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Zoo Rostock



cajun:   Neben dem Zuchterfolg bei den Nyalas meldet der Zoo ĂŒber Facebook ZugĂ€nge bei den schönen Antilopen von Mitte September. Gesamtzahl wird nun mit vier Tieren angegeben. Das irritiert mich etwas, denn drei Tiere (1,1,1) mĂŒssten es ja bereits nach dem Nachwuchs (Gudruns Meldung im Juli) gewesen sein. Hm.. dann gab es wohl Verluste?
(19.10.2022, 17:16)
cajun:   Neuigkeiten aus Rostock:
"Zwei NeuzugĂ€nge fĂŒr den Zoo
Der Zoo Rostock hat ein weiteres BaumkÀnguru und ein drittes Faultier erhalten
KĂŒrzlich ist BaumkĂ€nguru Kiri aus dem Bristol Zoo in Großbritannien nach Rostock umgezogen und hat sogleich sein neues Gehege erkundet. Noch hinter den Kulissen befindet sich ein zweiter Neuzugang, ein Faultierweibchen aus dem tschechischen Zoo ÚstĂ­ nad Labem.
Das BaumkĂ€nguru Kiri wurde am 31. Oktober 2019 im Bristol Zoo geboren. Der britische Zoo ist Anfang September geschlossen worden, weil außerhalb der Stadt ein neuer Zoo gebaut wird. Die meisten Tiere wechseln bis zur Neueröffnung oder dauerhaft in andere europĂ€ische Zoos. Aktuell lebt mit Kikori, der am 11. November 2013 im Zoo Beauval in Frankreich geboren wurde und im September 2015 nach Rostock gewechselt ist, bereits ein MĂ€nnchen im Zoo der Hanse- und UniversitĂ€tsstadt.

Zoo unterstĂŒtzt eine Echtzeit-App fĂŒr Ranger
Die grĂ¶ĂŸten baumbewohnenden Beuteltiere aus Neuguinea sind EinzelgĂ€nger und stark an das Leben in den BĂ€umen angepasst. Die Hinterbeine sind deutlich kĂŒrzer als bei bodenbewohnenden Arten und die Arme ausgeprĂ€gter. Ihr runder Schwanz dient als Balancierhilfe und die rauen Fußsohlen sowie die krĂ€ftigen Krallen an den Zehen machen sie zu wahren KletterkĂŒnstlern.
Seit 2014 hĂ€lt der Zoo Rostock die von der Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefĂ€hrdet eingestuften Goodfellow-BaumkĂ€ngurus und unterstĂŒtzt ebenfalls seitdem die Tenkile Conservation Alliance (TCA/ www.tenkile.com) mit jĂ€hrlichen Spenden. Der Schutz und die Erforschung bedrohter BaumkĂ€nguru-Arten im Torricelli-Gebirge in Papua-Neuguinea sind das Ziel der internationalen Natur- und Artenschutzorganisation. In diesem Jahr fließen die Spenden in ein Projekt fĂŒr die Ranger, die mittels einer eigens fĂŒr die TCA entwickelten App vor Ort Erhebungen ĂŒber Tiere und die zu schĂŒtzenden Gebiete durchfĂŒhren. Bislang wurden mit Hilfe der App ĂŒber 7.000 Berichte der Ranger, beispielsweise ĂŒber UmweltschĂ€den, in Echtzeit erstellt und ĂŒbermittelt.

Nachwuchs bei den Faultieren?
Das neue FaultiermĂ€dchen aus Tschechien ist am 30. Juli 2021 geboren und damit noch recht jung. Nach dem Tod von Faultierdame Elise ist sie als neue Partnerin fĂŒr Faultiermann Jens vorgesehen. Jens kam am 2. Oktober 2012 im Zoo Halle zur Welt und lebt seit Januar 2014 sozusagen „freischwebend“ in der Tropenhalle im Darwineum.
FĂŒr Nachwuchs wĂ€re es aber noch zu frĂŒh, da Faultiere erst mit drei Jahren geschlechtsreif werden. Die Beiden haben also viel Zeit, sich zu beschnuppern und nĂ€herzukommen. Wir gehen davon aus, dass das Faultierweibchen nach einer kurzen Eingewöhnungszeit bald in der Tropenhalle zu sehen sein wird.
Ein weiteres Faultier ist im Krokodilhaus zuhause. Faultieroma Sidney ist 1990 geboren und gehörte zu den Erstbewohnern des 2012 eröffneten Darwineums. „Sidney hat sich damals in der großen Tropenhalle nicht so gut zurechtgefunden, weshalb sie ins kleinere Krokodilhaus umgezogen ist. Da Zweifinger-Faultiere EinzelgĂ€nger sind, ist die Haltung ohne Sozialpartner auch kein Problem.
Faultiere gehen es eher geruhsam an, schlafen bis zu 16 Stunden am Tag und sind nur langsam unterwegs. So bringen sie es bei ihrer Fortbewegung auf Geschwindigkeiten von nur etwa 1 km/h. GrundsĂ€tzlich umfasst die Gattung der Zweifingerfaultiere zwei Arten: das Eigentliche Zweifingerfaultier und das Hoffmann Zweifingerfaultier. Der natĂŒrliche Lebensraum beider Arten liegt in den tropischen RegenwĂ€ldern im nördlichen SĂŒdamerika. Hier verbringen die nachtaktiven Tiere die meiste Zeit ihres Lebens auf den BĂ€umen. An den Vorderbeinen hat das Zweifingerfaultier jeweils zwei und an den Hinterbeinen drei verwachsene Finger bzw. Zehen mit großen sichelförmigen Krallen. Diese eignen sich perfekt zum Klettern und „AbhĂ€ngen“ an den Ästen.
Quelle:https://www.zoo-rostock.de/news/zwei-neuzug%C3%A4nge-f%C3%BCr-den-zoo.html
(28.09.2022, 21:26)
W. Dreier:   Noch vergessen: Inkaseeschwalbe mit KĂŒken. Mehrere Plasterohre waren in die "DĂŒnen" eingesenkt - und weitere wurden von den Eltern besucht.
(14.07.2022, 21:51)
W. Dreier:   Wenn man sich da nicht freuen kann - -wie auch andere Besucher und der hier Schreibende!
(14.07.2022, 17:53)
W. Dreier:   Und am Ende 2 Fotos der jungen Mutter - der Borneo-Orang -Dame
(14.07.2022, 17:52)
W. Dreier:   Und das Ruhezimmer war auch noch verschlossen - was soll man da machen!
(14.07.2022, 17:50)
W. Dreier:   Darwineum: bei den Gorillas wollte der Herr sich zur Ruhe begeben - doch ein Jungtier störte, wĂ€lzte sich selbst in die Holzwolle,
(14.07.2022, 17:50)
W. Dreier:   Die Hartmannzebras scheinen weiterhin noch isoliert zu sein
(14.07.2022, 17:48)
W. Dreier:   Dann der Gang zum neuen Teil: bei den Wapitis sah ich nur 1,1, ; vor ca 55 Jahren sah ich den bisher grĂ¶ĂŸten Vertreter, d. h. das grĂ¶ĂŸte Geweih eines Wapitis - ĂŒbrigens in der Antilopenanlage
(14.07.2022, 17:47)
W. Dreier:   Noch interessant: ein in UmfĂ€rbung befindlicher Polarfuchs - die großen Jungtiere waren demgegenĂŒber schwarz
(14.07.2022, 17:43)
W. Dreier:   Ziemlich nahe am Eingang auf einer Insel die recht seltenen SchwarzrĂŒckentamarine - frĂŒher war dort mein erster Gibbon zu sehen (MĂŒller-Gibbon)
(14.07.2022, 17:24)
W. Dreier:   Was war noch anwesend im alten Teil: die Pinguine, 1,1 Schneeziegen, ein Luchs, die Kapuziner, dom. Rentiere, ein mĂŒder Krokodilkaiman, dito Faultier, gegenĂŒber in der sĂŒdamerik. Flugvoliere schon große Rotsichler. Im Aquarium/Terrarium wohl die Formen des letzten Jahres inklusive der Sokotra-Krabbe und der madagassischen Riesenphelsume. Die beiden Zwergflußpferde lagen ununterbrochen in einer RiesenpfĂŒtze.
(14.07.2022, 17:22)
W. Dreier:   Schwer taten sich dort die Großkatzen; ich kam gegen 10 Uhr an, nur 22 °c - man schlief: Löwen, Jaguar (wenn auch malerisch) und Irbis (angenommen schlafend) , Geparde ?- nur ein ErdmĂ€nnchen tat das, wofĂŒr frĂŒher der Name stand: Scharrtier!
(14.07.2022, 17:09)
W. Dreier:   Und offensichtlich zĂŒchtet "man" weiter GrĂŒnarassari. Zumindest 2 Vögel schienen mir Jungvögel zu sein.
(14.07.2022, 17:06)
W. Dreier:   Gleich weiter in jenes Haus, das schon alles Mögliche beherbergte - ua. die Nashornvogelzucht.
Hier jetzt aber der Zwergwaran - in GĂ€nze. Immerhin ca 15 cm.
(14.07.2022, 17:04)
W. Dreier:   Hier
(14.07.2022, 17:02)
W. Dreier:   aber auch die 2 Jungtiere - mit Fressen allerdings abgelenkt.
(14.07.2022, 17:01)
W. Dreier:   Also zunĂ€chst der alte Teil: NatĂŒrlich Elche - auch ein Rostocker Sondertier. Wie es ich gehört, war der Hirsch freundlich zu mir
(14.07.2022, 17:00)
W. Dreier:   Das Nyalajungtier voll integriert - und ja @cajun: ein Litschi-Bock war dabei.
(14.07.2022, 16:59)
W. Dreier:   Dann zu einigen Fragen: Pferdeantilopen: wohl wirklich 1,2,1 Dik-Diks unsichtbar
(14.07.2022, 16:57)
W. Dreier:   Entsprechend waren sie 3 Stunden spĂ€ter nicht mehr ansprechbar - neben Mama Sizzle liegend. Und ganz typisch - sie waren nun keine EisbĂ€ren mehr, sondern GraubĂ€ren - so wie Hertha oder der GrĂŒnbĂ€r Knut
(14.07.2022, 16:55)
W. Dreier:   Als erstes also zum Polarium - auch schon genĂŒgend gelobt - die EisbĂ€ren! Das tierischen Kennzeichen des Zoos (Hier wieder : Bester ZOO Europas (und klein Kategorie II).
Die beiden Jungen vom Nov. 2021 sind schon voll da! Wildes Getobe.
(14.07.2022, 16:53)
W. Dreier:   Wenn auch in Berlin sozialisiert, bin ich aber ein Nordlicht - wenn auch noch 100 km weiter östlich von Rostock aus geboren. Ich muß also Rostock loben! Und da könnte ich mit der Menschenaffenhaltung beginnen, kenne ich doch noch die Schimpansen-und Oranghaltung - dort, wo nun nach Umzug die Binturongs sind, die Goodfellows (ich sah nur einen?).
Und gerade jetzt: welch GrĂŒn !!!! Da oben regnet es offensichtlich! Wenn ich die trostlosen Ackerstriche der letzten Reisewochen in Sachsen , Sachsen-Anhalt ĂŒber Berlin bis Nord-Brandenburg sehe!
Und welche Erinnerung (Erstbesuch etwa 1958): Eingang an der Trotzenburg - hatte allerdings von einer Burg eine andere Vorstellung - heute Haltestelle Zoo , mit der S-Bahn (hört, hört) - Linie 6 vom Bahnhof (hÀlt wirklich 2 Kelleretagen unter den Bahngleisen!), alle 20 min, Dauer auch 20 min. Und damals konnte man noch den Mammutbaum in GÀnze sehen, ca. 140 Jahre ist er alt, war doch das GelÀnde vormals ein Dendrarium.
Aber zur Frage der Robbenanlage - keine AktivitÀten, aber hier die Zeichnung - mÀchtig gewaltig. Wenn ich aber an die Arbeiten am Darwineum und das Polarium denke . warum nicht !
Nun ist von meinen Vorrednern schon vieles gesagt worden, deshalb ein (wieder) ausuferndes Bildmaterial.
(14.07.2022, 16:48)
W. Dreier:   Heute Besuch in Rostock - eine EinfĂŒhrung, morgen mehr
(13.07.2022, 22:55)
cajun:   Danke fĂŒr die Info @Gudrun. Dann scheint der Nachwuchsbock abgegeben worden zu sein.
(07.07.2022, 19:15)
Gudrun Bardowicks:   Ich habe mit dem Jungtier mind. 4 Pferdeantilopen gesehen. 1,2,1 könnte hinkommen.
(07.07.2022, 17:30)
cajun:   @Gudrun: Bei den Nyalas mĂŒsste das die Zooerstzucht mit den neuen Tieren gewesen sein. Wie groß ungefĂ€hr war denn die Pferdeantilopengruppe? Als ich letztes Jahr da war, gab es ein Kalb und ein Ă€lteres Jungtier. Der Nachwuchsbock stĂ€nkerte schon mit dem Vater. Ich meine ich hĂ€tte 2,2,1 gesehen.
(05.07.2022, 19:17)
W. Dreier:   Hier ein Schlanklori
(04.07.2022, 22:38)
Gudrun Bardowicks:   Ja. Es wirkte auf mich sehr harmonisch. Es war gerade FĂŒtterungszeit und die Hartmann-Bergzebras standen an einer Futterkrippe wĂ€hrend sich Watussis und Elenantilopen in der NĂ€he aufhielten und entspannt wirkten.

- Schön war auch der etwa eine Woche alte junge Borneo-Orang, der von seiner Mutter umhergetragen und sorgsam betreut wurde. Mit jetzt 5 Jungtieren scheinen die Orangs dort sehr fruchtbar zu sein.
- Der Ameisenigel war sehr aktiv und mit einer großen Gruppe Kurzkopf-Gleitbeutler vergesellschaftet. Bei den Harris-Antilopenzieseln sah ich 2 aktive Tiere.
- Neu fĂŒr mich waren Graue Schlankloris, die sich leider nicht zeigten, in der ehemaligen Spitzhörnchenanlage im Nachttierbereich in der Tropenhalle im Darwineum. Die dort ebenfalls untergebrachten Senegalgalagos zeigten sich hingegen kurz. In diesem Bereich leben ebenfalls verschiedene Amphiebien- und Insektenarten.
- Nachwuchs gab es u.a. bei Pferdeantilopen, Nyalas, Gehaubten Kapuzinern, SchwarzrĂŒckentamarinen, Husarenaffen, Inkaseeschwalben, SĂ€belschnĂ€blern und Weißkopf-Ruderenten. Leider ist der ehemals große Wasservogelbestand auch in Rostock stark verringert worden. An besonderen Arten sah ich neben den grĂ¶ĂŸeren Gruppen von Weißkopf-Ruderenten und PlĂŒschkopfenten in der Seevogelvoliere nur noch ZwergsĂ€ger, GĂ€nsesĂ€ger, RothalsgĂ€nse, HawaiigĂ€nse und Spitzschwingenenten.
- Bei den EisbÀren war das neue Weibchen bei meinem Besuch nicht zu sehen. Auch Jaguare und Schneeleoparden zeigten sich leider nicht.
(04.07.2022, 20:53)
cajun:   Hast du die " Frau Hartmann- Hengst- Haltung" (sorry, der musste sein :o) ), mit der alten Vergesellschaftung Watussi/ Elen schon beobachten können, bei deinem Besuch @Gudrun? Harmoniert es?
(04.07.2022, 17:05)
Gudrun Bardowicks:   Ich war vor etwa einer Woche im Zoo Rostock. Damals sah man noch nichts von einem Baubeginn fĂŒr die neue Robbenanlage. Das Becken der SĂŒdafrikanischen SeebĂ€ren war an diesem Tag leer, da kleinere Reparaturanlagen durchgefĂŒhrt wurden. Die Tiere waren im Absperrbereich zu erahnen.
(03.07.2022, 20:15)
cajun:   By the way- wie macht sich eigentlich die Baustelle Robbenanlage? War jemand mal da?
(25.05.2022, 14:47)
cajun:   @W.Dreier: "HirschflĂŒsterer" so,so... na, dann mĂŒssen wir mal nach Altenfelden, auch wenn es beim letzten Besuch nur ein Abglanz alter Zeiten war....aber immerhin mit einer Bockgruppe Kreta Bezoarziegen und jetzt mit den Schweriner Chapmans. Die flĂŒstere ich dann.. oh,je.. sind hier nicht mehr beim Thema Rostock... vielleicht muss Oliver Jahn doch wieder aufpassen, wie frĂŒher mal ;-)
(22.10.2021, 17:47)
W. Dreier:   und das Zwergflußpferd vom letzten Jahr - fĂŒr mein Objektiv stand es ``etwas nah``
(22.10.2021, 17:32)
W. Dreier:   Na gut, muß ich aushelfen: der von mir (wie hier beschrieben) faszinierte Elch. ``ein klein bißchen`` bin ich auch ``HirschflĂŒsterer``.
(22.10.2021, 17:29)
cajun:   @Liz: Die Zwergl- Pferde (Mutter und Nachwuchs) lagen faul ganz hinten auch der Außenanlage und pooften. Gesehen also ja, aber ohne es lĂ€nger beobachtet zu haben.
(22.10.2021, 17:16)
cajun:   @Liz: Ja, groß geworden ist sie. Und auch einer der "Schlecker des Tages" :-)) Sie war ganz wild auf die Hunde vor der Scheibe (oder die Kinder, man konnte es nicht so genau sagen... fg*
(22.10.2021, 17:13)
cajun:   Neben den Schwerpunkt "EisbĂ€ren und Wasservögel" war Rostock fĂŒr mich immer der "Elchzoo". Und so war ich ganz erfeut, dass der Zoo nach dem vorĂŒbergehenden Leerstand der Anlage. im Zuge des Baus des Polariums, die traditionelle Anlage wieder mit 1,2 Tieren besetzt hat. Bei mir wollte der "Herr" doch partout nicht "zum Vögelchen" gucken. W.Dreier muss ihn irgendwie verzaubert haben.. :0)
(22.10.2021, 17:11)
Liz Thieme:   :D danke
Ich war auch nicht mit und konnte nicht mitspielen. Sie ist so groß geworden...

Hast du das Zwergflusspferd-Jungtier (auch vom letzten Jahr) sehen können?
(22.10.2021, 17:06)
cajun:   Alles im Allen ein Hingucker- was nicht zuletzt an der attraktiven Vergesellschaftung liegt.
(22.10.2021, 17:01)
cajun:   Was lange gedauert hat, wird mit den Haltungsbedingungen im Darwineum jetzt möglich.
(22.10.2021, 16:59)
cajun:   Eine Aufzucht unter Zoobedingungen ist natĂŒrlich etwas anders als im Freiland. Aber Rostock scheint den Dreh bei den Primaten raus zu haben.
(22.10.2021, 16:58)
cajun:   Da wurde ich gestern unterbrochen :-)
Sehr reizvolle Motive geben auch die beiden Junggorillas ab. Sie beleben die Anlage und mischen die Gruppe auf. Wie wichtig doch Nachzuchten fĂŒr das natĂŒrliche Verhalten von Tieren in SozialverbĂ€nden sind, kann man hier gut beobachten.
(22.10.2021, 16:56)
cajun:   Auf dem Weg ins Darwineum fallen mir immer wieder die Außenanlagen der Menschenaffen in ihrer Dimension auf. Leider durfte ich sie kaum mal draußen erleben. Ich meine zumindest im Sommer können die Tiere nach Belieben wechseln, oder?
(21.10.2021, 16:23)
cajun:   In der Reihenfolge etwas verrutscht. Die Pinguine vor ihrem neuen Panaroma. Gelungene Sichtachse, wie ich finde.
(21.10.2021, 16:20)
cajun:   Hier nun die Kulane, ohne Hengst. Ja und auch die Yaks waren natĂŒrlich vorher ohne Bullen, nicht unbeweibt :-)
(21.10.2021, 16:19)
cajun:   Und dann fĂŒr mich ein Rinderwahnsinn. Ein Yakbulle! Beim letzten Besuch und davor, meine ich die KĂŒhe immer nur unbeweibt gesehen zu haben. Er muss aber schon lĂ€nger da sein. Ein Ă€lteres Kalb war in der Herde.
(21.10.2021, 16:17)
cajun:   Der Wapiti hatte gefegt. Ich sah 1,2,1 Tiere auf der Anlage.
(21.10.2021, 16:14)
cajun:   Uuups, fast hĂ€tte ich den Jaguar fĂŒr @Liz unterschlagen. Na, wer findet mich? Die Kleine hatte Spaß am Verstecken....also der Jaguar, nicht Liz :-))
(21.10.2021, 16:13)
cajun:   Dreimal schön, und ja, auch wieder lehrreich.... :-)
(21.10.2021, 16:11)
cajun:   ..und nochmal schön :-)
(21.10.2021, 16:10)
cajun:   Impressionen aus dem Inneren des Polariums. Einfach schön... und lehrreich.
(21.10.2021, 16:10)
cajun:   Den 600. Eintrag in diesem Thread bekommt der "dicke" EisbĂ€r. Leider mĂŒde und trĂ€umend, dafĂŒr direkt hinter der Einsichtscheibe. Schon beeindruckend groß!
(21.10.2021, 16:07)
cajun:   Eines der Rentierweibchen mit Nachwuchs. Basiert die Zuchtgruppe immer noch auf ehemaligen Importen aus der alten Sowjetunion?
(21.10.2021, 16:04)
cajun:   Die Litschis mit Nachwuchs, aber ohne Bock. Abgesperrt?
(21.10.2021, 16:03)
cajun:   Das (relativ) neue Nyala Paar. Die Thommies sind ja weg. Und die Dik Dik waren nicht zu entdecken.
(21.10.2021, 16:02)
cajun:   Der Zuchtbock. Ein Prachtkerl. Wobei der Sohnemann schön stĂ€nkerte....
(21.10.2021, 16:00)
cajun:   Danach ging es zu den Antilopen. Hier die Zuchtgruppe Pferdeantilopen. Ein mĂ€nnliches Nachwuchstier ist schon recht groß. Aber auch zu sehen im Hintergrund, der aktuelle Nachwuchs.
(21.10.2021, 15:58)
cajun:   Aller guten Dinge sind drei: Leckender Schneeleopard in maximaler Entfernung von der Gehegebegrenzung.
(21.10.2021, 15:56)
cajun:   In der Voliere sind noch Spuren des ĂŒberbauten alten ZoogebĂ€udes zu bemerken.
(21.10.2021, 15:54)
cajun:   Man könnte meinen ich sei auf W.Dreiers Spuren gewandelt, wenn ich mir die Fotostrecke so anschaue.... Hier der Neubau der SĂŒdamerika Voliere.
(21.10.2021, 15:53)
cajun:   Ich glaube hier hat sich das Weibchen der Java- Nashornvögel wieder ins Bild gedrĂ€ngt. Ein eitles Wesen :-)
(21.10.2021, 15:51)
cajun:   Immer als sehr dĂŒster empfinde ich das Vogelhaus.
(21.10.2021, 15:48)
cajun:   Neu fĂŒr mich die Falklandkarakaras in der alten SĂŒdamerikavoliere.
(21.10.2021, 15:47)
cajun:   Warum das Erste? Na, es war anscheinend "Schleck- Tag" im Zoo. Etwas unscharf. Also bei den Luchsen verließ mich meine Kamera @W.Dreier. Dieses schlaue Exemplar lag mitten im Baumstamm.....
(21.10.2021, 15:44)
cajun:   Und Huftiere allgemein natĂŒrlich. Hier Schneeziege. Ich kann die "Fotographierbarkeit" trotz des Zauns bestĂ€tigen. Übrigens: Das erste leckende Tier an diesem Tag. :-)
(21.10.2021, 15:29)
cajun:   Wonach schaue ich sonst noch? Stimmt: Rinder. Hier der Wisentbulle. Rostock hat regelmĂ€ĂŸig Nachzucht. Zuchtbestand meist 1,3.
(21.10.2021, 15:26)
cajun:   Ich stimme W.Dreier zu. Auch meine 4 Stunden Aufenthalt in Rostock Ende September reichten nicht, um alles anzusehen. Das sind fast Ausmaße wie im TP Berlin! Erster Halt immer, da sich Otter und WaschbĂ€ren fast nie aktiv zeigen, wenn ich vorbei komme, die Seevogelvoliere mit immer wieder attarktiven Besatz. Leicht angejahrt mittlerweile. Bin gespannt, wie sie sich dann neben der neuen Robbenanlage machen wird.
Hoffentlich wurde der Zoo heute nicht "vom Winde verweht".
(21.10.2021, 15:24)
Klaus Schueling:   Pressemeldung (9.35 Uhr!)

Zoo Rostock bleibt heute geschlossen
Aufgrund der aktuellen Sturmwarnung bleibt der Zoo Rostock heute (21. Oktober) ganztÀgig geschlossen.

„Wir gehen auf Nummer sicher, da wir ĂŒber einen sehr hohen Baumbestand verfĂŒgen und darĂŒber hinaus wahrscheinlich wieder zahlreiche AufrĂ€umarbeiten durch heruntergefallene Äste anfallen“, sagte Zoodirektorin Antje Angeli.
(21.10.2021, 10:35)
W. Dreier:   Oh - wie das: der 2- Orangmann - nun aber!
(27.09.2021, 17:58)
W. Dreier:   FĂŒr mich neu war ein Nyalabock auf der großen Afrika-Anlage - die Dik-Diks blieben unsichtbar. Auch dort noch nicht erwĂ€hnter Nachwuchs bei den Litschis.
(27.09.2021, 17:56)
cajun:   Hey, W.Dreier, schieb mal nicht so viele Motive rein! War neulich auch in Rostock und muss erstmal Zeit finden, zu sichten. Aber 3/4 deiner Motive habe ich auch :-)) kleiner Scherz:0) mach ruhig weiter!! Ich hatte dafĂŒr GlĂŒck mit dem Wetter. Aufgefallen sind mir noch der neue (?) Yakbulle, gab da schon Nachwuchs und das Nyalapaar, ohne Nachzucht. Dazu die Kirk Dik Dik auf der historischen Paarhufer Anlage.
(27.09.2021, 17:54)
W. Dreier:   Neben mindestens 8 Quallenarten in Darwineum und Polarium gibt es immer auch ``besondere`` Fische: hier ein Strahlenfisch (daneben wieder 2 Anglerfische, 1 Stierkopfhai)
(27.09.2021, 17:53)
W. Dreier:   Eine Traditionsart fĂŒr Rostock. ein europĂ€ischer Elch (leider ohne Schaufel). Die Anlage wurde etwas verĂ€ndert
(27.09.2021, 17:51)
W. Dreier:   Wegen des angekĂŒngigten Sturmes waren wenig Besucher im Zoo - langweilig fĂŒr den Löwenmann
(27.09.2021, 17:49)
W. Dreier:   Ein weiblicher Java-Nashornvogel (im glĂ€sernen Achteck-Bau). In der NĂ€he gegenĂŒber neu eingetroffen: 2 Falklandkarakaras
(27.09.2021, 17:45)
W. Dreier:   Da hier die Schwierigkeit erwĂ€hnt wurde, Schneeziegen zu fotografieren - eigentlich kein Problem. Auch die recht große Luchsanlage lĂ€ĂŸt Aufnahmen zu.
(27.09.2021, 17:43)
W. Dreier:   Neu in der Reptilienschau des Darwineums ist ein Rotaugenfrosch - sogar mal mit geöffneten Augen
(27.09.2021, 17:41)
W. Dreier:   Und der 2. Mann
(27.09.2021, 17:39)
W. Dreier:   Sehr weit im Hintergrund der ``Chef`` der Borneo-Orangs.
(27.09.2021, 17:38)
W. Dreier:   Dass am 30. Juni der Direktor, Herr Nagel, nach 42 Jahren (30 als Direktor) in ``Rente`` ging, dĂŒrfte bekannt sein.
Hier der mÀnnliche Jung-Gorilla ``Moyo`` bei einer wagemutigen Kletterpartie - immerhin ca 8-10 Meter LÀnge und schon 3 m Höhe - nach gut einem Jahr!

(27.09.2021, 17:37)
W. Dreier:   VerĂ€nderungen, Besonderheiten etc: ``besondere `` Geburten waren die beiden Gorilla-Babys; eine Oranggeburt (Borneo); erstmals eine weibliche Geburt bei den Zwergflußpferden, 1 Wisent, die schon genannte Pferdeantilope
Neu ist eine recht große Flugvoliere fĂŒr Ibisse unter Einbeziehung der ehemaligen Restauration ``Tordalk``.
Hergerichtet wurde die alte Otteranlage mit Neubesatz; der ĂŒber 30igjĂ€hrige mĂ€nnliche Javanashornvogel bekam 2 weibliche Nachzuchttiere aus Prag (geschlĂŒpft 2018).
NĂ€chste Aufgabe ist die Umwandlung der SeebĂ€renanlage, die Tiere gehen dann zwischenzeitlich nach WarnemĂŒnde in die dortige Station.
Es gibt ein `` Zoomagazin`` , jetzt vom 3.6.21, mit der fĂŒr mich als Berliner erstaunlichen Tatsache, dass bei den Mitteilungen auch alle die Tiere betreuenden Pfleger namentlich genannt werden - nicht so wie in Berlin, dass nur die Mitarbeiter des ``Managements`` und der Direktor genannt werden (manchmal vielleicht noch ein Kurator).
Und nochmals : man braucht eher 5 Stunden, allein fĂŒr das Darwineum ``eigentlich`` schon gute 2 Stunden. Und dann (leider) noch gutes Wetter. Die Scheiben ĂŒbrigens - so dick sie auch sein mögen - bringen fototechnisch keine Probleme (höchstens einige Rundbecken im Polarium)
Um dabei zu bleiben: ein nördlicher Schlanklori im Darwineum
(27.09.2021, 17:30)
W. Dreier:   @: cajun: Ich suche es schnell heraus - hier, wenn auch nicht im direkten Zentrum
(26.09.2021, 22:02)
cajun:   @W.Dreier. Die Damarazebras sind seit April abgegeben. Ich war neulich auch ĂŒberrascht, dass auf der alten Afrika Anlage sehr frĂŒh kein Tier mehr zu sehen war. P.S die Pferdeantilopen (2,2) haben ein relativ frischen Nachwuchs.
(26.09.2021, 20:01)
W. Dreier:   Und der gegenwĂ€rtig grĂ¶ĂŸte EisbĂ€ren-Mann Europas: Akiak
(26.09.2021, 19:47)
W. Dreier:   Bei den angekĂŒndigten StĂŒrmen am Do waren offensichtlich vorsichtshalber einige Tiere schon eingestallt (auch, wenn vorhanden, die Damaras?)- hier nur die beiden Gorillakinder
(26.09.2021, 19:43)
W. Dreier:   Bei den angekĂŒndigten StĂŒrmen am Do waren offensichtlich vorsichtshalber einige Tiere schon eingestallt (auch, wenn vorhanden, die Damaras?)- hier nur die beiden Gorillakinder
(26.09.2021, 19:42)
W. Dreier:   Nach A Hoyerswerda, B Dresden nun C Rostock - leider bewahrheitete sich die Wettervorhersage, wenn auch nicht so , wie es die Kassierein glaubte. Dazu: 2,5 Stunden Möglichkeit sind zu kurz, 5 wĂ€ren besser.
Neu fĂŒr Rostock die 2 Gorillababys, GrĂŒnarassaris, nördliche Schlankloris (Gehege ehemals Tupajas), Petaurus (bei den Ameiseigeln) - fĂŒr mich Zwergwaran. Selbiger blieb aber konstant in einer Mulde - bei ca 15 cm nur Kopfaufnahme.
Morgen mehr
(26.09.2021, 19:39)
Jörn Hegner:   die damarazebras sind ja nicht mehr da . kommt denn eine andere zebra-art nach rostock .
(25.09.2021, 03:03)
Sacha:   Hauptsache, die Afrikanischen Elefanten kehren zurĂŒck. Das muss aus meiner Sicht (und gemĂ€ss Artikel offenbar auch bei vielen Besuchern) PrioritĂ€t haben. DĂŒrfte auch die in allen Belangen schwierigste Aufgabe sein. Die Anlagen fĂŒr Tiger und Leoparden wird man wohl durchwinken können, genauso wie das Humbolteum, sofern die Kosten nicht explodieren und dafĂŒr nicht irgendwelche wertvollen alten BĂ€ume geopfert werden mĂŒssen.
(09.06.2021, 10:52)
Gudrun Bardowicks:   Klingt auf jeden Fall sehr spannend. Ich denke, dass besonders das Afrikaneum und das Humboldteum weitere Highlights werden können.
Mal sehen ob genug Geld fĂŒr diese Projekte zur VerfĂŒgung stehen.
(09.06.2021, 00:21)
Tim Sagorski:   Auch hier nochmal, herzlich Willkommen zurĂŒck, Liz!

Freut mich, dass zumindest ein paar Leute aus der goldenen Zeit des SchĂŒling-Forums zurĂŒckkehren! :)
(05.11.2020, 12:37)
Liz Thieme:   Schönes Foto! Kaum zu glauben, dass man es dort so hinbekommt.

Sacha, noch ein Foto fĂŒr dich. Du dĂŒrftest ihn noch als Jungtier kennen. Onong.
(03.11.2020, 14:37)
cajun:   @W.Dreier: Auch ein prĂ€chtiges Tier!
(02.11.2020, 22:10)
W. Dreier:   Kann auch noch etwas anbieten: vor 2 Jahren die Mama. . Immerhin ist ein ``Böckchen vor 2 Jahren in den TP als Nachwuchsbockgekommen.
(02.11.2020, 21:47)
cajun:   Meines Wissens waren die Schneeziegen immer nur ein Paar mit Nachwuchs. Und es stimmt, die Anlage ist sehr fotofeindlich. Eher altbackene Wildparkhaltung
(02.11.2020, 17:45)
Liz Thieme:   Die Anlage regt mich einfach nur auf. Es ist noch ein Paar, aber er sah vorgestern nicht so gut aus. Ich glaube, dass Bild ist sie. Aber das ist das einzige einigermaßen vernĂŒnftige Bild.

Die Ibisanlage ist ggĂŒ vom Krokodilhaus auf dem Weg zu den Löwen.
(02.11.2020, 17:26)
W. Dreier:   Sehe mit Schrecken, dass ich fast genau vor 2 Jahren dort war - wieder 2 Jahre Ă€lter. Und das - eigentlich- als ``Nordlicht`` (wenn auch aus Pommern).
Wo darf man denn die Ibisanlage ``verlinken``? NĂ€he Jaguaranlage/ Geparden?
(02.11.2020, 17:20)
cajun:   Die Krönung wĂ€re jetzt noch der Schneeziegenbock, falls er noch da ist... ?!? Von dem habe ich noch kein gutes Foto geschafft.
(02.11.2020, 17:09)
Liz Thieme:   Und Neuling seit ca Mitte September - Goldfleckschlangenkopf
(02.11.2020, 16:35)
Liz Thieme:   GetĂŒpfelter Smaragdskink im Darwineum. Das Jacksons DreihornchamĂ€leon lebt nicht mehr und wurde durch ein PantherchamĂ€leon ersetzt, Das ist aber noch sehr unauffĂ€llig, dass ich euch das erspare :D die Anlage fĂŒr die Fidji-Leguane wird gerade neu gemacht.
(02.11.2020, 16:35)
Liz Thieme:   Goodfellow-BaumkĂ€nguru "Belisi", sie kam im Austausch gegen ihre Mutter (-> FFM) dieses Jahr nach Rostock
(02.11.2020, 16:31)
Liz Thieme:   Polarium mit EisbĂ€r
(02.11.2020, 16:30)
Liz Thieme:   FĂ€rberfrosch Morphe "Tumucumaque" und BlauerBaumsteiger
(02.11.2020, 16:29)
Liz Thieme:   Bartaffe
(02.11.2020, 16:27)
Liz Thieme:   Darwineum - seit Corona ist nur der Evolutionsbereich offen gewesen, seit heute ist das gesamte Darwineum geschlossen.
(02.11.2020, 16:26)
Liz Thieme:   ein weiteres Beispiel-Exemplar Schwarze Meerbrennnessel
(02.11.2020, 16:23)
Liz Thieme:   Ausschnitt von den ganzen Becken im Polarium - sehr viele Quallen - sehr schön
(02.11.2020, 16:22)
Liz Thieme:   Im hinteren Teil ist dann noch ein Wasserlauf mit "Strand"
(02.11.2020, 16:20)
Liz Thieme:   Die neue Ibisvoliere
(02.11.2020, 16:19)
Liz Thieme:   Ich habe im September und vorgestern fast keine Anlagen fotografiert. Aber ich gucke mal was ich so alles Schöne habe inkl. paar Tieren.

Und wenn du schon Elche sagst, die Anlage habe ich zufÀllig mit drauf, wobei ich eigentlich nur das Schild haben wollte.
(02.11.2020, 16:19)
cajun:   @Liz: Gib mal- virtuell und hygiensich einwandfrei-noch ein paar mehr so gute Fotos aus! :-) Als ich 2019 (?) zuletzt da war, befand sich die Elchanlage mit angrenzender Rehhaltung noch im Umbau und war unbesetzt.
(02.11.2020, 11:11)
Liz Thieme:   Ja, eine inzwischen bisschen Ă€ltere MitkĂ€mpferin, aber im Vergleich immer noch eine der JĂŒngeren hier. Vielen Dank, dass ihr mich so begrĂŒĂŸt =) ich wĂŒrde ja schon sagen, ich gebe einen aus, aber derzeit schwierig...

Genau, dass ist Papa Yuma, der sich bisschen langweilt.

Ja, das mit Dessau habe ich mitbekommen. Die neue Àltere Katze kommt vom Eifel-Zoo, allerdings geben alle Einrichtungen unterschiedliche Daten.

Cajun, ja das musste ich letztes Jahr leider wieder feststellen.
(01.11.2020, 16:14)
W. Dreier:   Dann darf ich annehmen, dass das der Vater ist?

Da wir bei Jaguaren sind: in Dessau ist der ``schwarz`` verstorben, ein auch schon Àlteres ``Ersatztier`` ist aus dem ``Westen`` gekommen, befindet sich noch in der Eingewöhnungsphase
(01.11.2020, 15:57)
cajun:   Oh, Liz! Welcome back "Onca" und Miss Google. In Dortmund gibt es immer noch keine Rindswurst im Zoo ;-)
@ W.Dreier: ist das schon wieder ein Jahr her....hey, wer sagt, dass ICH alt bin? ?? :-))
(31.10.2020, 23:23)
W. Dreier:   @ Liz Thieme: Vor gut einem Jahr sagte ich: @cajun? Oh, ein ``alter`` MitkĂ€mpfer!!!! Darf ich das jetzt auch sagen?: nicht ``alt``, aber MitkĂ€mpferin - wenn ich nichts verpaßt habe ?

(31.10.2020, 22:05)
Liz Thieme:   Die LĂŒtte ist sehr aktiv und fĂŒr ihre drei Monate sehr selbststĂ€ndig unterwegs und abenteuerlustig. Ganz im Sinne einer Ronja RĂ€ubertochter. Ihre Mutter hat sie so manches Mal gesucht. Es macht absolut Spaß sie zu beobachten und es lohnt sich vor der Anlage zu stehen und zu warten bis sie mal wieder aus dem GebĂŒsch auftaucht.
(31.10.2020, 19:43)
Liz Thieme:   Miranda mit Jungtier
(31.10.2020, 19:41)
Liz Thieme:   Das Mini-Zwergflusspferd
(31.10.2020, 19:40)
Liz Thieme:   Happy Halloween! Ganz nach dem Motto lieber SĂŒĂŸes oder Saures bin ich heute auf Jungtier-Besuch in Rostock gewesen. Aber bevor ich die verrate, noch ein paar Kommentare zu den letzten Aussagen hier. FĂŒr die Zukunftplanung gibt es nur ein grobes Paper, die genaue Planung darf der neue Direktor ab nĂ€chstem Jahr in die Hand nehmen, da Herr Nagel dann in Ruhestand geht. Ich habe ihn höflicherweise nicht darauf angesprochen, daher kann ich da keine weiteren Infos zu geben. Die Fischotter-/WaschbĂ€ranlage ist derzeit in Bearbeitung, als nĂ€chstes folgen dann Sehund- und SeebĂ€renanlage, die komplett neu gemacht werden und dann auch eine BesuchertribĂŒne bekommen.
Zwei der drei Gorilla-Damen haben dieses Jahr Nachwuchs bekommen: Yena Tochter Kesha (*16.03.) und Zola Sohn Moyo (23.04.) (mĂŒsste Moyo sein, wenn ich es richtig verstanden habe) Auch bei den Jaguaren gab es endlich wieder Nachwuchs. Vater ist der letzte Nachwuchs Rostock, Yuma. Mutter die Krefelderin Miranda. Laut Herrn Nagel ist es ein MĂ€dchen und kam vor 3 Monaten auf die Welt. Er berichtete, dass die LĂŒtte nun seit einer Woche draußen sei, aber die Pressemitteilung erst nĂ€chste Woche folge, da Miranda eine recht unsichere und nervöse Erstmutter sei (Foto folgt). Inzwischen vermutlich schon bekannt: am 24.10. kam noch ein Mini-Zwerg auf die Welt - der erste Nachwuchs ĂŒberhaupt in Rostock bei den Zwergflusspferden (Foto folgt).
(31.10.2020, 19:39)
Adrian Langer:   Zum Schluss Zwergwaran.
(16.07.2020, 18:31)
Adrian Langer:   Harris-Antilopenziesel
(16.07.2020, 18:29)
Adrian Langer:   Inkaseeschwalbe
(16.07.2020, 18:28)
Adrian Langer:   Salomonen-Kakadu
(16.07.2020, 18:27)
Adrian Langer:   Heute war ich zum zweiten mal (beim ersten mal war ich erst 12) im Zoo Rostock. Seitdem ist natĂŒrlich einiges passiert. Besonders beeindruckend waren Darwineum und das neue Polarium. Auch arttechnisch gibt es einige Highlights. Erstsichtungen fĂŒr mich waren die Rio-Napo-Tamarine,Salomonenkakadu, Zwergwaran und die Harris-Antilopenziesel. Ich hoffe sehr, dass man den Plan zur Wiederaufnahme der Haltung Afrikanischer Elefanten realisieren kann. Dann komme ich sehr gern wieder.

Anbei Rio-Napo-Tamarin
(16.07.2020, 18:27)
Adrian Langer:   https://www.sueddeutsche.de/leben/tiere-rostock-affenbaby-im-rostocker-zoo-geboren-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200221-99-12050

Die erste der angekĂŒndigten Menschenaffengeburten ist abgeschlossen. Ein kleiner Orang-Utan kam zur Welt.
(21.02.2020, 14:39)
Oliver Muller:   @Adrian: Bis auf die Teufel war das alles in der Presse - natĂŒrlich nicht definitiv, sondern nur als Prognose des Zoodirektors. Aber als ein solcher haut man so was ja nicht grundlos raus. ;-)
(04.02.2020, 22:11)
Oliver Muller:   Drei Großprojekte? Ein Haus fĂŒr Giraffen und Afrikanische Elefanten, eine Tigeranlage und ein Australien-Haus fĂŒr Koalas (und vielleicht Tasmanische Teufel)? ;-)))
(03.02.2020, 21:41)
Jörn Hegner:   diese harris-antilopenziesel bekommt man wohl auch nicht so leicht .
(22.08.2019, 22:20)
Jörn Hegner:   ausserdem sah ich dort vor kurzem im sĂŒdamerika-haus in der FutterkĂŒche das alte zooposter vom zoo Dortmund mit den amazonas-haus drauf .

diese vielen alten zooposter sieht man kaum noch irgendwo und es sind RaritÀten .
(22.08.2019, 16:10)
Jörn Hegner:   diese harris-Antilopenziesel sind schon was besonderes . aber dort gelingt die zucht nicht so gut . aus dem zoo Houston ( Texas ) stammen diese hatte ich erfahren .
(22.08.2019, 16:03)
cajun:   @W.Dreier: Ja, habe mich gerade auch gefragt, wie das Foto so gut gelungen ist :-) Ohne eine einzige Masche . Wow!
(26.05.2019, 10:51)
W. Dreier:   @cajun? Oh, ein ``alter`` MitkĂ€mpfer!!!!

Anbei auch der ``Rostocker``. Weiß gar nicht, wie ich das gemacht habe. (Mai 016)
(26.05.2019, 08:42)
cajun:   Selten in TiergĂ€rten zu sehen, aber in Rostock balzend - leider sehr engmaschiger Drahtzaun, nicht gut fĂŒr Fotos- Auerhahn.
(26.05.2019, 00:09)
Oliver Muller:   Klingt gut! Ich denke auch, das ist jetzt nicht einfach nur so daher geredet. So was haut man ja nicht einfach raus. Was mich nur wundert ist, dass man sich mit einem Masterplan verabschiedet, den der Nachfolger umsetzen soll. Das spricht fĂŒr mich dafĂŒr, dass der/die Nachfolger/in schon im Planungsteam sitzt...
(05.03.2019, 14:47)
Sacha:   Wieder Elefanten in Rostock? Dann wird Herr Nagel mein grosser Held.
(05.03.2019, 10:49)
Oliver Muller:   @Adrian: Sollten nicht aus der bisherigen Planung noch Tiger und Giraffen folgen?
(26.01.2019, 21:10)
W. Dreier:   FĂŒr BaumkĂ€nguruhs sehr agil - das Rostocker Goodfellow-BaumkĂ€nguruh
(03.10.2018, 11:16)
W. Dreier:   Im Polarium sah ich 2 fĂŒr mich neue Anglerfische. WĂ€hrend in Breslau und im Zoo Berlin selbige ``herumstanden`` , waren die 2 Rostocker Bergsteiger! Mit den ``VorderfĂŒĂŸen`` (eigentlich Vorderflossen)kletterten sie die Steine hoch.
(03.10.2018, 11:14)
W. Dreier:   Thommy-bock. Gut lĂ€uft auf der ``Traditionsanlage`` die Zucht der Lechwes und der Pfredeantilopen - von letzteren ging gerade ein Weibchen nach Hannover.
(03.10.2018, 11:12)
W. Dreier:   Vor ca 50 Jahren sah ich in Rostock meinen bisher stĂ€rksten Wapiti - der jetzige ist im Körper noch nicht ganz fertig.
(03.10.2018, 11:10)
W. Dreier:   Bei den Dendrobatiden hat leider die ``Domestikationsmanie`` voll durchgeschlagen - ĂŒberall sieht man Phantasieformen und -Farben
(03.10.2018, 11:08)
W. Dreier:   Erdbeerfröschchen
(03.10.2018, 11:06)
W. Dreier:   Borneo-Orangs - der Nachwuchs sehr agil.
(03.10.2018, 11:05)
W. Dreier:   Die ``Zweikopfnatter wohnt nun im Darwineum in der Menschenaffenanlage im mittleren ``Hintergrund``
(03.10.2018, 11:03)
W. Dreier:   Daselbst machten die Antilopenziesel keinen guten Eindruck - auch sah ich nur 2 Tiere
(03.10.2018, 11:00)
W. Dreier:   Wenn bezĂŒglich eines Rankings hier Schwerin der Vorzug gegeben wurde - nicht von meiner Seite!
Der Rostocker Zoo (wenn auch nun mit 17,50 ohne Rabatt) zeigte sich grĂŒn !! , die Wege durchgĂ€ngig neu gepflstert - nicht mit Beton und ``Safarispuren`` zum Stolpern, alles fĂŒr Gehversehrte ohne Ausnahme. WĂ€hrend ich ``frĂŒher`` schnell mal bei einem Strandbesuch in WarnemĂŒnde in 3 Stunden ``durch war``, brauchte ich jetzt 4,5 Stunden - selbst bei Schnelldurchlauf an den Ă€ußersten Ecken (Katzenanlagen, Pelikane, Zwerghippos). Die EisbĂ€ranlage ist hervorragend - auch die Illusionsschau! 2 große Anlagen fĂŒr die EisbĂ€ren von mindestens 40 x 50 m. Die Infohalle ist inhaltlich ausbaufĂ€hig, bringt jetzt schon schöne ``Aqueinblicke`` und eine riesige Videowand aus dem Lebensbereich der EisbĂ€re; eine kleinere erinnert an die letzten Jahre der Rostocker EisbĂ€rzuchten. Sicher entwicklungsfĂ€hig ist die Pinguinanlage - da hĂ€tte ich mit Alken, Papageitaucher etc. gewĂŒnscht. Parallel wird gerade die Elchanlage neu gestaltet - hatte ich schon gewundert, da ich in Kleptow ein Rostocker Tier sah.
Einige tierische Einblicke: Qualle im Darwineum
(03.10.2018, 10:59)
W. Dreier:   Na klar, die MurĂ€ne ist auch ein Fisch.

Und die RealitÀt: EisbÀr
(29.09.2018, 18:39)
W. Dreier:   In der Halle interessante Aquarien: MurĂ€nen, Fische - dort weiße und gelbgefleckte Anglerfische, u. a viele Quallen.
hier: Walnußqualle ( GrĂ¶ĂŸe auch einer Walnuß)
(29.09.2018, 18:35)
W. Dreier:   von der letzten Geburt - Kopie
(29.09.2018, 18:32)
W. Dreier:   Blick aus der Info-Halle
(29.09.2018, 18:31)
W. Dreier:   Illusion
(29.09.2018, 18:29)
W. Dreier:   Nach 4 Jahren wieder nach Rostock - nach der Eröffnung des Polariums: eine gelungene Mischung von RealitĂ€t und ``getĂ€uschter`` Wahrnehmung - Kunstfels, Naturfels und Malerei. Und wirklich große Anlagen, klares Wasser und große Info-Halle mit Scheibeneinsicht.
(29.09.2018, 18:29)
Regina Mikolayczak:   @ Hannes Lueke: Schön, dass mein "KĂ€fer-Tipp" ankam :-) ! Ich kann mich den beiden Urteilen hier nur anschließen was den Vergleich angeht. Schwerin braucht sich meiner Meinung nach nicht hinter anderen (auch grĂ¶ĂŸeren Zoos) zu verstecken, mĂŒsste aber wohl einfach mehr Eigenwerbung machen. Zumindest in Berlin hört man eher mal etwas aus dem Rostocker Zoo, als aus Schwerin.... Ich werde -seit ca. 3 Jahren mal wieder - beide Einrichtungen Ende September besuchen.
(05.09.2018, 08:19)
Emilia Grafe:   @Hannes Lueke: Das freut mich, dass Sie so empfunden haben. Ich sehe es nĂ€mlich ganz und wĂŒrde Schwerin auch Rostock vorziehen. GlĂŒcklicherweise muss ich mich nicht entscheiden: Nachdem ich im Sommer in Rostock war, steht im Oktober Schwerin auf dem Programm.
(04.09.2018, 20:47)
Hannes Lueke:   ZurĂŒck aus Rostock und Schwerin.
ersteinmal danke ich fĂŒr die gastronomischen Tipps, das Mittagessen im Cafe KĂ€fer ist hervorragend gewesen. Preis / Leistung fĂŒr einen Zoo erschreckend gut.

