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Elefanten in Europa



Thomas D√ľtsch:   Foto
(12.05.2022, 11:45)
Thomas D√ľtsch:   Foto
(12.05.2022, 11:45)
Thomas D√ľtsch:   Foto
(12.05.2022, 11:44)
Thomas D√ľtsch:   Hallo zusammen,

beigef√ľgt aktuelle Fotos der Elefanten Shanti und Dinkar, beide Jungbullen sind in Hannover geboren (6.5.2008 bzw. 6.8.2010) und kamen am 10.11.2019 aus ihren vorherigen Stationen Szeged und Veszprem (Ungarn) in Mykolajiw an..
(12.05.2022, 11:42)
cajun:   @Heinrich Klein: Danke f√ľr die Info. Ich meine auch das erstgeborene weibliche Kalb Bongi, mittlerweile Beekse Bergen, hat unter Attacken der anderen K√ľhe gelitten, bevor der Familienverband abgegeben wurde. Vielleicht wartet man drauf, das Sweni wieder tr√§chtig (Genkombi mit Tooth hatte sie ja noch nicht) wird, um sie dann, wie damals Numbi nach Wien, irgendwohin umziehen zu lassen. F√ľr die Erweiterung der Anlagen braucht man sicher eher weniger Tiere w√§hrend der Bauma√ünahmen im Haus. Wobei das sicher erst nach KAREN/ Pulau Buton passieren wird, da die Hirscheber ja irgendwohin m√ľssen, bevor deren Anlage und der Spielplatz verschwinden.
(14.03.2022, 18:03)
Heinrich Klein:   Als zur Zeit des ersten Lockdows in 2020 die Kameras auf der Elefantenanlage online waren, glaubte ich (als Laie) erkennen zu k√∂nnen, dass Tuffi darauf bedacht war, dass zwischen ihr und Sveni immer ein anderer Elefant oder eine Absperrung oder sonst ein gr√∂√üerer Gegenstand war. Zwei Mal konnte ich beobachten, dass Sveni versuchte Tuffi anzugehen, was jedoch jedes mal von Sabie im Keim erstickt werden konnte. Das k√∂nnte vielleicht eine Erkl√§rung f√ľr die Abtrennung Sveni's vom Sabie-Clan sein.
Soweit ich weiß, verstehen sich Sveni und Sabie jedoch immer noch recht gut.
(12.03.2022, 23:22)
cajun:   Tsavo ist ein kleiner Klettermax. Auf der Au√üenanlage hielt er sich, in dem Moment als ich beobachtete, sehr eng an seine Mutter. Wie gesagt nur ein tempor√§rer Eindruck.
(11.03.2022, 16:37)
cajun:   F√ľr mich nicht ersichtlich, warum aber vielleicht aus Management Gr√ľnden (?): Sweni mit Kalb abgesperrt von der Gruppe, dazu Mutter und Kalb separiert.
Später am Tag auf der Außenanlage auch selbst gewählte Isolation vom Sabie Familienclan.
(11.03.2022, 16:10)
cajun:   Zuchtbulle Tooth belief zu der Zeit die gesamte Au√üenanlage. An der kleinen Bullenanlage ein gro√üer Hinweis mit der Warnung auf keinen Fall mit den Bullen Kontakt aufzunehmen, da sehr reizbar....uuuuh..
(11.03.2022, 16:01)
cajun:   Die tr√§chtige Tika hat eine √Ėdem (?) am Bauch. Habe ich auch schon mal bei anderen Elefantenk√ľhen gesehen, scheint also erstmal nicht ungew√∂hlich. √úbrigens Fotos sind vom letzten Wochenende.
(11.03.2022, 15:58)
cajun:   Ein Besuch in Wuppertal geht nat√ľrlich nicht ohne Elefanten. Hier die Leitkuh mit ihrer erwachsenen Tochter. Die drei zugeh√∂rigen K√§lber schliefen liegend im Hintergrund.
Zum Zeitpunkt der Fotos war die Herde im Haus untergebracht.
(11.03.2022, 15:55)
cajun:   Das ist, glaube ich, der erste Todesfall in Europa 2022:
"Einer der beiden Elefanten von Planète Sauvage in der Nähe von Nantes ist tot
Der Tierpark Plan√®te Sauvage in Port-Saint-P√®re bei Nantes meldet den Tod von Flora, einem seiner beiden Afrikanischen Elefanten. Die Tierpfleger wurden durch Floras Trompeten alarmiert. Als sie ankamen, lag der Elefant mit "einem sehr schweren Bruch des Vorderbeins" auf dem Boden. Die Tierpfleger und Tier√§rzte taten alles, was sie konnten, aber Flora starb am sp√§ten Nachmittag des 19. Februar. Der Elefant kam 2003, vor fast 20 Jahren, zu Plan√®te Sauvage. Der Tierpark gibt an, dass er "eine pl√∂tzliche und immense L√ľcke f√ľr das gesamte Team" hinterl√§sst. Die Tierpfleger werden nun auf das Verhalten von Bamba achten, des anderen Elefanten, der seit vielen Jahren neben Flora lebte"
Quelle: https://www.francebleu.fr/infos/culture-loisirs/une-des-deux-elephantes-de-planete-sauvage-pres-de-nantes-est-morte-1645603606
√úbersetzung: Zoopresseschau
(01.03.2022, 15:21)
cajun:   Apropos: Es wird auch Zeit gerade neue Bullenhaltungen zu etablieren. Habe mir eben mal die Nachzuchtbilanz 2021 bei den Elefanten angschaut:
10,2 wurden geboren.
EM 6,1 (1,0 verstorben)
LA 4,1 (0,1 verstorben)
Letzte Geburt war im August 2021.
(20.01.2022, 15:33)
cajun:   Na, da bekommt jemand bald Gesellschaft:
"Einer der besten in Europa: Zoo Charkiw wurde erlaubt, neue Elefanten aufzunehmen
Neulich erhielt die Direktion einen Brief von der offiziellen Geschäftsstelle der Europäischn Vereinigung der Zoos und Aquarien.
Oleg Grischtschenko, zoologischer Leiter: Wir sind wiederaufgenommen in das EEP f√ľr Asiatische Elefanten. Nach dem Umbau beantragte der Zoo die Wiederherstellung des Status als Teilnehmer des Programms. Und es wurde erst nach einer pers√∂nlichen Pr√ľfung der Bedingungen durch einen Vertreter aus den Niederlanden genehmigt.
Jetzt gibt es f√ľr eine komfortable Unterbringung einer Anzahl von R√ľsseltieren im Zoo ger√§umige Geb√§ude mit gro√üen Gehegen, B√§umen und Badebecken - alles, was nach europ√§ischen Standards erforderlich ist. Deshalb, sagt Oleg Grischtschenko, hat der Zoo bereits mindestens einen weiteren Elefanten f√ľr den Umzug zu Aung beantragt. Oleg Grischtschenko: Dieser Antrag wird derzeit gepr√ľft. Wir wissen, dass es in Europa mehrere Kandidaten gibt, die bereit sind, in unseren Zoo zu ziehen. Und wir warten jetzt auf die offizielle Benachrichtigung, welcher Elefant wann bereit ist, zu uns zu ziehen."
Quelle: https://atn.ua/leisure/odin-iz-luchshih-v-evrope-harkovskomu-zooparku-razreshili-poluchit-novyh-slonov-356878/
√úbersetzung: Zoopresseschau
(20.01.2022, 13:54)
cajun:   Die beiden Zuchtbullen werden ja ganz sch√∂n gedizzt... by the way, "Tonga" sieht nicht gut aus auf dem Foto...

"Dresdens neuer Elefanten-Bulle Tonga so erfolglos wie Tembo: R√ľssel-Sex ohne Folgen
Dresden - Unvergessen! Jahrelang bem√ľhte sich Elefantenbulle Tembo (36) ausgiebig, die R√ľsseldamen im Zoo zu schw√§ngern - vergeblich.
Vor 14 Monaten wurde der bei Besuchern und Pflegern beliebte Charmeur in den Wiener Tiergarten Sch√∂nbrunn weitergereicht. Auch dort bleiben seine R√ľssel-Abenteuer bisher ohne Folgen. √Ąhnlich wie bei seinem Nachfolger Tonga (33) in Dresden.
Steiler Zahn, tote Hose!
Tembo ist in Wien der "Hahn im Korb". Er lebt als einziger Bulle mit vier Elefantenk√ľhen zusammen - "und f√ľhlt sich sichtlich wohl", sagt die Wiener Tierpark-Sprecherin Corinna B√ľrgmann.
"Mit seinem angenehm ruhigen Wesen ist er eine Bereicherung f√ľr die Gruppe." Zu Tembos Nachwuchs-Erfolgen h√§lt man sich bedeckt: "Aktuell ist bei den Elefanten kein Nachwuchs in Sicht." Mehr m√∂chte man dazu nicht sagen.
Tote Hose bei den Dickh√§utern herrscht auch in Dresden: W√§hrend Tembo sich hier gern zum Liebesspiel mit den Damen hingab, zeigt sich Nachfolger Tonga reservierter: "Er ist zur√ľckhaltender mit den Elefantenk√ľhen", bedauert Wolfgang Ludwig, zoologischer Leiter.
Im Oktober deckte er zwar Elefantendame Sawu (25) zweimal - doch die Liebesm√ľh war vergeblich.
F√ľr Elefantenbullen sind sowohl Tembo als auch Tonga in die Jahre gekommen. Mit etwa 15 Jahren geht es bei den Dickh√§utern mit der Liebe los.
Das letzte von Tembos sieben Kindern wurde bereits 2007 geboren. Der zweifache Vater Tonga wurde 2009 zuletzt Papa."
Quelle: https://www.tag24.de/dresden/lokales/dresdens-neuer-elefanten-bulle-tonga-so-erfolglos-wie-tembo-ruessel-sex-ohne-folgen-2274048
(12.01.2022, 12:06)
cajun:   @Jan: Ich wei√ü. Deswegen schrieb ich "wurde". :-)
(21.12.2021, 17:19)
Jan Jakobi:   @cajun, der Transport von Fahim fand bereits in der Nacht vom 14. auf den 15. Dezember 2021 statt.
(21.12.2021, 17:02)
cajun:   Bewegung in Rotterdam. "Fahim" wurde anscheinend auf den gleichen Trail gebracht wie der alte Emmener/ Leipziger Bulle:
"Elefant Fahim reist ab
Heute hat Elefantenbulle Fahim Blijdorp verlassen. Seine Abreise war seit mehreren Monaten geplant, aber aufgrund verschiedener Umst√§nde fr√ľher leider nicht m√∂glich. Er "wohnt" vorerst im Kopenhagener Zoo. Der Stall f√ľr Bullen wurde k√ľrzlich renoviert, inklusive Sandboden. Fahim kann sich dort mit zwei Elefantendamen "verabreden". Er kam als Unerfahrener nach Blijdorp und hat hier viel gelernt, wie man diesen Sommer in der Fernsehserie "Echtes Leben im Zoo" sehen konnte. Zwei unserer Tierpfleger reisen mit ihm. Sp√§ter wird Fahim nach ŇĀ√≥dŇļ (Polen) umziehen, wenn die neue Anlage dort in Ordnung ist."
Quelle:https://www.diergaardeblijdorp.nl/vertrek-olifant-fahim/
√úbersetzung: Zoopresseschau
(21.12.2021, 15:53)
cajun:   Neuigkeiten aus Kolmarden und Charkow:

"Der junge Elefant Prince ist letzte Nacht gestorben
Am Freitag merkten wir, dass es dem jungen Elefanten Prince nicht gut ging und Kolm√•rdens Veterin√§r- und Tierpflegerteam hat seitdem fieberhaft mit verschiedenen Behandlungen gearbeitet und Tag und Nacht auf ihn aufgepasst, in der Hoffnung, dass es ihm besser geht. Aber mit gro√üer Trauer m√ľssen wir leider mitteilen, dass Prince letzte Nacht eingeschlafen ist. Was seine schnelle Erkrankung verursacht hat, ist noch unklar, aber wir warten auf Testergebnisse und eine Untersuchung vom schwedischen Veterin√§rmedizinischen institut.
Letzten Freitag (3/12) haben unsere Tierpfleger bemerkt, dass Prince nicht sein normales flegelhaftes Selbst ist. Es fehlte ihm an Energie und er fra√ü nicht so, wie er sollte. Wir haben dann verschiedene Proben von ihm genommen und sofort verschiedene Behandlungen durchgef√ľhrt, in der Hoffnung, dass es ihm besser geht. Kolm√•rdens Veterin√§r- und Tierpflegerteam bewachte ihn rund um die Uhr und sein Zustand ging in den folgenden Tagen auf und ab. Leider ging es ihm am Dienstag schlechter und mit gro√üer Trauer m√ľssen wir mitteilen, dass Prince in der letzten Nacht (Mittwoch 8.12.) gestorben ist.
Kolm√•rden ist in Sorge, sowohl um die Elefantenherde, die ihr j√ľngstes Mitglied verloren hat, als auch um unsere Tierpfleger, die sich um Prince seit seiner Geburt gek√ľmmert haben. Die Elefanten selbst mussten sich von Prince verabschieden und wir k√ľmmern uns jetzt um die Tierpfleger, die Prince am n√§chsten standen und Tag und Nacht √ľber ihn wachten.
"Seit seiner Geburt wurde Prince geliebt. Er hat nicht nur uns, die bei Kolm√•rden arbeiten, sondern allen unseren G√§sten eine solche Freude bereitet. Es ist eine gro√üe Trauer f√ľr die Elefantenherde, all die Tierpfleger, die ihn von Geburt an betreut haben und f√ľr uns alle, die seine wundervolle Pers√∂nlichkeit in Kolm√•rden erlebt haben. Unser verspielter und schelmischer Elefantenjunge fehlt uns", sagt Christine Karmfalk, Gesch√§ftsf√ľhrerin von Kolm√•rden.
Wir wissen immer noch nicht, was Princes Tod verursacht hat, aber wir warten auf Ergebnisse von verschiedenen Proben. Sein Kadaver wurde heute an das Schwedische Veterinärmedizinische Institut (SVA) geschickt, das uns hoffentlich helfen kann, eine Antwort zu finden.
Prince wurde am 17. März 2020 in Kolmården geboren. Mutter Bua ist die Elefantenkuh von König Carl XVI. Gustaf und Vater ist der Elefantenbulle Tonsak der dänischen Königin Margrethe, beides Geschenke des Königs von Thailand an die jeweiligen Königshäuser."

"Im Zoo Charkiw wartet man auf neue Elefanten
Im "Reich der Elefanten" des Charkiwer Zoos ist Platz f√ľr vier oder f√ľnf dieser Riesen. Seit der Gr√ľndung des Charkiwer Zoos haben hier zu verschiedenen Zeiten neun Elefanten gelebt. Einige kamen aus fernen L√§ndern, andere wurden in der Ukraine geboren. Jetzt ist der Zoo die Heimat des Elefantenbullen Aung Naing Lay, der 2002 im Rahmen des Programms des Verbandes der Zoos und Aquarien zur Erhaltung und Zucht seltener und gef√§hrdeter Tierarten in die Ukraine kam. Das teilte der Zoo von Charkow mit. "Der Elefant ist unter einer Bedingung in unseren Zoo umgezogen, dass sich der Zoo verpflichtet, die Bedingungen f√ľr die Elefantenhaltung bis 2013 deutlich zu verbessern. Leider sind wir unseren Verpflichtungen nicht rechtzeitig nachgekommen, und die Teilnahme des Zoos in Charkiw am EEP-Programm f√ľr Asiatische Elefanten ruhte", erkl√§rten sie dort. Nach einem gro√ü angelegten Umbau entstand im Zoo ein einzigartiger Komplex namens "Reich der Elefanten", der zum gr√∂√üten Ausstellungsobjekt des Zoos wurde, es gibt genug Platz f√ľr einen komfortablen Aufenthalt von vier oder f√ľnf Elefanten. Ger√§umige Geb√§ude mit gro√üen Gehegen, B√§umen und Becken - alles ist f√ľr ein komfortables und interessantes Leben der Giganten vorgesehen. Der Programmausschuss pr√ľfte den Antrag des Zoos Charkiw auf Wiederherstellung des Status eines Teilnehmers des Programms und wurde nach einem Besuch im Zoo von einem Vertreter des Programms aus den Niederlanden genehmigt. Der Zoo ist dem Traum einen Schritt n√§her und ist bereit, mehrere Asiatische Elefanten zu beherbergen. "Wir wissen, dass es mehrere Kandidaten aus Europa gibt, die bereit sind, in unseren Zoo zu ziehen, und wir warten jetzt auf die offizielle Mitteilung, welcher Elefant wann bereit ist, zu uns zu ziehen", sagte der Leiter der zoologischen Abteilung des Zoos Oleg Grischtschenko. Erinnert wird daran, dass im Sommer die 23-j√§hrige Elefantin Tendi im Zoo von Charkiw gestorben ist. Ursache war eine chronische Krankheit."
Quellen:https://2day.kh.ua/kharkow/v-kharkovskom-zooparke-zhdut-novykh-slonov
und https://www.mynewsdesk.com/se/kolmardens_djurpark/pressreleases/elefantungen-prince-somnade-in-i-natt-3149684
√úbersetzungen: Zoopresseschau
(14.12.2021, 11:14)
cajun:   Und eine Meldung zum Verlauf des Transfers aus Magdeburg

Wie geht es Elefantenbulle Rungwe? Die ersten Schritte der Eingewöhnung sind sehr gut verlaufen
‚ÄěDer Transport des Elefantenjungbullen Rungwe im Rahmen des EAZA Ex-situ Programms f√ľr Afrikanische Elefanten vom Zoo Magdeburg in den Zoo Gy√∂r / Ungarn ist reibungslos verlaufen‚Äú, erkl√§rt Felix Husemann, Kurator und Tierarzt des Zoo Magdeburg. Dies war der professionellen Transportvorbereitung und Verladung zu verdanken. ‚ÄěSelten sieht man in der Zoowelt eine so detaillierte Planung und durchdachte Durchf√ľhrung von einem Gro√ütiertransport‚Äú, so der Zoodirektor des Zoo Veszprem L√°szl√≥ T√∂r√∂k, der den Transport begleitete. Inzwischen sind die Magdeburger Zoomitarbeiter wieder aus Ungarn zur√ľckgekehrt und ziehen ein positives Res√ľmee: Am 7. Oktober 2021 erreichte reibungslos der Elefantentransport-Konvoi bestehend aus Transporter und zwei Begleitfahrzeugen den Zoo Gy√∂r. Am fr√ľhen Morgen wagte Rungwe die ersten Schritte in sein neues Heim, unterst√ľtzt durch seinen vertrauten Magdeburger Spezialtierpfleger Michael Banse Die ersten Schritte der Eingew√∂hnung umfassten gleich mehrere Trainingseinheiten. So konnte Michael Banse seinen ungarischen Kollegen demonstrieren, welche Besonderheiten es beim Training von Rungwe zu beachten gibt. Dar√ľber hinaus traf Rungwe auf seine neuen Artgenossen, die jungen Elefantenbullen Pemb√©, Bou-Bou und Kito. Der Erstkontakt war durch freundliches und interessiertes Ber√ľsseln, sowie typische Dominanz- und Unterw√ľrfigkeitsgesten gekennzeichnet. ‚ÄěLetztere entsch√§rfen die Situation und vermeiden Aggressionen, die im Ernstfall zu erheblichen Verletzungen f√ľhren k√∂nnen‚Äú, erkl√§rt Dr. Susan Hambrecht, Biologische Assistentin im Zoo Magdeburg. Sie begleitete den Transport wissenschaftlich und f√ľhrte in Gy√∂r Untersuchungen zum Verhalten der Elefanten durch, w√§hrend parallel Kotproben gesammelt wurden. Mithilfe einer anschlie√üenden Cortisolmessung kann so das Stresslevel der Tiere quantifizierbar gemacht werden. ‚ÄěDa die Tiere sehr individuell auf neue Situationen reagieren, sind wir sehr auf die Ergebnisse unserer Untersuchungen gespannt. Angesichts des sehr guten Verlaufs der bisherigen Eingew√∂hnung ist kein Langzeitstress zu erwarten‚Äú, so die Forscherin. ‚ÄěRungwe ist bei den Kollegen aus Gy√∂r gut aufgehoben. Wir bedanken uns herzlich f√ľr die Offenheit und Gastfreundschaft, die die Kollegen aus Gy√∂r ‚Äď von Pfleger bis Zoodirektor ‚Äď uns Magdeburgern entgegengebracht haben,‚Äú sagt Michael Banse abschlie√üend. Sobald Rungwe die Au√üenanlage kennengelernt hat, wird er schon bald mit seinen Artgenossen √ľber die gro√üz√ľgigen Anlagen streifen k√∂nnen. ‚ÄěUnter anderem die Gestaltung der Badebecken der Elefantenanlage im Zoo Gy√∂r lieferten uns gute Ansatzpunkte f√ľr die Ert√ľchtigung der Magdeburger Elefantenanlage nach den Leitlinien der EAZA‚Äú, erkl√§rt Dr. Susan Hambrecht. EAZA Ex-situ Programme (EEP) Mithilfe von aktuell mehr als 200 EEPs und Europ√§ischen und internationalen Zuchtb√ľchern bem√ľhen sich Zoos, den Erhalt vieler bedrohter Tierarten zu gew√§hrleisten.(Quelle: VdZ) Dabei teilen sie ihr Expertenwissen f√ľr die Zucht und Wiederansiedlungsprojekte und arbeiten eng im Netzwerk der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) zusammen. Auf europ√§ischer Ebene betreut und f√ľhrt ein Koordinator das EEP f√ľr eine entsprechende Tierpopulation. Alle am EEP beteiligten Zoos senden dem Koordinator √ľber eine internationale Tierdatenbank statistisch aussagekr√§ftige Daten, die er f√ľr das Populationsmanagement ben√∂tigt. Dabei sollen m√∂glichst langfristig sich selbst erhaltende Populationen mit einem optimalen Genpool entstehen. Zoos und Aquarien k√∂nnen so -ohne Wildf√§nge- einen Beitrag zur Erhaltung der genetischen Diversit√§t leisten.
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(19.10.2021, 13:53)
cajun:   Die Meldung zur zweiten "√ľberz√§hligen Kuh" aus Leipzig.

Tierpark Cottbus: Neue Gef√§hrtin aus Leipzig f√ľr Elefantendame Sundali
Don Chung hei√üt die Elefantendame aus dem Zoo Leipzig, die k√ľnftig an Sundalis Seite im Cottbuser Tierpark heimisch werden soll. Die asiatische Elefantenkuh ist bereits 38 Jahre alt, wird aber von der Herde im Leipziger Zoo nicht richtig angenommen. Daher verl√§sst sie ihr Domizil in Richtung Cottbus
, wo Sundali (53 Jahre) seit Karlas Tod allein im Gehege lebt. Wann genau die neue Bewohnerin einziehen soll, steht noch nicht fest. Derweil schreiten die Bauarbeiten am neuen Elefantenhaus voran.

Leipziger Zoo gibt Elefanten ab
Die 48 Jahre alte Elefantenkuh Saida hat heute Nachmittag den Zoo Leipzig in Richtung Zoo Karlsruhe per Spezialtransport verlassen. Im Zuge der begonnenen Neuausrichtung in der Elefantenhaltung mit dem Ziel, in Leipzig eine neue Elefantenherde mit intaktem Sozialgef√ľge aufzubauen, wurde bereits vor l√§ngerer Zeit beschlossen, Saida, die im Jahr 2006 aus dem Tierpark Hagenbeck Hamburg nach Leipzig kam, an einen anderen Zoo abzugeben. In Zusammenarbeit mit dem Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) wurde f√ľr Saida der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe als neues Domizil auserkoren. Der Zoo Karlsruhe hat in seinem Masterplan eine Altersresidenz f√ľr Elefantenk√ľhe fest verankert und diese vorletztes Jahr in Betrieb genommen. Es ist das erste Projekt dieser Art in Europa und bietet Zoos, die sich ausschlie√ülich auf die Zucht der stark gef√§hrdeten Asiatischen Elefanten konzentrieren, die M√∂glichkeit, √§ltere Tiere in eine ihren Bed√ľrfnissen angepasste Anlage geben zu k√∂nnen. Saida wird nach ihrer Ankunft schrittweise an die neuen Gegebenheiten gew√∂hnt und auf die Elefantenkuh Jenny (38) treffen, die sich aus ihrer gemeinsamen Zeit im Tierpark Hamburg kennen. ‚ÄěAus unserer Sicht ist es eine gro√üe Chance f√ľr die sehr dominante Saida, die sich leider nicht in die jeweiligen Herden integrieren lie√ü und seit dem Tod ihrer Freundin Thura auch allein gehalten werden musste. Daher haben wir uns im Interesse des Tieres und im Zuge des Neuaufbaus zur Abgabe entschlossen. Wir sind froh, dass Karlsruhe mit der Einrichtung einer Altersresidenz uns und auch anderen Zoos die Option gibt, diesen Tieren eine optimale Unterbringung zu erm√∂glichen‚Äú, erkl√§rt Zoodirektor Prof. J√∂rg Junhold die Hintergr√ľnde des Transfers und erg√§nzt, dass auch die Elefantenkuh Don Chung (38) Leipzig perspektivisch verlassen wird. Auch sie ist in der neuen Elefantenherde um Leitkuh Kewa und Bulle Voi Nam nicht wirklich angekommen. Weil das keine Dauerl√∂sung sein kann, hat der Zoo Leipzig in Abstimmung mit dem EEP im Tierpark Cottbus eine neue Bleibe f√ľr Don Chung gefunden.

Neues Elefantenhaus entsteht in Cottbus
Der Tierpark Cottbus errichtet derzeit ein neues Elefantenhaus mit Außengelände, das etwa zehnmal soviel Platz bieten soll, wie im bisherigen Gehege. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, die Gesamtkosten betragen 2,4 Millionen Euro.
Quelle:https://www.niederlausitz-aktuell.de/cottbus/89731/tierpark-cottbus-neue-gefaehrtin-aus-leipzig-fuer-elefantendame-sundali.html
(19.10.2021, 13:51)
cajun:   Na, wer hatte hier denn zuviel Kraft (-Futter)? :o) Abu?

"Zoo-Elefant aus Halle schleuderte Reifen √ľber die Mauer und besch√§digt zwei Autos
Der hallesche Zoo bat am heutigen Tag gegen 11:50 Uhr das hiesige Polizeirevier um Unterst√ľtzung, da durch einen spielenden Elefanten des Zoos zwei in der Tiergartenstra√üe in Halle (Saale) abgestellte PKW besch√§digt wurden.
Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen war ein Elefant auf dem Au√üengehege mit einem Reifen besch√§ftigt und schleuderte diesen √ľber die Mauer des Au√üengeheges. Der Reifen besch√§digte anschlie√üend in der Tiergartenstra√üe einen PKW VW und einen PKW Audi.
Im Rahmen der Unterst√ľtzung durch das Polizeirevier wurden die Halter der PKW‚Äôs ermittelt und diese √ľber den Sachverhalt unterrichtet."
Quelle:https://dubisthalle.de/zoo-elefant-aus-halle-schleuderte-reifen-ueber-die-mauer-und-beschaedigt-zwei-autos
(12.10.2021, 13:19)
cajun:   In Emmen erwartet man Nachwuchs:
Elefantin Swe Zin in WILDLANDS trächtig von Timber
Elefantenkuh Swe Zin (geboren 08.08.2007 in Emmen) vom WILDLANDS Adventure Zoo Emmen ist tragend vom Bullen Timber. Ihr Urintestergebnis war positiv. Und das sind gute Nachrichten! Timber kam 2020 von Diergaarde Blijdorp speziell f√ľr eine erfolgreiche Nachzucht von Swe Zin nach Emmen, da der bisherige Zuchtbulle Mekong kein Interesse an ihr zeigte. Diese Tr√§chtigkeit ist nicht nur f√ľr die Rangordnung innerhalb der Gruppe und die Gesundheit dieser Elefantin wichtig, sondern auch f√ľr das Zuchtprogramm notwendig. Da Elefantenbullen in Zoos nicht alleine von Herde zu Herde ziehen k√∂nnen, gibt es ein Zuchtprogramm, ein EEP. Dieses Programm ist ein Mittel, um die Population genetisch gesund zu erhalten. Alle der EAZA angeschlossenen Zoos arbeiten √ľber das EEP zusammen, um auf diese Weise Inzucht zu verhindern. Alle Elefanten im Zuchtbuch sind genetisch miteinander verbunden, was die Bildung nicht verwandter Zuchtpaare erm√∂glicht. Auf diese Weise kann die genetische Vielfalt Asiatischer Elefanten in Zoos m√∂glichst gro√ü gehalten werden. F√ľr Asiatische Elefanten koordiniert Diergaarde Blijdorp das internationale Zuchtprogramm. Wenn alles gut geht, wird das Kalb von Swe Zin und Timber Ende 2022/Anfang 2023 geboren.
Quelle:https://www.wildlands.nl/olifant-swe-zin-in-wildlands-drachtig-van-timber
√úbersetzung: Zoopresseschau
(12.10.2021, 10:41)
cajun:   Im Nachgang noch die Meldung zum Einzug des neuen Bullen in Beekse Bergen:
"Safaripark Beekse Bergen begr√ľ√üt m√§nnlichen Afrikanischen Elefanten Yambo
Der Afrikanische Elefant Yambo ist der neueste Bewohner des Safariparks Beekse Bergen. Das M√§nnchen stammt aus einem spanischen Zoo und hat in Hilvarenbeek sein neues Zuhause gefunden. Im Rahmen des europ√§ischen Managementprogramms, auch Zuchtprogramm genannt, suchte der Koordinator nach einem neuen Platz f√ľr Yambo. "Wir wollten unserer Herde unbedingt ein zweites M√§nnchen hinzuf√ľgen und die Ankunft von Yambo in unserem Park ist das ideale Ergebnis. Wir sind sehr zufrieden mit ihm und er wird in der kommenden Zeit viel Zeit haben, sich an seine neue Umgebung zu gew√∂hnen", sagt die leitende Tierpflegerin Yvonne Vogels. Der Afrikanische Elefant ist eine gef√§hrdete Art. Dies ist zum Teil auf die Verkleinerung und Zerst√∂rung seines Lebensraums und das Bohren nach Gas zur√ľckzuf√ľhren. "Elefanten werden auch wegen ihrer Sto√üz√§hne gejagt, die aus Elfenbein bestehen", erkl√§rt Vogels. Es gibt ein Managementprogramm, um eine gesunde Reservepopulation von Elefanten in Tierparks zu gew√§hrleisten. "Mit Yambo m√∂chten wir dazu beitragen, was auch der Koordinator des Programms r√§t. Letztlich hoffen wir, dass wir irgendwann ein oder mehrere K√§lber auf unserer Anlage haben", sagt Vogels.
Größter Elefant Europas
Der Afrikanische Elefant ist das größte Landtier der Welt. Ein Männchen wiegt zwischen 4.000 und 6.300 Kilogramm und wird zwischen 240 und 340 Zentimeter hoch. Der größte Elefant Europas ist seit 2004 im Safaripark Beekse Bergen zu finden. Er heißt Calimero und wiegt nicht weniger als 7.000 Kilogramm.
Elephants and Bees Project
Der Safaripark Beekse Bergen setzt sich nicht nur mit Hilfe des Managementprogramms f√ľr den Arterhalt des Afrikanischen Elefanten ein. Mit Hilfe der Stiftung Widlife unterst√ľtzt der Park das Elephants and Bees Project. Sie sch√ľtzen Elefanten in freier Wildbahn, indem sie Konflikte mit Menschen vermeiden. Hierf√ľr setzt sas Elephants and Bees Project Bienenst√∂cke ein. Elefanten haben Angst vor Bienen und werden durch deren Anwesenheit abgeschreckt. Das h√§lt die Elefanten auf Abstand unter anderen von Anbaukulturen, wodurch sie nicht mehr mit Menschen in Kontakt kommen."
Quelle: https://www.beeksebergen.nl/nieuws/afrikaanse-olifant-yambo
√úbersetzung: Zoopresseschau
(24.08.2021, 12:39)
cajun:   In Karlsruhe wird nach einer Nachfolgerin gesucht.

Nach dem Tod von Nanda: Karlsruher Zoochef will neue Elefantenkuh aufnehmen.

Dass es einmal passieren musste, war jedem wohl klar. Dass aber nun die Elefantenkuh Jenny allein in der Altersresidenz des Zoos bleiben muss, gibt schon ein ziemlich trauriges Bild ab.

Nachdem Nanda am vergangenen Mittwoch eingeschl√§fert werden musste, war es nat√ľrlich hart, wieder zum Alltag zur√ľckzukehren. Zoodirektor Matthias Reinschmidt m√∂chte zwar, dass m√∂glichst bald eine neue Elefantenkuh im Gehege einziehen wird.

Der Zoodirektor erkl√§rte weiter, dass nichts √ľbers Knie gebrochen wird, dass nicht sofort auf Biegen und Brechen eine neue Elefantenkuh her muss.

Er rechnet damit, dass im Herbst wohl eine neue Elefantenkuh im Zoo einziehen wird. Allerdings wird diese Dame dann aber auch nicht mehr jung sein.
Quelle:https://www.karlsruhe-insider.de/karlsruhe/nach-tot-von-elefantendame-karlsruher-zoo-will-neues-tier-aufnehmen-81686/
(24.08.2021, 12:29)
cajun:   Dank Jans Hinweis auf das Fotolexikon von Petra Prager eben beim drauf klicken gesehen. In Beekse Bergen ist heute "Yambo" aus Carbaceno eingetroffen.
(20.08.2021, 12:35)
cajun:   @Sacha: Ja, die leidige "Bullerei" bei den Elefanten. Nun ja, mehr Afrikaner werden es, aber der Aufbau neuer Matrilinien k√∂nnte besser laufen.
Ich kann auch nicht vertstehen, weshalb man die Ex- Wuppertaler K√ľhe in Beekse Bergen seit 2015 ohne potenten Zuchtbullen l√§sst...
(17.08.2021, 19:25)
Sacha:   Und da gibt es Leute, die in einem anderen Forum behaupten, die Bestandsentwicklung Afrikanischer Elefanten in Europa verliefe erfolgreich...
(17.08.2021, 18:00)
cajun:   @Gudrun: Da sprichst du ein allgemeines Dilemma an. Die Geschlechtsverteilung das Nachwuchses 2021.
Von 5 Afrikanergeburten bisher sind 4 m√§nnlich. Der einzige weibliche Nachwuchs war das tote Kalb in Boras. Dazu noch der Verlust der Wiener Nachzucht von 2019, welcher auch eine neue Matrilinie erstmal nach hinten r√ľcken l√§sst.
Bei den Asiaten sieht es 2021 auch kaum besser aus: von den bisher 7 Kälbern sind 6 männlich. Nur das Kalb in Izmir ist weiblich.
(17.08.2021, 12:08)
Gudrun Bardowicks:   Sehr sch√∂ne Nachricht. Ein weibliches Jungtier w√§re f√ľr den Aufbau einer Matrilinie allerdings noch sch√∂ner gewesen.
(16.08.2021, 16:44)
cajun:   Und der Zoo hat bereits ein Video online gestellt.
https://www.ouwehand.nl/nl/nieuws/olifantje-geboren
(16.08.2021, 13:47)
cajun:   Ach, guck mal an, Elewiki meldet einen Elefantengeburt in Rhenen. Die Afrikanerin "Duna" hat m√§nnlichen Nachwuchs zur Welt gebracht heute, Vater ist der Ex Wuppertaler- "Tusker".
Quelle:https://elefanten.fandom.com/wiki/Zoo_Rhenen
(16.08.2021, 13:42)
cajun:   Eine Meldung aus der Altkuhgruppe:
"Zoo Karlsruhe - Sorgen um Elefantendame Nanda: "Ihr Zustand hat sich deutlich verschlechtert"
Im Karlsruher Zoo und bei dessen Fans wachsen aktuell die Sorgenfalten. Denn, wie der Zoo mitteilt, hat sich der Zustand von Elefantenkuh "deutlich verschlechtert." Auf ka-news.de-Nachfrage erkl√§rt der Zoo. "Wir haben ein gutes √Ąrzteteam und hoffen das Beste."

Am vergangenen Freitag, 30. Juli, schockt der Zoo Karlsruhe seine Fans und Freunde mit einem Facebook-Post. Der Zustand von Elefantenkuh Nanda habe sich in den letzten Wochen deutlich verschlechtert. "Sie frisst nur noch sehr wenig und ist sichtlich eingefallen an Kopf, R√ľcken und H√ľfte. Ihre Nierenwerte haben sich zudem negativ entwickelt", erl√§utert Zootierarzt Marco Roller im Post. In den Kommentaren finden sich zahlreiche Genesungsw√ľnsche und Zoo-Freunde sprechen den Tier√§rzten ihr Vertrauen aus, die richtige Entscheidung zu treffen.

Nanda wurde laut Zooangaben wahrscheinlich 1967 geboren und ist damit 54 Jahre alt. Ein Alter, welches Elefanten in freier Wildbahn nicht erreichen w√ľrden. Seit 2016 lebt sie in der Karlsruher Altersresidenz f√ľr Elefanten und ist seitdem einer der Besuchermagnete im Stadtgarten. Seit rund zehn Jahren beeintr√§chtigt sie eine Graue Star-Erkrankung, weshalb Nanda fast nicht mehr sehen kann.

An Spekulationen, wie es mit Nanda in den nächsten Tagen und Wochen weitergeht, will sich Zoosprecher Timo Deible im Gespräch mit ka-news.de nicht beteiligen. "Wir sind an einem Punkt an dem es zu Ende gehen könnte. Es kann aber auch sein, dass sich ihr Zustand in den nächsten Wochen wieder verbessert. Wir geben auf jeden Fall unser Bestes und hoffen das Beste."

Dementsprechend sei auch das Thema "neue Elefanten" aktuell kein Thema im Zoo. "Das steht jetzt aktuell √ľberhaupt nicht zur Debatte", so Deible und verweist auf das "gute √Ąrzteteam, welches wir haben."

Fans und Besucher, die einen Blick auf Nanda werfen wollen, können dies weiterhin machen. Um ihren Kreislauf zu schonen, verbringt die Elefantendame die meiste Zeit im Inneren des Elefantenhauses. "Auch wenn das Dickhäuterhaus geschlossen ist, können die Zoogäste Nanda gut durch die große Einsichtsscheibe beobachten", so der Zoo auf Facebook"
Quelle: https://www.ka-news.de/region/karlsruhe/zoo-karlsruhe./nanda-zoo;art6066,2685074
(10.08.2021, 08:55)
Adrian Langer:   K√∂nnte das hei√üen, dass Dudus Tochter aus Sosto zur√ľck nach Boras reist? Ich meine der Sostozoo k√∂nnte ja in Howletts anfragen, ob sie einen Familienverband von dort bekommen. ;)
(22.07.2021, 15:59)
cajun:   Neuigkeiten aus D√§nemark

"Ein neuer Elefant ist in Knuthenborg eingezogen: Ramboline und Co. haben Gesellschaft einer weiteren "älteren Dame" bekommen
Zu den vier pensionierten Zirkuselefanten, die im Knuthenborg Safaripark ihren Ruhestand genie√üen, ist ein weiterer Elefant hinzugekommen. Es ist N‚Äôyoka, die viel mit Ramboline gemeinsam hat. Die Elefantenanlage im Knuthenborg Safaripark wurde errichtet, um Platz f√ľr Elefantenk√ľhe zu schaffen, die nicht in die Natur ausgesetzt werden k√∂nnen, aber auch nicht woanders hinpassen, auch wenn sie nicht in das internationale Zuchtprogramm (EEP). Auf der 14 Hektar gro√üen Anlage im Knuthenborg Safaripark ‚Äď der gr√∂√üten in Europa ‚Äď leben derzeit nur die vier pensionierten Zirkuselefantenk√ľhe, die sich richtig wohlf√ľhlen. Die Elefantenkuh N‚Äôyoka gedieh nicht optimal in ihrer Herde im Tierpark Bor√•s, weil sie verunsichert war wegen Elefantenbullen und -k√§lbern, die in Schweden einen gro√üen Teil der Herde ausmachen. Deshalb hat ihr der Knuthenborg Safaripark ein neues Zuhause angeboten, um das europ√§ische Zuchtprogramm zu unterst√ľtzen - sie ist zu alt geworden, um daran teilzunehmen. Sie ist am 22. Juni in die Elefantengruppe auf Lolland eingezogen, und damit hat der Tierpark Bor√•s Platz f√ľr einen neuen Elefanten, der in die Zucht einbezogen werden kann."
Quelle: https://knuthenborg.dk/nyhed-ny-aeldre-dame-paa-elefantsletten/
√úbersetzung: Zoopresseschau
(22.07.2021, 14:28)
cajun:   Bei den Afrikanern in Europa scheint sich eine Pechstr√§hne einzuschleichen.
Nach dem Verlust der weiblichen Nachzucht in Sch√∂nbrunn meldete man aus dem Noahs Ark Zoo bereits im Juni einen Angriff mit Todesfolge aus der Jungesellenhaltung. Der j√ľngste Bulle, eine Nachzucht aus Boras, wurde im Schlaf angegriffen und verstarb an den Verletzungen.

"It is with deep sadness that we announce the death of one of our male African Elephants, M’Changa, who has passed away following an incident with one of our other elephants here at the zoo.

Our dedicated team of Elephant keepers are understandably distraught over this recent event, and we are doing all that we can to support them during this difficult time.

In the early hours of Friday morning, another bull elephant went into the area where M’Changa was asleep, and an attack ensued that unfortunately left M’Changa with fatal injuries. A full review is now in progress, including an investigation into events surrounding the incident and looking at future plans to establish the best way forward for the elephant programme at Noah’s Ark.

The bull elephant group have 24-hour access to the outside and inside areas of their enclosure. They are typically social animals so having the option of being together is an important part of elephant welfare.

The facility, Elephant Eden, has been previously commended on its best practice with specialist elephant keepers, 20 acres of space to roam and extensive efforts made for enrichment and sustaining healthy, active elephants.

At the time of the incident, the zoo was not yet open to the public. Our other bull elephants, Shaka and Janu are unharmed.

M’Changa, aged 12, arrived at Noah’s Ark Zoo Farm in 2014 from Boras Zoo, Sweden and had very much become an integral part of the male bachelor group of elephants. Janu also arrived in 2014 and Shaka, in 2018. After a lengthy process of introduction, all three elephants have successfully lived together for over 3 years.

The elephants play a hugely important role as a male population that can be transferred to other facilities as breeding bulls to contribute to breeding programmes.

‚ÄúBIAZA is saddened to hear of the news of the unfortunate loss of an elephant at Noah‚Äôs Ark Zoo Farm.‚ÄĚ said a Senior spokesperson at BIAZA (British and Irish Association of Zoos and Aquariums.)

‚ÄúNoah‚Äôs Ark Zoo Farm has one of the largest elephant facilities in the UK and Europe. The bachelor elephant group at Noah‚Äôs Ark plays a key supporting role serving wider African Elephant conservation efforts as an important part of the European Endangered Species Programme. Our thoughts are with the dedicated elephant care staff at Noah‚Äôs Ark.‚ÄĚ

In the wild, African Elephants are Endangered according to the IUCN red list. They are threatened by poaching for ivory and habitat loss due to continuing human population expansion. The zoo prides itself on informing and educating guests that visit the zoo of their endangered status and the importance of conservation.

Research into bachelor elephant behaviour in the wild has shown that male elephants will naturally leave their family herd in adolescence and will often then group together with other solitary males, forming a bachelor group. These bachelor groupings are important for young bulls to learn social skills and new behaviours from the older males. There will typically be one large dominant bull who will guide the younger bulls, sort out any disputes amongst the group and can often show displays of dominance.

Bull elephants are large and powerful animals. Their behaviour in the wild and in zoos, can often typically be active, boisterous and can at times be aggressive.

M’Changa, Shaka and Janu enjoyed special bonds as part of the group, often displaying brotherly relationships. Many Keepers and visitors alike have shared their passion in the mission to raise awareness about this important species. We have no doubt that many people will be saddened to hear of M’Changa’s passing.

‚ÄúThe Noah‚Äôs Ark team are incredibly passionate about all the animals at the zoo and M‚ÄôChanga‚Äôs loss will be felt very deeply. He will be missed dearly by all staff as well as our members and visitors. We will continue to help promote and contribute to the conservation of elephants into the future.‚ÄĚ said Larry Bush, Managing Director of Noah‚Äôs Ark Zoo Farm."
Quelle: https://www.noahsarkzoofarm.co.uk/blog/mchanga-our-african-elephant
(19.07.2021, 10:32)
Jan Jakobi:   cajun, Nikolai zieht nach M√ľnster um.

Alexander kommt nach Lodz in eine Jungbullen-Gruppe.
Auch Fahim (aus Rotterdam) und Tom (aus Le Pal) kommen dahin.
(20.06.2021, 19:52)
cajun:   Sag mal @Jan. Wei√üt du wohin Nicolai zieht? Ich lese immer nur "Deutschland.".
Im Zoo Wuppertal ist √ľbrigens die Nachzucht "Tika" das zweite Mal tr√§chtig. Relativ kurz nach ihrer Erstgeburt (k√ľnstliche Besamung vom Hallenser Bullel) hat hat "Tusker" Nachfolger "Tooth" sie anscheinend erfolgreich gedeckt. Von neuen Tr√§chtigkeiten der beiden Altk√ľhe, liest man noch nichts.
(20.06.2021, 19:24)
Jan Jakobi:   @cajun: Nein, diese Woche nicht.

Gestern kam auf Facebook die Meldung, dass der Afrikaner-Bulle Pembé aus Toulouse vor ein paar Tagen in Györ eingetroffen ist. Bou-Bou lebt bereits seit dem 4. Juni 2021 dort.

Nikolai zieht Ende Juni/Anfang Juli 2021 um.
(16.06.2021, 23:13)
cajun:   Man da wird aber gereist diese Woche bei Elefantens!
Die Hodenhagener Nachzucht zog auch um.

"Sarthe. Zoo La Flèche: Der Elefant Boubou ist weg
Einer der Bewohner des Zoos La Fl√®che (Sarthe) ist abgereist - der Afrikanische Elefant Boubou. In Deutschland im Serengeti-Park in Hodenhagen geboren, kam er 2012 nach La Fl√®che. "Nach den Empfehlungen des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) hat Boubou vor kurzem den Zoo von La Fl√®che verlassen, um sich im Zoo von GyŇĎr in Ungarn niederzulassen", teilt der Sarthe-Park auf Facebook an diesem Montag, dem 7. Juni 2021, mit. "Er wird dort eine brandneue Anlage einweihen, die 4 Bullen aufnehmen kann, um eine gro√üe Gruppe zu bilden." Ein Abgang, der mit genetischen Gr√ľnden zu erkl√§ren ist: Boubou k√∂nnte in der Tat in GyŇĎr oder anderswo ein Zuchtbulle werden. Der andere Afrikanische Elefant, Boten, erkennbar an seinen langen Sto√üz√§hnen, bleibt vorerst in La Fl√®che. "Unsere Einrichtung ist f√ľr eine Gruppe alleinstehender Bullen ausgelegt", sagt der Park. F√ľr einige Monate wird der Dickh√§uter daher allein sein, wie es in der Natur bei einigen M√§nnchen seiner Art der Fall ist. Dies ist die Gelegenheit f√ľr den Zoo La Fl√®che, Arbeiten an den Geb√§uden und den Au√üenanlagen seines Geheges durchzuf√ľhren. (Autor der Quelle: Maxime Davoust)
Quelle: https://actu.fr/pays-de-la-loire/la-fleche_72154/sarthe-zoo-de-la-fleche-l-elephant-boubou-est-parti_42449675.html
√úbersetzung: Zoopresseschau
(16.06.2021, 13:55)
cajun:   "Nicolai" reist ab
Elefantenbulle verlässt ARTIS bald
Der 28-j√§hrige Asiatische Elefantenbulle, der seit 2018 wieder im ARTIS lebt, wird demn√§chst abreisen. Die Abreise wurde auf Empfehlung des Europ√§ischen Zuchtprogramms (EEP) f√ľr den Asiatischen Elefanten initiiert. Am fr√ľhen Freitagmorgen wurde die gro√üe Transportbox durch Amsterdam zum ARTIS transportiert und befindet sich nun im Elefantengehege. Das gibt dem Pflegerteam die M√∂glichkeit, den Bullen in den kommenden Wochen in aller Ruhe auf den Transport vorzubereiten.
Der von den Tierpflegern Nikolai genannte Elefantenbulle verbrachte seit 2003 insgesamt drei mehrj√§hrige Aufenthalte im ARTIS. Das j√ľngste Kalb, das 2020 geboren wurde, geh√∂rt zu seinen Nachkommen. Die Empfehlung lautet nun, dass er in der aktuellen Herde keine Nachkommen mehr im ARTIS produziert. Deshalb wurde f√ľr ihn ein neuer Platz in einem anderen Zoo in Deutschland gefunden, der wie ARTIS an die EAZA angegliedert ist. Nach seinem Weggang besteht die Herde Asiatischer Elefanten im ARTIS aus der Matriarchin, ihren beiden T√∂chtern und dem j√ľngsten Kalb."
Quelle: https://www.artis.nl/nl/ontdek/nieuws/2021/06/11/bul-verlaat-artis/
√úbersetzung: Zoopresseschau
(16.06.2021, 13:36)
cajun:   Nachrichten aus Amersfoort:

dierenparkamersfoort.nl ‚Äď 28. Apr. 2021
Olifant Thabo overleden
Elefant Thabo gestorben
Eine sehr traurige Nachricht. Heute Morgen mussten wir uns entscheiden, den Elefanten Thabo einzuschl√§fern, nachdem bei ihm das Herpesvirus (EEHV) diagnostiziert worden war. Der Elefantenbulle konnte sich nicht mehr von diesem sehr gef√§hrlichen Virus erholen. Am Montag schien Thabo nicht so fit zu sein, aber das Tier fra√ü und trank gut. Die Tierpfleger haben den Bullen besonders genau beobachtet. Gestern verschlechterte sich Thabos Zustand rapide und eine Blutuntersuchung ergab, dass der Elefant das Herpesvirus in sich trug. Dies ist ein sehr gef√§hrliches Virus, das f√ľr junge Asiatische Elefanten unter acht Jahren t√∂dlich ist. Die Tierpfleger, der Tierarzt und andere Spezialisten haben alles getan, um Thabo zu retten, aber leider hat sich dieses ernste Virus, wie es leider oft bei jungen Elefanten der Fall ist, durchgesetzt. Nachdem sich herausstellte, dass Thabo sterben w√ľrde, mussten wir ihn mit Blick auf das Wohlergehen der Tiere einschl√§fern lassen. Die Elefanten konnten sich von Thabo verabschieden. Oft sind die Symptome des Herpesvirus sofort sichtbar. Bei Thabo kam das Virus schlummernd und nach und nach. Auch in diesem Fall ist das Virus praktisch unbehandelbar, da es keinen Impfstoff gegen das Herpesvirus gibt. Daher ist es trotz intensiver Bem√ľhungen von Spezialisten in den meisten F√§llen nicht m√∂glich, den Elefanten vor dem Herpesvirus zu retten. Der DierenPark Amersfoort Wildlife Fund unterst√ľtzt daher die Forschung der Universit√§t Utrecht zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen dieses Virus. Hoffentlich kann auf diese Weise in Zukunft mehr gegen diese schlimme Krankheit getan werden. Thabo wurde am 25. September 2017 im DierenPark Amersfoort geboren, seine Mutter war Kina, sein Vater Maurice. Thabo wurde drei Jahre alt.
Quelle und √úbersetzung: Zoopresseschau
(06.05.2021, 14:04)
cajun:   @Jan: Kopenhagen scheint kein dauerhafter Ort f√ľr alternde, kr√§nkliche Elefanten zu sein. Ist ja bereits das zweite Tier das da nach Ankunft kurze Zeit sp√§ter eingeschl√§fert wird. Vielleicht schl√§gt hier die andere, pragmatischere Einstellung in D√§nemark durch und die Dinge werden anders bewertet. Wer wei√ü...
(22.04.2021, 17:39)
Jan Jakobi:   @cajun, f√ľr mich kam das mit Naing Thein auch sehr √ľberraschend.

