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Tiergarten N├╝rnberg

Adrian Langer :   https://www.welt.de/regionales/bayern/article174557366/Tickets-fuer-Nuernberger-Tiergarten-werden-teurer.html

Die Preissteigerung ist nun beschlossen.
(14.03.2018, 17:59)
Adrian Langer :   https://www.focus.de/regional/nuernberg/keine-zuchttiere-fuer-tiergarten-nuernberg-nach-tod-des-loewen-thar-fordert-peta-zur-aufnahme-von-grosskatzen-aus-zirkusbetrieben-auf_id_8537940.html


Ich wusste, dass es kommt. ........ Komischerweise nur bei Zoos mit gro├čem Publikumsverkehr. :D Seltsamerweise ├Ąndert sich bei den Artikeln auch immer nur die Zahl der in Zirkussbetrieben gehaltenen Gro├čkatzen (inzwischen schon 200).
(28.02.2018, 13:30)
Adrian Langer :   http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/tiergarten-wegen-verhaltensauffalliger-eisbarin-angezeigt-1.7287079

N├╝rnberg erhielt eine Anzeige wegen einer "verhaltensauff├Ąlligen" Eisb├Ąrin. Ich glaube jetzt geht es richtig los im Tierrechtsbereich ........
(28.02.2018, 12:10)
Oliver Muller :   F├╝r Schweinswale w├╝rde sprechen, dass es ja offenbar immer weniger Haltungskapazit├Ąten f├╝r gestrandete Tiere gibt und diese inzwischen immer h├Ąufiger eingeschl├Ąfert statt gerettet werden, dank des Engagements sogenannter Tiersch├╝tzer.
(28.02.2018, 08:00)
Oskar Schwitters :   An Vaquitas glaube ich nicht, da das Becken vermutlich nicht f├╝r sie geeignet ist (zu kalt?) und die Fangaktion ja offenbar aufgegeben wurde.
(27.02.2018, 20:33)
Adrian Langer :   http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/tiergarten-nurnberg-asiatischer-lowe-thar-gestorben-1.7284345

Der m├Ąnnliche asiatische L├Âwe musste eingeschl├Ąfert werden.

Zu den Delfinen. Zumindest bei dem Schwarzmeert├╝mmler w├╝rde es sich ja immerhin um eine gef├Ąhrdete Art handeln. K├Ânnte es auch sein (auch wenn hier hohe Summen Zwecks Transport n├Âtig w├Ąren), dass der Tiergarten auf Vaquitas spekuliert? Schlie├člich engagiert er sich ja auch aktiv an den Schutzprojekten.
(27.02.2018, 14:40)
Oskar Schwitters :   Falls die Gro├čen T├╝mmler tats├Ąchlich abgegeben werden sollen, kommen als Ersatz wohl nur Schwarzmeer-T├╝mmler (wenn auch nur Unterart), die in Osteuropa h├Ąufiger gehalten werden und eventuell noch Schweinswale in Frage.
(26.02.2018, 16:21)
Adrian Langer :   http://www.donaukurier.de/lokales/hilpoltstein/Nuernberg-Hoehere-Preise-fuer-besseren-Ruf;art596,3695407

Noch ein Artikel zur Modernisierung des Tiergartens. Mich macht aber der Abschnitt stutzig, in dem die Rede von der Aufnahme der "richtigen" Delfine die Rede ist (wohl bedrohte Arten). Hei├čt das, dass die Gro├čen T├╝mmler abgegeben werden? Bzw. durch welche sollten sie ersetzt werden?
(26.02.2018, 12:06)
Adrian Langer :   http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/fast-fix-ausschuss-stimmt-fur-preiserhohung-im-tiergarten-1.7272463

Der Ausschuss hat vorerst (wer das wohl gedacht h├Ątte :D) f├╝r eine Preiserh├Âhung des Tierparks gestimmt.
(23.02.2018, 19:49)
Adrian Langer :   https://www.antenne.de/nachrichten/bayernreporter/nuernberger-tiergarten-sorgenkind-delfinlagune

In N├╝rnberg hofft man auf ein geringes Schadensma├č bei den Delfinen.
(22.02.2018, 08:32)
Adrian Langer :   http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/tiergarten-nurnberg-ratselhaftes-sterben-seltener-molche-1.7243759

Gro├čer R├╝ckschlag bei den Zagrosmolchen.
(17.02.2018, 12:12)
Adrian Langer :   http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/nurnberger-tiergarten-bald-ohne-wapitis-und-bisons-1.7226273

Ein erster ├ťberblick dazu, welche Tiere den Tiergarten verlassen werden.
(13.02.2018, 09:54)
Adrian Langer :   http://www.themenportal.de/kultur/tierschutzorganisation-kritisiert-tiergarten-nuernberg-wegen-geschoenter-besucherzahlen-und-fordert-beendigung-der-delfinhaltung-60896

N├╝rnberg steht wieder unter Kritik zur Delfinhaltung.
(11.02.2018, 15:59)
Adrian Langer :   http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/eintritt-teurer-tiergarten-gaste-sollen-umbau-mitfinanzieren-1.7215656

N├╝rnberg plant einen gro├čen Ausbau.
(10.02.2018, 15:58)
Adrian Langer :   http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/verschwinden-der-prariehunde-im-tiergarten-bleibt-ratselhaft-1.7169003

Die Pr├Ąriehunde bleiben weiter verschwunden. Vielleicht leben sie ja jetzt in der bayrischen Pr├Ąrie. :D
(31.01.2018, 09:22)
Adrian Langer :   http://www.infranken.de/regional/nuernberg/nuernberger-zoo-zieht-bilanz-lieblingsgemuese-delphin-lagune-besucherrekord;art88523,3139396

Noch ein ├ťberblick ├╝ber anstehende Neuerungen.
(19.01.2018, 17:23)
Adrian Langer :   http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/tierisch-gutes-jahr-tiergarten-zieht-positive-bilanz-1.7121032

N├╝rnberg feiert einen Besucheranstieg.
(18.01.2018, 16:22)
Adrian Langer :   https://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/tiergarten-nuernberg-unternimmt-neuen-versuch-gegen-nachwuchsprobleme-bei-seekuehen-100.html

Der neue Seekuhbulle hat sich bereits mit dem Weibchen gepaart!
(17.01.2018, 18:20)
Adrian Langer :   http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/kein-nachwuchs-beziehungskrise-bei-nurnberger-seekuhen-1.7100339

In N├╝rnberg soll die Manatizucht wieder in Schwung gebracht werden!
(14.01.2018, 08:22)
Sacha :   Uiiiih, da sollen also Pillendreher aus der Natur entnommen werden! Wo bleiben die Demonstrationen und Medienkampagnen von Endzoo/PETA usw.?????? - Merkw├╝rdig. Ein weiterer Beweis, dass auch Tierrechtler nach dem Motto handeln: Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher als die anderen...
(28.12.2017, 12:42)
Adrian Langer :   http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/zoo-in-not-keine-mistkafer-fur-den-nurnberger-tiergarten-1.7040182

Es gibt Probleme bei den tierischen Neuzug├Ąngen!
(28.12.2017, 12:32)
Adrian Langer :   https://www.focus.de/regional/nuernberg/stadt-nuernberg-elektro-fahrzeug-fuer-den-tiergarten_id_7996355.html

N├╝rnberg bekommt neue Elektroautos!
(18.12.2017, 15:16)
Adrian Langer :   http://www.focus.de/regional/nuernberg/nuernberg-stadt-nuernberg-baufertigstellung-des-neuen-wuestenhauses-im-tiergarten_id_7913328.html

Der Innenausbau des W├╝stenhauses wurde beendet!
(29.11.2017, 14:28)
Adrian Langer :   https://www.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_53373.html

Die ersten Wildesel wurden jetzt in Kasachstan ausgewildert!
(07.11.2017, 16:38)
Adrian Langer :   http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/tiergarten-sorgt-sich-um-schwerkranken-gorilla-fritz-1.6738543

Der Gorillamann in N├╝rnberg ist schwer krank! Wahrscheinlich eine Folge des Alters!
(12.10.2017, 10:00)
Adrian Langer :   http://www.nordbayern.de/freizeit-events/tiergarten/drama-in-nurnbergs-tiergarten-nashorn-ropen-ist-tot-1.6701065

In N├╝rnberg verstarb der Panzernashornbulle!
(02.10.2017, 17:11)
Adrian Langer :   http://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/ein-wildunfall-in-eckental-gibt-raetsel-auf;art215,2898514

Vielleicht auch noch einmal zum Thema Neozoen und Zoos als Verursacher! Es gab einen Wildunfall mit einem mutma├člich aus N├╝rnberg entlaufenen Muntjak!
(11.09.2017, 15:49)
Adrian Langer :   http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/aeltester-emu-gestorben-tiergarten-nuernberg-100.html

In N├╝rnberg soll der ├Ąlteste Emu der Welt nun verstorben sein!
(30.08.2017, 13:07)
Oliver Muller :   Vielleicht fusionieren ja demn├Ąchst PETA und Endzoo zu EndPETA...
(08.08.2017, 16:28)
Sacha :   Ich warte darauf, dass PETA endlich mal die Freilassung der tausenden, qualvoll in Zoos gehaltenen Steinl├Ąuse fordert...;)
Sorry f├╝rs Off-Topic.
(08.08.2017, 15:40)
Adrian Langer :   Mein Fehler ich meinte aus N├╝rnberg in die Wildnis (wie komme ich auf Erfurt?)!
(08.08.2017, 15:18)
Tom Schroeder :   Was sollen die armen Viecher denn in Erfurt??? ?
(08.08.2017, 14:24)
Adrian Langer :   http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/peta-nurnberger-tiergarten-soll-delfine-freilassen-1.6465031

PETA fordert die Freilassung der Delfine in Erfurt! Als Anlass wurde u.a. die "st├Ąndige" Sanierung des Beckens angef├╝hrt!
(08.08.2017, 13:57)
Adrian Langer :   http://www.infranken.de/regional/nuernberg/tiergarten-nuernberg-eulen-bekommen-neue-mitbewohner;art88523,2790691

In N├╝rnberg sind Sperbereulen eingezogen!
(27.07.2017, 13:25)
Adrian Langer :   http://www.infranken.de/regional/nuernberg/Schildkroetennachwuchs-im-Tiergarten-Nuernberg;art88523,2734623

In N├╝rnberg gelang erstmals die Nachzucht der Terackey-Schildkr├Âten!
(23.06.2017, 20:22)
Adrian Langer :   http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/vogel-im-interview-tiergarten-hat-eine-hohe-akzeptanz-1.6189235

In N├╝rnberg soll die Delfinlagune "bald" saniert werden!
(31.05.2017, 16:24)
Adrian Langer :   http://www.focus.de/regional/nuernberg/stadt-nuernberg-manatihaus-im-nuernberger-tiergarten-wieder-offen_id_7173493.html

Das Manatihaus hat wieder ge├Âffnet!
(24.05.2017, 12:28)
Adrian Langer :   Ich habe nochmal nachgesehen! Karpaten Habichtkauz! Ergibt bei weitem auch mehr Sinn wenn er in ├ľsterreich ausgewildert wird!
(23.05.2017, 17:34)
Adrian Langer :   http://www.focus.de/regional/nuernberg/stadt-nuernberg-abenteuer-wildnis-tiergarten-wildert-junge-uralkaeuze-aus_id_7170705.html

Die Uralk├Ąuze von diesem Jahr sollen wieder ausgewildert werden!
(23.05.2017, 17:27)
W. Dreier :   Die Visayas w├Ąren wichtiger - wenn auch nicht so ``sch├Ân``.
(17.05.2017, 08:58)
J├Ârn Hegner :   hat der tiergarten n├╝rnberg vielleicht vor die pinselohrschweine abzuschaffen . weil mir sagte mal jemand das die daf├╝r visaya-pustelschweine holen m├Âchten .
(16.05.2017, 21:12)
Adrian Langer :   http://www.nordbayern.de/region/nuernberg/grosse-reparatur-manatihaus-im-tiergarten-schliesst-1.6046865

Das Manatihaus wird zeitweise f├╝r Sanierungsarbeiten geschlossen!
(26.04.2017, 09:53)
Adrian Langer :   http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/totenkopaeffchen-zurueck-im-tiergarten-nuernberg-100.html

Die Totenkopfaffenanlage ist jetzt fertig gestellt worden!
(12.04.2017, 18:41)
J├Ârn Hegner :   diese berberaffen sind doch die letzten im tiergarten n├╝rnberg habe ich geh├Ârt . sie werden ja vorl├Ąufig noch mit den gorillas zusammen gehalten . zwar weil sonst keine andere anlage gibts f├╝r sie und ein anderer zoo m├Âchte sie nicht haben . sp├Ąter ist dann eine affenart geplant die besser zu den gorillas passt . wie guerezas , mangaben oder meerkatzen . berberaffen und gorillas leben nicht zusammen in freier wildbahn . sie k├Ânnten besser zu den m├Ąhnenschafen passen . aber dann muss man die anlage aufwendiger bauen .
(26.02.2017, 13:21)
Marcel Poos :   die bobaks sind noch in der r├╝ckw├Ąrtigen haltung, sie kommen im fr├╝hjahr in die neu anlage f├╝r geier, die auf dem gel├Ąnde der alten braunb├Ąrenanlage entsteht.
(28.01.2016, 12:58)
Michael Mettler :   Laut MANATI 2/2015 h├Ąlt der Tiergarten seit letztem Jahr Steppenmurmeltiere (und weiterhin/wieder Alpenmurmeltiere). In welcher Anlage werden die Bobaks denn gehalten?
(28.01.2016, 06:58)
Justus Bauer :   wie kann man eigentlich die Tiger Jungs unterscheiden?
sind die beiden Nash├Ârner Roben und Sofie schon zusammen gelassen worden? Wenn ja, gibt es von den beiden ein Foto?
(31.10.2015, 16:19)
Michael Mettler :   Warum hatte N├╝rnberg eigentlich die Haltung von Bongos aufgegeben, obwohl deren Unterart zu einer der aktuell am kritischsten bedrohten S├Ąugerformen z├Ąhlt? Hatte sich die Anlage als nicht optimal erwiesen?
(05.06.2015, 09:46)
Michael Mettler :   Bei meinem Besuch war kein Kaiman (mehr) drin. Laut Aushang war der aus gesundheitlichen Gr├╝nden f├╝r nicht absehbare Zeit hinter die Kulissen genommen worden. Aber selbst mit einem (!) Kaiman w├Ąre das alte Manatibecken nicht gerade berauschend besetzt...
(31.05.2015, 20:46)
Stefanie Fischer :   Das habe ich auch nicht behauptet ;-) (Der Riesensalamander ist der Plan von Herrn Dr. M├Ągdefrau)

Das Manatibecken ist nicht leer, da ist ein Brillenkaiman drin. Ich h├Ątte das ja gern als Tapirbecken mit Unterwassereinblick. Als Voliere kann man das nicht umnutzen, da hinter dem Becken die Flachandtapire zu ihrem Gehege gehen.

Ansonsten gibts da wohl schon irgendwelche Zukunftspl├Ąne, meine mich an etaws mit Binturong zu errinnern, aber wer wei├č.
(31.05.2015, 19:09)
Michael Mettler :   @Stefanie Fischer: Na, Riesensalamander bestechen aber auch nicht gerade durch Schauwirkung... An der Biberanlage ist der Ziesel tats├Ąchlich ausgeschildert, und ich habe auch einen darin gesehen.

So weit ich wei├č, gibt es doch noch keine konkrete Planung, was langfristig mit dem Tapirhaus geschehen soll. Wenn ohnehin ein Warmhaus f├╝r die Harpyien ben├Âtigt wird, k├Ânnte man doch die rechte Hausseite mit dem derzeit leer stehenden alten Manatibecken und dem Pinselohrschweinstall zum Innenquartier f├╝r die Harpyien umbauen (vielleicht durch verglaste Guckschlitze f├╝r die Besucher einsehbar - Vollverglasung w├Ąre bei den potenziell angriffslustigen V├Âgeln auf die kurze Distanz vielleicht keine gute L├Âsung) und eine Harpyienvoliere auf der POS-Au├čenfl├Ąche errichten. Dann m├╝sste man nicht noch einen zus├Ątzlichen beheizten Stall mit all seinen notwendigen Anschl├╝ssen in die Landschaft stellen.
(30.05.2015, 13:45)
Stefanie Fischer :   @Michael Mettler: Nachdem sie jetzt mal in meinem Stammzoo waren, kann ich vielleicht ein paar Fragen beantworten.

Die Bartgeier haben ein K├╝ken, deswegen wurden die Bauarbeiten unterbrochen. Die Habichtsk├Ąuze haben ebenfalls Nachwuchs. Bei den Kondoren hats leider nicht geklappt. Die Gro├čvolieren von Kondor und Riesenseeadler mussten abgerissen werden, da sie stark einsturzgef├Ąhrdet waren. An ihrer Stelle soll eine gro├če Harpyienvoliere samt Stall entstehen und eine f├╝r Kondor oder Riesenseeadler.

Die Uhus aus der Voliere am Nashornhaus wurden wenig erfolgreich ausgewildert, seitdem leben dort nur noch die Bartk├Ąuze.
Der neue Schneeeulenmann kam mit den Besuchern nicht klar, hinter den Kulissen gehts den Schneeeulen aber super. Zwischendurch sa├č in der Voliere ein Bartkauz, der hat allerdings jedesmal die danebenwohnenden Kuhreiher aufgeschreckt. F├╝r die Voliere gibts noch keinen Plan.

Das W├╝stenhaus steht immer noch still, da versucht wurde eine EU-F├Ârderung zu bekommen und solange der Antrag lief, konnte man nicht anfangen.

F├╝r die Flederm├Ąuse gibts keine einsehbare H├Âhle. Wei├č ehrlich gesagt garnicht obs noch welche gibt, sonst hingen immer welche direkt nach dem Besuchereingang an der Decke.

Die Muntjaks waren ausgestorben, eben heute sind aber wieder zwei angekommen. Murmeltier wurde schon seit ├╝ber ein Jahr nicht gesehen, das Schild durfte aber nicht entfernt werden (m├Âchte ich hier nicht n├Ąher erl├Ąutern). Auch da sind heute zwei Neue angekommen, mal sehen wie's weiter geht.

Die Biber wurden abgegeben, weil sie nie zu sehen waren, daf├╝r sollten Ziesel dort leben, aber die haben sich selbst ausgewildert. Der Plan von Dr. M├Ągdefrau sind jetzt Riesensalamander, aber daran glaube ich noch nicht.

So wie ich den Plan verstanden habe, soll das Rote das Bullengehege sein, Bullenstall w├Ąre dann das jetzige Dickh├Ąuterhaus. Das gestrichelte soll ein Besuchershort-cut (Br├╝cke) sein. An die Bahn wurde glaub garnicht gedacht, allerdings glaube ich nicht, dass man sie aufgibt, nachdem sie m├╝hevoll nach dem Lagunenbau wieder errichtet wurde.
(23.05.2015, 21:41)
Michael Mettler :   Mit den frischen Eindr├╝cken vom Gel├Ąnde habe ich mir noch mal die Skizze zum geplanten Elefanten-Areal angesehen, die WolfDrei am 25.4.2013 hier im Thread eingestellt hatte und die ich der Einfachheit halber hier hereinkopiere. Laut N├╝rnberger Publikationen sollen die Elefanten sich die Anlage mit anderen afrikanischen Tieren teilen (somit also vorerst Planung mit Afrikanischen Elefanten, die ├╝brigens auch in dem hier nur angeschnitten zu sehenden Innenraumentwurf dargestellt sind). Die Au├čenanlage w├╝rde demnach die Gehege der Addax und Wildesel sowie das alte Flusspferd-/zuk├╝nftige W├╝stenhaus "umflie├čen". Zwei Fragen stellen sich mir allerdings: Die gestrichelte Linie in der Mitte, quasi an der Taille des Gel├Ąndes, entspricht doch dem Verlauf der Kleinbahnstrecke. W├╝rde der Tiergarten auf die Bahn tats├Ąchlich verzichten (oder ihre Trasse drastisch verk├╝rzen), oder liefe die dann in einem Tunnel quer durch die Elefantenanlage - oberirdisch wird ja wohl kaum machbar sein? Und was stellt der rot umrandete Bereich dar (jetzige Fl├Ąche Hochlandrinder/Gelbr├╝ckenducker)? Ein Haus ist dort im Gegensatz zur orange umrandeten Anlage nicht eingezeichnet, demnach d├╝rfte das wohl nicht als Elefantenbullenanlage gedacht sein. Ausweichgehege f├╝r die besagten afrikanischen Mitbewohner?
(05.05.2015, 22:07)
Rainer Hillenbrand :   @Michael Mettler: Ich war letztes Jahr mitte Mai zuletzt in N├╝rnberg und da waren auf jeden Fall unten noch 2 Volieren, aber auch schon ausschlie├člich mit Bartk├Ąuzen besetzt. Richtig: Die Habichtsk├Ąuze waren fr├╝her neben Uhus in dieser Volierenreihe untergebracht.
(05.05.2015, 21:35)
Michael Mettler :   @Rainer: Hmm, Bartgeier m├╝sste ich tats├Ąchlich auch noch in den Volieren gesehen haben - kurze Unsicherheit deshalb, weil mir diese Art vom Tag davor in Frankfurt sehr viel deutlicher in Erinnerung ist. Schneegeier und Wei├čkopf-Seeadler definitiv nicht.

├ťbrigens kam es mir auch noch unbekannt vor, dass die Eulenvolieren im unteren Tiergartenbereich zu einer einzigen zusammengelegt wurden (mit Bartk├Ąuzen). Meiner Erinnerung nach waren das fr├╝her mindestens zwei Abteile und auch die Habichtsk├Ąuze dort untergebracht.
(05.05.2015, 20:24)
Rainer Hillenbrand :   @Michael Mettler: Kann es denn sein, da├č in den Greifvogel-Zuchtvolieren NUR noch Kondore, Riesenseeadler und Habichtsk├Ąuze sitzen? Wenn die Harpyien raus sind, gilt das auch f├╝r Schneegeier, Bartgeier und Wei├čkopfseeadler? W├Ąre ja nachvollziehbar, damit die beiden anderen "Gro├čen" Platz haben.
(05.05.2015, 19:37)
Michael Mettler :   @Sacha: Von "SIND" kann keine Rede sein, wie man sieht :-)

Beide genannten Arten (und dazu Habichtsk├Ąuze) sind jedenfalls in den Zuchtvolieren zu sehen, von denen jeweils zwei miteinander verbunden wurden (kannte ich so, glaube ich, auch noch nicht). Die Kondore br├╝ten derzeit. Harpyien sind nicht (mehr) in der Schau, das Zuchtpaar ist - um mehr Ruhe zum Br├╝ten zu haben - in der nicht ├Âffentlichen Au├čenstation Gut Mittelb├╝g in Schwaig bei N├╝rnberg untergebracht.
(05.05.2015, 17:17)
Sacha :   @MM: Das sind doch nicht etwa die Grossvolieren f├╝r Andenkondore und Riesenseeadler? (Schreck)
(05.05.2015, 16:44)
Michael Mettler :   Baustelle 2: Hier - neben Ex-Braunb├Ąrenanlage und schr├Ąg gegen├╝ber den Greifvogel-Zuchtvolieren - verl├Ąsst mich leider meine Erinnerung aus fr├╝heren Besuchen. Wurden da fr├╝here Volieren demontiert, oder sollen neue entstehen...?
(04.05.2015, 22:17)
Michael Mettler :   Baustelle 1: Die ehemalige Braunb├Ąrenanlage wird ├╝bernetzt und zu einer Voliere f├╝r Bartgeier, Murmeltiere und andere Alpenbewohner umgewandelt.
(04.05.2015, 22:14)
Michael Mettler :   ... und die zugeh├Ârige Innenunterkunft, die per Faltfensterfront ge├Âffnet werden kann und in die man ├╝ber den Graben hinweg zumindest einen gewissen Einblick erh├Ąlt.
(04.05.2015, 22:12)
Michael Mettler :   Hier die neue Fischkatzenanlage (ehemals Brillenb├Ąranlage)...
(04.05.2015, 22:11)
Michael Mettler :   N├╝rnberg fehlt noch in der Berichterstattung meiner "S├╝d-Tour", auch da war ich zuvor viele Jahre nicht.

So waren auch Delfinlagune und Manatihaus noch neu f├╝r mich, von ersterer hatte ich zumindest schon ├ťbersichtsfotos gesehen. Nachdem ich gerade wegen der Namenswahl immer an ein Gro├čbecken ├í la Harderwijk gedacht hatte, fand ich den in mehrere separierbare Becken aufgeteilten Komplex etwas gew├Âhnungsbed├╝rftig und an eine Fischzuchtanlage erinnernd, aber haltungstechnisch soll das ja einige Vorteile bieten. Weil ich Harderwijk kenne, war dann die Delfinseite im Blauen Salon, dem Unterwassereinblick, f├╝r mich auch weniger spektakul├Ąr als die Manatiseite, denn Seek├╝he kannte ich bis dato ├╝berwiegend aus Kleinanlagen (Ausnahme: Odense, aber da war damals gerade wenig Bewegung drin). Dass die plumpen Tiere bei gen├╝gend Bewegungsfreiheit viel elegantere Schwimmer sind, hat mich schon ziemlich beeindruckt. Was mir "oberirdisch" am Manatihaus gef├Ąllt (und mir auch ohne Manatis, also als "normales" Amazonashaus, gefallen w├╝rde), sind die gro├čen Wasserfl├Ąchen. Was mir weniger gef├Ąllt, ist die Wegf├╝hrung; die Urwaldillusion leidet schon etwas darunter, wenn man hinter einer schmalen Pflanzung andere Besucher hindurchschimmern sieht. Gibt es eigentlich sowas wie eine einsehbare H├Âhle f├╝r die Blumenflederm├Ąuse, die ich dann ├╝bersehen h├Ątte?

Neu f├╝r mich war auch das Mediterraneum (ehemals Magotfelsen). Was habe ich mich gefreut, endlich mal wenigstens einen (!) lebenden Ziesel zu Gesicht zu bekommen, nachdem ich im Laufe der Jahre schon in diversen Ziesel haltenden Zoos war, aber immer zu falschen Jahreszeiten (schon im September war ├╝berall Winterschlaf angesagt) - nicht ahnend, dass die Tierchen mittlerweile auch frei im Tiergartengel├Ąnde vorkommen und ich ihnen im Laufe des Tages noch -zig Mal begegnen sollte... Daf├╝r habe ich diesmal nirgends Alpenmurmeltiere gesehen, weder frei im Gel├Ąnde noch in der Steinbockanlage, wo sie aber noch ausgeschildert sind. In der Zootierliste werden sie nur unter den ehemaligen Haltungen gef├╝hrt - gibt es sie wirklich nicht mehr?

├ťberrascht hat mich, dass das alte Flusspferdhaus noch immer wegen Umbaues zum W├╝stenhaus gesperrt ist. In dessen Au├čenanlage gibt es keine Pr├Ąriehunde mehr, laut Aushang tauchte die Kolonie nach der Winterruhe nicht wieder auf. Jetzt sind erst mal Riesenkaninchen dort untergebracht.

Laut einem anderen Aushang wurden die Biber abgegeben, weil sie ihre Anlage aufs Fischottergel├Ąnde erweitern wollten; ├╝ber einen Folgebesatz werde noch nachgedacht. Beim Bl├Ąttern in MANATI-Heften der letzten Jahren bemerkte ich nachtr├Ąglich, dass die Biberabgabe aber auch schon wieder Jahre zur├╝ck liegt, demnach scheint es wohl nicht so einfach zu sein mit dem Neubesatz? H├Ątte man dann nicht einfach vor├╝bergehend oder endg├╝ltig Nutrias reinsetzen k├Ânnen?

Leer (und ohne Hinweis auf Zukunftspl├Ąne) derzeit auch die Schnee-Eulen-Voliere auf der R├╝ckseite der gro├čen Stelzvogelvoliere.

Besonders viel Gl├╝ck hatte ich bei meinem Besuch mit den Raubtieren. Von den - ohne Robben gerechnet - 14 gehaltenen Arten habe ich 13 in Bewegung sehen d├╝rfen (teilweise sogar sehr ausgiebig), lediglich die Kleinen Pandas traf ich nur ruhend an. Die neue Fischkatzenanlage gef├Ąllt mir gut, Fotos folgen.

Leider habe ich vergessen, auf eine Muntjak-Beschilderung zu achten, aber laut der hauseigenen TIERGARTENZEITUNG wurden im Herbst drei Muntjaks vom Fuchs gerissen (ebenso zwei Kropfgazellen, deren Gehege deshalb jetzt nachts mit einem Elektronetzzaun gesch├╝tzt wird). Gibt es noch Muntjaks im Tiergarten?

Nachdem ich fr├╝her eher mit Tunnelblick auf das lebende Inventar durch Zoos gelaufen war und das Ambiente nur nebenher gew├╝rdigt hatte, habe ich nach vielen Jahren ohne N├╝rnberg-Besuch diesmal auch das Landschaftsbild ausgiebig genossen. Gleichzeitig ist mir allerdings auch erstmals so richtig bewusst geworden, dass den grandiosen "Bergauf-Gehegeeinblicken" mit Steinbruchkulisse (z.B. Steinb├Âcke oder Gro├čkatzen) auch etliche Perspektiven mit Tiergruben-Effekt gegen├╝berstehen (am augenf├Ąlligsten wohl bei den Geparden).
(04.05.2015, 22:08)
Stefanie Fischer :   Leider gibt es nur noch ein Eisb├Ąrjungtier. Das 2. ist nach wenigen Tagen verschwunden, wurde wahrscheinlich aufgefressen. Dem anderen geht es aber gut und er sieht schon echt goldig aus.
(14.01.2015, 20:14)
Heidemarie Busch :   Es gibt Eisb├Ąrzwillinge. Am 21.11.hat Vera ihre Zwillinge zur Welt gebracht.
(25.11.2014, 16:46)
Stefanie Fischer :   Delfinbaby geboren!
In der Nacht zum 31.10.2014 brachte Sunny ein Junges zur Welt, wahrscheinlich ist es ein M├Ądchen. Bis jetzt sieht alles gut aus, hoffen wir es bleibt so.
(08.11.2014, 20:25)
Klaus Sch├╝ling :   Vortrag im Zoo Frankfurt (!)
Neue Wege in der Tierhaltung ┬ľ Delphinlagune und Manatihaus

Unser Wissen ├╝ber die Biologie der Tiere wird immer detaillierter und die technischen M├Âglichkeiten beim Bau von Tieranlagen werden immer besser. So ist ein moderner Zoo immer im Wandel, um eine Tierhaltung auf hohem Niveau zu erm├Âglichen. Der Tiergarten N├╝rnberg h├Ąlt und z├╝chtet Delphine und Seek├╝he seit etwa 40 Jahren erfolgreich. 2011 konnte mit der neu er├Âffneten Delphinlagune f├╝r die Tiere wie auch f├╝r die Besucher ein neues Highlight geschaffen werden.

Referent: Dr. Helmut M├Ągdefrau, Tiergarten N├╝rnberg
Wann: Mittwoch, 5. November 2014
Wo: Zoogesellschaftshaus,Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1; 60316 Frankfurt
Beginn:18:00 Uhr
Eintritt:kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz“ statt.

Noch einmal: Der Vortrag findet in Frankfurt statt!
(03.11.2014, 20:00)
Stefanie Fischer :   Die Gelbr├╝ckenducker leben momentan wegen Bauarbeiten hinter den Kulissen. Nach einer misslungenen Zusammenf├╝hrung leben sie getrennt. Leider ist das Weibchen schon ziemlich alt.

@C. Lissner:Leider lese ich ihren Beitrag erst heute. Das Gewicht von Cornelius wei├č ich grad nicht, l├Ąsst sich aber bestimmt herausfinden. Glaudius wurde zumindest in N├╝rnberg nicht gewogen (vielleicht beim Ausladen in Straubing). Solche Kisten lassen sich einfach nur sehr schwer wiegen und man m├Âchte den Tieren so wenig Stress wie m├Âglich zu muten.

Leider musste die syrische Braunb├Ąrin "Mammalia" am 3.7.14 eingeschl├Ąfert werden. Sie wurde am 12.1.1975 in Wien geboren. Sie litt unter altersbedingter Herzschw├Ąche und einhergehend einem Lungen├Âdem.
(13.07.2014, 20:59)
Michael Mettler :   Laut MANATI 1/2014 hat der Tierpark schon im November einen m├Ąnnlichen Gelbr├╝ckenducker aus San Francisco erhalten.

In der gleichen Ausgabe wird berichtet, dass die Zucht der Sphinxpaviane schon seit 1942 ohne Fremdblutzufuhr besteht, da fr├╝here Versuche scheiterten, fremde Tiere zu integrieren und keine weitere Experimente unternommen wurden.
(27.05.2014, 12:31)
C. Lissner :   @Stefanie Fischer
Wissen Sie, was der 2012 verstorbene Tiger "Cornelius" gewogen hat? Gro├če Raubtiere kann man ja i.d. R. nur wiegen wenn sie in Narkose, auf Transporten oder eben verstorben sind. Ich hatte damals, als er verstarb, gelesen dass er nach seinem Tod gewogen wurde, aber kann im Internet keine Info finden, was er genau wog. Wissen Sie was sein Bruder "Claudius", der ja m.W. wieder in Straubing ist, wog?
Mich interessiert das Gewicht von m├Ąnnlichen Amurtigern "in ihren besten Jahren" da sie mir in Zoos immer so gewaltig vorkommen, ich aber wissen m├Âchte ob es nur ein subjektiver Eindruck ist durch das l├Ąngere Fell oder tats├Ąchlich so der Fall ist.
Danke im Voraus

(05.05.2014, 10:46)
Hannes L├╝ke :   Fischkatzen gibt es reichlich. Die sind mittlerweile selbst in Privathand weit verbreitet...
(30.04.2014, 09:13)
J├Ârn Hegner :   ist schon geplant woher der tiergarten n├╝rnberg fischkatzen bekommen wird . diese kommen ja in der ehemaligen brillenb├Ąren-anlage rein .
(29.04.2014, 21:03)
Stefanie Fischer :   @Jolantha Belik: Katinka kann sich aber sehr wohl in den Laufgang hinter den Raubtierboxen zur├╝ckziehen, was sie auch die meiste Zeit tut. Menschen und auch Kameras hasst sie nachwievor.

Ansonsten setzen sehr viele Besucher ihre Kinder immer wieder auf die Mauern auch beim Brillenb├Ąr und den L├Âwen.

Bei ihrem "Ausbruchsversuch" sa├č aber wohl kein Kind auf der Mauer, sie hatte es eher auf eine ├Ąltere Frau abgesehen. Was auch immer die an sich hatte.
(01.10.2013, 15:52)
Michael Gradowski :   @Jolantha Belik: Was soll man dazu sagen. Die Idioten sterben nie aus!
(03.09.2013, 13:56)
Michael Gradowski :   @Jolantha Belik: Was soll man dazu sagen. Die Idioten sterben nie aus!
(03.09.2013, 13:54)
Jolantha Belik :   Am Wochenende haben Besucher auf Facebook berichtet, dass besonders kluge Leute ihr Kind auf die Mauer gesetzt haben, mit den Beinen ins Gehege hinein. Dass die Tigerin die baumelnden Beine haben wollte, ist wohl klar. Es sollen nur knapp 10 cm zw. Pranke und den Beinen des Kindes gefehlt haben. Dann d├╝rfte die Tiger wohl auf den Geschmack gekommen sein - und jetzt ist sie wieder im Haus eingesperrt, in dem sie keinerlei R├╝ckzugsm├Âglichkeiten vor den lauten Besuchern hat :-(

http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/tiergarten-nurnberg-tigerin-an-ausbruch-gehindert-1.3131880


(02.09.2013, 23:01)
Stefanie Fischer :   @MM: Ok ich habe das "direkt" vergessen. Sie stammt also soweit ich wei├č von Tieren hab, deren Gene bisher noch nicht in der europ├Ąischen Zoowelt vertreten sind.

Generell glaube ich auch an das Problem des genetischen Flaschenhalses der Wildpopulationen, aber besser als nichts.
(02.06.2013, 19:40)
Michael Mettler :   @Stefanie: Alle anderen Zootiger dieser Welt stammen allerdings auch von Wildf├Ąngen ab :-)

Bei Tieren wie Amurtiger, Indischem L├Âwen oder S├╝dlichem Breitmaulnashorn w├╝rde mich wirklich mal interessieren, ob man ├╝berhaupt noch von Fremdblut (also den bewussten genetisch besonders wertvollen Tieren) ausgehen kann. Alle drei haben im Freiland innerhalb der letzten hundert Jahre eine extreme Flaschenhalssituation durchlaufen, in der es mit gro├čer Wahrscheinlichkeit auch zur Verpaarung enger Verwandter gekommen sein d├╝rfte. Angeblich sollen doch beim Geparden viele Individuen genetisch fast identisch sein, woraus man eine schon sehr viel fr├╝her durchlaufene Flaschenhalssituation ableitete. Ob das bei den genannten F├Ąllen (deutlich j├╝ngeren Datums!) wirklich anders ist...?
(01.06.2013, 23:02)
Stefanie Fischer :   Nachdem am 21.05. der sib. Tiger Glaudius wieder in seinen Heimatzoo Straubing gewechselt ist, ist am 27.05. eine Tigerdame aus Moskau in N├╝rnberg angekommen. Sie stammt von Wildf├Ąngen ab und ist deshalb besonders wertvoll f├╝r die Erhaltungszucht. Ein passender Partner wird noch gesucht. Im Moment ist sie knapp ├╝ber zwei Jahre alt.
(01.06.2013, 22:44)
Stefanie Fischer :   Die Fuchsmangusten sollen mit den Erdm├Ąnnchen vergesellschaftet werden. Es entsteht nur ein Gehege. Der Bau geht ganz gut voran, ein Teil des Zaunes steht schon, auch die Fundamente f├╝r das "Haus" stehen schon. Es wird eine f├╝r meine Begriffe seeehr gro├če Erdm├Ąnnchenanlage.
(26.04.2013, 19:20)
Oliver M├╝ller :   Toll, dann ist die Kollektion an Erdm├Ąnnchen-Look-alikes damit ja wohl komplett. :-)
(26.04.2013, 17:19)
WolfDrei :   Im "Manati" April gibt es eine schematische Zeichnung des "Elefanten-Parks". Zu den (oder daneben) Surikaten sollen auch noch Fuchsmangusten kommen.
(25.04.2013, 16:26)
Stefanie Fischer :   @ Michael Mettler: An realistisches kalkulieren glaube ich erst, wenn das Ding steht. Hat bei der Lagune ja auch nicht geklappt (und die war teuer genug)

Der Umbau w├Ąre aber eben auch nur ne Notl├Âsung gewesen und h├Ątte nie die M├Âglichkeit zur Herdenhaltung/Zucht gegeben. Insofern verst├Ąndlich sich das Geld zu sparen und auch vern├╝nftig, da sich die Stallsituation nicht wirklich verbessert h├Ątte.
(18.04.2013, 19:45)
Jolantha Belik :   Die Eisb├Ąrbuben sind wohlbehalten in Warschau angekommen. Sie haben auch schon die Au├čenanlage erkundet.
(18.04.2013, 18:11)
Michael Mettler :   Das ist eben der Unterschied zwischen einer Umbauma├čnahme und einem weithin vermarktbaren Gro├čprojekt...

Bez├╝glich der Kosten: Vielleicht hat da ausnahmsweise mal jemand realistisch einkalkuliert, dass sich Baukosten zwischen dem Erstentwurf und der Fertigstellung gemeinhin schneller vermehren als die Tiere, die in ein solches Projekt einziehen sollen. Vielleicht ist der Baupreis je Quadratmeter beim Elefantenprojekt sogar noch g├╝nstiger als bei der Erdm├Ąnnchenanlage ;-)
(16.04.2013, 14:09)
Elisabeth Hiendl :   ich finde es vor allem witzig dass 900000 f├╝r demn Umbau zur Bullenanlage zu viel waren aber fur 50 Mio kann man ja mal planen
(16.04.2013, 10:50)
Sacha :   @Jennifer: Vielleicht weil es bei der Masse Kunstfels ordentlich Mengenrabatt gab...;)
(15.04.2013, 14:59)
Jennifer Weilguni :   Da├â┬č es beim Baum von Anlagen f├â┬╝r Elefanten nach oben hin so gut wie keine Grenze zu geben scheint, haben ja die K├â┬Âlner vorgemacht. Aber selbst die haben "nur" 15 Millionen daf├â┬╝r hingebl├â┬Ąttert.
(15.04.2013, 14:04)
Stefanie Fischer :   Viel ausgeben kann man immer. Ein Delfinarium haben andere sicher auch f├╝r billiger geschafft zu bauen. Der Plan ist wirklich ungenau, wahrscheinlich, weil er noch sehr weit unten in der Schublade des Direktors liegt ;)
Haupteil der Anlage wird die Dybowski- und Elefantenhauswiese, das Alte Flusspferdhaus ebenso wie die Mendes-/Somalianlagen bleiben erhalten. Der vordere Weiher soll woll als Badebecken irgendwie mit einbezogen werden. Beim Haus glaub ich eher, dass es Kraniche Richtung Au├čenzaun entsteht, aber wer wei├č. Nur die Wegef├╝hrung k├Ânnte evtl. etwas schwierig werden. Und bei der Anzahl der Elefanten hat es der Grafiker, glaube ich, ein bisschen ├╝bertrieben.
(14.04.2013, 22:46)
Oliver M├╝ller :   Ich kann hier leider nicht scannen. Ist aber auch unspektakul├Ąr die Skizze, nur ein paar Umrisslinien auf dem Luftbild des Tiergartens ohne jede Erkl├Ąrung.
(14.04.2013, 17:23)
Ottmar M├╝ller :   K├Ânnte vielleicht jemand die Skizze hier reinstellen? :)
(13.04.2013, 14:03)
Oliver M├╝ller :   Die Summe finde ich auch sehr hoch gegriffen. Immerhin hat man in Gelsenkirchen von ungef├Ąhr dem doppelten Betrag einen ganzen Zoo gebaut.
Wenn ich die Skizze richtig verstehe, ist die Fl├Ąche zwischen Lagune und den Weihern nahezu komplett daf├╝r vorgesehen, d.h. Die heutigen Anlagen f├╝r Dybowskihirsche, Somaliwildesel, Mendesantilopen, Kraniche, Gelbr├╝ckenducker und Hochlandrinder w├╝rden verwendet, ggf. Soll das alte Elefantenhaus die Eingangshalle f├╝r die Innenanlage werden. Diese soll allein 6500 qm gro├č werden. Die Skizze der Innenanlage enth├Ąlt neben Wasserf├Ąllen jede Menge tropischer Vegetation, die die Elefanten vermutlich als Futter ansehen w├╝rden. :-)
(13.04.2013, 12:48)
Joshua F├Ârg :   Und wo genau soll die Elefantenanlage entstehen? Oberhalb des Kinderzoos? An der Uferpromenade?
(12.04.2013, 19:32)
Bj├ÂrnN :   Erstmal hoch stapeln, dann zur├╝ckrudern...
(12.04.2013, 15:35)
Niedersachse :   50 Mio sind mE ├╝berteuert. Das geht deutlich g├╝nstiger, selbst bei einer attraktiven Anlage.
(12.04.2013, 14:30)
Oliver M├╝ller :   Laut April-Manati plant N├╝rnberg mittelfristig einen Elefantenpark f├╝r 50 Millionen Euro mit Indoor-Halle. Die Vorentwurfs-Skizze zeigt nicht weniger als 22 Tiere.
(12.04.2013, 13:42)
Oliver M├╝ller :   200.000 ┬Ç soll die Anlage kosten. Irgendein anderer Zoo (ich glaube Stuttgart) baut f├╝r 250.000 ┬Ç. Schon krass.
(12.04.2013, 13:36)
Jennifer Weilguni :   Oder die Besucher freuen sich einfach dar├â┬╝ber, da├â┬č die so beliebten Erdm├â┬Ąnnchen noch eine weitere Anlage bekommen haben. Die f├â┬╝hlen sich dort eben so wohl, da├â┬č sie sich wie dir Karnickel vermehren und darum dauernd neue Anlagen gebaut werden m├â┬╝ssen.:-)
(12.04.2013, 12:06)
Michael Mettler :   Dann kann der Tiergarten ja zuk├╝nftig die genannten Arten einsparen, wenn die "Originale" eingezogen sein werden... ;-)
(11.04.2013, 17:40)
Stefanie Fischer :   Wobei die Besucher in N├╝rnberg bisher keine Probleme hatten im ganzen Tiergarten Erdm├Ąnnchen zu entdecken, seien es Ziesel, Pr├Ąriehunde, Murmeltiere oder zumindest schon nah dran Zebramangusten.
(11.04.2013, 12:32)
Jennifer Weilguni :   @WolfDrei
Ja, man fragt sich, wie ein Zoo der heutigen Zeit überhaupt noch ohne auskommen kann. :-)
(10.04.2013, 20:12)
WolfDrei :   Endlich! Wie ich gestern in der M├Ąrzausgabe des Tiergarten Journals las, bekommt der Tiergarten N├╝rnberg endlich eine Erdm├Ąnnchenanlage.
(10.04.2013, 11:06)
Jan Jakobi :   Die Panzernashornkuh "Purana" musste gestern eingeschl├Ąfert werden. Sie erlitt am 3. November 2012 eine Fehlgeburt im 7.- 8. Monat. Die Fehlgeburt wurde durch eine Geb├Ąrmutterentz├╝ndung ausgel├Âst. Hinzu kam eine Augenentz├╝ndung, leider war die Bek├Ąmpfung mit Antibiotika nicht erfolgreich.

Quelle:
http://www.tiergarten.nuernberg.de/v04/Detailsnews.248.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=1141&tx_ttnews[backPid]=44&cHash=1c6fd45dbb
(15.11.2012, 18:25)
Stefanie Fischer :   @WolfDrei: Das alte Flu├čpferdhaus wird wirklich umgebaut, es gibt auch schon erste Pl├Ąne f├╝r den Tierbesatz, aber momentan ist das finanziell nicht zu machen. Er├Âffnung 2013/2014.
Es gibt zwei kleine Pandas, Patna liegt meistens hoch im Baum, Rex ist eher mal unterwegs. Es gibt ├╝brigens nur noch eine W├Âlfin.
Wie gef├Ąllt ihnen das Manatihaus?
(28.09.2012, 20:47)
WolfDrei :   Zur Anfahrt der zoologischen ┬ôTour de France┬ö mit Beginn Mulhouse ging es zun├Ąchst Richtung N├╝rnberg mit einem Schnellbesuch am Schmausenbuck - es ging ja noch nach Konstanz. Hier haben verschiedentlich Fans die Lage in den letzten 2 Jahren beschrieben - nat├╝rlich nun die Delfinlagune! Ankunft gegen 13 Uhr, Parkpl├Ątze trotz eines ┬ônur┬ö Montag voll besetzt, ca 25 ┬░C , Sp├Ątsommertag. Gl├╝cklicherweise konzentrierten sich gesch├Ątzte 50% der Besucher auf die Delfinschau und die Restauration. Dagegen nach dem Gang durch den Lagunen-Urwald mit den Bla├čkopfsakis relative Ruhe im Blauen Salon - sch├Âne Sicht durch gro├če Scheiben auf die Manatis und die Delfine, klares Wasser bei letzteren. Nur das Weitwinkel-Objektiv wollte nicht - nur ca 55 mm kleinste ├ľffnung. ┬ôOben┬ö jubeln die Besucher in der Seel├Âwen/Delfinschau. Weiter dann : das Hippohaus hat nach Umwandlung in ein Terrarium/Kaimanhaus unter der Feuchtigkeit gelitten - nun Umbau zu einem W├╝stenhaus - zumindest behauptet das ein Schild. Geschlossen, aber drau├čen - nein, keine Surikaten - Pr├Ąriehunde. Wie stets liegen die Dybowski-Sikas in der Mitte der gro├čen Anlage, der Riesenducker bleibt unsichtbar, auch die Prinz-Alfreds - ebenfalls bei einem sp├Ąteren Durchgang. Kaffernb├╝ffel, Afrikasteppe, die Kropfgazellen, Kulane und Trampeltiere, Bisons, Przewalskis dann, keine Rotducker zu sehen. Hoch geht┬ĺs schwitzend zum Aquapark - tierisch etwas leer oder nur Ruhe, aber dennoch eine gute weitl├Ąufige Anlage. Die kleinen Pandas fehlen (?), Neubesatz geplant. Mit Ausnahme der Junggeparden lagen alle Katzen irgendwo herum, ein Tigerkopf sichtbar, ein Irbisschwanz, auch ein St├╝ck Tapir. Das Innenhaus der Katzenanlage gef├Ąllt - mehr Platz , weniger in der Tiefe, nach dem Umbau. Die W├Âlfe und Marder sind unsichtbar, daf├╝r pr├Ąsentiert sich ein guter Steinbock, die Dreiviertelstarken ├╝ben Stirnkampf. Dann noch ein Panzernashorn zusammen mit den Muntjaks, die Wapitis, Takins, M├Ąhnenschafe, HZA, Nilgaus.
Sehr in die Jahre gekommen ist nun das Menschenaffenhaus, dazu die Hitze, nichts los in der Familie, daf├╝r toben am Giraffenhaus auf einer Insel die Saimiris in einer Eiche, die K├Ąnguruhs liegen auf der D├╝ne, selbst die Paviane sind ruhig und genie├čen die W├Ąrme. Und immer wieder bestaune ich an manchen Stellen den Baumbestand, speziell die Eichen!
Nicht alles konnte ich besuchen, doch eine gute Einstimmung f├╝r die Tour war es, habe ich doch den Tiergarten ca 6 Jahre nicht gesehen.