Ich bin sehr angetan vom Rostocker Zoo aber auch ĂŒberrascht. Der gesamte Zoo ist, dafĂŒr dass man ihn so feiert, ziemlich simpel gestaltet. Das fehlen von Giraffe, Elefant, Nashorn und großem Flußperd hat mich, einen Tag nach einem Besuch in Schwerin stutzig gemacht.
Das Darwineum ist ohne Frage gut aber fĂŒr meinen Geschmack zu sehr Museum. Die Menschenaffenanlagen natĂŒrlich genial. Die Terrarien im gesamten Zoo sind mir zu aufgerĂ€umt.

RĂŒckbllickend muss ich sagen, mir, als regelmĂ€ĂŸigen ZoogĂ€nger, hat Schwerin besser gefallen obwohl ich von dem Zoo vorher noch garnichts gehört hatte. Otto N wĂŒrde ich Rostock empfehlen
(04.09.2018, 14:20)
Regina Mikolayczak:   @Hannes Lueke: Auf jeden Fall den GANZEN Tag einplanen, der Zoo ist wirklich groß und auch fĂŒr das Darwineum braucht man einiges an Zeit.
Gastronomie? Tja ist natĂŒrlich Geschmackssache. Ich persönlich finde das kleine KĂ€fer-Cafe sehr nett ( in der NĂ€he der Wisente) und auch im Dawineum etwas zu trinken - mit Blick auf die Orang-Utans, die sich auf ihrer Insel durch die BĂ€ume bewegen - hat seinen Reiz.
(30.08.2018, 09:28)
Hannes Lueke:   Hallo Zoofreunde,

das erste mal Rostock steht fĂŒr mich an.
Was ĂŒbersieht man leicht?
Gastronomische Tipps? Die Auswahl scheint sehr groß zu sein.

Danke und GrĂŒĂŸe


(29.08.2018, 16:27)
Regina Mikolayczak:   @Karsten Vick: Dankeschön!
(27.08.2018, 14:29)
Karsten Vick:   Im Winter schließen sie den Eingang Trotzenburg, im September sollte er noch offen sein. Im schlimmsten Fall ist es von dort kein weiter Weg zum Haupteingang. Und auch gut ausgeschildert.
(27.08.2018, 11:36)
Regina Mikolayczak:   Frage an die Rostock-Kenner:
Ich werde am 29.09. mal wieder den Zoo besuchen... FrĂŒher stand auf der Internetseite des Zoos, dass der Eingang mit der Tram-Haltestelle, nur an bestimmten Tagen bzw. Jahreszeiten geöffnet ist. ist dem immer noch so? Auf der Internetseite finde ich dazu nichts. ich wĂŒrde nĂ€mlich gerne mit der Tram vom Hbf. fahren, da ich den Weg schon kenne. ich habe allerdings Bedenken, ob dieser Eingang dann offen ist....Vielleicht kann mir jemand Auskunft geben.
(27.08.2018, 09:49)
Patrick Marburger:   @ Oliver MĂŒller: ... und erst die Tiere, wenn die, die Elefanten nach Kilo berechnen ist die Wilhelma bald nur noch was fĂŒr reiche (;

Nein, es ist schon schade, dass bei jeder Preiserhöhung sich in EntrĂŒstung geĂŒbt wird. Bei anderen Freizeiteinrichtungen nehme ich das nicht in dieser IntensitĂ€t war. Aber da Zoos bei weitem nicht nur "Freizeiteinrichtung" sein soll(t)en habe ich auch bei jeder Erhöhung Bauchschmerzen... (Die Umstellung in der Preisgestaltung in Magdeburg finde ich dementsprechend genial, ob es wohl Nachahmer findet?)

(22.08.2018, 22:19)
Oliver Muller:   Bei Zoos wird immer ĂŒber die Preise gemeckert, die Leute glauben ja auch, dass das Futter das Teuerste im Zoo ist. Kaum jemand hat ja eine Idee, was die GebĂ€ude und das Personal tatsĂ€chlich kosten...
(22.08.2018, 21:46)
Gudrun Bardowicks:   Ich finde die Preise auch nicht unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hoch, aber vielleicht sollte man verbilligte Familientageskarten oder Nachmittagskarten anbieten, damit sich auch Ă€rmere Familien weiterhin einen Zoobesuuch leisten können. Andererseits gehe ich davon aus, dass viele Familien fĂŒr einen Freizeitparkbesuch mit großen FahrgeschĂ€ften wie z.B. den Hansapark oder auch den Heidepark ohne großes Gemeckere bereit sind, sehr viel höhere Preise als fĂŒr den Besuch des Rostocker Zoos zu zahlen.
(22.08.2018, 11:51)
Holger Wientjes:   Schön, dass Dir der Rostocker Zoo unterÂŽm Strich gut gefallen hat. Ich halte ihn fĂŒr einen der attraktivsten in Deutschland. In diesem Zusammenhang muss ich kurz erwĂ€hnen (und so unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein), dass ich in Rostock nirgendwo die ZĂ€une/Absperrungen als so dominant oder gar schĂ€big empfunden habe, als dass sie störend waren. Insgesamt stach die herrliche Parkanlage eher ins Auge, in die sich HĂ€user und Gehege in der Regel harmonisch einfĂŒgen. Gerade in Rostock, mit seiner gepflegten Parkanlage, seinen Beeten, Plastiken oder restaurierten alten HĂ€usern wie den historischen Huftierstall, kann man meiner Meinung nach nicht von einem Mangel an Ästhetik sprechen.
(28.10.2017, 11:01)
Nikolas Groeneveld:   Und Zum Abschluss ein sehr entspanntes Antilopenziesel
(27.10.2017, 17:40)
Nikolas Groeneveld:   Bemalungen im Altweltaffenhaus
(27.10.2017, 17:36)
Nikolas Groeneveld:   Im Verwandlungshaus
(27.10.2017, 17:34)
Nikolas Groeneveld:   Vor einiger Zeit habe ich zum ersten Mal den Rostocker Zoo besucht.

Ich finde es wirklich schön, was aus den alten Menschenaffen-Anlagen geworden ist.
Ich kann mir allerdings kaum vorstellen, dass auf dieser FlÀche in kleinen GitterkÀfigen noch bis vor einigen Jahren Menschenaffen lebten.
Hat noch jemand Bilder, der alten Menschenaffen-Anlagen?
Das Essen im Restaurant, gegenĂŒber vom Aquarium, ist absolut schrecklich.
Ich verstehe auch jeden Zoo nicht, der sowas anbietet.
FĂŒr mich gehört zu einem vernĂŒnftigen Zoo auch eine vernĂŒnftige Gastronomie, durch alles andere gibt es ja auch nur Minuspunkte beim Publikum.
Das Aquarium ist ein seltsamer Bau, sehr wenig Licht und dann auch noch schwarze WĂ€nde.
Der Artenschutz-Pavillon ist dagegen wirklich sehr schön geworden.

Die Anlagen der Zwergflusspferde, die sich in direkter Nachbarschaft befinden, finde ich hingegen wieder weniger schön.
Ich verstehe nicht, warum ein Teil der ehemaligen Elefanten-Anlage mit Kamerunschafen besetzt ist, das ist absolut unnötig.
Die FlĂ€che hĂ€tte man auch gut noch fĂŒr die Zwergflusspferde nutzen können.
Auf einer der zwei Außenanlagen fĂŒr Zwergflusspferde gibt es nicht mal ein Badebecken, sondern nur eine kleine PfĂŒtze fĂŒr das Tier.
Die Innenanlagen sind mir zu klein, gerade im Winter ist das alles andere als optimal.

Das sogenannte Verwandlungshaus empfand ich dann als ziemliche Katastrophe.
Eigentlich sollte in diesem Haus die ?Verwandlung? von Tieren gezeigt werden.
So z.B. dass ein Huhn als KĂŒken eine andere FĂ€rbung hat, als sie ausgewachsene Vögel haben (Farbverwandlung).
Ei, KĂŒken und ausgewachsener Vogel haben also ein unterschiedliches Aussehen, auch wenn es sich um ein Individuum handelt.
Ein weiteres Bespiel ist, dass sich ein Igel wenn Gefahr droht in eine Kugel verwandeln kann.
In einer Voliere am Ausgang des Hauses sind dann noch ausgewachsene HĂŒhner zu sehen, hier ist die Verwandlung vom Ei zum ausgewachsenen Vögel dann also abgeschlossen.
Ich nehme zumindest an, dass das die Idee dahinter war, es gibt nÀmlich hier kein Schild, das irgendwie darauf eingegangen ist.
Eigentlich keine so schlechte Idee fĂŒr ein Tierhaus, die Umsetzung hier ist allerdings grauenhaft.
Die eigentliche Grundidee des Hauses kommt ĂŒberhaupt nicht durch.
Kein Wunder, schließlich gibt es nur zwei Infoschilder, auf denen in ein bis zwei SĂ€tzen auf die ?Verwandlung? eingegangen wird.
Es gibt also keine ErklÀrung, warum das jetzt eigentlich ein Verwandlungshaus sein soll.
FĂŒr mich hatte das mit einem Verwandlungshaus auch nicht viel zu tun.
Wie gesagt wird eigentlich ĂŒberhaupt nicht auf das Konzept des Hauses eingegangen bzw. es wird eigentlich nicht umgesetzt.
Viel zu wenig ErklÀrung (eigentlich gar keine) und dann noch eine Gestaltung des Besucherbereichs, die ich wirklich nur als konzeptlos bezeichnen kann.
Die HĂŒhnerkĂŒken sind in einer Anlage untergebracht, die keine RĂŒckzugsmöglichkeiten bietet.
Und die Volieren am Ausgang des Hauses sind von absolut abgeblÀttertem Gitter umgeben, bei dem Zaun könnte man meinen, dass der da seit DDR-Zeiten unverÀndert steht.
Ich wĂ€re dafĂŒr, dieses Haus sofort umzubauen und daraus mal was vernĂŒnftiges zu machen.

Die Außenanlagen fĂŒr Jaguare, Löwen und Schneeleoparden sind dagegen wirklich toll, so bieten sie viel Bewegungsfreiraum und gute Ruckzugsmöglichkeiten.
Im krassen Gegensatz dazu stehen die Innenanlagen.
Viel zu klein, eigentlich so gut wie ĂŒberhaupt kein Bewegungsfreiraum.
Verstehe wirklich nicht, warum man das so gebaut hat.
Hier wĂ€re es auch kein Problem gewesen, die Innenanlagen einfach grĂ¶ĂŸer zu bauen.
Die Außenanlagen könnten auch problemlos noch etwas von ihrer FlĂ€che an vernĂŒnftige Innenanlagen abgeben.
Der Glaseinblick in die Innenanlagen der Raubkatzen ist allerdings toll.
So konnte ich einen Jaguar auf ca. einen Meter Abstand beobachten.
Im Brehm-Haus im Tierpark oder im Raubtierhaus im Zoo ist man von den Raubkatzen auch nicht viel weiter weg.
Aber durch das Glas und das Fehlen einer anderen sichtbaren Barriere zwischen einem und dem Tier, wird daraus ein ganz anderes Erlebnis.
Insofern freue ich mich schon jetzt auf mehr Glasscheiben in den beiden Berliner RaubtierhÀusern.
Wie schon gesagt, sind die Außenanlagen fĂŒr Löwen, Jaguare und Schneeleoparden wirklich toll.
Sie sind allerdings grĂ¶ĂŸtenteils von einfachem Gitter umgeben, das sieht natĂŒrlich nicht schön aus.
Allerdings finde ich das bei ansonsten tollen Anlagen auch nicht so schlimm (vergleichbar mit der Panda-Anlage im Zoo Berlin).
Aber da komme ich gleich zu einem weiteren Kritikpunkt: es gibt im Zoo Rostock wesentlich mehr sichtbaren Zaun, als ich gedacht hÀtte.
Und das schlimmste daran ist, dass es auf den ZĂ€unen oft grĂŒnen Belag gibt.
Das sieht wirklich nur schlimm aus, ich verstehe das absolut nicht.
Zaun mit grĂŒnem Belag sieht man z.B. bei den Großkatzen und Schneeziegen

Die Äußere Farbgestaltung der Krokodil-Halle tut meiner Meinung nach in den Augen weh.
Im Inneren der Krokodil-Halle fand ich es sehr störend, dass Fenster und Rohre (total sichtbar fĂŒr den Besucher) der Illusion einer Flusslandschaft keine Chance geben.
Im Regenwald-Pavillon gab es dann unter anderem die Rhinozeroshornvögel zu bestaunen, wirklich tolle Tiere.
9 Jungtiere bei den PolarfĂŒchsen, wirklich schön der Rasselbande zuzusehen.

Die Seevogel-Voliere im zweiten Zooteil bietet den Tieren Platz zum Fliegen, was mir sehr wichtig ist.
Die Anlage fĂŒr Fischotter und WaschbĂ€ren ist gut strukturiert.
Und natĂŒrlich muss in einem Bericht ĂŒber den Rostocker Zoo das Darwineum ErwĂ€hnung finden.
Ich finde, dass das Darwineum sehr gut gelungen ist.
Die Ausstellung zur Evolution zu Anfang ist so umfangreich, dass man sie bei einem ?normalen? Zoobesuch nicht mal ansatzweise komplett erleben kann (und dann gibt es ja auch noch die Ausstellung zur kulturellen Evolution).
Das was ich von der Ausstellung allerdings gesehen und gelesen habe, fand ich sehr gelungen.
Auch die Tropenhalle ist sehr schön geworden, nur leider nicht mehr so grĂŒn wie zur Eröffnung.
Die Katta-Anlage ist wirklich riesig, die könnte auch eine weitere Anlage fĂŒr Menschenaffen sein (sogar fĂŒr Menschenaffen wĂ€re sie sehr gerĂ€umig).
Auch die Außenanlagen der Menschenaffen sind sehr großzĂŒgig und die Affen können dort, wenn ich das richtig beobachtet habe, sogar in lebenden BĂ€umen klettern.
Zoologische Highlights im Darwineum waren fĂŒr mich: Harris-Antilopenziesel, Nördliches Spitzhörnchen und ein sehr aktiver Ameisenigel (hoffentlich gelingt hier bald mal wieder die Zucht).
Die Wapiti-Anlage ist optisch nicht der KnĂŒller: Doppelter Zaun zwischen Besucher und Tier, schön ist allerdings der Holzsteg an der Anlage.
Das Altweltaffenhaus ist an sich schön, nur stört mich wieder das Gitter auf den Außenanlagen (Absperrgehege) und die ?Landschaftsbemalungen? im Inneren finde ich auch sehr seltsam (sieht so aus, als hĂ€tten das kleine Kinder gemalt).
Der Bodenbelag aus Rindenmulch und die BeschÀftigungsmöglichkeiten gefallen mir aber sehr gut.

Wieder zurĂŒck im ersten Zooteil gab es im Vogel-Reptilien-Haus unter anderem GrĂŒnarassaris, Kuba-Baumratten, Eurasische ZwergmĂ€use und Gundis zu sehen.
Interessant fand ich auch die begehbare Rentier-Anlage.
Das SĂŒdamerika-Haus gefiel mir sehr, hier konnte man sehr aufgeweckte Krallenaffen und GĂŒrteltiere beobachten.
Die Historische Huftieranlage ist auch wirklich schön und toll besetzt.

Soweit also mein Besuch im Rostocker Zoo.
Ein toller Tierbestand, nur hatte ich mir zum Teil auch mehr versprochen.
So fand ich u.a. das Verwandlungshaus sehr enttĂ€uschend und ich hatte insgesamt das GefĂŒhl, dass zu wenig auf Ästhetik gesetzt wird, z.B. grĂŒner Belag auf ZĂ€unen muss nicht sein (ZĂ€une mĂŒssen generell nicht so sichtbar sein, wie sie es in Rostock oft sind.

Es gibt im Zoo-Magazin ein Interview mit Udo Nagel, darin ist zu lesen, dass er die Zukunft des Rostocker Zoos so sieht, dass man sich immer bestimmte Themen heraussucht und dann einen Teil des Parks zu diesem Thema umgestaltet.
Das klingt ja eigentlich gut, nur sollte man dann den Rest des Zoos nicht ?sich selbst ĂŒberlassen? (sehr drastisch formuliert, aber ich denke, es ist klar, wie ich das meine, Stichwort Ästhetik).
Im Interview ging es um den Bau des Polariums, ich bin sehr gespannt, wie das fertige Polarium aussehen wird.
Der Plan ist zumindest eine Reise vom Nordpol zum SĂŒdpol.

Ich hatte mir im Übrigen ĂŒberlegt, dass man auf der FlĂ€che der Huftieranlagen unweit des Darwineums vielleicht eine Gemeinschaftsanlage fĂŒr Afrikanische Elefanten, Giraffen und Antilopen schaffen könnte.
Nach meinem Besuch denke ich aber, dass der Platz dafĂŒr nicht ausreichen wird, beziehungsweise, dass man dafĂŒr einen großen Teil des nahegelegenen Waldes abholzen mĂŒsste und das halte ich fĂŒr keine gute Idee.
Eventuell ließe sich aber auf der FlĂ€che etwas machen, wenn man sich nur auf Elefanten beschrĂ€nkt.
Wobei es ja nach Planung des Zoos selbst eher ein Afrika-Bereich mit Giraffen werden soll.

(27.10.2017, 17:32)
Oliver Muller:   @Adrian: Vielleicht sollten die gleichen Architekten bauen, die auch die Pinguin-Anlage in FFM verantworten? ;-)))
Oder man musste einfach eine weit höhere Zahl nennen, damit das Argument funktioniert.
(08.02.2017, 13:21)
Dreier:   Habe im Archiv der Humboldt -Uni sogar Zeit und Titel gefunden -1974 also schon.

Preuß, Bernd
(650) - Beobachtungen und Untersuchungen an Pinguinen und
Alkenvögeln unter besonderer BerĂŒcksichtigung ihrer
HaltungsansprĂŒche. - 175 Bl.: 111,; Prom.A, 1974.
(01.02.2017, 11:46)
Dreier:   Bei diesen PlĂ€nen um die ``Pinguinausstattung`` des Polariums erinnere mich an die Endsiebziger/erste Jahre der Achtziger: der damalige Vogel-Kurator Preuss wurde in unserem Institut promoviert: Thema in etwa ``Pinguinhaltung im Rostocker Zoo unter zukĂŒnftiger Einbeziehung arktischer Pinguine``. U. a. wurden auch die baulichen Grundlagen dazu von ihm erörtert. Im PrĂŒfungskollegium war u.a. Prof. Dathe. Leider war die Verteidigung von einer gewissen Tragik begleitet - er hatte Krebs und starb auch bald nach der Verteidigung.
(01.02.2017, 11:27)
Oliver Muller:   Tornados, ich sage nur Tornados...
(31.01.2017, 23:31)
Patrick Marburger:   War ja zu befĂŒrchten... Ich bin aber guter Dinge, dass deshalb jetzt nicht auch in Rostock Schiffe untergehen...
(31.01.2017, 16:59)
Oskar Schwitters:   Ich muss hier leider alle TrĂ€umereien bezĂŒglich der Pinguine zunichte machen: Wie mir auf meine Anfrage per E-Mail mitgeteilt wurde, plant der Zoo Rostock leider nur mit "gefiederten ErdmĂ€nnchen".
(31.01.2017, 16:50)
Oskar Schwitters:   Nun war offenbar der Startschuss fĂŒr die Bauarbeiten des Polariums:

www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/Polarium-Bauarbeiten-im-Rostocker-Zoo-beginnen,nordmagazin40028.html

(25.01.2017, 18:17)
Nikolas Groeneveld:   Seit Ende vergangener Woche sind im Vogel-Reptilien-Haus zwei GrĂŒnarassaris zu sehen.
Beide Vögel sind drei Jahre alt, stammen aus Mannheim und waren dort schon als Zuchtpaar erfolgreich.
Bleibt also zu hoffen das sie sich in Rostock auch bald fortpflanzen.
(31.08.2016, 11:22)
Oliver Muller:   Humboldtpinguine scheinen ja nicht nur die gefiederte Variante der ErdmĂ€nnchen zu sein, sondern es scheint auch nichts zu teuer fĂŒr sie zu sein - siehe Frankfurt. Ich hoffe irrationalerweise fĂŒr das Polarium auf antarktische Pinguine. Vielleicht werden es aber auch Humboldtpinguine, die durch einen Tornado in die Arktis gewirbelt wurden, da ließe sich auch etwas ĂŒber Klimawandel draus machen. Gruß nach Hannover an dieser Stelle!
(16.06.2016, 22:07)
Nikolas Groeneveld:   Gute Frage.
Ich hatte fĂŒr ein Polarium natĂŒrlich auch auf antarktische Pinguine gehofft.
Allerdings steht in dem Artikel ja auch nur etwas von einer Freianlage auch sonst habe ich nichts von einem "KĂŒhlhaus" fĂŒr antarktische Pinguine gehört.
Ich denke das man die Haltung von Humboldtpinguinen fortfĂŒhren wird, wissen tue ich es allerdings auch nicht genau.
Ich halte antarktische Pinguine fĂŒr (leider) eher unwahrscheinlich.
(16.06.2016, 22:00)
Patrick Marburger:   @ Nikolas Groeneveld: Danke fĂŒr den Link! Wenn ich mir diese Visualisierung (https://www.rostock-heute.de/wp-content/uploads/2016/06/Polarium_Zoo_Rostock_Pinguine-780x520.jpg) so anschau sehen die Tiere an der Scheibe am ehesten nach ZĂŒgelpinguin aus. Ob man hier trĂ€umen darf? Bzw. anders gefragt: wurde "Pinguin" eigentlich irgendwo mal konkretisiert?
(16.06.2016, 19:30)
Nikolas Groeneveld:   Neues zum Polarium.
https://www.rostock-heute.de/polarium-zoo-rostock-startschuss/87681
(16.06.2016, 18:07)
WolfDrei:   @MM: eigene Nachzucht
(10.06.2016, 14:18)
Michael Mettler:   Wie kam denn die zweiköpfige Natter in den Bestand? Eigene Nachzucht oder bewusste Anschaffung?
(10.06.2016, 08:55)
WolfDrei:   Goodfellow-BaumkĂ€nguruh unter der WĂ€rmelampe im Innenbereich
(01.06.2016, 14:56)
WolfDrei:   SchwarzrĂŒckentamarin
(01.06.2016, 14:53)
WolfDrei:   junge Pferdeantilope
(01.06.2016, 14:51)
WolfDrei:   Schnelldurchlauf (2,5 Std) durch den Rostocker Zoo (WarnemĂŒnder Strand und Ehefrau riefen), 3 Stunden sollte man schon aufbringen.
Letzter Besuch nach der Eröffnung des Darwineums: dort hat sich alles erhalten (auch die Antilopenziesel), wenn auch die Gorillas und Borneo-Orangs wie damals durch die Reinigung der Anlagen ``weggesperrt`` waren. Ein Highlight: eine zweiköpfige Schmucknatter - leider durch die Reinigung in schlechtester Foto-Position - Reklamebild anbei.
An Neubauten ist die Goodfellow-BaumkĂ€nguruhanlage zu nennen, eine weitere ehemalige Anlage haben Rote Varis bezogen. Kurz vor Eröffnung steht die Außenanlage fĂŒr 2 Zwergflußpferde - erstaunlich auch, dass in der Innenanlage 3 Elefanten eingestallt waren.
Eine grĂ¶ĂŸere Gruppe SchwarzrĂŒckentamarine hatten eine Sommerresidenz bezogen, sonst im Krokohaus (Krokodilkaimane), frĂŒher vor 45Jahren waren auf dieser Insel Lare! Auf der Limikolenanlagea sind Trauer-und Samtenten leider nicht mehr existent.
Einen guten Eindruck macht weiterhin die Großkatzenanlage, wenn auch wie immer die Löwen herumhingen. 2015 gab es bei den Geparden 5 Jungtiere - nach fĂŒnfjĂ€hriger Pause. BestĂ€ndig auch die Gruppe der Pferdeantilopen durch Nachwuchs 014, 015 und auch in diesem Jahr, selbiges gilt auch fĂŒr die Husaren. Der vor Jahren recht gute Elchbulle lebte nicht mehr, ein JĂŒngling etwa im 3. Jahr ließ noch nichts erwarten. Der weiße Gerfalke?? Auch die Thomsongazellen (3 m) sind noch unbeweibt.

Sonstige Besonderheiten:
FĂŒr den Umbau der BĂ€renanlagen wird fleißig geworben. Ach ja: Außenwerbung ganz groß: der Beste Zoo Europas (klein darunter : der 2. Kategorie).
Tiere: Hutiacongas, Rhinocerosvögel, Auerhahn, 3 EisbĂ€ren, Binturong, Schneeziege, 8 BrazzaMK, einige ZwergseidenĂ€ffchen, Tupaias, Neuguineakurzschnabeligel, WickelbĂ€r, Gundis, Wapiti (noch C. nelsoni? - vor 40 Jahren jener mit dem grĂ¶ĂŸten Geweih bisher fĂŒr mich), Erdbeerfröschchen (Karls E-Fröschchen genannt nach KarlÂŽs Erdbeerhof - und die Erdbeeren schmecken wirklich!!! gegenĂŒber den importierten sogenannten Erdbeeren).

Ein sehr sauberer Zoo, wenn es auch mĂ€chtig staubte - seit 3 Wochen kein Regen. Aber: auf der RĂŒckfahrt gegen 18 Uhr kam es dann - 1 Stunde Wolkenbruch kurz nach Rostock.


(01.06.2016, 14:49)
Sebastian Bothe:   Am Freitag wurde das Ehemalige Elefantenhaus wieder eröffnet mit neuem Besatz. Nach einiger Zeit Umbau sind eine Woche vor der Eröffnung ein PĂ€rchen Zwergflusspferde angekommen, die noch getrennt gehalten werden.
(05.10.2015, 08:33)
Karsten Vick:   Zuerst nur das Darwineum und womöglich der Bereich drumherum. Alle Vögel, die das Virus in sich hatten, saßen, wenn ich die Sache richtig verstehe, in einem einzigen Haus, nĂ€mlich dem Winterhaus der Stelzvogelwiese, an dessen Giebel das Krokodilhaus ist. Es waren darin die Störche und Entenvögel der Stelzvogelwiese sowie die Sichler, Nacht- und Seidenreiher aus der vormaligen Kormoranvoliere. Bei keinem anderen der 500 untersuchten Vögel wurde das Virus festgestellt.
Über eine Teilöffnung rund ums Darwineum wurde von Anfang an schon verhandelt. Dieser Zooteil ist ja bis auf die Seevogelvoliere weitgehend vogel-frei. Aber als Ende letzter Woche weitere Vögel positiv getestet wurden, hat man davon abgesehen. Bei dem Dreckswetter vom Wochenende war es auch nicht so schlimm. Nun also doch. Eine Rabattaktion Eintritt zum halben Preis, die eigentlich bis Silvester ging, wurde verlĂ€ngert.
(14.01.2015, 22:42)
Heidemarie Busch:   Der Rostocker Zoo öffnet wieder.
(14.01.2015, 11:37)
WolfDrei:   Wieder zurĂŒck zur Vogelgrippe: laut "Berliner Zeitung" wurden im Zoo Rostock 60 Vögel getötet bzw. starben: bei allen prĂ€ventiv getöteten Vögeln (Enten, Störche)ist der Virus nachgewiesen worden. Rund 500 Vögel sollen untersucht werden. Der Zoo bleibt weiterhin geschlossen.
(13.01.2015, 23:03)
WolfDrei:   Bin gerade bei der Aufarbeitung aller Zeitungen der letzten 5 Wochen. BezĂŒglich Tierpark - na ja.
Aber - aus Rostock gibt es auch noch positive Nachrichten: am 3.12 wurde von EisbÀrin Vilma eine Jungtier geboren. (genau am ihrem 12. Geburtstag, Vater Lars!. Es war dies die erste Geburt nach 10 Jahren in Rostock. (aus Berliner Zeitung vom 19.12. - mit Bild)
(12.01.2015, 15:34)
Heidemarie Busch:   So wie es aussieht haben sich doch mehr Vögel angesteckt und mussten getötet werden. Ich drĂŒck die Daumen, dass es nicht noch weiter geht.

http://www.svz.de/nachrichten/newsticker-nord/vogelgrippe-im-rostocker-zoo-weitere-tiere-getoetet-id8649361.html
(10.01.2015, 17:32)
Heidemarie Busch:   Das ist natĂŒrlich tragisch, hoffentlich haben sich nicht noch mehr Vögel angesteckt.

http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Vogelgrippe-Fall-im-Rostocker-Zoo,gefluegelpest172.html
(08.01.2015, 11:34)
Gudrun Bardowicks:   Ich war am 15.8. im Rostocker Zoo und absolut begeistert vom Darwineum und den dazugehörigen Außenanlagen fĂŒr Menschenaffen, Kattas und Riesenschildkröten. Die Ausstellung ist klasse und auch die Tierauswahl und der Pflanzenbewuchungen. Besonders toll fand ich neben den noch immer sehr grĂŒnen Menschenaffeninnenanlagen das Korallenriffbecken und den großen Quallenkreisel. Aber auch die Anlagen fĂŒr Reptilien, Antilopenziesel und Kurzschnabeligel gefielen mir ausgesprochen gut. DareĂŒberhinaus war ich sehr angetan von den BaumkĂ€nguruhanlagen und wie immer begeistert von den Affenanlagen und AffenhĂ€usern, den TropenhĂ€usern,der Meeresvogelvoliere, der Fischotteranlage, den Huftieranlagen und den Großkatzenanlagen. Das Aquarium könnte man etwas aufhĂŒbschen und im Krokodilhaus wĂŒnschte ich mir mehr Bewuchs und vielleicht auch einige Fische im Becken des großen Brillenkaimans. Auch Außenvolieren fĂŒr die Vögel des Regenwaldhauses wĂ€ren sehr schön.
Die Planungen fĂŒr die Zwergflußpferdanlage, die 2015 eröffnet werden soll und das Polarium mit großen Landschaftsanlagen fĂŒr EisbĂ€ren und Humboldtpinguine und einem Infohaus mit Unterwassereinsichten gefallen mir sehr gut. Ich bin gespannt auf die Umsetzung.
(16.08.2014, 18:29)
Gudrun Bardowicks:   Die Anlage sieht wirklich toll aus. Ich muß unbedingt mal wieder in Rostock vorbeischauen.
(13.08.2014, 19:41)
Oliver Jahn:   Jan Beensen, bitte, gern geschehen! Ich war auch echt begeistert und kann wirklich sagen, dass Rostock sich sehr kontinuierlich von Jahr zu Jahr verbessert!

(13.08.2014, 19:06)
C. Lissner:   Nach einem Tierpfleger im letzten FrĂŒhjahr dĂŒrfen Besucher erst dann regulĂ€r auf die Katta-Anlage, wenn diese die Besucher mehr oder weniger "ignorieren". Somit soll die Gefahr einer unerlaubten Besucher-FĂŒtterung vermindert werden. So kommen bisher Besucher nur auf FĂŒhrungen hinein, dabei werden die Tiere nicht gefĂŒttert (Kattas solen fremde Personen nicht mit Futter assoziieren)
(13.08.2014, 14:59)
Jan Beensen:   Danke fĂŒr die Bilder!
Das ist aber wirklich sehr hĂŒbsch geworden!
Ich bin begeistert!
Wenn die Varis zu den Kattas ziehen, dann kann man aus dem SchimpansenflĂŒgel eine Indonesienvoliere mit Palmkakadus oder Hornvögeln machen und hat einen schönen thematisch gestalteten Komplex ;-)
(13.08.2014, 14:57)
Oliver Jahn:   Holger, das scheint irgendwie noch nicht richtig zu laufen, denn auch die begehbare Kata-Anlage war immer noch gesperrt, wie vor einem Jahr. Oder bereits wieder?
(12.08.2014, 22:21)
Holger Wientjes:   @Olli: Alles klar ! Sollen die Varis denn auch noch zu den Kattas ziehen ?
(12.08.2014, 22:17)
Oliver Jahn:   und ein letztes
(12.08.2014, 22:03)
Oliver Jahn:   und noch ein Bild
(12.08.2014, 22:02)
Oliver Jahn:   Holger, du hast natĂŒrlich Recht! Das waren keine Kattas, sondern Varis!
(12.08.2014, 22:01)
Oliver Jahn:   Blick, vom Elefantenhaus kommend
(12.08.2014, 22:00)
Holger Wientjes:   Die Kattas habe ich letztes Jahr in einem neuen Haus neben ihrer neuen Anlage am DARWINEUM gesehen.
(12.08.2014, 21:55)
Oliver Jahn:   @Jan Beensen, ich schicke noch ein Bild. Erst einmal zu deinen Fragen, die Kattas sind noch im alten SchimpansenkĂ€fig. FĂŒr die beiden BaumkĂ€ngurus hat man den linken und den rechten InnenkĂ€fig verglast und ohne die Innengitter stehen lassen, nur innen neu gestaltet. Die beiden MittelkĂ€fige hat man komplett entkernt, und nur die Außenmauern stehen gelassen, und die Anlage auch nach oben hin geöffnet, so dass es Freianlagen geworden sind.
(12.08.2014, 21:38)
Michael Mettler:   @Jan Beensen: Vom Grundkonzept her waren die beiden alten Menschenaffenanlagen in Rostock und Dortmund gar nicht mal so unterschiedlich (benachbarte KĂ€figanlagen mit nicht fĂŒr Besucher begehbaren InnenunterkĂŒnften; in Dortmund ursprĂŒnglich fĂŒr Schimpansen und Orangs).
(12.08.2014, 19:52)
Jan Beensen:   Die Anlage in Dortmund kenne ich nicht - aber die in Rostock kenne ich noch mit Menschenaffenbesatz.
Und dann als Lemurenanlage (im SchimpansenflĂŒgel) nachdem die Affen tot bzw ins Darwineum gezogen sind.
(11.08.2014, 17:36)
Michael Mettler:   Ist doch nicht der erste "Affenknast", der mit BaumkĂ€ngurus nachgenutzt wird - siehe Dortmund.
(11.08.2014, 17:00)
Jan Beensen:   Der Zoo scheint ja echt zu machen!

Gibt es von der BaumkÀnguruanlage irgendwo Bilder?
Ich kann mir nicht so recht vorstellen, wie man den alten "Affenknast" ansprechend umbauen könnte/konnte.
Leben in dem SchimpansenflĂŒgel noch immer die Lemuren?
(11.08.2014, 15:45)
Oliver Jahn:   In Rostock wurde das alte Menschenaffenhaus zu einer sehr ansprechenden Anlage fĂŒr BaumkĂ€ngurus umgebaut. Dabei blieb ein Teil der alten Anlage erhalten.
Als nĂ€chstes steht das alte Elefantenhaus auf dem Plan, dieses erfĂ€hrt einen Umbau fĂŒr Zwergflusspferde, welcher bis Sommer 2015 abgeschlossen sein soll.
(06.08.2014, 22:18)
Zoo Rostock:   Zoo Rostock bleibt auch heute (Freitag) geschlossen

Aufgrund der Wetterlage bleibt der Rostocker Zoo auch heute (Freitag, 6. Dezember) aus SicherheitsgrĂŒnden geschlossen. Wir bitten unsere Besucher dafĂŒr um VerstĂ€ndnis.

Da ein Aufenthalt in den Parkanlagen mit den vielen alten BÀumen zu gefÀhrlich gewesen wÀre, war der Zoo bereits am Donnerstag geschlossen worden.

Nach aktueller Lage hat der Sturm auch auf dem ZoogelĂ€nde Spuren hinterlassen. Wege, Tiergehege und Erfahrungsstationen mĂŒssen heute von herabgefallenen Ästen und weiteren GegenstĂ€nden befreit werden.

 

ABER:
Nach jetzigen Stand hat der Zoo ab Samstag (7. Dezember), ab 9.00 Uhr wieder geöffnet.

 
(06.12.2013, 08:18)
Zoo Rostock:   Zoo Rostock bleibt heute geschlossen

Aufgrund der aktuellen Sturmwarnung und Wetterlage bleibt der Rostocker Zoo heute aus SicherheitsgrĂŒnden geschlossen. Wir bitten unsere Besucher um VerstĂ€ndnis. Ein Aufenthalt in den Parkanlagen mit den vielen BĂ€umen wĂ€re zu gefĂ€hrlich.

Im Laufe des Tages wird entschieden, ob der Zoo am Freitag wieder öffnet.

Die geschlossenen Veranstaltungen im DARWINEUM sind davon nicht betroffen, diese finden statt.
(05.12.2013, 09:17)
WolfDrei:   Auch dazu eine Aufnahme vom letzten Jahr
(20.11.2013, 15:41)
Jan Jakobi:   DafĂŒr das sie an der See lebte, ist sie sehr alt geworden. Herr Kock schreibt in seinem Buch das Afrikaner das feuchte, nasse Wetter Norddeutschlands (Hamburg, Rostock, ...) schlecht vertragen.

"Bibi" ist besser unter dem Namen "Yvonne" bekannt, jedenfalls mir.
(20.11.2013, 10:12)
Zoo Rostock:   Zoo-Mitarbeiter nahmen Abschied von Europas Ă€ltester afrikanischer Elefantenkuh Sara

Besucherliebling Sara, die Ă€lteste afrikanische Elefantenkuh in einem europĂ€ischen Zoo, ist tot. Sie wurde stolze 51 Jahre alt; das ist vergleichbar mit einem Menschenalter von 90 Jahren. Zoo-Mitarbeiter nahmen heute Abschied von Sara und erinnern auf einer Tafel an die Rostocker Legende. Mit Sara geht ĂŒber ein halbes Jahrhundert der Elefantenhaltung in Rostock vorerst zu Ende. „Generationen an Kindern sind mit Sara und ihren Artgenossen groß geworden. Das ist fĂŒr uns alle ein sehr schwerer Tag. Aber uns verbinden mit Sara auch viele schöne Erinnerungen und Erlebnisse“, sagte Zoodirektor Udo Nagel. In gewisser Weise bleibt sie den Rostockern auch erhalten. Die zoologische Sammlung der UniversitĂ€t Rostock plant, das Skelett von Sara zu Ausstellungs- und Lehrzwecken zu ĂŒbernehmen.

Sara ist ein Wildfang aus Afrika, geboren vermutlich 1962, genaue Daten existieren nicht. Seit 1964 lebte sie in Rostock, davon viele Jahre mit weiteren Elefanten in einer kleinen Herde. „Sara ist mit uns groß und sehr alt geworden, fĂŒr manchen war allein sie Grund genug fĂŒr einen Besuch im Zoo“, so Udo Nagel weiter. Der Zoo Rostock war gleichzeitig gemeinsam mit Bock Gisbert und weiteren Kamerunschafen der Altersruhesitz von Sara.

Die Elefantenhaltung hat in der Geschichte des Zoos eine lange Tradition, wenngleich sie nicht bis 1899 und Carl Lange, TierwĂ€rter im „Hirschgarten“, zurĂŒck reicht. 1960 kamen die beiden indischen Elefanten Hati und Suri nach Rostock, 1964 gefolgt von der damals zweijĂ€hrigen Sara, der ersten „Afrikanerin“. Sara und die Asiatin „Kira“ lebten ab 1972 zusammen auf der Anlage. 1995 verstĂ€rkten Goni und Dzomba aus dem afrikanischen KrĂŒger Nationalpark die Gruppe. Beide verließen den Zoo zur Zucht, Kira starb im September 2004. FĂŒr Sara begann dann die Zeit in einer „Senioren-WG“ mit der fast gleichaltrigen Elefantenkuh Bibi aus NĂŒrnberg.

Seit Bibis Tod im April 2009 lebte Sara allein auf der Anlage. Sara arrangierte sich gut mit ihrer Situation, wurde liebevoll umsorgt und durch ihre Tierpfleger viel beschÀftigt. Auf weitere Versuche, ihr eine Artgenossin zur Seite zu stellen, wurde aufgrund ihres hohen Alters und dominanten Charakters verzichtet.  Seit 2010 wurde die Wild-WG durch die Kamerunschafe belebt, die gut mit Sara harmonierten und sie auf Trab hielten.

„Gesundheitlich zeigten sich bei Sara vermehrt die Spuren ihres Alters, beispielsweise ihre Steifheit in den Gelenken infolge einer fortgeschrittenen Arthrose“, erklĂ€rte Kuratorin Antje Zimmermann. In den letzten Monaten hat sich dann aber der gesamte Zustand deutlich verschlechtert. Sara litt an einer infektiösen Weichteilschwellung im Bereich der rechten Schulter und an einem GesĂ€ugetumor. Zuletzt nahm Sara kaum noch Futter auf, zeigte ein stark eingeschrĂ€nktes Allgemeinbefinden und zunehmend Standschwierigkeiten. „Ein weiterer Leidensweg war ihr aus der Sicht des Tierarztes, der Tierpfleger und der Zooleitung nicht mehr zuzumuten“, so die Kuratorin.

Im Verlaufe des frĂŒhen Nachmitttags liegt voraussichtlich das Obduktionsergebnis vor. 

Ausblick
Bereits mit dem Bau des DARWINEUM ist beschlossen worden, die Elefantenhaltung nach der Ära Sara auslaufen zu lassen. „Auch das war eine schwere Entscheidung, die sich keiner der Beteiligten leicht gemacht hat. Sie wurde aber in enger Abstimmung mit dem Koordinator fĂŒr das EuropĂ€ische Erhaltungszuchtprogramm fĂŒr Elefanten getroffen“, sagte Zoodirektor Nagel. „Die Auflagen der europĂ€ischen Haltungsrichtlinien fĂŒr ein Elefantencamp sind im Interesse der Tiere zu Recht sehr hoch gesetzt. Die enormen Investitionen in Millionenhöhe könnten der Zoo Rostock und die Hansestadt derzeit Zeit nicht leisten. Das zwingt uns leider, PrioritĂ€ten zu setzen. Mit der Tropenhalle fĂŒr unsere Menschenaffen und der geplanten Modernisierung der EisbĂ€renanlagen fĂŒr unser Wappentier haben wir die Weichen fĂŒr eine tragfĂ€hige und finanzierbare Zukunft gestellt.“

Über die kĂŒnftige Nutzung der Elefantenanlage wird nun in Ruhe und im Kontext mit der Gesamtentwicklung des Zoos entschieden. SpĂ€testens im FrĂŒhjahr soll die Anlage nach einer Umgestaltung mit neuen Tieren eröffnet werden. Zoodirektor Udo Nagel dankte allen Tierpaten von Sara fĂŒr die langjĂ€hrige UnterstĂŒtzung.
(20.11.2013, 08:39)
WolfDrei:   Das war Churchill im Mai
(31.10.2013, 15:54)
Jennifer Weilguni:   ...und wieder einmal geht eine groÃƞe Zoopersönlichkeit von der BĂƒÂŒhne.
(30.10.2013, 20:19)
Zoo Rostock:   Freude und Leid auf der BĂ€renanlage
Schwerer Abschied von „Old Churchill“ - Tochter Vilma wieder in Rostock

Er war ein Rostocker und viele Kinder sind mit ihm aufgewachsen. EisbĂ€r Churchill lebt nicht mehr. Am Sonnabend wurde er von seinen Leiden erlöst. „FĂŒr viele StammgĂ€ste und vor allem fĂŒr unsere Tierpfleger ist das ein sehr schwerer Abschied“, sagte Zoodirektor Udo Nagel. Der fast 34 Jahre alte EisbĂ€r hat das Gesicht des Rostocker Zoos geprĂ€gt. RĂŒckkehrerin Vilma, eine der Töchter von Churchill, wird in KĂŒrze wieder auf der EisbĂ€renanlage zu sehen sein.

Churchill wurde am 28. November 1979 im Rostocker Zoo geboren und lebte nach einem zweijĂ€hrigen Aufenthalt im schwedischen Kolmarden ununterbrochen in Rostock. Seine Eltern waren Salka aus dem Moskauer Zoo und Olaf, ein Wildfang und Stammvater der Rostocker EisbĂ€ren. Zusammen mit EisbĂ€rin Vienna sorgte er fĂŒr sechsfachen Nachwuchs. Mit der Geburt von Victoria 1996 wurden zehn geburtenlose Jahre im Rostocker Zoo beendet. 1998 folgte Victor, 2000 Vitus und 2002 Vilma. Einer Sensation gleich kamen dann im Jahr 2004 die Zwillinge Venus und Valeska zur Welt.

Seit mehreren Wochen hat sich der Gesundheitszustand von Churchill nochmal erheblich verschlechtert, es traten altersbedingt verstĂ€rkt Störungen des Bewegungsapparates auf und er konnte kaum noch laufen. Insgesamt wurde das Allgemeinbefinden dadurch stark beeintrĂ€chtigt. Der Liebling der Besucher hatte schon seit einigen Jahren seinen geschĂŒtzten „Altersruhesitz“ allein auf der Mutter-Kind-Anlage.

„EisbĂ€ren werden in der Natur ca. 25 bis 30 Jahre alt“, sagte Kuratorin Antje Zimmermann. „Innerhalb des europĂ€ischen Erhaltungszuchtprogrammes war Churchill einer der Ă€ltesten EisbĂ€renmĂ€nner. Churchill hat maßgeblich zu den Erfolgen in der EisbĂ€renzucht des Rostocker Zoos beigetragen, die in Zukunft mit EisbĂ€r Lars fortgesetzt werden sollen.“ Der Rostocker Zoo fĂŒhrt seit 1980 das Internationale EisbĂ€renzuchtbuch und arbeitet in der Bear-Taxonomic Advisory Group, einer Arbeitsgruppe zu Fragen der BĂ€renhaltung, im EuropĂ€ischen Verband Zoologischer GĂ€rten mit. Der EisbĂ€r ist auch das Wappentier des Rostocker Zoos.

EisbÀrin Vilma ist wieder Zuhause
Trotz der Trauer um Churchill gibt es aber auch Freude und Hoffnung auf neuen Nachwuchs auf der BĂ€renburg. Die EisbĂ€rin Vilma kehrte am 24. Oktober 2013 nach Rostock zurĂŒck. Geboren am 3. Dezember 2002, war Vilma das 32. Jungtier, das seit 1963 im Rostocker Zoo aufgezogen wurde. Sie gewöhnt sich momentan hinter den Kulissen an ihr neues altes Zuhause und wird vermutlich schon in den nĂ€chsten Tagen das erste Mal auf der BĂ€renburg zu sehen sein.
Von Oktober 2004 bis Februar 2008 lebte Vilma im Tiergarten NĂŒrnberg, kam dann fĂŒr ein Jahr zurĂŒck nach Rostock und wechselte anschließend 2009 nach Wuppertal. In enger Zusammenarbeit mit dem EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramm wurde entschieden, einen Tiertausch vorzunehmen, um die Nachzucht zu ermöglichen. So kam am 4. Januar 2012 im Zoo Wuppertal ihr EisbĂ€renmĂ€dchen Anori zur Welt, der Vater ist Lars. In Rostock sind Lars und Vilma nun wieder vereint. „Mit etwas GlĂŒck gibt es vielleicht 2014 den zweiten Nachwuchs dieses Paares“, hofft die Kuratorin.
GegenwĂ€rtig leben drei EisbĂ€ren im Rostocker Zoo. Neben Vilma und Lars können die Zoobesucher auch noch Vienna beobachten, die langjĂ€hrige Partnerin von Churchill und Mutter seiner sechs Kinder Victoria (1996), Victor (1998), Vitus (2000), Vilma (2002), sowie Venus und Valeska (2004). EisbĂ€renaufzuchten gelingen in zoologischen GĂ€rten weltweit nur relativ selten und unregelmĂ€ĂŸig. EisbĂ€rin Vienna selbst stammt aus dem Zoo Wien, wurde 1988 geboren und lebt seit 1990 in der Hansestadt. Lars, der EisbĂ€renmann im Trio, wurde 1993 im Zoo MĂŒnchen geboren und ist seit Mai 2012 in Rostock.

Der Rostocker Zoo hat inzwischen die Spendenaktion „Taler mehren fĂŒr die BĂ€ren“ ins Leben gerufen, um den Grundstein fĂŒr eine moderne EisbĂ€renanlage zu legen.
(29.10.2013, 08:10)
Zoo Rostock:   UnterstĂŒtzung gesucht

Wir schaffen es nicht mehr, die große Anzahl der eintreffenden Pressemeldungen zeitnah ins Forum zu ĂŒbernehmen, daher:

Wer sich vorstellen könnte, das Einstellen von Pressemeldungen aus Berlin in das Forum zeitnah zu ĂŒbernehmen, möge sich bitte bei mir per E-Mail (mail@schueling.de) oder telefonisch (0251 311523) in Verbindung setzen.
(30.09.2013, 13:37)
Zoo Rostock:   Und wo ist Ihr Lieblingsplatz im Zoo?
Neue Spendenaktion soll zusĂ€tzliche Orte der GemĂŒtlichkeit schaffen

Es gibt viele Stammbesucher des Rostocker Zoos, die immer wieder gern an einen Platz zurĂŒckkehren. Daraus ist die Idee entstanden, ganz neue Patenschaften einzugehen und weitere Oasen der Ruhe und Erholung zu schaffen.
Am kommenden Donnerstag, den 26. September 2013, wird so eine Patenschaft geschlossen. Die Rostocker EIKBOOM GmbH ĂŒbernimmt die Patenschaft ĂŒber die ĂŒber 100 Jahre alte historische Eichenallee. Um 15.00 Uhr wird EIKBOOM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Torsten Klement die Patenschaftsurkunde ĂŒbernehmen, auch eine Tafel wird angebracht. „Wir haben natĂŒrlich eine klassische Bindung zu schönen EichenbĂ€umen“, sagte GeschĂ€ftsfĂŒhrer Torsten Klement. „Der Firmenname EIKBOOM bedeutet ja Eichenbaum. FrĂŒher spielte das Holz eine große Rolle im Bootsbau. Die stolze Eichenallee ist ein ganz besonderer Ort im Zoo, zu dem wir uns hingezogen fĂŒhlen.“ Es ist ĂŒbrigens nicht die erste „botanische“ Patenschaft. Seit 2005 gibt es schon einen Paten fĂŒr die gerade in voller BlĂŒte stehenden Dahlien „Micks Peppermint“.
„So ein Lieblingsplatz ist immer etwas ganz Persönliches“, sagte Zoodirektor Udo Nagel. „Die meisten Privatpersonen und Unternehmen schließen eine Tierpatenschaft ab, da gibt es aber mitunter auch mehrere Förderer fĂŒr ein Tier. Der Lieblingsplatz dagegen ist privat, den man natĂŒrlich aber gern mit anderen Zoobesuchern teilt und von dem man erzĂ€hlt.“
LieblingsplĂ€tze im Zoo können Alleen, Blumenrabatten, dekorative Buschgruppen oder auch BĂ€nke und Stellen sein, von denen man einen außergewöhnlichen Blick auf den Zoo und seine Bewohner hat. „Die Aktion ‚Mein Lieblingsplatz im Zoo‘ soll dazu beitragen, den Zoo an vielen Stellen noch schöner zu gestalten und zum Verweilen einzuladen“, so Udo Nagel. Zum Beispiel sei daran gedacht, noch weitere geschnitzte HolzbĂ€nke aufzustellen, die gern von den Besuchern angenommen werden. Eine Bank kostet 2.500 Euro. Besonders beliebt ist die Holzbank mitten in der Tropenhalle im DARWINEUM mit der Holzschlange.

