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Lemuren in zoos



Sacha:   @Simon Kirchberger: Ja, man muss ja nicht jeden Woke-Sch..ss mitmachen.
Und wer jetzt im Ernst die Nazi-Keule schwingen m├Âchte, sollte sich zuerst ├╝ber die Bedeutung des Wortes Mohr informieren...

Leider mussten im Zoo Z├╝rich auch wieder einige Lemurenarten abgegeben werden, die Masoala-Halle wird also nicht ├╝berf├╝llt.
(28.03.2023, 10:53)
W. Dreier:   Leider !!!! der Coquerel-Sifaka-Nachwuchs in Chester ist verstorben - untergewichtig wohl schon als ganz junges Baby.

Ansonsten hatte ich mich bei Kolberg an der polnischen Ostseek├╝ste versteckt: nur 5 Vogelarten, 1 Gelbrandk├Ąfer, 2 Jungkatzen am Hotel und ein kleines (aber feines) Aquarium - Oceaneum genannt.
(17.03.2023, 18:53)
cajun:   ├ťber Facebook gibt der K├Âlner Zoo einen Austausch bei den Blauaugenmakis (Sclaters Makis) bekannt. Das Weibchen "Olanna" wird noch in diesem Monat zu einem neuen Partner ziehen. Im Gegenzug erh├Ąlt der Zoo ein neues Zuchtpaar. Bei nur neun Haltungen laut ZTL ist das Reiseziel sicher eingrenzbar.
Quelle: https://www.facebook.com/zoo.koeln/?locale=de_DE
(14.03.2023, 14:06)
W. Dreier:   "in einem Zoo" - das ist der Hauptstadt-Zoo !!!!
(26.10.2022, 14:04)
cajun:   Das klingt nicht gut- auch f├╝r die Freilandbest├Ąnde:
"In Madagaskar beunruhigt eine Tuberkulose-Epidemie in einem Zoo die Spezialisten
Besucher haben die Krankheit h├Âchstwahrscheinlich auf Lemuren im Zoo ├╝bertragen.
In einem Zoo auf Madagaskar w├╝tet derzeit eine Tuberkulose-Epidemie. Mehrere Lemuren, die zu Arten geh├Âren, die als vom Aussterben bedroht gelten, sind bereits gestorben. Dies ist das erste Mal, dass die Krankheit bei diesen Tieren beobachtet wurde.
In den letzten Wochen sind acht Schwarz-wei├če Varis, ein Sifaka und eine Fossa im von der Regierung betriebenen parc botanique et zoologique de Tsimbazaza (PBZT) in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo wahrscheinlich an Tuberkulose gestorben. Wissenschaftler des Institut Pasteur in Madagaskar haben das Vorhandensein von Mycobacterium tuberculosis (Tuberkulose) im Gewebe mehrerer Kadaver best├Ątigt. Ihre Ergebnisse wurden von Mitgliedern der International Union for Conservation of Nature best├Ątigt. Der Zoo, in dem mehrere hundert Tiere leben, ist weiterhin f├╝r Besucher ge├Âffnet. Der madagassische Primatenforscher Jonah Ratsimbazafy empfiehlt seine sofortige Schlie├čung. Kontaktiert, wollte der Zoo unsere Fragen nicht beantworten.
Laut dem Primatologen sind es vermutlich die Tierpfleger und Besucher, die der Ursprung der ├ťbertragung der unter Menschen im Land sehr weit verbreiteten Krankheit sind. Tuberkulose, die bei Lemuren in freier Wildbahn noch nie beobachtet wurde, wurde 2019 bei einem als Haustier gehaltenen Katta festgestellt. Im botanischen und zoologischen Park von Tsimbazaza leben ein Dutzend Lemurenarten. Laut Jonah Ratsimbazafy ist dies das erste Mal, dass sich Schwarz-wei├če Varis, Sifakas und Fossas mit der Krankheit infiziert haben. Beide Lemurenarten werden von der International Union for Conservation of Nature als vom Aussterben bedroht angesehen; die Fossa wird als gef├Ąhrdete Art eingestuft.
ÔÇ×Wir wissen nicht, ob diese Tiere die Krankheit untereinander ├╝bertragen oder den Menschen anstecken k├ÂnnenÔÇť, pr├Ązisiert der Primatologe. [Aber] wir wissen, dass Menschen Tuberkulose auf Lemuren ├╝bertragen k├Ânnen, und wir glauben, dass sich die Tiere die Krankheit von Menschen eingefangen haben, mit denen sie in engem Kontakt stehen oder standen.ÔÇť
Marni LaFleur, Forscherin bei National Geographic und Anthropologin an der Universit├Ąt von San Diego (USA), die sich auf Lemuren spezialisiert hat, war Teil des Teams hinter der im vergangenen Jahr ver├Âffentlichten Studie, die das Vorhandensein der Krankheit bei als Haustiere gehaltenen Kattas nachwies. Sie sagt, dass Zoobesucher regelm├Ą├čig Fotos auf Instagram posten, die sich mit Lemuren im Arm zeigen oder sie f├╝ttern.
F├╝r Jonah Ratsimbazafy ist die Schlie├čung des Zoos unvermeidlich, damit sich die Besucher nicht durch den Kontakt mit Tierpflegern und Tieren an Tuberkulose erkranken. Ihm zufolge ist der Park nicht in der Lage, diese hoch ansteckende Krankheit zu kontrollieren und muss Hand in Hand mit nationalen und internationalen Tier├Ąrzten sowie medizinischen Experten zusammenarbeiten, um ihre Ausbreitung zu stoppen.
ÔÇ×Euthanasie von Tieren wird sehr wahrscheinlich die Ausbreitung von Tuberkulose innerhalb des PBZT begrenzenÔÇť, f├Ąhrt er fort. Er r├Ąt dringend davon ab, Lemuren in freier Wildbahn zu fangen, um bereits tote oder einzuschl├Ąfernde Tiere zu ersetzen. Auf der Insel Madagaskar leben mehr als hundert Arten von Lemuren oder etwa 20 % aller Primatenarten der Welt"
Quelle: https://www.nationalgeographic.fr/animaux/2022/10/a-madagascar-une-epidemie-de-tuberculose-dans-un-zoo-inquiete-les-specialistes
├ťbersetzung Zoopresseschau
(26.10.2022, 13:20)
cajun:   Zum gestrigen Weltartenschutztag r├╝ckte K├Âln die Sifakas in den Fokus. Au├čerdem stellt sich im Artikel die neue Kuratorin f├╝r Primaten und Huftiere kurz vor:

"Coquerel-Sifakas sind ganz besondere Affen. Die Lemuren-Art aus Madagaskar ist ausgesprochen selten, weil sie leider vom Aussterben bedroht ist. Die Tiere haben eine ├╝beraus ausgew├Âhnliche Art zu gehen: Bevorzugt seitw├Ąrts. Der K├Âlner Zoo hat die Affen anl├Ąsslich des Weltartenschutztags am Donnerstag in den Fokus ger├╝ckt ÔÇô stellvertretend f├╝r die anderen Artenschutzprojekte, an denen sich der Tierpark in der ganzen Welt beteiligt.

Eigentlich f├╝hlen sich Sifakas auf B├Ąumen am wohlsten, von denen sie von Ast zu Ast springen. Wenn sie aber zu Fu├č unterwegs sein m├╝ssen, machen sie schnelle Sidesteps und werfen dabei ihre langen Arme in die H├Âhe. Ein ÔÇ×TanzÔÇť sei das, sagen Beobachter, kein Balzverhalten, einfache Fortbewegung. Es gebe keine andere Affenart, die sich so fortbewege, sagt Johanna Rode-Margono. Sie ist die neue Kuratorin f├╝r Primaten und Huftiere im K├Âlner Zoo. ÔÇ×Madagaskar ist ein absoluter Artenschutz-HotspotÔÇť, sagt die Biologin. Die Insel im Indischen Ozean hat eine einzigartige Fauna, die nirgends sonst in der Welt vorkommt. Lemuren wie der Sifaka, aber auch andere Tiere, die auch im K├Âlner Madagaskarhaus zu sehen sind, kommen in freier Wildbahn ausschlie├člich dort vor.
Millionen f├╝r den Artenschutz

Artenschutz und die Beteiligung an entsprechenden Programmen ist ein fester Bestandteil der Arbeit im K├Âlner Zoo. Seit 2010 hat der Tierpark rund 2,2 Millionen Euro in solche Projekte gesteckt. In K├Âln finden Nachzuchten besonders seltener Arten wie dem Philippinenkrokodil statt, die sp├Ąter in ihrer urspr├╝nglichen Heimat ausgewildert werde. Der Zoo beteiligt sich an Elefanten-Schutzprogrammen auf Sri Lanka und unterst├╝tzt den Vogelschutz im s├╝dostasiatischen Regenwald. Geschickt wird indes nicht nur Geld. Die Mitarbeiter reisen auch zu den Projekten, geben ihr Wissen weiter, forschen dort und in K├Âln.