(27.09.2012, 09:17)
Jolantha Belik :   Inzwischen habe ich erfahren, dass es Ropen gut geht und dass er nach wie vor in N├╝rnberg ist (vielen Dank an Heike!) :-)
(13.07.2012, 14:18)
Jolantha Belik :   Hat denn wirklich niemand was mitbekommen, wo Nashornbulle Ropen steckt? In N├╝rnberg wurde er von Besuchern schon l├Ąngere Zeit nimmer gesehen, es gibt auch keine Meldung von anderen Zoos wegs "Liebesurlaub" ...
(13.07.2012, 12:53)
Jolantha Belik :   Angeblich soll Ropen nicht mehr in N├╝rnberg sein, sondern auf "Liebesurlaub". Wei├č da jemand etwas dr├╝ber?
(10.07.2012, 00:11)
Werner Schindler :   Im Videotext des BR ist heute zu lesen, dass nach Auskunft des zust├Ąndigen B├╝rgermeisters der Stadt N├╝rnberg eine Kostenexplosion beim Bau des Delphinariums und des Manatihauses stattgefunden hat. Von veranschlagten 24,2 auf 29,7 Millionen. Als Ursache werden fehlerhafte Berechnungen genannt. Die Mehrkosten von 5,5 Mio sind allein vom Tiergarten zu tragen.

Das soll doch wohl hei├čen, aus dem Haushaltstitel f├╝r den Tiergarten im st├Ądtischen Etat, oder? Da wirds an einer anderen Ecke f├╝r den Tiergarten ganz sch├Ân knautschen, wenn man sich so die kommunalen Finanzen ansieht. Oder gehen die Mehr-Millionen teilweise zu Lasten des Vereins der Tiergartenfreunde e.V., der meines Wissens das Manatihaus voll finanziert hat?
(18.06.2012, 23:44)
Bj├ÂrnN :   ... der sehr videl und aufgeweckt ist. Das M├Ąnnchen ist momentan hinter den Kulissen, "Pinola" und Mutter "Indra" sind im Tapir-Tropenhaus zu sehen.
(13.02.2012, 19:31)
Liz Thieme :   Am 28.1. gab es weiblichen Schabrackentapir-Nachwuchs.
(13.02.2012, 18:59)
Liz Thieme :   Der Tiergarten hat heute die Schlie├čung des Flusspferdhauses bekanntgegeben, ├╝ber die hier durch MM schon im September informiert wurde. Es wird in Zukunft als Trockenhalle genutzt werden. Der bisherige Bestand wurde auf den Park und auf andere Zoos verteilt.
(25.11.2011, 17:30)
Liz Thieme :   Die Tigerin "Sigena" wurde eingeschl├Ąfert, aufgrund von Tumor und Ellenbogenerkrankung.
(03.11.2011, 19:46)
Werner Schindler :   @ Joshua F├Ârg: Das Zusammenleben von Muntjak und Kleinem Panda gestaltet sich wohl doch nicht immer so problemlos, wie der Tiergarten schreibt.
Siehe dazu mein heutiger Beitrag unter "Opel-Zoo".
(03.10.2011, 19:07)
Joshua F├Ârg :   Hier ein kleiner Artikel von der Homepage des Tiergartens:

Wieder ein Kleiner Pandab├Ąr im Tiergarten
Seit 15.September 2011 ist im Gemeinschaftsgehege der Muntjaks
wieder ein Kleiner Pandab├Ąr zu sehen. Auf Empfehlung des
Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) kam am 25.
August ein junges Weibchen in den Tiergarten der Stadt N├╝rnberg,
das am 17. Juli 2010 im Zoo von Aalborg geboren wurde. Das EEP
hat uns f├╝r das Fr├╝hjahr 2012 die Ankunft eines M├Ąnnchens avisiert.
Nach dem gewaltsamen Tod des P├Ąrchens vor dreieinhalb Jahren
war das Gehege nur von Muntjaks besetzt. Der damals lebende
Muntjakhirsch hatte sp├Ąter seine zwei Weibchen mit den Klauen der
Vorderbeine verletzt und vermutlich ein Jungtier get├Âtet. Aufgrund
dieser massiven Verhaltensst├Ârungen wurde der Hirsch get├Âtet und
verf├╝ttert. Die neue Gruppe lebt wieder absolut harmonisch
zusammen.
Die problemlose Gemeinschaftshaltung beider Arten im Tiergarten
von 1998 bis 2008, R├╝ckfragen beim EEP und anderen Zoos, die
diese Arten seit Jahrzehnten erfolgreich zusammen halten,
best├Ątigten uns die Einmaligkeit des Vorfalls in N├╝rnberg, wobei bis
heute eine Fremdeinwirkung nicht endg├╝ltig ausgeschlossen werden
kann.
Sicherheitshalber wurde der Stall so umgebaut, dass die Pandab├Ąren
in allen Abteilen eine zweite Etage zur Verf├╝gung haben, die nur sie
betreten k├Ânnen. Im Au├čengehege stehen dem Katzenb├Ąren, wie die
Kleinen Pandab├Ąren auch genannt werden, noch zwei
Unterschlupfh├╝tten in den B├Ąumen zur Verf├╝gung.
(02.10.2011, 18:52)
R├╝diger :   Der Tiergarten N├╝rnberg ist Zuchtbuchf├╝hrer bei den Schabrackentapir.
Weiss jemand im Forum , ob das Zuchtweibchen gestorben ist ?
Laut ISIS lebt nur noch das junge M├Ąnnchen im Bestand. Ist dem so oder ist schon eine Nachfolgerin eingetroffen ?
(25.09.2011, 13:55)
Klaus Sch├╝ling :   Wir haben inzwischen die 34. und 35. Auflage des Zoof├╝ghtrers (jweils f├╝r 4,- Euro incl. Versand) im Programm.

Die Neuauflage vollzieht die Zusammenlegung der Eintritte f├╝r Tiergarten und Delfinarium/Lagune: Es gibt also keinen separaten Wegweiser f├╝r die Delfine mehr. Die Inhalte wurden dazu entsprechend gek├╝rzt.

(10.09.2011, 13:51)
Jolantha Belik :   Danke sch├Ân, Michael!
(04.09.2011, 19:02)
Michael Mettler :   Um es etwas detaillierter zu machen, was der aktuelle Zoof├╝hrer (Anmerkung f├╝r Sammler: 2011 erschienen bereits ZWEI Ausgaben) zu den H├Ąusern hergibt: "Das Zukunftsprojekt Flusspferdhaus mit einer gro├čen Halle ist in die Bebauung des gesamten Areals bereits einbezogen, aber noch weit von einer Finanzierung entfernt." Das alte Haus leidet in seiner Bausubstanz unter der hohen Luftfeuchtigkeit, deshalb der Gedanke, daraus eine W├╝stenhalle zu machen - nach bautechnischen Untersuchungen soll damit noch im Herbst/Winter 2011 begonnen werden.

F├╝r das Tropenhaus m├╝sste im Sommer ein Baugutachten erstellt worden sein, um beurteilen zu k├Ânnen, welche Teile der Bausubstanz in Ordnung sind, welche nicht mehr zu retten sind und bei welchen sich eine Sanierung lohnen w├╝rde. Erst danach wird ein neues Konzept entstehen. Vorerst bleiben die Tapire und Pinselohrschweine Hauptbewohner, alles ├ťbrige soll solange "wechselweise" genutzt werden.

@Jolantha Belik: Auch deine Frage beantwortet der Zoof├╝hrer, die Nashornplastik stammt von Gisela Metz.
(04.09.2011, 18:32)
Jonas Homburg :   Nachdem ich vor kurzem wieder im Tiergarten N├╝rnberg war, ein kleiner Langebericht: neue Nashornanlage sch├Ân, Delfinlagune und Manatihaus einfach ├╝berragend.
Zur Frage mit dem Tropenhaus: laut dem aktuellen Zoof├╝hrer ist nicht mal klar, ob man es ├╝berhaupt weiternutzen kann, denn die Bausubstanz ist z.T. marode.
Aus dem alten Flusspferdhaus soll laut Zoof├╝hrer eine W├╝stenhalle werden, was mir sehr gut gefallen w├╝rde, da es die kaum in Zoos gibt.
Auf die Idee mit dem zusammenh├Ąngenden Asienteil war ich auch schon mal vor L├Ąngerem gekommen, hatte es aber immer nur f├╝r eine Gedankenspielerei gehalten. Aber wer wei├č.... ;-)
(25.08.2011, 21:24)
Michael Mettler :   ISIS verzeichnet f├╝r den Kalifornischen Seel├Âwen gerade mal 22 Jungtiere weltweit innerhalb der letzten 12 Monate, das erscheint mir in der Relation zu den Haltungen nicht viel (wobei US-Zoos vermutlich bewusst auf Zucht verzichten, nur 2 der Nachzuchten sind f├╝r dort angegeben) und d├╝rfte gerade mal die Verlustrate im gleichen Zeitraum ersetzen.
(25.08.2011, 18:38)
Mirko Schmidkunz :   Aber die Zucht l├Ąuft doch in den anderen Zoos genauso gut. Ich k├Ânnte mir auch vorstellen, dass es an der h├Âheren Schauattraktivit├Ąt liegt.
(25.08.2011, 16:30)
Michael Mettler :   @Mirko Schmidkunz: Hat N├╝rnberg nicht eine florierende Seel├Âwenzucht? Das k├Ânnte angesichts der st├Ąndig herrschenden Nachfrage in der Zoowelt eine Begr├╝ndung sein.
(25.08.2011, 12:20)
Mirko Schmidkunz :   Ich bin kein Freund von unbegr├╝ndeten Doppelhaltungen. Und dieser Grund liegt bei den in Freiland nicht bedrohten und in den Zoos am h├Ąufigsten gehaltenen Kalifornischen Seel├Âwen nicht vor. Kann man nicht die Tiere im Aquazoo, die mit Seehunden zusammen leben, durch eine andere Robbenart ersetzen. B├Ąrenrobben/ Stellers Seel├Âwen sind wohl nicht zu bekommen, aber ich k├Ânnte mir auch Kegelrobben vorstellen, die ja kam gehalten werden in deutschen Zoos.

(25.08.2011, 11:34)
Martin Skerhut :   @Michael Mettler: ich mag Haiwelse, so wie ich Welse im Allgemeinen mag, abeer ich finde es eine Verschwendung der M├Âglichkeiten, wenn das Seekuhbecken nur daf├╝r verwendet w├╝rde. Allerdings habe ich den Neubesatz noch nicht gesehen, viellleicht passt das ja auch ganz gut.


(19.08.2011, 22:43)
Jolantha Belik :   Wei├č jemand von Euch, wer der K├╝nstler der Nashornskulptur im Nashornhaus war?

├ťbrigens, beim dritten Anlauf habe ich auf meine Anfrage vom Tiergarten doch noch eine Antwort (samt Fotos) bekommen, sogar von Dr. M├Ągdefrau selber :-)
(19.08.2011, 20:54)
Dimi Seidenath :  
Bez├╝glich Zootierliste sollte das hier hilfreich sein
http://www.tiergarten.nuernberg.de/v04/Manatihaus.341.0.html
einfach unter aktuellen Tierbesatz nachschauen

Ich dachte das Elefantenhaus sollte eher bei Menderesantilopen und Somalieseln gebaut werden?
Aber vielleicht verwechsel ich das auch.
(19.08.2011, 16:44)
Joshua F├Ârg :   Im Manatihaus sah ich einen (Horn-?)k├Ąfer, Naschv├Âgel sind meines Wissens auch neu.
(19.08.2011, 12:38)
Ottmar M├╝ller :   Die Haiwelse im alten Seekuhbecken sind auch noch nicht eingetragen.
(19.08.2011, 10:20)
Mirko Schmidkunz :   Kann mir jemand eine vollst├Ąndige Liste der neuen Tierarten im Manatihaus geben, um sie in die Zootierliste aufzunehmen. Ich habe dort nur T├╝rkistangare und Wei├čkoptsakis eingetragen, die ich im TV oder Bildern gesehen habe.

(19.08.2011, 10:09)
Michael Mettler :   @Martin Skerhut: Auch wenn wir als Zoofans gemeinhin andere Tierarten "bevorzugen", h├Ątte auch die Pr├Ąsentation von Haiwelsen unter den Gesichtspunkten, nach denen Zoos heute ihre Tierbest├Ąnde zusammenstellen, einen Sinn in Sachen Didaktik und Artenschutz:
http://www.wwf.de/themen/meere-kuesten/fischerei-und-fischzucht/jeder-kann-handeln/neu-fischratgeber/pangasius/
(19.08.2011, 08:50)
Martin Skerhut :   Ich werde erst am 11. September nach N├╝rnberg kommen, aber ich hoffe doch mal, dass das Seekuhbecken (oder der Platz daf├╝r) doch besser genutzt wird, als "nur" f├╝r Haiwelse.
(18.08.2011, 23:08)
Alexander Fuchs :   Fr├╝her wurden Anlagen doch recht steril gehalten und mit wenig Struktur, dadurch wirkt/e es f├╝r Besucher doch recht ├ťbersichtlich.
Gerade heute ist es ja so, dass gute strukturiete Anlagen gr├Â├čer wirken als sie tats├Ąchhlich sind.
(18.08.2011, 22:48)
Joshua F├Ârg :   Nun war ich heute in N├╝rnberg. Das alte Seekuhbecken wird nun von Haiwelsen bewohnt. Ich muss sagen, die Lagune und vor allem das Manatihaus sind weltklasse.
(18.08.2011, 20:18)
Oliver Jahn :   Die Tiere hatten alle Einzelgehege, und sicher waren die Haltungen fr├╝her nicht immer so gro├čz├╝gig, wie heute manchmal. Vieleicht t├Ąuscht heute aber auch ├Âfter mal das drumherum ├╝ber die tats├Ąchlichen Gr├Â├čen hinweg. Auf jeden Fall w├Ąren diese Tiere nicht neu in diesem Haus. Und ledigliche Fische und Schildkr├Âten hielte ich pers├Ânlich f├╝r einen etwas sparsamen Besatz.
(16.08.2011, 20:59)
Martin Skerhut :   @Oliver: ich gehe davon aus, dass die Becken nicht gr├Â├čer waren, fr├╝her wurden die Tiere einfach in anderen (kleineren) verh├Ąltnissen gehalten.
@Joshua: Ich nehme an, dass sie im gleichen Haus gehalten wurden, obwohl ich eine Vergesellschaftung mit Seek├╝hen udn Flusspferden und/oder Tapiren gerne mal sehen w├╝rde....ob das funktioniert?
(16.08.2011, 20:00)
Joshua F├Ârg :   Zusammen? Hei├čt das vergesellschaftet oder im gleichen Haus?
(16.08.2011, 19:38)
Oliver Jahn :   In dem Haus der Seek├╝he wurden bereits Zwerglusspferde gehalten. Und das zusammen mit Seek├╝hen, Flachland- und Schabrackentapiren. Waren denn zu dieser Zeit die Becken gr├Â├čer?
(16.08.2011, 19:13)
Mirko Schmidkunz :   Das Haus soll auf dem Gel├Ąnde der Bisons und oberhalb davon entstehen.
(16.08.2011, 16:29)
Joshua F├Ârg :   Soll jetzt doch ein neues Elefantenhaus gebaut werden? Ich dachte, es hat sich er├╝brigt...
(16.08.2011, 13:48)
Mirko Schmidkunz :   Ich meine ziemlich sicher, dass das Haus auch unter Denkmalschutz steht und dann nur in Ausnahmefall abgerissen werden kann. Auch die Pl├Ąne f├╝r ein neues Flu├čpferdhaus sehen den Erhalt des alten Geb├Ąudes vor. Ich glaube nicht, dass das neue Haus, dessen detaillierte Pl├Ąne schon seit Mitte der 90er fertig sind., jemals gebaut wird. Eine Chance sehe ich nur, wenn das neue Elefantenhaus nicht kommt.
(16.08.2011, 10:04)
Martin Skerhut :   Schade um das Nilpferdhaus, das wird ja dann wohl auch abgerissen ...oder w├╝rde sich eine Sanierung lohnen?
Wenn die Brillenkaimane umziehen w├Ąre ja der neue Tropenhausbesatz einigerma├čen gekl├Ąrt. Bin ja mal gespannt, wann das offiziell bekannt gegeben wird...w├Ąre schade, wenn der Platz nicht genutzt werden w├╝rde...
(15.08.2011, 22:08)
Bj├ÂrnN :   F├╝r Zwergflusspferde ist mir das Becken zu klein, ebenso die eventuelle Innenanlage (bei Abgabe der Flachlandtapire).

Die L├Âsung ist ganz einfach, Fische und Schildkr├Âten rein und diesen (den Schildkr├Âten) die kleine Insel und den angrenzende Raum der Zwergseiden├Ąffchen zug├Ąnglich machen.
(15.08.2011, 13:29)
Joshua F├Ârg :   K├Ânne man nicht Zwergflusspferde darin halten? Bin mir nicht sicher, ob es auch Platz f├╝r einen Landbereich geben w├╝rde; war erst 3 Mal in N├╝rnberg. Meines Wissens gibt es hinter der Seekuhanlage ja ein Gehege f├╝r Zwergseiden├Ąffchen; wenn man das Gehege abrei├čen w├╝rde, w├Ąre eigentlich Platz f├╝r die Hippos.. Oder irre ich mich?
(15.08.2011, 13:15)
Mirko Schmidkunz :   Mir wurde vor einigen Wochen im Tropenhaus gesagt, dass offiziell noch keine Entscheidung gebe. Da das Nilpferdhaus sehr marode sein soll, k├Ânnte es, sein, dass die dortigen Brillenkaimane umziehen werden.
(15.08.2011, 10:54)
Joshua F├Ârg :   Vielleicht ein weiteres Badebecken f├╝r die Tapire?
(13.08.2011, 23:25)
Martin Skerhut :   Was passiert jetzt eigentlich mit dem freien Raum im Tropenhaus, nachdem die Manatis umgezogen sind?
(13.08.2011, 23:06)
Mirko Schmidkunz :   Es k├Ânnte nat├╝rlich sein, dass die Stallkapazit├Ąten nicht ausreichen. Kann man eigentlich auch davon ausgehen, dass Huftiere heute mehr Platz in ihren H├Ąusern haben als fr├╝her. Die Au├čenanlage ist f├╝r Tiergartenverh├Ąltnisse nicht allergr├Â├čte. Deswegen erwarte ich nciht das es zu einem Wiederaufleben dieser dreier WK kommt. Die Nanduanlage wurde jetzt ja auch den M├Ąhnenschafen zur Verf├╝gung gestellt.
(10.08.2011, 12:07)
Michael Mettler :   Ich meine mich zu erinnern, schon mal Bantengs, Hirschziegenantilopen UND Nilgaus zusammen auf der Anlage gesehen zu haben - reicht der Platz denn nicht (mehr) f├╝r alle drei Arten?
(09.08.2011, 13:44)
Mirko Schmidkunz :   Zumindest k├Ânnte man die Bantengs wieder auf die Indienanlage geben, wo sie ja schon mal waren und daf├╝r dann Nilgaus oder Hirschziegenantilopen abgeben. Ich glaube auch nicht, dass diese Ma├čnahmen schon bald kommen werden, wenn man sich nur mal die Projekte anschaut die der Tiergarten stemen soll: Elefantenhaus, Nachnutzung Tropenhaus, Umbau/Nachnutzung bei Braun- und Brillenb├Ąren, marodes Flu├čpferdhaus, etc.

(09.08.2011, 13:34)
Michael Mettler :   Bei der Auswahl der Arten d├╝rfte wohl eine entscheidende Rolle spielen, inwieweit sich vorhandene Stallungen ├╝berhaupt f├╝r w├Ąrmebed├╝rftige Arten eignen. Schlie├člich kann man z.B. k├Ąlteresistente Wisente nicht einfach durch Gaur ersetzen, ohne am Stall grundlegende Bauma├čnahmen vorzunehmen.
(07.08.2011, 18:07)
Mirko Schmidkunz :   Ich bin auch schon l├Ąnger f├╝r die Abgabe der Rene. Man kann nat├╝rlich auch argumentieren, dass diese auch im hohen Norden Asiens gehalten werden. Ich w├╝nschte mir Barasinghas, Leierhirsche oder Wei├člippenhirsche. Alles Arten, die hoch bedroht sind und kaum in den Zoos gezeigt werden. Au├čerdem w├Ąren Bantengs oder Gaure ganz oben auf meiner Wunschliste. Gerade mit den Bantengs k├Ânnte man wieder mehr Farbe in diesen Tiergartenbereich bringen, der nach dem Abgang der Pandas und Bongos seine Farbigkeiten verloren hat. Eventuell k├Ânnte man auch die Wisente umquartieren oder abgeben.

(07.08.2011, 15:45)
Gudrun Bardowicks :   Man k├Ânnte ja Marale oder Barasinghas als Ersatz f├╝r die Wapiis nehmen. Zumindest bei einem Austausch der Wapitis durch Marale w├╝rde der Wechsel den Besuhern nicht auffallen, da beide Arten auf den ersten Blick fast identisch aussehen. Geografisch w├╝rden nat├╝rlich Axishirsche, Sambarhirsche oder Barasinghas besser passen als Marale.
Auch die Rentiere m├╝├čte man wohl bei einer Zusammenlegung der Anlagen zu einer gro├čen Asienanlage abgeben oder in einem anderen Teil des Tierparks unterbringen.
(07.08.2011, 14:55)
Mirko Schmidkunz :   Laut einen Artikel in der Lokalpresse wurde eine ziemlich interessante Idee vorgebracht. Langfristig plane man die ehemalige Elefantenanlage mit den Anlagen der Rene, der Alfredhirsche, Wapitis und die Indienanlage miteinander zu verbinden. Das hie├če dann auch das die Wapitis ersetzt werden m├╝ssten, beispielsweise durch ein atrraktive asiatische Art.
(07.08.2011, 12:44)
Liz Thieme :   Der Umbau der Elefantenanlage ist nun abgeschlossen und wird nun den drei Nash├Ârnern zur Verf├╝gung gestellt.
(03.08.2011, 13:24)
Mirko Schmidkunz :   Nachwuchs gab es bei den Wei├čnackenkranichen. Die Er├Âffnung der Lagune ist am n├Ąchsten Samstag. Verstorben ist die alte Brillenb├Ąrin Olivia, die zuletzt gro├če Hautprobleme hatte. Am Eingang stand nichts genaueres ├╝ber die Art bei den Tangaren und Naschv├Âgeln. Pacus sind auch gekommen. Ins Manatihaus sollen noch folgende Tierarten kommen: Wei├čkopfsakis, Zwergseiden├Ąffchen, Blumenfledermaus, Blattschneiderameisen, Blatth├╝hnchen, Faultier und Anolis. Die Sakis wurden noch nicht als Neuzugang angegeben. M├Âglicherweise werden sie also erst sp├Ąter kommen.
(26.07.2011, 10:30)
Bj├ÂrnN :   @Mirko Schmidkunz
Eine der 2 Brillenb├Ąrinnen (Mutter und Tochter) oder DIE Syrische Braunb├Ąrin??
(25.07.2011, 19:59)
Sacha :   @Mirko Schmidkunz: Um welche Tangaren-Art handelt es sich denn? (Dito Naschvogel)
(25.07.2011, 19:08)
Joshua F├Ârg :   Wann wird eigentlich die "Lagune" fertiggestellt?
(25.07.2011, 17:06)
Mirko Schmidkunz :   Die ehemalige Elefantenanlage wird f├╝r Panzernash├Ârner umgenutzt, die leerstehende Nanduanlage wird jetzt von den M├Ąhnenspringern mitbenutzt.
Zweiter Nachwuchs bei den Alfredhirschen, der erste bei den Kropfgazellen; die Brillenb├Ąrin ist verstorben.
Neuzug├Ąnge f├╝rs Manatihaus: Arrauschildkr├Âten, Tangare, Naschvogel, Perut├Ąubchen.

(25.07.2011, 15:19)
Gudrun Bardowicks :   Soweit ich wei├č wird es weiterhin eine Zuchtgruppe Seel├Âwen im Aquapark geben. Ein junges M├Ąnnchen aus der Delphinariumgruppe ist als neuer Zuchtbulle f├╝r die Gruppe im Aquapark vorgesehen.
Bei den Tieren, die in die Delphinlagune umzogen handelt es sich um die Seel├Âwen aus dem Delphinarium.
Somit werden in N├╝rnberg wohl auch zuk├╝nftig 2 Gruppen Seel├Âwen leben.
(15.07.2011, 19:05)
Mirko Schmidkunz :   Gestern sind 6 Seel├Âwen in die Delfinlagune umgezogen. Wei├č jemand, was mit der alten Anlage passiert? Ich hoffe nicht auf eine weitere Doppelhaltung.

(15.07.2011, 17:28)
Michael Mettler :   @Karsten: Da haste nat├╝rlich recht...
(29.06.2011, 22:21)
Oliver Jahn :   Nach dem Originalbild und der Bearbeitung und einem Ausschnitt in 8facher Vergr├Â├čerung UND dann, wenn Jola keinen Fleck auf der Linse hatte :-) sehe ich Beine HINTER dem K├Ârper. Das Bild verpixelt dann total, aber die F├╝├če bleiben sichtbar, auch wenn die Beine nur noch schemenhaft erkennbar sind. Daher schlie├če ich mich der Reiherfraktion an, denn so sehr ├╝berstrahlt ist das Bild gar nicht.
(29.06.2011, 20:53)
Karsten Vick :   Wenn du jetzt meinst, dass die Fl├╝gel ├╝berstrahlt sind, dann w├Ąren sie ja in Wirklichkeit NOCH gr├Â├čer im Verh├Ąltnis zum Rumpf...
(29.06.2011, 16:25)
Michael Mettler :   @Karsten: Auch dann, wenn man den "Konturenschwund" durch ├ťberstrahlung und Bewegungsunsch├Ąrfe einkalkuliert? Der Rumpf bewegt sich doch deutlich weniger als die Fl├╝gel.
(29.06.2011, 10:54)
Karsten Vick :   F├╝r eine Gans, gleich welcher Art, ist der K├Ârper im Vergleich zu den Fl├╝geln zu klein.
(29.06.2011, 10:13)
WolfDrei :   Spontan nach Nutzungung des links und Vergr├Â├čerung: Gans
(29.06.2011, 08:30)
Jolantha Belik :   Vielen Dank Euch allen. Mein erster Gedanke war auch Graureiher. Hier ist das Foto unbearbeitet in Originalgr├Â├če, vielleicht hilft das etwas weiter

http://www.rhinos.eu/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/vogel.jpg
(28.06.2011, 23:58)
Karsten Vick :   Da ich ja den Reiher aufgebracht habe: Mir fiel beim ersten Blick auf Jolanthas Foto die ├ähnlichkeit auf mit einem Graureiher im Landeanflug und den hab ich hier in M-V schon oft gesehen. Der aus der normalen Flughaltung schon halb vorgestreckte Hals und die Beine werden, wie von Michael beschrieben, von der Sonne ├╝berstrahlt, also ausgeblendet. Ich hab mir das Foto im Internet Explorer in 4facher Vergr├Â├čerung angesehen, zu Hause mit dem T-Online-Browser klappt das scheinbar nicht... Jedenfalls kann man da die Beine und die F├╝├če erahnen. Also ich bleibe beim Graureiher.
Wo ich aber Werner nun wirklich Recht geben muss, ist, dass die fotografierten Nester mit dem R├Ątselvogel nichts zu tun haben, egal ob Reiher oder M├Âwe. Da w├╝rde ich auch auf Storch tippen.
(28.06.2011, 23:44)
Michael Mettler :   Um die Frage nach der Kanadagans zu untermauern, hier ein Flugbild:
http://www.rutkies.de/flug-voegel/Branta%20canadensis%20-%20Kanadagans%2003%20Sundermannsee.html

Die Form und Haltung der Fl├╝gel ginge durch, die Schwanzform einigerma├čen (N├╝rnberger Tier im Landeanflug und daher mehr gef├Ąchert?), die Unterseite des K├Ârpers ist in beiden F├Ąllen heller als die der Schwingen und der Hals d├╝nn genug, um von ├ťberstrahlung und Bewegungsunsch├Ąrfe "verschluckt" zu werden.
(28.06.2011, 22:17)
Michael Mettler :   Mal vorab eher vom fotografischen als vom feldornithologischen Standpunkt aus gesehen: Wir reden hier ├╝ber ein Foto, bei dem Bewegungsunsch├Ąrfe und Lichtbeugung (durch ├ťberstrahlung wegen der Perspektive gegen den Himmel)schmale Konturelemente wie Schwungfederspitzen, d├╝nne Beine, langen Hals oder langen Schnabel v├Âllig verfremden bis optisch verschwinden lassen k├Ânnen. Und wenn wir schon bei einem eventuell perspektivisch "unsichtbaren" Reiherhals angekommen sind: Was spr├Ąche eigentlich gegen eine Gans, speziell gegen eine Nilgans? Wenn da ohnehin schon eine in der Astgabel br├╝ten k├Ânnte, w├Ąre ja die Wahrscheinlichkeit von Artgenossen in der Umgebung nicht zu weit hergeholt... Zwar m├╝sste eine adulte Nilgans kontrastreich schwarz-wei├če Schwingenunterseiten haben, aber wie s├Ąhe das eigentlich bei einem noch nicht ausgef├Ąrbten Vogel aus (davon habe ich keine Flugbilder gefunden)?. Und was ist - ich erinnere an meine ├äu├čerung mit den durch ├ťberstrahlung "verschwindenden" K├Ârperteilen, in diesem Fall w├Ąre es ein langer d├╝nner Hals - mit der m.W. in Bayern weithin ans├Ąssigen Kanadagans?
(28.06.2011, 22:00)
Werner Schindler :   Da hat JB mit ihrem Schnappschuss ja eine kleine Diskussion ausgel├Âst. Und ich kriege bei meiner ersten Wortmeldung gleich Kontra. Eijeijei (hessisch). Das h├Ąlt aber jung, und ich habe meine Auffassung gepr├╝ft und kann sie relativieren bzw. erg├Ąnzen.

Ehernes ornithologisches Gesetz ist, dass Bestimmungen nachvollziehbar sein m├╝ssen. Dies erfolgt nach den in Feldf├╝hrern und Handb├╝chern dargelegten artdiagnostischen Merkmalen. Hinweise wie "kenne die Art sein langem" (bei mir der Fall) oder "siehe Bild xy da und da" sind bei Vogelkundlern kein Argument. Ich hatte deshalb zur Nachvollziehbarkeit (und Kritik) dargelegt, welche konkreten Kriterien ich angewandt habe. Da im konkreten Fall kein Gr├Â├čenvergleich m├Âglich ist und die F├Ąrbung keine Feinheiten erkennen l├Ąsst, sind strukturelle Merkmale ma├čgebend, um die Art eingrenzen zu k├Ânnen. Eine genaue Artdiagnose l├Ąsst das Bild nach den eher erahn- als erkennbaren Details sowieso nicht zu. Deshalb habe ich vorsichtig geschrieben, "passt auf" und nicht "ist". Zeigt auch einen Grad Unsicherheit, denn gef├╝hlsm├Ą├čig passt da irgendwas tats├Ąchlich nicht ideal.

Also nochmal von vorn:
Vom Waldrapp abgesehen, ├╝berragen bei allen europ├Ąischen Schreitv├Âgeln im Flug die Beine erheblich das Schwanzende. Beim Graureiher ist sogar ein gro├čer Teil fast ab dem Fersengelenk ("Knie") sichtbar. Dieses Merkmal schlie├čt definitiv alle hiesigen M├Âwen aus. Sofern erkennbar, kann man sich also bei der Unterscheidung dieser beiden Gruppen darauf beschr├Ąnken.
Andere Kriterien sind demgegen├╝ber nachrangig. So kann eine breite Fl├╝gelspitze auch einmal untypisch schmal erscheinen (w├Ąre im Bild f├╝r einen Reiher ├Ąu├čerst spitz); nach nochmaliger Bildbetrachtung mit Lupe erscheint mir zudem ahnbar, dass der S-f├Ârmige Reiherhals in dem kleinen Ma├čstab aufgrund der Perspektive mit dem K├Ârper verschmilzt. Die Breite des Fl├╝gels am Bug passt ordentlich auf Reiher.

Also, was ist mit den Beinen? Ich kann leider auch bei genauem Hinschauen keinen ├ťberstand der Beine erkennen. (Dass Reiher sehr, sehr selten, von mir aber schon gesehen, mit "eingezogenem Fahrgestell" fliegen, mag hier unbeachtet bleiben.)

Vielleicht k├Ânnte die Fotografin anhand ihres Bildoriginals kl├Ąren, ob ├╝berst├Ąndige Beine da sind. Wenn ja, ist es zwingend ein Reiher, und dann k├Ąme nat├╝rlich in erster Linie, wenn auch nicht ausschlie├člich, der Graureiher in Betracht.

Zur Frage von Oliver wegen Gro├čm├Âwen im Binnenland: Bei den gro├čen M├Âwen ist fast nichts mehr wie gewohnt. Nicht nur dass sie dauernd artm├Ą├čig gesplittet werden, wobei kein Ende abzusehen ist. Sie haben auch noch angefangen, das Binnenland zu besiedeln. So gibt es in Frankfurt auf einem Hochhausdach eine florierende Kolonie, in der Mittelmeer-, Herings- und sogar Mantelm├Âwe br├╝ten. Auch Bayern ist Brutgebiet f├╝r Gro├čm├Âwen geworden, und nichtbr├╝tende V├Âgel sind heutzutage an allen Gew├Ąssern auch im Binnenland erwartbar.

So, und morgen werde ich mal h├Âren, was sich im Frankfurter Zoo so tut. Diesbez├╝glich war es im Forum letzte Zeit ja eher ruhig.
(28.06.2011, 21:33)
Oliver Jahn :   Die Erkl├Ąrungen von Werner klingen ├╝beraus logisch und in sich stimmig. Und ich habe mich auch bisher noch nie intensiv mit Flugbildern von V├Âgeln besch├Ąftigt. Aber ich bin seit 1995 jedes Jahr an der Ostsee im Urlaub und ohne dass ich es wirklich genau sagen kann, passt irgendwas mit der M├Âwe nicht. Bei den Arten, die ich kenne, wirkt der Kopf immer anders und vor allem die Fl├╝gel haben innen immer diesen mal leichten und mal st├Ąrkeren Knick, den Jan Jakobi hier beschreibt. Wenn der Reiher den Hals einzieht und die Beine vielleicht wirklich nur auf Grund der Entfernung nicht zu erkennen sind, dann h├Ątte auch ich auf einen Reiher getippt.
Gibt es denn in N├╝rnberg ├╝berhaupt Gro├čm├Âven, die frei fliegen?

(28.06.2011, 20:20)
Daniel Meier :   Meiner Meinung nach ist das ganz klar ein Graureiher. Die Beine sind bei genauem Hinschauen zu sehen. Bei Google mal "Graureiher" eingeben; das dritte Bild dazu zeigt einen Graureiher im Flug, ├ähnlichkeit ist sehr hoch.
(28.06.2011, 16:33)
Jan Jakobi :   Ich habe bei Google nach Bildern von Graureihern im Flug gesucht. Der Vogel auf dem Bild sieht anders aus und au├čerdem m├╝ssten die langen Beine des Graureihers zu sehen sein.

Zur M├Âwe:
Die Fl├╝gel knicken etwas nach hinten bei einigen Arten (oder bei allen?).

Ich glaube auch nicht das der Vogel zum Nest geh├Ârt.
Er scheint nur dr├╝ber hinweg geflogen zu sein.


(27.06.2011, 23:05)
Werner Schindler :   Hallo,
hier mein Versuch einer Zuordnung von fliegendem Vogel und Nest ...
Ich mach's einfach mal so, wie Ornithologen an die Bestimmung einer schwierigeren Vogelart herangehen. Also was ist auf dem Bild - mit allen Einschr├Ąnkungen - zu erkennen:
a) Sicherlich ein gr├Â├čerer Vogel, gr├Â├čer als etwa eine Lachm├Âwe;
b) Spitze Handschwingen;
c) Schwanzl├Ąnge entspricht etwa der Fl├╝gelbreite, Ende gerundet;
d) Kopf nicht auffallend, eher klein wirkend;
e) Keine den Schwanz ├╝berragenden Beine;
f) F├Ąrbung diffus helldunkel, Unterseite der Fl├╝gel mit ganz dunklem Hinterfl├╝gelrand und Handschwingen.

Alle Merkmale passen gut auf eine immature M├Âwe einer der gr├Â├čeren Arten. F├╝r die genaue Artdiagnose reicht das nicht, aber das Alter ist eingrenzbar. Der Vogel d├╝rfte im 2. oder 3. Sommerkleid sein.

Und warum kein Graureiher? Der hat eine breite, gerundete Fl├╝gelspitze. Sein Schwanz ist nur halb so breit wie die Fl├╝gel und wird insbesondere deutlich von den gro├čen F├╝├čen ├╝berragt. Der Teil vor dem Fl├╝gel m├╝sste massiger sein, irgendwo muss der gewundene lange Hals ja hin. Die Fl├╝gelstreckung ist anders. Zuletzt passt die F├Ąrbung der Unterfl├╝gel nicht.

Damit ist auch klar, dass die beiden verrotteten Nester nichts mit dem Vogel zu tun haben. Beim Nestrest auf dem Pfahl tippe ich auf eine Storchenhilfe. Beim Nest in der Gabelung meine auch ich, dass im hinteren Teil einfach ein Aststumpf zu sehen ist. Wenn wir uns aber dort einen Vogel vorstellen, sollten wir das Hinterteil einer Nilgans bevorzugen. Diese br├╝tet von hohen Kircht├╝rmen ├╝ber Greifvogel- und Storchennester bis zu Bodennestern an allen m├Âglichen Pl├Ątzen erfolgreich, mit ein Grund f├╝r ihren Ausbreitungserfolg.

Graureiher br├╝ten ├╝brigen kaum einmal in dickeren Baumgabelungen. Sie errichten ihre Nester regelm├Ą├čig im Au├čenbereich der Kronen in d├╝nnen, oft unter den gro├čen V├Âgeln stark schwankenden ├ästen. In Nr-Wf zB befinden sich mit die vitalsten Kolonien in Tierg├Ąrten. Von weitem sieht so ein Baum mit vielen Graureihernestern nach dem Laubfall aus wie mit Mistelb├╝schen best├╝ckt.
Dass der Vogel kein Kormoran ist, war ja einhellige Meinung. Die Art hat sich bisher allenfalls in bescheidenem Umfang in Tierg├Ąrten angesiedelt. Der Tiergarten N├╝rnberg - den ich ├╝brigens auch sehr ansprechend finde - besitzt aber eine Kolonie, diese umfasste 2005 40 Brutpaare (eine neuere Zahl habe ich aus dem Kopf nicht parat).
(27.06.2011, 22:02)
Jolantha Belik :   "Finger weg von meinem Baby!"
(27.06.2011, 15:02)
Jolantha Belik :   Mein Eindruck vom Tiergarten N├╝rnberg: gro├če, weitl├Ąufige Anlage, sehr sauber, beim Eingang sehr freundliches Personal, auch beim Delphinarium sehr freundlich, zahlreiche Sitzgelegenheiten, die Gehege und Anlagen sind sauber und nett hergerichtet, alles auch beschildert, zum Teil auch mit Infotafeln zu einzelnen TIeren (z.B. Seto Paitala bez. ihres Namens, Bauarbeiten bei den Nash├Ârnern, Aleut & Georg etc.). Es gibt zwar mehrere Tafeln mit dem ├ťbersichtsplan und etliche Wegweiser, dennoch f├╝hlt man sich beim ersten Besuch bei vielen Kreuzungen ziemlich "verloren". War daher lustig, dass ausgerechnet mich Leute gefragt haben, wie man zu die Eisb├Ąren kommt und wie weit das noch w├Ąre. Die Wege sind zum Teil recht steil (habe vor dem Besuch nichts dr├╝ber gelesen, das darauf aufmerksam macht), mit Kinderwagen oder Rollstuhl m├Âchte ich dort nicht unbedingt unterwegs sein.

Tierpfleger habe ich nur bei den Giraffen gesehen und einen beim Vorbeiradeln, eine Info-Stelle nicht gefunden bzw. es ist mir kein Geb├Ąude/H├╝tte oder was auch immer aufgefallen, wo man was fragen und Faltbl├Ątter/Infomaterial etc. h├Ątte bekommen k├Ânnen.

Der Zug ist leider nicht in Betrieb gewesen, soll erst nach der Er├Âffnung der Lagune wieder fahren. Daf├╝r hatte ich das Gl├╝ck, eine der letzten Vorstellungen im Delphinarium sehen zu k├Ânnen. Den Kommentaren nach hatte ich den Eindruck, dass vielen gar nicht bewu├čt ist, welch tolle Tiere die Leute in N├╝rnberg quasi vor der Haust├╝r haben.

Einige Tiere, die ganz besonders in Erinnerung bleiben werden: zum Einen Felix, ich habe noch nie einen derart d├╝nnen Eisb├Ąrmann gesehen. Der Arme leidet sichtlich unter der Trennung von seiner geliebten Vera, er versteht nicht, warum er nicht zu ihr r├╝ber darf. Zum Anderen Silberr├╝cken Fritz, es gibt nicht viele Tiere, die eine derartige Pers├Ânlichkeit ausstrahlen. Eine Pavian-Mama, der man das Baby klauen wollte und die mit ihrem Blick deutlich machte "Finger weg von meinem Baby!". Und nat├╝rlich Seto Paitala. Ich fasse es irgendwie noch immer nicht, dass sich ein 22 Monate altes Nashornm├Ądl derart wenig und derart lustlos bewegt.

Ich habe vor zwei Jahren schon mal versucht, Infos ├╝ber die Nash├Ârner/Anlage f├╝r meine Rhinos-Website vom Tiergarten zu bekommen. Keine Reaktion damals. Bei meinem Besuch vergangenen Woche h├Ątte ich mich gerne mit jemandem vom Nashornhaus/Kurator unterhalten. Habe diesbez├╝glich eine Woche vorher auch angefragt. Auf der Website des Tiergartens steht, dass man das Formular verwenden soll, wenn man eine Antwort von ihnen haben m├Âchte. Tja, man bekommt zwar eine Bearbeitungsnummer nach dem Abschicken, doch Reaktion seitens des Tiergartens wieder null. Das finde ich weniger gut, im Jahr 2011 sollte die Kommunikation mit dem Besucher auch ├╝ber Email als Teil des Besucherservices eine Selbstverst├Ąndlichkeit sein.

Aber sonst bin ich vom Tiergarten N├╝rnberg recht angetan. Durch das Gewitter konnte ich mir leider nicht alles anschauen, werde ich aber sicher (wenn die Lagune offen ist) nachholen.
(27.06.2011, 13:19)
Jolantha Belik :   Danke Euch! Werde beim n├Ąchsten Mal genau schauen, ob es nicht doch eine Tafel zu den Vogelnestern gibt. Hier gibt es einige Fotos + Videos von meinem Besuch in N├╝rnberg:
http://www.zoobesuche.net/2011/06/nurnberg-tiergarten-mit-delphinarium/
(27.06.2011, 04:51)
Liz Thieme :   Ich schlie├če mich Karsten an, Nest, Flugstil und Schwingen deuten auf einen Graureiher hin.
M├Âwen sehen total anders aus, die sollte man aus Hagenbeck kennen....

Und in dem Nest ist kein Vogel zu sehen. Das Nest befindet sich zwischen drei St├Ąmmen, wovon der hinterste abges├Ągt ist. Wo man da einen Vogel sehen will ist mir schleierhaft. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass da ein Tier liegt, nur dass es grad sich geduckt hat.
(24.06.2011, 10:16)
Michael Mettler :   Ich meine mich von meinen N├╝rnberg-Besuchen her an Kolonien von Graureihern und Kormoranen in den B├Ąumen zu erinnern.
(24.06.2011, 08:09)
Karsten Vick :   Die Fotos sind zwar sehr fl├╝chtig, aber ich denke, dass da Graureiher br├╝ten, wie in vielen anderen deutschen Zoos (Die Graureiherkolonie im TP Ueckerm├╝nde war 1982 noch eine ausdr├╝ckliche Erw├Ąhnung im Tourist-F├╝hrer "Tierg├Ąrten" der DDR wert...).
(23.06.2011, 22:28)
Jolantha Belik :   Setos Fu├čerl ist noch etwas heller, f├Ąllt aber nicht besonders auf (siehe Screenshot aus einem Video)

F├╝r eine M├Âwe kommt mir der Vogel zu gro├č vor.
(23.06.2011, 20:04)
Jan Jakobi :   Vielleicht ein Nest vom Storch?

Der Vogel der ├╝ber das Nest fliegt ist kein Storch.

Erinnert mich eher an eine M├Âwe.

Ist bei "Seto Paitala" immer noch der linke Vorderfu├č rosa oder wird er grau?

Den Vogel der im Nest liegt kann ich nicht erkennen, nur das da was liegt.