Foto Joachim Kloock:
Blick auf die stattliche Eichenallee, ein besonders schöner Ort im Rostocker Zoo.
(23.09.2013, 15:27)
Jan Beensen:   Mit welcher Oranggruppe lebt das Gibbonpaar?
Und in welchem Gehege?
(04.09.2013, 19:11)
Zoo Rostock:   Parlamentarischer Abend des Landeszooverbandes MV:
Landtagsabgeordnete und Landesregierung haben UnterstĂŒtzung zugesagt

Der Landeszooverband Mecklenburg-Vorpommern mit seinen 21 Mitgliedern hatte gestern zu einem Parlamentarischen Abend in den Schweriner Zoo eingeladen. VizelandtagsprÀsidentin Beate Schlupp, Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus und viele Abgeordnete haben das GesprÀchsangebot der Vertreter der Zoos, TiergÀrten und Aquarien des Landes angenommen.
„Das war ein sehr reger und offener Gedankenaustausch, der schon bald vertiefend fortgesetzt werden soll“, betonte der Vorsitzende des Landesverbandes, der Rostocker Zoodirektor Udo Nagel. „FĂŒr uns war insbesondere die Zusage wichtig, dass uns das Land bei der Versorgung der jĂ€hrlich rund 2.000 aufgefundenen Wildtiere unterstĂŒtzen will. Das ist wirklich ein drĂ€ngendes Problem, da die oftmals verletzten und hilflosen Tiere eine fachgerechte Betreuung in QuarantĂ€nestationen benötigen.“
Die 21 Einrichtungen des Landeszooverbandes MV ziehen jedes Jahr mehr als drei Millionen Besucher an. „Wir sind Bildungsort, Naturraum und Touristenmagnet in einem. Mehr als 60.000 Schulkinder erleben jĂ€hrlich direkt vor Ort aktiven Natur- und Artenschutzunterricht, unsere Mitarbeiter vermitteln authentisch Aspekte der Nachhaltigkeit, Vielfalt und der Umwelt. Gleichzeitig wurden innovative Wege beschritten und mit modernen Edutainment-Angeboten wie dem OZEANEUM, MÜRITZEUM und DARWINEUM neue Anziehungspunkte mit starker ĂŒberregionaler Ausstrahlung geschaffen“, so Nagel.
Dennoch werden die Rahmenbedingungen auch fĂŒr die TiergĂ€rten und Aquarien immer schwieriger, die in den meisten FĂ€llen von der Finanzkraft ihrer Kommune abhĂ€ngig sind. „Wir möchten kĂŒnftig verstĂ€rkt den öffentlichen Dialog ĂŒber die Rolle der Zoos in Mecklenburg-Vorpommern suchen, mit der Politik, mit der Wirtschaft, aber auch mit allen Menschen, die sich fĂŒr deren Weiterentwicklung interessieren“, unterstrich der Verbandsvorsitzende im Namen seiner Kollegen.
Der Landeszooverband M-V ist ein Fachverband von 21 Zoos, tiergÀrtnerischen Einrichtungen und UmweltpÀdagogen des Landes und in dieser Aufstellung einmalig in Deutschland. Der Verband hat sich der Förderung der tiergÀrtnerischen Einrichtungen als StÀtten der Bildung, der Wissenschaft­, des Umwelt-, Natur-, Arten- und Tierschutzes und des Tourismus verschrieben.

Foto: Landeszooverband
Verbandsvorsitzender Udo Nagel bei der BegrĂŒĂŸung der GĂ€ste am Dienstagabend im Schweriner Zoo.
(04.09.2013, 14:44)
Zoo Rostock:   Start zum DARWINEUM-Geburtstag: Expedition durch die Dschungelnacht
Zoo bietet nÀchtliche Erkundungstouren durch das DARWINEUM an

Exakt ein Jahr nach Eröffnung des DARWINEUM können Tierfreunde eine ganz besondere „Tropen-Expedition“ buchen. Gemeinsam mit einem erfahrenen Tierpfleger begeben sich Besucher in kleinen Gruppen auf eine exklusive FĂŒhrung durch die nĂ€chtliche Tropenhalle.
„Wenn die TagesgĂ€ste gegangen sind, herrscht eine wundersame, angenehme Idylle im Zoo“, sagte Menschenaffenpfleger Achim Wroblewski. „Es ist eine einmalige Möglichkeit, die Tiere aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und zu hören. Denn auch die Tiere wissen, dass ‚Feierabend‘ ist und verhalten sich dementsprechend anders."
Wenn sich die Bewohner des DARWINEUM auf die Nacht vorbereiten, gibt es viel zu entdecken. Schlangen beispielsweise, die auf die Jagd gehen, Vögel, die ihren Schlafbaum aufsuchen, oder Menschenaffen, die gern kuscheln. Gibbondame Elsa singt die letzte Strophe ihres Gute-Nacht-Liedes und langsam kehrt Ruhe im DARWINEUM ein. Auf den dreistĂŒndigen Nachtexpeditionen, die nach Schließung des DARWINEUM beginnen, erzĂ€hlt der Tierpfleger seine selbst erlebten Gute-Nacht-Geschichten aus dem Rostocker Dschungel und steht natĂŒrlich auch fĂŒr alle Nachfragen gern zur VerfĂŒgung.
Buchbar ist das Angebot ab zehn Personen (Aufpreis zum Eintritt pro Teilnehmer 12 Euro), maximal 15 Besucher können auf Tour gehen.

Anmeldung unter: Tel. 0381-20 82 179 oder per E-Mail: service@zoo-rostock.de

Die Senegal-Galagos haben so große Augen, um sich im Dunkeln besser zurechtzufinden. Die nachtaktiven Primaten im DARWINEUM werden schon bald auf nachtaktive DARWINEUM-Besucher stoßen.
Foto: Joachim Kloock/Zoo
(30.08.2013, 09:19)
Oliver Jahn:   Tut mir leid Holger, die habe ich leider wirklich nicht, denn ich hatte nicht genug Telebrennweite, um da ein vernĂŒmftiges Bild hinzubekommen. Wir saßen dort beim Kaffee und ich habe dem Affen zugesehen, der auf dem Boden spielte, bis ich dann darauf hingewiesen wurde, ich solle auch mal nach oben schauen. Der Wipfel, in dem der Affe hangelte, war soweit oben, dass er nicht mal mehr auf dem vorletzten Bild hier von mir mit drauf ist.
(01.08.2013, 14:13)
Holger Wientjes:   ...so SCHÖN...
(01.08.2013, 12:24)
Holger Wientjes:   Super !! :-) Du hast nicht zufĂ€llig Bilder (nicht, dass Du denkst ich glaub Dir nicht !! Nur, weilÂŽs so schon ist ! ;-) )
(01.08.2013, 12:23)
Oliver Jahn:   Holger, sie können nicht nur, sie tun es auch, wie ich selber sehen konnte. Ich habe noch nie einen Orang-Utan so hoch in einer Baumkrone turnen sehen, wie hier in Rostock.
(01.08.2013, 10:29)
Holger Wientjes:   Können die Orangs die NaturbĂ€ume eigentlich komplett nutzen ?
(31.07.2013, 13:00)
Oliver Jahn:   Und zum Schluss eines der Antilopenziesel.
(30.07.2013, 18:44)
Oliver Jahn:   Die Außenanlage der Orang-Utans und dahinter die Bistro-Terrasse.
(30.07.2013, 18:43)
Oliver Jahn:   Ein Blick in eine der Gorilla-Innenanlagen.
(30.07.2013, 18:42)
Oliver Jahn:   Jenny, leider habe ich die Anlage der Schnabeligel nicht aufgenommen, aber hier kommen ein paar andere EindrĂŒcke, als erstes der Eingang mit der Anlage der Riesenschildkröten.
(30.07.2013, 18:40)
Jennifer Weilguni:   Danke an euch drei fĂŒr die Infos. Das wĂ€re fĂŒr mich ein Grund mehr bald mal wieder nach Rostock zu pilgern. Denn in anderen Zoos hatte ich mit Schnabeligeln immer Pech.
(30.07.2013, 17:12)
WolfDrei:   Schnabeligel: Da die Nachbaranlage bei unserem Besuch frĂŒhmorgens noch erhellt war, schliefen die. Gegen 11 gab es dann "Rotlicht" mit einigermaßen "beweglichen" Tieren. Die Anlage (unterteilbar) dĂŒrfte etwa 8 x 3 Meter messen.
(30.07.2013, 14:21)
Oliver Jahn:   also....
1) ja klar, die Dianas waren natĂŒrlich Brazzas!! ;-)
2) die beiden Schnabeligel waren total aktiv, und das bei meinem Besuch gleich am Morgen und auch beim zweiten Besuch kurz vor Schließung des Zoos

3) wir haben uns mehrfach das zentrale GebĂ€ude auf der Afrika-Anlage angesehen
wenn man einen WĂ€rme- und einen Futterplatz gĂŒnstig etablieren könnte, dann wĂ€ren Löffelhunde recht optimal


(30.07.2013, 14:16)
Holger Wientjes:   @Olli: Prima, dass es Dir gefallen hat ! Deine EindrĂŒcke kann ich nur teilen !
Toll auch der Nachwuchs bei den Schneeziegen !
GÀbe es denn wohl eine Sichtungschance der Löffelhunde auf einer derartig grossen Anlage ??
P.S.: Die Dianas waren Brazzas ! ;-)

@Jennifer: Ich hatte zumindest das GlĂŒck bei meinem Besuch, die Schnabeligel aktiv zu sehen.
(30.07.2013, 12:18)
Jennifer Weilguni:   Das hört sich ja wirklich alles sehr interessant und spannend an! Ich habe nun schon so einiges ĂŒber das Darwineum gelesen und auch schon einen Beitrag darĂŒber im Fernsehen gesehen. Mir scheint, als mĂŒsse ich auch endlich mal wieder nach Rostock aufbrechen um mir die Neuerungen anzuschauen!

@Oli
Waren die Schnabeligel denn aktiv? Und hast du evtl. ein Foto von deren Anlage gemacht?
(30.07.2013, 11:29)
Oliver Jahn:   Endlich habe ich es nun auch nach Rostock geschafft, um den Zoo mit dem neuen Darwineum zu besuchen.

Es passiert mir nicht oft, aber so ein wenig fehlen mir fast die Worte. Ich versuche es mal so
in den letzten Jahren gab es keinen zoologischen Neubau, der mich mehr fasziniert hat.

Die Darstellung des Themas „Evolution“ auf eine solch gelungene Art und Weise, das ist völlig neu. Das Thema „Zoo als Institut der Wissensvermittlung“ wird selten so konsequent, aber auch so begreifbar und involvierend umgesetzt, wie in Rostock.

Die Entwicklung vom Einzeller bis zum Menschenaffen wird hier erlebbar und beinahe möchte man sagen, in „lebendigen Dioramen“ dargestellt. Die getroffene Auswahl der dazu prĂ€sentierten Arten ist genial, und mit z.B. Schnabeligel und Harris-Antilopenziesel auch recht exklusiv. Überall ist man mitten drin, wird Teil des Ganzen, darf begreifen, sehen und hören.

Die Menschenaffenanlagen haben erstmalig selbst bei mir dafĂŒr gesorgt, dass ich lĂ€nger bei diesen verweilt habe, schon der Suchvorgang der Orang-Utans in den höchsten Baumkronen benötigte seine Zeit, die Gemeinschaftshaltungen der Gorillas mit den Dianameerkatzen und der Orang-Utans mit den Gibbons sorgt fĂŒr Abwechslung, nicht nur bei den Tieren, sondern auch der Besucher wird ganz anders gefesselt.
Die Blickachsen an den Gehegen sind so, dass man dann, wenn man einmal andere Besucher sieht, meint, dieser wÀren im Gehege, da nach dem Vorbild von z.B. Usti, Baumwurzeln durch Scheiben hindurch verlaufen.

Auch Shop und Gastronomie sind alles andere, als gewöhnlich. Auswahl, Vielfalt und Preisniveau sind einfach unglaublich und die Freundlichkeit des gesamten Personals ist absolut spĂŒrbar, egal, wo man ihm begegnet.

Allein fĂŒr das Darwineum lohnt sich ein Besuch im Zoo Rostock.

Ganz nebenbei aber gibt es noch genug andere Punkte im Zoo, die den Besuch lohnenswert machen.
Die Kulangruppe besteht zurzeit wieder aus 6 Tieren, somit zeigt sich eine richtig stattliche kleine Herde.
Nachwuchs gab es auch bei den Yaks, so dass beide Herden fantastisch gleichgewichtig auf der Anlage erscheinen.

Der Wapitibulle hatte ein derart massiges und verzweigtes Geweih, wie ich es bei dieser Art bisher noch nicht gesehen habe.
Die Schneeziegen haben bereits wieder Nachwuchs, und dieses Mal auch wieder Zwillinge, die Jungtiere wachsen gut heran, ĂŒbrigens auch hier ein Hochgebirgsbewohner, der erfolgreicher Nachnutzer eines Rehgeheges ist. :-)
Der alte Kodiak lebt allein auf seiner Anlage, ebenso wie Churchill in seinem kleinen Gehege.
Bei den Löwen gibt es jetzt ein kleines Rudel aus 3 Weibchen und einem Kater.
Der alte Hornvogel, der immer noch im alten Vogelhaus lebte, und von dem ich unzĂ€hlige Fotos habe, ist leider nicht mehr da, ich schĂ€tze, er war auch eines der Ă€ltesten Tiere des Zoos, dafĂŒr lebt Sara, die Elefantenkuh noch immer, und wir waren schon der Meinung, sie sĂ€he auch wieder besser aus.
Nach dem die Vergesellschaftung der Litschis und Pferdeantilopen mit den Gnus leider nicht funktioniert hat, sind jetzt drei Thomsongazellen-Böcke mit auf die Anlage gezogen, die kleinere SÀugerart als Unterbesatz fehlt noch immer. Mir kamen da nach Kronberger Vorbild die Löffelhunde in den Sinn, das wÀre doch mal einen Versuch wert.

Ein Jungtier gab es auch wieder bei den Elchen, der Altbulle ist wirklich auf dem Weg, ein Schaufler zu werden. Hoffentlich erreicht er das Alter, um diese auch noch wirkungsvoller auszubilden.

Der Zoo in Rostock ist auf jeden Fall immer einen Besuch wert, mit Darwineum noch deutlich mehr!


(30.07.2013, 11:20)
Zoo Rostock:   SURYA - kleiner Sonnenschein in der Tropenhalle
Orang-Utan-Baby wird auf indischen Namen getauft

Surya ist indisch und bedeutet: Sonne oder sonniges GemĂŒt. Bei ĂŒber 200 NamensvorschlĂ€gen aus ganz Deutschland fiel die Auswahl sehr schwer. Surya ist ein Vorschlag von zwei Rostocker Zoobesuchern, der auch den Tierpflegern sehr gefiel. Zoodirektor Udo Nagel bedankte sich bei allen Einsendern fĂŒr die vielen sehr schönen und kreativen Ideen. „Ich denke, Surya passt perfekt, weil die Kleine schon jetzt ein echter Sonnenschein in der Tropenhalle ist und Jung und Alt in ihren Bann zieht.“
Am 28. Juni 2013 hatte Orang-Utan-Weibchen Sunda das kleine MĂ€dchen zur Welt gebracht. Das fĂŒnfte Kind der erfahrenen und liebevollen Mutter entwickelt sich prĂ€chtig. Zur Namenstaufe stellten die Tierpfleger Mutter und Kind ein Badebecken zum Planschen auf.
„Die Borneo Orang Utans gehören zu den besonders geschĂŒtzten Tieren, da ihr Lebensraum auf der Heimatinsel immer kleiner wird“, sagte Kuratorin Antje Zimmermann. Seit 25 Jahren gebe es deshalb ein EuropĂ€isches Erhaltungszuchtprogramm, an dem sich auch der Zoo Rostock beteiligt. „Surya ist das erste Orang-Utan-Baby seit zehn Jahren im Rostocker Zoo und das dritte vom Paar Sunda und Ejde. Die beiden können sich offenbar gut leiden können und fĂŒhlen sich wohl bei uns.“ In den europĂ€ischen Zoos leben zurzeit 165 Borneo Orang Utans. 2011 wurden sechs Jungtiere geboren.

Hintergrund
Seit 1956 leben im Zoo Rostock Menschenaffen, die beiden ersten Affenkinder waren Fips und Uschi, zwei kleine Schimpansen. 1961 wurde der erste Teil eines Menschenaffenhauses zunĂ€chst nur fĂŒr die Schimpansen eröffnet, in das im Juli 1963 erstmals Orang Utans einzogen: die beiden Kinder Sambas und Tulu. Bis heute wurden neun Babys allein in der Familie der Orang Utans geboren. Den Anfang machte Tulu mit Tochter Raja, geboren 1972. Da die Mutter es nicht versorgen konnte, wurde Raja mit der Hand aufgezogen. Sunda bescherte dem Zoo fĂŒnf Kinder. Drei davon stammen aus der Beziehung mit Ejde, darunter der heute fast zehn Jahre alte Sabas in der Nachbar-WG seiner Eltern.

Derzeit leben zwölf Menschenaffen, jeweils sechs Borneo Orang Utans und Gorillas, in vier Gruppen im DARWINEUM.

Orang-Utan-Nachzuchten im Zoo Rostock
18.01.1972 - Raja (Mutter Tulu)
14.02.1986 - Sandra (Mutter Sunda)
08.08.1986 - Datu (Mutter Raja)
08.04.1987 - Max (Mutter Maja)
25.02.1990 - Shiwa (Mutter Sunda)
12.05.1992 - Ron (Mutter Raja)
18.09.1996 - Sierah (Mutter Sunda)
24.09.2003 - Sabas (Mutter Sunda)
28.06.2013 - Surya (Mutter Sunda)

(22.07.2013, 13:48)
Zoo Rostock:   Happy Birthday, Assumbo!

Ältester Gorilla im Rostocker Zoo wird 40 Jahre alt

Der Ă€lteste Gorilla in Rostock, Assumbo, wurde gestern (15. Juli) 40 Jahre alt. Die Tierpfleger haben ihren „SilberrĂŒcken“ mit einer sĂŒĂŸen Extraportion ĂŒberrascht (Foto).
Assumbo wurde im Zoo Jersey Island geboren und dort mit der Flasche aufgezogen. Nach einer Zwischenstation in Prag kam er 1999 nach Rostock, wo er viele Jahre mit den inzwischen verstorbenen Gorilladamen Sanga und Nigra zusammen lebte.
Seit Eröffnung des DARWINEUM im Herbst 2012 hat sich Assumbo gut auf der neuen, großzĂŒgigen Anlage eingewöhnt. Als „Hahn im Korb“ einer Vierer-WG mit drei Damen könnte Assumbo auch bei den Gorillas bald fĂŒr Nachwuchs sorgen, hoffen jedenfalls die Tierpfleger.
Assumbo ist ĂŒbrigens nicht der einzige Menschenaffe mit rundem Geburtstag in diesem Jahr. Am 31. August feiert Orang-MĂ€dchen Hsiao-ning und am 24. September Orang-Junge Sabas jeweils den 10. Geburtstag.

Foto: Joachim Kloock/Zoo
Assumbo genoss heute seinen Geburtstagstisch in vollen ZĂŒgen.
(16.07.2013, 08:44)
Zoo Rostock:   Veranstaltungen

ab 01.08.2013
Ausstellung "Glanzlichter"
Altweltaffen-Haus

03.08.2013
Großes Zoofest
Veranstaltungsplatz, ab 11 Uhr
Tierschau, Sprechstunde mit Frau Puppendoktor Pille, Großes Gewinnspiel und vieles mehr

ZuckertĂŒtenfest
Eichenallee, ab 9 Uhr
Georg der Zauberer, Die Perlen aus Groß-Klein, ZuckertĂŒtenparcours und vieles mehr

Landesweiter Zootag
SonderfĂŒhrungen, Tierpflegersprechstunde u.vm. in vielen Zoos und tiergĂ€rtnerischen Einrichtungen Mecklenburg-Vorpommerns

17.08.2013
Jazz-Nacht
ab 19 Uhr

18.08.2013
SonntagsfĂŒhrung „Tiere Mittel- und SĂŒdamerikas“
Eingang Barnstorfer Ring, 10 Uhr

(16.07.2013, 08:39)
Zoo Rostock:   Es ist ein MĂ€dchen!
Der erste Nachwuchs bei den Rostocker Menschenaffen seit Umzug ins DARWINEUM ist da

Die Orang Utans im DARWINEUM des Rostocker Zoos haben ein neues Familienmitglied. Mutter Sunda bekam am Freitag (28. Juni) ihr fĂŒnftes Kind – wieder ein MĂ€dchen. „Der kleine Orang wog nach seiner Geburt etwa eineinhalb Kilo und passt gut in zwei HĂ€nde“, sagte Affenpflegerin Kerstin Genilke. 
Die ersten Tage seien immer etwas kritisch, Mutter und Kind mĂŒssen sich erst an die neue Situation gewöhnen und von den Strapazen erholen. Aber schon kurz nach der Entbindung nahm Mutter Sunda ihren Nachwuchs mit auf die Anlage in der Tropenhalle. „Mit viel GlĂŒck kann man das kleine BĂŒndel am Bauch der Mutter entdecken, wo es sich festklammert.“
Stolzer Vater des kleinen Orang-MĂ€dchens ist Ejde, der seiner Partnerin wĂ€hrend der Geburt zur Seite stand. „Zur Feier des Tages hat Ejde von uns zwei Bananen geschenkt bekommen“, sagte Genilke. Mutter Sunda dagegen hatte in der ersten Zeit noch keinen sonderlichen Appetit. „Sie bekommt jetzt viel Fencheltee, das regt die Milchbildung an.“
Sunda wird in diesem Jahr 37 Jahre alt, mit dem neuen Baby hat sie insgesamt vier Orang-MĂ€dchen und einem -Jungen das Leben geschenkt. Drei der Kinder stammen von Ejde, mit dem Sunda die Anlage teilt. In der zweiten Rostocker Orang-Utan-WG leben Sundas Sohn Sabas sowie die beiden aus England stammenden MĂ€dchen Miri und Hsiao ning.
Nachwuchs wie bei den Orangs wĂŒnschen sich die Tierpfleger im DARWINEUM auch von den Gorillas. „Wir versuchen Assumbo mit vielen Tricks, ihm seine Damen schmackhaft zu machen, aber er will noch nicht“, bedauert Genilke. Zoodirektor Udo Nagel ist optimistisch. „Die Tiere fĂŒhlen sich sichtbar wohl in ihrem neuen Zuhause. Wir sind sehr stolz auf den ersten Nachwuchs im DARWINEUM.“ FĂŒr den jĂŒngsten Rostocker Menschenaffen suchen die Pfleger ĂŒbrigens noch einen Namen. „Am besten etwas Asiatisches, die Orangs stammen von der sĂŒdostasiatischen Insel Borneo“, sagte Genilke. VorschlĂ€ge können direkt im DARWINEUM, ĂŒber Facebook oder im Internet www.zoo-rostock.de eingereicht werden.

Foto: Kerstin Genilke/Zoo
(01.07.2013, 11:46)
Zoo Rostock:   Freigehege fĂŒr Assumbo und Co. sind hergerichtet
Die Menschenaffen nehmen in den kommenden Tagen ihre Spielwiese mit KletterbĂ€umen und „KrĂ€utergarten“ in Besitz

FĂŒr Assumbo und Co wird die „Freiluftsaison“ eröffnet. Am Dienstag gaben das VeterinĂ€ramt und die Untere Naturschutzbehörde grĂŒnes Licht fĂŒr die Inbetriebnahme der Außenanlagen des DARWINEUM. „Gestern wurde noch einmal kontrolliert, ob die Sicherheit fĂŒr die Tiere, die Besucher und auch fĂŒr die Tierpfleger gewĂ€hrleistet ist“, sagte Kuratorin Antje Zimmermann. „Jetzt können wir damit beginnen, die Schieber zu den Gehegen zu öffnen, damit sich die Tiere langsam an die neue Freiheit gewöhnen. Ab kommender Woche wird dann die erste Gruppe auf das GelĂ€nde gelassen.“ 
Den Menschenaffen stehen insgesamt 10.000 Quadratmeter Platz unter freiem Himmel zur VerfĂŒgung, aufgeteilt auf vier Quartiere – fĂŒr jede WG eins. Die FlĂ€chen sind durch sieben bis acht Meter breite und etwa 1,50 Meter tiefe WassergrĂ€ben von den Besucherarealen begrenzt. Dennoch können die ZoogĂ€ste den Orang Utans und den Gorillas fast in die Augen sehen, denn zwei AussichtshĂŒtten – eine im asiatischen aus der Heimat der Orangs und eine im afrikanischen Baustil aus der Heimat der Gorillas -  befinden sich mitten im Gehege.
Interessanter als der Kontakt mit dem Besuchern wird fĂŒr die Menschenaffen in den kommenden Wochen jedoch die neue Umgebung sein. „Das wird großartig, wenn die Tiere das erste Mal auf die BĂ€ume klettern, die Wasserstellen und Sumpfzonen inspizieren und auf der Blumenwiese toben“, so Antje Zimmermann. Die Zoomitarbeiter haben in den vergangenen Wochen dafĂŒr gesorgt, dass es auf den Außenanlagen mittlerweile grĂŒnt, blĂŒht – und duftet. „Thymian, Zwiebeln, Knoblauch, die Affen werden einiges ausgraben und probieren können, was bislang nicht auf ihrer Speisekarte stand.“
Einen genauen Zeitplan, wann welcher Affe seine Anlage in Beschlag nimmt, gibt es nicht. „Das ist von so vielen Faktoren abhĂ€ngig, wir wollen ihnen alle Zeit der Welt lassen“, betonte Antje Zimmermann. Am neugierigsten werden wohl die GorillamĂ€dchen Eyenga und Zola sein. Die beiden Jungspunde seien in ihrem Entdeckerdrang schon jetzt kaum zu bĂ€ndigen, sagte die Kuratorin. BedĂ€chtiger werden wohl die Ă€lteren Menschenaffen folgen.
Die Menschenaffen werden am Abend wieder in die Gehege gelockt, damit den Tierpflegern Zeit bleibt, die Außenanlagen zu kontrollieren und zu sĂ€ubern. Auch einige der ZĂ€une werden nach den ersten Tagen der Eingewöhnung wieder verschwinden. „Wir begrenzen die Außenanlagen zum Anfang noch mit einem farbigen Zaun als sichtbare Grenze fĂŒr die Tiere“, erklĂ€rte Zimmermann. SpĂ€ter reichen die WassergrĂ€ben selbst als Barriere sowie die kaum sichtbaren niedrigen StromdrĂ€hte.

Die Anlagen stehen kĂŒnftig folgenden Tier-WGs zur VerfĂŒgung:

Gorilla 1 (2.468 mÂČ): Assumbo, Yene, Eyenga, Zola, spĂ€ter kommen die Brazza-Meerkatzen dazu (5 Tiere)
Gorilla 2 (2.474 mÂČ): Gorgo und Bebe

Orang Utan 1 (1.853 mÂČ): Sabas, Miri, Hsiao ning, es folgen die beiden Weißhandgibbons
Orang Utan 2 (1.815 mÂČ): Sunda, Edje

An der Gestaltung der Außenanlagen waren unter anderem folgende Firmen beteiligt:
Rostocker Garten-, Landschafts- & Sportplatzbau GmbH (Garten- und Wegegestaltung)
Kerbholz GmbH, Klein Warin (HolzwÀnde)
Zimmerermeister Jantzen, Rostock (AussichtshĂŒtten)
Rofia Kloska GmbH (Kletterseile und Abspannungen)


Foto: Maria Zepplin
Die Außenanlagen sind vorbereitet fĂŒr den ersten Besuch der Menschenaffen.
(19.06.2013, 15:20)
Holger Wientjes:   Was ist aus dem alten Litschibock geworden ? Gestorben ? Getauscht ? Der neue, noch recht junge Bock ist doch sicher nicht der Vater des aktuellen Jungtiers !?
(25.05.2013, 23:33)
Holger Wientjes:   @WolfDrei: Da sind wir uns ja wahrscheinlich am Donnerstag ĂŒber den Weg gelaufen. Waren ebenfalls, fĂŒr fast acht Stunden, im Zoo.
Ansonsten gibtŽs im Grunde nichts zu ergÀnzen. Die defekten Parkautomaten fanden wir auch sehr Àrgerlich. Man konnte dann zwar die Parkscheibe einstellen, hÀtte aber dran gestanden, dass sie defekt sind, hÀtte man sich das Geld sparen können...
Brazzas konnte ich keine entdecken, ebenso wenig den Gibbonmann.
Neben dem Darwineum als eigentlichem Highlight, hat mir besonders die Huftieranlage mit dem restaurierten alten Stall gefallen. Schöner alter Baumbestand, grosszĂŒgig dimensioniert, abwechslungsreich gestaltet und mit tollen Arten besetzt. Zu leer fand ich die Anlage nicht unbedingt. Die Gazellen stossen ja noch hinzu und die Gruppen können so noch anwachsen.
Ansonsten war ich erneut von der herrlichen Parkanlage begeistert.
Wenn nun noch die beiden letzten Schwachstellen in den nĂ€chsten Jahren beseitigt werden (Elefantenhaltung lĂ€uft aus und fĂŒr eine neue EisbĂ€renanlage - die Tiere machten einen sehr entspannten Eindruck - wird gesammelt) beseitigt sein werden, wird der Zoo noch besser sein, als er jetzt schon ist !!
(25.05.2013, 23:30)
WolfDrei:   ps noch zur Sicht im Tropenhaus: freier Blick von den BrĂŒcken, im Mittelteil bei gleicher Höhe Besucher - Affen Fensterdurchblicke; vom "Baumhaus" freier Blick. Der GorillasilberrĂŒcken lag die gesamte Zeit mit dem RĂŒcken an einer Glaswand.
(25.05.2013, 12:49)
WolfDrei:   @Jan Beensen: Direkt im Zentrum der Wegeschnittpunkte: Übergang Gorilla- Orangteil - links Richtung "Dunkelgehege" - Tupajas/Galagos. Dort sind diagonal begrĂŒnte Aste und Balancierstangen (na ja, HĂ€ngestangen)- auf beiden Seiten Schlafkisten, also direkt ĂŒber den Besuchern. Immerhin ist das eine Rennstrecke von ca. 15 Meter. Bild anbei
(25.05.2013, 12:25)
Jan Beensen:   @ WolfDrei: Wo lebte denn das richtig schnelle Faultier, wenn es nicht im Orangabteil untergebracht ist?
(25.05.2013, 09:39)
Oliver Jahn:   Danke fĂŒr den tollen Beitrag. Da wĂ€chst die Vorfreude auf meinen baldigen Besuch. Und mit den Zieseln steht dann auch fĂŒr mich eine Erstsichtung an.
(25.05.2013, 09:30)
WolfDrei:   und weil es eine Erstsicht war: ein Antilopenziesel
(24.05.2013, 19:43)
WolfDrei:   Die Borneo-Orangfrau
(24.05.2013, 19:40)
WolfDrei:   Donnerstag, ein Maientag, 9 Uhr und nur 5°C! Aber Sonne nach dem Mittwoch-Dauerregen! Der Parkautomat nahm die 3 Euro (bei Zoobesuch zeitunabhĂ€ngig!) - aber kein Beleg kommt. 16 Euro dann an der Kasse, schnell ins Darwineum (ist ja auch unser Erstbesuch!). Der Vorplatz ist noch etwas öde. Zuerst an den Galapagosschildkröten vorbei zur opulenten Toilette, dann ins VergnĂŒgen. Man mag uns zubilligen, allerhand ĂŒber die Evolution zu wissen, so dass wir also nicht alles gelesen haben. Es gefĂ€llt, wenn es auch fĂŒr die vielen Klassen, die dann kommen, etwas viel sein wird - aber es gibt genĂŒgend GegenstĂ€ndliches, Modelle, die lebenden Zeugen klĂ€ren auch auf. In der Quallenanlage dann plötzlich ein sich bewegendes Monstrum - alles nur digitale Schau, wie auch dann spĂ€ter ein fliegender Flugsaurier - dreidimensional! Auch ein feines Dino-Modell steht am geschlungenen Weg.

So geht es durch die Jahrmillionen. Es gefĂ€llt uns! Limulus, Wandelnde BlĂ€tter, ein großes Korallenbecken (muß alles noch wachsen), Schlammspringer, Nashornleguane. Bis dann die Antilopenziesel kommen (Erstsicht!) und die Schnabeligel (schlafend - zunĂ€chst). Vorbei an der Menschheitsentwicklung geht es dann in den Urwald: der muß auch noch wachsen - wie auch einige der Bewohner. Hoch ĂŒber uns die Metall-Konstruktion - nun billige ich den Bau, nachdem ich vor einem Jahr glaubte, von weitem eine DĂŒngerhalle vor mir zu haben. Gewaltig! Man geht ĂŒber eine HolzbrĂŒcke, links und rechts die Gorillaanlagen, unter der BrĂŒcke in Verbindung stehend (fĂŒr Fotografen eine etwas seltsame Perspektive, so dort unten ein Tier steht), Ă€hnlich die etwas kleinere Anlage fĂŒr die Borneo-Orangs. Die in der Gorillaanlage mitbewohnenden Brazzas sind noch scheu, wĂ€hrend das Lar-Weibchen in der Orang-Anlage voll aktiv ist - nicht der Mann (wohl wegen der riesigen FlĂ€che - beide kommen von einem Privarhalter).

Im mittleren Teil dann weitere Mitbewohner (in extra Anlagen): ZwergseidenĂ€ffchen mit Nachwuchs, ein richtig schnelles Faultier (aber nicht im Orangabteil), Terrarien fĂŒr Baumsteigerfrösche, Diademnatter, Königsnatter, Vogelspinne, im dunkleren Raum in der Mitte links Senegalgalagos und Tupajas. In diesem Mittelteil fĂŒhrt ein Weg nach oben: in diesem Fall auf gleicher Höhe mit einer Orangfrau (Bild anbei). Dort ,in der Mitte stehend, hat man dann die Tropenwaldwand vor sich - alle Achtung dem “Maler”, besser dem KĂŒnstler! Die Halle verlassend dann der gewohnte Shop, Restaurant, die Kattas in eigener Anlage. Draußen fĂŒhrt dann der Weg um die noch jungfrĂ€ulichen riesigen Außenanlagen herum.

FĂŒr das Innere der Tropenhalle sehe ich einige Probleme in der Abschattung bei voller Sonne und noch kalten Außentemperaturen, da die genannte Affen keine Sonnenanbeter sind. Schon gegen 10 Uhr öffneten sich LĂŒftungsklappen wegen der WĂ€rme - zu spĂŒren war das nicht. In mittlerer Höhe sind Exhaustoren angebracht - hoffentlich schaffen die den Temperaturausgleich. Feuchte UrwaltatmosphĂ€re war aber nicht zu spĂŒren. Ein Problem noch bereiten die Gibbons: AusbrechkĂŒnstler! Im Moment sollen weiß-rote WarnbĂ€nder das verhindern.

Dann der “gewöhnliche Zoo” in Stichworten: ĂŒberall sprießt das GrĂŒn, die Bastgeweihe bei Wapiti und Elch noch nicht so; Nachwuchs bei den SeebĂ€ren. In der Seevogelanlage waren die Trauerenten nicht existent, ein KampflĂ€ufer dafĂŒr mit weißem Kragen; Husaren und Wanderus suchten die Sonnenflecken. Dann die “alte” Zooanlage auf der anderen Straßenseite: im Kapuzinerhaus viele Goldhandtamarine, dann eine recht leere Afrikaanlage: 1,2 Pferdeantilopen mit Jungtier, 1,4 Lechwes (junger Bock noch) mit einem Jungtier - und in einem Vorgehege noch immer abgesperrt 3,0 Thomsongazellen. Bei den Elchen (2,3) 2 Zwillingsgeburten. An besonderen Vögeln: 2 Rhinovögel, 1 Salomonenkakadu, Kubaamazonen, der weiße, rechts blinde Gerfalk, 1 Auerhenne, an Entenvögeln oft mehrere Paare: MittelsĂ€ger, Schellenten, KappensĂ€ger. Im Vogel-Terrarienhaus dann eine sehr helle Hutiaconga, 3 Gundis; im Krokohaus nur ein Krok, dafĂŒr an die 6 SchwarzrĂŒckentamarine.

Die bekannten Katzenanlagen enthalten durchweg schlafende Tiere - die Surikaten habe ich nicht gezĂ€hlt - so 15? Auch die Geparden schliefen, zum GlĂŒck nicht Kodiak- und EisbĂ€ren. Nun ist die Anlage wirklich in die Jahre gekommen. Was noch: die Elefantin mit Schafbockbegleiter, wenige Pinguine (Brut??), auf der ehemaligen (vor 40 Jahren) Gibboninsel quirlige WeißgesichtsseidenĂ€ffchen; ein junger Mandrillmann, noch wache Binturongs. Das Terrarium-Aquarium, die leere Menschen-Affenanlage (soll nicht mehr anderweitig genutzt werden).
Nicht getrunken, nicht gegessen, fast 5 Stunden dort gewesen und doch nicht in jede Ecke gekuckt. Schuld war das Darwineum - also wiederkommen!

(24.05.2013, 19:33)
Zoo Rostock:   Endlich raus! – Kattas erobern Außenanlage und Startschuss zur 14. Zoo-Tour fĂŒr die EisbĂ€ren durch MV

Endlich ist es soweit! Als erste Bewohner des neuen DARWINEUM erobern am Mittwoch, dem 15. Mai 2013, die quirligen Kattas ihre neue Außenanlage. Zuvor wird dort jedoch durch Zoomeister Falk Petersen der Startschuss fĂŒr die große Benefiz-Zootour quer durch Mecklenburg-Vorpommern gegeben.

Bei der mittlerweile 14. Zoo-Tour, die vom Zoo Rostock und dem Rostocker Zooverein organisiert wird, treten die Teilnehmer fĂŒr einen guten Zweck in die Pedale. Die Zootour ist der Auftakt fĂŒr die neue Spendenaktion „Taler mehren fĂŒr die BĂ€ren“. Nach einem Sprint-Rennen im Christinenhafen am 25. Mai 2013 geht es am darauffolgenden Tag ĂŒber 300 Kilometer durch Mecklenburg-Vorpommern bis auf die Insel RĂŒgen. Nach dem „Startschuss“ fĂŒr die Radler dĂŒrfen dann die Kattas inklusive der drei Jungtiere ihren Außenbereich erstmals in Besitz nehmen.
(10.05.2013, 11:43)
Zoo Rostock:   Neue Gazellenart bereichert das Leben auf der Historischen Huftieranlage
Nachwuchs bei den Litschi-Moorantilopen

Drei Thomsongazellen aus dem Leipziger Zoo werden bald auf der Historischen Huftieranlage zu beobachten sein. Der vierjĂ€hrige Bock und seine sechs Monate alten Söhne gewöhnen sich gegenwĂ€rtig noch in der Stallanlage an ihr neues Umfeld und sollen in KĂŒrze mit den Pferdeantilopen und Litschi-Moorantilopen zusammengefĂŒhrt werden. Schon jetzt kann das am 19. April 2013 geborene Litschi-MoorantilopenmĂ€dchen im Außenbereich beobachtet werden.
Die Kleine lĂ€uft inzwischen mit der Moorantilopen-Gruppe mit und folgt aufmerksam ihrer Mutter. Sie hĂ€lt sich gern in der NĂ€he des Wassers rund um den Besucherbereich auf. Sie wiegt etwa 12 kg und die Entwicklung verlĂ€uft altersgemĂ€ĂŸ völlig normal. Die Gruppe besteht jetzt insgesamt aus einem mĂ€nnlichen und vier weiblichen Tieren sowie dem Jungtier. Auch bei den Pferdeantilopen gab es am 15. Februar nach vier Jahren Pause Nachwuchs, der nun auf den Namen Kibibi getauft worden ist.

11 Antilopen, drei Gazellen und ein Paar Grauhalskronenkraniche
Zu den fĂŒnf Pferdeantilopen und sechs Litschi-Moorantilopen werden in ein paar Tagen die drei Thomsongazellen stoßen. Die Gazellen sind von Natur aus eher schreckhafte Tiere. Sobald ihnen der Stall vertraut vorkommt, können sie in einer nĂ€chsten Etappe das Vorgehege sowie dann die Außenanlage kennenlernen. Die nach dem schottischen Afrikaforscher Joseph Thomson benannte bekannteste Gazellenart lebt vor allem in den in den ostafrikanischen Staaten Kenia und Tansania.
Somit wird es kĂŒnftig drei Arten von HorntrĂ€gern auf der Historischen Huftieranlage zu sehen geben. „Durch das Halten von mehreren Tierarten in einem Gehege werden natĂŒrliche Verhaltensweisen gefördert“, sagte Kuratorin Antje Zimmermann. „Gleichzeitig kann dem Besucher die Vielfalt des Lebens in naturnahen LebensrĂ€umen vermittelt werden. Insbesondere in der Fortpflanzungszeit kann es dabei auch schon mal zu Revierstreitigkeiten oder Problemen unter den Böcken verschiedener Arten kommen. Das ist auch im Freiland so und gehört zum natĂŒrlichen Verhaltensspektrum“, so Zimmermann. Die Huftieranlage, auf der noch ein Paar Grauhalskronenkraniche lebt, ist jedoch großflĂ€chig konzipiert, so dass es Möglichkeiten zum RĂŒckzug gibt.
Im Oktober 2010 wurde die neu gestaltete und 7.000 Quadratmeter große Huftieranlage im Rostocker Zoo wieder eröffnet. Die Rekonstruktion erfolgte unter BerĂŒcksichtigung des geschichtlich gewachsenen Umfeldes von Eichenallee, Dahlienquartier und Rhododendrenhain. Dabei wurde die Form des Tiergeheges und des historischen „Hirschhauses“ erhalten, die ZĂ€une entfernt und eine Besucherplattform errichtet. GrĂ€ben bilden heute eine natĂŒrliche Abgrenzung und vermitteln den ZoogĂ€sten das GefĂŒhl, durch den Hirschgarten zu spazieren. Mit diesen Maßnahmen verbessert der Zoo Rostock kontinuierlich die Bedingungen fĂŒr die Haltung der Tiere und bietet dem Publikum eine natur- und erlebnisnahe AtmosphĂ€re.

Foto: Zoo Rostock / Mario Schilling
Gut behĂŒtet wĂ€chst die kleine Litschi-Moorantilope auf der Historischen Huftieranlage auf.
(10.05.2013, 09:23)
Zoo Rostock:   Veranstaltungen
Juni 2013

01.06.; Kindertag „Kinder feiern im Zoo, 10 Uhr
02.06.; Meditation und Qigong mit Ron Beier „Die Kraft der Tiere spĂŒren“, 9.00 Uhr
05.06.; Umwelttag MV „Bienen brauchen Hilfe“, 10 Uhr
14.06.; 15. Klassik-Nacht “Einmal um die ganze Welt“, 19.30 Uhr
16.06.; SonntagsfĂŒhrung „Löwe, Jaguar und Co. - Katzen im Rostocker Zoo“, 10 Uhr
17.06.-23.06.;Rhododendren-Woche „Magischer BlĂŒtenzauber“ mit Sommerfest der NaturheilkrĂ€fte am
23.06., 11 Uhr

Foto (Zoo/Kloock): Unter dem magischen Regenbogen. Pelikane im Rostocker Zoo
(08.05.2013, 14:36)
Zoo Rostock:   Erster Nachwuchs bei den Affen in der Tropenhalle des DARWINEUM
ZwergseidenÀffchen bringt winzige Zwillinge zur Welt

Sie sind nur so groß wie eine Fingerkuppe und der Auslöser fĂŒr viel freudige Aufregung in der Tropenhalle. Die kleinsten Äffchen der Welt haben es den Großen vorgemacht und fĂŒr den ersten Affennachwuchs in der am 8. September 2012 eröffneten Tropenhalle im DARWINEUM gesorgt. Aus dem Zoo Stockholm ist im letzten Jahr eine Zuchtgruppe, bestehend aus dem Elternpaar und zwei Jungtieren, nach Rostock gekommen. ZwergseidenĂ€ffchen sind sehr selten in Tierparks anzutreffen. Die wuseligen Miniaffen haben sich schnell zu den Lieblingen der DARWINEUM-Besucher entwickelt. Neben den Orang-Utans und Gorillas leben 14 weitere, kleinere Primatenarten im Rostocker Zoo.
„Wir freuen uns riesig ĂŒber die ersten Jungtiere bei unseren Affen in der Tropenhalle“, sagte Kuratorin Antje Zimmermann, „und hoffen, dass unsere Menschenaffen bald dem guten Beispiel folgen.“ Vermutlich am letzten Wochenende hat das Ă€ltere Weibchen ihren Nachwuchs zur Welt gebracht. Die beiden Babys machen einen gesunden und vitalen Eindruck und stehen jetzt im Mittelpunkt der Zwergseidenaffengruppe. Alle vier Tiere zeigen ein hohes Interesse an den Winzlingen und wollen aktiv bei der Aufzucht mitwirken.
Diese weltweit kleinste Affenart erreicht ein Gewicht von nur 140 Gramm und besitzt im VerhĂ€ltnis zum Körper einen sehr langen Schwanz. Die tagaktiven Baumbewohner leben vorwiegend im westlichen Teil SĂŒdamerikas, am Amazonas, in Ecuador, Kolumbien, Peru und Brasilien. Die Primaten aus der Familie der Krallenaffen ernĂ€hren sich aus BaumsĂ€ften und Kleintieren. Im DARWINEUM steht viel Obst auf dem Speiseplan, aber insbesondere MehlwĂŒrmer gelten als bevorzugter Leckerbissen.

Foto: Zoo Rostock / Joachim Kloock
(25.04.2013, 11:00)
Zoo Rostock:   Veranstaltungen

05.05.; Meditation und Qigong mit Ron Beier „Die Kraft der Tiere spĂŒren“, 9.00 Uhr
19.05.; SonntagsfĂŒhrung „Von Taschentuchbaum bis Eisenholz - dendrologische Besonderheiten im Rostocker Zoo“, 10 Uhr
19.05.; Musik zu Pfingsten auf den Terrassen der Zoo-GaststÀtten, 11 bis 16 Uhr
25./26.05.; Zoo-Radtour durch M-V „Taler mehren fĂŒr die BĂ€ren“ zugunsten einer neuen EisbĂ€renanlage im Rostocker Zoo

Foto: Zoo/Kloock
Tanz in den Mai. Kuba-Flamingos im Rostocker Zoo
(09.04.2013, 08:20)
Steffen Purgander:   Hallo Jan ich kann dir folgende Sachen beantworten, und zwar Gnus gibt es leider nich mehr zwecks Streitereien mit den anderen Antilopen die sich auf der Anlage befinden, es wurde sich doch fĂŒr die Gibbons entschieden und die sollen mit den Ă€lteren Orangs auf der kleinen Anlage leben wo vor kurzen auch ein Netz gespannt wurde so das die Gibbons halt auch nich mehr ausbrechen können was gerade das MĂ€nnchen des öfteren getan hatte auf der großen Anlage wo sie mit den jĂŒngeren Orangs leben und das Faultier soll in der Mitte des Hauses ĂŒber den Besuchern umher krabbeln aber mehr so zentral des inneren, die Webervögel sind im ehemals Papageienpavilon untergebracht und die Schildkröten weiss ich ganz genau aber sie könnten sich hinter den Kulissen befinden.
Also die Sittiche leben schon sehr lange bei den Krallaffen kann halt sein das die halt schwer zu sehen waren, bei den Kapuziner waren halt immer nur die NasenbĂ€ren MĂ€nnchen drauf weil es zu beisereien in der Gruppe kam und halt auch wenn Nachwuchs auf der Anlage war ( bei den NasenbĂ€ren ) kann also sein das das MĂ€nnchen wieder mal seine Pflicht ĂŒbernehmen sollte, dass ist aber ne Vermutung so wurde es halt schon des öfteren gemacht mit den Tieren damit konnte man halt die NasenbĂ€ren MĂ€nnchen im Bestand gehalten.
Falls noch fragen denn immer zu.
(06.04.2013, 12:35)
Jan Beensen:   Als ich vor ein paar Wochen im Zoo Rostock war haben mich ein paar Dinge gewundert:

1) HĂ€lt der Zoo die Gnus noch?
Auf der Anlage waren sie nicht (wegen dem Schnee) - aber ebenso war kein Schild zu finden.

2) Im Darwineum leben bei den Orangs Gibbons - es war aber immer von Siamangs die Rede

3) Die Webervögel, die Pantherschildkröten und das Faultier sind nicht im Darwineum zu sehen - ich wĂŒsste auch nicht, wo die untergebracht werden sollten...

4) Seit wann leben bei den Krallenaffen im SĂŒdamerikahaus Sittiche und bei den Apella keine NasenbĂ€ren mehr?

