiden auch einen geflochtenen Weidenkorb gebaut und diesen mit Birkenreisig ausgepolstert. Dieser könnte kĂŒnftig als Horst und damit als BrutstĂ€tte fĂŒr Jungvögel dienen.
Schwarzstörche sind etwas kleiner als Weißstörche und zeichnen sich durch ein hauptsĂ€chlich schwarzes Gefieder mit grĂŒnlich violettem Glanz aus. Zur ihrer Hauptnahrung zĂ€hlen Fische, Frösche, Wasserinsekten und kleine Wirbeltiere. Anders als beim Weißstorch sind auch die typischen KlappergerĂ€usche bei dieser Storchart eher unĂŒblich.
Das Verbreitungsgebiet des Schwarzstorchs erstreckt sich hauptsĂ€chlich ĂŒber Eurasien und Afrika, den Winter verbringen die Vögel in ÄquatornĂ€he.
Die verwandten Weißstörche sind im unteren Bereich des Tiergartens bei den Weihern zu sehen."
Quelle:https://tiergarten.nuernberg.de/en/discover/latest-news/detail/news/2023-07-03-neue-tierart-schwarzstoerche-im-tiergarten-eingezogen.html

(03.07.2023, 16:25)
cajun:   @W.Dreier: Ich könnte auch "KaffeebĂŒffel" in die Diskussion werfen. Dann sind die RotbĂŒffel aber auch in "KakaobĂŒffel" umzubenennen...schalkeaus* :0)
(03.07.2023, 16:02)
W. Dreier:   Da wir ja so tolle beim Gendern sind. KaffernbĂŒffel ist wirklich "out" (ja ich weiß : PrioritĂ€tenregel: Syncerus caffer), SchwarzbĂŒffel????, die "EnglĂ€nder" benutzen cap buffalo. Auch so ein Ding, da ONB darunter meistens Kap der Guten Hoffnung versteht - und "ein bisschen" weiter kommen sie ja vor.
(03.07.2023, 14:32)
W. Dreier:   Ja , ja - im Tierpark Berlin: seit Chefwechsel 2014 keine einzige Geburt mehr!
(03.07.2023, 14:23)
cajun:   Ein neuer Bulle bei den SchwarzbĂŒffeln und auch eine Geburt. P.S. Kann man die Anlage nicht so ĂŒberarbeiten, dass sie transportfreundlicher ist?
"Alt und jung: Wir freuen uns ĂŒber gleich zwei NeuzugĂ€nge bei den KaffernbĂŒffeln!
Starten wir mit dem Àlteren der beiden, dem Bullen Napoleon: Er ist vergangene Woche im Rahmen des EuropÀischen Erhaltungszuchtprogramms EEP aus dem Safaripark Beekse Bergen in den Niederlanden zu uns gekommen.
Bei Napoleons Ankunft war mal wieder Teamarbeit gefragt: Der Bulle kam in einer Kiste an, die zunĂ€chst vom LKW auf den Radlader und damit dann ĂŒber den Zaun gehoben werden musste. Aber alles kein großes Problem, wenn unsere Kolleginnen und Kollegen vom Fuhrpark, der Tierpflege und der technischen Abteilung zusammen anpacken.
In dieser Woche, in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, kam dann ein Kalb zur Welt – Vater ist Napoleons VorgĂ€nger. Gemeinsam mit seiner Mutter erkundet das Junge bereits die Anlage und lĂ€sst sich auch vom mĂ€chtigen Bullen nicht groß beeindrucken.
Mit ihren gewaltigen Hörnern zĂ€hlen KaffernbĂŒffel zu den imposantesten und bekanntesten Tieren Afrikas. Das macht sie auch zu wichtigen Botschaftern fĂŒr den Arten- und Naturschutz in den Savannen.
Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft die Art aktuell als "potentiell gefĂ€hrdet" ein. Neben der Rindertuberkulose fĂŒhrten auch Lebensraumverluste und die teils illegale Jagd zu RĂŒckgĂ€ngen. In europĂ€ischen Zoos kommen KaffernbĂŒffel nur selten vor – in Deutschland nur bei uns und im Tierpark Berlin. "
Quelle:https://www.facebook.com/Tiergarten.Nuernberg/?locale=de_DE
(03.07.2023, 11:31)
Jörn Hegner:   der tiergarten nĂŒrnberg hat 1,2 chacopekaris aus dem tierpark berlin bekommen . in welchen gehege befinden die sich und was war dort vorher drauf .
(03.07.2023, 11:10)
Adrian Langer:   Stark! Gut, dass ich Montag dort einkehre! :D
(30.06.2023, 21:52)
cajun:   Falls jemand nach NBG will, bitte berĂŒcksichtigen:
"Manatihaus ab 3. Juli fĂŒr zwei Wochen gesperrt
Wegen Wartungs- und Umbauarbeiten ist das Haus leider ab Montag, 3. Juli, fĂŒr etwa zwei Wochen gesperrt.
Ein wichtiger Hinweis fĂŒr alle, die in den kommenden Wochen den Tiergarten und insbesondere das Manatihaus besuchen möchten: Wegen Wartungs- und Umbauarbeiten ist das Haus leider ab Montag, 3. Juli, fĂŒr zwei Wochen gesperrt. Bei den Arbeiten werden unter anderem die Schieber umgebaut und das Becken instand gesetzt. Wir halten Sie auf dem Laufenden und danken fĂŒr Ihr VerstĂ€ndnis!
Ein Tipp: Die Manatis, Schildkröten und Fische könen auch gut vom Blauen Salon aus durch die große Unterwasserscheibe beobachtet werden."
Quelle:https://tiergarten.nuernberg.de/entdecken/aktuell/detail/news/2023-06-30-manatihaus-ab-3-juli-fuer-zwei-wochen-gesperrt.html

(30.06.2023, 14:30)
Jörn Hegner:   behĂ€lt der tiergarten nĂŒrnberg noch die alpensteinböcke . weil viele zoos sehen zu , dass die einheimische tierarten abschaffen . denn die gĂ€ste möchten lieber etwas aus ĂŒbersee zu sehen haben .
(27.06.2023, 22:47)
cajun:   Eine zweite Katzenmeldung von heute aus NBG:
"Nach mehr als 30 Jahren: Nachwuchs bei den Luchsen im Tiergarten
Bei den Karpatenluchsen (Lynx lynx carpathicus), einer Unterart des Eurasischen Luchses, im Tiergarten NĂŒrnberg gibt es Nachwuchs: Weibchen Desari hat vor wenigen Wochen mehrere Jungtiere zur Welt gebracht. Wie viele es genau sind und welches Geschlecht sie haben, ist noch nicht klar, da die Tiere nicht bei der Aufzucht gestört werden sollten. Noch halten sich die Kleinen hauptsĂ€chlich in einer Felsnische auf, sie zeigen sich inzwischen aber immer öfter den Besucherinnen und Besuchern. Den letzten Nachwuchs bei den Luchsen im Tiergarten gab es 1991 – vor mehr als 30 Jahren.
Luchse sind bei Geburt noch blind und wiegen etwa 250 bis 300 Gramm. Die ersten Wochen verbrachten die Kleinen deshalb in ihrem Versteck, wo sie von ihrer Mutter Desari gesÀugt wurden.

Von Beginn an sehr gut verstanden
Luchsweibchen Desari kam erstmals im September 2018 in den Tiergarten. Auf Empfehlung des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms EEP (EAZA Ex-situ Programme) wechselte sie Anfang 2020 in den Natur- und Tierpark Goldau in der Schweiz. Im Februar dieses Jahres kam sie schließlich im Rahmen des EEP zurĂŒck in den Tiergarten, da sie genetisch sehr gut zu Kater Yuri passt, der seit 2022 im Tiergarten gehaltenen wird.
"Die beiden passen nicht nur genetisch gut zusammen, sie haben sich auch von Beginn an sehr gut verstanden. Dass es nun so schnell mit Nachwuchs geklappt hat, ist ein toller Erfolg fĂŒr den Tiergarten. Besonders fĂŒr den Fall, dass die Jungen in Deutschland ausgewildert werden können", sagt Jörg Beckmann, Biologischer Leiter und stellvertretender Direktor des Tiergartens. Die Jungtiere kommen potenziell fĂŒr ein Auswilderungsprojekt in ThĂŒringen im kommenden Jahr in Frage.

Verein der Tiergartenfreunde ermöglichte Umbau der Luchs-Anlage
Die Luchs-Anlage, in der frĂŒher Wölfe lebten, wurde 2014 mit finanzieller UnterstĂŒtzung des Vereins der Tiergartenfreunde NĂŒrnberg e. V. und mehrerer Tierpaten neu angelegt. FĂŒr das Projekt hatte der Tiergarten auch eine Spende der NĂŒrnberger Heinrich-Gröschel-Stiftung erhalten. Die Anlage umfasst eine FlĂ€che von rund 1.850 Quadratmetern, ist reich strukturiert und bewaldet. Im Zuge des Umbaus ist damals auch eine Aussichtskanzel im oberen Bereich entstanden. Sie ermöglicht einen besseren Blick auf die Baumkronen, in denen sich vor allem Luchsweibchen Desari vor ihrer TrĂ€chtigkeit gerne aufgehalten hatte.

Ausgestorben und wiederangesiedelt
Wegen seiner weiten Verbreitung, die sich bis nach Nordostasien erstreckt, stuft die Weltnaturschutzunion (IUCN) den Eurasischen Luchs (Lynx lynx) aktuell als global "nicht gefĂ€hrdet" ein. Er gilt allerdings in weiten Teilen Europas als ausgestorben und konnte nur lokal wiederangesiedelt werden. In Deutschland und der Schweiz wird der Luchs deshalb auf der nationalen Roten Liste als "stark gefĂ€hrdet" beziehungsweise als "vom Aussterben bedroht" aufgefĂŒhrt.

In Deutschland galt der Luchs bis ins spĂ€te 20. Jahrhundert hinein als ausgestorben. Ende 2020 gab es laut Bundesamt fĂŒr Naturschutz wieder rund 190 wildlebende Eurasische Luchse in Deutschland. Das grĂ¶ĂŸte Vorkommen liegt im Harz und erstreckt sich bis Nordhessen. Die Population geht auf eine Auswilderung von 24 Luchsen aus Zoos und Wildparks Anfang der 2000er-Jahre zurĂŒck. Ein zweites Vorkommen befindet sich im Bayerischen Wald. Die dortigen Tiere sind aus dem Sumava-Gebirge in Tschechien zugewandert. Im PfĂ€lzerwald hat sich aus einem 2016 gestarteten Wiederansiedlungsprojekt ein drittes Vorkommen entwickelt. Hier wurden Luchse aus der Schweiz und aus der Slowakei angesiedelt.

Gute Kletterer mit Pinselohren
Der Luchs ist die grĂ¶ĂŸte Katze Europas und zĂ€hlt mit dem Wolf und dem BĂ€ren zu den drei großen, landlebenden Beutegreifern der mitteleuropĂ€ischen Tierwelt. Luchse leben hauptsĂ€chlich in dichten WĂ€ldern und sind dĂ€mmerungs-und nachtaktiv. Charakteristisch sind die Haarpinsel an den spitzen Ohren und der kurze Schwanz.
Luchse gelten als gute Kletterer. Das Verhalten von Weibchen Desari ist deshalb nicht ungewöhnlich: Auch in der Natur erklimmen Luchse große BĂ€ume und schlafen manchmal sogar in hochgelegenen Astgabeln."
Quelle:https://tiergarten.nuernberg.de/en/discover/latest-news/detail/news/2023-06-21-nach-mehr-als-30-jahren-nachwuchs-bei-den-luchsen-im-tiergarten.html
(21.06.2023, 16:36)
cajun:   Ein RĂŒckkehrer:
"Neuzugang im Tiergarten NĂŒrnberg: Fischkatze "Thaler" zurĂŒck im Zoo
Der Fischkatze "Thaler" ist der NĂŒrnberger Zoo nicht fremd. "Einige von euch kennen ihn sicher noch." Bis Mitte Mai 2022 war der Kater im Tiergarten beheimatet, den er dann auf Empfehlung des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) verlassen musste. VorĂŒbergehend war "Thaler" daraufhin in Prag zu Hause. "Nun ist er wieder zurĂŒck in Franken und mit unserer Fischkatze Singha zusammen auf der Anlage."
Quelle:https://www.infranken.de/lk/nuernberg/ausflug/tiergarten-nuernberg-mit-neuzugang-alles-andere-als-wasserscheu-art-5707301
(21.06.2023, 13:32)
Rainer Hillenbrand:   Tolle Nachricht! Wollt eh im Sommer mal in NĂŒrnberg vorbeischaun...
(17.05.2023, 13:29)
cajun:   AnkĂŒndigungen fĂŒr 2023:
"Ausblick auf das laufende Jahr
Auch in diesem Jahr wird sich im Tiergarten einiges verĂ€ndern: Im unteren Bereich der neuen Takin-Anlage werden kurz nach Ostern Blauschafe (Pseudois nayaur) einziehen. Mit der gemeinsamen Haltung dieser beiden Arten geht der Tiergarten einen ersten Schritt hin zu der Vergesellschaftung asiatischer Tierarten aus Ă€hnlichen LebensrĂ€umen, die fĂŒr die gesamte Mittelspange geplant ist.

Auf der ehemaligen Jungfernkranich-Anlage werden außerdem in KĂŒrze Chaco-Pekaris (Catagonus wagneri) zu sehen sein. Wegen des kleinen Verbreitungsgebietes, das in SĂŒdamerika liegt, sind sie besonders durch die Zerstörung ihres Lebensraums gefĂ€hrdet. Der Tiergarten möchte mit der Haltung der Chaco-Pekaris die bislang noch recht kleine, aber wachsende ex-situ Population unterstĂŒtzen."
Quelle: https://tiergarten.nuernberg.de/en/discover/latest-news/detail/news/2023-03-23-tiergartenbilanz-2022-freude-ueber-11-mio-gaeste-und-sorge-um-energieversorgung.html
(23.03.2023, 23:02)
cajun:   In der Pressemeldung zum Zootier des Jahres 2023 aus NBG versteckte sich die Zuchtbilanz der Hyazinth Aras, die ich hier mal einstelle:

"Zuchterfolge bei den Hyazinth-Aras im Tiergarten
Der Tiergarten hĂ€lt Hyazinth-Aras bereits seit 1996. Seit 2001 wird in NĂŒrnberg im Rahmen des EuropĂ€ischen Zuchtprogramms EEP erfolgreich gezĂŒchtet. Ziel der Zuchtprogramme ist es, gesunde und stabile Populationen gefĂ€hrdeter Arten außerhalb ihres natĂŒrlichen Lebensraums zu erhalten. Insgesamt sind im Tiergarten in den letzten 22 Jahren 25 KĂŒken geschlĂŒpft, von denen 17 aufgezogen wurden. Das erste Paar hat sieben Jungvögel aufgezogen. Nach dessen Tod (2007 und 2009) hat der Tiergarten mit dem letzten in NĂŒrnberg geschlĂŒpften MĂ€nnchen und einem im Tierpark Berlin geschlĂŒpften Weibchen ein neues Paar aufgebaut. Die beiden haben sich sofort gut verstanden und leben auch heute noch im Tiergarten. Seit 2015 gab es jedes Jahr Nachwuchs, das letzte Mal im Mai 2022.
Die in NĂŒrnberg aufgezogenen Hyazinth-Aras wurden an verschiedene Zoos weltweit abgegeben, wo sie wiederum fĂŒr Nachwuchs sorgten. Aktuell hĂ€lt der Tiergarten vier Hyazinth-Aras, drei Weibchen und ein MĂ€nnchen. Ihre Voliere befindet sich neben der Gorillaanlage.

In Europa leben derzeit mehr als 250 Hyazinth-Aras, die von rund 60 Zoos und anderen Einrichtungen im Rahmen des EuropÀischen Zuchtprogramms EEP gehalten werden."
Quelle:https://tiergarten.nuernberg.de/en/discover/latest-news/detail/news/2023-01-31-ara-ist-zootier-des-jahres-tiergarten-erfolgreich-bei-zucht-von-bedrohten-hyazinth-ar.html
(02.02.2023, 14:25)
W. Dreier:   Takin-Nachwuchs: ist das nun zu spĂ€t oder zu frĂŒh? "Gewöhnliche" Geburtszeiten wĂ€ren zwischen MĂ€rz und Juni (theoretisch)
(22.12.2022, 14:39)
cajun:   Ein nachahmenswertes Projekt des Tiergartens zu den Themen Inklusion und Erhalt alter Haustierrassen:
"Rotkopfschafe aus dem Tiergarten gehen zur noris inklusion

Der Tiergarten hat vier Rotkopfschafe (Ovis aries aries) an die noris inklusion gGmbH abgegeben. Dort leben sie nun auf dem GelĂ€nde der Natur-Erlebnis-GĂ€rtnerei am Marienbergpark und teilen sich ihr Gehege mit sieben weiteren Rotkopfschafen, die ebenfalls aus dem Tiergarten stammen. Die Schafe bieten fĂŒr Menschen mit Behinderung besondere ArbeitsplĂ€tze.

Die noris inklusion hĂ€lt bereits seit Herbst 2019 Rotkopfschafe aus dem Tiergarten. Die Kooperation startete damals mit vier mĂ€nnlichen Schafen. In den vergangenen Jahren kamen weitere dazu. Die FĂŒtterung und Pflege der Schafe ĂŒbernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der noris inklusion. Sie wurden mehrere Monate lang im Tiergarten fĂŒr diese Aufgabe geschult. Auf Seiten der noris inklusion leiten Michael Volland, Leiter der Natur-Erlebnis-GĂ€rtnerei, und Alexander Liehmann, Gruppenleiter bei der noris inklusion, das Kooperationsprojekt. Dr. Katrin Baumgartner, TierĂ€rztin im Tiergarten NĂŒrnberg, engagiert sich auf Zooseite fĂŒr das Projekt.

Besondere ArbeitsplĂ€tze fĂŒr Menschen mit Behinderung

"Die Schafe bieten fĂŒr Menschen mit Behinderung besondere ArbeitsplĂ€tze. Sie kĂŒmmern sich selbststĂ€ndig und verantwortungsbewusst um die Tiere. So konnten wir in den letzten beiden Jahren dauerhaft drei ArbeitsplĂ€tze fĂŒr Menschen mit Behinderung schaffen", sagt Michael Volland, Leiter der Natur-Erlebnis-GĂ€rtnerei. "Ein weiterer Aspekt, der uns sehr wichtig ist, ist die Erhaltung alter Nutztierrassen. Dazu gehören auch die HĂŒhner, die wir auf dem GelĂ€nde am Marienberg halten."

Mit der HĂŒhner-Haltung ist das Projekt "Rent-a-Huhn" verbunden: Wer ĂŒber die noris inklusion eine Patenschaft fĂŒr ein Huhn ĂŒbernimmt, erhĂ€lt jede Woche sechs frische Bio-Eier. Auch hier kooperieren noris inklusion und Tiergarten: Die Einrichtung bezieht ĂŒber den Tiergarten das Futter fĂŒr die HĂŒhner. ÜberzĂ€hlige HĂŒhner oder solche, die keine Eier mehr legen, dienen wiederum als Futter fĂŒr die Raubtiere im Tiergarten.

Stark bedrohte Schafrasse

Die vier jungen Rotkopfschafe, die seit Kurzem bei der noris inklusion leben, wurden dieses Jahr im Tiergarten geboren. Typisch fĂŒr die Rasse, die auch Rouge de Roussillon genannt wird, ist die rotbraune FĂ€rbung von Kopf und Beinen, die vor allem in den ersten Monaten gut sichtbar ist. Sie gehören – wie auch die Coburger FĂŒchse und die GoldfĂŒchse – zur Gruppe der Fuchsschafe. Auf der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefĂ€hrdeter Haustierrassen (GEH e.V.) steht die alte Schafrasse als bedroht. Rotkopfschafe waren ursprĂŒnglich in den PyrenĂ€en beheimatet. Die letzte grĂ¶ĂŸere Herde Frankreichs sollte geschlachtet werden, ging aber in letzter Minute in andere Haltungen – darunter auch nach NĂŒrnberg. Der Verein der Tiergartenfreunde NĂŒrnberg e.V. hatte damals 14 Tiere ĂŒbernommen.

"Rotkopfschafe sind nach wie vor stark bedroht. Weltweit gibt es nur noch wenige hundert Tiere. Jeder Nachwuchs ist deshalb ein wichtiger Beitrag zum Erhalt dieser seltenen Rasse. Umso mehr freut es uns, dass wir mit den Geburten in diesem Jahr an die Zuchterfolge aus den vergangenen Jahren anknĂŒpfen konnten", sagt Dr. Katrin Baumgartner, TierĂ€rztin im Tiergarten NĂŒrnberg und auch zustĂ€ndig fĂŒr die Zucht seltener und bedrohter Haustierrassen. "Um die Zucht auch kĂŒnftig erfolgreich fortfĂŒhren zu können, brauchen wir engagierte und verlĂ€ssliche Partner wie die noris inklusion, die auch Bockgruppen halten. Böcke sind ganz entscheidend, da sie genetisch die halbe Herde ausmachen." AusgewĂ€hlte Tiere gibt der Tiergarten an andere Zoos fĂŒr die Zucht, so in KĂŒrze auch einen Bock aus der Gruppe der noris inklusion.

Weitere Halter gesucht

Der Tiergarten sucht aktuell weitere Halter, die eine Bockgruppe bei sich aufnehmen möchten. Die Tiere gelten als sehr robust und zutraulich. Sie stellen keine hohen AnsprĂŒche an Haltung und Futter, allerdings brauchen sie viel Platz. Rotkopfschafe sind leicht zu scheren und zeichnen sich durch eine gute WollqualitĂ€t aus. Interessierte Halter können sich beim Tiergarten melden.

Rotkopfschafe werden bereits seit 1981 im Tiergarten gehalten. Die 14 Tiere, die der Verein der Tiergartenfreunde damals ĂŒbernommen hatte, bildeten den Grundstock fĂŒr den Aufbau einer aus zwölf Mutterlinien hergeleiteten Kleinherde. Derzeit lebt eine Zuchtgruppe im Tiergarten auf einer Anlage am Kinderzoo gegenĂŒber den Weihern. Auf dem GelĂ€nde der noris inklusion und auf Gut MittelbĂŒg, der Außenstelle des Tiergartens in Schwaig, leben zwei Gruppen mĂ€nnlicher Rotkopfschafe."
Quelle: https://tiergarten.nuernberg.de/en/discover/latest-news/detail/news/2022-09-08-rotkopfschafe-aus-dem-tiergarten-gehen-zur-noris-inklusion.html

(09.09.2022, 16:11)
Julian Mayzlin:   @Jörg
Die Pustelschweine leben mit dem Panzernashorn zusammen.
(22.08.2022, 21:10)
Jörn Hegner:   in welchen gehege sind die visaya-pustelschweine ?
(22.08.2022, 17:06)
zollifreund:   Und um das KopfschĂŒtteln noch zu ergĂ€nzen: fĂŒr WasserbĂŒffel wird umgebaut und die Gaurhaltung lĂ€sst man auslaufen.. So viel zum Thema "Zoos als Arche Noah"...
(10.08.2022, 19:33)
W. Dreier:   Neee - warum den nicht @cajun - (meine ich ironisch) - im Zoo Berlin doch auch - dort soll mit viel Geld saniert werden - wird dann richtig kuschlig.. Und 40 Minuten weiter kann man sie auf der Pfaueninsel "wild" sehen
(10.08.2022, 17:19)
cajun:   Whaaat? HauswasserbĂŒffel? Das ist doch nicht euer Ernst.... das kann doch nur ein Platzhalter fĂŒr Wildrinder sein... hoffentlich... oder?

"Neu im Tiergarten: WasserbĂŒffel ziehen in frisch angelegtes Gehege
Bei den HauswasserbĂŒffeln handelt es sich um die domestizierte Form des wilden WasserbĂŒffels. Er ist in Asien beheimatet und hat dort eine große wirtschaftliche Bedeutung. Vielerorts sind WasserbĂŒffel auch als Landschaftspfleger im Einsatz.
Im Tiergarten ist seit heute eine neue Tierart zu sehen: In einer neu gebauten Anlage im mittleren Abschnitt des Tiergartens sind zwei HauswasserbĂŒffel (Bubalus arnee f. bubalis) eingezogen. Die beiden Bullen kommen aus Österreich, genauer aus dem Tiergarten Schönbrunn in Wien und dem Nationalpark Neusiedler See. Die neue Anlage ist Teil der sogenannten Mittelspange. In diesem mittig gelegenen Teil des Tiergartens werden in den nĂ€chsten Jahren die bestehenden Gehege neu gestaltet und teilweise miteinander verbunden. KĂŒnftig sollen dort ĂŒberwiegend bedrohte asiatische Tierarten in einer Art "tierischen Wohngemeinschaft“ leben. In einem ersten Schritt hat der Tiergarten die Anlage der Rentiere umgestaltet und dort nun die beiden WasserbĂŒffel angesiedelt.
Die neue, mehr als 1.000 Quadratmeter große Anlage der WasserbĂŒffel besteht unter anderem aus einem großen Wasserbecken, einem Bachlauf, einer Mauer aus recyceltem Sandstein und asiatischen Baum- und Straucharten. Am Ufer der etwa 350 Quadratmeter großen WasserflĂ€che und entlang des Bachlaufs wurden unter anderem Schilf und Rohrkolben gepflanzt. Die Pflanzen funktionieren in Kombination mit dem Substrat als natĂŒrlicher Filter: Sie nehmen die NĂ€hrstoffe auf, die die Tiere einbringen, und reinigen so das Wasser. Über eine Pumpe wird das Wasser wieder nach oben befördert und fließt dann ĂŒber den Bachlauf zurĂŒck ins Becken. So kommt die Anlage ohne Wasseraufbereitungstechnik aus.

WasserbĂŒffel vielerorts als Landschaftspfleger im Einsatz
Bei den HauswasserbĂŒffeln handelt es sich um die domestizierte Form des wilden WasserbĂŒffels. Er ist in Asien beheimatet und hat dort eine große wirtschaftliche Bedeutung. Auch in Europa halten Landwirte immer hĂ€ufiger WasserbĂŒffel – in Italien wird seine Milch beispielsweise zur Mozzarella verarbeitet. Vielerorts sind WasserbĂŒffel auch als Landschaftspfleger im Einsatz. Sie eigenen sich gut zur extensiven Beweidung und halten ökologisch wertvolle FlĂ€chen offen – so auch im Nationalpark Neusiedler See, aus dem einer der beiden Bullen stammt.

Großprojekt Mittelspange In der Mittelspange
werden nach und nach die bestehenden Tieranlagen neu gestaltet und die ehemaligen Gehege der Rentiere, Wapitis und Wisente miteinander verbunden. "Der Umbau basiert auf dem Zusammenspiel von Tieren und Pflanzen. KĂŒnftig sollen dort ĂŒberwiegend bedrohte asiatische Tierarten leben. Dabei werden verschiedene Lebensraumtypen Asiens prĂ€sentiert – von Feuchtgebieten ĂŒber WĂ€lder bis hin zu Busch- und Gebirgslandschaften. Eine weitere Besonderheit: Wir möchten die Gehege so miteinander verbinden, dass alle dort gehaltenen Tierarten in unterschiedlichsten Konstellationen gehalten werden können – also sowohl vergesellschaftet als ‚tierische Wohngemeinschaft‘ oder auch alleine", sagt Tiergartendirektor Dr. Dag Encke.
Auch bei der Bepflanzung kommen ĂŒberwiegend asiatische Arten zum Einsatz – darunter Paulownia (Blauglockenbaum), Gingko, Hamamelis (Zaubernuss), Rhododendron, Parrotia (Eisenholzbaum), Blasenesche (Koelreuteria paniculata) oder asiatische Ahornarten. Diese Pflanzen sind auch optisch ein Blickfang. Sie sollen ĂŒber BlĂŒten und BlĂ€tter Farbe in die Mittelspange bringen.

"Reichswald von morgen und Tiere von gestern"
Beim Bau und bei der Gestaltung der neuen Anlagen arbeiten Tiergarten-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter aus den Abteilungen Landschaftsgestaltung, Technik und Tierpflege sowie Biologinnen und Biologen eng zusammen. Über dem Gesamtprojekt an der Mittelspange steht das Motto: "Reichswald von morgen und Tiere von gestern". Dahinter steht die Tatsache, dass sich die Vegetation im Reichswald durch den Klimawandel stark verĂ€ndern wird.
"Diese Verfremdung wird in dem Projekt der Mittelspange ĂŒberspitzt dargestellt durch eine exotisch anmutende asiatische Vegetation, die zwischen den heimischen BĂ€umen ins Auge fallen wird", sagt Tiergartendirektor Dr. Dag Encke. "So fremd kann die Vegetation Bayerns in wenigen Jahrzehnten aussehen, wenn die ErwĂ€rmung zum Dauerzustand wird oder gar fortschreitet."
Die Tiere auf den Anlagen der Mittelspange sollen ebenfalls asiatische LebensrĂ€ume reprĂ€sentieren, aber das Gegenteil verkörpern: Sie sind in ihrer Heimat teilweise stark gefĂ€hrdet. Die Haltung und Zucht in Zoos ist fĂŒr den Erhalt dieser Arten deshalb ganz entscheidend.

Umbau weiterer Anlagen lÀuft bereits
Nach der Fertigstellung der WasserbĂŒffel-Anlage hat der Tiergarten bereits mit dem Umbau der ehemaligen Wapiti-Anlage begonnen. Auch die neue Anlage der Mishmi-Takine (Budorcas taxicolor taxicolor) oberhalb des ehemaligen Delphinariums, die derzeit fertiggestellt wird, ist Teil des neuen Asien-Schwerpunkts. Dort sollen kĂŒnftig auch Blauschafe leben. Sie sind entfernt mit Schafen und Ziegen verwandt und kommen vor allem im Himalaya-Gebirge vor.
Die angrenzende Anlage der stark gefĂ€hrdeten Prinz-Alfred-Hirsche (Rusa alfredi) wurde ebenfalls landschaftlich neu gestaltet und wird an den neuen Bereich angegliedert. Der Prinz-Alfred-Hirsch gilt als Botschafter gegen die gravierende Waldzerstörung auf den Philippinen. Laut Weltnaturschutzunion (IUCN) gab es 2016 bereits in der Natur nur noch wenige hundert Tiere. Die Haltung und koordinierte Zucht in Zoos spielt deshalb eine entscheidende Rolle fĂŒr den Erhalt dieser Tierart.

Zum neuen Schwerpunkt der Mittelspange passen auch die Nachbar-Anlagen des in Zentralasien beheimateten Schneeleoparden und des Panzernashorns, das in SĂŒdasien verbreitet ist. Beide Arten gelten als "gefĂ€hrdet".

Mit nahezu allen diesen Tierarten beteiligt sich der Tiergarten an den EuropĂ€ischen Zuchtprogrammen EEP (EAZA ex situ-Programm). In diesen Programmen zĂŒchten Zoos und Wildparks koordiniert Tierarten, um stabile Populationen außerhalb ihres natĂŒrlichen Lebensraums aufrechtzuerhalten.

Die Kosten fĂŒr neue Anlage der WasserbĂŒffel betrugen rund 400.000 Euro und wurden vollstĂ€ndig vom Verein der Tiergartenfreunde NĂŒrnberg e.V. finanziert. Er trĂ€gt bisher alle Kosten des Projekts. Insgesamt sind bis zu 2,3 Millionen Euro dafĂŒr eingestellt."
Quelle: https://tiergarten.nuernberg.de/en/discover/latest-news/detail/news/2022-08-03-neu-im-tiergarten-wasserbueffel-ziehen-in-frisch-angelegtes-gehege.html
(04.08.2022, 12:32)
Jörn Hegner:   wieviel magots halten die jetzt noch . ausnahmsweise werden diese ja mit den gorillas zusammengehalten . spĂ€ter ist doch irgendeine andere affenart geplant , die dort hinein kommen soll und besser dazu passt .

also besser werden diese magots doch zu den mĂ€hnenschafen passen . aber dann mĂŒsste man die anlage aufwĂ€ndiger bauen .
(10.07.2022, 13:53)
cajun:   Gut das der Thread mal wieder hoch kam @Dirk Weilert.
Da sind dir ja ein paar außerordentlich gute Fotos gelungen. Vielen Dank fĂŒr's teilen.
(07.07.2022, 19:21)
Dirk Weilert:   erfolgreiche EisbĂ€rbeschĂ€ftigung...
(27.05.2022, 20:23)
Dirk Weilert:   nochmal der Eber.
(27.05.2022, 20:22)
Dirk Weilert:   ein junges Paar Hirscheber, was Hoffnung macht. Er 3 Jahre alt, Sie 5 Jahre alt. Er deckt Sie regelmĂ€ĂŸig, ist aber noch nicht geschlechtsreif. Pfleger hat intensiven guten Kontakt zu den Tieren...
(27.05.2022, 20:21)
Dirk Weilert:   Neben der Zuchtgruppe eigene Bachelorgruppe bei HZAs.
(27.05.2022, 20:20)
Dirk Weilert:   g
(27.05.2022, 20:19)
Dirk Weilert:   absolutes Highlight ĂŒberraschenderweise fĂŒr mich die Luchsanlage. Absolut naturnah. Auch mal 6m Höhenunterschiede, BĂ€ume, Felsen...
(27.05.2022, 20:18)
Dirk Weilert:   tolle aktive Geparden.
(27.05.2022, 20:17)
Dirk Weilert:   nochmal nah.
(27.05.2022, 20:16)
Dirk Weilert:   fĂŒr mich der erste Riesenducker, und scheu war er auch nicht.
(27.05.2022, 20:16)
Dirk Weilert:   einer der beiden kapitalen Alpensteinböcke mit großem Harem
(27.05.2022, 20:15)
Dirk Weilert:   Fotos folgen..
(27.05.2022, 20:14)
Dirk Weilert:   Sperbereulennachwuchs
(27.05.2022, 20:13)
Dirk Weilert:   Kropfgazelle in naturnaher Umgebung
(27.05.2022, 20:12)
Dirk Weilert:   Bereits am letzten Sonntag habe ich mich auf den Weg gemacht, erstmals den Tiergarten NĂŒrnberg zu besuchen.
Ein toller Tier-„Garten“, weitlĂ€ufig, weitestgehend mit hohem Baumbestand bewaldet, die Anlagen in den vorhandenen Naturfels hervorragend integriert, tolles Licht- und Schattenspiel fĂŒr den Fotografen, was will man mehr.
Trotz großem Besucherandrang verlĂ€uft es sich zumindest an den Ă€ußeren Wegen, wo die fĂŒr mich interessanten Tiere zu finden sind, wo der ONB wohl nicht all zulange verweilt. Lobenswert auch die vielen teilweise interaktiven KinderbeschĂ€ftigungs- und Spielmöglichkeiten und die gut ausgebaute Gastronomie.
Der Tiergarten steht weniger fĂŒr extravagante TierhĂ€user sondern vor Allem fĂŒr großzĂŒgige Freianlagen mit viel natĂŒrlicher Struktur, so dass man trotz gutem Besatz mit teilweise großen Huftiergruppen die Tiere durchaus mal suchen kann.
Von den TierhÀusern ist mir das Manatihaus in Erinnerung geblieben, beeindruckt hat mich der sehr Tiefe Wasserteil, welcher in der Tropenhalle von oben betrachtet nicht zu erahnen ist.
Ebenso toll die Anlagen „aquatischer“ Tiere, habe noch nie eine bessere Fischkatzenanlage gesehen.
Vorrangig war ich wegen Riesenducker, Hirscheber und den Greifvögeln da. Leider fand ich die Ausstellung der Greifvögel mit Ausnahme der Bartgeier doch recht einfach und klein.

(27.05.2022, 20:11)
cajun:   Da lĂ€uft's bei den Nachzuchten:
"Nachwuchs bei verschiedenen Huftieren im Tiergarten
Neben den jungen Rotkopfschafen sind kĂŒrzlich auch fĂŒnf Kamerunschafe im Kinderzoo des Tiergartens geboren. Sie stammen ursprĂŒnglich aus Westafrika, kommen mittelweile aber weltweit vor.
Bei den MĂ€hnenspringern, auch MĂ€hnenschafe genannt, sind in den letzten Wochen insgesamt sechs Jungtiere geboren worden. Die Herde besteht nun aus 20 Tieren. Besucherinnen und Besucher können die LĂ€mmer auf der Außenanlage neben dem Aqua-Park sehen. Auch im Kinderzoo gibt es Nachwuchs: Dort haben Rotkopfschafe, Kamerunschafe und Zwergziegen Junge bekommen.

Die MĂ€hnenschafe (Ammotragus lervia) verfĂŒgen ĂŒber spezielle Hufe und krĂ€ftige Beine. Das macht sie zu geschickten Springern und Kletterern. Bereits wenige Stunden nach der Geburt kann der Nachwuchs seiner Mutter ĂŒber Stock und Stein folgen. Charakteristisch – vor allem fĂŒr die Böcke – ist die lange MĂ€hne an Hals, Brust und Vorderbeinen. MĂ€hnenschafe kommen in den Bergregionen Nordafrikas vor. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft die Art in ihrem Ursprungsgebiet als „gefĂ€hrdet“ ein. GrĂŒnde dafĂŒr sind Wilderei sowie die fortschreitende Ausbreitung der WĂŒste. Zudem konkurrieren sie hĂ€ufig mit Haustieren um Wasserquellen und Nahrungsgebiete. Die Art gilt deshalb auch als Botschafter fĂŒr den Arten- und Naturschutz in Nordafrika.

"Die Weltnaturschutzunion geht davon aus, dass die Populationen der MĂ€hnenschafe in den nĂ€chsten Jahren weiter schrumpfen werden. Die Zucht in menschlicher Obhut wird deshalb fĂŒr den Erhalt dieser Tierart immer wichtiger. Den Zoos kommt hier eine zentrale Rolle zu. GrundsĂ€tzlich lassen sich durch die guten Forschungsbedingungen in Zoos auch viele Erkenntnisse ĂŒber gefĂ€hrdete Arten gewinnen", sagt Jörg Beckmann, Biologischer Leiter und stellvertretender Direktor des Tiergartens.

Auch im Kinderzoo gibt es Nachwuchs: Dort wurden in den letzten Wochen unter anderem sechs Rotkopfschafe geboren. Typisch fĂŒr die Rasse, die auch Rouge de Roussillon genannt wird, ist die rötlich-braune FĂ€rbung von Kopf und Beinen. Rotkopfschafe (Ovis aries aries) waren ursprĂŒnglich in den PyrenĂ€en beheimatet. Bereits seit 1981 wird die stark bedrohte Schafrasse im Tiergarten gehalten. 14 Tiere ĂŒbernahm damals der Verein der Tiergartenfreunde NĂŒrnberg e.V. Diese Schafe bildeten den Grundstock fĂŒr den Aufbau einer aus zwölf Mutterlinien hergeleiteten Kleinherde. Derzeit lebt eine Zuchtgruppe im Tiergarten und eine Gruppe mĂ€nnlicher Rotkopfschafe auf Gut MittelbĂŒg, der Außenstelle des Tiergartens in Schwaig. Eine weitere Bockgruppe des Tiergartens gibt es auf dem GelĂ€nde der Natur-Erlebnis-GĂ€rtnerei der Noris Inklusion gGmbH am Marienbergpark.

"Jeder Nachwuchs ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt dieser seltenen Tierart. Weltweit gibt es nur wenige hundert Tiere. Dabei gelten die Rotkopfschafe als sehr robust. Sie stellen keine hohen AnsprĂŒche an Haltung und Futter", sagt Dr. Katrin Baumgartner, TierĂ€rztin im Tiergarten NĂŒrnberg und auch zustĂ€ndig fĂŒr die Zucht seltener und bedrohter Haustierrassen. "Durch die aktuellen Geburten ist die Herde im Tiergarten nun auf 19 Tiere angewachsen. Es freut uns, dass wir damit an die Zuchterfolge aus den vergangenen Jahren anknĂŒpfen können."

Neben den jungen Rotkopfschafen sind kĂŒrzlich auch acht Zwergziegen und fĂŒnf Kamerunschafe geboren. Zwergziegen (Capra aegagrus hircus) stammen ursprĂŒnglich aus West- und Zentralafrika und kommen dort in den Steppengebieten vor. Seit einigen Jahrhunderten leben sie auch in Europa. Auch die Kamerunschafe (Ovis ammon aries) stammen ursprĂŒnglich aus Westafrika, kommen mittelweile aber weltweit vor. Das mĂ€nnliche Tier, den Widder, erkennt man an seinen sichelförmigen Hörnern und einer MĂ€hne an Hals und Brust. Das weibliche Tier, auch Aue genannt, ist hornlos.

Der JAKO-O Kinderzoo im sĂŒdöstlichen Teil des Tiergartens wurde 2002 eröffnet. Neben bekannten Haustierarten gibt es dort auch Tiere zu sehen, die unter den sich Ă€ndernden Klimabedingungen kĂŒnftig immer wichtiger werden – wie die Rotkopfschafe, die als sehr robust und wĂ€rmetolerant gelten. Kinder können im Kinderzoo unter professioneller Anleitung einen Eindruck vom Pferdestriegeln, Ziegenmelken oder Schafescheren bekommen. Dabei lernen sie vieles ĂŒber die Pflege der Tiere und wie man Verantwortung fĂŒr sie ĂŒbernimmt. Infotafeln und Schilder erklĂ€ren kindgerecht und mit vielen Bildern, woher die Tiere stammen, wie sie sich ernĂ€hren und welchen Nutzen wir Menschen von ihnen haben."
Quelle:https://tiergarten.nuernberg.de/en/discover/latest-news/detail/news/2022-04-26-nachwuchs-bei-verschiedenen-huftieren-im-tiergarten.html
(28.04.2022, 15:34)
Adrian Langer:   Ach Quatsch! Ich meinte natĂŒrlich die Lybischen Streifenwiesel! Sorry! Die Tigeriltisse aus Magdeburg habe ja sogar ich gesehen. :D
(26.03.2022, 10:24)
cajun:   Nein. Die letzten aktiven Tigeriltisse sah ich vor Jahren in Magdeburg.
(26.03.2022, 09:18)
Adrian Langer:   Schon wieder unsichtbar ... Macht der Gewohnheit! :D

@Cajun: Danke fĂŒr den Bericht! Sag, hast du die Tigeriltisse gesehen, oder glĂ€nzten auch die mit Abwesenheit?
(25.03.2022, 22:18)
cajun:   Beide Arten können nun Zaun-an- Zaun, unter einem Dach fressen und sind "nahbar". Die Gehege weisen nachwievor genug RĂŒckzugsmöglichkeiten fĂŒr die Tiere auf.
Da ich nicht soviel Zeit hatte war der Schnelldurchlauf hier nach beendet.
Wer Fragen hat, der schweige weiter, wie ĂŒblich hier zur Zeit :0)
(25.03.2022, 17:34)
cajun:   Wie bereits erwĂ€hnt wurden die Gehege fĂŒr Mendesantilopen und Somaliwildesel mit einem großzĂŒgigen "Rantritt" versehen. Eine bedeutende Verbesserung und eine enorme AttraktivitĂ€tssteigerung fĂŒr Besucher. Hier der neue Einblick ĂŒber eine Wasserstelle in die Antilopenanlage.
(25.03.2022, 17:29)
cajun:   Eines der schon recht großes Fohlen. Ich könnte die ja niemals von Onagern unterscheiden..... gut das es dafĂŒr Fachleute gibt.
(25.03.2022, 17:26)
cajun:   Am weiteren Weg dann die Gemeinschaftsanlage Trampeltier/ Kulan. Die letzteren in einer schönen großen Gruppe.
(25.03.2022, 17:25)
cajun:   GegenĂŒber die Kropfgazellen. Eine in einem intimen Moment. Verzeihung, Madame :-)
Auf der gleichen Anlage kann ich mich noch an Saigaantiloprn erinnern. Hat auch hier nicht geklappt.
(25.03.2022, 17:23)
cajun:   Hier alle Arten der Afrikaanlage auf einen Blick. Man beachte die feine Zwischenstreifung der Böhmzebras. Bei den Elenantilopen gibt es "nur" einen Nachwuchsbock. Der alte Dortmunder ist wohl im Himmel.
(25.03.2022, 17:21)
cajun:   Nur ein Panzernashorn im Haus. Na,gut, dann weiter zu den BĂŒffeln. In NĂŒrnberg hĂ€ufig nur "von hinten". Hier wĂŒrde ich mir eine blickfreundlichere Lösung wĂŒnschen, wie jĂŒngst bei den Gehegen fĂŒr WĂŒstentiere umgesetzt.
(25.03.2022, 17:18)
cajun:   Auch hier eine Erweiterung und AttraktivitĂ€tssteigerung der Anlage fĂŒr GelbrĂŒckenducker. Tiere waren im Haus zu sehen.
(25.03.2022, 17:15)
cajun:   Fast vergessen: als einzige Gruppe noch da am Zwischenweg, die Wisente.
(25.03.2022, 17:13)
cajun:   Wenn man den Mund zu voll nimmt.....
(25.03.2022, 17:11)
cajun:   Eine sehr traditionsreiche Haltung in NBG: Die Dybowski Hirsche.
(25.03.2022, 17:11)
cajun:   Auch die Wapiti sind weg und ihre Anlage dient der Bedienung der Baustelle.
(25.03.2022, 17:08)
cajun:   Auch ein kleiner Teich entsteht dort. Von Stallungen habe ich nichts entdecken können. Vieleicht werden Vorhandene angebunden (am PAH Gehege, ehemals Bongos, gibt es einen Komplex) oder sie werden noch gebaut.
(25.03.2022, 17:07)
cajun:   Die Baustellen fĂŒr die neuen asiatischen Gehege schreiten bereits voran. Hier das ehemalige Rentierabteil.
(25.03.2022, 17:04)
cajun:   ErwĂ€hnte Mitbewohner anbei. FrĂŒher waren hier dazu noch Bantengs ausgestellt.
(25.03.2022, 16:55)
cajun:   Auf der Gemeinschaftsanlage mit den Nilgau, eine Zuchtgruppe HZA. Leider sind alle Böcke nicht besonders dunkel gefĂ€rbt. Vermutlich dem Winterhaar geschuldet.
(25.03.2022, 16:54)
cajun:   Ja, richtig, nun kommen wir zu den Huftieren- nur damit niemand die Augen rollt. :-)
NBG ist fĂŒr mich DER Huftierzoo nach Friedrichsfelde. Daher achte ich auch auf Kleinigkeiten. Neu fĂŒr mich: ein Kloster fĂŒr HZA Böcke, neben den MĂ€hnenspringern.
(25.03.2022, 16:52)
cajun:   Und immer um die Jahreszeit mit unwiderstehlichem Nachwuchs.
(25.03.2022, 16:43)
cajun:   Nach Durchlauf des Wasserparks mit Vera und Co, den Seelöwen und brĂŒtenden Pinguinen ein Abstecher zu einer Altanlage, die ich durchgĂ€ngig mit dem gleichen Besatz kenne: MĂ€hnenspringer.
(25.03.2022, 16:42)
cajun:   Und was ist aus dem in die Jahre gekommenen Tropenhaus geworden? Einstiger Besatz: Manatis, Schabracken- und Flachlandtapir, Faultiere, diverse Fische und Vögel. Hier sah ich meinen ersten Hirscheber.
Heute nun zwei Schabrackentapire, die Hirscheber (als Nachfolger der POS) und sonst wenig bis gar nichts. Hirscheber nicht zu sehen, leider. Die InddoorlauflĂ€che wurde fĂŒr die Tapire in den Besucherraum erweitert und nimmt dem GebĂ€ude den ursprĂŒnglichen Charme. Na, mal sehen wie es sich weiter entwickelt. Neue Bewohner werden (wohl schon lĂ€nger) angekĂŒndigt. Ein Tierpfleger antwortete Besuchern:" Ja, die neuen Tiere kommen bis Weihnachten, ich weiß aber nicht in welchem Jahr".....
(25.03.2022, 16:38)
cajun:   Die leidigen MaschendrahtzĂ€une... Kondor. Ein Paar sitzt zusammen in zwei zusammengelegten Volieren.
(25.03.2022, 16:31)
cajun:   Riesenseeadler sind nun (wieder?) im alten Greifvogelring untergebracht. Die zwischenzeitlich errichteten Großvolieren fĂŒr Kondore und Riesenseeadler sind einem Spielplatz gewichen.
DafĂŒr sind hier weder Schneegeier noch Harpien wie zu der Zeit ausgestellt.
(25.03.2022, 16:30)
cajun:   "Er" hielt Wache.... den Tieren sind einige RĂŒckzugsmöglichkeiten gegeben worden, die sie auch nutzen, so dass man zwischendurch den Eindruck haben kann, die Voliere stĂŒnde leer.
(25.03.2022, 16:26)
cajun:   Ein Blick in die begehbare Bartgeiervoliere. Hinten im "TĂŒrmchen" saß, vermutlich "Sie", fest auf dem erwĂ€hnten Gelege. Ehemals ist das die BraunbĂ€renanlage gewesen, zuletzt besetzt mit einem Tier der syrischen Unterart.
(25.03.2022, 16:24)
cajun:   Die Löwin war draußen, der MĂ€hnenlöwe zu der Zeit nicht sichtbar.
(25.03.2022, 16:21)
cajun:   Im Raubtierhaus die Löwenseite abgehĂ€ngt. Die "Straubinger" sind ja zu Gast.
(25.03.2022, 16:20)
cajun:   Eines der Tiere zeigte sich dann doch etwas nĂ€her.
(25.03.2022, 16:18)
cajun:   Der Stall steht bereits im GrundgerĂŒst. In der Perspektive finalisiert oder beginnt die Erweiterung der Altanlage den Zwischenweg, des neu angekĂŒndigten Komplexes fĂŒr asiatische Huftiere, wenn man bergauf in Richtung Steinbockfelsen geht und dann rechts abbiegt.
(25.03.2022, 15:51)
cajun:   In der ehemaligen Milu-, danach Guanakoanlage, wird man auf die Baustelle zur neuen Takinanalge eingestimmt. Die Takine auf dem Plakat sehen mir nicht nach Mischmi Tieren aus. Diese sind allerdings nachwievor im Bestand. Gesamt sah ich 0,0.3. Es gab im Februar noch einen Neuzugang aus Brno.
(25.03.2022, 15:47)
cajun:   Neu fĂŒr mich war die Anlage fĂŒr Löffelhunde. Tiere blieben unsichtbar. Man hat ein StĂŒck der Gorillaanlage "abgeknipst". Das Gehege wird fast ganz vom Besucherweg umrahmt, der zum Gasthausplatz vor dem alten Delphinarium fĂŒhrt und ins Menschenaffenhaus, in dem jetzt auch die Hyazintharas sitzen, im ehemaligen Lemurengehege.
(25.03.2022, 15:43)
cajun:   Von der Paviananlage habe sicher Fotos noch und nöcher. Immer wieder ein Anlaufpunkt auf dem Rundweg. Diesmal schön synchron. Ach, dazu noch gesagt, die Bilder sind vom letzten Wochenende.
(25.03.2022, 15:36)
cajun:   Die Fuchsmangusten sind fĂŒr mich seit jeher NeubĂŒrger im Zoo und doch schon seit Jahren vertraut. Die Surikaten ignoriere ich meistens, weshalb nur... ;-)
(25.03.2022, 15:34)
cajun:   FĂŒr mich noch immer die vertrauteste Altanlage. Leider mittlerweile sehr leer mit nur zwei GiraffenkĂŒhen.
(25.03.2022, 15:02)
cajun:   @W.Dreier: Vielleicht analog zu bedrohten Haustierrassen: "Erhalten durch Aufessen"? :-)
(24.03.2022, 22:10)
W. Dreier:   Ei , ei - bedeutet das, dass mittlerweile vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Mishmi-Takin (Augsburg) und hier Somaliesel verfĂŒttert werden????
(24.03.2022, 21:50)
cajun:   Neben den Tiergeburten in der Pressesmitteilung scheint es Nachwuchs bei den MĂ€hnenwölfen zu geben.
(24.03.2022, 18:36)
cajun:   Finde die Transparenz in NBG immer löblich:
TierbestandsverÀnderungen Januar 2022
(24.03.2022, 18:34)
cajun:   FĂŒr die, die morgen noch nichts vorhaben:
"Von Schweinen und Menschen: Vortragsreihe des Tiergartens startet
Am Mittwoch, 5. Januar 2022, um 19.30 Uhr startet die Vortragsreihe des Tiergartens der Stadt NĂŒrnberg ins neue Jahr. Professor Harald Beck von der Towson UniversitĂ€t/USA nimmt die Zuhörerinnen und Zuhörer mit in die faszinierende Lebenswelt heimlicher Superstars aus Amazonien: Pekaris. Obwohl diese wie Schweine aussehen, sind sie nicht nĂ€her mit den Schweinen verwandt, die wir hier kennen. Die Tiere bewohnen in drei Arten WĂŒsten bis RegenwĂ€lder von den USA bis nach Uruguay – und spielen in ihrem Lebensraum eine bedeutende Rolle fĂŒr das ökologische Gleichgewicht. Welche das ist, erzĂ€hlt Harald Beck auf Deutsch in seinem anschaulichen Vortrag im Naturkundehaus des Tiergartens. Harald Beck beschĂ€ftigt sich als Vorsitzender der Pekari-Expertengruppe der Weltnaturschutzunion (IUCN) intensiv mit der Lebensweise der auch Nabelschweine genannten Tiere – und muss trotzdem zugeben: Obwohl sie manchmal in Gruppen von bis zu 100 Individuen leben, wissen wir Menschen ĂŒber ihre Biologie Vieles noch nicht. Dies ist jedoch klar: Pekaris sind sowohl SamenrĂ€uber, als auch Samenverbreiter und beeinflussen so Pflanzengemeinschaften und die Artenvielfalt. Als Ökosystemingenieure leisten sie aber noch viel mehr: Sie schaffen beispielsweise LebensrĂ€ume fĂŒr Amphibien oder Fische und dienen Beutegreifern und indigenen Völkern seit Jahrtausenden als nachhaltige Nahrungsquelle. Durch Raubbau, Klimawandel und nicht nachhaltige Nutzung geraten aber auch Pekaris, wie viele andere Arten auch, zunehmend unter Druck. Können Forscher, NGOs und Zoos diese einzigartigen Tiere fĂŒr kĂŒnftige Generationen erhalten? Der Vortrag „Superstars aus Amazonien – Einblicke in das faszinierende Leben der Pekaris“ markiert nach zweijĂ€hriger pandemiebedingter Pause den Neustart der Vortragsreihe im Naturkundehaus des Tiergartens NĂŒrnberg. Der Tiergarten NĂŒrnberg bietet hier einen Lernort, der die Vielfalt der Natur erlebbar macht. Einmal – im Januar sogar zweimal – pro Monat teilen Expertinnen und Experten ihr Wissen ĂŒber faszinierende Tierarten, ZusammenhĂ€nge im Arten- und Klimaschutz und Infos aus aktuellen Forschungsprojekten. Alle interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind herzlich eingeladen, den VortrĂ€gen zu lauschen und im Anschluss mit den Vortragenden ins GesprĂ€ch zu kommen. Das komplette Vortragsprogramm ist hier einsehbar: https://tiergarten.nuernberg.de/fileadmin/bilder/Veranstaltungen/Vortraege_1_HJ_
2022.pdf Pandemiebedingt ist die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf 25 begrenzt. Die vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 0911 – 5454833 ist erforderlich. Der Eintritt ist frei. Bei den VortrĂ€gen gilt die 2G-Regel und es besteht FFP2-Maskenpflicht"
Quelle: Pressemeldung des Tiergartens
(04.01.2022, 14:23)
cajun:   Aus "Tropenhaus" wird SĂŒdostasien.
"Neuer SĂŒdostasienschwerpunkt im Tiergarten
Der Tiergarten der Stadt NĂŒrnberg ist europaweit zustĂ€ndig fĂŒr die Erhaltungszucht von Schabrackentapiren und Hirschebern. Diese werden von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als gefĂ€hrdet eingeschĂ€tzt. FĂŒr beide Tierarten, die in SĂŒdostasien zu Hause sind, koordinieren Fachleute im Tiergarten das jeweilige Erhaltungszuchtprogramm der europĂ€ischen Zoos (EEP). Nach dem derzeit laufenden, umfangreichen Umbau des Tapirhauses und den dort neu angelegten Außenanlagen richtet die Tiergartenleitung nun den gesamten Tierbestand in diesem, auch als Tropenhaus bekannten, Tierhaus auf bedrohte sĂŒdostasiatische Tierarten aus. ZukĂŒnftig werden hier auch bedrohte Vogel-, Fisch- und Reptilienarten gehalten, zusĂ€tzlich werden wahrscheinlich auch Amphibien den Bestand ergĂ€nzen. Anfang Juni erhielt der Tiergarten NĂŒrnberg mit Palu einen mĂ€nnlichen Hirscheber (Babyrousa babyrussa) aus Wuppertal. Er wurde dort am 8. August 2019 geboren. Hirscheber sind sehr selten und kommen ausschließlich (endemisch) auf der indonesischen Insel Sulawesi und dort vorgelagerten Inseln vor. Derzeit plant der Tiergarten den Transport eines Hirscheberweibchens nach NĂŒrnberg fĂŒr Ende des laufenden Monats. Anfang Juni 2021 gab der Tiergarten seinen weiblichen, im Tiergarten geborenen Schabrackentapir (Tapirus indicus) Pinola (geboren am 28. Januar 2012) zur Zucht an den Zoo in Lyon (Frankreich) ab. Im Laufe des Sommers wird der Tiergarten ein neues Zuchtpaar erhalten. Der asiatische Schabrackentapir ist gut an der „Decke“ auf seinem RĂŒcken zu erkennen. Durch diese schwarz-weiße Musterung seines Körpers ist er im Unterholz bestens getarnt. Sein Körperumriss wirkt im Halbschatten des Waldes wie aufgelöst. Im Zuge des Umbaus des Tapirhauses hat der Tiergarten NĂŒrnberg seinen sĂŒdamerikanischen Brillenkaiman an die Reptilien-Auffangstation in MĂŒnchen abgegeben. Auch ein Teil der nordamerikanischen Wasserschildkröten wurden dorthin abgegeben, andere wurden an einen anderen Zoo ĂŒbersiedelt. Die Fische des Tapirhauses kamen ins Manatihaus im Tiergarten.
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(16.06.2021, 13:20)
Adrian Langer:   @Simon: Stimmt so. ;)
(09.06.2021, 21:43)
Simon Kirchberger:   @Adrian: so ganz stimmt das nicht. Im Tiergarten werden/wurden die beiden Bartgeier, die morgen (Donnerstag) im Nationalpark Berchtesgaden ausgewildert werden (als erste in Deutschland ĂŒberhaupt) nach dem Transfer aus einem Zuchtzentrum im Andalusien (deren Geburtsort) "zwischengeparkt" und auf die Auswilderung vorbereitet.
(09.06.2021, 21:12)
Carsten Horn:   Hirschziegenantilopen waren die Opfer, ein Jungtier wurde verletzt...
(03.06.2021, 19:50)
Rainer Hillenbrand:   Zum Waldpfad heißt es im Text: Kronenregion = Leopard. Dieses Ziel wĂ€re wohl bestenfalls mit Nebelpardern erreichbar, es sei denn das Gehege besteht ĂŒberhaupt nur aus Baumkronen... Oder mit FutterhĂ€ppchen verteilt ĂŒbern Tag...
(12.05.2021, 20:06)
cajun:   Dann sind wir mal gespannt, ob es wieder chinesische Leoparden werden oder doch Amurleoparden. Schwarze Leoparden wohl (leider?) nicht. Oder doch ggf. Perser? :-)
Die Pressemitteilung des Tiergartens hierzu legt sich nicht fest. Bemerkenswert ist aber die zweckgebundene Spende fĂŒr eine Anlage mit "asiatischen Leoparden".
Schon interessant, wie sich der Tiergarten aufstellt, nach der vorangegangenen Meldung zu den Neuanlagen mit asiatischen Tieren in der "Spange", auch mit dem thematischen Schwerpunkt "Wald", welcher sich hier fortsetzt.