Bislang hat der Zoo j├Ąhrlich rund 200.000 Euro in Artenschutzprojekte investiert. ÔÇ×Diesen Betrag wollen wir verdoppelnÔÇť, sagt Zoo-Sprecher Christoph Sch├╝tt. Dabei hilft der so genannte ÔÇ×Artenschutz-EuroÔÇť. Ein Euro jeder Eintrittskarte f├╝r Erwachsene flie├čt direkt und zweckgebunden in Schutzprojekte, an denen der Zoo beteiligt ist."
Quelle:https://www.ksta.de/koeln/tanzende-lemuren-koelner-zoo-rueckt-affen-in-den-fokus---mehr-geld-fuer-bedrohte-tiere-39510718
(04.03.2022, 10:14)
cajun:   Zum Kattaverhalten eine Meldung aus dem Burger's Zoo
"Wie andere Lemuren leben Kattas in freier Wildbahn, auf Madagaskar, in gemischten Gruppen, die sich aus ungef├Ąhr gleich vielen M├Ąnnchen und Weibchen zusammensetzen.
In diesen Gruppen sind die Weibchen die unbestrittenen Anf├╝hrer und sie zeigen dies regelm├Ą├čig durch Aggressionen gegen├╝ber den M├Ąnnchen und anderen, untergeordneten Weibchen. M├Ąnnchen sind dagegen umg├Ąnglich, und Aggressionen ihrerseits werden von den Weibchen als unattraktiv empfunden. Aber wie gestaltet sich eine Rangordnung, wenn eine Gruppe nur aus M├Ąnnchen besteht? Junggesellengruppen von Lemuren in Tierparks wurden bis jetzt noch kaum erforscht. Masterstudent Tom Ballemans von der Universit├Ąt Wageningen hat sich in den vergangenen Monaten eingehend mit unserer Kattagruppe befasst.
Im BurgersÔÇÖ Zoo leben acht Kattas, ausschlie├člich M├Ąnnchen. Ohne die dominanten Weibchen stellt sich die Frage, wie diese Gruppe angef├╝hrt wird. Haben eines oder mehrere M├Ąnnchen diese Aufgabe ├╝bernommen? Das Ziel meiner Untersuchung bestand darin, herauszufinden, wie die Rangordnung in der Gruppe geregelt ist und ob dies m├Âglicherweise einen Einfluss auf das Wohlbefinden der Individuen hat.
Um diese Aufgabe durchzuf├╝hren, musste ich in der Lage sein, alle Kattas auf Anhieb zu erkennen. Daher habe ich zun├Ąchst die Merkmale, wie Flecken, Narben und Schwanzl├Ąnge, jedes einzelnen Individuums erfasst. Um die Kommunikation mit meinen Kollegen und wissenschaftlichen Betreuern zu vereinfachen, habe ich allen acht Tieren einen Namen gegeben. Darf ich vorstellen? Mike, Rik, Tino, Gijs, Daan, Marty, Stan und Maurice.
Freundschaften und R├Ąnge
Anschlie├čend habe ich zwei verschiedene Formen der Interaktion in der Gruppe untersucht: Dominanzverhalten und Freundschaften. Dominanzverhalten ├Ąu├čert sich beispielsweise in Aggressionen oder darin, dass der eine Affe dem anderen aus dem Weg geht. Eine weitere Methode zur Festlegung der Rangordnung sind die f├╝r diese Tierart typischen ÔÇ×Stinkk├ĄmpfeÔÇť: Die Lemuren reiben sich den Schwanz mit ihrem eigenen Geruch ein und wedeln anschlie├čend in Richtung ihrer ÔÇ×GegnerÔÇť, um klarzumachen, wer das Sagen hat. Um Freundschaften zu erkennen, habe ich untersucht, welche Tiere beim Essen, Schlafen und Lausen am meisten Zeit miteinander verbringen.
3+2+3x1=8
Die Untersuchung des freundschaftlichen Verhaltens ergab, dass sich die Gruppe ÔÇô insbesondere im Winter, wenn die Lemuren sich nur im Innengehege aufhalten ÔÇô in zwei Untergruppen aufteilt: eine Dreiergruppe mit Rik, Tino und Mike und eine Zweiergruppe mit Gijs und Daan. Die ├╝brigen drei Lemuren blieben meistens f├╝r sich, gesellten sich aber gelegentlich zu Gijs und Daan. Interessanterweise sind die Tiere in der Dreiergruppe auch die rangh├Âchsten, die Zweiergruppe bildet das Mittelfeld und die drei ÔÇ×einzelnenÔÇť Lemuren stehen in der Rangordnung ganz unten. Der Literatur zufolge haben Freundschaften zwischen M├Ąnnchen keinen Bezug zu ihrem Status in der Gruppe, aber im BurgersÔÇÖ Zoo scheint dies der Fall zu sein. Zum Gl├╝ck sind die Lemuren, die am Ende der Rangordnung stehen und keine erkennbaren Freundschaften haben, offenbar nicht einsam. Sie werden n├Ąmlich in den Untergruppen zugelassen und dabei ist allerlei freundschaftliches Verhalten zu beobachten. Dar├╝ber hinaus k├Ânnen sich die drei, wenn sie Gesellschaft suchen, auch immer den Mohrenmakis anschlie├čen, einer zweiten Lemurenart, mit der sie sich das Gehege teilen.
Quelle:https://www.burgerszoo.de/nieuws/2021/08/umgangliche-lemuren-mannchen
(31.08.2021, 11:55)
cajun:   Mulhouse meldet eine Geburt bei den Kronensifakas vom Januar nach
"rance3-regions.francetvinfo.fr ÔÇô 17. M├Ąrz 2021
EN IMAGES - Mulhouse : un b├ęb├ę propith├Ęque est n├ę le 11 janvier 2021 au parc zoologique
IN BILDERN - Mulhouse: Ein Kronensifaka wurde am 11. Januar 2021 im Zoo geboren
Eine neue "au├čergew├Âhnliche" Geburt bei den Kronendifakas im zoologischen und botanischen Park von Mulhouse. Poppy, die Mutter, und Manao, der Vater, wurden am 11. Januar 2021 Eltern eines kleinen Sifaka. "Wir wissen, dass Poppy eine ausgezeichnete Mutter ist, und diese dritte Geburt ist erneut ein Beispiel daf├╝r. Als Teil des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms f├╝r Kronensifakas wissen wir, dass wir in Mulhouse ein Paar haben, auf das wir uns verlassen k├Ânnen", f├╝gt Brice Lefaux, Tierarzt und Direktor des Zoologischen und Botanischen Parks der Agglomeration Mulhouse Alsace, hinzu. (Autor der Quelle: Marc Chanel)
Quelle und ├ťbersetzung: Zoopresseschau
(22.03.2021, 16:03)
W. Dreier:   Ach , blo├č eine fehlende O - also um das Jahr 2000 herum gabs die in ``Tana``
(16.02.2021, 19:18)
Carsten Horn:   200?