(05.04.2013, 17:27)
Zoo Rostock:   Neues Leben auf der historischen Huftieranlage
Zoo sucht Namen fĂŒr PferdeantilopenmĂ€dchen

Nach vier Jahren Nachwuchspause gab es auf der historischen Huftieranlage im Rostocker Zoo Grund zur Freude. Am 15. Februar wurde eine Pferdeantilope geboren, die inzwischen 42 kg auf die Waage bringt. Das Geburtsgewicht betrug etwa 21 Kg. Jetzt sucht der Zoo fĂŒr das weibliche Jungtier einen afrikanisch klingenden Namen, der mit dem Buchstaben „K“ anfangen muss. FĂŒr den Einsender des Siegernamens hĂ€lt der Zoo eine Überraschung bereit.
Seit 1980, also schon ĂŒber 30 Jahre, können die vom Aussterben bedrohten Tiere im Rostocker Zoo beobachtet werden. Der Bock und seine drei Frauen teilen sich das Revier mit fĂŒnf Litschi-Moorantilopen. Erst im Oktober 2010 wurde die modernisierte historische Huftieranlage eingeweiht, die allen Antilopen viel Auslauf und Freiraum ermöglicht.
„Das kleine AntilopenmĂ€dchen entwickelt sich sehr gut“, informierte Kuratorin Antje Zimmermann. „Sie fĂ€ngt sogar schon an, mit ihrer Mutter Kara, selbst 2005 im Rostocker Zoo geboren, zu fressen.“ Vater Simon kam 2008 im Zoo Liberec zur Welt und von dort in den Zoo der Hansestadt. Noch sucht das Kleine den Schutz im warmen Antilopenstall. „Wir warten alle sehnsĂŒchtig auf den FrĂŒhling und die ersten Schritte auf der Außenanlage.“

Nachwuchs ist selten
Pferdeantilopen leben gesellig in kleinen Gruppen und bewohnen Baum- und Buschsavannen, sowie Waldlichtungen in WassernĂ€he im Flach- und HĂŒgelland. Das Verbreitungsgebiet der Pferdeantilopen erstreckt sich ĂŒber weite Teile Afrikas. In europĂ€ischen TiergĂ€rten gibt es nur wenige Pferdeantilopen. Das europĂ€ische Zuchtbuch wird im Zoo Hannover gefĂŒhrt, das mit Stand Ende 2011 139 Pferdeantilopen in 24 Einrichtungen zĂ€hlt. JĂ€hrlich werden in Europa nur 15 bis 20 Geburten von Jungtieren registriert. „Wir können also auf unseren Nachwuchs recht stolz sein“, so die Kuratorin.
Auch wenn es in afrikanischen NĂ€chten durchaus empfindlich kalt werden kann, fĂŒhlen sich die afrikanischen Pferdeantilopen bei sommerlichen Temperaturen wohler. Sie halten sich zwar jeden Tag mehrere Stunden im Freien auf, ziehen sich aber gern in ihre feste Unterkunft zurĂŒck. Zoobesucher sind begeistert, wenn Pferdeantilopenbock Simon mit seinem speziell fĂŒr Tiere gefertigten Ball spielt. Alle Pferdeantilopen lieben TannenbĂ€ume und knabbern ausgiebig an ihnen rum. Auf dem Speiseplan stehen neben Möhren, Äpfel und RĂŒben ein wenig Obst und GemĂŒse sowie Heu und Kraftfutter. Aber besonders gern naschen sie Kastanien und LuzernehĂ€cksel.
„Pferdeantilopen stehen in der ROTEN LISTE gefĂ€hrdeter Arten. Die Zucht in den europĂ€ischen Zoos dient der Aufrechterhaltung einer Population mit guter genetischer Vielfalt. Diese Reservepopulation könnte perspektivisch auch fĂŒr Wiederansiedlungsprojekte in Afrika genutzt werden“, so Antje Zimmermann.

NamensvorschlÀge
fĂŒr den jĂŒngsten Nachwuchs auf der historischen Huftieranlage nimmt der Zoo gern entgegen unter marketing@zoo-rostock.de oder unter dem Stichwort „Pferdeantilope“ auch auf dem Postwege: Zoologischer Garten Rostock, Marketing, Rennbahnallee 21, 18059 Rostock          

Wichtig: der Name muss mit „K“ anfangen, sollte afrikanisch und weiblich klingen.

Dem Gewinner winkt eine tierische Überraschung!

Foto: Mario Schilling
(04.04.2013, 15:38)
Zoo Rostock:   Veranstaltungen
April 2013

07.04.; Meditation mit Ron Beier „Die Kraft der Tiere spĂŒren“
21.04.; SonntagsfĂŒhrung „Elefanten, die sanften Riesen“
25.04.; Lange Nacht der Wissenschaften im DARWINEUM

Foto: BinturongmÀdchen Salma aus Prag ist die Neue im Rostocker Zoo. Quelle: Zoo/Kloock
(13.03.2013, 10:26)
Zoo Rostock:   Veranstaltungen im Januar 2013

06.01.; Ein Wintertag im Zoo
„Blick hinter die Kulissen bei Rentier und Co.“
11.00 bis 16.00 Uhr

21.01.; Talk im DARWINEUM
„DĂŒrfen Menschen Gott
spielen?“
Diskussion mit Prof. Dr. Gustav Steinhoff, Direktor der Klinik fĂŒr Herzchirurgie an der UniversitĂ€t Rostock, zur Ethik in der Stammzellmedizin,
19.00 bis 21.00 Uhr

LÀchelnd ins neue Jahr starten. OrangmÀdchen Hsaio-ning im DARWINEUM. Foto: Zoo Rostock/Kloock
(13.12.2012, 16:04)
Oliver MĂŒller:   Ich war gestern dort. Absolut klasse. Am Eingang wird man von Galapagos-Riesenschildkröten begrĂŒĂŸt, außerdem einer kleinen Darwin-Hintergrundinfo. Dann beginnt die Reise durch die Entstehung der Welt mit einer von dramatischer Musik untermalter Beamer-Projektion des Urknalls und der Entstehung des Planeten Erde. Ziemlich beeindruckend (ok, mancher mag es kitschig finden), man sollte sich Zeit nehmen, die ganze Projektion einmal anzusehen. Dann in einer großen Ausstellungshalle in 12 Kojen verschiedene Stadien der Evolution, z.T. mit lebenden Stellvertretern, z.T. mit originalgetreuen Modellen, z.T. mit Versteinerungen. Es folgen einige Infos ĂŒber die Evolution des Menschen, bevor die Halle mit den Affen kommt. SchwĂŒl-warme Luft, riesige Freianlagen, die noch recht leer sind, aber mit grĂ¶ĂŸeren Affenfamilien wird das der Hammer sein. Der Leipziger Gorillamann springt gern mal gegen die Scheibe und erschreckt die Besucher. Auf der Außenanlage ist schon eine Scheibe geschrottet - keine Ahnung, ob er das auch war...
Nach den Menschenaffen kommen noch eine Ausstellung zur kulturellen Evolution (mit beschrifteten StĂ€ben als "Meilensteine" der kulturellen Entwicklung), ein Shop, ein Bistro und dann die Außenanlagen (2 x Gorillas, 2 x Orang-Utans, 1 x Kattas).
Alles in allem super interessant, toll gemacht und allein schon die 16 € Zooeintritt wert. Ich habe zwei Stunden drin zugebracht und mich keine Minute gelangweilt.
(20.09.2012, 22:40)
Sven P. Peter:   Ja! Tolle Anlagen, extrem gute Ausstellungen und Wandmalereien die einfach fotorealistisch sind. Ich war extrem begeistert, einzig das Haus der Kattas und ein bisschen der Außenbereich waren nicht perfekt, trotzdem alles SEHR hochwertig! Und dazu das grĂ¶ĂŸte Faultiergehege der Welt, da es eigentlich die zweite Oranganlage ist.
(17.09.2012, 22:42)
Ottmar MĂŒller:   War inzwischen jemand im Darwineum und kann was berichten?
(17.09.2012, 21:36)
Steffen Purgander:   Also die vlt. nicht gleich nach Rostock kommen können, hier mal ne alternative und zwar gebt www.tv-rostock.de ein und klickt auf Zoogeschichten dann werdet ihr auf die aktuelle Folge rechts am Rand stoßen viel Spass.
na ich werd mir das morgen persönlich anschauen ich mĂŒsste eigentlich nicht da ich mir das jetzt jederzeit anschauen kann so oft ich will schon praktisch.
(08.09.2012, 22:02)
Jonas Homburg:   Muss natĂŒrlich Innenanlage heißen und wirkt der Museumsteil. In der Eile vergessen ;)
(08.09.2012, 21:17)
Jonas Homburg:   Auch ich habe heute begeisternde Bilder vom Darwineum gesehen, die Gorilla-Innenanlag sieht extraklasse aus, außerdem der Museumsteil wirklich zukunftsweisend. Die Eröffnung hat dem Zoo einen Besucherrekord beschehrt. An Kleintieren wurden Nashornleguan, Qualle und eine Hörnchenart gezeigt.
(08.09.2012, 20:33)
Liz Thieme:   Auch ich sah schon sehr schöne Bilder aus dem Darwineum. Morgen um 14-15 Uhr zeigt der NDR eine Sendung ĂŒber die Entstehung etc. evtl sogar als Live-Stream.
(08.09.2012, 10:26)
Ralf Sommerlad:   Was ich heute morgen im ZDF-Morgenmagazin sah hat mir sehr gut gefallen und mich an einige US-Einrichtungen erinnert: Ein interaktives Museum, hochinteressant aufgebaut und gleichzeitig ein hochmodernes Tierhaus. Die Gorilla-Freianlage hat mich ziemlich begeistert.
Es sieht so aus, als sei den Rostockern der große Wurf geglĂŒckt.Hoffentlich wegweisend fĂŒr kĂŒnftige Projekte...
(07.09.2012, 14:52)
Steffen Purgander:   Also wer am kommenden WE nix vor hat kann ich nur ein Besuch bei uns im Rostocker Zoo empfehlen, im Vodergrund steht natĂŒrlich die Eröffnung des Darvineum was ein muss ist fĂŒr jeden Zoofan.
Was dort entstanden ist schon der absolute Hammer mit vielen Tierarten die man vlt. nicht ĂŒberall sieht aber mehr will bzw. kann ich nicht verraten, kommt einfach vorbei und sagt es denn allen weiter.
(03.09.2012, 22:04)
Jan Beensen:   Über facebook hat der Zoo Rostock vermeldet, dass die Gorillas nun die Innenanlagen bezogen haben.
Über Meerkatzen, OrangUtans, Gibbons, Kattas und Kleintiere ist nichts zu lesen.
Weiterhin hat der Zoo wohl nun Schnabeligel und Nashornleguane hinter den Kulissen.
(24.08.2012, 21:50)
Steffen Purgander:   also ich kann euch die Spannung nicht nehmen allerdings könnt ihr euch mal paar EindrĂŒcke via Fotos anschauen was sich bisher getan hat im Darvineum
(09.08.2012, 11:13)
Jan Beensen:   Ich bin auch sehr gespannt und ich freue mich das Darwineum live zu sehen!
Ich finde es nur sehr schade, dass es keine neuen Nachrichten ĂŒber den weiteren Tierbezug gibt.
(07.08.2012, 22:27)
Gudrun Bardowicks:   Das klingt alles sehr spannend. Ich bin schon auf die Eröffnung des Hauses gespannt.
(03.08.2012, 21:55)
Zoo Rostock:   Endspurt im DARWINEUM - Eröffnung in 36 Tagen
Ostdeutsche Sparkassenstiftung unterstĂŒtzt Ausstellung „Kulturelle Evolution des Menschen“

Im DARWINEUM stehen alle Zeichen auf Endspurt. In 36 Tagen öffnet das DARWINEUM fĂŒr alle Rostocker und GĂ€ste der Stadt seine Pforten. Heute hat sich der Vorsitzende des Vorstands der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, Claus Friedrich Holtmann, gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der OstseeSparkasse Rostock, Frank Berg, und dem Rostocker OberbĂŒrgermeister Roland Methling ein Bild ĂŒber den Stand der Ausstellungsvorbereitungen gemacht. Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung ermöglicht zusammen mit der OstseeSparkasse Rostock (OSPA) die Dauerausstellung zur „Kulturellen Evolution des Menschen“ im DARWINEUM im Rostocker Zoo.
„Wir haben uns anstecken lassen von der Idee, hier in Rostock einen deutschlandweit und international einzigartigen Ort zu schaffen, der das Wechselspiel zwischen Biologie und Kultur in der menschlichen Evolution veranschaulicht“, betonte Stiftungsvorstand Claus Friedrich Holtmann. „Mit dem DARWINEUM wird ein Besuchermagnet fĂŒr Rostock und Mecklenburg-Vorpommern geschaffen. Wir freuen uns, dass durch die Kooperation mit der UniversitĂ€t Rostock, dem OZEANEUM in Stralsund und der Senckenberg Gesellschaft Frankfurt/Main der fachliche Austausch auf sehr hohem Niveau gesichert ist.“
„Mit der Fertigstellung des DARWINEUM wird den Besuchern etwas zum Sehen, FĂŒhlen, Anfassen und Erleben ĂŒbergeben“, freute sich auch der OSPA-Vorstandsvorsitzende Frank Berg. „Die Tropenhalle, die beiden Ausstellungsbereiche und die Außenanlage sind Investitionen in die Bildung. Die OSPA wird auch in Zukunft den Rostocker Zoo unterstĂŒtzen, unter anderem als Partner der jĂ€hrlichen Klassik-Nacht“, kĂŒndigte Berg an.
Die exklusive Exposition zur „Kulturellen Evolution des Menschen“ ist fester Bestandteil des DARWINEUM im Komplex C und soll die prĂ€gnantesten Meilensteine der menschlichen Entwicklung in den Fokus der Besucher rĂŒcken. „Dass der Rostocker Zoo kĂŒnftig nicht nur Tiere und Pflanzen in ihren LebensrĂ€umen prĂ€sentiert, sondern auch der kulturellen Entwicklungsgeschichte des Menschen eine so beeindruckende Ausstellung widmet, wird seine Anziehungskraft weiter stĂ€rken“, ist Rostocks OberbĂŒrgermeister Roland Methling ĂŒberzeugt. „Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung unterstĂŒtzt einen Ă€ußerst spannenden Ausstellungsbereich im DARWINEUM, denn Evolution fand und findet immer im Kontext aller Umweltfaktoren, auch der sozialen und kulturellen, statt. Danke fĂŒr die UnterstĂŒtzung dieser Exposition, auf die die Rostocker und GĂ€ste unserer Hansestadt schon sehr gespannt sind.“
„Wir sind dankbar fĂŒr die UnterstĂŒtzung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung. Somit konnten wir die Bedeutung von Kultur, Bildung und GesellschaftsfĂ€higkeit fĂŒr den Menschen im Verlauf der Evolution in einem ambitionierten Rahmen umsetzen“, betonte auch Zoodirektor Udo Nagel bei dem heutigen Besichtigungstermin. GegenwĂ€rtig arbeiten die Spezialisten des Stuttgarter ATELIER BRÜCKNER und weitere Firmen unter Hochdruck an den letzten Feinheiten der beiden Dauerausstellungen im DARWINEUM.

Milliarden Jahre und Kulturentwicklung unter einem Dach
Das Ausstellungskonzept ist ĂŒber Jahre im Rostocker Zoo entwickelt worden. „Hier entsteht ein riesiges biologisches Lehrkabinett, das die kulturelle Entwicklung des Menschen deutlich macht“, schwĂ€rmt der Kurator und Abteilungsleiter fĂŒr Edutainment, Frank Fuchs. Der Biologe arbeitet seit 1999 im Rostocker Zoo und ist verantwortlich fĂŒr die Umsetzung der Expositionen. Nach ĂŒber zehn Jahren intensiver Entwicklungsarbeit steht das DARWINEUM nun unmittelbar vor seiner Vollendung.
Die Besucher werden ab dem 8. September von den Galapagos-Riesenschildkröten begrĂŒĂŸt, die ihr Revier direkt im Eingangsbereich haben. Im Foyer wird ĂŒber den Namensgeber Charles Darwin (1809-1882) und seine Forschungsreisen berichtet. Der britische Naturforscher gilt als BegrĂŒnder der Evolutionstheorie.
Dann heißt es abtauchen in die AtmosphĂ€re des Weltalls, der Entstehung des Universums, was schĂ€tzungsweise 14 Milliarden Jahre zurĂŒckliegt. Nach dem Urknall folgt eine Zeitreise durch die Entstehungsgeschichte des Lebens. Vor zwei Milliarden Jahren entstanden einfachste Lebensformen, deren Entwicklung ĂŒber die ersten Mehrzeller bis zum Menschenaffen in einer Art Zeitraffer in acht Themenkojen nachempfunden (s. Überblick) wird.
„In den Kojen, die grĂ¶ĂŸtenteils mit Dioramen ausgestattet sind, verschmelzen museale und zoologische Ausstellung miteinander. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal fĂŒr das DARWINEUM. Mit Ausnahme der ersten Themenbox sind in allen anderen Kojen auch Tiere zu beobachten, die innerhalb der Evolution eine besondere Rolle gespielt haben“, so Ausstellungsleiter Frank Fuchs. Authentisch gestaltete Dioramen vermitteln dabei dem Betrachter einen Eindruck, wie die Fauna und Flora in verschiedenen Epochen der Evolution ausgesehen haben. Spezialfirmen aus dem Theaterbau haben die typischen Landschafts- und Tierbilder aus der Urzeit in Szene gesetzt, so dass sich die Besucher ein Bild ĂŒber ihre Vorzeit machen können, wenn sie sich durch die Dioramen bewegen.
Im Inneren der Evolutionsrotunde werden die entscheidenden Naturkatastrophen und kontinentalen VerÀnderungen der Erde dargestellt. An einer Zeitmaschine können die Besucher durch Zeit und Raum der Evolution surfen; an einem zentralen Touchscreen den verzweigten Stammbaum des Menschen erforschen.
Die Ausstellungshalle A schließt mit einem Epilog, der die Menschwerdung am Beispiel der Primaten sowie die großen Wanderungsbewegungen nachzeichnet und den Übergang zur Tropenhalle und zum Expositionsbereich „Kulturelle Evolution des Menschen“ bildet.

Kulturevolution zwischen Höhlenmalerei und Kernfusion
Im Ausstellungsbereich C steht die kulturelle Evolution im Mittelpunkt. Wo kommen wir her, wo stehen wir, wo wollen wir hin? „Es geht darum, die enorme kulturelle Entwicklungsspanne erlebbar zu machen“, sagte Frank Fuchs, „vom ersten Feuer bis zur Kernfusion, von der Höhlenmalerei bis zu unseren Spuren im Weltall, von der Trommel bis zum Smartphone.“ Die zweisprachige Ausstellung zeigt die Etappen der menschlichen Entwicklung auf, aber auch die Grenzen: was kann Natur, was kann der Mensch? „Dabei haben wir großen Wert auf eine verstĂ€ndliche, kindgerechte und spielerische Wissensvermittlung gelegt“, erklĂ€rte Fuchs.
Die vielfĂ€ltigen Einblicke in die Kulturevolution fĂŒhren in den Stammzellenraum mit Großlaborcharakter. Die experimentelle AnnĂ€herung an die moderne Forschung soll vor allem SchĂŒler fĂŒr die Naturwissenschaften begeistern. Mit Hilfe der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Stammzellforschung schließt sich hier der Kreis von der Urzelle bis zur heutigen Zeit, die auch einen kleinen Ausblick ermöglicht sowie die Einsicht: die kulturelle Evolution geht immer weiter.
Das DARWINEUM enthĂ€lt darĂŒber hinaus einen vielseitig nutzbaren Veranstaltungsraum, ein Kino, einen Gastronomiebereich mit großzĂŒgiger Außenterrasse sowie einen Shop und RĂ€umlichkeiten fĂŒr kleinere Wechselausstellungen. Diese erste startet mit der Entstehungsgeschichte und dem Bau des DARWINEUM.
„Ohne erhobenen Finger, sondern recht unterhaltsam sollen beide Ausstellungen ausstrahlen, was wir aus der Evolution und dem Spannungsfeld zwischen Biologie und Kultur lernen können“, so Fuchs abschließend. „Wir mĂŒssen unsere Ressourcen intelligent nutzen. Nicht die Giganten der Vorzeit wie die Dinos haben die großen Katastrophen ĂŒberlebt und das Leben beflĂŒgelt, sondern die cleveren kleinen Spitzhörnchen.“ Diese und viele weitere ĂŒberraschende Erkenntnisse der Evolution erwarten die Besucher ab dem 8. September auf ihrer Entdeckungstour im DARWINEUM.  

Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung ist eine Kulturstiftung. Sie fördert und begleitet kĂŒnstlerische und kulturelle Vorhaben, zum Beispiel Projekte in den Bereichen der Bildenden Kunst, der Musik, der Literatur, der Darstellenden Kunst, der Museen oder der Denkmalpflege in den LĂ€ndern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, dem Freistaat Sachsen und dem Land Sachsen-Anhalt. Seit ihrer Errichtung im Jahre 1995 hat die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit den Sparkassen vor Ort mehr als 1.500 Projekte mit einer Gesamtfördersumme von rund 54 Millionen Euro unterstĂŒtzt. Davon wurde allein in Mecklenburg-Vorpommern fĂŒr 228 Projekte eine Gesamtsumme von mehr als 7,6 Millionen Euro bereitgestellt. Die fĂŒr die Projekte erforderlichen Finanzmittel werden aus ErtrĂ€gen des Stiftungsvermögens, dem ĂŒberörtlichen Zweckertrag der Sparkassenlotterie „PS-Lotterie-Sparen" und den projektbezogenen Zusatzspenden der Sparkassen aufgebracht.

Weitere Informationen unter www.ostdeutsche-sparkassenstiftung.de

Foto Zoo Rostock: OberbĂŒrgermeister Roland Methling (v. li.), der Vorsitzende des Vorstands der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, Claus Friedrich Holtmann, Zoochef Udo Nagel und der Vorstandsvorsitzende der OstseeSparkasse Rostock, Frank Berg, bewundern eine Anomalocaris. Die „ungewöhnliche Garnele“ gehört zur Gruppe ausgestorbener, mariner, wirbelloser Tiere, die vor 530 bis 501 Millionen Jahren gelebt haben und bis zu 120 Zentimeter groß wurden.

Überblick  Themenkojen
Koje 1 - Entstehung des Lebens
UratmosphÀre, Einzeller, Pantoffeltierchen, Strukturen tierischer und pflanzlicher Zellen
Koje 2 - Ozean der Wundertiere
Europas grĂ¶ĂŸter Quallenkreisel mit Videoprojektion, Aquarium mit Nautilus, Pfeilschwanzkrebse als lebende Fossilien
Koje 3 - Konstruktionsprinzipien der Lebewesen
Terrarien mit WĂŒrmer, Schnecken, Skorpionen, Spinnentieren, Aquarium mit Lanzettfischen
Koje 4 - UnterwasserstÀdte der Urzeit
Wiege der Evolution mit großem Korallenriff und Seepferdchen
Koje 5 - Eroberung des Landes
Leben von Wasser ans Land, Aquaterrarium mit Schlammspringern, Modell vom Quastenflosser
Koje 6 – Dinos und MinisĂ€uger
BlĂŒtezeit der Dinos und nachtaktiven SĂ€uger, Terrarium mit Nashornleguanen
Koje 7 - Koevolution
Entwicklung der BlĂŒtenpflanzen und Insekten im Einklang, Aquaterrarium mit Blattschneiderameisen
Koje 8 – Erfolgsmodell SĂ€uger
Voliere mit Schnabeligel und Terrarium mit Antilopenziesel
(03.08.2012, 16:18)
Holger Wientjes:   Im August 2009 waren es noch zwei Weissnasen.
(28.07.2012, 15:13)
Liz Thieme:   Laut Leipziger Pfleger werden die Leipziger Gorillas Gorgo und Bebe in Rostock zusammen bleiben, bekommen aber keine weiteren Artgenossen dazu. Es wird ihr Altersruhesitz, damit Bibi Ruhe hat, im Gegensatz zur Leipziger Situation.
Daneben wird dann eine zweite Gruppe im Darwineum leben.
(28.07.2012, 13:59)
Michael Mettler:   Da habe ich doch gleich mal ergĂ€nzend in den Rostocker Jahresberichten geblĂ€ttert: 2001 schmolz die Gruppe Weißnasen durch Tod (0,1) und Abgabe (1,0) auf 1,1 zusammen, wobei beim MĂ€nnchen schwere Diabetes diagnostiziert wurde; der Versuch der Gemeinschaftshaltung mit den Husarenaffen war gescheitert. Zumindest das verbliebene MĂ€nnchen lebte 2008 noch (das ist der letzte Jahrgang, von dem ich einen JB habe) und wurde zu dieser Zeit gerade einem Medical training unterzogen.
(27.07.2012, 18:47)
Oliver Jahn:   Ich habe gerade noch mal in den Mitteilungen nachgeblĂ€ttert und mit meinem GefĂŒhl lag ich gar nicht mal so schlecht. 1992 gab Halle die Haltung von Blaumaulmeerkatzen, Husarenaffen und Kleinen Weißnasenmeerkatzen auf und in diesem Zuge wurden letztere nach Rostock abgegeben. Und es waren gerade mal 1,1 Tiere. Wenn da keine oder nur sehr wenig neue Tiere durch Zucht oder aus anderen Einrichtungen dazu kamen, dann könnte es sich tatsĂ€chlich nur noch um "Auslaufmodelle" handeln.
(27.07.2012, 18:02)
Oliver Jahn:   Nur damit hier kein falscher Zungenschlag reinkommt, ich habe das als Frage gestellt. Ich weiß nicht, wie viele Weißnasen es in Rostock noch gibt. Nur die Tiere kamen mal aus Halle, und dort werden sie gefĂŒhlt schon sehr lange nicht mehr gehalten, so dass sie sicher schon an die 15 bis 20 Jahre in Rostock sein könnten. Da ich dazu auch noch nie mehr als ein Tier gesehen habe, wĂ€re es eben möglich, dass diese Art durch fehlende Nachzucht ĂŒber die Jahre hinweg mittlerweile auf Auslauf steht. Es war aber eben nur eine Frage, bzw. eine Vermutung, tatsĂ€chliche Infos ĂŒber die Zahl der noch gehaltenen Tiere habe ich nicht.
(27.07.2012, 17:09)
Jan Beensen:   Sind denn Gibbons, Weber, Pantherschildkröten und Loris nach wie vor in der Planung?

WĂ€re es nicht auch möglich die Weissnase/Weissnasen mit den Brazzas zu vergesellschaften? Wenn es so oder so nur noch eine Weissnase gibt, dann könnte man die auch in die Gruppe einfĂŒgen, damit sie nicht alleine leben muss. Nur so als theoretische Idee...
(27.07.2012, 14:43)
Holger Wientjes:   Das wĂ€re natĂŒrlich eine erklĂ€rung warum man sich nach einer neuen attraktiven Art umgeschaut hat. WĂ€re natĂŒrlich schade um die Weissnasen.
(27.07.2012, 11:03)
Oliver Jahn:   @Holger, die Frage ist doch, wie viel Weißnasen gibt es denn ĂŒberhaupt noch in Rostock? Bei meinen letzten Besuchen habe ich, wenn ĂŒberhaupt, dann meistens nur ein Tier gesehen.
(26.07.2012, 18:44)
Michael Mettler:   Wenn es zwei Gorillagruppen geben sollte, könnten doch beide mit je einer Meerkatzenart vergesellschaftet werden, wenn die baulichen Voraussetzungen gegeben sind...?
(26.07.2012, 14:02)
Holger Wientjes:   Warum holt man sich eine neue Meerkatzenart, wenn man schon eine im Zoo hat, die man dort endlich passens hĂ€tte unterbringen können ?
(26.07.2012, 01:31)
Karsten Vick:   Die Gibbons sollen mit den Orangs vergesellschaftet werden, die Webervögel und die Loris (in Form von Affen) kriegen kleinere Gehege innerhalb der großen Tropenhalle. Bei den Pantherschildkröten bin ich mir nicht so sicher, ich glaube aber, die sollen auch in die Tropenhalle.
(25.07.2012, 23:55)
Jan Beensen:   Und Loris (ob Affe oder Vogel, weiß ich nicht) wurden ebenso entfernt.
(25.07.2012, 22:25)
Jan Beensen:   Möchte man in Rostock jeweils 2 Gruppen Orangs und Gorillas halten?
So verstehe ich die Pressemitteilung...

Und bei den Meerkatzen ist dann wohl auch die Art klar; Brazza-MK.
Damit wird die Weißnasen-MK dann sicher bei den Husarenaffen bleiben.
Die Brazza-MK haben einen super Tausch gemacht - von dem historischen Tieraffenhaus in Leipzig zu der modernen Tropenhalle in Rostock.
ich gratuliere der Gruppe ;-)

Die Gibbons, Webervögel und Pantherschildkröten sind ĂŒbrigens aus der Darwineumskizze verschwunden.
(25.07.2012, 19:23)
Zoo Rostock:   Jetzt kommt Leben ins DARWINEUM
GorillapĂ€rchen aus dem Zoo Leipzig eröffnet Umzugsmarathon der Tiere – Eröffnung in 46 Tagen

Die Arbeiten am DARWINEUM gehen 46 Tage vor Eröffnung in die heiße Vorbereitungsphase. WĂ€hrend die Bau- und Handwerkerfirmen unter Hochdruck an den letzten Feinheiten schleifen, eröffneten gestern Bebe und Gorgo den Umzugsmarathon der Tiere. Das GorillapĂ€rchen aus dem Zoo Leipzig bezieht als erstes den so genannten Backstagebereich. Mit auf die Reise gingen gestern auch fĂŒnf Brazzameerkatzen aus dem Zoo Leipzig.
Nach einer Mindestzeit von ca. vier Wochen in QuarantĂ€ne können die Primaten dann ihr neues Domizil in der Tropenhalle in Beschlag nehmen. Die Vermittlung der Menschenaffen erfolgt entsprechend der Empfehlungen und Auflagen des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) im Rahmen des EuropĂ€ischen Verbandes fĂŒr Zoos und Aquarien (EAZA).
Zoodirektor Udo Nagel freut sich ĂŒber den Zuwachs. „Das Halten von Menschenaffen unterliegt strengsten Richtlinien des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogrammes. Endlich können wir unseren Gorillas und Orang-Utans artgerechte Unterbringungsmöglichkeiten bieten. Das DARWINEUM mit seiner Evolutionsausstellung versteht sich kĂŒnftig auch als ein Botschafter fĂŒr den internationalen Natur- und Artenschutz, bei dem der Erhalt der wild lebenden Tiere in ihrem natĂŒrlichen Umfeld im Fokus steht.“
Das Gorillaweibchen Bebe wurde im Dezember 1978 in freier Wildbahn geboren und 1984 im niederlĂ€ndischen Zoo Arnhem aufgenommen, bevor sie 2001 nach Leipzig wechselte. Gorgo wurde am 28. Juni 1981 im Zoo Krefeld geboren und kam ebenfalls ĂŒber Arnhem 2001 in den Zoo der Messestadt. Im Jahr 2001 wurde im traditionsreichen und beliebten Zoo Leipzig die grĂ¶ĂŸte Menschenaffenanlage der Welt eröffnet, das Pongoland.
Bebe und Gorgo erhalten im Rostocker DARWINEUM die Möglichkeit der FamiliengrĂŒndung. Zur Gorillagruppe zĂ€hlt dann schon SilberrĂŒcken Assumbo, der seit 1999 im Rostocker Zoo lebt. Der am 15. Juli 1973 im Zoo Jersey Island geborene und mit der Flasche aufgezogene Gorillamann bekommt zwei Weibchen an seine Seite. Erwartet werden Yene aus dem Port Lympne Wild Animal Park in England, geboren am 14. Januar 2001, sowie Eyenga aus dem ZĂŒricher Zoo, geboren am 18. Juli 2004.
„Auch die Orang-Utan-Gruppe wird wachsen“, kĂŒndigte Antje Zimmermann an. Die Zookuratorin koordiniert die gesamte Tierbestandsplanung im Rostocker Zoo und auch die Weiterentwicklung bei den Menschenaffen im DARWINEUM.
„Wir erwarten in naher Zukunft das Orang-Utan-Weibchen Hsiao-ning, geboren am 31. August 2003, aus dem Ape Rescue Centre in Wareham. Als jĂŒngster Zuwachs wird Miri, geboren am 3. August 2004, aus Twycross dazustoßen. Die beiden englischen Orang-Utan-MĂ€dchen sollen mit dem inzwischen achtjĂ€hrigen Rostocker Sabas eine eigene Zuchtgruppe aufbauen. Seine Eltern Sunda (35) und Edje (32) sowie Halbschwester Shiwa (22) aus dem Rostocker Zoo bilden eine zweite Familie auf der Orang-Utan-Anlage“, informierte Antje Zimmermann.
Die Brazzameerkatze gehört zur Gattung der Meerkatzen. Ihr Erscheinungsbild ist sehr markant; das Fell graubraun, der Schwanz, die Arme und die Beine sind schwarz, wobei ĂŒber den Oberschenkel ein weißer Streifen verlĂ€uft. Das Gesicht ist ebenfalls schwarz, die Mundpartie jedoch weiß. Sehr auffĂ€llig sind das orangefarbene Stirnband und der lange, weiße Bart. Die Meerkatzen werden mit den Menschenaffen vergesellschaftet.
Das Herz des DARWINEUM schlĂ€gt in der modernen Tropenhalle. Das abgesenkte 4.000 Quadratmeter große Tropenhaus mit hellem Folienkissendach, HĂ€ngebrĂŒcke und Terrarien als feste HeimstĂ€tte fĂŒr die Gorillas und Orang-Utans ist eingebettet in die beiden Ausstellungsbereiche und umgeben von einer großzĂŒgigen 10.000 Quadratmeter umfassenden Außenanlage fĂŒr die Primaten.
Gut 5.000 Quadratmeter davon entfallen auf das Freigehege fĂŒr die Gorillas, ca. 4.000 Quadratmeter sind der Tummelplatz der Orang-Utans. Diese wurden entsprechend der natĂŒrlichen LebensverhĂ€ltnisse der Affen bepflanzt und mit Sumpfoasen und Kletterlandschaften ausgestattet. ZusĂ€tzlich gibt es eine etwa 1.600 Quadratmeter große und begehbare Außenanlage fĂŒr die Kattas, die wieselflinken Halbaffen mit dem markanten Ringelschwanz.
In den verbleibenden Wochen bis zur Eröffnung des DARWINEUM am 8. September 2012 werden weitere rund 40 Tierarten aus dem Rostocker Zoo und aus anderen TiergÀrten ins DARWINEUM umziehen. Darunter unter anderem die Galapagos-Riesenschildkröten, Nashornleguane, Kattas, ZwergseidenÀffchen und Antilopenziesel.
Im DARWINEUM werden die Besucher ab 8. September 2012 auf eine spektakulĂ€re Reise durch die Evolution entfĂŒhrt. Die einzigartige Naturerlebnis- und Wissenswelt auf 20.000 qm verbindet Abenteuer, Umweltbildung und Wissenschaft. Zum Anfassen, Mitmachen und Mitdenken.

Foto Zoo Leipzig:

Bebe und Gorgo gehören zu den ersten neuen Bewohnern im DARWINEUM im Rostocker Zoo, eine der grĂ¶ĂŸten Gorilla-Anlagen in Europa. Die optimalen Bedingungen sollen sich positiv auf das Familienleben und die Zucht auswirken.
(25.07.2012, 10:40)
Zoo Rostock:   SonntagsfĂŒhrung im August

19.08., 10.00 Uhr
"Kamele und Kulane, Zebras und Watussis"

Foto: Zoo/Kloock
Sechs auf einen Streich. Junge BartkÀuze im Rostocker Zoo.
(10.07.2012, 11:13)
Ronny:   Das Prager Terarium^^. Dieses Tera hat aber nix mit dem Zoo zu tun. Es ist ein privatgefĂŒhrtes Terarium, welches eine kleine Quarantainestation enthĂ€lt. Dort kamen auch die Kurzschnabeligel, sowie Neuguinea-Sugerglider (nach Praha), Neuguineas-Filander (spĂ€ter nach Plzen) unter. Von hier gingen 1,1 Kurzschnabeligel nach Rostock, die aber wohl nicht allzu lange lebten.
(13.06.2012, 08:03)
BjörnN:   Sie kamen von einem TierhĂ€ndler aus Jakarta ĂŒber das Prager Aquarium.
(12.06.2012, 20:46)
Moritz Jochum:   Sind auf jeden Fall bei den ehemaligen Haltungen eingetragen außerdem sollen sie aus Jakarta gekommen sein
(12.06.2012, 18:43)
BjörnN:   Aus der Zootierliste geht hervor, dass Rostock ein Paar Neuguinea-Kurzschnabeligel aus Prag erhielt.

Sind diese Tiere noch vorhanden, nur noch nicht vermeldet oder weitergebenen worden bzw. verstorben?
(12.06.2012, 17:35)
Zoo Rostock:   SonntagsfĂŒhrung im Juli

15.07., 10.00 Uhr
"Zu Besuch bei Kamelen und Zebras"

Foto: Zoo/Kloock
(12.06.2012, 15:41)
Holger Wientjes:   Meerkatzen besitzt man doch mit den Kl. Weissnasen schon. Nur sind diese sehr schlecht zu sehen in einem rĂŒckseitigen KĂ€fig am Affenhaus. WĂŒrde mich freuen, wenn sie nun ein attraktives Gehege beziehen wĂŒrden !
(15.05.2012, 07:45)
Jan Beensen:   Steht nun eigentlich schon fest welche Meerkatzen- und Gibbonart nach Rostock ziehen soll oder sind die Tiere schon da?
(14.05.2012, 21:26)
Zoo Rostock:   Hereinspaziert! Das virtuelle DARWINEUM im Rostocker Zoo ist eröffnet
Abenteuer Evolution - App steht ab heute bereit

Rein virtuell hat das DARWINEUM bereits heute seine Pforten geöffnet. Ab sofort kann das „Abenteuer Evolution“ als App auf Handy oder Tablet-PC heruntergeladen werden. „Das Programm wird sowohl auf die baldige Eröffnung einstimmen, als auch kĂŒnftig als mobiler Begleiter fĂŒr Freunde des Zoos und DARWINEUM bereitstehen“, sagte Zoodirektor Udo Nagel.
Die von der Erfurter Weltlabor GbR entwickelte DARWINEUM-App soll zum Entdecken, Informieren und Spielen animieren und die Nutzer immer auf dem neuesten Stand ĂŒber das europaweit einmalige Rostocker Projekt halten. „Wichtig ist uns, dass kĂŒnftig vor jedem realen Besuch schon alle wichtigen Informationen zum Zoo Rostock und dem DARWINEUM abgerufen werden können“, so Nagel zum Vorteil des immer verfĂŒgbaren und aktuellen Serviceangebots.

Exklusiver Blick ins DARWINEUM
Die App beinhaltet einen virtuellen Rundgang durch den Rostocker Zoo und das DARWINEUM mit seinen zukĂŒnftigen Bewohnern. Der App-Nutzer erfĂ€hrt viel Wissenswertes ĂŒber die Ausstellungen zur Evolution, den Artenschutz, die Tiere und Pflanzen sowie geplante Aktionen.
Begleiten Sie unsere Vorfahren auf ihrem Weg durch die Menschheitsgeschichte. Die App besteht  aus drei spannenden und abwechslungsreichen Leveln, die fĂŒr Unterhaltung und Spielspaß rund um das Thema Evolution sorgen.
Ein „Foto-Shooting“ versetzt die App-Inhaber in die Zeit unserer Vorfahren. Wie hĂ€tten wir vor Millionen von Jahren ausgesehen? Ein Klick verwandelt die Nutzer in einen Australopithecus, Homo erectus oder Neandertaler. Die Fotomutationen können anschließend per Facebook und E-Mail mit Freunden geteilt werden.
Die Grundfunktionen der DARWINEUM-App sind kostenfrei. Über das Programm kann eine Spende fĂŒr die Erlebniswelt und den Zoo ausgelöst werden. FĂŒr einen Mindestbeitrag in Höhe von 0,79 Euro stehen zwei weitere Level fĂŒr das DARWINEUM-Spiel zur VerfĂŒgung.
Die App „Abenteuer Evolution“ ist fĂŒr iPhone, iPad und Android-Smartphones und -Tablets (z.B. Galaxy-Tab) entwickelt und ab heute im App Store von Apple und auf Google-Play (ehemals Android-Market) verfĂŒgbar.

Foto: Joachim Kloock
In vier Monaten eröffnet das DARWINEUM. Bis dahin wird unter Hochdruck und rund um die Uhr an dem neuen Zuhause der Rostocker Menschenaffen gebaut.
(14.05.2012, 15:51)
Zoo Rostock:   SonntagsfĂŒhrung im Juni

17.06., 10.00 Uhr
"Von kleinen und großen Katzen"
(09.05.2012, 14:08)
Zoo Rostock:   SonntagsfĂŒhrung im Mai

25.05., 10.00 bis 11.00 Uhr
"Historische Huftieranlage - eine Zeitreise"
(13.04.2012, 10:28)
Zoo Rostock:   FĂŒhlen, hören, tasten - barrierefreies DARWINEUM
BehindertenverbĂ€nde ĂŒbernehmen Beraterfunktion

Das DARWINEUM im Zoo Rostock soll fĂŒr alle Besucher zu einem Erlebnis werden. Damit auch Menschen mit Handicap die Evolutionsausstellung optimal erfassen können, sind zahlreiche Aspekte zu beachten. „Barrierefreies Bauen funktioniert nur im Dialog mit den BehindertenverbĂ€nden“, betonte Zoodirektor Udo Nagel. „Nur Menschen, die in ihrer Sinneswahrnehmung oder MobilitĂ€t eingeschrĂ€nkt sind, kennen die tatsĂ€chlichen Hindernisse und BedĂŒrfnisse bei einem Museumsbesuch.“ Die Abteilungsleiter aus dem Zoo haben sich deshalb mit Vertretern des Blinden- und Sehbehindertenvereines MV e.V. sowie dem Landestourismusverband und dem Verein Ohne Barrieren e. V. zusammengesetzt.
„Wir pflegen seit vielen Jahren eine gute Zusammenarbeit mit dem Zoo bei allen Neubauprojekten“, sagte Wilfried SteinmĂŒller, Projektleiter „Tourismus fĂŒr Alle“ beim Landestourismusverband und gleichzeitig Stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Ohne Barrieren“ e. V. „Ich bin nach den GesprĂ€chen mit den Planungsverantwortlichen im Zoo zuversichtlich, dass das DARWINEUM auch fĂŒr GĂ€ste und Touristen mit Handicap gut zu erkunden ist.“
„Gerade fĂŒr Blinde und Besucher mit einer SehschwĂ€che gibt es unglaublich viele Punkte zu berĂŒcksichtigen, damit sich diese sicher durch die Ausstellung bewegen können“, sagte Wolfgang Itter vom Arbeitskreis Umwelt und Verkehr des Blinden- und Sehbehindertenvereines MV e.V. „Es ist hilfreich, dass wir unsere Erfahrungen direkt in der Bauphase einbringen und somit auch noch Verbesserungen anregen können.“
GrundsĂ€tzlich wird zwischen Besuchern unterschieden, die in ihrer MobilitĂ€t eingeschrĂ€nkt sind oder in ihren Sinneswahrnehmungen. Beide Besuchergruppen haben sehr unterschiedliche Anforderungen an einen Ausstellungsrundgang. WĂ€hrend Rollstuhlfahrer vor allem ausreichend Platz brauchen, TĂŒren und Höhenunterschiede durchlĂ€ssig gemacht werden mĂŒssen und bei der Ausstattung der Gastronomie und SanitĂ€ranlagen insbesondere Fragen des Komforts und der Erreichbarkeit von Bedeutung sind, so gestaltet sich die Anpassung fĂŒr sehbehinderte Besucher in vielen Bereichen noch komplexer. Hierbei stehen Hilfen fĂŒr die Orientierung und die blinden- und sehbehindertengerechte Informationsaufbereitung im Vordergrund.
Menschen mit schwacher oder ohne Sehkraft mĂŒssen sich in einer völlig unbekannten Dschungelwelt zurechtfinden, die noch dazu durch GlaswĂ€nde, Felsen und BrĂŒcken von normalen Ausstellungen deutlich abweicht. „Das ist eine große Herausforderung. Wir prĂŒfen ein ganzes BĂŒndel an Maßnahmen, um unseren sehbehinderten Mitmenschen einen möglichst gleichwertigen Aufenthalt im DARWINEUM zu ermöglichen“, unterstrich Nagel. So sind beispielsweise Markierungen an den GlastĂŒren und Treppenstufen zur BesucherhĂŒtte vorgesehen. In der Tropenhalle wird es fĂŒr Langstocknutzer tastbare Wegebegrenzungen geben, die auch in Ă€hnlicher Form fĂŒr den Außenbereich geplant sind. „Aufgrund regelmĂ€ĂŸiger ZoofĂŒhrungen mit blinden GĂ€sten wissen wir auch, wie aufmerksam seebehinderte Besucher einen Tierpark ĂŒber ihre geschĂ€rften Sinne wie Hören und Tasten aufnehmen.“ Es wird aber auch zwei bis drei Wege fĂŒr abenteuerlustige Besucher geben, die nicht barrierefrei sind. Dies entspricht ca. einem Prozent der gesamten Anlage.

Innen- und Außen – in Dreischichtsystem geht es voran

Unterdessen wird unter Hochdruck weiter am Innen- und Außenausbau gearbeitet, um den ambitionierten Zeitplan und Eröffnungstermin im September halten zu können.
Aktuell werden die großflĂ€chigen Gehege-Glasscheiben in der Tropenhalle entlang des Besucherweges eingesetzt (s. Fotos). Die 39 Millimeter starken SpezialwĂ€nde ermöglichen eine unmittelbare NĂ€he zu den Menschenaffen.
Deutschlands grĂ¶ĂŸter Quallenkreisel und das Korallenbecken werden Mitte April eingebaut. Gleichzeitig laufen die letzten Vorbereitungen fĂŒr die  Fundamentarbeiten fĂŒr das Katta-Haus. Die quirligen Primaten aus der Gruppe der Lemuren ziehen im Sommer in ihr rund 1.600 m2 großes begehbares Außengehege im DARWINEUM um.

Foto: Joachim Kloock
Millimeterarbeit - mit Spezialtechnik werden die 500 kg bis 2.000 kg schweren Glasscheiben in die kĂŒnstlichen FelswĂ€nde eingesetzt.
(30.03.2012, 11:36)
Zoo Rostock:   Noch familienfreundlicher - die neuen Eintrittspreise des Zoo Rostock mit DARWINEUM
Nur im Rostocker Zoo gilt: Kinder bis zum 7. Geburtstag erhalten freien Eintritt

Der Rostocker Zoodirektor Udo Nagel hat heute auf der grĂ¶ĂŸten Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin ĂŒber die Ticketpreise fĂŒr den Rostocker Zoo mit DARWINEUM informiert. Ab September 2012 können sich die Besucher im DARWINEUM im Rostocker Zoo auf eine spektakulĂ€re Reise durch die Evolution begeben. „Unser Ticketmodell ist auf eine familienfreundliche Philosophie ausgerichtet“, erlĂ€uterte Nagel den grundsĂ€tzlichen Ansatz.
„Als einziger Zoo in Deutschland werden bei uns kĂŒnftig Kinder bis zum 7. Geburtstag freien Eintritt genießen. DarĂŒber hinaus gibt es weitere Familienrabattkarten und preiswerte Jahreskarten.
Gemeinsam mit dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern wird in Berlin auf der bedeutendsten Tourismusmesse auf die Eröffnung des DARWINEUM Anfang September aufmerksam gemacht und um GĂ€ste aus anderen BundeslĂ€ndern sowie dem Ausland geworben. In der neuen HeimstĂ€tte der Rostocker Menschenaffen und den drei großen Ausstellungsbereichen des DARWINEUM sind mehr als 40 faszinierende Tierarten zu erleben. Die einzigartige Naturerlebnis- und Wissenswelt auf 20.000 Quadratmetern verbindet Abenteuer, Umweltbildung und Wissenschaft. Zum Anfassen, Mitmachen und Mitdenken. Das Edutainmentprojekt ist mit 28,3 Mio. Euro das grĂ¶ĂŸte Investitionsvorhaben in der Geschichte des 113 Jahre alten Rostocker Zoos. Der Rostocker Zoo ist mit 56 Hektar Parklandschaft und 1.700 Tieren aus aller Welt der grĂ¶ĂŸte Tierpark an der deutschen OstseekĂŒste. JĂ€hrlich kommen mehr als 500.000 Besucher in den Rostocker Zoo. Mit der Eröffnung des DARWINEUM  wird mit 200.000 zusĂ€tzlichen Besuchern jĂ€hrlich gerechnet.

Attraktive Preise fĂŒr Familien
Alle Preise beinhalten den Besuch des Zoos mit DARWINEUM. Gerade fĂŒr kinderreiche Familien bietet der Zoo eine Familienkarte ab 45 Euro. Diese ist gĂŒltig ab zwei Erwachsenen und zwei Kindern. Das Besondere dieser Familienkarte ist, dass ab dem 3. Kind kein Aufpreis erhoben wird. Der Tagesticketpreis fĂŒr einen Erwachsenen betrĂ€gt 16 Euro. ErmĂ€ĂŸigte Tickets in Höhe von 13 Euro können Kinder ab 16 Jahre, Studenten, Azubis, Bundesfreiwilligendienstleistende (Bufdis) sowie Inhaber eines Schwerbehinderte Ausweis B und eines Warnow-Passes in Anspruch nehmen. Kinder bis zum 7. Geburtstag können den Rostocker Zoo mit DARWINEUM kostenfrei besuchen. Bislang lag die Altersgrenze bei drei Jahren. Kinder von sieben bis 15 Jahre zahlen ab DARWINEUM-Eröffnung 8 Euro.
Neu eingefĂŒhrt wird im September die Abendkarte fĂŒr Erwachsene (10 Euro) und Familien (30 Euro), die eine Stunde vor Kassenschluss erworben werden kann. Auch die Abendkarte fĂŒr Familien ist ab zwei Erwachsenen und zwei Kindern gĂŒltig. Es entstehen keine zusĂ€tzlichen Eintrittskosten ab dem 3. Kind.