"Im Tiergarten der Stadt NĂŒrnberg entsteht mit UnterstĂŒtzung der Zukunftsstiftung der Sparkasse NĂŒrnberg ein Waldpfad im obersten Bereich des GelĂ€ndes. Seit 2006 entwickelt der Tiergarten ein umweltpĂ€dagogisches Konzept zur Vermittlung des Lebensraums des einheimischen Reichswalds. Ein Kernpunkt dieses Konzeptes ist die Idee, Besucher und SchĂŒlergruppen gezielt in die Kronenregion der heimischen BĂ€ume zu fĂŒhren. Bei dem bis zu 20 Meter hohen Waldpfad treffen die ZoogĂ€ste Waldvögel auf Kopfhöhe und Leoparden in der Baumkrone, spielen in schwindelerregender Höhe zwischen Himmel und Erde oder knien am Boden, um einen Feuersalamander zu beobachten.

Das Waldpfad-Projekt ist lange gereift und wird nun durch die großzĂŒgige Zuwendung der Zukunftsstiftung der Sparkasse in Höhe von drei Millionen Euro realisierbar. OberbĂŒrgermeister Marcus König: „Die Sparkasse NĂŒrnberg engagiert sich mit ihrer Zukunftsstiftung nachhaltig fĂŒr die Stadt NĂŒrnberg, fĂŒr Natur und Umwelt und fĂŒr die Bildung unserer Kinder. Mit der Förderung fĂŒr dieses Projekt vereint sie alles drei: eine großzĂŒgige Spende fĂŒr die Stadt, den Schutz unseres heimischen Waldes und ein pĂ€dagogisches Konzept, das Kindern die Natur nĂ€her bringt. Ich bedanke mich herzlich im Namen der Stadt dafĂŒr, dass wir dieses Projekt jetzt realisieren dĂŒrfen.“

Dr. Matthias Everding, Stiftungsvorstand der Zukunftsstiftung der Sparkasse NĂŒrnberg: „Mit unserer Zukunftsstiftung wollen wir genau solche Projekte wie den Waldpfad ermöglichen. Denn hierbei es geht um unsere Zukunft, um unseren Wald, unser Klima. Der Waldpfad schafft die Verbindung zwischen umweltpĂ€dagogischem Konzept und dem Erlebnis mitten in den Baumkronen zu spazieren. Er wird Groß und Klein die Bedeutung des Waldes fĂŒr unser aller Zukunft nĂ€herbringen. Eine Bereicherung fĂŒr den Tiergarten und seine Besucher, die wir anlĂ€sslich unser 200-jĂ€hrigen SparkassenjubilĂ€ums sehr gerne mit drei Millionen Euro, der grĂ¶ĂŸten Zuwendung in der Geschichte der Zukunftsstiftung, möglich machen.“ Aus einem zweckgebundenen Nachlass fĂŒr Asiatische Leoparden in Höhe von 960.000 Euro kann zudem ein „baumumfassendes“ Leopardengehege in den Waldpfad integriert werden.

Bereits 2010 entwickelte der Tiergarten nach umfangreichen Recherchen ein Konzept fĂŒr einen waldschonenden und barrierefreien Baumwipfelpfad. Daraus ging der Entwurf fĂŒr einen Waldpfad auf dem GelĂ€nde des Tiergartens hervor. Der Waldpfad beginnt und endet ebenerdig und ist ĂŒber den gesamten Streckenverlauf barrierefrei. Der Pfad ist nach Themen unterteilt. Auf dem ZoogelĂ€nde des Tiergartens sollen Tiergehege unter den Pfad gelegt werden, in denen typische Waldbewohner Europas und Asiens vorgestellt werden. Ein Segment widmet sich den mittlerweile auch in Europa stark bedrohten Amphibien, speziell dem Feuersalamander. Ein kĂŒnftiger thematischer Höhepunkt soll eine Waldvogelvoliere fĂŒr heimische Waldvögel sein, in der die Vielfalt und Schönheit der heimischen Vogelwelt erlebbar gemacht wird. FĂŒr Asiatische Leoparden wird im Wald ein Bereich eingenetzt. Dieses Gehege ist noch nicht projektiert, da es erst in der aktuellen Projektphase im Förderantrag bei der Zukunftsstiftung der Sparkasse als Eigenanteil des Gesamtprojektes entwickelt wurde.

BĂŒrgermeister Christian Vogel: „Der Waldpfad erschließt nicht nur neue Tiergehege, sondern ragt weit ĂŒber den Tiergarten hinaus in den Reichswald. Hier thematisieren wir die ökologische Bedeutung des Waldes und die Bedeutung alter BaumbestĂ€nde. Das alles machen wir waldschonend in 20 Metern Höhe, der Waldboden bleibt unangetastet und der Wald kann sich durch Neupflanzungen erholen. Wir schaffen außerdem direkt in den Baumkronen ein grĂŒnes Klassenzimmer als Lernort, aber auch Stellen, an denen man spielen, klettern, schaukeln oder liegen und verweilen kann.“

Alleinstellungsmerkmale dieses Waldpfads werden einerseits die integrierten Tiererlebnisse am Boden (Amphibien), in Kopfhöhe (Waldvögel) und in der Kronenregion (Leopard) sein, andererseits die vielfĂ€ltigen kleinen Verweilzonen, die dazu einladen gezielt den Blick in die Baumkronen zu lenken. Das „grĂŒne Klassenzimmer“ soll Raum bieten fĂŒr SchĂŒler- oder Besuchergruppen von bis zu 24 Personen und ausgerichtet sein fĂŒr Übernachtungen von kleinen SchĂŒlergruppen. Außerhalb der Unterrichtszeiten bietet das Klassenzimmer den Besuchern einen Wetterschutz und Verweilort in wankender Höhe.

Die Lage des Pfads ist speziell auf die Bedarfe von Familien ausgelegt. Ein- und Ausgang liegen nah beieinander und sind vom Biergarten der WaldschÀnke aus gut zu sehen. So können Eltern ihre Kinder sorglos auf den Pfad schicken, denn sie werden in jedem Fall wieder bei der WaldschÀnke herauskommen. Die WaldschÀnke garantiert die sanitÀre Infrastruktur wie auch die Verpflegung von Klassen und Gruppen, die ein Erlebnis-Programm zum Wald absolvieren."
Quelle: https://tiergarten.nuernberg.de/presse/detail/news/2021-04-20-tiergarten-baut-einen-waldpfad.html
(20.04.2021, 19:29)
cajun:   Tiergarten N?rnberg 26.02.2021
Beschlagnahmter W?stenluchs zieht um
Der von den zust?ndigen Beh?rden Mitte Januar 2021 in der Oberpf?lzer Stadt Weiden beschlagnahmte W?stenluchs (Caracal caracal) hat nach gut vierw?chiger Quarant?ne am Donnerstag, 25. Februar 2021, die Au?enstation des Tiergartens der Stadt N?rnberg verlassen. Am fr?hen Nachmittag erreichte er die Wildtier-und Artenschutzstation in Sachsenhagen (Landkreis Schaumburg/Niedersachsen). ?Er war neugierig, als wir ihn ins Gehege gelassen haben. Dort untersuchte er erst einmal alles?, sagt Dr. Florian Brandes, Leiter der Auffangstation und Fachtierarzt f?r Wildtiere und Artenschutz. J?rg Beckmann, stellvertretender Direktor des Tiergartens N?rnberg, schaut zur?ck: ?Der W?stenluchs wurde vor gut vier Wochen nach einer anonymen Anzeige in einer Mietwohnung gefunden und befand sich bei der Ankunft in unserer Au?enstation in einem guten Zustand. W?hrend seines Aufenthalts bei uns zeigte er keine Auff?lligkeiten.? Die Tier?rzte des Tiergartens N?rnberg untersuchten den W?stenluchs bei seiner Ankunft wie auch vor dem Transport. Auf Gut Mittelb?g t?tige Tierpflegerinnen und Tierpfleger des Tiergartens versorgten die Raubkatze seit ihrer Ankunft fachgerecht. Die vom Land Niedersachsen anerkannte Auffangstation f?r Wildtiere in Sachsenhagen wird voraussichtlich nur eine Zwischenstation f?r den W?stenluchs. Eine dauerhafte Unterbringung wird noch gesucht.
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(03.03.2021, 13:32)
Jörn Hegner:   der tiergarten nĂŒrnberg soll ein mĂ€nnliches moschustier vom zoo leipzig bekommen haben . auf welchen platz befindet sich es denn .
(20.02.2021, 22:57)
Jörn Hegner:   werden die im tiergarten nĂŒrnberg auch spĂ€ter mal die gorillas mit anderen affen vergesellschaften . also auch welche die zu den besser passen . ausnahmsweise sind dabei noch zur zeit die letzten berberaffen .
(27.01.2021, 19:46)
cajun:   Das Recherergebnis wĂ€re wert, in den Schweine Thread ĂŒbertragen zu werden. Bietet eine gute Übersicht ĂŒber die aktuelle Zuchtsituation.
(24.01.2021, 12:04)
Simon Kirchberger:   Ich hab mich in der Hinsicht nochmal durch die ZTL gewĂŒhlt, die Tiere in Wuppertal und in Jilhva (nur die Weibchen) sind nicht mit denen aus Chester verwandt (soweit das so dort ersichtlich ist). In Jilhva lebt ein Weibchen aus St. Louis (USA) und eines aus des South Lakes Wild Animal Park in der NĂ€he von Blackpool. Die Wuppertaler Weibchen sind der Rest aus Antwerpen, wĂ€hrend der dortige Eber ebenfalls aus South Lakes kommt. Der Eber in Jilhva kommt tatsĂ€chlich doch aus Chester (ganz ohne geht's wohl doch nicht;)
(19.01.2021, 19:17)
Liz Thieme:   Kronberg hatte letztes Jahr Nachwuchs. Wuppertal hat noch eine von 2019. Chester hatte 2018 das letzte Mal Nachzuchten, Drillinge.
Und die meisten (alle?) sind mit Chester verbandelt.
Die Haltungen mĂŒssen erst mal stabil werden bzw. es wird frisches Blut benötigt.
(19.01.2021, 14:53)
Simon Kirchberger:   Ich kann mir eher vorstellen, dass so langsam mit dem Umbau/Neubau des Tropenhauses begonnen wird. Bis auf die Schabrackentapire und den einzelnen FlachlĂ€nder mĂŒssten ja nur noch die Kaimane ĂŒbrig sein. Und die Sanierung ist energetisch dringend notwendig, so lange wird man da nicht mehr warten wollen auch wenn das Geld eher knapp wird...

Bei den Hirschebern wird's wahrscheinlich so sein, dass einfach noch keine Tiere verfĂŒgbar sind, auch wenn man in NĂŒrnberg zeitnah Ersatz angekĂŒndigt hat. Ich hab zwar keinen detaillierten Überblick ĂŒber den europĂ€ischen Bestand, aber bis auf Chester sieht's ja mit regelmĂ€ĂŸigen Nachzuchten eher schlecht aus. Und dort wachsen die Babirusas auch nicht auf den BĂ€umen, auch wenn man das anhand der vielen Nachzuchten schon annehmen könnte;)
(18.01.2021, 21:58)
Jörn Hegner:   nun ist ja das letzte pinselohrschwein gestorben . kommen jetzt in den gehege davon hirscheber .
(17.01.2021, 22:38)
Jörn Hegner:   werden die im tiergarten nĂŒrnberg noch zukĂŒnftig delfine halten , also grosse tĂŒmmler . wĂ€r ja schade wenn die dort auch irgendwann damit schluss machen . weil die hatten dort extra eine grosse delfinlagune gebaut vor einigen jahren .
(25.12.2020, 22:31)
Jörn Hegner:   der tiergarten nĂŒrnberg wird auch noch weiterhin seekĂŒhe halten . weil die hatten ja auch fĂŒr die eine grössere anlage gebaut .
(22.12.2020, 13:08)
cajun:   Diesem Individuum möchte man nicht "vor die Pfoten laufen". ;o)
(18.12.2020, 16:47)
cajun:   Wie man sieht, Ă€ußerst renitent.
(18.12.2020, 16:45)
cajun:   Vor einiger Zeit im TG NĂŒrnberg. FĂŒtterung der Fischkatzen, dabei ein wirklich engagiertes Exemplar :-)
(18.12.2020, 16:44)
Dirk Weilert:   NĂŒrnberg hat am 30.11.2020 ein Paar Harpyien aus Brasilien erhalten lt. der Instagram
Seite des Zoos.
(11.12.2020, 07:39)
Liz Thieme:   Wirkliche GrĂŒnde habe ich bisher nicht gelesen, nur das man festgestellt hat, dass das alte Zuchtpaar nicht mehr gezĂŒchtet hat und dass man deswegen einen neuen Bullen geholt hat. Aber da passiert ja auch nichts bisher...
(07.12.2020, 20:52)
cajun:   Da NĂŒrnberg gerade hier "oben" steht, was macht eigentlich die einst erfolgreiche Seehkuhzucht im "neuen" Haus? Im alten (Badewannen-) Becken Vermehrung regelmĂ€ĂŸig, nun ..?!? Sind GrĂŒnde bekannt? Damit man es richtig einordnen kann: Mir gefĂ€llt das Haus mit Unterwassereinsicht ĂŒber den "Blauen Salon" sehr. Konzeptionell ist es gut umgesetzt m. E. . Finden die Tiere etwas , "nicht so dolle" oder liegt es an den Individuen oder deren Konstellation?
(03.12.2020, 19:08)
Adrian Langer:   Die Hirscheber sind vor zwei Monaten verstorben und sollen "zeitnah" ersetzt werden.
(19.09.2020, 07:26)
Jörn Hegner:   hĂ€lt der tiergarten NĂŒrnberg jetzt plötzlich keine Hirscheber mehr . die hatten doch welche aus dem Chester zoo in England bekommen . hatte er nicht erneut geplant mit so welchen zu beginnen . ansonsten gibt's doch auch nur noch ein pinselohrschwein und wird wohl das letzte sein .
(18.09.2020, 22:38)
Adrian Langer:   Noch ein Nachtrag, da ich gerade den Post von jemandem gelesen habe, der in NĂŒrnberg tĂ€tig ist. In NĂŒrnberg leben 2,1 Tiere. 1,0 in der Schau und 1,1 (davon 0,1 eigene Nachzucht) hinter den Kulissen. Demzufolge leben noch 3,1 Tiere in Deutschland und 1,1 neu importierte Tiere in Beauval (Frankreich) langfristig muss da aber definitiv was passieren, wenn man die Art in europĂ€ischen Zoos erhalten will. Das schafft man aber nur ĂŒber groß angelegte Neuimporte. DafĂŒr wĂŒrden sich aber bestimmt (fast) nur Vogelparks hinreißen lassen ........
(29.08.2020, 08:27)
Adrian Langer:   Die 1,0 mĂŒsste das Tier aus Wuppertal gewesen sein. In der Schau befindet sich definitiv 0,1 Altvogel (den habe ich im letzten Jahr gesehen). Dazu muss es auch noch mindestens 0,1 aus der eigenen Zucht geben. Ein Zuchtpaar (das anscheinend nicht zĂŒchtet) gibt es wohl hinter den Kulissen (könnte aber sein, dass 1,0 der "Zuchtmann" war) auch wenn die nicht zĂŒchten .......
(28.08.2020, 21:51)
W. Dreier:   Da war ich wohl etwas schnell? Wieviel Harpyen hat denn NĂŒrnberg? So ganz war das aus der ZTL nicht ersichtlich.
Zuchtpaar plus jenes Tier, das im Tierpark war - und das nun "nach Haus" kam ?
(28.08.2020, 18:09)
Adrian Langer:   Wie die letzte deutsche Harpye? Gibt es nicht mindestens noch drei (zwei in NĂŒrnberg eine im Tierpark Berlin) in Deutschland? Und wenn ich den letzten Absatz im Artikel richtig deute könnten es bald mehr werden. So wird ja ein Projekt betreffend einer kĂŒnstlichen Insemination von Harpyen unterstĂŒtzt.
(28.08.2020, 14:56)
W. Dreier:   Na, dann ein kleiner Trost - die letzte "deutsche" Harpye. Wie lange noch? Aufnahme vom Dienstag
(28.08.2020, 14:10)
Sacha:   Wer hĂ€tte gedacht, dass Harpyien in unseren Zoos eines Tages seltener sind als Grosse Pandas und Koalas...
(28.08.2020, 13:18)
Adrian Langer:   @Gudrun: Ach Mist! Aber danke fĂŒr die AufklĂ€rung! ;)
(23.06.2020, 06:48)
Gudrun Bardowicks:   Habichtskauz und Uralkauz sind allerdings die gleiche Art.
(22.06.2020, 23:13)
Oskar Schwitters:   @Adrian Langer: Es handelt sich allerdings nicht um den Jangtse-Delfin (oder Baiji), da der ja wohl bereits ausgestorben ist, sondern um den Jangtse-Schweinswal (Neophocaena asiaeorientalis asiaeorientalis), eine kritisch bedrohte Unterart des Östlichen Glattschweinswals. Was genau an der ?nachhaltige[n] Population" dran ist, weiß ich nicht, ich habe davon jedenfalls vorher nie gehört. Nach kurzer Suche im Internet habe ich herausgefunden, dass die Art zumindest im Wuhan Institute of Hydrobiology in mehreren Exemplaren gehalten wird. Seinerzeit wurde dort auch ein Baiji gepflegt.
(27.04.2020, 21:23)
W. Dreier:   Hört denn der Irrsinn mit den Riesenelefantenanlagen nie auf?????? siehe Tierpark Berlin
(13.02.2020, 11:19)
Rainer Hillenbrand:   Die angegebenen 50 Mill. dienen wohl eher der Abschreckung. Sicherlich hĂ€tte auch Dag Encke die Elefanten gerne zurĂŒck, aber er trĂ€umt sich halt kein Elefantenhaus unter vielen... Schon ein Ersatz fĂŒr das alte Tropenhaus als angedachtes Passivhaus fĂŒr Schabrackentapire (siehe unten v. 03.09.19) mit geschĂ€tzten Kosten von ca. 8-10 Mill. gilt als nur schwer finanzierbar. Wie siehts da mit möglichen Geldgebern aus? Tapir zieht halt nicht....
(12.02.2020, 21:22)
Sacha:   Dito.
(12.02.2020, 20:49)
Jörn Hegner:   woher hat er die löffelhunde bekommen ?
(04.01.2020, 22:36)
Sacha:   Mal so ne Frage nebenbei: Werden auf TripAdvisor nicht auch weiterhin Hotels und Ausflugsziele in China, Kuba, Saudi-Arabien und Russland angeboten/prĂ€sentiert? Also LĂ€ndern, die in Sachen Menschenrechtsverletzungen nicht gerade den besten Ruf haben? Oder spielt das keine Rolle, weil es dabei nur um Menschen und nicht um Tiere geht....
(20.12.2019, 23:50)
Rainer Hillenbrand:   Es ist eigentlich nicht meine Art, aber zum "offenen Brief" des NĂŒrnberger Tiergartenchefs an TripAdvisor fĂ€llt mir spontan ein: Geil!!
(20.12.2019, 22:28)
W. Dreier:   etwas zu groß - nun
(19.12.2019, 16:04)
W. Dreier:   Hatte soeben nochmals Bilder vom Streifenwiesel nachgeschaut - da geht es oft mit dem Tigeriltis in den Bildern sehr durcheinander. Hier von mir ein Wiesel-Foto aus Posen
(19.12.2019, 16:02)
Björn Haberl:   Die Streifenwiesel sind schon lĂ€nger da, aber es wurde auf die Fertigstellung der Anlage gewartet. Es wurden 2.2 Tiere importiert und 1.1 sind im Moment zu sehen. Ein Löffelhund ist in der neuen Anlage zu sehen. Die Hirscheber sind ĂŒbrigens auf der rechten der GelbrĂŒckenduckeranlagen.
(19.12.2019, 15:19)
Jörn Hegner:   aus welchen zoo sind diese Hirscheber ?
(17.12.2019, 23:45)
Jörn Hegner:   der tiergarten NĂŒrnberg soll jetzt wieder Hirscheber bekommen haben . sie befinden sich aber allerdings noch hinter den Kulissen .
(15.12.2019, 18:40)
Jörn Hegner:   was passiert mit den Tropenhaus . ganz frĂŒher wurden mehrere Tierarten darin gehalten . wie Seekuh , Hirscheber , Zwergflusspferd , Wasserschwein , flachlandtapir und Schabrackentapir .
(01.09.2019, 00:00)
Jörn Hegner:   die Gorillas werden ja noch zur zeit gehalten mit den Berberaffen . es sind doch nur drei stĂŒck . irgendwann ist doch auch eine andere Affenart geplant , die dazu soll und besser passt . wie irgendwelche Mangaben oder Meerkatzen .
(22.08.2019, 20:43)
Jan Jakobi:   Adrian, zur Zeit lebt in NĂŒrnberg nur die Panzernashornkuh Sofie.
Ihr Sohn Sanjay lebt seit MĂ€rz 2019 in Edinburgh.
Der Bulle Ropen ist im Oktober 2017 verstorben.
(17.07.2019, 20:41)
Stefan Frey:   Hallo zusammen,

ich war am Montag im NĂŒrnberger Tiergarten und kann zum Panzernashorn ergĂ€nzen, dass ich eines gesehen habe, und die Gehegebeschilderung verrĂ€t, dass es sich momentan auch nur noch um ein Tier handelt, das zu sehen ist.
Das Nashorn erhielt Gesellschaft von Zieseln......

Bemerkenswert fand ich die Zuchterfolge bei AlpenkrĂ€hen und AlpensteinhĂŒhnern, wenngleich man vom Nachwuchs in den Gehegen nichts gesehen hat, aber auf dem Aushang waren 13 AlpensteinhĂŒhnergeburten vermerkt.
(17.07.2019, 20:30)
Konstantin Biel:   Foto
(17.07.2019, 20:04)
Konstantin Biel:   Foto
(17.07.2019, 20:04)
Konstantin Biel:   Foto
(17.07.2019, 20:04)
Konstantin Biel:   Foto
(17.07.2019, 20:03)
Konstantin Biel:   Am Sonntag war ich im Zoo NĂŒrnberg, hier einige Beobachtungen:

Im Giraffen- und Blauhalsstraußgehege war nur eine Netzgiraffe. Ist bekannt, wie die Zukunft der Giraffenhaltung in NĂŒrnberg geplant ist?

Zur Zeit sind sieben Delfine im Delfinarium, sechs davon waren in der Show (12:45 Uhr) zu sehen. Die Seelöwen haben Nachwuchs und waren deswegen bei der Show nicht dabei. Im unterirdischen Bereich kam ein Delfin mehrmals nah an die Scheibe und schien sich fĂŒr die Besucher zu interessieren.

Das Panzernashorn, falls es noch im Tiergarten lebt, habe ich nicht zu sehen bekommen, weder im Stall noch in einem der möglichen Gehege. Beschriftung war noch vorhanden. Ist es noch da?

Ein Luchs ist gegen Abend nahe am oberen Gehegegitter auf und abgelaufen und konnte dabei gut aus der NĂ€he gesichtet werden.

Die Schabrackentapire waren ebenfalls gegen Abend im Stall, wieder gute Beobachtung möglich.

Schön finde ich, dass ErdmĂ€nnchen und Fuchsmangusten vergesellschaftet sind, so dass man sie im Vergleich sehen kann, dazu noch in einem sehr großen Gehege.

Kennt jemand den aktuellen Stand, was eine Wiederaufnahme der Elefantenhaltung in NĂŒrnberg betrifft?


(17.07.2019, 20:02)
Sacha:   @Adrian Langer: Nein, den Tierrechtsorganisationen wĂŒrdest Du damit nicht den Wind aus den Segeln nehmen. Im Gegenteil: Die gingen an die Decke weil die Amazonas-Flussdelphine WildfĂ€nge wĂ€ren, da in SĂŒdamerika nur eine Handvoll Zoos und Aquarien diese Art halten und noch seltener (wenn ĂŒberhaupt) zĂŒchten...
Zudem: Die Inias sind nicht wesentlich temperaturempfindlicher als die Grossen TĂŒmmler. Das heisst, die Lagune stĂŒnde entweder die meiste Zeit des Jahres leer oder man mĂŒsste sie fĂŒr viel Geld ĂŒberdachen.
(20.06.2019, 07:25)
Gudrun Bardowicks:   Der Zoo Hannover hat auch noch keine Zuchterlaubnis fĂŒr seine EisbĂ€ren, da es keinen Abnehmer fĂŒr eines der beiden MĂ€nnchen gibt. Vielleicht sollte man wirklich EisbĂ€ren in die USA abgeben.
(04.01.2019, 19:36)
Sacha:   Das kann ich kaum glauben. In den USA fĂŒllen sie ehemalige EisbĂ€renanlagen (darunter teilweise sehr moderne) mit Grizzlys und NĂŒrnberg findet keine Abnehmer fĂŒr ein (zuchtfĂ€higes) Weibchen??????!!!!
(04.01.2019, 19:25)
Oliver Muller:   Da soweit ich weiß der Entwicklungsplan des Tiergartens noch nicht hier im Forum geteilt wurde, hier der Link, auf den mich eine nette Zoofreundin auf Facebook hingewiesen hat:

https://tiergarten.nuernberg.de/fileadmin/bilder/Zoowissen/Hintergrundinfo/Struktur-_und_Entwicklungskonzept_Tiergarten_05_Februar_2018_finalisiert_En_mit_Anhaengen_1_bis_4_Berichtsversion.pdf?fbclid=IwAR0vx1yYkau8bVlh48JdYb3aEFDD7X7oaWxgLSLpb_j8NgUSOL8P9c_2SNQ
(28.11.2018, 20:52)
Patrick Marburger:   Ja, sind andere. Die neuen sind sogar zu was nĂŒtze (:
Mal hoffen, dass sie sich auch mindest genau so hartnÀckig halten, wenn man sich schon den Aufwand macht...
(13.09.2018, 16:39)
Sacha:   Neue MistkĂ€fer? Also zusĂ€tzlich zu denen der Art Peta frankalbrechtensis, die den Tiergarten periodisch immer wieder heimsuchen...;):)
(13.09.2018, 13:37)
W. Dreier:   Na gut, Zeitungsleute - hier ein Schlummerbild von 2012
(20.08.2018, 21:25)
W. Dreier:   Oh, pardon, lese gerade : mĂ€nnlich
(20.08.2018, 21:15)
W. Dreier:   Wie das? Fatou im Berliner Zoo hatte 2017 schon 57 Jahre? SchwĂ€che in Mathe - oder wir versuchens mal?
(20.08.2018, 21:14)
Patrick Marburger:   Laut dem Zoofreunde-Forum eine zweite Gruppe Prinz-Alfred-Hirsche, da man die Nachzuchten nicht vernĂŒnftig vermittelt kriegt (!).
(19.05.2018, 21:09)
Jörn Hegner:   was ist jetzt in den gehege wo zuletzt die gelbrĂŒckenducker drin waren ?
(19.05.2018, 17:59)
Oliver Muller:   FĂŒr Schweinswale wĂŒrde sprechen, dass es ja offenbar immer weniger HaltungskapazitĂ€ten fĂŒr gestrandete Tiere gibt und diese inzwischen immer hĂ€ufiger eingeschlĂ€fert statt gerettet werden, dank des Engagements sogenannter TierschĂŒtzer.
(28.02.2018, 08:00)
Oskar Schwitters:   An Vaquitas glaube ich nicht, da das Becken vermutlich nicht fĂŒr sie geeignet ist (zu kalt?) und die Fangaktion ja offenbar aufgegeben wurde.
(27.02.2018, 20:33)
Oskar Schwitters:   Falls die Großen TĂŒmmler tatsĂ€chlich abgegeben werden sollen, kommen als Ersatz wohl nur Schwarzmeer-TĂŒmmler (wenn auch nur Unterart), die in Osteuropa hĂ€ufiger gehalten werden und eventuell noch Schweinswale in Frage.
(26.02.2018, 16:21)
Sacha:   Uiiiih, da sollen also Pillendreher aus der Natur entnommen werden! Wo bleiben die Demonstrationen und Medienkampagnen von Endzoo/PETA usw.?????? - MerkwĂŒrdig. Ein weiterer Beweis, dass auch Tierrechtler nach dem Motto handeln: Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher als die anderen...
(28.12.2017, 12:42)
Oliver Muller:   Vielleicht fusionieren ja demnĂ€chst PETA und Endzoo zu EndPETA...
(08.08.2017, 16:28)
Sacha:   Ich warte darauf, dass PETA endlich mal die Freilassung der tausenden, qualvoll in Zoos gehaltenen SteinlĂ€use fordert...;)
Sorry fĂŒrs Off-Topic.
(08.08.2017, 15:40)
Tom Schroeder:   Was sollen die armen Viecher denn in Erfurt??? ?
(08.08.2017, 14:24)
W. Dreier:   Die Visayas wĂ€ren wichtiger - wenn auch nicht so ``schön``.
(17.05.2017, 08:58)
Jörn Hegner:   hat der tiergarten nĂŒrnberg vielleicht vor die pinselohrschweine abzuschaffen . weil mir sagte mal jemand das die dafĂŒr visaya-pustelschweine holen möchten .
(16.05.2017, 21:12)
Jörn Hegner:   diese berberaffen sind doch die letzten im tiergarten nĂŒrnberg habe ich gehört . sie werden ja vorlĂ€ufig noch mit den gorillas zusammen gehalten . zwar weil sonst keine andere anlage gibts fĂŒr sie und ein anderer zoo möchte sie nicht haben . spĂ€ter ist dann eine affenart geplant die besser zu den gorillas passt . wie guerezas , mangaben oder meerkatzen . berberaffen und gorillas leben nicht zusammen in freier wildbahn . sie könnten besser zu den mĂ€hnenschafen passen . aber dann muss man die anlage aufwendiger bauen .
(26.02.2017, 13:21)
Marcel Poos:   die bobaks sind noch in der rĂŒckwĂ€rtigen haltung, sie kommen im frĂŒhjahr in die neu anlage fĂŒr geier, die auf dem gelĂ€nde der alten braunbĂ€renanlage entsteht.
(28.01.2016, 12:58)
Michael Mettler:   Laut MANATI 2/2015 hĂ€lt der Tiergarten seit letztem Jahr Steppenmurmeltiere (und weiterhin/wieder Alpenmurmeltiere). In welcher Anlage werden die Bobaks denn gehalten?
(28.01.2016, 06:58)
Justus Bauer:   wie kann man eigentlich die Tiger Jungs unterscheiden?
sind die beiden Nashörner Roben und Sofie schon zusammen gelassen worden? Wenn ja, gibt es von den beiden ein Foto?
(31.10.2015, 16:19)
Michael Mettler:   Warum hatte NĂŒrnberg eigentlich die Haltung von Bongos aufgegeben, obwohl deren Unterart zu einer der aktuell am kritischsten bedrohten SĂ€ugerformen zĂ€hlt? Hatte sich die Anlage als nicht optimal erwiesen?
(05.06.2015, 09:46)
Michael Mettler:   Bei meinem Besuch war kein Kaiman (mehr) drin. Laut Aushang war der aus gesundheitlichen GrĂŒnden fĂŒr nicht absehbare Zeit hinter die Kulissen genommen worden. Aber selbst mit einem (!) Kaiman wĂ€re das alte Manatibecken nicht gerade berauschend besetzt...
(31.05.2015, 20:46)
Stefanie Fischer:   Das habe ich auch nicht behauptet ;-) (Der Riesensalamander ist der Plan von Herrn Dr. MĂ€gdefrau)

Das Manatibecken ist nicht leer, da ist ein Brillenkaiman drin. Ich hÀtte das ja gern als Tapirbecken mit Unterwassereinblick. Als Voliere kann man das nicht umnutzen, da hinter dem Becken die Flachandtapire zu ihrem Gehege gehen.

Ansonsten gibts da wohl schon irgendwelche ZukunftsplĂ€ne, meine mich an etaws mit Binturong zu errinnern, aber wer weiß.
(31.05.2015, 19:09)
Michael Mettler:   @Stefanie Fischer: Na, Riesensalamander bestechen aber auch nicht gerade durch Schauwirkung... An der Biberanlage ist der Ziesel tatsĂ€chlich ausgeschildert, und ich habe auch einen darin gesehen.

So weit ich weiß, gibt es doch noch keine konkrete Planung, was langfristig mit dem Tapirhaus geschehen soll. Wenn ohnehin ein Warmhaus fĂŒr die Harpyien benötigt wird, könnte man doch die rechte Hausseite mit dem derzeit leer stehenden alten Manatibecken und dem Pinselohrschweinstall zum Innenquartier fĂŒr die Harpyien umbauen (vielleicht durch verglaste Guckschlitze fĂŒr die Besucher einsehbar - Vollverglasung wĂ€re bei den potenziell angriffslustigen Vögeln auf die kurze Distanz vielleicht keine gute Lösung) und eine Harpyienvoliere auf der POS-AußenflĂ€che errichten. Dann mĂŒsste man nicht noch einen zusĂ€tzlichen beheizten Stall mit all seinen notwendigen AnschlĂŒssen in die Landschaft stellen.
(30.05.2015, 13:45)
Stefanie Fischer:   @Michael Mettler: Nachdem sie jetzt mal in meinem Stammzoo waren, kann ich vielleicht ein paar Fragen beantworten.

Die Bartgeier haben ein KĂŒken, deswegen wurden die Bauarbeiten unterbrochen. Die HabichtskĂ€uze haben ebenfalls Nachwuchs. Bei den Kondoren hats leider nicht geklappt. Die Großvolieren von Kondor und Riesenseeadler mussten abgerissen werden, da sie stark einsturzgefĂ€hrdet waren. An ihrer Stelle soll eine große Harpyienvoliere samt Stall entstehen und eine fĂŒr Kondor oder Riesenseeadler.

Die Uhus aus der Voliere am Nashornhaus wurden wenig erfolgreich ausgewildert, seitdem leben dort nur noch die BartkÀuze.
Der neue Schneeeulenmann kam mit den Besuchern nicht klar, hinter den Kulissen gehts den Schneeeulen aber super. Zwischendurch saß in der Voliere ein Bartkauz, der hat allerdings jedesmal die danebenwohnenden Kuhreiher aufgeschreckt. FĂŒr die Voliere gibts noch keinen Plan.

Das WĂŒstenhaus steht immer noch still, da versucht wurde eine EU-Förderung zu bekommen und solange der Antrag lief, konnte man nicht anfangen.

FĂŒr die FledermĂ€use gibts keine einsehbare Höhle. Weiß ehrlich gesagt garnicht obs noch welche gibt, sonst hingen immer welche direkt nach dem Besuchereingang an der Decke.

Die Muntjaks waren ausgestorben, eben heute sind aber wieder zwei angekommen. Murmeltier wurde schon seit ĂŒber ein Jahr nicht gesehen, das Schild durfte aber nicht entfernt werden (möchte ich hier nicht nĂ€her erlĂ€utern). Auch da sind heute zwei Neue angekommen, mal sehen wie's weiter geht.

Die Biber wurden abgegeben, weil sie nie zu sehen waren, dafĂŒr sollten Ziesel dort leben, aber die haben sich selbst ausgewildert. Der Plan von Dr. MĂ€gdefrau sind jetzt Riesensalamander, aber daran glaube ich noch nicht.

So wie ich den Plan verstanden habe, soll das Rote das Bullengehege sein, Bullenstall wĂ€re dann das jetzige DickhĂ€uterhaus. Das gestrichelte soll ein Besuchershort-cut (BrĂŒcke) sein. An die Bahn wurde glaub garnicht gedacht, allerdings glaube ich nicht, dass man sie aufgibt, nachdem sie mĂŒhevoll nach dem Lagunenbau wieder errichtet wurde.
(23.05.2015, 21:41)
Michael Mettler:   Mit den frischen EindrĂŒcken vom GelĂ€nde habe ich mir noch mal die Skizze zum geplanten Elefanten-Areal angesehen, die WolfDrei am 25.4.2013 hier im Thread eingestellt hatte und die ich der Einfachheit halber hier hereinkopiere. Laut NĂŒrnberger Publikationen sollen die Elefanten sich die Anlage mit anderen afrikanischen Tieren teilen (somit also vorerst Planung mit Afrikanischen Elefanten, die ĂŒbrigens auch in dem hier nur angeschnitten zu sehenden Innenraumentwurf dargestellt sind). Die Außenanlage wĂŒrde demnach die Gehege der Addax und Wildesel sowie das alte Flusspferd-/zukĂŒnftige WĂŒstenhaus "umfließen". Zwei Fragen stellen sich mir allerdings: Die gestrichelte Linie in der Mitte, quasi an der Taille des GelĂ€ndes, entspricht doch dem Verlauf der Kleinbahnstrecke. WĂŒrde der Tiergarten auf die Bahn tatsĂ€chlich verzichten (oder ihre Trasse drastisch verkĂŒrzen), oder liefe die dann in einem Tunnel quer durch die Elefantenanlage - oberirdisch wird ja wohl kaum machbar sein? Und was stellt der rot umrandete Bereich dar (jetzige FlĂ€che Hochlandrinder/GelbrĂŒckenducker)? Ein Haus ist dort im Gegensatz zur orange umrandeten Anlage nicht eingezeichnet, demnach dĂŒrfte das wohl nicht als Elefantenbullenanlage gedacht sein. Ausweichgehege fĂŒr die besagten afrikanischen Mitbewohner?
(05.05.2015, 22:07)
Rainer Hillenbrand:   @Michael Mettler: Ich war letztes Jahr mitte Mai zuletzt in NĂŒrnberg und da waren auf jeden Fall unten noch 2 Volieren, aber auch schon ausschließlich mit BartkĂ€uzen besetzt. Richtig: Die HabichtskĂ€uze waren frĂŒher neben Uhus in dieser Volierenreihe untergebracht.
(05.05.2015, 21:35)
Michael Mettler:   @Rainer: Hmm, Bartgeier mĂŒsste ich tatsĂ€chlich auch noch in den Volieren gesehen haben - kurze Unsicherheit deshalb, weil mir diese Art vom Tag davor in Frankfurt sehr viel deutlicher in Erinnerung ist. Schneegeier und Weißkopf-Seeadler definitiv nicht.

Übrigens kam es mir auch noch unbekannt vor, dass die Eulenvolieren im unteren Tiergartenbereich zu einer einzigen zusammengelegt wurden (mit BartkĂ€uzen). Meiner Erinnerung nach waren das frĂŒher mindestens zwei Abteile und auch die HabichtskĂ€uze dort untergebracht.
(05.05.2015, 20:24)
Rainer Hillenbrand:   @Michael Mettler: Kann es denn sein, daß in den Greifvogel-Zuchtvolieren NUR noch Kondore, Riesenseeadler und HabichtskĂ€uze sitzen? Wenn die Harpyien raus sind, gilt das auch fĂŒr Schneegeier, Bartgeier und Weißkopfseeadler? WĂ€re ja nachvollziehbar, damit die beiden anderen "Großen" Platz haben.
(05.05.2015, 19:37)
Michael Mettler:   @Sacha: Von "SIND" kann keine Rede sein, wie man sieht :-)

Beide genannten Arten (und dazu HabichtskĂ€uze) sind jedenfalls in den Zuchtvolieren zu sehen, von denen jeweils zwei miteinander verbunden wurden (kannte ich so, glaube ich, auch noch nicht). Die Kondore brĂŒten derzeit. Harpyien sind nicht (mehr) in der Schau, das Zuchtpaar ist - um mehr Ruhe zum BrĂŒten zu haben - in der nicht öffentlichen Außenstation Gut MittelbĂŒg in Schwaig bei NĂŒrnberg untergebracht.
(05.05.2015, 17:17)
Sacha:   @MM: Das sind doch nicht etwa die Grossvolieren fĂŒr Andenkondore und Riesenseeadler? (Schreck)
(05.05.2015, 16:44)
Michael Mettler:   Baustelle 2: Hier - neben Ex-BraunbĂ€renanlage und schrĂ€g gegenĂŒber den Greifvogel-Zuchtvolieren - verlĂ€sst mich leider meine Erinnerung aus frĂŒheren Besuchen. Wurden da frĂŒhere Volieren demontiert, oder sollen neue entstehen...?
(04.05.2015, 22:17)
Michael Mettler:   Baustelle 1: Die ehemalige BraunbĂ€renanlage wird ĂŒbernetzt und zu einer Voliere fĂŒr Bartgeier, Murmeltiere und andere Alpenbewohner umgewandelt.
(04.05.2015, 22:14)
Michael Mettler:   ... und die zugehörige Innenunterkunft, die per Faltfensterfront geöffnet werden kann und in die man ĂŒber den Graben hinweg zumindest einen gewissen Einblick erhĂ€lt.
(04.05.2015, 22:12)
Michael Mettler:   Hier die neue Fischkatzenanlage (ehemals BrillenbĂ€ranlage)...
(04.05.2015, 22:11)
Michael Mettler:   NĂŒrnberg fehlt noch in der Berichterstattung meiner "SĂŒd-Tour", auch da war ich zuvor viele Jahre nicht.

So waren auch Delfinlagune und Manatihaus noch neu fĂŒr mich, von ersterer hatte ich zumindest schon Übersichtsfotos gesehen. Nachdem ich gerade wegen der Namenswahl immer an ein Großbecken ĂĄ la Harderwijk gedacht hatte, fand ich den in mehrere separierbare Becken aufgeteilten Komplex etwas gewöhnungsbedĂŒrftig und an eine Fischzuchtanlage erinnernd, aber haltungstechnisch soll das ja einige Vorteile bieten. Weil ich Harderwijk kenne, war dann die Delfinseite im Blauen Salon, dem Unterwassereinblick, fĂŒr mich auch weniger spektakulĂ€r als die Manatiseite, denn SeekĂŒhe kannte ich bis dato ĂŒberwiegend aus Kleinanlagen (Ausnahme: Odense, aber da war damals gerade wenig Bewegung drin). Dass die plumpen Tiere bei genĂŒgend Bewegungsfreiheit viel elegantere Schwimmer sind, hat mich schon ziemlich beeindruckt. Was mir "oberirdisch" am Manatihaus gefĂ€llt (und mir auch ohne Manatis, also als "normales" Amazonashaus, gefallen wĂŒrde), sind die großen WasserflĂ€chen. Was mir weniger gefĂ€llt, ist die WegfĂŒhrung; die Urwaldillusion leidet schon etwas darunter, wenn man hinter einer schmalen Pflanzung andere Besucher hindurchschimmern sieht. Gibt es eigentlich sowas wie eine einsehbare Höhle fĂŒr die BlumenfledermĂ€use, die ich dann ĂŒbersehen hĂ€tte?

Neu fĂŒr mich war auch das Mediterraneum (ehemals Magotfelsen). Was habe ich mich gefreut, endlich mal wenigstens einen (!) lebenden Ziesel zu Gesicht zu bekommen, nachdem ich im Laufe der Jahre schon in diversen Ziesel haltenden Zoos war, aber immer zu falschen Jahreszeiten (schon im September war ĂŒberall Winterschlaf angesagt) - nicht ahnend, dass die Tierchen mittlerweile auch frei im TiergartengelĂ€nde vorkommen und ich ihnen im Laufe des Tages noch -zig Mal begegnen sollte... DafĂŒr habe ich diesmal nirgends Alpenmurmeltiere gesehen, weder frei im GelĂ€nde noch in der Steinbockanlage, wo sie aber noch ausgeschildert sind. In der Zootierliste werden sie nur unter den ehemaligen Haltungen gefĂŒhrt - gibt es sie wirklich nicht mehr?

Überrascht hat mich, dass das alte Flusspferdhaus noch immer wegen Umbaues zum WĂŒstenhaus gesperrt ist. In dessen Außenanlage gibt es keine PrĂ€riehunde mehr, laut Aushang tauchte die Kolonie nach der Winterruhe nicht wieder auf. Jetzt sind erst mal Riesenkaninchen dort untergebracht.

Laut einem anderen Aushang wurden die Biber abgegeben, weil sie ihre Anlage aufs FischottergelĂ€nde erweitern wollten; ĂŒber einen Folgebesatz werde noch nachgedacht. Beim BlĂ€ttern in MANATI-Heften der letzten Jahren bemerkte ich nachtrĂ€glich, dass die Biberabgabe aber auch schon wieder Jahre zurĂŒck liegt, demnach scheint es wohl nicht so einfach zu sein mit dem Neubesatz? HĂ€tte man dann nicht einfach vorĂŒbergehend oder endgĂŒltig Nutrias reinsetzen können?

Leer (und ohne Hinweis auf ZukunftsplĂ€ne) derzeit auch die Schnee-Eulen-Voliere auf der RĂŒckseite der großen Stelzvogelvoliere.

Besonders viel GlĂŒck hatte ich bei meinem Besuch mit den Raubtieren. Von den - ohne Robben gerechnet - 14 gehaltenen Arten habe ich 13 in Bewegung sehen dĂŒrfen (teilweise sogar sehr ausgiebig), lediglich die Kleinen Pandas traf ich nur ruhend an. Die neue Fischkatzenanlage gefĂ€llt mir gut, Fotos folgen.

Leider habe ich vergessen, auf eine Muntjak-Beschilderung zu achten, aber laut der hauseigenen TIERGARTENZEITUNG wurden im Herbst drei Muntjaks vom Fuchs gerissen (ebenso zwei Kropfgazellen, deren Gehege deshalb jetzt nachts mit einem Elektronetzzaun geschĂŒtzt wird). Gibt es noch Muntjaks im Tiergarten?

Nachdem ich frĂŒher eher mit Tunnelblick auf das lebende Inventar durch Zoos gelaufen war und das Ambiente nur nebenher gewĂŒrdigt hatte, habe ich nach vielen Jahren ohne NĂŒrnberg-Besuch diesmal auch das Landschaftsbild ausgiebig genossen. Gleichzeitig ist mir allerdings auch erstmals so richtig bewusst geworden, dass den grandiosen "Bergauf-Gehegeeinblicken" mit Steinbruchkulisse (z.B. Steinböcke oder Großkatzen) auch etliche Perspektiven mit Tiergruben-Effekt gegenĂŒberstehen (am augenfĂ€lligsten wohl bei den Geparden).
(04.05.2015, 22:08)
Stefanie Fischer:   Leider gibt es nur noch ein EisbĂ€rjungtier. Das 2. ist nach wenigen Tagen verschwunden, wurde wahrscheinlich aufgefressen. Dem anderen geht es aber gut und er sieht schon echt goldig aus.
(14.01.2015, 20:14)
Heidemarie Busch:   Es gibt EisbĂ€rzwillinge. Am 21.11.hat Vera ihre Zwillinge zur Welt gebracht.
(25.11.2014, 16:46)
Stefanie Fischer:   Delfinbaby geboren!
In der Nacht zum 31.10.2014 brachte Sunny ein Junges zur Welt, wahrscheinlich ist es ein MĂ€dchen. Bis jetzt sieht alles gut aus, hoffen wir es bleibt so.
(08.11.2014, 20:25)
Klaus SchĂŒling:   Vortrag im Zoo Frankfurt (!)
Neue Wege in der Tierhaltung – Delphinlagune und Manatihaus

Unser Wissen ĂŒber die Biologie der Tiere wird immer detaillierter und die technischen Möglichkeiten beim Bau von Tieranlagen werden immer besser. So ist ein moderner Zoo immer im Wandel, um eine Tierhaltung auf hohem Niveau zu ermöglichen. Der Tiergarten NĂŒrnberg hĂ€lt und zĂŒchtet Delphine und SeekĂŒhe seit etwa 40 Jahren erfolgreich. 2011 konnte mit der neu eröffneten Delphinlagune fĂŒr die Tiere wie auch fĂŒr die Besucher ein neues Highlight geschaffen werden.

Referent: Dr. Helmut MĂ€gdefrau, Tiergarten NĂŒrnberg
Wann: Mittwoch, 5. November 2014
Wo: Zoogesellschaftshaus,Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1; 60316 Frankfurt
Beginn:18:00 Uhr
Eintritt:kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz“ statt.

Noch einmal: Der Vortrag findet in Frankfurt statt!
(03.11.2014, 20:00)
Stefanie Fischer:   Die GelbrĂŒckenducker leben momentan wegen Bauarbeiten hinter den Kulissen. Nach einer misslungenen ZusammenfĂŒhrung leben sie getrennt. Leider ist das Weibchen schon ziemlich alt.

@C. Lissner:Leider lese ich ihren Beitrag erst heute. Das Gewicht von Cornelius weiß ich grad nicht, lĂ€sst sich aber bestimmt herausfinden. Glaudius wurde zumindest in NĂŒrnberg nicht gewogen (vielleicht beim Ausladen in Straubing). Solche Kisten lassen sich einfach nur sehr schwer wiegen und man möchte den Tieren so wenig Stress wie möglich zu muten.

Leider musste die syrische BraunbÀrin "Mammalia" am 3.7.14 eingeschlÀfert werden. Sie wurde am 12.1.1975 in Wien geboren. Sie litt unter altersbedingter HerzschwÀche und einhergehend einem Lungenödem.
(13.07.2014, 20:59)
Michael Mettler:   Laut MANATI 1/2014 hat der Tierpark schon im November einen mĂ€nnlichen GelbrĂŒckenducker aus San Francisco erhalten.

In der gleichen Ausgabe wird berichtet, dass die Zucht der Sphinxpaviane schon seit 1942 ohne Fremdblutzufuhr besteht, da frĂŒhere Versuche scheiterten, fremde Tiere zu integrieren und keine weitere Experimente unternommen wurden.
(27.05.2014, 12:31)
C. Lissner:   @Stefanie Fischer
Wissen Sie, was der 2012 verstorbene Tiger "Cornelius" gewogen hat? Große Raubtiere kann man ja i.d. R. nur wiegen wenn sie in Narkose, auf Transporten oder eben verstorben sind. Ich hatte damals, als er verstarb, gelesen dass er nach seinem Tod gewogen wurde, aber kann im Internet keine Info finden, was er genau wog. Wissen Sie was sein Bruder "Claudius", der ja m.W. wieder in Straubing ist, wog?
Mich interessiert das Gewicht von mÀnnlichen Amurtigern "in ihren besten Jahren" da sie mir in Zoos immer so gewaltig vorkommen, ich aber wissen möchte ob es nur ein subjektiver Eindruck ist durch das lÀngere Fell oder tatsÀchlich so der Fall ist.
Danke im Voraus

(05.05.2014, 10:46)
Hannes LĂŒke:   Fischkatzen gibt es reichlich. Die sind mittlerweile selbst in Privathand weit verbreitet...
(30.04.2014, 09:13)
Jörn Hegner:   ist schon geplant woher der tiergarten nĂŒrnberg fischkatzen bekommen wird . diese kommen ja in der ehemaligen brillenbĂ€ren-anlage rein .
(29.04.2014, 21:03)
Stefanie Fischer:   @Jolantha Belik: Katinka kann sich aber sehr wohl in den Laufgang hinter den Raubtierboxen zurĂŒckziehen, was sie auch die meiste Zeit tut. Menschen und auch Kameras hasst sie nachwievor.

Ansonsten setzen sehr viele Besucher ihre Kinder immer wieder auf die Mauern auch beim BrillenbÀr und den Löwen.

Bei ihrem "Ausbruchsversuch" saß aber wohl kein Kind auf der Mauer, sie hatte es eher auf eine Ă€ltere Frau abgesehen. Was auch immer die an sich hatte.
(01.10.2013, 15:52)
Michael Gradowski:   @Jolantha Belik: Was soll man dazu sagen. Die Idioten sterben nie aus!
(03.09.2013, 13:56)
Michael Gradowski:   @Jolantha Belik: Was soll man dazu sagen. Die Idioten sterben nie aus!
(03.09.2013, 13:54)
Jolantha Belik:   Am Wochenende haben Besucher auf Facebook berichtet, dass besonders kluge Leute ihr Kind auf die Mauer gesetzt haben, mit den Beinen ins Gehege hinein. Dass die Tigerin die baumelnden Beine haben wollte, ist wohl klar. Es sollen nur knapp 10 cm zw. Pranke und den Beinen des Kindes gefehlt haben. Dann dĂŒrfte die Tiger wohl auf den Geschmack gekommen sein - und jetzt ist sie wieder im Haus eingesperrt, in dem sie keinerlei RĂŒckzugsmöglichkeiten vor den lauten Besuchern hat :-(

http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/tiergarten-nurnberg-tigerin-an-ausbruch-gehindert-1.3131880


(02.09.2013, 23:01)
Stefanie Fischer:   @MM: Ok ich habe das "direkt" vergessen. Sie stammt also soweit ich weiß von Tieren hab, deren Gene bisher noch nicht in der europĂ€ischen Zoowelt vertreten sind.

