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Zoo Augsburg



cajun:   Diesmal findet man den Augsburger Newsletter als Pressemitteilung:
"Die jungen Wilden
Der Monat Juni ist in der Regel bekannt fĂŒr zahlreiche Jungtiere. Insbesondere im Vogelbereich passiert da fĂŒr gewöhnlich sehr viel. Bei den Mönchssittichen sind die ersten beiden Jungvögel ausgeflogen und KĂŒken gibt es auch bei den roten Sichlern, die dieses Jahr so frĂŒh wie noch nie ihre Eier gelegt haben. Erfolgreich nachgezogen wurden auch wieder die Kapuzenzeisige, die Moorenten, die Rosenhalsfruchttauben und auch die Bartlett-Dolchstichtauben. Vor allem die beiden letztgenannten Paare sind in den letzten Monaten besonders erfolgreich.
Ein paar Tage nach dem ersten Magellanpinguin-KĂŒken ist nun noch ein weiteres geschlĂŒpft. Die beiden KĂŒken haben bereits die 1000 Gramm-Marke gesprengt und entwickeln sich prĂ€chtig. Das freut die Verantwortlichen ganz besonders, denn diese Art wird seit Jahresbeginn nun in Form eines EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) durch den Zoo Augsburg koordiniert.

Auch bei den SĂ€ugetieren konnten wieder ein paar Geburten verzeichnet werden. Bei den Alpakas wurde ein weißes Stutfohlen geboren und auch bei den KurzohrrĂŒsselspringern gibt es zwei Jungtiere. Leider ist das alte Elefantenhaus fĂŒr Besucher noch immer geschlossen. Aus diesem Grund sind die KurzohrrĂŒsselspringer aktuell nicht zu sehen, aber an der Gestaltung des Besucherbereiches wird bereits getĂŒftelt. Um den Schimpansen nach dem Umbau des Außengeheges ein wenig Ruhe zu gönnen, bleiben die TĂŒren des alten Elefantenhauses aber noch bis zum Herbst geschlossen.
Zum wiederholten Male gibt es auch Nachwuchs bei den RotbĂŒffeln. Diesmal wurde nach zahlreichen weiblichen Nachzuchten wieder einmal ein Bulle geboren.
Insgesamt fĂŒnf Jungtiere kamen bei den Mosambik-GĂŒrtelschweifen zur Welt und zahlreiche Kaulquappen sind bei den gelbgebĂ€nderten Baumsteigern geschlĂŒpft.

Die NeuzugÀnge
Aus dem Zoo La Fleche in Frankreich ist ein junges Capybara-Weibchen angereist. Wie erhofft, hat sich unser MĂ€nnchen Tiago sofort liebevoll um den Neuankömmling gekĂŒmmert und seitdem sind die Beiden unzertrennlich.
Ebenfalls aus Frankreich kam die im Zoo du Reynou 2017 geborene Onager-Stute Arya.
Aus dem Tierpark Eilenburg hat der Zoo eine weibliche Straußwachtel ĂŒbernommen. Diese muss die nĂ€chsten 30 Tage leider noch in der QuarantĂ€ne verbringen, bevor sie zu ihrem zukĂŒnftigen Partner darf.
Verschiedenste Pfeilgiftfroscharten wurden von einem PrivatzĂŒchter ĂŒbernommen.

Die TrauerfÀlle
Zwei rote SichlerkĂŒken haben nicht ĂŒberlebt und auch das große BrachvogelkĂŒken, dass zur Auswilderung in der Mertinger Höll aufgezogen haben, ist leider zwei Wochen nach dem Schlupf verstorben.
Ebenso verstorben ist ein Mantelpavian-Weibchen."
Quelle: https://presse-augsburg.de/zoo-augsburg-aktuell-zahlreiche-junge-wilde-und-neuzugaenge/799321/
(23.06.2022, 14:45)
cajun:   Aus dem Newsletter 05/22 des Zoos:

Geburten
Bei den Vögeln beginnt die Geburtensaison. Bisher schlĂŒpften drei Inkaseeschwalben, fĂŒnf Gelbseitensittiche (erstmals in Augsburg nachgezogen), fĂŒnf Mandarinenten, 8 Augsburger ZwerghĂŒhner und ein Magellanpinguin. Speziell bei den Pinguinen ist die Aufzucht nicht so einfach, wir drĂŒcken alle Daumen. Noch nicht geschlĂŒft, aber durchaus erwĂ€hnenswert ist die Eiablage bei den Rosaflamingos, die erstmals seit vielen Jahren endlich einmal wieder stattgefunden hat.

Bei den SĂ€ugern wurde ein RentiermĂ€dchen geboren. Die Erstgeburt von unserem Zuchtweibchen, entsprechend nervös waren Zoomitarbeiter und Mutter. Sie hat sich zwar vorbildlich um das Jungtier gekĂŒmmert, aber das Trinken wollte anfangs nicht so richtig funktionieren. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit von Pflegern und TierĂ€rzten, scheint es inzwischen aber zu klappen. Wollen wir hoffen, dass es so bleibt.

NeuzugÀnge
Ein Paar KaptÀubchen kamen von einem privaten Halter

Tierabgaben
An einen privaten Halter wurde die Nachzucht der Bartlett Dolchstichtauben abgegeben, und auch die inzwischen 10 Monate alten Nachzuchthengste der Alpakas verließen Augsburg. Zwei gingen reisten an das Artenschutzzentrum Grasleben und einer an einen italienischen Tierpark.
Zwei weibliche Muntjaks wurden an den Zoo Salzburg abgegeben und MohrenmakimĂ€nnchen Groot vermittelte der der ZuchtbuchfĂŒhrer in den Zoo von Olomouc (CZ).

TodesfÀlle
Bei den Vögeln verstarben zwei KampflĂ€ufer, drei frisch geschlĂŒpfte Mandarinenten, eine Nachzucht der Rosapelikane und ein Purpurnaschvogel.

Bauvorhaben
Unter Anwesenheit der Frau OberbĂŒrgermeisterin Weber, des Aufsichtsratsvorsitzenden Reiner Erben und vielen Zoofreundeskreismitgliedern wurde am Freitag die umgebaute Außenanlage der Schimpansen vom Freundeskreis an den Zoo ĂŒbergeben. Die Schimpansen durften bereits eine Woche vorher die Anlage betreten, und so zeigten sie sich wĂ€hrend der Übergabe schon heimisch. Es ist richtig schön geworden, und unsere drei Coco, Akemo und Nicky genießen ganz offensichtlich die verschiedenen Klettermöglichkeiten und Aussichtspunkte, wobei sich Nicky damenhaft noch am ehesten zurĂŒckhĂ€lt. Eine weiter deutliche Verbesserung im Zoo, die nur durch den Freundeskreis ermöglicht wurde. Vielen Dank dafĂŒr.

Beim Bauprojekt des neuen Wirtschaftshofes kam es zu einer Verzögerung, da die Hauptwasserleitung doch unter dem Baufeld verlegt war. Also musste ganz schnell eine Umverlegung erfolgen, und fĂŒr den Umschluss war der Zoo einige Stunden komplett ohne Wasser. Dank der schnellen und zuverlĂ€ssigen Arbeit der Planer und dem Einsatz der Firma GW-Tec hielt sich die Verzögerung in Grenzen und am Montag kann nun die Rohbaufirma wirklich beginnen"
Quelle:https://www.zoo-augsburg.de/?na=archive&email_id=102
(01.06.2022, 13:29)
cajun:   Aus dem Newsletter 04/22 des Zoos:

Geburten
Im Vogelbestand schlĂŒpfte ein WeißohrbĂŒlbĂŒl, zwei Kubafinken und die erste Inkaseeschwalbe des Jahres.
Bei den Amphibien hat sich ein Rotaugenlaubfrosch zu einem Frosch umgewandelt.

Bei den Kapuzinern hat das erfahrene Weibchen Clown Kaspar ein Jungtier geboren.
Leider war die erste Geburt bei den Nachtaffen nicht erfolgreich, das Jungtier wurde tot aufgefunden. Eine Obduktion soll nun klÀren, ob es sich um eine Totgeburt handelt, oder ob es nach der Geburt gestorben ist.

NeuzugÀnge
Insgesamt kamen 16 Rosaflamingos aus Hoyerswerda und 3,1 Purpurnaschvögel aus dem Zoo Leipzig.
Und endlich wieder NasenbĂ€ren! Durch die Ausnahmegenehmigung zur Haltung von invasiven Tierarten konnte auch wieder das NasenbĂ€rengehege besetzt werden. In den nĂ€chsten Tagen dĂŒrfen sie dann auch das Außengehege erkunden.

Tierabgaben
Im Tausch gegen die Flamingos wurde ein Kubafink an den Tierpark Hoyerswerda abgegeben, weiterhin verließen uns auch die BraunbĂ€ren Bengt und Björn wieder, denn ihr Gehege war fertiggestellt, und Hoyerswerda wollte sie gerne wiederhaben – wir haben sie nur ungern ziehen lassen. Leopard Azhar wurde auf Empfehlung des ZuchtbuchfĂŒhrers nach Ungarn abgegeben, dafĂŒr bekommen wir ein neues Paar aus Schweden im Juni. Endlich konnten auch die letzten Nachzuchten bei den Hundskopfboas nach Jersey fliegen. Nachdem die Kanalinseln nicht zur EU gehören, gestaltet sich der Austausch von Tieren sehr schwierig.

TodesfÀlle
Bei den Vögeln verstarben eine Rostgans, eine Graukopfkasarka und ein Nandu (im unglaublichen Alter von 29 Jahren). Völlig ĂŒberraschend verloren wir unser weibliches Wasserschwein Lima. Die Obduktion ergab auch keinerlei AufschlĂŒsse zur Todesursache. Das mĂ€nnliche Wasserschwein Tiago hat das Fehlen seines Weibchens sehr mitgenommen, aber glĂŒcklicherweise sind wir in Frankreich fĂŒndig geworden, und bald bekommt er wieder Gesellschaft. Ebenfalls völlig ĂŒberraschend war der Tod unseres ZwergseebĂ€ren Waganga, und leider hat auch hier die Obduktion keine ErklĂ€rung dafĂŒr erbracht.

Bauvorhaben
Der Bau der Schimpansenaußenanlage geht inzwischen wieder gut voran, aber wie so hĂ€ufig sind es die kleinen Arbeiten zum Ende, die den Abschluss verzögern. Aber am 24. April können sich die Mitglieder des Freundkreises zumindest schon einmal ĂŒber den derzeitigen Stand informieren.
Beim neuen WirtschaftsgebĂ€ude ist der Abriss erledigt, die ObstkĂŒhlzelle wurde umgesetzt und die Baufreiheit ist hergestellt. Der Kran ist aufgestellt, damit die Rohbauarbeiten in der nĂ€chsten Woche beginnen können.


 und sonst

Es ist natĂŒrlich nicht so, dass die letzten beiden Jahre, in denen der Zoo geschlossen war dadurch vergessen sind, aber die Osterferien waren schon gigantisch was den Besucherzuspruch betrifft. Endlich konnten wir wieder unser Osterprogramm durchfĂŒhren - mit Kaninchen in der Tropenhalle, Kinderschminken und dem Osterhasen, der Eier verteilte. Aber nicht nur an der Feiertagen fanden die Besucher den Weg zu uns, auch in der Folgewoche war reger Betrieb. So kann es gerne weitergehen.
Traditionell am ersten Feriensamstag erschien auch wieder die Sonderbeilage des Zoos in der Augsburger Allgemeinen. FĂŒr diejenigen, die die Zeitung nicht abonniert haben, Exemplare liegen auch zur Mitnahme in der ZoogaststĂ€tte.

Neues von Corona
Gerade lese ich den Text des MĂ€rz Newsletters – und da ist von 2G die Rede, tatsĂ€chlich hat man den Eindruck, dass alles schon lange her und inzwischen vergessen ist. Leider wird auch die aktuell existierende Maskenpflicht in den HĂ€usern durch unsere Besucher ignoriert. Diese ist aber wichtig, denn durch die QuarantĂ€neverordnung mĂŒssen unsere Mitarbeiter vor Erkrankung und QuarantĂ€ne geschĂŒtzt werden. Daher eine Bitte: in den HĂ€usern nur mit Maske – es muss auch keine FFP2 sein, eine medizinische ist völlig ausreichend. "
Quelle: https://www.zoo-augsburg.de/?na=archive&email_id=101
(16.05.2022, 11:34)
Rainer Hillenbrand:   Der Einzug neuer NasenbĂ€ren scheint fast ein Heilsbringer zu sein.
Im April-Newsletter schreibt unsere Direktorin jedenfalls, o-Ton: Und endlich wieder NasenbÀren! (inklusive Ausrufezeichen) - Ganz offensichtlich hat die DIREKTORIN den NasenbÀren-Tick!
Obwohl deren Gehege-Standort ja immer noch schattiger wird....
Schade, daß sie an keinem Antilopen-Tick leidet, schließlich steht der Antilopenstall des Afrika-Panoramas seit fast 3 1/2 Jahren leer, aber alles Besucherrelevante ist ja vorhanden (Giraffen, Zebras, Nashörner + in der Ă€ußersten Ecke ĂŒberflĂŒssigerweise Strauße)
Bleibt mir zu hoffen, daß in ein paar Jahren eine neue Direktion diesbezĂŒglich (auch was die NasenbĂ€ren betrifft) andere Akzente setzt!
Apropos Pers. Leoparden: die sollen im Juni kommen und zwar mitnichten aus Doha (Katar) sondern wahrscheinlich aus Orsa (Schweden)....
(26.04.2022, 09:02)
Rainer Hillenbrand:   Die beiden sĂ€chsischen BraunbĂ€ren sind bereits vor Ostern wieder nach Hoyerswerda zurĂŒckgekehrt. Man wĂŒrde in Zukunft tatsĂ€chlich am liebsten Syrische BraunbĂ€ren halten, und so zerbricht man sich den Kopf woher die kommen sollen?
Das neue paar Persischer Leoparden soll nach Teilung der Außenanlage aus Doha kommen. Im Moment steht ein genauer Termin wann das sein wird noch nicht fest.
Aufgrund des noch laufenden Umbaus der Schimpansen-Außenanlage (allerdings jetzt schon auf den letzten Metern) kann man das alte Elefantenhaus schon lĂ€nger nicht mehr betreten, daher gibts auch immer noch keine Chance die Plumploris zu sehen.
Aber dafĂŒr sind 3 quirlige NasenbĂ€ren neu eingezogen, wieder mal....
Aktueller Stand bei den Ostkaukasischen Steinböcken: noch 3 - allerdings nur noch sichtbar wenn sie sich weiter in die Anlage hinein bewegen, da man als Besucher nicht mehr nach "oben" gelassen wird.
(19.04.2022, 22:33)
cajun:   Gesammelte News von Februar/MĂ€rz.22
Die Ausnahmegenehmigung zur Haltung (!) invasiver Arten ist wohl da...

MĂ€rz 2022

Geburten
Im Vogelbestand schlĂŒpfte eine Rosenhalsfruchttaube und zwei Rosa Pelikane.

NeuzugÀnge
Unser Mandschurenkranich ist mit dem Erhalt eines Weibchens aus Lourosa (P) endlich wieder komplett. Wir erhielten außerdem zwei Baumhopfe aus Belgien, drei SĂ€belschnĂ€bler aus Heidelberg und 15 KampflĂ€ufer aus dem Max-Plank-Institut Seewiesen (im Tausch gegen 4 StĂŒck von uns).
Drei Moosfrösche kamen aus der Zoom Erlebniswelt. Einen mĂ€nnlichen Zwergtaggecko erhielten wir aus dem Zoo MĂŒnster, und nachdem wir die Ausnahmegenehmigung zur Haltung von invasiven Tierarten bekommen haben, konnten wir einen mĂ€nnlichen Muntjak aus dem Zoo Duisburg holen.

Tierabgaben
Vier Nachzuchten bei den ZwerggĂŒrtelschweifen wurden an den Tierpark Solingen abgegeben. Und wir trennten uns von den restlichen Landschildkröten, die schon immer hinter den Kulissen gehalten wurden. Diese wurden an die Reptilienauffangstation in MĂŒnchen abgegeben. Die Nachzucht der Kaptriele reiste in den Zoo Landau und die der Augsburger Zwerge an den KrĂŒmelhof

TodesfÀlle
Bei den Vögeln verstarb eine weibliche Straußwachtel, und die Nachzucht der Krauskopfpelikane. Vier Gelbbauchunken sind nicht aus der Winterruhe erwacht. Bei unserem Plumplori Clay, der schon seit lĂ€ngerem gesundheitliche Probleme hatte, verschlimmerten sich diese so stark, dass wir ihn schweren Herzens einschlĂ€fern mussten um ihm lĂ€ngeres Leiden zu ersparen.

Bauvorhaben
Bei den Bauvorhaben kommt uns das trockene Wetter der letzten Wochen sehr entgegen, denn der Boden der Schimpansenaußenanlage ist derzeit hart wie Beton. Leider haben die Firmen aber weiterhin mit Lieferschwierigkeiten zu kĂ€mpfen, aber diese Woche soll es weitergehen und laut aktuellem Bauzeitenplan ist die Übergabe vom Freundeskreis an den Zoo fĂŒr die Woche nach Ostern vorgesehen.
Auch beim Bau des WirtschaftsgebÀudes geht es los. Die vorbereitenden Arbeiten, wie Stillegung der Gas- und Wasserleitungen, sind bereits gelaufen und das Baufeld freigerÀumt. Am 4. April beginnen die Abrissarbeiten.

Februar 2022:

Geburten
Im Vogelbestand ist eine Bartlett Dolchstichtaube geschlĂŒpft.

NeuzugÀnge
Endlich wurden wir in Wien Schönbrunn fĂŒndig und haben ein weibliches DreihornchamĂ€leon als Partner fĂŒr unser MĂ€nnchen erhalten. Da sie aber tragend zu sein scheint, wird sie bis zur erwarteten Geburt der Babys hinter den Kulissen im Reptilienhaus gehalten.
Im Vogelbestand kam ein Fukien Waldrebhuhn von privat, ein Schwalbensittich aus Wien und ein Hammerkopf aus Dvur Kralove. Zur VerstÀrkung unserer virusbedingten Reduktion der Kaninchengruppe erhielten wir drei weibliche Tiere von einem privaten Halter.

Tierabgaben
Keine Abgaben im Berichtszeitraum.

TodesfÀlle
Bei den Vögeln verstarb ein Schwalbensittich, ein Schmetterlingsfink und eine Graupfkasarka. Verunfallt ist eine Sumpfschildkröte und es verstarben außerdem ein Muntjak und ein Baumstreifenhörnchen.

Bauvorhaben
Nachdem coronabedingt seit zwei Jahren ein absoluter Baustopp erforderlich war (Einnahmeverluste in Höhe von 3 Mio. EUR), können wir jetzt, da ein Streifen Licht am Horizont zu sehen ist, wieder Investitionen einplanen.
Die Überdachung der Schimpansenaußenanlage, die dankenswerterweise komplett vom Freundeskreis des Zoos finanziert wird, macht gute Fortschritte. Zwei Dinge allerdings verhindern wahrscheinlich eine planmĂ€ĂŸige Eröffnung in der 14. KW. Einmal die weltweiten Lieferschwierigkeiten, die auch Einfluss auf die Baustelle haben, da die Seitennetze nicht termingerecht ankommen können. Viel schlimmer ist aber der nicht vorhandene Winter. Eigentlich sollte die Nutzung der Hubsteiger zum Einbau der Dachnetze problemlos möglich sein, da der Boden im Januar/Februar fest, bzw. gefroren ist. Leider ist es eher ein Schlammloch und wir mĂŒssen nun erst einmal eine Planie herstellen, damit in der Anlage gearbeitet werden kann.
Aber man sieht schon, wie toll der Umbau wird und wie viel mehr Platz und Möglichkeiten die Schimpansen haben, werden.
Quelle: Newsletter des Zoos
(12.04.2022, 16:37)
Rainer Hillenbrand:   @W.Dreier: Vom Arabischen Leoparden war definitiv nicht die Rede. Wenn die Tiere aus den Emiraten kommen sollen, mĂŒĂŸte es dort wohl in wenigstens einer Einrichtung auch Persische Leoparden geben?
(01.04.2022, 20:36)
W. Dreier:   Das wĂ€ren dann aber keine Perser????
(01.04.2022, 08:54)
Rainer Hillenbrand:   Der Persische Leopard Azhar hat am Freitag vergangener Woche den Zoo verlassen - wohin genau entzieht sich aktuell allerdings meiner Kenntnis. Das Außengehege soll erstmal unterteilt werden, sodaß im Falle von Nachwuchs eine Trennung der Alttiere ermöglicht werden kann.
Es soll dann gleich ein PAAR Persischer Leoparden einziehen - diese könnten (fĂŒr mich erstaunlicherweise) aus den Emiraten (vielleicht Sharjah) stammen. So hieß es.
Wenns soweit ist, hoffe ich genaueres zu erfahren.
(31.03.2022, 22:54)
cajun:   Gesammelte News aus Augsburg:

Geburten
NaturgemĂ€ĂŸ reduziert sich generell die Anzahl an Geburten im Winter etwas. Bei den Pelikanen beginnt allerdings die Saison, bisher sind zwei Krauskopfpelikane geschlĂŒpft.

NeuzugÀnge
Die Herrentruppe bei den Goldtakinen ist komplett, nachdem vor 10 Tagen das MĂ€nnchen aus dem Tierpark Berlin angekommen ist. Die BefĂŒrchtung, dass sich die Eingewöhnung schwierig gestalten könnte, da die beiden „Residenten“ sich gegen den Neuankömmling zusammenschließen, hat sich glĂŒcklicherweise nicht bewahrheitet. Alle haben sofort harmonisch zusammengefunden.
Damit unsere aus AltersgrĂŒnden etwas reduzierte Edelpapageitruppe zahlenmĂ€ĂŸig zunimmt, kamen drei Tiere aus dem Vogelpark Olching. Mit dem Goldtakin reiste ein ZwergĂŒrtelschweif aus dem Zoo Berlin an, und 5 Moosfrösche aus dem Tierpark Chemnitz.

Tierabgaben
Im Tausch gegen die Edelpapageien gingen 4 chinesische Zwergwachteln an den Vogelpark Olching. Die Nachzucht bei den Rosenhalsfruchttauben wurde an einen privaten Halter abgegeben.

TodesfÀlle
Wegen innerartlicher Aggression, aus der erhebliche Verletzungen resultierten, musste leider ein Katta eingeschlÀfert werden.
Durch RHD (sogenannte Chinaseuche) verloren wir drei Kaninchen. Nachdem in Augsburg noch nie diese Viruserkrankung aufgetreten ist, vermuten wir, dass sie durch StechmĂŒcken eingetragen wurde. Die restlichen Kaninchen wurden nun sofort geimpft und werden, bis der Impfschutz aktiv ist, in QuarantĂ€ne gehalten.
Im Vogelbestand gab es folgende TodesfÀlle: ein Blutschnabelweber, ein Sperlingspapagei, ein Mausvogel und ein Kuhreiher.


 und sonst

Wie immer ist die Tierinventur natĂŒrlich in den ersten Wochen des neuen Jahres ein zentrales Thema. Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht komplett durch. Es ist aber zu erwarten, dass im nĂ€chsten Newsletter die Zahlen des Jahres 2021 vorgestellt werden können.
Quelle: HP/ Newsletter des Zoos
(10.02.2022, 14:05)
Sacha:   Jaaaah!!! Es gibt sie doch noch: Die vernunftorientierte VerhĂ€ltnismĂ€ssigkeit. Danke an den Zoo Augsburg und die entsprechenden Bewilligungs-Behörden.
(12.01.2022, 19:19)
cajun:   Die News aus Ausgsburg von November/ Dezember 21.
Bemerkenswert finde ich die angekĂŒndigte Ausnahmegenehmigung zur Zucht von "invasiven Muntjaks und NasenbĂ€ren".
Geht anscheinend doch.....

Geburten
Bei den Amphibien wandelten sich ein Rotaugenlaubfrosch und mehrere Pfeilgiftfrösche von Kaulquappen zu Fröschen um.
Und bei den Ziegen erfolgte die nÀchste Geburtensaison mit bisher acht Jungtieren.

NeuzugÀnge
Endlich durfte Urs, unser neuer Zuchtbock bei den Steinböcken auf die Anlage. War er zunĂ€chst etwas schĂŒchtern bei der Konfrontation mit der weiblichen Übermacht, hat er sich inzwischen sehr gut eingelebt.
Der zweite Goldtakin aus Dresden ist inzwischen auch eingetroffen. Beide Jungs haben sich sofort verstanden und sind sehr aktiv auf der Anlage zu beobachten. Bis das Trio komplett ist, kann es etwas dauern, da sich die Untersuchungen im Tierpark Berlin leider noch hinziehen.
Zwei weibliche BartkĂ€uze sind aus dem Tierpark UeckermĂŒnde und dem Tiergarten NĂŒrnberg angekommen. Derzeit sind wir noch auf der Suche nach einem passenden MĂ€nnchen.
Ebenfalls aus Schwerin kam ein Artgenosse fĂŒr unseren betagten Springtamarin. Der junge Callimico soll spĂ€ter eine neue Zuchtgruppe begrĂŒnden. Von einem Privathalter bekamen wir fĂŒnf weibliche weiße Riesen fĂŒr die Kaninchenanlage.

Tierabgaben
Nach Berlin reisten die Nachzuchten unserer Mosambik-GĂŒrtelschweife, der Moorenten und eine Bartlett Dolchstichtaube. Vier Zwergwachteln gingen an den Vogelpark Olching und eine Waaliataube an den Zoo in Wroclaw.

TodesfÀlle
Es verstarb ein weiblicher Muntjak, ebenso wie unser letzter NasenbĂ€r. Die Dame war schon sehr alt, und starb letztendlich an AltersschwĂ€che. Allerdings bekommen wir demnĂ€chst eine Ausnahmegenehmigung zu Haltung von invasiven Tierarten, und so können wir einerseits wieder Muntjaks zĂŒchten und auch mit bei den NasenbĂ€ren eine neue Gruppe ausbauen.

Geburten
Im Vogelbestand schlĂŒpften ein Kubafink und sieben Augsburger Zwerge.
Bei den Amphibien wandelten sich bei den Rotaugenlaubfrösche und Pfeilgiftfröschen insgesamt vier Kaulquappen zu Fröschen um.