M├╝ssen wir die gesamte Zoohistorie umschreiben, das w├Ąre ja 1550 Jahre vor Wien, g...
(16.02.2021, 19:00)
W. Dreier:   @A. Wilhelm: etwa um 200 kamen 1.1 Tiere in den Zoo Tsimbazaza (der madagassischen Hauptstadt Antananarivo), Es gab 2 weibliche Geburten - dann wurde leider die Idylle durch dein Einsatz eines weiteren M├Ąnnchens zerst├Ârt.
Ein Bild von Mario Perschke aus dem Zoo anbei
(16.02.2021, 15:35)
Alexander Wilhelm:   Goldene Bambuslemuren in Zoos . Weis jemand n├Ąheres zu diesen Thema ?
(16.02.2021, 10:58)
W. Dreier:   Zum Schlu├č noch ein Foto des ``seinerzeitigen`` kleinsten Primaten: Microcebus myoxinus von der mittleren Westk├╝ste. Gab es vor ca. 40 Jahren nur 2 ``gute`` Arten (Grauer und Roter Mausmaki), d├╝rften es jetzt an die 20 Formen sein. Kleinste Form ist jetzt Madame Berthes Mausmaki - auch von dort
Foto: Mario Perschke
(01.05.2020, 19:16)
W. Dreier:   Graue Mausmakis im Zoo Berlin. Man beachte den dicken Schwanz. Graue Mausmakis der madagassischen Westk├╝ste (wahrscheinlich auch andere Arten /Unterarten der Region) halten einen Sommerschlaf und reichern im Schwanz Fett an. Das tun also nicht nur die ``eigentlichen`` Fettschwanzmakis der Gattung Cheirogaleus
(01.05.2020, 19:12)
W. Dreier:   Geh├Ârt zwar nicht ganz hierher - aber:
Gro├č-Tupaja oder Tana (London 1992)


(18.04.2020, 19:45)
W. Dreier:   Seltsam - die ``stand doch richtig
N├Ąchster versuch: Fettschwanzmaki im Zoo Berlin - mittlerweile fast verschwunden (noch in Pilsen)
(18.04.2020, 17:36)
W. Dreier:   Ein Verreaux-Sifaka: Zoo Tsimbazaza 1983
(18.04.2020, 17:32)
W. Dreier:   Ein fast ``historisches`` Bild vom 11.11. 89 im Zoo Berlin (erster Besuch ├╝berhaupt) - ein Potto - auch nicht gerade h├Ąufig in Zoos.
(04.04.2020, 18:45)
W. Dreier:   Da ich hier die Vari-Hybride sehe - die ersten DDR-Varis waren in Erfurt 1970 Hybride zwischen Rotem und S-W-Vari aus Basel.
Jetzt ein B├╝schelohrmaki - nach meinem Wissen zumindest der erste ├╝berhaupt Ausgestellte in Paris/Menagerie
(04.04.2020, 09:57)
Oliver Muller:   Und noch das hier, das liegt auch farblich dazwischen. Kann aber auch eine schlechte Bildqualit├Ąt sein...
(01.08.2019, 23:16)
Oliver Muller:   Habe auch ein Foto in meiner Sammlung gefunden...
(01.08.2019, 23:15)
Patrick Marburger:   Hybride gab es auf alle F├Ąlle, mehr wei├č ich allerdings nicht dazu. Vielleicht gibt es dort ja demn├Ąchst eine farblich interessante ├ťberraschung....

https://www.zootierliste.de/imagedb/21102770/b1f2cb5f/Varecia%20spec.%20sspec..JPG
(01.08.2019, 22:14)
Oliver Muller:   K├╝rzlich habe ich in einem franz├Âsischen Zoo in einem gemeinsamen Gehege schwarz-wei├če und rote Varis gesehen. Als ich die Tierpflegerin fragte, ob das nicht zur Hybridbildung f├╝hren w├╝rde meinte sie, meinte sie, dass w├╝rde nicht passieren, da beide Arten ein unterschiedliches Verhalten h├Ątten (ich vermute, sie meinte das Sexualverhalten). Kann mir da jemand etwas dazu sagen? Es gab doch auch schon Hybriden? Und m.W. macht man das sonst nur bei Bachelor-Gruppen?
(01.08.2019, 21:39)
Michael Mettler:   Wenn ich mich richtig erinnere, sitzen doch in Erfurt die Kattas und Kronenmakis getrennt, oder? Auch da wollte man doch urspr├╝nglich die Kattas mit anderen Lemuren vergesellschaften?
(29.09.2015, 14:52)
Gudrun Bardowicks:   In Magdeburg leben eine M├Ąnnergruppe Kattas, eine Weibchengruppe G├╝rtelvaris (bisher 2 Tiere, 2 weitere lie├čen sich bisher noch nicht mit den beiden alteingessenen G├╝rtelvaris vergesellschaften und sind noch von diesen getrennt) und ein Paar Rotstirnmakis samt Jungtier zusammen mit einigen Entenarten (Bernier-Ente, Gelbe Pfeifgans und Hottentottenente) in der begehbaren Anlage. Die Rotstirnmakis und deren m├Ąnnlicher Nachwuchs haben jederzeit die M├Âglichkeit zu den anderen Lemuren auf die Au├čenanlage zu gehen. In den ersten Monaten nach der Geburt trauten sich allerdings Mutter und Jungtier nicht auf die Anlage.

In Apenheul leben in der Regel Kattas, Rotbauchmakis und Varis auf der gro├čen begehbaren Insel, gelegentlich auch die Blauaugenmakis. Dort z├╝chten Kattas und Rotbauchmakis und gelegentlich Blauaugenmakis auf der Gemeinschaftsanlage, bei den Varis handelt es sich um eine eingeschlechtliche Gruppe. In einer nicht begebaren Anlage in Apenheul z├╝chten Alaotra-Bambusmakis und Kronensifakas in Gemeinschaftshaltung.

Bei der Gemeinschaftshaltung von Kattas und Varis hat sich herausgestellt, dass nur eine von den Arten in einer Zuchtgruppe gehalten werden kann, wenn es nicht zu Stress und K├Ąmpfen zwischen den Tieren kommen soll. Daher wird in der Regel nur eine der Arten, meistens Kattas, in einer Zuchtgruppe auf einer Gemeinschaftsanlage gehalten.
(28.09.2015, 20:26)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Ja eben - als Gelegenheitsbesucher in einem Zoo bekommt man bei einer Katta-Gruppe u.U, nicht mal mit, wenn sie nur aus einem Geschlecht bestehen sollte, weil nun mal der Geschlechtsdimorphismus vieler anderer Lemuren fehlt.

Ich kenne von fr├╝her her noch Katta/Mayottemaki in M├╝nchen (nicht begehbar) und Katta/Wei├čkopfmaki in Hodenhagen (begehbar), aber beide Kombis wurden sp├Ąter getrennt - das wird doch Gr├╝nde gehabt haben. Von meinem einzigen Besuch in Prag her (2007) erinnere ich mich zwar an die begehbare Insel, aber mit einer Ausnahme (Mohrenmaki) nicht mehr an die Artenzusammenstellung - meine Notizen geben zwar vier Lemurenarten f├╝r den Zoo wieder (Katta, Roter Vari, Mohren- und Wei├čkopfmaki), aber nicht, welche davon zusammen untergebracht waren. Und so ├Ąhnlich geht es mir auch mit anderen Zoos, bei denen ich kein klares Bild von Katta-Vergesellschaftungen im Hinterkopf habe (Apeldoorn? Amsterdam?) und auch nicht von "parallelen" Zuchterfolgen - bisher habe ich darauf eben nie geachtet.
(28.09.2015, 17:19)
WolfDrei:   @MM: Leider ist es ja so, dass eigentlich nur Kattas in begehbaren Freianlagen ausgestellt werde. Oder andere "unter sich". Bliebe f├╝r mich der Magdeburger Zoo: dort hat es Nachwuchs bei den Rotstirnmakis gegeben - aber in welcher "Assoziation" mit den Kattas. wei├č ich nicht. Es gab dort wohl Probleme der Tiere "unter sich" wie auch Probleme mit der Eingew├Âhnung an die Absperrung. Die Mutter war aber "hinter Scheiben" abgesperrt.
(28.09.2015, 09:52)
Michael Mettler:   Ich kam gerade durch die Diskussion um die zuk├╝nftige Madagaskar-Anlage in Hannover darauf: Welche langj├Ąhrig bew├Ąhrten Vergesellschaftungen mit Zuchterfolgen auf beiden/allen Seiten gibt es eigentlich aktuell zwischen Kattas und anderen Lemuren (gerade auch in begehbaren Anlagen)?
(27.09.2015, 17:59)
Michael Mettler:   Meines Wissens hat das noch immer mit vorher zu schnellem Populationswachstum und deshalb "├ťberpopulation" zu tun. Da Lemuren langlebig sind, wird sich vielleicht auch so schnell nichts daran ├Ąndern.