Generell glaube ich auch an das Problem des genetischen Flaschenhalses der Wildpopulationen, aber besser als nichts.
(02.06.2013, 19:40)
Michael Mettler:   @Stefanie: Alle anderen Zootiger dieser Welt stammen allerdings auch von WildfĂ€ngen ab :-)

Bei Tieren wie Amurtiger, Indischem Löwen oder SĂŒdlichem Breitmaulnashorn wĂŒrde mich wirklich mal interessieren, ob man ĂŒberhaupt noch von Fremdblut (also den bewussten genetisch besonders wertvollen Tieren) ausgehen kann. Alle drei haben im Freiland innerhalb der letzten hundert Jahre eine extreme Flaschenhalssituation durchlaufen, in der es mit großer Wahrscheinlichkeit auch zur Verpaarung enger Verwandter gekommen sein dĂŒrfte. Angeblich sollen doch beim Geparden viele Individuen genetisch fast identisch sein, woraus man eine schon sehr viel frĂŒher durchlaufene Flaschenhalssituation ableitete. Ob das bei den genannten FĂ€llen (deutlich jĂŒngeren Datums!) wirklich anders ist...?
(01.06.2013, 23:02)
Stefanie Fischer:   Nachdem am 21.05. der sib. Tiger Glaudius wieder in seinen Heimatzoo Straubing gewechselt ist, ist am 27.05. eine Tigerdame aus Moskau in NĂŒrnberg angekommen. Sie stammt von WildfĂ€ngen ab und ist deshalb besonders wertvoll fĂŒr die Erhaltungszucht. Ein passender Partner wird noch gesucht. Im Moment ist sie knapp ĂŒber zwei Jahre alt.
(01.06.2013, 22:44)
Stefanie Fischer:   Die Fuchsmangusten sollen mit den ErdmĂ€nnchen vergesellschaftet werden. Es entsteht nur ein Gehege. Der Bau geht ganz gut voran, ein Teil des Zaunes steht schon, auch die Fundamente fĂŒr das "Haus" stehen schon. Es wird eine fĂŒr meine Begriffe seeehr große ErdmĂ€nnchenanlage.
(26.04.2013, 19:20)
Oliver MĂŒller:   Toll, dann ist die Kollektion an ErdmĂ€nnchen-Look-alikes damit ja wohl komplett. :-)
(26.04.2013, 17:19)
WolfDrei:   Im "Manati" April gibt es eine schematische Zeichnung des "Elefanten-Parks". Zu den (oder daneben) Surikaten sollen auch noch Fuchsmangusten kommen.
(25.04.2013, 16:26)
Stefanie Fischer:   @ Michael Mettler: An realistisches kalkulieren glaube ich erst, wenn das Ding steht. Hat bei der Lagune ja auch nicht geklappt (und die war teuer genug)

Der Umbau wĂ€re aber eben auch nur ne Notlösung gewesen und hĂ€tte nie die Möglichkeit zur Herdenhaltung/Zucht gegeben. Insofern verstĂ€ndlich sich das Geld zu sparen und auch vernĂŒnftig, da sich die Stallsituation nicht wirklich verbessert hĂ€tte.
(18.04.2013, 19:45)
Jolantha Belik:   Die EisbĂ€rbuben sind wohlbehalten in Warschau angekommen. Sie haben auch schon die Außenanlage erkundet.
(18.04.2013, 18:11)
Michael Mettler:   Das ist eben der Unterschied zwischen einer Umbaumaßnahme und einem weithin vermarktbaren Großprojekt...

BezĂŒglich der Kosten: Vielleicht hat da ausnahmsweise mal jemand realistisch einkalkuliert, dass sich Baukosten zwischen dem Erstentwurf und der Fertigstellung gemeinhin schneller vermehren als die Tiere, die in ein solches Projekt einziehen sollen. Vielleicht ist der Baupreis je Quadratmeter beim Elefantenprojekt sogar noch gĂŒnstiger als bei der ErdmĂ€nnchenanlage ;-)
(16.04.2013, 14:09)
Elisabeth Hiendl:   ich finde es vor allem witzig dass 900000 fĂŒr demn Umbau zur Bullenanlage zu viel waren aber fur 50 Mio kann man ja mal planen
(16.04.2013, 10:50)
Sacha:   @Jennifer: Vielleicht weil es bei der Masse Kunstfels ordentlich Mengenrabatt gab...;)
(15.04.2013, 14:59)
Jennifer Weilguni:   DaÃƞ es beim Baum von Anlagen fĂƒÂŒr Elefanten nach oben hin so gut wie keine Grenze zu geben scheint, haben ja die Kölner vorgemacht. Aber selbst die haben "nur" 15 Millionen dafĂƒÂŒr hingeblÀttert.
(15.04.2013, 14:04)
Stefanie Fischer:   Viel ausgeben kann man immer. Ein Delfinarium haben andere sicher auch fĂŒr billiger geschafft zu bauen. Der Plan ist wirklich ungenau, wahrscheinlich, weil er noch sehr weit unten in der Schublade des Direktors liegt ;)
Haupteil der Anlage wird die Dybowski- und Elefantenhauswiese, das Alte Flusspferdhaus ebenso wie die Mendes-/Somalianlagen bleiben erhalten. Der vordere Weiher soll woll als Badebecken irgendwie mit einbezogen werden. Beim Haus glaub ich eher, dass es Kraniche Richtung Außenzaun entsteht, aber wer weiß. Nur die WegefĂŒhrung könnte evtl. etwas schwierig werden. Und bei der Anzahl der Elefanten hat es der Grafiker, glaube ich, ein bisschen ĂŒbertrieben.
(14.04.2013, 22:46)
Oliver MĂŒller:   Ich kann hier leider nicht scannen. Ist aber auch unspektakulĂ€r die Skizze, nur ein paar Umrisslinien auf dem Luftbild des Tiergartens ohne jede ErklĂ€rung.
(14.04.2013, 17:23)
Ottmar MĂŒller:   Könnte vielleicht jemand die Skizze hier reinstellen? :)
(13.04.2013, 14:03)
Oliver MĂŒller:   Die Summe finde ich auch sehr hoch gegriffen. Immerhin hat man in Gelsenkirchen von ungefĂ€hr dem doppelten Betrag einen ganzen Zoo gebaut.
Wenn ich die Skizze richtig verstehe, ist die FlĂ€che zwischen Lagune und den Weihern nahezu komplett dafĂŒr vorgesehen, d.h. Die heutigen Anlagen fĂŒr Dybowskihirsche, Somaliwildesel, Mendesantilopen, Kraniche, GelbrĂŒckenducker und Hochlandrinder wĂŒrden verwendet, ggf. Soll das alte Elefantenhaus die Eingangshalle fĂŒr die Innenanlage werden. Diese soll allein 6500 qm groß werden. Die Skizze der Innenanlage enthĂ€lt neben WasserfĂ€llen jede Menge tropischer Vegetation, die die Elefanten vermutlich als Futter ansehen wĂŒrden. :-)
(13.04.2013, 12:48)
Joshua Förg:   Und wo genau soll die Elefantenanlage entstehen? Oberhalb des Kinderzoos? An der Uferpromenade?
(12.04.2013, 19:32)
BjörnN:   Erstmal hoch stapeln, dann zurĂŒckrudern...
(12.04.2013, 15:35)
Niedersachse:   50 Mio sind mE ĂŒberteuert. Das geht deutlich gĂŒnstiger, selbst bei einer attraktiven Anlage.
(12.04.2013, 14:30)
Oliver MĂŒller:   Laut April-Manati plant NĂŒrnberg mittelfristig einen Elefantenpark fĂŒr 50 Millionen Euro mit Indoor-Halle. Die Vorentwurfs-Skizze zeigt nicht weniger als 22 Tiere.
(12.04.2013, 13:42)
Oliver MĂŒller:   200.000 € soll die Anlage kosten. Irgendein anderer Zoo (ich glaube Stuttgart) baut fĂŒr 250.000 €. Schon krass.
(12.04.2013, 13:36)
Jennifer Weilguni:   Oder die Besucher freuen sich einfach darĂƒÂŒber, daÃƞ die so beliebten ErdmÀnnchen noch eine weitere Anlage bekommen haben. Die fĂƒÂŒhlen sich dort eben so wohl, daÃƞ sie sich wie dir Karnickel vermehren und darum dauernd neue Anlagen gebaut werden mĂƒÂŒssen.:-)
(12.04.2013, 12:06)
Michael Mettler:   Dann kann der Tiergarten ja zukĂŒnftig die genannten Arten einsparen, wenn die "Originale" eingezogen sein werden... ;-)
(11.04.2013, 17:40)
Stefanie Fischer:   Wobei die Besucher in NĂŒrnberg bisher keine Probleme hatten im ganzen Tiergarten ErdmĂ€nnchen zu entdecken, seien es Ziesel, PrĂ€riehunde, Murmeltiere oder zumindest schon nah dran Zebramangusten.
(11.04.2013, 12:32)
Jennifer Weilguni:   @WolfDrei
Ja, man fragt sich, wie ein Zoo der heutigen Zeit ĂƒÂŒberhaupt noch ohne auskommen kann. :-)
(10.04.2013, 20:12)
WolfDrei:   Endlich! Wie ich gestern in der MĂ€rzausgabe des Tiergarten Journals las, bekommt der Tiergarten NĂŒrnberg endlich eine ErdmĂ€nnchenanlage.
(10.04.2013, 11:06)
Jan Jakobi:   Die Panzernashornkuh "Purana" musste gestern eingeschlĂ€fert werden. Sie erlitt am 3. November 2012 eine Fehlgeburt im 7.- 8. Monat. Die Fehlgeburt wurde durch eine GebĂ€rmutterentzĂŒndung ausgelöst. Hinzu kam eine AugenentzĂŒndung, leider war die BekĂ€mpfung mit Antibiotika nicht erfolgreich.

Quelle:
http://www.tiergarten.nuernberg.de/v04/Detailsnews.248.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=1141&tx_ttnews[backPid]=44&cHash=1c6fd45dbb
(15.11.2012, 18:25)
Stefanie Fischer:   @WolfDrei: Das alte Flußpferdhaus wird wirklich umgebaut, es gibt auch schon erste PlĂ€ne fĂŒr den Tierbesatz, aber momentan ist das finanziell nicht zu machen. Eröffnung 2013/2014.
Es gibt zwei kleine Pandas, Patna liegt meistens hoch im Baum, Rex ist eher mal unterwegs. Es gibt ĂŒbrigens nur noch eine Wölfin.
Wie gefÀllt ihnen das Manatihaus?
(28.09.2012, 20:47)
WolfDrei:   Zur Anfahrt der zoologischen “Tour de France” mit Beginn Mulhouse ging es zunĂ€chst Richtung NĂŒrnberg mit einem Schnellbesuch am Schmausenbuck - es ging ja noch nach Konstanz. Hier haben verschiedentlich Fans die Lage in den letzten 2 Jahren beschrieben - natĂŒrlich nun die Delfinlagune! Ankunft gegen 13 Uhr, ParkplĂ€tze trotz eines “nur” Montag voll besetzt, ca 25 °C , SpĂ€tsommertag. GlĂŒcklicherweise konzentrierten sich geschĂ€tzte 50% der Besucher auf die Delfinschau und die Restauration. Dagegen nach dem Gang durch den Lagunen-Urwald mit den Blaßkopfsakis relative Ruhe im Blauen Salon - schöne Sicht durch große Scheiben auf die Manatis und die Delfine, klares Wasser bei letzteren. Nur das Weitwinkel-Objektiv wollte nicht - nur ca 55 mm kleinste Öffnung. “Oben” jubeln die Besucher in der Seelöwen/Delfinschau. Weiter dann : das Hippohaus hat nach Umwandlung in ein Terrarium/Kaimanhaus unter der Feuchtigkeit gelitten - nun Umbau zu einem WĂŒstenhaus - zumindest behauptet das ein Schild. Geschlossen, aber draußen - nein, keine Surikaten - PrĂ€riehunde. Wie stets liegen die Dybowski-Sikas in der Mitte der großen Anlage, der Riesenducker bleibt unsichtbar, auch die Prinz-Alfreds - ebenfalls bei einem spĂ€teren Durchgang. KaffernbĂŒffel, Afrikasteppe, die Kropfgazellen, Kulane und Trampeltiere, Bisons, Przewalskis dann, keine Rotducker zu sehen. Hoch geht’s schwitzend zum Aquapark - tierisch etwas leer oder nur Ruhe, aber dennoch eine gute weitlĂ€ufige Anlage. Die kleinen Pandas fehlen (?), Neubesatz geplant. Mit Ausnahme der Junggeparden lagen alle Katzen irgendwo herum, ein Tigerkopf sichtbar, ein Irbisschwanz, auch ein StĂŒck Tapir. Das Innenhaus der Katzenanlage gefĂ€llt - mehr Platz , weniger in der Tiefe, nach dem Umbau. Die Wölfe und Marder sind unsichtbar, dafĂŒr prĂ€sentiert sich ein guter Steinbock, die Dreiviertelstarken ĂŒben Stirnkampf. Dann noch ein Panzernashorn zusammen mit den Muntjaks, die Wapitis, Takins, MĂ€hnenschafe, HZA, Nilgaus.
Sehr in die Jahre gekommen ist nun das Menschenaffenhaus, dazu die Hitze, nichts los in der Familie, dafĂŒr toben am Giraffenhaus auf einer Insel die Saimiris in einer Eiche, die KĂ€nguruhs liegen auf der DĂŒne, selbst die Paviane sind ruhig und genießen die WĂ€rme. Und immer wieder bestaune ich an manchen Stellen den Baumbestand, speziell die Eichen!
Nicht alles konnte ich besuchen, doch eine gute Einstimmung fĂŒr die Tour war es, habe ich doch den Tiergarten ca 6 Jahre nicht gesehen.

(27.09.2012, 09:17)
Jolantha Belik:   Inzwischen habe ich erfahren, dass es Ropen gut geht und dass er nach wie vor in NĂŒrnberg ist (vielen Dank an Heike!) :-)
(13.07.2012, 14:18)
Jolantha Belik:   Hat denn wirklich niemand was mitbekommen, wo Nashornbulle Ropen steckt? In NĂŒrnberg wurde er von Besuchern schon lĂ€ngere Zeit nimmer gesehen, es gibt auch keine Meldung von anderen Zoos wegs "Liebesurlaub" ...
(13.07.2012, 12:53)
Jolantha Belik:   Angeblich soll Ropen nicht mehr in NĂŒrnberg sein, sondern auf "Liebesurlaub". Weiß da jemand etwas drĂŒber?
(10.07.2012, 00:11)
Werner Schindler:   Im Videotext des BR ist heute zu lesen, dass nach Auskunft des zustĂ€ndigen BĂŒrgermeisters der Stadt NĂŒrnberg eine Kostenexplosion beim Bau des Delphinariums und des Manatihauses stattgefunden hat. Von veranschlagten 24,2 auf 29,7 Millionen. Als Ursache werden fehlerhafte Berechnungen genannt. Die Mehrkosten von 5,5 Mio sind allein vom Tiergarten zu tragen.

Das soll doch wohl heißen, aus dem Haushaltstitel fĂŒr den Tiergarten im stĂ€dtischen Etat, oder? Da wirds an einer anderen Ecke fĂŒr den Tiergarten ganz schön knautschen, wenn man sich so die kommunalen Finanzen ansieht. Oder gehen die Mehr-Millionen teilweise zu Lasten des Vereins der Tiergartenfreunde e.V., der meines Wissens das Manatihaus voll finanziert hat?
(18.06.2012, 23:44)
BjörnN:   ... der sehr videl und aufgeweckt ist. Das MĂ€nnchen ist momentan hinter den Kulissen, "Pinola" und Mutter "Indra" sind im Tapir-Tropenhaus zu sehen.
(13.02.2012, 19:31)
Liz Thieme:   Am 28.1. gab es weiblichen Schabrackentapir-Nachwuchs.
(13.02.2012, 18:59)
Liz Thieme:   Der Tiergarten hat heute die Schließung des Flusspferdhauses bekanntgegeben, ĂŒber die hier durch MM schon im September informiert wurde. Es wird in Zukunft als Trockenhalle genutzt werden. Der bisherige Bestand wurde auf den Park und auf andere Zoos verteilt.
(25.11.2011, 17:30)
Liz Thieme:   Die Tigerin "Sigena" wurde eingeschlĂ€fert, aufgrund von Tumor und Ellenbogenerkrankung.
(03.11.2011, 19:46)
Werner Schindler:   @ Joshua Förg: Das Zusammenleben von Muntjak und Kleinem Panda gestaltet sich wohl doch nicht immer so problemlos, wie der Tiergarten schreibt.
Siehe dazu mein heutiger Beitrag unter "Opel-Zoo".
(03.10.2011, 19:07)
Joshua Förg:   Hier ein kleiner Artikel von der Homepage des Tiergartens:

Wieder ein Kleiner PandabÀr im Tiergarten
Seit 15.September 2011 ist im Gemeinschaftsgehege der Muntjaks
wieder ein Kleiner PandabÀr zu sehen. Auf Empfehlung des
EuropÀischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) kam am 25.
August ein junges Weibchen in den Tiergarten der Stadt NĂŒrnberg,
das am 17. Juli 2010 im Zoo von Aalborg geboren wurde. Das EEP
hat uns fĂŒr das FrĂŒhjahr 2012 die Ankunft eines MĂ€nnchens avisiert.
Nach dem gewaltsamen Tod des PĂ€rchens vor dreieinhalb Jahren
war das Gehege nur von Muntjaks besetzt. Der damals lebende
Muntjakhirsch hatte spÀter seine zwei Weibchen mit den Klauen der
Vorderbeine verletzt und vermutlich ein Jungtier getötet. Aufgrund
dieser massiven Verhaltensstörungen wurde der Hirsch getötet und
verfĂŒttert. Die neue Gruppe lebt wieder absolut harmonisch
zusammen.
Die problemlose Gemeinschaftshaltung beider Arten im Tiergarten
von 1998 bis 2008, RĂŒckfragen beim EEP und anderen Zoos, die
diese Arten seit Jahrzehnten erfolgreich zusammen halten,
bestĂ€tigten uns die Einmaligkeit des Vorfalls in NĂŒrnberg, wobei bis
heute eine Fremdeinwirkung nicht endgĂŒltig ausgeschlossen werden
kann.
Sicherheitshalber wurde der Stall so umgebaut, dass die PandabÀren
in allen Abteilen eine zweite Etage zur VerfĂŒgung haben, die nur sie
betreten können. Im Außengehege stehen dem KatzenbĂ€ren, wie die
Kleinen PandabÀren auch genannt werden, noch zwei
UnterschlupfhĂŒtten in den BĂ€umen zur VerfĂŒgung.
(02.10.2011, 18:52)
RĂŒdiger:   Der Tiergarten NĂŒrnberg ist ZuchtbuchfĂŒhrer bei den Schabrackentapir.
Weiss jemand im Forum , ob das Zuchtweibchen gestorben ist ?
Laut ISIS lebt nur noch das junge MĂ€nnchen im Bestand. Ist dem so oder ist schon eine Nachfolgerin eingetroffen ?
(25.09.2011, 13:55)
Klaus SchĂŒling:   Wir haben inzwischen die 34. und 35. Auflage des ZoofĂŒghtrers (jweils fĂŒr 4,- Euro incl. Versand) im Programm.

Die Neuauflage vollzieht die Zusammenlegung der Eintritte fĂŒr Tiergarten und Delfinarium/Lagune: Es gibt also keinen separaten Wegweiser fĂŒr die Delfine mehr. Die Inhalte wurden dazu entsprechend gekĂŒrzt.

(10.09.2011, 13:51)
Jolantha Belik:   Danke schön, Michael!
(04.09.2011, 19:02)
Michael Mettler:   Um es etwas detaillierter zu machen, was der aktuelle ZoofĂŒhrer (Anmerkung fĂŒr Sammler: 2011 erschienen bereits ZWEI Ausgaben) zu den HĂ€usern hergibt: "Das Zukunftsprojekt Flusspferdhaus mit einer großen Halle ist in die Bebauung des gesamten Areals bereits einbezogen, aber noch weit von einer Finanzierung entfernt." Das alte Haus leidet in seiner Bausubstanz unter der hohen Luftfeuchtigkeit, deshalb der Gedanke, daraus eine WĂŒstenhalle zu machen - nach bautechnischen Untersuchungen soll damit noch im Herbst/Winter 2011 begonnen werden.

FĂŒr das Tropenhaus mĂŒsste im Sommer ein Baugutachten erstellt worden sein, um beurteilen zu können, welche Teile der Bausubstanz in Ordnung sind, welche nicht mehr zu retten sind und bei welchen sich eine Sanierung lohnen wĂŒrde. Erst danach wird ein neues Konzept entstehen. Vorerst bleiben die Tapire und Pinselohrschweine Hauptbewohner, alles Übrige soll solange "wechselweise" genutzt werden.

@Jolantha Belik: Auch deine Frage beantwortet der ZoofĂŒhrer, die Nashornplastik stammt von Gisela Metz.
(04.09.2011, 18:32)
Jonas Homburg:   Nachdem ich vor kurzem wieder im Tiergarten NĂŒrnberg war, ein kleiner Langebericht: neue Nashornanlage schön, Delfinlagune und Manatihaus einfach ĂŒberragend.
Zur Frage mit dem Tropenhaus: laut dem aktuellen ZoofĂŒhrer ist nicht mal klar, ob man es ĂŒberhaupt weiternutzen kann, denn die Bausubstanz ist z.T. marode.
Aus dem alten Flusspferdhaus soll laut ZoofĂŒhrer eine WĂŒstenhalle werden, was mir sehr gut gefallen wĂŒrde, da es die kaum in Zoos gibt.
Auf die Idee mit dem zusammenhĂ€ngenden Asienteil war ich auch schon mal vor LĂ€ngerem gekommen, hatte es aber immer nur fĂŒr eine Gedankenspielerei gehalten. Aber wer weiß.... ;-)
(25.08.2011, 21:24)
Michael Mettler:   ISIS verzeichnet fĂŒr den Kalifornischen Seelöwen gerade mal 22 Jungtiere weltweit innerhalb der letzten 12 Monate, das erscheint mir in der Relation zu den Haltungen nicht viel (wobei US-Zoos vermutlich bewusst auf Zucht verzichten, nur 2 der Nachzuchten sind fĂŒr dort angegeben) und dĂŒrfte gerade mal die Verlustrate im gleichen Zeitraum ersetzen.
(25.08.2011, 18:38)
Mirko Schmidkunz:   Aber die Zucht lĂ€uft doch in den anderen Zoos genauso gut. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es an der höheren SchauattraktivitĂ€t liegt.
(25.08.2011, 16:30)
Michael Mettler:   @Mirko Schmidkunz: Hat NĂŒrnberg nicht eine florierende Seelöwenzucht? Das könnte angesichts der stĂ€ndig herrschenden Nachfrage in der Zoowelt eine BegrĂŒndung sein.
(25.08.2011, 12:20)
Mirko Schmidkunz:   Ich bin kein Freund von unbegrĂŒndeten Doppelhaltungen. Und dieser Grund liegt bei den in Freiland nicht bedrohten und in den Zoos am hĂ€ufigsten gehaltenen Kalifornischen Seelöwen nicht vor. Kann man nicht die Tiere im Aquazoo, die mit Seehunden zusammen leben, durch eine andere Robbenart ersetzen. BĂ€renrobben/ Stellers Seelöwen sind wohl nicht zu bekommen, aber ich könnte mir auch Kegelrobben vorstellen, die ja kam gehalten werden in deutschen Zoos.

(25.08.2011, 11:34)
Martin Skerhut:   @Michael Mettler: ich mag Haiwelse, so wie ich Welse im Allgemeinen mag, abeer ich finde es eine Verschwendung der Möglichkeiten, wenn das Seekuhbecken nur dafĂŒr verwendet wĂŒrde. Allerdings habe ich den Neubesatz noch nicht gesehen, viellleicht passt das ja auch ganz gut.


(19.08.2011, 22:43)
Jolantha Belik:   Weiß jemand von Euch, wer der KĂŒnstler der Nashornskulptur im Nashornhaus war?

Übrigens, beim dritten Anlauf habe ich auf meine Anfrage vom Tiergarten doch noch eine Antwort (samt Fotos) bekommen, sogar von Dr. MĂ€gdefrau selber :-)
(19.08.2011, 20:54)
Dimi Seidenath:  
BezĂŒglich Zootierliste sollte das hier hilfreich sein
http://www.tiergarten.nuernberg.de/v04/Manatihaus.341.0.html
einfach unter aktuellen Tierbesatz nachschauen

Ich dachte das Elefantenhaus sollte eher bei Menderesantilopen und Somalieseln gebaut werden?
Aber vielleicht verwechsel ich das auch.
(19.08.2011, 16:44)
Joshua Förg:   Im Manatihaus sah ich einen (Horn-?)kĂ€fer, Naschvögel sind meines Wissens auch neu.
(19.08.2011, 12:38)
Ottmar MĂŒller:   Die Haiwelse im alten Seekuhbecken sind auch noch nicht eingetragen.
(19.08.2011, 10:20)
Mirko Schmidkunz:   Kann mir jemand eine vollstĂ€ndige Liste der neuen Tierarten im Manatihaus geben, um sie in die Zootierliste aufzunehmen. Ich habe dort nur TĂŒrkistangare und Weißkoptsakis eingetragen, die ich im TV oder Bildern gesehen habe.

(19.08.2011, 10:09)
Michael Mettler:   @Martin Skerhut: Auch wenn wir als Zoofans gemeinhin andere Tierarten "bevorzugen", hĂ€tte auch die PrĂ€sentation von Haiwelsen unter den Gesichtspunkten, nach denen Zoos heute ihre TierbestĂ€nde zusammenstellen, einen Sinn in Sachen Didaktik und Artenschutz:
http://www.wwf.de/themen/meere-kuesten/fischerei-und-fischzucht/jeder-kann-handeln/neu-fischratgeber/pangasius/
(19.08.2011, 08:50)
Martin Skerhut:   Ich werde erst am 11. September nach NĂŒrnberg kommen, aber ich hoffe doch mal, dass das Seekuhbecken (oder der Platz dafĂŒr) doch besser genutzt wird, als "nur" fĂŒr Haiwelse.
(18.08.2011, 23:08)
Alexander Fuchs:   FrĂŒher wurden Anlagen doch recht steril gehalten und mit wenig Struktur, dadurch wirkt/e es fĂŒr Besucher doch recht Übersichtlich.
Gerade heute ist es ja so, dass gute strukturiete Anlagen grĂ¶ĂŸer wirken als sie tatsĂ€chhlich sind.
(18.08.2011, 22:48)
Joshua Förg:   Nun war ich heute in NĂŒrnberg. Das alte Seekuhbecken wird nun von Haiwelsen bewohnt. Ich muss sagen, die Lagune und vor allem das Manatihaus sind weltklasse.
(18.08.2011, 20:18)
Oliver Jahn:   Die Tiere hatten alle Einzelgehege, und sicher waren die Haltungen frĂŒher nicht immer so großzĂŒgig, wie heute manchmal. Vieleicht tĂ€uscht heute aber auch öfter mal das drumherum ĂŒber die tatsĂ€chlichen GrĂ¶ĂŸen hinweg. Auf jeden Fall wĂ€ren diese Tiere nicht neu in diesem Haus. Und ledigliche Fische und Schildkröten hielte ich persönlich fĂŒr einen etwas sparsamen Besatz.
(16.08.2011, 20:59)
Martin Skerhut:   @Oliver: ich gehe davon aus, dass die Becken nicht grĂ¶ĂŸer waren, frĂŒher wurden die Tiere einfach in anderen (kleineren) verhĂ€ltnissen gehalten.
@Joshua: Ich nehme an, dass sie im gleichen Haus gehalten wurden, obwohl ich eine Vergesellschaftung mit SeekĂŒhen udn Flusspferden und/oder Tapiren gerne mal sehen wĂŒrde....ob das funktioniert?
(16.08.2011, 20:00)
Joshua Förg:   Zusammen? Heißt das vergesellschaftet oder im gleichen Haus?
(16.08.2011, 19:38)
Oliver Jahn:   In dem Haus der SeekĂŒhe wurden bereits Zwerglusspferde gehalten. Und das zusammen mit SeekĂŒhen, Flachland- und Schabrackentapiren. Waren denn zu dieser Zeit die Becken grĂ¶ĂŸer?
(16.08.2011, 19:13)
Mirko Schmidkunz:   Das Haus soll auf dem GelĂ€nde der Bisons und oberhalb davon entstehen.
(16.08.2011, 16:29)
Joshua Förg:   Soll jetzt doch ein neues Elefantenhaus gebaut werden? Ich dachte, es hat sich erĂŒbrigt...
(16.08.2011, 13:48)
Mirko Schmidkunz:   Ich meine ziemlich sicher, dass das Haus auch unter Denkmalschutz steht und dann nur in Ausnahmefall abgerissen werden kann. Auch die PlĂ€ne fĂŒr ein neues Flußpferdhaus sehen den Erhalt des alten GebĂ€udes vor. Ich glaube nicht, dass das neue Haus, dessen detaillierte PlĂ€ne schon seit Mitte der 90er fertig sind., jemals gebaut wird. Eine Chance sehe ich nur, wenn das neue Elefantenhaus nicht kommt.
(16.08.2011, 10:04)
Martin Skerhut:   Schade um das Nilpferdhaus, das wird ja dann wohl auch abgerissen ...oder wĂŒrde sich eine Sanierung lohnen?
Wenn die Brillenkaimane umziehen wĂ€re ja der neue Tropenhausbesatz einigermaßen geklĂ€rt. Bin ja mal gespannt, wann das offiziell bekannt gegeben wird...wĂ€re schade, wenn der Platz nicht genutzt werden wĂŒrde...
(15.08.2011, 22:08)
BjörnN:   FĂŒr Zwergflusspferde ist mir das Becken zu klein, ebenso die eventuelle Innenanlage (bei Abgabe der Flachlandtapire).

Die Lösung ist ganz einfach, Fische und Schildkröten rein und diesen (den Schildkröten) die kleine Insel und den angrenzende Raum der ZwergseidenÀffchen zugÀnglich machen.
(15.08.2011, 13:29)
Joshua Förg:   Könne man nicht Zwergflusspferde darin halten? Bin mir nicht sicher, ob es auch Platz fĂŒr einen Landbereich geben wĂŒrde; war erst 3 Mal in NĂŒrnberg. Meines Wissens gibt es hinter der Seekuhanlage ja ein Gehege fĂŒr ZwergseidenĂ€ffchen; wenn man das Gehege abreißen wĂŒrde, wĂ€re eigentlich Platz fĂŒr die Hippos.. Oder irre ich mich?
(15.08.2011, 13:15)
Mirko Schmidkunz:   Mir wurde vor einigen Wochen im Tropenhaus gesagt, dass offiziell noch keine Entscheidung gebe. Da das Nilpferdhaus sehr marode sein soll, könnte es, sein, dass die dortigen Brillenkaimane umziehen werden.
(15.08.2011, 10:54)
Joshua Förg:   Vielleicht ein weiteres Badebecken fĂŒr die Tapire?
(13.08.2011, 23:25)
Martin Skerhut:   Was passiert jetzt eigentlich mit dem freien Raum im Tropenhaus, nachdem die Manatis umgezogen sind?
(13.08.2011, 23:06)
Mirko Schmidkunz:   Es könnte natĂŒrlich sein, dass die StallkapazitĂ€ten nicht ausreichen. Kann man eigentlich auch davon ausgehen, dass Huftiere heute mehr Platz in ihren HĂ€usern haben als frĂŒher. Die Außenanlage ist fĂŒr TiergartenverhĂ€ltnisse nicht allergrĂ¶ĂŸte. Deswegen erwarte ich nciht das es zu einem Wiederaufleben dieser dreier WK kommt. Die Nanduanlage wurde jetzt ja auch den MĂ€hnenschafen zur VerfĂŒgung gestellt.
(10.08.2011, 12:07)
Michael Mettler:   Ich meine mich zu erinnern, schon mal Bantengs, Hirschziegenantilopen UND Nilgaus zusammen auf der Anlage gesehen zu haben - reicht der Platz denn nicht (mehr) fĂŒr alle drei Arten?
(09.08.2011, 13:44)
Mirko Schmidkunz:   Zumindest könnte man die Bantengs wieder auf die Indienanlage geben, wo sie ja schon mal waren und dafĂŒr dann Nilgaus oder Hirschziegenantilopen abgeben. Ich glaube auch nicht, dass diese Maßnahmen schon bald kommen werden, wenn man sich nur mal die Projekte anschaut die der Tiergarten stemen soll: Elefantenhaus, Nachnutzung Tropenhaus, Umbau/Nachnutzung bei Braun- und BrillenbĂ€ren, marodes Flußpferdhaus, etc.

(09.08.2011, 13:34)
Michael Mettler:   Bei der Auswahl der Arten dĂŒrfte wohl eine entscheidende Rolle spielen, inwieweit sich vorhandene Stallungen ĂŒberhaupt fĂŒr wĂ€rmebedĂŒrftige Arten eignen. Schließlich kann man z.B. kĂ€lteresistente Wisente nicht einfach durch Gaur ersetzen, ohne am Stall grundlegende Baumaßnahmen vorzunehmen.
(07.08.2011, 18:07)
Mirko Schmidkunz:   Ich bin auch schon lĂ€nger fĂŒr die Abgabe der Rene. Man kann natĂŒrlich auch argumentieren, dass diese auch im hohen Norden Asiens gehalten werden. Ich wĂŒnschte mir Barasinghas, Leierhirsche oder Weißlippenhirsche. Alles Arten, die hoch bedroht sind und kaum in den Zoos gezeigt werden. Außerdem wĂ€ren Bantengs oder Gaure ganz oben auf meiner Wunschliste. Gerade mit den Bantengs könnte man wieder mehr Farbe in diesen Tiergartenbereich bringen, der nach dem Abgang der Pandas und Bongos seine Farbigkeiten verloren hat. Eventuell könnte man auch die Wisente umquartieren oder abgeben.

(07.08.2011, 15:45)
Gudrun Bardowicks:   Man könnte ja Marale oder Barasinghas als Ersatz fĂŒr die Wapiis nehmen. Zumindest bei einem Austausch der Wapitis durch Marale wĂŒrde der Wechsel den Besuhern nicht auffallen, da beide Arten auf den ersten Blick fast identisch aussehen. Geografisch wĂŒrden natĂŒrlich Axishirsche, Sambarhirsche oder Barasinghas besser passen als Marale.
Auch die Rentiere mĂŒĂŸte man wohl bei einer Zusammenlegung der Anlagen zu einer großen Asienanlage abgeben oder in einem anderen Teil des Tierparks unterbringen.
(07.08.2011, 14:55)
Mirko Schmidkunz:   Laut einen Artikel in der Lokalpresse wurde eine ziemlich interessante Idee vorgebracht. Langfristig plane man die ehemalige Elefantenanlage mit den Anlagen der Rene, der Alfredhirsche, Wapitis und die Indienanlage miteinander zu verbinden. Das hieße dann auch das die Wapitis ersetzt werden mĂŒssten, beispielsweise durch ein atrraktive asiatische Art.
(07.08.2011, 12:44)
Liz Thieme:   Der Umbau der Elefantenanlage ist nun abgeschlossen und wird nun den drei Nashörnern zur VerfĂŒgung gestellt.
(03.08.2011, 13:24)
Mirko Schmidkunz:   Nachwuchs gab es bei den Weißnackenkranichen. Die Eröffnung der Lagune ist am nĂ€chsten Samstag. Verstorben ist die alte BrillenbĂ€rin Olivia, die zuletzt große Hautprobleme hatte. Am Eingang stand nichts genaueres ĂŒber die Art bei den Tangaren und Naschvögeln. Pacus sind auch gekommen. Ins Manatihaus sollen noch folgende Tierarten kommen: Weißkopfsakis, ZwergseidenĂ€ffchen, Blumenfledermaus, Blattschneiderameisen, BlatthĂŒhnchen, Faultier und Anolis. Die Sakis wurden noch nicht als Neuzugang angegeben. Möglicherweise werden sie also erst spĂ€ter kommen.
(26.07.2011, 10:30)
BjörnN:   @Mirko Schmidkunz
Eine der 2 BrillenbÀrinnen (Mutter und Tochter) oder DIE Syrische BraunbÀrin??
(25.07.2011, 19:59)
Sacha:   @Mirko Schmidkunz: Um welche Tangaren-Art handelt es sich denn? (Dito Naschvogel)
(25.07.2011, 19:08)
Joshua Förg:   Wann wird eigentlich die "Lagune" fertiggestellt?
(25.07.2011, 17:06)
Mirko Schmidkunz:   Die ehemalige Elefantenanlage wird fĂŒr Panzernashörner umgenutzt, die leerstehende Nanduanlage wird jetzt von den MĂ€hnenspringern mitbenutzt.
Zweiter Nachwuchs bei den Alfredhirschen, der erste bei den Kropfgazellen; die BrillenbÀrin ist verstorben.
NeuzugĂ€nge fĂŒrs Manatihaus: Arrauschildkröten, Tangare, Naschvogel, PerutĂ€ubchen.

(25.07.2011, 15:19)
Gudrun Bardowicks:   Soweit ich weiß wird es weiterhin eine Zuchtgruppe Seelöwen im Aquapark geben. Ein junges MĂ€nnchen aus der Delphinariumgruppe ist als neuer Zuchtbulle fĂŒr die Gruppe im Aquapark vorgesehen.
Bei den Tieren, die in die Delphinlagune umzogen handelt es sich um die Seelöwen aus dem Delphinarium.
Somit werden in NĂŒrnberg wohl auch zukĂŒnftig 2 Gruppen Seelöwen leben.
(15.07.2011, 19:05)
Mirko Schmidkunz:   Gestern sind 6 Seelöwen in die Delfinlagune umgezogen. Weiß jemand, was mit der alten Anlage passiert? Ich hoffe nicht auf eine weitere Doppelhaltung.

(15.07.2011, 17:28)
Michael Mettler:   @Karsten: Da haste natĂŒrlich recht...
(29.06.2011, 22:21)
Oliver Jahn:   Nach dem Originalbild und der Bearbeitung und einem Ausschnitt in 8facher VergrĂ¶ĂŸerung UND dann, wenn Jola keinen Fleck auf der Linse hatte :-) sehe ich Beine HINTER dem Körper. Das Bild verpixelt dann total, aber die FĂŒĂŸe bleiben sichtbar, auch wenn die Beine nur noch schemenhaft erkennbar sind. Daher schließe ich mich der Reiherfraktion an, denn so sehr ĂŒberstrahlt ist das Bild gar nicht.
(29.06.2011, 20:53)
Karsten Vick:   Wenn du jetzt meinst, dass die FlĂŒgel ĂŒberstrahlt sind, dann wĂ€ren sie ja in Wirklichkeit NOCH grĂ¶ĂŸer im VerhĂ€ltnis zum Rumpf...
(29.06.2011, 16:25)
Michael Mettler:   @Karsten: Auch dann, wenn man den "Konturenschwund" durch Überstrahlung und BewegungsunschĂ€rfe einkalkuliert? Der Rumpf bewegt sich doch deutlich weniger als die FlĂŒgel.
(29.06.2011, 10:54)
Karsten Vick:   FĂŒr eine Gans, gleich welcher Art, ist der Körper im Vergleich zu den FlĂŒgeln zu klein.
(29.06.2011, 10:13)
WolfDrei:   Spontan nach Nutzungung des links und VergrĂ¶ĂŸerung: Gans
(29.06.2011, 08:30)
Jolantha Belik:   Vielen Dank Euch allen. Mein erster Gedanke war auch Graureiher. Hier ist das Foto unbearbeitet in OriginalgrĂ¶ĂŸe, vielleicht hilft das etwas weiter

http://www.rhinos.eu/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/vogel.jpg
(28.06.2011, 23:58)
Karsten Vick:   Da ich ja den Reiher aufgebracht habe: Mir fiel beim ersten Blick auf Jolanthas Foto die Ähnlichkeit auf mit einem Graureiher im Landeanflug und den hab ich hier in M-V schon oft gesehen. Der aus der normalen Flughaltung schon halb vorgestreckte Hals und die Beine werden, wie von Michael beschrieben, von der Sonne ĂŒberstrahlt, also ausgeblendet. Ich hab mir das Foto im Internet Explorer in 4facher VergrĂ¶ĂŸerung angesehen, zu Hause mit dem T-Online-Browser klappt das scheinbar nicht... Jedenfalls kann man da die Beine und die FĂŒĂŸe erahnen. Also ich bleibe beim Graureiher.
Wo ich aber Werner nun wirklich Recht geben muss, ist, dass die fotografierten Nester mit dem RĂ€tselvogel nichts zu tun haben, egal ob Reiher oder Möwe. Da wĂŒrde ich auch auf Storch tippen.
(28.06.2011, 23:44)
Michael Mettler:   Um die Frage nach der Kanadagans zu untermauern, hier ein Flugbild:
http://www.rutkies.de/flug-voegel/Branta%20canadensis%20-%20Kanadagans%2003%20Sundermannsee.html

Die Form und Haltung der FlĂŒgel ginge durch, die Schwanzform einigermaßen (NĂŒrnberger Tier im Landeanflug und daher mehr gefĂ€chert?), die Unterseite des Körpers ist in beiden FĂ€llen heller als die der Schwingen und der Hals dĂŒnn genug, um von Überstrahlung und BewegungsunschĂ€rfe "verschluckt" zu werden.
(28.06.2011, 22:17)
Michael Mettler:   Mal vorab eher vom fotografischen als vom feldornithologischen Standpunkt aus gesehen: Wir reden hier ĂŒber ein Foto, bei dem BewegungsunschĂ€rfe und Lichtbeugung (durch Überstrahlung wegen der Perspektive gegen den Himmel)schmale Konturelemente wie Schwungfederspitzen, dĂŒnne Beine, langen Hals oder langen Schnabel völlig verfremden bis optisch verschwinden lassen können. Und wenn wir schon bei einem eventuell perspektivisch "unsichtbaren" Reiherhals angekommen sind: Was sprĂ€che eigentlich gegen eine Gans, speziell gegen eine Nilgans? Wenn da ohnehin schon eine in der Astgabel brĂŒten könnte, wĂ€re ja die Wahrscheinlichkeit von Artgenossen in der Umgebung nicht zu weit hergeholt... Zwar mĂŒsste eine adulte Nilgans kontrastreich schwarz-weiße Schwingenunterseiten haben, aber wie sĂ€he das eigentlich bei einem noch nicht ausgefĂ€rbten Vogel aus (davon habe ich keine Flugbilder gefunden)?. Und was ist - ich erinnere an meine Äußerung mit den durch Überstrahlung "verschwindenden" Körperteilen, in diesem Fall wĂ€re es ein langer dĂŒnner Hals - mit der m.W. in Bayern weithin ansĂ€ssigen Kanadagans?
(28.06.2011, 22:00)
Werner Schindler:   Da hat JB mit ihrem Schnappschuss ja eine kleine Diskussion ausgelöst. Und ich kriege bei meiner ersten Wortmeldung gleich Kontra. Eijeijei (hessisch). Das hĂ€lt aber jung, und ich habe meine Auffassung geprĂŒft und kann sie relativieren bzw. ergĂ€nzen.

Ehernes ornithologisches Gesetz ist, dass Bestimmungen nachvollziehbar sein mĂŒssen. Dies erfolgt nach den in FeldfĂŒhrern und HandbĂŒchern dargelegten artdiagnostischen Merkmalen. Hinweise wie "kenne die Art sein langem" (bei mir der Fall) oder "siehe Bild xy da und da" sind bei Vogelkundlern kein Argument. Ich hatte deshalb zur Nachvollziehbarkeit (und Kritik) dargelegt, welche konkreten Kriterien ich angewandt habe. Da im konkreten Fall kein GrĂ¶ĂŸenvergleich möglich ist und die FĂ€rbung keine Feinheiten erkennen lĂ€sst, sind strukturelle Merkmale maßgebend, um die Art eingrenzen zu können. Eine genaue Artdiagnose lĂ€sst das Bild nach den eher erahn- als erkennbaren Details sowieso nicht zu. Deshalb habe ich vorsichtig geschrieben, "passt auf" und nicht "ist". Zeigt auch einen Grad Unsicherheit, denn gefĂŒhlsmĂ€ĂŸig passt da irgendwas tatsĂ€chlich nicht ideal.

Also nochmal von vorn:
Vom Waldrapp abgesehen, ĂŒberragen bei allen europĂ€ischen Schreitvögeln im Flug die Beine erheblich das Schwanzende. Beim Graureiher ist sogar ein großer Teil fast ab dem Fersengelenk ("Knie") sichtbar. Dieses Merkmal schließt definitiv alle hiesigen Möwen aus. Sofern erkennbar, kann man sich also bei der Unterscheidung dieser beiden Gruppen darauf beschrĂ€nken.
Andere Kriterien sind demgegenĂŒber nachrangig. So kann eine breite FlĂŒgelspitze auch einmal untypisch schmal erscheinen (wĂ€re im Bild fĂŒr einen Reiher Ă€ußerst spitz); nach nochmaliger Bildbetrachtung mit Lupe erscheint mir zudem ahnbar, dass der S-förmige Reiherhals in dem kleinen Maßstab aufgrund der Perspektive mit dem Körper verschmilzt. Die Breite des FlĂŒgels am Bug passt ordentlich auf Reiher.

Also, was ist mit den Beinen? Ich kann leider auch bei genauem Hinschauen keinen Überstand der Beine erkennen. (Dass Reiher sehr, sehr selten, von mir aber schon gesehen, mit "eingezogenem Fahrgestell" fliegen, mag hier unbeachtet bleiben.)

Vielleicht könnte die Fotografin anhand ihres Bildoriginals klĂ€ren, ob ĂŒberstĂ€ndige Beine da sind. Wenn ja, ist es zwingend ein Reiher, und dann kĂ€me natĂŒrlich in erster Linie, wenn auch nicht ausschließlich, der Graureiher in Betracht.

Zur Frage von Oliver wegen Großmöwen im Binnenland: Bei den großen Möwen ist fast nichts mehr wie gewohnt. Nicht nur dass sie dauernd artmĂ€ĂŸig gesplittet werden, wobei kein Ende abzusehen ist. Sie haben auch noch angefangen, das Binnenland zu besiedeln. So gibt es in Frankfurt auf einem Hochhausdach eine florierende Kolonie, in der Mittelmeer-, Herings- und sogar Mantelmöwe brĂŒten. Auch Bayern ist Brutgebiet fĂŒr Großmöwen geworden, und nichtbrĂŒtende Vögel sind heutzutage an allen GewĂ€ssern auch im Binnenland erwartbar.

So, und morgen werde ich mal hören, was sich im Frankfurter Zoo so tut. DiesbezĂŒglich war es im Forum letzte Zeit ja eher ruhig.
(28.06.2011, 21:33)
Oliver Jahn:   Die ErklĂ€rungen von Werner klingen ĂŒberaus logisch und in sich stimmig. Und ich habe mich auch bisher noch nie intensiv mit Flugbildern von Vögeln beschĂ€ftigt. Aber ich bin seit 1995 jedes Jahr an der Ostsee im Urlaub und ohne dass ich es wirklich genau sagen kann, passt irgendwas mit der Möwe nicht. Bei den Arten, die ich kenne, wirkt der Kopf immer anders und vor allem die FlĂŒgel haben innen immer diesen mal leichten und mal stĂ€rkeren Knick, den Jan Jakobi hier beschreibt. Wenn der Reiher den Hals einzieht und die Beine vielleicht wirklich nur auf Grund der Entfernung nicht zu erkennen sind, dann hĂ€tte auch ich auf einen Reiher getippt.
Gibt es denn in NĂŒrnberg ĂŒberhaupt Großmöven, die frei fliegen?

(28.06.2011, 20:20)
Daniel Meier:   Meiner Meinung nach ist das ganz klar ein Graureiher. Die Beine sind bei genauem Hinschauen zu sehen. Bei Google mal "Graureiher" eingeben; das dritte Bild dazu zeigt einen Graureiher im Flug, Ähnlichkeit ist sehr hoch.
(28.06.2011, 16:33)
Jan Jakobi:   Ich habe bei Google nach Bildern von Graureihern im Flug gesucht. Der Vogel auf dem Bild sieht anders aus und außerdem mĂŒssten die langen Beine des Graureihers zu sehen sein.

Zur Möwe:
Die FlĂŒgel knicken etwas nach hinten bei einigen Arten (oder bei allen?).

Ich glaube auch nicht das der Vogel zum Nest gehört.
Er scheint nur drĂŒber hinweg geflogen zu sein.


(27.06.2011, 23:05)
Werner Schindler:   Hallo,
hier mein Versuch einer Zuordnung von fliegendem Vogel und Nest ...
Ich mach's einfach mal so, wie Ornithologen an die Bestimmung einer schwierigeren Vogelart herangehen. Also was ist auf dem Bild - mit allen EinschrÀnkungen - zu erkennen:
a) Sicherlich ein grĂ¶ĂŸerer Vogel, grĂ¶ĂŸer als etwa eine Lachmöwe;
b) Spitze Handschwingen;
c) SchwanzlĂ€nge entspricht etwa der FlĂŒgelbreite, Ende gerundet;
d) Kopf nicht auffallend, eher klein wirkend;
e) Keine den Schwanz ĂŒberragenden Beine;
f) FĂ€rbung diffus helldunkel, Unterseite der FlĂŒgel mit ganz dunklem HinterflĂŒgelrand und Handschwingen.

Alle Merkmale passen gut auf eine immature Möwe einer der grĂ¶ĂŸeren Arten. FĂŒr die genaue Artdiagnose reicht das nicht, aber das Alter ist eingrenzbar. Der Vogel dĂŒrfte im 2. oder 3. Sommerkleid sein.

Und warum kein Graureiher? Der hat eine breite, gerundete FlĂŒgelspitze. Sein Schwanz ist nur halb so breit wie die FlĂŒgel und wird insbesondere deutlich von den großen FĂŒĂŸen ĂŒberragt. Der Teil vor dem FlĂŒgel mĂŒsste massiger sein, irgendwo muss der gewundene lange Hals ja hin. Die FlĂŒgelstreckung ist anders. Zuletzt passt die FĂ€rbung der UnterflĂŒgel nicht.

Damit ist auch klar, dass die beiden verrotteten Nester nichts mit dem Vogel zu tun haben. Beim Nestrest auf dem Pfahl tippe ich auf eine Storchenhilfe. Beim Nest in der Gabelung meine auch ich, dass im hinteren Teil einfach ein Aststumpf zu sehen ist. Wenn wir uns aber dort einen Vogel vorstellen, sollten wir das Hinterteil einer Nilgans bevorzugen. Diese brĂŒtet von hohen KirchtĂŒrmen ĂŒber Greifvogel- und Storchennester bis zu Bodennestern an allen möglichen PlĂ€tzen erfolgreich, mit ein Grund fĂŒr ihren Ausbreitungserfolg.

Graureiher brĂŒten ĂŒbrigen kaum einmal in dickeren Baumgabelungen. Sie errichten ihre Nester regelmĂ€ĂŸig im Außenbereich der Kronen in dĂŒnnen, oft unter den großen Vögeln stark schwankenden Ästen. In Nr-Wf zB befinden sich mit die vitalsten Kolonien in TiergĂ€rten. Von weitem sieht so ein Baum mit vielen Graureihernestern nach dem Laubfall aus wie mit MistelbĂŒschen bestĂŒckt.
Dass der Vogel kein Kormoran ist, war ja einhellige Meinung. Die Art hat sich bisher allenfalls in bescheidenem Umfang in TiergĂ€rten angesiedelt. Der Tiergarten NĂŒrnberg - den ich ĂŒbrigens auch sehr ansprechend finde - besitzt aber eine Kolonie, diese umfasste 2005 40 Brutpaare (eine neuere Zahl habe ich aus dem Kopf nicht parat).
(27.06.2011, 22:02)
Jolantha Belik:   "Finger weg von meinem Baby!"
(27.06.2011, 15:02)
Jolantha Belik:   Mein Eindruck vom Tiergarten NĂŒrnberg: große, weitlĂ€ufige Anlage, sehr sauber, beim Eingang sehr freundliches Personal, auch beim Delphinarium sehr freundlich, zahlreiche Sitzgelegenheiten, die Gehege und Anlagen sind sauber und nett hergerichtet, alles auch beschildert, zum Teil auch mit Infotafeln zu einzelnen TIeren (z.B. Seto Paitala bez. ihres Namens, Bauarbeiten bei den Nashörnern, Aleut & Georg etc.). Es gibt zwar mehrere Tafeln mit dem Übersichtsplan und etliche Wegweiser, dennoch fĂŒhlt man sich beim ersten Besuch bei vielen Kreuzungen ziemlich "verloren". War daher lustig, dass ausgerechnet mich Leute gefragt haben, wie man zu die EisbĂ€ren kommt und wie weit das noch wĂ€re. Die Wege sind zum Teil recht steil (habe vor dem Besuch nichts drĂŒber gelesen, das darauf aufmerksam macht), mit Kinderwagen oder Rollstuhl möchte ich dort nicht unbedingt unterwegs sein.

Tierpfleger habe ich nur bei den Giraffen gesehen und einen beim Vorbeiradeln, eine Info-Stelle nicht gefunden bzw. es ist mir kein GebĂ€ude/HĂŒtte oder was auch immer aufgefallen, wo man was fragen und FaltblĂ€tter/Infomaterial etc. hĂ€tte bekommen können.

Der Zug ist leider nicht in Betrieb gewesen, soll erst nach der Eröffnung der Lagune wieder fahren. DafĂŒr hatte ich das GlĂŒck, eine der letzten Vorstellungen im Delphinarium sehen zu können. Den Kommentaren nach hatte ich den Eindruck, dass vielen gar nicht bewußt ist, welch tolle Tiere die Leute in NĂŒrnberg quasi vor der HaustĂŒr haben.

Einige Tiere, die ganz besonders in Erinnerung bleiben werden: zum Einen Felix, ich habe noch nie einen derart dĂŒnnen EisbĂ€rmann gesehen. Der Arme leidet sichtlich unter der Trennung von seiner geliebten Vera, er versteht nicht, warum er nicht zu ihr rĂŒber darf. Zum Anderen SilberrĂŒcken Fritz, es gibt nicht viele Tiere, die eine derartige Persönlichkeit ausstrahlen. Eine Pavian-Mama, der man das Baby klauen wollte und die mit ihrem Blick deutlich machte "Finger weg von meinem Baby!". Und natĂŒrlich Seto Paitala. Ich fasse es irgendwie noch immer nicht, dass sich ein 22 Monate altes NashornmĂ€dl derart wenig und derart lustlos bewegt.

Ich habe vor zwei Jahren schon mal versucht, Infos ĂŒber die Nashörner/Anlage fĂŒr meine Rhinos-Website vom Tiergarten zu bekommen. Keine Reaktion damals. Bei meinem Besuch vergangenen Woche hĂ€tte ich mich gerne mit jemandem vom Nashornhaus/Kurator unterhalten. Habe diesbezĂŒglich eine Woche vorher auch angefragt. Auf der Website des Tiergartens steht, dass man das Formular verwenden soll, wenn man eine Antwort von ihnen haben möchte. Tja, man bekommt zwar eine Bearbeitungsnummer nach dem Abschicken, doch Reaktion seitens des Tiergartens wieder null. Das finde ich weniger gut, im Jahr 2011 sollte die Kommunikation mit dem Besucher auch ĂŒber Email als Teil des Besucherservices eine SelbstverstĂ€ndlichkeit sein.

Aber sonst bin ich vom Tiergarten NĂŒrnberg recht angetan. Durch das Gewitter konnte ich mir leider nicht alles anschauen, werde ich aber sicher (wenn die Lagune offen ist) nachholen.
(27.06.2011, 13:19)
Jolantha Belik:   Danke Euch! Werde beim nĂ€chsten Mal genau schauen, ob es nicht doch eine Tafel zu den Vogelnestern gibt. Hier gibt es einige Fotos + Videos von meinem Besuch in NĂŒrnberg:
http://www.zoobesuche.net/2011/06/nurnberg-tiergarten-mit-delphinarium/
(27.06.2011, 04:51)
Liz Thieme:   Ich schließe mich Karsten an, Nest, Flugstil und Schwingen deuten auf einen Graureiher hin.
Möwen sehen total anders aus, die sollte man aus Hagenbeck kennen....

Und in dem Nest ist kein Vogel zu sehen. Das Nest befindet sich zwischen drei StÀmmen, wovon der hinterste abgesÀgt ist. Wo man da einen Vogel sehen will ist mir schleierhaft. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass da ein Tier liegt, nur dass es grad sich geduckt hat.
(24.06.2011, 10:16)
Michael Mettler:   Ich meine mich von meinen NĂŒrnberg-Besuchen her an Kolonien von Graureihern und Kormoranen in den BĂ€umen zu erinnern.
(24.06.2011, 08:09)
Karsten Vick:   Die Fotos sind zwar sehr flĂŒchtig, aber ich denke, dass da Graureiher brĂŒten, wie in vielen anderen deutschen Zoos (Die Graureiherkolonie im TP UeckermĂŒnde war 1982 noch eine ausdrĂŒckliche ErwĂ€hnung im Tourist-FĂŒhrer "TiergĂ€rten" der DDR wert...).
(23.06.2011, 22:28)
Jolantha Belik:   Setos Fußerl ist noch etwas heller, fĂ€llt aber nicht besonders auf (siehe Screenshot aus einem Video)

FĂŒr eine Möwe kommt mir der Vogel zu groß vor.
(23.06.2011, 20:04)
Jan Jakobi:   Vielleicht ein Nest vom Storch?

Der Vogel der ĂŒber das Nest fliegt ist kein Storch.

Erinnert mich eher an eine Möwe.

Ist bei "Seto Paitala" immer noch der linke Vorderfuß rosa oder wird er grau?

Den Vogel der im Nest liegt kann ich nicht erkennen, nur das da was liegt.