NeuzugÀnge
Aus dem Zoo in BrĂŒnn kam ein weiblicher Schwalbensittich, ein Sonnenvogel aus dem Vogelpark Olching und ein Schmucklori von einem privaten Halter.
Drei Wasseragamen besiedeln jetzt das Terrarium im neuen Elefantenhaus. FĂŒr das leerstehende Becken im Lechhaus kamen 30 Bachforellen. Außerdem hat der Zoo entschieden, die Haltung von Mishmi-Takinen zu bund stattdessen die selteneren Goldtakine zu zeigen. Drei MĂ€nnchen sollen aus den Zoos von Wroclaw, Dresden und Berlin kommen. Der junge Mann aus Polen ist inzwischen auch schon angekommen.
Die BraunbĂ€ren Björn und Bengt reisten aus Hoyerswerda an. Sie werden hier fĂŒr einige Wochen eingestellt, wĂ€hrend ihr Gehege renoviert wird.
Leider wartet unser neuer Zuchtbock bei den Steinböcken immer noch auf seine Freigabe aus der QuarantÀne. Hoffentlich ist die letzte Kotprobe nun endlich negativ.

Tierabgaben
Zwei chinesische Zwergwachteln und ein Kurzkopfgleitbeutler wurden an privat abgegeben.
TodesfÀlle
Vier KĂŒken verstarben bei den Augsburger Zwergen, außerdem ein Schwalbensittich und ein Zebrafink. Innerhalb kĂŒrzester Zeit verstarben alle Kaninchen, vermutlich durch eine Virusinfektion, was durch eine Obduktion geklĂ€rt werden soll.
Nachdem wir ein Jahr vergeblich versucht hatten das letzte Weibchen der Mishmi-Takine abzugeben, mussten wir sie leider schlachten.

Quelle: https://www.zoo-augsburg.de/aktuell/newsletter/
(12.01.2022, 16:42)
Rainer Hillenbrand:   @Jörn Hegner: Die Mandrills mĂŒĂŸten noch zu fĂŒnft oder sechst sein. Jedenfalls habe ich zuletzt 5 Tiere auf der Außenanlage gesehen. Ich vermute auch, daß die Haltung wohl auslaufen wird - die RotbĂŒffel könnten schon dazupassen, aber die Mandrill-Anlage ist fĂŒr die zusĂ€tzliche Haltung von so großen Tieren wie RotbĂŒffel nicht geeignet.
(25.12.2021, 21:04)
Jörn Hegner:   genau so das der zoo augsburg inzwischen mantelpaviane mit rotbĂŒffel zusammen hĂ€lt . diese beiden tierarten leben auch nicht zusammen in freier wildbahn . es ist ebenfalls ein wenig afrika gemischt .

die rotbĂŒffel könnten doch besser zu den mandrills passen , finde ich . dort gibts ja auch nur noch drei stĂŒck und die haltung wollen die auflösen höchstwahrscheinlich .
(25.12.2021, 16:33)
Rainer Hillenbrand:   @Rainer Hillenbrand: Schmarrn! Das hat hier natĂŒrlich nix mit einer individuellen Situation bezĂŒgl. Gehege zu tun - hier kann man jeden Takin halten.
Aber nach fast 22 Jahren Mishmi-Haltung freue ich mich durchaus ĂŒber die Goldtakine
(06.11.2021, 08:08)
Rainer Hillenbrand:   @W.Dreier: Die individuelle Situation bezĂŒglich GehegegrĂ¶ĂŸe/Struktur, vorhandene Stallung etc. (möchte/kann man fĂŒr eine andere Haltung umbauen) spielt sicher auch eine wesentliche Rolle. Mishmi-Nachwuchs kriegt man in mitteleuropĂ€ischen Zoos nicht so leicht unter - deswegen wohl kein Neuanfang mit jĂŒngeren Tieren - die anderen kriegen ihren mĂ€nnlichen Überschuß los - und ja, fĂŒr die Masse der Besucher sind mĂ€nnliche Goldtakine sicherlich attraktiver und hinguckenswerter.
(05.11.2021, 20:22)
Rainer Hillenbrand:   @Adrian: FĂ€nde ich auch gut. Wenn man evtl. auch zĂŒchten wollte, wĂŒrde es im Falle weiterer BraunbĂ€renhaltung mit den Syrern am ehesten Sinn machen.
(05.11.2021, 20:08)
W. Dreier:   Was wir also schon bedauert hatten - Ausstellung ``schönerer``, aber nicht seltener Tiere (in der Natur, in aller RelativitĂ€t) gegen die Mishmis. Besucherfang.
(05.11.2021, 17:33)
Adrian Langer:   @Rainer: Danke fĂŒr die Info. Ich hoffe ja sehr, dass Augsburg in die Haltung Syrischer BraunbĂ€ren mit einsteigt. Da werden dringend neue Halter gesucht!
(05.11.2021, 10:00)
Rainer Hillenbrand:   Die Mishmi-Takin-Haltung wird beendet.
DafĂŒr kommen in 2 Wochen "3 goldige Jungs" vom TP Berlin, aus Dresden, sowie aus Tschechien.
Die ersten Goldtakine in SĂŒddeutschland!

Die vor knapp einer Woche angekommenen BĂ€renbrĂŒder aus Hoyerswerda sollen ab Montag im Außengehege zu sehen sein. Die BĂ€renhaltung soll auch nach deren "RĂŒckfĂŒhrung" im FrĂŒhjahr fortgesetzt werden. Mit welchen BĂ€ren steht noch nicht fest - eine Erweiterung der (nach SĂ€ugetiergutachten) immer noch ausreichenden Anlage in den benachbarten großen Pelikanweiher hinein wĂ€re machbar und wird angedacht.
(04.11.2021, 20:03)
cajun:   Aus dem Newsletter des Zoos:

Geburten
Geboren wurden zwei Baumstreifenhörnchen, ein Alpaka, ein WasserbĂŒffel und sechs Zwergwachteln.

Außerdem wurden wir am 7. Oktober von der Geburt eines Nashorns ĂŒberrascht.
Überrascht deswegen, weil wir regelmĂ€ĂŸig Kotproben zur ÜberprĂŒfung des Hormonstatus der weiblichen Tiere einsenden, und das Ergebnis war jedesmal: kein Weibchen ist schwanger.
Die Geburt durch Mutter Kibibi ging problemlos vonstatten. Da sie beim letzten Mal (bei der Geburt von Kibo) aber ihr Jungtier nicht angenommen hatte, stand die Mutter natĂŒrlich unter besonderer Beobachtung. Leider war es auch dieses Mal so, dass sie das Junge nicht trinken ließ. Die Pfleger versuchten die Mutter mit Futter und Streicheleinheiten abzulenken, damit das Jungtier Zeit hatte, an das Euter zu kommen und zu trinken, aber jedesmal drehte sich Kibibi zur Seite.
Leider Ànderte auch eine Beruhigungsspritze, die ihr der Tierarzt verabreichte, nichts an ihrem Verhalten. Nachdem das Baby nach 36 Stunden stark geschwÀcht war, musste der Zoo schweren Herzens die Entscheidung treffen, es von seinem Leiden zu erlösen.
Eine reine Handaufzucht schied in diesem Fall leider aus, da wir kein gleichaltes Nashornbaby zur Sozialisierung des Jungtieres hatten (bei Kibo gab es Keeva, und so konnten die beiden bereits nach mehreren Wochen erst aneinander und dann an die Gruppe herangefĂŒhrt werden). Ein handaufgezogener Nashornbulle hĂ€tte in der europĂ€ischen Zoopopulation leider keinen Platz gefunden.

Die Entscheidung fiel allen schwer, war aber unumgÀnglich.

NeuzugÀnge
Eine Giraffe kam aus dem Zoo Zlin Lesna nach Augsburg, und macht nun unser Trio wieder komplett. Nachdem die ersten Tage Zarafa ausgesprochen nervös auf den Neuzugang reagierte, hat sich die Situation glĂŒcklicherweise inzwischen entspannt, und alle drei nutzen die Außenanlage ohne Probleme.
Aus Ljubljana kam gestern unser neuer Zuchtmann bei den Alpensteinböcken. Die nÀchsten Tage wird er sich noch in QuarantÀne befinden.
Im Vogelbestand erhielten wir 2 Mönchsstittiche aus dem Zoo Dortmund und einen EuropÀischen Triel aus dem Zoo Köln.
Außerdem kamen 20 Babys der EuropĂ€ischen Sumpfschildkröte, die im Zoo bleiben, bis sie ausgewildert werden können. Im FrĂŒhjahr werden wir grĂ¶ĂŸere Tiere erhalten, die im Teich gegenĂŒber der Gehege mit heimischen Amphibien leben werden.

Tierabgaben
Drei Madegassiche Hundsgopfboas reisten nach Frankreich, ein Kaptriel zum Zoo von Dvur Kralowe, 2 Moorenten an Ostrava und vier Kapuzineraffen nach Slowenien.

TodesfÀlle
Leider verstarb das Weibchen unserer DreihornchamÀleons, eine Inkaseeschwalbe, ein weiblicher Muntjak und ein Schwalbensittich.
Quelle:https://www.zoo-augsburg.de/?na=archive&email_id=95
(29.10.2021, 13:25)
cajun:   Aus dem Newsletter des Zoos:
09/21
Urlaubsbedingt sind die BestandsverÀnderungen der SÀuger, Reptilien und Amphibien leider nicht komplett. Dies wird im nÀchsten Monat nachgeholt
Geburten
Bei den Tauben lĂ€uft es richtig gut – nach dem Schlupf im Juli ist nun eine weitere Bartlett Dolchstichtaube geschlĂŒpft.
NeuzugÀnge
Aus dem Zoo Dortmund kam eine mĂ€nnliche Peposakaente, als Ersatz fĂŒr das leider verstorbene Weibchen bekamen wir aus Ostrava einen SchuppensĂ€ger. Aus der Wilhelma Stuttgart erhielten wir ein Graublaues TĂ€ubchen und eine Marmelente.
Tara, eine Rothschildgiraffe aus dem Zoo Zlin Lesna macht das Damentrio im Afrika Panorama wieder komplett.
Von einem Privathalter bekamen wir einen Zwergwaran, der nach dem Ende der QuarantÀne im Reptilienhaus eine neue Heimat finden wird.
Tierabgaben
Eine Nachzucht von den Rosapelikanen ging an den Safaripark Stukenbrock.
TodesfÀlle
Leider verstarben die Nachzuchten bei den Kleinen Kubafinken und der Bengalus Schmetterlingsfinken.

08/21
Geburten
Insgesamt vier Alpakas (drei MĂ€nnchen und ein Weibchen) toben inzwischen ĂŒber die Anlage, ein richtig toller Kindergarten.
Außerdem schlĂŒpften im Reptilienbestand noch sechs Stirnlappenbasilisken.
Bei den Tauben lÀuft es auch sehr gut, sowohl bei den Bartlett Dolchstichtauben, als auch bei den Rosenhals Fruchttauben wurde jeweils ein Jungvogel erfolgreich aufgezogen.
Außerdem schlĂŒpften vier Augsburger ZwerghĂŒhner.
NeuzugÀnge
Die beiden Wasserschweine aus OsnabrĂŒck und Dortmund sind gut angekommen und haben sich schon in ihrer neuen Heimat eingelebt.
Außerdem erhielten wir im Tausch gegen eine mĂ€nnliche Nachzucht von uns, einen weiblichen RĂŒsselspringer aus dem Zoo Frankfurt.
Tierabgaben
Ein mÀnnlicher Ziegenbock wurde an privat abgegeben, ebenso wie sechs Stirnlappenbasilisken.
Nachdem mehrmals erfolglos versucht wurde die beiden HyĂ€nen zu verpaaren, hat der Zoo beschlossen dasMĂ€nnchen „Aden“ an einen belgischen Zoo abgegeben. So kann nun Lea in Augsburg die gesamte Anlage nutzen.
TodesfÀlle
Leider verstarben drei Pfeilgiftfrösche, ein SchuppensÀger und eine Inkaseeschwalbe. Ebenfalls verstorben sind ein Bennett KÀnguru, und das Jungtier bei den Pavianen.

 und sonst
Targa ist offensichtlich sehr zufrieden in ihrer neuen Heimat. Die Elefanten dĂŒrfen in der neuen Anlage ĂŒber 24 Stunden die Außenanlage nutzen, was sie auch sehr ausfĂŒhrlich tun. Die beiden Berlinerinnen und Targa wechseln sich dabei immer mit der Nutzung des grĂ¶ĂŸeren Teils ab.
Quelle: https://www.zoo-augsburg.de/aktuell/newsletter/
(11.10.2021, 14:43)
cajun:   Aus dem Newsletter des Zoos

Inzwischen hat sich alles wieder eingespielt, und die Besucherzahlen sind eigentlich ziemlich gut. Überraschenderweise kommen jetzt in den letzten Wochen vor den Ferien auch sehr viele Schulklassen. TatsĂ€chlich konnten wir im Juni fast die Besucherzahl von 2019 erreichen, und auch im Juli sieht es ganz gut aus, trotz ausfallender Dschungelnacht.

Geburten

Im Vogelbestand schlĂŒpften ein Temminck Tragopan, sechs Kapuzenzeisige, zwei Kaptriele und eine Rosenhalsfruchttaube.
Nach zwei Jahren gab es wieder eine (gewollte) Geburt bei den Pavianen, und Seehunddame Pia hat einen gesunden Jungen zur Welt gebracht.

NeuzugÀnge

Aus dem Zoo Kerkrade bekamen wir einen Partner fĂŒr unseren einsamen Mönchssittich. In KĂŒrze wird noch ein weiteres Paar anreisen. Hoffentlich der erneute Start zu einer wieder sehr erfolgreichen Zucht.
Nach dem Umbau unseres Terrariums fĂŒr heimische Schlangen bekamen wir von einem Privathalter aus NĂŒrnberg drei mĂ€nnliche Kreuzottern.
Aus dem Zoo in Wels kamen vier mÀnnliche Kattas zur VerstÀrkung unserer MÀnnergruppe. Bisher verlief die Zusammengewöhnung leider noch nicht erfolgreich. Die neuen Boys brauchen noch etwas Zeit zur Eingewöhnung
Wie im letzten Newsletter angekĂŒndigt, werden die neuen Bewohner der frĂŒheren Zwergflamingoanlage, die Wasserschweine oder Capybaras, nĂ€chste Woche aus den Zoos von OsnabrĂŒck und Dortmund geholt und beziehen ihr neues Quartier.

Tierabgaben

Drei ZwerggĂŒrtelschweife wurden an den Zoo Halle abgegeben.

TodesfÀlle

Aus dem Vogelbestand verstarben ein Königsglanzstar, ein Hammerkopf, eine Kolbenente und ein WeißohrbĂŒlbĂŒl. Bei den SĂ€ugetieren verloren wir einen Daghestanischen Tur.


 und sonst

Soweit wir es beurteilen können hat sich Targa erfreulicherweise ziemlich schnell mit dem Verlust ihrer langjĂ€hrigen GefĂ€hrtin arrangiert. Nachdem sie die ersten Tage ziemlich viel unterwegs war, und dabei auch vermehrt das neue Haus aufgesucht hat, ist ihre Entscheidung Anfang Juli gefallen: sie ist nicht mehr in das alte Haus zurĂŒckgekehrt. Das Verbindungstor zwischen den Anlagen wurde geschlossen. Die AnnĂ€herung an Frosja und Louise wird sicherlich noch etwas dauern, verlĂ€uft aber auch schon vielversprechend. Das neue Haus bietet aber auch alle Möglichkeiten die Elefanten getrennt zu halten.
Beim neuen Bauprojekt des Freundeskreises, dem Umbau des Schimpansenhauses sind inzwischen alle Submissionen gelaufen, dem Bau steht nichts mehr im Wege. So wie die derzeitige zeitlichen Planung aussieht wird, wie vorgesehen, nach den Sommerferien begonnen werden, und der Umbau bis Mai 2022 abgeschlossen sein.
Quelle: Zoo Augsburg
(29.07.2021, 10:06)
cajun:   Aus dem Newsletter des Zoos fĂŒr 06/21

Geburten

Seit dem letzten Newsletter kamen vier StachelmĂ€use und vier MosambikgĂŒrtelschweife zur Welt.

In der Tropenhalle sind zahlreiche chinesische Zwergwachteln und erstmals auch ein Kapuzenzeisig geschlĂŒpft. Leider war die Freude ĂŒber den Letztgenannten nur von kurzer Dauer und der Jungvogel verstarb noch im Nest. Da das Weibchen auf weiteren Eiern sitzt, sind wir zuversichtlich, dass es vielleicht doch noch mit der Zooerstzucht bei den Kapuzenzeisigen in den nĂ€chsten Tagen klappen könnte.

Unser neu zusammengestelltes Königsglanzstar-Paar hat erstmalig auch einen Jungvogel aufgezogen, der bereits aus dem Nest ausgeflogen ist.

In der begehbaren Voliere ist die erste Inkaseeschwalbe in diesem Jahr geschlĂŒpft und im Streichelzoo werden insgesamt fĂŒnf Augsburger-Zwerghuhn-KĂŒken vorbildlich von ihren MĂŒttern gefĂŒhrt.

In der Voliere neben den BartkĂ€uzen schlĂŒpften Mandarin- und Brautenten und im Reptilienhaus zahlreiche Wandelnde BlĂ€tter.

Das wilde Weißstorch-Paar hat dieses Jahr drei Jungstörche hochgebracht, die man nun sehr gut im Nest beobachten kann. In ein paar Wochen werden die Drei dann ausfliegen.

NeuzugÀnge

Bleiben wir gleich bei den Weißstörchen. Aus dem Zoo Wasserstern in Ingolstadt erhielten wir einen Weißstorch namens „Hilda“. Nachdem die 30-tĂ€gige QuarantĂ€ne abgelaufen ist, wurde der Storch hinter den Kulissen mit seinem zukĂŒnftigen Partner zusammengefĂŒhrt und wird in KĂŒrze am Tauchentenweiher zu sehen sein.

Tierabgaben

Die beiden im letzten Jahr geborenen WasserbĂŒffel wurden diese Woche an CornyÂŽs Maislabyrinth in Coesfeld abgegeben.

Der mĂ€nnliche Nachwuchs der Kaptriele ging an einen PrivatzĂŒchter und zwei weibliche chinesische Zwergwachteln an den Zoo Leipzig.

TodesfÀlle

Elefantendame Burma musste vor ein paar Tagen im Alter von 53 Jahren eingeschlÀfert werden. Aufgrund von Arthrosen stand Burma bereits seit Jahren unter medikamentöser Behandlung. Nachdem sich ihre körperliche Konstitution in den letzten Monaten stetig verschlechtert und schlussendlich kaum mehr Nahrung zu sich genommen hat, haben wir uns zu dieser schweren Entscheidung durchgerungen, um ihr weiteres Leiden zu ersparen. Targa wird nun behutsam in das neue Elefantengehege mit den beiden Elefanten Frosja und Louise umgewöhnt (bereits erfolgreich geschehen).

Ebenfalls im Berichtszeitraum verstorben sind ein Bambushuhn, ein WeißohrbĂŒlbĂŒl und der Jungvogel bei den weißen Löfflern.


 und sonst

Als Ausweichtermin fĂŒr den Zoolauf wurde der 10.September (Start um 18 Uhr) festgelegt.

Unsere fleißigen Handwerker haben das ehemalige Zwergflamingo-Gehege fĂŒr die Haltung von Wasserschweinen umgebaut. Wasserschweine, auch Capybaras genannt, sind ĂŒbrigens die grĂ¶ĂŸten Nagetiere der Welt. Nachdem das Gras in der zukĂŒnftigen Anlage gut angewachsen ist, wird nun im Juli ein junges Paar in das neugestaltete Gehege einziehen. Mehr dazu im nĂ€chsten Newsletter!
(12.07.2021, 10:30)
cajun:   Dann bei den AbgĂ€ngen 06/21 noch minus 0,1 Elefant.
(17.06.2021, 14:03)
cajun:   Aus dem Newsletter des Zoos:
Geburten
Im Vogelbestand schlĂŒpften ein Weißer Löffler, eine GlanzkĂ€fertaube und ein Kubafink.
Nach 14 Jahren gab es endlich auch wieder eine Geburt bei den ZwergseebÀren. Leider wurde das Jungtier tot aufgefunden, aber Ole hat zumindest unter Beweis gestellt, dass er das Zeug zum Zuchtbullen hat, und wir hoffen nun auf weitere Geburten in der nÀchsten Zeit.

NeuzugÀnge
Aus dem Zoo Prag erhielten wir einen Partner fĂŒr den GraurĂŒckentrompetervogel im Tigerhaus. Ebenfalls aus dem Zoo Prag und aus dem Tierpark Chemnitz kamen jeweils ein SchuppensĂ€ger. Aus dem Vogelpark Niendorf reiste ein Bronzekiebitz an den Lech.

Tierabgaben
Drei ZwerggĂŒrtelschweife wurden an den Zoo in Miskolc (Ungarn) abgegeben. Drei Nachzuchten unserer Inkaseeschwalben gingen an den Zoo Heidelberg, ein weiblicher Edelpapagei an den Zoo Brno (CZ). Der nachgezogene Kaptriel wurde an einen Privathalter abgegeben.

TodesfÀlle
Leider verstarb der Mann der vietnamesischen Krokodilschwanzhöckerechsen. Zur KlÀrung der Todesursache wurde eine Obduktion eingeleitet.
Eine Bergkönigsnatter verstarb aus AltersgrĂŒnden, ein Helmleguan an Legenot.
Der Bestand an Zebrafinken wurde leider sehr stark dezimiert, vermutlich wegen starken MĂ€usebefall in der Voliere. Hier hat unsere SchĂ€dlingsbekĂ€mpfungsfirma bereits mit massiven BekĂ€mpfungsmaßnahmen begonnen.
(17.06.2021, 12:31)
cajun:   Aus dem Newsletter des Zoos:


Geburten

Trotz weiterhin eher kĂŒhlen Temperaturen ist die Geburtensaison eröffnet. Alle Zwergziegen bekamen Nachwuchs, und so toben dort im Gehege jetzt 16 Zicklein.
Geboren wurde außerdem ein weiblicher RotbĂŒffel.

Im Vogelbestand schlĂŒpfte eine Waaliataube, ein Blutschnabelweber und Kleiner Kubafink. Auch bei den Augsburger HĂŒhnern gab es ĂŒberaschenderweise schon die ersten KĂŒken. Leider waren zwei der drei geschlĂŒpften nicht lebensfĂ€hig.

NeuzugÀnge

Insgesamt 9 Pfeilgiftfrösche unterschiedlicher Arten kamen aus Bojnice (SK). FĂŒr den Vogelbestand kamen 5 Schmetterlingsfinken und 3 Senegalamaranten aus dem Tiergarten NĂŒrnberg, sowie ein weiblicher Schwalbensittich aus Wien Schönbrunn.

Endlich war es uns auch möglich einen Partner fĂŒr unser weibliches DreihornchamĂ€leon zu bekommen.

Im Austausch zu den Pfeilgiftfröschen reisten von unseren Nachzuchten zwei MosambikgĂŒrtelschweife und zwei Seidenreiher in die Slowakei (Bojnice).

TodesfÀlle

Leider starben einige der ĂŒberwinterten heimischen Amphibien und Reptilien in der Winterruhe (1 Bergmolch, 2 Gelbbauchunken, 1 WĂŒrfelnatter und 1 Laubfrosch).

Aus AltersgrĂŒnden mussten ein Mantelpavian und eine Nilgauantilope eingeschlĂ€fert werden. Eine Zwergziegenmutter ĂŒberlebte leider die Geburt nicht.


 und sonst

Im November 2019 wurde die „BefĂŒllung“ des Naturschutzfonds im Zoo geĂ€ndert. Seit diesem Zeitpunkt können ihn die Besucher mit einem freiwilligen Beitrag fĂŒllen. Pro Einzeleintritt gehen nun 1.- €, pro Jahreskarte 5.- € und pro Familiensparkarte 8.- € in den Fonds, wenn der Besucher es möchte. Aus diesem Grund wuchs das Volumen der zu verteilenden Gelder von bisher 40.000 auf nun 300.000.- € im Jahr 2020. Dies ist auch bitter notwendig, denn gerade die vom Tourismus abhĂ€ngigen Projekte, wie der Rhino Fund Uganda, oder auch Schutzprojekte in Madagaskar haben pandemiebedingt unter gravierenden Umsatzeinbußen zu leiden.

Durch die deutlich Erhöhung der zu verteilenden Summe konnten wir uns natĂŒrlich auch breiter aufstellen und weitere Schwerpunktprojekte realisieren. So geht ein Betrag an den Elefantenschutz in Malaysia und eines an ein Projekt zum Schutz von Schimpansen in Uganda.

Viele weitere Informationen zu den Projekten finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.zoo-augsburg.de/natur-artenschutz/ - außerdem werden sie zur Zeit detailliert auf der Facebookseite des Zoo Augsburg vorgestellt.
Quelle: https://www.zoo-augsburg.de/?na=archive&email_id=89
(28.04.2021, 17:02)
Adrian Langer:   @Rainer: Das klingt grĂ¶ĂŸtenteils nach sehr guten Infos. Danke dafĂŒr.
(04.04.2021, 09:17)
Rainer Hillenbrand:   @Adrian: Gute Nachricht: die neuen Nachtaffen wurden bereits bei der Paarung beobachtet ;-)

Ansonsten könnte unser alleinstehender Persischer Leopard den Zoo verlassen, da Augsburg anscheinend kein weibliches Tier jĂŒngeren Alters bekommen wird, hingegen der Kater erst ca. 6-7 Jahre alt ist.
Entweder kommen dann andere Leoparden oder vielleicht doch, wie vor den Persern schon mal angedacht: Nebelparder!
Hellabrunn wĂŒrde eventuell die letzte Mishmi-Takinkuh ĂŒbernehmen, somit ein Umstieg in der Haltung auf Goldtakine erfolgen?
Und schlecht: daß der weibliche Mandschurenkranich den Ausflug zum benachbarten MĂ€hnenwolf nicht ĂŒberlebt hat.
(03.04.2021, 22:02)
Adrian Langer:   @Rainer: Das h?rt sich sehr gut an! Danke f?r die Info. Dann dr?cken wir mal die Daumen, dass der Kranich tats?chlich unbeschadet davon kam!
(10.03.2021, 06:45)
Rainer Hillenbrand:   Heute war mir nach 4 Monaten Pause wieder ein Zoobesuch verg?nnt und das war ein wirklich tolles Gef?hl!
Es lie? sich gut an, nachdem sich auch das Wetter als besser erwies als vorhergesagt, dann jedoch wurde ich bei diesem ersten Besuch Zeuge einer unglaublichen Szene:
Ich stand vor dem M?hnenwolf-Gehege und sah unseren M?hnenwolf (Jahrgang `05) agil wie lange nicht - auch im Nachbargehege war anscheinend m?chtig Dampf drin, denn erst vor kurzem hatte dort ein noch j?ngerer weiblicher Mandschurenkranich Einzug gehalten und das Kranichpaar war wohl der Jahreszeit gem?? ordentlich in Stimmung geraten. Jedenfalls bemerkte ich nebenbei mal aus dem Augenwinkel heraus, da? den beiden ziemlich "hohe" Luftspr?nge gelangen, was ich erstaunt zur Kenntnis nahm, aber mehr auch nicht, in meiner Fokussierung auf den M?hnenwolf.
Wie wir also offensichtlich alle miteinander guter Stimmung sind, kommt auf einmal Frau Mandschurenkranich ?bern (doppelten) Zaun gesegelt und da der M?hnenwolf unpassenderweise gerade in dieser Ecke angekommen ist, nimmt er sie auch gleich in "Empfang".
Er attackiert sie schon in der Luft, sie st?rzt, er drauf, wildes durcheinander - und ich will nicht glauben, was ich da gerade sehe... ein anderer Besucher, schneller als ich, rennt zur?ck zum Pinguingehege, ca. 150m, da dort zuvor noch kleine Versammlung von Tierpflegern + Kurator - die rauschen in die Anlage, bergen den Vogel der soweit erkennbar, unbesch?digt zu sein scheint.
Kurze Zeit sp?ter erz?hlt der Kurator, die Schnabelspitze sei demoliert, ansonsten wohl erstmal nix weiter zu sehen und da? der Kranich auf dem Weg zur Tierklinik sei. Na da, bin ich mal gespannt...
Wie gesagt, ein Doppelzaun trennt die beiden Anlagen, dazwischen ein Pflanzstreifen, vielleicht gerademal ein Meter, wobei der Kranichzaun vielleicht 3 bis 3,50m hoch sein k?nnte?