Ich hatte auch nie etwas √ľber seine gesundheitlichen Probleme gelesen.
Auch in den Leipziger Jahresberichten steht dazu gar nichts.
(21.04.2021, 00:39)
cajun:   Rotterdam bereitet sich auf eine anstehende Geburt vor.
ELEFANTENVLOG #1: KURZE VORSTELLUNG ...
Unsere Asiatische Elefantin Bangka ist tr√§chtig! Sie ist eine erfahrene Mutter; Dies wird ihr drittes Kalb sein. Die Elefantenfamilie in Blijdorp hat eine enge soziale Struktur. Ihre Mutter Irma hat Bangka bei ihren fr√ľheren Geburten (Sunay & Faya) unterst√ľtzt. Wir erwarten die Geburt Ende April. In dieser neuen Vlog-Serie nehmen Sie die Tierpflegerinnen Jedida und Marleen mit. Sie stellen Ihnen die Herde in diesem ersten Vlog vor! [Video mit Untertiteln nl]
Quelle und √úbersetzung Zoopresseschau
Im Elewiki wurde zudem das Versterben/ Einschl√§fern des Ex- Emmener Gr√ľnderbullen Naing Thein nach seinem Transfer von Leipzig nach Kopenhagen gemeldet. Von den chronischen Fu√üproblemen und Erblindung hatte, zumindest ich, (vom Zoo Leipzig) nie gelesen.
https://www.kristeligt-dagblad.dk/danmark/zoo-afliver-elefant-med-skavanker-pa-vej-pa-pension
(20.04.2021, 08:23)
cajun:   In Schweden gab es Afrikanernachwuchs:
Dubbel påskglädje för unik elefantgrupp i Borås Djurpark!
Doppelte Osterfreude f√ľr einzigartige Elefantengruppe im Zoo Bor√•s!
Das Elefantenhaus erhielt bereits am vergangenen Freitag sein erstes Ostergeschenk. Zu diesem Zeitpunkt brachte Mutter Panzi (16 Jahre) ihr zweites Kalb zur Welt. Das Kalb mit einem Geburtsgewicht von ca. 100 kg kam direkt vor den Augen des Zoopersonals in Begleitung der trompetenden Herde auf die Welt. Die Freude und Vorfreude ist doppelt so hoch, da die Gro√ümutter des Kalbs, Dudu (31 Jahre alt), ebenfalls tr√§chtig ist und voraussichtlich jeden Tag ein Kalb zur Welt bringen wird! Die Bed√ľrfnisse und das Wohlergehen der Elefanten haben im Zoo Bor√•s h√∂chste Priorit√§t, und der Park tr√§gt zu wertvollen Forschungen unter anderem zum Tierschutz bei. In den letzten Jahren haben sie zu neun wissenschaftlichen Artikeln beigetragen, von denen zwei sich mit Elefanten und ihrem Schlaf befassen. Wir haben eines der modernsten Elefantenh√§user Europas und k√∂nnen durch wissenschaftliche Studien auch sehen, wie gut es f√ľr die Elefantengruppe funktioniert, sagt Therese H√•rd, die auch Tier√§rztin und wissenschaftliche Leiterin ist. (Quelle: Pressemitteilung √úbersetzung Zoopresseschau)
(06.04.2021, 16:34)
cajun:   Mal eine l√§ngere Meldung aus dem Zoo Osnabr√ľck:
Zoo Osnabr√ľck 18.03.2021
"Immer Action f√ľr Elefantenjunge Yaro - Elefantennachwuchs im Zoo Osnabr√ľck entwickelt sich pr√§chtig
Der im Dezember 2020 geborene Elefantenjunge Yaro im Zoo Osnabr√ľck ist ein Energiepaket: Immer aktiv und immer mutiger entdeckt er seine Umgebung und fordert die √§lteren Geschwister heraus. Derweil liegt das Untersuchungsergebnis f√ľr den im Februar 2021 verstorbenen zweiten Elefantennachwuchs vor. ‚ÄěYaro ist wirklich klasse, er hat so viel Energie und wird immer mutiger‚Äú, berichtet Nils Schr√∂er, Tierpfleger im Elefantenhaus im Zoo Osnabr√ľck. ‚ÄěInzwischen l√§uft er ganz alleine im Elefantenhaus herum. Wenn es nach drau√üen geht, wird ihm die Gesellschaft seiner Mutter Douanita schnell zu langweilig und er l√§uft mit Schwester Sita oder Bruder Minh-Tan umher. Seinen gr√∂√üeren Bruder fordert er auch gerne zum Spielen heraus und provoziert ihn sogar manchmal.‚Äú Yaro, Sohn von Douanita und Elefantenbulle Luka, kam am 21. Dezember 2020 als erster in Osnabr√ľck gezeugter Elefantennachwuchs zur Welt und h√§lt seitdem die Elefantengruppe auf Trab. ‚ÄěInzwischen zeigt er Interesse am medizinischen Training und versucht mit seinem R√ľssel den sogenannten Zielstab zu ber√ľhren, wenn wir mit Douanita auf freiwilliger Basis f√ľr medizinische Untersuchungen √ľben. Die Pellets, die wir zur Belohnung geben, hebt Yaro bereits auf und steckt sie sich in sein Maul. Er lutscht allerdings nur darauf rum, die H√§lfte landet meistens wieder auf dem Boden‚Äú, lacht Schr√∂er. Wird es Yaro zu langweilig, hat der Schlawiner bereits seine Methoden, um Aufmerksamkeit zu bekommen: ‚ÄěWenn wir mit Douanita Fu√üpflege machen und Yaro das zu langweilig wird, rennt er weg und schreit ganz laut. Dann geht seine Mutter ihm nat√ľrlich sofort nach. Inzwischen hat sie die Taktik allerdings durchschaut und bleibt gelassen‚Äú, berichtet der Tierpfleger. Im Vergleich zu dem etwa 3,5 Jahre alten Jungbullen Minh-Tan f√§llt Schr√∂er auf, dass Yaro sehr viel weniger schl√§ft: ‚ÄěEr sucht wirklich immer nach Action. Wenn er dann nachts schl√§ft, legt er sich h√§ufig zu seiner Halbschwester Sita ‚Äď und zwar gerne so, dass sie R√ľcken an R√ľcken auf dem Sandhaufen liegen. Er ist dann sehr kuschelig und sucht ihre N√§he.‚Äú Pathologischer Bericht best√§tigt Entscheidung - W√§hrend Yaro sich sehr gut entwickelt, ist inzwischen das Untersuchungsergebnis aus der Pathologie der Tier√§rztlichen Hochschule in Hannover zum zweiten, im Februar verstorbenen Elefantennachwuchs eingetroffen. Es best√§tigt, dass das Team damals die richtige, wenn auch sehr schwere Entscheidung getroffen hatte, den kleinen Bullen f√ľnf Tage nach der Geburt zu erl√∂sen. Zootierarzt Thomas Scheibe berichtet: ‚ÄěDas Jungtier wollte partout nicht bei seiner Mutter trinken und suchte auch keinen Kontakt zu ihr. Das pathologische Ergebnis zeigt, dass das Tier nach den f√ľnf Tagen schon sehr stark geschw√§cht und das Immunsystem sehr fragil war sowie, dass sich Entz√ľndungen entwickelt hatten.‚Äú Der Befund mache deutlich, dass es fraglich gewesen w√§re, wie lange das Tier noch √ľberlebt h√§tte. Damit ein Tier nicht unn√∂tig weiter leidet, sei es wichtig, dann der Verantwortung nachzukommen, erg√§nzt der Tierarzt. Einen genaueren Hinweis darauf, warum der Nachwuchs nicht bei seiner Mutter trinken wollte und sich auch nicht f√ľr die anderen Artgenossen interessierte, zeigte die Pathologie allerdings nicht. ‚ÄěDie anderen Elefanten hatten sich auch nicht um ihn gek√ľmmert, was sehr ungew√∂hnlich ist. Normalerweise wird das Jungtier sofort umstellt und besch√ľtzt. Aber hier war nichts dergleichen zu beobachten ‚Äď auch wenn Mutter Sita nach und nach eine Bindung zu ihrem Erstgeborenen entwickelte und ihn trinken lassen wollte.‚Äú In den f√ľnf Tagen nach der Geburt am 11. Februar k√§mpfte das Zooteam um das √úberleben des Kleinen und versuchte mit allen Mitteln es zum Trinken bei seiner Mutter zu bewegen. Dabei unterst√ľtzten auch Elefantenexperten aus anderen Zoos. ‚ÄěLeider kann man bei Elefanten die Muttermilch nicht abpumpen und gleichzeitig haben Asiatische Elefantenkinder, die von Anfang an mit der Flasche und Ersatzmilch gro√ügezogen wurden, bislang nie √ľberlebt. Dieses Leiden wollten wir dem Kleinen ersparen. Auch das Veterin√§ramt versteht diese Entscheidung‚Äú, berichtet Scheibe. Elefantenkuh Sita, Mutter des zweiten Jungtieres, geht es wieder gut. Ihr war der Verlust in den ersten Tagen anzumerken, da sie ruhiger war als sonst. Doch inzwischen ist sie wieder fester Teil der Elefantengruppe und k√ľmmert sich viel um Jungtier Yaro. Und dieser genie√üt die N√§he zu seiner Halbschwester sichtlich. Im Zoo Osnabr√ľck leben f√ľnf Elefanten: Elefantenbulle Luka (47 J.), K√ľhe Douanita (34 J.) und Sita (8 J.) sowie die Jungbullen Minh-Tan (3,5 J.) und Yaro (3 Monate). Wissenswertes zu Asiatischen Elefanten (Elephas maximus) - Asiatische Elefanten sind etwas kleiner als Afrikanische, erreichen aber trotzdem eine K√∂rpergr√∂√üe von bis zu drei Metern und ein Gewicht von bis zu sechs Tonnen. Sie sind die gr√∂√üten Lands√§ugetiere Asiens. Asiatische Elefanten ern√§hren sich von √Ąsten, Bl√§ttern, Baumrinden, Wurzeln, Fr√ľchten und Gr√§sern und ben√∂tigen t√§glichen Zugang zu Wasser. Sie leben √ľberwiegend in Regenw√§ldern und immergr√ľnen Laubw√§ldern. Die Schwangerschaft eines Asiatischen Elefanten dauert fast zwei Jahre und ist eine der l√§ngsten im Tierreich. Das Junge kommt meist mit etwa 100 Kilogramm K√∂rpergewicht auf die Welt. Der Zyklus von Elefantenk√ľhen dauert rund 3 bis 4 Monate, die Oestrus-Phase nur maximal vier Tage. K√§lber sind bei der Geburt voll entwickelt. Die Dickh√§uter leben in Herden, bestehend aus Weibchen zusammen mit ihrem Nachwuchs. √Ąltere Bullen leben als Einzelg√§nger, junge hingegen in Junggesellengruppen. Von der Weltnaturschutzorganisation IUCN wird der Asiatische Elefant als ‚Äěstark gef√§hrdet‚Äú eingestuft, da der Mensch ihm seinen Lebensraum nimmt. In der Natur leben nur noch kleine, isolierte Gruppen."
Quelle Pressemitteilung des Zoos
(22.03.2021, 15:28)
cajun:   Erg√§nzend zu W.Dreiers Meldung:
Sekcja zw?ok s?onicy Lindy trwa?a ponad cztery godziny. Wci?? nieznana jest przyczyna ?mierci s?onia z pozna?skiego zoo
Die Obduktion des Kadavers der Elefantin Linda dauerte √ľber vier Stunden. Nach wie vor ist die Todesursache der Elefantin aus dem Zoo Pozna? unbekannt
Die Autopsie dauerte vier Stunden, und bisher gab es keine Antwort auf die Frage, warum sich Lindas Zustand so pl√∂tzlich verschlechterte. Am Dienstag, kurz vor Mitternacht, nahm Elefantin Linda, eine 32-j√§hrige Bewohnerin des Zoos Pozna?, Abschied von der Welt. Linda f√ľhlte sich pl√∂tzlich sehr schlecht. Es begann mit akutem Durchfall. Dann, nach 16 Uhr, weigerte sich die R√ľckseite ihres K√∂rpers, ihr zu gehorchen. Die Elefantin fiel auf die Seite und konnte nicht mehr aufstehen. F√ľr Elefanten ist diese Position t√∂dlich. Um Linda wieder auf die Beine zu bringen, versammelte sich nicht nur ein Team von Spezialisten aus Polen und der Welt, sondern auch Feuerwehrleute. 23 uniformierte M√§nner k√§mpften um Lindas Leben. Leider ohne Erfolg. Bereits am Mittwoch fand im Zoo in Pozna? eine Autopsie des Tieres statt. Sie dauerte √ľber vier Stunden. Durchgef√ľhrt wurde sie von einem Spezialisten des Leibniz-Instituts f√ľr Zoo- und Wildtierforschung (IZW), Marc G√∂lkel. "Bisher haben uns die vorl√§ufigen Untersuchungen keine Antwort darauf gegeben, was die Ursache f√ľr eine derart pl√∂tzliche Verschlechterung der Gesundheit der Elefantin sein k√∂nnte und was die Ursache f√ľr ihren Tod war", sagt Zoosprecherin Ma?gorzata Chody?a. Sowohl Direktion als auch die Tierpfleger und andere Mitarbeiter des Zoos warten auf die Untersuchungsergebnisse. Bevor die ersten Ergebnisse nicht vorliegen, selbst allgemeine, k√∂nne nicht beurteilt werden, was √ľberhaupt die wahrscheinliche Todesursache sein k√∂nnte. Das IZW wird sehr spezialisierte, gr√ľndliche Labortests durchf√ľhren. Diese k√∂nnen wiederum bis zu mehreren Wochen dauern, sagt M. Chody?a. Bei Linda seien vor kurzem mehrere Tests gemacht worden, Blut wurde abgenommen. Aber die Tests zeigten nichts, f√ľgt M. Chody?a hinzu. (Autorin der Quelle: Marta Danielewicz)
Quelle und √úbersetzung Zoopresseschau
(16.02.2021, 16:59)
cajun:   Geburt in Mierlo, anscheinend die erste dieses Jahr bei den Asiaten in Europa. Der Nachwuchs soll m√§nnlich sein.
Groot feest in Dierenrijk: Aziatisch olifantje Rashmi is geboren
Großes Fest im Dierenrijk: Asiatischer Elefant Rashmi geboren
Mutter Htoo Yin Aye hat vergangene Nacht ein Kalb geboren. Das Kleine, dessen Geschlecht noch nicht bekannt ist, hat den Namen Rashmi bekommen.
https://www.dierenrijk.nl/nieuws/
√úbersetzung Zoopresseschau
(09.02.2021, 16:06)
W. Dreier:   Vorgestern (2.2.) starb in Posen (Neuer Zoo) die afrikanische Elefantin Linda (35 Jahre)
(04.02.2021, 11:30)
cajun:   Ein R√ľckblick 2020 aus Emmen:
"Abschied und Trauer: Ein turbulentes Jahr f√ľr die Elefanten von Wildlands
2020 war nicht das Jahr, das man sich in Wildlands erhofft hatte. Geplante und ungeplante Abschiede in der Elefantenherde sorgten f√ľr Leere in einem menschenleeren Zoo. Elefantenbulle Mekong reist in die Schweiz, um dort f√ľr Nachkommen zu sorgen.... In Wildlands leben zehn Asiatische Elefanten. Mit Ausnahme von Timber wurden sie alle in Emmen geboren. Es gibt eine Familienherde von drei Elefantenk√ľhen und zwei jungen Bullen und es gibt f√ľnf √§ltere Bullen. Zwei davon geh√∂ren abwechselnd zur Familienherde und zur Bullengruppe. Der Jungbulle Einga-Tha wird voraussichtlich 2021 umziehen, um im Rahmen des Zuchtprogramms Nachkommen in einem anderen europ√§ischen Zoo zu haben. Der heftigste Moment des Jahres in dieser Familiengruppe fand im Juli statt. Die Vollblutschwestern Ma Yay Yee und Mingalar Oo sind tr√§chtig von dem inzwischen abgereisten Mekong, aber dann geht es schief. Ma Yay Yee verliert Blut....Zwei Wochen zuvor gab es einen gro√üen Kampf in der Gruppe. Ma Yay Yee hatte bereits Bauchschmerzen und Halbschwester Swe Zin sieht ihre Chance. Die j√ľngste Dame der Gruppe greift in dem schwachen Moment an, um in der Hackordnung zu steigen. Es wird geschubst und gesto√üen. Ob dies zum Verh√§ngnis wurde, kann nicht mit Sicherheit festgestellt werden, ...Dass Timber innerhalb von zwei Wochen sich mit dem kalblosen Weibchen paarte, stand landesweit in den Nachrichten. "Er hat sie drei oder vier Tage lang gedeckt. Sie ist einfach nicht tr√§chtig geworden..... "Jetzt ist er ein erwachsener Bulle von 22 Jahren." Ein Bulle mit einer Mission: Swe Zin zu befruchten"
Quelle: https://www.rtvnoord.nl/nieuws/774696/Afscheid-en-verdriet-een-turbulent-jaar-voor-de-olifanten-van-Wildlands
√úbersetzung Zoopresseschau
(25.01.2021, 15:58)
Jan Jakobi:   @Adrian und Heinrich:

Sch√∂n w√§re es, wenn man das vorher w√ľsste.
Ich denke, dass das erst kurzfristig bekannt gegeben wird.

Wer weiß schon 2 Jahre vorher wie sich der Afrikaner-Bestand in Europa bis dahin entwickelt hat.

Sicher ist nur, dass Afrikanische Elefanten nach der Fertigstellung der Anlage dort einziehen werden.

Wie lange die Jungbullen-WG in Magdeburg Bestand haben wird wurde nie kommuniziert.

Ger√ľchten zu Folge will Howletts die Elefanten-Haltung beenden, siehe den Absatz im EleWiki:

"Es wird berichtet, der Haupteigner und Manager des Howletts Wild Animal Parks, Damian Aspinall, plane neben der Aufgabe von Haltung und Zucht der Elefanten und damit der R√ľckgabe von Zuchtbulle Coco an einen Zoo des EEP einen Transfer der √ľbrigen gesamten Herde nach Afrika[1]."
https://elefanten.fandom.com/wiki/Howletts_Wild_Animal_Park

Die gesamte Herde nach Afrika?

Ich halte da eine andere M√∂glichkeit f√ľr wahrscheinlicher:
Wäre es nicht möglich die Gruppe aus Howletts nach Berlin zu transportieren?

Wuppertal hatte vor ein paar Jahren veröffentlicht, dass man Sweni abgeben will.
Ob ein Zoo sie mit Kusshand nimmt? Insgesamt hat sie f√ľnf K√§lber zur Welt gebracht, darunter 2 Fehlgeburten.
Die 3 √ľberlebenden K√§lber sind m√§nnlich und von der Fehlgeburt aus dem Jahr 2012 ist das Geschlecht bekannt.
Es war ein Weibchen.

Es gibt noch mehr Zoos in Europa mit mehr als einer Famiie in einer Anlage.

Afrikanische Elefanten -Familien und die fehlenden Töchter sowie Enkeltöchter

Erfurt
Chupa mit Tochter

Halle
Pori mit Tochter Tana sowie ihren Enkeltöchtern Tamika und Elani

Hodenhagen
Umtali und ihre Freundin (?) Veri mit Tochter Nelly -> hier fehlt die mit Umtali importierte Sabi aus Toulouse
Bibi mit Tochter Panya -> hier fehlen Matibi (Tochter von Bibi) und deren Tochter Makeba aus Toulouse

Wuppertal
Sabie mit ihren Töchtern Tika und Tuffi sowie Enkeltochter Kimana
Sweni -> bisher ohne lebende Tochter (eine weibliche Fehlgeburt im Juli 2012)

Wien
Tonga mit ihren Töchtern Mongu und Iqhwa
Numbi mit Tochter Kibali

Beekse Bergen
Punda mit ihren Töchtern Bongi, Pina-Nessie und Madiba

Howletts
Tammi mit ihren Töchtern Jara, Uzuri und Mirembe
Jama und ihre Cousine Etana
Juluka und ihre Nichte Manzi

Cabarceno
Zambi mit ihren Töchtern Emi und Infinita sowie Enkeltochter Luena -> hier fehlt Tochter Duna aus Rhenen
Penny mit ihrer Tochter Kira sowie ihren Enkeltöchtern Cristina und Africa
Hilda mit ihren Töchtern Saja und Maruca

Boras
Dudu mit ihren Töchtern Panzi und Chindi sowie Enkeltochter Majira -> hier fehlen Kwanza (Tochter von Dudu) und deren Tochter Kimani aus Sosto

Lissabon
Luna mit ihrer Tochter Assuncao
Nina mit ihrer Tochter Primavera

Ramat Gan
Bahati -> hier fehlt Tochter Josepha aus Peaugres

(09.01.2021, 14:24)
Adrian Langer:   @Heinrich: Bisher ist nichts dazu bekannt. Ich spekuliere aber, dass die Bibifamilie dort einziehen wird. Des weiteren f√§llt die geplante Fertigstellung mit der geplanten Erweiterung der Elefantenanlage in Halle zusammen. Da dann der Bulle abgegeben werden muss (und seine √§lteste Tochter dann ja in einem Alter ist, in dem sie aufnehmen k√∂nnte) wird Abu dann wahrscheinlich mit dorthin ziehen. Mit Ayo h√§tte man auch den ersten Kandidaten f√ľr die geplante Jungbullengruppe. Falls Magdeburg sich zuk√ľnftig eine Zuchtkuh (ich denke da an Numbi und ihre Tochter) sichern kann, w√ľrde ich sagen, dass die komplette Jungbullengruppe, bis auf Kando, in den Tierpark wechseln werden. Vorausgesetzt alle Ziele k√∂nnen p√ľnktlich erf√ľllt werden.
(09.01.2021, 11:30)
Heinrich Klein:   Also ich habe oberfl√§chlich mal in diesem Forum nachgesehen, konnte aber nichts dazu entdecken:
Weiß man schon welche Afrikanischen Elefanten nach Fertigstellung der neuen Anlage in den Tierpark Berlin einziehen werden?
(09.01.2021, 10:28)
cajun:   Hier noch die ausf√ľhrliche Meldung zur Elefantengeburt in Osnabr√ľck von der HP des Zoos:

22.12.2020
In der Nacht von Sonntag auf Montag ist der erste in Osnabr√ľck gezeugte Elefant zur Welt gekommen. Bis zum ersten Besuch beim Elefantenbaby m√ľssen sich Elefantenfans jedoch gedulden, denn aktuell ist der Zoo Corona-bedingt geschlossen. Mit einer Spende oder der neuen Patenschaft f√ľr den Nachwuchs kann jeder den Elefanten trotzdem etwas Gutes tun ? bis Ende des Jahres werden Spenden sogar von der Stadt Osnabr√ľck verdoppelt. Der Zoo stellt den j√ľngsten Zuwachs auf seiner Homepage und den Social-Media-Kan√§len vor.
Am Montagmorgen war es nach etwa 22 Monaten Tragzeit endlich soweit. ?Unsere Elefantenkuh Douanita hat in der Nacht um 1:58 Uhr ihr insgesamt sechstes Kind, einen kleinen Bullen, geboren?, freut sich Dr. E.h. Fritz Brickwedde, Pr√§sident der Zoogesellschaft Osnabr√ľck e.V.. ?Insbesondere in diesen schwierigen Zeiten, in denen auch der Zoo Osnabr√ľck aufgrund der Schlie√üung und fehlenden Einnahmen vor gro√üen Herausforderungen steht, ist das eine ganz wunderbare Nachricht.? Dem kleinen Elefanten gaben die Tierpfleger den Namen Yaro. ?Das ist ein indischer Name und bedeutet ?geliebter Sohn??, verr√§t Brickwedde. Insgesamt leben mit Yaro nun f√ľnf Elefanten im Zoo Osnabr√ľck: Mutter Douanita, Tochter Sita, Sohn Minh-Tan, Bulle Luka und Neuank√∂mmling Yaro. Schon bald werden es sogar sechs sein, denn die fast achtj√§hrige Elefantenkuh Sita erwartet ihr erstes Jungtier zu Beginn des Jahres.
Spannendes Warten auf die Geburt
Bereits am Dienstag, den 15. Dezember hatte sich durch Douanitas Hormonspiegel abgezeichnet, dass Yaro bald kommen w√ľrde. ?Ihr Verhalten hat uns das best√§tigt. Sie hat sich immer st√§rker von der Gruppe abgesetzt und wurde sehr ruhig?, beschreibt Wulftange die vergangenen Tage. Montagfr√ľh war es soweit. Die installierte Kamera zeichnete die Geburt auf. ?Yaro ist sehr schnell zur Welt gekommen. Douanitas Erfahrung ist ihr sicherlich zugutegekommen. Sie blieb ganz ruhig, hat sich sofort um Yaro gek√ľmmert und ihn mit dem Vorderfu√ü angesto√üen, um ihn von den Resten der Fruchtblase zu befreien und um ihn zum Aufstehen zu animieren?, so Wulftange. ?Sita half ihr von Anfang an. Das ist toll, denn so kann sie schon lernen, was sie bald bei ihrem eigenen Kind machen muss.? W√§hrend Sita Yaros Geburt begleitet hat, schlief der 3,5 Jahre alte Minh-Tan nur wenige Meter daneben tief und fest in einem Sandhaufen. Erst einige Minuten sp√§ter wachte er auf und begr√ľ√üte aufgeregt den kleinen Bruder. ?Douanita l√§sst ihn auch an Yaro heran. Das zeigt, wie harmonisch die Gruppe ist?, erkl√§rt Wulftange. ?Wird Minh-Tan aber zu st√ľrmisch in Yaros N√§he, stellt sich Douanita sofort dazwischen und dr√§ngt Minh-Tan zur√ľck.? Yaro selbst macht auf die Zoomitarbeiter bislang einen sehr neugierigen, aktiven Eindruck. ?Gleich am ersten Tag lief er viel zwischen Mutter Douanita und Schwester Sita umher, die ihn jedoch gegen√ľber uns Mitarbeitern abschirmen. Er trinkt auch immer wieder und entdeckt ganz unbedarft und noch etwas unbeholfen seine Umgebung?, so Wulftange.
Umstellung f√ľr Minh Tan
Wie es f√ľr die Osnabr√ľcker Elefanten jetzt weitergeht, wei√ü Daniel Menken, Revierleiter und Tierpfleger im Elefantenhaus. ?Die gr√∂√üte Ver√§nderung wird es f√ľr Minh-Tan geben?, vermutet Menken. ?Bisher war er sozusagen der kleine Prinz, der sich fast alles erlauben konnte. F√ľr seine Mutter steht nun aber der kleine Yaro im Mittelpunkt und auch seine gro√üe Schwester Sita wird sich bald um ihr eigenes Kind k√ľmmern. Yaro selbst lernt nun erstmal alles kennen, die Umgebung, die Ger√§usche und die Abl√§ufe hier im Elefantenhaus?, beschreibt Menken die Situation. Sita geht bereits jetzt in der Rolle als Mutter auf, auch wenn Yaro nicht ihr eigenes Kind ist. ?Yaro darf sogar schon bei ihr trinken, wobei da wohl noch nichts heraus kommt. Vom Zeitpunkt ist Yaros Geburt ideal f√ľr Sita, so kann sie kurz vor ihrer Geburt noch mehr lernen?, freut sich Menken. Elefantenbulle Luka, der Vater der beiden Elefantenbabys, ist schon seit einiger Zeit von der Gruppe getrennt. ?Er befindet sich in der ?Musth??, erkl√§rt Menken die Trennung. ?In dieser Phase sind Elefantenbullen aufgrund besonders vieler m√§nnlicher Hormone sehr reizbar. Die Musth ist zwar schon nicht mehr so stark, aber vor allem zur Stressvermeidung f√ľr Sita und Douanita soll Luka zun√§chst weiterhin von ihnen getrennt bleiben. Den Jungtieren w√ľrde er aber nichts tun?, so Menken. ?Die Trennung ist wie in der Wildnis, auch dort sind die Bullen die meiste Zeit Einzelg√§nger.?
Patenschaft und Spende f√ľr Yaro
Nun hoffen die Verantwortlichen, dass auch bei Sitas erster Geburt alles gut verl√§uft. ?Sie war jetzt bereits bei zwei Geburten dabei, so wei√ü sie zumindest, was auf sie zukommt. Aber selbst zu geb√§ren ist nat√ľrlich etwas Anderes, als nur dabei zu sein?, beschreibt Wulftange die Lage. ?Douanita wird ihr auf jeden Fall beiseite stehen und wir bereiten Sita mit einer Art Schwangerschaftsgymnastik so gut es geht auf die Geburt vor.? Viel Zeit zur Erholung bleibt den Verantwortlichen im Zoo nicht, denn bereits im Januar k√∂nnte es bei Sita soweit sein. Dann werden insgesamt sechs Elefanten im Zoo leben und die haben jede Menge Hunger. Bis zu 150 Kilogramm pflanzliches Futter frisst ein erwachsener Elefant pro Tag. F√ľr die Versorgung aller √ľber 2.200 Tiere des Zoos fallen im Monat rund 400.000 Euro an Kosten an. Geld, das dem Zoo aufgrund der aktuellen Schlie√üung fehlt, denn normalerweise werden 75 Prozent der Kosten √ľber Eintrittsgelder finanziert. Um einen Teil dieser fehlenden Einnahmen auszugleichen, ruft der Zoo zu Spenden auf, die noch bis Jahresende von der Stadt Osnabr√ľck verdoppelt werden. Mit einer Spende oder der neuen Patenschaft f√ľr Yaro (39,90 Euro, erh√§ltlich im Online-Shop) kann man dem kleinen Elefantenjungtier helfen. Wer den kleinen Yaro kennenlernen will, kann ihn auf der Homepage des Zoos und auf den Social-Media-Kan√§len schon virtuell besuchen.
Wissenswertes zu Asiatischen Elefanten
Asiatische Elefanten sind etwas kleiner als Afrikanische, erreichen aber trotzdem eine K√∂rpergr√∂√üe von drei Metern und ein Gewicht von bis zu sechs Tonnen. Sie sind die gr√∂√üten Lands√§ugetiere Asiens. Asiatische Elefanten ern√§hren sich von √Ąsten, Bl√§ttern, Baumrinden, Wurzeln, Fr√ľchten und Gr√§sern und ben√∂tigen t√§glichen Zugang zu Wasser. Sie leben √ľberwiegend in Regenw√§ldern und immergr√ľnen Laubw√§ldern. Die Schwangerschaft eines Asiatischen Elefanten dauert fast zwei Jahre und ist eine der l√§ngsten im Tierreich. Das Junge kommt meist mit etwa 100 Kilogramm K√∂rpergewicht auf die Welt. Der Zyklus von Elefantenk√ľhen dauert rund 3 bis 4 Monate, die Oestrus-Phase nur maximal vier Tage. K√§lber sind bei der Geburt voll entwickelt. Die Dickh√§uter leben in Herden, bestehend aus Weibchen zusammen mit ihrem Nachwuchs. √Ąltere Bullen leben als Einzelg√§nger, junge hingegen in Junggesellengruppen. Von der Weltnaturschutzorganisation IUCN wird der Asiatische Elefant als ?stark gef√§hrdet? eingestuft.
Im Zoo Osnabr√ľck leben die Elefantenkuh Douanita (33 Jahre), Sita (knapp 8 Jahre), Jungbulle Minh-Tan (3,5 Jahre), Jungtier Yaro und Elefantenbulle Luka (47 Jahre, Vater von Yaro)
Quelle: https://www.zoo-osnabrueck.de/aktuelles/news/artikel/news-title/elefantenbaby-im-zoo-osnabrueck-geboren-323/

(28.12.2020, 14:58)
cajun:   Eine Elefantengeburt in den Niederlanden:
dierenparkamersfoort.nl ? 12. Nov. 2020
Olifantje geboren
Elefantenkalb geboren
Im Dierenpark Amersfoort hat heute Morgen Elefantin Kina ein Kalb geboren. "Der kleine Elefant wurde gegen 10 Uhr geboren. Das ist etwas Besonderes, weil Elefanten normalerweise nachts geboren werden", sagt Tierpfleger Rob Saris. Mutter Kina und ihrem Kalb geht es gut. "Das Kalb hat bereits getrunken und Kina beobachtet ihr Junges genau", sagt der Tierpfleger. "Es ist Kinas zweites Kalb, also wei√ü sie jetzt gut, was Mutterschaft bedeutet." Unsere Tierpfleger haben den Elefanten am Freitag zum ersten Mal pinkeln sehen und deshalb kennen wir das Geschlecht des Kalbes! Das Jungtier ist ein Weibchen und hat den Namen Yindi erhalten. Dieser asiatische Name bedeutet "silbernes M√§dchen". Sie k√∂nnen den Namen auch als "die Sonne" √ľbersetzen, diese Bedeutung ist in diesen schwierigen Zeiten etwas zus√§tzlich Besonderes. Der Amersfoorter Zoo ist derzeit wegen der aktuellen RIVM-Ma√ünahmen vor√ľbergehend geschlossen und das neugeborene Jungtier kann im Park noch nicht bewundert werden. "Jeder kann die ersten Schritte des Kalbes √ľber die Live-Webcams verfolgen", sagt Rob. Freude und Trauer liegen diese Wochen im Park eng beieinander. Die Flucht und der Verlust der beiden Schimpansen haben erhebliche Auswirkungen auf die Tierpfleger und andere Mitarbeiter. "Die Trauer ist gro√ü, aber diese Elefantengeburt ist ein Hoffnungsschimmer f√ľr alle, die in dieser schwierigen Zeit betroffen sind", sagt Rob. Bis zur Wiederer√∂ffnung des Parks k√∂nnen Besucher das Junge und die Elefantenherde √ľber die Webcams des DierenPark Amersfoort bewundern.
Quelle: Zoopresseschau
(17.11.2020, 15:12)
cajun:   Ein, wie ich finde, sehr gelungener Artikel, zur nicht gegl√ľckten Elefantengeburt in Z√ľrich, die ja bereits verlinkt wurde. Sch√∂n an dieser Quelle ist, dass Youtube Videos eingebettet sind, die den Verlauf der Geburt zeigen. Dazu werden erkl√§rende Kommentare eingeblendet.
Eine gute Aufarbeitung des tragischen Ereignisses!

Weshalb starb ein Elef√§ntchen im Zoo Z√ľrich kurz nach der Geburt? Alles deutet darauf hin, dass die Familie ihrem sehr schw√§chlichen neuen Mitglied zu heftig auf die Beine helfen wollte

Die Untersuchung zum Todesfall vom vergangenen August ist abgeschlossen. Laut den Fachleuten verhielt sich die Herde nicht aggressiv, sondern wollte das neue Mitglied vielmehr unterst√ľtzen.

Im vergangenen August verlor der Zoo Z√ľrich ein Elef√§ntchen kurz nach dessen Geburt ? zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres: Das Kalb der sechsj√§hrigen Omysha starb nach einem langwierigen, aber normal verlaufenen Geburtsvorgang. Auf der Suche nach Erkl√§rungen konnte man in diesem Fall, dank der kurz zuvor verbesserten √úberwachung, auf Videoaufnahmen zur√ľckgreifen (einige Passagen sind inzwischen auf der Zoo-Website aufgeschaltet). Doch die Bilder gaben einige R√§tsel auf, war darauf doch zu sehen, dass die Reaktion der Herde das Schicksal des Jungtiers schliesslich besiegelt hatte.
Wie der Zoo damals mitteilte, hatten sich die erwachsenen Tiere zun√§chst zum Neugeborenen hinuntergebeugt und es mit den F√ľssen angestossen ? ein ganz √ľbliches Verhalten, wenngleich es dabei oft etwas ruppig zugehe. Dann aber sei eine Dynamik entstanden innerhalb der Herde, und in der Folge sei der kleine Bulle zu Tode gekommen. Was diese Reaktion ausgel√∂st hatte, konnten die Verantwortlichen damals nicht sagen, doch Zoodirektor Severin Dressen stellte keine spezielle Unruhe oder gar Panik bei den Tieren fest: Die bei einer solchen Geburt √ľbliche Dynamik sei einfach nicht abgebrochen, wobei auf den Videobildern nicht zu sehen sei, was genau geschehen sei.
Die Umst√§nde der dramatischen Ereignisse sind inzwischen eingehend analysiert worden ? und nun liegt der Schlussbericht dazu vor. Laut diesem kam das Jungtier √§usserst geschw√§cht zur Welt, und die Kernthese fasst der Zoo in einem Communiqu√© so zusammen: ¬ęIm vorliegenden Fall scheint es, dass das Ausbleiben positiver Signale vonseiten des Kalbes innerhalb der ersten Minuten zu weiteren, intensiveren Anstrengungen der erwachsenen Tiere gef√ľhrt hat. Diese zunehmend heftigen Bem√ľhungen, dem Kalb auf die Beine zu helfen, f√ľhrten schliesslich zum Tod des Tieres.¬Ľ Die beigezogenen Experten seien sich einig, dass das Verhalten der Herdenmitglieder nach der Geburt im vorliegenden Fall nicht als aggressiv einzustufen sei.
In die weiterf√ľhrende Auswertung der Videoaufnahmen, welche die pathologische Untersuchung erg√§nzte, sind externe Zoologen und Elefantenexperten des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) einbezogen worden. Nach einheitlicher Meinung dieser Fachleute habe sich das Elefantenkalb kaum bewegt, nachdem es zur Welt gekommen sei, h√§lt die Zoodirektion fest. M√∂glicherweise habe der l√§nger dauernde Geburtsvorgang es geschw√§cht. Diese Komplikationen kamen nicht √ľberraschend: Omysha, 2014 selbst im damals frisch er√∂ffneten Kaeng-Krachan-Elefantenpark des Zoos zur Welt gekommen, war zum ersten Mal tr√§chtig gewesen. Bei so unerfahrenen Muttertieren ist die Sterblichkeitsrate des Nachwuchses erheblich erh√∂ht, wie der Zoo schon Wochen vor der Geburt festgehalten hatte.
Zoo sieht sich bestätigt
Der Bericht weist insofern √ľber den Einzelfall hinaus, als Kritiker solche Beispiele gerne als Indiz daf√ľr werten, dass die Elefantenhaltung in Zoos nicht artgerecht sein k√∂nne und etwa unnat√ľrlich aggressives Verhalten zeitige. Dem setzten die Zooverantwortlichen unter anderem entgegen, nur schon die Zuchterfolge etwa in Z√ľrich spr√§chen daf√ľr, dass die Bedingungen stimmten. ¬ęDer Zoo ist auch weiterhin √ľberzeugt, dass dies der richtige Weg ist¬Ľ, schreibt die Direktion zu ihrem Grundsatz, bei den Asiatischen Elefanten wie bei allen Tieren auf die Geburt im nat√ľrlichen Sozialverband zu setzen. Das heisst, der Nachwuchs kommt ohne Eingriffe von Menschenhand zur Welt ? so wie man bei der Haltung der Dickh√§uter inzwischen ganz auf gesch√ľtzten Kontakt umgestellt hat, also Ber√ľhrungen zwischen Pfleger und Tier vermeidet.
Quelle: https://www.nzz.ch/zuerich/tod-eine-elefaentchens-im-zoo-zuerich-herde-war-nicht-aggressiv-ld.1584797
(12.11.2020, 12:58)
Adrian Langer:   @Cajun: Das w√ľssten wir auch gerne. :D Ich habe sogar Bilder gesehen, die f√ľr mich zeigen, dass sich der Bulle vor Ort auch um die Weibchen bem√ľht. Entweder der Bulle ist inzwischen steril (er ist schon √ľber 40) oder es kommt eben nicht zum Akt. Vielleicht w√ľrde das Beistellen eines zweiten Bullen helfen (so etwa in Raperswill in der Schweiz passiert). Nur m√ľsste man hierf√ľr ja erst einmal den richtigen Bullen finden.
(21.10.2020, 11:19)
cajun:   Kann einer der Elefantenmenschen des Forums mal die derzeitige Zuchtsituation in Beekse Bergen kommentieren? Dort steht doch seit Jahren die Familie um die Wuppertaler Importkuh Punda mit ihren T√∂chtern. Offensichtlich tut sich da wenig, was neuen Nachwuchs angeht. Woran liegt es?
(21.10.2020, 10:51)
cajun:   Der Zoo Z√ľrich bereitet sich auf eine neue Elefantengeburt vor.
Zitat:
"GEBURTSVORBEREITUNGEN BEI DEN ELEFANTEN
In den n√§chsten Tagen oder Wochen erwartet der Zoo Z√ľrich die Geburt von Omyshas erstem Kalb. Die Vorbereitungen daf√ľr laufen. Der Zoo Z√ľrich erwartet innerhalb der n√§chsten Tage oder Wochen die Geburt von Omyshas erstem Kalb. Das genaue Geburtsdatum ist nicht bekannt, da es bei Elefanten nicht exakt berechenbar ist. Die Tragezeit betr√§gt rund 22 Monate und ist somit eine der l√§ngsten im Tierreich. Der Zoo Z√ľrich setzt bei seinen Asiatischen Elefanten auf die Herdengeburt, bei der die Mutter ihr Kalb innerhalb ihrer Herde zur Welt bringt. Die Anwesenheit und Unterst√ľtzung der anderen Gruppenmitglieder wirken sich positiv und beruhigend auf die Mutter aus. Die nat√ľrliche Herdengeburt bedeutet aber auch, dass der Mensch weniger Einfluss nehmen kann. So ist es bei Komplikationen f√ľr die Tierpfleger schwieriger einzugreifen. Die Vorteile der Herdengeburt √ľberwiegen diesen Nachteil indes. Besondere Vorsicht bei Erstgeburten Omysha ist als Mutter noch jung und es ist ihre erste Geburt. In der Natur ist die Sterblichkeit bei erstgeborenen Jungtieren erh√∂ht. Obwohl erstgeb√§rende Elefantenm√ľtter durch ihre Familienmitglieder, insbesondere die Mutter und ¬ęTanten¬Ľ, bei der Geburt beruhigt und unterst√ľtzt werden, kann es durch die Unerfahrenheit der Erstgeb√§renden √∂fters zu Komplikationen kommen. Deshalb √ľberwacht der Zoo Z√ľrich die Elefanten nun zus√§tzlich ? insbesondere in der Nacht, da die meisten Geburten nachts oder in den fr√ľhen Morgenstunden stattfinden. Via Kamera beobachten die Tierpfleger den Zustand Omyshas, um erste Anzeichen einer nahenden Geburt rasch festzustellen. Die Gruppe befindet sich √ľber Nacht in den Hintergrundanlagen. Diese sind √ľbersichtlich und bieten Omysha die besten Bedingungen f√ľr eine erfolgreiche Geburt. Bei den ersten Anzeichen, dass es losgeht, werden die Tierpfleger w√§hrend der folgenden Stunden anwesend sein. Sie k√∂nnen die Geburt aus der Distanz begleiten und gegebenenfalls beruhigend einwirken oder veterin√§rmedizinische Hilfe anfordern."
Quelle Zoo HP und https://www.toponline.ch/news/zuerich/detail/news/zoo-zuerich-erwartet-elefanten-nachwuchs-00138835/
(04.08.2020, 11:18)
Jan Jakobi:   Carsten und W.Dreier, das Thema hatten wir schon Mal.

Die Sto√üz√§hne f√ľhren wohl in die Irre.

Siehe mein Beitrag vom 05.09.2013:

"Jan Jakobi:
@Stefan Schubert:
Ich war 2005 in Basel und habe auch die fragliche Elefantenkuh gesehen.
Ich bin damals nicht auf die Idee gekommen das es sich bei ihr um einen Waldelefanten handelt, ich kannte/kenne Bilder der Berliner Waldelefantenkuh "Jambo II".
Zwischen ihr und der Basler Elefantenkuh liegen Welten.

Anbei ein Bild des angeblichen Waldelefanten, ich habe noch nie gelesen das in Basel ein Waldelefant lebt/leben soll.

Die Ohren sind dreieckig, wie bei einem Steppenelefanten. Au√üerdem ist sie, meiner Meinung nach, f√ľr einen Waldelefanten zu gro√ü.


(05.09.2013, 12:51)"
http://www.schueling.com/forum/forum.php?go=view&search=Malayka&BeitragsID=150&kat=
(23.04.2020, 22:16)
Carsten Horn:   Meines Wissens nicht...

Das war Malayka, von Knie importiert und nach 10 Circusjahren an den Zolli abgegeben. 2018 ist sie gestorben...
(23.04.2020, 19:57)
W. Dreier:   K√∂nnte das ein Waldelefant sein? Bei der Zahnstellung? Basel 2005
(23.04.2020, 18:08)
W. Dreier:   Heute aus der ``Berliner Zeitung`` zur Ausstellung von Kupferstichen Raffael`s: Wie sch√∂n w√§re es gewesen, h√§tte D√ľrer wirklich ein Panzernashorn gesehen.
(28.02.2020, 09:38)
R√ľdiger Krichel:   Hallo Elefantenfreunde

Habe fetsgestellt, dass auf der Webseite http://www.elephant.se/ schon seit August keine aktualisieren mehr erfolgt ist.
Hat jemand eine Ahnung was mit Dan Köhl los ist, hoffentlich keine gesundheitlichen Probleme.
Danke f√ľr eure Infos dazu.
(08.11.2014, 17:52)
Heidemarie Busch:   Dann lieber so einen Reklametrick, als tats√§chlich ein Elefantenbaby als Reklame/Kassenmagneten.
(02.11.2014, 18:48)
Michael Mettler:   Falls es sich nicht ohnehin nur um einen Reklametrick handelt. W√§re nicht das erste Mal, dass ein Circus mit einer Elefantin "in guter Hoffnung" wirbt und dann am Ende kein Kalb, sondern eine "Ente" daraus wird...
(02.11.2014, 18:05)
Heidemarie Busch:   Unglaublich, da wird vermutet, dass ein Zirkuselefant schwanger ist und man l√§√üt sich √ľberraschen. Vielleicht macht man mal einen Test, ob sie wirklich tragend ist, denn sie ist schon 38. Und dann ein Elefantenbaby im Zirkus, evtl. als 'Star' der Manege'. Sch√∂n auch die Aussage: "Wenn sich die Geburt ank√ľndigt, holen wir einen Tierarzt", da wird sich bestimmt auf die Schnelle ein erfahrener Tierarzt, der schon Elefantengeburten begleitet hat, finden lassen (Ironie) Kopfsch√ľttelohneEnde !!!!

http://www.freiepresse.de/KULTUR/VOGTLAND/Wir-werden-fuer-alle-Faelle-schon-mal-eine-Baby-Stube-einrichten-artikel9024788.php

(02.11.2014, 17:00)
R√ľdiger:   Elephant endotheliotroper Herpesviren (EEHV) sind eine Art von Herpesvirus, der eine in hohem Ma√üe t√∂dliche h√§morrhagische Krankheit verursachen kann, wenn sie sich auf die jungen asiatischen Elefanten √ľbertragen. Bei den afrikanischen Elefanten gibt es verwandte Formen dieser Viren, die bei wilden Populationen identifiziert worden sind. Dort sind sie in der Regel
gutartig und tauchen gelegentlich
auf, um kleine Wucherungen oder Läsionen zu verursachen.
Allerdings können sich einige Elefanten mit EEHV infezieren und als tödliche Krankheit bei den asiatischen Elefanten enden. ( um 80% der schwer betroffenen Individuen ) Die Krankheit kann mit der raschen Anwendung von antiviralen Medikamenten behandelt werden. Aber dies ist nur wzu einem Drittel wirksam der Fälle.

(27.04.2013, 13:39)
Michael Mettler:   @Dan Koehl: Mit den verschiedenen Circussen √§hnlicher Namen kenne ich mich leider nicht aus. Wie ich geschrieben hatte, entnahm ich die Info aus einem Buch √ľber den Osnabr√ľcker Zoo. Mag sein, dass der Autor in dieser Hinsicht auch nicht besser informiert war...
(08.04.2013, 20:47)
Dan Koehl:   @Michael Mettler: Du schreibst "Toni vom Circus William Althoff gekauft, wo sie bis dahin die Leitkuh der Herde gewesen sein soll. Bei einem Circus-Gastspiel in Osnabr√ľck 1961 trat Toni am ersten Tag letztmalig in der Manege auf und zog am n√§chsten Tag in den Zoo um."

Es ist aber nicht möglig. Es gabs, sowie ich verstehen kein Circus Williams-Althoff, es ist in 1976 gegrundet. Aber es gabs ein Circus Williams, von Harry Williams und Carola Althoff gegrundet, kan das sein es handelst sich um diesen circus? Damals, 1965 war Gunther Gebel-Williams trainer fir die Elefanten (seit 1956 wann Adolf Althoff hat Circus Williams verlassen).
(08.04.2013, 11:22)
Niedersachse:   Ein Kaiserschnitt im Sinne von Bauch aufschneiden und das Jungtier herausholen, ist aus anatomischen Gr√ľnden sowieso bei einem Elefant nicht m√∂glich.
(26.03.2013, 20:07)
Jolantha Belik:   Ich wei√ü nicht, ob man nach zwei Wochen noch von einem "Kaiserschnitt" sprechen kann.
(26.03.2013, 11:50)
Jan Jakobi:   @Jolantha: Meinen Sie es war ein Kaiserschnitt bei "Ani" oder war das so wie bei "Jenny"?
(24.03.2013, 21:32)
Michael Mettler:   Bei Jenny war es 1985 keineswegs "nur" ein Dammschnitt, sondern nach dem Herausziehen des w√§hrend des Geburtsvorganges gestorbenen, im Becken der Mutter verkeilten Kalbes musste eine f√ľr die Kuh lebensbedrohliche Situation √ľberwunden werden (Uterus gerissen, fortschreitende An√§mie - nachzulesen im Jahresbericht). Jenny brauchte Monate, um sich davon zu erholen.
(24.03.2013, 21:10)
Jolantha Belik:   @Jan: es ist ein Unterschied, ob "nur" ein Dammschnitt gemacht wird oder ob man einen Schnitt machen muss, um das tote Baby aus dem Bauch der Mutter zu holen, weil es nach √ľber einer Woche nicht ausgetrieben werden konnte und die Mutter deswegen gesundheitliche Probleme hatte.
(24.03.2013, 19:18)
Jan Jakobi:   "Lai Sinh" und "Indra/Salvana" hatten keinen Dammschnitt, sie haben es noch von selber auf normalem Wege zur Welt gebracht.
(24.03.2013, 13:50)
R√ľdiger:   Ist Lai Sinh nicht nach dem Eingriff noch Mutter geworden in Hanmburg ?
(24.03.2013, 13:02)
Jan Jakobi:   Der Tierpark Berlin ist schon vor einigen Jahren aus dem EEP ausgetreten.

Eins versteh ich aber immer noch nicht:

Bei "Jenny" (Hannover, heute Belfast) und "Louise" wurde auch ein Dammschnitt gemacht, beide haben die OP √ľberlebt und leben noch heute.
"Jenny" hatte eine Menge Blut verloren, konnte aber durch eine Bluttransfusion mit Hilfe der Elefantenkuh "Ilona" gerettet werden.

Noch zwei weitere Beispiele:

"Lai Sinh" und "Indra/Salvana" hatten eine tote Erstgeburt welche nach 26 1/2 bzw. 50 Stunden erst geboren war.
Das die beiden die Geburt √ľberlebt haben, ist schon ein Wunder.
(24.03.2013, 12:20)
R√ľdiger:   Schade um die tapfere Ani.
nun hat ihr Heimatzoo gar kein zuchtfähiges Weibchen mehr!
Vielleicht kommt ja die Kölner Kuh mit Ihrem Nachwuchs nach Belgien?
Den 9 j√§hrigen Valentino, eine Sumatraunterart, w√ľrde ich am liebsten bei Nova und Cynthia in Berlin - Friedrichsfelde sehen, um diese seltene Unterart zu erhalten !
leider ist der Tierpark nicht so EEP freundlich eingestellt was transfer und Tieraustausch angeht.
(24.03.2013, 11:37)
Jolantha Belik:   Sie hat nur mehr etwas getrunken, aber auch nur wenig. In der Nacht zum Freitag ist sie gestorben. Ich denk mal, das war bei ihr auch psychisch bedingt, sie wollte einfach nicht mehr. Der ganze Stress rund um die Geburt, tagelange Wehen, das tote Baby, die OP und die Schmerzen danach etc. etc. ...
(23.03.2013, 22:01)
Jan Jakobi:   Hei√üt das sie ist verhungert?
(23.03.2013, 17:02)
Jolantha Belik:   Die OP-Narbe hat sich nicht entz√ľndet, "Ani" hat am Sonntag aufgeh√∂rt zu fressen, auch die anderen Elis kontte sie nicht dazu bewegen. Sie ist am 22. M√§rz 2013, einen Monat nach einsetzen der Wehen, √ľber die Regenbogenbr√ľcke gegangen. Sie war so ein tapferes M√§dl!
(23.03.2013, 16:49)
Jan Jakobi:   "Ani" wird sich nicht mehr erholen, sie ist leider gestern verstorben.

(23.03.2013, 13:53)
Gudrun Bardowicks:   Ich hoffe, dass sich Ani gut erholt.

Um doch noch zuk√ľnftig unterartreine Sumatra-Elefanten mit dem Jungbullen in Pairi Daiza z√ľchten zu k√∂nnen w√§re es allerdings wirklich sinnvoll, ihn mit einer oder beiden Sumatra-K√ľhen aus Friedrichsfelde zusammenzubringen, da bisher noch keine operierte Elefantenkuh erfolgreich gez√ľchtet hat.
(12.03.2013, 23:51)
R√ľdiger:   Danke f√ľr die Info Jolantha.
Schade wegen der Fehllage des Jungtieres
( vermutlich Steisslage oder? )
Trotzdem frage ich mich, ob Ani nicht zu fr√ľh gedeckt worden ist ?
Andererseit sind Geburtskomplikationen bei Erstgebärenden nicht ungewöhnlich.
(10.03.2013, 13:05)
Jolantha Belik:   Das ist so traurig, im belgischen Pairi Daiza mu√üte am Montag der asiatischen Elefantenkuh "Ani" das tote Kalb heraus operiert werden. Das Baby hatte sich gut entwickelt, Mitte Februar setzten die Wehen ein. Und dann passierte nix, das Baby lag falsch. Es wurde alles versucht, das Baby zu drehen und in die richtige Position zu bringen. Es half leider alles nichts, das Baby verstarb nach einer Woche mit heftigen Kontraktionen im Mutterleib. "Ani" hatte am MO k√∂rperliche Probleme mit Schwindelanf√§llen etc., da beschlo√ü man, nicht l√§nger zu warten und das Baby heraus zu holen.

