Forum

-> alle Kategorien des Forums (hier geht es auch zur Stichwortsuche)


Beitrag hinzufügen
Name: (= Nachname) Passwort: (= Kundennummer)
Sie haben noch keine Login-Daten? Hier können Sie sich anmelden!
Beitrag:
Bei längeren Beiträgen empfehlen wir, den Text in einem Textprogramm zu verfassen und aus der Zwischenablage einzukopieren.
Link zu anderen Medien:
Bitte anklicken, wenn Ihr Beitrag in erster Linie einen Link zu anderen Medien (Zeitungsmeldung etc.) darstellt.
Foto:
(gif/jpg/png / Dateigröße max. 2MB)

Jahresberichte



W. Dreier:   Jahresbericht K├Âln: keine Daten - aber ich fand etwas, was hier wohl nicht eigestellt wurde. Das ich das nicht aus meinem Streifgebiet Berlin erfahren w├╝rde , war mir klar.

Prof Pagel ist Editor-in - Chief der Zeitschrift "Zoologischer Garten" !!!!, jener Zeitschrift , die vor einigen Jahre in Landau zu Grabe getragen wurde!!. NEUAUFLAGE. Demnach ist die erste Jahresnummer im Juni 2019 erschienen, 2 Jahresausgaben soll es geben.

Habe ich das hier nicht gesehen/gelesen??
Sie ist damit wieder offizielles Organ der VdZ und der WAZA
(09.02.2021, 17:59)
W. Dreier:   Einige Daten des Tierbestandes des Tama-Zoos/Tokio (2017)
Tasman. Teufel: 2 ,1; Koala 2 ,0; Felsenk├Ąnguruh 2 , 2, 1; Borneo Orang 4 , 6; Yakushima Sika 8 , 16: Goldtakin 3 , 5
(16.05.2018, 18:02)
zollifreund:   Mittlerweile habe ich den Gesch├Ąftsbericht kommentarlos zugesendet bekommen. Hat toll geklappt, jetzt m├╝sste nur noch der "Bongo" wieder erscheinen ;-)
(13.06.2016, 23:37)
Michael Mettler:   Beim Durchsehen der Tierbestandsliste im Berliner Jahresbericht nach Arten, deren Haltung beendet wurde, fiel mir auf, dass sich da ein paar Tiere in Luft aufgel├Âst zu haben scheinen - beim Bangka-Sch├Ânh├Ârnchen oder der Pfeifente gibt es einen Jahresanfangsbestand und keine Bestandsver├Ąnderungen, aber keinen Jahresendbestand mehr...
(10.06.2016, 09:59)
zollifreund:   Mittlerweile ist der Jahresbericht des Zoo Berlin online abrufbar: http://www.zoo-berlin.de/fileadmin/downloads/pdf/zoo/unternehmen/Geschaeftsbericht_2015_Zoo_Berlin.pdf
leider hatte ich noch keine Zeit ihn zu lesen, lieber h├Ątte ich ihn auch in Papierform - habe den Zoo daher mal nach der M├Âglichkeit des Postversandes angemailt- Ergebnis werde ich posten.
(07.06.2016, 21:41)
Klaus Schueling:   Panthera 2014 und Zoof├╝hrer 2015/2016 (beides nat├╝rlich aus Leipzig) sind eingetroffen - und k├Ânnen im Webshop bestellt werden.




(09.08.2015, 15:43)
zollifreund:   Die Panthera mit dem Jahresbericht 2014 ist mittlerweile im Zooshop erh├Ąltlich.
Den Jahresbericht des Berliner Zoos erh├Ąlt man in der Verwaltung des Zoos unentgeltlich. Vom Tierpark gibt es leider bislang nichts. ( liegt vielleicht daran dass der Zoo eine AG und der TP eine GmbH ist?)
(30.07.2015, 21:14)
WolfDrei:   Aus der TP-Biblio (die immer noch in Rudimenten besteht und auch noch Eing├Ąnge hat).
Hier: 1. Heft der K├Âlner Zoo-Zeitschrift mit dem JB 2014 (nur noch 3 Hefte / Jahr)
Zu den von mir als beachtenswert betrachteten Geburten /Schlupfen:
2,0 Rote Br├╝llaffen; 1 Onager; 2 Kropfgazellen; 0,1 Rotducker; Kleine Pandas;
1,0 Gro├čer Bambuslemur
0,1 Kongopfau; 3 madagassische Waldibisse; Varanus macraei, 2 Fidschleguane
Gestorben: das letzte Kleideraffenweibchen nach Geburt; Rest 1,0; 0,2 Sattelvaris

(22.05.2015, 17:24)
WolfDrei:   MILU 1/2013 ist erschienen: u.a.
- 2012 erstmals gehaltene Formem
- Marder im TP: vom Baummarder ├╝ber Feuerziesel, Honigdachs, Skunk bis Vielfra├č. Umfassende Haltungsdaten
- Haltung Flachlandpakas
- Tapire im TP
- Chaco-Pecaris: Besuch im Tagua-Projekt in Paraguay, dazu Zoo Asuncion und Sao Paolo
- Titelvignetten des TP seit 2002
(30.07.2013, 14:26)
Klaus Sch├╝ling:   ... Der Jahresbericht aus em TP Berlin soll (jetzt endlich tats├Ąchlich) unterwegs sein ..
(17.06.2013, 08:39)
Sch├╝ling Buchkurier:   Bongo 44 (2013) ist ab sofort lieferbar (16,- Euro).