(23.06.2011, 18:07)
Jolantha Belik :   Quatsch, die Hirsche hei├čen nat├╝rlich Dybowski-Hirsche.
(23.06.2011, 16:17)
Jolantha Belik :   Im oberen der beiden Nester lag ein Vogel drinnen, wei├č nicht ob Eltern- oder Jungtier. Wei├č vielleicht jemand, was das sein k├Ânnte? Fotoqualit├Ąt ist leider nicht gut, war einfach zu weit weg ...
(23.06.2011, 15:50)
Jolantha Belik :   Ich war gestern im Tiergarten, hat mir recht gut gefallen, durch das beginnende Gewitter konnte ich mir leider nicht alles anschauen (Bereich Raubkatzen und Bereich Wasserv├Âgel), aber bei meinen geliebten Nash├Ârner (kaum zu glauben, es haben sich alle drei bewegt) und im Delphinarium war ich nat├╝rlich schon. Einen ausf├╝hrlichen Bericht und Fotos wird es eh noch geben. :-) Bei einem Tier br├Ąuchte ich Eure Hilfe, habe leider nirgends ein Schild entdeckt, was das sein k├Ânnte. Welche V├Âgel br├╝ten in den Nestern auf den Baumst├Ąmmen (bei/N├Ąhe Dyboswi-Hirsche? Ein Vogel ist gerade dr├╝ber geflogen siehe Foto.
(23.06.2011, 15:47)
Jennifer Weilguni :   @Jolantha
Trotz seiner Gr├â┬Â├â┬če ist der Tiergarten N├â┬╝rnberg recht ├â┬╝bersichtlich. Darum schafft man es bei einem Besuch dort auch wirklich, sich ohne Hetzerei alles in Ruhe anzuschauen.
Mir pers├â┬Ânlich gefallen die Raubtierschluchten mit dem neu renovierten Haus ganz besonders gut. Aber at├â┬╝rlich sollte man auch S├â┬╝ddeutschlands einziges Delphinarium nicht verpassen.
Sch├â┬Ân gemacht ist auch der Themenkomplex der Wasserwelten, mit Unterwasserscheiben.
(12.06.2011, 14:21)
Jolantha Belik :   Danke Euch! Die Bim ist wohl sicherlich die bequemste Variante. Bin schon sehr neugierig, besonders auf die Nash├Ârner/Anlage, war noch nie dort. Gibt es einen Geheimtipp, was man sich im Tiergarten N├╝rnberg keinesfalls entgehen lassen sollte?
(11.06.2011, 22:22)
Mirko Schmidkunz :   Ein Tipp: wer mit der Bahn kommt, bekommt eine Erm├Ą├čigung beim Tiergarteneintritt von 1,50 bei Erwachsenen.
(11.06.2011, 14:45)
Bj├ÂrnN :   Bei sch├Ânem Wetter und wenn man bereit ist, 10 Minuten durch ein sehr sch├Ânes Villenviertel zu laufen, w├╝rde ich die S-Bahn empfehlen (S1 Richtung Hersbruck/Hartmannshof vom Hbf Gleis 3 bis M├Âgeldorf, 4 Stationen). Vom S-Bahnhof M├Âgeldorf l├Ąuft man entlang der Tramtrasse direkt zum Tiergarten.

Die Tram 5 f├Ąhrt den Besucher direkt vor den Eingang des Tiergartens, praktischer und bequemer, da man nicht umsteigen muss, wie Carsten schon richtig sagte...
(11.06.2011, 13:15)
Carsten Horn :   Mit der Stra├čenbahn (Linie 5) ca. 20 Minuten, gibt noch eine M├Âglichkeit mit der S1 und dann Bus 65, dauert aber etwas l├Ąnger und ist l├Ąstig wegen dem Umstieg, macht also nur Sinn, wenn die Bahn nicht f├Ąhrt...

Aktuelle Dauer einer Delphinvorstellung wei├č ich nicht, war schon l├Ąnger nicht mehr in N├╝rnberg...
(11.06.2011, 12:56)
Jolantha Belik :   Wie lange braucht man vom Bahnhof zum Zoo mit der Stra├čenbahn? Und, wie lange dauert derzeit eine Vorstellung im Delphinarium?
(10.06.2011, 21:30)
Mirko Schmidkunz :   Bei den Addax sind es zwei Jungtiere, ein Jungtier bei den Seel├Âwen.
Bei den Braunen Makis war es die Erstzucht, wie ein Schild am Gehege beweist.
Die Buntmarderdame ist wegen der Jungtiere nicht zu sehen und das M├Ąnnchen abgesperrt. Normalerweise kann sie sehr gut sehen, weil sie sich auch oft direkt bei der Glasscheibe aufhalten.
Der Kulanhengst wurde wurde auf die Anlage gelassen.
Als neue Art sind Zwergwachteln zu vernelden, die den ehemaligen Pandastall bewohnen.

(10.06.2011, 16:22)
Sacha :   Ich war vorletztes Wochenende in N├╝rnberg. Es war mein insgesamt dritter Besuch dort und ich finde, dass sich sehr viel getan hat.

Ausserdem hatte ich ein interessantes Gespr├Ąch mit zwei Pflegern (einer sah aus wie Paul Breitner in den 70ern, ich schw├Ârs) vor dem Elefanten- resp. Nashornhaus. Es drehte sich dabei auch um die Frage, ob Zuchterfolge auch ein Indikator f├╝r eine gute Haltung sind bzw. sein k├Ânnen. Die Antwort war sehr interessant...:)

Item, @Ottmar M├╝ller, ich habe auch nach einer zuk├╝nftigen Wiederaufnahme der Elefantenhaltung gefragt. Das Thema ist gem├Ąss Auskunft der Pfleger latent aktuell, allerdings wird man in naher Zukunft nicht damit rechnen k├Ânnen, da es einen weiteren finanziellen Kraftakt fordern w├╝rde und man nach den Ausgaben f├╝r die Delphinlagune erst mal "Pause" machen muss. Bez. Flusspferde habe ich leider nicht gefragt.

Was mir auffiel:
Die Buntmarderanlage ist wohl eine der nat├╝rlichsten und gr├Âssten der Welt. Leider wurde damit auch die Sichtungsm├Âglichkeit f├╝r den Besucher eingeschr├Ąnkt (wenn man mal vom finsteren Nebengehege mit Glasscheiben absieht). Kurz: F├╝r die Tiere super, aber die Einsichtm├Âglichkeiten f├╝r die Besucher h├Ątte man bei der grossen Anlage besser gestalten k├Ânnen.
Richtig toll ist die Eisb├Ąrenanlage mit (zumindest die rechte) viel Naturboden und Unterwassereinblick (links). Wenn dann noch zwei Jungtiere mit ihrer Mama rumplantschen sieht, dann kann man sich eigentlich nicht mehr w├╝nschen.
Ein dunkles Loch ist das ehemalige Elefanten- und heutige Nashornhaus. Dabei wurde diese Anlage doch mal (teil-)saniert. Durfte man aus Denkmalschutzgr├╝nden keine Dachfenster einsetzen oder warum hat man darauf verzichtet?
Wer bei der Murmeltier/Steinbock-Anlage vorbeigeht, sollte auf Ausbrecher achten. Bei unserem Besuch schaute auf H├Âhe der M├Ąhnenwolfanlage ein Murmeltier von Aussen interessiert seinen Artgenossen im Murmeltier-/Steinbockgehege zu. Rund herum war der Boden voller L├Âcher. W├Ąre interessant herauszufinden, wie weit die Nager ihr Territorium erweitert haben.
Gute Noten bekommt von mir auch der Spielplatz mit angeschlossenem Kinderzoo. Abwechslungsreich gestaltet und ein Imbisstand mit WC ist gleich in der N├Ąhe - prima.
Die Parkbahn (Adler) ist gerade stillgelegt. Eine Wiederaufnahme des Betriebes mit ver├Ąnderter Route ist angedacht.
Die ehemalige Magotanlage wurde in ein "mediterranes" Gehege f├╝r Europ. Ziesel, Alpensteinh├╝hner (Fl├╝gel geschnitten?) und diverse Reptilien umgestaltet. Sieht gut aus.
Die Magots sind zu den Gorillas gezogen (ich sehe im Geiste schon, wie sich MM freut). Die r├Ąumliche Situation der Gorillas in der Innenanlage hat sich zwar nach der Abgabe der Orangs klar verbessert, ist aber immer noch (viel zu) klein.
Die (f├╝r viel Geld?) sanierte Innenanlage der L├Âwen und Tiger ist ebenfalls zu klein geraten bzw. t├Ąuscht durch Glas und H├Âhe mehr Platz vor, als effektiv zur Verf├╝gung steht. Wenigstens ist sie heller als das Elefantenhaus. Ausserdem frage ich mich nach den negativen Erfahrungen des Zoo Z├╝rich, wie lange die frei fliegenden Schamadrosseln und Co. im Innenbereich "├╝berleben".

Insgesamt gef├Ąllt der Tiergarten durch seine Weitl├Ąufigkeit, seine meist grossfl├Ąchigen Gehege und den Parkcharakter.
Die Restauration, namentlich die in vielen Reisef├╝hrern gepriesene Waldsch├Ąnke, war dagegen aus unserer Sicht eine Entt├Ąuschung. Geschmacklich waren unsere Gerichte zwar okay, doch die Portionen waren f├╝r deutsche und insbesondere f├╝r fr├Ąnkische Verh├Ąltnisse winzig(Schnitzel mit Kartoffelsalat). Und das giftgr├╝ne, samtartige Tischtuch liess Fragen nach der Hygiene aufkommen.

(08.06.2011, 10:34)
Ottmar M├╝ller :   Wie sieht es eigentlich in N├╝rnberg mit der Elefantenhaltung aus? Ist die Wiederaufnahme in den Bestand in den n├Ąchsten Jahren vorgesehen? Oder soll erst das neue Flusspferdhaus gebaut werden?
(07.06.2011, 21:21)
Mirko Schmidkunz :   Es war nat├╝rlich mein Fehler, anzunehmen, nur weil eine Art aus S├╝damerika kommt, dass sie auch besonders viel W├Ąrme ben├Âtigt. Trotzdem glaube ich eher nicht, dass die Brillenb├Ąren in die Braunb├Ąranlage kommen, weil mir die Anlage auch nicht gro├č genug vorkommt. Der Tiergarten br├╝stet sich ja immer mit Superlativen bei Gr├Â├če der neuen Anlagen, so dass ich eher an einen ganz neuen Standort denke. Brauchen Brillenb├Ąren eigentlich zwei Freianlagen?

(11.05.2011, 12:16)
Gudrun Bardowicks :   Ich verstehe auch nicht, weshalb man bei einer Umnutzung der Braunb├Ąrenanlage durch Brillenb├Ąren einige B├Ąume entfernen mu├č. Brillenb├Ąren leben nicht ├╝berwiegend in warmen tropischen W├Ąldern sondern in den gem├Ą├čigten und k├╝hlen Bergnebelw├Ąldern der Anden. Folglich d├╝rften sie auch bei uns keine besonders sonnigen Gehege ben├Âtigen.
(10.05.2011, 17:01)
Bj├ÂrnN :   @Mirko
Warum sollte man die B├Ąume entfernen?

Die Braunen Makis z├╝chten doch schon lange in N├╝rnberg, warum dann Erstzucht??
(10.05.2011, 16:28)
Mirko Schmidkunz :   @Bj├ÂrnN
Danke f├╝r deine Beantwortung meiner Frage zu den Brillenb├Ąren. Die Braunb├Ąranlage ist wirklich gr├Â├čer. Allerdings ist dieser Teil des Tiergartens sehr schattig. Ob eine Beseitigung einiger B├Ąume dort m├Âglich ist, muss erst gepr├╝ft werden.
(10.05.2011, 15:15)
Mirko Schmidkunz :   Erstzuchten gab es bei den Buntmardern, Ziesel und Braunen Maki; die Mandschurenkraniche haben auch ein K├╝ken.

(10.05.2011, 14:56)
Mirko Schmidkunz :   Eine erhebliche Preissteigerung wird es geben: wer bisher nur in den Tiergarten will, zahlt 9 Euro, demn├Ąchst aber 13,50. Das ist eine 50-prozentige Preissteigerung!
Vor ca. Jahren kostete das Ticket noch 7,50. Eine Verdoppelung des Preises f├╝r 60% der Tiergarten-Besucher.

(30.04.2011, 11:38)
Mirko Schmidkunz :   Bei den Takinen gibt es Nachwuchs.
(28.04.2011, 18:30)
Bj├ÂrnN :   Die N├╝rnberger Zuchtlinie war wohl von Anfang an wenig gefragt.

N├╝rnberger Tiere gingen bereits zur├╝ck nach S├╝damerika, weil ihre Linie bereits zu Beginn der Zucht in den 80er Jahren ├╝berrepr├Ąsentiert war.

Nach entsprechenden Umbauten (Kletterb├Ąume) und Sanierungen (Stallungen marode und nicht beheizbar) f├Ąnde ich die Braunb├Ąrenanlage ganz h├╝bsch f├╝r die Brillenb├Ąren.

Ihre jetzige Anlage ist in der Tat sehr klein, selbst kleiner als die Berliner Anlagen, verf├╝gt aber ├╝ber Naturboden.
(13.04.2011, 14:25)
Mirko Schmidkunz :   Und wie wird die Zukunft der Anlage gesehen? Die Anlage ist zwar im Vergleich zu den Tropenb├Ąrenanlagen im Berliner Zoo ausreichend, aber im Vergleich zu anderen N├╝rnberger Anlagen (Eisb├Ąren, Irbis) f├Ąllt sie deutlich zur├╝ck. Ich bin mir nicht sicher, ob nicht als verdeckte Einsparma├čnahme die Tropenb├Ąren im Tiergarten wegfallen.

(13.04.2011, 14:02)
Liz Thieme :   Brillenb├Ąren sind doch in der Natur auch Einzelg├Ąnger bzw. "Mutterfamilien". Wo siehst du das Problem bei der Art? Es liegt eher im Individuum, dass sie immer Begleitung ihrer Mutter hatte.
(13.04.2011, 13:04)
Mirko Schmidkunz :   Ich bin jahrelang davon ausgegangen, dass es sich bei den beiden Brillenb├Ąren um das alte Zuchtpaar handelt. In Wirklichkeit lebt die Tochter mit ihrer Mutter zusammen. Warum wurde die Tochter nie f├╝r die Zucht verwendet und was wird wohl passieren, wenn die Mutter stirbt? K├Ânnen Brillenb├Ąren auch allein leben?
(13.04.2011, 11:18)
Mirko Schmidkunz :   Neu sind die Bentheimer Schweine, Nachwuchs bei Kafferb├╝ffeln und den Alfredhirschen;
(26.03.2011, 21:13)
Jan Beensen :   Kennt jemand den Grund, warum die Schmutzgeier aus dem Raubtierhaus genommen wurden?
(15.02.2011, 19:57)
Mirko Schmidkunz :   Bei den Grevys- und bei den Mendesantilopen gab es je ein Jungtier. Neu sind neben Steinh├╝hner auch Rotohrb├╝lb├╝ls und Blauracken. Keine der Arten sind schon zu sehen.

(21.11.2010, 17:02)
Sacha :   ...und erg├Ąnzen dort eine reine Tigerkatergruppe (haupts├Ąchlich UA-Hybriden) in einem Autosafari-Gehege.
(18.11.2010, 10:38)
Liz Thieme :   Die drei Jungtiger Rangar, Khan und Domur sind in den Plan├Ęte Sauvage in Frankreich gezogen.
(17.11.2010, 19:17)
Mirko Schmidkunz :   Die Rotducker haben Nachwuchs. Ich meine, es ist ein Jungtier. Besonders faszinierend zu beobachten, war das gemeinsame Mal der Schneeleoparden-Familie direkt am Zaun.
(15.10.2010, 11:13)
Michael Beckes :   Nachwuchs bei den kleinsten Affen - Gut Ding will Weile haben ┬ľ oder Partnerwahl ist nicht immer einfach
13.10.10



Erstmals haben die Zwergseiden├Ąffchen im Tiergarten der Stadt N├╝rnberg Nachwuchs bekommen. Seit 1996 h├Ąlt der Tiergarten Zwergseiden├Ąffchen im Tropenhaus, aber erst am 12. September 2010 kam es zum lang ersehnten Nachwuchs. Zun├Ąchst vermuteten die Tierpfleger zwei Jungtiere, die aber in dem dicht bepflanzten Gehege nicht sicher zu sehen waren. Am 18. September 2010 war klar, dass es sich um ein Jungtier handelt, das sich seither bestens entwickelt.

Erst nach dem dritten Partnerwechsel hat es endlich geklappt. Das Weibchen, das am 17. Februar 2004 aus Frankfurt kam, war mit dem neuen Partner, der am 25. Februar 2009 von Bochum in den Tiergarten N├╝rnberg zog, erfolgreich. Die vorherigen Paare vertrugen sich zwar ebenfalls gut und auch Paarungen konnten beobachtet werden, nur Nachwuchs wollte sich keiner einstellen. Da einerseits die Fortpflanzung ein klares biologisches Ziel ist und andererseits die Pfleger kleinere Unstimmigkeiten einer Partnerschaft bei den Tieren nicht erkennen k├Ânnen, waren im Laufe der Jahre Partnerwechsel ratsam. Der Tiergarten ist es seinen Pfleglingen schuldig, Wahlm├Âglichkeiten bei der Partnersuche anzubieten, zumindest bei den sensiblen Arten, bei denen die Individuen bez├╝glich ihrer Partner w├Ąhlerisch sind. Das gilt nicht nur f├╝r manche Arten der h├Âheren S├Ąugetiere, sondern auch f├╝r V├Âgel wie Geier oder Papageien und sogar f├╝r einzelne Reptilienarten.

Die tagaktiven, baumlebenden Zwergseiden├Ąffchen (Callithrix pygmaea) leben paarweise im westlichen Amazonasbecken in S├╝damerika. ├ťblicherweise werden Zwillinge geboren, die h├Ąufig auch vom M├Ąnnchen getragen werden. Da Jungtiere lange bei ihren Eltern bleiben, bilden sich Familiengruppen mit bis zu 15 ├äffchen. Mit rund 120 Gramm K├Ârpergewicht sind Zwergseiden├Ąffchen die kleinsten Affen, die unter den Primaten nur noch von einzelnen Halbaffen unterboten werden. In der Natur spielt der Saft von Kautschukb├Ąumen in der Ern├Ąhrung der Tiere eine entscheidende Rolle. Die Affen ernten


den Saft, indem sie die Rinde aufbei├čen. Im Tiergarten wird Kautschuk durch Gummi arabicum, den Saft einer Akazienart, ersetzt, der in der Lebensmittelindustrie und als Klebemittel auch f├╝r uns eine wichtige Rolle spielt. Nektar, Fr├╝chte und Insekten sind weitere wichtige Nahrungsquellen.

Tiergarten der Stadt N├╝rnberg
i. A.
Dr. Helmut M├Ągdefrau
Stellv. Direktor

(14.10.2010, 09:57)
Mirko Schmidkunz :   Neu sind Gr├╝ne Baumschleichen im Naturkundehaus. Ein Jungtier gab es bei den Wildeseln.

(02.09.2010, 18:09)
Michael Beckes :   Schneeleoparden im Tiergarten geboren
22.07.10

Im Tiergarten der Stadt N├╝rnberg kamen am 29. April 2010 nach einer etwa hundertt├Ągigen Schwangerschaft zwei Schneeleoparden auf die Welt. Die beiden T├Âchter von Pia und Indra - Kim und Mia - waren wie alle neugeborenen Schneeleoparden dunkel gezeichnet, blind und wogen - laut Literatur - knapp ein halbes Kilogramm. Bei der letzten Impfung gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Tollwut am Donnerstag, 15. Juli 2010, hatten die beiden ein Gewicht von 4,8 bzw. 4,9 Kilogramm.


Erwachsene Schneeleoparden oder auch Irbis (Uncia uncia) genannt, haben ein hellgraues Fell mit schwarzen Flecken. Urspr├╝nglich stammen die einzelg├Ąngerischen Gro├čkatzen aus dem zentralasiatischen Hoch-gebirge und durchstreifen H├Âhen von 1.000 bis 5.500 Metern. An die dortigen Lebensbedingungen von eisigen 40┬░C unter Null bis zu hoch-sommerlichen 40┬░C sind die Tiere hervorragend angepasst. Eine bedeutende Rolle beim Schutz vor K├Ąlte spielt ihr ungew├Âhnlich langer, dick mit Fell isolierter Schwanz. Die Sch├Ânheit ihres Fells weckt Begehrlichkeiten: Schneeleoparden sind nach wie vor durch Wilderei und illegalen Pelzhandel vom Aussterben bedroht. Sch├Ątzungen gehen von insgesamt 3 500 bis 7 500 wild lebenden Tieren aus. Die Weltnatur-schutzunion IUCN f├╝hrt die Schneeleoparden als stark gef├Ąhrdet.


Zoos versuchen im Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) die Tierart zu erhalten. Anfang 2008 lebten weltweit in 205 Einrichtungen (ohne China) insgesamt 445 Tiere. Auf Empfehlung des EEP, das im Zoo Helsinki angesiedelt ist, konnte der Tiergarten N├╝rnberg 2006 zwei seiner Katzen gegen einen Kater tauschen. Heute lebt im Tiergarten das Schnee-leopardenpaar Pia und Indra. Pia ist am 12. Mai 2003 in Krakau (Polen) geboren und kam zusammen mit ihren beiden Schwestern im April 2004 nach N├╝rnberg. Als im August 2006 ihr Lebenspartner Indra (geboren am 2. Mai 2005 in Szeged) aus Ungarn kam, zogen die beiden Schwestern von Pia nach Japan beziehungsweise in die Tschechische Republik.
(22.07.2010, 22:52)
Mirko Schmidkunz :   Weiterer Nachwuchs: 3 Humboldt-Pinguine, 1 Mendesantilope, wohl Erstzucht beim Biber.
(16.07.2010, 12:04)
Michael Beckes :   Hallo,
war heute mal weider da. Die Schneeleopardenkinder sind immer noch nicht zu sehen! Leider kein Pfleger zum Fragen da gewesen.

Ansonsten sind die drei Seel├Âwenjungen jetzt schon am schwimmen und gut zu beobachten.Mit den drei Jungtieren von diesem Jahr sind im Tiergarten N├╝rnberg bereits 46 Seel├Âwen herangewachsen.
(14.07.2010, 22:10)
Mirko Schmidkunz :   Es waren wohl erwachsene Tiere. Anstatt sieben Mendesantilopen waren nur noch vier auf der Anlage.
(21.06.2010, 17:26)
Holger Wientjes :   Was f├╝r Tiere sind es denn bei den Addax gewesen ? Alte oder Jungtiere ?
(21.06.2010, 14:56)
Mirko Schmidkunz :   Eine der vier neuen Terrarien im Naturkundehaus waren mit Marmorierten Buntleguanen besetzt. Bei den Mendesantilopen gab es drei Todesf├Ąlle innerhalb der letzten beiden Monate.
(21.06.2010, 08:39)
Michael Beckes :   Heute hab ich mal wieder die Zeit f├╝r einen Besuch gehabt. Muss mich ja eigentlich auf meine Pr├╝fungen vorbereiten.
Aber wenn man schon ne Jahreskarte hat dann nutzt man sie auch.

Naja den 2 Schneeleopardenbabys scheint es gut zu gehen hab einen zust├Ąndigen Pfleger gefragt. Sie sind momentan noch im Stall und Hintergrunggehege. Wann sie ins Schaugehege kommen steht noch nicht fest.

Dort liegt lediglich Kater Kaschmier, der Vater der KLeinen, rum und genie├čt die Sonne
(20.06.2010, 18:22)
Liz Thieme :   Das L├Âwenjungtier (es war wohl doch nur eins) ist Donnerstag verstorben, nach dem die L├Âwin die Betreuung letzte Woche eingestellt hat.
(14.06.2010, 18:39)
Andre Battermann :   Und nicht zu vergessen, die Schneeleoparden haben wohl auch Nachwuchs!
(09.06.2010, 22:35)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Das war aber meiner Erinnerung nach schon bei der Geburt des Jungtieres (oder wenigstens kurz danach) gekl├Ąrt worden. Als Wuppertal seinerzeit die erste K├Ânigsgepardin bekam, wurde gleichzeitig eine normalfarbige, aber spalterbige Gepardin (eine Schwester?) importiert. Und die m├╝sste m.W. die Gro├čmutter des N├╝rnberger Wurfes gewesen sein, kann also das rezessive "K├Ânigs-Gen" weitergereicht haben.
(09.06.2010, 15:46)
WolfDrei :   pardon Mutter
(09.06.2010, 15:42)
WolfDrei :   @Liz Thieme: Dann war das wohl doch keine "spontane Mutation" mit dem king cheetah-Nachwuchs , wenn der Vater von De Wildt kam?
(09.06.2010, 15:40)
Liz Thieme :   Nein, die Eltern von Helena/Marula leben nicht mehr. Hier die Daten:

Vater: Balule *5.11.1993 Wuppertal -->19.10.1998 Nurnberg V: 19.6.2005
Mutter: *15.5.1992 Pretoria DW -->2.6.1993 Pretoria -->23.9.1993 N├╝rnberg V:31.12.2007
(09.06.2010, 15:23)
Michael Mettler :   Leben eigentlich die Elterntiere der in N├╝rnberg geborenen K├Ânigsgepardin noch?
(09.06.2010, 13:24)
Mirko Schmidkunz :   Vierfacher Nachwuchs bei den Geparden nach einer zehnj├Ąhrigen Zuchtpause.
(08.06.2010, 14:10)
Liz Thieme :   Am Freitag hat L├Âwin Keera Nachwuchs zur Welt gebracht. Bisher geht der Zoo von Zwillingen aus.
(07.06.2010, 21:10)
Mirko Schmidkunz :   Die ehemalige Nanduanlage bleibt unbesetzt. Laut einem Pfleger wollte man den letztj├Ąhrigen Nachwuchs bei den Mandschurenkranichen dort unterbringen. Wegen der TBC-Erkrankung des letzten Nandus hat man davon Abstand genommen. Man wisse noch nicht, wie die Anlage besetzt werden wird.

(10.05.2010, 12:06)
Mirko Schmidkunz :   Es gab einen Todesfall, der auf der Tafel am Eingang angegeben wurde.
(09.05.2010, 17:15)
Andre Battermann :   DER Iltis, also nur ein Tier?
Ich dachte man hatte hinter den Kulissen 2 Tiere.
(09.05.2010, 00:48)
Mirko Schmidkunz :   Der Tigeriltis ist in der Au├čenanlage der Zebramangusten untergekommen. Ich habe zwar kein Tier gesehen, aber es gab schon ein provisorisches Schild. Ich nehme mal an, dass der Iltis nicht mit den Mangusten zusammen leben wird.

(08.05.2010, 14:05)
Liz Thieme :   Am 8.4. brachte Giraffenkuh Kibali einen gesunden Sohn - Carlo - zur Welt. Damit ist es das letzte "Geschenk", das der verstorbene Charly hinterl├Ąsst.
(14.04.2010, 20:11)
Mirko Schmidkunz :   In diesem Jahr soll auch die Anlage f├╝r Tigeriltisse gebaut werden, die bei den Kropfgazellen wohl gebaut wird.
(30.03.2010, 12:18)
Andre Battermann :   Blauschafe in Bayern - das w├Ąre wirklich mal was.
Leider aber wohl wieder nur ein unerf├╝llter Traum...
(18.03.2010, 22:37)
WolfDrei :   Pech gehabt, etwas ├╝ber 2 MB - jetzt etwas kleiner (auch die Gruppe)
(18.03.2010, 17:50)
WolfDrei :   Blauschaf w├Ąre nicht schlecht, schaut doch die Gruppe im TP Berlin nicht schlecht aus. Und warum immer "Alleinvertretungsanspruch". So denn damit noch "franz├Âsisches " Blut hinein k├Ânnte. Anbei die TP-Gruppe - gegenw├Ąrtig 9 Tiere.
(18.03.2010, 17:46)
Sacha :   Ohw ja, ein (Heiliger) Gral w├╝rde den Tiergarten N├╝rnberg sicher einzigartig machen...:)
(Nicht b├Âse gemeint Mirko, ich konnte einfach nicht widerstehen)
(18.03.2010, 13:35)
Mirko Schmidkunz :   Die Tiere hei├čen Zagros-Molche.
Die Muntjaks waren zuletzt wieder in ihrer alten Anlage. Was hat das zu bedeuten? Hoffentlich n├╝tzt man die Chance in der ehemaligen Nandu-Anlage eine neue attraktive Art anzusiedeln. Ich w├╝nsche mir eine selten gehaltene Gebirgswiederk├Ąuer, wie Gral, Blauschaf, etc.
(18.03.2010, 11:16)
Mirko Schmidkunz :   Danke f├╝r die Info. Es handelt sich um eine Anlage, in der bisher Regenbogenfische waren.
(17.03.2010, 15:02)
Bj├ÂrnN :   Die Zargosmolche sollen ein Terrarium im Eingangsbereich des Affenhauses beziehen, sind schon seit Januar im Bestand...
(17.03.2010, 12:31)
Mirko Schmidkunz :   Neu sind Zargosmolche, die wohl ins Naturkundehaus ziehen werden, wenn die vier neuen Terrarien fertig eingerichtet sind. Die Kaffernb├╝ffel haben Nachwuchs. Zwei Wei├čstirnspinte sind verstorben. Ich konnte nur ein Tier sehen und hoffe nicht, dass die Ausf├Ąlle nicht ersetzt werden k├Ânnen.
(17.03.2010, 11:59)
Andre Battermann :   Lieber ein zuchtunf├Ąhiges Weibchen aus M├╝nchen dazu und eines, das z├╝chtet nach M├╝nchen holen!
(15.02.2010, 16:27)
Niedersachse :   Mitnutzung f├╝r die Panzernash├Ârner.
Anschaffung eines weiteren Bullen.
(15.02.2010, 09:34)
Mirko Schmidkunz :   Laut zust├Ąndigem Pfleger gibt es immer noch Probleme mit der Ausfuhr des Gelbr├╝ckenducker-M├Ąnnchen.

Die Pl├Ąne f├╝r die Bullenhaltung bei den Elefanten sind erledigt. Die Umbauma├čnahmen w├╝rden bis zu einer Million kosten. Der Tiergarten bleibt also elefantenfrei bis zum Bau eines neuen Hauses. Ich hoffe, die ehemalige Freianlage wird attraktiv besetzt. Ein Stallgeb├Ąude m├╝sste nat├╝rlich neu gebaut werden. Vorschl├Ąge?
(15.02.2010, 09:30)
Mirko Schmidkunz :   Neu sind Ouessantschafe bei den Alpakas; die Vorwerkh├╝hner tauchen in der Zootierliste nicht auf;
(31.01.2010, 08:32)
Mirko Schmidkunz :   Neu sind Blauracken. Die Schamadrosseln werden ins Raubtierhaus kommen.
(24.12.2009, 10:18)
Bj├ÂrnN :   Er ist eine Nachzucht des Zoo Odense, wo es aufgrund inzwischen regelm├Ą├čiger Nachzuchten langsam eng wird...
(14.12.2009, 14:23)
Holger Wientjes :   Klingt gut ! Ist Zorro ein Nachwuchsm├Ąnnchen oder schon zuchterprobt ?
(14.12.2009, 13:55)
Mirko Schmidkunz :   Zorro, ein m├Ąnnlicher Nagelmanati aus D├Ąnemark, ist im Tiergarten angekommen.
(13.12.2009, 15:23)
Mirko Schmidkunz :   Weitere kleine Neuigkeit: die Uralk├Ąuze sind in ihre neue Voliere umgezogen, die durch Zusammenfassung der Kolkraben- und Schmutzgeier-Volieren entstanden ist. Ihre alte Anlage ist unbesetzt, genauso wie die Voliere des Schneegeier-Nachwuchses. Die Tokos sind noch in ihrer Voliere im Giraffenhaus, ihr Nachwuchs ist bei den Zebramangusten.
(22.11.2009, 18:40)
Henry Merker :   @Markus R.:
Ach so. Wer h├Ątte das gedacht.
(22.11.2009, 12:26)
Markus R. :   Ich nehme mal an, weil Nachzuchten von Brillenkaimanen etwa ebenso sehr gebraucht werden, wie die von Zool├Âwen...
(21.11.2009, 11:55)
Henry Merker :   Da ich mein Besuch in N├╝rnberg schon eine Weile her ist und ich mich mit den europ├Ąischen Krokodilbest├Ąnden nicht auskenne: Warum soll eine Aufzucht eines Brillenkaiman Unklarheiten verursachen?
(21.11.2009, 11:30)
Ralf Sommerlad :   ..mir ist schleierhaft, warum man einen Brillenkaiman aufkommen liess...
(20.11.2009, 13:24)
Markus R. :   An das Raubtierhaus hab ich gar nicht gedacht, wohl weil ich es bei meinem letzten Besuch aufgrund des Tigernachwuchses leider nicht betreten konnte. Das w├╝rde in der Tat sehr gut passen. Das Naturkundehaus w├╝rde ich hingegen f├╝r eine weniger g├╝nstige wahl halten, da die Schamadrosseln deutlich kleiner als die Tokos sind und somit durchaus ins Beuteschema der Mangusten passen k├Ânnten. Bez├╝glich des Giraffenhauses: Dort befand sich doch ebenfalls immer eine Voliere, bei meinem letzten Besuch im August dieses Jahres war sie die Heimat der Tokos...
(20.11.2009, 12:44)
Mirko Schmidkunz :   Im Giraffenhaus ist kein Platz; m├Âglich w├Ąre auch noch Raubtierhaus (dort leben Tigerfinken freifliegend), und Naturkundehaus, wo Rotschnabeltokos bei den Zebramangusten untergebracht sind.
(19.11.2009, 17:35)
Markus R. :   Ich kann mir eigentlich nur das Giraffen- oder das alte Flusspferdhaus vorstellen, sonst w├╝sste ich wirklich nicht, wo man in N├╝rnberg tropische Singv├Âgel unterbringen wollte... Jedenfalls erfreulich, dass man nun auch in der Frankenmetropole verst├Ąrkt auf Kleinv├Âgel zu setzen scheint!
(18.11.2009, 18:27)
Mirko Schmidkunz :   Zum ersten mal Nachwuchs bei den Fischottern; auch die Brillenkaimane haben ein Jungtier; neu eingetroffen sind Schamadrossel, die noch nicht zu sehen sind. Wei├č jemand wo die hinkommen?
(17.11.2009, 13:11)
Michael Mettler :   Angesichts von drei aktuellen Jungtieren in Odense und einem dortigen Gesamtbestand von 4,4 sollte es nicht unm├Âglich sein, einen neuen Bullen aus D├Ąnemark zu bekommen.
(26.09.2009, 18:13)
Bj├ÂrnN :   Da ca. 3/4 des gesamten europ├Ąischen Bestandes auf die Zucht eines Ausgangspaares in N├╝rnberg zur├╝ckgehen, ist diese Definition sicher zutreffend, auch wenn Sie sie f├╝r Unfug halten.

Die Zoos in Madrid und Odense, beide z├╝chten inzwischen in gro├čz├╝gigen Anlagen, haben in den vergangenen 10 Jahren gezeigt, dass ein Import aus Guyana wahrlich nicht unwahrscheinlich ist.
(26.09.2009, 10:21)
IP66 :   "hochgradig repr├Ąsentiert" d├╝rfte Unfug bedeuten - es gibt kaum Halter und noch weniger Z├╝chter, und da├č man weitere Tiere aus S├╝damerika bekommt, halte ich, der ich die Beschaffung des Erstbesatz des Hauses und die damit verbundenen Probleme erlebt habe, f├╝r unwahrscheinlich.
(26.09.2009, 10:09)
Bj├ÂrnN :   Leihgaben sind es definitiv, dass sie zur├╝ckkommen, wage ich zu bezweifeln.

Ich vermute eher, dass man sich noch ein zweites, vielleicht sogar ein drittes Zuchtweibchen, sofern verf├╝gbar, zulegen wird, sobald die Anlage fertig ist. Mit 1,2-1,3 Zuchttieren + Nachwuchs d├╝rfte die Anlage gut besetzt sein.
(25.09.2009, 22:52)
Alexander Fuchs :   Vielleicht sind die Tiere auch nur Leihgaben und kommen nach der Fertigstellung des Manatihaus wieder zur├╝ck nach N├╝rnberg.
Glaube nicht das man mit zwei oder drei Tieren, in einem so gro├čen Haus, neu anfangen m├Âchte.
(25.09.2009, 21:40)
Bj├ÂrnN :   Der Tiergarten N├╝rnberg erhielt 1979 ein Paar Manatis aus Guyana. Diese beiden Tiere d├╝rften die Eltern aller bis 2002 in N├╝rnberg geborenen Seek├╝he sein, zumindest habe ich bisher keine anderslautenden Informationen dazu.

Dies hei├čt auch, dass das Zuchtweibchen Mara (geb. 1994) und der Zuchtmann Pepe (geb. 1998), welche die Eltern von Husar (geb. 2003) sind, Geschwister sein m├╝ssten.

Odense und Madrid haben in den letzten Jahren erfolgreiche Seekuhzuchten auf der Basis von Direktimporten etabliert.

Was spr├Ąche dagegen, dass sich N├╝rnberg von seinen eigenen Nachzuchtbullen zwecks Inzuchtvermeidung trennt und einen unverwandten, genetisch wertvollen Bullen aus Odense oder Madrid anschafft?

@IP66
Dass sich N├╝rnberg f├╝r l├Ąngere Zeit von der Haltung verabschiedet, ist schlicht unwahr, nach Genug gingen nur 2,0 von insgesamt 3,1 Tieren im N├╝rnberger Seekuhbecken.
Dass sich ein neuer Halter gefunden hat, ist absolut zu begr├╝├čen und wie k├Ânnte dieses Aquarium besser Erfahrungen sammeln als mit 2 M├Ąnnchen aus einer in Europa bereits hochgradig repr├Ąsentierten Haltung?
(25.09.2009, 16:18)
IP66 :   Eben das frage ich mich ja auch ...
(25.09.2009, 15:07)
Ralf Seidel :   Da ich ja nicht immer alles so verfolgen kann - warum werden denn die Manatis derzeit abgegeben ? Nach Aussagen der N├╝rnberger Tiergartenfreunde zieht sich ja die Fertigstellung der Lagune noch ein Weilchen hin...
(25.09.2009, 13:05)
IP66 :   Kennt jemand das genoveser Aquarium genauer? Ich war vor etwa einem Jahrzehnt dort und habe kein Aquarium bemerkt, das zur Haltung von Seek├╝hren hinreichend gro├č w├Ąre.
Als wir die Tiere in N├╝rnberg vor einigen Wochen sahen, fiel uns das extrem tr├╝be wasser im Becken auf. Au├čerdem war der Filger im Besucherraum des Hauses abgebaut. Zudem finde ich merkw├╝rdig, da├č man in dem Zoo, der in Europa die besten Haltungserfolge erzielt hat, nun f├╝r l├Ąngere Zeit auf die Haltung dieser so wichtigen Art verzichtet und Tiere an eine Institution weiterreicht, die meines Wissens ├╝ber keinerlei Erfahrungen in der Haltung der Form verf├╝gt.
(25.09.2009, 11:12)
Niedersachse :   0,1 + 1,0 Nachwuchstier von diesem jahr. Sind also noch 2 Tiere da. Mara und Herbert.
(24.09.2009, 20:28)
Alexander Fuchs :   Dann d├╝rfte N├╝rnberg nur noch ├╝ber ein Einzeltier verf├╝gen.
(24.09.2009, 19:34)
Liz Thieme :   Die beiden m├Ąnnlichen Manatis Pepe und Husar verlie├čen am Dienstag, 22. September 2009, den Tiergarten der Stadt N├╝rnberg in Richtung Italien. Am Mittwochmorgen kamen die Tiere wohlbehalten an. Im Laufe des Vormittags durften sie ihr neues, gro├čz├╝gig gestaltetes Becken im Acquario di Genova beziehen.

Die beiden Seek├╝he kamen im Tiergarten der Stadt N├╝rnberg zur Welt. Pepe, der am 19. April 1998 geboren wurde, stammt von Flora und Abari ab, die 1979 aus dem Botanischen Garten Georgetown, Guyana, nach N├╝rnberg kamen und die Manati-Zucht begr├╝ndeten. Husar, geboren am 8. September 2003, geh├Ârt bereits zur zweiten Generation der erfolgreichen Seekuhzucht im Tiergarten. Seine Mutter Mara kam 1994 im Tiergarten N├╝rnberg zur Welt.
N├╝rnberger Seek├╝he leben heute in Berlin und in Frankreich, den Niederlanden, Japan, Singapur und jetzt auch in Italien.
(24.09.2009, 18:27)
Mirko Schmidkunz :   Jeweils das zweite Jungtier bei Alfredhirschen und Somali-Wildeseln; die Muntjaks bewohnen das Gehege der Nandus allein;
(19.09.2009, 11:26)
IP66 :   Ich kann nicht recht nachvollziehen, weshalb die Magots unbedingt ihre jetzige Anlage verlassen m├╝ssen. Ich bezweilfle nach den einschl├Ągigen Erfahrungen in Friedrichsfelde, da├č die Tiere lange in dem nach vielen Richtungen nur sehr provisorisch abgesicherten Gorillagehege bleiben werden - und es gibt eigentlich keinen Grund, die vorhandene Anlage zu entv├Âlkern, zudem sie auch noch ein wichtiges Baudenkmal vorstellt, da├č durch einen Neubesatz nicht nur an Substanz, sondern auch an Nachvollziehbarkeit durch den Besucher verlieren w├╝rde. Noch mehr frage ich mich allerdings, weshalb man die Darwin-Nandus abgegeben hat, wenn man deren Gehege nicht braucht. Anscheinend geht es doch darum, so viel Arten als m├Âglich zu reduzieren.
(31.08.2009, 12:42)
Alexander Fuchs :   Da habe ich mich wohl vertan, mit den Berbern in Leipzig. Bin halt nicht so oft im Leipziger Zoo.

Dann fallen nur noch die drei, von mir unten, genannten Gro├čzoos ein. Der Rest der dt. Population kommt dann nur in kleinen Tierparks und Tiergehegen vor.


(30.08.2009, 10:33)
Ronny :   Berberaffen finde ich von soher attraltiv, als dass man mit ihnen Versuche f├╝r Vergesellschaftungen unternehmen kann. Erfolgreich kann man hier nennen Berberaffen und M├Ąhnenspringer, sowie Berberaffen und Walliser Ziegen. Wenn es auch noch mit den Gorillas klappen w├╝rden, w├Âre es relativ zukunftsweisend. Zumal man dann diese Art auf eine Anlage f├╝r w├Ąrmebed├╝rfteige Tiere halten k├Ânnte, die dann im Winter besetzt ist.
(29.08.2009, 21:51)
Bj├ÂrnN :   Leipzig h├Ąlt keine Berberaffen und hat es nie getan.

Ich finde Berberaffen ausgesprochen interessant, obwohl sie die h├Ąufigste Makakenart in deutschen Zoos darstellen und recht h├Ąfig zu sehen sind.
(29.08.2009, 21:33)
Alexander Fuchs :   So unattraktiv finde ich die Berberaffen gar nicht, da sie fast komplett aus den Gro├čzoos verschwunden sind und auch zu einer bedrohten Art geh├Âren!
Neben N├╝rnberg fallen mir TP Berlin, Erfurt und Leipzig ein.
(29.08.2009, 20:40)
Dimi Seidenath :   ich glaub ich hab wegen dem Freilandterrarium mit Zieseln geh├Ârt, dass man auf Stegen l├Ąuft oder so
(29.08.2009, 19:31)
Mirko Schmidkunz :   Die Gorillas werden mit den Magots vergesellschaftet. Anscheinend wechselt man nicht auf eine attraktivere Art um, weil die Magots in ihrem alten Innenk├Ąfig bleiben k├Ânnen, der tierschutzrechtlich nur noch akzeptabel sei, weil die Magots so k├Ąlteunempfindlich sind.
(29.08.2009, 16:29)
Sven P. Peter :   Gorillas dann vergesellschaftet mit den Berberaffen?
(29.08.2009, 15:29)
Ronny :   An sich fand ich das Gehege der Prinz-Alfred-Hirsche gar nicht so schlecht. F├╝r diese Tiere ist ein ruhiger Platz sicherlich besser als ein Platz mit viel Besucherverkehr oder zu nahen Kontakt zum Besucher. Ansonsten, fand ich auch, dass recht viele Anlage leer standen bzw unter dem Aspekt der Mehrplatzschaffung Tiere abgeben wurden nicht sonderlich sch├Ân. Die Anlage f├╝r Muntjaks und Pandas war bereist v├Âllig ausreichend.
Der von Dimi geschilderte Plan f├╝r die Magotanlage ist zwar von der Idee nicht aber, aber ich denke hierf├╝r w├╝rde eine Voliere von der Gr├Â├če der Adlervolieren v├Âllig reichen. Ich denke man wird sp├Ąter von diesen aufgez├Ąhlten Arten keine sehen.
(29.08.2009, 14:46)
Dimi Seidenath :   Laut einem Zeitungsbericht kommen die Magots mit ins Au├čengehege der Gorillas und in deren ehemalige Anlage kommen Ziesel, Schildkr├Âten, Smaragdeidechsen und Steinh├╝hner.Und das neue Pavianhaus ist jetzt fertig.
(29.08.2009, 13:31)
IP66 :   Das Gehege der Alfred-Hirsche bietet tats├Ąchlich nur eine eingeschr├Ąnkte Tierbegegnung, da man es nur von oben einssehen kann. Ich wei├č auch nicht, ob es sinnvoll ist, f├╝r die neue Tierart einen halben Wald zu roden und zugleich darauf hinzuweisen, da├č die Art gerade durch Walrdodung an den Rand des Aussterbens gebracht wurde. Wenn tats├Ąchlich die Berberaffen auf die haltungstechnisch so erfolgreiche Darwin-Nandu-Anlage verlagert werden sollen, d├╝rfte dies auch einige B├Ąume nebst der Panda-Anlage kosten.
(29.08.2009, 10:34)
Bj├ÂrnN :   Die Beschilderung war zwischenzeitlich verschwunden.
Ich gehe davon aus, dass man auf die Schnelle ein Einzeltier bekommen hat.
(28.08.2009, 22:34)
Bj├ÂrnN :   Das Foto zeigt nicht einmal die H├Ąlfte der Gesamtanlage.
Ich verweile dort im schattigen Bereich unter den B├Ąumen auf den B├Ąnken bei jedem Besuch, sprich alle 3-4 Wochen.
Die Anlage verf├╝gt im hinteren Teil ├╝ber viel Unterholz und reichlich Schattenpl├Ątze, wo sich die Tiere zur├╝ckziehen k├Ânnen. Nur der vordere Teil der Anlage ist sonnenbeschienen. Au├čerdem ist das Haus immer offen, was die Tiere auch rege nutzen, sie wechseln st├Ąndig zwischen Innenstallung, Vorgehege und Anlage.
(28.08.2009, 22:33)
Alexander Fuchs :   @Liz Kann ich mir aber schlecht vorstellen das man die Beschilderung gelassen hat, da der Schieber zum Haus, f├╝r die Pandas, offen war.
(28.08.2009, 22:28)
Alexander Fuchs :   Schau dir doch noch mal bitte das Foto an. Das viele Unterholz ist rechts im Bilde und ist nur ein kleiner Haufen. Schattig wird es eher am Gehegerand, denn wenn du genau hinschaust, wurden dort drei B├Ąume gef├Ąllt, um Licht in die Anlage zu bringen und dort ist viel Licht auf der Anlage. Auch die Versteckm├Âglichkeiten sind eher begrenzt, denn die Tiere k├Ânnen sich nur an der Mauer hoch zum Besucher komplett entziehen.
(28.08.2009, 22:12)
Bj├ÂrnN :   Der Neubesatz der Anlage ist von den Kuratoren sehr umsichtig ausgesucht worden, man hat nicht das Erstbeste genommen, was man kriegen konnte.

Ich h├Ątte f├╝r diese Anlage Rotb├╝ffel favorisiert, bin aber jetzt mit dem Besatz ausgesprochen zufrieden, da ich jedes Mal aufs Neue sehe, dass es gelingt, auch an diesem eher unscheinbaren aber nicht weniger gutem Gehege den Besuchern die Brisanz von Artenschutz und Erhaltungszucht im Zoo nahe zu bringen.
(28.08.2009, 22:05)
Bj├ÂrnN :   Sie ist schattig, bietet viel Unterholz, Versteckm├Âglichkeiten, einen ger├Ąumigen Stall und ist sehr ruhig, was die schreckhaften zum Wohlbefinden brauchen.

Die Gr├Â├če ist nicht alles, stellt aber durchaus auch einen Vorteil der Anlage dar.
(28.08.2009, 22:01)
Alexander Fuchs :   Ob die Anlage tats├Ąchlich eine hervorragende Zuchtanlage ist, wird sich in der Zukunft zeigen und kann nicht nur wegen seiner Gr├Â├če beurteilt werden.