Bei den Schwarzwei├čen Varis soll es ja auch Ungewissheit ├╝ber die Reinbl├╝tigkeit einiger Tiere geben, da drei schwarzwei├če Formen zeitweise nur als Farbmorphen betrachtet und m├Âglicherweise in Zoos verkreuzt wurden, jetzt aber wieder Unterartstatus genie├čen sollen.
(23.12.2014, 19:27)
WolfDrei:   Ueno/Tokio meldet eine erfolgreiche Geburt beim Fingertier (22.9.011).
Aus SECAS: Gro├če Bambuslemuren (Hapalemur simus) gibt es wahrscheinlich noch 400, davon im Schutzgebiet Ranomafana 100, in Menschenhand etwa 20.
(13.12.2011, 23:33)
WolfDrei:   wie schon gehabt: Rotbauch-Weibchen
(16.01.2010, 23:40)
Ulrich Steffan:   Hallo Experten,
sorry, habe leider zu viel zu arbeiten, deshalb komme ich etwas sp├Ąt.
Also der Lemur aus Ankanin'Ny Nofy ist in der N├Ąhe des "Bushhouse" aufgenommen. Dort werden einige Lemuren f├╝r Touris angef├╝ttert. Eine Hybridisierung ist also drin.
An sonsten h├Ątte ich wirklich noch einen letzten, der ist aber sicher sehr schwer, denn die Bildqualit├Ąt ist sehr m├Ą├čig. Den habe ich im Perinet-Nationalpark aufgenommen.
(16.01.2010, 21:29)
Liz Thieme:   Also das was ich eingestellt habe, das kommt aus einem Reisebericht. Diese Tier scheint sich in der N├Ąhe von einem Camp aufgehalten zu haben, evtl auch durch Anf├╝tterung.

@US gibt es noch mehr Lemuren die du bestimmt haben m├Âchtest? W├╝rde morgen dann noch mal eine email schreiben, aber w├Ąre ganz gut, wenn dann alle Bilder beigelegt sind und ich nicht alle paar Tage eins schicke.
(10.01.2010, 18:22)
WolfDrei:   2. ps: habe leider die Karte erst jetzt ge├Âffnet: liegt ja wirklich nicht im Norden. Dort in den Amberbergen liegt das Verbreitungsgebiet von E. sanfordi. E. albifronns kann es nach der Gesichtszeichnung und dem Gebiet auch nicht sein. Ist das eine Freilandaufnahme? Hybridiesierungen in der Gattung sind leider auch m├Âglich.
(10.01.2010, 16:58)
WolfDrei:   ps: die schwarze "Kappe"ist nicht immer deutlich ausgebildet. Aus neuerer Zeit(die letzten 20 Jahre) ist mir nur eine Haltung ais der Duke-University/Durham bekannt
(10.01.2010, 16:45)
WolfDrei:   Anbei zwei Abbildungen des Sanford-Lemur(Eulemur sanfordi,)links das M├Ąnnchen(erinnert etwas an ein Weibchen vom Mohrenmaki) , rechts das Weibchen - wie bei fast allen Eulemurweibchen ansonsten nicht leicht zu bestimmen.In der Tierhaltung Ivoloina (Ostmadagascar)habe ich eine M├Ąnnchen fotografieren k├Ânnen - finde diese Aufnahme nur nicht sofort)
(10.01.2010, 16:42)
Liz Thieme:   habe grad ein Bild gefunden was zu dem passt, aber auch da kein Artname dabei
(10.01.2010, 00:03)
Liz Thieme:   haben die M├Ąnnchen kein schwarzes Abzeichen im Gesicht? Finde nur Tiere mit dieser schwarzen Zeichnung.

Ankanin'Ny Nofy liegt hier. Also ganz weit im Norden w├╝rde ich das nicht nennen.
http://mademada.canalblog.com/albums/cartes/m-carte_ankaninnynofy.jpg

mir kommt die Art bekannt vor, aber ich finde nichts passendes. Notfalls w├╝rde ich mich noch mal an die Expertin wenden.
(09.01.2010, 23:54)
WolfDrei:   @Ulrich Steffan: Wenn der genannte Ort sehr weit im Norden liegt, ist das ein M├Ąnnchen von Eulemur sanfordi.
(09.01.2010, 22:38)
Liz Thieme:   wenn man sich etwas mit der Systematik der Chameleons auskennt, ist diese HP denke ich ganz gut
http://www.adcham.com/html/taxonomy/species-taxonomy.html
(09.01.2010, 17:06)
Ulrich Steffan:   Also erst einmal besten Dank, Ihr habt mir schon mal sehr geholfen, aber ich hab da noch einen, da ist die Qualit├Ąt auch besser. Der stammt von der Ostk├╝ste aus Ankanin'Ny Nofy, vielleicht habt ihr noch einen Tip f├╝r mich...(falls einer ne gute Seite f├╝r die Bestimmung von Cham├Ąleons hat w├Ąre auch Klasse..) Danke
(09.01.2010, 15:14)
Oliver Jahn:   Und nicht zu vergessen, Erfurt 1969 mit der ersten und langen Zeit einzigen Katta-Zucht in der damaligen DDR, auf die man sehr stolz war. Und in diesem Zusammenhang weist Erfurt darauf hin, dass die Kattas die einzigen tagaktiven Halbaffen sind.
(05.01.2010, 20:44)
WolfDrei:   Genau! Mitte der Achtziger gab es allgemein einen gewissen Anstieg der Arten. Ich verga├č noch den Mayotte-Maki (Leipzig), der nun auch fast verschwunden ist.
(05.01.2010, 20:14)
th.oma.s:   Zu den Angaben f├╝r die DDR: In Dresden gab es meines Erachtens in den 80iger Jahren zeitgleich Schwarzwei├če Varis, Wei├čstirnmakis, Kattas und Mohrenmakis. Vorher (Anfang der 70iger Mongoz vergesellschaftet mit einem Katta.
(05.01.2010, 18:44)
WolfDrei:   Oh je - Gabelschwanzmaki - meine nat├╝rlich Phaner furcifer = ja, wie denn nun: Gabelstreifenmaki(gabelstreifiger Katzenmaki: auch so eine Konstruktion)?
(05.01.2010, 17:33)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Und w├Ąhrend man vor 30 Jahren in gro├čen Zoos noch stolz auf jeden einzelnen gez├╝chteten Vari war, versucht man heute, so viele Zoo-Varis wie m├Âglich aus der Zucht zu nehmen und findet die Art(en) selbst in kleinen Parks...
(05.01.2010, 10:03)
WolfDrei:   Ein kleine Reminiszenz zu den Lemuren, zur Lemurenhaltung. Vor 27 Jahren war ich n├Ąmlich 2 Jahre auf Madagascar an der Universit├Ąt von Antananarivo als Physiologe und Biochemiker t├Ątig (auch noch f├╝r Pflanzen!).
Welche Entwicklung der systematischen Zuordnung, selbst zun├Ąchst ohne DNA-Analytik
!!. Oder: was wurde eigentlich vor 1945 gemacht?
In den Zoos gab es Kattas, dann noch Mongoz- und Mohrenmakis, ab und zu aus Cros de Cagnes einige Eintagsfliegen anderer ÔÇ×FormenÔÇť.
Die hier gesuchten Rotbauchmakis wurden in dem Brehm-Heft von Von B├Âtticher nicht einmal erw├Ąhnt. Das Highlight waren Varis. Basel, Saarbr├╝cken, K├Âln, nun ja. In der DDR Bastardvaris in Erfurt, einige Kattas. Schlu├č.
In den Achtzigern eine gewisse Entwicklung beiderseits: Systematik und Haltung. Die Duke-University in Durham, Wiederentdeckung von Allocebus, vom Sclater-Lemur, von Microcebus myoxinus (Frau Zimmermann). Die Entdeckung von Hapalemur aureus durch B. Meyer und P.Wight ÔÇô eigentlich ein Randergebnis ( zugleich mit dem Alaotrahalblemur) bei der Suche nach dem gro├čen Bambuslemuren, den ich in meiner Zeit in ÔÇ×TanaÔÇť noch sah. Damals glaubte man, da├č dies das letzte Tier in einer Haltung sei. Der Nachweis , da├č das Fingertier noch weiter verbreitet war, als man glaubte (die Einf├╝hrung der ÔÇ×letztenÔÇť Tiere in den Sechzigern auf Nosy Mangabe). Die gelungene Zucht von Microcebus durch Professor Petter, damals (ab 1990) dann kurzfristig Chef in Paris. Dort dann Fingertier, Gabelschwanzmaki, grauer Hapalemur , Allocebus und Propithecus coronatus (zumindest f├╝r diesen eine Erfolgsstory). Parallel in Durham Fingertier (und Jersey erste Zucht) und dort alle m├Âglichen, nun Eulemur genannten Arten / Unterarten: collaris, coronatus, sanfordi, auch Mirza, speziell auch von Propithecus coquereli ÔÇô hier nun in Staaten in schon einigen Zoos wie in Europa bei P. coronatus. Parallel auch Mulhouse speziell mit Zuchten von E. coronatus und E. mongoz. Dann kamen Sclaterlemur und E. rubriventer in die Zoos. Und auf Madagascar ├╝ber die DNA dann die gro├če Diversifizierung: 18 neue Mausmakis, diverse Cheirogaleus, die Wiesellemuren, die Entdeckung des Tattersallsifakas (obwohl schon vorher bemerkt). Und trotz dieser Entwichklung und Madagascarkampagne keine erweitere Zoohaltung. Durham f├Ąhrt zur├╝ck, K├Âln???, Mulhouse h├Ąlt sich, klar Sacha, Z├ťRICH, Jersey mit Alaotrahalblemur. ├ťberall gro├če begehbare Kattahaltungen - Stellvertreterfunktion. Weiter bleiben generelle Probleme der Futterzusammenstellung bei den Wiesellemren, den Sifakas, auch wohl ÔÇ×psychischeÔÇť Probleme beim Indri, beim Avahi, den eigentlichen Diademsifakas. Und nicht alle sind d├Ąmmerungs- oder nachtaktiv und damit nicht publikumswirksam.
Quo vadis lemuriformes (auch Paris-Vincennes) ????