Und auch der aktuelle Jahresbericht aus dem Tierpark Berlin und der Zoofreund Hannover sollten bald kommen. Daher bitten wir unsere Abonnenten um ein klein wenig Geduld. Sobald wir zwei/drei Sachen f├╝r Sie zusammen haben, schicken wir eine Sendung los.
(07.06.2013, 15:16)
Sch├╝ling Buchkurier:   Die Jahresberichte 2009 aus Osnabr├╝ck (6,- Euro) und M├╝nchen (10,- Euro) sind da!
(16.07.2010, 15:50)
IP66:   Ich denke, da├č die ausgelagerten Tiere f├╝r Herrn Heck einen erheblichen Materialwert darstellten und das er manches Exemplar (vielleicht nicht unbedingt die Zebrafinken) selbst als Pr├Ąparat noch f├╝r wertvoll hielt. Da war es wichtig, ├╝ber die Auslagerungen Buch zu f├╝hren, wie das auch die meisten Museen praktizierten (f├╝r die Best├Ąnde der Nationalgalerie gibt es da recht interessante Erkenntnisse). Was dagegen im eigenen Zoo verblieb, war der Direktion ja zug├Ąnglich, auch wenn es der Bombenkrieg immer h├Ąufiger bedrohte. Gerade in der Endphase des Krieges wurde es sicher auch schwierig, den ├ťberblick zu behalten, auch wenn mir die Zahl der ├╝berlebenden Tiere daf├╝r zu stehen scheint, da├č man rettete, was man nur retten konnte.
(10.09.2009, 19:09)
Michael Mettler:   Es sind auch sehr exakte Aufzeichnungen dar├╝ber erhalten geblieben (und in der 125-Jahre-Chronik ver├Âffentlicht), welche Tiere - von der Giraffe bis zum Zebrafinken - in den Jahren 1943/44 an welchem Tag an welchen Ort verbracht wurden, um sie vor dem Kriegsgeschehen in Sicherheit zu bringen. Andererseits konnte das genaue Geburtsdatum eines so wichtigen Zootieres wie des Flusspferdbullen Knautschke nicht bzw. nur anhand von Erinnerungen einigerma├čen rekonstruiert werden (wobei es mindestens zwei Versionen f├╝r Februar und Mai 1943 gibt).
(10.09.2009, 12:21)
IP66:   Ich denke, da├č die Lage erst 1944 richtig schwierig wurde. Auf der anderen Seite haben ja tats├Ąchlich fast hundert Tiere und darunter die Pavianzuchtgruppe, den Bombenkrieg ├╝berlegt.
(10.09.2009, 11:51)
WolfDrei:   Zu dem, was Karsten Vick schrieb: anbei der Tierbestandsbericht des Zoo Berlin von 1943 f├╝r das Jahr 1942. Dazu gibt es noch einen dreiseitigen Gesch├Ąftsbericht.
(10.09.2009, 07:32)
IP66:   Wenn ich mich recht erinnere, so geht die Jahresberichtz├Ąhlung in Berlin sogar durch die Jahre 1944 und -45, als der Zoo de facto zerst├Ârt war - ich wei├č aber nicht, ob Herr Heck in den Jahren entsprechende Abhandlungen verfa├čt hat - zum Jahresabschlu├č 1945 befand er sich ja auch nicht mehr in Berlin - oder ob Frau Heinroth einfach r├╝ckwirkend berichtet und durchnummeriert hat. Das Bild eines Zoodirektors, der mehr oder weniger im Bunker w├Ąhrend der Schlu├čk├Ąmpfe in Berlin sein Tierkapital und die Bausch├Ąden taxiert und einen musterg├╝ltigen Jahresbericht produziert und vervielf├Ąltigt, hat schon etwas sehr deutsches ...
(09.09.2009, 14:13)
Michael Mettler:   @Andreas Knebel: Ich habe nie einen der "reinen" Jahresberichte an der Zookasse oder im Shop ausliegen sehen (im Gegensatz zum BONGO), allerdings auch nie in der Verwaltung nachgefragt. Was ich davon im Archiv habe, habe ich antiquarisch erstanden. Auf diesem Wege sind auch viele Jahres- bzw. Gesch├Ąftsberichte der Vor-BONGO-├ära noch erh├Ąltlich.
(08.09.2009, 09:09)
Andreas Knebel:   Und noch eine Frage:
Konnte ONB diese "reinen" Jahresberichte problemlos erhalten? Wurden diese im Zoo verkauft?
(08.09.2009, 01:39)
Andreas Knebel:   Danke f├╝r die Infos. Als ich mich Anfang der 90er begann mit der Materie zu besch├Ąftigen, habe ich mehrmals den Zoo Berlin kontaktiert, um dort "Jahresberichte" zu bestellen. Bekommen habe ich auf meine Anfrage NUR den Bongo. Waren denn die reinen Jahresberichte deutlich billiger? Die stolzen Bongopreise haben n├Ąmlich dazu gef├╝hrt, dass Berlin der einzige Zoo wurde, der mich ├╝berhaupt nicht interessierte. hat sich nat├╝rlich bald wieder ge├Ąndert, aber danach habe ich mich eben nur noch per WWW ├╝ber den Berliner Zoo informiert...
(08.09.2009, 01:36)
Karsten Vick:   ...und die Jahres/Gesch├Ąftsberichte sind seit alters her mit einer j├Ąhrlich wechselnden und zum Berichtsjahr passenden Titelzeichnung von Dr. Raethel versehen. Diese findet sich seit 2004 im BONGO.
Die Vorkriegs-Jahresberichte hab ich in der Berliner Stadtbibliothek durchgebl├Ąttert, kann mich aber nicht entsinnen, ob sie vollst├Ąndig vorlagen. Einzelbl├Ątter oder Zeitungsformat, Gr├Â├če ca. A3 - aus der Erinnerung gesch├Ątzt.
Der Blick auf meine BONGO-Reihe im Regal zeigt einen unregelm├Ą├čigen Wechsel diverser Gr├╝nt├Âne, fein abgestimmt mit den Rosa-Variationen seines ostberliner Gegenst├╝cks, dem MILU. Sch├Ân ist auch hier was anderes, aber auf den Inhalt kommts an...
(07.09.2009, 22:58)
Michael Mettler:   Es ist sogar noch etwas verwirrender, denn es wird noch zwischen Jahres- und Gesch├Ąftsberichten unterschieden.

