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Nebengelenktiere / Zahnarme



cajun:   Aufbruch von Dresden ins Baltikum:
"F├╝r Faultier-Weibchen Lele steht am Freitag der Umzug in den Zoo Riga (Lettland) an, wo auf sie ein neu erbautes Gehege und ein ├Ąhnlich altes Faultier-M├Ąnnchen warten.
Lele hat sich in den letzten 1,5 Jahren pr├Ąchtig entwickelt und ist zu einem gesunden und selbstst├Ąndigen Faultier herangewachsen. Dar├╝ber freuen wir uns sehr, weil die Startbedingungen nach ihrer Geburt nicht einfach waren. Mit nur 280 Gramm Gewicht kam Lele am 11. September 2021 zur Welt. Mutter Marlies hatte eine Zwillingsgeburt, die bei Faultieren sehr selten vorkommt und viele Risiken birgt. Leider starb eines der Jungtiere kurz nach der Geburt und da bei Marlies kein Milchfluss beobachtet werden konnte, entschieden wir uns das zweite Jungtier, Lele, in Handaufzucht zu nehmen.
Diese zeitintensive Aufgabe ├╝bernahm haupts├Ąchlich Tierpfleger Olaf Lohnitz. Lele brauchte die ersten Monate rund um die Uhr Betreuung und vor allem viel K├Ârperkontakt. Mittlerweile wiegt Lele stolze 7 Kilogramm und lebt seit einigen Monaten mit den Kaiserschnurrbarttamarinen und Kugelg├╝rteltieren zusammen.
Nun hei├čt es Abschied nehmen, der besonders Olaf Lohnitz nicht leicht f├Ąllt. Deshalb ist er am Abreisetag auch dabei und sorgt daf├╝r, dass Lele entspannt in die Transportkiste kommt.
Bis Donnerstag habt auch ihr noch die M├Âglichkeit Lele zu sehen, bevor am Freitag die gro├če Reise beginnt.
F├╝r ihr neues Leben im R─źgas Zood─ürzs/Riga Zoo w├╝nschen wir Lele alles Gute."
Quelle:https://www.facebook.com/ZooDresden/?locale=de_DE
(15.03.2023, 17:43)
cajun:   Eine etwas versp├Ątete Meldung aus Herberstein:
"Bedeutender Zuchterfolg im S├╝damerikahaus
Erneuter Zuwachs bei den Zweifingerfaultieren: Anfang Februar wurde ein Baby geboren. Seit ihrer Vergesellschaftung im Jahr 2016 sind die Zweifingerfaultiere Speedy und Gonzalez ein Garant f├╝r Nachwuchs. Nach einer Tragzeit von circa neun Monaten kam ihr bereits sechstes Kind auf die Welt. Die Geschlechterbestimmung wird aller Voraussicht nach in sieben Monaten erfolgen. Diese regelm├Ą├čigen Geburten im Rahmen des Europ├Ąischen Zuchtbuchs (ESB) stellen einen ├╝beraus beachtlichen Erfolg dar.
Ausschlie├člich Weibchen
Bis dato sind im oststeirischen Tierpark ausschlie├člich weibliche Faultiere zur Welt gekommen. Die ├Ąlteren Schwestern wurden im Rahmen des Zuchtprogramms an andere Zoos abgegeben. Die Jungtiere leben in zoologischen Einrichtungen in Polen, Gro├čbritannien und Deutschland.
Gemeinsam mit Aras, Nasenb├Ąren, Maras, Tapiren und Capybaras, die auch Wasserschweine genannt werden, leben sie im S├╝damerikahaus. Seine/Ihre Zeit verbringt der/die j├╝ngste Zoobewohner*in ausgestreckt am Bauch der Mutter, stets bereit zur Nahrungsaufnahme.
Urspr├╝nglich stammen Zweifingerfaultiere aus dem n├Ârdlichen S├╝damerika, wo sie Gebiete von feuchten tropischen Regenw├Ąldern im Tiefland des Amazonasbeckens bis in Nebelw├Ąlder in H├Âhen von circa 2.400 Metern bewohnen. Die Ern├Ąhrung ist in Form von Bl├Ąttern, Knospen, Fr├╝chten und Beeren vorrangig vegetarisch."
Quelle:https://www.meinbezirk.at/hartberg-fuerstenfeld/c-lokales/bedeutender-zuchterfolg-im-suedamerikahaus_a5880973?utm_medium=Social&utm_source=Facebook#Echobox=1676875898
(07.03.2023, 18:07)
cajun:   Der Zoo FFM meldet ├╝ber Facebook den Abgabe von 0,1 Tamandua Nachwuchs "Lupita" an den Zoo Karlsruhe (der die Ankunft auch ├╝ber FB meldet) und eine neue Nachzucht 1,0 "Pepe" von Anfang November.
(21.12.2022, 15:33)
cajun:   Die Handaufzucht in Magdeburg scheint zu gelingen. Das man dem Tier Ameisen zur Verf├╝gung stellen kann, bezweifele ich ja etwas.. Oder gibt es da eine neue Vergesellschaftung? ;-)
"Gro├čer Ameisenb├Ąr: Wie geht es dem Jungtier ÔÇ×OsitaÔÇť?
ÔÇ×Unser Nachwuchs beim Gro├čen Ameisenb├Ąr bringt schon 23 Kilogramm auf die Waage! Die engmaschige tiermedizinische und tierpflegerische intensive Betreuung hat sich bei der k├╝nstlichen Aufzucht ausgezahltÔÇť, erkl├Ąrt der Zoo-Gesch├Ąftsf├╝hrer Dirk Wilke. Das neunmonatige weibliche Jungtier namens ÔÇ×OsitaÔÇť bekommt keine Spezialmilch mehr. Inzwischen nimmt ÔÇ×OsitaÔÇť selbstst├Ąndig den in Zoos ├╝blichen gehaltvollen Ersatzbrei zu sich und frisst auch Ameisen. Derzeit sind es noch vier Mahlzeiten t├Ąglich, bis zum Erreichen des Erwachsenen-Alters werden es zwei Mahlzeiten sein. Das anf├Ąnglich geringe Gewicht steigerte der kleine R├╝ssler in den vergangenen Monaten gut. Die Gewichtsentwicklung von ÔÇ×OsitaÔÇť liegt im Vergleich zu ihren gleichaltrigen Artgenossen etwa noch einen Monat zur├╝ck - sie war eine Fr├╝hgeburt. Jetzt erreicht sie ann├Ąhernd die H├Ąlfte des Gewichtes eines erwachsenen Gro├čen Ameisenb├Ąren. Aktuell ist der junge Ameisenb├Ąr f├╝r k├╝rzere Zeit nachmittags auf der ehemaligen Hy├Ąnenanlage, die sich gegen├╝ber der Schneeleopardenanlage befindet, unterwegs. Dort sp├╝rt es momentan Engerlinge auf, die flink ausgebuddelt werden und ein Leckerbissen sind. Die klebrige Zunge wirkt wie ein Fliegenf├Ąnger, da lohnt ein Schleckern an den St├Ąmmen und Gehege-Begrenzungen. Mit Hilfe der kr├Ąftigen Krallen an den Vorderpfoten kann ÔÇ×OsitaÔÇť St├Âcker und Holzst├Ąmme leicht zerlegen. Bequem stellt sich ÔÇ×OsitaÔÇť auf die Hinterbeine typisch f├╝r Nebengelenktiere. Doch woher stammt eigentlich der Name ÔÇ×OsitaÔÇť und welche Bedeutung hat er? Wer dies wei├č, kann an f├╝hrung@zoo-magdeburg.de seine Antwort senden und vielleicht eine Familien-Eintrittskarte f├╝r die k├╝rzlich wiederer├Âffneten Gruson-Gew├Ąchsh├Ąuser gewinnen. ├ťbrigens gibt es bei Vorlage einer Gruson-Eintrittskarte einen Rabatt von einem Euro bei der Zooeintrittskarte (g├╝ltig bis sechs Monate). Nachzuchten in Menschenobhut sind bei dieser Tierart eher rar ÔÇô mit Ausnahme der seit vier Jahrzehnten kontinuierlichen Nachzuchterfolge beim Gro├čen Ameisenb├Ąr im Zoo Dortmund. Hier wird auch das Europ├Ąische Erhaltungszuchtprogramm f├╝r den Gro├čen Ameisenb├Ąren gef├╝hrt, an dem der Zoo Magdeburg beteiligt ist. Auf der Roten Liste gef├Ąhrdeter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird der Gro├če Ameisenb├Ąr als ÔÇ×gef├ĄhrdetÔÇť (VU) gelistet."
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(23.11.2021, 14:28)
cajun:   Neben M├╝nchen, meldet auch der TP Amersfoort Nachzucht bei den Faultieren. Speziell ist anscheindend die hohe Nachkommenzahl des bew├Ąhrten Zuchtpaares.
"dierenparkamersfoort.nl ÔÇô 18. M├Ąrz 2021
Luiaardjong geboren
Faultierjunges geboren
Im Dierenpark Amersfoort wurde ein Faultier geboren. "Faultier Amaka tr├Ągt zum neunten Mal ein Junges auf dem Bauch", sagt Tierpflegerin Christel Broekman. Die Amersfoorter Faultiere Amaka und Quasimodo sind damit das erfolgreichste Faultierpaar in Europa: Das Paar hat in den letzten Jahren die meisten Jungtiere zur Welt gebracht. "Es ist etwas ganz Besonderes, dass die Faultiere schon so lange Nachkommen hervorbringen." Das Kleine wurde im Nachttierhaus im Dierenpark Amersfoort geboren, wo auch Vater Quasimodo lebt. Der Tierpark ist zurzeit wegen des Lockdowns geschlossen, aber hoffentlich k├Ânnen auch die Besucher bald das Faultierjunge in De Nacht bewundern."
Quelle und ├ťbersetzung: Zoopresseschau
(22.03.2021, 15:41)
Michael Mettler:   Blond in Dortmund: Das Belegfoto.
(06.11.2008, 18:48)
WolfDrei:   @MM: Danke f├╝r den Beitrag, auch wenn "die Klarheiten beseitigt" wurden
(06.11.2008, 08:11)
Michael Mettler:   So, die Nachsuche ergab folgende Ergebnisse: Die gelben Dortmunder Tamanduas habe ich im Juli 1990 gesehen, wei├č aber nicht, was aus ihnen wurde.