Jahreskarte schon ab 7 Cent
Die beliebten Jahreskarten bleiben mit einer Laufzeit von zwölf Monaten ab Kaufdatum und einem Tagespreis von nur 7 Cent bei der Kinderjahreskarte sehr gĂŒnstig. Sie berechtigen zur unbegrenzten Nutzung von Zoo mit DARWINEUM. Die Jahreskarte fĂŒr Erwachsene ist ab 1. November 2012 fĂŒr 50 Euro zu kaufen. Kinder ab dem 7. Geburtstag zahlen 25 Euro. ErmĂ€ĂŸigte Jahreskarten gelten fĂŒr Senioren, Studenten, Azubis, Bufdis, Schwerbehinderte und kosten 35 Euro. Die neue Jahreskarte fĂŒr Familien mit unbegrenzter Kinderzahl summiert sich auf 120 Euro. Die Jahreskarte fĂŒr Hunde bleibt unverĂ€ndert bei 20 Euro (Tageskarte 6 Euro). Die neuen Jahreskarten fĂŒr Zoo mit DARWINEUM sind ab November mit einer Laufzeit von zwölf Monaten erhĂ€ltlich. Die bereits erworbenen Jahreskarten behalten ihre GĂŒltigkeit bis zum 31. MĂ€rz 2013 und gelten auch fĂŒr das DARWINEUM.
Erwachsenengruppen ab 20 Personen zahlen in Zukunft 14 Euro und zehn Kinder ab dem 7. Geburtstag kĂŒnftig 6 Euro pro Person bei einer freien Begleitperson. Der Ticketpreis fĂŒr Begleitpersonen fĂŒr Kita-Gruppen mit freiem Eintritt betrĂ€gt 14 Euro.
Der Zoo-Parkplatz bietet 350 StellplĂ€tze fĂŒr PKW mit einer TagesgebĂŒhr von 3 Euro. Etwa 500 Meter vom Zoo entfernt können rund 700 P+R-StellflĂ€chen bei der Stadtautobahn kostenfrei genutzt werden.
Zoodirektor Udo Nagel: „Auf zwei Schwerpunkte haben wir bei unserem Preismodell sehr viel Wert gelegt. Zum einen wollten wir die Tickets familienfreundlicher und mit den Abendkarten variabler gestalten. Mit einem freien Eintritt bis zum 7. Geburtstag gehen wir bundesweit ganz neue Wege. Zum anderen möchten wir fĂŒr unsere treuen Stammbesucher aus Rostock und Umgebung die moderaten Jahreskarten aufrechterhalten.
Die starke regionale Verbundenheit werden wir nach der Eröffnung des DARWINEUM im Rostocker Zoo mit bewĂ€hrten und neuen Aktionen untersetzen. So erhalten beispielsweise Rostocker Familien bei der Geburt ihres Kindes eine Jahreskarte als Geschenk. Auch Sonderaktionen zu den Ostertagen, am Landeszootag oder Familientagen sowie mit Kita-Gruppen und Schulklassen werden fortgefĂŒhrt. Das Abenteuer Evolution im DARWINEUM soll sich sowohl zu einem lebendigen und lebensnahen Mittelpunkt der Hansestadt Rostock als auch zu einem neuen Anziehungspunkt fĂŒr die GĂ€ste der Stadt entwickeln.“
(08.03.2012, 08:46)
Zoo Rostock:   Foto: Joachim Kloock
DARWINEUM-ZOO-Bahn
(29.02.2012, 16:21)
Zoo Rostock:   Foto: Joachim Kloock
So langsam macht sich Dschungelfeeling in der neuen Tropenhalle breit. Der Innenausbau schreitet zĂŒgig voran.
(29.02.2012, 16:19)
Zoo Rostock:   Zoo und RSAG Rostock schicken DARWINEUM-Bahn auf die Reise
„Botschafter auf Schienen“ wirbt fĂŒr Hansestadt Rostock

Gemeinsam mit den MĂ€dchen und Jungen der Kita am Schwanenteich haben Zoodirektor Udo Nagel und die VorstĂ€nde der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG), Jochen Bruhn und Michael Schroeder, heute die neue DARWINEUM-Zoo-Bahn auf ihre erste Reise geschickt.
Ein halbes Jahr vor der Eröffnung der neuen HeimstĂ€tte der Menschenaffen im Zoo der Hansestadt soll die neu gestaltete Straßenbahn der RSAG als mobiler Botschafter unĂŒbersehbar im Rostocker Stadtverkehr auf das neue Leuchtturmprojekt der Hansestadt Rostock aufmerksam machen. „Die DARWINEUM-Zoo-Bahn ist auch ein Zeichen fĂŒr die gute Zusammenarbeit zwischen der Rostocker Straßenbahn AG und dem Zoo Rostock“, betonte Udo Nagel. „Auch in der Zukunft unterstĂŒtzt die RSAG die AktivitĂ€ten des Rostocker Zoos. Mehr Besucher im Zoo bedeuten zusĂ€tzliche FahrgĂ€ste fĂŒr unsere Busse und Bahnen“, sagte RSAG-Vorstand Jochen Bruhn.

Mit der 3, 6 oder 28 direkt ins große Abenteuer
Tradition spielt in der Vergangenheit des Tiergartens und der RSAG eine große Rolle. Bereits 1881 fuhren die Pferdebahnen bis zum Barnstorfer Wald. Anfang des letzten Jahrhunderts wurde die erste elektrifizierte Strecke der Straßenbahn zum damaligen Tiergarten in den Barnstorfer Anlagen gebaut. Auch die Jungfernfahrt der Elektrischen Bahn Pfingsten 1904 fĂŒhrte zum Tiergarten. An der Straßenbahnhaltestelle Zoo-Eingang Trotzenburg zeugt ein betagter Fahrleitungsmast aus der Anfangszeit der Elektrifizierung noch heute davon.
Den Rostocker Zoo und die RSAG verbindet seit vielen Jahren eine enge Kooperation. Schon seit 2004 werben RSAG und Zoo unter dem Slogan „Direkt ins Abenteuer“ gemeinsam fĂŒr den grĂ¶ĂŸten Tierpark an der OstseekĂŒste. Die Straßenbahn mit dem Geparden RASAG, das Patentier der RSAG seit 1996, ist der erfolgreiche VorlĂ€ufer der DARWINEUM-Zoo-Bahn. Die neue Bahn mit Menschenaffen, EisbĂ€ren und dem Gepardenpatentier ist im grĂŒn-gelben Layout des DARWINEUM und Zoos gehalten und soll somit fĂŒr FahrgĂ€ste, Besucher und Betrachter einen hohen Wiedererkennungswert garantieren. 
Wer das Ziel Zoo hat, kann es mit der Straßenbahnlinie 3, 6 und der Buslinie 28 direkt erreichen -  sonnabends alle 20 Minuten und sonntags jeweils alle 30 Minuten. Montag bis Freitag verkehrt die Linie 6 im Tagesverkehr ca. alle 15 Minuten und die Buslinie 28 Montag bis Freitag in der Zeit von 8:30 Uhr bis 13:30 Uhr alle 30 Minuten, am Nachmittag etwa alle 12 Minuten zum und vom Zoo.

DARWINEUM liegt im Zeitplan
In den kommenden zwei Monaten steht der Ausbau des fĂŒr Besucher „unsichtbaren“ Versorgungsbereiches im Ausstellungskomplex A und in der Tropenhalle im Vordergrund. Bis April soll dort alles installiert werden, was fĂŒr den laufenden Tierhaltungsbetrieb von Bedeutung ist. Das umfasst beispielsweise die Elektrik, die Wasser- und WĂ€rmeleitungen, die Fußbodenheizung und LĂŒftungssysteme. Die Fußböden werden mit einem speziellen Kunstharz versehen, damit das fĂŒr die Korallenbecken notwendige Salzwasser keine SchĂ€den anrichten kann. Das Salzwasser wird in eigenen Anlagen aufbereitet. Jedes Becken erhĂ€lt eine gesonderte Filter- und Wasseraufbereitungsanlage. Parallel dazu wird in KĂŒrze mit dem Einkleben der Scheiben, der Abdichtung und Gestaltung der Aquarien begonnen. Den grĂ¶ĂŸten Quallenkreisel Deutschlands baut die Spezialfirma Schuran aus JĂŒlich. Er beinhaltet ca. 8.000 Liter Salzwasser.
In der Tropenhalle sind inzwischen die Arbeiten an den Felsen und die Wandbemalungen abgeschlossen. Die mit Spezialmörtel aufgespritzten und eingefĂ€rbten Felsstrukturen stellen eine kĂŒnstlerische Ausstiegssperre fĂŒr die Menschenaffen da. Die bereits angelieferten tropischen PflanzkĂŒbel sollen ebenfalls dazu beitragen, Dschungelfeeling zu verbreiten.
Ab Mai kommen die Ausstellungsbauer, um in der Rotunde die acht Themenboxen zur „Exposition Evolution“ einzurichten. Mit einer Ausnahme sind alle Zeitetappen der Entstehung des Menschen mit authentischen Tieren der jeweiligen Epoche versehen. ZĂŒgig voran geht es auch im Ausstellungsbereich zur „Kulturellen Evolution“, der sich an die Tropenhalle anschließt und zu dem Gastronomie, Kino, Shop und Konferenzraum gehören. Die relativ kurze Frostperiode ermöglicht den Außengewerken, die Arbeiten an den Freigehegen zĂŒgig fortzufĂŒhren, beispielsweise mit dem Terrassen- und BrĂŒckenbau. Geplant sind darĂŒber hinaus eine BesucherhĂŒtte und eine Plattform, auf der die FĂŒtterung von Gorillas beobachtet werden kann. „Wir liegen gut im Zeitplan und werden unter anderem auf der grĂ¶ĂŸten Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin vom 7. bis 11. MĂ€rz sehr intensiv mit einer Eröffnung Anfang September um GĂ€ste aus anderen BundeslĂ€ndern und aus dem Ausland werben“, so Zoodirektor Udo Nagel abschließend.

Im DARWINEUM werden die Besucher ab September 2012 auf eine spektakulĂ€re Reise durch die Evolution entfĂŒhrt. In drei großen Ausstellungsbereichen sind mehr als 40 faszinierende Tierarten zu erleben. Die einzigartige Naturerlebnis - und Wissenswelt auf 20.000 qm verbindet Abenteuer, Umweltbildung und Wissenschaft. Zum Anfassen, Mitmachen und Mitdenken.

Weitere Informationen unter www.darwineum-zoo-rostock.de.

Foto: Joachim Kloock
Den Kita-Kindern gefiel die neue Straßenbahn auf Anhieb. Die DARWINEUM-Zoo-Bahn ist zwar sofort in Rostock unterwegs, aber bis zur Eröffnung ist es noch ein gutes halbes Jahr hin. Zoodirektor Udo Nagel (v. l.), RSAG-Vorstand Jochen Bruhn, Zoo-Verwaltungsratsvorsitzender Prof. Ralf Friedrich und RSAG-Vorstand Michael Schroeder schickten die kleinen Ehren-FahrgĂ€ste auf die erste Reise zum Tierpark.
(29.02.2012, 16:18)
Zoo Rostock:   Veranstaltung im MĂ€rz

18. MĂ€rz, 10 Uhr: SonntagsfĂŒhrung "Die Affen im SĂŒdamerika-Haus"
(14.02.2012, 13:09)
Frithjof Spangenberg:   Danke Klaus! Ich gestehe ja gerne meine Vorliebe fĂŒr gute IllusionsgemĂ€lde und diese scheinen vielversprechend ...
(11.02.2012, 19:12)
Klaus SchĂŒling:   http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,814567,00.html

Bericht ĂŒber den Illusionsmaler, der im Darwineum fĂŒr die Hintergrundbilder sorgt ...
(11.02.2012, 13:51)
Henry Merker:   @Jan Beensen:
Die Wapitianlage befindet sich linker Hand neben dem Spielplatz auf der "rechten HĂ€lfte" (Auf der Seite, wo der sich der Eingang "Barnstorfer Ring" befindet.) des Zoos. Besagter Spielplatz befindet sich rechts oben auf dem Plan.
(19.12.2011, 22:55)
Jan Beensen:   Auf der HP habe ich heute gelesen, dass die Wapitis zurĂŒck sind.
Aber wohin sind sie gekommen?
Es wurde vom Förderverein wohl eine neue Anlage finanziert.
Leider kann man auf dem furchtbaren Lageplan der HP nichts sehen/erkennen/erahnen.
(19.12.2011, 22:32)
Jan Beensen:   Gibt es eigentlich schon ein Eröffnungsdatum vom Darvineum?
Sind schon Tiere fĂŒr das Darvineum angekommen?
Ich habe mal irgendwo etwas von den Riesenschildkröten gehört...
(14.12.2011, 21:42)
Werner Schindler:   Ja, Alken sind faszinierende Vögel. Wer sie mal beim BrutgeschĂ€ft in freier Natur erleben will: der nĂ€chste regelmĂ€ĂŸige Brutplatz ist Helgoland.

Aber das mit den Rostocker Vögeln, so wie es geschrieben steht, verstehe ich nicht recht. In der Regel bleiben ĂŒberwinternde Tordalken draußen auf der Ostsee, aber ab und zu gibt es auch Nachweise an der KĂŒste. Diese Tiere sind oft geschwĂ€cht oder krank. So könnte es auch bei den Rostocker Individuen gewesen sein, wenn sie als Funde abgegeben wurden. Auf dem Foto sehen sie aber (wieder?) okay aus, soweit erkennbar.

Wenn das so sein sollte: Warum entlÀsst man diese Bewohner der offenen See nach Gesundung nicht wieder in die Freiheit?
(02.12.2011, 23:58)
Gerrit Wehrenberg:   Danke fĂŒr die Infos und das Foto!
Hört sich eigentlich gut an - sehen gesund und was noch fast wichtiger ist, MUNTER aus. Wird der Zoo die beiden behalten?Man stelle sich vor: es sind MÀnnlein und Weiblein ... Grund (noch mehr) Tordalken in Rostock zu halten ... man denke an das Café mit deren Namen.
Man merkt vielleicht, dass ich mich fĂŒr Seevögel und insbesondere Alken, interessiere und Rostock ist ja gerade zu pĂ€destiniert... denke ich. Dieses Jahr durfte ich in Norwegen das erste Mal wilde Tordalken und Trottellummen sehen; letztere sogar mit wilden Flugmanövern um unser Boot. Und diese faszinierenden Tiere sollten der Öffentlichkeit bewusster gemacht werden; und als kleine „Pinguine des Nordens“, welche teilweise auch noch fast vor unserer HaustĂŒr leben, könnte dies fĂŒr einen Zoologischen Garten auch noch als Besuchermagnet dienen. Und Bern hat mit der ersten Nachzucht bei den Papageitauchern gezeigt wie es geht. Hamburg folgt in 2012...

(02.12.2011, 22:31)
Mel:   Genau da (Pelikanhaus)hab ich sie im Sommer fotografiert. War nicht einfach bei den Scheiben und leider ist auch nur ieses eine Bild halbwegs gut geworden.
(02.12.2011, 22:01)
Steffen Purgander:   Hallo ich kann es euch sagen und zwar sind die Tordalke Fundtiere die abgegeben wurden hatten sich im Stadthafen von Rostock verirrt und nun sind sie im Zoo zu sehen im Sommer im Pelikanhaus und im Winter in der Seevogelvoliere wo sie sich bestens den Besucher prĂ€sentieren.
(02.12.2011, 21:05)
Mel:   Ein Foto kann ich heute abend bieten ;), aqber voher sie stammen kann ich leider nicht sagen.
(02.12.2011, 00:33)
Gerrit Wehrenberg:   Hab von den zwei Tordalken bei der zootierliste.de gelesen. Hat jemand Fotos gemacht? Weiß jemand woher diese kommen (Fundtiere?)?
(01.12.2011, 19:29)
Zoo Rostock:   12. November: FamilienSamstag im Rostocker Zoo

Blick in die Wohnstube der Löwen und
Krokodilen beim Mittagessen zuschauen
GĂŒnstiger Zooeintritt: 8 € fĂŒr Erwachsene und 4 € fĂŒr Kinder

Der FamilienSamstag im Rostocker Zoo ist ein Tag tierischer Überraschungen. Wer schom immer gern wissen wollte, wie es im „Wohnzimmer“ von Löwen und Jaguaren oder Gnus und Moorantilopen aussieht, sollte den „Blick hinter die Kulissen“ auf der Goßkatzenanlage von (11.00 bis 12.00 Uhr) und der „Historischen Huftieranlage“ (14.00 bis 15.00 Uhr) nicht verpassen. Spannend wird es auch bei den SchaufĂŒtterungen. Um 12.00 Uhr kann man den Krokodilen beim Mittagessen zuschauen, um 15.00 Uhr den Husarenaffen und Wanderus beim KaffeekrĂ€nzchen. GefĂŒttert werden ebenfalls Pinguine und Eiderenten sowie in der begehbaren Seevogelvoliere die Inkaseeschwalben.
In der EisbĂ€renstube liegt alles bereit, um kleine Zoo-Souvenirs zu basteln oder man lĂ€ĂŸt sich dort ein Tiergesicht schminken, am Veranstaltungsplatz steht Ponyreiten von 10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Familientagsprogramm.
(02.11.2011, 12:00)
Oliver Jahn:   @WolfDrei, da decken sich unsere EindrĂŒcke sehr. Und ich muss sagen, ein sehr schönes Bild, da hatte ich weniger GlĂŒck bei den Schneeleoparden. DafĂŒr hatte ich in Rostock großes GlĂŒck bei anderen Katzen, bei den Irbissen ist mir das bisher nur einmal gelungen, und zwar bei der Handaufzucht, die sich sehr gern direkt an der Scheibe tummelte.
(23.10.2011, 15:33)
WolfDrei:   Kurzer Besuch im Zoo Rostock - Oliver berichtete schon. Auch fĂŒr mich eine etwas leere Vogelflugvoliere: keine Samt- und Trauerenten, dafĂŒr Nachwuchs u.a. bei den Inkas. Die Afrikaanlage ist OK, entspanntes Miteinander. Die besagte nun verdrahtete alte Schimpansenanlage beinhaltet Kattas. Insgesamt ist fĂŒr mich der Tierbestand schon grĂ¶ĂŸer gewesen, immerhin war ich erstmals dort etwa 1960. Mein Highlight ist weiter die Irbisanlage. Leider: dem in meinem "Einzugsgebiet" einzigen richtigen Elchschaufler hatte man leider selbiges abgesĂ€gt. Geburten bei WeißpinselĂ€ffchen und SchwarzrĂŒckentamarin. Aber : der Preis mit 11.50 ist im Vergleich mit anderen Zoss völlig ĂŒberzogen! Danach dann ein Riesenbesuch des WarnemĂŒnder Strandes.
(22.10.2011, 19:53)
Zoo OsnabrĂŒck:   Veranstaltungen
November 2011

06.11.; DARWINEUM-BaustellenfĂŒhrung
ab 10.00 Uhr, Treffpunkt Zoo-Eingang Barnstorfer Ring

12.11.; Familientag von 9.00 bis 16.00 Uhr mit Blick hinter die Kulissen bei Löwen und Jaguaren auf der Großkatzenanlage, bei Gnus und Moorantilopen auf der „Historischen Huftieranlage“,
Tiergesichter schminken und kleine Zoo-Souvenirs basteln in der „EisbĂ€renstube“,
Ponyreiten von 10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Veranstaltungsplatz

13.11.;SonntagsfĂŒhrung ab 10.00 Uhr „Tiere des Nordens“

Foto (Elche): Zoo/Schilling
(11.10.2011, 15:02)
Zoo Rostock:   Veranstaltungen
Oktober 2011

ab 02.10. jeden Sonntag, 10.00 Uhr BaustellenfĂŒhrung zum DARWINEUM, Treff: Zoo-Eingang Barnstorfer Ring

09.10.: SonntagsfĂŒhrung, 10.00 Uhr „Wo Kamele und Kulane leben“

Ausstellung
Darwin-Box: Ausstellung zum Jahresthema „Der schlaue Schwarm“ und Modell DARWINEUM

In der Darwin-Box ausgestellt: Modell DARWINEUM. Foto: Zoo/Kloock
(07.09.2011, 14:27)
Zoo Rostock:   Tierschau, TIGERENTEN CLUB und Hansa-Show-Truck
Rostocker Zoofest am 11. September mit BaustellenfĂŒhrung zum DARWINEUM

Das Rostocker Zoofest am 11. September bietet abwechslungsreiche Unterhaltung fĂŒr die ganze Familie. Von 10 bis 17 Uhr ist ein buntes Programm mit AOK-Bewegungs-Parcours, EURAWASSER-Bastelstraße und RSAG-Umweltbus zu erleben. Außerdem mit dabei Hansa-Show-Truck, das ukrainische Tanzensemble „Kolorit“, das Tamalan-Theater, Zootiere bei der Tierschau und „Drei VĂ€ter“ mit Livemusik.
Der große Star aber ist GĂŒnter, der knallgrĂŒne Kastenfrosch vom TIGERENTEN CLUB. Um 11.00, 13.00 und 15.30 Uhr heißt es „Frösche“ gegen „Tigerenten“ auf der VeranstaltungsbĂŒhne bei der TIGERENTEN CLUB on Tour-Show.

Bereits um 10 Uhr beginnen die BaustellenfĂŒhrungen zum DARWINEUM. Die Teilnehmer können sich vom Stand der Arbeiten ĂŒberzeugen, erfahren aus erster Hand, wie es weiter geht in den kommenden Tagen und Wochen bis zum Richtfest im Herbst. Treffpunkt ist der Zoo-Eingang Barnstorfer Ring (oberhalb des Parkplatzes).

Traditionell findet wieder die Zoofest-Tombola mit großem Gewinnspiel statt. Der Hauptpreis ist eine 10-tĂ€gige Schiffsreise mit AIDAblu. Die Ziehung erfolgt gemeinsam mit den Veranstaltungspartnern um 16.00 Uhr.
Das große Rostocker Zoofest am 11. September wird prĂ€sentiert von der OSTSEE-ZEITUNG und von ANTENNE MV.

Foto: Agentur TerbrĂŒggen Show-Produktion GmbH
(01.09.2011, 09:41)
Oliver Jahn:   Urlaub an der Ostsee, da habe auch ich es nun doch noch geschafft, wenigstens einen kurzen Abstecher nach Rostock zu unternehmen.
Ich habe leider nicht alles geschafft, weil die Zeit wie immer einmal wieder viel zu knapp war, aber ich habe doch die wichtigsten Dinge gesehen.
Auch wenn ich meinen Rundgang immer im neuen Zooteil beginne, da ich nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreise, sind meine EindrĂŒcke denen von Liz recht Ă€hnlich.
Der Zoo entwickelt sich zunehmend positiv.
Das alte Hirschhaus als Blickfang der neuen Afrika-Anlage ist einfach nur toll. Auch bin ich noch immer erstaunt ĂŒber das völlig entspannte Miteinander der Arten. Ich habe selten eine so harmonische Gemeinschaftshaltung gesehen. Nach einem Foto von Karsten war ich echt neugierig geworden, in natura wirkt aber alles noch schöner.
Ansonsten kann ich vielleicht noch ergĂ€nzen, dass beim AußenkĂ€fig der Schimpansen nach dessen Umbesetzung die schweren Eisengitter durch leichten Maschendraht ausgetauscht wurden.
Das Graffunder-Klo hat eine Denkmalschutz-Plakette!!! :-)
Die Seevogelvoliere kam mir etwas leer vor, ich meine, sie schon artenreicher besetzt gesehen zu haben.
Bei den Schneeleoparden habe ich beide Tiere gesehen, etwas, was ich nicht von jedem Besuch behaupten kann. Im neuen Teil des Zoos entsteht auch eine neue Anlage fĂŒr die Wapitis, in dem Bereich sind die ersten Rodungsarbeiten bereits zu sehen.
Auch las ich etwas ĂŒber den Umbau des alten Vogel- und Reptilienhauses, und das Darwineum wird sicher auch noch mal ein ganz besonderer Anziehungspunkt, so dass es sich wirklich lohnt, den Zoo in Rostock in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden immer mal wieder zu besuchen.

(06.08.2011, 13:18)
Steffen Purgander:   Ja den Esel gabs und er hieß Joe, der aber leider eingeschlĂ€fert werden musste Aufgrund des starken Abbaus des allgemeinzustandes des Körpers zudem aber auch Fussprobleme in Sachen Artrose in den Gelenken und Hufprobleme die trotz allen versuchen leider ohne Erfolg blieben und damit ein weiterer Charakter des Rostocker Zoo verschwindet. Er wurde ĂŒbrigens 29 Jahre und hatte zuletzt mit den Trampeltieren auf der Anlage gelebt und wo es ihn körperlich noch besser ging halt auch RasenmĂ€her bei den Bartaffen o. auch den Husarrenaffen machte.
(29.07.2011, 21:32)
Michael Mettler:   @Liz: Eigentlich ist das eine Art RĂŒckgriff in historische Zoozeiten, als die GĂ€rten von kostbaren Großtieren nur ein einzelnes Exemplar hatten und mancherorts ein Schaf, eine Ziege oder ein Esel als Gesellschaft fĂŒr einen Elefanten, ein Nashorn (Zoo Berlin) oder gar eine Giraffe (Whipsnade) eingesetzt wurde. Manchmal hatten diese Tiere ihre exotischen Mitbewohner schon auf dem Import begleitet.

In Rostock gibt/gab es m.W. auch noch einen "RasenmÀher-Esel".
(29.07.2011, 19:46)
Liz Thieme:   Genau, der ist meine Kuhziege. :) Sehr interessante Position, die er inne hat.
(29.07.2011, 19:36)
Michael Mettler:   @Liz: Deine "Kuhziege" ist vermutlich der Schafbock Gisbert, der in Rostock Kultstatus als Multifunktions-Zoobewohner (RasenmĂ€her auf Affenanlagen & Großtier-Gesellschafter)besitzen soll :-)
(28.07.2011, 22:27)
Liz Thieme:   Diese Woche habe ich mir nun Rostock angeschaut. Eine Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln lohnt sich auf jeden Fall bei dieser schönen Stadt und ist vom Hauptbahnhof auch ganz einfach.
Wenn ich jetzt gerade auf die Wetterinfo der Zoo HP gucke, bin ich richtig glĂŒcklich einen Traum-Tag im Zoo verbracht zu haben. Vor allem Menschen die Natur mögen wird der Zoo - der in meinen Augen eher die Bezeichnung Tierpark verdient - begeistern. Die große FlĂ€che, die ja auch Berlin und NĂŒrnberg in entsprechender Weise zu nutzen wissen, ist wunderbar ausgenutzt in ihrem Zusammenspiel Fauna Flora.
Ich beginne mal meinen Rundgang, der euch vielleicht seltsam vorkommt, nĂ€mlich beginnend bei den Luchsen und durchwander ersteinmal den alten Teil. Bei den Schneeziegen zeigte sich ein Jungtier, wenn ich mich richtig erinnere aus der ersten HĂ€lfte Juni, was mich wunderte, da die Nabelschnur noch in recht großer LĂ€nge am BĂ€uchlein hing. Im Januar war ich noch sehr erstaunt und auch begeistert von der Feststellung, dass es weiße Gerfalken gibt. Nun konnte ich dieses wunderbare Exemplar in voller Pracht selbst erleben. Es blieb schön ruhig vorne auf dem Stumpf sitzen und lies sich fotografieren. Der Regenwald-Pavillion gefĂ€llt mir sehr gut von seiner Einrichtung und die Rhinozeros-Hornvögel zeigten sich sehr aktiv im Außengehege. Bald darauf folgte das Highlight fĂŒr mich, die Löwen taten das Übliche und wurden dementsprechend rechts liegen gelassen, gleiches Schicksal ereilten die ErdmĂ€nnchen. Die Jaguar-Anlage erschien leider leer und im Haus wartete ein sehr aufmerksamer Jaguar-Kater. Er wirkte leicht aufgeregt bzw. nervös, des RĂ€tsels Lösung: ein rasenmĂ€hender Mensch auf seiner Anlage. Bei dem Kater handelte es sich, beim abendlichen Fleckenabgleich festgestellt, um den 2jĂ€hrigen Yuma. Ein Prachtkater. Den ich niemals auf 2 Jahre geschĂ€tzt hĂ€tte, sondern Ă€lter und ihn daher auch erst fĂŒr ein anderes Tier gehalten habe. Seine Eltern waren leider nicht zu sehen. Die Anlage gefĂ€llt mir sehr gut, ich kenne keine deutsche Anlage die an diese ranreicht. Und fĂŒr Besucher gibt es ganz hinten noch einen tollen Einblick, wo man (wenn die Tiere auf der Anlage sind) sie in Ruhe beobachten kann. Ähnlich begeistert bin ich von der Schneeleoparden-Anlage und deren Möglichkeiten fĂŒr die Besucher. Sehr gelungen ist der Geparden-Komplex. Die vier Jungtiere sind gut gediehen und ihr Vater lag im Nebengehege - wobei ich irgendwie im Kopf habe, dass ich auf der Hauptanlage fĂŒnf Tiere gesehen habe *grĂŒbel*. Man kann nur hoffen, dass hier eine neue Zucht entsteht und die Jungtiere ein gutes neues Zuhause finden.
Habt ihr schon mal vor einer Binturonganlage gestanden, die nicht nach Binturongs riecht? Ich bisher nicht. Es war seltsam und unnormal, es fehlte was. Zum GlĂŒck wehte dann doch noch eine Wolke hinĂŒber. Weiter ging es zur Elefantin und der Überlegung, was man da alles mit der Anlage so anstellen könnte. In der Erweiterung lebt derzeit eine Kuhziege. Das Aquarium war mir zu voll und es ging daher schnell in die Elefantenlodge. Die haben zwar komische Ansichten zu MĂŒllersparnis bzw. MĂŒllverursachung, aber das Essen schmeckt. Bei den Affen leben noch eine Gruppe Orangs und nebenan ein SilberrĂŒcken. WeiterlĂ€ngs lebt eine Weißnasen-Meerkatze mit einer Gruppe Kattas zusammen. Es wird wirklich Zeit, dass das Darwineum fertiggestellt wird.
Die Pinguinanlage sah auch sehr vereinsamt aus mit den wenigen Pinguinen. Imposant wirkt danach die EisbĂ€renanlage, auf der Blizzard und Vienna sich die Zeit vertrieben. Nebenan trĂ€umte Churchill vor sich hin (siehe Foto). Die Kodiakanlage ist schön begrĂŒnt, so dass sie freundlich aussah. Und der Kodiak auf ihr belebte sie nicht nur aufgrund seiner RundgĂ€nge, sondern auch durch seine Farbe. Weiter ging es zur Afrikaanlage, bei der sich die einzelnen Arten sehr stark innerartlich gruppierten. Die Gnus zeigten keine Scheu und kamen recht nah ran. Wunderschön finde ich auch das SĂŒdamerika-Haus in dem Dahliengarten. Leider war das GĂŒrteltier nicht zu sehen. Die Idee des Baus gefĂ€llt mir sehr gut und kann man fĂŒr viele Tiere ĂŒbernehmen.
Die Elchzwillige konnte ich nicht entdecken, wobei ich auch nicht nach ihnen gesucht habe.
Nun ging es in den neuen Zooteil. Die Wildhundanlage ist derzeit durch Kamerunschafe bewohnt und die Wildhunde im Vorgehege. Sie konnten nicht rechts des Weges in die Anlage, da die Schieber der BrĂŒcke funktionsuntĂŒchtig sind. Interessante Kombi sind die Kulane und Yaks, die ein Jungtier aus dem Juni mit sich fĂŒhrten. Die RegenfĂ€lle fĂŒhrten wohl dazu dass ein Baum ins Gehege stĂŒzte, auf jeden Fall haben die Tiere ihren Dienst geleistet und die HĂ€lfte des Baumes schon entrindet. Der großen Runde folgend kann man die Mischung aus Zebra-Elen-Watussi-Anlage genießen. Und in der Ruhe liegt der Genuss. Denn man muss den Tieren nicht immer hinterher laufen, denn sie kommen irgendwann zu einem. AuffĂ€llig ist hier eine Elen, deren Hörner eher an eine SĂ€belanlage erinnern. Das Kuriosum des Zoos lebt ebenfalls auf dieser Anlage, das Damarazebra mit weiß-grau-braunem RĂŒckenfleck. Sieht auf Entfernung plaquig auf, ist aber ganz normal ins Fell eingegliedert. Wenn man sich dort noch nicht genĂŒgend erfreut hat, kann man dies bei den Husarenaffen und Bartaffe tun, die beide jeweils eine schöne Anlage haben und deren Beobachtung eine Empfehlung wert ist. Bei der Seevogel-Anlage bekam ich endgĂŒltig den Wunsch nach einem Strandkorb. Mit einem Schlenker zu Otter und WaschbĂ€r war es auch das Ende des Zoospaziergangs.
Ich hoffe ich habe nichts vergessen....Jeder der bisher es noch nicht in diesen Zoo geschafft hat, der sollte dies nachholen. Ab sofort gibt es einen neuen Zoo in meiner Favoritenliste und ich hoffe, dass der Zoo sich so weiterentwickelt und sein Gesicht bewahrt. FlÀchenpotential ist ja da :) Fazit: der Tag hat sich sehr gelohnt!
(28.07.2011, 21:01)
Steffen Purgander:   Die Vergesellschaftung ist erstmal auf der neuen Huftieranlage mit allen Tieren abgeschlossen und sieht auch momentan sehr gut aus und unsere EisbĂ€rindame Vienna ist mit dem neuen EisbĂ€rmann namens Blizard aus Italien zusammen gelassen worden sehr harmonisch das ganze, der EibĂ€rmann solle evtl. decken bevor er zum Eismeer nach Hamburg weiter zieht was ja auch sein wahrer Bestimmungsort ist da die Leute dort ja noch im Bau sind wurde er erstmal hier in Rostock eingestellt, naja ist aber noch ziemlich grĂŒn was das Paarungsverhalten angeht mal schauen wie es weiter geht.
(25.03.2011, 21:08)
Michael Mettler:   Genau deshalb frage ich ;-) Bin gespannt, ob die drei Bullen dann noch kompatibel sein werden. DrĂŒcke aber die Daumen.
(18.03.2011, 22:10)
Steffen Purgander:   Also noch nicht, alles noch recht junge Tiere wo dat alter von ca.1,5 - 2 Jahre reicht aber wenn die dann alle so in ihre Phasen kommen naja wird spannend wie sich dat entwickelt
(18.03.2011, 21:59)
Michael Mettler:   Das hört sich nach einer interessanten Vergesellschaftung an. Sind irgendwelche der NeuzugĂ€nge schon in geschlechtsreifem Alter?
(18.03.2011, 21:52)
Steffen Purgander:   im Huftierrevier sind jetzt 1,1 sĂŒdliche Streifengnus mit 1,4 Litschi Moorantilopen, 1,3 Pferdeantilopen und 3 Grauhalskronenkranichen zusammen, lief bisher noch sehr entspannt. Die Gnus kamen aus dem Opelzoo Kronberg, der Litschibock aus Polen und der Pferdebock kam aus dem Zoo Liberec


(18.03.2011, 21:38)
Liz Thieme:   :) Danke das ist lieb von euch.
Er bringt die Bilder, die ich im Kopf habe, wieder hervor und zum Leben. Es ist ein schönes Exemplar.
(21.01.2011, 13:10)
Oliver Jahn:   @Liz, da will ich doch gerade an meine externe Festplatte gehen, um nach dem Gerfalken in Rostock zu schauen, da erreicht mich doch eine Mail von WolfDrei, der schneller war, aber mir den Vortritt beim Einstellen lĂ€sst. :-) Lieber WolfDrei, danke fĂŒr dieses wirklich tolle Bild, aufgenommen 2009.
(20.01.2011, 23:25)
Holger Wientjes:   DemnĂ€chst gibt es noch Protestaktionen gegen Protestaktionen...

Also wenn denn wirklich noch eine Nichthuftierart mit einziehen soll, dann werden es bestimmt Mangusten werden, schĂ€tze ich ÂŽmal, da sie quirlig und gut zu beobachten sind (Surikaten... ?) Bei einem recht grossen Areal wie der besagten FlĂ€che, denke ich nicht, dass die z.B. Löffelhunde kommen, da sich die Tiere doch gerne mal zurĂŒckziehen und dann nicht sichtbar sind. Die Tiere in DO habe ich bei mehreren Besuchen z.B. nie ausserhalb ihres "Termitenbaus" gesehen.
(30.12.2010, 20:11)
WolfDrei:   ps: "Gegenaktion gegen" - Blödsinn, das wĂ€re ja positiv: also AKTION gegen den BAU an der angedachten Stelle
(30.12.2010, 11:13)
WolfDrei:   Höre gerade von einem Besucher des Rostocker Zoos, daß es dort eine "BĂŒrger-Gegenaktion" gegen den Bau des Darwineums ("Menschenaffenhaus")an der vorgesehenen Stelle des "neuen" Zooteils (Bahrensdorfer Wald) gibt, da dort BĂ€ume gefĂ€llt werden mĂŒĂŸten.
(30.12.2010, 11:09)
Michael Mettler:   @Holger: Stimmt, Springböcke habe ich ganz vergessen. Das wĂ€re eine kompatible Alternative zu den beiden Kleingazellenarten. Und es ist nur eine Anlage, die unter dem Thema Afrika stehen wird, asiatische Antilopen haben also dort keinen Platz mehr.

Die Gefahr des Einbrechens wĂ€re am wenigsten gegeben, wenn die Bodendecke zwecks Klauenabriebs der Antilopen ĂŒberwiegend hart wĂ€re (also keine "grĂŒne Wiese"), denn dann hĂ€tten wĂŒhlende KleinsĂ€uger weniger Chancen, GĂ€nge zu graben (wenn es nicht gerade Erdferkel sein sollen....). Ob ein solcher Boden allerdings den Litschis zutrĂ€glich wĂ€re - wie gesagt.
(30.12.2010, 09:10)
Holger Wientjes:   Springböcke wĂ€ren noch eine Möglichkeit. Impalas denke ich schon aus dem Grunde nicht, weil sie den Litschis in Grösse, FĂ€rbung, Kopfschmuck zu Ă€hnlich sind.

Bei einer das GelĂ€nde zu stark unterwĂŒhlenden KleinsĂ€ugerart hĂ€tte ich immer Angst, dass die Huftiere einbrechen könnten. Ist die Planung von 2008 denn noch aktuell und solle es denn ein grosses Gemeinschaftsgehege werden oder mehrere ? Dann kĂ€men Nilgaus und HZA oder Kropfgazellen ja auch noch in Betracht.

In Hamburg klappt ja die Kombi mit Warzenschweinen und Zebras/Straussen. Wie sieht es denn dort mit der GrabetÀtigkeit aus ?

WĂŒnschen wĂŒrde ich mir eine Gazellenart und Ducker/DikDiks.
(30.12.2010, 07:18)
Michael Mettler:   Spielen wir doch die Möglichkeiten mal durch: Eine zweite Pferdebock- oder Wasserbockart auf der Anlage dĂŒrfte nicht in Frage kommen, da wĂ€re wohl Trouble mit den beiden ansĂ€ssigen Arten vorprogrammiert. Mit Gnus und Kaamas vermutlich ebenfalls, zumindest in Richtung der Pferdeantilopen. Blieben von den großen Arten eigentlich nur Großer Kudu und Elenantilope, wobei letztere in Rostock schon auf der Zebraanlage vertreten ist und die Kombi Pferdeantilope/Elenantilope in Dortmund nicht gerade eine Erfolgsgeschichte war.

Bei den mittelgroßen Arten liefe es am ehesten auf BlĂ€ssböcke oder Impalas hinaus, die recht kompatibel sind. Die geplanten Kopfzahlen je Art sprechen aber eher gegen Impalas. Sitatungas wĂŒrden eine weiche Bodenbeschaffenheit benötigen (die allerdings auch fĂŒr die Litschis zumindest stellenweise vorhanden sein sollte), mögen aber wie Kleine Kudus eher deckungsreiche Strukturen. Über die Eignung von Dama- oder Mhorrgazellen fĂŒr Gemeinschaftshaltungen weiß ich nicht viel.

Blieben schließlich noch kleine Arten wie Thomson- oder Dorkasgazelle, Rotducker und Dikdik, wenn ich mal die am besten verfĂŒgbaren nehme. In einem eher offen gestalteten Gehege wĂ€re eine der Kleingazellenarten vielleicht die gĂŒnstigste Wahl.

Also wage ich mal einen Tipp: Die beiden zusĂ€tzlichen Arten könnten aus dem Kreis Großer Kudu, BlĂ€ssbock, Thomson- und Dorkasgazelle kommen. Übrigens alles Arten, die frĂŒher in Hannover lĂ€ngere Zeit zusammen gehalten wurden (die beiden Gazellenarten nicht gleichzeitig, aber nacheinander zusammen mit Kudus und BlĂ€ssböcken). Wenn ich es mir so ĂŒberlege, wĂŒrde dann sogar der Litschi wegen seiner Anpassung an weichen Untergrund am schlechtesten in das Spektrum passen...
(30.12.2010, 00:33)
Jan Beensen:   @ Michael Mettler: diese Kombi im Artis gibt es nicht mehr. Im Sommer 2010 waren die ErdmĂ€nnchen nur im Kleintier- und im Gorillahaus.

Wenn die Bepflanzung / der Baumbestand so geblieben ist wie damals, dann ist das Savanne pur.
Dann wohl nichts fĂŒr KleineKudus.
(29.12.2010, 23:34)
Michael Mettler:   @Jan Beensen: Zumindest in Amsterdam gibt es eine Kombi aus großen Huftieren und Mangusten (Grevyzebras, Weißschwanzgnus, ErdmĂ€nnchen). Dementsprechend zerlöchert sieht auch das dortige Gehege aus, aber es scheint ja dennoch zu funktionieren.

BewÀhrt haben sich die Stachelschweine in Duisburg nicht, es gab Verluste unter den Antilopen durch eingedrungene Stacheln.

Ich weiß nichts ĂŒber die Struktur der Rostocker Anlage, aber Kleine Kudus bevorzugen Ă€hnlich wie Bongos deckungsreiche Gehege, weshalb sie sich in fĂŒr sie zu offenen Gemeinschaftsanlagen hĂ€ufig weit in den Hintergrund zurĂŒckziehen und dann nicht besonders schauattraktiv sind (siehe die Giraffenanlagen in Stuttgart und frĂŒher in Hannover). Da wĂŒrde ich fĂŒr die Rostocker Gemeinschaft eher Große Kudus als einen Versuch wert sehen. Vorerst bleibt aber die spannende Frage, ob inzwischen ein Litschi-Bulle mit den Pferdeantilopen zusammengewöhnt wurde. Seitdem die beiden Arten in den alten Gehegen zusammenlebten, bestand die Litschi-Gruppe m.W. nĂ€mlich nur aus KĂŒhen, und mĂ€nnliche Wasserböcke sind in Gemeinschaftshaltungen mit großen Arten schon hĂ€ufig als StĂ€nkerer aufgefallen.
(29.12.2010, 23:07)
Jan Beensen:   Das hört sich gut an.
Aber wĂ€ren die GrabetĂ€tigkeiten von Magusten nicht fĂŒr eine Huftieranlage zu extrem?
In Duisburg haben sich doch Stachelschweine bewÀhrt, oder?
Und in Hannover mĂŒsste es doch bald KleineKudus und Rotducker "zum mitnehmen" geben.
Habe ich zumindestens mal gehört...
(29.12.2010, 22:43)
Michael Mettler:   Zum Besatz der neuen Afrika-Anlage am historischen Hirschhaus sagt der Jahresbericht 2008 Folgendes:

"2 große Antilopenarten mit je ca. 5 Tieren und Jungtieren sowie 2 mittelgroße bzw. kleine Antilopenarten mit je ca. 5 Tieren und Jungtieren. Im denkmalgeschĂŒtzten Hirschhaus sollen zwei Vogelarten und eine KleinsĂ€ugerart leben."

Nun weiß ich nicht, ob der Zoo die Litschis als große oder als mittelgroße Art definiert (bei den Pferdeantilopen ist es ja eindeutig), aber das verspricht interessant zu werden. Da das Hirschhaus fĂŒr Besucher unzugĂ€nglich mitten in der Anlage positioniert ist, bedeutet die Unterbringung einer KleinsĂ€ugerart demnach wohl auch, dass diese zusammen mit den Antilopen die Freianlage nutzen wird, und da scheiden dann schon mal etliche Arten aus. Sind da womöglich Löffelhunde oder Mangusten in Planung? Von Erdwölfen wage ich ja nicht zu trĂ€umen...
(29.12.2010, 22:00)
Liz Thieme:   Die Mutter der 5 Gepardenkinder ist an akutem Nierenversagen gestorben. Man versucht nun die Jungtiere per Flasche urchzubringen. Man hatte in Tiha große Hoffnungen gesetzt, sie war erst letztes Jahr nach Rostock gekommen.
(09.08.2010, 22:35)
Karsten Vick:   @Oli, danke fĂŒr deine BestĂ€tigung, ich weiß, dass wir das Schild genauer betrachtet haben, weil die Äffchen schon neu auf der Anlage waren, da wĂ€re uns das Lummenschild sicher aufgefallen.
Zu den Verlustursachen bei den Lummen steht in den Jahresberichten nichts (der neueste ist der von 2008), aber Lummen sind bekanntlich empfindliche Vögel und so richtig happy sahen die nie aus, solange ich sie aus der großen Seevogelvoliere kenne.
(02.08.2010, 23:54)
Oliver Jahn:   Nach den Aussagen, die Karsten und ich erhalten haben, existiert nur noch ein Tier, ich gehe davon aus, dass die anderen gestorben sind.
(02.08.2010, 21:18)
Gerrit Wehrenberg:   Gibt es sicher nur noch ein Einzeltier? Was ist mit dem Rest geschehen?
(02.08.2010, 20:57)
Oliver Jahn:   Karsten, ich wĂŒrde darum wetten, dass das Schild bei unserem Besuch dort auch noch nicht war! Wir haben doch beide die Anlage noch erstaunt begutachtet, und waren ganz erstaunt, dass die Kattas weg waren. Ich bin auch etwas verwundert, denn diese Anlage hĂ€tte ich nie als neues Gehege fĂŒr eine Lumme vermutet. Vielleicht bringt man das letzte Tier dort auch nur behelfsmĂ€ĂŸig unter. Woran die Haltung generell gekrankt hat, das haben wir nicht erfragt.
(02.08.2010, 20:31)
Gerrit Wehrenberg:   @ Karsten: Ja, genau an der Anlage stand das Schild!

Was genau ist den nicht so glĂŒcklich verlaufen bei der Haltung der Lummen?
(02.08.2010, 18:34)
Karsten Vick:   So haben wir es gehört, Oli. Bleibt die Frage, wo der Restbestand nun aufbewahrt wird, denn das Schild haben wir beide nicht gesehen. Kannst du uns beschreiben, wo das Schild stand, Gerrit? Die Kombination von WeißbĂŒschelĂ€ffchen, Fröschen und Wasserschildkröten spricht fĂŒr die alte Gibbon-, spĂ€tere Katta-Anlage, also eine kleine Insel zwischen Menschenaffenhaus und Elefantenanlage. Eine andere Stelle dafĂŒr fĂ€llt mir nicht ein. Und das Schild spricht jedenfalls dafĂŒr, dass doch noch die eine lebt.
(02.08.2010, 18:11)
Oliver Jahn:   Der Zoo hatte leider mit den Tieren nicht so viel GlĂŒck und wenn ĂŒberhaupt, dann gibt es nur noch ein einziges Tier.
(02.08.2010, 17:27)
Gerrit Wehrenberg:   Kurze Frage: Zum ersten Mal habe ich den Zoo in Rostock besucht. Ein Highlight war fĂŒr mich die Trottellummen. Leider waren gerade die nicht zu sehen! Ich hatte sie in der Seevogelvoliere vermutet - aber auch kein Schild war zu entdecken ... spĂ€ter fand ich es an einer kleineren Anlage ((zusammen mit WeißbĂŒschelĂ€ffchen?)siehe Bild)
Allerdings luckte nur ein Krallenaffe durch den Schieber ... kann mir vielleicht ein kundiger Rostocker Klarheit verschaffen?
(02.08.2010, 11:57)
Oliver Jahn:   Tja, Karsten, das habe ich auch heute in der Ostseezeitung gelesen. Aber vielleicht haben wir im naechsten Jahr das Glueck, denn wie es aussieht, scheint der Knoten ja jetzt bei den Schneeleos geplatzt zu sein.
(20.07.2010, 20:14)
Karsten Vick:   Zum Vergleich hab ich mal den historischen Bauzustand aus der Chronik gescannt.Ich schließe mich Olivers Meinung an, es ist eine sehr schöne Nachbildung und gleichzeitig Weiterentwicklung des alten Hauses. Man sieht auf dem Scan die entgegengesetzte Seite von Olivers Foto und man sieht, wie die beiden anderen beiden Giebel auch bei dem Neubau gestaltet sind, als Spitzdach. Auf die neu besetzte Anlage freue ich mich schon sehr.

Gestern (@ Oliver: Warum eigentlich nicht schon letzten Donnerstag?!?) wurde der neueste Zuchterfolg der Öffentlichkeit prĂ€sentiert: die erste gelungene Naturaufzucht beim Schneeleoparden... Es ist ein kleines Weibchen.
(20.07.2010, 19:56)
Oliver Jahn:   Mein Internet ist hier nicht so toll, also noch ein zweiter Versuch.
(18.07.2010, 23:51)
Oliver Jahn:   Und hier ein Bild von neuen alten Hirschhaus.
(18.07.2010, 23:48)
Oliver Jahn:   Ein kurzer Bericht von meinem Besuch im Zoo Rostock.
Yaks und Kulane haben wieder Nachwuchs, bei beiden Arten scheint man langfristig wieder grĂ¶ĂŸere Herden aufbauen zu wollen, was sich auf der Anlage auch ganz hervorragend anbietet.
Ebenfalls gibt es wieder Nachwuchs bei den Elchen.
Die Binturongs haben sich gut eingelebt und waren sehr aktiv, bei den WickelbÀren gibt es jetzt zwei Tiere.
Die neue Afrika-Anlage ist fast fertig. Das historische Hirschhaus ist in altem Glanz wieder aufgebaut und bietet einen ganz tollen Blickfang, bei dem ich ins SchwĂ€rmen geraten könnte. Auch der Langstall, der sich daran anschließt passt hervorragend dazu und wirkt durch den reichen Baumbestand keinesfalls störend. Bald soll die Eröffnung stattfinden. Erst einmal ziehen hier wieder die Pferdeantilopen und die Litschi-Wasserböcke ein. Dann sollen noch einige Vogelarten dazukommen, erst einmal werden wohl die Kronenkraniche umziehen. Danach will man nach und nach bis zu drei weitere Antilopenarten mit auf die Anlage bringen. Nachgedacht wird hier ĂŒber einiges, aber man wird sehen, was davon zu realisieren ist. Die Wapitis bekommen ein neues Gehege an der JĂ€gerhĂŒtte, gegenĂŒber der Kulane.
Das Darwineum soll bereits 2012 eröffnet werden und es sollen damit ca. 30 neue Tierarten in den Zoo kommen, etwas fĂŒr Rostock wirklich einmaliges. Und ja, man wird die Elefantenhaltung aufgeben, die GrĂŒnde, die wir dafĂŒr geliefert bekamen, waren mehr als stichhaltig. Aber evtl. dadurch verursachte BesucherrĂŒckgĂ€nge wird das Darwineum mehr als kompensieren. Quellen habe ich keine. Und bevor ich mich hier dem AkĂŒfi mit PM, PB, meAg oder meOg hingebe, empfehle ich jedem, der mir nicht einfach so glauben möchte, einfach mal hinzufahren und sich alles selber anzusehen und anzuhören.

(18.07.2010, 22:10)
Ralf Wagner:   Es ist zwar schon etwas lĂ€nger her(22.8.2009), aber vielleicht interessiert es den einen oder anderen doch, ich hab noch ein Foto des besagten Robbenbeckens mit zwei Kegelrobben aus Mitte der 1980er(sorry fĂŒr die QualitĂ€t, meine technischen Möglichkeiten damals waren sehr begenzt ;).
BG
(02.07.2010, 10:58)
Niedersachse:   Platschow hat 2010 0,2 Patra und Buni von Corty Althoff bekommen.
(02.07.2010, 07:41)
Karsten Vick:   Also Oli, eine Pressemitteilung zur Eröffnung hab ich noch nicht gelesen, allerdings sollten sie eigentlich schon recht weit sein. Wenn du es demnĂ€chst selbst in Augenschein nimmst, dann denk an mich....
(01.07.2010, 23:28)
Michael Mettler:   Zu Anti-ErdmĂ€nnchens Beitrag mit Platschow als Rostock-naher Elefantenhaltung: Neben den von Anfang an vorhandenen Afrikanern werden dort jetzt auch Asiaten gehalten (laut EEG-Elefantenmagazin).
(01.07.2010, 21:26)
Oliver Jahn:   Kann mir jemand aktuell sagen, wie weit der Zoo Rostock mit dem Umbau der ehemaligen Hirsch- und Antilopenanlage ist?
(01.07.2010, 20:58)
Anti-ErdmĂ€nnchen:   Es liegt zwar nicht im klassischen Sinne um die Ecke, aber mit dem www.elefantenhof-platschow.de gibt es eine recht naheliegende Elefantenhaltung. Da kann man ja gegenseitig Prospekte auslegen oder sonstwie kooperieren.
(26.05.2010, 18:38)
Sacha:   Die Reaktionen zum Artikel in der Ostsee-Zeitung zeigen deutlich, was ich geschrieben habe: Elefanten sind als Zugpferde kaum zu ersetzen.