Also: Bis 1959 erschien nichts davon in gebundener Form. F├╝r die Jahre 1960 bis 2003 gab es Gesch├Ąftsberichte f├╝r die Aktion├Ąre im A5-Format und mit j├Ąhrlich wechselndem S/W-Titelmotiv und S/W-Fotos, ab 2004 erscheinen sie in gr├Â├čerem Format und komplett farbig. Parallel dazu gab es Jahresberichte f├╝r Nicht-Aktion├Ąre, die sich von den S/W-Gesch├Ąftsberichten vor allem dadurch unterschieden, dass die Angaben ├╝ber die AG-Finanzen darin fehlten und auf dem Titel eben "Jahresbericht" und nicht "Gesch├Ąftsbericht" steht. Insgesamt muss es solche Berichte - nur eben wohl "nicht ├Âffentlich" - schon seit Zoogr├╝ndung geben, denn da steht dann in den 60er Jahren z.B. "124. Jahresbericht" drauf usw.

Seit 1977 erscheint nun noch der BONGO, in dem zus├Ątzlich auch immer der Jahresbericht (nicht der Gesch├Ąftsbericht) zu finden ist, und zwar in Text und Fotos identisch mit dem extern erschienenen. Ab dem Berichtsjahr 2004 gibt es die externen Jahresberichte allerdings nicht mehr. Ich hoffe, jetzt habe ich alle Klarheiten beseitigen k├Ânnen ;-)

@WolfDrei: Der "Designer-BONGO" war ein einmaliger "Ausrutscher", danach erschien die Zeitschrift wieder im gewohnten Kleid.


(07.09.2009, 22:23)
WolfDrei:   So ist es: ich habe von einer Aktion├Ąrin aus dem Verwandtenbereich diese Jahresberichte erhalten
(07.09.2009, 15:54)
Bj├ÂrnN:   Es gibt noch einen separaten Jahrebericht, den nur die Aktion├Ąre des Zoos erhalten.
(07.09.2009, 15:32)
Andreas Knebel:   Wow, jetzt bin ich echt etwas verwirrt. Der Jahresbericht ist doch immer IM Bongo erschienen. Hat sich das jetzt ver├Ąndert? Gibt es den Jahresbericht auch seperat?
(07.09.2009, 13:22)
WolfDrei:   Den Bongo habe ich als Jahresbandband in wenigen Exemplaren, daf├╝r die Jahresberichte vollst├Ąndig. Zur "Titelseite": Band 12, 21 und 25 (1995) , nun gut, in dem "Graugr├╝n", Band 35 und 36 in einem helleren "Graugr├╝n" - auf diesen fehlt dann unter BONGO "Herausgegeben von....", daf├╝r r├╝ckt der halbe Bongo 2cm nach oben. V├Âllig "daneben" dann Band 37 von 2007 - wohl ein Designerst├╝ck mit einem BongohalbKOPF und generell anderer Farbgebung. Ist das eigentlich so geblieben?
(07.09.2009, 12:50)
Andreas Knebel:   Hallo, es geht mir in der Tat um die Frontseite, also die mit dem halben Bongo. Ich m├Âchte nur genau wisen, ob sich etwas ver├Ąndert hat (Farbe, Details). Das schon relativ h├Ąssliche Gr├╝n Anfang der 90er ist z.B. 1996 einem noch grauenhafteren etwas dunkleren Gr├╝n gewichen. Solche Details eben...
(07.09.2009, 12:08)
WolfDrei:   ...oder ist das Titelbild des Jahresberichtes aus dem Bongo gemeint: 2006 (Heft 36): indische Elefantenkuh mit Jungtier, Heft 30 - wenn ich richtig r├╝chgerechnet habe (also Jahresbericht 1999: von der Decken Tocko mit Jungvogel.
(07.09.2009, 08:00)
WolfDrei:   @Andreas Knebel: Titelbilder des "Bongo"?? ein halber gezeichneter Bongo!
(07.09.2009, 07:54)
Andreas Knebel:   Dringende Bitte:
Ich br├Ąuchte ganz dringend die Titelbilder der Bongo Jg. 30 und 36. K├Ânnte mir jemand die beiden bitte zumailen. Am besten hier noch eine kurze Mitteilung, damit nicht gleich 5 Leute gleichzeitig mailen. Schon einmal danke!
(06.09.2009, 22:52)
Andreas Knebel:   @Gudrun:
etwa Mitte der 90er. Steht leider nirgendwo drauf :-( Ich habe ihn seit 1997...
(09.08.2009, 23:33)
Gudrun Koball:   @ Andreas Knebel
Aus welchem Jahr ist denn der Ueckerm├╝nder Zoof├╝hrer?
(09.08.2009, 21:44)
Andreas Knebel:   @Karsten Vick:
Hier ├╝brigens der Zoof├╝hrer aus Ueckerm├╝nde...
(09.08.2009, 00:47)
Michael Mettler:   Diese beiden Fragen kann ich jedenfalls nicht beantworten...
(02.08.2009, 15:51)
Andreas Knebel:   @MM:
├ähnliches ist mir bei meinen Recherchen auch widerfahren. Dennoch gibt es derma├čen extremeUnterschiede zwischen den Zoos, dass all die Entschuldigungen eigentlich gar nicht gelten d├╝rfen. Ich habe ganz schnelle, sehr genaue und ├╝beraus freundliche Antworten von verschiedensten Zoos erhalten. Und zwar egal ob klein oder gro├č, im Fernsehen oder nicht, mit speziellen Abteilungen f├╝r ├ľffentlichkeitsarbeit oder nicht. Ich glaube, es liegt vielmehr an der individuellen Bereitschaft und ob den Verantwortlichen in den Zoos, ihre (potentiellen) Besucher ├╝berhaupt wichtig sind oder mehr als notwendiges ├ťbel erscheinen. Auf jeden Fall erstmal herzlichen Dank f├╝r die F├╝llung meiner Wissensl├╝cken! Trotzdem noch einmal die Frage: Ab wann hat Herr Wandrey im Zoo Wingst den Jahresbericht in Form einer Zeitschrift herausgegeben? Und gab es den JB aus Saarbr├╝cken durchg├Ąngig in den letzten 20 Jahren?
(02.08.2009, 14:25)
Michael Mettler:   Aus Erfurt ist mir auch nur der eine Jahresbericht bekannt, ebenso aus Ueckerm├╝nde. Walsrode gab f├╝r die Jahre 1992 bis 1996 Jahresberichte heraus, danach wohl nur noch Tierbestandslisten. So weit ich wei├č, wurden zumindest fr├╝her gestraffte Jahresr├╝ckblicke des Vogelparks in der Zeitschrift "Gefiederte Welt" ver├Âffentlicht, die ich aber nie verfolgt habe.