anbei: Propithecus verreauxi, Antananarivo, Zoo Tzimbazaza 1982
(05.01.2010, 09:13)
Liz Thieme:   Also ich habe nun von einer Lemuren-Expertin die Best├Ątigung. Es handelt sich um ein Weibchen der Eulemur rubriventer.
(04.01.2010, 22:58)
Oliver Jahn:   Und hier das Bild dazu von WolfDrei zur Identifikation des "Lemuren" als weibliches Tier vom Rotbauchmaki (E. rubriventer).

(02.01.2010, 21:54)
WolfDrei:   Habe meine Literatur und eigene Bilder "gew├Ąlzt": bei den Weibchen ist im "Normalfall" die Wei├čumrandung im Gegensatz zu den M├Ąnnchen kaum zu sehen, auch kann man das bei der Aufnahme kaum erkennen. Noch zu Ranomafana:dort hatte eine amerikanische Zoologin das Gruppenleben von Eulemur rubriventer untersucht, die Gruppe wurde ├╝ber die Zeit recht "Menschen-gew├Âhnt"
(02.01.2010, 14:16)
Bj├ÂrnN:   @WolfDrei
Ich w├╝rde auch noch Eulemus rufus in den Kreis der Verd├Ąchtigen aufnehmen, einer von beiden d├╝rfte es sein.
(02.01.2010, 13:03)
Ulrich Steffan:   Frohes Neues Jahr,
Ihr habt recht, es war im Ranomafana-Nationalpark.
(02.01.2010, 12:39)
Liz Thieme:   ├╝ber die bin ich auch gestolpert. Die Frage ist (da kenn ich mich nicht aus) in wie fern bestimmte Individuen den wei├čen Fleck am Auge nicht ausbilden bzw ob j├╝ngere Tiere den noch nicht haben.
(31.12.2009, 16:38)
WolfDrei:   Zun├Ąchst auch von mir die Frage nach der Gegend - etwa Ranomafana?.Mit Sicherheit ein Weibchen der Gattung Eulemur, wahrscheinlich E. rubriventer.
(31.12.2009, 15:23)
Liz Thieme:   Ich werde mal gucken, aber es w├Ąre auch recht hilfreich zu wissen, wo das Foto gemacht wurde, das grenzt das Ganze schon mal ein.
(31.12.2009, 14:54)
Ulrich Steffan:   Hallo Experten,
ich bin gerad dabei meine Fotos von Madagascar zu sichten (sind leider schon aus 2006) bin aber immer noch auf der Suche nach Namen zu einigen Expemplaren, vielleicht kann mir jemand helfen. vielen Dank Uli

(31.12.2009, 14:21)
WolfDrei:   und ein Verreauxsifaka
(30.10.2009, 17:37)
WolfDrei:   @Linus Kampe: zum besagten Kronen sifaka ein Bild anbei(noch aus Paris- Vincennes) und anschlie├čend ein Verreauxsifaka (aus Antananarivo). Die westlichen Sifakas als Bewohner des Trockenwales scheinen gegen├╝ber en verschiedenen Diademsifakas offensichtlich "haltbarer" zu sein
(30.10.2009, 17:35)
Markus R.:   @ Linus Kampe: Falls Kronensifakas ein geeigneter Ersatz w├Ąren: Die gibts z.B. in Apeldoorn und in Mulhouse.
(30.10.2009, 17:18)
Linus Kampe:   @ Michael Mettler

hehe k├Ânnte man vermuten, aber nein, ich finde sie wundersch├Ân.
H├Ątte sie gern mal gesehen.
MfG Linus Kampe
(30.10.2009, 17:12)
Michael Mettler:   @Markus R.: Linus Kampe sucht eben schon mal nach Rarit├Ąten f├╝r Sacha :-)
(30.10.2009, 16:23)
Markus R.:   Das erkl├Ąrt nat├╝rlich, weshalb man diese h├╝bschen Tiere in keinem einzigen europ├Ąischen Zoo sieht. Bei den Dreifingerfaultieren verh├Ąlt es sich ja ganz ├Ąhnlich. Doch zum Gl├╝ck hat der Tierpark Bad Pyrmont ja auch ohne Diademsifakas schon einen h├╝bschen Lemurenbestand ;-)
(30.10.2009, 16:13)
Gudrun Bardowicks:   Ich habe bisher auch nur einen Diademsifaka in einem Privatreservat in Madagaskar gesehen. Das Tier wird dort auf einer gro├čen Insel mit nat├╝rlichem Bewuchs zusammen mit Kleinen Bambuslemuren, Varis, Rotstirn- und Braunen Makis gehalten. Bei diesem Tier wie vielen anderen Arten der Lemureninsel handelt es sich um eine Beschlagnahme. Unser Guide erz├Ąhlte uns, dass Diademsifakas absolute Nahrungsspezialisten sind und sich sogar in Madagaskar kaum l├Ąnger in Gefangenschaft halten lassen. Das dort gesehene Tier war 2008 das einzige in Madagaskar in Gefangenschaft lebende Tier. Es war ebenfalls ein M├Ąnnchen.
(30.10.2009, 16:05)
Liz Thieme:   ich finde auch nur was ├╝ber die Duke-University hier mal eine Seite mit einer gro├čen Liste von Lemur-Haltern (USA) pro Art.

Diese beiden S├Ątze sind das wichtigste aus dem Inhalt der Seiten:
# The DLC houses the only Diademed sifaka in captivity. He is a 6 year old male named Romeo.
# Diademed sifaka have never reproduced in captivity.
http://www.sfcelticmusic.com/js/LEMURS/locallem.htm
und hier die Duke-University
http://lemur.duke.edu/animals/diademed/more.php
(30.10.2009, 12:17)
WolfDrei:   Gegenw├Ąrtig nur ein Tier (aus ehemals 1 Paar) in der Lemurenstation der Duke-University in Durham / South Carolina. Es handelt sich um P. diadema diadema. Von der anderen "Gro├čgruppe" haben sie noch einen Tattersallsifaka(?) und mehrere Coquerellsifakas, die , von dort kommend, gegenw├Ąrtg in gr├Â├čerer Anzahl in einigen US-Zoos existieren.
(30.10.2009, 08:44)
Linus Kampe:   Wei├č jemand welche Zoos weltweit Diademsifakas halten?
Ich finde leider keinerlei Informationen...
MfG Linus Kampe
(30.10.2009, 07:03)
WolfDrei:   Einige Angaben zu Hapalemur simus (jetzt Prolemur s., Gro├čer Bambuslemur etc.), der Mitte der 80iger als "extinct" angenommen wurde. Gegenw├Ąrtig um 100 (?) Tiere. Nach Patricia Weight aus Durham hat sich derbBestand im Schutzgebiet von Ranomafana in den letzten Jahren von 20 auf drei verringert. Ein Paar kam 1987 nach Paris und brachte den ersten Nachwuchs 1994. Seitdem dort 15 Geburten. Von den abgegebenen Tieren brachten bisher Nachwuchs Paare in Besancon und Lympne. Wie steht es in K├Âln? Eine franz├Âsiche Gruppe aus Paris hat erreicht, da├č aus Madagascar(aus Ivoloina in der N├Ąhe von Tamatave) ein m├Ąnnliches Nachwuchstier nach Besancon gekommen ist, daf├╝r soll ein Weibchen nach Ivoloina. Auch hier eine gewisse Entwicklung mit 1,1 Ausgangstieren (aus SECAS)
(23.09.2008, 18:52)
WolfDrei:   Es gab einen "Gewaltversuch" der Franzosen mit 8 Indris. Wann? Zumindest erfolgte der Import schon mit dem Flugzeug. Das letzte Tier starb nach 3 Monaten. Auch in Tzimbazaza gab es einen Versuch vor ca. fast 40 Jahren - trotz vorhandener Futterpflanzen kein Erfolg.
(19.09.2008, 19:30)
Michael Amend:   Ich bleibe aber trotzdem am Ball, denn das m├Âchte cih jetzt genau wissen. Unwahrscheinlich ist es aber trotzdem.

