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Zoo Frankfurt

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Adrian Langer :   In Frankfurt ist eine Bonobodame aus dem Zoo Seattle oder Milwaukee (die mir vorliegenden Infos sind hier nicht ganz klar) eingetroffen.
(17.07.2018, 13:17)
Adrian Langer :   http://m.fnp.de/lokales/frankfurt/Erdferkel-Elvis-mit-fast-25-Jahren-gestorben;art675,3044309

Erdferkel Elvis ist nun hochbetagt verstorben.
(12.07.2018, 11:49)
Adrian Langer :   http://m.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/kaenguru-nachwuchs-im-frankfurter-zoo-15651174.html

Die Tamarwallabys haben Nachwuchs.
(21.06.2018, 18:49)
Oliver Muller :   @J√∂rn Hegener: einfach mal die Links aus den letzten Tagen anklicken, da steht alles...
(13.06.2018, 14:06)
J√∂rn Hegner :   wie gehts denn nun weiter mit den flu√üpferd- und nashornhaus . darin befindet sich ja heute nur noch ein weibliches flu√üpferd und ein m√§nnliches s√ľdafrikanisches spitzmaulnahorn . denn f√ľr flu√üpferde ist diese anlage davon nicht mehr gut geeignet . doch viel zu alt . es wurden daf√ľr auch mal zwergflu√üpferde √ľberlegt .
(13.06.2018, 11:17)
Klaus Schueling :   Halbzeit 2018: Was gibt es Neues im Zoo?

In seinem Vortrag stellt Dr. Casares die neuesten Entwicklungen im Zoo vor. Dabei berichtet er unter anderem von tierischen Neuankömmlingen, spannenden Vergesellschaftungen von Tierarten und weiteren besonderen Ereignissen im Tiermanagement des Zoos. Auch geplante Forschungsvorhaben im Zoo wird Dr. Casares erläutern.

Dar√ľber hinaus wei√ü der Zoodirektor auch Spannendes √ľber die zahlreichen kleineren und gr√∂√üeren Bauprojekte zu berichten, so zum Beispiel √ľber die Fortschritte bei der neuen Pinguin-Anlage und Haltungsverbesserungen in bestehenden Anlagen, wie zum Beispiel bei den Goldgelben L√∂wen√§ffchen.

Referent: Dr. Miguel Casares,
Direktor Zoo Frankfurt,

Wann: Mittwoch, 6. Juni 2018
Wo: Kleiner Saal, Zoogesellschaftshaus
Beginn: 18 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe ?Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz? statt.

Die Nutzung des angef√ľgten Fotos im Rahmen der Ver√∂ffentlichung zum Mittwochsvortrag ist hiermit kostenfrei gestattet. Jede weitere Verwendung muss im Vorfeld von uns genehmigt werden. Eine Weitergabe des Fotos an Dritte ist nicht erlaubt. Der Name des Bildautoren ist in angemessener Weise zu nennen: Zoo Frankfurt


(04.06.2018, 13:47)
Adrian Langer :   https://rp-online.de/nrw/staedte/hilden/fundtier-hildi-kommt-in-frankfurter-zoo_aid-23145137

In Frankfurt wurde eine Sumpfschildkröte abgegeben.
(31.05.2018, 07:17)
Adrian Langer :   http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Zoodirektor-Miguel-Casares-Der-Zoo-ist-eine-tickende-Zeitbombe;art675,3000583

Ein weiterer Artikel zum Umbau des Zoos.
(28.05.2018, 13:30)
Adrian Langer :   http://www.fr.de/frankfurt/zoo-frankfurt-goldgelbe-loewenaeffchen-bekommen-aussenanlage-a-1510773

Die Löwenäffchen haben eine neue Außenanlage bekommen.
(22.05.2018, 20:52)
Oliver Muller :   Klingt doch sehr gut:

http://www.fr.de/frankfurt/frankfurter-zoo-politiker-wollen-zoo-helfen-a-1502904
(14.05.2018, 09:35)
Adrian Langer :   http://www.fr.de/frankfurt/zoo-frankfurt-zoo-direktor-schlaegt-alarm-a-1501798

Hier klingt alles schon etwas positiver.
(08.05.2018, 09:52)
Adrian Langer :   http://m.fnp.de/lokales/frankfurt/Zoodirektor-warnt-Ohne-Investitionen-keine-Zukunft;art675,2983492

Bis 2030 möchte der neue Direktor den Zoo größtenteils modernisiert haben. Liege ich falsch oder lässt er sich mit der Erstellung eines Masterplans sehr viel Zeit?

(08.05.2018, 07:18)
Klaus Schueling :   Veranstaltungshinweis
Vortrag im Zoo

Kleiner Panda in großer Gefahr!
Der Kleine Panda oder Rote Panda soll angeblich das sch√∂nste S√§ugetier auf Erden sein. Einmalig ist er auf alle F√§lle, er ist n√§mlich der einzige noch lebende Vertreter aus der Familie der Katzenb√§ren. Doch die Art ist selten geworden, Lebensraumzerst√∂rung, streunende Hunde und Wilderei setzen ihr zu. Es gibt nur noch etwa 10.000 Tiere, die weit verstreut in den L√§ndern des Himalaya-Bogens leben. Die Projekte des WWF versuchen, Wilderei und Abholzung unter Kontrolle zu bringen, um den stark gef√§hrdeten Katzenb√§ren zu retten. Gleichzeitig haben es sich die wissenschaftlich gef√ľhrten Zoos weltweit zur Aufgabe gemacht, eine Zuchtpopulation aufzubauen. Ein Teil davon wird √ľber das Europ√§ische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) gesteuert. Knapp 380 Tiere werden derzeit in Europa gehalten ? u.a. auch als Pool f√ľr zuk√ľnftige Wiederansiedlungen. Diese aufw√§ndigen und schwierigen Auswilderungen ergeben jedoch nur Sinn, wenn die Faktoren, die das √úberleben der Tiere gef√§hrden, unter Kontrolle sind ? genau daf√ľr arbeitet der WWF.

Der Vortrag f√ľhrt Sie an die schneebedeckten Gipfel des Himalayas zu den Brennpunkten des Artenschutzes und beleuchtet aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen zur phylogenetischen Herkunft der Tiere.

mit Dr. Stefan Ziegler, WWF Deutschland, Natur- und Artenschutzreferent, Berlin
Mittwoch, 2. Mai 2018 um 18:00 Uhr
Kleiner Saal, Zoogesellschaftshaus
Eintritt kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe ?Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz? statt.
(30.04.2018, 14:21)
Oliver Muller :   https://www.top-magazin-frankfurt.de/redaktion/panorama/zoo-direktor-dr-miguel-casares-vom-praktikanten-zum-chef/

Der neue Direktor will offenbar als nächstes Projekt die Afrika-Savanne in Angriff nehmen.
(29.04.2018, 22:37)
Adrian Langer :   http://m.fr.de/frankfurt/zoo-in-frankfurt-zooeingang-rhoenstrasse-ab-1-mai-geoeffnet-a-1493837

Der Eingang zur Rhönstraße wird wieder geöffnet.
(25.04.2018, 17:46)
Adrian Langer :   http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Loewen-Drillinge-im-Frankfurter-Zoo-geboren;art675,2962642

Wie angek√ľndigt kam jetzt der L√∂wennachwuchs.
(16.04.2018, 15:22)
Adrian Langer :   http://www.op-marburg.de/Mehr/Hessen/Panorama/Loewen-im-Frankfurter-Zoo-bekommen-Vierlinge

In Frankfurt werden Vierlinge bei den Löwen erwartet.
(04.04.2018, 11:02)
zollifreund :   und eine ganz gro√üe Seltenheit, war nicht ausgeschildert, erinnert mich aber stark an einen Gollum.... :-)
(02.04.2018, 18:13)
zollifreund :   der McDougall-Stachelleguan
(02.04.2018, 18:10)
zollifreund :   das lange Osterwochenende habe ich genutzt und war am Karfreitag ( bei sch√∂nem Wetter und dadurch auch vielen Besuchern) in Frankfurt, ein paar Stichworte zu einigem (f√ľr mich) Neuem:
- Baustelle Pinguine: f√ľr mich sieht das nicht so aus, als w√ľrde diese noch dieses Jahr fertig werden...
- die Keavoliere wird z.zt. umgebaut/renoviert
- die Waldhunde waren gut zu sehen und nahmen von dem Brillenbären keine Notiz
- Ameisenb√§r und Br√ľllaffen waren hingegen nicht zu sehen
- auf der Marx-Schmidt-Anlage sind nun zwei neue Nandus eingezogen, trotzdem wirkt die Anlage sehr leer ( es waren auch nur zwei Vikunjas zu sehen). Allgemein Schade, dass in einem Stadtzoo mit so wenig Platz die größten Anlagen fast leer sind...
- denke das auch immer bei der Gorillaau√üenanlage, die m√ľsste doch mit Leben gef√ľllt werden k√∂nnen... Im Bogori-Wald waren in der ehemaligen Drillanlage keine Tiere mehr, ansonsten war noch die Anlage neben der Vogelvoliere ( auch nur durch jeweils ein K√∂nigsglanzstar und einem Turako besetzt) Dik-Diks ausgeschildert. Also auch hier Leere
- genauso im alten Affenhaus ( hier war gef√ľhlt die H√§lfte aller K√§fige leer; verstehe nicht, warum man diese nicht den vorhanden Affen zur Verf√ľgung stellt)
- die Mendesantilopen machen sich gut als Nachfolger f√ľr die Rappenantilopen
- das verwitweten Flußpferd und Nashorn können abwechselnd die zweite Nashornanlage nutzen
- im Exotarium waren im Reptilienbereich viele Anlagen neu gestaltet und neu besetzt worden, tw. mit richtigen Raritäten: McDougall-Stachelleguan, Dickkopfanolis ( jeweils einzige Haltung in Europa)
- auch in der Nachtabteilung wurden zahlreiche Anlagen neu gestaltet und umbesetzt. Sehen echt gut aus. Die Fingertiere haben nun vier Abteilungen zur Verf√ľgung. Quolls und Quastenstachler haben die Gehege getauscht. Gerade durch diese beiden Tierh√§user war es wieder mal ein sehr interessanter Besuch
- nicht nur f√ľr mich, sondern auch f√ľr viele andere Besucher waren die R√ľsselh√ľndchen ein echtes Highlight
(02.04.2018, 18:08)
W. Dreier :   Dazu ein Bild aus Chemnitz von 2009 - der Schlammteufel ist ja das Pendant zu den asiatischen Riesensalamandern. Das Tier in Chemnitz hatte durchaus 50 cm L√§nge - deshalb hier nur ``ein St√ľck``.
(29.03.2018, 11:43)
Rainer Becker :   der letzte im Frankfurter Zoo lebende Schlammteufel ist in einem f√ľr seine Art hohen Alter (?) verstorben. Die Haltung wird dadurch eingestellt. Schlammteufel gibt es lt. Zootierliste in Europa nur noch in Chemnitz.
(29.03.2018, 10:22)
Adrian Langer :   http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Der-neue-Zoo-Direktor-stellte-sich-im-Roemer-den-Fragen-der-Politiker;art675,2909351

Ein Interview mit dem neuen Direktor.
(16.02.2018, 11:10)
Adrian Langer :   http://www.1730live.de/nachwuchs-bei-den-waldhunden-im-frankfurter-zoo/

Kaum da und schon Nachwuchs.
(07.02.2018, 22:08)
Adrian Langer :   http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurter-zoo-31-000-besucher-mehr-als-im-vorjahr-15416481.html

Auch in Frankfurt verzeichnet man ein Besucherplus!
(25.01.2018, 12:24)
Adrian Langer :   https://www.ffh.de/nachrichten/hessen/rhein-main/toController/Topic/toAction/show/toId/142905/toTopic/miguel-casares-neuer-zoodirektor-in-frankfurt.html

Frankfurt hat einen neuen Direktor!
(19.01.2018, 15:14)
Adrian Langer :   https://www.ffh.de/nachrichten/hessen/rhein-main/toController/Topic/toAction/show/toId/142638/toTopic/brillenbaeren-nachwuchs-im-frankfurter-zoo.html

Die erste "richtige" Brillenb√§rnachzucht f√ľr Frankfurt.
(17.01.2018, 18:12)
Adrian Langer :   http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Im-Zoo-ist-tierisch-viel-zu-sanieren;art675,2873501

Weitere Aussichten zur Sanierung des Zoos in der Zukunft!
(09.01.2018, 09:35)
Adrian Langer :   http://m.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurter-zoo-marthas-schicksal-soll-sich-nicht-wiederholen-15374292.html

Ein Artikel zum Thema Erhaltung der Scorrorotaube!
(05.01.2018, 14:30)
Nikolas Groeneveld :   Mit dem Artikel vom 16.12. w√§re dann ja wohl bewiesen, dass der Frankfurter Zoodirektor nicht der Meinung ist, dass man Eisb√§ren in Zoos nicht artgerecht halten k√∂nnte.
(19.12.2017, 16:55)
Adrian Langer :   http://www.fr.de/frankfurt/zoo-frankfurt-der-zoodirektor-geht-a-1408417

Ein Interview des scheidenden Direktors!
(16.12.2017, 11:57)
Adrian Langer :   @Olliver M√ľller: Andere bauen eben mal eine riesen Elefantenanlage von dem Geld ........ aber gut wer wei√ü, was da am Ende raus kommt!

Stimmt die Br√ľllaffen leben jetzt bei den Ameisenb√§ren! Bei den Brillenb√§ren leben inzwischen Waldhunde!
(07.12.2017, 20:44)
Patrick Marburger :   Ich sollte nicht mit dem Handy im Forum schreiben. Ich meine (!) aber, dass es zumindest inhaltlich stimmt.
(07.12.2017, 17:17)
Patrick Marburger :   Ja. Ich glaube aber mittlerweile aber nur noch bei den k√ľrzlich eingezogenen Ameisenb√§ren.
(07.12.2017, 17:13)
Oliver Muller :   @Adrian Langer: Bin ja gespannt. Das wird ja wohl eine M√∂rderanlage werden, bei dem Preis und der Bauzeit.

A propos: Sind eigentlich bei den Brillenb√§ren auch Br√ľllaffen? Geplant war das ja, aber geh√∂rt habe ich nix mehr davon.
(07.12.2017, 14:44)
Adrian Langer :   http://www.buerstaedter-zeitung.de/lokales/rhein-main/seit-einem-jahr-wird-an-einer-neuen-pinguinanlage-im-frankfurter-zoo-gebaut_18373564.htm

Die Pinguinanlage nimmt Formen an!
(07.12.2017, 09:52)
Adrian Langer :   http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Suedamerikanische-Waldhunde-im-Ukumari-Land-eingezogen;art675,2846109

Die Waldhunde sollen bald mit den Brillenb√§ren vergesellschaftet werden! Vielleicht auch die Antwort auf die schon l√§nger zur√ľckliegende Frage!
(06.12.2017, 17:47)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/vermischtes/wissenschaft/der-frankfurter-zoo-schafft-loewen-affen-und-baeren-rueckzugsraeume_18341669.htm

Ein schönes Statement zur modernen Zootierhaltung!
(24.11.2017, 09:36)
Adrian Langer :   http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Baby-Kaenguru-schaut-aus-dem-Beutel-von-Baumkaenguru-Jaya-May;art675,2824805

In Frankfurt gab es Baumkängurunachwuchs!
(16.11.2017, 09:44)
Adrian Langer :   http://m.fnp.de/lokales/frankfurt/Zoo-Eine-groessere-Aussenanlage-fuer-Kumar-und-Zarina;art675,2817322

Und weil es so schön ist noch eine Meldung aus Frankfurt! Die Außenanlage der Löwen soll erweitert werden!
(06.11.2017, 15:49)
Adrian Langer :   Um auf die schon l√§nger zur√ľck liegende Frage zu antworten! Laut Zootierliste ja seit diesem Jahr aber noch hinter den Kulissen!
(06.11.2017, 11:32)
Adrian Langer :   http://m.fnp.de/lokales/frankfurt/Ich-hatte-grosse-Freiheit;art675,2816329

Ein Interview mit dem scheidenden Direktors in Frankfurt! Laut Bericht muss hier anscheinend noch einiges gemacht werden!
(06.11.2017, 11:27)
J√∂rn Hegner :   gibts jetzt wieder erneut waldhunde im zoo frankfurt ?
(20.10.2017, 13:19)
Adrian Langer :   http://www.outfox-world.de/news/frankfurt-jetzt-darf-auch-der-zoo-nilgaense-jagen.html

Frankfurt hat nun eine Abschusserlaubnis f√ľr Nilg√§nse erlassen!
(13.10.2017, 09:37)
Adrian Langer :   http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Kumar-Ein-neuer-Loewe-fuer-den-Frankfurter-Zoo;art675,2779277

In Frankfurt gibt es einen neuen Löwenmann!
(26.09.2017, 10:47)
Adrian Langer :   http://m.fnp.de/lokales/frankfurt/Orang-Utan-Dame-Djambi-mit-58-Jahren-gestorben;art675,2757829

Orang Utan Djambi ist mit 58 Jahren verstorben!
(04.09.2017, 15:58)
Adrian Langer :   http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Neuer-Koenig-der-Tiere-gesucht-Zoodirektor-Manfred-Niekisch-geht-bald-in-Rente;art675,2751365

In Frankfurt beginnt jetzt die Suche nach dem neuen Zoodirektor!
(29.08.2017, 09:55)
Adrian Langer :   https://merkurist.de/frankfurt/zoo-muss-tiger-seniorin-malea-wirklich-den-frankfurter-zoo-verlassen_yc6

Es wird √ľberlegt ob einer der Tiger ausgetauscht wird! Diese vertragen sich zur Zeit nicht!
(27.08.2017, 07:17)
Oliver Muller :   K√∂nnte nat√ľrlich sein, dass Casares mit dem Gedanken spielt, auf der neue Afrika-Savanne nicht nur Zebras, Antilopen, Strau√üe, Giraffen, Nash√∂rner und Flusspferde AUF EINER ANLAGE zu vergesellschaften, sondern dann auch noch Afrikanische Elefanten dazu zu stellen. Platzm√§ssig k√∂nnte das vielleicht sogar gehen und gewagte Vergesellschaftungen sind ja offenbar neuerdings angesagt.
(10.08.2017, 14:54)
Gudrun Bardowicks :   Ich denke auch, dass man erst einmal die schon fertigen Planungen umsetzt bevor man an die Planung einer neuen Elefantenanlage geht, f√ľr die auch bei einer reiner Jungbullenhaltung erst einmal das Flu√üpferd- Nashorn-Haus und vermutlich auch das Niederaffenhaus abgerissen werden m√ľssen da sonst der Platz f√ľr ein modernes Elefantenhaus mit Freilaufhalle und gro√üz√ľgigen Au√üenanlagen f√ľr die Haltung im PC nicht reichen d√ľrfte. Das w√ľrde mind. 10 - 20 Mio Euro kosten, die auch erst einmal aufgebracht werden m√ľssen. au√üerdem w√ľrde dieses wohl die dauerhafte Abgabe von Flu√üpferden und Nash√∂rnern bedeuten, da f√ľr diese Arten zuk√ľnftig aufgrund der vielen gro√üen Geb√§ude auf dem Zoogel√§nde im Zoo wohl kein Platz mehr w√§re. Der Bioparc Valencia beherbergt soweit ich wei√ü keine gr√∂√üeren Tierh√§user auf seinem Gel√§nde w√§hrend es in Frankfurt mit dem Theatergeb√§ude, dem Menschenaffenhaus, dem Grzimek-Haus, dem Exotarium und dem Vogelhaus einige gr√∂√üere Geb√§ude gibt, die meiner Meinung nach als Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmalen unbedingt erhalten bleiben sollten.
(10.08.2017, 13:37)
Oliver Muller :   Man sollte m.E. mal die vorhandenen Pl√§ne (Afrikasavanne, neues Exotarium, neues Grzimekhaus) umsetzen, das wird genug Zeit und Geld kosten. Dann werden fr√ľher oder sp√§ter Ma√ünahmen im Bereich Vogel- und Niederaffenhaus n√∂tig werden. Bei den Frankfurter Dimensionen bisher wird man dazu sicher 150 Millionen Euro ausgegeben. Elefanten sehe ich da nicht als machbar an.
(10.08.2017, 11:16)
Sacha :   Das mit den Elefanten halte ich - nicht nur wegen der Fl√§che, sondern auch wegen der nicht gerade rosigen Finanzlage in Frankfurt - mehrheitlich f√ľr Wunschdenken. Interessanter finde ich die Frage nach der Nachfolge von Niekisch. Da w√§re Casares m. E. nicht die schlechteste Wahl...
(10.08.2017, 09:44)
Adrian Langer :   http://www.fr.de/frankfurt/zoo-frankfurt-elefanten-nicht-ausgeschlossen-a-1328294

In Frankfurt scheint ein Einzug von Elefanten möglich!
(10.08.2017, 08:59)
J√∂rn Hegner :   die beiden komodo-warane werden doch nicht mehr f√ľr ewig bleiben .
(05.08.2017, 19:03)
Adrian Langer :   http://www.metropolnews.info/mp272131/frankfurt-grosser-zuchterfolg-im-frankfurter-zoo-nachwuchs-bei-den-papua-weichschildkroeten

Zuchterfolg bei den Papua-Weichschildkröten!
(26.07.2017, 12:30)
Oliver Muller :   Der Zoo k√∂nnte PETA ja einen Deal anbieten, dass man in Zukunft wie gew√ľnscht als Residenz f√ľr Zirkus-Gro√ükatzen fungiert, wenn PETA im Gegenzug die Attacken auf Zoos einstellt.
(22.07.2017, 23:23)
Oliver Muller :   Der Zoo k√∂nnte PETA ja einen Deal anbieten, dass man in Zukunft wie gew√ľnscht als Residenz f√ľr Zirkus-Gro√ükatzen fungiert, wenn PETA im Gegenzug die Attacken auf Zoos einstellt.
(22.07.2017, 20:49)
Oliver Muller :   @Michael Mettler: Das ist das Gesch√§ftsmodell von PETA. Hauptsache, die Kasse klingelt.
(21.07.2017, 23:27)
Michael Mettler :   ... und wenn der von Peta "gerettete" Circusl√∂we dann im Zoo Stereotypie zeigt oder "apathisch" wirkt, dann kommt wieder Peta und vermarktet ihn als Beispiel f√ľr das propagierte Leiden von Tieren in Zoos gleich nochmal?
(21.07.2017, 19:56)
Steffen Boehler :   Die Zeitungen m√ľssen halt was schreiben im Sommerloch.
Die Wilhelma in Stuttgart hat zwei männliche indische Löwen, vielleicht passt einer. Der Wassergraben sollte breit genug sein, damit nicht dasselbe passiert wie in Leipzig!

(21.07.2017, 19:02)
Adrian Langer :   http://m.fnp.de/lokales/frankfurt/Tierschuetzer-fordern-Frankfurter-Zoo-soll-Zirkusloewen-aufnehmen;art675,2716679

"Tiersch√ľtzer" (ich lach mich tot) fordern die Aufnahme von Zirkusl√∂wen im Zoo!
(21.07.2017, 07:24)
Adrian Langer :   http://hessenschau.de/panorama/loewe-kashi-im-frankfurter-zoo-eingeschlaefert,loewe-kashi-eingeschlaefert-100.html

Der indische Löwe wurde eingeschläfert!
(18.07.2017, 19:42)
Steffen Boehler :   Der Masterplan wird sicher nicht in den n√§chsten f√ľnf Jahren f√ľr die Afrikasavanne umgesetzt, eine neue gr√∂√üere L√∂wenanlage soll ja vorher noch gebaut werden. Der L√∂we Kashi nimmt keine Nahrung mehr zu sich und mit seinen 18 Jahren auch nicht mehr der j√ľngste.
(11.07.2017, 16:21)
Oliver Muller :   Es sind ja neue Anlagen f√ľr gro√üe afrikanische Huftiere im n√§chsten Abschnitt des Masterplans vorgesehen (Giraffen, Okapis, Nash√∂rner, Flusspferde u.a.). De facto ist ja Kronberg in vielerlei Hinsicht heute schon der "Frankfurter Au√üenzoo", z.B. kooperieren beide bei der Tierpfleger-Ausbildung.
(11.07.2017, 09:22)
Michael Mettler :   @Adrian Langer: Dieses Projekt ist √ľber Jahrzehnte nie richtig aus den Startl√∂chern gekommen (bis auf wenige Gehege und etwas Infrastruktur als Keimzelle f√ľr den so genannten Nidda-Zoo, der nie weiterentwickelt werden konnte) , und wenn ich mir anschaue, welche Geldmengen in Frankfurt f√ľr Neuanlagen aufgewendet werden m√ľssen, dann ist ein komplett neuer "Au√üenzoo" heute wohl illusorischer denn je. Nach der Entwicklung, die der Opelzoo in j√ľngerer Vergangenheit eingeschlagen hat, d√ľrfte ein weiterer Park mit √§hnlichem Besatz im Frankfurter Umfeld wohl auch wenig Sinn machen.
(10.07.2017, 22:31)
Adrian Langer :   Hie√ü es nicht einmal, dass wenn Geld vorhanden w√§re, au√üerhalb der Stadt ein gro√üer Park f√ľr Gro√ütiere (insbesondere Huftiere und Elefanten) er√∂ffnet werden sollte? Dann w√§ren diese Abg√§nge ja verst√§ndlich! Nur wann soll denn einmal Geld f√ľr dieses Projekt vorhanden sein?
(10.07.2017, 21:47)
Steffen Boehler :   Mein Name ist Steffen B√∂hler, hier ist mein erster Beitrag, zu meinem letzten Zoo Besuch in Frankfurt am 4. Juli letzte Woche.
Frankfurt ist der zu mir n√§chstgelegene gro√üe Zoo und ich finde seine Gr√∂√üe gerade f√ľr Familien gerade richtig. Allerdings bin ich beim letzten Besuch doch nachdenklich geworden, weil mir aufgefallen ist, dass vor allem die gro√üen Tiere im Bestand erheblich abgenommen haben: Es gibt nur ein Flusspferd, ein Nashorn ( Kalusho ist das letzte seiner Art in Europa aber wer wei√ü das schon), zwei Seehunde, vier Seeb√§renn, drei Giraffen, zwei Trampeltiere und besonders trist die v√∂llig √ľberweidete und verdorrte Max-Schmidt Anlage mit drei Vikunjas , daran gehen alle stumm vorbei! Nat√ľrlich gibt es auch die neuen Anlagen, aber daf√ľr scheinen die anderen sehr vernachl√§ssigt.
Immerhin werden jetzt zwei Dik-Diks auf der ( viel zu großen? ) Gorillafreianlage, die auch von den Gorillas kaum benutzt wird, einziehen.
F√ľr den Normalbesucher wird Frankfurt scheinbar immer unattraktiver, ob die teure Pinguinanlage hier eine deutliche Verbesserung bringt, da bin ich mir nicht sicher. Ein paar mehr Vertreter Grosswild w√§re mir da lieber auch in Frankfurt w√§re Platz daf√ľr.
Aber immerhin haben wir auch kurz einen Ameisenb√§r gesehen und es gab beim Verlassen des Zoos ein pr√§chtiges Br√ľllaffenkonzert!
(10.07.2017, 20:06)
Adrian Langer :   https://www.ffh.de/news-service/hessen/rhein-main/toController/Topic/toAction/show/toId/124967/toTopic/ameisenbaeren-ziehen-im-frankfurter-zoo-ein.html

In Frankfurt ist ein neues Paar Großer Ameisenbären eingezogen! Seit 25 Jahren die ersten in Frankfurt!
(23.06.2017, 12:28)
Klaus Schueling :   Medieninformation des Zoos

Studentenwettbewerb: Visionen f√ľr das Zoogesellschaftshaus
Das in Teilen denkmalgesch√ľtzte Zoogesellschaftshaus ist seit 1876 eine Landmarke im Frankfurter Osten. Es vereint vielerlei Funktionen: Von Verwaltung bis Theater, Messen und Gro√üveranstaltungen ? schon immer war das Geb√§ude ein Zentrum des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt. Jetzt soll es fit f√ľr die Zukunft gemacht werden. Studierende der Architektur erhielten daher vom Hochbauamt der Stadt Frankfurt die Aufgabe, Visionen f√ľr das Geb√§ude zu entwickeln. Die Entw√ľrfe werden in einer Ausstellung in der Zooschule mit Pl√§nen und Modellen pr√§sentiert.

Das Zoogesellschaftshaus wieder zu einem lebendigen, st√§dtischen Ort vielf√§ltiger und spannender Nutzung werden zu lassen, war die Aufgabenstellung des Architektur-Studentenwettbewerbs. Das Frankfurter Hochbauamt als Berater und Planer f√ľr das √∂ffentliche Bauen versteht sich als ?Ideenschmiede? f√ľr neue r√§umliche Anforderungen der Stadtgesellschaft. Aus diesem Grund ist der Austausch mit Ausbildungsst√§tten mit ihren freien und kreativen Denkans√§tzen traditionell ein wichtiges Anliegen.

Das historische Zoogesellschaftshaus ist ein Bestandsbau, die Fassaden zur Stadt hin und zum neuen Eingangsgeb√§ude stehen unter Denkmalschutz. Das Haus sollte bei den Arbeiten als Schnittstelle zwischen Stadt und Zoo verstanden werden. Als m√∂gliche Nutzungen wurden ein Kinder- und Jugendtheater-Zentrum, das Fritz-R√©mond-Theater, die Zooverwaltung, multifunktionale Veranstaltungsfl√§chen und eine Gastronomie f√ľr Besucherinnen und Besucher von Zoo- und Stadtseite aus vorgegeben. Als weite Nutzungsm√∂glichkeit konnte √ľber eine Tiernutzung, beispielsweise ein Aquarium oder Wechselausstellungen mit Zoobezug, nachgedacht werden.

Entstanden sind innovative und ungew√∂hnliche Visionen f√ľr das historische Geb√§ude. ?Die Ergebnisse zeigen die Kreativit√§t der Studierenden und ihre Freude an der Aufgabe, aber auch das gro√üe Potenzial des stattlichen Zoogesellschaftshauses?, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, ?Die sechs Siegerentw√ľrfe sind wirklich sehenswert?. Auch wenn die Entw√ľrfe vision√§r gehalten sind, geben sie einen exzellenten Eindruck vom Nutzungspotenzial des historischen Geb√§udes.

Die radikaleren Entw√ľrfe definieren √ľber Erg√§nzungsbauten oder Entkernung bis auf den Bestand eine neue aufregende Architektursprache. Andere Arbeiten gehen behutsamer mit dem Bestandsbau um und entwickeln diesen auf subtile Art und Weise weiter.

Insgesamt werden viele interessante Aspekte aufgezeigt, von einer st√§dtebaulichen Neugestaltung des Vorplatzes √ľber eine intelligente Anordnung der verschiedenen Theater-, Zoo- und Gastronomienutzungen bis hin zu einer Ausnutzung der Souterrainfl√§chen. ?Die studentischen L√∂sungsans√§tze zeigen das Potenzial einer gesamtheitlichen Aufwertung des Zoogesellschaftshauses. Eine kreative und vielf√§ltige Nutzung an diesem besonderen Ort bietet gro√üe Chancen f√ľr das Quartier und die Stadtgesellschaft als Ganzes?, sagt Roland Hatz, Hochbauamt.

Die Entw√ľrfe werden in einer Ausstellung in der Zooschule vom 24. bis 31. Mai, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr, mit Pl√§nen und Modellen pr√§sentiert. Pr√§miert wurden Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences unter der Betreuung von Prof. Jean Heemskerk und der Gottfried Wilhelm Leibniz Universit√§t Hannover, betreut von Prof. Mirco Becker.
(24.05.2017, 15:45)
Michael Mettler :   Ich bin √ľbrigens mal gespannt, wie sich die neue Frankfurter Pinguinanlage dann im Betrieb darstellen wird. Interessanterweise ist sie n√§mlich ausgerechnet nach S√ľdwesten ausgerichtet, wie man es normalerweise f√ľr besonders w√§mebed√ľrftige Tiere macht. Sie d√ľrfte sich also im Sommer gut aufheizen, zumal Stein und Beton die W√§rme auch noch prima speichern.

Anbei ein Bild der Baugrube. Knapp au√üerhalb des linken Bildrandes, ca. sechs Meter von dem roten Bagger entfernt, befindet sich die neue (oder vor√ľbergehende) Uferkante des Gro√üen Weihers, dessen Wasserstand stark abgesenkt wurde. Der Bagger steht weit unter Weiher-Wasserspiegelniveau.

Was mir nicht vor Ort, sondern erst bei Anblick des Bildes einfiel: Im Grunde hat man an dieser Stelle eine elegante M√∂glichkeit verschenkt, eine begehbare Gro√üvoliere zu bauen, um sich f√ľr die Zukunft eine Haltungsm√∂glichkeit f√ľr unbeschnittene Gro√üv√∂gel zu sichern. Der Exotariumsh√ľgel mit den Geb√§udew√§nden h√§tte daf√ľr eine praktische R√ľckwand geboten.

F√ľr eine zeitgem√§√üe, gro√üfl√§chige Pinguinanlage h√§tte es dagegen auch eine andere M√∂glichkeit gegeben, wenn man vom ohnehin nicht mehr zukunftstr√§chtigen Affenhaus den n√∂rdlichen Trakt (Paviane/Kapuziner) abgerissen h√§tte. Der bisherige Pavianfelsen mit seiner immer noch beeindruckenden Optik h√§tte sich als gestalterisches Element gut in eine dortige Pinguinanlage einarbeiten lassen.

Um die dann notwendige Wassertechnikzentrale optimal nutzen zu k√∂nnen, w√§re auf der Fl√§che der restlichen Affenanlagen f√ľr die Zukunft eine neue Flusspferdanlage denkbar (gern auch in Gemeinschaftshaltung mit Affen....). Wie schon im Stuttgart-Thread angemerkt: Auch in Frankfurt hatte das Hippo bei meinem Besuch sein interessiertes Publikum, obwohl es keinen Unterwassereinblick gibt wie bei modernen Anlagen. Ich sehe in Letzterem deshalb kein Muss - schon gar nicht f√ľr einen Zoo wie Frankfurt, in dem es auf kleiner Fl√§che von Scheibeneinblicken schon jetzt nur so wimmelt. Eine Filteranlage, die den Hippo-Kot absch√∂pft und f√ľr klareres Wasser sorgt, w√ľrde ja auch bei reinem Einblick von oben schon mehr Sichtbarkeit der Tiere bieten als das Dreckwasser klassischer Nilpferdbecken.
(02.05.2017, 09:45)
Michael Mettler :   @Sacha: Doch, nat√ľrlich k√∂nnen die Frankfurter Tiger ins Wasser. Aber selbst um ein paar Z√ľge richtig schwimmen zu k√∂nnen, braucht ein Tiger nicht eine derart gro√üe Wasserfl√§che (und die mit den Tigern vergesellschafteten Wasserschildkr√∂ten auch nicht). Und einen Badeteich auf dem Landbereich enth√§lt die Anlage ja auch noch.

Um das klar zu stellen: Ich finde die Tigeranlage in ihrer jetzigen Form durchaus attraktiv. Die L√∂wenanlage finde ich allerdings nicht weniger schauwirksam (und w√ľrde gern mal die Fl√§chenma√üe der Landteile beider Anlagen vergleichen k√∂nnen) . Wenn es nur darum geht, die Besucher auch au√üen n√§her an die L√∂wen zu bringen, w√ľrde eine Br√ľcke √ľber den Graben mit einer verglasten Kanzel am Landbereich ausreichen. Die komplette Anlage umzubauen, riecht mir halt ein bisschen danach, dass da nur etwas gemacht werden soll, weil die Anlage alt ist und "alt" gern mit "schlecht" gleichgesetzt wird.
(01.05.2017, 09:51)
Sacha :   Haben denn die Tiger in Frankfurt nicht auch (etwas) Zugang zum Wasser oder habe ich das falsch in Erinnerung? (Tiger sind ja in der Regel doch etwas Wasserafiner als L√∂wen;))

Bez. Flusspferd und Nashorn. Sehe ich absolut gleich. Nur gibt es halt leider Leute, denen die strikte Einhaltung von Paragraphen √ľber jeglich vern√ľnftige L√∂sung geht (wie wir auch in diesem Forum schon an anderer Stelle gesehen haben).
(01.05.2017, 00:29)
Michael Mettler :   Wenn man sich die Baustelle der Pinguinanlage ansieht, k√∂nnte man glauben, da wird eine neue U-Bahn-Strecke eingerichtet...!

Irgendwie ist es schon interessant, dass man den L√∂wen mehr Platz bieten und daf√ľr den Wassergraben verf√ľllen will, w√§hrend nebenan bei den Tigern vermutlich nicht √ľber die ebenso immense Wasserfl√§che diskutiert wird und wahrscheinlich kein Mensch daran denkt, den Grevyzebras durch Grabenverf√ľllung mehr Fl√§che zu geben. Dort wird ganz im Gegenteil sogar noch darauf hingewiesen, dass der Graben ein Laichgew√§sser f√ľr Molche ist. Wobei ich annehme, dass der L√∂wengraben f√ľr diesen Zweck bestimmt nicht schlechter geeignet ist - wom√∂glich w√ľrde eine Verf√ľllung den Lebensraum einer gesch√ľtzten heimischen Lurchart beschneiden...? ;-)

Die beiden verbliebenen Einzeltiere von Nilpferd und Nashorn d√ľrfen jetzt abwechselnd die mittlere Anlage (urspr√ľngliche Elefantenanlage) zus√§tzlich zu ihren angestammten Gehegen benutzen. Die Hippokuh war bei meinem Besuch lange damit besch√§ftigt, die von den Pflegern einzeln auf dem Areal verteilten M√∂hren und √Ąpfel zu suchen. Ist schon eine Ironie f√ľr sich, dass das √ľberlebende Einzelhippo jetzt erheblich mehr Platz zur Verf√ľgung hat, als man vorher bei Paarhaltung bieten konnte - ebenso in Stuttgart, wo der verwitwete Bulle die verwaiste Tapiranlage mitnutzen darf. Schade, dass man die beiden Tiere - die ja durchaus noch lange leben k√∂nnen - nicht in einem der beiden Zoos zusammenf√ľhren kann, weil wahrscheinlich das Innenbecken als nicht mehr gro√ü genug gilt. Sofern sie harmonieren w√ľrden, w√§re den Tieren ein Artgenosse vermutlich wichtiger als ein paar Kubikmeter mehr Wasser.
(01.05.2017, 00:08)
Adrian Langer :   www.buerstaedter-zeitung.de/lokales/rhein-main/baustelle-des-geheges-im-frankfurter-zoo-im-plan--eroeffnung-im-jahr-2018_17842607.htm

Die Pinguinanlage liegt im Plan und kann bis jetzt zum Weltpinguintag 2018 eröffnet werden!
(25.04.2017, 21:07)
Adrian Langer :   Berichtigung habe sie jetzt mit Gelbwangengibbons verwechselt! Wei√üwangengibbons werden noch in Duisburg und Osnabr√ľck gehalten!
(13.04.2017, 22:00)
Adrian Langer :   http://www.fr.de/frankfurt/zoo-frankfurt-gibbon-jerry-findet-neue-gefaehrtin-a-1260583

In Frankfurt ist ein neues Weißwangengibbonweibchen eingezogen! Es wird sich daher eine neue Zucht versprochen. Ich hoffe es klappt, da Frankfurt ja nun der einzige Halter in Deutschland ist.
(13.04.2017, 21:57)
R√ľdiger Krichel :   @ Adrian

W√ľrde mich freuen, wenn sie lieber die Ostafrikanischen Spitzmaulnash√∂rner einquatieren.
In Europa hat es keinen Grundstock f√ľr S√ľdafrikanische Spezie.
Da m√ľstten mindestens 3 -4 Halter neueinsteigen in Europa. Scheinbar ist Australien und die USA auf die kleinere minor species eingestellt.
(26.02.2017, 18:49)
Adrian Langer :   Ich habe mal eine E-Mail zu diesem Thema an den Zoo gesandt. Hierzu gibt es noch keine genauen Pl√§ne. Kaluschoo bleibt auf jeden Fall im Zoo. Und es gibt wohl Verhandlungen dar√ľber ob neue S√ľdzentralafrikanische Nash√∂rner im Zoo einziehen, Allerdings sind hier noch keinerlei Zusagen bzw. Fortschritte bekannt gegeben worden. Nicht ausgeschlossen wurde dabei der Einzug Ostafrikanischer Spitzmaulnash√∂rner. Ich denke mal fast, dass es eher auf zweiteres hinaus laufen wird da betimmt keine Wildimporte kommen, da sie ja ihre eigenen drei Nachzuchten wieder nach Afrika geschickt haben. Aber mal abwarten ob hier noch was passiert.
(26.02.2017, 14:16)
J√∂rn Hegner :   was passiert sonst mit den letzten s√ľdafrikanischen spitzmaulnashorn dort . der zoo frankfurt h√§lt als einzigen in europa diese art . kommen danach etwa die ostafrikanischen spitzmaulnash√∂rner als ersatz .
(26.02.2017, 13:39)
J√∂rn Hegner :   wird diese neue anlage f√ľr die mendesantilopen noch verbessert . wo vorher die rappenantilopen mit straussen drin waren .
(26.02.2017, 13:34)
Oskar Schwitters :   Das schreit doch nach einem Masterplan f√ľr Frankfurt hier im Forum (Eure Planung), der gegebenenfalls auch dem Zoo geschickt wird. Wer bietet uns etwas an?
(01.02.2017, 16:58)
Oliver Muller :   http://www.fr-online.de/zoo/zoo-frankfurt-zoo-plaene-liegen-auf-dem-tisch,4407556,35122160.html

Es geht also weiter mit der Planung. Man darg gespannt sein, was es kosten wird. Wenn man dann noch das Thema Grzimekhaus und Exotarium hinzu nimmt, was auch fr√ľher oder sp√§ter neu gebaut werden soll, kommen bei Frankfurter Dimensionen sicher ein paar Hundert Millionen zusammen. Ach ja, das Niederaffenhaus ist ja auch nicht gerade hochmodern.
(31.01.2017, 22:20)
Tim Meschke :   Das stimmt. Manch ein Zoo, der √§hnlich gro√ü ist wie Frankfurt, h√§lt nur eine Robbenart (z.B. Krefeld, Neuwied) und auch gr√∂√üere Zoos halten oft nur eine.

Was soll denn in die alte Eselspinguin-Anlage hinenkommen?
(10.12.2016, 14:32)
Oliver Muller :   Wenn man Michaels Idee folgen w√ľrde, h√§tte man vermutlich gleich genug Kohle f√ľr die geplante neue Afrika-Anlage nebst Giraffen, Nash√∂rnern, Flusspferden und wahrscheinlich auch noch f√ľr die Okapis. Kann man aber nat√ľrlich auch noch mal 30-40 Millionen der Stadt aus den Rippen f√ľr leiern.
Ich bin gespannt, was dann ein neues Exotarium oder gar Grzimek-Haus kosten werden.
(09.12.2016, 14:39)
Michael Mettler :   P.S. Die Abgase des f√ľr den Aushub von 4.500 m¬≥ notwendigen Fahrzeugparks sind auch nicht gerade klimafreundlich ;-)
(09.12.2016, 09:10)
Michael Mettler :   Was die Artenauswahl betrifft: Unter dem hier im Forum h√§ufig ge√§u√üerten Kriterium, dass Zoos weniger bedrohte Tierarten m√∂glichst durch bedrohtere ersetzen sollten, ist ein Umstieg auf Humboldtpinguine durchaus nachvollziehbar, auch wenn sie in unseren Zoos gef√ľhlt allgegenw√§rtig sind und deshalb unter uns Zoofans wohl nur knapp unter Erdm√§nnchen-Status rangieren. Im Freiland z√§hlen sie immerhin zu den bedrohtesten Pinguinarten, in der IUCN Red List rangieren sie diesbez√ľglich zwei Kategorien √ľber den meisten antarktischen Verwandten (auch √ľber dem Eselpinguin, der sich aus Frankfurt verabschieden soll). Als Botschafter-Art sind sie ebenso n√ľtzlich, weil sie auf die √úberfischung der Meere und die Zerst√∂rung von Nistpl√§tzen aufmerksam machen k√∂nnen.

Mir dr√§ngt sich eher die Frage auf, ob ein r√§umlich so beengter Zoo wie Frankfurt unbedingt zwei Robbenarten zeigen muss. Bei Verzicht auf die Seehunde k√∂nnte man deren Becken (mit Unterwassereinblick) f√ľr die Pinguine nachnutzen, der bauliche Aufwand w√ľrde sich √ľberwiegend auf die Schaffung eines gro√üen, direkt anschlie√üenden (und ggfs. f√ľr die Besucher durchquerbaren) Landteils beschr√§nken. Die dadurch eingesparten Mehrkosten f√ľr Aushubarbeiten, Wassertechnik, Verglasung usw. lie√üen sich bestimmt auch an anderer Stelle im Zoo gut investieren...
(09.12.2016, 08:33)
Oliver Muller :   ... nicht zu vergessen Augsburg, wo man aktuell mit 6 Millionen plant.
(09.12.2016, 07:52)
Oskar Schwitters :   In Erfurt waren es etwa acht Millionen, in Neunkirchen wohl weniger als sieben. In Hamburg wurden die Teile der Anlage zwar zu verschiedenen Zeitpunkten gebaut, es d√ľrften aber insgesamt keine sieben Millionen gewesen sein. In vielen kleinen Zoos ohne Freilaufhallen sind die Anlagen wohl auch ziemlich billig. Ansonsten wohl noch diverse Zoos im Mittelmeerraum (Athen, Madrid), wo man allerdings keine gro√üen St√§lle ben√∂tigt.

Nat√ľrlich kann man ein K√ľhlhaus auch mit erneuerbaren Energien versorgen, wie es in Hamburg bereits gemacht wird (wie der ganze Park). Au√üerdem lie√üen sich antarktische Pinguine besser als Klimabotschafter verwenden, wodurch die Besucher wiederum (hoffentlich) mehr zum Klimaschutz beitragen und so die anfallenden Emissionen der Anlage rechtfertigen w√ľrden.
Ansonsten passt folgende Geschichte (nach Vorbild eines norddeutschen Zoos, der Name soll und braucht hier wohl nicht genannt zu werden) um auch Humboldtpinguine als Botschafter des Klimaschutzes zu verwenden:
Auf einem Schiffstransport stranden einige Pinguine (die der ONB gleich mit der Polarregion verbindet) an der hei√üen K√ľste Perus. Pinguine in der W√ľste, das sollte den ONB ausreichend vor den m√∂glichen Folgen des Klimawandels warnen.
(08.12.2016, 15:10)
Hannes Lueke :   Hodenhagen, Str√∂hen....
(08.12.2016, 14:47)
Nikolas Groeneveld :   Au√üerdem kann man ein K√ľhlhaus f√ľr Pinguine doch auch mit erneuerbaren Enegien versorgen.
Noch eine Frage welcher Zoo hat f√ľr eine komplette Elefanten-Anlage nur 7Millionen ausgegeben?
Mir ist nur Magdeburg bekannt hat das noch ein Zoo geschafft?
(08.12.2016, 13:19)
Oliver Muller :   Die ersten Details √ľber die neue Pinguin-Anlage und ein Modellfoto sind im Netz:

http://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/Eine-Art-Nikolausgeschenk-fuer-den-Zoo-Erster-Baggerbiss-fuer-die-neue-Pinguinanlage-28475.html

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Neues-Paradies-fuer-Pinguine;art675,2359475

Demnach wird den Pinguinen selbst nur ein kleiner Teil eines großen und aufwändig gestalteten Areals zukommen. Kein Wunder, dass die Anlage so teuer wird, wie andernorts eine komplette Elefanten-Anlage mit Ställen und Aussengehege.

F√ľr die 7,2 Mio. Euro h√§tte man m. E. besser einen K√ľhlschrank √† la Wuppertal f√ľr die Eselspinguine gebaut und noch K√∂nigspinguine (und ggf. weitere Arten) dazu genommen. Das w√§re deutlich attraktiver und w√§re ein Alleinstellungsmerkmal. Das Argument mit dem Klimaschutz finde ich in diesem Zusammenhang l√§cherlich.
(07.12.2016, 17:22)
Rainer Becker :   Am Freitag, 02.09. 16 war ich im Frankfurter Zoo. Laut Beschilderung sind auf der Afrikasteppe jetzt Alpakas. Im Zooplan (Flyer) sind allerdings Addax eingetragen. Die Baustelle Pinguinanlage soll heute beginnen.
(05.09.2016, 07:11)
WolfDrei :   Sprach vor 2 Tagen mit einem befreundeten Tierfreund, der im Urlaub u.a. im Zoo Frankfurt war: er hat keine Rappenantilopen mehr gesehen.
(04.09.2016, 21:58)
Tim Meschke :   Sind die Rappenantilopen denn schon weg?
(04.09.2016, 21:42)
J√∂rn Hegner :   in den gehege wo die rappenantilopen drin waren , werden doch jetzt mendesantilopen rein kommen ?
(04.09.2016, 12:22)
Oliver Muller :   Bei allem Respekt: 2000 qm f√ľr eine Gruppe Humboldtpinguine sind aber auch nicht unbedingt n√∂tig, oder?
(31.07.2016, 17:17)
Ulli :   Diese Modell der Pinguin-Anlage habe ich in der Frankfurter Rundschau entdeckt - Anlagengr√∂√üe 2.000 qm.
Zweifellos macht das Modell einen guten Eindruck - aber daf√ľr 7,3 Mio Euro ausgeben (???) - es d√ľrfte doch auch deutlich preiswerter gehen,

(31.07.2016, 14:57)
Michael Mettler :   10 und 11 waren Freianlagen f√ľr Pr√§riehunde und Erdm√§nnchen, 12 war das Jungtieraufzuchthaus (urspr√ľnglich vor allem f√ľr Menschenaffen-Handaufzuchten gedacht, zum Schluss zur Vogelhaltung genutzt).
(31.07.2016, 14:35)
Tim Meschke :   Ich habe diese Karte vom Frankfurter Zoo gefunden und dort sind gegen√ľber dem Affenhaus Gehege eingezeichnet (auf dem Plan die Nummern 10 & 11). Kann mir jemand sagen was da drin war und warum es sie nicht mehr gibt? Und was ist das f√ľr ein Geb√§ude da drunter (Nummer 12)?
(31.07.2016, 11:58)
zollifreund :   ich hatte es am Anfang als ein Missverst√§ndnis gehalten, aber es scheint wirklich zu stimmen: Niekisch schafft es wirklich ? 7,2 Mio f√ľr eine Humboldtpinguinanlage auszugeben!! Ich gehe mal davon aus, dass die nun mindestens mit Marmor aus Italien gefliest wird, die H√∂hlen indirektes Licht erhalten ( durch Bewegungsmelder gesteuert), etc
Jedenfalls ist das eine gigantische Geldverschwendung, zeigt aber sehr deutlich, dass weder der Direkor noch die Stadt als Aufsichtbehörde Ahnung haben vom Bau einer Zooanlage. Bei dem Geldbetrag kommt einem ja schon der Verdacht auf Veruntreuung von Firmengeldern auf...
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Das-letzte-Geld-bekommen-die-Pinguine;art675,2055579
( auch der Kommentar ist lesenswert)
(22.06.2016, 21:35)
Oliver Muller :   @Holger Wientjes: Na ja, meine erste Vermutung war das Geld (Klimahaus vs. Freianlage), aber bei Baukosten von √ľber 7 Mio. ? sollte es eigentlich auch m√∂glich gewesen sein, ein K√ľhlhaus zu bauen. Schlie√ülich bauen andere Zoos f√ľr solche Summen daf√ľr sogar Elefantenh√§user.
(14.06.2016, 12:51)
Holger Wientjes :   Ja, in Frankfurt werden gerne ¬īmal "lustige" Begr√ľndungen vorgeschoben (Nebelparder, Takine,...).
(14.06.2016, 11:23)
Oliver Muller :   Der Magistrat hat beschlossen: es wird eine neue Anlage f√ľr Humboldtpinguine gebaut auf dem Gel√§nde der Pelikane. Die Eselspinguine m√ľssen gehen. Wieder verschwindet eine selten gezeigte Art f√ľr eine Allerweltsart. Angeblich diesmal aus Gr√ľnden des Klimaschutzes.
(12.06.2016, 17:23)
Sacha :   Und noch viel wichtiger: Was geschieht mit den Kiwis, welche die Anlage gem√§ss Zoo-Frankfurt-Homepage offenbar mitbewohnen:
http://www.zoo-frankfurt.de/ihr-zoo-besuch/ihr-event-im-zoo/grosser-saal-im-zoo-gesellschaftshaus/zooplan-detailansicht/?tx-zootgv%5Bmode%5D=1&tx-zootgv%5Bgehege%5D=12&tx-zootgv%5Bbackpid%5D=19&tx-zootgv%5Bbackmode%5D=1&cHash=d415f64a50526a5092a2473684fc2e9f
.....
(Schon etwas peinlich).
(06.06.2016, 13:26)
J√∂rn Hegner :   was kommt denn jetzt in den ehemaligen rappenantilopen-gehege hinein ?
(05.06.2016, 21:30)
Holger Wientjes :   Irgendwie werden die letzten beiden Beitr√§ge nicht mehr in ihrer chronologischen Reihenfolge angezeigt.
(19.04.2016, 06:11)
J√∂rn Hegner :   ich habe gestern erfahren das die beiden letzten rappenantilopen weg kommen . in der anlage sollen doch vielleicht mendes- oder s√§belantilopen rein kommen . eventuell auch die mohrgazellen .
(18.04.2016, 19:43)
Holger Wientjes :   Mendes- oder S√§belantilopen f√§nde ich prima. Genauso prima h√§tte ich auch eine Fortsetzung der Rappenantilopen-Haltung gefunden. Warum bem√ľht man sich da nicht um neue/weiter Tiere ? Muss des Weiteren der Stall nicht auch erst saniert werden ??
(18.04.2016, 19:12)
Klaus Schueling :   Veranstaltungshinweis
Vortrag im Zoo

Im Land der Geistertiere und Rebellen

Der Chinko in der Zentralafrikanischen Republik: Afrikas letzte Terra incognita

Die Zentralafrikanische Republik ist ein wei√üer Fleck auf der biologischen Landkarte, Afrikas letzte Terra incognita. Politisch zerr√ľttet und von der Wissenschaft weitgehend ignoriert, gibt es hier diverse Wald- und Savannenlebensr√§ume sowie eine unbekannte Vielfalt an Arten, darunter √ľber 80 S√§uger, mehr als 400 Vogelarten und √ľber 190 Baum- und Straucharten.

Das ?Chinko Project Central African Republic? hat sich der Erforschung und dem Schutz dieses Kleinods verschrieben. Der Vortrag stellt das Gebiet, seine Bewohner, die bis heute in mehr als 700.000 spektakul√§ren Kamerafallenbildern festgehalten sind, sowie das Projekt vor und informiert √ľber die aktuellen Probleme, mit denen sich der Naturschutz vor Ort konfrontiert sieht.

Referent: Thierry Aebischer, Universität Fribourg; Raffael Hickisch, Chinko Project und Lothar Frenz, Biologe und Journalist

Wann: Mittwoch, 6. April 2016

Wo: Zoogesellschaftshaus,
Kleiner Saal
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt

Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei
Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe ?Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz? statt.

Foto: Thierry Aebischer und Chinko Research Team
(01.04.2016, 10:52)
Gerrit Wehrenberg :   Besuch vom 03.08.2015:
Bombenwetter aber auch heiß.
Viele Anlagen in Exotarium, Vogelhaus und Grzimek-Haus sind "in Arbeit". Unter anderem die gro√üe Voliere der Elsterreiher, einige W√ľstenterrarien, immer noch die Mehretagenanlage am Grzimek-Haus-Eingang, Klippschliefer, ein Gro√üaquarium etc.
Die Vogelb√ľsche sind wieder wegen Brut gesperrt gewesen. Ich war mit teilweise sehr zoounerfahrenen Freunden da, denen die vielen unbesetzten Anlagen auffielen - nicht positiv.
Die ehemalige Wildhund-Anlage hat keinen Zaun mehr.
Allerdings scheinen es mittlerweile 2,2 Westkaukasische Ture zu sein. Die Rosapelikane sind schon länger auf die Kranichwiese gezogen. Der Brillenbärennachwuchs ist groß geworden. Ein Kolkrabe ist nun zu den Schmutzgeiern gezogen. Der andere ist nach wie vor bei den Bartgeiern. Die Nachzucht-Sepien präsentieren sich klasse - genauso wie das Klammeraffenjunge. Das ehemalige Schlammspringerbecken ist wieder neu gestaltet worden - allerdings als reines Aquarium und ohne Landgängerfische. Anstelle der Jungkrokodile sind in dem länglichen Becken an der Treppe die Sonorakröten zu sehen. Nachdem die Europäischen Hornottern abgegeben wurden, sind dort nun die Bergkönigsnattern eingezogen. An deren Stelle sind nun Wandelnde Blätter zu sehen. Den Purpurnaschvögeln wird durch einen Bauzaun Raum vor den Besuchern gewährt. In der ehemaligen Kongopfauvoliere sind nun Zweifarben-Fruchttauben eingezogen. Die Fischerturakos habe ich in der Freiflughalle gesehen.
Erstsichtung f√ľr mich als Norddeutschen: Riesenducker.
(04.08.2015, 16:06)
Michael Mettler :   @Oliver M√ľller: Schau mal in den aktuellen Sch√ľling-Auktionskatalog unter Pos. 149. Das ist die von Sacha erw√§hnte Masterplan-Ausgabe, die man seinerzeit "√∂ffentlich" erhalten konnte.
(13.05.2015, 16:03)
Tim Meschke :   @Michael Mettler: Okay, vielen Dank f√ľr die Info.
(12.05.2015, 19:37)
Michael Mettler :   @Tim Meschke: M.W. gibt es eine solche Chronik f√ľr Frankfurt nicht, aber Grundrisse der wichtigsten √§lteren Geb√§ude und Anlagen wurden jeweils nach ihrer Fertigstellung in den Jahresberichten der 50er und 60er Jahre abgedruckt.
(12.05.2015, 16:30)
Tim Meschke :   Kann mir jemand eine gute Chronik des Frankfurter Zoos empfehlen, die √§hnlich der Berliner Chronik ¬ĄDer Berliner Zoo im Spiegel seiner Bauten¬ď aufgebaut ist und ebenfalls Grundrisse zu allen Tierh√§usern enth√§lt?
(12.05.2015, 14:31)
Sacha :   Eine Kopie (mit Spiralbindung) davon habe ich, meines Wissens gibt es ihn aber nicht im Internet.
Vielleicht kann Klaus Sch√ľling oder der Zoo Frankfurt aushelfen, sorry.
(08.05.2015, 11:20)
Oliver M√ľller :   @Sacha:
Klingt spannend, gibt's den Masterplan irgendwo?
(07.05.2015, 22:16)
Sacha :   @MM: Aber Du hast vermutlich noch nie jemanden sagen h√∂ren: "Ein Zoo ohne Krokodile ist kein Zoo". Dagegen habe ich den Spruch bez√ľglich Elefanten schon √∂fter geh√∂rt.

Klar, schade ist es trotzdem. Der einstige Masterplan mit Menschenaffen, Aquarien- und Terrarienhaus, s√ľdamerikanischer und australischer Fauna im Innenstadtzoo und Tigern, L√∂wen, Elefanten, grossen Paar- und Unpaarhufern im Aussenzoo hat mir sehr gut gefallen.
(06.05.2015, 10:29)
Michael Mettler :   @Sacha: Irgendwas "fehlt" Besuchern aber in den meisten Zoos. In Hannover habe ich schon mehrfach die Frage nach "den Krokodilen" aufgeschnappt, und die gibt es auch schon gute 25 Jahre nicht mehr dort.

Was einen Au√üenzoo betrifft: Ich denke, die Stadt hat mit dem Innenstadtzoo erst mal noch reichlich "Hausaufgaben" zu erledigen. Bis die abgearbeitet sind, sind dann wahrscheinlich schon erste Anlagen der neueren Generation (Katzendschungel & Co.) renovierungsbed√ľrftig :-(

@Gerrit: Ich r√§tsele immer noch, wie ich die Br√ľllaffen-Innenanlage √ľbersehen konnte, die m√ľsste demnach links von den Kassen sein? Vielleicht hat mich zu sehr fasziniert, dass in Frankfurt jetzt auch Kassiererinnen vor Kunstfels-R√ľckwand gezeigt werden ;-)

Die M√§hnenwolf-Pampa geh√∂rt also auch zu den Anlagen, wo der Besucher selten mehr sieht als Gr√ľnes? Als Gelegenheitsbesucher bin ich zwar kein Ma√üstab, aber auch die Au√üenanlage der Fossas bzw. vorher Nebelparder habe ich nach meiner Erinnerung noch nie mit Tier gesehen.

Mir ist √ľbrigens noch aufgefallen, dass der erfreuliche Trend, in Zoos bedrohte Haustierrassen zu (er)halten, an Frankfurt bislang vorbeigeht. Neben den Trampeltieren, die man als ONB-Klassiker durchgehen lassen kann, w√§re auf der dreiteiligen Haustieranlage durchaus mehr drin als Alpakas (Kleinkamele sind auch noch mit Vikunjas im Zoo vertreten) und Zwergziegen (mit denen gegen√ľber den Zebras zus√§tzlich ein Streichelgehege besetzt ist).
(05.05.2015, 17:10)
Sacha :   @MM: Wenn es noch einen weiteren Beweis um die Popularit√§t von Elefanten gebraucht h√§tte, h√§ttest Du ihn geliefert.

Zu schade, dass es (zumindest in absehbarer Zeit) mit dem ZUSAETZLICHEN Aussenzoo von Frankfurt nichts wird (Kronberg hin oder her).
(05.05.2015, 16:38)
Gerrit Wehrenberg :   @Michael: Ja das ist wahr. Ich meinte den baulichen Kontrast.
(05.05.2015, 09:54)
Michael Mettler :   @Gerrit: Ich habe den Borgori-Wald im Laufe des Tages in beide Richtungen durchquert. Ein Ergebnis war allerdings gleich: In welche Richtung ich auch hinaus ging, und egal, ob drau√üen dann als erstes alte K√§fige oder neue Au√üengehege folgten, alles war affenleer :-)
(04.05.2015, 20:58)
Gerrit Wehrenberg :   @ Michael: Ja schuldige es sind dort auch zwei Haie enthalten. Ich habe drei, einen kleinere hellen Quoll mit den anderen beiden gesehen. Es kommt ganz drauf an von welcher Seite man kommt. Ich gehe immer vom Affenhaus zum Borgori-Wald.
(04.05.2015, 19:54)
Michael Mettler :   Die Schuhschnabel-Frage habe auch ich am Freitag live erlebt. Schmunzeln musste ich, als ich am Imbiss auch die Frage eines Paares h√∂rte, wo denn hier die Elefanten seien. Die Beiden waren jedenfalls noch jung genug, um garantiert keine eigenen Erinnerungen mehr an Elefanten im Frankfurter Zoo haben zu k√∂nnen! √úbrigens habe ich vor dem Gelbr√ľckenduckergehege gleich mehrfach geh√∂rt, dass das Tier als "Tapir" identifiziert wurde. Ein Besucher gab bei Frage seiner Begleiterin allerdings offen zu, das er es nicht wisse und fasste im zweiten Satz unbewusst das gro√üe Problem der Zoop√§dagogik in kurze Worte: "Als Kind h√§tte ich das noch gewusst." - ja, man k√∂nnte das weit verbreitete Ph√§nomen wohl "zoologische Demenz nach der Pubert√§t" nennen...

@Gerrit: Ich habe zwei Epaulettenhaie im Becken gesehen und auch zwei Quolls - einen schwarzen und einen braunen - im Grzimekhaus. Wie ich √ľberhaupt bei diesem Besuch viel Gl√ľck mit dem Haus hatte und in den meisten Anlagen tats√§chlich die Bewohner zu Gesicht bekam. Den Umzug der Schnabeligel in die ehemalige Kiwi-Anlage habe ich allerdings nicht ganz verstanden. Mir ist so, als h√§tte ich vor einigen Jahren gelesen, dass man den damaligen Umzug dieser Art in die Hellabteilung als Fortschritt zur artgerechteren Haltung betrachtete, dann w√§re das ja jetzt wieder ein R√ľckschritt...

Ich habe die Klammeraffeninsel nicht abgesucht, gesehen habe ich nur zwei Bewohner in den Innenräumen.

Angesichts des Affenhauses habe ich mich gefragt, ob man nicht auf seine alten Tage noch etwas Schauattraktiveres daraus machen könnte, als dem vorbei bzw. hindurch gehenden Besucher viele leere oder zumindest weitgehend leer wirkende Käfige zu bieten. Nach dem Verlassen des Borgori-Waldes in diese Richtung ist der schautechnische Kontrast schon ganz schön hart.

F√ľr Flusspferdkuh Petra wird laut "ZOO.F" ein Abnehmer gesucht, damit sie nicht ihr restliches Leben allein verbringen muss.
(04.05.2015, 19:13)
Oliver M√ľller :   @Michael Mettler:
Ich habe ohnehin den Eindruck, dass der Artenschwund nachl√§sst und man eher wieder Arten "zur√ľck bzw. neu holt", siehe die Pumawelle, Komodowarane, Koalas, Grosse Pandas, Sifakas usw.
(04.05.2015, 17:46)
Gerrit Wehrenberg :   Ich wohne seit 2013 in Mainz und habe eine f√ľr Studenten unschlagbar g√ľnstige Jahreskarte. Die Gorilla-Au√üenanlage war seither bei jedem meiner Besuche nur von der Horde Helmperlh√ľhner belebt. Auch habe ich noch nie die Klammeraffen auf ihrer Insel gesehen. Eine ganze Zeit waren einige Anlagen im Exotarium "im Umbau" - einige, auch die der Magagaskar-Schnabelbrustschildkr√∂ten, sind jetzt wieder besetzt. Auch der Insektenbereich ist endlich wieder ansehnlich. Ich habe das Gef√ľhl, dass viele Kleinanlagen in den Tierh√§usern insgesamt sehr lange leer stehen. F√ľr mich ist Frankfurt, gerade was die Tierh√§user angeht, bis heute eine Institution der zoologischen Rarit√§ten. Wie Michael sagt - schwindet dies immer mehr. Nicht an allen Stellen: Ich glaube es ist mind. ein neuer Quoll in der Anlage. Seit dem R√ľckzug der Kiwis w√ľrde ich mir zumindest eine Live-Cam w√ľnschen.

@ Michael: Die einsehbare Innenanlage der Br√ľllaffen ist noch vor den Kassen.

Interessant finde ich, dass im Vogelhaus wirklich immer wieder zu h√∂ren ist, wo denn der Schuhschnabel sei. Der Eqaulettenhai ist schon l√§nger dort (Exotarium). Wie sehr viele Besucher auch war ich total von den Gew√∂hnlichen Tintenfischen begeistert. Im Moment befinden sich wohl Jungtiere hinter den Kulissen - das gro√üe Becken beherbergt EINEN kleinen Falterfisch... Im Mittelmeerbecken ist im Moment aber ein Krake zu sehen. Wenn es soweit ist w√ľrde ich die Abgabe der Eselspinguine, als antarktische Art, bedauern. Aber √ľber die komische Entwicklungsgeschichte des neuen Pinguinhauses, welches nun nicht mehr gebaut wird, wurde glaube ich auch hier oft genug diskutiert. Man wirbt mit diesem aber immer noch f√ľr Spenden!!! Finde ich nicht besonders gut.
Am Samstag habe ich zum ersten mal den M√§hnenwolf gesehen, bei dem man wirklich Gl√ľck haben muss. Das Flusspferdweibchen ist immer noch da. Die Brillenb√§renjungen sind schon so gro√ü wie ihre Mutter.
Was ich als Hannoveraner nicht kenne, ist die strikte Schlie√üung. Abgesehen von den Tierh√§usern sind eigentlich alle Tiere mind. schon eine halbe Stunde vor Zooschluss im Stall. Also zu gleichen Zeit, wenn die Kassen schlie√üen! √Ąhnlich wie es Michael mit den Kameras schrieb, verhalten sich die Besucher wohlerzogen und fliehen im Vergleich geradezu. Vllt. liegt das tats√§chlich an den vielen schlie√üenden Tierh√§usern und den Durchsagen. Habe ich als schon fast unangenehm empfunden.
(04.05.2015, 17:45)
Michael Mettler :   Um nicht nur - siehe Vogelhallen - an das Verschwinden von Arten aus den Zoobest√§nden zu denken, halte ich mir ab und zu auch mal vor Augen, von welchen heute zu sehenden Arten ich zu Beginn meiner Zootouren vor √ľber 30 Jahren nicht mal zu tr√§umen gewagt h√§tte. Dazu geh√∂rt die abgebildete Magagaskar-Schnabelbrustschildkr√∂te (noch ein "first" f√ľr mich) ebenso wie das Fingertier, und selbst beim Anblick von Gundis - um bei Frankfurter Arten zu bleiben - habe ich noch immer im Hinterkopf, dass die in √§lterer Literatur als praktisch unhaltbar galten. Und h√§tte mir bei meiner ersten ehrf√ľrchtigen Begegnung mit dem sagenumwobenen Bongo in Frankfurt jemand prophezeit, dass der einst selbst in Safariparks Einzug halten werde, h√§tte ich ihn f√ľr komplett verr√ľckt erkl√§rt.
(03.05.2015, 21:02)
Michael Mettler :   Epaulettenhai im Exotarium. F√ľr mich war diese h√ľbsche kleine Art nicht nur eine Erstsichtung, sondern zeigte mir auch eine g√§nzlich unerwartete Art der Fortbewegung. Sie kann mit ihren zwei Paar Brust- und Bauchflossen regelrecht auf dem Boden "gehen" (indem sie die Vorderkanten vor allem der Brustflossen abwechselnd gegen den Boden stemmt und sich voranschiebt) und erinnerte mich dabei wegen des langen Schwanzes und der Schl√§ngelbewegung des K√∂rpers ein wenig an einen Waran. Ist mir das bei anderen Boden bewohnenden Hai-Arten nur nie zu Gesicht gekommen, k√∂nnen das Bambus-, Katzen- oder Ammenhaie auch? Bewu√üt habe ich bei denen bisher nur haitypischen "Heckantrieb" gesehen.
(03.05.2015, 20:51)
Michael Mettler :   In der fr√ľheren Klippspringeranlage am Schafberg werden jetzt die Tammar-Wallabys gehalten. Also, f√ľr mich schreit die Anlage geradezu nach Felsenk√§ngurus, f√ľr die ohnehin noch weitere Halter gesucht werden.
(03.05.2015, 20:44)
Michael Mettler :   Um vorab schon mal drei Fragen aus j√ľngerer Zeit des Threads zu beantworten, da ich gerade in Frankfurt war: Auch der m√§nnliche Marabu (11 Jahre alt) kam laut "ZOO.F"-Magazin aus Amsterdam, auf der vormaligen Takinanlage sind Ende 2014 2,2 Westkaukasische Steinb√∂cke eingezogen (2,0 aus dem Berliner Zoo, 0,2 aus Olomouc), und es wird tats√§chlich ein m√§nnlicher Gelbr√ľckenducker gehalten, der die beiden an das Nashorngehege grenzenden Au√üengehege des Strau√üenhauses bewohnt (in den drei √ľbrigen Gehegen des Hauses: Jungfernkraniche und 2x Helmkasuar).

Der Pelikanweiher am Exotarium ist leer, 3 Rosapelikane sa√üen zusammen mit den Muntjaks auf der bisherigen Stelzvogelwiese - daf√ľr keine Mandschurenkraniche mehr. Leer auch die beiden Kleintiervitrinen im Giraffenhaus (laut Schildern wegen Umgestaltung) und die rechte Fingertieranlage im Grzimekhaus (dito); zugeklebt - also wohl ebenfalls "in Arbeit" - die zweist√∂ckige Gro√üanlage im Grzimekhaus und die fr√ľhere Klippschlieferanlage. Da ich viele Jahre nicht in Frankfurt war, waren einige Umbesetzungen im Grzimekhaus f√ľr mich noch neu, z.B. Kurzschnabeligel und Tamanduas jetzt in der Dunkel- statt Hellabteilung, Komodowarane in der vorherigen Schnabeligel-(historisch: Serval-)Anlage und im kleinen Abteil rechts daneben (dort nur √ľber Guckl√∂cher einsehbar). In der Nachtabteilung ist inzwischen das Fotografieren (auch ohne Blitz) nicht mehr erlaubt und nat√ľrlich auch die Verwendung von Laserpointern untersagt. Dass offenbar einige Handys eine Taschenlampe enthalten, die von ihren Besitzern dann munter angewendet wurde, hat sich noch nicht auf die Verbotsliste niedergeschlagen... Apropos Fotografieren: √Ąltere Forumleser erinnern sich vielleicht an meine Schilderungen, dass ich in Frankfurt bei mehreren fr√ľheren Besuchen von anderen Besuchern angep√∂belt wurde, weil ich doch tats√§chlich zu fotografieren wagte (sogar vor dem Nashorngehege). Das kannte ich aus keinem anderen Zoo. Anscheinend ist aber zwischenzeitlich ein neues Zeitalter angebrochen. War ich fr√ľher manchmal tats√§chlich fast der Einzige, der irgendwo fotografierte, konnte ich diesmal im gut besuchten Aquarium zeitweise vor an die Scheibe gehaltenen Handys und Tablet-PCs kaum noch Fische sehen... H√§tte nicht gedacht, dass auch ONB mal Spa√ü daran finden w√ľrde, die Bewohner eines Schaubeckens einzeln durchzufotografieren.

Deutlich zusammengeschmolzen sind die Artenbest√§nde in den Vogelhallen (in der gro√üen Freiflughalle waren z.B. nur noch ganze f√ľnf Vogelarten ausgeschildert!) und im alten Affenhaus: neben den Bewohnern der beiden Freianlagen (Mantelpaviane, Braune Klammeraffen) und der fr√ľheren Krallen√§ffchenvitrinen (Wasserskinke, Schildechsen, Kurzohr-R√ľsselspringer) bewohnen nur noch Gelbbrustkapuziner und Kattas das Haus sowie Erdm√§nnchen die Innenhofanlage.

Nat√ľrlich will ich den neuen Eingang und Ukumari-Land nicht vergessen. Die Brillenb√§ranlage ist gro√üz√ľgig und attraktiv (auch das Umfeld auf Besucherseite), die Br√ľllaffen (die eine riesige Platane erklettern k√∂nnen) bekam ich leider nicht zu Gesicht - falls es einen Einblick in ihre Innenanlage geben sollte, habe ich den √ľbersehen. W√§re der neue Eingang ein Tierhaus, w√ľrde man ihn wohl unter "Zweckbau" einordnen. Der architektonische Kontrast zum nur wenige Meter entfernten historischen Gesellschaftshaus k√∂nnte nicht gr√∂√üer sein - f√ľr Architekten mag das ein erstrebenswertes Ziel sein, ich h√§tte es gef√§lliger gefunden, wenn man die Modernit√§t auf das Innere beschr√§nkt und die √§u√üere Optik zumindest ansatzweise dem historischen Stil nebenan angepasst h√§tte.

Obwohl Menschenaffen nicht zu meinen Favoriten z√§hlen, war ich gespannt, wie sich der Borgori-Wald weiterentwickelt hat. Mein letzter Frankfurt-Besuch war kurz nach dessen Er√∂ffnung an einem Wintertag, die Orang-Au√üenanlage war noch nicht fertiggestellt. Und diesmal habe ich genauso viele Affen auf den Au√üenanlagen gesehen wie damals, n√§mlich keinen einzigen. Ob sie nicht durften oder nicht wollten, wei√ü ich nicht, aber angesichts des riesigen f√ľr die Affen genutzten Au√üengel√§ndes bei m.E. brauchbarem Wetter nur eine Schar Perlh√ľhner auf der Gorilla-Anlage zu sehen, fand ich dann doch etwas entt√§uschend. Kann mir ein h√§ufigerer Besucher sagen, wie gut die Au√üenanlagen gemeinhin genutzt werden - auch jahreszeitlich? In einem Zoo, der so wenig Fl√§che zur Verf√ľgung hat, w√§re es ja schade, wenn Au√üenanlagen dieser Gr√∂√üe √ľber Monate hinweg ungenutzt blieben. In einem ohnehin nicht nach Geoprinzip sortierten Zoo wie Frankfurt f√§nde ich dann einen auch im Winter schauattraktiven Zweitbesatz √ľberlegenswert.
(03.05.2015, 15:10)
J√∂rn Hegner :   heute sind ja 2 afrikanische marabus in der ehemaligen schuhschnabel-anlage . das weibchen stammt doch aus dem zoo amsterdam und das m√§nnchen ist ein wildfang . von wo her denn genau .
(12.03.2015, 19:21)
Zoo Frankfurt :   Vortrag in Englischer Sprache

Der Cheetah Conservation Fund (CCF) wird 25 Jahre alt und ist damit das √§lteste Geparden-Schutz-Programm der Welt. Dr. Laurie Marker, eine weltweit anerkannte Geparden-Expertin, ist Gr√ľnderin und Gesch√§ftsf√ľhrende Direktorin des CCF. In Ihrem Vortrag stellt sie die Arbeit der renommierten Umweltschutzorganisation mit Sitz in Namibia vor. Seit seiner Gr√ľndung hat der CCF wichtige Erfolge erzielen k√∂nnen. Viele namibische Landwirte bedienen sich mittlerweile raubtierfreundlicher Methoden der Viehhaltung, die den haupts√§chlich auf Farmland lebenden Geparden zugutekommen. Auch international wurde das Bewusstsein f√ľr den Schutz der Geparde gest√§rkt und spezielle Bildungs- und Artenschutzma√ünahmen gestartet.

Dr. Laurie Marker,
Founder and Executive
Director of CCF

Montag, 23. Februar 2015; 19:00 Uhr
Zoogesellschaftshaus, Kleiner Saal
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt

kostenfrei


(19.02.2015, 10:34)
Tim Sagorski :   Sollte Frankfurt aber tats√§chlich Gelbr√ľckenducker bekommen (haben), vermute ich deren Haltung im ehemaligen Babirusa-Gehege am Strau√üenhaus.
(06.01.2015, 11:30)
Bj√∂rnN :   Bei diesem Eintrag sollte es sich um einen Falscheintrag in der ZTL handeln, da ein Zoofreund noch vor 2 Wochen 2,1 Gelbr√ľckenducker in Wuppertal sah.
(05.01.2015, 19:45)
J√∂rn Hegner :   der zoo frankfurt hat auch einen gelbr√ľckenducker aus wuppertal . befindet sich aber momentan noch hinter den kulissen . wo kommt dieser denn rein , in welches gehege .
(05.01.2015, 19:31)
Zoo Frankfurt :   Vortrag im Zoo
Beutelbären erobern die Besucherherzen - 20 Jahre Koalahaltung im Zoo Duisburg

Es fing alles mit einer ehemaligen Heuscheune an. Liebensw√ľrdig eigenbr√∂tlerisch wie die Leute im Pott nun mal sind, hatten die Zooverantwortlichen die international geltenden, eher spr√∂de anmutenden Haltungsrichtlinien modifiziert und den Koalas umgehend m√∂glichst naturnah gestaltete Gehege angeboten. Der Erfolg gab ihnen Recht. Mittlerweile ist der Zoo Duisburg f√ľr die Haltung und Zucht von Koalas weltber√ľhmt. Knapp 30 Jungtiere konnten seit 1994 am Kaiserberg gro√ü gezogen und an andere Zoologischen Einrichtungen vermittelt werden.

Warum der Koala kein Bär ist und was er dennoch mit einem Gummibärchen gemein hat, erfahren Sie beim Vortrag "Beutelbären erobern die Besucherherzen - 20 Jahre erfolgreiche Koalahaltung im Zoo Duisburg".

Referent: Volker Gr√ľn, Zoo Duisburg

Wann: Mittwoch, 3. Dezember 2014
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei
(01.12.2014, 16:31)
Zoo Frankfurt :   Vortrag im Zoo
Neue Wege in der Tierhaltung ¬Ė Delphinlagune und Manatihaus

Unser Wissen √ľber die Biologie der Tiere wird immer detaillierter und die technischen M√∂glichkeiten beim Bau von Tieranlagen werden immer besser. So ist ein moderner Zoo immer im Wandel, um eine Tierhaltung auf hohem Niveau zu erm√∂glichen. Der Tiergarten N√ľrnberg h√§lt und z√ľchtet Delphine und Seek√ľhe seit etwa 40 Jahren erfolgreich. 2011 konnte mit der neu er√∂ffneten Delphinlagune f√ľr die Tiere wie auch f√ľr die Besucher ein neues Highlight geschaffen werden.


Referent: Dr. Helmut M√§gdefrau, Tiergarten N√ľrnberg
Wann: Mittwoch, 5. November 2014
Wo: Zoogesellschaftshaus,Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1; 60316 Frankfurt
Beginn:18:00 Uhr
Eintritt:kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe ¬ĄErlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz¬ď statt.
(03.11.2014, 19:58)
J√∂rn Hegner :   was kommt in der alten hirscheber-anlage hinein ?
(28.10.2014, 16:11)
J√∂rn Hegner :   was kommt als n√§chstes in die anlage hinein , wo die mishmi-takine drin waren .
(27.04.2014, 22:31)
Holger Wientjes :   Ach ja, Frankfurt. Da gibt man ja auch die Takine nach Spanien ab, weil es in Frankfurt angeblich ja zu warm f√ľr die Tiere ist...
(07.03.2014, 18:14)
Holger Wientjes :   Ach ja, Frankfurt. Da gibt man ja auch die Takine nach Spanien ab, weil es in Frankfurt angeblich ja zu warm f√ľr die Tiere ist...
(07.03.2014, 18:14)
Michael Mettler :   Dazu fand ich dies hier:
http://www.fr-online.de/zoo-frankfurt/zoo-frankfurt-orang-utan--sirih--wird-us-staatsbuergerin,4407556,26461988.html

Und daraus entsteht die Frage, mit wem dann eigentlich der Rest der europäischen Population verpaart werden soll, wenn doch alles schon Verwandte von Sirih (und damit auch untereinander) sind...

Bez√ľglich der "Schrauberk√ľnste" der √Ąffin musste ich dann aber doch schmunzeln. Hat man in Frankfurt die B√ľcher des Ex-Zoodirektors Grzimek schon vergessen? Der hatte doch schon vor Jahrzehnten √ľber die zu Kriegszeiten in seinem damaligen Berliner Haus notd√ľrftig untergebrachte Schimpansin Ova berichtet, dass ein Menschenaffe Schraubenmuttern mit blo√üen Fingern fester anziehen kann als ein Schlosser mit Werkzeug. Dann wird das Losschrauben auch kein Problem sein ;-)
(07.03.2014, 16:20)
Jonas Homburg :   Extrem dreiste Auslegung einer Individuenabgabe im Rahmen der Zucht:
http://www.bild.de/news/inland/zoo/schlauer-affe-wird-abgeschoben-34933932.bild.html
(07.03.2014, 15:18)
Zoo Frankfurt :   L√∂win KIRI geht auf Reisen

Etwas mehr als zwölf Jahre lebte die Asiatische Löwin KIRI, die 1999 im
Zoo von London geboren wurde, in Frankfurt. Jetzt zieht sie um in den Parc
des Félins nach Frankreich. Kater KASHI soll aber nicht alleine bleiben.
Im Fr√ľhjahr wird er eine neue Partnerin bekommen.

Am heutigen Dienstag sagt der Zoo "Adieu und gute Reise" zu KIRI, die von
ihrer Pflegerin Claudia Löschmann in den Parc des Félins nach Nesles in
Frankreich gebracht wird. "Dort", so erklärt Zoodirektor Professor Dr.
Manfred Niekisch, "wird KIRI in einer neu aufgebauten Gruppe Asiatischer
Löwen ihren Lebensabend verbringen, denn mit 14 Jahren ist sie schon eine
Seniorin."

Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms EEP wird der
Zuchtbuch-Koordinator eine neue Partnerin f√ľr L√∂wenmann KASHI ausw√§hlen.
Im Fr√ľhjahr 2014 soll das neue Weibchen dann nach Frankfurt kommen. "Wir
wissen also noch nicht, woher die Löwin kommen wird", sagt Niekisch.

Asiatische Löwen werden in der Roten Liste der IUCN als "vom Aussterben
bedroht" eingestuft. Ihre Anzahl im Freiland wird auf 250 bis 300
Individuen geschätzt. Einst erstreckte sich das Verbreitungsgebiet des
Asiatischen L√∂wen von S√ľdeuropa √ľber den Mittleren bis in den Nahen Osten.
Heute kommt er nur noch im Gir-Nationalpark im indischen Staat Gujarat
vor.

"Es ist daher wichtig", so Niekisch, "dass wir uns mit KASHI weiterhin an
der Zucht beteiligen. Denn es liegt schon 10 Jahre zur√ľck, dass unsere
beiden Löwen Nachwuchs hatten." 2003 hatte KIRI die Löwenbabys JUNA und
JOY zur Welt gebracht.

(15.10.2013, 13:32)
Zoo Frankfurt :   Nachwuchs bei Gorillas, Drills und Bonobos

Es ist mächtig was los im Menschenaffen-Haus Borgori-Wald: Bei Gorillas
und Drills hat sich in den letzten Tagen Nachwuchs eingestellt und auch
die Bonobos haben seit einiger Zeit ein Jungtier, das sie liebevoll
umsorgen.

Am Vormittag des 12. Oktobers kam ein kleiner Gorilla in der Schauanlage
im Borgori-Wald zur Welt: Das erste Baby der neunjährigen SHIRA, die 2011
aus der Wilhelma in Stuttgart nach Frankfurt kam. Das junge Weibchen fand
sich schnell in ihre Mutterrolle ein. Nun trägt SHIRA ihr Baby dicht am
K√∂rper oder liegt entspannt auf dem R√ľcken mit ihrem Nachwuchs auf dem
Bauch. "Das Geschlecht des kleinen Gorillas ist noch nicht bekannt",
erklärt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. "Das Baby wirkt aber
gesund und fit und auch die Mutter-Kind-Bindung scheint sich positiv zu
entwickeln." Sehr viel mehr lässt sich zurzeit noch nicht sagen, denn
selbstverständlich gibt SHIRA ihren Nachwuchs so schnell nicht aus der
Hand und eine genauere Untersuchung ist dadurch nicht möglich. Vater VIATU
sitzt häufig neben SHIRA. Man könnte meinen, er ist stolz auf seinen
Nachwuchs. Erst im letzten Jahr wurde er zusammen mit REBECCA Vater der
kleinen SAWA, 2010 kam sein Sohn QUEMBO zur Welt.
Der Bestand der Westlichen Flachland-Gorillas in ihrem nat√ľrlichen
Lebensraum ist durch Besiedlung und Rodung der Urwälder stark bedroht,
umso erfreulicher ist jede Geburt dieser charismatischen Tiere im Zoo.

Mächtig imposant zeigt sich Drill CHEPO und präsentiert sein blaues
Hinterteil. "Noch ist unklar, ob er √ľberhaupt der Vater des Jungtieres
ist", so Niekisch. Die 2006 in Stuttgart geborene Mutter KUMARI trägt ihr
erstes Kind fast schon routiniert an ihrem Bauch. Auch Männchen RICARDO
kommt als Vater in Frage. Obwohl RICARDO erst 8 Jahre alt ist und CHEPO
mit seinen 11 Jahren der eigentliche Anf√ľhrer der vierk√∂pfigen
Drill-Gruppe, hat RICARDO sich mit beiden Weibchen, quasi hinter CHEPOS
R√ľcken, gepaart. "Sobald das Jungtier etwas unabh√§ngiger von seiner Mutter
ist, machen wir einen Vaterschaftstest", so Niekisch. Dazu werden dem
kleinen Drill einige Haare entnommen und ein Gentest durchgef√ľhrt.
Nur sechs Zoos in Deutschland halten die mittelgroßen grauen Primaten mit
dem ausdrucksvollen schwarzen Gesicht. Im Freiland sind die Tiere stark
bedroht, nur noch etwa 3.000 Tiere leben im Grenzgebiet von Nigeria und
Kamerun. In Frankfurt ist der Drill-Nachwuchs eine kleine Sensation: Es
ist das erste Jungtier seit die Haltung 2008 wieder aufgenommen wurde.

Bonobo-Baby TIKALA wurde am 20. April geboren, wird aber noch von ihrer
Mutter MIXI getragen und liebevoll umsorgt. Vater ist der 29 Jahre alte
Bonobo-Zuchtmann LUDWIG.
Bonobos wurden als letzte Menschenaffenart erst 1929 entdeckt. Sie leben
ausschlie√ülich in den tropischen Regenw√§ldern s√ľdlich des Kongoflusses. Im
Freiland sind sie stark bedroht. Der Zoo Frankfurt z√ľchtet Bonobos seit
vielen Jahren erfolgreich. Bereits seit 1955 leben die wertvollen
Menschenaffen in der Mainmetropole. 1963 konnte sich Frankfurt √ľber die
Welterstzucht freuen.
(15.10.2013, 12:39)
Zoo Frankfurt :   Erwachsen werden -
Hormone und die Entwicklung bei Menschen und Menschenaffen

Pubert√§t, Wachstumssch√ľbe, √§lter werden - bei diesen Begriffen denken wir
an unser eigenes Leben. Anthropologen verstehen die Entwicklung des
Menschen als eine Mixtur aus Anpassung an die aktuellen sozialen,
ökologischen und ökonomischen Gegebenheiten sowie als
stammesgeschichtliches Erbe, das von unseren Vorfahren erworben wurde.
Diese Annahme ist sicherlich richtig und wirft interessant Fragen auf: Was
passiert eigentlich im Laufe der Entwicklung bei unseren nächsten
Verwandten, den Bonobos und Schimpansen? Durchlaufen sie die gleichen
Entwicklungsstadien oder ist das Erwachsenwerden bei ihnen weniger
kompliziert? Wie pubertiert ein Affe und welche Veränderungen finden in
den "besten Jahren" statt? Mit Hilfe von Hormonen, anatomischen Markern
und Entwicklungsvergleichen von Menschen und Menschenaffen soll diesen
Fragen auf den Grund gegangen werden.

Referentin: Dr. Verena Behringer, Max-Planck-Institut Leipzig
Wann: Mittwoch, 2. Oktober 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1
(30.09.2013, 13:40)
Zoo Frankfurt :   Socorrotaube nach 40 Jahren zur√ľck in Mexiko
Zoo Frankfurt steuert globales Zuchtprogramm f√ľr im Freiland ausgestorbene Taubenart

Am 5. September fand im Africam Safari Zoo im mexikanischen Bundesstaat Puebla eine Feier zur R√ľckkehr der im Freiland ausgestorbenen Socorrotaube in ihr Heimatland statt. Mit der Kooperation von vielen Zoos in Europa, den USA und Mexiko sowie den Aktivit√§ten vor Ort ist ein Naturschutz-Projekt auf gutem Wege, das letztlich nicht nur das √úberleben einer einzigen Vogelart im Blick hat. Der Frankfurter Zoo steuert das globale Zuchtprogramm f√ľr die Socorrotaube und ist dadurch ma√ügeblich an dem Naturschutzprojekt beteiligt.

"Noch ist es nicht soweit, aber die ersten Schritte hin zu einer Auswilderung sind getan", sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch: "Die unscheinbare braune Taube ist in ihr Heimatland Mexiko zur√ľckgekehrt, zun√§chst in einen mexikanischen Zoo."

Die Socorrotaube stammt von der im Ostpazifik gelegenen und zu Mexiko geh√∂renden Vulkaninsel Socorro. In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts entdeckt und 1871 wissenschaftlich beschrieben, verschwand die Art innerhalb weniger Jahre von ihrer Heimatinsel, nachdem auf der ehemals unbewohnten Insel Socorro im Jahr 1957 eine Station der mexikanischen Marine errichtet worden war. Als wissenschaftliche Expeditionen der kalifornischen Akademie der Wissenschaften in den 1980er Jahren keine wildlebenden Socorrotauben mehr nachweisen konnten, wurde das Projekt Socorrotaube (PS) gestartet. Das Projekt besteht im Wesentlichen aus zwei S√§ulen: einem international angelegten Erhaltungszuchtprogramm sowie Bem√ľhungen um die Wiederherstellung der Lebensgrundlagen f√ľr die Art auf ihrer Heimatinsel.

Denn gl√ľcklicherweise hatten Wissenschaftler der kalifornischen Akademie der Wissenschaften bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebende Socorrotauben nach Kalifornien gebracht, und wenig sp√§ter wurden die ersten Nachzuchttiere auch an englische Wildtaubenz√ľchter weitergegeben.
Da die auf dem nordamerikanischen Kontinent gehaltenen Socorrotauben - in Unkenntnis der Bedeutung dieses Vorgehens - vielfach mit der nah verwandten Trauertaube gekreuzt worden waren, k√∂nnen f√ľr die Erhaltungszucht- und Wiederauswilderungsbem√ľhungen nur die in Europa gehaltenen Tiere verwendet werden. "Im Jahr 1995 bekam der Zoo Frankfurt vom europ√§ischen Zooverband EAZA die Verantwortung f√ľr das Europ√§ische Erhaltungszucht-Programm EEP f√ľr die Art √ľbertragen, das seitdem von unserem Vogelkurator Dr. Stefan Stadler gef√ľhrt wird", erl√§utert Niekisch: "Mittlerweile ist es uns gelungen, 23 Zoologische G√§rten und Vogelparks in √ľber zehn L√§ndern Europas zur Teilnahme an diesem EEP zu gewinnen."

Die in der Mitte des vergangenen Jahrzehnts in Europa aufgetretene Vogelgrippe verhinderte jedoch eine R√ľckf√ľhrung von Socorrotauben nach Mexiko. Nun konnten endlich drei Paare die Reise in ihr Heimatland Mexiko antreten.

"Zoos k√∂nnen nur Arche f√ľr im Freiland ausgestorbene Tierarten sein, wenn der Lebensraum dieser Tiere gesch√ľtzt, erhalten oder wiederhergestellt wird", sagt Niekisch: "Deswegen ist es uns so wichtig, auch die Lebensr√§ume im Blick zu haben, nicht nur die Tierart." Unter der Federf√ľhrung der Island Endemics Foundation wurden intensive Bem√ľhungen um die Wiederherstellung der Lebensgrundlagen f√ľr die Art auf ihrer Heimatinsel Socorro unternommen. Durch diese intensive Kooperation auch mit der f√ľr die Insel Socorro verantwortlichen mexikanischen Marine konnte schon etliche Ma√ünahmen umgesetzt werden. Ziel ist die Wiederherstellung des Habitats, die Verhinderung von Erosion und die Entfernung eingeschleppter Arten, um den gesamten Lebensraum zu sch√ľtzen. In diesem Sinn spielt die Socorrotaube eine herausragende Rolle als Flaggschiffart, deren Rettung das √úberleben auch f√ľr viele andere, zumeist kleinere und wenig beachtete Tier- und Pflanzenarten bedeutet.

"Der Zoo Frankfurt ist stolz, an diesem Projekt an ma√ügeblicher Stelle beteiligt zu sein und freut sich √ľber den mit der R√ľckf√ľhrung der Socorrotaube in ihr Heimatland Mexiko erreichten Meilenstein", sagt Niekisch.
(26.09.2013, 11:10)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Abendf√ľhrungen

An jedem letzten Freitag im Monat von April bis September 2013
19.00 Uhr, Treffpunkt Kasse Bernhard-Grzimek-Allee

Die F√ľhrungen sind f√ľr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.


F√ľhrung am 27. September 2013:
Ukumari-Land: Die neue Anlage f√ľr Brillenb√§ren und Schwarze Br√ľllaffen

Reviertierpflegerin Claudia Löschmann

Ist die Anfang Juli er√∂ffnete Anlage den Tieren schon ein Zuhause geworden? Wie kommen die neuen Bewohner miteinander aus, und wie arbeitet es sich als Tierpfleger im Reich der Brillenb√§ren und Br√ľllaffen?

Revierleiterin Claudia Löschmann nimmt Sie mit auf einen Rundgang durch die neue Anlage, die viel mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick sieht - und das ist schon nicht wenig!

Die Kassen sind bis 19.00 Uhr geöffnet.

Eintrittspreis: 10 Euro f√ľr Erwachsene und 5 Euro f√ľr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif: 8 Euro f√ľr Erwachsene und 4 Euro f√ľr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
(24.09.2013, 12:03)
Zoo Frankfurt :   22.9.2013 ist World Rhino Day
Feiern Sie mit uns den Welt-Nashorn-Tag!

Die Naturschutzbotschafter von Zoo Frankfurt und Zoologischer Gesellschaft
Frankfurt (ZGF) informieren am 22. September 2013 große und kleine
Zoobesucher √ľber die Situation von Nash√∂rnern weltweit. Sie erl√§utern, wie
es um die Nashörner in den ZGF-Projektländern Sambia, Simbabwe und
Tansania bestellt ist und haben viele spannende Details √ľber die
Hornträger zu berichten.

F√ľr Kinder bis 14 Jahre veranstalten die Naturschutzbotschafter an diesem
Tag einen Nashorn-Malwettbewerb und eine Plätzchen-Werkstatt. Die Maler
der drei besten Nashornbilder bekommen einen Preis, ihre Bilder werden auf
der Facebook-Seite der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt zu sehen sein.

Doch damit nicht genug, um 12:00 Uhr, 14:15 Uhr und 16:15 Uhr wird
Tierpfleger Karlheinz Jahnel aus dem Alltag der Zoo-Nashörner Kalusho und
Tsororo erzählen.
Und: Die Kinder d√ľrfen mit ihm die selbstgemachten
Leckerlis an die beiden Nash√∂rner verf√ľttern!

Wann: Sonntag,22.9.2013
Wo: Nashorngehege im Zoo Frankfurt
Uhrzeit: 10:00 bis 18:00 Uhr

Der World Rhino Day wurde 2010 ins Leben gerufen.
Institutionen aus der ganzen Welt beteiligen sich mit verschiedenen Aktionen, um auf die
Gefährdung der Nashörner durch Wilderei und illegalen Handel mit Nasenhorn
aufmerksam zu machen.
(17.09.2013, 14:41)
Zoo Frankfurt :   Vortrag im Zoo

Zwischen zwei Kontinenten ¬Ė auf der Suche nach Amphibien in Panama

Der Wolkenwald in den Kordilleren West-Panamas gehört zum Hotspot der Mittelamerikanischen Biodiversität. Immer wieder stoßen Wissenschaftler auf bislang unbekannte Arten.

Der Biologe, Andreas Hertz, berichtet von seinem Forscherleben in einem faszinierenden und zum Teil noch unber√ľhrten Land. Sein spezielles Interesse gilt dabei den Amphibien und Reptilien der Region, die zum Teil ¬Ė etwa durch die Abholzung der W√§lder und andere Faktoren ¬Ė hoch bedroht sind.

Referent: Dipl.-Biologe Andreas Hertz, Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg, Frankfurt
Wann: Mittwoch, 4. September 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe ¬ĄErlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz¬ď statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF.
(02.09.2013, 14:16)
Klaus Schueling :   Das Magazin Zoo.F kommt leider √ľber die Startausgabe nicht hinaus.
Zurzeit wird √ľber eine Zukunft als kostenloses Magatin (vermutlich in deutlich abgespeckter Form) nachgedacht.
(29.08.2013, 08:03)
Zoo Frankfurt :   Abendf√ľhrungen

An jedem letzten Freitag im Monat von April bis September 2013
19.00 Uhr, Treffpunkt Kasse Bernhard-Grzimek-Allee

Die F√ľhrungen sind f√ľr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

F√ľhrung am 30. August 2013:
Jungtieraufzucht bei Robben

Reviertierpfleger Karl-Heinz Jahnel

Wasserlebende S√§ugetiere sind bei der Jungtieraufzucht immer eine Herausforderung, auch wenn die M√ľtter den Job des S√§ugens zumeist selbst √ľbernehmen. F√ľr den Tierpfleger bleiben die Umstellung auf den Fisch, der im Zoo auch aus der Hand genommen werden muss und das Training, das aus
einem Herauslocken aus dem Wasser, dem obligatorischen Gesundheitscheck und kleineren Übungen besteht. In hartnäckigen Fällen ist auch einmal ein gemeinsames Bad nötig.

Die Kassen am Alfred-Brehm-Platz sind bis 19.00 Uhr geöffnet.

Eintrittspreis: 10 Euro f√ľr Erwachsene und 5 Euro f√ľr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif: 8 Euro f√ľr Erwachsene und 4 Euro f√ľr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
(27.08.2013, 14:51)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Ukumari-Land im Zoo Frankfurt - der Entwurf einer Landschaft

Wie entsteht ein Tiergehege? Was muss beachtet werden, wenn sich die Bewohner der Anlage wohlf√ľhlen sollen, die Anspr√ľche der Besucher erf√ľllt und die Bed√ľrfnisse der Mitarbeiter ber√ľcksichtigt werden m√ľssen? Wie
kreiert man einen Lebensraum, der nicht nur sch√∂n aussieht, sondern auch zahlreiche Funktionen erf√ľllen soll?

Die Landschaftsarchitektin Ariane R√∂ntz l√§sst Sie am Entstehungsprozess der neuen Brillenb√§ren- und Br√ľllaffen-Anlage teilhaben und sorgt mit √ľberraschenden Details f√ľr Aha-Erlebnisse.

Referent: Prof. Dr. Ariane Röntz, Landschaftsarchitektin, Berlin
Wann: Mittwoch, 07. August 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz" statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF.
(05.08.2013, 15:44)
Zoo Frankfurt :   Neu im Zoo: Getupfte Rarit√§ten
Eine Gruppe Quolls bezieht Quartier im Grzimekhaus

Quolls ? Noch nie geh√∂rt! T√ľpfelbeutelmarder ¬Ė darunter kann man sich schon etwas mehr vorstellen. Vier der aus Tasmanien stammenden Beutelmarder mit den h√ľbschen wei√üen Tupfen sind nun ins Grzimekhaus des Frankfurter Zoos eingezogen.
¬ĄBeutelmarder sind √ľber ganz Australien verbreitet. Man unterscheidet sechs Arten. Der T√ľpfelbeutelmarder ist eine davon. Diese Art wurde in den letzten Jahrzehnten auf dem Australischen Kontinent ausgerottet und kommt jetzt nur noch in Tasmanien vor¬ď, erkl√§rt Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch anl√§sslich der Vorstellung der neuen Grzimekhaus-Bewohner. ¬ĄNeben Frankfurt zeigt in Deutschland nur der Zoo von Leipzig diese ausgesprochen h√ľbschen und interessanten Tiere¬ď, so Niekisch. Aus Leipzig kommen auch die vier Frankfurter Neub√ľrger: zwei M√§nnchen (geboren im Juni und Juli 2012) und zwei Weibchen, geboren im Juli 2011 und Juni 2012. Die Schauanlage ist derzeit mit einem m√§nnlichen und einem weiblichen Tier besetzt. Das j√ľngere Weibchen P√úNKTCHEN ¬Ė bislang das einzige Tier mit Namen ¬Ė tr√§gt Jungtiere und befindet sich daher derzeit in einem ruhigen Bereich hinter den Kulissen. Auch das zweite M√§nnchen lebt momentan aus Tier-Managementgr√ľnden in einem separaten Gehege.
T√ľpfelbeutelmarder geh√∂ren zur Familie der Raubbeutler, ebenso wie der bekannte Beutelteufel. Mit unseren Mardern sind sie nicht verwandt. Wie bei Beuteltieren √ľblich, werden die Jungtiere in einem fr√ľhen Entwicklungsstadium geboren. 7 bis 15 Wochen lang bleiben die Neugeborenen in beutelartig ausgebildeten Hautfalten am Bauch der Mutter. Aber auch wenn sie dem Beutel entwachsen sind, bleiben die Jungtiere noch mehrere Monate bei der Mutter. Ansonsten sind Quolls nachtaktive Einzelg√§nger, die ihre Reviere auf der Suche nach Nahrung durchstreifen. Zu dieser z√§hlen haupts√§chlich Insekten, kleine S√§ugetiere und V√∂gel aber auch Fr√ľchte und Aas. Bedroht werden die wildlebenden Quolls durch Jagd, Autoverkehr und Lebensraumverlust. Aber auch verwilderte Katzen und einst f√ľr die Jagd ausgewilderte F√ľchse machen ihnen zu schaffen. Dennoch sind Quolls in ihrer Heimat Tasmanien recht h√§ufig und gelten derzeit ¬Ė noch ¬Ė als nur gering bedroht.
Typisch f√ľr den T√ľpfelbeutelmarder ist seine Fellzeichnung: Zahlreiche wei√üe Tupfen ¬Ė zumeist auf braunem, manchmal aber auch auf pechschwarzem Fell.
(25.07.2013, 16:08)
Zoo Frankfurt :   Abendf√ľhrungen

An jedem letzten Freitag im Monat von April bis September 2013
19.00 Uhr, Treffpunkt Kasse Bernhard-Grzimek-Allee

Die F√ľhrungen sind f√ľr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

F√ľhrung am 26. Juli 2013:
Neues aus dem Katzendschungel

Tierpfleger Hans-Jörg Karer

Auf dem Weg vom Haupteingang schauen Sie bei den M√§hnenw√∂lfen, den hochbeinigen J√§gern der Pampas, vorbei und lernen im Katzendschungel die Fossa, geschickte J√§ger in den Baumwipfeln Madagaskars, kennen. Hans-J√∂rg Karer berichtet √ľber die Erhaltungszucht der Rostkatzen, eine hoch bedrohte Tierart, f√ľr die im Zoo Frankfurt das Zuchtbuch gef√ľhrt wird. Hinzu kommen Neuigkeiten √ľber unser Indisches L√∂wen-Paar KASHI und KIRI und IBAN und MALEA, die beiden Sumatratiger. Und wer wei√ü, vielleicht ist das Anfang April geborene Tigerkind BERANI auch noch wach ¬Ö

Die Kassen am Alfred-Brehm-Platz sind bis 19.00 Uhr geöffnet.
Eintrittspreis: 10 Euro f√ľr Erwachsene und 5 Euro f√ľr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif:
8 Euro f√ľr Erwachsene und 4 Euro f√ľr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
(23.07.2013, 16:26)
Liz Thieme :   Die T√ľpfelbeutelmarder sind inzwischen im Grzimekhaus zu sehen, zwar noch mit gekalkter Scheibe, aber trotzdem mit recht guten Einsichten.
An der Komodowaran-Anlage wird immer noch gebaut.
(17.07.2013, 22:54)
J√∂rn Hegner :   was kommt jetzt in der alten anlage rein von den schwarzen br√ľllaffen ?
(12.07.2013, 22:58)
Zoo Frankfurt :   Drei neue Erdm√§nnchen f√ľr den Zoo
Eine neue Gruppe zieht in die umgestaltete Anlage ein

Am Abend des 11. Juli sind drei Erdmännchen in das umgearbeitete Gehege
neben dem Menschenaffen-Haus eingezogen. Am Freitagvormittag konnten die
Tiere - ein Weibchen und zwei Männchen - zum ersten Mal die Innenanlage
erkunden. Nachdem sechs Tiere bei einem Erdeinbruch im Oktober 2012 ums
Leben kamen, wurde die Anlage in den letzten Monaten vollständig
√ľberarbeitet und neu eingerichtet.
"Wir sind uns sicher, dass wir mit den baulichen Veränderungen die
Risiken, die naturnahe Anlagen mit sich bringen können, weiter minimiert
haben. Jetzt hoffen wir, dass sich die Gruppe gut einlebt und zur Familie
zusammenwächst", so Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch. Die drei
Erdmännchen leben schon seit einer Weile in Frankfurt - allerdings bislang
in der Quarantäne-Station. Dort konnten sich die Tiere bereits
kennenlernen. Das weibliche Tier wurde im März 2012 im Zoo von Szeged in
Ungarn geboren. "Sie hat noch keinen offiziellen Namen aber eine
ausgepr√§gte Leidenschaft f√ľr Papiert√ľten, in die sie sich gerne
verkriecht, was ihr den Spitznamen "T√ľte" eingebracht hat", erkl√§rt
Zoodirektor Niekisch. Männchen YARIS und sein Bruder KIANO entstammen
demselben Wurf. Sie wurden im August 2012 im Zoo Schönbrunn in Wien
geboren und sind, genau wie das Weibchen, seit dem Fr√ľhjahr 2013 in
Frankfurt.
Die traurige Meldung vom Tod von sechs Erdmännchen, die in ihrer
Schlafh√∂hle vom Einbruch der H√∂hlendecke √ľberrascht wurden, ist vielen
noch in Erinnerung. Obwohl die Anlage auch seinerzeit schon sicher gebaut
war, hat man das Erdreich jetzt noch weiter abgesichert, ohne den
Bewegungs- und Grabtrieb der Tiere zu sehr einzuschränken. "Schließlich
m√ľssen Erdm√§nnchen H√∂hlen und G√§nge graben k√∂nnen. Eine Haltung, die das
nicht zulässt, wäre alles andere als artgerecht. Wir haben das Substrat in
der Tiefe auf ca. 40 cm reduziert. Es stammt aus dem Braunkohletagebau und
wurde nach dem Vorbild des Kölner Zoo ausgewählt, der sehr erfolgreich
Erdm√§nnchen h√§lt. Au√üerdem haben wir k√ľnstliche H√∂hlen aus Naturfels in
die Anlage integriert. Diese sicheren Höhlen, zwei in der Außenanlage,
eine innen, können die Erdmännchen dann weiter gestalten", erläutert
Niekisch.
Über den Erdmännchen-Einzug freut sich auch das Team des FSV KidsClub.
Seit 2010 unterst√ľtzt der KidsClub die Frankfurter Erdm√§nnchen unter
anderem mit der √úbernahme von Patenschaften.
(12.07.2013, 15:57)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Waldgeister im Zoo Frankfurt - Haltung und Nachzucht von Fingertieren

In ihrem Vortrag stellt Revierleiterin Astrid Parys die faszinierenden Fingertiere vor. Die nachtaktiven Tiere sind etwa katzengroß und haben einen buschigen Schwanz. Sie verdanken ihren Namen einem verlängerten mittleren Finger, der zum Abklopfen von Rinde und zum Angeln von Nahrung dient.
Fingertiere werden nur in wenigen Zoos gehalten, in Frankfurt seit 2001.
Frau Parys berichtet √ľber die Entwicklungen der letzten Jahre und stellt die Frankfurter Zuchterfolge vor.


Referentin: Astrid Parys, Revierleiterin Grzimek-Haus, Zoo Frankfurt
Wann: Mittwoch, 10. Juli 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz" statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF.
(08.07.2013, 16:13)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Eröffnungsfeier: Willkommen im Ukumari-Land

Der Zoo Frankfurt pr√§sentiert die neue Anlage f√ľr Brillenb√§ren und Br√ľllaffen

7. Juli 2013
10.00 bis 18.00 Uhr

Im M√§rz 2011 grub sich die Baggerschaufel in das Gem√§uer der alten B√§ren-Anlage und markierte damit den Beginn eines der gr√∂√üten und richtungsweisenden Bauprojekte im Frankfurter Zoo. Entstanden sind ein einladender Zooeingang mit Servicebereich und Shop, gro√üz√ľgige, naturnah gestaltete Au√üenanlagen f√ľr Brillenb√§ren und Br√ľllaffen, eine neue Zooschule und ein modernes Haus f√ľr eine zeitgem√§√üe Tierhaltung.
F√ľr die Er√∂ffnungsfeier am 7. Juli haben wir ein buntes Programm f√ľr Sie zusammen gestellt: Lernen Sie die Zooschule kennen, informieren Sie sich bei den Naturschutzbotschaftern √ľber den Lebensraum der B√§ren, krabbeln Sie in eine B√§rentransportkiste, nehmen Sie an der Anden-Rally teil oder besuchen Sie das Bastelzelt. Auch Zauberer Marvin, das Bieneninstitut und Trevor, das Maskottchen der Eishockey L√∂wen, sind mit dabei.
Hauptattraktion sind aber nat√ľrlich die beiden neuen Brillenb√§ren und SANTIAGO, THEGA und LUEGA, die drei flinken Br√ľllaffen!
(02.07.2013, 13:30)
Ralf Sommerlad :   Ich denke man darf sich auf die bevorstehende Er√∂ffnung der B√§renanlage getrost freuen. Ich hatte dieser Tage Gelegenheit zu einem Blick in das Geb√§ude und auf die Aussenanlage - das ist schon beeindruckend. Der sehr ger√§umige, sch√∂ne Eingangskassenbereich tut ein √úbriges.
(27.06.2013, 17:00)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Abendf√ľhrungen

An jedem letzten Freitag im Monat von April bis September 2013
19.00 Uhr, Treffpunkt Kasse

Die F√ľhrungen sind f√ľr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

F√ľhrungsthema am 28. Juni 2013:
Nicht jeder fr√ľhe Vogel kriegt ¬Ďnen Wurm ¬Ė exklusive Einblicke in Futterk√ľche und Futtertierzucht der Faust-Vogelhallen

Reviertierpfleger Werner Pittermann

In den Vogelhallen ist es m√∂glich, den Tierpflegerinnen und Tierpflegern durch eine Glasscheibe bei der t√§glichen Futterzubereitung auf die Finger zu schauen. Eine Vorstellung von der unglaublichen Vielfalt an getrocknetem, frischem und lebendigem Futter erhalten Sie aber erst bei dieser Abendf√ľhrung ¬Ė Genuss, aber durchaus auch eine faszinierende Herausforderung f√ľr Augen, Ohren und Nase.

Die Kassen sind bis 19.00 Uhr geöffnet.
Eintrittspreis: 10,--Euro f√ľr Erwachsene und 5,-- Euro f√ľr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
(25.06.2013, 13:11)
Zoo Frankfurt :   Nachwuchs bei den Zwergseeb√§ren

Gleich zwei Mal gab es in den letzten Wochen Nachwuchs in den
Robbenklippen des Frankfurter Zoos. Während bei SOL und ihrem Baby alles
glatt lief, ist die Mutter-Kind-Bindung zwischen BELLA und ihrem Nachwuchs
schwach und das Baby musste f√ľr einige Wochen getrennt von der Gruppe
gehalten werden. Am 20. Juni soll das Jungtier zum ersten Mal wieder auf
die Außenanlage kommen.
(19.06.2013, 08:20)
Ralf Sommerlad :  
Zoo-Freak
*****

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Beitrag #1
Mesangat - meeting in Frankfurt
Die indonesische Stiftung YASIWA, die sich um den Schutz des Feuchtgebietes am Danau Mesangat mit seinen vielen bedrohten Tierarten k√ľmmert, wird dieser Tage ein meeting f√ľr institutionelle F√∂rderer und Partner veranstalten, f√ľr das der Frankfurter Zoo freundlicherweise Sitzungsr√§umlichkeit und technisches Equpment zur Verf√ľgung stellt. Ihre Teilnahme zugesagt haben bereits heute u.A. Direktoren und Kuratoren verschiedenster deutscher Zoos und NGO und die am Mesangat t√§tigen und t√§tig gewesenen Feldbiologen.
Im Namen von YASIWA und ihrem deutschen F√∂rderverein bedanke ich mich herzlich beim Frankfurter Zoo, besonders seinem Direktor Prof. Niekisch und dem Kurator Dr. Wilms, f√ľr die Einladung.
(18.06.2013, 10:32)
Ralf Sommerlad :   Keine Sorge, den Abri√ü des Grzimek-Hauses zugunsten einer Krokodilhalle nebst Riesenschlangen werden wir nicht erleben. Die finanzielle Situation der Stadt Frankfurt l√§sst sowas noch nicht mal ann√§hernd zu- und die verfassungsgem√§√üe Schuldenbremse ist noch garnicht in Kraft, die viele Masterpl√§ne in diesem Lande v√∂llig ad absurdum f√ľhren wird.
(18.06.2013, 10:30)
Liz Thieme :   MM & S: Unglaublich....

ne, auch der Zusatz mit dem Vergleich zur Bärenanlage lässt auch auf mobile Verbindungen schließen.
(09.06.2013, 20:48)
Michael Mettler :   @Sacha: Schaffe ich vielleicht auch noch mal...
(09.06.2013, 19:52)
Sacha :   @Liz: Bez. F√ľhrung in Z√ľrich: An mir lag es nicht, der Michael m√ľsste eben mal kommen...;)
(09.06.2013, 19:36)
Michael Mettler :   @Liz: Vielleicht ist auch einfach nur die Formulierung "KANN durch Gr√§ben geteilt werden" missverst√§ndlich - klingt ja irgendwie nach mobilen Gr√§ben ;-) Wenn es hie√üe, die Anlagen SIND gr√∂√ütenteils durch Gr√§ben getrennt und k√∂nnen durch √Ėffnen von Toren miteinander verbunden werden, k√§me schon etwas viel Normaleres dabei heraus.
(09.06.2013, 17:12)
Liz Thieme :   Ah ok, ich dachte du h√§ttest inzwischen mal eine pers√∂nliche F√ľhrung durch Z√ľrich erhalten.
Dort sind die unterschiedlichen Anlagen mit schwenkbaren Baumstämmen verbunden. Dies soll wohl auch nun in Frankfurt bei den Bären so sein.
Ich kann mir das System f√ľr die Savanne noch nicht vorstellen - Schwenk-/Klappbr√ľcken....