Dem Tipp "Brief statt Mail" w├╝rde ich ├╝brigens zustimmen. Der kann zwar auch erst mal in einem Stapel "unerledigt" landen, aber dieser Stapel ist eben auch als noch zu Erledigendes optisch pr├Ąsenter als eine prall gef├╝llte Mailbox. Ich m├Âchte nicht wissen, wieviele hundert Mails t├Ąglich in einem Zoo eintreffen, und halte es f├╝r mehr als unwahrscheinlich, dass dort jemand den ganzen Tag sitzt und geradezu auf Anfragen wartet.

Abgesehen davon wissen manche Zoos bzw. deren Mitarbeiter/innen in der Verwaltung gar nicht (mehr), was sie mal alles herausgegeben haben bzw. haben sich selbst gar kein Archiv dar├╝ber angelegt (oder ein solches irgendwann in den Altpapiercontainer geschmissen). Ich habe jedenfalls selbst schon bei Anfragen, mit denen ich L├╝cken in meinem Archiv zu f├╝llen hoffte, ungl├Ąubiges Erstaunen ├╝ber meine vorhandenen St├╝cke geerntet - bis hin zur R├╝ckfrage eines Zoos "K├Ânnen Sie uns die Sachen nicht mal ausleihen..."?
(02.08.2009, 10:20)
Andreas Knebel:   Zumindest 1992 gab es einen JB (siehe Bild). Einen Zoof├╝hrer gab es in den 90ern auch - die einzelnen Seiten konnte man als Ansichtskarten verschicken!
(02.08.2009, 01:35)
Karsten Vick:   Von einem Jahresbericht, Zoof├╝hrer o. ├Ą. aus Ueckerm├╝nde habe ich noch nie was geh├Ârt. Das einzige, was die haben ist eine kostenlose Zoo-Zeitschrift, wie man sie in mehreren Zoos findet. In Berlin hei├čt sowas "Berliner Tiere" und in Ueckerm├╝nde "Tierpark aktuell".
(01.08.2009, 23:19)
Michael Amend:   @Andreas Knbel. Das mit den Briefen ist meine pers├Ânliche Erfahrung, allerdings w├╝rde ich auch nicht aus ├ľsterreich nicht s├Ąmtliche deustche Zoos anrufen,schon gar nicht auf Gesch├Ąftskosten...Ich glaube, einem Brief wird tats├Ąchlich noch mehr Wert beigemessen als einer E-Mail.
(01.08.2009, 22:53)
Andreas Knebel:   @MA:
Im Prinzip richtig, aber f├╝r 9 Wochen und 4 Anfragen ist auch eine Zoo-Doku keine Ausrede. Und warum sollten die gleichen Mitarbeiter, die keine Zeit haben meine E-Mail zu beantworten, auf einmal Zeit haben meinen Brief zu beantworten? Und wenn ich aus ├ľsterreich heraus alle gr├Â├čeren deutschen Zoos anrufen muss (wobei ich mich ja noch nach deren ├ľffnungszeiten richten m├╝sste), schickt mir meine Chefin die K├╝ndigung und meine Bank schickt mich zun Offenbarungseid...
(01.08.2009, 20:16)
Michael Amend:   Ich k├Ânte mir vorstellen,das diverse Zoos mit E-Mails tagt├Ąglich bombardiert werden, speziell diese, die eine Zoo-Doku im TV laufen haben.Ein klassicher Brief k├Ânnte mitunter mehr Erfolg haben. Und gerade in der jetzigen Urlaubszeit d├╝rften viele Zoo-Verwaltungen unter personellen Engp├Ąssen zu leiden haben...Und es gibt ja auch noch das Telefon, die vielleicht einfachste Variante, eine Anfrage beantwortet zu bekommen.
(01.08.2009, 20:06)
Andreas Knebel:   @GK:
das ist auch der einzige JB, der mir vorliegt. Vielleicht gab es tats├Ąchlich nur den einen? Der Zoo Erfurt ist allerdings eine einzige Katastrophe, wenn man ├╝ber E-Mail Infos haben m├Âchte. Ich habe zu genau diesem Thema am 30.5. eine E-Mail geschickt. Nachdem bis zum 27.6. (!!) keine Antwort eintraf, eine weitere. Darauf erhielt ich dann am 4.7. eine unbefriedigende Antwort, gekr├Ânt von dem Satz: "Sie d├╝rfen uns eines glauben, wir sind nicht unt├Ątig." Auf eine Nachfrage vom 5.7. habe ich bis jetzt noch keine weitere Antwort erhalten, trotz einer weiteren E-Mail von mir vom 22.7. (to be continued...). Der Zoopark Erfurt besitzt eine so grottenschlechte ├ľffentlichkeitsarbeit, dass es nicht nur massiv ├Ąrgerlich, sondern auch fast nicht zu glauben ist. Leider ist das kein Einzelfall, wie ich bei ca. 70 E-Mailanfragen bei zoologischen Einrichtungen in D, CH und A erfahren musste. Solang die St├Ądte den finanziellen Ausgleich immer brav leisten, m├╝ssen sich diverse Zoos wohl nicht anstrengen...
Ich hab ├╝brigens noch eine Frage zu den JBs vom VP Walsrode (auch so ein Kandidat, der meint um Antworten m├╝sste man erst betteln...). Bis wann wgab es JBs aus Walsrode?
(01.08.2009, 19:23)
Gudrun Koball:   Ich kenne von Erfurt nur einen JB von 1995. F├╝r weitere Infos w├Ąre ich daher auch sehr dankbar.
(01.08.2009, 15:46)
Andreas Knebel:   Hallo zusammen,
ich habe ein paar Fragen zu Jahresberichten und hoffe, ihr k├Ânnt mir helfen.
Bis zu welchem Jahr wurden folgende JBs herausgegeben: Zoo Erfurt, Tierpark Ueckerm├╝nde, Vivarium Darmstadt
Ab wann wurde im Zoo Wingst der JB im Rahmen der Zoozeitschrift herausgegeben? F├╝r eure Hilfe schon mal Dank im voraus...
(01.08.2009, 14:52)
Klaus Sch├╝ling:   Ardea 18 aus Hoyerswerda soeben eingetroffen.
(06.02.2007, 09:16)
Sebastian Dahl:   @Dennis I: Die "Zeitschrift des K├Âlner Zoo" erscheint alle drei Monate, im M├Ąrz m├╝sste es wieder so weit sein.
(05.02.2007, 14:54)
Dennis I:   Wann erscheint die Ausgabe 1/07 der " Zeitschrift des K├Âlner Zoo " ?
(05.02.2007, 13:41)
Michael Mettler:   Beim Lesen des neuen Jahresberichtes des Magdeburger Zoos (FELIS 24) ging mir gerade auf, wie sehr die Berichterstattung ├╝ber den Tierbestand doch inzwischen gelitten hat. Geht man davon aus, dass eine tabellarische ├ťbersicht ├╝ber den Bestand sowieso nur von sehr Interessierten gelesen wird, dann w├╝rde sich genau diese Zielgruppe nat├╝rlich auch sehr daf├╝r interessieren, wie die Ver├Ąnderungen zustande kamen. Einfach nur den Jahresanfangs- und Jahresendbestand aufzulisten, gibt dabei wenig her - dann k├Ânnte man sich auch gleich auf eine reine Aufz├Ąhlung der Arten beschr├Ąnken. Wenn bei Arten wie Schabrackenschakal, Flachlandtapir oder Warzenschwein am Jahresbeginn noch beide Geschlechter vorhanden sind (in der genannten Reihenfolge: 3,4; 1,2; 6,2) und zum Jahresende nur noch "Junggesellengruppen" (3,0; 0,2; 6,0), dann w├╝rde ich schon gern wissen, ob das durch einen bewussten Verzicht auf Zuchtm├Âglichkeit oder z.B. durch Ungl├╝cksf├Ąlle bedingt ist. Derlei Erl├Ąuterungen finden sich allerdings im d├╝rftigen Textteil "Ver├Ąnderungen im Tierbestand" nicht. Dieser umfasst ganze zwei Seiten - Neuzug├Ąnge, Nachzuchten und Abgaben eingeschlossen, gr├Â├čtenteils ohne Angaben zu Zahl und Geschlecht! Zum Vergleich: "Veterin├Ąrmedizinische Betreuung" drei Seiten, "Marketing" vier Seiten, "Besucher" f├╝nf Seiten....
(18.11.2006, 15:47)
Karsten Vick:   An den tschechischen Jahresberichten k├Ânnen sich wohl viele deutsche Zoodirektoren ein leuchtendes Beispiel nehmen. In gedruckter Form hab ich einige aus Plzen, diese und viele andere sind auch als pdf auf den jeweiligen Internetseiten der Zoos zu finden. Auf der HP von Liberec gibt es nicht nur wie Jana schreibt Jahresberichte aus den 60er/70er Jahren (├╝brigens mit ausf├╝hrlichen deutschen und englischen ├ťbersetzungen) zu sehen, sondern auch einen deutschsprachigen Zoof├╝hrer aus den 30er Jahren. Nach dem w├╝rden sich wohl einige hier alle zehn Finger lecken.
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Heute habe ich den 2005er Jahresbericht aus M├╝nchen erhalten. Auch da gibt es in der Bestandsliste ungenaue Bezeichnungen wie "Klammeraffe" oder "Unzertrennliche", und der Axolotl wird zu den Echsen gerechnet...