Wurden Indris ├╝berhaupt schon einmal in Gefangenschaft gehalten ?
(19.09.2008, 17:17)
Stefan Schubert:   @ Michael Amend: Ich habe im Herbst 2006 Besancon besucht und dort keine Indris angetroffen. Daher schliesse ich mich der Annahme an, dass versehentlich die Sifakas daf├╝r gehalten wurden. Indris d├╝rften nicht einmal im Tzimbazaza Zoo in Antananarivo gehalten werden.
(19.09.2008, 14:59)
IP66:   Damit ist eine weitere Lemurenform aus der traditionsreichen Haltung des k├Âlner Zoos verschwunden. Zuchtgruppen gibt es jetzt nur noch beim roten Vari und beim Rotbauschmaki, Zuchpaare von Sclaters Maki und Bambuslemur.
(19.09.2008, 14:24)
Gudrun Bardowicks:   @ IP 66: Soweit ich wei├č, ist derletzte K├Âlner Rotstirnmaki vor kurzem nach Jersey auf den Kanalinseln abgegeben worden. Die ├╝brigen Rotstirnmakis waren schon bei meinem letzten Besuch in K├Âln am 29.12.07 nicht mehr im Bestand Ich gehe davon aus, dass diese Tiere bereits vorher gestorben oder an andere Zoos abgegeben wurden.
Die 1,2 Rotstirnmakis aus Hannover wurden in den Tierpark Jaderberg abgegeben. Ihre ehemalige Anlage wird jetz von den Kaiserschnurrbart-Tamarinen bewohnt.
(19.09.2008, 11:49)
Michael Amend:   Mir wurde heute berichtet,das im " Jardin Zoologique de la Citadelle" in Besancon in Frankreich Indris sitzen sollen ! Dieser kleine Zoo hat einen guten Primatenbetsand mit Schjwerpunkt Lemuren und h├Ąlt z.B auch Sifakas, aber Hinweise auf Indris habe ich nicht finden k├Ânnen. Der Park macht auch bei Isis mit, dort sind aber keine Indris gelistet.Ich ahbe meine Zweifel daran, das es wirklich indris dort gibt und die entsprechende Person vielleicht die Sifakas meinte,aber ich habe extra nochmal nachgefragt:"Indris ? Wei├č da Jemand etwas dar├╝ber ├č M├Âglicherweise sitzen die ja hinter den Kulissen. Weit weg von mir ist der Park nicht, vielleicht sollte ich mal hinfahren...
(18.09.2008, 19:14)
IP66:   Wei├č jemand, was aus dem k├Âlner Rotstirnmakibestand geworden ist? Im Lemurenhaus sind die Tiere nicht mehr, ebensowenig in den K├Ąfigen am Giraffenhaus.
(28.06.2007, 11:44)
Michael:   @Slothlemur:
Die Tiere nutzen die Aussenanlagen schon. Leider aber nicht tags├╝ber, warum wei├č ich auch nicht, aber fr├╝h morgens oder abends habe ich sie schon draussen gesehen.
(27.06.2007, 22:53)
WolfDrei:   Zum vorgehenden Beitrag von mir gleich die Korrektur: Man mu├č eben auch das Kleingedruckte lesen!Fett war also nur V. variegata zulesen.V.v.variegata wird f├╝r das s├╝dliche Vorkommensgebiet beschrieben, V.v.editorum f├╝r das "mittlere", V.v.subcincta f├╝r das n├Ârdliche (Halbinsel Masoala).
(27.06.2007, 22:32)
WolfDrei:   Noch eine interessante Erg├Ąnzung zum genannten "Madagsar guide" von Garbutt: bei den Varis wird der "G├╝rtelvari" subcinctus NICHT als eigenst├Ąndige Unterart gef├╝hrt und auch nicht erw├Ąhnt!
(27.06.2007, 22:03)
Slothlemur:   In M├╝nchen werden nur noch Rote Varis und Kattas gehalten. Die Braunen Makis habe ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen. Wei├č vielleicht jemand von euch warum die Tiere die Au├čenanlagen nicht nutzen????
(27.06.2007, 21:37)
WolfDrei:   Herr Mettler hatte schon (irgendwo) die Explosion der Arten/Unterartenanzahl bei den "gew├Âhnlichen" Lemuren Madagascars in den letzten 10 Jahren benannt. In dem eben erschienenen Buch von Nick Garbutt "Mammals of Madagascar-a complete guide" gibt es nun bei Microcebus 16 Arten, bei Cheirogaleus 7 und bei den Wieselmakis 23!!!Und (fast) alles mit hervorragenden Photos, auch gerade der kaum bekannten Geogale- und Microgaleformen, den Flederm├Ąusen und den endemischen Nagern. Dazu gute Photos aller "bekannten" gr├Â├čeren Lemuren von Allocebus bis zum Fingertier ├╝ber alle Sifakas sowie aller Schleichkatzen. Preis 25 Pfund, ca 42 Euro, Verlag A&C Black, London, 304 Seiten
(26.06.2007, 15:51)
IP66:   In K├Âln hat man ja die Erfahrung gemacht, da├č mehrere erwachsene Lemurenweibchen in einer Gruppe ein Problem sein k├Ânnen. Bei Kattas scheint das so problematisch nicht zu sein, bei der fulvus-Gruppe aber um so mehr. Mein letzter Besuch in M├╝nchen fand im Hochsimmer statt, an Mohrenmakis kann ich mich nicht erinnern.
(25.01.2007, 17:16)
Michael Mettler:   Scheint also, als w├╝rde diese Form in den hiesigen Zoos den selben Weg gehen wie vor ihr schon Mongoz- und Kronenmakis - und bald vielleicht Mayotte-, Rotstirn- und Wei├čkopfmakis.
(23.01.2007, 19:21)
th.oma.s:   in dresden sind auch noch 1,1 mohrenmakis, aber wohl in ho
hohem alter.
(23.01.2007, 18:40)
Ollo:   Aha!
(23.01.2007, 10:01)
Michael Mettler:   @Ollo: Nein, eben nicht - das hatten wir gerade im Saarbr├╝cken-Thread!
(23.01.2007, 09:57)
Ollo:   Und in Saarbr├╝cken.
(23.01.2007, 09:05)
Michael Mettler:   Nach den Beitr├Ągen unten d├╝rfte es ├╝berhaupt nur noch im Tierpark Berlin und (laut Dennis) in M├╝nchen Mohrenmakis geben. Wobei ich im letzten Herbst in M├╝nchen weder die Tiere noch ein entsprechendes Schild gesehen habe. Sollten die Berliner also schon ein Kandidat f├╝r die Rubrik "Die letzten ihrer Art" sein?
(23.01.2007, 08:57)
Ollo:   Ich wollte nochmal die Frage von Thomas nach oben holen, n├Ąmlich wo es reproduzierende Mohrenmakis gibt.
Und warum werden Mohrenmakis eigentlich nicht in gr├Â├čeren Gruppen gehalten? M├╝├čte doch eigentlich sehr attraktiv aussehen, da ja die Geschlechter unterschiedlich gef├Ąrbt sind.
(23.01.2007, 08:48)
Stefan Schubert:   Laut HP ist Vincennes (der Zoo) nicht geschlossen, doch der grosse Bergtierfelsen d├╝rfte gesperrt sein wegen Einsturzgefahr. Hier findet man die beachtliche Lemurensammlung. Der Park am Naturkundemuseum ist die Menagerie, der ├Ąlteste B├╝rgerzoo der Welt. Hier findet der Besucher eine beachtliche Sammlung an Tieraffen!
(27.09.2006, 15:31)
Thomas W.:   Vielen Dank! War paris-Vincennes nicht wegen Einsturzgefahr geschlossen, oder ist das der Zoo am Museum?
(26.09.2006, 21:20)
Kahuna:   @ Stefan Schubert: Ja die tieren in Apenheul sind zu sehen. Die 2 haben eine geraumige kafig mit viele kletterm├Âcklichkeiten
(26.09.2006, 20:34)
Stefan Schubert:   Besancon liegt etwa Halbwegs zwischen Mulhouse und Lyon. Der dortige Zoo ist recht klein und liegt innerhalb der alten Burg. Man beschr├Ąnkt sich hier auf kleinere Tiere und vor allem Lemuren! www.citadelle.com
(26.09.2006, 19:10)
Mulan:   In Belfast lebt nur noch das M├Ąnnchen.
Was ist Besancon ? Das ist in Frankreich, aber ist das auch ein Zoo ?
(26.09.2006, 19:04)
Stefan Schubert:   Weitere Tiere aus der Pariser Zucht gibt es in Mulhouse, Besancon und Belfast! Sind die Tiere in Apenheul schon zu sehen?
(26.09.2006, 18:58)
Mulan:   Mulhouse hat auch Kronensifakas. Belfast hat, glaube ich, auch welche.
(26.09.2006, 18:55)
Zoosammler:   Nein, aber in Paris-Vincennes und Apenheul gibt es Kronensifakas.
(26.09.2006, 18:51)
Thomas W.:   H├Ąlt oder hielt eigentlich irgendein deutscher Zoo Sifakas?
(26.09.2006, 18:46)
Stefan Schubert:   @Michael Mettler, Die N├╝rnberger Braunen Makis sin sicherlich noch die selben, wie vor sechs Jahren! Im letzten Absatz sowohl des Gehegeschildes, wie auch im F├╝hrer wird auf das Vorkommen ausschliesslich auf der Insel Mayotte und benachbarte Eilande hingewiesen. Die K├╝rzung der angewandten Artbezeichnung d├╝rfte als Huldigung an den Normalbesucher zu verstehen sein, der mit "braun" noch etwas anzufangen weiss, mit Maki meistens nur noch etwas, wenn er gern Kreuzwortr├Ątsel l├Âst!
(05.09.2006, 13:26)
Anita:   @ Michael Mettler: Zu den N├╝rnberger Makis wei├č ich nichts, aber auf deine Frage ob es in Schmiding Mongozmakis gibt kann ich dir eine Antwort geben. Es gibt noch welche. Fast am Ende des Rundwanderweges sind 2 Gehege mit Mongozmakis.
(04.09.2006, 20:51)
Michael Mettler:   Bei aller Liebe zur Systematik darf man dabei NIE vergessen, dass sie den Versuch darstellt, flie├čende ├ťberg├Ąnge - denn die Evolution geht ja weiter - in Schubladen zu zw├Ąngen. Der Unterschied zwischen Art und Unterart ist so wie der Unterschied zwischen einem Teich und einem See: Irgendwer legt willk├╝rlich eine Grenze fest, ob es noch das Eine oder schon das Andere ist.