@Adrian: die Nachtaffentransporte k?nnten in den n?chsten Tagen erfolgen - einer aus Berlin und ein weiteres Tier aus Pilsen -welches bis zur Grenze transportiert wird um dort vom Augsburger Zoo abgeholt zu werden. Und ja, Nachwuchs ist erw?nscht!
(09.03.2021, 21:42)
Adrian Langer:   @Rainer: Danke f?r die Infos. Das klingt dann so sehr sch?n und gut. Ich hoffe, dass der Zoo Augsburg dann auch in die Zucht der Bolivianischen Nachtaffen einsteigt. Nachdem das "gro?e" Zuchtbuch ja nun geschlossen wurde wird es wohl aktuell von Privathand gemanagt.
(27.02.2021, 20:30)
Rainer Hillenbrand:   @Adrian: Die Bengalischen Plumploris leben im alten Elefantenhaus und die kleine Nachttierabteilung im Tigerhaus besteht aus 3 unterschiedlich gro?en Anlagen: 1. Senegal-Galagos, 2. Kurzkopf-Gleitbeutler, 3. die ehemalige Anlage der Zwergplumploris (mittlerweile verstorben und leerstehend).
Nachdem auch der Bestand an Gleitbeutlern ziemlich eingebrochen ist, ziehen diese in die kleinere Ex-Zwergplumplorianlage, somit wird die weitaus gr??te und h?chste Anlage frei f?r die Nachtaffen.
Ob sich der Zoo auch auf Zucht einstellt, wei? im Moment nicht - kann ich evtl. am Montag per Tel. erfragen!
(27.02.2021, 20:07)
Adrian Langer:   @Rainer: Danke f?r die Info. Woher wei?t du denn das mit den Nachtaffen? Sollen die eine andere Art ersetzen (ich hoffe nicht die Plumploris!). Oder werden die zusammen mit einer anderen Art dort leben(leider war der Bereich bei meinem Besuch geschlossen, daher wei? ich nicht ganz, was dort lebt). Interessant finde ich auch, dass man gerade Bolivien-Nachtaffen aus dem Zoo Berlin gew?hlt hat. Die Tiere dort sind wohl inzwischen kastriert, da das EEP f?r die Art ausgelaufen ist (man m?chte sich voll auf die Grauh?nde konzentrieren).
(27.02.2021, 06:57)
Rainer Hillenbrand:   Aktuelles aus dem Zoo: Die ehemalige Anlage der Zwergflamingos auf der seit l?ngerem nur ein Paar Coscorobaschw?ne lebt, wird im Moment f?r die Haltung von Cabybaras umger?stet. Diese waren zuletzt Anfangs der Neunziger Jahre im Bestand.
Als Neuzug?nge in der kleinen Nachttierabteilung im Tigerhaus werden demn?chst Nachtaffen einziehen. Nachdem ein oder zwei Tiere aus Berlin kommen sollen, m??ten das laut ZTL Bolivien-Nachtaffen sein.
Des weiteren versucht die Stadtspitze wohl zu verhindern, da? der Zoo sein Ansinnen einer ?ffnung, der Bayerischen Staatsregierung auf direktem Wege darlegen kann!!
(26.02.2021, 20:33)
Rainer Hillenbrand:   AltersmĂ€ĂŸig liegen die drei Schimpansen zwischen 26 und 37 Jahren und sofern sich in naher Zukunft nicht doch noch eine bessere Haltungsmöglichkeit anderswo eröffnet, werden die hier bis zu ihrem Lebensende verbleiben. Anschließend lassen sich die Anlagen fĂŒr andere Primaten natĂŒrlich prima nachnutzen. Die Zoochefin hat ja ein Faible fĂŒr Lemuren... ich könnte mir hier auch viele andere Arten gut vorstellen.
(28.11.2020, 21:04)
Oliver Muller:   @Rainer Hillenbrand: Danke. Das ist natĂŒrlich auch nicht so viel und insofern keine Perspektive auf lange Sicht. Schade. Ich hĂ€tte mir gewĂŒnscht, dass es eine lĂ€ngerfristige Möglichkeit gibt, Schimpansen in Augsburg zu halten.
(27.11.2020, 21:31)
Rainer Hillenbrand:   @Oliver MĂŒller: Die 84 qm-Angabe bezogen auf die Schimpansen-Außenanlage ist natĂŒrlich falsch. TatasĂ€chlich ist das in etwa die FlĂ€che vom Innengehege und Außen sollen es 220 qm sein!
(26.11.2020, 20:13)
Rainer Hillenbrand:   Naja, ich hĂ€tte vielleicht auf 100 qm getippt. Ist eben nicht wirklich groß. So soll jetzt in der Höhe ausgebaut werden, wie ich dem Modell entnehme.
Die Umsetzung des Umbau`s ĂŒber den BR vorzustellen, ist fĂŒr mich ein Seitenhieb auf die Augsburger Zeitung, die zusammen mit Colin Goldner und einem Stadtrat der sich bei dem Sanktuary in Wales informiert hatte, und anschließend einen Dringlichkeitsantrag bei der Stadt stellen wollte - damit die Schimpansen nach Wales kommen!
Noch am vergangenen Freitag war ein Mordsartikel erschienen unter der Überschrift: Streit um die Abgabe der Schimpansen - wo sich die Zoodirektorin schön bedeckt hielt, obwohl ihr vorgeworfen wurde, sie wĂŒrde die Schimpansen nicht abgeben wollen (wo sich doch alle schon so schön einig waren und das Sanktuary beleidigterweise das Angebot auf Aufnahme ja auch schon wieder zurĂŒckgezogen hatte und nur noch auf ein (man stelle sich vor) offizielles "Hilfeersuchen" der Stadt reagiert hĂ€tte. Die hĂ€tten das wahrscheinlich publicitymĂ€ĂŸig verarbeiten wollen, nach dem Motto: Wir (die Guten) haben mal wieder Tiere (von den Bösen) Zoo`s gerettet!
Ätsch.
(23.11.2020, 22:22)
Oliver Muller:   Die Außenanlage ist doch grĂ¶ĂŸer als 84 qm????
(23.11.2020, 20:52)
Adrian Langer:   Das vorherige Posting habe ich ĂŒbersehen sorry.

Kann man das nicht lesen? Ich sehe den gesamten Text (und ein Abbo besitze ich nicht).
(31.10.2020, 07:24)
cajun:   @Adrian Langner: abgesehen davon, dass das vorherige Posting all das erwĂ€hnt, gibt es deins auch in Schriftform? :-)
(30.10.2020, 22:57)
Rainer Hillenbrand:   Nachdem die Bundesregierung mit den LĂ€ndern zusammen die Entscheidung fĂŒr den Lockdown mit Beginn zum 02. Nov. getroffen hatten, fĂŒhlte sich unsere OberbĂŒrgermeisterin offensichtlich genötigt, wenigstens diese eine Entscheidung noch selbst treffen zu dĂŒrfen: daß unser Zoo bereits morgen Abend in den Lockdown gehen darf, wĂ€hrend MĂŒnchen und NĂŒrnberg auch am Wochenende weiter Besucher empfangen können! Aber die Lage speziell in Augsburg scheint halt auch "dramatisch" zu sein, mit 972 aktuell Infizierten (Stand Gestern) bei einer Bevölkerung von fast 300.000! Und angesichts der zu erwartenden "großzĂŒgigen" UnterstĂŒtzung durch die Stadt oder das Land, kann man sich`s in Augsburg halt einfach leisten schon frĂŒher als anderswo dicht zu machen.... Wie der Zoo die fĂŒr`s WoEnde bereits gebuchten Tickets wohl abwickeln kann? Egal.
Positiv: Die Ankunft eines 2jÀhrigen Breitmaulnashorns aus Arnheim + zusÀtzliche Lieferung einer weiteren Nashornkuh aus Erfurt nÀchste Woche.
NÀchstes Jahr kommt dann auch höchsterfreulicherweise wieder eine Kordofangiraffe nach Augsburg!!
DemnĂ€chst aus Köln Krokodilhöckerechsen (vietnamesisch) fĂŒr ein Terrarium im neuen Elefantenhaus.
Verstorben: die letzte BraunbÀrin namens Raetia, geboren Jan. 1988 in Augsburg - das Gehege soll Umbauten erfahren, man möchte perspektivisch weiter BraunbÀren (vielleicht die Syrische Unterart - mein Wunsch) halten.
(29.10.2020, 21:25)
Rainer Hillenbrand:   Nachdem der Umbau der Schimpansen-Außenanlage wie von der VeterinĂ€rbehörde gefordert bis Ende 2021 mangels Finanzierung wohl nicht umgesetzt werden kann, hat sich jetzt ausgerechnet Colin Goldner eingeschaltet.
Er bietet dem Zoo an, die 3 Schimpansen in eine im bekannte Auffangeinrichtung nach GB abzugeben, da sie dort bessere Bedingungen vorfinden wĂŒrden + evtl. Anschluß an andere dort lebende Schimpansen.
Der Zooleitung ist diese Einrichtung jedoch nicht bekannt und sie wĂŒrde sich in jedem Fall selbst erstmal ein Bild davon machen wollen, da bereits in der Vergangenheit der Versuch der Abgabe der Augsburger Tiere an Ă€hnliche Stationen in Österreich oder der Niederlande mangels, letztlich doch nicht besserer Haltungsbedingungen gescheitert waren.
Dazu wÀre laut Aussage der Zoochefin auch die Zustimmung des zustÀndigen Koordinators im EEP erforderlich.
Bleibt zu hoffen, daß sich eine gute Lösung finden lĂ€ĂŸt, auch fĂŒr den Fall, daß die Tiere hierbleiben wĂŒrden.
DarĂŒberhinaus hoffe ich außerdem, daß dem Zoo demnĂ€chst nicht fĂŒr weitere 2 Wochen jegliche Einnahmen abhanden kommen, denn in Augsburg droht aufgrund gestiegener Infektionszahlen ein regionaler Lockdown!
(24.10.2020, 19:52)
Rainer Hillenbrand:   Nachdem die Stadt ein einschneidendes Sparprogramm auflegen muß, hat sich der beantragte Zuschuß fĂŒr den Umbau des Schimpansen-Außengeheges erstmal erledigt.
So wie`s aussieht wird man das Ganze wohl erstmal verschieben mĂŒssen.

(21.10.2020, 21:43)
Rainer Hillenbrand:   Es wĂ€re schön, wenn der Freistaat Bayern zumindest in dringenden FĂ€llen mit einsteigen wĂŒrde - aber da kommt leider nix. 500.000 ? sind verglichen mit den Kosten der laufenden Theatersanierung ein Klacks, andererseits lĂ€uft auch ein ehrgeiziges Programm zur Sanierung von Schulen und die Stadt hat natĂŒrlich auch selbst EinnahmeausfĂ€lle bedingt durch Corona. Ich bin wirklich gespannt und wĂŒrde bezĂŒglich Zuschuß keine Prognose wagen. In der außerordentlichen Dringlichkeit besteht allerdings die Chance...
(16.10.2020, 22:19)
Adrian Langer:   @Rainer: Da hast du recht! Also heißt es Daumen drĂŒcken.
(16.10.2020, 07:45)
Rainer Hillenbrand:   @Adrian Langer: Na ja, er wurde jetzt erstmal beantragt - ob das Geld tatsĂ€chlich bewilligt wird, steht allerdings noch aus.
(15.10.2020, 22:23)
Rainer Hillenbrand:   BezĂŒglich der Frage nach weiteren offiziellen ZukunftsplĂ€nen konnte ich heute einem Zeitungsartikel entnehmen, daß man im Herbst beginnen wollte die Schimpansen-Außenanlage zu "ĂŒberdachen", bzw. zu ĂŒbergittern um diesen Teil der Anlage besser nutzbar zu machen. Kosten: 1 Mill. Außerdem war ein neues WirtschaftsgebĂ€ude geplant, Kosten: 2 Mill., sowie die Modernisierung vom großen Kinderspielplatz mit ca. einer halben Million. Gar nicht mal soo kleine Brötchen, wie ich eigentlich vermutet hĂ€tte - aber aufgrund der fortlaufenden Einnahme-Einbußen (bisher fehlen etwa 1,8 Mill.!) mĂŒssen diese geplanten Investitionen wohl erstmal aufgeschoben werden.
Was die Afrikaanlage betrifft, wĂŒrde ich sehr gerne die aus meiner Sicht ĂŒberflĂŒssige Straußenhaltung beenden, denn sowohl StallgebĂ€ude als auch die beiden Vorgehege wĂ€ren prima fĂŒr Antilopen geeignet, die mit einem Durchschlupf auf die große Nashorn- und Giraffenanlage gelangen könnten, was mit den Straußen ja nicht klappt. Und natĂŒrlich zusĂ€tzlich die UmrĂŒstung des oberen Antilopenstalls, dann hĂ€tte man gleich 2 Arten (wie frĂŒher)....
(18.06.2020, 21:45)
zollifreund:   eine Antilopenart wĂŒrde sich sehr gut auf derĂ€ Afrikaanlage machen. Ist doch etwas leer mit zwei Giraffen und drei Nashörnern. Nur die Grevys sind zahlreich genug. Vielleicht kann man dann die Giraffen- und die Nashornanlage dann auch fĂŒr die Antilopen sogar verbinden.

Was ich nie verstehen werde, ist diese unnötige Verhinderung von Nachwuchs bei Huftierarten. Wenn man die Jungtiere nicht abgeben kann, gibt es ja immer noch die Möglichkeit der VerfĂŒtterung ( da könnte man ja sogar noch Geld sparen!). Aber nein, lieber lĂ€sst man Zuchtgruppen zusammen brechen...
(17.06.2020, 21:37)
Rainer Hillenbrand:   @zollifreund: Die letzten Geburten bei den Ostkaukasiern gabs vor ca. 10 Jahren! Die Haltung begann ja 1995 - aber leider wollte die Ostkaukasier keiner haben - bis auf einen Privathalter (und diese Tiere kamen spĂ€ter wieder zurĂŒck). Erst zum Schluß (eine zweite Gruppe war ja auf dem GelĂ€nde des jetzigen Elefantenneubaus stationiert) konnte man wohl noch Tiere nach Polen und Tschechien abgeben. Und vor 3 Jahren waren auf jeden Fall noch 10-12 Tiere vorhanden - aber allein 2019 sind 4 verstorben..
Ich hoffe darauf, daß allerspĂ€testens nĂ€chstes Jahr der Antilopenstall endlich Innen umgerĂŒstet wird, weg von den Einzelboxen hin zu einer grĂ¶ĂŸeren LaufflĂ€che, damit auf der Afrikaanlage auch wieder Antilopen zu sehen sind!
Ob aus der Schneeleoparden-Überlegung mehr werden könnte, hĂ€ngt vermutlich vor allem von den damit verbundenen Kosten ab - ob der Freundeskreis einen (von mir geschĂ€tzten) Millionenbetrag aufbringen könnte, vermag ich im Moment nicht zu sagen. Offiziell ist diesbezĂŒglich jedenfalls noch nix!
Nach der Elefanten-Anstrengung und den Corona-Einbußen wird der Zoo wahrscheinlich erstmal kleinere Brötchen backen - die großen Tiere wie Nashörner/Giraffen/Elefanten sind ja abgearbeitet!
(15.06.2020, 22:11)
zollifreund:   R.Hillenbrand: vielen Dank fĂŒr die Infos. Schön dass die Ostkaukasier noch da sind - aber nur noch vier Tiere! Bei meinem letzten Besuch vor rund drei/vier Jahren waren es sicher noch mehr als 10. Ist das wieder das Ergebnis von Geburtenkontrolle?

Gibt es nun nach der Fertigstellung der Elefantenanlage schon weitere offizielle ZukuntsplĂ€ne? Oder wurden die Schneeleoparden schon öffentlich angekĂŒndigt?
(15.06.2020, 20:48)
Rainer Hillenbrand:   @zollifreund: Die Ostkaukasier sind noch da, allerdings ist die Gruppe mittlerweile auf gerade noch 4 Tiere geschmolzen. Der Weg nach Oben wird in der Zeit in der die Alpensteinböcke ihren Nachwuchs erwarten meistens fĂŒr einige Wochen gesperrt. Das ehemalige Markhor-Gehege soll die Alpensteinböcke aufnehmen, wenn deren Anlage grundlegend ĂŒberarbeitet wird - davon wird jedenfalls seit 3 Jahren gesprochen... Es wurden auch schon Überlegungen angestellt, das Areal oberhalb der Alpensteinböcke fĂŒr Schneeleoparden umzurĂŒsten, was jedoch ziemlich kostspielig sein dĂŒrfte - der Freundeskreis möchte sich der Sache wohl annehmen!?
(14.06.2020, 22:18)
zollifreund:   Frage an die Augsburger-Kenner: als ich diese Woche da war, war der Weg zu den (ehemals Makhoren und) Ostkaukasischen Steinböcken gesperrt. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass mittlerweile auch die Ostkauskasier nicht mehr da sind - kann das sein? (lt. Zootierliste wĂ€ren sie aber noch da....)
(14.06.2020, 15:14)
Adrian Langer:   ..... Der letzte Beitrag ist wieder als Link getarnt.
(14.06.2020, 11:42)
Adrian Langer:   Besagter Laubfrosch.
(14.06.2020, 11:40)
Adrian Langer:   Zwei der drei zu sehenden Breitmaulnashörner.
(14.06.2020, 11:39)
Adrian Langer:   Die Gruppen waren voneinander getrennt.

Anbei: Die beiden Augsburgerinnen.
(14.06.2020, 11:38)
Adrian Langer:   Letzte Station war Augsburg. Ein schöner kleiner Zoo. Allerdings war das Wetter ziemlich schlecht und die TierhĂ€user leider geschlossen. Daher muss ich zu einem spĂ€teren Zeitpunkt wohl noch einmal zurĂŒck kommen. Die Artauswahl war sehr interessant. FĂŒr mich neue Sichtungen waren die Magellanpinguine sowie ein EuropĂ€ischer Laubfrosch

Anbei: Asiatischer Elefant (die beiden KĂŒhe aus Berlin)
(14.06.2020, 11:37)
Rainer Hillenbrand:   @Adrian Langer: Ich hatte gestern ein Telefonat mit dem Zooinspektor, den ich schon sehr lang kenne. Könnte sein, daß auch die Zoos UnterstĂŒtzung vom Staat fĂŒr die EinnahmeausfĂ€lle bekommen werden.
(25.03.2020, 22:05)
Adrian Langer:   @Rainer: Danke fĂŒr die Info. Woher stammen denn die Infos?
(24.03.2020, 15:54)
Rainer Hillenbrand:   Heute hieß es, daß die beiden ElefantenkĂŒhe aus dem Tierpark Berlin, Louise und Frosja Ende April nach Augsburg kommen sollen, vorausgesetzt innerhalb Deutschlands können Tiertransporte trotz Corona umgesetzt werden. Die Lieferungen die letzte Woche aus Polen (Waldren) und der Schweiz (Turako) kommen sollten, wurden erstmal abgesagt, da man vermutlich dem Tumult an den Grenzen aus dem Weg gehen wollte.
(23.03.2020, 19:05)
Konstantin Biel:   Vielen Dank fĂŒr alle eure Antworten auf meine Fragen! Ich bin beeindruckt, wie schnell und kenntnisreich hier im Forum Auskunft gegeben wird, auch zu den Walrossen in Hagenbeck konnte mir ja fundiert und ausfĂŒhrlich geholfen werden. Ebenso die genauen Infos zu den Takinen in Augsburg und auch in den anderen Zoos, klasse!

Im Internet findet man zu BestĂ€nden in frĂŒheren Jahren leider kaum etwas. Die Elefanten verfolge ich hauptsĂ€chlich ĂŒber das Elefanten-Fotolexikon.

Zu den Giraffen: Ich kann mich erinnern, vor ein oder zwei Jahren auf Zootierliste.de die damals letzte Haltung von Massai-Giraffen in der TĂŒrkei (muss dann wohl Bayramoglu, Faruk Yalcin Zoo gewesen sein) gesehen zu haben, aber ob die damals noch aktuell war, weiß ich natĂŒrlich auch nicht. Jetzt steht dort nur noch 2011-? Auch habe ich irgendwoher im Kopf, dass Massais noch bis in die zweite HĂ€lfte des letzten Jahrhunderts die hĂ€ufigsten Giraffen in deutschen Zoos gewesen sein sollen.

Danke auf jeden Fall noch einmal fĂŒr eure BeitrĂ€ge!
(21.12.2019, 21:47)
Rainer Hillenbrand:   Noch ein Nachtrag: Die Angabe in meinem vorherigen Beitrag bezĂŒglich letzter Takin-Nachwuchs stimmt wahrscheinlich nicht ganz - sicher weiß ich auf jeden Fall, daß in den letzten 10 Jahren nix mehr passiert ist. Die Haltung begann Ende 2000 - mit einigen Geburten zwischen `02 bis vielleicht `06.
GezĂŒchtet wird in Augsburg allgemein aufgrund Nachfrage, sonst nicht.... deswegen mußte man auch die Zucht bei den Ostkaukasischen Steinböcken vor ca. 10 Jahren einstellen, weil sich (ums verrecken) keine Abnehmer dafĂŒr fanden. Auch bei den Persischen Onagern als weiteres Beispiel, gabs zuletzt vor 10 Jahren Nachwuchs, nachdem ein neuer Hengst aus Rotterdam eintraf und man die Jungtiere (insgesamt 3 oder 4) abgeben konnte. Seitdem nichts mehr. Der Zoo fĂ€hrt die Linie, keine Wildtiere zĂŒchten zu wollen, um sie dann letztendlich schlachten zu mĂŒssen, was ich einerseits irgendwie verstehe, aber andererseits....
Was noch gefehlt hat: daß die Haltung der Elefanten in den neuen Anlagen dann im geschĂŒtzten Kontakt erfolgen soll, ob das allerdings mit den alten Damen noch praktiziert werden soll - auch die beiden Berliner kennen das so wahrscheinlich nicht - glaube ich eher nicht.
(21.12.2019, 19:27)
Rainer Hillenbrand:   @K. Biel: Zu Frage 1: In das ehemalige Markhor-Gehege sollen vielleicht schon nĂ€chstes Jahr die im darunterliegenden Gehege lebenden Alpensteinböcke umziehen - allerdings nur ĂŒbergangsweise, da deren Anlage komplett ĂŒberarbeitet werden soll (u.a. mit Kunstfels). Danach ziehen die Steinböcke zurĂŒck ins angestammte Heim. Wie darĂŒber hinaus der kĂŒnftige Besatz des seit gut vier Jahren leer stehenden (optisch ja eins der schönsten) Gehege aussehen könnte, ist nach wie vor spekulativ. Man hadert mit dem ĂŒberwiegend weichen Untergrund (Klauenpflege, Parasiten).
Im Nachbargehege hat sich die Zahl der Ostkaukasischen Steinböcke im Laufe diesen Jahres halbiert - auf gerademal noch 5 Tiere! Ich könnte mir hier als Nachmieter spĂ€ter (die etwas beliebteren) Westkaukasier vorstellen. Und fĂŒrs ex-Markhor-Gehege z.B. BergkĂ€ngurus - mĂŒĂŸte man allerdings ein richtiges StallgebĂ€ude dazubauen.
Zu Frage 2: Der letzte Nachwuchs bei den Mishmis liegt schon ca. 15 Jahre zurĂŒck. Danach gab es 2015 nochmal eine Totgeburt. Zuletzt wurden 2017 1,2 Ă€ltere Tiere aus Wroclaw zu den beiden alten (0,2) Augsburgern dazugeholt - und exakt 1,2 sind es im Moment noch, nachdem vor kurzem wieder ein weibliches Tier verstorben ist. Ich denke, daß man bei der Mishmi-Haltung bleiben wird und hier mit jĂŒngeren Tieren auch wieder Zucht möglich ist.
Zu Frage 3: Wurde ja schon durch Jan Jakobi beantwortet - angeblich die beiden Berliner.
Zu Frage 4: Ich habe im Moment auch keine Infos, ob die Gelenkerkrankung aus der Pariser Haltung resultieren könnte - weiß aber, daß der Revierpfleger großer Kordofan-Fan ist, deswegen kam auch Gaya neben Rothschild- und Netzgiraffe nach Augsburg - ich versuche hier in der nĂ€chsten Zeit etwas in Erfahrung zu bringen und werde dann umgehend berichten!
(20.12.2019, 21:31)
W. Dreier:   Pardon: Breslau Mishmi-Tausch gegen Goldtakin
(19.12.2019, 18:00)
W. Dreier:   @K.Biel: Ohne die Situation bezĂŒglich Augsburg zu kennen: mit Mishmi-Takin, Kiang Onager u.a. ist es immer die "Nicht-Publikumswirkung". Als diese noch das ``Lieblingstier des Direktors`` waren, waren sie mehr als erwĂŒnscht. Heute gehen sie im Publikum als ``schon wieder ein Esel - auch nur ein halber, schon wieder eine ``Kuh"". Aber es mĂŒssen unbedingt Elefanten sein! Und neuerdings sind die Direktoren oft nur noch Manager ohne Lieblingstier.
Und so man ein "wichtiger Zoo ``ist, tauscht man gern die Mishmis gegen Gold- oder Sichuantakins aus (schon vor Jahren in San Diego (Mishmi gegen Sichuan), in Europa Pairi Daiza Gold und Breslau (Gold gegen Mishmi). Selbst im Tierpark Berlin wird nur noch sporadisch gezĂŒchtet - 2020 soll es wieder Nachwuchs geben bei den Mishmis - 40 Jahre Zuchtgeschehen - was so nicht ganz stimmt - mit einigen Löchern.
Und wenn ich noch nie etwas von einem Takin gehört habe? Und sehe so ein Tier erstmals (das ist im Bild der erste Takin ``Ottchen`` nach seiner Ankunft im Tierpark 1974 !) - ist man da begeistert?
Ja, natĂŒrlich - WIR!