Bemerkenswert, weil wir dieses Thema gerade unter "Wei├čer Tiger in Aschersleben" angerissen hatten, finde ich aber folgenden Absatz unter der Rubrik "Marketing":

"Die Befriedigung der Besucherbed├╝rfnisse steht als Kernaufgabe eines Tierparks im Vordergrund zur Gew├Ąhrleistung der finanziellen Grundabsicherung. Dies stellt eine wesentliche Voraussetzung dar, um die Hauptaufgaben unseres Tierparks wie Tier-, Natur- und Artenschutz, Bildung und Wissenschaft erf├╝llen zu k├Ânnen und dar├╝ber hinaus unsere Arbeitspl├Ątze auch in Zukunft sichern zu k├Ânnen."

Und diese ├äu├čerung kommt eben nicht aus einem Provinz-Tierpark (was nicht abwertend gemeint ist), sondern aus einem "Weltklassezoo" (so bezeichnet sich M├╝nchen auf der gleichen Seite selbst). Der Sinneswandel in der Zoowelt tritt hier offen zutage: Die Zeiten sind vorbei, in denen ein Zoo vorwiegend nach eigenem Gutd├╝nken arbeitete und sein Besucher mit dem vorlieb nehmen musste, was der Zoo geneigt war ihm an "Ausstellung" und Service zu pr├Ąsentieren. Das neue Zauberwort hei├čt eben Kundenorientierung, der Besucher gilt nicht mehr als zahlender Gast eines zoologischen Institutes, sondern als umworbener Kunde einer Freizeiteinrichtung.