(23.06.2011, 18:07)
Jolantha Belik:   Quatsch, die Hirsche heißen natĂŒrlich Dybowski-Hirsche.
(23.06.2011, 16:17)
Jolantha Belik:   Im oberen der beiden Nester lag ein Vogel drinnen, weiß nicht ob Eltern- oder Jungtier. Weiß vielleicht jemand, was das sein könnte? FotoqualitĂ€t ist leider nicht gut, war einfach zu weit weg ...
(23.06.2011, 15:50)
Jolantha Belik:   Ich war gestern im Tiergarten, hat mir recht gut gefallen, durch das beginnende Gewitter konnte ich mir leider nicht alles anschauen (Bereich Raubkatzen und Bereich Wasservögel), aber bei meinen geliebten Nashörner (kaum zu glauben, es haben sich alle drei bewegt) und im Delphinarium war ich natĂŒrlich schon. Einen ausfĂŒhrlichen Bericht und Fotos wird es eh noch geben. :-) Bei einem Tier brĂ€uchte ich Eure Hilfe, habe leider nirgends ein Schild entdeckt, was das sein könnte. Welche Vögel brĂŒten in den Nestern auf den BaumstĂ€mmen (bei/NĂ€he Dyboswi-Hirsche? Ein Vogel ist gerade drĂŒber geflogen siehe Foto.
(23.06.2011, 15:47)
Jennifer Weilguni:   @Jolantha
Trotz seiner GröÃƞe ist der Tiergarten NĂƒÂŒrnberg recht ĂƒÂŒbersichtlich. Darum schafft man es bei einem Besuch dort auch wirklich, sich ohne Hetzerei alles in Ruhe anzuschauen.
Mir persönlich gefallen die Raubtierschluchten mit dem neu renovierten Haus ganz besonders gut. Aber atĂƒÂŒrlich sollte man auch SĂƒÂŒddeutschlands einziges Delphinarium nicht verpassen.
Schön gemacht ist auch der Themenkomplex der Wasserwelten, mit Unterwasserscheiben.
(12.06.2011, 14:21)
Jolantha Belik:   Danke Euch! Die Bim ist wohl sicherlich die bequemste Variante. Bin schon sehr neugierig, besonders auf die Nashörner/Anlage, war noch nie dort. Gibt es einen Geheimtipp, was man sich im Tiergarten NĂŒrnberg keinesfalls entgehen lassen sollte?
(11.06.2011, 22:22)
Mirko Schmidkunz:   Ein Tipp: wer mit der Bahn kommt, bekommt eine ErmĂ€ĂŸigung beim Tiergarteneintritt von 1,50 bei Erwachsenen.
(11.06.2011, 14:45)
BjörnN:   Bei schönem Wetter und wenn man bereit ist, 10 Minuten durch ein sehr schönes Villenviertel zu laufen, wĂŒrde ich die S-Bahn empfehlen (S1 Richtung Hersbruck/Hartmannshof vom Hbf Gleis 3 bis Mögeldorf, 4 Stationen). Vom S-Bahnhof Mögeldorf lĂ€uft man entlang der Tramtrasse direkt zum Tiergarten.

Die Tram 5 fÀhrt den Besucher direkt vor den Eingang des Tiergartens, praktischer und bequemer, da man nicht umsteigen muss, wie Carsten schon richtig sagte...
(11.06.2011, 13:15)
Carsten Horn:   Mit der Straßenbahn (Linie 5) ca. 20 Minuten, gibt noch eine Möglichkeit mit der S1 und dann Bus 65, dauert aber etwas lĂ€nger und ist lĂ€stig wegen dem Umstieg, macht also nur Sinn, wenn die Bahn nicht fĂ€hrt...

Aktuelle Dauer einer Delphinvorstellung weiß ich nicht, war schon lĂ€nger nicht mehr in NĂŒrnberg...
(11.06.2011, 12:56)
Jolantha Belik:   Wie lange braucht man vom Bahnhof zum Zoo mit der Straßenbahn? Und, wie lange dauert derzeit eine Vorstellung im Delphinarium?
(10.06.2011, 21:30)
Mirko Schmidkunz:   Bei den Addax sind es zwei Jungtiere, ein Jungtier bei den Seelöwen.
Bei den Braunen Makis war es die Erstzucht, wie ein Schild am Gehege beweist.
Die Buntmarderdame ist wegen der Jungtiere nicht zu sehen und das MĂ€nnchen abgesperrt. Normalerweise kann sie sehr gut sehen, weil sie sich auch oft direkt bei der Glasscheibe aufhalten.
Der Kulanhengst wurde wurde auf die Anlage gelassen.
Als neue Art sind Zwergwachteln zu vernelden, die den ehemaligen Pandastall bewohnen.

(10.06.2011, 16:22)
Sacha:   Ich war vorletztes Wochenende in NĂŒrnberg. Es war mein insgesamt dritter Besuch dort und ich finde, dass sich sehr viel getan hat.

Ausserdem hatte ich ein interessantes GesprĂ€ch mit zwei Pflegern (einer sah aus wie Paul Breitner in den 70ern, ich schwörs) vor dem Elefanten- resp. Nashornhaus. Es drehte sich dabei auch um die Frage, ob Zuchterfolge auch ein Indikator fĂŒr eine gute Haltung sind bzw. sein können. Die Antwort war sehr interessant...:)

Item, @Ottmar MĂŒller, ich habe auch nach einer zukĂŒnftigen Wiederaufnahme der Elefantenhaltung gefragt. Das Thema ist gemĂ€ss Auskunft der Pfleger latent aktuell, allerdings wird man in naher Zukunft nicht damit rechnen können, da es einen weiteren finanziellen Kraftakt fordern wĂŒrde und man nach den Ausgaben fĂŒr die Delphinlagune erst mal "Pause" machen muss. Bez. Flusspferde habe ich leider nicht gefragt.

Was mir auffiel:
Die Buntmarderanlage ist wohl eine der natĂŒrlichsten und grössten der Welt. Leider wurde damit auch die Sichtungsmöglichkeit fĂŒr den Besucher eingeschrĂ€nkt (wenn man mal vom finsteren Nebengehege mit Glasscheiben absieht). Kurz: FĂŒr die Tiere super, aber die Einsichtmöglichkeiten fĂŒr die Besucher hĂ€tte man bei der grossen Anlage besser gestalten können.
Richtig toll ist die EisbĂ€renanlage mit (zumindest die rechte) viel Naturboden und Unterwassereinblick (links). Wenn dann noch zwei Jungtiere mit ihrer Mama rumplantschen sieht, dann kann man sich eigentlich nicht mehr wĂŒnschen.
Ein dunkles Loch ist das ehemalige Elefanten- und heutige Nashornhaus. Dabei wurde diese Anlage doch mal (teil-)saniert. Durfte man aus DenkmalschutzgrĂŒnden keine Dachfenster einsetzen oder warum hat man darauf verzichtet?
Wer bei der Murmeltier/Steinbock-Anlage vorbeigeht, sollte auf Ausbrecher achten. Bei unserem Besuch schaute auf Höhe der MÀhnenwolfanlage ein Murmeltier von Aussen interessiert seinen Artgenossen im Murmeltier-/Steinbockgehege zu. Rund herum war der Boden voller Löcher. WÀre interessant herauszufinden, wie weit die Nager ihr Territorium erweitert haben.
Gute Noten bekommt von mir auch der Spielplatz mit angeschlossenem Kinderzoo. Abwechslungsreich gestaltet und ein Imbisstand mit WC ist gleich in der NĂ€he - prima.
Die Parkbahn (Adler) ist gerade stillgelegt. Eine Wiederaufnahme des Betriebes mit verÀnderter Route ist angedacht.
Die ehemalige Magotanlage wurde in ein "mediterranes" Gehege fĂŒr Europ. Ziesel, AlpensteinhĂŒhner (FlĂŒgel geschnitten?) und diverse Reptilien umgestaltet. Sieht gut aus.
Die Magots sind zu den Gorillas gezogen (ich sehe im Geiste schon, wie sich MM freut). Die rÀumliche Situation der Gorillas in der Innenanlage hat sich zwar nach der Abgabe der Orangs klar verbessert, ist aber immer noch (viel zu) klein.
Die (fĂŒr viel Geld?) sanierte Innenanlage der Löwen und Tiger ist ebenfalls zu klein geraten bzw. tĂ€uscht durch Glas und Höhe mehr Platz vor, als effektiv zur VerfĂŒgung steht. Wenigstens ist sie heller als das Elefantenhaus. Ausserdem frage ich mich nach den negativen Erfahrungen des Zoo ZĂŒrich, wie lange die frei fliegenden Schamadrosseln und Co. im Innenbereich "ĂŒberleben".

Insgesamt gefÀllt der Tiergarten durch seine WeitlÀufigkeit, seine meist grossflÀchigen Gehege und den Parkcharakter.
Die Restauration, namentlich die in vielen ReisefĂŒhrern gepriesene WaldschĂ€nke, war dagegen aus unserer Sicht eine EnttĂ€uschung. Geschmacklich waren unsere Gerichte zwar okay, doch die Portionen waren fĂŒr deutsche und insbesondere fĂŒr frĂ€nkische VerhĂ€ltnisse winzig(Schnitzel mit Kartoffelsalat). Und das giftgrĂŒne, samtartige Tischtuch liess Fragen nach der Hygiene aufkommen.

(08.06.2011, 10:34)
Ottmar MĂŒller:   Wie sieht es eigentlich in NĂŒrnberg mit der Elefantenhaltung aus? Ist die Wiederaufnahme in den Bestand in den nĂ€chsten Jahren vorgesehen? Oder soll erst das neue Flusspferdhaus gebaut werden?
(07.06.2011, 21:21)
Mirko Schmidkunz:   Es war natĂŒrlich mein Fehler, anzunehmen, nur weil eine Art aus SĂŒdamerika kommt, dass sie auch besonders viel WĂ€rme benötigt. Trotzdem glaube ich eher nicht, dass die BrillenbĂ€ren in die BraunbĂ€ranlage kommen, weil mir die Anlage auch nicht groß genug vorkommt. Der Tiergarten brĂŒstet sich ja immer mit Superlativen bei GrĂ¶ĂŸe der neuen Anlagen, so dass ich eher an einen ganz neuen Standort denke. Brauchen BrillenbĂ€ren eigentlich zwei Freianlagen?

(11.05.2011, 12:16)
Gudrun Bardowicks:   Ich verstehe auch nicht, weshalb man bei einer Umnutzung der BraunbĂ€renanlage durch BrillenbĂ€ren einige BĂ€ume entfernen muß. BrillenbĂ€ren leben nicht ĂŒberwiegend in warmen tropischen WĂ€ldern sondern in den gemĂ€ĂŸigten und kĂŒhlen BergnebelwĂ€ldern der Anden. Folglich dĂŒrften sie auch bei uns keine besonders sonnigen Gehege benötigen.
(10.05.2011, 17:01)
BjörnN:   @Mirko
Warum sollte man die BĂ€ume entfernen?

Die Braunen Makis zĂŒchten doch schon lange in NĂŒrnberg, warum dann Erstzucht??
(10.05.2011, 16:28)
Mirko Schmidkunz:   @BjörnN
Danke fĂŒr deine Beantwortung meiner Frage zu den BrillenbĂ€ren. Die BraunbĂ€ranlage ist wirklich grĂ¶ĂŸer. Allerdings ist dieser Teil des Tiergartens sehr schattig. Ob eine Beseitigung einiger BĂ€ume dort möglich ist, muss erst geprĂŒft werden.
(10.05.2011, 15:15)
Mirko Schmidkunz:   Erstzuchten gab es bei den Buntmardern, Ziesel und Braunen Maki; die Mandschurenkraniche haben auch ein KĂŒken.

(10.05.2011, 14:56)
Mirko Schmidkunz:   Eine erhebliche Preissteigerung wird es geben: wer bisher nur in den Tiergarten will, zahlt 9 Euro, demnĂ€chst aber 13,50. Das ist eine 50-prozentige Preissteigerung!
Vor ca. Jahren kostete das Ticket noch 7,50. Eine Verdoppelung des Preises fĂŒr 60% der Tiergarten-Besucher.

(30.04.2011, 11:38)
Mirko Schmidkunz:   Bei den Takinen gibt es Nachwuchs.
(28.04.2011, 18:30)
BjörnN:   Die NĂŒrnberger Zuchtlinie war wohl von Anfang an wenig gefragt.

NĂŒrnberger Tiere gingen bereits zurĂŒck nach SĂŒdamerika, weil ihre Linie bereits zu Beginn der Zucht in den 80er Jahren ĂŒberreprĂ€sentiert war.

Nach entsprechenden Umbauten (KletterbĂ€ume) und Sanierungen (Stallungen marode und nicht beheizbar) fĂ€nde ich die BraunbĂ€renanlage ganz hĂŒbsch fĂŒr die BrillenbĂ€ren.

Ihre jetzige Anlage ist in der Tat sehr klein, selbst kleiner als die Berliner Anlagen, verfĂŒgt aber ĂŒber Naturboden.
(13.04.2011, 14:25)
Mirko Schmidkunz:   Und wie wird die Zukunft der Anlage gesehen? Die Anlage ist zwar im Vergleich zu den TropenbĂ€renanlagen im Berliner Zoo ausreichend, aber im Vergleich zu anderen NĂŒrnberger Anlagen (EisbĂ€ren, Irbis) fĂ€llt sie deutlich zurĂŒck. Ich bin mir nicht sicher, ob nicht als verdeckte Einsparmaßnahme die TropenbĂ€ren im Tiergarten wegfallen.

(13.04.2011, 14:02)
Liz Thieme:   BrillenbĂ€ren sind doch in der Natur auch EinzelgĂ€nger bzw. "Mutterfamilien". Wo siehst du das Problem bei der Art? Es liegt eher im Individuum, dass sie immer Begleitung ihrer Mutter hatte.
(13.04.2011, 13:04)
Mirko Schmidkunz:   Ich bin jahrelang davon ausgegangen, dass es sich bei den beiden BrillenbĂ€ren um das alte Zuchtpaar handelt. In Wirklichkeit lebt die Tochter mit ihrer Mutter zusammen. Warum wurde die Tochter nie fĂŒr die Zucht verwendet und was wird wohl passieren, wenn die Mutter stirbt? Können BrillenbĂ€ren auch allein leben?
(13.04.2011, 11:18)
Mirko Schmidkunz:   Neu sind die Bentheimer Schweine, Nachwuchs bei KafferbĂŒffeln und den Alfredhirschen;
(26.03.2011, 21:13)
Jan Beensen:   Kennt jemand den Grund, warum die Schmutzgeier aus dem Raubtierhaus genommen wurden?
(15.02.2011, 19:57)
Mirko Schmidkunz:   Bei den Grevys- und bei den Mendesantilopen gab es je ein Jungtier. Neu sind neben SteinhĂŒhner auch RotohrbĂŒlbĂŒls und Blauracken. Keine der Arten sind schon zu sehen.

(21.11.2010, 17:02)
Sacha:   ...und ergĂ€nzen dort eine reine Tigerkatergruppe (hauptsĂ€chlich UA-Hybriden) in einem Autosafari-Gehege.
(18.11.2010, 10:38)
Liz Thieme:   Die drei Jungtiger Rangar, Khan und Domur sind in den PlanĂšte Sauvage in Frankreich gezogen.
(17.11.2010, 19:17)
Mirko Schmidkunz:   Die Rotducker haben Nachwuchs. Ich meine, es ist ein Jungtier. Besonders faszinierend zu beobachten, war das gemeinsame Mal der Schneeleoparden-Familie direkt am Zaun.
(15.10.2010, 11:13)
Michael Beckes:   Nachwuchs bei den kleinsten Affen - Gut Ding will Weile haben – oder Partnerwahl ist nicht immer einfach
13.10.10



Erstmals haben die ZwergseidenĂ€ffchen im Tiergarten der Stadt NĂŒrnberg Nachwuchs bekommen. Seit 1996 hĂ€lt der Tiergarten ZwergseidenĂ€ffchen im Tropenhaus, aber erst am 12. September 2010 kam es zum lang ersehnten Nachwuchs. ZunĂ€chst vermuteten die Tierpfleger zwei Jungtiere, die aber in dem dicht bepflanzten Gehege nicht sicher zu sehen waren. Am 18. September 2010 war klar, dass es sich um ein Jungtier handelt, das sich seither bestens entwickelt.

Erst nach dem dritten Partnerwechsel hat es endlich geklappt. Das Weibchen, das am 17. Februar 2004 aus Frankfurt kam, war mit dem neuen Partner, der am 25. Februar 2009 von Bochum in den Tiergarten NĂŒrnberg zog, erfolgreich. Die vorherigen Paare vertrugen sich zwar ebenfalls gut und auch Paarungen konnten beobachtet werden, nur Nachwuchs wollte sich keiner einstellen. Da einerseits die Fortpflanzung ein klares biologisches Ziel ist und andererseits die Pfleger kleinere Unstimmigkeiten einer Partnerschaft bei den Tieren nicht erkennen können, waren im Laufe der Jahre Partnerwechsel ratsam. Der Tiergarten ist es seinen Pfleglingen schuldig, Wahlmöglichkeiten bei der Partnersuche anzubieten, zumindest bei den sensiblen Arten, bei denen die Individuen bezĂŒglich ihrer Partner wĂ€hlerisch sind. Das gilt nicht nur fĂŒr manche Arten der höheren SĂ€ugetiere, sondern auch fĂŒr Vögel wie Geier oder Papageien und sogar fĂŒr einzelne Reptilienarten.

Die tagaktiven, baumlebenden ZwergseidenĂ€ffchen (Callithrix pygmaea) leben paarweise im westlichen Amazonasbecken in SĂŒdamerika. Üblicherweise werden Zwillinge geboren, die hĂ€ufig auch vom MĂ€nnchen getragen werden. Da Jungtiere lange bei ihren Eltern bleiben, bilden sich Familiengruppen mit bis zu 15 Äffchen. Mit rund 120 Gramm Körpergewicht sind ZwergseidenĂ€ffchen die kleinsten Affen, die unter den Primaten nur noch von einzelnen Halbaffen unterboten werden. In der Natur spielt der Saft von KautschukbĂ€umen in der ErnĂ€hrung der Tiere eine entscheidende Rolle. Die Affen ernten


den Saft, indem sie die Rinde aufbeißen. Im Tiergarten wird Kautschuk durch Gummi arabicum, den Saft einer Akazienart, ersetzt, der in der Lebensmittelindustrie und als Klebemittel auch fĂŒr uns eine wichtige Rolle spielt. Nektar, FrĂŒchte und Insekten sind weitere wichtige Nahrungsquellen.

Tiergarten der Stadt NĂŒrnberg
i. A.
Dr. Helmut MĂ€gdefrau
Stellv. Direktor

(14.10.2010, 09:57)
Mirko Schmidkunz:   Neu sind GrĂŒne Baumschleichen im Naturkundehaus. Ein Jungtier gab es bei den Wildeseln.

(02.09.2010, 18:09)
Michael Beckes:   Schneeleoparden im Tiergarten geboren
22.07.10

Im Tiergarten der Stadt NĂŒrnberg kamen am 29. April 2010 nach einer etwa hunderttĂ€gigen Schwangerschaft zwei Schneeleoparden auf die Welt. Die beiden Töchter von Pia und Indra - Kim und Mia - waren wie alle neugeborenen Schneeleoparden dunkel gezeichnet, blind und wogen - laut Literatur - knapp ein halbes Kilogramm. Bei der letzten Impfung gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Tollwut am Donnerstag, 15. Juli 2010, hatten die beiden ein Gewicht von 4,8 bzw. 4,9 Kilogramm.


Erwachsene Schneeleoparden oder auch Irbis (Uncia uncia) genannt, haben ein hellgraues Fell mit schwarzen Flecken. UrsprĂŒnglich stammen die einzelgĂ€ngerischen Großkatzen aus dem zentralasiatischen Hoch-gebirge und durchstreifen Höhen von 1.000 bis 5.500 Metern. An die dortigen Lebensbedingungen von eisigen 40°C unter Null bis zu hoch-sommerlichen 40°C sind die Tiere hervorragend angepasst. Eine bedeutende Rolle beim Schutz vor KĂ€lte spielt ihr ungewöhnlich langer, dick mit Fell isolierter Schwanz. Die Schönheit ihres Fells weckt Begehrlichkeiten: Schneeleoparden sind nach wie vor durch Wilderei und illegalen Pelzhandel vom Aussterben bedroht. SchĂ€tzungen gehen von insgesamt 3 500 bis 7 500 wild lebenden Tieren aus. Die Weltnatur-schutzunion IUCN fĂŒhrt die Schneeleoparden als stark gefĂ€hrdet.


Zoos versuchen im EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) die Tierart zu erhalten. Anfang 2008 lebten weltweit in 205 Einrichtungen (ohne China) insgesamt 445 Tiere. Auf Empfehlung des EEP, das im Zoo Helsinki angesiedelt ist, konnte der Tiergarten NĂŒrnberg 2006 zwei seiner Katzen gegen einen Kater tauschen. Heute lebt im Tiergarten das Schnee-leopardenpaar Pia und Indra. Pia ist am 12. Mai 2003 in Krakau (Polen) geboren und kam zusammen mit ihren beiden Schwestern im April 2004 nach NĂŒrnberg. Als im August 2006 ihr Lebenspartner Indra (geboren am 2. Mai 2005 in Szeged) aus Ungarn kam, zogen die beiden Schwestern von Pia nach Japan beziehungsweise in die Tschechische Republik.
(22.07.2010, 22:52)
Mirko Schmidkunz:   Weiterer Nachwuchs: 3 Humboldt-Pinguine, 1 Mendesantilope, wohl Erstzucht beim Biber.
(16.07.2010, 12:04)
Michael Beckes:   Hallo,
war heute mal weider da. Die Schneeleopardenkinder sind immer noch nicht zu sehen! Leider kein Pfleger zum Fragen da gewesen.

Ansonsten sind die drei Seelöwenjungen jetzt schon am schwimmen und gut zu beobachten.Mit den drei Jungtieren von diesem Jahr sind im Tiergarten NĂŒrnberg bereits 46 Seelöwen herangewachsen.
(14.07.2010, 22:10)
Mirko Schmidkunz:   Es waren wohl erwachsene Tiere. Anstatt sieben Mendesantilopen waren nur noch vier auf der Anlage.
(21.06.2010, 17:26)
Holger Wientjes:   Was fĂŒr Tiere sind es denn bei den Addax gewesen ? Alte oder Jungtiere ?
(21.06.2010, 14:56)
Mirko Schmidkunz:   Eine der vier neuen Terrarien im Naturkundehaus waren mit Marmorierten Buntleguanen besetzt. Bei den Mendesantilopen gab es drei TodesfĂ€lle innerhalb der letzten beiden Monate.
(21.06.2010, 08:39)
Michael Beckes:   Heute hab ich mal wieder die Zeit fĂŒr einen Besuch gehabt. Muss mich ja eigentlich auf meine PrĂŒfungen vorbereiten.
Aber wenn man schon ne Jahreskarte hat dann nutzt man sie auch.

Naja den 2 Schneeleopardenbabys scheint es gut zu gehen hab einen zustÀndigen Pfleger gefragt. Sie sind momentan noch im Stall und Hintergrunggehege. Wann sie ins Schaugehege kommen steht noch nicht fest.

Dort liegt lediglich Kater Kaschmier, der Vater der KLeinen, rum und genießt die Sonne
(20.06.2010, 18:22)
Liz Thieme:   Das Löwenjungtier (es war wohl doch nur eins) ist Donnerstag verstorben, nach dem die Löwin die Betreuung letzte Woche eingestellt hat.
(14.06.2010, 18:39)
Andre Battermann:   Und nicht zu vergessen, die Schneeleoparden haben wohl auch Nachwuchs!
(09.06.2010, 22:35)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Das war aber meiner Erinnerung nach schon bei der Geburt des Jungtieres (oder wenigstens kurz danach) geklĂ€rt worden. Als Wuppertal seinerzeit die erste Königsgepardin bekam, wurde gleichzeitig eine normalfarbige, aber spalterbige Gepardin (eine Schwester?) importiert. Und die mĂŒsste m.W. die Großmutter des NĂŒrnberger Wurfes gewesen sein, kann also das rezessive "Königs-Gen" weitergereicht haben.
(09.06.2010, 15:46)
WolfDrei:   pardon Mutter
(09.06.2010, 15:42)
WolfDrei:   @Liz Thieme: Dann war das wohl doch keine "spontane Mutation" mit dem king cheetah-Nachwuchs , wenn der Vater von De Wildt kam?
(09.06.2010, 15:40)
Liz Thieme:   Nein, die Eltern von Helena/Marula leben nicht mehr. Hier die Daten:

Vater: Balule *5.11.1993 Wuppertal -->19.10.1998 Nurnberg V: 19.6.2005
Mutter: *15.5.1992 Pretoria DW -->2.6.1993 Pretoria -->23.9.1993 NĂŒrnberg V:31.12.2007
(09.06.2010, 15:23)
Michael Mettler:   Leben eigentlich die Elterntiere der in NĂŒrnberg geborenen Königsgepardin noch?
(09.06.2010, 13:24)
Mirko Schmidkunz:   Vierfacher Nachwuchs bei den Geparden nach einer zehnjĂ€hrigen Zuchtpause.
(08.06.2010, 14:10)
Liz Thieme:   Am Freitag hat Löwin Keera Nachwuchs zur Welt gebracht. Bisher geht der Zoo von Zwillingen aus.
(07.06.2010, 21:10)
Mirko Schmidkunz:   Die ehemalige Nanduanlage bleibt unbesetzt. Laut einem Pfleger wollte man den letztjĂ€hrigen Nachwuchs bei den Mandschurenkranichen dort unterbringen. Wegen der TBC-Erkrankung des letzten Nandus hat man davon Abstand genommen. Man wisse noch nicht, wie die Anlage besetzt werden wird.

(10.05.2010, 12:06)
Mirko Schmidkunz:   Es gab einen Todesfall, der auf der Tafel am Eingang angegeben wurde.
(09.05.2010, 17:15)
Andre Battermann:   DER Iltis, also nur ein Tier?
Ich dachte man hatte hinter den Kulissen 2 Tiere.
(09.05.2010, 00:48)
Mirko Schmidkunz:   Der Tigeriltis ist in der Außenanlage der Zebramangusten untergekommen. Ich habe zwar kein Tier gesehen, aber es gab schon ein provisorisches Schild. Ich nehme mal an, dass der Iltis nicht mit den Mangusten zusammen leben wird.

(08.05.2010, 14:05)
Liz Thieme:   Am 8.4. brachte Giraffenkuh Kibali einen gesunden Sohn - Carlo - zur Welt. Damit ist es das letzte "Geschenk", das der verstorbene Charly hinterlĂ€sst.
(14.04.2010, 20:11)
Mirko Schmidkunz:   In diesem Jahr soll auch die Anlage fĂŒr Tigeriltisse gebaut werden, die bei den Kropfgazellen wohl gebaut wird.
(30.03.2010, 12:18)
Andre Battermann:   Blauschafe in Bayern - das wĂ€re wirklich mal was.
Leider aber wohl wieder nur ein unerfĂŒllter Traum...
(18.03.2010, 22:37)
WolfDrei:   Pech gehabt, etwas ĂŒber 2 MB - jetzt etwas kleiner (auch die Gruppe)
(18.03.2010, 17:50)
WolfDrei:   Blauschaf wĂ€re nicht schlecht, schaut doch die Gruppe im TP Berlin nicht schlecht aus. Und warum immer "Alleinvertretungsanspruch". So denn damit noch "französisches " Blut hinein könnte. Anbei die TP-Gruppe - gegenwĂ€rtig 9 Tiere.
(18.03.2010, 17:46)
Sacha:   Ohw ja, ein (Heiliger) Gral wĂŒrde den Tiergarten NĂŒrnberg sicher einzigartig machen...:)
(Nicht böse gemeint Mirko, ich konnte einfach nicht widerstehen)
(18.03.2010, 13:35)
Mirko Schmidkunz:   Die Tiere heißen Zagros-Molche.
Die Muntjaks waren zuletzt wieder in ihrer alten Anlage. Was hat das zu bedeuten? Hoffentlich nĂŒtzt man die Chance in der ehemaligen Nandu-Anlage eine neue attraktive Art anzusiedeln. Ich wĂŒnsche mir eine selten gehaltene GebirgswiederkĂ€uer, wie Gral, Blauschaf, etc.
(18.03.2010, 11:16)
Mirko Schmidkunz:   Danke fĂŒr die Info. Es handelt sich um eine Anlage, in der bisher Regenbogenfische waren.
(17.03.2010, 15:02)
BjörnN:   Die Zargosmolche sollen ein Terrarium im Eingangsbereich des Affenhauses beziehen, sind schon seit Januar im Bestand...
(17.03.2010, 12:31)
Mirko Schmidkunz:   Neu sind Zargosmolche, die wohl ins Naturkundehaus ziehen werden, wenn die vier neuen Terrarien fertig eingerichtet sind. Die KaffernbĂŒffel haben Nachwuchs. Zwei Weißstirnspinte sind verstorben. Ich konnte nur ein Tier sehen und hoffe nicht, dass die AusfĂ€lle nicht ersetzt werden können.
(17.03.2010, 11:59)
Andre Battermann:   Lieber ein zuchtunfĂ€higes Weibchen aus MĂŒnchen dazu und eines, das zĂŒchtet nach MĂŒnchen holen!
(15.02.2010, 16:27)
Niedersachse:   Mitnutzung fĂŒr die Panzernashörner.
Anschaffung eines weiteren Bullen.
(15.02.2010, 09:34)
Mirko Schmidkunz:   Laut zustĂ€ndigem Pfleger gibt es immer noch Probleme mit der Ausfuhr des GelbrĂŒckenducker-MĂ€nnchen.

Die PlĂ€ne fĂŒr die Bullenhaltung bei den Elefanten sind erledigt. Die Umbaumaßnahmen wĂŒrden bis zu einer Million kosten. Der Tiergarten bleibt also elefantenfrei bis zum Bau eines neuen Hauses. Ich hoffe, die ehemalige Freianlage wird attraktiv besetzt. Ein StallgebĂ€ude mĂŒsste natĂŒrlich neu gebaut werden. VorschlĂ€ge?
(15.02.2010, 09:30)
Mirko Schmidkunz:   Neu sind Ouessantschafe bei den Alpakas; die VorwerkhĂŒhner tauchen in der Zootierliste nicht auf;
(31.01.2010, 08:32)
Mirko Schmidkunz:   Neu sind Blauracken. Die Schamadrosseln werden ins Raubtierhaus kommen.
(24.12.2009, 10:18)
BjörnN:   Er ist eine Nachzucht des Zoo Odense, wo es aufgrund inzwischen regelmĂ€ĂŸiger Nachzuchten langsam eng wird...
(14.12.2009, 14:23)
Holger Wientjes:   Klingt gut ! Ist Zorro ein NachwuchsmĂ€nnchen oder schon zuchterprobt ?
(14.12.2009, 13:55)
Mirko Schmidkunz:   Zorro, ein mĂ€nnlicher Nagelmanati aus DĂ€nemark, ist im Tiergarten angekommen.
(13.12.2009, 15:23)
Mirko Schmidkunz:   Weitere kleine Neuigkeit: die UralkĂ€uze sind in ihre neue Voliere umgezogen, die durch Zusammenfassung der Kolkraben- und Schmutzgeier-Volieren entstanden ist. Ihre alte Anlage ist unbesetzt, genauso wie die Voliere des Schneegeier-Nachwuchses. Die Tokos sind noch in ihrer Voliere im Giraffenhaus, ihr Nachwuchs ist bei den Zebramangusten.
(22.11.2009, 18:40)
Henry Merker:   @Markus R.:
Ach so. Wer hÀtte das gedacht.
(22.11.2009, 12:26)
Markus R.:   Ich nehme mal an, weil Nachzuchten von Brillenkaimanen etwa ebenso sehr gebraucht werden, wie die von Zoolöwen...
(21.11.2009, 11:55)
Henry Merker:   Da ich mein Besuch in NĂŒrnberg schon eine Weile her ist und ich mich mit den europĂ€ischen KrokodilbestĂ€nden nicht auskenne: Warum soll eine Aufzucht eines Brillenkaiman Unklarheiten verursachen?
(21.11.2009, 11:30)
Ralf Sommerlad:   ..mir ist schleierhaft, warum man einen Brillenkaiman aufkommen liess...
(20.11.2009, 13:24)
Markus R.:   An das Raubtierhaus hab ich gar nicht gedacht, wohl weil ich es bei meinem letzten Besuch aufgrund des Tigernachwuchses leider nicht betreten konnte. Das wĂŒrde in der Tat sehr gut passen. Das Naturkundehaus wĂŒrde ich hingegen fĂŒr eine weniger gĂŒnstige wahl halten, da die Schamadrosseln deutlich kleiner als die Tokos sind und somit durchaus ins Beuteschema der Mangusten passen könnten. BezĂŒglich des Giraffenhauses: Dort befand sich doch ebenfalls immer eine Voliere, bei meinem letzten Besuch im August dieses Jahres war sie die Heimat der Tokos...
(20.11.2009, 12:44)
Mirko Schmidkunz:   Im Giraffenhaus ist kein Platz; möglich wĂ€re auch noch Raubtierhaus (dort leben Tigerfinken freifliegend), und Naturkundehaus, wo Rotschnabeltokos bei den Zebramangusten untergebracht sind.
(19.11.2009, 17:35)
Markus R.:   Ich kann mir eigentlich nur das Giraffen- oder das alte Flusspferdhaus vorstellen, sonst wĂŒsste ich wirklich nicht, wo man in NĂŒrnberg tropische Singvögel unterbringen wollte... Jedenfalls erfreulich, dass man nun auch in der Frankenmetropole verstĂ€rkt auf Kleinvögel zu setzen scheint!
(18.11.2009, 18:27)
Mirko Schmidkunz:   Zum ersten mal Nachwuchs bei den Fischottern; auch die Brillenkaimane haben ein Jungtier; neu eingetroffen sind Schamadrossel, die noch nicht zu sehen sind. Weiß jemand wo die hinkommen?
(17.11.2009, 13:11)
Michael Mettler:   Angesichts von drei aktuellen Jungtieren in Odense und einem dortigen Gesamtbestand von 4,4 sollte es nicht unmöglich sein, einen neuen Bullen aus DĂ€nemark zu bekommen.
(26.09.2009, 18:13)
BjörnN:   Da ca. 3/4 des gesamten europĂ€ischen Bestandes auf die Zucht eines Ausgangspaares in NĂŒrnberg zurĂŒckgehen, ist diese Definition sicher zutreffend, auch wenn Sie sie fĂŒr Unfug halten.

Die Zoos in Madrid und Odense, beide zĂŒchten inzwischen in großzĂŒgigen Anlagen, haben in den vergangenen 10 Jahren gezeigt, dass ein Import aus Guyana wahrlich nicht unwahrscheinlich ist.
(26.09.2009, 10:21)
IP66:   "hochgradig reprĂ€sentiert" dĂŒrfte Unfug bedeuten - es gibt kaum Halter und noch weniger ZĂŒchter, und daß man weitere Tiere aus SĂŒdamerika bekommt, halte ich, der ich die Beschaffung des Erstbesatz des Hauses und die damit verbundenen Probleme erlebt habe, fĂŒr unwahrscheinlich.
(26.09.2009, 10:09)
BjörnN:   Leihgaben sind es definitiv, dass sie zurĂŒckkommen, wage ich zu bezweifeln.

Ich vermute eher, dass man sich noch ein zweites, vielleicht sogar ein drittes Zuchtweibchen, sofern verfĂŒgbar, zulegen wird, sobald die Anlage fertig ist. Mit 1,2-1,3 Zuchttieren + Nachwuchs dĂŒrfte die Anlage gut besetzt sein.
(25.09.2009, 22:52)
Alexander Fuchs:   Vielleicht sind die Tiere auch nur Leihgaben und kommen nach der Fertigstellung des Manatihaus wieder zurĂŒck nach NĂŒrnberg.
Glaube nicht das man mit zwei oder drei Tieren, in einem so großen Haus, neu anfangen möchte.
(25.09.2009, 21:40)
BjörnN:   Der Tiergarten NĂŒrnberg erhielt 1979 ein Paar Manatis aus Guyana. Diese beiden Tiere dĂŒrften die Eltern aller bis 2002 in NĂŒrnberg geborenen SeekĂŒhe sein, zumindest habe ich bisher keine anderslautenden Informationen dazu.

Dies heißt auch, dass das Zuchtweibchen Mara (geb. 1994) und der Zuchtmann Pepe (geb. 1998), welche die Eltern von Husar (geb. 2003) sind, Geschwister sein mĂŒssten.

Odense und Madrid haben in den letzten Jahren erfolgreiche Seekuhzuchten auf der Basis von Direktimporten etabliert.

Was sprĂ€che dagegen, dass sich NĂŒrnberg von seinen eigenen Nachzuchtbullen zwecks Inzuchtvermeidung trennt und einen unverwandten, genetisch wertvollen Bullen aus Odense oder Madrid anschafft?

@IP66
Dass sich NĂŒrnberg fĂŒr lĂ€ngere Zeit von der Haltung verabschiedet, ist schlicht unwahr, nach Genug gingen nur 2,0 von insgesamt 3,1 Tieren im NĂŒrnberger Seekuhbecken.
Dass sich ein neuer Halter gefunden hat, ist absolut zu begrĂŒĂŸen und wie könnte dieses Aquarium besser Erfahrungen sammeln als mit 2 MĂ€nnchen aus einer in Europa bereits hochgradig reprĂ€sentierten Haltung?
(25.09.2009, 16:18)
IP66:   Eben das frage ich mich ja auch ...
(25.09.2009, 15:07)
Ralf Seidel:   Da ich ja nicht immer alles so verfolgen kann - warum werden denn die Manatis derzeit abgegeben ? Nach Aussagen der NĂŒrnberger Tiergartenfreunde zieht sich ja die Fertigstellung der Lagune noch ein Weilchen hin...
(25.09.2009, 13:05)
IP66:   Kennt jemand das genoveser Aquarium genauer? Ich war vor etwa einem Jahrzehnt dort und habe kein Aquarium bemerkt, das zur Haltung von SeekĂŒhren hinreichend groß wĂ€re.
Als wir die Tiere in NĂŒrnberg vor einigen Wochen sahen, fiel uns das extrem trĂŒbe wasser im Becken auf. Außerdem war der Filger im Besucherraum des Hauses abgebaut. Zudem finde ich merkwĂŒrdig, daß man in dem Zoo, der in Europa die besten Haltungserfolge erzielt hat, nun fĂŒr lĂ€ngere Zeit auf die Haltung dieser so wichtigen Art verzichtet und Tiere an eine Institution weiterreicht, die meines Wissens ĂŒber keinerlei Erfahrungen in der Haltung der Form verfĂŒgt.
(25.09.2009, 11:12)
Niedersachse:   0,1 + 1,0 Nachwuchstier von diesem jahr. Sind also noch 2 Tiere da. Mara und Herbert.
(24.09.2009, 20:28)
Alexander Fuchs:   Dann dĂŒrfte NĂŒrnberg nur noch ĂŒber ein Einzeltier verfĂŒgen.
(24.09.2009, 19:34)
Liz Thieme:   Die beiden mĂ€nnlichen Manatis Pepe und Husar verließen am Dienstag, 22. September 2009, den Tiergarten der Stadt NĂŒrnberg in Richtung Italien. Am Mittwochmorgen kamen die Tiere wohlbehalten an. Im Laufe des Vormittags durften sie ihr neues, großzĂŒgig gestaltetes Becken im Acquario di Genova beziehen.

Die beiden SeekĂŒhe kamen im Tiergarten der Stadt NĂŒrnberg zur Welt. Pepe, der am 19. April 1998 geboren wurde, stammt von Flora und Abari ab, die 1979 aus dem Botanischen Garten Georgetown, Guyana, nach NĂŒrnberg kamen und die Manati-Zucht begrĂŒndeten. Husar, geboren am 8. September 2003, gehört bereits zur zweiten Generation der erfolgreichen Seekuhzucht im Tiergarten. Seine Mutter Mara kam 1994 im Tiergarten NĂŒrnberg zur Welt.
NĂŒrnberger SeekĂŒhe leben heute in Berlin und in Frankreich, den Niederlanden, Japan, Singapur und jetzt auch in Italien.
(24.09.2009, 18:27)
Mirko Schmidkunz:   Jeweils das zweite Jungtier bei Alfredhirschen und Somali-Wildeseln; die Muntjaks bewohnen das Gehege der Nandus allein;
(19.09.2009, 11:26)
IP66:   Ich kann nicht recht nachvollziehen, weshalb die Magots unbedingt ihre jetzige Anlage verlassen mĂŒssen. Ich bezweilfle nach den einschlĂ€gigen Erfahrungen in Friedrichsfelde, daß die Tiere lange in dem nach vielen Richtungen nur sehr provisorisch abgesicherten Gorillagehege bleiben werden - und es gibt eigentlich keinen Grund, die vorhandene Anlage zu entvölkern, zudem sie auch noch ein wichtiges Baudenkmal vorstellt, daß durch einen Neubesatz nicht nur an Substanz, sondern auch an Nachvollziehbarkeit durch den Besucher verlieren wĂŒrde. Noch mehr frage ich mich allerdings, weshalb man die Darwin-Nandus abgegeben hat, wenn man deren Gehege nicht braucht. Anscheinend geht es doch darum, so viel Arten als möglich zu reduzieren.
(31.08.2009, 12:42)
Alexander Fuchs:   Da habe ich mich wohl vertan, mit den Berbern in Leipzig. Bin halt nicht so oft im Leipziger Zoo.

Dann fallen nur noch die drei, von mir unten, genannten Großzoos ein. Der Rest der dt. Population kommt dann nur in kleinen Tierparks und Tiergehegen vor.


(30.08.2009, 10:33)
Ronny:   Berberaffen finde ich von soher attraltiv, als dass man mit ihnen Versuche fĂŒr Vergesellschaftungen unternehmen kann. Erfolgreich kann man hier nennen Berberaffen und MĂ€hnenspringer, sowie Berberaffen und Walliser Ziegen. Wenn es auch noch mit den Gorillas klappen wĂŒrden, wöre es relativ zukunftsweisend. Zumal man dann diese Art auf eine Anlage fĂŒr wĂ€rmebedĂŒrfteige Tiere halten könnte, die dann im Winter besetzt ist.
(29.08.2009, 21:51)
BjörnN:   Leipzig hĂ€lt keine Berberaffen und hat es nie getan.

Ich finde Berberaffen ausgesprochen interessant, obwohl sie die hÀufigste Makakenart in deutschen Zoos darstellen und recht hÀfig zu sehen sind.
(29.08.2009, 21:33)
Alexander Fuchs:   So unattraktiv finde ich die Berberaffen gar nicht, da sie fast komplett aus den Großzoos verschwunden sind und auch zu einer bedrohten Art gehören!
Neben NĂŒrnberg fallen mir TP Berlin, Erfurt und Leipzig ein.
(29.08.2009, 20:40)
Dimi Seidenath:   ich glaub ich hab wegen dem Freilandterrarium mit Zieseln gehört, dass man auf Stegen lĂ€uft oder so
(29.08.2009, 19:31)
Mirko Schmidkunz:   Die Gorillas werden mit den Magots vergesellschaftet. Anscheinend wechselt man nicht auf eine attraktivere Art um, weil die Magots in ihrem alten InnenkĂ€fig bleiben können, der tierschutzrechtlich nur noch akzeptabel sei, weil die Magots so kĂ€lteunempfindlich sind.
(29.08.2009, 16:29)
Sven P. Peter:   Gorillas dann vergesellschaftet mit den Berberaffen?
(29.08.2009, 15:29)
Ronny:   An sich fand ich das Gehege der Prinz-Alfred-Hirsche gar nicht so schlecht. FĂŒr diese Tiere ist ein ruhiger Platz sicherlich besser als ein Platz mit viel Besucherverkehr oder zu nahen Kontakt zum Besucher. Ansonsten, fand ich auch, dass recht viele Anlage leer standen bzw unter dem Aspekt der Mehrplatzschaffung Tiere abgeben wurden nicht sonderlich schön. Die Anlage fĂŒr Muntjaks und Pandas war bereist völlig ausreichend.
Der von Dimi geschilderte Plan fĂŒr die Magotanlage ist zwar von der Idee nicht aber, aber ich denke hierfĂŒr wĂŒrde eine Voliere von der GrĂ¶ĂŸe der Adlervolieren völlig reichen. Ich denke man wird spĂ€ter von diesen aufgezĂ€hlten Arten keine sehen.
(29.08.2009, 14:46)
Dimi Seidenath:   Laut einem Zeitungsbericht kommen die Magots mit ins Außengehege der Gorillas und in deren ehemalige Anlage kommen Ziesel, Schildkröten, Smaragdeidechsen und SteinhĂŒhner.Und das neue Pavianhaus ist jetzt fertig.
(29.08.2009, 13:31)
IP66:   Das Gehege der Alfred-Hirsche bietet tatsĂ€chlich nur eine eingeschrĂ€nkte Tierbegegnung, da man es nur von oben einssehen kann. Ich weiß auch nicht, ob es sinnvoll ist, fĂŒr die neue Tierart einen halben Wald zu roden und zugleich darauf hinzuweisen, daß die Art gerade durch Walrdodung an den Rand des Aussterbens gebracht wurde. Wenn tatsĂ€chlich die Berberaffen auf die haltungstechnisch so erfolgreiche Darwin-Nandu-Anlage verlagert werden sollen, dĂŒrfte dies auch einige BĂ€ume nebst der Panda-Anlage kosten.
(29.08.2009, 10:34)
BjörnN:   Die Beschilderung war zwischenzeitlich verschwunden.
Ich gehe davon aus, dass man auf die Schnelle ein Einzeltier bekommen hat.
(28.08.2009, 22:34)
BjörnN:   Das Foto zeigt nicht einmal die HĂ€lfte der Gesamtanlage.
Ich verweile dort im schattigen Bereich unter den BĂ€umen auf den BĂ€nken bei jedem Besuch, sprich alle 3-4 Wochen.
Die Anlage verfĂŒgt im hinteren Teil ĂŒber viel Unterholz und reichlich SchattenplĂ€tze, wo sich die Tiere zurĂŒckziehen können. Nur der vordere Teil der Anlage ist sonnenbeschienen. Außerdem ist das Haus immer offen, was die Tiere auch rege nutzen, sie wechseln stĂ€ndig zwischen Innenstallung, Vorgehege und Anlage.
(28.08.2009, 22:33)
Alexander Fuchs:   @Liz Kann ich mir aber schlecht vorstellen das man die Beschilderung gelassen hat, da der Schieber zum Haus, fĂŒr die Pandas, offen war.
(28.08.2009, 22:28)
Alexander Fuchs:   Schau dir doch noch mal bitte das Foto an. Das viele Unterholz ist rechts im Bilde und ist nur ein kleiner Haufen. Schattig wird es eher am Gehegerand, denn wenn du genau hinschaust, wurden dort drei BĂ€ume gefĂ€llt, um Licht in die Anlage zu bringen und dort ist viel Licht auf der Anlage. Auch die Versteckmöglichkeiten sind eher begrenzt, denn die Tiere können sich nur an der Mauer hoch zum Besucher komplett entziehen.
(28.08.2009, 22:12)
BjörnN:   Der Neubesatz der Anlage ist von den Kuratoren sehr umsichtig ausgesucht worden, man hat nicht das Erstbeste genommen, was man kriegen konnte.

Ich hĂ€tte fĂŒr diese Anlage RotbĂŒffel favorisiert, bin aber jetzt mit dem Besatz ausgesprochen zufrieden, da ich jedes Mal aufs Neue sehe, dass es gelingt, auch an diesem eher unscheinbaren aber nicht weniger gutem Gehege den Besuchern die Brisanz von Artenschutz und Erhaltungszucht im Zoo nahe zu bringen.
(28.08.2009, 22:05)
BjörnN:   Sie ist schattig, bietet viel Unterholz, Versteckmöglichkeiten, einen gerĂ€umigen Stall und ist sehr ruhig, was die schreckhaften zum Wohlbefinden brauchen.

Die GrĂ¶ĂŸe ist nicht alles, stellt aber durchaus auch einen Vorteil der Anlage dar.
(28.08.2009, 22:01)
Alexander Fuchs:   Ob die Anlage tatsĂ€chlich eine hervorragende Zuchtanlage ist, wird sich in der Zukunft zeigen und kann nicht nur wegen seiner GrĂ¶ĂŸe beurteilt werden.

Ich war wohl am falschen Tag da, denn ich stand fast alleine an dieser Anlage, nur noch mit zwei anderen und die kannte ich.

(28.08.2009, 21:50)
BjörnN:   Eine hervorragende Zuchtanlage fĂŒr diese Tierart.

Ich habe noch nie so viele Besucher interessiert an dem Gehege stehen sehen wie seit dem Einzug der Hirsche. Die Besucher lesen das Schild, nehmen sich Zeit und bemĂŒhen sich wahrlich, die seltenen Tiere zu erspĂ€hen.

FĂŒr den NĂ€he gewohnten Besucher und Zoofreund, der auf faszinierende SchnappschĂŒsse aus ist, wirklich eine Umstellung....
(28.08.2009, 21:41)
Alexander Fuchs:   P.S. Genau so, habe ich in die Grube geschaut, sehr attraktiv fĂŒr ONB...
(28.08.2009, 21:30)
Alexander Fuchs:   Nein, nein, die Anlage war nicht leer, sondern mit einem Zwergmuntjak besetzt, da man beide Anlagen zu einer großen Anlage zusammen fasste.
Wenn man schon Prinz-Alfred-Hirsche hĂ€lt, dann doch wohl in einer Anlage die fĂŒr Besucher gut einsehbar ist. Das trifft auf die jetzige nicht zu. Man schaut in ein Loch mit einer riesigen FlĂ€che und erspĂ€ht einen kleinen Hirsch. Da wĂ€re mir ein Bongo lieber gewesen, da er doch eine gewisse GrĂ¶ĂŸe hat.

(28.08.2009, 21:18)
BjörnN:   Wer sagt denn, dass die Darwin-Nandus abgegeben worden sind?? Eine leere Anlage muss nicht zwangslĂ€ufig Aufgabe der Haltung bedeuten, oder?

Die Aufgabe der Haltung eines einzelnen Bongos zu Gunsten der Zucht einer vom Aussterben bedrohten Hirschart, die selten gehalten und selten gezĂŒchtet wird und Zuwendung absolut nötig hat, ist sicher zu verschmerzen.

Ich weiß durchaus, dass Steppenzebras, Bisons und Hochlandrinder nur die Spitze des Eisberges sind, weiß aber, dass der Ersatz nicht enttĂ€uschen wird.

Die einzige Art, um die es mir bei dieser Abgabe leid tut sind die Milus, deren Gehege erachte ich als ausgesprochen geeignet und die Tiere dort und im Kontext des Zoos wahrlich nicht fehl am Platze.
(28.08.2009, 21:09)
Liz Thieme:   da schließ ich eher darauf, dass sie immer noch keine haben.
Im Mai 2008 waren die schon tot (gestorben 17/18. Februar 2008), noch keine neuen da, und Schild noch dran.
(28.08.2009, 21:04)
Alexander Fuchs:   @BjörnN Also das Wiederspricht sich gerade, Prinz-Alfred-Hirsche machen den Anfang und dafĂŒr musste ein Bongo gehen?
Auch das man eine erfolgreiche Zucht der Darwin-Nandus einfach von heut auf morgen beendet ist schon ein wenig seltsam.
Die von Dir genannten Arten ist doch nur ein Bruchteil von dem was noch weg soll. Bei den Bisons kann ich es ja noch irgendwo einsehen, da man dort evtl. eine Anlage fĂŒr Elefanten bauen möchte und dafĂŒr der Platz benötigt wird.

(28.08.2009, 20:58)
BjörnN:   Die Reduzierung der Artenanzahl wirkt nur auf den ersten Blick schockierend, wenn man ausblendet, dass diese Arten durch neue Tierarten ersetzt werden, was definitiv der Fall sein wird.

NĂŒrnberg will in Zukunft sein Spektrum bedrohter Arten erweitern, wobei die Prinz-Alfred-Hirsche den Anfang machten.

Auch wenn hier gerne gleich Panik geschoben wird, der Tiergarten wird keinesfalls an Arten verarmen, sondern mit den neu angeschafften Arten in den kommenden Jahren tiergĂ€rtnerisch wachsen, sein Spektrum erweitern und seinen Beitrag zum Erhalt hoch bedrohter SĂ€ugerarten ausbauen. DafĂŒr machen Bisons, Hochlandrinder und Steppenzebras Platz...
(28.08.2009, 20:41)
Alexander Fuchs:   @Liz Woher sie kamen keine Ahnung, gesehen habe ich persönlich keinen, aber ausgechildert waren sie.
(28.08.2009, 20:15)
Liz Thieme:   @Alex seid wann hat NĂŒrnberg wieder Kleine Pandas? Weißt du woher?
Habe das ĂŒberhaupt nicht mitbekommen, dass die Muntjaks wieder Gesellschaft haben (oder schon wieder vergessen).
(28.08.2009, 19:56)
IP66:   Es handelt sich ja nicht um um normale, sondern um Darwin-Nandus, zudem um eine der produktivsten Zuchtgruppen dieser Vogelart in diesem Universum. Eine solche Gruppe abzugeben, scheint mir nur schwer mit dem Artenschutzgedanken zu vereinbaren, zumal sich die fragliche Berberaffengruppe wohl auch auf der nicht vergrĂ¶ĂŸerten MĂ€hnenspringeranlage wohl fĂŒhlen könnte, wenn man diese nicht auf der anderen Seite erweitert, wo keine Nandus ausgebĂŒrgert werden mĂŒssen.
Wohin die Artenreduktion in NĂŒrnberg fĂŒhrt, kann man am untersten Weg, der an den Teichen entlang fĂŒhrt, erleben: Dort gibt es zwischen Mendesantilopen und Guanakos fast die gesamte ZoolĂ€nge lang nicht eine Großtierart. NĂŒrnberg war, schon dem nationalsozialistischen Konzept nach, nie ein Artenzoo, Ă€hnlich wie MĂŒnchen, und man fand dort auch in der Nachkriegszeit hauptsĂ€chlich jene Arten, die sich gut in Herden halten ließen. Ich möchte gar nicht verlangen, daß man nun einen anderen Weg geht, auch wenn das GelĂ€nde ihn zweifelsohne ermöglichen wĂŒrde, doch scheint mir die Tendenz, seltene Arten aufzugeben oder einem der grĂ¶ĂŸten Kinderzoos auf dieser Erde nun noch eine Pony-Weide an die Seite zu stellen, um dort, gleichsam im SeparĂ©e, die Begegnung von Tieren und behinderten Menschen zu inszenieren, die Anlage nicht attraktiver zu machen.
(28.08.2009, 19:00)
Alexander Fuchs:   Die sehr großzĂŒgige Anlage, der ehemals gehaltenen Darwinnandus, musste leider weichen fĂŒr die Zwergmuntjaks und auch die kleinen Pandas haben die Chance das GelĂ€nde zu nutzen. Wenn ihnen einmal langweilig wird, können sie einen Abstecher durch den NĂŒrnberger Park machen ;)
Verstehen tue ich es nicht, da man die Nandus mit den Guanakos hĂ€tte sehr gut vergesellschaften können. Genug FreiflĂ€che ist ja vorhanden. Aber auch da mussten die Tiere fĂŒr ein paar Zelte weichen.
Und was alles noch an Arten weg soll, dann ist IP66ÂŽs Aussage gar nicht so falsch. Wenn man das wegrationalisiert, was noch angedacht ist, na dann prost Mahlzeit. Dann können die sandigen FlĂ€chen, sich noch mehr ausbreiten und es wĂŒrde in NĂŒrnberg eine WĂŒste entstehen. Die jetzigen SandflĂ€chen sollen wohl symbolisch sein?

@BjörnN Was nĂŒtzt eine großzĂŒgige Anlage mit wenig Tieren, da die Stallungen gar nicht ausreichen oder eher viel zu klein sind, fĂŒr große Herden?