@Oliver: Ja, Frankfurt und andere Zoos haben es vorgemacht. Aber viele ONBs fragen dort heute noch nach Elefanten und/oder rĂŒmpfen die Nase darĂŒber, dass es keine hat.
Ich muss hier allerdings klarstellen, dass ich nicht in jedem Fall die Aufgabe der Elefantenhaltung in einem Zoo bedaure. Im Fall von Frankfurt war es m. E. richtig. Und dort hat man ja noch Zugpferde wie Nashorn, Giraffe und Flusspferd nebst Raubkatzen, GrossbÀren und Menschenaffen.
In Rostock sind die im Vergleich rarer (wie ĂŒbrigens auch die RaritĂ€ten fĂŒr Zoofreaks). Nebst finanziellen Aspekten entschied man sich oft auch wegen des mangelnden Platzes fĂŒr die Haltungsaufgabe. Rostock ist aber gerade einer der wenigen Zoos, die noch bebaubare FlĂ€chen vorweisen.
Noch ein Wort zu den Walrossen: Sie zĂ€hlen ebenfalls zu meinen Lieblingen, sind fĂŒr ONB sehr attraktiv und wĂŒrden - da gebe ich Dir voll und ganz recht - prima ins nordische Konzept des Zoos passen (wobei wir nicht ausser acht lassen wollen, dass man aus diesem Grund dann auch auf die Menschenaffen verzichten könnte).
Eine eigene Anlage und die Beschaffung eines vernĂŒnftigen Anfangsbestandes (mindestens 1,2) wĂŒrden ordentlich ins Geld gehen. Ob das soviel weniger kostet als eine neue Elefantenanlage?
Und im Unterhalt sind Walrosse (teure MeeresfrĂŒchte) ebenfalls kaum gĂŒnstiger als Elefanten.

@Jennifer: Massenware Breitmaulnashorn - das kommt sicher auf den Standort darauf an. In Deiner Region wurden BreitmÀuler in den letzten Jahren sogar eher abgebaut (Heidelberg, Rapperswil). Allerdings ist Augsburg ja nicht so weit weg von Dir, oder?:).

Allgemein ist eine Zunahme bei der Haltung der B. festzustellen. In Frankreich halten die Zoos und Safariparks, die Nashörner halten, mit zwei, drei Ausnahmen ausschliesslich BreitmĂ€uler. In Spanien und Italien ebenso. ZĂŒrich plant SpitzmĂ€uler mit BreitmĂ€ulern zu ersetzen, Dortmund hat dies schon getan (allerdings wurden dort schon vorher BreitmĂ€uler gehalten). Schmiding hat vor nicht allzu langer Zeit mit deren Haltung begonnen. Und auch in den Niederlanden und DĂ€nemark dominiert diese Art.

Ich gebe Dir aber recht, dass man auch auf den Breitmaulnashorn-Bestand in Zoos achten soll, damit er nicht wie - zumindest habe ich den Eindruck - beim Afrik. Elefanten ins Hintertreffen gerÀt.

@Holger: Im Prinzip sind wir einer Meinung. Auch mich stört es oft, wenn wegen einer neuen Elefantenanlage andere Wildtiere weichen mĂŒssen (Hingegen hĂ€tte ich bei Haustieren ĂŒberhaupt kein Problem). Ich hĂ€tte eben gerne beides. Das ist manchmal einfach nicht machbar, manchmal habe ich aber auch den Eindruck, dass die Zooverantwortlichen es sich zu leicht machen und Tiere lieber abgeben, statt eine Alternative im eigenen Zoo zu suchen.

Sorry, ich bin abgeschweift. Von mir aus gerne wieder zurĂŒck zu Rostock:)
(26.05.2010, 15:41)
Michael Mettler:   Der Artikel bestĂ€rkt mich sogar noch in meiner Deutung...
(26.05.2010, 13:31)
Jennifer Weilguni:   @Karsten Vick
Ja, dann brauchen wir jetzt nur noch jemanden, der sich seinen "Goldfinger" abhackt um damit den Neubau zu finanzieren. Liebe Sara, "stirb an einem anderen Tag", dann bleit den Rostockern noch ein bisschen Elefant erhalten :-)
(26.05.2010, 10:12)
Karsten Vick:   So Leute, hier habt ihr den Artikel
http://www.ostsee-zeitung.de/rostock/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2776288
gleich mit den passenden und zu erwartenden Lesermeinungen. Liest sich so, als ob man den Elefantenum- bzw. Neubau richtig schön schwarz malt (Platzanforderungen, Finanzbedarf, Tierbeschaffungsmöglichkeiten), um ihn nicht jetzt anpacken zu mĂŒssen. Sag niemals nie - das wusste schon James Bond...
(25.05.2010, 22:54)
Oliver Jahn:   Ich habe gar kein Anti-Elefanten-Argument geliefert, ich wollte nur versuchen, die Entscheidung, die Rostock ja nun mal öffentlich getroffen hat, in einen Kontext zu bringen, der zu diesem Zoo passen könnte, ohne dahinter einen "Schachzug" zu einer Durchsetzung der Elefantenhaltung "durch die Brust ins Auge" zu vermuten. Wie bei allem kann natĂŒrlich auch hier alles ganz anders sein. Es könnte aber auch einfach nur stimmen, was Rostock da an die Presse gegeben hat. Historisch begrĂŒndet und auch aktuell betrachtet liegt das im Rahmen des durchaus Denkbaren.
(25.05.2010, 22:11)
Michael Mettler:   Die Anti-Elefanten-Argumente könnte man allerdings genausogut als Anti-Gorillas-Argumente einsetzen. Aber fĂŒr Gorillas wird in Rostock neu gebaut...
(25.05.2010, 21:56)
Holger Wientjes:   @Sacha: Klar muss und soll es genĂŒgend Zoos geben die Afrikaner bzw. generell Elefanten halten. Nur mache ich mir bei bestimmten Arten keine Sorgen ,dass sie, aufgrund ihrer Beliebtheit bei den Besuchern, aus den Parks verschwinden werden, selbst, wenn der eine oder andere Zoo die Haltung beendet. Dazu zĂ€hl ich auch Arten wie Tiger, EisbĂ€r, Gorilla und co. Alles Arten, die ich total faszinierend finde, ĂŒber deren Zukunft im Zoo ich mir aber keine wirklichen Gedanken mache. Schade finde ich es aber immer, wenn gerade fĂŒr Elefanten, andere bedrohte oder zumindest im Zoo selten zu sehende Arten weichen mĂŒssen. Daher finde ich es nicht schade, wenn mal ein Zoo aus der Elohaltung aussteigt. Wobei Rostock ja wirklich genug Platz zur VerfĂŒgung hat. Und wie schon erwĂ€hnt, kann man ja in einigen Jahren darauf zurĂŒckkommen.
(25.05.2010, 20:57)
Oliver Jahn:   Vielleicht muss man das ganze auch noch ein wenig nĂ€her mal aus der Geschichte heraus betrachten, und Karsten, als wirklicher Kenner der Szene, möge mich berichtigen, wenn ich hier falsch liege.
Erst einmal lebt ja der letzte Elefant noch, so dass hier nur ein Auslaufen nach dessen Ableben angekĂŒndigt wurde. Und das ist in einem Zoo, wie dem in Rostock vielleicht etwas leichter, als in anderen Zoos. Das jetzige Elefantenhaus war mehr oder minder ja immer ein Provisorium, das Haus war dem Grunde nach gar nicht fĂŒr die Elefanten vorgesehen. Außerdem hatte Rostock schon immer seine Hauptausrichtung (wenn auch nicht ausschließlich) im Bereich der nordischen Tiere und der Tiere des Wassers, von daher wĂŒrde ich eine PrioritĂ€t bei den Tigern z.B. durchaus verstehen.
Die Elefanten waren ja zu ihrer Zeit eigentlich mehr oder weniger der "TĂŒröffner" zum anerkannten Großzoo der damaligen DDR. Was in Schwerin die Nashörner waren, in Magdeburg das DickhĂ€uterhaus, in Cottbus und Erfurt die RaubtierhĂ€user, das war in Rostock ein Warmhaus fĂŒr Elefanten. Damit wurde aus einem Tierpark ein Zoo. Heute braucht es solche Merkmale nicht mehr, daher ist heute ein Verzicht sicherlich auch viel leichter.
NatĂŒrlich hat Rostock auch fĂŒr andere Tierarten neue Anlagen geschaffen, aber wie bereits mehrfach hier schon erwĂ€hnt, hat Rostock da den etwas anderen Weg beschritten beschritten, erst einmal fĂŒr die vorhandenen Tiere angemessene UnterkĂŒnfte zu bauen, und nicht fĂŒr ganz neue Arten ganz neu zu bauen. Ob das fĂŒr immer so bleiben wird, das mag wohl selbst der Zoo jetzt noch nicht zu beurteilen, aber erst einmal sind eben die noch in grĂ¶ĂŸerer Zahl vorhandenen Menschenaffen dran, dann kommen hoffentlich die EisbĂ€ren, fĂŒr die Rostock das Zuchtbuch fĂŒhrt. Kommen dann doch einmal neue Arten in Betracht, dann vielleicht Tiere, die besser ins Konzept passen (ich denke hier an weitere Robbenarten, vielleicht sogar Walrösser), nordische Tiere wie Amurtiger, evtl. Vielfraße und auch die Wapitis sollen ja zurĂŒck kommen. Und dann, dann denkt man vielleicht auch irgendwann einmal wieder an Elefanten. Aber bis dahin finde ich es sehr begrĂŒĂŸenswert, wenn eben nicht, wie in vielen anderen Zoos, fĂŒr die xte Elefantenanlage ĂŒber Jahre hinweg alles andere auf der Strecke bleibt. Unbestritten sind Elefanten Besuchermagnete, aber wie von Jenny erwĂ€hnt zeigen Zoos wie Frankfurt, dass es auch anders geht, und viele kleinere Einrichtungen auch. Und auch Schwerin hat neu gebaut, fĂŒr seine Nashörner, nicht fĂŒr Elefanten. Es geht also tatsĂ€chlich hin und wieder auch mal anders.

(25.05.2010, 20:25)
Jennifer Weilguni:   @Sacha

Massenware Breitmaulnashorn? Mhmm eines Tages tritt dann bei denen genau das ein, was du jetzt bei den Elefanten angemerkt hast. Dann will keiner mehr die wunderschönen BreitmĂ€uler halten und irgendwann steht man dann mit leeren HĂ€nden da. Ich fĂŒr meinen Teil muss zumindest eine lĂ€ngere Anfahrt auf mich nehmen wenn ich BreitmĂ€uler sehen will!

Ich finde es sehr mutig, wenn ein Zoo die Haltung von Elefanten aus PlatzgrĂŒnden aufgibt oder zumindest auf Eis legt. Denn damit geht wirklich ein Besuchermagnet aus dem Zoo. Frankfurt hat zwar vorgemacht, dass das geht, aber selbst da fragen sehr viele Besucher bis heute noch nach den RĂŒsseltrĂ€gern. Aber man muss eben auch zum Wohle der Tiere entscheiden. Hut ab, Rostock!
(25.05.2010, 19:53)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Zumindest ist die große Huftieranlage etwas, wo man fĂŒr den Bau einer Elefantenanlage nur relativ wenig Wald abholzen mĂŒsste (fĂŒr das Haus, wenn man die jetzige AnlagenflĂ€che komplett fĂŒr Außenanlagen verwenden wĂŒrde).
(25.05.2010, 19:22)
Sacha:   Bez. Darwineum: In diesem Fall ist der Komplex natĂŒrlich ein Gewinn fĂŒr den Zoo (und die an lebenden Tieren interessierten ONBs). Danke an Mel und Karsten fĂŒr die Infos.
(25.05.2010, 14:38)
Mel:   Wer suchet, der findet. ;-) Ich wusste doch das ich zum Darwineum schon mal was im Netz gefunden hatte. In wie weit diese Planung nun den aktuellen Tatsachen entspricht kann ich leider nicht sagen.
(25.05.2010, 12:10)
Karsten Vick:   Die Elefantenanlage war eigentlich als nĂ€chstes Großprojekt eingeplant. Ich sehe es nach der Pressemitteilung auch eher wie aufgeschoben, nicht aufgehoben. Kann sein, dass ein anderes Projekt jetzt vorbeizieht. Das können EisbĂ€ren sein, aber auch die Anbindung des Darwineums an den bisher bebauten Teil, als LĂŒckenschluss ist hier eine Tigeranlage geplant. Um an Stelle des Elefantenhauses oder anderswo etwas fĂŒr Giraffen zu bauen, braucht man auf jeden Fall ein neues Haus. Das jetzige war ja mal als Mehrzweckwarmhaus konzipiert, fĂŒr Giraffen ist es aber doch etwas niedrig. FĂŒr Elefanten wĂŒrde ich allerdings nicht an die große Huftieranlage denken, denn außer der großen SandflĂ€che eignet sich da nichts fĂŒr die Elefantenhaltung, weder die GebĂ€ude noch die Absperrung. Da es in Rostock keinen Platzmangel gibt, tun sie wahrscheinlich besser, so eine Anlage von Grund auf neu zu planen.
@Michael: In unserer Zeitung (SVZ) war der Artikel nur ganz klein, möglicherweise gab es in der Ostseezeitung einen grĂ¶ĂŸeren, aber zumindest in der Zoopresseschau war der nicht zu finden.
@Sacha: das Darwineum wird ein Menschenaffenhaus fĂŒr Orangs und Gorillas, kombiniert mit musealen Elementen zur Evolution des Lebens sowie Aquarien, Terrarien, Volieren usw. um die Evolution mit lebenden Beispielen zu illustrieren.
Soll 2012 fertig werden und liest sich ganz spannend.
(25.05.2010, 12:02)
Mel:   @Sacha: Wenn ich das jetzt richtig in Erinnerung habe, soll das Darwineum ja mehr so eine Art Kombihaus werden, gehalten werden sollen Gorillas und Orangs und dabei soll die Evolution der Primaten erklĂ€rt und aufgezeigt werden und ebenso auf den Erhalt ihrer natĂŒrlichen Habitate verwiesen werden.
Also in dem Falle eindeutig eine Kombi aus Tierhaltung und Information/Bildung.
(25.05.2010, 12:02)
Sacha:   Ich kann - wen wundert's? - in den Kanon der "Elefantenvertreiber" nicht einstimmen.

1. Klar sind Afrik. Elefanten (gegenwĂ€rtig) weniger bedroht als Asiatische. Trotzdem, lieber Holger, finde ich es wichtig, dass es genĂŒgend Zoos gibt, die diese Art halten und zĂŒchten. Sonst stehen wir vielleicht mal mit leeren HĂ€nden da. (Sonst könnte man auch schnöden, warum Zoos grosse Flusspferde halten und nicht nur die bedrohteren Zwergflusspferde (kleiner Seitenhieb Richtung Oliver:)).

2. Elefanten sind nun mal Besuchermagneten. Sie zu ersetzen ist extrem schwierg. Bspw. mit einer guten Flusspferdanlage kann das gehen. Da hĂ€tte man auch noch den Vorteil, dass es eine solche in nĂ€herer Umgebung nicht gibt. Doch die Kosten wĂ€ren wohl mindestens so hoch wie fĂŒr eine neue Elefantenanlage. Macht also nicht viel Sinn. Aehnlich mit Nashörnern (SpitzmĂ€uler oder Panzerrhinos bitte, nicht die Massenware Breitmaul!). Die Anlage wĂ€re wohl etwas gĂŒnstiger als fĂŒr Elefanten, dafĂŒr sind Nashörner nicht ganz so attraktiv fĂŒr ONB.

3. LanghÀlse: GrossbÀren, Robben, Grosskatzen und Menschenaffen gibt es schon. Bleiben die Giraffen, die es aber wie erwÀhnt schon in Schwerin gibt und die - wenn man die Rankings der Zoos zu rate zieht - sich normalerweise punkto AttraktivitÀt hinter den Elefanten platzieren. Zudem brauchen auch Giraffen ein (teures) Warmhaus. Also auch nicht wirklich ein adÀquater Ersatz.

Ich hoffe darum schwer, dass Michael mit seiner Prognose recht hat.

Frage: Was ist/wird das Darwineum. Ein Oeko-Museum mit edukativen Showelementen? Falls ja, dann hÀtte man das Geld besser in eine Tieranlage gesteckt.
(25.05.2010, 10:58)
Michael Mettler:   FĂŒr das Darwineum hat man ja auch selbst nicht genug Geld, sonst mĂŒsste man keine Spenden sammeln und anderweitige Finanzierungsmöglichkeiten nutzen :-)

Gibt es einen Link zu besagter Pressemeldung?
(22.05.2010, 23:55)
Oliver Jahn:   Ich lese aus der Pressemitteilung, dass man die Haltung der Elefanten auslaufen lĂ€sst, da man kein Geld fĂŒr eine neue und artgerechte Haltung hat.
Dort steht ja nicht: "Der Zoo Rostock wird in seiner gesamten zukĂŒnftigen Geschichte nie wieder Elefanten halten!" ;-)Was also in 30 oder 40 Jahren mal sein wird, dass werden wir uns dann ansehen. :-)
Nach Ableben der letzten Elefantin hingegen glaube ich nicht an einen schnellen neuen Bau fĂŒr Elefanten, denn da wiederum stimme ich dir zu, ich schĂ€tze Rostock so ein, dass sie dann erst mal etwas fĂŒr die EisbĂ€ren tun, denn die sind das Wahrzeichen des Zoos.
(22.05.2010, 23:26)
Michael Mettler:   Ich bleibe skeptisch. Die heutige große Huftieranlage mit Zebras, Kamelen, Yaks usw. wĂ€re eine interessante Basis fĂŒr eine große Elefantenanlage in einem der immerhin flĂ€chengrĂ¶ĂŸten Zoos Deutschlands. Eine neue große Huftierfreianlage ist gerade im Bau und könnte neben den Pferdeantilopen und Litschis womöglich auch die Zebras aufnehmen. FĂŒr Arten wie Kamele, Yaks, Watussirinder, Kulane lassen sich mit relativ geringem Aufwand andere Unterbringungen errichten. Deshalb halte ich eine langfristige Planung mit einer Elefantenanlage bei gleichzeitiger Veröffentlichung des Verzichts auf Elefanten noch vor Fertigstellung der neuen Afrika-Anlage fĂŒr durchaus möglich...

Ob dann im heutigen Elefantengehege Karstens Störche/SchwĂ€ne, vielleicht Spitzmaulnashörner oder im einfachsten Fall Watussi & Co. landen wĂŒrden, wĂ€re noch Tipps wert. Fakt ist: Die nĂ€chsten LanghĂ€lse stehen in Schwerin, die nĂ€chsten Elefanten in Berlin oder Hamburg.

Und ich nehme schon mal Wetten an, dass nach den Menschenaffen und Elefanten ein großes Neubauprojekt fĂŒr EisbĂ€ren folgen oder - je nach Lebensdauer der Elefantin Sara - sogar vor den grauen Riesen angepeilt wird.
(22.05.2010, 22:57)
Holger Wientjes:   Da man ja momentan erstmal das Darwineum finanzieren muss, denke ich schon, dass zumindest mittelfristig keine neue Elefantenhaltung in Rostock geplant ist. Finde ich auch persönlich nicht schlecht, da so Platz fĂŒr neue Arten geschaffen wird. Ich sehe das so wie Olli, was die Nutzung der Ressourcen angeht: endlich wird ÂŽmal nicht alles fĂŒr Elefanten (und dann womöglich noch fĂŒr Afrikaner) verwendet. Nashörner könnten doch eine Alternative darstellen... !
(21.05.2010, 23:34)
Karsten Vick:   In einer kurzen Pressemitteilung, die es neulich bei uns zu lesen gab, wurde die Alternative so verschlĂŒsselt, dass womöglich statt Tieren mit langen RĂŒsseln solche mit langen HĂ€lsen nach Rostock kommen sollen.

Also Störche... Vielleicht auch SchwÀne. Mehr Tiere mit langen HÀlsen fallen mir partout nicht ein.
(21.05.2010, 23:00)
Liz Thieme:   Ich muss mich Oli da anschließen, absolut Respekt an Rostock, dass man so offensiv damit umgeht. Ich glaube nicht, dass man sich damit nun das Mitleid der Besucher erschleichen will und die 15 Mio zusammensammeln möchte (auch wenn ich zugebe, dass es geschickt geschrieben ist).
Nur mal als Vergleich. Hagenbeck muss fĂŒr das Eismeer 12,5 Mio selber zusammensammeln und die sind noch immer nicht voll. Und das Eismeer ist eine ganz andere Sache als eine Elefantenanlage. Also freuen wir uns doch lieber, dass eine andere Tierart die Möglichkeit bekommt, eine neue Heimat zu kriegen.
Ich kenne Rostock leider noch nicht, aber ich denke, sie werden was finden, wofĂŒr sie nicht so viel Geld benötigen.
Und ich freue mich irgendwie darĂŒber, weil es auch etwas ist, womit man nicht gerechnet hat. Und auch eine Chance eröffnet. Ich hoffe Rostock nutzt sie!
(21.05.2010, 22:39)
Michael Mettler:   Hm. Und ich sehe da eine Möglichkeit, durch eine solche Meldung die Bevölkerung via Medien aufzurĂŒtteln und so vielleicht doch noch zu einer neuen Elefantenanlage zu kommen - ein Schelm, der Böses dabei denkt ;-)
(21.05.2010, 22:10)
Oliver Jahn:   Ich finde das eine sehr mutige Entscheidung. Spannend wird auch, was anschließend aus der Anlage wird, die ja gerade erst erweitert wurde. Und auch das Haus wird hoffentlich eine Umnutzung erfahren. Endlich mal ein Zoo, der nicht seinen gesamten Etat fĂŒr Elefanten verbaut. Es passt zu Rostock und dem dort ganz eigenen Stil. Ich gehe davon aus, dass der Zoo dadurch nicht an AttraktivitĂ€t verlieren wird, hoffentlich sehen das recht viele Besucher genau so.
(21.05.2010, 21:46)
Liz Thieme:   Neue Entwicklungen in Sachen Elefanten. Sara (48) bleibt bis zu ihrem Tod in Rostock und danach lĂ€uft die Haltung der Elefanten aus. Um die Haltungsbedingungen einzuhalten mĂŒssten 15 Millionen Euro investiert werden, die nicht zur VerfĂŒgung stehen.
(21.05.2010, 18:21)
Michael Mettler:   @IP66: Mir ist schon öfter aufgefallen, dass dreidimensionale Modelle sich einer grĂ¶ĂŸeren Beliebtheit beim Besucher zu erfreuen scheinen als Schautafeln - dass Modelleisenbahnlandschaften viele Menschen begeistern, ist ja hinlĂ€nglich bekannt. Vielleicht bestĂŒnde darin eine Chance, Zoobesucher fĂŒr bauliche Entwicklungen zu interessieren, ohne dafĂŒr alte, teilweise nur schwer bzw. unter hohen Kosten nachnutzbare GebĂ€ude stehenlassen zu mĂŒssen. Im konkreten Fall sĂ€he ich die Möglichkeit, ein maßstabgetreues Modell des jetzigen Rostocker Menschenaffenhauses innerhalb des spĂ€teren Darwineums zu prĂ€sentieren und damit auf die Entwicklung der Menschenaffenhaltung und -prĂ€sentation hinzuweisen. Bestimmte Elemente in diesem Modell könnte man durch Nummern kennzeichnen und in einer Legende erlĂ€uertern; in dieser Art "funktioniert" das Yukon-Bay-Modell in Hannover schon seit einigen Jahren. Auch ein aktuelles Haus ließe sich auf diese Weise didaktisch aufarbeiten; stĂŒnde z.B. im Darwineum eines Tages auch ein entsprechendes Modell der neuen Anlage, wĂ€ren dem Besucher Einblicke in die rĂŒckwĂ€rtigen Bereiche und eine Überblick ĂŒber die "großen ZusammenhĂ€nge" möglich, die er bei seinem Rundgang gar nicht zu sehen bekommt bzw. erfassen kann.
(26.08.2009, 12:01)
IP66:   Das sehe ich gar nicht so anders - wobei es einmal eine Untersuchung wert wĂ€re, inwiefern Gehegegestaltungen ĂŒberhaupt wahrgenommen werden.
Allerdings, und das scheint mir ein ausbaufĂ€higer Ansatz zu sein, kommt es zu Irritationen, wenn ein Gehege oder Tierhaus anders aussieht als die gewohnten Anlagen oder wenn eine besondere Form der Tierbeobachtung möglich ist. So wird etwa das berliner Antilopenhaus auch von einen unorientierten Besucher als besonders prachtvoll wahrgenommen, das rostocker Menschenaffenhaus als besonder klein, manchmal kommt man besonders nah an ein Tier heran usf. Da könnte ein Zoodidaktik ansetzen, und zwar gerade bei Menschen, die keine Zoochroniken lesen und gewisse Dinge erklĂ€ren. Auch mich entmutigen manche Leseversuche von Gehegeschildern, doch ich denke, daß gerade im Falle einer solchen Irritation vielleicht ein wenig sorgfĂ€ltiger hingeschaut wird. Wenn man bedenkt, daß mehr Menschen aus bildungsfernen Schichten Zoos besuchen als Museen oder Ausstellungen, so scheint mir hier eine gewisse Chance zu liegen, nicht nur biologische, sondern auch kulturgeschichtliche PhĂ€nomene zu vermitteln. Sicherlich kann das nur rudimentĂ€r geschehen, doch scheint mir gerade darin eine gewisse Chance zu liegen. Es ist ja mĂŒhsam, sich durch eine Zoochronik hindurchzuarbeiten, und manchmal sind gerade die kulturgeschichtlichen Dimensionen dort auch nur eingeschrĂ€nkt erfaßt, aber wenn man vor einem irgendwie merkwĂŒdigen GebĂ€ude steht und sich fragt, warum es so aussieht, wie es aussieht, sind die Chancen auf Interesse und Verstehen meines Erachtens höher.
(26.08.2009, 11:44)
Michael Mettler:   @IP66: Ich denke, dass sich der unbedarfte Besucher beim Anblick eines Pflegerganges oder einer Schlafbox eher gar nichts denkt bzw. auch gar nicht denken will, denn er kommt nicht mit dem Wunsch in den Zoo, etwas ĂŒber die Geschichte von Haltungssystemen und Ausstellungstechniken zu lernen, sondern um in entspannter Stimmung Tiere bzw. Natur (oder das, was er fĂŒr solche hĂ€lt) zu erleben.

Wenn ich mich fĂŒr einen entspannten Abend vor meinen Fernseher oder PC setze, dann stehen daneben auch nicht die perfekt geformten Styroporklötze, die das GerĂ€t einst beim Heimtransport schĂŒtzten, obwohl es sicherlich eine Menge ĂŒber die Entwicklung der Verpackungstechnologie zu lernen gĂ€be und man in dem einen oder anderen StĂŒck vielleicht sogar FormĂ€sthetik sehen könnte. Ich vermute, dass der Normalbesucher das Drumherum um ein Zootier ebenfalls als eine Art notwendige "Verpackung" betrachtet, wenn es nicht so wirkt, als sei es ein Naturausschnitt, und dieser nicht sonderlich viel Interesse entgegenbringt. WÜRDE er es tun, mĂŒssten gute Zoochroniken mit entsprechenden Abbildungen eigentlich in den Bestsellerlisten zu finden sein...
(24.08.2009, 19:20)
IP66:   ... immerhin hat es ein ausgewachsener Gorilla nicht geschafft, diese so ephemĂ€r wirkende Architektur umzuschmeißen ...
Ich habe vor etwa einem Monat das Nadermann-Beispiel kennengelern und auch beim Schreiben des Beitrags unten ĂŒberlegt, ob man das dortige GebĂ€ude gerade als unbedarfter Besucher so gut verstehen kann wie das rostocker. Mir scheint das nicht der Fall zu sein, gerade weil an der Warnow nichts adaptiert, sondern schrittweise nach den aktuellen Haltungserkenntnissen gebaut wurde, und daß auch noch so, daß der Besucher sehr viel von diesen Haltungsparametern sehen kann: Die Glasscheiben, die Gitter dahinter, die Aufgesockelten Gehegeböden, die PflegergĂ€nge und die Schlafboxen. Wenn man einen momentan sehr modischen, aber letztlich gar nicht so neuen Denkmalbegriff bemĂŒht, so kann der Besucher an dem rostocker GebĂ€ude heute noch ablesen, welchen Aufwand man in den 50er und 60er Jahren trieb, um Menschenaffen zu halten, er kann also anhand vorhandener Bausubstanz darĂŒber nachdenken, was sich in der Tierhaltung und vor allem der TierprĂ€sentation verĂ€ndert hat. Darin scheint mir, neben dem kulturgeschichtlichen Interesse, das dergleichen Altbauten wecken, ein wichtiger Faktor, um dessentwillen man ja auch Ă€ltere Museums- oder Industriebauten erhĂ€lt. Derzeit dĂŒrfte die Argumentation der Besucher und wohl auch der Zooleitung darauf hinauslaufen, daß die "armen Tiere" endlich in einen modischen Ansichten entsprechenden Neubau "befreit" werden mĂŒssen, und zumindest fĂŒr die Gorillas ist die Unterbringung ja tatsĂ€chlich arg beengt. Mit ein wenig Information und zumindest ohne Gorillas, aber vielleicht auch mit einer Niederaffenart besetzt könnte der Bau allerdings auch zeigen, mit welchen Mitteln es gelang, Menschenaffenkinder so erfolgreich zu halten, daß sie zu selbst Nachwuchs aufziehenden adulten Exemplaren heranwachsen konnten. Dann wĂŒrde auch deutlich, daß der neue Bau, den ich dem Zoo ja durchaus gönne, letztlich auf das Vorbild dieser Menschenaffenhaltungen setzt und ebenso wie diese eben nicht einen umhegten Naturausschnitt, gar ein "Biotop", sondern eine andere Form der Tierausstellung bedeutet.
(24.08.2009, 18:41)
Michael Mettler:   @IP66: Och, so problematisch ist der Abriss nicht - zweimal mit dem Bagger dagegen, dann kippt der Rest von allein um...

Spaß beiseite: Auch fĂŒr eine Nachnutzung des GebĂ€udes mit anderen Tieren mĂŒssten die alten KĂ€fige herausgerissen werden - wie wollte man die denn sonst dem Publikum noch weiterhin "verkaufen", nachdem sie schon lange in der Kritik stehen?

Inwiefern stellt das Haus denn "das letzte Denkmal der in der Zwischenkriegszeit entwickelten Haltung von Menschenaffen" dar? Es gab doch Haltungssysteme mit korrespondierendem Außen- und InnenkĂ€fig (letzterer hinter Glas) auch schon vorher, der Rostocker Bau ist ein Nachkriegsbau, und ein Ă€hnliches Haltungsprinzip findet man z.B. in kleinerer Version noch in Nadermanns Tierpark (hier fĂŒr Schimpansen).
(24.08.2009, 17:11)
IP66:   Leider kann ich mich erst spĂ€t in die Diskussion einschalten und hoffe, daß das niemanden stört:
Über die Rekonstruktion des alten Hirschhauses bin ich nicht so glĂŒcklich. Sicherlich ist es schön, wenn man auch als uninformierter Besucher auch in Rostock die Zoogeschichte von Anfang an erleben kann. Doch finde ich, daß dann auch in irgend einer Form die alte Gehegestruktur nacherlebbar gestaltet werden sollte, zumal ja nicht sicher ist, wie originalgetreu man den Neubau errichtet und ob ihn der Besucher dann auch als Rekonstruktion eines Altbaus erkennen kann.
Was das rostocker Menschenaffenhaus angeht, so kenne ich es nicht gut genug, um nachzuvollziehen, ob ein RĂŒckbau zur Imbißhalle nicht zu aufwendig gewesen wĂ€re. Immerhin hĂ€tte man ja die gesamten KĂ€fige und deren erhöhte Böden herausbrechen mĂŒssen, was mir ein wenig schwierig erscheint, zumal ja auch die Möglichkeit bestand, die Anlagen fĂŒr andere Arten, womöglich auch nur fĂŒr kurzfristig ausgestellte, zu nutzen. Wenn dieses Haus wirklich abgebrochen wird, dĂŒrfte, Ă€hnlich wie bei den BĂ€renburgen, das letzte Denkmal der in der Zwischenkriegszeit entwickelten Haltung von Menschenaffen verschwinden - in Duisburg muß man sich die Formelemente aus verschiedenen Anlagen zusammenklauben, anderenorts gibt es sie nicht mehr. Da es sich um eine recht anspruchsvolle Architektur handelt, wĂŒrde ich einen solchen Abriß fĂŒr problematisch halten.

(24.08.2009, 11:24)
Holger Wientjes:   Gab es denn bis heute ĂŒberhaupt Nachwuchs in der Gruppe ?

(23.08.2009, 21:29)
Karsten Vick:   @Holger: Ich hab mal nachgeblĂ€ttert, genau lĂ€sst sich das Alter nicht sagen. Der Mann kam 1999 aus Holland in den Zoo, das Weibchen zog auf jeden Fall schon 1996 ins neue Haus ein. Zu der Zeit war der Bestand 1,3 und da sich nicht mehr feststellen lĂ€sst, welches Weibchen bis heute ĂŒberlebt hat, hab ich auch nicht mehr weiter zurĂŒckgeblĂ€ttert in den Jahresberichten. Die entscheidende Frage ist wohl auch nicht, ob die beiden noch ins Darwineum einziehen können, sondern ob sie da sich noch zu einer Gruppe vermehren können oder woher frisches Blut kommen sollte.
(23.08.2009, 20:53)
Holger Wientjes:   Noch eine Frage bezĂŒglich der Kleinen Weissnasen: Wieso sollten sie bis 2012 verstorben sein ? Sind die Tiere schon so alt ?
(23.08.2009, 08:59)
Holger Wientjes:   Danke fĂŒr die Beschreibung. Das Becken mit den Tölpeln sind wir entlang gegangen und standen dann vor der Hauptanlage der EisbĂ€ren, sind dann aber wieder zurĂŒck Richtung Pelikanteich abgebogen. Den von Dir beschriebenen Weg sind wir also gar nicht gegangen.
War eben ein Erstbesuch. Da muss man sich erstmal, auch mit Plan, im GelÀnde zurechtfinden... ;-)
(23.08.2009, 08:50)
Karsten Vick:   @Holger: Am EisbĂ€rengehege gibt es ein Wasserbecken, das derzeit fĂŒr Basstölpel genutzt wird. Das war das historische Robbenbecken von Rostock, wo jahrzehntelang Kegelrobben gehalten und öfter auch gezĂŒchtet wurden. Bis in die 80er Jahre lebten da auch noch Ringelrobben und eher selten Seehunde. Wahrscheinlich war es auch das Becken, in dem in den 60ern fĂŒr ein paar Monate eine KlappmĂŒtze und fĂŒr ein paar Tage gar eine Lederschildkröte lebte.

WĂ€rest du jetzt links an der EisbĂ€renanlage vorbeigegangen, dann hĂ€ttest du zuerst die alte JungbĂ€renanlage gesehen, auch eine SteinbĂŒhne wie die anderen und seit lĂ€ngerem mit NasenbĂ€ren und Marderhunden besetzt. Von da wieder ein StĂŒck weiter, kurz vor dem Imbiss und der graffunderschen Rundtoilette, liegt ein kleines Betonbecken, das bei meinem letzten Besuch ohne Wasser war und mit einem Schilfmattenzaun zugestellt, zum letzten Mal wahrscheinlich wĂ€hrend der Vogelgrippe-Stallpflicht genutzt. Das ist das Becken, in dem Oliver den SeehundrĂŒden gesehen hat. Wenn der inzwischen wieder bei der jetzigen Robbenanlage abgesperrt war, dann hast du an der Stelle nichts verpasst. Die "lang erwartete" Geburt eines Seehunds wurde bei uns gerade von der Presse verkĂŒndet.

Nach dem ursprĂŒnglichen Plan sollten sich die Weißnasen die Außenanlage mit den Husarenaffen teilen. Das ging aber selbst auf der großen FlĂ€che nicht lange gut, so dass die beiden Weißnasen nun die meiste Zeit in den AbsperrkĂ€figen verbringen. Ich weiß gar nicht, ob sie jetzt ĂŒberhaupt noch mal auf die Freianlage kommen. Schön wĂ€r ja, wenn sie noch ins Darwineum einziehen könnten bei den Gorillas, aber wahrscheinlich sind sie bis dahin schon tot und wir kriegen dann auch noch Brazzas oder Dianas wie alle anderen.
(22.08.2009, 23:28)
Holger Wientjes:   Tja, da habe ich wohl was verpasst...
:-(
Die Gehege der NasenbÀren und Marderhunde habe ich gar nicht gesehen. Die Binturongs schon.
NasenbĂ€ren waren zumindest im SĂŒdamerikahaus ausgeschildert.
(22.08.2009, 21:28)
Oliver Jahn:   Ich meine das alte Robbenbecken an der BĂ€renburg. Das sieht man nur, wenn man weiß, wo es ist, denn es ist durch eine halbhohen Zaun nicht mehr dirkt einsehbar. Hier, in diesem Becken gab es immer mal wieder die ein oder andere RaritĂ€t, zuletzt waren die Kegelrobben dort. Die Anlage liegt am Weg von der Anlage der NasenbĂ€ren und Marderhunde zur Anlage der Binturongs.
(22.08.2009, 20:10)
Holger Wientjes:   Was fĂŒr ein Becken meinst Du ?
Habe vier Seehunde gesehen. Das ZuchtmÀnnchen war im Absperrgehege der Robbenanlagen, da im Hauptbecken ein Nachwuchstier mitschwamm.
(22.08.2009, 20:01)
Oliver Jahn:   @Holger, das finde ich auch, denn gerade durch den "Hochsitz" an der RĂŒckseite der Husarenaffenanlage wĂ€re ein schöner Einblick in eine Meerkatzenanlage ja möglich.
Da fÀllt mir noch ein, bei meinem Besuch im Juli war auch das Uralt-Robbenbecken an der BÀrenburg wieder besetzt. Ein Seehund wird dort gehalten, sicher ein Tier, welches von der Gruppe getrennt werden musste.
(22.08.2009, 19:10)
Holger Wientjes:   Danke ! WĂ€re ja schön, wenn man die Tiere irgendwo, irgendwie besucherattraktiv zeigen wĂŒrde !
(22.08.2009, 18:09)
Michael Mettler:   @Holger: Rostock hĂ€lt Kleine Weißnasenmeerkatzen (C. petaurista).
(22.08.2009, 17:17)
Holger Wientjes:   Habe letzten Mittwoch erstmals den Rostocker Zoo besucht und mir hat er insgesamt gut gefallen !

Absolut erschreckend fand ich die Menschenaffenhaltung. Doch ist dieses Problem ja hinreichend bekannt und die Situation wird ja ab 2012 (hoffentlich) mit Fertigstellung des "Darwineums" wohl deutlich verbessert werden.

Auch die momentane Einzelhaltung der letzten Elefantenkuh ist natĂŒrlich alles andere als optimal. Gibt es dort etwas Neues ?

Ausserordentlich gut hat mir hingegen die Grosskatzen-/Gepardenhaltung gefallen. Das Jaguargehege ist in Sachen Struktur und Grösse das beste das ich bis jetzt gesehen habe !!!

Weiterhin fand ich das Haus fĂŒr Husaren- und Bartaffen, das SĂŒdamerikahaus sowie die Seevogelvoliere sehr gelungen.

Highlights im Tierbesatz waren fĂŒr mich, da bei uns in NRW selten oder gar nicht zu sehen, Kulan, Litschi, Schneeziege und SchwarzrĂŒckentamarin.

In einem nur aus einiger Entfernung einsehbaren AbsperrkÀfig des Altweltaffenhauses sah ich zwei Meerkatzen, die nach C. ascanius aussahen. Kann mir da jemand helfen ? Sind nicht in der Zootierliste zu finden.

Unterm Strich kann man sagen, dass die Neuanlagen der letzten Jahre zeigen, dass man sich in Rostock "auf dem richtigen Weg" befindet. Die weitlĂ€ufige Parklandschaft, die auch fĂŒr botanisch interessierte einiges zu bieten hat, und zahlreiche Lern- und Erfahrungsstationen (nicht nur fĂŒr Kinder), machen einen Besuch zusĂ€tzlich lohnenswert !
(22.08.2009, 17:10)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Ich habe das so in Erinnerung, mĂŒsste mal nach den Quellen suchen. Wobei das Verschlucken von herumliegenden Stacheln keine wirklich bessere Alternative fĂŒr die Antilopen wĂ€re...
(13.08.2009, 09:11)
Karsten Vick:   @Michael: Du hast ja die Geschichte von den Stachelschweinen und den Antilopen schon frĂŒher im Forum geschrieben, aber was mir nie klar war; die sind wirklich gestorben, weil sie sich auf einen rumliegenden Stachel GELEGT haben? Nicht, weil sie den verschluckt haben? Ersteres kann ich mir kaum vorstellen.
(12.08.2009, 23:50)
Michael Mettler:   @Oliver: Ja, die langjĂ€hrige Kombi kenne ich. Allerdings liegt ein Kamel auch ganz anders (proportional weniger BodenberĂŒhrung, wahrscheinlich als Anpassung an heiße und kalte UntergrĂŒnde) und hat zudem dicke Liegeschwielen, die das Eindringen von losen Stacheln deutlich erschweren dĂŒrften (in den meisten Monaten zudem ein dickes Haarkleid). Und es hat keine SpannhĂ€ute zwischen Schenkel und Rumpf, die im Liegen eine "Tasche" bilden, in die ein herumliegender Stachel hineinrutschen kann. Da ist eine Antilope (siehe Nyalas in Duisburg) oder auch ein Steinbock (MĂŒnster, lange her) vom Anatomischen her wahrscheinlich etwas anfĂ€lliger, sich einen solchen Fremdkörper einzufangen. Im MĂŒnsterschen Fall drang der Stachel meiner Erinnerung nach (Jahresbericht) bis ins Herz.
(12.08.2009, 20:57)
Oliver Jahn:   Wenn auch keine HorntrĂ€ger, so klappt doch aber die Kombi Stachelschwein/Trampeltier in Braunschweig recht gut.
Bei den Litschis hast du Recht Michael, da war kein Bock im Juli mehr dabei. Über die Rekonstruktion des Hauses freue ich mich sehr. Wieder mal ein Punkt, der Rostock von vielen anderen Zoos unterscheidet.
(12.08.2009, 20:20)
Michael Mettler:   Die Vergesellschaftung von Stachelschweinen mit HorntrĂ€gern hat sich zumindest in Duisburg und MĂŒnster nicht gerade bewĂ€hrt, da gab es Verluste auf letzterer Seite durch eingedrungene Stacheln...

Bin gespannt, ob sich dann die MĂ€nner der beiden Antilopenarten vertragen werden. So weit ich mich erinnere, sind die Litschis doch derzeit eine rein weibliche Gruppe?
(12.08.2009, 09:17)
Karsten Vick:   Es gab jetzt bei uns in der Tagespresse ein paar Informationen und eine Planskizze zur Umgestaltung der Huftieranlage. Fangen wir mal damit außen an. Der Zaun verschwindet und wird durch einen Trockengraben ersetzt. Da wo heute die Wapitisuhle ist, entsteht ein Teich und eine Besucherplattform. Die frĂŒher mal acht und zuletzt noch drei Gehege werden zu einem zusammengefasst. Der Bergeraum am alten Huftierhaus wird abgerissen, so dass das historische Achteck wieder zu Tage tritt. Es erhĂ€lt ein Schilf-Spitzdach und Fachwerk-Imitation, wird also zu einem Abbild des alten Hirschhauses von 1910. Es werden allerdings keine HuftierstĂ€lle mehr da rein kommen, sondern FunktionsrĂ€ume fĂŒr die Pfleger und StĂ€lle fĂŒr die kleinen Begleitarten auf der Anlage - "z.B. Stachelschweine" - so stehts geschrieben. Von unserer Plattform aus gesehen dahinter entsteht das eigentliche StallgebĂ€ude. DafĂŒr verschwinden der Antilopenstall und der Yakstall aus den 60er Jahren und wie oben erwĂ€hnt auch der Außenzaun von 1958 - ich sag nur Graffunder-Alarm!!! So entsteht also ein großes hufeisenförmiges Gehege fĂŒr Litschi- und Pferdeantilopen, geplant sind weitere Antilopen. Im GesprĂ€ch mit einem, der es wissen muss hatte ich schon mal geĂ€ußert, dass das als Afrika-Savanne nicht der ganz große Wurf sein kann, dass sie mittelfristig eher im ErweiterungsgelĂ€nde eine richtige Savanne bauen und auf dieser Anlage eine schöne Asien-Vergesellschaftung machen sollten, hoffentlich haben sie die Stallungen gleich rindersicher geplant...
(12.08.2009, 00:34)
Karsten Vick:   ...wĂ€re es nun die SCHATTENseite, muss es natĂŒrlich heißen.
Nun zu einem anderen Haus auf dem Planausschnitt, das auch in den Graffunder-Thread gehört. Das von dir, Michael am Anfang angefragte Tigerhaus. Hier ist es als geplantes Haus fĂŒr tropische KleinbĂ€ren eingezeichnet. 1963 wurde es aber gebaut. Im ersten ZoofĂŒhrer (1966) wird es nicht erwĂ€hnt, stand also wahrscheinlich noch leer. Im hier schon zitierten Buch "Tiere um uns" 3. Auflage sind dort NasenbĂ€ren verzeichnet. An die kann ich mich dort nicht erinnern, deren KĂ€fig war, solange ich denken kann, am heutigen Weg zwischen Elch und Rentier, kurz bevor man an die zentrale Huftieranlage kommt. Kurz darauf mĂŒssen sie sich also endgĂŒltig von der Idee verabschiedet haben, an das Haus Freianlagen zu bauen, statt dessen bauten sie KĂ€fige fĂŒr ihre florierende Bengaltigerzucht.
(02.08.2009, 23:28)
Michael Mettler:   Das Haus erinnert mich in seiner Form allerdings weniger an eine fliegende Untertasse als an eine eingedrĂŒckte GetrĂ€nkedose... :-)
(02.08.2009, 23:27)
Karsten Vick:   Im Gegensatz zu den heutigen LageplĂ€nen ist hier Norden oben. Bisher hab ich immer angenommen, hier die grĂ¶ĂŸere Anlage am SĂŒdgiebel zu sehen. Auch dann wĂ€re links von dem Haus eine Freianlage, nĂ€mlich fĂŒr Rhesusaffen, aber es wĂ€re keine Mauer im Vordergrund und kein Wald im Hintergrund. WĂ€re es nun die Sonnenseite, dann hĂ€tten wir eine Mauer bei der Pavianinsel im Vordergrund, die Gibbonanlage links vom Haus und dahinter Wald. Aber wahrscheinlich hast du mit der Himmelsrichtung recht und der Riesen-Affenspielplatz zeigt nach SĂŒden. Jedenfalls, wenn sie den Bau damals geschultert hĂ€tten, dann hĂ€tten wir jetzt fĂŒr Oliver noch ein zweites Graffunder-Ufo in Rostock!
(02.08.2009, 23:05)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Wow, das hĂ€tte ich nicht in diesem Grundriss erwartet... Falls die Zielplanung nach Kompass ausgerichtet ist (also Norden oben), dann zeigt die Entwurfzeichnung des Hauses im Graffunder-Thread mit ziemlicher Sicherheit die (grĂ¶ĂŸere) SĂŒdseite. Große Affenanlagen an einer sonnenlosen Nordseite dĂŒrften nicht geplant worden sein.
(02.08.2009, 20:27)
Karsten Vick:   @Michael: Oliver hat im Graffunder-Thread schon eine Zeichnung dieses Affenhauses eingestellt, tief unten am 29.7. Das hĂ€tte auf beiden Giebelseiten doch etwas anders als das Brehmhaus ausgesehen. Ich bin gerade am ĂŒberlegen, welche Seite auf der Zeichnung dargestellt ist...
(02.08.2009, 20:06)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Ich kann mir das große Rechteck innerhalb der Ponyreitbahn durchaus als FlĂ€che fĂŒr Bestuhlung vorstellen (Ponyreiten und Musikdarbietung mĂŒssten ja nicht gleichzeitig stattgefunden haben) und die rechts daran anschließenden schmalen, parallelen Rechtecke als frei tragende TribĂŒne, unter welchen der Reitbahnverlauf entlang fĂŒhrt. Alternativ kĂ€me statt KonzertbĂŒhne auch nach wie vor die Nutzung als Regenhalle in Frage.

Interessant finde ich die Form des geplanten Affenhauses. Denkt man sich in die Mitte des breiteren unteren Teils eine kleine Tropenhalle und an die unteren Ecken zwei Freianlagen, hÀtte man ein Mini-Alfred-Brehm-Haus.
(02.08.2009, 09:51)
Karsten Vick:   Doch @Liz, das Menschenaffenhaus soll abgerissen und die FlĂ€che der Elefantenanlage zugeschlagen werden. Und @Henry Merker, es ist auch der Bau eines neuen Hauses geplant, aber Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Lasst sie erstmal fĂŒr die Menschenaffen bauen, das Projekt lĂ€uft schon lange genug.
(01.08.2009, 18:48)
Henry Merker:   @Karsten Vick:
Soll eigentlich auch ein neues Elefantenhaus entstehen? Denn meiner Erinnerung nach war das derzeitige nicht gerade sehr groß...
(01.08.2009, 17:13)
Liz Thieme:   ach dann wird die Affenhaus-FlĂ€che gar nicht mitbenutzt?
(01.08.2009, 15:20)
Karsten Vick:   @Liz: Auf meinem Plan hast du als Anhaltspunkt rechts oben das jetzige Elefantenhaus. Die Außenanlage geht jetzt bis zur Mitte des Bildes, der Eselstall ist weg. Geplant ist eine Erweiterung bis zum Menschenaffenhaus links im Bild. Das Menschenaffenhaus aber wird neu gebaut außerhalb des bisher genutzten ZoogelĂ€ndes, hinter der Afrika-Huftieranlage.
(01.08.2009, 14:51)
Liz Thieme:   >in rostock wird bald das affenhaus versetzt und die elefanten sollen ein neues gehege bekommen welches die festwiese das alte affenhaus und das aquarium einschließt<
So das ist meine Info zu der Neugestaltung. Könnte mir mal jemand anhand eines neuen Plans das Versetzen des Affenhauses erklÀren?