So lange Kalusho und Tsororo leben, bleibt der Zoo bei denen.
(09.06.2013, 16:51)
Michael Mettler :   @Joshua F√∂rg: Ich meinte speziell Anlagen mit dem Trio Giraffe/Nashorn/Nilpferd. Wobei Frankfurt vermutlich mit Spitzmaulnash√∂rnern plant (w√§re schade, wenn nicht), Kopenhagen hat Breitm√§uler - und mit denen gibt es ja bisher wesentlich mehr Erfahrungswerte in Sachen Gemeinschaftshaltung.
(09.06.2013, 16:12)
Joshua F√∂rg :   Eine mehrteilige Savannenanlage gibt es auch in Pilsen. Dort sind es m.W. zwei gro√üe Anlagen, die durch einen momentan abgesperrten Durchgang in der Trennmauer verbunden sind.
Die erste Anlage ist, wenn ich mich richtig erinnere, mit Zebras, Pelikanen, Kronenkranichen, Straußen, Nyalas und diversen Antilopen besetzt, die zweite Anlage mit Giraffen und Kudus.
(09.06.2013, 14:24)
Michael Mettler :   Als ich zum bisher einzigen Mal in Z√ľrich war, bestand die B√§renanlage noch aus einer Gro√übaustelle... ;-)

Als Konzept einer mehrteiligen Savannenanlage f√ľr (u.a.) Giraffen, Nash√∂rner und Nilpferde mit Unterteilungsm√∂glichkeit kenne ich bisher nur das in Kopenhagen. Aber da wird ja nicht mit Trenngr√§ben, sondern mit Pfostenabsperrungen gearbeitet (baulich sicher einfacher, optisch nat√ľrlich weniger sch√∂n). Insofern bin ich gespannt auf die Frankfurter L√∂sung.
(09.06.2013, 13:04)
Liz Thieme :   Michael, da der Zoo gesagt hat, es wird wie bei der B√§renanlage, ist es nach dem System wie die B√§renanlage in Z√ľrich (die kennst du vermutlich). Allerdings dann wohl nicht mit Baumst√§mmen als Br√ľcke, sondern andere Verbindungen, denn ich m√∂chte weder eine Giraffe noch ein Nash√∂rn bzw. Flusspferd auf einem Baumstamm balancieren sehen.
(09.06.2013, 11:13)
Michael Mettler :   @Liz: Wie ist denn gemeint "kann durch Gr√§ben getrennt werden"? Wird es Gr√§ben mit verschlie√übaren Br√ľcken o.√Ą. f√ľr die Savannenbewohner geben?
(08.06.2013, 21:17)
Liz Thieme :   Ja, da haben Sie Recht. Ich bevorzuge da doch den Kurator-Traum ein gro√ües "Insel"-Haus f√ľr Komodowarane und andere besondere Inseltiere.
Denn so hört sich Niekisch Plan leider nicht an.
(08.06.2013, 20:57)
WolfDrei :   So langsam n√§hert sich der Frankfurter Zoo einem 08-15-Zoo. Und bestandsm√§√üig wird das neue Grzimek-Haus mit Sicherheit nicht mit jenem konkurrieren k√∂nnen, das ich am 5. Mai 1990 nach dem Fall der Mauer noch habe bestaunen und bewundern k√∂nnen. Riesenschlangen und gro√üe Krokodile also.
(08.06.2013, 19:30)
Liz Thieme :   Masterplan:
N√§chstes Projekt: Ab Max-Schmidt- √ľber M√§hnen¬≠wolf¬≠-Anlage bis zu den Nash√∂rnern wird ¬≠alles v√∂llig umgewandelt. Plan: Eine gro√üe Afrika-¬≠Savanne f√ľr ¬≠Giraffen, Nash√∂rner, Flusspferde. Die Landschaft kann durch Gr√§ben geteilt werden ¬Ė wie bei der neuen B√§renanlage.

Eine Tropenhalle f√ľr Riesenschlangen und f√ľr gro√üe Krokodile. Evtl am Platz des Grzimekhauses.

Das alte Flusspferd-Haus ist Teil der Zoo-Geschichte. Es soll erhalten bleiben, aber innen v√∂llig umgestalten werden f√ľr Okapis.

An der Ecke Rhönstraße wird ein neues Grzimekhaus gebaut und das alte Grzimek-Haus wird abgerissen.

Zeitrahmen ist derzeit 20 Jahre.
(08.06.2013, 18:53)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Was gibt¬Ďs Neues im Zoo?

In seinem Vortrag erzählt Prof. Dr. Manfred Niekisch von den neuesten
Entwicklungen im Zoo Frankfurt. Dazu gehören selbstverständlich spannende
Einblicke in die neue B√§ren- und Br√ľllaffenanlage.
Daneben gibt es aber noch zahlreiche weitere kleinere und größere Projekte
und Tiergeschichten, von denen Zoodirektor Manfred Niekisch anschaulich
berichtet.

Referent: Prof. Dr. Manfred Niekisch, Direktor Zoo Frankfurt
Wann: Mittwoch, 05. Juni 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei
(03.06.2013, 14:05)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Abendf√ľhrungen

An jedem letzten Freitag im Monat von April bis September 2013
19.00 Uhr, Treffpunkt Kasse Bernhard-Grzimek-Allee

Die F√ľhrungen sind f√ľr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

F√ľhrungsthema am 31. Mai 2013:
Primaten wie wir!
Revierleiter Carsten Knott

Carsten Knott, seit 1996 Revierleiter bei den Menschaffen und seit 2009 verantwortlich f√ľr den Borgori-Wald, stellt Ihnen die Frankfurter Orang Utans, Gorillas und Bonobos vor. Dabei geht es um Besonderheiten in der Haltung, F√ľtterung und Zucht und ihren Status als hoch-bedrohte und besonders sch√ľtzenswerte Arten.

Die Kassen in der Bernhard-Grzimek-Allee sind bis 19.00 Uhr geöffnet.

Eintrittspreis: 8,--Euro f√ľr Erwachsene und 4,-- Euro f√ľr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif: 6,--Euro f√ľr Erwachsene und 3,-- Euro f√ľr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
(28.05.2013, 10:09)
Jennifer Weilguni :   @J√∂rg Heger

Lieber eine späte Antwort, als keine Antwort.. Ein Votsotsa (weiblich) ging nach Lisieux/Frankreich.
(25.05.2013, 18:52)
Zoo Frankfurt :   Kinderstube im Katzendschungel: Tigerin MALEA hat Nachwuchs bekommen

Mitten in der Nacht zum 3. April hat die zwölfjährige Sumatra-Tigerin MALEA ein Jungtier geboren. Die Geburt verlief unproblematisch und das Kleine scheint wohlauf. Vater IBAN (13) ist derzeit von MALEA und seinem Nachwuchs getrennt.
¬ĄZur Geburt hat sich MALEA in ihre Wurfbox zur√ľckgezogen. Diese ist vom Besucherbereich aus nicht einsehbar¬ď, erkl√§rt Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch, ¬Ąwir m√ľssen uns also noch etwas gedulden, bevor wir den kleinen Tiger so richtig gut zu sehen bekommen. Allerdings sieht bislang alles prima aus. Besonders wichtig: MALEA k√ľmmert sich gut um ihr Junges.¬ď
Das Geschlecht des kleinen Tigers ist noch nicht bekannt. ¬ĄZun√§chst ist es wichtig, dass Mutter und Kind eine feste Bindung zueinander aufbauen¬ď, so der Zoodirektor. Am Tag nach der Geburt blieb das Haus geschlossen, damit MALEA m√∂glichst viel Ruhe hat. Ab heute ist der Katzendschungel aber wieder ge√∂ffnet.
Aber Achtung: Noch bleibt der kleine Tiger in seiner Kinderstube. Wann MALEA den Umzug ins Schaugehege unternimmt, bleibt ihr √ľberlassen ¬Ė es kann also noch ein paar Tage dauern, bis sich das Jungtier den Besucherinnen und Besuchern zeigt.
(23.05.2013, 11:25)
Zoo Frankfurt :   Naturschutzbotschafter erhalten Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt - und stellen neues Infomobil f√ľr den Zoo vor

Die Naturschutzbotschafter von Zoo Frankfurt und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt (ZGF) werden am Freitag, den 17. Mai, als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise f√ľr die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen. Gemeinsam mit diesem Termin findet auch die offizielle Vorstellung des neuen "Anden-Amazonas-Infomobils" statt, das im Bereich der neuen B√§ren- und Br√ľllaffenanlage des Zoos ab Sommer zum Einsatz kommen wird.

Die Auszeichnung wird von Herrn Andreas Klages vom Deutschen Olympischen Sportbund im Namen der Gesch√§ftsstelle der UN-Dekade √ľbergeben.
Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch und Gerhard Kittscher, Präsident der ZGF, stellen das Projekt Naturschutzbotschafter und das Anden-Amazonas-Infomobil vor.
(15.05.2013, 07:56)
J√∂rn Hegner :   danach hatten die im zoo frankfurt doch malaienb√§ren und indische lippenb√§ren wieder eingestellt . ganz zuerst hatte er doch ceylonesische lippenb√§ren .
(13.05.2013, 16:15)
Lucas Jasper :   Laut Zootierliste hatte Frankfurt drei Brillenb√§ren. Ein M√§nnchen aus Berlin, dass 1985 in den Zoo kam und 1992 nach Poznan abgegeben wurde sowie ein weiteres M√§nnchen aus Jersey,dass 1992 kam und ein Weibchen aus K√∂ln, welches 1986 nach Frankfurt kam und mit dem M√§nnchen 1996 nach Pont Scorf (Frankreich) abgegeben wurde.
(13.05.2013, 12:03)
J√∂rn Hegner :   demn√§chst erscheinen ja die brillenb√§ren . so welche gab es ja schonmal vor etwa 20 jahren im zoo Frankfurt . woher kamen diese und wohin wurden diese danach abgegeben .
(13.05.2013, 01:02)
J√∂rn Hegner :   das √ľberrascht mich ja auch , dass die beiden s√ľdafrikanischen spitzmaulnash√∂rner noch bleiben . ansonsten wo jetzt die neue Pinguin-anlage hin soll weiss wohl auch noch keiner . werden denn schuhschn√§bel wieder eingestellt .
(13.05.2013, 00:44)
J√∂rn Hegner :   wohin hat der zoo frankfurt die letzten kuskus und votsotsas abgegeben .
(12.05.2013, 19:33)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Das verdammte Horn ¬Ė sind die Nash√∂rner in Afrika und Asien noch zu retten?

Nash√∂rner ¬Ė sie geh√∂ren zu den bedrohtesten Tierarten der Erde. Schon immer stellt der Mensch ihnen nach. Doch noch nie war der Druck auf ihre Restbest√§nde st√§rker geworden als in den letzten Jahren.
Der Zoologe und Filmemacher Dr. Fritz Jantschke, ehemaliger Mitarbeiter im Zoo Frankfurt und Gr√ľner Stadtverordneter der ersten Stunde im Frankfurter R√∂mer, hat die Lebensr√§ume aller f√ľnf Nashornarten besucht und an Umsiedlungsaktionen von Spitzmaulnash√∂rnern in Simbabwe und Panzernash√∂rnern in Nepal teilgenommen. In seinem Vortrag geht er nicht nur auf die Hintergr√ľnde f√ľr die dramatische Entwicklung ein, sondern beleuchtet auch die aktuelle Situation. Kritisch und doch mit einem Hauch von Optimismus.

Referent: Dr. Fritz Jantschke, Zoologe, Autor & Tierfilmer
Wann: Mittwoch, 08. Mai 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe ¬ĄErlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz¬ď statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der
ZGF.
(06.05.2013, 12:47)
Joshua F√∂rg :   ... wobei man sich ja nun monatelang, zumindest offiziell, darauf vorbereitet hat. Die H√∂rner der Tiere sind jetzt wohl doch umsonst abges√§gt worden.
(19.04.2013, 21:21)
Michael Mettler :   Laut Kurzmeldung unserer Tageszeitung seien die Kosten zu hoch und der Stress f√ľr die Nash√∂rner zu gro√ü. Da darf man sich nat√ľrlich fragen, ob das den Entscheidern tats√§chlich erst jetzt aufgefallen ist oder es sich nur um die offizielle Begr√ľndung handelt. W√§re sch√∂n, wenn ich damit falsch l√§ge, aber f√ľr mich bleibt ein fader Beigeschmack - die mehrfache PR zu der nun offenbar abgeblasenen Aktion hat dem Zoo in punkto Au√üendarstellung als Artenschutzzentrum bestimmt nicht schlecht getan.
(19.04.2013, 21:03)
Joshua F√∂rg :   Gibt es daf√ľr einen Grund? Der Bulle war doch noch zuchtf√§hig, oder liege ich falsch?
(19.04.2013, 20:10)
Liz Thieme :   Die Nash√∂rner werden nicht mehr nach Afrika gebracht, sondern bleiben in Frankfurt.
(19.04.2013, 19:36)
Zoo Frankfurt :   Kinderstube im Katzendschungel: Tigerin MALEA hat Nachwuchs bekommen

Mitten in der Nacht zum 3. April hat die zwölfjährige Sumatra-Tigerin MALEA ein Jungtier geboren. Die Geburt verlief unproblematisch und das Kleine scheint wohlauf. Vater IBAN (13) ist derzeit von MALEA und seinem Nachwuchs getrennt.
¬ĄZur Geburt hat sich MALEA in ihre Wurfbox zur√ľckgezogen. Diese ist vom Besucherbereich aus nicht einsehbar¬ď, erkl√§rt Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch, ¬Ąwir m√ľssen uns also noch etwas gedulden, bevor wir den kleinen Tiger so richtig gut zu sehen bekommen. Allerdings sieht bislang alles prima aus. Besonders wichtig: MALEA k√ľmmert sich gut um ihr Junges.¬ď
Das Geschlecht des kleinen Tigers ist noch nicht bekannt. ¬ĄZun√§chst ist es wichtig, dass Mutter und Kind eine feste Bindung zueinander aufbauen¬ď, so der Zoodirektor. Am Tag nach der Geburt blieb das Haus geschlossen, damit MALEA m√∂glichst viel Ruhe hat. Ab heute ist der Katzendschungel aber wieder ge√∂ffnet.
Aber Achtung: Noch bleibt der Kleine Tiger in seiner Kinderstube. Wann MALEA den Umzug ins Schaugehege unternimmt, bleibt ihr √ľberlassen ¬Ė es kann also noch ein paar Tage dauern, bis sich das Jungtier den Besucherinnen und Besuchern zeigt.
(05.04.2013, 09:18)
J√∂rn Hegner :   und wann genau ist diese anlage fertig f√ľr brillenb√§ren mit schwarze br√ľllaffen zusammen .
(29.03.2013, 20:37)
J√∂rn Hegner :   wann genau werden denn jetzt die s√ľdafrikanischen spitzmaulnash√∂rner abgeschafft . sie werden ja bzw. ausgewildert und zwar in swaziland . bekommt der zoo frankfurt daf√ľr dann ostafrikanische spitzmaulnash√∂rner . weil diese sind am h√§ufigsten .
(29.03.2013, 20:35)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Patienten mit Klauen, Schuppen und Federn - der tierische Alltag der
Zootierärzte im Zoo Frankfurt

Dr. Nicole Schauerte und Dr. Christina Geiger betreuen im Zoo Frankfurt
viele hundert Patienten, vom Bartgeier √ľber die Hundskopfboa bis hin zur
Netzgiraffe. Ihre Hauptaufgabe ist es, daf√ľr zu sorgen, dass die Tiere gar
nicht erst erkranken. Daf√ľr stehen eine Reihe prophylaktischer Ma√ünahmen
zur Verf√ľgung, wie Impfungen, Verabreichung von Vitaminen zur
Nahrungsergänzung und regelmäßige parasitologische Untersuchungen. In der
Regel ist der Arbeitsalltag ungefährlich und Routine. Wenn aber ein Tiger
zu fr√ľh aus der Narkose erwacht oder ein Faultier hektisch wird, kann es
schon mal brenzlig werden.

Referentinnen: Dr. Nicole Schauerte und Dr. Christina Geiger, Tierärztinnen Zoo Frankfurt
Wann: Mittwoch, 03. April 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis
Zoo, Abenteuer Naturschutz" statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der
ZGF.
(28.03.2013, 07:54)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Ostern im Zoo

31. März & 1. April 2013
10.00 Uhr - 18.00 Uhr

Im fr√ľhlingshaften Zoo freuen sich die Tiere √ľber die ersten w√§rmenden
Sonnenstrahlen und das Erwachen der Natur.
Bastelaktionen und ein Oster-Caf√© in den Vogelhallen machen j√ľngeren und
älteren Besucherinnen und Besuchern den österlichen Spaziergang durch den
Zoo besonders schmackhaft. Im Oster-Café erwartet Sie eine 2m lange, mit
Marzipan-Zootieren verzierte Torte und andere Leckereien.
Die Naturschutzbotschafter von Zoo und ZGF informieren anschaulich und
spielerisch √ľber Naturschutz und Artenvielfalt und entfachen am
Ostersonntag um 16.00 Uhr ein Osterfeuer.
Höhepunkt im österlichen Zoo ist die Lindt-Oster-Rallye: Wer die Augen
offen hält, findet sicherlich alle im Zoo versteckten Ostereier und trifft
ev. auch den Osterhasen.
Der Osterhase wird unterst√ľtzt von den Chocoladefabriken Lindt & Spr√ľngli
GmbH!
(26.03.2013, 16:35)
Zoo Frankfurt :   ZOO.F, das neue Magazin aus dem Zoo Frankfurt, ist da! F√ľr Kinder und Erwachsene.

Mit dem Fr√ľhling beginnt auch die neue Saison im Zoo Frankfurt. Und die startet in diesem Jahr mit einem einzigartigen Angebot f√ľr alle Zoo- und Tierfreunde im Rhein-Main-Gebiet: Am 23. M√§rz 2013 erscheint die Pilotausgabe von ZOO.F, dem neuen Publikumsmagazin des Zoo Frankfurt f√ľr Kinder und Erwachsene.
Das ansprechend gestaltete Magazin vermittelt spannende Einblicke in die Vielfalt der Tiere und ihre Besonderheiten, in die Welt des Zoos und wie er funktioniert, aber auch in so wichtige Themen wie Natur- und Artenschutz ¬Ė und dies f√ľr alle Altersgruppen. Ausgestattet mit einem Wendecover richtet sich ZOO.F n√§mlich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene. Auf den 42 Seiten f√ľr Erwachsene finden sich Reportagen, Fotostrecken und Interviews, auf den 42 Seiten f√ľr Kinder kindgerechte und reich illustrierte Informationen √ľber den Zoo und seine Tiere, Vorlesegeschichten, Mitmach- und R√§tselseiten sowie eine B√§renmaske zum Selberbasteln als Beileger.
¬ĄIch freue mich sehr, dass wir unseren zahlreichen Besucherinnen und Besuchern jetzt auch ein Magazin mit interessanten und spannenden Geschichten aus dem Zoo anbieten k√∂nnen. Ich w√ľnsche diesem tollen Projekt viele Leser und Fans¬ď, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. ¬ĄDas Jahr 2013 ist ein perfektes Startjahr f√ľr das innovative Magazin. Denn in diesem Sommer wird der Zoo Frankfurt um einige H√∂hepunkte reicher: Wir er√∂ffnen sowohl einen modernen und besucherfreundlichen Eingangsbereich samt Zoo-Shop als auch eine wegweisende Anlage f√ľr Brillenb√§ren und Br√ľllaffen.¬ď Auch hier√ľber finden Leser in ZOO.F nat√ľrlich vorab viel Wissens-wertes.
ZOO.F ist zum Preis von 3,50 Euro im Frankfurter Zoo, in Kiosken im Rhein-Main-Gebiet sowie in weiteren ausgewählten Verkaufsstellen erhältlich. Konzipiert und umgesetzt wurde das Magazin von der Frankfurter Agentur Schwarzburg, die u.a. das NORDend-Magazin und 2012 die Jubiläumsmagazine der Deutschen Nationalbibliothek erstellt haben.
(20.03.2013, 16:06)
Jennifer Weilguni :   Sch√∂ne Idee...

vor allem in einer Zeit, in der immer mehr Zoos sogar auf Zoof√ľhrer verzichten.
(13.03.2013, 10:09)
Liz Thieme :   Ab Ostern will der Zoo ein eigenes Zoomagazin in den Handel bringen.
(06.03.2013, 19:26)
Zoo Frankfurt :   Wovon tr√§umen Giraffen? Schlafforschung im Zoo

Vom Faultier bis zur flei√üigen Biene, alle Tiere schlafen. Doch wie schlafen die gr√∂√üten Lands√§ugetiere der Welt? Noch vor 60 Jahren dachte man, Giraffen w√ľrden niemals schlafen. Erst der weltber√ľhmte Frankfurter Zoodirektor Prof. Bernhard Grzimek beobachtete durch Zufall deren eigent√ľmliche Schlafposition. Dank Verhaltensbeobachtungen in Zoos wissen wir heute einiges mehr √ľber den Giraffen-Schlaf. Wie das Schlafverhalten Auskunft √ľber das Wohlbefinden der Giraffen gibt oder wie die Schlafforschung dazu beitrug das Leben der Frankfurter Giraffe CHIRA zu retten, wei√ü Diplom-Biologe Florian Sicks in seinem Vortrag zu berichten.

Referent: Dr. Florian Sicks, Kurator f√ľr S√§ugetiere, Tierpark Berlin
Wann: Mittwoch, 06. März 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe ¬ĄErlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz¬ď statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF.


Abendöffnung des Exotariums
Von Oktober bis M√§rz ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr ge√∂ffnet. F√ľr Interessierte bieten wir jeweils eine F√ľhrung mit wechselnden Themen an.

Nächster Termin: 8. März 2013
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: F√ľhrung durch Tierpflegerin Catharina Lehmann


Thema der F√ľhrung: Das Auge isst mit - Das optimale Futter f√ľr Amphibien und Reptilien


Treffpunkt f√ľr die F√ľhrung: Reptilienhalle (1.Stock)

Worum geht es bei der F√ľhrung?
Gesunde Ern√§hrung ist nicht nur f√ľr Menschen wichtig, auch bei den Tieren in der Reptilienabteilung kommt es auf die richtige Zusammensetzung der verschiedenen Futtermittel, die Anreicherung mit Vitaminen, Spurenelementen und nicht zuletzt auf die richtige Menge an.

Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif: Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der F√ľhrung ist kostenfrei.

Hinweis: Der Zugang zum Zoo befindet sich derzeit an der Bernhard-Grzimek-Allee, vom alten Zooeingang rechts ca. 50 m entlang der Zoomauer.
(04.03.2013, 10:32)
Zoo Frankfurt :   BioFrankfurt l√§dt zum "Elefantentalk" ins neugebaute Elefantenhaus im Opel-Zoo
"Bewundert, begehrt, bedroht - Elefanten unter Druck"

Kurz vor dem Einzug der Elefanten in das neu errichtete Elefantenhaus im Opel-Zoo Kronberg diskutieren am 7. M√§rz Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft √ľber Elefantenschutz weltweit. Gastgeber des Abends ist das Netzwerk BioFrankfurt. Unter dem Titel "Bewundert, begehrt, bedroht - Elefanten unter Druck" wird in Vortrag und Podiumsdiskussion dargestellt, welche Herausforderungen im Elefanten- und Naturschutz in Asien und Afrika zu meistern sind.
Elefanten sind heute durch Lebensraumverlust und Wilderei massiv bedroht. Wenn wir Menschen unsere Naturvielfalt intensiv nutzen und gleichzeitig langfristig erhalten wollen, m√ľssen vielseitige Interessen ber√ľcksichtigt werden. Dies verdeutlichen Fachleute aus Naturschutz, Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaft am Beispiel der Elefanten. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zum Jahresprogramm von BioFrankfurt.
Wie brisant die Situation ist, schildert in einem Gastvortrag Alexander Moßbrucker, Leiter des Projekts "Mensch-Elefanten-Konfliktvermeidung" der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in Indonesien. Anschließend diskutieren im Podiumsgespräch "Elefanten unter Druck":

- Dr. Thomas Kauffels, Opel-Zoo und Elephant Taxon Advisory Group des europäischen Zooverbandes (EAZA)
- Dr. Rolf Mack, Deutsche Gesellschaft f√ľr Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
- Roland Melisch, TRAFFIC International und WWF Deutschland
- Alexander Moßbrucker, ZGF
- Dr. Jörg-M. Rudolph, Ostasieninstitut der Hochschule Ludwigshafen am Rhein.

Durch die Veranstaltung f√ľhrt Pia Zimmermann (hr info).
Parallel zu der Abendveranstaltung im Elefantenhaus findet in Bangkok die sechzehnte internationale Artenschutzkonferenz statt, bei der es auch um das internationale Elfenbeinhandelsverbot geht.
Interessierte k√∂nnen sich noch bis 4. M√§rz 2013 per Fax an 069/7542-1544 oder per E-Mail an info@biofrankfurt.de f√ľr die Veranstaltung anmelden. Der Eintritt ist frei. Die Fraport AG unterst√ľtzt die Veranstaltung als F√∂rderer des gesamten Jahresprogramms von BioFrankfurt finanziell.
Veranstaltungsort: Opel-Zoo Kronberg, Neues Elefantenhaus, Königsteiner Str. 35, 61476 Kronberg. Kostenfreie Parkplätze sind vorhanden.
(28.02.2013, 14:56)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Der Humboldtpinguin ¬Ė ein beliebter kleiner Fracktr√§ger als Botschafter f√ľr seinen bedrohten Lebensraum

Pinguine sind nicht nur im Eis und Schnee der Antarktis zuhause, sie leben auch an den K√ľsten Chiles und Perus. Der Wildbestand der Humboldtpinguine ist dort allerdings durch eine ganze Reihe von Faktoren bedroht. Dazu geh√∂ren u.a. der R√ľckgang des Fischbestandes durch √úberfischung, Klimaver√§nderungen und Meeresverschmutzung.
In Ihrem Vortrag berichtet Dr. Christine Schubert √ľber eine h√∂chst spannende und anpassungsf√§hige Pinguinart und √ľber die Arbeit des Vereins ¬ĄSphenisco¬ď, der sich f√ľr die Erhaltung dieser eher kleinen Pinguinart einsetzt.

Referent: Dr. Christine Schubert, Verwalterin Zoo Landau
Wann: Mittwoch, 06. Februar 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe ¬ĄErlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz¬ď statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF.
(05.02.2013, 09:22)
Zoo Frankfurt :   Nachwuchs bei den Netzgiraffen

Am 12. Januar 2013 kam im Zoo Frankfurt Netzgiraffen-Junge JENGO zur Welt.
Mutter CHIRA k√ľmmert sich routiniert um ihren Nachwuchs, der schon flink
durch das Gehege läuft.

"Das Jungtier wurde, wie bei Huftieren in der Regel √ľblich, nachts
geboren, wenn es im Zoo besonders ruhig ist. Als die Tierpfleger am Morgen
zur Arbeit kamen, war der Kleine da", berichtet Zoodirektor Prof. Dr.
Manfred Niekisch. Mutter CHIRA (17) verhält sich ruhig und routiniert. Sie
hat √úbung: JENGO (Swahili: stark) ist ihr siebtes Kind. Und auch f√ľr Bulle
HATARI (14) gilt: Vater werden ist nicht schwer, denn JENGO ist sein 22.
Nachkomme. Und das Vatersein wird f√ľr ihn wohl kaum schwerer, denn
zun√§chst wird sich HATARI nicht weiter um seinen Sohn k√ľmmern.

Die kleine Netzgiraffe kam mit einem Gewicht von 62,6 kg und einer Größe
von 1,78 m zur Welt. "JENGO verh√§lt sich f√ľr eine kleine Giraffe v√∂llig
normal. Er ist unproblematisch und mag es warm und hat sich daher sofort
die wärmste Stelle im Stall als Liegeplatz ausgesucht", so Niekisch. Die
Pfleger haben ihm an seinem Lieblingsplatz ein Strohnest gebaut und einen
Heizstrahler aufgehängt.

Die erste Zeit verbringen Mutter und Kind getrennt von Vater HATARI und
der Gruppe, um sich in Ruhe aneinander gewöhnen zu können. Deswegen war
das Giraffenhaus auch f√ľr die ersten Tage nach der Geburt geschlossen.
Kleine Giraffen werden bis zu einem Jahr lang gesäugt. Sie interessieren
sich aber schon fr√ľh f√ľr anderes Futter und fangen ab dem 21. Tag an,
Gr√ľnfutter aufzunehmen. Netzgiraffen werden seit 1993 erfolgreich im Zoo
Frankfurt gez√ľchtet.

Ab dem 29. Januar ist das Giraffenhaus wieder täglich geöffnet, allerdings
erst ab 11.00 Uhr, um den Tieren noch etwas Ruhe zu gönnen.
(29.01.2013, 10:28)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

25. Januar 2013, 19.30 Uhr
F√ľhrung durch Sabine Binger, √Ėffentlichkeitsarbeit

Thema der F√ľhrung:
Die Seekuh im Aquarium
Spannendes und Kurioses aus der Geschichte des Exotariums

Treffpunkt f√ľr die F√ľhrung: Amazonasbecken (Erdgeschoss)
Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif:
Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der F√ľhrung ist kostenfrei.

Hinweis: Der Zugang zum Zoo befindet sich derzeit an der
Bernhard-Grzimek-Allee, vom alten Zooeingang rechts ca. 50 m entlang der
Zoomauer.
(22.01.2013, 16:24)
J√∂rn Hegner :   bleibt dann etwa dieser bergtierfelsen mit den mishmi-takinen und was passiert mit der jetzigen pinguin-anlage die sich im exotarium befindet .
(13.01.2013, 22:09)
Gudrun Bardowicks :   Soweit ich wei√ü wird die neue Pinguinanlage, wenn sie wirklich kommen sollte, nicht im Bereich der Bergtieranlagen entstehen, da dort der Untergrund f√ľr diesen Gro√übau nicht geeignet ist. Jetzt wird ein neuer Standort auf dem Zoogel√§nde gesucht.
(12.01.2013, 17:39)
J√∂rn Hegner :   danach steht ja die neue pinguin-anlage auf dem plan . dieser bergtierfelsen mit den mishmi-takinen kommt dann aus platzgr√ľnden weg . es sollen dann auch wieder k√∂nigspinguine zur√ľck kommen .
(12.01.2013, 14:51)
J√∂rn Hegner :   wann wird nun komplett die neue b√§renanlage fertig sein . es sind ja geplant brillenb√§ren mit schwarzen br√ľllaffen zusammen .
(12.01.2013, 14:41)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober bis März ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00
Uhr ge√∂ffnet. F√ľr Interessierte bieten wir jeweils eine F√ľhrung mit
wechselnden Themen an.

Nächster Termin: 11. Januar 2013
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: F√ľhrung durch Tierpfleger Frank Janto√ü

Thema der F√ľhrung:
Pfui Spinne!
Aus dem Leben der Krabbeltiere

Treffpunkt f√ľr die F√ľhrung:
Reptilienhalle (1.Stock)

Worum geht es bei der F√ľhrung?
Ob Spinnen, Tausendf√ľ√üler oder Insekten - bei genauerem Hinsehen werden
aus den "Grusel- und Ekeltieren" mehr oder weniger harmlose aber auf jeden
Fall spannende Tiere mit interessanten Lebensläufen.

Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif:
Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der F√ľhrung ist kostenfrei.


Hinweis: Der Zugang zum Zoo befindet sich derzeit an der
Bernhard-Grzimek-Allee, vom alten Zooeingang rechts ca. 50 m entlang der
Zoomauer.
(09.01.2013, 14:40)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
An den Quellen des Nils - Berggorillas, Tsetsefliegen und Elefanten

In den letzten Jahren hat Tierarzt Dr. Wolfram Rietschel als Reiseleiter
Gruppen durch die Nationalparks in Uganda und Ruanda gef√ľhrt. H√∂hepunkte
dieser Reisen waren die Berggorillas im Virunga Nationalpark, Schimpansen,
Flusspferde, Elefanten, Löwen und Leoparden sowie das bisher kaum
erschlossene Ruwenzori-Massiv mit seiner einmaligen Pflanzen- und
Tierwelt.
Neben den faszinierenden Sch√∂nheiten eines urspr√ľnglichen Lebensraums
beleuchtet Dr. Rietschel aber auch die Probleme des Naturschutzes in
Afrika und zeigt Möglichkeiten auf, diese Lebensräume durch einen
umweltvertr√§glichen Tourismus nachhaltig zu sch√ľtzen und die
Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern.

Referent: Dr. Wolfram Rietschel, Zootierarzt Wilhelma a. D.
Wann: Mittwoch, 09. Januar 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis
Zoo, Abenteuer Naturschutz" statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt
und der ZGF.
(03.01.2013, 15:54)
Zoo Frankfurt :   Neues von gro√üen und kleinen Menschenaffen

Kurz vor Weihnachten gibt es gute Neuigkeiten aus dem Borgori-Wald.
Orang-Utan Dame ROSA hat ein Baby geboren. Noch ist das Geschlecht des
Kleinen unbekannt, denn ROSA trägt ihr Kind eng am Körper.
Außerdem tummeln sich zwei schwarze Gesellen im Orang Utan-Gehege. Die
beiden Weißwangen-Gibbon-Männchen aus dem Gibbonhaus am Weiher sind zu den
Orang Utans in den Borgori-Wald gezogen. Im Gibbonhaus wohnt seit dem 17.
Dezember ein Weißwangen-Gibbon-Zuchtpaar.
(20.12.2012, 12:14)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober 2012 bis März 2013 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend
bis 21.00 Uhr ge√∂ffnet. F√ľr Interessierte bieten wir jeweils eine F√ľhrung
mit wechselnden Themen an.

Nächster Termin: 28. Dezember 2012
Thema der F√ľhrung: Krokodile, Warane und Riesenschlangen

Uhrzeit:
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: F√ľhrung durch Tierpfleger Thomas H√ľge

Treffpunkt f√ľr die F√ľhrung: Reptilienhalle (1.Stock)

Worum geht es bei der F√ľhrung?
√úber die Haltung im Exotarium, Zuchtprojekte und deren Sinn dreht sich die
letzte F√ľhrung im abendlichen Exotarium des Jahres 2012.

Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif:
Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der F√ľhrung ist kostenfrei.


Hinweis: Der Zugang zum Zoo befindet sich derzeit an der
Bernhard-Grzimek-Allee, ca. 50 m entlang der Zoomauer Richtung Osten vom
alten Zooeingang entfernt.
(20.12.2012, 11:37)
Liz Thieme :   PS: Vor vier Wochen waren die Schnabeligel schon in die eigentliche Kiwi-Anlage umgezogen und ihr ehemaliges Gehege mit Packpapier verkleidet --> Vorbereitung Umbau?!
(11.12.2012, 22:47)
Liz Thieme :   De beiden Tiere werden zuk√ľnftig noch weiteren Platz erhalten. In der jetzigen Gr√∂√üe ben√∂tigen sie ja noch keinen Platz wie adulte Tiere. Die juvenilen Tiere sind eher Kletterer als Bodenbewohner.
(11.12.2012, 22:45)
Fabian Buchholz :   Vielen Dank f√ľr die Info.

Also von umbaumaßnahmen konnte ich vor zwei Wochen bei den Kurzschnabeligeln nichts sehen. Einer war dies mal sogar sehr aktiv und ist durchs Gehege auf und Abgelaufen. Ein zwei Meter großen Komodowaran kann ich mir da aber nicht vorstellen. Gut die Tiere sind ja noch nicht ausgewachsen.
(11.12.2012, 14:06)
Rainer Becker :   Die Komodowarane sollen in das Gehege von Eulenschwalm und Kurzschnabeligel.
(11.12.2012, 09:28)
Fabian Buchholz :   Wo soll das den jetzt genau hin? Steht das √ľberhaupt schon fest?
(11.12.2012, 08:30)
Ottmar M√ľller :   Hat eigentlich die Umgestaltung des zuk√ľnftigen Komodowaran-Geheges schon begonnen?
(09.12.2012, 15:40)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Neues vom Naturschutz - Die Strategie der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt
Dr. Christof, Zoologische Gesellschaft Frankfurt

Mittwoch, 5. Dezember 2012
Zoogesellschaftshaus, 2. Stock, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt frei

Der Gesch√§ftsf√ľhrer der ZGF, Dr. Christof Schenck berichtet √ľber die globalen Rahmenbedingungen f√ľr den Naturschutz und wie sich eine traditionsreiche Organisation aus Deutschland im internationalen Rahmen positioniert.
In den kommenden Jahrzehnten stehen Natursch√ľtzer vor enormen Herausforderungen. Noch nie gab es auf der Erde so viele Menschen, noch nie wurden Lebensr√§ume so grunds√§tzlich durch das Wirken einer einzigen Art, dem Menschen, ver√§ndert. Der Schutz der biologischen Vielfalt und des Klimas sind weltumspannende Kernaufgaben. Doch die √∂ffentliche Aufmerksamkeit wird von Wirtschaftskrisen und kriegerischen Konflikten beherrscht.
Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) ist seit mehr als einem halben Jahrhundert im Naturschutz auf vier Kontinenten aktiv und leistet damit einen wichtigen Beitrag f√ľr die Erhaltung der biologischen Vielfalt, der Basis des Lebens. Um sich erfolgreich den wachsenden Anforderungen zu stellen, hat die ZGF im letzten Jahr ihr Naturschutzprogramm und die Entwicklung der Organisation auf den Pr√ľfstand gestellt. Daraus hervorgegangen ist eine Strategie f√ľr das n√§chste Jahrzehnt.
In dem enorm vielf√§ltigen Feld des internationalen Naturschutzes konzentriert sich die ZGF auf biodiversit√§tsreiche Wildnisgebiete. Praktische Naturschutzarbeit vor Ort und ein langfristiger Ansatz sind Grunds√§tze unserer Arbeit. Charismatische Gro√ütiere wie Gorillas, Orang-Utans, Riesenotter, Nash√∂rner oder Braunb√§ren sind dabei unsere Imagetr√§ger. Aufgrund ihrer hohen Lebensraumanspr√ľche sind sie Zeiger f√ľr intakte √Ėkosysteme, von denen eine F√ľlle von Arten profitiert.
Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz | Neues aus Forschung und Naturschutz", veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF statt.
Termine: Jeden ersten Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr im Ausstellungssaal des Zoogesellschaftshauses.
(29.11.2012, 13:06)
Zoo Frankfurt :   Vortrag: Nachhaltig beleuchten - die Nacht bewahren

Mittwoch 31. Oktober 18:30 Uhr - 20:30 Uhr
Ausstellungssaal Zoogesellschaftshaus

Referentin: Dr. Annette Krop-Benesch, Forschungsverbund "Verlust der
Nacht" - eine Initiative der Bundesministeriums f√ľr Bildung und Forschung
Begr√ľ√üung durch Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch

Welche Auswirkungen hat die zunehmende Lichtverschmutzung auf Mensch und
Tier?

Was bedeutet n√§chtliches Licht f√ľr die Tierwelt und wie reagiert der
menschliche Körper darauf? Was verlieren wir, wenn wir die Nacht
verlieren? Warum erleuchten wir die Nacht und können wir diese Ziele auch
umweltverträglicher erreichen? Annette Krop-Benesch vom Forschungsverbund
"Verlust der Nacht" berichtet √ľber interdisziplin√§re Forschung und
nachhaltige Beleuchtungskonzepte.

Ein tagheller Nachthimmel, k√ľnstlich angestrahlt durch unz√§hlige Lichter.
Da Licht positiv mit Werten wie Sicherheit, Wohlstand und Modernität
besetzt ist, neigen wir dazu, unsere Umgebung intensiv zu beleuchten. Doch
was unschätzbare Vorteile bringt, hat auch eine Schattenseite: Die
Lichtverschmutzung nimmt zu. Bedenken √ľber die Auswirkungen auf Mensch und
Natur häufen sich in den letzten Jahren.
(29.10.2012, 10:11)
Carsten Horn :   @MM: Die Erdm√§nnchenanlage ist neu (2011), hinter dem Menschenaffenhaus. Da ist so eine Art Gew√§chshaus f√ľr die Tiere und das ist wohl √ľberschwemmt worden... In Betrieb hab ich die Anlage noch nicht gesehen, nur als Baustelle...

Erdmännchen gibt es aber weiterhin, im alten Gehege leben noch einige Senioren...
(24.10.2012, 23:51)
Holger Wientjes :   Was die "Experten" angeht, frage ich mich auch was einen zum Experten f√ľr Erdm√§nnchenanlagenb√∂den macht. "Experten" klingt immer gut in Presseartikeln und wird meiner Meinung nach recht inflation√§r verwendet, oft auch, wenn der Schreiberling nicht mehr weiter weiss oder um den Artikel interessanter erscheinen zu lassen.
(24.10.2012, 23:25)
Michael Mettler :   Ich war l√§nger nicht in Frankfurt: Welche Innenanlage ist das eigentlich bzw. was war darin vorher, und wie passt "innen" mit den im Aushang erw√§hnten heftigen Regenf√§llen als Ursache f√ľr den "Erdrutsch" zusammen? Wurde das betreffende Haus √ľberschwemmt?
(24.10.2012, 14:32)
Ronny :   Ich frage mich eher, weshalb man eine solche Pressemitteilung √ľberhaupt rausgibt und die Erdm√§nnchen nicht einfach ersetzt. Sie sind ja nicht soo selten.

Und ob da wirklich eine "Experten"-Kommission besch√§ftigt ist aus meiner Sicht zu bezweifeln. Neuer Boten rein und gegegbenenfalls eine k√ľnstliche H√∂hle anlegen.
(24.10.2012, 14:26)
Michael Mettler :   @Stefanie Fischer: Bei Tieren, die ihr Futter nicht antasten, besteht nach meiner Auffassung und Erfahrung zuerst mal die M√∂glichkeit einer Erkrankung - und damit die M√∂glichkeit, noch helfen zu k√∂nnen. In diesem speziellen Fall m.E. auch die M√∂glichkeit, dass zwar ein Gang eingest√ľrzt ist, die Tiere in einem zwar abgeschotteten, aber stabilem Bereich noch leben und nicht aus eigener Kraft rauskommen. Zudem w√ľrde mich als Tierhalter durchaus interessieren, warum gleich die ganze Gehegebesatzung buchst√§blich von der Erdoberfl√§che verschwunden ist. Sorry, aber da habe ich ein anderes Verst√§ndnis von Tierhaltung als sinngem√§√ü zu sagen "der Aufwand lohnt sich nicht".
(24.10.2012, 08:19)
Stefanie Fischer :   Naja, mal ehrlich. So schnell w√ľrde ich jetzt auch nicht anfangen nen halben Meter Erdreich auszugraben. Wenn die Tiere erstickt sind, ist es eigentlich auch egal ob ich sie am n√§chsten Tag oder erst zwei Wochen sp√§ter ausgrabe.
(23.10.2012, 20:13)
Michael Mettler :   Runde zwei Wochen lang m√ľsste demnach ihr Futter unangetastet geblieben sein, und dann sucht man erst jetzt...?
(23.10.2012, 14:30)
Ralf Sommerlad :   Das Erdm√§nnchen-Drama bleibt mysteri√∂s.
Die toten Tiere wurden in der Innenanlage gefunden...
(23.10.2012, 12:27)
Klaus Sch√ľling :   Erdm√§nnchen im Frankfurter Zoo sind tot

Spiegel online:

Seit Anfang Oktober waren die sechs Erdm√§nnchen im Frankfurter Zoo nicht mehr an der Oberfl√§che aufgetaucht. Nun haben Mitarbeiter in dem Gehege gegraben - und die Tiere tot in ihrer eingest√ľrzten Schlafh√∂hle gefunden.

Frankfurt/Main - Sechs Erdm√§nnchen sind im Frankfurter Zoo in einer eingest√ľrzten H√∂hle erstickt. Die Tiere waren seit dem 5. Oktober nicht mehr an die Oberfl√§che gekommen. Als Pfleger nun im Innengehege das Erdreich aufgruben, fanden sie die Tiere.

"Alle sechs Erdm√§nnchen sind w√§hrend der Grabung im Gehege in ihrer Schlafh√∂hle zusammen gefunden worden", sagte die Sprecherin des Zoos, Christine Kurrle. Sie seien von etwa einem halben Meter Erdreich versch√ľttet worden und erstickt.

Wie es zu dem Ungl√ľck kommen konnte, ist noch unklar. Erst wenn dies gekl√§rt ist, sollen wieder Erdm√§nnchen in das Gehege einziehen. "Experten sind vor Ort und untersuchen das Gehege. Alle im Zoo sind traurig, dass die Erdm√§nnchen nicht mehr leben", sagte Kurrle. Nun gibt es nur noch zwei Erdm√§nnchen in dem Zoo - die beiden √§lteren Tiere waren in einem anderen Gehege untergebracht.

http://www.spiegel.de/panorama/erdmaennchen-im-frankfurter-zoo-sind-tot-a-862754.html
(23.10.2012, 03:12)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Der Kiwi im Zoo - klein, braun, nachtaktiv und trotzdem eine Sensation

Wenn es um Kiwis geht, denkt mancher zuerst an die Frucht und dann an Neuseeland. Tats√§chlich geht es am Mittwoch den 10. Oktober aber um den Vogel. Und der ist eine echte Rarit√§t: Nur wenige Zoos auf der Welt zeigen Kiwis und noch weniger z√ľchten die spannenden Tiere. Frankfurt ist einer davon und das schon sehr lange und sehr erfolgreich. Aber was genau macht den Kiwi so besonders? Warum sind die nachtaktiven flugunf√§higen V√∂gel in ihrer Heimat hochbedroht? Die Biologin Britta L√∂big berichtet √ľber Rettungsma√ünahmen in Neuseeland, die Haltung im Frankfurter Zoo und warum die Forschung eine so wichtige Rolle spielt.
Die Dipl. Biol. Britta L√∂big besch√§ftigt sich seit 2008 im Rahmen ihrer Promotion intensiv mit den erstaunlichen Neuseel√§ndern. Daneben arbeitete sie jahrelang als Zoof√ľhrerin und hospitierte 3 Monate in der wissenschaftlichen Abteilung des Frankfurter Zoos. Seit M√§rz dieses Jahres arbeitet sie als Zoop√§dagogin im Vogel- und Naturschutztierpark Herborn.

Referentin: Britta Löbig, Uni Frankfurt
Wann: Mittwoch, 10. Oktober 2012
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz" statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF.
(09.10.2012, 16:14)
Zoo Frankfurt :   Zum Zoo - einmal um die Ecke bitte!

Ab Montag, den 8. Oktober 2012, wird der Zugang zum Zoo an der
Bernhard-Grzimek-Allee um ca. 50 m entlang der Zoomauer nach Osten
verlegt. Die Verlegung wird notwendig, damit die Arbeiten an der S√ľdseite
des Zoovorplatzes begonnen werden können.
"Die Gr√ľnde f√ľr die vor√ľbergehende Verlegung des Eingangs sind der Bau
einer zweiten Rampe vor dem Zoogesellschaftshaus sowie die Erneuerung des
gesamten Zoovorplatzes", erklärt Kerstin Schmitz, Verwaltungsleiterin und
Stellvertretende Zoodirektorin. Mit Beginn der Bauarbeiten ist der Zugang
in den Zoo durch die alte Kassenanlage nicht mehr möglich.
Diese soll ohnehin Anfang kommenden Jahres abgerissen werden. Als Ersatz
baut der Zoo auf der nördlichen Seite des Vorplatzes einen neuen modernen
Eingang mit Servicebereich und Zoo-Shop. Unmittelbar hinter dem neuen
Eingang entsteht derzeit eine gro√üz√ľgige Anlage f√ľr Brillenb√§ren und
Br√ľllaffen. Die Er√∂ffnung ist f√ľr das kommende Fr√ľhjahr geplant.
F√ľr die Zoobesucherinnen und Zoobesucher bedeutet die Verlegung des
Eingangs keinen Mehraufwand. "Die Wegstrecke von ca. 50 Metern, die jetzt
an den alten Kassen vorbei entlang der Zoomauer zu gehen ist, ist bislang
auch angefallen - nur eben schon im Zoo. Auch werden den Besuchern durch
die Verlegung des Eingangs keine Tiere entgehen", versichert Schmitz. Als
kleinen Trost erhalten die Zoobesucher während des Betriebs der beiden
provisorischen Kassen einen kostenfreien Zooplan.
(05.10.2012, 12:52)
Zoo Frankfurt :   Nashorn-Transport auf das Fr√ľhjahr 2013 verschoben

Die beiden Spitzmaulnash√∂rner TSORORO und KALUSHO bleiben den Winter √ľber
im Zoo Frankfurt. Ihre Reise nach Afrika, in das Mkhaya Schutzgebiet in
Swasiland, wurde aus logistischen Gr√ľnden auf das Fr√ľhjahr 2013
verschoben. In Kooperation mit der Organisation "Back to Africa" sollen
die Tiere nach Afrika gebracht werden, um dort im Sinne des Artenschutzes
f√ľr Nachwuchs zu sorgen.
Zwei so große und schwere Tiere auf eine lange Reise zu schicken ist ein
enormer logistischer und personeller Aufwand. Viele Rädchen nicht nur in
Deutschland, sondern auch bei den Empf√§ngern in Afrika, m√ľssen perfekt
ineinander greifen und auch die Vorbereitung der Tiere ist eine
durchgeplante Herkulesaufgabe. "Uns war von vorneherein klar, dass die
nach außen sehr robust wirkenden Nashörner sehr empfindsam sind, sobald
eine √Ąnderung in ihrer gewohnten Umgebung stattfindet", erl√§utert
Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch die Transport-vorbereitungen. Daher
musste das sogenannte Kisten-Training stufenweise aufgebaut werden, damit
sich die Tiere in aller Ruhe an Geruch und Aussehen der Transportkiste
gew√∂hnen k√∂nnen. Aber auch f√ľr den Transport selbst sind zahllose Termine
abzustimmen, Papiere zu besorgen und veterinärmedizinische Vorgaben zu
erf√ľllen. Durch eine Verz√∂gerung bei der Logistik verschiebt sich der
Zeitplan nun so, dass der Transport nicht wie geplant Mitte Oktober
stattfinden kann. Dies w√§re aber f√ľr dieses Jahr der sp√§tm√∂glichste Termin
gewesen, denn, so Niekisch: "Die Außentemperaturen werden jetzt schnell
niedriger, sodass wir eine Reise der kälteempfindlichen Tiere in diesem
Jahr nicht mehr verantworten können und auf höhere Temperaturen im
n√§chsten Fr√ľhjahr warten m√ľssen."
Als Angehörige der Unterart "minor" gehören die beiden Frankfurter
Spitzmaulnash√∂rner zu einer der am meisten bedrohten Tierarten √ľberhaupt.
In Kooperation mit der Organisation "Back to Africa" sollen die Tiere nach
Afrika gebracht werden, um dort f√ľr Nachwuchs zu sorgen. "Die Sicherheit
von TSORORO und KALUSHO hatte dabei von Anfang an f√ľr uns oberste
Priorität", so Niekisch. Besonders die Gene von Nashornbulle KALUSHO, der
von Simbabwe nach Frankfurt kam, sind sehr wertvoll und sollen im Sinne
der Arterhaltung in die stark dezimierte afrikanische Population
eingebracht werden.
Der Zoo ist eine genetische Sackgasse f√ľr die Nashorn-Unterart "minor", da
f√ľr die Zucht in ganz Europa keine weiteren Tiere dieser Art zur Verf√ľgung
stehen. Dass KALUSHO zeugungsfähig ist, bestätigte eine umfassende
medizinische Untersuchung durch das Institut f√ľr Zoo und
Wildtierforschung.
(05.10.2012, 08:02)
Zoo Frankfurt :   Zootage: Zoo entdecken - Spiel, Spa√ü und Einblicke in den nie allt√§glichen
Zooalltag

29. September - 30. September
10:00 Uhr - 18:00 Uhr

An den Zootagen haben alle Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, ein
bisschen mehr √ľber die Arbeit in einem Zoo zu erfahren. Die
Tierpflegerinnen und Tierpfleger haben ein umfangreiches Programm rund um
ihren Arbeitsalltag und ihre Tiere zusammengestellt:
F√ľhrungen durch den Katzendschungel oder den Neubau der B√§ren-Anlage,
kommentierte Tierf√ľtterungen und Einblicke hinter die Kulissen der
Aquarienhalle und der Kiwi-Zuchtstation sind nur einige der
Programmpunkte.
Außerdem werden wieder viele Gäste mit dabei sein, wie z.B. Bioland, HGON,
der Zoll mit seinem Artenschutzstand und den Artenschutzhunden, der NABU,
das Senckenbergmuseum, das Main√Ąppelhaus und die Fraport.

Vorbeischauen lohnt sich!
(26.09.2012, 14:53)
Liz Thieme :   Der Zoo hat zum EDEKA-Tag vor ein paar Wochen einen kleinen netten Scheck vom Unternehmen erhalten: 11.000 Euro
(27.08.2012, 21:23)
Michael Mettler :   Also ein weiteres Beispiel daf√ľr, dass Flamingos in Zoohaltung Deckung f√ľr ihr Brutgesch√§ft suchen und sich damit vermeintlich unnat√ľrlich verhalten k√∂nnen. Ich denke, dass man solche Erfahrungen verst√§rkt in die Gestaltung von Flamingo-Anlagen einbeziehen sollte, indem man Freifl√§chen UND "Dickichtbereiche" anbietet, um den V√∂geln die eigenen Entscheidung zu √ľberlassen und Bruterfolge zu optimieren.
(06.08.2012, 13:38)
Werner Schindler :   Hier noch das vergessene Flamingobild mit der Sekretf√ľtterung aus dem Verdauungstrakt des Altvogels.
(06.08.2012, 09:59)
Werner Schindler :   Einige Infos zu neueren Entwicklungen im Frankfurter Zoo:

Komodowaran:
Die derzeit etwa armlangen beiden jungen Weibchen werden eine Anlage in der Tagabteilung des Grzimekhauses beziehen. Der Umbau der Anlage beginnt demnächst, die Tiere werden etwa im Dezember in der Schau sein. Die Einstellung dort scheint nicht als Provisorium gedacht, aber bis es so weit ist wie etwa in Prag, mit mehreren Dutzend Tieren verschiedener Größe, wird viel Wasser dem Main hinunter fließen. Ein beachtlicher Faktor ist der große Heizenergiebedarf, in Prag entspricht der wohl dem mehrerer Einfamilienhäuser. Da ist es kein Wunder, dass das Thema Energiekosten bei den kaufmännischen Zoovorständen (und nicht nur bei diesen) solche Priorität besitzt.

Erdferkel
Das Jungtier entwickelt sich gut, ist aber noch recht selten zu sehen.

Zwergotter:
@Michael Mettler: Die meisten Innenboxen sind von der Außenanlage her nicht zugänglich.

Sonstiges im Grzimekhaus:
Die Blasskopfsakis haben ein im Juni geborenes Jungtier, sch√∂ne nat√ľrliche Aufzucht. Beide Borkenratten sind in ihrer Anlage, halten sich aber oft oben unter der Decke auf und werden so im Halbdunkel wenig wahrgenommen.

Bruten/Nachzuchten im Zoo-Vogelbestand:
Die Chileflamingos haben erstmals seit √ľber 10 Jahren gebr√ľtet und f√ľhren derzeit vier Junge. Etwa f√ľnf Paare br√ľten noch, aber das wird nach meiner Einsch√§tzung wohl eher nix mehr. Die Jungen sind munter und werden von den Eltern aus dem Schnabel gef√ľttert; siehe Bild. Eigenst√§ndig Nahrung k√∂nnen sie im ersten Monat nicht aufnehmen, auch wenn sie so tun, da der Filterapparat im Schnabel noch nicht ausgebildet ist. Ihre Nester haben die Flamingos √ľbrigens nicht dort angelegt, wo die Pfleger es am Wasserrand vorpr√§pariert hatten, sondern sie haben sich dazu r√ľckw√§rtig am Hang "in die B√ľsche geschlagen".
Die Helmkasuare gegen√ľber haben das dritte Jahr in Folge einen Jungvogel.
Bei den Greifv√∂geln br√ľten seit einigen Jahren wieder mal die Gaukler.
Die Rosapelikane waren ihren kleinen T√ľmpel leid und sind selbst√§ndig auf den Gro√üen Weiher umgezogen.
Vor einiger Zeit war hier im Forum eine kurze Diskussion bez√ľglich Rechtslage zu flugunf√§hig gemachten V√∂geln. In Frankfurt ist das bereits aktuell. Auf dem gro√üen Weiher werden keine flugunf√§higen Wasserv√∂gel neu eingesetzt, da dies nicht mehr statthaft sei (ich gebe es einfach so wieder). Und eine Flugvoliere, also die √úberdachung des Gro√üen Weihers, verbietet sich von selbst.
Die Schuhschnabelanlage steht noch leer.

Infos zu den Säugetieren schicke ich später in einem zweiten Beitrag.


(06.08.2012, 09:57)
Oliver M√ľller :   @ Werner Schindler:

Uups, da hab ich was durcheinander geworfen. Es war der Kulturdezernent, nicht der OB. Und er spricht nur vage von "geplanten Tieranlagen". Das Zitat mit dem Grzimekhaus stammte in der Tat vom Zoodirektor. Aber wenn der das so offen im Zoof√ľhrer sagt, darf das ja auch durchaus als politisches Statement angesehen werden...
(02.08.2012, 22:02)
Liz Thieme :   Eine Kurzquarant√§ne mussten sie auch in Frankfurt hinter sich bringen.
(02.08.2012, 18:19)
Bj√∂rnN :   Es sind zwei Weibchen, geschl√ľpft 2010 in Los Angeles. Quarant√§ne fand in Leipzig statt.
(02.08.2012, 09:27)
Andr√© Haubrich :   Als passende Anlage im Grzimekhaus hatte ich direkt an die von oben und unten einsehbare am Ein-und Ausgangs des Hauses gedacht.
Die Agutis kann man fast √ľberall als Unterbesatz pr√§sentieren und auch bei den Krallenaffen w√§re m√∂glicherweise eine Vergesellschaftung m√∂glich.
W√ľrde auf alle F√§lle den Anspr√ľchen junger Warane eintsprechen, die die meiste Zeit auf B√§umen verbringen.
(01.08.2012, 22:32)
Liz Thieme :   Es sind zwei und sie kommen ins Grzimekhaus und nirgends anders hin, so lange nicht das Geld f√ľr einen eigenen Bereich da ist.
(01.08.2012, 21:48)
Werner Schindler :   Nach meinem Eindruck ist die Au√üenanlage der Otter nicht direkt mit dem Boxenbereich verbunden. Deshalb war die Otteranlage in meinen √úberlegungen nicht enthalten. Bin mir aber nicht sicher bez√ľglich Boxenzugang. Aber leicht zu kl√§ren.

An den Katzendschungel/jetzige Fossa-Anlage dachte ich auch mal, habe es aber wieder verworfen. Wäre doch eigentlich schade wegen der besonderen Höhe der Anlage.

Ich werde mich mal umh√∂ren, was es mit den Waranen auf sich hat (wieviele, wie gro√ü, wann/wo f√ľr Publikum zu sehen).
(01.08.2012, 16:17)
Michael Mettler :   @Werner Schindler: Publikumslieblinge k√∂nnen die Otter auch anderer Stelle im Zoo noch sein, ich sprach ja gar nicht von einer Abgabe. Immerhin w√§re sogar noch eine ehemalige Otteranlage vorhanden, die bei ihrer Nachnutzung vermutlich einfach nur zugesch√ľttet wurde und ggfs. reaktiviert werden k√∂nnte, n√§mlich die jetzige Erdm√§nnchenanlage am Affenhaus. Und Erdm√§nnchen lie√üen sich mit NOCH weniger Aufwand im Zoogel√§nde umsiedeln.

Hat die jetzige Zwergotter-Au√üenanlage eigentlich einen direkten Zugang zum Boxenbereich, oder m√ľssen die Tiere durch die Innenanlage, um dorthin zu gelangen? Ansonsten lie√üen sich doch Innen-Schauanlage und Au√üenanlage durchaus f√ľr unterschiedliche Arten nutzen.

Auf der Suche nach kreativen L√∂sungen f√ľr die Warane: So weit die notwendige Klimatisierbarkeit gegeben w√§re (angesichts gedeihender Tropenvegetation nehme ich das an, und zus√§tzlich beheizbare Fl√§chen lassen sich nachr√ľsten) - wie w√§re es mit der ehemaligen Nebelparder-Innenanlage...? W√ľrde sogar zum Thema Asien passen.
(01.08.2012, 08:12)
Werner Schindler :   @Oliver M√ľller: Konnte man das denn fr√ľher?
Spa√ü beiseite: Ffm hatte bis vor kurzem eine Oberb√ľrgermeisterin (Petra Roth).
In dem Zoof√ľhrer, den ich habe (mit Tiger und Fischertukan auf dem Titel) ist von ihr kein Vorwort enthalten. Zoodirektor Niekisch hat in seinem Vorwort in einem kurzen Satz ganz am Ende geschrieben "...Neubau des Grzimekhauses geplant". Ist das gemeint? Na jaaa, muss er doch wohl.
Vielleicht nach dem Eingangs-/Bärenbereich und den Pinguinen und den Vogelhallen und der Renovierung Exotarium und eventuell in Verbindung mit dem mehr geleerten Tieraffenhaus ...

(31.07.2012, 23:27)
Oliver M√ľller :   Im neuen Zoof√ľhrer k√ľndigt der Frankfurter OB noch ein gro√ües Investitionsprogram f√ľr den Zoo an, u.a. ein neues Grzimek-Haus. Kann man denn Politikern jetzt auch nicht mehr glauben? ;-)))
(31.07.2012, 23:08)
Werner Schindler :   @ Michael Mettler: Die Otteranlage ist gro√ü, f√ľr Frankfurter Verh√§ltnisse. Aber das Innengehege ist mit einem Au√üengehege gekoppelt, und letzteres passt nicht f√ľr Komodowarane (nicht nur, weil dieses Gehege wirklich nur brusthoch besichert ist). Und die Otter sind Publikumslieblinge in Frankfurt.

@Ottmar M√ľller: Auch dieses Vorhaben liegt in nebul√∂ser Zukunft (kein Geld). Kiwis sind zwingend nur in einem Nachttierhaus zu pr√§sentieren (mit Gl√ľck). Im Zuchtzentrum sitzen alle tags√ľber unsichtbar in ihren Holzk√§sten. Also leider nichts f√ľr die Vogelhallen.
(31.07.2012, 23:00)
Ottmar M√ľller :   Das Vogelhaus soll doch auch irgendwann umgebaut (+erweitert?) werden. Die Kiwis k√∂nnten auch dort einziehen.
(31.07.2012, 21:07)
Michael Mettler :   In der Tagabteilung des Grzimekhauses g√§be es als gro√üfl√§chiges Gehege noch die Otteranlage. Zwergotter lie√üen sich sicher mit weniger finanziellem Aufwand anderweitig im Zoo unterbringen als herangewachsene Komodowarane. Z.B. im Schuhschnabelgehege ;-)
(31.07.2012, 20:59)
Werner Schindler :   @Holger Wientjes: Herrje, da tapert man j√§hrlich diverse Male durch die Vogelhallen und wei√ü dann nicht mehr, wie die Schuhschnabelanlage verglast ist. Nat√ľrlich in voller H√∂he, danke f√ľr die Richtigstellung. Von Platzangebot und Ausstattung her finde ich weiterhin diese Anlage als am ehesten K.-gerecht. Allerdings - kein Platz dort h.d.K.

Weiß niemand, welche Größe die Tiere haben (ich weiß nicht mal ohne Nachlesen, wieviel cm die so im Jahr zulegen).

Das Grzimekhaus steht, soviel wie ich h√∂re, nicht (mehr) zur Disposition. (Wo soll das Geld f√ľr einen Neubau herkommen?) Deshalb k√∂nnte eine Unterbringung dort schon f√ľr l√§nger sein, aber mir f√§llt keine gut passende Anlage ein.

Bei den Kiwis kommt es sehr auf das Einzeltier an, was die Schauwirksamkeit angeht. In Frankfurt gab es Kiwis, die waren so gut wie nie zu sehen, und andere waren durchaus publikumswirksam und pr√§sentierten sich t√§glich ausgiebig. W√ľrde mich wundern, wenn Frankfurt mit seinem Kiwi-Zuchtzentrum den Kiwi v√∂llig aus der Schau abziehen w√ľrde. Die Kiwi-Anlage der Tagabteilung zuzuschlagen, w√ľrde im √ľbrigen Umbauarbeiten erfordern.
In der Nachtabteilung ist das die größte denkbare Anlage (man wird ja wohl nicht die Fingertiere oder Erdferkel rauswerfen), aber die Warane gehören doch wohl eher ins Helle, oder?

In der Tagabteilung g√§be es einige etwas gr√∂√üere Anlagen. Die f√ľr die kaum einmal sichtbaren Ameisenigel z.B., wobei das M sowieso schon f√ľr l√§ngere Zeit zum Kuskuspaar ausgesiedelt war. Oder die f√ľr die Totenkopfaffen oder - vielleicht ginge das? - die f√ľr die H√∂rnchen und Weberv√∂gel.

Wenn es oben in der Reptilienabteilung im Exotarium nicht geht (@Ralf Sommerlad: glaube auch, dass da mehr gesichert werden m√ľsste), gehts wohl gar nicht im Exotarium.

Gr√∂√üere Anbauten dort zus√§tzlich zu dem Pinguin-Vorhaben sind in n√§chster Zeit wohl nicht auf dem Schirm. Das Pinguin-Projekt allein hat ja schon einen gaanz langen Vorlauf mit Bitten um Spenden usw. und Baubeginn ist weder morgen noch √ľbermorgen.
Noch mehr Um-/Anbauten wird man in Frankfurt nicht so schnell stemmen k√∂nnen. Man ist in Hessen schlie√ülich (jetzt wirds b√∂sartig, aber siehe Klage-Absichten der s√ľddeutschen L√§nder) Geber- und nicht Nehmerland im Finanzausgleich. Kein Neid, ich freue mich √ľber st√§ndig neue Gro√üvorhaben in anderen Zoos.

Also - wohin mit den Komodowaranen?





(31.07.2012, 19:35)
Liz Thieme :   Das Grzimekhaus bleibt noch (betriebswirtschaftlich) langfristig stehen. W√ľnsche f√ľr einen Waranpavillion sind vohanden, aber das Geld wird derzeit an anderer Stelle ben√∂tigt.
Daher bleiben die beiden auch noch länger im Grzimekhaus.
(31.07.2012, 19:33)
Michael Mettler :   Wenn doch das Grzimekhaus selbst zur Disposition steht, d√ľrften Warane dort drin doch eigentlich auch nur vor√ľbergehend untergebracht sein...?

Anbieten w√ľrde sich eigentlich die dortige Kiwi-Anlage. Die jetzigen Bewohner bekommt man kaum mal zu Gesicht, Kiwi-Haltung in Nachtabteilungen hat sich als suboptimal erwiesen, die Zucht findet eh au√üerhalb dieser Anlage statt, und dann beg√§nne die Tagabteilung eben schlichtweg ein paar Meter fr√ľher auf dem Rundgang. Zumindest f√ľr die Zeit des Heranwachsens m√ľsste die Gehegefl√§che doch ausreichen, und das g√§be Zeit f√ľr den Bau einer endg√ľltigen Anlage f√ľr adulte Exemplare - z.B. an Stelle der jetzigen Amazonas-Klimalandschaft rechts hinter dem Eingang des Exotariums, wo meiner Erinnerung nach auch eine Erweiterung nach au√üen m√∂glich sein m√ľsste und auf diese Weise wiederum ein interessanter Gegenpol zum auf der Gegenseite gew√ľnschten Pinguin-Anbau gegeben w√§re.
(31.07.2012, 18:36)
Holger Wientjes :   Da bin ich mal gespannt, wo die dauerhaft im Grzimek-Haus gezeigt werden sollen und wer daf√ľr Platz machen muss !

@Werner Schindler: Am ehesten k√∂nnte ich mir, von den genannten Alternativen, wirklich die verwaiste Schuhschnabelanlage vorstellen. Die war √ľrspr√ľnglich nur bis Brusth√∂he begrenzt. Aber ist doch jetzt schon seit l√§ngerem vollverglast.
(31.07.2012, 17:27)
Liz Thieme :   Sie werden im Grzimekhaus zuk√ľnftig untergebracht werden.
Sie sind seit ca Mitte Mai im Zoo. Zunächst waren sie in Quarantäne und dann hinter den Kulissen. Wann sie ins Grzimekhaus umziehen weiß ich auch noch nicht.
(31.07.2012, 17:14)
Ralf Sommerlad :   Die genannte Anlage im Exotarium mag als Aufzuchtanlage f√ľr die Warane dienen k√∂nnen - mehr aber nicht.Selbstverst√§ndlich muss die Absprerrung zum Besucherbereich ver√§ndert werden ( kostenintensiv). Ich sehe die Komodowarane bis auf Weiteres nicht in der Ausstellung - aber wer weiss. Immerhin stehen gr√∂ssere Umbau - und Renovierungsarbeiten auch in der Reptilienhalle des Exotariums an, wenn die Stadt Frankfurt die erforderlichen Mittel zur Verf√ľgung stellen kann. Die derzeitigen Etatdebatten lassen mich allerdings f√ľr die n√§chste Zeit zweifeln.
(31.07.2012, 14:41)
Werner Schindler :   @Sacha: Ja, das steht schon einige Wochen in der ZTL, und ich war auch erstaunt. Bei meinem letzten Besuch in Ffm Anfang Juli war nichts von K. zu sehen, ich habe auch vergessen zu fragen. F√ľr weitergehende √úberlegungen w√§re nat√ľrlich wichtig zu wissen, wie alt/gro√ü die Tiere sind und ob sie in Ffm √ľberhaupt dauerhaft in die Schau sollen (letzteres nehme ich doch stark an).

Trotzdem mal kurz √ľberlegt:
a) Grzimek-Nachttierhaus - F√§llt mir keine gr√∂√üere freie Anlage ein. Im Nachtbereich gar nicht. Wenn ordentlich im Tagbereich umsortiert w√ľrde ...; aber f√ľr wen dort?
b) Exotarium - Die Anlage neben den Krokodilen (bisher Schildkr√∂ten und einige kleinere Echsen) k√∂nnte sich eignen, die sah auch ziemlich sp√§rlich besetzt aus. Aber reicht eine Trennung per Glasplatte bis Brusth√∂he gegen√ľber dem Besucherbereich (wie bei den Krokodilen)? Andere Anlagen dort mE zu klein.
c) Faust-Vogelhallen - Verwegener Gedanke: die leerstehende Schuhschnabel-Anlage. Schön groß, Bewuchs etc. sicher auch o.k., aber auch dort bisher nur Abgrenzung bis in Brusthöhe. Ich denke aber eher, dass Ffm Schuhschnabel-Neubesatz vorsieht. Nur kann das halt dauern.

Beim nächsten Mal erkundige ich mich, sofern bis dahin hier niemand was konkretes berichten kann.
(31.07.2012, 14:21)
Sacha :   Komodowarane in Frankfurt!

Beim St√∂bern auf zootierliste.de (man hat ja sonst nichts zu tun) bin ich zuf√§llig √ľber einen Eintrag gestolpert, der f√ľr den Zoo Frankfurt neu Komodowarane angibt.
Die Tiere sollen mit dem Transport angekommen sein, der auch die f√ľr Leipzig bestimmten Exemplare enthielt und sich gegenw√§rtig hinter den Kulissen befinden.

Nun meine Frage an die Frankfurt-Experten (oder die, die es auch wissen): Wann kommen die Kommodes in die Schau und vor allem wo werden sie zu sehen sein (Umgebautes Terrarium im Exotarium oder Neubau?)?
(30.07.2012, 23:37)
Zoo Frankfurt :   Tigerkater IBAN ist zur√ľck

Am 20. Juli um 7.30 Uhr morgens ist Sumatra-Tiger IBAN von seinem
neunmonatigen Auslandsaufenthalt in Polen nach Frankfurt zur√ľckgekehrt.
"Der Transport ist gut und völlig unproblematisch verlaufen", freut sich
Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch.
Gestern Nachmittag ging die Reise im Zoo Warschau los. Zwei Tierpfleger
des Frankfurter Zoos haben IBAN abgeholt und in einem Transporter nach
Frankfurt gebracht. Der Kater war in den letzten Wochen schon an die
Transportkiste gewöhnt worden, sodass er von selbst in sie hinein ging und
nicht betäubt werden musste. "Auch die Ankunft war völlig stressfrei",
berichtet Niekisch. "IBAN lag ganz entspannt in seiner Kiste und sobald
der Schieber hoch ging, lief er in sein altes Gehege im Katzendschungel,
als ob er nie weg gewesen wäre".
"Viele Frankfurterinnen und Frankfurter haben die Auslandsreise unseres
Tigers nach Warschau mit Interesse verfolgt und sich √ľber den Nachwuchs
der dortigen Tigerdame RATU gefreut", sagt Kulturdezernent Prof. Dr. Felix
Semmelroth, "IBAN hat mit ihr in Warschau drei Jungtiere gezeugt - ein
wichtiger Beitrag f√ľr die Zoopopulation der Sumatra-Tiger. Wir freuen uns,
dass dieser etwas andere interkulturelle Austausch von einem so schönen
Erfolg gekrönt wurde". In europäischen Zoos leben ca. 100 Sumatra-Tiger,
die alle zentral in einem Zuchtbuch gef√ľhrt werden. Mit Hilfe dieses
Zuchtbuches werden die Nachzuchten und der Austausch von Tieren zwischen
den einzelnen Zoos koordiniert.
"Schon in den nächsten Tagen sind IBAN und MALEA wieder ganz vereint!",
k√ľndigt Niekisch an. Bis dahin k√∂nnen sich die beiden Tiger aber sehen und
durch das sogenannte Schmuse-Gitter beschnuppern, eine
veterinärmedizinische Vorsichtsmaßnahme. "Die beiden haben sich sofort
erkannt und sehr positiv aufeinander reagiert", so Niekisch, "das haben
wir auch nicht anders erwartet".
Der Lebensraum der Tiger (Panthera tigris sumatrae) auf der indonesischen
Insel Sumatra schrumpft täglich. "Im Freiland leben nur noch etwa 400
Sumatra-Tiger - eine erschreckend kleine Anzahl", so Zoodirektor Niekisch,
"Deshalb ist jede Nachzucht dieser seltenen Tiere ein wichtiger Beitrag
zur Arterhaltung und der Lebensraumschutz vor Ort ein zentrales Anliegen
von Zoo und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt (ZGF)".
(20.07.2012, 14:55)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Greenpeace Multivisionsshow:
Arktis ¬Ė Schatzkammer des Nordens

Termin: Mittwoch, 18. Juli, 21:00 bis 23:00 Uhr, Einlass ab 20.30 Uhr

Ort: Open-Air unterhalb der Zooterrassen, Zoo Frankfurt,
Bernhard-Grzimek-Allee 1

Es ist das einmalige Licht, die Weite und Klarheit, die karge Landschaft
und nat√ľrlich die einzigartige Tierwelt, die den Fotografen Bernd R√∂mmelt faszinieren. Der Norden und besonders die Arktis sind seine gro√üe
Leidenschaft. Seit 2008 ist der studierte Ethnologe mit seiner Kamera im
Auftrag von Greenpeace unterwegs, um das Naturparadies Arktis zu
dokumentieren, bevor es aufgrund des Klimawandels vollkommen verloren
geht. Mit wunderschönen Fotografien und spannenden, live erzählten
Geschichten nimmt Bernd Römmelt den Zuschauer dieser Lichtbildshow mit auf
eine abenteuerliche Reise in die einzigartige Schatzkammer des Nordens.
Dieser Vortrag soll Menschen f√ľr die Natur begeistern. Gleichzeitig soll
er aber auch zeigen, wie sich jeder Einzelne in seinem Alltag mit
einfachen Mitteln f√ľr die Natur einsetzen kann und dabei aktiv zum
Klimaschutz beiträgt.
Bei Regen findet die Veranstaltung im Ausstellungssaal des
Zoogesellschaftshauses statt.

Eintritt frei
Weitere Informationen unter: http://greenpeace-frankfurt.de/
(17.07.2012, 08:55)
Zoo Frankfurt :   Freudiges Ereignis bei den Gorillas

Stolz präsentierte Gorilla-Dame REBECCA am Morgen des 10. Juli ihr Neugeborenes den Tierpflegerinnen und Tierpflegern im Menschenaffen-Haus des Frankfurter Zoos. In der Nacht zuvor hatte sie das Kleine ohne Komplikationen zur Welt gebracht. Es wirkt gesund und trinkt gut.
Allerdings war es bislang noch nicht möglich, das Geschlecht zu erkennen.
"Wir freuen uns sehr √ľber das erste gemeinsame Kind von Gorilla-Mann VIATU und REBECCA", teilte Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch mit. Der 13-j√§hrige VIATU ist seit seiner Ankunft in Frankfurt jetzt zum zweiten Mal Vater eines gesunden Jungtieres geworden. Im Dezember 2010 brachte DIAN den kleinen QUEMBO zur Welt, der jetzt schon recht selbst√§ndig durch die Gehege tobt. "Es ist sehr erfreulich, dass Schwangerschaft und Geburt bei der bereits 29-j√§hrigen REBECCA nach zwei Fehlgeburten nun so reibungslos verlaufen sind", so Niekisch. "Nachdem unsere Tierpflegerinnen und Tierpfleger im Revier eindeutige Ver√§nderungen am K√∂rper und im Verhalten von REBECCA beobachten konnten, war die Hoffnung auf einen gl√ľcklichen Ausgang gro√ü. Jetzt scheint sich diese Hoffnung erf√ľllt zu haben, aber wir m√ľssen abwarten, wie sich das Jungtier in den n√§chsten Tagen und Wochen entwickelt", so der Zoodirektor weiter. 2008 kam VIATU aus dem Zoo in Basel nach Frankfurt und hat sich hier zum eindrucksvollen Silberr√ľcken entwickelt. REBECCA ist bereits seit 1990 Frankfurterin. Nach der Aufzucht von sieben Jungtieren ist das Gorilla-Weibchen sehr erfahren und k√ľmmert sich f√ľrsorglich um ihren neuesten Nachwuchs. Die ersten Wochen wird der kleine Gorilla nun ganz nah an den Bauch seiner Mutter geschmiegt verbringen. Drei bis vier Jahre lang wird er von seiner Mutter ges√§ugt. Nach etwa sechs Monaten beginnen die Jungen auch Pflanzen zu fressen. Gorillas ern√§hren sich haupts√§chlich von Bl√§ttern, Fr√ľchten und Knospen, selten verzehren sie aber auch Insekten und Larven.
Der Bestand der Westlichen Flachland-Gorillas (Gorilla gorilla gorilla) in ihrem nat√ľrlichen Lebensraum ist durch Besiedlung und Rodung der Urw√§lder stark bedroht. Insbesondere im √∂stlichen Kongogebiet ist die Zahl der Gorillas stark zur√ľckgegangen. Als sogenanntes "Bush-meat" werden die Gorillas in ihrer Heimat bejagt und verzehrt.
(13.07.2012, 09:02)
Zoo Frankfurt :   Kulleraugen-Nachwuchs in den Robbenklippen

Gleich zwei Mal Nachwuchs gab es in den letzten Wochen in den Robbenklippen des Frankfurter Zoos. Am 28. Mai wurde ein kleiner Zwergseeb√§r OLE geboren. Knapp einen Monat sp√§ter folgte am 26. Juni der kleine Seehund-Junge HENRY. Die beiden kuller√§ugigen Jungtiere sind quicklebendig und werden von ihren routinierten M√ľttern f√ľrsorglich ges√§ugt.

Die Geburt bei den Zwergseeb√§ren verlief etwas ungew√∂hnlich: Das Junge wurde n√§mlich in der Futterk√ľche der Robbenklippen geboren. "Zwergseeb√§ren versuchen, so weit wie m√∂glich vom Wasser weg zu geb√§ren, da Zwergseeb√§r-Babys nicht von Geburt an schwimmen k√∂nnen. Erst wenn sie einige Wochen alt sind, fangen sie an, sich f√ľr ihr Element - das Wasser - zu interessieren", erkl√§rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Mutter BELLA sah in diesem Fall die zu dem Zeitpunkt offenstehende Futterk√ľche als besten Platz an. Ehe sie in die Gruppe zur√ľckkehrte, verbrachte Mutter BELLA mit ihrem Kind fast f√ľnf Tage in der Futterk√ľche und gew√§hrte den Tierpflegerinnen und Tierpflegern, ganz "L√∂wen-Mutter", in dieser Zeit nur eingeschr√§nkt Zutritt. Nach der Eingew√∂hnungsphase wurde das Jungtier mittlerweile in die Gruppe integriert. Nach mehr als einem halben Dutzend Geburten ist das rangh√∂chste Zwergseeb√§r-Weibchen routiniert und k√ľmmert sich gut um den kleinen OLE. Die S√§ugezeit betr√§gt bei den S√ľdafrikanischen Zwergseeb√§ren etwa ein Jahr. Ausgewachsene Tiere fressen dann bis zu zehn Kilogramm Fisch, Tintenfisch oder Krebse pro Tag. Bei der Geburt wog der kleine Zwergseeb√§r zwischen zehn und f√ľnfzehn Kilogramm. Vater des Kleinen ist der 2002 im Zoo am Meer in Bremerhaven geborene OTTI.

Der j√ľngste Zuwachs bei den Robben ist der kleine Seehund HENRY. Er wurde am 26. Juni geboren. Im Gegensatz zu den Zwergseeb√§ren k√∂nnen Seehunde von Geburt an schwimmen und tauchen. Der kleine Wonneproppen hat sein Geburtsgewicht von ca. zehn Kilogramm mittlerweile verdoppelt und wird nun acht bis zehn Wochen von seiner Mutter HERTA mit fettreicher Milch ern√§hrt. In dieser Zeit muss das Seehund-Baby eine dicke Speckschicht ansammeln.
"Danach muss HENRY lernen, sich selbst zu versorgen und Fische zu fangen - dies können dann bis zu sechs Kilogramm täglich werden", so Niekisch.
HERTA ist ebenfalls schon eine erfahrene Mutter. Sie lebt seit August 2003 in Frankfurt. Vater FRIDOLIN wurde 2001 im Zoo am Meer in Bremerhaven geboren und kam mit etwa einem Jahr nach Frankfurt.

Seehunde (Phoca vitulina vitulina) sind etwa darin vom S√ľdafrikanischen Zwergseeb√§ren (Arctocephalus pusillus pusillus) zu unterscheiden, dass keine √§u√üeren Ohren zu erkennen sind. Jedoch k√∂nnen sie ihren Geh√∂rgang durch Muskelkontraktion verschlie√üen. Seehunde haben sich sehr stark auf das Leben im Wasser spezialisiert. Ihre Vorder- und Hinterbeine haben sich zur√ľckentwickelt, weshalb sie sich an Land eher auf dem Bauch "robbend" fortbewegen. Zwergseeb√§ren k√∂nnen sich hingegen sehr gut mit ihren Vorderflossen an Land bewegen. Eine Besonderheit der Seehunde ist, dass sie sogar unter Wasser schlafen k√∂nnen. Insbesondere die Jungtiere d√∂sen und schlafen viel. Bei den Zwergseeb√§ren trifft dies ebenfalls zu, sie bevorzugen allerdings einen Schlafplatz an Land.
(11.07.2012, 14:37)
R√ľdiger :   Hoffentlich endet das alte M√§nnchen nicht so wie Hussein in Hagenbeck!
Gegenvorschlage gegen die Arterienverklakung , kann man nicht eine junge Nashornkuh nach Frankfurt beordern aus Australien ode raus dme SSP ?
(10.07.2012, 18:34)
Michael Mettler :   Siehe auch weiter unten im Thread (Beitr√§ge ab 28.2.2012).
(10.07.2012, 15:02)
Oliver M√ľller :   Das steht auch im Zoo zu lesen. Sie werden ausgewildert, da die Kuh keinen Nachwuchs mehr bekommen kann und man so zumindest das M√§nnchen f√ľr den Arterhalt in freier Natur zur Verf√ľgung stellen will. Es gibt wohl keine weiteren Exemplare der UA mehr in Gefangenschaft, zumindest nicht in Europa.
(10.07.2012, 13:39)
J√∂rn Hegner :   mir hat jemand vom zoo frankfurt gesagt , dass diese seltenen s√ľdafrikanischen spitzmaulnash√∂rner nach swasiland kommen m√ľssen in n√§chster zeit . daf√ľr werden dann ostafrikanische spitzmaulnash√∂rner dort eingestellt .
(09.07.2012, 19:28)
Zoo Frankfurt :   Vortrag

Zambia - zwischen Luangwa Tal und der Quelle des Zambezi

Zambia ist ein Land des Übergangs: Im Norden finden sich Ausläufer des
Kongoregenwaldes, im S√ľden beginnen die Trockengebiete des s√ľdlichen
Afrikas. Es ist also eine ideale Region um Artenvielfalt und die
Verteilung der Arten in Afrika zu studieren, denn hier prallen mehrere
geographische Regionen Afrikas aufeinander. Eine wichtige Rolle spielen
dabei zwei Flusssysteme, der Zambezi und der Luangwa, die das Land
dominieren. Das Luangwatal ist der s√ľdlichste Ausl√§ufer des Grabenbruchs
und beherbergt eine gro√üe F√ľlle an Lebensr√§umen und Tieren, die an die
Trockenheit angepasst sind. Folgt man dem Zambezi zu seiner Quelle, so
steht man im afrikanischen Regenwald und damit einer ganz anderen
Artenvielfalt gegen√ľber.

Referent: Dr. Philipp Wagner,
Museum Koenig, Bonn
Wann: Mittwoch, 4. Juli 2012
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal; Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei
(02.07.2012, 14:22)
Zoo Frankfurt :   Freud und Leid im Frankfurter Giraffen-Haus

Am Sonntag, 24. Juni, kam im Zoo Frankfurt ein großäugiges
Netzgiraffen-M√§dchen zur Welt. Mutter MONIQUE k√ľmmert sich liebevoll um
ihre zierliche Tochter, die noch etwas wackelig auf den langen Beinen
steht. Gleich am darauffolgenden Tag hatten die Tierärztinnen des Zoos
dann eine traurige Pflicht: Der zweieinhalbjährige Giraffen-Bulle ZULU
musste eingeschläfert werden.

"Mit 68,5 kg Geburtsgewicht und einer Größe von 1,69 m ist das kleine
Netzgiraffen-Mädchen sehr zierlich", sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred
Niekisch. Dennoch ist die kleine Giraffe fit und aufmerksam und trinkt
regelmäßig Milch bei ihrer Mutter.

"Es war eine leichte Geburt", weiß Niekisch. Nach nur ca. 15 Minuten war
das Jungtier geboren. Es kam am Vormittag inmitten der Giraffen-Gruppe zur
Welt. MONIQUE hat die Geburt gut √ľberstanden. Sie ist die "dienst√§lteste"
Giraffen-Mutter im Zoo Frankfurt und hat bereits f√ľnf m√§nnliche und zwei
weibliche Jungtiere zur Welt gebracht.

Die ersten Tage verbringen Mutter und Kind getrennt von Vater HATARI und
der Gruppe, um sich in Ruhe aneinander gewöhnen zu können. Kleine Giraffen
werden bis zu einem Jahr lang gesäugt. Sie interessieren sich aber schon
fr√ľh f√ľr anderes Futter und fangen ab dem 21. Tag an Gr√ľnfutter
aufzunehmen. Netzgiraffen werden seit 1993 erfolgreich im Zoo Frankfurt
gez√ľchtet.

"Leider m√ľssen wir auch von einem traurigen Ereignis berichten", so
Zoodirektor Niekisch anlässlich der Vorstellung des kleinen
Giraffen-Mädchens, "Giraffen-Jungbulle ZULU musste am 25. Juni
eingeschläfert werden, da sich chronische Erkrankungen im Kiefer und in
beiden Kniegelenken trotz Behandlung in Narkose nicht verbesserten und das
Tier stark einschränkten - eine Entscheidung, die uns sehr schwer gefallen
ist und die wir mit aller gebotenen Sorgfalt getroffen haben." ZULU wurde
2009 im Zoo Frankfurt als Sohn von CHIRA und HATARI geboren.

(01.07.2012, 09:07)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Abendf√ľhrung

An jedem letzten Freitag, von April bis September 2012, startet um 19.00 Uhr eine F√ľhrung nach Zooschluss. Die F√ľhrungen sind f√ľr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

F√ľhrungsthema am 29. Juni 2012:
HEDWIG und andere zauberhafte Vögel - ein Streifzug durch Eulentaiga und
Vogelb√ľsche mit Tierpfleger Ewald Suffner
(28.06.2012, 11:17)
Bj√∂rnN :   Es gibt zur Zeit einige junge Brillenb√§ren, die in Frage kommen.
(21.06.2012, 21:15)
J√∂rn Hegner :   in diesem jahr soll doch noch die neue anlage fertig werden f√ľr brillenb√§ren mit schwarzen br√ľllaffen zusammen . ist schon geplant woher brillenb√§ren kommen werden aus welchen zoos . weil diese gabs ja schonmal im zoo frankfurt vor 20 bis 30 jahren .
(21.06.2012, 21:10)
Ralf Sommerlad :   Ich stimme @Werner Schindler zu: Und vermutlich auf einem Schreibtisch der Zooverwaltung...
(06.06.2012, 15:25)
Werner Schindler :   Ncohmal zu dem von Blaszkiewitz im Milu zitierten mysteri√∂sen Buch von H.Scherpner und B.Schildger √ľber die Baugeschichte des Frankfurter Zoos, das angeblich 2007 in Frankfurt erschienen ist. Einige wollen es gesehen haben, auffindbar ist es aber offenbar nirgens.

Bekanntlich ist jeder gewerbliche oder nicht gewerbliche Verleger in Deutschland verpflichtet, von seinen Veröffentlichungen zwei Pflichtexemplare kostenlos an die Deutsche Nationalbibliothek abzuliefern. Egal ob es sich um Veröffentlichungen in Papierform, Mikroform usw handelt.

Ich habe deshalb in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt nachgefragt. Die dortige Recherche ergab, dass ein solches Buch im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek nicht vorhanden ist.

Das bestärkt meine Meinung, dass das Werk vielleicht als unpubliziertes Manuskript o.ä. auf irgendeinem Schreibtisch liegt.
(06.06.2012, 13:34)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne ist so nah?
Ein Vortrag √ľber einheimische Tagfalterarten entlang des Gr√ľnen Bandes

Prof. Dr. Klaus-Werner Wenzel, Entomologische Gesellschaft ORION -
Berlin

Wann: Mittwoch, 6. Juni 2012
Wo: Zoo-Gesellschaftshaus, 2. Stock, Ausstellungssaal,
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt frei

Professor Dr. Klaus-Werner Wenzel von der "Entomologischen Gesellschaft
ORION - Berlin" schildert in seinem Vortrag in packender Weise die
√úberlebenschancen von Tagfaltern der "Roten Liste" im Bereich des Gr√ľnen
Bandes. Das Gr√ľne Band ist der l√§ngste Biotopverbund Deutschlands,
entstanden aus den √úberresten des "Eisernen Vorhangs".
Wie ist die Idee des "Gr√ľnen Bandes" entstanden und was ist bis heute, 20
Jahre danach, umgesetzt worden? Welche Bedeutung hat es? Was kann man
davon sehen? Wodurch ist das gr√ľne Band gef√§hrdet? Prof. Wenzel
veranschaulicht mit der Schilderung aussterbender Schmetterlinge die
Bedeutung des Gr√ľnen Bandes auch f√ľr andere bedrohte Arten aus Fauna und
Flora.
Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis
Zoo, Abenteuer Naturschutz | Neues aus Forschung und Naturschutz",
veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF. Termine: Jeden ersten Mittwoch
im Monat um 18:00 Uhr im Ausstellungssaal des Zoogesellschaftshauses.
(05.06.2012, 07:56)
Zoo Frankfurt :   Das Grzimek-Camp im Frankfurter Zoo erstrahlt in neuem Glanz

Die Renovierungsarbeiten am Grzimek-Camp sind abgeschlossen. "Die interaktive Ausstellung ist nun wieder eine kleine Attraktion im Zoo", sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Das einer Rangerstation nachempfundene Camp informiert spielerisch √ľber das Leben und Wirken des angesehenen Zoo¬≠direktors und Natursch√ľtzers Professor Dr. Bernhard Grzimek. Finanziert wurden die Renovierungsarbeiten von der Stiftung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF), Hilfe f√ľr die bedrohte Tierwelt.
Der Zoo nahm den 25. Todestag von Bernhard Grzimek am 13. M√§rz zum Anlass, das in die Jahre gekommene Camp zu renovieren. Alle Schilder und Tafeln wurden erneuert und der Gel√§ndewagen, der an das Fahrzeug erinnert, das Grzimek in der Serengeti nutzte, aufgearbeitet. Au√üerdem wurde die Feuerstelle, um die herum die Lagerfeuerabende der Naturschutzbotschafter von Zoo und ZGF stattfinden, neu gefasst. Ein neues Highlight des Camps ist noch im Entstehen: Der K√ľnstler Johannes Gro√üe fertigt mithilfe einer Kettens√§ge eine Gruppe von L√∂wen aus Eschenholz, die in Zukunft Savannen-Flair verbreiten wird und auf die Arbeit Grzimeks in der Serengeti verweist. Wer Gl√ľck hat, kann Johannes Gro√üe in den n√§chsten Wochen bei seiner Arbeit beobachten.

Neben einer afrikanisch anmutenden H√ľtte mit Veranda, die die eigentliche Ausstellung beherbergt, vervollst√§ndigen eine alte Dornier 27 auf dem Dach der Affenanlagen und ein zebralackierter Landrover das Bild eines Camps, in dem nun wieder den Spuren Grzimeks gefolgt werden kann. "Wir sind sehr froh, dass wir die dringend notwendige Sanierung jetzt mithilfe der ZGF durchf√ľhren konnten. Das Camp bietet spannende Einblicke in die Forschungsarbeit im Freiland und ich bin sicher - besonders die Kinder werden von der lebensgro√üen Holzl√∂win mit ihren Jungtieren begeistert sein", so Niekisch.

Bernhard Grzimek war von 1945 bis 1974 Zoodirektor in Frankfurt. Auf seine Initiative ging in den 1950er Jahren die Neugr√ľndung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt zur√ľck, deren langj√§hriger Pr√§sident er war und die er zu einer der bedeutendsten Naturschutzorganisationen entwickelte.
(24.05.2012, 14:43)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltung im Rahmen der BioFrankfurt Aktionswoche

Aktionstage im Zoo Frankfurt
19. und 20. Mai 2012, 22. Mai 2012

Vielf√§ltige Aktionen laden ein, die Natur vor der Haust√ľr zu entdecken und spielerisch weltweite Naturschutzprojekte kennen zu lernen. Im Zoo Frankfurt bieten die ehrenamtlichen Naturschutz-Botschafter von ZGF und Zoo sowie ausgew√§hlte Partner an mehreren Aktionstagen Erlebnisse und Erkenntnisse f√ľr junge Entdecker und Forscher.


Samstag & Sonntag, 19. & 20. Mai

Hauptzollamt
Verbotene Souvenirs
Infostand des Hauptzollamtes mit Vorf√ľhrung der Artenschutzhunde.
Eingangsbereich
10.00 - 17.00 Uhr. Die Uhrzeiten der Vorf√ľhrungen entnehmen Sie bitte den Hinweisen am Stand.

Frankfurter Institut f√ľr nachhaltige Entwicklung FINE e.V.
Milleniumziele - was ist das denn?
Eine Menge nachhaltiges Wissen gibt es am Aktionsstand von FINE, dem Frankfurter Institut f√ľr nachhaltige Entwicklung e.V., auf jeden Fall zu gewinnen.
Weg an den Zooterrassen
11.00 - 17.00 Uhr

Naturschutzbotschafter
Ranger Parcours
Teste Deine Rangertauglichkeit und lerne die Arbeit und Lebenswelt der Ranger besser kennen. Aktionsstand der Naturschutzbotschafter des Zoos und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF).
Grzimek-Camp
10.00 - 17.00 Uhr

Die Hessische Gesellschaft f√ľr Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON)
Alle Vöglein sind schon da
Testen und erweitern Sie Ihr Wissen zur einheimischen Vogelwelt und lernen Sie die Arbeit der HGON kennen.
Weg an den Zooterrassen
10.00 - 18.00 Uhr
Sonntag, 20. Mai

Projektgruppe Bildungsraum Gr√ľnG√ľrtel, Umweltlernen e.V. & StadtWaldHaus
Das Gr√ľnG√ľrtel-Tier im Zoo
Ein Aktionsstand der Projektgruppe Bildungsraum Gr√ľnG√ľrtel, von Umweltlernen in Frankfurt e.V. und StadtWaldHaus.
Zwischen Robbenklippen & Kamelen
11.00 - 17.00 Uhr

Greenpeace
Greenpeace-Aktionsstand
Weg an den Affenanlagen/Orang-Utan Außenanlagen
10.00 -16.00 Uhr


Dienstag, 22. Mai

Marine Stewardship Council (MSC)
"Schlau fischen mit Kurt dem Kutter!"
Exotarium
12.00 -17.00 Uhr

"Schlau fischen mit Kurt dem Kutter!" hei√üt das Bildungsprojekt zum nachhaltigen Fischfang, das der MSC zusammen mit acht Zoos und Aquarien in Deutschland ins Leben gerufen hat. Ab sofort k√∂nnen sich unsere Besucher umfassend √ľber das MSC-Siegel und M√∂glichkeiten eines nachhaltigen Fischkonsums informieren. Gef√∂rdert wird das Projekt vom Bundesamt f√ľr Naturschutz. Fragen beantwortet heute das Team des MSC am Aktionsstand.

19. Mai - 24. Juni

Erlebnisausstellung "Frankfurt summt"
Honigbienen und ihre wilden Verwandten
Faust-Vogelhallen
9.00 -18.30 Uhr

Sind Sie schon ein Bienenfreund? Das ist Motto und Einladung der Wanderausstellung "Frankfurt summt!".
Informativ und spielerisch f√ľhrt die Ausstellung an bl√ľtenbest√§ubende Insekten heran und erl√§utert ihre Bedeutung f√ľr unser √Ėkosystem. Wie beeinflusst mein Verhalten die Bienenpopulationen und was kann ich tun, um die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu unterst√ľtzen? Die Antworten auf diese und andere Fragen lassen sich interaktiv von Mitte Mai bis Mitte Juni in den Faust-Vogelhallen entdecken.
(16.05.2012, 07:49)
Zoo Frankfurt :   Noch Pl√§tze frei: Foto-Workshop mit Tierfotograf Detlef M√∂bius

27. & 29. April, 9.00 - 18.00 Uhr
Einf√ľhrung in die Theorie am 27. April in Neu-Isenburg

Wer die Bewohner des Frankfurter Zoos unter professioneller Anleitung vor
die Linse nehmen m√∂chte, meldet sich f√ľr den begleiteten Streifzug an.
Ambitionierte Fotografen können bei der Fotosafari mit dem
Profi-Fotografen Detlef Möbius neben tollen Bildern auch manchen
wertvollen Tipp erbeuten. Lernen Sie die Möglichkeiten Ihrer digitalen
Spiegelreflex-Kamera besser kennen und tauschen Sie sich √ľber die
Möglichkeiten der Motivauswahl und Bildgestaltung aus. Mehr Informationen
auch unter www.moebius-fotografie.de.
Kosten: 149,00 Euro inkl. Zooeintritt

Anmeldung erforderlich bei
Detlef Möbius
E-Mail: info@moebius-fotografie.de
Tel.: 06103 23611
(24.04.2012, 14:27)
Liz Thieme :   Tut mir leid, ich habe Ihre Beitr√§ge auf meine bezogen und daher anders interpretiert.
(20.04.2012, 23:58)
Werner Schindler :   Falls ich da eben gemeint sein sollte: Immer mit der Ruhe. Es geschieht doch keinem was.
Es hat niemand behauptet, dass etwas gesagt worden sei, was nicht gesagt wurde. H. Wientjes hat dankenswerterweise auf den Artikel in der FR aufmerksam gemacht, und ich finde einen solchen zudem mit Fotos versehenen Artikel, der auch ein viel größeres Publikum im Zoo-Umfeld (sprich Frankfurt) erreicht, schöner als eine reine PM des Zoos.
Wo ist das Problem? Also o.k.?

(20.04.2012, 18:58)
Liz Thieme :   Ich sehe keinen Unterschied, ob wir hier jeweils eine Geburt vermelden oder einen Link oder die PM kopieren.
In einigen Fällen wissen wir es doch eh viel eher.
Wenn Sie nur die Medienberichte haben wollen, brauchen Sie die Meldungen hier nicht lesen und daf√ľr sich einen Google Alert einrichten, um die Infos zu erhalten.
Ich sagte nicht, dass es nichts gab vom Zoo aus, sondern dass er keine PM verteilt hat per Email-Verteiler, was sonst die Regel nach Presseterminen ist.
(20.04.2012, 08:16)
Gudrun Bardowicks :   Sch√∂n, dfass die Erdferkel ihr Jungtier selbst aufziehen. Jetzt hoffe ich auf ein gesundes Aufwachsen des Jungtiers. Auf jeden Fall ein sch√∂ner Zuchterfolg.
(20.04.2012, 00:00)
Werner Schindler :   Na bitte, da hat der Zoo dieses sch√∂ne Ereignis doch geb√ľhrend publiziert. So ein Pressetermin mit anschlie√üendem ansprechenden, bebilderten Artikel in der FR ist ja auch deutlich ansprechender als eine selbstverfasste Mitteilung. Dass das Kleine schon in der Anlage rummacht, ist mir allerdings neu. Anlass f√ľr einen neuen Besuch. Prima.
(19.04.2012, 20:46)
Holger Wientjes :   http://www.fr-online.de/frankfurt/neues-erdferkel-im-zoo-nachwuchs-bei-den-erdferkeln-im-zoo,1472798,14953696.html

2. Versuch
(19.04.2012, 19:24)
Holger Wientjes :   http://www.fr-online.de/frankfurt/neues-...53696.html

Zeitungsartikel mit Bildern !
(19.04.2012, 19:23)
Liz Thieme :   Der Pressetermin f√ľr das Erdferkelchen war heute und es ist keine PM rausgegeben worden.
Die Geburt war am 30. März und Ermine zieht das Jungtier selber auf. Inzwischen soll es wohl auch mal in die Schauanlage hinausgucken/laufen.
(19.04.2012, 18:22)
Zoo Frankfurt :   Sind wir nicht alle ein bisschen Pinguin?
Ein origineller Video-Clip ruft zur Spende f√ľr das neue Pinguin-Haus auf

Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch als M√§rchenerz√§hler im Pinguin-Gehege, Dr. Hartmut Schwesinger als Mann im Frack und viele Pinguine - der originelle und humorvolle Kurzfilm von screen art¬į productions unterst√ľtzt die Spendenaktion "Sch√∂ner wohnen - ein neues Haus f√ľr unsere Pinguine" des Frankfurter Zoos.
Der Kurzfilm setzt auf Herz und Humor, wenn in brillianter HD-Qualit√§t an alle Pinguin-Fans appelliert wird, den Neubau des Tierhauses im Zoo zu unterst√ľtzen. "Unsere Pinguine brauchen dringend eine gr√∂√üere und zeitgem√§√üe Bleibe", erkl√§rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch den Spendenaufruf. Noch sind die sympathischen Fracktr√§ger im Erdgeschoss des Exotariums zu sehen. Der beschr√§nkte Platz reicht aber nur f√ľr die Haltung einer kleinen Pinguinart aus. Daher werden im Zoo Frankfurt zurzeit ausschlie√ülich Eselspinguine gezeigt. "Aber das soll sich √§ndern", so Niekisch. Das neue Pinguin-Haus wird drei Pinguinarten beherbergen: K√∂nigspinguine, Eselspinguine und Felsenpinguine. Die Kosten f√ľr den Neubau liegen bei mehr als sechs Millionen Euro. Davon muss der Zoo zwei Millionen Euro selbst aufbringen. Eine Summe, die der Zoo Frankfurt nur mit Hilfe durch Freunde und Partner stemmen kann.
"Bei Pinguinen geht einem doch das Herz auf! Wenn diese wunderbaren Tiere - die uns Menschen √ľbrigens aufs Liebenswerteste den Spiegel vorhalten k√∂nnen - Hilfe brauchen, dann sind wir da", begr√ľndet Fernseh-Regisseurin und screen art¬į-Inhaberin Ulrike Gehring ihr Engagement. Gemeinsam mit Dr. Hartmut Schwesinger, der im Rhein-Main Gebiet als Marketing-Stratege f√ľr die Region bekannt ist, war aus der Begeisterung f√ľr das Projekt heraus die Idee eines filmischen Aufrufes zur Unterst√ľtzung der Frankfurter Pinguine entstanden. Die Frankfurter Film- und Fernsehproduktion screen art¬į productions gmbh hat das Projekt gesponsert. "Wir haben uns in der Vergangenheit schon oft f√ľr den Standort eingesetzt. Doch diesmal sind alle mit besonderem Enthusiasmus dabei", so Gehring.
"Wenn m√∂glichst viele Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet den kurzen Videoclip auf ihre Hompage verlinken, haben die User etwas zu Schmunzeln und k√∂nnen mit einer SMS in wenigen Sekunden Gutes tun", erl√§utert Dr. Schwesinger die Idee der gemeinsamen Kampagne. Mehrere Unternehmen haben ihre Bereitschaft dazu schon angek√ľndigt. Das Video kann ab heute auf der Website der Stadt Frankfurt unter folgendem Link herunter geladen werden: www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=9133211. Anschauen kann man das Video auch auf Facebook unter www.facebook.com/pinguinhausfrankfurt oder auf der Zoo Frankfurt-Website unter www.zoo-frankfurt.de.

Spendenkonto "Pinguine":

Zoo Frankfurt
Postbank Frankfurt
BLZ 500 100 60
Konto Nr. 78328-607

Oder einfach eine SMS an 81190 schicken
Stichwort "ZOO": 10,- Euro
Stichwort "ZOO5": 5,- Euro

Kontakt: Dr. Caroline Liefke, Mobil: 0151-1221 7759
(19.04.2012, 12:49)
Werner Schindler :   Ja, ich neige auch dazu, die offizielle Erkl√§rung f√ľr schl√ľssig anzusehen. Insbesondere bei Tsororos langen Spie√üen, das Horn von Kalusho war dagegen ja nicht besonders lang. Und f√ľr Wilderer bringt wohl jeder Hornstummel noch viel Geld. Ich habe leider nicht gefragt, ob die Tiere eine erkennbare Reaktion auf die Hornabnahme gezeigt haben oder noch zeigen. Im Au√üengehege stand Tsororo unbeweglich an der Hauswand, Kalusho bewegte sich ein wenig hier und dahin.

Ach, nochwas: Der Eingang Rh√∂nstra√üe wird Mitte 2012 nach Er√∂ffnung des neuen Haupteingangs mit Zooshop tats√§chlich geschlossen, es bleibt nur eine Ausgangs-Dreht√ľr.
(19.04.2012, 11:20)
Michael Mettler :   Ich denke, dass ein Wilderer selbst die noch vorhandene Hornmasse als ausreichend betrachten w√ľrde, und tippe da eher auf eine tats√§chliche Risikominimierung f√ľr den Transport. Immerhin ist die Hebelwirkung bei langen H√∂rnern sehr gro√ü, wenn sie irgendwo verkeilt werden.
(19.04.2012, 11:01)
Werner Schindler :   Ein sehr erfreuliches Ereignis f√ľr das Team um Astrid Parys im Grzimek-Haus. Aber vielleicht sollten wir dem Zoo Frankfurt die Gelegenheit g√∂nnen, Details des Erfolgserlebnisses bei dieser Frankfurter "Flaggschiffart" in einer sch√∂nen Pressererkl√§rung zu feiern. Im Haus selbst ist noch nichts zu sehen, die Ecke mit den Erdferkel-Boxen ist durch ein Laufgitter ein wenig abgesperrt.

F√ľr zwei andere langj√§hrige Frankfurter r√ľckt dagegen die Zeit des Abschieds n√§her. "Back to the roots". Man hat Tsororo und Kalusho (letzterer im Bild) dazu, wie eine Lehrerin o.√§. den um sie gescharten Kindern fachkundig erkl√§rte, schon die Sto√üz√§hne abges√§gt. Ein Pfleger, der es h√∂rte, konnte dar√ľber nicht lachen.
In einem Aushang wird kommuniziert, die Hörner seien des besseren Tiertransports wegen abgesagt worden. Ob das zutrifft oder ob noch andere Überlegungen mitschwangen, etwa Begehrlichkeiten in punkto Nasenhorn wortwörtlich "die Spitze zu nehmen", kann ich nicht beurteilen.


(19.04.2012, 10:56)
Holger Wientjes :   Ganz tolle Nachricht ! Ich dr√ľck die Daumen, dass alles klappt ! Wird es denn von der Mutter aufgezogen ?
(19.04.2012, 10:34)
Ralf Sommerlad :   Und ich erst: Herzlichen Gl√ľckwunsch!
(19.04.2012, 09:52)
Oliver Jahn :   ENDLICH!!! Eine gute Frankfurter Tradition! Und dringend n√∂tig! Ich freue mich sehr f√ľr das Team im Grzimek-Haus.
(18.04.2012, 23:36)
Liz Thieme :   Bei den Erdferkeln gibt es Nachwuchs.
(18.04.2012, 21:43)
Zoo Frankfurt :   Buchvorstellung: W√∂lfe im Yukon

Der bekannte Wolfsforscher, Bob Hayes, erzählt von seiner spannenden Arbeit mit Wölfen

Im April ist Bob Hayes in Deutschland, um sein Buch "W√∂lfe im Yukon" vorzustellen. Zu dem Vortrag im Zoogesellschaftshaus sind alle eingeladen, die sich f√ľr Wildnis und W√∂lfe interessieren.

Buchvorstellung: Wölfe im Yukon
Referent: Bob Hayes
Wann: Freitag, 20. April 2012
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Wer sich f√ľr das Thema W√∂lfe im hohen Norden Kanadas interessiert, kommt an Bob Hayes nicht vorbei. Der Wolfsbiologe arbeitete 20 Jahre lang f√ľr die Regierung des Yukon. Hunderte von W√∂lfen hat er mit Halsbandsendern ausger√ľstet und ihre Beziehungen zu Elchen, Karibus und Dallschafen in allen Regionen des Yukon erforscht. √úber seine Erfahrungen und Erlebnisse aus dieser Zeit hat er ein Buch geschrieben, in das er auch umfassendes Fachwissen und historische Befunde eingewoben hat.

Jetzt liegt das Buch mit dem Titel "W√∂lfe im Yukon" auch in der deutschen √úbersetzung vor. In 16 Kapiteln beschreibt der Wissenschaftler darin die Geschichte der W√∂lfe, der Landschaft und der Tierwelt des Yukon seit der letzten Eiszeit. Er berichtet √ľber die Entwicklung des Wolfsmanagements der letzten hundert Jahre und stellt auch seine eigenen Ideen zum Umgang mit den W√∂lfen im Yukon und anderen Wolfsgebieten vor.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt, zum besseren Verständnis wird es eine deutsche Übersetzung geben. Weitere Informationen zum Buch finden Sie unter www.wolvesoftheyukon.ca.

Die Veranstaltung am 20. April wird von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und dem Zoo Frankfurt durchgef√ľhrt.
(17.04.2012, 15:29)
Werner Schindler :   Das hatte ich ja schon angeregt, und K.Sch√ľling hat darauf geantwortet.

Aber falls das eventuell (nicht nur mir) zunächst entgangen sein sollte: Als erster Verfasser ist nicht C., sondern H. (= Hanne) Scherpner genannt. Da liege ich mit meiner Anregung vom 5.4. doch ziemlich richtig.
(08.04.2012, 17:09)
Ralf Sommerlad :   Man k√∂nnte nat√ľrlich auch einfach den Mitverfasser Schildger danach fragen, der ja in Bern aktiv ist ( wenn es ihn nicht endg√ľltig in die Politik gezogen hat)....
(07.04.2012, 14:23)
Werner Schindler :   @Klaus Sch√ľling: Danke f√ľr die weitere Info zu dem fraglichen Buch. Es soll also existieren, ist aber nirgends vorhanden, wo es eigentlich sein sollte. Etwas mysteri√∂s. Ich war/bin eher der Meinung, dass es sich um ein unpubliziertes Werk handelt. Bin auf das endg√ľltige Recherche-Ergebnis gespannt.
Wer noch etwas wissen könnte bzw sollte (aber vielleicht schon gefragt wurde) wäre wohl die Witwe des Hauptverfassers Scherpner, die auch die Publikation in Milu forciert hat. Dr. Blaszkiewitz steht ja offenbar mit ihr in guter Verbindung.
(05.04.2012, 17:45)
Zoo Frankfurt :   Sehr kostbar, sehr niedlich - Nachwuchs bei den Mhorrgazellen

Am 16. Februar 2012 kam im Zoo Frankfurt das Mhorrgazellen-Mädchen FRANZI
zur Welt. Das Jungtier wurde von seiner Mutter nicht angenommen und wird
deshalb von seinen Pflegerinnen und Pflegern mit der Flasche groß gezogen.

"Mhorrgazellen gelten seit 1980 in ihrem nat√ľrlichen Lebensraum als
ausgestorben. Jeder Nachwuchs dieser seltenen Tierart ist daher extrem
wertvoll", so Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die kleine FRANZI
ist das vierte Kind von Mutter MAI (geboren 2007 im Zoo Frankfurt).
Bereits in der Vergangenheit mussten Jungtiere von MAI mit der Hand
aufgezogen werden. Der Zuchtbock der Frankfurter Mhorrgazellen-Gruppe -
und damit auch FRANZIS Vater - FRANZISKUS (geboren 2005 in M√ľnchen)
verstarb im September letzten Jahres. Den Namen FRANZI haben die
Tierpfleger der kleinen Gazelle in Erinnerung an ihren Vater gegeben.

F√ľr Mhorrgazellen gibt es ein Europ√§isches Erhaltungszuchtprogramm (EEP),
an dem sich der Zoo Frankfurt beteiligt. Das EEP organisiert die Zucht von
√ľber 150 Tierarten innerhalb Europas. "Ziel des Erhaltungszuchtprogramms
ist es, in den Zoos gesunde und stabile Populationen aufzubauen und zu
erhalten. Voraussichtlich im Spätsommer dieses Jahres wird der zuständige
EEP-Koordinator dem Zoo Frankfurt einen neuen Zuchtbock vermitteln",
erklärt Niekisch.

Mhorrgazellen (Nanger dama mhorr) leben urspr√ľnglich im n√∂rdlichen Afrika.
Sie erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 120 cm und zählen zu den
größten Gazellenarten der Welt. Der Zoo Frankfurt hat sich zwischen 1992
und 2001 mehrfach an der von der Deutschen Gesellschaft f√ľr internationale
Zusammenarbeit (GIZ) durchgef√ľhrten Wiederansiedlung der Mhorrgazellen in
Tunesien und Marokko beteiligt.

FRANZI geht es sehr gut. Sie wächst und gedeiht, wie es kleine
Mhorrgazellen tun sollen. An Ostern wird sie mit ihren Artgenossen im
Außengehege zu sehen sein.
(05.04.2012, 12:54)
Klaus Schueling :   Scherpner,H. & Schildger,B. 8 2007) "Zoologischer Garten Frankfurt am Main. Seine Baugeschichte."

Ich habe inzwischen mit mehreren Personen gesprochen, die das Buch gesehen haben - immerhin.

Es existiert aber aber weder im Archiv des Zoo Frankfurt noch des Tierparks Berlin.

Ich werde also doch bei Dr. Blaszkiewitz nachfragen (m√ľssen), von dem das Zitat schlie√ülich stammt.
(04.04.2012, 13:11)
Zoo Frankfurt :   Vortrag

Zehn Jahre Wiederansiedlung der europäischen Sumpfschildkröte

Die Europ√§ische Sumpfschildkr√∂te (Emys orbicularis) ist die einzige heimische Schildkr√∂tenart, und ist vom Aussterben bedroht. Im Rahmen des hessischen Artschutzprojektes werden seit 2002 junge Sumpfschildkr√∂ten an verschiedenen Standorten in Hessen ausgewildert. Die Zucht der Tiere erfolgt in Kooperation mit dem Zoo Frankfurt. Die ausgesetzten Tiere werden mit verschiedenen Methoden √ľberwacht und die gewonnen Erkenntnisse flie√üen kontinuierlich in die Verbesserung der Lebensr√§ume und den Schutz der Art ein. Bisher konnten an insgesamt sieben Standorten in ganz Hessen Tiere angesiedelt werden, weitere Projektstandorte sind geplant.

Referent: Dr. Silke Schweitzer
Wann: Mittwoch, 4. April 2012
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.
(02.04.2012, 16:29)
Liz Thieme :   Walrode hat ja mehrere. Notfalls wildert man im Ausland.
Wobei das Verhältnis mit einigen Wuppertaler Mitarbeitern ja ganz gut ist.
(30.03.2012, 19:04)
Holger Wientjes :   Schade ! Bei befreundeten Zoos kann doch in dem Fall vor allem Wuppertal gemeint sein. Dort wurde doch ein Vogel eingestellt, oder ? Wobei Wuppertal ja auch erst einen zweiten Vogel (zur Verpaarung ?) bekommen hatte.
(30.03.2012, 17:32)
Zoo Frankfurt :   Schuhschnabel-Dame MAUSI verstorben

Am Morgen des 30. März 2012 fanden Pfleger den Vogel leblos in seinem
Gehege. Ob sein Alter die Ursache f√ľr den √ľberraschenden Tod ist, muss
jetzt die Obduktion zeigen.

Das Schuhschnabelweibchen MAUSI gehörte sicher zu den Charaktertieren des
Zoos. Ihr genaues Alter ist nicht bekannt. MAUSI kam als Jungvogel als
Wildfang aus Afrika nach Deutschland. 1990 zog sie von der Stuttgarter
Wilhelma in den Zoo Frankfurt. "Obwohl sie keine Handaufzucht war, war sie
sehr menschenbezogen, erkannte ihre Pfleger und ließ so manchen von ihnen
nur schweren Herzens wieder aus ihrem Gehege hinaus. Anders verhielt sie
sich gegen√ľber ihren m√§nnlichen Artgenossen. Mehrere Versuche der
Verpaarung schlugen fehl, da sie keinen der ihr angebotenen
Schuhschnabel-M√§nner f√ľr geeignet hielt", beschreibt Zoodirektor Professor
Dr. Manfred Niekisch den selbstbewussten Schreitvogel.

Nichts wies in den letzten Tagen auf gesundheitliche Probleme bei dem
Schuhschnabel hin. Die pathologischen Untersuchungen werden in den
n√§chsten Tagen Aufschluss √ľber die Todesursache geben.

Die Schuhschnabel-Haltung wird der Zoo mit MAUSI nicht aufgeben. Das
schöne Gehege in den Faust-Vogelhallen soll bald wieder mit der
charismatischen und hoch bedrohten Tierart besetzt werden. "Wir haben
bereits Kontakt mit befreundeten Zoos aufgenommen, die Schuhschnäbel
halten - zum Teil Tiere, die bereits in Frankfurt gelebt haben und dem Zoo
gehören, die aber zur Verpaarung die letzten Jahre in anderen Zoos
verbracht haben", so Niekisch.
(30.03.2012, 17:09)
Klaus Schueling :   @W. Schindler:
Gar nichts, nur dass ich da √ľberhaupt keinen Kontakt habe.

Aber ich kann nat√ľrlich auch im Zoo Frankfurt nachfassen.
(25.03.2012, 10:42)
Werner Schindler :   Was spricht dagegen, den Co-Autor Schildger direkt zu fragen? Er sollte es doch am besten wissen. Wenn nicht er, dann der Zoo Frankfurt.