"Ani" hat die ersten 48 Stunden nach der OP den Umst√§nden entsprechend gut √ľberstanden. Sie bewegt sich und fri√üt und trinkt etwas. Es schaut ganz danach aus, dass sich die OP-Schnittwunde nicht entz√ľndet.
(08.03.2013, 20:23)
uru:   Und gestern wurde ein Asiatische Elephant in zoo Madrid geboren.Mutter ist die Elephantenkuh Samy die bereits tr√Ąchtig war bei der ankunft in Madrid.
(04.03.2013, 19:52)
Niedersachse:   Ghandi hat das Aussehen von ihrer Mutter.
Vater ist definitiv Chieng Mai.
(26.02.2013, 17:52)
Jan Jakobi:   In Kopenhagen wurde gestern (25.02.) ein kleiner Elefantenbulle geboren.
Mutter ist "Kungrao".
Der Vater soll "Chieng Mai" sein.

Ich habe da so Zweifel, laut einem etwas älteren Beitrag im Zoofreunde-Forum ist "Chieng Mai" schon das hohe Alter anzumerken wenn er sich bewegte und "Kungrao" ist ca. 15 Jahre alt.

Au√üerdem habe ich bei asianelephant.net und im Elefanten-Fotolexikon keine Bilder gefunden wo "Chieng Mai" mit den beiden jungen K√ľhen "Kungrao" und "Surin" zu sehen ist. Beide sind immer nur mit "Tonsak" und den alten Kopenhagener K√ľhen abgebildet.

Aber der Pariser "Siam" hatte noch im Alter von ca. 51 Jahren ein Kalb gezeugt.

Spätestens wenn der Kleine so einen Schädel wie "Gandhi", "Chang" oder "Santosh" bekommt ist eindeutig wer der Vater ist, nämlich "Chieng Mai".
(26.02.2013, 11:56)
Jolantha Belik:   Die Kleine in Budapest, geb. 14. Februar 2013, hat nach einer Internetabstimmung den Namen "Asha" bekommen.
(25.02.2013, 20:40)
Jan Jakobi:   Das Elefantenbaby wurde bereits am 11. Februar geboren. Eltern sind "Timber" und "Douanita".
(23.02.2013, 17:32)
WolfDrei:   im ZooChat gelesen: In Prag wird das neue Elefanten-Hippo-Haus am 30.M√§rz 013 ge√∂ffnet. Au√üerdem gab es gerade eine Elefantengeburt.
(23.02.2013, 14:56)
Jolantha Belik:   Das kleine Eli-M√§dchen im Zoo Budapest, geb. 14.02.2013 (Assam x Angele) hat heute endlich bei Mama zu trinken begonnen. :-)
(16.02.2013, 21:29)
Oliver Jahn:   Da sind wir uns in jedem Punkt einig.
(19.08.2012, 20:28)
Michael Mettler:   @Oliver: OK, wenn wir √ľber die R√ľsseltiere hinaus schauen, dann k√∂nnte man mit dem finanziellen und platzm√§√üigen Haltungsaufwand, der f√ľr Elefantenzucht n√∂tig ist, gleich einem ganzen Spektrum von dringenderen Kandidaten die Pl√§tze in der Zoo-Arche sichern...

Die Erhaltungszucht bei Elefanten erfolgt ja nicht ganz uneigenn√ľtzig: Es sind nun mal wichtige Zootiere, und man muss durch selbst produzierten Nachschub von Importen m√∂glichst unabh√§ngig werden. Ich sch√§tze, dass der Gedanke an Wiederauswilderung hier nicht gerade an vorderster Stelle steht.
(19.08.2012, 20:06)
Oliver Jahn:   @Michael, wenn ich mir die Bedrohungssituation und die erfolgreichen Wiederauswilderungen ansehe, dann spricht f√ľr mich auch einiges mehr f√ľr das Nashorn. Dem Archegedanken entsprechend w√§re es aus meiner Sicht der "dringendere" Kandidat. Wenn es aber unbedingt ein Elefant sein muss, dann w√§re aus meiner Sicht auch die Haltung MIT Zucht beim Asiaten wichtiger.
(19.08.2012, 19:32)
Michael Mettler:   @Oliver, dar√ľber gab es vor l√§ngerer Zeit schon mal eine Diskussion im Forum - bei deiner Fragestellung stehe ich auf der gleichen Seite. Es ist m.E. sicher nicht verkehrt, erst mal herauszufinden, wie es erfolgreich machbar ist (um z.B. Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Zuchtmanagement von Afrikanischen und Asiatischen Elefanten herauszufinden), aber ansonsten halte ich die Bem√ľhungen bei Asiaten f√ľr sinnvoller.

Wenn ich mir z.B. im deutschsprachigen Raum die Zoos ansehe, die fr√ľher beide Arten hielten, dann haben sich doch einige ganz bewusst und mit Hinweis auf die st√§rkere Bedrohung auf die Asiaten konzentriert, auch wenn ihre letzten, dann abgegebenen Afrikaner noch f√ľr die Zucht in Frage gekommen w√§ren. Andererseits fiel manche Entscheidung pro Afrikaner m√∂glicherweise einfach dadurch, dass zeitweise keine j√ľngeren Asiaten aufzutreiben waren (die Zoopopulation war √ľberaltert), w√§hrend Afrikaner aus Culling-Aktionen regelm√§√üig anfielen und zumindest noch vor einigen Jahren die Afrikaner-Zoopopulation aufgrund weit geringeren Durchschnittsalters zukunftsf√§higer schien als die der Asiaten.
(19.08.2012, 14:40)
Oliver Jahn:   Durch die Diskussion unter Wien angeregt m√∂chte ich noch einmal die grunds√§tzliche Frage stellen, ist denn die Zucht des afrikanischen Elefanten (egal ob nat√ľrlich oder k√ľnstlich), welche in den Zoos sicher allein durch bauliche Gegebenheiten zu den teuersten √ľberhaupt geh√∂ren d√ľrfte, vor dem Hintergrund von Culling-Projekten und teilweiser √úberpopulation in den Wildreservaten auf der einen Seite, und den Platzverh√§ltnissen, dem irgendwann kommenden Bullen√ľberschuss und den kaum oder gar nicht bekannten Wiederansiedlungen dieser Tiere aus den Zoos in der Wildbahn, wirklich sinnvoll?
(19.08.2012, 12:26)
R√ľdiger:  
Vermutlich laut Dan K. wurde Surin und Kung rao, von Chieng Mai gedeckt !

Warten wir die bestätigte Anwort trotzdem lieber noch ab!
(05.08.2012, 17:48)
Henry Merker:   @Jan:
Das ist mir nicht bekannt.

@R√ľdiger:
Den Gedankengang, was jetzt Inda betrifft, hatte ich auch. Ob dies ausreichen wird, vermag ich nicht einzuschätzen....man wird sehen, wie es sich letztlich entwickeln wird.
(05.08.2012, 15:25)
Michael Mettler:   @R√ľdiger: In diesem Fall wird allerdings dadurch auch eine Mutter-Tochter-Einheit wiederhergestellt...
(05.08.2012, 14:52)
R√ľdiger:   @ Henry
In Kopenhagen lebt doch noch die 42 j√§hrige Kuh Inda, die bei zahlreichen Aufzuchten als Tante dabei war. Reichte die Erfahrung nicht aus als sozialen Beistand f√ľr die zwei jungen K√ľhe?
Schade um die intakte Gruppe in ARTIS, es werden immer Kuhgruppen gesprengt.
(05.08.2012, 11:41)
Jan Jakobi:   Wei√ü man schon von wem ("Chieng Mai" oder "Tonsak") die beiden tr√§chtig sind?

"Chieng Mais" letztes Kalb ist "Gandhi", der 2006 geboren wurde.

Mit der Abgabe von "Win Thida" verbleiben in Artis Amsterdam "Thong Thai" und ihre Töchter "Yindee" und "Mumba".
(04.08.2012, 23:38)
Henry Merker:   Win Thida (Artis Amsterdam, Niederlande) und Jula (Amersfoort, Niederlande; Tochter von Win Thida) sollen in den Zoo von Kopenhagen, D√§nemark, eingestellt werden, wo man Nachwuchs von den K√ľhen Surin (geb.: 1998) und Kungrao (geb.: 1998) erwartet. Der Transfer soll erfolgen, weil die beiden Kopenhagener K√ľhe in Sachen Nachwuchs noch unerfahren seien und man sich durch die beiden momentan noch in den Niederlanden lebenden K√ľhen entsprechend routienierte Unterst√ľtzer erhofft.

Quelle: Zoofreundeforum
(04.08.2012, 23:11)
Michael Mettler:   Wenn man sich jetzt noch vor Augen h√§lt, dass allein ein Viertel der europ√§ischen Elefantenk√§lber 2011 auf das Konto eines Zoos geht (f√ľnf Afrikaner in Howletts)....

So weit ich mich an einen fr√ľheren EEG-Artikel erinnere, ist der europ√§ische Asiaten-Zoobestand trotz aller Zuchterfolge der letzten Jahre noch immer √ľberaltert (vom Circusbestand ganz zu schweigen). Zur langfristigen Sicherung m√ľssen also nicht nur junge Tiere nachwachsen und Bullengruppen gegr√ľndet werden, sondern es gilt nach wie vor auch noch, alte bzw. aus anderen Gr√ľnden nicht zuchtf√§hige K√ľhe z.T. noch f√ľr lange Zeit unterbringen zu k√∂nnen. Was sich nat√ľrlich versch√§rft, wenn beschlagnahmte oder ausrangierte Circuselefanten aufgefangen werden m√ľssen. Es m√ľssen also weiterhin nicht nur Elefanten, sondern auch H√§user und Gehege "nachgez√ľchtet" werden ;-)
(01.08.2012, 08:23)
Oliver M√ľller:   @ Michael Mettler: Danke!

Klingt weniger als man glauben mag, wenn man die ganzen Pressemeldungen verfolgt. Demnach sind de Zoobestände langfristig nicht sicher...

Wobei mich optimistisch stimmt, dass immer mehr Zoos f√ľr Bullenhaltung aufr√ľsten bzw. dies planen.
(31.07.2012, 23:11)
Michael Mettler:   @Oliver M√ľller: Die Frage ist schwer zu beantworten, deshalb ein paar im Artikel genannte Zahlen. Erst seit 2004 gibt es genauso viele Geburten wie Todesf√§lle bei den Asiaten, im letzten Jahr gab es europaweit nur 10 Geburten (das EEG-Magazin listet 11 - vielleicht wurde ein Kalb in Izmir/T√ľrkei mal zu Europa gez√§hlt und mal nicht?), von denen zwei nicht √ľberlebten. Gesamtbestand der Asiaten in Europa (anzunehmen, dass nur EEP-Tiere gez√§hlt sind): 309.

Um die Zuchtergebnisse 2011 zum Vergleich noch durch das EEG-Magazin abzurunden: Neben den genannten 11 Asiaten wurden in Europa 8 Afrikaner geboren (ein weiteres Kalb starb noch im Mutterleib), von denen zwei nicht √ľberlebten. Misserfolge eingerechnet, gab es also 2011 20 Elefantenk√§lber in Europa. In Nordamerika waren es ganze 8: 3 Asiaten (einer davon im Circus, alle leben) und 5 Afrikaner (darunter eine Totgeburt; 3 Afrikanerk√§lber wurden durch k√ľnstliche Befruchtung gezeugt).
(31.07.2012, 22:51)
Oliver M√ľller:   @ Michael Mettler: :-(((

Ws gibt es denn in dem besagten Artikel f√ľr Neuigkeiten bzw. f√ľr ein Fazit zur Zoo-Erhaltungszucht?
(31.07.2012, 22:05)
Michael Mettler:   @Oliver M√ľller: Laut EEG-Magazin gab es bei Redaktionsschluss immerhin noch 175 Circus-Elefanten in Europa, darunter zwei Afrikaner-Bullen - und eine dreij√§hrige Asiatin, geboren in einem chinesischen Safaripark und 2011 importiert in den Russischen Staatscircus. "Das Ende in Sicht"? Wird wohl noch eine Weile dauern, zumindest in Teilen Europas...
(31.07.2012, 21:38)
Oliver M√ľller:   @ Michael Mettler:

Ach so, der war kastriert. Hatte mich schon gewundert, wie sie den im Zirkus handeln.

Wenn es keine weiteren Bullen in Zirkussen in Europa gibt, bedeutet dass aber doch im Ergebnis, dass das Ende der Elefantenhaltung im Zirkus in Sicht ist, oder?

Das wäre ja mal eine gute Nachricht...
(31.07.2012, 21:21)
Niedersachse:   In die USA werden 1,0 Budi, geb in Dublin, aktuell Antwerpen, sowie die beiden Emmener Ananda und Yoe Ma reisen.
(31.07.2012, 20:32)
Henry Merker:   Die drei Jungbullen, die aus Europa in die USA transferiert werden sollen, sind Teil eines Deals; im Gegenzug sind n√§mlich Rotschulter-R√ľsselh√ľndchen (Rhynchocyon petersi) aus den USA nach Europa √ľbergesiedelt. Ich bin mir jetzt nur nicht sicher, wie viele.
(31.07.2012, 20:30)
Michael Mettler:   Neues zur Jungbullen-Situation: In der aktuellen hannoverschen JAMBO wird in einem Artikel √ľber die Erhaltungszucht Asiatischer Elefanten erw√§hnt, dass es derzeit sieben Junggesellenhaltungen gebe, aber laut Beschluss der Elephant TAG "viele Zoos" (n√§mlich 23, ohne die Einrichtungen zu nennen) langfristig Bullengruppen halten werden.

Laut aktuellem EEG-Elefanten-Magazin (Nr. 21) wird es in nächster Zeit auch Bullen-Exporte in die USA geben: Der Zoo Denver hat eine neue Bullenstation eröffnet, die derzeit besetzt ist mit dem 8-jährigen Bullen Bodhi (geboren in Columbus) und dem 42-jährigen Groucho aus Fort Worth; ohne Angabe der abgebenden Zoos heißt es dazu: "im Herbst werden noch drei Nachzuchten aus Europa hinzukommen".

Übrigens, aus gleicher Quelle: Der kastrierte Asiatenbulle Colonel Joe vom Circus Krone ist Anfang Mai gestorben - der letzte männliche Asiatische Elefant in einem europäischen Wandercircus.
(31.07.2012, 18:56)
R√ľdiger:   @ Dan Koehl
hast du schon vernommen die folgende Geburt bei www.elephant.se zu notieren
Zuwachs in der Kölner Elefantenherde

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass heute kurz nach 10.00 Uhr ein neues Elefantenkalb im Kölner Zoo geboren wurde. Es ist mittlerweile das sechste und das erste von unserer Elefantenkuh Shu Tu Zar.
Die Geburt verlief ohne Probleme.
Nachdem die Pfleger am fr√ľhen Morgen festgestellt hatten, dass sich Shu Tu Zar ‚Äěkomisch‚Äú verh√§lt und mehr und mehr die Hinterbeine entlastet, war klar, dass es bald soweit sein w√ľrde. Wir haben zun√§chst nur eine faustgro√üe Beule gesehen, und schon wenige Minuten sp√§ter guckten die Hinterbeine heraus, meint Christina Klawitter, Elefantenpflegerin im K√∂lner ZOO.
Um kurz nach 10.00 Uhr war der Elefantennachwuchs da und ohne menschliche Hilfe zur Welt gekommen, was uns nat√ľrlich besonders freut. Unserer Pfleger haben das alles zwar aus der Box beobachtet, aber ansonsten nicht eingegriffen, erkl√§rt Christopher Landsberg, Vorstand des K√∂lner ZOOs. Nach der Geburt kamen sofort die Tanten und auch die √ľbrigen Elefantenk√§lber, um den Neuank√∂mmling in der Herde zu begr√ľ√üen. Die Tanten haben dem kleinen Elefantenbaby dann noch auf die Beine geholfen und mittlerweile steht unser kleiner Elefant sehr sicher.
Soweit wir das daher aus aktueller Sicht beurteilen k√∂nnen, sind die Mutter Shu Tu Zar und ihr Kalb wohlauf. Das gilt √ľbrigens auch f√ľr Bindu, unseren Elfentenbullen, der der Vater des neuen Elefantenkalbes ist, erst aber noch nicht zur Herde gelassen wird.
Leider k√∂nnen wir auch zum gegenw√§rtigen Zeitpunkt noch nicht sagen, ob es ein Junge oder ein M√§dchen ist, das ist bei kleinen Elefanten leider nicht so einfach zu sehen wie man gemeinhin glaubt. Damit der Eingew√∂hnungsprozess weiter reibungslos verlaufen kann und Mutter und Kalb noch ein wenig Ruhe haben, bitten wir um Verst√§ndnis daf√ľr, dass das Elefantenhaus bis auf weiteres geschlossen bleibt.
(25.07.2012)
(29.07.2012, 23:29)
Liz Thieme:   Nein bisher hat sich Hagenbeck nicht weiter ge√§u√üert, aber solch eine Sektion dauert auch. Bei einem Menschen ist ja auch nicht alles an einem Tag gemacht. Und ein Elefant ist unwesentlich gr√∂√üer.
(27.06.2012, 18:10)
Silke Kollrich:   Ist eigentlich inzwischen bekannt, woran der Hamburger Elefantenbulle "Hussein" verstorben ist?
(26.06.2012, 20:41)
Dan Koehl:   Danke Michael, ich habe die beide dateien aktualisiert und auch EEP benachrichtigt.

Noch eine Frage, kennt jemanden die Namen von 5 Elefanten das angeblich wurde verkauft von Leipzig Zoo zu Hans Stosch-Sarrasani am Circus Sarrasani in Dresden nach 1902? Quelle ist Seite 43, Könige der Manege by Rudolf Kludsky.
(27.02.2012, 20:21)
Michael Mettler:   @Dan Koehl: Laut dem Buch "Osnabr√ľcker Zoonachlese" von Herbert Sprado wurde Toni vom Circus William Althoff gekauft, wo sie bis dahin die Leitkuh der Herde gewesen sein soll. Bei einem Circus-Gastspiel in Osnabr√ľck 1961 trat Toni am ersten Tag letztmalig in der Manege auf und zog am n√§chsten Tag in den Zoo um. Von Fa. Ruhe ist nirgends die Rede, die war in diesem Fall nicht mal als Transporteur notwendig. Und die zweite neu angeschaffte Elefantin (Targa) kam von Hagenbeck.
(27.02.2012, 17:40)
Dan Koehl:   Am "Reinhard Coppenrath begleitet seit 75 Jahren den Zoo Osnabr√ľck" auf http://www.zoo-osnabrueck.de/magazin/artikel.php?artikel=1486&type=&menuid=63&topmenu=2, sagst Coppenrath uber Toni in Osnabrueck http://www.elephant.se/database2.php?elephant_id=1234: "Ein H√∂hepunkt war die Ankunft unseres ersten Elefanten: Wir √ľbernahmen vom Zirkus Althoff in den 60er Jahren die Elefantenkuh Toni, die wir √ľber den Heger-Tor-Wall und die Iburgerstra√üe bis in den Zoo f√ľhrten". In EEP Stammbuch stehts aber nur das sie gekauft von Ruhe ist. Kann jemand best√§tigen das sie wirklich von Althoff kommt? Und falls ja, welchen Althoff?
(27.02.2012, 14:45)
Ronny:   In meiner Quelle, dass Khari ein Sudan-Elefant ist, ist dort auch der Juli 1976 vermerkt.

√úbrigens wird auch die 1986 von Ruhe gelieferte Kuh "Zimba 2" als Sudan-Elefant ausgezeichnet. Auch hier wieder die ledigliche Angabe "Westafrika". In anderen Quellen wird ihre Herkunft aus Simbabwe angegeben.
(04.01.2012, 07:35)
Michael Mettler:   ...und hier noch der Beleg, dass Suka nicht identisch mit dem Duisburger Jungbullen von 1976 gewesen sein kann, ein Zeitungsausschnitt mit Foto:
http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/viewtopic.php?t=2614

Wenn Suka im Sommer 1977 neun Monate alt war, war er zu Zeiten der Duisburger Fehllieferung noch gar nicht geboren.

F√ľr Khari fand ich noch ein abweichendes Duisburger Eingangsdatum (Mai 1976, in elephant.se ist Juli 1976 genannt). M√∂glich, dass sich der Mai eigentlich auf den falsch gelieferten Jungbullen bezog (der in elephant.se fehlt)...?
(04.01.2012, 00:03)
Michael Mettler:   Um auch f√ľr Suka die Quelle zu nennen:
R√ľhmekorf: 40 Jahre Ruhr-Zoo Teil 3, Ruhr-Zoo Gelsenkirchen, Jahrgang 13 (1992)

Dort ist das Jungtier auch fotografisch dokumentiert. Suka war m√§nnlich und kam als Geschenk aus dem Tschad, seinen Namen bekam er erst anl√§sslich einer offiziellen Taufe in Gelsenkirchen. √úber seinen Verbleib gibt der Artikel leider nichts her, in elephant.se ist er weder unter seinem Namen noch unter Gelsenkirchen oder Ruhe zu finden. Auf dem Foto wirkt er noch sehr klein (vielleicht 1-j√§hrig), so dass es sich wohl eher nicht um den schon ein Jahr zuvor zuerst nach Duisburg gelangten Jungbullen handeln d√ľrfte.
(03.01.2012, 23:25)
Ronny:   Welche Quelle liegt dem EEG-Heft vor?

Auf elephant.se habe ich ebenfalls geschaut und dort sind das Zuchtbuch angegeben und das entsprechende Buch, welches ich unten angegeben habe. Das Zuchtbuch ist wohl völligst verwurschtelt und enthält viele Fehler.

zooelefant.de hat die Daten von elephant.se √ľbernommen.
(03.01.2012, 22:46)
Michael Mettler:   @Ronny: Ein solches Buch ist mir nicht bekannt, und ich denke eigentlich, mit Duisburger Zoover√∂ffentlichungen ziemlich komplett zu sein. Wenn das in elephant.se als Quellenangabe erw√§hnt wird, dann d√ľrfte wohl eher ein Hinweis auf pers√∂nliche Mitteilung daneben fehlen, denn Peter Schr√∂ers hei√üt ein Duisburger Elefantenpfleger, siehe
www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/elefanten-als-familienersatz-1.1252742

Sowohl im Jahresbericht f√ľr 1976 als auch in der 50-Jahre-Chronik des Zoos ist als Herkunftsland f√ľr Khari Botswana erw√§hnt. In beiden Schriften wird zudem geschildert, dass der namentlich nicht genannte H√§ndler zuerst entgegen der Bestellung einen Jungbullen geliefert habe - woher dieser stammte, wird leider nicht gesagt, aber auch von daher k√∂nnte nat√ľrlich die Info Westafrika r√ľhren. Interessanterweise hatte n√§mlich Gelsenkirchen (und damit ein H√§ndler, n√§mlich Ruhe), ab 1977 vor√ľbergehend einen Jungelefanten namens Suka aus dem Tschad im Bestand - Importe von dort waren also in diesem Zeitraum durchaus m√∂glich.
(03.01.2012, 22:46)
Jan Jakobi:   @Ronny:
In der ersten Elefanten-Dokumentation der European Elephant Group ist unter anderem auch eine Bestandsliste drin.
Dort steht das "Khari" am 03.07.1976 nach Duisburg kam und das sie 1975 in Botswana geboren wurde.

Im Internet bei elephant.se, dem Elefanten-Fotolexikon und zooelefant.de fand ich ebenfalls die Information das sie aus Botswana kam.
(03.01.2012, 22:37)
Ronny:   Hat jemand zuf√§llig das Buch "Duisburg Zoo" von Peter Schr√∂er? Kann mir jemand sagen ob dort etwas zur Herkunft der Elefantenkuh "Khari" (1976 bis 2006).

Eine Info sagt, sie stammte aus Botswana (damit L.a.africana) und eine andere Quelle (auch nur eine) aus Westafrika durch van den Brink mit der UA L. a. oxyotis. Damit wäre sie der letzte Sudan-Elefant in Europa gewesen.
(03.01.2012, 22:04)
Oliver Jahn:   @WolfDrei, die Besucherplattform (5) gab es bei meinem Besuch 2006 bereits und das Badebecken bei Nummer 7 war gerade im Bau.
(21.09.2011, 21:02)
WolfDrei:   @O. Jahn: so man Tallinn mit google maps hochf√§hrt, sieht man auf dem Dickh√§uterhaus 3 sechseckige offensichtliche Sonnend√§cher. Zus√§tzlich zu dem Plan befindet sich in N√§he der gro√üen Besucherplattform eine weitere sogar gr√∂√üere Wasserfl√§che.
(21.09.2011, 20:07)
WolfDrei:   Das Dickh√ľterhaus in Tallinn: 1. Hausinnenanlage; 2 Elostallungen; 4 Sonnendach; 5 Besucherplattform; 6 Nash√∂rner (noch nicht vorhanden); 7 Bullenau√üenanlage; 11 Au√üen K√ľhe; 12 Wirtschaftseingang (links Mitte) bzw. Besucher-Eingang (unten)
(19.09.2011, 19:02)
WolfDrei:   Zoo Tallinn: der Bulle " Carl"
(19.09.2011, 18:52)
olifant:   habe die twin babies in munich uberlebt?
(01.05.2007, 19:46)
?:   Die Zwillingsgeburt in M√ľnchen m√ľ√üte 1951 gewesen sein.Der englische Zoo mit der Elefantenzwillingsgeburt war entweder Howletts oder Port Lympne, bin mir nicht ganz sicher, aber einer von beiden war es.
(01.05.2007, 19:03)
Niedersachse:   Hagenbeck hatte nie Zwilling. Aber √∂fters mal 2 Jungtiere die relativ kurz hinter einander geboren worden sind. So z.B. Ratna und Chamundi 1992 oder Corny und Salvana 1996.
(01.05.2007, 19:00)
abjatar:   Hagenbeck hatte doch vor einigen Jahren auch (asiatische) Elefantenzwillinge, oder vertue ich mich da v√∂llig?
(01.05.2007, 18:11)
Tinky Winky:   @Olifant.Meinst du mit Twin Geburten Zwillingsgeburten ? In Europa gab es mal eine bei indischen Elefanten in einem englischen Zoo und eine in Antwerpen.In Deutschland gab es Zwillinge auch bei indischen Elefanten in M√ľnchen Mitte der 50iger Jahre.
(01.05.2007, 17:59)
olifant:   danke schon.wieviel twin geborte gab es bei olifante in europa und in welche zoos? gab es twin geborte in duitsland?
(01.05.2007, 17:57)
Niedersachse:   13 sind zu viel ich komme auf 8 Jungtiere. Bei den Afrikanern Tana, Tutume, Matibi und Kariba. Bei den Asiaten Temi, Horas, Cinta und Yoma. Hinzukommen noch ein Kalb das nach der Geburt bei den Afrikanern get√∂tet wurden ist und 2 Todgeburten bei den Asiaten. Also 8 √ľberlebende und 11 Geburten insgesamt.
(01.05.2007, 16:45)
Matthias:   Im Tierpark Berlin sind seit 1998 13 Elefanten zur Welt gekommen. In beiden Arten versteht sich. (http://de.news.yahoo.com/27042007/336/gruene-kritisieren-elefantenhaltung-tierpark.html)
(01.05.2007, 16:30)
Niedersachse:   Das stimmt auch. Ich hatte nur an die n√§here Vergangenheit gedacht und da liegt ja Hagenbeck vorne. Hannover hatte ja vor allem zwischen 1960 und 1977 die Zuchterfolge und f√§ngt ja jetzt erst wieder an richtig zu z√ľchten.
(01.05.2007, 16:16)
?:   Hmm, hat Hannover nicht allein 16 Geburten bei den indischen Elefanten und 4 bei den Afrikanern ? Sollte ein Niedersachse eigentlich wissen....
(01.05.2007, 16:06)
Niedersachse:   Das sollte Hagenbeck Hamburg sein mit 8 Geburten jetzt und einigen Totgeburten.
(01.05.2007, 15:59)
olifant:   welche deutsche zoo hat die meiste olifante geborte?
(01.05.2007, 15:49)
Matthias:   Im Zoo Sofia
(28.02.2007, 14:22)
Ewu:   Ich hab mal eine Frage: Wei√ü einer von Euch, wo der letzte Elefant aus dem Ruhr-Zoo Gelsenkirchen verblieben ist?
(28.02.2007, 13:11)
Michael Mettler:   Um noch eine Theorie hinzu zu f√ľgen: K√∂nnte die Geburt an Bord eines Schiffes im Rostocker Hafen stattgefunden haben? Auf der Liste britischer Erstzuchten, die ich k√ľrzlich im Net fand, ist schlie√ülich auch ein Sumatranashorn aufgef√ľhrt, das damals nach dem Seetransport des tr√§chtigen Muttertieres an Bord eines Schiffes in den Londoner Docks zur Welt kam. Was soll ein Zuchtbuchf√ľhrer in einem solchen Fall als Geburtsort eintragen?

Z.B. stimmen in den ARKS Reports manche Todesorte nicht, weil ein Tier nicht im betreffenden Zoo, sondern w√§hrend des Transportes nach anderswo unterwegs gestorben ist, also den Zoo l√§ngst verlassen hatte. ARKS kennt (bisher) auch keine Transportzeiten. Wenn ein Tier z.B. in fr√ľheren Zeiten vier Wochen per Schiff unterwegs war, geht das aus den ARKS-Daten nicht hervor. Entweder ist es dann dort vier Wochen zu lange f√ľr seinen Ursprungsort eingetragen oder vier Wochen zu fr√ľh f√ľr seinen Zielort.
(07.01.2007, 21:25)
Niedersachse:   @Karsten Vick: Ich sagte nicht, dass er sich auch im Zoo Rostock befand, sondern dass er nur im Hafen entladen worden sein k√∂nnte und dann in nen anderen Zoo gegangen ist, ohne Halt zu machen im Rostocker.
Wahrscheinlich ne dumme Theorie
(07.01.2007, 20:30)
Oliver Jahn:   Eventuell wurde das Schild ja auch ge√§ndert, aber ich bin mir v√∂llig sicher, dass es bei den Elefanten stand. Ich stand davor und sagte erstaunt zu meiner Frau, dass ich gar nicht wusste, dass es in Rostock je Elefantennachwuchs geben h√§tte. Sie interessiert sich nicht f√ľr Zoos und genau so war dann auch ihre Reaktion. :-)
Allerdings habe ich im Sommer 2006 im Urlaub nicht mehr auf das Schild geachtet, vielleicht wurde es ja ausgetauscht.
(07.01.2007, 20:28)
Karsten Vick:   Diesen besagten Bericht hab ich seinerzeit gescannt und an 2Dee geschickt. Bei Interesse k√∂nnte ich ihn problemlos noch mal verschicken. (Mit Bild von Con Voi Bon)
(07.01.2007, 20:22)
Karsten Vick:   @Niedersachse: Es gibt im Rostocker Jahresbericht von 1984 einen √úberblick √ľber die Rostocker Elefantenhaltung. Dort wird Boy jedenfalls nicht erw√§hnt. Nachdem ich diesen Bericht hatte, schrieb ich, dass die Angabe im Zuchtbuch nicht stimmt. Im Zuchtbuch aber steht Rostock und ich wei√ü bisher nicht, wie sich das R√§tsel l√∂sen l√§sst.
@Oliver: Bei den Elefanten weiß ichs nicht, aber bei den Geparden stand das Symbol schon vor der ersten Zucht auf dem Schild. Weitere Ungereimtheiten bei diesen Schildern sind mir noch nicht aufgefallen.
(07.01.2007, 19:57)
Oliver Jahn:   Allerdings bin ichin Rostock auch schon des √∂fteren √ľber folgende Angabe gestolpert! An den Gehegen gibt es auf den Schildern unterschiedliche Zeichen f√ľr "Bedrohte Art", "EEP" und unter anderem ein Zeichen f√ľr "Hier schon erfolgreich nachgezogen". Genau dieses Zeichen f√ľr erfolgreiche Nachzucht findet man auch auf dem Schild bei den Elefanten in Rostock. Oder habe ich mich da verguckt?
(07.01.2007, 19:36)
Niedersachse:   Hier wurde ja erw√§hnt dass im Zuchtbuch bei "Boy" als Geburtstort Rostock steht und es wurde ja auch gesagt, dass es nicht stimmt.
Kann es vielleicht sein, dass er wie auch Con Voi Bon, per Schiff nach Europa kam und in Rostock "ausgeladen" wurde und dann in seinen Zoo gelang. Er wurde somit in Rostock zu einem Europäer da er hier zum ersten Mal europäischen Boden betreten hat. Geburtstort als Europäer Rostock. Vielleicht auch ein bisschen weit hergeholt.
(07.01.2007, 19:14)
Jennifer Weilguni:   @Michael
Da gebe ich Dir vollkomen recht, wie schon gesagt der Gedanke ist wirklich nicht schlecht. Nur eine no-contact Haltung wird dadurch dann eben auch nicht m√∂glich. Wobei ich der Meinung bin, dass wenigstens der protected-contact stattfinden sollte, immerhin geht es ja bei Zootieren nicht nur um Hifpflege, sondern auch um etwaige Eingriffe durch den Tierarzt. W√§re ja dann auch nicht Sinn und Zweck der Sache f√ľr jeden kleineren Eingriff einen Elefanten in Narkose zu legen.
(23.12.2006, 21:35)
Michael Mettler:   @Jennifer: Selbst wenn die Fu√üpflege dadurch seltener n√∂tig w√§re, h√§tte man ja schon was gewonnen - au√üer nat√ľrlich, wenn man sie gezielt als regelm√§√üige Gehorsams√ľbung einsetzt.
(23.12.2006, 20:08)
Jennifer Weilguni:   @Michael
Ja, das stimmt, das eiwei√üreiches Futter das Hufwachstum bei den Equiden ( ich kenne das von Pferden) beschleunigt. inwiefern sich diese Erkenntnisse allerdings auf Elefanten √ľbertragen lassen, davon habe ich keine Ahnung. Aber der Grundgedanke ist gut, ob sich da auch schon der ein oder andere Tierpfleger gedanken dr√ľber gemacht hat ? Allerdings habe ich noch nie bewusst gesehen, dass Elefanten derart eiwei√üreichen ( und vor allem teures) Futter wie Luzerne bekommen. Und in Wiedenheu, Grasschnitt, √Ąpfel und M√∂hren ist der Eiwei√üanteil ja auch nicht sonderlich hoch, kann mir kaum vorstellen, dass durch die reine Futterumstellung die Fu√üpflege v√∂llig entfallen k√∂nnte.
(23.12.2006, 19:48)
Michael Mettler:   @Marco: Wahrscheinlich war das Problem in Emmen nicht die Abneigung der K√ľhe, sondern die st√§ndige Anwesenheit des Bullen? Es hei√üt doch, dass sich Radza nie von der Herde trennen l√§sst.

L√§sst sich das Wachstum der Fu√ün√§gel bei Elefanten eigentlich √ľber die F√ľtterung steuern? Ich frage deswegen, weil ich mal geh√∂rt habe, dass genau aus diesem Grund Bergzebras nur eiwei√üarmes Futter bekommen sollten, da ihre ohnehin schnell wachsenden (weil an starken Abrieb angepassten) Hufe z.B. durch Luzernef√ľtterung noch schneller wachsen sollen. In Verbindung damit, dass Zoo-Elefanten ohnehin im Schnitt dicker sein sollen als ihre frei lebenden Verwandten, k√∂nnte man doch versuchsweise √ľber eine ge√§nderte F√ľtterung nachdenken?
(23.12.2006, 19:41)
Jennifer Weilguni:   Von scheinschwangeren Haustieren(Hunde, Katzen, Kaninchen ect.) weiss man ja, dass diese sich in ihre eingebildete Tr√§chtigkeit derart reinsteigern, dass sie tats√§chlich Milch produzieren. K√∂nnte das denn bei Elefanten auch der Fall sein..? Hatte Lilak evtl. auch Anzeichen einer Scheintr√§chtigkeit ?
(23.12.2006, 19:10)
Marco:   Es wurde doch nie verschwiegen, dass es Zwangsst√§nde, Training etc f√ľr Fu√üpflege und andere Ma√ünahmen "am Tier" geben w√ľrde bzw. gibt.
"No contact" halte ich im √ľbrigen auch nicht f√ľr erstrebenswert, und zwar auch im Sinne der Tiere. Ganz ohne Mensch funktioniert ein Zoo nicht.

@Michael Mettler: Was "No Fu√üpflege" hie√ü, konnte man bei den Emmener K√ľhen ja bis vor ein paar Monaten sehen. Die N√§gel sahen schlimm aus. Letztes Jahr habe ich mal mit einem Pfleger aus Emmen gesprochen, der sagte, dass sie in Emmen schlicht und einfach kein Personal haben, um ihre Riesenherde entsprechend trainieren zu k√∂nnen. In K√∂ln hat's dann offenbar auch nochmal √ľber ein Jahr gedauert, bis die Tiere eine Fu√üpflege zugelassen haben. Was von alledem wirklich stimmt, sei dahingestellt. Nachdenklich stimmt mich dabei v.a., dass die Tiere in Emmen ja einige Jahre im vollen Kontakt gehalten wurden - warum sollten sie dann etwas gegen Fu√üpflege haben?
(23.12.2006, 17:03)
Michael Mettler:   No-Contact hie√üe ja auch "No-Fu√üpflege". Folglich m√ľsste f√ľr einen "echten" No-Contact erst einmal ein Haltungssystem vorhanden sein, das derlei Korrekturma√ünahmen √ľberfl√ľssig macht - und die entsprechenden Tiere, denn nicht jedes aus einem alten, kleinen Gehege in eine weitr√§umige Anlage umgesetzte Tier bewegt sich automatisch um so vieles mehr, dass es sich die Sohlen und N√§gel auf nat√ľrliche Weise abnutzen w√ľrde.
(23.12.2006, 13:10)
IP66:   Gibt es denn √ľberhaupt reine No-Contact-Haltungen ganzer Herden? So lange man baute, hat man mir immer No-Contact gepredigt, auch ein Artikel in der FAZ wurde entsprechend beeinflu√üt, doch seitdem hat sich einiges ge√§ndert. Ich hatte den Eindruck, da√ü die Zooleitung sehr viel Wert auf den Anschein von No-Contact legte, auch und gerade in Pressemeldungen, obwohl man realiter anderes beobachten konnte. Nun scheint das nicht mehr so streng gehandhabt zu werden, und auch wenn man nicht wei√ü, warum Herr Nogge nicht mehr leitet und wie man den derzeitigen Zustand so recht nennen soll, so k√∂nnte ich mir doch vorstellen, das besagter Zustand an diesem Gesinnungswandel Anteil hat. Ob man so viele handaufgezogene Elefantenk√ľhe braucht, da√ü die k√∂lner Nachzucht gerettet werden mu√ü, wei√ü ich nicht. Kronenmakis brauchte man jedenfalls dringender.
(23.12.2006, 11:45)
Niedersachse:   Sorry, das geh√∂rt hier eigentl nicht rein, aber ich muss das eben los werden.

@Kirsten Vick:Ich wollt meine Infos √ľber Coi Voi Bon auch nur hier eben wieder geben, weil 2 Dee hier auch fragte.
@2 Dee: Was ich jetzt weiß ist, dass die beiden letzten Leipziger Nachzuchten nach Hannover gingen. Cherry (geb. 1998) und Himba (geb. 2000). Himba zunächst nur eingestellt, inzwischen hannoveranischer Besitz.
√úber die anderen in Leipzig gehaltenen Elefanten hab ich auch noch ein paar Infos, wenn du die haben willst, eben melden.
(22.12.2006, 14:33)
Karsten Vick:   @Albert Roolfs: Lt. Berliner Jahresbericht von 2000 hat Lilak tats√§chlich einige Monate Milch gegeben, die Matibi auch gern getrunken hat. Eigentlich seltsam, aber wie man sieht nicht unm√∂glich, dass nichttragende Tiere Milch bilden.
@Niedersachse: Wie von 2Dee angeregt, haben wir damals das Thema Con Voi Bon in den Thread Elefanten in Europa 2 verlegt.
(21.12.2006, 23:17)
Marco:   Melken? Wie ich's verstanden habe, wurde blo√ü gepr√ľft, ob Kreemblamduan Milch hat. Und Marlar nicht k√ľnstlich aufzuziehen w√§re ja ein Skandal in der √Ėffentlichkeit (und zudem auch v√∂llig unn√∂tig), bei Lemuren regt sowas keinen auf.
Wie konsequent der Kontakt zwischen Mensch und Elefant reduziert werden kann, hängt immer auch vom Personal ab.
(21.12.2006, 22:59)
2 Dee:   Abgesehen davon ist so ein Juntier doch immer niedlich und man will doch unbedingt knuddeln. Das war vielleicht der Grund f√ľr die Bet√§tschelung Marlars.
@ Niedersachse: Danke f√ľr die Info. [ Passt gerade nicht hierher aber trotzdem: Hast du √ľber die Flussis aus Hannover was rausbekommen?]
(21.12.2006, 20:59)
Niedersachse:   K√∂ln ist doch protected-contact. Ich mein mal hat ja auch schon bei Tierisch K√∂lsch gesehen, wie durchs Gitter mit Marlar gespielt wurde. Au√üerdem wird ja auch mit den Tieren trainiert und dabei angefasst. Von daher wars doch noch nie ein No-Contact sondern schon immer protected-contact. Die halbe Handaufzucht seh ich √ľberhaupt nicht schlimm. Immerhin gehts ums Leben von Marlar und wenn man durchs Melken richtige Elefantenmilch gewinnen k√∂nnte w√§re das ja nur positiv zusehen.
(21.12.2006, 20:32)
IP66:   K√∂ln scheint ja seit dem Direktorenwechsel die No-Contact-Ideologie ein wenig rheinischer zu sehen, wenn dort jetzt schon Elefantenk√ľhe gemolken werden! Und dann noch eine halbe Handaufzucht, die doch auch im Lemurenhaus streng verboten war.
(21.12.2006, 19:58)
Niedersachse:   @2Dee: Einige Infos zu Con Voi Bon:
geboren ca. 1937 in Vietnam, gest. Mai/Juni 1960 an Pocken in Leipzig, in Vietnam als Kriegselefant eingesetzt, (Munitionstransport), als Staatsgeschenk per Schiff nach Rostock, aufgrund von Platzmangel Oktober 1959 nach Leipzig, der Schädel befindet sich im Elefantentempel
(21.12.2006, 15:07)
Albert Roolfs:   K√ĖLN: Heute habe ich die Elefanten in K√∂ln beobachtet. Morgens war Bindu mit allen K√ľhen + Malar zusammen auf den 3 Au√üenanlagen. Vornehmlich Shu Thu Zar und Longdaow suchten seine N√§he. Thi Hay Phyu schien dieses eher verhindern zu wollen. Aye Shan May bekam noch eine Strieme auf dem R√ľcken ab. Die anderen thail√§ndischen K√ľhe hatten kein Problem mit bzw. Interesse an Bindu. Gegen 11 Uhr blieben die Weibchen auf ihren Anlagen und Bindu bekam auf seiner Au√üenanlage Besuch von den 3 jungen Bullen. Aung Bo und Sang Raja besch√§ftigten sich mit spielerischen K√§mpfen. Aung Si hielt am Tor Ausschau nach den Weibchen, seiner Mutter oder er √§rgerte ab und zu Bindu.
Die 5 thail√§ndischen K√ľhe, vornehmlich aber Kreeblamduan, Maejaruad und Tong Koon, besch√§ftigten sich viel mit der sehr selbst√§ndigen Marlar. Thi Hay Phyu schubste sie nur zur Seite. Die drei j√ľngeren K√ľhe Aye Shan May, Shu Thu Zar und Longdaow zeigten kein besonderes Interesse an ihr. Auch Chumpol, die ‘alte’ Gener√§lin (ist sie wirklich erst 23 Jahre alt), schien sich nicht f√ľr die Jungelefantin zu interessieren.
Nur Maejaruad nahm ein Bad im kalten Wasser. Auf den Au√üenanlagen bekamen den Elefanten neben Heu und Birken√§ste, R√ľben, sowie einige M√∂hren und √Ąpfel. Um 11h, zum Absperren des Bullen, wurde ein Eimer voll Graspellets verteilt.
Gegen 14 Uhr kamen die Damen zur√ľck ins warme Haus. In der N√§he von Thi Hay Phyu mochte keine ihr Essen geniesen, als Marlar ihr nahe kam wurde sie mit einem Tritt weggeschubst. Marlar suchte vornehmlich R√ľbenst√ľckchen, sie fand auch ab und zu einen Apfel oder M√∂hre. Heu und √Ąste waren reichlich verteilt. Mehrmals besuchte Marlar eine nur f√ľr sie zug√§ngliche Box. Hier k√∂nnen die Pfleger sie zus√§tzlich f√ľttern. Die Boxent√ľr ist nur einen Spalt breit ge√∂ffnet, so dass nur Marlar hindurchflutschen kann.
Nachdem die Leckereien vertilgt waren, beschäftigten sich die Elefanten wieder ein wenig miteinander. Thi Hay Phyu stand vor dem Tor zur Bullenanlage und webte bis Bindu kam. Gern hät ich Mäuschen gespielt, und die Unterhaltung der Beiden mitbekommen. Bindu war nicht allein sondern mit zumindest einem Jungbullen (wahrscheinlich Sang Raja) zusammen.
Die drei jungen K√ľhe spielten eher lustlos am Wasser, sie tranken bzw. sp√ľlten Wasser mit dem R√ľssel auf die Anlage. Zwischen Kreeblamduan und Marlar hat sich mittlerweile ein richtiges Adoptionsverh√§ltnis eingespielt. Kree l√§√üt Marlar wenn immer sie m√∂chte am Euter nuckeln oder trinken. Sie stellt vorbildlich das Bein so nach vorn damit Marlar ‘trinken’ kann als ob es die normalste Sache der Welt w√§re. Ob links ob rechts, ich habe an diesem Mittwoch mindestens 10 ‘Trinkversuche?’ gesehen. Die hochschwangere Tong Koon genie√üt auch die N√§he von Marlar, jedoch ihr Euter ist tabu.
Die Pfleger habe mittlerweile auch versucht Kree zu melken. Sie haben allerdings keine Milch feststellen k√∂nnen. Entweder ist Marlar geschickter oder Marlar unternimmt dauernd minutenlange Trinkversuche ohne Erfolg nur aus ‘psychologischen Gr√ľnden’, das kann ich mir aber absolut nicht vorstellen.

Im Tierpark Berlin hat doch seinerzeit die Lilak ebenfalls die Matibi ges√§ugt , obwohl sie noch nie schwanger war. Kann vielleicht jemand best√§tigen , ob Lilak √ľberhaupt Milch hatte?
(20.12.2006, 23:00)
2 Dee:   genauso ist das mit Con Voi Bon.
Hast du zu diesem Elefantenbullen noch weitere Informationen? Zu diesem Bullen welche zu bekommen ist n√§mlich schwierig und da ich mich mit der Leipziger Elefantenhaltung besch√§ftige (v.a. die Tiere, die hier lebten) w√§re ich √ľber weitere Ausk√ľnfte sehr dankbar.

Vielleicht den n√§chsten Beitrag dann in ELEFANTEN in Europa 2 einsetzten. Ich hatte diesen Treat ge√∂ffnet, weil dieser hier schon √ľberl√§uft.

(30.10.2006, 14:11)
Karsten Vick:   Durch die Freundlichkeit der Archivarin des Rostocker Zoos bin ich neuerdings im Besitz einer fast kompletten Sammlung Rostocker Jahresberichte. Zwar hilft mir die in Bezug auf die Nebelparder (siehe dort) nicht weiter, aber die Story, dass der Kiewer Bulle Boy in Rostock geboren wurde (mein Beitrag vom 12.9.), k√∂nnen wir nun als Irrtum des Zuchtbuchs aufkl√§ren. Was vielleicht unsern Zoosammler freuen wird. In Rostock wurde demnach erst ein Elefantenbulle gehalten, n√§mlich der Asiate Jonny von 1962 bis 1963, der danach nach Moskau ging.
Mit Con Voi Bon, den Oliver Jahn im Nebelparderthread erw√§hnt, war es folgenderma√üen: 1958 schrieben Rostocker Pioniere einen Brief an Walter Ulbricht und baten um einen Elefanten f√ľr ihren Zoo. Der bekam in Vietnam wirklich einen, aber kein junges Weibchen das die Rostocker gern h√§tten, sondern (wenn schon denn schon) einen 18j√§hrigen Bullen. Den konnten die Rostocker nat√ľrlich nicht unterbringen, so dass er vom Hafen gleich ab nach Leipzig ging. Dort hatte der sehr sch√∂ne Bulle aber auch kein langes Leben, sondern starb schon 1960 an Elefantenpocken.
(29.10.2006, 21:03)
Albert Roolfs:   Mafuta: der Elefantenpfleger Ingolf Kastirke ist mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen worden.
(23.10.2006, 06:06)
ZooFanKarlsruhe:   Eine Best√§tigung f√ľr den Angriff ist von Herrn Ruske nicht mehr notwendig. Siehe folgender Link:

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/archiv/.bin/dump.fcgi/2006/1013/berlin/0007/index.html?keywords=elefant;ok=OK%21;match=strict;author=;ressort=;von=;bis=;mark=elefant


(16.10.2006, 18:15)
Michael Mettler:   @Sven: Laut www.zooelefant.de erinnerst du dich richtig.
(15.10.2006, 18:26)
Sven P. Peter:   Soweit ich wei√ü an einem Blinddarmdurchbruch, wenn ich mich recht erinnere.
(15.10.2006, 16:54)
Carsten:   @ Jelle. Danke f√ľr die Info. Schade, so alt war sie doch noch gar nicht, m√ľ√üte irgendwann in den 70er geboren sein. Wei√üt Du zuf√§llig auch noch woran?
(15.10.2006, 16:12)
Jelle:   Carsten,

Khari ist verstorben an 8. Juni 2006.
(15.10.2006, 15:24)
Carsten:   War letzte Woche im Zoo Duisburg und hab dort die Elefantendame Khari vermi√üt. Anfrage beim Zoo sind gerade in Duisburg relativ erfolglos, habe auf eine entsprechende E-mail keine Antwort bekommen.

Weiß hier evtl. jemand was näheres?
(15.10.2006, 14:37)
ZooFanKarlsruhe:   @Langhals: Den Eindruck hab ich ganz und gar nicht. Denk nur mal an den Vorfall mit den Eisb√§ren in Bremerhaven vor einigen Wochen. Es ist leider aber auch so, dass Unf√§lle mit Tieren im Zoo gerne unter den Teppich gekehrt werden. Die Menschen k√∂nnen ja nur f√ľr etwas Interesse zeigen √ľber das auch Informationen vorliegen. Man sollte auch noch bedenken, dass es unter Elefantenpflegern die im direkten Kontakt mit ihren Tieren arbeiten, die meisten Unf√§lle mit schwersten Verletzungen sowie Todesfolge gibt. Alleine deshalb schon halte ich eine intensive Auseinandersetzung mit diesem Haltungssystem bei Elefanten sowie den schwerwiegenden Folgen die daraus resultieren f√ľr absolut berechtigt.
(14.10.2006, 14:15)
Langhals:   Irgendwie schon faszinierend, das nur Unf√§lle mit Elefanten die Mneschen zu interessieren scheinen, was ist denn mit den unz√§hligen Unf√§llen, die mit anderen Tierarten tagt√§glich passieren ? Was ist mit dem Tierpfleger, der in den Usa von einem Kasuar get√∂tet wurde ? Weit weniger erw√§hnenswert, weil der √úbelt√§ter nur ein Vogel war ? Ist es denn ein Unterschied, ob ein Pfleger von einem Elefanten oder einem Antilopenbock oder einem B√ľffel angegriffen, verletzt oder get√∂tet wird ? Unf√§lle mit Elefanten sind doch bei ungesch√ľtzter Haltung Standard, die Dunkelziffer dieser Unf√§lle, die nie publik gemacht werden, d√ľrfte sehr hoch sein.
(14.10.2006, 06:48)
Joachim Endres:   @Konstantin Ruske: Heute wurde in einem Fre√ünapf-Werbespot ein Unfall mit einer Elefantenkuh im Tierpark Berlin referenziert. Die ca. 26-j√§hrige Afrikanerkuh Mafuta soll letztes Wochenende beim An-/Abketten ihren Pfleger Kas Tirke angegriffen und schwer verletzt haben. Mehrere Rippenbr√ľche sowie innere Verletzungen wurden hierbei genannt. K√∂nnen Sie als Tierpark-Kenner diesen Angriff best√§tigen und gegenfalls weitere Angaben zu diesem Vorfall machen?
(13.10.2006, 20:32)
Albert Roolfs:   Der Stadtpark in Gronau beherbergt auch einen Tierpark. zoo.ag'Was gibt's zu sehen?
Inmitten eines öffentlichen Stadtparks liegt der kleine, bereits vor gut 60 Jahren eingerichtete Tiergarten von Gronau.