So hei├čt es dann unter "K├╝nftige Risiken und Ausblick" auch: "Eine zentrale Aufgabe des kommenden Jahres muss die R├╝ckgewinnung von Tagesbesuchern sein. Offenbar verliert der Tierpark bei Gruppen- und Individualbesuchern im Vergleich mit anderen Einrichtungen innerhalb der Landeshauptstadt M├╝nchen an Reiz." Als vermutete Konkurrenz werden Bundesgartenschau und neues Fu├čballstadion genannt, also v├Âllig andere "Branchen" - und nun kommt auch noch das Sealife-Centre hinzu.
(01.07.2006, 00:00)
Jana:   Zoo Liberec hat jetzt eine neue HP, wo auch einige Jahresberichte veroffentlich sind. Komischeweisse aber nicht 1-2 neuste, wie es ueblich ist, aber hat man mit den aelteren angefangen (als .pdf) - nur in der tschechische Version, unter Informace - Vyrocni zpravy zu finden. Interessant ist zB Foto von Saiga, Wohlaffe, Elefanten mit Pocken...
(29.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Stimmt ! Der Jahresbericht schwankt bedenklich zwischen Einzeltieren und invasionsartigen Mengen von Kleintieren...
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Exklusiv ist sie ja immer noch, immerhin war ja ein Gro├čteil der Liste tats├Ąchlich im Zoo... Aber getrickst wurde in Berlin gern, man hatte schlie├člich eine Ruf als artenreichster Zoo zu verlieren. Wenn kurz vor der j├Ąhrlichen Inventur schon feststand, dass die Artenzahl unter das Vorjahr zu sinken drohte, wurden eben schnell noch mal 100 St├╝ck gemischte Prachtfinken oder Weberv├Âgel angeschafft, das gab dann eine sch├Âne bunte Voliere und hievte die Artenzahl wieder hoch... Auch das liest man nicht aus Jahresberichten raus.
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Oh, vielen Dank ! Du hast grade meiner Tierbestandsliste die Exclusivit├Ąt genommen :o( Aber wieder mal danke f├╝rs Hintergrundwissen...
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Es betrifft zwar nicht den Jahresbericht als solches, aber den selben BONGO (Nr. 36), und passenderweise hat es auch mit Bongos zu tun: Der Artikel "Bongos im Zoo und im Museum" belegt mal wieder sch├Ân, wie man mit Zahlen die Wirklichkeit verdrehen kann, was sp├Ąter nur sehr schwer nachzuvollziehen ist.

Es hei├čt in diesem Artikel: "Berlin erhielt 1971 aus Kenia als erster Zoo in Deutschland Bongos (...) Basel beherbergte zwischen 1970 und 2005 eine Gruppe..." Das machte mich stutzig, weil Frankfurt nicht erw├Ąhnt wird, das seine Tiere zusammen mit Basel importierte. Zum Gl├╝ck habe ich die passenden Jahreberichte der Zoos: Die Frankfurter Bongos kamen am 7.7.1970 in Frankfurt an, Berlin erhielt seine erst 1971, war also mitnichten der erste deutsche Halter dieser Art. Aber: Im 71er Jahresbericht von Berlin ist zu lesen, dass Kl├Âs den Bongokauf bereits im Februar 1970 in Kenia klargemacht hatte, und m├Âglicherweise steht dieses Datum in den Berliner Unterlagen! Es scheint so, als habe Berlin ├Âfter das Kauf- oder vielleicht sogar das Bestelldatum als Zugangsdatum f├╝r den Zoo benutzt, denn z.B. in der Tierbestandsliste, die 1969 zum Zoojubil├Ąum ver├Âffentlicht wurde, sind Tierarten aufgelistet, die zu diesem Zeitpunkt gar nicht im Zoo vorhanden waren, sondern erst sp├Ąter eintrafen - die Buntb├Âcke kamen meiner Erinnerung nach z.B. erst zwei Jahre sp├Ąter in Berlin an....
(28.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Irgendwie hatte ich schon immer das Gef├╝hl, dass J├╝rgen Lange kein gro├čer Freund vom Jahresberichte schreiben ist. Eine Best├Ątigung daf├╝r fand ich jetzt im 2004er nach langem Suchen wieder: Unter Personal (S. 172) bedankt er sich bei allen Mitarbeitern, die redaktionelle Beitr├Ąge verfasst haben. Und jetzt ├╝berlegt mal, was vom JB noch ├╝brig bleibt, wenn man diese Beitr├Ąge wegl├Ąsst.

Dagegen hat Dr. Blaskiewitz ganz offensichtlich Spa├č am JB-Schreiben.
(28.06.2006, 00:00)
cajun:   @ Micael Amend: Nicht nur das, auch Humor hat Bernhard B., dass beweisen die Kommentare unter den Bildern der anderen Zoodirektoren im neuen Jahresbericht aus F-felde.
(28.06.2006, 00:00)
Michael Amend:   Und ich ahbe immer geglaubt, die Jahresbercihte vom Tierpark Hamm w├â┬Ąren an unfreiwilligem Humor nicht zu ├â┬╝berbieten....

Was den Berliner JB angeht, der war fr├â┬╝her ebdeutend besser, vor allem pr├â┬Ąziser, was den Verbleib der abgegebenen Tieer angeht, mittlerweile hei├âŸt e snur noch"wurde an einen anderen zoo/Tierpark etc. abgegeben" Wie es scheint, ist wohl nun eien andere Person f├â┬╝r das Schreibend es Jahresberichtes verantwortlich. Aber Geduld, ab 2007 wird sich auch das wieder zum Positiven ver├â┬Ąndern, garantiert.
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Vielleicht bin ich jetzt nur durch den Phantom-Bergtapir in K├Âln (siehe "Tapir-Schwund") sensibilisiert, aber in den ganz frisch per Sch├╝ling-Buchkurier eingetrudelten Jahresberichten aus Berlin (Zoo), Straubing und M├╝nster ist mir doch Einiges aufgefallen.