(28.08.2009, 17:48)
Holger Wientjes:   Da man es in NĂŒrnberg ja nicht mit einem rĂ€umlich stark begrenzten Innenstadtzoo ohne Expandierungsmöglichkeiten wie in Frankfurt, Köln oder Berlin, zu tun hat, sondern es sich um den flĂ€chenmĂ€ssig zweitgrössten Zoo Deutschlands handelt, verstehe ich IPs Aussage so, dass es schade ist, gerade in einem solchen Park, der durchaus das Potenzial fĂŒr weitlĂ€ufige (Huftier)-Gehege besitzt, auf eine reduzierte Artenzahl, die manch anderer Einrichtung gut tun wĂŒrde, zu treffen !
Das kann ich in diesem Fall durchaus nachvollziehen.
Nur wird manchmal einfach nicht differenziert WAS jemand zu sagen hat, sondern einfach nur WER etwas sagt, was dann pauschal als richtig oder falsch dargestellt wird. Meine Meinung !
(28.08.2009, 15:21)
Mirko Schmidkunz:   Mir wurde gesagt, dass die Nandus wohl den MĂ€hnenspringer und Magots weichen mĂŒssen, die ein Gemeinschaftsgehege dort erhalten soll, das dann beide Anlagen umfasst. Ich halte nichts davon, dass NĂŒrnberg die dahindarbende Magotpopulation in Deutschland so vergrĂ¶ĂŸern, obwohl man kaum attraktive Affenarten hat. Auch die Sache mit den Guanakos, die durch Indianerzelte ersetzt werden, ist peinlich. Immerhin hat man die sehr attraktiven Bongos abgegeben und jetzt lĂ€sst man zwei Anlagen tiergĂ€rtnerisch verkommen.
(28.08.2009, 14:37)
BjörnN:   @Ralf Sommerlad
Mehr als eine pauschalisierte Reaktion auf die pauschalisierte Aussage von IP66 sollte diese Aussage auch nicht sein.
(28.08.2009, 14:30)
Ralf Sommerlad:   Ich vermag die Aufgabe der Nandu - und Guanakohaltung nicht als wirklich einschneidenden Verlust zu erkennen.
Das mit der GehegequalitÀt halte ich allerdings auch fĂƒÂŒr sehr pauschaliert..
(28.08.2009, 13:35)
Holger Wientjes:   Auch darĂŒber liesse sich diskutieren !
Wenn man so eine Aussage ("bundesweiter Spitzenreiter in Sachen GehegequalitÀt") trifft, dann sollte die auch belegt werden !
(28.08.2009, 13:08)
BjörnN:   "Negativer Spitzenreiter im Bundesvergleich Arten pro Hektar" - dafĂŒr bundesweiter Spitzenreiter in Sachen GehegequalitĂ€t und tiergerechte Haltung...
(28.08.2009, 13:04)
Dimi Seidenath:   ja bei den Guanakos gibt es jetzt ein Lerngehege mit Schafen, Ponys,etc. fĂŒr Kinder-Camps und Schulklassen
(28.08.2009, 11:55)
IP66:   Der neue Tapirmann erschien uns am letzten Wochenende sehr nervös - hoffentlich legt sich das. Bei den SeekĂŒhen hat man die Filteranlage abgerĂ€umt, mit sichtbaren Folgen in Sachen WasserqualitĂ€t. Die Darwin-Nandus haben wir vergeblich versucht - es scheint, als ob Herr Encke seine Absicht, den Zoo zum negativen Spitzenreiter im Bundesvergleich Arten pro Hektar zu verwandeln, umzusetzen beginnt. Die Guanakos fehlen ebenfalls.
(28.08.2009, 10:56)
Dimi Seidenath:   na endlich, hab schon gedacht des wird nichts mehr
(27.08.2009, 19:58)
BjörnN:   Vor etwa 5 Stunden hat Panzernashornweibchen "Purana" ein weibliches Kalb zur Welt gebracht....

GlĂŒckwunsch nach NĂŒrnberg....
(27.08.2009, 19:39)
Niedersachse:   Weiß man woher der Tapirmann kommt.
Soll der schon lÀnger dortlebende Mann nicht eigener Nachwuchs sein, und es deshalb vlt sinnvoll ist ihn wieder abzugeben.
(12.08.2009, 13:59)
Mirko Schmidkunz:   Ein zweiter Schabrackentapirmann ist gekommen und ist im Tropenhaus zu sehen. Es war besonders schön zu sehen, wie er sein neues Terrain erkundet hat. Er hat sich zu den Besucher aufgestellt und die Nase lang gemacht. Das andere MĂ€nnchen war in der Außenanlage. Ich weiß also nicht, ob hier eine zweites Zuchtpaar aufgebaut werden soll oder das andere MĂ€nnchen abgegeben werden soll. Im Innengehege der Zebramangusten werden Tokos eingewöhnt. Es sieht nach Rotschnabeltokos aus, die auch noch im Giraffenhaus sind und letztes Jahr Nachwuchs hatte. Desweiteren waren die Darwin-Nandus weg und das Schild entfernt. Weiß jemand vielleicht warum. Immerhin war man ja immer so stolz, dass diese so erfolgreiche Zucht einzigartig in Europa sei.
(12.08.2009, 12:24)
Mirko Schmidkunz:   Zwei Kondore sind geboren worden. NĂ€heres findet man auf der Homepage.

(11.08.2009, 11:29)
Liz Thieme:   >Nachwuchs bei den Tigern
03.08.09

Im Tiergarten der Stadt NĂŒrnberg gibt es wieder Nachwuchs bei den Sibirischen Tigern. In der Nacht vom 31. Juli 2009 zum 1. August 2009 gebar Tigerin Sigena fĂŒnf Jungtiere, wovon eines bereits kurz nach der Geburt starb. Als bereits erfahrene Mutter umsorgt Sigena die vier Jungtiere, von denen eines deutlich kleiner ist, vorbildlich.

Die beiden Tiger Jantar (10 Jahre alt) und Sigena (9 Jahre alt) kamen am 24. MĂ€rz 2009 wieder zurĂŒck in das umgebaute Raubtierhaus und das sanierte Gehege. Schnell zeigte sich wieder die alte Zuneigung. Zwischen dem 12. und 15. April 2009 fanden mehrere Paarungen statt.

Das Raubtierhaus ist vorsorglich fĂŒr einige Tage geschlossen, dem Publikum werden ĂŒber einen Monitor Bilder angeboten.<
HP NĂŒrnberger Tiergarten
(03.08.2009, 21:34)
Mirko Schmidkunz:   Noch zwei TodefĂ€lle im Delfinarium sind nachzureichen: Mike, der Seelöwenbulle im Delfinarium, und die 40-jĂ€hrige Delfindame Eva sind verstorben.
(23.07.2009, 11:02)
IP66:   Wie kommt der Hengst denn aus dem Absperrgehege zu seinen Stuten - lĂ€ĂŸt er sich da am Halfter ĂŒber den Besucherweg fĂŒhren?
(22.07.2009, 19:26)
Mirko Schmidkunz:   Es gab Probleme bei den Kulanen, die zusammen mit den Kamelen sind. Der Kulanhengst bewohnt deshalb Elefantenfreianlage allein. Das nenn ich mal ein Absperrgehege.
(22.07.2009, 11:14)
IP66:   Wenn ich mich recht erinnere, gab es Probleme bei der Vergesellschaftung von Hengst und Kamelen - ganz so allzwecktauglich wie Hausesel sind diese Wildtiere halt doch nicht ...
(22.07.2009, 11:01)
Mirko Schmidkunz:   Die Somali-Wildesel haben ihre Zuchtpause beendet. Ein Jungtier wurde geboren. Ich meine mich zu erinnern, dass ein neuer Hengst nicht gleich voll eingeschlagen hat.
(22.07.2009, 10:51)
Dimi Seidenath:   im juni sind 2 biber geboren
das nashorn ist vielleicht/wahrscheinlich doch nicht schwanger
(07.07.2009, 20:37)
Mirko Schmidkunz:   Ich habe nicht danach gefragt. Vor 2-3 Wochen war das Kleine noch nicht draußen.
(01.07.2009, 11:20)
RĂŒdiger:   Mirko Schmidkunz
Weiss du nach zwei Monaten das Geschlecht vom Malayantapirjungtier.
Es war sicherlich schon zwischen -zeitlich im Aussengehege zu sehen.
Wird NĂŒrnberg nicht den Bestand erweitern. Der Zoo Singapure und Port Lympe halten auch mehrere Tiere zudsammen.
(30.06.2009, 20:09)
IP66:   Ideen, die ja seit fast drei Jahrzehnten populĂ€ren UrwaldhĂ€user leichter heizbar zu gestalten, scheinen mir, gerade mir Blick auf die Löcher in den Decken der arnheimer Tropenhalle, sehr nĂŒtzlich und zukunftsweisend. FĂŒr NĂŒrnberg befĂŒrchte ich allerdings, daß, wenn das Lagunenkonzept in seiner ursprĂŒnglichen Konsequenz realisiert wird, jene Energie, die man bei den SeekĂŒhen spart, bei den Delphinen gleich mehrfach verbraucht.
(30.06.2009, 10:52)
Klaus SchĂŒling:   Tiergarten NĂŒrnberg setzt bei Baumaßnahmen auf Umweltschutz

Energie- und Wasserverbrauch werden fĂŒr Delphin-Lagune und Manatihaus
verringert - DBU: 120.000 Euro


NĂŒrnberg. Der Tiergarten der Stadt NĂŒrnberg setzt beim Bau der
Delphin-Lagune und des dazu gehörenden Tropenhauses fĂŒr die SeekĂŒhe
(Manatihaus) auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit und strebt einen
Energie-Standard nahezu wie fĂŒr PassivhĂ€user im Schwimmbadbereich an.
DafĂŒr wird der WĂ€rmeschutz der GebĂ€udehĂŒlle ebenso optimiert wie der
Energieverbrauch fĂŒr die Beheizung, BelĂŒftung und Beleuchtung des
Hauses. GegenĂŒber der ersten Planung nach gĂ€ngigem Standard sollen der
Heizenergiebedarf um rund 62, der Strombedarf um etwa 54 Prozent
verringert werden. Ebenfalls aus ökologischen GrĂŒnden wird der geplante
Wasserverbrauch so gering wie möglich gehalten werden. Die Deutsche
Bundesstiftung Umwelt (DBU), deren GeneralsekretÀr Dr. Fritz Brickwedde
das Bewilligungsschreiben heute an Tiergartendirektor Dr. Dag Encke
ĂŒberreichte, fördert den besonders sparsamen Verbrauch von Energie in
der Planung und den Einsatz von DĂ€mm-, Heiz- und LĂŒftungstechnik mit
120.000 Euro.

Brickwedde freute sich, Bau- und Planungsreferent Wolfgang Baumann,
Hochbauamtsleiter Wolfgang Vinzl und Tiergartendirektor Encke das
Bewilligungsschreiben fĂŒr die Fördermittel heute ĂŒberreichen zu können.
„Mit den Geldern unterstĂŒtzen wir vor allem die Planungsphase fĂŒr das
Manatihaus und gewĂ€hren einen Baukostenzuschuss fĂŒr ausgewĂ€hlte
Komponenten. Dazu gehören ein erhöhter WÀrmeschutz an der gesamten
HĂŒllflĂ€che des GebĂ€udes sowie eine hocheffiziente GebĂ€ude- und
Wassertechnik“, so Brickwedde. Das zukĂŒnftige Manatihaus, das als
ĂŒberfluteter tropischer Dschungel neben den namengebenden SeekĂŒhen
verschiedene Urwaldbewohner beherbergen soll, ist mit einer FlÀche von
etwa 700 Quadtratmetern, die HĂ€lfte davon Wasser, geplant.

Bereits 2005 wurde das erste technische Konzept der baulichen und
anlagetechnischen Planungen fĂŒr die Delphin-Lagune erstellt. Seit 2007
unterstĂŒtzt das Kommunale Energiemanagement (KEM) beim Hochbauamt der
Stadt NĂŒrnberg diese Planungen besonders im Bezug auf die Beheizung und
BelĂŒftung des Neubaus und der entsprechenden Regelungstechnik. „Das fast
vollstÀndig verglaste Manatihaus erweist sich dabei als besonders
anspruchsvoll“, so Hochbauamtsleiter Wolfgang Vinzl. „Das dort
herrschende Tropenklima soll schließlich auch im kalten NĂŒrnberger
Winter mit einem geringen Energieverbrauch erreicht werden. Dies mit
möglichst hoher Energieeffizienz wirtschaftlich zu erreichen, ist die
grĂ¶ĂŸte Herausforderung. Die Förderung der DBU zeigt, dass das Vertrauen
in uns groß ist, dies zu bewĂ€ltigen.“

Tiergartendirektor Encke betrachtet die Förderung durch die DBU als
Auszeichnung fĂŒr die KlimaschutzbemĂŒhungen des Tiergartens und versteht
die WĂŒrdigung als Ansporn. „Unser Ziel ist es, die Investitions-,
Betriebs- und Wartungskosten fĂŒr das Manatihaus soweit wie möglich zu
reduzieren, um ein ökologisches und ökonomisches Optimum zu erreichen.
Wir werden erneuerbare Energien einsetzen, um unsere
Kohlendioxidemissionen zu verringern. Die grĂ¶ĂŸte Herausforderung sehen
wir darin, den Heizenergie- und Strombedarf weiter zu senken“, so
Encke.

Nach der Inbetriebnahme wird das gesamte Projekt fĂŒr mindestens drei
Jahre durch das Kommunale Energiemanagement in einer Monitoringphase
messtechnisch begleitet. Die so gewonnenen Erkenntnisse können auf
vergleichbare GebÀude der Tierhaltung und in Landschaftsparks wie auch
auf Schwimmhallen und ThermalbĂ€der ĂŒbertragen werden.
(30.06.2009, 07:46)
Henry Merker:   Wegen der jetzigen wirtschaftlichen Situation, dĂŒrfte meines Erachtens der Bau des besagten Hauses fĂŒr asiatische "DickhĂ€uter" in weite Ferne gerĂŒckt sein...
(14.06.2009, 08:46)
IP66:   Es gab und gibt in NĂŒrnberg ja einige große PlĂ€ne - das Flußpferdhaus, die Reduktion der Huftierarten, aber auch die Delphinlagune zĂ€hlen dazu. Manches davon wird umgesetzt, anderes scheint mir aber eher politischen RĂŒcksichten oder PublikumswĂŒnschen geschuldet, und ich glaube nicht, daß in absehbarer Zeit und vor Vollendung der derzeit in Arbeit befindlichen Bauten an die Realisierung eines solchen DickhĂ€uterurwaldhauses zu denken ist.
(01.06.2009, 19:29)
Mirko Schmidkunz:   Es ist wirklich davon die Rede gewesen, dass dann Elefanten, Panzernashörner und Schabrackentapire in einem neues Haus, dass als Urwald gestaltet wird. Ich war auch sehr ĂŒberrascht, dass man ein solch amitioniertes Projekt sich vornimmt. Ich habe den Wunsch, dass das alte Haus dann mit SpitzmĂ€ulern besetzt wĂŒrde. Aber davon, was dann im alten Haus untergebracht wĂŒrde, war noch nie die Rede.

(01.06.2009, 15:26)
IP66:   Ich wĂŒrde es auch merkwĂŒrdig finden, wenn man auf die Haltung der Panzernashörner im Altbau verzichten wĂŒrde - immerhin hat man seinerzeit die Zustimmung zum Umbau fĂŒr das Haus ja deshalb erhalten, weil man es weiter als TierhaltungsgebĂ€ude nutzen und somit nicht nur in seiner alten Gestalt, sondern auch in einer entsprechenden Funktion nutzen wollte. WĂ€hrend es allerdings bei den Umbauten dieses GebĂ€udes eine Diskussion um die nationalsozialistische Architektur im Zoo und einen professionellen Kontakt mit der Denkmalpflege gab, scheint der Neubau eines Großteils des Raubtierhauses unter dem neuen Direktor in einer anderen Form vor sich gegangen zu sein. Ich denke, daß in NĂŒrnberg, wo man immerhin ĂŒber eine vorbildliche Untersuchung zur Geschichte des alten Zoos besitzt, die Auseinandersetzung mit der Entwicklung des jetzigen Parks noch bevorsteht.
(01.06.2009, 11:05)
Michael Mettler:   Jetzt bin ich etwas verwirrt. Ich dachte, die Nashörner sollen das ALTE Elefantenhaus komplett bekommen und man habe es seinerzeit extra fĂŒr diese Nachnutzung hergerichtet?
(31.05.2009, 22:22)
Dimi Seidenath:   Ist das neue Elefantenhaus ĂŒberhaupt sicher?wenn ja wann soll es realisiert werden?ich glaub das kann noch dauern
(31.05.2009, 19:39)
Mirko Schmidkunz:   Die Schabrackentapire sollen zusammen mit den Panzernashörnern in das neue Elefantenhaus umziehen. Somit wĂ€re dann auch Platz da. Allerdings scheint mir das Becken der Manatis nicht besonders tief zu sein. Ich bin mir sicher, dass ein Umbau fĂŒr Otter sehr teuer kĂ€me.
Der Tiergartendirektor hat auch mal erwĂ€hnt, dass man ĂŒber die Haltung von ameisenfressender Tiere nachdenkt. Vielleicht will man dies im Tropenhaus tun.
(31.05.2009, 17:48)
Michael Mettler:   Irgendwo habe ich gelesen, dass sich fĂŒr Riesenotter ein sehr großer Landbereich als wichtiges Element fĂŒr erfolgreiche Haltung und Zucht herausgestellt habe. Der wĂ€re im NĂŒrnberger Haus eigentlich nur auf Kosten anderer Bewohner zu realisieren, wenn man das Manatibecken als Wasserbereich fĂŒr die Otter nĂ€hme. Und eine Außenanlage wĂ€re wahrscheinlich auch schwierig zu erschließen - meiner Erinnerung nach liegt doch diese Hausseite weit abseits der Besucherwege?
(31.05.2009, 12:53)
AndrĂ© Haubrich:   Ich fĂ€nde es schön, die Anlage fĂŒr Schabrackentapiere umzubauen und den Wasserbereich noch mit Schildkröten und Großfischen sehr interessant, weiß aber nicht, ob das wirklich möglich ist.
(31.05.2009, 11:38)
Mirko Schmidkunz:   Im Raubtierhaus leben neu Tigerfinken. Besonders attraktiv sind die Tiger, die bei meinen letzten Besuch die ganze Zeit in der Freianlage aktiv waren und auch miteinander gekĂ€mpft haben. Man merkt dann, wie sehr die durch ihre Anlage streichenden Tiger an AttraktivitĂ€t gewinnen.
Die alte Manati-Anlage: der Pfleger sagte, dass man noch nicht wisse, wie diese Anlage genutzt werden soll. WĂ€re doch mal ein Thema zum Diskutieren. Ich halte es fĂŒr wahrscheinlich, dass die Anlage entweder mit Amazonasfischen besetzt wird oder, wenn die Technik zu marode ist, ganz abgetragen wird, und dann eine Art wie Große AmeisenbĂ€ren kommen. WĂ€re auch ein Umbau fĂŒr Riesenotter möglich?

Nachwuchs auch bei Uralkauz und Weißkopf-Seeadler; Todesfall bei Grevys
(31.05.2009, 10:49)
BjörnN:   Sie stimmt....
(17.05.2009, 18:42)
Mirko Schmidkunz:   Laut Zoochat.com soll die NĂŒrnberger Panzernashörner demnĂ€chst Nachwuchs erwarten. Hoffentlich stimmt auch die Meldung.

(17.05.2009, 18:16)
Mirko Schmidkunz:   FĂŒr den Huftierbestand wĂŒrde ich mir mehr Antilopen und Gazellen, Bantengs/Gaure, zusĂ€tzliche GebirgswiederkĂ€uer. Gerade bei letzteren holt man zuwenig aus dem Potential des Tiergartens heraus. Ich denke an Gorale, Blauschafe etc. Viele dieser Tiere, die man fast nur aus Berlin kennt, sind im SĂŒden nirgens vorhanden. Bei den Hirschen bin ich gegen eine Reduzierung des Bestandes. Auch hier gibt es viele Arten, die kaum gezeigt werden. Die Wapitis wĂŒrde ich gegen Bucharahirsche tauschen. Der Huftierbstand muss veredelt, aber nicht zusammengespart werden. Wer glaubt, dass man die Anlagen mit Affen- und RaubtierhĂ€usern ĂŒberbauen kann, kennt die Lage nicht.

(14.05.2009, 11:23)
Michael Mettler:   @Mirko Schmidkunz: Nein, zu allen diesen Fragen liefert der Artikel keine Antwort, nicht mal zur Umsetzung der Zebras. Allerdings handelt es sich wie gesagt nur um einen Auszug des Konzeptes. In Zusammenhang mit den "Wiederholungen" im Tierbestand wird auch darauf hingewiesen, dass es ebenso "LĂŒcken" im Bestand gebe, die man zukĂŒnftig fĂŒllen wolle. Damit sind vermutlich Tiere noch nicht vorhandenen "Bautyps" gemeint, denn als Beispiel fĂŒr eine erste Umsetzung des Vorhabens werden die Buntmarder genannt.

Schwerpunkte des Tiergartens sollen auf jeden Fall Huftiere, Wasser bewohnende SÀugetiere und Greifvögel bleiben.

Apropos: Die neuen Schmutzgeier im Raubtierhaus gehören laut MANATI der asiatischen Unterart an (1,0 aus einer Falknerei, 0,2 aus dem Vivarium Darmstadt).
(14.05.2009, 11:09)
Mirko Schmidkunz:   Ich kenne den aktuellen Manati nicht. Mich wĂŒrde interessieren, ob dort auch etwas zu den Neubesetzungen gesagt wird. Neben den Böhmzebras wurde in der Lokalpresse auch der Abgang der Bisons angefĂŒhrt. Ich habe aber noch nichts gehört, wie die Anlagen besetzt werden sollen. In einem anderen Forum wurde gesagt, dass der Tiergarten die Grevys in die Afrikasavanna umsetzten will und vielleicht sogar die Mendesantilopen dazu. ZusĂ€tzlich gĂ€be es noch die Umwidmung der Elefantenfreianlage.

(14.05.2009, 10:52)
Alexander Fuchs:   So kann man auch eine Reduzierung im Tierbestand rechfertigen...

Aber gerade das macht es doch interessant, mehrer Arten, in verschieden Unterarten zu sehen bzw. zu zeigen.

(13.05.2009, 19:09)
Michael Mettler:   In der MANATI Nr. 1/2009 ist ein Auszug aus dem Entwicklungskonzept des Tiergartens abgedruckt. Unter "Tierarten und Tierbestand" wird erwĂ€hnt, dass es im derzeitigen Bestand "etliche Wiederholungen" gebe, womit Arten gemeint sind, die sich vom Besucher nur schwer unterscheiden lassen sollen, z.B. Böhm- und Grevyzebra. Aus dem Kontext geht hervor, dass man solche "Wiederholungen" offenbar in Zukunft vermeiden will.

Ein wenig pikant finde ich dabei, dass neben den Zebras auch die Arten Wapiti, Dybowski- und Davidshirsch als Beispiele herangezogen werden, denn diese Situation hat man doch gerade durch Hinzunahme einer weiteren Hirschart (Prinz-Alfred-Hirsch) noch verstĂ€rkt und damit eigentlich gegen das Konzept gehandelt... Das lĂ€sst eigentlich nur den Schluss zu, dass sich wohl mehr als eine Art des bisherigen Hirschsortimentes in naher Zukunft verabschieden dĂŒrfte.
(13.05.2009, 18:49)
Onca:   Die ehemalige NĂŒrnberger Elefantin Yvonne ist am Donnerstag 23.4.2009 (42J) verstorben.
Die Pfleger fanden sie am Morgen liegend in ihrem Stall, mit Hilfe der Feuerwehr und einem Kran wurde sie aufgerichtet und medizinisch versorgt. Man geht von einer Kreislaufattacke aus. Da sich ihr Zustand nicht verbesserte, wurde sie am Nachmittag euthanisiert.
Sie war im Juli 2008 nach Rostock gezogen.
(25.04.2009, 16:30)
Mirko Schmidkunz:   Ich weiß nicht das Geschlecht, aber am Montag war das Tier noch nicht außen auf der Freianlage.
Nachwuchs bei den Alfred-Hirschen; ein Jungtier bei den MÀhnenwölfen ist verstorben: ich kann nicht sagen, ob es das einzige war.
(25.04.2009, 11:51)
RĂŒdiger:   Weiss jemand von den NĂŒrnberger Experten, ob der junge Schabrackeentapie ein Weibchen ist??
Dank fĂŒr die Info
(24.04.2009, 15:01)
WolfDrei:   Wenn auch unter dem Thema NĂŒrberg nun schon unpassend, etwas zur HirschprĂ€sentation, besser FĂŒhrung/en allgemein im Tierpark Berlin – geeigneter wohl unter dem Thread ZoopĂ€dagogik / Didaktik.
(23.04.2009, 16:37)
Holger Wientjes:   Eine Möglichkeit z.B. mehrere Hirscharten in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander zu prĂ€sentieren ohne dass dies als monoton empfunden wird, wĂ€re das Halten der verschiedenen Arten auf Gemeinschaftsanlagen.
Gerade in einem Asienteil liesse sich sowas recht problemlos umsetzten: Barasinghas mit Hulmans, daneben Axishirsch, Banteng und HZA, im Anschluss beispielsweise Nilgaus mit Schweinshirschen und Muntjaks mit Kranichen oder Kleinen Pandas. Dann dazwischen noch Prinz-Alfred-Hirsche flankiert von Zwergottern und Elefanten und schon hĂ€tte man fĂŒnf Hirscharten, die noch dazu recht einfach zu unterscheiden wĂ€ren, direkt nebeneinander, ohne dass es langweilig erscheinen wĂŒrde !
(23.04.2009, 15:26)
Michael Mettler:   @Mirko Schmidkunz: Manchmal hĂ€ngen derartige Entscheidungen (nicht auf Pinguine beschrĂ€nkt!) auch damit zusammen, welcher EEP-Koordinator "seine" Tierart besser "verkaufen" kann... Oder von welcher Art gewĂŒnschte Exemplare schneller verfĂŒgbar sein werden bzw. vielleicht sogar schon auf Abnehmer warten. Der Vorteil von nicht streng geografisch orientierten Zoos ist dann natĂŒrlich eine bessere FlexibilitĂ€t bei der Artenauswahl.
(23.04.2009, 15:19)
Michael Mettler:   Monotone GesamteindrĂŒcke haben natĂŒrlich auch mit der gesamten Gehegegestaltung zu tun, egal ob es mehrere optisch nahezu identische Gehege am StĂŒck sind wie die besagte Hirschallee in Berlin oder z.B. eine einzige, brettebene Riesenanlage, die von allen Perspektiven aus praktisch gleich wirkt. Im Prinzip sind doch auch die Großkatzenanlagen in Köln eine systematische Aneinanderreihung von Arten (Tiger, Löwe, Leopard, Irbis), aber durch die grundverschiedene Gestaltung wirken sie nicht wie eine solche. Daher wĂ€ren Ideen gefragt, wie man Hirsche durch geschickte PrĂ€sentation so "aufbereitet", dass sie schon durch das Gesamtbild der Anlage (also Gehege plus Tier und Umfeld) fĂŒr ONB interessanter werden. HĂ€ufig findet man ja nicht mal gestalterische Andeutungen zum Lebensraum, der immerhin innerhalb der Verwandtschaftsgruppe sehr vielgestaltig ist.
(23.04.2009, 15:13)
IP66:   In Hinblick auf die Fragen systematischer Anordnung und Großgehege fand ich ein GesprĂ€ch interessant, daß ich vor lĂ€ngerer Zeit im Tierpark Berlin mit einer Gruppe von MĂŒttern und Kindern gefĂŒhrt habe. Die erzĂ€hlte, daß sie regelmĂ€ĂŸig einige Lieblingstiere aufsuchten (in dem Fall wohl Elefanten und Papageien), andererseits aber auch sog. "Entdeckungstouren" unertnahmen, die auch den Kindern sehr wichtig zu sein schienen und bei denen es darum ging, neue Tiere und Parkteile kennenzulernen. Das ist ein fĂŒr Mehfachbesucher vielleicht typisches Verhalten, bekannte Dinge mit neuen Erfahrungen zu verbinden, und dĂŒrfte in großflĂ€chigen und artenreichen Zoos leichter zu praktizieren sein als in Einweg- oder Kleinanlagen. Intressant an der Erfahrung Oncas finde ich, daß Friedrichsfelde seine Hirsche ja ĂŒber das gesamte ZoogelĂ€nde vergeilt hat und keinesfalls an einem Ort hĂ€lt, ja das, was man als Gehegereihe betrachten könnte, nĂ€mlich die Anlagen, die den Weg von der Cafeteria zum Schloß flankieren, nur in einem sehr mĂŒhsamen Zickzackweg als Gesamtheit erfahren werden können. Offensichtlich sieht der Gehegereihen nicht sehr schĂ€tzenden Besucher sie selbst dort, wo es sie gar nicht oder kaum gibt.
(23.04.2009, 11:51)
Mirko Schmidkunz:   Ob eine Aufstockung geplant ist, weiß ich nicht, aber die Gruppe ist nicht beonders groß. Was mich aber wundert, ist. dass man nicht die Brillenpinguine behalten hat, die ja nur in halb sovielen europĂ€ischen Zoos gehalten werden. Ein Schild an der Anlage sagt, dass man sich jetzt auf die Haltung der besonders bedrohten Humboldt-Pinguine verlegt. Da könnte man meinen, dass die Brillenpinguine nicht bedroht ind.
(23.04.2009, 10:57)
Michael Mettler:   Sorry, da waren die Finger dem Kopf voraus: Sollte eigentlich heißen "nach einer GEFÜHLTEN Viertelstunde Fußweg"...
(22.04.2009, 20:10)
Michael Mettler:   Auf schriftliche Wissensvermittlung zu verzichten, weil sich ohnehin kaum jemand dafĂŒr interessiert, halte auch ich fĂŒr einen falschen Weg. Ich denke nur, dass die Hoffnung auf didaktische Nachhaltigkeit in vielen FĂ€llen einfach zu hoch ist.

Übrigens denke ich von Riesengehegen Ähnliches wie Onca von systematischen Gehegereihen. Wenn ONB in einem ausgesprochenen FlĂ€chenzoo wie NĂŒrnberg oder dem Tierpark Berlin in Spaziertempo nach einer Viertelstunde Fußweg (mit kleinen Kindern vielleicht noch lĂ€nger) in manchen FĂ€llen immer noch das selbe Gehege vor sich hat, kommt vielleicht auch hie und da Langeweile auf...
(22.04.2009, 19:38)
Holger Wientjes:   Solche Gehegereihen sind in der Tat mehr fĂŒr Systematiker geeignet. Mich persönlich stören sie nicht. Aber ONB kann da wohl wirklich nicht viel mit anfangen.
Jedoch bewahrt auf diesem Wege jeder Zoo sein individuelles Gesicht, was ja auch wĂŒnschenswert ist.

Kommentierte FĂŒtterungen, wie z.B. in Hannover, halte ich fĂŒr geeignet, um etwas Wissen zu vermitteln.
(22.04.2009, 19:13)
Onca:   ich sehe das Problem in der Verweildauer darin, wie die Tiere im Park angeordnet sind. Je vielfĂ€ltiger der Bereich um eine Tierart ist, desto eher bleibe ich an einem Gehege lĂ€nger stehen. Ich habe dies in Berlin gemerkt. Ich kann irgendwann keine Hirsche mehr sehen und ignoriere dann auch schon mal seltenere Arten. Eigentlich schade. Aber wenn ich zehn Hirsche hintereinander weg mir angucken soll ohne dazwischen mal ein phĂ€notypisch anderes Tier zu haben, schalt ich ab. Mag aber auch daran liegen, dass ich mit denen eh nicht viel anfangen kann. Aber ich denke mal, dass das bei einem ONB noch extremer ist, als bei mir. Denn kaum einer wird sich davor stellen und den Unterschied zu den vorherigen suchen, wenn sich einem nicht ins Auge stechen.

Finde es schade, dass das Infoangebot und die Infonachfrage in Deutschland so gering/schlecht ist. Mir fiel es in den USA auf, wo die Informationen sehr lebendig dem Besucher veranschaulicht werden und diese es mit Begeisterung annehmen. Diese Begeisterung beim Besucher vermisse ich in Deutschland.

@Mirko: also haben die Humboldtpinguine die Anlage nun komplett fĂŒr sich. Ist eine Aufstockung des Bestandes geplant, oder soll die GruppengrĂ¶ĂŸe bestehen bleiben?
(22.04.2009, 18:00)
Holger Wientjes:   Ist natĂŒrlich leider so. Aber wennÂŽs nur fĂŒr die 10% der Besucher ist, die solche Schilder lesen und daraus etwas lernen, hat es sich schon einigermassen gelohnt finde ich ! Zumindest muss man, als Bildungseinrichtung, solche Infos anbieten. Zu resignieren, weilÂŽs ja eh "keiner" liest, wĂ€re doch der falsche Weg.
(22.04.2009, 16:46)
Michael Mettler:   Wobei es sicherlich eine Studie wert wĂ€re, die Verweildauer der Besucher vor den Hirschen ohne und mit Schild zu vergleichen - ob die sich wirklich merklich unterscheidet...? In Hannover z.B. wĂ€re es sicherlich die billigere Lösung gewesen, an die Sahara-Anlage ein grĂ¶ĂŸeres Schild in Sachen Artenschutz bei Addax und Wildesel zu stellen, als zur Aufwertung beider Arten in der Besuchergunst die ganze Anlage mit großem Aufwand "abenteuerlicher" zu gestalten. Aber ob ein Schild allein wirklich den gewĂŒnschten Zweck erzielt? Über die Lesefaulheit von Zoobesuchern gab es schon in der Dittrich-Ära Hannovers eine Studie, nach der damals die erste stichwortartige Gehegebeschilderung entworfen wurde. Seit dieser Zeit hat sich die Lesebereitschaft mit ziemlicher Sicherheit nicht gesteigert. Ich denke daher eher, dass die Besucher die Prinz-Alfred-Hirsche trotzdem als "nur Hirsche" (bzw. Rehe oder Bambis...) betrachten werden.
(22.04.2009, 16:28)
Holger Wientjes:   Das solch ein Schild existiert ist nur zu begrĂŒssen ! Sonst sind`s am Ende leider nur wieder irgendwelche Hirsche...
(22.04.2009, 16:09)
BjörnN:   Bei den Prinz-Alfred-Hirschen sind aus Wien 3 Jungtiere und eine erwachsene Kuh gekommen, die sich auf der Anlage schon sehr frei und ungezwungen bewegen. Auch der Bock scheint noch sehr jung zu sein....

Ein neues Schild weist den Besucher auf die Besonderheit und Kostbarkeit dieser Tiere hin.
(22.04.2009, 14:10)
Mirko Schmidkunz:   Die Humboldtpinguone bleiben natĂŒrlich, diese bewohnten bisher mit den Brillenpinguinen die gleiche Anlage. Es hĂ€ngt dort ein Schild, dass die Brillenpinguine alle an einen anderen Zoo abgegeben wurden.
Übrigens sind die Prinz-Alfred-Hirsche schon zu sehen.
(22.04.2009, 11:32)
IP66:   Damit bewahrheitet sich eine meiner BefĂŒrchtungen: Durch die RiesenkĂ€fige gegenĂŒber verlieren die bewĂ€hrten Zuchtvolieren an Besucherakzeptanz und mĂŒssen zu Lasten der gezĂŒchteten Arten dem neuen Zoodesign angeglichen werden. Dabei sollte man bedenken, daß es in den neuen Anlagen bislang keinen einzigen Zuchterfolg gab.
(21.04.2009, 10:27)
Onca:   hab ich was ĂŒberlesen? Oder bleiben dann die Humboldtpinguine alleine in der Anlage? Denn letzten Mai lebten beide Arten noch in der Anlage.
(20.04.2009, 21:34)
Thomas Schröder:   @ Mirko Schmidkunz: Wissen Sie NĂ€heres, ob NĂŒrnberg dann gar keine Pinguine mehr halten möchte und was mit der Anlage geschehen soll?
(20.04.2009, 19:09)
Mirko Schmidkunz:   Die Brillenpinguine werden abgegeben. Weiß jemand, ob dies im Zusammenhang mit dem Tod einiger Tiere im Winter steht. Die Kolkraben sind auch nicht mehr da. Deren Voliere soll laut einem Schild zusammen mit der Schmutzgeieranlage zusammengebaut werden und dann mit UralkĂ€uzen besetzt werden. Auch die Rotschulterenten sind nicht mehr im Tropenhaus. Nachwuchs gibt es noch bei den Takinen und zweimal bei den Mendesantilopen. Bei den Somali-Wildeseln gibt es noch keinen Nachwuchs.
(20.04.2009, 18:51)
Mirko Schmidkunz:   Gute Nachrichten aus dem Tiergarten, ein Jungtier bei den Schabrackentapiren und Netzgiraffen.
(09.04.2009, 14:48)
Dimi Seidenath:   Seit dem gestrigen Dienstag, 24. MĂ€rz 2009, sind die NĂŒrnberger Raubkatzen wieder im Tiergarten NĂŒrnberg. Da das Raubtierhaus im Tiergarten umgebaut werden musste, waren die Löwen und Tiger seit Februar 2007 in verschiedenen anderen Zoos untergebracht. Der RĂŒcktransport der Tiere verlief problemlos und allen vier Tieren geht es gut. . FĂŒr die Öffentlichkeit sind die Raubkatzen, die sich erst an die neue Umgebung gewöhnen mĂŒssen, ab 3. April 2009 zu sehen.

Die beiden Sibirischen Tiger, der demnĂ€chst zehnjĂ€hrige Jantar (geb. 1.4.1999 in Rhenen/Niederlande) und die Tigerin Sigena (13.5.2000 in Hannover) lebten bereits etwa sechs Jahre im NĂŒrnberger Tiergarten. WĂ€hrend des Umbaus war Jantar zuerst im Zoo in Hoyerswerda und spĂ€ter in Magdeburg untergebracht. Seine LebensgefĂ€hrtin Sigena verbrachte die Umbauzeit in den Zoos von Aschersleben und Hoyerswerda. In Hoyerswerda hat Sigena drei Jungtiere aufgezogen, die dort geblieben sind.

Das Löwenpaar Thar (geb. 2.11.1999 in Cotswold/Großbritannien) und Keera (geb. 9.5.1999 in Dudley/Großbritannien), das bereits schon einmal fĂŒr fĂŒnf Jahre im Tiergarten NĂŒrnberg lebte, war wĂ€hrend der Umbauzeit im Tierpark Berlin. Dort sind auch die beiden 2007 geborenen Töchter geblieben.
(26.03.2009, 13:49)
Dimi Seidenath:   is ja nur im winter..
(21.03.2009, 17:19)
IP66:   Damit wĂ€re der innovative Gedanke einer Freilandhaltung von Delphinen aufgegeben und wir wieder bei den Drucklufthallen angelangt, wie sie in der Nachkriegszeit in Duisburg oder Berlin bestanden - ob das die Millionen wert ist oder ob man da nicht doch mit Delphinarienbauten nach dem Muster des jetzt in Nutzung befindlichen duisburger Baus besser fĂ€hrt, weiß ich nicht. Mir scheint, daß manches große Wort ĂŒber neue nĂŒrnberger PlĂ€ne sich am Ende in Gestalt einer recht konventionellen Anlagenkonzeption realisiert, dem allerdings eine Menge von BĂ€umen, BaudenkmĂ€lern und alter TierparkatmosphĂ€re zum Opfer fĂ€llt ...
(21.03.2009, 10:06)
Mirko Schmidkunz:   Das Raubtierhaus soll am 2.April eröffnet werden. Ich nehme an, dass nun nicht mehr viel dazwischen kommen wird. An diesem Sonntag ist Tag der offenen Baustelle, wo sich jeder ĂŒber alle Bauarbeiten informieren lassen kann. Die Lagune erhĂ€lt im Winter ein Luftkissendach.
(20.03.2009, 11:44)
BjörnN:   Ich habe die LippenbĂ€rendiskussion mal in den BĂ€renthread verlagert, da der Bezug zu NĂŒrnberg langsam verloren geht....
(10.02.2009, 17:07)
Holger Wientjes:   Nicht zu vergessen, dass Rheine im FrĂŒhjar ebenfalls mit der LippenbĂ€renhaltung beginnt. Auch dort wird es sich um Nachwuchs aus Leipzig handeln.
Ich denke auch, dass LippenbÀrneuimporte nicht verkehrt wÀren.
(10.02.2009, 15:02)
BjörnN:   @Gudrun
Die Haltung von LippenbĂ€ren wĂŒrde auf jeden Fall ein Warmhaus erforderlich machen. Da man einmal BrillenbĂ€ren hĂ€lt, wĂ€re ein Festhalten an dieser Art sicher wĂŒnschenswert.

Insgesamt ist das GeschlechterverhÀltnis bei den LippenbÀren sehr ausgeglichen (4,4 in Leipzig, 0,2 in Frankfurt, 3,0 in Beekse, 0,2 in Chemnitz, 3,3,1 in Berlin, 1,1 in Nikolaev), das Problem liegt darin, dass alle Tiere in Europa eng miteinander verwandt sind und inzuchtfreie Zucht nur in Leipzig möglich ist.
(10.02.2009, 14:41)
Ralf Seidel:   Nun, auch die BĂ€ren in Halle haben seinerzeit mit dem Umzug aus der alten BĂ€renburg in die neuen Anlagen Anfang der 90er Jahre "ein angenehmes Los gezogen". Dass die Anlage, frĂŒher noch fĂŒr 3 Arten geplant, schon bei der Eröffnung nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ war, ist durchaus bekannt. GrĂŒnde des "Warum und Wie" wurden schon an anderer Stelle aufgefĂŒhrt. Auch hier handelt es sich bei den verbliebenen Tieren um Ă€ltere Exemplare, die Haltung von GroßbĂ€ren lĂ€sst man, zumindest an dieser Stelle, auslaufen. Das wollte ich nur ergĂ€nzend hinzufĂŒgen...
(10.02.2009, 14:25)
IP66:   Ich denke, daß die derzeitige nĂŒrnberger Zooleitung Altanlagen nicht sehr wohlwollend gegenĂŒbersteht - der Umbau des Raubtierhauses beansprucht ja vor allem wegen des wenig rĂŒcksichtsvollen Umgangs mit der denkmalwerten Substanz so viel Zeit und Geld. Da bedeutet die ziemlich vollstĂ€ndig ĂŒberlieferte und als Baudenkmal außerordentlich wertvolle BĂ€renanlage ein Problem ...
(10.02.2009, 14:14)
Gudrun Bardowicks:   Vielleicht wĂ€re allerdings die Haltung von LippenbĂ€ren in der Zukunft auch eine gute Option, da diese sehr viel seltener gehalten und gezĂŒchtet werden als BrillenbĂ€ren. Allerdings wĂ€re dann wohl der Bau eines Warmhauses unabdingbar. Zuerst mĂŒsste man sich allerdings wohl mit einer Junggesellengruppe zufrieden geben, da es z.Z. in deutschen und mitteleuropĂ€ischen Zoos leider einen starker MĂ€nnerĂŒberschuß bei dieser Art gibt.
(10.02.2009, 13:46)
BjörnN:   Die BĂ€renanlagen (Syrische BraunbĂ€ren und BrillenbĂ€ren) im Tiergarten sind definitiv viel kleiner als jene im Berliner Zoo, die Kritik an deren GrĂ¶ĂŸe finde ich durchaus berechtigt. Im Vergleich zu BĂ€renanlagen in anderen Zoo wie z.B. in Halle haben die NĂŒrnberger BĂ€ren allerdings ein sehr angenehmes Los gezogen, denn schlecht sind die NĂŒrnberger Anlagen weiß Gott nicht.

FĂŒr eine alte BraunbĂ€rin ist die Anlage akzeptabel und es ist keine Schande, sie dort bis zu ihrem Tod zu halten und sich dann Gedanken um einen Neubesatz zu machen.

Was die BrillenbĂ€ren angeht, wĂŒrde ich mir allerdings, obwohl die Tiere auf der langfristigen Abgabeliste stehen, auf lange Sicht eine Neuanlage mit Zuchtsituation wĂŒnschen.

Dass ein Zoo, wenn er ein großes, vielleicht auch in der Haltung einer Art revolutionĂ€res Gehege baut, nicht von einer Minute auf die andere alle ĂŒbrigen Gehege auf einen Ă€hnlichen Stand wie die Neuanlage bringen kann, dĂŒrfte einleuchten.
(10.02.2009, 11:11)
Mirko Schmidkunz:   Es ist einfach so, dass Gehege, die in engen Innenstadtzoos noch akzeptabel erscheinen, in einer Anlage, die Platz im Überfluss zu haben scheint, schnell in Krtik geraten. Im TiergartengĂ€stebuch beschwert sich gerade jemand, dass die BĂ€ren im Vergleich zu den Buntmardern so wenig Platz haben. Die Anlagen fĂŒr Braun- und BrillenbĂ€ren sind wahrscheinlich grĂ¶ĂŸer als im Berliner Zoo, aber dort handelt es sich ja auch um Altanlagen. Ich nehme auch an, dass eine Erweiterung in NĂŒrnberg möglicherweise am Denkmalschutz scheitern könnte. Neue Anlagen an anderer Stelle haben den Vorteil , dass neue Tiere in die Altanlagen kommen. Allerdings muss das ganze erst finanziert werden. Hieß es nicht mal, das die Zucht der Syrischen BraunbĂ€ren nicht mehr funktioniert?
(10.02.2009, 10:56)
Ulli:   Es geht auch nicht um die Art. Besonders groß ist die Anlage in NĂŒrnberg wirklich nicht, auch wenn sie malerisch liegt.
(06.02.2009, 12:32)
IP66:   Ich verstehe nicht ganz, was Herr Encke gegen seine BĂ€renanlage hat - zudem stellen syrische BraunbĂ€ren ja eine bedrohte Form, die in nur wenigen Zoos gehalten wird.
(06.02.2009, 11:03)
Mirko Schmidkunz:   Einige KanadagĂ€nse befinden sich bei den Robben und sind ausgeschildert.

Neues zu den BraunbĂ€ren. In Wunsiedel im Fichtelgebirge gibt es noch nicht sehr konkrete PlĂ€ne zum Bau eines BĂ€renparks. Interessant ist, dass der Tiergarten dann auf die Haltung von BraunbĂ€ren verzichten wĂŒrde. Die Anlage aus dem Jahr 1939 wĂŒrde dann umgenutzt. Derzeit lebt dort nur noch eine 34jĂ€hrige Syrische BraunbĂ€rin. Wenn der BĂ€renpark scheitert, plant man eine gemeinsame Anlage mit den Wölfen. An welcher Stelle wurde nicht gesagt.
(06.02.2009, 09:49)
BjörnN:   gute nachricht
karibik-manatee geboren (wird noch per Flasche gefĂŒttert)
(27.01.2009, 16:27)
Dimi Seidenath:   schechte nachrichten
giraffenbulle gestorben(litt an arthrose)
(27.01.2009, 15:17)
Mirko Schmidkunz:   Gute Nachrichten in der Lokalzeitung: aus den USA kommt ein GelbrĂŒckenducker, der in Wuppertal zur QuarantĂ€ne eingestellt wird. Es ist zwar nicht erwĂ€hnt worden, ob es ein MĂ€nnchen ist, aber davon kann man wohl ausgehen.
(27.01.2009, 13:34)
Shensi-Takin:   @IP66: Also in (nunmehr ehemalige) Nuernberger Bongo-Anlage ist der Einblick von oben durchaus moeglich...
(27.01.2009, 11:55)
IP66:   Ich wĂŒrde es so formulieren: Sowohl in Wuppertal wie in NĂŒrnberg leben die Tiere in einer Art Grube - das ist aber der einzige Vergleichspunkt: WĂ€hrend man die wuppertaler Anlage wenn auch von oben, so doch gut einsehen kann, ist dies in NĂŒrnberg wegen des dichten Baumbestandes kaum möglich. Zudem sind die Tiere im bergischen Zoo durch Mauern von der unruhigen Umgebung abgeschirmt, wĂ€hrend sie in NĂŒrnberg auf der RĂŒckseite des Geheges von Wald umgeben sind.
Die Idee, die Hochlandrinder durch Bongos zu ersetzen wirkt zunĂ€chst aufgrund der geographischen BezĂŒge und der guten Einsehbarkeit der Anlage einleuchtend. Mir scheint allerdings bedenklich, daß die Anlage mit den Hausrindern besetzt wurde, weil nur ein Offenstall zu VerfĂŒgung steht, mithin fĂŒr die Bongos neu und vermutlich recht wuchtig gebaut werden mĂŒĂŸte. Zudem haben sich Bongos manchenorts als in offenen Anlagen recht schreckhaft erwiesen, weshalb man in Berlin oder Duisburg allerlei Trenn- und SchutzwĂ€nde einziehen mußte. Ich halte es nachgerade fĂŒr einen Offenbarungseid, wenn im waldreichen nĂŒrnberger Tierpark Waldanltilopen in einer kĂŒnstlich waldĂ€hnlich gestalteten Anlage untergebracht werden mĂŒĂŸten.
(23.01.2009, 16:40)
AndrĂ© Haubrich:   Eigentlich nicht.
Ähnelt die Anlage der Wuppertaler?
(23.01.2009, 14:10)
Michael Mettler:   Und Prinz-Alfred-Hirsche "wirken" dann besser in der Anlage...?
(23.01.2009, 12:20)
Mirko Schmidkunz:   Ich freue mich auf die Prinz-Alfred-Hirsche sehr. Zu den Bongos noch eine Anmerkung: der Tiergartendirektor hat in einem Interview bei seinem Antritt davon gesprochen, die Bongos in die Anlage der Hochlandrinder umzusetzen, weil sie dort attraktiver prĂ€sentiert werden können. Hauptproblem der alten Anlage ist die Sicht von oben herab, die Tiere wirken nicht so wie anderswo. Vielleicht werden die PlĂ€ne ja noch umgesetzt, weil ich die Bongos in NĂŒrnberg nicht missen will. Sie setzen einen krĂ€ftigen Farbtupfer, der bei den anderen Tieren fehlt.
(23.01.2009, 11:34)
IP66:   Man könnte es allerdings schon so sehen, daß die Hirsche die Bongos ersetzen, da sie das selbe Gehege bewohnen werden. Die letzte Waldantilope erfreute sich ĂŒbrigends der Vergesellschaftung mit einer Ziege.
(22.01.2009, 17:33)
BjörnN:   Der Tiergarten hĂ€lt schon seit letztem Jahr keine Bongos mehr, 2 Tiere starben im FrĂŒhjahr, die verbliebene Kuh wurde im Herbst abgegeben...
(22.01.2009, 12:12)
BjörnN:   Es kommen Prinz-Alfred-Hirsche in den nĂ€chsten Wochen aus dem Tiergarten Schönbrunn in Wien....
(22.01.2009, 12:11)
Mirko Schmidkunz:   Ich habe im GĂ€stebuch des Tiergartens gelesen, dass die Bongos durch eine Hirschart ersetzt werden sollen. Weiß jemand mehr?
(22.01.2009, 11:45)
Michael Mettler:   P.S. AnzufĂŒgen sei vielleicht noch, dass die genannten Beispiele aus Basel und Kronberg schon in den frĂŒhen 50er Jahren ihren Ursprung hatten und beide Gruppen in Anwesenheit jeweils beider Bullen spĂ€ter zĂŒchteten.
(11.12.2008, 08:59)
Michael Mettler:   @Matthias: Alter hat manchmal auch Vorteile :-) Nein, in den genannten FĂ€llen gab es keine "Ă€lteren Tanten". Es wurden Gruppen von Wildfang-KĂ€lbern importiert (nur in der Howletts-Asiatengruppe war mit Assam - aus Hannover - ein zoogeborener Jungbulle dabei; sein Kumpan in Jugendzeiten war der heutige Kölner Bulle Bindu), die miteinander aufwuchsen und somit alles unter sich regeln mussten, wobei der soziale Einfluss der Pfleger sehr unterschiedlich war (Basel z.B. mit klassischer Dressur - die Gruppe wurde sogar fĂŒr eine Saison an den Circus Knie ausgeliehen -, Kronberg dagegen mit beinahe "moderner" Haltungsmethode; in beiden Zoos lebten die Bullen stĂ€ndig in der Gruppe).
(10.12.2008, 19:18)
th.oma.s:   auf jeden fall verdient nĂŒrnberg fĂŒr diese entscheidung respekt und sympathie...
(10.12.2008, 17:49)
Matthias:   Ok. Mit meinen 26 Jahren habe ich solche Dinge noch nicht miterlebt, lerne aber gerne dazu. Aber war es in all diesen FĂ€llen nicht so, dass diese Bullen in Herden zusammen heran gewachsen sind?
Ich denke da eher an Jungbullen, die ohne Einfluss von Àlteren Tanten heran wachsen. Wobei ich dort wie gesagt keine Probleme sehe und auch optimistisch bin.
(10.12.2008, 16:12)
Michael Mettler:   @Matthias, in Sachen Langzeiterfahrungen: Es hat doch aber schon öfter FĂ€lle gegeben, dass Jungbullen in Zoos gemeinsam aufwuchsen bzw. bis ins adulte Alter zusammen blieben (was man dann wohl Langzeiterfahrung nennen dĂŒrfte) - ich denke da an Kronberg, Basel, Howletts, Port Lympne...?
(10.12.2008, 16:06)
Matthias:   Ihre Skepsis ist unbegrĂŒndet.
In Sevilla gab es keine Probleme mit UnvertrĂ€glichkeiten unter den Nachwuchsbullen. Auch in Dierenrijk Mierlo verstehen sich die drei Jungbullen ohne Probleme auf einer relativ kleinen Anlage (im Vergleich mit Sevilla). Man muss natĂŒrlich zugeben, dass diese Haltungen noch nicht lange bestehen und somit keine Langzeiterfahrungen vorliegen.
Allerdings lĂ€sst das natĂŒrliche Verhalten von Elefanten in keinster Weise auf grössere Probleme schliessen.
(10.12.2008, 15:50)
IP66:   Ich bin ein wenig skeptisch, ob die gemeinsame Haltung zweier heranwachsender Elefantenbullen gelingt. Doch ich es begrĂŒĂŸe es sehr, daß sich die nĂŒrnberger Zooleitung von der Idee der gewaltigen Großprojekte löst und zumindest im Fall der Elefanten auch vom Grundsatz der Artenreduktion abweicht. An den Planungen fĂŒr das Flußpferdhaus und den ausgedehnten BautĂ€tigkeiten, die nur der Umdekoration des Raubtierhauses dienen, sieht man, wohin dergleichen Riesenprojekte fĂŒhren: Teilweise werden sie gar nicht realisiert, teilweise sind selbst besucherwirksame Arten ĂŒber lange Jahre nicht ausgestellt. Die Delphinlagune scheint mir ein interessantes Projekt, aber auch sie wird die Mittel des Zoos ĂŒber lange Zeit binden. Sich fĂŒr eine mutige, aber kleine Lösung entscheiden zu haben halte ich in diesem Zusammenhang fĂŒr einen guten und vor allem zukunftsweisenden Weg.
(10.12.2008, 15:34)
Mirko Schmidkunz:   Heute stand in der Lokalpresse, dass 2 heranwachsende Elefantenbullen im FrĂŒhjahr kommen werden. FĂŒr die Zuchtanlage stehen die Chancen nicht sehr gut. Sie soll 30 Millionen kosten und zwischen Betriebshof und Kinderzoo liegen. Der Betriebshof liegt vor der Wildeselanlage, also wĂŒrde sich die Anlage dort entlang der Kranichanlagen entlangziehn. GrĂ¶ĂŸter Vorteil scheint das ebene Terrain zu sein. Allerdings scheinen die Chancen einer Realisieung deutlich schlechter.
(09.12.2008, 15:09)
Mirko Schmidkunz:   Der Löwensaal gehört zu Tiergarten-Hotel, dass außerhalb des GelĂ€ndes liegt. Heute ist der dortige Eingang geschlossen und das Areal wirkt sehr heruntergekommen. Nur der Löwensaal ist in einem guten Zustand, ich meine sogar denkmalgechĂŒtzt. Dort finden Partys und Konzerte statt, die aber mit dem Tiergarten nichts zu tun haben. Ich bin nicht ganz sicher, aber ich eage mich festzulegen, dass der Saal aus den 50ern stammt. Es ist ziemlich nĂŒchtern und zeigt wenig Dekor. Ich kann mir auch nicht vorstellen, warum er Löwensaal heißt.
(02.11.2008, 14:27)
Rattus:   Hallo
Hat jemand eine Ahnung, ob der "Löwensaal" direkt am Tiergarten als Veranstaltungsort erbaut wurde, oder frĂŒher vielleicht wirklich mal ein Tierhaus war?
(02.11.2008, 00:49)
IP66:   Ich habe das Tier dort vor einer Woche gesehen, und es wirkt recht gesund.
(20.08.2008, 14:42)
Mirko Schmidkunz:   Nachwuchs bei den Netzgiraffen; das Tier ist Anfang August geboren und befindet sich derzeit noch in der Innenanlage;
(20.08.2008, 10:48)
Niedersachse:   Wenn der Dortmunder noch nicht weg ist, mĂŒsste er aber bald. Jedenfalls ist er fĂŒr Overloon vorgesehen.
@RĂŒdiger: Ich meine mal was von ner TrĂ€chtigkeit gehört zu haben.
(15.08.2008, 12:41)
IP66:   Den fraglichen Schabrackentapir habe ich vorgestern in NĂŒrnberg gesehen. Ich fand, daß er sich im Vergleich zu den dortmunder Tieren sehr wackelig bewegt, vor allem beide HinterfĂŒĂŸe sehr vorsichtig aufsetzt. Außerdem schien mir die kleinste Seekuh stark abgemagert und hyperaktiv.
(14.08.2008, 19:34)
cajun:   Ich habe gestern im Dortmunder Zoo gehört, dass der Nachwuchsbulle noch da ist und somit noch auf seinen Umzug wartet.
(14.08.2008, 19:32)
RĂŒdiger:   @ Niedersachse
Ist das Malayantapirweibchen in Dortmund wieder in guter Hoffnung ?
Es scheint nur die erste HĂ€lfte vom jahr gut fĂŒr die Nachzucht von den Schabracken zu sein oder wird noch eine erwartet ? Beide Spanier haben laut ISIS keinen Mann dabei, oder ist dies nicht der aktuelle Stand ?
(14.08.2008, 19:12)
Dimi Seidenath:   also ich habe bei meinem letzen zoobesuch vor ca 2 wochen zum ersten mal(von ca 20 mal) die biber gesehen und das eben kurz vor besucherschluss wo fast niemand mehr im zoo war
(13.08.2008, 14:12)
Mirko Schmidkunz:   Laut Pflegerin sind die Biber fĂŒr den Besucher nie zu sehen. Die Biber haben sich in den letzten Jahren so massiv in Franken ausgebreitet, dass die Tierart nicht mehr als bedroht gelten kann. Ich schlage deshalb vor, die Anlage anders zu besetzen. Zwergotter und WaschbĂ€ren wĂ€ren möglich, aber nicht originell.
(13.08.2008, 12:12)
Niedersachse:   @RĂŒdiger:
Der mÀnnliche Dortmunder Schabrackentapir-Nachwuchs ist bereits nach Overloon umgezogen.
(13.08.2008, 11:55)
BjörnN:   Ich vermute mal, dass sich NĂŒrnberg mit dem Jungtier ein neues Zuchtpaar aufbauen will, da ein Alttier in diesem Jahr gestorben ist.