Der Tierpark war ein Geschenk der Industriellen-Familie van Delden an die Gronauer B√ľrger. Haups√§chlich V√∂gel werden hier pr√§sentiert, darunter Greifv√∂gel, Eulen und Rabenv√∂gel aber auch Flamingos, Papageien, Fasane und Sittiche nebst Enten und G√§nsen.

Erg√§nzt wird der Tierbestand durch Nasenb√§ren, Luchse, Rehwild und Javaneraffen. Letztere bewohnen ein f√ľr einen solchen Tiergarten ungew√∂hnlich gro√ües Haus.

An Haustieren sind u. a. zu sehen: Hängebauchschweine, Lamas, Ponys, Esel und Ziegen.'
Aber keinen Elefanten.
In Gronau gab es noch einen zweiten, privaten Tierpark welcher geschlossen wurde. Hier wurde seinerzeit auch Eintritt verlangt. Zoo.ag 'Gronau, Tierpark des Tierhändlers Bode (nur zeitweise öffentlich; nicht mit dem Tierpark Gronau zu verwechseln'

(13.10.2006, 18:36)
Hannes:   Da steht der aber ganz allein da denn den Tierpark Gronau gibts nciht mehr.
(13.10.2006, 17:18)
Kanincheneule:   Sch√∂nen Guten Tag,kann mir jemand Informationen √ľber die Haltung eines einzelnen Afrikanischen Elefanten (weiblich)im Tierpark Gronau liefern,soll angeblich noch dort leben und ca 40 Jahre alt sein;Gru√ü Kanincheneule
(13.10.2006, 12:58)
Karsten Vick:   Hallo Inge, 15 Threads in der Unterkategorie Dickh√§uter warten auf dich. Viel Spa√ü beim Lesen.
(09.10.2006, 13:35)
Inge:   Hallo @ all. Habe Euch heute "gefunden" und m√∂chte mich Euch anschlie√üen. Bin riiiiesiger Eli-Fan :-)
(09.10.2006, 13:11)
Phyu:   Die "Leitkuhfrage" IST entschieden worden! Die "neue" Leitkuh ist Thi Ha Phyu! :-) Das ganze ging nicht ohne Blessuren ab, aber es ist sch√∂n, dass Phyu und Kleemblamduan sich nun geeinigt haben :-)
(08.10.2006, 01:46)
Phyu:   Danke f√ľr deine Antwort, Folko
(05.10.2006, 22:40)
mawi:   Leider bin ich nicht vor Ort und kann das Geschehen verfolgen. Wer weiss, wie die Herdenzusammenf√ľhrung l√§uft und was gibt es f√ľr Aktivit√§ten von Mekong?
(04.10.2006, 15:52)
R√ľdiger:   2 Dee
Der Safaripark Stuhenbrook sucht noch eine junge zuchtfähige Afrikanerin, damit der dort lebende Bulle seine Zuchtfähigkeit unter Beweis stellen kann. Er lebt leider mit zu alten Damen dort .
(04.10.2006, 09:47)
cajun:   Laut Boulevard-Presse scheint die die "Leitkuhfrage" in K√∂ln nun entschieden zu sein.
http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&pageid=1004370693460&rubrik=200&artikelid=1158758503522

(03.10.2006, 23:29)
Saya:   Matibi ist genau zu dem Zweck nach Osnabr√ɬľck gegangen "um mit ihrem Halbbruder"! Das der ihr Bruder ist st√ɬ∂rt nach offizieller Meining doch nicht! Ich wette, die bleibt!
(03.10.2006, 19:01)
2 Dee:   Hat jemand eine Idee, was f√ľr Tiere dann den Weg nach Erfurt finden werden?
Ich habe so √ľberlegt (da in Halle ja sowieso eine asiatische Herde geplant war), dass Abu nach Erfurt kommt (was die Pfleger jedoch "wahnsinnig freuen" wird...) und sabi, die ja immernoch Hellabrunn und damit indirekt Sch√∂nbrunn geh√∂rt, wieder den Weg nach √Ėsterreich oder auch nach Erfurt findet.
Desweiteren frage ich mich, was aus Matibi in Osnabr√ľck wird. Wo wird sie hingehen (kann ja schlecht mit ihrem Halbbruder...)?
In welchen Zoos gibt es noch Potential f√ľr die Aufnahme von Elefanten?
Und was wird aus den jeweils verschiedenen Unterarten-K√ľhen in Magdeburg und N√ľrnberg?
(03.10.2006, 18:05)
Folko Kullmann:   ...wahre worte...
(03.10.2006, 00:58)
Saya:   Die beiden k√ɬ∂nnten an sich problemlos noch mehrere Jahre in der Herde bleiben. Aber man f√ɬľrchtet wahrscheinlich dass sie mit den 5 neuen zu viel Troubel machen- siehe Sang Raja. Jetzt sind so viele Weibchen da, man braucht die jungen Bullen nicht mehr und kann sie bei der erstbesten M√ɬ∂glichkeit loswerden!
(03.10.2006, 00:57)
Folko Kullmann:   die Haltungsvorrichtungen in K√∂lln sind nicht daf√ľr ausgelegt, mehr als 2 Bullen zu halten, zur Zeit sind es 4, von denen Bindu der √§lteste ist, aber die anderen kommen langsam in die "r√ľpeljahre"

wobei mich interessieren w√ľrde, woher die vielen, relativ jung abgegeben Bullen ihre "manieren" lernen sollen. In S√ľdafrika gab und gibt es ja in den nationalparks zahrlreiche probleme (get√∂tete nash√∂rner etc) durch junge, pubertierende bullen, die keine erwachsenen artgenossen zur seite haben.
(03.10.2006, 00:53)
Phyu:   Kann mir niemand die andere Frage beantworten? Schade
(03.10.2006, 00:40)
Phyu:   Danke, Cajun! Die armen beiden :-(
(02.10.2006, 15:07)
cajun:   @Phyu: Plock liegt in Polen.
http://www.zoo.plock.pl/zop_main.html
(02.10.2006, 09:01)
Phyu:   Hallo, habe ich eben richtig gelesen, Aung Si und Aung Bo sollen nach Plock? Wo liegt das bitte? Und warum m√ľssen die beiden √ľberhaupt weg? Es wird doch eine "gr√∂ssere Herde" in K√∂ln gew√ľnscht :-( Klar, Bullenhaltung ist schwer, aber mit Bindu klappts doch auch...
(02.10.2006, 04:52)
Thomas W.:   Hier muss ich sagen, dass mein Wissen auf das beruht, was mir befreundetete Theriologen erz√§hlten. Demnach war die nordafrikanische Elefantenpopulation der Art Waldelefant zuzurechnen. Die Elefanten in √Ągypten starben schon 2000-3000 Jahre vor Christus aus, die dort beschriebenen Elefantenjagten fanden alle in Syrien und Irak statt, wo es eine (die gr√∂sste) Unterart des asiatischen Elefanten so etwa bis um Christi Geburt gab. Zwischen Wald- und Steppenelefanten sollte es keine √úbergangsformen geben, genetisch sind sie ganz klar zwei seit l√§ngerem getrennte Arten.
Sehr interessant wird es bei den zwergelefanenarten der Mittelmeerinseln, welche u.a. bis vor 4000 Jahren auf Tylos, Rhodos, Kreta, Zypern, Malta Sardinien etc lebten. Einige Arten stammen von europäischen Altelefanten ab, die auf Sardinien waren Zwergmammuts, andere waren näher mit asiatischen Elefanten verwandt. Allein auf Kreta gab es drei Arten von Zwergelefanten (ob gleichzeitig ist allerdings noch nicht klar). Die kleinsten Arten waren kleiner als eine Dogge, sehr schön im Senckenberg Museum zu sehen. Erwachsene kleiner als ein Elefantenbaby... Ups, sorry, bin wohl off-topic.
(02.10.2006, 00:22)
Michael Mettler:   @Thomas W.: Wie wurde denn das mit Hannibal festgestellt? Gibt es noch irgendwo √ľberpr√ľfbares Genmaterial der ausgerotteten nordafrikanischen Elefanten?

Bei der Festlegung des Waldelefanten als eigene Art w√ľrde mich mal interessieren, was dann aus der fr√ľheren Ansicht wurde, dass Wald- und Steppenelefant sich rings um den afrikanischen Waldg√ľrtel in √úbergangszonen verbastardisieren. Gibt es nun doch keine "√úbergangsformen"?
(01.10.2006, 21:57)
Thomas W.:   Ich war heute in K√∂ln. Laut Pfleger ist Thi Ha Phyu immernoch die Chefin. In der HAlle waren beide alleine, haben sich ignoriert. Einmal waren sie drau√üen und haben sich gejagt, da die neue einen Zweig hatte. Thi Ha Phyu hat die neue mehrmals attackiert, dann sind beide wieder ins Haus und haben alleine gefressen. Nichts sah besonders dramatisch aus, die anderen Elefanten schien das ganze relativ egal zu sein.
@Mulan, vielen Dank f√ľr die WE-Info. Schade, dass diese interessante Art nicht st√§rker in die Erhaltuingszucht integriert wird. Interessanerweise benutze ja schon Hannibal Waldelefanten gegen Rom.
(01.10.2006, 21:53)
Albert Roolfs:   @pamela. Than Myan ist rangniedriger und j√ľnger und kleiner. Er hat von seiner Mutter den kurzen Schwanz geerbt. Kan Kaung ist sehr fr√ľhreif. Er versucht bereits jetzt nicht nur seine Schwestern sondern auch seine Mutter zu decken. Kan Kaung hat ein kurzes St√ľck R√ľssel verloren. Hierzu eine √úbersetzung aus dem Magazzoo! Tag Herr Doktor!
Wer seine Nase verletzt, verletzt nicht nur sein Gesicht ...
Vielseitiger R√ľssel Elefanten sind von Natur aus neugierige Tiere, die √ľberall ihre Nase rein stecken. Das ist beim Elefanten nat√ľrlich sein R√ľssel und dieser hat viel mehr Funktionen als nur das Riechen. Das Riechen ist f√ľr einen Elefanten zwar sehr wichtig, aber eigentlich ist es viel mehr ein Art Untersuchen. Das Futter wird zuerst gr√ľndlich berochen bevor es gegessen wird. (versteckte Medizin ist daher im Futter versteckt, meistens schnell gefunden und wird verweigert.) Fernerhin ben√∂tigt der Elefant die Nase zum Atmen und als Hilfsmittel zum Essen, Trinken, etwas fest zu halten oder um zu zuschlagen. Beim Festhalten benutzt er den unteren Teil des R√ľssels, dort befindet sich eine Art Finger mit dem er auch kleinste Dinge aufheben kann. Es ist daher ein sehr gef√ľhlvolles Organ mit einer feinen Motorik.
Kan Kaung Junge Elefanten sind besonders neugierig und so passierte es, da√ü an einem fr√ľhen Morgen Kan Kaung, ein junges M√§nnchen von 1¬Ĺ Jahr seinen R√ľssel unter einen sich bewegenden Schieber mit 750 kg Gewicht steckte. Verklemmt sa√ü der R√ľssel fest, aber er zog sich selber wieder frei. Dabei wurde allerdings der untere Teil seines R√ľssel ernsthaft besch√§digt! Mutter und Sohn wurden separat aufgestellt und das Junge wurde narkotisiert.
Eiloperation Eine Eiloperation folgte und die Wunden wurden gen√§ht. Den untersten Teil des R√ľssels mit dem Fingerchen hatte sich Kan Kaung zu 2/3 abgerissen. Die Blutversorgung im abgerissenen Teil war ernsthaft gest√∂rt, dadurch war die Wundheilung sehr beeintr√§chtigt. Zus√§tzlich kommt, da√ü das Anlegen eines ordentlichen Verbandes bei einem Elefanten im Besonderen an dieser Stelle unm√∂glich ist. Kan Kaung’s Verhalten ist ebenfalls wenig hilfreich, denn direkt nachdem er aus der Narkose wach wird (10 Minuten nach dem Verabreichen des Gegenmittels) stopft er mit dem frisch gen√§htem R√ľssels bereits wieder einen Apfel in seinen Mund.
Besserung? An den folgenden Tagen schien eine leichte Besserung stattzu-finden, obwohl Kan Kaung scheinbar Probleme mit dem R√ľssel hatte und er oft im Sand herum w√ľhlte. Nat√ľrlich ist dieses Verhalten keine gute Wundbehand-lung. Nach einer Woche sprang die Wunde wieder auf und alle N√§hte waren herausgerissen. Kan Kaung benutzte seinen R√ľssel noch stets, aber immer vorsichtiger. Nach zwei Wochen entz√ľndete sich die Wunde, schwellte an und er bekam zusehends gr√∂√üere Schwierigkeiten.
Plastische Chirurgie Noch einmal wird eine Operation durchgef√ľhrt, jetzt mehr eine Art plastische Chirurgie. Das besch√§digte Gewebe wird entfernt und ein neuer Art ‘Finger’ wird rekonstruiert. Nach dem Aufwachen benutzte Kan Kaung seinen R√ľssel sofort wesentlich besser. Etwas aufheben mit dem Finger kann er nicht mehr, aber mit ein bi√üchen hin und her schieben, mit der Hilfe des Vorderfu√ües, kann er wieder gut essen und mit Zweigen spielen. Man erkennt es beinahe nicht mehr, allein sein R√ľssel ist etwas k√ľrzer.
@Saya Gestern habe ich nur drei Attacken gesehen der K√ľhe gesehen. Zwei au√üerhalb, wobei nur Thi Ha Phyu einstecken mu√üte. Eine im Haus, wobei Kleemblamduan, am Torgitter zu den Bullen, kr√§ftig gesto√üen ja verpr√ľgelt wurde, aber anschlie√üend sind beide, Kleemblamduan hinter Thi Ha Phyu her schreiend, aus dem Haus gejagd.
(01.10.2006, 19:20)
Saya:   Herzlichen Dank f√ľr die "Berichterstattung". Verstehe ich es richtig das die K√§mpfe der beiden K√ľhe drau√üen aufgeh√∂rt haben? Attakieren die beiden sich im Haus st√§ndig?
(01.10.2006, 18:45)
pamela:   Hallo Albert Roolfs, habe geh√∂rt dass Sie ein Fachmann in Sachen Emmen sind. K√∂nnen Sie mir vielleicht die Unterschiede zwischen Kan Kaung und Than Myan nennen.? vielen Dank
(01.10.2006, 17:26)
ZooFanKarlsruhe:   Wenn ich es nicht √ľbersehen habe, wurde noch kein Link auf die Stellungnahme der EEG zu dem aktuellen Geschehen in K√∂ln gepostet:

http://www.elefanten-schutz-europa.de/News/Elefantenkampf/elefantenkampf.html
(01.10.2006, 10:55)
Albert Roolfs:   @Saya
Ich habe gestern ann√§hernd 8 Stunden die Elefanten in K√∂ln beobachtet. Bis 17 Uhr war ich voll der Meinung, dass Kleemblumduan die neue Leitkuh ist. Allerdings sieht man bei Elefanten erst beim Fressen, wer die erste am ‘Trog’ ist. In K√∂ln scheint es so zu sein, dass im Haus Thi Ha Phyu noch nicht aufgegeben hat. Im Au√üenbereich steht Thi Ha Phyu sehr viel allein. Hier n√§hert sie sich auch Kleemblumduan eher demutsvoll mit dem Popo zuerst. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch , dass Kleemblumduan auch im Haus bald die Oberhand gewinnt. Sie bestzt einen starken Quast am Schwanzende und ist die schwerste Kuh der Neuen.
F√ľr die Herde ist es meiner Meinung nach besten wenn die etwas nerv√∂sere Thi Ha Phyu bald der Neuen Respekt zollt. Auch in Emmen war Thi Ha Phyu zwar die gr√∂√üte, aber keinesfalls Leitkuh. Chumpol die √§lteste der 5 Neuen besitzt gro√üe Ohren mit einem ca. 10 cm breiten rosafarbenen Rand. Sie ist ruhig und ausgeglichen. Maejaruad ist an ihrem unsymmetrischem Kopf ‘Boxergesicht‘ gut zu erkennen. Laongdaw besitzt den schmalsten und dunkelsten Kopf. Sie ist die j√ľngste und interessiert sich sehr f√ľr Marlar aber auch f√ľr Aye Shan May und Shu Thu Zar. Diese beiden sind etwas eifers√ľchtig denn Marlar interessiert sich erst mal nur f√ľr die Neuen.
Thon Khun ist hochschwanger. Sie besitzt den hellsten R√ľsselansatz. Der dicke Bauch und die straffe ‘Tankstelle’ belegen die Schwangerschaft. Khaing Lwin Htoo die Mutter von Marlar wird nicht nur von Kleemblumduan umgarnt. Es scheint auch alle anderen suchen ihre N√§he.
Die 4 Bullen waren zusammen im dritten Gehege. Aufgrund eines TBC-Verdachtes ist der Transport von Thisiam (dem in Paris geborenen Bullen der jetzt in Plock steht) nach Kolmarden erst einmal zur√ľckgestellt. Der Lkw sollte danach √ľber K√∂ln mit Aung Bo und Aung Si zur√ľck nach Plock. (die Schreibweise der Neuen ist noch ???)

(01.10.2006, 10:49)
Mulan:   Au√üerhalb Afrikas gibt es wohl keine Waldelefanten mehr, der einzige Halter in Afrika, der mir spontan einf√§llt, ist Abijan ( oder so √§hnlich ) im Staat Elfenbeink√ľste. Dort gab es auch K√§lber von Waldelefanten, die dort gezeugt und geboren sind. Hybriden zwischen den beiden afrikanischen Elefantenformen sind mir nicht bekannt, nur zwischen asiatischem und afrikanischem Elefant ( Chester 1978 )
(30.09.2006, 19:14)
Thomas W.:   Nicht, um von dem interessatem Thema der K√∂lner Elefanten abzulenken. Ber ich habe grad eine genetische Studie gelesen, nachdem der Waldelefant nicht sehr eng mit dem afr. Steppenelefant verwandt ist. In welchem Zoo k√∂nnte ich denn Waldelefanten beobachten, gab es in der zoogeschichte Hybriden zwischen beiden Arten oder Jungtiere bei "reinen" Waldelefanten. Kann mich aus meiner Kindheit noch an den duisburger WE erinnern.
(30.09.2006, 16:05)
Frank-Walter B√ľschner:   @IP66: Laut Aussage von Herrn Belert, wurde der andre Sto√üzahn abges√§gt, um zu vermeiden, das er sich den auch noch abricht, um ebenfalls ihm weitere schmerzen zu vermeiden, aber auch aus medizinischer sicht.
(29.09.2006, 19:58)
IP66:   Weshalb s√§gt man einem Elefanten denn einen Sto√üzahn ab? Braucht man f√ľr den Fl√ľgel im Direktorenzimmer einen neuen Tastensatz - da sollte man sich aber noch ein paar Bullen f√ľr kaufen.
(29.09.2006, 19:54)
Michael Mettler:   Habe ich schon mal anderweitig erw√§hnt: In Hannover wurden fr√ľher zwei unvertr√§gliche Rotb√ľffelk√ľhe zusammengebracht, indem man sie in Narkose legte und gemeinsam aufwachen lie√ü. Bin mir nicht sicher, glaube aber, dass diese Methode in Leipzig auch schon mal bei B√§ren angewendet wurde. Vielleicht sollten die K√∂lner die Kontrahentinnen mal "high" machen... :-)
(29.09.2006, 15:39)
Ingo Rossi:   Auch in Antwerpen gab es Probleme mit der f√ľnfk√∂pfigen Elefantengruppe, was dann zur Trennung f√ľhrte. Laut Presse und WDR waren die f√ľnf ausgew√§hlten Elefanten lange vorher zusammen, auch zusammen in Quarant√§ne, also wird sich da schon eine Leitkuh sich entwickelt haben. Der Zoo teilte mit, da√ü er l√§ngere Zeit mit den Auseinandersetzungen rechnet. Die Boulevard-Presse rief schon dazu auf, Elefantenk√§mpfe im Zoo zu besuchen...
(29.09.2006, 15:24)
Michael Mettler:   Vielleicht sehe ich das ja im Bezug auf Elefanten zu blau√§ugig, aber eine "Leitkuh" kann doch nur eine solche sein, wenn sie ein Gefolge hat - sonst ist sie nichts weiter als ein besonders durchsetzungsf√§higes oder -williges Einzelwesen. Chef wird man schlie√ülich nur, wenn es jemand gibt, der einen als solchen anerkennt - ob auf friedlichem Wege oder nach einem Kampf. Irgendwie muss sie sich also innerhalb der F√ľnfergruppe als Leittier herauskristallisiert haben.
(29.09.2006, 13:48)
Saya:   Das Camp wo die 5 herkommen hat angeblich mehr als 140 Elefanten, da sollte es schon Auswahl geben... Dr. Behlert erl√§utert die Auswahlkriterien in dem Film der auf WDR lief, daraus geht nicht hervor ob die 5 sich vorher kannten. In der Presse erz√§hlt er jetzt das man das extra so gemacht hat, eine Leitkuh mit zu importieren, damit sich die K√§mpfe auf die beiden Leitk√ľhe beschr√§nken. Aber eine Gruppe ohne Leitkuh zu holen und GAR KEINE K√§mpfe zu haben weil sich alle Thi Ha Phyu unterordnen w√§re ja wohl noch viel besser gewesen, oder???

@ Ronald: es wäre zu schön, wenn man sich immer darauf verlassen könnte, dass die Verantwortlichen in den Zoos wissen, was sie tun.
(29.09.2006, 12:58)
Michael Mettler:   @Saya: Wahrscheinlich gab es nicht allzu viele Auswahlm√∂glichkeiten. Dass diese F√ľnfergruppe √ľberhaupt eine Leitkuh hat, kann man ja so interpretieren, dass sich die f√ľnf Tiere schon in Thailand kannten. Und das k√∂nnte ja auch ein Auswahlkriterium gewesen sein - vielleicht immer noch besser als eine komplett neu zusammengew√ľrfelte Gruppe? Andererseits gab es in Rotterdam auch schon Probleme nicht zu vergesellschaftenden "Untergruppen", so weit ich wei√ü.
(29.09.2006, 12:19)
Saya:   Tja, warum haben die nicht einfach Tiere ausgesucht die 10 Jahre j√ľnger sind oder wenigstens anstatt der dominanten Leitkuh ein kleineres und weniger dominates Tier mitgebracht? Wenn die beiden sich weiter so bek√§mpfen gibt es nur eine L√∂sung - trennen und dauerhaft auseinander halten.
(29.09.2006, 12:15)
Ronald Masell:   Sang Raja hat sich "nur" einen Sto√üzahn abgebrochen. Der andere wurde von Dr. Behlert abges√§gt.
Bei aller Kritik, ist aber doch anzunehmen, das die Verantwortlichen des Kölner Zoos wissen was sie tun.
(29.09.2006, 12:14)
Ingo Rossi:   Die Elefanten wurden auch in den Aussenanlagen nebeneinander gehalten. Die Vereinigung kam wohl sehr fr√ľh, vielleicht zu schnell. Allerdings l√∂st eine getrennte Nebeneinanderhaltung ja wahrscheinlich auch nicht die Leitkuhfrage.
(29.09.2006, 12:06)
IP66:   Wenn bei dem Jungbullen beide Sto√üz√§hne abgebrochen sind, kann die Sache so friedlich ja nicht verlaufen sein. Vielelicht w√§re es kl√ľger gewesen, die Tiere sich erst einmal aneinander gew√∂hnen zu lassen, in dem man sie in den Au√üenanlagen nebeneinander gehalten h√§tte. Der Innenraum ist f√ľr derartige Experimente ja nicht geeignet, aber die Thail√§nerinnen h√§tten es dort in den Boxen √§hnlich eng gehabt wie die Tiere im alten Elefantenhaus des Zoos. In der Natur werden wohl selten Elefanteherden zwangsvereinigt, und ob das Vorf√ľhren von Elefantenk√§mpfen Sinn einer artgerichten Tierhaltung ist, darf sicher auch diskutiert werden.
(29.09.2006, 11:57)
Saya:   Ich habe inzwischen eine Riesenangst dass Thi Ha Phyu ihr Baby verliert.
(29.09.2006, 11:44)
mawi:   und nun hat sich in K√∂ln Sang Raja den Stosszahn abgebrochen :( Da geht es wohl m√§chtig zur Sache. Ob es richtig war, die Elefanten direkt zusammenzuf√ľhren, was meint ihr?
(29.09.2006, 09:44)
Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler
Dar√ľber l√§sst sich spekulieren :-) Mehr weiss ich leider nicht, habe diese Info von einem Mitarbeiter des Parks bekommen, als ich vorletzte Woche oben war, aber ich w√ľnsche mir doch sehr, dass eventuell geborene K√§lber NICHT in den Zirkus wandern. K√∂nnte es m√∂glicherweise sein, dass der Serengeti Park im Gegenzug die Behandlungskosten f√ľr den Bullen √ľbernommen hat ? Wenn er in 24 Jahren bis jetzt noch nicht behandelt wurde, fehlte dem Zirkus vieleicht das Geld oder die M√∂glichkeit ? Wie gesagt ich weiss leider nicht mehr, als das, was ich geschrieben habe.
(27.09.2006, 18:26)
Sitara:   √úber die Rangordnungsk√§mpfe bei der Zusammenf√ľhrung der K√∂lner Elefanten berichtet heute auch ganz aktuell die Presse in Wort und mit sehr eindrucksvollen Bildern unter: http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&pageid=1004370693460&rubrik=200&artikelid=1158758488609
(27.09.2006, 14:40)
Michael Mettler:   @Jennifer: Dann bin ich ja mal gespannt, ob der ausleihende Circus auf m√∂gliche Nachzucht Anspruch erheben wird...
(27.09.2006, 14:11)
Ronald Masell:   @Saya
gestern war ein Bericht in der aktuellen Stunde √ľber die Zusammenf√ľhrung. Es ging soweit alles gut, bis die thail√§ndische Leitkuh anfing Marla zu treiben. Danach gab es mehrmals Auseinandersetzungen zwischen den Leitk√ľhen. Aber nicht so schlimm, das ein Pfleger eingreifen mu√üte. Bindu und Sang Raja wurden auch mit auf die Anlage gelassen, um die K√ľhe etwas zu beruhigen, aber beide gingen achtlos an den rangelnden K√ľhen vorbei, als wenn sie der "Weiberkram" nicht interessiert. Die Pfleger rechnen damit, das sich die Rangordnung zwischen den K√ľhen in den n√§chsten 4-5 Tagen kl√§rt. Es soll wohl t√§glich in der aktuellen Stunde um 18.50 dar√ľber berichtet werden.
(27.09.2006, 13:16)
Saya:   Geht jemand die Tage nach K√∂ln? W√ľrde mich sehr interessieren wie die Zusammengew√∂hnung der "neuen" und "alten" l√§uft.
(27.09.2006, 11:30)
Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler
Wie schon in einem anderen Thread von mir erw√§hnt, interessiert sich der Bulle Tonga wohl nur f√ľr die Elefantendame Veri ( die Mutter des Kalbes Bou-Bou) und darum wurde der Bulle Max aus einem Zirkus entliehen, damit auch bei den anderen Hodenhagener K√ľhen Aussicht auf Muttergl√ľck besteht.
(27.09.2006, 11:11)
Benjamin Grabbe:   Ein Flim √ľber die neuen Elefanten kann man sich jetzt als Web Film an sehen
Hier gehts zum Film http://www.wdr.de/tv/hierundheute/20060918.phtml
(27.09.2006, 10:32)
Ingo Rossi:   Wer mal wieder was √ľber die Elefanten in K√∂ln lesen m√∂chte, hier ein Link:http://www.ksta.de/html/artikel/1157542207364.shtml
(26.09.2006, 10:06)
Saya:   Es gibt/ gab 2 Circusbullen namens Max und Moritz, Eigent√ľmer Circusdompteur Scholl. Moritz ist seit 1, 2 Jahren im Elefantenpark Platschow, vielleicht ist dies nun der 2. Bulle? Alter w√ľrde in etwa stimmen.
(26.09.2006, 09:34)
Michael Mettler:   P.S. Die Homepage des Parks gibt dar√ľber keinen Aufschluss.
(26.09.2006, 09:22)
Michael Mettler:   Folgende Meldung fand ich in der heutigen Ausgabe der hannoverschen NEUEN PRESSE:

"Spezialschuh soll Elefantenfuß kurieren

Hodenhagen. Max, 24-jähriger Elefantenbulle, trägt einen Spezialschuh. Damit er (trotz missgebildeten Fußes hinten links) nicht mehr humpeln muss.
Diese orthopädische Lösung fand der Serengeti-Park Hodenhagen mit Hilfe der Pferdeklinik der TiHo in Hannover, die den seit Geburt schiefen Elefantenfuß zur Analyse des Fehlers 15mal geröntgt hatte.
Und so soll der Fu√ü kuriert werden: Aus Eisenstangen, Lederb√§ndern und Spanngurten sei eine Fixierung f√ľr den mehr als vier Tonnen schweren Dickh√§uter entwickelt worden. Damit k√∂nnen die Fehlstellung des Fu√ües in zwei bis drei Monaten endg√ľltig begradigt werden, teilte der Park gestern mit.
Mit der nun erwarteten vollst√§ndigen Genesung des Bullen erhoffe sich der Serengeti-Park weitere Zuchterfolge in der Elefantenherde, sagte ein Sprecher. Max habe sich bereits gut in die Herde eingef√ľgt und zeige bereits gro√ües Interesse an den Elefantendamen Umtali, Maus und D√ľna."

Das daneben abgedruckte Foto zeigt Karl Kock, der neben dem "geschienten" Hinterfuß des Bullen kniet (!).

Aber wer ist Max? F√ľr den Zuchtbullen Tonga wird bei zooelefant.de als Geburtsjahr 1988 angegeben. Und er lebt nun schon einige Jahre im Park, also m√ľsste die Gew√∂hnung an die K√ľhe nicht extra erw√§hnt werden - ein blo√üer Namenswechsel des selben Tieren erscheint also wenig wahrscheinlich. Sieht also ganz nach einem Neuzugang aus. Wei√ü jemand mehr?
(26.09.2006, 09:21)
Thomas W.:   Vielen DAnk f√ľr diese Informationen! Leider sieht durch diese mehrfache Aufteilung die Aussenanlage wirklich nicht mehr so weitl√§ufig aus wie bei meinen ersten Besuchen. F√ľr mich als Laien stellt sich dann nat√ľrlich die Frage, warum man die unvertr√§glichen Tiere nicht eventuell mit anderen tauscht, falls ein Aneinander-gew√∂hnen wirklich nicht funktionieren sollte. Es ist sicher toll, eine gro√üe Herde aus 6-7 Elefantenk√ľhen (eventuell mit Jungtieren)zu sehen, aber in M√ľnster w√§re meiner Meinung nach vielleicht weniger mehr.
(23.09.2006, 19:02)
Albert Roolfs:   @Thomas W. Die Elefanten-Au√üenanlage des Allwetterzoo ist beschrieben mit 2.500 qm + Bullenkral. Seit einigen Jahren geh√∂rt der kleine Teich am h√∂chsten Punkt der Au√üenanlage nicht mehr dazu. Dieser Bereich + Platz f√ľr gepflanzte schattenspendende B√§ume wurde mit Baumst√§mmen und E-Draht abgetrennt. Hernach wurde in diesem Bereich mit weiterem E-Draht die Au√üenanlage geteilt. Zwischenzeitlich wurde diese Trennung massiv mit Stahltoren und aufgedoppelter Baumstammbeplankung veredelt. Zur Zeit wird der Kral zusammen mit dem kleineren Teil der Au√üenanlage vornehmlich von den ehemaligen 'Hamburger Elefanten' Kanaudi, Ratna, Corny und Shamundi genutzt. √úbrigens der kleine Shamundi wiegt gesch√§tzte 5 Tonnen. Er ist gr√∂√üer und schwerer als Kanaudi. Die beiden 'M√ľnsteraner Altk√ľhe' Tefi und Rada werden seit Jahren von Shamundi getrennt gehalten. Auch Bala und Corny werden stets getrennt. An
besucherstarken Tagen werden oft 6 K√ľhe ohne Bala bzw. ohne Corny und selbstverst√§ndlich auch ohne Shamundi zur F√ľtterung durchs Publikum in die Reihe gestellt.
(22.09.2006, 20:25)
Michael Mettler:   @Sitara: Danke f√ľr die Info!
(22.09.2006, 15:10)
Sitara:   @ Michael Mettler: Das EEP hat im September 2004 zu der Elefantenhaltung in Zoologischen G√§rten einen "Ma√ünahmeplan" aufgestellt, wie man unter folgendem Link nachlesen kann: http://ratsinfo.magdeburg.de/pdf/00315747.pdf#search=%22Elefantentransfer%22

Da heißt es zu dem Abgabe-Mindestalter: "- Im Zoo geborene, junge Elefanten sollen nicht vor dem Erreichen des 5. Lebensjahres aus der Familiengruppe herausgelöst und an andere Zoologische Gärten abgegeben werden. Ein junger Elefant sollte zumindest gemeinsam mit einem weiteren Herdenmitglied aus der Geburtsgruppe abgegeben werden."


(22.09.2006, 14:46)
IP66:   Wei√ü man, warum sich K√∂ln so intensiv um den Import so alter Tiere gek√ľmmert hat? Die burmesischen Importtiere sind ja beide "Teenager" und haben sich sofort mit dem j√ľngeren Bullen arrangiert. √úbrigends kamen die beiden burmesischen Tiere vor der Geburt des Jungtieres nach K√∂ln. Sie waren aber deutlich j√ľnger und schw√§cher als die thail√§ndischen Tiere. Da stellt sich dann wohl auch die Leitkuhfrage, zumal die √§ltere der emmener K√ľhe ja unter einem verkr√ľppelten Vorderbein leidet.
(22.09.2006, 14:32)
R√ľdiger:   Hier die Daten der f√ľnf Neuank√∂mmlinge:
Sex Name AlterGeb.Jahr Ankunft Köln

0.1 Chumpol 23 1983 16.09.06
0.1 Kleemblamdu 22 1984 16.09.06
0.1 Thong Khun 18 1988 pregnant (01/2007) 16.09.06
0.1 Maejaruad 17 1989 16.09.06
0.1 Laongdaw 16 1990 16.09.06
0.1 Shu Thu Zar 13 1993 28.09.05
0.1 Aye Shan May 12 1994

(22.09.2006, 12:37)
R√ľdiger:   Thisiam geht nach Kolmarden Tierpark. Dort befinden sich zwei subadulte Importelefantenk√ľhe, die sich schon auf ihn freuen werden, um in Zukunft eine neue Zuchtgruppe dort aufzubauen.
(22.09.2006, 12:31)
Ralf Seidel:   @2Dee: Ich gehe mal davon aus, da√ü Sie das Synonym RALPH SEIDE mir zuerkannt haben, klingt fast schon wie ein K√ľnstlername - ich ziehe es aber trotzdem vor, mich unter meinem richtigen Namen zu melden.
Voller Ehrfurcht, mich im Staube w√§lzend, bitte ich auch um Entschuldigung, da√ü ich gestern kurz meine Beobachtungen vom letzten Samstag im halleschen Elefantenhaus als Aktuelles erw√§hnt habe. Das haben Sie doch schon alles l√§ngst beschrieben. Da √§u√üern sich 2 Leute parallel zu einem Thema, unglaublich. Von der Absenkung des Wasserstandes in den Badebecken habe ich aber beispielweise noch nichts gelesen - t√∂richt von mir, das zu erw√§hnen. Allerdings lese ich aus Zeitmangel nun auch nicht immer alles, verschaffe mir aber immer mal den √úberblick. Habe blo√ü manchmal bei Ihren Beschreibungen aus Halle den Eindruck, die Elefantenanlage sei immer noch Baustelle. Die letzte Absperrung, die ich vorfand war die Besucher - Galerie auf dem begr√ľnten Dach des Hauses. Die ist aber schon mindestens 4 Wochen zug√§nglich. Nun bin ich aber nicht jeden Tag im Zoo.
Also, bleiben Sie weiter am Ball und wenn ich wieder mal Ihre Bemerkungen ergänze/bestätige oder gar anderer Meinung sein sollte, dann rufen Sie mich ruhig zur Ordnung - meistens nehme ich die Dinge mit Humor.
(22.09.2006, 12:30)
Folko Kullmann:   Zum Alter der 6. nicht importierten Kuh f√ľr K√∂ln: So wie ich den Beitrag auf wdr (http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=15&b=135&v=2) verstanden habe, lag es an thail√§ndischen Ausfuhrbestimmungen und nicht daran, dass sie aufgrund des transportunf√§hig gewesen w√§re.
(22.09.2006, 10:16)
Jana:   Zoo Plock - laut einem Artikel in polischen Presse ist eine Bulle Santosh vor mehr als 1 Jahr gestorben und der zweite Thisiam soll in diesen Tagen nach Schweden? transportiert sein. Der selbe Wagen soll dann direkt nach K√∂ln fahren und dort die zwei junge Bullen mit sich nehmen nach Plock. Diese Zoo w√ľnscht sich aber eine Zuchtherde zu haben, nachdem sie Geld f√ľr einen neuen Elefantenhaus finden, werden sie nach jungen K√ľhen suchen und einem von den k√∂lner Bullen loswerden.
(22.09.2006, 10:01)
Michael Mettler:   Frage an die Elefantenspezialisten bez√ľglich der f√ľr den Transport nach K√∂ln zu jungen Kuh: Welches Mindestalter sollte ein Elefant nach heutiger Kenntnislage f√ľr einen solchen Transfer haben? Fr√ľher galt - nicht nur f√ľr Elefanten - die Argumentation, dass sich Jungtiere besser in eine neue Umgebung eingew√∂hnen lassen. Heute steht - und das sicherlich zu Recht - mehr im Vordergrund, die famili√§ren Bande nicht zu fr√ľh zu durchtrennen (wobei ja bei besagter Elefantenkuh aus dem hier Gelesenen nicht hervor geht, ob sie noch bei ihrer Mutter ist oder die Bande bereits durchtrennt SIND).
(22.09.2006, 09:52)
Michael g√∂rick:   Der Zoo in Plock hat eine reine Bullenhaltung.Als ich im vorigenJahr dort war standen schon zwei Bullen dort.
(22.09.2006, 09:44)
2 Dee:   Ich glaube aber auch, dass eine Fehlgeburt um so wahrscheinlicher ist, desto j√ľnger das Ungeborene ist.
Vielleicht warten sie auch mit der Zusammenf√ľhrung ab, bis das Kind da ist...? Von heut auf morgen funtkioniert das eh nicht. Das Kennenlernen durch die Sichtschieber ist schon von gro√üer Bedeutung und man kann auch beobachten, was da abl√§uft. Denn Hemmungen haben die Tiere keine den anderen zui zeigen, was sie voneinander halten. Und vor einigen Jahren kamen ja wohl auch schon mal K√ľhe aus dem Osten nach K√∂ln und das hat doch auch funktioniert, oder etwa nicht? (Eine echte Frage, weil ich nicht vor Ort bin).

(22.09.2006, 09:00)
Johanna:   Yashoda war damals wie man leicht an den Daten errechnen kann keineswegs hochwanger, bis zur Geburt dauerte es noch mehr als 1,5 Jahre! Das ist ja wohl ein riesen Unterschied. Nun, alles ging bis jetzt gut, aber ob die Zusammenfuehrung der beiden Herden unproblematisch und friendlich ablauft, daran habe ich ganz erhebliche Zweifel.
(21.09.2006, 20:38)
Thomas W.:   Ich war am Montag im Allwetterzoo M√ľnster. Zu meiner √úberraschung war die Au√üenanlage, welche ich als ausreichend gro√ü empfunden habe, dreigeteilt, welches sie klein erschienen lie√ü. Offenbar waren der kleine Bulle, die "gro√üen" K√ľhe sowie die drei kleinen K√ľhen voneinander getrennt. Weiss jemand warum?
(21.09.2006, 19:53)
2 Dee:   @ Ralph Seide: Postings siehe unten ;o)
alles schon mal erw√§hnt. Die Tiere sind wasserscheu. Abu war mal kurz drin um die Brotst√ľckchen rauszuholen und ist ganz schnell wieder raus. Und Sabi hat sich nur lang gemacht! Desweiteren hebelt sie auch gelegentlich ihren Sohn aus.

Aus Leipzig: Indra udn Saida werden ja momentan mit den Leipziger K√ľhen Don Chung und Trinh durch den Sichtschieber aneinander gew√∂hnt, wobei ich bedenken habe, dass ein Zusammenf√ľhren problemlos ablaufen sollte. Meine Vermutung geht dahin, dass Don Chung versuchen wird Saida zur√ľckzuweisen!
Momentan ist dies allerdings noch nicht geplant. Voi zeigt Interesse an Indra und auch andersrum - spielerisch!

Eine Frage: Wei√ü jemand √ľber die Zusammensetztung in Polen/ Poch oder Plock, wo die beiden K√∂lner Jungbullen hin sollen? Ist das eine reine Bullenhaltung? W√§re ja super!

(21.09.2006, 19:20)
Ralf Seidel:   Aktuelles von der halleschen Elefantenfront: Jungbulle Abu und seine Mutter Sabi werden zeitweise zusammen-
gelassen, allerdings traktiert der Sohnemann seine Mutter ganz gerne
spielerisch mit seinen kleinen Hauern. In Ermangelung derselben und als Mutter, die ihrem verzogenen Sohn nicht zur Raison ruft, l√§√üt sie das dann oft noch zu. So k√∂nnen die Beiden eben noch nicht dauerhaft zusammenbleiben, was nat√ľrlich w√ľnschenswert w√§re. Trainiert werden die 2 immer separat.
Da beide Tiere offensichtlich Scheu davor haben ins Wasserbecken zu gehen, wurden die Wasserstände sowohl in der Innen-, als auch der Außenanlage jeweils bis zur untersten Stufe abgesenkt. Mal sehen ob sie jetzt etwas mutiger werden.
(21.09.2006, 14:22)
IP66:   @Herr Rossi: Sie haben durchaus recht, da√ü das k√∂lner Elefantenhaus eine Innovation darstellt, und ich habe das hier im Forum ja auch schon mehrfach ge√§u√üert. Doch wenn ich Ihre Freude √ľber den neuen Bau und die neuen Beobachtungsm√∂glichkeiten teile, so darf man √ľber die M√§ngel des Geb√§udes nicht schweigen, zumal sie ja nicht dem innovativen Konzept geschuldet sind. Doch funktionierende Abflu√üanlagen kannten schon die alten Byblonier, und da√ü die Toranlage und auch das Bew√§sserungssystem mittlerweile ein Sicherheitsrisiko darstellen, darauf wurde schon bei der Planung sehr deutlich hingewiesen. Die damalige Zooleitung hat alle Einw√§nde √ľberh√∂rt, was mich schon ein wenig √§rgert. Es ist auch auff√§llig, da√ü das wuppertaler Elefantenhaus bei seiner Inbetriebnahme weit weniger Probleme machte, obschon es ebenfalls recht innovativ war. Und wenn es in K√∂ln richtig voll ist, dann kann nicht nur keiner um den vieldiskutierten Pfeiler herumsehen, dann ist auch das Verh√§ltnis von Einsichtm√∂glichkeiten und Besucherraum nicht das beste - auch da darf man Wuppertal getrost vergleichen.
(21.09.2006, 12:22)
Sitara:   Es kann verschiedene Gr√ľnde geben, warum die 6. Elefantenkuh nicht mitgenommen werden konnte...Ich darf daran erinnern, dass die Idee eine tragende Elefantenkuh zu importieren keineswegs neu ist und wie das "Ergebnis" zeigt, auch nicht negativ ausgehen muss. Bereits im Oktober 1990 hat der Tierpark Hagenbeck die in Mysore/Indien von dem Bullen Ganesh gedeckte Yashoda nach Hamburg importiert, die dort im Mai 1992 ohne Komplikationen einem gesunden Bullkalb das Leben schenkte, n√§mlich Chamundi, der nun in M√ľnster steht. Yashoda ist seither eine der erfolgreichsten Zuchtk√ľhe in Hamburg. Diese "Panikmache" hilft also hier nicht weiter, sondern Abwarten ist angesagt.
(21.09.2006, 09:35)
2 Dee:   noch ne kleine Erg√§nzung zu den K√∂lner Elefnten: geplant waren 6 K√ľhe. Jedoch was eine noch zu jung f√ľr den Transport.

Wundert mich etwas, dass sie dann trotzdem die hochtragende haben reisen lassen, wenn die andere zu jung ist! Das Risiko einer Fehlgeburt ist viel zu hoch. Und wenn sie eine junge Kuh aus Gr√ľnden der Vorsicht nicht reisen lassen, h√§tte man mit der hochtr√§chtigen auch warten k√∂nnen, oder bracuht der K√∂lner Zoo so viel Geld? Schlie√ülich bringt die Ankunft und der daraus resultierende Nachwuchs jede Menge Geld in die Zoo-Kasse!
(21.09.2006, 07:57)
Ingo Rossi:   Sicherlich kann man das K√∂lner Elefantenhaus durch Detailfehler schlecht reden. Mag es nun der nicht bedachte Neigungswinkel des Bodens, die anf√§lligen Tore, die Brandmeldeanlage oder sonst was sein, es gibt einige Missst√§nde.
Das wird sp√§testens dann bei Zoobauten nicht mehr auftreten, wenn keine neuen, innovativen Ideen mehr umgesetzt werden sondern Elefantenh√§user wie Reihenfertigh√§user im Internet zu bestellen sind. Und selbst bei „normalen“ Bauprojekten werden Fehler auftreten.
Bei meinen Besuchen in Köln habe ich weniger auf die Missstände geachtet sondern war immer beeindruckt von den Aktivitäten der Elefanten (die Pfleger bei der etwas schwierigen Reinigungsaktionen im Haus habe ich auch schon mal beobachtet.). Während der kurzen Zeit des Bestehens von dem Haus habe ich mehr Sozialverhalten und andere Verhaltensweisen bei den Elefanten beobachten können, als in all den Jahren meiner Zoobesuche zusammen.
Und allein deswegen halte ich das Haus f√ľr sehr gut und zugegeben, es nervt mich, wenn anhand von kleineren Fehlern, ein ganzes Projekt schlecht geredet wird. Selbst die Aussichtskanzel mit Pfeiler davor funktioniert, wenn man um den Pfeiler einfach herumschaut, gro√ü genug ist sie ja nun wirklich.

(20.09.2006, 20:10)
IP66:   Ganz sauber ist die k√∂lner Argumentation nicht: Kleideraffen oder Saigas d√ľrfen auch als Nachzuchtstiere ohne Auswilderungschance nicht importiert werden, bei Elefanten sieht das anders aus, da ja hier die heilige Zahl 20 erreicht werden mu√ü. Ich empfehle jedem, der diese Herde sehen m√∂chte, das Haus einmal am fr√ľhen Morgen, vor oder w√§hrend der Reinigung aufzusuchen, die ja ohne zentrale Abfl√ľsse im Boden erfolgen mu√ü.
(20.09.2006, 16:17)
Zoofreund:   Der Import der elefantenk√ľhe ist sicher gut so, aber vielleicht h√§tte man die Tiere auf zwei Zoos verteilen k√∂nnen , wie zum Beispiel 1-2 Tiere in den Zoo Berlin !
(20.09.2006, 14:08)
Folko Kullmann:   Angesichts der Tatsache, dass sehr viele der heutigen Zuchtk√ľhe aus den Burma-Importen von van den Brink 1988-90 stammt, finde ich eine Erg√§nzung des Genpools f√ľr die Zukunft sinnvoll. Auch der Bulle aus Singapur repr√§sentiert ja auch eine Linie, die nicht auf Emmenener Birma-K√ľhe zur√ľckgeht.
(18.09.2006, 12:40)
Sitara:   @ Frank-Walter B√ľschner: Mal ganz abgesehen davon, dass hier nicht zur Debatte steht, was WIR w√ľnschen und uns so vorstellen, ist diese L√∂sung der Verantwortlichen des K√∂lner Zoos schon l√§nger √ľberlegt, durchdacht und vorbereitet worden. Siehe dazu auch den folgenden aktuellen Artikel mit weiteren Details: http://www.ksta.de/html/artikel/1157542168904.shtml

Erinnern m√∂chte ich daran, dass in Emmen 1988 in √§hnlicher Weise, allerdings auf einem wesentlich kleineren Terrain, 1,5 Elefanten aus Burma (Myanmar) zu den 3 dortigen K√ľhen geholt wurden. Davon ging dann eine nach London und zwei weitere aus Mynamar kamen nach. Von den √§lteren K√ľhen leben zwei nunmehr in Budapest, die sich mit der neuen Herde nicht verstanden haben, die alte Annabel erfreut sich in Emmen am Nachwuchs der j√ľngeren K√ľhe, wie ich mich selbst √ľberzeugen konnte. Ich verstehe nicht, wieso man dem K√∂lner Zoo nicht ebenso zugesteht, sich eine Zuchtgruppe mit frischem Blut aufzubauen, noch dazu wo die Elefanten in gesch√ľtztem Kontakt gehalten werden sollen. Sicherlich ist dies eine gro√üe Umstellung f√ľr die Tiere, die den direkten Pflegerkontakt gewohnt sind. Die Emmener K√ľhe, von denen ja zwei in K√∂ln leben, haben dies hervorragend im Laufe der Zeit verkraftet, warum sollte dies hier nicht ebenso geschehen. Man sollte abwarten, wie sich die Situation entwickelt und sich freuen, dass hier eine weitere M√∂glichkeiten f√ľr Elefantenzucht er√∂ffnet wurde, auch mit allen Konsequenzen (Bullen√ľberschu√ü), f√ľr die allerdings dringlichst von EEP-Seite grunds√§tzlich in Europa eine L√∂sung gefunden werden muss.

(18.09.2006, 10:03)
Ronald Masell:   Jep, genau das meinte ich.
Sorry f√ľr die Fehler, waren 8 St√ľck.
(18.09.2006, 08:17)
Jelle:   Ronald,

Die 8 australische Elefanten aus Thailand sind schon in Quarantaine-Station Cocos Island aufgenommen. In eine Weile werden sie noch Melbourne entweder Taronga Sydney weiter transportiert.
(17.09.2006, 19:58)
Michael Mettler:   Per Google gefunden (da ist allerdings von ACHT Elefanten f√ľr Australien die Rede):

http://www.blick.ch/news/tierwelt/artikel38234
(17.09.2006, 19:35)
Frank-Walter B√ľschner:   Ich finde es irgendwie ziehmlich schwachsinnig, das der K√∂lner Zoo sich noch 5 Tiere dazu geholt hat. Jetzt ist die Herde ja 14 R√ľsselgro√ü. Aber es hie√ü ja, das die gruppe bis auf 15-20 Tiere wachsen soll, aber durch Zucht und nicht durch Zugekaufte Tiere. Ich f√§nde es viel sch√∂ner wenn sie so eine gro√üe Herde von allein aufgebaut h√§tte, wie in der Natur eben. H√§tte zwar bestimmt 10 Jahre oder mehr gedauert, aber das w√§re mir es nicht wert gewesen...


(17.09.2006, 19:30)
2 Dee:   Das klingt ja interessant! Das hat was von der Tuli-Aff√§re!
@ Ronald: such den Artikel mal bitte raus ;o)!

Vielleicht weiß cajun mehr?!

(17.09.2006, 18:54)
Ronald Masell:   War da nicht vor kurzem etwas mit f√ľnf Elefanten, die in Thailand f√ľr Australien bereit standen, und deren Transport von australischen Tiersch√ľtzern gerichtlich verhindert wurde? Die Thail√§nder wu√üten dann nicht mehr wohin mit den Elefanten. Ich finde den Artikel nicht mehr, m√ľ√üte ich aber bei ARAZPA gelesen haben.
Bis jetzt war doch immer die Rede von zwei weiteren K√ľhen aus Mianmar.
(17.09.2006, 18:41)
Yast:   Heute wird es weitere Infos zu den Elefanten im WDR geben.

Heute: Aktuelle Stunde um 19:10 Uhr.

(17.09.2006, 11:49)
Michael Mettler:   @Folko Kullmann: Besagter Bulle aus hannoverscher Zucht hei√üt Assam.
(17.09.2006, 11:09)
Folko Kullmann:   @ 2 Dee: ja, die Jungbullen sind die S√∂hne der beiden Emmener K√ľhe, V√§ter ist Naing Ten der jetzt in Prag steht.
In Port Lympne z.B. hatten sie ja 2 geschlechtsreife Bullen (Bindu und ??, letzterer NZ aus Hannover)
(17.09.2006, 10:57)
2 Dee:   Ui, na da hoffen wir mal, dass das ungeborene Junge den Transport unbeschadet √ľberstanden hat!