So behauptet Berlin noch immer, dass das Kirkdikdik lateinisch Madoqua guentheri hei├če, hat seine Kanadischen W├Âlfe jetzt in Alaska-W├Âlfe umgetauft (in zehn Jahren ├╝berqueren sie dann wahrscheinlich namentlich die Bering-Stra├če), hatte ein Elefantenbaby ohne deutsche Artangabe, l├Ąsst beim Wei├čgesicht-Seiden├Ąffchen locker das "Wei├čgesicht" weg (Gibt es denn noch andere Seiden├Ąffchen? Ironie.) und hat sogar einen neuen deutschen Namen f├╝r Saguinus oedipus, das in anderen Zoos Liszt├Ąffchen genannt wird: In Berlin hei├čt das schlicht und einfach "Tamarin"! Wie wird das weitergehen? Hei├čt im n├Ąchsten BONGO die Nyala nur noch "Antilope" und schreibt man dann "unsere Besucher freuten sich besonders ├╝ber zwei B├Ąrenbabys (Melursus ursinus)"??

M├╝nster ist aber auch nicht besser. Die Tierbestandsliste ist nicht mehr nach zoologischer Systematik angeordnet, sondern nach alphabetischer Reihenfolge der deutschen Namen.... Da steht dann ein Mischlings-Ara unter H wie Hybride, der Blaue Pfau nat├╝rlich unter P (weil das "Blau" anscheinend ├╝berfl├╝ssig ist) und der Haubenkapuziner folglich unter K. Mal ist der deutsche Name auf die Gattung beschr├Ąnkt wie bei diesen beiden Beispielen, mal auf die Art (das S├╝dliche Breitmaulnashorn steht unter B), mal auf die Unterart (Syrischer Braunb├Ąr unter S). Und manche Tiere tauchen vermutlich sogar doppelt auf, gibt es doch z.B. je 0,2 vom Minischwein unter M und vom G├Âttinger Minischwein unter G.... Da zudem ein R├Âtelpelikan mit der Bildunterschrift "Krauskopfpelikan" abgebildet ist, w├Ąre es doch mal interessant zu wissen, ob WIRKLICH von beiden Arten zuf├Ąllig genau gleiche 3,4 gehalten werden oder nicht doch nur eine Art mit sieben Exemplaren. Beim Palmenflughund steht als lateinischer Name "n. best." (Komisch, in Berlin wissen sie den, und von da kommen die Tiere laut Jahresbericht...), und einem lateinischen Namen f├╝r das Haushuhn gibt es anscheinend nicht (wohl aber f├╝r alle anderen domestizierten Arten).

Im Straubinger Jahresbericht ├Ąu├čert sich der Zoodirektor gleich auf Seite 2, "...dass Zoos bedeutend mehr auf dem Kasten haben als sich den Ausbau in Form von Vergn├╝gungsparks mit Tierzugabe zum Ziel zu stecken." Was Straubing selbst so auf dem Kasten hat, ist dann auf Seite 23 ├╝ber den "AOK-Familientag" im Tierpark zu lesen: "Alles drehte sich um Bewegung f├╝r Gro├č und Klein. Vor allem junge Eltern mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter konnten einen sch├Ânen Tag erleben, mit dem Nachwuchs spielen (Anmerkung von mir: Muss man dazu in Bayern in den Zoo gehen? Wir Nordlichter k├Ânnen das auch zu Hause...) und sich nebenbei ├╝ber Fitness und gesunde Ern├Ąhrung informieren. Neben Geschicklichkeitsspielen und Einblicken in die Beweglichkeitskurse und einem Nordic-Walking-Schnupperkurs mit der AOK-Sportlehrerin Birgit Fuchs gab es Kinderschminken, Gl├╝cksrad, Portraitfotos und Anfertigung von Buttons im Angebot." Na das ist doch prima, dann brauche ich ja nicht mehr ins Sanit├Ątshaus zu gehen, da ist ja der Zoo viel naheliegender.... Nat├╝rlich gibt es auch einen vierseitigen Bericht ├╝ber den "Kindertag" inklusive H├╝pfburg und Aktivspielplatz (Gibt es eigentlich auch Passivspielpl├Ątze??). Und nach dem Motto "ach ja, Tiere haben wir im Zoo ja auch noch" beginnt der "zoologische Teil" des Jahresberichtes auf Seite 42 (von 50).... Ausgerechnet dort erhebt sich jemand zum Mahner ├╝ber "Artfremdes" im Zoo?
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Roland Wolf sagt mir ja jetzt nicht so viel... In Dortmund kennt man wahrscheinlich auch nur "Eddy" Laudert (den Orang-Chef) und Volker Gatz, wegen den Riesenottern...
(22.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @cajun: Vor ein paar Jahren ist doch der hannoversche Affenpfleger Roland Wolf nach Dortmund gewechselt, welche Tiere betreut er eigentlich dort? Sch├Âne Gr├╝├če.... Volker Gatz kann sich m├Âglicherweise auch noch an mich erinnern, ist ja ebenfalls Ex-Hannoveraner.
(22.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Ich muss echt mal wieder in den Zoo, glaub ich... Nur dieses Wochenende wird es sehr knapp, cajun... :o(
(22.06.2006, 00:00)
cajun:   @Michael Mettler: Man liest immer das, was man lesen will, nicht wahr? Trotzdem danke f├╝r den Namen des Ansprechpartners. ;-)

@Dortmunder: Nat├╝rlich vom Zoo. Die gibt es da im B├╝rogeb├Ąude. Gratis ├╝brigens. ;-)
(21.06.2006, 00:00)
IP66:   Ich denke, da├č zum Ablegen von Rechenschaft eine Form der Publikation, also das ├ľffentlichmachen, notwendig ist, und da├č die dabei entstehenden Kosten sich eben nicht durch den Verkauf decken lassen, sondern im Subventionsaufkommen enthalten sind. Die Daten m├╝├čten doch vorliegen, da man doch einigerma├čen ├╝ber Ausgaben und Einnahmen sowie Tierbestand und Baut├Ątigkeit Buch f├╝hrt. Daraus deutsche S├Ątze zu gestalten, ist keine gar zu gro├če Anforderung.
(21.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @cajun: Da habe ich mich missverst├Ąndlich ausgedr├╝ckt, sollte hei├čen: Frag DU einfach mal an....
(21.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   @ cajun :

Also mit anderen Worten, alle offiziellen Dortmunder Zuchtb├╝cher... Hast du die vom Zoo bekommen, oder wo hast du die her ?
(21.06.2006, 00:00)
cajun:   W├Ąre sehr nett! Vielen Dank!
(21.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @cajun: Frag mal beim Zoo Hannover an. Zuchtbuchf├╝hrer ist Herr M├╝ller-Schilling.
(21.06.2006, 00:00)
cajun:   An Zuchtb├╝chern habe ich das f├╝r die Riesenotter, das f├╝r den s├╝damerikanischen Seeb├Ąren und das f├╝r den gro├čen Ameisenb├Ąren.
@
Michael Mettler: Wie kommt man an die Dik-Dik Cd? W├╝rde mich ja mal interessieren.