Laut "Neotropical Rainforest Mammals", in dem allerdings leider keine Unterarten behandelt werden, lassen sich die beiden Tamandua-Arten bei gleicher F├Ąrbung ├Ąu├čerlich nicht unterscheiden, sondern nur durch Sch├Ądelmerkmale. Allerdings soll der N├Ârdliche Tamandua (T. mexicana) IMMER die schwarz-gelbe Westenzeichnung tragen, w├Ąhrend es vom S├╝dlichen Tamandua (T. tetradactyla) mehrere Morphen gibt, die nicht an Unterarten gebunden sein sollen, sondern nur ├Ârtlich in unterschiedlicher H├Ąufung auftreten. Tiere mit "Weste" sind typisch f├╝r die ├Âstliche H├Ąlfte Brasiliens; solche aus Nordbrasilien und den Guayana-Staaten k├Ânnen (!) rein "blond" sein; Tiere aus dem westlichen und zentralen Amazonien k├Ânnen eine ganze oder partielle Weste tragen, einfarbig blond oder einfarbig schwarz sein (letztere beide Varianten kommen in Peru nebeneinander vor). Die dunklen Fellpartien k├Ânnen schwarz, schmutziggrau oder braun sein, die hellen silberwei├č bis rotgolden.

Damit d├╝rften wohl die letzten Klarheiten beseitigt sein :-) Stellt sich die interessante Frage, ob manche Zoos vielleicht die "bunte", auch in Tierb├╝chern am h├Ąufigsten abgebildete Farbmorphe beim Kauf importierter Tiere bevorzugten und sie deshalb f├╝r uns gewohnter ist...
(05.11.2008, 22:38)
Hannes L├╝ke:   Live kenne ich Tamanduas nur aus Krefeld wo das Tier doch eher dunkel ist. Wenn man mal im Internet nach Tamanduas in Privathaltungen googlet (sehr beliebt in den USA)sind die Tiere durch die Bank eher wei├č bzw. grau
(05.11.2008, 17:23)
Jana:   Diesen Bild hab ich im Internet gefunden, er zeigt das Tier in Zlin. Im JB 2007 l├Ąsst sich leider nichts n├Ąheres zu Anschaffung von den 2.2 Tamanduas finden.
http://foto.2705.net/obr_velke/PICT0582u_1213537748.JPG
(05.11.2008, 10:56)
Michael Mettler:   @WolfDrei:Auch Dortmund hatte zeitweise ein Paar, das ich als einfarbig gelb in Erinnerung habe (also noch "westenloser" als auf Ihrem Foto), im Tamanduahaus. Dazu m├╝sste ich mal wegen des Datums durch meine Dias schauen.

Aus einem Sammelbilderalbum kenne ich noch ein Foto, auf dem ein einfarbig gelbes Weibchen ein einfarbig dunkelbraunes Jungtier auf dem R├╝cken tr├Ągt; letztere Farbvariante habe ich sonst noch nie irgendwo gesehen, weder live noch auf Abbildungen.
(05.11.2008, 09:59)
Jana:   Ich habe beim letzten Besuch in Zlin mindestens ein sehr helles Tier gesehen, aber ich dachte ehe an Fellprobleme. Werde versuchen was ├╝ber deren Herkunft rauszusuchen (sind glaube ich Importtiere aus SA), wie auch Bilder.
(05.11.2008, 09:49)
WolfDrei:   Zur Arten-/Unterartenproblematik, in diesem Fall bei Tamanduas. 2000 war im WAP San Diego ein sehr helles Paar ausgestellt, das 2. Tier fast ohne angedeutete "Weste". Die Tiere sollten aus Guayana sein. Kennt jemand derartige Tiere? Im Jahresbericht SD 2000 wurden die Tiere als Tamandua t. tetradactyla bezeichnet, also zur s├╝dlichen Art geh├Ârend. Beim Bilder-Googeln sind derartige helle Tiere ab und an auch vorkommend, werden aber unteschiedlich zugeordnet. Aus Europa kenne ich eigenlich nur "Westentiere".
(05.11.2008, 08:56)
IP66:   Wenn ich es recht ├╝bersehe, hat man in der Nachkriegszeit wenig M├╝he auf die Faultierhaltung verwendet. So sa├čen sie doch h├Ąufig als Martertiere in Affenk├Ąfigen, oder sie wurden an mehr oder weniger ausgedehnte Kletter├Ąste geh├Ąngt wie im jetzigen Niederaffenhaus in Hannover. Da├č sie sich da wenig bewegten und von den Besuchern kaum beachtet wurde, ergab sich von selbst. Insofern hat sich nicht nur bei den Haltungs- und Zuchterfolgen einiges ge├Ąndert, sondern auch in der Wahrnehmung der Tiere durch die Besucher: Richtig deutlich wurde mir das, als in der letzten Halle des ├äquatoriums Faul- und G├╝rtertiere zeitweise den Affen die Schau stahlen.
F├╝r die Zeit vor 1945 wei├č ich ├╝ber die Faultierhaltung sehr wenig. Sicherlich wird auch im 19. Jahrhundert das ein oder andere Faultier in einem Affenk├Ąfig gesessen haben, allerdings gab es damals mehr Kleins├Ąugerh├Ąuser, in denen die leicht halt- und transportierbare Art sicherlich vertreten war und vielleicht sogar gez├╝chtet hat.
(08.10.2008, 10:40)
Klaus W├╝nnemann:   In Heidelberg k├Ânnen die Faultiere in die gro├če Voliere mit Krallenaffen, Hokkos etc.. In diesem Sommer waren sie viel drau├čen - auch nachts. da wir uns noch in der Eingew├Âhnung befinden sind sie sobald K├Ąlte droht im Innenraum eingesperrt.
(08.10.2008, 09:37)
Michael Mettler:   Dass die Faultierzucht erst in neuerer Zeit ins Rollen kam, mag aber auch anderen Ursachen geschuldet sein, nicht nur einer optimierten Haltung. Manche "Paare" waren n├Ąmlich gar keine, ein gutes hannoversches Zuchtweibchen hei├čt nicht ohne Grund "Lothar"....
(08.10.2008, 08:45)
Shensi-Takin:   In Heidelberg grenzt die Faultieranlage doch unmittelbar an die begehbare Voliere der Krallenaeffchen an-alllerdings weiss ich nicht mehr, ob es da einen Verbindungsgang gab..."Aussenhaltung" innerhalb eines Gebaeudes z.B. Muenchen, Jihlava und diverse Regenwaldhaeuser. Und ja, in New Orleans waren die Faultiere auch draussen...;)
(08.10.2008, 07:16)
Michael Amend:   @MM. Das die Hannoveranner Faultiere ins Urwaldhaus umgezogen sind, wu├čte cih nicht. Scahde, das sie jetzt keinen " Aushang"mehr mehr haben, hatte doch hannover meines Wissens nach so eine der Ersten Au├čenvolieren f├╝r sie. Gab es da nicht auch mal einen Artikel im"Zoofreund" ?

@OLiver Jahn. Ich kann nich jetzt aber nicht erinnern, das es am S├╝damerikahaus in Osnabr├╝ck ├╝berhaupt Au├čenvolieren gibt. In Heidelberg m├╝├čten die Faultiere theoretisch in der Anlage f├╝r Kugelg├╝rteltiere mit drins ein, kann man abera uch dort nicht an eien Au├čenvoliere erinnern.Entweder werde ich alt, oder es gibt keine....

Ja, Faultier-Nachwuchs gibt es jetztw esentlich h├Ąufiger zu sehen als noch vor 10-15 jahren, und als Hannover die ersten Geburten hatte, war das noch sensationell. Heidleberg hatte ja ind en 70 iger Jahren Faultiergeburten udnd a lebten die noch im alten Affenhaus ebenfalls nur"indoors".In Nachttierh├Ąusern find eich Faultiere ├╝brigens deplatziert, ich sehe sie dort nicht aktivera sl in einer Tag-Haltung, im Gegenteil ! Die Stuttgarter Tiere sehe ich, gut, ich bin immer fr├╝h morgens dort,immer in voller Aktion.
(08.10.2008, 06:45)
Michael Mettler:   Bin mir f├╝r Hannover gerade nicht sicher, ob die hier ├╝berhaupt noch raus k├Ânnen. Am Urwaldhaus gibt/gab es zwar eine f├╝r Besucher nicht einsehbare Au├čenvoliere, aber die ist m.W. nur f├╝r Krallen├Ąffchen erreichbar gewesen (kleiner Durchschlupf). Darauf habe ich schon seit Jahren nicht mehr geachtet. Zumindest habe ich bei allen Besuchen die Faultiere im Haus gesehen (und die vorher dort untergebrachten Rotstirnmakis auch). Als sie noch im Tropenhaus (Niederaffenhaus) untergebracht waren, hatten sie allerdings "Ausgang" (jetzige Tamarinvoliere). Damals sah man das als m├Âglichen Grund f├╝r ihre erfolgreiche Fortpflanzung, aber im jetzigen Gehege z├╝chten sie ebenfalls regelm├Ą├čig. ├ťbrigens auch etwas, was ich mir fr├╝her nie h├Ątte tr├Ąumen lassen und was leider nur allzu schnell f├╝r mich "normal" wurde.
(07.10.2008, 21:29)
Hannes L├╝ke:   Nordhorn auch
(07.10.2008, 21:08)
Oliver Jahn:   Osnabr├╝ck im S├╝damerika-Haus, in dem auch die Tapire sind.
(07.10.2008, 20:58)
Michael Amend:   Halle stimmt, die haben ja ein eigenes Faultierhaus, in Osnabr├╝ck wei├č ich jetzt gar nicht, wo die Faultiere untergebracht sind, Heidleberg ebensowenig.
(07.10.2008, 20:48)
Oliver Jahn:   Halle f├Ąllt mir noch ein.
(07.10.2008, 20:06)
Niedersachse:   Wenn ich mich nicht irre Osnabr├╝ck
(07.10.2008, 19:36)
Shensi-Takin:   Koennen die in Heidelberg nicht auch raus?
(07.10.2008, 19:15)
Michael Amend:   Wer kennt in Deutschland noch Au├čenanlagen f├╝r Faultiere, au├čer Dresden und Hannover ?
(07.10.2008, 19:11)
Klaus Sch├╝ling:   Aus gegebenem Anla├č bitte ich alle (insbesondere Jimbo J, zweiter Aufruf), die sich in diesem Thread unter einem Pseudonym an der Diskussion beteilgt haben, sich zumindest mir gegen├╝ber zu offenbaren.
Am einfachsten per Mail an: mail@schueling.de