Zu Massai-Giraffe: muß ich lange ĂŒberlegen: Leipzig um 1968, Basel nach dem Mauerfall so gegen 1995; Charkow (Ukraine) 1985. kein Platz mehr.
Europa hat sich `konzentriert``: Uganda-, Netz-, Tschadgiraffe, Angolagiraffe auslaufend (?) - da ist
kein Platz mehr (siehe oben - Elefanten)
(19.12.2019, 17:58)
Jan Jakobi:   Adrian, ich kann es mir nicht vorstellen, dass Hagenbeck sich von Salvana trennt.
Denn dann hÀtte man sie damals bei der Abgabe von Thura und Rani gleich mitschicken können.

In folgendem Online-Artikel klingt das mit Louise und Frosja schon sicher.

https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Umzug-nach-Augsburg-Ist-das-Tauziehen-um-die-neuen-Elefanten-entschieden-id56080771.html

Saida ist die grĂ¶ĂŸte und schwerste Elefantenkuh in Europa.
Sie hat eine Schulterhöhe von 2,98 m und wiegt ca. 4,5 t.
Louise ist zwar krÀftig gebaut aber mit ca. 2, 60 - 2,70 m etwas kleiner.

Außerdem scheint sie schwer integrierbar zu sein.
Die Integration in die Leipziger Gruppe hat leider nicht geklappt.
Sie ist sehr dominant. Bei einer der ersten ZusammenfĂŒhrungen mit den Leipziger KĂŒhen schob sie Trinh quer ĂŒber die Anlage, diese knickte ein und Saida stellte einen Vorderfuß auf die eingeknickten Hinterbeine.
Zum GlĂŒck kam es nicht zu einer Fraktur, denn Beinbruch beim Elefanten ist meistens trotz aller BemĂŒhungen ein Todesurteil.
(19.12.2019, 17:32)
Konstantin Biel:   Mich beschĂ€ftigen schon lĂ€nger folgende Fragen. Vielleicht kann mir jemand hier helfen:

1. Welche PlĂ€ne bestehen fĂŒr das Markhorgehege, und bis wann sollen sie umgesetzt werden?

2. Wann gab es zuletzt Jungtiere bei den Takinen? Wie viele mĂ€nnliche und weibliche Takine gibt es momentan? Warum wird nicht mehr gezĂŒchtet?

3. Steht mittlerweile fest, welche Elefanten in das neue Elefantenhaus einziehen? Louise und Frosja? Könnte es sein, dass Saida (Leipzig) mit ihrer Tochter Salvana (Hagenbeck) nach Augsburg kommen? Welches Konzept ist fĂŒr die Augsburger Elefantenhaltung angedacht?

4. Ist man nach Gayas Tod bereits in GesprĂ€chen ĂŒber eine oder gar zwei weitere Giraffen? Stand ihre Gelenkkrankheit in einem Zusammenhang mit ihrer Haltung in Paris auf hartem Boden? Bestehen Chancen, eine Massaigiraffe nach Augsburg zu holen?

Vielen Dank schon im Voraus,

Konstantin Biel
(19.12.2019, 14:23)
Rainer Hillenbrand:   Der Zoo hat wieder ein Paar SchuppensĂ€ger erhalten. Das MĂ€nnchen aus dem Tierpark Berlin, das Weibchen aus dem Arundel Wetlandcenter in Großbritannien.
Laut Aussage des Zooinspektors sollen demnĂ€chst in die Tropenhalle ein Paar Schwarzschopfkiebitze (von einem ZĂŒchter) einziehen.
Der Eröffnungstermin fĂŒr das Elefantenhaus wurde auf den 3. Februar 2020 festgelegt. Mit einziehen werden indische Sternschildkröten (zur Vergesellschaftung ;-) ) sowie ein Kleinnager - welche Art ist mir entfallen...
Der Zoo hat immer noch keine offizielle BestĂ€tigung fĂŒr den Einzug von Louise und Frosja aus dem Tierpark Berlin erhalten!? Vielleicht spielt man auf Zeit und spekuliert darauf, daß der Zoo doch noch auf Bullen umschwenkt...?
(24.11.2019, 11:14)
Rainer Hillenbrand:   Die verstorbene Kordofan-Giraffe war fĂŒr mich auf jeden Fall auch die farblich schönste... Aber da gehen die Meinungen natĂŒrlich auseinander. Ich glaube daß man sich schon bemĂŒhen wird nochmal ein Tier dieser Unterart zu bekommen, falls möglich...
@Oliver Muller: Aktuell kommen ja keine Bullen, sondern zwei weitere KĂŒhe zu den bereits vorhandenen - ob sich mal eine ausschließliche Bullenhaltung entwickeln wird, kann momentan noch niemand abschĂ€tzen.
(17.10.2019, 21:52)
Oliver Muller:   Noch zur Elefanten-Anlage: Wenn es jetzt doch eine Gruppe Bullen in der neuen Anlage werden soll, könnte man doch das ursprĂŒnglich fĂŒr einen Zuchtbullen umzubauen geplante alte Haus fĂŒr eine moderne Schimpansenhaltung ertĂŒchtigen?
(16.10.2019, 23:48)
Patrick Marburger:   Das mĂŒsste die einzige Kordofan-Giraffe des Zoos gewesen sein. Damit ist Dresden wieder der einzige deutsche Halter...
(16.10.2019, 15:26)
Rainer Hillenbrand:   @Adrian Langer: Die neue Außenanlage soll 5000 qm umfassen und kann in 3 Bereiche geteilt werden. Als GesamtflĂ€che fĂŒrs Haus werden 1500 qm angegeben, davon ca. 600 qm FreilaufflĂ€che, dazu kĂ€me noch das bisherige Haus mit Außenanlage. Ob das nicht reicht? Ich kanns nicht sagen. ZuchtfĂ€hige KĂŒhe, die man abgeben wĂŒrde sind möglicherweise rar, junge Bullen anscheinend nicht und die hĂ€tte man gerne in Augsburg untergebracht, was wiederum an den beiden vorhandenen AltkĂŒhen scheitert - nicht das der Zoo nicht wollte. FĂŒr eine eventuell spĂ€tere (ausschließliche) Bullenhaltung ist das neue Haus jedenfalls trotzdem schon ausgerĂŒstet worden.
(01.10.2019, 23:07)
Rainer Hillenbrand:   Ich war heute in der glĂŒcklichen Lage, durch den Zooinspektor eine ExklusivfĂŒhrung durch das neue Elefantenhaus erhalten zu haben. Dabei hat er mir erzĂ€hlt, daß das zustĂ€ndige Gremium den Zoo darauf festlegen wollte mit den neuen Anlagen eine reine Jungbullenhaltung aufzubauen, was der Augsburger Zoo jedoch ablehnen mußte, da Jungbullen mit den vorhandenen alten KĂŒhen nicht kompatibel wĂ€ren - zumindest nicht zusammen im neuen Haus. Sodann wurde dem Zoo mitgeteilt, daß er zuchtfĂ€hige KĂŒhe nicht bekommen könne, da die neuen Anlagen flĂ€chenmĂ€ĂŸig fĂŒr eine Zucht nicht ausreichend seien. Somit wĂ€ren wir beim aktuellen Stand der Dinge und die Wahrscheinlichkeit ist tatsĂ€chlich sehr hoch, daß es sich bei den beiden Neuen um Frosja und Louise aus dem Tierpark Berlin handeln wird.
(01.10.2019, 14:51)
Rainer Hillenbrand:   NatĂŒrlich kann es tatsĂ€chlich schnell passieren, daß die wirklich Betagten von Heute auf Morgen nicht mehr können, oder aber noch ein paar Jahre in der neuen Anlage abfeiern - da steckt man nicht drin. Das alte, also bestehende Haus samt Außenanlage soll fĂŒr die Haltung eines Bullen angepaßt werden, so zumindest konnte man es bei der Vorstellung des Gesamtprojekts Lesen und wurde auch in der Zeitung so verbreitet. Ich nehme an, man muß sich derzeit an die allgemeine Situation anpassen (Ringtausch) und die eigenen Vorstellungen erstmal hinten anstellen. Ich war wohl auch etwas naiv in der Annahme, das ginge alles (also inkl. Bulle) relativ zĂŒgig.
(27.09.2019, 22:15)
Jan Jakobi:   Adrian, Louise ist ca. 46 Jahre alt.
Es kann wie bei Iyothi (ca. 45 Jahre alt beim Tod) aus dem Zoo Berlin oder Birma (ca. 49 Jahre alt beim Tod) aus dem Zoo Magdeburg schnell gehen, es kann aber auch sein das sie noch 10 bis 20 Jahre lebt. Gesundheitliche Probleme sind mir bei Louise nicht bekannt.

BezĂŒglich des Standorts vom Bullenhaus meine ich so etwas in der Art mal gelesen zu haben.
(27.09.2019, 08:31)
Rainer Hillenbrand:   Etwas irritiert bin ich ja schon angesichts der Tatsache, daß man offensichtlich keine jĂŒngeren Elefanten bekommen kann. Denn schließlich wurde die Beibehaltung und Modernisierung der Elefantenhaltung auch damit beworben, mit der dann möglichen Haltung eines Elefantenbullen perspektivisch auch zĂŒchten zu können. Unter der Voraussetzung daß die bereits vorhandene Anlage an die Haltung eines Bullen angepaßt werden sollte, kann man die dafĂŒr zusĂ€tzlich anfallenden Kosten nun wohl erstmal auf die lĂ€ngere Bank schieben. Wenn zu unseren beiden Methusalems zuerst zwei weitere schon Ă€ltere Tiere dazukommen, erscheint mir eine Bullenhaltung in den nĂ€chsten Jahren eher unwahrscheinlich. Dann bin ich mal gespannt, ob das Haus (abgesehen von diversen anderen Tieren) und die Außenanlage solange leer stehen.
(26.09.2019, 22:19)
Rainer Hillenbrand:   Zuletzt kein GlĂŒck mit Geburten - bei den Fenneks sollte was kommen, das Löwenhaus vorsorglich geschlossen - aber es war nix. Bei den Persischen Leoparden zwei mĂ€nnliche Totgeburten, zuletzt aufgrund nasskalter Witterung Jungvogelverluste bei den Roten Sichlern und in der Wattvogelvoliere. Außerdem mußte eine der beiden neuen weiblichen Waldrentiere eingeschlĂ€fert werden und trotz vorhandenem Fuchszaun hat es einer nach langer Zeit irgendwie aufs GelĂ€nde geschafft und sich u.a. bereits eine Paradieskasarka und einen Kronenkranich geschnappt.... GlĂŒcklicherweise ist zum ersten Mal ein junger Krauskopfpelikan aufgekommen, nachdem die Gruppe zuletzt auch stetig vergrĂ¶ĂŸert wurde und insgesamt 8 Magellanpinguine, davon 5 aus Lissabon und 3 aus Genua sind zwischenzeitlich eingetroffen.
(26.05.2019, 10:13)
Rainer Hillenbrand:   Mit dem erhofften Nachwuchs bei den persischen Leoparden hat es nicht geklappt. FĂŒr das derzeitige Leopardenpaar wĂ€re es das erste Mal gewesen - allerdings kam ein Jungtier vermutlich bereits Tot zur Welt und das zweite ebenfalls tot, mußte operativ entfernt werden. Der Zoo schĂ€tzt sich glĂŒcklich, daß die Leopardin gerettet werden konnte (inkl. GebĂ€rmutter) - Geburten in Zukunft also noch nicht ganz ausgeschlossen!
Aus Lissabon sollen in der nÀchsten Zeit mehrere Magellanpinguine die Augsburger Gruppe verstÀrken, es wÀre meines Wissens die erste Blutauffrischung nach langer Zeit.
(02.05.2019, 20:34)
Rainer Hillenbrand:   Als Nachfolger der Schneeziegen sind vor etwas mehr als 2 Wochen aus Arnheim 2 weibliche Waldrentiere in Augsburg eingetroffen. Ein passendes mĂ€nnliches GegenstĂŒck scheint im Moment noch nicht gefunden, der ZuchtbuchfĂŒhrer bemĂŒht sich, hieß es.
Außerdem hofft der Zoo auf Nachwuchs bei den persischen Leoparden. Im Januar sei der Deckakt erfolgt und es gibt mittlerweile Anzeichen, die auf einen Erfolg schließen lassen. In ein paar Wochen weiß man dann mehr!
(15.03.2019, 22:17)
Nikolas Groeneveld:   @Adrian: Also von mir aus gerne. In Berlin gibt es jetzt seit 2016 keinen MĂ€hnenlöwen mehr und ich muss gestehe, dass mir das wirklich fehlt.

Ich glaube auch nicht, dass man fĂŒr die beiden Ă€lteren Löwinnen nochmal einen Kater holen wĂŒrde. Ich weiß allerdings auch nicht, wie die ZukunftsplĂ€ne fĂŒr die Löwenhaltung in Berlin aussehen. Eventuell plant man ja doch, eine der Löwinnen abzugeben und nach dem Umbau jĂŒngere Tiere in den Zoo zu holen, die dann mit dem ĂŒbrigen Ă€lteren Weibchen zusammenleben könnten.
Sollte man aber nicht planen, nach dem Umbau direkt wieder mit jungen Tieren in die Zucht einzusteigen, dann wÀre ich auch mit der von dir vorgeschlagenen Lösung zufrieden.

Schließlich kann man ja auch erst in einigen Jahren wieder in die Zucht einsteigen. Sollte man wieder zĂŒchten wollen, dann aber bitte mit unterartenreinen Tieren. Spannend wird auch, mit welcher Löwen-Unterart dann der Tierpark plant, dass es eine afrikanische Unterart sein wird, ist ja aber schonmal klar.
(27.02.2019, 12:25)
Rainer Hillenbrand:   Der Zoo hat aus einer Beschlagnahmung eine Gruppe von 7 SichelstrandlĂ€ufern erhalten. Sollen natĂŒrlich spĂ€ter in der begehbaren Watvogelvoliere zu sehen sein. Nicht gerade spektakulĂ€r, aber Ă€ußerst rar, da aktuell laut ZTL in nur 2 europĂ€ischen Einrichtungen vertreten.

(25.02.2019, 21:10)
Jan Jakobi:   Die "alten" Asiaten-KĂŒhe aus dem TP Berlin?

Die Bewohner des DickhÀuterhauses sollen im Laufe des Jahres bzw. bis Ende des Jahres abgegeben werden.

Das Haus in Augsburg soll bis Ende des Jahres fertiggestellt sein.
(22.01.2019, 15:07)
Rainer Hillenbrand:   @Adrian Langer: Danke fĂŒrs "richtige" Nachschauen. Hab zwar selber Gestern einen Blick in die Zootierliste geworfen, dabei aber ĂŒbersehen, daß Karlsruhe bisher ja noch gar kein Schneeziegenhalter war.
(25.12.2018, 11:43)
Rainer Hillenbrand:   Nach 24jĂ€hriger Haltung hat sich der Zoo vor kurzem von seinen beiden letzten Schneeziegen (beides Böcke) getrennt. Nicht bekannt gegeben wurde im aktuellen Newsletter wohin die Reise fĂŒr die Beiden ging.
Nachdem zuletzt vor ĂŒber 8 Jahren die Barasinghas abgegeben wurden, soll dann im FrĂŒhjahr an Stelle der Schneeziegen mit den Waldrentieren endlich wieder ein grĂ¶ĂŸerer Hirsch einziehen!
(25.12.2018, 00:05)
Rainer Hillenbrand:   @Adrian Langer: Richtig. Die Sachlage könnte in 1 bis 2 Jahren schon anders ausehen. Und selbst wenn die beiden dann noch gut dabei sind, mĂŒĂŸten sie erstmal ins neue Domizil umziehen. Könnte auch nicht ganz einfach werden...
(17.10.2018, 22:18)
Rainer Hillenbrand:   @Adrian Langer: KĂ€me wahrscheinlich darauf an wie "Alt" die Berliner KĂŒhe sind. So wie ich es verstanden habe soll kein komfortablerer Altersruhesitz fĂŒr betagte ElefantenkĂŒhe entstehen, vielmehr sollen moderne Strukturen geschaffen werden, die es möglich machen, Elefanten auch zu zĂŒchten. Zu diesem Zweck sollen die bereits vorhandenen Anlagen fĂŒr die Haltung eines Bullen umgerĂŒstet werden.
(12.10.2018, 22:50)
Holger Wientjes:   Kapgiraffen gibt es noch.
(27.04.2018, 09:08)
Tim Sagorski:   Wobei sich mir die Frage stellt, von welcher Unterart dann die, potentielle, vierte Giraffe sein wird.

Angolas sind Phase-Out, Massai gibt's in Europa gar nicht mehr...
(27.04.2018, 08:51)
Holger Wientjes:   Eine Junggesellen-/Junggesellinnen-Haltung.
(27.04.2018, 08:10)
Rainer Hillenbrand:   @Carsten Horn + th.oma.s: Danke fĂŒr die Info`s. Aber was ist denn unter einer Bachelorhaltung zu verstehen?
(26.04.2018, 21:06)
th.oma.s:   In Dresden inzwischen 1,2 G.peralta. Die Bachelorhaltung ging nur ca. 2 - 3 Jahre gut.
(26.04.2018, 20:02)
Carsten Horn:   Dierenpark Amersfoort, frĂŒher Zoo Dresden (noch aktuell?)
(26.04.2018, 08:23)
Rainer Hillenbrand:   Gestern Abend traf die erste Giraffe nach 3 Jahren Haltungspause aus dem tschechischen Brno ein. Bei "Zarafa" handelt es sich um eine Netzgiraffe. Bereits heute folgt der zweite Neuzugang in Form einer Rothschildgiraffe aus Kronberg. Erst Ende Mai hingegen schafft es Nummer 3 aus Paris nach Augsburg - mit "Gaya" stĂ¶ĂŸt dann eine 11jĂ€hrige Kordofangiraffe zu den beiden zwei- und einjĂ€hrigen Tieren hinzu. Wenn`s mit dem gemischten GrĂŒppchen gut funktioniert wĂŒrde man laut Aussage des Zoos noch eine weitere Giraffe und damit auch nochmal eine weitere Unterart dazuholen! Gibts so eine Mixed-Haltung bei Giraffen ĂŒberhaupt woanders nochmal?
(25.04.2018, 20:46)
Rainer Hillenbrand:   Nach der Ankunft einer weiblichen StreifenhyĂ€ne aus Belfast könnte sich in Sachen Nachwuchs vielleicht wieder was tun - immerhin hat der HyĂ€nenmann zuletzt mit viel Eifer an der letztmaligen Wurfhöhle rumgebuddelt... Und bei den Mohrenmakis gibt es seit ein paar Tagen wieder ein Jungtier!
2 Giraffen sollten am 03.04. aus Paris und Kronberg eintreffen, jedoch paßt auf französischer Seite mit den Papieren noch nicht alles, sodaß der Termin verschoben werden mußte.
(26.03.2018, 22:52)
Oliver Muller:   Das sind dann wohl ĂŒberzĂ€hlige Tiere aus den Zuchtprogrammen, die hier geparkt werden?
(06.03.2018, 08:38)
Rainer Hillenbrand:   Die Rohbau-Arbeiten fĂŒr die neue Elefantenanlage beginnen bereits am 12. MĂ€rz.
Mit den veranschlagten Kosten fĂŒr das Projekt siehts bisher noch gut aus.
Am 6. MĂ€rz sollen die ersten neuen Flamingos ins neuerbaute Überwinterungshaus einziehen.
Und nachdem die letzten Arbeiten laufen, kommen vielleicht sogar Ende MÀrz schon die ersten Giraffen im Zoo an. Die aktuellsten Neuankömmlinge: ZwergmÀuse :-)
(24.02.2018, 21:30)
Oliver Muller:   Dann habe ich da was falsch verstanden oder durcheinander geworfen.
(05.01.2018, 21:51)
Rainer Hillenbrand:   @Sacha: Beutelteufel hat es in der Geschichte des Zoos bisher definitiv noch nicht gegeben! Mit Beginn der 70Ăšr Jahre konnte ich die bis heute gehaltenen SĂ€ugetier-Arten selbst erleben und auch davor findet sich in keinem ZoofĂŒhrer ab 1948 (Beginn der Haltung exotischer Tiere) ein Hinweis auf Beutelteufel.
Auf diese (mögliche?) Haltungspremiere bin ich also wirklich gespannt.
(05.01.2018, 20:31)
Oliver Muller:   @Sacha: Nicht? Ich meinte, das mal hier irgendwo im Forum aufgeschnappt zu haben...
(04.01.2018, 19:14)
Sacha:   @Oliver Muller: Wann war denn Augsburg Beutelteufel-Halter??! Mir ist davon nichts bekannt und auch in der Zootierliste finde ich keinen Hinweis darauf.
(04.01.2018, 16:33)
Oliver Muller:   @Rainer: Danke dir! Ich glaube schon, das das möglich ist, wenn schon Vorbereitungen getroffen wurden. Augsburg war ja wohl schon mal Halter. Immerhin planen ja auch noch Schwerin und Berlin TP Teufel. Neuwied kĂ€me ja vielleicht auch noch in Frage.
(25.12.2017, 15:33)
Rainer Hillenbrand:   @Oliver Muller: Angeblich sollen diese Tiere aus Zuchtzentren in Australien/Tasmanien stammen. Das GesprĂ€ch heute Vormittag war nur kurz, ich kenne diesbezgl. keine weiteren Details. Und tue mich auch schwer damit zu glauben, hier in Augsburg Beutelteufel sehen zu können, aber wer weiß?
(25.12.2017, 15:22)
Oliver Muller:   @Rainer Hillenbrand: Die 33 Teufel sollen aus Australien kommen oder wie kommt die Zahl zu Stande? Bisher war immer von 5 weiteren Zoos die Rede...
(25.12.2017, 14:50)
Rainer Hillenbrand:   Der junge Plumplori gedeiht bisher sehr gut, es sieht im Moment so aus als ob es eine unproblematische natĂŒrliche Aufzucht werden könnte.
Der Bestand bei den StreifenhyĂ€nen dagegen ist jĂŒngst erloschen, da der weibliche Nachwuchs von 2014 in den Zoo Minsk abgegeben wurde und die Mutter bei einer Untersuchung in der Narkose verstarb. DafĂŒr soll der zunĂ€chst nach Magdeburg und aktuell nach Schwerin ausgelagerte StreifenhyĂ€nen-Mann in der nĂ€chsten Zeit wieder zurĂŒckkehren.
Wie ich heute erfahren habe, ist der Zoo immer noch dran in die Haltung von Tasmanischen Beutelteufeln einzusteigen. Es sollen wohl (nach heutiger Aussage des Zoo-Inspektors) insgesamt 33 Tiere an Zoo`s gehen und es gibt fĂŒr Augsburg bis jetzt weder eine Zu- noch eine Absage. Jedenfalls war in diesem Jahr bereits ein Pfleger bei einem Lehrgang in Kopenhagen und der Zoo hĂ€lt ein offensichtlich geeignetes Terrain fĂŒr die Teufel bereit. Na, das wĂ€r was....
(25.12.2017, 13:44)
Nikolas Groeneveld:   http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Zoo-Augsburg-Warum-dieser-Plumplori-ein-Gluecksfall-ist-id43261481.html