Ist hinderlich, dass Schildger hier im Forum in seiner Frankfurter Zeit √∂fter keine guten Kritiken - z.B. √ľber den Giraffenanlage-Zaun - erhalten hat?
(24.03.2012, 20:48)
Klaus Schueling :   Ja, soviel habe ich bislang herausbekommen:
Das Zitat ist aus dem Sonder-Milu mit Scherpners Bestandslisten.
Wenn mir jetzt hier keiner weiterhelfen kann, muss ich wohl B. Blaszkiewitz fragen, was er da zitiert hat ....

(24.03.2012, 07:54)
Liz Thieme :   Ich habe in einem Sonder-Milu einen Hinweis auf das Werk gefunden, das posthum erschien.
Weitere Hinweise auf den Verlag finde ich auch da nicht.
(23.03.2012, 20:39)
Klaus Schueling :   Kann mir jemand sachdienliche Hinweise zu folgendem Zitat geben?

Scherpner,H. & Schildger,B. 8 2007) "Zoologischer Garten Frankfurt am Main. Seine Baugeschichte."

Wo ist das erschienen?

(23.03.2012, 09:06)
Werner Schindler :   Seit kurzem ist in der ehemaligen Katzenfrett-Anlage des Grzimekhauses das W der beiden neu erworbenen N√∂rdlichen (Hellen) Riesenborkenratten in der Schau. Das Tier gibt sich vertraut, ist gut zu sehen und wird mit seinem attraktiven zweifarbigen Fellmuster auch wahrgenommen (wenn auch oft reduziert auf "Ratte"). Das M befindet sich noch hinter den Kulissen in der Quarant√§ne.

Ein erfreulicher Zugang in Frankfurt. Die Art wird derzeit laut ZTL in keinem anderen Zoo in D gehalten.
(14.03.2012, 20:19)
Zoo Frankfurt :   Das Grzimek-Camp im Frankfurter Zoo soll in neuem Glanz erstrahlen

Mit dem 2004 er√∂ffneten Grzimek-Camp w√ľrdigt der Zoo Frankfurt seinen ehemaligen Direktor, Professor Dr. Bernhard Grzimek. Das Camp, das einer Rangerstation in der Serengeti nachempfunden ist, bietet Einblicke in das Lebenswerk des ber√ľhmten Natursch√ľtzers. Den 25. Todestag von Bernhard Grzimek am 13. M√§rz nimmt der Zoo zum Anlass, das in die Jahre gekommene Camp zu renovieren und um eine kleine Attraktion zu erweitern. Finanziell unterst√ľtzt wird der Zoo dabei von der Stiftung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, Hilfe f√ľr die bedrohte Tierwelt.
Von 1945 bis 1974 war Prof. Dr. Dr. Bernhard Grzimek Zoodirektor in Frankfurt. Auf seine Initiative geht in den 1950er Jahren die Neugr√ľndung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) zur√ľck, deren langj√§hriger Pr√§sident er war und die er zu einer der bedeutendsten Naturschutz-organisationen entwickelte. Im Zoo wird an mancher Stelle das Andenken an den ber√ľhmten Frankfurter bewahrt.
"Die Geburtsstunde des Grzimek-Camps im Frankfurter Zoo hat mit einem Flugzeug zu tun", erkl√§rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Im Jahr 2001 gelangte eine alte Dornier 27 f√ľr einen symbolischen Euro in den Besitz der ZGF und wurde mit einer Zebralackierung versehen - ganz nach dem Vorbild von Bernhard Grzimeks "ENTE". "Dass die Do 27 den Blickfang f√ľr eine Ausstellung √ľber das Leben von Bernhard Grzimek bilden und im Zoo stehen sollte, war schnell klar", so Niekisch. Es entstand das Konzept des Grzimek Camps, das in Form einer Dauer-ausstellung zeigt, wer Bernhard Grzimek war, was er f√ľr den Artenschutz geleistet hat und wie sein Werk heute noch fortlebt und w√§chst.
"Die Renovierungsarbeiten am Grzimek-Camp, an dem der Zahn der Zeit genagt hat, sollen die interaktive Ausstellung wieder zu einer Attraktion machen, die zum Verweilen, Entdecken und Informieren einlädt", so Niekisch, der auch Vizepräsident der ZGF ist.
Bis Mai 2012 sollen Feuerstelle und Sitzgelegenheiten sowie alle Informationstafeln erneuert werden. Neu hinzukommen wird eine kleine Gruppe von Holz-L√∂wen, die zuk√ľnftig Savannen-Flair verbreiten und noch gr√∂√üere N√§he zu den Tieren herstellen wird.
(13.03.2012, 09:54)
Zoo Frankfurt :   Zwei Mal wertvoller Nachwuchs bei den Gold¬≠stirn-Klammeraffen Stadtrat Professor Dr. Felix Semmelroth √ľbernimmt die Patenschaft f√ľr die kleine GABY

Bereits am 25. November 2011 kam Klammeraffen-Baby GABY zur Welt. Mutter OKAMA (geboren im April 2006 in der Stuttgarter Wilhelma) hat ihr Baby nicht angenommen. Die Pfleger fanden das Jungtier auf dem Boden, die Nabelschnur war nicht abgebissen - im Freiland ein Todesurteil f√ľr einen kleinen Affen. GABY ist das erste Kind der f√ľnfj√§hrigen OKAMA. "Leider kommt es in der Natur h√§ufig vor, dass M√ľtter ihr Erstgeborenes nicht akzeptieren", erkl√§rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, "sie wissen oft einfach noch nicht, was sie tun m√ľssen und sind von der Situation √ľberfordert." GABY wurde aus dem Gehege genommen und von Hand aufgezogen.
Kulturdezernent Professor Dr. Felix Semmelroth √ľbernimmt die Patenschaft f√ľr das Jungtier: "Ich freue mich sehr √ľber die Patenschaft f√ľr GABY. Es ist ja auch sehr schwer, ihrem Charme nicht zu erliegen. Aber die √úbernahme der Patenschaft hat f√ľr mich und das Kulturdezernat nat√ľrlich nicht nur emotional eine Bedeutung. Wir wissen, wie wichtig Tierpatenschaften sind. Nicht nur f√ľr die Patinnen und Paten, die ihrer Liebe zu den Tieren damit Ausdruck verleihen, sondern auch f√ľr den Zoo."
Mehr als 25.000 Euro aus Patenschaftsmitteln konnte der Zoo im vergangenen Jahr f√ľr Haltungsverbesserungen, Tierbesch√§ftigung sowie f√ľr Kamerasysteme zur Beobachtung der Tiere einsetzen. Zurzeit hat der Zoo 1.825 Tierpaten. Zu den beliebtesten Patentieren z√§hlen Erdm√§nnchen und Eselspinguine. Etwas schwerer verpaten lassen sich zum Beispiel Sch√ľtzenfisch und Azurkopftangare. "Ich hoffe, dass sich f√ľr diese zwar nicht pelzigen aber deshalb nicht weniger faszinierenden Tiere bald auch noch Fans finden.", sagt Semmelroth.
Vor allem Zoo-Tier√§rztin Dr. Nicole Schauerte und die Tierpflegerin Anna Zufall haben sich in der Anfangzeit um GABY gek√ľmmert. W√§hrend der Arbeitszeiten war GABY in einem Gehege hinter den Kulissen untergebracht, immer in der N√§he ihrer Artgenossen, damit die Bindung an ihre Ziehm√ľtter nicht zu stark wurde.
In den ersten Wochen wurde GABY alle zwei Stunden mit S√§uglingsmilch aus einem Schnuller-Fl√§schchen gef√ľttert und auch heute noch trinkt sie aus dem Fl√§schchen - allerdings nur noch vier Mahlzeiten am Tag, denn Bananen schmecken auch schon ganz gut.
Seit Ende Januar wohnt GABY in den Affenanlagen direkt neben ihren Artgenossen, nur durch ein Gitter getrennt. Die Scheibe zum Besucherraum war zur Eingew√∂hnung in den letzten Wochen wei√ü gekalkt. "Nat√ľrlich ist die Neugier der Zoobesucher auf Jungtiere und Neuank√∂mmlinge im Zoo mehr als verst√§ndlich", sagt Niekisch, "und dar√ľber freuen wir uns. Aber in der Zoo-Tierpflege m√ľssen wir uns auch und vor allem um das Wohl unserer Tiere k√ľmmern - bitte haben Sie deshalb Verst√§ndnis f√ľr vor√ľbergehend gekalkte Scheiben und Schutzabsperrungen."
Vergangene Woche, am 27. Februar 2012, konnte sich der Zoo √ľber eine weitere Klammeraffen-Geburt freuen. SHAKIRA (geboren im November 2002 ebenfalls in der Wilhelma) ist zum zweiten Mal Mutter geworden. Ihr erstes Kind ELLI musste auch mit der Flasche aufgezogen werden, ist jetzt aber voll in die Klammeraffen-Gruppe integriert. "SHAKIRA hatte nach der Geburt von ELLI im Oktober 2008 mehrere Fehlgeburten. Deshalb freuen wir uns besonders, dass sie ihr zweites Baby liebevoll am K√∂rper tr√§gt, es s√§ugt und beh√ľtet", so Niekisch. Das Geschlecht des eine Woche alten Babys konnte noch nicht eindeutig festgestellt werden, da die Geschlechtsorgane noch nicht voll ausgebildet sind. Vater beider Jungtiere ist ZAC (geboren im Januar 2001 im Twycross Zoo in Gro√übritannien).
(08.03.2012, 15:07)
Zoo Frankfurt :   Zwei Mal wertvoller Nachwuchs bei den Goldstirn-Klammeraffen
Stadtrat Professor Dr. Felix Semmelroth √ľbernimmt die Patenschaft f√ľr die
kleine GABY

Bereits im November 2011 kam das erste Klammeraffen-Baby zur Welt. Das
weibliche Jungtier musste von einer Tierärztin und einer Tierpflegerin per
Hand aufgezogen werden. Jetzt hat GABY ihr eigenes Gehege mit
Familienanschluss in den Affenanlagen bezogen. Vergangene Woche konnte
sich der Zoo √ľber die Geburt eines weiteren Jungtieres freuen.
Als Kulturdezernent √ľbernimmt Professor Dr. Felix Semmelroth die
Patenschaft f√ľr GABY und unterstreicht damit die Bedeutung von
Tierpatenschaften f√ľr den Zoo. Gleichzeitig weisen er und Zoodirektor
Professor Dr. Manfred Niekisch auf die Bedeutung des Frankfurter Zoos bei
den Nachzuchten bedrohter Tierarten hin.
(08.03.2012, 10:10)
Bj√∂rnN :   Um welche Kuh es sich genau handelt, kann ich Ihnen nicht sagen, Herr Albrecht.
(05.03.2012, 18:58)
Bj√∂rnN :   Um welche Kuh es sich genau handelt, kann ich Ihnen nicht sagen, Herr Albrecht.
(05.03.2012, 18:58)
Frank Albrecht :   @Bj√∂rnN
Meinen Sie damit AKURA aus Frankfurt?
(05.03.2012, 16:50)
Frank Albrecht :   @Bj√∂rnN
Meinen Sie damit AKURA aus Frankfurt?
(05.03.2012, 16:50)
Frank Albrecht :   @Niedersachse
F√ľr die Jahre 2010-2011 haben Sie nat√ľrlich recht.
Die Jahre 2010-2011 hatte ich aber nicht mit einbezogen, da ich nur die Gesamtdaten bis Ende 2009 vorliegen und ausgwertet habe.
Hatte ich vergessen zu erwähnen.
Aber bitte betrachten Sie sich die F1, F2 und F3 Generationen mal genauer.
Fällt ihnen etwas auf?
Zoos sind weit davon entfernt, nachhaltig zu z√ľchten.
Auch durch einen Wissenschaftler bestätigt.
(05.03.2012, 16:40)
Zoo Frankfurt :   Vortrag

Patagonien - Ein Drama in drei Akten

Patagonien ist ein weit entferntes und weites Land am Ende der Welt. Aber
es ist von atemberaubender Schönheit und geprägt von so unterschiedlichen
Landschaften wie den Gletscherfeldern der Anden, den nahezu menschenleeren
Pampas und den von Magellanpinguinen und diversen Robben- und Walarten
bewohnten K√ľsten.
Vom ersten Akt der Naturgeschichte Patagoniens zeugen Fossilfunde von
Dinosauriern und Riesenfaultieren sowie Felsbilder der ersten menschlichen
Bewohner S√ľdamerikas. Der zweite Akt des Dramas beginnt mit der Entdeckung
Amerikas durch die Europ√§er und ist durch die r√ľcksichtslose Ausbeutung
der nat√ľrlichen Ressourcen bis an den Rand der Ausrottung vieler Tier- und
Pflanzenarten gekennzeichnet. Akt Drei handelt von den Bem√ľhungen der
Natursch√ľtzer unserer Tage, n√§mlich zu retten, was noch zu retten ist. Ob
das Drama mit einem Happy-End endet, liegt allein in unserer Hand.

Referent: Vortrag von Prof. Dr. Gunther Nogge
Direktor Zoo Köln i.R.
Wann: Mittwoch, 7. März 2012
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo,
Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.
(05.03.2012, 16:16)
Niedersachse :   Ich mag ja die Argumentation nicht immer ganz verstehen, aber dass zuletzt 2008 in Deutschland Spitzmaulnash√∂rner geboren sind, deren beiden Eltern in Gefangenschaft geboren sind, ist schlecht weg falsch.
Kingoma in Berlin 2010 (Jasper und Malindi, beides Zoogeburten)
2011 weibliches Jungtier in Leipzig (Ndugu aus Berlin, Serafina aus Leipzig)
2009/2010 Kibibi in Krefeld (Usoni aus Z√ľrich und Nane aus Berlin)
Ohne groß nachzugucken, 3 Geburten mit Zoo-Eltern.
Lediglich Magdeburg z√ľchtet noch mit einem Wildfang.
(05.03.2012, 15:15)
Bj√∂rnN :   @Frank Albrecht
Zumindest eine der ausgewilderten weiblichen Nachzuchten hat bzw. hatte erfolgreich Nachwuchs.
(05.03.2012, 14:14)
Frank Albrecht :   @Kr√ľmmel
@Liz Thieme
Die nachhaltige Zucht von Spitzmaulnashörnern in Gefangenschaft, wie auch andere Arten, hat sich als Titanic erwiesen.
Nur immer neue Wildfänge könnten allein zum vermeintlichen "Zucht-Erfolg" verhelfen.
Hier wird der √Ėffentlichkeit verschwiegen, dass Zoos nicht in der Lage sind Spitzmaulnash√∂rner nachhaltig in Gefangenschaft nach zu z√ľchten.
1956-2008 wurden in Deutschland gerade einmal 17 Individuen geboren, deren Vater und Mutter auch in Gefangenschaft geboren wurden.
Die letzten zwei 2008.
Das ist mehr als mager.
Kein Wunder also, dass Frankfurt wieder auf Wildfänge setzt.
Denn Kalusho und Tsororo waren einst auch Wildf√§nge und haben drei mal (2001 letztmalig) f√ľr Nachwuchs gesorgt.
Bei Wildfänge in Gefangenschaft keine Seltenheit.
Bisher haben alle drei Zoogeborenen aber kein Nachwuchs gezeugt.
Auch keine Seltenheit bei Zoogeborenen.
(05.03.2012, 14:09)
Ralf Sommerlad :   Die Zuchtf√§higkeit von Kalusho wurde von den Berliner Experten schon vor Jahr und Tag verneint. Ansonsten stimme ich Herrn Mettlers Argumentation vollst√§ndig zu.
(01.03.2012, 14:09)
Liz Thieme :   Au√üerdem sind die Tiere eigentlich viel mehr von der ZGF eingestellt. Die wird keinem Transport zustimmen, wenn eine "Todesfalle" dahinter stecken kann.
Es ist schade, dass die gehen m√ľssen, va wegen Pl√ľschohr Kalusho. Aber wenn er noch n√ľtzlich sein kann, finde ich es besser so.
(29.02.2012, 12:15)
kr√ľmmel :   @Michael:
Schon, aber hier wird nach dem Motto "Frankfurter Gene in alle Welt" verfahren (s. Pressemeldung des Zoos unten)!
(29.02.2012, 09:42)
Michael Mettler :   Dann finde ich das Vorhaben noch unverst√§ndlicher. Ein Transfer um die halbe Welt und der offenbar geplante Zuchteinsatz in Swasiland d√ľrften ja wohl kaum weniger aufregend f√ľr den Nashornbullen sein als eine Verpaarung in gewohnter Umgebung.
(29.02.2012, 08:49)
Niedersachse :   Kalusho ist noch zuchtf√§hig. Zum Einen konnte er wegen Tsororo nicht mehr z√ľchten zum Anderen leidet er unter starker Verkalkung der Nieren, Leber und wohl anderen Organen, wo man Angst hatte, dass sich diese Kalkablagerung l√∂sen und die Adern verstopfen bei zu viel Aufregung w√§hrend des Paarung. (Das wurde jedenfalls vor einigen Jahren durchs IZW diagnostiziert)
Aber eigentlich kann Kalusho noch.
(28.02.2012, 22:42)
Michael Mettler :   Einerseits sollen beide Tiere erwiesenerma√üen nicht mehr zuchtf√§hig sein, andererseits soll der Bulle in Swasiland seine Gene weitergeben...?
(28.02.2012, 22:04)
Liz Thieme :   Ich wusste zwar von dem Wunsch, aber das der nun so schnell realisiert wird...
Auch das Echo schreibt dar√ľber:
>Frankfurter Zoo schickt Nash√∂rner nach Afrika ¬Ė Ersatz geplant
FRANKFURT.

Der Frankfurter Zoo schickt seine beiden Nash√∂rner nach Afrika: Weil Nashorn-Kuh Tsororo unfruchtbar ist, soll Bulle Kalusho in Swasiland seine Gene weitergeben. ¬ĄWir haben keine Chance, hier f√ľr Kalusho eine Partnerin zu finden¬ď, sagte Zoodirektor Manfred Niekisch am Dienstag und best√§tigte einen Bericht der ¬ĄBild¬ď-Zeitung. Die Spitzmaulnash√∂rner geh√∂ren zur hochbedrohten Unterart Minor ¬Ė der Frankfurter Zoo hat europaweit die einzigen. Weil die 25 Jahre alte Tsororo nicht alleine zur√ľckbleiben soll, reisen die beiden Dickh√§uter voraussichtlich im Fr√ľhsommer nach Swasiland. ¬ĄDie stehen hier sonst in einer genetischen Sackgasse.¬ď
In Swasiland wartet schon eine Nashorn-Kuh auf den 26 Jahre alten Bullen. Zun√§chst sollen sich die beiden Nash√∂rner aber an die neue Umgebung gew√∂hnen, in einer von Palisaden umgebenen Privatfarm. ¬ĄDie werden dort nicht einfach aus der Kiste gelassen und k√∂nnen losrennen¬ď, sagte Niekisch. Erst wenn sie sich angepasst haben, werden sie auf das freie Gel√§nde gelassen, wo ein Ranger t√§glich √ľber ihr Wohl wacht.
Bis zur Reise m√ľssen die Dickh√§uter sich noch an die Holzkiste gew√∂hnen, in der sie √ľber Johannesburg ins √∂stlich gelegene Swasiland geflogen werden. Probleme beim Transport erwartet Niekisch nicht. Schon jetzt h√§lt der Zoo in Europa nach Ersatz Ausschau, zwei ostafrikanische Spitzmaulnash√∂rner sollen es sein. Ein genauer Zeitplan stehe noch nicht fest. ¬ĄEs wird nicht so sein, dass wir √ľber Jahre keine Nash√∂rner haben¬ď, sagte Niekisch.<

Kann man f√ľr Kalusho nur hoffen, dass die Dame in Afrika nicht so drauf ist wie Tsororo.
(28.02.2012, 21:47)
Bj√∂rnN :   Der BILD zufolge, wird der Frankfurter Zoo noch in diesem Jahr die beiden letzten S√ľdafrikanischen Spitzmaulnash√∂rner nach Afrika abgeben. Beide Tiere sind erwiesenerma√üen nicht mehr zuchtf√§hig. Man m√∂chte auf die Haltung des Ostafrikanisches Spitzmaulnashornes mit Zuchtperspektive umstellen.
(28.02.2012, 19:51)
Zoo Frankfurt :   Frankfurter Gene in alle Welt

Der Frankfurter Tiger-Kater IBAN ist in Polen Vater geworden. Mit Tiger-Dame RATU hat er im Zoo von Warschau drei Babys gezeugt. Die Jungtiere sind wohlauf und werden liebevoll von ihrer Mutter versorgt.

Am 19. Oktober 2011 ging Sumatra-Tiger IBAN aus dem Frankfurter Zoo auf eine Reise der besonderen Art. Er leistet der siebeneinhalbj√§hrigen RATU im Zoo von Warschau f√ľr eine Weile Gesellschaft. "Es hat zwischen ihm und RATU ziemlich schnell gefunkt, und das ist ein besonders sch√∂ner Zuchterfolg", sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, "denn in europ√§ischen Zoos leben nur etwa 100 Sumatra-Tiger. Bei einer so kleinen Zoo-Population ist jedes einzelne Individuum wichtig und jede Nachzucht extrem wertvoll".
Nachzuchten und der Austausch von Tieren zwischen europ√§ischen Zoos werden mittels eines Zuchtbuches organisiert. Im Zoo Frankfurt hatte IBAN zwei erfolgreiche Nachzuchten mit Tiger-Dame MALEA. Die beiden Jungtiere des letzten Wurfes, TARU und ASIM, sind mittlerweile schon richtig gro√ü geworden und k√∂nnen t√§glich im Katzendschungel besucht werden. "Sobald wir die beiden an einen anderen Zoo abgegeben haben, kommt IBAN wieder zur√ľck nach Frankfurt", versichert Niekisch.
Im Freiland sind Sumatra-Tiger (Panthera tigris sumatrae) durch die Abholzung der Regenw√§lder f√ľr Palm√∂l-Plantagen bedroht. Nur noch etwa 400 Tiere leben in ihrer Heimat auf der indonesischen Insel Sumatra und diese sind zus√§tzlich durch Wilderei gef√§hrdet. "Jede Nachzucht im Zoo ist ein wichtiger Beitrag zur Arterhaltung, vor allem angesichts des dramatischen R√ľckgangs der Populationszahlen im Freiland", betont Niekisch.
(22.02.2012, 12:44)
Zoo Frankfurt :   Tigerin DASEEP reist von Wuppertal nach England

Die beiden jungen Tigerdamen DASEEP und TSCHUNA haben heute Mittag den Zoo Wuppertal verlassen und reisen im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) in den Dudley Zoo nach England.
"Mittlerweile ist DASEEP zu einer pr√§chtigen Tigerin herangewachsen", sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. "Sumatra-Tiger sind in der Natur extrem gef√§hrdet, nur noch h√∂chstens 400 Tiere leben im Freiland und auch die Population in europ√§ischen Zoos ist mit 101 Tieren klein. Deshalb ist jedes Tier f√ľr die Nachzucht extrem wichtig." Das ist auch der Grund f√ľr DASEEPs Reise nach England, sie soll bald eine eigene Familie gr√ľnden.
"In Dudley d√ľrfen die beiden Tigerinnen DASEEP und TSCHUNA, die sich mittlerweile wie Geschwister verhalten, noch eine Zeit lang zusammenbleiben", berichtet Niekisch. Tschuna wird sich nach einer Weile aber von ihrer Schwester verabschieden m√ľssen, weil sie in den Zoo von Whipsnade, einer der gr√∂√üten Zoos Europas, gebracht wird.
Sumatra-Tigerin DASEEP wurde am 10.09.2010 im Zoo Frankfurt geboren. Da sie von ihrer Mutter MALEA nicht angenommen wurde, musste sie mit der Flasche aufgezogen werden. Viele Frankfurterinnen und Frankfurter haben ihr Schicksal verfolgt. Damit DESEEP nicht alleine aufwachsen musste, wurde sie am 20.10.2010 an den Zoo Wuppertal abgegeben. Hier konnte sie zusammen mit Flaschenkind TSCHUNA, einer Sibirischen Tigerin, groß werden und jetzt gehen beide zusammen auf die große Reise.
(14.02.2012, 07:53)
Zoo Frankfurt :   Vortrag

Wolf und Wildnis in Brandenburg - Neuigkeiten aus einem zentralen
Naturschutzprojekt

Im Mai 2000 wurde die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg gegr√ľndet.
Rund 12.700 ha sind im Besitz der Stiftung und werden aktuell von ihr
verwaltet. Auf den Stiftungsflächen soll eine möglichst vielfältige
Entwicklung von Wildnis ermöglicht werden. Erste Erfolge sind sichtbar,
auf zwei der Flächen hat sich der Wolf angesiedelt und sich in 2011 auch
bereits vermehrt. Diese und weitere spannende Entwicklungen werden von Dr.
Heiko Schuhmacher, Projektleiter der Stiftung Naturlandschaften
Brandenburg, anschaulich vorgestellt. Der studierte Forstwirt und
Ingenieur f√ľr Landschaftsnutzung und Naturschutz treibt nach mehrj√§hriger
T√§tigkeit f√ľr die Landesanstalt f√ľr Gro√üschutzgebiete Brandenburg und dem
anschließenden Aufbau des Nationalparks Eifel seit 2007 den Ausbau der
Stiftung Naturlandschaften Brandenburg voran.

Referent: Vortrag von Dr. Heiko Schuhmacher, Stiftung Naturlandschaften Brandenburg
Wann: Mittwoch, 1. Februar 2012
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo,
Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.
(31.01.2012, 08:33)
Zoo Frankfurt :   L√∂wen f√ľr L√∂wen: Eishockey L√∂wen starten Spendenaufruf zugunsten der Zoo-L√∂wen / Erweiterung des Au√üengeheges geplant

Der Eishockeyklub L√∂wen Frankfurt startet unter dem Namen L√∂wen f√ľr L√∂wen ab sofort eine Spendenaktion zugunsten der L√∂wen im Frankfurter Zoo. Ziel ist die Erweiterung des Au√üengeheges der L√∂wen-Anlage.
Durch die Aufsch√ľttung des Grabens und den Aufbau von Glas- und Mauerelementen k√∂nnte die Au√üengehegefl√§che der L√∂wen im Zoo Frankfurt von derzeit ca. 300 m2 auf ca. 680 m2 erweitert werden. F√ľr die Besucherinnen und Besucher w√ľrden damit auch spannende Einblicke geschaffen, die es erlauben, die Tiere aus n√§chster N√§he zu beobachten. Damit das Gehege entsprechend der vorliegenden Pl√§ne erweitert werden kann, ben√∂tigt der Zoo rund 250.000 Euro.
Stefan Kr√§mer, Gesch√§ftsf√ľhrer der L√∂wen Frankfurt Eishockey Betriebs-GmbH: "Wir wollen mit L√∂wen f√ľr L√∂wen unseren tierischen Kollegen ein gro√üz√ľgiges und anregendes Zuhause geben. Die alte Au√üenanlage ist zwar gut, k√∂nnte aber durch die Erweiterung sowohl den Tieren als auch den Besuchern sehr viel mehr bieten. Durch unsere Initiative wollen wir breite Unterst√ľtzung f√ľr das Umbauvorhaben in der √Ėffentlichkeit schaffen und die erforderlichen Spendengelder einwerben. Daf√ľr werden wir als Nachbarn des Zoo Frankfurt wie L√∂wen k√§mpfen."
Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch freut sich √ľber das Engagement der Eishockey L√∂wen: "L√∂wen f√ľr L√∂wen" ist eine tierisch gute Idee! F√ľr unsere beiden Asiatischen L√∂wen KASHI und KIRI w√ľnschen wir uns seit Langem eine Erweiterung der Au√üenanlage. Mehr Platz hei√üt auch mehr Abwechslung f√ľr die Tiere und sch√∂nere Einblicke f√ľr unsere Besucher. Mit Hilfe der L√∂wen Frankfurt und allen, die die Spendenaktion unterst√ľtzen, k√∂nnen wir den Umbau nun planen und hoffentlich recht bald realisieren. Daf√ľr danke ich herzlich im Namen meines Teams, unserer Besucher und sicher auch im Namen von KASHI und KIRI."
Comedian Henni Nachtsheim ist Schirmherr der Aktion: "Ich bin saustolz, Schirmherr dieser ungew√∂hnlichen und dennoch passenden Fusion zu sein. Die neuen Eishockey L√∂wen haben mit Mut, Zusammenhalt und Teamgeist Frankfurt das Eishockey zur√ľck gegeben! Nun greifen wir unseren Zoo L√∂wen mit der tollen Aktion unter die Arme und sorgen f√ľr eine neue Attraktion im Zoo Frankfurt."

F√ľr die Aktion wurde ein Spendenkonto eingerichtet:
Zoo Frankfurt
Postbank Frankfurt
BLZ: 500 100 60
Kto.-Nr.: 78328-607
Stichwort "Spende Löwengehege"

Au√üerdem ist es m√∂glich, die Aktion per SMS-Versand (5 Euro je SMS) zu unterst√ľtzen: SMS an 81190 mit dem Stichwort "L√∂wen" schicken.

Alle Informationen finden Sie auch auf Aktionshomepage www.loewen-fuer-loewen.de, die ab sofort im Internet zu erreichen ist.
(16.01.2012, 15:08)
Werner Schindler :   Das mit dem Eingang Rh√∂nstra√üe leuchtet mir auch nicht recht ein. Ist das offiziell beschlossen (von wem?) oder Gemunkel? W√§re schade, denn dort oben kann man (abgesehen von Sch√∂nwetter-Wochenenden/Feiertagen) besucherg√ľnstig ohne Problem und kostenfrei parken und ist gleich im Zoo.
Zwei Gr√ľnde f√ľr diesen Entschluss kommen mir in den Sinn: a) man spart eine Planstelle an der Kasse ein inklusive Betriebskosten der H√ľtte, b) man m√∂chte alle Besucher durch den Zooshop schleusen und Umsatz generieren (was ja in Frankfurt auch durchaus Nachholbedarf hat). Hm, der Eingang zum "Mexikaner im Zoo" von der Waldschmidtstra√üe aus wird aber wohl auch w√§hrend der Zoo-√Ėffnungszeiten offen bleiben?
(09.01.2012, 11:03)
Oliver Ramstedt :   Aha, 11,4 % mehr Besucher, aber den Eingang Rh√∂nstr. schlie√üen wollen, das passt doch nicht zusammen.
(08.01.2012, 22:19)
Zoo Frankfurt :   Erfolgreicher Jahresabschluss - der Zoo Frankfurt freut sich √ľber ein Besucherplus von 11,4 Prozent

√úber 928.000 Besucherinnen und Besucher kamen im vergangenen Jahr in den Zoo. Das entspricht einer Steigerung um genau 11,42 Prozent im Vergleich zu 2010.

Trotz Großbaustelle im westlichen Zoobereich und verregnetem Hochsommer strömten so viele Besucher in den Zoo, wie seit dem Jubiläumsjahr 2008 nicht mehr. Damals statteten dem Zoo zu seinem 150. Geburtstag mehr als 944.000 Menschen einen Besuch ab. In den beiden Jahren danach sanken die Besucherzahlen deutlich unter die Neunhundert-tausendermarke.

"Die Gr√ľnde f√ľr die erfreuliche Trendwende sehen wir vor allem im Tierbereich", erkl√§rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. So waren die im Mai geborenen Tigerbabys ein bedeutender Besuchermagnet, ebenso wie der im Februar geborene Okapibulle MAIKO und der kleine Gorilla QUEMBO. "Viele Besucher kamen aber auch, um sich die Fortschritte bei den Bauarbeiten zum neuen Eingang und der neuen B√§ren-Anlage anzuschauen", so Niekisch. Es waren aber auch der lange Fr√ľhling und der milde Sp√§therbst sowie die zahlreichen, gut eingef√ľhrten Veranstaltungen und Feste, die zum Spaziergang durch den Zoo angeregt haben d√ľrften. "Ganz wesentlich und hilfreich", so der Zoodirektor, "war die positive Berichterstattung in den Medien. Die vielen Meldungen √ľber Jungtiere und die Zooentwicklung d√ľrften stark zu einer positiven Wahrnehmung des Zoos beigetragen haben."

Niekisch schaut optimistisch in die Zukunft: "Nach wie vor ist es unser Ziel, bald √ľber eine Million Besucherinnen und Besucher bei uns im Zoo begr√ľ√üen zu d√ľrfen. Ich bin sicher, dass wir mit der neuen attraktiven Anlage f√ľr Brillenb√§ren und Br√ľllaffen und dem geplanten Pinguin-Haus auf einem sehr guten Weg dorthin sind."
(05.01.2012, 08:21)
Zoo Frankfurt :   Vortrag

39 Jahre Zootierarzt - und immer noch fast alle Finger!

Wolfram Rietschel hat √Į¬Ņ¬Ĺber 10.000 Patienten betreut, vom Erdm√Į¬Ņ¬Ĺnnchen bis zum Elefanten. Er war 26 Jahre lang der Tierarzt der Wilhelma in Stuttgart. Die Zahnbehandlung eines Jaguars hat ihn eine Fingerkuppe gekostet, sonst hat er alle Sprechstunden heil √Į¬Ņ¬Ĺberstanden. Jetzt ist er pensioniert, aber nicht im Ruhestand, seine Erfahrungen werden noch auf der ganzen Welt nachgefragt.

Referent: Dr. Wolfram Rietschel, Zootierarzt Wilhelma a. D.

Wann: Mittwoch, 4. Januar 2012
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal

Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.
(02.01.2012, 16:37)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltung im Exotarium

19.30 Uhr: F√ľhrung durch Dipl.-Biol. Rudolf Wicker

Treffpunkt f√ľr die F√ľhrung:
Reptilienhalle (1. Stock)

Thema der F√ľhrung:
"Ihr Kinderlein kommet" oder "geht nicht, gibt's nicht"
√ľber die Fortpflanzung von Fr√∂schen

Die verschiedenen Fortpflanzungsstrategien bei Fröschen sind schier unglaublich, hier nur einige Beispiele aus dem Exotarium:
- Pfeilgiftfr√∂sche legen Eier an Land, die Kaulquappen werden vom M√§nnchen oder Weibchen in wassergef√ľllte Blattachseln getragen;
- bei Wabenkr√∂ten werden die Eier von der R√ľckenhaut des Weibchens √ľberwuchert, es schl√ľpfen fertige kleine Fr√∂sche,
- Antillen-Pfeiffr√∂sche legen Eier an Land, es schl√ľpfen kleine
Frösche

Die Teilnahme an der F√ľhrung ist kostenfrei.
(20.12.2011, 14:28)
Bj√∂rnN :   Demnach m√ľssten es dort noch zwei sein.
(17.12.2011, 19:53)
Joshua F√∂rg :   ...also leben in Heidelberg nur noch zwei Fossa?
(17.12.2011, 19:32)
Bj√∂rnN :   Eine m√§nnliche Nachzucht aus Duisburg kam √ľber Heidelberg nach Frankfurt. Die Tiere leben im Katzendschungel.
(17.12.2011, 19:24)
Joshua F√∂rg :   Leben die Tiere im Raubtier- oder im Grzimekhaus?
(17.12.2011, 19:19)
Oliver Ramstedt :   Der Frankfurter Zoo hat wieder zwei Fossa.
(17.12.2011, 18:26)
Oliver Ramstedt :   Der Zoo Eingang Rh√∂nstrasse soll mit er Er√∂ffnung des neuen Einganges komplett geschlossen werden. :-(

http://www.ohobby.de/2011/12/13/nur-noch-ein-eingang-fur-den-zoo-frankfurt/
(17.12.2011, 18:23)
Oliver Ramstedt :   Prof. Dr. Manfred Niekisch hat auf dem Vortrag am 06.07.2011 gesagt: Nach vorsichtigen Planungen, soll der Eingangsbereich am 27.06.2012 er√∂ffnet werden.
(17.12.2011, 18:20)
Rattus :   Zoo-Homepage: Die Er√∂ffnung des neuen Eingangs ist f√ľr das sp√§te Fr√ľhjahr 2012 geplant.
(15.12.2011, 13:17)
Jan Beensen :   Wei√ü jemand wann der neue Eingang und die B√§renanlage fertig sein sollen?
(14.12.2011, 21:40)
Zoo Frankfurt :   "Programm Sahamalaza": Erforschung und Schutz von kritisch bedrohten
Lemuren in Nordwest-Madagaskar

Die Association Europ√©enne pour L¬ī√Čtude de la Conservation des L√©muriens
ist ein Konsortium europäischer Zoologischer Gärten und Universitäten, die sich dem Schutz und der Erforschung von Madagaskars Lemuren verschrieben
haben. 2004/2005 wurde eine Feldstation im Wald von Ankarafa eingerichtet,
die seitdem Studenten als Ausgangspunkt f√ľr Forschungsprojekte dient. Dr.
Christoph Schwitzer gibt einen √úberblick √ľber die Arbeit vor Ort.

Referent:
Dr. Christoph Schwitzer
Bristol Zoo

Mittwoch, 7. Dezember 2011
Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt
18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo,
Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.
(06.12.2011, 07:51)
Werner Schindler :   Mal ein bisschen Frankfurter Kaffeesatz gelesen:
Nachdem das einzelne Katzenfrett nach Arnheim retour ist und die Springm√§use nur ein √úbergangsbesatz sind, werfe ich als k√ľnftigen Besatz der Anlage im Grzimekhaus einfach mal unverbindlich Borkenratten in den Ring.
Im Grzimekhaus rechne ich ferner damit, dass sich mittelfristig was bei den Gleichfarbkuskussen tut (hoffe, die Mehrzahl heißt so, habe nicht nachgeschlagen). In der Anlage lebt ein Paar mit einem diesjährigen Jungen. Die Eltern sind Geschwister. Ob das bei den wenigen Haltern in Europa (in D sonst keiner) noch lange Bestand hat?

Ein anderes Problem k√∂nnte entstehen bez√ľglich der Mishmi-Takine, welche definitiv f√ľr die neue Pinguinanlage an der S√ľdseite des Exotariums weichen m√ľssen. Welcher Zoo wird sich um diese Gruppe schon rei√üen (denn gingen nicht bis vor kurzem alle oder fast alle Mishmi-Takine hiesiger Zoos auf nur ganz wenige Ausgangstiere zur√ľck)?

Und dann ist da ja auch noch die fr√ľhere Nebelparderanlage im Katzendschungel, seit einiger Zeit nur besetzt mit einer Fossa.
√úbrigens, weil wir fr√ľher mal dar√ľber diskutiert hatten: die Rostkatzen-Anlage im Katzendschungel ist keine Seniorenresidenz, sondern dort lebt ein Paar, von dem Nachzucht erhofft wird.
(01.12.2011, 17:36)
Werner Schindler :   Es ist auch gut so, dass "davon" nichts mehr drin ist, sprich das Katzenfrett zur√ľckging nach Arnheim. Als √úbergangsbesatz h√ľpfen jetzt dort W√ľstenspringm√§use, zu denen passt die Gr√∂√üe der Anlage besser.

Eine Anlage in der Tababteilung des Grzimekhauses (bisher Krallenaffen) ist noch im Umbau f√ľr Gundis.
(23.11.2011, 22:29)
Holger Wientjes :   "Davon" ist nichts mehr drin...
(20.11.2011, 08:32)
J√∂rn Hegner :   der zoo frankfurt hat sein letztes katzenfrett abgegeben nach arnheim , habe ich eben gelesen . was ist denn jetzt davon in der anlage drin im nachtierhaus .
(19.11.2011, 12:22)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober 2011 bis März 2012 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend
bis 21.00 Uhr ge√∂ffnet. F√ľr Interessierte bieten wir jeweils eine F√ľhrung mit wechselnden Themen an.

Nächster Termin: 18. November 2011
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: F√ľhrung durch Tierpfleger Thomas H√ľge

Treffpunkt f√ľr die F√ľhrung:
Reptilienhalle (1. Stock)

Thema der F√ľhrung:
Taschenlampenf√ľhrung

Die Geschichte des Exotariums erz√§hlt Tierpfleger Thomas H√ľge. Anschlie√üend kann jeder selbst mit seiner Taschenlampe Jagd auf die
"Nachtgeister" machen.

Bitte Taschenlampen mitbringen!

Ab 15.00 Uhr gelten die Preise des Feierabendtarifs: Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der F√ľhrung ist kostenfrei.
(15.11.2011, 09:44)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober 2011 bis März 2012 ist das Exotarium jeden Freitag
durchgehend bis 21.00 Uhr ge√∂ffnet. F√ľr Interessierte bieten wir jeweils
eine F√ľhrung mit wechselnden Themen an.

Nächster Termin: 11. November 2011
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: F√ľhrung durch Dipl.-Biol. Rudolf Wicker

Treffpunkt f√ľr die F√ľhrung: Reptilienhalle (1. Stock)

Thema der F√ľhrung:
Von Fr√∂schen und Kr√∂ten, Molchen und Blindw√ľhlen
√úberlebensstrategien einer uralten Tiergruppe

Von den zirka 6.000 Amphibienarten sind ca. 1.500 akut vom Aussterben
bedroht, dabei sind Amphibien ein wichtiger Teil des Nahrungsnetzes sowohl
als Vertilger von Insekten und Gliedertieren als auch als Nahrung f√ľr
viele froschfressende Schlangen und andere Tiere. Doch wie leben
Amphibien? Was brauchen sie, um sich wohl zu f√ľhlen? Wie werden sie
gehalten und gez√ľchtet?

Ab 15.00 Uhr gelten die Preise des Feierabendtarifs: Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der F√ľhrung ist kostenfrei.

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Sonntagsf√ľhrung im Zoo

Auch in diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem
Sonntag im Monat F√ľhrungen f√ľr Zoobesucher an. Die F√ľhrungen sind f√ľr
jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

Thema der F√ľhrung am Sonntag, 13. November 2011

Eier oder lebende Jungen ¬Ė viele oder wenige?
Hauptsache, es funktioniert!

Die Strategien zur Fortpflanzung der Reptilien und Amphibien sind sehr
unterschiedlich. Wer z√ľchten will, sollte sich in dieser Frage gut
auskennen. An Beispielen aus dem Exotarium wird erläutert, unter welchen
Bedingungen sich verschiedene Reptilien und Amphibien fortpflanzen und mit
welchen Tricks gearbeitet werden muss, damit es mit dem Nachwuchs
klappt.

F√ľhrungsbeginn: 11.00 Uhr
Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums)
F√ľhrungsdauer: eine bis eineinhalb Stunden

Zoo-Eintrittspreise:
Erwachsene: 8,00 €
Kinder/Jugendliche (6¬Ė17 Jahre): 4,00 ¬Ä

Die F√ľhrungs-Teilnehmer entrichten nur den normalen Eintrittspreis.


Ansprechpartner:
Dipl.-Biol. Rudolf Wicker
Tel. 069-212-33732
(08.11.2011, 13:47)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Die Vogelhaltung im Frankfurter Zoo

Jubiläumsvortrag
Dr. Stefan Stadler, Zoo Frankfurt und Stephan H√ľbner, Goethe-Universit√§t

12. November, 20.00 Uhr
Ort: Zoo Frankfurt, Faust-Vogelhallen
Eingang √ľber Zoo-Eingang Rh√∂nstra√üe

Am 7. November 1961 öffneten die Vogelhallen des Frankfurter Zoos als
seinerzeit modernstes Vogelhaus der Welt ihre Pforten. Glas statt Gitter,
Landschaften anstelle von Käfigen - beim Bau des Tierhauses wurde vielfach
Neuland betreten. Damals wie heute leben hier gefiederte Kostbarkeiten in
einer einzigartigen Atmosphäre.

Zum 50. Geburtstag der Vogelhallen entf√ľhren Sie Dr. Stefan Stadler und
Stephan H√ľbner in die Geschichte des Tierhauses. Zwischen Vogelgezwitscher
und Fl√ľgelrauschen pr√§sentieren sie besondere Highlights aus der
Vergangenheit und wagen einen Ausblick auf die Zukunft der Vogelhaltung im
Zoo.

Der Eintritt ist frei!
(03.11.2011, 12:59)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober 2011 bis M√§rz 2012 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr ge√∂ffnet. F√ľr Interessierte bieten wir jeweils eine F√ľhrung mit wechselnden Themen an.

Nächster Termin: 28. Oktober 2011
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: F√ľhrung durch Tierpfleger Carsten F√§rber
Treffpunkt f√ľr die F√ľhrung: Amazonasbecken (Erdgeschoss)

Thema der F√ľhrung: Pinguine

Über die Haltung und die Zucht unserer Pinguine, deren Lebensweise und was unsere Pinguin-Gruppe bald erwartet - informiert an diesem Abend Tierpfleger Carsten Färber interessierte Besucher.

Ab 17.00 Uhr gelten die Preise des Feierabendtarifs: Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der F√ľhrung ist kostenfrei.
(26.10.2011, 09:25)
Zoo Frankfurt :   Junge, komm bald wieder!

Der Frankfurter Tiger-Kater IBAN geht heute auf eine längere Dienstreise
der besonderen Art. F√ľnf Monate nachdem er seine Zeugungsf√§higkeit im
Frankfurter Zoo zum zweiten Mal unter Beweis gestellt hat, soll er
Tiger-Dame RATU im Zoo von Warschau f√ľr eine Weile Gesellschaft leisten.
Dort erhofft man sich von dem elfjährigen Kater die erste erfolgreiche
Nachzucht mit der siebeneinhalbjährigen Tigerin.

Der Nachzucht durch die Zoos kommt beim Tiger - insbesondere beim
Sumatra-Tiger - besondere Bedeutung zu. Der Sumatra-Tiger (Panthera
tigris sumatrae) ist die kleinste lebende Unterart des Tigers. Da sein
Lebensraum auf der indonesischen Insel Sumatra durch die Abholzung der
Regenw√§lder zugunsten von Plantagen f√ľr Zellstoff und √Ėlpalmen bereits
erheblich eingeschränkt wurde und täglich weiter schrumpft, leben nur noch
ca. 400 Tiere in ihrer angestammten Heimat. Diese sind zusätzlich von
Wilderei bedroht. "Angesichts des dramatischen R√ľckgangs der
Populationszahlen √ľberall in Asien ist jede Nachzucht im Zoo ein wichtiger
Beitrag zur Arterhaltung", betont Zoodirektor Professor Dr. Manfred
Niekisch.

In europäischen Zoos leben etwa 100 Sumatra-Tiger, die alle in einem
Zuchtbuch zentral gef√ľhrt werden. Mittels dieses Zuchtbuches werden die
Nachzuchten und der Austausch zwischen den einzelnen Zoos organisiert.
"Die Warschauer hätten uns auch ihre Tigerin geschickt", so Niekisch,
"denn das Interesse an IBANS Genen ist groß, da er noch kaum Jungtiere
gezeugt hat." Das allerdings kam nicht infrage, denn die Frankfurter
Tiger-Anlage ist daf√ľr nicht gro√ü genug. Und da Tigerin MALEA mit den
beiden Anfang Mai geborenen Jungtieren TARU und ASIM derzeit vollauf
besch√§ftigt ist, ist der Zeitpunkt f√ľr einen Auslandsaufenthalt des
Frankfurter Tiger-Katers ideal.

Im n√§chsten Fr√ľhjahr, wenn die beiden Tiger-Jungen nicht mehr von Mutter
MALEA betreut werden m√ľssen, soll IBAN zur√ľckkehren. "Und zwar unabh√§ngig
vom Zuchterfolg in Warschau", versichert Niekisch.
(19.10.2011, 10:38)
Zoo Frankfurt :   Willkommen SHIRA - der Zoo Frankfurt stellt sein neues Gorilla-Weibchen
vor

Am 20. September kam Gorilla SHIRA aus der Stuttgarter Wilhelma nach
Frankfurt. Nach der notwendigen Quarant√§ne ist es f√ľr das junge Weibchen
nun Zeit, sich an seine neue Familie zu gewöhnen. Zoodirektor Professor
Dr. Manfred Niekisch freut sich √ľber den Zuwachs der Gruppe um
Silberr√ľcken VIATU.

"Noch ist das Gorilla-Weibchen etwas scheu und zur√ľckhaltend", beschreibt
Zoodirektor Niekisch die Neu-Frankfurterin, "aber das wird sich sicher ändern. Sie ist sehr aufmerksam und schaut häufig durch ein Fenster der
Quarantäne in das Gehege und den Besucherbereich."

Die siebenjährige SHIRA wurde im August 2004 in Stuttgart geboren. In
Frankfurt ist sie das vierte weibliche Tier der Gruppe. "Noch ist SHIRA
nicht alt genug, um f√ľr Nachwuchs zu sorgen, aber es ist wichtig, die
Gruppe zu verj√ľngen", so Niekisch. "Das Weibchen JULCHEN ist bereits 47
Jahre alt und kann keine Kinder mehr bekommen." Wenn sich SHIRA und VIATU
(12) gut verstehen, könnte der kleine QUEMBO, der im Dezember 2010 zur
Welt kam, in etwa zwei Jahren einen Spielgefährten bekommen.

Bei den Frankfurter Gorillas handelt es sich um Westliche
Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla). Ihre urspr√ľngliche Heimat
sind die westafrikanischen Länder Kamerun, Gabun, die Demokratische
Republik Kongo sowie die Zentralafrikanische Republik. In ihrer Heimat sind die Flachlandgorillas vom Aussterben bedroht. Lebensraumzerst√∂rung, Bejagung wegen Fleisch und Troph√§en, aber auch der Ebola-Virus haben die Best√§nde dramatisch reduziert. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) engagiert sich vor Ort f√ľr den Schutz der sanften Riesen.

Wer sein altes Handy an den Sammelstellen im Zoo abgibt, kann damit auch einen kleinen Beitrag zum Schutz der Lebensräume und damit der Tiere
leisten. Nähre Informationen zur Sammelaktion findet man unter
www.zoo-frankfurt.de.
(18.10.2011, 11:24)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober 2011 bis M√§rz 2012 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr ge√∂ffnet. F√ľr Interessierte bieten wir jeweils eine F√ľhrung mit wechselnden Themen an.


Nächster Termin: 14. Oktober 2011

19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen

19.30 Uhr: F√ľhrung durch Dipl.-Biol.
Stephan H√ľbner

Treffpunkt f√ľr die F√ľhrung: Reptilienhalle, 1. Stock


Thema der F√ľhrung:
Mit Giftzahn und Schleuderzunge - Nahrungserwerb bei Reptilien

Die Geschmäcker sind verschieden, das gilt auch bei den Reptilien. Es gibt
reine Vegetarier genauso wie Insekten- und Fleischfresser, andere mögen
(fast) alles. Welche Reptilien im Exotarium welche Nahrung bevorzugen und
wie sie diese erwerben, wird an einigen Beispielen gezeigt.

Ab 17.00 Uhr gelten die Preise des Feierabendtarifs:
Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der F√ľhrung ist kostenfrei.
(11.10.2011, 15:16)
Zoo Frankfurt :   Erstmals im Exotarium gez√ľchtet:

Chinesische Krokodilmolche und
T√ľrkisgeckos

und Vorstellung des Programms "Winter im Exotarium"

Wer kennt schon Tylototriton shanjing, den Gelben Chinesischen
Krokodilmolch aus der Provinz Y√ľnnan? Die Tiere sehen auf den ersten Blick
aus wie Kunststofftiere "Made in Hongkong": schwarzbraune Grundfärbung mit
regelmäßiger gelber Zeichnung, große glänzende dunkle Augen, die einem
entgegensehen in der Erwartung, dass man einen Wurm f√ľr sie mitgebracht
hat. Krokodilmolche gibt es im Exotarium jetzt reichlich. Sie haben
nämlich im Sommer Eier gelegt, zum Teil im Wasser, zum Teil an Land. Die
daraus geschl√ľpften Larven haben gefressen "wie verr√ľckt" und sind
gewachsen "wie verr√ľckt", bis sie sich sich dann in ca. 250 junge Molche
verwandelt haben - und das zum ersten Mal im Exotarium trotz vieler
vergeblicher Versuche in den vergangenen 20 Jahren.


Junge T√ľrkisgeckos (Lygodactylus williamsi)

T√ľrkisgecko-M√§nner sehen aus wie angemalt: Leuchtend T√ľrkis mit kleinen
schwarzen Fleckchen, während die Weibchen und Jungtiere ein Tarnkleid in
Gr√ľn-, Braun- und Bronzet√∂nen haben. T√ľrkisgeckos kommen aus Tansania und
sind dort bisher nur aus einem Waldgebiet bekannt, wo sie auf stacheligen
Schraubenpalmen leben. Ihre Eier kleben sie im Exotarium in Bambusrohre
oder einfach an die Terrarienwand. Die winzigen Jungtiere sind beim
Schlupf nur ca. 20 mm lang.


Winterprogramm im Exotarium

Das Exotarium des Zoos ist eine kleine Welt f√ľr sich, denn hier leben all
die Tiergruppen und Tiere, die besondere Anspr√ľche an Klima und
Lebensbedingungen stellen: S√ľ√ü- und Seewasserfische, Reptilien, Amphibien,
Spinnen und Insekten, Korallen, Seeigel und Riesenmuscheln und zu guter
Letzt auch die Pinguine. Um diese Tierwelten zu entdecken schenken wir
Zoobesucher mehr Zeit, und zwar jeden Freitag. Nach der Zooschließung
bleibt das Exotarium bis 21.00 Uhr geöffnet. Um 19.15 Uhr findet bei den
Australischen S√ľ√üwasserkrokodilen ein Tropengewitter statt und um 19.30
Uhr startet unser Rahmenprogramm. Denn der Besucher sieht vom Exotarium
h√∂chstens ein Drittel, die √ľbrigen zwei Drittel bestehen aus
Haltungsräumen hinter den Kulissen, Aufzucht- und Technikräume usw.

Bei dem Winterprogramm erfahren die Besucher vom Team des Exotariums immer
wieder Neues. Ein großer Themenkomplex sind die Tiere. Es geht um deren
Lebensräume, ihr Verhalten und die Zucht, wobei die Besucher auch
erfahren, wie es in den einzelnen Bereichen hinter den Kulissen aussieht
und was dort geschieht. Je nach Thema kann man einen Blick in den
Brutschrank der Reptilienabteilung werfen, sehen wie neugeborene
Seepferdchen gef√ľttert werden oder erfahren, wie es sich anf√ľhlt, wenn ein
Riesentausendf√ľ√üler √ľber die Hand kriecht.

Bei der Auftaktf√ľhrung am Freitag, dem 7. Oktober 2011, durch das
Exotarium blicken die Besucher nicht nur hinter die Kulissen, sondern
erfahren auch, was sie sich vom Winterprogramm versprechen können.

(04.10.2011, 17:42)
Zoo Frankfurt :   Sehr verspielt und richtig schlau - Kea ROBIN erh√§lt Gesellschaft

"Seit dem Eintreffen der drei Kea-Br√ľder HOBBIT, IKEA und BLACKY aus dem
Zoo in Bremerhaven ist die Langeweile f√ľr ROBIN vorbei", freut sich
Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Keas sind sehr sozial und benötigen Gesellschaft.

Als ROBINS Gefährtin letztes Jahr verstarb, machte sich der Zoo Frankfurt
sofort auf die Suche nach neuer Gesellschaft f√ľr den 10-j√§hrigen Kea-Mann.
"Keas werden durch ein im Zoo Bristol (UK) gef√ľhrtes Europ√§isches Zuchtbuch (ESB) gemanagt. Adulte, zuchtf√§hige, weibliche Tiere sind zurzeit schwer zu bekommen", erkl√§rt Niekisch. "Wir stehen mit der Zuchtbuchf√ľhrerin in engem Kontakt und versuchen es weiter." Damit ROBIN nicht noch l√§nger alleine bleiben muss, sind seit dem 8. August die drei Bremerhavener Br√ľder in Frankfurt. Auch sie werden von ROBIN als
Gesellschaft akzeptiert.

Zun√§chst wurden HOBBIT, IKEA und BLACKY durch ein Gitter von ROBIN getrennt in der Nachbarvoliere gehalten. Erst als klar war, dass sich die vier m√∂gen, durften sie zusammen. "Man merkt deutlich am Verhalten, dass die drei Bremerhavener Keas, die erst am 11. und 12. M√§rz 2011 geschl√ľpft sind, noch sehr jung sind", sagt Niekisch, "sie sind noch wesentlich aktiver und verspielter als ROBIN; au√üerdem zeigen sie noch den gelben Schnabel der Jugend." ROBINS Schnabel ist schwarz. Er zieht sich, vor allem beim Fressen, auch gerne mal von den dreien zur√ľck.

Keas sind Papageien, und Papageien haben oft bunte, schillernde Farben.
Nicht so die Keas, sie sind relativ unauff√§llig gef√§rbt, √ľberwiegend
olivgr√ľn, allerdings mit leuchtend roten Unterfl√ľgel-Deckfedern, die im
Flug recht auffällig sind. Die auch Bergpapageien genannten 45 cm großen
V√∂gel leben in den Gebirgen der S√ľdinsel Neuseelands . Sie k√∂nnen als eine der wenigen Papageienarten sogar im Schnee √ľberstehen.

"Da im Lebensraum der Keas die Nahrung eher knapp ist, untersuchen und
durchstöbern sie schon als Jungvögel alles, was sie umgibt", erläutert
Niekisch. Sie ern√§hren sich vorwiegend pflanzlich von Samen , Fr√ľchten
, Knospen
, Knollen
und Wurzeln
, nehmen aber auch tierliche Nahrung auf. Da Keas fr√ľher keine Feinde hatten, sind sie nicht scheu. "Auch hier im Zoo kommen sie gerne ans Gitter, um Besucher zu
begr√ľ√üen", sagt Niekisch.

Keas sind sogar in der Lage, Werkzeuge zu nutzen
und haben ein sehr gutes technisches Verst√§ndnis. Das √Ėffnen von geschlossenen Rucks√§cken und M√ľlltonnen gelingt ihnen problemlos - sie gelten deshalb als sehr intelligent. Am Department f√ľr Kognitionsbiologie der Universit√§t Wien wird aus diesem Grund intensiv an dieser Art geforscht. Auch in Zoos m√ľssen die neugierigen Tiere besch√§ftigt werden, die Tierpfleger denken sich immer etwas Neues aus.

Keas sind zwar nicht von Aussterben bedroht, ihr Vorkommen ist jedoch auf
ein kleines Gebiet beschr√§nkt. Daher ist die Population gegen√ľber Klimaschwankungen oder Krankheiten recht anf√§llig. Im 19. Jahrhundert
wurden Keas zeitweise verdächtigt, lebendige Schafe zu jagen. Daher wurden
sie zwischen 1943 und 1946 zur Bejagung freigegeben und fast ausgerottet.
Auch heute noch sind sie aus den genannten Gr√ľnden bei manchen Farmern
nicht unbedingt sehr beliebt.
(04.10.2011, 08:23)
Zoo Frankfurt :   Erdm√§nnchen-Babys kurz gesichtet

"Seit ca. drei Wochen war uns klar - die Erdmännchen haben Nachwuchs",
sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, "Die beiden Weibchen waren
pl√∂tzlich viel schlanker und oft f√ľr lange Zeit in ihrer Wurfh√∂hle
verschwunden. Außerdem sah man an ihren Zitzen, dass sie wohl Junge
säugten." Doch gesehen hatte den Nachwuchs bisher noch niemand. Gestern
gelang nun das allererste Handyfoto von den Jungtieren. F√ľnf ca. 15 cm
gro√üe Babys zeigten sich f√ľr kurze Zeit im auch f√ľr Zoobesucher
einsehbaren Teil des Warmhauses.

Seit Juli sind die Elterntiere, zwei Weibchen und ein Männchen, nun in der
neuen 120 m² großen Anlage mit dem angeschlossenen 20 m² großen Warmhaus.
"Dass sich die Tiere dort wohl f√ľhlen, stand von Anfang an au√üer Zweifel",
sagt Niekisch, "doch jetzt haben wir einen zus√§tzlichen f√ľnfk√∂pfigen
Beweis. Sofort nach dem Umsetzen in die neue Anlage haben sich die
Elterntiere gepaart und der Nachwuchs ließ wirklich nicht lange auf sich
warten."

Die Tragzeit bei Erdmännchen beträgt ca. 77 Tage. Danach bleiben die Babys
normalerweise noch drei bis vier Wochen gut gesch√ľtzt in der Wurfh√∂hle
unter der Erde. Wer die kleinen Erdmännchen sehen möchte, muss Geduld
mitbringen. Noch zeigen sich die Tiere nur f√ľr kurze Zeit, um schnell
wieder in der gesch√ľtzten Wurfbox zu verschwinden. "Aber", so Zoochef
Niekisch, "bei dem sch√∂nen Wetter, das f√ľr das Wochenende vorhergesagt
ist, sind die Chancen nicht schlecht und sicher werden diese niedlichen
Tiere schnell zu großen Publikumslieblingen".
(29.09.2011, 09:09)
Mirko Schmidkunz :   Es gab Nachwuchs bei den Rostkatzen und Kuskussen.

(27.09.2011, 10:47)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Abendf√ľhrung
An jedem letzten Freitag, April bis September 2011

Vorprogramm f√ľr Kinder ab 17.30 Uhr
Kinder, die schon immer einmal ein Nashorn f√ľttern wollten, sollten
unbedingt beim Kinderrätsel ab 17.30 Uhr im Nashornhaus mitmachen.
Die Auslosung findet um 18.30 Uhr statt.


Abendf√ľhrung
19.00 Uhr, Treffpunkt Hauptkasse

Um 19.00 Uhr startet jeweils eine F√ľhrung nach Zooschluss. Die F√ľhrungen
sind f√ľr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

F√ľhrungsthema am 30. September 2011:

Grzimekhaus: Erdferkel, Springhase & Co.
Revierleiterin Astrid Parys

Die Hauptkasse in der Bernhard-Grzimek-Allee 1 ist bis 19.00 Uhr
geöffnet.
Die Kasse Rhönstraße schließt um 17.30 Uhr.
Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif:

6,- Euro f√ľr Erwachsene und 3,- Euro f√ľr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
Eintrittspreis vor 17.00 Uhr: 8,- Euro f√ľr Erwachsene und 4,- Euro f√ľr
Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
(26.09.2011, 14:46)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
18. Deutsche Zootage

24. September - 25. September
10.00 Uhr - 18.00 Uhr
Zoo Frankfurt, Bernhard-Grzimek-Allee 1

An den Zootagen haben alle Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, ein bisschen mehr √ľber die Arbeit in einem Zoo zu erfahren. Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger haben ein umfangreiches Programm rund um ihren Alltag und ihre Tiere zusammengestellt. Spielerisch kann man erfahren, wie das Futter f√ľr die Tiere zubereitet wird oder ob und wie Affen arbeiten.

Auch die Partner des Zoos präsentieren sich mit interessanten Aktionen:
Die KfW Bankengruppe setzt sich aktiv f√ľr die Erhaltung der Artenvielfalt ein. F√ľr die jungen Zoobesucher gibt es ein Spiel rund um Kiwi MANU, das tierische Patenkind der KfW. Gro√üe und kleine Zoobesucher k√∂nnen mit MANU auf Reisen gehen und selbstverst√§ndlich auch einen Blick auf den kleinen Kiwi in der Brutstation werfen. Die Fraport AG l√§dt an Ihrem Informations- und Mitmachstand zu spannenden Beobachtungen am Mikroskop ein. Wer Gl√ľck hat, kann einen sch√∂nen Preis beim Tierquiz gewinnen. Au√üerdem stellt sich Bioland, der f√ľhrende √∂kologische Anbauverband in Deutschland, vor. Und auch der Zoll, der NABU, das Senckenberg Museum, das Main √Ąppelhaus und die Hessische Gesellschaft f√ľr Ornithologie HGON sind mit dabei und bieten Informationen und Aktionen rund um das Thema Arten- und Naturschutz an.
Wer m√∂chte, kann beim Eishockey-Ausr√ľstung-Wettanziehen und einer Autogrammstunde am Samstag auf Tuchf√ľhlung mit den L√∂wen Frankfurt
gehen.

Der Zooeintritt kostet 8,- Euro f√ľr Erwachsene und 4,- Euro f√ľr Kinder.
(21.09.2011, 11:10)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
F√ľhrung
50 Jahre Faust-Vogelhallen - Eine F√ľhrung durch die Geschichte

Tierpflegerin Stephanie Kadner

17. September 2011, 14.00 Uhr
Faust-Vogelhallen
Treffpunkt: Eingang Faust-Vogelhallen

Im Zuge des runden Geburtstages der Faust-Vogelhallen haben wir drei
Sonderf√ľhrungen in die vielf√§ltige Vogel-Welt des traditionsreichen
Tierhauses vorbereitet. Die F√ľhrung am 17. September befasst sich mit der
Geschichte der Vogelhaltung in Frankfurt und schlägt einen Bogen zur
aktuellen Situation.

Eintrittspreis: 8,- Euro f√ľr Erwachsene und 4,- Euro f√ľr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
(13.09.2011, 14:04)
Zoo Frankfurt :   Vortrag
Von den Anden zum Amazonas -
Das Regenwaldschutzprogramm der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt


Die Wälder am Ostabhang der Anden in Peru gehören zu den biologisch
vielfältigsten Lebensräumen der Erde. Seit mehr als 20 Jahren setzt sich
die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) f√ľr die Erhaltung dieser
einmaligen Region ein. Aus der Arbeit vor Ort berichtet die
ZGF-Referatsleiterin f√ľr S√ľdamerika.

Referentin: Dr. Antje M√ľllner,
ZGF-Referatsleiterin S√ľdamerika
Wann: Mittwoch, 7. September 2011
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo,
Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.

(05.09.2011, 15:25)
Zoo Frankfurt :   Kinon√§chte im Zoo Frankfurt

Am 01. September 2011 werden die Zooterrassen nach Sonnenuntergang ein
letztes Mal zum Open-Air Kino. In der unvergleichlichen Atmosphäre des abendlichen Zoos wird der bildgewaltige Kinofilm "Serengeti" aus dem Jahr 2010 zu sehen sein. Im anschließenden Filmgespräch sprechen der ZGF-
Gesch√§ftsf√ľhrer Dr. Christof Schenck und Naturfilmer Reinhard Radke √ľber
ein jährlich wiederkehrendes und doch einzigartiges Naturschauspiel und
die Zerbrechlichkeit eines der letzten großen Wildnis­gebiete der Erde.

Einlass ist ab 20:30 Uhr, der Eintritt ist frei. Der Film beginnt bei
ausreichender Dunkelheit. Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung
unterhalb der Zoo-Terrassen statt, bei schlechtem Wetter im Ausstellungssaal des Zoogesellschaftshauses. F√ľr das leibliche Wohl sorgt die Bio Gourmet Box. Das erste zertifizierte Bio-Restaurant Frankfurts bietet w√§hrend der Veranstaltung kleine Gerichte, Snacks und Getr√§nke an,
die ausschließlich aus kontrolliertem biologischem Anbau stammen sowie
alle hausgemacht sind. Die Kinonächte im Zoo sind eine Veranstaltung des
gemeinsamen Projektes "Naturschutz als Kulturaufgabe" von Zoo und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt(ZGF).
(29.08.2011, 15:18)
Zoo Frankfurt :   VTB Direktbank √ľbernimmt Patenschaft f√ľr L√∂we KASHI

Der erste L√∂we mit eigenem Festgeldkonto - der neue Hauptsponsor des Frankfurter Eishockey-Teams L√∂wen Frankfurt √ľbernimmt f√ľr drei Jahre die
Patenschaft f√ľr den 12-j√§hrigen Indischen L√∂wen KASHI.

Erst vergangene Woche hatten sich die Löwen Frankfurt und ihr neuer
Hauptsponsor VTB Direktbank vor dem Löwengehege des Frankfurter Zoos der
Presse vorgestellt. "Löwenmann Kashi hat sich so passend, spontan und
souverän vor den Journalisten und Fotografen ins Bild gesetzt - das war
einfach eine perfekte Kulisse.", sagt der Marketing-Manager der VTB
Direktbank, Magnus Eger. "Das ist sicher ein sehr gutes Omen f√ľr unsere
Partnerschaft mit den Löwen Frankfurt, und so haben wir spontan eine
3-j√§hrige Patenschaft f√ľr den L√∂wen Kashi √ľbernommen."

Der Preis einer Patenschaft f√ľr den L√∂wen ist 2.000 Euro pro Jahr. "Dazu
haben wir Kashi ein symbolisches 3-j√§hriges Festgeldkonto √ľber 6.000 Euro
angelegt", erklärt Oliver Pfluger, Accounting-Manager der VTB Direktbank:
"Ein richtiges Konto können wir nicht einrichten, weil Kashi zwar ein sehr
sympathischer Löwenmann, aber nach deutschem Recht eben nicht rechtsfähig
ist. Deshalb werden wir die attraktiven 4 Prozent Jahreszins f√ľr das erste
richtige Löwen-Konto wohl in Form zusätzlicher Fleischportionen
gutschreiben."

"Dass unser Kashi ein charismatisches Tier ist, wissen wir zwar, aber dass
er damit die Herzen seiner neuen Paten so schnell, sozusagen im Sturm
erobert hat, macht uns schon ein bisschen stolz", freut sich Zoodirektor
Professor Dr. Manfred Niekisch. "Das Geld aus der Patenschaft werden wir,
wie bei allen Patenschaften, einsetzen, um die Tierhaltung noch weiter zu
verbessern", so Niekisch weiter. "Danken m√∂chte ich der VTB Direktbank vor allem f√ľr die Langfristigkeit des Engagements √ľber drei Jahre."

Kashi geh√∂rt zu einer L√∂wen Art, die urspr√ľnglich im Gir-Reservat auf der
Halbinsel Kathiawar in Indien beheimatet ist. Kashi lebt seit 10 Jahren im Katzendschungel des Frankfurter Zoos drinnen wie drau√üen in Lebensraum √§hnlichen Anlagen. Diese sind bewusst so eingerichtet, dass die Tiere die M√∂glichkeit haben einander aus dem Weg zu gehen und sich zur√ľckzuziehen.
(25.08.2011, 16:05)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Europas wilde Wälder
Eine live Multivisionsshow von Markus Mauthe, Open Air-Veranstaltung

23. August 2011
21.00 Uhr, Einlass ist um 20.30 Uhr
Zoo Frankfurt, Zooterrassen


Noch gibt es sie in Europa - unber√ľhrte Waldgebiete durch die Braunb√§ren
streifen, in denen B√§ume an Altersschw√§che sterben und sich der Bartkauz auf die Jagd begibt. Zweieinhalb Jahre war der Fotograf Markus Mauthe im Auftrag von Greenpeace unterwegs, um die Artenvielfalt und Sch√∂nheit dieser Lebensr√§ume mit der Kamera einzufangen. "Europas wilde W√§lder" gibt mit wundersch√∂nen, mitrei√üenden Bildern und live erz√§hlten Geschichten einen Einblick in diese faszinierenden W√§lder vor unserer Haust√ľre. Markus Mauthe unterst√ľtzt die globale Waldkampagne von Greenpeace, die die letzten intakten Urw√§lder f√ľr kommende Generationen bewahren will.

Am 23. August 2011 kommt Markus Mauthe mit der Multimediaschau " Europas wilde W√§lder" in den Zoo Frankfurt. Der Eintritt f√ľr die Veranstaltung ist frei.

Weitere Informationen und Videos der Fotoreisen von Markus Mauthe finden
Sie unter: www.greenpeace.de/multivision
(11.08.2011, 11:15)
Zoo Frankfurt :   Auswilderung junger Sumpfschildkr√∂ten

Nach der Renaturierung die R√ľckkehr: 20 junge Panzertr√§ger werden in die neu gestalteten Lebensr√§ume am Nidda-Knie bei Bad Vilbel in die Freiheit entlassen.

Einst waren Sumpfschildkröten auch an der Nidda verbreitet. Doch bereits im Mittelalter hatten unsere Vorfahren die Tiere zum Fressen gerne und die Bestände wurden in ganz Deutschland vor allem als Fastenspeise nach und nach ausgerottet.
Jetzt kehren die ersten Europ√§ischen Sumpfschildkr√∂ten nach langer Abwesenheit an die renaturierte Nidda bei Bad Vilbel zur√ľck. Grundlage daf√ľr ist ein Schutz- und Wiederansiedlungsprojekt, das die hessische AG Sumpfschildkr√∂te seit 12 Jahren ehrenamtlich betreibt.

Die "Vorhut" bilden zunächst 20 Tiere, die am Montag, 8. August, in ihre neue Heimat entlassen werden sollen. Die Tiere sind nun nach 3 bis 5 Jahren Aufzucht im Zoo Frankfurt groß genug, allen Gefahren zu trotzen und freuen sich auf ihr neues Zuhause.

Aktueller Projektstand in K√ľrze:
Seit 1999 wurden rund 200 Jungtiere unter der Regie des Frankfurter Zoos nachgez√ľchtet, die sukzessive seit 2002 in hessischen Naturschutzgebieten ausgewildert werden. Die drei bis vier Jahre alten Jungtiere wurden und werden in der Wetterau in den Naturschutzgebieten "H√∂lle von Rockenberg", "Nachtweide von Dauernheim" und "Nidderauen von Stockheim", an der Fulda, im Naturschutzgebiet K√ľhkopf-Knoblochsaue sowie in der Gersprenzaue erfolgreich ausgewildert. Mit der ersten Auswilderung von Sumpfschildkr√∂ten an der renaturierten Nidda bei Bad Vilbel kehrt die Art jetzt nach langer Abwesenheit wieder in einen Kernbereich ihres ehemaligen Verbreitungsgebietes zur√ľck. Die erfolgreiche Renaturierung der Nidda hat f√ľr die Auenart Sumpfschildkr√∂te wieder zahlreiche neue Lebensr√§ume geschaffen und erleichtert so die Wiederausbreitung einer fast verschwundenen Art.

Das Projekt im Internet: www.sumpfschildkröte.de

(03.08.2011, 13:54)
Liz Thieme :   Manu, das Kiwi-K√ľcken ist √ľbrigens ein M√§nnchen.
Kennt jemand die Geschlechteraufteilung in allen (!) Zoos?
ISIS gibt an: 36,19,1 wobei 0,0,1 1,0 ist, das ist nämlich der Frankfurter
(02.08.2011, 21:32)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Zoofest: ZOO ein schöner Tag

06. August - 07. August 2011, 10.00 ¬Ė 18.00 Uhr
Zoo Frankfurt, Bernhard-Grzimek-Allee 1

Wir machen es uns ZOO richtig schön: nicht nur mit unseren aktuellen
Neubauprojekten, sondern auch, wenn wir mit unseren Besuchern feiern. Die
Zoomitarbeiter haben unterschiedlichste Spiel- und Aktionsstände
aufgebaut und wir haben wieder viele G√§ste, die uns helfen, f√ľr Gro√ü
und Klein ein buntes Programm zu gestalten. Am Samstag wird sich das
Frankfurter Polizeipräsidium mit seiner Hundestaffel präsentieren. Die
Jugend­feuerwehr ist an beiden Tagen zu Gast und Franky, das Maskottchen
des FSV Kids Club, ist im Zoo unterwegs. Man kann bei LEGO seine
Baumeister-Fertigkeiten verbessern und am Stand des Senckenberg-Museums
dinostarke Basteleien erstellen. Außerdem gibt es jede Menge
Spielaktionen, Gewinnmöglichkeiten und spannende Informationen. Und
nat√ľrlich viele Tiere. Eben alles ZOO richtig sch√∂n!

Der Zooeintritt kostet 8,- Euro f√ľr Erwachsene und 4,- Euro f√ľr Kinder.
(01.08.2011, 18:12)
Joshua F√∂rg :   Gibt es nicht in Mulouse ein Zuchtpaar von Oncilles?
(01.08.2011, 12:13)
Joshua F√∂rg :   Also ist der Nebelparder generell auf lange Sicht ungeeignet f√ľr die Haltung in Zoos?!
(01.08.2011, 11:54)
Michael Mettler :   @Ottmar M√ľller: In anderen Zoos ist die Erwartung seitens der Besucher vielleicht nicht so hoch, wie sie in Frankfurt durch die jahrelange Baustelle vermutlich gesch√ľrt wurde. In Wuppertal oder dem TP Berlin sitzen die Parder ohne aufw√§ndige Inszenierung in alten K√§figreihen zwischen anderen Katzen, da gelten dann zwangsl√§ufig andere Ma√üst√§be. Aber auch Hannover hatte seine in den 90er Jahren im alten Raubtierhaus gehaltenen Parder nach wenigen Jahren wieder abgegeben, weil sie f√ľr das Publikum praktisch nie zu sehen waren - und da bestanden die Versteckm√∂glichkeiten in einem Innenk√§fig klassischer Art gerade mal aus dem Absperrabteil und einem liegenden Baumstamm...

Selbst wenn man Parder f√ľr Frankfurt bekommen k√∂nnte, die andernorts gut f√ľr das Publikum sichtbar waren, w√§re das keine Garantie, dass das nach dem Ortswechsel so bliebe. Nach dem IKEA-Prinzip ("Entdecke die M√∂glichkeiten!") k√∂nnte sich eine vorherige "Pr√§sentierteller-Katze" in der gut strukturierten Frankfurter Anlage "endlich" auch mal unsichtbar machen - denn wer sagt, dass sie sich unter ihren alten Bedingungen wohl gef√ľhlt hat, sie hatte m√∂glicherweise blo√ü keine Alternative!

Auch hierzu ein Beispiel aus meinem Heimatzoo: F√ľr die alten Kleinraubtieranlagen hatte Hannover viele Jahre lang nach handaufgezogenen Dachsen gesucht, weil man hoffte, auf diese Weise menschenbezogene, tagaktive Exemplare pr√§sentieren zu k√∂nnen statt eines tags√ľber leeren Geheges. Endlich war es dann so weit, drei herangewachsene "Flaschendachse" zogen ein, zeigten sich wie gew√ľnscht tags√ľber - bis sie dann merkten, dass ihnen ohne direkten Menschenkontakt eben doch ein wichtiger Anreiz fehlte, und prompt gingen sie zur arttypischen versteckten Lebensweise √ľber. (Und wie ging das wohl weiter? Sie wurden einige Zeit sp√§ter wieder abgegeben...)
(01.08.2011, 10:10)
Zoo Frankfurt :   Vortrag
Auf den Spuren Rhöner Wildkatzen

Prof. Dr. Eckhard Jedicke gibt einen √úberblick √ľber die Verbreitung der Wildkatze in der Rh√∂n und die herausragende Bedeutung der Mittelgebirgslandschaft als Biotopverbund. Zudem zeigt er in seinem Vortrag, wie das Nebeneinander von Landnutzung und Naturschutz in der Praxis gelingt.
Prof. Dr. Eckhard Jedicke ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins Rh√∂nNatur e.V. und Projektleiter f√ľr das Wildkatzenprojekt in der Rh√∂n, das von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und der Allianz Umweltstiftung gef√∂rdert wird.

Referenten: Prof. Dr. Eckhard Jedicke,
Stellvertretender Vorsitzender RhönNatur e.V.
Wann: Mittwoch, 3. August 2011
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.

(01.08.2011, 09:58)
Ottmar M√ľller :   Ich bin der Meinung, dass man es durchaus nochmals mit Nebelpardern versuchen k√∂nnte, denn, wie schon im Nebelparderthreat geschildert, gibt es aktive und weniger aktive Tier. Mit der Frankfurter Begr√ľndung m√ľssten ja alle Zoos ihre Nebelparder abgeben.
(31.07.2011, 21:46)
Michael Mettler :   @Werner Schindler: M√ľssen ja nicht gleich Nasenaffen sein - Haubenlanguren z.B. w√§ren eine L√∂sung, die das Asienthema aufgreifen w√ľrde, nur die Bepflanzung w√ľrde nat√ľrlich auf eine harte Probe gestellt.

Was die Umstellung f√ľr die Pfleger betrifft: Gerade in Frankfurt hat es doch Tradition, in Tierh√§usern zwecks Abwechslung f√ľr den besucher auch Gegenpole zu setzen. Ich denke da an die Vogelvoliere im alten Raubtierhaus, die Kleins√§ugervitrinen und Fenneks im Giraffenhaus, die Baumk√§ngurus in der Vogelbrutstation oder die jetzt z.T. sogar mit Reptilien besetzten fr√ľheren Krallen√§ffchenvitrinen im Affenhaus, aber auch ohne Besuchereinblick daran, dass hinter den Kulissen der B√§renanlage V√∂gel √ľberwintert werden (wurden?). Da d√ľrfte eine "fremde" Tierart im Katzendschungel auch kein gro√ües Problem darstellen.
(31.07.2011, 21:29)
Gudrun Bardowicks :   Wenn man auf S√ľdamerikaner umsteigen w√ľrde w√§ren f√ľr mich auch Tayras, Jaguarundis, Margay/Baumozelot, Salzkatzen oder Oncillen m√∂glich, wobei Margay, Oncille und Tayra wohl schwer zu bekommen sein d√ľrften, da diese Arten recht selten gehalten und gez√ľchtet werden.
Bei kleinen asiatischen Raubtierarten fallen mir spontan Binturongs, Fischkatzen, Bengalkatzen oder Asiatische Goldkatzen ein. Bei den Großkatzen, wie im Nebelparderthread bereits genannt, Sri Lanka-Leoparden oder Javaleoparden.
(31.07.2011, 21:16)
Werner Schindler :   @Michael Mettler: Gern, spielen wir's mal ein bisschen durch.

Die Rostkatze hat besondere Bedeutung im Frankfurter Zoo. Die (immer noch?) gesamten Zoo-Rostkatzen Europas und Nordamerikas stammen von Frankfurter Tieren ab. Hier wird das Zuchtbuch gef√ľhrt. Man hat sich lange und eingehend um neues Blut bem√ľht, um die Zucht fortf√ľhren zu k√∂nnen. Und man will diese f√ľr den Zoo Frankfurt besondere, gef√§hrdete Art dann auch nicht nur hinter den Kulissen halten, sondern im Bewusstsein der Leute halten. Die Rostkatzen sind √ľbrigens viel √∂fter und kalkulierbarer zu sehen als es die Nebelparder waren. Ich habe Bilder von ihnen, wie sie sich auf einem warmen Stein w√§rmen, wie sie durchs Gehege streifen, wie sie sich in der √§u√üersten Baumspitze putzen usw., und die Bilder sind alle bei normalen Rundg√§ngen entstanden.
Fazit: nach meiner Einschätzung wird das Rostkatzengehege nicht zur Disposition stehen.

Bei den Nebelpardern wandeln wir insoweit auf √§hnlichen Spuren, als ich ebenfalls im Hinblick auf die Dimension des Geheges - die dicht bepflanzte hohe Au√üenanlage nicht vergessen! - davon ausgehe, dass die Tiere eine gewisse Gr√∂√üe haben sollten, um √ľberhaupt wahrgenommen zu werden. Mit Fossagr√∂√üe ginge das, mit normaler Kleinkatzengr√∂√üe w√§re es mE schwieriger. Geozoo ist in Frankfurt nicht, aber im Warmhaus Katzendschungel wird sicherlich eine w√§rmeliegende Art sinnvoll sein. Wenn man an Raubtieren festh√§lt, was bleibt denn da?
Eine bedrohte Leoparden-Unterart wäre eine Option, weiß aber auch nicht, ob es sicherheitsmäßig geht. Dann kommt man schon bald herunter auf Ozelotgröße. Die ich bisher gesehen habe, waren nicht sonderlich tagaktiv. Wenn ja, wäre es vom optischen her sicher ganz interessant.
Da f√§llt mir noch etwas ein, falls Zucht erfolgen soll: f√ľr welche Arten besteht denn derzeit ein Zuchtstop? Bei den asiatischen L√∂wen in Frankfurt war das mE zeitweise so, und wohl auch den Fossas?

Dass das Grzimekhaus in nächster Zeit geräumt wird, sehe ich noch nicht (auch wenn man von vielen Schäden hört). ME stehen zuvor nach den Bären noch die Pinguine auf dem Wunschzettel, usw.
Wenn man von den Katzen radikal wegginge, aber bei Frankfurter Arten bliebe:
Die Baumk√§ngurus haben eine Au√üenanlage, sind dort aber laut Pflegerin meist nur nachts. Tags√ľber hocken sie ohne viel Bewegung innen. In der gro√üen Anlage k√∂nnten sie sich gut verstecken. Publikumswirksam w√§ren sie bei Aktivit√§t durchaus, ihr momentanes Gehege liegt relativ abseits. Tamanduas finde ich im Grzimekhaus gut untergebracht, tags√ľber sehe ich sie dort haupts√§chlich inbr√ľnstig in eine Ecke geh√§ngt schlafen. Bei den Affenarten kenne ich mich nicht bez√ľglich ihrer Vertr√§glichkeit aus, halte mich da raus. Blasskopfsakis sind wohl relativ umg√§nglich, auch in einer Gruppe und vegetationsschonend zu halten? Ich merke gerade, dass ich doch eine Hemmschwelle habe, die bisher im Katzendschungel ausschlie√ülich s√ľdostasiatische Besetzung s√ľdamerikanisch umzupolen. Wenn ich die tapfer √ľberwinde, f√§llt mir als Unterbesatz der Waldhund ein, der ja in Frankfurt auch eine Tradition hat. Beim Ozelot war ich da ja auch schon auf Abwegen.
Es ist gar nicht so einfach. W√§re √ľbrigens auch f√ľr die Pfleger im Katzendschungel eine ordentliche Umstellung, auf einmal mit Affen oder Beuteltieren zu tun zu haben.

Ich pers√∂nlich h√§tte nichts gegen einen neuen Versuch mit dem Nebelparder. Als neue Arten w√§ren die gro√üen Kleinkatzen Fischkatze und Marmorkatze mit Einschr√§nkungen passend. Dann gibt es ja noch eine Menge sehr attraktiver und auch baumbewohnender Schleichkatzen, aber - die sind ja noch eher nachtaktiv. Wieder nichts. Irgendwie komme ich als und als (hessische Redensart) auf s√ľdostasiatische Affen zur√ľck, vielleicht weil heute von Nasenaffen die Rede war. Aber das ist Tr√§umerei.
Von Vogelarten war gar nicht die Rede, aber da käme ich vom Handtuch aufs Gesangbuch, das lasse ich lieber.
(31.07.2011, 20:08)
Michael Mettler :   Um im Nebelparder-Thread nicht vom eigentlichen Thema abzukommen, verlagere ich mal hierher.

@Werner Schindler: So weit ich wei√ü, werden doch in der Schauanlage der Rostkatzen nur alte, nicht (mehr) z√ľchtende Tiere gezeigt? Da k√∂nnte man sich dann genau wie bei den Nebelpardern fragen, was das dem Besucher bringt, denn die Rostkatzen sind in Ruhe nur schwer zu entdecken (Zoofans wissen ja wenigstens noch, in welchem Gr√∂√üenkaliber man √ľberhaupt suchen muss, ONB wohl kaum), und alte Tiere ruhen naturgem√§√ü mehr als junge.

Nicht nur hinsichtlich eines Nachfolgebesatzes der Nebelparder-Fossa-Anlage, sondern auch hier sollte die √úberlegung erlaubt sein, das urspr√ľnglich auf asiatische Katzen festgelegte Thema nicht nur vor√ľbergehend (wie jetzt), sondern vielleicht endg√ľltig aufzuweichen. Schlie√ülich ist der Frankfurter Zoo ohnehin kein Geozoo und wird auch so schnell keiner werden. Fischkatzen, Goldkatzen oder Rohrkatzen als potenzielle Nebelparder/Fossa-Nachfolger w√ľrden die H√∂he der Anlage wahrscheinlich nicht ausnutzen, Bengalkatzen verlieren sich darin, und von Marmorkatzen kann man allenfalls tr√§umen. Ob die Absperrm√∂glichkeiten f√ľr Leoparden ausreichen w√ľrden, wei√ü ich nicht. Bei einer thematischen Freigabe g√§be es aber selbst mit vorhandenem Tierbestand reiche Auswahl, zumal ja irgendwann das Grzimek-Haus "ger√§umt" werden muss: Warum also nicht z.B. Baumk√§ngurus, Weikkopfsakis oder Tamanduas, jeweils mit vergesellschaftetem Bodenbesatz? Auch f√ľr die Rostkatzenanlage w√ľrde sich aus dem Zoobestand bestimmt ein publikumswirksamerer Besatz finden lassen.
(31.07.2011, 17:03)
Werner Schindler :   Vor einigen Wochen hatte ich eine ordentliche Diskussion um das Fotografieren im Grzimekhaus losgetreten. Ich hatte versprochen, mich um Kl√§rung zu bem√ľhen, da ich von den Forumsteilnehmern am meisten vor Ort bin. Zwischenzeitlich habe ich noch einmal die Revierleiterin dazu gefragt. Ihre Auskunft lautete: Das Fotoverbot in der Dunkelabteilung sei vor "etwa einem Jahr" notwendig geworden, nachdem zuvor u.a. ganze Schulklassen mit Handys wahres Dauerblitzen veranstalteten und dazu die Laserpointer aufkamen. Zuvor sei das Fotografieren auch mit Blitz generell gestattet gewesen (Ob ihr Vorg√§nger das -ggf. intern- anders handhabte, wollte ich nicht fragen.) Die gleiche Auskunft wie von der Revierpflegerin erhielt ich im letzten Jahr auch von einem dort schon lange t√§tigen Pfleger, der hinzuf√ľgte, man habe keine St√∂rungen der Tiere bemerkt. Diese Ausk√ľnfte decken sich mit den Feststellungen verschiedener Forumsteilnehmer, dass definitiv auf Nachschau kein f√ľr die Besucher erkennbares Verbotsschild existierte.

Seit letztem Jahr wird auf einer Aufklebe-Folie direkt an der Eingangst√ľr (wie ich auch schrieb) gebeten, in der Dunkelabteilung nicht zu fotografieren und keine Laserpointer zu benutzen. Die Bitte, sicher als Gebot zu lesen, macht keinen weiteren Unterschied. Unterbinden will der Zoo damit das st√∂rende Blitzlichtgewitter. Fotografieren ohne Blitz wird wie anderswo im Zoo nicht als st√∂rend erachtet, ist aber dort im Dunkeln absolut unpraktikabel (und bedarf so keiner speziellen Regelung).
W√§hrend der F√ľtterrunde gegen Mittag oder sonstigen Hantierungen wird in vielen Gehegen jedoch das helle Licht eingeschaltet, und dann geht das Fotografieren ohne Blitz recht gut. Das wird von den Besuchern gern wahrgenommen (sogar Stative sah ich schon) und von den Mitarbeitern nicht beanstandet. Wie h√§tte man das aber so dezidiert auf eine Gebotstafel schreiben k√∂nnen?

Diese praktische M√∂glichkeit hatte ich gemeint mit meinem Fototip, den ich h√§tte besser formulieren sollen. Ich halte die Frankfurter Handhabung f√ľr sehr flexibel, besucherfreundlich und fachlich in Ordnung. Die Besucher verhalten sich auch erfreulich verantwortungsbewusst in diesem Sinn, ermahnen sich oft gegenseitig und nur hier und da sieht man in der Dunkelabteilung noch ein Blitzlicht aufleuchten.

Und ich bin sicher, dass ernsthafte Interessenten in besucherschw√§cherer Zeit auf Nachfrage auch die Erlaubnis erhalten, mal mit Blitz in ein Gehege zu fotografieren. Wie fast √ľberall, wenn man freundlich fragt.
(28.07.2011, 20:22)
Andreas Murmann :   Gerne: Hier ist das Zitat von S. 36 der FAZ-Rhein-Main-Zeitung von heute:

"In ein paar Jahren werde das Geb√§ude umgebaut und vergr√∂√üert, sagte Zoodirektor Manfred Niekisch gestern bei der Pressef√ľhrung durch die Faust-Vogelhallen anl√§sslich des Jubil√§ums"

...was jetzt genau "in ein paar Jahren" ist, kann man nat√ľrlich unterschiedlich auslegen.
(28.07.2011, 20:05)
Werner Schindler :   Gestern f√ľhrte Zoodirektor Niekisch, im Hintergrund assistiert von Kurator und Revierpfleger, in einem Pressetermin anl√§sslich des 50-j√§hrigen Jubil√§ums der Faust-Vogelhallen einen Schwarm von gesch√§tzt 20 Journalisten (√ľberwiegend Journalistinnen) durch die Vogelhallen. Am Rande einer Unterhaltung h√∂rte ich einige Gespr√§chsfetzen, die das hier angesprochene Thema ber√ľhren. Niekisch ging also auf die Historie dieses Hauses als eines der √§ltesten im Zoo ein, das deshalb in verschiedener Hinsicht nicht mehr heutigen Anspr√ľchen entspreche. Gleichwohl investiere man aber auch weiterhin in den Vogelhallen.

Ich habe das - wie gesagt nebenbei - eher im Sinn von Maßnahmen zur Instandhaltung registriert, nicht als größere Erweiterungsvorhaben.

Die (anderweitigen?) Ausf√ľhrungen in der FAZ w√ľrden mich daher, wenigstens in Kurzform, auch interessieren.
(28.07.2011, 19:53)
Liz Thieme :   Nur komisch, dass die anderen Zeitungen nichts dazu schreiben. Aber alle berichten √ľber den Geburtstag der Vogelhallen und die Sonderausstellung.

Und die FNP schreibt sogar: >Einige Jahre werden die Vogelhallen noch stehen m√ľssen, eine Neugestaltung sei in n√§chster Zeit nicht vorgesehen. ¬ĄSicherlich sind die Vogelhallen nicht so spektakul√§r wie die Tigerbabys¬ď, meint der Zoodirektor. Dennoch erfreuten sich kleine wie gro√üe Besucher und Besucherinnen an den vielen unterschiedlichen Vogelarten.<

Könnte die FAZ mal bitte direkt zitiert werden, da dieser Artikel nicht freigeschaltet ist.
(28.07.2011, 17:48)
Andreas Murmann :   Laut FAZ von heute soll das Vogelhaus in den n√§chsten Jahren umgebaut und erweitert (!) werden.
(28.07.2011, 10:43)
Sacha :   @Oli: Okay, ich konkretisiere: "stand f√ľr MICH nicht zur Diskussion":)
(06.07.2011, 10:40)
Oliver Jahn :   @Sacha, nach Svens Anfrage stand das sehr wohl zur Diskussion.
Hier der Satz von Werner Schindler:
"Fotografieren ohne Blitzlicht ist in der Dunkelabteilung nicht untersagt."
Und genau das stimmt eben nicht. Ich fand, auch das war eine Diskussion wert!! :-)
@Michael, deine Theorie ist letztlich auch meine Vermutung.
Und dem Beitrag von WolfDrei kann ich nur aus ganz eigenen Erfahrungen und eigener √úberzeugung in allem zustimmen.
(06.07.2011, 10:12)
Michael Mettler :   @Oliver: Na, dann haben wir doch die wahrscheinliche L√∂sung des R√§tsels der so unterschiedlichen Erlebnisse. Wenn ein Revierleiter (sein Engagement und seine Argumentation wohlgemerkt in alen Ehren) eigenst√§ndige, von denen des Zoos abweichende Regeln erl√§sst und diese nicht per Aushang o.√Ą. jederzeit sichtbar "ver√∂ffentlicht", sondern lediglich in pers√∂nlichen Gespr√§chen vermittelt, ist es doch kein Wunder, wenn es weder eine einheitliche Linie noch einheitliche Erfahrungen gibt. Wom√∂glich erkl√§rt das ja sogar die offenbar frankfurt-spezifischen Ermahnungen verschiedener Forumteilnehmer durch Besucher: Vielleicht wurden letztere bei eigenen, vorangegangenen Fotoversuchen im Grzimek-Haus auf ein nirgendwo angeschriebenes Verbot hingewiesen und gaben das dann an ebenso nichtsahnende andere Besucher in generalisierter Form weiter...
(06.07.2011, 10:00)
WolfDrei :   Fazit: Mit einer freundlichen Anfrage und auch der Mitteilung hinsichtlich der Motive und Zwecke des Fotografierens bin ich von Ost nach West, von Cuc Phuong (Languren) nach San Diego (Nilgiritahr und und...), von Frankfurt (Vietnamfleckenroller),Paris (Fingertier), Stuttgart (Nasenaffe - damals beim 1. Besuch nicht zu sehen) nach Prag (Melogale im Nachttierhaus!)nach Plzen (dort auf dem Boden!)und Al Wabra usw. immer gut gefahren und habe die entsprechenden Erlaubnisse (auch mit Blitz) erhalten. Einzige Ausnahme bisher: Nachtsafari Singapur.
(06.07.2011, 09:43)
Sacha :   @Oliver: Letzteres stand auch gar nicht zur Diskussion...;)
Interessant ist der Umstand doch allemal, dass offenbar ein Teil der Forumsteilnehmer √ľberzeugt ist, dass es in FRUEHERER Zeit ein Blitzverbot gab und der andere nicht (mit jeweils glaubhaften Begr√ľndungen). Ich jedenfalls finde bzw. fand es eine Diskussion wert.
Ich hatte nicht das Gl√ľck, Fritz Stadtm√ľller pers√∂nlich kennen zu lernen und masse mir kein Urteil √ľber seine Arbeitsweise zu. Aber ich bleibe bei meiner Meinung, dass grunds√§tzliche Anordnungen in einem Zoo der Direktor zu geben hat. Sonst gibt es nur Verwirrungen (vielleicht auch eine Erkl√§rung f√ľr Frankfurt und das Blitzverbot?).
(06.07.2011, 09:35)
Oliver Jahn :   @Sacha, auch wenn es das in der Schweiz nicht gibt, wer das Gl√ľck hatte, Fritz Stadtm√ľller pers√∂nlich kennen zu lernen, der wei√ü, dass es ihm herzlich egal war, welcher der Direktoren gerade am "Ruder" war, er war der, der in SEINEM Revier die Regeln festlegte, und in die lie√ü er sich von niemandem reinreden, was auch kein Direktor (begonnen bei Grzimek) tat. Meine Fotos waren nicht gewerblicher Art und trotzdem erhielt ich die gleiche Auskunft, wie damals WolfDrei. Was ich aber gern zugeben m√∂chte, ist die Tatsache, dass ich die Antwort vieleicht nur deshalb erhalten habe, weil ich auch gefragt habe. Erhalten habe ich sie auf jeden Fall. Und die "Erlaubnis" bekam ich damals mit einer f√ľr mich auch nachvollziehbaren Begr√ľndung. Aber sei es drum, JETZT gibt es auf jeden Fall ein KOMPLETTES Fotoverbot dort, und somit d√ľrfte die Frage von Sven vom 01.07. beantwortet sein, denn entgegen den Annahmen von Werner Schindler bezieht sich das Fotoverbot aktuell nicht nur auf das Fotografieren mit Blitz, sondern die Zoo-Ordnung schlie√üt es ganz aus.
(06.07.2011, 09:15)
Michael Mettler :   @Sacha: Auch ich hatte fr√ľher schon bei mehreren (wenn auch nicht allen) Besuchen zwischen 1982 und 2007 im Eingangsbereich des Grzimekhauses extra auf ein m√∂gliches Verbotsschild geachtet, denn mir war bewusst, dass sich sowas durchaus mal zwischenzeitlich √§ndern kann. Danach war ich bisher nur noch einmal in Frankfurt (2009), und da habe ich - nunmehr mit Digitalkamera - ohnehin nur ohne Blitz fotografiert, versuchsweise auch in der Nachtabteilung; daher wei√ü ich leider nicht, wann ich das letzte Mal nachgeschaut hatte. Aber auch ich hatte dabei einen Fall, wo mich ein Besucher mit "Packen Sie die Kamera weg, das ist hier verboten" zurechtweisen wollte und ich extra zum Hauseingang zur√ľckgegangen bin, um nachzuschauen, ob sich etwas ge√§ndert hatte (hatte sich aber nicht).

@Oliver Ramstedt: Auch da stimme ich Sacha zu. Wer Grundregeln der Fotografie nicht kennt und beachtet - das betrifft allerdings viele Gelegenheitsknipser mit Kamera oder Fotohandy - der erh√§lt beim Blitzen durch Glas keine brauchbaren Ergebnisse. Allerdings hat der dann aus √§hnlichen Gr√ľnden oft auch Probleme mit dem Fotografieren durch Gitter, bei Gegenlicht usw., so dass er insgesamt nur wenige wirklich gute Zoofotos (und die an Freisichtanlagen) zustandebringen d√ľrfte.
(05.07.2011, 23:59)
Sacha :   @Liz: Wir haben hier vielleicht ein Problem mit der Zeit. Christian Schmidt ist ja nun schon ein Weilchen nicht mehr Zoodirektor in Frankfurt. Komisch f√§nde ich es allerdings schon, wenn ein Revierchef einfach eigenm√§chtig Verbotsschilder aufstellen k√∂nnte, von denen der Direktor, also sein Vorgesetzter, nichts weiss. Hier in Z√ľrich jedenfalls funktioniert das nicht so. Die Erlaubnis f√ľr WolfDrei f√ľhre ich eher darauf zur√ľck, dass es sich (auch) um Fotos f√ľr gewerbliche Zwecke handelte. Und da braucht es vermutlich in jedem Zoo eine Genehmigung (ich kenne jedenfalls keine Ausnahmen).
Als ich damals (ca. 2003/2004) "angeschnauzt" wurde, bin ich extra zur√ľck zum Eingang gelaufen und habe SOWOHL DAVOR wie direkt IM Eingangsbereich jedes Schild unter die Lupe genommen - nichts von einem Blitzverbot, geschweige denn von einem generellen Fotografierverbot. Also entweder gab es die Schilder zu diesem Zeitpunkt nicht oder sie waren aus irgendeinem Grund abmontiert. Uebrigens durfte am selben Tag eine Besucherin zusammen mit einer Pflegerin zu den Erdferkeln und hat dort - w√§hrend der Besuchszeit notabene - haufenweise Blitzfotos gemacht. Das die Besucherin ins Gehege durfte, war sicher eine Ausnahme. Aber auch das Blitzen?
@Oliver Ramstedt: Tut mir leid, aber was Du √ľber das Fotografieren mit Blitzlicht schreibst, ist falsch. Ich habe Hunderte von Fotos aus Nachttierh√§usern und dunklen Aquarien, auf denen man nicht erkennt, dass da eine Glasscheibe dazwischen ist. Es kommt eben u.a. auf den Winkel und Abstand an, von dem man aus das Tier fotografiert. Wenn mans frontal macht, dann wird das tats√§chlich in 99 Prozent der F√§lle nichts. Auch das Blitzger√§t selbst hat nat√ľrlich einen Einfluss sowie die Einstellungen. Wenn man es aber richtig macht, dann wird das schon was. Schau mal in diverse Zoof√ľhrer. Da sind etliche Bilder, meist von tropischen Fischen, mit Blitz geschossen worden. Was ggf. leidet, ist die Farbechtheit. Das kann man mit einem entsprechenden Programm am PC aber wieder einigermassen geradebiegen.

Ich bin zwar immer noch ein Bef√ľrworter der Blitzlichtfotografie, habe inzwischen aber wegen der erw√§hnten Gr√ľnde (Handyfotografie, mengenm√§ssige Zunahme) ein gewisses Verst√§ndnis f√ľr Blitzverbote, nicht aber f√ľr ein generelles Fotografierverbot.
Ein Vorschlag zur G√ľte: Wie w√§re es, wenn zum Beispiel bei Extraf√ľhrungen das Blitzen erlaubt w√§re resp. das "Taglicht" angeschaltet wird und die Tiere mit Futter gelockt werden, damit man sie fotografieren kann (w√§re dann quasi ein "Gewittermorgen")? Dies sollte nur an wenigen ausgew√§hlten Tagen m√∂glich sein. So stellt man sicher, dass auch nur die echten Tierfotografen Fotos schiessen, welche die Bilder aufbewahren, weil sie f√ľr sie einen Wert haben und nicht die breite Masse, die am n√§chsten Tag die Bilder ohnehin l√∂scht.
(05.07.2011, 23:19)
Oliver Ramstedt :   Wenn hier mehrere sich dar√ľber beschweren das sie schon wegen des blitzens oder gar wegen des fotografierens angemacht werden, wundert mich es sehr, das dann nicht die ganzen Fahrrad oder Laufrad fahrenden Kinder von den Wegen geschimpft werden. Denn die sind im ganzen Zoo verboten wie auch das f√ľttern aller Tiere.

Aus meinen Beobachtungen in den letzten Jahren kann ich leider berichten, das die Zooordnung null beachtet wird und auch nicht durchgesetzt wird.
(05.07.2011, 21:51)
Oliver Ramstedt :   99% der Fotos mit Blitz werden doch nix und wenn sehen sie schlecht aus. Das Problem ist zwischen Fotograf und Tier n√§mlich die Glasscheibe.

Dadurch das in den letzten Jahren die Menge der Kameras und der Kamerahandy's zugenommen hat und leider auch die Laiserpointer immer g√ľnstiger werden, blieb dem Grzimekhausteam nichts anders √ľbrig um die Tiere vor den Blitzlichgewittern und Laiserpointerblendungen zu sch√ľtzen, als ein Verbot (ca. 2009/2010) aus zu sprechen.

Und ich muss sagen seit dem sieht man so einige von den Tieren auch viel eher mal und länger.
(05.07.2011, 21:42)
Liz Thieme :   Also es ist total egal was wer wem wie erlaubt hat, wenn es eine Ausnahme darstellt. Und Herr Schmidt hat vielleicht das Ganze anders gesehen, aber der Revierchef damals (siehe Olis Beitrag) der hat es halt untersagt, er hatte schlie√ülich die Verantwortung f√ľr die Tiere.

Zitat aus der Zoo-Ordnung, die so auch schon länger besteht:
>Gerne k√∂nnen Sie im Zoo Frankfurt in allen f√ľr Besucher frei zug√§nglichen Bereichen fotografieren und diese Fotos f√ľr private Zwecke nutzen. Dies bezieht auch die Ver√∂ffentlichung auf einer privaten, nicht kommerziell genutzten Homepage und die Ver√∂ffentlichung im Rahmen von Fotowettbewerben mit nicht kommerziellem Hintergrund ein. Den Fotos sollte der Hinweis Zoo Frankfurt beigef√ľgt sein. Von der Foto-Erlaubnis ausgenommen sind das Grzimekhaus sowie das untere Geschoss des Exotariums, wo mit R√ľcksicht auf die Tiere das Fotografieren nicht gestattet ist.<

Die Bilder werden folgen von den ALTEN Verbotsschildern im Grzimekhaus, damit ihr die auch noch mal bewundern könnt!
(05.07.2011, 19:32)
Sacha :   Unter Christian Schmidt war das Blitzen im Grzimekhaus DEFINITIV ERLAUBT (Quelle: pers√∂nliche Mitteilung von Ch. Schmidt). Es gab damals auch keine diesbez√ľglichen Verbotsschilder (zumindest nicht dauerhaft, evtl. bei Eingew√∂hnungen). Trotzdem wurde auch ich in dieser Zeit schon von Besuchern "angeschnauzt" (und habe das hier auch schon mal in einem anderen Thread erw√§hnt).
Wenn die Frankfurter so auf ihre Finanzen achten w√ľrden (war vor einigen Jahren die am zweith√∂chsten verschuldete Stadt Deutschlands) wie auf das (neue) Blitzverbot im Grzimekhaus....
(05.07.2011, 11:06)
Michael Mettler :   Tr√∂stet mich irgendwie, dass ich mit meinen Frankfurter Erfahrungen in Sachen Foto-Mobbing nicht allein bin...
(03.07.2011, 21:51)
Werner Schindler :   Mit meinem Satz: "Das regeln die Besucher untereinander" wollte ich zart das umschreiben, was Michael Mettler und Patrick Kalscheuer passiert ist. Ging mir n√§mlich schon ebenso. Frankfurt also diesbez√ľglich doch ein hei√ües Pflaster? Aber ich bin wenigstens beruhigt, dass neben mir auch andere das Personal im Grzimekhaus wegen des Blitzens befragt haben und die gleiche bejahende Antwort erhielten wie ich. Aktuell ist das Fotografieren mit Blitz jedoch definitiv untersagt, und das f√ľhrt regelm√§√üig, selbst unter Schulkindern, zu den beschriebenen Szenen.
(03.07.2011, 21:08)
Carsten Horn :   Hmmm, dann sollte man den Frankfurter Zoo vielleicht zuk√ľnftig nur noch mit Bodyguard besuchen, g, obwohl mir dort solches noch nicht widerfahren ist, aber was nicht ist, kann ja noch werden...
(03.07.2011, 19:52)
Patrick Kalscheuer :   Ist mir auch mehrfach passiert, egal ob mit oder ohne Blitz. Gerne auch unter Androhung k√∂rperlicher Gewalt. Eine der Tierpflegerinnen hatte sich w√§hrend meines damaligen "Tierpflegertages" 2007 √ľbrigens dahingehend ge√§u√üert, dass das Fotografieren mit Blitz definitiv erlaubt sei, wenn man aufpasst, nicht direkt in die Augen zu blitzen. Schlie√ülich g√§be es ja in der Natur auch ab und an ein Gewitter mit Blitzen. Somit sei das ganze mehr oder weniger "nat√ľrlicher Stress".
(03.07.2011, 16:35)
Michael Mettler :   Was "das regeln die Besucher untereinander" betrifft, w√§re Frankfurt f√ľr mich pers√∂nlich kein Ma√üstab. Das ist der einzige Zoo, den ich je besucht habe, in dem ich schon mehrfach (und bei unterschiedlichen Besuchen) von Zoobesuchern angeschnauzt wurde, wenn ich OHNE Blitz und ohne andere vermeintliche oder tats√§chliche Regelverst√∂√üe vor Innen- wie auch Au√üengehegen fotografiert habe. Es gibt da offensichtlich Besucher, die der Meinung sind, das Fotografieren sei im Zoo grunds√§tzlich verboten.
(03.07.2011, 13:50)
Liz Thieme :   Das gew√ľnschte Verhalten durch Hinweis- und Verbotsschilder haben mit dem Verhalten der Besucher leider nicht immer was zu tun. Daher bestehen hunderte Fotos trotz solcher Verbote und sagen nichts √ľber gegebene Verbote aus.
(03.07.2011, 13:38)
Werner Schindler :   Ich bin ebenfalls verbl√ľfft √ľber die unterschiedlichen Erfahrungen. Ich habe bis 1991 in Frankfurt gearbeitet, auch in dieser Zeit den Zoo besucht und regelm√§√üig im Grzimekhaus Besucher angetroffen, die fotografiert haben (ging ja damals nur mit Blitz). Selbst habe ich damals nicht in Zoos fotografiert. Wenn tats√§chlich ein Blitzverbot bestanden haben sollte und nur mit Ausnahmegenehmigung Fotos m√∂glich waren, m√ľssten ja Fotos aus dem Nachttierhaus ziemlich selten sein. Sind sie aber in Frankfurt keineswegs.

Was mir auch wenig einleuchtet: es gab kein Verbotsschild, die Band-Ansage spricht trotz ausf√ľhrlicher sonstiger Hinweise kein Verbot aus und in den Zoof√ľhrern - z.B. dem von 1987 (der mit den M√§hnenw√∂lfen) - sind ausf√ľhrliche Hinweise zum Verhalten im Nachttierhaus gegeben, wie etwa das Unterlassen von lautem Reden, aber ein Blitzverbot ist nicht erw√§hnt.
Auf welchem Weg sollen denn da Besucher von diesem Verbot erfahren haben?

Fotos hinter den Kulissen oder au√üerhalb der Besucherzeit, wie in Vorbeitr√§gen erw√§hnt, sind nat√ľrlich was anderes. Aber ich glaube, dass die Frankfurter auch da im Rahmen des M√∂glichen serviceorientiert handeln.

Vielleicht ist in Zoofreunde-Kreisen einfach ein Nachttierhaus im Kopf mit Fotoblitzverbot "besetzt", weil das wohl in anderen Nachttierh√§usern (den meisten?) so ist? In Prag habe ich letztes Jahr gesehen, dass das sogar recht genau √ľberwacht wurde, was in Frankfurt bis heute nicht der Fall ist.
Da regeln das die Besucher eher untereinander.

Naja, ich werde mich um die Kl√§rung k√ľmmern. Da f√§llt mir noch ein: ich glaube, vor nicht langer Zeit (1-2 Jahre?) hat in Frankfurt der f√ľr das Grzimek-Haus zust√§ndige Kurator gewechselt. Vielleicht war das ebenfalls beim Thema ein Faktor.

@ WolfDrei: Ein dunkler Maki hinter dunkler Wand? Oder doch davor? Jedenfalls Respekt, dass das mit damalige Equipment geklappt hat. Und kein schlechtes Gewissen wegen "ohne Erlaubnis" n√∂tig. Die Art w√ľrde ich auch gern wieder mal in Frankfurt sehen.
(03.07.2011, 11:02)
Michael Mettler :   @Liz: ... und sind von hinten beleuchtet. Die kenne ich - aber wie gesagt, noch ohne Blitzverbotsschild.
(02.07.2011, 22:55)
WolfDrei :   Ich wills ja gestehen: habe auch geblitzt - ohne Erlaubnis. 1. Besuch in Frankfurt am 5.5.90: da gabs noch einen Koboldmaki. Duster wie im Keller wars!Und ein Apparat, dessen Bild-Sch√§rfe man mit der Hand einstellen mu√üte. Dukler Koboldmaki hinter dunkler Wand!Hat aber geklappt!. Ein einziges Mal!
(02.07.2011, 22:16)
Liz Thieme :   Die Schilder h√§ngen nicht vor der T√ľr und auch nicht an der T√ľr, sondern im Eingangsbereich IM Grzimek-Haus. Rechts an der Wand des Vorsprungs.
(02.07.2011, 21:56)
Michael Mettler :   Ich hatte fr√ľher - in den letzten Jahren war ich nur selten in Frankfurt - extra im Eingangsbereich des Grzimekhauses drauf geachtet und unter den diversen "Gebotsschildern" kein Blitzverbot gefunden - w√§hrend z.B. ein solches f√ľr die Vogelhallen sogar in den Zoof√ľhrern erw√§hnt war.

Vom Fleckenroller habe ich ebenfalls "ganz offizielle" Blitzaufnahmen; damals anl√§sslich einer F√ľhrung vor der Anlage stehend (und zwar w√§hrend der Besuchszeit), hatte ich den Kurator gefragt, ob es erlaubt sei, und als Antwort ein "ja, nat√ľrlich" erhalten. Schon interessant, wie unterschiedlich die Erfahrungen sind.
(02.07.2011, 20:32)
Werner Schindler :   Ich war seit 2008 10-20mal j√§hrlich im Zoo Frankfurt und in aller Regel dann auch im Grzimekhaus. Da kein entsprechendes Schild zu sehen war, habe ich mich zu Beginn sicherheitshalber bei langj√§hrigen Pflegern inklusive der Revierleiterin ausdr√ľcklich erkundigt, ob Fotografieren dort m√∂glich ist. Die Auskunft lautete "ja" (mit Erl√§uterung). Zahlreiche Besucher fotografierten mit Blitz, das war ganz normal. In einem Gespr√§ch mit der Revierleiterin vor wenigen Tagen kamen wir zuf√§llig nochmals auf das Thema Blitzverbot im Grzimekhaus. Dieses sei erst ausgesprochen worden, nachdem mit der weiten Verbreitung der Fotohandys die Blitzerei √ľberhand nahm. Bei zuvor √ľberschaubarer Zahl von Fotografen, als auch das einzelne Bild noch Geld kostete, sei das kein Problem gewesen. Ich kann aber gern noch einmal genau nachfragen, da das Thema anscheinend interessiert, wann das Blitzverbot (mir erinnerlich etwa 2010) eingef√ľhrt wurde. Das erfolgte √ľbrigens zun√§chst mit Text auf einem Blatt Papier auf der Eingangsscheibe, einige Monate sp√§ter kam die jetzige Folie dazu.

Ich f√ľge ein Bild bei, aufgenommen am 29.6.2009. Die Folie - sie ist rechts an der T√ľr angebracht - ist dort noch nicht vorhanden (das Blatt links betraf wohl was anderes).

Wer das Grzimekhaus besucht, errinert sich bestimmt auch an die Ansage, u.a.: "lautes Geschrei und Herumrennen gef√§hrdet die Tiere und andere Besucher". Ein Verbot des Blitzens wird dort nicht angesprochen (w√§re wohl erfolgt, wenn es zum Zeitpunkt der Aufnahme schon bestanden h√§tte). Auch im Zoof√ľhrer von 2008 ist f√ľr das Nachttierhaus nur darauf hingewiesen, dass lautes Reden und Geschrei die Nachttiere st√∂re und dass man sich zur Anpassung der Augen Zeit nehmen m√∂ge.

Schlage also vor, dass ich mich beim Besuch n√§chste Woche nochmal bez√ľglich der Zeiten f√ľr die unterschiedlichen Regelungen erkundige. Dass das Blitzen zeitweise nicht gestattet war, wie es die heutigen Beitr√§ge aussagen - danke f√ľr den Hinweis -, habe ich dem Kontext der bisherigen Gespr√§che nicht entnommen.