@ Folko: Das hei√üt, das die Jungbullen samt Mutter aus Emmen gekommen sind. Dann ist das nat√ľrlich verst√§ndlich. Aber es soll wohl auch Haltungen geben (allerdings hab ich kein Beispiel), wo mehrere Bullen decken k√∂nnen. Das w√§re bei uns in Leipzig zum Beispiel von Vorteil, wenn wir noch einen h√§tten: Hoa ziert sich bei Mekong und er kann f√ľr sie scheinbar auch nichts abgewinnen. Und wenn man so ne Antipathi gegenseitig hat, w√§re es von Vorteil, wenn sich die Kuh den Bullen aussuchen k√∂nnte, wenn der eine schon nicht will!
Vielleicht weiß ja jemand mehr. hab die ganzen EEG-Dokus nicht - kann also nicht nachgucken ;o)

(17.09.2006, 10:42)
Sitara:   √úber die Ankunft der K√ľhe gab es gestern im TV erste Infos auf WDR/Lokalzeit 19:30 mit einem Kurzinterview des Tierarztes. Nachzulesen auch heute in der Online-Ausgabe des K√∂lner Express, u. a. auch dass eine der K√ľhe tragend ist und mit der Geburt bald gerechnet wird.
(17.09.2006, 10:32)
Folko Kullmann:   @ 2 Dee: das sind ja tolle Neuigkeiten! ich denke, die beiden Emmener Jungbullen waren beim Transfer nach K√∂ln noch so jung, dass eine Trennung von den M√ľttern zu fr√ľh und aus der Herde nicht n√∂tig ist. Und mit Sang Raja hat K√∂ln ja noch einen 2. blutsfremden Bullen.
Allerdings weiß ich von keiner Haltung mit mehrern Bullen, die dann auch alle erfolgreich gedeckt haben. Meistens kommt nur der ranghöchste Bulle zum "Zug".
(17.09.2006, 10:04)
2 Dee:   Seit einiger Zeit ist ein Erlebnistierpark in Memleben. Dort werden ehemalige Zirkustiere, u.a. auch Elefanten, auf denen man auch reiten kann, gehalten. Hat jemand genauere Infos zu den Tieren und der Haltung?
(17.09.2006, 08:26)
2 Dee:   Tolle Infos. Kannst du evtl. Info geben, wann das ganze ausgestrahlt wird?
Emmener Jungbullen weg? Und dann z√ľchtet nur noch Bindu. Wieso haben die die beiden erst nach K√∂ln geholt?

(17.09.2006, 08:20)
cajun:   Elefantennews aus K√∂ln: Diese Nacht werden f√ľnf (!) neue Elefantenk√ľhe aus Thailand entladen. Der halbe Zoo ist abgesperrt und der WDR filmt das Ganze anscheinend. Die beiden Emmener- Jungbullen werden laut meinen Informationen im Laufe der n√§chsten Woche in den Zoo Plock nach Polen umziehen.
(16.09.2006, 22:16)
2 Dee:   @ Saya: Nein, sie wurde gestern √ľberarbeitet und die Farbe musste noch trocknen. Deswegen war gestern nix mit rausgehen. Ab heute soll schon wieder alles beim alten sein - nur etwas mehr "Baum-Deko".
(16.09.2006, 09:23)
Saya:   Danke f√ľr den Bericht, sind ja gute Nachrichten!
Ist die Au√üenanlage in Halle jetzt f√ľr l√§nger gesperrt?

(15.09.2006, 18:55)
2 Dee:   Einige Neuigkeiten aus Leipzig und Halle:

In Halle hatte man ja Abu zu seiner Mutter gelassen. Mittlerweile raufen sich die beiden immer wieder, wobei Mutter Sabi die Stoßzähne aushalten muss (hat ja selber keine) und Abu von ihr ausgehebelt wird.
Seit der Zusammenf√ľhrung ist Abu sehr viel ruhiger geworden, stopft sich das Futter nicht mehr rein und rennt nicht mehr √ľber die Anlage. Konnte aufgrund von Bauma√ünahmen auf der Au√üenanlage die beiden nicht drau√üen beobachten, jedoch schien mir, als w√ľrde Abu allzugerne zu seiner Mutter wollen.
Ich denke, sollte Abu noch mal jemanden zum Spielen bekommen und noch einige K√ľhe f√ľr Sabi eintreffen, wird auch er eine vern√ľnftige Laufbahn durchgehen. Mir scheint es noch nicht zu sp√§t ;o)

In Leipzig wurde am Dienstag damit begonnen, die K√ľhe aus Hamburg mit den K√ľhen Don Chung, Trinh und dem Jungbullen Voi Nam bekannt zu machen. Bin leider erst gegen Abend eingetroffen. Indra/ Salvana schien sehr interessiert, beschnupperte sich mit Voi und Don Chung w√§hrend Trinh nicht wirklich was f√ľr sie √ľbrig hatte, eher erregt wirkte (genervt oder √ľberfordert?). Saida konnte ich nicht beobachten, da sie im Haus war.

Mekong war die vorangegangene Woche allerdings noch einmal mit den Hanseaten zusammen. Hab aber keine Info, ob dabei was passiert ist – im Sinne von Schmusestunde und Deckackt. bei meinem Besuch hatte er nichts f√ľr die beiden √ľbrig.

Soweit erst mal von mir.....

Interpretationsvorschl√§ge erw√ľnscht ;o)

(15.09.2006, 11:02)
Zoosammler:   Es ist nicht m√∂glich, dass das ein Druckfehler war und das russische RostoW gemeint ist? (Es w√ľrde mich doch ungemein freuen, wenn nicht ich allein bei den Nebelpardern, sondern das Zuchtbuch bei den Elefanten auch einen Fehler gemacht h√§tte)
(12.09.2006, 20:39)
Sitara:   @ R√ľdiger: http://www.rotterdamzoo.nl/import/assetmanager/1/2591/Asian%20Elephant%20Studbook.pdf
Allerdings nur mit Einträgen bis 15. August 2005!
(12.09.2006, 20:34)
R√ľdiger:   Ist das Asiatische Elefanten Zuchtbuch im Internet vom Zoo Rotterdam abrufbar oder muss man es sich von dort zuschicken lassen ? Wer hat die Internetverbindung dazu ? Erbitte Hilfe
(12.09.2006, 19:59)
Frankfurter:   Diese √úberlegung gibt es schon lange. Obwohl dem Zoo als Ersatz f√ľr Boy zwei Jungbullen angeboten wurde, hat Kiew abgelehnt, da der riesige Boy die Hauptattraktion des Zoos ist. Erst vor wenigem Wochen mu√ütem dem Bullen zum wiederholten Male die F√ľ√üe gemacht werden, weil das Tier, trotz einer Futteranweisung aus M√ľnchen, v√∂llig falsch, vor allem √ľberern√§hrt wird ! Schade um den sch√∂nen und wertvollen Bullen.
(12.09.2006, 17:17)
Jelle:   Karsten,

Es waere schoen falls Boy auch noch einmal Zuchtbulle einer Zoo-Einrichtung bzw. das EEP sein koennte. Kandidaten wurden sein Rotterdam oder Twycross (beide mit genuegend zuchtfaehige Kuehe!
(12.09.2006, 17:13)
Karsten Vick:   @Zoosammler: Kein Problem, das kann passieren. Irgendwie hab ich das Gef√ľhl, dass auch die Geschichte mit Boy auf einem Irrtum beruht, da beide Eltern als unk(nown) gef√ľhrt werden. Normalerweise m√ľsste wenigstens die Mutter einen Platz im Zuchtbuch haben. Irgendwie schaff ichs nicht, euch zu √ľberzeugen, dass Rostock auch ein Spitzenzoo ist;-)
(12.09.2006, 16:51)
Zoosammler:   Und das tut mir auch unendlich Leid.
(12.09.2006, 14:20)
Karsten Vick:   Habe eben im EM-Zuchtbuch folgendes gefunden: Nr. 7002 Boy, der Bulle von Kiew, auch ein Kandidat f√ľr den gr√∂√üten Elefantenbullen, wurde am 1. Januar 1970 in ROSTOCK geboren. Wei√ü jemand mehr dar√ľber?

(Schon einmal wurde ich in diesem Forum so in Staunen versetzt, nämlich bei den Nebelpardern. Das war ein Lesefehler von Zoosammler, aber Boy steht immerhin im Zuchtbuch.)
(12.09.2006, 14:18)
2 Dee:   @ Dortmunder: Dankesch√∂n ;o)
(11.09.2006, 09:00)
Sacha Beuth:   @Dortmunder: Zur Platzsituation in K√∂ln: H√§tte man die Anlage nicht als Kunstfelsmonstrum gestaltet, h√§tte es vielleicht auch Platz f√ľr Axishirsche gehabt.....
(10.09.2006, 15:05)
Dortmunder:   @ 2 Dee :

guckst du hier ;o)

Sitara: Die Vergesellschaftung der Asiatischen Elefanten in Heidelberg mit Axishirschen und Hirschziegenantilopen wird schon l√§nger durchgef√ľhrt und eben weil sie sich bew√§hrt hat, wurde sie nach Neubau der Au√üenanlage (2004) auch weiter fortgef√ľhrt. Ich pers√∂nlich konnte gut beobachten, wie sich die Tiere gegenseitig aus dem Weg gingen, bzw. sich auf eine im mittleren Teil des Geheges befindlichen mit Elektrozaun gesicherte Erhebung begeben konnten; weitere R√ľckzugsm√∂glichkeiten befinden sich hinter gro√üen, die Anlage begrenzenden Felsen, die diverse offene Stellen lassen, wo die kleineren „WG-Bewohner“ hindurchk√∂nnen. In diesem hinteren, f√ľr die Elefanten unzug√§nglichen Bereich befinden sich auch ihre Stallungen. Einem Bericht zufolge soll die Elefantenkuh „Ilona“, f√ľr die eine solche Vergesellschaftung etwas ganz Neues war, beim Ausprobieren der neuen Anlage gleich eine „Jagd“ auf die Axishirsche veranstaltet haben, die aber gut ausweichen konnten. F√ľr beide Tierarten sicher positiver Stress und Anregung zur Bewegung. Ob das in K√∂ln aber bei der jetzigen Konstellation der Elefantenherde √ľberhaupt notwendig ist (die Jungtiere sorgen dort f√ľr reichlich „Bewegung“!) und der Platzsituation wage ich zu bezweifeln...

Weitere Vergesellschaftungsbeispiele in Europa mit Afrikanischen Elefanten sind im Zoopark Carbaceno (Nordspanien) Litchi-Wasserb√∂cke, Oryxantilopen und Wasserb√ľffel. Da die Tiere dort auf einem sehr weitl√§ufigen Gel√§nde leben, k√∂nnen sie sich wohl mehr oder weniger aus dem Weg gehen. Wie schon hier mal an anderer Stelle erw√§hnt, im Safaripark Beekse Bergen (NL) werden Elefanten mit Pavianen zusammen gehalten und im schwedischen Zoopark Boras sollen ebenfalls Elefanten mit afrikanischen Steppenbewohnern, insbesondere Antilopen, zusammenleben. Vielleicht kennt jemand diese Anlagen und kann etwas dazu sagen, welche Erfahrungen man mit diesen „Wohngemeinschaften“ bisher gemacht hat.

(Eintrag vom 30.12.2005 zum Thema "Zoo Köln")
(10.09.2006, 13:41)
Dortmunder:   Ich guck grade schon nach... War auch gar nicht b√∂se gemeint ! Aber schon mal als Ansto√ü ! Vergeschellschaftungen von Elefanten mit anderen Tieren gibt es z.B. in Heidelberg (mit Axishirschen)
(10.09.2006, 13:34)
2 Dee:   @ Dortmunder: Danke f√ľr die ausf√ľhrliche Info!
Könntest mir trotzdem noch verraten, wo?

(10.09.2006, 13:31)
Dortmunder:   @ 2 Dee :

Das Thema hatten wir, glaub ich, schon mal irgendwo... Musst nur suchen ;o)
(10.09.2006, 13:06)
2 Dee:   Noch eine Anmerkung zu Erfurt, was wahrscheinlich so das erste Mal probiert wird. Mir ist zumindest kein anderer Zoo bekannt:
nachdem alles 2009 fertig sein soll, werden Elefanten dann mit Zebras vergesellschaftet. Kennt jemand noch Zoos oder andere Tiergärtnerische Einrichtungen, wo Elefanten mit anderen Tieren vergesellschaftet wurden?
(10.09.2006, 12:46)
2 Dee:   Das klingt ja super! Muss ich doch glatt mal wieder da hin!

Noch eine andere gute Nachricht: Erfurt trifft gerade Vorbereitungen f√ľr die Erweiterung der Anlage. Diese soll dann ab n√§chsten Jahr gebaut werden. Ca. das (grob gesch√§tzt) 10-fache von der heutigen Anlage soll dann den Dickh√§utern zur Verf√ľgung stehen, incl. neuem Bullenhaus und Bullengehege f√ľr wahrscheinlich max. 2 Bullen.
(09.09.2006, 07:12)
Zoofan:   @Mary. Danke f√ľr die gute Nachricht.
(06.09.2006, 18:44)
Mary:   Gute Nachrichten aus Halle: Abu und Sabi sind endlich wieder zusammen und es scheint ohne Probleme zu laufen. Fotos unter www.zoo-halle.de
(05.09.2006, 22:02)
Sitara:   @ Zoofan: In dem ganz speziellen Fall von Abu geht es keineswegs um die pauschale Verurteilung des Sch√∂nbrunner Tierparks in Wien, sondern um die Tatsache, wie aus einem Elefantenbullkalb in einer zoologischen Elefantenhaltung ein „Mankiller“ herangez√ľchtet wurde. Dies trifft hier eindeutig nach allen bisherigen Vorf√§llen zu. Es gibt unterschiedliche Methoden, Elefanten im direkten Kontakt daran zu „gew√∂hnen“, den Menschen als „Alpha-Tier“ zu akzeptieren. Und es h√§ngt au√üerdem viel vom Geschick, der Erfahrung und der Sensibilit√§t des zust√§ndigen Pflegerteams davon ab, wie dessen weitere Lebensweg sich entwickelt, der bereits in fr√ľhester Kindheit bei Elefanten vorgezeichnet wird. Ich empfehle dazu auch die Lekt√ľre des Berichts: „Sozialisation und das Wohlbefinden der Elefanten“ von Marion E. Garai und Fred Kurt in der K√∂lner Zoozeitschrift 2/2006. Im Fall Abu sind augenscheinlich (zu)viele Fehler gemacht worden, denn ein Elefant ist nicht von Natur aus ein „b√∂sartiges Tier“! Anstatt jenen, die die Vorf√§lle in Wien mit Recht kritisieren zu unterstellen, sie wollen dem Tiergarten Sch√∂nbrunn hier was an die Backe laden, um es mal salopp auszudr√ľcken, sollten sich dort die Verantwortlichen (!)mal geh√∂rig an die eigene Nase fassen und nachdenken, was von ihrer Seite alles falsch gemacht worden ist. Denn, nicht nur, dass hier ein Menschenleben zu beklagen ist, durch diese Fehler haben letztendlich die Tiere zu leiden!
(05.09.2006, 09:52)
Mary:   Ob das im besten Interesse der Tiere war, darueber kann man ja wohl streiten. Immerhin sind Abu und Sabi immer noch getrennt und werden es wohl auch bleiben weil man fuerchtet Abu koennte agressiv sein, das heisst beide sind alleine. Sabi hat keine weibliche Gesellschaft und hat ihre Herde in Wien mit denen sie anders als mit Abu immer zusammen war verloren. Und Abu, ein 5-jaehriger, der in dem Alter sooo dringend Sozialkontakte braucht, steht immer noch alleine!!
Und es ist hier im Forum immer wieder von einigen betont worden dass die Entscheidung welche Elefantenart Halle dauerhaft halten wird noch nicht gefallen ist, also ist das Abu/ Sabi Paar moeglicherweise nur eine Zwischenloesung und die beiden werden weiter herumgeschoben.
Eine gute Loesung sieht in meinen Augen anders aus. Wenn die beiden sowieso schon so lange getrennt sind und Abu als gefahr fuer Sabi angesehen wird, warum zum Teufel werden die beiden dann zusammen weggegeben? Und warum trennt Wien einen 5-jaehrigen komplett von der Herde und der Mutter?? Und haelt ihn fast ein Jahr lang in Isolation? Wo sind da die strengen Tierschutzgesetze? Wenn man sich in Halle ansieht wie Abu agressiv ist gegen Sabi und die Pfleger und wie ein Verrueckter im Kreis laeuft, das ist ein Tauerspiel und zwar das direkte Resultat der Wiener Elefantenhaltung.
(04.09.2006, 22:28)
Zoofan:   Mit Verwunderung habe ich die Bewertung der Wiener Elefantenhaltung hier im Forum gelesen. Es stimmt dass die Elefanten zu Gehorsam erzogen werden. Es ist aber falsch das die Elefanten nachts angekettet werden. Das Problem bei vielen Stellungsnahmen ist, dass man meistens den Zoo nicht kennt und daher dann oft zu kritisch urteilt. Die Elefanten in wien habe ich in den letzten Jahren ungef√§hr 20 mal besucht. Man kann die Gehorsamserziehung kritisieren , sollte aber nicht vergessen, dass das Kontr√§re z.B. die Elefantenhaltung in K√∂ln auch schwierig ist. Denn eines sollte schon erw√§hnt werden. In √Ėsterreich herrscht eines der strengsten Tierschutzgesetze. So ist dort Wildtierhaltung(somit auch Elefanten ) in Circuse verboten. Darum gibt es auch keine Tournee des Circus Krone in √Ėsterreich. Auch die Nichtabnahm der Ketten beim K√∂lner Bullen Bindu w√ľrde in √Ėsterreich ein Problem mit den Tierschutzbeh√∂rden bringen. Darum w√§re es gut, wenn die Sch√∂nbrunner Elefantenhaltung kritisiert wird, bei den Argumenten fair zu bleiben. Abu und Sabi abzugeben, ist allen schwer gefallen und nur im Interesse der Tiere gefallen. Um nicht falsch verstanden zu werden, Kritik an Sch√∂nbrunn ist genauso n√∂tig, wie auch die anderen Zoos immer kritisch durchleuchtet werden m√ľssen.
(04.09.2006, 18:27)
ZooFanKarlsruhe:   Richtig @Dirk K
(30.08.2006, 15:19)
Dirk K:   War Radza, heutiger Emmener Bulle, nicht als Jungtier mal in der Wilhelma? Das k√∂nnte das von Michael Mettler genannte Tier sein.
(30.08.2006, 14:50)
Dortmunder:   Und nur zur kurzen Info... Kann mich aus dem Jahresbericht (m√ľsste der f√ľr 1986 oder 1987 gewesen sein, da ich zu der Zeit ds erste Mal im Ruhr-Zoo war) noch an den Wortlaut erinnern, dass Ruhe 12 junge Elefanten (1,11) aus Afrika in Gelsenkirchen einstellte, bei denen sich die anderen Zoos die Klinke in die Hand gaben, bis am Ende des Berichtsjahres nur noch 1,1 davon in Gelsenkirchen "stationiert" waren... Genaueres stand leider nicht in dem Bericht... Aber f√ľr diese 12 d√ľrfte das Elefantenhaus selbst unter Inbezugnahme des Flu√üpferd-Abteils (zu dem Zeitpunkt gab es da ja auch noch Zwerghippos) zu klein gewesen sein... Schlie√ülich standen zu dem Zeitpunkt auch zwei oder drei Asiatinnen im Haus...
(30.08.2006, 08:53)
Michael Mettler:   Der Zufall ist mein Freund: Eigentlich habe ich mir den Gelsenkirchener Jahresbericht f√ľr 1991 aus dem Regal geholt, um nachzuschauen, wann der Vertrag mit Ruhe auslief - und dann hatte ich beim Aufschlagen prompt ein Foto "Elefant mit Flusspferd" vor mir!!!

Also: In einem R√ľckblick "40 Jahre Ruhrzoo" wird erw√§hnt, dass im Mai 1988 eine vierj√§hrige Afrikanische Elefantin namens Maja vor√ľbergehend im Ruhrzoo weilte. Sie stammte aus einem Kleincircus, war verwahrlost und wurde vom Tierschutz im Ruhrzoo eingestellt, den sie zu Beginn des Winters k√∂rperlich geheilt wieder verlassen konnte (NICHT zur√ľck in "ihren" Circus). Das Tier auf meinem Foto d√ľrfte also Maja sein. Im Text wird allerdings nicht begr√ľndet, warum man sie bei den Flusspferden unterbrachte. Ich vermute, das hatte was mit der Asiatin Artaida zu tun, die als schwierig galt und vielleicht den Fremdling nicht akzeptierte?
(30.08.2006, 00:32)
Michael Mettler:   √úbrigens kann ich mich nicht an eine gro√üe Herde kleiner Afrikaner im Ruhrzoo erinnern, die Geschichte kenne ich nur aus dem Jahresbericht. Irgendwann war auch mal ein einzelner Elefant - ich glaube, aus einem Circus - bei den Hippos zu Gast, auch dar√ľber stand mal was im Jahresbericht. Mag sein, dass es dieser ist, der auf dem Foto zu sehen ist; damals habe ich mich noch nicht sonderlich f√ľr Elefanten interessiert, ich fand nur die Unterbringung merkw√ľrdig. Auf jeden Fall habe ich wohl bei ZWEI Besuchen einen Afrikaner im Flusspferdgehege gesehen, denn auf einem anderen Foto steigt der Elefant gerade ins leere Becken hinab. Da ich erst seit Ende 1987 das Aufnahmedatum auf meine Fotos schreibe, kann ich manche der Fotos aus der Zeit davor nicht richtig einordnen.
(29.08.2006, 23:53)
Michael Mettler:   Na du stellst Fragen, die haben sich mir nicht namentlich vorgestellt :-) Das werden wohl eher die Elefantenspezialisten beantworten k√∂nnen. Mich w√ľrde momentan mehr interessieren, wer die Hippos waren....
(29.08.2006, 23:43)
Karsten Vick:   Sommer 88 - Gelsenkirchen? Waren da auch die jetzigen Berliner dabei?
(29.08.2006, 23:38)
Michael Mettler:   @cajun: Stimmt. Die Situation ist aber auch im damaligen Jahresbericht des Ruhrzoos geschildert worden.

@IP66: Bin mir nicht sicher, meine aber, dass Stuttgart in den Anfangsjahren des Dickh√§uterhauses kurzzeitig ein Asiaten-Bullkalb im Bestand hatte. √úbrigens sind auch anderswo mehrere K√ľhe zusammen alt geworden, so die beiden fr√ľheren in Heidelberg, die N√ľrnberger, die Karlsruher usw. In Zeiten st√§ndiger Elefantentransfers wird sowas immer seltener der Fall sein, manche Elefanten wechseln ja mittlerweile h√§ufiger den Zoo als Bundesliga-Fu√üballer den Verein...
(29.08.2006, 23:32)
cajun:   @Michael Mettler: Gibt es dazu nicht ein Foto, das du geschossen hast, auf der Gelsenkirchener HP bei Zooelefant. de? Der junge Elefant mit den Hippos im Hintergrund.
(29.08.2006, 23:09)
Michael Mettler:   @IP66: Solange Elefanten noch gehandelt werden durften, standen in Gelsenkirchen wahrscheinlich selten nur zwei Elefanten. Als mal ein Transport mit zw√∂lf oder vierzehn Afrikanerk√§lbern eintraf, die auch mit dem Schuhl√∂ffel nicht mehr in den Elefantenstall passten, wurden einige davon kurzerhand im Flusspferdstall einquartiert. Zeitweise standen sogar junge Afrikaner auf dem Landteil der rechten Flusspferd-Au√üenanlage, wo die j√ľngeren Hippos untergebracht waren - mit diesen zusammen!!!
(29.08.2006, 20:18)
IP66:   Ich m√∂chte nicht streiten, aber k√∂nnte es nicht sein, da√ü die H√§user in Gelsenkirchen, Stuttgart und Osnabr√ľck + Zirkushaltung vielleicht doch positive Seiten haben? Osnabr√ľck kenne ich nicht gut, ich erinnere mich an ein Haus f√ľr Menschenaffen und Elefanten mit Standpl√§tzen und Graben. Gelsenkirchen und Stuttgart dagegen fallen unter den H√§usern von vor 1990 durch recht gro√üe Standfl√§chen auf, auch wenn man dort ankettet bzw. angekettet hat. In Stuttgart sind √ľbrigends sehr viele Elefanten sehr alt geworden, vom Erstbesatz fehlt, wenn ich es recht erinnere, nur die Afrikanerin, die abgegeben wurde. In Gelsenkirchen habe ich den Bestand nicht im Kopf, wenn dort aber nur zwei oder drei Tiere stand, hatten sie innen mehr Platz als die Exemplare in K√∂ln, Duisburg oder auch Hamburg - nat√ľrlich vor den dortigen Neubauten.
(29.08.2006, 19:55)
2 Dee:   Da wundert mich jedoch, warum das kleine bei einer anderen Tante an die Brust wollte?! Diese war etwas gr√∂√üer als sabah.
(29.08.2006, 03:42)
Michael Mettler:   @IP66: Wie die Zoogeschichte zeigt, sind Asiatische Elefanten "hart im Nehmen". Zu den langlebigsten K√ľhen geh√∂rten z.B. die Osnabr√ľcker Ceylonesin Toni und - um eine noch d√ľrftigere Haltung zu nehmen - die Gelsenkirchener Inderin Birma, die beide √ľber 60 wurden - und das im Gegensatz zur Stuttgarterin mit dem 2. Weltkrieg in der Vita und meines Wissens fr√ľherer Circuskarriere!
(28.08.2006, 17:01)
Konstantin Ruske:   Sabah tr√§gt dieses √Ėdem als Folge von Bindegwebsschw√§chen, bei denen sich durch das Gewicht und die Volumenzunahme des Kalbes im Mutterleib verdr√§ngtes Gef√§√üwasser am tiefsten Punkt sammelt. Diese Ansammlung ist noch nicht vollst√§ndig wieder zur√ľckgegangen, aber schon bedeutend geschrumpft. Ein sch√∂nes Beispiel √ľbrigens daf√ľr, das entegen wohl der meisten Erwartungen Sabahs Tochter Kariba die wenigste Zeit mit der Mutter verbringt, die dadurch als solche nicht leicht zu erkennen ist. Von extremer Mutter- Kind- Bindung ist hier nicht viel zu sehen. Eher ist es so, wie die Pfleger es immer gesagt haben, was ihnen aber oft nicht geglaubt werden wollte: Die Elefantenm√ľtter sind oft ganz froh, wenn sich andere Herdenmitglieder um die kleinen K√ľmmern und nur mal zum Saugen vorbeischauen. ( Bei " Gefahr" allerdings ist auch Sabah sofort bei ihrer Tochter.)
(28.08.2006, 13:09)
IP66:   Ich war ganz √ľberrascht, bei einem Besuch in der Wilhelma die √§lteste Kuh (Jahrgang '49?) noch lebend angetroffen zu haben. Sie sieht zwar ziemlich abgemagert aus, bewegt sich aber durchaus noch. Das m√ľ√üte doch eines der √§ltesten Tiere dieser Art √ľberhaupt sein? Die Haltung in der Wilhelma ist ja eher traditionell, seit einiegr Zeit aber ohne abendliches Anketten. Immerhin ist alles ziemlich ger√§umig, und das Au√üengehege zeigt betr√§chtliche H√∂henunterschiede, die die Tiere auch √ľberwinden. Auch wenn Alter nicht alles ist, ist es doch auff√§llig, da√ü ein Tier unter Bedingungen, die solche der 70er Jahre sind, so lange lebt.
(28.08.2006, 12:31)
Karsten Vick:   √úber ein solches √Ėdem bei Sabah vor der Geburt von Tutume wurde im MILU berichtet. Die Geschwulst bildete sich 1 Jahr vor der Geburt des Kalbes und ging nach der Geburt ziemlich schnell zur√ľck. Auf dem Bild sieht das ganze ein bisschen der Brunstschwellung der Schimpansen √§hnlich, betrifft also wirklich den Scheidenausgang. √úber die Ursachen haben die Tier√§rzte damals (1998) ger√§tselt. Gibt es mittlerweile neue Erkenntnisse?
(27.08.2006, 22:46)
2 Dee:   Also weiter nichts Besorgniserregendes?! Durch was wird das hervorgerufen bzw. um was handelt es sich dabei?
(27.08.2006, 14:27)
Michael Mettler:   Laut Posting von Konstantin Ruske (weiter unten im Thread) ist Bibi die zweite tr√§chtige Afrikanerin.

Wenn ich mich recht erinnere, war Sabah doch die Mutter von Tutume? Dann habe ich bei ihr damals ebenfalls eine "Geschwulst" am Hinterbauch gesehen, als Tutume noch ein kleines Kalb war.
(27.08.2006, 13:18)
2 Dee:   Welche Kuh in Berlin ist neben Pori noch tragend? Bei den asiaten soll auch wieder was im Busch sein?! Welche?
(27.08.2006, 10:51)
2 Dee:   @ Sitara. Das weibliche Jungtier ist ja nun schon ein halbes Jahr ca. alt. Und ich hatte den Eindruck, dass es nicht die Mutter ist, die das √Ėdem hat. Ist es m√∂glich, dass solche √Ėdeme auch VOR der Geburt auftreten? Auch wenn die Geburt eines der K√§lber erst f√ľr M√§rz/ April und das andere f√ľr August geplant ist...
(27.08.2006, 10:48)
Sitara:   Bei der Afrikanerkuh Sabah konnte man ein solches √Ėdem im Februar kurz vor der Geburt ihres Kuhkalbs Kariba feststellen, das von den Pflegern immer wieder behandelt wurde. Solche √Ėdeme sind an verschiedenen Stellen in Bauch- und Genitalbereich des √∂fteren bei tr√§chtigen Tieren nach der Geburt sichtbar, so z. B. auch bei der K√∂lner Asiatenkuh Khaing Lwin Htoo nach der Geburt ihres Kalbs Marlar oder bei Thong Thai in Artis/Amsterdam nach der Geburt von Yindee.
(27.08.2006, 10:19)
2 Dee:   Gestern war ich auf Besuch im Tierpark Berlin. Bei einer der afrikanscihen K√ľhe ist am Bauch (vor der Vagina) ein W√∂lpung zu sehen. Ich bin mir nicht sicher, ob sie tr√§gt (2 Tiere erwarten ja n√§chstes Jahr Nachwuchs). Wei√ü jemand, was es damit aufsich hat. H√§ngt das mit der Schwangerschaft zusammen? Ein √Ėdem?

(27.08.2006, 09:15)
Dortmunder:   Fand die Elefantenhaltung in Stukenbrock (genau wie √ľbrigens auch die Nashornhaltung) eh immer sehr gew√∂hnungsbed√ľrftig... Kann mich noch gut an einen Besuch erinnern, bei dem der Elefantenbulle (??? ist aber schon mindestens 12 Jahre her) mal eben einen, der als Gehegeabgrenzung dienenden Baumst√§mme hinter dem, leicht √ľberfordert wirkenden, Pfleger herschleuderte, w√§hrend sich wahrscheinlich alle Besucher zu dem Zeitpunkt schon gro√üe Sorgen um ihre Autos machten... Mehr m√∂chte ich zum (mittlerweile offiziell als Zoo gef√ľhrten) Park in Stukenbrock nicht sagen...
(23.08.2006, 09:18)
Sitara:   Diese Elefantenk√ľhe stammen aus dem "American Circus" (Verona), wie in der folgenden Pressemeldung zu lesen: http://www.webmart.de/newsletter/detail.cfm?kid=107920&catid=9&cr=204252%20#cr

Gem√§√ü Info des Elefantenmagazins Nr. 8 / Nov. 2005 verstarben in Stukenbrock in den letzten Jahren 0,3 Elefanten, die ebenfalls urspr√ľnglich aus einem Circus stammten.

Die dort lebende Asiatenkuh m√ľ√üte ein Alter von ca. 40 Jahren haben, die Afrikanerinnen ca. 30 Jahre alt, also f√ľr die Zucht ungeeignet. Bei dem gestern in dem Bericht gezeigten √§lteren "Circus-Elefanten-Trainer" handelt es sich wohl um Jonny Mai-Frank, von dem man den ca. 22 j√§hrigen Bullen "Thai" √ľbernommen hat.
(23.08.2006, 09:11)
Michael Mettler:   @Saya: Ja, das kommt von der Menge her hin. In besagter Szene konnte man nicht durchz√§hlen, weil alles "eine braune Masse" war und sich nur einmal kurz ein Elefant aus der Gruppe l√∂ste - war ja wie gesagt alles nur im Hintergrund. Und die besagten Elefanten standen wie beschrieben in einem Strompaddock, durch einen Versorgungsweg getrennt vom Gehege der ans√§ssigen Elefanten.
(23.08.2006, 09:01)
Saya:   In Stuckenbrock sind wie letzten Sommer auch eine Gruppe alter Asiatenk√ľhe aus einem italienischen Circus (Togni?) "zu Gast". Wie viele wei√ü ich nicht, vielleicht 4 oder 5. Letztes Jahr waren es 5. Die werden aber getrennt von den "eigenen" Elefanten gehalten.
(23.08.2006, 01:45)
Michael Mettler:   Und das ist auch die Leitkuh der Dreiergruppe. Wie hie√ü es doch mal in einem Buch √ľber Circusdressur? In vielen kleineren Circussen hei√üt ausgerechnet die √§lteste Elefantin "Baby", weil sie bei ihrer Ankunft als Jungtier der erste und einzige Elefant war und andere erst sp√§ter folgten. Scheint auch so ein Fall zu sein, denn laut TV-Kommentar sollen die Stukenbrock-K√ľhe ehemalige Circus-Elefanten und "zu alt" f√ľr den Circus geworden sein... Angesichts der Tatsache, dass die Elefanten schon etliche Jahre dort leben und Baby mal gerade 40 sein soll, eine merkw√ľrdige Aussage. (Aber es hie√ü ja an anderer Stelle auch, es g√§be ein freier Wildbahn nur noch ein paar hundert wei√üe Tiger...)

Übrigens hat es schon kurz nach der Eröffnung (1969?) Afrikanische Elefanten in Stukenbrock gegeben, die jetzigen hatten also mindestens "eine Garnitur" Vorgänger. Meine Eltern waren damals dort, und ich habe ein von ihnen gemachtes Foto, auf dem mehrere junge Afrikaner zu sehen sind.

Nebenbei bemerkt: Der wohl noch relativ frisch angelernte Elefantenpfleger in Stukenbrock (sein "Lehrmeister" wurde auch gezeigt) ist gelernter Maurer.
(22.08.2006, 20:11)
Sven P. Peter:   2005 hatten sie mindestens 2 Asiaten.
(22.08.2006, 20:00)
cajun:   @Michael Mettler: Gibt es in Stukenbrock nicht zumindest auch eine "hauseigene" Asiatin neben den Afrikanern? Meine auf zooelefant.de sowas gelesen zu haben.... yo, "Baby" hei√üt sie, eben nachgeschaut.
(22.08.2006, 19:49)
Michael Mettler:   Nicht, dass mich jemand falsch versteht: Der Schattenspender steht IN der Au√üenanlage und ist nicht etwa das Dach F√úR die Au√üenanlage, da habe ich mich etwas missverst√§ndlich ausgedr√ľckt....
(22.08.2006, 19:38)
Michael Mettler:   Hat noch jemand die unter "Zoosendungen & Co" angek√ľndigte Sendung √ľber den Elefantenpfleger in Stukenbrock gesehen? (Um eine dortige Raubtierpflegerin ging es darin auch noch.) Gezeigt wurden u.a. die Innenunterk√ľnfte der Elefanten. Die drei K√ľhe in Anbindehaltung (ohne jegliche Box), der Bulle anscheinend ohne Wechselbox (wenigstens habe ich keine gesehen) hinter senkrechten Stangen - ich dachte, die gelten wegen R√ľsselschlaggefahr mittlerweile als zu gef√§hrlich? Im rechten Winkel zum Gitter eine Wand mit T√ľr zur Futterk√ľche - der Bulle kann mit der R√ľsselspitze durch die offene T√ľr langen, so dicht m√ľssen die Pfleger vor seinem Gitter vorbei!

Die fr√ľher zum Safaripark hin "sichtoffene" Au√üenanlage ist nun mit quer verlaufenden Drahtseilen (keine Schaukelseile) eingefasst, unten mit engerem Abstand (der Pfleger passt aber durch), ab etwa Elefanten-Bauchh√∂he mit weiterem Abstand. Der Bulle konnte allerdings die "gespannten" Seile mit einem Sto√üzahn etwas anheben.

Eine Wurfbox existiert anscheinend ebenfalls nicht, w√ľrde also wohl erst kurzfristig (hoffentlich) gebaut, wenn eine der K√ľhe tragend ist?

Im Gegensatz zu vielen Zoo-Anlagen hat die dortige Au√üenanlage ein Schatten spendendes Dach. Ist zwar "nur" ein sechseckiger "Zweckbau" und nichts Pseudonat√ľrliches, aber immerhin ein Schattenspender von gesch√§tzt acht bis zehn Metern Durchmesser!

Interessant auch, dass im Hintergrund einer Szene mehrere weitere Elefanten zu sehen waren, die au√üerhalb der Anlage in einem Strompaddock standen - Asiaten! √úber die wurde leider nichts weiter gezeigt. Wei√ü jemand, was es damit auf sich haben k√∂nnte? Circus-Elefanten d√ľrften doch wohl zu dieser Jahreszeit auf Tournee sein?
(22.08.2006, 18:59)
Jelle:   Michael,

Der Bulle Radza wird schon noch einige Jahren im Zoo Emmen verbringen bevor er eben abgegeben werde. Die EEP Koordinator hat demnaechst auch eine Rolle zu den meist wuenschlichem Loesung fuer ein Bullen mit sehr viel Nachwuchs.

Dazu gibt es jetzt noch 3 Alternativen von Bullen die als Einzig (und Solitaer) ihrer Art gehalten werden: Bulle John (40 und eine Nachzucht) im Zoo Perm, Bulle Ganga (31 und keine Nachzuchten) im Zoo Ljubjana und Bulle Boy (eine Nachzucht) im Zoo Kyiv.

Ich hoffe dass diese Bullen bald in aktiven Zuchtgemeinschaften einbezogen werden koennen.
(22.08.2006, 18:08)
Laila:   @Sitara noch mal in Leipzig gibt es kein Crash dings bums.
(22.08.2006, 16:23)
Sitara:   Sowohl die K√ľhe als auch in erster Linie die Bullen werden sehr langsam mit viel Geduld, oft √ľber Jahre an diese „Zwangsst√§nde“ (und nochmals, auch in Leipzig ist dies nichts anderes, wie von Carsten Vick genauer erl√§utert und von mir mit der Bemerkung auf die „unterschiedlichen Arten der Zwangsst√§nde“ weiter unten hingewiesen) gew√∂hnt. Ein erfahrener Elefantenpfleger sagte mir einmal, dass es daf√ľr sehr viel Fingerspitzengef√ľhl bedarf und er genau absch√§tzen muss, „wie sein Tier heute drauf ist“. Es wird mit Targettraining und Belohnung regelm√§√üig daran gearbeitet. Wenn der Bulle an einem Tag mal nicht Lust dazu hat, l√§sst man es einfach. Nur mit dieser Ausdauer, viel Erfahrung und Geschick wird ein guter Elefantenpfleger seinen Sch√ľtzling dazu bringen, in diese beengten und beengenden Stand zu gehen. Meine Frage bez√ľglich des „Ma√ües der Einengung“ beantwortete er so: „Allm√§hlich wird die seitliche Einengung immer ein wenig enger gestellt. Ganz ran werde ich die Stangen nie stellen, denn dann w√§re das Vertrauen dahin und er geht mir nie mehr da rein! Es reicht, dass er wei√ü, dass ich sein Vertrauen nicht missbrauche, und nur so kann ich auch im Krankheitsfall an ihn ran!“

Auch ohne Zwangsstand, allerdings von in direktem Kontakt gehaltenen Elefantenk√ľhen: Als sich Salvana nach einem Grabensturz vor ein paar Jahren ein Zehe gebrochen hatte, musste sie zur Diagnose ger√∂ngt werden. Die Pfleger und alle, die ihre Mutter kannten, hatten gro√üe Sorge davor, dies direkt in der gemeinsamen Box bei Saida durchzuf√ľhren. Trotz gro√üer Bedenken wagte man diesen Schritt und alle Beteiligten waren sehr √ľberrascht, dass das Muttertier ohne irgendein Zeichen einer Aggression ihr Kalb den vertrauten Pflegern √ľberlie√ü, so dass es in ihrer Gegenwart in der Box ger√∂ngt werden konnte. Auch hier ist das Stichwort: Erfahrung und erworbenes, nicht entt√§uschtes Vertrauen!

(22.08.2006, 12:04)
2 Dee:   @ Carsten Vick: genauso sehe ich die Haltung zu den Trainings- oder Zwangsst√§nden auch.
Mich w√ľrde trotzdem mal interessieren, ob Elefanten das mitbekommen, dass eine schmerzhafte Behandlung manchmal von Vorteil f√ľr ihre eigene Gesundheit ist. Leider k√∂nnen die Pfleger ihnen das nicht sagen und die Elefanten uns diese Frage nicht beantworten. Hat da jemand schon mal was geh√∂rt?

@ Michael Mettler: Okay, dann hab ich deine Worte etwas falsch verstanden. Aber selbst bei einer Partnerschaft zwischen zwei Zoos wird auch da irgendwann einmal das genetische Potential ausgesch√∂pft sein. Und dann kommt noch die Frage: Wohin mit den Bullen, die geboren werden? Das wird auch noch ein zuk√ľnftiges Problem sein. Hat jeder Zoo einen oder zwei zuchtf√§hige Bullen udn es werden mehr gezeugt, wird man sich Gedanken machen m√ľssen, was mit denen passiert, die nachgez√ľchtet werden und die Geschlechtsreife erreichen. So viele Zoos gibt es nicht, die dann einfach mal einen aufnehmen k√∂nnen. Deshalb denke ich, dass ein Bullenareal, wie er in Spanien vorhanden ist, auch in Deutschland irgendwann errichtet werden muss.

Ich glaube nicht, dass ein Zoo Abu nimmt, der selber einen Bullen hat.Dann lieber K√ľhe weggeben, damit keine Inzucht passiert. Daf√ľr ist zuviel Wirbel um den Tod des Pflegers gemacht worden.
Und ob Abu einmal eine Herde aufbauen kann, muss man abwarten. Schlie√ülich ist er schon l√§ngere Zeit von seiner Mutter und der Herde getrennt gewesen. Ob er √ľberhaupt wei√ü, was f√ľr Aufgaben vor ihm stehen, wenn er es nicht mehr beobachten konnte, wie ES funktioniert?!
(22.08.2006, 09:22)
Chris:   Im Tiergarten Sch√∂nbrunn kam im April 2001 der Elefantenbulle Abu zur Welt. Gezeugt wurde er durch k√ľnstliche Befruchtung, da der Bulle Pambo der aus dem Zoo von Basel stammt noch nicht zeugungsf√§hig war. Im Jahr 2005 kam die kleine Elefantendame Mongu zur Welt. Vater war berets Pambo und Mutter der kleinen war die Leitkuh Tonga.

Plötzlich im Februar 2005 verletzte Abu einen Tirpfleger tötlich!Kurz vor diesen Angriff passierte vieles im Elefantenhaus.Die ehemahlige Leitkuh Jumbo verstarb, vor einigen Monaten die Geburt von Mongu,vielleicht aber wollte er sich nur mit seinem Rivalen messen.

Heute lebt Abu mit seiner Mutter Sabi im Zoo Halle,der eine neue Elefantenherde aufbaut.
(22.08.2006, 08:38)
Karsten Vick:   Ja, so ein edler uneigenn√ľtziger Bullentausch wie uns hier vorschwebt, war das nicht. Sie konnten Radza kriegen, weil Riga die Elefantenhaltung aufgab und hatten gleichzeitig in Prag einen Abnehmer f√ľr Naing Thein, weil dort Kadira bei der Flut umgekommen war. Aber es ist ja was gutes bei rausgekommen. Radza h√§lt die Emmener Zucht am Laufen und Naing Thein hat in Prag auch schon eine Kuh gedeckt.
(22.08.2006, 00:25)
Michael Mettler:   @Karsten: Ist schon klar mit Emmen (aber sooo viele T√∂chter hatte der Bulle ja bekanntlich nicht....). Was ich damit sagen wollte: Sollte Emmen noch einmal in die Situation kommen wie mit dem ersten Bullen Naing Thein - also reichlich Nachzucht √ľber Jahre hinweg vom selben Bullen zu haben - dann k√∂nnte ich mir durchaus vorstellen, dass man sich von einem imposanten Schautier wie Radz weniger gern trennt bzw. dass es Proteste aus der Bev√∂lkerung geben k√∂nnte. Sein Vorg√§nger unterschied sich f√ľr Otto Normalbesucher eben nicht sonderlich von den K√ľhen (so wie heute auch Calvin in Hannover, der von den meisten Besuchern gar nicht als Bulle wahrgenommen wird), Radz dagegen hat ein unverwechselbares und schauattratives "Profil".

Und so werte ich auch die Situation in Hamburg: Hussein ist stadtbekannt, quasi das Symboltier f√ľr die Hagenbecker Elefantenzucht und eigentlich auch das Wappentier des Parks. Kann man doch nachvollziehen, wenn man sich - von pers√∂nlichen Bindungen oder materiellem Wert ganz abgesehen - nicht gern von ihm trennen w√ľrde.

Hannover (Calvin/Califa, Farina) und der Tierpark Berlin (Ankhor/Temi) k√∂nnen √ľbrigens schneller vor dem Vater-Tochter-Problem stehen als ihnen lieb ist, denn der fr√ľhere Pariser Zuchtbulle Siam hatte auch schon mal eine blutjunge Kuh erfolgreich gedeckt (war die nicht erst viereinhalb?). Hagenbeck konnte dem ja bislang nur durch Abgabe bzw. Auslagerung der Jungk√ľhe nach M√ľnster und Leipzig entgehen.
(21.08.2006, 23:59)
Karsten Vick:   @Michael: In Emmen ging es doch nicht nur darum, dem Publikum einen riesigen Sto√üzahntr√§ger zu pr√§sentieren, sondern die hatten doch wirklich schon das Problem, mehrere heranwachsende T√∂chter des alten Bullen zu haben. Oder t√§usche ich mich da? In der Situation ist bis heute kein deutscher Zoo (au√üer Hamburg?).

@Jelle: Kosko kam 1958 aus Vietnam (als Geschenk von Ho Chi Minh, dem Präsidenten) in den Berliner Tierpark. Sie starb, so wie ich erzählt habe, während einer Operation 1994.

@2 Dee: Im gro√üen und ganzen sind wir uns schon einig. Einschr√§nkung zu medizinischen u. √§. Zwecken - ja; Zwangsstand, um Musth-Bullen gef√ľgig zu machen und so ne Sachen - nein. Fr√ľher haben sie auch die Bullen im Zirkus mit Ketten gefesselt, DAS habe ich auch schon auf Bildern gesehen. Also, wer richtig mit Elefanten umgehen kann, kriegt sie auch dazu, in so einen Zwangsstand zu gehen und (selbst schmerzhafte) Behandlungen zu dulden. Sowohl im freien als auch im gesch√ľtzten Kontakt. Ich hatte zwar bisher nur mit K√ľhen und Pferden zu tun, aber das sind auch gro√üe, wehrhafte und eben auch soziale Tiere; mit Ruhe und Geduld kriegt man da einiges hin, mit Geschrei und Strafe aber nicht.
(21.08.2006, 23:32)
Michael Mettler:   Keine schlechte Idee...

Da ich eh gerade am Ketzern war, schieb ich noch einen nach: Ich k√∂nnte mir vorstellen, dass sich auch hierzulande der eine oder andere Zoo aus Marketinggr√ľnden daf√ľr h√§tte begeistern k√∂nnen, Radz aus Riga zu √ľbernehmen. Schlie√ülich lockt seine Erscheinung wahrscheinlich genausoviel Publikum an wie ein Elefantenkalb. Und zuchtf√§hig ist er auch noch...
(21.08.2006, 21:19)
Tom Schr√∂der:   Irgendwie wird mir das hier zu irreal dargestellt, als w√§re es f√ľr die Zoos nur unter √§u√üerst schwierigen Umst√§nden m√∂glich, auf die Naturbegebenheiten bei den Elos einzugehen; aber Emmen macht es allen vor, dort sind sie NICHT so egoistisch, den z√ľchtenden Bullen koste es was es wolle zu behalten, dort sind sie NICHT so egoistisch, z√ľchtende K√ľhe auf Krampf zu behalten, dort sind sie sogar sooo altruistisch, da√ü sie ihre nach vielen Jahren endlich wieder ein Kuhkalb-geb√§rende Zuchtkuh in einen anderen Zoo (K√∂ln) abgeben...:-)) (Vorsicht, hier war ich grad lustig). Was ich als Laie nicht verstehe, ist, warum man nicht einfach Abu mit Tutume tauscht, dann w√§ren alle Inzucht-Diskussionen verstummt...
(21.08.2006, 21:09)
Michael Mettler:   P.S. Im genannten Beispiel m√ľsste sich Hussein nat√ľrlich gewaltig umstellen, weil in Hannover F√ľtterungsverbot herrscht. Daf√ľr k√∂nnten sich in Hannover mal seine Gelenke erholen - ich k√∂nnte mir vorstellen, dass das stundenlange Balancieren an der Grabenkante beim Futterbetteln f√ľr seine fest aufgestemmten Vorderbeine sehr belastend ist....
(21.08.2006, 21:00)
Michael Mettler:   @2 Dee: Da hast du mich missverstanden. Ich meine eine Situation, in der zwei Zoos z√ľchtende Bullen haben und vor dem Problem stehen, dass der Vater nicht seine eigenen T√∂chter decken soll. Mit anderen Worten: BEIDE haben zuchtf√§hige Bullen, zuchtf√§hige Altk√ľhe und hoffnungsvolle Jungk√ľhe. Nehmen wir z.B. Hagenbeck und Hannover: Wenn in ein paar Jahren Hussein und Calvin untereinander ausgetauscht w√ľrden, k√∂nnten beide im jeweils anderen Zoo M√ľtter UND T√∂chter decken, und der anfallende weibliche Nachwuchs w√§re dann sp√§ter wieder als Zuchtpartnerin f√ľr den wieder "heimgeholten" Stammbullen geeignet. Ein solches, aufeinander abgestimmtes Parallelsystem k√∂nnte das Dilemma l√∂sen, ohne dass sich ein Zoo auf Dauer von seinen Elefanten trennen muss. Ob nun ein Bulle oder eine Kuh auf Hochzeitsreise geschickt wird, macht technisch (und vom Transportrisiko her) wenig Unterschied. Nur muss sich die Kuh von ihrer Mutter/Tochter trennen, mit der vorhandenen Kuhherde auseinandersetzen und sich in sie eingliedern, w√§hrend der Bulle ohnehin eher externes Mitglied der Herde ist.

Nach diesem Modell könnten jedenfalls stabile Mutterfamilien und deren Verbände untereinander bestehen und immer am selben Ort bleiben. Und es ist ja nicht zwingend nötig, gleich einen Bullen-Ringtausch zu machen, wenn sowas schon mit je zwei Zoos untereinander funktionieren könnte.
(21.08.2006, 20:33)
Jelle:   Karsten,

Wem ist der Elefant Kosko? Ich kenne dieser Elefant gerade nicht aus Tierpark Berlin?
(21.08.2006, 20:25)
2 Dee:   @ Carsten Vick: 1,50 ist gerade noch so. Ein Elefant kann locker duchgehen. Nur bei den etwas dickern K√ľhen wird es etwas eng ;o)
Dieser Trainingsstand in Leipzig und wahrscheinlich auch in anderen Zoos dient dazu, dass Tiere mal an einem Ort stehen bleiben, wenn man zum Beispiel Blut abzapfen will oder in „hands off“ – Haltung Fu√üpflege betreiben muss und der Pfleger gesch√ľtzt ist. In Leipzig soll dazu noch eine Waage eingebaut werden. Und du kennst es vielleicht selber, dass, wenn man nicht still steht, das Gewicht variiert.
Quetschen bei Crash-Cages ist daf√ľr gedacht, dem Tier JEDE Bewegungsfreiheit zu nehmen, die bei dem Trainingsstand noch vorhanden ist. Der Elefant kann seinen Kopf, seine Beine bewegen und auch noch einen halben Schritt vor oder zur√ľck gehen. Das ist beim Quetschen nat√ľrlich nicht mehr m√∂glich. Wozu das notwendig ist, kann ich dir nicht sagen. Nur eins ist klar: anders als im zusammengedr√ľckten Zustand l√§sst sich ein Elefant schlecht auf die Seite drehen. Die Crush-Cages sind wahrscheinlich damals gebaut worden, um die in der Musth befindlichen Bullen total unf√§hig gegen√ľber dem Pfleger zu machen, da man ja fr√ľher davon ausging, dass sich die Bullen in der „Zwangsjacke“ schneller wieder beruhigen (den Zustand Musth kannte man ja damals noch nicht). Dass das Ger√§t gedreht werden kann, war vielleicht eine Weiterentwicklung mit medizinischem Sinn, wie es eben heute manchmal bei der Fu√üpflege genutzt wird. Unter welchen Umst√§nden dann die Tiere da rein gelaufen kommen, ist vielleicht die zu er√∂rternde Frage hinsichtlich der Tatsache, wie du sagtest, dass diese das Ger√§t nur einmal unter schmerzhaften Bedingungen betreten. Vielleicht werden sie vorher schon angedockt ... ?