- Allgemeiner Hinweis:
Leider bin ich gezwungen, dem Forum seinen v├Âllig offenen Charakter zu nehmen.
Wir arbeiten an einer "gro├čen" L├Âsung, werden aber einstweilen eine Reihe von Pesudonymen aufl├Âsen m├╝ssen ...
(13.07.2007, 08:27)
Andreas Hartung:   @Karsten: Doch, es gibt bereits einen Thread "Erdferkel-Anlagen" unter "Bauen und Planen im Zoo" ;-)
(12.07.2007, 23:40)
Karsten Vick:   Jahresbericht gab es damals wohl noch nicht, die Info stammt aus dem MILU, die Liste der erstmalig gehaltenen Tierarten. Das kann nat├╝rlich auch ein Transittier gewesen sein.
In der 1. Auflage vom "Pilz" werden erst die 7 echten B├Ąrenarten genannt, die damals tats├Ąchlich alle in Berlin gehalten wurden. Dann folgt Panda Chi-Chi und dann ein Absatz ├╝ber "falsche" B├Ąren, neben Wasch- und Nasenb├Ąr auch der Ameisenb├Ąr. Dort steht nicht: In dem und dem Gehege sehen wir den Ameisenb├Ąr, aber alle anderen genannten Arten wurden zu der Zeit in Berlin gehalten.
Erdferkel hatten bisher keinen eigenen Thread, lassen wir sie mal hier stehen...
(12.07.2007, 23:00)
Ralf Wagner:   @Karsten Vick: Vielen Dank erstmal f├╝r die Infos & die M├╝he! So ├Ąhnlich hab ichs mir schon gedacht, da├č da nicht viel zu finden ist. Tierpark Berlin hab ich nicht gewu├čt, ich selber habe nur die zweite & dritte Auflage von Pilz/Puschmann. M├╝├čte das nicht in dem Jahresbericht stehen f├╝r den Jahrgang 1957? Gab es da schon einen?
Bei Erfurt kann ich mich auch nicht erinnern, damals irgendwann welche gesehen zu haben, aber es wurden, denke ich, ja auch manche ("Rarit├Ąten-")Tiere hinter den Kulissen gehalten & bei schwierigeren Arten dann sicher auch meist nicht sehr lange(dies ist nicht nur auf Erfurt bezogen)!?
Ich werd mal per E-Mail anfragen, ob sich evtl. etwas ├╝ber eine Haltung & Zucht im Zooarchiv finden l├Ą├čt.
Und bei den Tamaduas gab es bestimmt keinen damaligen "DDR-Halter".?

Geh├Âren Erdferkel nicht einer eigenen Ordnung(R├Âhrenz├Ąhner)an & werden nicht (mehr) zu den Xenarthra gerechnet & h├Ątten eigentlich einen eigenen Thread verdient? Vor allem bei den interessanten Recherchen & Infos!
VG
(12.07.2007, 22:44)
Michael Mettler:   ...und in Lutz Hecks Buch "Auf Tiersuche in weiter Welt" gibt es nicht nur eine weitere Kurzschilderung dieses Erdferkelfanges, sondern auch ein sehr gelungenes Portr├Ątfoto des Tieres, das eigentlich nur im Berliner Zoo entstanden sein kann.
(12.07.2007, 21:14)
Michael Mettler:   Lutz Heck schreibt in "Von der Wildnis in den Zoo" ├╝ber das anscheinend 1925, auf jeden Fall in ├äthiopien gefangene Tier: "Schwierig war die Ern├Ąhrung des Erdferkels. Statt der einseitigen Termitennahrung in der Freiheit gaben wir als Ersatzfutter t├Ąglich f├╝nf Eier, geschabtes Fleisch und Mondaminsuppe mit Milch zu einem Brei verr├╝hrt. In unserer Pflege hielt sich das Erdferkel in Berlin ├╝ber dreieinhalb Jahre. Eines Nachts aber brach es die T├╝r nach dem Au├čengehege auf und leistete eine ungeheuerliche W├╝hlarbeit; als man es am n├Ąchsten Morgen suchte, war es tief in der Erde unter den Fundamenten des Hauses verschwunden und trotz aller M├╝he nicht wieder zu finden. Vermutlich ist es unter oder zwischen den unterirdischen Steinmauern, die doch fester sind als der abessinische Lehmboden, stecken geblieben und verendet." Das Buch enth├Ąlt auch ein Foto des frisch gefangenen Tieres, das inmitten der Fangmannschaft vor seiner Transportkiste festgehalten wird.
(12.07.2007, 20:00)
Jimbo J.:   Hier noch ein paar Zahlen zu Erdferkel-Importen:
1.Rom, 1.o , Ankunft:13.04.32, tot 8.05.32
2.Rom, 0,1 , Ankunft : 24.04.32, tot 16.09.32
3.London, 1.0 , Ankunft 3.04.36, tot 17.12.39
4.London, 1.0, Ankunft 20.06.36, tot 1.08.43.
5.London, Ankunft 18.10.46 , tot 15.01.47
6.London , o.1,Ankunft 18.10.46, tot 23.01.50
7.London, 1.0, 18.10.46, tot 19.01.53

8.London, 1.0, 30.12.66, tot 1.01.67
9.London, 0.1,30.12.66, tot 6.03.68
10.Lonodn, 1,0 27.06.69, tot6.04.70
11.London,0.1,27.01.67, tot 10.02.72
12.London,1.0,6.06.80, tot 14.10.89,
London hatte 7 Geburten,alle Juntiere starben kurz nach der Geburt. Ein sehr mageres, erfolgloses Ergebnis. Immerhin werden Erdferkel im Zoo mehr als 20 Jahre alt.Auch Antwerpen hatte hohe Verluste, der erste Import-Mann starb nach 8 Jahren, das Weibchen wurde nach drei Jahren Haltung nach Kopenhagen abgegeben, wo es auch nur noch zwei Jahre lebte.Ein 1963 importiertes Weibchen kam hochschwanger nach Antwerpen, brachte am Ankunftstag ein totes Jungtier zur Welt und starb nach knapp anderthalb Jahren im Zoo. Das zweite Importpaar lebte immerhin 18 und 13 Jahre und hatte 6 Junge, wovon eines sogar 4 Tage alt wurde.Diese schlechte Haltungsbilanz, auch mit dieser geringen Aufzuchtsquote, geht bis zum heutigen Tag so weiter, und zwar in ganz Europa.
(12.07.2007, 19:30)
IP66:   Ich finde es aber auch spannend, da├č man schon in Zeiten, in denen Nachschub kein Problem war, Nahrungsspezialisten wie das Erdferkel zu halten verstand - und w├╝rde sogar behaupten, da├č uns das in der Schuppentierfrage Mut machen sollte.
(12.07.2007, 18:29)
Michael Mettler:   Dass Erdferkel nicht fr├╝her bzw. immer nur selten in die Zoos kamen, d├╝rfte mit den Schwierigkeiten beim Fang zu tun haben. So habe ich mal gelesen, dass manche Menschen ihr ganzes Leben in Afrika "nahe der Wildnis" verbracht haben, ohne jemals ein Erdferkel sehen zu k├Ânnen. Die g├Ąngige Fangmethode ist und war wohl das Aufgraben der Baue, nur gr├Ąbt sich ein verfolgtes Erdferkel laut einer Schilderung schneller weiter durch die Erde, als ihm Menschen per Schaufel folgen k├Ânnen....
(12.07.2007, 12:58)
IP66:   Demnach hatte man in Amsterdam schon 1927 die Sache im Griff - erstaunlich! Immerhin scheint der Erstimport so einfach nicht gewesen zu sein, denn 1912 ist f├╝r eine relativ markante Art ja eher sp├Ąt. Rom ist eine gro├če Zoobesuchsl├╝cke bei mir, obgleich das doch eine Hagenbeck-Anlage ist, die originaler ist als alles in Hamburg.
(12.07.2007, 11:31)
Michael Mettler:   Das Berliner Tier m├╝sste der Fangexpedition von Lutz Heck 1927/28 entstammt haben. Zumindest schildert er in einem seiner B├╝cher einen Erdferkelfang.
(11.07.2007, 22:23)
Carsten:   @Jimbo: Mag sein, ich hab nur aus genanntem Buch zitiert, da ich das gerade lese...
(11.07.2007, 20:32)
Jimbo J,.:   @Carsten. 1932 hielt Frankfurt keine Erdferkel mehr. Und ein Tier, das Amsterdam 1927 erhielt, lebte 9 Jahre !
(11.07.2007, 20:21)
Jimbo J.:   @IP66 Ich mu├č mich selbst korrigieren, 1925 war es ein, 1929 sogar zwei Erdferkel, die der Zoo importierte. Berlin hatte ebenfalls bereits 1929 ein Tier, das eventuell aber schon davor importiert wurde. Das erste Erdferkel in Europa kam 1912, ich glaube , in den Zoo Rom.
(11.07.2007, 20:20)
Karsten Vick:   @Ralf Wagner: Mageres Ergebnis meiner Ameisenb├Ąr-Suche. Im Berliner TP wird der Gro├če Ameisenb├Ąr als 1957 erstmals gehaltene Tierart gef├╝hrt. Er wird in keinem Wegweiser erw├Ąhnt oder abgebildet. Nur einen Absatz in der 1. Auflage von Pilz "Tiere um uns" (S. 150/151) K├ľNNTE man so interpretieren, dass er mal in der Schau war.
Vom Erfurter Zoopark habe ich einen Artikel mit Lageplan aus der URANIA von 1971. Auch da keine Spur von Ameisenb├Ąren. Und bei dem von dir angef├╝hrten Hinweis in Lemkes Touristf├╝hrer frage ich mich, ob die erw├Ąhnten Tierarten wirklich alle in Erfurt gehalten UND gez├╝chtet wurden. F├╝r Rarit├Ąten hatten sie dort ja was ├╝brig, aber mitteilsam waren sie nicht... Ich wei├č nicht, ob es dazu noch etwas gedrucktes gibt.
(11.07.2007, 20:13)
Carsten:   In "Von B├╝rgern f├╝r B├╝rger" ist f├╝r ca. 1932 ein Erdferkel erw├Ąhnt, welches allerdings auch schnell wieder gestorben ist...
(11.07.2007, 19:06)
IP66:   JimboJ berichtet, da├č schon in der Zwischenkriegszeit zwei Erdferkel nach Frankfurt kamen. Mich ├╝berrascht, da├č ein Nahrungsspezialist dieses Kalibers so fr├╝h importiert wurde - auf der anderen Seite gab es die Erstzucht des Ameisenb├Ąren ja schon im 19. Jahrhundert in Stuttgart. War damals das Ersatznahrungssystem so gut entwickelt?
(11.07.2007, 11:14)
Ralf Wagner:   Weis jemand, ob in der ehemaligen DDR Gro├če Ameisenb├Ąren( au├čer im Zoo Halle) und Tamaduas(m.W. keine einzige Haltung!?) gehalten und/oder gar gez├╝chtet wurden???
Im Tourist-F├╝hrer "Tierg├Ąrten" der DDR wurde im "Vortext" zum Zoopark Erfurt erw├Ąhnt, da├č dieser Gro├če Ameisenb├Ąren gehalten & gez├╝chtet hat, aber beim Rundgang sind sie nicht aufgef├╝hrt!?
Kann jemand weiterhelfen?
VG