(02.07.2011, 19:35)
WolfDrei :   Herrn Jahns Mitteilung kann ich best√§tigen: eine Genehmigung hatte ich in den Neunzigern von Herrn Schmidt erhalten, um den Vietnamroller fotografieren zu k√∂nnen (ein Bild "landete" dann im "Puschmann") - ich bin sicher, da√ü es auch au√üerhalb der Besuchszeit war.
(02.07.2011, 17:31)
Oliver Jahn :   Also da ist wohl auch der Begriff "vor kurzer Zeit" subjektiv gepr√§gt. Ich war Anfang der 2000er Jahre einige Tage im Grzimekhaus und habe dort mitgearbeitet. Da war Fritz Stadtm√ľller dort noch Revierleiter. Und schon zu dieser Zeit bekam ich lediglich von ihm, bzw. von seiner Stellvertreterin und heutigen Revierleiterin dort die Ausnahmegenehmigung, hinter den Kulissen und vor bzw. nach √Ėffnung f√ľr die Besucher einige Fotos mit Blitz zu machen. Und bei meinen ersten Besuchen Anfang der 90er wiesen am Eingang ebenfalls schon Schilder darauf hin, dass das Blitzen nicht erlaubt w√§re.
(02.07.2011, 14:30)
Werner Schindler :   Im gesamten Nachttierhaus in Frankfurt war jahrzehntelang das Fotografieren auch mit Blitz gestattet. Dies wurde erst vor relativ kurzer Zeit ("mittlerweile" ist subjektiv gepr√§gt) f√ľr die Dunkelabteilung ge√§ndert. Die von Liz Thieme genannte Info am Eingang weist seit letztem Jahr darauf hin. Das gleiche Verbot gilt im √ľbrigen f√ľr Laserpointer, deren Einsatz ebenfalls stark zunahm.
Fotografieren ohne Blitzlicht ist in der Dunkelabteilung nicht untersagt. Das ist jedoch unter den praktischen Gegebenheiten eine oft nur theoretische M√∂glichkeit. Moderne Kameras erlauben zwar die Bew√§ltigung vieler fr√ľher f√ľr unm√∂glich gehaltener Lichtsituationen. Aber bei ISO 1600 oder sp√§testens 3200 ist doch idR Schluss mit qualit√§tsm√§√üig guten - auch das ist subjektiv - Bildern; und bei Kompaktkameras schon weit vorher (an Bridge-Kameras gehe ich m√∂glichst nicht mal √ľber ISO 200 hinaus). Andererseits kann man nat√ľrlich sagen, dass ein verrauschtes Foto besser ist als gar keins.
Vielleicht lassen sich mit lichtstarken Objektiven einige etwas hellere Gehege mit ruhigen Bewohnern, etwa die Springhasen oder Greifstachler, ohne Blitz akzeptabel bew√§ltigen. Halte ich f√ľr denkbar. Aber gerade bei Frankfurter "Spezialit√§ten" wie den Kiwis, Fingertieren, Fettschwanz- oder Mausmakis usw habe ich bisher keine guten blitzlosen Aufnahmen gesehen. N√§chtlich dunkle Gehege mit sich schnell bewegenden Tieren zwischen Astwerk setzen einfach Grenzen. Und es sollte auch bedacht werden, dass bei Fotografieren ohne Blitz in relativer Dunkelheit der AF-Me√üstrahl, ob mit Me√üblitzen oder Infrarot o√§, eine Wirkung √§hnlich einem Laserpointer erzeugt.
(02.07.2011, 10:56)
Liz Thieme :   Mittlerweile? Das ist schon l√§nger so.
Mit Blitz auf jeden Fall nicht und so weit ich mich richtig erinner eigentlich grundsätzlich. Denn man kann nicht immer kontrollieren, ob die Leute die eine Kamera zum Foto ansetzen auch den Blitz aushaben.
Im Eingangsbereich hängen Bilder mit einem Schlanklori, der auf Verbote hinweist.
Da ist er einmal beim Fotografieren durchgestrichen, auf einem weitern macht er "psssst" und an die/das andere/n kann ich mich nicht mehr erinnern.
(01.07.2011, 21:48)
Sven P. Peter :   "Fotografieren ist dort in der Nachtabteilung mittlerweile nicht mehr gestattet."

Generell oder nur mit Blitz?
(01.07.2011, 20:20)
Werner Schindler :   Hier ein kurzes Frankfurt-Update.
Ins Auge f√§llt vor Ort zun√§chst die gro√üe Baustelle (neuer Haupteingang und neue B√§renanlage). Da bin ich schon gespannt, die Planung verspricht einiges. Der Baufortschritt wird auf der Website des Zoos dokumentiert, so dass ich dies hier √ľberspringen kann. Ich beschr√§nke mich daher auf Infos, die f√ľr Besucher, welche in n√§chster Zeit nach Frankfurt wollen, interessant sein k√∂nnten.

Das größte Publikumsinteresse genießt derzeit die Sumatratiger-Familie. Mutter Malea war mit den beiden kleinen Jungen im Katzendschungel (Innengehege) auf nächste Distanz ausgiebig im gemeinsamen Spiel zu sehen. Da die Besucher sowohl ebenerdig als auch auf zwei Ebenen von der Empore schauen können, fanden alle ihren Platz. Die Fossa nebenan nahm den Trubel gelassen und hatte zumindest zeitweise auch Aufmerksamkeit ("Mama, hier liegt ja ein Erdmännchen").

Das junge Okapi ist bisher nur w√§hrend kurzer Zeiten zu sehen. Die weitaus meiste Zeit liegt es im Stall ab. Das beigef√ľgte Foto (hoffentlich hat das geklappt, Erstversuch) zeigt, wie es nach kurzem S√§ugen bei der Mutter - sie ruft es wohl, aber das kriegt man ja akustisch nicht mit - spornstreichs wieder zum Abliegeplatz im Stall strebt. Das zweite Okapiweibchen ist bisher nicht tr√§chtig, vielleicht klappts noch (der Bulle "Deto" ist ja ein wenig h√∂her als sein Vorg√§nger).

Im Grzimekhaus gab es dieses Jahr Nachwuchs bei den Kowaris sowie beim Gleichfarbkuskus. Bei letzterem ist das Junge im Beutel. Leider ist bei beiden Arten die Zuchtbasis äußerst schmal (wohl klar, wenn die Arten sonst kaum ein Zoo in unseren Breiten hält).
In die Kuskusanlage ist der männliche Kurzschnabeligel umquartiert worden. Er ist dort gegen Mittag sehr aktiv zu sehen, was im bisherigen Gehege in der Tagabteilung kaum einmal der Fall war.
Bei der F√ľtterungsrunde zwischen 12 und 1 Uhr zeigten sich das Kuskuspaar ebenfalls sch√∂n.
Das junge Fingertier hat derzeit etwa 2/3 der Gr√∂√üe seiner Mutter. Es ist regelm√§√üig zu sehen. Ebenfalls sehr publikumskooperativ sind die Kiwis. Nachdem der vorherige Bewohner der Anlage diesbez√ľglich v√∂llig unzuverl√§ssig war, sind die derzeitigen beiden Bewohner sehr aktiv, oft direkt vor den Besuchern.

Ein Hinweis zum Grzimekhaus: Fotografieren ist dort in der Nachtabteilung mittlerweile nicht mehr gestattet. Das ist schade, aber wer gesehen hat, wie es in letzter Zeit zuging, wenn eine Schulklasse oä mit ihren Handys durchgezogen ist, kann die Entscheidung verstehen. Ein neuer Effekt ist mir die letzten Male aufgefallen: kleine Kinder haben reflektierende Streifen an Kleidung und Schuhen, um im Straßenverkehr gesehen zu werden. Im dunklen Nachttierhaus blinkt und glitzert das dann manchmal in allen Lichteffekten.

Die aus meiner Sicht sehr sch√∂ne Gorilla-Au√üenanlage im Borgoriwald (kein Golfrasen, sondern Bewuchs mit Hochstauden, B√ľschen usw) wird leider von den Gorillas eher sp√§rlich genutzt. Am Mittwoch waren sie gar nicht drau√üen. So ist es doppelt schade, dass die Drills die eigentlich gemeinsame Au√üenanlage nicht aufsuchen d√ľrfen.
Die Bonobos sind viel mehr drau√üen auf ihrer Anlage. Die sehr beliebte Seniorin "Margrit" ist im 60.en Lebensjahr und wird doch langsam ein bisschen datterich, das Kauen geht langsam usw. Was auch zum Abrutschen im Rang gef√ľhrt hat, den Clan f√ľhrt jetzt eine r√ľstige Mittvierzigerin.

Besonders gefreut hat mich, dass der Zoo wieder einen Bartgeier erhalten hat. Die Frankfurter sind √ľber die ZGF ja auch langj√§hriger Partner im Auswilderungsprojekt (welches weiterhin gute Fortschritte macht, heuer gab es in √Ėsterreich neben dem im zweiten Jahr erfolgreichen Paar weitere hoffnungsvolle Ans√§tze). Hoffentlich geht es diesmal im Zoo gut, nachdem 2010 beide V√∂gel des potentiellen Zuchtpaars aus letztlich ungekl√§rter Ursache verendeten. Mit neuer Zucht wird es dauern, da das jetzige Weibchen die Narrenkappe tr√§gt. Aber auch so ein imposanter Anblick, hier bleiben viele Besucher stehen. Und das Gehege vermittelt einen sehr guten Eindruck von den Strukturen an einem nat√ľrlichen Bartgeierbrutplatz.

Sehr genossen habe ich schlie√ülich wieder die Ruhe in den Vogelb√ľschen. Hier sitzt es sich in aller Gem√ľtlichkeit, um zB den Bienenfressern bei ihren st√§ndigen Aktivit√§ten zuzuschauen. Beim Insektenfang n√§hern sie sich ohne Scheu auf wenige cm.
Die Faust-Vogelhallen feiern dieses Jahr mit vielen Veranstaltungen ihr 50jähriges Bestehen.



(01.07.2011, 20:19)
Zoo Frankfurt :   Gro√üz√ľgig geschnitten, lichtdurchflutet und mit riesigem Garten

Jetzt kann gebuddelt, getobt und gesonnt werden - die Erdmännchen haben
ihre neue Anlage zwischen Borgori-Wald und Afrika-Savanne bezogen. Neben
einem Haus im Gew√§chshausstil steht den Erdm√§nnchen eine gro√üz√ľgige und
naturnah gestaltete Au√üenanlage zur Verf√ľgung.

"Die Lieblingstiere vieler unserer Zoobesucherinnen und Zoobesucher haben
schon lange eine neue Anlage verdient. Nun steht unseren Erdmännchen ein
insgesamt 120 m² großes, sonnenzugewandtes Areal mit Innen- und Freigehege
zur Verf√ľgung", freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Das 20
m¬≤ gro√üe Floratherm ¬ģ - Gew√§chshaus basiert auf einer Warmhauskonstruktion
und wurde von der Kuno Krieger GmbH in Herdecke zur Verf√ľgung gestellt. Im
Winter und bei schlechtem Wetter dient es den Tieren als R√ľckzugsbereich.
Durch die teilweise Ausstattung mit volldurchsichtigem Isolierglas sind
die beliebten Schleichkatzen - im Gegensatz zur alten Anlage - ganzjährig
gut zu beobachten.

Die 100 m¬≤ gro√üe Au√üenanlage ist dem Lebensraum Halbw√ľste nachempfunden:
Feiner Kies, große Wackersteine und wenige Pflanzen erwecken den Eindruck
einer Savanne. "Die Erdm√§nnchen gestalten sich ihre Wohnung in k√ľrzester
Zeit ganz nach ihrem eigenen Geschmack", erläutert Niekisch. "Sie graben
sich H√∂hlen und G√§nge, sch√ľtten H√ľgel auf und sonnen sich auf Steinen und
Baumstämmen."

Drei Erdmännchen, zwei Weibchen und ein männliches Tier, sind bereits in
ihren "Glaspalast" eingezogen. Dort haben sie schon mit der Umgestaltung
ihrer neuen Heimat begonnen. Am 8. Juni erkunden sie zum ersten Mal den
großen Außenbereich. "Wir hoffen, dass sich die Tiere in ihrem neuen Reich
wohl f√ľhlen und sich bald paaren. Dann bev√∂lkert vielleicht schon im Laufe
der nächsten Monate ein ganzer Clan der geselligen Tiere die neue Anlage",
hofft der Zoodirektor.

Finanziert wurde die Anlage durch Einnahmen aus Tierpatenschaften und
mithilfe von Sponsoren. "Bei unseren Tierpaten stehen die putzigen
Erdmännchen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Wir möchten allen unseren
Tierpaten bei dieser Gelegenheit herzlich danken. Der Bau der Anlage zeigt
eindr√ľcklich, dass die Tierpatenschaften der Haltungsverbesserung
zugutekommen", so Niekisch.

Ilona Krieger, Gesch√§ftsf√ľhrerin der Kuno Krieger GmbH, freut sich
dar√ľber, dass ihre Gew√§chsh√§user den w√§rmeliebenden Erdm√§nnchen ein
ideales Wohlf√ľhlklima bieten und den Besucherinnen und Besuchern eine gute
Tierbeobachtung auch bei schlechterem Wetter ermöglichen: "Als der Zoo mit
der Idee auf uns zukam, waren wir sofort begeistert und sehr gespannt
darauf zu sehen, wie ein Gewächshaus zum Erdmännchen-Paradies wird."

Auch der FSV KidsClub setzt sich f√ľr die Erdm√§nnchen im Zoo ein. "Franky,
das Maskottchen des FSV KidsClubs, freut sich f√ľr seine "Artgenossen" im
Zoo und hofft, dass sie sich im neuen Zuhause wohl f√ľhlen", sagt Jens-Uwe
M√ľnker, Gesch√§ftsf√ľhrer Organisation des FSV, anl√§sslich der Er√∂ffnung der
Anlage. "Über unser Erdmännchen-Tagebuch auf der FSV KidsClub-Website
konnte man bereits den Bau der Anlage verfolgen. Nat√ľrlich werden wir auch
dar√ľber berichten, wie es mit den Bewohnern der Anlage weiter geht."

Der Zoo Frankfurt dankt den Sponsoren, der Kuno Krieger GmbH, dem FSV
KidsClub und der Evonik Industries AG, die die Plexiglas¬ģ
Doppelstegplatten f√ľr das Haus zur Verf√ľgung gestellt hat. "Gemeinsam ist
uns eine tiergerechte Anlage gelungen, in der sich die Erdmännchen sicher
wohl f√ľhlen werden", freut sich der Zoodirektor.

(08.06.2011, 13:13)
Zoo Frankfurt :   MALEA und die Tiger-Babys: Erster Ausflug ins Innen-gehege

Am Mittwochvormittag hat Sumatra Tigerin MALEA zum ersten Mal mit ihren beiden Jungtieren die Wurfbox verlassen. Mit etwas Gl√ľck sind die drei in der Innenanlage f√ľr Besucherinnen und Besucher zu sehen.

¬ĄWir haben nicht damit gerechnet, dass MALEA die Wurfbox so schnell verl√§sst¬ď, so Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. ¬ĄOffenbar ist sie aber so entspannt und sicher, dass sie die Kleinen mit in ihre Anlage genommen hat. Sie k√ľmmert sich auch dort liebevoll um ihren Nachwuchs, l√§sst sie trinken und liegt bei ihnen.¬ď

Wie lang und wie oft sich die drei Tiger nun in der Anlage aufhalten werden, ist nicht zu sagen. Noch sind die Kleinen ruhebed√ľrftig und werden ihre vertraute Box h√§ufig aufsuchen. Vorstellen werde man, laut Niekisch, die kleinen Tiger erst in etwa f√ľnf Wochen, wenn sie geimpft sind und das Geschlecht festgestellt werden konnte. ¬ĄAlles, was wir bisher sehen konnten, ist, dass ein Tigerchen etwas kleiner ist, das andere rundlicher. Aber beide sind topfit¬ď, so der Zoodirektor.

Mit ca. acht Wochen werden die Anfang Mai im Zoo Frankfurt geborenen Tiger auf jeden Fall gut sichtbar in der Anlage herumtollen.

Wer die Jungtiere in der Anlage nicht entdecken kann, kann √ľber einen Monitor im Katzen-dschungel einen Blick in die Kinderstube werfen.

(25.05.2011, 14:09)
Oliver Ramstedt :   Letzte Woche sind drei der Frankfurter Bonobo¬ís, Kelele ♂ (6), Ukela ♀ (25) und Tochter Nakala ♀ (3), nach Frankreich in den Zoo ¬ďLa Vall√©e Des Singes¬Ē (Romage) abgegeben worden, wo sie jetzt eine Bonobogruppe vervollst√§ndigt haben.
(15.05.2011, 18:30)
Jennifer Weilguni :   Ich kann mir auch nur vorstellen, dass hier wohl von der Nachkriegszeit die Rede ist.
(13.05.2011, 09:34)
Michael Mettler :   Ohne auch nur einen Blick in die Chronik gemacht zu haben, behaupte ich, dass es schon weit vor 1949 Tiger im Frankfurter Zoo gegeben haben d√ľrfte.
(12.05.2011, 14:06)
Zoo Frankfurt :   Tiger-Babys im Zoo Frankfurt

Mehr als ein Vierteljahrhundert ist es her, seit eine Tigermutter im Zoo Frankfurt ihre Jungen aufzog. Tiger-Kind DASEEP, das letzten Herbst im Zoo geboren wurde und, weil von der Mutter nicht angenommen, von Hand aufgezogen werden musste, ist vielen noch in guter Erinnerung. Doch jetzt hat DASEEPS Mutter, die Sumatra-Tigerin MALEA, wieder Junge bekommen. "Diesmal l√§uft alles perfekt", freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. "MALEA ist eine vorbildliche Mutter - und sie hat bislang genug Milch, um ihre Jungen selbst aufzuziehen." Noch halten sich die Jungtiere in der Wurfbox auf, die von den Besuchern nicht direkt eingesehen werden kann. "Wir haben aber eine Kamera installiert und einen gro√üen Monitor aufgestellt, sodass unsere Besucherinnen und Besucher die Tiger-Babys in der Wurfbox dar√ľber beobachten k√∂nnen. So k√∂nnen sie auch sehen, wie liebevoll MALEA sich um sie k√ľmmert", erkl√§rt Niekisch.

Schon im letzten Jahr hatten Zoomitarbeiter wieder Paarungen zwischen Tiger-Kater IBAN (geboren am 17. Mai 2000 im Parc Zoologique d'Amneville, in Frankfurt seit Juni 2001) und Tigerin MALEA (geboren am 25. April 2001 im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, in Frankfurt seit April 2004) beobachtet. In den letzten Wochen war MALEA unruhig und wurde zusehends f√ľlliger - die Hoffnung auf Tiger-Nachwuchs stieg. In der Nacht von Mittwoch, 4. Mai, auf Donnerstag, 5. Mai, war es dann soweit, drei kleine Tiger wurden geboren. "Eine Kamera erm√∂glichte es uns von Anfang an, das Geschehen in der Wurfbox zu beobachten, ohne dabei MALEA und ihre Kleinen zu st√∂ren", so Niekisch. "Schon gleich nach der Geburt war klar, dass eines der Babys nicht lebensf√§hig war. Zu unserer Freude entwickeln sich die beiden anderen aber pr√§chtig", berichtet der Zoodirektor.

An den ersten beiden Tagen nach der Geburt lagen die beiden kleinen Tiger im Stroh in der Wurfbox, tranken Milch bei ihrer Mutter, schliefen und bewegten sich nicht viel. Aber schon am dritten Tag wurden sie zusehends agiler und erkundeten ihre "H√∂hle", die sie aber noch eine ganze Zeitlang nicht verlassen werden. Daher kann man die beiden K√§tzchen noch nicht in der Tiger-Anlage live beobachten. Der Blick in die Tiger-Wurf¬≠box ist aber f√ľr alle Zoobesucherinnen und Zoobesucher ab Donnerstag, 12. Mai, m√∂glich: √úber den im Katzendschungel aufgestellten Monitor.

1949 setzten die ersten Tiger ihre Tatzen in den Frankfurter Zoo. Die erste erfolgreiche Sumatra-Tiger-Nachzucht gelang 1969. In europ√§ischen Zoos leben etwa 100 Sumatra-Tiger, die alle in einem Zuchtbuch zentral gef√ľhrt werden. Mittels dieses Zuchtbuches werden die Nachzuchten und der Austausch zwischen den einzelnen Zoos organisiert.

Sumatra-Tiger sind im Freiland vom Aussterben bedroht. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) engagiert sich f√ľr den Schutz der Tiger im Regenwald von Bukit Tigapuluh in Zentral¬≠sumatra. "In diesem Gebiet leben noch etwa 30 Sumatra-Tiger und hier haben sie auch noch eine echte Chance, im Freiland zu √ľberleben", wei√ü Niekisch, der auch Vizepr√§sident der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt ist. "Angesichts des dramatischen R√ľckgangs der Tiger-Zahlen √ľberall in Asien ist jede Nachzucht im Zoo ein wichtiger Beitrag zur Arterhaltung", betont Natur-schutzprofessor Niekisch, "aber wir m√ľssen uns eben auch in der Heimat der Tiger vor Ort engagieren, sonst verschwinden die Tiger mit ihren W√§ldern." Informationen √ľber die Arbeit der ZGF und den Tiger-Schutz gibt es unter www.zgf.de.

(12.05.2011, 12:15)
Zoo Frankfurt :   Erneut Tiger-Nachwuchs im Zoo Frankfurt

Die Tiger-Dame Malea hat letzte Woche, gesch√ľtzt in der Wurfbox, zwei Tigerjunge zur Welt gebracht. Die Geschlechter des Nachwuchses sind derzeit noch unbekannt.
Die Tierpfleger beobachten die liebevolle Mutter und ihre Kinder √ľber einen √úberwachungsmonitor.

(12.05.2011, 10:34)
Zoo Frankfurt :   Artenschutz "hautnah"

Der Internationale Reptillederverband e.V. (IRV) mit Sitz in Offenbach engagiert sich aktiv f√ľr den Schutz bedrohter Tierarten. Seit mehr als drei Jahren unterst√ľtzt der Verband unter anderem die artgerechte Haltung, Pflege und die Brutst√§tten der Australischen S√ľ√üwasserkrokodile (Crocodylus johnsoni) im Zoo Frankfurt. Mit einem innovativen Projekt setzen der IRV und der Zoo Frankfurt jetzt ihre erfolgreiche Kooperation fort. Mehr Aufkl√§rung √ľber die n√§chtlichen Aktivit√§ten der Reptilien liefert ab sofort ein neuartiges Infrarot-√úberwachungssystem, das im Exotarium installiert wurde.

Im Dunkeln ist gut munkeln? Das war einmal...! Das Hightech-Aufnahmeger√§t gibt nun Aufschluss √ľber das n√§chtliche Sozialverhalten der Tiere. Wer hat was mit wem? Wo legen die Krokodile ihre Eier ab? Das einst 'geheime Leben' der nachtaktiven Reptilien wird nun im wahrsten Sinne des Wortes beleuchtet und liefert dem Zoo wertvolle Informationen f√ľr die einzige Zucht der seltenen S√ľ√üwasserkrokodile au√üerhalb Australiens.

"Die Erkenntnisse aus der n√§chtlichen Beobachtung k√∂nnen wir ganz konkret in unser Tiermanagement einflie√üen lassen", so Rudolf Wicker, stellvertretender Zoodirektor und Leiter des Exotariums. "Jede Information kann der Haltungsoptimierung dienen", so Wicker. Alle Ergebnisse werden f√ľr die Forschung dokumentiert - denn in der gesch√ľtzten Situation im Zoo kann man die Tiere viel kontinuierlicher und intensiver beobachten als unter Freilandbedingungen.

Der Internationale Reptillederverband e.V., Offenbach, engagiert sich seit seiner Gr√ľndung 1972 mit L√∂sungsans√§tzen f√ľr eine im Sinne des Artenschutzes effiziente Kennzeichnungsmethode. Die vom IRV entwickelte Artenschutzfahne hat sich als Kennzeichnungssystem f√ľr Reptillederwaren etabliert. Volker Kern, Vorsitzender des Internationalen Reptillederverbands, unterstreicht die Bedeutung der Artenschutzfahne: "Seit 1987 wird sie als Legalit√§tsnachweis f√ľr artenschutzrechtlich einwandfreie Ware anerkannt und hat sich als verl√§ssliche Alternative zur CITES-Nachweisregelung in der Praxis bew√§hrt." So konnte erreicht werden, dass Wilderei weitgehend durch ein Bestandsmanagement der Krokodil-Arten durch Ranching (kontrollierte Entnahme aus einem bestimmten Areal) oder Farming (gezielte Zucht) ersetzt wurde. Im Gegensatz zu anderen bedrohten Tier- oder Pflanzenarten haben sich die Krokodil-Best√§nde trotz bzw. wegen der kommerziellen Nutzung mit Ausnahmen von wenigen
Arten weltweit erholt.

(11.05.2011, 13:29)
Oliver Ramstedt :   Sumatra Tigerin Malea hat gestern wieder Nachwuchs geworfen und seit dem ist der Katzendschungel geschlossen.

Dadurch das er jetzt schon länger als 24 Stunden geschlossen ist, gehe ich davon aus, das Malea den Nachwuchs angenommen hat.
(06.05.2011, 20:58)
Zoo Frankfurt :   Ostern im Zoo am 24. & 25. April, 10.00-16.00 Uhr

Am Ostersonntag und Ostermontag gibt es f√ľr unsere j√ľngeren Besucher neben den Tieren wieder Aktionsst√§nde zum Basteln und Spielen. Die Naturschutzbotschafter informieren √ľber unsere Tiere und die Arbeit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Und auch der Osterhase will mit uns feiern und schaut im Zoo vorbei.

Aktionen:
¬ē Bastelaktion
¬ē Kinderschminken
¬ē Eierlauf
¬ē Zoo-Rallye mit Verlosung von t√§glich 2 Familieneintrittskarten
¬ē Der Osterhase ist im Zoo unterwegs

Tier-F√ľtterungen und Tropengewitter:
10.45 Uhr: Pinguine, Exotarium
11.00 Uhr: Zwergseebären und Robben, Robbenklippen
11.30 Uhr: Tropengewitter, Exotarium, Obergeschoss
12.30 Uhr: Kommentierte F√ľtterung Totenkopf√§ffchen, Grzimekhaus
15.00 Uhr: Kommentierte F√ľtterung Zwergotter, Grzimekhaus
15.30 Uhr: Zwergseebären und Robben, Robbenklippen
15.30 Uhr: Tropengewitter, Exotarium, Obergeschoss
15.45 Uhr: Pinguine, Exotarium Erdgeschoss

Zooeintritt: 8,- ¬Ä f√ľr Erwachsene, 4,- ¬Ä f√ľr Kinder

(20.04.2011, 11:58)
Zoo Frankfurt :   "Primaten wie wir" - eine Mitmach-Erlebnis-Ausstellung
14. April - 15. Juli 2011 im Borgori-Wald, Zoo Frankfurt

Menschen, Affen und Halbaffen - wir alle sind Primaten. Doch wie weit geht die Verwandtschaft? Wie ähnlich sind wir uns und wo gibt es Unterschiede?
Die Ausstellung "Primaten wie wir" klärt auf und lädt zum spielerischen Wissenserwerb ein. Ein zentrales Anliegen der Ausstellung ist es auch, auf die Bedrohung vieler Primatenarten aufmerksam zu machen und Lösungswege aufzuzeigen. Zoo

Themenschwerpunkte der Ausstellung sind die Ernährung und Verdauung, die Systematik, die Verbreitung und die Bedrohung der Primaten - allesamt Themen, die sich an den lebenden Tieren im Zoo nicht unmittelbar erkennen lassen.
"Die Bewohner des Menschenaffen-Hauses Borgori-Wald sind ein wichtiger Teil der Pr√§sen¬≠tation", erkl√§rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch die Wahl des Ausstellungsortes. "Wer ihr nat√ľrliches Verhalten sorgf√§ltig beobachtet, kann sich n√ľtzliche Tipps f√ľr die L√∂sung der Aufgaben an den interaktiven Stationen der Ausstellung holen." Auf diese Weise erg√§nzen sich die Beobachtungen der lebenden Tiere und die Ausstellungs¬≠stationen perfekt: So kann man sich z.B. bei der Beantwortung der Fragen von "Wer wird Primaten-Million√§r?" bei den spielenden Bonobo-Kindern oder bei den Orang-Utans einiges abschauen und am "Gorillaknacker" am eigenen Leibe die Bei√ükraft eines Gorillas erfahren.

"Ich bin sicher, dass die Ausstellung "Primaten wie wir" einen ganz besonderen Akzent im Kulturangebot unserer Stadt setzt, denn sie packt uns an unseren Wurzeln", sagt Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth.
"Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und ich hoffe, dass sie noch in vielen Frankfurter Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu sehen sein wird." Erklärende Texte werden in der Mitmach-Ausstellung bewusst kurz gehalten - Erleben und Begreifen stehen im Vordergrund.

"Als Biologiedidaktiker besch√§ftigen wir uns mit der Vermittlung von Biologie. Unser Forschungs- und Aktivit√§tsschwerpunkt liegt dabei im au√üerschulischen Lernen", erl√§utern Dr. Annette Scheersoi und Prof. Dr. Paul Dierkes, als Koordinatoren der Ausstellung vom BioLab der Goethe-Universit√§t die Hintergr√ľnde. "Mit dem Frankfurter Zoo verbindet uns eine langj√§hrige Kooperation im Bereich der Lehrerausbildung. Au√üerdem besuchen wir mit den Studierenden regelm√§√üig den Frankfurter Zoo und stellen ihn als au√üerschulischen Lernort vor."

Die interaktive Ausstellung wurde von der Didaktik der Biowissenschaften der Goethe-Universität in Kooperation mit dem Zoo Frankfurt entwickelt. Neben den Koordinatoren Dr. Annette Scheersoi und Prof. Dr. Paul Dierkes wirkten an der Konzepterstellung auch Lehramtsstudierende mit. Das Ausstellungskonzept wurde von der Frankfurter Gestaltungsfirma Exposition umgesetzt.

(13.04.2011, 15:24)
Andreas Murmann :   In der N√§he des Osteinganges gibt es ein Parkhaus (ca 350 m Entfernung). Abgesehen davon ist die Parkplatzsituation ziemlich mau - vor allem, wenn man einen geb√ľhrenfreien Platz sucht.

Kommt man in Kronberg an sch√∂nen Tagen sp√§ter hat man auch ein gutes St√ľck zu laufen...
(27.03.2011, 20:32)
Manuel Becker :   Ohne Frage wird die Konkurrenz st√§rker und der Bekanntheitsgrad des Opel-Zoos ver√§ndert sich (auch aufgrund der gemeinsamen TV-Serie mit FFM). Dennoch wage ich zu behaupten, dass das an der Stellung des Frankfurter Zoo nicht SOOO viel √§ndern wird. Ob die Besucher in Frankfurt oder in Kronberg zufriedener mit ihrem Besuch sind, habe ich mit keiner Silbe behauptet. Das kann ich auch nicht einsch√§tzen...

Frankfurts Standortvorteil aufgrund des Images wird sich m.E.n. auch zuk√ľnftig nicht stark ver√§ndern - denn schlie√ülich baut man ja auch in Frankfurt st√§ndig neu bzw. um (und das erheblich schneller als im Taunus!) und kann immer wieder tolle Geburten vermelden...
Die Parkplatzsituation hat die Erfolge der zur√ľckliegenden Jahrzehnte ja auch nicht verhindern k√∂nnen. Zweifelsohne k√∂nnte die Zufriedenheit mit eigenem Parkhaus o.√Ą. angehoben werden. Aber ist das diesen Aufwand wert?
(25.03.2011, 10:18)
Carsten Horn :   Na dann kann Frankfurt sich ja richtig gl√ľcklich sch√§tzen bei einer so treuen Besucherschaft, das erkl√§rt nat√ľrlich auch, warum man auf Service wie Parkfl√§chen wenig wert legen braucht, die Besucher kommen ja sowieso!!! Hoffentlich bleibt das auch so, wenn in Kronberg z. B. mal wieder ein Elefantenbaby rumwuselt...

Schade, das ich das nicht eher gewu√üt habe, da h√§tte ich im Sonntag gut gef√ľllten Kronberger Zoo eine Exkursion auf den Parkplatz gemacht und mal so hundert Kennzeichen notiert, das h√§tte mich interessiert, ob ein Gro√üteil der Besucher wie ich eine relativ weite Anreise gehabt hat und nicht aus der Region kommt...


(25.03.2011, 10:07)
Michael Mettler :   @Manuel Becker: Es soll keine Miesmacherei sein, wenn ich daran erinnere, dass in Kronberg noch Projekte f√ľr Elefanten, Flusspferde und Nash√∂rner anstehen, die f√ľr mediale Aufmerksamkeit sorgen und manchem Hessen deutlich machen werden, dass das nicht nur ein Wildpark ist. Und damit wird sich der Frankfurter Zoo einem Vergleich durch den Besucher st√§rker stellen m√ľssen als bisher - wovon durchaus BEIDE Einrichtungen profitieren k√∂nnen, wenn sie ihr Besucherpotenzial zufrieden stellen (und dazu geh√∂rt mehr als nur der zoologische Aspekt). Wie hei√üt es doch so sch√∂n? Konkurrenz belebt das Gesch√§ft.

Übrigens kann man im Satz "Wenn die Hessen..." auch das "wenn" betonen. Die ganze Diskussion um die Parkmöglichkeiten fußt ja auf der Vermutung, durch eine verbesserte Situation MEHR Kunden zu einem Besuch und vor allen Dingen zum baldigen Wiederkommen locken und ihre Verweildauer im Zoo erhöhen zu können. Und das funktioniert wohl kaum allein nach dem Motto "nach Kronberg fahren die eh nicht"...
(25.03.2011, 09:15)
Manuel Becker :   Aufgrund vieler Verbindungen in Hessen und Umgebung kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass es f√ľr diese Regionen in Sachen Zoo fast nur Frankfurt gibt. Wenn ich Freunde frage, Fahrten plane oder was auch immer, ist eins ganz deutlich: Einen Zoo gibt es f√ľr die meisten NUR in FFM. Kronberg kennen wesentlich eniger Menschen und ist f√ľr die Personen, die ich so kenne ein Tierpark, f√ľr viele ein Wildpark. Von der Bekanntheit des Vivariums mal ganz zu schweigen. Rundum: Frankfurt ist wesentlich konkurrenzloser als man denkt. Wenn die Hessen in einen ZOO fahren, dann fahren sie nach FFM. Auch im jahr danach...
(24.03.2011, 23:36)
Carsten Horn :   Stimmt, das wird auch jeder "automobilverw√∂hnte" Besucher ber√ľcksichtigen, das man Kronberg und Frankfurt von der Parksituation nicht vergleichen kann und deshalb wird er auch nicht automatisch den f√ľr ihn bequemeren Zoo (mit Parkpl√§tzen vor der T√ľr) besuchen oder den Zoobesuch bei einem Zoo ohne Parkpl√§tzen ganz unterlassen!!!

Siehe dazu auch das von Sacha beschriebene Z√ľricher Beispiel, die Situation ist vermutlich auf Frankfurt √ľbertragbar...
(24.03.2011, 12:52)
Liz Thieme :   Ich kann mich nur wiederholen, wir wissen nicht was Prof. Niekisch mit seinem Team plant. Ihm ist die Parksituation bekannt.
Die Strukturm√ľhlen sind in FFM scheinbar komplexer als in anderen St√§dten.
Und Kronbergs Parksituation mit FFM zu Vergleichen ist unsinnig. Schreibt doch FRau Roth und Herrn Semmelroth und guckt was ihr f√ľr Antworten bekommt.

Ich kann nur sagen: Mir gefällt was ich bisher gesehen habe.
Und ich freu mich va √ľber die derzeitigen tierischen Meldungen. (Die hier schon wegen fast Unbeachtung doppelt gepostet werden).
Es ist ein FINGERTIER und ein OKAPI!!!!
:) Ich freu mich auf meinen nächsten Besuch.
(24.03.2011, 10:38)
Zoo Frankfurt :   Sensationeller Zuchterfolg: Deutschlands erste Nachzucht bei den Fingertieren im Frankfurter Zoo

"Neun Wochen haben wir nur ahnen k√∂nnen, dass unsere Fingertiere Nachwuchs haben", berichtet Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die sonst so umg√§ngliche Mutter KINTANA war aggressiv gegen√ľber den Pflegern und immer wieder f√ľr l√§ngere Zeit in der Brutkiste verschwunden. Ihre Zitzen waren deutlich angeschwollen. "Wir wollten aber auf keinen Fall st√∂ren und haben Mutter und vermutetes Jungtier ganz in Ruhe gelassen", so Niekisch weiter. Am 22. M√§rz war es dann soweit, das kleine Fingertier zeigte sich zum ersten Mal in der Anlage im Grzimekhaus - nur f√ľr einen fl√ľchtigen, kurzen Moment, lieferte aber so den ersehnten Beweis f√ľr diesen ganz besonders wertvollen Zuchterfolg. "Es ist das erste Mal √ľberhaupt, dass in Deutschland ein Fingertier nachgez√ľchtet wird", berichtet ein sichtlich stolzer Zoodirektor Niekisch.

Vor 5¬Ĺ Monaten hatte sich KINTANA (geboren am 11.02.2005 in Bristol, England) ausgiebig mit Fingertier-Mann MALALA (geboren am 8. August 1999 in Trinity, Jersey) gepaart. Bei Fingertieren, auch Aye-Ayes genannt, sind nur Paarungen, die etwa eine Stunde dauern, auch erfolgreich. Es sah also gut aus. Doch dann machte es KINTANA spannend. In der R√ľckzugsbox f√ľr die Fingertiere, in der sich auch die Brutkiste befindet, ist zwar eine Kamera eingebaut, "aber KINTANA wollte sich nicht in die Karten schauen lassen und hat die Kamera mit Nistmaterial zugebaut", so Niekisch. Die Spannung beim Team des Grzimekhauses war daher in den letzten Wochen gro√ü. Denn Fingertiere werden nur in wenigen europ√§ischen Zoos gehalten, in Deutschland zeigt nur noch der Zoologische Garten Berlin ein einzelnes M√§nnchen. Die Fingertiergeburt in Frankfurt ist die deutsche Erstzucht. "Diese Geburt ist wirklich eine Sensation", freut sich Niekisch. "Wir sind froh und stolz, dass diese schwierige Nachzucht bei uns im Zoo Frankfurt gelungen ist. Vor allem, weil KINTANA selbst eine Handaufzucht ist. Sie hat gezeigt, dass ihre Instinkte zur Aufzucht von Jungen dennoch voll entwickelt sind. Die Umsicht und die Erfahrung des Pfleger-Teams haben sicher an diesem besonderen Ereignis einen gro√üen Anteil."

Im Mai 2010 hatte KINTANA ihr erstes Jungtier zur Welt gebracht. Allerdings war schnell klar, dass sie keine Milch hatte. Trotz aller Bem√ľhungen das Kleine von Hand aufzuziehen, verstarb es nach nur f√ľnf Tagen. Allerdings konnten aus diesen Ereignissen wichtige Erkenntnisse gezogen werden, die bei der Geburt in diesem Jahr hilfreich waren. So konnte zum Beispiel die W√§rmeregulierung in der Box optimiert werden. Ausschlaggebend war aber, dass KINTANA diesmal ausreichend Milch hat und auch ansonsten bisher alles richtig macht.

Das junge Fingertier sieht schon genauso aus wie seine Mutter, es ist allerdings nur etwa halb so groß. Ein Kindchenschema ist nicht vorhanden: Die Augen der nachtaktiven Feuchtnasenaffen sind auch beim ausgewachsenen Tier relativ groß, das Gesicht ist hell und ausdrucksstark. Der buschige Schwanz, das dunkle, glänzende Fell - alles ist bei dem Jungtier schon wie bei Mutter KINTANA.

Noch ist das Junge sehr selten zu sehen. "Heute Morgen haben wir wieder gewartet und gehofft, dass es sich zur gleichen Zeit wie gestern zeigt", berichtet Niekisch. "Ein kurzer Blick aus der Kiste ¬Ė das war's f√ľr heute, vielleicht morgen wieder!" Leider sind Fingertiere sehr scheu, so dass es nicht m√∂glich ist, das Jungtier zu fotografieren, schon gar nicht mit Blitzlicht. Wer es sehen m√∂chte, muss Geduld mitbringen und ein gro√ües Qu√§ntchen Gl√ľck.

In ihrer Heimat im Nordwesten und Osten von Madagaskar leben die Aye-Ayes im Regenwald. Laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion IUCN gelten sie als stark gefährdet. Es ist vor allem der Lebensraumverlust durch den Plantagenanbau, der den wildlebenden Beständen zusetzt. Die Fingertiere galten bereits als ausgestorben, bis man sie 1957 wiederentdeckte.

(24.03.2011, 09:17)
Carsten Horn :   Da war ich wohl einen Tag zu fr√ľh in Frankfurt, grrrrrrrr, sonst h√§tte ich die Fingertiergeburt vielleicht live erleben k√∂nnen... Herzlichen Gl√ľckwunsch...

Ein Shuttle in irgendeiner Form ist sicher nicht die beste Lösung, aber besser als nix...und bei entsprechendem Equipment in ausreichender Zahl muß Bequemlichkeit ja dabei nicht auf der Strecke bleiben...Nur bezahlbar ist das ganze dann nicht mehr, g..., da kommt ein neues Parkhaus allemal billiger...
(23.03.2011, 21:05)
Oliver Jahn :   Also neben allen Parkpl√§tzen und Gesellschaftsh√§usern, deren Sinn man erkennen mag, oder nicht, die Geburt eines Fingertieres finde ich da erheblich beeindruckender und ich bin absolut begeistert, der Truppe vom Grzimek-Haus und Astrid als Revierleiterin meinen herzlichen Gl√ľckwunsch! Da suche ich gern ein wenig l√§nger nach einem Parkplatz.
(23.03.2011, 19:18)
Michael Mettler :   P.S. Heidelberg hat - siehe entsprechender Thread - aus einer √§hnlichen Situation gelernt und baut jetzt ein Parkhaus auf dem Zoogel√§nde!
(23.03.2011, 14:33)
Michael Mettler :   @Sacha: Ich kenne solche lokalpolitischen Entscheidungen auch bei der Errichtung von Fu√üg√§ngerzonen in Gesch√§ftsstra√üen. Da klopfen sich dann Politiker und St√§dtebauer auf die Schultern, wie sch√∂n die Kunden jetzt bummeln gehen k√∂nnen, und ignorieren dabei die Erfahrungen der anliegenden Gesch√§fte, dass deren Kunden m√∂glichst nahe an der T√ľr parken m√∂chten. Und irgendwann wird dann krampfhaft nach (Aus-)Wegen gesucht, solche Zonen wieder zu beleben, weil die zahlenden Kunden inzwischen lieber zum Einkauf auf der "gr√ľnen Wiese" am Ortsrand umgeschwenkt sind. Wobei dort kurioserweise die Wege vom √§u√üersten Ende eines Gro√üparkplatzes bis zur Gesch√§ftst√ľr durchaus l√§nger sein k√∂nnen... Aber erstens gibt es dort eine Transporterleichterung (Einkaufswagen), zweitens (und da w√§ren wir wieder bei dem, was ich unten schon schrieb) hat der Kunde/Besucher wenigstens das Gef√ľhl, dass ihm der Anbieter selbst die Parkm√∂glichkeiten zur Verf√ľgung stellt. Keine Spur von "komm zu uns, aber wie du dein Auto los wirst, ist dein Problem".

Ich denke, mit einem an den Anfahrtwegen gut ausgeschilderten und optisch gut aufgemachten, hellen Parkhaus (viele Menschen f√ľhlen sich in Tiefgaragen unwohl) k√∂nnte der Zoo wirklich Punkte beim Publikum sammeln. K√∂nnte ja zum Garten hin mit Kunstfels verkleidet und als Kulisse genutzt werden...
(23.03.2011, 14:31)
Sacha :   @Carsten Horn: Genau diesen Shuttle-Service gibt es in Z√ľrich. Dort verkehren vorab an Wochenenden Busse von den Parkpl√§tzen der ca. 2 km entfernten Eislaufbahn Dolder zum Zoo-Haupteingang und zur√ľck.
Habe das schon 2x gemacht. Mit Kleinkindern nicht wirklich zu empfehlen, teilweise wird man da wie eine √Ėlsardine zusammengequetscht. Gerade Familien die noch einen Kinderwagen brauchen, machen darum oft linksumkehrt, wenn keine "regul√§ren" Parkpl√§tze mehr frei sind. Dass dem Zoo dadurch viele Einnahmen entgehen, ist der rotgr√ľnen und autohassenden Stadtregierung Wurst. Die w√ľrde dem Zoo am liebsten noch mehr Parkpl√§tze kappen (bald darf man sich auch noch √ľber eine Parkgeb√ľhren-Erh√∂hung freuen, die diese "familienfreundlichen" Parteien durchgesetzt haben).

Kurz: Shuttle-Service ist nicht das Gelbe vom Ei und mit Fussballarenen nicht zu vergleichen, weil dort Familien mit Kinderwagen wie MM schon erwähnt hat, klar in der Minderheit sind. Ein zusätzliches Parkhaus in unmittelbarer Nähe des Zoos wäre besser.
(23.03.2011, 13:53)
Zoo Frankfurt :   Sensationeller Zuchterfolg:
Deutschlands erste Nachzucht bei den Fingertieren im Frankfurter Zoo

"Neun Wochen haben wir nur ahnen k√∂nnen, dass unsere Fingertiere Nachwuchs haben", berichtet Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die sonst so umg√§ngliche Mutter KINTANA war aggressiv gegen√ľber den Pflegern und immer wieder f√ľr l√§ngere Zeit in der Brutkiste verschwunden. Ihre Zitzen waren deutlich angeschwollen. "Wir wollten aber auf keinen Fall st√∂ren und haben Mutter und vermutetes Jungtier ganz in Ruhe gelassen", so Niekisch weiter. Am 22. M√§rz war es dann soweit, das kleine Fingertier zeigte sich zum ersten Mal in der Anlage im Grzimekhaus - nur f√ľr einen fl√ľchtigen, kurzen Moment, lieferte aber so den ersehnten Beweis f√ľr diesen ganz besonders wertvollen Zuchterfolg. "Es ist das erste Mal √ľberhaupt, dass in Deutschland ein Fingertier nachgez√ľchtet wird", berichtet ein sichtlich stolzer Zoodirektor Niekisch.

Vor 5¬Ĺ Monaten hatte sich KINTANA (geboren am 11.02.2005 in Bristol, England) ausgiebig mit Fingertier-Mann MALALA (geboren am 8. August 1999 in Trinity, Jersey) gepaart. Bei Fingertieren, auch Aye-Ayes genannt, sind nur Paarungen, die etwa eine Stunde dauern, auch erfolgreich. Es sah also gut aus. Doch dann machte es KINTANA spannend. In der R√ľckzugsbox f√ľr die Fingertiere, in der sich auch die Brutkiste befindet, ist zwar eine Kamera eingebaut, "aber KINTANA wollte sich nicht in die Karten schauen lassen und hat die Kamera mit Nistmaterial zugebaut", so Niekisch. Die Spannung beim Team des Grzimekhauses war daher in den letzten Wochen gro√ü. Denn Fingertiere werden nur in wenigen europ√§ischen Zoos gehalten, in Deutschland zeigt nur noch der Zoologische Garten Berlin ein einzelnes M√§nnchen. Die Fingertiergeburt in Frankfurt ist die deutsche Erstzucht. "Diese Geburt ist wirklich eine Sensation", freut sich Niekisch. "Wir sind froh und stolz, dass diese schwierige Nachzucht bei uns im Zoo Frankfurt gelungen ist. Vor allem, weil KINTANA selbst eine Handaufzucht ist. Sie hat gezeigt, dass ihre Instinkte zur Aufzucht von Jungen dennoch voll entwickelt sind. Die Umsicht und die Erfahrung des Pfleger-Teams haben sicher an diesem besonderen Ereignis einen gro√üen Anteil."

Im Mai 2010 hatte KINTANA ihr erstes Jungtier zur Welt gebracht. Allerdings war schnell klar, dass sie keine Milch hatte. Trotz aller Bem√ľhungen das Kleine von Hand aufzuziehen, verstarb es nach nur f√ľnf Tagen. Allerdings konnten aus diesen Ereignissen wichtige Erkenntnisse gezogen werden,
die bei der Geburt in diesem Jahr hilfreich waren. So konnte zum Beispiel die Wärmeregulierung in der Box optimiert werden. Ausschlaggebend war aber, dass KINTANA diesmal ausreichend Milch hat und auch ansonsten bisher alles richtig macht.

Das junge Fingertier sieht schon genauso aus wie seine Mutter, es ist allerdings nur etwa halb so groß. Ein Kindchenschema ist nicht vorhanden: Die Augen der nachtaktiven Feuchtnasenaffen sind auch beim ausgewachsenen Tier relativ groß, das Gesicht ist hell und ausdrucksstark. Der buschige Schwanz, das dunkle, glänzende Fell - alles ist bei dem Jungtier schon wie bei Mutter KINTANA.
Noch ist das Junge sehr selten zu sehen. "Heute Morgen haben wir wieder gewartet und gehofft, dass es sich zur gleichen Zeit wie gestern zeigt", berichtet Niekisch. "Ein kurzer Blick aus der Kiste - das war's f√ľr heute, vielleicht morgen wieder!" Leider sind Fingertiere sehr scheu, so dass es nicht m√∂glich ist, das Jungtier zu fotografieren, schon gar nicht mit Blitzlicht. Wer es sehen m√∂chte, muss Geduld mitbringen und ein gro√ües Qu√§ntchen Gl√ľck.

In ihrer Heimat im Nordwesten und Osten von Madagaskar leben die Aye-Ayes im Regenwald. Laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion IUCN gelten sie als stark gefährdet. Es ist vor allem der Lebensraumverlust durch den Plantagenanbau, der den wildlebenden Beständen zusetzt. Die Fingertiere galten bereits als ausgestorben, bis man sie 1957 wiederentdeckte.

(23.03.2011, 13:42)
Michael Mettler :   @Carsten Horn: Und wie viele Besucher hat Bayer Leverkusen, die Kinderkarren und Verpflegungsrucks√§cke bei sich haben? :-)
(23.03.2011, 13:31)
Carsten Horn :   Es gibt sogar Alternativen zum Parkhaus, Parkfl√§chen (selbstverst√§ndlich ab allen Einfallstra√üen vern√ľnftig ausgeschildert) entfernt vom Zoo und dann ein Shuttle-Service per Bus zum Zoo, nat√ľrlich alles kostenlos (ansonsten ist der Anreiz nicht gro√ü genug, das Angebot zu nutzen)! Mir zwar aus der Zoowelt so nicht bekannt, aber z. B. Bayer Leverkusen handhabt so den Besucherandrang bei Heimpspielen, weil rund um das Stadion auch kaum Parkfl√§chen zur Verf√ľgung stehen.
(23.03.2011, 13:05)
Michael Mettler :   @Manuel Becker: Zum zweiten Absatz - ja, genau das. Der Zoo will und braucht viele Besucher f√ľr seine Ziele, also muss er etwas f√ľr sie tun. Was n√ľtzt ein noch so didaktisch und erhaltungsz√ľchterisch wertvolles Gehege, wenn es von einer wegbleibenden Zielgruppe gar nicht erst gesehen wird? Es sind doch die Besucher, die das Geld f√ľr Artenschutz- und Zuchtprogramme bringen, also m√ľssen sie als Sponsoren auch umworben werden. Und zwar genau von demjenigen, der ihr Geld gern h√§tte, also in diesem Fall vom Zoo selbst - diese Verantwortung l√§sst sich nun mal nicht abw√§lzen. Nur wenn der Zoo selbst ein Parkhaus betreibt, hat er auch ausreichend Einfluss z.B. auf dessen Preise, denn mit den von Oliver Jahn unten geschilderten Berliner Verh√§ltnissen bei einem (m.W.) zoofremden Parkhausbetreiber h√§tte man ja erneut einen Abschreckungsfaktor.

Und da erhebt sich eben die Frage, ob es dem Zoo bzw. der Stadt als dessen Betreiberin das "Opfer" eines Geheges nicht wert sein sollte, um eine größere Besucherzufriedenheit und damit ein besseres Image als Ausflugsziel zu erzielen.

Nebenbei bemerkt: Wenn der Zoo bei seiner Artenauswahl konsequent vorginge, m√ľssten die Vikunjas ohnehin abgeschafft werden. Hatte nicht der Direktor zur Takin-Abgabe gesagt, das Frankfurter Klima eigne sich nicht f√ľr die Haltung von Hochgebirgstieren...? ;-)
(23.03.2011, 11:53)
Manuel Becker :   Edit: "NICHT" vor kompensiert vergessen, huch...
(23.03.2011, 10:29)
Manuel Becker :   @MM: Zum Geschriebenen meine volle Zustimmung. Ich habe ja selber betont, dass das ein gro√ües Problem ist. Es l√§sst sich meiner Ansicht nach nur nicht durch eine komplette Neugestaltung vom Alfred-Brehm-Platz aus l√∂sen. Mehr habe ich nicht gesagt. Dass eine √ĖPNV-Anbindung das Parkplatzproblem kompensiert oder gar gen√ľgend Parkpl√§tze eine bescheidene Anbindung, ist mir sehr wohl bewusst. Da ich fast alle Besuche mit √ĖPNV-Anreise gestalte, wei√ü ich aus Erfahrung, wie sehr ich mich √§rgere, wenn ich noch ne halbe Stunde zum Zooeingang latschen muss...

Wie gesagt, ich denke, dass der Zoo mit seiner Parksituation auch alles andere als zufrieden ist! Nur, was soll er machen? Auf eigene Kosten und durch Aufgabe einer oder mehrere Haltungen ein eigenes Parkhaus bauen? Oder den halben Zoo umgraben und eine Tiefgarage errichten? Man hat ja so schon in Frankfurt nicht die beste finanzielle Ausstattung?
(23.03.2011, 10:27)
Carsten Horn :   Hat Frankfurt nicht wegen mangeldem Service sogar schon mal einen Direktor entlassen, wenn ich mich da dunkel recht erinner?

Und f√ľr den von weiter weg anreisenden Zoobesucher bringt ein noch so guter √ĖPNV auch nix, wer steigt schon 3 km vor dem Ziel noch auf Bus oder Bahn um, ggf. mit den von Michael beschriebenen "Gep√§cklasten"?

Einen Tag vorher in Kronberg hab ich gesehen, wie man die Parkplatzfrage vern√ľnftig l√∂st, bei eigenem Zutun (f√ľr den Zoofreund doch eigentlich selbstverst√§ndlich, das er bereits 10 Minuten vor √Ėffnung am verschlossenen Zootor r√ľttelt, g, um die Besuchszeit bestens auszunutzen) gab es einen kostenfreien (und nicht strafzettelbedrohten) Parkplatz mit 20 Metern! Fu√üweg zum Eingang...
(23.03.2011, 10:21)
Michael Mettler :   @Manuel Becker: Eine gute √ĖPNV-Verbindung ist durch nichts zu ersetzen, aber f√ľr bestimmte Zielgruppen reicht sie einfach nicht. Ich muss mir doch nur mal anschauen, was z.B. eine Familie mit zwei kleinen Kindern auf einem Zooparkplatz alles an Gep√§ck f√ľr den Zoobesuch aus dem Auto holt (zumindest sehe ich das in Hannover oft) und mir dann vorstellen, sie m√ľsste das alles im Gedr√§nge einer U-Bahn oder eines Busses unterbringen. Angesichts der Armada von Kinderwagen, Buggys usw., die ich an gut besuchten Tagen in Zoos immer wieder erlebe, m√ľssten die √Ėffis dann wohl Gep√§ckanh√§nger mit sich f√ľhren...

Gerade diese Zielgruppe ist doch aber f√ľr Zoos besonders wichtig (die Bildungsfunktion f√ľr Kinder wird hier im Forum von Zoofans immer wieder ganz weit oben angesiedelt), und ihre Verweildauer zu verl√§ngern, ist ein ganz wichtiger Punkt. Eine kurze sonnt√§gliche Stippvisite zwischen Fr√ľhst√ľck und Mittagessen braucht nicht viel Gep√§ck, ein Tagesausflug dagegen schon. Und je servicefreundlicher ein Zoo solchen Bed√ľrfnissen entgegen kommt, desto interessanter wird er f√ľr diese Zielgruppe.

Dazu ein Zitat aus dem M√ľnchener "Tierparkfreund" 1/2011, denn in M√ľnchen sieht das neue Konzept mehr Besucherfreundlichkeit vor: "Alarmieren muss uns Zoomenschen auch das Wissen der Freizeitler (Anm.: Es geht um eine Studie √ľber Besucherservice in Freizeiteinrichtungen), dass EIN negatives Erlebnis w√§hrend des Besuchs (Unfreundlichkeit des Personals, dreckige Toilette, Mitleid erregendes Gehege...) 10mal st√§rker vom Folgebesuch abh√§lt, als dazu EIN Freupunkt motiviert." Ich denke, dass Parkplatzfrust ebenfalls in diese Reihe geh√∂rt, denn er wird nun mal mit dem Zoobesuch assoziiert und damit letztlich auch dem Zoo in die Schuhe geschoben.
(23.03.2011, 09:21)
Carsten Horn :   Tja, Ewig-Gestrige gibt es halt immer, die anfangen zu weinen, sobald man nur Ver√§nderungen tr√§umt, das sich da zu 99% leider nix tut, wei√ü ich selber...

Ich frag noch mal, welchen Sinn die sogenannte "Perle" f√ľr den Besuher hat, ich konnte da gestern auf Toilette gehen, mir in Imbissbudenatmosph√§re (kein Unterschied zu dem im Zoo vorhanden Imbisswagen, au√üer das ich mir den Kaffee am Gesellschaftshaus sogar selber zapfen mu√üte) was zu Essen oder Trinken holen und ansonsten konnte ich nix sinnvolles dran entdecken (mag nat√ľrlich sein, das ich irgendwas √ľbersehen hab...)
(23.03.2011, 01:49)
Manuel Becker :   Also das hier von einem Traum gesprochen wird, wenn an Stelle des Gesellschaftshauses ein Neubau entstehen k√∂nnte, k√∂nnte ich pers√∂nlich nur heulen! Das Haus ist doch ein Perle f√ľr den Zoo. Es hat nicht nur Wiedererkennungswert sondern ist multifunktional und wird durch die Umgestaltungen noch funktionaler. Man sollte sich wirklich erst ausf√ľhrlich mit den Pl√§nen auseinandersetzen bevor man hier drauf rumhackt. Die Fl√§che, die jetzt eventuell f√ľr Tiere verloren geht, wird doch f√ľr Besucher indirekt gewonnen.

Das mit den Parkpl√§tzen ist in der Tat ein Problem. Es l√§sst sich auch in allen mir bekannten Internetbewertungen und Besuchermeinungen wiederfinden. Ich bin sicher, dass der Zoo das auch gerne anders h√§tte - aber doch bitte nicht zu Lasten eines Bauwerks mit einer solch tollen Substanz und einer solchen Geschichte. Daf√ľr ist hingegen die √ĖPNV-Anbindung erstklassig, daher w√ľrde ein zooeigenes Parkhaus meine Zufriedenheit nicht steigern...
(23.03.2011, 00:05)
Michael Mettler :   P.S. Vielleicht h√§tte der Berliner Zoo mehr Besucher aus dem eigenen Einzugsgebiet, wenn er bessere/billigere Parkm√∂glichkeiten anbieten w√ľrde - die 50 bis 60% Touristen in der Gesamtbesucherzahl d√ľrften wohl √ľberwiegend nicht mit dem Auto kommen...
(22.03.2011, 23:55)
Michael Mettler :   @Liz: Ohne die √Ėrtlichkeiten zu kennen, aber ob "in der N√§he" oder "direkt am Zoo", kann schon einen entscheidenden Unterschied in der Besucherzufriedenheit ausmachen. Unsere Gesellschaft ist √ľber Jahrzehnte hinweg zur Mobilit√§t hin erzogen worden, mit dem Ergebnis, dass heute viele Besucher/Kunden/etc. erwarten, mit dem Auto direkt bis ans Ziel ihrer W√ľnsche fahren k√∂nnen. Man muss doch nur mal die Diskussionen um die Verkehrsberuhigung von Innenst√§dten, speziell von Gesch√§ftsstra√üen oder Gastronomiebezirken, verfolgen (ich gehe jedenfalls davon aus, dass dies nicht nur bei uns in Hannover und Umland seit Jahren ein Dauerthema ist): Wo nahe gelegene Parkm√∂glichkeiten fehlen oder wegfallen, bleibt die zahlende Kundschaft oft schnell weg. Selbst eine Baustelle vor einer Ladenzeile, die √ľber Wochen die dortigen f√ľnf bis zehn Parkpl√§tze blockiert, kann schon zu erheblichen Umsatzeinbu√üen der Gesch√§fte f√ľhren, auch wenn nicht mal hundert Meter entfernt reichlich Parkpl√§tze zur Verf√ľgung stehen. Das ist traurig und man kann dar√ľber nur den Kopf sch√ľtteln, aber es sieht nicht so aus, als wenn man da mit Erziehungsversuchen beim Kunden/Gast allzu weit kommt; ich kenne das Thema nun schon gut 30 Jahre, und in dieser Zeit hat sich das Nah-Park-Bed√ľrfnis des zahlenden Publikums trotz aller Gegenlenkungsversuche eher noch verst√§rkt. Also macht es vielleicht mehr Sinn, das Massenverhalten endlich als gegeben zu akzeptieren und das Angebot danach auszurichten. Bei jedem Neubau eines noch so kleinen Einkaufszentrums sind Zahl und Lage der Parkpl√§tze ein ganz entscheidender Planungsfaktor, da kommen Massenbesuchsziele auch nicht um solche √úberlegungen herum.

"Verkaufspsychologisch" w√§re es wahrscheinlich ein guter Schachzug des Zoos bzw. der Stadt, ein zooeigenes Parkhaus zu bauen. Damit w√ľrde dem Besucher signalisiert werden, dass sich der "Anbieter" (sprich das Ausflugsziel) um seine Kunden k√ľmmert und sie mit ihrem Problem nicht allein l√§sst. Wer schon bei Erreichen des Eingangs von der Parkplatzsuche genervt ist, wird wahrscheinlich zumindest f√ľr die ersten Eindr√ľcke im Zoo noch nicht ausreichend aufnahmef√§hig sein, und dabei ist doch gerade der Auftakt eines Zoobesuches eine ganz wichtige Phase.
(22.03.2011, 23:45)
Mel :   @Sacha: Berlin und √ĖV :D Das ist eine ganz riskante Sache...hier f√§hrt doch seid Monaten nichts mehr wie es eigentlich soll...da wird eine, im Normalfall 20 min dauernde Fahrt zu einer 3h Fahrt!!!
(22.03.2011, 23:24)
Sacha :   @Liz: Yep, aber ich m√∂chte darauf hinweisen, dass ich nicht gesagt habe, dass da WIEDER Flamingos hinSOLLEN! Ich weiss auch nicht, was Du mit "Alarm melden" meinst. Denn wie gesagt habe ich grunds√§tzlich nichts gegen eine Renovation des Gesellschaftshauses. Ich bin nur der Meinung, dass man den neuen Eingang auch weniger "platzfressend" (um es mal √ľberspitzt zu formulieren) h√§tte konzipieren k√∂nnen. Wurde denn z.B. abgekl√§rt, ob man nicht wie in K√∂ln Kassenh√§uschen (oder zumindest einen Teil davon) vor dem Zoo h√§tte platzieren k√∂nnen (z.B. am Innenkreis des Alfred-Brehm-Platzes)? Das ist nur eine Idee und es g√§be sicher noch weitere M√∂glichkeiten.
Ich gebe Dir recht, dass man Manfred Niekisch mal wirken lassen sollte. Allerdings sind meine Erwartungen angesichts der Bartgeier-Voliere bislang nicht sehr hoch.

@MM: Wildtiere auf Kosten von Haustieren umplatzieren.... endlich wird dieser Mann vern√ľnftig:)
Im Ernst: Ein zus√§tzliches Parkhaus f√§nde ich auch nicht schlecht. Mir schwebt allerdings in erster Linie ein unterirdisches vor (wodurch man dann die dar√ľber liegende Fl√§che immer noch f√ľr die Tierhaltung nutzen k√∂nnte). Die Frage ist nur, ob unter dem Zoo noch genug Platz ist.

@Oli: Wow, in Berlin nehmen es die Parkhausbetreiber echt von den Lebendigen. Allerdings muss ich sagen, dass gewisse Parkh√§user in der Innenstadt von Amsterdam noch teurer sind. Hattest Du denn keine M√∂glichkeit, Deine Karre etwas ausserhalb (und vor allem billiger) zu parken und dann mit den √ĖV zum Zoo zu fahren? Eine U-Bahn-Fahrt (und selbst ein 24-Stunden-Ticket) finde ich in Berlin doch relativ g√ľnstig.

(22.03.2011, 23:15)
Carsten Horn :   F√ľr die genannten Funktionen scheint mir der Bau trotzdem zu gro√ü, ZGF, Verwaltung, Direktion und Archiv k√∂nnten auch in einem funktionalen Eingangsgeb√§ude (alles nur eine Frage der Planung) untergebracht werden, ebenso die Au√üengastronomie (Innengastronomie gibt es eh aktuell nicht, wie √ľbrigens auch keinen Zooshop). Vortragsraum und Zooschule sollte sich ggf. im Borgoriwald unterbringen lassen?

Traum w√§re nat√ľrlich ein kompletter Neubau im Bereich des geplanten Eingangs und des Gesellschaftshauses dort k√∂nnte man dann richtig was verwirklichen, Verwaltung/Direktion, Parkhaus, Gastronomie, Zooshop, Nachttierhaus etc.

Gibt es da ein Parkleitsystem vom Zoo zu den genannten Parkhäusern, oder muß sich jeder Besucher bis ins Detail im Internet informieren, wo er sein Auto lassen kann?
(22.03.2011, 21:57)
Oliver Jahn :   Liz, du hast v√∂llig Recht, wie konnte ich die ZGF vergessen...Asche auf mein Haupt...und da bekommst du meine volle Zustimmung, die ZGF ist sehr wichtig und wenn ich mir anschaue, was die im Zoo f√ľr tolle Dinge veranstalten, dann bin ich sehr froh dar√ľber, dass es sie gibt, und dass es sie in Frankfurt IM Zoo gibt.
(22.03.2011, 21:26)
Liz Thieme :   Es gibt vier Parkh√§user in der N√§he, von wo der Zoo, soweit ich wei√ü, fu√ül√§ufig zu erreichen ist. Infos hierzu gibt es ebenfalls auf der HP:
Parkhaus Zoopassage ¬Ė Gr√ľne Stra√üe 11:
Parkhaus City-Parkhaus Ost ¬Ė 2 Einfahrten: Waldschmidtstr. 43 oder Wittelsbacher-Allee 26
Parkhaus Mousonturm - Waldschmidtstr. 6
Parkhaus Klinik Rotes Kreuz ¬Ė K√∂nigswarterstr. 19
Preise sind mir unbekannt, da ich da noch nie war.

Oli, noch was ist im Zoogesellschaftshaus. Wenn auch f√ľr den Zoobesucher auf den ersten Blick nicht so als Wichtig empfunden. Die ZGF.
Wobei sie sehr wichtig f√ľr den Zoo ist und der Zoo f√ľr die ZGF. Sie bleiben auf ewig verbunden und sie hinterlassen Spuren im Sein des Anderen.
Ok, das kleine Theater ist dann eher f√ľr Abendbesucher. Aber gerade f√ľr diese und f√ľr Ausstellungen ist es gut, dass das Zoogesellschaftshaus nach dem Umbau frei steht und man nicht mehr durch die Kassen muss.
(22.03.2011, 21:14)
Oliver Jahn :   Ich kann es nicht genau sagen, aber mir fallen da Dinge ein, wie
Verwaltung
Archiv
Direktion
Zooschule
Vortragsräume
...
und dann eben auch noch Innen- und Außengastronomie UND Toiletten.
Und ich muss ein echter Gl√ľckspilz sein, denn auch wenn es manchmal ein ganz klein wenig gedauert hat, so habe ich bei meinen vielen Besuchen in FFM immer einen Parkplatz bekommen, egal, an welchem Wochentag.
In Berlin hingegen musst ich bereits 2 mal auf ein Parkhaus ausweichen, bei dem mich dann nach dem Besuch fast der Schlag getroffen hat, denn bei 10 Euro Eintritt schaut man schon etwas sparsam, wenn man dann 28 Euro f√ľr 6 Stunden Parkzeit bezahlt.
(22.03.2011, 20:53)
Carsten Horn :   Welchen Nutzen erf√ľllt das Gesellschaftshaus konkret f√ľr den Zoobesucher?

Nur f√ľr die eine Toilettenanlage und teilweise Unterbringung der Au√üengastronomie ist der Bau wohl arg √ľberdimensioniert...
(22.03.2011, 19:21)
Michael Mettler :   Ich finde den Gedanken an ein Zoo-Parkhaus trotz allem eine Diskussion wert (wenn auch nicht auf Kosten des Gesellschaftshauses). Ja, es w√ľrde auf Kosten von Gehegefl√§chen gehen. Wenn aber andererseits dadurch die Besucherzufriedenheit und damit wom√∂glich auch die Besucherzahl steigen w√ľrde, k√§me letztlich √ľber die Einnahmen vielleicht zus√§tzliches Geld f√ľr Arterhaltungsprojekte dabei heraus, das mit den jetzt an diesem Platz befindlichen Tieren nicht zu generieren ist. √úbrigens w√ľrde kein Mensch auf die Idee kommen, auf Besuchertoiletten in einem Zoo zu verzichten, nur um auf diese Weise zus√§tzlichen Platz f√ľr Tiere zu bekommen - eine Anfahrt mit dem Auto ist aber vor allem f√ľr ausw√§rtige Besucher ebenfalls ein "Bed√ľrfnis". Um die alte Binsenweisheit aufzugreifen: Zoos sind in erster Linie f√ľr Menschen da, je besser der Service f√ľr diese, desto gr√∂√üer die Zufriedenheit und desto mehr profitiert der Zoo auch in finanzieller Hinsicht davon.

Ganz konkret denke ich an die Fläche der Dr.-Max-Schmidt-Freianlage. Sie liegt an der Zoo-Außengrenze und direkt neben dem Gesellschaftshaus, so dass ein dortiges Parkhaus dem Besucher kurze Wege böte. Die wenigen dort gehaltenen Tierarten ließen sich sogar innerhalb des Zoogeländes anderweitig unterbringen (z.B. auf der jetzigen Haustieranlage).
(22.03.2011, 19:00)
Liz Thieme :   Sacha, dann sollte man aber auch die Hintergr√ľnde kennen, warum die Flamingos von dort verschwunden sind.
Ich empfehle allen einen Blick in den Info-Point zu werfen und sich mal genau mit den Neubauten zu besch√§ftigen, bevor hier wieder "Alarm" gemeldet wird. Ich habe mir die Pl√§ne genau angeguckt und sehe einen Komplettgewinn f√ľr Tiere, Besucher und den Zoo und f√ľr den "Flair" der dann endlich wieder vom Zoogesellschaftshaus mit Vorplatz ausgehen kann, wenn es dann frei steht und die "Zollh√§uschen" der Kasse verschwinden.

Vielen von uns können Erdmännchen nicht mehr sehen, aber es sind nun mal die beliebtesten Tiere in Frankfurt (laut Homepage haben sie 230 Paten). Und wenn dann Sponsoren anklopfen und die Tiere eine bessere Anlage bekommen können ist es doch in Ordnung.


Und das mit den Parkplätzen liegt nicht am Zoo, sondern an der Stadt. Der Zoo ist ein Amt der Stadt. Daher sollten solche Beschwerden an die Stadt gerichtet werden. Viel Erfolg dabei!

Und dann hei√üt es einfach mal abwarten, was Prof. Niekisch ausarbeitet, denn sein erstes Projekt sieht doch gut aus. Bis dahin hatte er ja "nur" die Projekte von Dr. Schmidt ausgef√ľhrt. Es wird ein langer Weg werden, den der Zoo begehen muss und man kann nur hoffen, dass das Durchhalteverm√∂gen da ist und die Stadt m√∂glichst viel erm√∂glicht und nicht zu steif im Ablauf ist.
(22.03.2011, 18:17)
Sacha :   @MM: Man muss ja auch nicht gerade an Elefanten, Nash√∂rner oder Giraffen denken. Kleinvieh macht auch Mist resp. auch Platz:).
Und ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, als vor dem Gesellschaftshaus Flamingos und später Schwäne gehalten wurden.
(22.03.2011, 17:45)
Ralf Sommerlad :   @MM: So isses.

(22.03.2011, 15:03)
Michael Mettler :   @Sacha: Der Platz, den der Zoo durch die bauliche Auskoppelung des Gesellschaftshauses verliert, w√§re doch aber ohnehin f√ľr Tierhaltung nicht gerade geeignet. Der aktuelle Eingangsbereich und ein langgezogener Weg entlang des Au√üenzaunes, mehr ist das doch nicht? Das h√§tte schon in fr√ľheren Zeiten gerade mal f√ľr eine Papageienallee gereicht...
(22.03.2011, 14:26)
Sacha :   Dann habe ich das falsch verstanden. Item: Nichts gegen die Renovation des Gesellschaftshauses an sich. Aber gleich von "grandios" sprechen?
Und zum Platz: Nun ja, alles eine Frage der Relation. Ein paar Dutzend Quadratmeter f√ľr die Tierhaltung haben oder nicht haben machen m.E. in Frankfurt schon mehr aus als z.B. im Tierpark Berlin oder in N√ľrnberg.
(22.03.2011, 12:59)
Carsten Horn :   Die einzigst vern√ľnftige Nutzung des Gesellschaftshauses w√§re, einstampfen, und daf√ľr ein Parkhaus ( ggf. mit integriertem Nachttierbreich und Verwaltung) an die Stelle, es ist n√§mlich in meinen Augen eine ganz dolle Visitenkarte, wenn man montags! morgens als "Ausw√§rtiger" erst mal um den Zoo rumeiern kann um einen Parkplatz zu finden und letztendlich nur auf den Anwohnerparkpl√§tzen was findet, wo man ab 16:00 Uhr einen Strafzettel riskiert...Wie das am WE aussieht, m√∂chte ich mir gar nicht vorstellen!
(22.03.2011, 12:55)
Manuel Becker :   Ich meinte das nicht ironisch! Finde es wirklich gut, denn so lassen sich die R√§ume des Gesellschaftshauses tats√§chlich viel besser nutzen. Dort kann eine tolle Visitenkarte entstehen und der "verschenkte" Platz ist jetzt auch nicht so gewaltig...
(22.03.2011, 12:46)
Sacha :   @Manuel Becker: Ich auch, wo doch der Zoo Frankfurt Platz zum Versauen hat....
(22.03.2011, 11:42)
Manuel Becker :   Die Ringbindung gibt es schon seit dem letzten Jahr, denn der "aktuelle" Zoof√ľhrer ist aus 2010. Das mit der Erdm√§nnchenanlage konnte man ebenfalls aus der PM zur B√§renanlage entnehmen.

Jaaa, es tut sich viel in FFM und die nächsten Jahre lassen stark hoffen. Besonders das mit dem neuen Eingangsbereich und der Anbindung des Gesellschaftshauses an den A-B-Platz finde ich grandios...
(22.03.2011, 11:22)
Carsten Horn :   Zur Freude aller Sammler haben jetzt auch die Frankfurter Zoof√ľhrer Ringbindung...

Und noch eine erfreuliche Nachricht, der Imbiss im Gesellschaftshaus wurde geschlossen und daf√ľr bekommt man in den umliegenden gastronomischen Einrichtungen Erm√§√üigung, also eine deutliche Verbesserung vermutlich, g...

Und was noch viel wichtiger als das neue Bärengehege ist, eine neue Erdmännchenanlage wird errichtet!!!
(21.03.2011, 21:27)
Zoo Frankfurt :   Okapi-Baby MAIKO ist da - macht sich aber noch rar

Okapi-Babys sind sogenannte Ablieger, das hei√üt, sie halten sich fast den ganzen Tag √ľber in ihrer Deckung auf. Hier im Zoo Frankfurt ist dies der gesch√ľtzte Okapi-Stall. Der am 14. Februar geborene Okapi-Junge MAIKO ist daher f√ľr die Zoobesucherinnen und Zoobesucher zurzeit nur √ľber einen Bildschirm im Giraffen-Haus zu sehen - und zwar dann, wenn er seine Deckung verl√§sst, um bei Mutter LOMELA zu trinken.

"Zum ersten Mal seit genau sechs Jahren haben wir wieder eine Okapi-Geburt", berichtet Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch stolz. "Der Frankfurter Zoo hat eine lange Tradition in der Okapi-Haltung. 1954 brachte der damalige Direktor Prof. Bernhard Grzimek die erste Waldgiraffe nach Deutschland, und zwar in unseren städtischen Zoo - damals eine Sensation!", erklärt Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth bei einem Termin im Zoo. Seit dieser Zeit sind 20 Jungtiere in Frankfurt zur Welt gekommen, 19 davon im Giraffen-Haus.

Die Stadt Eschborn hatte mit einer gro√üz√ľgigen Spende im Jahr 2005 den Bau des neuen Okapi-Geheges m√∂glich gemacht. "Der erste Nachwuchs in unserem Okapi-Haus ist nat√ľrlich etwas ganz Besonderes", freut sich der B√ľrgermeister der Stadt Eschborn, Wilhelm Speckhardt, der auch seinerzeit bei der Er√∂ffnung der Anlage mit dabei war und die Geschicke des Frankfurter Zoos und seiner Okapis mit gro√üem Interesse verfolgt.

MAIKO ist das erste Kind von Okapi-Kuh LOMELA. Sie wurde 2003 im Zoo von Rotterdam geboren und teilt sich seit 2005 das Gehege mit ANTONIA, die 2003 im Zoo London geboren wurde. Vater DETO, 2001 ebenfalls im Zoo Rotterdam geboren, kam 2009 dazu.

"MAIKO wog bei seiner Geburt 19 kg und war ca. 50 cm gro√ü", beschreibt Niekisch den kleinen Okapi-Jungen. "Da Okapis Ablieger sind, haben wir f√ľr MAIKO ein wunderbar verstecktes Nest im Okapi-Stall gebaut, sogar eine Fu√übodenheizung wurde extra f√ľr ihn eingezogen." Bis zu sechs Monate lang liegen kleine Okapis gut gesch√ľtzt in ihrem Nest. Mutter LOMELA h√§lt sich immer im Nachbarstall auf, weit weg von ihrem Jungtier, um dessen Aufenthaltsort nicht an potenzielle Feinde zu verraten. "Nur wenn die Mutter ein Zeichen gibt, dass die Luft rein ist, kommt das Jungtier aus seinem Versteck, um zu trinken", erl√§utert Niekisch. MAIKO trinkt etwa 2-3 Mal pro Tag f√ľr ca. 5 Minuten. Das ist auch die Zeit, in der man den Kleinen auf einem Bildschirm im Giraffen-Haus beobachten kann.

Okapis werden bis zu einem Jahr lang gess√§ugt. Allerdings fangen sie bereits in einem Alter von etwa sechs Wochen an, sich zus√§tzlich von Frischlaub zu ern√§hren. Wenn die Temperaturen im Fr√ľhling es zulassen, werden dann auch die ersten Ausfl√ľge auf die Freianlage unternommen. Erst dann haben die Zoobesucher die Chance, das Kleine direkt zu sehen.

"Die Geburt von MAIKO ist von herausragender Bedeutung f√ľr das √úberleben der relativ kleinen Zoopopulation, die im Rahmen des Internationalen Zuchtbuches sowie des Europ√§ischen Erhaltungszucht-Programms EEP vom Zoo Antwerpen aus gemanagt wird. Am 1. Januar 2011 waren im Internationalen Zuchtbuch 163 (86,77) verzeichnet und 2010 sind lediglich elf (7,3,1) Jungtiere geboren, davon nur zwei in Europa. Diese Anzahl hat gerade gen√ľgt, um die in diesem Zeitraum verstorbenen Okapis zu ersetzen", so Niekisch.

MAIKO ist nach dem Nationalpark gleichen Namens benannt. Der Maiko-Nationalpark liegt in der östlichen Provinz Nord-Kivu der Demokratischen Republik Kongo und ist der größte bewaldete Flachlandpark im Ostkongo. Auf einer Fläche, die etwa halb so groß ist wie Hessen, rund 10.800 km², kommen hier unter anderem Okapis (Okapia johnstoni), Tiefland-Gorillas (Gorilla beringei graueri) und Kongo-Pfauen (Afropavo congensis) vor. Alle drei Arten gelten als bedroht. Als Teil des Kongobeckens und damit des zweitgrößten Waldgebietes weltweit ist der Park zudem als Kohlenstoffspeicher von globaler Bedeutung. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) ist seit 2009 im Maiko Nationalpark aktiv.

(21.03.2011, 13:29)
Zoo Frankfurt :   "Erster Baggerbiss" zum Neubau der B√§ren-Anlage und des Haupteingangs

Die Bauz√§une stehen, die Bagger sind angerollt - der Umbau des westlichen Areals des Frankfurter Zoos hat begonnen. Nach langer und intensiver Vorarbeit entsteht nun auf einer Fl√§che von 1.600 m2 eine gro√üz√ľgige Anlage f√ľr Brillenb√§ren und Schwarze Br√ľllaffen sowie ein neuer Haupteingang mit Zoo-Shop. Mit dem ersten Baggerbiss am 18. M√§rz 2011 geben Oberb√ľrgermeisterin Dr. h.c. Petra Roth, Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth, der Leiter des Hochbauamtes, Dr. Hans-J√ľrgen Pritzl, und Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch den Startschuss zum Abriss der alten B√§ren-Anlage.

"Ich bin sicher, dass der Zoo durch die attraktiven Neubauten einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft geht: besserer Service f√ľr die Zoobesucherinnen und Zoobesucher, bessere Bedingungen f√ľr die Tiere und bessere Arbeitsbedingungen f√ľr die Zoomitarbeiter - ein Projekt, bei dem alle gewinnen werden", so Oberb√ľrgermeisterin Roth anl√§sslich des Baubeginns.

2008 wurde ein Architekturwettbewerb f√ľr das Bauvorhaben ausgeschrieben. Die Entscheidung fiel auf den Entwurf der Architekten Henchion und Reuter zusammen mit dem Landschaftsarchitektur B√ľro R√∂ntz, beide aus Berlin. "Die Architekten und Landschaftsplaner haben nicht nur die neue B√§ren-Anlage gestaltet, sondern ein Gesamt-Ensemble entwickelt, das au√üer der Tier-Anlage und dem neuen Zoo-Eingang auch die Neugestaltung des Vorplatzes vor dem Zoogesellschaftshaus mit einschlie√üt", erl√§utert Kulturdezernent Semmelroth den Entwurf.

B√§ren-Anlage und neuer Eingangsbereich werden die gesamte Fl√§che vom ehemaligen Kiosk bis zum L√∂wengehege links vom Zoogesellschaftshaus einnehmen. Der Vorplatz wird zum Alfred-Brehm-Platz hin ge√∂ffnet. "Das klassizistische Geb√§ude mit dem Fritz-R√©mond-Theater wird dadurch vom Alfred Brehm-Platz aus frei zug√§nglich. Damit ist auch der Weg frei f√ľr ein neues Betreiberkonzept des Zoogesellschaftshauses - einem der attraktivsten Veranstaltungsorte in unserer Stadt", so Semmelroth weiter.

Die Zoobesucher werden in Zukunft von einer langgestreckten Arkade in ein gro√üz√ľgig angelegtes Foyer geleitet. Hier befinden sich der modern gestaltete Kassenbereich, ein Informationspunkt und der Zoo-Shop. Das Foyer ist aber nicht nur eine funktional gehaltene Eingangshalle, sondern schon Teil des Zoos, mit einem ersten Einblick in die Innenanlage der Br√ľllaffen.

Die an das Foyer anschlie√üende neue Anlage f√ľr Brillenb√§ren und Schwarze Br√ľllaffen wird mehr als 1.600 m2 Au√üenfl√§che umfassen und abwechslungsreich mit Naturmaterialien gestaltet sein: Kletter-, Kratz- und Wippb√§ume, Grabmulden, Wasserstellen, H√∂hlen, Sonnen- und Schattenpl√§tze sollen ein perfektes Umfeld zum Wohlf√ľhlen f√ľr Brillenb√§ren und Schwarze Br√ľllaffen bieten.

"Hinter der gro√üen B√§ren-Au√üenanlage, welche f√ľr unsere Besucher eine besondere Attraktion sein wird, entsteht ein Geb√§udekomplex, der nicht √∂ffentlich zug√§nglich ist. Er beherbergt unter anderem die gesamte Technik der neuen Anlage sowie die ber√ľhmte Rostkatzen-Zuchtstation des Frankfurter Zoos", f√ľhrt Zoodirektor Niekisch aus. Und ebenfalls f√ľr die Besucher unsichtbar, entsteht eine neue tier√§rztliche Quarant√§ne-Station im Wirtschaftshof.

"Das Hochbauamt Frankfurt wird durch seine professionelle Projektsteuerung entscheidend zur Realisierung dieses ersten Bausteins des neu erarbeiteten Gesamtenergiekonzepts beitragen", ist sich der Leiter des Hochbauamtes Pritzl sicher. "Der Zoo ist eine der wichtigsten Adressen in der Stadt Frankfurt. Durch dieses herausragende Projekt wird der Zoo eine wesentliche Aufwertung erfahren. Dar√ľber freuen wir uns."

Die Fertigstellung von Eingang und Zoo-Shop ist f√ľr Sommer 2012 vorgesehen. Die B√§ren- und Br√ľllaffen-Anlage kann nach aktuellem Planungsstand voraussichtlich ab Herbst 2012 von ihren neuen Bewohnern bezogen werden - dann, wenn auch die Bepflanzung eine Chance zum Anwachsen hatte.

Die Neugestaltung dieses westlichen Zoo-Areals ist aber nur der Anfang. "Der Zoo muss in weiten Bereichen erneuert werden, um zukunftsf√§hig zu sein und um seine Aufgaben als Freizeiteinrichtung, Bildungsst√§tte, Forschungs- und Naturschutzzentrum erf√ľllen zu k√∂nnen", betont Niekisch. "Und wir sind schon ein bisschen stolz darauf, dass wir es geschafft haben, in nur drei Jahren vom Punkt Null der Planung bis zum Baubeginn mit einer v√∂llig neuen Konzeption zu kommen", sagt der Zoodirektor weiter. Noch in diesem Fr√ľhjahr bekommen auch die √ľberaus beliebten Erdm√§nnchen eine neue gro√üe Anlage. Parallel wird mit Hochdruck das dringend ben√∂tigte Pinguin-Haus geplant.

Im Info-Punkt unterhalb der Zooterrassen kann man sich √ľber das aktuelle Bauprojekt informieren und √ľber die Website des Zoos www.zoo-frankfurt.de den Baufortschritt verfolgen.

Am 3. April feiert der Zoo von 10.00 bis 16.00 Uhr ein "Bären-Fest" bei dem der neue Haupteingang, die neue Tieranlage und ihre neuen Bewohner den Zoobesucherinnen und Zoobesuchern vorgestellt werden.

(21.03.2011, 10:18)
Manuel Becker :   Oje oje. Frankfurt ist aber in letzter Zeit gebeutelt was die Menschenaffenbabys angeht. War erst letzte Woche dort...
(14.03.2011, 22:28)
Zoo Frankfurt :   Orang-Utan-Jungtier im Zoo Frankfurt gestorben

Ein trauriges Ereignis muss der Zoo Frankfurt am 14. März vermelden. Am Vormittag verstarb der am 13. September 2009 geborene Sumatra Orang-Utan Junge PANDAI.

"Die Ursache f√ľr den Tod von PANDAI ist noch unklar", so Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Der junge Orang-Utan war seit einiger Zeit unter tier√§rztlicher Beobachtung, weil er Verhaltensauff√§lligkeiten zeigte und seine Blutwerte nicht optimal waren. Ob ein genetischer Defekt oder eine Infektion die Ursache f√ľr den pl√∂tzlichen Tod war, muss jetzt in der Tierpathologie der Universit√§t Gie√üen gekl√§rt werden.
"PANDAIs Mutter Rosa geht es gesundheitlich gut", erklärt Prof. Niekisch. "Auch die anderen Mitglieder der Orang-Utan-Gruppe zeigen keine Auffälligkeiten. Der Verlust eines so wertvollen und charismatischen Tieres ist tragisch, war aber leider auch unter so guten Bedingungen wie in unserem Menschenaffenhaus nicht vorhersehbar und nicht vermeidbar."

(14.03.2011, 14:24)
Liz Thieme :   Jetzt hab ich vor Jubel schon halbe S√§tze verschluckt und Buchstaben.
Ich war nicht geschockt, sondern viel mehr begeistert und es ist so n√ľdelich :)
Das musste ich jetzt mal los werden. Jetzt werde ich wieder seriös.
(03.03.2011, 21:55)
Liz Thieme :   Ohjeeeeejeee, ich habe gerade auf der Okapiseite das erste Foto von Lomela mit ihrem Kleinen, aufgenommen von Stefan Stadler, Huftier Kurator.
(03.03.2011, 21:40)
Oliver Jahn :   Hier mal eines der beiden neuen Br√ľllaffenweibchen.
(28.02.2011, 21:44)
Holger Wientjes :   @Liz: Ach Geduld ist nicht gerade meine St√§rke... ;-)
(23.02.2011, 08:55)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis 1:
Abendöffnung des Exotariums
Von Oktober 2010 bis März 2011 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm:

Datum: 25. Februar 2011
Treffpunkt: Reptilienhalle (1. Stock des Exotariums)
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: F√ľhrung von Tierpfleger Thomas H√ľge
Thema der F√ľhrung:
Alder ¬Ö was guggst du!
Sich via E-Mail oder Fax zu verständigen fällt bei Reptilien aus. Wie sagen sich die Tierchen dann sonst so die Meinung?
Anhand manchmal nicht ganz so ernst zu nehmender Beispiele erkl√§rt und zeigt Tierpfleger Thomas H√ľge, wie Reptilien kommunizieren.
Der Zooeintritt kostet 6,--Euro f√ľr Erwachsene und 3,-- Euro f√ľr Kinder (Feierabendtarif).

Ansprechpartner:
Dipl.-Biol. Rudolf Wicker
Tel.: (069) 212 - 33732


Veranstaltungshinweis 2:
Sonntagsf√ľhrung im Zoo
Auch in diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem Sonntag im Monat F√ľhrungen f√ľr Zoobesucher an. Die F√ľhrungen sind f√ľr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

Thema der F√ľhrung am Sonntag, 27. Februar 2011: Fr√∂sche, Molche, Salamander weltweit vom Aussterben bedroht
Hintergr√ľnde und Ursachen des Amphibiensterbens
Von den zirka 6.000 Amphibienarten sind ca. 1.500 akut vom Aussterben bedroht, dabei sind Amphibien ein wichtiger Teil des Nahrungsnetzes sowohl als Vertilger von Insekten und Gliedertieren als auch als Nahrung f√ľr viele froschfressende Schlangen und andere Tiere.
Bei dieser Sonntagsf√ľhrung erkl√§rt Dipl.-Biol. Rudolf Wicker zun√§chst wie Amphibien leben und welche Bed√ľrfnisse haben, bevor er den Fragen nachgeht, was zur weltweiten Bedrohung der Amphibien f√ľhrt.

F√ľhrungsbeginn: 11.00 Uhr
Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums)
F√ľhrungsdauer: eine bis eineinhalb Stunden
Zoo-Eintrittspreise:
Erwachsene: 8,00 €
Kinder/Jugendliche (6¬Ė17 Jahre): 4,00 ¬Ä

Die F√ľhrungs-Teilnehmer entrichten nur den normalen Eintrittspreis.

Ansprechpartner:
Dipl.-Biol. Rudolf Wicker
Tel. 069-212-33732


Veranstaltungshinweis 3
Vortrag
Blutdurstige Helfer - der Einsatz von Raubwanzen in Zoologischen Gärten

Raubwanzen k√∂nnen zur Blutentnahme bei Zootieren eingesetzt werden, ohne dass diese bet√§ubt werden m√ľssen. Wie das funktioniert und was mit den Blutproben geschieht, stellt Andr√© Stadler in seinem Vortrag vor.

Referent: Dipl. Biol. André Stadler, Zoo Wuppertal
Wann: 02. März 2011
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe ¬ĄErlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz¬ď von Zoo Frankfurt und ZGF.
(22.02.2011, 14:05)
Liz Thieme :   @Holger die HP besagt ja auch, dass das Okapi derzeit noch nicht zu sehen ist. Frankfurt gibt PMs immer erst raus, wenn man das Tier auch sehen kann. Das Wetter ist aber wohl auch mit ein Grund warum das Kleine noch nicht zu sehen ist.
Bisschen Geduld bei solch einer Art ist meiner Meinung angebracht.
(22.02.2011, 07:15)
Carsten Horn :   Da hab ich den Frankfurt-Besuch f√ľr n√§chsten Monat ja richtig geplant, g...
(22.02.2011, 00:41)
Holger Wientjes :   Danke Olli ! Hatte zun√§chst nach einer umfangreicheren Mitteilung gesucht. Aber die kommt wahrscheinlich noch. Denke nicht, dass man eine Okapigeburt nur unter "ferner liefen" abtun wird.
Ein Kantschil ist √ľbrigens auch noch geboren worden.
Danke f√ľr den Hinweis zu den Br√ľllaffen !
(21.02.2011, 22:56)
Oliver Jahn :   @Holger, das verwechselst du jetzt mit der Geschichte von vor 2011 Jahren! ;-)
Es steht hier:
http://www.zoo-frankfurt.de/tiere/
tierische-neuigkeiten/geburten-neuzugaenge.html
Und weiterhin ist zu lesen, dass die neuen Br√ľllaffen f√ľr die Gemeinschaftshaltung auf der neuen B√§renanlage bereits im Zoo sind und im Affenhaus zu sehen sind.
Dieses steht unter "Gehege-Häuser" und dann unter Affenhaus.
(21.02.2011, 21:21)
Holger Wientjes :   Wieso ? Jungfernzeugung... ;-)

Nee, ich meinte damit, dass das Kalb wohl schon vom neuen Bullen ist !

@Olli: Wo steht das denn auf der HP ?
(21.02.2011, 21:11)
Liz Thieme :   Naja Holger f√ľr Nachwuchs braucht man schon ein M√§nnchen.
Deto kam am 29.8.2009 nach Frankfurt. Aufgrund des Geburtsdatums des kleinen Bullens kann man ja r√ľckrechnen auf ungef√§hr Dezember 2009 als Deckdatum.
Passt also.
(21.02.2011, 20:50)
Holger Wientjes :   Freut mich zu lesen ! Ist da nicht ein neuer Bulle vor einiger Zeit nach Frankfurt gekommen oder vertu¬ī ich mich da jetzt ?
(21.02.2011, 20:37)
Oliver Jahn :   Wie auf der HP von FFM zu lesen ist, gab es am 14.02. diesen Jahres m√§nnlichen Okapinachwuchs im Zoo.
Mutter ist Lomela.
(21.02.2011, 20:24)
Zoo Frankfurt :   Niebel setzt sich f√ľr Serengeti ein
Serengeti darf nicht sterben - aktueller den je

Bei seinem Besuch in der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft, die sich
seit dem Wirken von Professor Grzimek vor fast 50 Jahren f√ľr den Erhalt
der Serengeti engagiert, hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel am Donnerstag in Frankfurt am Main einen neuen Vorschlag im Ringen um eine
geplante Querung des Nationalparks präsentiert. Hintergrund ist das von
der internationalen Gemeinschaft mit Sorge beobachtete Vorhaben der
tansanischen Regierung, eine 54 Kilometer lange Straße durch den Serengeti Nationalpark zu bauen, um die Entwicklung ländlicher Gebiete Nordtansanias voranzutreiben.
"Der Stra√üenbau in der vorgesehenen Form h√§tte irreversible Folgen f√ľr das
Weltnaturerbe, insbesondere in Hinblick auf die jährliche Wanderung von
1,3 Millionen Tieren", sagte Niebel. "Unsere Initiative hingegen zeigt,
wie die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zu win-win-L√∂sungen beitragen kann, die den berechtigten Entwicklungsinteressen bisher vernachl√§ssigter l√§ndlichen Gegenden Tansanias entgegen kommen, ohne dabei das weltbekannte einzigartige √Ėkosystem unwiderruflich zu zerst√∂ren", unterstrich der Minister.
Der deutsche Vorschlag umfasst folgende Elemente: Deutschland erkennt den
ökonomischen Nutzen besserer Straßeninfrastruktur an. Die deutsche EZ ist bereit, eine Studie zur Anbindung der nördlich an die Serengeti
angrenzenden Distrikte (insb. Loliondo) an das bestehende Straßennetz -
ohne Querung der Serengeti - und zu Maßnahmen der ländlichen Entwicklung
in der Region zu erstellen und die Finanzierung der Umsetzung im Rahmen
bestehender Mittel sicher zu stellen.
Dar√ľber hinaus wird Deutschland sich an einer internationalen
Machbarkeitsstudie zur sogenannten "S√ľdumgehungsstra√üe" beteiligen.
Deutschland setzt sich bei anderen Gebern daf√ľr ein, im Rahmen eines
Geberkonsortiums die Umsetzung der Alternativrouten finanziell zu
unterst√ľtzen. Dieses deutsche Angebot ist verbunden mit der Forderung der
nachhaltigen Absicherung dieser Lösungen durch die tansanische Regierung
in Form eines politischen Moratoriums bez√ľglich des Ausbaus kommerzieller
Straßen durch die Serengeti.
Dieser Vorschlag greift erstmals konstruktiv die berechtigten
wirtschaftlichen Interessen Tansanias auf und sichert gleichzeitig
langfristig den Erhalt der Serengeti.
Bei Gesprächen in der vergangenen Woche in Tansania nahmen die Vertreter
der tansanischen Regierung das deutsche Vorschlagspaket interessiert auf.
Zum Hintergrund: Die tansanische Regierung plant seit längerem, eine
Fernverbindungsstraße von Arusha noch Musoma auszubauen, die bei der
bisheriger Planung (sog. "Nordroute") auf einer Länge von 55 km den
Nordteil der Serengeti queren w√ľrde, mit erheblichen √∂kologischen und
sozialen Auswirkungen auf das einzigartige √Ėkosystem. Ungeachtet heftiger internationaler Proteste hat Pr√§sident Kikwete diesen Plan mehrmals, auch aktuell, √∂ffentlich best√§tigt. Ende Januar ist der Entwurf einer lange
angek√ľndigten Umweltvertr√§glichkeitsstudie zu der Stra√üe vorgelegt worden, die jetzt breit zu konsultieren ist. Allerdings geht die Studie lediglich
auf Risikominderungsma√ünahmen f√ľr die Nordroute ein, pr√ľft jedoch nicht
umfänglich wirtschaftlich, ökologisch und sozial verträglichere
Alternativrouten.
(18.02.2011, 09:03)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis:
Abendöffnung des Exotariums
Von Oktober 2010 bis März 2011 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm:

Datum: 4. Februar 2011
Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums)
Uhrzeit: 19.15 Uhr:

Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: F√ľhrung von Reviertierpfleger Thomas Tikatsch
Thema der F√ľhrung:
Blumentiere, Nesseltiere und Korallen

Im Korallenriff leben nicht nur Nemos sondern eine Vielzahl anderer Tiere, die sich dort perfekt angepasst haben. Und wenn der Mensch nicht dazwischen pfuscht, kann es auch noch lange so bleiben!

Wie alles zusammengehört erklärt an diesem Abend Reviertierpfleger Thomas Tikatsch.

(02.02.2011, 14:18)
Zoo Hannover :   Herzlich willkommen, kleiner Gorilla ¬Ė Nachwuchs im Menschenaffen-Haus

W√§hrend sich drau√üen Schneeberge im Zoo t√ľrmten ist in der tropischen W√§rme des Menschenaffen-Hauses Borgori-Wald am 20. Dezember 2010 ein kleiner Gorilla zur Welt gekommen. ¬ĄDie Freude war gro√ü, als bei DIAN eine Schwangerschaft festgestellt wurde, denn viel Hoffnung hatten wir eigentlich nicht mehr, dass die bereits 22-j√§hrige Gorilla-Dame noch Mutter wird¬ď, so Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Jetzt klammert sich der kleine Gorilla-Junge QUEMBO in das Fell seiner Mutter, die ihn liebevoll umsorgt.

DIAN h√§lt ihren kleinen Sohn sehr f√ľrsorglich im Arm. ¬ĄObwohl es ihr erstes Kind ist, macht sie alles so, wie man es sich von einer guten Gorilla-Mutter w√ľnscht¬ď, freut sich Niekisch. Mit ihren 22 Jahren hatte DIAN schon mehrmals die Gelegenheit, sich m√ľtterliches Verhalten bei anderen Gorillas abzuschauen. Sie selbst war aber bisher nicht schwanger geworden. Eine eindeutige Ursache daf√ľr konnte auch bei Untersuchungen durch das Institut f√ľr Zoo- und Wildtierforschung IZW nicht gefunden werden. Vater VIATU (12), der am gleichen Tag wie sein Sohn Geburtstag hat, verh√§lt sich Mutter und Kind gegen√ľber friedfertig. Nur am Tag der Geburt war er etwas nerv√∂s ¬Ė aber wer k√∂nnte ihm das verdenken?

Zoodirektor Niekisch und sein Team sind froh, aber nicht √ľberrascht, dass VIATU keine Aggressionen gegen√ľber QUEMBO zeigt. Im August 2009 hatte der junge Silberr√ľcken sein erstes Kind, das er in Frankfurt gezeugt hatte, unmittelbar nach der Geburt get√∂tet. Man ging damals davon aus, dass der junge Gorilla-Mann seinen Platz in der Frankfurter Gruppe noch nicht gefunden hatte und mit gro√üem Stress auf das Jungtier reagierte. ¬ĄJetzt¬ď, so Niekisch, ¬Ąwird VIATU von den drei weiblichen Tieren akzeptiert und verh√§lt sich so, wie das f√ľr einen souver√§nen Silberr√ľcken normal ist.¬ď Auch die beiden Weibchen REBECCA und JULCHEN haben den Gruppenzuwachs positiv aufgenommen. Insbesondere die j√ľngere REBECCA h√§lt sich gerne in der N√§he von DIAN und ihrem Sohn auf.

Der kleine Gorilla wird nun erst einmal einige Jahre im Frankfurter Zoo bleiben. Drei bis vier Jahre lang werden junge Gorillas von ihren M√ľttern ges√§ugt.

Die in Frankfurt lebenden Gorillas gehören zu den Westlichen Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla), die im westlichen Afrika (Kamerun, Demokratische Republik Kongo, Zentralafrikanische Republik) beheimatet sind.
Laut der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN sind sie vom Aussterben bedroht. Lebensraumzerst√∂rung, die Bejagung wegen ihres Fleisches und als Troph√§en und das Ebola- Virus sorgen seit Jahren f√ľr einen dramatischen R√ľckgang der freilebenden Population.

(06.01.2011, 11:36)
Michael Mettler :   @Liz: Tr√∂ste dich, es steht eh schon seit dem 21.12. (einen Tag nach der Geburt) im Forum - siehe weiter unten...
(04.01.2011, 18:02)
Liz Thieme :   Wie ich vorhin bemerken musste nachdem ich es hier schon geschrieben hatte, hat der Zoo eine Sperrfrist bis zum 6.1. gesetzt an die sich die dpa nicht gehalten hat. Daher leider doch auch hier die Ver√∂ffentlichung.
(04.01.2011, 17:54)
Liz Thieme :   Gorillaweibchen Dian hat einen Sohn Ende Dezember zur Welt gebracht.
(04.01.2011, 13:35)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Vortrag

Das Erdferkel ¬Ė faszinierend, aber schlecht erforscht

Dr. Thomas Lehmann forscht am Naturmuseum Senckenberg √ľber die Pal√§ontologie des Erdferkels und verwandter Arten. Der Vortrag gibt einen √úberblick √ľber die Entstehungs-geschichte, Zoogeographie und Biologie des Erdferkels.


Referenten: Dr. Thomas Lehmann, Senckenberg Forschungsinstitut und
Naturmuseum Frankfurt
Wann: Mittwoch, 5. Januar 2011
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei


Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe ¬ĄErlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz¬ď von Zoo Frankfurt und ZGF.

(03.01.2011, 14:12)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis:

Abendöffnung des Exotariums


Von Oktober 2010 bis März 2011 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm:

Datum: 7. Januar 2011

Treffpunkt: Reptilienhalle
(1. Stock des Exotariums)

Uhrzeit: 19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen

19.30 Uhr: F√ľhrung von Tierpfleger Thomas H√ľge

Thema der F√ľhrung:
Es tut sich was und keiner sieht's

Vom Laienterrarium aus der Holzkiste bis zu Vollglas- und Landschaftsterrarien ist alles m√∂glich. Sinn und Unsinn von oft teurem Zubeh√∂r erkl√§rt Tierpfleger Thomas H√ľge und zeigt ad√§quate Terrarieneinrichtungen.


Der Zooeintritt kostet 6,--Euro f√ľr Erwachsene und 3,-- Euro f√ľr Kinder (Feierabendtarif).

(03.01.2011, 14:10)
Mel :   Ohjeh ohjeh ich hatte es fast schon geahnt, als ich den Texte eingestellt hatte, dass ich fehl interpretiert werde. Ich hatte eigentlich nicht vor aufzuzeigen ¬Ądas geht nie und nimmer¬ď, ich wollte eigentlich nur auf die etlichen H√ľrden hin weisen die solch einem Projekt im Wege stehen k√∂nnen. Ich glaube viele von uns w√§ren √ľber solch ein Gro√üunternehmen zur Blutauffrischung und Sicherung der Zoobest√§nde mancher Arten mehr als gl√ľcklich. Nur sehe ich so etwas eben leider in den kommenden Jahren nicht. Was die Schweiz betrifft, da kenne ich zwei F√§lle wo leider schon Kleinimporte im Endeffekt von den Veterin√§rmedizinischen Beh√∂rden ¬Ąverhindert¬ď wurden. Einmal weil eine Unterartenfrage angef√ľhrt wurde obwohl es in diesem Falle keine aktuelle Unterartenfestlegung gibt und im einem zweiten Falle zog der ausl√§ndische Zoo die ¬ĄRei√üleine¬ď da ihm die Anforderungen der VET¬ís, sagen wir mal vorsichtig ¬Ązu viel wurden¬ď. Also scheinbar trauriger Weise wirklich sehr √§hnlich unserer Beh√∂rden.
(29.12.2010, 18:29)
Sacha :   @MM: In der Schweiz ist es sehr √§hnlich wie in der EU.
So ist z.B. die Einfuhr von Nicht-haustierartigen Horntr√§gern, sowie Kamelen und Schweinen aus Drittl√§ndern nur aus "zugelassenen L√§ndern" erlaubt (L√§nderliste des BVET im Anhang I Teil 1 der Entscheidung des Rates 79/542/EWG). Dann gibt es nat√ľrlich immer Sonder- und Zustatzregelungen: Z.B. brauchen bei Importen aus Drittweltl√§ndern Kamelartige eine Zusatz-Garantie, dass sie frei von infektu√∂ser boviner Rhinotracheitis sind.

Meinen Vorschlag betreffend sieht es so aus: Wenn ich nichts √ľbersehen habe, dann w√§re der Direktimport der von mir genannten Antilopenarten in die Schweiz aus Tansania und/oder Kenia erlaubt.

Wer es genauer wissen will:
http://www.bvet.admin.ch/ein_ausfuhr/01210/01229/index.html?lang=de
(29.12.2010, 15:57)
Michael Mettler :   @Sacha: Nur mal interessehalber, da ich ja immer nur von Importaufwand der EU-L√§nder h√∂re - wie steht es in dieser Hinsicht eigentlich um die Schweiz als Nicht-EU-Land und die dortigen Einfuhrbestimmungen? Ich habe dabei noch die launige Geschichte im Hinterkopf, wie einst die Zoos von Basel und Frankfurt gemeinsam ihre Bongos importierten, nachdem sie in Kenia mittels Vorweisen einer Landkarte aufgezeigt hatten, dass die beiden Zoos doch quasi benachbart seien (jedenfalls im Vergleich zu afrikanischen Fl√§chendimensionen) und man sich deshalb das Kontingent von 2,4 Bongos teilen k√∂nne... Das waren allerdings noch Vor-CITES-Zeiten.
(29.12.2010, 15:23)
Sacha :   Zur Sicherheit: Bitte den Text bez√ľglich der "Tonalit√§t" nicht falsch verstehen. Ist mehr mit einem Seufzen denn mit Knurren hinterlegt...:)
(29.12.2010, 15:06)
Sacha :   Da haben wir es wieder: Das typisch (deutsche?) Gejammer, wo es √ľberall Probleme geben k√∂nnte und was f√ľr riesige H√ľrden doch zu √ľberwinden sind. Heh Leute, mit Verlaub, aber so kommt man auf keinen Gr√ľnen Zweig. Hier sollte man sich wirklich mal die Amis als Beispiel nehmen. Motto: Geht nicht, gibts nicht.

Also, so sehr ich Eure Argumente nachvollziehen kann, so bin ich doch bis auf einen Punkt (leider ist es wohl der wichtigste, nämlich die mit dem Gesetzgeber) anderer Meinung.

Zum Interesse: Anhand der (realistischen) Beispiele habe ich aufgef√ľhrt, welche Arten f√ľr welche Zoos in Frage k√§men.
Zu den Neueinsteigern: Gewisse Kosten sind nicht von der Hand zu weisen, jedoch w√ľrden sich viele Unterk√ľnfte, die z.B. mit Alpakas, Lamas, Hausrindern, Hauspferden, Damhirschen usw. besetzt sind, relativ einfach und kosteng√ľnstig anpassen lassen. Gewisse Arten w√ľrden sich zudem auch als "Untermieter" bei bereits vorhandenen Huftierarten, Grossv√∂geln oder gar Primaten eignen. Man m√ľsste immer den konkreten Fall anschauen.
Zu tragbares Zeitfenster: Ein Problem, dass aber im Vorfeld gel√∂st werden kann bzw. muss (Aktion startet erst, wenn Gehege vorhanden sind.) Dabei muss man nat√ľrlich auch Alternativen einbeziehen, falls es mit dem Import doch nicht klappt.
Zur individuelle Auswahl: Das ist heute nun wirklich kein Problem mehr, wo doch die Platzierung vieler Arten schon durch einen Koordinator bestimmt wird. Und vor Ort werden logischerweise diejenigen Exemplare ausgesucht, die hinsichtlich Zucht am geeignetsten erscheinen.
Zur Quarant√§ne: Die R√§umlichkeiten d√ľrften zumindest im TP Berlin sowie in diversen Aussenstationen (Stuttgart, Leipzig) usw. vorhanden sein. Auch bez√ľglich Quarant√§ne im Bundesland des End-Zoos sehe ich keine Schwierigkeiten. Alles mit entsprechendem Engagement (und nat√ľrlich finanziellen Mitteln) machbar.
Uebrigens: KAFFERNBUEFFEL nicht Wasserb√ľffel.

Zum Vorzeitigen Versterben: Ja, das Risiko besteht. Das besteht auch, wenn man ein Tier von einem EU-Zoo in den anderen √ľberf√ľhrt. Verantwortungsvolle Transporteure gab es fr√ľher und die gibt es heute sicher auch noch. Ich erinnere mich an einen Nashorntransport der Firma Interzoo vor einigen Jahren nach Z√ľrich. Ich habe nur gestaunt, wie umsichtig diese Leute gearbeitet haben.

Nun heisst das alles nicht, dass ich nur einen Grossimport als der Weisheit letzter Schluss halte. Wenn sich das Problem auch oder sogar besser √ľber mehrere Kleinimporte l√∂sen l√§sst, dann nur zu.

Wo ich aber Uebereinstimme: Eine Gesetzesrevision der Import-/Exportregelungen (zumindest f√ľr die Haltung in anerkannten Zoos) w√§re notwendig. Schade, dass sich da offenbar keine Lobby finden l√§sst....
(29.12.2010, 15:02)
Mel :   So sehr mir Sacha¬ís Idee mit dem zentral organisierten Gro√üimport auch gef√§llt, ich denke auch das ein solches Unternehmen in Deutschland schlicht weg nicht durchf√ľhrbar ist. Es m√ľssten sich ja erst mal mehrere Zoo¬ís finden die an einer Tierart x ¬ĄInteresse¬ď haben und diese auch artgerecht halten k√∂nnen (sprich es m√ľssten in all diesen Zoos entsprechende Anlagen vorhanden seien, bei neu Einsteigern w√ľrde das neben den Beschaffungskosten noch zus√§tzliche Baukosten bedeuten). Dann m√ľssten Sie sich auf ein f√ľr alle tragbares Zeitfenster einigen. Dann k√§me der komplette Papierkrieg, und der ist schon bei ¬Ąeinfachen¬ď Importen immens.
Aber gehen wir mal davon aus die Zoos haben sich gefunden, der freiwillige f√ľr die Organisation ist ermittelt, Anlagen sind vorhanden. Dann geht¬ís um die Individuen Auswahl vor Ort. Woher die gew√ľnschte Anzahl an Tieren nehmen und wer erh√§lt welches Individuum? Gehen wir wieder davon aus, auch das w√§re kein Problem, die Tiere sind beschafft und der ¬ĄPapierzirkus¬ď f√ľr den Export ist erledigt und unsere Tiere sind schon unterwegs. Da kommt das gr√∂√üte Problem. Eine solch gro√üe Gruppe kann kaum einer in Quarant√§ne stellen. Okay wir haben Gl√ľck und der gesamte Import darf umgehend EU-Land betreten. Nun gibt es, je nach geltenden Vorschriften des entsprechenden EU -Landes zwei M√∂glichkeiten, die Separate-Quarant√§ne vor Ort im jeweiligen Zoo, was am sinnvollsten und besten w√§re oder eine Zentrale-Quarant√§ne f√ľr die Zoos eines Eu-Landes zusammen. Welcher Zoo sollte das sein? Nun gut bei kleineren Tieren wie Duckern, DikDiks oder Klippspringern mag das platztechnisch noch gehen aber bei Wasserb√ľffeln w√§re das schon sehr problematisch. Und in Deutschland kommt erschwerend hinzu das ja auch noch jedes Bundesland seine eigne Verordnung hat. Also k√§me f√ľr die entsprechenden Individuen je nach Zielort auch noch unterschiedliche ¬ĄBehandlungen nach Vorschrift¬ď hinzu. Und was ist wenn ein oder mehrere Individuen im Verlaufe des Unternehmens versterben sollten?
Und das alles unter dem Aspekt das der Papierkram ohne Probleme funktioniert hat. Und die Zoos sich zu jeder Zeit des Unternehmens untereinander immer einig waren!

Ich mu√ü leider sagen, dass ich da f√ľr kleinere Importe Zoo f√ľr Zoo bessere Chancen sehe. Solche lassen sich im allgemeinem flexibler steuern und der gesamte ¬ĄAufwand¬ď ist weniger immens.

(28.12.2010, 23:55)
Michael Mettler :   @Sacha: Solange wir in einem Land leben, in dem (√ľberspitzt gesagt) wegen einer kranken Wildente gleich Zehntausende St√ľck Nutzgefl√ľgel in der Umgebung gekeult werden, brauchst du Beh√∂rden wohl nicht mit Artenschutzgedanken kommen. W√ľrde einer der von dir erhofften Kaffernb√ľffel (oder Abbottducker oder Gerenuks) beim Ausladen auf einem EU-Flughafen zweimal husten, w√ľrden die Beh√∂rden wahrscheinlich gleich den Zusammenbruch der europ√§ischen Milchviehhaltung bef√ľrchten... Das Skurrile dabei ist ja, dass wir l√§ngst selber genug Nutztierkrankheiten im Lande haben und nicht mehr unbedingt mit dem Finger auf Andere zeigen k√∂nnen. Irgendwann in den 80ern beklagte sich der damalige hannoversche Zoochef Dittrich z.B., dass die entsprechende Bundesbeh√∂rde keine Genehmigung f√ľr den Import von Antilopen aus US-Zoobest√§nden erteilte (der zur Blutauffrischung sehr erw√ľnscht gewesen w√§re), weil die betreffenden Zoos im Dunstkreis von Nutztierhaltungen mit der theoretischen M√∂glichkeit auf Blauzungenkrankheit lagen. Nun, wie die Zeit gezeigt hat, brauchte es offenbar keine US-Zooantilopen, um diese Krankheit bei uns heimisch zu machen.

Man kann vom kommerziellen Tierhandel halten, was man will, aber fr√ľher waren es eben die seri√∂sen Tierh√§ndler, die √ľber das Know-how und die Manpower f√ľr solche Importe verf√ľgten, dabei das Risiko selbst trugen und letztlich auch haupts√§chlich sich selbst Rede und Antwort stehen mussten, wenn etwas schief ging. Heute muss der importierende Zoo irgendwie und irgendwo Zeit, Personal und vor allem Geld abzwacken, um das alles selbst hinzukriegen, tr√§gt dabei das Risiko und muss im Falle eines Misserfolges einem Aufsichtsrat, der Stadt o.√Ą. gegen√ľber erkl√§ren, warum der Aufwand im Sande verlief - und sich dann wom√∂glich anh√∂ren "so geht ihr also mit dem Geld um". So stelle ich mir das jedenfalls vor - leider. Es ist bestimmt kein Zufall, dass genau jene deutschen Zoos sich immer wieder Importe zutrauen, bei denen eine Tierhandels-Vergangenheit viel Know-how hinterlie√ü: Hannover (Ex-Sitz eines Tierh√§ndlers) und der Tierpark Berlin (Transitknotenpunkt des fr√ľheren Ost-West-Tierhandels). Aber selbst Hannover hat ja schon mal von einem beabsichtigten und im Grunde genehmigten Import von D√ľnengazellen Abstand genommen, weil man die geforderten veterin√§rmedizinischen Ma√ünahmen als f√ľr die Tiere zu riskant einsch√§tzte.
(28.12.2010, 17:40)
Sacha :   Der mit dem "geparkt" war gut...:)

Ich habe irgendwie schon vermutet, dass nicht die Afrikaner, sondern unsere Beh√∂rden die .... sagen wir mal "Uebervorsichtigen mit einem Mangel an Wissen resp. Einsicht was Art-/Bestandserhatlung in Zoos angeht" sind. Andererseits frage ich mich, ob sich hier nicht mit einem B√ľndeln von Kapazit√§ten und finanziellen Mitteln die Sache vereinfachen liesse.

Zum Beispiel: Im Auftrag der EAZA oder mehrerer Zoos koordiniert ein einziger Zoo einen Export von mehreren Huftierarten in grosser St√ľckzahl. Alles l√§uft √ľber diesen ab und er wird f√ľr seinen Aufwand von der EAZA resp. den anderen Zoos entsch√§digt.

Ein Beispiel: Frankfurt koordiniert die Einfuhr von Klippspringern f√ľr Rotterdam, Valencia, Stuttgart, sich selbst, sowie ggf. Zoo Berlin, Amsterdam, Dvur Kralove und Prag. Zugleich √ľbernehmen die Hessen auch den Papierkram f√ľr Dikdiks (z.B. Hannover), Thomsongazellen (z.B. Leipzig, Arnheim?, Hannover?), evtl. auch Kaffernb√ľffel (Europ. Safariparks) und als Neuanfang (sofern sich genug Interessenten finden) Giraffengazellen oder/und Abotts-Ducker.

Es m√ľsste doch m√∂glich sein, einen (einmaligen?) Grossimport so zu koordinieren, dass er in vern√ľnftiger Zeit abgewickelt UND das Prozedere tier√§rztlicher Untersuchungen m√∂glichst schonend durchf√ľhrt werden kann.
(28.12.2010, 14:00)
Michael Mettler :   Passt doch auch, immerhin werden dort Tiere f√ľr Zoos geparkt ;-)

@Sacha: Gerade bei Paarhufern ist doch das Problem in der Regel nicht, dass das Herkunftsland sie nicht hinausl√§sst, sondern dass die EU sie nicht hereinl√§sst. Ich k√∂nnte mir z.B. gut vorstellen, dass Hannover gern frisches Blut f√ľr die Dikdik-Zucht von dort holen w√ľrde, aber wegen der Umst√§nde gut abw√§gen muss, ob man den Tieren die damit verbundene Prozedur diverser tier√§rztlicher Untersuchungen √ľberhaupt zumuten kann.