Ich war wohl am falschen Tag da, denn ich stand fast alleine an dieser Anlage, nur noch mit zwei anderen und die kannte ich.

(28.08.2009, 21:50)
Bj├ÂrnN :   Eine hervorragende Zuchtanlage f├╝r diese Tierart.

Ich habe noch nie so viele Besucher interessiert an dem Gehege stehen sehen wie seit dem Einzug der Hirsche. Die Besucher lesen das Schild, nehmen sich Zeit und bem├╝hen sich wahrlich, die seltenen Tiere zu ersp├Ąhen.

F├╝r den N├Ąhe gewohnten Besucher und Zoofreund, der auf faszinierende Schnappsch├╝sse aus ist, wirklich eine Umstellung....
(28.08.2009, 21:41)
Alexander Fuchs :   P.S. Genau so, habe ich in die Grube geschaut, sehr attraktiv f├╝r ONB...
(28.08.2009, 21:30)
Alexander Fuchs :   Nein, nein, die Anlage war nicht leer, sondern mit einem Zwergmuntjak besetzt, da man beide Anlagen zu einer gro├čen Anlage zusammen fasste.
Wenn man schon Prinz-Alfred-Hirsche h├Ąlt, dann doch wohl in einer Anlage die f├╝r Besucher gut einsehbar ist. Das trifft auf die jetzige nicht zu. Man schaut in ein Loch mit einer riesigen Fl├Ąche und ersp├Ąht einen kleinen Hirsch. Da w├Ąre mir ein Bongo lieber gewesen, da er doch eine gewisse Gr├Â├če hat.

(28.08.2009, 21:18)
Bj├ÂrnN :   Wer sagt denn, dass die Darwin-Nandus abgegeben worden sind?? Eine leere Anlage muss nicht zwangsl├Ąufig Aufgabe der Haltung bedeuten, oder?

Die Aufgabe der Haltung eines einzelnen Bongos zu Gunsten der Zucht einer vom Aussterben bedrohten Hirschart, die selten gehalten und selten gez├╝chtet wird und Zuwendung absolut n├Âtig hat, ist sicher zu verschmerzen.

Ich wei├č durchaus, dass Steppenzebras, Bisons und Hochlandrinder nur die Spitze des Eisberges sind, wei├č aber, dass der Ersatz nicht entt├Ąuschen wird.

Die einzige Art, um die es mir bei dieser Abgabe leid tut sind die Milus, deren Gehege erachte ich als ausgesprochen geeignet und die Tiere dort und im Kontext des Zoos wahrlich nicht fehl am Platze.
(28.08.2009, 21:09)
Liz Thieme :   da schlie├č ich eher darauf, dass sie immer noch keine haben.
Im Mai 2008 waren die schon tot (gestorben 17/18. Februar 2008), noch keine neuen da, und Schild noch dran.
(28.08.2009, 21:04)
Alexander Fuchs :   @Bj├ÂrnN Also das Wiederspricht sich gerade, Prinz-Alfred-Hirsche machen den Anfang und daf├╝r musste ein Bongo gehen?
Auch das man eine erfolgreiche Zucht der Darwin-Nandus einfach von heut auf morgen beendet ist schon ein wenig seltsam.
Die von Dir genannten Arten ist doch nur ein Bruchteil von dem was noch weg soll. Bei den Bisons kann ich es ja noch irgendwo einsehen, da man dort evtl. eine Anlage f├╝r Elefanten bauen m├Âchte und daf├╝r der Platz ben├Âtigt wird.

(28.08.2009, 20:58)
Bj├ÂrnN :   Die Reduzierung der Artenanzahl wirkt nur auf den ersten Blick schockierend, wenn man ausblendet, dass diese Arten durch neue Tierarten ersetzt werden, was definitiv der Fall sein wird.

N├╝rnberg will in Zukunft sein Spektrum bedrohter Arten erweitern, wobei die Prinz-Alfred-Hirsche den Anfang machten.

Auch wenn hier gerne gleich Panik geschoben wird, der Tiergarten wird keinesfalls an Arten verarmen, sondern mit den neu angeschafften Arten in den kommenden Jahren tierg├Ąrtnerisch wachsen, sein Spektrum erweitern und seinen Beitrag zum Erhalt hoch bedrohter S├Ąugerarten ausbauen. Daf├╝r machen Bisons, Hochlandrinder und Steppenzebras Platz...
(28.08.2009, 20:41)
Alexander Fuchs :   @Liz Woher sie kamen keine Ahnung, gesehen habe ich pers├Ânlich keinen, aber ausgechildert waren sie.
(28.08.2009, 20:15)
Liz Thieme :   @Alex seid wann hat N├╝rnberg wieder Kleine Pandas? Wei├čt du woher?
Habe das ├╝berhaupt nicht mitbekommen, dass die Muntjaks wieder Gesellschaft haben (oder schon wieder vergessen).
(28.08.2009, 19:56)
IP66 :   Es handelt sich ja nicht um um normale, sondern um Darwin-Nandus, zudem um eine der produktivsten Zuchtgruppen dieser Vogelart in diesem Universum. Eine solche Gruppe abzugeben, scheint mir nur schwer mit dem Artenschutzgedanken zu vereinbaren, zumal sich die fragliche Berberaffengruppe wohl auch auf der nicht vergr├Â├čerten M├Ąhnenspringeranlage wohl f├╝hlen k├Ânnte, wenn man diese nicht auf der anderen Seite erweitert, wo keine Nandus ausgeb├╝rgert werden m├╝ssen.
Wohin die Artenreduktion in N├╝rnberg f├╝hrt, kann man am untersten Weg, der an den Teichen entlang f├╝hrt, erleben: Dort gibt es zwischen Mendesantilopen und Guanakos fast die gesamte Zool├Ąnge lang nicht eine Gro├čtierart. N├╝rnberg war, schon dem nationalsozialistischen Konzept nach, nie ein Artenzoo, ├Ąhnlich wie M├╝nchen, und man fand dort auch in der Nachkriegszeit haupts├Ąchlich jene Arten, die sich gut in Herden halten lie├čen. Ich m├Âchte gar nicht verlangen, da├č man nun einen anderen Weg geht, auch wenn das Gel├Ąnde ihn zweifelsohne erm├Âglichen w├╝rde, doch scheint mir die Tendenz, seltene Arten aufzugeben oder einem der gr├Â├čten Kinderzoos auf dieser Erde nun noch eine Pony-Weide an die Seite zu stellen, um dort, gleichsam im Separ├ęe, die Begegnung von Tieren und behinderten Menschen zu inszenieren, die Anlage nicht attraktiver zu machen.
(28.08.2009, 19:00)
Alexander Fuchs :   Die sehr gro├čz├╝gige Anlage, der ehemals gehaltenen Darwinnandus, musste leider weichen f├╝r die Zwergmuntjaks und auch die kleinen Pandas haben die Chance das Gel├Ąnde zu nutzen. Wenn ihnen einmal langweilig wird, k├Ânnen sie einen Abstecher durch den N├╝rnberger Park machen ;)
Verstehen tue ich es nicht, da man die Nandus mit den Guanakos h├Ątte sehr gut vergesellschaften k├Ânnen. Genug Freifl├Ąche ist ja vorhanden. Aber auch da mussten die Tiere f├╝r ein paar Zelte weichen.
Und was alles noch an Arten weg soll, dann ist IP66┬┤s Aussage gar nicht so falsch. Wenn man das wegrationalisiert, was noch angedacht ist, na dann prost Mahlzeit. Dann k├Ânnen die sandigen Fl├Ąchen, sich noch mehr ausbreiten und es w├╝rde in N├╝rnberg eine W├╝ste entstehen. Die jetzigen Sandfl├Ąchen sollen wohl symbolisch sein?

@Bj├ÂrnN Was n├╝tzt eine gro├čz├╝gige Anlage mit wenig Tieren, da die Stallungen gar nicht ausreichen oder eher viel zu klein sind, f├╝r gro├če Herden?

(28.08.2009, 17:48)
Holger Wientjes :   Da man es in N├╝rnberg ja nicht mit einem r├Ąumlich stark begrenzten Innenstadtzoo ohne Expandierungsm├Âglichkeiten wie in Frankfurt, K├Âln oder Berlin, zu tun hat, sondern es sich um den fl├Ąchenm├Ąssig zweitgr├Âssten Zoo Deutschlands handelt, verstehe ich IPs Aussage so, dass es schade ist, gerade in einem solchen Park, der durchaus das Potenzial f├╝r weitl├Ąufige (Huftier)-Gehege besitzt, auf eine reduzierte Artenzahl, die manch anderer Einrichtung gut tun w├╝rde, zu treffen !
Das kann ich in diesem Fall durchaus nachvollziehen.
Nur wird manchmal einfach nicht differenziert WAS jemand zu sagen hat, sondern einfach nur WER etwas sagt, was dann pauschal als richtig oder falsch dargestellt wird. Meine Meinung !
(28.08.2009, 15:21)
Mirko Schmidkunz :   Mir wurde gesagt, dass die Nandus wohl den M├Ąhnenspringer und Magots weichen m├╝ssen, die ein Gemeinschaftsgehege dort erhalten soll, das dann beide Anlagen umfasst. Ich halte nichts davon, dass N├╝rnberg die dahindarbende Magotpopulation in Deutschland so vergr├Â├čern, obwohl man kaum attraktive Affenarten hat. Auch die Sache mit den Guanakos, die durch Indianerzelte ersetzt werden, ist peinlich. Immerhin hat man die sehr attraktiven Bongos abgegeben und jetzt l├Ąsst man zwei Anlagen tierg├Ąrtnerisch verkommen.
(28.08.2009, 14:37)
Bj├ÂrnN :   @Ralf Sommerlad
Mehr als eine pauschalisierte Reaktion auf die pauschalisierte Aussage von IP66 sollte diese Aussage auch nicht sein.
(28.08.2009, 14:30)
Ralf Sommerlad :   Ich vermag die Aufgabe der Nandu - und Guanakohaltung nicht als wirklich einschneidenden Verlust zu erkennen.
Das mit der Gehegequalit├â┬Ąt halte ich allerdings auch f├â┬╝r sehr pauschaliert..
(28.08.2009, 13:35)
Holger Wientjes :   Auch dar├╝ber liesse sich diskutieren !
Wenn man so eine Aussage ("bundesweiter Spitzenreiter in Sachen Gehegequalit├Ąt") trifft, dann sollte die auch belegt werden !
(28.08.2009, 13:08)
Bj├ÂrnN :   "Negativer Spitzenreiter im Bundesvergleich Arten pro Hektar" - daf├╝r bundesweiter Spitzenreiter in Sachen Gehegequalit├Ąt und tiergerechte Haltung...
(28.08.2009, 13:04)
Dimi Seidenath :   ja bei den Guanakos gibt es jetzt ein Lerngehege mit Schafen, Ponys,etc. f├╝r Kinder-Camps und Schulklassen
(28.08.2009, 11:55)
IP66 :   Der neue Tapirmann erschien uns am letzten Wochenende sehr nerv├Âs - hoffentlich legt sich das. Bei den Seek├╝hen hat man die Filteranlage abger├Ąumt, mit sichtbaren Folgen in Sachen Wasserqualit├Ąt. Die Darwin-Nandus haben wir vergeblich versucht - es scheint, als ob Herr Encke seine Absicht, den Zoo zum negativen Spitzenreiter im Bundesvergleich Arten pro Hektar zu verwandeln, umzusetzen beginnt. Die Guanakos fehlen ebenfalls.
(28.08.2009, 10:56)
Dimi Seidenath :   na endlich, hab schon gedacht des wird nichts mehr
(27.08.2009, 19:58)
Bj├ÂrnN :   Vor etwa 5 Stunden hat Panzernashornweibchen "Purana" ein weibliches Kalb zur Welt gebracht....

Gl├╝ckwunsch nach N├╝rnberg....
(27.08.2009, 19:39)
Niedersachse :   Wei├č man woher der Tapirmann kommt.
Soll der schon l├Ąnger dortlebende Mann nicht eigener Nachwuchs sein, und es deshalb vlt sinnvoll ist ihn wieder abzugeben.
(12.08.2009, 13:59)
Mirko Schmidkunz :   Ein zweiter Schabrackentapirmann ist gekommen und ist im Tropenhaus zu sehen. Es war besonders sch├Ân zu sehen, wie er sein neues Terrain erkundet hat. Er hat sich zu den Besucher aufgestellt und die Nase lang gemacht. Das andere M├Ąnnchen war in der Au├čenanlage. Ich wei├č also nicht, ob hier eine zweites Zuchtpaar aufgebaut werden soll oder das andere M├Ąnnchen abgegeben werden soll. Im Innengehege der Zebramangusten werden Tokos eingew├Âhnt. Es sieht nach Rotschnabeltokos aus, die auch noch im Giraffenhaus sind und letztes Jahr Nachwuchs hatte. Desweiteren waren die Darwin-Nandus weg und das Schild entfernt. Wei├č jemand vielleicht warum. Immerhin war man ja immer so stolz, dass diese so erfolgreiche Zucht einzigartig in Europa sei.
(12.08.2009, 12:24)
Mirko Schmidkunz :   Zwei Kondore sind geboren worden. N├Ąheres findet man auf der Homepage.

(11.08.2009, 11:29)
Liz Thieme :   >Nachwuchs bei den Tigern
03.08.09

Im Tiergarten der Stadt N├╝rnberg gibt es wieder Nachwuchs bei den Sibirischen Tigern. In der Nacht vom 31. Juli 2009 zum 1. August 2009 gebar Tigerin Sigena f├╝nf Jungtiere, wovon eines bereits kurz nach der Geburt starb. Als bereits erfahrene Mutter umsorgt Sigena die vier Jungtiere, von denen eines deutlich kleiner ist, vorbildlich.

Die beiden Tiger Jantar (10 Jahre alt) und Sigena (9 Jahre alt) kamen am 24. M├Ąrz 2009 wieder zur├╝ck in das umgebaute Raubtierhaus und das sanierte Gehege. Schnell zeigte sich wieder die alte Zuneigung. Zwischen dem 12. und 15. April 2009 fanden mehrere Paarungen statt.

Das Raubtierhaus ist vorsorglich f├╝r einige Tage geschlossen, dem Publikum werden ├╝ber einen Monitor Bilder angeboten.<
HP N├╝rnberger Tiergarten
(03.08.2009, 21:34)
Mirko Schmidkunz :   Noch zwei Todef├Ąlle im Delfinarium sind nachzureichen: Mike, der Seel├Âwenbulle im Delfinarium, und die 40-j├Ąhrige Delfindame Eva sind verstorben.
(23.07.2009, 11:02)
IP66 :   Wie kommt der Hengst denn aus dem Absperrgehege zu seinen Stuten - l├Ą├čt er sich da am Halfter ├╝ber den Besucherweg f├╝hren?
(22.07.2009, 19:26)
Mirko Schmidkunz :   Es gab Probleme bei den Kulanen, die zusammen mit den Kamelen sind. Der Kulanhengst bewohnt deshalb Elefantenfreianlage allein. Das nenn ich mal ein Absperrgehege.
(22.07.2009, 11:14)
IP66 :   Wenn ich mich recht erinnere, gab es Probleme bei der Vergesellschaftung von Hengst und Kamelen - ganz so allzwecktauglich wie Hausesel sind diese Wildtiere halt doch nicht ...
(22.07.2009, 11:01)
Mirko Schmidkunz :   Die Somali-Wildesel haben ihre Zuchtpause beendet. Ein Jungtier wurde geboren. Ich meine mich zu erinnern, dass ein neuer Hengst nicht gleich voll eingeschlagen hat.
(22.07.2009, 10:51)
Dimi Seidenath :   im juni sind 2 biber geboren
das nashorn ist vielleicht/wahrscheinlich doch nicht schwanger
(07.07.2009, 20:37)
Mirko Schmidkunz :   Ich habe nicht danach gefragt. Vor 2-3 Wochen war das Kleine noch nicht drau├čen.
(01.07.2009, 11:20)
R├╝diger :   Mirko Schmidkunz
Weiss du nach zwei Monaten das Geschlecht vom Malayantapirjungtier.
Es war sicherlich schon zwischen -zeitlich im Aussengehege zu sehen.
Wird N├╝rnberg nicht den Bestand erweitern. Der Zoo Singapure und Port Lympe halten auch mehrere Tiere zudsammen.
(30.06.2009, 20:09)
IP66 :   Ideen, die ja seit fast drei Jahrzehnten popul├Ąren Urwaldh├Ąuser leichter heizbar zu gestalten, scheinen mir, gerade mir Blick auf die L├Âcher in den Decken der arnheimer Tropenhalle, sehr n├╝tzlich und zukunftsweisend. F├╝r N├╝rnberg bef├╝rchte ich allerdings, da├č, wenn das Lagunenkonzept in seiner urspr├╝nglichen Konsequenz realisiert wird, jene Energie, die man bei den Seek├╝hen spart, bei den Delphinen gleich mehrfach verbraucht.
(30.06.2009, 10:52)
Klaus Sch├╝ling :   Tiergarten N├╝rnberg setzt bei Bauma├čnahmen auf Umweltschutz

Energie- und Wasserverbrauch werden f├╝r Delphin-Lagune und Manatihaus
verringert - DBU: 120.000 Euro


N├╝rnberg. Der Tiergarten der Stadt N├╝rnberg setzt beim Bau der
Delphin-Lagune und des dazu geh├Ârenden Tropenhauses f├╝r die Seek├╝he
(Manatihaus) auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit und strebt einen
Energie-Standard nahezu wie f├╝r Passivh├Ąuser im Schwimmbadbereich an.
Daf├╝r wird der W├Ąrmeschutz der Geb├Ąudeh├╝lle ebenso optimiert wie der
Energieverbrauch f├╝r die Beheizung, Bel├╝ftung und Beleuchtung des
Hauses. Gegen├╝ber der ersten Planung nach g├Ąngigem Standard sollen der
Heizenergiebedarf um rund 62, der Strombedarf um etwa 54 Prozent
verringert werden. Ebenfalls aus ├Âkologischen Gr├╝nden wird der geplante
Wasserverbrauch so gering wie m├Âglich gehalten werden. Die Deutsche
Bundes┬Čstiftung Umwelt (DBU), deren Generalsekret├Ąr Dr. Fritz Brickwedde
das Bewilligungsschreiben heute an Tiergartendirektor Dr. Dag Encke
├╝berreichte, f├Ârdert den besonders sparsamen Verbrauch von Energie in
der Planung und den Einsatz von D├Ąmm-, Heiz- und L├╝ftungstechnik mit
120.000 Euro.

Brickwedde freute sich, Bau- und Planungsreferent Wolfgang Baumann,
Hochbauamtsleiter Wolfgang Vinzl und Tiergartendirektor Encke das
Bewilligungsschreiben f├╝r die F├Ârdermittel heute ├╝berreichen zu k├Ânnen.
„Mit den Geldern unterstützen wir vor allem die Planungsphase für das
Manatihaus und gew├Ąhren einen Baukostenzuschuss f├╝r ausgew├Ąhlte
Komponenten. Dazu geh├Âren ein erh├Âhter W├Ąrmeschutz an der gesamten
H├╝llfl├Ąche des Geb├Ąudes sowie eine hocheffiziente Geb├Ąude- und
Wassertechnik“, so Brickwedde. Das zukünftige Manatihaus, das als
├╝berfluteter tropischer Dschungel neben den namengebenden Seek├╝hen
verschiedene Urwaldbewohner beherbergen soll, ist mit einer Fl├Ąche von
etwa 700 Quadtratmetern, die H├Ąlfte davon Wasser, geplant.

Bereits 2005 wurde das erste technische Konzept der baulichen und
anlagetechnischen Planungen f├╝r die Delphin-Lagune erstellt. Seit 2007
unterst├╝tzt das Kommunale Energiemanagement (KEM) beim Hochbauamt der
Stadt N├╝rnberg diese Planungen besonders im Bezug auf die Beheizung und
Belüftung des Neubaus und der entsprechenden Regelungstechnik. „Das fast
vollst├Ąndig verglaste Manatihaus erweist sich dabei als besonders
anspruchsvoll“, so Hochbauamtsleiter Wolfgang Vinzl. „Das dort
herrschende Tropenklima soll schlie├člich auch im kalten N├╝rnberger
Winter mit einem geringen Energieverbrauch erreicht werden. Dies mit
m├Âglichst hoher Energieeffizienz wirtschaftlich zu erreichen, ist die
gr├Â├čte Herausforderung. Die F├Ârderung der DBU zeigt, dass das Vertrauen
in uns gro├č ist, dies zu bew├Ąltigen.┬ô

Tiergartendirektor Encke betrachtet die F├Ârderung durch die DBU als
Auszeichnung f├╝r die Klimaschutzbem├╝hungen des Tiergartens und versteht
die Würdigung als Ansporn. „Unser Ziel ist es, die Investitions-,
Betriebs- und Wartungskosten f├╝r das Manatihaus soweit wie m├Âglich zu
reduzieren, um ein ├Âkologisches und ├Âkonomisches Optimum zu erreichen.
Wir werden erneuerbare Energien einsetzen, um unsere
Kohlendioxidemissionen zu verringern. Die gr├Â├čte Herausforderung sehen
wir darin, den Heizenergie- und Strombedarf weiter zu senken“, so
Encke.

Nach der Inbetriebnahme wird das gesamte Projekt f├╝r mindestens drei
Jahre durch das Kommunale Energiemanagement in einer Monitoringphase
messtechnisch begleitet. Die so gewonnenen Erkenntnisse k├Ânnen auf
vergleichbare Geb├Ąude der Tierhaltung und in Landschaftsparks wie auch
auf Schwimmhallen und Thermalb├Ąder ├╝bertragen werden.
(30.06.2009, 07:46)
Henry Merker :   Wegen der jetzigen wirtschaftlichen Situation, d├╝rfte meines Erachtens der Bau des besagten Hauses f├╝r asiatische "Dickh├Ąuter" in weite Ferne ger├╝ckt sein...
(14.06.2009, 08:46)
IP66 :   Es gab und gibt in N├╝rnberg ja einige gro├če Pl├Ąne - das Flu├čpferdhaus, die Reduktion der Huftierarten, aber auch die Delphinlagune z├Ąhlen dazu. Manches davon wird umgesetzt, anderes scheint mir aber eher politischen R├╝cksichten oder Publikumsw├╝nschen geschuldet, und ich glaube nicht, da├č in absehbarer Zeit und vor Vollendung der derzeit in Arbeit befindlichen Bauten an die Realisierung eines solchen Dickh├Ąuterurwaldhauses zu denken ist.
(01.06.2009, 19:29)
Mirko Schmidkunz :   Es ist wirklich davon die Rede gewesen, dass dann Elefanten, Panzernash├Ârner und Schabrackentapire in einem neues Haus, dass als Urwald gestaltet wird. Ich war auch sehr ├╝berrascht, dass man ein solch amitioniertes Projekt sich vornimmt. Ich habe den Wunsch, dass das alte Haus dann mit Spitzm├Ąulern besetzt w├╝rde. Aber davon, was dann im alten Haus untergebracht w├╝rde, war noch nie die Rede.

(01.06.2009, 15:26)
IP66 :   Ich w├╝rde es auch merkw├╝rdig finden, wenn man auf die Haltung der Panzernash├Ârner im Altbau verzichten w├╝rde - immerhin hat man seinerzeit die Zustimmung zum Umbau f├╝r das Haus ja deshalb erhalten, weil man es weiter als Tierhaltungsgeb├Ąude nutzen und somit nicht nur in seiner alten Gestalt, sondern auch in einer entsprechenden Funktion nutzen wollte. W├Ąhrend es allerdings bei den Umbauten dieses Geb├Ąudes eine Diskussion um die nationalsozialistische Architektur im Zoo und einen professionellen Kontakt mit der Denkmalpflege gab, scheint der Neubau eines Gro├čteils des Raubtierhauses unter dem neuen Direktor in einer anderen Form vor sich gegangen zu sein. Ich denke, da├č in N├╝rnberg, wo man immerhin ├╝ber eine vorbildliche Untersuchung zur Geschichte des alten Zoos besitzt, die Auseinandersetzung mit der Entwicklung des jetzigen Parks noch bevorsteht.
(01.06.2009, 11:05)
Michael Mettler :   Jetzt bin ich etwas verwirrt. Ich dachte, die Nash├Ârner sollen das ALTE Elefantenhaus komplett bekommen und man habe es seinerzeit extra f├╝r diese Nachnutzung hergerichtet?
(31.05.2009, 22:22)
Dimi Seidenath :   Ist das neue Elefantenhaus ├╝berhaupt sicher?wenn ja wann soll es realisiert werden?ich glaub das kann noch dauern
(31.05.2009, 19:39)
Mirko Schmidkunz :   Die Schabrackentapire sollen zusammen mit den Panzernash├Ârnern in das neue Elefantenhaus umziehen. Somit w├Ąre dann auch Platz da. Allerdings scheint mir das Becken der Manatis nicht besonders tief zu sein. Ich bin mir sicher, dass ein Umbau f├╝r Otter sehr teuer k├Ąme.
Der Tiergartendirektor hat auch mal erw├Ąhnt, dass man ├╝ber die Haltung von ameisenfressender Tiere nachdenkt. Vielleicht will man dies im Tropenhaus tun.
(31.05.2009, 17:48)
Michael Mettler :   Irgendwo habe ich gelesen, dass sich f├╝r Riesenotter ein sehr gro├čer Landbereich als wichtiges Element f├╝r erfolgreiche Haltung und Zucht herausgestellt habe. Der w├Ąre im N├╝rnberger Haus eigentlich nur auf Kosten anderer Bewohner zu realisieren, wenn man das Manatibecken als Wasserbereich f├╝r die Otter n├Ąhme. Und eine Au├čenanlage w├Ąre wahrscheinlich auch schwierig zu erschlie├čen - meiner Erinnerung nach liegt doch diese Hausseite weit abseits der Besucherwege?
(31.05.2009, 12:53)
Andr├ę Haubrich :   Ich f├Ąnde es sch├Ân, die Anlage f├╝r Schabrackentapiere umzubauen und den Wasserbereich noch mit Schildkr├Âten und Gro├čfischen sehr interessant, wei├č aber nicht, ob das wirklich m├Âglich ist.
(31.05.2009, 11:38)
Mirko Schmidkunz :   Im Raubtierhaus leben neu Tigerfinken. Besonders attraktiv sind die Tiger, die bei meinen letzten Besuch die ganze Zeit in der Freianlage aktiv waren und auch miteinander gek├Ąmpft haben. Man merkt dann, wie sehr die durch ihre Anlage streichenden Tiger an Attraktivit├Ąt gewinnen.
Die alte Manati-Anlage: der Pfleger sagte, dass man noch nicht wisse, wie diese Anlage genutzt werden soll. W├Ąre doch mal ein Thema zum Diskutieren. Ich halte es f├╝r wahrscheinlich, dass die Anlage entweder mit Amazonasfischen besetzt wird oder, wenn die Technik zu marode ist, ganz abgetragen wird, und dann eine Art wie Gro├če Ameisenb├Ąren kommen. W├Ąre auch ein Umbau f├╝r Riesenotter m├Âglich?

Nachwuchs auch bei Uralkauz und Wei├čkopf-Seeadler; Todesfall bei Grevys
(31.05.2009, 10:49)
Bj├ÂrnN :   Sie stimmt....
(17.05.2009, 18:42)
Mirko Schmidkunz :   Laut Zoochat.com soll die N├╝rnberger Panzernash├Ârner demn├Ąchst Nachwuchs erwarten. Hoffentlich stimmt auch die Meldung.

(17.05.2009, 18:16)
Mirko Schmidkunz :   F├╝r den Huftierbestand w├╝rde ich mir mehr Antilopen und Gazellen, Bantengs/Gaure, zus├Ątzliche Gebirgswiederk├Ąuer. Gerade bei letzteren holt man zuwenig aus dem Potential des Tiergartens heraus. Ich denke an Gorale, Blauschafe etc. Viele dieser Tiere, die man fast nur aus Berlin kennt, sind im S├╝den nirgens vorhanden. Bei den Hirschen bin ich gegen eine Reduzierung des Bestandes. Auch hier gibt es viele Arten, die kaum gezeigt werden. Die Wapitis w├╝rde ich gegen Bucharahirsche tauschen. Der Huftierbstand muss veredelt, aber nicht zusammengespart werden. Wer glaubt, dass man die Anlagen mit Affen- und Raubtierh├Ąusern ├╝berbauen kann, kennt die Lage nicht.

(14.05.2009, 11:23)
Michael Mettler :   @Mirko Schmidkunz: Nein, zu allen diesen Fragen liefert der Artikel keine Antwort, nicht mal zur Umsetzung der Zebras. Allerdings handelt es sich wie gesagt nur um einen Auszug des Konzeptes. In Zusammenhang mit den "Wiederholungen" im Tierbestand wird auch darauf hingewiesen, dass es ebenso "L├╝cken" im Bestand gebe, die man zuk├╝nftig f├╝llen wolle. Damit sind vermutlich Tiere noch nicht vorhandenen "Bautyps" gemeint, denn als Beispiel f├╝r eine erste Umsetzung des Vorhabens werden die Buntmarder genannt.

Schwerpunkte des Tiergartens sollen auf jeden Fall Huftiere, Wasser bewohnende S├Ąugetiere und Greifv├Âgel bleiben.

Apropos: Die neuen Schmutzgeier im Raubtierhaus geh├Âren laut MANATI der asiatischen Unterart an (1,0 aus einer Falknerei, 0,2 aus dem Vivarium Darmstadt).
(14.05.2009, 11:09)
Mirko Schmidkunz :   Ich kenne den aktuellen Manati nicht. Mich w├╝rde interessieren, ob dort auch etwas zu den Neubesetzungen gesagt wird. Neben den B├Âhmzebras wurde in der Lokalpresse auch der Abgang der Bisons angef├╝hrt. Ich habe aber noch nichts geh├Ârt, wie die Anlagen besetzt werden sollen. In einem anderen Forum wurde gesagt, dass der Tiergarten die Grevys in die Afrikasavanna umsetzten will und vielleicht sogar die Mendesantilopen dazu. Zus├Ątzlich g├Ąbe es noch die Umwidmung der Elefantenfreianlage.

(14.05.2009, 10:52)
Alexander Fuchs :   So kann man auch eine Reduzierung im Tierbestand rechfertigen...

Aber gerade das macht es doch interessant, mehrer Arten, in verschieden Unterarten zu sehen bzw. zu zeigen.

(13.05.2009, 19:09)
Michael Mettler :   In der MANATI Nr. 1/2009 ist ein Auszug aus dem Entwicklungskonzept des Tiergartens abgedruckt. Unter "Tierarten und Tierbestand" wird erw├Ąhnt, dass es im derzeitigen Bestand "etliche Wiederholungen" gebe, womit Arten gemeint sind, die sich vom Besucher nur schwer unterscheiden lassen sollen, z.B. B├Âhm- und Grevyzebra. Aus dem Kontext geht hervor, dass man solche "Wiederholungen" offenbar in Zukunft vermeiden will.

Ein wenig pikant finde ich dabei, dass neben den Zebras auch die Arten Wapiti, Dybowski- und Davidshirsch als Beispiele herangezogen werden, denn diese Situation hat man doch gerade durch Hinzunahme einer weiteren Hirschart (Prinz-Alfred-Hirsch) noch verst├Ąrkt und damit eigentlich gegen das Konzept gehandelt... Das l├Ąsst eigentlich nur den Schluss zu, dass sich wohl mehr als eine Art des bisherigen Hirschsortimentes in naher Zukunft verabschieden d├╝rfte.
(13.05.2009, 18:49)
Onca :   Die ehemalige N├╝rnberger Elefantin Yvonne ist am Donnerstag 23.4.2009 (42J) verstorben.
Die Pfleger fanden sie am Morgen liegend in ihrem Stall, mit Hilfe der Feuerwehr und einem Kran wurde sie aufgerichtet und medizinisch versorgt. Man geht von einer Kreislaufattacke aus. Da sich ihr Zustand nicht verbesserte, wurde sie am Nachmittag euthanisiert.
Sie war im Juli 2008 nach Rostock gezogen.
(25.04.2009, 16:30)
Mirko Schmidkunz :   Ich wei├č nicht das Geschlecht, aber am Montag war das Tier noch nicht au├čen auf der Freianlage.
Nachwuchs bei den Alfred-Hirschen; ein Jungtier bei den M├Ąhnenw├Âlfen ist verstorben: ich kann nicht sagen, ob es das einzige war.
(25.04.2009, 11:51)
R├╝diger :   Weiss jemand von den N├╝rnberger Experten, ob der junge Schabrackeentapie ein Weibchen ist??
Dank f├╝r die Info
(24.04.2009, 15:01)
WolfDrei :   Wenn auch unter dem Thema N├╝rberg nun schon unpassend, etwas zur Hirschpr├Ąsentation, besser F├╝hrung/en allgemein im Tierpark Berlin ┬ľ geeigneter wohl unter dem Thread Zoop├Ądagogik / Didaktik.
(23.04.2009, 16:37)
Holger Wientjes :   Eine M├Âglichkeit z.B. mehrere Hirscharten in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander zu pr├Ąsentieren ohne dass dies als monoton empfunden wird, w├Ąre das Halten der verschiedenen Arten auf Gemeinschaftsanlagen.
Gerade in einem Asienteil liesse sich sowas recht problemlos umsetzten: Barasinghas mit Hulmans, daneben Axishirsch, Banteng und HZA, im Anschluss beispielsweise Nilgaus mit Schweinshirschen und Muntjaks mit Kranichen oder Kleinen Pandas. Dann dazwischen noch Prinz-Alfred-Hirsche flankiert von Zwergottern und Elefanten und schon h├Ątte man f├╝nf Hirscharten, die noch dazu recht einfach zu unterscheiden w├Ąren, direkt nebeneinander, ohne dass es langweilig erscheinen w├╝rde !
(23.04.2009, 15:26)
Michael Mettler :   @Mirko Schmidkunz: Manchmal h├Ąngen derartige Entscheidungen (nicht auf Pinguine beschr├Ąnkt!) auch damit zusammen, welcher EEP-Koordinator "seine" Tierart besser "verkaufen" kann... Oder von welcher Art gew├╝nschte Exemplare schneller verf├╝gbar sein werden bzw. vielleicht sogar schon auf Abnehmer warten. Der Vorteil von nicht streng geografisch orientierten Zoos ist dann nat├╝rlich eine bessere Flexibilit├Ąt bei der Artenauswahl.
(23.04.2009, 15:19)
Michael Mettler :   Monotone Gesamteindr├╝cke haben nat├╝rlich auch mit der gesamten Gehegegestaltung zu tun, egal ob es mehrere optisch nahezu identische Gehege am St├╝ck sind wie die besagte Hirschallee in Berlin oder z.B. eine einzige, brettebene Riesenanlage, die von allen Perspektiven aus praktisch gleich wirkt. Im Prinzip sind doch auch die Gro├čkatzenanlagen in K├Âln eine systematische Aneinanderreihung von Arten (Tiger, L├Âwe, Leopard, Irbis), aber durch die grundverschiedene Gestaltung wirken sie nicht wie eine solche. Daher w├Ąren Ideen gefragt, wie man Hirsche durch geschickte Pr├Ąsentation so "aufbereitet", dass sie schon durch das Gesamtbild der Anlage (also Gehege plus Tier und Umfeld) f├╝r ONB interessanter werden. H├Ąufig findet man ja nicht mal gestalterische Andeutungen zum Lebensraum, der immerhin innerhalb der Verwandtschaftsgruppe sehr vielgestaltig ist.
(23.04.2009, 15:13)
IP66 :   In Hinblick auf die Fragen systematischer Anordnung und Gro├čgehege fand ich ein Gespr├Ąch interessant, da├č ich vor l├Ąngerer Zeit im Tierpark Berlin mit einer Gruppe von M├╝ttern und Kindern gef├╝hrt habe. Die erz├Ąhlte, da├č sie regelm├Ą├čig einige Lieblingstiere aufsuchten (in dem Fall wohl Elefanten und Papageien), andererseits aber auch sog. "Entdeckungstouren" unertnahmen, die auch den Kindern sehr wichtig zu sein schienen und bei denen es darum ging, neue Tiere und Parkteile kennenzulernen. Das ist ein f├╝r Mehfachbesucher vielleicht typisches Verhalten, bekannte Dinge mit neuen Erfahrungen zu verbinden, und d├╝rfte in gro├čfl├Ąchigen und artenreichen Zoos leichter zu praktizieren sein als in Einweg- oder Kleinanlagen. Intressant an der Erfahrung Oncas finde ich, da├č Friedrichsfelde seine Hirsche ja ├╝ber das gesamte Zoogel├Ąnde vergeilt hat und keinesfalls an einem Ort h├Ąlt, ja das, was man als Gehegereihe betrachten k├Ânnte, n├Ąmlich die Anlagen, die den Weg von der Cafeteria zum Schlo├č flankieren, nur in einem sehr m├╝hsamen Zickzackweg als Gesamtheit erfahren werden k├Ânnen. Offensichtlich sieht der Gehegereihen nicht sehr sch├Ątzenden Besucher sie selbst dort, wo es sie gar nicht oder kaum gibt.
(23.04.2009, 11:51)
Mirko Schmidkunz :   Ob eine Aufstockung geplant ist, wei├č ich nicht, aber die Gruppe ist nicht beonders gro├č. Was mich aber wundert, ist. dass man nicht die Brillenpinguine behalten hat, die ja nur in halb sovielen europ├Ąischen Zoos gehalten werden. Ein Schild an der Anlage sagt, dass man sich jetzt auf die Haltung der besonders bedrohten Humboldt-Pinguine verlegt. Da k├Ânnte man meinen, dass die Brillenpinguine nicht bedroht ind.
(23.04.2009, 10:57)
Michael Mettler :   Sorry, da waren die Finger dem Kopf voraus: Sollte eigentlich hei├čen "nach einer GEF├ťHLTEN Viertelstunde Fu├čweg"...
(22.04.2009, 20:10)
Michael Mettler :   Auf schriftliche Wissensvermittlung zu verzichten, weil sich ohnehin kaum jemand daf├╝r interessiert, halte auch ich f├╝r einen falschen Weg. Ich denke nur, dass die Hoffnung auf didaktische Nachhaltigkeit in vielen F├Ąllen einfach zu hoch ist.

├ťbrigens denke ich von Riesengehegen ├ähnliches wie Onca von systematischen Gehegereihen. Wenn ONB in einem ausgesprochenen Fl├Ąchenzoo wie N├╝rnberg oder dem Tierpark Berlin in Spaziertempo nach einer Viertelstunde Fu├čweg (mit kleinen Kindern vielleicht noch l├Ąnger) in manchen F├Ąllen immer noch das selbe Gehege vor sich hat, kommt vielleicht auch hie und da Langeweile auf...
(22.04.2009, 19:38)
Holger Wientjes :   Solche Gehegereihen sind in der Tat mehr f├╝r Systematiker geeignet. Mich pers├Ânlich st├Âren sie nicht. Aber ONB kann da wohl wirklich nicht viel mit anfangen.
Jedoch bewahrt auf diesem Wege jeder Zoo sein individuelles Gesicht, was ja auch w├╝nschenswert ist.

Kommentierte F├╝tterungen, wie z.B. in Hannover, halte ich f├╝r geeignet, um etwas Wissen zu vermitteln.
(22.04.2009, 19:13)
Onca :   ich sehe das Problem in der Verweildauer darin, wie die Tiere im Park angeordnet sind. Je vielf├Ąltiger der Bereich um eine Tierart ist, desto eher bleibe ich an einem Gehege l├Ąnger stehen. Ich habe dies in Berlin gemerkt. Ich kann irgendwann keine Hirsche mehr sehen und ignoriere dann auch schon mal seltenere Arten. Eigentlich schade. Aber wenn ich zehn Hirsche hintereinander weg mir angucken soll ohne dazwischen mal ein ph├Ąnotypisch anderes Tier zu haben, schalt ich ab. Mag aber auch daran liegen, dass ich mit denen eh nicht viel anfangen kann. Aber ich denke mal, dass das bei einem ONB noch extremer ist, als bei mir. Denn kaum einer wird sich davor stellen und den Unterschied zu den vorherigen suchen, wenn sich einem nicht ins Auge stechen.

Finde es schade, dass das Infoangebot und die Infonachfrage in Deutschland so gering/schlecht ist. Mir fiel es in den USA auf, wo die Informationen sehr lebendig dem Besucher veranschaulicht werden und diese es mit Begeisterung annehmen. Diese Begeisterung beim Besucher vermisse ich in Deutschland.

@Mirko: also haben die Humboldtpinguine die Anlage nun komplett f├╝r sich. Ist eine Aufstockung des Bestandes geplant, oder soll die Gruppengr├Â├če bestehen bleiben?
(22.04.2009, 18:00)
Holger Wientjes :   Ist nat├╝rlich leider so. Aber wenn┬┤s nur f├╝r die 10% der Besucher ist, die solche Schilder lesen und daraus etwas lernen, hat es sich schon einigermassen gelohnt finde ich ! Zumindest muss man, als Bildungseinrichtung, solche Infos anbieten. Zu resignieren, weil┬┤s ja eh "keiner" liest, w├Ąre doch der falsche Weg.
(22.04.2009, 16:46)
Michael Mettler :   Wobei es sicherlich eine Studie wert w├Ąre, die Verweildauer der Besucher vor den Hirschen ohne und mit Schild zu vergleichen - ob die sich wirklich merklich unterscheidet...? In Hannover z.B. w├Ąre es sicherlich die billigere L├Âsung gewesen, an die Sahara-Anlage ein gr├Â├čeres Schild in Sachen Artenschutz bei Addax und Wildesel zu stellen, als zur Aufwertung beider Arten in der Besuchergunst die ganze Anlage mit gro├čem Aufwand "abenteuerlicher" zu gestalten. Aber ob ein Schild allein wirklich den gew├╝nschten Zweck erzielt? ├ťber die Lesefaulheit von Zoobesuchern gab es schon in der Dittrich-├ära Hannovers eine Studie, nach der damals die erste stichwortartige Gehegebeschilderung entworfen wurde. Seit dieser Zeit hat sich die Lesebereitschaft mit ziemlicher Sicherheit nicht gesteigert. Ich denke daher eher, dass die Besucher die Prinz-Alfred-Hirsche trotzdem als "nur Hirsche" (bzw. Rehe oder Bambis...) betrachten werden.
(22.04.2009, 16:28)
Holger Wientjes :   Das solch ein Schild existiert ist nur zu begr├╝ssen ! Sonst sind`s am Ende leider nur wieder irgendwelche Hirsche...
(22.04.2009, 16:09)
Bj├ÂrnN :   Bei den Prinz-Alfred-Hirschen sind aus Wien 3 Jungtiere und eine erwachsene Kuh gekommen, die sich auf der Anlage schon sehr frei und ungezwungen bewegen. Auch der Bock scheint noch sehr jung zu sein....

Ein neues Schild weist den Besucher auf die Besonderheit und Kostbarkeit dieser Tiere hin.
(22.04.2009, 14:10)
Mirko Schmidkunz :   Die Humboldtpinguone bleiben nat├╝rlich, diese bewohnten bisher mit den Brillenpinguinen die gleiche Anlage. Es h├Ąngt dort ein Schild, dass die Brillenpinguine alle an einen anderen Zoo abgegeben wurden.
├ťbrigens sind die Prinz-Alfred-Hirsche schon zu sehen.
(22.04.2009, 11:32)
IP66 :   Damit bewahrheitet sich eine meiner Bef├╝rchtungen: Durch die Riesenk├Ąfige gegen├╝ber verlieren die bew├Ąhrten Zuchtvolieren an Besucherakzeptanz und m├╝ssen zu Lasten der gez├╝chteten Arten dem neuen Zoodesign angeglichen werden. Dabei sollte man bedenken, da├č es in den neuen Anlagen bislang keinen einzigen Zuchterfolg gab.
(21.04.2009, 10:27)
Onca :   hab ich was ├╝berlesen? Oder bleiben dann die Humboldtpinguine alleine in der Anlage? Denn letzten Mai lebten beide Arten noch in der Anlage.
(20.04.2009, 21:34)
Thomas Schr├Âder :   @ Mirko Schmidkunz: Wissen Sie N├Ąheres, ob N├╝rnberg dann gar keine Pinguine mehr halten m├Âchte und was mit der Anlage geschehen soll?
(20.04.2009, 19:09)
Mirko Schmidkunz :   Die Brillenpinguine werden abgegeben. Wei├č jemand, ob dies im Zusammenhang mit dem Tod einiger Tiere im Winter steht. Die Kolkraben sind auch nicht mehr da. Deren Voliere soll laut einem Schild zusammen mit der Schmutzgeieranlage zusammengebaut werden und dann mit Uralk├Ąuzen besetzt werden. Auch die Rotschulterenten sind nicht mehr im Tropenhaus. Nachwuchs gibt es noch bei den Takinen und zweimal bei den Mendesantilopen. Bei den Somali-Wildeseln gibt es noch keinen Nachwuchs.
(20.04.2009, 18:51)
Mirko Schmidkunz :   Gute Nachrichten aus dem Tiergarten, ein Jungtier bei den Schabrackentapiren und Netzgiraffen.
(09.04.2009, 14:48)
Dimi Seidenath :   Seit dem gestrigen Dienstag, 24. M├Ąrz 2009, sind die N├╝rnberger Raubkatzen wieder im Tiergarten N├╝rnberg. Da das Raubtierhaus im Tiergarten umgebaut werden musste, waren die L├Âwen und Tiger seit Februar 2007 in verschiedenen anderen Zoos untergebracht. Der R├╝cktransport der Tiere verlief problemlos und allen vier Tieren geht es gut. . F├╝r die ├ľffentlichkeit sind die Raubkatzen, die sich erst an die neue Umgebung gew├Âhnen m├╝ssen, ab 3. April 2009 zu sehen.

Die beiden Sibirischen Tiger, der demn├Ąchst zehnj├Ąhrige Jantar (geb. 1.4.1999 in Rhenen/Niederlande) und die Tigerin Sigena (13.5.2000 in Hannover) lebten bereits etwa sechs Jahre im N├╝rnberger Tiergarten. W├Ąhrend des Umbaus war Jantar zuerst im Zoo in Hoyerswerda und sp├Ąter in Magdeburg untergebracht. Seine Lebensgef├Ąhrtin Sigena verbrachte die Umbauzeit in den Zoos von Aschersleben und Hoyerswerda. In Hoyerswerda hat Sigena drei Jungtiere aufgezogen, die dort geblieben sind.

Das L├Âwenpaar Thar (geb. 2.11.1999 in Cotswold/Gro├čbritannien) und Keera (geb. 9.5.1999 in Dudley/Gro├čbritannien), das bereits schon einmal f├╝r f├╝nf Jahre im Tiergarten N├╝rnberg lebte, war w├Ąhrend der Umbauzeit im Tierpark Berlin. Dort sind auch die beiden 2007 geborenen T├Âchter geblieben.
(26.03.2009, 13:49)
Dimi Seidenath :   is ja nur im winter..
(21.03.2009, 17:19)
IP66 :   Damit w├Ąre der innovative Gedanke einer Freilandhaltung von Delphinen aufgegeben und wir wieder bei den Drucklufthallen angelangt, wie sie in der Nachkriegszeit in Duisburg oder Berlin bestanden - ob das die Millionen wert ist oder ob man da nicht doch mit Delphinarienbauten nach dem Muster des jetzt in Nutzung befindlichen duisburger Baus besser f├Ąhrt, wei├č ich nicht. Mir scheint, da├č manches gro├če Wort ├╝ber neue n├╝rnberger Pl├Ąne sich am Ende in Gestalt einer recht konventionellen Anlagenkonzeption realisiert, dem allerdings eine Menge von B├Ąumen, Baudenkm├Ąlern und alter Tierparkatmosph├Ąre zum Opfer f├Ąllt ...
(21.03.2009, 10:06)
Mirko Schmidkunz :   Das Raubtierhaus soll am 2.April er├Âffnet werden. Ich nehme an, dass nun nicht mehr viel dazwischen kommen wird. An diesem Sonntag ist Tag der offenen Baustelle, wo sich jeder ├╝ber alle Bauarbeiten informieren lassen kann. Die Lagune erh├Ąlt im Winter ein Luftkissendach.
(20.03.2009, 11:44)
Bj├ÂrnN :   Ich habe die Lippenb├Ąrendiskussion mal in den B├Ąrenthread verlagert, da der Bezug zu N├╝rnberg langsam verloren geht....
(10.02.2009, 17:07)
Holger Wientjes :   Nicht zu vergessen, dass Rheine im Fr├╝hjar ebenfalls mit der Lippenb├Ąrenhaltung beginnt. Auch dort wird es sich um Nachwuchs aus Leipzig handeln.
Ich denke auch, dass Lippenb├Ąrneuimporte nicht verkehrt w├Ąren.
(10.02.2009, 15:02)
Bj├ÂrnN :   @Gudrun
Die Haltung von Lippenb├Ąren w├╝rde auf jeden Fall ein Warmhaus erforderlich machen. Da man einmal Brillenb├Ąren h├Ąlt, w├Ąre ein Festhalten an dieser Art sicher w├╝nschenswert.