(27.06.2007, 01:09)
Miss Moneypenny:   Stimmt es, das die Zuchtb├╝cher f├╝r Gro├če Ameisenb├Ąren und Riesenotter ( kein Nebengelenktier, I know that ! )kostenlos an der Kasse des Dortmunder Zoos erh├Ąltlich sind ?
(21.06.2007, 20:51)
Camparso:   Tamanduas gibt es noch im Magdeburger Zoo. Sie leben am Krallenaffeneck. Wenn ich mich nicht irre lebt einer im K├Ąfig der Weissb├╝schel├Ą├Ąffchen oder Listz├Ąffchen und der andere im K├Ąfig der Rotbauchtamarine.

Wie es mit Nachwuchs aussieht habe ich keine Ahnung.
(20.06.2007, 07:19)
Carsten:   Ich w├╝rde vermuten, die Quarat├Ąne hat nicht im normalen Gehege, sondern in einem gesonderten stattgefunden...
(18.06.2007, 23:53)
nurmichael:   Ich habe eine Frage zum Thema Quarant├Ąne. J├╝ngst las ich in einem Bongo Heft des Berliner Zoos, dass dort eine Quarant├Ąne an einem Ameisenb├Ąren (aus S├╝damerika importiert) durchgef├╝hrt wurde. Bestimmt war das Tier f├╝r den Zoo Halle. Soweit nichts ungew├Âhnliches, wenn der Zoo Berlin nicht gleichzeitig ebenfalls ├╝ber Ameisenb├Ąren verf├╝gt h├Ątte. Die Quarant├Ąne f├╝r Halle war also sichergestellt, was aber war mit der Gef├Ąhrdung der eigenen Tiere in dieser Zeit?
(18.06.2007, 21:58)
?:   @Cicek Orhan. Einfach Tierpfleger werden....

Gibt es die Tamanduas in Magdeburg noch ? Hatten die nicht auch schon Nachzucht ?
(03.05.2007, 19:45)
Carsten:   http://www.shopwahl.de/a/produktliste/idx/3060100/mot/Faultier/produktliste.htm
(03.05.2007, 13:19)
CICEK ORHAN:   hallo ihc m├Âchte unbedingt in diesem Leben ein Faultier im arm haben... kann mir da jemand helfen? cici.hdl@freenet.de
(03.05.2007, 12:09)
Michael Mettler:   Mal was ganz Anderes: Wie sieht denn das mit der Inzuchtvermeidung bei Neunbinden-G├╝rteltieren aus - die bekommen doch grunds├Ątzlich eineiige Vierlinge, also muss es doch bei ihnen schon von Natur aus reichlich genetisch identische Tiere geben...?
(11.01.2007, 22:38)
Hannes:   Da kann man ja zu Zoos fast nicht abgrenzen, besonders da Privatleute h├Ąufig einfach mehr Geld ausgeben als Tierg├Ąrten.
(06.01.2007, 11:28)
Michael Mettler:   Tscha... Belgien ist in Sachen Wildtierhandel also immer noch ein Land der weit reichenden M├Âglichkeiten. Woher die wohl die Takine haben - und gleich in dieser St├╝ckzahl...? :-)

Wir sollten wohl mal einen Thread "Exoten im Tierhandel" aufmachen. Bei den "Wickelb├Ąren" hatten wir das Thema ja auch schon mal.
(06.01.2007, 10:59)
Dortmunder:   Hatte bisher noch nie was vom HBC geh├Ârt und dachte, das w├Ąre die typische Ironie hier im Forum... Also hab ichs mal gegoogelt... Jetzt krieg ich den Mund nicht mehr zu ! Das ist ja echt der Hammer...
(05.01.2007, 23:53)
Michael Mettler:   ...und einer davon ist ein Bulle... Vielleicht hat ja K├Âln noch Geld ├╝ber :-)

Aber schon interessant, was der Handel so hergibt: Auf der Angebotsliste des HBC finden sich Zwergmeerkatzen, afrikanische Leoparden und 2,2 Takine!
(05.01.2007, 18:19)
Tim Ziesmann:   m├╝sste man aber noch importieren und nur f├╝r zoos...
(05.01.2007, 17:55)
Hannes:   Ich kenne mich mit Faultieren nicht wirklich aus. Die K├Ąfige sehen nicht so prall aus aber wenn ich n├Ąchstes Jahr wieder nach Renesse fahre mach ich bei dem lden nen Stop.
Wo wir beim Thema sind, das Herne Breeding Center hat im moment 2 Asiatische Elefanten abzugeben.
(05.01.2007, 17:24)
Michael Mettler:   Das abgebildete Tier sieht aber eindeutig nach Zweifingerfaultier aus. G├╝rteltiere gibts da auch noch...
(05.01.2007, 17:20)
Hannes:   http://cms.exoticanimal.de/index.php?option=com_classifieds&Itemid=26&catid=8&searchadv=&type=8&limit=10&limitstart=20
Anscheinend kann man auch 3 Zehen Faultiere einfach so erwerben.
(05.01.2007, 17:14)
Mulan:   Die Wei├čhaar in Frankfurt habe ich nicht ein einziges Mal aktiv gesehen,das wird auch der Grund gewesen sein, das sie wieder abgeschafft wurden.
(31.12.2006, 20:37)
Karsten Vick:   Die Siebenbinden in Berlin waren auch in der Schau zu sehen.
Ein Zwergg├╝rteltier hab ich 1987 im Affenhaus in Halle gesehen, also nicht in dem derzeit hier diskutierten Rarit├Ątenkabinett, sondern in dem Flusspferd-Schimpansen-Tieraffenhaus, wo jetzt nach Umbau die Zwergflusspferde leben.
Die Wei├čhaar in Frankfurt hab ich allerdings auch nicht zu Gesicht bekommen.
(31.12.2006, 19:38)
Mulan:   Frankfurt hatte mal gleichzeitig zwei G├╝rteltier-Arten im Grizmekhaus, Neunbinden-G├╝rteltiere und Wei├čhaar-G├╝rteltiere. Ist nicht noch gar nicht so lange her. Die Wei├čhaar hat man aber so gut wie nie gesehen.Vor dem Krieg wurde ├╝brigens auch in Frankfurt ein Rieseng├╝rteltier gezeigt.
(31.12.2006, 18:41)
Michael Mettler:   @Dortmunder: In einem anderen Thread wurde mal erw├Ąhnt, dass Frankfurt in j├╝ngerer Zeit Wei├čhaar-G├╝rteltiere (also nicht Wei├čBORSTEN- = Sechsbindeng├╝rteltiere) hatte.

Berlin (Zoo) hatte in den 90ern Siebenbinden-G├╝rteltiere (Importtiere aus Argentinien, gleichzeitig auch Neunbinden-G├╝rteltiere importiert) und in den 80ern auch Zwergg├╝rteltiere. Ob die Siebenbinden auch in der Schau waren, wei├č ich nicht mehr, ich habe sie damals hinter den Kulissen sehen d├╝rfen. 1982 sah ich im Stuttgarter Kleins├Ąugerhaus ein winziges "Borsteng├╝rteltier", das ich wegen seiner Gr├Â├če als Zwergg├╝rteltier mit Fragezeichen in meinen Notizen f├╝hre - es war n├Ąmlich allenfalls halb so gro├č wie ein Wei├čborsten-G├╝rteltier, und seiner extrem langen Behaarung nach zu urteilen d├╝rfte es auch kein Jungtier gewesen sein. Und wenn ich das richtig im Kopf habe, erhielt Duisburg damals zusammen mit einem seiner Rieseng├╝rteltiere auch ein Nacktschwanz-G├╝rteltier.
(31.12.2006, 18:40)
Hongabonga:   Es gibt derzeitig 4 G├╝rteltierarten in Deutschen Zoos : Braunborsteng├╝rteltiere, Neunbindeng├╝rteltiere, S├╝dliche Kugelg├╝rteltiere, Sechsbinden-G├╝rteltiere.
Braunborsteng├╝rteltiere : Tierpark Berlin Friedrichsfelde, Zoo Dortmund, Zoo Berlin, Zoopark Erfurt, Zoo Frankfurt, Zoo Duisburg.
Neunbindeng├╝rteltiere : Zoo Dortmund, Zoo Magdeburg.
S├╝dliche Kugelg├╝rteltiere : Tiergarten Heidelberg, Zoo Halle, Tierpark Gotha.
Sechsbinden-G├╝rteltiere : Zoo Hannover, Zoo Dortmund, Zoo Aschersleben.