Zuchterfolg bei den Plumploris im Zoo Augsburg.
(16.11.2017, 17:14)
Rainer Hillenbrand:   ....ich vergaß noch zu erwĂ€hnen, daß in diesem FrĂŒhsommer ebenfalls wieder ein neuer ZoofĂŒhrer erschienen ist!
(11.11.2017, 21:16)
Rainer Hillenbrand:   Als Zusammenfassung unter "Verschiedenes":
Im Zoo gab es gestern Morgen die erste von insgesamt bis zu drei anstehenden Geburten bei den Grevy-Zebras! Es ist die erste Nachzucht nach 9 Jahren verordneter Zuchtpause, möglich geworden durch den Vorjahreswechsel eines Grevy-Hengstes aus dem englischen Chessington nach Augsburg.
Vor dem Abschluß stehen die Arbeiten im Giraffenhaus sowie dem neu angeschlossenen Laufstall - im Außenbereich muß jedoch noch einiges getan werden und ob die neuen Giraffen in diesem Jahr noch einziehen werden wĂŒrde ich im Moment eher mal bezweifeln.
Bei den Breitmaulnashörnern hieß es zuletzt, der Bulle wĂŒrde durch sein Verhalten angeblich eine erneute TrĂ€chtigkeit der beiden jĂŒngeren weiblichen Tiere anzeigen, obwohl dies bei Untersuchungen bisher (noch) nicht belegt werden konnte!?
Bei den Flamingos ist es mit der frĂŒheren Vielfalt vorbei, da zuletzt sowohl die Chile-, als auch die Zwergflamingos abgegeben wurden. Im Moment entsteht ein neues großes Haus in das auch die Besucher mittels Steg ĂŒbern Teich Einblick nehmen werden können - jedoch ausschließlich fĂŒr die Haltung (und Zucht) von Rosaflamingos.
Bemerkenswert finde ich noch die sehr hĂŒbschen NeuzugĂ€nge bei den HĂŒhnervögeln: Chin. BambushĂŒhner in der kleineren Außenvoliere der Tropenhalle zusammen mit Baumstreifenhörnchen und fĂŒr die begehbare Großvoliere ein Paar HĂŒgelhĂŒhner - eine mir bisher nicht bekannte Waldrebhuhnart mit Verbreitung bis in den Himalaya, daher wohl ganzjĂ€hrig fĂŒr den Außenbereich geeignet.
(11.11.2017, 21:06)
Gudrun Bardowicks:   Sehr schöner Zuchterfolg.
(25.08.2017, 22:10)
Rainer Hillenbrand:   ....und die neue Laufhalle fĂŒr die Giraffen als Anbau an das bestehende Haus steht bereits! Nach gerade mal 2 Wochen komplett in Holzbauweise erstellt - da hab ich "Bauklötze" gestaunt. NatĂŒrlich ist noch lĂ€ngst nix fertig, aber als Termin fĂŒr den Einzug der neuen Giraffen wurde jetzt der Oktober genannt.
(14.06.2017, 22:38)
Rainer Hillenbrand:   Bei der Neuplanung der Finanzierung fĂŒr die neuen Elefanten-Anlagen gab es auch nochmals Abstriche: Von ehemals 8,3 Mill. gings runter auf nun knapp 6 Mill. Euro. Beim Haltungskomfort der Tiere wurde dabei angeblich nix eingespart, wohl aber unter anderem die zweite angedachte Tierart im neuen Haus - die Binturongs (schluchz). In erster Linie gings jedoch der Technik an den Kragen und der Fassadengestaltung, so daß ich gespannt bin, wie das neue Haus dann von außen wirken wird. Der Stadtrat hatte sich von der Zoo-Chefin wohl auch ĂŒberzeugen lassen, daß bei Aufgabe der Elefantenhaltung, eine mittelfristig wohl notwendige Erhöhung der Eintrittspreise dem Publikum nicht vermittelbar wĂ€re. Ansonsten war der Besucherzuspruch in diesem Jahr wohl sehr gut, was auch an den beiden jungen Nashörnern gelegen haben dĂŒrfte und so steuert der Zoo fĂŒr dieses Jahr angeblich auf einen neuen Besucherrekord zu.
Was die Giraffen betrifft, hat der Revierpfleger letztens kundgetan, er hĂ€tte sich fĂŒr den Neustart der Haltung eine Bullengruppe gewĂŒnscht, die "Chefetage" sich jedoch fĂŒr KĂŒhe entschieden. 3 bis 4 Tiere sollen es wohl maximal werden. Der Pfleger hĂ€tte gerne Kordofan-Giraffen, da gibts jedoch weit weniger "Überschuss" als bei den Rothschild- oder Netzgiraffen, so daß es wohl auf eine dieser Unterarten rauslaufen dĂŒrfte.
(18.11.2016, 22:39)
Rainer Hillenbrand:   @M.Mettler: Es wurde tatsĂ€chlich von der ein oder anderen Seite im Zusammenhang mit der anstehenden Theater-Sanierung daran gedacht, daß Opernliebhaber ja auch nach MĂŒnchen rauschen könnten, um in Augsburg ein teures, komplettes sogenanntes Drei-Sparten-Theater nicht mehr finanzieren zu mĂŒssen...
(18.11.2016, 22:15)
Michael Mettler:   Dann könnten doch auch Opernliebhaber einfach nach MĂŒnchen geschickt werden, oder?
(18.11.2016, 19:44)
Oliver Muller:   @Sacha: Keine Ahnung, ich bin ja RheinlĂ€nder. Aber ich konnte der Presse entnehmen, dass der ÖDP-Vertreter im Stadtrat (christlich-konservative grĂŒne Kleinpartei) der Meinung war, man könne ja nach MĂŒnchen fahren, wenn man Elefanten sehen wolle und fĂŒr Augsburg wĂŒrde ein Streichelzoo reichen.
(18.11.2016, 18:40)
Sacha:   @Oliver Muller: Nicht nur wahrscheinlich, sondern sicher. Ist auch hier in ZĂŒrich so. Die Oper verschlingt praktisch jedes Jahr mehr Steuergelder, wĂ€hrend der Zoo (fast) jedes Jahr angehalten wird, den Eigenfinanzierungsgrad zu erhöhen.
Besteht Augsburgs Stadtregierung auch aus Akademiker-Pseudo-Sozis und Rund-um-die-Welt-Flieger-GrĂŒne wie bei uns, die jeden Farbkleckser als KĂŒnstler einstufen und fĂŒr jedes Gebilde im ZweitklĂ€ssler-Bastell-Stil Unsummen verschleudern, aber nicht fĂŒr Institutionen, die die Mehrzahl der Bewohner interessiert (und die sie nutzen kann)?
(18.11.2016, 15:45)
Oliver Muller:   Gute Nachrichten heute aus Augsburg: der Stadtrat hat sich durchgerungen, die benötigten 2 Mio. Euro fĂŒr ein neues Elefantenhaus zu spendieren. Fertigstellung soll 2019 sein.
Schon peinlich, dass das so ein Thema war, nachdem man offenbar kĂŒrzlich 100 Mio. Euro fĂŒr die Sanierung der Oper locker gemacht hat. Dabei gehen vermutlich wesentlich mehr Menschen in den Zoo als in die Oper.
Aber vielleicht besteht ja jetzt auch die Möglichkeit, dass ab 2020 auch ĂŒber Geld fĂŒr eine Fortsetzung der Haltung der Schimpansen (oder einer anderen Menschenaffenart) nachgedacht werden kann.
(18.11.2016, 15:35)
Nikolas Groeneveld:   Zum Thema neue Giraffen fĂŒr den Augsburger Zoo
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Wann-es-wieder-Giraffen-im-Zoo-geben-wird-id39615942.html
(03.11.2016, 14:05)
Nikolas Groeneveld:   Neues zur Elefantenanlage.
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Neue-Plaene-fuer-das-Elefantenhaus-im-Zoo-id39232947.html
(01.10.2016, 12:31)
Nikolas Groeneveld:   Neues aus dem Augsburger Zoo.
http://presse-augsburg.de/presse/zoo-augsburg-aktuell-viele-neue-tiere-und-das-warten-auf-eine-baugenhmigung/
(28.09.2016, 21:15)
Rainer Hillenbrand:   Im Afrika-Panorama des Zoo`s wurden von mir heute 6 Impala-Böcke gesichtet, die sich auf der ehemaligen Außenanlage der Giraffen "breit" gemacht hatten. Vermutlich handelt es sich dabei um die "OsnabrĂŒck-Gruppe". Wann genau die Tiere eingetroffen sind, kann ich nicht sagen, da ich gute 3 Wochen nicht mehr vor Ort war. Nachdem die Antilopenstallungen ja zwischenzeitlich teilweise fĂŒr die Haltung von SĂŒdhornraben und Trompeter-Hornvögeln genutzt wurden, waren diese Heute vogelfrei - die SĂŒdhornraben zeigten sich draußen. Die Innenboxen waren zum Teil von der Bleßbock-Familie belegt. Im ĂŒbrigen solls im Herbst bereits losgehen mit einem Anbau fĂŒr das aktuell leerstehende Giraffenhaus. Dieser wird im wesentlichen eine InnenlaufflĂ€che aufweisen und so möchte der Zoo bereits nach Möglichkeit im nĂ€chsten FrĂŒhjahr wieder in die Giraffenhaltung einsteigen. Weitere aktuelle Bewohner des Panoramas außer den genannten Antilopen und Hornraben sind die 5 Breitmaulnashörner (2 juvenile), eine 6köpfige Stutengruppe Grevy-Zebras, 5 Strauße, sowie Grauhals-Kronenkraniche.
(21.06.2016, 19:18)
Rainer Hillenbrand:   @Oliver MĂŒller: Wie von Ihnen weiter unten schon mal geĂ€ußert wĂ€re es ĂŒbrigens auch meine eigene Überlegung gewesen - das bestehende Elefantenhaus fĂŒr eine grĂ¶ĂŸere Schimpansenhaltung umzubauen, vorausgesetzt es wird eben nix mit den ElefantenplĂ€nen! (Ich glaube, ich hĂ€tte das insgeheim sogar besser gefunden?) Vielleicht wĂ€re dadurch die Möglichkeit entstanden, die vorhandene Schimpansengruppe behutsam langfristig mit anderen Tieren zusammenzugewöhnen.
(08.05.2015, 22:08)
Rainer Hillenbrand:   @Oliver MĂŒller: Das derzeitige Elefantenhaus inklusive der bestehenden Außenanlage wird fĂŒr die Haltung eines Bullen umgerĂŒstet! Die Schimpansenhaltung hat im Grunde keine Zukunft - sie ist nicht erweiterbar, man kann die Tiere aber auch nicht abgeben (eine Möglichkeit hierfĂŒr ist vor einigen Jahren "erfolgreich" durch die BĂŒrokratie vereitelt worden) und einen Abnehmer fĂŒr die 3-köpfige Gruppe wird man wahrscheinlich nicht finden. So versucht man unter den gegebenen Bedingungen eine bestmögliche Haltung.
(08.05.2015, 21:56)
Oliver MĂŒller:   @Rainer Hillenbrand:
Wird eigentlich das alte Elefantenhaus abgerissen, wenn das neue steht? Oder gibt es NachnutzungsplÀne? Und wie sieht die Zukunft der Schimpansenhaltung aus?
(07.05.2015, 22:24)
Michael Mettler:   Haustiereinkreuzung in der Wildbahn ist nicht abwegig und muss sich auch nicht zwangslĂ€ufig im PhĂ€notyp niederschlagen; man hat auch in Bisons schon Hausrind-DNA gefunden... Frage in einem solchen Fall wĂ€re dann, ob das Zoo-Zuchtprogramm strenger sein möchte als die natĂŒrliche Auslese im Freiland.
(07.05.2015, 08:49)
Hannes LĂŒke:   Ich hĂ€tte gerne Vergleichswerte gesehen ob auch in wilden Markhor Herden Hausziegen Einkreuzung zu finden ist. Evtl haben die es schon in die Zoos mitgebracht (wobei natĂŒrlich auch durch diverse "Heufresser" Wiesen so manches genixt wurde
(06.05.2015, 23:50)
Michael Mettler:   In dem genannten EAZA-Jahrbuch hatte ich - wie mir wieder einfiel - bei frĂŒherer Gelegenheit, damals hauptsĂ€chlich wegen der Tur-Diskussion im GebirgswiederkĂ€uer-Thread, schon mal gestöbert und auch die potenzielle Hybridengeschichte bei den Markhoren per Google zu finden versucht. Laut einer 2008 veröffentlichten, an der Uni Wien durchgefĂŒhrten Studie hatte man bei mehr als einem Drittel der untersuchten heptneri-Markhore aus drei Zoos (die in der verfĂŒgbaren Zusammenfassung leider nicht genannt werden) genetische Spuren von Hausziegeneinkreuzung gefunden:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18228130
(06.05.2015, 20:57)
Holger Wientjes:   Grevy und Giraffe in Magdeburg und Leipzig.
(06.05.2015, 20:46)
Rainer Hillenbrand:   @An Alle: Den Grund fĂŒr die Auflösung der Markhor-Gruppe kenne ich leider nicht, ich habe mir aufgrund der lebhaften "Überlegungen" aber vorgenommen, das in nĂ€chster Zeit zu erfragen, sofern mir ein Inspektor/Kurator ĂŒber den Weg lĂ€uft! Michael Mettlers Theorie klingt jedoch nicht schlecht.
Die Elefanten waren sicher nicht der Auslöser und die mĂ€nnliche Tur-Herde einfach bestmögliche Nachnutzer der Anlage, da fĂŒr ihr derzeitiges Gehege bei zeitnaher Umsetzung des Elefatenprojekts (Start/FrĂŒhjahr `16) die Zeit ablĂ€uft.
Ich hĂ€tte die Markhore gerne weiter hier gesehen, andererseits können sich die durchaus imposanten Tur-Böcke dann besser in "Szene" setzen, denn meistens liegen sie im aktuellen Gehege im oder am rĂŒckwĂ€rtigen Stall, statt sich ĂŒber die Anlage zu bewegen, was nicht sehr "fotografenfreundlich" ist.

Entschuldigen muß ich mich, glaube ich, was das Thema Grevy/Steppenzebras betrifft.
Als ich das unten ausgefĂŒhrt habe, hatte ich eine Tierpfleger-Aussage im Hinterkopf bezĂŒglich der WassergrĂ€ben des Afrika-Panoramas. "Eigentlich ein Schmarrn, diese GrĂ€ben, besser wĂ€re es die Giraffen mit allen anderen zusammenzulegen, einzige Ausnahme höchstens die Grevys, mit denen könnte es eventuell Probleme geben." In dieser Art hat sich das festgesetzt, auch als ein Kurator zusĂ€tzlich mal bei Problemen mit der Gevy-Gruppe eine mögliche Haltungsumstellung erwĂ€hnte. In dem Zusammenhang gefragt: Gibt es denn Vergesellschaftung von Grevys mit z.Bsp. Giraffen? Ich kenne nur die gemeinsame Haltung mit Dorcas-Gazellen in der Wilhelma.
(06.05.2015, 20:25)
Michael Mettler:   Vielleicht hat der Abschied von den Markhoren einen ganz anderen Hintergrund. Im EAZA-Jahrbuch 2007/08 ist zu lesen, dass beim damals bevorstehenden, inzwischen erfolgten Upgrade von ESB auf EEP beim Markhor Untersuchungen zu möglicher Hybridisation anstanden, zumal seinerzeit bei 80% (!) der ESB-Tiere die Abstammung unbekannt war:
http://www.eaza.net/activities/cp/yearbook20072008/42_Sheep_Goat_TAG.pdf

Wenn jetzt sogar schon Tiere aus dem EAZA-Raum hinaus (nach Indien!) abgegeben werden, scheint der Bedarf an Augsburger Markhoren innerhalb der EAZA nicht (mehr) allzu groß zu sein.
(06.05.2015, 15:32)
Holger Wientjes:   Oder ein Denkfehler meinerseits und die Böcke besetzen halt einfach das frei gewordene Gehege der Markhore ?? Aber warum sollte man so eine tolle grosse Zuchtgruppe einfach so auflösen ??
(06.05.2015, 15:09)
Holger Wientjes:   Oder ein Denkfehler meinerseits und die Böcke besetzen halt einfach das frei gewordene Gehege der Markhore ?? Aber warum sollte man so eine tolle grosse Zuchtgruppe einfach so auflösen ??
(06.05.2015, 15:09)
Holger Wientjes:   Ja, aber dafĂŒr weichen ja anscheinend die Markhore, sodass die Bockgruppe der Ture deren Gehege nachnutzen können. So hab ich das jetzt verstanden.
(06.05.2015, 15:06)
Sacha:   @Holger Wientjes: Ich muss da wohl etwas ĂŒberlesen haben. Von welcher Art sprichst Du, die den Elefanten weichen muss? GemĂ€ss MM wurden die Barasinghas schon frĂŒher abgegeben und bei den Turen handelt es sich um eine ZWEITE Gruppe.

BezĂŒglich der Grevy-/Steppenzebras habe ich mich das gleiche gefragt.
(06.05.2015, 15:01)
Holger Wientjes:   Und schon wieder muss eine seltene Art zugunsten der Elefanten weichen... Da könnte man manchmal zum Elefanten-Hasser werden... (Ich weiss, die Tiere können da nichts fĂŒr.)

Warum sollte dereinst von Grevy- auf Steppenzebra umgestellt werden ? Vergesellschaftungen gibt es auch mit Grevys. Und Platz zum Ausweichen ist ja in Augsburg reichlich vorhanden.

Schön, dass es noch Zoos gibt, die richtige ZoofĂŒhrer herausgeben !!
(06.05.2015, 11:49)
Michael Mettler:   @Rainer Hillenbrand: Den Weg zwischen Kattas und Nashornhaus bin ich gar nicht gegangen, weil der wie ein Versorgungsweg wirkte... WĂ€re ja schade, wenn man die Lemuren irgendwann nicht mehr zumindest von außen betrachten könnte, wenn der Zugang zur Anlage geschlossen ist.

Das mit den Austernfischern ist interessant. Allerdings ist das auch eine in der Fortpflanzungszeit recht selbstbewusste/kampfbereite Limikolenart, weshalb sie m.W. schon hie und da in Zoo-Strandvogelvolieren als Unruhestifter aussortiert wurde.
(05.05.2015, 20:11)
Rainer Hillenbrand:   @Michael Mettler: Nein, natĂŒrlich nicht rechts schwenken, sondern links. Links!
(05.05.2015, 19:27)
Rainer Hillenbrand:   @Michael Mettler: Ich verfolge das Forum ja schon eine ganze Weile, aber ihre Gabe flugs zu kombinieren - von wegen bayrischer Flamingotausch - finde ich immer wieder beachtlich :)
Ein neuer ZoofĂŒhrer ist ĂŒbrigens schon auf dem Weg, der sollte in den nĂ€chsten Wochen zu bekommen sein.
Die Abdimstörche gibt es ja schon ein paar Jahre in der Sichler-Voliere gegenĂŒber den Tigern. In dieser ja nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig großen Voliere gibt es ein jĂ€hrlich zĂŒchtendes Paar Austernfischer und ganz offensichtlich haben die Störche den kleinen Fischern noch nie ein Haar gekrĂŒmmt.
Bei der Kattaanlage hat man am Eingang links der Mandrills tatsĂ€chlich so gut wie keinen Einblick - wenn Sie rausgehen und gleich rechts schwenken gibt es (noch) gute Einblicksmöglichkeiten. Ebenso vom Afrika-Panorama kommend am Außenzaun lang, denn eine Hecke gibt es dort nicht, eher locker gepflanzte StrĂ€ucher, aber frĂŒher oder spĂ€ter werden sich diese Möglichkeiten in der "grĂŒnen" Jahreszeit sicher nicht mehr bieten.
(05.05.2015, 19:24)
Michael Mettler:   @Rainer Hillenbrand: Danke fĂŒr die AufklĂ€rung! Ich habe tatsĂ€chlich nur Chile- und Rosaflamingos in natura gesehen, kann aber leider nicht sagen, ob ich noch ein Kubanerschild vorgefunden oder mich diesbezĂŒglich nur vom ZoofĂŒhrer (verkauft wird ja noch eine Ausgabe von 2013, und da ist der Kubaner noch enthalten) informieren ließ. Aber schön, dass der Zoo schon auf dem Weg zu einer einzigen Großflamingoform ist, die Hybridisierungsgefahr ist eben m.E. einfach zu groß. Im Grunde wĂŒrde sich ein Ringtausch der bayrischen Zoos anbieten: MĂŒnchener Rosaflamingos nach Augsburg (ĂŒbrig blieben dort die Kubaner, passend zum angrenzenden Parkteil Amerika), NĂŒrnberger Kubaner nach MĂŒnchen (ĂŒbrig blieben die Chilenen), Augsburger Chilenen nach NĂŒrnberg.

Auch Abdimstörche in der begehbaren Voliere sehe ich mit Skepsis. Ich fĂŒrchte, dann werden die Limikolen wenig Chancen haben, Junge groß zu bekommen.

Wie bei den Kapuzinern habe ich auch bei der Lemurenanlage in einem Punkt vor Ort nicht richtig aufgepasst (das kommt davon, wenn man andere Interessenschwerpunkte hat als Primaten...). Ist die Lemurenanlage eigentlich auch in geschlossenem Zustand von außen problemlos einsehbar? Ich habe sie an der Seite links von den Mandrills betreten, da verwehrte meiner Erinnerung nach die "EingangshĂŒtte" einen Einblick. Beim Rausgehen an der rechten Seite habe ich nicht drauf geachtet, und der dem Haus gegenĂŒber liegende Außenzaun, an dem man nach Umrunden des Afrikapanoramas noch ein StĂŒck entlang geht, verlĂ€uft meiner Erinnerung nach hinter einer Hecke.
(05.05.2015, 19:00)
Rainer Hillenbrand:   @Michael Mettler - Der Zoo hĂ€lt aktuell 5 Breitmaulnashörner (darunter 2 Bullen). Einer der beiden ist schon sehr betagt, wĂ€hrend der andere nach seiner Ankunft im vergangenen Jahr die beiden jĂŒngeren weiblichen Rhinos bereits gedeckt hat. Und jetzt hoffen eben alle auf Nachwuchs...

Ins (jetzt ehemalige) Giraffenhaus soll eine grĂ¶ĂŸere Antilopenart einziehen. Gedacht wird hierbei entweder an Große Kudus oder SĂŒdliche Oryx. DarĂŒberhinaus gibt es wohl bereits PlĂ€ne, oder Gedankenspiele, bei Wiederaufnahme der Giraffenhaltung auch die Stallungen fĂŒr Antilopen und Zebras neu zu konzipieren. Ich vermute, daß dann wohl der Wassergraben zwischen bisherigem GiraffengelĂ€nde und dem Gehege der Grevy-Zebras fallen wird und mit Umstellung auf Steppenzebras (plus Antilopen) eine richtige Vergesellschaftung möglich wird. Allerdings dĂŒrften dafĂŒr noch ein paar JĂ€hrchen ins Land gehen...
Die Kamerunschafe sind noch da - die sĂŒdlichen Strauße hingegen noch relativ neu und deswegen bis jetzt noch nicht auf dem großen GelĂ€nde angekommen - das wird sich in der nĂ€chsten Zeit sicherlich Ă€ndern.
Zur RotbĂŒffel/Paviananlage sei noch erwĂ€hnt, daß die BĂŒffel die Paviane meist nicht weiter beachten, die Paviane hingegen gerne auf dem RotbĂŒffel-RĂŒcken durchs Gehege reiten.
(05.05.2015, 18:40)
Rainer Hillenbrand:   @Michael Mettler - Hallo Herr Mettler, ich bin Neu beim Forum und da ich als Zoofan in Augsburg sitze, wollte ich Ihnen die "Fragen" beantworten, die sich bei Ihrem kĂŒrzlichen Besuch hier fĂŒr Sie ergeben haben.

Bei den Kapuzinern haben Sie nichts "ĂŒbersehen". Die beiden gerĂ€umigen Innengehege sind von außen tatsĂ€chlich nicht einsehbar. Angedacht wahr das wohl, aber letztlich wollte es angeblich die Chefin nicht.

In der benachbarten begehbaren Voliere befinden sich außer den bereits von Ihnen gesichteten eben noch diverse Limikolen wie KampflĂ€ufer, Rotschenkel, Kiebitz, SĂ€belschnĂ€bler und Triele. Außerdem Brachvögel (allerdings -1, vermutlich durch Wiesel!) Statt Schwarzstörchen werden bereits vorhandene Abdimstörche hier mit einziehen. Zudem Wiedehopf und besagte Diamantfasane (allerdings Verlust des genetisch angeblich besonders wertvollen Hahns durch besagten RĂ€uber...) Die beiden letztgenannten Arten sollen wohl vor allem die Trockenzone mit Koniferenbestand besetzen. Aufgrund der Verluste soll die Voliere zur Zeit im unteren Bereich zusĂ€tzlich mit Strom gesichert werden. Die Netz-Maschenweite betrĂ€gt ĂŒbrigens 4x4!

Die Flamingogruppe besteht seit 2 Jahren aus Rosa- und Chileflamingos. Sollten die Kubaflamingos noch mit ausgeschildert sein? TatsĂ€chlich gingen die jedoch im Tausch fĂŒr Rosa im Mai 2013 nach Köln. Mit einem grĂ¶ĂŸeren neuen Haus sollen auch die Zwergflamingos aus ihrem "Waldgehege" (wieder richtig gesehen) zu den beiden grĂ¶ĂŸeren Arten umziehen. Langfristig sollen wohl Rosa- und Zwergflamingos erhalten bleiben.

Das Fennekschild im Löwenhaus war gleichfalls richtig, denn die Fenneks sind noch drin! Eigene Sichtungen ergaben zuletzt bis zu 2 Tiere. Ich kann mir auch ĂŒberhaupt nicht vorstellen, daß man diese Haltung aufgeben wĂŒrde. Hier irrt die Zootierliste!

Bei den benachbarten StreifenhyĂ€nen gab es im letzten Jahr ĂŒbrigens zweifachen Nachwuchs, im Außengehege in selbst gegrabener Höhle! Der RĂŒde wurde nach Magdeburg ausgelagert, kommt jedoch wieder zurĂŒck, wenn die beiden Jungtiere den Zoo verlassen haben.

Die Schneeziegen-Gruppe besteht aktuell aus einem Paar und zwei Jungtieren. Bei einem der beiden Jungtiere starb ĂŒberraschend die Mutter.

Die ehemals wirklich große Gruppe der Schraubenziegen befindet sich in Auflösung! Aktueller Bestand sind tatsĂ€chlich ihre gesehenen 2,1. So ging letztes Jahr unter anderem ein 6-köpfiger Transport in den Zoo nach Darjeeling. Nachdem das Ex-Barasingha-GelĂ€nde fĂŒr das neue Elefantenhaus gebraucht wird, wird die dortige mĂ€nnliche Thur-Herde vielleicht schon in einigen Monaten das Schraubenziegen-Gehege ĂŒbernehmen.

Das begehbare Katta-Gehege ist jeden Tag unter Aufsicht von 12-16 Uhr "geöffnet". Obwohl die Mohrenmakis erst seit einem Dreivierteljahr mit drin sind, gab es jetzt Ende MÀrz bereits den ersten Nachwuchs.
(05.05.2015, 18:10)
Michael Mettler:   Noch zu den Affenanlagen: Der Innenraum der Mantelpaviane befindet sich in dem gelben GebĂ€ude hinten rechts im Bild und ist von außen durch Scheiben einsehbar. Bei der Kapuzineranlage habe ich leider vergessen, nach einem Zutritt zum Haus zu schauen. Einen ganz offensichtlichen Zugang oder einen Scheibeneinblick von außen habe ich aber nicht in Erinnerung - immerhin bin ich daran vorbeigegangen, um die im selben GebĂ€ude untergebrachte Toilettenanlage zu nutzen. Falls man die Kapuziner wirklich nicht innen sehen kann, wĂ€re das eigentlich ein merkwĂŒrdiger schautechnischer Kontrast zu der neuen Vogelvoliere genau vis-a-vis, bei der auf winterharten, also auch beim kaltem Wetter sichtbaren Besatz Wert gelegt wurde (soweit das der Beweggrund war und nicht nur das Einsparen von Heizkosten).

Augsburg gehört ĂŒbrigens noch zu den Zoos mit Flamingo-Sammelsurium, alle drei Großformen werden zusammen auf der selben Anlage gehalten (wobei ich insgesamt nicht besonders viele Individuen gesehen habe), lediglich Zwergflamingos (ca. 15-20 Tiere) haben eine eigene Anlage an anderer Stelle (eher ein "Waldgehege").