Bei anderen Tieren aus Tansania scheint mir aber durchaus Interesse einiger europ√§ischer Zoos vorzuliegen. Siehe die Streifenhy√§ne in Magedeburg, die Honigdachse in Prag, die T√ľpfelhy√§nen in Gelsenkirchen, und irgendwoher m√ľssen ja auch die in letzter Zeit langsam wieder "aufkommenden" Stachelschweine der Art H. africae-australis stammen, die ja ungeachtet ihres Artnamens nicht nur im s√ľdlichen, sondern auch im √∂stlichen Afrika vorkommen. Nur sind gerade bei Kleinraubtieren die Haltungsressourcen nicht mehr so reich gestreut wie fr√ľher bzw. l√§sst die allgemeine Nasenb√§risierung/Surikatisierung kaum noch Platz f√ľr zus√§tzliche Kleinraubtierarten in zukunftstr√§chtiger Bestandsh√∂he.
(28.12.2010, 13:27)
Carsten Horn :   ZooPark scheint aber dort ein gebr√§uchlicher Name zu sein, Walter Schulz nannte seine Einrichtung ja auch so, :-)
(28.12.2010, 12:27)
Sacha :   Danke Carsten. Ja, das scheint mir schon eher in Frage zu kommen. Wobei hier der Fokus eindeutig auf Tierfangstation denn auf Zoo-Park (im eigentlichen Sinne) liegt.
Aber was f√ľr ein Angebot!!!! Zorillas, Kapotter, Giraffengazellen, Abotts-Ducker und auch Klippspringer (um deren Aufstockung sich gerade Frankfurt - jedenfalls zu Schmidts Zeiten - sehr bem√ľht hatte). Also WENN diese Arten verf√ľgbar sind und WENN (wie es den Anschein macht) die Beh√∂rden Tansanias grunds√§tzlich Exporten keine grossen Steine in den Weg legen, dann frage ich mich, warum sich unsere westlichen Zoos nicht mehr darum bem√ľhen (wohlgemerkt: Entweder zwecks Aufstockung des Bestandes oder zwecks (Neu-)Anfang eines sich selbst tragenden Bestandes, nicht als "Verbraucher" fr√ľherer Tage).
Liegt es also in erster Linie an "unseren" Behörden resp. "unseren" Einfuhrregelungen oder/und am Desinteresse vieler Zooverantwortlichen ("Was brauche ich Kapotter, Zwergotter tun es auch")?
(28.12.2010, 12:17)
Carsten Horn :   Vielleicht ist das auch die Herkunft, die haben jedenfalls Zoo Park im Namen, g...

African Animals (T) Ltd.
Zoo Park / Quarantine
Dar es Salaam

Erdferkel sind jedenfalls im Angebot...

(27.12.2010, 20:28)
Sacha :   @MM: Danke. Ja, dann habe ich es schon richtig gemacht. Den Link zum Stadtplan habe ich auch gesehen, aber mehr nicht (ausser vielleicht noch bei den Preisen f√ľr gewisse Tiere, die nicht-westafrik. Herkunft sein d√ľrften). Ein Zweitb√ľro ist durchaus m√∂glich. Aber falls es die gesuchte Institution sein sollte: Wie kommen dann die Frankfurter auf den Namen "Zoo-Park (in) Tansania".

Auf die Bilder der Homepage w√ľrde ich nicht allzu viel geben. Da stimmt auch ausserhalb Afrikas nicht alles mit der Bebilderung/Werbung √ľberein. Und es w√ľrde mich doch sehr wundern, wenn die River Zoo Farm (wie auf der Startseite ebenfalls abgebildet) Dugongs im Angebot hat....:)

Wo sind hier eigentlich die "Frankfurt"-Experten? Alle im Feiertagsurlaub?:)
(27.12.2010, 17:28)
Michael Mettler :   Ich meinte die Startseite der River Zoo Farm:
http://www.riverzoofarm.com/

Auf der unten verlinkten Seite wird im Stadtplan eine Adresse in Arusha dargestellt - vielleicht eine Zweigstelle des H√§ndlers? Laut eigener HP handelt er ja nicht nur mit westafrikanischen Tieren, sondern u.a. auch mit s√ľdafrikanischen Antilopen usw., da l√§ge die Existenz von (zumindest) B√ľros in anderen Teilen Afrikas nahe. Dann allerdings best√ľnde nat√ľrlich auch die M√∂glichkeit, dass die Erdferkel zwar √ľber Tansania importiert wurden, aber gar nicht von dort stammen...

Ist aber alles nur Gedankenspielerei meinerseits. Genauso √ľbrigens, dass ja auch eine der Magdeburger Streifenhy√§nen von einer Farm (!) in Tansania stammt.
(27.12.2010, 16:15)
Sacha :   @MM: Danke f√ľr Deine M√ľhe, aber wenn ich auf den Link klicke, komme ich auf eine Webpage "Magazine for Arusha". Die dort angegebene Adresse der River Zoo Farm gibt aber als Herkunft GUINEA-BISSAU an. Auch habe ich auf der Startseite das Erdferkel nicht gesehen. Ist der Link vielleicht unvollst√§ndig?
(27.12.2010, 16:02)
Liz Thieme :   @Mirko ich erinner mich dunkel (bin mir aber nicht sicher) dass es eine Gerrhosauridae-Art werden sollte. Aber auch dies kann ja immer noch mal umgeworfen werden. Sind die Terrarien denn noch nicht fertig?
(27.12.2010, 14:41)
Michael Mettler :   Vielleicht ist dies hier eine F√§hrte:
http://www.af.kejsa.com/index.php/226/2/6/215?id=499&page=address

Auf der Startseite der River Zoo Farm ist jedenfalls u.a. ein junges Erdferkel zu sehen...
(27.12.2010, 10:25)
Sacha :   Weiss jemand schon mehr bez. meiner Erdferkel-Frage?
(27.12.2010, 09:53)
Mirko Schmidkunz :   Es wurde vor einiger Zeit hier erw√§hnt, dass einige Reptilien ins Giraffenhaus einziehen werde. Wei√ü jemand welche Arten?
(23.12.2010, 11:34)
Sacha :   Ich gr√ľble immer noch an der Herkunft der Erdferkel herum, denn bei meiner Internet-Recherche habe ich keinen "Zoo-Park (in) Tansania" gefunden. Auch bin ich bei meinem Urlaub vor etwa 15 Jahren nie √ľber diesen Namen gestolpert, ja ich habe √ľberhaupt nie einen Hinweis √ľber irgendeinen ZOO in diesem Land finden k√∂nnen (Schlangen- und Krokodilfarmen, Reha-Zentren sowie die Reptilienfarm bei Arush - die ich besuchen konnte - einmal ausgenommen).

Gibt es also diesen "Zoo-Park" wirklich oder stammen die Erdferkel nicht vielmehr aus einem Rehazentrum oder gar direkt aus einem Nationalpark und damit aus freier Wildbahn?

Falls ja, h√§tte ich mit dem Umstand an sich kein Problem, wohl aber damit, dass man der Oeffentlichkeit etwas vorgaukelt. Wenn Tiere f√ľr Zoos aus freier Wildbahn stammen, dann sollte man das auch genau so kommunizieren.
(23.12.2010, 11:14)
Zoo Frankfurt :   Familienidyll im Giraffen-Haus - im winterlichen Zoo ist ein Giraffen-Baby
geboren

Alle Jahre wieder wird im Zoo Frankfurt ein Giraffen-Baby geboren. "In der
Nacht vom 8. auf den 9. Dezember kam der kleine Giraffen-Junge ohne
menschliche Hilfe zur Welt", freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred
Niekisch.

Am Anfang war es f√ľr den kleinen Netzgiraffen-Jungen TEBOGO (Tswana: Wir
sind dankbar) noch etwas schwierig auf den staksigen, langen Beinen zu
stehen. Flink wackeln seine Ohren in alle Richtungen und scheinen die
vielen unterschiedlichen und neuen Geräusche zu registrieren.

"Wir wissen nicht viel √ľber die Geburt selbst", sagt Niekisch. "Der
Giraffen-Nachwuchs wurde am Morgen des 9. Dezember von den Tierpflegern
entdeckt." TEBOGO war bei seiner Geburt 1,70 m groß und wog 82 kg. "Bis er
ausgewachsen ist, wird noch einige Zeit vergehen", erläutert Niekisch.
"Mindestens drei Jahre wird TEBOGO brauchen, um so ein stattlicher
Giraffen-Bulle wie sein Vater HATARI zu werden. Erwachsene Bullen werden
etwa f√ľnf Meter gro√ü."

Mutter MONIQUE ist die "dienstälteste" Giraffen-Mama im Zoo Frankfurt und
hat bereits vier männliche und zwei weibliche Jungtiere zur Welt gebracht.
"Um ihr die nötige Ruhe zu geben, wurden acht Tage vor der Geburt die
zurzeit ausgef√ľhrten Renovierungsarbeiten am Giraffen-Haus eingestellt",
erklärte Niekisch.

Von Zeit zu Zeit streift MONIQUE mit ihrer Nase den Kopf des Kleinen und
kontrolliert, ob es ihrem Nachwuchs gut geht. Mutter und Kind mussten von
der Gruppe getrennt werden. "Die Geburt fand zwar innerhalb der Gruppe
statt, aber das im letzten Jahr geborene Giraffen-Kind ZULU nutzte die
Chance und trank ebenfalls - und leider zu reichlich - von der fremden
Muttermilch", berichtet Niekisch. "So bestand die Gefahr, dass das neue
Jungtier nicht genug Milch bekommt", erläutert Niekisch. Kleine Giraffen
werden bis zu einem Jahr lang gesäugt. Sie interessieren sich aber schon
fr√ľh f√ľr anderes Futter und fangen ab dem 21. Tag an, Gr√ľnfutter
aufzunehmen und wiederzukäuen.

Im Zoo Frankfurt leben Netzgiraffen seit 1982. Seit 1993 werden sie
erfolgreich gez√ľchtet. TEBOGO wird seinen Beitrag zum Erhalt dieser
eindrucksvollen Tierart leisten.
Das neue Giraffen-Kind ist die 16. Giraffen-Nachzucht in Frankfurt, die
unter der Betreuung des erfahrenen Revierleiters Gerd Fuchs aufwächst.

Während der ersten Woche nach der Geburt blieb das Giraffen-Haus
geschlossen, um dem Jungtier einen ruhigen Start ins Leben zu ermöglichen.
Ab Donnerstag, 23.12.2010, ist das Haus wieder f√ľr alle Besucher von 11.00
- 16.30 Uhr geöffnet.
(22.12.2010, 14:43)
Oliver Ramstedt :   Dian hat p√ľnktlich zum Geburtstag von Viatu am 20.12. ihren (zu 80%) Sohn bekommen. Beide sind fit und die anderen verhalten sich friedlich.
(21.12.2010, 20:26)
Michael Mettler :   Das Erdferkelpaar w√§re demnach nicht unterartgleich mit anderen Tieren der Zoopopulation, die m.W. auf Namibia-Importe zur√ľckgehen - WENN man Unterarten beim Erdferkel anerkennt.
(14.12.2010, 14:51)
Sacha :   Hmm, ja, der "ZooPark in Tansania" d√ľrfte bei dieser exakten Angabe sicher jedermann bekannt sein...
(14.12.2010, 14:39)
Zoo Frankfurt :   T√ľtenohren, lange Beine, gro√üe Augen -
ein neu gestaltetes Gehege im Grzimekhaus beherbergt gleich drei
verschiedene Arten

Erdferkel gehören seit jeher zu den Lieblingen der Zoobesucher. "Nun ist
wieder ein Pärchen dieser faszinierenden Art im Grzimekhaus zu sehen",
freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Zusammen mit
langbeinigen Springhasen und großäugigen Moholigalagos bewohnen ERMINE und
ERNST eine neu gestaltete Anlage.

Die beiden Erdferkel sind jeweils zwei Jahre alt und stammen aus dem
ZooPark in Tansania. Das Männchen ERNST wiegt 57,5 kg, das Weibchen ERMINE
48 kg. "Die Tiere gewöhnen sich gerade an den verschobenen
Tag-Nacht-Rhythmus im Grzimekhaus. ERMINE schläft viel. ERNST ist
neugieriger und aufgeweckter", berichtet Niekisch.

"Erdferkel sind die letzten √úberlebenden der Ur-Huftiere und haben unter
den heutigen Säugetieren keine näheren Verwandten", erklärt der
Zoodirektor. Das wichtigste Sinnesorgan der Erdferkel ist die Nase, doch
sind auch die auff√§lligen t√ľtenartigen Ohren f√ľr die Orientierung der
urt√ľmlichen Tiere bei Nacht bestens angepasst. Der Zoo kann auf eine lange
Erdferkel-Haltung zur√ľck blicken: Mit Unterbrechungen werden die
Afrikanischen Savannen-Bewohner in Frankfurt seit 1925 gezeigt und
erfolgreich gez√ľchtet. Das letzte Jungtier wurde vor drei Jahren in
Frankfurt geboren. Mit ERNST und ERMINE besteht laut Niekisch wieder
Hoffnung auf Nachwuchs.

Die Erdferkel bewohnen zusammen mit Springhasen und Moholigalagos eine
Doppel-Anlage. Der linke Teil des Geheges ist bereits artgerecht gestaltet
und ausgestattet, der rechte Teil steht kurz vor der Fertigstellung. "Die
Haltung verschiedener Tierarten in einem Gehege ist besonders attraktiv
f√ľr unsere Besucher und vermittelt einen guten Eindruck vom nat√ľrlichen
Lebensraum. Gleichzeitig ist die Gemeinschaftshaltung eine
Verhaltensanreicherung f√ľr die Tiere, denn es kommt zu Interaktionen
zwischen den unterschiedlichen Arten", so Niekisch. Das Konzept der
Vergesellschaftung wird im Zoo Frankfurt neuerdings wo immer sinnvoll
umgesetzt, so werden zum Beispiel die Brillenb√§ren, f√ľr die ab Fr√ľhjahr
2011 eine neue Anlage gebaut wird, eine Wohngemeinschaft mit Schwarzen
Br√ľllaffen bilden.


Das Springhasen-Paar, das sich das Gehege mit ERNST UND ERMINE teilt,
kommt aus dem Berliner Zoo, wo es schon Erfahrungen mit Erdferkeln gemacht
hat. Wie diese, sind auch Springhasen Höhlenbewohner. Mit Hilfe der langen
kräftigen Hinterbeine können sie zwei bis acht Meter weit springen. "Sie
sind jedoch nicht mit Kängurus verwandt und - trotz ihres deutschen Namens
- auch nicht mit Hasen", so Niekisch. Springhasen sind Nagetiere aus der
entfernten Verwandtschaft der Hörnchen.

Die beiden Moholigalagos sind 2009 und 2010 im Zoo Frankfurt geboren. Als
Baumbewohner bevölkern sie vor allem die obere Etage des Geheges.
Moholigalagos gehören zur Verwandtschaft der Halbaffen und sind
nachtaktiv. Eine Anpassung an die nächtliche Lebensweise sind vor allem
ihre großen Augen. Obwohl die auch "Bushbabys" genannten Tiere so niedlich
aussehen, wären sie doch keine angenehmen Hausgenossen, denn sie besetzen
Territorien und markieren diese mit Urin.

Sobald auch die rechte Hälfte der Anlage fertig ist, werden zwei weitere
weibliche Springhasen und ein zweites Moholigalago-Paar einziehen. Bald
sollen, so hoffen Niekisch und sein Team, dann auch Jungtiere das
gro√üz√ľgige Gehege bev√∂lkern.
(14.12.2010, 13:34)
Oliver Ramstedt :   Nach etwas Recherche habe ich noch ein paar Daten zu der Orang Utan Dame.

Es ist Maria aus dem Zoo in Santillana del Mar (Spanien).
Geboren wurde sie am 1. Sep. 1995 auch in Santillana (Sie war der erste Sumatra Orang Utan der in Spanien geboren wurde). Ihre Mutter ist gestorben als Maria 4 Jahre alt war.
Sie hatte bis jetzt zwei Töchter und einen Sohn aber alle drei hat sie nicht selbst aufziehen können und deswegen ist sie nun in Frankfurt, um hier von Rosa zu lernen, wie das geht.
(12.12.2010, 23:12)
Oliver Ramstedt :   Bei den Orang Utan's gibt es ein neues Gesicht. Es ist ein Weibchen, was entweder sehr dick ist oder wahrscheinlich schwanger ist.
(12.12.2010, 17:16)
Oliver Ramstedt :   Die Erdferkel sind jetzt schon im Gehege zu sehen. Ich habe sie allerdings nur schlafend gesehen.
(12.12.2010, 17:14)
Holger Wientjes :   Nachmacher... ! GRINS
(10.12.2010, 09:47)
Zoo Frankfurt :   Einladung zum Medientermin

Zeit: 14. Dezember 2010, 10.30 Uhr

Ort: Grzimekhaus, innen

Treffpunkt: Haupteingang, 10.15 Uhr

Thema:
T√ľtenohren, lange Beine, gro√üe Augen ¬Ė ein neugestaltetes Gehege im Grzimekhaus beherbergt gleich drei verschieden Arten

Erdferkel gehören seit jeher zu den Lieblingen der Zoobesucher. Nun sind wieder zwei Erdferkel in den Zoo Frankfurt eingezogen. Zusammen mit den langbeinigen Springhasen und den großäugigen Moholigalagos bewohnen sie die neu eingerichtete Erdferkelanlage im Grzimekhaus.

Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch stellt Ihnen die Anlage und ihre charismatischen Bewohner vor.
(09.12.2010, 15:16)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis:

 

Abendöffnung des Exotariums

 

Von Oktober 2010 bis März 2011 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm:

 

Datum:             10. Dezember 2010

 

Treffpunkt:      Reptilienhalle

                         (1. Stock des Exotariums)

 

Uhrzeit:            19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen

 

¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† 19.30 Uhr: F√ľhrung von Dipl.-Biol. Rudolf Wicker

 

Thema der F√ľhrung:¬†¬†

Neues von den Krabbeltieren

 

Ob Spinnen, Tausendf√ľ√üler oder Insekten - bei genauerem Hinsehen werden aus den ¬ĄGrusel- und Ekeltieren¬ď mehr oder weniger harmlose aber auf jeden Fall spannende Tiere mit interessanten Lebensl√§ufen.

 

 

Der Zooeintritt kostet 6,--Euro f√ľr Erwachsene und 3,-- Euro f√ľr Kinder (Feierabendtarif).

 

 

Veranstaltungshinweis:

 

Sonntagsf√ľhrung im Zoo

 

Auch in diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem Sonntag im Monat F√ľhrungen f√ľr Zoobesucher an. Die F√ľhrungen sind f√ľr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

 

Thema der F√ľhrung am

Sonntag, 12. Dezember 2010

 

Spinnen, Tausendf√ľ√üler und Insekten kennt jeder ¬Ö wirklich?

 

 

Ob Spinnen, Tausendf√ľ√üler oder Insekten - bei genauerem Hinsehen werden aus den ¬ĄGrusel- und Ekeltieren¬ď mehr oder weniger harmlose aber auf jeden Fall spannende Tiere mit interessanten Lebensl√§ufen.

 

 

F√ľhrungsbeginn: ¬†¬†¬†¬†¬†¬† 11.00 Uhr

Treffpunkt:                  Amazonasbecken      (Eingangsbereich des Exotariums)

F√ľhrungsdauer:¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† eine bis eineinhalb Stunden

 

Zoo-Eintrittspreise:     Erwachsene:  8,00 €

¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Kinder/Jugendliche (6¬Ė17 Jahre):¬† 4,00 ¬Ä

Die F√ľhrungs-Teilnehmer entrichten nur den normalen Eintrittspreis.

 

Ansprechpartner f√ľr beide F√ľhrungen:

Dipl.-Biol. Rudolf Wicker

Tel. 069-212-33732

 

Veranstaltungshinweis

Adventsbasteln

Vorweihnachtliche Bastelaktion f√ľr Kinder in der sch√∂nen Atmosph√§re der Faust-Vogelhallen

 

12. Dezember 2010, 10.00 - 16.00 Uhr, Faust-Vogelhallen

15.00 Uhr: Bescherung bei den Menschenaffen, Borgori-Wald


Im ¬Ė hoffentlich ¬Ė immer noch winterlich mit Schnee und Eis dekorierten Zoo haben Tierpflegerinnen und Tierpfleger eine Bastelaktion in ganz besonderer Kulisse vorbereitet. Untermalt vom Zwitschern der Bewohner der Vogelhallen k√∂nnen Kinder und Eltern verschiedene weihnachtliche Holzschnitz-, Emaille- und anderen Bastelarbeiten anfertigen. Wer mag, kann auch Geschenke f√ľr unsere Menschenaffen verpacken.

 

Eltern und Besucher, die sich nicht kreativ bet√§tigen m√∂chten, l√§dt das ebenfalls in den Vogelhallen aufgebaute Adventscaf√© dazu ein, sich bei Keksen und Gl√ľhwein zu entspannen und die vorweihnachtliche Stimmung zu genie√üen. Und selbstverst√§ndlich d√ľrfen alle bei der Bescherung f√ľr unsere Menschenaffen um 15.00 Uhr mit dabei sein und zusehen, wie die Tiere die vorher f√ľr sie verpackten Geschenke √∂ffnen.

 

Zooeintritt: Erwachsene 8,- €, Kinder von 6 bis 17 Jahren 4,- €.

Kinder unter 6 Jahre haben freien Zooeintritt.
(07.12.2010, 10:42)
Zoo Frankfurt :   Vortrag
Berggorillas - sanfte Riesen und warum ihr Schutz auch den Menschen
hilft

Einem Berggorilla in den W√§ldern des Ostkongo zu begegnen, ist ein magischer Moment. Nur rund 700 Tiere dieser Art gibt es noch und sie sind in keinem Zoo dieser Welt zu finden. Ihre Heimat, die Region rund um den Virunga Nationalpark, geh√∂rt zu den reichsten Naturr√§umen der Erde, die Menschen dort zu den √Ąrmsten der Welt. Wo H√∂lle und Paradies aufeinander treffen, arbeiten Naturschutzexperten an der Rettung der Berggorillas und der Zukunftssicherung f√ľr die Menschen der Region.
Begleitet von Fotos und Filmsequenzen gewährt der Vortrag einen außergewöhnlichen Einblick in die Heimat der sanften Riesen.


Referenten: Dr. Christof Schenck, Gesch√§ftsf√ľhrer der ZGF
Norbert Guthier, Fotograf
Wann: Mittwoch, 1. Dezember 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo,
Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.

(25.11.2010, 13:55)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis:
Abendöffnung des Exotariums
Von Oktober 2010 bis März 2011 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr
geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm:
Datum: 5. November 2010
Treffpunkt: Reptilienhalle
(1. Stock des Exotariums)
Uhrzeit: 19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: F√ľhrung von Tierpfleger Thomas H√ľge
Thema der F√ľhrung:
Schlangenhandling ist nichts f√ľr Lebensm√ľde
Alles, was Besucher √ľber Schlangen wissen wollen, erkl√§rt an diesem Abend der stellvertretende
Revierleiter Thomas H√ľge. Es geht um F√ľtterung, Pflege und auch das sichere Arbeiten mit diesen
interessanten und teils auch giftigen Tieren.
Der Zooeintritt kostet 6,--Euro f√ľr Erwachsene und 3,-- Euro f√ľr Kinder (Feierabendtarif).
(02.11.2010, 10:23)
Zoo Frankfurt :   Tigerm√§dchen DASEEP zieht zu TSCHUNA in den Zoo von Wuppertal

Das Frankfurter Tigerm√§dchen DASEEP ist fit f√ľr den Umzug zu ihrer neuen Spielgef√§hrtin TSCHUNA in den Zoo von Wuppertal.

"Unsere kleine Tigerin wird von Tag zu Tag aktiver und lebhafter", berichtet Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. "Das √§u√üert sich unter anderem in nicht b√∂se gemeinten, aber dennoch kr√§ftigen Kratzern, die sie ihren menschlichen Ersatzm√ľttern beim Spielen beibringt. Es ist Zeit f√ľr den Umzug". DASEEP wiegt mittlerweile √ľber 5 kg und frisst seit einigen Tagen auch Fleisch.

TSCHUNA, die neue Spielgefährtin von DASEEP, ist eine kleine sibirische Tigerin, die am 22. August in Wuppertal zur Welt kam. Ihre Mutter hatte nach einer Woche keine Milch mehr, das Baby musste getrennt und ebenfalls mit der Flasche aufgezogen werden. TSCHUNA ist ähnlich groß, aber mit 6 kg
etwas schwerer als DASEEP. Jetzt sollen die beiden Tigerinnen zusammen aufwachsen.

"DASEEP ist uns sehr an Herz gewachsen", erkl√§rt Zoodirektor Niekisch. "F√ľr uns ist aber das Wichtigste und f√ľr sie das Beste, dass sie in Wuppertal mit einem anderen kleinen Tiger zusammen sein wird und dadurch lernt, sich wie ein Tiger zu verhalten." Das arttypische Verhaltensspektrum muss bei vielen Tierarten ganz oder teilweise erlernt werden. "Um einer Fehlpr√§gung auf uns Menschen entgegenzuwirken, m√ľssen per Hand aufgezogene Tiere so fr√ľh wie m√∂glich wieder Kontakt zu den eigenen Artgenossen bekommen", sagt Niekisch. Bei Handaufzuchten kann es
unter Umständen im Erwachsenenalter problematisch sein, einen passenden Partner zu finden. Auch die Versorgung eigener Jungtiere ist davon abhängig, dass die entsprechenden Instinkte erhalten und die notwendigen Verhaltensweisen erlernt werden.

Tierärztin Dr. Nicole Schauerte und Tierpflegerin Kerstin Finze begleiten DASEEP nach Wuppertal. Beide Tigerkinder werden zunächst in benachbarten Gehegen gehalten und können sich durch ein Gitter beschnuppern und kennenlernen. Sobald erkennbar ist, dass die beiden sich gut verstehen,
werden sie zusammen in ein Gehege gelassen. "Wir stehen sowieso seit langem in bester Verbindung mit dem Wuppertaler Zoo und freuen uns √ľber diese weitere Form der Kooperation. Wir werden den weiteren Weg von DASEEP, der geb√ľrtigen Frankfurterin, auch im Rahmen des Europ√§ischen
Erhaltungszuchtprogramms nicht aus den Augen verlieren", bekräftigt Niekisch.
(28.10.2010, 11:57)
Liz Thieme :   Erdferkel Elvis lebt noch und hat sein Altherrenzimmer wieder bezogen, wo er auch immer lebte, wenn Rosa ein Jungtier hatte.

(27.10.2010, 12:01)
Holger Wientjes :   @Oliver Ramstedt: Also demn√§chst mit Erdferkel, Galago und Springhase (fast) identische Besetzung wie in Berlin, was ich dort schon sehr attraktiv finde !
Woher kamen die neuen Tiere und sind die alten verstorben ?
(27.10.2010, 09:58)
Zoo Frankfurt :   Vortrag
Eisbären und Klimawandel in der Arktis

An kaum einem Ort sind die Folgen des Klimawandels so sp√ľrbar wie in der Arktis. Eine Langzeitforschung der Universit√§t Freiburg liefert diesbez√ľglich neue Erkenntnisse. Das Untersuchungsgebiet im North East Greenland National Park ist eines der Hauptwurfgebiete von Eisb√§ren. Beobachtungen von mehr als zwei Jahrzehnten dokumentieren in eindeutiger Weise wie sehr der Klimawandel eine ernsthafte Bedrohung f√ľr eine so gut an den arktischen Lebensraum angepasste Art ist.

Referent: Dr. Beno√ģt Sittler, Universit√§t Freiburg
Wann: Mittwoch, 3. November 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei



Vortrag
Die genialsten Erfindungen der Natur - Bionik f√ľr Kinder

Vortrag mit Vorf√ľhrung
9. November 2010, 15.00 Uhr, Foyer Borgoriwald

Mit ihrem Vortrag zum Buch "Die genialsten Erfindungen der Natur - Bionik f√ľr Kinder" l√§dt die Autorin Sigrid Belzer zu einem Streifzug durch die spannende Welt der Bionik ein. Sie sch√∂pft dabei aus einer Vielzahl von
interessanten Erfindungen, die bereits nach dem Vorbild der Natur entstanden sind. Anschauliche Experimente wie die Gummibärchenschleuderzentrifuge, ein lustiger Flattervogel oder eine nachgebaute Fischflosse machen die Arbeit der Bioniker auf unterhaltsame Weise begreifbar.

Fliegen wie ein Vogel, schwimmen wie ein Fisch, klettern wie ein Gecko - es gibt unz√§hlige Dinge, die uns Menschen an der Natur faszinieren. Tiere und Pflanzen k√§mpfen tagt√§glich um ihr √úberleben und passen sich von Generation zu Generation immer besser an ihren Lebensraum an. In Millionen von Jahren haben sie deshalb faszinierende Eigenschaften entwickelt, von denen wir viel lernen k√∂nnen. Wenn Wissenschaftler ihre Erkenntnisse aus der Natur auf die Technik √ľbertragen, nennt man das Bionik. Das Wort ist zusammengesetzt aus Biologie und Technik.

Wer hat nicht schon mal einen Klettverschluss benutzt? Oder vom Lotus-Effekt geh√∂rt? Diese bionischen Erfindungen geh√∂ren mittlerweile zu unserem Alltag. Aber von den Energiespar- und √úberlebensk√ľnstlern aus dem Tier- und Pflanzenreich k√∂nnen wir noch einiges lernen.
Ob es um die Verbesserung von Flug- und Schwimmtechnik geht, um den W√§rmehaushalt der Eisb√§ren, um Leichtbau nach Pflanzenart oder um die Wassergewinnungstricks von W√ľstenk√§fern - die Natur dient zunehmend als Ideengeber f√ľr die Technik.

Im Vortrag werden klassische und neuste bionische Erfindungen kurzweilig erklärt und mit großartigen Fotos und begeisternden Mitmach-Experimenten illustriert.

Eintritt frei. Einlass nur √ľber den Eingang Borgoriwald, Rh√∂nstra√üe!

(26.10.2010, 08:33)
Zoo Frankfurt :   Happy End f√ľr Lotynka
Seit dem Umzug ihres Gef√§hrten Teddy und der beiden Lippenb√§ren lebt Malaienb√§rin Lotynka alleine in der B√§renburg. ¬ĄNun haben wir auch f√ľr Lotynka eine wirklich gute L√∂sung gefunden¬ď. freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. ¬ĄUnsere B√§renseniorin zog gestern f√ľr die Dauer der Bauarbeiten des neuen B√§rengeheges und des neuen Eingangsbereiches in den Zoo nach Basel.¬ď

Lotynka geh√∂rt mit ihren ca. 23 Jahren zu den √§ltesten Malaienb√§ren in europ√§ischen Zoos. Im Februar 1996 kam sie aus dem Zoo von √öst√≠ nad labem (Tschechien) nach Frankfurt, wobei sie als Wildfang urspr√ľnglich aus Vietnam stammt. In Frankfurt hat sie 13 Jahre mit ihrem Gef√§hrten Teddy zusammen gelebt. ¬ĄF√ľr die Zeit der Bauarbeiten k√∂nnen wir Lotynka nicht behalten¬ď, erl√§utert Zoodirektor Niekisch. ¬ĄIm Zoo Basel kommt unsere alte B√§rendame in erfahrene H√§nde, denn hier werden seit Jahren Malaienb√§ren gehalten¬ď. Nachdem der Neubau abgeschlossen ist, kommt Lotynka wieder in den Zoo Frankfurt zur√ľck und zieht in die neue B√§renanlage, in ein ger√§umiges Gehege hinter den Kulissen.
Alle vier Frankfurter Bären konnten an gute Zoos vermittelt werden. Malaienbär Teddy hat den Zoo bereits im April verlassen. Mit einer neuen Partnerin lebt er jetzt im Zoo Tregomeur in der Normandie. Die beiden Lippenbären, Helga (10) und Nici (12), die seit 2003 im Frankfurter Zoo wohnten, haben in Singapur eine neue Heimat gefunden.
Die Abrissarbeiten der alten B√§renanlage starten Anfang n√§chsten Jahres. Der Zoo hat einen B√§ren-Infocontainer angeschafft, der ab Dezember unsere Zoobesucher √ľber den Stand der Planungen f√ľr das neue B√§rengehege und den neuen Eingangsbereich informiert. ¬ĄWir alle freuen uns, wenn es dann wirklich sichtbar mit den Bauarbeiten im n√§chsten Fr√ľhjahr losgeht¬ď, sagt Niekisch. Hinter den Kulissen wird der Neubau im Zoo intensiv vorbereitet.

(25.10.2010, 08:05)
Michael Mettler :   @Oliver: Mit dem Antilopenstall im Giraffenhaus allerdings auch nicht...

Hinsichtlich des handaufgezogenen Klippspringers bin ich f√ľndig geworden: Es handelte sich um das Weibchen "Afrika", geboren 1990. Es hatte schon als Jungtier die Angewohnheit entwickelt, Artgenossen die Haare abzufressen. 1992 und 1993 hatte Afrika je ein Junges, irgendwann danach wurde sie aber wegen des Fellfressens von der Gruppe separiert und als Einzeltier im Giraffenhaus gehalten, wo sie zumindest 1995 lebte. Quelle: Arbeitsplatz Zoo, Jg. 6/Heft 3 (1995).
(23.10.2010, 20:52)
Oliver Ramstedt :   Das Erdferkel Gehege und das daneben liegende Gehege der Moholi-Galago's im Grzimekhaus werden zur Zeit umgebaut und die Tiere sind hinter den Kulissen. Beide Gehege sollen verbunden werden, damit dann die beiden NEUEN Erdferkel (sind zur Zeit in der B√§renburg in Quaran√§ne) sich zusammen mit den Moholi-Galago's in den Gehegen austoben k√∂nnen.
Ilse (Gleichfarbkuskus) hat noch einen Partner bekommen.
(23.10.2010, 20:52)
Oliver Jahn :   Uns so sah die gleiche Anlage im November 2009 aus.
Hinter den Kulissen des Grzimek-Hauses wurden einige Erdferkel immer mal wieder gehalten, und so bescheiden sind die Unterk√ľnfte da gar nicht, auch wenn sie sicher nicht mit der Hauptanlage im Besucherbereich zu vergleichen sind.
(23.10.2010, 19:59)
Michael Mettler :   Auch f√ľr Februar 2009 kann ich noch 1,1 Klippspringer auf der Giraffenseite best√§tigen, und wie man auf dem Foto anhand des Hintergrundes sieht, war es ein anderer Stall als auf Olivers Bild, n√§mlich der rechte (erste). Der linke Stall war zu diesem Zeitpunkt meiner Erinnerung nach noch vergittert, aber bereits mit Baufolie ausgekleidet. Es m√ľsste aber schon sehr viel fr√ľher, etwa Anfang der 90er Jahre, mindestens einen Klippspringer (ein handaufgezogenes Weibchen) auf der Giraffenfreianlage gegeben haben, vielleicht aber auch nur zeitweise. Eventuell kann ich dar√ľber noch etwas Genaueres finden.

W√ľrde mich nicht wundern, wenn einer der besagten St√§lle immer mal wieder als Zwischenquartier f√ľr alle m√∂glichen Tiere diente (mein Gedanke mit dem Vogel-Winterquartier geht ja auch in diese Richtung) und tats√§chlich auch mal ein Erdferkel dort "zwischengelagert" wurde. Die M√∂glichkeit, im Grzimek-Haus Erdferkel hinter den Kulissen unterzubringen, sind n√§mlich √§u√üerst bescheiden (habe ich vor Jahren mal gesehen).
(23.10.2010, 19:34)
Liz Thieme :   Manchmal im Leben hat man Gl√ľck und im Briefkasten warten Antworten auf gestellte Fragen. Daher mal kurz noch einen Ausflug zu den Erdferkeln.

Vor der Eröffnung des Grzimekhauses wurden die Erdferkel im Rundhaus gehalten. Das erste Erdferkel kam 1960 in den Zoo. Seit 1978 sind sie nun im Grzimekhaus zu sehen. Die Anlage war damals etwas mehr als 70m² groß und durch einen Gang gelangten die Erdferkel in eine 1,5x1,5m große Höhle. Diese Anlage teilten sie sich mit den Erdwölfen und Eulenschwalmen. 1992 wurde der Bereich umgebaut.
Wie groß die Anlage nun durch die Zusammenlegung mit der Nachbaranlage ist, dass weiß ich nicht.
Auf jeden Fall wird in dem Bericht nichts von einer Einstellung im Giraffenhaus erwähnt.

@Oli, da bin ich ja mal gespannt, auf welche Ideen du so kommst. Ich sagte ja, es ist die Basisverg√ľtung. Alle weiteren Aufschl√§ge und so werden dann je Auftrag besprochen.
(23.10.2010, 17:27)
Oliver Jahn :   Hier das Bild
(23.10.2010, 16:21)
Oliver Jahn :   @Liz, mit dieser Verg√ľtung bin ich sehr gro√üz√ľgig, Auftr√§ge folgen in K√ľrze! :-)
@Andreas, vielen Dank, das hat meinen Erinnerungen auf die Spr√ľnge geholfen und manchmal ist es einfach hilfreich, mal wieder in den eigenen Fotos zu bl√§ttern. Vom Haupteingang kommend gab es ja rechts zwei Anlagen. In der ersten sind heute die Fenneks, die zweite ist heute f√ľr den Besucher nicht mehr sichtbar, denn sie wurde mit einer Wand zum Besuchergang hin geschlossen. In dieser Anlage habe ich 2002 die Klippspringer selber fotografiert. Was zu diesem Zeitpunkt nun allerdings in dem Gehege war, in welchem die Klippspringer heute sind, das kann ich nun nicht mehr sagen.

(23.10.2010, 16:20)
Liz Thieme :   Von Erdferkeln im Giraffenhaus ist mir pers√∂nlich nichts bekannt.
Aber dein Hinweis mit den 10er Boxen f√ľr die Klippspringer auf der Giraffenseite ist interessant. Werde ich mit aufnehmen.

@Oli, wie gesagt, es sind reine Vermutungen. Aber man weiß ja nie.
Kommt auf den Auftrag. Je nach dem √§ndert sich die Verg√ľtung. Grundverg√ľtung ist ein Milchkaffee pro Arbeitstag, da es ja Magnum Gold nicht mehr gibt ;-)
(23.10.2010, 15:49)
Andreas Murmann :   An Klippspringer in den Anlagen rechts nach dem Eingang kann ich mich gut erinnern. Damals haben sie sich die Au√üenanlage mit den Giraffen geteilt. In welcher der beiden Boxen die aber waren, kann ich nicht mehr sagen.

Kann es sein, daß in dem Haus irgendwann auch mal Erdferkel untergebracht waren? Auf der Liste mit dem Besatz des Hauses habe ich die allerdings nicht gefunden.

(23.10.2010, 15:35)
Oliver Jahn :   @Liz, nach deinen Vermutungen war dann in dem Stall der heutigen Fennek-Anlage Anfang der 90er noch ein Okapi. In der Zeit von 1991 bis 1994 war ich relativ regelm√§√üig im Zoo und ich habe einfach keine Erinnerung daran, in diesem Stall auch mal ein Okapi gesehen zu haben. Gerade 1991 da waren die Okapis in FFM die zweiten Okapis nach denen im Zoo Berlin, die ich gesehen habe, da waren sie noch sehr einpr√§gsam. Und da habe ich ausschlie√ülich nur Erinnerungen an Okapis auf der vom Eingang kommend linken Seite.
Allerdings sind meine Eindr√ľcke nat√ľrlich nur Momentaufnahmen einzelner Besuche und das ganze ist nun fast 20 Jahre her, daher kann ich auf keinen Fall ein Okapi f√ľr die Fennek-Anlage mit Sicherheit ausschlie√üen.
Unabh√§ngig davon finde ich deine Datei aber sehr gut gelungen und absolut hilfreich und sehr √ľbersichtlich. So etwas w√ľrde ich mir sehr viel h√§ufiger f√ľr einige interessante Tierh√§user w√ľnschen. Kann man so etwas bei dir in Auftrag geben? ;-)

(23.10.2010, 14:47)
Michael Mettler :   @Liz: Vermutlich hat man das umzusetzende Tier einfach in eine Kiste gepackt... Zumindest theoretisch g√§be es noch die M√∂glichkeit einer "Laufbr√ľcke" quer √ľber den Besuchergang im Haus. Das Niveau der Stallb√∂den liegt oberhalb der Handl√§ufe der Besucherabsperrung, und die besucherseitigen Pflegert√ľren d√ľrften auch f√ľr ein Okapi hoch und breit genug sein. Auch anderswo im Zoo verfuhr man vergleichbar: Im Raubtierhaus gab es einen Laufgang, mit dem man die Innenk√§fige links und rechts der linken Eingangst√ľr verbinden konnte; der befand sich normalerweise oberhalb der T√ľr, konnte aber bei Bedarf heruntergelassen werden (wobei der Besucherdurchgang dann nat√ľrlich blockiert war). F√ľr das (seltene) Umsetzen eines Okapis h√§tte man aber allenfalls einen provisorischen Aufbau verwendet.

Ich halte zwar die Kistenvariante f√ľr wahrscheinlicher, aber immerhin beschrieb Grzimek seinerzeit ganz fasziniert die schonende Fang- und Verlademethode von Okapis im Kongo, bei der die Tiere aus der Fallgrube durch einen teilweise sehr langen Palisadengang √ľber eine Rampe bis auf den Lastwagen gebracht wurden, ohne dass auch nur einmal an sie Hand angelegt werden musste. Im Vergleich dazu m√ľsste ein Transfer menschengewohnter Okapis √ľber wenige Meter hinweg innerhalb eines dann nat√ľrlich f√ľr Besucher gesperrten Hauses auch nicht komplizierter gewesen sein.

Was den leeren Stall betrifft: Kann es sein, dass der nur noch zur Überwinterung von Stelz- oder Wasservögeln genutzt wurde und deshalb in den Jahreszeiten, in denen man in der Regel Zoobesuche macht, leer stand?
(23.10.2010, 00:06)
Liz Thieme :   F√ľr die Okapi-Verteilung habe ich keine Beweise, welches Individuum wo stand. Ich habe es teils aus logischer Konsequenz so verteilt, aber es bleiben Vermutungen. Daher habe ich auch erst einmal noch Tiere weiterhin in den Boxen Richtung Giraffenanlage belassen und nicht umgestellt, als auf der Okapianlagenseite Boxen frei wurden.

F√ľr mich w√§re noch interessant, wie die Tiere von der einen Seite auf die andere Seite gebracht wurden, wenn man mal ein adultes Tier wechseln lassen hat.
(22.10.2010, 23:03)
Liz Thieme :   Also ich muss mal sagen, die Entropie in den Beitr√§gen ist extrem hoch.
Aber ich hoffe, dass ich mit Hilfe von Jahresberichten, Zoof√ľhrerern und den Beitr√§gen hier, ein wenig Ordnung schaffen konnte.
Hier die Tabelle dazu:
http://pdfcast.org/pdf/giraffenhaus-besatz

Vielleicht kann jemand noch weiter helfen. Wäre schön :)

@Oli, leider konnte die Frage weiterhin nicht geklärt werden.
(22.10.2010, 22:49)
Oliver Jahn :   Ich dachte wirklich immer, ich kenne den Zoo in Frankfurt ganz gut, aber seit Liz Frage gr√ľbele ich, ob ich irgendwann mal etwas in dem Stall gesehen habe, in dem jetzt die neue Fennek-Anlage ist. Ich kann mich da wirklich nicht erinnern. Was war denn da zuletzt drin? Waren das die Kronenkraniche? Komisch, aber da fehlt mir wirklich jede Erinnerung, fast w√ľrde ich meinen, ich kenne diesen Stall nur leer und ich kenne den Zoo seit 1991.
(22.10.2010, 20:00)
Liz Thieme :   Also der Schieber geht rechts (wenn du die Anlage anguckst) an der Hausseite nach drau√üen. Noch sind da keine Bauarbeiten zu sehen. Ich kann mir vorstellen, dass dies jetzt in der Wintersaison auch nicht mehr passieren wird. Aber mal sehen.
Wie groß die Anlagen im Grzimekhaus und der Bärenburg sind das weiß ich nicht.

Danke Michael, denke das ist schon hilfreicher.
(22.10.2010, 12:28)
Holger Wientjes :   Die neue Fennek-Anlage macht in der Tat einen guten Eindruck. Doch mehr Fl√§che als die alte bietet sie nicht wie¬īs scheint. Aber wenn sie daf√ľr eine Aussenanlage bekommen, umso besser. wird die schon gebaut ? Ist dass dann die Fl√§che auf der zuletzt Kronenkraniche (?) gezeigt wurden ?
(22.10.2010, 08:40)
Michael Mettler :   @Liz: Vielleicht ist dir der nebenstehende Grundriss aus dem Er√∂ffnungsartikel √ľber das Haus eine Orientierungshilfe.
(21.10.2010, 22:27)
Liz Thieme :   Danke f√ľr den Hinweis. Daf√ľr muss ich mir wohl mehr Zeit nehmen als gedacht, da dass alles sehr verschlungen und verwirrend geschrieben ist.
(21.10.2010, 22:04)
Michael Mettler :   @Liz, zu deiner abschlie√üenden Frage: Scroll im gleichen Thread mal runter bis zu den Beitr√§gen am 29.10.2006 und ab 21.12.2007.
(21.10.2010, 21:51)
Liz Thieme :   Vor Kurzem habe ich dem Zoo einen Besuch abgestattet und konnte gar nicht glauben, was ich da vorfand. Die Pressenachrichten hatten Recht, der Zoo war voll und eine lange Schlange bildete sich an den Zooterrassen aufgrund von Daseep.
Ich freue mich, dass Prof. Niekisch mit seinen Mitarbeitern zu der Entscheidung gekommen ist, Daseep nach Wuppertal zu geben. Und das so f√ľr beide Tigerinnen die M√∂glichkeit besteht mit viel tierischer Besch√§ftigung aufzuwachsen und sich dann auf Tiger zu pr√§gen. Meiner Ansicht nach ist das ein Weg, den die Zoos √∂fters gehen sollten, nicht nur wie wir es bisher kennen, bei Gorillas. Die Tage haben es gezeigt, dass viele Menschen so wieder zu Zoo-Besuchern wurden, aber manchmal muss man das Wirtschaftliche hinten an stellen, um f√ľr die Tiere das Bessere gew√§hrleisten zu k√∂nnen.
Ich w√ľnsche dem Zoo, dass durch diese Tr√§chtigkeit bei Malea alles besser geworden ist und man bald auf einen weiteren Wurf hoffen darf.
Ich habe mir dieses Schlangenstehen nicht angetan und genoss den Rest des Zoos. Trotz der vielen Menschen, f√ľhlte man sich aber absolut nicht unwohl, nur waren das Exotarium und das Grzimekhaus ungewohnt voller.
Die Fennekanlage gefällt mir sehr gut. Ich freue mich schon auf die Außenanlage. Es ist eine gelungene Nachnutzung der lange freistehenden Box.
Interessant war, dass zwei Boxen der Okapis im Giraffenhaus ausgestreut waren, die seit langer Zeit meines Wissens nicht mehr genutzt wurden, so dass nun evtl. entweder Deto dort die Nacht verbringt und die K√ľhe ihre Ruhe haben oder dass genau aus dem Ruhe-Grund Antonia ins Giraffenhaus einquartiert wurde.
Weiter sind nun auch die Zwergmäuse aus dem Haus ausgezogen und ihre Anlage wird zu einem Reptilien-Terrarium umgebaut.
Die Fl√§che f√ľr die zuk√ľnftige Erdm√§nnchen-Anlage hat nun ihr Sponsoring-Schild bekommen, so dass vlt. auch bald die Bauarbeiten begonnen werden.
Im Katzendschungel kann man ein frisches Rostkatzenpaar beobachten.

Zum Abschluss eine Frage: Kann mir jemand sagen, welche Tierarten (wann) wo im Giraffenhaus mal untergebracht wurden?
(21.10.2010, 20:30)
Oliver Ramstedt :   Tschuna wurd schon von ihrer Mutter angenommen, nur nach zwei Wochen hatte diese keine Milch mehr...
(21.10.2010, 18:17)
Zoo Frankfurt :   Eine Spielgef√§hrtin f√ľr DASEEP

Das Frankfurter Tigermädchen zieht zu Tigerkind TSCHUNA in den Zoo von Wuppertal. Am 20. Oktober ist sie zum letzten Mal im Frankfurter Zoo zu sehen.

Viel tausend Menschen haben in den letzten Tagen die kleine Sumatra-Tigerin besucht. In einer langen Schlange habe sie geduldig vor der improvisierten Kinderstube gewartet. Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch bedankt sich f√ľr das gro√üe Interesse und die Sympathie, die DASEEP und ihren Pflegem√ľttern bislang entgegen gebracht wurden.

Morgen, am Mittwoch den 20. Oktober, m√ľssen sich die Zoobesucher von DASEEP verabschieden. Zum letzten Mal wird sie in der Zeit von 14.45 bis 15.45 Uhr in der Besucherinformation unterhalb der Zooterrassen zu sehen sein. ¬ĄWir trennen uns nicht leicht von DASEEP, obwohl sie uns in den letzten Tagen ganz sch√∂n in Atem gehalten hat¬ď, erkl√§rt Zoodirektor Niekisch. ¬ĄDas Wichtigste f√ľr uns ist aber, dass die kleine Tigerin zu einem k√∂rperlich und mental gesunden Tiger heranw√§chst, damit sie sp√§ter einmal selbst eine Familie gr√ľnden kann. Und das kann DASEEP nur, wenn sie mit einem anderen Tigerkind zusammen aufw√§chst.¬ď

In den kommenden Tagen soll DASEEP zur Ruhe kommen, viel schlafen und t√ľchtig Kr√§fte sammeln, damit sie fit f√ľr ihre neue Spielgef√§hrtin TSCHUNA im Zoo von Wuppertal ist. TSCHUNA, die kleine sibirische Tigerin, die am 22. August zur Welt kam, wurde ebenso wie DASEEP nicht von ihrer Mutter angenommen. Jetzt sollen die beiden Tigerinnen zusammen aufwachsen und lernen, sich wie richtige Tiger zu verhalten.

Sumatra-Tiger sind in der Natur extrem gef√§hrdet, nur noch ca. 400 Tiere leben im Freiland und auch die Population in europ√§ischen Zoos ist mit 101 Tieren klein. Deshalb ist jedes Tier f√ľr die Nachzucht extrem wichtig. ¬ĄZootiere sind immer auch Botschafter f√ľr ihre im Freiland bedrohten Artgenossen. Wir hoffen, dass die Zuneigung der Menschen zu DASEEP, auch das Bewusstsein f√ľr den notwendigen Schutz der Tiger und ihrer Lebensr√§ume f√∂rdert¬ď, so Niekisch. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) engagiert sich in Sumatra. Weitere Informationen dazu sind im Internet unter www.zgf.de zu finden.

(19.10.2010, 15:07)
Holger Wientjes :   Der Zoo hat, wie warscheinlich schon bekannt, die Erdferkelanlage im Grzimek-Haus erweitert ( die Fenneks leben ja jetzt im Giraffenhaus ). Laut einem Presseartikel sowie laut Zootierliste, sind die Springhasen aus Berlin nun komplett nach Frankfurt gezogen. Kennt jemand den Grund f√ľr die Abgabe ?
(17.10.2010, 19:58)
Oliver Jahn :   Respekt. Da gibt ein Zoo einen zuk√ľnftigen Besuchermagneten ab, weil es dem Tier dadurch besser geht. Das nenne ich mal eine mutige Entscheidung.
(06.10.2010, 18:59)
Zoo Frankfurt :   Pracht-M√§del auf vier Pfoten

Dreieinhalb Wochen nach der Geburt hat sich das Frankfurter Tigerm√§dchen mit dem Namen DASEEP pr√§chtig entwickelt und kann der √Ėffentlichkeit vorgestellt werden. Am 10. September erblickte das erste Kind von IBAN und MALEA ganz √ľberraschend das Licht der Welt. Die neun Jahre alte Sumatra-Tigerin hat ihr Junges nicht angenommen, so dass es nun von Hand aufgezogen wird.

Als die Pflegerin am morgen die √úberraschung entdeckte, krabbelte das weibliche Jungtier munter in der Wurfbox herum, ihr Bruder hatte leider nicht √ľberlebt. Mutter MALEA galt nach umfangreichen Untersuchungen und mehreren erfolglosen Behandlungen durch die Zooveterin√§re und durch Tier√§rzte des Instituts f√ľr Zoo- und Wildtierforschung als unfruchtbar. ¬ĄDie letzte Behandlung allerdings hat offensichtlich angeschlagen¬ď, freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch angesichts des wertvollen Nachwuchses. ¬ĄDass eine Schwangerschaft bei Gro√ükatzen unentdeckt bleibt, ist nicht ungew√∂hnlich, und ungew√∂hnlich ist auch nicht, dass Tigerm√ľtter ihren ersten Wurf nicht annehmen. Das passiert bei vielen Tierarten¬ď, so Niekisch.

In der Obhut der Zootierärztinnen hat das kleine Tigermädchen sein Geburtsgewicht von 1.100 Gramm auf fast 4 Kilogramm mehr als verdreifacht.  Jetzt will sie außer Trinken und Schlafen auch schon ganz viel spielen. Ihre Augen hat die Kleine am 20. September geöffnet und erkundet nun voller Neugier die Umgebung.

Um dem Tigerm√§dchen ein artgem√§√ües Leben zu erm√∂glichen, wird es gegen Monatsende den Frankfurter Zoo verlassen, um sich mit TSCHUNA eine Kinderstube zu teilen. TSCHUNA, eine kleine Sibirische Tigerin, die ebenfalls von der Mutter nicht angenommen wurde, wurde am 22. August im Zoo Wuppertal geboren. Gemeinsam sollen die beiden Kleinen nun tigerm√§√üiges Sozialverhalten lernen. ¬ĄDies ist wichtig, damit die beiden Tiere sp√§ter wieder Anschluss an ihre Artgenossen finden und so hoffentlich selber irgendwann eine Familie gr√ľnden k√∂nnen¬ď, erl√§utert Niekisch den bevorstehenden Abschied.

Der Nachzucht durch die Zoos kommt beim Tiger ¬Ė insbesondere beim Sumatra-Tiger ¬Ė besondere Bedeutung f√ľr die Arterhaltung zu. Der Sumatra-Tiger ist die kleinste lebende Unterart des Tigers. Er lebt ausschlie√ülich auf der indonesischen Insel Sumatra. Da sein Lebensraum dort durch die Abholzung der Regenw√§lder zugunsten von Plantagen f√ľr Zellstoff und √Ėlpalmen bereits erheblich eingeschr√§nkt wurde und t√§glich weiter schrumpft, leben nur noch ca. 400 Tiere in freier Wildbahn.

Diese sind zusätzlich von Wilderei bedroht, denn noch immer werden ihre Körperteile in asiatischen Arzneien und zu Trophäen verarbeitet.

In europ√§ischen Zoos leben 101 Sumatra-Tiger, die alle in einem Zuchtbuch zentral gef√ľhrt werden. Mittels dieses Zuchtbuches werden die Nachzuchten und der Austausch zwischen den Zoos organisiert. Die letzte erfolgreiche Nachzucht dieser Art im Frankfurter Zoo liegt bereits 26 Jahre zur√ľck. Die Eltern MALI und CHA hatten 1984 zwei Jungtiere, von denen eines √ľberlebte.

Bis zum 20. Oktober wird das Frankfurter Tigerm√§dchen in der ¬ĄKinderstube¬ď vor der Zooterrasse t√§glich von 14.45 bis 15.45 Uhr zu sehen sein. Die Besuchszeiten k√∂nnen sich √§ndern, wenn es der Gesundheitszustand des Tieres oder andere Tiermanagementgr√ľnde erforderlich machen. Weitere aktuelle Informationen dazu unter www.zoo-frankfurt.de.


Steckbrief DASEEP

Sumatra-Tiger Panthera tigris sumatrae


Geburtstag      10. September 2010
       
Geburtsort:     Zoo Frankfurt
       
Geschlecht:     weiblich
       
Name:   DASEEP
       
Geburtsgewicht: 1.100 Gramm
       
Vater:  Name: IBAN
Geburtstag: 17. Mai 2000
Geburtsort: Parc Zoologique d’Amneville
In Frankfurt seit: Juni 2001
       
Mutter: Mutter: MALEA
Geburtstag: 25. April 2001
Geburtsort: Tierpark Berlin-Friedrichsfelde
In Frankfurt seit: April 2004  


Tiger werden im Zoo Frankfurt seit 1949 gezeigt.
Die erste erfolgreiche Nachzucht eines Sumatra-Tigers gelang in Frankfurt 1969.
Die letzte erfolgreiche Nachzucht liegt bereits 26 Jahre zur√ľck. Die Eltern MALI und CHA hatten 1984 zwei Jungtiere, von denen eines √ľberlebte.

1998 wurden die Tiger wegen des Neubaus des Katzendschungels abgegeben.
2001 zog IBAN als erster in die neue Anlage ein.
(06.10.2010, 13:47)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis:
Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober 2010 bis März 2011 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm:

Datum:  8. Oktober 2010
Treffpunkt: Amazonasbecken im Eingangsbereich des Exotariums

19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen

19.30 Uhr: F√ľhrung von Tierpfleger Carsten F√§rber

Thema der F√ľhrung:¬†¬†¬†¬†¬†
Die Pinguine und ihre Lebensweise. √úber die Haltung und die erfolgreiche Zucht unserer Pinguine, deren Lebensweise und was unsere Pinguingruppe bald erwartet ¬Ė √ľber all das informiert Tierpfleger Carsten F√§rber an diesem Abend aus erster Hand.

Der Zooeintritt kostet 6,--Euro f√ľr Erwachsene und 3,-- Euro f√ľr Kinder (Feierabendtarif).

Veranstaltungshinweis:

Sonntagsf√ľhrung im Zoo

Auch in diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem Sonntag im Monat F√ľhrungen f√ľr Zoobesucher an. Die F√ľhrungen sind f√ľr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

Thema der F√ľhrung am Sonntag, 10. Oktober 2010

Von der W√ľste bis zum Regenwald, vom tropischen Korallenriff bis zum europ√§ischen Bergbach.

Das Exotarium ist eine Welt f√ľr sich und beherbergt Tiere aus den verschiedensten Lebensr√§umen unter einem¬† Dach, die nur eins gemeinsam haben ¬Ė alle Arten brauchen ein spezielles Klima.

F√ľhrungsbeginn: 11.00 Uhr
Treffpunkt: Amazonasbecken im Eingangsbereich des Exotariums
F√ľhrungsdauer: eine bis eineinhalb Stunden

Zoo-Eintrittspreise:
Erwachsene:  8,00 €
Kinder/Jugendliche (6¬Ė17 Jahre):¬† 4,00 ¬Ä

Die F√ľhrungs-Teilnehmer entrichten nur den normalen Eintrittspreis.
(06.10.2010, 10:23)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Vortrag
Das Naturschutzzentrum Zoo - Zoo Z√ľrich und der Masoala Regenwald

Zoos und Aquarien sollen entsprechend der weltweiten Naturschutzstrategie ihre Aktivit√§ten auf die Erhaltung der Tiere in der Wildnis ausrichten und so zu Naturschutzzentren werden. Der Zoo Z√ľrich setzt dieses Vorhaben mit seinen Naturschutzprogrammen f√ľr den Masoala Nationalpark und den Schulprojekten in Toamasina in Madagaskar um. Diese Beispiele zeigen, wie sich ein Zoo in der Naturschutzarbeit erfolgreich einsetzen kann.

Referent: Dr. Alex R√ľbel, Direktor Zoo Z√ľrich
Wann: Mittwoch, 6. Oktober 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe ¬ĄErlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz¬ď von Zoo Frankfurt und ZGF.
(04.10.2010, 09:26)
Rattus :   Unerwartetet haben die Tiger in Frankfurt zwei Jungtiere bekommen. Das √ľberlebende Weibchen wird mit der Hand aufgezogen.
(30.09.2010, 10:42)
Klaus Sch√ľling :   Hier der Link f√ľr das Programm der Zootage:

http://www.zoo-frankfurt.de/ihr-zoo-besuch/was-ist-los-im-zoo/veranstaltung.html?tx_cal_controller%5Bgetdate%5D=20100925&tx_cal_controller%5Bview%5D=event&tx_cal_controller%5Btype%5D=tx_cal_phpicalendar&tx_cal_controller%5Buid%5D=68&tx_cal_controller%5Blastview%5D=view-month%7Cpage_id-54&cHash=efd2c4e911

(24.09.2010, 16:01)
Klaus Sch√ľling :   am Wochenende: Zootage
Das umfangreiche Programm findet sich auf der Website des Zoo Frankfurt (s. auch Link im Terminkalender rechts)

Am Sonntag bin ich wie im letzten Jahr mit einem Stand im Grzimek-Haus vertreten.
(24.09.2010, 16:00)
Zoo Frankfurt :   Fleischkonsum und Nachhaltigkeit - geht das zusammen?
Lesung von Schauspieler Walter Renneisen und Diskussion

23. September 2010, 19.30 Uhr
Zoo Frankfurt, Veranstaltungssaal Borgori-Wald

Im Rahmen des 1. Hessischen Tags der Nachhaltigkeit am 23. September lädt
der BUND in den Zoo Frankfurt zu einer Lesung und Diskussionsrunde ein.

Der Schauspieler Walter Renneisen liest aus dem topaktuellen Buch "Tiere
essen" von Jonathan Safran Foer, welches auf neuartige Weise das Thema
Fleischkonsum angeht und unser Konsumverhalten vor dem Hintergrund von
Verantwortungsbewusstsein, Klimawandel und Nachhaltigkeit in Frage stellt.
Dieses leidenschaftliche Werk bietet - auch durch persönliche Anekdoten
des Autors - reichlich "Futter" f√ľr eine unterhaltsame Lesung, die zum
Nachdenken anregt und konkrete Möglichkeiten eines bewussten Konsums
aufzeigt.

Im Anschluss hat das Publikum die Möglichkeit, die Thesen Foer's und deren
Umsetzung im Alltag zu diskutieren: Mit dem Essen fängt es an:
Klimaauswirkungen unseres Konsums - Was können wir tun? Wie wichtig ist
das Thema Ernährung, wenn wir klimabewusst konsumieren wollen? Muss
nachhaltige und klimaschonende Ernährung zwangsläufig vegetarisch sein?
Wie viel Fleischkonsum können wir uns erlauben?

Der räumliche Rahmen gibt dabei der Veranstaltung einen ganz besonderen
Charakter: Im Veranstaltungssaal des Borgori-Waldes im Zoo Frankfurt
finden Sie sich unmittelbar - nur durch Glasschreiben getrennt - in der
Lebenswelt der Menschenaffen wieder, welche sicherlich ebenfalls
interessiert der Lesung und Diskussion folgen werden.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

(22.09.2010, 10:09)
Zoo Frankfurt :   Gorilla-Flashmob im Zoo Frankfurt und
Vorstellung des Zootage-Programms


Am 23. September zwischen 13.00 und 15.00 Uhr ruft der Zoo Frankfurt zum
ersten Gorilla-Flashmob in Deutschland auf:

Ein Handy f√ľr den Gorilla

Große Sammelaktion alter Handys zum Schutz der bedrohten Menschenaffen

Am 1. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit k√∂nnen alte Handys im Zoo Frankfurt abgeben werden. F√ľr jede Person, die ein Handy mitbringt, ist im Aktionszeitraum von 13.00 bis 15.00 Uhr der Zooeintritt frei.
F√ľr jedes eingesammelte Handy erhalten der Zoo und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) einen Geldbetrag von ihrem Recyclingpartner.
Der gesamte Erlös aus der Aktion fließt zu 100 Prozent in das Gorillaschutzprojekt der ZGF.
Die Naturschutzbotschafter von Zoo und ZGF sind im Einsatz und informieren
rund um das Thema Gorilla-Schutz.

Auch an den 17. Deutschen Zootagen am 25. und 26. September 2010 sind die
Naturschutzbotschafter aktiv und informieren interessierte
Zootage-Besucher √ľber die Naturschutzarbeit der ZGF. Die Tierpflegerinnen
und Tierpfleger des Frankfurter Zoos haben wieder ein umfangreiches
Programm rund um ihren Arbeits-Alltag und ihre Tiere zusammengestellt.

(21.09.2010, 10:47)
Zoo Frankfurt :   M√§nnerwirtschaft im Zoo ¬Ė bei den Helmkasuaren zieht der Hahn den Nachwuchs gro√ü

Er hat das Nest gebaut und 55 Tage lang gebr√ľtet. Nun ist der eindrucksvolle Helmkasuar-Hahn stolzer Vater eines neugierigen hellbraunen K√ľkens mit wachen Augen. M√ľtter spielen bei den gro√üen Laufv√∂geln aus Neuguinea und Nordaustralien bei der Brutpflege keine Rolle. Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch freut sich: ¬ĄDer Kleine ist die erste Frankfurter Nachzucht der kostbaren Tiere seit den 70er Jahren.¬ď

Bereits am 10. Juni hat sich der kleine Helmkasuar ans Licht der Welt gepickt. Nun erobert er in seinem frischlingsfarbenen Jugend-Federkleid das Gehege, l√§sst sich von seinem Vater zeigen, was essbar ist und spielt Haschmich mit Kr√§hen und Spatzen. Die Mutter des K√ľkens ist sieben Jahre jung und kam 2005 aus Aachen nach Frankfurt. Der Vater schl√ľpfte 1993 im Vogelpark Avifauna in Alphen in den Niederlanden und ist Frankfurter seit 2000. Da Helmkasuare 40 Jahre alt werden k√∂nnen, hofft man in Frankfurt auf weiteren Nachwuchs der in der Natur vor allem durch Lebensraumverlust gef√§hrdeten Tiere. ¬ĄDie Brut ist immer etwas heikel¬ď, so Niekisch, ¬Ądenn die Tiere sind st√∂rungsanf√§llig und brauchen auch klimatisch optimale Bedingungen. Die Brut im letzten Jahr, die in einem Nest in der Au√üenanlage lag, haben wir verloren. Diesmal haben wir die Eier eingesammelt und in ein Nest im Innenraum gebracht. Der Brutvorgang wurde au√üerdem von den Pflegern sorgf√§ltig mithilfe einer Kamera √ľberwacht.¬ď

Die Liebesbeziehungen zwischen Helmkasuaren sind intensiv aber kurzlebig. Die Weibchen betreiben die sogenannte sukzessive Polyandrie. D. h. sie wenden sich nach der Eiablage von ihrem Partner ab und w√§hlen sich einen neuen Hahn. ¬ĄDie Zur√ľckhaltung bei der Brutpflege hat ihren guten Grund¬ď, erkl√§rt Niekisch. ¬ĄHelmkasuar-Hennen legen sehr gro√üe Eier. Sie haben daher einen hohen Proteinbedarf, der durch Fr√ľchte, ihre Vorzugsnahrung, nur schwer gedeckt werden kann. Nach der Eiablage sind die Proteinreserven der weiblichen Tiere zun√§chst ersch√∂pft und m√ľssen wieder aufgebaut werden. Eine energieraubende Brutpflege w√ľrden die Tiere in der Natur nur schwerlich √ľberstehen.¬ď

Auch im Frankfurter Zoo ist das Helmkasuar-Paar nur wenige Wochen im Fr√ľhjahr zusammen. Die Vater-Kind-Beziehungen k√∂nnen in der Natur bis zu 10 Monate lang dauern. Im Zoo Frankfurt wird der Kleine wohl nicht so lange bleiben k√∂nnen. Sp√§testens, wenn im n√§chsten M√§rz die neue Brutsaison beginnt, muss f√ľr den kleinen Laufvogel ein neues Zuhause gefunden sein.

Bei der Suche danach hilft ¬Ė sobald das mithilfe von Federprobe und genetischer Analyse festgestellte Geschlecht des Jungvogels bekannt ist ¬Ė der F√ľhrer des Europ√§ischen Zuchtbuches. In diesem Zuchtbuch waren am 31.12.2009 114 Helmkasuare in 59 Zoos und Vogelparks gelistet.
(09.09.2010, 14:46)
Oliver Ramstedt :   @Manuel, evtl. weil da endlich nach Jahren die Oberlichter im Giraffenrondell ausgetauscht wurden und es jetzt richtig hell im Stall ist.
(26.08.2010, 20:40)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Vortrag
Durell Wildlife Conservation Trust und Jersey Zoo ¬Ė
Strategie und Praxis im Artenschutz

Der ¬ĄDurell Wildlife Conservation Trust¬ď auf der Kanalinsel Jersey unterh√§lt zurzeit weltweit 45 Artenschutzprogramme. Im Hauptsitz des Trusts, dem Jersey Zoo, werden artenschutzrelevante Tierarten gehalten, gez√ľchtet und Forschung betrieben. Dar√ľber hinaus werden von hier aus auch die Artenschutzprogramme koordiniert und Fachleute ausgebildet. Der Vortrag gibt eine √úbersicht √ľber Strategie und Praxis im Artenschutz.


Referent: Dipl. Biol. Matthias Götz, Jersey Zoo
Wann: Mittwoch, 1. September 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei


Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe ¬ĄErlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz¬ď von Zoo Frankfurt und ZGF.
(26.08.2010, 11:36)
Oliver Jahn :   @Holger, bis vor kurzem waren es noch 1,1.
(22.08.2010, 15:18)
Manuel Becker :   M√ľssten zwei gewesen sein. Warum ist eigentlich das Giraffenhaus "vorr√ľbergehend geschlossen"? Wei√ü da wer was?
(22.08.2010, 14:50)
Holger Wientjes :   Wieviel Klippspringer konntest Du denn sehen ?
(22.08.2010, 13:08)
Manuel Becker :   War gestern zu meinem diesj√§hrigen Besuch in Frankfurt. Hier ein paar Eindr√ľcke:

Der Zoo war rappelvoll, da das gute Wetter besonders viele Familien angelockt hat. Bei all dem Andrang fiel mir jedoch auf, dass diese Massen in Frankfurt kein Problem darstellen. Alle Wege sind gro√üz√ľgig angelegt und besonders bei den neuen Anlagen/Gehegen ist wirklich viel Platz. Besonders fasziniert war ich von Gespr√§chen, die ich so mitbekommen habe. Da hier im Forum ja oft vom Ottonormalbesucher die Rede ist, hat mich das Verhalten vieler Besucher echt √ľberrascht. Fazit hier: Es gibt ihn nicht, den ONB! Das ost alles echter Unsinn. Genauso wie es hunderte Eltern gibt, die sich mit den Kindern gemeinsam auf die Suche nach den Tieren machen und bei Fragen der Kleinen das Gehegeschild zu Rate ziehen, gibt es die hier oft beschriehenen Zookonsumenten, die von einem zum n√§chsten Gehege eilen und auf der Such nch der Sensation sind. Keine Gruppe kann hier eindeutig als Platzhirsch ausgemacht werden, so dass ich mich best√§tigt sehe, das Argument ONB auch in Zukunft nicht mehr gelten zu lassen.

Der neue Zoof√ľhrer hat mir gut gefallen, gerade das Preis/Leistungsverh√§ltnis √ľberzeugt - scheinbar auch andere Besucher (habe unglaublich viele Besucher mit dem Ringbuch hantieren sehen. Das nette Design scheint vielleicht kaufanregend zu wirken.

Sehr toll gef√§llt mir ebenfalls die neue einheitliche Beschilderung. Gerade weil ich das neue (zeitlose) Logo echt klasse finde. Auch fast alle Gehegebeschreibungen sind s√§mtlich nach dem gleichen Prinzip aufgebaut und einheitlich. Wenn das noch in Exotarium und in den Vogelhallen nachgeholt wird, f√§nde ich das super. Besonders eindr√ľchlich: die neuen Willkommensschilder an allen H√§usern als Klebefolie. Macht gleich was her...

Auch hat mich die Gibbonanlage samt -haus √ľberzeugt; die hatte ich bis dato noch nicht besetzt gesehen.

Auch bin zum ersten Mal auf die Kombijahreskarte ZooZoo aufmerksam geworden. Hat die jemand und kann seine Erfahrungen berichten?

Insgesamt ein toller Tag. Frankfurt macht sich mEn echt prächtig. Auch die im Exotarium ausgestellte Planung zum Pinguinhaus lässt hoffen. Nur könnte man mMn die beiden rollenden Fressbuden mitten im Park mal langsam zu festen Ständen umbauen. So wirkt das sehr provisorisch...
(22.08.2010, 12:19)
Zoo Frankfurt :   Wuschelig und immer hungrig ¬Ė Nachwuchs bei den Pinguinen

¬ĄDie beiden am 14. und 16. Juli 2010 geborenen Jungtiere halten ihre Eltern ganz sch√∂n auf Trab¬ď, freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch √ľber den Pinguin-Nachwuchs.

¬ĄBeide Elternteile beteiligen sich an der Aufzucht, f√ľttern abwechselnd und verteidigen ihre Jungen¬ď, berichtet Niekisch. Geht es den mittlerweile schon ganz sch√∂n gewachsenen Jungtieren nicht schnell genug mit dem Futternachschub, werden die Eltern durch Schreien herbei gerufen. ¬ĄBei Erwachsenen Eselspinguinen erinnern die lauten Rufe entfernt an Eselsgeschrei, daher auch der Name. Die Schreie der Jungtiere klingen dagegen noch leiser und eher kr√§chzend.¬ď Um den Nachwuchs zu bedienen, lassen die Eltern sogar ihr eigenes Futter stehen. Die Jungtiere werden mit vorverdautem Futter versorgt.

Beide Elternpaare sind zuchterfahren und schon lange als Paar treu zusammen. Eselspinguine legen zwei Eier in ein aus Steinen oder Pflanzenmaterial gebautes Nest, je nachdem, was zur Verf√ľgung steht. ¬ĄWir bieten unseren Pinguinen kleine Steine zum Nestbau an¬ď, erkl√§rt Niekisch. Die Eltern br√ľten 35-36 Tage, bevor ein oder zwei Jungtiere schl√ľpfen. Die Nester von Eselspinguinen liegen im Freiland weiter voneinander entfernt als bei den √ľbrigen Arten. Vor dem Selbst√§ndigwerden kann das K√∂rpergewicht der Jungtiere weit √ľber dem der Erwachsenen liegen. ¬ĄDieses √úbergewicht reicht aus, bis sie selbst erfolgreich jagen k√∂nnen¬ď, wei√ü Niekisch.

Aufgrund ihrer relativ weiten Verbreitung von den subantarktischen Inseln bis zur Antarktischen Halbinsel sind Eselspinguine √§u√üerst variabel in Gr√∂√üe und Gewicht und br√ľten auch zu sehr unterschiedlichen Zeiten. Insgesamt sch√§tzt man die Zahl der Eselspinguine auf ungef√§hr 300.000 Paare weltweit.

Eselspinguine ern√§hren sich im Freiland von Kleinkrebsen, besonders Krill, kleinen Fischen und Tintenfischen, wobei die einzelnen Anteile in der Gesamtnahrung sehr unterschiedlich sind und sich nach dem Angebot richten. ¬ĄBei uns im Zoo erhalten die Tiere verschiedene Fische, Sprotten und manchmal auch Garnelen¬ď, sagt Niekisch. Auch wenn sie die meiste Nahrung im Bereich von 10-25 Meter Wassertiefe erbeuten, k√∂nnen sie doch 100 bis 120 Meter tief tauchen.

Das kann das Exotarium bei Weitem nicht bieten, aber ein Ende der unbefriedigenden Haltungsbedingung ist in Sicht, denn ein neues Pinguinhaus ist in Planung. ¬ĄUmso mehr freuen wir uns, dass unsere Tiere auch in der beengten Umgebung des Exotariums br√ľten und ihre Jungen erfolgreich aufziehen¬ď, sagt Niekisch. Der Platz im Exotarium reicht nur f√ľr die Haltung einer kleinen Pinguinart. Daher werden im Zoo Frankfurt zurzeit ausschlie√ülich Eselspinguine gezeigt. Aber das soll sich √§ndern. Das neue Pinguinhaus wird f√ľr drei Pinguinarten konzipiert ¬Ė K√∂nigspinguine, Eselspinguine und Felsenpinguine. Den Tieren wird ein ringf√∂rmiges Becken zur Verf√ľgung stehen. Dadurch entsteht bei den Pinguinen beim Schwimmen die Illusion einer unendlichen Bewegungsfreiheit.

Ziel ist es, das neue Pinguinhaus 2013 einzuweihen, deshalb beginnt bereits in diesem Jahr die Planung der Technik. 2011 soll der erste Spatenstich gesetzt werden. ¬ĄUm die Pl√§ne f√ľr ein neues Pinguinhaus verwirklichen zu k√∂nnen, sind wir auf Spenden angewiesen. Wir hoffen, das die Jungtiere und ihre Eltern bald umziehen k√∂nnen¬ď, ruft Niekisch zur Unterst√ľtzung der Spendenaktion ¬ĄSch√∂ner wohnen - ein neues Haus f√ľr unsere Pinguine¬ď auf.
(17.08.2010, 15:09)
Oliver Jahn :   @Ralf Sommerlad, noch ist die Todesursache nicht gekl√§rt, von daher steht ja noch keineswegs fest, ob diese etwas mit der Anlage zu tun hat.
(04.08.2010, 18:47)
Ralf Sommerlad :   Ja, die Bartgeierhaltung war wohl trotz gefeierter neuer Anlage nicht √ľberzeugend.Ich gehe davon aus, dass man ungeachtet dessen auch weiterhin am Bartgeier-Programm partizipieren und daf√ľr arbeiten wird.
(04.08.2010, 18:18)
Oliver Ramstedt :   Das Bartgeierweibchen ist die Tage gestorben. Ursache unbekannt.
(01.08.2010, 19:43)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Vortrag
Die Reptilien der Arabischen W√ľste
Biodiversitätsforschung in einem Extremlebensraum

W√ľsten bedecken etwa ein Drittel der Erdoberfl√§che und zeichnen sich vor allem durch hohe Temperaturen und die Abwesenheit von Wasser aus. Die Arabische W√ľste mit einer Fl√§che von mehr als einer Million Quadratkilometern beherbergt Tierarten unterschiedlicher geografischer Herkunft. Besonders Reptilien haben in der Arabischen W√ľste eine erstaunliche Diversit√§t hervorgebracht. Der Vortrag gibt einen √úberblick √ľber die Reptilienfauna der Arabischen Halbinsel und zeigt exemplarisch einige Forschungsschwerpunkte im Hinblick auf die Taxonomie und Systematik der dort lebenden Reptiliengruppen.


Referent: Dr. Thomas Wilms, Zoo Frankfurt
Wann: Mittwoch, 4. August 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei


Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe ¬ĄErlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz¬ď von Zoo Frankfurt und ZGF.
(30.07.2010, 12:02)
Zoo Frankfurt :   Serengeti in Gefahr:
Experten fordern den Stopp des Stra√üenbauprojekts durch ein einzigartiges √Ėkosystem

Die tansanische Regierung plant den Bau einer Fernstra√üe direkt durch die Serengeti. ¬ĄDieses Vorhaben w√ľrde die weltber√ľhmte Wanderung von rund zwei Millionen Gnus, Zebras, Antilopen und anderen Tiere massiv bedrohen¬ď, f√ľrchtet der Frankfurter Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Er hat sich zusammen mit dem bekannten Schauspieler und Dokumentarfilmer Hannes Jaenicke, dem Vorstandsvorsitzenden der Freunde der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten, in Briefen an Au√üenminister Guido Westerwelle, Umweltminister Norbert R√∂ttgen und den Minister f√ľr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, gewandt, damit eines der faszinierendsten Naturschauspiele der Welt erhalten bleibt.

¬ĄDurch das geplante Stra√üenbauprojekt w√ľrde der n√∂rdliche Teil des Zugweges der Tiere blockiert¬ď, erl√§utert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. ¬ĄZweifellos ist ein gutes Stra√üennetz wichtig, damit Bauern ihre Erzeugnisse auf die M√§rkte bringen k√∂nnen, dass D√∂rfer erreichbar sind und Handel und Wirtschaft funktionieren k√∂nnen. Wir sind jedoch zutiefst √ľberzeugt davon, dass diese Stra√üe verheerende Auswirkungen auf das gesamte Serengeti-√Ėkosystem und zudem wirtschaftlich auf den Tourismus haben wird¬ď, so Hannes Jaenicke.

Die geplante Stra√üe soll mitten durch das Gebiet mit der weltweit gr√∂√üten Dichte an Gro√ütieren verlaufen. ¬ĄVor allem in der Trockenzeit sind der n√∂rdliche Teil der Serengeti sowie die in Kenia angrenzende Masai Mara lebenswichtige Gebiete f√ľr die Tiere auf ihrer gro√üen Wanderung, denn nur hier finden sie w√§hrend der Trockenzeit Wasser¬ď, erkl√§rt Niekisch. ¬ĄEs liegt auf der Hand, dass die Stra√üe fr√ľher oder sp√§ter abgez√§unt werden muss, um zwangsl√§ufige Unf√§lle mit Wildtieren zu vermeiden. Eine Einz√§unung w√ľrde jedoch definitiv das Ende der gro√üen Wanderungen bedeuten und es ist absehbar, dass hier abertausende von Wildtieren entlang der Z√§une verdursten w√ľrden¬ď, fasst Niekisch das drohende Szenario zusammen. Au√üerdem breiten sich durch den Warentransport, vor allem durch den Transport von Vieh, leicht Krankheiten entlang der gro√üen Verkehrswege aus und auch die Ausbreitung von gebietsfremden Pflanzen in das Serengeti-√Ėkosystem w√ľrde beg√ľnstigt.

Zu der geplanten Route gibt es eine alternative Stra√üenf√ľhrung, die die wirtschaftlichen Bed√ľrfnisse der Region sogar noch besser erf√ľllen k√∂nnte: Eine S√ľdumgehung der Serengeti. Diese Stra√üenf√ľhrung wurde von der tansanischen Regierung auch bereits in Betracht gezogen, denn sie w√ľrde f√ľnfmal mehr Menschen versorgen als die nun aktuell geplante Nordroute, und sie w√ľrde die Siedlungs- und Wirtschaftsregionen gleicherma√üen gut verbinden. Gl√ľcklicherweise mehren sich mittlerweile auch in Tansania und in Kenia kritische Stimmen gegen die Nordroute.

¬ĄNach unserer Meinung muss Deutschland, das durch Bernhard Grzimek und dessen Film ¬ĄSerengeti darf nicht sterben¬ď ein besonderes Verh√§ltnis zu dieser einzigartigen Region hat, diese kritischen Stimmen im Land unterst√ľtzen¬ď, sind sich Niekisch und Jaenicke einig. ¬ĄMit vereinter Kraft m√ľssen wir uns daf√ľr einsetzen, dass die Zerst√∂rung der letzten gro√üen Tierwanderung dieser Erde verhindert wird.¬ď

In Ihrem offenen Brief fordern Niekisch und Jaenicke die Minister Westerwelle, R√∂ttgen und Niebel auf, Tansanias Politiker darin zu unterst√ľtzen, weise zu entscheiden und nicht zu riskieren, dass die Serengeti aufs Spiel gesetzt und der Ruf eines Landes, das bisher als eine der f√ľhrenden Nationen in Sachen Naturschutz galt, gef√§hrdet wird. ¬ĄDas Projekt w√§re √∂kologisch und √∂konomisch eine Katastrophe¬ď, bekr√§ftigen die beiden anerkannten Umweltsch√ľtzer.
(23.07.2010, 09:44)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Neues Fest im Zoo: Zum ersten Mal feiert EDEKA S√ľdwest seine Familientage auch im Zoo Frankfurt

Ob wilde Tiere, H√ľpfburg, Gl√ľcksrad oder kleine K√∂stlichkeiten ¬Ė auf die Besucher der ersten Edeka-Familientage am 24. und 25. Juli im Zoo Frankfurt warten zahlreiche Attraktionen, jede Menge Unterhaltung sowie viele Informationen und Kostproben rund um die Themen Essen, Trinken und Genuss. Die Edeka S√ľdwest bietet hier an beiden Tagen gemeinsam mit ihren Partnerunternehmen und Produktionsbetrieben ein buntes Programm f√ľr die ganze Familie.
An zahlreichen Verkostungsständen gibt es Erfrischungen und kulinarische Leckereien zum Probieren.
Auch f√ľr die kleinen Besucher wird einiges geboten: Neben H√ľpfburg, Karussell und Kinderschminken k√∂nnen sich die Kinder auf dem gro√üen Spielplatz im Zoo austoben. Am Gl√ľcksrad werden S√ľ√üigkeiten und kleine Preise verlost.

Zus√§tzliche Parkpl√§tze stehen f√ľr die Besucher der Edeka-Familientage beim Scheck-In Center Frankfurt in der Ferdinand-Happ-Stra√üe 59 zur Verf√ľgung. Von dort f√§hrt an beiden Tagen alle 20 Minuten ein Shuttle-Bus zum Zoo und zur√ľck.




24. und 25. Juli 2010 jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr
Es gelten die regulären Zoo-Eintrittspreise
Der Zoo hat an beiden Tagen von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet

www.zoo-frankfurt.de

(20.07.2010, 10:52)
Oliver Ramstedt :   Heute gab es Nachwuchs bei den Seehunden, Oma hat wieder ihr Junges an Land zur Welt gebracht.
(17.07.2010, 21:44)
Zoo Frankfurt :   Wehrhafte Knubbelnase ¬Ė Nachwuchs bei den Greifstachlern

¬ĄDas kuschelige rostrote Fell t√§uscht¬ď, warnt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, ¬Ądenn
schon sind kleine durchsichtige Stacheln unter dem Pelz des am 5. Juli geborenen
Jungtiers wahrnehmbar. Niedlich, aber nichts zum Kuscheln!¬ď
Der kleine Greifstachler (Coendou prehensilis) ist das f√ľnfte Baby von Mutter Joppi, die 2004 in
Stuttgart geboren wurde. Vater Fletcher kam 2007 nach Frankfurt. Greifstachler sind Nestfl√ľchter.
Die Weibchen bringen meist nur ein Junges zur Welt, das bei seiner Geburt schon relativ groß ist
und auf einem Ast abgesetzt wird. ¬ĄDer Nachwuchs wird von der Mutter regelm√§√üig gef√ľttert, aber
weder trägt sie ihr Kind herum, noch steht sie mit ihm akustisch in Verbindung. Unser 9 Tage altes
Greifstachler-Kind, dessen Geschlecht noch nicht bekannt ist, wiegt aktuell 401 g¬ď, erkl√§rt
Niekisch, der sich √ľber die guten Zuchterfolge bei den Greifstachlern im Zoo Frankfurt freut.
Noch trinkt das Jungtier ausschließlich Milch von seiner Mutter, aber schon nach etwa einem
Monat interessiert es sich auch f√ľr N√ľsse, Mais, Obst und Gem√ľse. Besonders gerne m√∂gen die
Frankfurter Greifstachler Erdn√ľsse und Reis. Greifstachler sind nachtaktive Nagetiere. Sie geh√∂ren
zu der Familie der Baumstachler und stehen in systematischer Nähe zu den Altwelt-
Stachelschweinen. ¬ĄDie langen Stacheln sind innen hohl¬ď, erl√§utert Niekisch. ¬ĄBei Bedrohung
stellen die Tiere ihre Stacheln auf und die gelbe Warnfarbe am Grund wird sichtbar.¬ď Da bei√üt ein
Feind nur einmal zu, denn die Stacheln sind sehr spitz, l√∂sen sich bei Ber√ľhrung leicht ab und
bohren sich mit ihren Widerhaken tief ein.
Ihren Namen verdanken die putzigen Tiere mir der weichen Knubbelnase ihrem fast körperlangen
Greifschwanz, der als zusätzliches Greifwerkzeug das Klettern absichert, denn Greifstachler leben
fast ausschlie√ülich in Baumkronen. Ausgewachsene Tiere wiegen etwa 4 ¬Ė 6 kg und werden bis zu
60 cm lang. Sie haben kurze, kräftige Beine mit nackten Sohlen und langen, scharfen Krallen. Mit
ihren kleinen Augen sehen sie sehr schlecht, verf√ľgen aber √ľber ein sehr gutes Geruchs- und
H√∂rverm√∂gen und einen guten Tastsinn. ¬ĄIn Zoos k√∂nnen Greifstachler bis 26 Jahre alt und recht
zutraulich werden¬ď, erl√§utert Niekisch. ¬ĄUnd wenn unser Paar weiterhin so flei√üig z√ľchtet, k√∂nnen
wir uns in den n√§chsten Jahren noch auf weitere Jungtiere freuen.¬ď
(13.07.2010, 12:38)
Ralf Sommerlad :   ..und so machens andere, billiger und besser: Absperrung im Zoo von Liberec
(12.07.2010, 16:30)
Egon Weisz :   Es ist wirklich interessant, dass die meisten Giraffen immer noch an der Stelle stehen bleiben, an der vorher der Schutzzaun stand. Obwohl es keinen Grund mehr daf√ľr gibt ist die Gehegebegrenzung immer noch am Verhalten der Tiere zu erkennen. Aber mit der Zeit werden sie die, meiner Meinung nach, viel sch√∂ner Au√üenanlage wohl noch f√ľr sich entdecken.
(12.07.2010, 12:47)
Oliver Ramstedt :   Endlich nach 8 Monaten k√∂nnen die Giraffen das etwas gr√∂√üere Aussengehege benutzen. Am l√§ngsten hat es gedauert den h√∂zernen Zaun auf zu stellen, der die Besucher von den Giraffen fern h√§lt. Toll ist, das jetzt nicht mehr der Schutzzaun die Sicht versperrt und die Giraffen n√§her an den Besuchern sind, auch wenn die Giraffen sich jetzt noch nicht so ganz nah dran drauen.
(10.07.2010, 22:14)
Zoo Frankfurt :   Pummeliger und graziler Nachwuchs im Zoo

¬ĄDer Klapperstorch meint es gut mit unseren Zootieren¬ď freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. ¬ĄVor einem Monat wurde der 46. Zwergseeb√§r in Frankfurt geboren, und auch bei den Mhorrgazellen gab es Nachwuchs.¬ď

Zwergseeb√§r-Mutter Bella hat am 25. Mai 2010 ein gesundes m√§nnliches Jungtier geboren. Mutter und Jungtier mussten eine Zeit lang hinter den Kulissen gehalten werden, weil Bella ihr Junges im Au√üengehege nicht trinken lassen wollte. ¬ĄDoch diese Anfangsschwierigkeiten sind nun √ľberwunden¬ď, teilt Niekisch mit. ¬ĄDer kleine Seeb√§r ist nun f√ľr alle Besucher sichtbar¬ď.
Bella ist 1999 in Frankfurt geboren, Vater Otti stammt aus Bremerhaven, er ist Jahrgang 2002. Der k√ľnstliche Fleck auf dem R√ľcken des kleinen Jungtieres ist ein Erkennungszeichen, denn immer die Erstgeborenen eines Jahrgangs werden auf dem R√ľcken rasiert. Weiterer Nachwuchs ist dieses Jahr bei den Zwergseeb√§ren allerdings nicht zu erwarten.
Zwergseebären säugen ihre Jungtiere bis zu einem Jahr, erst dann fangen diese an, Fisch zu fressen.

Die grazilen Mhorrgazellen sind Ableger, d.h. die Jungtiere liegen unauff√§llig auf dem Boden, fast ohne sich zu bewegen. Geht alles gut, stehen sie mit ihrer Mutter √ľber spezielle Ruft√∂ne in Kontakt.
Der Vater der drei kleinen weiblichen Mhorrgazellen ist Franziskus. Er wurde 2005 in M√ľnchen geboren. Mutter Almeria kommt aus Spanien. Sie ist Jahrgang 2006 und k√ľmmert sich gut um ihr drittes Kind, das am 27.06.2010 geboren wurde. Die beiden anderen Jungtiere wurden dagegen von ihren M√ľttern nicht akzeptiert und m√ľssen mit der Flasche aufgezogen werden.
Eines der Babys wurde am 11.06.2010 geboren. Seine Mutter Sil ist Jahrgang 2008. Sil ist in Frankfurt geboren und ebenfalls eine Handaufzucht. Das zweite Baby wurde am 20.06.2010 geboren. Die namenlose Mutter ist Jahrgang 2007 und stammt ebenfalls aus Frankfurt. Insgesamt besteht die Mhorrgazellen-Gruppe aus einem Zuchtbock, f√ľnf zuchtf√§higen Weibchen, zwei halbw√ľchsigen Weibchen und den drei weiblichen Jungtieren.
¬ĄUm die kleinen Gazellen nicht zu sehr auf uns Menschen zu pr√§gen, wird ihnen die Flasche von drei verschiedenen Personen gegeben¬ď, berichtet Niekisch. Revierleiter Werner Dr√∂ll, Tierpflegerin Patricia Dahl und die Ehrenamtliche Verena Silber teilen sich die m√ľhevolle Arbeit. Um 7.00 Uhr, um 11.00 Uhr, um 15.00 Uhr, um 19.00 Uhr und um 23.00 Uhr wird gef√ľttert.

(07.07.2010, 10:16)
Zoo Frankfurt :   Vortrag

Pinguine ¬Ė Leben im bedrohten Paradies.
Ist die Antarktis noch zu retten?

Die Antarktis fasziniert mit ihrer urspr√ľnglichen Landschaft und ihrer einzigartigen Tierwelt. Fritz Jantschke nimmt uns mit auf eine Reise zu den Brutkolonien der Pinguine, zu Walen, Robben und Seev√∂geln. In seinen wunderbaren Bildern zeigt er Tiere in einem Naturparadies, weist aber auch auf die Herausforderungen hin, die der Lebensraum an seine Bewohner stellt, und zeigt die Gefahren, die ihn zu zerst√∂ren drohen.

Fritz Jantschke will mit seinem Vortrag auch auf die Situation der Pinguine im Frankfurter Zoo aufmerksam machen und f√ľr die Unterst√ľtzung der Spendenaktion des Zoos zum Bau eines dringend ben√∂tigten neuen Pinguinhauses werben.


Referent: Dr. Fritz Jantschke, Zoologe und Tierfilmer
Wann: Mittwoch, 7. Juli 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei


Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe ¬ĄErlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz¬ď von Zoo Frankfurt und ZGF.
(05.07.2010, 15:23)
Klaus Sch√ľling :   Seltener Zuchterfolg im Zoo Frankfurt ¬Ė ein kleiner Tamandua stellt sich vor

Tamandua-Mama Mona hat ihr erstes Kind geboren ¬Ė ein putziges Baby, das munter in die Welt blickt. ¬ĄAuf diesenZuchterfolg sind wir sehr stolz¬ď, freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch.

Putzig sieht es aus, das kleine Jungtier mit dem schwarz/wei√üen Fell und der langen Schnauze. ¬ĄDie Krallen sind aber schon gut entwickelt¬ď, warnt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Ein Anfassen ist also f√ľr Au√üenstehende nicht m√∂glich. ¬ĄMona ist eine gute Mutter. Sie verteidigt ihr Jungtier vehement.¬ď Revierleiterin Astrid Parys, die Mona schon seit deren Geburt 2006 kennt, darf das Jungtier anfassen, um es z.B. zu wiegen.

¬ĄSeit seiner Geburt hat das Jungtier schon gut zugenommen¬ď, berichtet Niekisch. Das Baby wurde am 19.05.2010 geboren, sein Geburtsgewicht betrug 233 g. ¬ĄHeute wiegt es schon 677 g¬ď, freut sich der Zoodirektor. ¬ĄDas Geschlecht ist bei kleinen Tamanduas schwer festzustellen, so dass wir das Geschlecht unseres kleinen Jungtieres noch nicht kennen.¬ď Mama Mona tr√§gt ihr Baby mit sich. Sie versorgt das Kleine vorbildlich, obwohl sie noch keine Erfahrung in der Jungen-Aufzucht hat. Papa Putin, geboren 2008 in Madeburg, bewohnt zurzeit ein eigenes Gehege. Tamanduas sind Einzelg√§nger, die Paare treffen sich nur zur Paarungszeit.

Mona wird ihr Jungtier 6 Monate lang auf dem R√ľcken tragen. ¬ĄAm Ende ist das Jungtier fast so gro√ü wie seine Mutter¬ď, f√ľhrt Niekisch aus. ¬ĄDas Trageverhalten ist f√ľr die Mutter dann schon fast Schwerstarbeit.¬ď Kleine Tamanduas sind mit 8 Monaten v√∂llig von ihrer Mutter unabh√§ngig, mit 12 Monaten sind sie geschlechtsreif.

Die Zucht von Tamanduas hat im Zoo Frankfurt Tradition. Seit 1998 werden in Frankfurt Tamanduas erfolgreich gez√ľchtet. Bisher wurden acht Jungtiere geboren (drei M√§nnchen, f√ľnf Weibchen). Das aktuelle Jungtier ist also die neunte Frankfurter Nachzucht. ¬ĄDeutschlandweit ist unser Jungtier in diesem Jahr erst die zweite Tamandua-Nachzucht√ľberhaupt¬ď, freut sich Niekisch √ľber den seltenen Zuchterfolg.

Die zu den Ameisenb√§ren geh√∂renden Tamanduasbewohnen die Kronenregions√ľdamerikanischer W√§lder. Scharfe Krallen und ein muskul√∂ser Wickelschwanz helfen ihnen beim Klettern und bei der Verteidigung. Sich auf dem Schwanz abst√ľtzend, schlagen Tamanduas mit ihren krallenbewehrten Pfoten nach m√∂glichen Angreifern. Am Boden kann mansie nur bei der Nahrungssuche beobachten oder wenn sieStrecken zwischen zwei B√§umen zur√ľckzulegen. Dabei nutzen sie die Au√üenkanten ihrer F√ľ√üe, um ihre Krallen nicht abzunutzen. Eine weitere Verteidigungsstrategie der Tamanduas hat Zoochef Niekisch in Brasilien schon selbst erlebt. ¬ĄWenn ein Tamandua sich verfolgt f√ľhlt, fl√ľchtet er auf einen Baum und versucht, einen von oben zu bekleckern. In meinem Fall war sein Pech, dass ich etwas ahnte und rechtzeitig zur Seite springen konnte¬ď, lacht Niekisch.

Zu den Lieblingsspeisen, der sowohl tag- wie nachtaktiven Baumbewohner, geh√∂ren Ameisen, Termiten aber auch Fr√ľchte, die sie mit ihrer langen Zunge auflecken. Man hat auch beobachtet, wie Tamanduas, mit ihren Krallen Bienenst√∂cke aufbrechen und die Bienen und den Honig verzehren.
(29.06.2010, 12:36)
Zoo Frankfurt :   Naturschutz als Kulturaufgabe

Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und der Zoo Frankfurt weiten ihr Ehrenamt-Projekt ¬ĄNaturschutz-Botschafter¬ď aus. Zuk√ľnftig sollen ¬ĄNatur- und Kulturbotschafter¬ď den Zoo-Besuchern Natur- und Kulturvielfalt n√§herbringen ¬Ė mit finanzieller Unterst√ľtzung der Allianz Umweltstiftung aus M√ľnchen und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt.

Mit der Kampagne ¬ĄNaturschutz als Kulturaufgabe¬ď wollen der Zoo Frankfurt und die ZGF gemeinsam Themen rund um den Schutz bedrohter Tiere und ihrer Lebensr√§ume vermitteln sowie die Zusammenh√§nge mit dem Leben der Menschen vor Ort und unserer eigenen Umwelt aufzeigen. ¬ĄBei nahezu sieben Milliarden Menschen und einer viele Jahrtausende alten Siedlungsgeschichte der Menschheit m√ľssen Natur und Kultur heute unweigerlich im Kontext betrachtet werden¬ď, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch und Dr. Christof Schenck, Gesch√§ftsf√ľhrer der ZGF, erg√§nzt: ¬ĄNaturschutz ist eine Kulturaufgabe geworden.¬ď

Dank der finanziellen Unterst√ľtzung durch die Allianz Umweltstiftung aus M√ľnchen und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt kann die Kampagne nun realisiert werden. ¬ĄFrankfurt als Zentrum der multikulturell gepr√§gten Rhein-Main-Region eignet sich hervorragend f√ľr die Umsetzung eines solchen Projekts¬ď, sagt Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, die das Vorhaben mit 120.000 Euro unterst√ľtzt. Personell fu√üt das Projekt auf den ehrenamtlichen Naturschutz-Botschaftern des Zoo Frankfurt und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, die f√ľr ihren Einsatz an Infomobilen ausgebildet wurden und jetzt auch f√ľr die Umsetzung der Kampagne eingesetzt werden. Die Gruppe soll um Natur- und Kulturbotschafter mit multikulturellem Hintergrund erweitert werden, die im Zoo neben Naturschutzthemen auch die Kultur ihres Herkunftslandes vermitteln. ¬ĄDie Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main unterst√ľtzt das Projekt, weil es b√ľrgerschaftliches Engagement aus der Mitte der Stadtgesellschaft f√∂rdert¬ď, so Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. Bereits in den vergangenen zwei Jahren hat die Stiftung das Projekt Naturschutz-Botschafter mit 40.000 Euro unterst√ľtzt. F√ľr die Natur- und Kulturbotschafter stellt sie nun 20.000 Euro zur Verf√ľgung.

Niekisch und Schenck sind sich einig: ¬ĄDie Sicherung der biologischen Vielfalt ist neben dem Klimawandel die gro√üe internationale Herausforderung unserer Zeit¬ď. Der Schutz der Natur funktioniert aber nur dann, wenn die Menschen vor Ort in die Ma√ünahmen miteinbezogen werden. Dies erfordert Kenntnis √ľber und Verst√§ndnis f√ľr die unterschiedlichen Kulturen weltweit. Daher lautet ein Leitspruch der ZGF: ¬ĄNaturschutz mit und f√ľr die Menschen vor Ort¬ď. Das Projekt ¬ĄNatur- und Kulturbotschafter¬ď ist eine gute M√∂glichkeit, f√ľr den weltweiten Naturschutz zu werben und Verst√§ndnis f√ľr andere Kulturen zu schaffen. Niekisch und Schenck unisono: ¬ĄWir freuen uns auf das Projekt, das ohne die Unterst√ľtzung der Allianz Umweltstiftung und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt nicht m√∂glich gewesen w√§re.¬ď


Hintergrundinformation

Im April 2003 startete ein erstes Gemeinschaftsprojekt der ZGF und des Zoo Frankfurt zur Vermittlung von Naturschutzthemen im Zoo. Das Projekt ¬ĄGlobalen Naturschutz lokal erleben¬ď mit zweij√§hriger Laufzeit wurde gef√∂rdert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
In der ersten Projektlaufzeit wurden verschiedene Kampagnen entwickelt, um Naturschutzthemen zu vermitteln. Mit den interaktiven Ausstellungen ¬ĄR√ľckkehr der Nash√∂rner¬ď und ¬ĄWelt der Artenvielfalt¬ď entstanden an verschiedenen Standorten im Zoo interaktive Erlebniselemente, durch die sich Zoobesucher √ľber die Bedrohung und den Schutz der biologischen Vielfalt informieren k√∂nnen. Ein erkl√§rtes Ziel der vielf√§ltigen Projektaktivit√§ten war es, einer breiten √Ėffentlichkeit die faszinierende Vielfalt des Lebens n√§her zu bringen und die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit internationaler Naturschutzarbeit zu lenken.

Aufbau der Naturschutz-Botschafter, 2005 - 2007
Im November 2005 startete, erneut unter F√∂rderung der DBU, das Projekt Naturschutz-Botschafter. Ziele waren jetzt Aufbau, Schulung und Einsatz einer Truppe ehrenamtlicher Akteure zur Vermittlung von Naturschutzthemen im Zoo Frankfurt. Knapp 30 Ehrenamtliche wurden in der Projektlaufzeit ausgebildet und auf ihren Einsatz im Zoo vorbereitet. Die ersten Naturschutz-Botschafter starteten im Sommer 2006 ihren Einsatz im Zoo an den zebragestreiften Infomobilen. In dieser Projektphase entstanden erste Infomobile zu den Themen ¬ĄBiologische Vielfalt¬ď, ¬ĄSpitzmaulnashorn¬ď, ¬ĄSumatratiger¬ď und ¬ĄGoldgelbes L√∂wen√§ffchen¬ď

Ausbau der Naturschutz-Botschafter, 2007 - 2009
Ab November 2007 konnte mit der Unterst√ľtzung von der Stiftung Flughafen
Frankfurt/ Main f√ľr die Region, der Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff
Stiftung und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft (40.000 Euro) die ehrenamtliche Gruppe auf √ľber 50 Mitarbeiter weiter ausgebaut werden. Desweiteren wurden neue Infomobile zu den Themen Berggorilla und Bartgeier entwickelt und der Einsatz au√üerhalb der Zoomauern verst√§rkt.

Natur- und Kulturbotschafter, 2010 - 2012
Seit April 2010 wird die Erweiterung der Ehrenamtlichen um Natur- und Kulturbotschafter durch die Allianz Umweltstiftung (120.000 Euro) und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt (20.000 Euro) gefördert.
(23.06.2010, 14:14)
Jennifer Weilguni :   Einerseits f√§nde ich es ja sch√∂n, wenn sich Deutschland an dieser Klage beteiligt.. aber hat unser Land denn ein Recht dazu? Auch bei uns werden bedrohte Tiere aus Feinschmeckergr√ľnden gefangen (Aale, Kabeljau ect.) Man sollte vieleicht immer erstmal vor der eigenen Haust√ľre anfangen zu kehren und vor allem mit gutem Beispiel voran gehen!
(22.06.2010, 11:07)
Zoo Frankfurt :   Den Walfang in Japan stoppen: Australien klagt und bittet um Unterst√ľtzung

Im Kampf gegen den von Japan wissenschaftlich begr√ľndeten Walfang hat Australien den Internationalen Gerichtshof in Den Haag eingeschaltet. Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch hat sich zusammen mit dem bekannten Schauspieler und Dokumentarfilmer Hannes Jaenicke, dem Vorstandsvorsitzenden der Freunde der Bonner Konvention (Friends of CMS e.V.), in einem offenen Brief an Ilse Aigner, Bundesministerin f√ľr Ern√§hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, gewandt, um M√∂glichkeiten zur Unterst√ľtzung der australischen Klage gegen Japan auszuloten.

¬ĄLaut der australischen Klage vom 31. Mai 2010 verst√∂√üt Japan mit seinem JARPA II Programm gegen Verpflichtungen der Internationalen Konvention zur Regulierung des Walfangs (ICRW), der Konvention zum Schutz der Biologischen Vielfalt (CBD), dem Washingtoner Artenschutz√ľbereinkommens (CITES) und weiterer internationaler Abkommen¬ď, begr√ľndet Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch seinen Einsatz f√ľr die Wale. ¬ĄGerade im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt sollte alles Erdenkliche getan werden, um die Vielfalt der Erde zu erhalten und zu sch√ľtzen. Das Verhalten Japans ist nicht tolerierbar.¬ď

¬ĄDer von Japan fadenscheinig als ¬āwissenschaftlich¬í begr√ľndete Walfang ist ein Thema, das nicht nur die australische, sondern auch die deutsche √Ėffentlichkeit bewegen sollte¬ď, so Hannes Jaenicke. ¬ĄDas Fleisch der gefangenen Wale landet immer wieder in Feinschmecker-Restaurants des asiatischen Landes.¬ď

Im Jahr 1986 beschloss die Internationale Walfangkommission (IWC) das Moratorium f√ľr den kommerziellen Walfang. In der australischen Klage werden die Fangquoten Japans seit Beginn des Moratoriums genauestens aufgef√ľhrt. In der √úbereinkunft gibt es aber eine Ausnahmeklausel: Genau diese erlaubt den Walfang aus wissenschaftlichen Gr√ľnden. Mit Verweis auf diese Klausel erlegten Japans Walf√§nger den Angaben zufolge zwischen 1987 und 2005 allein in der Antarktis 6.800 Minkwale.
¬ĄAuch die IWC hat schon gemerkt, dass hier mit der Forschungserlaubnis Schindluder betrieben wird¬ď, so Niekisch. ¬ĄSie hat Japan in den vergangenen Jahren bereits 39 Mal dazu aufgefordert, den Walfang einzustellen, doch nichts ist geschehen.¬ď

Innerhalb der IWC stehen sich seit Jahren Walsch√ľtzer wie die Bundesrepublik und Walfang-L√§nder wie Japan, Island und Norwegen unerbittlich gegen√ľber. Seit 2008 bem√ľht sich eine kleine Arbeitsgruppe, zu der auch Deutschland geh√∂rt, Vorschl√§ge zur √úberbr√ľckung der Gegens√§tze auszuarbeiten. ¬ĄDie Deutsche Bundesregierung lehnt den kommerziellen Walfang ab. Diese Ablehnung ist eines der wenigen partei√ľbergreifend konsensf√§higen Themen des deutschen Bundestags¬ď, erl√§utert Jaenicke. ¬ĄDies sollte in gleicher Weise f√ľr den sogenannten wissenschaftlichen Walfang gelten.¬ď

¬ĄDeutschland muss Australien den R√ľcken st√§rken und die Klage vom 31. Mai 2010 unterst√ľtzen¬ď, begr√ľnden Niekisch und Jaenicke ihren Brief an Ilse Aigner, Bundesministerin f√ľr Ern√§hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in dem sie die Ministerin um einen Gespr√§chstermin bitten. ¬ĄDem Ziel, den Verlust der Biodiversit√§t bis 2010 zu stoppen, hat sich auch Deutschland verpflichtet¬ď, f√ľgt Niekisch an. ¬ĄDemzufolge sollte dem Ziel gerade im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt durch besondere Aufmerksamkeit und entsprechende Aktivit√§ten nachgekommen werden.¬ď


(22.06.2010, 10:26)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Abendf√ľhrung

An jedem letzten Freitag, April bis September 2010


Vorprogramm f√ľr Kinder
Ab 17.30 Uhr

Kinder, die schon immer einmal ein Nashorn f√ľttern wollten, sollten unbedingt beim Kinderr√§tsel ab 17.30 Uhr vor dem Nashornhaus mitmachen.
Die Auslosung findet um 18.30 Uhr statt.


Abendf√ľhrung
19.00 Uhr, Treffpunkt Hauptkasse

Um 19.00 Uhr startet jeweils eine F√ľhrung nach Zooschluss. Die F√ľhrungen sind f√ľr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.


F√ľhrungsthema am 25. Juni 2010:

Tierpfleger Hans Karer:
Der Tiger ¬Ė ein faszinierendes Tier.
Powerpoint Vortrag


Die Hauptkasse in der Bernhard-Grzimek-Allee 1 ist bis 19.00 Uhr geöffnet.
Die Kasse Rhönstraße schließt um 17.30 Uhr.
Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif:

6,--Euro f√ľr Erwachsene und 3,-- Euro f√ľr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
Eintrittspreis vor 17.00 Uhr: 8,--Euro f√ľr Erwachsene und 4,-- Euro f√ľr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)


(22.06.2010, 10:08)
Zoo Frankfurt :   Kinderstube im Zoo

Ein niedliches Jungfernkranichk√ľken stolziert seit dem 15. Mai mit seinen Eltern durch das Gehege und auch unsere Bonobo-Familie ist wieder gr√∂√üer geworden: Panisco, der Sohn von Zomi, war lange krank. Seit dem 4. Mai ist er wieder bei seiner Mutter.

Seit 1962 zum ersten Mal wieder Jungfernkranich-Nachwuchs im Zoo Frankfurt

Das wuschelige kleine Jungfernkranichk√ľken h√§lt sich immer in der N√§he seiner Eltern auf. ¬ĄBeide Elternteile fangen Insekten und f√ľttern damit ihren Nachwuchs¬ď, erkl√§rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. ¬ĄDieses Vorhalten des Futters kann man auch sehr gut beobachten.¬ď Die kleine Familie ist st√§ndig in Bewegung. ¬ĄLangbeinige V√∂gel brauchen viel Bewegung und Sonne¬ď, wei√ü Niekisch. Die K√ľken m√ľssen das Laufen trainieren und brauchen UV-Licht, um gen√ľgend Vitamin D zu bilden. ¬ĄZu viele Proteine k√∂nnen ein zu schnelles Wachstum f√∂rdern. F√ľr die K√ľken besteht dann die Gefahr, dass sie Knochenprobleme bekommen¬ď, f√§hrt Niekisch fort. ¬ĄDurch die Freiland¬¨haltung im Zoo und die nat√ľrliche Aufzucht durch seine Eltern ist der kleine Kranich jedoch nicht gef√§hrdet.¬ď

Von 1946 bis 1962 wurden bereits Jungfernkraniche im Zoo Frankfurt gehalten. Das jetzige Zuchtpaar kam 2007 nach Frankfurt. Bei der ersten Brut 2008 √ľberlebte der einzige geschl√ľpfte Jungvogel nur f√ľnf Tage. ¬ĄJungfernkraniche legen bis zu drei Eier¬ď, erl√§utert Niekisch. ¬ĄDas jeweils erste Ei wird durch ein Gips-Ei ausgetauscht, um es vor den allgegenw√§rtigen Kr√§hen zu sch√ľtzen.¬ď Wenn dann nach etwa zwei Tagen das zweite Ei gelegt wird, wird das Gips-Ei wieder gegen das echte Ei zur√ľckgetauscht. Die Eltern, die sich bei der Bebr√ľtung abwechseln, sitzen dann fest auf ihren Eiern. Ihr Nest bauen sie auf dem Boden. Es besteht aus einer kleinen Mulde, in die etwas Nistmaterial eingebracht wird. Die Tierpfleger unterst√ľtzen ihre Sch√ľtzlinge beim Nestbau, indem sie die Nestmulde zus√§tzlich mit Stroh auslegen.

Alle Kranicharten sind omnivor, d.h. sie ern√§hren sich von pflanzlichem Material, Insekten, S√§mereien und kleineren Tieren. Jungfernkraniche sind die kleinste und eine der h√§ufigsten Kranicharten auf der Welt. Die V√∂gel werden 90-100 cm gro√ü und wiegen ungef√§hr 2-3,5 kg. Die Fl√ľgelspannweite betr√§gt 165 bis 185 cm. M√§nnliche und weibliche Tiere sind praktisch nicht zu unterscheiden, deshalb kann auch noch keine Aussage √ľber das Geschlecht des Jungvogels gemacht werden.


Die schweren Zeiten f√ľr Bonobo-Baby Panisco sind vorbei

Zomi, die Bonobo-Mutter (geb. 1998, im Zoo in Planckendael), und ihr kleiner Sohn Panisco haben schwere Zeiten hinter sich. Am 15.12.2009 wurde Panisco geboren. Sein Vater ist Ludwig (geb. 1984, im Zoo in Antwerpen). Erst erschien alles unproblematisch. Zomi war, trotz Adoptivkind Bili, eine liebevolle Mutter. Doch schon nach wenigen Tagen erschien das Jungtier schlapp und verlor an Gewicht und Zomi verlor zusehends das Interesse an ihrem Sohn. ¬ĄNach der Geburt wog der Kleine 1.570 g, am 22. Dezember waren es nur noch 1.333 g¬ď, berichtet Niekisch. ¬ĄUnsere Tierpfleger mussten eingreifen, um den Kleinen nicht zu verlieren¬ď!

Am 22. Dezember musste Panisco aus der Gruppe genommen werden, au√üer dem Gewichtsverlust wurden Kr√§mpfe bei ihm beobachtet. Revierleiter Carsten Knott, erfahren in der Handaufzucht von Bonobos, nahm Panisco in seine Obhut. Erst am 4. Mai konnte der kleine Bonobo-Junge, vollends genesen, zu seiner Mutter zur√ľckkehren. ¬ĄDer Erfahrung unserer Tierpfleger ist es zu verdanken, dass die Zusammenf√ľhrung von Mutter und Sohn nach viermonatiger Trennung so reibungslos ablaufen konnte¬ď, freut sich Thomas Wilms, Kurator f√ľr S√§ugetiere im Zoo Frankurt. Damit Zomi den Kontakt zu Panisco in der langen Trennungsphase nicht verlor, wurde Panisco von Knott und den anderen Pflegern regelm√§√üig ins Revier gebracht, um sie zu besuchen. Schon in dieser Phase wurde Zomi mit Belohnungen trainiert. Denn nach der langen Trennung von Panisco ist Zomis Milchfluss versiegt. Nun muss sie beide Babys zum F√ľttern ans Gitter bringen, Bili und Panisco.

In Frankfurt hat die Zucht von Bonobos Tradition. 1962 gelang im Zoo Frankfurt die Erstnachzucht von Bonobos, d.h. hier kam das erste in einem Zoo geborene Bonobo-Baby zur Welt. ¬ĄBis heute ist unser Zoo f√ľhrend in der Bonobozucht¬ď, erkl√§rt Niekisch stolz. ¬ĄAlle erwachsenen weiblichen Tiere, bis auf die noch jugendliche Haiba, haben Nachwuchs.¬ď Seit 1962 wurden insgesamt 32 Bonobos im Zoo Frankfurt geboren, seit dem Jahr 2000 kamen 11 Bonobo-Babys zur Welt.
(17.06.2010, 11:23)
Holger Wientjes :   http://www.main-netz.de/nachrichten/region/frankenrhein-main/franken/art4005,1235076
(12.06.2010, 00:14)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Vortrag
Halbzeit 2010: Neues aus dem Zoo

Der Zoo Frankfurt befindet sich im Umbruch. Mehrere Neubauten werden das Gesicht der traditionsreichen Einrichtung in den n√§chsten Jahren ver√§ndern. Weiterwachsen wird auch das gro√üe Engagement im Natur- und Artenschutz. Kurator Thomas Wilms gibt Ihnen einen √úberblick √ľber die aktuellen Entwicklungen im Zoo.



Referent:        Thomas Wilms, Kurator Zoo Frankfurt
Wann:                  Mittwoch, 2. Juni 2010  
Wo:                            Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
                               Bernhard-Grzimek-Allee 1 |  60316 Frankfurt
Beginn:       18:00 Uhr

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlenbis Zoo, Abendteuer Naturschutz von Zoo Frankfurt und ZGF.