Daten sind von http://tierbestand.piranho.de/
(31.12.2006, 18:26)
Andreas Hartung:   Frankfurt h├Ąlt keine Kugelg├╝rteltiere (daf├╝r aber Halle und Heidelberg), sondern Braunborsten-G├╝rteltiere.
(31.12.2006, 17:58)
Dortmunder:   Also, ich w├╝rde mal intuitiv sagen, dass es grade mal vier G├╝rteltierarten sind... Drei davon kann man in Dortmund sehen (Sechsbinden-, Neunbinden- und Braunb├╝rsten-G├╝rteltier) und dann fallen mir noch Kugelg├╝rteltiere ein (z.B. in Frankfurt)...

Waren es ├╝berhaupt mal viel mehr G├╝rteltier-Arten in Deutschland ? Okay, mal abgesehen von den Rieseng├╝rteltieren (z.B. in Duisburg und Berlin) ???
(31.12.2006, 17:31)
Michael Mettler:   Wir hatten zumindest schon einen eigenen G├╝rteltier-Thread.
(31.12.2006, 09:31)
Langhals:   Und das sind nur die " Kleinen " , ich will nicht wissen, wozu ein Rieseng├╝rteltier mit seinen Krallen f├Ąhig ist. Hatten wir eigentlich schon eine Auflistung , in welchen deutschen Zoos welche G├╝rteltierarten gehalten werden ? Es d├╝rften doch gerade mal 4-5 Arten sein, die augenblicklich hierzulande gehalten werden.
(31.12.2006, 07:13)
Michael Mettler:   @Jennifer: RasierPINSELscharfe Z├Ąhne? Autsch, dann werfen die bestimmt auch ganz gef├Ąhrlich mit Watteb├Ąuschen :-)

Zur├╝ck zu den Zahnarmen: Wie man am Beispiel von Olli in Duisburg sieht, k├Ânnen ja auch G├╝rteltiere einem Pfleger gef├Ąhrlich werden.... Immerhin sind Borsteng├╝rteltiere in der Natur auch Gelegenheits-Aasfresser, also muss ihr Gebiss nicht ganz ohne sein. Schlie├člich sind sie auch f├╝r "Zahnarme" ganz sch├Ân zahnreich!
(30.12.2006, 22:44)
Jennifer Weilguni:   Nicht zu vergessen, die Amphibien ! Schon in Elefant, Tiger&Co wird ja von Fr├Âschen gesprochen, die nicht nur rasierpinselscharfe Z├Ąhne haben, sondern auch gef├Ąhrlich nach hinten ausschlagen. Aber nun wieder zur├╝ck zum Thema ! :-)
(30.12.2006, 19:54)
Langhals:   Laut ├ťberlieferung hat Caligula, wohl der gr├Â├čte Sadist der r├Âmischen Geschichte, mal eine Gladiatorentruppe gegen 1000 Erdm├Ąnnchen antreten lassen, die eine Woche lang gehungert hatten...Das mu├č ein Blutgemetel gewesen sein. Eine der gr├Â├čten Irrt├╝mer der Menschheitsgeschichte ist die Geschichte von Hannibal.Der ist nicht mit Afrikanischen Elefanten ├╝ber die Alpen gezogen, sondern mit seinen peruanischen Kriegs-Chinchillas....Rom sah seinen Untergang schon vor Augen, konnte aber durch eine gro├če Armee von K├╝rschnern gerettet werden....
(30.12.2006, 07:20)
Michael Mettler:   @Langhals: Dazu f├Ąllt mir ein Spruch aus Disneys "Dinosaurier" ein: "Der hat ja gar keine Z├Ąhne - soll der uns totlutschen?" Wer wei├č, vielleicht haben die R├Âmer ja aus S├╝damerika schon Gro├če Ameisenb├Ąren f├╝r ihre Circusspielchen mitgebracht und die Opfer mit Ameisens├Ąure eingerieben :-)
(29.12.2006, 20:27)
Michael Mettler:   @Jennifer: Braaav (leckerli-geb)... F├╝r alle, die nicht dabei waren: Die besagte Anekdote passierte nicht in j├╝ngerer Zeit, sondern ist bereits "historisch".
(29.12.2006, 20:08)
Langhals:   Haben die R├Âmer nicht bevorzugt Faultiere eingesetzt, wenn es um die Beseitigung von Christen gingen ? L├Âwen waren einfach zu schnell bei der Sache, bei Faultieren dauerte es viiiiiiiiel l├Ąnger , also mehr " Spass " f├╝r die Zuschauer. ( Die R├Âmer waren nachweislich in S├╝damerika, im Film " Gladiator " sieht man ganz deutlich eine Korallenschlange.)
(29.12.2006, 20:08)
Jennifer Weilguni:   Jetzt da gewisse Hunderassen nicht mehr gez├╝chtet werden d├╝rfen also freie Bahn f├╝r Kampffaultiere ??? :-) Da kann man sich ja fast schon wundern, dass das hannoversche Faultier nach seinem Sturz ins Krokodilbecken nicht die Reptilien zerfleischt hat.. ui ui ui (Jaaaa Michael, ich habe Deinen Anektoden besonders aufmerksam zugeh├Ârt :-) )
(29.12.2006, 19:23)
Michael Mettler:   Wenn man das alles liest, m├╝sste eigentlich l├Ąngst eine "European Sloth Group" Statistiken ├╝ber Faultierangriffe auf Menschen f├╝hren... Also nur noch protected contact bei Faultieren.
(28.12.2006, 23:14)
Mulan:   Faultiere bei├čen relativ sehr selten, aber wenn ,dann richtig , und ihr Bi├č hat in etwa die Wirkung eines Schraubstockes, es geht immer enger und fester zu. Autsch. Wenn sich ein Faultier bedroht f├╝hlt, schl├Ągt es erstmal mit den Armen mit um sich, mit einer Schnelligkeit und Wucht, die man diesen Tieren nicht zutrauen w├╝rde. Wenn man dann die netten Krallen ins Gesicht bekommt, kann man nur noch laut Aua sagen. Mir ist bekannt, das es da so dem einen oder anderen schon der Kiefer gebrochen wurde.
(28.12.2006, 18:56)
Michael Mettler:   @Jennifer: Keine Sorge, habe ich schon richtig verstanden. Nur mein Rieseng├╝rteltier hat sich echt aufgeregt :-)
(28.12.2006, 18:56)
Jennifer Weilguni:   @Michael
Bitte meine witzig gemeinte Anmerkung nicht falsch verstehen, es gibt durchaus Privathalter, die ihre Exoten unter besseren Umst├Ąnden halten, als zoologische Einrichtungen. Allerdings hast Du mit dem "seri├Âsen" Handel schon recht.
(28.12.2006, 18:53)
Shensi-Takin:   Da hat Dortmunder nicht ganz unrecht- Zweizfinger- sowie Hoffmanns Zweifingerfaultier haben einen recht kr├Ąftiges Biss und k├Ânnen tiefe Wunden erzeugen. Ich h├Ątte da auch ein nettes Foto da, in dem ein Zweifingerfaultier drohend in die Kamera beisst...;) Insofern(wie auch bei Python & Ratte;) ist Vorsicht geboten.
Dass der Exotenhandel recht bizarre Bl├╝ten treiben kann, zeigt auch der amerikanische bzw. asiatische Markt; ich wei├č z.B. von einem privat gehaltenen Zwergflu├čpferd in Missouri. Da d├╝rfte der Biss noch weitaus schmerzhafter sein...;)
Hinsichtlich Faultieren in Privathaltungen: das ist in lateinamerikanischen L├Ąndern offenbar gar nicht so selten; ein dt. Fernsehsender(RTL2?) zeigte als Bestandteil einer Doku auch Teile eines Amateurvideos, in der eine Dreifingerfaultier-Geburt zu sehen war-und das in einem normalen Wohnzimmer, wo das Tier als "Haustier" gehalten wurde.
(28.12.2006, 16:55)
Michael Mettler:   @Dortmunder: Da du den Vergleich schon selbst gebracht hast - das kann dir mit deinem Python auch passieren, und da sind es dann gammelige Fleischreste, die von den hakenf├Ârmigen Z├Ąhnen tief in der Bisswunde deponiert werden.... Selbst Bisse (zahmer!) Ratten sind bekannt daf├╝r, sich leicht zu entz├╝nden.
(28.12.2006, 15:43)
Dortmunder:   @ Frank-Walter B├╝schner & Michael :

Haustiere in Privathaushalten sind gar nicht mal so selten, fragt mal meine Frau *grins*

Aber mal im Ernst : Das kleine Faultier ist bestimmt sehr niedlich, wenn auch nicht besonders spannend, aber das ist z.B. ein Goldhamster, aber auch mein K├Ânigspython, tags├╝ber auch nicht ! Aber trotzdem w├╝rde ich so ein Unau (hab ja im Kreuzwortr├Ątsel aufgepasst) nicht untersch├Ątzen, da es zum einen sehr nette kleine Krallen an seinen namensgebenden Fingern hat und zweitens (und das wird h├Ąufig nicht beachtet) Hohlz├Ąhne besitzt, in denen sich bei so nem Obst- und Gem├╝sefresser nunmal l├Ąngerfristig R├╝ckst├Ąnde einnisten ! Und ich m├Âchte nicht drei Monate alte Bananenreste in meiner Faultier-Bisswunde haben... Tetanus l├Ąsst gr├╝ssen ;o)
(28.12.2006, 14:57)
Frank-Walter B├╝schner:   @Michael Mettler: Klar da geb ich dir absolut recht. So ├Ąhnlich meinte ich das auch, doch was n├╝tzt es, wenn ein nicht seri├Âser Mensch in eine seri├Âse Zoohandlung geht (nat├╝rlich mit dem n├Âtigen kleingeld) und holt sich dann einfach so ein Tier?! das ist das Problem. Meines Erachtens sollten nur spezielle K├Ąufer sich solche Tiere zulegen. Wobei man dazu sagen muss, das die Medien fast ausschlie├člich negative Nachrichten ├╝ber Exoten die in Privathand gepflegt werden zeigen. Es heisst immer nur b├Âses hier b├Âses da. Aber z.B viele Besondere Nachzuchten in Privathand von Exoten..dar├╝ber wird nie berichtet. Ich denke das ist ein Zwiesp├Ąltiges Thema...vor 20 Jahren waren bei uns in den Zool├Ąden Rennm├Ąuse relativ exotische Tiere, und heute?! Die bekommt man mittlerweile in den tollsten farben, in jeden zooladen, und das f├╝r meist 5-10€. Mal sehen wie sich allgemein exoten in privathand entwickeln...aber nun back topic :-)
(27.12.2006, 20:09)
Michael Mettler:   Mal anders beleuchtet: Das Futter f├╝r ein Zweifingerfaultier ist in jedem gut sortierten Supermarkt erh├Ąltlich, und auch seine sonstigen Lebensbed├╝rfnisse d├╝rften einen Privathalter mit entsprechender Sachkenntnis vor kleinere Probleme stellen als so manches Terrarientier oder mancher Volierenvogel. Es gibt Privathalter, die ihren Papageien, Frettchen, Leguanen oder Zuchtkatern eigene Zimmer einr├Ąumen - das w├Ąre auch f├╝r Faultiere kein Problem. Sie tun meines Wissens nichts, was Nachbarn ├Ąngstigen oder bel├Ąstigen k├Ânnte, und sie sind nicht unmittelbar bedroht. Da w├╝sste ich doch eine ganze Reihe von Tierarten, die zum "normalen" Exotensortiment in Privathalterkreisen z├Ąhlen und deutlich diffiziler sein d├╝rften. Zum Aufbau einer sich selbst erhaltenden Population in Menschenhand w├Ąre es vielleicht sogar n├╝tzlich, wenn Faultiere nicht nur in einer Handvoll Zoos gez├╝chtet werden (das gilt f├╝r viele andere Kleins├Ąuger ebenso).