@Onca
WĂŒrde mich sehr wundern, wenn das Raubtierhaus noch in diesem Jahr fertig wird. Bei meinem letzten Besuch vor ca. 4 Wochen sah alles noch sehr unfertig und rudimentĂ€r aus....
(12.08.2008, 19:15)
RĂŒdiger:   Vielleicht ist der junge Schabreackenmann fĂŒr die Niederlande im Zoo Parc Overlonn vorgesehen. Das alte MĂ€nnchen dort ist wegen hohem Alter nicht mehr zeugungsfĂ€hig.War das NĂŒrnberger Jungtier nicht kompartible zu dem Madritter Weibchen oder Fuerteventura Damen ?
(12.08.2008, 19:05)
Onca:   Warum wurde der Tapir zurĂŒckgeholt? Ist das bekannt?
Wie weit ist das Raubtierhaus inzwischen? Soll ja angeblich diese Jahr noch bezugsfÀhig sein.
(12.08.2008, 17:34)
Michael Amend:   @MM. Ich bin ĂŒberzeugt, das Almeria seine Mhorggazellen mit anderen Gazellenarten zusammenhĂ€lt, die Tiere mĂŒssen nĂ€mlich eine gigantische Anlage bewohnen, sind ja auch nur so um die 100 Mhorrgazellen, die da rumspringen...
(12.08.2008, 17:10)
Niedersachse:   Schabrackentapir oder Flachlandtapir?
(12.08.2008, 14:04)
Michael Mettler:   @Mirko Schmidkunz: Ich greife an dieser Stelle mal deinen Beitrag aus dem Hannover-Thread auf, da es um NĂŒrnberg geht. Auch bei den von dir vorgeschlagenen Mhorrgazellen ist m.E. das Vergesellschaftungspotenzial noch nicht ausgereizt. In MĂŒnchen standen sie frĂŒher zusammen mit Cuviergazellen, und auch in Almeria werden sie m.W. mit einer kleineren Gazellenart zusammen gehalten. Selbst die Gemeinschaft mit SĂ€belantilopen wĂ€re einen Versuch wert. Die mag zwar mancher Zoofan kaum noch sehen, aber das darf nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen, dass es sich im Freiland um eine der seltensten Tierarten der Welt handelt (womöglich sogar völlig ausgerottet) und die Zucht fĂŒr Wiederansiedlungsprogramme möglich und nötig ist. Vielleicht könnte man dieses Gehege ja auch dazu nutzen, den Wildeselhengst zeitweise von seinen Stuten zu separieren - dann stĂŒnde er nicht in einem kleinen und womöglich öden Absperrgehege, sondern auf einer großen Anlage in Gesellschaft von Antilopen, was er ja aus dem "Hauptgehege" gewohnt wĂ€re.

Frage am Rande: WofĂŒr dient (oder sollte ursprĂŒnglich dienen) das relativ große Wasserbecken in der NĂŒrnberger Addax-Anlage? Waren dort vor den Addax eigentlich andere Gehegebewohner geplant?
(12.08.2008, 13:53)
Mirko Schmidkunz:   Nachwuchs bei Koritrappen und Kropfgazellen (Zwilinge); neu sind ein Paar Östliche Kronenkraniche, die auf der Wiese am Weiher mit den Pelikanen sind; die LĂŒcken im Tierbestand sind noch nicht wieder geschlossen worden (Bongo, Kleine Pandas, Raubkatzen); der vor einigen Monaten nach Spanien abgegebene Nachwuchs-Tapir ist zurĂŒckkehrt, befindet sich allerdings noch nicht im Tropenhaus.
(12.08.2008, 13:08)
Mirko Schmidkunz:   Ich wĂŒrde mir wĂŒnschen, dass eine andere, wenig gehaltene Affenart dort hinkĂ€me. Übrigens hieß es auch, dass mittels Stege die Anlage fĂŒr Ziesel erschlossen werden soll. Zum Flußpferdhaus: die Planungen sind schon seit 10 Jahren abgeschlossen und ich nehme stark an, dass diese nie umgesetzt werden. Im Gegensatz zur Lagune, die zu 90% ĂŒber Kredite finanziert werden soll, die der Tiergarten bedienen muss. Das Elefantenhaus, dass nicht billig wird, muss die Stadt selbst finanzieren. Das Nilpferdhaus wird in seiner provisorischen Nutzung verbleiben.

(15.07.2008, 19:58)
IP66:   Man scheint sich insofern der faschistischen Tradition anschließen zu wollen, als man dann aus einer großzĂŒgigen Affenfreianlage - und einem wichtigen Baudenkmal! - das monumentalste Freiluftterrarium des Universums "gestalten" möchte. Und dies wohl nur deshalb, weil man sich vor zwei Affenarten nebeneinander fĂŒrchtet. Und ob eine Reduzierung der Artenzahl wirklich geeignet ist, den Tiergarten "an die Spitze von Europa" zu bringen, mĂŒĂŸte mir der Stadtrat auch einmal erlĂ€utern. Was wird eigentlich aus dem Baudenkmal Flußpfderdhaus? Und aus dem vor nicht allzu langer Zeit zur Haltung von Panzernashörnern adaptierten Elefantenhaus, ebenfalls ein wichtiges Denkmal der nĂŒrnberger Geschichte?
(14.07.2008, 12:47)
Mirko Schmidkunz:   Neues aus der Lokalpresse: das BĂŒrgerbegehren gegen die Lagune ist gescheitert, der Bau kann also beginnen; Berberaffen werden bald zu den MĂ€hnenspringern umziehen; in die alte Anlage kommen dann Zieseln Schildkröten und Perleidechsen. Das Elefantenhaus soll umgebaut werden, um vorĂŒbergehend zwei Tiere aufzunehmen. Das neue Haus soll fĂŒr asiatische Elefanten, Panzernashörner und Schabrackentapir als Dschungelanlage ab 2011 entstehen. Über den genauen Standort ist noch nicht entschieden worden; Bisons und Böhmzebras sollen wegfallen, weil man die Leute nicht mit Ă€hnlichen Tieren langweilen will. Der Stadtrat hat einen Gesamtplan beschlossen, mit dfem der Tiergarten an die Spitze in Europa kommt. Besonders wichtig ist bei dieser großen Lösung for Elefantenhaus, dass damit die alte Freianlage zur Umnutzung ansteht, genauso wie das Haus, das wegen der beiden getrennten Anlagen doch ideal fĂŒr SpitzmĂ€uler wĂ€re. Auch das Tropenhaus stĂ€nde dann fast leer.
(13.07.2008, 13:48)
IP66:   Zweifelsohne hat der Beschluß, das Delphonarium zu bauen, die weitere Geschichte des nĂŒrnberger Tiergartens stark geprĂ€gt. Die Ausgangskosten, fĂŒr das GebĂ€ude und fĂŒr die Tiere, wurden allerdings von einem Stifter getragen, so daß die Zooleitung eine einmalige Chance wahrnehmen wollte. Ich kann eine solche Haltung nachvollziehen: Der Tiergarten stellte lange Zeit den modernsten Zoo Deutschlands vor und hat noch fĂŒr ein Neubauprojekt wie Friedrichsfelde als Vorbild gedient. Vor diesem Hintergrund konnte man neben dem Delphinarium bislang nur zwei grĂ¶ĂŸere Neubauten realisieren, das Giraffen- und das Tapirhaus, beides recht innovative und interessante Anlagen. Die Konkurrenz zu MĂŒnchen und die dortigen GesamterneuerungsplĂ€ne haben bei der Annahme der Stiftung sicher eine Rolle gespielt. Hier weiß ich noch nicht einmal, ob die Lagune sich als kostspieliger als der entsprechende duisburger Neubau erweisen wird, doch hĂ€tte man sich den Neubau der Robbenanlagen wesentlich bescheidner denken können, zumal man jetzt die Dauerkosten fĂŒr große Gruppen fischfressender Arten bestreiten muß.
(23.06.2008, 19:22)
Mirko Schmidkunz:   Ich habe zuvor den einzelnen Marder mehrmals gesehen. NatĂŒrlich ist es grundsĂ€tzlich richtig, Tieren möglichst große Anlagen zu geben. Aber ein Zoo muss eben auch sein Gesamtkonzept sehen.
In NĂŒrnberg war auch bei EisbĂ€ren und Seelöwen schon von grĂ¶ĂŸten Anlagen Europas die Sprache. Ich finde, dass zum Beispiel die Wuppertaler Löwenanlage absolut in keinem VerhĂ€ltnis mehr steht zum restlichen Zoo. Warum bekommen Löwen einen Hektar und die anderen Raubkatzen nur ein paar Quadratmeter. Auch in NĂŒrnberg wĂ€re es besser auf Rekordprojekte zu verzichten. Zwar gibt es dort kein Platzproblem, aber Mangel an finanzieller UnterstĂŒtzung. Ich wĂŒnschte, dass mit den durch bescheidener Neuanlage gesparte Gelder in neue Tierarten investiert. Bei Vögel, Kleinkatzen, Affen ließe sich hier viel gewinnen.
Die Lagune mit Manatihaus soll im Herbst beginnen. Die Kosten sind horrend gestiegen, aber ich kann jetzt keine Zahl geben. Die Gegner mĂŒssen innerhalb einer bestimmten Frist Unterschriften sammeln, wenn sie diese zusammen haben gibt es einen BĂŒrgerentscheid. In der Lokalpresse hört man sehr wenig, so dass ich glaube, dass sie keine Chance haben.
Ich glaube aber, dass die Delfinhaltung mitverantwortlich ist, fĂŒr die Defizite bei den anderen Tieren. Seit Eröffnung sind fast stĂ€ndig Kosten angefallen, z.b. fĂŒr Komplettsanierung, fĂŒr Anbauten und Delfinarium 2. Wenn Hagenbeck diese riesigen Kosten nicht eingehen wollte, kann ich mir nicht vorstellen, dass es in NĂŒrnberg sich rechnet.
(23.06.2008, 15:06)
Ulli:   An die Kenner vor Ort:
Steht schon der konkrete Baubeginn fĂŒr die Delphin-Lagune fest ?
Wie hoch sind inzwischen die geplanten Baukosten ?
Was ist Stand der Dinge beim angekĂŒndigten BĂŒrgerbegehren ?
(23.06.2008, 13:40)
Saki:   Also ich war letzte Woche auch im Tiergarten NĂŒrnberg, und mir ging es ebenso, erst in der 2 Runde haben sie sich auf dem Baum erblicken lassen.
(23.06.2008, 13:32)
Onca:   zu den Schabrackentapiren. Am 29.5. war es nur noch ein Tier. Im April ist wie schon erwĂ€hnt ein Tier gestorben. Wann wurde denn genau das andere Tier abgegeben?

@Mirko: du sagst selbst dass es als die grĂ¶ĂŸte Anlage der Welt gilt... und Buntmarder sind nicht so riesig. Du hast sie einfach nicht gesehen, da waren sie garantiert. Ein NĂŒrnberger Stammbesucher hat selbst gesagt, dass er sie erst bei seiner zweiten Runde gesehen hat und bei der ersten sie auch nicht gefunden hat. Anstelle der Marder wĂŒrd ich mich auch nicht auf den PrĂ€sentierteller legen.
(23.06.2008, 13:02)
IP66:   In der Tat stellt der nĂŒrnberger Tiergarten ein Beispiel dafĂŒr dafĂŒr vor, daß der Artenschwund Einrichtungen, die sich nie durch eine besondere ArtenfĂŒlle auszeichneten, so stark prĂ€gt, daß dies selbst beim breiten Publikum Kritik auslöst. Dieser Kritik mit den PlĂ€nen sehr kostspieliger und großrĂ€umiger Neubauten zu begegnen, funktioniert auch nur so lange, wie man dergleichen realisieren kann. VerschĂ€rft wird die Lage in NĂŒrnberg dadurch, daß man sich immer noch scheut, den dortigen Zoo als ein historische GefĂŒge zu erlĂ€utern, mit dem Ergebnis, daß man einen historisch gewachsenen Bestand organisch entwickelt und sich auf einzelne Projekte eines zu bejahenden GesamtgefĂŒges orientiert. Ich finde es unschön, daß die Kritik nun ausgerechnet die Elefantenabgabe betrifft, die man als Bestandteil einer solchen organischen Entwicklung verstehen könnte. Aber das Handlungsmuster beim Raubtierhausumbau, bei der Delphinlangune und beim Flußpferdhaus sowie die VernachlĂ€ssigung der Großbauten, die mit viel Publkumsengagement erbaut wurden (Tapir- und Giraffenhaus) erzeugen eine Stimmung, die irgendwann ĂŒberkocht.
(23.06.2008, 11:39)
Mirko Schmidkunz:   Das mit dem EEP ist richtig.
Im GĂ€stebuch der Tiergarten-Homepage beschweren sich immer mehr Leute ĂŒber den immer kleiner werdenden Tierbestand. Wenn ein Zoo wie der in NĂŒrnberg, der schon immer einen vergleichsweise sehr schmalen Tierbestand hat, diesen immer weiter reduziert, ist die Kritik berechtigt. Von den besonders attraktiven Arten wurden Orangs und Nilpferde vorĂŒbergehend abgegeben. Tiger, Löwe, Kleine Pandas sind nicht da. Bei BraunbĂ€ren und Elefanten sind nur noch Einzeltiere ĂŒbrig. Seltene Tiere wie Hirscheber, Zwergflußpferd, Banteng wurden abgegeben. Von der einst sehr umfangreichen Wasservogelsammlung ist fast nichts ĂŒbrig geblieben. Ich nehme doch an das dies nur aus finanziellen ErwĂ€gungen geschehen ist.
(22.06.2008, 16:46)
Ralf Wagner:   Das hoffe ich auch, vor allem, weil doch glaub ich das EEP dieser Tapirart in NĂŒrnberg koordiniert wird! Damit hat ja i.M. nur noch Dortmund eine Zucht der Schabrackis in Deutschland! Sehr schade.
In Cottbus ist doch gerade das Tapirhaus im Bau fĂŒr Schabrackentapire, woher sollen die denn kommen???
VG

(22.06.2008, 02:34)
BjörnN:   Dann mĂŒsste jetzt nur noch das alte Zuchtweibchen in NĂŒrnberg sein. Hoffentlich holt man bald wieder ein MĂ€nnchen und setzt damit die lange Zuchttradition fort...
(21.06.2008, 19:23)
Mirko Schmidkunz:   Ein Tapir ist nach Spanien abgegeben worden. Im Naturkundehaus entstehen zurzeit vier neue Terrarien fĂŒr Amphibien.
(21.06.2008, 19:21)
BjörnN:   Ein Schabrackentapir??, vor 4 Wochen waren es noch 0,2, nachdem der Zuchtmann gestorben ist....
(21.06.2008, 18:02)
Mirko Schmidkunz:   Die Kulane haben ihre Zuchtpause mit einem Jungtier beendet. Nachwuchs auch bei den Weißkopfseeadlern,Mendesantilopen Mandschurenkranich und Takinen. Wegen Abgabe und TodesfĂ€llen derzeit nur noch ein Tier bei Bongos und Schabrackentapir. Die neue Buntmarderanlage, die in der Lokalpresse als grĂ¶ĂŸte ihrer Art in Europa gepreist wurde, war leer.
(21.06.2008, 12:40)
IP66:   Das könnte stimmen - wobei man sich auf dergleichen BeschrĂ€nktheiten nicht unbedingt verlassen sollte. Trotzdem finde ich den Umgang mit dem Raubtierhaus nicht nur ungeschickt, sondern in dieser Form der Nutzung auch geschmacklos. Es ist in den neueren ZoofĂŒhrern eine Tendenz zu erkennen, die GrĂŒndungsgeschichte des Zoos zwar nicht zu verschweigen, aber doch auf sehr untergeordnete PlĂ€tze zu verweisen, und mir scheint, daß die Umbauprojekte in eine Ă€hnliche Richtung weisen.
(11.04.2008, 11:05)
Shensi-Takin:   @IP66: Dazu mĂŒssten diese aber dasselbe Interesse & denselben Kenntnisstand wie Sie in Hinblick auf die NĂŒrnberger Zoo-Baugeschichte haben-und das dĂŒrfte in Hinblick auf die geistige KapazitĂ€t der derzeitigen Lager der jeweiligen politischen Extreme wohl nicht der Fall sein.
Irgendwie kann ich mir Geier in dieser Lokalisation nur schwer vorstellen...

Eine in Hinblick auf aktuelle Bauprojekte ohnehin nicht mehr realisierbare Idee, aber: hĂ€tte man das alte Flußpferdhaus nicht ebensogut fĂŒr die SeekĂŒhe verwenden können? Und anstelle der PrĂ€riehunde hĂ€tte man wohl Deutschlands erste Seekuh-Außenanlage schaffen können...;)
(10.04.2008, 21:47)
IP66:   Also doch: Zuerst schreitet man durch den Berg zum Mithreas-Relief, dann in den hellen Speer'schen Tempel, um schließlich am Ende des gnostischen Weges auf parsische Geier und Löwen zu stoßen - nicht, daß kĂŒnftig das GebĂ€ude zum Lieblingsaufmarschort an rechten Gedenktagen wird ...
(10.04.2008, 19:36)
Mirko Schmidkunz:   Die Geier sollen einen abgetrennten Bereich gegenĂŒber dem Eingang erhalten. Außerdem sind die Außenmauern zurĂŒckgesetzt worden, so dass ein vorher abgetrennten Gang hinter den Boxen, nun als zweite Ebene den RaubtierkĂ€figen zugeschlagen wird.
(10.04.2008, 15:20)
IP66:   Ich bin in Sachen Raubtierhausumbau in NĂŒrnberg sicher ein wenig befangen - aber ist es wirklich sinnvoll, in einem geschlossenen, denkmalgeschĂŒtzten Raum ein paar Geier fliegen zu lassen - und weshalb mĂŒssen es indische Schmutzgeier sein - weil es zwischen sibirischen Tigern, indischen Löwen, spanischen Wölfen und sĂŒdamerikanischen BrillenbĂ€ren afrikanische nicht tun? Oder will man tatsĂ€chlich das faschistische Mithras-Relief ernst nehmen und Herrn Rosenbergs unsĂ€gliche arischen Religionserfindungen zoologisch illustrieren?
(03.04.2008, 17:49)
Michael Mettler:   In Hannover sitzt noch ein einzelner Indischer Schmutzgeier - vielleicht ließen sich ja weitere Einzelvögel zusammentragen...
(03.04.2008, 15:16)
Mirko Schmidkunz:   Der Umbau des Raubtierhauses dauert bis mindestens Sommer. Die Kosten steigen von anfangs 1 auf 3 Millionen. Geplant sind Indische Schmutzgeier dort unterzubringen. Allerdings ist es anscheinend scher, diese zu bekommen. Paradieskraniche haben ihr Gehege mit den Koritrappen am Kamelberg gewechselt. Neu eingetroffene Kronenkraniche habe ich nicht gesehen.
(03.04.2008, 14:08)
Niedersachse:   EisbĂ€r Felix ist wieder umgezogen. Seit dem 01.04. lebt er im Aalborg Zoo, wo er Weibchen Victoria (11) und Malik (7) decken soll.
(03.04.2008, 13:22)
Anja Aures:   Ich habe vorgestern beim Tag des Tiergartens mal den technischen Leiter gefragt der meinte in vier bis acht Wochen sollte es eingeweiht werden
(11.03.2008, 13:59)
Dimi Seidenath:   weis hier vielleicht zufĂ€llig jemand wann das neue buntmardergehege fertig wird
(06.03.2008, 15:22)
IP66:   Auch ich finde diese Entscheidung sehr glĂŒcklich und lobenswert!
(05.03.2008, 17:45)
th.oma.s:   danke
(05.03.2008, 17:34)
Klaus SchĂŒling:   Die Diskussion mit HoyWoy und anderen wurden in den Thread "Tierrechtler und Zoos" verlegt. Das bewahrt den einen oder anderen möglicherweise diese ermĂŒdende Diskussion immer wieder vom Zaun zu brechen.
(04.03.2008, 20:33)
Jennifer Weilguni:   @HoyWoy
Wie schon gesagt, fĂŒr mich persönlich ist eine LebenfĂŒtterung erst dann eine solche, wenn ein Tier zu genau diesem Zwecke absichtlich verfĂŒttert wird. Wie schon gesagt, wenn Dein Hund eine MĂŒcke verschluckt, legst Du ihm dann einen Maulkorb an, damit dies nicht mehr passiert oder wie schĂŒtzt Du Dich dann vor dieser Form von "LebendfĂŒtterung" ?
Ich will nicht fĂŒr gut heissen, was in NĂŒrnberg geschehen ist, aber bitteschön - eine LebendfĂŒtterung ist das meiner Meinung nach nicht und zum GlĂŒck leben wir ja in einem Land, in dem ich meine eigene Meinung haben darf.
(04.03.2008, 13:45)
HoyWoy:   @Jennifer Weilguni

Fakt ist doch, dass NĂŒrnberg Jahr fĂŒr Jahr tote Hirschbabys, durch die Pandas, zu beklagen hatte.

Demnach hĂ€tte zumindest nach dem zweiten Mal, eingeschritten werden mĂŒssen.

Dies tat man nicht.
Und MĂ€gdefrau bezeichnete das töten der Muntjakbabys bereits 2001 selbst als eine Form der "LebensfĂŒtterung".

Man hat hier, meine Meinung, Jahr fĂŒr Jahr geschlafen und nichts getan.
Die toten Babys sind Beweis genug.

Und gelebt haben die Babys und wurden demnach, weil es wohl ein leichtes Spiel fĂŒr die Pandas war, lebend verfĂŒttert.
Was fĂŒr eine LebendfĂŒtterung wĂŒrdest denn du verbieten oder als kritisch sehen.

Zu Kritik von ZoobefĂŒrwortern:

Ich lese mir hier (nicht alles) viele Meinungen durch.
Und glaube mir, ich lese auch eure Kritik an Zoos.

Also behaupte ich keinesfalls, dass hier nicht kritisiert wird.
Habe ich auch nie.

Nur habe ich das GefĂŒhl, ich kann mich tĂ€uschen, es wird nur kurz angesprochen und diskutiert, aber Ă€ndern tut sich nichts danach.

Beispiel Sea Life.
Ich berichtete von der letzten Zookunfttagung, dass Sea Life zugab, das fast alle Aquarienbesetzungen WildfÀnge sind.
Nun, dass das hier mal besprochen wurde, habe ich einfach nicht gelesen.
Doch was wurde dieser Beitrag: Kritisiert
Hat jemand der Sea Life Kritiker (hier) sich dann mal an Sea Life gewandt und diese Form des Artenschwundes kritisiert?
Wer stand bei der Zookunftagung von der "ZooPresseschau" auf und kritisierte, diese Handhabung?
Keiner.

Ich meine, Kritik ist das eine. Aber sie muss auch bei den zu Kritisierenden ankommen.

Meine PM und angeblichen "Selbstdarstellungen" sollen nicht nur das Unrecht gegenĂŒber nm. Tieren offenlegen, sondern auch vielmehr Zooprobleme öffentlich machen.

Ich mache nicht anderes wie ihr: Eben auch Kritisieren!
Ich gehe jedoch weiter, ich mache diese Kritik öffentlich.

Über Richtig und Falsch muss die Öffentlichkeit selber.
Und das soll sie auch.

Ja, ich will Zoos nach und nach schliessen.
Diese Grundeinstellung Àndert jedoch nichts an den Probleme in Zoos, die ich nur öffentlich kritisiere.
(04.03.2008, 08:43)
Jennifer Weilguni:   @HoyWoy
Bitte mich nicht wieder falsch verstehen. Auch wir ZoobefĂŒrworter finden noch lange nicht alles, was in zoologischen Einrichtungen stattfindet auch automatisch toll. Und wenn in einem Zoo Mist passiert, dann kritisieren wir solche MißstĂ€nde ebenso. Beispiele dafĂŒr findest Du ja in unserem Forum genug. Aber ich wĂŒrde den Vorfall in NĂŒrnberg eben schlicht und einfach nicht als LebendfĂŒtterung bezeichnen, nur darum ging es mir. Man kann einen Zoo nicht wegen LebendfĂŒtterung anzeigen, wenn eine solche eben einfach niemals stattgefunden hat.
(04.03.2008, 07:55)
Ralf Sommerlad:   @HoyWoy: Ich stimme Sacha zu, aber ich diskutiere das gern weiter mit Ihnen per mail:crocodilians@web.de
(03.03.2008, 22:12)
Sacha:   Ich weiss ja selbst auch, dass man schnell mal vom Thema abkommt. Aber könnten wir uns bitte wieder auf NĂŒrnberg konzentrieren (Abgesehen davon haben wir das Thema Gehegegrösse und Zirkushaltung schon durchgekaut und drehen uns mit einer Person - höflich ausgedrĂŒckt - im Kreis).
Darum nochmals meine Frage: Was gibt es Neues bez. Delfinlagune resp. Manati-/Tapirhaus?
(03.03.2008, 18:01)
HoyWoy:   @Ralf Sommerlad

Es freut mich ĂŒbrigens, habe ich vergessen, dass man, trotz unterschiedlichster Auffassungen, dennoch irgendwo, Gemeinsamkeiten findet.

Ich wĂŒrde auch nie behaupten, dass ZoobefĂŒrworter, Unmenschen wĂ€ren.

Aber seien wir doch mal ehrlich, welch RIESIGEN Raumunterschied macht eine Haltung im Zoo und welche im Zirkus.

Lassen sich ein paar Quadratmeter mehr wirklich in WohlfĂŒhlen berechnen?

Ist ein goldener KĂ€fig wirklich besser als ein KĂ€fig?

Ich habe mal erreicht, das zwei BÀren nicht getötet werden, weil ihr Gehege uralt und total zu klein waren.
Protest hat schlieeslich dazu gefĂŒhrt, dass eine neue Anlage gebaut wurde.
NatĂŒrlich freue ich mich fĂŒr die BĂ€ren, fĂŒr jeden zusĂ€tzlichen Quadratmeter "Lebensraum".
Aber selbst ein paar Quadratmeter mehr, ersetzen keine wegfallende Nahrungssuche und Feindvermeidung (nach Hediger), als HauptbeschÀftigung eines so genannten Wildtieres.

Trotz großer und gerĂ€umiger Anlage zeigt der LippenbĂ€rennachwuchs in leipzig auch Verhaltensstörungen.

Trotz "naturnaher" Vorzeigeanlage, zeigen die Karlsruher EisbÀren stark ausgeprÀgte Stereotypien.

Also sind Quadratmeter wirklich Indiz fĂŒr LebensqualitĂ€t?

(03.03.2008, 17:16)
HoyWoy:   @Ralf Sommerlad

Mit dem vorherigen Ansehen von Privathaltungen und dem Einhalten des eigenen Ethic Codes (WAZA, EAZA und Verband deutscher Zoodirektoren) haben es aber viele Zoos nicht so.

Da suche ich (mit anderen) Unterbringungsmöglichkieten fĂŒr Paviane, da werden schon mal Seelöwen an einen Zirkus verschachert, da sterben zwei Giraffen hintereinander (Herkunft Zoo/ eine neue steht schon wieder im Zirkus) und da verschwindet ein Zwergflusspferd an einen deutsch/italienischen Zoo.

Da hÀlt sich ein Rechtsradikaler eben mal zwei Pumas und ein anderer mehrere Löwen, Paviane und Pumas. Beide in Sachsen.

Da vermietet ein spanischer Privatmann an jede möglich Person, die will, diverse "Exoten", fĂŒr Geburtstage.
Dabei: Leoparden (aus einen deutschen Zoo)

Wolfsabgaabe (1,0) an Privatperson. Obwohl dieser bayerische Zoo gerade in einer gemeinsame Leidlinie, Abgabe an Privat ablehnte.

Alles mehr oder weniger aktuelle Sachen.

Ich könnte weitermachen.

Übrigens interessiert es mich schon, warum sie schreiben "selbsternannter Tierrechtler".
Werden Menschenrechtler oder TierschĂŒtzer auch ernannt?


(03.03.2008, 17:03)
Ralf Sommerlad:   @HoyWoy: Ich denke, dass ich die Abgabe an Privatpersonen von Fall zu Fall ( in "meinem" Bereich, nĂ€mlich der Reptilien) sogar begrĂŒsse. Da gibt es nĂ€mlich durchaus eine ganze Menge ausserordentlich sachkundiger Halter und die Unterbringung ĂŒberlassener Tiere steht der In Zoos in nichts nach, ist gelegentlich sogar deutlich besser. Aber natĂŒrlich wird sich ein verantwortungsbewusster Zoo einen Privathalter, dem er Tiere ĂŒberlĂ€sst, genau ansehen.Was Zirkusse angeht, können Sie mich wohl hĂ€ufiger auf Ihrer Seite finden.Ich habe ein durchaus gestörtes VerhĂ€ltnis zu sicherlich ĂŒber 90 % der Zirkusbetriebe, deren Haltung von dem, was als artgerecht bezeichnet werden kann, deutlich abweicht.Die Einzelhaltung von Elefanten, Breitmaulnashörnern, Flusspferden und Giraffen halte ich beispielsweise fĂŒr vollkommen unvertretbar. Auch wenn ich die BeschĂ€ftigung mit den Tieren grosszĂŒgig als eine Möglichkeit des "Enrichments" betrachten sollte, so geht das Fehlen sozialer Strukturen in Einzelhaltungen einer "Artgerechtigkeit"vollkommen ab. Aber das ist sicherlich ein diskussionswĂŒrdiges Thema, neben den in diesem Thread angesprochenen bedauerlichen Vorkommnissen in NĂŒrnberg.
(03.03.2008, 16:32)
HoyWoy:   @Ralf Sommerlad

Mit den Zirkusleidlinien, da können sie sicher sein, bin ich stÀndig am arbeiten.

Aber was soll man schon erreichen? Aus einem KĂ€fig einen goldenen machen?
Aber sie wissen schon, wer solche Gutachten (auch SĂ€ugetiergutachten) erarbeitet?

Aber es wĂŒrde mich interessieren, ob sie mit mir gemeinsam einen Brief an diverse Zoo schreiben wĂŒrden, in denen sie diese Einrichtung auffordern, keine nm. Tiere mehr an Zirkusse und Privatpersonen abzugeben.
Und die Liste der Zoos ist nicht klein.

Und mich wĂŒrde interessieren, ob wenigsten das Tierschutzgesetz akzeptieren und fĂŒr deren Umsetzung sind.
Beim SĂ€ugetiergutachten scheint ja Zustimmung ihrerseits zu geben.

Ist das so?
(03.03.2008, 16:19)
HoyWoy:   @Jennifer Weilguni

Einen Fuchs (Panda) in einen HĂŒhnerstall (Muntjaks) einzusperren,
dass halte ich schon fĂŒr grausam.

Zumal man in NĂŒrnberg jahrelang zugesehen hat, wie die Pandas Muntjakbabys töteten.

Zitat Vize-Direktor MĂ€gdefrau: ''auf der anderen Seite wollen wir aus TierschutzgrĂŒnden und unserem gefĂŒhlsmĂ€ĂŸigen Empfinden keine 'LebendfĂŒtterung vor unseren Augen'

Das war 2001.
Danach wurden weitere Babys getötet.

Aufhetzen ohne Ausweg und ohne Fluchtmöglichkeiten (Toten Babys sind Beweis), dass ist es, um was wir hier diskutieren.

Unfall und volle Absicht, sind ganz klar zwei verschiedene paar Schuhe.

Es ist schon ein Unterschied, ob ein Kind vor zwei Auto hervorspringt und du nicht zeitig genug bremst (trotz 20km)= Unfall
...oder ob du noch extra Gas gibst, damit du ein Kind auf der Strasse erwischst = Absicht
(03.03.2008, 16:09)
Ralf Sommerlad:   Sorry....ein amoklaufender Muntjakbock, beseelt von RachegefĂŒhlen? Das scheint mir doch weit hergeholt..aber ich bin dennoch gespannt. NatĂŒrlich hat der unsĂ€gliche Herr Albrecht, selbsternannter Tierrechtler mit angeblicher Spezialisierung auf Zoos und Zirkusse, sein Feindbild vermeintlich ausgemacht. Ich wĂŒrde Herrn Albrecht allerdings dringend bitten, seine Zeit und Arbeit vielleicht darauf zu verwenden, die Haltungsrichtlinien fĂŒr SĂ€ugetiere in Zirkussen denen fĂŒr Zoos anzupassen. DAS wĂ€re mal ein sinnvolles Unterfangen vor dem Hintergrund hĂ€ufig tierquĂ€lerischer Haltungen von Elefanten,Grosskatzen, neuerdings sogar Nashörnern und Flusspferden...
(03.03.2008, 10:25)
Jennifer Weilguni:   @HoyWoy
Wenn Du den Tod der Pandababys als LebendfĂŒtterung ansiehst, dann muss ich Dich doch aber ernsthaft fragen, ab wann eine LebendfĂŒtterung eigentlich als solche bezeichnet werden darf. FĂŒr mich ist eine LebendfĂŒtterung die absichtliche Verabreichung eines lebenden Tieres an ein anderes Tier. Nach Deiner Sicht ist es aber anscheinend schon eine LebendfĂŒtterung, wenn man einfach nicht verhindert, das ein Tier das andere frisst. Du hast doch soweit ich weiss selber Hunde ? Wenn einer von denen jetzt eine Fliege frisst ( und das tun Hunde ja bekanntlich sehr gerne) , machst Du Dich dann auch der LebendfĂŒtterung schuldig, weil Du nicht verhindert hast, dass Deine Hunde die Fliege fressen ? Von den vielen, vielen Motorradfahrern in der Sommersaison will ich in diesem Zusammenhang gar nicht erst sprechen :-) Oder.. mache ich mich auch der LebendfĂŒtterung schuldig, wenn meine Wohnungskatze sich mal einen Nachtfalter einverleibt ? Sollte der Tod der Pandas wirklich durch die/den Muntjak herbeigefĂŒhrt worden sein, besteht natĂŒrlich Handlungsbedarf, ebensogut könnte es ja aber auch en Fuchs, Marder, ect. gewesen sein. Warten wir ab, was die Untersuchung ans Licht bringt. Dem Tiergarten aber LebendfĂŒtterung vorzuwerfen halte ich fĂŒr schlichtweg falsch.
(03.03.2008, 09:43)
HoyWoy:   Pressemitteilung vom Sonntag, 2. MĂ€rz 2008

HaltungsmĂ€ngel – Todesursache der PandabĂ€ren und Muntjaks?
Wird ein toxikologisches Gutachten den Tiergarten jetzt vor einer möglichen Strafverfolgung retten?

NĂŒrtingen. Nachdem das Landesamt fĂŒr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Freitag das Ergebnis seines Gutachtens vorlegte, wonach die Pandas doch wohl eher „mit spitzen ZĂ€hnen“ aufgeschlitzt worden sein könnten, gerĂ€t der Tiergarten NĂŒrnberg offensichtlich immer mehr in ErklĂ€rungsnot.
So schließt der Tiergarten, trotz des eindeutigen Ergebnisses des LGL, eine Tötung der Pandas durch die Hirsche, dennoch weiterhin aus. Ein jetzt vom Tiergarten selbst in Auftrag gegebenes toxikologisches Gutachten, soll offensichtlich fĂŒr zusĂ€tzliche AufklĂ€rung sorgen.

Der NĂŒrtinger Tierrechtler, Frank Albrecht, der den frĂ€nkischen Tiergarten wegen der Tötung von mehreren Muntjakbabys durch die Pandas angezeigt hatte (Verdachts auf fahrlĂ€ssige TierquĂ€lerei), ĂŒbt jetzt Kritik, am eigens vom Tiergarten in Auftrag gegebenen Gutachten.

„Eine Untersuchung der toten Delphinbabys sollte auch einst mögliche Viruserkrankungen erkunden. Bis heute habe der Tiergarten keine Ergebnisse dazu vorgelegt. Die ausfĂŒhrlichen Obduktionsberichte aller toten Delphine verweigert der Tiergarten ebenfalls seit Jahren offenzulegen. Hier kann man nicht von Offenheit sprechen.“, so Albrecht kritisch. „Ich stehe diesem, selbst in Auftrag gegebenem, Gutachten daher sehr kritisch gegenĂŒber. Denn wĂŒrde dieses Gutachten zufĂ€llig eine Vergiftung bestĂ€tigen, werde der Tiergarten mit Sicherheit eine tierschutzwidrige Haltung, als Todesursache bei den Pandas, von sich weisen.“

Der NĂŒrnberger Tiergarten betonte nach dem Pandatod immer wieder, dass Muntjak und Pandas seit Jahren friedlich nebeneinander in ihrer Gemeinschaftshaltung lebten. Doch erst nachdem Albrecht die Öffentlichkeit in einer Pressemitteilung (http://www.pr-inside.com/de/interner-bericht-fuehrt-jetzt-zur-r454427.htm) darauf hinwies, dass die Pandas bereits mehrmals die Babys der Muntjaks angriffen und töteten, rĂ€umte der Tiergarten dann spĂ€ter selbst Tötungen ein und widerlegte sein eigenes Bild vom angeblichen friedlichen Miteinander. FĂŒr den Tierrechtler jetzt Grund genug, an einer Unschuld des Tiergartens zu zweifeln.

„Meiner persönlichen Meinung nach, haben die beengten Haltungsbedingungen und eine fahrlĂ€ssige
Ignoranz, Jahr fĂŒr Jahr, immer wieder zu toten Muntjakbabys und nun wohl auch zum Tod der Pandas gefĂŒhrt.“, so Albrecht abschließend. „Aber egal was das tiergarteneigene toxikologische Gutachten auch aussagt, am Tod der Muntjakbabys habe sich der Tiergarten eindeutig schuldig gemacht.“

Albrecht hofft, dass die NĂŒrnberger Staatsanwaltschaft dies ebenfalls so beurteilt und auf Basis des geltenden Tierschutzgesetzes strafverfolgend handelt.

„Eine Ethik, die nur mit unserem VerhĂ€ltnis zu anderen Menschen zu tun hat, ist unvollstĂ€ndig“
Dr. Albert Schweizer

Nichtmenschliche Tiere, hier so genannte „Zoo-Tiere“, haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.

Frank Albrecht
(Tierrechtler/ Fachgebiete Zoo und Zirkus)


(02.03.2008, 09:38)
Michael Mettler:   "Die Muntjaks" - also Mehrzahl - kommen als TĂ€ter ohnehin nicht in Frage, allenfalls der mĂ€nnliche Muntjak; ein weiblicher Muntjak hat nĂ€mlich gar keine langen EckzĂ€hne und kann folglich damit auch keinen Panda aufschlitzen. Und es wĂ€re gerade das Muttertier, das ein Kitz gegen Angreifer verteidigen wĂŒrde...
(01.03.2008, 17:35)
Saya:   Ja, dann weiß man jetzt offenbar mehr als noch vor ein paar Tagen. Und verschweigt es nicht sondern informiert die Presse. Wo ist das Problem?
(01.03.2008, 14:28)
HoyWoy:   NĂŒrnberger Nachrichten 29.02.2008

"Ein Kampf mit den Klein-Hirschen, den Muntjaks,...scheidet offenbar aus."
"Das Gutachten der LGL liege jetzt vor, bestÀtigte Helmut MÀgdefrau,..., ohne nÀhere Angaben zu machen."

Mittelbayerische Zeitung 01.02.2008
"Die Wunden sehen so aus, als ob die BÀuche der beiden PandabÀren mit sptzen ZÀhnen aufgeschlitzt worden sein könnten.", sagte eine Sprecherin des LGL am Freitag.

...
(01.03.2008, 12:25)
Klaus SchĂŒling:   Ja, aber wir spielen hier doch nicht Fußball...
Es gibt ĂŒbrigens auch kein Schiedsgericht, keinen Zeitlupenbeweis und auch kein Aktuelles Sportstunde, welches mit einigen Stunden Abstand Wahrheiten verkĂŒndet.
Nur einen genervten Betreiber, der einfach keine Lust mehr hat, diesen persönlichen Quatsch nachvollziehen zu mĂŒssen - auch wenn er zugegebenerweise Quote bringt ...

(27.02.2008, 20:05)
Sacha:   Ich will mir nicht auch 'ne Gelbe Karte einhandeln und schweige darum.

Um wieder auf das Thema "Tiergarten NĂŒrnberg" zurĂŒckzukehren: Gibt es Neues bezĂŒglich Delfinlagune und/oder die Zukunft des Manati-/Tapirhauses?

@Klaus SchĂŒling: Aehm, ich will ja nicht pingelig sein (und ausserdem möchte ich mich weiter ĂŒber gewisse Texte amĂŒsieren) - trotzdem die Frage: Folgt im Fussball nach zwei Gelben Karten nicht die Rote? ....:)
(27.02.2008, 19:00)
Klaus SchĂŒling:   Nachdem sich jetzt Shensi-Takin zurĂŒckhĂ€lt (vielen Dank) noch einmal die Gelbe KArte fĂŒr HoyWoy.
Entweder es geht jetzt streng sachbezogen hier weiter oder gar nicht mehr!
(27.02.2008, 18:11)
HoyWoy:   @Sacha

Das wollte ich nur hören.
Du kannst behaupten, es klappt woanders. Ohne Beweise zu bringen.
Ich darf dasselbe nicht.

Übrigens schau dir mal die Tierbestandslisten von den Einrichtungen an, die beide zusammenhalten.
Dann schau mal bei Geburten und TodesfÀllen nach.
Es geht nicht nur um TodesfÀlle sondern das angebliche friedliche Nebeneinander.
So haben die Pandas in einem TP die im Gehege befindlichen Ohrfasane angegriffen und z.T. erheblich verletzt.

Also das friedliche "Problme" (wo eher von seiten der Pandas) ist wohl bekannt.

Zitat aus einer gestrigen Pressemeldung:
"MÀgdefrau rÀumte daraufhin ein, dass schon dreimal Hirsche von den Pandas gerissen wurden."
Einen Tag vor dem Pandatod wurde wieder ein Hirschbaby getötet.
Also 4 Opfer sind wohl wegsehen genug!

Ich weiß ja nicht, nach wie vielen Hirschbabyopfer man erkennen muss, dass etwas in der Gemeinschaftshaltung nicht stimmt.

Deinen letzten Absatz (UnfÀlle Bauernhof" bewerte ich mal als Unwissenheit und als total klÀglichen Versuch abzulenken.

Sicher kommt dann von dir, wie von vielen: KĂŒmmert dich erst einmal um die vielen getöteten Kinder, um die vielen großen Hunde in den Neubauwohnungen, die grausamen Tiertransporte, die...............

Aber glaube mir, ich mache nicht nur das eine. Auch wenn es wohl noch erlaubt sei, sich zu spezialisieren.

Aber ich brĂ€uchte da jemanden fĂŒr diverse andere Tierschutzprojekte.
Na wie wÀrs?

Was hast du eigentlich schon in sachen Tierschutz gemacht?

Deine AufzĂ€hlungen wĂŒrden mich interessieren.

(27.02.2008, 17:39)
Sacha:   @HoyWoy

Bez. "FlĂŒchtigkeitsfehler": Ja, das kann man sehen.

Das Wort "wunderbar" habe ich nicht benutzt. Und wo gab es denn WOANDERS auch Muntjakbaby-Opfer? Solange ein "Delikt" nicht bewiesen ist, gilt in Deutschland die Unschuldsvermutung (kleine Lektion in Demokratie).
Das mit den Tierbestandsberichten ist eine faule Ausrede. Gerade US-Zoos zeigen sich echt kooperativ, wenn man höflich nach etwas fragt. Nur muss man dazu eben den "Finger rausnehmen" und sich die MĂŒhe machen, auf Englisch anzufragen.

Obwohl mir schleierhaft ist, wie man mich in dieser Beziehung falsch verstehen konnte noch einmal: SpĂ€testens nach dem zweiten Todesfall hĂ€tten die von mir unten erwĂ€hnten Aenderungen vorgenommen werden sollen. Dabei zog ich AUCH eine Trennung der beiden Arten in Betracht. Wir sind also diesbezĂŒglich im Prinzip einer Meinung. Nur entzieht es sich meiner Kenntnis, was genau in NĂŒrnberg vorgenommen bzw. unterlassen wurde. Wenn Du mehr weisst, prima. Diese Fakten wĂŒrde ich gerne in diesem Forum lesen. Nicht jedoch wieder an den Haaren herbeigezogene Vermutungen.

Einen Fuchs habe ich nie erwÀhnt. Es geht darum, dass es auch auf dem Bauernhof UnfÀlle gibt, nicht nur im Zoo. Und es ist absolut nicht so, dass der Bauer IMMER Massnahmen ergreift. Vor allem nicht, wenn diese viel Geld kosten. Dann nimmt er eher mal einen Verlust durch ein hungriges Schwein in Kauf.
Aber wie ebenfalls schon gesagt: Eine Aktion von Dir in dieser Richtung hĂ€tte meine Zustimmung und ggf. UnterstĂŒtzung. Doch dĂŒrfte ich mit meiner Vermutung richtig liegen, dass Tierrechtler fĂŒr eine Aktion wie "Mehr Sicherheit fĂŒr Tiere auf dem Bauernhof" weniger zu begeistern sind als fĂŒr "Schliesst die bösen Zoos, die Muntjaks und Pandas aufeinander hetzen"....

(27.02.2008, 15:37)
HoyWoy:   @Oliver Jahn

Ja richtig, es klappt in Hannover.

Aber nur, weil man das neugeborenen Muntjakbaby mit Mutter eine seperates Gehege hinter die Kulissen in Sicherheit bringt.

Und wie es funktioniert.

Offensichtlich betreibt man in Hannover Schadenbegrenzung.

Friedlichkeit klingt anders.
(27.02.2008, 09:40)
HoyWoy:   @Sacha

Die FlĂŒchtigkeitsfehle kannst du gern behalten, ich habe noch mehr davon.

Aber solche Fehler waren doch nicht das Thema. Oder doch?

Und du beschreibst, dass es woanders wunderbar funktioniert.
Genauso könnte ich sagen, woanders gab es auch schon viele Muntjakbabyopfer. Aber keiner berichtet davon. Und Tierbestandsberichte veröffentlichen die wenigen, wo man TodesfÀlle kritisch hinterfragen könnte.

Und in NĂŒrnberg passierte es nicht nur einmal!!!
Also wir reden hier nicht von einem ERSTEN Todesfall.
Und der TG berichtete bereits 2002 von mehreren TodesfÀllen.

Hier wurde also ĂŒber Jahre hinweg, experimentiert und bei TodesfĂ€llen ganz offensichtlich weggesehen.

Und keinesfalls ist ein Huhn weniger Wert als ein Muntjakbaby.

Nur reden wir nicht darĂŒber, dass ein Bauer einen Fuchs in den HĂŒhnerstall sperrt und zusieht wir der Fuchs, Jahr fĂŒr Jahr, auf engstem Raum, sich ein Huhn erlegt.

Das ist der große Unterschied bei deinem Vergleich.

Zumal ein Bauer sicherlich nicht will, dass der Fuchs seine HĂŒhner immer wieder holt und er dabei tatenlos zusieht.
Also ein Bauer macht sicherlich etwas dagegen.

Eine Trennung der Muntjak von den Pandas hĂ€tte auf alle FĂ€lle bei einer zweiten Tötung erfolgen mĂŒssen.
(27.02.2008, 09:24)
Oliver Jahn:   Und klappt es nicht auch in Hannover?
Und in Schwerin haben die Löwen auch irgendwann mal heraus bekommen, wie sie die Mangusten bekommen können. Und auch hier hat der Zoo daraus gelernt und hat den Mangusten mehr Fluchtröhren gebaut. Danach gab es dort keinen Unfall mehr.
(26.02.2008, 22:43)
IP66:   Eine weitere, anscheinend erfolgreiche Gemeinschaftshaltung von Muntjaks und kleinen Pandas gibt es in Krefeld, Duisburg hat gerade mit einer solchen begonnen, in Heidelberg leben die Pandas mit Schopfhirschen zusammen.
(26.02.2008, 19:04)
Sacha:   @HoyWoy: Stimmt. Es mĂŒsste nĂ€mlich "neu besetzt" und nicht "neue besetzt" heissen (und so nebenbei: Bei meinem Namen reicht das "S" am Anfang).

Nein, Studien ĂŒber die Gemeinschaftshaltung von Muntjak und Kleinem Panda habe ich nicht. Es wird auch nicht immer ĂŒber alles eine Studie verfasst (was nicht heissen soll, dass sie nicht doch existiert bzw. nicht doch interessant wĂ€re). Aber auch viele der ausserdeutschen Zoos fĂŒhren Jahresberichte resp. könnte man direkt anfragen (mĂŒsstest Du allerdings schon selber unternehmen - der Trick mit Jennifer und Frankfurt funktioniert nur einmal). Eine Gemeinschaftshaltung Muntjak/Kl. Panda, die mir spontan einfĂ€llt und meines Wissens gut funtioniert gibt es im Zoo von Indianapolis.

Stimmt, wenn so etwas passiert, muss etwas unternommen werden. Da sind wir einer Meinung (Nur offenbar nicht ĂŒber das "wie" und "was").

Und falsch: Es ist genauso ein Unfall wie auf dem Bauernhof. Auch in NĂŒrnberg liegt beim ERSTEN TODESFALL keine Absicht vor. (WĂ€re ja auch idiotisch. Welcher Zoo macht sich schon freiwillig zur Zielscheibe von Tierrechtlern?). Sofern(!) der NĂŒrnberger Tiergarten vor dem ersten Todesfall jahrelang GUTE Erfahrung mit der Gemeinschaftshaltung gemacht hat, kann ich einen weiteren Versuch verstehen (wenn man Ursachenforschung betrieben hat, um einen erneuten Todesfall zu verhindern). Offenbar kam es vor allem dann zu Zwistigkeiten, wenn die Muntjaks Junge fĂŒhrten.
Eine korrekte Analyse (sprich BegrĂŒndung) fĂŒr die weitere Gemeinschaftshaltung sollte durchgefĂŒhrt UND der Oeffentlichkeit mitgeteilt werden (auch hier Uebereinstimmung).

Ebenso richtig: Dass UnfĂ€lle auch bei Haustieren passieren, rechtfertigt die Opfer in NĂŒrnberg keineswegs. Habe ich auch nie behauptet. Aber es gilt die Relation zu wahren, da derartige UnfĂ€lle wie gesagt auf landwirtschaftlichen Betrieben AUCH passieren. Darum hast Du sofort meine Zustimmung, wenn Du etwas in dieser Richtung unternehmen solltest. Oder muss ich hier auch den Spiess resp. Deine VorwĂŒrfe gegen NĂŒrnberg umkehren und sagen: Ein totes Haushuhn auf dem Bauernhof ist eben nicht so publikumswirksam fĂŒr Tierrechtler wie ein toter Panda im Zoo?
(26.02.2008, 18:36)
HoyWoy:   @Sascha

Richtig: Zum Opfer fallen!
In NĂŒrnberg sind sie nun keine Opfer mehr sondern eine Folge aus Wegsehen und Ignoanz.
Sicher hast du Recht, dass in der so genannten Haustierhaltung es auch passiert. Aber sicher nicht mit Absicht sondern durch einen Unfall.
Und wahrscheinlich nur einmal, dann macht man etwas, als Halter.

Wo auch immer etwas in der Art noch passiert, rechtfertig diese stĂ€ndigen Opfer in NĂŒrnberg nicht.

Hast du Berichte oder Studien, wo man nachlesen kann, dass die Haltung von Muntjaks und Pandas woanders funktioniert?

EisbÀrenabschuss
Ich habe auch nicht gesagt, dass dieser Abschuss gewollt war.
Ich wollte auf die danachfolgende Aussage hinweisen.
Und die war sehr aufschlussreich.

Und man "entfernt" EisbÀren nicht an andere Zoos oder Zirkusse, man gibt sie dorthin ab.

Man hÀtte also bei Abgabe geschrieben:
"Die EisbĂ€renanlage wurde nach Abgabe des Restbestandes am 07.11.1968 mit 1,2 zweijĂ€hrigen EisbĂ€ren neue besetzt.“

Aber naja! Deutsche Sprache, schwere Sprache.
(26.02.2008, 17:10)
Sacha:   Lassen wir doch die Kirche im Dorf.

Wenn ich denke, wieviele HĂŒhner europaweit einem Hausschwein/Hauskatze/Haushund etc. zum Opfer fallen - da schreit auch niemand nach "LebendfĂŒtterung verboten". Obwohl es immer wieder passiert.

Und in den meisten TiergĂ€rten - wer ein wenig ĂŒber den Tellerrand blickt und sich auch in den anderen europ. sowie US-Zoos umschaut weiss es - funktioniert die Gemeinschaftshaltung von Kl. Panda und Muntjak.

Ganz von der Kritik auszunehmen ist der NĂŒrnberger Zoo deswegen nicht. Es besteht klar Handlungsbedarf. Mögliche Lösungen wĂ€ren, Anpassungen an der Anlage vorzunehmen (z.B. zum Beispiel Vergrösserung und/oder bessere RĂŒckzugsmöglichkeiten fĂŒr beide Arten), die Individuen auszutauschen oder - wenn alles nichts nĂŒtzt - tatsĂ€chlich auf die Gemeinschaftshaltung IN DIESER FORM zu verzichten.

Zu Recht wurde m. E. darauf hingewiesen, dass man mit gewissen Ursachen-ErklĂ€rungen nicht voreilig sein sollte. Die NĂŒrnberger können bezĂŒglich Oeffentlichkeitsarbeit sicher dazulernen.

Dem Zoo bez. des erschossenen EisbÀren von 1948 Absicht zu unterstellen ist dagegen wiederum völliger Quatsch. Das wÀre in etwa so, wie wenn man behauptet, Tierrechtler helfen beim Tod von Delfinbabys nach, damit sie weiterhin gegen Delfinarien sein können.

Ausserdem gab es 1948 (zur Erinnerung: Drei Jahre nach dem II. Weltkrieg!!!) genug Zoos und Zirkusse, die sich darum gerissen hÀtten, einen (weiteren) EisbÀren in ihrem Bestand zu zeigen.
(26.02.2008, 15:01)
HoyWoy:   Beginnt in NĂŒrnberg die Heimlichtuerei?:
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=776401&kat=10&man=2

So wie der Tiergarten die AUSFÜHRLICHEN Opduktionsberichte der Delphine nicht offenlegt? Warum eigentlich nicht?

Und wie war nochmal die TiergartenĂ€ußerung gleich nach dem Pandatod - Muntjaks und Pandas hĂ€tten seit Jahren friedlich nebeneinandergelebt.

Wie vergesslich der Tiergarten doch ist.
Hier zur Erinnerung fĂŒr Herrn MĂ€gdefrau - Zitat aus 2002 (2002!!!!!!!):
„Das vierte Jungtier wurde jedoch von einem Kleinen Panda getötet und aufgefressen. Obwohl das fĂŒnfte wieder problemlos heranwuchs, vergriff sich der Panda wieder beim nĂ€chsten Muntjak
“

Kann eine jahrelange LebendfĂŒtterung, so friedlich sein?