Das freut mich, dass Pori wieder trägt! Hoffentlich behält sie diesmal die Nerven ;o)

Die M√∂glichkeiten gibt es ja, die Bullen, wie auch die K√ľhen, sie f√ľr l√§ngere Zeit auszutauschen oder zu entleihen. Nur wenn ich einen Bullen habe, der flei√üig deckt und ich jede Menge junge zuchtf√§hige und genetisch geeignete K√ľhe habe, bin ich doch bl√∂d, wenn ich dann meinen Bullen f√ľr drei Jahre verleihe. Bis dahin sind vielleicht drei der sechs K√ľhe (als Beispiel) nicht mehr zuchtf√§hig! Vor allem dann f√ľr den Zoo nicht lohnenswert, wenn der andere Zoo keinen eigenen Bullen zur Verf√ľgung stellen kann, der diese L√ľcke f√ľllt, oder einen Bullen hat, der es nicht auf die Reihe bekommt....
Es wird schwer sein, f√ľr alle die richtige L√∂sung zu finden, bei der alle Zoos mitspielen!

Hat M√ľnster nicht schon mal umgebaut?
(21.08.2006, 18:49)
Sven P. Peter:   Es ist nach wie vor ein badeteich geplant, doch z.Z. sammelt man doch f√ľr die neue Erdm√§nnchenanlagen NEBEN den Elefanten.
(21.08.2006, 18:48)
Hannes:   In M√ľnster sasmmelt man spenden f√ľr den Umbau des Elefantengeheges.
Wer weiß mehr.
(21.08.2006, 18:47)
Michael Mettler:   @ZooFanKarlsruhe: Damit w√§re dann also die Osnabr√ľcker Kapazit√§t ausgelastet - Kenia ist die 5. Kuh.
(21.08.2006, 13:39)
Ralf Seidel:   Nochmal zu den halleschen Elefanten: Abu
mußte Schönbrunn auf Grund mangelnder Platzverhältnisse verlassen, 2 Bullen auf der dortigen Anlage sind laut neuen
Verordnungen in √Ėsterreich nicht mehr statthaft. Sabi ist als Begleitung mit dazu gekommen, auch wenn die beiden eben schon l√§ngere Zeit nicht mehr zusammen gehalten werden. Trotzdem will man versuchen, die beiden gemeinsam zu halten, zumindest bis Abu geschlechtsreif geworden ist. Aber im Moment ist das wohl noch ein langer Weg.
(21.08.2006, 13:29)
ZooFanKarlsruhe:   Zu Osnabr√ľck: Ich habe mal gelesen, dass das Osnabr√ľcker Elefantenhaus f√ľr 5 Tiere ausgerichtet sein soll.
(21.08.2006, 13:08)
ZooFanKarlsruhe:   Richtig Michael. "Kenia" ist die Tochter von dem im April 2005 verstorbenen Bullen "Chisco". Bis zu diesem Zeitpunkt konnte sich der andere dort gehaltene Bulle "Rambo" nicht zur Paarung gegen den sehr dominanten "Chisco" durchsetzen.
(21.08.2006, 13:05)
Michael Mettler:   Ohne im Elefanten-Magazin der EEG nachgeschlagen zu haben: Ist nicht auch der Zuchtbulle in Cabarceno - und damit der Vater von Kenia - tot, so dass nicht mal die "Gefahr" von Inzucht best√ľnde? Jetzt bin ich aber auch mal gespannt auf das EEG-Statement. Immerhin wurde die Haltung in Cabarceno hinsichtlich Gehege und "wachsender" Gruppenstruktur immer als vorbildlich dargestellt, da wundert es mich schon, dass ein dort geborener Elefant das "Paradies" verlassen soll.

F√ľr wieviele Elefanten ist denn eigentlich die Haltung in Osnabr√ľck ausgelegt?

(21.08.2006, 12:58)
ZooFanKarlsruhe:   Weiss jemand warum gerade "Kenia" aus Cabarceno nach Osnabr√ľck umzieht ? Ich bin mit der Gruppe in Cabarceno nicht so vertraut, aber w√§re es nicht besser gewesen, nach den 3 Todesf√§llen im April 2005,dort vorerst keine Tiere mehr rauszunehmen ? Moderne Elefantenhaltung sollte doch nach M√∂glichkeit nat√ľrlich gewachsene Elefantengruppen beinhalten. Aber auch hier wird leider eine Mutter-Tochter Trennung vorgenommen. "Kenias" Mutter "Zambi" l√§sst sich ja leider nur noch im absoluten "no contact" halten.
(21.08.2006, 11:55)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin sind Bibi und Pori tr√§chtig und bekommen im Fr√ľhjahr 2007 ihre K√§lber.
(21.08.2006, 11:19)
Michael Mettler:   Die Elefantenzucht ist und bleibt eine Zwickm√ľhle. Schaut ein Zoo zuerst auf sich selbst - und wer kann ihm das verdenken - wird er sich nur ungern von etablierten Zuchttieren trennen. Und ich kann auch gut nachvollziehen, wenn man seinen erfolgreichen Zuchtbullen nicht einfach "in den gro√üen Topf schmei√üen" und seine weitere Platzierung einem Zuchtkoordinator √ľberlassen will. (Au√üer, man will ihn aus irgendeinem Grund gern loswerden... Aber das trifft ja auf Zuchtbullen wohl selten zu.)

Dem entgegen steht das Erhaltungszuchtprogramm der Zoogemeinschaft, in dem es nach genetischer Passung geht und aus den Individuen schlichtweg "Zuchtmaterial" wird. Bei allen möglichen anderen Arten gibt es deutlich weniger Hemmungen, erfolgreiche Zuchtgruppen auseinander zu reißen und Individuen munter hin und her zu transferieren (oder Zuchtstopps zu verhängen).

Schon schwierig f√ľr die Zoos, mit diesen gegens√§tzlichen Richtungen zurecht zu kommen. Vielleicht w√§ren "Partnerzuchten" eine L√∂sung, bei der zwei Zoos langfristig zusammenarbeiten und untereinander in regelm√§√üigen Abst√§nden (je nach Geschlechtsreife der Jungk√ľhe) ihre Bullen hin und her tauschen?
(21.08.2006, 11:12)
Karsten Vick:   @2 Dee: Also ich denke immer noch, dass der urspr√ľngliche Zweck dieser St√§nde es nur war, den Elefanten einzuengen, um ihn gefahrlos behandeln zu k√∂nnen. Und 1,50 m wie in Leipzig ist auch schon recht eng f√ľr einen Elefanten. Wozu sollte es denn gut sein, einen Elefanten zu quetschen, also, ihm mit dem K√§fig selbst Schmerzen zu bereiten? Das Ergebnis w√§re doch nur, dass der Elefant da nicht wieder rein geht und dann h√§tte der Zoo den ganzen teuren Crushcage umsonst gebaut.

F√ľr bestimmte kleine Operationen kann ein Zwangsstand die bessere Alternative zur Narkose sein. Die Elefantin Kosko im Berliner TP wurde vom Bullen Ankhor in den Schwanz gebissen (das war wohl damals seine Art mit M√§dels anzubandeln). Letztendlich musste der Schwanz in Vollnarkose amputiert werden und Kosko wachte nicht wieder aus der Narkose auf. Vielleicht k√∂nnte sie noch leben, wenn man diese OP im Zwangsstand mit √∂rtlicher Bet√§ubung durchgef√ľhrt h√§tte. Vielleicht auch nicht, das ist nat√ľrlich v√∂llig spekulativ, sollte auch nur ein Beispiel sein. Alles in allem halte ich nichts davon, diese St√§nde, auch nicht die mit verschiebbarer Wand, pauschal zu verurteilen. Wenn die EEG den schieren Neubau einer solchen Anlage, ohne dass dort schon irgendwas mit den Elefanten passiert ist, als "st√§hlerne Zwangsjacke" kommentiert (siehe Zitat weiter unten), dann halte ich das trotz aller Experten die da sitzen f√ľr polemisch und √ľberzogen.

Mit den rotierenden Bullen das ist nat√ľrlich Zukunftsmusik. Derzeit h√§lt jeder Zoo seinen zuchterprobten Bullen fest. Aber √ľber kurz oder lang werden sie die Bullen tauschen m√ľssen, um keine Inzucht zu haben.

@Michael & Konstantin: Welche Elefantenk√ľhe in Berlin sind denn jetzt tragend?
(21.08.2006, 11:08)
2 Dee:   Hallo an euch alle. Ich versuch jetzt mal eurer Diskussion zu folgen und fange mal mit Halle an.

@ Sven P. Peter: Warum Sabi mit Abu nach Halle ist, ist nicht erkl√§rt worden. Es gibt mehrere M√∂glichkeiten, die man sich so durchdenken kann. Welche wahr ist, bleibt das Geheimnis der beiden Zoos. Entweder wollte man Abu nicht alleine haben, da er das Image der Elefantenhaltung etwas verzerrt hat, auch wenn ich nach wie vor der Meinung bin, das der Pfleger an dem Unfall nicht ganz unschuldig ist – aber das nur Nebensache. Eine weiter M√∂glichkeit, wo ich mich nun nicht weiter auskenne: Der Platz in Sch√∂nbrunn. Sabi geh√∂rt auch eigentlich M√ľnchen, nur haben die mittlerweile nur noch asiatische Tiere. Und wenn man Abu schon weggibt (aus Haltungsbedingungs-Gr√ľnden: Sch√∂nbrunn hat nur Platz f√ľr einen Bullen), dann liegt es nahe, seine Mutter mit weg zu geben.
Abu kann momentan seine Mutter noch nicht decken. Es geht hier um den gesundheitlichen Schutz von Sabi, nicht um die Gefahr, von ihrem Sohn gedeckt zu erden. Abu soll sich in den ersten Wochen sehr aggressiv seiner Mutter gegen√ľber gezeigt haben. Die Angst der Pfleger liegt darin begr√ľndet, das Sabi, die ihm wohl schon kr√§ftem√§√üig unterlegen sein soll, von Abu nieder gemacht wird. Auch wenn er vielleicht nur spielen will, man wei√ü nicht, wie es ausgeht. Und nach einem „Spiel“ zweifelt man, Abu von Sabi wieder trennen zu k√∂nnen, was f√ľr die unterschiedliche Handhabung der beiden (Abu „hands off“ und Sabi „hands on“) von Notwendigkeit ist.

Da Halle selber sehr kurzfristig die afrikanischen Tiere bekommen hat und ein Transport bestimmt schon einige Monate vorher geplant, besprochen und irgendwelcher Schriftkram erledigt sein muss, denke ich auch, dass Osnabr√ľck schon vor dem Einzug der Sch√∂nbrunner Tiere in Halle mit der B√ľrokratie besch√§ftigt oder sogar schon fertig war. Ein weiterer Transport ist aber glaube kein Hindernis. Es gibt so viele Tiere, die immer wieder umherreisen, da wird da keiner Probleme machen, wenn es auch Matibi treffen sollte. Es w√§hre von Vorteil!

@ Carsten Vick
Ein Crash-Cage ist ein K√§fig, wo der Elefant gequetscht wird. Das ist die richtige Beschreibung. In Leipzig, um auf deine Frage zu antworten, kann kein Elefant gequetscht werden. Er kann nur in einen 1,50 m breiten Stand geschickt werden - wenn er will - und dort wird er gehindert, wieder rauszugehen, indem vor und hinter ihm Stangen durchgezogen werden. Der Elefant kann keineswegs gequetscht oder gedreht werden. "Crash" ist wirklich die Bezeichnung f√ľr quetschen! Und wenn in Leipzig die Elefanten nicht wollen, dann gucken die Pfleger in die R√∂hre...
Der Crash-Cage ist keine Garantie daf√ľr, dass die Tier gequ√§lt werden. Denn laut Tilly (siehe unten) geht es ja scheinbar auch anders. Auch verhindert das Nichtvorhanden-Sein eines Crash-Cages nicht, dass Tiere falsch behandelt werden, und davon gibt es auch einige!
Noch eine Bemerkung zu deiner Frage mit den Kuh-Herden und rotierenden Bullen. Theoretisch w√§re es kein Problem. Allerdings geht es bei Transporten auch um Geld, die sind wohl auch nicht ganz so billig, und zweitens: w√ľrdest du z. Bsp. an Hagenbecks Stelle „Hussein“ weggeben? Anderer Fall: welcher Zoo gibt schon freiwillig zuchtf√§hige K√ľhe her? Das wird bestimmt auch der Grund f√ľr Salvanas R√ľckreise nach Hamburg sein. Sie ist ein wertvolles Tier!
Lieber wartet man darauf, einen Bullen zu bekommen. Oder verleiht das Tier f√ľr ein paar Monate, mit Hoffnung auf Erfolg.
Noch eine Sache: Es w√§re dann Vorteilhaft, irgendwo in Deutschland ein Bullenquartier zu errichten, damit gerade nicht gebrauchte Bullen eine Unterkunft haben. Das gibt es nicht. Eine Anlage nur f√ľr Bullen soll es wohl in Europa nur in Spanien geben. Und die Reise w√§re sehr weit. Und dann m√ľssten alle Zoos mitmachen und ihre Tiere zur Verf√ľgung stellen. Und das wird kaum einer machen, der einen zuchtf√§higen und erprobten Bullen in einer Herde bei sich hat (Bsp.: Hagenbeck, Berlin). Und dieses Konzept m√ľsste weltweit durchgef√ľhrt werden. Denn auch in Deutschland sind die genetischen Potentiale irgendwann mal ausgesch√∂pft. Es wird jedoch h√∂chste Zeit, dass sich da was tut, denn in ein paar Jahrzehnten gibt es wohl nur noch einzelne Zoos, die zuchtf√§hige K√ľhe haben, allerdings zuviele Bullen vorhanden sind. Und dann wars das mit der Elefantenhaltung, da auch unter denen die genetische Vielfalt ausgesch√∂pft sein wird! Importe sind aufgrund der Artenschutzabkommen sehr schwer zu bekommen, wenn √ľberhaupt m√∂glich.

(21.08.2006, 10:18)
Konstantin Ruske:   Zum "Auseinanderrei√üen von Mutter- Tochter- Gespann" sei gesagt: Matibi und ihre Mutter Bibi haben wenigstens seit Karibas geburt eigentlich keine gro√üe Bindung mehr gezeigt, da ist wohl kein gro√ües Band durchschnitten worden ( unbestritten ist nat√ľrlich die herausnahme einer Elefantenkuh aus ihrem Geburtsverband ein erheblicher Eingriff, aber nicht immer so tragisch, wie vielleicht vermutet).Und allen, die Elefanten m√∂glichst sich selbst √ľberlassen wollen sei gesagt, da√ü ich gespannt bin, ob der n√§chste Neuank√∂mmling in Osnabr√ľck aus Cabarceno ebenso ruhig und zwischenfallsfrei ein- und ausgeladen und vor allem mit Haus und anlagen vertraut gemacht werden kann wie die sehr gut erzogene Matibi. Diese hing √ľbrigens sehr an ihrem Pfleger, obwohl die ersten Elefantenkontakte bisher sehr gut verliefen- sie nutzte also nicht die erste Chance- ihm in den " protected contact" zu entkommen. Ich glaube, da von einer positiven Bindung sprechen zu d√ľrfen.
Bullenaustausch halte ich auch f√ľr eine relativ gute L√∂sung ( z. B. auch Chang aus Chester nach Le Pal), zwei Bullen gleichzeitig f√ľr zu gro√üen aufwand. Und ich erinner erneut daran- Howletts und Port Lymphne hatten gleichzeitig bei gro√üen Kuhherden bei beiden Arten und zwei gleichstarken Bullen keine erfolgreichen Nachzuchten- davor und danach sehr wohl.
(21.08.2006, 10:12)
Karsten Vick:   @Michael: Bei mitteleurop√§ischen Platzverh√§ltnissen wird man auf die Fu√üpflege bei Elefanten wohl nie verzichten k√∂nnen. Ob ein Elefant dazu aber mit technischen Mitteln auf die Seite gelegt werden muss, m√∂cht ich bezweifeln. Die drehbare Variante f√ľr K√ľhe hab ich auch mal in den Alpen gesehen, das war eben auch das einzige Mal, wo ich den Stand als Eigentum des Klauenpflegers und nicht des Bauern gesehen habe. Auch technischer Spielkram und f√ľr die Kuh kein reines Vergn√ľgen, aber im Gegensatz zu Elefanten merken K√ľhe sich das nicht auf lange Zeit.
(21.08.2006, 00:31)
Michael Mettler:   Dass die Mutter-Tochter-Bindungen auch beim Transfer von Zoo-Elefanten neuerdings erhalten bleiben sollen, scheint demnach noch nicht bindend durch die Zuchtkoordinatoren vorgegeben zu sein? Immerhin soll ja auch Salvana in Leipzig von ihrer mit umgesiedelten Mutter getrennt und zu Hagenbeck zur√ľckgebracht werden, sobald sie tr√§chtig ist.

Letztendlich zeigt Matibis Transfer die Schwachstelle der meisten heutigen Zuchtstandorte auf: Es fehlt der zweite, unverwandte Zuchtbulle, der die T√∂chter des ersten decken k√∂nnte. Und ein Austausch der Zuchtbullen - eigentlich unter den baulichen Bedingungen die naheliegendste L√∂sung - wird auch nur in den seltensten F√§llen vorgenommen. Also wird es wohl erstmal munter so weitergehen. Wie ich las, sind derzeit zwei Afrikanerk√ľhe im Tierpark Berlin tr√§chtig, was der Grund f√ľr Matibis Transfer war: Es wird (endg√ľltig) eng im Dickh√§uterhaus.
(21.08.2006, 00:29)
Karsten Vick:   Ideal w√§rs wohl, in den Zoos Kuhherden wachsen zu lassen und die Bullen rotieren zu lassen. Vielleicht kommen wir noch mal dahin. Das einzige was ICH in der Richtung kenne (Vielleicht wissen andere mehr) ist der Bullentausch in Emmen, wo der alte Bulle nach Prag ging und ein neuer blutsfremder aus Riga kam.
(21.08.2006, 00:21)
Michael Mettler:   @Karsten: Wenn man es ganz genau nehmen will, sind die Transportkisten f√ľr viele Tierarten ebenfalls - nur eben transportable - "Zwangsst√§nde". Schlie√ülich ist es z.B. f√ľr ein Zebra nicht von der Natur vorgesehen, zwischen zwei engen W√§nden zu stehen, zwischen denen es sich nicht mal umdrehen kann. Dies dient schlie√ülich dem Zweck, dass es sich nicht durch Umhertoben verletzen kann. Und bei einem Transport - der f√ľr ein Tier unzweifelhaft eine psychische Belastung darstellt - wird es nicht nur f√ľr eine relativ kurze Behandlungszeit, sondern eventuell sogar f√ľr Tage "eingezwungen".

Aber ich habe die ablehnende Einstellung der EEG so in Erinnerung, dass man dort vor allem gegen den DREHBAREN Crush/Crash Cage (wie hei√üt es denn nun richtig?) wettert ("H√§hnchengrill") und vor allem dagegen, ihn nur zum Ausgleich f√ľr Haltungsfehler (zum Beispiel f√ľr Fu√übehandlungen, die aufgrund ungeeigneten Gehegebodens n√∂tig werden) als "technische L√∂sung" einzusetzen.

In der Tier√§rztlichen Hochschule Hannover habe ich anl√§sslich einer F√ľhrung mal gesehen, wie ein Pferd auf den OP-Tisch kommt: Es wurde - nat√ľrlich nach Verabreichung eines Beruhigungsmittels - an eine hydraulisch bewegliche Wand gestellt, an dieser festgeschnallt und dann langsam auf die Seite gekippt: Vorher Wand = hinterher OP-Tisch. Ist auch nichts anderes als das "H√§hnchengrill"-Prinzip.
(21.08.2006, 00:18)
Frank-Walter B√ľschner:   @Karsten: Ja klar, wird jetzt nicht die halbe population den Bach runterlaufen, nur ich finde wenn man doch schon die m√∂glichkeit hat Inzuchtverpaarungen (ob nun Halbgeschwister, oder R√ľckkreuzung) zu vermeiden/verhindern kann, dann sollte man das auch tun.
(21.08.2006, 00:14)
Karsten Vick:   Tja, wahrscheinlich hatte Osnabr√ľck schon die Hand auf Matibi gelegt, als Halle noch nicht mal wusste, welche Elefantenart sie halten wollen...

Aber wie auch immer, ich denke nicht, dass durch eine Halbgeschwisterpaarung die ganze europäische Elefantenzucht auf Dauer verseucht wird, wie es bei www.aishu.de heraufbeschworen wird und hier im Forum hatten wir ja auch schon mal diese Meinung (diese Diskussion ist Anfang Juni wohl auch gelöscht worden). Da gibt es bei anderen Tieren ganz andere Inzuchtverhältnisse (und zum größten Teil ohne schädliche Folgen).
(21.08.2006, 00:06)
Frank-Walter B√ľschner:   "W√§re Matibi in Berlin geblieben, w√§re sie vom Vater statt vom Halbbruder gedeckt worden."

Ja, aber man hätte sie doch z.B nach Halle abgeben können ;-) Da wäre sie mit niemanden verwandt gewesen.
(20.08.2006, 23:32)
Karsten Vick:   W√§re Matibi in Berlin geblieben, w√§re sie vom Vater statt vom Halbbruder gedeckt worden.

Aber nochmal zum Crushcage. Korrigiert mich wenn ich was falsches sage.

Bei Licht besehen ist ein Crushcage nichts weiter als ein auf Elefantengr√∂√üe gebrachter Zwangsk√§fig oder medizinischer Behandlungsstand, wie er vor der Perfektionierung der Blasrohrbet√§ubung f√ľr gef√§hrliche Tiere allgemein √ľblich war und wie ihn heute noch jeder Bauer f√ľr seine K√ľhe hat. (In Gegenden mit kleinen Tierbest√§nden hat nicht der Bauer, sondern der Klauenschneider dieses Teil. Und wer auch schon mal 120 K√ľhen alle 4 F√ľ√üe f√ľr den Klauenpfleger aufgehalten hat, der wei√ü den Stand zu sch√§tzen) Wird dieser K√§fig wirklich nur f√ľr medizinische Zwecke benutzt, dann ist nichts falsches dabei. Da man Elefanten im Gegensatz zu K√ľhen nicht gegen ihren Willen in den Stand kriegt, muss es ihnen in regelm√§√üigem Training beigebracht werden. Und dabei ist es v√∂llig unerheblich, ob die Einengung durch eingeschobene Stangen oder eine hydraulisch verschiebbare Wand erfolgt. Lt. Upali-HP ist es schon vorgekommen, dass im Stand eingesperrte Elefanten mit Ankus, Eisenstangen oder gar mit elektrischem Viehtreiber getriezt und gequ√§lt wurden und es gibt keinen Grund, diese Meldungen anzuzweifeln. Wenn das so war, geh√∂rt der entsprechende Tierpfleger sofort rausgeschmissen und d√ľrfte nie wieder einen Beruf mit Tieren aus√ľben. Der K√§fig selbst wird dadurch nicht schlechter als er vorher war.

Vielleicht erkl√§rt sich aber aus dieser Vorgeschichte die Weigerung der Leipziger Pfleger, das Ding, das sie zweifellos haben, dem Besucher gegen√ľber als "Crushcage" zu bezeichnen.
(20.08.2006, 23:30)
Frank-Walter B√ľschner:   √Ątsch Michael, das nenn ich mal zufall, das selbe habe ich grad auf Zooelefant.de gelesen. Finde ich total d√§mlich, sind doch halbgeschwister..
(20.08.2006, 22:17)
Michael Mettler:   Letzten Montag wurde ein weiteres Mutter-Tochter-Gespann bei Zoo-Elefanten auseinandergerissen: Die im Tierpark Berlin geborene Afrikanerin Matibi ist nach Osnabr√ľck umgezogen, um dort ihrem Halbbruder Tutume zuk√ľnftig als Zuchtpartnerin zu dienen....
(20.08.2006, 22:12)
Sven P. Peter:   Und warum genau hat man dann Sabi mit ihm nach Halle gegeben? Leuchtet mir nicht wirklich ein.
Und in dem alter wird ja wohl kaum versuchen seine Mutter zu decken...
Gibt es denn Versuche sie zusammenzuf√ľhren?
(20.08.2006, 21:32)
2 Dee:   Abu und Sabi werden nicht zusammengelassen, weil es zu gef√§hrlich f√ľr Sabi ist! Abu ist schon √ľber ein Jahr von ihr getrennt gewesen und verh√§lt sich Sabi gegen√ľber nicht wie ein Sohn.
Der Zoo h√§lt weiter Ausschau nach afrikansichen K√ľhen, damit Sabi Gesellschaft bekommt. Abu wird wahrscheinlich schon sein Einzelg√§nger-Leben unfreiwillig gestartet haben. Man muss abwarten, wie sich sein Verhalten entwickelt und ob es f√ľr die K√ľhe ungef√§hrlich ist, ihn dazu zu lassen. Zu seiner Mutter kann er ja eh nicht (Inzucht).
(20.08.2006, 21:14)
Sven P. Peter:   Auch wenn es schon irgendwo beantwortet wurde, wann endet die einzelhaltung f√ľr die beiden Tiere?
(20.08.2006, 20:58)
2 Dee:   Ich war heute mal wieder in Halle und wir haben uns mal auf Abu konzentriert, der nun vormittags im Kuh-Innen-Gehege ist, w√§hrend Sabi drau√üen wartet, wieder rein gelassen zu werden ;o) Gegen Mittag muss Abu dann wieder ins Bullen-Abteil und wird trainiert. Danach darf er, sobald Sabi drin ist, auf die Freianlage und sich austoben, was er ausgiebig nutzt.
Jetzt ist fraglich, ob Abu einfach nur wahnsinnig schreckhaft oder nicht mehr "normal" ist?
Er rannte im Inenngehge hin und her als g√§be es keinen Morgen und wir waren der Meinung, er w√ľnsche sich die Scheiben weg! Ohne Grund fing er an zu rennen und schrammte nur ganz knapp mit seinen Sto√üz√§hnen an den Scheiben vorbei. Gefressen hat er, als h√§tte er Angst, dass ihm jemand das Futter wegnimmt. Allerdings nur solange, wie das Fressen in Sichtweite war. Solange stopfte er es in sich hinein, verschluckte sich auch mal und rannte dann auf einmal auf der Au√üenanalge los, knusperte die verteilten M√∂hren. Irgendwas rappelte ihn und er rannte wieder hinter, wo er rauskam. Dann gings wieder zum Schieber und - ach ja, da lag ja Futter! - wieder gefressen, wie ein Scheunedrescher! Still halten konnte er nicht, ob beim Training oder auf den Anlage und stieg im Bullengehege die Mauer zum Kuh-Gehege hoch.
Eine Sache bleibt positiv zu bewerten: Er bekommt nie Fu√üprobleme, sollte er sich die nicht doch mal hei√ü laufen und anfangen zu gl√ľhen!
Dann auf einmal griff er uns an und schleuderte seinen R√ľssel gegen die Scheibe hinter der wir standen. W√§re da keine Scheibe, w√§ren wir weg (w√ľrden wir uns dann noch in seine N√§he wagen).
Nachts verbringt er im Bullengehege und Sabi wie gewohnt auf der Kuhanlage.
(20.08.2006, 19:43)
Laila:   also wir waren gestern zum Zoo Leipzig. Und haben noch mal gefragt ob es bei den Leipziger Elefanten einen Crush-Cage gibt. Hier die Antwort es gibt Definitiv keinen Crush-Cage.
(20.08.2006, 09:56)
2 Dee:   @ Sitara: Ich war heute im Zoo und habe mich mit Robert Stehr unterhalten: Leipzig hat D E F I N I T I V K E I N E N Crush-Cage!
Wie es der Name schon erahnen l√§sst, ist ein Crush-Cage ein K√§fig, der den Elefanten einquetscht („crashed“).
Leipzig hat weder im Bullen- noch im Kuh-Haus die Möglichkeiten dazu. Im Kuh-Haus sind vorn und hinten zwei FESTSSTEHENDE Wände, die nicht verschoben werden können. Es sind lediglich in drei Höhen sowohl vorn, in der Mitte und auch hinten Löcher, durch die Stangen gezogen werden können, damit der Elefant sich nicht bewegen kann Рalso eingeengt Рjedoch NICHT eingequetscht wird.
Und auch im Bullenhaus gibt es keine M√∂glichkeit, den Bullen zu „crashen“. Die verschiebbare Wand muss VORHER manuell bet√§tigt werden und in den erforderliche Abstand zur feststehenden vorderen Trainingswand gebracht werden. Auch hier ist es nur anhand von Stangen m√∂glich, dem Elefanten den Bewegungsfreiraum zu nehmen und ihn einzuengen. Er kann jedoch nicht gequetscht werden!
An den Trainingswänden können einzelne Elemente, in erster Linie Stangen, herausgeschraubt werden, um z.Bsp. Fußpflegee zu betreiben oder dem Elefanten am Ohr Blut abzuzapfen und vielleicht auch durch die geringen Möglichkeiten der Bewegung, dem Tier Urin abzunehmen.

Du hast die Pfleger wohl bei ihren √Ąu√üerungen scheinbar falsch verstanden. Wie dem auch sei – man kann ja nachfragen ;o)

(10.08.2006, 15:53)
Konstantin Ruske:   Zu Er√∂ffnung des Elefantenhauses waren f√ľr beide Bullen solche Zwangsk√§fige eingerichtet, mu√üten aber gl√ľcklicherweise nie benutzt werden. Sie befinden/ befanden sich in den Absperrboxen jeweils links des Bullenstandes. Zumindest in der des Afrikanerbullen sind diese Vorrichtungen jedoch ausgebaut worden, da man Platz ben√∂tigte, da er ja √∂fter mal abgesperrt wird. Beim Asiatenbullen bin ich mir nicht ganz sicher, ob die Vorrichtung noch existiert. im Bedarfsfall, den sich niemand w√ľnscht, k√∂nnte der Zwangsk√§fig sicher wieder hergetellt werden.
(10.08.2006, 12:29)
2 Dee:   @ Sitara: ich war schon mehr als einmal sowohl im Kuhhaus und auch im Bullenhaus. Ich werde mich noch einmal genauestens informieren, da mir gesagt worden ist, dass dies kein Crush-Cage ist!
Näheres werde ich dann morgen bekanntgeben!
(10.08.2006, 10:31)
Sitara:   @ 2 Dee: Warst du schon mal im Inneren des Kuhhauses? Was ich mit eigenen Augen gesehen habe, entspricht eindeutig einem Zwangsstand (seitlich einengbar)ohne Wenn und Aber, was auch von den Leipziger Pflegern nicht verleugnet wird. Ich verweise dazu auf mein Posting weiter unten, wo ich auf die unterschiedlichen Arten der Zwangsst√§nde schon mal eingegegangen bin. Dies entspricht auch der hier schon mal erw√§hnten Definition eines "Crush-Cages" mit Zeichnung unter: http://www.upali.ch/haltung.html#off

Mir scheint es, dass hier Begrifflichkeiten durcheinander gebracht werden. Eine "Trainingswand" haben fast alle Einrichtungen, die Bullen halten, um sie dort im Targettraining f√ľr medizinische Ma√ünahmen zu trainieren. Sehr sch√∂n war dies zu sehen in den Doku-Soaps" im Berliner Zoo mit dem Bullen Viktor und vor kurzem auch in Duisburg mit Shaka. Dort kommt das Tier auf Zuruf FREIWILLIG zum Training. √úbrigens, bis auf den Tierpark Berlin, sind alle anderen genannten "Crash-Cages" von mir pers√∂nlich in Augenschein genommen worden, sonst h√§tte ich mich dazu hier gar nicht ge√§ussert.
(10.08.2006, 10:21)
cajun:   @2Dee: Ich sag es noch einmal. Kompliment f√ľr ihr (dein) statement! Und auch hier super auf den Punkt gebracht.
Und zu Halle: Bitte weiter berichten, was so passiert. Werd wie gesagt in nächster Zeit nicht dahin kommen und finde deshalb solche Beobachtungen sehr interessant.
(09.08.2006, 21:32)
2 Dee:   @ Sitara da muss ich dich berichtigen: In Leipzig gibt es KEINEN Crush-Cage sondern eine Trainingswand. Und beim Bullen auch nur eine verschiebare Wand, in die man Stangen schieben kann, um den Bullen etwas einzuengen. Diese Beengung h√§lt sich aber in Grenzen und der Bulle kann sich immer noch darin vor und zur√ľck bewegen. Auch im Haus kann man die Tiere noch einengen – jedoch weder beim Bullen noch bei den K√ľhen die M√∂glichkeit, die Tiere zu drehen!

an den Rest der ganzen Sippe: h√∂rt auf, euch wegen solchen Kleinigkeiten anzugiften oder zu bekriegen. Jeder darf und SOLL auch in einem Forum seine Meinung √§u√üern k√∂nnen. Dass in manchen F√§llen im ersten Moment einem etwas √ľber den Kopf w√§chst kenn ich selber und man schreibt etwas erhitzt seine Bemerkung dazu. Im nachhinein und nach einigen Stunden der Ruhe sieht das manchmal schon wieder ganz anders aus – das Posting steht aber drin. Zudem hat jeder andere Erfahrungen und seine eigene Meinung und Einstellung zu gewissen Dingen, die v.a. bei solchen, wie einem Crush-Cage, wo es mitunter um das Leid und Wohl der Tiere geht, auseinander gehen k√∂nnen.
Jeder sollte einen „Angriff“ nicht 100% pers√∂nlich nehmen, solange es nicht b√∂sartig √ľber die B√ľhne geht. Wir sind doch kein Kindergarten sondern alle Menschen mit gemeinsamen Interessen, die uns alle verbinden. Das sollten wir nutzen um, wie es das Forum eigentlich zur Aufgabe hat, uns auszutauschen und uns gegenseitig zu helfen und nicht, um uns hier gegenseitig runterzumachen.
In diesem Sinne: seid friedlich!!! ;o)

So: jetzt noch mal was zu Halle.
Ich war heute wieder dort und hab mir das Geschehen einige Stunden angeschaut. Abu ist mittlerweile von seiner Mutter komplett getrennt, da er sie √ľber das Gitter hindurch und obendr√ľber tracktiert! Sie, zwar gr√∂√üer, ist ihm mit seiner Kraft und den Sto√üz√§hnen, die sie als eine von wenigen Afrikanerinnen nicht hat, unterlegen.
Nach dem morgendlichen Training, darf Sabi dann zwischen Freianlage und Innengehege w√§hlen – nutzt bevorzugt das Haus. Sp√§ter wird dann auch Abu trainiert, der jedoch gern durch das Gitter hindurch attackieren w√ľrde! Er wird definitiv NIE im direkten Kontakt gehalten werden! In ein paar tagen soll dann auch die Au√üenanalge f√ľr ihn fertig sein, und dann hat das hin- und her-Laufen im Haus ein Ende, was drau√üen jedoch nicht viel anders sein wird, da er sehr viel l√§uft.
In der ganzen Zeit hat Abu immer mal gebr√ľllt und gekollert – er hat wohl die Pfleger mitbekommen. Warum sonst? – Keine Ahnung. Konnte ich mir nicht erkl√§ren.
Sabi selber ist – warhscheinlich auf die momentane Einzelhaltung zur√ľckzuf√ľhren – immer noch sehr nerv√∂s, auch wenn sie an der Kette trainiert wird.

(09.08.2006, 21:08)
Sitara:   @ Karsten Vick: In einem Bericht der EEG √ľber das Dickh√§uter-Haus des Tierparks Berlin in der 1. Dokumentation 1993, Seite 212 ff., hei√üt es u.a.: "...Die mit hohem zus√§tzlichen Aufwand eingebauten Sicherheitsboxen f√ľr Elefantenbullen wurden als "Crash-Cages" konzipiert. Vorbild f√ľr diese "st√§hlernen Zwangsjacken" sind Einrichtungen im Zoo von Portland..."

Ich glaube, es sollte hier jedem selbst √ľberlassen bleiben, WIE er auf ein Posting reagiert. Ich habe hier nur im selben Tonfall geantwortet, wie man aus Punkt 5. herauslesen kann...;-)
(09.08.2006, 10:54)
Michael Mettler:   @Karsten: Sorry, da scheine ich was falsch in Erinnerung zu haben. Ich war mir sicher, dass ich in einem solchen Zusammenhang (muss nicht f√ľr 2005 gewesen sein) gelesen hatte, dass bei einer Umbauma√ünahme gleichzeitig ein Zwangsstand eingerichtet wurde.
(09.08.2006, 10:26)
Karsten Vick:   @Michael: 2005 wurde der Anbau hinter dem Afrikaner-Badebecken f√ľr die Elefantenhaltung umgebaut. Von einem Zwangsk√§fig ist dort nicht die Rede, was nat√ľrlich nicht hei√üt, dass es solche nicht gibt.

@Sitara: Bei Licht besehen unterscheidet sich deine Meinung gar nicht sehr von der von Tilly. Und Tilly hat nicht behauptet, dass sie Erfahrung hat, WEIL sie Biologin ist, sondern WEIL sie in den USA Behandlungen im Zwangskäfig gesehen hat. Warum muss euch bloß immer gleich der Kamm so schwellen;-)
(09.08.2006, 09:30)
Michael Mettler:   @Sitara: Die Einrichtung eines Zwangsstandes im Friedrichsfelder Dickh√§uterhaus wird in einem der Jahresberichte erw√§hnt, er entstand auf der Fl√§che einer vorherigen Pflanzinsel.
(09.08.2006, 09:11)
Sitara:   @ Hannes: Du hast Recht, wenn ein Elefant LANGSAM UND MIT VIEL GEDULD regelm√§√üig an den Zwangsstand gew√∂hnt wird, wie es die K√∂lner Pfleger nach eigenen Angaben auch tun, ist dies eine M√∂glichkeit f√ľr im gesch√ľtzten Kontakt gehaltene Elefanten, um sie im KRANKHEITSFALL und f√ľr VORSORGE- und PFLEGEMASSNAHMEN (!)behandeln zu k√∂nnen. Wer aufmerksam die "Geburtsstory" von Klein-Marlar verfolgt hat, konnte in einer Pressemeldung des Zoos auf der Zoo-eigenen HP lesen, dass Khaing Lwin Htoo ein mal in den Zwangsstand geholt worden war, um sie eingehender untersuchen zu k√∂nnen. K√∂ln besitzt 2 solcher Crash Cages, einen f√ľr die Bullen, einen f√ľr die K√ľhe. Auch in dem umgebauten Leipziger Elefantenhaus befindet sich ein solcher und, soweit mir bekannt, verf√ľgt auch der Tierpark Berlin dar√ľber. Auch in Rotterdam, wo jedermann/frau die Funktion auf Info-Tafeln mit Zeichnung erkl√§rt bekommt, und Artis (Amsterdam) gibt es Zwangsst√§nde.

Trotzdem sollte dies nur EINE M√∂glichkiet der Behandlung sein und darf nicht dazu f√ľhren, dass die Tiere dort √ľber Geb√ľhr gefangen gehalten werden, um sie abzusamen, wie dies leider in den USA viel zu h√§ufig stattfindet (anstatt ordentliche Bullenanlagen zu bauen und den Tieren auf nat√ľrlichem Wege eine Verpaarung zu erm√∂glichen!) oder andere Experimente mit ihnen durchzuf√ľhren.
(09.08.2006, 08:55)
cajun:   @2Dee: Woher? Wenn ich das jetzt hier schreibe, dann kommt jeder drauf :-)und da du "pssst" geschrieben hast, lass ich das.
Falls du mehr wissen willst kannst du ja mailen. Kontaktierbar bin ich √ľber Herrn Sch√ľling. Einfach nach meinen Kontaktinfos anfragen.
√úbrigens toller Beitrag weiter unten. Kompliment!:-)
(09.08.2006, 08:43)
2 Dee:   @ cajun: pssst. Muss doch nicht jeder wissen ;o) Woher wei√üt du das √ľberhaupt?

Und an die anderen: Ich merk schon: Das Thema bringt wieder ordentlich Z√ľndstoff. Es war schon immer ein Streitthema und wird es auch bleiben!
(09.08.2006, 06:39)
Hannes:   Ich glaube auch das ein Crush oder Crash oder wie auch immer Cage so verkehrt garnicht sein kann wenn man den Elefanten daran gew√∂hnt und man ihn nur einengt zu Behandlungszwecken zus√§tzlich zur Trainingswand. Wenn das Tier gedreht wird ist muss es absolut schrecklich sein (f√ľr mich w√§re es so).
Eine große Anlage zum selber Pflegen gut und schön aber was ist wenn trotzdem was passiert? Unfälle etc.?Da brauch man einen einfachen Behandlungsort.
Ist die Wage in Köln nicht auch ein solcher Käfig?
(08.08.2006, 21:16)
Sitara:   @ Tilly: 1. Deswegen weil du Biologin bist, hei√üt das noch lange nicht, dass du mehr Praxiserfahrung mitbringst als andere User dieses Forums, die nicht Biologie studiert haben.

2. Es gibt unterschiedliche Arten von ERCs, solche die von rechts und links das Tier immer mehr einengen und solche, die zudem noch drehbar sind, so dass der Elefant "wie ein H√ľhnchen am Spie√ü" gedreht und von allen Seiten behandelt werden kann.

3. Ich zitiere aus dem Elefantenmagazin 2, Okt. 2002, der EEG Seite 20: "Am 22.05.2002 starb im Dickerson Park Zoo in Springfield einer der erfolgreichsten Zuchtbullen Asiatischer Elefanten in Nordamerika. Der ca. 38-j√§hirge "Onyx" (1980 vom Circustrainer M. Hill √ľbernommen)zeugte im Zoo 12 K√§lber. Nach Einbau eines Zwangsk√§figs wurde der Bulle auch zur Absamung f√ľr k√ľnstliche Besamung herangezogen.

An dem Tag, an dem "Onyx" starb, zeigte er nachmittags Krankheitssymptome, weigerte sich jedoch den "crash cage" f√ľr eine Untersuchung zu betreten. Am Abend wurde der Bulle in seinem Stall tot aufgefunden.

Es ist naheliegend anzunehmen, dass der Elefantenbulle zu viele Stunden seines Zoolebens in diesem Stahlk√§fig verbracht hatte und dann zu viele Untersuchungen √ľber sich ergehen lassen musste.

"Onyx" jedenfalls verzichtete in seinen letzten Stunden auf einen Besuch im "crash cage". Zumindest in diesem Fall hat der "crash cage" seine beabsichtigte Wirkung völlig verfehlt.

Zwangsk√§fige f√ľr Elefantenbullen werden in Zoos (speziell in den USA) seit einigen Jahren als unverzichtbare Behandlungseinrichtungen angesehen. Dort k√∂nnen Pfleger und Veterin√§re jederzeit an hilflos eingesperrten Elefanten herumhantieren.

Wir haben schon mehrfach darauf hingewiesen, das Geld f√ľr teure Zwangsk√§fige besser zum Ausbau weitr√§umiger und gut ausgestalteter Anlagen zu verwenden, wo sich die Elefanten selbst pflegen k√∂nnen. Die Veterin√§re m√ľssten dann aber auf ein bequemes "Experimentierfeld" verzichten."

4. Zur Information: Der EEG gehören nicht nur "interessierte Laien" an, sondern auch "Leute der Praxis", wie Biologen, Veterinäre und Elefantenpfleger.

5. Deine Bemerkung, dass es "sehr bedauerlich sei, dass Menschen einfach Behauptungen machen, ohne zu wissen, was wirklich den Tatsachen entspr√§che" gebe ich hiermit an dich zur√ľck.


(08.08.2006, 20:51)
cajun:   @2Dee: Keine Angst vor Verkalkung! :-)Ich habe nur die neue Halle-Hp auf Zooelefant.de aufmerksamer als sonst betrachtet.g*
(08.08.2006, 20:28)
Saya:   Es h√§ngt sicherlich vor allem davon ab was man im Crushcage mit den Tieren macht. Einklemmen ohne R√ľcksicht darauf wie der Elefant sich f√ľhlt und umdrehen oder wie hinter einer Trainingswand behandeln und "sch√∂nf√ľttern" und nur soweit die W√§nde ranfahren wie das Tier es akzeptiert.
(08.08.2006, 20:04)
2 Dee:   @ Tilly:
Ich habe Praxiserfahrung = 0. Es ist das, was ich lese, h√∂re und sehe. Selber leider keinerlei praktische Erfahrung – darauf warte ich noch ;o). Meine Erfahrungen hole ich gr√∂√ütenteils √ľber Elefantenpfleger ein, mit denen ich mich einmal die Woche √ľber Elefantenhaltung in einem Zoo unterhalte, allerdings weniger wissenschaftlich. Jedoch erfrage ich viel √ľber Haltungsbedingungen und –ma√ünahmen.
Es √ľberrascht mich positiv, wenn Sie andere Erfahrungen machen durften!
Ich habe erst k√ľrzlich wieder eine Aufnahme gesehen, in der ein Elefant im Crush-Cage hingelegt wurde und ich stell mir das f√ľr die Tiere nicht unbedingt berauschend vor, sondern auch schmerzhaft, da es unnat√ľrlich ist, auf Gitter zu liegen. Ich bin allerdings auch davon √ľberzeugt, dass sie evtl. auch merken und verstehen, dass es das Beste f√ľr sie ist, was die Pfleger und √Ąrzte da veranstalten, auch wenn es schmerzhaft ist – abgesehen von Musth-Bullen. Es ist auch eine sehr beliebte Methode, die Tiere mit Futter und dergleichen zu locken und zu verw√∂hnen, damit sie diesen Ort wieder betreten.
Wenn ich mir ihre Zeilen so durchlese, kann es evtl. auch sein, dass Crush-Cage nicht gleich Crush-Cage ist, es verschiedene Modelle gibt oder auch sie, die von mir bezeichnete Trainigswand als solchen bezeichnen?
Wie dem auch sei: Danke, dass Sie uns allen Einblicke in die Haltung in Amerika gegeben haben und uns an Ihren Erfahrungen teilhaben lassen, die Haltung besser zu verstehen – und ich wird mich in Zukunft etwas zur√ľckhalten, auch wenn meine pers√∂nliche Meinung von vielen gepr√§gt wurde (nicht nur von unwissenden M√∂chtegern-Experten) ;o)

(08.08.2006, 19:53)
Tilly:   @2 Dee Wieviele Jahre Praxiserfahrung mit Elefanten haben Sie ? Sie m√ľ√üen ja schon mit Elefanten gearbeitet haben, und zwar auch mit Crushcages, sonst k√∂nnten Sie ja nicht schreiben, das ein Elefant nach einer Behandlung im Crushcage diesen nie wieder betreten wird. Leider mu√ü ich sagen, das es zuviele selbsternannte Elefantenexperten gibt, Theoretiker mit keiner Praxiserfahrung, sowohl aus der Zoobranche als auch aus dem Privatbereich, die meinen, alles √ľber Elefanten zu wissen. Zu meiner Person, ich bin Biologin und habe w√§hrend meiner einj√§hrigen Volont√§rzeit im Zoo Saint Louis einige Zoos und deren Elefantenhaltungen gesehen. Sowohl in San Diego als auch in Columbus wurde mir die Praxisarbeit mit dem Crushcage vorgef√ľhrt.In Saint Louis mu√üte √ľber einige Wochen lang eine Kuh t√§glich in den Crushcage zur Behandlung einer langwierigen Erkrankung ihrer Fu√ün√§gel. Sie ging stets freiwillig und ohne jegliche Zicken zu machen in den Crushcage. W√§hrend der gesamten Behandlung wurde das Tier von mehreren Pflegern betreut, sie w√ľrde die gesamte Zeit √ľber gef√ľttert,sie bekam Streicheleinheiten und es wurde ihr beruhigend zugeredet. Sie ertrug die teilweise sehr schmerzhafte Behandlung mit einer Engelsgeduld, machte aber an keinem einzigem Tag Probleme, den Crushcage erneut zu betreten. Ich frage Sie, warum mittlerweile die meisten Us-Zoos √ľber einen Crushcage f√ľr Elefanten verf√ľgen, wenn diese den Crushcage nach einer Behandlung kein zweites Mal betreten ? Die Us-Zoos haben sehr positive Erfahrungen gemacht, und ichhabe in keinem Fall erlebt, das die Elefanten sich geweigert haben, ihn zu betrten. Einige Zoos haben den Crushcage so angelegt, das die Tiere ihn t√§glich betreten m√ľ√üen, um in die Au√üenanlage zu gelangen. Ich finde es sehr bedauerlich, das Menschen einfach Behauptungen machen, ohne zu wissen, was wirklich den Tatsachen entspricht. Crushcages sind √ľbrigens weder in den USA entstanden, noch eine Erfindung der Neuzeit. Im Zoo Frankfurt entstand 1953 im neuen Giraffenhaus ein Zwangsstand, ein Jahr sp√§ter ein Zwangsk√§fig im Raubtierhaus.
(08.08.2006, 17:39)
cajun:   @2Dee: √úbrigens haben sie sehr sch√∂ne Fotos in Halle gemacht!Da ich in n√§chster Zeit nicht ins dortige Elefantenhaus komme, hier mal ein dankesch√∂n f√ľr die ver√∂ffentlichten Impressionen.Konnte mir so ein besseres Bild von den dortigen Gegebenheiten machen.
(07.08.2006, 22:49)
2 Dee:   geh mal auf www.upali.ch und dort auf Free Contact. Dort sind sowohl ein Crush-Cage als auch eine Trainingswand - jedoch stark vereinfacht - abgebildet. Die heutigen Trainigsw√§nde sind etwas anders in der Handhabung gebaut.
(06.08.2006, 15:02)
Folko:   ...danke f√ľr die Erkl√§rung, wieder etwas dazugelernt.
(06.08.2006, 13:20)
2 Dee:   Crush-Cage ist etwas anderes. Dort werden die Tiere regelrecht eingezw√§ngt.
Eine Trainigswand ist eine Wand (wie es der Name schon sagt), wo die "L√∂cher" drin so gro√ü sind, dass der Elefant nicth hindurchgreifen kann. Es gibt in dieser Wand Stangen, die du rausnehmen kannst, um z.Bsp. den Fu√ü zu behandeln. Da passt dann wirklich nur der Fu√ü eines Elefanten rein und der kann dann, ohne dass der Pfleger vor dem Elefant Angst haben muss, behandelt werden. Ist trotzdem Pflicht, dass immer 2 Pfleger diesen Bereich betreten - auch, um das Tier in die gew√ľnschte Richtung zu lotsen. Also die Wand wird wirklich nur hingestellt (m√∂glichst fest verankert *gg*) und im Crush-Cage wird ein Elefant eingezw√§ngt und kann gehoben, gelegt und wei√ü noch was alles werden. Dieser Crush-Cage ist wahrhaftig keine L√∂sung zur Behandlung eines Elefanten, da dieser den K√§fig nach einer ernsthaften Behandlung, bei der er hingelegt wird, wohl nie wieder betreten wird...
(06.08.2006, 11:54)
Folko:   @2 Dee: naja, ob ein Crush Cage (oder ist eine "Trainingswand" was anderes?) zu den fortschrittlicheren Einrichtungen der Elefantenhaltung geh√∂ren, wage ich zu bezweifeln....
(06.08.2006, 11:27)
2 Dee:   Da frag ich mich jetzt ernsthaft, wie die Bullenahltung in K√∂ln aussieht, wenn >Bindu< dort an Kettengehalten wird, damit die Pfleger ihn H√ĖREN????!!!
Jede sichere Elefantenhatlung sieht vor, einen Mindestabstand von 2,50m zum Elefanten haben zu k√∂nnen und die Tiere wegzusperren, sollte man das Gehege betreten m√ľssen (sauber machen, Futter). Dann sind die Ketten nicht n√∂tig! Was die Narkotisierung eines Elefanten angeht, ist das eine sehr komplizierte Angelegenheit, da schon allein die Dosierung sehr problematisch ist (Gewicht des Tieres!). Und ein Tier narkotisieren zu m√ľssen birgt immer die Gefahr (auch bei Menschen! - nur wir unterschreiben daf√ľr, dass wir das anerkennen), dass es nach der Narkose nicht mehr aufwacht und Elefanten und andere gro√üe Tiere sind da wohl sehr empfindlich. Eine einfachere Methde ist das Andocken mit Beruhigungsmittel, was allerdings keine Garantie ist, dass der Elefant dadurch ruhiger wird! Au√üerdem bin ich der Meinung, dass in jeder modernen Elefantenhaltung eine Trainingswand vorhanden sein muss, um auch Bullen, ohne diese vorher medizinisch zum Stillstand zu bewegen, versorgen zu k√∂nnen!