Eintritt frei
(01.06.2010, 12:07)
Zoo Frankfurt :   Manfred Niekisch wird neuer Kooptationsprofessor
der Goethe-Universität

Der Frankfurter Zoodirektor vertritt k√ľnftig den Bereich ¬āInternationaler Naturschutz¬Ď

Der Frankfurter Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch (58) erh√§lt die W√ľrde eines Kooptationsprofessors der Goethe-Universit√§t. Der Senat der Hochschule stimmte der Berufung des national wie international be- und anerkannten Fachmanns f√ľr Natur- und Ressourcenschutz zu. ¬ĄDie Goethe-Universit√§t gewinnt mit Manfred Niekisch eine Pers√∂nlichkeit von √ľberragendem Format, die Lehrverpflichtungen im Institut f√ľr √Ėkologie, Evolution und Diversit√§t des Fachbereichs Biowissenschaften halten und dar√ľber hinaus eine im Interesse der Studierenden wie der Lehrenden liegende ¬āBr√ľckenfunktion¬Ď zwischen dem Fachbereich und dem Frankfurter Zoo wahrnehmen wird¬ď, erl√§uterte Universit√§tspr√§sident Prof. Werner M√ľller-Esterl die Berufung. Niekisch wird an der Hochschule k√ľnftig die dort neu etablierte Disziplin ¬āInternationaler Naturschutz¬Ď vertreten.

Niekisch ist seit 2008 Direktor des Frankfurter Zoos und seit 1998 als Professor f√ľr Internationalen Naturschutz an der Universit√§t Greifswald t√§tig. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung von Naturschutzkonzepten, die eine nachhaltige Nutzung von Naturressourcen ber√ľcksichtigen und auf diese Weise zu einer breiten Verankerung in der Bev√∂lkerung f√ľhren. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Interessen ist die Biologie der Amphibien. Vor seiner Berufung nach Greifswald wirkte Niekisch unter anderem als Direktor der Artenschutzzentrale von WWF-Deutschland, Gesch√§ftsf√ľhrer der Tropenwaldstiftung ¬āOro Verde¬Ď und Berater der Presidencia de la Rep√ļblica ¬āPlan de Acci√≥n Ambiental para Bolivia¬Ď. Lehrauftr√§ge f√ľhrten ihn an die Fachhochschule G√∂ttingen, die Universit√§ten Marburg und Hanoi (Vietnam) sowie die Universidad Internacional de Andaluc√≠a (Spanien). Zudem verf√ľgt er √ľber ungew√∂hnlich breit gef√§cherte Erfahrungen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politikberatung und Praxis im Bereich Natur- und Ressourcenschutz, also in einer Disziplin ¬Ė der Naturschutzbiologe ¬Ė die bis heute in Deutschland kein rechtes Zuhause gefunden hat, auch wenn sie als ¬āconservation biology¬Ď international bereits gro√üe Anerkennung genie√üt. So ist Niekisch auch Mitglied zahlreicher national und international bedeutsamer Kommissionen (zum Beispiel der Species Survival Commission und der World Commission on Protected Areas der IUCN, Pr√§sident der Gesellschaft f√ľr Tropen√∂kologie (gt√∂), Mitglied des Vorstandes der Tropenwaldstiftung ¬āOro Verde¬Ď und Vizepr√§sident der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt) und als einziger Biologe Mitglied im Sachverst√§ndigenrat f√ľr Umweltfragen der Bundesregierung.

Am Fachbereich Biowissenschaften plant Niekisch unter anderem eine Vorlesung ¬āGrundlagen des Naturschutzes ¬Ė Schutz und Nutzung von W√§ldern¬Ď, dazu Seminare im Zoo zum Artenschutz, der Artenvielfalt, der Tierhaltung (mit Ber√ľcksichtigung der Anpassungs- und Verbreitungsstrategien der Tiere), zur Ethnobotanik und Ethnozoologie sowie zu internationalen Konventionen im Naturschutz. In der Forschung plant Niekisch Projekte zur Umsetzung von Forschungsresultaten f√ľr den strategischen Naturschutz sowie zur Habitaterhaltung unter prognostizierten Klimawandel-Szenarien, auch in Kooperation mit dem Frankfurter LOEWE-Forschungszentrum ¬āBiodiversit√§t und Klima¬Ď (BiK-F). Seine Berufung f√ľgt somit der traditionell engen Verbindung zwischen dem Zoo Frankfurt und dem Fachbereich Biowissenschaften ¬Ė die sich unter anderem in gemeinsam getragenen Initiativen wie dem Kompetenznetzwerk ¬āBioFrankfurt¬Ď √§u√üert ¬Ė eine weitere wertvolle Facette hinzu.
Vor Niekisch war 2008 der stellvertretende Direktor des St√§del, Jochen Sander, zum (ersten) Kooptationsprofessor der Goethe-Universit√§t ernannt worden. Grundlage f√ľr die ungew√∂hnliche Art der Kooperation ist die seit 1. Januar 2008 g√ľltige neue Berufungssatzung der Goethe-Universit√§t. Danach ist die ¬Ąkooptative Berufung¬ď einer Pers√∂nlichkeit m√∂glich, die bereits in leitender Position an einer anderen Hochschule, einer au√üeruniversit√§ren Forschungseinrichtung oder einer vergleichbaren Institution t√§tig ist. Auf die Durchf√ľhrung eines f√∂rmlichen Ausschreibungsverfahrens kann in diesem Fall verzichtet werden. Die Kooptationsprofessuren, von denen k√ľnftig weitere eingerichtet werden sollen, sind somit ein Ausdruck der erweiterten Autonomie, die der Goethe-Universit√§t mit der Umwandlung in eine Stiftung des √Ėffentlichen Rechts im Jahre 2008 zuteil wurde.
(28.05.2010, 09:03)
Bj√∂rnN :   Das √ľberrascht mich, seit wann gibt es denn wieder ein Tamaduam√§nnchen??
(26.05.2010, 09:27)
Oliver Ramstedt :   Bei den Tamandua und den Zwergseeb√§ren gab es Nachwuchs.
(25.05.2010, 23:08)
Zoo Frankfurt :   Zusammenarbeit zwischen dem Zoo in Brasilia und dem Zoo Frankfurt
vereinbart

In einem "Memorandum of Understanding" r√ľcken der Funda√ß√£o Jardim
Zoológico de Brasília und der Zoo Frankfurt enger zusammen und vereinbaren
einen Austausch von Know-how, Tieren und Fachkräften sowie einen
gemeinsamen Einsatz f√ľr den Natur- und Umweltschutz.

Raul Gonzales Acosta, Direktor des Fundação Jardim Zoológico de Brasília,
und Prof. Dr. Manfred Niekisch, Direktor des Frankfurter Zoos, sind sich
einig, dass beide Zoos von einer engen Zusammenarbeit profitieren werden.
Das Memorandum fokussiert vier Schwerpunkte:
1. Austausch von Informationen in der Umweltbildung, im tiermedizinischen Bereich und bei der Tierernährung und -beschäftigung
2. Austausch von Tieren f√ľr die Erhaltungszucht
3. Austausch von spezialisiertem Zoopersonal und
4. Werbung f√ľr ein gegenseitiges kulturelles Verst√§ndnis

"Das Memorandum ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, denn es
ist die erste Vereinbarung √ľber eine Zusammenarbeit zwischen einem
europ√§ischen und einem s√ľdamerikanischem Zoo", erl√§utert Prof. Dr. Manfred Niekisch die Initiative. "Die Kooperation geht weit √ľber das
√ľbliche Ma√ü der Zusammenarbeit von Zoos hinaus, denn sie fokussiert den gemeinsamen Einsatz f√ľr den Naturschutz und bezieht die Bev√∂lkerung - etwa
√ľber zoop√§dagogische Ma√ünahmen zur Wissensvermittlung - ein", so Niekisch.

Zum "Internationalen Tag der Biodiversität" am 22. Mai haben sich 15
brasilianische Zoos und Umweltschutzverb√§nde zusammengetan, um ein breites Netz an Aktivit√§ten √ľber das Land zu legen und das Thema
Naturschutz in die Bev√∂lkerung zu tragen. Mit Hilfe von Informations-veranstaltungen und einem Umzug von 15.000 Kindern mit Tiermasken wird an mehreren Orten f√ľr die Erhaltung der Biodiversit√§t geworben. Die konzentrierte Aktion wird von der GTZ (Gesellschaft f√ľr Technische Zusammenarbeit), dem Deutschen Umweltministerium und der
Brasilianischen Zoologischen Gesellschaft unterst√ľtzt.

Auch in Europa und im Zoo Frankfurt ist der "Internationale Tag der
Biodiversit√§t" Auftakt f√ľr eine Reihe von Veranstaltungen w√§hrend der
"Woche der Biologischen Vielfalt" (Programm unter www.zoo-frankfurt.de).

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Biodiversität wird Niekisch an
einer Veranstaltung im Cerrado, einer Savannenlandschaft in
Zentral-Brasilien, teilnehmen und gemeinsam mit den Experten vor Ort
Konzepte f√ľr die Naturschutzarbeit der Zukunft entwickeln. In Brasilia
wird er mit Raul Gonzales Acosta zusammentreffen, um das "Memorandum of
Understanding" zu unterzeichnen. "Um die weltweiten Probleme Klimawandel
und Verlust der Biodiversit√§t in den Griff zu bekommen, m√ľssen alle Zoos
an einem Strang ziehen", so Niekisch.
(21.05.2010, 15:41)
Zoo Frankfurt :   Der Mai ist gekommen und mit ihm die Maik√§fer

Maik√§fer kennt jeder, zumindest aus Geschichten und vom H√∂rensagen ¬Ė die √Ąlteren noch aus eigener Anschauung. Auch dort, wo noch vor 50 Jahren Forstbeamte mit Grausen an die Flugzeit des Maik√§fers dachten, weil das Laub der W√§lder in den M√§gen der gefr√§√üigen Tiere verschwand, geh√∂ren Maik√§fer heute zu den Seltenheiten. Viele Kinder kennen den Fr√ľhlingsboten nur noch als Schokoladentier in bemalter Alufolie. In bestimmten Gegenden S√ľdhessens treten sie derzeit allerdings f√ľr kurze Zeit massenhaft auf. Damit auch Frankfurter und Frankfurterinnen die ber√ľhmten K√§fer aus n√§chster N√§he betrachten k√∂nnen, zeigt der Zoo sie zurzeit in seinem Exotarium. Wer sie sehen will, muss sich allerdings beeilen, denn im K√§ferstadium leben die Maiboten nicht lange.

¬ĄGerade im internationalen Jahr der Biodiversit√§t m√∂chten wir als Naturschutz-Zoo auch auf die Vielfalt der heimischen Fauna aufmerksam machen¬ď, so Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. ¬ĄDer Maik√§fer ist sicher einer der bekanntesten K√§fer Deutschlands. Die Sch√§den, die er bei massenhaftem Auftreten im Forst anrichtet, sind zwar sichtbar, aber Teil des Naturkreislaufs¬ď, so Niekisch weiter. ¬ĄDer Zoo will seinen Besuchern den Maik√§fer n√§her bringen und Wissen √ľber das Wappentier des Fr√ľhlings vermitteln.¬ď

Der Maik√§fer lebt nicht lange ¬Ė er ist, vereinfacht gesagt, ein gefl√ľgeltes Vermehrungsstadium. Nach zwei bis drei Wochen stirbt er. Bis dahin haben die Weibchen 60 bis 80 Eier gelegt. Aus diesen Eiern schl√ľpfen nach zirka sechs Wochen die Engerlinge, die sich im ersten Jahr von Pflanzenresten und den Haarwurzeln der Pflanzen, dann aber die n√§chsten anderthalb bis zwei Jahre von den d√ľnneren und feineren Wurzeln der B√§ume ern√§hren, die f√ľr die Aufnahme von Wasser und N√§hrstoffen wichtig sind. Meist im dritten Jahr verwandelt sich der Engerling in eine Puppe, aus der dann im August oder September der Maik√§fer schl√ľpft. Allerdings bleibt er zun√§chst im Boden, um dort zu √ľberwintern. Im Mai des folgenden Jahres bahnt er sich den Weg an die Oberfl√§che, um zum Hochzeitsflug auszuschw√§rmen.

Die Maik√§fer, die im Zoo Frankfurt zu sehen sind, stammen aus S√ľdhessen, wo gerade ein gro√ües Gebiet von 350 Hektar bei Pfungstadt mit einem Breitband-Insektizid bespr√ľht wird. Das trifft die K√§fer in der empfindlichsten Phase ihres Lebenszyklus, der Zeit der Fortpflanzung. Aber nat√ľrlich sind auch alle √ľbrigen Insekten, wie Schmetterlinge, Wildbienen, Schlupfwespen usw. betroffen.
Amphibien werden von den Folgen des Gifteinsatzes ebenfalls nicht verschont, da sie die Gifte direkt √ľber die Haut aufnehmen. Auch die insektenfressenden V√∂gel und S√§ugetiere sind in Gefahr ¬Ė entweder, weil sie keine Nahrung mehr finden, oder weil sie das Gift √ľber die verseuchten Insekten aufnehmen.

¬ĄDer Gifteinsatz ist ein weiterer Eingriff in ein ohnehin schon angegriffenes √Ėkosystem. Es sollten stattdessen mehr Anstrengungen zur Gesunderhaltung des Waldes unternommen werden, denn ein gesunder Wald kann die Folgen eines Maik√§fer-Jahres gut verkraften. Lasst die Maik√§fer doch einfach fliegen, wie in dem alten Volkslied!¬ď fordert der Frankfurter Zoodirektor.

(06.05.2010, 14:25)
Zoo Frankfurt :   Einladung ins Exotarium - Der Mai ist gekommen - und damit auch das Tier des Monats: Der Maik√§fer

Zeit: Donnerstag, 6. Mai 2010, 11.30 Uhr

Ort: Exotarium, Treffpunkt Haupteingang um 11.15 Uhr

Maikäfer sind in Frankfurt mittlerweile eine Rarität. Nicht zuletzt deshalb möchte der Zoo Frankfurt im Jahr der Biodiversität gerade auf die eher "unscheinbaren" Vertreter der heimischen Fauna aufmerksam machen. Wir
laden Sie ein, die interessanten Käfer im Exotarium (wieder) zu entdecken.

(04.05.2010, 09:25)
Zoo Frankfurt :   Gibbons - die singenden Menschenaffen

Gibbons sind kleine Menschenaffen. In den fr√ľhen Morgenstunden erf√ľllen ihre melodischen Ges√§nge die Regenw√§lder S√ľdostasiens. Aufbau und Funktion dieser Ges√§nge sind vielf√§ltig und weisen erstaunliche Parallelen zur menschlichen Musik auf. Allerdings sind einige Gibbonarten stark bedroht:
Werden unsere singenden Verwandten bald f√ľr immer verstummen?

Referent: Dr. Thomas Geissmann, Anthropologisches Institut, Universität
Z√ľrich
Wann: Mittwoch, 5. Mai 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo,
Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.
(30.04.2010, 10:21)
Oliver Ramstedt :   So wie es aussieht hat es das Giraffen Junge nicht geschafft. Das Giraffenhaus ist wieder zug√§nglich, aber es ist kein Junges zu sehen, schade.
(17.04.2010, 00:04)
Michael Mettler :   Die Neuen sind zwei R√ľden aus M√ľnchen; das wird in der aktuellen Ausgabe des dortigen TIERPARKFREUND erw√§hnt.
(11.04.2010, 09:47)
Oliver Ramstedt :   Bei den Afrikanische Wildhunden, gibt es zwei Neue. Der einzelne der noch extra ist, ist der √ľbrig gebliebene R√ľde.
(10.04.2010, 21:51)
Oliver Jahn :   Auch ich bin kein Experte, aber es gibt Experten, die dazu schreiben:
Auf Wanderungen fast lautlos durch Baumkronen kletternd, auf allen
Vieren laufend, wobei der Schwanz vor jedem neuen Schritt einen Ast als zus√§tzlichen Halt umfasst. Bewegungsfolge erscheint tr√§ge, doch erreichen im Gezweig fl√ľchtende Tiere h√∂here Geschwindigkeiten als ein auf der Erde laufender Mensch. Springen selten, h√∂chstens 3-4m weit. Am Boden nur ausnahmsweise, k√∂nnen aber schwimmen. (Zootierhaltung Tiere in menschlicher Obhut - S√§ugetiere, 2009)
Ich traue den Kollegen in FFM einfach da mal genug Kompetenz zu, das ganze vern√ľnftig umzusetzen. Verluste hingegen sind Dinge, die man aus meiner Sicht nie wirklich h√§tte vermeiden k√∂nnen, es sei denn, man verzichtet komplett auf Gemeinschaftshaltung. Ich denke da nur an den Flusspferdbullen aus Basel.

(09.04.2010, 11:29)
Sacha :   Je nachdem, wie die Anlage konzipiert ist, sprich, wo die B√§ume stehen. Br√ľllaffen d√ľrften sich auf Aesten wohl etwas weiter hinaus wagen als Brillenb√§ren..:) Die Frage ist tats√§chlich, wie es mit dem Sprungverm√∂gen der Br√ľllaffen aussieht. Ganz genau weiss ich das auch nicht. Ich erinnere mich aber an TV-Beitr√§ge, in denen ich die Br√ľllaffen von Baum zu Baum springen sah. Allerdings ohne Angabe der Entfernung und der Fallh√∂he.

Das Sprichwort sagt ja: Versuch macht klug. Also schauen wir mal. W√§r nur schade, wenn ich recht h√§tte und einer der Br√ľllaffen draufgeht, obwohl man es h√§tte vermeiden k√∂nnen.

(08.04.2010, 17:51)
Michael Mettler :   @Sacha: Die Gehegebegrenzungen m√ľssen doch aber schon f√ľr die Brillenb√§ren deutlich aufw√§ndiger sein als f√ľr Nasenb√§ren, und ein f√ľr Brillenb√§ren gen√ľgend breiter Graben d√ľrfte auch f√ľr Br√ľllaffen un√ľberwindlich sein...? Ich bin nun wahrlich kein Primatenspezialist, aber ich kenne Br√ľllaffen eigentlich als gem√§chliche Kletterer, quasi die Orangs unter den Neuweltaffen - und dabei eher als Astl√§ufer, die sich immer irgendwo festhalten, denn als gewandte Springer wie Kapuziner.

Das mit der Winterh√§rte sehe ich allerdings √§hnlich, wenn auch eher mit dem Pr√§sentationsgedanken: Robuste Affen k√∂nnen eben mehr Monate pro Jahr auf der gemeinsamen Freianlage gezeigt werden, und das w√ľrde die Kombi besucherattraktiver machen.
(07.04.2010, 23:55)
Sacha :   Dann hat die Haltung aber zumindest vorher schon funktioniert resp. gleich von Beginn nicht funktioniert. Es geht ja um den Erstversuch, die Probephase. Und zu Versuchszwecken w√§ren mir die Br√ľllaffen schlicht zu schade.
Nat√ľrlich kann man dar√ľber streiten, ob es nicht noch geeignetere und ebenso leicht zu beschaffende "Versuchsprimaten" g√§be (Gehaupte Kapuziner ohne klare UA?). Aber zumindest einige Aufschl√ľsse/Grundvoraussetzungen w√ľrde die Erprobung sicher ergeben und man k√∂nnte einige Fehler beseitigen, bevor man es mit den Br√ľllaffen versucht.

Dass vielfach erst einzelne Individuen eine Gemeinschaftshaltung m√∂glich machen oder eben nicht, da bin ich grunds√§tzlich mit Dir einig. Ein Patentrezept gibt es wohl nicht. (W√§re vielleicht eine interessante Arbeit/Dissertation f√ľr einen Zoologiestudenten).

Konkret noch einmal zur Kombi Brillenb√§r/Nasenb√§r. Ich halte diese u.a. f√ľr geeigneter, weil Nasenb√§ren generell eher tiefere Temperaturen vertragen (winterh√§rter sind) als Br√ľllaffen. Demzufolge w√§ren auch die R√ľckzugs-/Winterquartiere f√ľr Br√ľllaffen in der Kombi aufw√§ndiger und teurer. Auch die Gehegebegrenzungen w√§ren bei den Br√ľllaffen als die besseren Springer aufw√§ndiger (Glas oder breiterer und tieferer Graben) als bei den Nasenb√§ren.
(07.04.2010, 23:36)
Oliver Jahn :   Nun, ich kann die Frage zu a. auch nicht beantworten, denn die These kam ja von Mirko, ich habe seine Aussage allerdings eher auf die Exklusivit√§t des Tierbestandes in Frankfurt bezogen gesehen, nicht auf die Haltungstechnik, aber dazu kann er ja noch mal was sagen.
Zu b. allerdings bin ich grunds√§tzlich anderer Meinung, denn ich glaube nicht daran, dass man eine Gemeinschaftshaltung zwischen Brillenb√§ren und Br√ľllaffen mit Totenkopf√§ffchen erproben kann.
Manche Gemeinschaftshaltung, die √ľber Jahre sehr gut funktioniert hat, bricht pl√∂tzlich zusammen, nur weil ein Individuum ausgetauscht wurde.
Da kann ich mir nicht vorstellen, dass eine komplett andere Art da wirklich etwas √ľber das Gelingen der Haltung mit einer anderen Art aussagt.
Als Beispiel fallen mir da sofort die Kombinationen Fuchs/Bär in Heidelberg und Hamburg ein. Hier Kodiak, dort Syrer, hier Eisfuchs, dort Korsak, eine klappt, die andere nicht. Und die, die bis heute funktioniert, ist die ältere Haltung von beiden.

(07.04.2010, 17:26)
Sacha :   Das stimmt schon, beantwortet aber

a. nicht meine Frage, was an der urspr√ľnglich angedachten Kombi Nasenb√§r/Brillenb√§r schlechter sein soll (haltungstechnisch gesehen) und l√§sst

b. immer noch die Frage der Verh√§ltnism√§ssigkeit offen. Lassen wir mal den ethischen Umstand "jedes Leben eines Tieres ist gleichwertig" beiseite und denken nur kaufm√§nnisch-rationell: Dann "probt" man doch nicht mit einer relativ seltenen und eher schwer zu beschaffenen Art wie den Schwarzen Br√ľllaffen sondern "√ľbt" zum Beispiel mit Boliv. Totenkopf√§ffchen und wechselt erst bei Erfolg auf die Br√ľllaffen. Nat√ľrlich bleibt auch dann noch ein Risiko, aber es ist geringer als zuvor.
(07.04.2010, 09:46)
Oliver Jahn :   Na ja, wenn sich Zoos immer nur an den Gemeinschaftshaltungen orientieren w√ľrden, die in anderen Zoos schon erfolgreich erprobt wurden, dann g√§be es heute gar keine Gemeinschaftshaltungen, denn irgendwann musste ja mit jeder Gemeinschaftshaltung einmal begonnen werden. Von daher ist es doch eigentlich w√ľnschenswert, wenn auch immer mal wieder neue Kombinationen erprobt werden. Vielleicht funktioniert es ja ganz gut. Und immerhin kommen somit wieder Br√ľllaffen nach Frankfurt, wenn nun auch in eine andere Art.
(06.04.2010, 21:16)
Sacha :   Gut, S√ľdamerik. Nasenb√§ren sind in der Kategorie "Ich kann sie nicht mehr sehen" sicher ganz weit oben (auch bei mir). Aber was hat das mit der Art der Gemeinschaftshaltung zu tun, genauer: Was ist an der Kombi Schwarzer Br√ľllaffe/Brillenb√§r besser als an der bereits erprobten (und zumindest in Z√ľrich sehr erfolgreichen) Kombi Nasenb√§r/Brillenb√§r? Zumal bei einer t√∂dlichen Auseinandersetzung der Tod eines Br√ľllaffen f√ľr den europ√§ischen Zoobestand sicherlich gravierender w√§re als der eines S√ľdamerik. Nasenb√§ren.
(06.04.2010, 12:23)
Michael Mettler :   H√∂rt sich interessant an. Aber warum eigentlich nicht mit den Gelbbrustkapuzinern, die doch wahrscheinlich klimatisch robuster sind und in gr√∂√üerer Horde gehalten werden k√∂nnten?
(06.04.2010, 09:49)
Mirko Schmidkunz :   Die Brillenb√§ren sollen zusammen mit Schwarzen Br√ľllaffen untergebracht werden. Eine sehr positive Verbesserung gegen√ľber der urspr√ľnglichen Planung mit den Nasenb√§ren.
(06.04.2010, 09:42)
Mirko Schmidkunz :   Das Fingertierweibchen soll schwanger sein. Hoffentlich geht alles gut!
(03.04.2010, 16:17)
WolfDrei :   Pardon, ich √ľbersah Flu√üpferd, Seehund und Spitzmaulnashorn, dazu Streifenkiwi - "work in progress" also
(04.03.2010, 17:11)
WolfDrei :   Zum F√ľhrer: Handliche Spiralbindung? Und was ist Fauna-Rot?
Zur Website "Tiere von A-Z:(wenn auch nur, wie angemerkt, "kleine Auswahl")gibt es da jetzt nur Fische, Amphibien und Reptilien? Hoffen wir, daß das nur der Start ist.
(04.03.2010, 17:05)
Liz Thieme :   hei√üt das, dass die Disney-Schilder weg sind???? Fand die sch√∂n, auch wenn sie schon abgenutzt aussahen auf Grund des Wetters.
(04.03.2010, 14:06)
Zoo Frankfurt :   Der Zoo Frankfurt erh√§lt ein neues Gesicht
Zoof√ľhrer, Beschilderung und neue Zoowebsite

Konsequent erscheint der Zoo Frankfurt in einem neuen, modernen Design: Der Zoof√ľhrer wurde vollst√§ndig √ľberarbeitet. Mit anschaulichem Farbregister und in handlicher Spiralbindung ist er leicht zu handhaben und sehr informativ. Tierh√§user und Tierarten sind √ľbersichtlich pr√§sentiert.

Auch die Wegweiser zu den Tierh√§usern und Gehegen, die Hinweisschilder und die Schilder f√ľr Gefahrenhinweise und Verbote wurden von der Firma Exposition GbR, in den Zoofarben Flora-Gr√ľn und Fauna-Rot, neu gestaltet.

Die neue Zoowebsite ist seit dem 18. Februar online. Schon in diesen zwei Wochen hat die neue Seite bis zu 1500 Hits pro Tag zu verzeichnen. Ein sch√∂nes Kompliment f√ľr die ansprechende, gut gegliederte Seite in modernem Zoodesign. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Intera und deren langj√§hrigem Businesspartner T-Systems hat der Zoo die neue Website entwickelt. Zus√§tzlich zu Informationen und Unterhaltung bietet der neue Online-Auftritt echte Mehrwerte f√ľr seine Besucher: So kann man bequem von zu Hause Eintrittskarten und Gutscheine bestellen, Termine f√ľr eigene Veranstaltungen oder F√ľhrungen vereinbaren sowie Tierpatenschaften abschlie√üen.

(04.03.2010, 14:02)
Zoo Frankfurt :   Spendenaktion: Sch√∂ner wohnen ¬Ė ein neues Haus f√ľr unsere Pinguine

Die Pinguine im Zoo Frankfurt brauchen dringend eine gr√∂√üere Anlage. Die Planungen f√ľr ein neues Pinguinhaus beginnen schon dieses Jahr. Doch die Kosten f√ľr einen Neubau sind hoch.

¬ĄNachdem sich der neue Eingangsbereich des Zoos und die neue B√§renanlage in der hei√üen Planungsphase befinden ¬Ė Baubeginn wird Ende 2010 sein ¬Ė packt der Zoo das n√§chste Projekt an: Ein neues Pinguinhaus, denn die Frankfurter Pinguine brauchen dringend eine gr√∂√üere Anlage¬ď, fasst Prof. Dr. Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main, die Situation im Zoo Frankfurt zusammen. ¬ĄDie Stadt Frankfurt unterst√ľtzt den Neubau des Pinguinhauses im Rahmen eines 30 Mio. ¬Ä Investitionsprogramms f√ľr den Zoo, denn der Zoo im Herzen unserer Stadt ist eine der beliebtesten Freizeiteinrichtungen in Frankfurt und der Rhein-Main-Region.¬ď

Noch befinden sich die sympathischen Pinguine im Eingangsbereich des Exotariums. ¬ĄDer beschr√§nkte Platz reicht nur f√ľr die Haltung einer kleinen Pinguinart und die jetzige Anlage ist zudem v√∂llig veraltet ¬ď, erl√§utert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. ¬ĄDaher werden im Zoo Frankfurt zurzeit ausschlie√ülich Eselspinguine gezeigt.¬ď Aber das soll sich √§ndern. Das neue Pinguinhaus wird f√ľr drei Pinguinarten konzipiert ¬Ė K√∂nigspinguine, Eselspinguine und Felsenpinguine.

Michael Quast, Direktor der Fliegenden Volksb√ľhne unterst√ľtzt die Spendenaktion als Schirmherr. Er kann den Wunsch nach einem neuen Haus f√ľr die Pinguine gut verstehen, denn auch die Fliegende Volksb√ľhne sucht gerade ein neues Domizil.

Das neue Pinguin-Haus wird direkt neben dem Exotarium auf einer Grundfl√§che von 1.911 m2 entstehen. Den ca. 70 zuk√ľnftigen Bewohnern sollen ein tiefes Bassin von 200 m2 Grundfl√§che und eine Landfl√§che von 100 m2 zur Verf√ľgung stehen. Die Anlage wird dem nat√ľrlichen Lebensraum der V√∂gel nachempfunden und eine Felsen- und Meerlandschaft darstellen. Die Zoobesucher erhalten verschiedene Einblicke in die neue Anlange: einen Unterwassereinblick, einen Einblick direkt auf H√∂he der Wasseroberfl√§che und einen Einblick von oben. Der Besuchergang wird in Form einer Spirale angelegt und endet in der Reptilienhalle des Exotariums, sodass dann ein barrierefreier Zugang in den oberen Stock des traditionsreichen Hauses m√∂glich wird. Das neue Pinguinhaus wird mit modernster, klimaschonender Technik ausgestattet und von au√üen begr√ľnt, sodass die Architektur mit der umgebenden Natur verschmilzt.

¬ĄPinguine repr√§sentieren wie kaum eine andere Tierart die Bedrohung der Lebensr√§ume durch den Klimawandel¬ď, erl√§utert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. ¬ĄUnsere Zoo-Pinguine sind Botschafter ihrer freilebenden Artgenossen. Das neue Haus bietet ein Forum, um die Tiere zu erleben und um Wissen zu vermitteln. Es soll ein Meilenstein in der Geschichte des Frankfurter Zoos werden.¬ď

Ziel ist es, das neue Pinguinhaus 2013 einzuweihen, deshalb beginnt bereits in diesem Jahr die Planung der Technik. 2011 soll der erste Spatenstich gesetzt werden. Doch die Kosten f√ľr den Neubau sind hoch. Sie liegen bei 6 Millionen Euro. Davon muss der Zoo 2 Millionen Euro selbst aufbringen. Eine Summe, die der Zoo nur mit Unterst√ľtzung der Frankfurterinnen und Frankfurter, der Bewohner der Rhein-Main-Region und aller Freunde und Besucher des Zoos stemmen kann. (Spendenkonto: Zoo Frankfurt, Postbank Frankfurt, BLZ 500 100 60, Konto Nr. 78328-607, Stichwort: Spende Pinguine).

(04.03.2010, 14:00)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Vortrag
Bonobos ¬Ė die liebe Verwandtschaft

Neue Ergebnisse aus der Primatenforschung

Bonobos gelten unter Fachleuten als die menschlichsten aller Menschenaffen.
Neue Erkenntnisse √ľber diese charismatische Primatenart scheinen allen Paradigmen der Sozial√∂kologie zu widersprechen! Der Vortrag wird mit Vorurteilen aufr√§umen und unsere n√§chsten Verwandten in einem neuen Licht zeigen.



Referent: Dr. Gottfried Hohmann,
Max-Planck-Institut f√ľr evolution√§re Anthropologie, Leipzig

Wann: Mittwoch, 3. März 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt frei
Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe ¬ĄErlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz¬ď von Zoo Frankfurt und ZGF.
(01.03.2010, 08:09)
Anna Lena Stephan :   Oder Tiger spuckt Pfleger nicht mehr aus.
(28.02.2010, 18:45)
Oliver Ramstedt :   Das kann vieles bedeuten, Tierarzteinsatz bei den Katzen oder zusammenf√ľhrung der Fossas, ...?
(26.02.2010, 18:04)
Liz Thieme :   hier grad mal die neusten Infos zum Katzendschungel:
>Leider m√ľssen wir am Freitag, 26. Februar 2010, den Katzendschungel von 9:00 bis mindestens 13:00 Uhr aus tierpflegerischen Gr√ľnden geschlossen halten.<
(25.02.2010, 23:24)
Anna Lena Stephan :   Mit gef√§llt der Zoo-Plan besonders gut, da er nicht nur Bilder der Anlagen, sondern auch geschichte und Zukunft zeigt. Das w√ľnsche ich mir f√ľr K√∂ln auch.
(21.02.2010, 08:46)
Oliver Ramstedt :   Jepp die Webseite ist ganz gut geworden. Nur hoffe ich das auch weiter dran gearbeitet wird und mehr und aktuellere Informationen drauf kommen. Bis jetzt sind haupts√§chlich nur die Sachen reingekommen die auch vorher auf der Webseite waren. Leider wurde auf Typo3 gesetzt, was ich pers√∂nlich f√ľr zu m√§chtig f√ľr diese Webseite halte und wof√ľr die Redakteure geschult werden m√ľssen, weil da stellt mal nicht mal so einfach was rein. Hier h√§tte ich mir ein einfacheres CMS gew√ľnscht, wo auch eher mal was ohne gro√üe Einweisung und Schulung gemacht weren kann/k√∂nnte und somit die Chance gr√∂√üer w√§re auch mehr Neuigkeiten und Inhalt zu bekommen.
(18.02.2010, 23:49)
Liz Thieme :   die neue Homepage ist da und der neue Zoof√ľhrer d√ľrfte nun auch ganz bald (vlt ist er es auch schon) kommen.
Die HP wurde ans neue Corporate Design angepasst, so dass ich dies auch von dem Zoof√ľhrer erwarte.
Sch√∂n hell und √ľbersichtlich (auch f√ľr Leute die Sehschwierigkeiten haben gut lesbar) und einfache Bedienbarkeit zeichnet diese Seite aus. Der Schritt zur neuen Seite hat sich gelohnt!
(18.02.2010, 21:56)
Oliver Ramstedt :   Bei den Kattas gab es schon sehr fr√ľh jetzt Nachwuchs.
(15.02.2010, 17:56)
Mirko Schmidkunz :   Bei den Kongopfauen sind neu Turakos. Ich nehme an, dass es neben dem Paar im Bogoriwald ein zweites Paar Fischerturakos sind. Kann dies jemand best√§tigen? Aktuell gibt es Nachwuchs bei den Katzenv√∂geln, Sonnenrallen und Bartlett-Dolchstichtauben.
(15.02.2010, 15:18)
Jennifer Weilguni :   Dann bleiben den Frankfurtern ja wenigstens die Fossas erhalten. Nachdem die Haltung der Nebelparder ja schon aufgegeben wurde, w√§re dies sonst ein weiterer herber Verlust gewesen.
(15.02.2010, 12:14)
Bj√∂rnN :   Lt. Zoofreundeforum kommt das neue Fossaweibchen aus Chemnitz, Chmnitz hat ein neues Fossapaar aus Duisburg erhalten...
(15.02.2010, 10:34)
Mirko Schmidkunz :   Es stand an der Anlage, dass ein neues Weibchen hinter den Kulissen sei. Das M√§nnchen habe ich auch nicht gesehen.
(15.02.2010, 09:24)
Jennifer Weilguni :   Ist das Fossa-Weibchen "Binari" nicht verstorben?

(14.02.2010, 21:18)
Liz Thieme :   Am 5.2. waren die Fossas aus beiden Gehegen raus, Schilder weg. Paarungszeit bei den L√∂wen.
Am 1.11.2009 gab es Greifstachler-Nachwuchs

(13.02.2010, 19:53)
Liz Thieme :   ich habe mich nicht neben Iban gelegt oder gestellt au√üerdem ist er gr√∂√üer als Malea.
Und die Bronx ist der einzige Zoo, wo ich neben einem Sib Tiger lag und direkt stand. Taiga in HH meinte nämlich liegen zu wollen als ich die Chance hatte.
Menschen ab einer gewissen Gr√∂√üe kennen das ja nicht, wenn man einem Tiger genau gegen√ľber steht (gleiches Bodenniveau) und fast in die Augen guckt. Und da ist Malea halt schon sehr zierlich und wirkt wie ein Kuschelk√§tzchen.
(16.01.2010, 13:51)
Michael Amend :   Zwischen dem Frankfurter Sumatratigerkater"Iban"und den Sibirischen Tigern in der Bronx gibts es also keinen Unterschied ? Was ist so Besonderes an den Sib.Tigern in New York ? Ich wei√ü ja, die New Yorker sind schon ein besonderer Schlag, aber das das auch auf die Tiere in den Zoos zutrifft, ist mir neu.
(16.01.2010, 13:24)
Liz Thieme :   so nach sage und schreibe 19 Jahren bin ich mal wieder im Frankfurter Zoo gewesen. Auf Grund des Schnees waren die meisten Tiere in ihren H√§usern und dadurch teils nicht zu sehen.
Der kleine Giraffenjunge ist an den Besuchern stark interessiert, aber schwangt zwischen Sch√ľchternheit und Neugier.
Bei den Sumatra-Tigern hätte ich mich ewig aufhalten können. Aber ist schon ein sehr großer Unterschied zwischen "Malea" und den Sibirischen Tigern in der Bronx. Bisher hatte ich zwischen diesen beiden Arten noch nicht so einen direkte Vergleichsmöglichkeit (an mir selbst).
Um noch mal auf Padgogik zu kommen. Ich finde toll, dass bei den Infos/Spielen bei den Flusspferden und Robben auch die Ideengeber dabei stehen!
Am Bogori-Wald vermiss ich einen Brillen/Fotoapparat-Puster. Mir war leider damit das Fotografieren nicht möglich.
Das Grzimekhaus und Exotarium ist f√ľr mich das Highlight des Zoos gewesen (neben den Tigern). Paar der Nachttieranlagen werden gerade neu eingerichtet und im Aquarienbereich wird noch ein neues Becken (oder mehrere) f√ľr Seepferdchen, Steinfische, Rote Feuerfische und paar andere gebaut.
Schön fand ich auch die Babystube oben im Reptilien/Amphibienbereich. Besonders die Freshies haben es mir angetan und haben mir einen Grund mehr gegeben ins Land meiner Begleitungen zu fahren.
(15.01.2010, 23:10)
Henry Merker :   Dann mal was zum Thema Frankfurt:

Im Jahresbericht von 1964 tauchen unter anderem folgende Tierformen auf:

1. Blaustreifen-Lanzenottern
2. Maueragamen
3. Giraffenschildkröten

Es handelt sich hierbei um Tiere, die im Jahr 1964 neu in den Tierbestand aufgenommen worden sind und zu denen eine wissenschaftliche Beschreibung fehlen soll. Ich hatte schon dem Zoo Frankfurt eine Mail geschickt, um dar√ľber etwas mehr zu erfahren, habe jedoch noch keine Antwort erhalten. Wei√ü von euch vielleicht jemand, um welche Tiere es sich konkret handeln k√∂nnte?




(13.01.2010, 21:05)
Oliver Jahn :   @Henry Merker, ich f√ľhlte mich √ľberhaupt nicht angegriffen und hatte auch nicht vor, dieses in meiner Antwort so r√ľber kommen zu lassen. Ich wollte lediglich festellen, dass theoretische Ans√§tze im realen Leben von Eltern und Kindern zwar oft gut klingen, tats√§chlich aber eben oft nur Theorie bleiben. Von daher kann ich mich Liz nur anschlie√üen, das ganze hat wirklich nichts mehr mit Frankfurt zu tun, daher sollten wir dieses Thema hier nicht weiter f√ľhren.
(13.01.2010, 20:20)
Liz Thieme :   auch wenn das hier inzwischen nix mehr mit Frankfurt zu tun hat.
Mein zoologisches Wissen kommt ausschließlich von meinen Eltern und meiner Schwester sowie selbst angeeignet. Die Schule hat da nichts gebracht, außer mir die Atmungsorgane zu beschreiben. Habe eher meine Lehrer verbessert, zu deren Leidwesen.
Ich werde meine Kinder garantiert nicht dem Kindergarten und der Schule √ľberlassen.
Und in Geschichte sah es mit dem Lernen so ziemlich gleich aus.
Dieses "den anderen in die Verantwortungg" schieben finde ich unmöglich, die Eltern werden damit aus einer wichtigen Position hinausgedrängt, bzw drängen da selber raus und schieben es den Einrichtungen in die Verantwortung.

So und nu mal wieder zur√ľck zu Frankfurt :D
(13.01.2010, 19:50)
Henry Merker :   @Oliver Jahn:
Ich habe meinen Beitrag von gestern noch einmal durchgelesen und komme dadurch zu dem Schluss, dass ich nicht behauptet habe, dass man Kinder unterfordert, wenn man ihnen viel Zeit am Spielplatz einr√§umt - zumal als Privatperson. Die Aufgabe, Wissen zu vermitteln kommt zwar auch den Eltern zu, ist aber aus naheliegenden Gr√ľnden vorrangig Aufgabe von Kinderg√§rten, Schulen und √§hnlichen Einrichtungen, insofern die M√∂glichkeit dazu besteht und sie in ausreichender Zahl zur Verf√ľgung stehen (Zumindest bei Schulen sollte dies der Fall sein.). Mein Beitrag bezog sich also auf rein didaktisch-methodische Aspekte, wie ich noch einmal HERVORHEBEN m√∂chte!(Kinder lernen √ľbrigens auch w√§hrend des Spielens, ohne jetzt jedoch auf die Bedeutung des Spiels f√ľr die Entwicklung von Kindern eingehen zu wollen;)). Zu guter letzt kann ich auch nicht ablesen, dass ich Sie mit meinen Beitrag konkret angreifen wollte. Ich kann mir vorstellen, dass der Eindruck durch die konkrete Anrede entstanden sein kann, doch ist dies dann ein Missverst√§ndnis gewesen.

Jedenfalls hoffe ich, dass das von Ihnen vorgestern angesprochene Beispiel Schule macht.
(13.01.2010, 18:24)
Oliver Jahn :   @Henry Merker, ich wei√ü nicht, wie das bei ihren Kindern ist. Bei meiner Tochter steht mit ihren kanpp 7 Jahren noch immer der Spielplatz im Vordergrund, auch wenn ihr gelegentlich solche St√§nde mit kindlich vermitteltem Wissen Freude bereiten. Ob ich sie dann unterfordere, wenn ich ihr die meiste Zeit auf dem Spielplatz einr√§ume, das wird die Zeit und ihre Entwicklung dann zeigen.
(12.01.2010, 20:31)
Henry Merker :   @Oliver Jahn:
So √ľberraschend ist dies nicht. Kinder wollen stets dazu lernen und f√ľhlen sich vom Reiz des Neuen stets angelockt, wenn dies auch in einer fordernden Art und Weise geschieht. Die Ansicht, dass man Kinder auf keinen Fall √ľberfordern solle, die zumeist zu deren Unterforderung f√ľhrt (!), ist hierbei also sehr kontraproduktiv. Zudem wird so deutlich, dass viele Menschen dazu tendieren, Kinder zu untersch√§tzen. (Gilt auch f√ľr den "Otto-Normal-Besucher".)
Wenn Kinder neuem gegen√ľber unaufgeschlossen sind und keine Bereitschaft zeigen, neues Wissen (oder F√§higkeiten) anzueignen, so testen sie entweder den "Lehrer" oder in der bisherigen Unterrichtungsweise ist etwas fatal daneben gegangen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich gebe Ihnen vollkommen Recht - solche didaktisch gut durchdachten Lernm√∂glichkeiten soll(t)en auf jeden Fall verst√§rkt in Zoos zu finden sein, um Anregungen, neues rund ums Tier zu entdecken, zu verbessern. Auch geeignete Tierb√ľcher f√ľr Kinder, in denen Wissen altersgem√§√ü vermittelt wird, soll meiner Meinung nach in keinem Zoo-Souveniershop fehlen. (Und da gibt es gen√ľgend M√∂glichkeiten - auch f√ľr den Fall, dass es zu manchen Themen keine geeigneten B√ľcher geben sollte. Dabei k√∂nnen dann nach und nach auch Fremdw√∂rter mit einbezogen werden!)
(12.01.2010, 18:03)
Oliver Jahn :   Bei meinem letzten Besuch in Frankfurt gab es sowohl im Grzimekhaus, als auch im Raubtierhaus sehr tolle St√§nde, an denen dem Besucher, und hier in erster Linie den Kindern einige Probleme der bedrohten Tierwelt sehr gut und spannend nahe gebracht wurden. Ein Stand wurde von Zoomitarbeitern betreut, zum Thema Sumatra und S√ľd-Ost-Asien, der andere war zum Thema Regenwald in S√ľdamerika und Steppen in Asien, dieser wurde von ZGF-Mitgliedern betreut.
Wir waren mit drei Kindern im Alter von 5 bis 8 Jahren dort. Und ich muss ehrlich sagen, Tiere ihren Spuren in Gips zuzuordnen und in kleinen Dosen Ger√ľche zu erkennen, hat die Kinder weitaus mehr begeistert, als ich es f√ľr m√∂glich gehalten h√§tte.
Ich fand es wirklich gut aufgebaut und es hatte nichts mit schulischer Belehrung oder erhobenem Zeigefinger zu tun. Davon w√ľnschte ich mir in manchen Zoos mehr.
Und so ganz nebenbei fallen mir auch noch gerade in FFM etliche bedrohte Tierarten ein, die dort gehalten und teilweise auch gez√ľchtet werden.
Und bevor Holger mich jetzt wieder r√ľffelt¬ÖJA, auch ich bedauere die Abgabe der Nebelparder!!!! ;-)


(11.01.2010, 20:34)
Sacha :   Ich gebe Herrn Niekisch hierbei ja absolut recht. Nur frage ich mich, warum er im Frankfurter Zoo bem√ľht ist, die Biodiversit√§t zu verringern resp. zu wenig daf√ľr tut sie zu erhalten (z. B. mit Neuanschaffung aus anderen Zoos resp. Exemplaren aus Auffangstationen vor Ort. Und das auch bei bedrohten Arten wie etwa dem Nebelparder.
Das alles w√ľrde ja mehr Engagement der Zoos vor Ort nicht ausschliessen. Im Gegenteil: Viele Tierwaisenh√§user sind √ľberf√ľllt und w√§ren/sind froh, wenn sie nicht mehr auswilderbare Exemplare an gut gef√ľhrte Tierg√§rten abgeben k√∂nnten/k√∂nnen.
(11.01.2010, 15:54)
Zoo Frankfurt :   Im Gehege und vor Ort ¬Ė wie Zoos der biologischen Vielfalt helfen

Ein Statement von Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch zum Auftakt des ¬ĄInter-nationalen Jahrs der Biodiversit√§t¬ď.

Am heutigen Montag er√∂ffnen Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundesminister f√ľr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Dr. Norbert R√∂ttgen, in Berlin das ¬ĄInternationale Jahr der Biodiversit√§t¬ď in Deutschland. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2010 dem Thema biologische Vielfalt gewidmet, um auf den immensen Verlust von Arten aufmerksam zu machen.

Vor diesem Hintergrund betont der Frankfurter Zoodirektor und Vizepr√§sident der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF), Prof. Dr. Manfred Niekisch, die Chancen aber auch die Grenzen zoologischer Einrichtungen beim Einsatz f√ľr den Erhalt von Artenvielfalt und √Ėkosystemen. Zwar verdankten eine ganze Reihe von Arten ihr √úberleben der Zucht in zoologischen G√§rten, so Bartgeier, Oryxantilope, L√∂wen√§ffchen und Wisent, und konnten sogar in der Natur erfolgreich wieder angesiedelt werden. Aber die dramatische Dynamik, die das Artensterben in den letzten Jahren angenommen hat, etwa beim derzeit weltweit zu beobachtenden R√ľckgang und Aussterben ganzer Amphibienpopulationen, zeige auch die Grenzen der M√∂glichkeiten auf, Arten allein durch Zucht in Zoos vor dem Aussterben zu bewahren. ¬ĄWir brauchen weltweit ein starkes und zunehmend gr√∂√üeres Engagement der Zoos beim Naturschutz vor Ort¬ď, so Niekisch.

Durch seine N√§he zu einer der gr√∂√üten Naturschutzorganisationen der Welt ¬Ė der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt ¬Ė ist der Zoo Frankfurt in einer √§u√üerst g√ľnstigen Position, um aktiv Artenschutz vor Ort zu betreiben. Denn Nachzuchten in den Zoos allein k√∂nnen nicht die Wende im Naturschutz bringen, und f√ľr die Erhaltung der Lebensr√§ume vor Ort ist die dauerhafte Pr√§senz von Profis vonn√∂ten. ¬ĄHier k√∂nnen und m√ľssen Beh√∂rden, Zoos und Naturschutzorganisationen gemeinsam versuchen, das Steuer herumzurei√üen¬ď, wei√ü Niekisch, der selbst viele Jahre in Naturschutzprojekten vor allem der Tropen aktiv war.

Mit der Welt-Zoo-und-Aquarium-Naturschutzstrategie des Welt-Zooverbandes WAZA haben sich die wissenschaftlich gef√ľhrten Zoos verpflichtet, ihr Potenzial in den Dienst von Erziehung und Bildung, Forschung und vor allem Artenschutz zu stellen. ¬ĄMenschen kommen in den Zoo, weil sie sich f√ľr Tiere interessieren, und wir m√ľssen gerade diese Chance nutzen, um unsere Besucher √ľber Artensterben und Naturschutz nicht nur zu informieren, sondern sie auch selbst zum Handeln zu motivieren. Jeder kann seinen Beitrag leisten, zum Beispiel durch Spenden an Naturschutzorganisationen und Zoos, Verzicht auf Tropenholz und Palm√∂l, Nutzung klimafreundlicher Energie, um nur einige Beispiele zu nennen.¬ď

Im ¬ĄInternationalen Jahr der Biodiversit√§t¬ď d√ľrfe niemand mehr behaupten, er ¬Ąhabe nichts gewusst¬ď oder er k√∂nne ¬Ąja doch nichts tun¬ď, betont der Zoodirektor und Natur-schutzprofessor Niekisch. ¬ĄDas Ziel der Vereinten Nationen, das weltweite Artensterben bis zum Jahr 2010 deutlich zu verlangsamen, ist klar und deutlich verfehlt worden. Das darf uns aber nicht entmutigen, sondern es muss hei√üen: Jetzt erst recht!¬ď. Nicht nur vor dem Hintergrund des Klimawandels werde das Zeitfenster f√ľr die Rettung von Tier- und Pflanzenarten immer kleiner.
(11.01.2010, 12:38)
Zoo Frankfurt :   Vortrag

Madagaskar ¬Ė endlose Artenvielfalt oder Artenvielfalt ohne Ende?

Madagaskar ist die viertgr√∂√üte Insel der Welt und wird bisweilen auch als ¬Ąsechster Kontinent¬ď bezeichnet. Durch die sehr fr√ľhe Trennung und damit einhergehende Isolation vom Festland konnte sich auf der Insel im indischen Ozean eine sehr artenreiche endemische Tier- und Pflanzenwelt entwickeln. Viele der zahlreichen entdeckten Arten sind weltweit nur hier zu finden und machen die Insel zu einem Zentrum der Biodiversit√§t. Hunderte von neuen Arten konnten durch die Erforschung der Insel bisher entdeckt werden. Erm√∂glicht wurde dies, indem intensive herpetologische Bestandsaufnahmen durchgef√ľhrt wurden.
Doch wie so viele Hotspots der Biodiversit√§t ist auch die Flora und Fauna Madagaskars stark bedroht. Trotz intensiver Schutzgebietsma√ünahmen in den letzten Jahren konnte dem Artensterben kein Einhalt geboten werden. Zwar ist Umweltschutz in der madagassischen Verfassung als Staatsziel festgeschrieben, aber das starke Bev√∂lkerungswachstum, die Armut und die traditionelle Landwirtschaft bedrohen die Natur des Landes. Durch die Abholzung der W√§lder und Brandrodungen sind bereits rund 90% der urspr√ľnglichen Vegetation zerst√∂rt. Anfang 2009 ersch√ľtterte dann ein politischer Machtwechsel die Insel ¬Ė mit unabsehbaren Folgen f√ľr die Zukunft des Landes und seiner Artenvielfalt.
Dr. Frank Glaw ist Kurator f√ľr Herpetologie an der Zoologischen Staatssammlung in M√ľnchen. Sein Hauptinteressensgebiet ist die Herpetofauna von Madagaskar, mit der er sich seit √ľber 20 Jahren intensiv besch√§ftigt. Als Fachmann f√ľr die Amphibien und Reptilien Madagaskars berichtet er √ľber einen Inselstaat im Umbruch und die m√∂glichen Folgen f√ľr die weltweite Artenvielfalt.

Dr. Frank Glaw, Zoologische Staatssammlung M√ľnchen
Madagaskar ¬Ė endlose Artenvielfalt oder Artenvielfalt ohne Ende?

Wann: Mittwoch, 13. Januar 2010
Wo: Zoo-Gesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr, Eintritt frei
(07.01.2010, 14:22)
Oliver Ramstedt :   Schade wieder ein Junge
(06.01.2010, 23:47)
Klaus Sch√ľling :   Nachwuchs bei den Giraffen am 29. Dezember

Name der Mutter: Chira
Name des Sohnes: Zulu
(06.01.2010, 14:51)
Oliver Ramstedt :   Habe Heute das Erstemal einen Gorilla gesehen der Handstand machte, sah lustig aus.
(03.01.2010, 20:44)
Oliver Ramstedt :   Seit gestern oder heute ist das Giraffehaus geschlossen, weil es den erwarteten Nachwuchs gab.
(29.12.2009, 17:54)
Oliver Ramstedt :   War nicht geplant, den Haupteingang mit der B√§renanlage zu verschmelzen und eins drau√ü zu machen? Das Modell von den Siegern, war leider zu kurz ausgestellt.
(29.12.2009, 00:10)
Michael Amend :   Vermutlich wird 2010 mit dem neuen Haupteingang begonnen, Er√∂ffnung ist f√ľr 2011 vorgesehen. Erst danach wird mit der B√§ren-Anlage begonnen.
(28.12.2009, 18:13)
Mirko Schmidkunz :   Welche Bauma√ünahmen sind denn f√ľrs kommende Jahr geplant. Wird die B√§renanlage angegangen? Man h√∂rt nicht viel in letzter Zeit. Die Gibbonanlage ist wundersch√∂n, im Innengehege wilde Pflanzenwelt und auch ist der Hangelweg sehr sch√∂n zu sehen. Mich haben die Tiere bei frostigen Temperaturen sehr begeistert.
(28.12.2009, 15:03)
Michael Amend :   Schade, hatte gehofft,da kommt ein Becken f√ľr(Baby)Walhaie hin,Ha,Ha.

Scherz beiseite. Zug√§nglich f√ľr Kinder ? Touchpools reichen wohl nicht mehr...

Dann ist der Octopus also in der Mittelmeer-Abteilung untergebracht ?
(25.12.2009, 17:42)
Oliver Ramstedt :   @Michael: soweit ich mich noch dran erinnern kann, was auf einer der F√ľhrungen mal erz√§hlt wurde, soll da wieder was √§hnliches hin kommen, aber besser zug√§nglich f√ľr Kinder. Der Octopus ist nach der Niesche im ersten oder zweiten Aquarium, es ist auch eine Schautafel zu sehen.
(25.12.2009, 12:15)
Michael Amend :   Was hat sich denn jetzt konkret in der Aquarienabteilung ge√§ndert ? Irgendwelche Informationen bez√ľglich, was anstelle des Mittelbaues hinkommt ? In welchem Aquarium ist denn der neue Octopus untergebracht ? In den letzten Jahren wurden diese im Mittelbau gehalten, aber das hat sich ja jetzt erledigt.
(24.12.2009, 16:26)
Oliver Ramstedt :   @Mirko, jepp alles wieder zu sehen. Es gibt sogar mal wieder einen Tintenfisch zu sehen.
(24.12.2009, 15:22)
Mirko Schmidkunz :   Sind die anderen Aquarien wieder zu sehen? Bei meinem letzten Besuch vor 4-5 Wochen war n√§mlich die ganze Abteilung ab den Klimalandschaften abgesperrt. Danke f√ľr deine Antwort.

(24.12.2009, 10:17)
Oliver Ramstedt :   Die Orang-Utan's sind zur Zeit nicht zu sehen, denn sie haben in beiden Gehegen die Felsen-Klimaanlage sabotiert und besch√§digt, das sie erstmal in den Boxen bleiben m√ľssen, bis der Schaden behoben ist.
(22.12.2009, 18:16)
Oliver Ramstedt :   Die Guerezas sind ab Heute in ihr neues Gehege im Borgori-Wald zu sehen. Zwar sind die Glasscheiben noch geweist (weil die Guerezas keine direkten Glascheiben kennen) aber man kann etwas durchschauen.
(22.12.2009, 18:13)
Oliver Ramstedt :   Bei den Bonobos gibt es mal wieder Nachwuchs.
(21.12.2009, 22:49)
Oliver Ramstedt :   @Mirko, meinst Du den Abriss des Mittelbaus (Aquarien in der gro√üen Halle)?

Wenn ja, das Teil ist weg, aber es ist jetzt ein kleiner Bauzaun drum herum und die wollen da was neues hinbauen, aber wann es da weiter geht...
(19.12.2009, 17:41)
Mirko Schmidkunz :   Sind die Bauarbeiten in der Aquarienabteilung schon beendet?
(17.12.2009, 11:20)
Liz Thieme :   ok danke, sp√§testens ein Tag sp√§ter werdet ihr erfahren ob ich bei den Tigern geschlafen habe oder zu Hause :D
(11.12.2009, 20:16)
Michael Mettler :   Ich meine mich von einem fr√ľheren Besuch her zu erinnern, dass der Weg vom Exotarium zum Ausgang bei Sp√§t√∂ffnung vorgegeben wird, indem die anderen Wege mit Ketten verh√§ngt werden und unbeleuchtet sind...?
(11.12.2009, 19:45)
Oliver Ramstedt :   Auf den Ausgang Rh√∂nstr. w√ľrde ich mich da nicht unbedingt verlassen, kann sein das nur der Ausgang "Haupteingang" noch offen ist.
(11.12.2009, 18:31)
Liz Thieme :   :D
das hei√üt ich kann wenn das Exotarium abends schlie√üt gem√ľtlich Richtung Ausgang ohne Probleme zu kriegen, dass ich nicht raus komme.
Wie bescheuert kann man seinen Text auf der HP auch schreiben...
>Abend√∂ffnung Exotarium von Oktober bis M√§rz jeden Freitag bis 21.00 Uhr - daf√ľr bleibt die Hauptkasse Freitags bis 20.00 Uhr ge√∂ffnet. Der "normale" Zoo schlie√üt Freitags wie an den anderen Wochentagen< sowas verwirrt, va wenn das Geb√§ude mitten im Zoo steht.
(11.12.2009, 17:01)
Sacha :   @Bj√∂rnN: Liz fragte doch aber, wie man raus kommt. Die Drehkr√§uze m√ľssen also "ausg√§nglich" sein...;)
(11.12.2009, 16:10)
Bj√∂rnN :   Die Drehkreuze am Eingang und am Restaurant sind immer zug√§nglich....
(11.12.2009, 16:07)
Liz Thieme :   k√∂nnte mir mal bitte jemand das √Ėffnungzeitensystem von Frankfurt f√ľr einen Freitag im Januar erkl√§ren. Irgendwie steig ich da nicht durch, durch die Beschreibung. Komme ich jederzeit aus dem Zoo durch ein Drehkreuz raus? Oder wie ist das...?
(11.12.2009, 13:51)
Michael Mettler :   Hat die Forschung eigentlich schon herausgefunden, nach welchen Kriterien Meeresschildkr√∂ten zu Eierlegen an den Strand zur√ľckfinden, an dem sie einst selbst geschl√ľpft sind? Nicht, dass die f√ľnf Karetten jetzt auf Frankfurt gepr√§gt sind....
(10.12.2009, 16:17)
Zoo Frankfurt :   R√ľckf√ľhrung von f√ľnf seltenen Meeresschildkr√∂ten wird vorbereitet

Im M√§rz 2009 hatte der Zoll am Flughafen Frankfurt f√ľnf befruchtete Meeresschildkr√∂teneier beschlagnahmt. Die Eier wurden dem Zoo Frankfurt √ľbergeben, dem es gelang, die Eier auszubr√ľten. Der Zoo Frankfurt konnte die Tiere eindeutig als sehr seltene und streng gesch√ľtzte Echte Karettschildkr√∂ten identifizieren. In einer Gemeinschaftsaktion von Bundesamt f√ľr Naturschutz (BfN), Zoo Frankfurt, Fraport und Condor sollen die f√ľnf Schildkr√∂ten zu den Seychellen geflogen und vor Ort fachkundig ausgewildert werden.
(10.12.2009, 16:05)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweise

Advent-Basteltag: Große Bastel-Aktion und Advent-Café
Sonderf√ľtterung: Weihnachtsgeschenke f√ľr die B√§ren, 15.00 Uhr in den B√§renanlagen
13. Dezember 2009
10.00 ¬Ė 16.00 Uhr
Faust-Vogelhallen
Auf dieser vorweihnachtlichen Veranstaltung k√∂nnen Kinder nicht nur Weihnachtskugeln filzen und Holztiere auss√§gen, sondern auch Weihnachtsgeschenke f√ľr unsere B√§ren basteln. Ein Advent-Caf√© l√§dt Erwachsene zum Verbleiben ein.
Ein besonderes Highlight am Advent-Basteltag ist die Sonderf√ľtterung der B√§ren um 15.00 Uhr. Teddy und seine Freunde freuen sich schon auf eure Geschenke und auf einen mit Lebkuchen geschm√ľckten Weihnachtsbaum.
Zooeintritt: Erwachsene 8,- €, Kinder von 6 bis 17 Jahren: 4,- €, Kinder unter 6 Jahre haben freien Zooeintritt


Abendöffnung des Exotariums
Von Oktober 2009 bis März 2010 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm:
Datum: 11. Dezember 2009
Treffpunkt: Amazonasbecken
(Eingangsbereich des Exotariums)
Uhrzeit:
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: F√ľhrung von Tierpfleger Thomas H√ľge. Thema der F√ľhrung: Nachts im Exotarium - oder: Geckos allein zuhaus?
Wie schlafen die Reptilien nachts ¬Ė oder schlafen sie √ľberhaupt? Legen sich Fr√∂sche ins Bett? Wer deckt den gro√üen Waran zu und brauchen Krokodile eine ¬ĄGute-Nacht-Geschichte¬ď? Antworten auf diese Fragen kommen an diesem Abend vom stellvertretenden Revierleiter Thomas H√ľge. Anschlie√üend k√∂nnen sich die Besucher live vom n√§chtlichen Treiben in der Reptilienabteilung √ľberzeugen.
Bitte kleine Taschenlampen mitbringen!
Der Zooeintritt kostet 6,-Euro f√ľr Erwachsene und 3,- Euro f√ľr Kinder (Feierabendtarif).


Sonntagsf√ľhrung im Zoo
Auch in diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem Sonntag im Monat F√ľhrungen f√ľr Zoobesucher an. Die F√ľhrungen sind f√ľr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.
Thema der F√ľhrung am
Sonntag, 13. Dezember 2009:
Wenig Licht, Frost, Eis und Schnee ¬Ė wie Tiere den Winter √ľberstehen
√ľber Winterschlaf, Winterstarre, Frostschutzmittel u. √§.
Je nach Art bekommen Säugetiere ein dickes Fell, legen Nahrungsvorräte an, fressen sich fett, halten Winterruhe oder Winterschlaf. Vögel bleiben hier oder ziehen in wärmere Gefilde.
Aber was machen die anderen? Die so genannten wechselwarmen Tiere, deren K√∂rpertemperatur von der Umwelt abh√§ngt. Wie √ľberleben Amphibien und Reptilien diese Zeit? Was machen Insekten und Spinnen bei Schnee und Frost?
F√ľhrungsbeginn: 11.00 Uhr
Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums)
F√ľhrungsdauer: eine bis eineinhalb Stunden
Zoo-Eintrittspreise: Erwachsene: 8,00 €
Kinder/Jugendliche (6¬Ė17 Jahre): 4,00 ¬Ä
Die F√ľhrungs-Teilnehmer entrichten nur den normalen Eintrittspreis.

(09.12.2009, 13:08)
Oliver Ramstedt :   @Oliver Jahn, jepp die Anlage ist leer und kein Schild mehr dran. Leider habe ich heute keinen Pfleger getroffen den ich mal h√§tte fragen k√∂nnen.
(06.12.2009, 14:55)
Oliver Jahn :   @Oliver Ramstaedt, ist denn die Guereza-Anlage im Niederaffenhaus jetzt leer? Am 14.11. war sie noch gut besetzt und sie macht ja einen nicht unerheblichen Teil des Hauses aus.
(05.12.2009, 21:19)
Bj√∂rnN :   @Michael Mettler
Der Einzug der Dianameerkatzen wurde bereits vor der Eröffnung des Hauses revidiert und ein Besatz mit Vögeln der Anlage vorgezogen.
(05.12.2009, 20:35)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN: Urspr√ľnglich sollten auch noch Diana-Meerkatzen zu der Vergesellschaftung geh√∂ren - und sie wurden trotzdem abgegeben...
(05.12.2009, 19:41)
Bj√∂rnN :   Da man extra f√ľr die ein Gehege errichtet und mit der Vergesellschaftung Flachlandgorilla-Drill-Guerezas √∂ffentlich geworben hat, d√ľrfte die letzte Option hinf√§llig sein.

Das Gehege, so sch√∂n gr√ľn es auch momentan ist, wird wohl bald einem Schlachtfeld √§hneln wie das Gehege der Drills nebenan.

Obwohl mir die Geheg im Bogoriwald alles in allem sehr gut gefallen und auch durchdacht sind, finde ich das angedachte Guerezagehege f√ľr die Zahl der Tiere und ihre Vermehrungsfreudigkeit zu klein.
(05.12.2009, 17:19)
Oliver Ramstedt :   Die Guerezas sind nicht mehr im Kleinaffenhaus! Im Brgori-Wand sind sie auch nicht zu sehen, m√∂glicherweise sind sie aber erstmal in den Boxen des Borgori-Wald und werden erst in den n√§chsten Tagen ins Innengehege gelassen. Sehr schade w√§re es, wenn sie ganz weg w√§ren.
(05.12.2009, 15:10)
Oliver Ramstedt :   Monique und Edita (Giraffen) sind tr√§chtig und es sollen jetzt im Dezember und im Januar die Jungen kommen. Wollen wir mal hoffen das Edita ihr Junges diesmal annimmt und s√§ugt, was bis jetzt ja leider nie der Fall war.
(05.12.2009, 15:04)
Zoo Frankfurt :   Eine B√ľste f√ľr Matze ¬Ė im Zoo wird die Bronzeskulptur des beliebten Gorillas enth√ľllt

Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth und Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch √ľbergeben die Bronzeskulptur des Frankfurter K√ľnstlers Wolfgang Weber der √Ėffentlichkeit.

Viele Zoobesucher haben nach dem Tod des beliebten Gorilla-Silberr√ľckens Matze im Jahr 2008 den Wunsch nach einer bleibenden Erinnerung an den Zoo herangetragen. ¬ĄAls eine der wichtigsten Freizeiteinrichtungen im Gro√üraum Frankfurt und von Frankfurter B√ľrgern vor √ľber 150 Jahren gegr√ľndet, ist dem Zoo traditionell ein enger Kontakt zu den B√ľrgern unserer Stadt wichtig¬ď, sagt Prof. Dr. Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt Frankfurt. ¬ĄDer Zoo hat deshalb den Wunsch der Zoobesucher aufgegriffen und die ¬ĄSpendenaktion: Matze¬ď ins Leben gerufen. Die Frankfurter B√ľrger haben ihren Zoo wieder gerne unterst√ľtzt. Einen herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender!¬ď

¬ĄDas Wort Denkmal ist eigentlich eine unpassende Beschreibung f√ľr das Kunstwerk, das sich unter dem roten Tuch befindet¬ď, erkl√§rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die Bronzeb√ľste des Frankfurter K√ľnstlers Wolfgang Weber f√§ngt den Gesichtsausdruck und den Charakter des Silberr√ľckens treffend ein. Der schwarze Granitsockel gibt der B√ľste ein edles Fundament. ¬ĄDas Denkmal wurde mit Bedacht im Freien aufgestellt, denn Zoo und K√ľnstler wollten keinen Grabstein setzen, sondern ein lebendiges Kunstwerk schaffen. Ein Kunstwerk zum Anfassen, das Wind und Wetter trotzt. Ein Kunstwerk, das sich mit der Zeit ver√§ndert, goldene Flecken durch viele Ber√ľhrungen bekommt und eine Wetter-Patina¬ď, so Niekisch. Wolfgang Weber hat sich √ľber viele Wochen intensiv mit der B√ľste besch√§ftigt. Viele aufw√§ndige Arbeitsschritte waren n√∂tig, bevor der Bronzeguss angefertigt werden konnte.

F√ľr die Realisierung der gelungenen B√ľste hat der Zoo um Spenden geworben. Die ¬ĄSpendenaktion: Matze¬ď verfolgte, neben der Finanzierung des Denkmals, noch einen weiteren Zweck. Die H√§lfte der Spendengelder flie√üt in das Gorilla-Schutzprojekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in Afrika. Insgesamt konnten 11.127 Euro gesammelt werden.

¬ĄGorillas z√§hlen zu den am st√§rksten bedrohten S√§ugetieren der Erde¬ď, erkl√§rt Niekisch. ¬ĄVor allem die Berggorillas sind in ihrer Heimat stark durch Wilderei und kriegerische Unruhen gef√§hrdet. Deshalb ist es uns sehr wichtig, nicht nur ein Matze-Denkmal zu verwirklichen, sondern gleichzeitig auch auf die Situation der Artgenossen von Matze im Freiland aufmerksam zu machen und den Gorilla-Schutz aktiv zu unterst√ľtzen.¬ď 5.563 Euro k√∂nnen nun in das Gorilla-Schutzprojekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt im Virunga-Nationalpark im Kongo, Afrika, flie√üen.

¬ĄZum Gl√ľck hat sich die politische Situation in unserem Arbeitsgebiet im Ostkongo mittlerweile etwas beruhigt¬ď, freut sich Dr. Christof Schenck, Gesch√§ftsf√ľhrer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. ¬ĄDie ZGF konnte ihre Arbeit im Virunga-Nationalpark, der in der von K√§mpfen gebeutelten Region Kivu liegt, wieder aufnehmen. Die Spendengelder werden dringend ben√∂tigt f√ľr den Aufbau eines Kommunikationsnetzes, f√ľr das Training von Parkrangern, den Kampf gegen die illegale Holzkohlegewinnung im Park und eine nachhaltige Energieversorgung der Bev√∂lkerung¬ď, erl√§utert Schenck.

Die ¬ĄSpendenaktion: Matze¬ď war eine gelungene Kombination aus aktivem Umweltschutz und der Schaffung von Aufmerksamkeit f√ľr die Situation freilebender Tiere im Zoo¬ď, so das Fazit von Zoodirektor Niekisch. ¬ĄMatze wird durch sein Denkmal zum bleibenden Botschafter f√ľr seine bedrohten Artgenossen im Freiland.¬ď

(03.12.2009, 15:19)
Ralf Sommerlad :   @Sacha: Sehr einverstanden!
(23.11.2009, 14:28)
Ralf Sommerlad :   Wow....ich bin beeindruckt!
(23.11.2009, 14:26)
Oliver Jahn :   Sehen Sie, Ralf Sommerlad, da hat man Ihre Forderung in FFM doch gelesen und ist ihr sogar unverz√ľglich nachgekommen! Da soll noch mal einer sagen, die lesen dort nicht ganz genau im Sch√ľling-Forum mit! ;-)
(21.11.2009, 18:30)
Oliver Ramstedt :   Diese Woche wurden die beiden Giraffen, Shani und Nala nach Polen abgegeben.
(21.11.2009, 18:15)
Sacha :   Warum nicht das eine tun und das andere nicht lassen? -Also "blutsfremde" Exemplare aus Madagaskar (Zoo Antananarivo?) gegen Zaster von westlichen Zoos f√ľr In-situ-Projekte.
(20.11.2009, 16:55)
Ralf Sommerlad :   Auch wenn ich Zweifel daran habe, dass in den Zoos weltweit nur 60 Fossas gepflegt werden, ist die verwandtschaftliche Beziehung der Duisburger Zuchtlinie zu fast allen anderen Zoo-Fossas sicherlich problematisch. M√ɬ∂glicherweise macht es angesichts der immer noch schwachen Zuchterfolge Sinn, mehr Geld in den in-situ-Schutz zu stecken denn in neue Haltungseinrichtungen. Just my 2 cents..
(20.11.2009, 13:30)
Liz Thieme :   Duisburgs Seite sagt dazu:
In menschlicher Obhut werden Fossas seit Anfang dieses Jahrhunderts in sehr geringer Zahl gehalten. Zuchterfolge stellen seither eine Seltenheit dar und gelten auch heute noch als eine große tiergärtnerische Herausforderung. Die ersten Zuchterfolge in Menschenobhut wurden im Parc Tsimbazaza in Antananarivo auf Madagaskar im Jahre 1967 vermerkt. Der erste Zuchterfolg außerhalb Madagaskars gelang im Jahre 1974 im Zoo Montpellier in Frankreich. Die bedeutensten Zuchterfolge sind dem Zoo Duisburg zuzuschreiben, dem seit dem Jahre 1980 als einziger Zoo der Welt regelmäßig Nachzuchten gelangen. Nahezu alle der derzeit in den Zoos der Welt gehaltenen 60 Fossas entstammen der Zucht des Zoo Duisburg.
Im Rahmen des Zuchtprogrammes der Fossa konnten neue potentielle Zuchtpaare in verschiedenen Zoos Europas zusammengestellt werden, die zum Teil f√ľr Nachwuchs sorgten und somit die Zoopopulation der Fossas haben betr√§chtlich ansteigen lassen. Nachwuchstiere konnten an verschiedene Zoologische G√§rten auch au√üerhalb Europas abgegeben werden, mit neuen Haltern u.a. in den USA und in Kanada. Das ehemals lediglich auf Europa beschr√§nkte Erhaltungszuchtprogramm der Fossa wurde von der Species Survival Commission der World Conservation Union (IUCN) in ein offizielles Internationales Zuchtbuch umgewandelt, um somit die weltweite Zoopopulation der Fossa sinnvoll verwalten zu k√∂nnen. Auch dieses Internationale Zuchtbuch wird vom Zoo Duisburg koordiniert.
Die Zuchtstation wurde im staatlichen Zoo Madagaskars, dem Parc Botanique et Zoologique de Tsimbazaza, in der Hauptstadt Antananarivo erbaut. Ziel ist es auch dort Fossas zu z√ľchten, und somit ein Potential f√ľr einen genetischen Austausch mit der √ľbrigen Zoopopulation der Fossas zu erm√∂glichen. Zudem bieten die dort gehaltenen Fossas ein enormes edukatives Potential in der naturfremden Millionenmetropole Antananarivo.
Weitere Zoos stehen auf der Warteliste Fossas zu √ľbernehmen.
(20.11.2009, 12:34)
Holger Wientjes :   Du m√ľsste eigentlich mehrere Zuchttiere besitzen. Das schliesst nat√ľrlich nicht aus, dass es zumindest Halbgeschwister waren. Wie weit die Fossas in DU untereinander verwandt sind, kann ich auch nicht sagen.
(20.11.2009, 10:02)
Liz Thieme :   ich habe vorgesternn die Zooserie von Frankfurt gesehen, die Folgen sind ja schon bisschen √§lter.
Da wurden die beiden Fossas nach zeitlicher Trennung grad wieder zusammengelassen. Die Pfleger hatten gesagt, dass die beiden Tiere aus Duisburg stammen, im gleichen Monat geboren wurden und zeitgleich nach Frankfurt kamen.
Das hei√üt man hat mit Wurf-Geschwistern versucht zu z√ľchten? Oder gibt es in Dui mehrere Paare die aber trotzdem mit einander verwandt sind, wenn es nur diese Linie wirklich gibt?!
(20.11.2009, 09:54)
Sacha :   Stammen auch die Fossas in den US-Zoos von der Duisburger Linie ab bzw. falls ja - wie hoch w√§re der Verwandtschaftsgrad?
(20.11.2009, 09:26)
Michael Mettler :   Oska ist ein handaufgezogenes Faultier.
(20.11.2009, 09:00)
Jennifer Weilguni :   Das Fossaweibchen hie√ü meines Wissens nach Binari.
(20.11.2009, 05:51)
Oliver Jahn :   @Gudrun Bardowicks, wohl weder noch! Da vom Erdferkel nur noch ein M√§nnchen da ist, vom Fossa ebenfalls das Weibchen gestorben ist, Oska aber neben dem Schaugehege auch noch einen Mann bekommen soll, muss Oska was anders sein. :-)
(19.11.2009, 23:58)
Gudrun Bardowicks :   @ Oliver Ramstedt: Wer ist Oska? Das Erdferkel oder die Fossa?

(19.11.2009, 23:54)
Oliver Ramstedt :   Zum Fingertier kann ich nix sagen, da komme ich zu selten vorbei, werde am Samstag mal nachsehen. Ja leider gibt es jetzt nur noch ein Erdferkel. Aber da ist wohl auch schon was geplant. Ach und Oska bleibt in FFM, soll ein Schaugehege bekommen und ein Mann.
(19.11.2009, 21:40)
Bj√∂rnN :   Frankfurt hat nur noch ein Erdferkelm√§nnchen im Bestand. So wie ich h√∂rte, war es um die Gesundheit des Weibchens nie sonderlich gut gestellt.

Das Fossaweibchen d√ľrfte bereits einige Monate tot sein.
Da es in Bezug auf die Fossas keine Alternative zur Duisburger Linie gibt, wird man wohl auf eine Nachzucht aus Duisburg setzten, vielleicht vertragen sich die Tiere dann, sodass man auf Nachwuchs hoffen kann.
(19.11.2009, 20:53)
Holger Wientjes :   Keine guten Nachrichten ! Waren die Todesf√§lle altersbedingt ?

Als mögliche Nachnutzer der Fossaanlage kämen Nebelparder in Betracht... ! Ja, bitterböse, ich weiss !
(19.11.2009, 20:39)
Oliver Jahn :   @Namensvetter, vielen Dank! Und was ist mit den Fingertieren? Gibt es da noch beide? Und hat FFM jetzt insgesamt nur noch ein einziges Erdferkel?
(19.11.2009, 20:32)
Oliver Ramstedt :   @Oliver und alle anderen,

leider ist das Fossaweibchen und das Erdferkelweibchen gestorben. Bei den Bartgeiern ist auch einer der Beiden gestorben, bis jetzt habe ich leider nur Ger√ľchte geh√∂rt woran und warte noch auf eine Antwort was es wirklich war.
(19.11.2009, 20:18)
DGHT Frankfurt :   Vortragsank√ľndigung November 2009:


Liebe Reptilien- & Amphibienfreunde rund um Frankfurt,

am kommenden Freitag, den 20. November wird uns die Vortragsreise der DGHT-Stadtgruppe Frankfurt in das wunderbare S√ľdafrika f√ľhren:

¬ĄZwischen Kap und Kalahari - S√ľdafrika, nicht nur der Reptilien wegen¬ď

Die 9. Reise in das s√ľdliche Afrika war hingegen sonstiger Gewohnheiten nicht auf die Suche nachtaktiver Geckos gem√ľnzt, sondern konzentrierte sich vielmehr auf einige tagaktive Echsenarten. Schwerpunkte bildeten hier die Beobachtungen von Plattechsen an den Augrabies-Wasserf√§llen, Platysaurus broadleyi, den s√ľdlichen Felsenagamen des Tafelbergs, Agama atra, sowie den Bodenagamen der Kalahari, Agama aculeata. Zudem wurden auch andere tagaktive Reptiliengruppen in Augenschein genommen, so zum Beispiel die schwarze Speikobra, Naja nigricincta woodi oder verschiedene Bitis-Arten. Da aber nicht nur Reptilien im Fokus des Interesses standen, sondern auch eine gro√üe Begeisterung f√ľr diverse S√§uger besteht, kommen selbst Mangusten und andere Kleins√§uger nicht zu kurz.

Vortragsbeginn ist um 20.00 Uhr im Vortragssaal des Borgori-Waldes, Zoo Frankfurt (Eingang √ľber die Rh√∂nstra√üe).

Gäste (Nicht-Mitglieder) sind jederzeit herzlichst willkommen!

Eintritt 2,- EUR, Gäste 3,- EUR

Vorschau 2009
20. November Felix & Andrea Hulbert (Oestrich-Winkel) ¬ĄZwischen Kap und Kalahari - S√ľdafrika, nicht nur der Reptilien wegen¬ď

18. Dezember Benny Trapp (Wuppertal) ¬ĄDie Amphibien und Reptilien des Griechischen Festlandes¬ď


Mit freundlichen Gr√ľ√üen
der DGHT-Stadtgruppenleitung Frankfurt
(Deutsche Gesellschaft f√ľr Herpetologie und Terrarienkunde)
(18.11.2009, 19:06)
Zoo Frankfurt :   Guter Klimaschutz muss auch Biodiversit√§tsschutz sein

F√ľhrende Wissenschaftler warnen vor dem Verlust der biologischen Vielfalt bei einem einseitigen Fokus auf die Verringerung des Treibhauseffektes


Dass der Klimawandel in Zukunft fast alle Bereiche unseres Lebens beeinflussen wird, ist eine Tatsache, die mittlerweile nicht nur der Fachwelt, sondern auch der breiten Bevölkerung bewusst ist. Doch nicht nur der Klimawandel stellt die Menschheit vor eine Herausforderung, die dringenden Handelns bedarf. Die zweite ebenso wichtige Herausforderung ist der weltweite Verlust der biologischen Vielfalt, vor allem in den Tropen. Mehr als die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten auf unserem Planeten lebt in tropischen Regenwäldern, die durch Abholzung gefährdet sind.

Elf f√ľhrende Wissenschaftler, unter ihnen der Frankfurter Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, fordern in einem Artikel, der heute in der renommierten Fachzeitschrift Current Biology erscheint, in das Nachfolgeabkommen des 2012 auslaufenden Kyoto Protokolls Kriterien zum Schutz der tropischen Biodiversit√§t aufzunehmen. ¬ĄEin erster positiver Schritt im Vorfeld der UN-Klimakonferenz im Dezember ist die √úberlegung, L√§ndern, die gro√üe tropische Waldgebiete besitzen, einen Ausgleich zu zahlen, wenn sie diese W√§lder erhalten und nicht zur Abholzung freigeben¬ď, erl√§utert Niekisch. Wenn der Fokus dieses Walderhaltungsplans (engl. REDD, Reduced Emission from Deforestation and Degradation) aber allein auf die Verringerung des Treibhauseffektes gelenkt wird, besteht die Gefahr, dass W√§lder vor allem dort gesch√ľtzt werden, wo die Landpreise am billigsten sind. ¬ĄWir fordern daher, dass bei den REDD-Zahlungen Kriterien zum Schutz der Biodiversit√§t ber√ľcksichtigt werden, um so tropische Tiere und Pflanzen vor dem Aussterben zu bewahren¬ď, erkl√§rt Niekisch, der ehrenamtlich auch Vizepr√§sident der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und Pr√§sident der Gesellschaft f√ľr Tropen√∂kologie ist. Biodiversit√§tsschutz ist nicht automatisch ein Nebeneffekt des Schutzes von Waldgebieten. ¬ĄDenn die kohlenstoffaufnahmef√§higsten W√§lder sind nicht auch automatisch Zentren der Biodiversit√§t¬ď, so Niekisch.

In ihrem Artikel schlagen die Autoren Kriterien vor, die bei der Ausgestaltung der Ausgleichszahlungen unbedingt beachtet werden m√ľssen, um die Ma√ünahmen nicht so zu gestalten, dass sie zwar den Treibhauseffekt verringern, aber gleichzeitig biologische Vielfalt vernichten. So sollen nur neue und nicht schon bestehende Projekte gef√∂rdert werden, der Schutz eines Waldgebiets darf nicht zur Verlagerung der Abholzung in ein anderes Gebiet f√ľhren und es muss verhindert werden, dass L√§nder ihre Naturschutzgesetzte aufheben, um Ausgleichzahlungen beantragen zu k√∂nnen und sich so aus der Eigenverantwortung stehlen.

¬ĄAm besten k√∂nnen diese Ziele durch eine engere Verzahnung der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) und der UN-Biodiversit√§tskonvention (UNCBD) gew√§hrleistet werden¬ď, betont Niekisch. ¬ĄKlimaschutz und Biodiversit√§tsschutz m√ľssen Hand in Hand gehen, um zuk√ľnftigen Generationen einen Planeten zu hinterlassen, in welchem Klima und Biodiversit√§t den Bed√ľrfnissen f√ľr ein menschenw√ľrdiges Leben entsprechen.¬ď

Current Biology, Vol 19 No 21, ¬ĄBiodiversity and REDD at Copenhagen¬ď, 17.11.2009
(17.11.2009, 13:23)
Michael Mettler :   Tut mir ja schon fast Leid, das zu sagen, aber auch die Gibbonanlage steht in punkto "unfallsicheres Gehege" im Widerspruch zu dem, was bei der Giraffenanlage propagiert wird...
(16.11.2009, 23:15)
Oliver Jahn :   Das Gibbonhaus ist jetzt auch fertig und bezogen. Es macht einen guten Eindruck und es standen etliche Besucher dort, die gespannt beobachteten, wie die Gibbons auf den Seilen zwischen Insel und Haus balancierten.
Ansonsten hatte ich endlich mal wieder Gl√ľck bei der "Kiwi-Sichtung" und sogar eine Fossa war sehr aktiv.
Allerdings sah ich nur ein Fingertier, wärend die zweite Anlage nicht mehr beschildert war. Und ich sah auch nur noch ein Erdferkel. Gibt es da nähere Informationen?
(16.11.2009, 20:58)
Mel :   gute Idee und das wasser wird sicherlich nur da rein gelassen um sicher zu stellen das dort sp√§ter das Erdreich nicht nachgibt. :D Aber spa√ü beiseite dieser "Trend" scheint sich leider wirklich in den letzten Jahren immer gr√∂√üerer Belieebtheit zu erfreuen, in Friedrichsfelde wurde so vor einigen Jahren mit dem "Wasserloch" der Elypsen-Wasserb√∂cke" verfahren. sicher im Nachhinein eine preisg√ľnstige und schnelle "Ausdehnung" einer Anlage jedoch halte ich diesen Vorgang nur bedingt f√ľr Sinnvoll.
(16.11.2009, 17:36)
Michael Mettler :   @Mel: Vielleicht sollten wir die Dinger gar nicht mehr "Gr√§ben" nennen, sondern "Ausdehnungsstreifen" :-)
(16.11.2009, 17:26)
Mel :   Stimmt, das ist ja in den letzten Jahren ein scheibar sehr beliebter Trend geworden. :D
(16.11.2009, 17:20)
Michael Mettler :   @Holger: Immerhin kann man die Wassergr√§ben eines Tages zur Vergr√∂√üerung der Anlagenfl√§che wieder zusch√ľtten :-)
(16.11.2009, 16:58)
Holger Wientjes :   Jau, ich wusste doch, dass das schonmal irgendwo aufgegriffen wurde... Wollte das nicht nochmal wiederholen. Aber ¬īne Antwort darauf gibt¬īs wohl auch nicht...
(16.11.2009, 14:32)
Michael Mettler :   @Holger: Siehe mein Beitrag vom 10.11. mit genau dieser Frage. Mal sehen, wie stabil die neue Zaunl√∂sung ausfallen wird - vielleicht stehen ja in diesem Gehege eines Tages ein paar Elefanten-Jungbullen statt der Giraffen, denn man k√∂nnte auch innen nachr√ľsten ;-)
(16.11.2009, 13:28)
Holger Wientjes :   Ich weiss jetzt nicht genau ob das schon ¬īmal hier erw√§nht wurde, aber warum legt man jetzt auf einmal soviel Wert auf ein "sicheres" Gehege bei den Giraffen, baut aber gleichzeitig Wassergr√§ben bei den Menschenaffen ?
(16.11.2009, 12:13)
Ralf Sommerlad :   Ich sehe das wie Herr Mettler und unterstreiche seine Meinung hinsichtlich des Zaunverlaufs. Ungeachtet dessen halte ich nach wie vor eine Verkleinerung der Gruppe, auch in Ansehung der Fl√ɬ§che der Innenstallungen, f√ɬľr geboten.
(16.11.2009, 10:21)
Michael Mettler :   @Oliver: Glaube ich nicht. Vergiss nicht, dass sich au√üerhalb des tempor√§ren Zaunes ein Trocken- bzw. ehemaliger Wassergraben mit gehegeseitig schr√§ger B√∂schung befand, dessen Grabensohle breit genug gewesen sein muss, damit eine hinabgestiegene Giraffe dort gehen konnte. Grabensohle, B√∂schung und Grabenkante zusammengerechnet ergeben nicht gerade wenig Breite, und die siehst du auf deinen Fotos nunmehr als Boden mit flachem Gef√§lle.

Anbei ein Foto aus einem alten Frankfurter Zoof√ľhrer, das gleich in mehrfacher Hinsicht dokumentarisch ist: 1. Massaigiraffen, 2. zwei Okapis als Mitbewohner, 3. Graben noch wassergef√ľllt. Dort, wo sich der (aus Sicht des Tieres) linke Hinterfu√ü der vorderen Giraffe befindet, w√ľrde ich den Verlauf des Zaunes einsch√§tzen.
(14.11.2009, 23:36)
Oliver Jahn :   @Michael, dann wird mir einiges klarer. Ich gehe dann davon aus, dass man die Anlage lediglich f√ľr die Umbauarbeiten noch einmal verkleinert hat.
(14.11.2009, 23:18)
Michael Mettler :   @Oliver: Deine aktuellen Bilder vermitteln zwar tats√§chlich den Eindruck, als habe der Zaun die Anlage erheblich verkleinert, aber meiner Erinnerung nach befand sich der Zaun vorher unmittelbar hinter der betonierten Grabenkante. Das nebenstehende Bild vom Jahresbeginn zeigt das leider nicht ganz detailliert. Demnach w√§re durch das Aufstellen des Zaunes lediglich die Grabenkante als Fl√§che entfallen. OPTISCH wirkte die Anlage aber tats√§chlich sehr viel kleiner gegen√ľber dem zaunlosen Normalzustand.

Ich nehme an, die regelm√§√üigen "Einschnitte" in der Grabenkante auf deinen Fotos sind f√ľr die neuen Zaunpfeiler gedacht, die scheinen mir n√§mlich nicht original zu sein.
(14.11.2009, 23:04)
Oliver Jahn :   Und hier noch mal von der anderen Seite.
(14.11.2009, 21:18)
Oliver Jahn :   Ich war heute in Frankfurt und habe mir die Baustelle mal vor Ort angesehen. Mir war gar nicht bewusst, wie sehr der neue Zaun die eigentliche Anlage eigentlich verkleinert hat. Nun sieht es so aus, als w√ľrde sie tats√§chlich bis an die Grabenkante erweitert werden, aber entscheidend wird ja sein, wo der neue Zaun gezogen wird.
Im Stall √ľbrigens wird das einzelne Gehege auf der rechten Seite (gegen√ľber der alten Okapist√§lle) auch gerade neu gestaltet.
Hier mal noch zwei Bilder von der Baustelle.
(14.11.2009, 21:16)
Andreas Knebel :   Bez√ľglich der √úberbelastung: Im Rahmen meines Artikels zum Thema Jahresberichte deutscher Zoos stelle ich fest, dass der Frankfurter Zoo sehr schnell geantwortet hat und so kooperativ war, wie man es von einem gro√üen Zoo erwarten sollte...
(13.11.2009, 00:09)
Oliver Jahn :   @Ralf Sommerlad, da stimme ich Ihnen in allen Punkten zu. Und nat√ľrlich wird es solche "schwarzen Listen" nicht geben, denn sonst st√ľnde ja gerade Holger auf dieser eben NICHT drauf!
Dennoch bin ich mir sicher, dass man auch in Frankfurt sehr wohl zwischen konstruktiver Kritik an der Sache und einer Permanentkritik an so ziemlich ALLEM, immer auch mal wieder verbunden mit einer Diskredition handelnder Personen sehr wohl zu unterscheiden weiß.

(12.11.2009, 10:07)
Ralf Sommerlad :   Ich f√ɬľhle mich dem Frankfurter Zoo weiss Gott sehr verbunden. Kritik, die sich auf diverse sehr zweifelhafte Entscheidungen insbesondere des "Herrn aus Bern" bezog, aber vor allem als Kritik an einer weitgehend ignoranten Frankfurter Stadtregierung zu verstehen ist,halte ich f√ɬľr nach wie vor nachvollziehbar. Die Installation des Zaunes an der Giraffenanlage, publikumswirksam als Folge einer jener seltsamen TV-Sendungen von Herrn Schildger inszeniert, ist eine dieser Entscheidungen. Und wenn nun die nahezu bankrotte Stadt Frankfurt - nur weil man Geld aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung schnell verbrennen muss wenn man es haben will - eine m√ɬ∂glicherweise nicht ausreichend durchdachte Entscheidung trifft, dann darf man auch das kritisieren. Ich kann nicht so ganz verstehen, wenn man trotzdem Briefe nicht beantwortet und kann mir nicht vorstellen, dass es eine "schwarze Liste der Sch√ɬľling-User" gibt, deren Korrespondenz man ignorieren will. Stattdessen vermute ich eine √ɬúberlastung der Zooverwaltung, was Papierkrieg angeht: Mir ist aus leidvoller Erfhrung sehr wohl bekannt, dass Magistrat und Stadtverordnetenversammlung tagt√ɬ§glich zentnerweise Papier produzieren, welches von den st√ɬ§dtischen √ɬĄmtern ( als solches ist der Zoo zu verstehen) gelesen und bearbeitet werden will.
(12.11.2009, 09:22)
Michael Mettler :   @Hannes L√ľke: Zu M√ľnster habe ich etwas gefunden, aber in den dortigen Thread gestellt.
(12.11.2009, 00:29)
Michael Mettler :   Wie sind denn eigentlich die Pfosten des jetzigen Netzzaunes an der Frankfurter Anlage befestigt? Gibt es dort wom√∂glich sogar entsprechende Bodenh√ľlsen, nur dass man den Zaun dauerhaft statt nur zur Eingew√∂hnung einsetzte?

@Hannes L√ľke: Der M√ľnsteraner Graben sieht mir so aus, als wenn er schlichtweg nachtr√§glich zum jetzigen Zustand verf√ľllt wurde, also vorher ein tieferer U-Graben war.
(11.11.2009, 23:26)
Holger Wientjes :   @Olli: Der Brief war von August/September (?)letzten Jahres und war nicht unh√∂flich formuliert, wie ich hoffe. Bis dahin war, bis auf die Nebelpardergeschichte, nicht viel Kritik im Forum in Umlauf. Ich find¬īs halt einfach nur schade, dass, wenn man sich f√ľr einen seiner Lieblingszoos interessiert und man mal Kritik √§ussert (wird glaube ich auf der Hompepage sogar erw√ľnscht), nicht mal auf die zweite Anfrage hin wenigstens eine kurze Antwort kommt !
(11.11.2009, 22:07)
Michael Mettler :   @IP66: Auch die schr√§g verlaufenden Frankfurter Gr√§ben sind aus Beton, und die hannoverschen der 60er und 70er Jahre bestehen nicht etwa aus L- oder U-Fertigteilelementen wie sp√§tere z.B. im Berliner Zoo. Der erste Graben dieses Profils in Hannover bestand aus zwei senkrechten Holzw√§nden und diente Testzwecken zur Ermittlung der optimalen Breite symbolischer Gehegebegrenzungen, das System wurde also durchaus nach tierhalterischen Gesichtspunkten entwickelt und nur als Nebenprodukt architektonisch eingebunden. Auch U-Gr√§ben gab es bereits vorher (siehe z.B. Leipziger Dickh√§uterhaus oder manche B√§ren- und Gro√ükatzenfreianlage), allerdings als durch artspezifische Breite physisch un√ľberwindbare Abgrenzung. Das hannoversche System sollte dagegen erstmals gleich an einer ganzen Reihe von Tierarten aufzeigen, dass sich die Gehegebewohner als Territoriumsinhaber f√ľhlen und selbst dann in ihrem Gehege bleiben, wenn die Abgrenzung so schmal ist, dass sie es leicht verlassen k√∂nnten. Prinzipiell w√§re es zu diesem Zweck m√∂glich gewesen, die Gr√§ben noch schmaler zu bauen (m.W. sind sie 1,80 m breit), aber dann h√§tte eine hineingesprungene Antilope ab einer gewissen Gr√∂√üe oder ein Zebra Schwierigkeiten gehabt, sich ggfs. im Graben verletzungsfrei umzudrehen, um den Ausstieg zu erreichen. Die Entstehungsgeschichte dieses Grabenprinzips ist √ľbrigens in der Zooliteratur dokumentiert.
(11.11.2009, 21:45)
Hannes L√ľke :   Mal Off-Topic.
hat den zufällig einer Bilder wie die Giraffenanalage im Allwetterzoo aussah? Es wurden ja Giraffen und Antilopen gemeinsamm gehalten, da wird es doch ohl eine andere Abgrenzung gegeben haben?
(11.11.2009, 21:35)
Thomas Schr√∂der :   da war jemand schneller als ich... sehe ich zu 100 prozent wie oliver jahn!
(11.11.2009, 21:34)
Oliver Jahn :   Wenn ich hier lese, wie so ziemlich alles, was der Zoo Frankfurt ank√ľndigt von einigen Mitgliedern dieses Forums sofort (zer)kritisiert wird, und wenn ich dann weiter unten in genau diesem Thread lese, wie die Qualifikation des ¬ĄHerrn aus Greifswald¬ď immer wieder in Frage gestellt wird, und das stellenweise auch von Leuten, die selber auf diesem Gebiet √ľber keinerlei Qualifikation verf√ľgen, dann empfinde ich es nicht als unh√∂flich, wenn Frankfurt auf Holgers Briefe nicht antwortet, sondern ich empfinde es als durchaus nachvollziehbar und v√∂llig verst√§ndlich, obwohl es leider mit Holger jemanden getroffen hat, der sich daran gar nicht beteiligt hat.
Schlie√ülich hat man auch in Frankfurt Internet und der ein oder andere dort wird sogar im Sch√ľling-Forum lesen.
(11.11.2009, 21:13)
IP66 :   Ich finde es schwer, da√ü U-Profil der Gr√§ben allein mit tierhalterischen Gesichtspunkten zu begr√ľnden - durch die Herstellung aus Beton und die winklige Umgrenzung der Anlagen bekommt das Ganze auch jenseits der zoologischen Anforderungen einen anderen Wert.
Allerdings kann man das Profil der Gr√§ben des frankfurter Typs bis in die Zwischenkriegszeit zur√ľckverfolgen, und zwar zu den Elefantenfreianlagen dort oder auch in Berlin, die im Rahmen der Entwicklung zum Massenzoo entstanden. Es mag dabei auch um Raumgewinnung gegangen sind, doch zumindest Herr Heck in Berlin bemerkte auch, da√ü durch die neuen Anlagen die Elefantenpagode in Berlin in ganz neuer Weise zur Geltung komme. Das w√ľrde ich wegen der auf die Gitter bezogenen Architektur zwar so nicht ohne Widerspruch unterschreiben, doch zeigt die Aussage, da√ü mit den Freianlagen dieses Grabenprofils das Verlangen nach einem freien und weiten Blick verbunden war, das in Frankfurt dann im Kontext des Giraffenhauses in einer neuen Weise adaptiert wird.
(11.11.2009, 19:05)
Michael Mettler :   @Ralf Sommerlad: Im Vergleich zu den hannoverschen sind die Frankfurter Giraffenst√§lle wahre Hallen, und auch in Hannover dr√§ngten sich zeitweise bis zu 7 Tiere in 3 Boxen... (Nicht, dass jemand glaubt, ich f√§nde in meinem Heimatzoo alles besser!) Zu den zeitweiligen Giraffen-Mitbewohnern in Frankfurt w√§ren noch (aus der Anfangszeit der Anlage) Elenantilopen und Thomsongazellen hinzuzuf√ľgen sowie aus sp√§teren Zeiten Klippspringer. Bin mir auch von Fotos her ziemlich sicher, dass zeitweise nicht nur ein Okapibulle, sondern ein Paar auf der Anlage stand. Da die anderen Freianlagen des Hauses das gleiche Grabenprinzip nutz(t)en und m.W. auch der Graben am Zebrahaus entsprechend gestaltet ist, k√∂nnte man noch einige weitere Tierarten in die Unfallstatistik einbeziehen.

@IP66: Das hannoversche Trockengrabensystem unterschied bzw. unterscheidet sich in vielen Gehegen noch heute dahingehend vom noch bestehenden Frankfurter, dass die Grabenwand gehegeseitig senkrecht steht (U-Profil). Dadurch entsteht ganz zwangsl√§ufig ein "architektonischerer" Eindruck als beim natur√§hnlicheren B√∂schungsprinzip. Genau dieses aber wurde von den Herren Ruhe und Dittrich vermieden, damit die Tiere den Graben eben nicht als Aufenthaltsort, sondern als Grenze sahen (√ľbrigens etwas, worauf auch Hediger gro√üen Wert legte) - und zwar als symbolische Grenze, denn sie sind ja k√∂rperlich gr√∂√ütenteils in der Lage, einen solchen Graben problemlos zu √ľberwinden. Und ja, nat√ľrlich geh√∂rten die Pfostenl√∂cher zum Konzept, denn sie wurden bereits beim Bau der Anlagen mit angelegt und nicht etwa als Nachbesserungsma√ünahme.
(11.11.2009, 15:41)
IP66 :   Ich halte es schon f√ľr kritisirenswert, wenn eine Zooleitung es nicht f√ľr n√∂tig h√§lt, auf fundierte und mehrfache Anfragen wie von Halger Wietjes nicht zu antworten. Wenn es sich bei dem Zoo um eine mit √∂ffentlichen Mitteln unterhaltene Einrichtung handelt, w√ľrde ich ein solches Verhalten sogar als "nicht akzeptabel" bezeichnen wollen und um so mehr geneigt sein, Pressemeldungen zwischen den Zeilen zu lesen und kritisch zu hinterfragen.
In Sachen Giraffengraben halte ich f√ľr wichtig, ob der Zaun tats√§chlich bis an die Besucherwegkante vorgezogen werden soll oder ob die angek√ľndigte Vergr√∂√üerung lediglich die R√ľcknahme der von Herrn Schildger angeordneten Verkleinerung betrifft.
Die von Michael Mettler f√ľr Hannover angef√ľhrten Anlagen w√ľrde ich als eine zweite Entwicklungsstufe des Freigehegetypus sehen. Die Giraffenanlage in Frankfurt wollte, √§hnlich wie die Sitatunga-Anlage in K√∂ln, zun√§chst einmal eine Einbettung der Huftiere in eine Zoolandschaft erreichen und lie√ü deshalb den Graben hinter einer Zierrasenkante verschwinden. Gerade in Frankfurt bot sich so die M√∂glichkeit, das Gehegegef√ľge zwischen Stelzvogelwiese und Hirschhaus vermittels des Giraffengeheges zu weiten und neben der skulpturenhaften Inszenierung der Tiere im Haus diese in einer anderen, parkbezogenen Form zu pr√§sentieren.
Die meisten hannoveraner Gehege wollten insofern etwas anderes, als sie die Gr√§ben eher als Architekturbestandteil verstanden und dadurch die ausgestellten Tiere eher rahmten. Besonders bezeichnend fand ich seinerzeit die Zone, in der die Stelzvogelwiese auf die Gemeinschaftsanlage mit den Zebras stie√ü, wo tats√§chlich der Graben eine √§u√üerst auff√§llige Grenze markierte. Ich denke, da√ü auch die in dieses Bild integrierten "Pfostenl√∂cher" f√ľr den tempor√§r zu errichtenden Zaun zum Konzept geh√∂rte, nicht nur als Arbeitserleichterung, sondern auch als Zeichen daf√ľr, da√ü man in dieser modernen Tierhaltung an alles gedacht hatte. Einen solch' hohen Wert der Haltungstechnik stellt man in Frankfurt deutlich weniger fest, was ich einerseits auf die etwas fr√ľhere Entstehungszeit der Anlagen, andererseits auf ein traditionelleres Zooverst√§ndnis zur√ľckf√ľhren w√ľrde.
(11.11.2009, 10:49)
Ralf Sommerlad :   Oje, Herr Mettler, so einfach ( und so billig) gehts hier in Frankfurt niemals ab.Und meine Vermutung, dass da irgendwer gern das Rad neu erfinden w√ɬľrde, dr√ɬ§ngt sich mir immer st√ɬ§rker auf.In der Tat hatten wir auf der Anlage, soweit ich mich erinnere, zeitweise einen Okapi-Bullen ( Kiwu?), Gerenuks, aber immer Giraffen und es gab nicht einen einzigen ernst zu nehmenden Unfall in 50 Jahren. Sicherlich habe auch ich nichts dadagen, die Anlage zu vergr√ɬ∂ssern, noch weniger h√ɬ§tte ich allerdings gegen eine Verkleinerung der Giraffenherde. Besonders die Innenst√ɬ§lle sind f√ɬľr eine solche Zahl in keiner Weise geeignet und deutlich zu klein.
(11.11.2009, 10:44)
Michael Mettler :   Entlang der Grabenkanten der hannoverschen Huftieranlagen sind in regelm√§√üigen Abst√§nden Einsteckh√ľlsen in den Boden eingelassen, die im Normalzustand mit Abdeckkappen versehen sind (siehe Pfeile). Die Pfosten des Eingew√∂hnungszaunes k√∂nnen also mit wenig Aufwand jederzeit stabil verankert werden. F√ľr schlecht springende Arten wie Giraffen, Rinder oder Gro√ükamele vermittelt(e) der Zaun eine deutlich erkennbare, schwer zu √ľberwindende Grenze (auch wenn er einem massiven Ansturm wahrscheinlich nicht standhalten w√ľrde) und gemahnt sie zur vorsichtigen Ann√§herung und Untersuchung des Hindernisses, wobei dann auch gleich der hinterliegende Graben erkundet wird. So gut wie jede Antilopenart w√§re dagegen problemlos in der Lage, den Zaun je nach K√∂rpergr√∂√üe und arttypischem Bewegungsablauf zu √ľberspringen, zu unterlaufen oder gar durch die Balkenabst√§nde zu springen. Dennoch funktioniert er auch hier wegen seiner optischen Pr√§senz als psychologische Grenze, quasi als zur Vorsicht gemahnendes "Stoppschild".

Am Rande sei noch erw√§hnt, dass die Konstruktion aus Bodenh√ľlse und tempor√§rem Holzgatter auch in den fr√ľheren, nicht grabenbegrenzten Hirschgehegen Einsatz fand, um zur Brunftzeit ringsherum an der Umz√§unung entlang verlaufende "Fluchtg√§nge" mit schmalen Durchschl√ľpfen f√ľr die Hirschk√ľhe zu errichten, die nach der Brunft mit genauso wenig Aufwand wieder demontiert werden konnten. Der Zoo konnte dadurch auf das andernorts notwendige Abs√§gen der Geweihe verzichten. Der Besucher hatte dann zwar zeitweise ein Holzgatter im Blickfeld, wurde daf√ľr aber durch den Anblick eines Hirsches in vollem Geweihschmuck "entsch√§digt".
(11.11.2009, 10:06)
Michael Mettler :   Mir geht es √ľbrigens nicht darum, den Zoo Frankfurt und die dort handelnden Personen zu diskreditieren; meine verwunderte Reaktion w√§re die gleiche, wenn mit der gleichen Begr√ľndung eine l√§nger bestehende Anlage in z.B. Berlin, M√ľnchen oder Hannover als dringend umbaubed√ľrftig bezeichnet werden w√ľrde. Und die Verwunderung r√ľhrt halt einfach daher, dass ich aus meinem Heimatzoo eine Methode zur weitestgehenden Vermeidung solcher Grabenst√ľrze gewohnt bin, die hier seit Anfang der 60er Jahre mit Huftieren unterschiedlichster Art erfolgreich praktiziert wird. In diesem Zeitraum wurden etliche Hundert Tiere - Nachzuchten wie Neuzug√§nge und Tiere, die von einem Gehege in ein anderes umgesetzt wurden - an Trocken- wie auch Wassergr√§ben gew√∂hnt (wenn die Zahl nicht sogar l√§ngst vierstellig ist - immerhin f√§llt in den Zeitraum auch noch ein Jahrzehnt der Tierhandelst√§tigkeit von Fa. Ruhe).

Um die Geschichte mal zu illustrieren, weil sie vielleicht nicht jedem geläufig ist: Das nebenstehende Foto zeigt die aktuelle hannoversche Giraffenanlage mit dem temporären Eingewöhnungszaun. Dieser verläuft entlang jeglicher Grabenabgrenzung, ob Wassergraben (= Sambesi-Ufer) oder Trockengraben (Begrenzung in Richtung Löwenanlage, Besucherweg und Show-Arena). Nach vollzogener Eingewöhnung (meistens wohl nur wenige Wochen nötig) wird der Zaun wieder entfernt.


(11.11.2009, 09:41)
Michael Mettler :   @Oliver: Dann frage ich mich nach der Aussage des Tierarztes aber erst recht, warum man nicht l√§ngst erfolgreiche Methoden zur Vermeidung dieses Problems aus anderen Zoos √ľbernommen hat, denn das beschriebene Verhalten ist weder auf Frankfurt noch auf Giraffen beschr√§nkt, noch nicht mal auf Jungtiere; auch Neuzug√§nge aus anderen Zoos m√ľssen √∂rtliche Abgrenzungen erst mal kennen lernen und geraten ohne vor√ľbergehende (!) Sicherung schnell in einen Graben. Nach vollzogener Eingew√∂hnung ist dann das provisorische Gatter im Regelfall √ľberfl√ľssig, auch wenn sich Unf√§lle wie bei jeder Art einer Absperrung nie hundertprozentig vermeiden lassen.

Antwerpen hat einen Wassergraben und gehegeseitig einen kniehohen E-Zaun. Ein Jungtier, das zum ersten Mal die Au√üenanlage betritt, hat aber auch keine Erfahrung mit E-Dr√§hten und der Durchsichtigkeit dieser Abschreckungsma√ünahme, kann also theoretisch im Spiellauf auch an einer solchen Absperrung verungl√ľcken. Die im gesamten Antwerpener Graben t√§tigen Wasserfont√§nen k√∂nnten allerdings eine psychologische Bremswirkung verursachen - gut sichtbares Fremdartiges wird eingehender und vorsichtiger untersucht. Nun hat sich das Thema Jungtiere allerdings in Antwerpen erledigt, da in dieser Anlage nicht mehr gez√ľchtet wird...

Vielleicht musste man eine "Gefahr" durch den Graben in Frankfurt auch nur bem√ľhen, weil auf diese Weise die Gehegevergr√∂√üerung als Schadenvermeidungsma√ünahme gebucht werden kann...?
(11.11.2009, 00:22)
Oliver Jahn :   @Michael, ich lese das anders. Wenn von einer Bauma√ünahme geschrieben wird, die einen tempor√§ren Zustand beseitigt, den es seit 2007 gibt, dann ist das (wenn man will) durchaus als R√ľckversetzung verstehbar. Und gerade du wei√üt doch sicher am besten, was werbewirksamer ist f√ľr einen Zoo, etwas NEUES anzuk√ľndigen, oder dem geneigten Besucher mitzuteilen, wir machen es wieder so wie fr√ľher. ;-)
Und ich stelle mir insbesondere die Gehegeabgrenzung so vor, wie derzeit in Antwerpen, und dann ist es eine Neuerung.
Was aber deine Kritik angeht, so kann ich bezgl. der Gef√§hrlichkeit das ganze nicht einsch√§tzen, da habe ich zu wenig Kenntnisse, vertraue aber erst mal dem Fachpersonal vor Ort. Denn in diesem Zusammenhang f√§llt mir ein Beitrag im Fernsehen ein, in dem der Frankfurter Zootierarzt im Interview war. Da erz√§hlte er: Wir haben in Frankfurt regelm√§√üig Probleme, wenn wir unsere Jungtiere das erste mal auf die Au√üenanlage lassen, weil sie dann v√∂llig √ľberdreht loslaufen und springen und dabei nicht selten im Graben landen. In wie weit sie dabei dann auch tats√§chlich Schaden genommen haben, das hat er nat√ľrlich nicht gesagt.
(10.11.2009, 23:05)
Michael Mettler :   @Oliver: Die Pressemitteilung schildert eine Bauma√ünahme und somit eine Neuerung, denn von einer R√ľckversetzung in einen vorherigen Zustand - n√§mlich freier Sicht f√ľr den Zoobesucher, die allerdings im Originalzustand NOCH freier war - ist dort nicht die Rede. Und zumindest meine Kritik entz√ľndet sich haupts√§chlich daran, dass der Graben "r√ľckwirkend" zu einer Gefahrenquelle erkl√§rt wird, obwohl an ihm √ľber 50 Jahre lang keine Giraffe (und meines Wissens auch kein anderes Huftier der Arten, die dort zwischenzeitlich als Gehegepartner gehalten wurden) zu Schaden gekommen ist. Wenn eine beabsichtigte Gehegevergr√∂√üerung nur dadurch machbar ist, dass man auf den Graben verzichtet, k√∂nnte man das doch genau so mitteilen und umsetzen, ohne ein jahrzehntelanges Gefahrenszenario heraufbeschw√∂ren zu m√ľssen.
(10.11.2009, 22:10)
Oliver Jahn :   Michael, davon lese ich nichts in dem Artikel. Im Gegenteil, es wird sogar darauf hingewiesen, dass der jetzige Zaun tempor√§r seit 2007 dort steht. Und er behindert die Sicht. Und das wird jetzt ge√§ndert. Von Neuerung kann ich da nichts finden.
(10.11.2009, 21:20)
Michael Mettler :   Oliver, gegen mehr Platz f√ľr die Giraffen hat hier bestimmt niemand etwas. Aber freien Blick auf die Tiere gewisserma√üen als Neuerung zu verkaufen, obwohl es diese M√∂glichkeit schon vor dem Bau des Zaunes an gleicher Stelle ein halbes Jahrhundert lang gab, ist ein wenig merkw√ľrdig. Das ist so, als w√ľrde man das zugeh√∂rige Haus einige Zeit f√ľr Besucher sperren und die Wieder√∂ffnung als Neuentwicklung feiern.
(10.11.2009, 21:13)
Oliver Jahn :   Ich lese zum dritten mal den Satz:
"Unsere Giraffen sollen mehr Platz auf ihrer Außenanlage und unsere Zoobesucher einen freien Blick auf unsere Giraffenherde erhalten."
Und ganz ehrlich, ich kann es drehen und wenden wie ich will, an beiden Aussagen kann ich √ľberhaupt nichts kritikw√ľrdiges finden.
Im Gegenteil, mehr Platz f√ľr die Tiere begr√ľ√üe ich. Und nach dem letzten Zaun freu ich mich auch darauf, in FFM die Giraffen wieder besser sehen zu k√∂nnen.
(10.11.2009, 19:51)
Michael Mettler :   @Ralf Sommerlad: Projiziert man die bei den Giraffen angestrebte "absolute Sicherheit" auf den Menschenaffengraben, dann bietet dieser trotzdem ein h√∂heres Risiko. E-Draht ist kein wirkliches Hindernis - siehe M√ľnchen, wo der Schimpansenmann √ľber den Draht hinweg ins Wasser gesprungen ist. Menschenkinder k√∂nnen in wenige Zentimeter tiefem Wasser ertrinken, wenn sie mit dem Gesicht voran hineinfallen und vor Schreck tief inhalieren - falls Menschenaffen uns auch in dieser Hinsicht √§hnlich sein sollten....

Nur ist ja das Kuriosum, dass der Frankfurter Giraffengraben √ľber 50 Jahre und mehrere Zoodirektoren "brauchte", um endlich seine wahre Gef√§hrlichkeit zu zeigen (Ironie).
(10.11.2009, 16:57)
Ralf Sommerlad :   Auch hier stimme ich zu, Herr Mettler - auch wenn die Konzeption de Wassergrabens mit E-Zaun und Flachwasserzonen sich sehr von der damaligen Grabenkonstruktion unterscheidet.√ɬúbrigens w√ɬľsste ich jetzt nichts von grossem Tohuwabohu in Verbindung mit dem Giraffenkalb,erinnere mich aber sehr wohl an m√ɬ∂glichst medienwirksamen Aktionismus durch Prof. S.
(10.11.2009, 16:39)
Holger Wientjes :   Ich f√ľrchte, man bekommt auch (¬īmal wieder) keine Antwort auf all die Fragen, wenn man direkt in Frankfurt nachfragt ! Ich habe das jetzt zweimal versucht, auch bez√ľglich der Nebelparderabgabe, und es kam nichts... ! Spricht nicht daf√ľr, dass dort im Moment weiss was man tut oder man bekommt soviele Anfragen bez√ľglich irgendwelcher "Niekisch-Pl√§ne", dass man keine Lust hat die zu beantworten. Aber auf einen dreiseitigen Brief nicht wenigstens kurz zu antworten finde ich schon etwas unversch√§mt !
(10.11.2009, 16:39)
Michael Mettler :   P.S. Das sollte √ľbrigens keine Generalschelte zur Menschenaffenhaltung hinter Wassergr√§ben sein. Angesichts der Gesamtzahl von Menschenaffen, die in Zoos hinter Wasser gehalten werden und wurden, d√ľrfte die Unfallrate im Vergleich zu anderen "Begrenzungsunf√§llen" (Huftiere/Z√§une, V√∂gel/Glasscheiben usw.) einen sehr geringen Prozentsatz ausmachen - nur erzeugen die Opfer hier sehr viel h√∂heres Publikums- und damit auch Medieninteresse. Die Quote der Giraffenunf√§lle an Trockengr√§ben w√ľrde ich aber f√ľr noch niedriger halten.
(10.11.2009, 16:05)
Michael Mettler :   Besonders bizarr ist in meinen Augen, dass andernorts im selben Zoo gerade erst eine Gehegebegrenzung neu errichtet wurde, die - betrachtet man die Frankfurter Zoogeschichte - statistisch gesehen erheblich mehr Risiko f√ľr die Gehegebewohner bietet als der Giraffengraben. Schlie√ülich war es Frankfurt, wo in einem Wassergraben einst vier Menschenaffen ertranken.