So gesehen h├Ątte ich weniger Bedenken, was die (seri├Âse) HALTUNG von Faultieren betrifft; es k├Ąme viel mehr auf einen seri├Âsen HANDEL an.
(27.12.2006, 19:36)
Jennifer Weilguni:   Ist aber auch ein stolzer Preis, f├╝r das Geld bek├Ąme ich ja sicher 2 Zwerkrallenottern oder einen Ozelot. Oder eine Teilhaberschaft an einem Nilkrokodil. Muss ich aber unbedingt in meiner Sammlung haben, wird ja langsam langweilig, meinen Besuchern immer nur den zoologischen Einheitsbrei zu bieten, an meinen L├Âwen, Sibirischen Tigern und meinem Grauwal haben sich meine G├Ąste immerhin schon sattgesehen. Also her mit dem Faultier ! :-)
(27.12.2006, 19:06)
Michael Mettler:   Obwohl ein Faultier als Mitbewohner ganz praktisch w├Ąre. Bei Hunden und Katzen muss man immer aufpassen, dass man nicht dr├╝ber stolpert.... Andererseits: Bei uns sind die Decken so niedrig, dass ich mir am Faultier vielleicht den Kopf sto├čen w├╝rde :-)
(27.12.2006, 09:16)
Hannes:   Die Biester soll es ja auch schon bei Zajac in Duisburg gegeben haben.
Bin Freitag da und gespannt was ich so sehe, ach ja den Zoo besuche ich auch
(27.12.2006, 00:52)
Frank-Walter B├╝schner:   Tja, Michael w├Ąr das nichts f├╝r dich?! So ein kleines Faultier Abends beim Fernseh gucken auf der Couch neben sich liegen zu haben.

Ne, aber ich muss wirklich sagen, das dass immer schlimmere Ausma├če annimmt. Ich finde es vollkommen okay wenn "Exoten" (Der Begriff in Anf├╝hrungsstrichen, weil der begriff Exot wohl definiert werden m├╝sste)in Privathand gehalten werden bzw. nat├╝rlich Artgerecht, und so manchmal denke ich mir ob es bei manchem Halter nicht sogar besser w├Ąre als in so einem manhcne Zoo..allerdings finde ich das man mit solchen Tieren nicht umgehen sollte wie M├Ąuse, Katzen oder Hunde. Klar ist der Preis dementsprechend hoch, aber es soll ja Honks geben, die das Hinbl├Ąttern, und solche Tiere dann mit Schokolade etc. falsch ern├Ąhren usw.
(26.12.2006, 20:09)
Michael Mettler:   Schon erstaunlich, was man sich alles f├╝r zuhause kaufen kann:

http://www.dhd24.com/azl/index.php?anz_id=6107438
(26.12.2006, 19:15)
Michael Mettler:   Im Buch "Unser Zoo" (Hannover, 1927) fand ich im Kapitel ├╝ber den Tierhandel der Fa. Ruhe folgende Info, bezogen auf 1927:

"Aus dem an eigenartigen Tierformen ja ├╝berhaupt reichen S├╝damerika konnte unter anderen wertvollen St├╝cken auch das sagenhafte Rieseng├╝rteltier, das noch nie in Europa lebend zu sehen war, ausgef├╝hrt werden; leider ging es unterwegs verloren."

Da eh jemand den Joke machen wird, kann ich ihn auch gleich selbst bringen: Vielleicht h├Ątten sie mal beim Fundb├╝ro nachfragen sollen...?
(29.10.2006, 17:05)
cajun:   Kann mir jemand hier eventuell sagen in welchem Museum das Belegexemplar des Gro├čen Ameisenb├Ąren gelandet ist? Bzw. wo es zu sehen ist?
(15.09.2006, 22:43)
Michael Mettler:   Laut EEP-Jahrbuch 1999 gab es damals (gibt es noch?) gro├če Probleme bei der Artzuordnung von Zweifingerfault├şeren, u.a. weil die Unterschiede zwischen didactylus und hoffmanni in der Literatur nicht eindeutig definiert sind. Da nicht nur die Fellf├Ąrbung, sondern auch die Anzahl der Halswirbel bei den Zoo-Faultieren sehr variabel ist und wohl auch Chromosomenunterschiede bestehen, gab es den Verdacht, dass in der europ├Ąischen Population 3-5 unterschiedliche Formen, die eventuell Artstatus haben mm├╝ssten, vertreten sind. So gab es vier verschiedene morphologische "Typen" des Hoffmann-Faultieres - bei nur sieben gehaltenen Tieren in vier Zoos!! Das Vorhandensein von Hybriden wurde nicht ausgeschlossen.

Sieht so aus, als l├Ągen bei Faultieren ├Ąhnliche Verh├Ąltnisse vor wie bei Nachtaffen.
(11.08.2006, 16:51)
Dortmunder:   Nee, Ameisenb├Ąren haben wir in Dortmund genug ;o) Ich h├Ątte lieber ein paar Tayras ;o) Tsss...Sachen gibts
(18.07.2006, 08:17)
Hannes:   Ameisenb├Ąr gef├Ąllig?