Insgesamt ist das Geschlechterverh├Ąltnis bei den Lippenb├Ąren sehr ausgeglichen (4,4 in Leipzig, 0,2 in Frankfurt, 3,0 in Beekse, 0,2 in Chemnitz, 3,3,1 in Berlin, 1,1 in Nikolaev), das Problem liegt darin, dass alle Tiere in Europa eng miteinander verwandt sind und inzuchtfreie Zucht nur in Leipzig m├Âglich ist.
(10.02.2009, 14:41)
Ralf Seidel :   Nun, auch die B├Ąren in Halle haben seinerzeit mit dem Umzug aus der alten B├Ąrenburg in die neuen Anlagen Anfang der 90er Jahre "ein angenehmes Los gezogen". Dass die Anlage, fr├╝her noch f├╝r 3 Arten geplant, schon bei der Er├Âffnung nicht mehr zeitgem├Ą├č war, ist durchaus bekannt. Gr├╝nde des "Warum und Wie" wurden schon an anderer Stelle aufgef├╝hrt. Auch hier handelt es sich bei den verbliebenen Tieren um ├Ąltere Exemplare, die Haltung von Gro├čb├Ąren l├Ąsst man, zumindest an dieser Stelle, auslaufen. Das wollte ich nur erg├Ąnzend hinzuf├╝gen...
(10.02.2009, 14:25)
IP66 :   Ich denke, da├č die derzeitige n├╝rnberger Zooleitung Altanlagen nicht sehr wohlwollend gegen├╝bersteht - der Umbau des Raubtierhauses beansprucht ja vor allem wegen des wenig r├╝cksichtsvollen Umgangs mit der denkmalwerten Substanz so viel Zeit und Geld. Da bedeutet die ziemlich vollst├Ąndig ├╝berlieferte und als Baudenkmal au├čerordentlich wertvolle B├Ąrenanlage ein Problem ...
(10.02.2009, 14:14)
Gudrun Bardowicks :   Vielleicht w├Ąre allerdings die Haltung von Lippenb├Ąren in der Zukunft auch eine gute Option, da diese sehr viel seltener gehalten und gez├╝chtet werden als Brillenb├Ąren. Allerdings w├Ąre dann wohl der Bau eines Warmhauses unabdingbar. Zuerst m├╝sste man sich allerdings wohl mit einer Junggesellengruppe zufrieden geben, da es z.Z. in deutschen und mitteleurop├Ąischen Zoos leider einen starker M├Ąnner├╝berschu├č bei dieser Art gibt.
(10.02.2009, 13:46)
Bj├ÂrnN :   Die B├Ąrenanlagen (Syrische Braunb├Ąren und Brillenb├Ąren) im Tiergarten sind definitiv viel kleiner als jene im Berliner Zoo, die Kritik an deren Gr├Â├če finde ich durchaus berechtigt. Im Vergleich zu B├Ąrenanlagen in anderen Zoo wie z.B. in Halle haben die N├╝rnberger B├Ąren allerdings ein sehr angenehmes Los gezogen, denn schlecht sind die N├╝rnberger Anlagen wei├č Gott nicht.

F├╝r eine alte Braunb├Ąrin ist die Anlage akzeptabel und es ist keine Schande, sie dort bis zu ihrem Tod zu halten und sich dann Gedanken um einen Neubesatz zu machen.

Was die Brillenb├Ąren angeht, w├╝rde ich mir allerdings, obwohl die Tiere auf der langfristigen Abgabeliste stehen, auf lange Sicht eine Neuanlage mit Zuchtsituation w├╝nschen.

Dass ein Zoo, wenn er ein gro├čes, vielleicht auch in der Haltung einer Art revolution├Ąres Gehege baut, nicht von einer Minute auf die andere alle ├╝brigen Gehege auf einen ├Ąhnlichen Stand wie die Neuanlage bringen kann, d├╝rfte einleuchten.
(10.02.2009, 11:11)
Mirko Schmidkunz :   Es ist einfach so, dass Gehege, die in engen Innenstadtzoos noch akzeptabel erscheinen, in einer Anlage, die Platz im ├ťberfluss zu haben scheint, schnell in Krtik geraten. Im Tiergarteng├Ąstebuch beschwert sich gerade jemand, dass die B├Ąren im Vergleich zu den Buntmardern so wenig Platz haben. Die Anlagen f├╝r Braun- und Brillenb├Ąren sind wahrscheinlich gr├Â├čer als im Berliner Zoo, aber dort handelt es sich ja auch um Altanlagen. Ich nehme auch an, dass eine Erweiterung in N├╝rnberg m├Âglicherweise am Denkmalschutz scheitern k├Ânnte. Neue Anlagen an anderer Stelle haben den Vorteil , dass neue Tiere in die Altanlagen kommen. Allerdings muss das ganze erst finanziert werden. Hie├č es nicht mal, das die Zucht der Syrischen Braunb├Ąren nicht mehr funktioniert?
(10.02.2009, 10:56)
Ulli :   Es geht auch nicht um die Art. Besonders gro├č ist die Anlage in N├╝rnberg wirklich nicht, auch wenn sie malerisch liegt.
(06.02.2009, 12:32)
IP66 :   Ich verstehe nicht ganz, was Herr Encke gegen seine B├Ąrenanlage hat - zudem stellen syrische Braunb├Ąren ja eine bedrohte Form, die in nur wenigen Zoos gehalten wird.
(06.02.2009, 11:03)
Mirko Schmidkunz :   Einige Kanadag├Ąnse befinden sich bei den Robben und sind ausgeschildert.

Neues zu den Braunb├Ąren. In Wunsiedel im Fichtelgebirge gibt es noch nicht sehr konkrete Pl├Ąne zum Bau eines B├Ąrenparks. Interessant ist, dass der Tiergarten dann auf die Haltung von Braunb├Ąren verzichten w├╝rde. Die Anlage aus dem Jahr 1939 w├╝rde dann umgenutzt. Derzeit lebt dort nur noch eine 34j├Ąhrige Syrische Braunb├Ąrin. Wenn der B├Ąrenpark scheitert, plant man eine gemeinsame Anlage mit den W├Âlfen. An welcher Stelle wurde nicht gesagt.
(06.02.2009, 09:49)
Bj├ÂrnN :   gute nachricht
karibik-manatee geboren (wird noch per Flasche gef├╝ttert)
(27.01.2009, 16:27)
Dimi Seidenath :   schechte nachrichten
giraffenbulle gestorben(litt an arthrose)
(27.01.2009, 15:17)
Mirko Schmidkunz :   Gute Nachrichten in der Lokalzeitung: aus den USA kommt ein Gelbr├╝ckenducker, der in Wuppertal zur Quarant├Ąne eingestellt wird. Es ist zwar nicht erw├Ąhnt worden, ob es ein M├Ąnnchen ist, aber davon kann man wohl ausgehen.
(27.01.2009, 13:34)
Shensi-Takin :   @IP66: Also in (nunmehr ehemalige) Nuernberger Bongo-Anlage ist der Einblick von oben durchaus moeglich...
(27.01.2009, 11:55)
IP66 :   Ich w├╝rde es so formulieren: Sowohl in Wuppertal wie in N├╝rnberg leben die Tiere in einer Art Grube - das ist aber der einzige Vergleichspunkt: W├Ąhrend man die wuppertaler Anlage wenn auch von oben, so doch gut einsehen kann, ist dies in N├╝rnberg wegen des dichten Baumbestandes kaum m├Âglich. Zudem sind die Tiere im bergischen Zoo durch Mauern von der unruhigen Umgebung abgeschirmt, w├Ąhrend sie in N├╝rnberg auf der R├╝ckseite des Geheges von Wald umgeben sind.
Die Idee, die Hochlandrinder durch Bongos zu ersetzen wirkt zun├Ąchst aufgrund der geographischen Bez├╝ge und der guten Einsehbarkeit der Anlage einleuchtend. Mir scheint allerdings bedenklich, da├č die Anlage mit den Hausrindern besetzt wurde, weil nur ein Offenstall zu Verf├╝gung steht, mithin f├╝r die Bongos neu und vermutlich recht wuchtig gebaut werden m├╝├čte. Zudem haben sich Bongos manchenorts als in offenen Anlagen recht schreckhaft erwiesen, weshalb man in Berlin oder Duisburg allerlei Trenn- und Schutzw├Ąnde einziehen mu├čte. Ich halte es nachgerade f├╝r einen Offenbarungseid, wenn im waldreichen n├╝rnberger Tierpark Waldanltilopen in einer k├╝nstlich wald├Ąhnlich gestalteten Anlage untergebracht werden m├╝├čten.
(23.01.2009, 16:40)
Andr├ę Haubrich :   Eigentlich nicht.
Ähnelt die Anlage der Wuppertaler?
(23.01.2009, 14:10)
Michael Mettler :   Und Prinz-Alfred-Hirsche "wirken" dann besser in der Anlage...?
(23.01.2009, 12:20)
Mirko Schmidkunz :   Ich freue mich auf die Prinz-Alfred-Hirsche sehr. Zu den Bongos noch eine Anmerkung: der Tiergartendirektor hat in einem Interview bei seinem Antritt davon gesprochen, die Bongos in die Anlage der Hochlandrinder umzusetzen, weil sie dort attraktiver pr├Ąsentiert werden k├Ânnen. Hauptproblem der alten Anlage ist die Sicht von oben herab, die Tiere wirken nicht so wie anderswo. Vielleicht werden die Pl├Ąne ja noch umgesetzt, weil ich die Bongos in N├╝rnberg nicht missen will. Sie setzen einen kr├Ąftigen Farbtupfer, der bei den anderen Tieren fehlt.
(23.01.2009, 11:34)
IP66 :   Man k├Ânnte es allerdings schon so sehen, da├č die Hirsche die Bongos ersetzen, da sie das selbe Gehege bewohnen werden. Die letzte Waldantilope erfreute sich ├╝brigends der Vergesellschaftung mit einer Ziege.
(22.01.2009, 17:33)
Bj├ÂrnN :   Der Tiergarten h├Ąlt schon seit letztem Jahr keine Bongos mehr, 2 Tiere starben im Fr├╝hjahr, die verbliebene Kuh wurde im Herbst abgegeben...
(22.01.2009, 12:12)
Bj├ÂrnN :   Es kommen Prinz-Alfred-Hirsche in den n├Ąchsten Wochen aus dem Tiergarten Sch├Ânbrunn in Wien....
(22.01.2009, 12:11)
Mirko Schmidkunz :   Ich habe im G├Ąstebuch des Tiergartens gelesen, dass die Bongos durch eine Hirschart ersetzt werden sollen. Wei├č jemand mehr?
(22.01.2009, 11:45)
Michael Mettler :   P.S. Anzuf├╝gen sei vielleicht noch, dass die genannten Beispiele aus Basel und Kronberg schon in den fr├╝hen 50er Jahren ihren Ursprung hatten und beide Gruppen in Anwesenheit jeweils beider Bullen sp├Ąter z├╝chteten.
(11.12.2008, 08:59)
Michael Mettler :   @Matthias: Alter hat manchmal auch Vorteile :-) Nein, in den genannten F├Ąllen gab es keine "├Ąlteren Tanten". Es wurden Gruppen von Wildfang-K├Ąlbern importiert (nur in der Howletts-Asiatengruppe war mit Assam - aus Hannover - ein zoogeborener Jungbulle dabei; sein Kumpan in Jugendzeiten war der heutige K├Âlner Bulle Bindu), die miteinander aufwuchsen und somit alles unter sich regeln mussten, wobei der soziale Einfluss der Pfleger sehr unterschiedlich war (Basel z.B. mit klassischer Dressur - die Gruppe wurde sogar f├╝r eine Saison an den Circus Knie ausgeliehen -, Kronberg dagegen mit beinahe "moderner" Haltungsmethode; in beiden Zoos lebten die Bullen st├Ąndig in der Gruppe).
(10.12.2008, 19:18)
th.oma.s :   auf jeden fall verdient n├╝rnberg f├╝r diese entscheidung respekt und sympathie...
(10.12.2008, 17:49)
Matthias :   Ok. Mit meinen 26 Jahren habe ich solche Dinge noch nicht miterlebt, lerne aber gerne dazu. Aber war es in all diesen F├Ąllen nicht so, dass diese Bullen in Herden zusammen heran gewachsen sind?
Ich denke da eher an Jungbullen, die ohne Einfluss von ├Ąlteren Tanten heran wachsen. Wobei ich dort wie gesagt keine Probleme sehe und auch optimistisch bin.
(10.12.2008, 16:12)
Michael Mettler :   @Matthias, in Sachen Langzeiterfahrungen: Es hat doch aber schon ├Âfter F├Ąlle gegeben, dass Jungbullen in Zoos gemeinsam aufwuchsen bzw. bis ins adulte Alter zusammen blieben (was man dann wohl Langzeiterfahrung nennen d├╝rfte) - ich denke da an Kronberg, Basel, Howletts, Port Lympne...?
(10.12.2008, 16:06)
Matthias :   Ihre Skepsis ist unbegr├╝ndet.
In Sevilla gab es keine Probleme mit Unvertr├Ąglichkeiten unter den Nachwuchsbullen. Auch in Dierenrijk Mierlo verstehen sich die drei Jungbullen ohne Probleme auf einer relativ kleinen Anlage (im Vergleich mit Sevilla). Man muss nat├╝rlich zugeben, dass diese Haltungen noch nicht lange bestehen und somit keine Langzeiterfahrungen vorliegen.
Allerdings l├Ąsst das nat├╝rliche Verhalten von Elefanten in keinster Weise auf gr├Âssere Probleme schliessen.
(10.12.2008, 15:50)
IP66 :   Ich bin ein wenig skeptisch, ob die gemeinsame Haltung zweier heranwachsender Elefantenbullen gelingt. Doch ich es begr├╝├če es sehr, da├č sich die n├╝rnberger Zooleitung von der Idee der gewaltigen Gro├čprojekte l├Âst und zumindest im Fall der Elefanten auch vom Grundsatz der Artenreduktion abweicht. An den Planungen f├╝r das Flu├čpferdhaus und den ausgedehnten Baut├Ątigkeiten, die nur der Umdekoration des Raubtierhauses dienen, sieht man, wohin dergleichen Riesenprojekte f├╝hren: Teilweise werden sie gar nicht realisiert, teilweise sind selbst besucherwirksame Arten ├╝ber lange Jahre nicht ausgestellt. Die Delphinlagune scheint mir ein interessantes Projekt, aber auch sie wird die Mittel des Zoos ├╝ber lange Zeit binden. Sich f├╝r eine mutige, aber kleine L├Âsung entscheiden zu haben halte ich in diesem Zusammenhang f├╝r einen guten und vor allem zukunftsweisenden Weg.
(10.12.2008, 15:34)
Mirko Schmidkunz :   Heute stand in der Lokalpresse, dass 2 heranwachsende Elefantenbullen im Fr├╝hjahr kommen werden. F├╝r die Zuchtanlage stehen die Chancen nicht sehr gut. Sie soll 30 Millionen kosten und zwischen Betriebshof und Kinderzoo liegen. Der Betriebshof liegt vor der Wildeselanlage, also w├╝rde sich die Anlage dort entlang der Kranichanlagen entlangziehn. Gr├Â├čter Vorteil scheint das ebene Terrain zu sein. Allerdings scheinen die Chancen einer Realisieung deutlich schlechter.
(09.12.2008, 15:09)
Mirko Schmidkunz :   Der L├Âwensaal geh├Ârt zu Tiergarten-Hotel, dass au├čerhalb des Gel├Ąndes liegt. Heute ist der dortige Eingang geschlossen und das Areal wirkt sehr heruntergekommen. Nur der L├Âwensaal ist in einem guten Zustand, ich meine sogar denkmalgech├╝tzt. Dort finden Partys und Konzerte statt, die aber mit dem Tiergarten nichts zu tun haben. Ich bin nicht ganz sicher, aber ich eage mich festzulegen, dass der Saal aus den 50ern stammt. Es ist ziemlich n├╝chtern und zeigt wenig Dekor. Ich kann mir auch nicht vorstellen, warum er L├Âwensaal hei├čt.
(02.11.2008, 14:27)
Rattus :   Hallo
Hat jemand eine Ahnung, ob der "L├Âwensaal" direkt am Tiergarten als Veranstaltungsort erbaut wurde, oder fr├╝her vielleicht wirklich mal ein Tierhaus war?
(02.11.2008, 00:49)
IP66 :   Ich habe das Tier dort vor einer Woche gesehen, und es wirkt recht gesund.
(20.08.2008, 14:42)
Mirko Schmidkunz :   Nachwuchs bei den Netzgiraffen; das Tier ist Anfang August geboren und befindet sich derzeit noch in der Innenanlage;
(20.08.2008, 10:48)
Niedersachse :   Wenn der Dortmunder noch nicht weg ist, m├╝sste er aber bald. Jedenfalls ist er f├╝r Overloon vorgesehen.
@R├╝diger: Ich meine mal was von ner Tr├Ąchtigkeit geh├Ârt zu haben.
(15.08.2008, 12:41)
IP66 :   Den fraglichen Schabrackentapir habe ich vorgestern in N├╝rnberg gesehen. Ich fand, da├č er sich im Vergleich zu den dortmunder Tieren sehr wackelig bewegt, vor allem beide Hinterf├╝├če sehr vorsichtig aufsetzt. Au├čerdem schien mir die kleinste Seekuh stark abgemagert und hyperaktiv.
(14.08.2008, 19:34)
cajun :   Ich habe gestern im Dortmunder Zoo geh├Ârt, dass der Nachwuchsbulle noch da ist und somit noch auf seinen Umzug wartet.
(14.08.2008, 19:32)
R├╝diger :   @ Niedersachse
Ist das Malayantapirweibchen in Dortmund wieder in guter Hoffnung ?
Es scheint nur die erste H├Ąlfte vom jahr gut f├╝r die Nachzucht von den Schabracken zu sein oder wird noch eine erwartet ? Beide Spanier haben laut ISIS keinen Mann dabei, oder ist dies nicht der aktuelle Stand ?
(14.08.2008, 19:12)
Dimi Seidenath :   also ich habe bei meinem letzen zoobesuch vor ca 2 wochen zum ersten mal(von ca 20 mal) die biber gesehen und das eben kurz vor besucherschluss wo fast niemand mehr im zoo war
(13.08.2008, 14:12)
Mirko Schmidkunz :   Laut Pflegerin sind die Biber f├╝r den Besucher nie zu sehen. Die Biber haben sich in den letzten Jahren so massiv in Franken ausgebreitet, dass die Tierart nicht mehr als bedroht gelten kann. Ich schlage deshalb vor, die Anlage anders zu besetzen. Zwergotter und Waschb├Ąren w├Ąren m├Âglich, aber nicht originell.
(13.08.2008, 12:12)
Niedersachse :   @R├╝diger:
Der m├Ąnnliche Dortmunder Schabrackentapir-Nachwuchs ist bereits nach Overloon umgezogen.
(13.08.2008, 11:55)
Bj├ÂrnN :   Ich vermute mal, dass sich N├╝rnberg mit dem Jungtier ein neues Zuchtpaar aufbauen will, da ein Alttier in diesem Jahr gestorben ist.

@Onca
W├╝rde mich sehr wundern, wenn das Raubtierhaus noch in diesem Jahr fertig wird. Bei meinem letzten Besuch vor ca. 4 Wochen sah alles noch sehr unfertig und rudiment├Ąr aus....
(12.08.2008, 19:15)
R├╝diger :   Vielleicht ist der junge Schabreackenmann f├╝r die Niederlande im Zoo Parc Overlonn vorgesehen. Das alte M├Ąnnchen dort ist wegen hohem Alter nicht mehr zeugungsf├Ąhig.War das N├╝rnberger Jungtier nicht kompartible zu dem Madritter Weibchen oder Fuerteventura Damen ?
(12.08.2008, 19:05)
Onca :   Warum wurde der Tapir zur├╝ckgeholt? Ist das bekannt?
Wie weit ist das Raubtierhaus inzwischen? Soll ja angeblich diese Jahr noch bezugsf├Ąhig sein.
(12.08.2008, 17:34)
Michael Amend :   @MM. Ich bin ├╝berzeugt, das Almeria seine Mhorggazellen mit anderen Gazellenarten zusammenh├Ąlt, die Tiere m├╝ssen n├Ąmlich eine gigantische Anlage bewohnen, sind ja auch nur so um die 100 Mhorrgazellen, die da rumspringen...
(12.08.2008, 17:10)
Niedersachse :   Schabrackentapir oder Flachlandtapir?
(12.08.2008, 14:04)
Michael Mettler :   @Mirko Schmidkunz: Ich greife an dieser Stelle mal deinen Beitrag aus dem Hannover-Thread auf, da es um N├╝rnberg geht. Auch bei den von dir vorgeschlagenen Mhorrgazellen ist m.E. das Vergesellschaftungspotenzial noch nicht ausgereizt. In M├╝nchen standen sie fr├╝her zusammen mit Cuviergazellen, und auch in Almeria werden sie m.W. mit einer kleineren Gazellenart zusammen gehalten. Selbst die Gemeinschaft mit S├Ąbelantilopen w├Ąre einen Versuch wert. Die mag zwar mancher Zoofan kaum noch sehen, aber das darf nicht dar├╝ber hinwegt├Ąuschen, dass es sich im Freiland um eine der seltensten Tierarten der Welt handelt (wom├Âglich sogar v├Âllig ausgerottet) und die Zucht f├╝r Wiederansiedlungsprogramme m├Âglich und n├Âtig ist. Vielleicht k├Ânnte man dieses Gehege ja auch dazu nutzen, den Wildeselhengst zeitweise von seinen Stuten zu separieren - dann st├╝nde er nicht in einem kleinen und wom├Âglich ├Âden Absperrgehege, sondern auf einer gro├čen Anlage in Gesellschaft von Antilopen, was er ja aus dem "Hauptgehege" gewohnt w├Ąre.

Frage am Rande: Wof├╝r dient (oder sollte urspr├╝nglich dienen) das relativ gro├če Wasserbecken in der N├╝rnberger Addax-Anlage? Waren dort vor den Addax eigentlich andere Gehegebewohner geplant?
(12.08.2008, 13:53)
Mirko Schmidkunz :   Nachwuchs bei Koritrappen und Kropfgazellen (Zwilinge); neu sind ein Paar ├ľstliche Kronenkraniche, die auf der Wiese am Weiher mit den Pelikanen sind; die L├╝cken im Tierbestand sind noch nicht wieder geschlossen worden (Bongo, Kleine Pandas, Raubkatzen); der vor einigen Monaten nach Spanien abgegebene Nachwuchs-Tapir ist zur├╝ckkehrt, befindet sich allerdings noch nicht im Tropenhaus.
(12.08.2008, 13:08)
Mirko Schmidkunz :   Ich w├╝rde mir w├╝nschen, dass eine andere, wenig gehaltene Affenart dort hink├Ąme. ├ťbrigens hie├č es auch, dass mittels Stege die Anlage f├╝r Ziesel erschlossen werden soll. Zum Flu├čpferdhaus: die Planungen sind schon seit 10 Jahren abgeschlossen und ich nehme stark an, dass diese nie umgesetzt werden. Im Gegensatz zur Lagune, die zu 90% ├╝ber Kredite finanziert werden soll, die der Tiergarten bedienen muss. Das Elefantenhaus, dass nicht billig wird, muss die Stadt selbst finanzieren. Das Nilpferdhaus wird in seiner provisorischen Nutzung verbleiben.

(15.07.2008, 19:58)
IP66 :   Man scheint sich insofern der faschistischen Tradition anschlie├čen zu wollen, als man dann aus einer gro├čz├╝gigen Affenfreianlage - und einem wichtigen Baudenkmal! - das monumentalste Freiluftterrarium des Universums "gestalten" m├Âchte. Und dies wohl nur deshalb, weil man sich vor zwei Affenarten nebeneinander f├╝rchtet. Und ob eine Reduzierung der Artenzahl wirklich geeignet ist, den Tiergarten "an die Spitze von Europa" zu bringen, m├╝├čte mir der Stadtrat auch einmal erl├Ąutern. Was wird eigentlich aus dem Baudenkmal Flu├čpfderdhaus? Und aus dem vor nicht allzu langer Zeit zur Haltung von Panzernash├Ârnern adaptierten Elefantenhaus, ebenfalls ein wichtiges Denkmal der n├╝rnberger Geschichte?
(14.07.2008, 12:47)
Mirko Schmidkunz :   Neues aus der Lokalpresse: das B├╝rgerbegehren gegen die Lagune ist gescheitert, der Bau kann also beginnen; Berberaffen werden bald zu den M├Ąhnenspringern umziehen; in die alte Anlage kommen dann Zieseln Schildkr├Âten und Perleidechsen. Das Elefantenhaus soll umgebaut werden, um vor├╝bergehend zwei Tiere aufzunehmen. Das neue Haus soll f├╝r asiatische Elefanten, Panzernash├Ârner und Schabrackentapir als Dschungelanlage ab 2011 entstehen. ├ťber den genauen Standort ist noch nicht entschieden worden; Bisons und B├Âhmzebras sollen wegfallen, weil man die Leute nicht mit ├Ąhnlichen Tieren langweilen will. Der Stadtrat hat einen Gesamtplan beschlossen, mit dfem der Tiergarten an die Spitze in Europa kommt. Besonders wichtig ist bei dieser gro├čen L├Âsung for Elefantenhaus, dass damit die alte Freianlage zur Umnutzung ansteht, genauso wie das Haus, das wegen der beiden getrennten Anlagen doch ideal f├╝r Spitzm├Ąuler w├Ąre. Auch das Tropenhaus st├Ąnde dann fast leer.
(13.07.2008, 13:48)
IP66 :   Zweifelsohne hat der Beschlu├č, das Delphonarium zu bauen, die weitere Geschichte des n├╝rnberger Tiergartens stark gepr├Ągt. Die Ausgangskosten, f├╝r das Geb├Ąude und f├╝r die Tiere, wurden allerdings von einem Stifter getragen, so da├č die Zooleitung eine einmalige Chance wahrnehmen wollte. Ich kann eine solche Haltung nachvollziehen: Der Tiergarten stellte lange Zeit den modernsten Zoo Deutschlands vor und hat noch f├╝r ein Neubauprojekt wie Friedrichsfelde als Vorbild gedient. Vor diesem Hintergrund konnte man neben dem Delphinarium bislang nur zwei gr├Â├čere Neubauten realisieren, das Giraffen- und das Tapirhaus, beides recht innovative und interessante Anlagen. Die Konkurrenz zu M├╝nchen und die dortigen Gesamterneuerungspl├Ąne haben bei der Annahme der Stiftung sicher eine Rolle gespielt. Hier wei├č ich noch nicht einmal, ob die Lagune sich als kostspieliger als der entsprechende duisburger Neubau erweisen wird, doch h├Ątte man sich den Neubau der Robbenanlagen wesentlich bescheidner denken k├Ânnen, zumal man jetzt die Dauerkosten f├╝r gro├če Gruppen fischfressender Arten bestreiten mu├č.
(23.06.2008, 19:22)
Mirko Schmidkunz :   Ich habe zuvor den einzelnen Marder mehrmals gesehen. Nat├╝rlich ist es grunds├Ątzlich richtig, Tieren m├Âglichst gro├če Anlagen zu geben. Aber ein Zoo muss eben auch sein Gesamtkonzept sehen.
In N├╝rnberg war auch bei Eisb├Ąren und Seel├Âwen schon von gr├Â├čten Anlagen Europas die Sprache. Ich finde, dass zum Beispiel die Wuppertaler L├Âwenanlage absolut in keinem Verh├Ąltnis mehr steht zum restlichen Zoo. Warum bekommen L├Âwen einen Hektar und die anderen Raubkatzen nur ein paar Quadratmeter. Auch in N├╝rnberg w├Ąre es besser auf Rekordprojekte zu verzichten. Zwar gibt es dort kein Platzproblem, aber Mangel an finanzieller Unterst├╝tzung. Ich w├╝nschte, dass mit den durch bescheidener Neuanlage gesparte Gelder in neue Tierarten investiert. Bei V├Âgel, Kleinkatzen, Affen lie├če sich hier viel gewinnen.
Die Lagune mit Manatihaus soll im Herbst beginnen. Die Kosten sind horrend gestiegen, aber ich kann jetzt keine Zahl geben. Die Gegner m├╝ssen innerhalb einer bestimmten Frist Unterschriften sammeln, wenn sie diese zusammen haben gibt es einen B├╝rgerentscheid. In der Lokalpresse h├Ârt man sehr wenig, so dass ich glaube, dass sie keine Chance haben.
Ich glaube aber, dass die Delfinhaltung mitverantwortlich ist, f├╝r die Defizite bei den anderen Tieren. Seit Er├Âffnung sind fast st├Ąndig Kosten angefallen, z.b. f├╝r Komplettsanierung, f├╝r Anbauten und Delfinarium 2. Wenn Hagenbeck diese riesigen Kosten nicht eingehen wollte, kann ich mir nicht vorstellen, dass es in N├╝rnberg sich rechnet.
(23.06.2008, 15:06)
Ulli :   An die Kenner vor Ort:
Steht schon der konkrete Baubeginn f├╝r die Delphin-Lagune fest ?
Wie hoch sind inzwischen die geplanten Baukosten ?
Was ist Stand der Dinge beim angek├╝ndigten B├╝rgerbegehren ?
(23.06.2008, 13:40)
Saki :   Also ich war letzte Woche auch im Tiergarten N├╝rnberg, und mir ging es ebenso, erst in der 2 Runde haben sie sich auf dem Baum erblicken lassen.
(23.06.2008, 13:32)
Onca :   zu den Schabrackentapiren. Am 29.5. war es nur noch ein Tier. Im April ist wie schon erw├Ąhnt ein Tier gestorben. Wann wurde denn genau das andere Tier abgegeben?

@Mirko: du sagst selbst dass es als die gr├Â├čte Anlage der Welt gilt... und Buntmarder sind nicht so riesig. Du hast sie einfach nicht gesehen, da waren sie garantiert. Ein N├╝rnberger Stammbesucher hat selbst gesagt, dass er sie erst bei seiner zweiten Runde gesehen hat und bei der ersten sie auch nicht gefunden hat. Anstelle der Marder w├╝rd ich mich auch nicht auf den Pr├Ąsentierteller legen.
(23.06.2008, 13:02)
IP66 :   In der Tat stellt der n├╝rnberger Tiergarten ein Beispiel daf├╝r daf├╝r vor, da├č der Artenschwund Einrichtungen, die sich nie durch eine besondere Artenf├╝lle auszeichneten, so stark pr├Ągt, da├č dies selbst beim breiten Publikum Kritik ausl├Âst. Dieser Kritik mit den Pl├Ąnen sehr kostspieliger und gro├čr├Ąumiger Neubauten zu begegnen, funktioniert auch nur so lange, wie man dergleichen realisieren kann. Versch├Ąrft wird die Lage in N├╝rnberg dadurch, da├č man sich immer noch scheut, den dortigen Zoo als ein historische Gef├╝ge zu erl├Ąutern, mit dem Ergebnis, da├č man einen historisch gewachsenen Bestand organisch entwickelt und sich auf einzelne Projekte eines zu bejahenden Gesamtgef├╝ges orientiert. Ich finde es unsch├Ân, da├č die Kritik nun ausgerechnet die Elefantenabgabe betrifft, die man als Bestandteil einer solchen organischen Entwicklung verstehen k├Ânnte. Aber das Handlungsmuster beim Raubtierhausumbau, bei der Delphinlangune und beim Flu├čpferdhaus sowie die Vernachl├Ąssigung der Gro├čbauten, die mit viel Publkumsengagement erbaut wurden (Tapir- und Giraffenhaus) erzeugen eine Stimmung, die irgendwann ├╝berkocht.
(23.06.2008, 11:39)
Mirko Schmidkunz :   Das mit dem EEP ist richtig.
Im G├Ąstebuch der Tiergarten-Homepage beschweren sich immer mehr Leute ├╝ber den immer kleiner werdenden Tierbestand. Wenn ein Zoo wie der in N├╝rnberg, der schon immer einen vergleichsweise sehr schmalen Tierbestand hat, diesen immer weiter reduziert, ist die Kritik berechtigt. Von den besonders attraktiven Arten wurden Orangs und Nilpferde vor├╝bergehend abgegeben. Tiger, L├Âwe, Kleine Pandas sind nicht da. Bei Braunb├Ąren und Elefanten sind nur noch Einzeltiere ├╝brig. Seltene Tiere wie Hirscheber, Zwergflu├čpferd, Banteng wurden abgegeben. Von der einst sehr umfangreichen Wasservogelsammlung ist fast nichts ├╝brig geblieben. Ich nehme doch an das dies nur aus finanziellen Erw├Ągungen geschehen ist.
(22.06.2008, 16:46)
Ralf Wagner :   Das hoffe ich auch, vor allem, weil doch glaub ich das EEP dieser Tapirart in N├╝rnberg koordiniert wird! Damit hat ja i.M. nur noch Dortmund eine Zucht der Schabrackis in Deutschland! Sehr schade.
In Cottbus ist doch gerade das Tapirhaus im Bau f├╝r Schabrackentapire, woher sollen die denn kommen???
VG

(22.06.2008, 02:34)
Bj├ÂrnN :   Dann m├╝sste jetzt nur noch das alte Zuchtweibchen in N├╝rnberg sein. Hoffentlich holt man bald wieder ein M├Ąnnchen und setzt damit die lange Zuchttradition fort...
(21.06.2008, 19:23)
Mirko Schmidkunz :   Ein Tapir ist nach Spanien abgegeben worden. Im Naturkundehaus entstehen zurzeit vier neue Terrarien f├╝r Amphibien.
(21.06.2008, 19:21)
Bj├ÂrnN :   Ein Schabrackentapir??, vor 4 Wochen waren es noch 0,2, nachdem der Zuchtmann gestorben ist....
(21.06.2008, 18:02)
Mirko Schmidkunz :   Die Kulane haben ihre Zuchtpause mit einem Jungtier beendet. Nachwuchs auch bei den Wei├čkopfseeadlern,Mendesantilopen Mandschurenkranich und Takinen. Wegen Abgabe und Todesf├Ąllen derzeit nur noch ein Tier bei Bongos und Schabrackentapir. Die neue Buntmarderanlage, die in der Lokalpresse als gr├Â├čte ihrer Art in Europa gepreist wurde, war leer.
(21.06.2008, 12:40)
IP66 :   Das k├Ânnte stimmen - wobei man sich auf dergleichen Beschr├Ąnktheiten nicht unbedingt verlassen sollte. Trotzdem finde ich den Umgang mit dem Raubtierhaus nicht nur ungeschickt, sondern in dieser Form der Nutzung auch geschmacklos. Es ist in den neueren Zoof├╝hrern eine Tendenz zu erkennen, die Gr├╝ndungsgeschichte des Zoos zwar nicht zu verschweigen, aber doch auf sehr untergeordnete Pl├Ątze zu verweisen, und mir scheint, da├č die Umbauprojekte in eine ├Ąhnliche Richtung weisen.
(11.04.2008, 11:05)
Shensi-Takin :   @IP66: Dazu m├╝ssten diese aber dasselbe Interesse & denselben Kenntnisstand wie Sie in Hinblick auf die N├╝rnberger Zoo-Baugeschichte haben-und das d├╝rfte in Hinblick auf die geistige Kapazit├Ąt der derzeitigen Lager der jeweiligen politischen Extreme wohl nicht der Fall sein.
Irgendwie kann ich mir Geier in dieser Lokalisation nur schwer vorstellen...

Eine in Hinblick auf aktuelle Bauprojekte ohnehin nicht mehr realisierbare Idee, aber: h├Ątte man das alte Flu├čpferdhaus nicht ebensogut f├╝r die Seek├╝he verwenden k├Ânnen? Und anstelle der Pr├Ąriehunde h├Ątte man wohl Deutschlands erste Seekuh-Au├čenanlage schaffen k├Ânnen...;)
(10.04.2008, 21:47)
IP66 :   Also doch: Zuerst schreitet man durch den Berg zum Mithreas-Relief, dann in den hellen Speer'schen Tempel, um schlie├člich am Ende des gnostischen Weges auf parsische Geier und L├Âwen zu sto├čen - nicht, da├č k├╝nftig das Geb├Ąude zum Lieblingsaufmarschort an rechten Gedenktagen wird ...
(10.04.2008, 19:36)
Mirko Schmidkunz :   Die Geier sollen einen abgetrennten Bereich gegen├╝ber dem Eingang erhalten. Au├čerdem sind die Au├čenmauern zur├╝ckgesetzt worden, so dass ein vorher abgetrennten Gang hinter den Boxen, nun als zweite Ebene den Raubtierk├Ąfigen zugeschlagen wird.
(10.04.2008, 15:20)
IP66 :   Ich bin in Sachen Raubtierhausumbau in N├╝rnberg sicher ein wenig befangen - aber ist es wirklich sinnvoll, in einem geschlossenen, denkmalgesch├╝tzten Raum ein paar Geier fliegen zu lassen - und weshalb m├╝ssen es indische Schmutzgeier sein - weil es zwischen sibirischen Tigern, indischen L├Âwen, spanischen W├Âlfen und s├╝damerikanischen Brillenb├Ąren afrikanische nicht tun? Oder will man tats├Ąchlich das faschistische Mithras-Relief ernst nehmen und Herrn Rosenbergs uns├Ągliche arischen Religionserfindungen zoologisch illustrieren?
(03.04.2008, 17:49)
Michael Mettler :   In Hannover sitzt noch ein einzelner Indischer Schmutzgeier - vielleicht lie├čen sich ja weitere Einzelv├Âgel zusammentragen...
(03.04.2008, 15:16)
Mirko Schmidkunz :   Der Umbau des Raubtierhauses dauert bis mindestens Sommer. Die Kosten steigen von anfangs 1 auf 3 Millionen. Geplant sind Indische Schmutzgeier dort unterzubringen. Allerdings ist es anscheinend scher, diese zu bekommen. Paradieskraniche haben ihr Gehege mit den Koritrappen am Kamelberg gewechselt. Neu eingetroffene Kronenkraniche habe ich nicht gesehen.
(03.04.2008, 14:08)
Niedersachse :   Eisb├Ąr Felix ist wieder umgezogen. Seit dem 01.04. lebt er im Aalborg Zoo, wo er Weibchen Victoria (11) und Malik (7) decken soll.
(03.04.2008, 13:22)
Anja Aures :   Ich habe vorgestern beim Tag des Tiergartens mal den technischen Leiter gefragt der meinte in vier bis acht Wochen sollte es eingeweiht werden
(11.03.2008, 13:59)
Dimi Seidenath :   weis hier vielleicht zuf├Ąllig jemand wann das neue buntmardergehege fertig wird
(06.03.2008, 15:22)
IP66 :   Auch ich finde diese Entscheidung sehr gl├╝cklich und lobenswert!
(05.03.2008, 17:45)
th.oma.s :   danke
(05.03.2008, 17:34)
Klaus Sch├╝ling :   Die Diskussion mit HoyWoy und anderen wurden in den Thread "Tierrechtler und Zoos" verlegt. Das bewahrt den einen oder anderen m├Âglicherweise diese erm├╝dende Diskussion immer wieder vom Zaun zu brechen.
(04.03.2008, 20:33)
Jennifer Weilguni :   @HoyWoy
Wie schon gesagt, f├╝r mich pers├Ânlich ist eine Lebenf├╝tterung erst dann eine solche, wenn ein Tier zu genau diesem Zwecke absichtlich verf├╝ttert wird. Wie schon gesagt, wenn Dein Hund eine M├╝cke verschluckt, legst Du ihm dann einen Maulkorb an, damit dies nicht mehr passiert oder wie sch├╝tzt Du Dich dann vor dieser Form von "Lebendf├╝tterung" ?
Ich will nicht f├╝r gut heissen, was in N├╝rnberg geschehen ist, aber bittesch├Ân - eine Lebendf├╝tterung ist das meiner Meinung nach nicht und zum Gl├╝ck leben wir ja in einem Land, in dem ich meine eigene Meinung haben darf.
(04.03.2008, 13:45)
HoyWoy :   @Jennifer Weilguni

Fakt ist doch, dass N├╝rnberg Jahr f├╝r Jahr tote Hirschbabys, durch die Pandas, zu beklagen hatte.

Demnach h├Ątte zumindest nach dem zweiten Mal, eingeschritten werden m├╝ssen.

Dies tat man nicht.
Und M├Ągdefrau bezeichnete das t├Âten der Muntjakbabys bereits 2001 selbst als eine Form der "Lebensf├╝tterung".

Man hat hier, meine Meinung, Jahr f├╝r Jahr geschlafen und nichts getan.
Die toten Babys sind Beweis genug.

Und gelebt haben die Babys und wurden demnach, weil es wohl ein leichtes Spiel f├╝r die Pandas war, lebend verf├╝ttert.
Was f├╝r eine Lebendf├╝tterung w├╝rdest denn du verbieten oder als kritisch sehen.

Zu Kritik von Zoobef├╝rwortern:

Ich lese mir hier (nicht alles) viele Meinungen durch.
Und glaube mir, ich lese auch eure Kritik an Zoos.

Also behaupte ich keinesfalls, dass hier nicht kritisiert wird.
Habe ich auch nie.

Nur habe ich das Gef├╝hl, ich kann mich t├Ąuschen, es wird nur kurz angesprochen und diskutiert, aber ├Ąndern tut sich nichts danach.

Beispiel Sea Life.
Ich berichtete von der letzten Zookunfttagung, dass Sea Life zugab, das fast alle Aquarienbesetzungen Wildf├Ąnge sind.
Nun, dass das hier mal besprochen wurde, habe ich einfach nicht gelesen.
Doch was wurde dieser Beitrag: Kritisiert
Hat jemand der Sea Life Kritiker (hier) sich dann mal an Sea Life gewandt und diese Form des Artenschwundes kritisiert?
Wer stand bei der Zookunftagung von der "ZooPresseschau" auf und kritisierte, diese Handhabung?
Keiner.

Ich meine, Kritik ist das eine. Aber sie muss auch bei den zu Kritisierenden ankommen.

Meine PM und angeblichen "Selbstdarstellungen" sollen nicht nur das Unrecht gegen├╝ber nm. Tieren offenlegen, sondern auch vielmehr Zooprobleme ├Âffentlich machen.

Ich mache nicht anderes wie ihr: Eben auch Kritisieren!
Ich gehe jedoch weiter, ich mache diese Kritik ├Âffentlich.

├ťber Richtig und Falsch muss die ├ľffentlichkeit selber.
Und das soll sie auch.

Ja, ich will Zoos nach und nach schliessen.
Diese Grundeinstellung ├Ąndert jedoch nichts an den Probleme in Zoos, die ich nur ├Âffentlich kritisiere.
(04.03.2008, 08:43)
Jennifer Weilguni :   @HoyWoy
Bitte mich nicht wieder falsch verstehen. Auch wir Zoobef├╝rworter finden noch lange nicht alles, was in zoologischen Einrichtungen stattfindet auch automatisch toll. Und wenn in einem Zoo Mist passiert, dann kritisieren wir solche Mi├čst├Ąnde ebenso. Beispiele daf├╝r findest Du ja in unserem Forum genug. Aber ich w├╝rde den Vorfall in N├╝rnberg eben schlicht und einfach nicht als Lebendf├╝tterung bezeichnen, nur darum ging es mir. Man kann einen Zoo nicht wegen Lebendf├╝tterung anzeigen, wenn eine solche eben einfach niemals stattgefunden hat.
(04.03.2008, 07:55)
Ralf Sommerlad :   @HoyWoy: Ich stimme Sacha zu, aber ich diskutiere das gern weiter mit Ihnen per mail:crocodilians@web.de
(03.03.2008, 22:12)
Sacha :   Ich weiss ja selbst auch, dass man schnell mal vom Thema abkommt. Aber k├Ânnten wir uns bitte wieder auf N├╝rnberg konzentrieren (Abgesehen davon haben wir das Thema Gehegegr├Âsse und Zirkushaltung schon durchgekaut und drehen uns mit einer Person - h├Âflich ausgedr├╝ckt - im Kreis).
Darum nochmals meine Frage: Was gibt es Neues bez. Delfinlagune resp. Manati-/Tapirhaus?
(03.03.2008, 18:01)
HoyWoy :   @Ralf Sommerlad

Es freut mich ├╝brigens, habe ich vergessen, dass man, trotz unterschiedlichster Auffassungen, dennoch irgendwo, Gemeinsamkeiten findet.

Ich w├╝rde auch nie behaupten, dass Zoobef├╝rworter, Unmenschen w├Ąren.

Aber seien wir doch mal ehrlich, welch RIESIGEN Raumunterschied macht eine Haltung im Zoo und welche im Zirkus.

Lassen sich ein paar Quadratmeter mehr wirklich in Wohlf├╝hlen berechnen?

Ist ein goldener K├Ąfig wirklich besser als ein K├Ąfig?

Ich habe mal erreicht, das zwei B├Ąren nicht get├Âtet werden, weil ihr Gehege uralt und total zu klein waren.
Protest hat schlieeslich dazu gef├╝hrt, dass eine neue Anlage gebaut wurde.
Nat├╝rlich freue ich mich f├╝r die B├Ąren, f├╝r jeden zus├Ątzlichen Quadratmeter "Lebensraum".
Aber selbst ein paar Quadratmeter mehr, ersetzen keine wegfallende Nahrungssuche und Feindvermeidung (nach Hediger), als Hauptbesch├Ąftigung eines so genannten Wildtieres.

Trotz gro├čer und ger├Ąumiger Anlage zeigt der Lippenb├Ąrennachwuchs in leipzig auch Verhaltensst├Ârungen.

Trotz "naturnaher" Vorzeigeanlage, zeigen die Karlsruher Eisb├Ąren stark ausgepr├Ągte Stereotypien.

Also sind Quadratmeter wirklich Indiz f├╝r Lebensqualit├Ąt?

(03.03.2008, 17:16)
HoyWoy :   @Ralf Sommerlad

Mit dem vorherigen Ansehen von Privathaltungen und dem Einhalten des eigenen Ethic Codes (WAZA, EAZA und Verband deutscher Zoodirektoren) haben es aber viele Zoos nicht so.

Da suche ich (mit anderen) Unterbringungsm├Âglichkieten f├╝r Paviane, da werden schon mal Seel├Âwen an einen Zirkus verschachert, da sterben zwei Giraffen hintereinander (Herkunft Zoo/ eine neue steht schon wieder im Zirkus) und da verschwindet ein Zwergflusspferd an einen deutsch/italienischen Zoo.

Da h├Ąlt sich ein Rechtsradikaler eben mal zwei Pumas und ein anderer mehrere L├Âwen, Paviane und Pumas. Beide in Sachsen.