Als Folge der Haltung diverser Wildgansarten im Bereich des Afrika-Panoramas waren Mischpaare und mehrere Hybriden zu sehen (höchstwahrscheinlich Nonnengans x Schneegans und Streifengans x ?), die wie die Letzteren z.T. offenbar schon selbst wieder Paare bilden. Der bunt gemischte Besatz von WasserflĂ€chen, der laut unserer Forumdiskussion an anderer Stelle fĂŒr manche Zoofans wĂŒnschenswert ist, zeigt auf diese Weise seine Schattenseiten.
(30.04.2015, 11:49)
Michael Mettler:   Die Kapuziner-Voliere, besetzt mit einer Horde RĂŒckenstreifen-Haubenkapuziner aus Schweriner Zucht. Innen prima strukturiert und bis in den letzten Winkel ausgenutzt von den Affen - erstmals sah ich Kapuziner sogar Löcher graben, ein Sandhaufen wurde von zwei Tieren emsig und beidhĂ€ndig durchgewĂŒhlt (versteckte Leckerlis?). Als Betrachter mit nicht mehr ganz jungen Augen finde ich die Anlage allerdings schautechnisch nicht optimal. Das Stahlnetz, an das man (natĂŒrlich aus guten GrĂŒnden) nicht dicht herantreten kann, glĂ€nzte vor und hinter den Tieren in der Sonne - das war nicht nur eine harte Probe fĂŒr den Kamera-Autofokus, sondern auch anstrengend fĂŒr meine eigenen Augen.
(30.04.2015, 08:41)
Michael Mettler:   Die RotbĂŒffel-Mantelpavian-Anlage, gleich rechts hinter dem Zooeingang gelegen (frĂŒhere Nashornanlage). Die Bereiche um die Felsen herum sind fĂŒr die BĂŒffel "barrierefrei" begehbar, die Vierergruppe (darunter ein Kalb) hat damit viel FlĂ€che zur VerfĂŒgung. Die Ă€ußeren, lockerer verteilten Felsen erlauben ihnen vermutlich noch ein HindurchschlĂ€ngeln, aber im Ernstfall einer Verfolgung wĂŒtender BĂŒffel vs. flĂŒchtender Pavian können die Affen dort locker entkommen und auch sonst praktisch ĂŒberall auf der Anlage per Kurzsprint das im Notfall rettende Zentrum erreichen. Schön, dass man sich fĂŒr die Paviane nicht auf einen reinen Felshaufen beschrĂ€nkt hat, ein Teil der Horde war gerade sehr aktiv auf den KletterbĂ€umen (keineswegs nur Jungtiere, sondern alles bis hin zu ausgewachsenen MĂ€nnern).
(30.04.2015, 08:30)
Michael Mettler:   Wie angekĂŒndigt noch ein paar Impressionen aus Augsburg. Hier ein zoologisches Highlight: Bengal-Plumplori in der Nachtanlage des Elefanten-Schimpansen-Hauses.
(30.04.2015, 08:21)
Michael Mettler:   Diese Aufnahme verdeutlicht anhand des Besuchers als GrĂ¶ĂŸenmaßstab in etwa die GrĂ¶ĂŸe der Voliere. Ist also kein Riesenbau ĂĄ la MĂŒnchen oder Kronberg. WĂ€hrend ich vor meinem Besuch anhand der gelesenen Arten noch den Eindruck hatte, die Voliere solle unter einem Thema "Vögel heimischer Feuchtgebiete" stehen, sprechen nun Inkaseeschwalbe und Diamantfasan eher fĂŒr einen klassischen Mischbesatz, der tatsĂ€chlich nur nach dem Faktor WinterhĂ€rte zusammengesetzt zu sein scheint...
(27.04.2015, 21:15)
Michael Mettler:   Das ist natĂŒrlich ein betrĂŒblicher Start fĂŒr die Voliere. Wobei deren Gitter nicht gerade feinmaschig ist (m.E. das gleiche Netz, das mancherorts fĂŒr Menschenaffen verwendet wird?), ein Hermelin passt da vermutlich ĂŒberall durch...
(27.04.2015, 21:00)
Heidemarie Busch:   @Michael Mettler, die Eröffnung der Voliere fĂŒr die kĂ€ltefesten Vögel verzögert sich etwas lĂ€nger.

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Marder-frisst-Voegel-aus-der-Zoo-Voliere-id33859537.html
(27.04.2015, 19:03)
Michael Mettler:   Zur Verdeutlichung meiner Gedanken hier ein Ausschnitt aus dem Zooplan. Wie auf der von Ulli eingestellten Grafik dargestellt, soll das neue Elefantenhaus auf Teilen der mit 45 beschrifteten FlĂ€che (frĂŒher Barasinghas, derzeit zweite Tur-Gruppe) entstehen und die neue Anlage fĂŒr die ElefantenkĂŒhe von dort ĂŒber die FlĂ€che "in Planung" bis zum jetzigen Elefantengehege (46) reichen, das langfristig zum Bullengehege umgerĂŒstet wird.

WĂŒrde man den Besucherweg verschwenken, in dem man ihn quasi als Gegenbogen zum jetzigen Verlauf in Höhe des Muntjak-Geheges (44) ĂŒber das jetzige Afrika-Panorama (35, 42, 43) auf das alte Elefanten-Schimpansen-Haus (D) zu laufen ließe, wĂ€re eine um einen knappen Hektar grĂ¶ĂŸere Elefantenanlage möglich und eine dann ohne TrenngrĂ€ben zusammengefasste Afrikasteppe immer noch gut zwei Hektar groß - kleiner als in Arnheim, aber m.W. immer noch grĂ¶ĂŸer als in Emmen.

Augsburg scheint ĂŒbrigens kein Geo-Zoo werden zu wollen - die jĂŒngsten Anlagen sprechen in ihrer Platzierung jedenfalls nicht fĂŒr derlei Gedanken.
(27.04.2015, 15:50)
Michael Mettler:   @Holger: Ich habe in Augsburg eine adulte Schneeziege und zwei Jungtiere gesehen. Auch hier ist es aber möglich, dass sich weitere Tiere "unsichtbar" gemacht hatten.

Nicht nur das Afrika-Panorama wirkt leer. Ich wundere mich auch ĂŒber die brach liegende Bison-Anlage. Zwar soll die in den Elefanten-Umbau einfließen, aber das dauert ja noch und laut ZTL wurden die Bisons schon 2007 abgegeben. Dann wĂŒrde ich doch dort schlichtweg als Zwischenbesatz arbeitstechnisch unkomplizierte, kĂ€ltefeste Haustiere mit Schauwirkung hinstellen - z.B. hat der Zoo schon lĂ€nger keine Großkamele mehr im Bestand. Oder ein paar Appaloosas, noch stehen ja TotempfĂ€hle auf der Anlage...


(27.04.2015, 15:17)
Holger Wientjes:   Danke fĂŒr Deinen Bericht !

Als ich vor drei Jahren dort war, konnte ich recht grosse Gruppen der Schraubenziegen und Ture sehen. Aus der Erinnerung sicher jeweils 15 Tiere oder mehr, so dass ich davon ausgehe, dass sich die ĂŒbrigen Markhore Dir einfach nicht gezeigt haben. Auch die Bockgruppe der Ostkaukasen (alle mit schönem Gehörn) im ehemaligen Barasingha-Gehege war recht kopfstark, bestimmt ein Dutzend damals. Wie sah es bei den Schneeziegen aus (kurz off-topic: MĂŒnchen hĂ€lt wohl leider keine mehr. Wenn hier jemand NĂ€heres dazu weiss, bitte im entsprechenden Thread mitteilen !)?

Das Afrika-Panorama ist in der Tat (kam mir schon bei meinem Besuch so vor) verschenktes bzw. brachliegendes Potential. Da lĂ€sst sich eine Menge mehr draus machen ! Ich hĂ€tte auch gerne (als zugegeben nicht ĂŒbermĂ€ssiger Elefanten-Fan) anstelle eines Neubaus fĂŒr die DickhĂ€uter ein neues Giraffen-Haus gesehen. Eine grosse Huftiergemeinschaft aus Giraffen, Nashörnern, Zebras und Antilopen nach Arnheimer Vorbild wĂ€re auf der FlĂ€che sicherlich machbar und absolut attraktiv.

Zu der Kombi RotbĂŒffel/Pavian: HĂ€tte ich zwar gerne, wie in OS, mit anderen Primaten, aber finde ich ebenfalls sehr nachahmenswert. Da fallen mir einige Möglichkeiten ein, wie seinerzeit in Hannover mit Hulmans und Barasinghas (sowie alternativ Axishirschen und/oder Nilgaus) oder auch gerne mal Husarenaffen mit Giraffen und Antilopen.

Ansonsten finde ich an Augsburg sehr positiv, dass man sich auch Tiergruppen widnet, die andernorts etwas untergehen, wie z.B. den von Dir angesprochenen Reptilienbereich, eine umfangreiche Vogelsammlung oder die Nachttiere !
(27.04.2015, 14:23)
Michael Mettler:   Ich war am Samstag in Augsburg, mein letzter Besuch lag fast neun Jahre zurĂŒck - so gab es natĂŒrlich einiges Neues fĂŒr mich zu sehen, auch wenn manche dieser Anlagen auch schon wieder ein paar Jahre stehen.

Nachahmenswert (in OsnabrĂŒck ist man ja bereits dabei) in ihrem Grundkonzept finde ich die Pavian-RotbĂŒffel-Anlage, wobei man bestimmt auch hinsichtlich der Arten etwas anders kombinieren könnte (KaffernbĂŒffel, andere Pavianarten; oder als Asien-Version mit Makaken oder Hulmans und asiatischen Rindern). Leider erlebte ich keine Interaktion zwischen den Arten, da ich die BĂŒffel nur wiederkĂ€uend antraf, aber die Tiergemeinschaft wirkte insgesamt entspannt.

Dementsprechend kannte ich auch die umgebauten Anlagen am Affenhaus noch nicht. Die begehbare Katta-Anlage wird nur fĂŒr die Besucher geöffnet, wenn Aufsichtspersonal verfĂŒgbar ist, um unerwĂŒnschtes FĂŒttern zu verhindern. Die im letzten Jahr hinzugekommenenen Mohrenmakis habe ich in der Anlage nicht gesehen (es ließ sich auch nur ein Katta draußen blicken), ausgeschildert sah ich neben den Kattas nur Graukopfkasarkas (die Möglichkeit von Unterbesatz wird in begehbaren Primatenanlagen m.E. sonst viel zu selten genutzt).

Apropos Schild: Ich bin mir ziemlich sicher, noch Fennek-Beschilderung an der Anlage am Löwenhaus gesehen zu haben (wenn auch kein lebendes Tier dazu). Laut Zootierliste wurde die Haltung aber 2014 beendet (fĂŒr mich etwas ĂŒberraschend, da vorher gut gezĂŒchtet wurde) - weiß jemand Genaueres?

Definitiv und unĂŒbersehbar beendet wurde allerdings die Giraffenhaltung. Laut Aushang wurde nur zwei Tage vor meinem Besuch die letzte Kuh Tanisha nach Le Pal abgegeben, und es soll in den kommenden Wochen entschieden werden, welche Tierart stattdessen auf dem Afrika-Panorama einziehen soll. Wie ich heute aus Internetartikel entnehmen konnte, war die Gruppe durch Verluste unterschiedlicher Ursache auf Tanisha zusammengeschmolzen und eine Anpassung des Hauses an die neuen Richtlinien ist aus KostengrĂŒnden nicht zu stemmen, da erst mal die neue Elefantenanlage und das Biber-Otter-Projekt anliegen.

Insgesamt wirkte das Afrika-Panorama auf mich ziemlich verödet. Auf seinen drei Hektar FlĂ€che tummelten sich nur noch sechs Grevyzebras (im kleinsten Gehege), drei BlĂ€ssböcke (im mittleren, bisherigen Giraffengehege) und drei Breitmaulnashörner. Ein weiteres Rhino sah ich im Vorgehege des fĂŒr mich ebenfalls noch neuen Hauses, auch Strauße standen nur im Separee. Watussirinder – bei meinen frĂŒheren Besuchen eindeutige BlickfĂ€nge auf dem Panorama – gibt es nicht mehr, ich habe auch kein einziges Kamerunschaf gesehen. In den einsehbaren HuftierstĂ€llen der grĂ¶ĂŸten Anlage fand ich zu meiner Überraschung Hornraben und Trompeterhornvögel vor.

Jetzt frage ich mich, ob der Abschied von den Giraffen die Elefanten-AusbauplĂ€ne beeinflussen könnte. Denn im Grunde wĂŒrde sich jetzt anbieten, jenen Teil des Afrika-Panoramas, um den die geplante neue Elefantenanlage herum verlaufen wĂŒrde, noch den RĂŒsseltieren zuzuschlagen und den Besucherweg (z.B. als Steg) in Höhe Muntjakgehege so zu verschwenken, dass er im Bogen auf das alte Elefantenhaus zu verlaufen wĂŒrde. Im Gegenzug könnte man die Trennung der drei Afrika-Gehege auflösen und hĂ€tte dann eine zusammenhĂ€ngende Afrikasteppe mit Nashörnern, Zebras, Antilopen und Straußen.

Gut gefĂ€llt mir das neue Terrarienhaus, weil es nicht nur baulich sehr viel schöner ist als das alte (die dortige Kleinterrarienwand erinnerte mich immer ein bisschen an Zoohandlung), sondern man auch weiterhin nicht nur Standardarten bietet, sondern auch ein paar Besonderheiten (z.B. Molukken-Segelechse, Laurents Winkelkopfagame, GrĂŒner Berggecko, Mosambik-GĂŒrtelschweif). Auch die Außenbereiche fĂŒr heimische Lurche und Kriechtiere machen einen attraktiven Eindruck, wenn sich auch meine Sichtungen – vermutlich temperaturbedingt – auf Kreuzotter, Schlingnatter und Bergmolch beschrĂ€nkten (Ringelnatter, Laubfrosch und Gelbbauchunke blieben unsichtbar bzw. die Terrarien der beiden Letzteren waren vielleicht noch gar nicht besetzt).

Von „einer der grĂ¶ĂŸten Schraubenziegen-Herden weltweit“ (Zitat ZoofĂŒhrer) sah ich leider nur 2,1 Tiere – vielleicht befanden sich weitere auf der abgewandten HĂŒgelseite. Nebenan eine Gruppe von mindestens 15 Ostkaukasischen Turen, von denen einen zweite Gruppe – drei Tiere gesehen – im ehemaligen Barasingha-Gehege gehalten wird. Einen kapitalen Bock bekam ich leider nicht zu Gesicht. Wieder einmal stach mir der optische Kontrast zwischen den beiden jĂŒngeren, almwiesenartigen Wildziegenanlagen und dem alten Betonfelsen der Alpensteinböcke (so Ă€hnlich sahen ĂŒbrigens frĂŒher die Bergtieranlagen in MĂŒnchen-Hellabrunn aus!) ins Auge.

Neu fĂŒr mich waren die Nachtabteilung im Tigerhaus (Senegal-Galagos und Kurzkopfgleitbeutler in Aktion gesehen, Zwergplumploris leider nicht), die zeltartige Netzvoliere fĂŒr Haubenkapuziner und natĂŒrlich die zwar schon fertige, aber fĂŒr Besucher noch gesperrte begehbare Voliere fĂŒr kĂ€ltefeste Vögel. Wie in anderen Zoos feiert auch in dieser (leider) Sichtbeton als RĂŒckwand seine Wiederauferstehung und bildet einen starken Kontrast zur naturnahen sonstigen Gestaltung der Voliere. Vom Besatz konnte ich von außen je zwei Nachtreiher, Inkaseeschwalben und Krickenten erspĂ€hen. Laut HP sind u.a. diverse Limikolen geplant (oder schon drin?) und zu meiner Verwunderung auch Schwarzstörche – vergreifen die sich nicht an so kleinen Mitbewohnern und deren Brut?

Als zoologisch bemerkenswert wĂŒrde ich neben schon genannten Arten noch nennen: Amurkatze, SchuppensĂ€ger (zusammen mit Schopfente und Magellanpinguin ein denkwĂŒrdiger Gehegebesatz!), Moskitokolibri, Langzehenkiebitz, Seidenstar, Bengal-Plumplori, StreifenhyĂ€ne, Paradieskasarka.

Fotos folgen nach Sichtung meiner Ausbeute


(27.04.2015, 11:25)
Oliver MĂŒller:   Dann wird man in Zukunft mit 2 HĂ€usern arbeiten? Erstaunlich, ich hĂ€tte getippt, dass man die alte Elefantenanlage nebst Haus fĂŒr die Schimpansen umbaut. Dann wird deren Haltung vermutlich auslaufen, oder? Ich kann mir kaum vorstellen, dass man noch Geld fĂŒr einen zweiten teuren Bau fĂŒr eine anspruchsvolle Tierart auftreiben kann..
(04.04.2015, 16:05)
Ulli:   Elefantenhaus

http://elefant.zoo-augsburg.de/
(04.04.2015, 15:28)
Ulli:   geplante Elefantenanlage
(04.04.2015, 15:27)
Oliver MĂŒller:   Laut Website des Zoos soll nach Fertigstellung der begehbaren Voliere als nĂ€chstes eine Anlage fĂŒr Biber, Fischotter und heimische Fische gebaut werden. Geplanter Fertigstellungstermin ist 2016.
Ich vermute mal, dass man fĂŒr danach den Bau einer neuen Elefantenanlage plant, denn der Zoo hat ja schon pressewirksam angekĂŒndigt, die Elefantenhaltung einstellen zu mĂŒssen, wenn er nicht Geld fĂŒr eine neue Anlage von der Stadt bekommt...
(02.03.2014, 15:49)
Liz Thieme:   Zwei gute und eine schlechte Nachricht...

Seit 10 Jahren wurde wieder ein Seehund geboren und kurz darauf ein zweiter, so dass nun erstmals zwei Seehund-Jungtiere in Augsburg zu sehen sind.

Erstmals wurde auch ein RotbĂŒffel geboren, der derzeit nur unter Pflegeraufsicht mit Mutter auf die Anlage darf, da die Pfleger den Pavianen noch nicht trauen.

Die kleine HyĂ€ne ist verschwunden. Man sieht es als unwahrscheinlich an, dass die Mutter es nach drei Wochen und guter FĂŒrsorge getötet und gefressen hat. Man hat auch keinerlei entsprechender Spuren gefunden. Derzeit ist man im Zoo ratlos.
(25.07.2012, 18:39)
Gudrun Bardowicks:   Eine schöne Nachricht. Ich hoffe, dass der Nachwuchs erfolgreich aufgezogen wird.
(12.07.2012, 23:27)
Oliver Jahn:   Endlich mal wieder Nachwuchs in Deutschland!
(12.07.2012, 20:36)
Liz Thieme:   Erstmaliger StreifenhyĂ€nen-Nachwuchs in Augsburg!
(12.07.2012, 11:25)
Liz Thieme:   Der Leopardenkater hat die Katze schwer verletzt, so dass sie euthanisiert werden musste.
(27.03.2012, 20:37)
Frank Albrecht:   @Oliver MĂŒller
Das Konzept "spitzer Haken" bei den Elefanten in Augsburg wird fortgefĂŒhrt.
Bis zum nÀchsten Unfall.
(12.03.2012, 01:08)
Liz Thieme:   Giraffenkuh "Tanisha" aus Leipzig ist gestern eingetroffen.
(09.03.2012, 18:22)
Niedersachse:   Gestern sind die beiden Persischen Leoparden angekommen.
0,1 aus Burg Stargard Tierpark KlĂŒschenberg, geb. 2010
1,0 aus Beauval, geb. 2009
(22.02.2012, 09:00)
Oliver MĂŒller:   Gibt es eigentlich in Augsburg inzwischen PlĂ€ne/eine Entscheidung, wie es beim Thema "Elefanten" weiter geht?
(26.01.2012, 20:20)
Liz Thieme:   Noch was interessantes...


2011
Arten 272 Indviduen 1390

2012
Arten 262 Individuen 1320

Der Besucher wird sicherlich die Reduktion bei der Anzahl an SĂ€ugetierarten feststellen. Zwei Arten sind nicht mehr im Bestand: Afrikanischer Elefant und Amurleopard. Wie im letzten Newsletter aber bereits gemeldet, sind uns zwei neue Leoparden (persische) zugeteilt worden, der Transport wird gerade organisiert. Neu im Bestand sind seit Anfang 2011 Buschbabys in der Nachttierabteilung. Die Reduktion bei den Vogelarten ist hauptsĂ€chlich durch Abgabe oder TodesfĂ€lle bei Einzeltieren begrĂŒndet. Bei den Reptilien stellen wir die Haltung derzeit auf das neue Reptilienhaus um.
(23.01.2012, 19:14)
Liz Thieme:   Gerne.

Es sind wieder fĂŒnf Ostkaukasischer Steinböcke in den Zoo gekommen, die der Zoo bei Privat eingestellt hatte. Sie sind derzeit auf der ehemaligen Barasingha-Anlage.
(23.01.2012, 18:09)
Holger Wientjes:   Prima ! Danke Liz !
(05.01.2012, 21:52)
Liz Thieme:   Ja, am 3. September kam einer aus Lisieux.
(05.01.2012, 21:16)
Holger Wientjes:   Ist das angedachte MĂ€nnchen bei den StreifenhyĂ€nen eigentlich mittlerweile im Zoo ?
(05.01.2012, 17:48)
Liz Thieme:   Wie Heidelberg bleibt auch Augsburg heute wegen des Unwetters geschlossen.
(05.01.2012, 11:00)
Mirko Schmidkunz:   Ist die Silberschnabeltangare eigentlich schon zu sehen?
(25.07.2011, 15:40)
Liz Thieme:   Das StreifenhyĂ€nen-Weibchen Lea ist nach Großbritanien gebracht worden.
Voraussichtlich kommt in den kommenden zwei Monaten das MĂ€nnchen Aden aus Frankreich in den Zoo, um mit dem ĂŒbriggebliebenen Weibchen Loni ein Zuchtpaar zu bilden.
(25.07.2011, 13:07)
Saki:   Das alte wir momentan abgerissen, und genau dort entsteht auch das neue Reptilienhaus.

(19.07.2011, 15:03)
Ottmar MĂŒller:   Wohin wird denn das neue Reptilienhaus gebaut? Und was passiert mit dem alten?
(19.07.2011, 13:11)
Liz Thieme:   Neue Vergesellschaftung: RotbĂŒffel mit Pavianen.
(21.04.2011, 12:23)
Mirko Schmidkunz:   Das hört sich wirklich sehr gut an. Hoffentlich kommen dann Ceylon-Leoparden.
(31.03.2011, 10:34)
Andre Battermann:   Soweit mir bekannt, soll die Leopardenanlage auch wieder mit Leoparden besetzt werden, lediglich die Unterart steht noch nicht fest! Auf alle FĂ€lle möchte man in die Zucht einsteigen!
(30.03.2011, 21:48)
Mirko Schmidkunz:   Ich war gestern in Augsburg. Laut der Pflegerin weiß man noch nicht, wie die ehemalige Leopardenanlage nun besetzt wird. Ich tippe mal auf eine Art der kleineren Raubtiere. Soll eigentlich die Anlage der Barasinghas auch fĂŒr die Erweiterung der Elefantenanlage genutzt werden? Die Anlage der Kapuziner sieht ziemlich fertig aus.
(16.03.2011, 15:43)
Liz Thieme:   Wieder einer weniger!
Der 19 JĂ€hrige Amurleorparden Kater "Boris" musste aus AltersgrĂŒnden eingeschlĂ€fert werden.
(07.03.2011, 20:03)
Holger Wientjes:   O.k., dass erklĂ€rt dann die Verfahrensweise des Zoos, auch wennÂŽs, wie Du schon schreibst, nicht schön fĂŒr die Tiere ist ! Nochmals danke fĂŒr die ausfĂŒhrlichen ErlĂ€uterungen Liz !!
(07.12.2010, 23:07)
Liz Thieme:   Also nachdem was ich gefunden habe, besteht bisher kein serologischer Test. Dieser ist allerdings in Arbeit. Eine sichere Nachweismöglichkeit beim lebenden Tier ist die Entnahme von Gewebe der Leber und der BauchspeicheldrĂŒse in Narkose (Biopsie), um im histologischen Schnitt Einschlusskörperchen nachzuweisen. NatĂŒrlich ist das sehr aufwendig und nicht ungefĂ€hrlich, zur Routineuntersuchung also nicht geeignet.
Eine Alternative soll es wohl bei den Boinaes geben und nicht bei den Pythoninae. Bei den Boinaes soll man solche Einschlusskörperchen auch in den Erythrocyten nachweisen können. Problem ist, dass nicht alle Erythrocyten befallen sein mĂŒssen, sondern es auch sein kann, dass nur eine von tausend infiziert sein kann. Hinzu kommt, dass man noch nicht die Inkubationszeit kennt.
Das heißt, wenn ich mir die Liste der Augsburger Tiere angucke, hĂ€tte man kaum eine Chance gehabt zu kontrollieren, ob es weitere infizierte Tiere gibt. Und da Augsburg eine gute Zuchtstelle fĂŒr Baumpythons und Hundskopfboas waren und man den Nachwuchs auch als Nachwuchs verkauft, wĂŒrde man ein hohes Risiko eingehen infizierte Tiere zu verkaufen.
Boinaes sollen LangzeittrĂ€ger sein. Das heißt es könnte Jahre dauern, bis es zum Ausbruch kommt.
Daher, auch wenn es nicht schön ist, war es meiner Meinung die sicherste Lösung fĂŒr den Zoo und die Nachzuchtabnehmer.
(07.12.2010, 20:10)
Holger Wientjes:   Vielen Dank Liz ! HĂ€tte man denn nicht warten können ob die ĂŒbrigen Schlangen erkranken und durch eine Blutprobe feststellen können ob sie TrĂ€ger sind ?
(07.12.2010, 19:17)
Liz Thieme:   Der Leopard war 19 Jahre und hatte Nierenprobleme. An seinen letzten Tagen hatte er das Essen verweigert.