(01.08.2009, 09:26)
Karsten Vick:   Wars euch zu klein?
(31.07.2009, 23:38)
Karsten Vick:   Hier nun ein Ausschnitt aus dem Perspektivplan von 1962. Orange sind (Stand FrĂŒhjahr 1962) vorhandene GebĂ€ude. Oben links das heute diskutierte Schimpansenhaus. Es sollte also ursprĂŒnglich noch etwas verlĂ€ngert werden, in Wirklichkeit wurde es spĂ€ter im rechten Winkel um den jetzigen Gorillateil erweitert. Das umgedrehte L ist der 2008 fĂŒr die VergrĂ¶ĂŸerung der Elefantenanlage abgerissene Eselstall. Zu der Zeit lebten hauptsĂ€chlich Ponys darin und wenn es auch schwerfĂ€llt, aus den Strukturen des "Kinderzoos" irgendwas sinnvolles rauszulesen, so ist doch klar, dass der Rundweg eine Ponyreitbahn sein soll. So fĂ€llt es mangels PublikumsplĂ€tzen auch wieder schwer, sich das Schimpansenhaus als spĂ€tere BĂŒhne vorzustellen. Der Imbiss wurde noch gemĂ€ĂŸ Plan errichtet, aber wohl schon kurz nach dem Direktorenwechsel wurde festgemacht, dass Elefanten und Menschenaffen da bleiben sollen, wo sie sind. Der im Plan fĂŒr 1962 angekĂŒndigte Bau der DickhĂ€uteranlagen war damit vom Tisch und da, wo auf dem Plan eine Pavianinsel eingezeichnet ist, entstand 1967 ein Kinderspielplatz.
(31.07.2009, 23:30)
Michael Mettler:   Dortmund hat das von mir geschilderte Menschenaffenhaus erst 1976 gebaut, vielleicht war Dr. Bartmann vorher auf Besuch in Rostock :-)
(31.07.2009, 22:27)
Michael Mettler:   In der Rostock-Chronik "Vom Hirschgarten zum Erlebniszoo" wird in einer Auflistung der BautĂ€tigkeit von 1956 bis 1973 fĂŒr das Jahr 1961 das Schimpansenhaus erwĂ€hnt. Bei der 1962er Zielplanung stand es also schon. FĂŒr 1965 heißt es dann "Menschenaffenhaus (Orang-Utan)". Das scheint demnach der zweite Bauabschnitt gewesen zu sein.

Mir ist dabei gerade aufgefallen, dass der Rostocker Menschenaffenkomplex abgesehen vom Loggia-Dach ĂŒber dem SchimpansenkĂ€fig eine gewisse Ähnlichkeit mit dem frĂŒheren Dortmunder hat (heute Binturongs/BaumkĂ€ngurus, zwischenzeitlich Niedere Affen), wo ebenfalls von außen einsehbare, verglaste InnenrĂ€ume und Gitter-AußenkĂ€fige fĂŒr Schimpansen und Orangs einen Winkel bildeten. Muss mal nach Bildern und Entstehungsdatum schauen.
(31.07.2009, 19:33)
Michael Mettler:   Im ZoofĂŒhrer von 1966 wird das Haus - obwohl schon alle drei Menschenaffenarten drin lebten - noch als Schimpansenhaus bezeichnet. Auch im nĂ€chsten ZoofĂŒhrer von 1972 heißt es noch so; dazu wird aber noch gesagt: "...wird fĂŒr unsere heranwachsenden Affen zu eng."

Als Kuriosum fiel mir dabei noch im letztgenannten ZoofĂŒhrer ins Auge: "Die vier Schimpansen Timbo, Nana und Rena" - einer davon muss wohl eine gespaltene Persönlichkeit gewesen sein :-) (Lösung: Vorher gab es mit Bobo noch einen vierten, da wurde der Text schlichtweg lausig aktualisiert.)
(31.07.2009, 15:46)
Michael Mettler:   Sorry, natĂŒrlich gab es zumindest in Berlin (Schloss) und Rostock (Trotzenburg-Eingang, Hirschhaus usw.)bereits Historisches, aber eben nicht die Enge bereits dicht bebauter FlĂ€chen, in der man weitlĂ€ufige Neukonzepte schlechter umsetzen konnte.
(31.07.2009, 13:38)
Karsten Vick:   Das Haus ist vom ersten Stein an gebaut worden, um darin - fĂŒr ein paar Jahre - junge Menschenaffen zu halten. Die Idee, dass schon bei der Planung eine mögliche Nachnutzung ins Auge gefasst wurde, ist wie gesagt sehr reizvoll. Nur wird das trotz aller Ähnlichkeit mit dem Berliner Kinder-CafĂ© kein Imbiss gewesen sein. Denn im Plan war eine ImbissgaststĂ€tte da vorgesehen, wo sie ziemlich schnell auch gebaut wurde und heute noch steht: auf dem HĂŒgel vor der Elefantenanlage. Wegen der aufgesockelten KĂ€fige kann ich mir als Nachnutzung eher etwas bĂŒhnenartiges vorstellen.
(31.07.2009, 13:37)
Michael Mettler:   ... und es waren im Gegensatz zu Dresden, Halle und Leipzig "neue" Zoos (bzw. Rostock "stieg vom Tierpark zum Zoo auf"), die in der Gestaltung noch sehr frei waren und sich nicht in historische Gegebenheiten einpassen mussten. Auch in Erfurt waren Gastronomie, Streichelgehege mit Haustieren und AffenspielkĂ€fig (das Graffundersche Rondell) eng verzahnt.
(31.07.2009, 13:35)
Oliver Jahn:   Also diese Ähnlichkeit ist wirklich auffĂ€llig. Und der Gedanke ist absolut nachvollziehbar. Immerhin waren ja der TP-Berlin, Erfurt und Rostock die Zoos der DDR, die ĂŒber eine Ă€hnlich große FlĂ€che verfĂŒgten. Warum sollte es dann nicht auch Ă€hnliche GrundzĂŒge in der Gestaltung und Aufteilung einzelner Bereiche gegeben haben?
(31.07.2009, 13:20)
Michael Mettler:   In diesem Zusammenhang wĂ€re wichtig, ob und wann andere gastronomische Einrichtungen eventuell einen hier angedachten Imbiss ĂŒberflĂŒssig machten, so dass man umdisponierte. Ich wollte nĂ€mlich nicht ausdrĂŒcken, dass ein schon bestehender Imbiss zum Affenhaus umgebaut wurde, sondern dass etwas, das ein Imbiss hĂ€tte werden sollen, nach Errichtung der Grundstruktur möglicherweise gleich umgenutzt wurde. Anscheinend ist ja auch der geplante Kinderzoo mittendrin stecken geblieben.
(31.07.2009, 12:51)
Karsten Vick:   Die Vermutung hat schon was. Nur war es nicht so, dass ein Imbissstand zum Menschenaffenhaus umgebaut wurde, sondern eher so, dass ein Menschenaffenhaus so gebaut wurde, dass man es spĂ€ter als MusikbĂŒhne, Verkaufsstand o. Ă€. nutzen konnte. DafĂŒr spricht, dass der von Michael fotografierte SchimpansenkĂ€fig mit dem aufwĂ€ndigen Dach wirklich den Ă€ltesten Teil des Menschenaffenhauses darstellt, der Gorillateil kam erst spĂ€ter dazu, das Orang-Innengehege sogar erst in den 80ern. Ich werde mal, damit wir wissen, wovon wir reden, den Perspektivplan scannen und stĂŒckchenweise hier einstellen.
(31.07.2009, 11:27)
IP66:   Ich habe mit das GebĂ€ude mit Karsten Vick im vorletzten Winter recht grĂŒndlich angeschaut und halte es fĂŒr unwahrscheinlich, daß tatsĂ€chlich ein Pavillon nach dem Muster der noch vorhandenen friedrichsfelder Beispiele nachtrĂ€glich fĂŒr die Menschenaffenhaltung adaptiert wurde. Allerdings zeigen die von Michael Mettler gefundenen Beispiele sehr schlĂŒssig, daß das Vorbild fĂŒr das GebĂ€ude eben eine solche Loggia war. Bis heute ergeben sich an von außen einsehbaren StĂ€llen oft merkwĂŒrdige Situationen, die nur hier und da als durchdacht gestaltet bezeichnet werden können. In Rostock hingegen wirken die KĂ€fige, ob hinter Glas oder als "Freianlagen", recht luftig, sie sind Teil eines Ensembles, das zwanglos den Platz begrenzt. Ich könnte mir auch vorstellen, daß man mit Blick auf den Masterplan den Entschluß gefaßt hat, die Architekturphantasie zur Tierausstellung zu nutzen und daß vielleicht ein frĂŒherer Entwurf adaptiert wurde.
(31.07.2009, 10:52)
Michael Mettler:   Und hier eine Aufnahme aus einem alten Wegweiser des Tierparks Berlin. Die Parallelen sind verblĂŒffend, vor allem bei der von Karsten erwĂ€hnten Lage am geplanten Kinderzoo machte es bei mir "klick". War das Rostocker GebĂ€ude (oder zumindest der auf meinem Foto zu sehende Teil) ursprĂŒnglich gar nicht als Tieranlage, sondern als Imbiss geplant? Statt des AußenkĂ€figs eine Terrasse, statt des InnenkĂ€figs die Essenausgabe? Im Grunde benötigt man doch fĂŒr ein Menschenaffenhaus (damals ja noch AffenKINDER) die gleichen WirtschaftsanschlĂŒsse wie fĂŒr einen Imbiss, nur wĂŒrde es eben eine Futter- und keine PommeskĂŒche. Dem Haus gegenĂŒber liegt eine Festwiese, gleich daneben gab es eine Pony-Reitbahn (jetzt Elefanten-Erweiterung), die kleine Affeninsel erinnert ebenfalls ein wenig an den TP Berlin (frĂŒhere Insel fĂŒr Amerikanische Nerze). Fehlte eigentlich nur der dort verwirklichte Affen-SpielkĂ€fig. Und der wurde dann, da Rostock sogar ĂŒber Menschenaffen verfĂŒgte, eben auf der Imbiss-Terrasse errichtet - vielleicht kamen Gorilla- und Orang-KĂ€fige erst spĂ€ter dazu, und der rechte Trakt war ursprĂŒnglich als Regenhalle (oder auch als Musikpodium)geplant. Das GebĂ€ude könnte also ein "Hybride" sein: Man kopierte aus dem Tierpark sowohl den Kinderzoo-Imbiss als auch die Regenhalle neben der Wolfsanlage, in der - um Wartezeiten bei Schauern zu ĂŒberbrĂŒcken - an den Enden zwei Volieren eingefĂŒgt sind, und wandelte dies nach und nach in ein Menschenaffenhaus um, weil der ursprĂŒngliche Plan eines DickhĂ€uterhauses (mit Flusspferdanlage!) nicht umgesetzt wurde/werden konnte, die Elefanten weiterhin das potenzielle Menschenaffenhaus blockierten und die Affen allmĂ€hlich groß und krĂ€ftig wurden.
(31.07.2009, 10:40)
Michael Mettler:   Im Zooarchitektur-Thread"Heinz Graffunder" machte Karsten Vick folgende Anmerkung ĂŒber das Menschenaffenhaus, von dem wir noch nichts ĂŒber eine Mitwirkung Graffunders wissen:
"Vom noch existierenden Menschenaffenhaus stand damals auch schon der 1. BA, der liegt lt. Plan (Perspektivplan von 1962) am Rande des geplanten Kinderzoos, ohne besondere Funktion."

Das brachte mich auf einen Gedanken, den ich mit zwei Bildern illustrieren möchte. Nebenstehend zuerst das Rostocker Haus bzw. dessen Schimpansen-FlĂŒgel (eine Gesamtaufnahme habe ich nicht gemacht).
(31.07.2009, 10:21)
Niedersachse:   Okay, dankeschön
(24.07.2009, 11:28)
Oliver Jahn:   @Niedersachse, siehe Karsten Vicks Beitrag vom 19.05.2009.
(23.07.2009, 23:50)
Niedersachse:   Wohin gingen denn die Wapitis?
(23.07.2009, 19:44)
Michael Mettler:   Das könnte erklĂ€ren, warum ich bei meinem Hodenhagen-Besuch im Mai nicht nur einen Transportwagen in der Asien-Abteilung sah, sondern auch drei sehr nervöse Nilgaus...

Ich habe gerade den Rostocker Jahresbericht 2007 bekommen, in dem in Zusammenhang mit einem Gehegewechsel gleich zweimal an verschiedener Stelle von "Wildeseln" gesprochen wird. Aus dem Zusammenhang geht aber hervor, dass damit die Hausesel des Zoos gemeint sind (und nicht etwa die gesondert erwĂ€hnten Kulane). Nur ein FlĂŒchtigkeitsfehler oder voraus eilende ZukunftsplĂ€ne...?
(23.07.2009, 15:04)
Oliver Jahn:   @Karsten, ich habe mich schon gewundert, den Gorillamann nur allein zu sehen. Nun weiß ich, warum.
Die Nilgaus gingen an den Safaripark Hodenhagen. Die Hirschziegenantilopen gingen nach Östereich in den Wild- und Erlebnispark Streicher.
Die Lösung mit der FutterkĂŒche fĂŒr den WickelbĂ€ren gefĂ€llt mir sehr gut.
Und hier noch mal ein Bild vom Schneeleopardenjungtier.
(23.07.2009, 14:08)
Karsten Vick:   Die ganze alte Huftieranlage soll zu einer Afrikaanlage zusammengefasst werden. Außer Pferde- und Moorantilopen plant man weitere Arten zu halten.
Wenn beim Menschenaffenhaus schon Baugeschehen wĂ€re, dann wĂŒrde man das von der jetzigen Afrika-Anlage aus sehen, meine ich.
Der Bereich des WickelbĂ€ren im SĂŒdamerikahaus ist die ehemalige FutterkĂŒche, wie ich am 19.5. schon schrieb.
Oliver, steht bei den Nilgaus und HZA auch, wohin sie abgegeben wurden, wie bei den Wapitis?
"Das Affenhaus ist noch immer mit den bekannten drei Arten besetzt" - du meinst das Menschenaffenhaus? Da gibt es trotzdem eine BestandsverĂ€nderung, da das alte Gorillaweibchen Sanga im Alter von ĂŒber 40 Jahren gestorben ist.

Ja und auch Sara die Elefantenkuh hat wieder mal eine GefÀhrtin verloren.
(23.07.2009, 12:55)
Oliver Jahn:   Die Anlage soll nur noch einer Gemeinschaftshaltung von ANtilopen dienen. Dabei wird man sicher auf die Pferdeantilopen zurĂŒckgreifen, evtl. auch die Litschis dort belassen.
Das Menschenaffenhaus entsteht in einem Bereich, der zur Zeit fĂŒr Besucher noch nicht zugĂ€nglich ist, daher kann ich ĂŒber Baubeginn dort nichts sagen.
(23.07.2009, 12:26)
Henry Merker:   @Oliver Jahn:
Soll denn die ehemalige Nilgau- und Hirschziegenanlage mit einer neuen Tierart besetzt oder einer anderen bereits bestehenden Anlage zugeschlagen werden?
Wie sieht es eigentlich mit der Planung des neuen Menschenaffenhauses aus? Wird daran schon gebaut oder ist dies noch in Planung?
(23.07.2009, 07:14)
Oliver Jahn:   Ich bin aus dem Urlaub zurĂŒck und habe diesen genutzt, um dem Zoo Rostock mal wieder einen Besuch abzustatten.
Der WickelbĂ€r hat jetzt einen eigenen Bereich im SĂŒdamerikahaus.
Die Nilgaus und die Hirschziegenantilopen haben den Zoo bereits verlassen und auch die Wapitis waren weg. Vom Umbau des alten Hauses war allerdings noch nichts zu sehen, lediglich die Wapitianlage war jetzt genutzt von den Pferdeantilopen und den Litschi-Wasserböcken, die Anlage der Nilgaus stand leer.
Was mich sehr gefreut hat, bei den Kulanen gab es zwei mal Nachwuchs.
Der junge Irbis war gut zu beobachten, er hÀlt sich oft vor den Glasscheiben auf und ist so sehr besucherwirksam.
Die alte Elefantendame steht allein und das Affenhaus ist noch immer mit den bekannten drei Arten besetzt.
(22.07.2009, 18:34)
Oliver Jahn:   Ich kann da Karsten nur noch mal bestĂ€tigen, an dem Haus ist oberhalb des Fundamentes nichts mehr original. Die verwendeten Steine und die Glasbausteine in den Fenstern sind aus der Nachkriegszeit.
(03.06.2009, 21:24)
IP66:   Wenn ausgehendes Mauerwerk erhalten ist, dann wohl nur auf der noch in der achteckigen Form erhaltenen Seite, die zumindest von außen neu verkleidet wurde. Die Frage ist, warum man, als man das Ganze erneuerte, auf der einen Seite den alten Grundriß beibehielt, wĂ€hrend man ihn auf der anderen rechteckig erweiterte. Denkbar wĂ€re die Interpretation, daß man dies tat, weil in dem heute achteckigen Bereich noch so hohe alte Mauern vorhanden waren, daß man auf deren Ersatz verzichtete. Das ist nur eine Theorie, doch finde ich sie vergleichsweise einleuchtend.
(03.06.2009, 11:28)
Karsten Vick:   Der Kenner sieht auf meinem Bild natĂŒrlich sofort, was es darstellt. FĂŒr alle anderen: die blaue Beschriftung links weist auf den besagten Huftierstall, die rechts auf einen heute noch erhaltenen historischen Balkon mit Wellensittichvoliere. Rechts davon die Pyramideneichenallee, an deren unterem Ende man heute die EisbĂ€renanlage und das Goldfisch -> Kegelrobben -> Basstölpelbecken findet.
(03.06.2009, 00:12)
Karsten Vick:   Erstmal wird an dem Stall nichts verĂ€ndert. Bei diesem Umbau ist die Anlage ja hinterher immer noch zweigeteilt, so dass die StĂ€lle in der Mittelachse immer noch am richtigen Ort, an der RĂŒckfront der Gehege, stehen. Kurios wirds erst, wenn mal die ganze Anlage zu einem Gehege vereinigt wird. Dann steht die Frage, wie viel StallkapazitĂ€t man braucht, wo man diese anordnet und wie man das alte Haus dabei nutzen kann. Wobei Oliver und ich der Meinung sind, dass da oberirdisch wenig bis keine alte Bausubstanz erhalten ist. Sie haben aber beim Wiederaufbau auf jeden Fall das alte achteckige Fundament genutzt.

Der Urzustand war ein achteckiger Stall, der von acht unterschiedlich großen TortenstĂŒck-AuslĂ€ufen umgeben war. Zu DDR-Zeiten waren es anfangs zwar immer noch acht AuslĂ€ufe (Anfang der 70er Wapiti, Nilgau, HZA, Yak, Trampeltier, Böhmzebra, Milu, Kulan (und Onager)), aber es wurden StĂ€lle dazu gebaut, in denen man auch wirklich mal eine ganze Tiergruppe einsperren konnte.
(03.06.2009, 00:07)
IP66:   Was wird denn aus dem alten Huftierhaus? Es gehört, wenn auch nur in Teilen und stark verĂ€ndert, j azum GrĂŒndungsbaubestand des Zoos?
(02.06.2009, 10:52)
Karsten Vick:   In Rostock herrscht die Ruhe vor dem Sturm, dem Bau des neuen Menschenaffenhauses. Vorher wird die zentrale Huftieranlage umgestaltet. Die Wapitis sind (vorĂŒbergehend) bei einem privaten RentierzĂŒchter in der Uckermark - auch so was gibts - eingestellt. Die Litschi- und Pferdeantilopen nutzen schon diese Anlage mit. Auf der anderen Parkseite, auf dem Afrikateil der Cameliden-Equiden-Anlage (CEA), wurden mit Bauzaun und Benjeshecken provisorische Gehege abgeteilt, die wĂ€hrend des Umbaus wohl die Antilopen beherbergen sollen.
Die Tamarinfamilie im Krokodilhaus erfreut sich bester Gesundheit. Neu im SĂŒdamerikahaus ist ein WickelbĂ€r, dem die alte FutterkĂŒche als Gehege hergerichtet wurde.
(19.05.2009, 23:34)
Niedersachse:   Als sie kam hatte man sich noch Hoffnung auf Nachzucht gemacht. Wie es jetzt aus sieht, keine Ahnung.
(22.12.2008, 17:26)
Sven P. Peter:   Also eine Zuchtperspektive die gegen Null geht.
(22.12.2008, 17:13)
Niedersachse:   Der Mann Bodo ist 1991 geboren.
Das Weibchen Grete kam 2006 aus Tallinn. Sie ist 1982 in Rostock geboren.
(22.12.2008, 15:04)
Michael Mettler:   Kleine ErgĂ€nzung zu den NasenbĂ€ren: Auf der ehemaligen JungbĂ€renanlage lebt die Weibchengruppe mit jeweiligem Nachwuchs, bei den Kapuzinern das ZuchtmĂ€nnchen (bis auf die gelegentliche "Hochzeitsreise") und m.W. noch Kastraten.
(22.12.2008, 08:59)
WolfDrei:   Sicher nicht die heutigen Tiere: die Rostocker Gruppe Anfang der Siebziger
(22.12.2008, 08:15)
Sven P. Peter:   Ach ja, da!
Mal was anderes, weiß jemand wie alt die Kodiaks sind?
(22.12.2008, 00:01)
Oliver Jahn:   Die Kombi existiert schon einige Jahre auf der ehemaligen JungbĂ€renanlage. Und es gibt zwei Gruppen NasenbĂ€ren, eine dort und die andere bei den Kapuzinern.
(21.12.2008, 22:44)
Sven P. Peter:   Ich denke die NasenbĂ€ren sind bei den Kapuzinern?!
(21.12.2008, 21:36)
AndrĂ© Haubrich:   Ist bei der Kombi NasenbĂ€r/Marderhund das Scheitern nicht schon vorprogramiert gewesen? Geografisch ist sie ja auch nicht korrekt, es sei denn NasenbĂ€ren sind mit einem Flugzeug ĂŒber Asien... Ist ja bekannt :-)
(21.12.2008, 21:27)
Andreas:   @Karsten Vick:
Im Krokodilhaus leben jetzt 2 SchwarzrĂŒckentamarine. Sie können sich frei bis kurz vor die Becken, per Äste und Stricke, im Raum bewegen. Der Beo im „Dschungel“ hat seinen Sprachschatz erweitert :-) Weißt Du, was mit dem Becken vor den Pinguinen wird?
@Oliver Jahn:
Man gut, daß Du im September so fleißig warst :-) Sind erst in der DĂ€mmerung am Haus angekommen. Obwohl wir gegen 10.00 da waren, lief die Zeit davon- viel zu gucken! Die WG Fischotter/WaschbĂ€ren funktioniert prĂ€chtig, b.z.w. ist fĂŒr den Betrachter sehr kurzweilig. Der Löwennachwuchs( 1JT) hat de genervte Mutter in den Baum getrieben und maltrĂ€tiert den Vater. Die Jaguare basteln an neuem Nachwuchs. Leider war nichts von den Schneeleoparden zu sehen. Da eine Menge BĂ€lle im Gehege waren, scheinen die Jungtiere noch da zu sein. Weitere neue WG fĂŒr mich: NasenbĂ€ren+ Marderhunde, wobei letztere die A...karte gezogen haben. Trauen sich kaum raus. Relativ kleine Jungtiere bei den Yaks, Nilgaus, Wanderus. Also, jedenfalls so interessant, daß wir erst gegen 16.30 den Zoo(ErweiterungsgelĂ€nde) verlassen haben.

(21.12.2008, 19:44)
Oliver Jahn:   @Andreas, ich habe ja nur EIN Foto eingestellt. Ich hatte mir vorher den Wetterbericht fĂŒr Rostock angesehen und da habe ich mir gedacht, bevor du ganz nass wirst, nehme ich dir das mit dem Foto einfach mal ab! ;-)
Aber dennoch habe ich gar nichts gegen ne lĂŒttje Lage! :-) Ich hoffe, wir bekommen das in 2009 endlich mal hin!
(21.12.2008, 16:20)
IP66:   Damit scheint der rostocker Zoo Ă€hnlich rabiat mit seiner DDR-Vergangenheit umgehen zu wollen wie Leipzig und Dresden - ich finde das schade und fĂŒhlte mich ein wenig an den Umgang mit nationalsizialistischer Architektur erinnert.
(21.12.2008, 15:19)
Andreas:   @Karsten Vick: Bei dem Schietwtter sind wir heute nicht raus. Fahren morgen hin.
Habe Bilder sortiert und jetzt eckige Augen:-)
@Oliver :dat kostŽne anstÀndige Lage!
(20.12.2008, 21:02)
Oliver Jahn:   Na dann hier quasi zum Abschied eines Hauses noch mal der markanteste Blick auf dieses Haus, bzw. hier auf den SchimpansenkĂ€fig.
(20.12.2008, 20:34)
Karsten Vick:   ..sachkundige Leitung, das war wohl mein Stichwort.
TatsĂ€chlich ist gerade heute der Anfang vom Ende des Menschenaffenhauses gekommen: FĂŒr den Neubau wurden die Fördermittel bewilligt und Zoodirektor und OberbĂŒrgermeister haben das Projekt vorgestellt. Es wird die Erweiterung des ErweiterungsgelĂ€ndes einleiten, sprich noch jenseits der Afrikanlage gebaut, es wird "bis zu 20 Orangs und Gorillas" beherbergen (also wohl keine Schimpansen mehr) und es wird auch nicht schnöde Menschenaffenhaus heißen, sondern Darwineum, um den anderen -eums in Mecklenburg Paroli bieten zu können: Ozeaneum Stralsund und MĂŒritzeum Waren.
Das alte Haus wird spĂ€testens dann fallen, wenn an seiner Stelle die Elefantenanlage als nĂ€chstes Großprojekt gebaut wird.

@Andreas: Waren schon KrallenÀffchen im Krokodilhaus und wenn ja, welche Art?
(20.12.2008, 20:11)
IP66:   Ich habe mir das GebĂ€ude im letzten Winter unter der sachkundigen Leitung von Karsten Vick angeschaut - insofern kenne ich es recht gut. Ich denke aber, daß sich mancher Forumsteilnehmer, der noch nicht in Rostock war, ĂŒber die ein oder andere Abbildung mit diesem GebĂ€ude vertraut machen könnte - so viele traditionelle Menschenaffenhaltungen gibt es ja nicht mehr, und das rostocker Beispiel ist besser erhalten und vollstĂ€ndiger als dĂĄs Beispiel in Duisburg.
(20.12.2008, 09:59)
Oliver Jahn:   IP66, wenn da Bilder gewĂŒnscht sind, bitte einfach Bescheid geben. Ich habe bei unserem Besuch im Herbst das Haus ausgiebig abgelichtet.
(19.12.2008, 19:12)
Andreas:   @IP66: werde mein Bestes versuchen:-)

(19.12.2008, 18:51)
IP66:   Vielleicht ist es sinnvoll, das recht gut erhaltene und nicht besonders geschĂ€tzte Menschenaffenhaus zu dokumentieren, das recht gut die Vorstellung von der Haltung dieser Arten in der Nachkriegszeit spiegelt.
(19.12.2008, 18:42)
Andreas:   Nun ist ja wieder "Ferienzeit". Fahren morgen in den Zoo Rostock, Montag oder Dienstag Stralsund, dann irgendwann spĂ€testens bis 4.1. nach ÜckermĂŒnde. Sind spezielle Dinge zu erfragen, oder Anlagenfotos zu machen?
(19.12.2008, 15:31)
IP66:   Ich möchte auch noch einmal einladen und betonen, daß GĂ€ste am 6. Januar in Rostock oder auch am 7. in Greifswald sehr willkommen sind. Ich plane zudem noch einen Besuch im Zoo von Bremerhaben am 3 I und in jenem von Schwerin am 10 oder 11 I, fĂŒr die dasselbe gilt!
(26.12.2007, 10:32)
Karsten Vick:   @Andreas: Nun das Durcheinander um die Fleckenkatzen ist ja nun aufgeklĂ€rt. Die jungen Jaguare wurden abgegeben, ich weiß so aus dem Kopf nicht, wohin. Die Irbisse mal beim Toben zu sehen, ist in Rostock schon eine große Ehre, meist leben sie ziemlich versteckt. Vielleicht tut sich da auch mal was mit Nachwuchs. Leoparden, nĂ€mlich Chinaleoparden, sind nicht mehr da, ich glaube gestorben. Es war ein altes (Geschwister?)Paar aus Cottbusser Zucht. In ihrem Gehege sind ja jetzt die Binturongs.
Dem Menschenaffenhaus sehe ich schon mit großer Spannung entgegen, wird Zeit, dass da der goldene Regen den Zoo trifft. Über Spenden kommt das Eigenkapital und dann wollen sie Fördermittel sich holen.
Ich werde mit IP66 den Rostocker Zoo am 6. Januar besuchen. Den Endzustand des Papageienpavillons, die Erweiterung des Elefantengeheges, die neue Eselanlage habe ich alles noch nicht gesehen.

Ein Bericht ĂŒber Stralsund wĂŒrde mich interessieren. Nach meiner Vorstellung mĂŒsstest du dafĂŒr einen neuen Thread anlegen mit dem Titel "Kleine Parks in Mecklenburg-Vorpommern". Das hatte ich auch schon immer mal vor. FĂŒr Besuchsberichte und Neuigkeiten.
(25.12.2007, 20:23)
Andreas:   3x Kniefall, Abbitte- wenn ich behaupte, ein Riesenesel zu sein, wĂ€re das eine Beleidigung fĂŒr das Arme Tier! Könnte doch glattweg beim Fernsehen anfangen!!! :@) Oh Shit, unverzeihlich. Kommt davon, wenn man im Alter ĂŒberheblich wird. NatĂŒrlich JAGUARE Muß wohl am GlĂŒhwein liegen
(25.12.2007, 12:50)
Andreas:   @Niedersachse Danke fĂŒr die prompte AufklĂ€rung betr. der Löwen. Nebenstehendes Foto wurde am 22. Dez. geschossen und wenn ich mich schwach erinnere, berichtete die Regionalpresse etwas ĂŒber 2.1 Jungtiere, darunter ein SchwĂ€rzling. Falls ich etwas durcheinander gebracht haben sollte- könntest Du einem Grufti verzeihen? :@)
(25.12.2007, 11:09)
Niedersachse:   Leoparden? Ich dachte die China-Leoparden sind beim Hausumbau abgegeben und man hĂ€lt nur noch Leoparden?
Bei den Löwen-Jungtieren kann ich helfen. Die beiden 1,1 Geschwister Azana und Leo sind in den Zoo in der Wingst gegangen und Halbschwester Zuri in den Jaderpark.
(25.12.2007, 10:56)
Andreas:   @Karsten Vick Haben am 22.Dez. die vorweihnachtliche Leere im Zoo so richtig genießen können! Etwas traurig waren wir, als uns bei den Leoparden und Löwen „nur“ die Elterntiere entgegen sahen. Gerade auf die Leo`s haben wir uns ewig gefreut, da wir in der Zeit der Rolligkeit das VergnĂŒgen hatten, anwesend zu sein. Herrlich anzusehen, wie das Paar noch immer harmoniert! Weißt Du, wohin der Nachwuchs abgegeben wurde? Auch bei den ErdmĂ€nnel sieht es man mau aus- hat die Leipziger Blutauffrischung Erfolg gehabt? Die Irbisse und Geparden tobten und tollten gerade durch die Gehege- es war die reinste Freude. Die Haubenkapuziener hatten die NasenbĂ€ren mitsamt der Kiste umgekanntet und machten ihnen das Leben schwer. Ob das ideal ist, in der langen Innensaison, so ohne RĂŒckzugsmöglichkeit? Alles in allem war es wieder ein prima Tag. Sogar die Orangs und Gorillas waren sehr kommunikationsfreudig ( immer wieder imponierend, was sie durch Mimik und Gestik ausdrĂŒcken können) Beim Schimpansen musste ich mir doch verstohlen eine TrĂ€ne aus den Augen wischen. Um so Ă€rgerlicher wurde dann das Bauschild in der NĂ€he der Schreiadlervoliere zur Kenntnis genommen : Souvernierverkauf entsteht. Was fĂŒr ein Wahnsinnsbau- und fĂŒr das Menschenaffenhaus fehlt noch so viel ! Oder sind das mal wieder verschiedene Fördertöpfe ? Der monumentale Betonbau sieht aus, als ob mal sich mal wieder
jemand ein Denkmal setzen wollte. Appropos Denkmal- ich finde, die Erbschaft der alten Dame ist in dem Haus mit dem Schönhörnchen gut angelegt. Und um noch einmal auf das Geld zu kommen- ich mag keine Verschwendung. Ein riesengroßes Areal vor dem Menschenaffenhaus wurde mit Weihnachtsbeleuchtung zugepflastert, bis in ca. 20 m Höhe und abends, als wir mit der Straßenbahn vorbei sind, sah das aus wie Disneyland. Ob diese Werbung die Ausgaben rechtfertigt? Nun erst mal genug. Muß mal die Weihnachsgans besuchen gehen. Bei Interesse kurzer Lagebericht aus Stralsund.

(25.12.2007, 10:53)
IP66:   Ich suche schon lĂ€nger einen Termin fĂŒr Rostock, wobei ich derzeit ĂŒber die erste Januarwoche nachdenke. Das ist zwar mitten im Winter, aber ich habe da Zeit und bin noch nicht verplant.
Interessant war, daß bei unserer Fahrt 1988 auch die Stadt Rostock einen erheblich besseren Eindruck machte als Stralsund, wobei sich das allerdings auf den zentralen Bereich um die Marienkirche bezog und nicht alle Viertel einschloß. Besonders im Vergleich mit Stralsund stach der Zustand ins Auge. Bei den TierhĂ€usern sollte man aber bedenken, daß offensichtlich die Farben fĂŒr den Außenanstrich in der DDR erstaunlich wenig wetterresistent waren, so daß selbst vor kurzem neu gestrichene GebĂ€ude verfallener aussahen, als sie es waren. Ich denke, daß die konventionell oder aus nicht vorgegossenen Betonelementen errichteten Bauten weniger große Sanierungsprobleme stellen werden als das friedrichsfelder DickhĂ€uterhaus. Auf der anderen Seite ist der kölner Regenwald ein Ort stĂ€ndiger Reparaturen, und in Gelsenkirchen bröckelt der Kunstfels schon im Afrikabereich - dergleichen scheint kein sozialistisches Monopol zu bedeuten.
(27.11.2007, 10:53)
Karsten Vick:   Zumindest ist mir noch nichts zu Ohren gekommen, was gegen den aufrechten Gang sprĂ€che...
Wenn das von mir vorgeschlagene Treffen zustandekommt, kannst du sogar nochn Wessi mitbringen, wegen der zahlenmĂ€ĂŸigen Ausgeglichenheit.
Und das Sattelzebra war bei meinem letzten Besuch noch da.
(26.11.2007, 22:38)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: DORT darf ich aber die Kasse noch in aufrechter Haltung passieren...? :-)

Will ja schon lange mal wieder nach Rostock. Ich hoffe, das "Sattelzebra" wird dann noch da sein...
(26.11.2007, 22:32)
Oliver Jahn:   @Karsten, das ist zwar nur eine ganz persönliche Empfindung und ich meinte damit auch nicht die Artgerechtheit der Haltungen, sondern, genau wie von dir verstanden, die Erhaltung der Bausubstanz. Und da war m.E. Rostock deutlich vor den anderen Zoos. Das DickhĂ€uterhaus in Magdeburg war bereits zur Wende sehr marode, leider! Halle, Leipzig und Dresden waren bei fast allen historischen HĂ€usern nur noch ganz knapp vor dem Abriss. Das Elefantenhaus in Erfurt wirkte zumindestens von aussen völlig vergammelt auf der Nashornseite und im Tieraffenhaus regnete es an mehreren Stellen durch das Dach. Zu Cottbus kann ich nichts sagen, das Raubtierhaus habe ich auch nur zweimal gesehen und kaum noch in Erinnerung. Aber da machten vor allem das Elefantenhaus, aber auch das Ufo und das Hornvogelhaus in Rostock einen wirklich modernen und soliden Eindruck.
(26.11.2007, 21:25)
Karsten Vick:   @IP66: Ich denke, wir sollten fĂŒr nĂ€chstes Jahr wirklich einen gemeinsamen Besuch in Rostock ins Auge fassen. Oliver Jahn und Ralf Seidel sind daran auch interessiert, ja und Michael Mettler nehmen wir natĂŒrlich auch mit. Und ich bin der Meinung, dass wir dabei zu all den hier angesprochenen Fragen eine höchst anregende Diskussion fĂŒhren könnten.

Was den Verfall der DDR-Zoos zur Wendezeit betrifft, können wir Schwerin außen vor lassen, da es dort kaum grĂ¶ĂŸere TierhĂ€user gab und gibt.

In Bezug auf Rostock freue ich mich ĂŒber die EinschĂ€tzung von Oliver, da ich schon die ganze Zeit ĂŒberlege, ob Rostock WIRKLICH besser erhalten war als z. B. Dresden und Erfurt, die ich erst nach der Wende kennenlernte, oder ob mir das nur so vorkam. NatĂŒrlich gibt es hier auch Sanierungsbedarf, aber Elefanten- und Menschenaffenhaus sowie BĂ€renburg sind sicherlich haltungstechnisch nicht mehr das, was die Leute sehen wollen, aber bautechnisch durchaus noch stabil.
(26.11.2007, 21:13)
Oliver Jahn:   Auch wenn alle großen Zoos zur Wende hin ein Sanierungsfall waren, so lĂ€sst sich doch auch das auf den eigentlichen Thread wieder zurĂŒckbringen, denn ich fand gerade zu dieser Zeit den Zoo Rostock noch als den Zoo, mit der am wenigsten maroden Substanz. Die anderenZoos sahen doch doch weit schlimmer aus. Gut, evtl. Schwerin ging auch noch, da war ich zu selten.
(26.11.2007, 20:20)
IP66:   ... fremd war schon manches, zumal man es, wenn man auf eigene Faust lebte und reiste, anders erfuhr, als wenn man vor allen Übeln durch DDR-erfahrene Begleiter bewahrt wurde. Am meisten verwundert war ich ĂŒber die vielen Taktiken, die Propaganda zu umgehen, zu unterwandern, zu karikieren. Angesichts der RekonstruktionsankĂŒndigungen vor Ruinen in Greifswald, die man dort zur Domweihe in Massen aufgehĂ€ngt hatte, aber auch mancher Parolenschilder hatte man zudem den Eindruck, daß selbst diejenigen, die dergleichen anzubringen befahlen, nicht mehr recht an die Sache glaubten.
Auf der anderen Seite hat man ja doch ZooneugrĂŒndungen wie Erfurt oder Magdeburg gestemmt, und die dortigen TierhĂ€user litten wohl noch nicht unter dem Plattenbauprogramm. Insofern habe ich ein wenig den Eindruck, daß es, Ă€hnlich wie bei den BaudenkmĂ€lern, ab etwa 1975 einen massiven Verfall gab, wĂ€hrend man bis dahin zwar sicher mit beschrĂ€nkten Mitteln, aber eben doch auf gleichbleibendem Niveau vor sich hin werkeln konnte.
In Sachen Masterplan scheint es aber so etwas wie eine systemĂŒbergreifende Konstante zu geben: Immer dann, wenn man bauen will, aber aus verschiedenen GrĂŒnden nicht kann, publiziert man anscheinend einen tollen Plan, der große Neubauten vorsieht - gelegentlich wird so etwas auch gebaut - MĂŒnster, Gelsenkirchen, Hannover - aber ist keinesfalls der einzige Sinn dieser Publikationen, sofort in die Tat umgesetzt zu werden.
(26.11.2007, 19:14)
Ralf Seidel:   IP66, na da mal keine Sorgen - so empfindlich bin ich nicht. Ich kann
durchaus nachempfinden, dass es fĂŒr viele Besucher aus dem Westen durchaus eine andere, fremde Welt war wenn sie in den Osten kamen. Kultur in der DDR-das war Propaganda - ohne Frage, aber eben viel feingliedriger, als man das heute wahrnehmen möchte...
NatĂŒrlich waren viele der MasterplĂ€ne in Zoos, um wieder zum Thema meinerseits zurĂŒck zu kommen, Luftschlösser, ökonomisch gar nicht umsetzbar. Aber es sollten ja immer mal gewisse "LeuchttĂŒrme" gesetzt werden, um der Bevölkerung allen Widrigkeiten zum Trotz zu beweisen, dass es voran geht. Entwicklungen gab es bestenfalls im Tierpark Berlin, der Zoo Leipzig erhielt 78 sein Zooschaufenster und Anfang der 80'er das Haus fĂŒr die Menschenaffen. Gleichzeitig verfiel aber der Rest des Zoos zusehends. Nach der Wende waren alle großen DDR-Zoos ein einziger Sanierungsfall.
(26.11.2007, 13:07)
IP66:   Ich denke, daß der Aufbau des Zoos in Friedrichsfelde ja auch zu den großen Projekten gehört, die, wenn auch anders als propagiert, bis heute einen großen Gewinn darstellen. Zudem muß man vielleicht den PlĂ€nen zugutehalten, daß die ökonomische Krise und der Bevölkerungsschwund erst ab den 70er Jahren den Systemwettlauf zu einem Weg in den Untergang verwandelten, wĂ€hrend zuvor, trotz Diktatur, einige beachtliche Erfolge zu verzeichnen waren. Ich denke, daß die berliner Bauten die Entkoppelung spiegeln: Das Brehm-Haus wurde international beachtetm, das DickhĂ€uterhaus, trotz des spannenden Ansatzes, eher betrauert. Gerade deshalb fĂ€nde ich es ja cuh so spannend, beide HĂ€user nachvollziehbar zu erhalten, weil sie mehr sagen als manche Abhandlung.
Ein weiterer Eindruck, auch in Hinblick auf den rostocker Plan, betrifft allerdings das PhĂ€nomen, daß man beim Wettlauf eigentlich eher auf die Welt zu schauen behauptete als auf den ungeliebten Nachbarn - ich kenne den Plan zu schlecht, um das auch hier festzumachen.
(26.11.2007, 12:05)
Oliver Jahn:   Luftschlösser waren diese PlĂ€ne auf jeden Fall, denn kaum ein Direktor eines einzigen Zoos wird selber je an deren Verwirklichung geglaubt haben. Ich glaube aber auch, dass diese PlĂ€ne schon auch Propaganda darstellten, denn wer sich die parteipolitisch gefĂ€rbten Vorworte so einiger DDR-ZoofĂŒhrer durchliest, dem wird klar, dass da natĂŒrlich auch mit bezweckt wurde, zu zeigen: "Was der Westen kann, dass können wir auch!" "Überholen ohne Einzuholen!" Aber noch mal, die Direktoren dieser Zoos waren Realisten genug, um zu wissen, dass das ĂŒberwiegend nicht umsetzbar war. Dennoch gingen sie mit viel Fantasie und Engagement daran, einige wenige Bereiche davon umzusetzen. Siehe Rosental-Anlagen in Leipzig. Ganz anders sah es mit den kleineren TiergĂ€rten aus. Zahl und QualitĂ€t des Tierbestandes waren hier wohl einmalig und unerreicht.
@Karsten, kannst du den Plan von Rostock nicht mal auf den Scanner packen und mir per Mail schicken?