Da vermietet ein spanischer Privatmann an jede m├Âglich Person, die will, diverse "Exoten", f├╝r Geburtstage.
Dabei: Leoparden (aus einen deutschen Zoo)

Wolfsabgaabe (1,0) an Privatperson. Obwohl dieser bayerische Zoo gerade in einer gemeinsame Leidlinie, Abgabe an Privat ablehnte.

Alles mehr oder weniger aktuelle Sachen.

Ich k├Ânnte weitermachen.

├ťbrigens interessiert es mich schon, warum sie schreiben "selbsternannter Tierrechtler".
Werden Menschenrechtler oder Tiersch├╝tzer auch ernannt?


(03.03.2008, 17:03)
Ralf Sommerlad :   @HoyWoy: Ich denke, dass ich die Abgabe an Privatpersonen von Fall zu Fall ( in "meinem" Bereich, n├Ąmlich der Reptilien) sogar begr├╝sse. Da gibt es n├Ąmlich durchaus eine ganze Menge ausserordentlich sachkundiger Halter und die Unterbringung ├╝berlassener Tiere steht der In Zoos in nichts nach, ist gelegentlich sogar deutlich besser. Aber nat├╝rlich wird sich ein verantwortungsbewusster Zoo einen Privathalter, dem er Tiere ├╝berl├Ąsst, genau ansehen.Was Zirkusse angeht, k├Ânnen Sie mich wohl h├Ąufiger auf Ihrer Seite finden.Ich habe ein durchaus gest├Ârtes Verh├Ąltnis zu sicherlich ├╝ber 90 % der Zirkusbetriebe, deren Haltung von dem, was als artgerecht bezeichnet werden kann, deutlich abweicht.Die Einzelhaltung von Elefanten, Breitmaulnash├Ârnern, Flusspferden und Giraffen halte ich beispielsweise f├╝r vollkommen unvertretbar. Auch wenn ich die Besch├Ąftigung mit den Tieren grossz├╝gig als eine M├Âglichkeit des "Enrichments" betrachten sollte, so geht das Fehlen sozialer Strukturen in Einzelhaltungen einer "Artgerechtigkeit"vollkommen ab. Aber das ist sicherlich ein diskussionsw├╝rdiges Thema, neben den in diesem Thread angesprochenen bedauerlichen Vorkommnissen in N├╝rnberg.
(03.03.2008, 16:32)
HoyWoy :   @Ralf Sommerlad

Mit den Zirkusleidlinien, da k├Ânnen sie sicher sein, bin ich st├Ąndig am arbeiten.

Aber was soll man schon erreichen? Aus einem K├Ąfig einen goldenen machen?
Aber sie wissen schon, wer solche Gutachten (auch S├Ąugetiergutachten) erarbeitet?

Aber es w├╝rde mich interessieren, ob sie mit mir gemeinsam einen Brief an diverse Zoo schreiben w├╝rden, in denen sie diese Einrichtung auffordern, keine nm. Tiere mehr an Zirkusse und Privatpersonen abzugeben.
Und die Liste der Zoos ist nicht klein.

Und mich w├╝rde interessieren, ob wenigsten das Tierschutzgesetz akzeptieren und f├╝r deren Umsetzung sind.
Beim S├Ąugetiergutachten scheint ja Zustimmung ihrerseits zu geben.

Ist das so?
(03.03.2008, 16:19)
HoyWoy :   @Jennifer Weilguni

Einen Fuchs (Panda) in einen H├╝hnerstall (Muntjaks) einzusperren,
dass halte ich schon f├╝r grausam.

Zumal man in N├╝rnberg jahrelang zugesehen hat, wie die Pandas Muntjakbabys t├Âteten.

Zitat Vize-Direktor M├Ągdefrau: ''auf der anderen Seite wollen wir aus Tierschutzgr├╝nden und unserem gef├╝hlsm├Ą├čigen Empfinden keine 'Lebendf├╝tterung vor unseren Augen'

Das war 2001.
Danach wurden weitere Babys get├Âtet.

Aufhetzen ohne Ausweg und ohne Fluchtm├Âglichkeiten (Toten Babys sind Beweis), dass ist es, um was wir hier diskutieren.

Unfall und volle Absicht, sind ganz klar zwei verschiedene paar Schuhe.

Es ist schon ein Unterschied, ob ein Kind vor zwei Auto hervorspringt und du nicht zeitig genug bremst (trotz 20km)= Unfall
...oder ob du noch extra Gas gibst, damit du ein Kind auf der Strasse erwischst = Absicht
(03.03.2008, 16:09)
Ralf Sommerlad :   Sorry....ein amoklaufender Muntjakbock, beseelt von Rachegef├╝hlen? Das scheint mir doch weit hergeholt..aber ich bin dennoch gespannt. Nat├╝rlich hat der uns├Ągliche Herr Albrecht, selbsternannter Tierrechtler mit angeblicher Spezialisierung auf Zoos und Zirkusse, sein Feindbild vermeintlich ausgemacht. Ich w├╝rde Herrn Albrecht allerdings dringend bitten, seine Zeit und Arbeit vielleicht darauf zu verwenden, die Haltungsrichtlinien f├╝r S├Ąugetiere in Zirkussen denen f├╝r Zoos anzupassen. DAS w├Ąre mal ein sinnvolles Unterfangen vor dem Hintergrund h├Ąufig tierqu├Ąlerischer Haltungen von Elefanten,Grosskatzen, neuerdings sogar Nash├Ârnern und Flusspferden...
(03.03.2008, 10:25)
Jennifer Weilguni :   @HoyWoy
Wenn Du den Tod der Pandababys als Lebendf├╝tterung ansiehst, dann muss ich Dich doch aber ernsthaft fragen, ab wann eine Lebendf├╝tterung eigentlich als solche bezeichnet werden darf. F├╝r mich ist eine Lebendf├╝tterung die absichtliche Verabreichung eines lebenden Tieres an ein anderes Tier. Nach Deiner Sicht ist es aber anscheinend schon eine Lebendf├╝tterung, wenn man einfach nicht verhindert, das ein Tier das andere frisst. Du hast doch soweit ich weiss selber Hunde ? Wenn einer von denen jetzt eine Fliege frisst ( und das tun Hunde ja bekanntlich sehr gerne) , machst Du Dich dann auch der Lebendf├╝tterung schuldig, weil Du nicht verhindert hast, dass Deine Hunde die Fliege fressen ? Von den vielen, vielen Motorradfahrern in der Sommersaison will ich in diesem Zusammenhang gar nicht erst sprechen :-) Oder.. mache ich mich auch der Lebendf├╝tterung schuldig, wenn meine Wohnungskatze sich mal einen Nachtfalter einverleibt ? Sollte der Tod der Pandas wirklich durch die/den Muntjak herbeigef├╝hrt worden sein, besteht nat├╝rlich Handlungsbedarf, ebensogut k├Ânnte es ja aber auch en Fuchs, Marder, ect. gewesen sein. Warten wir ab, was die Untersuchung ans Licht bringt. Dem Tiergarten aber Lebendf├╝tterung vorzuwerfen halte ich f├╝r schlichtweg falsch.
(03.03.2008, 09:43)
HoyWoy :   Pressemitteilung vom Sonntag, 2. M├Ąrz 2008

Haltungsm├Ąngel ┬ľ Todesursache der Pandab├Ąren und Muntjaks?
Wird ein toxikologisches Gutachten den Tiergarten jetzt vor einer m├Âglichen Strafverfolgung retten?

N├╝rtingen. Nachdem das Landesamt f├╝r Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Freitag das Ergebnis seines Gutachtens vorlegte, wonach die Pandas doch wohl eher ┬ämit spitzen Z├Ąhnen┬ô aufgeschlitzt worden sein k├Ânnten, ger├Ąt der Tiergarten N├╝rnberg offensichtlich immer mehr in Erkl├Ąrungsnot.
So schlie├čt der Tiergarten, trotz des eindeutigen Ergebnisses des LGL, eine T├Âtung der Pandas durch die Hirsche, dennoch weiterhin aus. Ein jetzt vom Tiergarten selbst in Auftrag gegebenes toxikologisches Gutachten, soll offensichtlich f├╝r zus├Ątzliche Aufkl├Ąrung sorgen.

Der N├╝rtinger Tierrechtler, Frank Albrecht, der den fr├Ąnkischen Tiergarten wegen der T├Âtung von mehreren Muntjakbabys durch die Pandas angezeigt hatte (Verdachts auf fahrl├Ąssige Tierqu├Ąlerei), ├╝bt jetzt Kritik, am eigens vom Tiergarten in Auftrag gegebenen Gutachten.

┬äEine Untersuchung der toten Delphinbabys sollte auch einst m├Âgliche Viruserkrankungen erkunden. Bis heute habe der Tiergarten keine Ergebnisse dazu vorgelegt. Die ausf├╝hrlichen Obduktionsberichte aller toten Delphine verweigert der Tiergarten ebenfalls seit Jahren offenzulegen. Hier kann man nicht von Offenheit sprechen.┬ô, so Albrecht kritisch. ┬äIch stehe diesem, selbst in Auftrag gegebenem, Gutachten daher sehr kritisch gegen├╝ber. Denn w├╝rde dieses Gutachten zuf├Ąllig eine Vergiftung best├Ątigen, werde der Tiergarten mit Sicherheit eine tierschutzwidrige Haltung, als Todesursache bei den Pandas, von sich weisen.┬ô

Der N├╝rnberger Tiergarten betonte nach dem Pandatod immer wieder, dass Muntjak und Pandas seit Jahren friedlich nebeneinander in ihrer Gemeinschaftshaltung lebten. Doch erst nachdem Albrecht die ├ľffentlichkeit in einer Pressemitteilung (http://www.pr-inside.com/de/interner-bericht-fuehrt-jetzt-zur-r454427.htm) darauf hinwies, dass die Pandas bereits mehrmals die Babys der Muntjaks angriffen und t├Âteten, r├Ąumte der Tiergarten dann sp├Ąter selbst T├Âtungen ein und widerlegte sein eigenes Bild vom angeblichen friedlichen Miteinander. F├╝r den Tierrechtler jetzt Grund genug, an einer Unschuld des Tiergartens zu zweifeln.

┬äMeiner pers├Ânlichen Meinung nach, haben die beengten Haltungsbedingungen und eine fahrl├Ąssige
Ignoranz, Jahr f├╝r Jahr, immer wieder zu toten Muntjakbabys und nun wohl auch zum Tod der Pandas gef├╝hrt.┬ô, so Albrecht abschlie├čend. ┬äAber egal was das tiergarteneigene toxikologische Gutachten auch aussagt, am Tod der Muntjakbabys habe sich der Tiergarten eindeutig schuldig gemacht.┬ô

Albrecht hofft, dass die N├╝rnberger Staatsanwaltschaft dies ebenfalls so beurteilt und auf Basis des geltenden Tierschutzgesetzes strafverfolgend handelt.

┬äEine Ethik, die nur mit unserem Verh├Ąltnis zu anderen Menschen zu tun hat, ist unvollst├Ąndig┬ô
Dr. Albert Schweizer

Nichtmenschliche Tiere, hier so genannte „Zoo-Tiere“, haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.

Frank Albrecht
(Tierrechtler/ Fachgebiete Zoo und Zirkus)


(02.03.2008, 09:38)
Michael Mettler :   "Die Muntjaks" - also Mehrzahl - kommen als T├Ąter ohnehin nicht in Frage, allenfalls der m├Ąnnliche Muntjak; ein weiblicher Muntjak hat n├Ąmlich gar keine langen Eckz├Ąhne und kann folglich damit auch keinen Panda aufschlitzen. Und es w├Ąre gerade das Muttertier, das ein Kitz gegen Angreifer verteidigen w├╝rde...
(01.03.2008, 17:35)
Saya :   Ja, dann wei├č man jetzt offenbar mehr als noch vor ein paar Tagen. Und verschweigt es nicht sondern informiert die Presse. Wo ist das Problem?
(01.03.2008, 14:28)
HoyWoy :   N├╝rnberger Nachrichten 29.02.2008

"Ein Kampf mit den Klein-Hirschen, den Muntjaks,...scheidet offenbar aus."
"Das Gutachten der LGL liege jetzt vor, best├Ątigte Helmut M├Ągdefrau,..., ohne n├Ąhere Angaben zu machen."

Mittelbayerische Zeitung 01.02.2008
"Die Wunden sehen so aus, als ob die B├Ąuche der beiden Pandab├Ąren mit sptzen Z├Ąhnen aufgeschlitzt worden sein k├Ânnten.", sagte eine Sprecherin des LGL am Freitag.

...
(01.03.2008, 12:25)
Klaus Sch├╝ling :   Ja, aber wir spielen hier doch nicht Fu├čball...
Es gibt ├╝brigens auch kein Schiedsgericht, keinen Zeitlupenbeweis und auch kein Aktuelles Sportstunde, welches mit einigen Stunden Abstand Wahrheiten verk├╝ndet.
Nur einen genervten Betreiber, der einfach keine Lust mehr hat, diesen pers├Ânlichen Quatsch nachvollziehen zu m├╝ssen - auch wenn er zugegebenerweise Quote bringt ...

(27.02.2008, 20:05)
Sacha :   Ich will mir nicht auch 'ne Gelbe Karte einhandeln und schweige darum.

Um wieder auf das Thema "Tiergarten N├╝rnberg" zur├╝ckzukehren: Gibt es Neues bez├╝glich Delfinlagune und/oder die Zukunft des Manati-/Tapirhauses?

@Klaus Sch├╝ling: Aehm, ich will ja nicht pingelig sein (und ausserdem m├Âchte ich mich weiter ├╝ber gewisse Texte am├╝sieren) - trotzdem die Frage: Folgt im Fussball nach zwei Gelben Karten nicht die Rote? ....:)
(27.02.2008, 19:00)
Klaus Sch├╝ling :   Nachdem sich jetzt Shensi-Takin zur├╝ckh├Ąlt (vielen Dank) noch einmal die Gelbe KArte f├╝r HoyWoy.
Entweder es geht jetzt streng sachbezogen hier weiter oder gar nicht mehr!
(27.02.2008, 18:11)
HoyWoy :   @Sacha

Das wollte ich nur h├Âren.
Du kannst behaupten, es klappt woanders. Ohne Beweise zu bringen.
Ich darf dasselbe nicht.

├ťbrigens schau dir mal die Tierbestandslisten von den Einrichtungen an, die beide zusammenhalten.
Dann schau mal bei Geburten und Todesf├Ąllen nach.
Es geht nicht nur um Todesf├Ąlle sondern das angebliche friedliche Nebeneinander.
So haben die Pandas in einem TP die im Gehege befindlichen Ohrfasane angegriffen und z.T. erheblich verletzt.

Also das friedliche "Problme" (wo eher von seiten der Pandas) ist wohl bekannt.

Zitat aus einer gestrigen Pressemeldung:
"M├Ągdefrau r├Ąumte daraufhin ein, dass schon dreimal Hirsche von den Pandas gerissen wurden."
Einen Tag vor dem Pandatod wurde wieder ein Hirschbaby get├Âtet.
Also 4 Opfer sind wohl wegsehen genug!

Ich wei├č ja nicht, nach wie vielen Hirschbabyopfer man erkennen muss, dass etwas in der Gemeinschaftshaltung nicht stimmt.

Deinen letzten Absatz (Unf├Ąlle Bauernhof" bewerte ich mal als Unwissenheit und als total kl├Ąglichen Versuch abzulenken.

Sicher kommt dann von dir, wie von vielen: K├╝mmert dich erst einmal um die vielen get├Âteten Kinder, um die vielen gro├čen Hunde in den Neubauwohnungen, die grausamen Tiertransporte, die...............

Aber glaube mir, ich mache nicht nur das eine. Auch wenn es wohl noch erlaubt sei, sich zu spezialisieren.

Aber ich br├Ąuchte da jemanden f├╝r diverse andere Tierschutzprojekte.
Na wie w├Ąrs?

Was hast du eigentlich schon in sachen Tierschutz gemacht?

Deine Aufz├Ąhlungen w├╝rden mich interessieren.

(27.02.2008, 17:39)
Sacha :   @HoyWoy

Bez. "Fl├╝chtigkeitsfehler": Ja, das kann man sehen.

Das Wort "wunderbar" habe ich nicht benutzt. Und wo gab es denn WOANDERS auch Muntjakbaby-Opfer? Solange ein "Delikt" nicht bewiesen ist, gilt in Deutschland die Unschuldsvermutung (kleine Lektion in Demokratie).
Das mit den Tierbestandsberichten ist eine faule Ausrede. Gerade US-Zoos zeigen sich echt kooperativ, wenn man h├Âflich nach etwas fragt. Nur muss man dazu eben den "Finger rausnehmen" und sich die M├╝he machen, auf Englisch anzufragen.

Obwohl mir schleierhaft ist, wie man mich in dieser Beziehung falsch verstehen konnte noch einmal: Sp├Ątestens nach dem zweiten Todesfall h├Ątten die von mir unten erw├Ąhnten Aenderungen vorgenommen werden sollen. Dabei zog ich AUCH eine Trennung der beiden Arten in Betracht. Wir sind also diesbez├╝glich im Prinzip einer Meinung. Nur entzieht es sich meiner Kenntnis, was genau in N├╝rnberg vorgenommen bzw. unterlassen wurde. Wenn Du mehr weisst, prima. Diese Fakten w├╝rde ich gerne in diesem Forum lesen. Nicht jedoch wieder an den Haaren herbeigezogene Vermutungen.

Einen Fuchs habe ich nie erw├Ąhnt. Es geht darum, dass es auch auf dem Bauernhof Unf├Ąlle gibt, nicht nur im Zoo. Und es ist absolut nicht so, dass der Bauer IMMER Massnahmen ergreift. Vor allem nicht, wenn diese viel Geld kosten. Dann nimmt er eher mal einen Verlust durch ein hungriges Schwein in Kauf.
Aber wie ebenfalls schon gesagt: Eine Aktion von Dir in dieser Richtung h├Ątte meine Zustimmung und ggf. Unterst├╝tzung. Doch d├╝rfte ich mit meiner Vermutung richtig liegen, dass Tierrechtler f├╝r eine Aktion wie "Mehr Sicherheit f├╝r Tiere auf dem Bauernhof" weniger zu begeistern sind als f├╝r "Schliesst die b├Âsen Zoos, die Muntjaks und Pandas aufeinander hetzen"....

(27.02.2008, 15:37)
HoyWoy :   @Oliver Jahn

Ja richtig, es klappt in Hannover.

Aber nur, weil man das neugeborenen Muntjakbaby mit Mutter eine seperates Gehege hinter die Kulissen in Sicherheit bringt.

Und wie es funktioniert.

Offensichtlich betreibt man in Hannover Schadenbegrenzung.

Friedlichkeit klingt anders.
(27.02.2008, 09:40)
HoyWoy :   @Sacha

Die Fl├╝chtigkeitsfehle kannst du gern behalten, ich habe noch mehr davon.

Aber solche Fehler waren doch nicht das Thema. Oder doch?

Und du beschreibst, dass es woanders wunderbar funktioniert.
Genauso k├Ânnte ich sagen, woanders gab es auch schon viele Muntjakbabyopfer. Aber keiner berichtet davon. Und Tierbestandsberichte ver├Âffentlichen die wenigen, wo man Todesf├Ąlle kritisch hinterfragen k├Ânnte.

Und in N├╝rnberg passierte es nicht nur einmal!!!
Also wir reden hier nicht von einem ERSTEN Todesfall.
Und der TG berichtete bereits 2002 von mehreren Todesf├Ąllen.

Hier wurde also ├╝ber Jahre hinweg, experimentiert und bei Todesf├Ąllen ganz offensichtlich weggesehen.

Und keinesfalls ist ein Huhn weniger Wert als ein Muntjakbaby.

Nur reden wir nicht dar├╝ber, dass ein Bauer einen Fuchs in den H├╝hnerstall sperrt und zusieht wir der Fuchs, Jahr f├╝r Jahr, auf engstem Raum, sich ein Huhn erlegt.

Das ist der gro├če Unterschied bei deinem Vergleich.

Zumal ein Bauer sicherlich nicht will, dass der Fuchs seine H├╝hner immer wieder holt und er dabei tatenlos zusieht.
Also ein Bauer macht sicherlich etwas dagegen.

Eine Trennung der Muntjak von den Pandas h├Ątte auf alle F├Ąlle bei einer zweiten T├Âtung erfolgen m├╝ssen.
(27.02.2008, 09:24)
Oliver Jahn :   Und klappt es nicht auch in Hannover?
Und in Schwerin haben die L├Âwen auch irgendwann mal heraus bekommen, wie sie die Mangusten bekommen k├Ânnen. Und auch hier hat der Zoo daraus gelernt und hat den Mangusten mehr Fluchtr├Âhren gebaut. Danach gab es dort keinen Unfall mehr.
(26.02.2008, 22:43)
IP66 :   Eine weitere, anscheinend erfolgreiche Gemeinschaftshaltung von Muntjaks und kleinen Pandas gibt es in Krefeld, Duisburg hat gerade mit einer solchen begonnen, in Heidelberg leben die Pandas mit Schopfhirschen zusammen.
(26.02.2008, 19:04)
Sacha :   @HoyWoy: Stimmt. Es m├╝sste n├Ąmlich "neu besetzt" und nicht "neue besetzt" heissen (und so nebenbei: Bei meinem Namen reicht das "S" am Anfang).

Nein, Studien ├╝ber die Gemeinschaftshaltung von Muntjak und Kleinem Panda habe ich nicht. Es wird auch nicht immer ├╝ber alles eine Studie verfasst (was nicht heissen soll, dass sie nicht doch existiert bzw. nicht doch interessant w├Ąre). Aber auch viele der ausserdeutschen Zoos f├╝hren Jahresberichte resp. k├Ânnte man direkt anfragen (m├╝sstest Du allerdings schon selber unternehmen - der Trick mit Jennifer und Frankfurt funktioniert nur einmal). Eine Gemeinschaftshaltung Muntjak/Kl. Panda, die mir spontan einf├Ąllt und meines Wissens gut funtioniert gibt es im Zoo von Indianapolis.

Stimmt, wenn so etwas passiert, muss etwas unternommen werden. Da sind wir einer Meinung (Nur offenbar nicht ├╝ber das "wie" und "was").

Und falsch: Es ist genauso ein Unfall wie auf dem Bauernhof. Auch in N├╝rnberg liegt beim ERSTEN TODESFALL keine Absicht vor. (W├Ąre ja auch idiotisch. Welcher Zoo macht sich schon freiwillig zur Zielscheibe von Tierrechtlern?). Sofern(!) der N├╝rnberger Tiergarten vor dem ersten Todesfall jahrelang GUTE Erfahrung mit der Gemeinschaftshaltung gemacht hat, kann ich einen weiteren Versuch verstehen (wenn man Ursachenforschung betrieben hat, um einen erneuten Todesfall zu verhindern). Offenbar kam es vor allem dann zu Zwistigkeiten, wenn die Muntjaks Junge f├╝hrten.
Eine korrekte Analyse (sprich Begr├╝ndung) f├╝r die weitere Gemeinschaftshaltung sollte durchgef├╝hrt UND der Oeffentlichkeit mitgeteilt werden (auch hier Uebereinstimmung).

Ebenso richtig: Dass Unf├Ąlle auch bei Haustieren passieren, rechtfertigt die Opfer in N├╝rnberg keineswegs. Habe ich auch nie behauptet. Aber es gilt die Relation zu wahren, da derartige Unf├Ąlle wie gesagt auf landwirtschaftlichen Betrieben AUCH passieren. Darum hast Du sofort meine Zustimmung, wenn Du etwas in dieser Richtung unternehmen solltest. Oder muss ich hier auch den Spiess resp. Deine Vorw├╝rfe gegen N├╝rnberg umkehren und sagen: Ein totes Haushuhn auf dem Bauernhof ist eben nicht so publikumswirksam f├╝r Tierrechtler wie ein toter Panda im Zoo?
(26.02.2008, 18:36)
HoyWoy :   @Sascha

Richtig: Zum Opfer fallen!
In N├╝rnberg sind sie nun keine Opfer mehr sondern eine Folge aus Wegsehen und Ignoanz.
Sicher hast du Recht, dass in der so genannten Haustierhaltung es auch passiert. Aber sicher nicht mit Absicht sondern durch einen Unfall.
Und wahrscheinlich nur einmal, dann macht man etwas, als Halter.

Wo auch immer etwas in der Art noch passiert, rechtfertig diese st├Ąndigen Opfer in N├╝rnberg nicht.

Hast du Berichte oder Studien, wo man nachlesen kann, dass die Haltung von Muntjaks und Pandas woanders funktioniert?

Eisb├Ąrenabschuss
Ich habe auch nicht gesagt, dass dieser Abschuss gewollt war.
Ich wollte auf die danachfolgende Aussage hinweisen.
Und die war sehr aufschlussreich.

Und man "entfernt" Eisb├Ąren nicht an andere Zoos oder Zirkusse, man gibt sie dorthin ab.

Man h├Ątte also bei Abgabe geschrieben:
"Die Eisb├Ąrenanlage wurde nach Abgabe des Restbestandes am 07.11.1968 mit 1,2 zweij├Ąhrigen Eisb├Ąren neue besetzt.┬ô

Aber naja! Deutsche Sprache, schwere Sprache.
(26.02.2008, 17:10)
Sacha :   Lassen wir doch die Kirche im Dorf.

Wenn ich denke, wieviele H├╝hner europaweit einem Hausschwein/Hauskatze/Haushund etc. zum Opfer fallen - da schreit auch niemand nach "Lebendf├╝tterung verboten". Obwohl es immer wieder passiert.

Und in den meisten Tierg├Ąrten - wer ein wenig ├╝ber den Tellerrand blickt und sich auch in den anderen europ. sowie US-Zoos umschaut weiss es - funktioniert die Gemeinschaftshaltung von Kl. Panda und Muntjak.

Ganz von der Kritik auszunehmen ist der N├╝rnberger Zoo deswegen nicht. Es besteht klar Handlungsbedarf. M├Âgliche L├Âsungen w├Ąren, Anpassungen an der Anlage vorzunehmen (z.B. zum Beispiel Vergr├Âsserung und/oder bessere R├╝ckzugsm├Âglichkeiten f├╝r beide Arten), die Individuen auszutauschen oder - wenn alles nichts n├╝tzt - tats├Ąchlich auf die Gemeinschaftshaltung IN DIESER FORM zu verzichten.

Zu Recht wurde m. E. darauf hingewiesen, dass man mit gewissen Ursachen-Erkl├Ąrungen nicht voreilig sein sollte. Die N├╝rnberger k├Ânnen bez├╝glich Oeffentlichkeitsarbeit sicher dazulernen.

Dem Zoo bez. des erschossenen Eisb├Ąren von 1948 Absicht zu unterstellen ist dagegen wiederum v├Âlliger Quatsch. Das w├Ąre in etwa so, wie wenn man behauptet, Tierrechtler helfen beim Tod von Delfinbabys nach, damit sie weiterhin gegen Delfinarien sein k├Ânnen.

Ausserdem gab es 1948 (zur Erinnerung: Drei Jahre nach dem II. Weltkrieg!!!) genug Zoos und Zirkusse, die sich darum gerissen h├Ątten, einen (weiteren) Eisb├Ąren in ihrem Bestand zu zeigen.
(26.02.2008, 15:01)
HoyWoy :   Beginnt in N├╝rnberg die Heimlichtuerei?:
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=776401&kat=10&man=2

So wie der Tiergarten die AUSF├ťHRLICHEN Opduktionsberichte der Delphine nicht offenlegt? Warum eigentlich nicht?

Und wie war nochmal die Tiergarten├Ąu├čerung gleich nach dem Pandatod - Muntjaks und Pandas h├Ątten seit Jahren friedlich nebeneinandergelebt.

Wie vergesslich der Tiergarten doch ist.
Hier zur Erinnerung f├╝r Herrn M├Ągdefrau - Zitat aus 2002 (2002!!!!!!!):
┬äDas vierte Jungtier wurde jedoch von einem Kleinen Panda get├Âtet und aufgefressen. Obwohl das f├╝nfte wieder problemlos heranwuchs, vergriff sich der Panda wieder beim n├Ąchsten Muntjak┬ů┬ô

Kann eine jahrelange Lebendf├╝tterung, so friedlich sein?

Zur Geschichte der N├╝rnberger Eisb├Ąrenzucht habe ich auch etwas gefunden:

┬äDie Eisb├Ąrenanlage wurde nach Entfernung des Restbestandes am 07.11.1968 mit 1,2 zweij├Ąhrigen Eisb├Ąren neue besetzt.┬ô

Was heisst "entfernt"?

1948
1,0 Eisb├Ąr ausgeb├╝xt und erschossen (23.02.1948)
┬äDer Verlust des erschossenen Eisb├Ąren soll nach Aussagen des langj├Ąhrigen Pflegers, Herrn Kaspar Walz, f├╝r die Zucht entscheidend gewesen sein, da sich die beiden m├Ąnnlichen Eisb├Ąren bisher beim belegen der B├Ąrzeit st├Ąndig st├Ârten.┬ô

Werden Traditionen in N├╝rnberg fortgef├╝hrt?

Ganz klares Nein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

(26.02.2008, 11:59)
Klaus Sch├╝ling :   Offensichtlich leidet die hier gef├╝hrte Diskussion unter gewissen Vorbehalten und Hypotheken aus alten Threads.
Ich ermahne hiermit insbesondere Shensi-Takin und Hoywoy zu sachlichen Beitr├Ągen und fordere beide auf, pers├Ânliche Angriffe zu unterlassen, bzw. auf pers├Ânliche Angriffe nicht mit Tiraden voll Sarkasmus zu antworten.
(25.02.2008, 15:51)
HoyWoy :   @Wulfgard

Nicht nur, dass hier von einigen Forenteilnehmern das Anrecht auf Anonymit├Ąt eines anderen Forenteinehmers immer wieder mit F├╝ssen getreten wird, nein, hier wird von einigen (nicht allen!) Meinungsfreiheit und (nicht nur das pers├Ânliches) "Interesse an Aufkl├Ąrung der ├ľffentlichkeit" mit der Unterstellung, ER habe nur die Gier nach ├Âffentlicher Aufmerksamkeit, abgeurteilt.

Aber das ist nichts Neues, wenn Kritik eben nicht gef├Ąllt.

Aber es freut mich, dass es Forenteilnehmer gibt, die selber urteilen, lesen und erkennen k├Ânnen.

Machen sie sich also weiterhin, so ihr eigenes Bild.

@Shensi-Takin

Es freut immer wieder von Ihnen zu lesen, dass scheinbar nur sie es wissen, was "sachlich" oder "rational" ist und nur sie das Recht zu haben scheinen, es beurteilen zu k├Ânnen.

Aber eine sachliche oder rationale Herangehensweise an dieses Thema "Panda/ Muntjak" suche ich bisher vergebens.

Bisher haben sie nur die Schublade "Vorurteil" aufgemacht, alles reingepackt was nicht zum Thema TG N├╝rnberg (Muntjak/ Panda) geh├Ârt und wieder zu gemacht.

Aber ich will sie bei ihrer Hetze nicht st├Âren, sie haben ja das Recht darauf eben diese Schublade zu bedienen.
Ich bin wirklich der Letzte der Ihnen dies verbieten w├╝rde.

Ich bin ja so intolerant.

(25.02.2008, 15:43)
Shensi-Takin :   @Wulfgard: Sorry, falsche Interpretation Ihrerseits; auch kontroverse Meinungen entgegen dem "Mainstream" sind willkommen, v.a. wenn sie sachlich & rational sind.
Hinter "HoyWoy" und anderen Pseudonymen versteckt sich aber der dank "Knut"-Hype bekannt gewordene Frank Albrecht, der dieses Forum (wie auch andere) immer wieder zu Selbstdarstellungszwecken zu nutzen versucht. Seine vergeblichen Bem├╝hungen dabei sind u.a. im Thread "Tierrechtler & Zoos" sowie in anderen Threads nachzulesen; einfach Suchmaschine nutzen. Dann wird vielleicht klar, warum ich pers├Ânlich keine Geduld & Verst├Ąndnis f├╝r die Albernheiten dieses Mannes habe.
(25.02.2008, 15:25)
Shensi-Takin :   @Frank Albrecht: Ja, die Gehaltlosigkeit Ihrer thematischen Inhalte ist wirklich bedauerlich. Wie belanglos muss die Existenz manch eines "TR"olls sein, auf dass sein einziger Lebenszweck nur aus dem Gieren nach Publicity & ├Âffentlicher Aufmerksamkeit besteht. Wahrlich, traurig & f├╝r alle Beteiligten bedauerlich...

So, und nun zur├╝ck zum eigentlichen Thema "Tiergarten N├╝rnberg", ohne weiter auf die Selbstdarstellungsversuche einzelner Fehlgeleiteter einzugehen.
(25.02.2008, 15:16)
Wulfgard :   Also ich werde das Schreiben von Beitr├Ągen langsam aufgeben und mich nur aufs lesen verlegen denn ich habe festgestellt das Mann hier von den inneren Zirkel der Forumsteilnehmer sehr schnell abgeb├╝gelt wird wenn mann nicht die Offizielle Meinung vertritt. Schade eigenlich denn ich dachte immer ein Forum sei auch ein Austausch von Meinungen.
Was den Herren HoyWoy angeht kann ich nichts zu seinen fr├╝heren Beitr├Ągen sagen da sie mir nicht bekannt sind aber an den hier geschriebenen kann ich nun wirklich nichts finden was eine derart agressive Reaktion rechtfertigt.
(25.02.2008, 15:08)
HoyWoy :   @Shensi-Takin

Ist das alles an Inhalten?
Bedauerlich!


(25.02.2008, 12:25)
Shensi-Takin :   Nachdem sein Versuch hinsichtlich Unruhestifung & Selbstdarstellung bei einem anderen Zoo-Forum kl├Ąglich gescheitert ist, probiert Ursus/HoyWoy/WGAS/ewiger Zoo-Zaungast, seines Zeichens publicity-geiler, sich in der 3. Person anpreisender Schnauzb├Ąrtchentr├Ąger, von h├Âheren M├Ąchten zum "autodidaktisch geschulten" Zoo-bzw. Eisb├Ąren- bzw. (hier jeweils popul├Ąre Art eintragen)-Experten und neuerdings Chef-Tierpathologen auserkoren, mal wieder sein Gl├╝ck hier und bringt auch gleich einen neuen Spielgef├Ąhrten mit. Na denn, viel Spa├č bei den Missionierungsversuchen! G├Ąhn...M├Ąchtig beeindruckender Publicity-Stunt...
Vielleicht w├Ąren die Forenmoderatoren am besten beraten, diese l├Ąstige Angelegenheit wie ihre Kollegen beim Forum f├╝r Zoofreunde zu handhaben.
(25.02.2008, 12:10)
HoyWoy :   ├ťbrigens, gerade wieder zuf├Ąllig gefunden:
http://www.pr-inside.com/de/interner-bericht-fuehrt-jetzt-zur-r454427.htm

Interner Bericht f├╝hrt jetzt zur Strafanzeige gegen den Tiergarten N├╝rnberg
Lie├č TG N├╝rnberg jahrelang tierschutzwidrige Lebendverf├╝tterung von Muntjakbabys zu?

N├╝rtingen. Tierrechtler Frank Albrecht hat heute, im Zusammenhang mit dem Tod der Kleinen Pandas und einem Muntjakbaby im Tiergarten N├╝rnberg, Strafanzeige, wegen des Verdachtes der Tierqu├Ąlerei, gegen die fr├Ąnkische Einrichtung erstattet.

Denn wie jetzt bekannt wurde, h├Ątten die Kleinen Pandab├Ąren vor ihrem eigenen Tod ein Baby der chinesischen Muntjaks (Hirschart) zerfleischt. Aufgrund dieser Tatsache sieht sich Tierrechtler Frank Albrecht nicht nur in seiner Annahme, dass die Katzenb├Ąren wom├Âglich doch von sich wehrenden Hirschen im Gehege get├Âtet wurden, mehr als best├Ątigt (siehe PM vom 22.02.2008 http://www.pr-inside.com/de/nuernberger-panda-mord-bringt-f-r451093.htm), sondern sieht auch in der wiederholten Lebendverf├╝tterung von Muntjakbabys an die Pandab├Ąren, einen ganz klaren Versto├č gegen das Tierschutzgesetz. Denn das Aufeinanderhetzen von nichtmenschlichen Tieren und die Lebendverf├╝tterung sind, laut Tierschutzgesetz, verboten.

┬äSeit Jahren h├Ąlt der Tiergarten N├╝rnberg zwei nichtmenschliche Tierarten anscheinend auf doch zu engem Raum. Solche tierschutzwidrige Haltung f├╝hrte nun offensichtlich zum wiederholten Male zu einer Hetzjagd der Katzenb├Ąren auf ein Muntjakbaby. Erneut wurde dabei ein Baby zerfleischt┬ô, so Albrecht. ┬äSolche qualvollen Haltungsbedingungen d├╝rfen einfach nicht, Jahr f├╝r Jahr, zu mehreren nichtmenschlichen Opfern f├╝hren. Hier h├Ątte man ganz klar fr├╝hzeitig eingreifen und dieses blutige und t├Âdliche Experiment (Gemeinschaftshaltung) sofort beenden m├╝ssen. Aber offenbar sah man in N├╝rnberg jahrelang tatenlos zu.┬ô

Denn bereits 2002, so die Beweise des N├╝rtinger Tierrechtlers, teilte Helmut M├Ągdefrau (Vize-Tiergarten-Direktor) in einem tiergarteninternem Magazinbericht mit, dass die Katzenb├Ąren Hirschnachwuchs wiederholt t├Âteten. Schon damals war Herrn M├Ągdefrau auch bewusst, dass diese Form Lebendverf├╝tterung einen klaren Versto├č gegen das Tierschutzgesetz darstelle. So schrieb der Vize-Direktor in dem Bericht:
┬ä┬ůauf der anderen Seite wollen wir aus Tierschutzgr├╝nden und unserem gef├╝hlsm├Ą├čigen Empfinden keine ┬ůLebendf├╝tterung vor unseren Augen┬ô

┬äHier wurde, trotz des Wissens ├╝ber m├Âgliche Haltungsprobleme (Attacken der Katzenb├Ąren), scheinbar dem jahrelangen blutigen Treiben kein Ende gesetzt und somit der Tod weiterer nichtmenschlicher Individuen fahrl├Ąssig und billigend in Kauf genommen. Die Staatsanwaltschaft m├╝sse nun die tats├Ąchlichen j├Ąhrlichen Opferzahlen bei den Muntjaks ermitteln, die mysteri├Âsen Todesumst├Ąnde eines Katzenb├Ąren (1999) genauer kl├Ąren und die Unt├Ątigkeit des Tiergartens auf einen m├Âglichen Straftatbestand hin ├╝berpr├╝fen┬ô, so Albrecht abschlie├čend. ┬äMeiner Meinung nach sind die Todesf├Ąlle ganz klar auf Missst├Ąnde und Tierschutzverst├Â├če im Tiergarten N├╝rnberg zur├╝ckzuf├╝hren.┬ô

┬äEine Ethik, die nur mit unserem Verh├Ąltnis zu anderen Menschen zu tun hat, ist unvollst├Ąndig┬ô
Dr. Albert Schweizer

Nichtmenschliche Tiere, hier so genannte „Zoo-Tiere“, haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.

Frank Albrecht
(Tierrechtler/ Fachgebiete Zoo und Zirkus)

(25.02.2008, 10:57)
HoyWoy :   @Andreas

Wer nicht wissen will, dass eine M├╝nze zwei Seiten hat, der wird auch nie erfahren, wie die andere Seite aussieht.

Ich rate nur, PM richtig zu lesen.

Welche Meldung besagt, in N├╝rnberg h├Ątten DIE TIERPFLEGER von innen l├Ąrmt gemacht?

Fakt ist, dass N├╝rnberg bis heute verweigert zu erl├Ąren, wo sich VILMA aufhielt, als VERA mit ihrem Baby nach DRAUSSEN floh.

Die Antwort bringe Aufkl├Ąrung, ob wieder St├Ârungen, aufgrund der unmittelbaren N├Ąhe von anderen Eisb├Ąren, zur unnat├╝rlichen Aufzucht f├╝hrte.

Denn sie werden ja sicher wissen, welches die Hauptursachen f├╝r immer wieder missgl├╝ckte Aufzuchten sind.

Aber erst waren es ja st├Ârende Journalisten von draussen, die VERA mit ihrem Baby nach draussen (???) jagden.
(25.02.2008, 07:51)
Andreas :   Und da die Kleinen Pandas wu├čten, wie wichtig PR ist, haben sie zum passenden Zeitpunkt gemeinschaftlich Harakiri begangen. Sie sind wahrscheinlich von den Pflegern bestochen worden. Sind das gar die selben Pfleger gewesen, die in der von Ihnen verbreiteten Meldung mit Absicht hinter der Wurfh├Âhle der Eisb├Ąrin L├Ąrm gemacht haben ? Nur damit N├╝rnberg im Gespr├Ąch bleibt ? Das ist doch paranoid.
MfG Andreas

(24.02.2008, 20:23)
HoyWoy :   @Andreas

Sehr geehrter Herr, der hier wohl sein Recht auf Anonymit├Ąt in Anspruch nimmt, aber offenbar Anderen aberkennt.

Das Datum, der von mir zuf├Ąllig gefundenen Meldung ist von 21.02.2008.
Diese Meldung wurde das erste Mal ver├Âffentlicht am 22.02.2008. Um 09:42:09 Uhr, wohlgemerkt!!!
siehe hier:
http://www.pr-inside.com/de/nuernberger-panda-mord-bringt-f-r451093.htm

Die Medien meldeten erst sp├Ąter von der M├Âglichkeit der Muntjaktterschaft. Nach der PM-Meldung Herrn Albrechts!!!

Und der Tiergarten N├╝rnberg schloss von Anfang an eine T├Ąterschaft der Muntjaks aus. Merkw├╝rdig?

Und das die Katzenb├Ąren, vor ihrem Tod, ein Muntjakbaby t├Âteten war auch erst sp├Ąter vermeldet worden und von Herrn Albrecht in seiner PM als erstes (als Vermutung) erw├Ąhnt und jetzt best├Ątigt worden.

Aber das ist doch alles v├Âllig egal.
Es gibt wohl doch keinen Klapperstorch.

Wichtig ist doch, Flocke und der Tiergarten N├╝rnberg waren wieder im Gespr├Ąch.

Aber das erw├Ąhnten sie ja! Oder doch nicht?
Guter Ablenkungsversuch!
Haltet den falschen Dieb!



(24.02.2008, 19:26)
Andreas :   Werter Herr Albrecht, nebenstehender Pressemeldung ( Nordkurier 23.02.) ist im Wesentlichen f├╝r jeden logisch denkenden und in der Zoologie einigerma├čen gebildeten Menschen Alles zu entnehmen. Ihre zuf├Ąllig (er)gefundene Meldung heben Sie sich doch bitte f├╝r die , von Ihnen oft frequentierten┬ätierliebseiten┬ô auf, um sich selbst darzustellen. Sie m├╝ssen ein sehr einsamer Mensch sein...Sorry
(24.02.2008, 17:31)
HoyWoy :   Na wer sagt es denn.
Muntjaks hatten ein Jungtier und das wurde get├Âtet.


(24.02.2008, 17:25)
HoyWoy :   Und die Kinder bringt der Klapperstorch?

Zuf├Ąllig gefunden:

21.02.2008
N├╝rnberger Panda ┬ľ Mord bringt Flocke wieder ins Gespr├Ąch
Tierrechtler hat erhebliche Zweifel an der angeblichen menschlicher T├Ąterschaft

N├╝rtingen. Der N├╝rtinger Tierrechtler Frank Albrecht, der dem N├╝rnberger Tiergarten im Zusammenhang mit der Handaufzucht von Flocke, bereits ┬äFahrl├Ąssige Tierqu├Ąlerei┬ô vorwarf, hat im Fall der aktuellen Panda-Todesf├Ąlle erhebliche Zweifel an den ├äu├čerungen des Tiergartens.

Albrecht glaubt, dass die beiden kleinen Pandab├Ąren doch von den im Gehege befindlichen Chinesischen Muntjaks get├Âtet wurden. Viele Hinweise sprechen ganz klar daf├╝r.
Denn die 2-5 zentimeterlangen, starken und scharfen Eckz├Ąhne der Muntjaks werden durchaus zur Verteidigung von Feinden und Rivalen, als Waffen, eingesetzt. M├Ąnnliche Muntjaks f├╝hren oft erbitterte K├Ąmpfe untereinander, wo sie diese scharfen ┬äWaffen┬ô einsetzen. Der Zoo Hannover z.B. selbst bezeichnet diese Hirschart als ┬äGanz sch├Ân bissig┬ô und betont zudem, dass Muntjaks in freier Wildbahn durchaus kleine Tiere, durch einen Biss mit diesen Eckz├Ąhnen, erlegen.

Albrecht glaubt auch, dass die Muntjak in dieser Nacht m├Âglicherweise Babys zur Welt brachten oder gerade Nachwuchs erwarten und daher sehr aggressiv auf die kleinen R├Ąuber, die es nicht das erste Mal in N├╝rnberg auf Jungtiere der Muntjaks abgesehen haben, reagierten.

Albrecht f├╝hlt sich zudem durch die heutigen Medienaussagen, ├╝ber die tats├Ąchlichen Verletzungen, in seinen Vermutungen noch best├Ątigt. So wurden die B├Ąren nicht durch Schnittwunden, wie zuerst in den Medien angeblich behauptet, ┬ôaufgeschlitzt┬ô sondern eher durch einen spitzen Gegenstand (eher Einstichen) t├Âdlich verletzt. Eben typisch f├╝r Bisswunden.

┬ä├äu├čerst merkw├╝rdig und fraglich hingegen ist, dass ohne jeglichen Beweise und Untersuchungsergebnissen bereits nur von menschlichen T├Ątern ausgegangen wird, die Stadt ohne Untersuchungsergebnisse die Muntjaks bereits als T├Ąter ausschlie├če und m├Âgliche Probleme der Gefangenschaftshaltung gar nicht erst in Betracht gezogen werden.┬ô, so Albrecht kritisch. ┬äAuch vermittle der Tiergarten in seinen Aussagen zur Gemeinschaftshaltung zwischen Muntjaks und Pandas eher das Bild eines friedlichen Miteinanders. Dies ist jedoch ein Trugbild.┬ô

So habe es, nach Albrecht belegbaren Recherchen, schon mehrmals ├ťbergriffe der Kleinen Pandas auf Jungtiere der Muntjaks gegeben und dabei seien sogar bereits Jungtiere (1/3) von den Panda get├Âtet und gegessen worden. Albrecht sieht in dem nur 500 qm kleinen Gehege auch kaum eine echte R├╝ckzugsm├Âglichkeit f├╝r beide Arten. Solch beengten Gefangenschaftbedingungen sind nicht das erste Mal Ursache f├╝r solch t├Âdlichen Auseinandersetzung (siehe Tigerunfall in Aschersleben).

┬äFLOCKE ist, nach dreit├Ągiger Medienflaute (letzte Flocke-PM war vom 14.02.2008), doch endlich mal wieder irgendwie im Gespr├Ąch┬ô, so Albrecht abschlie├čend hinter vorgehaltener Hand. ┬äDas erh├Âht doch den Vermarktungswert aufs Neue und nur darauf komme es doch letztendlich an. Das Ziel habe der Panda-┬ôMord┬ô doch erreicht: Medien berichten endlich wieder aus N├╝rnberg.┬ô

┬äEine Ethik, die nur mit unserem Verh├Ąltnis zu anderen Menschen zu tun hat, ist unvollst├Ąndig┬ô
Dr. Albert Schweizer

Nichtmenschliche Tiere, hier so genannte „Zoo-Tiere“, haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.