http://www.alinereptiles.com/mammals.html
(18.07.2006, 01:33)
Oliver Jahn:   Ich war auch echt erstaunt! Ich war noch immer auf der Suche nach dem Bergtapir in Poznan, da las ich das und war doch sichtlich erstaunt, allerdings war leider nicht zu erfahren, wie lange der Nachwuchs lebte.
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Mit Nachzucht ? Die unbekannten Ost-Zoos sind echt immer f├╝r ne ├ťberraschung gut...
(03.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Wroclaw hatte in den 60er Jahren noch Rieseng├╝rteltiere mit Nachzucht.
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Wobei in einigen Zoos die Abschaffung diverser Gro├čtiere echt ratsam war... Bzw. die Gar-Nicht-Erst-Beschaffung ! Aber in Dortmund sind ja auch zahllose Tiere vom Steinmarder aufw├Ąrts verschwunden und nie ersetzt worden...
(26.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Das ist ├╝brigens ein gar nicht so seltenes Prinzip in Zoos, auch bei Gro├čtieren: Abschaffen statt Besserungen schaffen....
(26.06.2006, 00:00)
IP66:   Berlin war wohl schon in Bodinus Zeiten recht voll, und wurde dann immer voller. Solche Pelztierregale gab es aber auch im alten n├╝rnberger Zoo, obgleich dessen Architektur mit Berlin wenig zu tun hatte, und ich f├╝rchte, es gab sie noch h├Ąufiger. Allerdings wurde an vielen Stellen die Schleichkatzen- oder Marderhaltung ja eingestellt und nicht durch besseres ersetzt.
(26.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   @IP66: Den Haltungsort des Rieseng├╝rteltiers hab ich aus dem Zoof├╝hrer von 1941. In Raethels Artikel wird es nicht erw├Ąhnt, daf├╝r werden ca. 20 Schleichkatzenformen, einige Marder, Beuteltiere usw. als Besatz der (sagen wir mal "pelztierfarm-├Ąhnlichen") K├Ąfigstellage aufgez├Ąhlt. Ich freue mich immer, wenn ich eine neue Art sehe, aber unter solchen Bedingungen kann man sicher nicht sagen, dass "fr├╝her alles besser" war.
(25.06.2006, 00:00)
IP66:   Vielen dank f├╝r die Hinweise auf die Bongo-Artikel, die ich allerdings kannte. Ich werde aber nachsehen, ob dort etwas ├╝ber den Haltungsort der Rieseng├╝rteltiere steht.
(22.06.2006, 00:00)
Michael Amend:   Kann man in etwa so sagen. Der Unterschied ist aber , das Dreizehen-Faultieer schwieriger zu beschaffen sind als Gro├âŸe Pandas , aber der Eigent├â┬╝mer des Dallas World Aquarium hat laut Pfleger nicht nur gute Beziehungen zu S├â┬╝damerikansichen Zoos , wo Dreizehenfaultiere auch nachgezogen werden , sondern auch Geld genug , um sich solche extravaganten W├â┬╝nsche erf├â┬╝llen zu k├â┬Ânnen. Auch Rote BR├â┬╝llaffen oder Orinoko-Krokodile hat er problemlos aus S├â┬╝damerika bekommen, und ganz nebenbei hat er auch noch die gr├â┬Â├âŸte Tukan-"Sammlung"der Welt.
(22.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Also ist das Dreifinger-Faultier wohl der Koala oder auch der Panda unter den Zahnarmen...
(22.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Dortmunder: Dreifingerfaultiere sind Nahrungsspezialisten (Cecropia-Baum), Zweifingerfaultiere dagegen wohl recht vielseitig.
(22.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Noch ein Grund f├╝r eine USA-Reise... Ich fang wohl besser mal mit dem Sparen an ! Ern├Ąhren sich die Ai┬┤s denn so komplett anders als die Unau┬┤s ? Muss ja feststellen, dass es, was die Pr├Ąsentation in Zoos angeht, genau entgegengesetzt zu TV-Dokus l├Ąuft ! Im Fernsehen sieht man fast nur Ai┬┤s...
(22.06.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Karsten Vick
Wegen der komischen Schreibgebilde in meinenBeitr├Ągen...siehe unter"Affenadler"
Ja, ich habe im September 2005 im Dallas World Aquarium die einzigen 1,2 Dreizehen-Faultiere au├čerhalb S├╝damerikas gesehen. Da die Tiere nur f├╝r eine halbe Stunde am Tag unter Aufsicht eines Pflegers f├╝r die Besucher sichtbar sind , habe ich sie bei meinem ersten Besuch 2002 verpasst und erst nachtr├Ąglich in Deutschland im Zoof├╝hrer gelesen, das es Dreuzehen-Faultiere gibt. Keien Frage , das ich mich gr├╝n und blau ge├Ąrgert habe....Den fehler habe ich diesesmal nicht gemacht , und diesmal war ich im Dalals World Aquarium angemeldet und konnte die drei Tiere hinter den Kulissen sehen und eines davon auch auf den Arm nehmen. Nat├╝rlich habe ich auch reichlich Fotos gemacht.Das Futter wird aus S├╝damerika regelm├Ą├čig importiert, trotzdem sind zwei Tiere verendet. Den jetzigen drei Tieren geht es sehr gut und man hofft nat├╝rlich auf Nachwuchs.
In Frankfurt werden hOffmans-Faultiere gehalten und auch gez├╝chtet , die fr├╝her gehaltenen Zweizehen-Faultiere wurden abgegeben. Leider achte ich in Frankfurt nicht auf die Gehegebeschilderung ( warum auch ? ), so wei├č ich nicht, ob das Hoffman-Faultier ausgeschildert ist.
(21.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   @Stefan + Max: Ich hab jetzt die Stelle mit dem Zwergameisenb├Ąren-Vortrag wieder gefunden. Stand im Berliner Jahresbericht von 2004. Der Vortrag wurde vom TP-Kurator Klaus Rudloff bei der BAG Kleins├Ąuger in Dortmund gehalten. Und ich glaube nicht dass DER Mann einem Scharlatan auf den Leim gegangen ist.
(20.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Laut einem Artikel in der K├Âlner Zoozeitschrift lebten die Duisburger Rieseng├╝rteltiere in einem Quarant├Ąnek├Ąfig des ├äquatoriums mit einer Grundfl├Ąche von 2 x 3 Metern. Die Bodenbeschaffenheit brachte ein halterisches Problem mit sich: Auf dem anfangs rauen Boden zogen sich die Tiere Wundstellen zu, und als er "entsch├Ąrft" wurde, nutzten sich die schnell wachsenden Krallen nicht mehr ab, weswegen diese in Abst├Ąnden gek├╝rzt werden mussten. Wegen der Kraft der G├╝rteltiere waren dazu allein vier Mann pro Tier zum Festhalten n├Âtig!
(17.06.2006, 00:00)
Andreas Hartung:   Wei├č niemand etwas zu den Frankfurter Faultieren (s.u.)?
(17.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Es gibt 2 BONGOs, in denen das Haus und seine Bewohner von Dr. Raethel beschrieben werden. Und der schreibt aus eigenem Erleben, hat das Haus vor dem Krieg noch gesehen! Welche Hefte das waren, muss ich nachsehen.
(16.06.2006, 00:00)
IP66:   Das mu├č ein spannendes Haus gewesen sein! Ich kenne den Grundri├č aus Strehlows resp. Kl├Âs' Buch, doch das Geb├Ąude mu├č in der Heck-Zeit doch einigerma├čen erweitert worden sein, auch wenn die Form Gesellschaftsk├Ąfig mit zwei Seitenfl├╝geln, erhalten blieb.
(16.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Das Rieseng├╝rteltier lebte im Rarit├Ątenkabinett. Lt. besagtem Buch starb es 1941, muss also um 33 importiert worden sein und damit stimmt Hecks Aussage wieder, dass es das erste lebende in Europa war. Wie Michael unten schreibt, kamen in den n├Ąchsten Jahren 2 nach Hannover.
(14.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Zur Unterbringung habe ich in dem Buch beim ersten ├ťberfliegen nichts gefunden, nehme mir den W├Ąlzer aber noch mal vor (f├╝r alle, die das Buch nicht besitzen ├╝brigens sehr empfehlenswert, da sehr detailiert)
(12.06.2006, 00:00)
IP66:   Wei├č man denn, wo man in Berlin das Rieseng├╝rteltier untergebracht hatte? Vor der Errichtung des Affenpalmenhauses kommnen wohl das Rarit├Ątenkabinett (1. Affenhaus), das Bodinus'sche Affenhaus oder das erste Raubtierhaus in Frage.
(12.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Schade eigentlich, aber der Zwergameisenb├Ąr w├Ąre, glaub ich, auch eher ein Fall f├╝r ein Nachttierhaus ( w├Ąre ja auch mal ne Anregung f├╝r Dortmund als S├╝damerikazoo)...

Zum Riesengürteltier habe ich auch in einem Buch über den Berliner Zoo (Die Arche Noah an der Spree) einen Haltungsrekord von acht Jahren (in der Heck-Ära) gefunden !!!

Na, wer bietet mehr ??? *g*
(12.06.2006, 00:00)
cajun:   In Dortmund sind vor einiger Zeit kurzfristig Unterk├╝nfte f├╝r beschlagnahmte Zwergameisenb├Ąren angefragt worden, aber die Tiere sind wohl schon beim Zoll verendet, da es eben sehr, sehr schwierig ist sie an Ersatznahrung zu gew├Âhnen. Der Zwergameisenb├Ąr ist daher bis auf weiteres kein Tier, dass in Dortmund zu sehen sein wird.Der Masterplan sieht es ebenfalls nicht vor, trotz der Jubil├Ąumsschrift.
(11.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   SIND denn Zwergameisenb├Ąren ├╝berhaupt gesch├╝tzte Tiere? Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie einer speziellen Bedrohung unterliegen - wirtschaftlich interessant d├╝rften sie nicht sein, und der s├╝damerikanische Regenwald ist zwar gef├Ąhrdet, aber nach DIESEM Kriterium m├╝sste man Tausende anderer Arten bis hin zum Aguti ebenfalls in CITES aufnehmen....

Solange ein Tierart weder durch CITES noch durch jagdrechtliche oder EU-Bestimmungen gesch├╝tzt oder wegen Gef├Ąhrlichkeit meldepflichtig ist, ist immerhin weder die Einfuhr noch die Haltung illegal.
(11.06.2006, 00:00)
Dennis:   Als ich mal in der Wilhelma war, viel mir eine lehre nlage im Nachttierhaus auf. Ich fragte eine Pflegerin. Sie sagte dort w├╝rden vermutlich Zwergameisenb├Ąren aus einem Zoo in S├╝damerika kommen und das sie da stolz drauf w├Ąre..
Einen Monat sp├Ąter waren zwei W├╝stenschl├Ąfer in der Anlage..
War wohl nix
(11.06.2006, 00:00)
max:   also die sache mit dem zwergameisenb├Ąren, die in d├Ąnemark gehalten werden, halte ich immernoch f├╝r ein ger├╝cht. teilweise hie├č es sogar der privatmensch h├Ątte sie erfolgreich nachgez├╝chtet. er hat allen experten dar├╝ber berichtet aber keiner hat je ein foto oder beweis erhalten, das er wirklich je welche gehalten hat.
ich denke mal das er einfach nur kurzfristig aufmerksamkeit erhalten wollte und damit einige leute ├Ąrgern wollte.
die sache mit warum k├Ânnen privatleute an ganz seltene exemplare kommen und zoos nicht, ist auch ganz leicht zu erkl├Ąren, denn zoos m├╝ssen sich an bestimmte bestimmungen halten, wenn ein zoo illegal tiere importiert die garnicht eingef├╝hrt werden d├╝rfen gibt es riesen probleme und der zoo kann dicht machen. wenn privatleute illegal tiere rannkarren und sie zuhause halten ist es zwar trotzdem illegal aber, wenn es nicht die richtigen leute erfahren das dort die tiere gehalten werden braucht sich die privatperson keine sorgen machen aufzufliegen.
(11.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Als Nebenprodukt der Seekuh-Recherche fand ich im Buch "125 Jahre Zoo Hannover" die Info "Im Mai 1934 traf ein Rieseng├╝rteltier ein, ebenso im Oktober 1935."
(09.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Na ja, drei Jahre Haltung sind schon ne lange Zeit... Wenn auch wahrscheinlich nur hinter den Kulissen...
(08.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Jetzt kann ich die Geschichte der Duisburger Rieseng├╝rteltiere noch ein wenig detailierter wiedergeben: Import des ersten Tieres 1973 aus Argentinien (├╝brigens zusammen mit einem Nacktschwanz-G├╝rteltier Cabassous hispidus, ebenfalls eine Zoo-Rarit├Ąt), zweiter Zugang 1974 (damit "ein Paar" vorhanden), dritter Zugang 1975, im selben Jahr jedoch auch ein Verlust, Tod der beiden ├╝brigen Tiere 1976.
(08.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Liebhaber haben den Vorteil, sich auf ihre Favoriten konzentrieren zu k├Ânnen und geben sich in manchen F├Ąllen vielleicht sogar mehr M├╝he mit der Zusammenstellung einer Ersatznahrung. Die amerikanischen Kr├Âtenechsen galten z.B. als spezialisierte Ameisenfresser in Zooterrarien noch als "unhaltbar", w├Ąhrend sie gleichzeitig in den Terrarien eingefleischter Privathalter nicht nur lange Jahre lebten, sondern auch mit wachsendem Erfolg nachgez├╝chtet wurden. Auch in Sachen Kolibrizucht sollen Liebhaber wesentlich erfolgreicher sein als Zoos. Warum also nicht auch bei Zwergameisenb├Ąren?
(07.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   @ stefan :