Unterarten sind nichts weiter als der Versuch, einander nahe verwandte, aber eben doch unterschiedliche Populationen gegen├╝ber anderen "Formengruppen" abzutrennen. Es gibt ja auch "├ťberarten", nur sind die nicht so sehr im Sprachgebrauch verankert, und der Status der einzelnen Formen ist in der regel noch umstrittener. Beispiel Wildkatze: Die Waldwildkatzen Europas, die Steppenkatzen Asiens und die Falbkatzen Afrikas bilden drei Unterartengruppen, die je nach Auffassung zu drei eigenen, aber n├Ąchstverwandten Arten innerhalb einer "├ťberart" gerechnet oder als eine "normale Art" mit vielen Unterarten betrachtet werden. Einfacher wirds dadurch nicht.

Bez├╝glich der Varis habe ich mal irgendwo gelesen, dass der Rote Vari sogar noch in zwei genetisch sehr unterschiedliche Formen aufgeteilt werden m├╝sste...?

Zu Lemuren allgemein: Der K├Âlner Bestand soll erheblich geschmolzen sein. Es gibt dort keine Kronenmakis mehr, nur noch einen Sclaters Maki und von den Schwarzwei├čen Varis nur noch eine M├Ąnnergruppe, da die Zucht f├╝r l├Ąngere Zeit gestoppt wird - mittlerweile soll der SW-Vari zu den h├Ąufigsten Zoo-Primaten Europas z├Ąhlen!

In N├╝rnberg fragte ich mich angesichts der dortigen Braunen Makis: Wurden die fr├╝her dort gehaltenen Mayotte-Makis schlichtweg umgetauft, oder ist es tats├Ąchlich eine andere Gruppe als vor sechs Jahren? Ersteres ist nicht mal unwahrscheinlich, da der Mayotte-Maki nicht mehr allgemein als eigene Unterart anerkannt wird, sondern nur als "verschleppter" Brauner Maki. Wei├č jemand was ├╝ber die N├╝rnberger Tiere?
(04.09.2006, 16:23)
Zoosammler:   Danke, Ewok, genau das habe ich mich gefragt - den Begriff "Unter-Unterart" wollte ich aber nicht anbringen - taxonomisch und systematisch bin ich n├Ąmlich nur ungen├╝gend bewandert. Aber anscheinend lag es doch nicht an mir, dass mir das unlogisch erscheint. ;)
Auf ihre Frage, was also mit "Ex-Unterarten" passiert, wenn man die ├╝bergeordnete Art zur Unterart "degradiert" h├Ątte ich auch sehr gerne von einem oder einer, der/die sich auskennt, eine Antwort.
(02.09.2006, 17:41)
Ewok:   @Zoosammler: So wie ichs grad nochmal lese, sehe ich grad auch, dass in dem Fall nat├╝rlich Roter und Schwarz-wei├čer Vari jeweils eine eigene Art sein m├╝ssten... :-)
Und da stelle ich mir grad die Frage, was ist, wenn sich aus einer Unterart eine weitere Form abspaltet, wie im Falle der G├╝rtelvaris. Dann w├Ąre diese Form doch quasi eine "Unter-Unterart"? Irgentwie konfus... *g*
Jedenfalls haben genetische Untersuchungen wohl ergeben, dass der G├╝rtelvari dem Schwarz-wei├čen Vari sehr nahe steht, n├Ąher als der Schwarz-wei├če Vari zum Roten Vari.
(02.09.2006, 17:36)
Zoosammler:   Hmm...Wie kann das denn als erwiesen gelten? Angenommen, der Schwarz-Wei├če Vari w├Ąre selbst nur eine UNTERART, dann w├Ąre diese systematische Position des G├╝rtelvaris doch wohl falsch...
Er k├Ânnte dann ja h├Âchstens eine (Farb?)Variante des SW-Varis sein, oder aber eine gleichrangige Vari-Unterart auf der gleichen Stufe wie Roter und SW Vari.
(02.09.2006, 16:50)
Ewok:   100%ig gekl├Ąrt ist das wohl noch nicht, ob Rote und Schwarz-wei├če Varis zwei Arten oder Unterarten sind. Als erwiesen gilt jedoch, dass der G├╝rtelvari aus den nord├Âstlichen W├Ąldern eine Unterart des Schwarz-wei├čen Varis aus dem Osten ist, also "Varecia variegata subcincta".
(02.09.2006, 14:46)
Stefan Schubert:   Alle Varis geh├Âren zu einer Art und die drei bekanntesten sollen auch einen Unterartstatus geniesen, dennoch sollen in ihren Heimatgebieten weitere Mischformen existieren, von rot bis schwarz mit weiss(G├╝rtelvari)!
(02.09.2006, 14:21)
Danny H.:   Ich war am Dienstag im Zoo K├Âln und habe dort zum ersten Mal G├╝rtelvaris gesehen.
Die schwarz-Wei├čen und roten Varis sind ja bekannt und als Unterarten (in einiger Liteartur gar als Arten) anerkannt.