Zur Geschichte der NĂŒrnberger EisbĂ€renzucht habe ich auch etwas gefunden:

„Die EisbĂ€renanlage wurde nach Entfernung des Restbestandes am 07.11.1968 mit 1,2 zweijĂ€hrigen EisbĂ€ren neue besetzt.“

Was heisst "entfernt"?

1948
1,0 EisbĂ€r ausgebĂŒxt und erschossen (23.02.1948)
„Der Verlust des erschossenen EisbĂ€ren soll nach Aussagen des langjĂ€hrigen Pflegers, Herrn Kaspar Walz, fĂŒr die Zucht entscheidend gewesen sein, da sich die beiden mĂ€nnlichen EisbĂ€ren bisher beim belegen der BĂ€rzeit stĂ€ndig störten.“

Werden Traditionen in NĂŒrnberg fortgefĂŒhrt?

Ganz klares Nein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

(26.02.2008, 11:59)
Klaus SchĂŒling:   Offensichtlich leidet die hier gefĂŒhrte Diskussion unter gewissen Vorbehalten und Hypotheken aus alten Threads.
Ich ermahne hiermit insbesondere Shensi-Takin und Hoywoy zu sachlichen BeitrÀgen und fordere beide auf, persönliche Angriffe zu unterlassen, bzw. auf persönliche Angriffe nicht mit Tiraden voll Sarkasmus zu antworten.
(25.02.2008, 15:51)
HoyWoy:   @Wulfgard

Nicht nur, dass hier von einigen Forenteilnehmern das Anrecht auf AnonymitĂ€t eines anderen Forenteinehmers immer wieder mit FĂŒssen getreten wird, nein, hier wird von einigen (nicht allen!) Meinungsfreiheit und (nicht nur das persönliches) "Interesse an AufklĂ€rung der Öffentlichkeit" mit der Unterstellung, ER habe nur die Gier nach öffentlicher Aufmerksamkeit, abgeurteilt.

Aber das ist nichts Neues, wenn Kritik eben nicht gefÀllt.

Aber es freut mich, dass es Forenteilnehmer gibt, die selber urteilen, lesen und erkennen können.

Machen sie sich also weiterhin, so ihr eigenes Bild.

@Shensi-Takin

Es freut immer wieder von Ihnen zu lesen, dass scheinbar nur sie es wissen, was "sachlich" oder "rational" ist und nur sie das Recht zu haben scheinen, es beurteilen zu können.

Aber eine sachliche oder rationale Herangehensweise an dieses Thema "Panda/ Muntjak" suche ich bisher vergebens.

Bisher haben sie nur die Schublade "Vorurteil" aufgemacht, alles reingepackt was nicht zum Thema TG NĂŒrnberg (Muntjak/ Panda) gehört und wieder zu gemacht.

Aber ich will sie bei ihrer Hetze nicht stören, sie haben ja das Recht darauf eben diese Schublade zu bedienen.
Ich bin wirklich der Letzte der Ihnen dies verbieten wĂŒrde.

Ich bin ja so intolerant.

(25.02.2008, 15:43)
Shensi-Takin:   @Wulfgard: Sorry, falsche Interpretation Ihrerseits; auch kontroverse Meinungen entgegen dem "Mainstream" sind willkommen, v.a. wenn sie sachlich & rational sind.
Hinter "HoyWoy" und anderen Pseudonymen versteckt sich aber der dank "Knut"-Hype bekannt gewordene Frank Albrecht, der dieses Forum (wie auch andere) immer wieder zu Selbstdarstellungszwecken zu nutzen versucht. Seine vergeblichen BemĂŒhungen dabei sind u.a. im Thread "Tierrechtler & Zoos" sowie in anderen Threads nachzulesen; einfach Suchmaschine nutzen. Dann wird vielleicht klar, warum ich persönlich keine Geduld & VerstĂ€ndnis fĂŒr die Albernheiten dieses Mannes habe.
(25.02.2008, 15:25)
Shensi-Takin:   @Frank Albrecht: Ja, die Gehaltlosigkeit Ihrer thematischen Inhalte ist wirklich bedauerlich. Wie belanglos muss die Existenz manch eines "TR"olls sein, auf dass sein einziger Lebenszweck nur aus dem Gieren nach Publicity & öffentlicher Aufmerksamkeit besteht. Wahrlich, traurig & fĂŒr alle Beteiligten bedauerlich...

So, und nun zurĂŒck zum eigentlichen Thema "Tiergarten NĂŒrnberg", ohne weiter auf die Selbstdarstellungsversuche einzelner Fehlgeleiteter einzugehen.
(25.02.2008, 15:16)
Wulfgard:   Also ich werde das Schreiben von BeitrĂ€gen langsam aufgeben und mich nur aufs lesen verlegen denn ich habe festgestellt das Mann hier von den inneren Zirkel der Forumsteilnehmer sehr schnell abgebĂŒgelt wird wenn mann nicht die Offizielle Meinung vertritt. Schade eigenlich denn ich dachte immer ein Forum sei auch ein Austausch von Meinungen.
Was den Herren HoyWoy angeht kann ich nichts zu seinen frĂŒheren BeitrĂ€gen sagen da sie mir nicht bekannt sind aber an den hier geschriebenen kann ich nun wirklich nichts finden was eine derart agressive Reaktion rechtfertigt.
(25.02.2008, 15:08)
HoyWoy:   @Shensi-Takin

Ist das alles an Inhalten?
Bedauerlich!


(25.02.2008, 12:25)
Shensi-Takin:   Nachdem sein Versuch hinsichtlich Unruhestifung & Selbstdarstellung bei einem anderen Zoo-Forum klĂ€glich gescheitert ist, probiert Ursus/HoyWoy/WGAS/ewiger Zoo-Zaungast, seines Zeichens publicity-geiler, sich in der 3. Person anpreisender SchnauzbĂ€rtchentrĂ€ger, von höheren MĂ€chten zum "autodidaktisch geschulten" Zoo-bzw. EisbĂ€ren- bzw. (hier jeweils populĂ€re Art eintragen)-Experten und neuerdings Chef-Tierpathologen auserkoren, mal wieder sein GlĂŒck hier und bringt auch gleich einen neuen SpielgefĂ€hrten mit. Na denn, viel Spaß bei den Missionierungsversuchen! GĂ€hn...MĂ€chtig beeindruckender Publicity-Stunt...
Vielleicht wĂ€ren die Forenmoderatoren am besten beraten, diese lĂ€stige Angelegenheit wie ihre Kollegen beim Forum fĂŒr Zoofreunde zu handhaben.
(25.02.2008, 12:10)
HoyWoy:   Übrigens, gerade wieder zufĂ€llig gefunden:
http://www.pr-inside.com/de/interner-bericht-fuehrt-jetzt-zur-r454427.htm

Interner Bericht fĂŒhrt jetzt zur Strafanzeige gegen den Tiergarten NĂŒrnberg
Ließ TG NĂŒrnberg jahrelang tierschutzwidrige LebendverfĂŒtterung von Muntjakbabys zu?

NĂŒrtingen. Tierrechtler Frank Albrecht hat heute, im Zusammenhang mit dem Tod der Kleinen Pandas und einem Muntjakbaby im Tiergarten NĂŒrnberg, Strafanzeige, wegen des Verdachtes der TierquĂ€lerei, gegen die frĂ€nkische Einrichtung erstattet.

Denn wie jetzt bekannt wurde, hĂ€tten die Kleinen PandabĂ€ren vor ihrem eigenen Tod ein Baby der chinesischen Muntjaks (Hirschart) zerfleischt. Aufgrund dieser Tatsache sieht sich Tierrechtler Frank Albrecht nicht nur in seiner Annahme, dass die KatzenbĂ€ren womöglich doch von sich wehrenden Hirschen im Gehege getötet wurden, mehr als bestĂ€tigt (siehe PM vom 22.02.2008 http://www.pr-inside.com/de/nuernberger-panda-mord-bringt-f-r451093.htm), sondern sieht auch in der wiederholten LebendverfĂŒtterung von Muntjakbabys an die PandabĂ€ren, einen ganz klaren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Denn das Aufeinanderhetzen von nichtmenschlichen Tieren und die LebendverfĂŒtterung sind, laut Tierschutzgesetz, verboten.

„Seit Jahren hĂ€lt der Tiergarten NĂŒrnberg zwei nichtmenschliche Tierarten anscheinend auf doch zu engem Raum. Solche tierschutzwidrige Haltung fĂŒhrte nun offensichtlich zum wiederholten Male zu einer Hetzjagd der KatzenbĂ€ren auf ein Muntjakbaby. Erneut wurde dabei ein Baby zerfleischt“, so Albrecht. „Solche qualvollen Haltungsbedingungen dĂŒrfen einfach nicht, Jahr fĂŒr Jahr, zu mehreren nichtmenschlichen Opfern fĂŒhren. Hier hĂ€tte man ganz klar frĂŒhzeitig eingreifen und dieses blutige und tödliche Experiment (Gemeinschaftshaltung) sofort beenden mĂŒssen. Aber offenbar sah man in NĂŒrnberg jahrelang tatenlos zu.“

Denn bereits 2002, so die Beweise des NĂŒrtinger Tierrechtlers, teilte Helmut MĂ€gdefrau (Vize-Tiergarten-Direktor) in einem tiergarteninternem Magazinbericht mit, dass die KatzenbĂ€ren Hirschnachwuchs wiederholt töteten. Schon damals war Herrn MĂ€gdefrau auch bewusst, dass diese Form LebendverfĂŒtterung einen klaren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstelle. So schrieb der Vize-Direktor in dem Bericht:
„
auf der anderen Seite wollen wir aus TierschutzgrĂŒnden und unserem gefĂŒhlsmĂ€ĂŸigen Empfinden keine 
LebendfĂŒtterung vor unseren Augen“

„Hier wurde, trotz des Wissens ĂŒber mögliche Haltungsprobleme (Attacken der KatzenbĂ€ren), scheinbar dem jahrelangen blutigen Treiben kein Ende gesetzt und somit der Tod weiterer nichtmenschlicher Individuen fahrlĂ€ssig und billigend in Kauf genommen. Die Staatsanwaltschaft mĂŒsse nun die tatsĂ€chlichen jĂ€hrlichen Opferzahlen bei den Muntjaks ermitteln, die mysteriösen TodesumstĂ€nde eines KatzenbĂ€ren (1999) genauer klĂ€ren und die UntĂ€tigkeit des Tiergartens auf einen möglichen Straftatbestand hin ĂŒberprĂŒfen“, so Albrecht abschließend. „Meiner Meinung nach sind die TodesfĂ€lle ganz klar auf MissstĂ€nde und TierschutzverstĂ¶ĂŸe im Tiergarten NĂŒrnberg zurĂŒckzufĂŒhren.“

„Eine Ethik, die nur mit unserem VerhĂ€ltnis zu anderen Menschen zu tun hat, ist unvollstĂ€ndig“
Dr. Albert Schweizer

Nichtmenschliche Tiere, hier so genannte „Zoo-Tiere“, haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.

Frank Albrecht
(Tierrechtler/ Fachgebiete Zoo und Zirkus)

(25.02.2008, 10:57)
HoyWoy:   @Andreas

Wer nicht wissen will, dass eine MĂŒnze zwei Seiten hat, der wird auch nie erfahren, wie die andere Seite aussieht.

Ich rate nur, PM richtig zu lesen.

Welche Meldung besagt, in NĂŒrnberg hĂ€tten DIE TIERPFLEGER von innen lĂ€rmt gemacht?

Fakt ist, dass NĂŒrnberg bis heute verweigert zu erlĂ€ren, wo sich VILMA aufhielt, als VERA mit ihrem Baby nach DRAUSSEN floh.

Die Antwort bringe AufklĂ€rung, ob wieder Störungen, aufgrund der unmittelbaren NĂ€he von anderen EisbĂ€ren, zur unnatĂŒrlichen Aufzucht fĂŒhrte.

Denn sie werden ja sicher wissen, welches die Hauptursachen fĂŒr immer wieder missglĂŒckte Aufzuchten sind.

Aber erst waren es ja störende Journalisten von draussen, die VERA mit ihrem Baby nach draussen (???) jagden.
(25.02.2008, 07:51)
Andreas:   Und da die Kleinen Pandas wußten, wie wichtig PR ist, haben sie zum passenden Zeitpunkt gemeinschaftlich Harakiri begangen. Sie sind wahrscheinlich von den Pflegern bestochen worden. Sind das gar die selben Pfleger gewesen, die in der von Ihnen verbreiteten Meldung mit Absicht hinter der Wurfhöhle der EisbĂ€rin LĂ€rm gemacht haben ? Nur damit NĂŒrnberg im GesprĂ€ch bleibt ? Das ist doch paranoid.
MfG Andreas

(24.02.2008, 20:23)
HoyWoy:   @Andreas

Sehr geehrter Herr, der hier wohl sein Recht auf AnonymitÀt in Anspruch nimmt, aber offenbar Anderen aberkennt.

Das Datum, der von mir zufÀllig gefundenen Meldung ist von 21.02.2008.
Diese Meldung wurde das erste Mal veröffentlicht am 22.02.2008. Um 09:42:09 Uhr, wohlgemerkt!!!
siehe hier:
http://www.pr-inside.com/de/nuernberger-panda-mord-bringt-f-r451093.htm

Die Medien meldeten erst spÀter von der Möglichkeit der Muntjaktterschaft. Nach der PM-Meldung Herrn Albrechts!!!

Und der Tiergarten NĂŒrnberg schloss von Anfang an eine TĂ€terschaft der Muntjaks aus. MerkwĂŒrdig?

Und das die KatzenbÀren, vor ihrem Tod, ein Muntjakbaby töteten war auch erst spÀter vermeldet worden und von Herrn Albrecht in seiner PM als erstes (als Vermutung) erwÀhnt und jetzt bestÀtigt worden.

Aber das ist doch alles völlig egal.
Es gibt wohl doch keinen Klapperstorch.

Wichtig ist doch, Flocke und der Tiergarten NĂŒrnberg waren wieder im GesprĂ€ch.

Aber das erwÀhnten sie ja! Oder doch nicht?
Guter Ablenkungsversuch!
Haltet den falschen Dieb!



(24.02.2008, 19:26)
Andreas:   Werter Herr Albrecht, nebenstehender Pressemeldung ( Nordkurier 23.02.) ist im Wesentlichen fĂŒr jeden logisch denkenden und in der Zoologie einigermaßen gebildeten Menschen Alles zu entnehmen. Ihre zufĂ€llig (er)gefundene Meldung heben Sie sich doch bitte fĂŒr die , von Ihnen oft frequentierten„tierliebseiten“ auf, um sich selbst darzustellen. Sie mĂŒssen ein sehr einsamer Mensch sein...Sorry
(24.02.2008, 17:31)
HoyWoy:   Na wer sagt es denn.
Muntjaks hatten ein Jungtier und das wurde getötet.


(24.02.2008, 17:25)
HoyWoy:   Und die Kinder bringt der Klapperstorch?

ZufÀllig gefunden:

21.02.2008
NĂŒrnberger Panda – Mord bringt Flocke wieder ins GesprĂ€ch
Tierrechtler hat erhebliche Zweifel an der angeblichen menschlicher TĂ€terschaft

NĂŒrtingen. Der NĂŒrtinger Tierrechtler Frank Albrecht, der dem NĂŒrnberger Tiergarten im Zusammenhang mit der Handaufzucht von Flocke, bereits „FahrlĂ€ssige TierquĂ€lerei“ vorwarf, hat im Fall der aktuellen Panda-TodesfĂ€lle erhebliche Zweifel an den Äußerungen des Tiergartens.

Albrecht glaubt, dass die beiden kleinen PandabĂ€ren doch von den im Gehege befindlichen Chinesischen Muntjaks getötet wurden. Viele Hinweise sprechen ganz klar dafĂŒr.
Denn die 2-5 zentimeterlangen, starken und scharfen EckzĂ€hne der Muntjaks werden durchaus zur Verteidigung von Feinden und Rivalen, als Waffen, eingesetzt. MĂ€nnliche Muntjaks fĂŒhren oft erbitterte KĂ€mpfe untereinander, wo sie diese scharfen „Waffen“ einsetzen. Der Zoo Hannover z.B. selbst bezeichnet diese Hirschart als „Ganz schön bissig“ und betont zudem, dass Muntjaks in freier Wildbahn durchaus kleine Tiere, durch einen Biss mit diesen EckzĂ€hnen, erlegen.

Albrecht glaubt auch, dass die Muntjak in dieser Nacht möglicherweise Babys zur Welt brachten oder gerade Nachwuchs erwarten und daher sehr aggressiv auf die kleinen RĂ€uber, die es nicht das erste Mal in NĂŒrnberg auf Jungtiere der Muntjaks abgesehen haben, reagierten.

Albrecht fĂŒhlt sich zudem durch die heutigen Medienaussagen, ĂŒber die tatsĂ€chlichen Verletzungen, in seinen Vermutungen noch bestĂ€tigt. So wurden die BĂ€ren nicht durch Schnittwunden, wie zuerst in den Medien angeblich behauptet, “aufgeschlitzt“ sondern eher durch einen spitzen Gegenstand (eher Einstichen) tödlich verletzt. Eben typisch fĂŒr Bisswunden.

„Äußerst merkwĂŒrdig und fraglich hingegen ist, dass ohne jeglichen Beweise und Untersuchungsergebnissen bereits nur von menschlichen TĂ€tern ausgegangen wird, die Stadt ohne Untersuchungsergebnisse die Muntjaks bereits als TĂ€ter ausschließe und mögliche Probleme der Gefangenschaftshaltung gar nicht erst in Betracht gezogen werden.“, so Albrecht kritisch. „Auch vermittle der Tiergarten in seinen Aussagen zur Gemeinschaftshaltung zwischen Muntjaks und Pandas eher das Bild eines friedlichen Miteinanders. Dies ist jedoch ein Trugbild.“

So habe es, nach Albrecht belegbaren Recherchen, schon mehrmals Übergriffe der Kleinen Pandas auf Jungtiere der Muntjaks gegeben und dabei seien sogar bereits Jungtiere (1/3) von den Panda getötet und gegessen worden. Albrecht sieht in dem nur 500 qm kleinen Gehege auch kaum eine echte RĂŒckzugsmöglichkeit fĂŒr beide Arten. Solch beengten Gefangenschaftbedingungen sind nicht das erste Mal Ursache fĂŒr solch tödlichen Auseinandersetzung (siehe Tigerunfall in Aschersleben).

„FLOCKE ist, nach dreitĂ€giger Medienflaute (letzte Flocke-PM war vom 14.02.2008), doch endlich mal wieder irgendwie im GesprĂ€ch“, so Albrecht abschließend hinter vorgehaltener Hand. „Das erhöht doch den Vermarktungswert aufs Neue und nur darauf komme es doch letztendlich an. Das Ziel habe der Panda-“Mord“ doch erreicht: Medien berichten endlich wieder aus NĂŒrnberg.“

„Eine Ethik, die nur mit unserem VerhĂ€ltnis zu anderen Menschen zu tun hat, ist unvollstĂ€ndig“
Dr. Albert Schweizer

Nichtmenschliche Tiere, hier so genannte „Zoo-Tiere“, haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.

Frank Albrecht
(Tierrechtler/ Fachgebiete Zoo und Zirkus)

(24.02.2008, 16:50)
Michael Mettler:   In NĂŒrnberg hat ein Tier-Ripper zugeschlagen und zwei Kleine Pandas aufgeschlitzt:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,536677,00.html
(22.02.2008, 19:54)
Alexander Fuchs:   Ich glaube der ist frei nach seiner Beurlaubung ;-)
(18.01.2008, 18:46)
Michael Mettler:   Der momentan wohl prominenteste NĂŒrnberger trĂ€gt nun auch offiziell den Namen Flocke. Obwohl die Jury erst heute Nachmittag zur Namensfindung zusammenkam, ist der Begriff "EisbĂ€r Flocke" laut HP bereits markenrechtlich geschĂŒtzt. Na sieh mal an, wie schnell sowas möglich ist - ein Schelm, der Böses dabei denkt... :-)

Die InternetprÀsenz der neuen "BÀrenmarke" wurde dann prompt auch um eine wichtige Sparte erweitert:
http://www.nuernberg.de/internet/eisbaer/merchandising.html
Falls irgendwelche Hersteller auf BestĂ€nden von Knut-Devotionalien sitzengeblieben sein sollten, erhalten sie somit eine zweite Chance. Ist eigentlich Knuts ehemaliger Chefvermarkter noch fĂŒr einen neuen Job frei...?
(18.01.2008, 18:42)
IP66:   Ich finde es interessant, daß man in den beiden Gruppen gerade die EisbĂ€renmĂ€nner nicht kastriert hat - man könnte das fast dahingehend interpretieren, daß man bei EisbĂ€rennachwuchs mit keinerlei Vermittlungsproblemen rechnete. Was die Kinderzoogeschichte betrifft, so habe ich mich damit zu wenig beschĂ€ftigt, als daß ich dazu viel zu sagen hĂ€tte. Mir ist nur aufgefallen, daß bis in die 70er Jahre hinein regelmĂ€ĂŸig von JungbĂ€renausstellung die Rede ist, und das dies relativ selten in den eigentlichen BĂ€renanlagen geschah. Was das Stadtmarketing via FlascheneisbĂ€r angeht, scheint mir in der Tat der nĂŒrnberger Zoo in die zweite Reihe verwiesen, zumindest ab jenem Moment, da er das betreffende Jungtier der VerfĂŒgungsgewalt der BĂ€rin entzogen hat. Es zeigt sich allerdings, daß, wenn meine Beobachtungen zur JungbĂ€renausstellung zutreffen, sich an den AnsprĂŒchen des Publikums zumindest in diesem Bereich in den letzten hundert Jahren nur wenig geĂ€ndert hat.
(18.01.2008, 10:51)
Michael Mettler:   Laut Radiomeldung von heute Morgen wird am Nachmittag der offizielle Name des NĂŒrnberger BĂ€ren ausgewĂ€hlt. WĂ€hrend in der heutigen Tageszeitung von 25.700 Einsendungen berichtet wird, waren es laut Pressesprecherin der Stadt NĂŒrnberg im Radiobericht "ĂŒber 50.000" - nanu? Die Bekanntgabe des Namens findet ĂŒbrigens im Rathaus der Stadt NĂŒrnberg statt, nicht im Tiergarten - fĂŒr meinen Geschmack ein weiteres Indiz dafĂŒr, wer eigentlich die treibende Kraft bei dieser Geschichte ist.
(18.01.2008, 09:11)
Tim Sagorski:   Zu Duisburg :

Der Zoo hat nur einmal ein EisbÀrenjungtier durch die kritische Phase gekriegt, eine Handaufzucht namens "Nanuk"...

Das Tier entwickelte sich wohl recht gut, bis die Zooleute beschlossen, ihr, als Gesellschaft, probehalber ein ausgewachsenes MĂ€nnchen mit auf die Anlage zu setzen, das mit "Nanuk" kurzen Prozess machte...
(18.01.2008, 07:57)
Michael Mettler:   P.S. Übrigens ist auch der lange Zeit in OsnabrĂŒck und jetzt in Gelsenkirchen lebende EisbĂ€rmann Elvis nicht kastriert, er zeugte ja in OsnabrĂŒck sogar noch die beiden EisbĂ€r-BraunbĂ€r-Mischlinge.
(17.01.2008, 19:16)
Michael Mettler:   @IP66: Die EisbĂ€ren in Hannover waren fortpflanzungsfĂ€hig, allerdings gab es nie die durchaus erwĂŒnschte Nachzucht; lediglich die MĂ€nner der Schwarz- und BraunbĂ€ren wurden zwischenzeitlich sterilisiert (nicht kastriert). Seit Bestehen der 1971 gegrĂŒndeten Mischgruppe gab es nur bei den BraunbĂ€ren Junge, meiner Erinnerung nach zweimal; wurden sĂ€mtlich mit der Flasche aufgezogen. Einmal die BĂ€rin Newa, die noch heute in Landau lebt und fĂŒr die man als SpielgefĂ€hrten einen fast gleichalten EisbĂ€r-BraunbĂ€r-Mischling aus Salzburg holte (der dann mit ihr nach Landau wechselte, aber nicht mehr lebt), und einmal einen Dreierwurf, der nach Aufzucht an den Circus Belly abgegeben wurde. Die FlaschenbĂ€ren wurden zeitweise in einem der KleinraubtierkĂ€fige neben den Wölfen (heute NasenbĂ€rkĂ€fig) gezeigt. Einen Kinderzoo i.e.S. gab es in Hannover viele Jahrzehnte lang nicht (eigentlich erst wieder seit der Eröffnung von Mullewapp) und auch keinen regelmĂ€ĂŸig besetzten JungbĂ€ren-SpielkĂ€fig wie frĂŒher in Leipzig oder im Tierpark Berlin - weder mit selbst gezĂŒchteten noch mit "eingekauften" BĂ€ren. Eben um NICHT MEHR vor dem Problem zu stehen, weitere junge BĂ€ren vermitteln zu mĂŒssen, wurde ja die weitere Zucht per Eingriff unterbunden, da wĂ€re ein Zukauf fremdgezĂŒchteter BĂ€renjungtiere paradox gewesen.
(17.01.2008, 19:15)
IP66:   Auch in Köln gab es eine Reihe von EisbĂ€rengeburten, wohl auch in Wuppertal. FĂŒr Köln kann ich mich allerdings erinnern, daß keineswegs jedes Jahr ein Jungtier zu bewundern war, und fĂŒr Duisburg meine ich von einer Handaufzucht gehört zu haben. Ich weiß allerdings nicht, wie Zoos mit kastrierten BĂ€rengruppen, etwa Hannover oder OsnabrĂŒck, in dieser Angelegenheit verfahren sind, denn dort wird es sicher auch JungbĂ€ren im Kinderzoo gegeben haben, die man dann ja einkaufen und auch irgendwie wieder loswerden mußte.
(17.01.2008, 18:53)
Sacha:   Vielleicht liegt es auch (oder vor allem) daran, dass in den letzten Jahren/Jahrzehnten immer mehr Zoos die EisbĂ€renhaltung aufgegeben haben. Etwa ZĂŒrich, Basel, Dublin, Köln, MĂŒnster, Duisburg, Arnheim, Rotterdam (wo man aber zum GlĂŒck wieder beginnt), Hannover, Leipzig usw., usw. Und wo keine EisbĂ€ren, da natĂŒrlich auch keine Zuchtpaare und somit auch kein Nachwuchs....:)
(17.01.2008, 15:17)
Michael Amend:   So alltĂ€glich waren EisbĂ€rengeburten frĂŒher auch wieder nciht. Es waren ein paar Zosod abei, die dank funktionierender Zuchtpaar tatsĂ€chlich reglmĂ€ssig Aufzuchten hatten, Rostock,NĂŒrnberg oder Karsruhe z.B, auch Dusiburg hat mehrfach EisbĂ€ren nachgezogen, aber nach Ausfalld es Zuchtmannes kamen einige Zuchten zum Erliegen, neue MĂ€nnchen, vor allem jĂŒngere, konnten sich gegenĂŒber den Ă€lteren Damen nicht behaupten, die wurden immer Ă€lter und folglich kam es zu immer weniger EisbĂ€rengeburten.Ein Teufelskresi, dann nachdem es ja nicht mehr möglich war, WildfĂ€nge zu bekomen, waren auch keine jungen Weibchen mehr verfĂŒgbar...
(17.01.2008, 13:47)
BjörnN:   Mich hat auch sehr verwundert, dass die EisbĂ€renzucht seit Jahren nicht mehr so gut funktioniert. Weiß jemand den Grund dafĂŒr??
Allein Leipzig zog seit 1900 bis in die frĂŒhen 1990er Jahre jĂ€hrlich 1-2 EisbĂ€renjunge nach (160 Jungtiere bis 1990 insgesamt), die auch hĂ€ufig aufkamen. EisbĂ€rengeburten mĂŒssen damals wirklich Alltag gewesen sein, es waren immer JungbĂ€ren auf der BĂ€renburg zu sehen...
(17.01.2008, 11:58)
IP66:   Vielleicht wĂ€re es der beste Weg, pro Saison zehn bis zwanzig JungeisbĂ€ren großzuziehen. Dann ist zwar auch nicht auszuschließen, daß sich die Presse auf ein Exemplar stĂŒrzt, aber die Außergewöhnlichkeit des Ereignisses wird dazu fĂŒhren, daß das allgemeine Interesse bald nachlĂ€ĂŸt. FĂŒr den nĂŒrnberger Zoo sehe ich die Chance, die Handaufzucht neben den Problemen wie FehlprĂ€gung, frĂŒher Kontakt mit Artgenossen usf. zu thematisieren. Die Presse wird zuhören, und man kann das Tier dann wirklich als Botschafter benutzen, zwar nicht fĂŒr "Klimawandel" oder Kuschelimperien, aber fĂŒr die Art und Weise, wie Zootierhaltung funktioniert. Man sollte bei all' der Aufregeung aber nicht ganz vergessen, daß noch in den 70er Jahren JungbĂ€ren zum völlig normalen Repertoire der Kinderzoos gehörten und noch manches Exemplar lebt, daß seine Zookarriere auf diesem Weg begonnen hat.
(17.01.2008, 10:57)
Michael Mettler:   Laut heutiger Meldung in unserer Tageszeitung sind bisher knapp 24.000 Einsendungen mit NamensvorschlĂ€gen fĂŒr den BĂ€ren ĂŒber die HP aufgelaufen, davon ein FĂŒnftel aus dem Ausland. Es werden bereits Namen markenrechtlich geprĂŒft - wie war das noch mal, "wir wollen keine Knutmania"...? Stimmt wohl nur noch insofern, als der Name Knut schon besetzt ist, einer "Flockemania" steht man inzwischen anscheinend wohlwollend gegenĂŒber. Ich vermute mal, dass Fa. Steiff schon in den Startlöchern steht.
(17.01.2008, 09:20)
Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler
Bloß nicht !!!! Das Jungtieraufzuchthaus platzt ja jetzt schon aus allen NĂ€hten, wenn die Jungaffen mit ihren Pflegerinnen toben, was zu essen bekommen oder einen lauten Furz lassen ! Wobei.. mhmm mir kommt da gerade eine GeschĂ€ftsidee.. warum nicht da noch ein BĂ€renbaby mit reinsetzen und dann fĂŒr das Haus extra Eintritt verlangen ? Die Schlange der Wartenden kann sich ja derweil mit dem Brutverhalten von Tauben, Vererbungslehre und frisch geschlĂŒften Chicken McNuggets die Zeit vertreiben und nach exakt 3 Minuten BĂ€rchen- und Affenschau werden die Besucher dann wieder rausgeschoben. 5 Euro nehmen wir fĂŒr den Spaß und natĂŒrlich bekommt das Haus dann auch seine eigene Fernsehdoku " EisbĂ€rbaby, Gorillaflegel & Co" .. Und wĂ€hrend sich die Meute dann dort die Nasen platt drĂŒckt, hab ich den Rest meiner geliebten Wilhelma ganz fĂŒr mich alleine. Was fĂŒr ein traumhafter Gedanke ! :-)))
(17.01.2008, 09:12)
Michael Mettler:   Na sieh mal einer schau: Der NĂŒrnberger JungbĂ€r hat laut heutiger Zeitungsmeldung eine eigene Homepage bekommen, auf der Infos, Fotos und Videos abrufbar sind und man an einem Namenswettbewerb teilnehmen kann. Diese Homepage wurde bezeichnenderweise nicht vom Tiergarten, sondern von der Stadt NĂŒrnberg eingerichtet.... Das ĂŒBÄRrascht mich jetzt nicht wirklich.

http://www.nuernberg.de/internet/eisbaer/aktuell_10654.html
Scheint sehr ins Detail zu gehen (ich habe mir nicht alles angesehen), fehlen eigentlich nur die tÀglichen Fotos von BÀrchens Kotbeschaffenheit (Textbeschreibung gibt's ja schon).

Übrigens: In Stuttgart gibt es ein spezielles Jungtieraufzuchthaus, da könnte man bestimmt auch ein BĂ€renjunges einquartieren :-)
(12.01.2008, 10:07)
Michael Mettler:   @MA: Ich liebe Gary Larson auch, aber ich habe nicht den blassesten Schimmer, in welchem seiner vielen BĂŒcher ich den Dumbo-Cartoon finde (und den Erdferkel-Cartoon habe ich noch nie gesehen)...
(11.01.2008, 21:18)
Michael Amend:   Bitte,Bitte,Bitte das Bild dazu nachreichen,Bitte!Ich liebe Gary Larson! Ich suche immer noch den Sketch "Die TermitenhĂŒgel hatten Jahrhunderte ĂŒberdauert...bis eine Horde betrunkener Erdferkel mit einer Abrissbirne auftauchte..." Bei dem Gedanken an das Bild dazu lache ich schon wieder TrĂ€nen...
(11.01.2008, 18:36)
Michael Mettler:   Da die Aufzucht des BĂ€ren eigentlich gegen die Prinzipien des Tiergartens geht und somit einer "Strafarbeit" gleichkommt, wĂ€re der Name "Knute" gleich doppelt passend...

Und was kommt nach der öffentlichkeitswirksamen Kindchenschema-Phase - siehe Knut? Dazu fiel mir eben ein herrlicher Cartoon von Gary Larson ein, bei dem der Text ausnahmsweise auch ohne Bild wirkt: "Auf seine alten Tage entwickelte sich Dumbo zu einem bösartigen EinzelgÀnger, der die Luftlinien der Welt terrorisierte..." :-)
(11.01.2008, 12:13)
Sacha:   Ich gebe zu, mich hat es auch erwischt. Nachdem ich die Bilder der sĂŒssen Kleinen gesehen habe, bin ich froh, dass man versucht, das EisbĂ€rmĂ€dchen von Hand ĂŒber den Berg zu bringen (Normalerweise bin ich ja eher der "Wo-gehobelt-wird-fallen-SpĂ€ne-Typ", bin aber wohl weich geworden, seit ich selber Nachwuchs habe). Darum Hut ab vor dem Pfleger, der diese schwierige Aufgabe mit ungewissem Ausgang auf sich nimmt.
Obwohl ich selber Medienschaffender bin, finde ich die Art der Berichterstattung ebenfalls fragwĂŒrdig, um nicht zu sagen bedenklich. Mit dem Messer am Hals hatten die NĂŒrnberger Verantwortlichen gar keine andere Wahl. Ob diese Boulevard-Medien sich auch so ins Zeug legen, wenn es um Geldsammeln fĂŒr ein zusĂ€tzliches EisbĂ€rgehege geht (um EisbĂ€rmann abzutrennen resp. Mutter mit Nachwuchs oder eben allfĂ€llig nicht zu integrierende Handaufzuchten)??? - Wohl kaum.
Die Gedankenspiele von Michael Amend bez. Handaufzucht-Pflicht fĂŒr Medienvertreter (die Tierrechtler nehmen wir da auch gleich rein, oder?) und Jennifers Anmerkung ĂŒber den Umgang von Menschen mit ihren Babys finden meine breite Zustimmung.

Jetzt wĂŒrde ich gerne mal wissen, wie das EisbĂ€rmĂ€dchen eigentlich heisst. "Knutschchen", "Vera", "Gerda", "Knuthilde" oder doch "Flocke"?
(11.01.2008, 11:13)
Michael Mettler:   P.S. Nennen wir die nun folgende tĂ€gliche Kolumne doch einfach "Neues aus NĂŒrnBÄRg"...
(11.01.2008, 11:08)
Michael Mettler:   Ja, und die Zooleitung wurde möglicherweise von der Entwicklung ĂŒBÄRrollt.
(11.01.2008, 11:06)
Alexander Fuchs:   Ja das GefĂŒhl wede ich auch nicht los. NĂŒrnberg hat einen neuen "SuBÄRstar".
(11.01.2008, 10:55)
Michael Mettler:   DafĂŒr, dass die Tiergartenleitung ursprĂŒnglich auf keinen Fall eine zweite "Knutmania" erleben wollte (siehe entsprechende Online-Artikel), rollt die Medienwelle aber schon verdĂ€chtig stark. In unserer Tageszeitung heißt es heute sinngemĂ€ĂŸ "von Auckland bis ZĂŒrich sind alle vernarrt in den neuen Knut" und es werden diverse Auslandszeitungen zitiert. Ist nun der Tiergarten selbst mehr oder weniger freiwillig auch darin umgeschwenkt (denn er hĂ€tte ja das Jungtier nicht fotografieren lassen MÜSSEN), oder wurde möglicherweise erheblicher Druck "von oben" ausgeĂŒbt - der Tiergarten ist immerhin stĂ€dtisch, und wir haben ja gesehen, wieviele Touristen man mit einem FlaschenbĂ€rchen anlocken kann...? In einem der Online-Artikel der letzten Tage hieß es immerhin, der NĂŒrnberger OB wolle ein GesprĂ€ch mit dem Tiergartendirektor fĂŒhren...
(11.01.2008, 10:29)
Alexander Fuchs:   Ok.Ok.Ok. Sowas ĂŒberlese ich doch ;)Wie von mir unten erwĂ€hnt sollte man keine SchlĂ€fer wecken und Schwupps war er da!!!
Ich habe gestern einen Beitrag gesehen auf dem MDR wo es verteidigt wird, dass das EisbĂ€renjunges mit der Hand Aufgezogen wird. Es gab von Aussen StresseinflĂŒsse. Leider wurde nicht gesagt welche. Darum hat man das Junge von der Mutter getrennt, da es sonst nicht ĂŒberlebt hĂ€tte. O.K. da könnte ich noch mitgehen. Aber stellt sich die Frage welche fremden EinflĂŒsse von Aussen? Hat da nicht die Presse den Stress der BĂ€rin verursacht? An Besucher war sie gewöhnt, aber nicht an das Klicken der Kameras.
Auch "sehr schön" war der Bericht auf n-TV, da stellt sich der Tierpfleger, der das Junge groß zieht hin und versucht Vera zu fĂŒttern. Nur nimmt sie nichts an. Und er freut sich auf die Aufgabe das Junge großzuziehen. Echt mit einem Lachen das mich schockiert hat.
Als Abschluss kam ein Bericht der Zoogegner, hey ich dachte ich seh Herrn Albrecht in Hoyerswerda, aber nee. Ist natĂŒrlich fĂŒr eine solche Randerscheinung ein gefundens Fressenund kam ins Fernsehen , um sein Kauderwelsch loszulassen.
(11.01.2008, 08:32)
Michael Amend:   Warum denn nicht ? Ich fidne Jennifers Idee sehr gut, jeder. der nach eienr han daufzuchts chreit, soll sie auch bekommen, und zwar höchstpersönlich,BĂ€ren,Großkatzen,Elefanen,Primaten allerv Art, mĂ€nnlcihe StirnwaffentrĂ€ger, die der handaufzieher dann gleich behalten darf.Warum sollend enn immer nur die Tierpfleger die Arbeit haben ? Mal sehen, wie laut danach noch das Geschrei ist, "Rettet den armen EisbĂ€ren...".
(11.01.2008, 07:30)
Shensi-Takin:   @Alexander Fuchs: Siehe letzten Satz des letzten Beitrags unseres aller Lieblingssohns Hoyerwerdas...
@Jennifer Weilguni: Prophylaktische Kindentnahme? Bloß nicht, dann hĂ€tten die Medien außer ĂŒber JugendkriminaliutĂ€t nur noch ĂŒber sog. "Probleme" irgendwelcher "Prominenten" zu berichten...
(10.01.2008, 23:41)
Jennifer Weilguni:   Man mag ja von dieser Geschichte wieder mal halten, was man will, aber am schlimmsten sind doch wieder die Titelgeschichten der BILD... Fassen wir zusammen... Dag Encke ist der Mörder zweier Kuschelknuts, im Grundgesetz steht, Zoos seien verpflichtet verstossene Tiere von hand aufzuziehen ( wo soll das denn da so stehen) und .. wie schon erwĂ€hnt hat Deutschland einen neuen Knut. Die bösen, bösen NĂŒrnberger haben den EisbĂ€rbabys nicht geholfen.. ja, wie denn auch ? Also selbst wenn ich sehen wĂŒrde, dass eine EisbĂ€renmutter ihren Nachwuchs verspeistm wĂŒrde ich da nun nicht unbedingt einfach in die Wurfbox spazieren und sagen " Böser BĂ€r, AUS, Pfui.. lass fallen" ..
Ich finde es sehr schade, dass die beiden Jungtiere ein solches Ende fanden, aber soll man nun jedem EisbĂ€r ( oder ĂŒberhaupt jedem Zootier) von Anfang an den Nachwuchs wegnehmen aus lauter Vorsorge, damit es nie zu solchen ZwischenfĂ€llen kommt ? Dann mĂŒsste man ja wohl auch jeder Menschenmutter vorsorglich den Nachwichs wegnehmen, wenn ich nur dran denke wie viele arme Neugeborene hierzulande in MĂŒlltonnen, PlastiktĂŒten und Blumentöpfen landen weil die MĂŒtter eben schlichtweg ĂŒberfordert sind. Sowas lĂ€sst sich eben nicht immer von vornherein abschĂ€tzen oder gar vorraussehen und soweit ich weiss der Zwischenfall mit den NĂŒrnberger EisbĂ€ren ja vollkommen ĂŒberraschend.
(10.01.2008, 21:21)
Alexander Fuchs:   @Shenski-Sakin: Welche Behauptung bzw. Verleumdung?
(10.01.2008, 20:50)
Shensi-Takin:   MĂŒsste die Reactio nicht logischerweise zeitlich zusammenhĂ€ngend NACH der Actio auftreten, um u.g. Behauptung bzw. Verleumdung rechtzufertigen? S.a. § 187 StGB...
(10.01.2008, 19:25)
HoyWoy:   Jetzt gibt es ein Video, dass zeigt wer zu nah an das Gehege ging und die Mutter störte:
http://edition.cnn.com/video/#/video/world/2008/01/08/vo.germany.polar.bears.ap?iref=videosearch

Leider erkennt man nicht wer es ist.
Oder doch warte mal....
(10.01.2008, 18:48)
Michael Amend:   Die Bildzeitung hat Knut bereits mit dem NĂŒrnberegr Nachwuchs " verheiratet", dumm nur, das dabei nicht viel herauskommen wird...
(10.01.2008, 18:19)
Alexander Fuchs:   Ja da hast du recht, kein "KNUT", aber eine "GERDA"?
Ich denke mal auch, dass es kein große Hype wird. Nur stört mich schon wieder das man Fotos und ein Tagebuch bei Stern TV.de sehen kann. Die halten das Publikum auf dem laufenden. Also doch, der Zoo verkauft das EisbĂ€rjunge. Schade!!!

Habe gestern den Bericht gesehen, da fiel mir auf das beim Interview vom Zoodirektor am EisbĂ€rgehege, ein EisbĂ€r ein weißes Kuscheltier herum trug, Vera?
(10.01.2008, 10:41)
Michael Amend:   Falsch, da es ein Weibchen ist, kann es kein "Knut" sein. Und erst einmal abwarten, ob sich der Knuthype in NĂŒrnberg wiederholt.Sehen wir das Ganze etwas positiver,wenn in Zukunft bald alle EisbĂ€ren handaufgezogen werden, und diese folglich nicht weiterzĂŒchten(oder hat schon mal ein Mensch eine Begattung durch einen EisbĂ€ren ĂŒberlebt ? )wird es bald keine EisbĂ€ren im Zoo mehr geben, die man so schön mit dem FlĂ€schchen und Croissants hochpĂ€ppeln kann....
(10.01.2008, 07:28)
Alexander Fuchs:   Habe mir den Bericht bei Stern TV angesehen und muss das erst mal sacken lassen.
(09.01.2008, 22:31)
Alexander Fuchs:   Na toll, jetzt hat Deutschland wieder einen "KNUT". Es ko... mich so an. Die Presse hat das geschaft was man vermeiden wollte.
Es kann doch nicht sein, dass die Presse das Zoogeschehen so beeinflussen kann. FĂŒr mich hat der Zoo sich in die Ecke treiben lassen. Die Eisbörmutter hat sich doch bestens um den kleinen bemĂŒht, oder sehe ich das falsch!? Laut der "tollen" Presse hat die EisbĂ€rmutter noch gewimmert, als sie vom Jungtier getrennt wurde bzw. war. Sie hat es aus der Höhle getragen in eine neue! um es zu schĂŒtzen. Ich gebe dem Zoo auch eine Mitschuld.
Man hĂ€tte die Mutter und das Jungtier doch seperat speren können und das EisbĂ€rgehege fĂŒr Besucher sperren, damit die EisbĂ€ren ihre Ruhe haben. Mensch Zooleitund, ich kann es immernoch nicht fassen. Warum ist man der Linie nicht treu geblieben und nach der Faustregel: drei Tage, drei Wochen, drei Monate gegangen. Zweidrittel waren doch schon geschafft.
Ich weiß zwar nicht warum die BĂ€rin Stress hatte, aber ich vermute mal Presse und Zuschauer und die NervositĂ€t der Tierpfleger?

Aber das schlimme ist der Satz.

"DEUTSCHLAND HAT EINEN NEUEN KNUT"

Doch das ganz schlimme ist, der Zoo Berlin "muss" jeden EisbÀr der nicht angenommen wird von der Mutter, per Hand aufziehen. Und wehe wenn nicht, dann zeigt die Presse mit dem Finger drauf.


(09.01.2008, 22:22)
Oliver Jahn:   Der Direktor des NĂŒrnberger Tiergartens ist heute zu diesem Thema in Stern TV bei Jauch. Und dann wollen wir mal sehen, ob sich der Untersatz unter Herrn Albrechts Artikel dort halten lĂ€sst!! :-)
(09.01.2008, 21:15)
Saya:   Ob es ein Fehler war der BĂ€ren den Zugang zur Freianlage zu geben als sie rauswollte können wir doch aus der Ferne ohne genau zu wissen wie sich die Mutter verhalten hat gar nicht beurteilen. Wenn sie ihre Ruhe hĂ€tte haben wollen wĂ€r sie sicherlich nicht raus gegangen. Und ein Weibchen einzusperren dass unbedingt raus will ist ein erheblicher Stressfaktor und das hĂ€tte das Baby ebenfalls gefĂ€hrlich werden können. Sorry, aber StĂŒmperei von Seiten der Zooleitung kann ich da nicht erkennen!
(09.01.2008, 19:20)
HoyWoy:   @Karsten Vick

"...nicht verstehe ist, warum die BĂ€rinnen Zugang zur Freianlage hatten. Da hĂ€tten sie die TĂŒr lieber zulassen sollen, dann hĂ€tte die BĂ€rin auch nicht die Jungen umhertragen können."

...interessant das es auch der "anderen" Seite aufgefallen ist, wie stĂŒmperhaft sich solche alten "Hasen" (z.B. MĂ€gdefrau) sich verhalten haben.

http://www.pr-inside.com/de/war-drama-um-eisbaerenbabys-vom-n-r377815.htm
(09.01.2008, 18:49)
Michael Amend:   Autsch, der arme Postbote dieser Familie, der wird sich den SchĂ€ferhund von nebenan aber sehnlichst zurĂŒchgewĂŒnscht haben,als dieser 800 kg EisbĂ€r das erste Mal auf ihn zugestĂŒrmt kam "Spieeeelen..."
(09.01.2008, 18:44)
Andreas:   @ Karsten Vick Verstehe auch nicht, was das sollte, soweit ich weiß, werden im Allgemeinen die Wurfboxen verschlossen und arktischer Winter simuliert.
@ Michael Mettler Das mit der HĂŒndin ist gar nicht so ausgeschlossen. Kann mich an eine Meldung in der Presse vor einigen Jahren erinnern, die ungefĂ€hr folgenden Inhalt hatte : Großes Erstaunen bei bayrischem Ehepaar... Nach einem Einkauf auf einem polnischen Markt stellte sich heraus, daß der vermeintliche niedliche Hundewelpe ein junger EisbĂ€r war. Noch Fragen...
(09.01.2008, 18:40)
Karsten Vick:   Ohne hier schlafende TR wecken zu wollen, was ich nicht verstehe ist, warum die BĂ€rinnen Zugang zur Freianlage hatten. Da hĂ€tten sie die TĂŒr lieber zulassen sollen, dann hĂ€tte die BĂ€rin auch nicht die Jungen umhertragen können.
(09.01.2008, 18:01)
Michael Mettler:   Vielleicht sollte man eine sĂ€ugende PyrenĂ€enberghĂŒndin als Amme suchen - da stimmte schon mal die Farbe, und die Fellstruktur ist auch Ă€hnlich (scherz).
(09.01.2008, 17:34)
Hannes LĂŒke:   Es wird jetzt ein Spielkamerad gesucht und zwar ein gleichalter weißer BĂ€r (Es wurde nicht EisbĂ€r gesagt).

(09.01.2008, 16:16)
Shensi-Takin:   Dazu fĂ€llt mir nur der Song von Overstreet & Schlitz ein-"You say it best, when You say nothing at all"...WĂ€re vielleicht auch in Hinblick auf störungsempfindlichen Zoonachwuchs angebracht (war/ist auch die Politik des Zoos von Seattle bei z.B. Gorillas).

(09.01.2008, 10:29)
Michael Mettler:   Vorhin habe ich mich durch ein paar Online-Artikel zu dem Thema gelesen, wo u.a. erwĂ€hnt wird, dass ein unerlaubterweise bis nahe an die Wurfhöhle vorgedrungenes Kamerateam als Grund dafĂŒr vermutet wird, dass die BĂ€rin ihr Junges nervös aus der Höhle trug. Da kam mir ein Ă€hnlicher Gedanke wie Shensi-Takin: Wenn sich die NĂŒrnberger mal nicht mit der frĂŒhzeitigen Bekanntgabe des Nachwuchses einen BĂ€rendienst erwiesen haben...
(08.01.2008, 23:57)
Shensi-Takin:   Da fragt man sich, warum die EisbĂ€rennachzucht (falls sie denn ĂŒberhaupt stattfindet) anderweitig ohne viel öffentlichen Aufhebens ablĂ€uft; von dem ĂŒbrigen rezenten EisbĂ€rnachwuchs in Europa & USA ist jedenfalls kaum etwas zu hören bzw. zu lesen...Bessere oder vielmehr schlechtere lokale Zoo-PR-Abteilung?
(08.01.2008, 23:41)
Michael Mettler:   @BjörnN: VerklĂ€rte Augen lassen sich erfahrungsgemĂ€ĂŸ nur schwer öffnen. Knut-Fanatiker wĂŒrden sich bei misslungener Handaufzucht wahrscheinlich eher die ErklĂ€rung zurechtlegen, dass sich die NĂŒrnberger nicht genug MĂŒhe gegeben hĂ€tten, weil sie es ja eigentlich von Anfang an sowieso nicht machen wollten.
(08.01.2008, 16:34)
BjörnN:   Das ist wirklich hart, zeugt von zoologischem Wankelmut und wirft nicht unbedingt gutes Licht auf die zoologische Abteilung des NĂŒrnberger Tierparks. Dabei war der Aufschrei der Massen doch gar nicht so dramatisch. Ich habe hier in NĂŒrnberg keine allzu negativen Meinungen darĂŒber gehört, zumindest nicht aus dem Lager der Akademiker....
Ich muss Ihnen recht geben, Herr LĂŒke, eine misslungene Handaufzucht, wenn es nicht jetzt schon dafĂŒr zu spĂ€t ist, wird sicher vielen blauĂ€ugigen, naiven Tiernarren und Niedligkeitsfanatikern die Augen öffnen und zeigen, dass auch in der Wildnis, die der Zoo ja nunmal zu reflektieren versucht, nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist...
(08.01.2008, 16:18)
Hannes LĂŒke:   Gerade bei Kabel1
NĂŒrnberg hat nachgegeben, der EisbĂ€r wird per Hand aufgezogen!!!

Ganz ehrlich: ich bin enttĂ€uscht, ic hab jedem erzĂ€hlt wie gut ich es finde das der Zoo das durchzieht sich nicht von Außenstehenden unter Druck setzten zu lassen. Aber Nein, gebt dem Volk was es braucht. Noch so einen!!!

Es klingt gemein fĂŒr das EisbĂ€renbaby (ich will natĂŒrlich das eslebt) aber ich hoffe die Handaufzucht geht schief um dem Otto-Normal-Interessierten zu zeigen das es auch anders geht...
(08.01.2008, 16:10)
Alexander Fuchs:   Peta kritisiert ja nicht nur den Zoo mit dem Umgang der EisbĂ€ren, sondern die Gesamtsituation. Sprich vom Tierpfleger bis Direktor, in allen Bereichen des Zoos. KRITIK ZOO!!! Es werden die EisbĂ€ren dafĂŒr nur benutzt.
Mit einer Meinung darĂŒber, EisbĂ€renjunge, halt ich mich bedeckt. Man will ja keine SchlĂ€fer hier im Forum wecken.
(07.01.2008, 21:23)
BjörnN:   Was hat der Berliner Zoo da nur wieder angerichtet mit Knut, Mensch....
(07.01.2008, 19:20)
Hannes LĂŒke:   Gerade bei Prosieben: Aussage Peta, es sei die Pflicht des Zoos das Jungtier per Hand aufzuziehen falls es von der Mutter verstoßen wird
(07.01.2008, 18:08)
Niedersachse:   Die Jungtiere von Vilma sind nu verschwunden. Man geht von aus, dass Vilma sie gefressen hat.
Vilma war ja eigentl die die besser aufzog. War aber wohl sehr nervös und kloppte am Schieber, weshalb man sich entschied mal nach zuschauen. Man aber keine Babys entdeckte.
Bei Vera lebt noch mindestens ein Tier. Ist fotografisch belegt.
(07.01.2008, 16:37)
Sacha:   Nicht nur in Uebersee. Auf Sat1 lief gestern oder vorgestern ein Beitrag, der die Verantwortlichen des NĂŒrnberger Zoos ebenfalls nicht in ein gutes Licht stellte und natĂŒrlich Vergleiche im Berlin und Knut zog. Wenigstens wurde auf "Fachkritik" von Tierrechtlern Ă  la Albrecht verzichtet.
(07.01.2008, 14:17)
Shensi-Takin:   In Übersee ist der NĂŒrnberger EisbĂ€rennachwuchs schon eine (Negativ)-Nachricht wert...
http://news.ninemsn.com.au/article.aspx?id=342690
(07.01.2008, 12:29)
IP66:   Ich weiß von der in der Bevölkerung verbreiteten und nicht ĂŒberraschenden Einsicht, daß man sich einen Zoo ohne Elefanten schwer vorstellen kann. Mag sein, daß entsprechende NeubauplĂ€ne wieder einmal zu Lasten anderer Arten gehen, ich will aber auch nicht ausschließen, daß die Zooleitung Zivilcourage beweist. Allerdings zwingt die nĂŒrnberger Anlage ja zur Haltung von Elefanten, die sich durch den Holweg auf die Außenanlage und wieder in das Haus manipulieren lassen.
(12.10.2007, 11:37)
Michael Mettler:   Gibt es inzwischen etwas Neues darĂŒber, wie es mit der letzten NĂŒrnberger Elefantin weitergehen soll?
(11.10.2007, 21:36)
IP66:   Ich war am Tag des Elefantenverlusts im Tiergarten - doch da alles abgesperrt wurde, konnte ich nur den Kranwagen sehen, den man angefordert hatte, um das Tier wiederaufzurichten - was dann wohl fehlschlug. ErzĂ€hlt wurde, daß die Afrikanerin ihre Mitbewohnerin umgestĂŒrzt hĂ€tte, und zwar in den Graben bzw. die Abböschung in Richtung Außenmauer. Interessant ist, daß ich bei den beiden alten Elefanten in Köln auch beobachten konnte, daß die jĂŒngere Afrikanerin ab und an ihre Ă€ltere und schwĂ€chliche Mitbewohnerin gezielt abgedrĂ€ngt und weggeschoben hat - allerdings war das nĂŒrnberger Tier ja nicht ganz so alt. Wie die VerhĂ€ltnisse in Stuttgart aussehen, wo ja auch eine sehr alte Elefantin lebt, konnte ich bisher nicht beobachten, allerdings werden die Tiere dort zu zweit aufgestallt, was auch dafĂŒr spricht, daß es Konflikte gibt.
(28.08.2007, 19:58)
Michael Mettler:   Hinten rechts muss sich noch mindestens ein Nashornstall befinden, bei meinem letztjĂ€hrigen Besuch konnte ich jedenfalls entsprechende massive Gitter erkennen.

Wenn der Hohlweg zur Elefantenanlage allerdings schon fĂŒr Elefanten, die immerhin als gute Kletterer gelten, zu steil sein soll (und trotzdem Jahrzehnte lang fĂŒr sie und von ihnen genutzt wurde...), ist er doch fĂŒr Nashörner auch nicht viel brauchbarer...?
(27.08.2007, 15:49)
Carsten Horn:   Von der kompletten Nutzung des Hauses fĂŒr die Panzernashörner hab ich auch gehört, ist auch bei den Umbauten entsprechend berĂŒcksichtigt worden, die jetzigen zwei Elefantenboxen und die Nashornbox (Stand Mai 2007) unterscheiden sich nicht. Hinter den Kulissen muß auch noch mindestens ein Nashornstall sein, da ich im Haus immer nur ein Tier gesehen habe.