Chamundi soll zumindest irgendwann schon mal eine Kuh gedeckt haben! Zumindest auf ihr drauf "gehockt". Mit welchem Ergebniss - bin √ľberfragt. Ich habe nur ein Foto im Internet gesehen, wo ausschlie√ülich sein Kopf zu sehen war. Mir wurde hinterher der "Tathergang" erl√§utert ;o)
(06.08.2006, 00:56)
ZooFanKarlsruhe:   Naja Chamundi ist eben auch keine Zuchtmaschine. Vielleicht ist unter den K√ľhen in M√ľnster einfach keine dabei die ihn interessiert. Und in der Wildnis w√ľrde er sich wahrscheinlich erst in einem Alter zwischen 18 und 24 Jahren zum Decken durchsetzen k√∂nnen. Also bei Chamundi ist sicher Geduld angebracht.
(05.08.2006, 22:43)
Sven P. Peter:   Er ist nicht "schon" 14, sondern erst 14! Lass ihm doch ma ein bisschen Zeit!
(03.08.2006, 17:10)
Hannes:   Wie siehts eigentlich mit Chamundi aus der ist auch schon 14.
Will er oder will er nicht "Babys machen"
(03.08.2006, 16:48)
IP66:   Man erz√§hlt in dieser Angelenheit vieles, Nogge erkl√§rte einmal, da√ü mit Hilfe der Ketten durch das Gitter hindurch Fu√üpflege betrieben wird. Sehen kann man, dann sich unter den Ketten Scheuerstellen bilden, und ich frage mich, ob es nicht kl√ľger w√§re, das Tier in Narkose zu legen, um die Ketten abzunehmen.
(03.08.2006, 16:15)
ZooFanKarlsruhe:   @IP66: Was Bindus Ketten betrifft, so wurde mir w√§hrend einer F√ľhrung letztes Jahr gesagt, dass er die bereits in England angelegt bekam und f√ľr die Pfleger in K√∂ln nun lediglich noch den Nutzen mitbringen, dass sie den sehr schnellen und ohne Ketten auch sehr lautlosen Bullen rechtzeitig bemerken, wenn sie nahe an den Absperrungen arbeiten. "Bindu" ist ja bereits ein Mankiller und in diversen Berichten √ľber die K√∂lner Elefanten erfuhr man auch, dass er keine Menschen mag. Von daher kann ich mir schwer vorstellen, dass einer der K√∂lner Pfleger sich n√§her an den Bullen heranwagt.
(02.08.2006, 19:59)
IP66:   @ZooFanKarlsruhe: Leider kann ich erst jetzt antworten: Bis in den Sommer hinein wurde der handaufgezogene Jungbulle noch abgesperrt, und als dann die beiden neuen K√ľhe kamen, die ebenfalls die ersten Wochen nicht bei der Herde waren, gab es eine ziemlich komplizierte Umsperrerei, da die Boxen ja alle nur √ľber die Innenanlage und nicht √ľber Verteilg√§nge zug√§nglich sind - und das machte man ganz konventionell mit Haken und Kommandos. Und zu irgendeinem Zweck m√ľssen die Ketten an den F√ľ√üen des alten Bullens ja auch dienen - no contact kann da auch nicht Prinzip sein.
(02.08.2006, 19:40)
Sitara:   Da die Elefantenk√ľhe wegen der zu geringen H√∂he der Absperrungen zwischen den Boxen diese √ľbersteigen konnten (ich habe dies selbst mehrfach beobachet), werden die Tiere zur eigenen Sicherheit nachts angekettet. Dies wird in der neuen Halle nicht mehr zwingend notwenig sein.

@ 2 Dee: Zu dem Transfer von Jenny siehe hier auch unter "Zoo-News" meine Einträge vom 27.07.!;-)
(30.07.2006, 20:07)
2 Dee:   Ne, nachts werden die noch angekettet. Die bauen jetzt aber ein neues Haus oder irgendwie so was und danach soll auch das der Vergangenheit angeh√∂ren.
(30.07.2006, 18:01)
Tom Schr√∂der:   Ach. Hagenbeck kettet die Elefanten nachts noch an? Ich dachte, sie h√§tten schon seit Jahren auf Boxenhaltung umgestellt, um gerade das nicht mehr zu m√ľssen!??
(30.07.2006, 17:45)
2 Dee:   Ich erneuere an der Stelle noch mal meine Frage:
Wei√ü jemand, wo das EEP-Verzeichnis f√ľr Loxodonta africana zu finden ist?

Aussschlie√ülich f√ľr Elephas maximus ist im Internet zu finden.
(30.07.2006, 13:59)
2 Dee:   Ups, gar nich gelesen ....
Na als "alter" Zirkuselefant kennt sie Umz√ľge ja zu gen√ľge. Aber sch√∂n,w enn sie sich schon einlebt. Da werden sich die Heidelberger noch was einfallen lassen m√ľssen, denn es wird nicht wirklich gut f√ľr das Tier sein, die ganze Nacht √ľber angekettet zu sein - auch wenn sie das auch zu gen√ľge noch kennt, sowohl aus dem Zirkus als auch aus Hamburg ...
(30.07.2006, 13:53)
ZooFanKarlsruhe:   Ja Jenny steht seit dem 27.07.2006 in Heidelberg, wie ich weiter unten schon erw√§hnte ;-) Sie hat den Transport sehr gut verkraftet und f√ľhlt sich in ihrer neuen Umgebung bereits richtig wohl, wie ich gestern beobachten konnte. Sie genoss Sandb√§der, schwamm vergn√ľgt im Becken, spielte begeistert mit Gegenst√§nden, gab quietschende T√∂ne von sich. Ilona gab sich nach aussen hin recht cool, es gab hin und wieder ein paar kurze Blickkontakte aber die meiste Zeit w√§hrend meiner Beobachtungen besch√§ftigen die beiden Damen sich nur mit ihrem zugeteilten Gehege. Ich ging davon aus, dass sie sich stets neugierig ber√ľsseln w√ľrden. Es wird interessant zu sehen sein,neben dem mit Spannung erwarteten Zusammenf√ľhren, ob und wie Jenny mit ihrer ausgepr√§gten Kletterf√§higkeit und allgemein guten Beweglichkeit noch Schw√§chen im Heidelberger Gehege aufzeigt. Gestern waren Ketten in ihrer Box √ľber Nacht notwendig, da sie sonst vermutlich ohne Probleme aus ihrer Box herausgeklettert w√§re.

@Walter Koch: Absolute Zustimmung. Treffender h√§tte man die Position des Elefanten-Schutz Europa nicht darlegen k√∂nnen. Ich finde die EEG zeigt sehr deutlich, dass sie kein Schwarz/Weiss Denken hat. Im Gegenteil, es wird sogar aufgezeigt, dass direkter Kontakt nicht √ľberall gleich in Tierqu√§lerei ausartet, sondern dass es durchaus Elefantenhalter gibt, bei denen der "Hands on" Umgang auf Vertrauen basiert und nicht auf knallhartem Drill.

Dass deutlich gr√∂√üere Risiko, welches f√ľr Elefantenpfleger bei "hands on" besteht, ist unstrittig und durch Statistiken eindrucksvoll belegt. Von daher ist eine Diskussion dar√ľber absolut berechtigt. Da der Elefanten-Schutz Europa in seinen Dokumentationen und Magazinen Standpunkte stets mit Nachweisen untermauert, sollten sich Kritiker nicht auf diejenigen st√ľrzen, die das ver√∂ffentlichen, sondern sich eher mal mit den Ursachen besch√§ftigen, welche erst zu solch erschreckenden Ereignissen f√ľhren.


(30.07.2006, 11:25)
2 Dee:   Noch eine Benmerkung am Rande: In Heidelberg ist die Elefantenkuh Jenny aus Hagenbeck eingetroffen.
(30.07.2006, 09:35)
2 Dee:   Wie tief die Becken sind, hab ich ganz vergessen. In Leipzig st√∂rt de Tiefe die Tiere auch nicht und Trinh ist drauf und dran die Beflanzung vom Beckenrand sowohl im Haus als auch auf der Freianlage zu entfernen. Wozu sie das dann brauch (Kopfschmuck oder Nahrung ;p) ist nicht bekannt.... Jedoch kommen alle Tiere auch bei einem 3m-tiefen Becken sehr weit hoch. also man k√∂nnte vielleicht auch Augenkontakt zu den Tieren haben. Auch da muss man abwarten, ob die Scheiben (Sicherheitsverbundglas - 2x16mm) das aushalten, wenn ein Elefant mit seinem Gewicht dagegenst√∂√üt - und das gilt f√ľr innen und au√üen.

Ich finde jedoch trozdem, dass eine Sandsuhle f√ľr die ganze Anlage mehr Platz bietet (man kann ja auch einfach nur darauf rum laufen) als das Badebecken, was die Attraktivit√§t nat√ľrlich erh√∂ht- Wie lange mussten Elefanten im Haus auf ein Badebecken verzichten? Und wenn die Gr√∂√üe des Zoos eine gr√∂√üere Anlage nicht zul√§sst muss man eben Kompromisse finden. Manmuss auch bedenken, wenn die Hallenser 1,4 Tiere halten wollen, dass die Tier isch auch mal aus dem Weg gehen wollen. Oder: wohin mit dem Nachwuchs? es wird doch immer enger da drin. Wollen die Pfleger die Tier mit nach Hause nehmen? Ich bezweifle, dass die Tiere die H√∂he des Hausen (7,30 m) nutzen werden und sich da drin stapeln wollen. Wenn der Platz nicht reicht, muss man eben auf ein Innenbadebecken verzichten. Es geht in aller erster Linie doch um die Tiere, dass die gesund gehalten werden und erst in zweiter Lienie darum, dem Bescher so viel Attraktivit√§t wie nur m√∂glich zu bieten. In so vielen Zoos gibts es auch heute noch ken Badebecken indoor. halle hat mit den Elefanten an sich eine gro√üe Attraktion zur√ľck erhalten. Aber muss man es deswegen √ľbertreiben? Nur der Besucher wegen? Wie gesagt: Wasser gibt es an den Tr√§nken!
(30.07.2006, 01:28)
Walter Koch:   Konstantin Ruske:Vorweg, ich stehe voll
hinter den "tonangebenden" Mitgliedern
der EEG bzw. vom Elefanten-Schutz Europa
(ESE), deshalb einiges zur Klarstellung
aus meiner Sicht. Der Verein Elefanten-
Schutz Europa hat immer betont, daß jede
Zooleitung selbst entscheiden muß,ob sie
ihre Grauen im gesch√ľtzten oder freien
Kontakt halten wollen. Nur hat Elefanten
Schutz Europa immer die Ansicht vertre-
ten, daß der direkte Kontakt in der Mehr
zahl der Haltungen ein Auslauf Modell
ist( zum Schutz der Pfleger, aber auch
der "bösartigen" Exemplare der Elefanten
). Ein 8O kg Kalb kann bereits zur ernst
-haften Gefahr f√ľr jeden Menschen werden
.
Ferner treten ESE/EEG f√ľr eine ger√§umi-
gere Haltung der mächtigsten Zootiere
ein. Mit meinen Worten "dem Stumpfsinn
Paroli bieten". Z.B. wird die Fläche
eines Fußballstrafraumes als mind.Größe
f√ľr einen Elefanten-Bullen, als unhalt-
bar abgelehnt.

Die "harte" Haltung wie im Forum erwähnt
oder "elefantenartige robuste" Haltung,
wie ich sie nenne, ist gewiß nicht grund
-sätzlich schlecht, nur wurden und wer-
den hier oft f√ľr mich Grenzen √ľberschrit
-ten. Oft bereits mit tödlichem Ausgang
f√ľr Mensch und/oder Tier.

Nochmals die "tonangebenden" Mitglieder
treten f√ľr eine verbesserte Haltung von
Elefanten in menschlicher Obhut ein. So
stammt z.B. die Widerlegung der Oxford
studie von diesen Mitgliedern. Zur Er-
innerung: In der Oxfordstudie wird gegen
die Elefantenhaltung in menschlicher Ob-
hut argumentiert.

Den Hinweis, die Vertreter der ESE/EEG
halten selbst keine Elefanten, kann ich
nur entgegen halten. Stimmt, aber es
waren einige der erfahrensten Elefanten-
Kenner, die t√∂dlich verungl√ľckten und es
waren Profis, die die Anordnung zur Tö-
tung/Einschläferung von "bösartigen"(Aus
-druck von Profis) Elefanten gaben, weil
sie im Prinzip keine elefantengerechten
Haltungseinrichtungen hatten.



(29.07.2006, 14:57)
Ralf Seidel:   Die Badebecken auf der Au√üen-, wie auch auf der Innenanlage d√ľrften an die 3m tief sein. In beiden Bereichen schlie√üt das Wasserbecken jeweils die Anlage zum Besucher hin ab, innen noch durch Glasscheiben abgegrenzt. Sowohl im Haus als auch auf der Au√üenanlage sind die Anlagen durch unterschiedlich gro√üe Fenster einsehbar. Beim Baden kann man die Tiere dann von oben sehen.
(29.07.2006, 12:04)
Ralf Seidel:   @Michael Mettler, ich kann nur zustimmen, auch ich stehe auf dem Standpunkt, da√ü kontr√§re Meinungen wichtig sind. Davon lebt ja so ein Forum - und regt auch zur Auseinandersetzung an. F√ľr und Wider sind da wichtig, das hat durchaus nichts mit Besserwisserei zu tun. Es geht auch nicht darum, die eigene Meinung als das Nonplusultra dastehen zu lassen.
Werden Tiere schlecht gehalten, sind dubiose und kritikw√ľrdige Zust√§nde im Spiel soll dar√ľber diskutiert werden. Das steht gar nicht in Abrede. Aber ich meine eben, da√ü wir uns mit den Fakten auseinandersetzen sollten, Ger√ľchte und Vermutungen bringen uns da nicht weiter.
@2 Dee, ich bin durchaus nicht der Meinung, da√ü die neue Anlage in Halle v√∂llig fehlerfrei ist und problemlos funktioniert. Vieles wird sich in der n√§chsten Zeit noch ergeben. Die freiliegenden Schieberketten finde ich pers√∂nlich auch nicht so optimal, da mu√ü man sehen wie sich das bew√§hrt. Keine Sandkuhle im Haus ist ein Kompromi√ü an die ja nicht gerade riesige Fl√§che, aber daf√ľr auf das Innenbadebecken verzichten wollen ? Der Gummiboden hat auch Nachteile, ist aber eben immer noch besser als Beton.
Im Haus selber könnte ich mir noch etwas "Möblierung" mit Holzelementen vorstellen, keine Frage.
Vor dem Hausbau haben sich die Verantwortlichen auch in anderen Zoos mit neuen Anlagen umgesehen - in der Hoffnung hier eine f√ľr den Bergzoo optimierte L√∂sung zu schaffen.Inwiefern das nun g√§nzlich gelungen ist wird die Zeit bringen. Aber eine makel- und problemlose Anlage, ich glaube da w√§re Halle der erste Zoo der sich damit r√ľhmen k√∂nnte. Oliver Jahns Zitat zur Anlage:"...ein gro√üer Sprung in die Zukunft des Zoos." Dem kann ich mich nur anschlie√üen.
(29.07.2006, 11:08)
Michael Mettler:   Habe mir die Fotos auf der Halle-HP angesehen. Wie tief ist eigentlich das Badebecken im Haus? Sieht man als Besucher durch die Glaswand einen badenden (ausgewachsenen) Elefanten von oben, oder ist da eine Auge-in-Auge-Perspektive m√∂glich?
(29.07.2006, 10:27)
2 Dee:   @ Ralf Siedel: Wir haben uns das Haus w√§hrend der Bauarbeiten angeschaut und auch mit dem Pfleger schon gesprochen und es gibt M√§ngel, die man h√§tte beheben k√∂nnen. Sicher sind es vorwiegend Dinge kosmetischer Natur. Aber auch Dickh√§uter m√ľssen Kosmetik betreibenund da fehlt es an einigen Stellen gewaltig. Wozu braucht ein Elefant ein Badebecken, wenn 1. sowieso schon wenig Platz da ist udn er 2. Wassertr√§nken hat? F√ľr diesen Platz h√§tte ich lieber eine Sandsuhle erbaut, denn das fehlt den Tieren im Haus g√§nzlich! Auch die Ketten, die bei den K√ľhen frei liegen, h√§tte eine Abdeckung n√∂tig. Es ist vielleicht nicht unbedingt die Gefahr, dass sie zerst√∂rt werden, jedoch sehr schnell verschmutzen. Auch hat der Bulle eine viel zu kleine Fl√§che, um sich auszutoben und im Au√üengehege keine M√∂glichkeit K√∂rperpflege zu betreiben.
Eine weiter Sache sind die Schieber: die schweben sozusagen in Schienen. Wei√ü der geier was mit diesen passiert,w enn sich mehrere Elefanten austoben und dagegen krachen. Das muss abgewartet werden. Auch sind sie in einer H√∂he von knapp einem halben Meter angebracht und l√§dt hervoragend zum Klettern ein, was uns Sabi demonstrativ bewiesen hat. Und die Schutzw√§nde, die den Pfleger vor direkten Angriffen sch√ľtzen soll, ist 1. zu weit weg von der Wand (Abu konnte fast seinen Kopf dazwischen stecken) und 2. nicht hoch genug (ca. 2,50m) Jeder st√§nkerlustige Elefant h√§ngt seinen R√ľssel dr√ľber und schl√§gt aus.

Das sind die Dinge, die ich beobachten konnte. √úber den Bolzen am Schieber beim Bullen haben wir in 2m H√∂he frei liegende Kabel gesichtet. Was macht ein Bulle bei Langeweile? Auch fehlt scheinbar eine trainingswand f√ľr den Bullen. Wie soll so einer in "protect contact" medizinisch versorgt werden?
Auch noch mal die Schieber: vielleicht eine gute Sache: wie gesagt, die fangen erst einen halben Meter √ľber dem Boden an. Sollte eine Kuh ein Kalb bekommen k√∂nnte sie es statt zu zerdr√ľcken unten durch schieben. Aber was macht man mit den anderen K√ľhen? Sollen die so lange in ihren Boxen inhaftiert werden, bis das Kalb nicht mehr unten durch passt? Man muss bedenken dass es auch bei Elefanten Tiere gibt, die nachwuchs bei anderen nicht unbedingt gut hei√üen. In Leipzig wollte die Hoa Voi Nam zu beginn zur Strecke bringen. Solche Dinge sind vielleicht eine Au√ünahme, sollten aber bei der Planung mit in Betracht gezogen werden!

Eine Sache, die f√ľr die Pfleger zum Verh√§ngnis werden k√∂nnte ist die Bodenbeschaffenheit: der Gummifu√üboden wei√üt H√ľckel auf, damit die Tiere nicht auf gerader Fl√§che stehen und sich die F√ľ√üsohlen und N√§gel besser bearbeiten k√∂nnen. Der Pfleger ist beim Training r√ľckw√§rts wie ein Storch gelaufen. Der Boden birgt eine Unfallgefahr.
(28.07.2006, 20:46)
Michael Mettler:   @Ralf Seidel: Das "Wieso & Warum" ist doch genau das, was dieses Forum mit Leben f√ľllt. Ansonsten br√§uchten wir doch nur die Threads "Pressemeldungen der Zoos" und "Zoo News" und w√ľrden zu jedem der Beitr√§ge ehrf√ľrchtig Hurra schreien, weil schlie√ülich "nur das Ergebnis z√§hlt".

Nat√ľrlich grenzen viele unserer Beitr√§ge an Besserwisserei, wobei ich mir f√ľr meine Person dessen sehr bewusst bin, sonst h√§tte ich uns Nicht-Zoomitarbeiter hier - mich eingeschlossen - nicht schon an anderer Stelle als "Klugschei√üer" bezeichnet:-) Andererseits finde ich es v√∂llig legitim, hie und da nach dem "Warum" zu fragen, denn nicht alles, was Zoos tun, ist in meinen (und anscheinend auch anderen) Augen uneingeschr√§nkten Applauses w√ľrdig. Und das beziehe ich jetzt ausdr√ľcklich NICHT auf die Hallenser Elefantenstory.

Ich bin aber sehr wohl der Meinung, dass Zoofreunde - womit in der Regel Menschen gemeint sind, die nicht in der Branche besch√§ftigt sind - nicht nur "pragmatisch" darauf schauen d√ľrfen, dass "das Ergebnis z√§hlt". Wenn ich vor einem Tier stehe, das unter zweifelhaften Umst√§nden in einen Zoo gelangt ist - und auch DAS beziehe ich jetzt ausdr√ľcklich NICHT auf die Hallenser Elefanten - dann f√§nde ich es traurig, einfach nur zu sagen "na egal, Hauptsache, es ist jetzt da".

Nochmal, um meinen Standpunkt zum eigentlichen Thema klarzustellen:
1. Ich g√∂nne dem Zoo Halle und seinen Besuchern Elefanten, egal ob sie aus Wien oder meinetwegen auch aus Sydney geholt werden. Nicht zuletzt auch deswegen, weil ich gelernt habe, dass gewisse Tierarten f√ľr einen Zoo wirtschaftlich √ľberlebenswichtig sind.
2. Ich habe vollstes Verst√§ndnis f√ľr den Nachttransport und die Vermeidung von Presserummel bei der Ankunft.
3. Meine Informationen stammten fast ausschlie√ülich aus dem Forum, und da darf man sich doch wohl wundern, wenn am 20.7. in zwei aufeinander folgenden Beitr√§gen zuerst ein Pfleger zitiert wird, es w√ľrde ein Bulle aus Rotterdam erwartet, und dann eine Ankunftsmeldung zweier Afrikaner aus Wien eintrudelt. Immerhin gehe ich davon aus, dass hier niemand bewusst Nebelkerzen z√ľndet, sondern Beitr√§ge in bestem Wissen und Gewissen reingestellt werden. Und genau diese Verwunderung habe ich dann ge√§u√üert.
(28.07.2006, 15:39)
Ralf Seidel:   @2 Dee, die Varianten, welche Sie nannten und noch einige mehr was die Tierauswahl betraf, waren tats√§chlich im Gespr√§ch, aber eben nie beschlossene Sache. Und wie schon x-mal beschrieben, Elefanten gibt es nicht in der gegen√ľber liegenden Zoohandlung - da sprechen die EEP`s. Die Aussage, das Haus ist noch nicht fertig,es bleibt zu w√ľnschen, da√ü noch einiges gemacht wird (?)ist f√ľr mich nicht ganz nachvollziehbar. Das Haus ist in Betrieb, die noch anfallenden Arbeiten sind mehr kosmetischer Natur im Besucherbereich innen und au√üen bzw. an der Fassade. Die "Kinderkrankheiten", die sicherlich bei Inbetriebnahme auch anfallen, werden nat√ľrlich sich wohl auch noch zeigen. Aber auch das wurde ja schon ausdiskutiert, da ist die jetzige Besetzung ja eine gute Generalprobe.
@Michael Mettler, noch mal zu Nacht und Nebel, ich bin eben auch der Meinung, da√ü unabh√§ngig von den jetzigen Au√üentemperaturen es richtig ist, gerade so sensible Tiere wie Elefanten nicht im gr√∂√üten Menschenauflauf ankommen zu lassen. Eine professionelle Firma hat den Transport vorbereitet und durchgef√ľhrt. Nur es stand eben nicht in der Bildzeitung. Mich verwundert es schon manchmal, dieses Hickhack WIESO,WARUM,SOLLTE MAN oder auch nicht hier im Forum (damit meine ich nicht Sie pers√∂nlich). Als Zoofreunde sollten wir auch solche Dinge ganz pragmatisch sehen, das Ergebnis z√§hlt doch. Die Hallenser jedenfalls haben kein Problem damit, nicht im Vorfeld informiert worden zu sein.
Als ich im August`05 in Friedrichsfelde war zog ich mit Konstantin Ruske durchs Elefantenhaus, mit einen gro√üen Becher Bier in der Hand trafen wir schon mal eine "interne Vorauswahl", welches Tier nach Halle kommt. Und da waren Vertreter beider Arten schon mal "ausgesucht" worden. Tja, nichts davon ist eingetreten (oder auch noch nicht). Und trotzdem bin ich mit der jetzigen L√∂sung sehr zufrieden. Und die Forumsteilnehmer d√ľrfen das ruhigen Gewissens auch sein.
(28.07.2006, 13:37)
ZooFanKarlsruhe:   Die Elefantenkuh Jenny die seit 1999 im Tierpark Hagenbeck lebte, ist ja bekanntlich gestern nach Heidelberg umgezogen. Nun findet dort ja morgen ein sogenannter "Elefantentag" statt um f√ľr das neue Elefantenhaus zu werben. In der Pressemitteilung zu Jenny schreibt der Tiergarten Heidelberg "Ob die beiden Elefanten „Ilona & Jenny“ bereits zu sehen sein werden, bleibt ungewiss – zun√§chst sollen beide Zeit und Ruhe haben, sich aneinander zu gew√∂hnen" Nun richtet sich meine Frage an Heidelberg Insider die vielleicht gestern schon dort waren: Wie gro√ü ist die Chance, morgen dort die beiden Elefantenk√ľhe zu sehen. Anl√§sslich des "Elefantenfests" w√ľrde es ja schon sehr merkw√ľrdig aussehen, wenn man die beiden nicht zu Gesicht bek√§me, auch wenn ich nat√ľrlich diese beruhigende Ma√ünahme absolut nachvollziehen kann.
(28.07.2006, 12:15)
Konstantin Ruske:   @ZoofanKralsruhe: Da√ü Sie meine Ansichten respektieren ( wie ich die Ihren) unterscheidet Sie positiv von den tonangebenden Mitgliedern der EEG. Wer da nicht gleich √∂ffentlich konvertiert und jeden Kontakt mit Elefanten au√üer durch ein Gitter hindurch verdammt, wird eben nicht ( mehr) respektiert. Um das klar zu sagen: Ich habe nichts gegen " Protected contact" in der Elefantenhaltung. Wenn Anlage und Betreuung stimmen ( und das ist bei den meisten Haltungen dieses Konzepts in Europa der Fall), ist das f√ľr die Tiere v√∂llig in Ordnung. Ich lehne nur die traditionelle haltungsmethode bei passenden Pflegern und Elefanten nicht kategorisch ab, finde sie pers√∂nlich sogar interessanter. Das liegt aber daran, da√ü f√ľr mich der Kontakt Mensch - Tier im Zoo immer ein wichtiger Attraktivit√§tsfaktor war und ist, der √ľbrigens auch die Beliebtheit von Robbenf√ľtterungen, Flugshows und √§hnlichem erkl√§rt.
(28.07.2006, 10:07)
Michael Mettler:   Klar ist der Nachttransport vorzuziehen. Aber aus dem Zusammenhang sollte hervorgehen, dass statt des Begriffes "Nacht-und-Nebel-Aktion" hier genausogut "√úberraschungcoup" stehen k√∂nnte. Denn es ging ja nicht drum, etwas zu verschleiern - das Ergebnis ist immerhin un√ľbersehbar....
(28.07.2006, 09:04)
Oliver Jahn:   Jetzt f√§llt hier schon wieder der Begriff Nacht und Nebel-Aktion. Ralf Seidel hatte ja schon einmal drauaf hingewiesen. Ist es nicht sinnvoll, bei tagestemperaturen von 36 Grad im Schatten solche Transporte in der Nacht (in der es sicher gar keinen Nebel gab) durchzuf√ľhren? Selbst die N√§chte haben zur Zeit ca. 25 Grad! Sicher genug f√ľr eine solch anstrengende Tour!
(28.07.2006, 08:01)
2 Dee:   @ ZooFanKarlsruhe: Nein da hab ich keine Ahnung. So weit bin ich noch nicht in die Materie vorgedrungen. Ich bin bis dato noch in Sachsen/ Leipzig mit meinem Wissen. Bin sozusagen erst in der zweiten Klasse ;o) was das Elefantenwissen angeht. √úber die Stadtgrenzen hinaus bin ich √ľberfragt ;o)

Eine andere Frage an die vielen Elefanten-Kenner hier. Wei√ü einer, wie man an das EEP-Verzeichnis f√ľr Afrikanische Elefanten ran kommt? Das aus Rotterdam f√ľr E.m. ist im Net zu finden. Das f√ľr L.a. hab ich nich nie gefunden.


(28.07.2006, 07:48)
ZooFanKarlsruhe:   @Konstanin Ruske: Ich habe nicht behauptet, dass die EEG unfehlbar ist. Das ist niemand ! Mein Beitrag und das ist nur die Meinung einer Einzelperson hob lediglich hervor, dass die Artikel in den Publikationen des Elefanten-Schutz Europa stets sehr sorgf√§ltig und gewissenhaft recherchiert sind und daher eine gro√üe Aussagekraft darstellen was die kompetente Beurteilung von Elefantenhaltungen betrifft.

Dass die EEG ein, wie Sie es nennen, "Alleinvertretungspr√§dikat" f√ľr alle Elefantenfreunde f√ľr sich beansprucht, entspricht offenbar Ihrer Interpretation von deren Programmatik. Was das aber mit meinem Beitrag unten zu tun hat, wird mir nicht klar.

Ich bin √ľbrigens froh, dass in der Ausgabe 08/2005 die Schattenseiten der Elefantenhaltung im TP Berlin dokumentiert wurden.Zust√§nde wie das n√§chtliche Anketten sowie der Zwang zu zirkus√§hnlichen und entw√ľrdigenden Gehorsams√ľbungen m√ľssen in einem Magazin √ľber Elefanten (wenn es glaubw√ľrdig sein will) genauso ver√∂ffentlicht werden wie erfreuliche Geburtsmeldungen oder die Vorstellung neuer Anlagen. Dass zudem absolute Elefanten-Fachleute wie Dr.Kurt die EEG unterst√ľtzen, spricht ebenso f√ľr deren seri√∂se Arbeitsweise.

Die Veröffentlichung Ihres Leserbriefes beweist zudem, dass dort auch ganz offen mit kritischen Stimmen umgegangen wird.

Ich respektiere Ihre Unterst√ľtzung f√ľr einen Umgang mit Elefanten wie er in Sch√∂nbrunn oder eben im TP Berlin praktiziert wird, auch wenn ich ihn nicht teilen kann.

@2 Dee: Weisst du denn, was jetzt aus den beiden Asiaten in Belfast wird ?
(27.07.2006, 18:11)
Michael Mettler:   Obwohl ich nicht mal ein ausgesprochener Elefantenfan bin, verfolge ich die EEG-Publikationen sehr interessiert (g√§be es Vergleichbares √ľber Nash√∂rner, Zebras oder Leoparden, w√ľrde ich das mit gleichem Interesse lesen). Und ich kann durchaus der Argumentation folgen, dass man Elefanten auch wie andere Wildtiere im Zoo behandeln k√∂nnte, denn niemand kettet Nash√∂rner nachts an oder l√§uft mit einem Eisenhaken zwischen B√§ren oder Tigern rum.

"Kein Strafinstrument eines Pflegers kann die Schmerzen erzeugen, die sich Elefanten gegenseitig bei Rangstreitigkeiten zuf√ľgen." Das mag stimmen. Aber wenn sich ein vom Artgenossen gepiesackter Elefant bei sich bietender Gelegenheit revanchieren will, ist das Kr√§fteverh√§ltnis relativ gleich - was hingegen aus einem √ľberrumpelten Pfleger wird, hat man oft genug gesehen. Dass "strenge" Erziehung - dieser Begriff reicht immerhin von blo√üer Dominanz ohne Gewalteinwirkung bis zur Qu√§lerei - bei Tieren UND Menschen eine enge Bindung nicht ausschlie√üt, ist hinl√§nglich bekannt. Sie aber "Zuneigung" zu nennen, da w√§re ich vorsichtig, denn immerhin spielt das Wissen um Abh√§ngigkeit dabei eine Rolle. Wenn ein Hund seinen Herrn "liebt" und ihm "treu bleibt", obwohl dieser ihn schl√§gt oder sonstwie qu√§lt, dann nur, weil er sich ohne Versorger und "Leittier" unsicher und verloren f√ľhlen w√ľrde. Ein Hund, der durch Erfolgserlebnisse Selbstbewusstsein tanken kann (z.B. indem er zuf√§llig merkt, dass er in der Lage ist, "seinem Menschen" Schmerzen zuzuf√ľgen), dreht den Spie√ü eines Tages um. Das scheint auch f√ľr Elefanten zu gelten.

Letztendlich ist die Qualit√§t der Beziehung zwischen einem Tier und "seinem" Menschen von den beteiligten Individuen abh√§ngig. Es gibt Menschen, die auch mit "schwierigen" Tieren sofort und ohne Gewalteinwirkung zurechtkommen und sich mit ihren Pfleglingen problemlos (und mit deren "Einverst√§ndnis") einiges erlauben k√∂nnen, und andere, die nicht mal mit Hilfsmitteln so weit kommen. Auch das gilt mit Sicherheit auch f√ľr die Elefantenhaltung. Nur dass hier √§u√üere Umst√§nde wie die bauliche Ausstattung oder das "von oben" vorgegebene Haltungskonzept Grenzen setzen.
(27.07.2006, 16:20)
2 Dee:   Hallo mal an alle.
Ich bin jetzt neu hier und hab mir einige wenige Zeilen √ľber die Elefantenhaltung in Halle durchgelesen.
Zum einen ist das Haus noch nicht fertig und es bleibt zu w√ľnschen, dass noch einiges gemacht wird. Des weiteren gab es durchaus Planungen, was die Elefanten anbelangt. Urspr√ľnglich waren asiatische Tiere geplant: Mutter mit Kind (Jothi und Vishesh) aus Belfast und der Alexander aus Rotterdam.

Jedoch gab es Probleme in Belfast Eine zweite Lösung wurde gesucht. Aus Madrid sollten zwei Tiere nach Belfast, woraufhin dann diese beiden Tiere nach Halle sollten. Später dann der Tausch mit Belfast (?)

Das ganze Hin und Her hat vielleicht Sch√∂nbrunn mitbekommen oder selber Initiative ergriffen und hat sich Ende Juni die Anlage angeschaut und war zufrieden. So dass auch diese Variante in Betracht gezogen wurde, sollte das mit Belfast absolut nicht funktionieren. Der eigentliche Ankunftstermin war auch auf den 24. Juli gesetzt wurden, nach Problemen mit Belfast jedoch gecancelt. Das die Ankunft eine Nacht- und Nebel-Aktion war, war der Wunsch Sch√∂nbrunns – warum auch immer. Halle hat da eben nur mitgemacht – auch wenn sich v.a. die Medien dar√ľber ge√§rgert haben.

(27.07.2006, 16:00)
Saya:   Hunde k√∂nnen einander auch totbei√üen, es d√ľrfte fast keine Tierart geben die sich nicht untereinander bei Auseinandersetzungen schwerste oder sogar t√∂dliche Verletzungen zuf√ľgen. Trotzdem kriege ich eine Anzeige wegen Tierqu√§lerei, wenn ich meinen Hund mit einem Elektroschocker bearbeite. Obwohl er doch bei einer Bei√üerei noch viel schlimmere Schmerzen haben w√ľrde!
(27.07.2006, 15:02)
Konstantin Ruske:   Es k√∂nnen gerne genug Zoofreunde den strengen Umgang mit den Wiener Elefanten verurteilen ( ich erlebe oft genug, da√ü streng erzogene und behandelte Elefanten trotzdem oder gerade deshalb starke Zuneigung zu ihren Pflegern haben), letztendlich ist es Ansichtssache, wie man zum Umgang mit Elefanten steht. Kein Strafinstrument eines Pflegers kann die Schmerzen erzeugen, die sich Elefanten gegenseitig bei Rangstreitigkeiten zuf√ľgen. Die Gef√§hrdung der Pfleger besteht, wird aber allzuoft als Deckmatel f√ľr die generelle Ablehnung eines dominanten verh√§ltnisses Mensch- Tier benutzt- eingesch√§tzt und √ľberlassen sollte sie den werden, die t√§glich direkt oder indirekt mit den Elefanten arbeiten. Es ist letztendlich eben eine Einstellungsfrage. Halte ich mir einen Hund, erziehe ich ihn und dominiere ihn zu seinem und meinem Wohl, oder lasse ich ihn im Rudel mit anderen Leben und beobachte ihn als halbwildes Tier. Diese Frage hat sich jeder selber zu stellen. Wenn da unterschieldiche Antworten gefunden werden ( f√ľr die dann auch jeder die Konsequenzen tragen mu√ü), darf keine Kampagne gegen " Abweichler" erfolgen. Im √ľbrigen ist mir entgangen, da√ü die EEG neben akribischer Dokumentation und zweifellos hohem Engagement auch noch Alleinvertretungs- und Unfelhbarkeitspr√§dikat aller Elefantenfreunde f√ľr sich beanspruchen darf ( ich verweise dazu auf meinen Leserbrief in der letzten Ausgabe des EEG- Magazins).
(27.07.2006, 13:13)
Michael Mettler:   @Oliver: Zwischen Rhenen und Halle gibt es einige Parallelen. Beide Zoos haben wegen unzureichender Haltungsm√∂glichkeiten zwischenzeitlich auf Elefanten verzichtet, allerdings liegt dies in Rhenen bereits 10 Jahre zur√ľck. (Die hannoversche Zuchtkuh Khaing Hnin Hnin wurde von dort √ľbernommen.) In beiden Zoos war es Besucherwunsch, wieder Elefanten sehen zu wollen. In beiden Zoos stand es nicht von Anfang an fest, welche Elefantenart die Anlagen schlie√ülich beziehen sollte, aber beide planten eine Haltung mit Zuchtm√∂glichkeit. Und beide haben nun Afrikanische Elefanten aufgenommen, die kurzfristig ein neues Zuhause suchten - siehe Thread "Elefanten in Spanien".

Das alte Elefantenhaus in Rhenen existiert anscheinend noch, die Au√üenanlage war bei meinem letzten Besuch (ist ein paar Jahre her) meiner Erinnerung nach mit St√∂rchen und Kormoranen besetzt, und das Haus wurde laut Homepage als Fernsehstudio f√ľr eine Zoo-Soap genutzt. Falls dieses Haus die "provisorische" Unterbringung f√ľr die beiden K√ľhe sein sollte, ist es wahrscheinlich immer noch besser als die Haltung auf verseuchtem Boden in Spanien. Und so wie es sich auf der HP liest (www.ouwehand.nl), ist ein neues Au√üengehege bereits fertig (wenn auch noch nicht "offiziell" er√∂ffnet), an dem jetzt v√∂llig neue Stallungen f√ľr geplante 1,4 Elefanten gebaut werden.

Es liest sich also so, als sei Rhenen sehr wohl "eine echte Alternative" - noch dazu mit weitaus mehr Fl√§che. Anscheinend fehlt aber noch ein f√ľr Bullen geeigneter Stall - vielleicht w√§re Abu sonst tats√§chlich gleich nach Rhenen transferiert worden? Es hie√ü ja, zu bereits vorhandenen Elefanten h√§tte man ihn auch ohne seine Mutter geschickt.
(27.07.2006, 09:22)
Oliver Jahn:   @ Jelle,
Zum einen sagt die Gr√∂√üe einer Anlage ja nicht immer etwas √ľber ihre Qualit√§t aus (siehe Thread Elefanten in Spanien), zum anderen aber scheint es ja so, als h√§tte Wien schon etwas l√§nger √ľber eine Abgabe nachgedacht, und dann ist die Entscheidung auf Halle gefallen. Ich k√∂nnte mir gut vorstellen, dass viele Fachleute an dieser Entscheidung mitgewirkt haben. Und letztlich ist sie dann f√ľr Halle gefallen. Ganz subjektiv von mir gesehen eine gute Wahl!!! Und noch mal zu den Pflegern, das dachte ich, h√§tte sich durch die letzten Beitr√§ge hier bereits gekl√§rt, dass es sich nicht um Frischlinge handelt. Denn wenn ich es mal etwas zuspitzen darf, so hat der Zoo Halle als solches ca. 100 Jahre Erfahrung mit Elefanten in die Wagschale zu werfen!!! Und letztlich lese ich aus diesem Beitrag, wie auch aus dem ersten, dass Rhenen zumindestens bis September noch immer Provisorium ist. Und dann wird erst mit dem Bau begonnen!!! Also sicher keine echte Alternative. Oder?
(27.07.2006, 08:06)
Jelle:   Oliver,

Die Anlage in Rhenen ist 5300 bsw. 5600m2. Die beide Kuehe haben eine provisorische Stallung aufs Gelaende. Was ich aber meinte zu die Baustelle: Ein Elefantenhaus mit Stallung fuer Kuehe und separierte Bullenhaltung wird ab kommenden September im Bau genommen werden. Also da gibt's schon eine funktionierende Elefantenhaltung im Rhenen! Und die Pfleger hatten schon Erfahrung mit den Asiaten vor gut 10 Jahren.
(26.07.2006, 19:43)
ZooFanKarlsruhe:   @Oliver Jahn: Da kann ich nur zustimmen. Ich begr√ľsse diesen Elefanten-Umzug sehr und w√ľnsche dem Zoo Halle viel Erfolg mit der neuen Elefantenhaltung.
(26.07.2006, 18:40)
Oliver Jahn:   Nun denn, wenn die Wiener Elefantenhaltung wirklich so schlecht sein sollte, wie hier beschrieben (ich kann mir dar√ľber kein Urteil erlauben, denn ich kenne sie nicht) ist es doch eigentlich um so besser, dass die Tiere dann nach Halle durften!!! Dann ist doch somit nicht nur beiden Zoos, sondern letztlich auch noch den Tieren damit geholfen!! Und ganz vergessen darf man ja sicher auch nicht die vielen Besucher, die jetzt eigens wegen der Elefanten wieder in den Zoo kommen werden um sich einfach nur an den tieren zu erfeuen, und so diese Tiere vielleicht auch etwas besser kennen lernen, und somit wiederum eher bereit sein werden, sich etwas f√ľr die Aspekte von Lebensraumbedrohung und Artenschutz zu interessieren. Denn auch wenn ich den Afrikanischen Elefanten nicht gerade zu den am st√§rksten bedrohten Tieren rechnen w√ľrde, so ist er doch eine Tierart, die gut geeignet ist f√ľr generelle Artenschutzprobleme zu sensibilisieren.
(26.07.2006, 13:27)
ZooFanKarlsruhe:   @IP66:

Inwiefern wird bei den Kölner Elefanten der Haken eingesetzt ? Es besteht doch dort gar kein direkter Pflegerkontakt.

@Konstantin Ruske:

Was den Elefantenumgang in Sch√∂nbrunn angeht, bedarf es nicht der √Ėffentlichkeitsarbeit von militanten Zoogegnern um auf Sch√∂nbrunns kritikw√ľrdige Vorgehensweise aufmerksam zu werden, denn es gibt genug Zoofreunde die bereits Zeuge der von Sitara erw√§hnten Gehorsams√ľbungen wurden und dies auf das Sch√§rfste verurteilen.Sogar im Elefanten-Magazin der EEG wurde die Behandlung der Sch√∂nbrunner Elefanten sehr kritisch bewertet und nirgends wird zum Thema Elefanten sorgf√§ltiger Recherchiert als bei der EEG. Eine emotionale Betrachtungsweise ist dar√ľber hinaus durchaus zul√§ssig, denn Zootiere sind Lebewesen und keine Maschinen. Entsprechend sollten sie behandelt werden.
(26.07.2006, 13:15)
Oliver Jahn:   Auf der HP des Zoo Halle kann man jetzt auch die Elefanten finden. Ein Bild zeigt ein Tier zusammen mit einem Pfleger auf der Anlage. Es wird also weiterhin Kontakt zwischen Elefant und Pfleger bestehen.
(26.07.2006, 10:03)
Michael Mettler:   Ich habe die K√∂lner Zoo-Soap wie alle anderen Soaps nur gelegentlich verfolgt, aber darin u.a. gesehen, dass ein fr√ľherer Elefantenpfleger, der die Tiere im alten Haus betreut hatte, nun zum Robben- und Pinguinpfleger "umgeschult" wurde. Wurde mal der Grund genannt, warum er nicht auf der neuen Anlage weiter mit Elefanten arbeitet?
(25.07.2006, 22:35)
IP66:   Ganz ohne Haken kommt man beim Manipulieren der k√∂lner Tiere auch nicht aus, auch wenn dar√ľber ungern gesprochen wird. Der alte Bulle mu√ü zudem ja dauerhaft Ketten an den Vorderf√ľ√üen tragen. Da√ü man in Halle auf alte B√§ume gesetzt hat, unter denen die Tiere Schatten finden, freut mich. Wuppertal ist da ja auch recht gut ausgestattet, K√∂ln nicht, und da man das Haus nicht den ganzen Tag offen halten kann, verkriechen sich die Tiere momentan in die wenigen schattigen Ecken der Anlage und weben dort vor sich hin. Die Artikel von Herrn Kurt in der neuen Zoozeitschrift scheinen mir auch ein wenig bestellt. Sicher hat er viel Erfahrung mit Elefanten und sicher war es auch gut, ihn bei der Planung der neuen Anlage einzubeziehen. Aber ein Lobartikel, noch bevor auf der Anlage ein dort gezeugtes Jungtier geboren wurde, finde ich √ľbertrieben. Bei den Erdm√§nnchen hat man ja √§hnliches versucht, und da der Artikel eben publiziert war, starb die eben noch so erfolgreich z√ľchtende Gruppe bis auf wenige Exemplare aus. Es ist gut, neue Anlagen zu bauen, andere Fehler zu machan als die anderen, aber mit dem Beurteilen sollte man doch mindestens ein Jahrf√ľnft warten.
(25.07.2006, 18:01)
Oliver Jahn:   Nun ja, f√ľr eine Anlage im K√∂lner Stil h√§tte Halle den halben Zoo abrei√üen m√ľssen und den halben Reilsberg gleich noch mit dazu. Daf√ľr ist dieser Zoo eben nicht geeignet. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Hallenser Pfleger mit Elektroschockern arbeiten werden. Ich habe dort in allen Bereichen, nicht nur bei den Elefanten, sehr einf√ľhlsame Pfleger erlebt. Gerade bei meinem letzten Besuch war ich z.B. von der Arbeit der Robbenpfleger sehr beeindruckt. Und eine Tierpflegerin, die mit einer Kindergruppe bei den Pinguinen stand, hat die ganze Kindergruppe echt begeistert und in ihren Bann gezogen und die Kinder waren Feuer und Flamme!
(25.07.2006, 15:42)
Sitara:   @ Konstantin Ruske:Zur Elefantenhaltung im Zoo gibt es unterschiedliche Asichten, die sich auch in den bekannten Haltungsm√∂glichkeiten widerspiegeln, die ich hier nicht nochmals auff√ľhren m√∂chte, da ich davon ausgehe, dass sie hinl√§nglich bekannt sind. Nur soviel dazu: Es gibt Abstufungen in den jeweiligen Systemen und leider geh√∂rt Wien nicht zu denen, die "zimperlich" mit dem Ankus etc. umgehen. Immens lange Waschorgien sind auch nicht der Standard in der Elefantenhaltung sondern dienen der Disziplinierung der Tiere... In Halle wurde vorige Woche die √∂sterreichische Elefantnpflegerin mit einem in einen blauen M√ľllsack gewickelten Elektroschocker beobachtet, bei dessen Anblick die Tiere laut schreiend in eine Ecke fl√ľchteten (es gibt Beweisfotos davon!). Da frage ich mich schon, ob so etwas notwenig ist, wenn ich mir die Elefantenhaltungen z. B. in K√∂ln oder in Emmen ansehe und ich frage mich auch, welches die Gr√ľnde f√ľr den jetzigen Zustand des kleinen Elefantenbullen sind, denn "b√∂sartig" sind diese zoogeborenen Tiere von Natur aus nicht!
(25.07.2006, 15:09)
Oliver Jahn:   Die j√ľngste Vergangenheit hat ja gezeigt, dass das Verbringen von "b√∂sartigen" Elefanten in andere Einrichtungen mit "protected contact" Haltung nicht immer zum Wohle dieser Tiere passierte. Von daher gehe ich fest davon aus, dass es die beiden Tiere in Halle da wirklich besser haben werden!!!!
(25.07.2006, 14:58)
Konstantin Ruske:   Ich empfinde es als wenig sachlich, den Tiergarten Wien- Sch√∂nbrunn als " Ort des Schreckens" zu bezeichnen, wenn es um seine Elefantenhaltung geht. Im neuen Haus wurde als einem der ersten die gemeinsame Haltung der Herdenmitglieder √ľber Nacht praktiziert, die Ankettzeiten stark reduziert. Kaum in einem anderem Zoo wird so viel an Elefanten geforscht, mit daraus resultierenden Besch√§ftigunsprogrammen und Gesundheitsregimen. Nicht zu letzt wurden Elefantenhaltungen bis nach Asien beraten un dort die Pflegequalit√§t entscheidend verbessert. Nicht zu vergessen die Betreuung von Reservaten in Afrika, was die vertr√§gliche Nutzung des Elefanten und somit seine Akzeptanz durch die Einheimischen f√∂rdert. Der strenge Umgang dort ist dabei nicht tiersch√§digend oder unmenschlich, sondern hat Abu dort ausgelassene Badestunden, Spazierg√§nge und auch sp√§ter, nach seinem angriff, ein andauerndes Herdenleben erm√∂glicht, wie ich mehrfach beobachten durfte. Die hier, bei allem echten Interesse am Tier Elefant, letztendlich ein Zootier, das unter Zooverh√§ltnissen gehalten wird, und nicht im Urwald,gezeigten emotionalen Beurteilungen haben wohl deutlich genug gemacht, da√ü manchmal erst vollendete Tatsachen geschaffen werden m√ľssen, bevor man sich Proteste aus unberufenem Munde einhandelt, wo schon genug Schwierigkeiten bevorstehen. Gerade Wien wird da nicht umsonst vorsichtig sein, scheinen doch √ľbertriebene Darstellungen von Tierschutzvereinen hier schon ihre Wirkung gezeitigt zu haben. Wenn n√∂tig, kann in Halle auf den direkten Kontakt zu jedem gehaltenen Elefanten verzichtet werden.
(25.07.2006, 14:42)
Oliver Jahn:   Das war so kurzfritsig, dass ich es nicht mal mehr ins Forum einstellen konnte!!! :-(
Ich war bei meinen Eltern in Magdeburg und das Wetter war ein Traum und da habe ich mich morgens einfach ins Auto gesetzt und bin mal nach Halle gefahren! √úber die A 14 ja kein Problem mehr, und eine Stunde sp√§ter stand ich vor dem Zoo. Es war am 17.06.! Aber bei meinem n√§chsten Besuch plane ich etwas langfristiger und dann sage ich dir √ľber den Thraed "Tierfreund sucht Tierfreund" bescheid, oder du schreibst mir mal eine Mail, dann habe ich deine Adresse und kann dich direkt vorher anschreiben. Denn, ZUR√úCK zum Thema, ich brenne nat√ľrlich darauf, mir die neue Elefantenanlage in Halle auch mal mit Besatz anzuschauen und auch mal in das Haus hineinzukommen. Auf mich hat die gesamte Anlage (bis auf den Kunstbeton) einen wirklich guten Eindruck gemacht und ich gehe davon aus, den Elefanten wird es dort sicher gut gehen. Gerade die Beschattung durch die alten B√§ume gef√§llt mir besonders. Und letztendlich finde ich auch, dass doch in gewisser Weise die Anlage recht harmonisch und sanft in den historischen Zoo eingepasst wurde, ohne den Gesamtcharakter zu zerst√∂ren oder alles andere zu dominieren. Das war eben nur an dieser Stelle m√∂glich, und die Zebras haben ja auch eine andere Bleibe IM Zoo gefunden und wurden nicht daf√ľr abgegeben. Und um die alte B√§renburg ist es wirklich sehr schade, aber sie war nicht mehr zu benutzen und um solche Bauten stehen zu lassen, ohne sie mit Tieren zu f√ľllen, ist der Zoo Halle einfach zu klein. Wenn ich mir vorstelle, dass fr√ľher im alten Elefantenstall bis zu DREI erwachsene Tiere gehalten wurden, dann ist die neue Anlage ein gro√üer Sprung in die Zukunft des Zoos!
(25.07.2006, 14:11)
Ralf Seidel:   @Oliver Jahn, du hast bez√ľglich der Anlage eigentlich schon alles beschrieben. Vielleicht auch noch mal auch von mir:ich war auch der Meinung, Halle brauch keine Elefanten mehr, eben wegen der Platzverh√§ltnisse. Aber als ich die ersten Planungen sah war ich √ľberzeugt. W√§hrend der eineinhalbj√§hrigen Bauzeit hatte ich mehrmals die M√∂glichkeit die Baustelle Elefantenhaus zu besuchen - es war schon toll so eine Anlage hier entstehen zu sehen. Seit Samstag ist das Haus f√ľr den Besucher ge√∂ffnet, auch wenn an der Au√üenfassade und im Besucherbereich noch kleinere Arbeiten anliegen. Urspr√ľnglich war letztes Wochenende ein Tag der offenen T√ľr geplant, da√ü das Haus dann schon Bewohner haben w√ľrde, kam f√ľr fast alle √ľberraschend. Direktor Jacob hatte sich noch nicht festgelegt, weder auf den Termin noch auf die Art. Mit der jetzigen "Zwischenl√∂sung" k√∂nnen, so meine ich alle Beteiligten gut leben und @Michael Mettler, was h√§tte es denn gebracht, wenn man nach der Entscheidung f√ľr die Sch√∂nbrunner Tiere schon Wochen/Tage vorher darauf aufmersam gemacht h√§tte ? So sind die 2 nun hier und werden flei√üig bewundert. Am Samstag habe ich im Rahmen einer F√ľhrung mit Magdeburger Zoofreunden gleich die M√∂glichkeit genutzt - und es ist sch√∂n, wieder diese Tiere hier sehen zu k√∂nnen und das auf einer wirklich sch√∂nen Anlage. Abu ist im Moment noch in einer Box untergebracht, aber nicht im Bullenbereich sondern im "Revier" der K√ľhe. Sabu durfte schon den Innenbereich der Anlage inspizieren, so da√ü beide Kontakt zueinander haben. Ab dieser Woche sollen sie auch in die Au√üenanlage k√∂nnen. Als n√§chstes will man versuchen, die beiden zusammen zu lassen. Sabi ist sehr umg√§nglich, Abu dagegen eben nicht. Abends sollen die 2 dann aber in ihre getrennten Boxen - und das ist noch das Problem. Die Tatsache, da√ü Abu schon in Wien von seiner Mutter getrennt wurde, lag daran, da√ü er immer noch bei ihr trinken wollte. Das hat die Kuh zusehends geschw√§cht. Im Moment ist auch noch eine vertraute Pflegerin aus Wien in Halle, die den "Laien vom Reilsberg" behilflich ist. Und eben denen hat man am Samstag nachmittag ihre Begeisterung f√ľr ihre neuen Sch√ľtzlinge angesehen. Und noch einmal: Es hat nie gehei√üen da√ü Asiaten auf jeden Fall hier einziehen werden, die waren zwar wohl favorisiert und die verschiedenen Varianten liefen darauf hinaus, Direktor Jacob hat sich aber immer f√ľr beide Arten ausgesprochen. Priorit√§t hat der Aufbau einer intakten Zuchtgruppe. Und da sind die EEP`s am Zuge. Ein Gesch√ľtzter Kontakt mit den Tieren ist √ľbrigens soweit ich wei√ü m√∂glich. Ach ja, Oliver, wann warst du denn nun in Halle ?
(25.07.2006, 13:54)
Oliver Jahn:   Das Haus hat ca. 600 qm und die Au√üenanlage ca. 2500 qm. Insgesamt k√∂nnen bis zu 5 Tiere gehalten werden, davon ist f√ľr einen Bullen separat geplant im Haus. Ich habe das Haus von innen noch nicht gesehen. Nach den Pl√§nen und der bisher gesehenen Freianlage wird es m.E. keine Haltung im "protected contact" geben. Ich bin aber Laie, ud kann das daher nicht 100prozentig sagen. Es soll, wie bereits mehrfach schon geschrieben, eine Zuchtgruppe aufgebaut werden, mit einem Bullen und mehreren K√ľhen. Ob diese Zuchtgruppe allerdings ihren Stamm mit den beiden jetzigen Tieren gr√ľndet, ist noch nicht entschieden. Sicherheitstechnisch wird sich zeigen, wie gut das Haus ist. Wenn selbst ein Bau wie der in K√∂ln M√§ngel aufweist, so werden die Elefanten in Halle das neue Haus schon auf "Herz und Nieren" pr√ľfen. Dieses scheint mir als Laie sinnvoll, bevor das Haus endg√ľltig, auch mit adultem Bullen besetzt wird. Von daher werden die beiden Elefanten zur Zeit eine gewisse Generalprobe darstellen. Was mir an der Aussenanlage sehr positiv aufgefallen ist, ist die Beibehaltung des alten Baumbestandes. Auch hier wird sich zeigen, wie die Elefanten damit umgehen. Die B√§ume sind mit gro√üen Steinbl√∂cken umgeben. Der Bullenstall ist zwar separat, aber nicht wie in Leipzig in einem eigenen Geb√§ude, sonden im gleichen Haus wie der der K√ľhe. F√ľr eine andere L√∂sung w√§re kein Platz gewesen. Die Anlage erstreckt sich auf der Fl√§che der ehemaligen Zebraanlage und der alten B√§renburg jetzt vom alten Eingang des Zoos bis kurz vor die B√§renanalage. Das Haus ist an den Berghang gebaut, und schlie√üt so mit der fensterlosen R√ľckseite an den Weg an, der vom Raubtierhaus zu den B√§ren hinunter f√ľhrt. Das Haus soll f√ľr die Besucher auch vom Dach her begehbar sein und verf√ľgt auch innen √ľber ein Badestelle f√ľr die Tiere. Mehr kann sicher Ralf Seidel noch beisteuern, da ich stark davon ausgehe, dass er die Anlage auch schon in Benutzung sehen konnte!!
(25.07.2006, 08:21)
Sitara:   Einerseits bin ich sehr froh, dass Abu den „Ort des Schreckens“ verlassen konnte, wo er auf brutale Weise abgerichtet und soweit gebracht worden ist, dass es einem unschuldigen Menschen das Leben gekostet hat, und dass sein Mutter Sabi ihn begleiten durfte, von der er viel zu lange nach dem Vorfall getrennt gehalten wurde. Andererseits hoffe ich sehr, dass weitere Artgenossen folgen, da Elefanten Herdentiere sind. Au√üerdem sollten Sabi weitere Geburten durch nat√ľrliche Empf√§ngnis erm√∂glicht werden k√∂nnen. Das hei√üt, Bullenhaltung in Halle ist hoffentlich m√∂glich und vorgesehen. Des weiteren frage ich mich, ob nicht die einzig richtige Konsequenz aus dem bisherigen Geschehen w√§re, die Tiere im „protected contact“ zu halten. Aber das scheint wohl nicht angedacht zu sein...