Frank Albrecht
(Tierrechtler/ Fachgebiete Zoo und Zirkus)

(24.02.2008, 16:50)
Michael Mettler :   In N├╝rnberg hat ein Tier-Ripper zugeschlagen und zwei Kleine Pandas aufgeschlitzt:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,536677,00.html
(22.02.2008, 19:54)
Alexander Fuchs :   Ich glaube der ist frei nach seiner Beurlaubung ;-)
(18.01.2008, 18:46)
Michael Mettler :   Der momentan wohl prominenteste N├╝rnberger tr├Ągt nun auch offiziell den Namen Flocke. Obwohl die Jury erst heute Nachmittag zur Namensfindung zusammenkam, ist der Begriff "Eisb├Ąr Flocke" laut HP bereits markenrechtlich gesch├╝tzt. Na sieh mal an, wie schnell sowas m├Âglich ist - ein Schelm, der B├Âses dabei denkt... :-)

Die Internetpr├Ąsenz der neuen "B├Ąrenmarke" wurde dann prompt auch um eine wichtige Sparte erweitert:
http://www.nuernberg.de/internet/eisbaer/merchandising.html
Falls irgendwelche Hersteller auf Best├Ąnden von Knut-Devotionalien sitzengeblieben sein sollten, erhalten sie somit eine zweite Chance. Ist eigentlich Knuts ehemaliger Chefvermarkter noch f├╝r einen neuen Job frei...?
(18.01.2008, 18:42)
IP66 :   Ich finde es interessant, da├č man in den beiden Gruppen gerade die Eisb├Ąrenm├Ąnner nicht kastriert hat - man k├Ânnte das fast dahingehend interpretieren, da├č man bei Eisb├Ąrennachwuchs mit keinerlei Vermittlungsproblemen rechnete. Was die Kinderzoogeschichte betrifft, so habe ich mich damit zu wenig besch├Ąftigt, als da├č ich dazu viel zu sagen h├Ątte. Mir ist nur aufgefallen, da├č bis in die 70er Jahre hinein regelm├Ą├čig von Jungb├Ąrenausstellung die Rede ist, und das dies relativ selten in den eigentlichen B├Ąrenanlagen geschah. Was das Stadtmarketing via Flascheneisb├Ąr angeht, scheint mir in der Tat der n├╝rnberger Zoo in die zweite Reihe verwiesen, zumindest ab jenem Moment, da er das betreffende Jungtier der Verf├╝gungsgewalt der B├Ąrin entzogen hat. Es zeigt sich allerdings, da├č, wenn meine Beobachtungen zur Jungb├Ąrenausstellung zutreffen, sich an den Anspr├╝chen des Publikums zumindest in diesem Bereich in den letzten hundert Jahren nur wenig ge├Ąndert hat.
(18.01.2008, 10:51)
Michael Mettler :   Laut Radiomeldung von heute Morgen wird am Nachmittag der offizielle Name des N├╝rnberger B├Ąren ausgew├Ąhlt. W├Ąhrend in der heutigen Tageszeitung von 25.700 Einsendungen berichtet wird, waren es laut Pressesprecherin der Stadt N├╝rnberg im Radiobericht "├╝ber 50.000" - nanu? Die Bekanntgabe des Namens findet ├╝brigens im Rathaus der Stadt N├╝rnberg statt, nicht im Tiergarten - f├╝r meinen Geschmack ein weiteres Indiz daf├╝r, wer eigentlich die treibende Kraft bei dieser Geschichte ist.
(18.01.2008, 09:11)
Tim Sagorski :   Zu Duisburg :

Der Zoo hat nur einmal ein Eisb├Ąrenjungtier durch die kritische Phase gekriegt, eine Handaufzucht namens "Nanuk"...

Das Tier entwickelte sich wohl recht gut, bis die Zooleute beschlossen, ihr, als Gesellschaft, probehalber ein ausgewachsenes M├Ąnnchen mit auf die Anlage zu setzen, das mit "Nanuk" kurzen Prozess machte...
(18.01.2008, 07:57)
Michael Mettler :   P.S. ├ťbrigens ist auch der lange Zeit in Osnabr├╝ck und jetzt in Gelsenkirchen lebende Eisb├Ąrmann Elvis nicht kastriert, er zeugte ja in Osnabr├╝ck sogar noch die beiden Eisb├Ąr-Braunb├Ąr-Mischlinge.
(17.01.2008, 19:16)
Michael Mettler :   @IP66: Die Eisb├Ąren in Hannover waren fortpflanzungsf├Ąhig, allerdings gab es nie die durchaus erw├╝nschte Nachzucht; lediglich die M├Ąnner der Schwarz- und Braunb├Ąren wurden zwischenzeitlich sterilisiert (nicht kastriert). Seit Bestehen der 1971 gegr├╝ndeten Mischgruppe gab es nur bei den Braunb├Ąren Junge, meiner Erinnerung nach zweimal; wurden s├Ąmtlich mit der Flasche aufgezogen. Einmal die B├Ąrin Newa, die noch heute in Landau lebt und f├╝r die man als Spielgef├Ąhrten einen fast gleichalten Eisb├Ąr-Braunb├Ąr-Mischling aus Salzburg holte (der dann mit ihr nach Landau wechselte, aber nicht mehr lebt), und einmal einen Dreierwurf, der nach Aufzucht an den Circus Belly abgegeben wurde. Die Flaschenb├Ąren wurden zeitweise in einem der Kleinraubtierk├Ąfige neben den W├Âlfen (heute Nasenb├Ąrk├Ąfig) gezeigt. Einen Kinderzoo i.e.S. gab es in Hannover viele Jahrzehnte lang nicht (eigentlich erst wieder seit der Er├Âffnung von Mullewapp) und auch keinen regelm├Ą├čig besetzten Jungb├Ąren-Spielk├Ąfig wie fr├╝her in Leipzig oder im Tierpark Berlin - weder mit selbst gez├╝chteten noch mit "eingekauften" B├Ąren. Eben um NICHT MEHR vor dem Problem zu stehen, weitere junge B├Ąren vermitteln zu m├╝ssen, wurde ja die weitere Zucht per Eingriff unterbunden, da w├Ąre ein Zukauf fremdgez├╝chteter B├Ąrenjungtiere paradox gewesen.
(17.01.2008, 19:15)
IP66 :   Auch in K├Âln gab es eine Reihe von Eisb├Ąrengeburten, wohl auch in Wuppertal. F├╝r K├Âln kann ich mich allerdings erinnern, da├č keineswegs jedes Jahr ein Jungtier zu bewundern war, und f├╝r Duisburg meine ich von einer Handaufzucht geh├Ârt zu haben. Ich wei├č allerdings nicht, wie Zoos mit kastrierten B├Ąrengruppen, etwa Hannover oder Osnabr├╝ck, in dieser Angelegenheit verfahren sind, denn dort wird es sicher auch Jungb├Ąren im Kinderzoo gegeben haben, die man dann ja einkaufen und auch irgendwie wieder loswerden mu├čte.
(17.01.2008, 18:53)
Sacha :   Vielleicht liegt es auch (oder vor allem) daran, dass in den letzten Jahren/Jahrzehnten immer mehr Zoos die Eisb├Ąrenhaltung aufgegeben haben. Etwa Z├╝rich, Basel, Dublin, K├Âln, M├╝nster, Duisburg, Arnheim, Rotterdam (wo man aber zum Gl├╝ck wieder beginnt), Hannover, Leipzig usw., usw. Und wo keine Eisb├Ąren, da nat├╝rlich auch keine Zuchtpaare und somit auch kein Nachwuchs....:)
(17.01.2008, 15:17)
Michael Amend :   So allt├Ąglich waren Eisb├Ąrengeburten fr├╝her auch wieder nciht. Es waren ein paar Zosod abei, die dank funktionierender Zuchtpaar tats├Ąchlich reglm├Ąssig Aufzuchten hatten, Rostock,N├╝rnberg oder Karsruhe z.B, auch Dusiburg hat mehrfach Eisb├Ąren nachgezogen, aber nach Ausfalld es Zuchtmannes kamen einige Zuchten zum Erliegen, neue M├Ąnnchen, vor allem j├╝ngere, konnten sich gegen├╝ber den ├Ąlteren Damen nicht behaupten, die wurden immer ├Ąlter und folglich kam es zu immer weniger Eisb├Ąrengeburten.Ein Teufelskresi, dann nachdem es ja nicht mehr m├Âglich war, Wildf├Ąnge zu bekomen, waren auch keine jungen Weibchen mehr verf├╝gbar...
(17.01.2008, 13:47)
Bj├ÂrnN :   Mich hat auch sehr verwundert, dass die Eisb├Ąrenzucht seit Jahren nicht mehr so gut funktioniert. Wei├č jemand den Grund daf├╝r??
Allein Leipzig zog seit 1900 bis in die fr├╝hen 1990er Jahre j├Ąhrlich 1-2 Eisb├Ąrenjunge nach (160 Jungtiere bis 1990 insgesamt), die auch h├Ąufig aufkamen. Eisb├Ąrengeburten m├╝ssen damals wirklich Alltag gewesen sein, es waren immer Jungb├Ąren auf der B├Ąrenburg zu sehen...
(17.01.2008, 11:58)
IP66 :   Vielleicht w├Ąre es der beste Weg, pro Saison zehn bis zwanzig Jungeisb├Ąren gro├čzuziehen. Dann ist zwar auch nicht auszuschlie├čen, da├č sich die Presse auf ein Exemplar st├╝rzt, aber die Au├čergew├Âhnlichkeit des Ereignisses wird dazu f├╝hren, da├č das allgemeine Interesse bald nachl├Ą├čt. F├╝r den n├╝rnberger Zoo sehe ich die Chance, die Handaufzucht neben den Problemen wie Fehlpr├Ągung, fr├╝her Kontakt mit Artgenossen usf. zu thematisieren. Die Presse wird zuh├Âren, und man kann das Tier dann wirklich als Botschafter benutzen, zwar nicht f├╝r "Klimawandel" oder Kuschelimperien, aber f├╝r die Art und Weise, wie Zootierhaltung funktioniert. Man sollte bei all' der Aufregeung aber nicht ganz vergessen, da├č noch in den 70er Jahren Jungb├Ąren zum v├Âllig normalen Repertoire der Kinderzoos geh├Ârten und noch manches Exemplar lebt, da├č seine Zookarriere auf diesem Weg begonnen hat.
(17.01.2008, 10:57)
Michael Mettler :   Laut heutiger Meldung in unserer Tageszeitung sind bisher knapp 24.000 Einsendungen mit Namensvorschl├Ągen f├╝r den B├Ąren ├╝ber die HP aufgelaufen, davon ein F├╝nftel aus dem Ausland. Es werden bereits Namen markenrechtlich gepr├╝ft - wie war das noch mal, "wir wollen keine Knutmania"...? Stimmt wohl nur noch insofern, als der Name Knut schon besetzt ist, einer "Flockemania" steht man inzwischen anscheinend wohlwollend gegen├╝ber. Ich vermute mal, dass Fa. Steiff schon in den Startl├Âchern steht.
(17.01.2008, 09:20)
Jennifer Weilguni :   @Michael Mettler
Blo├č nicht !!!! Das Jungtieraufzuchthaus platzt ja jetzt schon aus allen N├Ąhten, wenn die Jungaffen mit ihren Pflegerinnen toben, was zu essen bekommen oder einen lauten Furz lassen ! Wobei.. mhmm mir kommt da gerade eine Gesch├Ąftsidee.. warum nicht da noch ein B├Ąrenbaby mit reinsetzen und dann f├╝r das Haus extra Eintritt verlangen ? Die Schlange der Wartenden kann sich ja derweil mit dem Brutverhalten von Tauben, Vererbungslehre und frisch geschl├╝ften Chicken McNuggets die Zeit vertreiben und nach exakt 3 Minuten B├Ąrchen- und Affenschau werden die Besucher dann wieder rausgeschoben. 5 Euro nehmen wir f├╝r den Spa├č und nat├╝rlich bekommt das Haus dann auch seine eigene Fernsehdoku " Eisb├Ąrbaby, Gorillaflegel & Co" .. Und w├Ąhrend sich die Meute dann dort die Nasen platt dr├╝ckt, hab ich den Rest meiner geliebten Wilhelma ganz f├╝r mich alleine. Was f├╝r ein traumhafter Gedanke ! :-)))
(17.01.2008, 09:12)
Michael Mettler :   Na sieh mal einer schau: Der N├╝rnberger Jungb├Ąr hat laut heutiger Zeitungsmeldung eine eigene Homepage bekommen, auf der Infos, Fotos und Videos abrufbar sind und man an einem Namenswettbewerb teilnehmen kann. Diese Homepage wurde bezeichnenderweise nicht vom Tiergarten, sondern von der Stadt N├╝rnberg eingerichtet.... Das ├╝B├äRrascht mich jetzt nicht wirklich.

http://www.nuernberg.de/internet/eisbaer/aktuell_10654.html
Scheint sehr ins Detail zu gehen (ich habe mir nicht alles angesehen), fehlen eigentlich nur die t├Ąglichen Fotos von B├Ąrchens Kotbeschaffenheit (Textbeschreibung gibt's ja schon).

├ťbrigens: In Stuttgart gibt es ein spezielles Jungtieraufzuchthaus, da k├Ânnte man bestimmt auch ein B├Ąrenjunges einquartieren :-)
(12.01.2008, 10:07)
Michael Mettler :   @MA: Ich liebe Gary Larson auch, aber ich habe nicht den blassesten Schimmer, in welchem seiner vielen B├╝cher ich den Dumbo-Cartoon finde (und den Erdferkel-Cartoon habe ich noch nie gesehen)...
(11.01.2008, 21:18)
Michael Amend :   Bitte,Bitte,Bitte das Bild dazu nachreichen,Bitte!Ich liebe Gary Larson! Ich suche immer noch den Sketch "Die Termitenh├╝gel hatten Jahrhunderte ├╝berdauert...bis eine Horde betrunkener Erdferkel mit einer Abrissbirne auftauchte..." Bei dem Gedanken an das Bild dazu lache ich schon wieder Tr├Ąnen...
(11.01.2008, 18:36)
Michael Mettler :   Da die Aufzucht des B├Ąren eigentlich gegen die Prinzipien des Tiergartens geht und somit einer "Strafarbeit" gleichkommt, w├Ąre der Name "Knute" gleich doppelt passend...

Und was kommt nach der ├Âffentlichkeitswirksamen Kindchenschema-Phase - siehe Knut? Dazu fiel mir eben ein herrlicher Cartoon von Gary Larson ein, bei dem der Text ausnahmsweise auch ohne Bild wirkt: "Auf seine alten Tage entwickelte sich Dumbo zu einem b├Âsartigen Einzelg├Ąnger, der die Luftlinien der Welt terrorisierte..." :-)
(11.01.2008, 12:13)
Sacha :   Ich gebe zu, mich hat es auch erwischt. Nachdem ich die Bilder der s├╝ssen Kleinen gesehen habe, bin ich froh, dass man versucht, das Eisb├Ąrm├Ądchen von Hand ├╝ber den Berg zu bringen (Normalerweise bin ich ja eher der "Wo-gehobelt-wird-fallen-Sp├Ąne-Typ", bin aber wohl weich geworden, seit ich selber Nachwuchs habe). Darum Hut ab vor dem Pfleger, der diese schwierige Aufgabe mit ungewissem Ausgang auf sich nimmt.
Obwohl ich selber Medienschaffender bin, finde ich die Art der Berichterstattung ebenfalls fragw├╝rdig, um nicht zu sagen bedenklich. Mit dem Messer am Hals hatten die N├╝rnberger Verantwortlichen gar keine andere Wahl. Ob diese Boulevard-Medien sich auch so ins Zeug legen, wenn es um Geldsammeln f├╝r ein zus├Ątzliches Eisb├Ąrgehege geht (um Eisb├Ąrmann abzutrennen resp. Mutter mit Nachwuchs oder eben allf├Ąllig nicht zu integrierende Handaufzuchten)??? - Wohl kaum.
Die Gedankenspiele von Michael Amend bez. Handaufzucht-Pflicht f├╝r Medienvertreter (die Tierrechtler nehmen wir da auch gleich rein, oder?) und Jennifers Anmerkung ├╝ber den Umgang von Menschen mit ihren Babys finden meine breite Zustimmung.

Jetzt w├╝rde ich gerne mal wissen, wie das Eisb├Ąrm├Ądchen eigentlich heisst. "Knutschchen", "Vera", "Gerda", "Knuthilde" oder doch "Flocke"?
(11.01.2008, 11:13)
Michael Mettler :   P.S. Nennen wir die nun folgende t├Ągliche Kolumne doch einfach "Neues aus N├╝rnB├äRg"...
(11.01.2008, 11:08)
Michael Mettler :   Ja, und die Zooleitung wurde m├Âglicherweise von der Entwicklung ├╝B├äRrollt.
(11.01.2008, 11:06)
Alexander Fuchs :   Ja das Gef├╝hl wede ich auch nicht los. N├╝rnberg hat einen neuen "SuB├äRstar".
(11.01.2008, 10:55)
Michael Mettler :   Daf├╝r, dass die Tiergartenleitung urspr├╝nglich auf keinen Fall eine zweite "Knutmania" erleben wollte (siehe entsprechende Online-Artikel), rollt die Medienwelle aber schon verd├Ąchtig stark. In unserer Tageszeitung hei├čt es heute sinngem├Ą├č "von Auckland bis Z├╝rich sind alle vernarrt in den neuen Knut" und es werden diverse Auslandszeitungen zitiert. Ist nun der Tiergarten selbst mehr oder weniger freiwillig auch darin umgeschwenkt (denn er h├Ątte ja das Jungtier nicht fotografieren lassen M├ťSSEN), oder wurde m├Âglicherweise erheblicher Druck "von oben" ausge├╝bt - der Tiergarten ist immerhin st├Ądtisch, und wir haben ja gesehen, wieviele Touristen man mit einem Flaschenb├Ąrchen anlocken kann...? In einem der Online-Artikel der letzten Tage hie├č es immerhin, der N├╝rnberger OB wolle ein Gespr├Ąch mit dem Tiergartendirektor f├╝hren...
(11.01.2008, 10:29)
Alexander Fuchs :   Ok.Ok.Ok. Sowas ├╝berlese ich doch ;)Wie von mir unten erw├Ąhnt sollte man keine Schl├Ąfer wecken und Schwupps war er da!!!
Ich habe gestern einen Beitrag gesehen auf dem MDR wo es verteidigt wird, dass das Eisb├Ąrenjunges mit der Hand Aufgezogen wird. Es gab von Aussen Stresseinfl├╝sse. Leider wurde nicht gesagt welche. Darum hat man das Junge von der Mutter getrennt, da es sonst nicht ├╝berlebt h├Ątte. O.K. da k├Ânnte ich noch mitgehen. Aber stellt sich die Frage welche fremden Einfl├╝sse von Aussen? Hat da nicht die Presse den Stress der B├Ąrin verursacht? An Besucher war sie gew├Âhnt, aber nicht an das Klicken der Kameras.
Auch "sehr sch├Ân" war der Bericht auf n-TV, da stellt sich der Tierpfleger, der das Junge gro├č zieht hin und versucht Vera zu f├╝ttern. Nur nimmt sie nichts an. Und er freut sich auf die Aufgabe das Junge gro├čzuziehen. Echt mit einem Lachen das mich schockiert hat.
Als Abschluss kam ein Bericht der Zoogegner, hey ich dachte ich seh Herrn Albrecht in Hoyerswerda, aber nee. Ist nat├╝rlich f├╝r eine solche Randerscheinung ein gefundens Fressenund kam ins Fernsehen , um sein Kauderwelsch loszulassen.
(11.01.2008, 08:32)
Michael Amend :   Warum denn nicht ? Ich fidne Jennifers Idee sehr gut, jeder. der nach eienr han daufzuchts chreit, soll sie auch bekommen, und zwar h├Âchstpers├Ânlich,B├Ąren,Gro├čkatzen,Elefanen,Primaten allerv Art, m├Ąnnlcihe Stirnwaffentr├Ąger, die der handaufzieher dann gleich behalten darf.Warum sollend enn immer nur die Tierpfleger die Arbeit haben ? Mal sehen, wie laut danach noch das Geschrei ist, "Rettet den armen Eisb├Ąren...".
(11.01.2008, 07:30)
Shensi-Takin :   @Alexander Fuchs: Siehe letzten Satz des letzten Beitrags unseres aller Lieblingssohns Hoyerwerdas...
@Jennifer Weilguni: Prophylaktische Kindentnahme? Blo├č nicht, dann h├Ątten die Medien au├čer ├╝ber Jugendkriminaliut├Ąt nur noch ├╝ber sog. "Probleme" irgendwelcher "Prominenten" zu berichten...
(10.01.2008, 23:41)
Jennifer Weilguni :   Man mag ja von dieser Geschichte wieder mal halten, was man will, aber am schlimmsten sind doch wieder die Titelgeschichten der BILD... Fassen wir zusammen... Dag Encke ist der M├Ârder zweier Kuschelknuts, im Grundgesetz steht, Zoos seien verpflichtet verstossene Tiere von hand aufzuziehen ( wo soll das denn da so stehen) und .. wie schon erw├Ąhnt hat Deutschland einen neuen Knut. Die b├Âsen, b├Âsen N├╝rnberger haben den Eisb├Ąrbabys nicht geholfen.. ja, wie denn auch ? Also selbst wenn ich sehen w├╝rde, dass eine Eisb├Ąrenmutter ihren Nachwuchs verspeistm w├╝rde ich da nun nicht unbedingt einfach in die Wurfbox spazieren und sagen " B├Âser B├Ąr, AUS, Pfui.. lass fallen" ..
Ich finde es sehr schade, dass die beiden Jungtiere ein solches Ende fanden, aber soll man nun jedem Eisb├Ąr ( oder ├╝berhaupt jedem Zootier) von Anfang an den Nachwuchs wegnehmen aus lauter Vorsorge, damit es nie zu solchen Zwischenf├Ąllen kommt ? Dann m├╝sste man ja wohl auch jeder Menschenmutter vorsorglich den Nachwichs wegnehmen, wenn ich nur dran denke wie viele arme Neugeborene hierzulande in M├╝lltonnen, Plastikt├╝ten und Blument├Âpfen landen weil die M├╝tter eben schlichtweg ├╝berfordert sind. Sowas l├Ąsst sich eben nicht immer von vornherein absch├Ątzen oder gar vorraussehen und soweit ich weiss der Zwischenfall mit den N├╝rnberger Eisb├Ąren ja vollkommen ├╝berraschend.
(10.01.2008, 21:21)
Alexander Fuchs :   @Shenski-Sakin: Welche Behauptung bzw. Verleumdung?
(10.01.2008, 20:50)
Shensi-Takin :   M├╝sste die Reactio nicht logischerweise zeitlich zusammenh├Ąngend NACH der Actio auftreten, um u.g. Behauptung bzw. Verleumdung rechtzufertigen? S.a. ┬ž 187 StGB...
(10.01.2008, 19:25)
HoyWoy :   Jetzt gibt es ein Video, dass zeigt wer zu nah an das Gehege ging und die Mutter st├Ârte:
http://edition.cnn.com/video/#/video/world/2008/01/08/vo.germany.polar.bears.ap?iref=videosearch

Leider erkennt man nicht wer es ist.
Oder doch warte mal....
(10.01.2008, 18:48)
Michael Amend :   Die Bildzeitung hat Knut bereits mit dem N├╝rnberegr Nachwuchs " verheiratet", dumm nur, das dabei nicht viel herauskommen wird...
(10.01.2008, 18:19)
Alexander Fuchs :   Ja da hast du recht, kein "KNUT", aber eine "GERDA"?
Ich denke mal auch, dass es kein gro├če Hype wird. Nur st├Ârt mich schon wieder das man Fotos und ein Tagebuch bei Stern TV.de sehen kann. Die halten das Publikum auf dem laufenden. Also doch, der Zoo verkauft das Eisb├Ąrjunge. Schade!!!

Habe gestern den Bericht gesehen, da fiel mir auf das beim Interview vom Zoodirektor am Eisb├Ąrgehege, ein Eisb├Ąr ein wei├čes Kuscheltier herum trug, Vera?
(10.01.2008, 10:41)
Michael Amend :   Falsch, da es ein Weibchen ist, kann es kein "Knut" sein. Und erst einmal abwarten, ob sich der Knuthype in N├╝rnberg wiederholt.Sehen wir das Ganze etwas positiver,wenn in Zukunft bald alle Eisb├Ąren handaufgezogen werden, und diese folglich nicht weiterz├╝chten(oder hat schon mal ein Mensch eine Begattung durch einen Eisb├Ąren ├╝berlebt ? )wird es bald keine Eisb├Ąren im Zoo mehr geben, die man so sch├Ân mit dem Fl├Ąschchen und Croissants hochp├Ąppeln kann....
(10.01.2008, 07:28)
Alexander Fuchs :   Habe mir den Bericht bei Stern TV angesehen und muss das erst mal sacken lassen.
(09.01.2008, 22:31)
Alexander Fuchs :   Na toll, jetzt hat Deutschland wieder einen "KNUT". Es ko... mich so an. Die Presse hat das geschaft was man vermeiden wollte.
Es kann doch nicht sein, dass die Presse das Zoogeschehen so beeinflussen kann. F├╝r mich hat der Zoo sich in die Ecke treiben lassen. Die Eisb├Ârmutter hat sich doch bestens um den kleinen bem├╝ht, oder sehe ich das falsch!? Laut der "tollen" Presse hat die Eisb├Ąrmutter noch gewimmert, als sie vom Jungtier getrennt wurde bzw. war. Sie hat es aus der H├Âhle getragen in eine neue! um es zu sch├╝tzen. Ich gebe dem Zoo auch eine Mitschuld.
Man h├Ątte die Mutter und das Jungtier doch seperat speren k├Ânnen und das Eisb├Ąrgehege f├╝r Besucher sperren, damit die Eisb├Ąren ihre Ruhe haben. Mensch Zooleitund, ich kann es immernoch nicht fassen. Warum ist man der Linie nicht treu geblieben und nach der Faustregel: drei Tage, drei Wochen, drei Monate gegangen. Zweidrittel waren doch schon geschafft.
Ich wei├č zwar nicht warum die B├Ąrin Stress hatte, aber ich vermute mal Presse und Zuschauer und die Nervosit├Ąt der Tierpfleger?

Aber das schlimme ist der Satz.

"DEUTSCHLAND HAT EINEN NEUEN KNUT"

Doch das ganz schlimme ist, der Zoo Berlin "muss" jeden Eisb├Ąr der nicht angenommen wird von der Mutter, per Hand aufziehen. Und wehe wenn nicht, dann zeigt die Presse mit dem Finger drauf.


(09.01.2008, 22:22)
Oliver Jahn :   Der Direktor des N├╝rnberger Tiergartens ist heute zu diesem Thema in Stern TV bei Jauch. Und dann wollen wir mal sehen, ob sich der Untersatz unter Herrn Albrechts Artikel dort halten l├Ąsst!! :-)
(09.01.2008, 21:15)
Saya :   Ob es ein Fehler war der B├Ąren den Zugang zur Freianlage zu geben als sie rauswollte k├Ânnen wir doch aus der Ferne ohne genau zu wissen wie sich die Mutter verhalten hat gar nicht beurteilen. Wenn sie ihre Ruhe h├Ątte haben wollen w├Ąr sie sicherlich nicht raus gegangen. Und ein Weibchen einzusperren dass unbedingt raus will ist ein erheblicher Stressfaktor und das h├Ątte das Baby ebenfalls gef├Ąhrlich werden k├Ânnen. Sorry, aber St├╝mperei von Seiten der Zooleitung kann ich da nicht erkennen!
(09.01.2008, 19:20)
HoyWoy :   @Karsten Vick

"...nicht verstehe ist, warum die B├Ąrinnen Zugang zur Freianlage hatten. Da h├Ątten sie die T├╝r lieber zulassen sollen, dann h├Ątte die B├Ąrin auch nicht die Jungen umhertragen k├Ânnen."

...interessant das es auch der "anderen" Seite aufgefallen ist, wie st├╝mperhaft sich solche alten "Hasen" (z.B. M├Ągdefrau) sich verhalten haben.

http://www.pr-inside.com/de/war-drama-um-eisbaerenbabys-vom-n-r377815.htm
(09.01.2008, 18:49)
Michael Amend :   Autsch, der arme Postbote dieser Familie, der wird sich den Sch├Ąferhund von nebenan aber sehnlichst zur├╝chgew├╝nscht haben,als dieser 800 kg Eisb├Ąr das erste Mal auf ihn zugest├╝rmt kam "Spieeeelen..."
(09.01.2008, 18:44)
Andreas :   @ Karsten Vick Verstehe auch nicht, was das sollte, soweit ich wei├č, werden im Allgemeinen die Wurfboxen verschlossen und arktischer Winter simuliert.
@ Michael Mettler Das mit der H├╝ndin ist gar nicht so ausgeschlossen. Kann mich an eine Meldung in der Presse vor einigen Jahren erinnern, die ungef├Ąhr folgenden Inhalt hatte : Gro├čes Erstaunen bei bayrischem Ehepaar... Nach einem Einkauf auf einem polnischen Markt stellte sich heraus, da├č der vermeintliche niedliche Hundewelpe ein junger Eisb├Ąr war. Noch Fragen...
(09.01.2008, 18:40)
Karsten Vick :   Ohne hier schlafende TR wecken zu wollen, was ich nicht verstehe ist, warum die B├Ąrinnen Zugang zur Freianlage hatten. Da h├Ątten sie die T├╝r lieber zulassen sollen, dann h├Ątte die B├Ąrin auch nicht die Jungen umhertragen k├Ânnen.
(09.01.2008, 18:01)
Michael Mettler :   Vielleicht sollte man eine s├Ąugende Pyren├Ąenbergh├╝ndin als Amme suchen - da stimmte schon mal die Farbe, und die Fellstruktur ist auch ├Ąhnlich (scherz).
(09.01.2008, 17:34)
Hannes L├╝ke :   Es wird jetzt ein Spielkamerad gesucht und zwar ein gleichalter wei├čer B├Ąr (Es wurde nicht Eisb├Ąr gesagt).

(09.01.2008, 16:16)
Shensi-Takin :   Dazu f├Ąllt mir nur der Song von Overstreet & Schlitz ein-"You say it best, when You say nothing at all"...W├Ąre vielleicht auch in Hinblick auf st├Ârungsempfindlichen Zoonachwuchs angebracht (war/ist auch die Politik des Zoos von Seattle bei z.B. Gorillas).

(09.01.2008, 10:29)
Michael Mettler :   Vorhin habe ich mich durch ein paar Online-Artikel zu dem Thema gelesen, wo u.a. erw├Ąhnt wird, dass ein unerlaubterweise bis nahe an die Wurfh├Âhle vorgedrungenes Kamerateam als Grund daf├╝r vermutet wird, dass die B├Ąrin ihr Junges nerv├Âs aus der H├Âhle trug. Da kam mir ein ├Ąhnlicher Gedanke wie Shensi-Takin: Wenn sich die N├╝rnberger mal nicht mit der fr├╝hzeitigen Bekanntgabe des Nachwuchses einen B├Ąrendienst erwiesen haben...
(08.01.2008, 23:57)
Shensi-Takin :   Da fragt man sich, warum die Eisb├Ąrennachzucht (falls sie denn ├╝berhaupt stattfindet) anderweitig ohne viel ├Âffentlichen Aufhebens abl├Ąuft; von dem ├╝brigen rezenten Eisb├Ąrnachwuchs in Europa & USA ist jedenfalls kaum etwas zu h├Âren bzw. zu lesen...Bessere oder vielmehr schlechtere lokale Zoo-PR-Abteilung?
(08.01.2008, 23:41)
Michael Mettler :   @Bj├ÂrnN: Verkl├Ąrte Augen lassen sich erfahrungsgem├Ą├č nur schwer ├Âffnen. Knut-Fanatiker w├╝rden sich bei misslungener Handaufzucht wahrscheinlich eher die Erkl├Ąrung zurechtlegen, dass sich die N├╝rnberger nicht genug M├╝he gegeben h├Ątten, weil sie es ja eigentlich von Anfang an sowieso nicht machen wollten.
(08.01.2008, 16:34)
Bj├ÂrnN :   Das ist wirklich hart, zeugt von zoologischem Wankelmut und wirft nicht unbedingt gutes Licht auf die zoologische Abteilung des N├╝rnberger Tierparks. Dabei war der Aufschrei der Massen doch gar nicht so dramatisch. Ich habe hier in N├╝rnberg keine allzu negativen Meinungen dar├╝ber geh├Ârt, zumindest nicht aus dem Lager der Akademiker....
Ich muss Ihnen recht geben, Herr L├╝ke, eine misslungene Handaufzucht, wenn es nicht jetzt schon daf├╝r zu sp├Ąt ist, wird sicher vielen blau├Ąugigen, naiven Tiernarren und Niedligkeitsfanatikern die Augen ├Âffnen und zeigen, dass auch in der Wildnis, die der Zoo ja nunmal zu reflektieren versucht, nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist...
(08.01.2008, 16:18)
Hannes L├╝ke :   Gerade bei Kabel1
N├╝rnberg hat nachgegeben, der Eisb├Ąr wird per Hand aufgezogen!!!

Ganz ehrlich: ich bin entt├Ąuscht, ic hab jedem erz├Ąhlt wie gut ich es finde das der Zoo das durchzieht sich nicht von Au├čenstehenden unter Druck setzten zu lassen. Aber Nein, gebt dem Volk was es braucht. Noch so einen!!!

Es klingt gemein f├╝r das Eisb├Ąrenbaby (ich will nat├╝rlich das eslebt) aber ich hoffe die Handaufzucht geht schief um dem Otto-Normal-Interessierten zu zeigen das es auch anders geht...
(08.01.2008, 16:10)
Alexander Fuchs :   Peta kritisiert ja nicht nur den Zoo mit dem Umgang der Eisb├Ąren, sondern die Gesamtsituation. Sprich vom Tierpfleger bis Direktor, in allen Bereichen des Zoos. KRITIK ZOO!!! Es werden die Eisb├Ąren daf├╝r nur benutzt.
Mit einer Meinung dar├╝ber, Eisb├Ąrenjunge, halt ich mich bedeckt. Man will ja keine Schl├Ąfer hier im Forum wecken.
(07.01.2008, 21:23)
Bj├ÂrnN :   Was hat der Berliner Zoo da nur wieder angerichtet mit Knut, Mensch....
(07.01.2008, 19:20)
Hannes L├╝ke :   Gerade bei Prosieben: Aussage Peta, es sei die Pflicht des Zoos das Jungtier per Hand aufzuziehen falls es von der Mutter versto├čen wird
(07.01.2008, 18:08)
Niedersachse :   Die Jungtiere von Vilma sind nu verschwunden. Man geht von aus, dass Vilma sie gefressen hat.
Vilma war ja eigentl die die besser aufzog. War aber wohl sehr nerv├Âs und kloppte am Schieber, weshalb man sich entschied mal nach zuschauen. Man aber keine Babys entdeckte.
Bei Vera lebt noch mindestens ein Tier. Ist fotografisch belegt.
(07.01.2008, 16:37)
Sacha :   Nicht nur in Uebersee. Auf Sat1 lief gestern oder vorgestern ein Beitrag, der die Verantwortlichen des N├╝rnberger Zoos ebenfalls nicht in ein gutes Licht stellte und nat├╝rlich Vergleiche im Berlin und Knut zog. Wenigstens wurde auf "Fachkritik" von Tierrechtlern ├á la Albrecht verzichtet.
(07.01.2008, 14:17)
Shensi-Takin :   In ├ťbersee ist der N├╝rnberger Eisb├Ąrennachwuchs schon eine (Negativ)-Nachricht wert...
http://news.ninemsn.com.au/article.aspx?id=342690
(07.01.2008, 12:29)
IP66 :   Ich wei├č von der in der Bev├Âlkerung verbreiteten und nicht ├╝berraschenden Einsicht, da├č man sich einen Zoo ohne Elefanten schwer vorstellen kann. Mag sein, da├č entsprechende Neubaupl├Ąne wieder einmal zu Lasten anderer Arten gehen, ich will aber auch nicht ausschlie├čen, da├č die Zooleitung Zivilcourage beweist. Allerdings zwingt die n├╝rnberger Anlage ja zur Haltung von Elefanten, die sich durch den Holweg auf die Au├čenanlage und wieder in das Haus manipulieren lassen.
(12.10.2007, 11:37)
Michael Mettler :   Gibt es inzwischen etwas Neues dar├╝ber, wie es mit der letzten N├╝rnberger Elefantin weitergehen soll?
(11.10.2007, 21:36)
IP66 :   Ich war am Tag des Elefantenverlusts im Tiergarten - doch da alles abgesperrt wurde, konnte ich nur den Kranwagen sehen, den man angefordert hatte, um das Tier wiederaufzurichten - was dann wohl fehlschlug. Erz├Ąhlt wurde, da├č die Afrikanerin ihre Mitbewohnerin umgest├╝rzt h├Ątte, und zwar in den Graben bzw. die Abb├Âschung in Richtung Au├čenmauer. Interessant ist, da├č ich bei den beiden alten Elefanten in K├Âln auch beobachten konnte, da├č die j├╝ngere Afrikanerin ab und an ihre ├Ąltere und schw├Ąchliche Mitbewohnerin gezielt abgedr├Ąngt und weggeschoben hat - allerdings war das n├╝rnberger Tier ja nicht ganz so alt. Wie die Verh├Ąltnisse in Stuttgart aussehen, wo ja auch eine sehr alte Elefantin lebt, konnte ich bisher nicht beobachten, allerdings werden die Tiere dort zu zweit aufgestallt, was auch daf├╝r spricht, da├č es Konflikte gibt.
(28.08.2007, 19:58)
Michael Mettler :   Hinten rechts muss sich noch mindestens ein Nashornstall befinden, bei meinem letztj├Ąhrigen Besuch konnte ich jedenfalls entsprechende massive Gitter erkennen.

Wenn der Hohlweg zur Elefantenanlage allerdings schon f├╝r Elefanten, die immerhin als gute Kletterer gelten, zu steil sein soll (und trotzdem Jahrzehnte lang f├╝r sie und von ihnen genutzt wurde...), ist er doch f├╝r Nash├Ârner auch nicht viel brauchbarer...?
(27.08.2007, 15:49)
Carsten Horn :   Von der kompletten Nutzung des Hauses f├╝r die Panzernash├Ârner hab ich auch geh├Ârt, ist auch bei den Umbauten entsprechend ber├╝cksichtigt worden, die jetzigen zwei Elefantenboxen und die Nashornbox (Stand Mai 2007) unterscheiden sich nicht. Hinter den Kulissen mu├č auch noch mindestens ein Nashornstall sein, da ich im Haus immer nur ein Tier gesehen habe.

Was mit der Au├čenanlage passieren soll, wei├č ich leider auch nicht, bei m├Âglichen vier Nash├Ârner w├Ąre aber eine dritte Au├čenanlage sicher nicht schlecht...
(27.08.2007, 15:18)
Michael Mettler :   @Carsten Horn: M.W. ist genau das geplant, dass das Elefantenhaus sp├Ąter ausschlie├člich f├╝r die Panzernash├Ârner genutzt werden soll. Wobei ich mich frage, ob die Elefanten-Au├čenanlage dann als zus├Ątzliches Nashorngehege genutzt oder vom Haus abgekoppelt und einem ganz anderen Zweck zugef├╝hrt werden wird.
(27.08.2007, 13:25)
Carsten Horn :   Ich denke auch, da├č das "Delphinmonopol" in N├╝rnberg ausgenutzt werden sollte, zumal Delphinarien ein so hei├čes Thema sind, da├č mit kompletten Neubauten in anderen Zoos wohl nicht zu rechnen ist...

Und falls sich wirklich keine Gesellschaft f├╝r Yvonne findet, Zoos ohne Elefanten haben auch ihre Besucher. Das Haus ist eh nicht so toll, fehlendes Badebecken, der steile Weg zur Anlage, kein Freilauf innen f├╝r schlechtes Wetter, vielleicht sollte man sich da eher auf die Panzernashornhaltung konzentrieren...

Und falls neu gebaut wird, w├╝rde ich Flu├čpferde eh vorziehen (nicht nur aus pers├Ânlichen Vorlieben), die Baukosten w├Ąren vermutlich geringer und man h├Ątte ein weiteres bayrisches "Monopoltier"...
(27.08.2007, 11:58)
Mongoose :   Ich denke, dass es auch in N├╝rnberg irgendwann wieder eine Elefantenhaltung geben wird. Die Frage ist nur, was kann man sich leisten. Wenn man jetzt die ├ťberlegung anstellen w├╝rde, Lagune oder Elefanten und bei beiden das gleiche Finanzierungsmodell nehmen m├╝sste (Kredit aufnehmen und abzahlen), wird sich nur die Lagune rechnen. Durch die Lagune wird ja das extra bezahlen der Delphine abgeschafft und in den Eintrittspreis integriert. Wenn das Delphinarium gr├Â├čer w├Ąre, w├╝rden heute schon viel mehr Besucher den Extraeintritt bezahlen, um die Delphine zu sehen. In M├╝nster hat man ja das gleiche praktiziert, allerdings ohne eine neue Anlage f├╝r Delphine zu haben, ohne das es Besucherschwund gegeben h├Ątte. Auch wenn die Besucherzahl gleich bleiben w├╝rde, h├Ątte der Tiergarten mehr Umsatz. Und ich halte es weiterhin f├╝r realistisch, dass die Besucherzahlen steigen w├╝rden, da Delphinlagune und Manatihaus mit Schmetterlingen ein gewisses Alleinstellungsmerkmal in S├╝ddeutschland sichern. Wenn ich jetzt eine Elefantenanlage f├╝r 17 Mio. baue anstatt der Lagune, k├Ânnen die Eintrittspreise nat├╝rlich nicht auf 11 Euro angehoben werden. Ich m├╝sste also viel mehr zus├Ątzliche Besucher haben, um meinen Kredit Abzahlen zu k├Ânnen. Ich habe aber im Umkreis mehrere Zoos, die Elefanten halten. Die werden nicht extra wegen der Elefanten nach N├╝rnberg kommen. Man sieht viele M├╝nchner oder Augsburger Kennzeichen am Zooparkplatz, die sehr wahrscheinlich wegen der Delphine kommen und meiner Meinung nach in M├╝nchen oder Augsburg bleiben w├╝rden, wenn es die Delphine nicht mehr gibt, daf├╝r aber Elefanten.
(27.08.2007, 11:38)
Carsten Horn :   Hab gerade beim Bilderscannen noch ein Bild von Kiri gefunden, aufgenommen im Mai
(22.08.2007, 03:44)
Michael Mettler :   Laut Pressemitteilung auf der N├╝rnberg-HP handelt es sich bei dem eingeschl├Ąferten Elefanten um die Asiatin Kiri. Ich bin gespannt, was nun mit der "verwitweten" Afrikanerin Yvonne passieren wird, die auch schon 40 Jahre alt ist.
(08.08.2007, 15:51)
Sacha Beuth :   @Mirko: Bin absolut Deiner Meinung. Ein Tiergarten mit den Raumverh├Ąltnissen von N├╝rnberg m├╝sste doch Platz f├╝r Elefanten haben. Und woher stammt die Mindestnorm von 10 ha f├╝r Elefanten? Da w├Ąren ja praktisch alle Zoohaltungen in D (und die Mehrzahl in Resteuropa) zu klein.
Und das die Stadt N├╝rnberg kein Geld in den Zoo stecken will, d├╝rfte sich fr├╝her oder sp├Ąter als Eigentor erweisen (siehe Frankfurt). Nachher ist dann wieder keiner der Politiker Schuld und als S├╝ndenbock muss einzig der Zoodirektor herhalten....
(08.08.2007, 15:03)
Mirko :   Ich bin nicht der allergr├Â├čte Elefantenfan. Ich f├Ąnde es z.B. w├╝nschenswert, wenn einige Zoos mit akuten Platzproblemen ihre Haltung einstellten, aber dass ausgerechnet der mit weiten Abstand zweitgr├Â├čte Zoo im Land dies tut ist f├╝r mich nicht nachvollziehbar. Wenn keine Elefanten mehr, dann sollte man aber an anderer Stelle kr├Ąftig investieren(Menschenaffen, B├Ąren, Nilpferde). Denn wenn man meint , dass die Lagune allein alles ist, t├Ąuscht man sich. Die hohen Kosten sollen ganz ├╝berwiegend durch einen Kredit finanziert werden, den der Tiergarten selbst aufnehmen soll und entsprechend bedienen muss. Durch eine prognostizierte Besuchersteigerung von 200 000 und h├Âheren Eintrittspreisen soll dies m├Âglich sein. Allerdings bin ich nicht sicher, wie sich mehrere Hunderttausend Besucher entscheiden werden, wenn sie anstatt 7 dann 11 Euro bezahlen m├╝ssten. Steigerung von ├╝ber 50% f├╝r all diejenigen, die bisher nicht extra f├╝r die Delphinschau bezahlen. Ich bin einer diesen und ich w├╝rde ganz klar meine Besuche reduzieren. Wenn also diese Zahlenspiele nicht aufgehen sollten, w├╝rde das bedeuten das der Tiergarten in Zukunft noch weniger f├╝r andere Projekt hat und die Zahl der Tierarten weiter reduzieren m├╝sste. Das Spendenaufkommen ist f├╝r die Lagune allein nur bei 1 Mio. (Das Seekuhhaus soll durch Gelder der Tiergartenfreunde bezahlt werden). Die Stadt will gar nichts hin zugeben.
(08.08.2007, 11:56)
Mirko :   Einer der beiden Elefanten wurde eingeschl├Ąfert. Das k├Ânnte das Ende der Elefantenhaltung sein. Da bei der Lagune die Kosten von 11 auf 17 Mio. gestiegen sind, hat Enke vor einiger Zeitin einer Zeitung zu meinem gro├čen Vewundern gesagt, dass es seiner Meinung nach keine neue Anlage f├╝r Elefanten geben wird. Das daf├╝r vorgesehene 10 ha gro├če Erweiterungsareal sei aus Naturschutzgr├╝nden nicht bebaubar. Er sagte auch, dass man keinen anderweitiges Areal habe, um die Mindestanforderung von 10 ha. zu erf├╝llen. Au├čerdem setze er die Kosten erheblich h├Âher an als die vorgesehenen 10 Mio. Ich hatte den Eindruck, dass er damit nur das Projekt schlecht machen wollte und die Lagune nicht dem Vorwurf aussetzen, das wegen ihr die Elefanten gehen m├╝ssen. Mich w├╝rde eigentlich interessieren, wie gro├č isteigentlich die Anlage in K├Âln und wieviel hat sie gekostet?
(08.08.2007, 11:30)
Jimbo J. :   @Danke.Jetzt hei├čt es abwarten und Tee trinken.
(10.07.2007, 20:32)
Michael Schulz :   @Michael Mettler:
Mehr als IP66 kann ich dazu auch nicht sagen. Es sieht sch├Ân aus, l├Ąsst die Anlage offener wirken, nebenan wurde noch Sand aufgesch├╝ttet und Sitzgelegenheiten geschaffen, aber den Nutzen konnte ich nicht erkennen, vielleicht gibt es ja auch keinen, sondern soll nur das Auge erfreuen.
@Jimbo:
Das mit dem Ducker-M├Ąnnchen hab ich von einer Pflegerin vor Ort. Das Tier ist leider noch nicht da. Wird vermutlich noch bis Herbst oder gegen Ende des Jahres dauern. Wie gesagt, Missverst├Ąndnisse beh├Ârdlicher seits.
(10.07.2007, 19:34)
IP66 :   Ich habe es - ideologisch verblendet? - f├╝r einen Teil des Environments aus D├╝nen, St├Âcken und allerlei Dekorationselementen gehalten, die um die Anlage geh├Ąuft wurden, um die armen Gazellen interessanter zu machen - aber vielleicht l├Ą├čt man ein paar der in N├╝rnberg so gering vertretenen Familie der Enten darauf herumschwimmen.
(10.07.2007, 19:26)
Jimbo J. :   @Michael. Woher hast du denn die Information mit dem Ducker, und ist das Tier schon da ?
(10.07.2007, 16:11)
Michael Mettler :   Was ist eigentlich aus dem Betonbecken am Fu├č der Kropfgazellenanlage (ganz rechts au├čen) geworden bzw. welchem Zweck dient es? Letzten Herbst habe ich dar├╝ber ziemlich ger├Ątselt (siehe Startbeitrag des Threads).
(10.07.2007, 15:50)
Michael :   ├ťbrigens, gute Nachricht f├╝r alle Ducker-Fans. Das Gelbr├╝ckenducker-Weibchen in N├╝rnberg soll bald ein passendes M├Ąnnchen aus Taiwan bekommen. Wann ist noch nicht ganz klar, weil es wohl k├╝rzlich ein Verst├Ąndigungsproblem gab. N├╝rnberg hat ein Gelbr├╝cken-Ducker M├Ąnnchen aus Taiwan angefordert und die Nachricht erhalten, dass aufgrund der Vogelgrippe die Ausf├╝hrung nicht genehmigt wird. Nun nachdem man erneut Kontakt aufgenommen hat mit den Beh├Ârden mit der Erkl├Ąrung, dass der Ducker kein Vogel ist, hofft man darauf die Genehmigung bald zu bekommen und evtl. noch dieses Jahr das M├Ąnnchen mit dem Weibchen zusammengew├Âhnen zu k├Ânnen. Bei den schottischen Hochlandrindern scheint es wohl schwere Rangordnungsk├Ąmpfe gegeben zu haben, nachdem der Bulle gestorben war, so dass eine Kuh eingeschl├Ąfert werden musste. Mehr neues gibt es erst mal nicht zu berichten, ausser dass eine der beiden Harpyen-Volieren gerade umgestaltet wird.
(24.06.2007, 22:43)
Michael :   Habe ich auch im Radio geh├Ârt. Im Zoo gibt es aber diesbez├╝glich keine Auswirkungen, zumindest gab es die heute nicht, da ich heute da war. Im ├╝brigen wird dort gerade eine neue Buntmarder-Anlage gebaut. Das Modell davon sah sehr sch├Ân und gro├čfl├Ąchig aus. Bin jetzt allerdings erst mal gespannt ob das Mitte Juli erwartete Delphin-Baby es schafft.
(24.06.2007, 21:36)
Carsten :   In N├╝rnberg sind sechs wildlebende Schw├Ąne aufgefunden worden, die an Vogelgrippe verstorben sind.