(21.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Mit den Zuchtb├╝chern scheint es ja ├Ąhnlich zu sein: Manche werden gedruckt, manche nicht; das Dikdik-Zuchtbuch in Hannover existiert wenigstens auf CD, das Pferdeantilopen-Zuchtbuch (ebenfalls Hannover) nicht mal das. Die Zuchtb├╝cher f├╝r Halb- und Wildesel werden vom Tierpark Berlin an Interessierte verschickt, das Zuchtbuch f├╝r afrikanische Nash├Ârner des Berliner Zoos konnte man fr├╝her sogar an der Kasse kaufen (heute auch noch?). Wie sieht es mit anderen Zuchtb├╝chern aus? In gewissem Sinn ist ja ein Zuchtbuch auch eine Art Jahresbericht bzw. Tierbestandsliste, der/die sich zwar auf eine Tierform beschr├Ąnkt, aber die daran geleistete Arbeit zoo├╝bergreifend dokumentiert.
(20.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Also, nicht, dass ich zuviel Zeit h├Ątte, aber ich w├╝rde, wenn ich die n├Âtigen Daen h├Ątte, gerne freiwillig die Jahresberichte schreiben... Ich hab mich da nicht so, also, her damit :o)
(20.06.2006, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   Solche Rentabilit├Ąts├╝berlegungen gelten aber f├╝r den Aufwand des Schreibens noch mehr als f├╝r die Refinanzierung des Druckes. -
Und daher m├╝ssen wir uns wohl damit abfinden, dass Jahreberichte eine bedrohte Art sind.
├ťbrigens soll es in den VDZ-Statuten irgendwo im Kleingedrucktem eine Verpflichtung geben, Jahresberichte zu schreiben - oder sogar zu ver├Âffentlichen.
(20.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   M├Âglicherweise gibt es mehr Berichte, als wir denken, weil ja z.B. eine AG eher den Aktion├Ąren als der ├ľffentlichkeit Bericht erstatten muss.

Der Berliner Zoo gab z.B. fr├╝her sowohl Gesch├Ąfts- als auch Jahresberichte heraus (und tut dies wahrscheinlich auch heute noch), in denen die Tierbestandsmeldungen meines Wissens identisch waren (ich habe leider f├╝r kein Jahr beide Versionen, sondern nur entweder oder), der Gesch├Ąftsbericht aber die unerl├Ąsslichen Zahlentabellen ├╝ber die Finanzen usw. enthielt. Auch die jetzt nicht mehr "Chronik", sondern "Gesch├Ąftsbericht" genannten Werke aus Duisburg machen ihrem neuen Namen Ehre, denn ├╝ber den Tierbestand enthalten sie kaum noch Informationen.

In Hannover war die Begr├╝ndung f├╝r das Aufgeben der Jahresberichte ganz schlicht (und leider auch nachvollziehbar), dass die Zeit f├╝r das Zusammenstellen der Fakten und der finanzielle Aufwand f├╝r den Druck in keinem Verh├Ąltnis zur Nachfrage standen. Der Jahresbericht lag zwar an der Kasse offen sichtbar aus (und war mit DM 1,50 sogar billiger als der ZOOFREUND), wurde aber nur selten verkauft. Verschenken h├Ątte nicht viel mehr Interesse erzeugt und die Herausgabe noch unrentabler gemacht. Wenn man das jetzt bissig kommentieren wollte, dann haben im Umkehrschluss anscheinend manche Zoos noch ├╝bersch├╝ssige Zeit und Gelder.... Lobenswert, wenn sich einige diesen "Luxus" trotzdem leisten.

Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum einige Zoos ihre Jahresberichte in die "sowieso" erscheinde Zeitschrift integriert haben, die wohl eher absetzbar ist.

Dabei w├Ąre es im Computerzeitalter doch ein Leichtes, den Jahresbericht auf Abruf anzubieten: Bei Nachfrage an der Kasse bzw. in der Verwaltung oder im Shop w├╝rde schnell ein Computerausdruck gemacht. Das w├Ąre dann zwar eine Lose-Blatt-Sammlung, aber wer sich f├╝r die Zahlen und Fakten interessiert, verzichtet bestimmt lieber auf aufw├Ąndige Gestaltung als auf den Jahresbericht schlechthin. Dennoch muss sich nat├╝rlich irgendjemand im Zoo die Zeit nehmen (k├Ânnen), die Fakten zu sammeln und in den Computer einzuspeisen!
(20.06.2006, 00:00)
IP66:   Ich fand den Hinweis - unter "├äquatorium Duisburg" - interessant, da├č in Tschechien grunds├Ątzlich Jahresberichte publiziert werden m├╝ssen, w├Ąhrend sie in Deutschland wohl eine aussterbende Gattung darstellen. Mir scheint es eigentlich selbstverst├Ąndlich, da├č eine vom Steuerzahler getragene Institution wissenschaftlichen Anspruchs ├╝ber ihre T├Ątigkeit ausf├╝hrlich berichtet. Ob man, wie das Krefeld ein paar Jahre gehalten hat, zwei Jahre zusammenfa├čt oder j├Ąhrlich rapportiert, ob im Internet oder gedruckt, scheint mir weniger wichtig, das aber Zoos ganz von dieser Pflicht absehen, ist problematisch.
(20.06.2006, 00:00)

alle Beiträge