Bliebe eine Frage: War der Zoo eigentlich unter öffentlichen Druck geraten, nachdem der Unfall mit dem Giraffenkalb passierte und via Reality-TV in die Wohnzimmer flimmerte?
(10.11.2009, 15:47)
Ralf Sommerlad :   Ich k√ɬ∂nnte mir jedenfalls denken, dass eine ganze Menge Foristen und Zoo-Profis in Kenntnis der damaligen Gegebenheiten angesichts der Planungen allenfalls verst√ɬ§ndnislos den Kopf sch√ɬľtteln. Herr Schildger hat es tats√ɬ§chlich noch fertiggebracht, auch nach seinem Ausscheiden eine Menge √ɬ∂ffentlichen Geldes zu verbrennen, nicht zu fassen...
(10.11.2009, 15:16)
Michael Mettler :   Auf jeden Fall w√§re es erheblich preiswerter, in einen ebenso stabilen wie mobilen Eingew√∂hnungszaun zu investieren als gleich Tiefbauarbeiten zu machen. Ist es √ľbrigens beim Zusch√ľtten eines Grabens nicht egal, aus welchem Untergrund die Anlage besteht...?

Wenn mit "offener Zaunkonstruktion" gemeint ist, dass sie f√ľr die Besucher m√∂glichst "durchsichtig" ist, dann gilt das umgekehrt logischerweise auch f√ľr die Giraffen und w√ľrde m.E. bedeuten, dass sie im Aufregungsfall m√∂glicherweise nicht als Hindernis wahrgenommen bzw. f√ľr leicht zu "durchsto√üen" gehalten wird. Ob das nun wirklich weniger unfalltr√§chtig ist? Bin gespannt.
(10.11.2009, 13:29)
Ralf Sommerlad :   Herr Mettler hat v√ɬ∂llig Recht!
Die vom Interimszoodirektor aus Bern veranlasste, abenteuerliche Konstruktion entfernen, die Zahl der in Frankfurt gepflegten Giraffen reduzieren, das w√ɬľrde schon reichen.Ich weiss nicht, "offene Zaunkonstruktion" l√ɬ§sst mich Schlimmes bef√ɬľrchten...
(10.11.2009, 12:31)
Sacha :   Ist es nicht so, dass in M√ľnchen die Giraffen schon jahrzehntelang auf einer Anlage mit minimalem Trockengraben leben, ohne dass es DADURCH zu - wenn √ľberhaupt - nennenswerten Unf√§llen kam?
(10.11.2009, 11:04)
IP66 :   Wenn ich es recht in Erinnerung habe, war der Graben f√ľr die Giraffen sogar begehbar - dann w√ľrde eine Vergr√∂√üerung der Anlage lediglich den Zustand der 50er Jahre wiederherstellen und die durch den Zaun bewirkte Verkleinerung r√ľckg√§ngig machen.
Auch mir sind jenseits der beiden von Herrn Mettler angef√ľhrten F√§lle, keine durch Trockengr√§ben verursachten Giraffenunf√§lle bekannt - doch vielleicht kennt ja eines der Forumsmitglieder die Studien, auf die sich Herr Niekisch in der Pressemeldung beszieht.
Ich f√ľrchte zudem, da√ü eine "offene Zaunkonstruktion" nicht jene f√ľr das dicht bebaute Gel√§nde so wichtige Offenheit erzeugt, durch den der Trockengraben bei den Giraffen und seinerzeit auch bei den W√∂lfen die Zoolandschaft bereicherte.
(10.11.2009, 10:47)
Michael Mettler :   Na, dann dr√ľcke ich doch mal fest die Daumen, dass keine junge Giraffe in die Seile geraten wird... Was ist eigentlich eine "offene Zaunkonstruktion"? Sowas wie eine gerade Kurve?

W√§re mal interessant, wie die Unfallstatistik von Giraffen an Trockengr√§ben aussieht. Neben dem Frankfurter Fall, bei dem das Jungtier meiner Erinnerung nach nicht mal zu Schaden kam, ist mir aus etlichen Jahresberichten verschiedener deutscher Zoos aus dem Stegreif nur der (t√∂dliche?) Unfall eines ausgewachsenen Zuchtbullen in M√ľnster vor etlichen Jahren im Hinterkopf, wo der Graben danach zwar "entsch√§rft" wurde, aber bis heute ohne wie auch immer gearteten Schutzzaun auskommt. Aus Hannover ist mir kein Grabensturz aus nacheinander zwei trockengrabenumgrenzten Freianlagen in Erinnerung, weder aus den von 1972 bis 1993 ver√∂ffentlichten Jahresberichten noch aus Pressemeldungen oder auch nur vom H√∂rensagen aus der Zeit danach, und in diesem Zeitraum hatten immerhin √ľber 40 Giraffenk√§lber Erstkontakt mit der Absperrung. Allerdings verhindert hier auch ein provisorischer Balkenzaun St√ľrze, bis sich Jungtiere (oder auch andere Neuank√∂mmlinge) an den Graben gew√∂hnt haben, nicht nur ein labiles Flatterband.

Der Frankfurter Graben war √ľbrigens gar nicht von Er√∂ffnung der Anlage an ein Trockengraben, sondern urspr√ľnglich ein Wassergraben (der m√∂glicherweise nur im Winter trockengelegt wurde).
(10.11.2009, 10:04)
Zoo Frankfurt :   Mehr Platz f√ľr unsere Giraffen
Au√üenanlage f√ľr Giraffen wird erweitert

Seit letzter Woche wird an der Giraffen-Au√üenanlage kr√§ftig gebaut. ¬ĄMit den Bauarbeiten verfolgen wir zwei Ziele¬ď, erl√§utert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, ¬ĄUnsere Giraffen sollen mehr Platz auf ihrer Au√üenanlage und unsere Zoobesucher einen freien Blick auf unsere Giraffenherde erhalten.¬ď

Im Jahr 2007 musste ein tempor√§rer Schutzzaun rund um die Giraffen-Au√üenanlage aufgestellt werden, der die Jungtiere vor einem Sturz in den Trockengraben bewahren sollte. ¬ĄDer 1953 zusammen mit dem Bau des Giraffenhauses angelegte Trockengraben ist nach heutigen Erkenntnissen eigentlich schon immer eine Gefahrenquelle f√ľr unseren Giraffen-Nachwuchs gewesen¬ď, erkl√§rt Niekisch. Seit 1993 werden im Zoo Frankfurt erfolgreich Netzgiraffen gez√ľchtet. Ihr erster Gang auf die Au√üenanlage barg immer die Gefahr eines Sturzes in den Trockengraben. ¬ĄDie Umbauma√ünahmen sind deshalb dringend erforderlich¬ď, sagt Niekisch.

Bei den Bauarbeiten wird der Trockengraben zugesch√ľttet. Der dadurch gewonnene Platz von ca. 292 qm wird der Giraffen-Au√üenanlage zugeschlagen. Die Anlage wird dann insgesamt 1.617 qm umfassen. Anstelle des relativ blickundurchl√§ssigen Schutzzaunes wird eine offene Zaunkonstruktion aus Seilen die Anlage sch√ľtzen und einen freien Blick auf unsere stattliche Herde erm√∂glichen.

Die Dauer der Bauarbeiten ist schwer abzuschätzen, denn der Untergrund der alten Giraffen-Außenanlage besteht aus Bauschutt aus dem zweiten Weltkrieg. Die Umgestaltung wird somit zu einem kleinen Abenteuer, soll aber, wenn alles nach Plan läuft, im Dezember abgeschlossen sein.

¬ĄDer Zoo Frankfurt ist stolz auf seine Giraffenzucht. In den letzten Jahren wurde jedes Jahr mindestens ein Jungtier geboren ¬Ė dank unserer harmonischen adulten Gruppe¬ď, freut sich Niekisch. ¬ĄDerzeit besteht unsere Herde aus sieben Tieren.¬ď Der Zoo Frankfurt beteiligt sich am Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramm EEP f√ľr Netzgiraffen. Jugendliche Giraffen werden deshalb regelm√§√üig in andere Zoos abgegeben, um so zur Arterhaltung beizutragen.
(10.11.2009, 09:13)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis:

Vortrag
Schutz der Saiga in Kasachstan ¬Ė
vom Arten- zum √Ėkosystemschutz

Einst zogen Millionen von Saiga-Antilopen durch die europ√§ischen und asiatischen Steppen. Heute sind die scheuen und mit ihrer r√ľsself√∂rmigen Nase etwas merkw√ľrdig anmutenden Steppenbewohner so selten geworden, dass sie in der internationalen Roten Liste in der Kategorie ¬Ąvom Aussterben bedroht¬ď gef√ľhrt werden. Ursache f√ľr den dramatischen Schwund ist vor allem die Wilderei. Nach dem Zusammenbruch der subventionierten Landwirtschaft Kasachstans diente das Fleisch der Saigas der mittellosen Landbev√∂lkerung als Nahrungsmittel und die H√∂rner wurden nach China verkauft, wo sie in der Traditionellen Medizin verwendet werden. Mit dem Verschwinden der Saigas setzte aber auch eine gro√ür√§umige Ver√§nderung der Steppen ein. Inzwischen er√∂ffnet die Landflucht der Bev√∂lkerung ganz neue Perspektiven. Mit der Einrichtung gro√üer Schutzgebiete und der Bek√§mpfung der Wilderei, k√∂nnen Steppengebiete renaturiert und gro√üe zentralasiatische Wildnisgebiete gerettet werden. Dazu haben sich in einer au√üergew√∂hnlichen Konstellation Naturschutzorganisationen mit der kasachischen Regierung zusammengeschlossen. Wie Schutzgebiete von Bundeslandgr√∂√üe geplant werden, wie endlose Ebenen, die im Sommer br√ľtend hei√ü und im Winter bitterkalt sind, √ľberwacht werden und wie man den r√§tselhaften Wanderz√ľgen der Saiga-Herden auf die Spur kommt, dar√ľber berichten, zur√ľck aus Kasachstan, Wolfgang Fremuth, Referatsleiter der ZGF f√ľr Europa und Dr. Christina Geiger, Tier√§rztin des Zoos Frankfurt.

Dr. Christina Geiger, Zoo Frankfurt und Wolfgang Fremuth, ZGF

Schutz der Saiga in Kasachstan ¬Ė
vom Arten- zum √Ėkosystemschutz

Wann: Mittwoch, 4. November 2009
Wo: Zoo-Gesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr, Eintritt frei
(27.10.2009, 14:25)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis:

K√ľrbiswerkstatt im Zoo

Gro√üe K√ľrbisschnitz-Aktion
Sonderf√ľtterung: K√ľrbisse f√ľr die Flusspferde, um 12.00 und 14.00 Uhr

31. Oktober 2009
10.00 ¬Ė 16.00 Uhr
Affenanlagen

An Halloween stehen K√ľrbisse ganz hoch im Kurs. Deshalb bietet der Zoo Frankfurt am 31. Oktober eine ganz besondere K√ľrbiswerkstatt in den Affenanlagen an: Gro√üe und kleine K√ľrbisliebhaber k√∂nnen ihren ganz pers√∂nlichen Halloween-K√ľrbis schnitzen, w√§hrend sich die Flusspferde im nahen Nashornhaus schon das Maul lecken. Denn die lieben Riesen werden nicht leer ausgehen, um 12.00 und um 14.00 Uhr finden Sonderf√ľtterungen statt. Petra und Maikel werden an diesem Tag sicherlich k√ľrbissatt.
Eure geschnitzten Kunstwerke k√∂nnt ihr nat√ľrlich mit nach Hause nehmen und euch vorher noch gruselig schminken lassen.

Zooeintritt: Erwachsene 8,- €, Kinder von 6 bis 17 Jahren: 4,- €, Kinder unter 6 Jahre haben freien Zooeintritt
(27.10.2009, 14:21)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis:

Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober 2009 bis März 2010 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet.

Datum: 30. Oktober 2009

Treffpunkt: Reptilienhalle (1. Stock)

Uhrzeit:
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen

19.30 Uhr: F√ľhrung von Tierpfleger Frank Janto√ü

Thema der F√ľhrung:
Traumberuf Tierpfleger?
Aus dem Leben eines Tierpflegers

Wie wird man Tierpfleger und was kann man in diesem Beruf erwarten. Tierpfleger Frank Jantoß erläutert Grundlagen und Feinheiten dieses Berufes und gibt auch einen Einblick in den täglichen Arbeitsablauf eines Reptilienpflegers im Exotarium.

Der Eintritt kostet 6,- Euro f√ľr Erwachsene und 3,- Euro f√ľr Kinder (Feierabendtarif).
(27.10.2009, 14:18)
Zoo Frankfurt :   Geierschutz in Europa ¬Ė Bartgeier im Aufwind

Bartgeier sind majest√§tische V√∂gel. Mit fast drei Metern Fl√ľgelspannweite geh√∂ren sie zu den weltweit gr√∂√üten flugf√§higen V√∂geln. Und sie warten mit kuriosen Eigenarten auf: Sie schminken sich, betreiben Knochenschmieden und br√ľten mitten im Winter. Als vermeintlicher L√§mmerr√§uber vom Menschen erbarmungslos verfolgt , waren sie mehr als hundert Jahre lang aus dem gesamten Alpenraum verschwunden.

Vor mehr als 30 Jahren begann eines der größten und erfolgreichsten Wiederansiedlungsprojekte in der Geschichte des Naturschutzes. Das Ziel, eine lebensfähige Population in den Alpen wiederaufzubauen scheint heute erreicht, doch es gibt neue Herausforderungen.

Dr. Hans Frey, einer der ¬ĄV√§ter des Projektes¬ď und Leiter des ¬ĄRichard-Faust-Bartgeier-Zuchtzentrum¬ď in Haringssee (√Ėsterreich), berichtet von dieser gro√üen Erfolgsstory.

Wann: Mittwoch, 7. Oktober 2009
Wo: Zoo-Gesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt frei

(02.10.2009, 10:58)
Zoo Frankfurt :   Dreamrun 2009
Der l√§ngste Staffellauf der Welt Benefizlauf f√ľr behinderte und chronisch kranke Kinder startet am Frankfurter Zoo.

Freitag, 2. Oktober, 9.30 Uhr
Haupteingang Zoo Frankfurter

Gro√ües haben sie sich vorgenommen, die "Diergaarde Blijlopers" des Rotterdamer Zoos. Sie wollen in das Guinness Buch der Rekorde, als das Team, das den l√§ngsten Staffellauf der Welt absolviert hat. Bereits zum zw√∂lften Mal organisieren Tierpfleger des "Diergaarde Blijdorp" in Rotterdam einen solchen Benefizlauf. Erstmals formierte sich die Gruppe 1999, damals wurden Gelder zur Finanzierung der "Dreamnight at the zoo" ben√∂tigt, einer Initiative, die ebenfalls von den Mitarbeitern des Rotterdamer Zoos ausging und kranken und behinderten Kindern einmal im Jahr exklusiv die Tore zu mittlerweile mehr als 200 Zoos weltweit √∂ffnet. Die Aktion war ein Erfolg und getreu dem Motto "Never change a winning team" hat die Gruppe seitdem 12 L√§ufe mit immer ehrgeizigeren Routen und immer erfreulicheren Ergebnissen absolviert. L√§ngst l√§uft man nicht mehr nur f√ľr die Dreamnight. Im letzten Jahr erhielten als Ergebnis des Laufes drei unterschiedliche Initiativen zur Unterst√ľtzung chronisch kranker und behinderter Kinder insgesamt 34.000 Euro. Haupts√§chlich setzt man auf die Gewinnung von Sponsoren, aber auch kleinere Einzelspenden sind willkommen. Jeder Cent flie√üt hierbei in die jeweils unterst√ľtzten Stiftungen. Das Dreamrun-Team nimmt alle Kosten des Staffellaufes auf sich.

In diesem Jahr hat man sich noch gr√∂√üere Ziele gesetzt als 2008: 50.000 Euro will man sammeln. Unterst√ľtzt werden sollen in diesem Jahr die "Freunde des Sophia Kinderkrankenhauses", die Unterricht und Entspannung der kleinen Patienten sowie Forschungen unterst√ľtzen, die Stiftung Sam, ein interaktives Programm mit Delphinen f√ľr behinderte Kinder, und die "Dreamnight at the zoo".
Los geht es am Freitag, 2. Oktober, am Haupteingang des Frankfurter Zoos. 18 L√§ufer, 6 Radfahrer und begleitende Wagen werden um 9.30 Uhr zum dreit√§gigen Lauf √ľber Mainz, Koblenz, Bonn, K√∂ln, D√ľsseldorf, Spijk, Lobith und Arnhem bis zum Endpunkt am Rotterdamer Tiergarten Blijdorp starten. Insgesamt 580 Kilometer wird man am 4. Oktober f√ľr den guten Zweck zur√ľckgelegt haben und damit Einzug ins Guinness Buch der Rekorde halten.

Weitere Informationen zum Dreamrun und der "Dreamnight at the zoo" finden Sie unter www.dreamrun.nl und www.dreamnightatthezoo.nl. Unterst√ľtzen kann man den Dreamrun durch eine Spende auf das Konto: IBAN NL69INGB0000384741 BIC INGBNL2A Diergaarde Blijlopers, Rotterdam; Dreamrun 2009

(30.09.2009, 11:43)
Ralf Sommerlad :   zu sp√ɬ§t gesehen..Schade.
(28.09.2009, 15:45)
Klaus Sch√ľling :   Morgen, Sonntag: Zootage in Frankfurt
... und im Grzimekhaus gibt es einen B√ľcherstand vom Sch√ľling Buchkurier
(26.09.2009, 18:19)
Ralf Sommerlad :   Sch√ɬ∂n, dass Herr Niekisch die Leistung des Amtsvorg√ɬ§ngers ("Schmuckst√ɬľck") so sehr anerkennt.
(22.09.2009, 14:26)
Zoo Frankfurt :   Ein neues Zuhause f√ľr Golum und Jerry
Das Gibbon-Haus ist eröffnet

Nach mehreren Jahren Bauzeit ist es endlich soweit: Das neue Gibbon-Haus ist er√∂ffnet! Am Gro√üen Weiher ist ein moderner Bau im Gew√§chshausstil entstanden. ¬ĄDas Haus ist ein echtes Schmuckst√ľck geworden¬ď, freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die beiden Wei√üwangengibbons Golum und Jerry, die seit Februar 2007 in Frankfurt sind und bisher in den Affenanlagen untergebracht waren, f√ľhlen sich in der neuen Schauanlage mit einer Grundfl√§che von 47 m¬≤ und einer H√∂he von 6 m sichtlich wohl. Ein Abtrenngehege (11 m¬≤, 3,5 m hoch) und ein Tierpflegerbereich (10 m¬≤) geh√∂ren zum Haus am See, das den Affen in seinem Inneren vielf√§ltige M√∂glichkeiten zum Klettern und Hangeln bietet.

Bis zur Eröffnung dieser Anlage waren einige Herausforderungen zu meistern, welche die Fertigstellung des Projektes verzögerten. Die Tatsache, dass das Haus teilweise in den Weiher hinein gestellt wurde, machte zum Beispiel besondere bauliche Maßnahmen am Fundament notwendig. Bei den Aushubarbeiten stieß man auf einen bis dahin unbekannten Bunker, der nicht ohne weiteres gesprengt werden konnte.

Spektakul√§r ist die Verbindung des Geb√§udes zu den beiden Inseln im Weiher, die den Gibbons als Au√üenanlage dienen. Die beiden Tiere k√∂nnen sich an Tauen auf die Inseln hangeln. ¬ĄWir haben keine Zweifel daran, dass Golum und Jerry diese Aufgabe im typischen Gibbon-Stil mit Bravour erledigen¬ď, lacht Niekisch. ¬ĄUnd f√ľr unsere Besucher wird es ein ganz besonderer Anblick sein, wenn sich die Affen in unmittelbarer N√§he in der nat√ľrlichen Vegetation tummeln.¬ď

Gibbons sind Schwinghangler. Mit Hilfe ihre langen Arme schwingen sie sich scheinbar m√ľhelos durch die B√§ume. Mit einem einzigen Schwung k√∂nnen sie bis zu 12 Meter zur√ľcklegen. Der Frankfurter K√ľnstler Wolfgang Weber hat die elegante Schwingbewegung der Gibbons in einem Gem√§lde auf der Au√üenwand des Gibbon-Hauses treffend eingefangen und stellt in einer weiteren Zeichnung die Proportionen der Gibbons im Verh√§ltnis zum Menschen dar.

F√ľr Zoobesucher ist am Gibbon-Haus ein Vordach als Regenschutz und gegen Spiegelung angebracht, so dass die Wei√üwangengibbons bequem durch die gro√üen Scheiben in ihrem anregungsreich gestalteten neuen Heim beobachtet werden k√∂nnen. Eine gro√üe Tafel informiert √ľber Fortbewegung, den markanten Gesang, Familienstruktur und -verhalten sowie Bedrohung und Schutzma√ünahmen.

F√ľr die in ihrer Heimat Vietnam selten gewordenen Wei√üwangengibbons besteht ein Europ√§isches Erhaltungszucht-Programm (EEP). Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) setzt sich seit 1991 f√ľr den Schutz der vom Aussterben bedrohten Primaten ein.
(21.09.2009, 14:39)
Zoo Frankfurt :   Gemeinsame Jahreskarte von Zoo Frankfurt und Opel-Zoo

Ab September 2009 kann man an den Kassen von Opel-Zoo und Zoo Frankfurt eine Jahreskarte f√ľr beide Einrichtungen kaufen. Die ¬āOpel-Zoo-Zoo-Frankfurt-Jahreskarte¬í kostet 80 Euro f√ľr Erwachsene und 32 Euro f√ľr Kinder und gilt f√ľr beliebig viele Zoobesuche.
(07.09.2009, 12:14)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Vortrag
Darwins Spottdrosseln heute ¬Ė
Naturschutz und Forschung auf Gal√°pagos

Gal√°pagos wurde erst sehr sp√§t besiedelt und gilt heute noch als der urspr√ľnglichste Archipel der Welt. Die Tier- und Pflanzenwelt des Inselreichs fasziniert durch ihre Einzigartigkeit und die Anpassungen ihrer Bewohner an unwirtliche Bedingungen. Charles Darwin haben sie bei seinem Besuch im Jahre 1835 zu seinen Erkenntnissen √ľber die Artentstehung inspiriert. Besonders die verschiedenen Arten von Spottdrosseln spielten dabei eine Schl√ľsselrolle. Um die Unversehrtheit dieses einmaligen Laboratoriums der Evolution zu erhalten, wurde vor 50 Jahren die Charles Darwin Stiftung ins Leben gerufen und der Gal√°pagos Nationalpark gegr√ľndet. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt unterst√ľtzt beide Institutionen seit Jahrzehnten bei ihrer wichtigen Naturschutzarbeit und hat eine Expertin eingeladen, die in die wunderbare, aber auch sensible und gef√§hrdete Welt Gal√°pagos entf√ľhrt.

Paquita Hoeck, Universit√§t Z√ľrich
Darwins Spottdrosseln heute ¬Ė
Naturschutz und Forschung auf Gal√°pagos

Wann: Mittwoch, 2. September 2009
Wo: Zoo-Gesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt frei

(27.08.2009, 16:01)
Zoo Frankfurt :   Stopp dem Amphibiensterben
Erster Amphibien-Gipfel in London

Am 20. und 21. August 2009 trafen sich weltweit f√ľhrende Amphibienexperten von 22 Organisationen, Zoos und Universit√§ten bei der Zoological Society of London zum ersten Amphibien-Mini-Gipfel, unter ihnen der Frankfurter Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch.

Hintergrund des hochkar√§tig besetzten Treffens ist die weltweit dramatische Bedrohung der Amphibien. Von den √ľber 6.000 bekannten Arten stehen mehr als 30 Prozent am Rande der Ausrottung. ¬ĄKeine andere Klasse von Tieren oder Pflanzen ist in ihrer Gesamtheit so sehr bedroht¬ď, umrei√üt Amphibienspezialist Niekisch die katastrophale Situation. Die bekannten Faktoren f√ľr das Amphibiensterben sind kommerzielle Nutzung, eingef√ľhrte Arten, Umweltverschmutzung, der Klimawandel, die √Ąnderung der Landnutzungsgewohnheiten und Infektionen durch den ¬ĄAmphibienpilz¬ď (Batrachochytrium dendrobatidis). ¬ĄDiese Faktoren zusammengenommen bedrohen die f√ľr unsere √Ėkosysteme so wichtigen Amphibien in unvorstellbarer Weise¬ď, mahnt Niekisch.

Im Rahmen der Tagung in London verfassten die Experten eine Erkl√§rung, die das Problem des Amphibiensterbens punktgenau umrei√üt und in zwei zentralen Forderungen m√ľndet:

¬ē Die Ausrottung der Amphibien durch die kommerzielle Nutzung und die ver√§nderte Landnutzung muss gestoppt werden
¬ē Die Ausbreitung des Amphibienpilzes muss gestoppt und ein R√ľckgang der Infektionen durch den Pilz erreicht werden

Der Amphibien-Gipfel setzt ein starkes Signal. Alle 22 unterzeichnenden Organisationen haben das Thema ganz hoch auf die Agenda gesetzt. Neben dem Zoo Frankfurt, der sich dem Amphibienschutz verpflichtet f√ľhlt, haben auch die Zoologische Gesellschaft Frankfurt und die Gesellschaft f√ľr Tropen√∂kologie gt√∂ die Erkl√§rung unterschrieben. ¬ĄNur durch koordiniertes und rasches Handeln ist das Amphibiensterben zu bek√§mpfen¬ď, so Niekisch. Der Mini-Gipfel war der erste in einer Reihe von zweij√§hrlichen Treffen, um die Fortschritte der Initiative zu bewerten und den weltweiten Amphibienschutz voranzutreiben.
(27.08.2009, 15:59)
Michael Mettler :   Mit der Unterscheidung von Heubauch und Tr√§chtigkeit tue ich mich bei Zebras immer schwer... Vielleicht war das ja auch der Grund, warum die Stute erst mal noch in Frankfurt blieb: So konnte der Zoo noch ZWEI Zebras verkaufen.

Ein Detail auf der AK k√∂nnte noch hilfreich sein: Der k√ľnstliche Termitenh√ľgel, denn der stand bestimmt nicht schon zu Rinderhauszeiten im Gehege. Ich vermute sogar eher, dass Grzimek den erst errichten lie√ü, nachdem er selbst in Ostafrika gesehen hatte, dass sich Zebras an Termitenh√ľgeln scheuern. Ich bilde mir sogar ein, dass er das irgendwo geschildert hat, aber mir f√§llt nicht ein, wo. In den fraglichen Jahresberichten ist der Termitenh√ľgel jedenfalls nirgends unter Baugeschehen aufgef√ľhrt.
(03.08.2009, 16:29)
Michael Amend :   Okay, M√ľnchen hat 1958 sein 800j√§hriges gefeiert, die Karte selbst mu√ü aber √§lter sein, denn der Aufdruck zum 100j√§hrigen Jubli√§um des Zoos fehlt. Ich tippe dann mal auf 1956 /57. 57 wurde aber kein Zebra geboren, und das Tier auf der AK ist mit Sicherheit tr√§chtig, dann tippe ich auf 56, in dem Jahr wurden auch zwei Watussi-Rinder geboren, ich sch√§tze,das Steppenzebra auf der Karte hat dann bald darauf geworfen.
(03.08.2009, 15:12)
Michael Amend :   @MM. Obwohl der Posstempel wirklich recht gut lesbar ist, es deutet Nichts daraufhin, das von der Ziffer etwas fehlt,mu√ü es wohl so sein. Wann hat M√ľnchen denn sein 800j√§hriges Jubil√§um gefeiert, die Briefmarken auf der Karte sind zum Stadtjubli√§um von M√ľnchen herausgegeben worden. Das Steppenzebra auf der Karte sieht mir √ľbrigens relativ tr√§chtig aus.1956 wurden laut JB noch zwei Zebras geboren.

Die Ziffer auf dem Posstempel ist definitv eine drei, ich hab sie mit der 6 verglichen, an der 3 fehlt Nichts,wirklich Nichts....Entweder hat sich der Postbeamte geirrt, oder Frankfurt hat schon vor 1956 ein Grevy gehabt....
(03.08.2009, 15:05)
Zoo Frankfurt :   Okapi-Bulle Deto ist der neue Schwarm im Giraffenhaus

Er ist gro√ü und stattlich, sein Fell gl√§nzt intensiv dunkelbraun ¬Ė Deto ist eine Augenweide und irgendwie scheint er das auch zu wissen, denn als er am sp√§ten Nachmittag des 29. Juli 2009 sein neues Zuhause im Zoo Frankfurt zum ersten Mal betrat, gab er sich betont l√§ssig.

Das freute insbesondere Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, denn schlie√ülich setzt man einige Erwartungen in den sieben Jahre alten Bullen, der aus dem Zoo Dvůr Kr√°lov√© in Tschechien nach Frankfurt gekommen ist. ¬ĄEin Tiertransport ist nie ganz risikolos¬ď, so Niekisch. ¬ĄJetzt ist es wichtig, dass sich Deto langsam an seine neue Umgebung gew√∂hnt. Schritt f√ľr Schritt wird er sich sein neues Gehege erobern und dann nat√ľrlich auch m√∂glichst schnell die Bekanntschaft der beiden Weibchen Antonia und Lomela machen.¬ď

Dass die drei sich sympathisch sind, hofft man nicht nur in Frankfurt. Auch die Koordinatoren des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) spekulieren auf Okapi-Nachwuchs, denn zurzeit leben in europ√§ischen Zoos und Tierg√§rten nur knapp √ľber 50 Tiere. In ihrer afrikanischen Heimat, im Kongo, sind die Okapis bedroht, erfolgreiche Zuchten daher unbedingt erforderlich. ¬ĄMit der Entscheidung, unseren bisherigen Bullen Libembe an den Zoo von Antwerpen abzugeben und Deto nach Frankfurt zu holen, folgen wir einer Empfehlung des EEPs¬ď, so Niekisch. ¬ĄWir m√ľssen bei der Zucht sehr genau auf die Genetik achten, damit Nachzucht nicht nur kurzfristig gelingt. Ein sorgf√§ltiges Tiermanagement erh√∂ht die Chancen auf eine gesunde und stabile Population in den Zoos.¬ď

Aber vorerst hat Deto noch eine Schonfrist. Unter den wachsamen Augen von Revierleiter Gerd Fuchs kann sich der stattliche Bulle, der etwa 240 kg auf die Waage bringt, ganz in Ruhe an seinem Gr√ľnfutter laben. Am 24. August ist der 8. Geburtstag des in Rotterdam geborenen Okapi-M√§nnchens ¬Ė vielleicht hat er ja bis dahin die Herzen der beiden 6-j√§hrigen Weibchen schon erobert.
(03.08.2009, 14:32)
Michael Mettler :   Ich w√ľrde trotzdem auf einen unsauberen Poststempel tippen. Denn: Nach dem Krieg standen die Zebras zuerst im Elefantenhaus (Anlage in Richtung Strau√üenhaus, sp√§tere Nashornanlage). Ich gehe davon aus, dass sie 1950 in das heutige Haus(vorher Rinder- bzw. B√ľffelhaus genannt) umzogen, weil in diesem Jahr das erste Nashorn ankam und bestimmt im Elefantenhaus einquartiert wurde. Im gleichen Jahr wurde auch "0,1 Zebra" angekauft. Im JB von 1956 hei√üt es, der "gr√∂√üere Teil der Zuchtgruppe" sei abgegeben worden, wobei ein Stamm von 1,0 Chapmanzebra und 0,2 Grantzebras erw√§hnt wird. Alle drei und ein Nachzuchttier sind im Buch "Hundertj√§hriger Zoo" zusammen mit einem gescheckten Watussirind (ahrscheinlich das Tier hinter dem Grevy auf der AK) abgebildet. Ebenfalls 1956 kam das erste Grevyzebra, und da bei den 1958 angeschafften Tieren erw√§hnt wird, dass man nach vielen M√ľhen endlich Stuten f√ľr den Hengst bekommen habe, d√ľrfte es sich bei letzterem um das 1956er Zebra handeln. Aus alledem l√§sst sich schlie√üen, dass man 1956 wahrscheinlich mindestens eine Steppenzebrastute als Gesellschaft f√ľr den neuen Grevyhengst behalten hat, weil noch keine passenden Stuten zu bekommen waren. Von den drei erwachsenen Zebras im Buch zeigt keines das auff√§llige Y-f√∂rmige Streifungsdetail am Hals des AK-Steppenzebras, das abgebildete Jungtier steht f√ľr den Abgleich leider falsch herum. M√∂glich also, dass das AK-Exemplar ein Chapman-Grant-Bastard aus eigener Zucht war und man dieses Tier f√ľr den Grevyhengst √ľbrig behielt, weil es j√ľnger und damit leichter zu vergesellschaften war. Der Baum im Hintergrund hat angehende Herbstf√§rbung, also k√∂nnte das Foto im Herbst 1956 oder 1957 entstanden sein.
(03.08.2009, 14:17)
Michael Amend :   Noch etwas f√ľr R√§tselfreunde. Heute habe ich diese AK aus Frankfurt erhalten, sie zeigt die Zebra-Anlage ( und den Rundbau im Hintergrund mit interessanten Anstrich ), mit einem √∂stlichen Steppenzebra und einem Grevy-Zebra. Der Posstempel ist gut lesbar und ist datiert vom 2.06.1953. Laut JB kam aber erst 1956 das erste Grevy-Zebra nach Frankfurt, dem 1958 zwei Wildfang-Stuten folgten. So glaubte ich, na ja, die 3 aus 1953 k√∂nnte ja auch eine 8 gewesen sein, ist sie aber nicht, es ist eine drei, und mal abgesehen davon, wurden alle ab 1958 herausgegebenen Ak's mit dem Aufdruck " 100 Jahre Zoo Frankfurt " versehen...Es sind zwei Watussik√§lber auf dem Bild zu sehen, das hei√üt aber Nichts, die K√ľhe dort, immerhin drei, d√ľrften allj√§hrlich K√§lber gehabt haben...Demnach mu√ü Frankfurt schon vor 1956 ein Grevy-Zebra gehabt haben...Laut JB 1952 wurde ein Watussikalb geboren, 1953 sogar drei...Ein Grevy-Zebra wird aber erst im JB 1956 erw√§hnt....
(03.08.2009, 12:46)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Amphibien- und Reptiliendiversität in Kamerun

Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Böhme, Zoologisches Forschungsmuseum Koenig, Bonn

5. August 2009
18.00 - 20.00 Uhr
Zoo Frankfurt, Zoo-Gesellschaftshaus

Eine Veranstaltung von Zoo Frankfurt und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt


Kamerun √ľbt aufgrund seiner Lage in den Tropen des westlichen Afrikas und wegen der teilweise sehr schlechten Zug√§nglichkeit gro√üer Landesteile eine sehr gro√üe Faszination auf Biologen aus. Dieses wissenschaftliche Interesse wird durch die Vielgestaltigkeit der Lebensr√§ume und die dadurch bedingte hohe Biodiversit√§t des Landes - die erst zum Teil erforscht und bekannt ist - noch gesteigert.

Professor Wolfgang B√∂hme, Kustos f√ľr Herpetologie am Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn, bereiste Kamerun zum ersten Mal im Jahre 1972, und besch√§ftigte sich w√§hrend der letzten 37 Jahre kontinuierlich mit Aspekten der Biologie und Taxonomie der in Kamerun heimischen Amphibien und Reptilien.


Ansprechpartnerin:
Christine Kurrle
Mobil. 0170 2218719
(30.07.2009, 14:14)
Ralf Sommerlad :   Ich begr√ɬľsse grunds√ɬ§tzlich die vermehrte Aktivit√ɬ§t des Zoos, was Festlichkeiten etc angeht, vor allem aber die deutliche verbesserte Presse-und PR-Arbeit.
(30.07.2009, 10:34)
Zoo Frankfurt :   Vernissage im Zoo Frankfurt
Bitte lächeln! Kinder fotografieren Zootiere

Zusammen mit dem Frankfurter Tierfotografen Detlef Möbius und den Naturschutz-Botschaftern gingen zehn Kinder aus dem Rhein-Main-Gebiet drei Tage lang im Frankfurter Zoo auf Foto-Safari. Unter professioneller Anleitung lernten die Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren den Umgang mit digitalen Spiegelreflexkameras und alles rund um das Thema Tierfotografie. Die beeindruckenden Ergebnisse der jungen Fotografen sind vom 28. August bis 31. Oktober im Grzimek-Haus zu sehen.

Der Fotokurs, der Ende Mai bereits das dritte Jahr in Folge durchgef√ľhrt wurde, fand im Rahmen der Aktionswoche ¬ĄBiologische Vielfalt erleben¬ď statt.
Der Tierfotograf Detlef M√∂bius leitete den Kurs und wurde dabei von den Naturschutz-Botschaftern unterst√ľtzt, die Firma ¬ĄNikon¬ď stellte professionelle Digitalkameras zu Verf√ľgung. Neben einer ausf√ľhrlichen Einleitung in das Thema Tierfotografie erhielten die Kinder Hintergrundinformationen zu den Zootieren. Dank der tatkr√§ftigen Unterst√ľtzung der Tierpfleger entstanden einzigartige Begegnungen mit den Tieren.

Die Fotoausstellung wird eröffnet am:

28. August um 18:00 Uhr
im Grzimek-Haus des Zoos Frankfurt
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt

Die Fotografien der Kinder k√∂nnen noch bis zum 31. Oktober 2009 t√§glich w√§hrend der √Ėffnungszeiten des Zoos bestaunt werden.

Das Projekt ¬ĄNaturschutz-Botschafter¬ď ist ein Kooperationsprojekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und des Zoos Frankfurt und wird gef√∂rdert durch die Polytechnische Gesellschaft Frankfurt, die Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung und die Stiftung Flughafen Frankfurt/Main f√ľr die Region.
Weitere Informationen finden Sie unter www.naturschutz-botschafter.de.

(30.07.2009, 07:49)
Michael Amend :   Gestern habe ich ein kleines Schmankerl erworben, es ist doch erstaunlich, wieviele Sch√§tze da immer wieder zum Vorschein kommen...Gerade Ak's aus Frankfurt, die etwas anderes zeigen als den Blick √ľber den gro√üen Weiher zum Gesellschaftshaus sind eine echte Rarit√§t.

Die AK zeigt einen Tei der alten Rinder-Anlagen ( dort steht heute das Zebrahaus )und im Hintergrund im Bild rechts ist sogar ein Teil des Dachstuhles des Känguruh-Hauses ( später Rundbau ) zu sehen. Leider ist die Karte ungelaufen, zeitlich kann ich sie zwischen 1906 ( Eröffnung Känguruhhaus ) und ersten Weltkrieg einordnen.
(30.07.2009, 06:36)
Michael Amend :   Nein, und die Flu√üpferde bleiben auch drin,da wird's spannender f√ľr die Kids....

Der Frankfurter Zoo war schon immer ein Rummelplatz mit V√∂lkerschauen,Schlittschuhlaufen,Ballonaufstiegen, Zirkus und Achterbahn....Z√§hlt das Nicht, weil es "Historisch" ist ? Und wie schauts in anderen Zoos aus, die Sommerfeste veranstalten, sind das aus Ihrer Sicht auch alles Rummelpl√§tze ? Leider, mu√ü ich sagen, hat Frankfurt keinen Bernie Marcus, der der Stadt Atlanta mal eben so 250 Millionen Dollar in die Hand dr√ľckt, um ein Aquarium zu bauen...
(29.07.2009, 20:22)
Oliver Jahn :   IP66, sicherlich nicht, denn die Kinder sollen die Flusspferde beim tauchen ja erst dann entdecken, wenn sie mit dem Schnorchel dran sto√üen.
(29.07.2009, 20:17)
IP66 :   Wechselt man vor dieser Umnutzung des Zoogel√§ndes als Rummelplatz das Wasser im Flu√üpferdbecken aus?
(29.07.2009, 19:59)
Zoo Frankfurt :   Tierisches Sommerfest

8. und 9. August 2009
10.00 ¬Ė 18.00 Uhr

Spa√ü und gute Laune stehen im Vordergrund des Tierischen Sommerfestes im Zoo Frankfurt. Unsere Hauptattraktionen ¬Ė die Tiere ¬Ė bekommen am 2. Wochenende im August ein bisschen Konkurrenz: Beim Gang durch den Zoo gibt es an allen Ecken nicht nur Tolles zu sehen, sondern auch jede Menge M√∂glichkeiten, selbst aktiv zu werden. Vor allem unsere kleinen Zoobesucher kommen hier voll auf ihre Kosten.

Gleich am Eingang k√∂nnen die Kids mit einer Rollrutsche in ein abwechslungsreiches Vergn√ľgen rutschen: Alle, die sich erst mal richtig austoben m√∂chten, st√ľrmen die H√ľpfburg oder probieren sich an der Torwand. Wer es ruhiger mag, taucht mal ab: Mit erfahrenen Tauchern testet man diese Sportart ganz beh√ľtet in unserem Flusspferdbecken. Die Jugendfeuerwehr Frankfurt lernt ¬ĄNachwuchskr√§fte¬ď an und bei Sackh√ľpfen und Eierlauf sind Schnelligkeit und Geschick gefragt. Nur wer eine ruhige Hand hat, wird beim ¬ĄHei√üen Draht¬ď bestehen k√∂nnen. Das Senckenberg Institut und Gondwana ¬Ė das Praehistorium entf√ľhren uns in die Zeit der Dinosaurier ¬Ė unsere Menschenaffen werden staunen, wer ihnen da ein Dino-Baby ins Haus gebracht hat! Selbst ¬Ązum Tier werden¬ď kann man beim Kinderschminken. Ein weiteres Highlight ist das Baumeister-Event mit Lego. Und unterwegs von einem Spa√ü zum n√§chsten trifft man vielleicht auf Sid, den gar nicht so frostigen Helden aus ¬ĄIce Age¬ď.

Zahlreiche Bastelangebote, eine Krabbelecke f√ľr die kleinsten Zoofans, ein Lesezelt, Rate- und Geschicklichkeitsspiele und jede Menge M√∂glichkeiten zu Spiel und Bewegung runden das Programm ab. Au√üerdem gibt es nat√ľrlich wieder sehr viel Interessantes rund um die Themen Tiere sowie Natur- und Artenschutz zu erfahren.

Ach ja, lecker essen kann man nat√ľrlich auch.

Zooeintritt: Erwachsene 8,- €, Kinder von 6 bis 17 Jahren: 4,- €, Kinder unter 6 Jahre haben freien Zooeintritt
Gruppen ab 20 Personen:
Erwachsene 6,- €, Kinder von 6 bis 17 Jahren: 3,- €, 1 Begleitperson frei

(29.07.2009, 14:10)
Zoo Frankfurt :   Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch zum Pr√§sidenten der gt√∂ gew√§hlt

Gestern wurde Prof. Dr. Manfred Niekisch, Direktor des Frankfurter Zoos, einstimmig zum Pr√§sidenten der gt√∂ ¬Ė Society for Tropical Ecology (Gesellschaft f√ľr Tropen√∂kologie) gew√§hlt.

Der gt√∂ geh√∂ren ca. 500 Tropen√∂kologen ¬Ė praktisch alle renommierten Forscher auf diesem Gebiet ¬Ė und viele Studenten an. Die Gesellschaft unterst√ľtzt die Erforschung der tropischen √Ėkologie, verbreitet die Forschungsergebnisse und setzt sich f√ľr den Schutz tropischer Pflanzen, Tiere und Lebensr√§ume ein.

¬ĄDie Erforschung der Tropen ist angesichts der massiven Zerst√∂rung der dortigen √Ėkosysteme wichtiger denn je¬ď, so Niekisch. ¬ĄDie Bev√∂lkerungsexplosion und das wirtschaftliche Wachstum bedrohen die nat√ľrlichen Ressourcen in diesem Teil der Erde massiv und drohen, besonders wichtige tropischen √Ėkosysteme wie Regen- und Mangrovenw√§lder aber auch Korallenriffe mit der gr√∂√üten Biodiversit√§t weltweit f√ľr immer zu zerst√∂ren.¬ď

Prof. Dr. Manfred Niekisch ist seit der Gr√ľndung der Gesellschaft im Jahr 1988 gt√∂-Mitglied und seitdem auch im wissenschaftlichen Beirat der Organisation t√§tig. Zu seinen Zielen als gt√∂-Pr√§sident sagt Niekisch: ¬ĄGerade als wissenschaftliche Organisation muss sich die gt√∂ stark in die politische Diskussion einbringen, um etwas f√ľr den Schutz der Tropenw√§lder zu erreichen. Das Thema sollte ganz oben auf der politischen Agenda stehen, denn es ist mit den Themen Ressourcenknappheit und Klimawandel eng gekoppelt ¬Ė Realit√§ten, die uns alle betreffen.¬ď

Vor seiner Zeit als Zoodirektor hat Niekisch selbst aktiv in den Tropen geforscht und im praktischen Naturschutz gearbeitet. Von 1983 bis 1989 war er Direktor der WWF Artenschutzzentrale/TRAFFIC Germany und anschlie√üend bis 1998 wissenschaftlicher Gesch√§ftsf√ľhrer der Tropenwaldstiftung OroVerde. Von 1998 bis 2008 hatte er die Professur ¬ĄInternationaler Naturschutz¬ď an der Universit√§t Greifswald inne ¬Ė die einzige Professur dieser Art im deutschsprachigen Raum. Niekisch ist Autor zahlreicher Ver√∂ffentlichungen und Mitherausgeber des Journal for Nature Conservation. Er hat in zahlreichen L√§ndern der Erde geforscht, mit einem Schwerpunkt in Vietnam sowie in den L√§ndern Lateinamerikas. 2008 wurde er in den Sachverst√§ndigenrat f√ľr Umweltfragen (SRU) berufen

(28.07.2009, 14:54)
Zoo Frankfurt :   Die Tierwelt der Sahara

Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Joger
Direktor des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig

1. Juli 2009
18.00 ¬Ė 20.00 Uhr
Zoo Frankfurt, Zoo-Gesellschaftshaus

Eine Veranstaltung in Kooperation von Zoo Frankfurt und Zoologische Gesellschaft Frankfurt

Die Sahara ist das gr√∂√üte zusammenh√§ngende W√ľstengebiet der Erde und Lebensraum f√ľr eine Vielzahl unterschiedlicher Tier- und Pflanzenarten. Das √úberleben in einer solch extremen Umgebung erfordert spezielle Anpassungen aller Lebewesen an die spezifischen Anforderungen die der Lebensraum W√ľste stellt.

Prof. Dr. Ulrich Joger, Direktor des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig, ist ein profunder Kenner des Lebensraumes W√ľste. Er hat die Sahara im Rahmen seiner zahlreichen Expeditionen intensiv bereist und stellte die Tierwelt der Sahara in den Fokus seines wissenschaftlichen Interesses. Im Rahmen der Zoovortragsreihe gibt Herr Prof. Joger einen √úberblick √ľber die vielgestaltige Tierwelt der Sahara.

(29.06.2009, 10:21)
Zoo Frankfurt :   Krabbelstube bei den Zwergseeb√§ren

Zwei Zwergseebären-Babys stellen sich vor

Die kleinen knuddeligen Zwergseeb√§ren-Babys werden gut von ihren Mamis bewacht. ¬ĄDie beiden erfahrenen M√ľtter haben sich schon nach wenigen Tagen zusammengetan und eine ¬āKrabbelstube¬í gegr√ľndet¬ď, berichtet Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die M√ľtter Sol (geboren 2000, im Zoo Kolmarden in Schweden) und Bella (geboren 1995, im Zoo Frankfurt) brachten ihre beiden kleinen M√§dchen in eine gut gesch√ľtzte Ecke der Robbenklippen. Der Vorteil der Zwergseeb√§ren-Krabbelstube liegt auf der Hand: Immer nur eine Mutter ist zur Bewachung der Kleinen n√∂tig und die M√§dchen haben von Anfang an eine Spielkameradin.

¬ĄDie Jungtiere kamen beide am 16. Mai 2009 mit einem Geburtsgewicht von etwa 3000 g zur Welt.¬ď, erkl√§rt Niekisch weiter, ¬ĄF√ľr Mutter Sol war es die dritte, f√ľr Bella schon die vierte Geburt.¬ď Der Vater von beiden M√§dchen ist Otti (geboren 2002, im Zoo Bremerhafen).

Sol und Bella versorgen Ihre Babys routiniert mit Milch. Die S√§ugezeit betr√§gt bei den S√ľdafrikanischen Zwergseeb√§ren ca. ein Jahr. Sp√§testens beim n√§chsten Nachwuchs wird das Jungtier von der Mutter vertrieben.

Die ersten f√ľnf bis sechs Wochen bleiben die quietschlebendigen und kerngesunden Babys komplett an Land. Erst danach fangen sie an, sich f√ľr ihr eigentliches Element, das Wasser, zu interessieren. Aber auch wenn sie erwachsen sind, schlafen Zwergseeb√§ren am liebsten auf dem Trockenen. Bei der Fortbewegung an Land nutzen sie Arme und Beine. Hauptantriebsorgane beim Schwimmen sind die als Flossen eingesetzten Arme, die wie Fl√ľgel bewegt werden.

Noch haben die beiden gro√ü√§ugigen Sch√∂nheiten keine Namen. ¬ĄF√ľr beide Jungtiere suchen wir Tierpaten¬ď, erl√§utert Niekisch. F√ľr 1000,- ¬Ä im Jahr kann man eine Tierpatenschaft f√ľr die Zwergseeb√§ren abschlie√üen. Die Tierpaten d√ľrfen ihrem Patentier auch einen Namen geben. ¬ĄDer Name muss auf jeden Fall zweisilbig sein, damit die Tiere beim Training leicht von Ihren Pflegern gerufen werden k√∂nnen¬ď, erkl√§rt Niekisch. Afrikanische Namen f√ľr die aus S√ľdafrika stammenden Tiere w√§ren besonders passend.

(19.06.2009, 07:48)
Zoo Frankfurt :   GORILLAS - SANFTE RIESEN IN NOT

Teilnehmer des Symposiums zum UN-Jahr des Gorillas rufen in ihrer "Frankfurter Erklärung" zum besseren Schutz aller Gorilla-Arten auf

"Am Beispiel des Gorillas wird deutlich, wie komplex unsere Lebensräume sind. Gorillaschutz ist nicht nur Artenschutz, sondern auch Klimaschutz und vor allem ein Beitrag zur Armutsbekämpfung in Zentralafrika", so Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem Grußwort zum internationalen Gorillaschutz-Symposium im Zoo Frankfurt.

Unter dem Titel "Sanfte Riesen in Not" kamen dort vom 9.-10. Juni erstmalig rund 200 Regierungsvertreter/innen, Natursch√ľtzer/innen, und Experten/innen aus mehr als 20 L√§ndern zusammen, um anl√§sslich des UN-Jahres des Gorillas √ľber die Gef√§hrdung und Wege eines besseren Schutzes dieser Menschenaffen zu diskutieren. In der "Frankfurter Erkl√§rung" riefen die Teilnehmer/innen des Symposiums dazu auf, sich aktiv gegen die Zerst√∂rung der Regenw√§lder, Wilderei und unkontrollierten Rohstoffabbau einzusetzen. Hier stehen vor allem dauerhafte Ma√ünahmen, wie die Friedenssicherung in den B√ľrgerkriegsregionen an erster Stelle.

F√ľr den Erhalt der faszinierenden Primaten ziehen Bundesumweltministerium (BMU) und Bundesentwicklungsministerium (BMZ) an einem Strang. "Im Jahr des Gorillas verst√§rkt die Bundesregierung ihr vielf√§ltiges Engagement in Afrika zugunsten von Artenschutz und Armutsbek√§mpfung, denn die Zerst√∂rung des Waldes und der Gorilla-Lebensr√§ume gef√§hrdet auch die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort.", sagte BMU-Staatssekret√§rin Astrid Klug stellvertretend f√ľr beide Ministerien. So hat sich der √Ėkotourismus in den afrikanischen Nationalparks zu einer entscheidenden Einkommensquelle entwickelt. Ein Gorilla kann im Laufe seines Lebens indirekt 4 Mio. US $ durch sanften Tourismus "erwirtschaften". Dar√ľber hinaus sichern die Gorilla-W√§lder auch die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort. F√ľr die lokale Bev√∂lkerung spenden diese W√§lder Wasser, Energie, Nahrung und Heilpflanzen, weltweit leisten die Regenw√§lder Zentralafrikas einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz.

Robert Hepworth, Exekutivsekret√§r des vom UN-Umweltprogramm verwalteten Sekretariats der Bonner Konvention erkl√§rte: "Wir m√ľssen alle Mittel einsetzen, um die Gefahren f√ľr Gorillas zu mindern. Dazu geh√∂rt der Schutz von W√§ldern zur Absorbierung von Kohlendyoxid und der Einsatz von Wildh√ľtern durch Eink√ľnfte aus dem Gorilla Tourismus. Ein B√ľndnis aus Regierungen und NGOs hat die Berggorillas in den letzten 20 Jahren erfolgreich gesch√ľtzt. Wir m√ľssen dieses Konzept auch bei den Flachlandgorillas und anderen bedrohten wandernden Tierarten anwenden."

Gorillas geh√∂ren zu unseren n√§chsten Verwandten, trotzdem sind alle vier Unterarten bedroht. Die Abholzung der W√§lder, Wilderei, illegaler Handel, kriegerische Konflikte, Seuchen wie Ebola, und der ungeregelte Abbau von Bodensch√§tzen sind die gr√∂√üten Bedrohungsfaktoren. Sogar die Nationalparks sind von der raschen Zerst√∂rung nicht ausgenommen. Beispielhaft daf√ľr stehen die letzten Berggorillas im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Nur etwa 700 Tiere gibt es noch von dieser Art, und sie alle leben im Dreil√§ndereck DR Kongo, Uganda und Ruanda. B√ľrgerkriege ersch√ľttern die Region seit Jahrzehnten und hier gilt es vor allem auch die katastrophale humanit√§re Situation zu entsch√§rfen. Mehr Sicherheit in der Region und eine nachhaltige Bewirtschaftung der nat√ľrlichen Ressourcen √∂ffnen Chancen f√ľr die Menschen und f√ľr die Tierwelt.

Unterst√ľtzt vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen hat die Bonner Konvention den rechtlichen Rahmen f√ľr Schutzma√ünahmen von Gorillas und ihrer Lebensr√§ume geschaffen.
Besonders wichtig ist hierbei das Engagement staatlicher Stellen und privater Naturschutzorganisationen, wie das der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, die Bernhard Grzimeks Engagement auch heute noch, zusammen mit zahlreichen anderen Organisationen fortf√ľhrt. Ohne die Nationalpark-Ranger, die √ľberall in Afrika unter schwierigsten Bedingungen und oft unter Lebensgefahr ihren Dienst tun, w√§ren die Weltnatursch√§tze l√§ngst verloren.

BMZ und BMU verfolgen in den Gorillaregionen einen Ausgleich suchenden Naturschutz, der besonders die Entwicklungsinteressen der lokalen Bev√∂lkerung ber√ľcksichtigt. Gerade in Krisenzeiten sind intakte √Ėkosysteme f√ľr die notleidende Bev√∂lkerung √ľberlebenswichtig. Naturerhaltung f√ľr die Menschen ist nur mit den Menschen m√∂glich. Aufgrund des zunehmenden Drucks auf die Regenw√§lder Zentralafrikas sind Ans√§tze notwendig, die nicht nur versuchen biologische Vielfalt zu erhalten, sondern auch die dazu notwendigen √∂konomischen und politisch-institutionellen Rahmenbedingungen schaffen. Daf√ľr setzt sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit ein.

Veranstaltet wurde das Symposium im Rahmen des UN-Jahres des Gorillas und des 30. Jahrestages der Bonner Konvention zum Schutz wandernder, wild lebender Tierarten in Zusammenarbeit mit Organisationen und Institutionen unter Federf√ľhrung des Bundesumweltministeriums. Die Veranstaltung fand im Zoo Frankfurt statt, dessen ehemaliger Direktor Prof. Dr. Bernhard Grzimek im April seinen 100. Geburtstag gefeiert h√§tte und der sich bereits vor mehr als 50 Jahren f√ľr die Berggorillas im Osten des Kongos stark gemacht hatte.

(12.06.2009, 10:46)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Symposium im Zoo Frankfurt:
Amphibien in der Krise - Probleme und Lösungsansätze

Datum: 6. Juni bis 7. Juni 2009, 10.00 bis 18.30 Uhr
Ort: Zoo Frankfurt, Zoo-Gesellschaftshaus

Veranstalter des Fachsymposiums: Zoo Frankfurt und BUND in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz in Hessen (AGAR)

Amphibien sind weltweit stark vom Aussterben bedroht! Von den etwa 6.000 bekannten Arten stehen mehr als 30 Prozent am Rande der Ausrottung. Einen zahlenmäßig vergleichbaren Artenschwund kennen wir bislang nur vom Aussterben der Dinosaurier! Zoos und Umweltverbände nehmen bei der Vermittlung naturschutzrelevanter Themen eine Vorreiterrolle ein. Im Zoo Frankfurt präsentieren international anerkannte Amphibienforscher ihre Forschungsergebnisse und diskutieren Lösungsansätze, die zum Erhalt dieser ökologisch äußerst wichtigen Tiergruppe beitragen. Das Themenspektrum reicht von einer Darstellung des Artenreichtums Madagaskars und Vietnams, Erhaltungszuchtprogrammen in Zoologischen Gärten, Auswirkung des Klimawandels auf Amphibienlebensräume bis hin zu Langzeitprojekten in Deutschland.


Programm
Samstag, 06.06.2009:
10.00-10.15 Uhr
Begr√ľ√üung durch den Frankfurter Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch Begr√ľ√üung und Einf√ľhrung Prof. em. Dr. Gerhard Kneitz, Pr√§sident der deutschen Naturschutzakademie und Vorsitzender des Arbeitskreises Naturschutz im BUND, Begr√ľ√üung durch einen Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz Hessen

10.15-11.00 Uhr
Prof. Dr. W. B√∂hme, Bonn: √úberblick √ľber die Welt der Amphibien

11.00-11.30 Uhr, Kaffeepause

11.30-12.15 Uhr
Dr. Samuel Furrer, Z√ľrich: Einleitung zur globalen Amphibienkrise

12.15-13.00Uhr, Mittagspause

13.00-13.45 Uhr
Dr. Stefan Lötters und Dennis Rödder, Trier: Der IUCN Amphibian Conservation Action Plan und seine Umsetzung

13.45-14.30 Uhr
Dr. Frank Glaw, M√ľnchen: Amphibiendiversit√§t Madagaskars - Gef√§hrdungsursachen und Schutzperspektiven

14.30-15.00 Uhr, Kaffeepause

15.00-15.45 Uhr
P.D. Dr. Thomas Ziegler, Köln: Nachzucht und Diversitätsforschung: "Ex situ" und "in situ" Amphibienprojekte des Kölner Zoos

15.45-16.30 Uhr
Rudolf Wicker, Frankfurt: Amphibiennachzuchten im Zoo Frankfurt

16.30-17.00 Uhr, Kaffeepause

17.00-17.45 Uhr
Dr. Klaus Busse, Bonn: Bericht √ľber das Forschungs- und Zuchtprojekt "Rhinoderma darwini"

17.45-18.30 Uhr
Dennis Rödder und Dr. Stefan Lötters, Trier: Wie reagieren Amphibien auf den globalen Klimawandel? Beispiele aus der Nischenmodellierung

Ab 19.30 gemeinsames Abendessen im Mosebach auf eigene Kosten der Teilnehmer


Sonntag, 07.06.2009:
09.00-09.45 Uhr
Dr. Frank Mutschmann, Berlin: Hautkrankheiten bei Amphibien

09.45-10.30 Uhr
Dennis Rödder und Dr. Stefan Lötters, Trier: Der Amphibienpilz in Westeuropa - was wissen und erwarten wir?

10.30-11.00 Uhr, Kaffeepause

11.00-11.45 Uhr
Prof. Dr. Michael Veith, Trier: Von Generalisten und Spezialisten - die europäischen Schwanzlurche und der Klimawandel

11.45-12.30 Uhr
P.D. Dr. Mark-Oliver R√∂del, Berlin: Unbekannte Tropen - Bekannte Heimat? Was wissen wir wirklich √ľber mitteleurop√§ische Amphibien?

12.30-13.00 Uhr, Kaffeepause

13.00-13.45 Uhr
Prof. em. Dr. Gerhard Kneitz, Bonn/Remlingen: Das Amphibienprojekt Wachtberg - Ergebnisse eines Langzeitmonitorings

13.45 Uhr
Ende der Veranstaltung
(29.05.2009, 12:32)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

¬ĄAuf den Spuren von Charles Darwin in S√ľdamerika¬ď

Vortrag von Heiko Werning, Natur + Tier Verlag

3. Juni 2009
18.00 ¬Ė 20.00 Uhr

Eine Veranstaltung in Kooperation von Zoo Frankfurt und Zoologische Gesellschaft Frankfurt

Die l√§ngste Zeit seiner ber√ľhmten Weltumsegelung auf der Beagle verbrachte Darwin in S√ľdamerika. Er besuchte die Regenw√§lder Brasiliens, ritt durch die unendlichen patagonischen Weiten, erklomm die Hochanden, durchquerte die Atacama-W√ľste und reiste schlie√ülich zu seiner wohl ber√ľhmtesten Etappe, zu den Galapagos-Inseln. In seinen ausf√ľhrlichen literarischen Tageb√ľchern hat er die Eindr√ľcke, die er unterwegs sammeln konnte, festgehalten und erlaubt uns einen tiefen Einblick in seine Gedanken und Beobachtungen aus der Zeit vor der Evolutionstheorie.

Heiko Werning ist Schriftsteller, Journalist, Fachredakteur und -autor von zoologischer Literatur, aber auch Vortragsk√ľnstler und Satiriker. Er ist fast die gesamte Route Darwins auf dem s√ľdamerikanischen Kontinent nachgereist und hat dabei in den Betrachtungen des Vaters der Evolutionstheorie gelesen. Zusammen mit seinen eigenen Foto-Eindr√ľcken und zeitgen√∂ssischen Darstellungen aus Darwins Zeiten entsteht ein ebenso faszinierender wie unterhaltsamer Einblick in die Reisen des Naturforschers im 19. Jahrhundert ebenso wie in die bis heute √ľberw√§ltigenden Landschaften und ihre Tierwelt.
(28.05.2009, 10:48)
IP66 :   "Geduld" scheint in Frankfurt eine wichtige Tugend zu sein - vor allem, wenn es um die Entfernung des Gitters um die Au√üenanlage der Giraffen und dessen Erweiterung auf die von Herrn Grzimek geschaffene Gr√∂√üe geht ...
(26.05.2009, 11:18)
Zoo Frankfurt :   Gestatten, Saburi ¬Ė der kleine Giraffenjunge im Zoo Frankfurt hat einen Namen!

Unter fast 3.000 Namensvorschl√§gen, die im Rahmen eines Gewinnspiels auf der Website www.postbank.de eingegangen sind, hat die Jury den sch√∂nsten f√ľr das neue Netzgiraffenbaby ausgesucht: Saburi ist eine Swahili-Wort und bedeutet Geduld.

¬ĄDer Name f√ľr den kleinen Giraffenjungen sollte afrikanisch sein, um an die Heimat der Netzgiraffen zu erinnert. Aber vor allem sollte er pr√§gnant und deutlich aussprechbar sein, damit der Kleine auch lernen kann, den Laut auf sich zu beziehen.¬ď, erl√§utert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch die Kriterien f√ľr die Namensauswahl. Zusammen mit Vertretern der Postbank war er Mitglied der Namens-Jury f√ľr das kleine Giraffenbaby.

Auf der Internetseite der Postbank konnten sich alle interessierten Giraffen-Liebhaber und
-liebhaberinnen f√ľnf Tage lang an einem Namenswettbewerb f√ľr den kleinen Giraffenjungen im Zoo Frankfurt beteiligen. Aus den fast 3000 eingesandten Namen musste die Jury aus Zoo- und Postbankvertretern den besten Namen aussuchen. Das war keine leichte Aufgabe, waren doch viele gut geeignete Namen dabei.

¬ĄDer Name Saburi erf√ľllt alle unsere Kriterien¬ď, erkl√§rt Zoodirektor Niekisch die Entscheidung der Jury. ¬ĄSaburi ist afrikanisch, kurz und unverwechselbar und der Name hat auch noch eine besonders sch√∂ne Bedeutung: Auf Swahili bedeutet er Geduld und das passt gut zu unserem kleinen Giraffenjungen, der neugierig alles ausprobiert, was Mutter Monique ihm vormacht und sich nicht entmutigen l√§sst, wenn mal etwas nicht ganz so gut klappen will.¬ď

Der Gewinner des Namenswettbewerbs kann sich auf eine Reise nach Frankfurt f√ľr vier Personen, freien Zooeintritt und einen Besuch des Giraffenbabys freuen. Au√üerdem erh√§lt er eine "Postbank SparCard direkt" mit einer Ersteinlage von 1.000 Euro. Die Postbank hat zus√§tzlich die Tierpatenschaft f√ľr Saburi √ľbernommen. ¬ĄIch m√∂chte mich noch einmal ganz herzlich f√ľr die √úbernahme der Tierpatenschaft bei der Postbank bedanken.¬ď, freut sich Zoodirektor Niekisch √ľber die gro√üz√ľgige Spende von 5.000,- ¬Ä.

Seit seiner Geburt hat sich der kleine Giraffenjunge bestens entwickelt. Zu den regul√§ren Zoo√∂ffnungszeiten kann Saburi stundenweise in der Giraffenanlage besucht werden. Das Giraffenhaus ist nachmittags wieder f√ľr die Besucher ge√∂ffnet. Saburi hat inzwischen begonnen mit Mutter Monique das Au√üengehege zu erkunden.

(26.05.2009, 08:03)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis

Am Mittwoch, den 6. Mai 2009 um 18.00 Uhr richten der Zoo Frankfurt und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) einen Vortragsabend √ľber die Wildkatze aus. Es referieren namhafte Experten des Forschungsinstituts Senckenberg und aus dem Biosph√§renreservat Rh√∂n.

Prof. Dr. Eckhard Jedicke:
Die Wildkatze in der Rhön

Dr. Carsten Nowak:
Genetische Analyse von Wildkatzenhaaren - Ihre Bedeutung f√ľr die Naturschutzpraxis

Wann: Mittwoch, 06. Mai 2009
Wo: Ausstellungsraum Zoogesellschaftshaus
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt frei

Auf leisen Pfoten kehrt sie zur√ľck: Die Wildkatze. Die ZGF lie√ü die Eignung des Biosph√§renreservats Rh√∂n als Habitat bzw. als Wanderkorridor pr√ľfen und kam zu positiven Ergebnissen. 2007 gelang der Nachweis von Wildkatzen in der Rh√∂n mit so genannten Lockst√∂cken. An mit Baldrian eingeriebenen Holzst√∂cken blieben Wildkatzenhaare h√§ngen und erm√∂glichten einen genetischen Nachweis. √úber die R√ľckkehr der Wildkatze in die Rh√∂n und die Forschungsmethoden in Feld und Labor berichten Prof. Dr. Eckhard Jedicke von Rh√∂n Natur und Dr. Carsten Nowak aus dem Forschungsinstitut Senckenberg.
(05.05.2009, 07:48)
Ralf Sommerlad :   Ich habe auch immer sehr bedauert, dass Frankfurt eigentlich bei EAZA-Kampagnen recht zur√ɬľckhaltend gewesen ist.
(23.04.2009, 13:52)
IP66 :   ... an der anderen vielleicht n√§herliegenden Schutzkampagne f√ľr europ√§ische Raubtiere kann man in Frankfurt mangels entsprechender Arten ja nicht teilnehmen ...
(23.04.2009, 10:30)
Zoo Frankfurt :   "Ein Festival f√ľr den Gorilla"
Afrikanisches Kunst- und Kulturfestival im Zoo Frankfurt 26.04.-03.05.2009

In der Nacht der Museen verwandelt sich der Zoo Frankfurt in ein St√ľck Afrika und wird von dem faszinierenden Kontinent auch in der Folgewoche ganz und gar eingenommen. Im Rahmen des "Festivals f√ľr den Gorilla" kann man vom 26. April bis 3. Mai den Kontinent dieser beeindruckenden und stark bedrohten Tiere erleben.
Beim Gang durch den Basar trifft man auf die vielf√§ltigen Traditionen und die Lebensfreude Afrikas in Form von Masken, Textilien, Instrumenten und anderem Kunsthandwerk. Kulinarische Spezialit√§ten lassen die Sonne Afrikas auf der Zunge zergehen, w√§hrend der mitrei√üende Rhythmus der Djemb√©-Trommeln zum Tanzen auffordert und Akrobaten Erstaunen in die Gesichter zaubern. Wer diesen Kl√§ngen verf√§llt, kann sich beim Workshop in die Fu√üstapfen der Meister begeben. Geschichtenerz√§hler entf√ľhren jung und alt zu literarischen Reisen in die mystischen Landschaften Afrikas. F√ľr Kinder bieten sich vielerlei M√∂glichkeiten zu Spiel und Spa√ü und im Grzimek-Camp k√∂nnen sie sogar eine Ausbildung zum Naturschutz-Ranger absolvieren. Am Sonntagmorgen laden Gospelges√§nge zum Feiern eines √∂kumenischen Gottesdienstes voller Bewegung und Lebensfreude ein.

"Ein Festival f√ľr den Gorilla" ist eine Kooperation von Galerie Toussiana, Zoo Frankfurt und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Das ausf√ľhrliche Programm finden Sie unter www.festivaltoussiana.de
(23.04.2009, 09:26)
Zoo Frankfurt :   Bili hat endlich eine neue Familie

Bili, das kleine Bonobo-Baby, h√§ngt gl√ľcklich am Bauch seiner Ziehmama Zomi. Das Waisenkind hat endlich eine neue Familie. "Leider konnten wir Bili nicht so schnell wie erhofft in unsere Bonobo-Gruppe integrieren", erkl√§rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch die Situation. "Bili hatte, wie viele von uns in diesem langen, kalten Winter, einen Schnupfen." Mit verstopfter Nase trinkt es sich nicht gut und Bili musste deshalb noch eine Weile bei seinem Menschen-Ziehvater, dem Revierleiter Carsten Knott, bleiben. Jetzt ist Bili wieder wohlauf. Zomi bringt Bili vier Mal am Tag an das Gitter, damit die Tierpfleger ihm das Fl√§schchen geben k√∂nnen.

Viele haben die Geschichte von Bonobo Bili mit Interesse verfolgt: Er wurde am 8. Oktober 2008 im englischen Zoo Twycross geboren. Schnell war klar, dass seine Mutter Maringa keine Milch hatte. Schon nach wenigen Tagen verlor sie das Interesse an ihrem Baby vollständig. Bili musste per Hand aufgezogen werden. Da die Pfleger des Frankfurter Zoos Erfahrung mit der Wiedereingliederung von kleinen Bonobo-Kindern in eine Bonobo-Gruppe haben, wurde Bili nach Frankfurt geschickt.

"Die Eingliederung von jungen Menschenaffen in eine ihnen v√∂llig fremde Gruppe erfordert viel Geduld und Fingerspitzengef√ľhl", erkl√§rt Zoodirektor Niekisch. Aber die M√ľhe des Teams im Borgori-Wald hat sich gelohnt. Viele Stunden haben die Pfleger mit Bili neben dem Bonobo-Gehege verbracht, nur durch ein Netz von der Gruppe getrennt. So haben sie ein sanftes Kennenlernen erreicht und den Schritt der Integration in die Gruppe gut vorbereitet.

Bili ist nun in der Frankfurter Bonobo-Gruppe im Borgori-Wald f√ľr die Besucher zu sehen. "Die junge Zomi ist als Ziehmama zwar manchmal ein bisschen r√ľde und nicht immer ganz konsequent", erz√§hlt Niekisch, "aber in solchen Momenten springt Haiba ein und tr√§gt Bili liebevoll herum." Auch die anderen Bonobo-Kinder interessieren Bili sehr, vor allem der zweij√§hrige Nyota und die einj√§hrige Nakala.

"Wir sind sehr froh, dass die Wiedereingliederung von Bili so gut gelungen ist", sagt Niekisch. "Ein herzliches Dankesch√∂n an das Team unserer Menschenaffen-Pfleger." Auch f√ľr Bili ist seine neue Familie ein gro√ües Gl√ľck, denn als Erwachsene k√∂nnen von Hand aufgezogene Tiere oft nur schwierig in eine Gruppe integriert werden, da sie die angelernten Verhaltensweisen ihrer Artgenossen nicht kennen. Sie sind dann oft zu einem v√∂llig untypischen Leben als Einzeltier verdammt. Aber Bili wird nun als Bonobo zwischen seinen Artgenossen aufwachsen und in einigen Monaten mit den anderen Kindern durch das Gehege turnen.


(22.04.2009, 09:15)
Zoo Frankfurt :   Veranstaltungshinweis
Bernhard Grzimek zum 100. Geburtstag
Filmprogramm und Podiumsgespräch

Freitag den 24. April 2009, 20.00 Uhr
Ausstellungssaal im Zoogesellschaftshaus, Zoo Frankfurt

Das filmische Werk von Bernhard und Michael Grzimek umfasst neben den bekannten Langfilmen "Kein Platz f√ľr wilde Tiere" und "Serengeti darf nicht sterben" auch zehn k√ľrzere Produktionen.

Zum 100. Geburtstag von Bernhard Grzimek wird erstmals nach √ľber 40 Jahren eine Auswahl dieser Filme, darunter Zoofilme, Expeditionsfilme und Kulturfilme, in neuen digitalen Kopien pr√§sentiert.


Programm

Podiumsgespräch
Prof. Dr. Manfred Niekisch | Direktor Zoo Frankfurt
Frau Dr. Sabine Nessel | Leiterin des Projekts "Zoo und Kino" | Universität Frankfurt
Christian Grzimek | Enkelsohn von Prof. Dr. Bernhard Grzimek
Wolfgang Weber | K√ľnstler und Wegbegleiter von Prof. Dr. Bernhard Grzimek

Filmprogramm
Besuch bei Tieren, BRD 1954, Farbe, 12 min.
Gangala. Station der zahmen Elefanten, BRD 1954, s/w, 11 min.
Gast der Bambuti, BRD 1954, s/w, 11 min.
Auf Nilpferdpfaden, BRD 1955, s/w, 8 min.

Anschließend Empfang

In der Reihe "Zoo und Kino als Schaueinrichtungen der Moderne und die Filmarbeit von Bernhard und Michael Grzimek" veranstaltet von Zoo Frankfurt und Goethe-Universität Frankfurt in Kooperation mit dem Deutschen Filminstitut-DIF.


(21.04.2009, 10:04)
Holger Wientjes :   Ganz so neu ist die Art ja nicht. Sie wurde ja schon bis vor einigen Jahren gezeigt.
(11.04.2009, 11:09)
IP66 :   Immerhin wird damit eine neue Art in Frankfurt gezeigt - auch wenn diskutiert werden kann, ob der alte Kletterberg gerade f√ľr K√§nguruhs den idealen Lebensraum bietet, und dem Artenschwund, der durch den Menschenaffengro√übau verursacht worden ist, wird zumindest in diesem Bereich aufgefangen.
(11.04.2009, 10:48)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN: Auch das kleine Gehege am Giraffenhaus nebst Innenstall war im Februar leer, das Klippspringerpaar war gegen√ľber den (ebenfalls leeren) Okapist√§llen des Hauses untergebracht.
(11.04.2009, 09:19)
Holger Wientjes :   Das Frankfurt wieder Tammar-Wallabies h√§lt, finde ich prima ! Nur was l√§sst sich gerade bei dieser Art viel √ľber Naturschutz erkl√§ren ???
(10.04.2009, 21:58)
Andr√© Haubrich :   Ich war mir jetzt sicher, im Oktober sowohl eins am Schafsberg und eins im kleinen Gehege am Giraffenhaus gesehen zu haben.
Kann mich aber auch irren, ich habe nicht so drauf geauchtet.
(10.04.2009, 19:41)
Bj√∂rnN :   @Andr√© Haubrich
Am Schafsberg lebte nur noch ein alter Klippspringerbock, den ich bereits im letzten Herbst nicht mehr gesehen habe.

@Michael Mettler
Ich meine, es m√ľsste im Giraffenhaus noch 3 Klippspringer geben, ein Paar auf der kleinen Anlage in Richtung Bongogehege und ein Einzeltier bei den Giraffen (vielleicht das Exemplar vom Schafsberg), dessen Innenanlage aber gerade umgebaut wird.
(10.04.2009, 10:12)
Michael Mettler :   Im Februar habe ich noch 1,1 im Giraffenhaus gesehen, die Anlage am Schafberg war bereits leer.
(09.04.2009, 22:55)
Andr√© Haubrich :   Was ist mit den Klippspringern passiert?
(09.04.2009, 19:30)
Zoo Frankfurt :   Gro√üe Spr√ľnge, nichts im Beutel
Wieder Tammar-Kängurus im Zoo Frankfurt

Sie sind klein und sehen ein bisschen aus wie Hasen, aber wenn man genauer hinschaut, sieht man es ¬Ė Tammars (Macropus eugenii) sind kleine K√§ngurus. Die beliebten Tiere sind seit heute wieder im Zoo Frankfurt zu sehen, direkt neben den Mishmitakins auf dem Exotariumsh√ľgel.

¬ĄZwar zeigen wir auch Goodfellow-Baumk√§ngurus¬ď, erkl√§rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, ¬Ąaber da Baumk√§ngurus nicht auf dem Boden leben, sondern, wie der Name schon sagt, Baumbewohner sind, werden sie von unseren Zoobesuchern oft nicht als K√§ngurus wahrgenommen. Wir sind deshalb gl√ľcklich, mit den Tammars wieder bodenlebende K√§ngurus zeigen zu k√∂nnen.¬ď

Drei Tiere sind auf den Exotariumsh√ľgel eingezogen, zwei Weibchen und ein M√§nnchen. Alle drei kommen aus dem Zoo Budapest, wo sie die letzten sechs Jahre gelebt haben. ¬ĄDas Alter der Tiere ist allerdings nicht genau bekannt¬ď, erl√§utert Niekisch, ¬Ądenn die Tiere kamen damals als Wildf√§nge nach Ungarn¬ď. Sie sind auf jeden Fall ausgewachsen und im besten Tammar-Alter, denn Tammars k√∂nnen bis zu 15 Jahre alt werden. ¬ĄUrspr√ľnglich stammen sie aus einer Population auf Kawau Island, Neuseeland, die auf Tiere zur√ľckgeht, welche um 1870 ausgesetzt wurden. Heute gelten diese niedlichen Tiere dort als Landplage¬ď, sagt Niekisch zur Herkunft der neuen Zoobewohner.

Schon f√ľr das Jahr 1941 verzeichnet die Tierkartei im Frankfurter Zoo zwei Tammars. Im Jahr 1994 gelang es nach langwierigem Papierkrieg, drei weitere Tiere vom Zoo in Adelaide zu bekommen. Damals konnte der Zoo Frankfurt nach einigen Wochen erfreut feststellen, dass sich ein ¬Ąblinder Passagier¬ď an Bord geschlichen hatte. Im Beutel seiner Mama war er in Frankfurt eingetroffen. Im Jahr 2005 wurden die kleinen K√§ngurus abgegeben, da der Platz f√ľr den Borgori-Wald, den Neubau f√ľr die Menschenaffen, ben√∂tigt wurde.

Tammars sind typische Bewohner des australischen Kontinents und einiger vorgelagerter Inseln. Dort leben sie haupts√§chlich im Busch und in der Halbw√ľste. Die K√∂rpergr√∂√üe und das Gewicht variieren je nach Geschlecht. W√§hrend die M√§nnchen ca. 9 kg wiegen und bis zu 68 cm gro√ü werden, erreichen die Weibchen ein Gewicht von 7 kg und eine Gr√∂√üe zwischen 33 und 44 cm. Die Hinterbeine aller K√§ngurus sind wesentlich st√§rker ausgebildet als ihre Vorderbeine. Der lange Schwanz dient vor allem bei gro√üen Spr√ľngen der Balance und beim Grasen als St√ľtze. K√§mpfen die M√§nnchen um den Zugang zu den Weibchen, k√∂nnen sie sich auf den Schwanz aufst√ľtzen und so mit beiden Beinen gleichzeitig nach dem Gegner treten.
¬ĄWir wollen mit dieser Anschaffung unseren Besuchern wieder eine interessante Tierart pr√§sentieren, anhand derer sich auch viel zum Naturschutz erz√§hlen l√§sst¬ď, erkl√§rt Zoodirektor Niekisch.
(09.04.2009, 12:28)
Zoo Frankfurt :   "Das sch√∂nste Froschbuch aller Zeiten"

Prof. Dr. Manfred Niekisch, Direktor des Zoos Frankfurt, ehrt mit seinem Kommentarband zum Reprint der "Naturgeschichte der Fr√∂sche hiesigen Landes" den N√ľrnberger Naturforscher August Johann R√∂sel von Rosenhof


Sie ist zwar schon √ľber 250 Jahre alt, gilt aber noch immer als das sch√∂nste Froschbuch aller Zeiten: Die "Naturgeschichte der Fr√∂sche hiesigen Landes", die der N√ľrnberger August Johann R√∂sel von Rosenhof 1759 ver√∂ffentlichte. Was R√∂sel behauptete - und auch bewies - galt vielen damals als revolution√§r. N√§mlich, dass Fr√∂sche und Insekten nicht das Werk des Teufels sind, sondern sich ganz normal √ľber Eier und Samen vermehren. R√∂sel war deswegen zu seinen Lebzeiten schweren religi√∂sen Anfeindungen ausgesetzt. Auch viele andere von R√∂sel gemachte Beobachtungen waren damals v√∂llig neu f√ľr die Wissenschaft und haben bis heute ihre G√ľltigkeit behalten. Insbesondere gelten aber seine nat√ľrlichen und farbenpr√§chtigen Darstellungen der Fr√∂sche und Kr√∂ten nach wie vor als un√ľbertroffen.

Der Todestag des am 30. M√§rz 1705 in N√ľrnberg geborenen Kupferstechers, K√ľnstlers und Naturforschers j√§hrt sich am 27. M√§rz 2009 zum zweihundertf√ľnfzigsten Mal. Zu diesem Anlass verfasste der Frankfurter Zoodirektor Manfred Niekisch einen Kommentarband zum Nachdruck des historischen Froschbuches. In dem reich bebilderten Band stellt der Biologie Niekisch nicht nur das Leben des au√üergew√∂hnlichen Menschen und naturwissenschaftlichen Autodidakten R√∂sel ausf√ľhrlich dar, sondern w√ľrdigt auch dessen wissenschaftliche Verdienste umfassend. Der Band enth√§lt Abbildungen zahlreicher Dokumente und von R√∂sel angefertigte Aquarelle, die teilweise √ľber 150 Jahre als verschollen galten und nun √ľberhaupt zum ersten Mal in einem Band ver√∂ffentlicht werden. Niekisch recherchierte dazu unter anderem in den Archiven der Naturhistorischen Gesellschaft N√ľrnberg (NHG) und der Stadtbibliothek N√ľrnberg sowie im Stadtarchiv und machte dabei einige sehr bemerkenswerte Funde.

Im Rahmen einer Feierstunde im Sch√∂nen Saal des N√ľrnberger Rathauses wird Niekischs Werk zusammen mit dem Reprint des Froschbuches am 27. M√§rz um 16.00 Uhr der √Ėffentlichkeit vorgestellt. Dies ist gleichzeitig der Auftakt zu einem √∂ffentlichen Symposium, das auf Anregung des in N√ľrnberg geborenen Frankfurter Zoochefs Niekisch am 28. M√§rz im Katharinensaal der Stadtbibliothek N√ľrnberg von der Naturhistorischen Gesellschaft N√ľrnberg und dem Arbeitskreis Literatur und Geschichte der Herpetologie und Terrarienkunde (LGHT) der Deutschen Gesellschaft f√ľr Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) veranstaltet wird. Niekisch, der seine Diplom- und Doktorarbeit √ľber einheimische Lurche geschrieben hat und bei Fragen nach seinem Lieblingstier als Zoodirektor gern die Gelbbauchunke nennt, will nach eigenen Worten mit seinem Werk "R√∂sel als einem der ersten und bedeutendsten Amphibienforscher ein Denkmal setzen".

Noch beeindruckender werden R√∂sels k√ľnstlerische und wissenschaftliche Leistungen und seine Arbeit im Gel√§nde, laut Niekisch, wenn man wei√ü, dass er in den letzten sechs Jahren seines Lebens nach einem Schlaganfall nur noch den rechten Arm gebrauchen konnte und ein schwerkranker Mann war. "Diese enorme und beispielgebende Leistung konnte R√∂sel nur dank seines unb√§ndigen Forscherdrangs und der Hilfe des befreundeten Arztes Georg Leonhard Huth sowie seiner Frau Elisabeth Maria und seiner Tochter Catharina Barbara erbringen" erkl√§rt Niekisch. "Insofern will ich mit meinem Buch auch ein Denkmal f√ľr zwei gro√üartige Frauen setzen, ohne die R√∂sels Werk wohl niemals diese Qualit√§t und Bedeutung h√§tte erreichen k√∂nnen". Nach Niekischs Recherchen ruhen die sterblichen √úberreste August Johann R√∂sels noch heute im Familiengrab auf dem Sankt-Johannis-Friedhof in N√ľrnberg.


Manfred Niekisch:
AUGUST JOHANN R√ĖSEL VON ROSENHOF - K√ľnstler, Naturforscher und Pionier der Herpetologie. Eine Einf√ľhrung zum Reprint der "Historia naturalis ranarum nostratium/
Naturgeschichte der Fr√∂sche hiesigen Landes", N√ľrnberg 1758. Erschienen im Verlag Fines Mundi, Saarbr√ľcken 2009. ISBN 978-3-937246-10-9

(25.03.2009, 13:30)
IP66 :   Eine solche Chronik h√§tte sich allerdings vor allem mit der von Herrn Scherpners Buch nicht erfa√üten Arbeit in den letzten Jahren besch√§ftigen m√ľssen - und was man von dieser Arbeit h√§lt, haben Zooleitung und Rat ja sogar zum Gegenstand eines Neubaubeschlusses gemacht ...
(25.03.2009, 11:01)
Ralf Sommerlad :   Ja, die herausgegebene Brosch√ɬľre ist eher erb√ɬ§rmlich. Die anstehenden und im Stadtparlament abgenickten Neubaumassnahmen sind ja auch nicht ohne jede Kritik - aber die √ɬĖffentlichkeitsarbeit des Zoos hat sich dennoch deutlich verbessert.
(25.03.2009, 09:27)
Ralf Wagner :   Eine Chronik bei soviel Jubileum eines so interessanten Zoos w√§re sehr sch√∂n gewesen!!!
BG
(24.03.2009, 19:46)
Zoo Frankfurt :   Am Mittwoch, den 1. April 2009 um 18.00 Uhr pr√§sentiert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Zoos Frankfurt. Er zeichnet die √Ąra Grzimek nach, berichtet von den Highlights seines ersten Amtsjahres und liefert einen Ausblick auf die anstehenden Neubauma√ünahmen.

Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch:
Grzimeks Zoo: Der Zoo Frankfurt ¬Ė gestern, heute und morgen


Wann: Mittwoch, 01. April 2009
Wo: Ausstellungsraum Zoogesellschaftshaus, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt frei


150 Jahre nach der Er√∂ffnung des Zoos Frankfurt nimmt Prof. Dr. Manfred Niekisch seine Arbeit als Zoodirektor auf. Der Professor f√ľr Internationalen Naturschutz an der Universit√§t Greifswald ist Vizepr√§sident der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und will die Herausforderung annehmen, die Tradition des legend√§ren Bernhard Grzimek weiterzuf√ľhren. Zoo und Naturschutz sollen in Zukunft ganz eng miteinander verkn√ľpft werden.

1858 gr√ľndeten Frankfurter B√ľrger die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF), rund 5 Monate sp√§ter √∂ffnete der Zoo Frankfurt seine Pforten. Nach gro√üen Zerst√∂rungen durch die Weltkriege begann 1945 die √Ąra Grzimek. Der aus dem oberschlesischen Neisse stammende Veterin√§r Prof. Dr. Bernhard Grzimek war die ersten Jahre damit besch√§ftigt, den am Boden liegenden Zoo wieder aufzubauen. Dann richtete er seine Arbeit neben der Leitung des Zoos auf den internationalen Naturschutz aus.

Der Vortrag ist Auftakt einer Vortragsreihe. Jeden ersten Mittwoch im Monat um 18.00 Uhr laden der Zoo Frankfurt und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in den Ausstellungssaal des Zoogesellschaftshauses ein.
(24.03.2009, 09:47)
Shensi-Takin :   @MM:...wobei fuer die Bewahrung bedrohter Pflanzen meist auch eher botanische Gaerten/Institute denn Zoos eine Rolle spielen...
(17.03.2009, 16:07)
Michael Mettler :   @Ralf Sommerlad: Vielleicht tr√∂stet es, wenn man die Anwesenheit der Nasenb√§ren als behavioral enrichment f√ľr die Brillenb√§ren betrachtet. Als Bepflanzung f√ľr die Gehege bedrohter Tierarten werden schlie√ülich auch nicht ausschlie√ülich bedrohte Pflanzenarten verwendet...
(17.03.2009, 14:26)
Ralf Sommerlad :   Das ich von der Nasenb√ɬ§renhaltung nicht viel halte, d√ɬľrfte klar sein. Einer guten Brillenb√ɬ§renanlage stehe ich hingegen sehr positiv gegen√ɬľber.
Was die Nachttierhaltung angeht, stimme ich Herrn Mettler uneingeschränkt zu.

Die Parallelit√ɬ§t von Arten-und Naturschutz und Zootierhaltung ist ja in Frankfurt keine Niekisch√ā¬īsche Erfindung, sie wird dort seit langen Jahren gepflegt.
(17.03.2009, 14:15)
Bj√∂rnN :   @Sacha
Ich habe zumindest die Lippenb√§ren auch schon bei K√§lte gesehen. Da die Tiere sehr anf√§llig f√ľr Atemwegsinfektionen sind, l√§sst man sie im Winter nur f√ľr kurze Zeit raus. Generell sind sie in dieser Zeit wenig bewegungsaktiv, ruhen viel, was bei Weibchen auch mit dem Zeitraum der Niederkunft (Dezember-Januar) zu tun haben k√∂nnte. Ich sah im Dezember die B√§rin "Nici" regungslos bei kaltem Schmuddelwetter auf der Anlage sitzen.
(10.03.2009, 16:06)
Michael Mettler :   @Sacha: Ich w√§re kein Fan einer solcher L√∂sung. Die Unterbringung von Nachtabteilungen in Kellern hat f√ľr mich immer den Beigeschmack krampfhafter Raumausnutzung. Erstens w√ľrde ich vielen so genannten Nachttieren auch den Zugang zu einem Au√üengehege g√∂nnen (oder wenigstens durch ein zu √∂ffnendes Dachfenster einfallendes Sonnenlicht). Das steht zwar im Widerspruch zur g√§ngigen Tag-Nacht-Umkehr, aber ein Aktivit√§tsrhythmus lie√üe sich bei mancher Tierart wahrscheinlich auch mit einem geringeren Versatz umstellen. Ich denke da an eine Variante, nach der die Tiere vormittags noch im Hellen und erst nachmittags im Dunklen gehalten werden, was die Ausnutzung von Morgensonne zulie√üe.

Zweitens reagieren manche Kleins√§uger nach meinen eigenen Erfahrungen mit diversen Nagern auf Ersch√ľtterungen fast schreckhafter als auf Ger√§usche. Eine Unterbringung unter einem Restaurant und in "F√ľhln√§he" der U-Bahn finde ich da nicht gerade optimal.
(10.03.2009, 12:40)
Sacha :   @Bj√∂rn N + MM.: Danke f√ľr die Aufkl√§rung. Ich war immer zur "warmen" Jahreszeit in Frankfurt, habe darum die B√§ren immer gesehen.

Was haltet Ihr von meinem Vorschlag bez. Gesellschaftshaus?
(10.03.2009, 12:22)
Bj√∂rnN :   @IP66
Man sollte sich nicht unnötig in solche Sachen hineinsteigern.

F√ľr die B√§ren werden angemessene Unterk√ľnfte in anderen Zoos gefunden werden, wo vielleicht bei dem Malaienb√§renpaar noch die Aussicht auf eine Zucht besteht.
Rheine beispielsweise bef√ľgt √ľber 2 Anlage und k√∂nnte ohne Schwierigkeiten die beiden Lippenb√§renschwestern aufnehmen, womit sowohl Rheine als auch Frankfurt geholfen w√§ren - Platz in Frankfurt f√ľr neuen Anlagen, in Rheine beide Anlagen attraktiv mit zusammengew√∂hnten B√§ren besetzt, bei denen eine Zucht nicht ausgeschlossen ist.

Die neue B√§renanlage wird f√ľr die k√ľnftigen Bewohner beste Voraussetzungen f√ľr Zucht und Haltung bieten. Sie vergessen, dass auf der Anlage nicht nur Nasenb√§ren, sondern auch die ebenso bedrohten und in Zuchtkonstellation seltenen Brillenb√§ren einziehen.

Dass man die Brillenbären auch ebensogut auf den alten Anlagen halten könnte, mit dieser Meinung stehen sie sicher ganz allein da.
Die alten B√§renanlagen sind √ľberholt, sie sind winzig, bieten den Tieren keinen Naturboden, kaum Reize und Abwechslung und sind zus√§tzlich noch ausgesprochen wenig besucherattraktiv - also weg damit.
(10.03.2009, 11:04)
IP66 :   Der fragliche Artikel zeigt nur einen in Gr√∂√üe und Form mit dem heutigen Eingang vergleichbaren Eingangsbau im Stil der zweiten Moderne jenseits des Vorplatzes der Gesellschaftshausfront - ob die B√§ren dahinter eine gr√∂√üere Fl√§che bewohnen werden als derzeit, ist nicht erkennbar. Wenn der "neue Naturschutzzoo" allerdings auf die als selten gehalten und bedroht eingestuften Lippenb√§ren zugunsten der weit verbreiteten und noch h√§ufiger gehaltenen Nasenb√§ren verzichtet, d√ľrfte auch die jetzige Anlage f√ľr die Brillenb√§ren ausreichen, zumal angesichts der neuen Bauten f√ľr den Besucherbetrieb ja nicht mehr Gehegefl√§che verbleibt, als heute schon vorhanden ist. Da stellt sich auch die Frage, auf was der im Artikel abgebildete B√§r der Bildunterschrift zufolge wartet: Auf seinen Abtransport in eine neue Haltung, in der man seinen Platz nicht f√ľr Flaniermeilen und neue Eing√§nge, sondern f√ľr Zuchtgehege verwendet? Auf ein Asyl in einem B√§renpark, der sich um das Wohl einzelner Tierindividuen sorgt? Oder gar auf das eigene rechtzeitige Ableben?
(10.03.2009, 10:50)
Bj√∂rnN :   @Sacha
Direktor Prof. Niekisch hat in einer Pressemitteilung erkl√§rt, dass der Zoo zuk√ľnftig auf Brillenb√§ren und Nasenb√§ren auf der neuen Anlage setzen wird, da weder Malaienb√§ren noch Lippenb√§ren als tropische, recht k√§lteempfindliche Arten ganzj√§hrig zu sehen sind.
Die Idee eines einsehbaren Innengeheges bzw. Sichtscheibe in eine Box kam der Planungskommission offensichtlich nicht.

Obwohl ich die geplante Abgabe ablehne, kann ich sie in Hinblick auf die Besucherattraktivität etwas nachvollziehen.
Bei den Lippenb√§ren ist attraktiver Nachwuchs in Frankfurt, den man sich vergeblich mit dem ungeheuer teuren Import 1998 erhofft hatte, nicht zu erwarten, da es kein passendes M√§nnchen f√ľr die beiden Leipziger Schwestern gibt. Die Malaienb√§ren waren bisher nicht fortpflanzungsaktiv, obwohl sie schon 10 Jahre und l√§nger im Zoo sind.

Ohne böse Absichten unterstellen zu wollen - es ist doch viel einfacher, die alten Klötze am Bein einfach abzugeben und sich aus der EEP-Population neue potentiell zuchtfähige, junge Tiere zuzulegen.

Die Erl√§uterungen auf der Homepage des Frankfurter Zoos klingen sehr interessant, 900m¬≤ B√§renhaus und √ľber 2200m¬≤ Freianlage f√ľr Gro√ü- und Kleinb√§ren ist f√ľr den √§u√üerst beengten Frankfurter Zoo ausgesprochen gro√üz√ľgig und zukunftsweisend.

Allen Menschenaffenfreunden empfehle ich einen Besuch auf der Zoo-Homepage. Dort findet man ein Bild von Revierleiter Carsten Knott mit dem Bonobojungtier "Bili" aus Twycross, welcher f√ľr seine 5 Monate ziemlich gro√ü ist und bei mir auf den ersten Blick die Frage aufwarf: "Hat man da aus Twycross einen Bonobo oder einen Berggorilla bekommen?". Ich kenne in Europa nur einen Bonobo mit derart dunklem Gesicht und dichtem Fell und das ist "Zorba" in Stuttgart - wirklich faszinierend.....

http://www.zoo-frankfurt.de/deutsch/aktuelles/pressemitteilungen.html
(10.03.2009, 10:49)
Michael Mettler :   @IP66: Das Afrikahaus in Dresden steht seit √ľber zehn Jahren - w√ľrde das die Definition "erfolgreich abgeschlossen" erf√ľllen...?

@Sacha: Auch laut Online-Artikeln werden die "unsichtbaren" (soll hei√üen: im Winter nicht auf der Au√üenanlage und somit f√ľr Publikum nicht zu sehen) Lippen- und Malaienb√§ren Anfang n√§chsten Jahres den Zoo verlassen m√ľssen und ihre Nachfolger werden (in Vergesellschaftung) Brillen- und Nasenb√§ren.
(10.03.2009, 10:46)
IP66 :   Kann das Architektenteam neben den in Planung bzw. im Bau befindlichen Projekten auch schon solche aufweisen, die erfolgreich abgeschlossen wurden?
(10.03.2009, 10:39)
Sacha :   Eine Frage (die auch in "Eure Planung" passen w√ľrde, ich weiss):

Wäre es möglich, das Gesellschaftshaus in eine Kombi von Restaurant und Nachttierhaus umzuwandeln?

Ich stelle mir das (in totaler Unkenntnis des Inneren des Gebäudes, wie ich zugebe) folgendermassen vor:

Untergeschoss: Nachttierhaus so gross wie möglich (U-Bahn, Kanäle, Leitungen?)

Erdgeschoss: Restaurant mit Gartenterrasse (√§hnlich wie heute), WCs, K√ľcheninfrastruktur.

Obergeschosse: Vortragssaal, Cateringräume.

Das Theater w√ľrde ich auslagern (F√ľr Vorf√ľhrungen im Innern braucht es drum herum keinen Zoo) und ebenfalls die Administration (In der N√§he Geb√§udeteil mieten, Distanz √§hnlich wie bei ZOOM wahrscheinlich m√∂glich)

Was ist Eure Meinung?

@Björn N: Den Witz mit den "unsichtbaren Bärenarten" habe ich leider nicht kapiert. Kannst Du mich aufklären?
Und ist das jetzt definitiv, dass die Malaienb√§ren und Lippenb√§ren wegm√ľssen? Kommen stattdessen Brillenb√§ren und Nasenb√§ren?
(10.03.2009, 10:21)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN: Wenn das neue Haus nur noch eine Anlage je Art bekommen sollte, w√§re der Artenbestand vielleicht zu erhalten. Im Moment sind z.B. Mausmakis oder Igeltanreks doppelt, Schlankloris sogar dreifach im Schaubereich vertreten. Da denke ich, dass man eher Zuchtpaare oder -gruppen solcher Arten hinter die Kulissen nehmen und nur "√ľberz√§hlige" Tiere ausstellen wird (√§hnlich wie bei den Rostkatzen schon heute), als Arten komplett aus dem Schaubereich zu ziehen. Die w√ľrden dann wohl eher abgegeben werden, denke ich...

Apropos abgeben, anbei noch etwas zum Schmunzeln: Das nebenstehende Foto zeigt eine Tafel zum Zoo-Jubiläum am Beginn des Zoorundganges in Frankfurt. Und was sehen wir darauf inmitten der zur Feier herausgesuchten Tierarten? Ausgerechnet einen Takin... Mal abgesehen davon, dass ein auf Volksbildung bedachtes Institut auch korrekte Rechtschreibung verwenden sollte ("Herzlich willkommen" mit kleinem w wäre richtig), erinnert mich der obere Textblock wegen "1858-2008" ein wenig an die Inschrift auf einem Grabstein.
(09.03.2009, 23:43)
Bj√∂rnN :   Der Neubau des Nachttierhauses wird wohl kaum alle Tiere des alten Hauses unter gro√üz√ľgigen Gehegebedigungen aufnehmen k√∂nnen.
R√ľckw√§rtige Zuchtanlagen k√∂nnten es dem Zoo erlauben, wertvolle Zuchtpaare von Arten, die vielleicht weniger besucherattraktiv sind (darauf scheint es Prof. Niekisch ja besonders anzukommen, nicht umsonst verschwinden des Winters unsichtbare B√§renarten aus dem Zoo) zu erhalten.
(09.03.2009, 21:31)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN: Das Grzimek-Haus soll doch aber erst entv√∂lkert werden, wenn sein Nachfolgebau steht...?
(09.03.2009, 21:14)
Bj√∂rnN :   @Andre Haubrich
Die Probleme liegen unter anderem darin begr√ľndet, dass der Eingang nur wenige Kassen (2-3) hat und so bereits an einem normal frequentierten Tag lange Schlangen entstehen, √§hnlich wie in Stuttgart, wo man ja auch momentan Abhilfe schafft.

Das Problem des Zugangs zum Theater im Gesellschaftshaus klang ja schon an.

Außerdem ist der Eingangsbereich recht wenig attraktiv.
Obwohl ich die Abschaffung der Lippenb√§ren und Malaienb√§ren als gravierende Fehlentscheidung des neuen Direktors erachte, ist die infrastrukturelle Neugestaltung des Eingangsbereiches (hoffentlich auch mit einem Zooshop, der dem Frankfurter Zoo w√ľrdig ist - das momentane Provisorium mit Pl√ľschtieren und Pfauenfedern ist eher ein Witz) und der Neubau des B√§renrevieres mit Zuchtstation hinter den Kulissen sicher eine sinnvolle Investition in die Zukunft, auch in Hinblick auf die zuk√ľnftige Ausquartierung der Tiere des Grzimekhauses.
(09.03.2009, 20:49)
Andr√© Haubrich :   Ich finde, der Bericht h√∂rt sich ein bisschen nach "Deutschland sucht den Superzooeingang mit B√§renanlage" an :)
So √ľberzeugend fand ich das Bild vom neuen Zooeingang jetzt nicht, aber danach messe ich auch keinen Zoo.
Was ist denn das Problem des momentanen Eingangs?

(09.03.2009, 18:05)
Michael Mettler :   @IP66: Ja, im Zoo-Gesellschaftshaus.
http://cms.frankfurt-live.com/front_content.php?idcat=5&idart=32377

Das Architektenteam hat vorher bereits das Dresdener Afrikahaus und das Leipziger Gondwanaland entworfen.
(09.03.2009, 17:39)
IP66 :   Wird das Publikum denn zumindest die pr√§mierten Entw√ľrfe, wie anderenorts √ľblich, in einer √∂ffentlichen Ausstellungen anschauen d√ľrfen?
(09.03.2009, 17:28)
Zoo Frankfurt :   Architektur-Wettbewerb Zoo-Eingangsbereich und B√§renanlagen

Vorstellung des Gewinners und Eröffnung der Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten


Die momentane Erschlie√üung des Zoos und des Zoo-Gesellschaftshauses gen√ľgt nicht mehr den funktionalen Anforderungen. Zurzeit ist der Zugang zum Zoo-Gesellschaftshaus nur durch den Kassenbereich des Zoos m√∂glich. Ebenso ist eine Erneuerung der jetzigen B√§renanlagen dringend notwendig, da sie bei weitem nicht mehr den Anforderungen an eine tier- und artgerechte Haltung entsprechen.

Ziel des Architektur-Wettbewerbs war die Neuorganisation des Vorplatzes und die Entkoppelung des Zugangs zum Zoo-Gesellschaftshaus vom Haupteingang des Zoo und die Planung wegweisender moderner B√§renanlagen sowie einer vom Publikumsbereich abgetrennten Zuchtanlage f√ľr weitere Tierarten.

Der Wettbewerb wurde EU-weit ausgeschrieben. Teilnahmeberechtigt waren Architekten in bindender Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten. Neben f√ľnf gesetzten Arbeitsgemeinschaften wurden aus √ľber 90 Bewerbungen zur Teilnahme am Wettbewerb weitere 20 Arbeitsgemeinschaften von einem Gremium ausgew√§hlt. Die 25 Teilnehmer hatten neun Wochen Zeit zur Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe, Abgabetermin war der 30.01.2009.
Das Verfahren war anonym, die Verfasser der einzelnen Wettbewerbsbeitr√§ge wurden erst nach der Entscheidung des Preisgerichtes enth√ľllt.

In einer zw√∂lfst√ľndigen Sitzung wurden gestern 25 Entw√ľrfe zur Neugestaltung des Zoo-Eingangbereiches und der B√§renanlagen von einem neunk√∂pfigen Preisgericht hinsichtlich stadtbaulicher und denkmalpflegerischer, gestalterischer, funktionaler und wirtschaftlich-√∂kologischer Kriterien begutachtet und diskutiert. Das Preisgericht setzte sich aus f√ľnf Fachpreisrichtern aus Architekturb√ľros und dem Hochbauamt Frankfurt sowie vier Sachpreisrichtern zusammen. Als Sachpreisrichter fungierten die B√ľrgermeisterin Jutta Ebeling, der Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth, Stadtrat Edwin Schwarz vom Dezernat f√ľr Planung und Wirtschaft sowie Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Unterst√ľtzt wurde das Preisgericht von sieben Beratern aus verschiedenen Parteien und Fachbereichen.

Am Ende eines langen Tages fiel die Entscheidung auf den Entwurf der Architekten Henchion und Reuter, Berlin, mit Röntz Landschaftsarchitektur, Berlin.
¬ĄEs war eine lange und intensive Sitzung¬ď, so Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth. ¬ĄIn mehreren Rundg√§ngen durch die Ausstellung wurden die Pros und Contras f√ľr jeden Entwurf herausgearbeitet und gegeneinander abgewogen. Die Bandbreite der unterschiedlichen Kriterien, die bei der Entscheidung zu beachten waren und die geb√ľndelten Kompetenzen und Erfahrungen des Preisgerichtes und der Berater f√ľhrten zu dem jetzt pr√§mierten Entwurf, der die st√§dtebaulichen, denkmalpflegerischen und tierg√§rtnerischen Anforderungen optimal in sich vereint.¬ď

¬ĄDie Vielzahl der hervorragenden Entw√ľrfe machte die Entscheidung nicht leicht¬ď, sagte Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch im Anschluss an die Sitzung. ¬ĄDer pr√§mierte Entwurf setzt aus unserer Sicht eine sehr spannende Architektonik des Neubaus um, ohne dabei in Konkurrenz zum angrenzenden Zoogesellschaftshaus zu treten, dessen denkmalgesch√ľtzte Fassade nach der Umgestaltung noch hervorgehoben wird. Dies in Kombination mit tierg√§rtnerisch und gestalterisch optimalen Anlagen f√ľr die Vergesellschaftung von B√§ren und allen M√∂glichkeiten zum Aufbau einer erfolgreichen Zuchtstation, machte ihn zu unserem Favoriten¬ď.

(09.03.2009, 15:40)
Zoo Frankfurt :   Sonntagsf√ľhrung im Zoo

Auch in diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem Sonntag im Monat F√ľhrungen f√ľr Zoobesucher an. Die F√ľhrungen sind f√ľr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

Thema der F√ľhrung am
Sonntag, 8. März 2009

Die W√ľste lebt -
Oder wie Tiere (und Pflanzen) einen lebensfeindlichen Lebensraum besiedeln können

F√ľhrungsbeginn: 11.00 Uhr
Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums)
F√ľhrungsdauer: eine bis eineinhalb Stunden

Zoo-Eintrittspreise:
Erwachsene: 8,00 €
Kinder/Jugendliche (6¬Ė17 Jahre): 4,00 ¬Ä

Die F√ľhrungs-Teilnehmer entrichten nur den normalen Eintrittspreis.

Ansprechpartner:
Dipl.-Biol. Rudolf Wicker
Tel. 069-212-33732
(04.03.2009, 14:01)
Zoo Frankfurt :   Bili the Bonobo

Kleine neugierige H√§nde, gro√üe Augen, Bili ist mittlerweile ein lebhaftes Krabbelkind und entspricht vollkommen dem Kindchenschema. Der Bonobo-Junge wurde am 8. Oktober 2008 im englischen Zoo Twycross geboren. Schnell war klar, dass seine Mutter Maringa keine Milch hatte. Schon nach wenigen Tagen verlor sie das Interesse an ihrem Baby vollst√§ndig. Bili musste per Hand aufgezogen werden. ¬ĄHandaufzuchten sind bei S√§ugetieren und vor allem bei Menschenaffen immer √§u√üerst problematisch¬ď, erkl√§rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch die Situation: ¬ĄAls Erwachsene k√∂nnen die Tiere oft nicht mehr in eine Gruppe integriert werden, da sie die angelernten Verhaltensweisen ihrer Artgenossen nicht kennen. Sie sind dann zu einem v√∂llig artuntypischen Leben als Einzeltier verdammt.¬ď

Der kleine Bili wurde deshalb in den Zoo Frankfurt geschickt. Hier soll er eine neue Heimat finden. Am 21.01.2009 kam er am Frankfurter Flughafen an. ¬ĄDer Zoo Frankfurt hat in der Menschenaffenhaltung einen guten Ruf¬ď, erl√§utert Prof. Dr. Niekisch, ¬Ąund unsere Pfleger haben schon Erfahrung mit der Reintegration von kleinen Bonobo-Kindern in die Bonobo-Gruppe.¬ď

Bili kam auch in Frankfurt zunächst in die Obhut der Menschenaffenpfleger. Mit Fläschchen und Windeln wird er wie ein Menschenjunges versorgt. Bei seiner Ankunft wog er 2,7 kg und hatte erst zwei Zähnchen. Mittlerweile hat er prächtig zugelegt, er wiegt schon 3,5 Kilo und kann stolz zehn Zähne zeigen. Seit seiner Ankunft war Bili unter ständiger tierärztlicher Beobachtung. Erst am vergangenen Freitag wurde seine Quarantänezeit beendet, Bili ist völlig gesund.

¬ĄT√§glich trainiert Revierleiter Carsten Knott und sein Team mit der Bonobo-Gruppe¬ď, erkl√§rt Prof. Niekisch. F√ľr das Training bringen die Pfleger eine Puppe ans Gehege und f√ľttern diese mit einem Fl√§schchen. Vor allem die Weibchen erhalten Belohungen, wenn sie sich l√§nger am Gitter aufhalten oder sogar ihre Brust an das Gitter dr√ľcken. ¬ĄSp√§ter wird die Ziehmutter Bili ans Gitter bringen, wenn die Pfleger dort mit einem Fl√§schchen warten.¬ď, gibt sich Prof. Niekisch √ľberzeugt. Zwei Ziehm√ľtter kommen infrage, Zomi und Kutu. T√§glich verbringt Bili viele Stunden neben dem Bonobo-Gehege, nur durch ein Netz von der Gruppe getrennt. Vor allem Zomi hat schon Interesse an dem Jungtier gezeigt und auch Bili ist nicht abgeneigt. Auch die anderen Bonobo-Kinder interessieren ihn sehr, vor allem der zweij√§hrige Nyota und die einj√§hrige Nakala.

Als Mutter nicht zur Verf√ľgung steht Bonobo-Dame Kamiti. Sie hat eine acht Wochen alte Tochter und alle H√§nde voll zu tun. T√∂chterchen Omanga wurde am 18. Dezember 2008 im Zoo Frankfurt geboren. Ihr Papa ist Ludwig, unserer Bonobo-Zuchtmann. Omanga ist Kamitis zweites Kind und wird von ihrer Mutter f√ľrsorglich umsorgt und umher getragen. Sp√§ter wird sie sicherlich eine gute Spielkameradin f√ľr Bili.
(03.03.2009, 09:40)
Holger Wientjes :   Aber viel kann man ja nicht mehr reduzieren in Sachen Meerkatzen... Die Dianameerkatzen bleiben ja und die Husarenaffen haben den Zoo ja schon vor geraumer Zeit verlassen (m√ľssen).
Ich pers√∂nlich bin auch f√ľr jede Meerkatzenhaltung dankbar, da sie f√ľr mich zu den h√ľbschesten Primaten z√§hlen. Ausserdem sind viele Arten bedroht und man kann an ihnen, wenn man denn mehrere Arten (nebeneinander) h√§lt, den Besuchern ein sch√∂nes Beispiel von Diversit√§t pr√§sentieren.
(02.03.2009, 13:23)
IP66 :   Ich denke, das Verschwinden der Meerkatzen h√§ngt auch mit der Beseitigung der Nachkriegsaffenh√§user zusammen - bezeichnederweise finden wir dort, wo noch die gro√üen Geb√§ude stehen, meistens auch noch eine oder mehrere Meerkatzenarten. Auch in Frankfurt wird es mit dem Verschwinden des √ľberlieferten Niederaffenhausen wohl zu einer solchen Artenreduktion kommen, soll doch, wenn ich die Ank√ľndigungen recht verstanden habe, ein Urwaldhaus auf der dann frei gewordenen Fl√§che sowohl das artenreiche Grzimekhaus wie den auch nicht artemarmen Altbau ersetzen.
(02.03.2009, 11:55)
Bj√∂rnN :   @th.oma.s
Das tuen sie auch, vorrangig bodenbewohnende Antilopen. Bisher sind nur strukturierte Jagden auf Ducker beobachtet worden.
Scheint aber im Gegensatz zu den Schimpanse eher die Ausnahme und viel viel seltener vorzukommen....
(01.03.2009, 14:52)
th.oma.s :   ich denke, bonobos jagen aktiv ?

(01.03.2009, 13:32)
Bj√∂rnN :   @Ralf Seidel
Zumindest Leipzig, Edinburgh und Mulhouse z√ľchten regelm√§√üig jedes Jahr oder alle 2 Jahre und das schon seit Jahrzehnten, das w√ľrde ich schon kontinuierlich nennen.

Das Problem bestand bis vor Kurzem darin, dass kaum Männchen geboren wurden und keine neuen Zuchttiere aus den Ursprungsländern mehr zu bekommen sind.
Der Bestand ist bereits stark ingez√ľchtet bzw. untereinander verwandt. So hat Leipzig den Zuchtmann "Kwanza" aus London, dem f√ľr die Zucht in Zukunft nur ein unverwandtes Weibchen und seine T√∂chter bleiben, dessen Vater war auch schon ein Leipziger. Edinburgh hat einen Leipziger Mann ebenso wie Mulhouse, La Palmyr und Valencia. Antwerpen h√§lt eine gro√üe Gruppe, die im jetzigen Gehege aber leider nicht z√ľchtet. Inzwischen sind alle Weibchen (4) wohl zu alt zur Zucht.

Dass diese Haltung keine Erfolgsgeschichte werden konnte, liegt letztendlich auch daran, dass die Meerkatzen in unseren Zoos leider auf dem R√ľckzug sind. Viele deutsche Gro√üzoos, die ehemals Tiere dieser Gruppe besa√üen, haben ihre Gruppen abgeschafft. So halten z.B. K√∂ln, Stuttgart, M√ľnster, Dortmund und Hagenbeck leider gar keine Meerkatzen mehr.

Die einzige h√§ufigere Art ist die Brazzameerkatze, die f√ľr den Besucher recht attraktiv und einfach zu z√ľchten ist.

Die einzigen Zoos, die ihren Besuchern noch eine Auswahl von Meerkatzen zeigen sind Leipzig, Aschersleben und Duisburg.

Ich möchte ganz und gar nicht prophetisch sein, doch sehe ich die Entwicklung in den letzten 10 Jahren und lasse mich deshalb zu einer Prognose hinreißen.

Trotz dieser eher d√ľsteren Aussichten f√ľr die Zucht w√§re die Haltung einer Junggesellengruppe Eulenkopfmeerkatzen in Frankfurt sicher m√∂glich und f√ľr den Zoos ausgesprochen attraktiv, da Meerkatzen immer Stimmung in die Bude bringen.
(01.03.2009, 11:44)
Ralf Seidel :   @Bj√∂rN, noch mal zu den Eulenk√∂pfen - Zuchten, welche ja wohl eher sporadisch als kontinuierlich erfolgen sind nun wirklich keine Erfolgsgeschichten. Die Tiere waren, sind und werden immer Rarit√§ten bleiben. Was Ihre Prognose zum Aussterben betrifft - ich halte nicht so viel von Propheten und bei aller Problematik - die Hoffnung stirbt zuletzt...
(01.03.2009, 11:12)
Holger Wientjes :   @M.Mettler: Muss ja nicht gleich eine Horde Makaken sein. Eine Minigang wie in MS reicht ja auch. Dort gibt es ja viel Interaktion zwischen den Arten - was ja auch gew√ľnscht ist - aber mir ist noch nie aufgefallen, dass die Bartaffen den Orangs zu sehr das Leben schwer machen. Dann wie gesagt schon eher die kleinen Wasserqu√§lgeister :-)

Insgesamt ist es aber sicherlich richtig, dass in Sachen Gemeinschaftshaltung noch viel möglich erscheint und man sich wahrscheinlich bei der einen oder anderen Vergesellschaftung ( noch ) nicht traut, weil die potentiellen Arten zu wertvoll sind.
(01.03.2009, 09:48)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN: Der Berg aus Steinen ist der Rest des alten Affenfelsens, auf dem zuletzt Lemuren und davor √ľber Jahrzehnte hinweg Rhesusaffen gehalten wurden. Ich nehme an, dass der verbliebene Rest davon f√ľr die Orang-Anlage erhalten bleiben soll, denn sonst h√§tte man sich dessen Abtragung durch die bereits dicht davor hochgezogenen Betonw√§nde (siehe Foto) unn√∂tig erschwert. Deshalb und wegen der im Vergleich zur Gorilla-Anlage sehr niedrigen Betonw√§nde w√ľrde ich eine √úbernetzung vermuten.