Die Stadt hat einen Sperrbezirk eingerichtet und es gelten besondere Vorschriften f├╝r Gefl├╝gelhalter...
(24.06.2007, 20:57)
Mirko :   Ich gehe davon aus, dass das Haus dann nur noch von den Nash├Ârnern benetzt w├╝rde, der Hohlweg fiele weg und die neuen Tiere auf der Elefantenanlage bek├Ąmen dort neue Unterk├╝nfte.

(17.05.2007, 11:45)
Michael Mettler :   Na, dann d├╝rfen wir uns doch wahrscheinlich auf Nasenb├Ąren als Nachnutzer der Brillenb├Ąrenanlage freuen...? Die Braunb├Ąrenanlage wirkte auf mich bei meinem letzten Besuch recht bauf├Ąllig, da scheint also nicht nur mangelnde Gr├Â├če das Problem zu sein.

Was w├╝rde denn nach Ableben der alten Elefanten mit der jetzigen Freianlage passieren? Dass das Haus dann als reines Nashornhaus fungieren soll, hatte ich schon mal geh├Ârt, aber der steile Hohlweg w├Ąre doch auch dann noch ein Problem?
(16.05.2007, 21:52)
Mirko :   Genau ungef├Ąhr. Dort wurden ca. 7 ha dem Tiergarten gegeben, so dass die Fl├Ąche jetzt 70 ha betzr├Ągt. Es gibt aber noch keine Wege. Die Baukosten werden mit ca. 10 Mio. angegeben. Genaue Pl├Ąne existieren allerdings noch nicht. Als Hauptgrund f├╝r eine neue Anlage wurde der steile Weg vom Haus hoch angegeben, mit dem eine moderne Elefantenhaltung nicht mehr m├Âglich ist. ├ťber den Zeitpunkt der Realisation wurde nichts weiter gesagt. Entscheidend wird also sein, wie lange die alten Elefantendamen noch leben.
Bei den Braunb├Ąren ist die Situation genauso. Dort lebt nur noch ein Tier und die Notwendigkeit einer neuen Anlage ist von der Stadt schon eingesehen worden.
├ähnlich wird es auch bei den Brillenb├Ąren seien. Dort habe ich zwar noch nichts von einer neuen Anlage geh├Ârt, aber ich bin mir sicher, dass es in der derzeitigen Anlage keine neuen Brillenb├Ąren geben wird.
(16.05.2007, 18:39)
Michael Mettler :   @Mirko: Wo w├Ąre denn dann eine neue Elefantenanlage geplant? In Richtung Bisons/Shires?
(16.05.2007, 15:04)
Mirko :   Die Pl├Ąne f├╝r das neue Flu├čpferdhaus existieren bereits seit zehn Jahren. Das jetztige Geb├Ąude steht unter Denkmalschutz und w├╝rde durch gl├Ąserne Anbaute auf zwei Seiten erweitert. Ich glaube nicht, dass es bald gebaut wird. Wenn einer der verbliebenen Elefanten sterben w├╝rde, w├Ąre der Druck sehr gro├č m├Âglichst schnell die neue Elefantenanlage zu bauen, f├╝r die bereits der Tiergarten um einige Hektar erweitert wurde.
(16.05.2007, 10:05)
Michael :   Stimmt, das habe ich noch gar nicht bedacht. Darauf bin ich auch schon sehr gespannt, wenn denn mal irgendwann mit der praktischen Umsetzung begonnen wird.
Wobei wenn man den Plan betrachtet, scheint zumindes im Bereich der Zuschauertrib├╝nen, der Baumbestand weitfl├Ąchig dezimiert zu werden. Ich f├Ąnde auch interessant, wie man an das Algenproblem heran gehen m├Âchte. Durch die Sonneneinstrahlung ist das ja ein richtiger Algenspielplatz und ich denke nicht, dass dort w├Âchentlich das Wasser gewechselt werden soll.
(16.05.2007, 09:40)
Michael Mettler :   Haltungstechnisch k├Ânnte es ohnehin ein Problem mit der Lagune geben, auf dessen L├Âsung ich sehr gespannt bin. Jeder Gartenteichbesitzer kennt es: Umstehende B├Ąume werfen im Fr├╝hjahr Bl├╝tenreste, im Sommer und Herbst Fr├╝chte (vom Obst bis zur Eichel) und im Sp├Ątherbst Unmengen von Laub ab, die ins Wasser gelangen. N├╝rnberg hat einen riesigen Baumbestand - im Gegensatz zu Harderwijk, dessen Lagune nicht in Waldn├Ąhe gelegen ist. Da w├Ąre es eigentlich sinnvoll, den ganzen Bereich mit einem feinmaschigen Netz zu ├╝berspannen - aber dann w├Ąre der Freiland-Charakter nicht mehr gegeben.
(16.05.2007, 09:32)
Michael :   ├ärgerlich an der Sache mit der Delphinlagune, bzw. daran, dass nichts passiert finde ich es vor allem f├╝r die Seek├╝he, denn die L├Âsung im Tapirhaus ist nun wirklich alles andere als optimal.
(16.05.2007, 09:12)
Jennifer Weilguni :   W├╝rde mich nat├╝rlich f├╝r dich freuen, wenn es in N├╝rnberg mal wieder Flu├čpferde geben w├╝rde, zumal ja immer mehr Zoos die Haltung aufgegeben haben. Trotzdem sollte ein Zoo nat├╝rlich in erster Linie immer im Auge behalten, das Leben der dort schon vorhandenen Tiere so angenehm wie m├Âglich zu machen. Weisst Du denn schon, wo die neuen Flu├čpferde dann plaziert werden w├╝ren..? Das alte Hippo-Haus l├Ąsst sich f├╝r diesen Zweck ja bestimmt nicht mehr recyclen.
(16.05.2007, 08:52)
Carsten :   Na ja, dem Namen nach haben sie ja schon sieben Jahre Versp├Ątung, g...

Aber ich warte auch gespannt, denn ich hab mal so geh├Ârt, das nach der Lagune und einem neuen Haus f├╝r die Seek├╝he mal wieder was in Richtung Flu├čpferd gemacht werden soll.

Aber ob die Pl├Ąne bis dahin Bestand haben, wei├č ich nat├╝rlich nicht, vielleicht kommt ja dann zwischendurch mal einer auf die Idee, die Elefantenhaltung zu verbessern o. ├Ą. Obwohl es nat├╝rlich sch├Ân w├Ąre, wenn der Tiergarten den Schritt vom ehemaligen zum wieder aktuellen Halter vollziehen w├╝rde, so wie es auch Leipzig evtl. vorhat und Kopenhagen in diesem Jahr noch macht...
(15.05.2007, 21:00)
Jennifer Weilguni :   Na, da bin ich ja mal gespannt, wann die anfangen(k├Ânnen). Nicht dass am Ende noch eine Lagune 3000 draus wird..?
(15.05.2007, 19:55)
Carsten :   Tja, Taler f├╝r die ganzen Zoobesuche m├╝ssen ja auch irgendwo herkommen, g...

Da waren keine Bauaktivit├Ąten festzustellen und im Delphinarium gab es nur die selben Infos wie vor einem Jahr...
(15.05.2007, 09:01)
Jennifer Weilguni :   Schade, dass ich nicht mitkonnte, weil ich arbeiten musste:-( Aber wie sieht es denn mit der Lagune f├╝r die Delphine aus ? Sind schon Fortschritte zu sehen ?Oder ist noch nichts passiert ?
(15.05.2007, 08:41)
Carsten :   Mu├čte direkt im Anschlu├č an Sofia nach N├╝rnberg und habe die Gelegenheit genutzt, den Tiergarten zu besuchen.

Das Raubtierhaus ist in Arbeit, die Tiere kommen Anfang 2008 zur├╝ck. Die Innenstallungen werden bis an die R├╝ckwand des Felskessels verlegt, Glasscheiben anstelle der Gitter eingebaut und ein neues Dach angefertigt. Das ist auch der Grund f├╝r die "pl├Âtzliche" Renovierung, das alte Dach war undicht.

Ansonsten war noch ein Shire Pferd geboren.

Falls noch Fragen sind, bitte ...
(15.05.2007, 02:11)
IP66 :   Ich glaube nicht, da├č die L├Âwen in Basel ger├Ąumigere Innenk├Ąfig bewohnen als jetzt in N├╝rnberg. Vielleicht ist es ja wirklich so, da├č der Reinigungs- und Bepflanzungsaufwand Arbeitskr├Ąfte bindet, die auch in die Besch├Ąftigung der Tiere investiert werden k├Ânnten.
(18.03.2007, 11:46)
Shensi-Takin :   Hoppla-war das gar ein Freud'scher Versprecher? Muss nat├╝rlich Thread hei├čen; man will hier ja keinen bedrohen...;)
(17.03.2007, 20:46)
Shensi-Takin :   Ich sehe bei einem gr├Â├čeren Gehege immer den h├Âheren Pflegeaufwand & das erschwerte Einfangen von Einzeltieren...aber ich g├Ânne den Tieren durchaus ihr "Mehr" an Platz, wenn sie's sinnvoll nutzen k├Ânnen;).

Was M├╝nchen angeht: soweit ich mich erinnern kann, entstand der heutige Stand der L├Âwenanlage durch einen Konstruktionsfehler; man stellte irgendwann gegen Ende der Bauarbeiten fest, dass der Abstand Tier - Besucher doch etwas gering w├Ąre und die L├Âwen zu etwaigen Ausflugsversuchen ermuntern k├Ânnte. Drum wurde flugs der Graben erweitert-zuungunsten der f├╝r die L├Âwen nunmehr verf├╝gbaren Fl├Ąche(laut Wiesner aber noch immer innerhalb der gesetzlich geforderten Mindestfl├Ąche).

Was Berlin angeht: dazu gibt es hier bereits ausreichend Threats...;)
(17.03.2007, 20:43)
? :   @Shensi-Takin. Gl├╝ck gehabt mit den Tigern in Leipzig , wahrscheinlcih waren da immer gen├╝gend Praktikanten vorhanden..Scherz beiseite. Ich habe bisher erst einmal das Gl├╝ck gehabt, die Tiger in der neuen Anlage zu sehen. Es ist mir auch klar , das es nicht auf die Gr├Â├če des Geheges ankommt, ich vertrete aber die Meinung, je gr├Â├čer, dsto besser, wenn ein Zoo also die M├Âglichkeit hat, seinen Tieren gr├Â├čstm├Âgliche Anlagen zur Verf├╝gung zu stellen,dann soll er das auch bitte tun.
Die L├Âwen-Anlage in Basel ist f├╝r den nur 12 ha gro├čen Zoo sehr gro├čr├Ąumig ausgefallen. M├╝nchen mit seinen 30 ha dagegen ist peinlich. Soetwas darf es in heutigen Zeiten einfach nicht mehr geben. Von Magdeburg ganz zu schweigen, da ist es aber nicht nur die L├Âwen-Anlage. Das es dort aber auch anders geht, zeigen doch die Tiger,-und Schneeleoparden-Anlage. Es geht jetzt zwar ziemlich speziell in die Thematik " Gro├čkatzen-Haltung " rein, aber nehmen wir doch mal den Tierpark Berlin als weiteres Negativbeispiel.Der Park verf├╝gt ├╝ber 160 ha Fl├Ąche. Und wie werden dort die Gro├čkatzen gehalten ? In kleinen, relativ einrichtungs,-und strukturlosen Innen,-und Au├čenk├Ąfigen. Kleine Freianlagen haben die L├Âwen und die Sibirischen Tiger.Der Park ist jetzt gr├Â├čtenteils komplett renoviert mit Ausnahme des Alfred-Brehm-Hauses. W├Ąre es nicht sinnvoll, dieses Haus f├╝r V├Âgel , Kleins├Ąuger und die Seek├╝he aus dem "Aquarium"im Elefantenhaus umzugestalten und einige wenige Katzen ( Tiger,Leopard,L├Âwe,Jaguar und die Kleinkatzen in gro├čr├Ąumige, naturnah gestalteten Anlagen umzusetzen ? Es ist abslout nicht notwendig, je drei Tiger,-und Leoparden-Unterarten zu halten, erst Recht nicht, wo nun beide Zoos unter der selben Leitung sind.Und die Mehrheit der Zoobesucher sieht das ├Ąhnlich, lieber weniger Arten, diese aber entsprechend pr├Ąsentiert. In Frankfurt vermisst Niemand die Panther , Jaguare oder Pumas.
(17.03.2007, 18:04)
Shensi-Takin :   Wie wir alle aus unz├Ąhligen Werken und eigenenen Beobachtungen;) wissen, sind L├Âwen mit die gr├Â├čten Langschl├Ąfer unter den Tieren mit bis zu 20h/Tag. Fortpflanzung & Jungenaufzucht fallen bei vielen Zoo-L├Âwen ohnehin flach... Das hei├čt nat├╝rlich nicht, dass L├Âwen im Zoo zum Nichtstun verdammt sein sollen-oder dass man das Gehege immer kleiner und kleiner anlegt(siehe z.B. M├╝nchen). Ehe aber Ruderboot & Titanic bzw. eine kleine, schlecht strukturierte Anlage mit einer gro├čen, gut strukturierten verglichen werden, sollte man sich nochmal in Erinnerung rufen, was ich unten geschrieben habe; die Gr├Â├če eines Geheges allein ist nicht DAS entscheidende, sondern vielmehr eines der wichtigseren von vielen Kriterien zur Beurteilung eines Geheges. Dass dies dennoch kein Freibrief f├╝r Miniaturgehege in f├╝r Tier und Mensch au├čerhalb der Hamburger Modelleisenbahnanlage;) nicht zumutbaren Gr├Â├čendimension sein sollte, d├╝rfte doch verst├Ąndlich sein; doch ebenso sollte davon abgesehen werden, nur BIG IS BEAUTIFUL als einziges Beurteilungskriterium anzusehen und andere Parameter dabei au├čer acht zu lassen. Was die Bspe. angeht: es w├Ąre interessant festzustellen, ob die L├Âwen nur bei "?"-Besuchen schlafen, generell fauler als ihre Schweizer Kollegen sind oder bei mehr Besch├Ąftigungsm├Âglichkeiten aufbl├╝hen w├╝rden...;)
Was die Leipziger Tiger-Taiga angeht: bei jeden Besuch-sei es privat oder berufsbedingt-waren die Tiger sichtbar. Gl├╝ck?-oder besitzt "?" ein wirksames Gro├čkatzen-Repellent?;)
(17.03.2007, 17:14)
? :   Das sehe ich nicht so, in Franfurt z.B sind die L├Âwen auch ohne Nachwuchs sehr viel besch├Ąftigt. Wahrscheinlich liegt es daran, das sowohl die Innen,-als auch die Au├čenanlagen gro├čz├╝gig bemessen und eingerichtet sind. Drinnen reagieren die L├Âwen auch gut auf die Besucher, wenn auch die Scheiben darunter arg gelitten haben.Frankfurt w├╝rde ├╝brigens auch gerne z├╝chten, nur d├╝rfen die Frankfurter L├Âwen nicht z├╝chten.Hach, wie sch├Ân waren noch die Zeiten, als es keine EEP's gab.....
(17.03.2007, 16:01)
Hannes :   Genau das denke ich bei jedem M├╝nster Besuch, ich habe die Tiere nie aktiv gesehen doch seit es jedes Jahr Junge gibt ist immer etwas los und die Leute bleiben auch mal vor dem Gehege stehen
(17.03.2007, 14:56)
Michael Mettler :   Im Herbst war das jedenfalls definitiv so, und als vor├╝bergehende G├Ąste sa├čen auch die Geier der in Renovierung befindlichen Gro├čvoliere in der Tigerfarm.

├ťbrigens d├╝rfte bei JEGLICHER Form der L├Âwenhaltung (wie auch bei anderen Gro├čkatzen oder B├Ąren) mehr Bewegung im K├Ąfig/in der Anlage sein, wenn Junge vorhanden sind! Ein Grund mehr, die Fortpflanzung solcher Tiere nicht k├╝nstlich zu unterbinden; Familienleben ist nun mal das beste behavioral enrichment f├╝r sie.
(17.03.2007, 14:26)
Stefan Schubert :   @Hannes: Du meinst sicherlich die Absperrk├Ąfige hinter den Kulissen, die man auch des ├Âfteren im Fernsehen sieht! Die Tigertaiga ist meineswissens noch mit Irbis und Amurleopard besetzt.
(17.03.2007, 13:40)
? :   Ich wei├č, als Augsburg seine alte Beton-B├Ąren-Anlage um den Teil mit Naturboden erweitert hat, das es Wochen gedauert hat, bis die B├Ąren diesen neuen Teil betreten haben.
(17.03.2007, 13:40)
Hannes :   Nein die Tiere werden nur zu medizinischen Zwecken trainiert :-)
Da hab ich mich wohl im Zoo geiirrt baer wo war das denn nochmal wo die Tiere eine pr├Ąchtige Neuanlage bekommen haben aber ihre alten "Zwinger" noch immer bevorzugen?
(17.03.2007, 12:39)
? :   @Hannes. Wenn ich mich richtig erinnere, liegt die Tigertaiga in Leipzig an einer ganz anderen Stelle im Zoo als die Tigerfarm, die, soweit ich wei├č, auch nur noch f├╝r ein paar Eulen und nicht mehr f├╝r Gro├čkatzen genutzt wird.Oder werden die Tiger mit Maulkorb und Leine aus der Tigerfarm zur Tigertaiga gef├╝hrt ? Das w├╝rde erkl├Ąren, warum man nie einen Tiger in der Taiga zu sehen bekommt und st├Ąndig Tierpfleger verschwinden....( nachdem das auf die Dauer zu teuer wurde , werden jetzt ausschlie├člich Praktikanten daf├╝r eingesetzt )Au├čerdem, die " European Tiger Group " verurteilt doch auf das Sch├Ąrfste die "Hands on " Haltung von Tigern , und zumindtestens die in Musth befindlichen Kater m├╝├čen im " Protected Contact " gehalten werden...
(17.03.2007, 11:54)
? :   @Shensi-Takin.Meien Aussage basiert auf eigene Beobachtunen und Vergleiche mit anderen analge, Beispiel L├Âwen in Magdeburg und Basel.( es ist nicht das beste Beispiel, da k├Ânnte ich ja gleich die Titanic mit einem Rudebrboot vergleichen...)Basel hat eein gro├čr├Ąumige, sehr gut strukturieret , nat├╝rlich bepflanzte Anlage. Das L├Âwenrudel war fast ganzt├Ągig aktiv, nicht nur die Jungtiere, auch die Weibchen und sogar der Kater habens ich aktiv mit den Jungtieren besch├Ąftigt.Nur um die Mittagszeit haben sich die Tiere zum Schl├Ąfchen in den Schatten zur├╝ckgezogen. Den Tier wird wesentlich mehr Lebsnraum,-und Qualit├Ąt angeboten als in Magdeburg. Die Anlage dort ahbe ich zweimal bereits gesehen, jeweils mit ganzt├Ągig unaktiven L├Âwen. Was sollen die in diesem reizlosen Glaskasten mit Sandboden, zwei winzigen Grasb├╝scheln und einem halbvergammelten Ast auch sonst tun ? Selbst bei gleicher Einrichtung wie Basel w├╝rde das nicht viel ├Ąndern, weil den Tieren in dieser (Neu)Anlage einfach der Raum fehlt, um sich artgem├Ą├č bewegen und verhalten zu k├Ânnen ! Und 24 Stunden am Tag faul herumliegen, das tuen L├Âwen auch in der Freiheit ganz bestimmt nicht, Fleisch f├Ąllt schlie├člich nicht von den B├Ąumen, und auch Fortpflanzung ,Jungenaufzucht und die Verteidigung des Revieres gegen fremde L├Âwen oder Hy├Ąnen tut sich nicht ohne Bewegung.
(17.03.2007, 11:48)
Hannes :   Nur ein Beispiel (und nicht zu verallgemeinern):
Die Tigertaiga in Leipzig!Damit die Tiere die gro├če Anlage nutzen m├╝ssen sie erst aus der Tigerfarm ausgesperrt werden
(16.03.2007, 16:11)
Shensi-Takin :   @?(wer von beiden auch immer das jetzt ist):

"ein Tier w├╝rde sich in eienr gro├čen, ebenso gut eingerichteten und strukturierten Anlage wahrscheinlich noch wohler f├╝hlen, oder?" Muss nicht zwangsl├Ąufig so sein; da spielen noch weitere Kriterien(n├Ąhere Umgebung, Lage, Personal/Besucherverhalten, tats├Ąchliche Ausnutzung der Anlage seitens des Tieres) eine Rolle. Verallgemeinerungen sind da eher wenig zweckdienlich.
(16.03.2007, 08:00)
Sven P. Peter :   Aber auch in Basel k├Ânnen die L├Âwen 23 Stunden am Tag w├Ąhlen ob sie rein oder raus wollen. Ich finde auch den Umbau in N├╝rnberg seltsam, weil f├╝r die Stunde im Innengehege wird es f├╝r die Tiere sicher eher unbedeutend sein, ob sie auf Fliesen oder Kunstfelsen liegen. Vor allem m├╝ssen die L├Âwen wegen dem Umbau f├╝r fast ein Jahr auf Schichtbetrieb ins Brehmhaus im TP-Berlin...
(15.03.2007, 20:24)
Jennifer Weilguni :   @? Kleiner Vorschlag, um Verwechslungen auszuschliessen: Vieleicht einfach das Wort "Fragezeichen" ausschreiben ?!?! W├Ąre ja dann auch ein Nickname. :-)
(15.03.2007, 20:11)
? :   @Shensi-Takin. Ich wollte mir eigentlich von Anfang an einen Nickname zulegen, mir ist nur kein passender eingefallen, also habe ich einfach das Fragezeichen gew├Ąhlt. Inzwischen gibt es aber einen Teilnehmer, der sich " ?! "nennt,und das k├Ânnte durchaus zu Verwechslungen f├╝hren.Also werde ich mir jetzt doch einen Nickname zulegen, okay ? Hmm, schwierig, schwierig... Zu den Gro├čkatzen. Es stimmt zwar, das die Gr├Â├če einer Anlage eher eine unbedeutende Rolle spielt, aber ein Tier w├╝rde sich in eienr gro├čen, ebenso gut eingerichteten und strukturierten Anlage wahrscheinlich noch wohler f├╝hlen, oder ? Es hei├čt zwar, das Tiere kein " Laufbed├╝rfnis "in weiteren Sinne haben, das sehe ich aber etwas anders. Mir gef├Ąllt es nicht, das nach wie vor , auch in neuen Anlagen, Gro├čkatzen in kleinen, strukturlosen Innenk├Ąfigen gehalten werden. Da ist Frankfurt schon viel fortschrittlicher, gro├če , f├╝r die Tiger hoe Innenr├Ąume mit Naturboden und kleinem Badebecken, ausreichend strukturiert und auch bepflanzt. Sicher hat die Bepflanzung seit der Er├Âffnung ganz sch├Ân gelitten, aber Pflanzen lassen sich ersetzten, und man mu├č ja nicht unbedingt die teuersten Pflanzen verwenden. Es gibt ja auch robustere Arten. Dem gegen├╝ber stehen Neuanlagen, wo L├Âwen in kleinen, dunklen Innenanlagen auf Betonboden dem Besucher pr├Ąsentiert werden und andere Zoos verzichten ganz und gar auf einsehbare Katzen-Innenanlagen ( Basel ), und das wird auch seinen Grund haben. Auf diese Weise spart man sich aufwendige Innenanlagen, bestimmt werden die Basler L├Âwen in kleinen,kahlen Innenk├Ąfigen gehalten, also kein Fortschritt zu fr├╝her.
(15.03.2007, 19:59)
Shensi-Takin :   @"?"(btw: w├Ąre nicht ein Nickname zweckdienlicher?): Na, es m├╝ssten nicht unbedingt Klein -oder gar Gro├čkatzen sein; da lie├če sich manch ein Kleintier ganz gut pflegen. Im ├╝brigen: auch wenn dies gern als Haupt-und Standardargument aufgef├╝hrt wird-die Gr├Â├če eines Geheges/K├Ąfigs ist nicht unbedingt als das ma├čgebliche Kriterium f├╝r eine tier-/artgerechte Haltung anzusehen-ein kleineres, gut strukturiertes Gehege kann mitunter den Tieren mehr zusagen als eine riesige, kahle Unterkunft. Dass dies aber nicht bedeuten soll, dass man Tiger in einen Schukarton halten kann, d├╝rfte indes klar sein.
Nachteil von derartigen Museen in Zoos: ohne lebende Tiere darin gehen die meisten Besucher eher daran vorbei...
(15.03.2007, 16:29)
? :   Das ist auch gut so, man k├Ânnte es kaum verantworten, in die engen Zwinger noch Gro├čkatzen einzusperren.Der Raum ist so klein, das man darin KEINE artgerechten Gro├čkatzen-Innengehege einrichten kann, nicht mal Kleinkatzen kann man darin vern├╝nftig unterbringen, also dann wohl eher ein Zoo-Museum. Wesentlich von h├Âherer historischer Bedeutung war das Raubtierhaus in Frankfurt, das GL├ťCKLICHERWEISE abgerissen wurde.
(15.03.2007, 15:34)
Jennifer Weilguni :   @?
Bitte nicht falsch verstehen. Ich stelle nat├╝rlich das wohl der Tiere ├╝ber die Erhaltung historischer bauten, darum f├Ąnde ich es ja eben so sch├Ân, wenn sich f├╝r die Tiere eine andere L├Âsung bieten w├╝rde und das alte Raubtierhaus dann eben gar nicht mehr zur Tierhaltung genutzt werden w├╝rde. Im ├╝brigen ist mir das auch so bekannt, dass in dem alten raubtierhaus ohnehin "nur noch" gef├╝ttert wird, da die Freianlagen so gestaltet sind, dass die Tiere Sommers, wie Winters Tag und Nacht drau├čen bleiben k├Ânnen.
(15.03.2007, 12:51)
Carsten :   W├Ąre schon schade, wenn dieses einzigartige Geb├Ąude verschwinden oder durch einen Umbau seinen einzigartigen Charakter verlieren w├╝rde...

Von seiner Bauform erinnert es mich ein bi├čchen an das Duisburger Rarit├Ątenkabinett, nur halt nicht Halbkreis und gr├Â├čer...

Was vielleicht ginge, w├Ąre im hintern Teil ein Segment des Kreises abzuschneiden, dort zeitgem├Ą├če Innengehege einzurichten und den vorderen Teil original zu belassen und die vorhandenen K├Ąfige als Laufgang zu benutzen...
(15.03.2007, 10:47)
IP66 :   Im Grunde ist er das Museumsst├╝ck ja schon heute, da er ja nur f├╝r F├╝tterungszwecke genutzt wird. Vielleicht k├Ânnte man ja irgendwo ein anderes Winterquartier aufbauen und die Rotunde dann als eine Art Museum nutzen.
(15.03.2007, 10:40)
? :   Bei aller Liebe zu alten Zoobauten, aber das Raubtierhaus in N├╝rnberg ist nun weder zweckdienlich f├╝r eine artgerechte Gro├čkatzenhaltung , noch ist es architektonisch ein Prachtst├╝ck. Im Gegenteil, ich finde dieses Haus furchtbar , der Umbau h├Ątte wesentlich fr├╝her stattfinden m├╝├čen. Das Raubtierhaus in Frankfurt wurde stark kritisiert, das in N├╝rnberg nie. Wir d├╝rfen nicht vergessen, die Tiere m├╝├čen ihr ganzes Leben im Zoo verbringen, das in einigen F├Ąllen sehr lang sein kann, da es ist die Pflicht der Zoos, die Tiere so artgem├Ą├č wie m├Âglich zu halten, OHNE R├╝cksicht auf menschliche Vorlieben f├╝r veraltete Zoobauten !
(15.03.2007, 10:38)
Jennifer Weilguni :   Auch wenn ich es den Tieren g├Ânne, f├Ąnde ich einen Umbau des alten Raubtierhauses doch schade. W├Ąre sch├Ân, wenn sich f├╝r die Unterk├╝nfte der Raubtiere eine andere L├Âsung f├Ąnde und der alte Bau vieleicht noch als Museumsst├╝ck erhalten bleiben k├Ânnte.
(15.03.2007, 09:01)
Carsten :   Ich dachte, N├╝rnberg baut zuerst die Lagune, dann f├╝r die Seek├╝he und dann was neues f├╝r die Flu├čpferde?
(14.03.2007, 22:59)
IP66 :   Sehr gl├╝cklich scheint mir die L├Âsung nicht zu sein, da die Architektur ohne die K├Ąfige funktionslos wird. Aber N├╝rnberg hat doch angeblich so wenig Geld und kommt auch mit seinem Flu├čpferdhaus nicht recht voran - da hat das Baudenkmal vielleicht doch noch eine Chance.
(14.03.2007, 18:38)
Okapi :   Weil es hier grad um Bauten geht:
Als n├Ąchstes wird in N├╝rnberg das Raubtierhaus umgebaut f├╝r 1,1 Millionen Euro.
Fl├Ąche soll verdoppelt werden und die Gitter zu Gunsten von 2,5 m hohen Glasw├Ąnden verschwinden. Oberhalb des Schutzglases verhindern weiterhin Gitter den Sprung in die *Freiheit*.
(14.03.2007, 11:34)
Jennifer Weilguni :   Sicher haben Menschen mit architektonischem Fachverstand eine andere Sicht der Dinge und achten auf Details, die sich f├╝r mich auf den ersten Blick nicht erschliessen. Aber das braucht ja niemandem leid zu tun, w├Ąre ja auch schlimm, wenn allen das selbe gefallen w├╝rde, dann h├Ątten wir ja nur noch Einheitsbrei in den Zoos und das Wichtigste f├╝r mich ist ohnehin das ein Bau dem Anspruch seiner Bewohner gen├╝gt, denn deren ├Ąsthetisches Empfinden ist ja nochmal was ganz anderes.
(01.03.2007, 07:55)
IP66 :   Tut mir leid, sie da zu ├╝berraschen, aber ich finde das n├╝rnberger Delphinarium architektonisch recht mutig: Die Halle ist ja sehr spannend gestaltet, durch die zum Boden gef├╝hrten Dachstreben bekommt das ganze eine recht futuristische Konstruktion, die Knickung des Beckens verhindert einen allzu ein├Ânigen Charakter des Innenraumes, und die Kunst am Bau ist hervorragend integriert. Schlie├člich schafft der Bau gegen├╝ber dem Menschenaffenhaus eine Art Forum, wie es dem Tierpark lange gefehlt hat. Insofern w├╝rde ich mir zwar die Lagune w├╝nschen, aber gleichsam als Teich, in dem sich der Altbau spiegelt - zumal der Teich ja so gro├č angelegt ist, da├č das Geb├Ąude hinter ihm kaum wichtig wirken wird.
Allerdings war ich nie sehr begeistert davon, in Zoos Geb├Ąude vorzufinden, die allein der Vorf├╝hrung dressierter Tiere dienen - da treffen sich unsere Ansichten vielleicht wieder.
(28.02.2007, 18:13)
Jennifer Weilguni :   Na, wer h├Ątte gedacht, dass es doch so schnell klappt mit der Verwirklichung. Ich hatte ehrlich gesagt vor 2010 nicht damit gerechnet. Freue mich aber schon auf die Fertigstellung. Dieser Hallenbadcharakter im Delphinarium st├Ârt mich immens, ist soicher viel sch├Âner, wenn die Tiere dann nicht nur mehr Platz haben, sondern eben auch in etwas naturn├Ąherer Umgebung pr├Ąsentiert werden.
(23.02.2007, 19:07)
IP66 :   War letzte Woche in N├╝rnberg: Mit dem Bau der Delphinlagune wird begonnen, die Baustelle wurde gerade abgesteckt. Die Situation k├Ânnte attraktiv werden, da unterhalb des Delphinariums sich eigentlich eine Art Leerstelle befindet. Ich w├╝rde mich freuen, wenn der Bauk├Ârper nicht verkleidet wird. Am Menschenaffenhaus stehen noch immer Au├čenk├Ąfige leer, bei den Rotduckern war ein Jungtier gemeldet, aber nicht zu sehen. Ebenfalls fertig ist die Giraffenanlage - sie ist jetzt gr├Â├čer, besser einzusehen und auch das im ├╝brigen ganz interessante Geb├Ąude, eines der ersten, in dessen Innenraum die Giraffen nicht aufgesockelt stehen, entfaltet seine Wirkung besser.
Bei diesem Besuch wurde mir deutlich, da├č der Zoo N├╝rnberg an sehr vielen Arten ├╝ber ein halbes Jahrhundert lang festh├Ąlt, aber trotzdem in jedem Jahrzehnt durch Neubauten erg├Ąnzt wurde, wozu freilich auch die Fl├Ąche vorhanden war. Zudem sind fast alle Anlagen auf die eine oder andere Art einzigartig, der Parkcharakter lebendig, auch wenn ich mir mehr V├Âgel und mehr Kleins├Ąuger w├╝nschen w├╝rde.
(23.02.2007, 11:03)
Zoosammler :   Die Nachvollziehbarkeit ist wohl von Person zu Person unterschiedlich (siehe Kaiserpinguin-Thread...).
(13.10.2006, 20:32)
IP66 :   @th.om.s: Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie sich einmal durch das Felsentor auf die Raubtieranlagen zubewegen, oder einfach die Inszenierung des Innenraumes hinter dem durch den Berg f├╝hrenden Stollens anschauen. Das sind andere Dimensionen als bei den Bergtierfelsen in Dresden oder Berlin, und letztlich haben Sie es mit einer ├ťberw├Ąltigungs├Ąsthetik zu tun, die sich durchaus mit den Filmen von Frau Riefenstal vergleichen l├Ą├čt. Au├čerdem k├Ânnen diese Anlagen von einer Besuchermasse gleichzeitig betrachtet werden, und wir haben auch nicht mehr die vielen K├Ąfige mit Einzelarten nebeneinander, die eben nur f├╝r jemanden, der zoologisch interessiert war, interessant sind und zudem eine gewisse Zeit verlangen, da man sich mit jeder Art besch├Ąftigen mu├č. Sicherlich, hat Hagenbeck da vorgearbeitet, aber wenn Sie die hamburger L├Âwenschlucht kennen, wird Ihnen auch die neue Dimension in N├╝rnberg deutlich. Und wenn dann auch noch der von Rosenberg f├╝r germanisch gehaltene Mithras-Kult zitiert wird - im Relief im Raubtierhaus - dann pa├čt da doch einiges zusammen - oder argumentiere ich da aus einem Elenbeinturm heraus, ohne da├č es nachzuvollziehen ist?
(13.10.2006, 20:19)
Dortmunder :   @ Michael :

Wie w├Ąre es mittlerweile mit nem Thread : "Impala-Flut in Deutschland" ??? Vermute ja auch fast schon Impalas als Unterbesatz in der Dortmunder Nashornanlage, so sie denn mal fertig wird...
(05.10.2006, 09:29)
Langhals :   Pinselohrschweine kann man nur mit Antilopen vergesellschaften, wenn man diese nicht z├╝chtet, da die K├Ąlber sonst von den Schweinen get├Âtet werden. Springb├Âcke auf der Afrika-Anlage ? Die sind schneller drau├čen, als sie drinnen sind. Die merken es nicht einmal, das sie ├╝ber den Zaun gesprungen sind. Den Zaun ver├Ąndern ? Das wird nicht passieren, au├čerdem gibt es keine Stallkapazit├Ąten, ein weiterer Stall wird nicht genehmigt.
(05.10.2006, 06:43)
Michael Mettler :   Ich k├Ânnte mir sogar vorstellen, Pferdeantilopen mit den Kaffernb├╝ffeln zu vergesellschaften. (Waren da fr├╝her nicht Gro├če Kudus mit auf der Anlage?)

Ob die Gibbons und Braunen Makis wirklich Freianlagen "brauchen", ist sicher diskussionsw├╝rdig - "brauchen" es nicht eher die Besucher, diese Tiere ohne Gitter und Panzerglas sehen zu k├Ânnen? Die meisten Gibbon-Freianlagen in Zoos sind ja nur Augenwischerei, die Tiere haben darauf selten mehr Platz und Kletterm├Âglichkeiten als in einem gro├čen K├Ąfig.

Soll ich mal raten, welche Antilopenart zu den Giraffen kommen wird? Impalas....
(04.10.2006, 22:26)
Mirko :   Hier meine Ideen zu Fortentwicklung: neben den Gro├čprojekten Lagune, Elefantenanlage, Nilpferdhaus und Orang-Freianlage w├╝rde ich w├╝rde ich den Tierbestand ausbauen, weil der Tiergarten einer der ganz wenigen Zoos ist, der fast unbegrenzten Platz hat. Das Problem ist das die relativ finanzschwache Stadt nicht gen├╝gend investiert. Ich habe konkret geh├Ârt, dass Guerezas zu den Gorillas kommen sollen und eine Antilopenart zu den Giraffen. Generell sollten alle M├Âglichkeiten der Vergesellschaftung genutzt werden. Au├čerdem sollen die Bongos laut Enke in die Anlage f├╝r Hochlandrinder. Dadurch w├╝rde deren bisherige Anlage frei. Ich w├╝nschte mir, dass diese wenn m├Âglich f├╝r Bantengs genutzt w├╝rde. Au├čerdem sollten auch Gaure in den Bestand aufgenommen werden. Hierf├╝r w├╝rde ich zum Beispiel entweder auf die Wisente oder eher noch auf die Bisone verzichten. Neue Anlagen w├Ąren nat├╝rlich besser, aber unrealistisch. Die Hausrene sollten durch eine besonders bedrohte Hirschart ersetzt werden, deren Zoobestand vergr├Â├čert werden sollte. Vielleicht R├╝ckkehr der Barasinghas oder Prinz-Alfred-Hirsche. Darwinnandus sollten ihr bisheriges Gehege verlassen und zu den Guanakos kommen. Die dortige Anlage sollte mittelfristig mit m├Âglichst vielen Arten zur S├╝damerikaanlage. Die Nanduanlage k├Ânnte f├╝r eine weitere Hirsch- oder Antilopenart genutzt werden. Die Afrika-Savanne mit B├Âhmzebras, Elenantilopen und Strau├čen sollte mit weiteren Arten best├╝ckt werden, z.B. Springb├Âcke, Marabus. Wenn letztere besser allein gehalten wrden sollten, dann ihr Gehege abgrenzen. Die Wiese vor dem alten Elefantenhaus sollte ebenfalls eingez├Ąunt werden und mit Pferdeantilopen besetzt werden. Die Hirscheber sollten auch zur├╝ckkehren, eventuell dorthin wo heute Pinselohrschweine sind, wenn man diese mit Antilopen vergesellschaften k├Ânnte. Die Gibbons brauchen unbedingt eine Freianlageund Braune Makis brauchen eine Freianlage. Die Magots w├╝rde ich durch eine Art ersetzen, deren Zoobestand erh├Âht werden muss, vielleicht Bartaffen... Es sollten wieder Wasserv├Âgel gehalten werden! Praktisch der gesamte Bestand wurde aufgegeben.
(04.10.2006, 21:16)
th.oma.s :   @ IP66: n├╝rnberg halte ich ebenfalls f├╝r einen der besseren und stets interessanten deutschen zoos, ich besuche in aller zwei bis drei jahre.
aber, auch wenn ich mich jetzt vielleicht als archtekturbanause disqualifiziere, mit den begriffen "die idealvorstellung eines nationalsozialistischen zoos" und den "ideologischen hintergr├╝nden" von felsenanlagen kann ich leider nicht viel anfangen, diesbez├╝glich verstehe ich Sie nicht. Ein "felsenanlagenbauer" war Dr. Brandes in dd, aber der war kein nationalsozialist und die anlagen wurden vor dreiunddrei├čig gebaut, sie "funktionieren" ├╝brigens heute noch.
(22.09.2006, 21:31)
IP66 :   Ich war diesen Sommer in N├╝rnberg und kann einen Besuch dort nur empfehlen. Der Zoo ist ein klassischer Huftierzoo, der Vogelbestand entt├Ąuscht, trotz einigen Highleights bei den Greifv├Âgeln, ein wenig. Das Gel├Ąnde ist weitl├Ąufig, man sollte sich Zeit nehmen. Interessant ist N├╝rnberg aber auch deshalb, weil es die Idealvorstellung eines nationalsozialistischen Zoos bietet, und man mit dieser Vergangenheit sehr besonnen umgeht. Das Raubtierhaus mit Mithras-Relief und Ehrenhalle f├╝r Tiger und L├Âwen spiegelt die Ideologie besonders deutlich, sie ist aber auch da sp├╝rbar, wo Huftiergruben selbst f├╝r Kraniche und eine Art Germanenhalle f├╝r die Elefanten errichtet wurde. Letztlich spiegelt sich auch in den schon erw├Ąhnten Felsanlagen viel Ideologie. Da├č man die Anlagen recht geschickt umgenutzt und nicht, wie in vergleichbaren F├Ąllen in M├╝nchen, abgerissen hat, erweist sich als Gewinn. Nur so kann man nachvollziehen, wie totalit├Ąre Machthaber auch Freizeiteinrichtungen im Sinne ihrer Ideologie formten und auf welche Weise b├╝rgerliche Zoos wie Frankfurt, Berlin oder K├Âln in Massenzoos umgeformt wurden. Dabei ist die Architektur vom k├╝nstlerischen Standpunkt her gl├Ąnzend realisiert - man vergleiche einmal die Raubtierschlucht mit den Versuchen in Gelsenkirchen oder Hannover.
(22.09.2006, 14:53)
ulli :   Ich pers├Ânlich mag den Tiergarten sehr gerne und der Tiergarten ist einer meiner Lieblingszoos !!

Er hat sch├Âne weitl├Ąufige Anlagen f├╝r Huftiere und Wasserv├Âgel, sch├Ân gelegene Raubtieranlagen in Felskulissen (Haus wurde in die Felsen hineingesprengt) sowie eine gro├če Gorillafreianlage.

Huftierfreunde, speziell Unpaarhuferfreunde, werden ihre Freude haben.

Probleme habe ich grunds├Ątzlich mit Delphinarien (speziell im Binnenland) - dies ist aber meine pers├Ânliche Meinung, die man nicht teilen muss.

Bemerkenswert finde ich pers├Ânlich auch eine meiner Lieblingstierarten -
Manatees (Seek├╝he) - leider etwas beengt untergebracht.

Die momentane Elefantenau├čenlage ist f├╝r deutsche Verh├Ąltnisse mit 2500 qm immer noch recht gro├č, das Haus selbst nicht mehr "der letzte Hit" - was aus der Elefantenhaltung in Zukunft werden wird, ist noch nicht absehbar.
(21.09.2006, 14:45)
sleipnir :   Hallo!
Ich versuche mal an diesen bestehenden Thread anzuschliessen.
Ich fahre n├Ąchste Woche in den s├╝ddeutschen Raum und h├Ątte evtl. die M├Âglichkeit den Tiergarten in N├╝rnberg zu besuchen.
Lohnt es sich?
Wer von euch war schon da und kann mir seine Eindr├╝cke schildern?
Welche Pluspunkte hat dieser Zoo, gibt es auch Negativbeispiele?
Normalerweise kommt dieser Zoo in Kritiken ja immer ziemlich gut weg, ist das berechtigt?
Fragen ├╝ber Fragen, ich hoffe ihr k├Ânnt mir helfen!
(21.09.2006, 14:12)
Michael Mettler :   Klingt gut. Aber auch die brauchen kein tiefes Beton-Badebecken.
(07.09.2006, 21:30)
Mirko :   Ich habe mal gelesen, dass bei den Kropfgazellen Tigeriltisse und Ziesel untergebracht werden sollen.

(07.09.2006, 20:29)
Michael Mettler :   Und genau so sieht sie auch jetzt noch aus, immer noch mit den Gazellen besetzt. Aber brauchen Kropfgazellen neuerdings ein tiefes Badebecken, noch dazu unmittelbar am Besucherweg? F├╝r eventuell vergesellschaftete Wasserv├Âgel w├Ąre es recht klein und zudem sehr massiv gebaut.
(06.09.2006, 23:39)
cajun :   Als ich im Mai dort war, war die Anlage schon im Bau, aber weiterhin besetzt mit Kropfgazellen. Es sah eigentlich danach aus, als ob sie bleiben w├╝rden. Fertig waren die neue Umz├Ąunung mit kleinen ├ästen und zwei neue Einblicke f├╝r Besucher. Der Grasboden war entfernt und durch Sandsubstrat und einen neuen H├╝gel ersetzt. Die vormalige Hecke auf Besucherseite war entfernt worden.
(06.09.2006, 23:26)
Michael Mettler :   Bin etwas ├╝berrascht, dass es f├╝r diesen Zoo noch keinen Thread gab....

Zwei Fragen blieben nach meinem Besuch am Donnerstag letzter Woche, und ich hoffe, dass jemand sie beantworten kann.

1. Wof├╝r wird die jetzige Kropfgazellenanlage umgebaut? Ich sah zu meinem Erstaunen ein kleines, frisch gebautes Betonbecken au├čerhalb der provisorischen Umz├Ąunung, wie man es f├╝r Tierarten einrichtet, die nur gelegentlich ins Wasser gehen - also z.B. f├╝r Schweine. Aber der Rest der Anlage sah nicht gerade danach aus, als sollten hier Weichbodeng├Ąnger einziehen, und die Hanglage d├╝rfte f├╝r Schwergewichte wie Tapire auch nicht besonders geeignet sein?

2. Auf der Anlage der Mendesantilopen (!) befindet sich ebenfalls ein nicht mal kleines, betoniertes Wasserbecken mit umlaufenden Stufen (war bei meinem Besuch leer). Ist mir fr├╝her nie aufgefallen, oder ist es neu? Und wozu soll es dienen?
(06.09.2006, 23:17)

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