Was mit der Außenanlage passieren soll, weiß ich leider auch nicht, bei möglichen vier Nashörner wĂ€re aber eine dritte Außenanlage sicher nicht schlecht...
(27.08.2007, 15:18)
Michael Mettler:   @Carsten Horn: M.W. ist genau das geplant, dass das Elefantenhaus spĂ€ter ausschließlich fĂŒr die Panzernashörner genutzt werden soll. Wobei ich mich frage, ob die Elefanten-Außenanlage dann als zusĂ€tzliches Nashorngehege genutzt oder vom Haus abgekoppelt und einem ganz anderen Zweck zugefĂŒhrt werden wird.
(27.08.2007, 13:25)
Carsten Horn:   Ich denke auch, daß das "Delphinmonopol" in NĂŒrnberg ausgenutzt werden sollte, zumal Delphinarien ein so heißes Thema sind, daß mit kompletten Neubauten in anderen Zoos wohl nicht zu rechnen ist...

Und falls sich wirklich keine Gesellschaft fĂŒr Yvonne findet, Zoos ohne Elefanten haben auch ihre Besucher. Das Haus ist eh nicht so toll, fehlendes Badebecken, der steile Weg zur Anlage, kein Freilauf innen fĂŒr schlechtes Wetter, vielleicht sollte man sich da eher auf die Panzernashornhaltung konzentrieren...

Und falls neu gebaut wird, wĂŒrde ich Flußpferde eh vorziehen (nicht nur aus persönlichen Vorlieben), die Baukosten wĂ€ren vermutlich geringer und man hĂ€tte ein weiteres bayrisches "Monopoltier"...
(27.08.2007, 11:58)
Mongoose:   Ich denke, dass es auch in NĂŒrnberg irgendwann wieder eine Elefantenhaltung geben wird. Die Frage ist nur, was kann man sich leisten. Wenn man jetzt die Überlegung anstellen wĂŒrde, Lagune oder Elefanten und bei beiden das gleiche Finanzierungsmodell nehmen mĂŒsste (Kredit aufnehmen und abzahlen), wird sich nur die Lagune rechnen. Durch die Lagune wird ja das extra bezahlen der Delphine abgeschafft und in den Eintrittspreis integriert. Wenn das Delphinarium grĂ¶ĂŸer wĂ€re, wĂŒrden heute schon viel mehr Besucher den Extraeintritt bezahlen, um die Delphine zu sehen. In MĂŒnster hat man ja das gleiche praktiziert, allerdings ohne eine neue Anlage fĂŒr Delphine zu haben, ohne das es Besucherschwund gegeben hĂ€tte. Auch wenn die Besucherzahl gleich bleiben wĂŒrde, hĂ€tte der Tiergarten mehr Umsatz. Und ich halte es weiterhin fĂŒr realistisch, dass die Besucherzahlen steigen wĂŒrden, da Delphinlagune und Manatihaus mit Schmetterlingen ein gewisses Alleinstellungsmerkmal in SĂŒddeutschland sichern. Wenn ich jetzt eine Elefantenanlage fĂŒr 17 Mio. baue anstatt der Lagune, können die Eintrittspreise natĂŒrlich nicht auf 11 Euro angehoben werden. Ich mĂŒsste also viel mehr zusĂ€tzliche Besucher haben, um meinen Kredit Abzahlen zu können. Ich habe aber im Umkreis mehrere Zoos, die Elefanten halten. Die werden nicht extra wegen der Elefanten nach NĂŒrnberg kommen. Man sieht viele MĂŒnchner oder Augsburger Kennzeichen am Zooparkplatz, die sehr wahrscheinlich wegen der Delphine kommen und meiner Meinung nach in MĂŒnchen oder Augsburg bleiben wĂŒrden, wenn es die Delphine nicht mehr gibt, dafĂŒr aber Elefanten.
(27.08.2007, 11:38)
Carsten Horn:   Hab gerade beim Bilderscannen noch ein Bild von Kiri gefunden, aufgenommen im Mai
(22.08.2007, 03:44)
Michael Mettler:   Laut Pressemitteilung auf der NĂŒrnberg-HP handelt es sich bei dem eingeschlĂ€ferten Elefanten um die Asiatin Kiri. Ich bin gespannt, was nun mit der "verwitweten" Afrikanerin Yvonne passieren wird, die auch schon 40 Jahre alt ist.
(08.08.2007, 15:51)
Sacha Beuth:   @Mirko: Bin absolut Deiner Meinung. Ein Tiergarten mit den RaumverhĂ€ltnissen von NĂŒrnberg mĂŒsste doch Platz fĂŒr Elefanten haben. Und woher stammt die Mindestnorm von 10 ha fĂŒr Elefanten? Da wĂ€ren ja praktisch alle Zoohaltungen in D (und die Mehrzahl in Resteuropa) zu klein.
Und das die Stadt NĂŒrnberg kein Geld in den Zoo stecken will, dĂŒrfte sich frĂŒher oder spĂ€ter als Eigentor erweisen (siehe Frankfurt). Nachher ist dann wieder keiner der Politiker Schuld und als SĂŒndenbock muss einzig der Zoodirektor herhalten....
(08.08.2007, 15:03)
Mirko:   Ich bin nicht der allergrĂ¶ĂŸte Elefantenfan. Ich fĂ€nde es z.B. wĂŒnschenswert, wenn einige Zoos mit akuten Platzproblemen ihre Haltung einstellten, aber dass ausgerechnet der mit weiten Abstand zweitgrĂ¶ĂŸte Zoo im Land dies tut ist fĂŒr mich nicht nachvollziehbar. Wenn keine Elefanten mehr, dann sollte man aber an anderer Stelle krĂ€ftig investieren(Menschenaffen, BĂ€ren, Nilpferde). Denn wenn man meint , dass die Lagune allein alles ist, tĂ€uscht man sich. Die hohen Kosten sollen ganz ĂŒberwiegend durch einen Kredit finanziert werden, den der Tiergarten selbst aufnehmen soll und entsprechend bedienen muss. Durch eine prognostizierte Besuchersteigerung von 200 000 und höheren Eintrittspreisen soll dies möglich sein. Allerdings bin ich nicht sicher, wie sich mehrere Hunderttausend Besucher entscheiden werden, wenn sie anstatt 7 dann 11 Euro bezahlen mĂŒssten. Steigerung von ĂŒber 50% fĂŒr all diejenigen, die bisher nicht extra fĂŒr die Delphinschau bezahlen. Ich bin einer diesen und ich wĂŒrde ganz klar meine Besuche reduzieren. Wenn also diese Zahlenspiele nicht aufgehen sollten, wĂŒrde das bedeuten das der Tiergarten in Zukunft noch weniger fĂŒr andere Projekt hat und die Zahl der Tierarten weiter reduzieren mĂŒsste. Das Spendenaufkommen ist fĂŒr die Lagune allein nur bei 1 Mio. (Das Seekuhhaus soll durch Gelder der Tiergartenfreunde bezahlt werden). Die Stadt will gar nichts hin zugeben.
(08.08.2007, 11:56)
Mirko:   Einer der beiden Elefanten wurde eingeschlĂ€fert. Das könnte das Ende der Elefantenhaltung sein. Da bei der Lagune die Kosten von 11 auf 17 Mio. gestiegen sind, hat Enke vor einiger Zeitin einer Zeitung zu meinem großen Vewundern gesagt, dass es seiner Meinung nach keine neue Anlage fĂŒr Elefanten geben wird. Das dafĂŒr vorgesehene 10 ha große Erweiterungsareal sei aus NaturschutzgrĂŒnden nicht bebaubar. Er sagte auch, dass man keinen anderweitiges Areal habe, um die Mindestanforderung von 10 ha. zu erfĂŒllen. Außerdem setze er die Kosten erheblich höher an als die vorgesehenen 10 Mio. Ich hatte den Eindruck, dass er damit nur das Projekt schlecht machen wollte und die Lagune nicht dem Vorwurf aussetzen, das wegen ihr die Elefanten gehen mĂŒssen. Mich wĂŒrde eigentlich interessieren, wie groß isteigentlich die Anlage in Köln und wieviel hat sie gekostet?
(08.08.2007, 11:30)
Jimbo J.:   @Danke.Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken.
(10.07.2007, 20:32)
Michael Schulz:   @Michael Mettler:
Mehr als IP66 kann ich dazu auch nicht sagen. Es sieht schön aus, lĂ€sst die Anlage offener wirken, nebenan wurde noch Sand aufgeschĂŒttet und Sitzgelegenheiten geschaffen, aber den Nutzen konnte ich nicht erkennen, vielleicht gibt es ja auch keinen, sondern soll nur das Auge erfreuen.
@Jimbo:
Das mit dem Ducker-MÀnnchen hab ich von einer Pflegerin vor Ort. Das Tier ist leider noch nicht da. Wird vermutlich noch bis Herbst oder gegen Ende des Jahres dauern. Wie gesagt, MissverstÀndnisse behördlicher seits.
(10.07.2007, 19:34)
IP66:   Ich habe es - ideologisch verblendet? - fĂŒr einen Teil des Environments aus DĂŒnen, Stöcken und allerlei Dekorationselementen gehalten, die um die Anlage gehĂ€uft wurden, um die armen Gazellen interessanter zu machen - aber vielleicht lĂ€ĂŸt man ein paar der in NĂŒrnberg so gering vertretenen Familie der Enten darauf herumschwimmen.
(10.07.2007, 19:26)
Jimbo J.:   @Michael. Woher hast du denn die Information mit dem Ducker, und ist das Tier schon da ?
(10.07.2007, 16:11)
Michael Mettler:   Was ist eigentlich aus dem Betonbecken am Fuß der Kropfgazellenanlage (ganz rechts außen) geworden bzw. welchem Zweck dient es? Letzten Herbst habe ich darĂŒber ziemlich gerĂ€tselt (siehe Startbeitrag des Threads).
(10.07.2007, 15:50)
Michael:   Übrigens, gute Nachricht fĂŒr alle Ducker-Fans. Das GelbrĂŒckenducker-Weibchen in NĂŒrnberg soll bald ein passendes MĂ€nnchen aus Taiwan bekommen. Wann ist noch nicht ganz klar, weil es wohl kĂŒrzlich ein VerstĂ€ndigungsproblem gab. NĂŒrnberg hat ein GelbrĂŒcken-Ducker MĂ€nnchen aus Taiwan angefordert und die Nachricht erhalten, dass aufgrund der Vogelgrippe die AusfĂŒhrung nicht genehmigt wird. Nun nachdem man erneut Kontakt aufgenommen hat mit den Behörden mit der ErklĂ€rung, dass der Ducker kein Vogel ist, hofft man darauf die Genehmigung bald zu bekommen und evtl. noch dieses Jahr das MĂ€nnchen mit dem Weibchen zusammengewöhnen zu können. Bei den schottischen Hochlandrindern scheint es wohl schwere RangordnungskĂ€mpfe gegeben zu haben, nachdem der Bulle gestorben war, so dass eine Kuh eingeschlĂ€fert werden musste. Mehr neues gibt es erst mal nicht zu berichten, ausser dass eine der beiden Harpyen-Volieren gerade umgestaltet wird.
(24.06.2007, 22:43)
Michael:   Habe ich auch im Radio gehört. Im Zoo gibt es aber diesbezĂŒglich keine Auswirkungen, zumindest gab es die heute nicht, da ich heute da war. Im ĂŒbrigen wird dort gerade eine neue Buntmarder-Anlage gebaut. Das Modell davon sah sehr schön und großflĂ€chig aus. Bin jetzt allerdings erst mal gespannt ob das Mitte Juli erwartete Delphin-Baby es schafft.
(24.06.2007, 21:36)
Carsten:   In NĂŒrnberg sind sechs wildlebende SchwĂ€ne aufgefunden worden, die an Vogelgrippe verstorben sind.

Die Stadt hat einen Sperrbezirk eingerichtet und es gelten besondere Vorschriften fĂŒr GeflĂŒgelhalter...
(24.06.2007, 20:57)
Mirko:   Ich gehe davon aus, dass das Haus dann nur noch von den Nashörnern benetzt wĂŒrde, der Hohlweg fiele weg und die neuen Tiere auf der Elefantenanlage bekĂ€men dort neue UnterkĂŒnfte.

(17.05.2007, 11:45)
Michael Mettler:   Na, dann dĂŒrfen wir uns doch wahrscheinlich auf NasenbĂ€ren als Nachnutzer der BrillenbĂ€renanlage freuen...? Die BraunbĂ€renanlage wirkte auf mich bei meinem letzten Besuch recht baufĂ€llig, da scheint also nicht nur mangelnde GrĂ¶ĂŸe das Problem zu sein.

Was wĂŒrde denn nach Ableben der alten Elefanten mit der jetzigen Freianlage passieren? Dass das Haus dann als reines Nashornhaus fungieren soll, hatte ich schon mal gehört, aber der steile Hohlweg wĂ€re doch auch dann noch ein Problem?
(16.05.2007, 21:52)
Mirko:   Genau ungefĂ€hr. Dort wurden ca. 7 ha dem Tiergarten gegeben, so dass die FlĂ€che jetzt 70 ha betzrĂ€gt. Es gibt aber noch keine Wege. Die Baukosten werden mit ca. 10 Mio. angegeben. Genaue PlĂ€ne existieren allerdings noch nicht. Als Hauptgrund fĂŒr eine neue Anlage wurde der steile Weg vom Haus hoch angegeben, mit dem eine moderne Elefantenhaltung nicht mehr möglich ist. Über den Zeitpunkt der Realisation wurde nichts weiter gesagt. Entscheidend wird also sein, wie lange die alten Elefantendamen noch leben.
Bei den BraunbÀren ist die Situation genauso. Dort lebt nur noch ein Tier und die Notwendigkeit einer neuen Anlage ist von der Stadt schon eingesehen worden.
Ähnlich wird es auch bei den BrillenbĂ€ren seien. Dort habe ich zwar noch nichts von einer neuen Anlage gehört, aber ich bin mir sicher, dass es in der derzeitigen Anlage keine neuen BrillenbĂ€ren geben wird.
(16.05.2007, 18:39)
Michael Mettler:   @Mirko: Wo wĂ€re denn dann eine neue Elefantenanlage geplant? In Richtung Bisons/Shires?
(16.05.2007, 15:04)
Mirko:   Die PlĂ€ne fĂŒr das neue Flußpferdhaus existieren bereits seit zehn Jahren. Das jetztige GebĂ€ude steht unter Denkmalschutz und wĂŒrde durch glĂ€serne Anbaute auf zwei Seiten erweitert. Ich glaube nicht, dass es bald gebaut wird. Wenn einer der verbliebenen Elefanten sterben wĂŒrde, wĂ€re der Druck sehr groß möglichst schnell die neue Elefantenanlage zu bauen, fĂŒr die bereits der Tiergarten um einige Hektar erweitert wurde.
(16.05.2007, 10:05)
Michael:   Stimmt, das habe ich noch gar nicht bedacht. Darauf bin ich auch schon sehr gespannt, wenn denn mal irgendwann mit der praktischen Umsetzung begonnen wird.
Wobei wenn man den Plan betrachtet, scheint zumindes im Bereich der ZuschauertribĂŒnen, der Baumbestand weitflĂ€chig dezimiert zu werden. Ich fĂ€nde auch interessant, wie man an das Algenproblem heran gehen möchte. Durch die Sonneneinstrahlung ist das ja ein richtiger Algenspielplatz und ich denke nicht, dass dort wöchentlich das Wasser gewechselt werden soll.
(16.05.2007, 09:40)
Michael Mettler:   Haltungstechnisch könnte es ohnehin ein Problem mit der Lagune geben, auf dessen Lösung ich sehr gespannt bin. Jeder Gartenteichbesitzer kennt es: Umstehende BĂ€ume werfen im FrĂŒhjahr BlĂŒtenreste, im Sommer und Herbst FrĂŒchte (vom Obst bis zur Eichel) und im SpĂ€therbst Unmengen von Laub ab, die ins Wasser gelangen. NĂŒrnberg hat einen riesigen Baumbestand - im Gegensatz zu Harderwijk, dessen Lagune nicht in WaldnĂ€he gelegen ist. Da wĂ€re es eigentlich sinnvoll, den ganzen Bereich mit einem feinmaschigen Netz zu ĂŒberspannen - aber dann wĂ€re der Freiland-Charakter nicht mehr gegeben.
(16.05.2007, 09:32)
Michael:   Ärgerlich an der Sache mit der Delphinlagune, bzw. daran, dass nichts passiert finde ich es vor allem fĂŒr die SeekĂŒhe, denn die Lösung im Tapirhaus ist nun wirklich alles andere als optimal.
(16.05.2007, 09:12)
Jennifer Weilguni:   WĂŒrde mich natĂŒrlich fĂŒr dich freuen, wenn es in NĂŒrnberg mal wieder Flußpferde geben wĂŒrde, zumal ja immer mehr Zoos die Haltung aufgegeben haben. Trotzdem sollte ein Zoo natĂŒrlich in erster Linie immer im Auge behalten, das Leben der dort schon vorhandenen Tiere so angenehm wie möglich zu machen. Weisst Du denn schon, wo die neuen Flußpferde dann plaziert werden wĂŒren..? Das alte Hippo-Haus lĂ€sst sich fĂŒr diesen Zweck ja bestimmt nicht mehr recyclen.
(16.05.2007, 08:52)
Carsten:   Na ja, dem Namen nach haben sie ja schon sieben Jahre VerspĂ€tung, g...

Aber ich warte auch gespannt, denn ich hab mal so gehört, das nach der Lagune und einem neuen Haus fĂŒr die SeekĂŒhe mal wieder was in Richtung Flußpferd gemacht werden soll.

Aber ob die PlĂ€ne bis dahin Bestand haben, weiß ich natĂŒrlich nicht, vielleicht kommt ja dann zwischendurch mal einer auf die Idee, die Elefantenhaltung zu verbessern o. Ă€. Obwohl es natĂŒrlich schön wĂ€re, wenn der Tiergarten den Schritt vom ehemaligen zum wieder aktuellen Halter vollziehen wĂŒrde, so wie es auch Leipzig evtl. vorhat und Kopenhagen in diesem Jahr noch macht...
(15.05.2007, 21:00)
Jennifer Weilguni:   Na, da bin ich ja mal gespannt, wann die anfangen(können). Nicht dass am Ende noch eine Lagune 3000 draus wird..?
(15.05.2007, 19:55)
Carsten:   Tja, Taler fĂŒr die ganzen Zoobesuche mĂŒssen ja auch irgendwo herkommen, g...

Da waren keine BauaktivitÀten festzustellen und im Delphinarium gab es nur die selben Infos wie vor einem Jahr...
(15.05.2007, 09:01)
Jennifer Weilguni:   Schade, dass ich nicht mitkonnte, weil ich arbeiten musste:-( Aber wie sieht es denn mit der Lagune fĂŒr die Delphine aus ? Sind schon Fortschritte zu sehen ?Oder ist noch nichts passiert ?
(15.05.2007, 08:41)
Carsten:   Mußte direkt im Anschluß an Sofia nach NĂŒrnberg und habe die Gelegenheit genutzt, den Tiergarten zu besuchen.

Das Raubtierhaus ist in Arbeit, die Tiere kommen Anfang 2008 zurĂŒck. Die Innenstallungen werden bis an die RĂŒckwand des Felskessels verlegt, Glasscheiben anstelle der Gitter eingebaut und ein neues Dach angefertigt. Das ist auch der Grund fĂŒr die "plötzliche" Renovierung, das alte Dach war undicht.

Ansonsten war noch ein Shire Pferd geboren.

Falls noch Fragen sind, bitte ...
(15.05.2007, 02:11)
IP66:   Ich glaube nicht, daß die Löwen in Basel gerĂ€umigere InnenkĂ€fig bewohnen als jetzt in NĂŒrnberg. Vielleicht ist es ja wirklich so, daß der Reinigungs- und Bepflanzungsaufwand ArbeitskrĂ€fte bindet, die auch in die BeschĂ€ftigung der Tiere investiert werden könnten.
(18.03.2007, 11:46)
Shensi-Takin:   Hoppla-war das gar ein Freud'scher Versprecher? Muss natĂŒrlich Thread heißen; man will hier ja keinen bedrohen...;)
(17.03.2007, 20:46)
Shensi-Takin:   Ich sehe bei einem grĂ¶ĂŸeren Gehege immer den höheren Pflegeaufwand & das erschwerte Einfangen von Einzeltieren...aber ich gönne den Tieren durchaus ihr "Mehr" an Platz, wenn sie's sinnvoll nutzen können;).

Was MĂŒnchen angeht: soweit ich mich erinnern kann, entstand der heutige Stand der Löwenanlage durch einen Konstruktionsfehler; man stellte irgendwann gegen Ende der Bauarbeiten fest, dass der Abstand Tier - Besucher doch etwas gering wĂ€re und die Löwen zu etwaigen Ausflugsversuchen ermuntern könnte. Drum wurde flugs der Graben erweitert-zuungunsten der fĂŒr die Löwen nunmehr verfĂŒgbaren FlĂ€che(laut Wiesner aber noch immer innerhalb der gesetzlich geforderten MindestflĂ€che).

Was Berlin angeht: dazu gibt es hier bereits ausreichend Threats...;)
(17.03.2007, 20:43)
?:   @Shensi-Takin. GlĂŒck gehabt mit den Tigern in Leipzig , wahrscheinlcih waren da immer genĂŒgend Praktikanten vorhanden..Scherz beiseite. Ich habe bisher erst einmal das GlĂŒck gehabt, die Tiger in der neuen Anlage zu sehen. Es ist mir auch klar , das es nicht auf die GrĂ¶ĂŸe des Geheges ankommt, ich vertrete aber die Meinung, je grĂ¶ĂŸer, dsto besser, wenn ein Zoo also die Möglichkeit hat, seinen Tieren grĂ¶ĂŸstmögliche Anlagen zur VerfĂŒgung zu stellen,dann soll er das auch bitte tun.
Die Löwen-Anlage in Basel ist fĂŒr den nur 12 ha großen Zoo sehr großrĂ€umig ausgefallen. MĂŒnchen mit seinen 30 ha dagegen ist peinlich. Soetwas darf es in heutigen Zeiten einfach nicht mehr geben. Von Magdeburg ganz zu schweigen, da ist es aber nicht nur die Löwen-Anlage. Das es dort aber auch anders geht, zeigen doch die Tiger,-und Schneeleoparden-Anlage. Es geht jetzt zwar ziemlich speziell in die Thematik " Großkatzen-Haltung " rein, aber nehmen wir doch mal den Tierpark Berlin als weiteres Negativbeispiel.Der Park verfĂŒgt ĂŒber 160 ha FlĂ€che. Und wie werden dort die Großkatzen gehalten ? In kleinen, relativ einrichtungs,-und strukturlosen Innen,-und AußenkĂ€figen. Kleine Freianlagen haben die Löwen und die Sibirischen Tiger.Der Park ist jetzt grĂ¶ĂŸtenteils komplett renoviert mit Ausnahme des Alfred-Brehm-Hauses. WĂ€re es nicht sinnvoll, dieses Haus fĂŒr Vögel , KleinsĂ€uger und die SeekĂŒhe aus dem "Aquarium"im Elefantenhaus umzugestalten und einige wenige Katzen ( Tiger,Leopard,Löwe,Jaguar und die Kleinkatzen in großrĂ€umige, naturnah gestalteten Anlagen umzusetzen ? Es ist abslout nicht notwendig, je drei Tiger,-und Leoparden-Unterarten zu halten, erst Recht nicht, wo nun beide Zoos unter der selben Leitung sind.Und die Mehrheit der Zoobesucher sieht das Ă€hnlich, lieber weniger Arten, diese aber entsprechend prĂ€sentiert. In Frankfurt vermisst Niemand die Panther , Jaguare oder Pumas.
(17.03.2007, 18:04)
Shensi-Takin:   Wie wir alle aus unzĂ€hligen Werken und eigenenen Beobachtungen;) wissen, sind Löwen mit die grĂ¶ĂŸten LangschlĂ€fer unter den Tieren mit bis zu 20h/Tag. Fortpflanzung & Jungenaufzucht fallen bei vielen Zoo-Löwen ohnehin flach... Das heißt natĂŒrlich nicht, dass Löwen im Zoo zum Nichtstun verdammt sein sollen-oder dass man das Gehege immer kleiner und kleiner anlegt(siehe z.B. MĂŒnchen). Ehe aber Ruderboot & Titanic bzw. eine kleine, schlecht strukturierte Anlage mit einer großen, gut strukturierten verglichen werden, sollte man sich nochmal in Erinnerung rufen, was ich unten geschrieben habe; die GrĂ¶ĂŸe eines Geheges allein ist nicht DAS entscheidende, sondern vielmehr eines der wichtigseren von vielen Kriterien zur Beurteilung eines Geheges. Dass dies dennoch kein Freibrief fĂŒr Miniaturgehege in fĂŒr Tier und Mensch außerhalb der Hamburger Modelleisenbahnanlage;) nicht zumutbaren GrĂ¶ĂŸendimension sein sollte, dĂŒrfte doch verstĂ€ndlich sein; doch ebenso sollte davon abgesehen werden, nur BIG IS BEAUTIFUL als einziges Beurteilungskriterium anzusehen und andere Parameter dabei außer acht zu lassen. Was die Bspe. angeht: es wĂ€re interessant festzustellen, ob die Löwen nur bei "?"-Besuchen schlafen, generell fauler als ihre Schweizer Kollegen sind oder bei mehr BeschĂ€ftigungsmöglichkeiten aufblĂŒhen wĂŒrden...;)
Was die Leipziger Tiger-Taiga angeht: bei jeden Besuch-sei es privat oder berufsbedingt-waren die Tiger sichtbar. GlĂŒck?-oder besitzt "?" ein wirksames Großkatzen-Repellent?;)
(17.03.2007, 17:14)
?:   Das sehe ich nicht so, in Franfurt z.B sind die Löwen auch ohne Nachwuchs sehr viel beschĂ€ftigt. Wahrscheinlich liegt es daran, das sowohl die Innen,-als auch die Außenanlagen großzĂŒgig bemessen und eingerichtet sind. Drinnen reagieren die Löwen auch gut auf die Besucher, wenn auch die Scheiben darunter arg gelitten haben.Frankfurt wĂŒrde ĂŒbrigens auch gerne zĂŒchten, nur dĂŒrfen die Frankfurter Löwen nicht zĂŒchten.Hach, wie schön waren noch die Zeiten, als es keine EEP's gab.....
(17.03.2007, 16:01)
Hannes:   Genau das denke ich bei jedem MĂŒnster Besuch, ich habe die Tiere nie aktiv gesehen doch seit es jedes Jahr Junge gibt ist immer etwas los und die Leute bleiben auch mal vor dem Gehege stehen
(17.03.2007, 14:56)
Michael Mettler:   Im Herbst war das jedenfalls definitiv so, und als vorĂŒbergehende GĂ€ste saßen auch die Geier der in Renovierung befindlichen Großvoliere in der Tigerfarm.

Übrigens dĂŒrfte bei JEGLICHER Form der Löwenhaltung (wie auch bei anderen Großkatzen oder BĂ€ren) mehr Bewegung im KĂ€fig/in der Anlage sein, wenn Junge vorhanden sind! Ein Grund mehr, die Fortpflanzung solcher Tiere nicht kĂŒnstlich zu unterbinden; Familienleben ist nun mal das beste behavioral enrichment fĂŒr sie.
(17.03.2007, 14:26)
Stefan Schubert:   @Hannes: Du meinst sicherlich die AbsperrkĂ€fige hinter den Kulissen, die man auch des öfteren im Fernsehen sieht! Die Tigertaiga ist meineswissens noch mit Irbis und Amurleopard besetzt.
(17.03.2007, 13:40)
?:   Ich weiß, als Augsburg seine alte Beton-BĂ€ren-Anlage um den Teil mit Naturboden erweitert hat, das es Wochen gedauert hat, bis die BĂ€ren diesen neuen Teil betreten haben.
(17.03.2007, 13:40)
Hannes:   Nein die Tiere werden nur zu medizinischen Zwecken trainiert :-)
Da hab ich mich wohl im Zoo geiirrt baer wo war das denn nochmal wo die Tiere eine prÀchtige Neuanlage bekommen haben aber ihre alten "Zwinger" noch immer bevorzugen?
(17.03.2007, 12:39)
?:   @Hannes. Wenn ich mich richtig erinnere, liegt die Tigertaiga in Leipzig an einer ganz anderen Stelle im Zoo als die Tigerfarm, die, soweit ich weiß, auch nur noch fĂŒr ein paar Eulen und nicht mehr fĂŒr Großkatzen genutzt wird.Oder werden die Tiger mit Maulkorb und Leine aus der Tigerfarm zur Tigertaiga gefĂŒhrt ? Das wĂŒrde erklĂ€ren, warum man nie einen Tiger in der Taiga zu sehen bekommt und stĂ€ndig Tierpfleger verschwinden....( nachdem das auf die Dauer zu teuer wurde , werden jetzt ausschließlich Praktikanten dafĂŒr eingesetzt )Außerdem, die " European Tiger Group " verurteilt doch auf das SchĂ€rfste die "Hands on " Haltung von Tigern , und zumindtestens die in Musth befindlichen Kater mĂŒĂŸen im " Protected Contact " gehalten werden...
(17.03.2007, 11:54)
?:   @Shensi-Takin.Meien Aussage basiert auf eigene Beobachtunen und Vergleiche mit anderen analge, Beispiel Löwen in Magdeburg und Basel.( es ist nicht das beste Beispiel, da könnte ich ja gleich die Titanic mit einem Rudebrboot vergleichen...)Basel hat eein großrĂ€umige, sehr gut strukturieret , natĂŒrlich bepflanzte Anlage. Das Löwenrudel war fast ganztĂ€gig aktiv, nicht nur die Jungtiere, auch die Weibchen und sogar der Kater habens ich aktiv mit den Jungtieren beschĂ€ftigt.Nur um die Mittagszeit haben sich die Tiere zum SchlĂ€fchen in den Schatten zurĂŒckgezogen. Den Tier wird wesentlich mehr Lebsnraum,-und QualitĂ€t angeboten als in Magdeburg. Die Anlage dort ahbe ich zweimal bereits gesehen, jeweils mit ganztĂ€gig unaktiven Löwen. Was sollen die in diesem reizlosen Glaskasten mit Sandboden, zwei winzigen GrasbĂŒscheln und einem halbvergammelten Ast auch sonst tun ? Selbst bei gleicher Einrichtung wie Basel wĂŒrde das nicht viel Ă€ndern, weil den Tieren in dieser (Neu)Anlage einfach der Raum fehlt, um sich artgemĂ€ĂŸ bewegen und verhalten zu können ! Und 24 Stunden am Tag faul herumliegen, das tuen Löwen auch in der Freiheit ganz bestimmt nicht, Fleisch fĂ€llt schließlich nicht von den BĂ€umen, und auch Fortpflanzung ,Jungenaufzucht und die Verteidigung des Revieres gegen fremde Löwen oder HyĂ€nen tut sich nicht ohne Bewegung.
(17.03.2007, 11:48)
Hannes:   Nur ein Beispiel (und nicht zu verallgemeinern):
Die Tigertaiga in Leipzig!Damit die Tiere die große Anlage nutzen mĂŒssen sie erst aus der Tigerfarm ausgesperrt werden
(16.03.2007, 16:11)
Shensi-Takin:   @?(wer von beiden auch immer das jetzt ist):

"ein Tier wĂŒrde sich in eienr großen, ebenso gut eingerichteten und strukturierten Anlage wahrscheinlich noch wohler fĂŒhlen, oder?" Muss nicht zwangslĂ€ufig so sein; da spielen noch weitere Kriterien(nĂ€here Umgebung, Lage, Personal/Besucherverhalten, tatsĂ€chliche Ausnutzung der Anlage seitens des Tieres) eine Rolle. Verallgemeinerungen sind da eher wenig zweckdienlich.
(16.03.2007, 08:00)
Sven P. Peter:   Aber auch in Basel können die Löwen 23 Stunden am Tag wĂ€hlen ob sie rein oder raus wollen. Ich finde auch den Umbau in NĂŒrnberg seltsam, weil fĂŒr die Stunde im Innengehege wird es fĂŒr die Tiere sicher eher unbedeutend sein, ob sie auf Fliesen oder Kunstfelsen liegen. Vor allem mĂŒssen die Löwen wegen dem Umbau fĂŒr fast ein Jahr auf Schichtbetrieb ins Brehmhaus im TP-Berlin...
(15.03.2007, 20:24)
Jennifer Weilguni:   @? Kleiner Vorschlag, um Verwechslungen auszuschliessen: Vieleicht einfach das Wort "Fragezeichen" ausschreiben ?!?! WĂ€re ja dann auch ein Nickname. :-)
(15.03.2007, 20:11)
?:   @Shensi-Takin. Ich wollte mir eigentlich von Anfang an einen Nickname zulegen, mir ist nur kein passender eingefallen, also habe ich einfach das Fragezeichen gewĂ€hlt. Inzwischen gibt es aber einen Teilnehmer, der sich " ?! "nennt,und das könnte durchaus zu Verwechslungen fĂŒhren.Also werde ich mir jetzt doch einen Nickname zulegen, okay ? Hmm, schwierig, schwierig... Zu den Großkatzen. Es stimmt zwar, das die GrĂ¶ĂŸe einer Anlage eher eine unbedeutende Rolle spielt, aber ein Tier wĂŒrde sich in eienr großen, ebenso gut eingerichteten und strukturierten Anlage wahrscheinlich noch wohler fĂŒhlen, oder ? Es heißt zwar, das Tiere kein " LaufbedĂŒrfnis "in weiteren Sinne haben, das sehe ich aber etwas anders. Mir gefĂ€llt es nicht, das nach wie vor , auch in neuen Anlagen, Großkatzen in kleinen, strukturlosen InnenkĂ€figen gehalten werden. Da ist Frankfurt schon viel fortschrittlicher, große , fĂŒr die Tiger hoe InnenrĂ€ume mit Naturboden und kleinem Badebecken, ausreichend strukturiert und auch bepflanzt. Sicher hat die Bepflanzung seit der Eröffnung ganz schön gelitten, aber Pflanzen lassen sich ersetzten, und man muß ja nicht unbedingt die teuersten Pflanzen verwenden. Es gibt ja auch robustere Arten. Dem gegenĂŒber stehen Neuanlagen, wo Löwen in kleinen, dunklen Innenanlagen auf Betonboden dem Besucher prĂ€sentiert werden und andere Zoos verzichten ganz und gar auf einsehbare Katzen-Innenanlagen ( Basel ), und das wird auch seinen Grund haben. Auf diese Weise spart man sich aufwendige Innenanlagen, bestimmt werden die Basler Löwen in kleinen,kahlen InnenkĂ€figen gehalten, also kein Fortschritt zu frĂŒher.
(15.03.2007, 19:59)
Shensi-Takin:   @"?"(btw: wĂ€re nicht ein Nickname zweckdienlicher?): Na, es mĂŒssten nicht unbedingt Klein -oder gar Großkatzen sein; da ließe sich manch ein Kleintier ganz gut pflegen. Im ĂŒbrigen: auch wenn dies gern als Haupt-und Standardargument aufgefĂŒhrt wird-die GrĂ¶ĂŸe eines Geheges/KĂ€figs ist nicht unbedingt als das maßgebliche Kriterium fĂŒr eine tier-/artgerechte Haltung anzusehen-ein kleineres, gut strukturiertes Gehege kann mitunter den Tieren mehr zusagen als eine riesige, kahle Unterkunft. Dass dies aber nicht bedeuten soll, dass man Tiger in einen Schukarton halten kann, dĂŒrfte indes klar sein.
Nachteil von derartigen Museen in Zoos: ohne lebende Tiere darin gehen die meisten Besucher eher daran vorbei...
(15.03.2007, 16:29)
?:   Das ist auch gut so, man könnte es kaum verantworten, in die engen Zwinger noch Großkatzen einzusperren.Der Raum ist so klein, das man darin KEINE artgerechten Großkatzen-Innengehege einrichten kann, nicht mal Kleinkatzen kann man darin vernĂŒnftig unterbringen, also dann wohl eher ein Zoo-Museum. Wesentlich von höherer historischer Bedeutung war das Raubtierhaus in Frankfurt, das GLÜCKLICHERWEISE abgerissen wurde.
(15.03.2007, 15:34)
Jennifer Weilguni:   @?
Bitte nicht falsch verstehen. Ich stelle natĂŒrlich das wohl der Tiere ĂŒber die Erhaltung historischer bauten, darum fĂ€nde ich es ja eben so schön, wenn sich fĂŒr die Tiere eine andere Lösung bieten wĂŒrde und das alte Raubtierhaus dann eben gar nicht mehr zur Tierhaltung genutzt werden wĂŒrde. Im ĂŒbrigen ist mir das auch so bekannt, dass in dem alten raubtierhaus ohnehin "nur noch" gefĂŒttert wird, da die Freianlagen so gestaltet sind, dass die Tiere Sommers, wie Winters Tag und Nacht draußen bleiben können.
(15.03.2007, 12:51)
Carsten:   WĂ€re schon schade, wenn dieses einzigartige GebĂ€ude verschwinden oder durch einen Umbau seinen einzigartigen Charakter verlieren wĂŒrde...

Von seiner Bauform erinnert es mich ein bißchen an das Duisburger RaritĂ€tenkabinett, nur halt nicht Halbkreis und grĂ¶ĂŸer...

Was vielleicht ginge, wĂ€re im hintern Teil ein Segment des Kreises abzuschneiden, dort zeitgemĂ€ĂŸe Innengehege einzurichten und den vorderen Teil original zu belassen und die vorhandenen KĂ€fige als Laufgang zu benutzen...
(15.03.2007, 10:47)
IP66:   Im Grunde ist er das MuseumsstĂŒck ja schon heute, da er ja nur fĂŒr FĂŒtterungszwecke genutzt wird. Vielleicht könnte man ja irgendwo ein anderes Winterquartier aufbauen und die Rotunde dann als eine Art Museum nutzen.
(15.03.2007, 10:40)
?:   Bei aller Liebe zu alten Zoobauten, aber das Raubtierhaus in NĂŒrnberg ist nun weder zweckdienlich fĂŒr eine artgerechte Großkatzenhaltung , noch ist es architektonisch ein PrachtstĂŒck. Im Gegenteil, ich finde dieses Haus furchtbar , der Umbau hĂ€tte wesentlich frĂŒher stattfinden mĂŒĂŸen. Das Raubtierhaus in Frankfurt wurde stark kritisiert, das in NĂŒrnberg nie. Wir dĂŒrfen nicht vergessen, die Tiere mĂŒĂŸen ihr ganzes Leben im Zoo verbringen, das in einigen FĂ€llen sehr lang sein kann, da es ist die Pflicht der Zoos, die Tiere so artgemĂ€ĂŸ wie möglich zu halten, OHNE RĂŒcksicht auf menschliche Vorlieben fĂŒr veraltete Zoobauten !
(15.03.2007, 10:38)
Jennifer Weilguni:   Auch wenn ich es den Tieren gönne, fĂ€nde ich einen Umbau des alten Raubtierhauses doch schade. WĂ€re schön, wenn sich fĂŒr die UnterkĂŒnfte der Raubtiere eine andere Lösung fĂ€nde und der alte Bau vieleicht noch als MuseumsstĂŒck erhalten bleiben könnte.
(15.03.2007, 09:01)
Carsten:   Ich dachte, NĂŒrnberg baut zuerst die Lagune, dann fĂŒr die SeekĂŒhe und dann was neues fĂŒr die Flußpferde?
(14.03.2007, 22:59)
IP66:   Sehr glĂŒcklich scheint mir die Lösung nicht zu sein, da die Architektur ohne die KĂ€fige funktionslos wird. Aber NĂŒrnberg hat doch angeblich so wenig Geld und kommt auch mit seinem Flußpferdhaus nicht recht voran - da hat das Baudenkmal vielleicht doch noch eine Chance.
(14.03.2007, 18:38)
Okapi:   Weil es hier grad um Bauten geht:
Als nĂ€chstes wird in NĂŒrnberg das Raubtierhaus umgebaut fĂŒr 1,1 Millionen Euro.
FlÀche soll verdoppelt werden und die Gitter zu Gunsten von 2,5 m hohen GlaswÀnden verschwinden. Oberhalb des Schutzglases verhindern weiterhin Gitter den Sprung in die *Freiheit*.
(14.03.2007, 11:34)
Jennifer Weilguni:   Sicher haben Menschen mit architektonischem Fachverstand eine andere Sicht der Dinge und achten auf Details, die sich fĂŒr mich auf den ersten Blick nicht erschliessen. Aber das braucht ja niemandem leid zu tun, wĂ€re ja auch schlimm, wenn allen das selbe gefallen wĂŒrde, dann hĂ€tten wir ja nur noch Einheitsbrei in den Zoos und das Wichtigste fĂŒr mich ist ohnehin das ein Bau dem Anspruch seiner Bewohner genĂŒgt, denn deren Ă€sthetisches Empfinden ist ja nochmal was ganz anderes.
(01.03.2007, 07:55)
IP66:   Tut mir leid, sie da zu ĂŒberraschen, aber ich finde das nĂŒrnberger Delphinarium architektonisch recht mutig: Die Halle ist ja sehr spannend gestaltet, durch die zum Boden gefĂŒhrten Dachstreben bekommt das ganze eine recht futuristische Konstruktion, die Knickung des Beckens verhindert einen allzu einönigen Charakter des Innenraumes, und die Kunst am Bau ist hervorragend integriert. Schließlich schafft der Bau gegenĂŒber dem Menschenaffenhaus eine Art Forum, wie es dem Tierpark lange gefehlt hat. Insofern wĂŒrde ich mir zwar die Lagune wĂŒnschen, aber gleichsam als Teich, in dem sich der Altbau spiegelt - zumal der Teich ja so groß angelegt ist, daß das GebĂ€ude hinter ihm kaum wichtig wirken wird.
Allerdings war ich nie sehr begeistert davon, in Zoos GebĂ€ude vorzufinden, die allein der VorfĂŒhrung dressierter Tiere dienen - da treffen sich unsere Ansichten vielleicht wieder.
(28.02.2007, 18:13)
Jennifer Weilguni:   Na, wer hĂ€tte gedacht, dass es doch so schnell klappt mit der Verwirklichung. Ich hatte ehrlich gesagt vor 2010 nicht damit gerechnet. Freue mich aber schon auf die Fertigstellung. Dieser Hallenbadcharakter im Delphinarium stört mich immens, ist soicher viel schöner, wenn die Tiere dann nicht nur mehr Platz haben, sondern eben auch in etwas naturnĂ€herer Umgebung prĂ€sentiert werden.
(23.02.2007, 19:07)
IP66:   War letzte Woche in NĂŒrnberg: Mit dem Bau der Delphinlagune wird begonnen, die Baustelle wurde gerade abgesteckt. Die Situation könnte attraktiv werden, da unterhalb des Delphinariums sich eigentlich eine Art Leerstelle befindet. Ich wĂŒrde mich freuen, wenn der Baukörper nicht verkleidet wird. Am Menschenaffenhaus stehen noch immer AußenkĂ€fige leer, bei den Rotduckern war ein Jungtier gemeldet, aber nicht zu sehen. Ebenfalls fertig ist die Giraffenanlage - sie ist jetzt grĂ¶ĂŸer, besser einzusehen und auch das im ĂŒbrigen ganz interessante GebĂ€ude, eines der ersten, in dessen Innenraum die Giraffen nicht aufgesockelt stehen, entfaltet seine Wirkung besser.
Bei diesem Besuch wurde mir deutlich, daß der Zoo NĂŒrnberg an sehr vielen Arten ĂŒber ein halbes Jahrhundert lang festhĂ€lt, aber trotzdem in jedem Jahrzehnt durch Neubauten ergĂ€nzt wurde, wozu freilich auch die FlĂ€che vorhanden war. Zudem sind fast alle Anlagen auf die eine oder andere Art einzigartig, der Parkcharakter lebendig, auch wenn ich mir mehr Vögel und mehr KleinsĂ€uger wĂŒnschen wĂŒrde.
(23.02.2007, 11:03)
Zoosammler:   Die Nachvollziehbarkeit ist wohl von Person zu Person unterschiedlich (siehe Kaiserpinguin-Thread...).
(13.10.2006, 20:32)
IP66:   @th.om.s: Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie sich einmal durch das Felsentor auf die Raubtieranlagen zubewegen, oder einfach die Inszenierung des Innenraumes hinter dem durch den Berg fĂŒhrenden Stollens anschauen. Das sind andere Dimensionen als bei den Bergtierfelsen in Dresden oder Berlin, und letztlich haben Sie es mit einer ÜberwĂ€ltigungsĂ€sthetik zu tun, die sich durchaus mit den Filmen von Frau Riefenstal vergleichen lĂ€ĂŸt. Außerdem können diese Anlagen von einer Besuchermasse gleichzeitig betrachtet werden, und wir haben auch nicht mehr die vielen KĂ€fige mit Einzelarten nebeneinander, die eben nur fĂŒr jemanden, der zoologisch interessiert war, interessant sind und zudem eine gewisse Zeit verlangen, da man sich mit jeder Art beschĂ€ftigen muß. Sicherlich, hat Hagenbeck da vorgearbeitet, aber wenn Sie die hamburger Löwenschlucht kennen, wird Ihnen auch die neue Dimension in NĂŒrnberg deutlich. Und wenn dann auch noch der von Rosenberg fĂŒr germanisch gehaltene Mithras-Kult zitiert wird - im Relief im Raubtierhaus - dann paßt da doch einiges zusammen - oder argumentiere ich da aus einem Elenbeinturm heraus, ohne daß es nachzuvollziehen ist?
(13.10.2006, 20:19)
Dortmunder:   @ Michael :

Wie wÀre es mittlerweile mit nem Thread : "Impala-Flut in Deutschland" ??? Vermute ja auch fast schon Impalas als Unterbesatz in der Dortmunder Nashornanlage, so sie denn mal fertig wird...
(05.10.2006, 09:29)
Langhals:   Pinselohrschweine kann man nur mit Antilopen vergesellschaften, wenn man diese nicht zĂŒchtet, da die KĂ€lber sonst von den Schweinen getötet werden. Springböcke auf der Afrika-Anlage ? Die sind schneller draußen, als sie drinnen sind. Die merken es nicht einmal, das sie ĂŒber den Zaun gesprungen sind. Den Zaun verĂ€ndern ? Das wird nicht passieren, außerdem gibt es keine StallkapazitĂ€ten, ein weiterer Stall wird nicht genehmigt.
(05.10.2006, 06:43)
Michael Mettler:   Ich könnte mir sogar vorstellen, Pferdeantilopen mit den KaffernbĂŒffeln zu vergesellschaften. (Waren da frĂŒher nicht Große Kudus mit auf der Anlage?)

Ob die Gibbons und Braunen Makis wirklich Freianlagen "brauchen", ist sicher diskussionswĂŒrdig - "brauchen" es nicht eher die Besucher, diese Tiere ohne Gitter und Panzerglas sehen zu können? Die meisten Gibbon-Freianlagen in Zoos sind ja nur Augenwischerei, die Tiere haben darauf selten mehr Platz und Klettermöglichkeiten als in einem großen KĂ€fig.

Soll ich mal raten, welche Antilopenart zu den Giraffen kommen wird? Impalas....
(04.10.2006, 22:26)
Mirko:   Hier meine Ideen zu Fortentwicklung: neben den Großprojekten Lagune, Elefantenanlage, Nilpferdhaus und Orang-Freianlage wĂŒrde ich wĂŒrde ich den Tierbestand ausbauen, weil der Tiergarten einer der ganz wenigen Zoos ist, der fast unbegrenzten Platz hat. Das Problem ist das die relativ finanzschwache Stadt nicht genĂŒgend investiert. Ich habe konkret gehört, dass Guerezas zu den Gorillas kommen sollen und eine Antilopenart zu den Giraffen. Generell sollten alle Möglichkeiten der Vergesellschaftung genutzt werden. Außerdem sollen die Bongos laut Enke in die Anlage fĂŒr Hochlandrinder. Dadurch wĂŒrde deren bisherige Anlage frei. Ich wĂŒnschte mir, dass diese wenn möglich fĂŒr Bantengs genutzt wĂŒrde. Außerdem sollten auch Gaure in den Bestand aufgenommen werden. HierfĂŒr wĂŒrde ich zum Beispiel entweder auf die Wisente oder eher noch auf die Bisone verzichten. Neue Anlagen wĂ€ren natĂŒrlich besser, aber unrealistisch. Die Hausrene sollten durch eine besonders bedrohte Hirschart ersetzt werden, deren Zoobestand vergrĂ¶ĂŸert werden sollte. Vielleicht RĂŒckkehr der Barasinghas oder Prinz-Alfred-Hirsche. Darwinnandus sollten ihr bisheriges Gehege verlassen und zu den Guanakos kommen. Die dortige Anlage sollte mittelfristig mit möglichst vielen Arten zur SĂŒdamerikaanlage. Die Nanduanlage könnte fĂŒr eine weitere Hirsch- oder Antilopenart genutzt werden. Die Afrika-Savanne mit Böhmzebras, Elenantilopen und Straußen sollte mit weiteren Arten bestĂŒckt werden, z.B. Springböcke, Marabus. Wenn letztere besser allein gehalten wrden sollten, dann ihr Gehege abgrenzen. Die Wiese vor dem alten Elefantenhaus sollte ebenfalls eingezĂ€unt werden und mit Pferdeantilopen besetzt werden. Die Hirscheber sollten auch zurĂŒckkehren, eventuell dorthin wo heute Pinselohrschweine sind, wenn man diese mit Antilopen vergesellschaften könnte. Die Gibbons brauchen unbedingt eine Freianlageund Braune Makis brauchen eine Freianlage. Die Magots wĂŒrde ich durch eine Art ersetzen, deren Zoobestand erhöht werden muss, vielleicht Bartaffen... Es sollten wieder Wasservögel gehalten werden! Praktisch der gesamte Bestand wurde aufgegeben.
(04.10.2006, 21:16)
th.oma.s:   @ IP66: nĂŒrnberg halte ich ebenfalls fĂŒr einen der besseren und stets interessanten deutschen zoos, ich besuche in aller zwei bis drei jahre.
aber, auch wenn ich mich jetzt vielleicht als archtekturbanause disqualifiziere, mit den begriffen "die idealvorstellung eines nationalsozialistischen zoos" und den "ideologischen hintergrĂŒnden" von felsenanlagen kann ich leider nicht viel anfangen, diesbezĂŒglich verstehe ich Sie nicht. Ein "felsenanlagenbauer" war Dr. Brandes in dd, aber der war kein nationalsozialist und die anlagen wurden vor dreiunddreißig gebaut, sie "funktionieren" ĂŒbrigens heute noch.
(22.09.2006, 21:31)
IP66:   Ich war diesen Sommer in NĂŒrnberg und kann einen Besuch dort nur empfehlen. Der Zoo ist ein klassischer Huftierzoo, der Vogelbestand enttĂ€uscht, trotz einigen Highleights bei den Greifvögeln, ein wenig. Das GelĂ€nde ist weitlĂ€ufig, man sollte sich Zeit nehmen. Interessant ist NĂŒrnberg aber auch deshalb, weil es die Idealvorstellung eines nationalsozialistischen Zoos bietet, und man mit dieser Vergangenheit sehr besonnen umgeht. Das Raubtierhaus mit Mithras-Relief und Ehrenhalle fĂŒr Tiger und Löwen spiegelt die Ideologie besonders deutlich, sie ist aber auch da spĂŒrbar, wo Huftiergruben selbst fĂŒr Kraniche und eine Art Germanenhalle fĂŒr die Elefanten errichtet wurde. Letztlich spiegelt sich auch in den schon erwĂ€hnten Felsanlagen viel Ideologie. Daß man die Anlagen recht geschickt umgenutzt und nicht, wie in vergleichbaren FĂ€llen in MĂŒnchen, abgerissen hat, erweist sich als Gewinn. Nur so kann man nachvollziehen, wie totalitĂ€re Machthaber auch Freizeiteinrichtungen im Sinne ihrer Ideologie formten und auf welche Weise bĂŒrgerliche Zoos wie Frankfurt, Berlin oder Köln in Massenzoos umgeformt wurden. Dabei ist die Architektur vom kĂŒnstlerischen Standpunkt her glĂ€nzend realisiert - man vergleiche einmal die Raubtierschlucht mit den Versuchen in Gelsenkirchen oder Hannover.
(22.09.2006, 14:53)
ulli:   Ich persönlich mag den Tiergarten sehr gerne und der Tiergarten ist einer meiner Lieblingszoos !!

Er hat schöne weitlĂ€ufige Anlagen fĂŒr Huftiere und Wasservögel, schön gelegene Raubtieranlagen in Felskulissen (Haus wurde in die Felsen hineingesprengt) sowie eine große Gorillafreianlage.

Huftierfreunde, speziell Unpaarhuferfreunde, werden ihre Freude haben.

Probleme habe ich grundsÀtzlich mit Delphinarien (speziell im Binnenland) - dies ist aber meine persönliche Meinung, die man nicht teilen muss.

Bemerkenswert finde ich persönlich auch eine meiner Lieblingstierarten -
Manatees (SeekĂŒhe) - leider etwas beengt untergebracht.

Die momentane Elefantenaußenlage ist fĂŒr deutsche VerhĂ€ltnisse mit 2500 qm immer noch recht groß, das Haus selbst nicht mehr "der letzte Hit" - was aus der Elefantenhaltung in Zukunft werden wird, ist noch nicht absehbar.
(21.09.2006, 14:45)
sleipnir:   Hallo!
Ich versuche mal an diesen bestehenden Thread anzuschliessen.
Ich fahre nĂ€chste Woche in den sĂŒddeutschen Raum und hĂ€tte evtl. die Möglichkeit den Tiergarten in NĂŒrnberg zu besuchen.
Lohnt es sich?
Wer von euch war schon da und kann mir seine EindrĂŒcke schildern?
Welche Pluspunkte hat dieser Zoo, gibt es auch Negativbeispiele?
Normalerweise kommt dieser Zoo in Kritiken ja immer ziemlich gut weg, ist das berechtigt?
Fragen ĂŒber Fragen, ich hoffe ihr könnt mir helfen!
(21.09.2006, 14:12)
Michael Mettler:   Klingt gut. Aber auch die brauchen kein tiefes Beton-Badebecken.
(07.09.2006, 21:30)
Mirko:   Ich habe mal gelesen, dass bei den Kropfgazellen Tigeriltisse und Ziesel untergebracht werden sollen.

(07.09.2006, 20:29)
Michael Mettler:   Und genau so sieht sie auch jetzt noch aus, immer noch mit den Gazellen besetzt. Aber brauchen Kropfgazellen neuerdings ein tiefes Badebecken, noch dazu unmittelbar am Besucherweg? FĂŒr eventuell vergesellschaftete Wasservögel wĂ€re es recht klein und zudem sehr massiv gebaut.
(06.09.2006, 23:39)
cajun:   Als ich im Mai dort war, war die Anlage schon im Bau, aber weiterhin besetzt mit Kropfgazellen. Es sah eigentlich danach aus, als ob sie bleiben wĂŒrden. Fertig waren die neue UmzĂ€unung mit kleinen Ästen und zwei neue Einblicke fĂŒr Besucher. Der Grasboden war entfernt und durch Sandsubstrat und einen neuen HĂŒgel ersetzt. Die vormalige Hecke auf Besucherseite war entfernt worden.
(06.09.2006, 23:26)
Michael Mettler:   Bin etwas ĂŒberrascht, dass es fĂŒr diesen Zoo noch keinen Thread gab....

Zwei Fragen blieben nach meinem Besuch am Donnerstag letzter Woche, und ich hoffe, dass jemand sie beantworten kann.

1. WofĂŒr wird die jetzige Kropfgazellenanlage umgebaut? Ich sah zu meinem Erstaunen ein kleines, frisch gebautes Betonbecken außerhalb der provisorischen UmzĂ€unung, wie man es fĂŒr Tierarten einrichtet, die nur gelegentlich ins Wasser gehen - also z.B. fĂŒr Schweine. Aber der Rest der Anlage sah nicht gerade danach aus, als sollten hier WeichbodengĂ€nger einziehen, und die Hanglage dĂŒrfte fĂŒr Schwergewichte wie Tapire auch nicht besonders geeignet sein?

2. Auf der Anlage der Mendesantilopen (!) befindet sich ebenfalls ein nicht mal kleines, betoniertes Wasserbecken mit umlaufenden Stufen (war bei meinem Besuch leer). Ist mir frĂŒher nie aufgefallen, oder ist es neu? Und wozu soll es dienen?
(06.09.2006, 23:17)

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