(23.11.2007, 21:56)
th.oma.s:   @IP66: die ddr war 1988, in der zeit in der Sie sie dort waren, ökonomisch tot.
Ihre durchaus nicht unzutreffenden beobachtungen aus dieser zeit zum kulturellen angebot ergeben erst vor diesem hintergrund ein reales bild der situation. Ihre frage zu den ddr- masterplĂ€nen wĂŒrde ich inbezug auf zoo als luftschlösser betrachten, anspruchsvolle planungen ohne die spur einer wirtschaftlichen grundlage fĂŒr ihre umsetzung.
(23.11.2007, 20:54)
IP66:   Ich wollte auf keinen Fall irgend jemand verletzen und habe nur die EindrĂŒcke wiedergegeben, die sich bei Besuchen, vor allem bei einem vierwöchigen selbst organisierten Forschungsaufenthalt 1988 ergeben haben. Dabei ist aufgefallen, daß man bei den Kunstmuseen tatsĂ€chlich unter den Stand vor 1945 zurĂŒckgefallen war, was man unter der Hand auch zugab. Bei den Geschichtsmuseen sah es deutlich besser aus, wobei uns aber der ideologische Ansatz, insbesondere in den Mittelalter-Abteilungen, sehr amĂŒsiert hat. Anderes fanden wir sehr positiv, einmal die niedrigen Eintritte, auch in Sonderausstellungen, die Dichte und QualitĂ€t der Sinfonieorchester und Theater. Vom Zustand mancher Stadt waren wir dagegen schockiert, und die Restaurant-Situation war fĂŒr uns schwer nachzuvollziehen. Deutlich wurde uns aber auch viel Engagement und, was die Erfahrung "zwei Wessis in Mecklenburg" anging, Hilfsbereitschaft. Im Zoobereich wĂŒrde ich die Dinge eigentlich Ă€hnlich sehen: Es gibt eine Reihe qualitĂ€tvoller Neubauten, dies sind aber eher wenige. Faszinierend fand und finde ich die vielen Zooneuanlagen, die ja in - hoffentlich formuliere ich das nicht wieder falsch - "ehrenamtlicher" Arbeit entstanden sind und die ich fĂŒr geglĂŒckter Halte als ihre westlichen Pendants. Über die Entwicklungs der Eintrittspreise habe ich mich hier im Forum schon mehrfach geĂ€ußert, hier ist Köln sicher neben Hamburg eines der schlechtesten Beispiele. Mir scheint sogar, daß man die Besucherzahlen der 70er Jahre wieder erreichen könnte, wenn man sich an der Kaufkraft der damaligen Zoobesuchskosten orientieren wĂŒrde.
Die Ausgangsfrage ist aber immer noch nicht beantwortet: Waren die MasterplĂ€ne, etwa jener fĂŒr Rostock, nach Ihrer Meinung eher Propaganda oder einfach Luftschlösser, die man sich, Ă€hnlich wie im zitierten Fall in Köln, situationsbedingt gebaut hat.
(23.11.2007, 17:25)
Ralf Seidel:   IP66, man kann ja von der ehemaligen DDR halten und damit umgehen wie man will - am besten können es aber wohl die einschĂ€tzen, die hier geboren und aufgewachsen sind. Die DDR war eine
Diktatur - das ist unstrittig, Mauer
und Repressalien gegenĂŒber öffentlich anders Denkenden waren vorhanden und haben letztendlich zum Untergang dieses Staates gefĂŒhrt. Aber ihre Betrachtungsweise ist mir zu wenig differenziert. Kultur hatte einen sehr hohen Stellenwert, das kann wohl kaum daran messen, wieviele Kunstmuseen man in dieser Zeit neu gebaut hat. Das war einfach eine Frage des Geldes - Sponsoren und MĂ€zene gab es nicht. Kunst und Kultur waren fĂŒr jedermann bezahlbar und zugĂ€nglich. Das war eben freilich ein Politikum.
Kein Schickimicki, Bussi-Bussi oder sonstiger Firlefanz, aber Bildung und
Kultur waren durchaus vorzeigbar.
Die Situation in den GaststĂ€tten - Essen zu gehen war sehr preiswert und wurde dadurch sehr viel genutzt, das es auch dort Fehlentwicklungen gab, steht außer Frage. Das einheitliche Bildungssystem galt als eines der Besten weltweit, die "marx.- leninistische Lehre" klammere ich da mal aus.
Damit da kein falscher Eindruck entsteht, ich will die DDR nicht wieder zurĂŒck - wie die ĂŒberwiegende Mehrzahl der Menschen im Osten auch nicht. Aber der Westen ist eben auch nicht nur goldig - genau so, wie der Osten nicht tiefschschwarz war. Ein Biologie-Studium wurde mir damals verwehrt, Lehrer oder Bauingeneure waren angesagt. Na, da habe ich eben Gartenbau studiert - und im Anschluß daran hatte ich meinen Arbeitsplatz, ĂŒbrigens auch ohne Parteizugehörigkeit.
Die Meinung von Karsten Vick kann ich nur fett unterstreichen.
(23.11.2007, 14:00)
IP66:   Ich habe die DDR ja erst 1988, dann aber recht grĂŒndlich kennengelernt, insofern kann ich in manchen Feldern nur vermuten. Sicher ist allerdings, daß der Staat in 40 Jahren nur die Errichtung eines einzigen Kunstmuseums fertiggebracht hat (sogar in Rostock: die Kunsthalle), und daß sie selbst in Hinblick auf die Geschichtsmuseen, trotz einer von mir immer bewunderten Dichte lokalarchĂ€ologischer Sammlungen, weit hinter westdeutschen VerhĂ€ltnissen blieb. Auch im GaststĂ€ttengewerbe habe ich gewisse EntwicklungsrĂŒckstĂ€nde empfunden, vor allem angesichts der Schlangen vor so gut wie jedem Restaurant. Über SchwimmbĂ€der sage ich nichts, bei den Theatern gab es nicht so viele Neubauten, allerdings war hier die Lage in den 80ern tatsĂ€chlich (und auch heute!) glĂŒcklicher als im Westen, da das dortige Theatersterben der 60er nicht mitvollzogen wurde (weshalb ich ja auch so gerne in TĂŒringen auf Opernfahrt gehe). Durch die Parteiorganisationen war fĂŒr BeschĂ€ftigung gesorgt, ich denke aber doch, daß im Bereich Großzoo Defizite empfunden wurden: Einmal in Hinblick auf Berlin, wo man die meisten reprĂ€sentativen Kulturorganisationen geerbt hatte, den Zoo aber aufgrund der topographischen Lage seines VorgĂ€ngers aber nicht, was sich mir auch im Maßstab der beiden friedrichsfelder Großbauten zu spiegeln scheint. Dagegen scheinen mir die kleineren Tierparks in der DDR, auch wenn ich sie nicht sehr gut kenne, weitaus besser ausgestattet gewesen zu sein als jene der Bundesrepublik.
Man muß fĂŒr Rostock vielleicht andere MaßstĂ€be anlegen - zumindest hat man mir erzĂ€hlt, daß die Stadt zu einem Nationalhafen ausgebaut werden sollte. Immerhin entstand hier die Kunsthalle, wo es wenig Sammlungstraditionen gab, und ein großer Zoo paßt in ein solches Hauptstadtprojekt, wobei auffĂ€llt, daß die westdeutschen HafenstĂ€dte jenseits von Hamburg durch die Abwesenheit großer Zoos auffallen. Ich habe bisher gerne die Entstehung des Massenzoos mit totalitĂ€ren Tendenzen in Verbindung gebracht, auch wenn man Paris-Vincennes auf Umwegen erklĂ€ren muß. Jedenfalls gibt es mehr als eine formale Analogie zwischen NĂŒrnberg und Friedrichsfelde. Vielleicht hĂ€ngt dies auch mit der Neigung solcher Staaten zusammen, Freizeit zu organisieren.
(22.11.2007, 17:43)
Karsten Vick:   Ging es nicht in der BRD auch darum, das (zahlende) Volk zu beglĂŒcken? Und zumindest aus meiner Jugendzeit, in den 80ern, kann ich auch keinen Mangel an Freizeitangeboten in der DDR sehen. Es gab zwar an vielen Dingen Mangel, aber an Freizeitangeboten echt nicht. Außerdem, wenn es in den 60ern wirklich noch Mangel an Freizeitangeboten gab, der durch den Bau neuer Anlagen behoben wurde, dann ist das doch kein Kaschieren. Mal von dem ganzen Ausmaß der Phantasie-MasterplĂ€ne abgesehen sind doch in der DDR Sportanlagen, Schwimmhallen, Theater, Museen, GaststĂ€tten, Discotheken und eben auch Zoos und TiergĂ€rten gebaut worden. Also mit der Unterscheidung gehe ich nicht mit.
(22.11.2007, 12:27)
IP66:   Das wĂ€re in Köln Ă€hnlich ausgegangen - natĂŒrlich waren der Absiß von Vogel- und Elefantenhaus vorgesehen, die Beseitigung der Weiherlandschaft, allein den Pavianfelsen scheint man fĂŒr dermaßen populĂ€r gehalten zu haben, daß man ihn zwar im Sinne der 50er Jahre entnaturalisiert und aus einem Felszusammenhang gelöst hat, aber nicht durch eine geschmackvolle Betonskulptur zu ersetzen wagte. Allerdings wurde er Ă€sthetisch korrekt in "Affeninsel" umbenannt.
Ich denke, daß in einem totalitĂ€ren System die MasterplĂ€ne auch eine andere Funktion hatten als in einer Demokratie - ging es doch darum, das Volk zu beglĂŒcken und den gerade fĂŒr die DDR so peinlichen Mangel an Freizeitangeboten zu kaschieren. Bezeichnend ist auch, daß nicht der Zoo Berlin, sondern Friedrichsfelde die Großbaukonkurrenz mit dem Brehm-Haus begonnen hat, die DDR brauchte einen Propagandaerfolg, Klös brauchte bestenfalls eine Anekdote, die Bundesrepublik brauchte noch nicht einmal den berliner Zoo. Daß diese staatliche FĂŒrsorge zumindest bei den Ă€lteren Zoobauten der DDR die QualitĂ€t gefördert hat, steht auf einem anderen Blatt.
Es gab im Westen allerdings auch Altzoos, die recht umfassend gemĂ€ĂŸ Masterplan neugebaut wurden, beispielsweise Hannover und MĂŒnchen, ersteres qualitativ kaum erreicht, letzteres eher durchschnittlich.
(22.11.2007, 11:13)
Karsten Vick:   @Ralf Wagner & Oliver Jahn: Der Plan in dem Buch passt sich zwar wie alle LageplĂ€ne dem etwas neckischen Schreibstil des Buches an, ist aber bei nĂ€herer Betrachtung eine sehr detailgetreue Umsetzung des Masterplans. Selbst "vorhandene" und "geplante" GebĂ€ude sind unterschiedlich gezeichnet. FĂŒr den Überblick @Oliver, reicht der also auch.
@IP66: Der Unterschied zu Köln besteht darin, dass nicht ein einigermaßen funktionierender Zoo erweitert, sondern ein ganz neuer Zoo erschaffen wurde. In Rostock gab es zwar schon vor dem II. Weltkrieg Tierhaltung an der Stelle und von der Parkgestaltung des alten Stadtförsters Schramm wurde noch viel erhalten, aber trotzdem wurde eine ganz neue Anlage aus dem Boden gestampft. Noch mehr gilt das fĂŒr die PerspektivplĂ€ne von Berlin und Erfurt, wĂ€hrend in Leipzig auch wie in Köln ein altehrwĂŒrdiger Zoo plus ErweiterungsgelĂ€nde umgeplant wurde. Wenn der Leipziger Plan umgesetzt worden wĂ€re, brauchten wir uns heute um den "GrĂŒndergarten" keine Gedanken mehr zu machen.
(21.11.2007, 23:17)
IP66:   Ein wenig frĂŒher ist ein Masterplan fĂŒr Köln entstanden, der Ă€hnlich utopisch war und von dem eigentlich nur das Raubtierhaus und die BĂ€renanlagen einigermaßen umgesetzt wurden. Besonders kurios ist die Angelegenheit hier deshalb, weil mich dem RennbahngelĂ€nde ein Gebiet vorlag, daß, trotz Vorhandensein dieses Planes, viel zurĂŒckhaltender bebaut wurde. Ich denke, daß die Umsetzung solcher MatserplĂ€ne bei einem einigermaßen funktionierenden Zoo einfach grober Unfug ist, weil man, anstatt dort zu renovieren oder zu erneuern, wo dies nötig ist, immer einem Ideal nachlĂ€uft, das schon nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ ist und sich so KnĂŒppel zwischen die Beine wirft, die Innovation verhindern und simples PlanerfĂŒllungsdenken befördern.
(21.11.2007, 11:14)
Ralf Wagner:   Der Plan ist auch in der ersten Auflage "Tiere um uns" von GĂŒnther Pilz (1963) abgebildet. Auch fĂŒr den Zoopark Erfurt wurde in dem besagten Buch ein Masterplan(?) abgebildet, der zumindest beim Lageplan als Rundgang eingetragen ist!
VG
(21.11.2007, 02:58)
Karsten Vick:   ...oder wenn du es bis dahin nicht aushĂ€ltst, frag Klaus, ob er den Plan in seinem Keller hat. In der Antiquariatsliste ist 2x ein "Bildband" von Anfang der 60er drin, darin steckte der besagte Plan, als ich das Heft im Antiquariat in Rostock kaufte.
(20.11.2007, 23:30)
Karsten Vick:   Das ist ja ne echte BildungslĂŒcke. Bei unserem nĂ€chsten Treffen bringe ich dir den Plan mal mit.
(20.11.2007, 23:17)
Oliver Jahn:   Also diesen Plan kenne ich nicht. Das ist ja Wahnsinn, da wollte Rostock wirklichmal ein richtiger DickhĂ€uterzoo werden? Ist ja nicht zu fassen. Aber ich muss schon mal sagen, es hat ja in vielen Zoos MasterplĂ€ne gegeben, die nie umgesetzt wurden, aber in Punkto Großmannssucht waren ja wohl die Zoos der ehem. DDR unĂŒbertroffen. Wenn ich mir da diesen plan durchlese, oder auch den von Leipzig oder Berlin ansehe, dann frage ich mich wirklich, ob diese großkotzigen Planer denn nie mal mit einem Kombinatsleiter gesprochen haben, ob witschaftlich so etwas jemals möglich wĂ€re?
(20.11.2007, 21:57)
Karsten Vick:   Ja, der Plan ist wirklich schön, das lustige ist eben, dass davon so gar nichts umgesetzt wurde. Wenn ich auf dem Titel lese: Baubeginn Elefantenhaus 1962... hahaha. Den Unterschied zwischen Plan und Wirklichkeit mussten sie ziemlich schnell kapieren. Beachte statt dessen rechts oben das Menschenaffenhaus, als "vorhandenes GebĂ€ude" (orange) eingezeichnet: DAS ist dann zum Elefantenhaus geworden und wird heute noch als solches genutzt.
(20.11.2007, 20:47)
Michael Amend:   Mir ist kĂŒrzlich durch Zufall ein Masterplan des Zoo Rostock in die HĂ€nde gefallen, der sich seit Jahren in meiner Sammlung befindet, ohne das ich das wußte...Dieser Plan, 1962 veröffentlicht, ist sehr interessant, und wurde bedauerlicherweise nie umgesetzt, in diesem Fall wĂ€re ich bestimmt schon lĂ€ngst dort gewesen, denn der Plan sah eine große Huftier-Kollektion vor. Auf der rechten Seite des ZoogelĂ€ndes waren folgende Anlagen vorgesehen :
Haupteingang mit Ostsee-Aquarium
Schwimmvogelteich,Kinderzoo,Pavianfelsen und Rhesusaffen-Insel, getrennt vom eigentlichen Affenhaus. Witschaftshof, ein eigenes Tapirhaus , ein eigenes Nashornhaus ( beide HĂ€user wohl nur fĂŒr nur je eine Art),Elefantenhaus, Flußpferdhaus. Bemerkenswert,das der Plan vorsah, alle"DickhĂ€uter"Arten in getrennten HĂ€usern unterzubringen.
Giraffenhaus fĂŒr Giraffen und Okapis, wobei die Okapianlage grĂ¶ĂŸer ausfiel als die Elefanten-Anlage. Die sah ĂŒbrigens eine Bullenhaltung vor, eine Bullen-Anlage war vorgesehen. Anlagen fĂŒr Waptis, ren,Reh, Flamingos. Vogelhaus.
Rinderhaus fĂŒr Watussi,Yak, Steppenrinder. GroßbĂ€ren-Anlage fĂŒr Eis,-Kodiak,-und SchwarzbĂ€r,Tropen-BĂ€ren-Anlage mit drei Anlagen.Die arten sind nicht aufgefĂŒhrt.
Die linke Seite war ausschließlich fĂŒr Huf,-und Raubtiere vorgesehen. Der Raubkatzenbereich sah ein Großkatzenahaus vor fĂŒr leoaprden,Sib. Tiger, Löwen und HyĂ€nen. Dann gehts los mit den Huftieren. Vorbei an zwergziegen, MĂ€hennschafen, Mufflons, Schafe und Ziegen, erericht man eine Fasanerie, anschließend einen Imbiss, Anlagen fĂŒr KĂ€nguruhs,Emus, Wildhunde, Dingos und eine Pelztierfarm ! Große Anlagen waren vorgesehen fĂŒr Lamas (in der reihenfolge, wie ich sie aufzĂ€hle),Trampeltiere,Dromedare,Hauspferde,Prezwalskipferde,Onager,Tarpane, Schweinehaus,Wildschweine, Wölfe,Bisons,WasserbĂŒffel,KaffernbĂŒffel,Zebus,Bantengs,es folgen zwei Zebra-Anlagen(wahrscheinlich fĂŒr Berg,-und Grevyzebras)Luchse,Wildkatzen,FlugkĂ€fig, Wisente,zwei Antilopen-Analgen(keien Art-Nennung),FlugkĂ€fig,Gemeinschaftsanlage Elen(Gr. Kudus, Gemeinschaftsanlage fĂŒr Zebras, Gnus und Oryx. Anlagen fĂŒr Hirsche, rehe,Axishirsche und nochmal Rentiere bilden den Abschluß. Der Plan ists ehr schön detailiert ausgearbeitet und farbig, und enthĂ€lt sogar EntwĂŒrfe fĂŒr das Affenhaus, Elefantenhaus und das Ostsee-Aquarium. Ferner war ein Außenzoo im Ortsteil WarnemĂŒnde geplant, fĂŒr MeerssĂ€uger und Vögel. Ich tippe mal,d as dieser paln aus fianziellen GrĂŒnden nicht umgesetzt wurde, denn allein die vielen großen, beheizbaren TierhĂ€user waren wahrscheinlich kaum finanzierbar.
(20.11.2007, 19:23)
Sven P. Peter:   Die gemeinschaftshaltung besteht noch, aber ich konnte nur 2 MĂ€nnliche NasenbĂ€ren sehen. Die Affen nahmen von diesen kaum notitz.
(03.04.2007, 23:55)
Michael Mettler:   Laut "Abenteuer Zoo" leben in Rostock nach wie vor Haubenkapuziner und NasenbĂ€ren im selben Gehege zusammen. So weit ich weiß, handelte es sich anfangs bei den NasenbĂ€ren ausschließlich um kastrierte MĂ€nnchen. Hat sich daran was geĂ€ndert (und damit meine ich NICHT, ob die Kastration rĂŒckgĂ€ngig gemacht wurde...) oder sind die NasenbĂ€ren immer noch eine reine Junggesellengruppe? Die Kapuziner sind m.W. eine Zuchtgruppe.
(03.04.2007, 23:52)
Karsten Vick:   Michael & Michael meinen die selbe BroschĂŒre. Es gibt einen kurzen geschichtlichen Abriss, jede Menge Anekdoten und alte Fotos, u. a. vom alten Huftierhaus (das könnte genau so ein Streitthema werden wie das Frankfurter Elefantenhaus...). Den bisher besten Lageplan des Vorkriegstierparks abgesehen vom Original, das in der Verwaltung hĂ€ngt, fand ich im Jahresbericht von 1988 bei einem Bericht ĂŒber die Dahlienschauen im Park.
(06.02.2007, 20:25)
michael görick:   Es gibt eine Publikation zur Geschichte des rostocker Zoos von 1999 unter dem Titel "100 jahre Tiergarten Rostock. Sie hat etwa 90 Seiten.
(06.02.2007, 19:06)
Michael Mettler:   @IP66: "Vom Hirschgarten zum Erlebniszoo - 100 Jahre Tiergarten Rostock" von 1999. Kein Prachtband wie ĂŒber manch anderen Zoo, sondern eine 96 Seiten umfassende BroschĂŒre, beinhaltet aber u.a. die Entwurfskizzen von 1973 fĂŒr zwei nie verwirklichte Bauvorhaben, ein großes Affenhaus und ein Delfin-Robben-Becken unter freiem Himmel, sowie ein wenig historisches Bildmaterial.
(06.02.2007, 19:05)
IP66:   Gibt es eigentlich irgend eine Publikation zur Geschichte des rostocker Zoos?
(06.02.2007, 11:23)
Michael Mettler:   Also, meine Fotos von der weißen Möwe stammen aus 1990 und 1994. In meiner Sammlung habe ich die Tierbestandslisten von 1987 bis 1993, und in allen steht zwar ein Sturmmöwen-SchwĂ€rzling drin, aber kein Weißling jeglicher Art. Das wĂŒrde dafĂŒr sprechen, dass man sich schlichtweg verschrieben hat und den Fehler einfach immer wieder ĂŒbernahm. Die Jahresberichte sind leider nicht detailliert in Bezug auf NeuzugĂ€nge oder gar Verluste; zumindest ist mir beim Überfliegen nicht aufgefallen, seit wann der Vogel im Zoo gewesen sein könnte.

Einen "fehlfarbigen" Kormoran habe ich 2000 fotografiert. Er war allerdings nicht milchkaffeebraun, sondern eher ein Mittelding aus Silbergrau und der Farbe, die man bei HĂŒhnern Blau nennt. Die Federn der FlĂŒgel waren etwas dunkler gesĂ€umt; im Prinzip wie bei einem Sebright-Huhn, aber mit nur schwachem Kontrast zwischen den beiden Farbstufen. Die Beine und FĂŒĂŸe hatten ein rosiges Hellgrau, also nicht völlig rosa, wie es bei komplettem Pigmentverlust zu erwarten wĂ€re. In der Augenfarbe sehe ich auf den Fotos keinen Unterschied zu dem daneben abgebildeten, normalfarbigen Artgenossen.

Falls dieser Kormoran im Zoo gebrĂŒtet hat, könnte der jetzige Vogel vielleicht sogar ein herausgemendelter Nachkomme und seine FĂ€rbung noch das Jugendgefieder sein?
(06.02.2007, 09:13)
Michael Mettler:   Ich frage mich, ob damals einfach nur versehentlich SchwĂ€rzling statt Weißling geschrieben wurde. Das wĂŒrde das RĂ€tsel am elegantesten lösen... Muss wohl doch mal nachschauen, wann ich die Fotos von Kormoran und Möwe gemacht habe.
(05.02.2007, 23:34)
Karsten Vick:   In die Augen hab ich dem Kormoran nicht gesehen, also bin ich mir bezĂŒglich Albino nicht sicher. Wenn dein Feldornithologe Sturmmöwe sagt, wird er wohl recht haben, es war jedenfalls eine einheimische Möwe und da ist die Sturmmöwe schon recht eindeutig. TatsĂ€chlich gab es 1985/86 einen SturmmöwenschwĂ€rzling, den ich allerdings auch nicht gesehen habe. Die beiden als PĂ€rchen wĂ€r doch nicht schlecht gewesen...
(05.02.2007, 23:22)
Michael Mettler:   Sieh an, der Winterzoo findet also bereits Nachahmer ;-) Na ja, ist ja eigentlich eine Idee aus der Zoo-Mottenkiste: In historischen Zeiten konnte man schließlich auf dem Großen Weiher in Frankfurt ebenfalls Schlittschuh laufen.

Karsten, bist du dir sicher, dass der Kormoran ein Albino ist? Ich habe ihn vor ein paar Jahren auch gesehen und meine mich zu erinnern, dass er eine normale Augenfarbe hatte (ich mĂŒsste die Fotos raussuchen, um das zu prĂŒfen).

Auch von der besagten Möwe habe ich Bilder, fĂŒr eine Silbermöwe war sie aber deutlich zu zierlich. Ein Feldornithologe aus meinem Bekanntenkreis tippte auf Sturmmöwen-Weißling - aber sicher war er sich auch nicht. Und ohne nachgesehen zu haben behaupte ich aus der Erinnerung heraus, damals in den Rostocker Tierbestandslisten kurioserweise ein MöwenSCHWÄRZLING angefĂŒhrt wurde.
(05.02.2007, 23:09)
Karsten Vick:   Gestern war ich in Rostock. Mit vom Forum geöffneten Augen habe ich Dinge gesehen, die mir vorher nie aufgefallen sind.
1. Das Sattelzebra: Michael, es existiert noch, zumindest eins, wahrscheinlich die Mutter mit der FjordpferdmĂ€hne (innen weiß, außen schwarz). Es gibt auch eine Geschichte dazu im 2000er Jahresbericht. Die Mutter dieses Tieres hatte eine schwere Hufkrankheit und musste zur Behandlung sehr oft narkotisiert werden. Trotzdem verlief die TrĂ€chtigkeit ohne Probleme, nur dass das Fohlen mit der seltsamen Sattelzeichnung geboren wurde. Scherzhaft wurde die Zeichnung "Narkosesattel" genannt. Alle anderen Zebras waren normal gefĂ€rbt. Als weiteres SchaustĂŒck mit ungewöhnlicher Farbe gibt es einen albinotischen, milchkaffeebraunen Kormoran. Die von dir auch irgendwo im Forum angesprochene ganz weiße Möwe gibt es nicht mehr, auch die Art lĂ€sst sich nicht mehr feststellen, ich glaube allerdings, dass es eine Silbermöwe war.
2. Historische Bauten: Ich war ja der Meinung, dass es außer dem Balkon mit Wellensittichvoliere keine weiteren Vorkriegsbauten mehr gibt. Dabei hatte ich das Kassenhaus vergessen. Und was ich bisher noch gar nicht wusste, auch das alte achteckige Huftierhaus steht noch. Allerdings hat es zu DDR-Zeiten einen halboffenen Bergeraum als Anbau bekommen, der die alte Form etwas verschleiert. Nicht ganz sicher bin ich mir mit einem schilfgedeckten Fachwerkhaus am neuen Streichelgehege. Alt ist es, aber wie alt?
Ansonsten gibt es folgende Neuigkeiten: 2 junge Geparden und 3 junge Jaguare, nur noch 5 Basstölpel, die in der Seevogelvoliere zwischengelagert waren, da ihre Behausung wohl mal richtig saubergemacht wurde, interessanterweise die 2 jungen kupiert, die 3 alten nicht. Auch bei den Seevögeln 7 Trottellummen, die aber nicht so happy aussahen, aber das mag auch meine subjektive Meinung sein. Der Marinedenkmalsturm bei den EisbĂ€ren hat genau wie die BrĂŒstung eine kosmetische Behandlung gekriegt, sie sind jetzt auch auf Kunstfels getrimmt, was zumindest den Turm nicht wirklich schöner macht, denn so eckig wie er nun mal ist, glaubt ihm sowieso keiner, dass er jetzt ein Felsen ist.
Neu ist eine Voliere fĂŒr Eulen, die im ZoofĂŒhrer schon angekĂŒndigt wurde. Eine Scheunenattrappe fĂŒr Schleiereulen mit angeschlossener Kammer fĂŒr Hausratten. Dazu eine Doppelvoliere fĂŒr AuerhĂŒhner, wozu noch Sperbereulen kommen sollen. Das zwischen Krokodil- und Papageienhaus. An letzteres wird jetzt tatsĂ€chlich eine große Außenvoliere fĂŒr Hornvögel angebaut, mein Kubahaus aus dem Planungsthread kann ich also vergessen...
Das Menschenaffenhaus rĂŒckt laaangsam nĂ€her, das Zwischenziel 2006: 500.000 € wurde erreicht. Planzeichnungen gibt es noch nirgends, zwischen den Zeilen scheint es so, dass nur Orangs und Gorillas gehalten werden sollen. Kann auch sein, dass ich da zu viel reininterpretiert habe.
Ein Winterwunderland gibt es ĂŒbrigens auch wie in Hannover.
(05.02.2007, 22:44)
Jan Bauer:   Wenn ich bemerken darf, lohnen sich nicht nur die erwĂ€hnten Einrichtungen Rostock, Schwerin, UeckermĂŒnde, Marlow und Stralsund. Eine sehr bemerkenserte Einrichtung stellt der Natur- und Umweltpark GĂŒstrow dar. Er war vor der Wende ein furchtbarer Heimattierpark der aber nun neben super Anlagen fĂŒr BĂ€ren und Wölfe, wohl auch den einzigen Unterwassertunnel fĂŒr die heimische Fischfauna besitzt.
(06.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Na ja, mit den Schildkröten machen es die Zoos potenziellen Dieben ja auch meist recht leicht... Genau wie den Wasserschildkröten-"Bringdiensten"
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Von Greifvogel- und EulendiebstĂ€hlen habe ich lĂ€nger nichts gehört. Zuletzt waren es wohl eher Papageien und Landschildkröten, die besonders gesichert werden mussten.
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Ja, Greifvogel-Diebstahl ist wohl frĂŒher ein weit verbreitetes Problem gewesen ! Kann mich auch noch daran erinnern, dass in Dortmund damals Schmutzgeier und Weißkopf-Seeadler geklaut wurden, die nie wieder auftauchten !!! Ist das Problem eigentlich immer noch akut ???
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Die Bremerhavener Gerfalken wurden zuletzt hinter Glas gehalten, u.a. auch deswegen, um sie besser vor Diebstahl zu schĂŒtzen - eine fĂŒr die damalige Zeit noch sehr ungewöhnliche Unterbringung fĂŒr "Außen"-Vögel. Vor dem Umbau des Zoos wurden in der Anlage zuletzt meiner Erinnerung nach Eulen gehalten.
(02.07.2006, 00:00)
Michael Amend:   Ein Gerfalke ziert sogar das Titelbild des Bremerhavener ZoofĂƒÂŒhrers von 1962. Laut Text kamen die ersten Gerfalken 1954 in den Zoo , weitere Vögel folgten 1958 und 59. Der Vogel auf dem ZoofĂƒÂŒhrer ist weiß gefÀrbt.
(02.07.2006, 00:00)
IP66:   An die Gerfalken in Bremerhaven erinnere ich mich auch noch. Ich meine, öfter auch mehrere Tiere angetroffen zu haben, jedenfalls waren es einmal zwei, die aber recht unterschiedlich gefĂ€rbt waren.
(02.07.2006, 00:00)
Zoosammler:   @Dortmunder: Geralken gab es frĂŒher öfter, so etwa auch in Bremerhaven.
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Besagtes GerĂŒcht hörte ich kurz nach der Wende von einem Tierpfleger (kein Rostocker) in den neuen BundeslĂ€ndern.
(01.07.2006, 00:00)
Karsten Vick:   @Michael Mettler: Das ist hoffentlich nur ein GerĂŒcht. So wie der Diebstahl ablief, brauchte man auch keinen Komplizen dazu. Der Falke saß in einem der GreifvogelkĂ€fige neben dem Affenhaus, direkt dahinter ist die Zoogrenze und eine Straße. Der Volierendraht wurde aufgeschnitten, der Falke gefangen und fertig. Das kann höchstens ne Viertelstunde gedauert haben.
@Zoosammler: Das neue Stralsunder Schildkrötenbecken hat die Ausmaße eines grĂ¶ĂŸeren Wohnzimmers, aber etwas höher. Auf einer Seite können die Schildkröten auf einen Strand kriechen, um Eier zu legen. Zu den Weibchen kam ein Mann der (Unechten?) Karettschildkröte aus Polen und es wurden auch schon Paarungsversuche beobachtet. In dem großen Becken macht es Spaß, den Schildkröten beim Flug unter Wasser zuzusehen. Der Greifvogelbestand in Rostock war schon mal grĂ¶ĂŸer, es wurden auch hier Einzeltiere auf Falknerart gehalten. Außer den Gerfalken gibt es noch Schrei- und Steppenadler, Seeadler, Bussarde, Schwarzmilane und Truthahngeier.
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Es gab da mal das GerĂŒcht, unmittelbar nach dem Verschwinden des Gerfalken habe sich ein Rostocker Zoomitarbeiter ein kostspieliges Haus leisten können...
(01.07.2006, 00:00)
Zoosammler:   @Karsten Vick: Ich muss meine Aussage etwas relativieren, denn die MĂŒller-Gibbons in Schwerin sind schon recht einzigartig, ich glaube, es gibt in Europas nur drei MĂŒller-Gibbon-Zoos. Und natĂŒrlich hat auch das Meeresmuseum in Stralsund viel Interessantes und Einzigartiges im Bestand, als Krönung natĂŒrlich die Meeresschildkröten, dich bislang noch nirdengdwo sonst in Deutschland gesehen habe. Sie lebten 2003 in einem sehr kleinen Becken, trotzdem waren sie mehr als eindrucksvoll. Damals waren große Umbaumaßnahmen fĂŒr ihre Anlage angekĂŒndigt, hat sich da inzwischen etwas getan?
Rostock hat sowieso einen recht guten Greifvogelbestand, oder?
(01.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Hat bzw. hatte nicht NĂŒrnberg auch mal Gerfalken in den Greivogel-Brutvolieren ???
(30.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Es gibt in Rostock DOCH eine einmalige Tierart und die Geschichte muss ich noch loswerden.

In meiner Kinderzeit gab es in Rostock einen wunderschönen Weißen Gerfalken, der 1961 vor der grönlĂ€ndischen KĂŒste einem DDR-Fischtrawler zugeflogen war. Im Juli 1982 wurde der Vogel gestohlen und nicht wieder gesehen. 1983 besuchte ein DDR-Ornithologe die Falkenbörse in Ruhaybe (Syrien). Dort erfuhr er hinter vorgehaltener Hand, dass einige FalkenhĂ€ndler ĂŒber ganz besondere Beziehungen verfĂŒgen. Einer z. B. brachte im SpĂ€tsommer 82 aus der BRD einen Weißen Gerfalken mit, von dem die örtlichen Falkner noch ein Jahr spĂ€ter schwĂ€rmten. Der ging fĂŒr 1 Million Syrische Pfund (=250.000$) an den Scheich von Abu Dhabi. Das nenn ich ein gutes GeschĂ€ft! Irgendwann in den 90ern war plötzlich wieder ein Gerfalke in Rostock. Da war ich schon erstaunt, aber noch erstaunter war ich, als ich auf dem Schild las, dass der Falke schon seit 1982 im Bestand ist! Den haben sie all die Jahre geheimgehalten, er taucht in keinem ZoofĂŒhrer auf. Jetzt hat er einen Partner und eine große neue Voliere und die beiden sind die einzigen Gerfalken, die ich aus deutschen Zoos kenne (Greifvogelwarten ausgenommen, aber selbst da sind Gerfalken eher selten).
(30.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   @IP66: Wie M. Görick schon sagte, bestand der Tiergarten im Barnstorfer Wald schon vor dem Krieg, auch mit Exoten. Es gab ein Affenhaus und einen BĂ€renzwinger. Davon ist aber heute nichts mehr erhalten außer dem Baumbestand. Höchstens der Balkon mit Wellensittichvoliere am Nilgaugehege könnte aus der GrĂŒnderzeit stammen. Die BĂ€renanlage stammt aus den 50er Jahren und sieht heute noch so aus. Das EisbĂ€rengehege - kantig und trutzig - erinnert wirklich etwas an die TĂŒrme der Stalinallee in Berlin, aber wie gesagt, Architektur ist nicht meine starke Seite.

@Zoosammler: Wahr ist, dass es in den Mecklenburger Zoos keine außergewöhnlichen,einmaligen Tierformen zu sehen gibt (Sattelzebras und Pseudo-Waldelefanten ausgenommen). Aber die neuen Anlagen in Rostock sind allemal eine Reise wert. Ist Geschmackssache, aber mir gefallen sie besser als beispielsweise die Löwenschlucht in Hannover oder die Tigertaiga in Leipzig mit BirkenstĂ€mmen aus Beton, wo das wichtigste ist, dass der Besucher um jeden Preis kein Gitter sehen darf. Aber wie auch immer, meinen Hass zieht sich keiner zu, der eine andere Meinung hat.
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Um die Äußerung von Zoosammler ein wenig abzuschwĂ€chen: Obwohl bei meinem ersten Besuch in Rostock 1989 an eine Ostsee-Autobahn noch nicht zu denken war und wir in endlosen Autoschlangen ĂŒber die Dörfer zuckelten, haben wir problemlos die Zoos Rostock und Schwerin am selben Tag besucht und mussten dabei nicht mal sonderlich hetzen. OK, fĂŒr lĂ€ngere Beobachtungen bleibt bei sowas natĂŒrlich keine Zeit, aber dazu neige ich in erstmals besuchten Zoos ohnehin nicht. Und genau diese Tour habe ich spĂ€ter - unter wesentlich besseren Verkehrsbedingungen - wiederholt. Wenn man ein "Basislager" in Rostock beziehen wĂŒrde, lĂ€gen ja auch noch Marlow, Stralsund und UeckermĂŒnde in nicht allzu weiter Ferne. Von diesem Trip trĂ€ume ich allerdings noch, denn die drei letzteren kenne ich auch noch nicht - vielleicht sollte man das Zoosammlertreffen mal in Rostock abhalten...?
(29.06.2006, 00:00)
Michael Görick:   Der Zoo Rostock ist zwar 100 Jahre alt ,aber das bezieht sich auf die Anlage als kleiner Tiergarten im Barnstorfer Wald. Richtig als Zoo wurde er erst ab 1955 ausgebaut.Wenn der Perpektivplan von von 1960 hĂ€tte verwirklicht werden können wĂ€re er sehr imposant geworden.
(29.06.2006, 00:00)
Zoosammler:   Der Zoo Rostock ist ĂŒber ein Jahrhundert alt und die EisbĂ€renanlage ("Marine-Ehrenmal") ist vom stern wirklich treffend beschrieben worden. Ein Teil ihrer RĂŒckwand bildet ein Turm, auf dem meiner Erinnerung nach ein Storchennest ist, direkt davor eine Plattform fĂŒr die EisbĂ€ren, ein ganz interessantes Ensemble, aber auch wenn ich mir jetzt den Hass von Karsten Vick zuziehe: Der Zoo Rostock ist es wirklich keine halbe Deutschland-Reise Wert, aber eben wenn man schonmal in der NĂ€he ist, dann durchaus sehenswert - diese Formel kann man fĂŒr die ganze Zoolandschaft Mecklenburg-Vorpommerns anwenden.
(29.06.2006, 00:00)
IP66:   @Herr Vick: Leider kommt man hier im Forum nicht immer zu allen Neuigkeiten. Mein letzter Besuch in Rostock fand 1988 statt, ich habe noch eine EisbĂ€renanlage im expressionistischen Stil im Kopf, aber leider nichts Konkretes. Rostock liegt leider vom Rheinland aus ein wenig am Ende der Welt und hat bedauernswerterweise weder ein richtig interessantes Ausstellungs- noch Opernprogramm, so daß ich dort selten vorbeischaue. Ist der Zoo denn ĂŒberhaupt eine Vorkriegsanlage?
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Oliver: Gute Frage, zumal selbst das Ursprungsland nicht aussagekrĂ€ftig sein muss; die Erfurter Kuh Marina stammte schließlich aus dem Kongo und war trotzdem ein Steppenelefant. Aber war da nicht was mit einer unterschiedlichen Anzahl von HufnĂ€geln...?


(29.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   @ Michael Mettler, ich bin ja Anfang September im Zoo Rostock, aber ich weiß nicht so recht, was ich tun soll? Allein einen Pfleger fragen, ob das ein Waldelefant ist, wird ja wohl nicht reichen! Das Tier selber wird auch nicht antworten! Also was kann man tun, um da ein StĂŒck weiter zu kommen???
(29.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Ein Waldelefant in Rostock ? Das ist ja das erste, was ich in die Richtung höre... Wusste ja bisher nur von den, inzwischen verstorbenen (???) WaldelefantenkĂŒhen in Berlin (Zoo) und Duisburg... Und gibt es nicht auch einen "fraglichen" Waldelefanten in der Schweiz ?
(29.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Dann sag Bescheid, ich komm mit.
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Danke, der Tipp war klasse!! Man achte darauf, dass die Stute nicht nur den Sattelfleck (heißt ĂŒbrigens "saddle-patch", nicht "saddleback" wie ich unten geschrieben habe), sondern auch eine ungestreifte MĂ€hne hat. Und das brĂ€unlich verwaschene Feld am Hinterschenkel ist auch kein Sandfleck: Genau an dieser Stelle zeigen sehr viele Zebras Auflösungstendenzen in ihrer Streifung. Aber das Genialste: Ihr Fohlen ist ebenfalls ein "saddle-patch"! Anscheinend muss ich mal wieder meinen Hintern bewegen und nach Rostock fahren....

Ganz andere Frage bezĂŒglich Rostock: Was ist dran an der Vermutung, die Afrikanische Elefantin Sarah könne ein Waldelefant sein bzw. gibt es da neuere Erkenntnisse?
(28.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   @Michael Mettler: Ich glaub ich hab das Sattelzebra gefunden:

http://www.zoo-rostock.de/site/3_176/176/0.html (du sollst ja, um weitere Bilder zu sehen, auf die Punkte links klicken. Bitte auf den untersten Punkt klicken).

Demnach scheint das bewusste Zebra schon selbst Mutter zu sein. Mir ist es allerdings noch nie aufgefallen.
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   @ Michael A. :

Hab die Seite heute schon angesehen ! Ist echt der Hammer, und vor allem beinhalten die Tiere die "wilden" Gene
(28.06.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Dortmunder
Brauchen die nicht, sieh dir mal die Homepage vom Quaggaprojekt an, da sind alle bisher dort gebornenen, am quagga-Àhnlichsten Fohlen plus Stammbamm abgebildet, das Fohlend er 3. Generation, 2005 geboren, sieht unglaublich aus......Auf der Webside sind auch sÀmtliche Museumsquaggas abgebildet, ich kann die Seite nur empfehlen( ww.quaggaproject.org )
(28.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Ich kenne nur den Stand August 2005. Wenn man vor der Hauptanlage der EisbĂ€ren steht, dann geht es einmal nach links, dort war das frĂŒhere JungbĂ€renabteil, im letzten Jahr waren dort die NasenbĂ€ren, Stachelschweine habe ich da aber auch schon drin gesehen. Wenn man aber rechts an der Anlage weitergeht, dann kommt erst das EisbĂ€rengehege fĂŒr Mutter und Kind, und danach das Gehege fĂŒr die Kodiaks. Eine Komplette Umrundung der Anlage ist nicht möglich.
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Die Saddleback-Zeichnung tritt auffallend hĂ€ufig bei Zebroiden unterschiedlichster Elternkombination auf, die in diesem Bereich entweder gar keine oder statt der Streifen- eine feine TĂŒpfel- oder Netzzeichnung zeigen. Und bei Steppenzebras gibt es noch die "markhami"-Zeichnung (sowohl im Freiland als auch bei Zoo-Zebras unterschiedlicher Unterartzugehörigkeit zu finden), bei der an entsprechender Stelle - im dreieckigen Übergang der senkrechten Vorderkörperstreifung zur schrĂ€g verlaufenden Streifung des Hinterkörpers - statt weißer Streifen weiße Punkte oder Ellipsen zu sehen sind. Nach einem solchen Tier wurde frĂŒher fĂ€lschlich eine eigene Art Equus bzw. Hippotigris markhami beschrieben, daher der Name.

Ich fĂŒrchte eher, dass das Rostocker Zebra als "Fehlfarbe" aussortiert wurde!
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   WĂ€re wahrscheinlich auch ein interessantes Tier fĂŒr die Leute, die versuchen, das Quagga wieder zurĂŒckzuzĂŒchten wie damals Ur oder Tarpan...
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Vor einigen Jahren wurde in Rostock ein Damara-Zebra mit "saddleback"-Zeichnung geboren, also mit einem brĂ€unlichen, ungestreiften "Sattel" auf dem RĂŒcken (tritt auch im Freiland hin und wieder auf). Ich habe es als Fohlen gesehen. Blieb dieses Tier in Rostock bzw. lebt es vielleicht noch heute dort? WĂŒrde mich sehr interessieren, wie es als erwachsenes Tier aussieht.
(28.06.2006, 00:00)
Zoosammler:   Leb(t)en in Vergesellschaftung mit Kapuzinern und NasenbĂ€ren nicht auch noch Aras?
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ist das die Anlage, auf der auch schon Stachelschweine lebten? Habe die Rostocker Topographie nicht so eindeutig im GedĂ€chtnis. Und gab es rechts von der Hauptanlage nicht KodiakbĂ€ren?
(28.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Ach so, die linke Anlage steht leer? Das wusste ich nicht. EisbĂ€ren kannst du da aber nicht rauflassen, dafĂŒr ist der Graben zu schmal. Vielleicht waren die BĂ€rchen nur vorĂŒbergehend weg.
(28.06.2006, 00:00)
dennis:   Neben den eisbĂ€ren war noch ein kleines leers Gehege. doert waren wohl frĂŒher die NasenbĂ€ren..
dann kam man runter zu den pinguinen. jetzt leben ja nur noch Humbolt- und felsenpinguine dort. der letzte Brillenpinguin war vor kurzem gestorben und die eselspinguine einfach weg.
(28.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   @Dennis, das ist nicht richtig. Die EisbĂ€r-Mutter-und-Kind-Anlage ist rechts von der Hauptanlage, die NasenbĂ€ren links um die Ecke. Das war frĂŒher die JungbĂ€renanlage.

Es gibt ĂŒbrigens doch noch eine neue SĂ€ugerart auf neuer Anlage: PolarfĂŒchse. Sie bewohnen eine kombinierte Anlage mit Schnee-Eulen, wobei die Rostocker schlau genug waren, die Voliere gleich teilbar zu bauen. Nur außerhalb der Brutzeit können die Eulen die ganze Voliere nutzen.
(28.06.2006, 00:00)
Dennis:   NasenbĂ€ren leben nur im sĂŒdamerikahaus1
Ihre Anlage bei den eisbÀren gehört nun den EisbÀren.
Sie wird als mutter-Kindanlage genutzt, ansonsten können die EisbĂ€ren wie in der Wilhelma stuttgart nun vom großen ins kleine Gehege gehen.
(28.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Karsten, danke, das habe ich weder gewußt, noch hĂ€tte ich das gedacht! Ich war Mitte der 80er ein paar mal in Rostock, und dann erst wieder nach der Wende, denn wer bekam denn zu DDR-Zeiten schon einen Urlaubsplatz an der Ostsee!!!!! ;-) Von daher habe ich den Zoo dann erst 1991 wieder besucht und da sah die Anlage recht neu aus und ich glaubte, sie wĂ€re die erste "Errungenschaft" nach der Wende! Es ist wirklich bis heute eine super Anlage die ihres gleichen sucht! Na dann bin ich im September mal auf die Trottellummen gespannt! Ich kenne die Bengaltiger noch in der Anlage, in der heute die Mandrills sind. Aber ich dachte eben, sie wĂŒrden sich leichter gegen Amurtiger (siehe Wuppertal) tauschen lassen, und dafĂŒr verzichtet man dann auf die Löwen! Die haben ja auch gerade Nachwuchs, wie ich auf N3 gesehen habe.
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Nachdem ich neulich eine Doku gesehen habe, in der Kapuziner junge NasenbĂ€ren erbeuteten, ist das auch irgendwie gut nachzuvollziehen...
(28.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   @Michael: Kapuziner und NasenbĂ€ren leben sowohl im Innen- als auch Außengehege friedlich nebeneinander. Als Vergesellschaftung von Primaten und Huftieren, die ich ja immer gerne sehen möchte, gibt es den alten Esel Jo, der reihum alle Primatenfreigehege abweidet. Steht aber auch im FĂŒhrer.

Die Katta-Anlage war frĂŒher Gibboninsel, da haben zu DDR-Zeiten Silber (vielleicht auch MĂŒller)gibbons gelebt und sogar gezĂŒchtet. Jetzt leben hier Kattas, die Insel wurde mit BaumstĂ€mmen etwas vergrĂ¶ĂŸert und mit vielen Ästen ausgestattet - dadurch wirds natĂŒrlich immer noch keine moderne Anlage. Der Versuch, die Kattas im Freilauf zu halten (sie konnten ĂŒber einen Feuerwehrschlauch zum nĂ€chsten Baum klettern) misslang aber, da sie gleich in den benachbarten Barnstorfer Wald ausrissen.

@Oliver: Die Seevogelvoliere stammt noch aus DDR-Zeiten. Sie ist eine der Anlagen, die 1989 zum 40. Geburtstag der DDR aus dem Boden gestampft wurden (wie das DickhĂ€uterhaus in Berlin). Ich halte sie immer noch fĂŒr die schönste derartige Anlage, gerade weil sie auf eine lĂ€cherliche Wellenmaschine verzichtet haben, die mit ihrem Getöse so gar kein Ostsee-Feeling vermittelt. Seit diesem Jahr gibt es darin auch Trottellummen.

Und wenn sie die Tiger behalten hÀtten, dann wÀren es keine Amur- sondern Bengaltiger gewesen.
(28.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Michael, stimmt, es gibt die NasenbĂ€ren an beiden Stellen im Zoo Rostock. Und weil sie so oft getrennte Wege gehen, ist es schwer etwas ĂŒber das Zusammenleben zu sagen. Ich habe beide Arten immer nur in der Aussenanlage gemeinsam gesehen. Im Haus haben sie (glaube ich) getrennte Anlagen. Jungtiere habe ich nur auf der BĂ€renanlage gesehen, von daher ist das mit den MĂ€nnchen plausibel!
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Dortmunder: Nö. Aber unser Forum-Gastgeber handelt mit sowas und hat bestimmt nichts gegen weitere Bestellungen....
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Hast du ein Zoo-FĂŒhrer-Abo ? Ich will auch...
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Oliver: Schon klar, aber es gab den Versuch, NasenbĂ€ren (ich glaube, nur MĂ€nnchen) mit den Kapuzinern zusammen zu halten, habe ich ja selbst gesehen. Mich interessierte, ob das wirklich funktioniert hat. Aber heute hatte ich den neuen ZoofĂŒhrer in der Post, in dem ist die Kombi noch erwĂ€hnt ("...vertragen sich gut, gehen aber hĂ€ufig getrennte Wege.") Damit hat sich die Frage erĂŒbrigt.
(28.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   In 2005 war die "Katta-Insel" noch besetzt. Ansonsten ist es mir auch aufgefallen, dass Rostock kontinuierlich den Zoo modernisiert hat, fast ausschließlich fĂŒr vorhandene Arten. Einige wurden sogar abgeschafft, ohne sie dann mit Neubau durch "WerbetrĂ€ger" zu ersetzen. Was ich weiterhin an Rostock wirklich beachtenswert finde, dass dieser Zoo seine Idee immer beibehalten hat und seine PrĂ€gung auf nordische Tiere nie aus dem Auge verloren hat. Es gab schon sehr lange in Rostock daneben auch Menschenaffen, Elefanten und Löwen. Aber allein die Robbenanlagen, die Limikolenanlage und die Fischotteranlage haben eben deutlich gezeigt, dass dieser Schwerpunkt nicht vernachlĂ€ssigt wurde. Als einziges habe ich da die Entscheidung gegen die Tiger und fĂŒr die Löwen nicht verstanden. Die Jaguare gehörten schon lange dazu. Aber thematisch hĂ€tten die Amurtiger sicher besser gepasst als die Löwen. Was mich aber schon immer an Rostock wirklich begeistert hat, ist der Parkcharakter mit einem wirklich schönen Baumbestand und einigen echten dendrologischen Besonderheiten. Selbst den Dahliengarten gibt es noch!
(28.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Die NasenbĂ€ren haben doch die kleine Seitenanlage am "Marine-Ehrenmal", wenn man vor der EisbĂ€ren-Hauptanlage steht, links rum!
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   @ Karsten :

Hatte in Kindertagen einen Brieffreund in Mac Pom, den ich mehrmals zu DDR-Zeiten besucht habe, wobei ich mir auch die Zoos in der NÀhe, und das waren nun mal Rostock und Schwerin angucken musste... Am besten habe ich noch die alten Schweriner Löwen- und TigerkÀfige im Kopf, gegen die das bekannte Ex-Tigergehege in Dortmund ein riesiger Auslauf war... In die Zeit um 1989 / 90 fÀllt auch mein erster Zoo-Besuch in Berlin, der auch aus einem Ost-Besuch resultierte... Hab auch schon Leipzig gesehen, allerdings erst 2002, bedingt durch meine Leipziger Exfreundin...
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Leben bei den Kapuzinern eigentlich immer noch NasenbĂ€ren? Neben der schon erwĂ€hnten Gehegebegrenzung fand ich diese Kombi ziemlich originell.

Und gibt es noch diese winzige, dreieckige Betoninsel mit Eisen-KlettergerĂŒst neben den Menschenaffenanlagen, auf der zuletzt wohl Kattas lebten?

Übrigens war ich zwar VOR der Wende nicht in Rostock, habe es aber als Wessi immerhin auch auf mehrere reine Zootouren in die DDR gebracht (Berlin, 2x Leipzig, Magdeburg, Halle). Und Schwerin/Rostock habe ich noch 1989 besucht, kaum dass die Mauer offen war - also auch noch im DDR-Originalzustand gesehen. Erinnerungen, die ich auf keinen Fall missen möchte.
(28.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Der letzte Satz soll heißen: die nach der Wende neu angeschafft wurden.
(28.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   @Dortmunder: Was macht ein Dortmunder 1988 in Rostock?

@Zoosammler: Wenn "Ostblock-Flair" = Altlasten, dann ist es kein Wunder, dass Rostock mehr davon hat als Schwerin, denn Schwerin hatte nie Menschenaffen und Elefanten und das ist in Rostock bei weitem der grĂ¶ĂŸte Klotz am Bein. Was aber wohl wirklich Ostblockflair hat (ich bitte IP66 um ein architekturgeschichtliches Statement), das ist die EisbĂ€renanlage, die ja seinerzeit im STERN-Zootest etwas gehĂ€ssig mit einem Marine-Ehrenmal verglichen wurde. Ich finde, bei einer Umgestaltung der BĂ€rengehege sollte wenigstens die RĂŒckwand erhalten bleiben.

Die neuen Anlagen finde ich fast alle sehr gelungen. Viel FlĂ€che, Mut zum Gitter, richtige BĂ€ume, Kunstfelsen nur dort wo sie hingehören (Schneeleoparden und Gerfalken). Die EinzĂ€unung der Kapuzineraffen mit hĂŒfthohem Wildgatterzaun plus Weidezaun ist schon fast genial.

An Flusspferde, Nashörner und Giraffen hat in Rostock wohl nie jemand gedacht. Es ist im Gegensatz zu anderen Ostzoos (speziell Magdeburg und Dresden) sogar auffĂ€llig, dass fast nur die Haltung bereits vorhandener Arten verbessert wurde, statt neue anzuschaffen. HyĂ€nenhund, Fischotter und die unvermeidbaren ErdmĂ€nnchen sind so ziemlich die einzigen SĂ€uger, fĂŒr die nach der Wende neu gebaut wurde.
(28.06.2006, 00:00)
Zoosammler:   Sorry wegen des Exkurses (ob das aber "Mist" war, sei dahingestellt), aber der ist ja gerade WEGEN der UnĂŒbersichtlichkeit des Forums (obwohl ich dieses kreative Chaos mittlerweile auch sympathisch finde) im Krokodil-Thread entstanden. ;)
Ich war zuletzt 2003 in Rostock und finde, die Neubauten zwar ganz passabel, aber der Zoo hat so horrende Altlasten (Elefanten, Menschenaffen, BĂ€ren, Huftiere), das ich ganz ehrlich nicht glaube, dass er sich in den nĂ€chsten Jahren zum Spitzenzoo entwickeln wird. FĂŒr den Otto-Normalbesucher fehlen allerdings (hoffentlich immer noch) Flußpferde, Nashörner, Tiger und Giraffen - ein GlĂŒck, dass man nicht diese neuen publikumsattraktiven Arten anschafft und dann erst ĂŒber Verbesserungen fĂŒr die alten nachdenkt. Aber gerade im Vergleich zu z.B. Schwerin atmet im Rostocker Zoo doch noch recht viel "Ostblock-"Flair"".
(27.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Also @ Dortmunder, wenn Sie das letzte mal 1988 in Rostock waren, dann dĂŒrften Sie den Zoo kaum wiedererkennen. Da hat sich wirklich vieles getan und @ Dennis, bei der Fischotteranlage kann ich nur zustimmen. Ich war noch nie in HankensbĂŒttel, aber eine bessere Anlage habe ich wirklich auch noch nicht gesehen! Ich werde im September wieder in Rostock sein!

(27.06.2006, 00:00)
Dennis:   ja in rostock ist viel passiert:
seevogelflugvoliere, SĂŒdamerikahaus,
Niederes affenhaus, gemeinschaftsanlagen fĂŒr huftiere, , stelzvogelanlagen, gepardenanlage und raubtierhaus in den letzten zehn jahren..
2005 eine neue Gerfalkenvoliere, Krokodilhaus..
FĂŒr 2006 ist eine 400 qm große flugvoliere fĂŒr seeadler, bussarde und Kolkraben geplant, 2007 dann das neue Menschenaffenhaus und danach eine neue elefantenanlage..
ach ja die neue Fischotteranlage (sehr gut gelungen, vieleicht die beste in Deutschland) hÀtte ich fast vergessen

(27.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Oha... Ich war 1988 das letzte Mal in Rostock (und in Schwerin), da hat sich in letzter Zeit wohl so einiges getan...

(27.06.2006, 00:00)
Dennis:   ich war september 2005 in Rostock, da sagte man das das neue Menschenaffenhaus ab frĂŒhjahr 2007 gebaut werden sollte. Man schilderte mir auch wie es werden söllte..
etwa im Kölner Stil.

(27.06.2006, 00:00)

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