IBD - die Krankheit bricht haupsÀchlich bei Boidae aus (andere wurden allerdings auch schon berichtet) und nimmt immer einen tödlichen Verkauf, da sie derzeit nicht heilbar ist. Die Krankheit ist bisher in der Wildnis nicht nachgewiesen.
Boa constrictors können TrÀger sein, ohne dass es bei ihnen selber ausbricht.
Eine Schlange die mit IBD infiziert ist, kann ihre Bewegungen nicht mehr kontrollieren.
Es wird diskutiert, dass die Schlangenmilbe die Hauptursache fĂŒr die Verbreitung von IBD ist. Die Übertragung kann erfolgen, wenn einer dieser Parasiten bei einer erkrankten Schlange eine Blutmahlzeit hatte und anschließend den Wirt wechselte. Von dieser These nehmen inzwischen wieder einige Abstand. Auch eine Ansteckung ĂŒber KörperflĂŒssigkeiten ist anzunehmen. Hier sind zu nennen Ausscheidungen (Kot, Urin), Absonderungen aus dem Maul (Speichel, Schleim) und Austausch von KörpersĂ€ften bei der Paarung. Generell ist die Ansteckungsgefahr bei Tieren, die im selben Terrarium gehalten werden hoch, aber nicht zwingend. Auch der Mensch soll wohl ÜbertrĂ€ger sein können. Auch die ungeborenen Embryonen im infizierten Mutterleib sind betroffen.
Genaue Zahlen gibt es nicht jedoch steht fest, dass IBD bei weitem nicht so hÀufig auftritt wie z. B. bakterielle Infektionen oder durch Einzeller verursachte Gesundheitsprobleme.
Die Krankheit wurde vor ca. 3 Jahrzehnten in den USA das erste mal diagnostiziert, danach griff sie auf Afrika, Europa und sogar Australien, trozt Importverbot, ĂŒber.
(07.12.2010, 19:07)
Holger Wientjes:   Das ist natĂŒrlich Ă€usserst bedauerlich !
Kommt das Virus hĂ€ufiger vor und wie wird es ĂŒbertragen ?
(07.12.2010, 18:47)
Henry Merker:   Neben den von Liz genannten Tierart sind es folgende: Dunkler Tigerpython, GrĂŒner Baumpython, Madagaskar-Hundskopfboa, Netzpython.
(07.12.2010, 18:29)
Holger Wientjes:   Der Leopard aus AltersgrĂŒnden ?
Was fĂŒr Schlangen waren es denn ?
(07.12.2010, 18:06)
Liz Thieme:   Amurleopard Mischa musste eingeschlĂ€fert werden. Gleiches Schicksal ereilten alle Riesenschlangen des Tropenhauses, da bei der Obduktion einer Boa constrictor IBD (Inclusion body disease, Paramyxovirus) diagnostiziert wurde.
(07.12.2010, 16:54)
Ronny:   Heute wurde uns ĂŒber die Zootierliste mitgeteilt, dass es sich bei den Plumploris um der zur Art hochgestuften Nördlichen Plumloris (Nycticebus bengalensis) handelt.

Die Email kam vom Zoo direkt.
Vielen Herzlichen dank dafĂŒr.
(27.11.2010, 23:44)
Michael Schulz:   Ich freue mich schon sehr auf die Blessböcke, da kann ich dann auch den Weggang der Rappenantilopen verschmerzen. Endlich wieder Blessböcke in Bayern... :-)
(18.06.2010, 18:21)
Liz Thieme:   2,3 Rappenantilopen sind nach Erfurt abgegeben worden, die noch verbliebenen 0,2 sollen nach OsnabrĂŒck umziehen. Die Art wird dann durch Blessböcke aus Heidelberg ersetzt.
Alle vier Nashörner sind schnell und erfolgreich vergesellschaftet worden und sind zusammen auf der Außenanlage zu sehen.
(18.06.2010, 17:17)
Sacha:   Liz. Schade, vielleicht kriegt man es irgendwie noch raus. In Frankreich haben gerade mehrere Zoos "TropenhĂ€user" eröffnet.

Zum Barasingha: Ich hab mich beim franz. Text der Beauval-Site vertan: Es stand "cerfs axis ET duvaucel". Man rechnete also schon mit den Barasinghas. Sorry.
(22.04.2010, 15:29)
Liz Thieme:   Sacha, das wurde leider nicht berichtet. Dadurch dass Augsburg normalerweise sehr deutlich sagt, wohin oder woher ihre Tiere kommen, war ich irritiert da nur zu lesen, dass sie nach Frankreich gehen.
(22.04.2010, 13:48)
Andre Battermann:   Zudem kommt im mai ein Plumplori-MĂ€nnchen aus HongKong und demnĂ€chst werden 1,1 RotbĂŒffel fĂŒr die Paviananlage aus dem TP Berlin undDresden erwartet.
FĂŒr die neue begehbare Kattaanlage werden (wenn die Anlage dann fertig ist) zu Beginn 8,0 Kattas aus Schönbrunn erwartet!
(22.04.2010, 10:30)
Sacha:   Interessant. UrsprĂŒnglich wollte Beauval fĂŒr die neue Asienanlage ja Axishirsche mit den Panzernashörnern vergesellschaften. Aber so is auch gut (oder gar besser?)..:)

Wo genau gehen die Mississippi-Alligatoren hin? Nach Pierrelatte (Krokodilzoo)?
(22.04.2010, 10:02)
Liz Thieme:   Die Haltung der Mississippi-Alligatoren wurde aufgegeben. Die 1,1 Tiere sind nach Frakreich gezogen. Derzeit wird noch ĂŒberlegt mit welcher neuen Art die Anlage besetzt wird.
Ebenfalls lÀuft die Haltung der Barasighas aus. Sie kommen in den Zoo von Beauval.
(21.04.2010, 16:52)
Michael Mettler:   Die "symbolischen GrĂ€ben" in Hannover sind zunĂ€chst einmal TrockengrĂ€ben, keine WassergrĂ€ben wie in Augsburg, und beide Kanten befinden sich auf einer Höhe. Das Prinzip funktioniert durch die TerritorialitĂ€t der Tiere, ausbruchsicher ist es auch in Hannover nicht - da hat Sacha völlig Recht. So weit ich mich erinnere, hat eine ausgewachsene Rappenantilope in einem Zoo (Berlin, Steppentieranlagen?) mal einen Neun-Meter-Sprung ĂŒber Trockengraben, Vorpflanzung und Weg hinweg hingelegt, und dafĂŒr wĂ€re der Augsburger Graben wohl auch in altem Zustand nicht "sicher" genug gewesen...
(01.03.2010, 13:43)
Sacha:   @Mel: Ich weiss nicht, was Du hast. Wollen Zoos nicht die Natur dem Menschen nĂ€her bringen...:)?

Im Ernst: Ich habe mich grundsĂ€tzlich ĂŒberzeugen lassen. Ein leiser Zweifel bleibt noch. Mit einer Hecke von 1 m wĂ€re die Höhe direkt an der Kante 2,50 m. Das wĂŒrde die Sicht fĂŒr die Rappenantilopen in Augsburg sicher etwas beeinflussen (sprich das AbschĂ€tzen eines Sprungs), es wĂ€re ihnen aber immer noch möglich, das Hindernis im Sprung zu ĂŒberwinden. Die Frage ist, ob sie dies tun und ob eine höhere Abschrankung nötig ist. Waren (und sind) z.B. in Hannover die GrĂ€ben fĂŒr die Antilopen auch nicht mehr als optische Abschrankungen? Zwar hĂŒpfte immer wieder mal eine raus, aber in der Regel auch schnell wieder zurĂŒck. Und dort war die AnlageflĂ€che (wenn ich mich recht erinnere) in den seltensten FĂ€llen tiefer (oder nur minim) als der Besucherweg davor. Aehnliches gab (gibt?) es von den Hirschen in MĂŒnchen zu berichten, die nachts ĂŒber 2 m hohe ZĂ€une ĂŒbersprangen, am morgen zur Oeffnungszeit aber wieder friedlich in ihrem Gehege Ă€sten.
(01.03.2010, 11:50)
Mel:   Passend hierzu noch ein Bild, was ich im Internet vor einiger Zeit fand, welches sehr gut zeigt was passieren kann wenn das in die grubensohle abgerutschte Substrat zu viel wird.
(27.02.2010, 19:35)
Mel:   So dann möchte ich mal schnell noch ein entsprechendes Bild nach reichen, zur Veranschaulichung des "Abrutsch" Problem. Als Beispiel hier die Berliner Tierpark Panzernashornanlage. Die momentane Höhe der Mauer von der Grubensohle bis zur ober Kante liegt zwischen 150-160cm, fĂŒr Panzernashörner geht das gerade mal noch so aber fĂŒr Rappenantilopen ist das kein wirkliches Hindernis.
(27.02.2010, 19:29)
Mel:   @AB: Danke fĂŒr die Info, also wenn der Graben nur etwa 150cm tief ist, und ich gehe hier jetzt mal vom vermuteten Maximum aus, dann ist der Vorschlag bezĂŒglich der Absenkung der Anlage absolut indiskutabel und sicherheitstechnisch nicht vertretbar. Diese Tiefe reicht definitiv nicht aus um ein mögliches Entkommen der Rappenantilopen, im Falle der Umwandlung zu GefĂ€lletrockengraben oder aber als Gehegebegrenzung nach Anlagenabsenkung, zu verhindern.
Eine vorliegende oder an der Grabenkante angesetzte Bepflanzung wĂŒrde daran auch nicht viel Ă€ndern, da solch eine „Barriere“ nur funktioniert, wenn es dem Tier nicht möglich ist, die Höhe des dahinterliegenden Bodens „auszumachen“. Dieses „auszumachen“ ist allerdings bei einer reinen Wandhöhe von 150cm, fĂŒr eine adulte Rappenantilope kein Problem.
Jedoch fĂŒr ein Nashorn eine schon nicht mehr zu ĂŒberwindende Höhe, so fern es keine „Ausstiegshilfen“ (kleinere Substratstufen oder in den Graben gerollte Enrichtmentobjekte) gibt.

(24.02.2010, 20:17)
Andre Battermann:   Der Graben ist ein etwa 1 - 1,5 Meter tiefer und 1,5 - 2 Meter breiter Betongraben.
(24.02.2010, 17:26)
Mel:   Man sollte Rappenantilopen nicht unterschĂ€tzen, die können doch ganz schön springen wenn sie wollen. Das Abflachen einer gesamten AnlageflĂ€che halte ich bei weitem fĂŒr teurer als das zu schĂŒtten eines Grabens. MĂŒsste doch bei solch einem Vorgang der gesammte Substrataufbau verĂ€ndert werden, gegebenfalls auch eine vorhandene Drainageschicht tiefer gelegt werden. Mir ist das Grabenprofil der Augsburger Anlage leider nicht bekannt, aber sollte es sich bei den WassergrĂ€ben um beideitig steilwĂ€ndige GrĂ€ben handeln so ist der Umbau in GrĂ€ben mit GefĂ€lle zum Besucher hin auch nicht ganz ohne. In die GefĂ€lleflĂ€che mĂŒssten Stabilisierungen eingebracht werden die ein Abrutschen des Substrates in die Grabensohle verhindern. Ich kann mich erinner als man damals im Tierpark Friedrichsfelde aus den SteilgrĂ€ben bei den Nashörnern GefĂ€llegrĂ€ben gemacht hat, daß dies ein ziemlicher Aufwand war (Die Betonteile mussten StĂŒck fĂŒr StĂŒck aufgeflext werden.), das GefĂ€lle wurde dann wohl nicht optimal gegen "Abrutsch" gesichert, so daß man mittler weile immer wieder an ewinigen Stellen das Problem hat das sich die Grabensohle hebt, und man in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden "Schippen" muß um ein Aussteigen der Tiere zu verhindern.
(23.02.2010, 23:28)
Sacha:   @Michael Schulz: Machen wa doch (kann allerdings etwas dauern, da gerade Arbeitsstress).
(22.02.2010, 17:05)
Michael Schulz:   @Sacha:
Mein Tipp dazu, einfach mal ne E-mail an Frau Jantschke schicken, erfahrungsgemĂ€ĂŸ nimmt sie sich gerne die Zeit diese persönlich zu beantworten und ist auch immer offen fĂŒr Ideen und Anregungen.
(22.02.2010, 15:54)
Sacha:   @Andre Battermann: Das habe ich mir auch ĂŒberlegt. Kostet das ZuschĂŒtten eines Grabens wirklich soviel weniger wie das Abflachen der Anlage? Und sind hohe Hecken so teuer?
Es wÀre interessant zu erfahren, weshalb diese Lösungen (an die man in Augsburg wohl sicher auch gedacht hat) nicht umgesetzt hat.
(22.02.2010, 15:04)
Andre Battermann:   Möglich gewesen wĂ€re sicher einiges, die Frage ist dann immer in welchem Kostenrahmen das ganze stattfindet!

Die ehemalige Bisonanlage soll nach jetzigem Stand wohl am ehesten den Elefanten zugeschlagen werden - daher fiel diese Lösung wohl weg!
(22.02.2010, 12:54)
Sacha:   WĂ€re es nicht auch möglich gewesen, besucherseits die Abschrankung zu erhöhen (z.B. höhere Hecke, halbhohe Palisaden usw.) oder statt den Graben aufzufĂŒllen den Anlageboden Richtung Graben abzuflachen und damit die Rappenantilopen drin zu behalten?
(22.02.2010, 10:03)
Michael Schulz:   Mir ist nur unverstĂ€ndlich, warum man beispielsweise die Rappenantilopen dann nicht auf der ohnehin brachliegenden ehemaligen Bisonanlage unterbringt. Wie auch immer, zumindest hoffe ich dass man sich um adĂ€quaten Ersatz bemĂŒht, denn ausser den Nilgai war es das dann mit Antilopen in Augsburg.
(22.02.2010, 09:51)
Mel:   Peinlich peinlich stimmt ja...den "Ursprungsartikel" hatte ich jetzt schon föllig verdrĂ€ngt. Danke AB fĂŒr retour holen. *schĂ€m*

(21.02.2010, 22:15)
Andre Battermann:   Das "Warum" ist doch schon vom Zoo bekannt gegeben: Die Nashörner sollen die Anlage der Rappenantilopen mitnutzen können. DafĂŒr wurde aber der Graben etwas aufgeschĂŒttet, falls die Nashörner hineinrutschen sollten. Jetzt ist die Gefahr aber zu groß, dass die Rappenantilopen ausbrechen - deswegen werden sie abgegeben.

Im Bild mal eine der Boxen der Rappenantilopen!
(21.02.2010, 22:11)
Mel:   So also ich hab mich jetzt mal genauer mit Augsburg beschĂ€ftigt (also sprich die besagte Anlage)unter BerĂŒcksitigung von Michaels Beitrag, Google Maps und dem Zooplan, kann ich so keine MĂ€ngel, die Grund fĂŒr das Beenden der Haltung seinen könnten erkennen, im Gegentiel von der Stallungsanzahl und GrĂ¶ĂŸe her gerade zu vorblidlich von der großen Aussenanlage ganz zu schweigen. Da gibt es reichlich mehr Haltungen mit weniger StallflĂ€che!!!! Bleiben also weiterhin nur Vermutungen ĂŒber das Warum.
(21.02.2010, 21:03)
Mel:   Danke Michael, das ist natĂŒrlich viel besser und detailierter als ein grob ermittelte AnlagenflĂ€che.
(20.02.2010, 19:52)
Michael Mettler:   Im International Zoo Yearbook Vol. 26 gibt es einen Artikel ĂŒber das damals neue Afrikapanorama des Zoos. Die grĂ¶ĂŸte der drei Freianlagen misst tatsĂ€chlich rund 1,5 Hektar, die beiden anderen sollen etwa gleich groß sein (fĂŒr meinen Geschmack wirkt die Giraffenanlage auf dem Plan allerdings grĂ¶ĂŸer als die Zebraanlage).

Zu den StĂ€llen gibt der Artikel folgende Angaben (ob es seitdem Umbauten gab, weiß ich allerdings nicht): Giraffenhaus mit 3 Boxen je 34,4 qm; Zebrahaus mit 8 "normalen" Boxen je 10 qm und 2 fĂŒnfeckigen Boxen je 26,2 qm; Antilopenhaus Ă€hnlich, aber 10 statt 8 "normaler" Boxen gleicher GrĂ¶ĂŸe.
(20.02.2010, 18:15)
Mel:   @MM Danke ich bin da mittlerweile auch fĂŒndig geworden ;-) ich denke das ich dadurch in den nĂ€chsten Tage so in etwa die groben Anlagenmaße liefern kann. ;-)
Jedoch zur Stallungsanzahl und grĂ¶ĂŸe kann ich dann nichts beitragen.
(19.02.2010, 21:51)
Michael Mettler:   @Mel: Den Augsburger Zooplan findest du auf der HP des Zoos, und laut Geschichte wurde das Afrika-Panorama mit den drei Freianlagen, dem Haus und den WassergrĂ€ben seinerzeit auf einer 3 ha großen frĂŒheren Hirschwiese errichtet.
(19.02.2010, 20:33)
Mel:   A pro pos Basel, so fern ich weiß ist die schon erfolgreiche Kombi Rappen-DikDik dort leider durch einen Fuchs beendet worden, und die Rotducker (im Moment nur ein Tier) werden glaube ich auch nicht bei den Rappen gehalten.
(19.02.2010, 15:40)
Mel:   Zu den Maßangaben noch eine kleine ErgĂ€nzung speziell am Beispiel Rappen-DikDiks. Diese Vergesellschaftungsvariante benötigt nicht so viel Platz wie bei Rappen mit einer grĂ¶ĂŸeren Tierart, da fĂŒr die doch viel erheblich kleineren DikDiks ein einbringen von RĂŒckzugsmöglichkeiten auf die FlĂ€chegrĂ¶ĂŸe fĂŒr Rappenantilopen volkommen ausreichend ist. RĂŒckzugamöglichkeiten können hier zum Beispiel wie in Basel, Berlin und Hannover praktiziert, Pflanzkoffer sein. Diese sind durch kleine Schieber bzw. Zauntore fĂŒr die DikDiks zugĂ€nglich und ermöglichen diesen so jeder Zeit erreichbare Ruhezonen. Hierbei wĂŒrde ich die gesamte AnlagenflĂ€che grob nach Mindestmaß fĂŒr Rappen plus 2 mal x fĂŒr je ein weiteres Tier veranschlagen. Wichtig wĂ€ren hier meiner Meinung nach 2 Absperrgehege, welchen wiederum zusĂ€tzlich Minischieber oder Tore fĂŒr die DikDiks aufweisen.
(19.02.2010, 15:38)
Mel:   Da muß ich leider passen, aber falls Du einen Wegeplan von Augsburg hast wo die Arten auch verzeichnet sind, könnet ich versuchen die ungefĂ€hren Maße zu ermitteln.
(19.02.2010, 15:31)
Sacha:   Na, das ist doch mal was. Danke Mel:)

Jetzt wĂ€re es noch schön, wenn wir zum Vergleich die qm-Zahlen von jeder der drei Afrika-Anlagen in Augsburg hĂ€tten. Kannst Du die auch aus dem Aermel schĂŒtteln?:)
(19.02.2010, 15:29)
Mel:   Da kann geholfen werden ;-), laut Mindesthaltugsstandart ist fĂŒr Rappenantilopen bei einer Gruppe bis 5 Tiere eine Aussenanlage von min 400qm vorgesehen plus je weiteres Tier 30qm. Als StallflĂ€che werden je Tier min. 5qm angegeben. Ich persönlich wĂŒrde das aber eher wie folgt beziffern wollen: Aussenanlage min 800qm und StallflĂ€che min 6-7qm (verbringen doch in unseren Breitengraden die Tiere wĂ€hrend der Winterperiode wesentlich mehr Zeit im Stall als auf den Anlagen). Bei Vergesellschaftungen sieht das ganze schon etwas komplizierter aus, hier wĂŒrde ich die AnlagengrĂ¶ĂŸe nach der grĂ¶ĂŸten Tierart ausrichten plus entsprechende Absperrgehege die dann die entsprechende MinimalflĂ€che der einzelnen Tierart aufweisen. Also hĂ€ngen die verwendeten FlĂ€chengrĂ¶ĂŸen schonmal sehr stark von der gewĂŒnschten Kombi an Tieren ab.
(19.02.2010, 15:25)
Sacha:   Das wĂ€re mal interessant, diesem Umstand nach RaumbedĂŒrfnis der Rappenantilopen nachzugehen. In Basel (allerdings nur vergesellschaftet mit Dikdiks resp. Duckern) ist der Platz fĂŒr sie nicht gerade gross resp. kaum grösser als in Augsburg. Ebenso in Frankfurt (zusammen mit Straussen).
Im franz. Beauval werden sie auf einer relativ grossen Anlage zusammen mit Giraffen, Breitmaulnashörnern, Straussen, Springböcken, Streifengnus, Marabus und NilgÀnsen gehalten, wobei allerdings meist entweder die Grevys oder die Breitmaulnashörner auf der Anlage sind und die andere Art in einem Absperrgehege.
Trotzdem ist die Anlage wenn ĂŒberhaupt nur bedingt grösser, als wenn man in Augsburg die drei Afrika-Anlagen zusammenlegen wĂŒrde. Es scheint also andernorts durchaus zu gehen. Vielleicht ist es auch hier wieder eine Frage des Charakters der einzelnen Individuen.
(19.02.2010, 14:58)
Andre Battermann:   Auch bei den Giraffen wurde der Graben verĂ€ndert -und das Gehege der Grevys ist nicht sonderlich groß, denke nicht, dass da eine Vergesellschaftung geklappt hĂ€tte.
(19.02.2010, 14:18)
Sacha:   Wenn man die Rappenantilopen zu den Grevy oder den Giraffen stecken wĂŒrde, wĂŒrden sie vielleicht auch im Gehege bleiben...(allfĂ€llig kleinere Umbauten an der Unterkunft vorausgesetzt)
(19.02.2010, 12:28)
Niedersachse:   Weil die im Gehege bleiben im Gegensatz zu den Rappenantilopen.
(19.02.2010, 11:58)
Sacha:   Und noch eine andere Sicht: Warum hat man sich in Augsburg statt von den Rappenantilopen nicht von den Watussirindern getrennt?
Okay, die Rinder sind sehr besucherattraktiv, aber eben nur Haus- und Hoftiere.
(19.02.2010, 09:57)
Niedersachse:   Aus anderer Sicht. Ein Zoo gibt die Haltung auf und 2 Zoos steigen neu ein. FĂŒr den Rappenantilopen-Bestand sicherlich sehr vorteilhaft.
(18.02.2010, 21:54)
Michael Schulz:   Wie ich finde schlechte Nachrichten aus Augsburg. Die Rappenantilopen werden in den nĂ€chsten Monaten den Zoo verlassen. Der Bock und zwei Weibchen gehen nach Erfurt und ein Weibchen nach OsnabrĂŒck. Augsbur trennt sich von den Antilopen, weil es wohl durch die Vergesellschaftung mit den Nashörnern und den dadurch nötigen Abflachungen und Trockenlegungen der WassergrĂ€ben zu Fluchtversuchen kommen könnte. UnverstĂ€ndlich warum man die Antilopen dann nicht auf der ehemaligen Bisonanlage unterbringt, die ohnehin brach liegt... Naja fĂŒr mich persönlich ein sehr großer Verlust.
(18.02.2010, 21:52)
Sacha:   Beim "Schweizer Zoo" dĂŒrfte es sich um die Gehege der Werner-Stamm-Stiftung in Oberwil (bei Basel) handeln. Die halten dort u.a. auch Somali-Wildesel.
(22.01.2010, 15:34)
Liz Thieme:   Geburten im Januar:
2 Gleitbeutler
1 RĂŒsselspringer
3 Kronenkraniche

eine Giraffe fĂŒr Montpellier (siehe Frankreich-Thread) ist "Chester"

Onagerstute Ooana soll in die Schweiz, nachdem dortige Tiere nach England abgegeben wurden. [der Schweizer Zoo steht nicht in der Zootierliste drin!!!!]
1,0 Steinbock (*2008)ging an den Vogelpark Irgenöd im Bayerischen Wald
(22.01.2010, 14:45)
Jennifer Weilguni:   @Liz

Na, ich hoffe doch in unserer Gesellschaft hast du immer nur gute Laune :-))) Hauptsache bei so viel Spaß wird keiner sauger.. Ă€hhhh sauer :-))))
(26.11.2009, 08:06)
Sacha:   Ups, jetzt habe auch ich mich im Prozentrechnen vertan (ja, wer im Glashaus sitzt...) Es mĂŒsste natĂŒrlich heissen: "rund 33%" und "folglich rund 67%".
Asche auf mein Haupt oder eben wie Liz schon sagte: Erare humanum est..:)
(25.11.2009, 14:12)
Liz Thieme:   Erare humanum est... oder wie war das? ;)

danke an euch beiden, langsam krieg ich wieder gute Laune.
Da haben die Agamen gleich ihr g aufgesaugt.

Sacha, das stand leider nicht dabei. Vermute aber, dass die von privat stammen. Da gibt es ja noch ziemlich viele SchÀtze in den Wohnzimmern und Kellern etc.
(25.11.2009, 12:54)
Sacha:   @Jennifer: ... das wĂ€ren bei einer dreiteiligen Aussage aber mindestens 30% (und dass Blutsauger kein Blut saugen stimmt auch, folglich 60%):-)

Der "kluge, weise Mensch" wechselt nun aber wieder zurĂŒck zum Zoo Augsburg:

Woher stammen die dortigen Calotes versicolor?
(25.11.2009, 11:52)
Jennifer Weilguni:   @Sacha
Ich wĂŒrde mal eher sagen der Wahrheitsgehalt liegt bei etwa 1% :-) (Und das bezieht sich auf die Tatsache, dass Blutorangen wirklich sauer sein können).
Ansonsten bezieht sich der Name ja auf die blutrote Farbe des Kopfes bei den dominanten Exemplaren. Milchschlangen trinken ja auch keine Milch und geben auch keine. Und heissen trotzdem Milchschlangen :-))
Und Blutsauger-Agamen trinken zwar kein Blut, heissen aber eben trotzdem Blutsauger.

Dass der Mensch trotz allem Homo sapiens heisst.. darauf gehe ich hier jetzt hier aber nicht nÀher ein. *fg*




(25.11.2009, 10:05)
Sacha:   @Jennifer: Nein, nein, Liz hat es schon richtig geschrieben. Calotes versicolor saugt ja kein Blut - aber die sollen auf Blutorangen abfahren und diese können ja ziemlich sauer sein..:)
(Achtung: Wahrheitsgehalt dieser Aussage liegt bei 50 Prozent)
(25.11.2009, 09:44)
Jennifer Weilguni:   Einen netten kleinen Bericht ĂŒber diese Tiere gibt es ĂŒbrigens in den "Terralog News" Nr.87 zu lesen.
Nach dem was dort steht sind diese Tiere wohl alles andere als schwer zu halten. Eigentlich unverstÀndlich, dass es nicht mehr Zoos gibt, die diese wunderschönen, bunt gefÀrbten Tiere halten.
(25.11.2009, 09:04)
Jennifer Weilguni:   @Liz
Heissen die nicht Blutsaugeragamen ?


(25.11.2009, 08:54)
Liz Thieme:   im Reptilienhaus ist ein PĂ€rchen "Blutsaueragamen" (Calotes versicolor) eingezogen. Damit einzige Zoohaltung in Deutschland derzeit.
Der Plumplori-Mann ist verstorben.
(24.11.2009, 20:29)
Michael Schulz:   @Michael Mettler:
Über VerĂ€nderungen an der Anlage weiß ich nichts. Große Umbauten wollte man vermeiden, weswegen man sich fĂŒr die HyĂ€nen entschieden hat, somit denke ich nicht, dass dort etwas verĂ€ndert wurde.