Wie steht es mit den G├╝rtelvaris ? Ist der Unterartstatusd fest oder handelt es sich M├Âglicherweise um eine Zeichnungsvariante des schwarz-wei├čen Varis ?
(02.09.2006, 13:46)
Chris:   I wei├č auch nicht bei meinen zwei letzten Zoobesuchen in Schmieding sind mir keine aufgeffalen.Im Zoof├╝hrer von Schmieding steht,das sie gemeinsam mit einem brasilianischen Zoo eine Zuchtgruppe aufbauen wollen.
(23.08.2006, 09:32)
Michael Mettler:   @Chris: Hat Schmiding keine Mongozmakis mehr??
(22.08.2006, 12:25)
Ewok:   Der Fernsehsendung zu folge hat Duisburg ausser den Kattas noch eine Gruppe von vier Roten Vari-M├Ądels in der fr├╝heren Nebelparder-Zuchtanlage.
(22.08.2006, 11:19)
juli106:   In Braunschweig ist auch seit kurzem eine Zuchtgruppe Brauner Makis zu Hause. Sobald der Nachwuchs beider Arten gr├Â├čter ist, werden Kattas und Makis miteinander vergesellschaftet.
(22.08.2006, 09:59)
Chris:   In ├ľsterreich werden nur Kattas und Varis gehalten
(22.08.2006, 09:12)
Michael Mettler:   Im 1999er EEP-Jahrbuch fand ich etwas Interessantes ├╝ber Varis: Ein Problem der Zoopopulation ist, dass sie unnat├╝rlich schnell w├Ąchst! Laut Untersuchungen bringen Vari-Weibchen im Freiland nur alle zwei Jahre Jungtiere zur Welt, im Schnitt Zwillinge, von denen aber nur ein Tier das erste Jahr ├╝berlebt. Im Zoo verk├╝rzt sich nicht nur der Rhythmus, sondern die Jungtierzahl erh├Âht sich zudem, so dass DRillinge, Vierlinge "und mehr" (!) nicht selten sind. Der Grund ist wahrscheinlich zu optimale F├╝tterung!

Zudem sollen Vari-Weibchen untereinander unter herk├Âmmlichen Haltungsbedingungen unvertr├Ąglich sein, so dass man die T├Âchter nicht lange bei der Mutter lassen und neue Weibchen kaum zu vorhandenen gew├Âhnen kann.

Folglich lautete die Empfehlung 1999, gr├Â├čere Anlagen zu schaffen, um Versuche mit gr├Â├čeren Gruppen machen zu k├Ânnen, und die Ern├Ąhrung zu ├Ąndern, um dem nat├╝rlichen Fortpflanzungsrhythmus n├Ąher zu kommen.
(11.08.2006, 16:39)
Camparso:   Eberswalde hat noch Mayott-Makis und Kattas
(25.07.2006, 20:29)
Oliver Jahn:   Kattas gibt es noch in Braunschweig.
(24.07.2006, 15:03)
Michael Mettler:   Eberswalde hatte bei meinem Besuch 2001 Kattas, Wei├čkopfmakis (im Freilauf) und Rote Varis.
(24.07.2006, 14:57)
Johannes Pfleiderer:   Neuwied h├Ąlt 5,3 Wei├čkopfmakis (Quelle: Tierbestand auf HP). Ich glaube, sie werden dort sogar freilaufend gehalten. Allerdings war ich noch nie dort.
(24.07.2006, 14:19)
Camparso:   Dessau: Kattas
Aschersleben: Roter Vari, Mausmaki
(23.07.2006, 21:56)
IP66:   Die Wei├čkopfmakis in Wuppertal sind Geschichte (das letzte Tier ging wohl nach Z├╝rich), die roten Varis derzeit nicht ausgestellt. Mayotte-Maki (Einzeltier) und Kronenmaki sind noch nicht ins k├Âlner Lemurenhaus zur├╝ckhekeht, aber die sind die teichseitigen K├Ąfige erst in der vorletzten Woche besetzt worden.
(23.07.2006, 19:42)
Stefan Schubert:   Die Mulhouser Kronensifakas stammen aus der Zucht des Pariser Zoo Vinncenes. Seit April 2005 h├Ąlt auch Belfast diese Form und Apenheul steht in Erwartung! Im letztj├Ąhrigen Zoof├╝hrer sind sie bereits angek├╝ndigt und im Eingangsbereich des Madagaskar-Komplexes werkelte man im letzten Oktober an einer grossen Voliere! Bei meinem Besuch in Paris 2003 war die Sifaka-Insel gerade in Umbau und die Tiere leider nicht zu sehen!
(23.07.2006, 18:32)
Steffen Kohler:   Neben Insel und Wald f├╝r Rote und Schwarzwei├če Varis gibt es noch eine Katta- Inselanlage. Rotbauchmakis und Mohrenmakis leben im Affenhaus, Rotbauchmakis zus├Ątzlich noch in einem Affenk├Ąfig gegen├╝ber den Schweinsaffen.

Mulhouse hielt bei meinem Besuch 2004 Kattas, Sclaters Makis, Mongozmakis, Kronenmakis, Rotbauchmakis, Alaotra- Halbmakis, Westliche Graue Halbmakis, Rote und Schwarzwei├če Varis sowie Kronensifakas.
(23.07.2006, 12:19)
Dennis:   Wie ist eigentlich die Lemurenhaltung in Berlin Tierpark, die lemurenstadtion ist ja nicht einsehbar, und die inseln werden ja nur von den Varis genutzt, sind die anderen im Affenhaus untergebracht?
Auch der Zoo Mulhouse in Frankreich soll eine atemberaubendfe Lemurensammlung haben.. darunter Kronensifakas!
ich warte ja immer noch drauf, das k├Âln sich Indris anschafft...
(23.07.2006, 11:32)
Johannes Pfleiderer:   Die Mohrenmakis in Saarbr├╝cken z├╝chten bestimmt gelegentlich.
(22.07.2006, 20:49)
Michael Mettler:   Kattas gibt es noch in Sta├čfurt und ziemlich sicher Gettorf.
(22.07.2006, 20:28)
thomas::   in dd mohrenmaki aber wohl auslaufend (├╝beraltert), frage an das gremium: gibt es in d ├╝berhaupt
erfolgreich reproduzierende mohrenmakis
(22.07.2006, 20:05)
Jamie:   Gelsenkirchen
0,1 Katta
3,4 Rote Vari
(22.07.2006, 15:13)
Michael Mettler:   Au├čer den Kattas m├╝sste Hodenhagen noch Wei├čkopfmakis haben.

F├╝r Frankfurt w├Ąre noch das Fingertier zu erg├Ąnzen. Und sollen Maus- und Fettschwanzmakis mitgez├Ąhlt werden?
(22.07.2006, 13:03)
Johannes Pfleiderer:   Ich kann noch einige Zoos erg├Ąnzen:
Berlin TP: Katta, Mohrenmaki, Rotbauchmaki, Roter Vari, Schwarzwei├čer Vari
Berlin Zoo: Mayotte-Maki, Roter Vari, Schwarzwei├čer Vari, Wei├čkopfmaki
Cottbus: Katta
Dresden: Katta, Mohrenmaki
Duisburg: Katta
Hamburg: Katta
Hannover: Katta, Rotstirnmaki
Hodenhagen (Serengetipark): mehrere Arten, darunter Katta; als ich dort war, habe ich noch keine Aufzeichungen gemacht
K├Âln: Gro├čer Bambuslemur, Mayotte-Maki, Kronenmaki, Rotbauchmaki, Rotstirnmaki, Sclaters Mohrenmaki, G├╝rtelvari, Roter Vari, Schwarzwei├čer Vari
Magdeburg: Katta
M├╝nster: Katta, Schwarzwei├čer Vari
Osnabr├╝ck: Wei├čkopfmaki
Rostock: Katta
Saarbr├╝cken: Katta, Mayotte-Maki, Mohrenmaki, Sclaters Mohrenmaki, Rotbauchmaki, Rotstirnmaki, Schwarzwei├čer Vari, Wei├čkopfmaki
Schwaigern (Leintalzoo): kein Wei├čkopfmaki mehr, aber Rotstirnmaki
Schwerin: Katta
Wuppertal: Roter Vari, Wei├čkopfmaki
(22.07.2006, 11:53)
Dennis:   ├ťber Meerkatzen und Makaken hatten wir das Thema schon mal, jetzt k├Ânnten wir mal die Lemurenbest├Ąnde der deutschen Zoos er├Ârtern. Ich fang mal mit dem S├╝den an:
Stuttgart. Roter Vari
m├╝nchen: Katta, roter Vari, mohrenmaki
augsburg: Katta
N├╝rnberg: Brauner Maki
Heidelberg: G├╝rtelvari
karlsruhe: katta
leintalzoo: wei├čkopfmaki
Darmstadt: Brauner Maki, katta
saarbr├╝cken: wei├č ich nicht, ziemlich viele
Erfurt: Wei├čkofmaki
frankfurt: Katta, roter Vari
(22.07.2006, 10:55)

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