Mich w√ľrde mal interessieren von den "Halle-Experten" hier wie denn das Haus und die Anlage gr√∂√üen- und sicherheitsm√§√üig ausger√ľstet sind. Gibt es denn √ľberhaupt M√∂glichkeiten mehrere Bullen dort zu halten? Wieviele Tiere l√§√üt die Anlage zu? Ist sie √ľberhaupt f√ľr "protected contact", was ich f√ľr eine neu errichtete, moderne Anlage heutzutage als unumg√§nglich notwendig halte, ausgerichtet?

Mehrere ADULTE Bullen auf einer Anlage zu halten, bedarf riesiger Fl√§chen und Sicherheitvorkehrungen, da sich die Tiere v√∂llig aus dem Weg gehen k√∂nnen m√ľssen und leider gibt es hier in Europa kaum Areale daf√ľr...
(25.07.2006, 07:47)
Saya:   also dass Aja schon wieder umziehen soll kann ich Jelle`s Beitrag nicht entnehmen.
(25.07.2006, 01:09)
cajun:   @Michael Mettler: Wo bitte sollte ein neuer Bulle denn in Wuppertal bleiben? Die stapeln sich doch schon bei zwei heranwachsenden K√§lbern. Und das der Nachwuchsbulle "Kibo" geht ist doch bereits beschlossene Sache.
(25.07.2006, 00:01)
cajun:   @Jelle: Aja zieht schon wieder um??? Das darf doch nicht wahr sein....
(24.07.2006, 23:53)
th.oma.s:   verstehe die latente abwertung von der hallenser elefantenhaltung √ľberhaupt nicht ...
(24.07.2006, 23:20)
Michael Mettler:   Eine Frage zu Wuppertal: Als seinerzeit die junge Elefantengruppe importiert wurde, waren darin zwei Jungbullen (Tusker und Kooboo), und offensichtlich war es so geplant, dass beide Bullen dauerhaft gehalten werden sollten. Kooboo starb an einer Krankheit. Hat es nie wieder Pl√§ne gegeben, einen zweiten Bullen zu halten?

Die neueste Ausgabe der "Zeitschrift des K√∂lner Zoo" dreht sich ausschlie√ülich um Elefanten. U.a. stellt der Elefantenexperte Fred Kurt darin die Forderung zur Mehr-Bullen-Haltung in Zuchtanlagen: "Bullen brauchen andere Bullen, und Jungbullen brauchen Altbullen". Anders ausgedr√ľckt, er h√§lt die Haltung einzelner Zuchtbullen f√ľr nicht ausreichend und argumentiert dies auch √ľberzeugend. Wenn die Zoos dieser Auffassung folgen wollen, st√ľnden diverse Erweiterungen auch neuerer Elefantenanlagen ins Haus....

Wobei die Sache ja keineswegs neu ist, es gab ja in der Geschichte der Zoos schon mehrfach mehr als einen Bullen am selben Ort, siehe Basel, Kronberg oder zuletzt Hannover. Aber alle drei beschränkten sich später auf einen Bullen.
(24.07.2006, 23:05)
Oliver Jahn:   Dass die Entscheidung zu Gunsten der Asiaten gefallen sein soll, das ist von Seiten der Zooleitung her nie best√§tigt. Der Direktor hat klar gesagt, dass in den n√§chsten zwei Jahren die Entscheidung fallen wird, mit welcher Art man eine Zuchtgruppe aufbauen will. Aber so etwas dauert eben etwas, und da hat man sich eben eher kurzfristig f√ľr die (erst mal) Zwischenl√∂sung entschieden, welche sicher nicht die schlechteste ist. Ich weiss nicht, wie streng in √Ėstereich gesetzliche Bestimmungen verfolgt werden, aber diese haben ja eine wichtige Rolle gespielt. Und ich kenne die Anlage in Rhenen nicht, nach dem Beitrag lese ich aber, dass sie noch im Bau ist, dennoch bereits zwei Elefanten eingetroffen sind. Da d√ľrfte dann Halle sicher die deutlich bessere Alternative sein, als eine Baustelle in Rhenen. Und was Cynthia und Nova angeht, so sind diese nicht vor 20 Jahren in den Zoo Halle gekommen. Und wenn ich mir anschaue, wie gut es den beiden im Tierpark Berlin geht, so kann ich nicht feststellen, dass sie in ihrer Zeit in Halle irgendwelche Sch√§den erlitten h√§tten. Und wenn ein Haus wie das Heidelberger Elefanten h√§lt und aufnimmt, dann h√§tte Halle das sicher auch tun k√∂nnen. Aber sicher sind sich da alle einig, dass die alte Anlage dennoch viel zu klein war und darum ist es ja um so besser, dass jetzt die Elefanten auch in Halle eine neue Anlage haben.
(24.07.2006, 22:43)
Jelle:   Es waere besser als die beiden von Wien nach Rhenen gefahren waeren. Dort hat vor einige Zeit das Management sich durchaus entschlossen fuer Afrikanische Elefanten. Eine doppelte Anlage ist jetzt in Anbau und gerade sind die erste zwei Elefanten angereist aus Spanien: die Kuehe Aja (Erfurt) und Duna. Es waere doch schon moeglich das Muttertier und ihr Kalb Abu bis auf den Fertigstellung deren beiden Anlagen im 2007 noch im Wien zu behalten oder?
(24.07.2006, 19:31)
Michael Mettler:   @Ralf Seidel: Ich glaube nicht, dass jemand dem Zoo Halle und seinen Besuchern die Elefanten missg√∂nnt. F√ľr mich als Au√üenstehenden war es nur verwunderlich, dass die beiden nun eingetroffenen Tiere quasi im Handumdrehen transferiert wurden. Immerhin scheinen Elefantentransfers ansonsten l√§ngere Planungen voranzugehen, und nach den Online-Infos aus Wien zu urteilen, wurde auch nicht erst "seit gestern" nach einem neuen Zuhause f√ľr Abu gesucht. Wenn man dann noch im Forum kurz vorher liest, dass eine Entscheidung zu Gunsten von Asiaten in Halle gefallen sein soll, darf man doch von der Pl√∂tzlichkeit der Aktion wenigstens √ľberrascht sein...
(24.07.2006, 18:07)
Saya:   also das Halle nach der Abgabe von Cynthia und Nova "einfach so" f√ľr die katastrophale alte Anlage 2 neue Jungelefanten bekommen h√§tte, halte ich f√ľr ausgeschlossen. SO einfach ging das vor 20 Jahren aber heute doch nicht mehr.
(24.07.2006, 17:49)
Oliver Jahn:   Ich war am Anfang wirklich eher skeptisch, ob Elefanten in das Zoo-Konzept nach Halle passen. Und ich gebe auch ehrlich zu, dass mich an gleicher Stelle eine neue Anlage f√ľr Nash√∂rner oder Flusspferde mehr gefreut h√§tte. Und die Spritzbetonkulisse passt auch nicht recht zum sonstigen Zoo. Aber mittlerweile, auch gepr√§gt durch einen wirklich sehr freundlichen Austausch mit Dir. Jacob kann ich die Elefanten f√ľr Halle nicht nur nachvollziehen, sondern bergr√ľ√üe es auch, dass Halle damit einem wirklichen Besucherwunsch, ja fast schon einem Besucherdr√§ngen enstsprochen hat. Ich gehe davon aus, dass, so wie ich den Zoo Halle seit wirklich vielen Jahren kenne, hier keiner der Verantwortlichen eine wirklich schlechte Elefantenhaltung pr√§sentiert, nur um diese Tiere um jeden Preis zeigen zu k√∂nnen. H√§tte man das gewollt, man h√§tte das alte Haus einfach weiterbetrieben und h√§tte sich nach Abgabe von Cynthia und Nova zwei neue Jungtiere besorgt. Es gibt sicher nicht nur in Deutschland noch etliche Elefantenhaltungen, die mit dem hallenser Standart nicht mithalten k√∂nnen!
(24.07.2006, 14:42)
Ralf Seidel:   Seit vergangenen Samstag k√∂nnen Halloren, Hallenser und sonstige Hallunken wieder Elefanten auf dem Reilsberg bestaunen. Und trotz dilletantischer Tier√§rzte und No-Name-Tierpfleger, die ja in ihrem Leben noch nie was mit Elefanten zu tun hatten, leben die Beiden noch. Sie sind noch nicht in den Fluten ihrer Badebecken ertrunken oder brachen sich die F√ľ√üe beim fast aussichtslosen Versuch, auf den schmalen Treppen ins Wasser zu gelangen. Und gegen die Betonwand sind sie meines Wissens auch noch nicht gelaufen. Ja und was die Nacht- und Nebelaktion ihrer Ankunft in Halle betrifft - stimmt, da h√§tte man mehr draus machen k√∂nnen. Bei sengender Hitze und mit viel Tam-Tam durch die Stadt, so wie fr√ľher - das w√§re doch was. Sind ja schlie√ülich Afrikaner, das k√∂nnen die schon mal ab. Eine Woche vorher war in Halle Sachsen-Anhalt- Tag, Hunderttausende G√§ste in der Innenstadt und wieder mal eine vergebene Chance. Nein Halle hat eben wirklich nicht das Zeug zum "Erlebniszoo". Trotzdem angenehm zu wissen, da√ü zumindest die Halle-Kenner K. Ruske und O.Jahn objektiv argumentieren.
(24.07.2006, 14:11)
IP66:   Da sieht man doch, wozu Webcams gut sind! Ich habe, wie geschrieben, nur die j√ľngeren Tiere beim Baden gesehen, die emmener K√ľhe nie, und ich habe das darauf geschoben, da√ü die eine wegen ihres verk√ľppelten Vorderbeins nicht die Treppen in die Becken hinabsteigen konnte.
(22.07.2006, 10:18)
Sitara:   Und selbst Bindu wurde dieser (Hitze-)Tage beim Bade gesichtet! ;-)
(22.07.2006, 00:04)
Saya:   Bindu nicht, aber die Emmener K√ľhe habe ich √ľber die Webcam und in Natura oft baden sehen. Nicht so oft wie die Jungtiere aber wenn es regnet sind die alle (mit Ausnahme von Bindu) alle drin.
(21.07.2006, 13:05)
IP66:   @Sven P. Peter: Haben sie schon einmal eine der beiden emmener K√ľhe oder den erwachsenen Bullen im Graben gesehen? Ich habe immer noch die beiden emmener Jungbullen und die drei Importe beim Baden erlebt, wobei es da manchmal problematisch ist, da√ü die Becken nur einen Ausstieg haben, den ein Tier besetzt. Der Haut - und Fu√üzustand ist bei den √§lteren Tieren auch nicht optimal.
(21.07.2006, 11:45)
Oliver Jahn:   Hier war dann wohl beiden Zoos geholfen. Halle wollte unbedingt wieder Elefanten zeigen, weil es ein ausgemachter Besucherwunsch war. Wien musste die Tiere (bzw. den Bullen) abgeben, da die gesetzlichen Bestimmungen das so verlangten. Also ist die Sache doch eigentlich optimal gelaufen. Au√üerdem ist es sicher gar nicht so verkehrt, so eine neue Anlage erst mal nicht komplett zu besetzen, um evtl. Schwachstellen so noch leichter zu erkennen und dann ausbessern zu k√∂nnen. Hat man da erst mal einen ausgewachsenen Bullen im Stall und 4 K√ľhe dazu, kann mancher nicht erkannte Schwachpunkt eher mal zu wirklich gef√§hrlichen Situationen f√ľhren.
(21.07.2006, 10:34)
Michael Mettler:   Auch wenn sich das jetzt dramatisch anh√∂rt, scheint es sich ja um eine Art Notfall-Aufnahmesituation zu handeln? Habe per Google einen √∂sterreichischen Online-Artikel gefunden, der gr√∂√ütenteils nicht mehr hergibt als die schon aus dem Thread bekannten Infos, aber immerhin anf√ľhrt, der "Standort" habe sich "kurzfristig ergeben". Laut diesem Artikel zogen die Elefanten √ľbrigens bei diesem Transfer gleichzeitig in ein "gr√∂√üeres Gehege" um. Habe leider vergessen, mir die Website zu notieren, war aber per Google mit den Suchbegriffen "Abu Sabi Halle Wien" zu finden.
(21.07.2006, 10:12)
Oliver Jahn:   Und wie gesagt, ob mit Abu eine Zuchtgruppe aufgebaut wird, ist noch gar nicht sicher. Erst einmal soll er ja nur bis zur Geschlechtsreife in Halle eingestellt sein, danach entscheidet eh der Zuchtbuchf√ľhrer!Innerhalb der n√§chsten zwei Jahre soll sich dann erst entscheiden, ob der Aufbau einer Afrikaner- oder einer Inderzuchtgruppe erfolgen soll. Interessante M√∂glichkeiten besthen hier f√ľr beide Alternativen.
(21.07.2006, 09:15)
Konstantin Ruske:   Dieser Pfleger ist mittlerweile in Onabr√ľck, die drei verbliebenen sind jedoch nicht minder talentiert und aktiv. So haben sie extra am letzten Elefantenpflegeworkshop in Hamburg teilgenommen, um noch mehr √ľber Protected contact zu lernen- mit Abu wird man also verstehen, umzugehen.
(21.07.2006, 08:49)
Oliver Jahn:   Danke @ Konstantin Ruske, ich kenne einen der Elefantenpfleger auch, bereits vor Cynthia und Nova hat er meines Wissens in Gelsenkirchen?? mit Elefanten gearbeitet. Ich wusste nur nicht, ob er nach Abgabe der Elefanten im Zoo geblieben ist, oder ob er zu einem anderen Zoo gewechselt ist. Ich habe ihn mehrfach im Umgang mit den Elefanten beobachtet und mich sehr gut mit ihm unterhalten und ich hatte gar nicht den Eindruck, einen "Frischling" vor mir zu haben.
(21.07.2006, 08:33)
Konstantin Ruske:   Zur ( wirklichen) Info: Halles derzeitige Elefantenpfleger haben mehrere Jahre mit cynthia und Nova sehr erfolgreich gearbeitet, sind mit ihnen spazieren gegangen und haben sie zu den besttrainierten Elefanten in weitem umkreis gemacht, gleichzeitig hingen die beiden elefanten sehr an ihren Pflegern. Zwei der drei kenne ich pers√∂nlich, und das sind keine Frischlinge ( und der dritte ist es auch nicht)!
(21.07.2006, 07:38)
Oliver Jahn:   Wieso sind die Pfleger Frischlinge? Was ist denn aus den Elefantenpflegern, die Halle bisher hatte, geworden?
Und was die medizinische Versorgung in Halle angeht, da bestehen sehr gute Verbindungen zur Tierklinik der Martin-Luther-Uni in Halle. Ich weiss nicht, ob das noch aktuell ist, aber ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da Prof. Dr. Prange Direktor der Klinik war viele Behandlungen im Zoo durchf√ľhrte.
(20.07.2006, 21:45)
Michael Mettler:   Auf der Halle-Homepage ist leider noch gar nichts dar√ľber zu finden. Nicht mal ein Hinweis, dass das Elefantenhaus inzwischen bezugsfertig ist.
(20.07.2006, 20:54)
Sven P. Peter:   Welches Haltungssystem wird da denn angewendet und haben die einen guten Tierarzt, wenn ma ein Elefant auf den Badebeckenstufen ausrutscht? ;)
(20.07.2006, 19:02)
Michael Amend:   Zur Info:
Die Hallenser Elefantenpfleger sind Frischlinge und haben bisher NOCH NIE mit Elefanten gearbeitet. Ich w√ľnsche viel Spass mit Abu.
(20.07.2006, 18:52)
Oliver Jahn:   Nach den Aussagen aus Wien DARF der Zoo doch keine zwei Bullen halten, weil er ansonsten gegen das √Ėsterreichische Tierschutzgesetz verst√∂√üt. Wer wei√ü, wann laut diesem Gesetz ein Bulle als Bulle z√§hlt, und nicht mehr als Kalb!
(20.07.2006, 15:01)
Saya:   Abu hat zweifelsfrei bewiesen, dass Jungbullen auch mit 4 f√ľr Pfleger schon extrem gef√§hrlich sein k√∂nnen, aber trotzdem ist ein 4- oder 5 j√§hriger meistens gerade erst entw√∂hnt, noch lange nicht selbst√§ndig und kann problemlos in der Weibchenherde weiter gehalten werden, wenn die Pfleger bereit sind auf den st√§ndigen direkten Kontakt zu der Herde zu verzichten. Einzelhaltung in einer Bullenanlage ist bei 4- oder 5 j√§hrigen total gegen deren Bed√ľrfnisse. Sehr schade dass man in Wien offensichtlich nicht bereit ist sein Managementsystem den Bed√ľrfnissen von Abu anzupassen anstatt ihn abzugeben. Sehr schade auch das daf√ľr Sabi aus der Herde gerissen wurde.
(20.07.2006, 14:57)
Michael Mettler:   Zu Halle: Als Au√üenstehender gewinnt man bei dieser Nacht- und Nebelaktion (Nachttransport und vorher - wenn man dem Forum folgt - nebul√∂se Aussagen aus Halle) den Eindruck, als g√§be es zwischen den Zuchtprogrammen f√ľr Asiaten und Afrikaner ein Wettrennen, wer am schnellsten den freien Platz f√ľr "seine" Art belegt.... (Ich hoffe, dass das nicht so ist und die beiden Programme kooperieren!!)

@Saya: "...gerade erst 5" relativiert sich allerdings, denn Abu hat mit "gerade erst 4" bereits einen Pfleger in Wien get√∂tet und ein Jahr davor bereits einen ernsthaften Angriff durchgef√ľhrt. Vielleicht ist da eine sichere Bullenanlage schneller n√∂tig, als das nackte Alter aussagt.
(20.07.2006, 14:44)
Oliver Jahn:   Hat Wroclaw eigentlich noch Elefanten? Bei meinem Besuch in 2002 sah ich dort nur ein Einzeltier. Steht diese Kuh dort noch immer allein?
(20.07.2006, 14:26)
Konstantin Ruske:   "Abgeschoben" als wohl negativ gemeint, trifft hier nicht zu. Abu wurde mit seiner Mutter ( w√§ren schon weitere Elefanten in Halle gewesen, h√§tte man ihn auch allein abgeben k√∂nnen)in eine v√∂llig neue Anlage zu engagierten Pflegern gegeben, wo er im ganzen Haus vollkommen sicher gehalten werden kann. Damit gibt Wien √ľbrigens auch eine gepr√ľfte Zuchtkuh ab, leichtfertig wird das wohl nicht passiert sein. Einen Platz f√ľr junge Elefantenbullen zu finden, wird mit voranschreitender Zeit nicht leichter werden- f√§nde ich einen in einem bekannten und vertrauensw√ľrdigen Zoo wie Halle, ich h√§tte in dieser Situation auch zugegriffen. Sch√∂n, wenn dort vielleicht eine neue Zuchtgruppe aufgebaut wird!
(20.07.2006, 14:26)
Oliver Jahn:   Halle will auf jeden Fall eine Zuchtgruppe aufbauen. Ob das dann mit Afrikanern oder mit Indern passiert, wird sich in den n√§chsten zwei Jahren herausstellen.
(20.07.2006, 13:29)
Sven P. Peter:   Also sollte Abu abgeschoben werden (in dem alter geht das ja nur mit Mutter) und Halle hatten als einzige kapazit√§t und den Besucherwunsch nach ELefanten.
In Wien will man wohl einfach weiter gefahrlos die Anlage betreten können.
(20.07.2006, 12:43)
Oliver Jahn:   Nach Aussage des Zoos ist das wohl eben noch keine endg√ľltige L√∂sung f√ľr Halle.
(20.07.2006, 12:40)
Saya:   Vor allem ist er doch gerade erst 5 und braucht noch gar keine Bullenanlage. In dem Alter kann er doch noch ein paar Jahre in der Herde bleiben.
(20.07.2006, 12:39)
Sven P. Peter:   So wie ich den text lese, sollen Sabi und Abu bis er geschlechtsreif wird die einzigen Elefanten dort bleiben.
F√ľr die Abegabe von Abu wird es sicher noch mehr Gr√ľnde als nur die Bullenanlage geben.
(20.07.2006, 12:28)
Saya:   Lt. homepage des Wiener Tiergartens sind heute Sabi mit Sohn Abu, also Afrikaner, in Halle angekommen! www.zoovienna.at!
(20.07.2006, 12:04)
Sven P. Peter:   In einem Gespr√§ch mit einem Pfleger wurde mir gesagt, das es schon fest st√ľnde, dass der Bulle aus Rotterdam kommt. Spricht f√ľr Asiaten. Die Anlage gef√§llt mir recht gut, nur das Badebecken (Marke: schmale Stufen) ist Murks.

@IP66: Das die √§lteren Elefanten in K√∂ln die Gr√§ben nicht zum Baden nutzen entspricht nicht den tatsachen. Man kann sie fast t√§glich baden sehen. Dagen sind die Tore wirklich ein Problem. Der Rundlauf (mit dem Haus) ist nicht nur tags√ľber (au√üer es wird grade gereinigt) sondern auch nachts f√ľr die Tiere offen, so dass sie fast immer ALLE zusammen sind.
(20.07.2006, 11:55)
Oliver Jahn:   Halle scheint nun doch mit Afrikanern zu planen. Allerdings stehen auch die Chancen f√ľr eine asiatische Elefantengruppe nicht schlecht, so dass das letzte Wort noch immer nicht gesprochen ist!Aber es soll in diesem Jahr losgehen, das steht fest!!!
(20.07.2006, 11:46)
IP66:   Die Angabe, da√ü die Elefanten sich in K√∂ln bei Sonne im Haus aufhalten, kann ich f√ľr die letzte Zeit nicht durch beobachtungen best√§tigen. Die Tiere stehen h√§ufig und lange in der Sommersonne. Ich bin durchaus der Meinung, da√ü man bei Neubauten f√ľr Elefanten die k√∂lner Anlage in seine √úberlegungen einbeziehen soll. Die Rundlauf-Konstruktion ist sicher recht gl√ľcklich. Jenseits des Schattens und der recht geringen Zahl von Absperrboxen sind die √ľbrigen Probleme ja auch Folge einer schlampigen Planung, die vielleicht auch dadurch entstand, da√ü man sich sehr auf die Elefantenbed√ľrfnisse konzentrierte, aber keine Problel√§ufe f√ľr die Tortechnik oder Bed√ľrfnisproben f√ľr den Innenraum f√ľr notwendig hielt. Auff√§llig ist aber auch, da√ü die √§lteren Tiere keinen der Wassergr√§ben zum baden nutzen.
(17.07.2006, 12:15)
Michael Mettler:   @Walter Koch: Das Letztere w√ľrde dem widersprechen, was Frau Ismer mir bei meinem letzten Besuch erz√§hlte. Laut ihrer Aussage wurden die beiden ersten Elefanten Mashibi und Macombe im Alter von etwa 8-9 Jahren an einen Circus verkauft. Das m√ľsste dem Eintreffen der Tiere nach zu urzeilen also etwa 1993/94 gewesen sein. Und darauf sollen gleich die vier Nachfolger eingetroffen sein, von denen drei heute noch in Str√∂hen leben (und eine wiederum Macombe hei√üt). Der vierte Elefant soll "auf einen Elektrodraht gebissen" haben und dabei ums Leben gekommen sein.

Aber vielleicht WOLLTE Str√∂hen ja Durchlaufstation f√ľr Importk√§lber sein, und dann kam der Importstopp dazwischen, so dass man die herangewachsenen Elefanten nun doch lieber selbst behielt?
(16.07.2006, 15:30)
Walter Koch:   Im Mai 1989 war ich in Str√∂hen. Die neu
importierten Afrikanischen Elefanten-
Jungtiere wurden in Pferdeboxen gehalten
Die Tiere wurden in Ströhen eingewöhnt
und dressiert und auch dort in einer
kleinen Schau vorgef√ľhrt. Der Tiertrai-
ner hielt viel mehr von dem Wissen der
Circus-Leute, als dem der Tierpfleger in
den Zoos. Wenn ich mich recht erinnere,
hat Ströhen bis zum Importstopp regel-
mäßig Afrikaner importiert und auf ein
Circus- bzw. Zoo-leben "vorbereitet",
(weiter verkauft).
(16.07.2006, 15:20)
Michael Mettler:   @Frank-Walter B√ľschner: Besten Dank, die HP kenne ich. Habe ich auch schon mit Fotos beliefert, die aber erst teilweise in die Steckbriefe Eingang gefunden haben. Hat sich denn noch niemand au√üer mir in diesen Park "verirrt"...?

In gewissem Sinn ist die Str√∂hener Haltung der exakte "Gegenentwurf" zu K√∂ln. Haltung ohne Bullen im direkten Kontakt inklusive Elefantenreitens f√ľr die Besucher, dazu hinter Absperrungen, die nicht sonderlich st√§rker sind als f√ľr Pferde (die beiden ersten Elefanten des Parks hatten damals eine Reitbahn als Au√üengehege!). Daf√ľr stehen und gehen die Elefanten au√üen (das Haus kenne ich nicht) auf Naturboden, k√∂nnen zeitweise auf einer riesigen Koppel grasen und in einem nat√ľrlichen Gew√§sser baden und suhlen. So weit, so gut. Aber was soll man von einem Park halten, der seine beiden ersten Elefanten in den 90ern an einen Circus (!) verkaufte, weil sie "zu gro√ü geworden waren", und daf√ľr gleich 4 (!!!) neue K√§lber kaufte (eines davon fiel einem Unfall zum Opfer)?
(16.07.2006, 10:12)
Frank-Walter B√ľschner:   EDIT: Ich seh grad, die drei damen sind ja sogar im Zuchtf√§higen Alter..wie w√§rs mit einer Hochzeitsreise..w√§re ja auch ein ziemlicher "Publischer" so ein Elebaby in so einen kleinen Park...
(16.07.2006, 02:54)
Frank-Walter B√ľschner:   Hier Michael, aber ich denke mal damit zeig ich dir wohl nix neues^^

http://www.zooelefant.de/zoos_deutsch/stroehen/stroehen.htm
(16.07.2006, 02:51)
Sitara:   @ Michael Mettler: Damit kann ich leider nicht dienen, aber vielleicht meldet sich ja dazu mal ein Kenner der Szene...;-)
(15.07.2006, 23:39)
Michael Mettler:   @Sitara: Wie schon im Thread "Elefantenhaltung im Zoo" ge√§u√üert w√ľrde ich gern mal eine Kennermeinung √ľber die Haltung in Str√∂hen h√∂ren bzw. lesen!
(15.07.2006, 23:27)
Sitara:   Baum√§ngel gibt es immer und √ľberall. Wichtig ist, dass man sie beseitigt. Ausschlaggebend f√ľr eine zukunftsweisende Anlage ist f√ľr mich, die Voraussetzung f√ľr ein modernes Haltungskonzept f√ľr Elefanten geschaffen zu haben. Die M√∂glichkeit im K√∂lner Elefantenpark Tiere im „Protected Contact“ halten zu k√∂nnen, ist bisher jedenfalls hervorragend gelungen. Und dem Vorwurf, dass es evtl. zu wenig Schattenpl√§tze g√§be, tritt man auch insofern entgegen, dass an hei√üen sonnigen Tagen f√ľr die Tiere direkt nach der Reinigung des Hauses die Tore wieder ge√∂ffnet werden, so dass sie sich in das k√ľhle Innere zur√ľckziehen k√∂nnen, wenn sie m√∂chten, was sie zum Teil auch wahrnehmen.

Alle Neuerungen werden von Kritikern und Traditionalisten erst mal argw√∂hnisch be√§ugt. Und das Argument, dass in einigen Jahren dieses Konzept und die Anlage eventl. schon wieder √ľberholt seien, zieht nicht, denn das ist eben der normale Lauf der Dinge und in diesem Fall hat man den Schritt gewagt, als erster deutscher Zoo eine neue Methode auszuprobieren.

Wenn man beobachtet, wie sich diese aus verschiedenen Haltungen und L√§ndern stammenden Tiere, die sich sozusagen als „Patchwork-Family“ zusammengefunden haben, mittlerweile so gut verstehen, dass f√ľr alle Elefanten bereits nachts die M√∂glichkeit besteht zwischen dem Aufenthalt drinnen oder drau√üen zu w√§hlen, dass der Zuchtbulle bei der Herde bleibt, dass das Kuhkalb zwischenzeitlich in Sang Raja einen Begleiter und Besch√ľtzer gefunden hat, dass alle Jungbullen mit Respekt die Kleine ins Spiel mit einbeziehen, dass K√∂ln keine Kosten und M√ľhen scheut eine bekannte Tiertrainerin f√ľr „protected contact“ zu engagieren, um die Pfleger dahingehend zu schulen, kann ich f√ľr meinen Teil nur sagen, gut gemacht und weiter so! So m√∂chte ich (und auch viele andere Besucher, wie ich feststellen konnte) Elefantenhaltung in einem Zoo sehen, wobei mich die Architektur und das Drumherum zugegebenerma√üen wenig interessieren.
(15.07.2006, 22:46)
Walter Koch:   F√ľr mich ist die K√∂lner Elefanten-Anlage
der Ma√üstab f√ľr alle Neubauten. Grund:
welcher Zoo kann denn √ľberhaupt gefahr-
los so viele "rauflustige" Jungbullen
halten oder 2 bis 3 vom Typ Calimero.
Die Wassergräben sind in dieser Aus-
f√ľhrung vielleicht nicht ideal, aber die
Rundläufe zwischen den 3 Außenanlagen
muß erst einmal einer nach machen. Die
Kunstfelsen waren f√ľr mich auch ge-
w√∂hnungsbed√ľrftig, erf√ľllen aber ihren
Zweck sehr gut. Ein Natur- oder Sand-
boden hält sich, in der Hanglage, bei Platzregen sehr schlecht. Über die Bau-
mängel hat sich der Bauherr im Jahresbe-
richt selbst ausgiebig geäußert.
Nat√ľrlich kann man auch viel preiswer-
ter bauen. Mein persönlicher Favorit
ist da Amersfoort (NL). F√ľr jeden "Bau-
herrn"zu empfehlen, der Elefanten preis-
wert, aber ohne Stumpfsinn halten will.


(15.07.2006, 21:20)
ZooFanKarlsruhe:   Einem anderen Forum entnahm ich, dass in Duisburg die Elefantenkuh Khari nicht mehr am Leben sein soll. Kann das bitte jemand best√§tigen oder dementieren, denn ich finde nirgends etwas dar√ľber, was bei einem Elefantentod h√∂chst merkw√ľrdig w√§re.

(15.07.2006, 19:11)
Oliver Jahn:   Danke f√ľr diese Fakten. Der Mauerpfad ist mir auch unangenehm aufgefallen, √ľber die Schattenlosigkeit hatte ich ja schon geschrieben, dass aber auch tats√§chliche handwerkliche M√§ngel dieser Brisanz zu verzeichnen sind, das war mir neu.
(12.07.2006, 11:22)
IP66:   @Herr Jahn: Ich z√§hle einmal meine zentralen Einw√§nde auf: Die fehlende Entw√§sserungsm√∂glichkeit der Innenanlagen wurde schon erw√§hnt, ebenso der Mangel an beschatteten Fl√§chen auf der Au√üenanlage. Unzuverl√§ssig ist nach den Angaben im Jahresbericht auch die Bedienung der einzelnen Tore. H√§√ülich und unbedacht ist auch die Kunstfelsenverkleidung der diversen Mauern, sie ist an einer Reihe von Stellen bereits schadhaft. Problematischer finde ich allerdings die Konezption des Innenraumes. Die obere Besucherkanzel ist vor einen der St√ľtzpfeiler gesetzt, man kann sie also nicht als Aussichtsplatz nutzen. Der Bullenstall ist halb und halb einsehbar, was durch geringe Verschiebungen vemieden h√§tte werden k√∂nnen. Schlie√ülich ist die Besucherfl√§che so zersplittert, da√ü man bei ein wenig Ansturm die Treppe zum oberen Bereich durch Hilfskr√§fte regulieren mu√ü, da sie so schmal ist, da√ü man sie nicht gleichzeitig als Auf- und Abgang benutzen kann. Da√ü sie feuerpolizeilich erlaubt wurde - einziger und dann noch nur einsinnig benutzbarer Fluchtweg - mutet ebenfalls r√§tselhaft an. Schlie√ülich setzt sich die Schwingung des Daches nur halbherzig √ľber die Au√üenw√§nde hinaus fort, und die R√ľckfront des Baus macht den alten Wolfsweg zu einem Mauerpfad mit einer kleinen Blumenbeet davor, ohne den Dunghof wirklich uneinsehbar zu machen.
(12.07.2006, 11:18)
Michael Mettler:   @Oliver: In einer der K√∂lner Zeitschriften war z.B. zu lesen, dass bei den Wasserabfl√ľssen gepfuscht bzw. fehlgeplant wurde, so dass das Haus schon mal "abgesoffen" ist.
(11.07.2006, 16:47)
Oliver Jahn:   @ IP66 Rein subjektiv betrachtet gef√§llt mir die K√∂lner Elefantenanlage auch nicht sonderlich, aus etlichen, hier bereits genannten Gr√ľnden. Von daher kann ich die ja nur allzuoft subjektive Kritik an der Architektur verstehen. Was aber an dem Bau ist handwerklich mittelm√§√üig? Da ist mir gar nichts aufgefallen!
(11.07.2006, 16:35)
pamela:   uups da habe ich wohl die falsche Spalte gew√§hlt, vorheriger Beitrag kam von mir
(10.07.2006, 20:22)
@Stefan @sitara:   Letzes Jahr im Sommer habe ich Kopenhagen besucht und kann Eure Eindr√ľcke nur best√§tigen. Tonsak stand auch in den vielen Stunden , die ich dort zugebracht habe nur im Haus.Ich wartete vergeblich ihn auf der Au√üenanlage sehen zu k√∂nnen. Chieng Mai ein wirklich stattlicher Elefantenmann, drehte immer und immer wieder die gleichen Kreise. Zu den anderen Elefanten nahm er Kontakt durch das Bogenfenster auf, zog Surin am Ohr. Dies wirkte aber eher liebevoll . Ich denke, da kann es doch nur besser werden mit dem Bau der neuen Elefantenanlage. Bin auch kein Zooinsider , doch seit vielen Jahren in Zoo¬īs unterwegs und interessiert und freue mich √ľber jede Verbesserung f√ľr die Elefanten in diesem Falle, bzw f√ľr alle Spezies
(10.07.2006, 20:21)
IP66:   Vielen Dank f√ľr die umfangreichen Informationen! Beworfen worden bin ich von dem Bullen auch schon, und mehr Platz hatte er auch nicht. Allerdings waren es damals, wenn ich mich recht erinnere, kaum mehr als drei K√ľhe. Fosters kopenhagener Elefantenhaus ist sicher spannend, wobei ich davon ausging, da√ü ihm der Bauherr den Bedarf des von ihm zu errichtenden Geb√§udes zu erl√§utern f√§hig ist. Es ist ja schade, da√ü in K√∂ln eine so teure Anlage abseits aller architektonischen Diskurse und dann handwerklich auch noch so medioker ausgefallen ist, und da habe ich mir in Kopenhagen und Herrn Foster einiges versprochen. Warten wir's ab, vielleicht kommt ja doch eine f√ľr die Elefanten optimale und trotzdem gute Architektur dabei herum.
(10.07.2006, 19:47)
R. Masell:   @Sitara
Da haben Sie vollkommen recht. Bin nur beim Googeln nach Zuchtb√ľchern √ľber Afrikaner darauf gestossen.
(10.07.2006, 10:49)
Stefan:   Jetzt, nachdem ich die K√∂lner Vergleichszahlen gelesen habe, kann ich die Dimensionen des Kopenhagener Neubaus besser einordnen. Ein Vergleich mit K√∂ln ist demnach wirklich nicht angebracht. Alles, was ich vor meinem ersten und bislang einzigen Besuch in Kopenhagen wusste, war die Tatsache, dass es dort eine "erfolgreiche" (nur im Sinne von Anzahl der Nachzuchten)Elefantenzucht geben sollte. Entsprechend geschockt war ich, als ich dann vor den Gehegen stand. Ich habe √§hnliches Verhalten der Tiere beobachten m√ľssen wie es Sitara beschrieb. Am Tag meines Besuches stand Tonsak sogar den ganzen Tag im Haus auf sehr beengtem Raum und wirkte auf mich in seiner vergitterten "Gef√§ngnisgrotte" sehr bemitleidenswert. Ich bin kein Zooinsider, aber den Pl√§nen und dem Areal der Baustelle nach zu urteilen, kann man zumindest sagen, dass der Neubau eine Verbesserung f√ľr den Kopenhagener Zoo darstellt. Eine Verbesserung, die auch dringend notwendig ist.
(10.07.2006, 10:38)
Sitara:   @ R. Masell: Die Nutzung dieser Site ist allerdings recht "gew√∂hnungsbed√ľrftig", um mich vorsichtig auszudr√ľcken, da die database nicht auf dem Laufenden ist (es fehlen sehr viele Elefanten!) und auch f√ľr Laien etwas kompliziert zu bedienen. Ich greife hierauf nur hin und wieder zur√ľck, wenn ich internationale Kurzberichte √ľber Elefanten lesen m√∂chte...;-)
(10.07.2006, 09:23)
R. Masell:   Hier ist noch eine sehr informative Elefantenseite:
http://www.elephant.se/
(10.07.2006, 09:05)
Sitara:   Von Chieng Mai, der inzwischen das stattliche Alter von 47 Jahren erreicht hat und soweit mir bekannt der √§lteste in einem europ√§ischen Zoo gehaltene Elefantenbulle ist, gibt es Fotos unter: http://www.asianelephant.net/kobenhavn/kobenhavn.htm#

Es spielt ja nicht nur die Frage der Gr√∂√üenverh√§ltnisse einer Anlage eine Rolle, die von der dort gehaltenen Anzahl der Tiere abh√§ngig ist, ihre Strukturierung (Schattenstellen, artgerechte Badebecken, Scheuerstellen, Schlammkuhlen, Sandpl√§tze, Futterpl√§tze etc.) sowie die f√ľr die Pfleger sichere moderne Handhabung der Boxen und vor allem auch M√∂glichkeiten f√ľr Protected-Contact-Haltung sind ebenso von Wichtigkeit. Die f√ľr die Besucher interessante Einsehbarkeit der Anlage ist in dem Fall von dem Architekten der Berliner Reichstagskuppel (!);-) sicherlich gegeben.

Die jetzigen Verh√§ltnisse sind einfach untragbar. Bei meinem letzten Besuch befand sich der Bulle gerade in Musth und √§u√üerte seinen Ummut, indem er √Ąste nach vorbeifahrenden Zoomitarbeitern warf, was zur Folge hatte, dass er daraufhin den ganzen Tag nichts zur Besch√§ftigung bekam (Sicherheitsvorkehrung dem Publikum gegen√ľber)und auf der Mini-Plattform auf und ab lief: ein erbarmungsw√ľrdiger Anblick eines so m√§chtigen Tieres!

Die auf der "Kuhplattform" sich fast auf die F√ľ√üe tretenden weiblichen Herdenmitglieder und Tonsak, der Jungbulle, vesuchten immer wieder durch das kleine Bogenfenster Kontakt zu ihm aufzunehmen, was er dann auch wahrnahm... Kungrao und Surin gerieten auch aneinander (kein Wunder, man konnte sich da ja auch nicht aus dem Weg gehen!) und lie√üen ihren √Ąrger an den zur Verf√ľgung gestellten Reifen aus... Ida, die an einem k√∂rperlichen Defekt leidet (H√ľftschaden?, lehnte den ganzen Tag an einer Mauer und webte vor sich hin, war aber hellwach beim Beaufsichtigen der Jugendbande, die ihr den n√∂tigen Respekt zollte. Inda verbrachte fast den ganzen Tag in der engen Box im Haus, da f√ľr sie auf den Au√üenplattformen schlicht kein Platz mehr vorhanden war. Sie kam dann am sp√§ten Nachmittag f√ľr 2 Stunden im Wechsel mit Chieng Mai auf seine Plattform... Alles in allem eine f√ľr mich als Elefantenfreundin unhaltbare Situation. In dem Fall mu√ü ich sagen, kann das ja nur besser werden, allerdings solle man sich h√ľten √ľber ungelegte Eier schon von "Meilensteinen in der Elefantenhaltung" zu sprechen, noch dazum wenn man sich mit diesem Thema nicht ausreichend befasst hat...
(10.07.2006, 08:54)
Karsten Vick:   @Sitara: Unsere letzten Beitr√§ge haben wir wohl gleichzeitig geschrieben. Irgendwie war mir klar, dass dir sofort das scheinbare Missverh√§ltnis zwischen Elefanten-Innengehege und Besucherraum ins Auge f√§llt. Aber lt. Bauzeichnung ist fast das ganze Dach begehbar mit Blick auf die Freianlagen und so kommt diese Zahl zustande. Was ich von den Schautafeln im Zoo nicht eindeutig entnehmen konnte, ist die weitere Nutzung des alten Hauses. Irgendwie sah es so aus, als w√ľrden die Freianlagen bis an dieses Haus erweitert. Wie auch immer, mit der jetzigen Planung sind sie schon an die Zoogrenzen gesto√üen. Mehr geht im Au√üenbereich nicht.
(10.07.2006, 00:11)
Karsten Vick:   Vor meinem Kopenhagen-Besuch im April 2005 kannte ich diese Planungen auch nicht. Gut, ich wusste auch zu der Zeit noch nicht wer Sir Norman Foster ist, was sicher auch einige von euch f√ľr eine Bildungsl√ľcke halten werden. Ich gebe Sitara Recht, dass man nicht zu viele Vorschusslorbeeren verteilen soll. Ein h√§ufiges Ph√§nomen bei Zoobesuchern (und da nehm ich mich selbst nicht aus) ist ja die Gleichsetzung von "h√ľbsch" bzw. "modern gebaut" mit "artgerecht". Die Tiere haben da sehr oft andere Vorstellungen. Zu den Fl√§chenangaben m√∂chte ich bemerken, dass beim Zuschauerbereich das begehbare Dach mit Sicherheit enthalten ist, also keine Aufteilung a la Friedrichsfelde IM Haus.

Den alten Bullen Chieng-Mai fand ich bei meinen Besuchen 93 und 05 sehr beeindruckend, obwohl er gar nicht soo gro√ü ist, aber daf√ľr zottig, kantig und sehr urw√ľchsig. Im Alter hat er noch unglaubliche Sto√üz√§hne gekriegt. Einen Kronprinz hat er auch, namens Tonsak, ein h√ľbscher 8-j√§hriger Bulle aus Thailand, der 2001 mit 2 Weibchen importiert wurde.
(09.07.2006, 20:23)
Sitara:   @ Stefan: Danke f√ľr die Angaben. Wie ich es bef√ľrchtet habe, sind diese Aussichten leider Meilensteine entfernt von einer gro√üz√ľgigen Anlage. Ich erlaube mir, von der sehr informativen Website www.zooelefant.de die Ma√üe f√ľr den K√∂lner Elefantenpark dagegen aufzuf√ľhren:

"Die Brutto-Grundrißfläche der Außenanlagen beträgt ca. 14.000 qm (davon Kuh-Außengehege ca. 4.650 qm, Paargehege ca. 2.370 qm, Bullen-Außengehege ca. 3.390 qm).
Fast mehr noch als die Aussenanlage beeindruckt das Elefantenhaus des neuen K√∂lner Elefantenparks. Auf einer Gesamtfl√§che von ca 5.000 qm ist eine ca 2000 qm gro√üe Freilauffl√§che f√ľr die Elefantenherde sowie eine kleinere getrennte Freilauffl√§che f√ľr den Elefantenbullen von etwa 750 qm vorhanden."

Verwunderlich, dass man in Kopenhagen den Besuchern innen (wieder mal) mehr Platz einzuräumen scheint als den größten Landsäugern der Erde...:-(

(09.07.2006, 20:03)
Stefan:   @Sitara: Die Informationen m√∂gen Ihnen bereits "seit langem bekannt sein", IP66 (der √ľbrigens danach fragte)und vielleicht einigen anderen eben nicht. Ich verstehe dieses Forum (wie es cajun z.B. auch im Thread Zookorrespondent erw√§hnte) als Austausch zwischen Zoo-Interessierten, die nicht zwangsl√§ufig studierte Biologen oder gar Zoo-Insider sein m√ľssen. Dar√ľber hinaus gibt es bei jedem der hier Teilnehmenden sicherlich Interessenschwergebiete. Gerne lasse ich Sie an den mir zur Verf√ľgung stehenden Informationen des Kopenhagener Zoof√ľhrers teilhaben. Danach werden folgende Gr√∂√üenangaben f√ľr das Objekt gemacht: Elefanteninnenraum 1.100 qm, Au√üenbereich 4.300 qm, Wirtschaftsbereich 700 qm, Zuschauerabteil 2.300 qm
Das Dach besteht aus 2 Glaskuppeln, wobei ein Teilbereich des Daches f√ľr die Besucher begehbar gestaltet werden soll.
Mit freundlichen Gr√ľ√üen
(09.07.2006, 19:40)
Sitara:   @ Stefan: Diese Informationen sind schon seit langem bekannt. Es w√§re nun mal interessant, die genauen Gr√∂√üenangaben zu erfahren, den von den Zeichnungen auf der Kopenhagener Zoo-HP l√§sst sich nicht unbedingt auf die Gr√∂√üenverh√§ltnisse schlie√üen! ;-) Ein bekannter Architekt, der nicht allzuviel Ahnung von Elefantenhaltung hat, ist nicht unbedingt der Ma√üstab f√ľr "Meilensteine" in der Elefantenhaltung...Das mal dazu. Verf√ľgen Sie denn √ľber genauere Angaben, worauf sich Ihre Aussage begr√ľndet? Und w√ľrden Sie uns daran auch teilhaben lassen?
(09.07.2006, 10:42)
dennis:   ja der gesamte Plan der zuk√ľnftigen
elefantenanlage in Kopenhagen erinnert stark an den Kölner Elefantenpark!
(09.07.2006, 09:40)
Stefan:   @IP66: Der gro√üe Bulle Chieng-Mai lebt noch immer und erfreut sich bester Gesundheit und Manneskraft. Gerade erst ist er wieder Vater geworden. Im M√§rz ist in Kopenhagen ein kleiner Bulle (Gandhi) auf die Welt gekommen. Wenn die Angaben im Zoof√ľhrer stimmen, ist dies die 10. Vaterschaft f√ľr den gro√üen Chieng-Mai. Einer besseren Zukunft gehen die Kopenhagener Elefanten auch entgegen. Ich war letztes Jahr im Oktober vor Ort. Da waren die Arbeiten an der neuen Au√üen- und Innenanlage in vollem Gange. Der britische Architekt Sir Norman Foster zeichnet sich f√ľr das Projekt verantwortlich. Den Pl√§nen zufolge k√∂nnte die Elefantenhaltung nach den K√∂lner Dimensionen einen neuen Meilenstein erreichen. Die Er√∂ffnung ist f√ľr 2008 geplant.
(08.07.2006, 20:26)
IP66:   Was ist eigentlich aus der Elefantenhaltung in Kopenhagen geworden? Man hatte dort doch in den 90ern im alten Haus einen sehr sch√∂nen Bullen. Lebt der noch?
(08.07.2006, 20:02)
Pamela:   @Michael ,,,super,, da habe ich gleich geschn√∂kert und viele hilfreiche Info¬īs f√ľr meine Datenbank gefunden. Weisst Du, ob es solch Aufstellungen auch f√ľr Frankreich oder Spanien gibt ?
(07.07.2006, 20:56)
Michael Mettler:   Eine √úbersicht √ľber die in Gro√übritannien gehaltenen Elefanten (aktuelle und fr√ľhere) habe ich zuf√§llig gefunden unter www.bornfree.com/elephantfree/elefree10.htm

Zwar keine Fotos, aber reichlich Textinfos zu den Individuen, Haltungsbedingungen usw.
(05.07.2006, 00:00)
pamela:   Danke f√ľr die Tip¬īs. √°sianelephant sehr informative Seite ist mir bekannt. Leider f√ľr afrikanische nichts √§hnliche s entdeckt
(25.06.2006, 00:00)
cajun:   ..und versuch es mal hier.
http://www.elefanten-schutz-europa.de/Dokumentation/dokumentation.html
(24.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Hallo pamela, f√ľr Asiatische Elefanten bist du hier

http://www.asianelephant.net/

richtig. F√ľr Afrikanische ist mir leider nichts entsprechendes bekannt.
(24.06.2006, 00:00)
pamela:   Elefanten faszinieren! Nachdem ich nun alle Elefanten in Deutschland auseinanderhalten kann, habe ich jetzt den Anspruch auch die europ√§ischen kennenlernen zu wollen. WEr kann mich mit Foto¬īs und Informationen unterst√ľtzen ??
(24.06.2006, 00:00)

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