Wiedergefunden ! :o) Kann dir aber leider nicht viel dar├╝ber sagen ! Gibt aber wohl immer noch Tierh├Ąndler, die es irgendwie m├Âglich machen, die gesetzlichen Schranken, die Zoos ├╝berwinden m├╝ssen, zu umgehen... Gibt teilweise echt die merkw├╝rdigsten Dinge in Zoo-Gesch├Ąften... Habe in einem Duisburger Gro├čmarkt sogar schon Faultier und K├Ąnguruh gesehen, und f├╝r Liebhaber ist da ne Menge machbar, nur das Futter bereitet mir auch Kopfzerbrechen
(07.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Also ich hab nur die ├ťberschrift irgendwo gelesen und jetzt wei├č ich nicht mal mehr wo.
(07.06.2006, 00:00)
Stefan:   @Karsten Vick oder weitere Interessierte: Wei├č man bez├╝glich der Zwergameisenb├Ąren Einzelheiten ├╝ber die Fortschritte bei der Umstellung auf die Ersatznahrung? Mich interessiert weiter, wie diese Privathalter in den Besitz der Tiere gelangen, ich meine, wenn es f├╝r Zoos doch mitunter schon schwierig ist (Beh├Ârdenaufwand), Exoten zu importieren... Stehen diese Privatz├╝chter in irgend einem Kontakt zu wissenschaftlich gef├╝hrten Zoos oder Naturschutzorganisationen? Vielleicht war ja jemand bei dem Vortrag dabei und kann Genaueres berichten...
(07.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Das scheinen ja dann meistens die Tiere zu sein, die es zwar in die Bestandslisten und Zoof├╝hrer der Zoos schaffen, leider aber nie ans Tageslicht und, zumindest, in die Erinnerung der interessierten Zoobesucher
(07.06.2006, 00:00)
IP66:   Die duisburger Rieseng├╝rteltiere kannte ich auch nur aus der Abbildungen im Zoof├╝hrer. Dagegen konnte man sie in Rotterdam in einem Tierhaus (Giraffen???) anschauen. Aus Krefeld wei├č ich, da├č man dort mit Zwergameisenb├Ąren nur ganz wenig Gl├╝ck hatte.
(07.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Okay... Das d├╝rfte der Grund sein, warum sie so lange hinter den Kulissen gehalten wurden... Gibt ja echt Tiere, die sehr stressanf├Ąllig sind, siehe auch Saigas...
(07.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Zum Thema Rieseng├╝rteltier nach ein wenig Bl├Ąttern in den Duisburger Jahresberichten: Duisburg hat - anscheinend zeitweise sogar gleichzeitig - insgesamt drei (!) Individuen besessen, die ├╝ber l├Ąngere Zeit hinter den Kulissen des ├äquatoriums gehalten wurden. F├╝r das nach Verlust eines Tieres ├╝brig gebliebene Paar wurde extra die besagte Tropengrotte im Elefantenhaus eingerichtet, um die Rieseng├╝rteltiere endlich auch im Schaubereich unterbringen zu k├Ânnen. 1976 wurde das Paar dorthin umgesetzt - und war schon am n├Ąchsten Tag tot! Offensichtlich bei rastlosem Umherlaufen in ihrer neuen Unterkunft hatten sich die Tiere an den rauen Natursteinen der Einrichtung die Schnauzen regelrecht "abrasiert" und waren verblutet....
(06.06.2006, 00:00)
Andreas Hartung:   Kann mir vielleicht jemand etwas ├╝ber die Faultiere des Frankfurter Zoos in den letzten zehn Jahren erz├Ąhlen? Ende der Neunziger sollen es Hoffmann-Zweifingerfaultiere gewesen sein, die aber als "normale" Zweifingerfaultiere ausgeschildert waren. Meiner Erinnerung nach wurde erst Jahre sp├Ąter das Schild angepasst. Ich glaube, mittlerweile steht wieder Zweifingerfaultier dran. Jetzt bin ich gar nicht mehr im Bilde, welche Art dort zu welcher Zeit gehalten wurde. Ich w├Ąre an m├Âglichst genauen Jahreszahlen und Ab- und Zug├Ąngen interessiert.
(06.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   1936 war auch ein Rieseng├╝rteltier im Zoo Frankfurt eingestellt.
(06.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Muss wohl mal wieder die alten Duisburger Chroniken lesen, vielleicht findet sich da N├Ąheres. Und auch im "Zoologischen Garten" gab es bestimmt was ├╝ber die Rieseng├╝rteltiere, da lief n├Ąmlich mal ein Artikelserie ├╝ber die diversen seltenen Pfleglinge in Duisburg.

Auch wenn's eigentlich nicht in diesen Thread geh├Ârt: Die Zwergflusspferde hatten doch fr├╝her schon eine kleine, verglaste Anlage zwischen der Siamang-Insel und dem Schimpansen-Kai, oder??
(06.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Den Artikel aus der "Das Tier" kenne ich auch... Hab die Zeitung ja ├╝ber 10 Jahre im Abo gehabt, und das eigentlich auch nur um, haupts├Ąchlich, die Zoo-News zu lesen... Waren die Rieseng├╝rteltiere in Duisburg nicht aber im ├äquatorium untergebracht ? Da sollen ja auch die Zwergflu├čpferde lange Zeit (vor der neuen Anlage) ein Schattendasein gef├╝hrt haben... Habe die Hippos n├Ąmlich immer nur im Zoof├╝hrer, aber nie im Zoo selbst gesehen, obwohl sie ja wohl damals schon gut gez├╝chtet haben...
(06.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nachtrag: Ich habe eine kleine Sammlung historischer Gehegeschilder aus Hannover, wobei einige davon m├Âglicherweise auch im Ruhrzoo verwendet wurden, weil sie aus der Ruhe-├ära stammen. Darunter befindet sich auch ein Schild "Rieseng├╝rteltier", also muss Ruhe mindestens eins davon importiert haben. Die Duisburger Tiere stammten allerdings m├Âglicherweise vom noch t├Ątigen H├Ąndler Bode, der auch die ersten Seek├╝he nach Duisburg geliefert haben soll.
(06.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Mit der Chronik meine ich das "50-Jahre-Buch" - eine andere w├Ąre mir nicht bekannt.

Ein Bekannter von mir ├Ąrgert sich noch heute, dass er die Rieseng├╝rteltiere in Duisburg damals ├╝bersehen hat, obwohl er zur richtigen Zeit dort war. Er hat n├Ąmlich erst hinterher gelesen, dass die Tiere nicht etwa - wie zu erwarten -neben Erdferkel, Beutelteufel & Co. im "Kuriosit├Ąten-Kabinett" untergebracht waren, sondern in der Tropengrotte im Elefantenhaus....

In einer Ausgabe der damaligen Zeitschrift DAS TIER gab es einen Bericht ├╝ber ein Ehepaar, das in S├╝damerika (Venezuela? Guayana?) eine Auffangstation f├╝r Faultiere betrieb. Die Faultier-Fans hatten ihr Haus einfach im Galeriestil um einen gro├čen Cecropia-Baum herumgebaut, auf dem ihre dreifingrigen Pfleglinge lebten!
(06.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Ist die Jubil├Ąumschronik das normal erwerbliche Buch, das ich auch habe, oder gibt es da noch was anderes... Wenn ja, wo ?
(06.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Hab auch voon Rieseng├╝rteltieren in Duisburg gelesen (auch hier im Forum), aber die waren dann vor meiner Zeit da... Oder ich war mir dessen nicht bewusst, weil ich noch so ein Knirps war...
(06.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Also, die Haltung aller Arten von Dreifingerfaultieren ist wenigstens in unseren Breiten bisher immer daran gescheitert, dass sie Nahrungsspezialisten sind, die sich wohl nur von einer einzigen Futterpflanze namens Cecropia ern├Ąhren. Hannover hatte mal kurzzeitig ein Jungtier aus einer Beschlagnahme, das ein Flugreisender einschmuggeln wollte und das noch mit der Flasche gef├╝ttert werden musste. Die Umstellung auf eine feste Ersatznahrung gelang aber nicht. Im entsprechenden Jahresbericht war sogar ein Foto des Tieres abgebildet, das der damalige hannoversche und heutige Dortmunder Tierpfleger Roland Wolf gemacht hatte.

Rieseng├╝rteltiere gab es zuletzt in Duisburg, aber auch das ist wohl schon ├╝ber 25 Jahre her. Und Zwergameisenb├Ąren standen eigentlich in Dortmund auf der Wunschliste bzw. den Zukunftsplanungen ganz oben, wenn man der Jubil├Ąumschronik glauben darf....
(06.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Alle drei Nahrungsspezialisten, w├╝rd ich sagen.

Ich kann mich dunkel erinnern, dass Michael Amend die einzigen Ais in einem Zoo der USA gesehen hat, das steht hier irgendwo in den Tiefen des Forums. Vielleicht meldet er sich ja selbst zu Wort. Das exotischste Faultier in Europa ist dann wohl das Hoffmann-Zweifingerfaultier, das ich aus Poznan und von fr├╝her auch aus Halle kenne.

Zwergameisenb├Ąren stehen bei euch in Dortmund ganz oben auf der Wunschliste. Irgendwo hab ich als ├ťberschrift eines Vortrags gelesen: Erfahrungen eines d├Ąnischen Privathalters ├╝ber Ersatznahrung f├╝r Zwergameisenb├Ąren. Kann also sein, dass die Zukunft uns noch Zwergameisenb├Ąren bringt.

Rieseng├╝rteltiere dagegen geh├Âren der Vergangenheit in europ├Ąischen Zoos an. Gab es fr├╝her an verschiedenen Stellen Einzeltiere, das erste ├╝brigens vor dem II. Weltkrieg im Berliner Zoo (Ich hab n├Ąmlich auf dem Flohmarkt einen Berliner Zoof├╝hrer von 1941 ergattert!). Aber mal sehen, vielleicht gibt es auch noch mal einen Import von Rieseng├╝rteltieren.
(06.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Mal ne Frage an die Expertenrunde :

Wei├č jemand von euch, ob in irgendwelchen europ├Ąischen Zoos auch Dreizehenfaultiere, anstelle der "Standard-Unaus" gehalten werden ?

W├╝rde mich auch mal ├╝ber Zwergameisenb├Ąren bzw. Rieseng├╝rteltiere o.├Ą. in deutschen Zoos freuen
(06.06.2006, 00:00)

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