@IP66: Das Grzimek-Konzept bestand aus der Parallelit√§t von Zoo und Naturschutz, und ich verstehe die Ver√∂ffentlichungen aus Frankfurt so, dass eben dieses Prinzip weitergef√ľhrt werden soll. Und das ist m.E. von Baustilen unabh√§ngig.

Übrigens: In die Außenwand des als abgeholzten Urwaldriesen verkleideten Fahrstuhlschacht des Borgori-Waldes wurden Vogelnistkästen einbetoniert. Auch eine Form von Naturschutz im Zoo!
(28.02.2009, 10:47)
IP66 :   In welcher der Anlagen im neuen Menschenaffenhaus leben denn mehr als eine Art Tiere?
Ganz nachvollziehen kann ich auch nicht, weshalb man das neue Zookonzept mit dem Wirken des Herrn Grzimek "verkn√ľpft", wenn man dessen Gestaltungsideen beseitigt und auch den Abri√ü des seinem Angedenken gewidmeten Tierhauses ank√ľndigt.
(28.02.2009, 10:30)
Bj√∂rnN :   @Michael Mettler
War selbstverständlich als Spaß gemeint.

Das Frankfurter Orang-Utan-Gehege wird mit 570m¬≤ Fl√§che nicht allzu gro√ü werden, betrachtet man die √ľber 3000m¬≤ gro√üe benachbarte Anlage f√ľr Gorillas, Drills und Guerezas.

Ich wei√ü nicht, wie weit noch Erdarbeiten im Gehege vonstatten gehen werden oder ab man das Gehege mit einem Netz √ľberspannt, was w√ľnschenswert w√§re, doch momentan erhebt sich im Gehege noch ein Berg aus Steinen, w√§hrend rundherum hereit die Begrenzungsw√§nde in die H√∂he wachsen.
(28.02.2009, 10:20)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN: Neben der Orang-Au√üenanlage steht heute noch das Niederaffenhaus, das ohnehin abgerissen wird. Es w√§re nicht schwer, dort einen Stall und ein separates Gehege f√ľr Hirscheber neben die Orang-Au√üenanlage zu platzieren und den Schweinen einen ebenerdigen Zugang zu dieser zu schaffen. Die Hirscheber m√ľssen ja nicht unbedingt den Orang-Innenraum des Borgori-Waldes nutzen k√∂nnen.
(28.02.2009, 10:16)
Bj√∂rnN :   Dann m√ľssen die Hirscheber aber Fl√ľgel bekommen, um aus den erh√∂hten Luken auf die Au√üenanlage zu kommen.

An sich finde ich die Idee durchaus machbar, allerdings kaum in Frankfurt, eine geteilte Außenanlage hätte sicher ihren Reiz.
(27.02.2009, 23:24)
Michael Mettler :   Ich frage mich √ľbrigens, warum man Orangs nicht einfach mal mit asiatischen Hirschen (z.B. Timor- oder Prinz-Alfred-Hirschen) vergesellschaftet. Es m√ľssen ja schlie√ülich nicht immer nur andere Primaten oder Kleinraubtiere sein, mit denen man Menschenaffen kombiniert. Da finde ich den Dortmunder Ansatz (Orangs/Tapire) als Ausgangspunkt f√ľr neue Ideen ganz interessant. Selbst an Hirscheber w√ľrde ich dabei denken - andere Schweine halte ich f√ľr zu riskant (obwohl ja auch ein Schabrackentapir im Ernstfall nicht ganz ohne w√§re). Zumindest Hirscheber g√§be es schon in Frankfurt...
(27.02.2009, 22:55)
Michael Mettler :   @Holger Wientjes: Wenn den Orangs die Otter mal auf die Nerven gehen sollten, k√∂nnen sie sich ganz einfach "nach oben" zur√ľckziehen. Aber wo finden sie Ruhe, falls eine Horde Makaken sie mal nervt?
(27.02.2009, 22:38)
Holger Wientjes :   @M.Mettler: In wie fern zu quirlig ? In M√ľnster klappt`s ja auch. Da habe ich eher den Eindruck, die Zwergotter halten den Laden auf Trab !
(27.02.2009, 21:28)
Michael Mettler :   Um "mehr Leben" in eine Orang-Anlage zu bringen, w√§ren selbst Hut- oder Javaneraffen interessant, auch wenn sie weniger oder nicht bedroht sind. Ich fragte nur deshalb gezielt nach Languren (und wenn es "nur" eine M√§nnergruppe Hulmans w√§re), weil die langschw√§nzigen Makaken vielleicht ZU quirlig f√ľr die Orangs sind?
(27.02.2009, 19:26)
Bj√∂rnN :   @Michael Mettler
Aus Europa ist mir eine Vergesellschaftung von Orang-Utans mit Languren nicht bekannt, was auch nicht verwunderlich ist, wachsen hierzulande die Languren bekanntlich ja nicht auf B√§umen - h√∂chstens die Javanischen Kappenlanguren produzieren ausreichend Nachwuchs, dass man √ľber eine neue Gruppe in Frankfurt nachdenken k√∂nnte.

Es m√ľssten ja auch nicht unbedingt Languren sein. Auch wenn es diese Vergesellschaftung schon in M√ľnster gibt und K√∂ln damit plant, f√§nde ich Bartaffen oder geographisch passendere Schweinaffen oder B√§renmakaken interessant, die inzwischen auch als VU gelten - dieser Zug scheint aber auch leider schon abgefahren zu sein, es bleibt also eine Utopie....
(27.02.2009, 18:46)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN: Ich nix Ahnung von USA :-)
(27.02.2009, 18:10)
Bj√∂rnN :   @Ralf Seidel
Welche R√ľckschl√§ge meinen Sie denn??

Besser wird es mit dieser Art kaum werden. Da blutsfremde Tiere aus Ruanda oder Uganda kaum zu bekommen sind, ist die Population wohl auf kurz oder lang zum Aussterben verurteilt.

@Michael Mettler
Hält nicht der Columbus Zoo seine Orang-Utans zusammen mit Silbernen Haubenlanguren?
(27.02.2009, 15:46)
Michael Mettler :   Um auch die dritte Menschenaffenart in Frankfurt noch ins Visier zu nehmen: W√§re eine Gemeinschaftshaltung der Orangs mit Languren denkbar? Gibt es damit schon Erfahrungen aus anderen Zoos?
(27.02.2009, 15:23)
Ralf Seidel :   R√ľckschl√§ge gab es aber auch immer wieder und mit einer knappen Handvoll potentieller Z√ľchter ist eben auf Dauer auch kein Staat zu machen - sei es wie es ist, es kann nur noch besser werden...
(27.02.2009, 14:17)
Bj√∂rnN :   @Ralf Seidel
Zuchterfolge gibt es zweifellos, sowohl Leipzig als auch Mulhouse und Edinburgh z√ľchten regelm√§√üig, die √ľbrigen Halter leider nicht mehr.

Amsterdam und Twycross halten nur noch Einzeltiere, Antwerpen eine größere Gruppe eigener Nachzuchten und der letzten Londoner Tiere ohne Zucht.

Berlin hat ein Geschwisterpaar aus Leipziger Zucht, das auch in 10 Jahren nicht einmal nachgezogen hat, wobei das M√§nnchen, "Zeus", recht wertvoll f√ľr die Zucht ist und als Zuchtmann in Leipzig einspringen k√∂nnte, wenn "Kwanza" das Zeitliche segnet. Auch aus La Palmyr ist mir keine Nachzucht bekannt.

Hoffnungstr√§ger auf einen 4. z√ľchtenden Halter ist der Bioparc Valencia, der im letzten Jahr einen Mann (*2003) aus Leipzig und ein Weibchen, vermutlich aus den USA, erhalten hat.
(27.02.2009, 13:53)
Ralf Seidel :   @Bj√∂rN, w√§re fraglos sicher auch ne Option unter den gegebenen Umst√§nden. Aber gerade diese Art war und ist eben eine echte Rarit√§t, sowohl im Zoo, als auch in ihrem nat√ľrlichen Lebensraum. Und gerade deswegen h√§tte ich mir hier mal wieder positive Nachrichten in Sachen Zuchtbem√ľhungen und -erfolgen gew√ľnscht...
(27.02.2009, 13:36)
Bj√∂rnN :   @Ralf Seidel
Sowohl in Mulhouse als auch in Leipzig und Edinburgh stehen männliche Nachwuchstiere in den kommenden Jahren zur Abgabe.
Die Etablierung einer reinen M√§nnergruppe (3,0) w√§re ohne Weiteres m√∂glich, gro√üe Spr√ľnge in Sachen Zucht kann man allerdings bei dieser Art kaum mehr erwarten.
(27.02.2009, 13:23)
Ralf Seidel :   @Michael, w√ľrde ich auch so sehen! Der Tierpark Berlin hat doch sicher noch einen gewissen √úberschuss an m√§nnlichen Rotscheitelmangaben, die k√∂nnen auch schon mal was wegstecken...
(27.02.2009, 13:20)
Michael Mettler :   Vielleicht sollte man f√ľr einen Bonobo-Meerkatzen/Mangaben-Vergesellschaftungsversuch im ersten Anlauf eine M√§nnergruppe einer weniger seltenen Art der Niederen Affen w√§hlen.
(27.02.2009, 13:07)
Ralf Seidel :   Sind beispielsweise Eulenkopfmeerkatzen tats√§chlich so ohne Weiteres verf√ľgbar ??
Bislang hält sich die europäische Population bei den wenigen Haltern ja wohl gerade so die Waage - und das seit Jahrzehnten...
(27.02.2009, 13:02)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN: OK, an die M√∂glichkeit, dass junge Menschenaffen ebenfalls durch solche R√∂hren passen w√ľrden, habe ich nicht gedacht.
(26.02.2009, 22:18)
Bj√∂rnN :   @Michael Mettler
Ich h√§tte mir in Frankfurt eine Vergesellschaftung der Bonobos mit den Dianameerkatzen gew√ľnscht, daf√ľr h√§tte man gar keine zus√§tzliche Innenanlage gebraucht, einfach eine Bonobobox nur f√ľr die Meerkatzen zug√§nglich machen m√ľssen...

Ihre Idee der engen Verbindungsr√∂hren klingt interessant, birgt aber den Nachteil, dass ein Bonobo- oder Gorillajunges ins falsche Gehege gelangen k√∂nnte, was immense Gefahr f√ľr Leib und Leben bedeuten w√ľrde.
Dann doch lieber getrennte Anlagen mit jeweils einem Besatz von Niederen Affen.
(26.02.2009, 22:04)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN: Dann k√∂nnte man ja fast die Gorilla- und die Bonobo-Anlage f√ľr die vergesellschafteten Niederen Affen in Frankfurt √ľber enge Tunnelr√∂hren o.√Ą. miteinander vernetzen... Geografisch perfekt m√ľsste es eh nicht sein, auch auf der Gorilla-Anlage werden Arten miteinander leben, die sich im Freiland nirgends begegnen.
(26.02.2009, 21:21)
Bj√∂rnN :   @Michael Mettler
Ich w√ľrde es auf eine Vergesellschaftung mit Eulenkopfmeerkatzen oder Goldbauchmangaben durchaus mal ankommen lassen.

Beide Arten sind verf√ľgbar und passen auch geographisch vervorragend zu den Bonobos, au√üerdem stehen sie nicht auf der Speisekarte der Zwergschimpansen.
(26.02.2009, 20:19)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN: Da Bonobos dein spezielles Interesse zu gelten scheint - f√ľr welche Art(en) von Gehegegenosse(n) w√ľrdest du sie denn f√ľr geeignet halten?
(26.02.2009, 20:11)
Bj√∂rnN :   @Andre Haubrich
Man hat eine Vergesellschaftung mit Bonobos einfach noch nie versucht, insgesamt d√ľrfte es einfacher sein als eine Vergesellschaftung mit Gorillas.

Maringa II hat ihr Kind, Bili, √ľbrigens angenommen, das ist ein Fehler im Text. Die Pfleger nahmen ihr das Jungtier nur aus einem Grund ab - sie hatte kaum Milchproduktion und der Tod des Jungtieres w√§re ohne Zutun schnell eingetreten, das wollte man verhindern.
(26.02.2009, 19:38)
Sacha :   Mal abgesehen davon, dass das "Highlight des ersten Amtsjahres" mehrheitlich Vorg√§nger Christian Schmidt zu verdanken ist.....
(26.02.2009, 16:21)
Andr√© Haubrich :   Bei den Bonobos wird es wohl wirklich schwirig, geeignete Gesellschaftspartner zu finden.
F√ľr die Orangs g√§b es ja kleinere Affen, Binturongs, Muntjaks..., mit denen man¬īs versuchen k√∂nnte.
(26.02.2009, 15:25)
Michael Mettler :   Der Ein-Jahres-Bilanz-Artikel liest sich so, als gebe es im Borgori-Wald keine Ein-Arten-Haltung mehr. Bei Orangs und Bonobos stimmt das ja nun nicht, es sei denn, man wertet die allgegenw√§rtigen Hausm√§use als Vergesellschaftung...
(26.02.2009, 13:05)
Zoo Frankfurt :   Bili the Bonobo

Der vier Monate alte Bonobo-Junge Bili wurde von seiner Mutter Maringa im Zoo Twycross nicht angenommen. Er kam nach Frankfurt, um hier eine neue Heimat zu finden. Hauptziel ist, Bili in unsere Bonobo-Gruppe zu integrieren. Bilis Quarantänezeit ist am vergangenen Wochenende abgelaufen und er darf am Montag den ersten Kontakt zu seiner neuen Familie aufnehmen.
(26.02.2009, 12:11)
Zoo Frankfurt :   Ein Jahr im Zoo Frankfurt
Prof. Dr. Manfred Niekisch zieht Bilanz

Vor genau einem Jahr, am 1. M√§rz 2008 hat Prof. Dr. Manfred Niekisch seine Arbeit als Zoodirektor im Zoo Frankfurt aufgenommen. ¬ĄNach 25 Jahren internationaler Naturschutzarbeit vor allem in den tropischen W√§ldern, in der Praxis vor Ort und an der Universit√§t kann ich nun mitwirken, diesen traditionsreichen Zoo zu einem international anerkannten Zentrum des Natur- und Artenschutzes weiter zu entwickeln.¬ď, sagt Prof. Dr. Niekisch. ¬ĄDer Beruf des Zoodirektors war tats√§chlich ein Kindheitstraum von mir. Nach diesem ersten Jahr m√∂chte ich vor allem meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken. Sie haben viel geleistet und sind eine Mannschaft, auf welche die Stadt stolz sein kann.¬ď

Der Zoo Frankfurt hatte sich in seiner 2007 erarbeiteten Vision ein neues Motto gegeben: ¬ĄTiere erleben ¬Ė Natur bewahren¬ď und damit den Naturschutz ganz hoch auf die Agenda gesetzt. Nach den Worten von Prof. Dr. Niekisch, damals Professor f√ľr Internationalen Naturschutz an der Universit√§t Greifswald, reizte ihn besonders die Herausforderung, die Tradition des legend√§ren Bernhard Grzimek aufzunehmen und Zoo und Naturschutz ganz eng miteinander zu verkn√ľpfen.

Erste Ma√ünahmen zielten aber vor allem darauf ab, den Zoo noch besucherfreundlicher zu gestalten und dringend notwendige Bauma√ünahmen f√ľr die Tiere umzusetzen: Ein behindertengerechter Zugang zum Obergeschoss des Katzendschungels wurde gebaut, die neue Voliere f√ľr die Bartgeier er√∂ffnet und das Winterquartier f√ľr die Greifv√∂gel fertig gestellt.

Durch die von Niekisch eingeleitete Neuorganisation der tier√§rztlichen Versorgung erhielt der Zoo Frankfurt schon in seinem ersten Amtsjahr die Anerkennung zum Ausbildungsbetrieb f√ľr Zoo-Fachtier√§rzte ¬Ė dem einzigen in Hessen.

¬ĄDas Highlight in meinem ersten Amtsjahr war sicher die Er√∂ffnung des neuen Menschenaffenhauses Borgori-Wald. Dieses Haus weist die Richtung in die Zukunft, denn hier wurde schon begonnen, was sich im gesamten Zoo fortsetzen soll¬ď, stellt Prof. Dr. Niekisch fest. ¬ĄDie Tiere werden nicht mehr als einzelne Arten in Gehegen gehalten, sondern mit anderen Arten vergesellschaftet.¬ď Diese Gemeinschaftstierhaltung stellt die Natur sehr viel besser nach als die Einzelarthaltung. Au√üerdem wird das Haus mit einer hochmodernen, umweltfreundlichen Erdw√§rmeheizung betrieben. ¬ĄDie Neuausrichtung des Zoos beinhaltet selbstverst√§ndlich auch ein Konzept f√ľr die Reduzierung des Energie- und Wasserverbrauchs im gesamten Zoo¬ď, betont Niekisch.

Mehrere Neubauten sind in der Planung. ¬ĄZun√§chst werden wir die Situation am Alfred-Brehm-Platz rund um dass Zoo-Gesellschaftshaus entzerren¬ď, stellt der Zoodirektor seine Zukunftspl√§ne vor. ¬ĄWir sind mitten in der Planung f√ľr einen neuen, attraktiven Kassen- und Servicebereich links vom Zoo-Gesellschaftshaus sowie f√ľr den Neubau der B√§renanlage.¬ď Das Zoo-Gesellschaftshaus mit dem Fritz-R√©mond-Theater wird durch den verlagerten Eingangsbereich frei zug√§nglich und der Weg f√ľr ein neues Betreiberkonzept im Zoo-Gesellschaftshaus ist frei. ¬ĄDer Neubau der B√§renanlage ist seit langem √ľberf√§llig. Die 1958 errichtete Anlage entspricht nicht mehr den aktuellen tierg√§rtnerischen Anforderungen und ist dringend erneuerungsbed√ľrftig¬ď, erkl√§rt Prof. Dr. Niekisch die Situation. F√ľr den Eingangsbereich sowie das B√§rengehege laufen die Planungen bereits auf Hochtouren. Die Sitzung des Preisgerichts f√ľr die eingereichten Architekturentw√ľrfe wird am 5. M√§rz 2009 stattfinden.
Dringend sanierungsbed√ľrftig ist auch das in den siebziger Jahren gebaute Tag- und Nachttierhaus. Um eine Abgabe aller im Grzimek-Haus lebenden Tiere zu vermeiden, entschied Niekisch, zun√§chst einen Neubau an anderer Stelle zu errichten. Erst nach dem Umzug der Tiere wird das heutige Grzimek-Haus abgerissen. Au√üerdem hat sich Niekisch den Bau einer neuen Anlage f√ľr subantarktische Pinguine und die Modernisierung des Exotariums vorgenommen. Mit dringend erforderlichen Reparaturarbeiten im Exotarium wurde bereits begonnen. Magistrat und Stadtverordnetenversammlung haben gerade ein von Niekisch vorgeschlagenes 30-Millionen-Programm zur Modernisierung des Zoos beschlossen. ¬ĄDies ist ein ganz wichtiger Beschluss und ein deutliches Signal, dass es die Stadt ernst meint mit der Sanierung des Zoos¬ď freut sich Niekisch.

Auch an die kleinen Zoobesucher wurde gedacht. Der Spielplatz gegen√ľber dem Borgori-Wald wird v√∂llig neu gestaltet. Ab dem Fr√ľhsommer k√∂nnen sich die Kinder auf modernen, aus Holz gefertigten Spielger√§ten austoben und spielerisch die Bewegungen der Tiere nachahmen.

2008 war auch das 150j√§hrige Jubil√§um des Zoos. Viele Veranstaltungen, F√ľhrungen und Vortr√§ge haben die Frankfurter B√ľrgerinnen und B√ľrger an der Geschichte des Zoos teilhaben lassen. ¬ĄUnd der Zoo hat neue Freunde gewonnen¬ď, stellt Niekisch fest. Viele Partnerfirmen und Organisationen haben mit dazu beigetragen, einen Gro√üstadtdschungel in Frankfurt zu verwirklichen. Eine Plakat-Aktion, Schaufenster-Installationen, Zebrastreifen mit Zoo-Logo und ein tierischer U-Bahnwagen haben die Frankfurter B√ľrgerinnen und B√ľrger neugierig auf ihren Zoo gemacht.

Das Jahr 2009 im Zoo Frankfurt steht im Zeichen des Gorillas. Der Zoo Frankfurt und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF), deren Vizepr√§sident Niekisch schon seit Jahren ist, wollen das ¬ĄJahr des Gorillas¬ď gemeinsam nutzen, um verst√§rkt auf die dramatische Situation der Gorillas im Freiland aufmerksam zu machen und Geld f√ľr die bedrohten Verwandten der Zoo-Gorillas zu sammeln. Viele Veranstaltungen und Aktionen zum Thema sind geplant. Die ¬ĄSpendenaktion: Matze¬ď ist letzte Woche angelaufen. ¬ĄGorillas z√§hlen zu den am st√§rksten bedrohten S√§ugetieren der Erde.¬ď, erkl√§rt Prof. Dr. Niekisch. ¬ĄVor allem die Berggorillas sind in ihrer Heimat stark durch Lebensraumverlust, Wilderei und kriegerische Unruhen gef√§hrdet. Deshalb ist uns sehr wichtig, ein Denkmal f√ľr Matze zu verwirklichen und gleichzeitig den Gorilla-Schutz aktiv zu unterst√ľtzen.¬ď Mit den Aktionen zum Gorilla-Schutz untermauert der Zoo Frankfurt seine neue Ausrichtung als Natur- und Umweltschutz-Zoo. ¬ĄWir m√ľssen uns insgesamt noch viel mehr im Schutz der Lebensr√§ume drau√üen engagieren¬ď, erkl√§rt Prof. Dr. Niekisch. ¬ĄUnsere Zootiere sind Botschafter f√ľr ihre Artgenossen im Freiland. Durch Aufkl√§rung und Sensibilisierung im Zoo m√∂chten wir den Naturschutzgedanken fest in den K√∂pfen unserer Besucher verankern.¬ď ¬ĄUnser Zoo im Herzen der Stadt ist ein Platz f√ľr Menschen und Tiere, in dem sich Tier und Mensch wohlf√ľhlen sollen.¬ď
(26.02.2009, 12:09)
Michael Mettler :   Neben den schon erw√§hnten Anlagen im Grzimek-Haus, an der B√§renanlage und am Schafberg gibt es √ľbrigens noch weitere Leerst√§nde im Zoo, so im/am Giraffenhaus das Okapigehege und das kleine Nachbargehege der Giraffen sowie die Kea-Voliere neben der Brutstation.
(25.02.2009, 10:58)
Michael Mettler :   Wenn ich den Gedanken aus meinem letzten Beitrag weiterverfolge, dann w√§re es tats√§chlich kein Problem, das Niederaffenhaus kurzfristig zu "entv√∂lkern" und als N√§chstes dem Erdboden gleichzumachen. Im Grzimek-Haus lebt in einer der gr√∂√üten Taganlagen "nur" der Tamandua, von den Wei√ükopfsakis habe ich nur noch ein Weibchen gesehen, die Anlage der Borstenh√∂rnchen und Siedelweber steht gerade leer und wird renoviert (? Besatz noch im Bestand?), auch in der Nachtabteilung gibt es einen Leerstand (neben den Wickelb√§ren). Der obere Bereich der Sumpfmeerschweinchenanlage im Tagbereich ist ungenutzt, seit der Tamandua in die vorherige Fossa-Anlage umgezogen ist. Mit ein wenig Zusammenr√ľcken und Vergesellschaften bek√§me man die Kattas und Varis (kennen sich eh als Wohngemeinschaft), die Klammeraffen und Kapuziner wohl unter - vielleicht auch die Erdm√§nnchen aus der Au√üenanlage am Affenhaus, und die paar Kleintiere aus den Vitrinen d√ľrften erst recht kein Problem bilden. Blieben nur die Paviane, wobei ich nicht wei√ü, ob diese √ľberhaupt zuk√ľnftig im Bestand bleiben sollen. Ansonsten baut ja Osnabr√ľck demn√§chst eine Anlage f√ľr Mantelpaviane und braucht Besatz...
(24.02.2009, 18:17)
Michael Mettler :   Wird interessant sein, wie man im Niederaffenhaus die immer leerer werdenden K√§fige "√ľberbr√ľcken" wird. Denn eigentlich m√ľssten ja demn√§chst au√üer den Gibbons auch noch die Dianameerkatzen und Guerezas (in den Borgori-Wald) umziehen. Bleiben also - von den Kleinvitrinen mal abgesehen - noch die Mantelpaviane und Klammeraffen auf den beiden Freianlagen sowie Gelbbrustkapuziner, Kattas und Rote Varis f√ľr die K√§fige. Die h√§tten dann bis zum Abriss des Hauses REICHLICH Platz. Oder werden die Lemuren und Neuweltaffen etwa vor√ľbergehend ins Grzimek-Haus umziehen...? Machbar w√§re das, schlie√ülich wurden da auch schon Br√ľllaffen und Varis gehalten.
(24.02.2009, 16:19)
Holger Wientjes :   Ist ja auch nur mein Eindruck durch das Foto. Fahre dieses Jahr auf jeden Fall wieder hin um mir einen Eindruck zu verschaffen. Nicht zuletzt auch wegen "Borgori". Kenn ich n√§mlich auch noch nicht pers√∂nlich. Und mit etwas Gl√ľck ist vielleicht auch das Gibbonhaus "in Betrieb"... ;-)
(24.02.2009, 15:58)
Michael Mettler :   Nachdem ich die neue Voliere vorher nur vom H√∂rensagen bzw. aus Pressemitteilungen "kannte" und skeptisch war, bin ich nun nach eigenem Sehen sehr angetan. Der Originalbau k√∂nnte (abgesehen von eventuellen Renovierungen nach Kriegssch√§den) noch aus dem 19. Jh. gestammt haben, m√ľsste mal in die Chronik schauen.
(24.02.2009, 14:06)
Holger Wientjes :   Danke f√ľr die Fotos ! Scheint ja wirklich mehr Platz f√ľr die Tiere zu bieten und passend strukturiert zu sein ! :-) Von wann sind eigentlich die Volieren ?
(24.02.2009, 13:56)
Michael Mettler :   Erg√§nzend zum letzten Bild der rechte Bereich der Voliere, in dem die Geier nun auch eine Gr√∂√üeneinsch√§tzung der Anlage erlauben. Ich gehe davon aus, dass sich die jetzt noch recht leuchtende Kunstfelslandschaft durch Patina farblich ver√§ndern wird.
(24.02.2009, 13:44)
Michael Mettler :   Leider habe ich keine Frontalaufnahme der ganzen Voliere, da zwei andere Fotografen sehr ausdauernd im Weg standen :-) Auf dem nebenstehenden Foto sieht man die Anbindung an den alten Zentralteil etwas besser. Der r√ľckw√§rtige Bereich mit dem Glasdach ist m.E. beim Umbau der vorherigen Fl√§che zugeschlagen worden. Unmittelbar rechts vom Bildrand bildet eine Felswand eine Art Raumteiler von ca. 1/3 bis 2/5 der Volierentiefe, vermutlich zur Bildung einer gesch√ľtzten Nische zum Br√ľten; an diesem Felsen l√§uft ein Rinnsal mit eisenhaltigem Wasser als Badem√∂glichkeit herab.
(24.02.2009, 13:41)
Holger Wientjes :   Die Bartgeiervoliere gef√§llt mir irgendwie gar nicht. Habe sie aber noch nicht in natura gesehen. Auf dem Foto wirkt sie recht "klobig" auf mich und passt nat√ľrlich nicht zun den √ľbrigen Volieren. Wenn wirklich etwa mehr Flugraum zur Verf√ľgung steht ist das nat√ľrlich ein Vorteil !
(24.02.2009, 13:09)
Michael Mettler :   Bei Fortf√ľhrung der Umgestaltung k√∂nnte man die Galerie komplett auf (relativ) winterharte Vogelarten umstellen, f√ľr die es Wiederansiedlungsprojekte gibt. Waldrappen als Variante f√ľr die Zentralvoliere erw√§hnte ich bereits, f√ľr das Pendant der Bartgeieranlage bieten sich M√∂nchsgeier an. Die beiden kleinen √§u√üeren Anlagen vielleicht f√ľr Eulen wie Stein- und Habichtskauz?
(23.02.2009, 20:45)
Oliver Jahn :   Also ich bin bestimmt ein "Bewahrer" von Tradition und freue mich √ľber jede historische Anlage, die restauriert und f√ľr Tiere weitergenutzt wird. Aber bei der Bartgeiervoliere muss ich ganz offen sagen, die gef√§llt mir vom Bild her wirklich sehr gut. Gerade in dem Kontrast zwischen neu und alt finde ich dieses Nebeneinander sehr wirkungsvoll und gelungen.
(23.02.2009, 20:22)
Michael Mettler :   Die Br√ľckenh√∂he h√§tte ein Tiger vielleicht nicht geschafft, f√ľr diese H√∂he w√§re glatter Untergrund wohl ein zu schlechter Absprung. Aber am rechten Grabenrand gibt es eine Betonkante zur Au√üenbepflanzung hin, die erheblich niedriger und nur mit Elektrodraht gesichert ist.
(23.02.2009, 18:43)
Andr√© Haubrich :   Mit den Sumatratiegern ist interessant, in Dortmund waren nur viele einzelne Eisbrocken und auf der Au√üenanlage war kein Tier.
Aber in Frankfurt ist der Graben doch auch breiter und die Br√ľcke h√∂her als in Dortmund.
(23.02.2009, 18:24)
Michael Mettler :   Mir ist gerade aufgefallen, dass ich zwar die hohen Betonmauern der Gorilla-Au√üenanlage erw√§hnte, diese aber auf dem Foto gar nicht zu sehen sind, weil au√üerhalb des rechten Bildrandes stehend. Deshalb hier die Gegenperspektive. Die W√§nde (mit Sichtscheiben) sind ca. 4 m hoch, dahinter befinden sich dann Besucherweg und Nashornanlage/-haus.

Als Kuriosum fiel mir im Zoo noch auf, dass die Sumatratiger trotz zugefrorenen Wassergrabens ins Freigehege durften. Zwar kann ich schlecht die Tragf√§higkeit des Eises sch√§tzen, aber an einer Stelle lag ein recht respektabler Betonbrocken auf dem Eis, den wohl ein Besucher von der Weiherbr√ľcke aus heruntergeworfen hatte...
(23.02.2009, 15:55)
Michael Mettler :   Und hier noch ein Beispiel f√ľr die "Fernwirkung" des Hauses im Gel√§nde.
(23.02.2009, 11:04)
Michael Mettler :   Zum Borgori-Wald ist meine Meinung am zwiesp√§ltigsten. Tierhalterisch ist es ein Quantensprung und aus dieser Sicht √§u√üerst begr√ľ√üenswert, aber der Zoo ist dadurch optisch noch enger geworden - f√ľr einen derart kleinen Zoo sind der Bauk√∂rper und die hohen Betonmauern der Gorilla-Au√üenanlage schon sehr gewaltig, was in einem gro√üfl√§chigen Zoo wohl weniger ins Auge fallen w√ľrde. Nat√ľrlich erlauben die derzeit kahlen B√§ume ganz andere Durchblicke als im Sommer. Eigentlich kann ich mir nur vorstellen, dass der Zoo sich langfristig von den diversen Stallgeb√§uden auf den inneren Fl√§chen - z.B. vom Stall der Afrikasteppe - trennen will, damit dort ein optischer Ausgleich durch Weitr√§umigkeit entstehen kann. Zum jetzigen Zeitpunkt w√ľrde ich behaupten, dass der oft kritisierte Gro√üe Weiher als ausgleichendes gestalterisches Element wichtiger ist denn je, um noch etwas Parkatmosph√§re zu bieten und nicht nur eine "Tierstadt". Die geplante Pinguinhalle auf dem Schafberg wird den engen Eindruck noch versch√§rfen...

Warum baut man eigentlich nicht den Schafberg zu einer Brillenb√§ranlage um, wenn es doch den Takinen dort angeblich zu warm ist, und setzt eine Pinguinhalle an den neuen Eingang? Bei Wegfall des Weges entlang des Schafbergzaunes und unter Hinzunahme des √ľbrigen Hanges w√§re dort eine sehr gro√üfl√§chige B√§renanlage machbar.

Offensichtlich hat der Frankfurter Zoo ein M√§useproblem, ich habe jedenfalls noch nirgends auf eine Zoorunde so viele von den Nagern zu sehen bekommen. Selbst zwischen den F√ľ√üen der Gorillas wuselte eine herum.

Ist der Boden in den Menschenaffen-Innenanlagen eigentlich aus festgetretenem Lehm? Wie hält man sowas eigentlich sauber, wenn darauf täglich hordenweise Affen urinieren? Das lässt sich ja schließlich nicht so einfach austauschen wie Rindenmulch auf einem Betonboden.
(23.02.2009, 11:02)
Andr√© Haubrich :   Ich teile die Meinung zur Gibbonanlage, aber immerhin sind die Inseln (noch?) stark bewachsen.
Beibt zu hoffen, das kein Tier ertrinkt...
Das Gibbonhaus hätte besser nach Hellabrunn gepasst :)
(23.02.2009, 10:56)
Michael Mettler :   Nachtrag zur Gibbonanlage: Wie bei so vielen Gibboninseln ist nat√ľrlich auch hier wieder diskussionsw√ľrdig, dass die Affen nicht nur komplett von Wasser umgeben sein werden, sondern dieses anscheinend auch "ungesichert" √ľberqueren m√ľssen, um auf ihre Insel zu gelangen. Zwischen Haus und Insel steht im Weiher ein toter Baum mit mehreren Astgabeln, der wahrscheinlich als "S√§ule" f√ľr eine Ast- oder Seilverbindung dienen soll.

Nun zur Bartgeiervoliere: Die finde ich sehr gelungen, auch wenn sie zu den alten Teilen der Greifvogelgalerie einen sehr harten Kontrast bildet (deshalb bewusst das nebenstehende Bild und keine Detailaufnahme). Ich k√∂nnte mir vorstellen, dass mindestens das Pendant der Anlage auf der anderen Seite des Zentralk√§figs eine √§hnliche Umgestaltung erfahren wird. Letztlich lie√üe sich auch der Zentralk√§fig selbst in die Kunstfelsgestaltung einbinden - wom√∂glich sogar f√ľr Waldrappen statt Geier?

Entgegen anderslautenden Meinungen haben die Bartgeier durch den Umbau nicht weniger, sondern mehr Bewegungsspielraum als in den alten Volieren, denn dort engt der Mauerbogen den Luftraum ein, und ich habe auch das Gef√ľhl, dass man die R√ľckwand weiter nach hinten versetzt und die Voliere dadurch erweitert hat.
(23.02.2009, 10:37)
Michael Mettler :   Ich war am Wochenende in Frankfurt und habe dabei nat√ľrlich auch ausgiebig die neuen Bauwerke betrachtet, anbei und nachfolgend je ein Foto.

Beim noch immer nicht fertigen Gibbonhaus trifft der Anblick von der Weiherseite her nicht gerade meinen pers√∂nlichen Geschmack; das sieht aus, als habe man einen gl√§sernen Fahrstuhlschacht ans Ufer gestellt und wirkt auf mich st√∂rend in der Landschaftsgestaltung. Die R√ľckseite des Hauses wird sich nach Fertigstellung (noch gibt es eine gro√üe, unverbr√§mte Betonwand, aber davor bereits Kunstfels-Wegeinfassungen) vermutlich etwas besser in die Umgebung integrieren. Abgesehen vom Optischen steht den Affen im Haus einiger Platz zur Verf√ľgung (auch in der H√∂he). Ich bin gespannt, wie lange sich die Geh√∂lzvegetation auf der Gibboninsel halten wird; in Hannover zeigten sich die Schopfgibbons sowohl auf der alten wie auch auf der jetzigen Anlage recht zerst√∂rerisch.
(23.02.2009, 10:06)
Zoo Frankfurt :   Spendenaktion: Matze

Ihre Spende hilft, ein Denkmal f√ľr Matze zu verwirklichen und unterst√ľtzt Matzes stark bedrohte Artgenossen im Freiland

Der legend√§re Matze, langj√§hriger Silberr√ľcken unserer Gorillagruppe und Liebling der Zoobesucher, soll ein Denkmal erhalten. Damit folgt der Zoo Frankfurt dem Wunsch vieler Frankfurter Zoobesucher. Matze wurde im Unterschied zu den heute im Zoo lebenden Gorillas noch im Freiland geboren. Er war der Anf√ľhrer unserer Zoo-Gorilla-Gruppe und soll nun als Mittelpunkt einer Spendenaktion helfen, den dringend notwendigen Schutz der freilebenden Gorillas zu unterst√ľtzen. Mit Ihrer Spende helfen Sie die letzten Berggorillas vor Wilderei zu sch√ľtzen und ihren Lebensraum zu bewahren. Jede Spende ist herzlich willkommen.

Schirmherr der Spendenaktion ist Prof. Dr. Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main: ¬ĄMatze war eine ausgepr√§gte Pers√∂nlichkeit und √ľber Jahrzehnte f√ľr mich fester Bestandteil eines jeden Zoobesuchs. Sch√∂n, dass er seine letzten Lebenstage im neuen Menschenaffenhaus Borgori-Wald erleben durfte. Die Freude der Tiere √ľber das neue Zuhause war bei der Er√∂ffnungsfeier am 12. Juni letzten Jahres un√ľbersehbar und hat sich auch auf die Besucher √ľbertragen, die jetzt Matze sehr vermissen."

Das Matze-Denkmal soll auf einem Steinsockel in den Au√üenanlagen des Borgori-Waldes aufgestellt werden. ¬ĄWir haben viele authentische und k√ľnstlerisch anspruchsvoll gestaltete Entw√ľrfe erhalten, so dass uns die Auswahl wirklich sehr schwer gefallen ist¬ď, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. ¬ĄDie zoointerne Auswahlkommission hat sich letztendlich f√ľr den Entwurf des K√ľnstlers Wolfgang Weber entschieden. Ich m√∂chte mich aber ausdr√ľcklich an dieser Stelle auch bei allen anderen K√ľnstlern f√ľr ihre Vorschl√§ge bedanken.¬ď
Der international bekannte Tiermaler und K√ľnstler Wolfgang Weber aus Frankfurt hat einen Entwurf f√ľr eine Bronze-B√ľste von Matze angefertigt, der den charakteristischen Gesichtsausdruck von Matze treffend darstellt. Der K√ľnstler ist schon von Kindheit an eng mit dem Zoo Frankfurt verbunden. Er hat nicht nur Gorillas im Freiland beobachtet und gemalt, sondern auch viele Stunden vor dem Gehege der Frankfurter Gorillas verbracht und etliche Skizzen von Matze angefertigt. Mit seiner B√ľste im Zoo Frankfurt bleibt die Erinnerung an Matze lebendig.

¬ĄGorillas z√§hlen zu den am st√§rksten bedrohten S√§ugetieren der Erde.¬ď, erkl√§rt Prof. Dr. Niekisch. ¬ĄVor allem die Berggorillas sind in ihrer Heimat stark durch Wilderei und kriegerische Unruhen gef√§hrdet. Deshalb ist es uns sehr wichtig, nicht nur ein Matze-Denkmal zu verwirklichen, sondern gleichzeitig auch auf die Situation der Artgenossen von Matze im Freiland aufmerksam zu machen und den Gorilla-Schutz aktiv zu unterst√ľtzen.¬ď Die H√§lfte aller eingenommenen Spendengelder flie√üt in das Gorilla-Schutzprojekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) im Virunga-Nationalpark in Afrika.

¬ĄBis vor zwei Wochen war vollkommen unklar, wie der Zustand der Berggorillas im Virunga-Nationalpark in der von K√§mpfen gebeutelten Region Kivu im Ostkongo sein w√ľrde¬ď, erl√§utert Dr. Christof Schenck, Gesch√§ftsf√ľhrer der ZGF, die Situation der Gorillas vor Ort. ¬ĄEnde November gestatteten die Rebellen den Parkrangern erstmals wieder den Gorilla-Sektor zu besuchen. Eine achtw√∂chige Bestandsaufnahme brachte die erfreuliche Meldung, dass der Gorillabestand der bekannten und an Menschen gew√∂hnten Gruppen von 72 auf 81 Tiere gestiegen ist.¬ď, freut sich Dr. Schenck.

Diese Erfolgsmeldung ist eine wunderbare Belohnung f√ľr die Naturschutzarbeit der ZGF vor Ort und zeigt, dass es sich lohnt, den Naturschutz ganz oben auf der Agenda zu halten. ¬ĄDurch gemeinsame und wirksame Aktionen m√ľssen wir es schaffen, den Lebensraum der letzten Berggorillas langfristig zu bewahren¬ď, ruft Prof. Dr. Niekisch zur Unterst√ľtzung der Spendenaktion auf.


Spendenkonto:
Zoo Frankfurt
Frankfurter Sparkasse
BLZ: 500 502 01
Kontonummer: 208
Verwendungszweck: 1033-48910003-Matze
(18.02.2009, 15:13)
Zoo Frankfurt :   Zoochef legt los!

¬ĄNun k√∂nnen wir richtig loslegen¬ď, kommentierte Zoodirektor Manfred Niekisch den gestrigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung √ľber ein 30 Millionen Euro umfassendes Investitionsprogramm f√ľr den Zoo. ¬ĄDer Beschluss kam nicht ganz √ľberraschend, nachdem Magistrat und Kulturausschuss schon zugestimmt hatten, war aber dennoch die letzte notwendige Entscheidung und ist deswegen umso erfreulicher¬ď, freute sich der Zoochef. Als erstes Projekt sind die Verlagerung des Eingangsbereiches und der Neubau der B√§renanlage bereits in Planung. ¬ĄWir werden¬ď, so Niekisch, ¬Ądie Architektenentw√ľrfe dazu schon im M√§rz der √Ėffentlichkeit vorstellen k√∂nnen¬ď. Die Pinguinanlage und der Neubau des Grzimekhauses stehen als n√§chste auf der Liste der Ma√ünahmen. Nach den Worten von Niekisch haben die Planungen hierzu ebenfalls schon begonnen. ¬ĄDer Abriss des alten Grzimekhauses bedeutet keinen Bruch mit der Tradition meines weltber√ľhmten Vor-Vor-Vorg√§ngers¬ď, sagte Naturschutzprofessor Niekisch. ¬ĄGanz im Gegenteil hat man damals das Nachttierhaus nach den modernsten tierg√§rtnerischen Erkenntnissen und mit der besten damals verf√ľgbaren Technologie gebaut. Das neue Haus soll ebenfalls diesen Anspr√ľchen gen√ľgen, und das jetzige Haus ist einfach nicht zu sanieren.¬ď ¬ĄWo¬ď, so fragt Niekisch ¬Ąsollten wir denn zum Beispiel in der Zwischenzeit mit den Tieren hin? Die kann man nicht einfach irgendwo f√ľr zwei Jahre parken¬ď. Aber auch sonst h√§lt es der Zoochef mit der Tradition Grzimeks: ¬ĄWir brauchen dringend weiter Spenden und Sponsoren, denn¬ď, so Niekisch, ¬Ądie 30 Millionen sind zwar das gr√∂√üte von der Stadt beschlossene Investitionsprogramm seit Kriegsende, werden aber nicht reichen¬ď. Der dringend notwendige Neubau einer Quarant√§nestation und der Umbau des Zoo-Gesellschaftshauses seien in dieser Summe noch gar nicht enthalten. Ein neues Gastronomiekonzept soll 2010 fertig sein und mit der Renovierung des Zoo-Gesellschaftshauses umgesetzt werden. ¬ĄAuf jeden Fall werden wir so planen und bauen, dass unsere Besucher auch w√§hrend der Bauphasen weiter Freude und Erholung in ihrem Zoo im Herzen der Stadt finden¬ď, versichert Zoochef Niekisch, ¬Ądenn wir wollen, dass unsere Besucher Tiere in artgerechter Umgebung sehen und nicht nur Baustellen.¬ď
(30.01.2009, 12:01)
Johannes Pfleiderer :   @Michael Mettler
Vielen Dank f√ľr die Informationen. Mit dem Sammeljahresbericht 1974-1991, der leider momentan einige Hundert Kilometer entfernt von mir liegt, m√ľsste sich Klarheit schaffen lassen in Sachen Mhorrgazelle in Frankfurt in den 60ern. Aber wahrscheinlich handelt es sich um eine Verwechslung oder einen versehentlichen Fehleintrag.
(19.01.2009, 20:30)
Zoo Frankfurt :   Klammeraffenbaby Elly stellt sich vor

Das Klammeraffenbaby Elly wurde nach der Geburt von ihrer Mutter ignoriert und musste per Hand aufgezogen werden. Elly ist dennoch selbstbewusst und willensstark.

Elly wurde am 10.10.2008 in Frankfurt geboren. Ihre Eltern sind Zac (geboren am 12.01.2001 im Twycross Zoo) und Shakira (geboren am 10.11.2002 in der Wilhelma, Stuttgart). ¬ĄMutter Shakira hat Baby Elly zwar in ihrer N√§he toleriert, wusste aber anscheinend nicht, wie sie mit einem Kind umgehen soll¬ď, erkl√§rt Zoo-Direktor Prof. Dr. Manfred Niekisch. ¬ĄF√ľr die junge Mutter war es die erste erfolgreiche Geburt. Zuvor hatte sie eine Fehlgeburt. Auch Vater Zac, selbst eine Handaufzucht, konnte nichts mit Elly anfangen. Nach zehn Tagen und etlichen Versuchen Mutter und Baby doch noch zusammen zu f√ľhren, mussten wir leider beschlie√üen, Elly per Hand aufzuziehen.¬ď

Der Zoodirektor und sein Team waren sich einig, dass Elly nicht nur eine Ersatzmutter haben sollte, sondern dass sich mehrere Personen die anstrengende Aufgabe der Handaufzucht teilen. ¬ĄDas Ziel dieser Ma√ünahme ist, die Gefahr von Fehlpr√§gungen f√ľr das kleine Tier auf ein Minimum zu reduzierten und ein Maximum an artgem√§√üem Verhalten zu erm√∂glichen.¬ď, erkl√§rt Manfred Niekisch. ¬ĄAu√üerdem sollte der Arbeitsalltag im Revier nicht zu sehr beeintr√§chtigt werden.¬ď

Dennoch bleibt eine Handaufzucht eine Herausforderung und der Arbeitsaufwand ist enorm. Vor allem Zoo-Tierärztin Nicole Schauerte und die Tierpflegerin Anna Zufall haben diese Aufgabe gemeinsam bewältigt und sich im wöchentlichem Wechsel die Arbeit geteilt. Während der Arbeitszeiten im Zoo hielt sich Elly in ihrem Gehege hinter den Kulissen auf. Nach Dienstschluss wurde sie von ihrer jeweiligen Ersatzmutter mitgenommen und im privaten Umfeld versorgt. Damit Elly in den Zwischenzeiten nicht alleine war, hatte sie ein zusammengerolltes Schaffell als Schmusedecke.

¬ĄElly hat sich inzwischen hervorragend entwickelt und nach einem anf√§nglichen Gewicht von 465g bringt sie jetzt ein Gewicht von etwa 1 kg auf die Waage¬ď, freut sich Prof. Dr. Niekisch. ¬ĄSie ist eine kleine selbstbewusste und willensstarke Pers√∂nlichkeit, die sehr mobil und neugierig ihre Umgebung erkundet.¬ď Ab Montag den 19.01. zieht Elly stundenweise in ihr neues Gehege in den Affenanlagen ein. Sie ist dann nur noch durch ein Gitter von ihren leiblichen Eltern getrennt und kann Kontakt zu ihnen halten.
(19.01.2009, 14:11)
Michael Mettler :   @Johannes Pfleiderer: Ich kann mich nicht erinnern (und das als Antilopenliebhaber), in den Frankfurter Jahresberichten "bis 1967" jemals von auch nur einer Mhorrgazelle gelesen zu haben. Dass man die Unterart √ľber l√§ngere Zeit f√ľr ausgerottet hielt, w√§re ein zweiter Aspekt daf√ľr, dass dieser Eintrag nicht stimmen d√ľrfte. Laut Jahresberichten hatten sowohl Frankfurt als auch TP Berlin 1981 ihre erste Mhorr-Nachzucht - da m√ľsste also jemand noch Monat und Tag herausfinden, um den Pokal verleihen zu k√∂nnen...

Klippspringer: Laut Dittrich, "Safari in Europa" (1966) hatten die Klippspringer in Neapel am 27.5.1963 zum ersten Mal in einem Tiergarten Nachwuchs - also Welterstzucht. Bis zum Erscheinen des Buches gab es insgesamt 14 (!) Jungtiere in Neapel. Ungenannt ist die Unterartzugehörigkeit, und wer weiß, ob nicht von dort Tiere nach Frankfurt gelangten.

Wei√ükopfsaki: Die europ√§ische Erstzucht f√ľr K√∂ln kann ich nun best√§tigen, sie fand 1971 statt (Quelle: Jahresbericht, damals auch Titelbild der K√∂lner Zeitschrift). Fraglich ist, ob sich die Angabe auf die Art Blasskopfsaki insgesamt bezieht oder auf die Nominatform; schon "Grzimeks Tierleben" erw√§hnt mehrere US-Nachzuchten der Unterart Goldkopfsaki. Somit k√∂nnte die K√∂lner Nachzucht auf Unterartniveau wom√∂glich sogar Welterstzucht sein...?

Am Rande sei erw√§hnt, dass manche Frankfurter Primatenspezialit√§ten nach der Quellenlage seinerzeit noch gar nicht in einem Affenhaus, sondern mindestens zeitweise im alten Kleins√§ugerhaus gehalten und vielleicht auch schon gez√ľchtet wurden (z.B. Roter Uakari und Zottelschweifaffe).
(19.01.2009, 10:58)
IP66 :   Leider handelt es sich nur um nebelhafte Erinnerungen, die sich vielleicht durch k√∂lner Jahresberichte fixieren lassen: In den 60er Jahren erwiesen sich die Wei√ükopfsakis zun√§chst als hinf√§lliger als mancher ihrer verwandten, ehe es dann in den 70er Jahren zu Zuchterfolgen kam. Sakis konnte man zu dieser Zeit aber auch in Duisburg oder Frankfurt sehen, wobei sie sich in ersterem Zoo aber nicht recht etablieren konnten.
(19.01.2009, 10:41)
Michael Mettler :   Bingo: "Das Buch vom Zoo" (1978) f√ľhrt die Europa-Erstzucht des Wei√ükopfsakis f√ľr K√∂ln auf, √ľbrigens auch die des Kaiserschnurrbarttamarins - leider beide ohne Jahresangabe. K√∂ln hielt schon ab den 60er Jahren Wei√ükopfsakis. 1977 wurde die Art auch in GB gez√ľchtet (Howletts, Paignton).

Bei der Mhorrgazelle wäre die Frage, wie "Erstzucht" definiert wird (nur öffentliche Schauhaltungen oder Haltungen allgemein): In Europa war Almeria/Spanien zwangsläufig vor Frankfurt und allen anderen deutschen Haltern erfolgreich, denn deren Ausgangstiere waren Nachzuchten von dort...
(19.01.2009, 09:47)
Michael Mettler :   Ich meine, dass eine Erstzucht des Wei√ükopfsakis - welche auch immer - K√∂ln "geh√∂ren" m√ľsste. Mal sehen, ob ich die Information wiederfinde.
(18.01.2009, 19:23)
Johannes Pfleiderer :   Bisher habe ich es nirgends explizit erw√§hnt gefunden, aber bei folgenden Arten und Unterarten m√ľsste Frankfurt zumindest die deutsche Erstzucht gegl√ľckt sein:
-Roter Br√ľllaffe: Auf jeden Fall deutsche Erstzucht, K√∂ln war erst viel sp√§ter erfolgreich - gab es im Ausland zuvor einen Erfolg oder war es auch die europ√§ische Erstzucht?
-Wei√ükopfsaki: Die Art breitete sich ja erst im letzten Jahrzehnt st√§rker aus, Frankfurt war einer der ersten Halter (ab 1974). Krefeld erhielt seine Tiere 1975 - bleibt die Frage, wem zuerst die Zucht gelang und auch hier, ob die Art zuvor im Ausland gez√ľchtet wurde.
-Mhorr-Gazelle: 1980 erhielt Frankfurt seine Tiere, 1981 folgten der Tierpark Berlin und M√ľnchen. Laut Zootierliste war die Unterart auch schon bis 1967 im Bestand. Gelang schon damals die Zucht, oder erst nach Erhalt der neuen Gruppe und wenn ja, vor Berlin und M√ľnchen?
-Klippspringer: Die deutsche Erstzucht steht au√üer Frage, doch k√§me f√ľr die europ√§ische noch Neapel in Frage.

Wer kann hierzu mit Informationen weiterhelfen?
(18.01.2009, 12:28)
Oliver Jahn :   Vieles davon kannte ich schon, aber einige Bilder waren mir neu. Also f√ľr Historiker eine interessante Sammlung:
http://www.fr-online.de/_em_cms/_
multifunktion/?em_client=fr&em_art=galery&em_loc=3290&em_cnt=1286588&em_src=436810
(16.01.2009, 21:48)
Ralf Sommerlad :   @MM: Danke f√ɬľr die Info/Best√ɬ§tigung hinsichtlich Kronberg. Ich habe nach wie vor das Gef√ɬľhl, dass die anhaltenden Probleme mit den Flusspferden hausgemacht sind und aus Haltungsfehlern resultieren, vielleicht auch mit begr√ɬľndet durch die F√ɬľtterungsm√ɬ∂glichkeiten durch Besucher..
(16.01.2009, 13:38)
Bj√∂rnN :   Weder die Niederaffenk√§fige in Berlin noch in Frankfurt sind wirkliche Offenbarungen, doch sind diejenigen in Berlin innen r√§umlich gro√üz√ľgiger und ausbauf√§higer als die Frankfurter, entbeeren aber viel oft an Kletterm√∂glichkeiten, was vor allem bei den Languren auff√§lig ist.

Die Frankfurter Anlagen sind den Berlinern ausschlie√ülich in Gr√∂√üe und Ausstattung der Au√üenanlagen √ľberlegen, mal von der neuen Langurenau√üenanlagein Berlin abgesehen.

Das Berliner Niederaffenhaus könnte durch eine Artenreduktion und drastische Umgestaltung der Anlagen deutlich aufgewertet werden. Diese Möglichkeit sehe ich in Frankfurt nicht, sodass Abriss und Neubau dem Zoo und vor allem den Tieren sicher besser bekommt....
(15.01.2009, 12:09)
IP66 :   Ich habe in der letzten Woche die berliner Nashornst√§lle im begehbaren Haus und auch die magdeburger Unterbringung noch einmal gesehen und w√ľrde vor allem die berliner Unterbringung im Zoo f√ľr deutlich weniger ger√§umig halten als die in Frankfurt. Gerade ein Vergleich der neuen Niederaffenk√§fige im Menschenaffenhaus mit jenen in dem Grzimek-Bau l√§√üt aber erkennen, da√ü es eben nicht um Tiergerechtigkeit geht, sondern um Dekoration und bei Herrn Niekisch auch daraum, da√ü die Anlage m√∂glichst anders aussieht als vorher. Bei den Bartgeiern ist ja auch √§hnliches passiert - die Anlage w√ľrde verkleindert, die Zahl der Sitz- und Brutm√∂glichkeiten verringert, aber neu dekoriert, und es kam eine neue und deutlich gr√∂√üere Art hinein, bei der es kaum Bruterfolge in derart wenig tiefen K√§figen gibt.
(15.01.2009, 11:56)
Michael Mettler :   @Ralf Sommerlad: Ihre Erinnerung tr√ľgt nicht. Insgesamt gab es bisher drei Bullen und zwei K√ľhe in Kronberg, und die erste Konstellation (Georg I / Auguste) musste tats√§chlich nach starken Bei√üereien 1963 getrennt werden; in diesem Zusammenhang entstand das zweite Au√üengehege.
(14.01.2009, 18:19)
Ralf Sommerlad :   @MM: Ich teile Ihre Meinung.Wenn, wie bei den Nebelpardern, der Erhaltungszucht-Gedanke zu Gunsten der Publikumsattraktivit√ɬ§t weichen muss und Flusspferde noch immer auch in mangelhafter Haltung publikumswirksam sind, √ɬ§ndert sich m√ɬ∂glicher Weise nichts.
Was die Verträglichkeit der Kronberger Flusspferde angeht: Ich meine mich zu erinnern, dass schon das vorherige Paar
dauerhaft getrennt lebte. Kann das jemand bestätigen? Wenn das nämlich stimmt, hat es wohl nichts mit dem individuellen Verhalten zu tun - zumindest liegt dann der Verdacht nahe.

(14.01.2009, 15:18)
Michael Mettler :   @Oliver: Wenn wir davon ausgehen, dass das Frankfurter Nashornhaus noch immer die wichtigsten Grundma√üe aus seiner Bauzeit aufweist, dann lassen sich die dortigen Stallma√üe f√ľr die Nash√∂rner relativ leicht aus der historischen Zeit (siehe Frankfurter Historien-Thread) auf die heutige √ľbertragen: Die beiden St√§lle an der rechten L√§ngsseite d√ľrften demnach jeweils ca. 7 x 4,25 m messen (knapp 30 qm), der ehemalige Elefantenstall 8,7 x 5,2 m (knapp √ľber 45 qm). Ob das nun gr√∂√üer oder kleiner ist als St√§lle in Berlin Magdeburg oder sonstwo, kann ich allerdings mangels Vergleichsma√üen nicht beurteilen.
(13.01.2009, 20:38)
Michael Mettler :   @Oliver: Ich w√§re mir da gar nicht so sicher, dass die Hippos auslaufen werden... Der Zoo hat doch mal darauf hingewiesen, dass die Mindestrichtlinien f√ľr Flusspferde erf√ľllt werden. Sollte das bei anderen Tierarten des Zoos NICHT der Fall sein, liegt es auf der Hand, dass diese entweder abgegeben werden oder f√ľr sie neu gebaut wird - auf welche das zutreffen k√∂nnte, kann ich aber nicht erraten, dazu fehlen mir die entsprechenden Kenntnisse der Abmessungen und Vorgaben. Falls gleichzeitig noch irgendwo Restaurierungs- oder gar Sanierungsbedarf besteht (so wie f√ľr das Grzimekhaus angegeben), r√ľcken nat√ľrlich auch solche F√§lle in der Priorit√§tenliste nach oben. Vielleicht W√ĄRE l√§ngst etwas zu Gunsten der Flusspferde passiert, wenn sich derartige F√§lle nicht "vordr√§ngeln" w√ľrden. Vielleicht gibt es deswegen die Einstellung: Die Hippos sind versorgt und seit Jahrzehnten an ihre Unterbringung gew√∂hnt, Abnehmer g√§be es vermutlich eh nicht, die Richtlinien sind erf√ľllt - also k√∂nnen sie warten. Wer wei√ü, ob nicht eines Tages die Flusspferde als Publikumslieblinge eine spektakul√§re neue Anlage haben werden und man stattdessen Nash√∂rner nur noch in Kronberg sehen kann, denn dort wird ja auch mit Rhinos geplant - auch wenn ich wetten w√ľrde, dass man eher auf Breitm√§uler schielt...
(12.01.2009, 23:24)
Oliver Jahn :   @Andre Haubrich, das ist sicher aber ein eher subjektiver Eindruck. Ich habe mich wirklich intensiev mit dem Haus besch√§ftigt und dabei wirklich viele Stunden bei den Flusspferden innen und au√üen verbracht. Es gab dort Kritik der Besucher, aber es gab auch viel Begeisterung, vor allem von Kindern und Eltern, weil sie die Tiere sehr gut sehen konnten. Die Anlage ist sicher nicht das "Gelbe vom Ei", keine Frage, das hat Ralf Sommerlad ja auch bereits bemerkt und findet auch meine Zustimmung. Aber Mitleidsbekundungen findet man bei einigen Besuchern an fast jedem Gehege und ich empfand sie bei meinen Besuchern in Frankfurt nicht h√§ufiger, als andern Orts.
Die Kronberger Anlage ist ebenfalls recht Klein vom Becken her und dazu auch noch getrennt, da Bulle und Kuh nicht harmonieren. Allerdings werden in Kronberg die Hippos noch durch Besucher gef√ľttert, was viele Besucher noch immer sehr begeistert, so dass sich auch hier das Mitleid in Grenzen h√§lt.
(12.01.2009, 21:06)
Andr√© Haubrich :   Aber wenn man von vielen Besuchern schon die Mitgleidsbekundungen beim kurzen Betrachten der Flusspferde h√∂hrt sollte man sich in Frankfurt schon gedanken machen...
Ist die Haltung in Kronberg denn viel besser? Die halten auch noch Elefanten und hätten damit schon die Dickhäuterart.

Es bleibt wohl abzuwarten, was Frankfurt als Besatz f√ľr die neuen Savannenanlagen plant.

(12.01.2009, 20:50)
Oliver Jahn :   @Ralf Sommerlad, vollste Zustimmung!!! Keine Frage!!! Und eben genau deshalb hat es mich ja so sehr verwundert, dass die √Ąnderung der Flusspferdhaltung mit der der Nash√∂rner so in einem Atemzug genannt wurde.
Bei den Flusspferden hingegen habe ich einen ganz anderen Verdacht. F√ľr Pinguine baut man neu, f√ľr Menschenaffen auch, vielleicht sogar f√ľr einige Nachttiere, bei den Flusspferden ist meine Vermutung, dass man deshalb f√ľr sie nicht umbaut, weil man sich ganz von ihnen trennen will. Schlie√ülich gibts ja auch Flusspferde in Kronberg!
(12.01.2009, 19:29)
Ralf Sommerlad :   @Oliver Jahn: Das ist sicher richtig, was die Nash√ɬ∂rner angeht. Dass die Frankfurter Flusspferdhaltung nicht die allerschlechteste ist mag ja auch sein.Nichts desto weniger halte ich die Verbesserung der Haltungsbedingungen der Flusspferde f√ɬľr ungleich wichtiger als den Neubau einer Pinguinanlage...just my 2 cents
(12.01.2009, 10:24)
Oliver Jahn :   @Michael, genau das ist ja auch meine Vermutung. Der Begriff der "gef√ľhlten Werte" gef√§llt mir da sehr gut. Die Abmessungen der St√§lle und der Au√üenanlagen w√ľrde mich mal sehr interessieren. Ich erinnere mich da an die Vergleiche von Mel zwischen den Nashornst√§llen in Berlin und Magdeburg, die zu dem √ľberraschenden Ergebnis f√ľhrten, dass die Magdeburger "gef√ľhlt" erheblich kleiner waren, tats√§chlich aber gr√∂√üer! Genau so vermute ich es in Frankfurt n√§mlich auch. Und Trostpunkte f√ľr die Hippos habe ich hier ja schon mehrfach vergeben, was allerdings nicht auf sehr viel "Gegenliebe" gesto√üen ist! ;-)
Verglichen allerdings mit anderen Haltungen rangiert hier sicherlich Frankfurt auch nicht auf dem letzten Platz.

(11.01.2009, 18:22)
Michael Mettler :   @Oliver: Vielleicht spielt da der "gef√ľhlte Wert" eine Rolle. L√§gen exakt die gleichen Au√üenanlagen vor einem modischen Kunstfelsen mit innenliegendem Stallbereich statt vor einem gefliesten Haus und w√§ren statt mit Formschnitthecken mit natur√§hnlichen Mischpflanzungen umrundet, w√ľrden sie wahrscheinlich freundlicher bewertet, obwohl die Tiere nichts davon haben. Selbst bei den Hippos w√ľrde das trotz Minimal-Anlage vermutlich noch Trostpunkte geben.
(11.01.2009, 17:41)
Oliver Jahn :   Es ist in mehreren Beitr√§gen die unzureichende Haltung der Flusspferde und Nash√∂rner erw√§hnt. Ich habe mir gerade noch mal meine eigenen Fotos nach Umbau der Anlage angesehen und m√∂chte doch noch mal die Frage stellen, ob die Nashornhaltung in FFM wirklich so schlecht und unzureichend ist. Nach Erweiterung des Bullenbereiches finde ich die Au√üenanlagen f√ľr die Tiere, diedie meiste Zeit des Jahres getrennt von einander gehalten werden eigentlich recht gut. Der Kuhbereich war das eigentlich schon immer. Beide Anlagen haben Naturboden, beide haben Scheuerstellen und in ihren reinen Abmessungen sind sie nicht kleiner als andere Spitzmaulnashornhaltungen z.B. in Krefeld oder auch in Hannover. Die Stallungen entsprechen mit ihren Fliesen vielleicht nicht mehr dem Geschmack unserer heutigen Zeit, aber f√ľr 2 Tiere sind sie meines Erachtens gr√∂√üer als die St√§lle in Berlin und Magdeburg und Krefeld, die in Hannover kenne ich nicht.
√úber die Flusspferde muss man sicher nicht reden, der Zoo gibt hier an, dass die Anlage den Richtlinien entspricht, mehr d√ľrfte auch nicht von der Aanlage erwartet werden. bei den Nash√∂rnern sehe ich es hingegen doch etwas anders, mich w√ľrde da mal Eure Meinung interessieren.
(11.01.2009, 16:34)
Oliver Jahn :   @Shensi-Takin, nun sind wir ja hier Gott sei Dank nicht in der Politik und f√ľr jemanden meines Alters ist schon alles bis Mitte Zwanzig "Jugendlich", sonst w√§re ich ja gef√ľhlt noch √§lter! ;-)
(10.01.2009, 20:59)
Shensi-Takin :   @Oliver Jahn: "Jugendlich"?-schoen waer's...Fuer manch einen heutigen Zeitgenossen (insbesondere Politiker) ist alles, was mehr als auch nur eine Stunde zurueckliegt, schon bereits "Historie" ;)
(10.01.2009, 15:52)
Oliver Jahn :   Also in meiner Kindheit und Jugend waren die Zoos noch fast durchweg in ihrer Tierdarstellung systematisch geordnet, das f√ľhrte oft eben auch zu einer Spezialisierung auf bestimmte Ordnungen.
Und @Shensi-Takin, das waren die 70er und 80er Jahre...ich rechne das jetzt mal Ihrem noch recht jugendlichen Alter zu, dieses schon als "historisch" zu bezeichnen! ;-)
(09.01.2009, 20:15)
Shensi-Takin :   @Rattus: Von Zoos im allgemeinen zurueck zu Frankfurt? Ja, watt denn nun? ;)

"historische(r) Hintergrund" ist das Stichwort; es gab Zeiten, da legten auch Zoos hinsichtlich Praesentation mehr Wert auf zoologische Systematik. Architektonische und haltungstechnische Ueberbleibsel, die man heutzutage notgedrungen ins aktuelle Konzept zu integrieren sucht, findet man heute noch allerortens in den Zoos weltweit-sei es Berlin, Bronx ("Mouse House") oder Beijing. Und auch in moderneren Tierhaeusern finden sich, v.a. bei Primaten, "Stammtafeln" in Form diveser Kladogramme oder direkte Hervorhebungen von Verwandtschaftsbeziehungen (seien es Klippschliefer und Elefant, Krallenaffen und Gorilla oder diverse Felidae-wie auch in Frankfurts Katzendschungel).
Wilhelma und Chiroptera-Systematik? Eher nicht.
(09.01.2009, 13:06)
Oliver Jahn :   @Rattus, da kann ich nur zustimmen. Das Gegenteil ist ja eher der Fall, und das eben l√§ngst nicht nur in Frankfurt. Wo gibt es sie denn noch, die Raubtierh√§user? Die Dickh√§uterh√§user? Die Kleins√§ugerh√§user? Bei den meisten neuen Anlagen geht es entweder nur um eine Tierart ("Dickh√§uter" weg und Elefanten allein wieder rein!) oder um das einzig seligmachende Geoprinzip. Wenn auch jetzt durchbrochen, so ist ja in Frankfurt das Raubtierhaus kein Raubtierhaus, sondern ein asiatischer Katzendschungel.
(08.01.2009, 21:15)
Rattus :   Ich beziehe mich jetzt mal ausschlie√ülich auf Frankfurt, da sich immer irgendwo ein Zoo findet, der irgendwas systematisch vergleicht (unser ausgangspunkt "Flattertiere" --> Wilhelma?).
@shensitakin und michaelmettler: na gut ausgenommen Giraffenhaus. Ich wage zu behaupten, dass es sich bei Bonoboland und Katzendschungel eher um praktische Motive handelt, die zu einer Haltung in einem gemeinsamen Komplex gef√ľhrt haben. Siehe "Dickh√§uter" im Elefantenhaus: Tiere, die nicht n√§her miteinander verwandt sind, aber deren gemeinsame Haltung in einem Haus sich als praktisch erweist.
Ich denke nicht, dass der Beweggrund f√ľr die Haltung von drei Menschenaffenarten eine vergleichende "Bautypensammlung" ist. (ist ja sowieso alles ein Typ). Ich denke das hat historischen Hintergrund.

Nat√ľrlich gibt es zwangsl√§ufig immer einzelne Gehege, bei denen auf taxonomische Verwandtschaften hingewiesen wird (Okapi - Giraffe), aber ich bleibe dabei: Systematik ist in der Priorit√§t nicht gerade auf einem der ersten Pl√§tze.
(08.01.2009, 19:07)
Michael Mettler :   @Rattus: Selbst das neueste Frankfurter Tierhaus pr√§sentiert mit drei Menschenaffenarten eine "Bautypensammlung", und die sind sich untereinander sogar noch √§hnlicher als eine Zwergmaus und ein Capybara und in Relation zur Biodiversit√§t eigentlich √ľberrepr√§sentiert...
(08.01.2009, 14:08)
Shensi-Takin :   "Ich glaube nicht, dass Zoos gesteigerten Wert darauf legen, den Besucher auf "unterschiedliche Bautypen" innerhalb von Familien oder zoologisch-taxonomische Verwandtschaftlichkeiten aufmerksam zumachen." Haengt vom Zoo bzw. Tieren ab: s. z.B. Schautafeln in verschiedenen Affen-, Giraffen-, Raubtier- oder "Dickhaeuter"haeusern...
Was die Hammerkoepfe angeht: tja, ich haette nichts gegen Samoa-oder Harlekinflughunde, Australische Gespenstfledermaeuse, Weissfluegelvampire, Hasenmaeuler, Scheinvampire, Weisse Fledermaeuse, Grosse Speissblattnasen usw. usw.-aber das wird erst einmal nichts...
Rodriguez-Flughunde hecken in vielen Zoos wie die Karnickel; dementsprechend gibt's in einigen Einrichtungen bereits reine Junggesellengruppen; dementsprechend duerfte es auch in dt. Zoos nicht nur bei Hamburg und Koeln bleiben...
(08.01.2009, 13:28)
Rattus :   Ich glaube nicht, dass Zoos gesteigerten Wert darauf legen, den Besucher auf "unterschiedliche Bautypen" innerhalb von Familien oder zoologisch-taxonomische Verwandtschaftlichkeiten aufmerksam zumachen. Sonst w√§ren doch einige Tierh√§user (oder auch Parkteile) anders gestaltet. So wie fr√ľher... Ein Beuteltierhaus oder Nagetier-Raum w√§re da bestimmt zweckdienlich

@shensi-takin
Ich einer Verbreitung des Rodriguez-Flughundes √ľber Deutschland habe ich nichts entgegenzubringen! Auch wenn ich mir die √ľberhaupt nicht bedrohten Hammerk√∂pfe in meiner N√§he w√ľnschen w√ľrde.
(08.01.2009, 12:35)
Shensi-Takin :   @ Rattus: NOCH nicht; in den Zoos anderer Laender wird der Rodriguez-Flughund allmaehlich DER Zoo-Chiroptera-Vertreter schlechthin-zumal man ihm anders als beim Aegyptischen Flughund noch das "wertvolle" Artenschutz-Etikett draufkleben kann... Mit Ihrem 2.Satz bin ich verstaendlicherweise voellig einverstanden. ;)
(07.01.2009, 14:56)
Shensi-Takin :   @MM: Ob die Zoo-Planstelle "Fledermaus" wirklich ausreichend mit einer Megachiroptera-Art besetzt ist, wage ich zu bezweifeln-obwohl ich meist froh bin, wenn ueberhaupt eine Chiroptera-Art gehalten wird. Und ob ONB (find's ja nett, dass mein Kuerzel so haeufig Verwendung findet...:) wirklich so schwer einen Kalong von einer Brillenblattnase unterscheiden bzw. andersrum den Unterschied zwischen den einzelnen Nager"bautypen" zu wuerdigen und verstehen weiss, darueber koennte man sich (sinnloserweise) streiten. In der Frankfurter Massengruppierung machen indes auch kleine Carollia mehr her als die mitunter zu beobachtenden kleinrahmige Flughundpraesentationen mancher Zoos. Von der Fledermaushoehle in z.B. Muenchen gar nicht erst zu reden...
(07.01.2009, 12:56)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Eben WEIL es bei Nagern diverse auch f√ľr den Laien auf den ersten Blick "unterschiedliche Bautypen" gibt, sind sie in Zoos noch immer verbreiteter, auch wenn der Besucher ihren zoologischen Zusammenhang in der Regel nicht kennen oder auch nur vermuten d√ľrfte - mit der Unterscheidung von Fledertieren d√ľrfte sich ONB erheblich schwerer tun. Wenn die Planstelle "Fledermaus" (im umgangssprachlichen Sinn) besetzt ist, d√ľrfte dem ONB daf√ľr eine Art reichen, und da bietet ein Flughund nun mal bessere Betrachtungsm√∂glichkeiten als eine Blattnase. Abgesehen nat√ľrlich von der √ľber dem Eingang des Grzimek-Hauses :-)
(07.01.2009, 11:48)
Shensi-Takin :   @MM: Im Vergleich zu den Chiroptera sind die Nagetiere aber in Zoos immer noch reichhaltig vertreten; das Spektrum reicht dabei bekanntermassen von so unterschiedlichen Arten wie Eurasische Zwergmaus und Hausmeerschweinchen, Nacktmull und Praeriehund bis hin zur "Megafauna" Capybara, Stachelschwein und Biber. Zur Wuehlmaus muesste man dementsprechend nicht zwangslaeufig greifen... Bei den Chiroptera und insbesondere den Microchiroptera schraenken Ernaehrung, Verhalten, Erhaeltlichkeit und andere Faktoren die Artenauswahl erheblich ein; da muss man nicht unbedingt bei einem der wenigen erfolgreichen Haltungen einer geeigneten Microchiroptera-Art den Rotstift ansetzen-sosehr Carollia perspicilata auch in manchen Laboratorien verbreitet ist. Da aber der Abriss in (hoffentlich) weite Ferne rueckt, sollten wir uns lieber am Ist-Zustand der ueppigen Carollia-Kolonie erfreuen.:)
(07.01.2009, 11:25)
Rattus :   Ich w√ľrde den Rodriguez-Flughund (in Deutschland) nicht gerade als allgegenw√§rtig bezeichnen. Dan schon eher den Nilflughund.
Auch wenn ich pers√∂nlich ein Freund von Flughunden bin, finde ich dennoch, dass man bei den Brillenblattnasen bleiben sollte. Flederm√§use gibt es nicht √ľberall zu sehen (genauso wie Schwimmratten!).
(07.01.2009, 11:12)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Den Einwand kann ich aus zoologisch-didaktischer Sicht voll und ganz nachvollziehen. Allerdings m√ľsste man dann z.B. statt Schwimmratten auch W√ľhlm√§use zeigen, denn es gibt nun mal auch weitaus mehr kleine (und kaum unterscheidbare) Nager als gro√üe... In dieser Hinsicht vermittelt ja eigentlich jeder Zoo ein einseitiges Bild der Artenvielfalt, da der Schwerpunkt auf der "heutigen Megafauna" liegt.
(07.01.2009, 10:26)
Shensi-Takin :   @MM: Bzgl. Frankfurter Brillenblattnasen: es gibt schon jetzt, in Hinblick auf deren Artenfuelle und oekologische Bedeutung, aus verschiedenen Gruenden herzlich wenige Microchiroptera in Zoos. Ich finde es zudem aus didaktischer Sicht sinnvoll, den Besuchern klarzumachen, dass die meisten Flattertiere eher kleine Geschoepfe sind. Die Menge an Brillenblattnasen in Frankfurt scheint in ihrer Fuelle im Uebrigen einen ansprechend-attraktiven Effekt auf ONB zu haben-anders als Erdferkel, die nicht selten als "nackter Ameisenbaer/Schwein" abgewertet werden. So jedenfalls meine eigenen "Beobachtungen". ;)
Megachiroptera, z.B. der inzwischen in Zoos fast schon allgegenwaertige Rodriguez-Flughund, waeren als Ergaenzung durchaus auch fuer ONB interessant-etwa in einer Praesentation wie in Chester.
(07.01.2009, 08:47)
Michael Mettler :   @Oliver: An einen Abschied der Erdferkel mag ich nicht so recht glauben, da sie als gro√üe und auch im Dunkeln relativ leicht ersp√§hbare Tiere besucherattraktiver sind als manches Kleintier (und bei einem Neubau vielleicht sogar ein Au√üengehege bekommen k√∂nnten - vielleicht mit Affen-Oberbesatz?). Aber ich frage mich z.B. durchaus, was eigentlich der Normabesucher au√üer einem leichten Gruseleffekt von Aberhunderten durcheinander wimmelnder Brillenblattnasen hat, bei denen er im Dunkeln nicht mal erkennen kann, wo vorn und hinten ist. Wahrscheinlich f√ľllt da eine kleine Gruppe Flughunde die Rolle "Fledertier" erheblich wirksamer aus. Das darf nat√ľrlich gern auch eine seltene oder bedrohte Flughundart sein und im Gegensatz zu den Blattnasen Unterbesatz bekommen :-)
(06.01.2009, 22:22)
Oliver Jahn :   @Michael, keine Frage, nur warten wir dann erst mal ab, ob es nicht die besucherwirksamen Arten sind, die gehen. Wenn die Erdferkel weg sind, merkt das sicher auch ONB schneller.
(06.01.2009, 21:44)
Michael Mettler :   @Oliver: Das ist der Standpunkt von uns Zoofans, vergiss das nicht. Der ONB wird aber wahrscheinlich nicht nachz√§hlen, dem kommt es eher auf die "gef√ľhlte Vielfalt" an. Und daf√ľr reicht ihm dann wahrscheinlich auch EINE Krallen√§ffchenart statt mehrerer usw. Du hast das Nocturama in Antwerpen gesehen: Statt der heutigen 7 (?) besucherattraktiven Gro√üanlagen enthielt es fr√ľher eine Vielzahl kleiner Vitrinen. Ob der ONB aber z.B. die Vielzahl f√ľr ihn "rattenartiger" Tiere vom Kowari √ľber den Degu bis zum Spitzh√∂rnchen wirklich zu sch√§tzen wusste und ihn der Unterschied zwischen einem Blauducker und einem Goldaguti bei sehr √§hnlicher K√∂rperform wirklich begeisterte...?
(06.01.2009, 21:09)
Oliver Jahn :   Also ich hoffe hier sehr darauf, dass die fehlenden Finanzen den Abri√ü noch etwas verz√∂gern. Denn ich tippe ja auch darauf, dass bei einem Neubau eines Nachttierhauses sicher wieder nur einige der Arten umziehen, andere aber sicher den Zoo komplett verlasse. Sehr viel mehr Tierabgaben werden aber Frankfurt garantiert nicht gut tun.
(06.01.2009, 19:21)
Andr√© Haubrich :   Da gebe ich Sacha recht, f√ľr mich m√ľsste das Grzimek-Haus auch nicht abgerissen werden.
Ich finde schon den Plan sehr bedauerlich. Da hätte Frankfurt mMn dringendere Baustellen.
(06.01.2009, 16:32)
Sacha :   Was beweist, dass die allgemeine Finanzkrise auch ihr Gutes hat....:)
(06.01.2009, 16:05)
Ralf Sommerlad :   @Shensi-Takin: Ich glaub, nicht so bald.So was muss ja schliesslich auch finanziert werden..und da wird die Stadt sowieso in K√ɬľrze ins Schleudern kommen..
(06.01.2009, 15:45)
Shensi-Takin :   @Andr√© Haubrich: Bill Gates? Wenn, dann schon Warren Buffett. ;) Und bei den heutigen DeLorean-Sammlerpreisen geht das idT ganz schoen ins Geld. Was den "Tiergarten-Rabatt" angeht-der bestuende aus einem Gratis-Dodo fuer alle Teilnehmer...;)
So, genug der Frankfurt-fernen Bloedelei, ehe man mich (berechtigterweise) massregelt. Eine etwas themengebundenere Frage, sofern diese nicht bereits beantwortet wurde:

Ab wann genau ist eigentlich mit dem Grzimekhaus-Abriss zu rechnen?
(06.01.2009, 15:27)
Andr√© Haubrich :   @Shensi-Takin: Dann behaubte ich mal, dass sie nach einigen Expeditionen im Verm√∂gen Bill Gates √ľberhohlen und man f√ľr ie Reisen in der Zeitmaschiene meehr ausgibt als f√ľr eine Mondexpedition ;-)
Ich steh in Physik auf 2, vllt könnte ich bei ihnen bei ihren Entwicklungen helfen oder wenigstens Tiergarten-Forum-Rabatte bekommen?
(06.01.2009, 14:08)
Shensi-Takin :   @MM: Na, derlei Bemerkungen duerften bei Ruhe sicherlich fuer Dauer-Frust gesorgt haben...:)

@Oliver Jahn, Ralf Sommerlad: Ist notiert! Ein DeLorean allein wird da wohl nicht reichen. Aber bei den ersten Fahrten wird die Zeitmaschine erst einmal mit Zwergelefanten, Microraptoren und Warrahs vollgestopft; mit denen mache ich dann ein Vermoegen im heutigen internationalen Zoofachhandel, haehaehae... ;)
(06.01.2009, 13:50)
Andr√© Haubrich :   Daf√ľr waren damals vielleicht wenigstens die Parkgeb√ľren niedriger =)
(06.01.2009, 13:15)
Ralf Sommerlad :   Das mit dem Parkplatz glaub ich eher nicht - schauen sie sich mal die Besucherzahlen der sp√ɬ§ten 60er / fr√ɬľhen 70er an...Aber ich komm mit, wenn im DeLorean noch Platz ist.
(06.01.2009, 12:11)
Michael Mettler :   @Oliver: Alles, was im DeLorean mitgereist ist, blieb ja auf dem Stand der Abfahrt, also pack einfach deine Kamera ein - und dann ab in den Frankfurter Zoo der Grzimek-√Ąra. Zu der Zeit d√ľrftest du wahrscheinlich um den Zoo herum sogar einen Parkplatz bekommen haben :-)

@Shensi-Takin: Wie volkst√ľmlich der Name Hagenbeck mit Tierhandel gleichgesetzt wurde, belegt eine Anekdote aus der Zeit, als sein Branchenkollege Ruhe den Zoo Hannover leitete. Dieser bekam n√§mlich auf Rundg√§ngen durch den Garten immer mal zu h√∂ren "Sch√∂ne Tiere sind das. Haben Sie die von Hagenbeck?"...
(05.01.2009, 19:37)
Oliver Jahn :   @Shensi, diesen Kompensator, aber selber ausgestattet mit moderner und heutiger Fototechnik, welche trotz "Verschickung" aktuell bleibt, w√ľrde ich zu gern benutzen! Sagen Sie bitte Bescheid, wenn Sie ihn gefunden haben!! :-)
(05.01.2009, 18:47)
Shensi-Takin :   @MM: Dass der Spruch an Heck auch in Berlin haengen blieb, koennte allerdings auch mit dem lokalen Berliner Bekanntheitsgrad korrelieren...Und ja, Carl Hagenbeck wurde idT (straeflicherweise) vergessen; der duerfte dank des Tierhandels, Zirkusbetriebs und nicht zuletzt wegen der Voelkerschauen auch international einer breiteren Oeffentlichkeit bekannt gewesen sein. S.a. die Anekdote ueber den dt. Marineoffizier, der in der argentinischen Pampa von ehemaligen indianischen Voelkerschau-Teilnehmern mit "Hagenbeck" gleichgesetzt und gerettet wurde.
@Oliver Jahn: Da hilft wohl nur noch der Bau eines Fluxkompensators...;)
(05.01.2009, 13:21)
Ralf Sommerlad :   Es wird auch weiterhin so bleiben, dass der Name des Frankfurter Zoos untrennbar mit dem Namen und dem Wirken Grzimeks verbunden bleibt, wie auch dem von Kurt Priemel und Max Schmidt. Das ist ganz ok so, und wenn ich heute aus dem Dresdner Zoo etwas h√ɬ∂re, denke auch ich automatisch an Wolfgang Ullrich, den ich als junger Mensch einmal pers√ɬ∂nlich in Frankfurt getroffen und einem Vortrag √ɬľber Indien gelauscht habe. Das Engagement dieses Natur-und Artensch√ɬľtzers hat mich auch sehr beeindruckt. Mit dem sp√ɬ§ten Heinrich Dathe hatte ich gelegentlichen Briefkontakt, besonders Kuba-Krokodile betreffend.
Es gibt eine ganze Menge zu tun im Frankfurter Zoo, das ist wahr, und es wurde unter der √ɬĄgide Schmidt neben dem neuen Menschenaffenhaus eine Menge bereits getan. Dabei hat Schmidt sich als begnadeter "Schnorrer" erwiesen, der viele Mittel durch eigene Spendenarbeit aufgebracht hat, der Roth-Magistrat h√ɬ§tte ihm diese niemals bewilligt. Ich sehe Schmidt noch immer als verdienstvollen Direktor, auch wenn er im Gegensatz zu den vorgenannten niemals ein "grosser Kommunikator" gewesen ist.


(05.01.2009, 12:26)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Der Spruch "Beim Heck heckt alles" wurde bereits vor Hecks Berliner Amtszeit gepr√§gt, da war er noch junger Direktor in K√∂ln und mit ziemlicher Sicherheit au√üerhalb der Stadtgrenzen (und seiner Heimatstadt) nur in Zookreisen gel√§ufig.

Mir fiel gerade noch wie Schuppen von den Augen, dass wir in der Aufzählung einen deutschen Zoodirektor vergessen haben, der in punkto Popularität wohl noch am ehesten an Grzimek heran reicht und ganz zwangsläufig mit seinem Zoo assoziiert wird: Carl Hagenbeck!
(02.01.2009, 23:08)
Oliver Jahn :   @Michael, es stimmt schon, dass man den Zoo Frankfurt und seinen damaligen Direktor sicher immer etwas besser wegkommen lies, als andere. Aber das ist eben bis in unsere Generation hinein durch diese einmalige Bekanntheit so entstanden. Denn Dathe und Ulrich waren im Westen sicher bei weitem nicht so bekannt, wie Grzimek im Osten. Von daher ist er f√ľr mich sicherlich noch immer diese "Lichtgestalt", bei der man aber eben auch lernen muss, zu akzeptieren, dass es sie einmal gab, aber dass sie heute sicherlich nie mehr eine solche Popularit√§t erlangen w√ľrde, und schon gar nicht mit den damaligen Mitteln.
@Shensi-Takin, sicherlich war Heck sehr bekannt, aber auch wirklich zu seiner Zeit (ohne Fernsehen) weit √ľber Berlin hinaus? Ich muss da wieder an den Artikel denken, den Michael und ich aus dem ZG kopiert haben und in Teilen hier eingestellt haben. Darin schreibt Herr Pinkert drei Jahre nach Er√∂ffnung, er m√∂chte doch h√∂flichst mal darauf hinweisen, dass er in Leipzig auch einen Zoo er√∂ffnet hat...! Das hatte bis dahin wohl noch keiner richtig mittbekommen...und das in drei Jahren :-)
(02.01.2009, 20:40)
IP66 :   Interessant finde ich, da√ü die Dittrich-Bauten zum Zeitpunkt des Abrisses zwar in Kreisen von Fachleuten als vorbildlich und ma√üstabsetzend, aber weder bei √Ėffentlichkeit noch bei Denkmalsch√ľtzern wirklich bekannt waren. Das ist bei den frankfurter Geb√§uden anders - der Abri√ü eines Zwischenkriegszeitgeb√§ude wie des Menschenaffenhauses in Frankfurt h√§tte in mancher Stadt und dank manchen Konservators ein erhebliches Skandalpotential entfaltet. Da√ü dies in Frankfurt nicht geschah, scheint mir auch damit zusammenzuh√§ngen, da√ü der Zoo in der √Ėffentlichkeit kaummehr wahrgenommen wird. √Ąhnlich, wenn auch nicht ganz so diskursfern, sehe ich auch den Fall der √ľbrigen Nachkriegsbauten dort, die samt und sonders die entsprechenden Kriterien des Denkmalschutzes erf√ľllen.
Neben der geringen Resonanz des Instituts in der √Ėffentlichkeit mag auch eine Rolle spielen, da√ü es ausgehend von Herrn Tudges Buch eine Zoo-Ideologie gibt, deren Vertreter angeben, um den 80er Jahren eine neue Form von Wildtierhaltung entwickelt zu haben, die mit den zoologischen G√§rten davor nichts zu tun haben, ja sie sogar ersetzen. Herrn Niekischs bisherige Verlautbarungen scheinen mir sehr stark von dieser mittlerweile ein Dritteljahrhundert alten und sicherlich von der Wirklichkeit weit entfernten Ideologie gepr√§gt.
(31.12.2008, 11:20)
Shensi-Takin :   @MM: Gewalt war zumindest durch "Moby Dick" und seine Fangexpeditionen dank der Medien kein gaenzlich Unbekannter in der breiteren westdt. Oeffentlichkeit. Und im seit jeher zoovernarrten Berlin war Ludwig Heck durchaus eine stadtbekannte Groesse; "Beim Heck heckt alles".
Weitere amerikanische Bsp.e: Omaha und Lee Simmons und Topeka und Gary Clarke.


(31.12.2008, 10:27)
Michael Mettler :   @Oliver: Du triffst den Nagel auf den Kopf - "sie will mehr √ľber diesen MENSCHEN wissen". Aber wird sie gleichzeitig auch mehr √ľber den Frankfurter Zoo wissen wollen? Und w√ľrde sie sich in diesem zu jenem Zeitpunkt in der Zukunft wohlf√ľhlen, wenn man ihn so belassen h√§tte, wie er zu Grzimeks Zeiten aussah...?

Unsere Generation hier in Deutschland hat doch Grzimek als Zoodirektor kennengelernt, der "nebenher" mit gro√üem Einsatz f√ľr den Naturschutz k√§mpfte. Folgende Generationen werden diese beiden T√§tigkeiten wohl eher umgekehrt gewichten - im Ausland soll es au√üerhalb von Zookreisen ja schon zu Grzimeks Lebzeiten so gewesen sein. (Schlimmstenfalls werden manche Menschen sogar einen Widerspruch in den beiden T√§tigkeiten sehen, wenn sie den damaligen "Zeitgeist" au√üer vor lassen.) In einer der in letzter Zeit gelaufenen Dokus √ľber Grzimeks Leben und Wirken √§u√üerte meiner Erinnerung nach ein afrikanischer Natursch√ľtzer, dass es dort vor Ort so gut wie unbekannt gewesen sei, dass Grzimek auch einen Zoo leite.

Nur zum besseren Verst√§ndnis: Ich will hier weder an den tierg√§rtnerischen Leistungen des Zoos noch am Lebenswerk Grzimeks kratzen - auch f√ľr mich wird der Mann immer eine Lichtgestalt bleiben, und auch ich erinnere mich gern daran zur√ľck, wie bewegt ich bei meinem ersten Frankfurt-Besuch war (auch wenn Grzimek l√§ngst nicht mehr Direktor war) und mit leuchtenden Augen vor manchen Tieren stand (selbst vor Erdm√§nnchen, die kannte ich schlie√ülich aus Hannover nicht...). Aber mir kommt die alte Zeit in den heutigen Bewertungen ein wenig ZU gut weg. Man kann von den verschiedenen Nachfolgern Grzimeks halten was man will, aber sie hatten und haben allesamt allein durch dessen gro√üe Fu√üstapfen eine schwierige und undankbare Aufgabe.

@Shensi-Takin: Die Verh√§ltnisse im Ausland kann ich nicht beurteilen, aber ich denke, dass Gewalt und Heck im Gegensatz zu Grzimek "nur" in zoointeressierten Kreisen als Galionsfiguren betrachtet wurden, eher weniger in der √Ėffentlichkeit. Bei Dathe stimme ich eher zu, und vom H√∂rensagen her muss wohl auch Ullrich aus Dresden in dieser Liga gespielt haben. Ein weiterer noch heute popul√§rer deutscher Zoodirektor w√§re Brehm - fragt sich nur, wer au√üer ein paar Zoofans heute noch von dessen beruflicher T√§tigkeit wei√ü (und ob das zu seinen Lebzeiten wirklich allgemein so viel bekannter war). Wahrscheinlich wird es eines Tages mit Grzimek genauso sein.
(31.12.2008, 10:09)
Shensi-Takin :   "kein Zoo ist so derart √ľber seinen Direktor pr√§sent gewesen, wie Frankfurt √ľber Grzimek." Das gilt vielleicht fuer Deutschland (Dathe, Gewalt, der alte Heck...?), nicht aber in internationaler Hinsicht; s. Jersey and Gerald Durrell, Howletts/Port Lymphe und John Aspinall, Cincinnati und Ed Maruska, Columbus und Jack Hanna oder als aktuellstes Bsp. der Australia Zoo und Steve Irwin. Gerade das Bsp. Jersey und Australia Zoo weisen Parallelen zu der Situation in Frankfurt auf; mit Wegfall der Sympathiefigur "Direktor" ist es nicht ganz leicht, an alte Erfolge anzuknuepfen.
(31.12.2008, 07:30)
Oliver Jahn :   Michael, auch hier wieder meine vollst√§ndige Zustimmung, auch in Leipzig fand unter Schneider ein beachtenswerter Wiederaufbau statt und was Dathe in Berlin zusammenstellte, war ebenfalls nicht ohne. Dennoch hoffe ich insgeheim, dass meine Tochter irgendwann mal an meinen B√ľcherschrank gehen wird, und Grzimeks "Serengeti darf nicht sterben" lesen wird, und wer wei√ü, vielleicht fasziniert es sie genau so wie mich als Kind und sie will mehr √ľber diesen Menschen wissen!?
(30.12.2008, 23:13)
Michael Mettler :   Wurde eigentlich irgendwo schon mal erw√§hnt, was auf der Fl√§che des Grzimek-Hauses entstehen soll, falls dieses tats√§chlich abgerissen wird und die Kleins√§uger in ein neues Haus umziehen?
(30.12.2008, 22:12)
Bj√∂rnN :   Die Frankfurter Zoo-Toiletten sind nicht schlecht, ebensowenig das Verpflegungsangebot im Sommer.

Im Winter bleibt dem Besucher kaum mehr √ľbrig, als sich sein Essen selbst mitzubringen oder zu hungern, was ich schmerzlich erfahren musste.
(30.12.2008, 22:11)
Michael Mettler :   Genau das meine ich. Wenn man den Zoo dieser √Ąra mal ganz f√ľr sich betrachtet, also ohne seinen Direktor und dessen Medienpr√§senz, dann gibt es da Vieles, was auch in anderen Zoos zu finden war - und damit meine ich jetzt z.B. nicht einzelne Tierarten, sondern eher das Komplettsortiment: Anh√§ufungen von mehr oder weniger lange gepflegten Rarit√§ten gab es schlie√ülich gleichzeitig auch in Berlin, K√∂ln oder sogar Hannover (Nicht wenige der Frankfurter Spezialit√§ten sa√üen ja vorher in Hannover...). Zerst√∂rte und wieder aufgebaute Zoos gab es ebenfalls mehrere, wobei wie in Frankfurt teilweise Vorkriegssubstanz weiterverwendet, teilweise ganz neu gebaut wurde. Auch seltene Zuchterfolge waren nicht auf Frankfurt beschr√§nkt, und es gab auch andere Zoos mit Selfmade-Zoom√§nnern als Direktoren (z.B. Stuttgart). Somit lebt der Zoo Frankfurt also ganz besonders von einem Mythos (dem wir Zoofans letztlich ebenfalls verfallen sind, da schlie√üe ich mich keineswegs aus). Nur d√ľrfen wir auch nicht die Augen davor verschlie√üen, dass die Grzimek-√Ąra inzwischen √ľber 30 Jahre her ist und danach geborene Kinder inzwischen schon selbst Kinder haben, also zwei Generationen ONB nachgewachsen sind, die mit dem Namen Grzimek nicht mehr viel verbinden. Denen - und erst recht ihren weiteren Nachfahren - werden folglich auch seine im Zoo hinterlassenen Spuren nicht viel bedeuten, sondern sie werden den Zoo nach den Ma√üst√§ben IHRER erlebten Zeit bewerten. Und dann ist es auch nachvollziehbar, wenn sich der Zoo den Anspr√ľchen seiner zahlenden Kunden zumindest teilweise beugt.
(30.12.2008, 21:39)
Oliver Jahn :   Nun, der fehlende Direktorenposten in Frankfurt! :-)
Aber ernsthaft, ich gebe dir da absolut recht, kein Zoo ist so derart √ľber seinen Direktor pr√§sent gewesen, wie Frankfurt √ľber Grzimek. Und ich glaube auch, dass Grzimek der einzige Zoodirektor sein d√ľrfte, den ONB nenne k√∂nnte, als Vertreter seiner Zunft.
Und sicher war der Zoo Frankfurt auch unter ihm nicht perfekt, aber er stand ja auch generell in Deutschland f√ľr den Wiederaufbau! Sicher hat man auch deshalb so manches milder betrachtet, wenn nicht gar glorifiziert.
(30.12.2008, 21:20)
Michael Mettler :   @Oliver: Wer hindert dich denn daran, dir einen Khaki-Anzug anzuziehen? :-D
(30.12.2008, 21:03)
Michael Mettler :   P.S. Hinsichtlich des hannoverschen Totalumbaues habe ich √ľbrigens noch nie eine Klage geh√∂rt, dass damit die √Ąra Dittrich ausgel√∂scht wurde; Bedauern bezog sich eigentlich immer nur auf den Zoo als Ganzes. Daran sieht man z.B., wie sehr die Diskussion um Frankfurt personen-, n√§mlich direktorenbezogen ist. Schlie√ülich steht die √Ąra Grzimek u.a. auch f√ľr Badezimmerarchitektur, circusm√§√üige Tiervorf√ľhrungen oder winzige Huftiergehege, was Zoofans heute auch nicht mehr sehen wollen. Auch nach heutigen Ma√üst√§ben war Frankfurt damals zwar ein perfekt vermarkteter Zoo, aber ob es auch wirklich ein perfekter Zoo war...?
(30.12.2008, 21:01)
Oliver Jahn :   @Michael, ich w√ľrde mir einen Khaki-Anzug anziehen, Geparde anschaffen, und zwar handzahme, gelegentlich √∂ffentlich Gorillas knuddeln und mir eine Fernsehsendung besorgen...und dann hoffen... :-)
(30.12.2008, 20:58)
Michael Mettler :   @Oliver: Na, aber der Weiher ist nun wirklich nicht Sankt Bernhard zu verdanken, sondern existiert schon ein wenig l√§nger... Deine und meine Gedanken passen allerdings bestens zusammen. Versetz dich doch mal in die Situation, st√§ndig um die Ohren zu bekommen "ach, damals bei Grzimek war das aber alles besser". Welche Reaktion w√ľrde das bei dir ausl√∂sen...?
(30.12.2008, 20:51)
Andr√© Haubrich :   Ich habe in Frankfurt noch nie etwas zu essen gekaft und nicht die Toilette besucht, aber wenn das wirklich miserable Zust√§nde sind, ist das bestimmt etwas, was auch bei vielen in negativer Erinnerung bleibt.
Was n√ľtzt es Normalbesuchern, wenn sie den Schlanklori gesehen haben, aber auf einer vollge....... Toilette sietzen m√ľssen.
Die Zusammenlegung von Anlagen im Grzimek-Haus d√ľrfte sich schwierig gestalten.
(30.12.2008, 20:46)
Oliver Jahn :   Mir kommt es eher ein wenig so vor, als w√ľrde man in FFM alles nur Erdenkliche unternehmen, um keine Erinnerungen an die √Ąra Grzimek mehr zuzulassen. In Berlin steht heute schon die Kl√∂s-B√ľste im Zoo, in Frankfurt rei√üt man die Grzimek-Bauten nach und nach, und nun auch noch das nach ihm benannte Haus ab.
Es wurde ja hier schon mal angedeutet...jetzt fehlt nur noch das Zusch√ľtten des Weihers.
(30.12.2008, 19:00)
Michael Mettler :   Vielleicht vergleicht man (auch wir!) √Ąpfel mit Birnen, wenn immer wieder die "goldene" Grzimek-√Ąra herangezogen wird. Unter den damaligen Zoobewohnern hat doch sp√§testens ab den 60ern im Grunde ein einziger die Besuchermassen angelockt, und das war der Direktor selbst, immerhin ein (von der Damenwelt angehimmelter) TV-Star. Anderswo auf der Welt besichtigen Scharen von Touristen in Abwesenheit der Besitzer die Pal√§ste von Monarchen oder die Villen von Filmstars, in Frankfurt besuchte man eben Grzimeks Zoo - immer in der stillen Hoffnung, den Fernsehprofessor vielleicht doch mal live beim Gepardenstreicheln oder Gorillaknuddeln zu sehen (m√∂glichst im Khaki-Anzug). Und der prominente Natursch√ľtzer konnte es sich sogar erlauben, dem Publikum Rhesusaffen in Fehlfarbe gleich dutzendweise vorzusetzen und Krokodile zu stapeln, was heutige Hardcore-Zoo- und Artenschutzfans zur Raserei bringen w√ľrde. Wenn jetzt jemand sagt "jaaa, das waren ja ganz andere Zeiten", dann d√ľrfte man deren Besucherzuspruch folgerichtig auch nicht zum Ma√üstab nehmen....
(30.12.2008, 18:16)
IP66 :   Sicherlich steht Frankfurt schon seit einem halben Jahrhundert unter erheblichem Druck, neben Gesch√§ftsreisenden auch Kulturtouristen anzuziehen. Dieses Argument diente beim Wiederaufbau der alten Oper in √§hnlicher Form wie bei der Errichtung des Bogoriwaldes, es hat die Neubauten am Schaumainkai √§hnlich befl√ľgelt wie den Neubau der R√∂merbergzeile. Insofern d√ľrfte Herr Niekisch wie seine Vorg√§nger den Druck versp√ľren, auf dem kleinen Gel√§nde und mit m√∂glichst wenig Geld jene Besucherzahlen zu erreichen, wie sie weiland unter Herrn Grzimek gefeiert wurden. Wenn man sich die Projekte allerdings genauer ansieht, kann man erkennen, da√ü nur jene funktionieren, die die Kr√§fte einer Stadt, die nicht zu den gr√∂√üten Metropolen Deutschlands z√§hlt, nicht √ľberfordern, und sowohl das st√§dtische wie das Reisepublikum ansprechen. Wenn dann noch ein innovatives, mithin noch gesehenes Projekt realisiert wird, stehen die Chancen nicht schlecht, auch die √ľberdurchschnittlich zahlungskr√§ftige Sponsorenschicht der Stadt zu aktivieren oder sich gar auf das altfrankfurter M√§zenatentum zu st√ľtzen.
Deshalb halte ich es f√ľr wichtig, abzuwarten, wie Herr Niekisch seine Neubauprojekte wirklich angeht. Der Menschenaffenhausneubau ist ebensowenig sein Verdienst wie die Beseitigung eines der wichtigsten Baudenkm√§ler in einem deutschen Zoo, so da√ü man bislang nur die Neudekoration der Bartgeiervoliere und die Neuumz√§unung der Giraffenanlage als reale Tat heranziehen kann. Ich glaube nicht, da√ü Menschen wegen des neuen Einganges oder ger√§umigerer Bed√ľrfnisanstalten in den Zoo kommen, insofern wird Herr Niekisch wohl an der Tierhaltung gemessen werden, an der Sanierung von Altanlagen ebenso wie an der Beseitigung von Haltungsproblemen oder der Gestaltung von Neubauten, wobei ich die letzte Bem√ľhung bewu√üt ans Ende der Aufz√§hlung gesetzt haben, weil dergleichen erst mit jahrelanger Verz√∂gerung wirksam wird.
(30.12.2008, 17:35)
Shensi-Takin :   @MM: Ich persoenlich habe nichts gegen gaengige Praesentationskonzepte per se; besser ein fuer die darin gehaltenen Tiere gut geeignetes 08/15 Szenario als eine schlecht gefuehrte Raritaetensammlung. Nur hatte ich nach Niekischen Grossankuendigen etwas mehr (oder auch nicht...;) erwartet. Des weiteren sollte man gerade in Frankfurt aufgrund der raeumlich eher eingeschraenkten Situation nicht unbedingt dazu uebergehen, jedliche zzt. populaere Tierhaltung (wie eben begehbare Katta-Anlagen) ins "neue Gesamtkonzept" integrieren zu wollen. Wenn man sich gut auf die Haltung und z.T. sogar Zucht selten gehaltener Arten versteht, sollte man diese "Tradition" eher foerdern (selbst wenn man kein "Raritaetensammler" oder Zoofan ist), und nicht im Einheitsbrei untergehen lassen. Gerade in Hinblick auf Arten wie Schlankloris, Freshies Kiwis oder Schwimmratten waere dies aus vielerei Hinsicht (auch in Hinblick auf den viel zitierten Artenschutz) bedauerlich.
Koennte man nichtsdestotrotz dennoch die der Haltungsverbesserung dringender harrenden Tiere wie Flusspferd und Spitzmaulnashorn in die ehrgeizige Neuplanung integrieren, anstatt sie gefliessen zu ignorieren?
Was die Besucherfreundlichkeit angeht: deswegen lese ich ab und an gern Zoo-Reviews auf ciao.de u.ae.; im Falle Frankfurt scheinen Gastronomie und Besucherservice nach Meinung einer nicht unerheblichen Anzahl von Besuchern verbesserungswuerdig zu sein.
(30.12.2008, 17:02)
Michael Mettler :   @Anna Lena Stephan: Der vorherige Masterplan sah tats√§chlich vor, das jetzt Borgori-Wald genannte Haus in √§hnlicher Machart entlang der Zoogrenze in Richtung Nebeneingang durch einen Trakt f√ľr Niedere Affen mit vorliegenden Au√üenanlagen zu erg√§nzen und damit deren heutiges Haus zu ersetzen.
(30.12.2008, 15:04)
Anna Lena Stephan :   Ich war am 1. Weihnachtstag spontan in Frankfurt und fand Toilettenanlagen und Gastronomie f√ľr Winterverh√§ltnisse (wenig Besucher) OK. Die B√§renanlage ist wirklich umbaubed√ľrftig, typische Beton-Fels-Panoramen und sehr klein. Die Takine sind wahrscheinlich kein Besuchermagnet, da sie auch ung√ľnstig pr√§sentiert werden und man sie leicht √ľbersehen kann. Das Grzimek-Haus war f√ľr mich als Laien nicht weniger artgerecht als z. B. das in Berlin. Halt relativ kleine Anlagen, aber nicht zu klein. Statt eines Abrisses k√∂nnte man sicherlich aber erstmal die Arten reduzieren und einige Anlagen zusammen legen.
Das Niederaffenhaus ist dagegen ziemlich √ľbel, da sehr klein und die typische Kombi aus Gittern und Kacheln. Warum man hier nicht einfach das gro√üartige neue Menschenaffenhaus (ich war schwer beeindruckt)noch etwas gr√∂√üer gebaut hat und auch die Niederaffen dort untergebracht hat, ist mir ein R√§tsel. Man h√§tte sogar einen Vergesellschaftungsversuch starten k√∂nnen, der zum Beispiel in K√∂ln ja auch gelungen ist. Vielleicht sogar mit den Orangs, da kenne ich mich nicht so aus.
Die Dickh√§uter (Flusspferd und Nashorn) sind ebenfalls wirklich sanierungsbed√ľrftig.
Und ein neuer Spielplatz wird gerade gebaut.
(30.12.2008, 14:54)
Michael Mettler :   In punkto Schafberg stimme ich Ralf Sommerlad zu, dessen Abtragung w√§re auch f√ľr mich nicht nachvollziehbar. Wenn schon die Takine wegen angeblicher oder tats√§chlicher √úberhitzung abgegeben werden, k√∂nnte der Zoo die Anlage folgerichtig wieder mit (diesmal unterartreinen) M√§hnenschafen besetzen und damit einen wahrscheinlich sogar gr√∂√üeren Beitrag zum Arterhalt leisten als mit den Takinen. Und mit ein paar relativ kosteng√ľnstig umsetzbaren Zusatzsicherungen (siehe Rheine) und einem begr√ľnten Ausweichabteil w√§re vielleicht sogar eine besucherattraktive Vergesellschaftung mit Dscheladas machbar. Geografisch nichts f√ľr Puristen, aber das gilt f√ľr andere Vergesellschaftungen in Frankfurt genauso.

Was das Originelle betrifft: Brillenb√§r-Nasenb√§r-Anlage und Pinguin-K√ľhlhaus sind zwar f√ľr uns Zoofans nichts Neues, aber im unmittelbaren Frankfurter Umkreis - dem Einzugsgebiet der meisten dortigen Besucher - noch nirgends vertreten und somit regionale Aleinstellungsmerkmale, die durchaus mehr Publikum anlocken k√∂nnten. Von daher sehe ich das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Eine Afrikasavanne ist heute Pflichtprogramm eines Gro√üzoos, da mag es den Zoofan tr√∂sten, dass sie in Frankfurt wahrscheinlich mit ganz anderen Formen besetzt w√ľrde als im benachbarten Kronberg... Warten wir ab, ob der Zoo nicht auch noch eine begehbare Katta-Vari-Anlage plant :-)

In Sachen Besucherfreundlichkeit: Ganz allgemein auf Zoos bezogen und √ľber den Tellerrand unseres zoologischen Interesses geschaut sind schlechte Gastronomie, als gammelig empfundene Toilettenanlagen, langweilige Spielpl√§tze und Warteschlangen Faktoren, die viele ONB von einem Zoobesuch abhalten. Die Frankfurter Verh√§ltnisse kenne ich in dieser Richtung nicht bzw. habe sie bisher nie beachtet, aber falls die im Argen liegen sollten, ist ihre Behebung m.E. genauso wichtig wie die manch √ľberholter Tierhaltung. Das sch√∂nste Arten(schutz)konzept n√ľtzt schlie√ülich nichts, wenn es nicht genug Leute sehen wollen - und das eben nicht nur im anderthalbst√ľndigen Schnelldurchlauf, weil sie zum Essen und f√ľr den Gang zum WC lieber wieder nach Hause fahren...

Ich verfolge die Situation in London nicht sonderlich, aber war die nicht in etwa vergleichbar mit den Frankfurter Verhältnissen - bis hin zur Umetikettierung zum Conservation Centre?
(30.12.2008, 14:31)
Ralf Sommerlad :   ...und die 30 Mio sind ja noch lange nicht im Haushalt wirklich eingestellt. Der zu erwartende Gewerbesteuerr√ɬľckgang in Frankfurt ( z.B. Wegzug der B√ɬ∂rse) wird sich da noch bemerkbar machen. Kulturdezernent Semmelbr√ɬ∂sel sollte sich selbst nicht zu fr√ɬľh feiern...
(30.12.2008, 14:13)
Ralf Sommerlad :   Na ja...ein guter "giftshop" mit breitem Angebot, etwa an Literatur, w√ɬ§re ja mal was.Aber ich habe Zweifel, dass es dies ist, was vorschwebt. Geld f√ɬľr h√ɬľbsche Kassenh√ɬ§uschen anstatt optimierter Flusspferdhaltung macht wenig Sinn. Die Gastronomie ist wirklich zu verbessern-nur war die niemals Sache des Zoodirektors sondern des Liegenschaftsamtes.Afrikasavanne? Da m√ɬľssten erst mal die Rappenantilopen weg, die alles spiessen wollen. Ich kann nur empfehlen, zu diesem Thema erst mal ein paar kenntnisreiche andere Zoos zu besuchen und zu befragen.
(30.12.2008, 14:09)
Bj√∂rnN :   Insgesamt erscheint mir der Etat f√ľr die Umbauten im Frankfurter Zoo mit 30 Mio. Euro sehr knapp bemessen, wenn man bedenkt, was mit diesem Geld alles realisiert werden soll:

- neuer Eingangsbereich
- neue Tropenb√§renanlage f√ľr Malaien- und Brillenb√§ren
- Abriss des Grzimek-Hauses
- Abriss des Niederaffenhauses
- Neubau eines Niederaffenhauses und eines Nachttierhauses (ich vermute mal, dass beides kombiniert wird)
- Neubau einer Afrikasavanne

Zusätzlich will man sich verstärkt im Naturschutz engagieren und auch das kostet, wie man am Engagement anderer deutscher Zoos sehen kann, ne Menge Zaster....
(30.12.2008, 14:03)
IP66 :   Gerade darin scheint mir die Schwierigkeit zu liegen: Irgendwann d√ľrften Zoogegner und -kritiker erkennen, da√ü sich hinter dem Etikett "neuer Naturschutzzoo" lediglich einige Serviceerleichterungen f√ľr die Besucher verbergen und dies entsprechend nutzen.
(30.12.2008, 13:56)
Bj√∂rnN :   @Andr√© Haubrich
Ich gehe davon aus, dass zumindest die Rappenantilopen, Netzgiraffen und Strau√üe diesen Zukunftstraum bewohnen werden, eventuell zusammen mit den Grevyzebras. Eine angrenzende Flusspferanlage w√§re sicher nicht nur f√ľr die Tiere als auch f√ľr den Besucher eine enorme Bereicherung.

Die Mhorr-Gazellen sollen ja eine sonnigere Anlage erhalten, vielleicht eine von der Savanne getrennten, doch vom Besucher als Einheit verstandenen W√ľstenanlage.
(30.12.2008, 13:55)
Shensi-Takin :   Interessant die bisherigen Leserkommentare zu dem genannten Artikel; offenbar wuenscht sich ONB eher eine Optimierung der Besucherfreundlichkeit...

Brillen-und Nasenbaeren, Pinguinbecken und "Afrikasavanne"-wirklich viel Orginelles ist da nicht dabei. Herrn Sommerlad kann man da in allen Punkten nur zustimmen.

"Serviceportal" = einfaches Schwarzes Brett? ;)
(30.12.2008, 13:08)
Andr√© Haubrich :   Welche Tiere sind denn f√ľr die Afrikasavanne ngedacht.
Genug afrikanische Großtiere hätte Frankfurt ja bereits.
W√ľnschenswert w√§re, wie Ralf Sommerlad schon gesagt hat, auch die Flusspferdhaltung zu verbessern.
Vllt könnte man die auch in die Gemeinschaftshaltung einbinden.
(30.12.2008, 13:06)
Bj√∂rnN :   @IP66
Seit wann z√ľchten denn die Eselspinguine in Frankfurt regelm√§√üig??
(30.12.2008, 12:30)
IP66 :   Ich tue mich schwer, die Botschaft vom "neuen Naturschutzzoo" mit Neubauten f√ľr nicht bedrohte Arten wie Eselspinguine (die in ihrem alten Quartier anders als in manch anderer Haltung regelm√§√üig br√ľten) oder der Abgabe bedrohter Formen wie der Nebelparder oder der Takine zu verbinden. Oder geht es Herrn Niekisch nur darum, durch neue Kunstfelsdekorationen wie in der √ľberlieferten Bartgeiervoliere dem Besucher das Gef√ľhl zu vermitteln, bei den fraglichen Tierhaltungen handle es sich um real existierenden Naturschutz?
(30.12.2008, 11:43)
Ralf Sommerlad :   Pelikanweiher, nicht Pinguinweiher....sorry
(30.12.2008, 11:33)
Ralf Sommerlad :   1. Das Grzimek-Haus ist noch immer eines der weltweit besten und anerkannten Tierh√ɬ§user des Zoos, w√ɬ§hrend die Flusspferdhaltung katastrophal ist, den Haltungsrichtlinien zuwider l√ɬ§uft und beendet werden m√ɬľsste. Das Grzimel-Haus muss sicherlich saniert werden, wie auch das Exotarium - aber ein Abriss und Neubau??
2. Pinguine anstelle der Takine, das heisst: R√ɬľckbau des Schafsbergs, eine finanzielle Grossleistung! Die Pinguine k√ɬ∂nnten stattdessen, deutlich kosteng√ɬľnstiger und mit ausreichend Platz, anstelle des Pinguinweihers untergebracht werden. Dann n√ɬ§mlich w√ɬľrde die auf der S√ɬľdseite gelegene Takinanlage keine separate K√ɬľhlung f√ɬľr die Pinguine ben√ɬ∂tigen. Und wenn schon die Takine weg sollen ( ebenfalls fraglich warum, immerhin handelt es sich um eine bedrohte Art, deren Zucht wertvoll ist), k√ɬ∂nnte die sonnenexponierte S√ɬľdseite stattdessen der Errichtung von Freilandterrarien dienen, die durch die Pr√ɬ§sentation bedrohter einheimischer Reptilien dem Gedanken des Naturschutz-Zoos eher entspr√ɬ§che, als die Pinguinhaltung.
(30.12.2008, 11:30)
Andr√© Haubrich :   http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/
Doc~E503898CF844C4BEA814D15CDB5EDC958~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Das sind die vorl√§ufigen Ideen f√ľr den Umbau des Frankfurter Zoos.
Begr√ľ√üen tue ich die Idee der gro√üen Afrikasavanne, das Grzimek-Haus abzurei√üen halte ich f√ľr fragw√ľrdig.
Kann jemand sagen, was damit nicht in Ordnung ist?
Auch die Haie im Pinguinbecken haben doch da nicht mehr Platz.
(28.12.2008, 21:06)
Michael Mettler :   Ebenfalls nur aus grauer Erinnerung heraus: Hatte nicht Z√ľrich auch schon vor 1987 Rohrdommel-Nachzucht...?
(18.12.2008, 19:39)
Anti-Erdm√§nnchen :   Keine Ahnung, wie ich da grad drauf komme :), aber kann mir ein Frankfurt-Kenner erkl√§ren, wie es sich mit dem Sachverhalt Welterstzucht der Rohrdommel verh√§lt? Soweit ich mich entsinne, hatte der Zoo Frankfurt behauptet, da√ü ihm diese 1987 gelungen gewesen w√§re. Stand das nicht sogar auf der Ehrentafel am Vogelhaus drauf? Laut Zootierliste fand die Welterstzucht 1969 in Budapest statt.
(18.12.2008, 18:54)
IP66 :   Was diese Verwechslung nur Dummheit oder eine Freud'sche Fehlleistung ...
(15.12.2008, 17:24)
Ralf Sommerlad :   Nicht Herr Schildger, der Kelch ging vor√ɬľber..
(15.12.2008, 12:09)