@Holger Wientjes:
Ob die Warteliste tatsĂ€chlich so lang ist weiß ich nicht. Wie gesagt hat mir dies Frau Jantschke mitgeteilt, sie meinte die Tiere wĂ€ren nicht zu bekommen, als ich dann im Tierpark Berlin nachfragte, bekam ich die Antwort, dass bisher keine Anfrage aus Augsburg vorgelegen hat bezĂŒglich der StreifenhyĂ€nen. Kann mir das mit der Liste auch nicht so ganz vorstellen, denn die StreifenhyĂ€nenhalter nehmen ja nicht laufend zu.
(19.02.2009, 06:25)
Michael Mettler:   Ist denn die Umgrenzung der alten Gepardenanlage unterwĂŒhlsicher - oder zischenzeitlich nachgerĂŒstet worden? Katzen graben ja nicht unbedingt, aber HyĂ€nen...?
(18.02.2009, 22:50)
Holger Wientjes:   @Michael Schulz: Verzeihung... ;-)
Wie kommt es denn, das sich jahrelang anscheinend kaum ein Zoo fĂŒr die Tiere interessiert hat und jetzt plötzlich (?) die Warteliste so lang ist ?
Konnte man aus dem (europÀischen) Ausland zuvor keine Tiere beziehen ?
Weiss denn jemand welcher Zoo noch mit StreifenhyÀnen plant ?

(18.02.2009, 22:47)
Michael Schulz:   @Michael Mettler:
Genauer gesagt sind sie schon gestern in die alte Gepardenanlage eingezogen, zumindest in die Innenanlage und seit heute offenbar auch schon fĂŒr die Besucher zu sehen. Da wĂ€re es glatt eine Überlegung wert bei dem kalten Wetter am Wochenende mal nach Augsburg zu fahren.
Jetzt fehlt nur noch eine schöne Antilopenart fĂŒr die alte Bisonanlage und dann ist Augsburg auf meiner Favoritenliste ganz oben. Ist ja fast wie Weihnachten. :-)
(18.02.2009, 21:29)
Michael Mettler:   Wo werden die denn einziehen - in die alte Gepardenanlage?
(18.02.2009, 20:01)
Oliver Jahn:   Na das ist doch mal ne Nachricht! Vielleicht ist ja damit mal endlich der "HyĂ€nenbann" in Deutschland gebrochen, vor allem was die StreifenhyĂ€nen angeht!
(18.02.2009, 19:52)
Michael Schulz:   @Holger Wientjes:
Gemeinheit, das wollte ich grade schreiben, da ich es heute in ner Pressemeldung gelesen habe und gleich in die Zootierliste eingetragen habe. :-)

Freut mich, nachdem mir Frau Jantschke mitteilte, dass die Warteliste fĂŒr StreifenhyĂ€nen so lang ist und sie sich nach Alternativen umsieht.

Kurz darauf bekam ich Nachricht aus Berlin, dass dort eben aktuell Jungtiere vorhanden sind. Schön, dass das geklappt hat...
(18.02.2009, 18:34)
Holger Wientjes:   Erfreuliche Nachrichten, wie ich finde, aus Augsburg. Laut Zootierliste erhĂ€lt/erhielt der Zoo im Februar 0,2 StreifenhyĂ€nen aus Friedrichsfelde, so dass es nunmehr immerhin wieder drei Halter in Deutschland gibt :-) !
(18.02.2009, 16:22)
Shensi-Takin:   @Gudrun Bardowicks: Die moeglichen Folgen, inklusive Zoonose-Potential habe ich unten bereits erwaehnt.
(16.09.2008, 17:41)
Gudrun Bardowicks:   Was fĂŒr Folgen hat die Paratuberkulose auf die Ture? Wenn durch diese Krankheit auch andere Arten in Gefangenschaft oder sogar Tierpfleger und Besucher gefĂ€hrdet sind, kann ich es gut nachvollziehen, dass kein Zoo Interesse an Daghestanischen Turen aus Augsburg hat. Ich persönlich habe diese Art sowohl in Augsburg als auch in verschiedenen Zoos in Tschechien gesehen und finde sie vom Aussehen her sogar attraktiver als die ebenfalls gefĂ€hrdeten und selten gehaltenen Westkaukasischen Ture, die vom Aussehen her doch sehr an EuropĂ€ische uns Sibirische Steinböcke erinnern und wĂŒrde mich freuen, wenn Daghestanische Ture in eingen weiteren deutschen Zoos Einzug nehmen wĂŒrden.
(16.09.2008, 13:55)
Michael Mettler:   Steht sogar im vorliegenden Thread weiter unten: Die Augsburger Ture haben Paratuberkulose.
(16.09.2008, 13:44)
Michael Mettler:   Ich meine mich zu erinnern, dass laut einer frĂŒheren Aussage irgendwo im Forum die Augsburger Ture eine Krankheit im Bestand haben, was mangelndes Interesse anderer Zoos an der Nachzucht erklĂ€ren wĂŒrde.
(16.09.2008, 13:25)
Mirko Schmidkunz:   Die Gruppe in Augsburg ist sehr groß (mindestens 20 Tiere)und hat reichlich Nachwuchs. Ich glaube, dass wenn keine Tiere mehr fĂŒr lokale Auswilderungen in den Alpen gebraucht werden, dann auch dass Interesse der Halter abnimmt, die sich eben mit dem positiven Image der Auswilderung schmĂŒcken wollen. Laut zootierliste.de halten mehr als 30 Halter in Deutschland Alpensteinböcke und ich nehme nicht an, dass darunter viele Einzeltiere sind. Übrigens meine ich auch, dass ja viele andere GebirgswiederkĂ€uer auch kaum gehalten werden. Ich nenne nur die Arten aus Friedrichsfelde, die außer den Mishmi-Takine sich kaum in unseren Zoos verbreiten.

(16.09.2008, 11:51)
IP66:   Ich weiß nicht, wie die Nachzuchtsquote bei den Turen aussieht - zur GrĂŒndung einer Satellitengruppe brĂ€uchte es ja die fraglichen Tiere. In MĂŒnchen und NĂŒrnberg stellen die Steinböcke Traditionsarten in recht alten, wenn auch bewĂ€hrten Anlagen, auf die man wohl nicht gerne verzichten will. In Friedrichsfelde und Stuttgart stehen dem Steinwild Großgehege zur VerfĂŒgung, fĂŒr die vermutlich deshalb die Art gewĂ€hlt wurde, weil hier die Chance besteht, diese Anlagen in kurzer Zeit gut zu fĂŒllen.
(16.09.2008, 11:38)
Mirko Schmidkunz:   Warum ist Augsburg neben einigen wenigen anderen Haltern in Europa eigentlich der einzige Zoo in Deutschland, der den gefĂ€hrdeten Daghestanischen Tur hĂ€lt. Ich denke man sollte die Haltung von Alpensteinböcken vo allem in den großen Zoos zurĂŒckfahren. Ich nenne beispielsweise MĂŒnchen, NĂŒrnberg, Friedrichsfelde, Stuttgart.
(16.09.2008, 11:23)
Mirko Schmidkunz:   In der ehemaligen Manulanlage sind nun Kleinfleckginsterkatzen. Ich habe nur einen Schatten in einem hohlen Baumstamm sehen können. Die Geparden sind weg und ihre Anlage soll laut Schild anders besetzt werden. Nashörner waren noch nicht zu sehen.
(04.09.2008, 11:41)
Michael Schulz:   Meines Wissens nach entsprichte es nicht unbedingt einem Klischee, dass sich TĂŒpfelhyĂ€nen und Löwen nicht riechen können, von daher dachte ich dass es unter UmstĂ€nden ein Problem darstellen könnte, wenn die Tiere mehr oder weniger TĂŒr an TĂŒr leben.

(26.07.2008, 18:01)
Michael Amend:   Warum sollen TĂŒpfelhyĂ€nen in der NĂ€he von Löwen problematisch sein ? Ich sehe da ĂŒberhaupt kein Problem. Man könnte ja auch auf Löffelhunde ausweichen, zusammen mit Erdferkeln, fĂŒr die werden nĂ€mlich noch dringend Halter gesucht. WĂ€re es nicht schön,wenn ein Zoo mal mit UNSICHTBAREN Arten anfĂ€ngt, als diese abzugeben ? Und Erdferkel in einer konventionellen Naturbodenhaltung ( die Anlage mĂŒĂŸte selbstverstĂ€ndlich gegen untergraben gesichert werden )wĂ€re doch auch mal was.In Detroit wird das z.B gemacht, und die Tiere sind in den Morgen und spĂ€ten Nachmittagsstunden auch aktiv. Statt Löffelhunde könnte man auch eine Vergesellschaftung mit Servalen probieren. Aus SicherheitsgrĂŒnden wĂŒrde ich die Arten aber trennen, sobald die Erdferkel Nachwuchs haben. Eine Gruppe Fleckenhalsotter könnte ich mir fĂŒr die Anlage auch vorstellen, und die sind nicht nur tagaktiv, sondern auch SICHTBARE Publikumsmagnete.
(26.07.2008, 16:37)
Michael Schulz:   So viel ich weiß ist seit einiger Zeit ohnehin nur noch der Kater Lomai in Augsburg gewesen, der eine Leihgabe aus MĂŒnster war. Der wurde nun an Overloon in Holland abgegeben.

Was die StreifenhyÀnen betrifft wundere ich mich nur, wo die ganzen Nachzuchten hingehen, denn sehr verbreitet ist die Art in europÀischen Zoos ja nicht gerade, geschweigedenn in Deutschland.
TĂŒpfelhyĂ€nen wĂ€re eine Idee, aber ich denke nicht, dass Augsburg darauf ausweichen wird, wĂ€re nicht gerade auch bei denen eine Haltung in der NĂ€he der Löwen eher schwierig?

Letztendlich bin ich gespannt wer nun das Haus beziehen wird und die große Freianlage.
Interessant fĂ€nde ich die Überlegung die Mandrills dort hin zu verlagern. Durch entsprechende Umbauten wĂ€re das ein sicher reizvoller Gedanke und man könnte das alte Affenhaus, das eher ein Schandfleck ist entweder komplett platt machen oder wenn dort eh schon Kattas geplant sind generell fĂŒr Lemuren umbauen.
(26.07.2008, 15:38)
Shensi-Takin:   Ich bin nicht ganz so gluecklich mit der Aufgabe der Augsburger Gepardenhaltung. Wenn ich mich an die "Ausfuehrungen";) von Frau Dr. Lendl erinnere, so sei zumindest der eine dortige Kater sehr proliferativ, um es mal etwas hochgestochener auszudruecken...Weiss man, wohin die Geparden hingehen?
Nicht mehr ganz taufrische Nachricht, die auch schon in der Zoopresseschau mehrfach erwaehnt wurde:
http://www.stadtdatenbank.de/bundesland_bayern/by-augsburg/teddy-ist-angekommen-l18613.html
In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass sich im Zoo von Singapur noch weitere Plumploris als Konfiskate des illegalen Tierhandels sich sehr ueber einen schoenen Platz in dem einen oder anderen europaeischen Zoo freuen wuerden...;)
(26.07.2008, 14:07)
Michael Amend:   Tun Sie,aber das heißt ja noch lange nicht, das die Nachzuchten auch verfĂŒgbar sind. Vielleicht gibt es ja bereits Vorbestellungen fĂŒr zukĂŒnftigen Nachwuchs ? Schön, das die Geparden aus Augsburg abgegeben werden, allerdings zĂŒchten Geparden bei Nadermann in unmittelbarer NĂ€he zu Löwen,Tigern und Jaguaren. Nachmieter fĂŒr die Geparden-Anlage werden sich sicherlich fidnen, warum nicht TĂŒpfelhyĂ€nen ?
(26.07.2008, 12:43)
Michael Schulz:   und wieder neues aus Augsburg:
Das Nashorn- und Watussi-Haus wurde eingeweiht und alles ist bereit fĂŒr den Einzug der beiden Salzburger.

Die neue Anlage fĂŒr RotbĂŒffel und Paviane nimmt auch schon Gestalt an und voraussichtlich werden noch dieses Jahr bereits die Paviane umziehen können.

Augsburg beendet die Gepardenhaltung, da eine Zucht aufgrund der NĂ€he zu den Löwen wohl ausgeschlossen werden muss. Die Anlage sollte ursprĂŒnglich mit StreifenhyĂ€nen nachbesetzt werden, was ich sehr bemerkenswert finde. Leider aber wurden die PlĂ€ne wieder verworfen, da diese angeblich in Europa nicht zu bekommen sind.
Aber was ist denn mit dem Tierpark Berlin und Aschersleben? Ich dachte, die zĂŒchten dort recht gut. Kann man da keine Nachzuchten bekommen?
(25.07.2008, 21:38)
Michael Mettler:   Nun ja, das ließe immer noch die Möglichkeit einer unterartreinen Zuchtgruppe offen - die sind nĂ€mlich nicht so hĂ€ufig, meistens findet man ja "Zoo-Kapuziner". Attraktiv fĂŒr den Besucher sind sie so oder so, bei Kapuzinern ist ja "immer was los".

Übrigens ein interessantes Konzept, die gehaltenen Affenarten (Schimpansen eingerechnet) weit ĂŒber das ZoogelĂ€nde zu verteilen.
(21.07.2008, 22:28)
Michael Schulz:   @Michael Mettler:
Nein, gibt leider noch keine Angaben ĂŒber die geplanten Kapuziner. Aber wenn man dem Aushang mit dem Foto glauben schenken darf, werden es wohl gehaubte Kapuziner werden, wie so hĂ€ufig...
(21.07.2008, 21:58)
Michael Mettler:   Augsburg ist nach meinem Empfinden schon lange einer jener Zoos, um die es auch medienmĂ€ĂŸig unverdientermaßen ruhig ist. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich seinerzeit völlig unvorbereitet vor den herrlichen Anlagen fĂŒr Schneeziegen, Markhore und Ture stand und mir der Gedanke kam, welch einen medialen Trubel manch anderer Zoo mit solchen Neuanlagen entfacht hĂ€tte. Schade, das fĂŒr mich die Entfernung so groß ist, sonst wĂ€re ich bestimmt nicht nur alle Jubeljahre mal dort. Und das trotz "zoologischer UnschĂ€rfen" (Zitat STERN-Test) :-)

@Michael Schulz: Ist ĂŒber die geplante Kapuzinerart schon etwas bekannt geworden?
(21.07.2008, 21:46)
Michael Schulz:   Mit Verlaub wundert es mich ohnehin, dass hier in diesem Forum nicht mehr ĂŒber Augsburg diskutiert wird. Augsburg mag zwar nicht der grĂ¶ĂŸte unter den sĂŒddeutschen Zoos sein, aber doch derjenige in dem sich in den letzten Jahren am meisten getan hat und die VerĂ€nderung nimmt nach wie vor kein Ende.
So sind dort in den letzten Jahren neue Anlagen fĂŒr Seehunde, SeebĂ€ren, Takine, ErdmĂ€nnchen usw. entstanden.

2008 werden definitiv die Nashorn-Anlage (Vergesellschaftung mit Watussis und Rappenantilopen), sowie die Anlage fĂŒr RotbĂŒffel und Paviane fertiggestellt.
Weiterhin die Neuanschaffung von Kapuzinern, die ich schon erwÀhnt habe, die eine neue Anlage an Stelle der alten PrÀriehundanlage erhalten.

Als nÀchstes steht die Umgestaltung der derzeitigen Pavian-Anlage an, die von den Mandrills bezogen wird.
Deren alte Anlage wiederum werden Kattas beziehen in Form einer begehbaren Anlage (so zumindest der Plan).
Und dann ist da ja auch noch die alte Bison-Anlage, die derzeit von den Ponys genutzt wird, deren zukĂŒnftige Nutzung noch nicht festgelegt wurde.

Letztenendes kann man getrost alle paar Monate mal nach Augsburg fahren und wird immer wieder etwas neues entdecken...
(21.07.2008, 21:33)
Michael Schulz:   Richtig. Salzburg gibt zwei Nashörner ab. Einen Bullen (Daniel) und eine Kuh, der Name wurde nicht erwĂ€hnt. Allerdings beruht die Entscheidung weniger auf Salzburg selbst als auf den EEP-Koordinatoren.
Keine Ahnung ob das Tier aus Halle dabei ist. Im ĂŒbrigen kommen die beiden Österreicher doch erst Anfang September.
(21.07.2008, 21:20)
Oliver Jahn:   Salzburg gibt Nashörner ab? Doch wohl nicht etwa dieTiere aus Halle? Der Tierpark Berlin hat Monate darum gekĂ€mpft, das Hallenser Tier behalten zu dĂŒrfen, aber es musste nach Salzburg, ohne Kompromiss. Und nun gibt Salzburg Nashörner ab? Ich bin sehr erstaunt.
(21.07.2008, 20:35)
Michael Schulz:   So ist zumindest der Plan. Denke aber auch nicht, dass es da zu Problemen kommen wird. Zumindest die beiden Salzburger sind das zusammenleben mit Antilopen (Spießbock, Litschi) gewöhnt. Bleibt nur abzuwarten wie die Antilopen reagieren.
(21.07.2008, 19:58)
Michael Mettler:   @Michael Schulz: Ist es jetzt eigentlich dabei geblieben, dass die Rappenantilopen bleiben und mit den Nashörnern vergesellschaftet werden?
(21.07.2008, 19:51)
Michael Schulz:   Neues aus Augsburg.
Die Nashornanlage wird aller voraussicht nach in den nÀchsten Wochen fertiggestellt und im August sollen dann auch schon die beiden Tiere aus Salzburg ankommen, noch vor den beiden Afrika-Importen.
Die alte Nashornanlage wird demnĂ€chst umgebaut fĂŒr eine Gemeinschaftsanlage von RotbĂŒffeln und Pavianen. Die Kombination ist nun sicher.
Am Platz der ehemaligen PrĂ€riehundanlage entsteht zur Zeit ebenfalls eine neue Anlage fĂŒr Kapuziner.
Über die Nutzung der alten Bison-Anlage ist immer noch nichts genaues bekannt. Entweder wird sie den Elefanten zugeschlagen, oder aber eine neue Tierart wird auf die Anlage ziehen...
(21.07.2008, 18:51)
Shensi-Takin:   @MM: Nur haben die in Beekse Bergen weitaus mehr Platz und RĂŒckzugsmöglichkeiten fĂŒr beide Arten...
@Sacha: Soweit ich mich erinnern kann, zeitlich unmittelbar vor der RotbĂŒffel-Meerkatzen-Otter-Kombi.
(11.04.2008, 14:30)
IP66:   Ich weiß nicht, welche Umbauten man plant, um die afrikanischen Rinder unterzubringen. Vielleicht hat man die Art aber auch deshalb gewĂ€hlt, weil sie ohne großen Aufwand in dem alten Nashornstall etabliert werden kann. Deshalb halte ich Vergesellschaftungen fĂŒr eher unwahrscheinlich.
(11.04.2008, 10:42)
Sacha:   @Sehnsi-Takin: Kannst Du bitte meine WissenslĂŒcke schliessen: Wann waren im San Diego Zoo RotbĂŒffel und Mandrills vergesellschaftet? Ich kenne nur die (ehemalige) Haltung von RotbĂŒffel, Brazza-Meerkatze und Fleckenhalsotter in der Ituri-Forest-Anlage.

@IP66: Auch ich wĂŒrde mich sehr ĂŒber KaffernbĂŒffel in Augsburg freuen. Aber ob sie die Richtigen sind, die unreprĂ€sentative Eingangssituation aufzuwerten, glaube ich nicht. Wenn das schon die Breitmaulnashörner nicht schafften.....
(11.04.2008, 10:00)
Michael Mettler:   So schnell lassen sich Paviane anscheinend nicht als Katapultmunition missbrauchen. Immerhin hĂ€lt Beekse Bergen sie schon lĂ€nger mit Elefanten zusammen, und die dĂŒrften im Ernstfall einen BĂŒffel im Pavian-Weitwurf locker ĂŒbertrumpfen :-)
(10.04.2008, 23:15)
Shensi-Takin:   Paviane & BĂŒffel gemeinsam auf dieser Anlage? Ich weiss nicht so recht-ich fĂŒrchte einen Ausgang Ă€hnlich der Zusammenstellung von Mandrills & RotbĂŒffel in San Diego...Womöglich wird der Augsburger Zoo dann Warnschilder aufstellen mĂŒssen: "Vorsicht, tieffliegende Paviane!" ;)

Wie sieht's eigentlich mit dem Plumplori aus? Laut meiner Information hat man kein Interesse, trotz Angeboten aus z.B. Singapur die Haltung weiterzufĂŒhren...
(10.04.2008, 22:00)
IP66:   Ein weitere Haltung afrikanischer BĂŒffel wĂ€re angesichts der AusdĂŒnnung im letzten Jahrzehnt sehr zu loben, zumal die imposanten Rindergestalten die etwas unreprĂ€sentative Eingangssituation des augsburger Zoos aufwerten könnten.
(10.04.2008, 19:43)
Mirko Schmidkunz:   Die Manule wurden abgegeben. Ihre Anlage ist nicht neu besetzt. Springtamarine und Degus ersetzen, die Ginsterkatze, die ich eigentlich sehen wollte. Bauarbeiten am Stall fĂŒr Watussi und Nashörner gehen gut voran. In einer Zoo-Zeitschrift wurde erwĂ€hnt, dass Paviane zusammen mit Rot- oder KaffernbĂŒffel in alte Nashornanlge kommen sollen.
(10.04.2008, 15:14)
IP66:   Auch wenn man mit Hilfe von Dachpappe und Plastikfolie viel gesĂŒndigt hat, ist so ein Blockhaus aus der Oesterlenschule wohl nicht vergleichbar mit einem nach Laubenpiepermanier errichteten Nashornstall ... jedenfalls schien mir der Bau in Augsburg an mehreren Ecken zu bröseln.
(29.12.2007, 19:24)
Michael Mettler:   Es kĂ€me ja eher auf das Innere des Stalles an. Auch die StĂ€lle, die in Hannover seit Jahrzehnten problemlos fĂŒr Kaffern- oder frĂŒher auch RotbĂŒffel in Gebrauch sind, sehen Ă€ußerlich mehr nach Gartenlaube aus (siehe Foto)...
(29.12.2007, 19:10)
IP66:   Der Stall des eingegangenen Nashorns erschien mir bei meinem Besuch in diesem Sommer nicht eben kaffernbĂŒffeltauglich - ich halte ihn noch etwas kleiner und wackeliger als die neue Nashorngarage in Gelsenkirchen. KaffernbĂŒffel wĂŒrden aber schon auf die Afrikaanlage passen, zumal die Rinderrolle dort, wie so hĂ€ufig, von Watussi-KĂŒhen ĂŒbernommen wird.
(29.12.2007, 18:26)
Michael Mettler:   Was ist eigentlich inzwischen mit der bisherigen, seit diesem Jahr leer stehenden Nashornanlage geschehen? Gab es da schon Abrissarbeiten oder ist die jetzt mit anderen Tieren besetzt? Die Stallungen mĂŒssten doch gut fĂŒr KaffernbĂŒffel geeignet sein (mit-dem-Zaunpfahl-wink)...
(28.12.2007, 21:56)
Jelle:   IP66,

Dass waere wohl nicht recht. Bharasinghahirsche gibt es zwar nur in 15 Europaeische Zoos aber es gab schon 8 Geburten (Woburn mit 54 Tieren meldet keine Geburten) diesem Jahres. Fuer Afrikanische Elefanten sind in Europa dieses Jahr 4 Geburten zu verzeichnen.

Doch scheint es mir an dass auch fuer Bharasinghas ein EEP noetig waere. Mit 195 Tiere in Europa muss dass schon Klappen.

Andersmals das Afrikanische Elefanten EEP bemueht sich eine genetisch hochgradige Population in Europa zu erhalten. Alle Deutsche Einrichtingen sind ihre Vorschlaege unterbunden, also auch den Zoo in Augsburg. Also soll mittelfristig eine Zuchtanlage in Augsburg entstehen.
(31.07.2007, 22:47)
Michael Schulz:   @Michael Mettler:
Da sind wir auf jeden Fall einer Meinung und wenn es nach meinen Vorlieben ginge, brÀuchte es in keinem Zoo unbedingt Elefanten. Einen reinen Antilopen bzw. HorntrÀgerzoo fÀnde ich mal ganz schön, auch wenn sich das leider vermutlich nicht verkaufen liese... :-)
(31.07.2007, 16:44)
Michael Mettler:   @Michael Schulz: Angeblich gibt es in Texas sogar mehr Nilgaus als in ihrer Heimat. Aber selbst zusammengerechnet gibt es immerhin fast zehnmal so viele Afrikanische Elefanten, und die auf einen halben Kontinent verteilt - ein einziger Seuchenausbruch in Texas könnte dagegen den dortigen Nilgaubestand rasch zusammenschmelzen lassen. Alles schon mal da gewesen: Eine Milzbrandepidemie raffte z.B. vor einigen Jahren in SĂŒdafrika fast den gesamten Bestand der Pferdeantilope dahin...

Egal ob in Augsburg oder irgendwo: Die Lösung darf eigentlich nicht heißen "Elefanten ODER Huftiere", sondern dazwischen sollte ein "UND" stehen.
(31.07.2007, 15:29)
Michael Schulz:   @Michael Mettler:
So schlecht um die Nilgau-Antilope steht es gar nicht. In ihrem Ursprungsgebiet mögen die BestĂ€nde zwar zurĂŒck gehen, doch in Texas vermehren sie sich sehr sehr gut. Wenn ich es recht in Erinnerung habe soll es dort inzwischen ca. 40000 Nilgau-Antilopen geben. Auch wenn sie in Texas nicht wirklich was zu suchen hat, sind die Antilopen dort seit den 30er Jahren heimisch...
(31.07.2007, 14:04)
Ulli:   @Michael Mettler:
Die Idee mit den Orangs gefÀllt mir, bin ich gar nicht drauf gekommen.

Ich war auf die Schimpansen eingegangen, weil sie im Zoo Augsburg bereits vorhanden sind und in meinen Augen nicht optimal untergebracht sind.

FĂŒr Huftiere lassen sich relativ leicht Anlagen erstellen, auch auf ehemaligen Weideanlagen - insofern sind sie im Gegensatz zu Elefanten- und Menschenaffenanlagen auch in akuten Notsituationen (sofern der Import erlaubt wird) schnell auch ohne Schaubetrieb zu bauen.

Bei einer akuten Maul- und Klauenseuche im Zoo oder wie zur Zeit der Blauzungenkrankheit im Landkreis OsnabrĂŒck (zum GlĂŒck nicht im Zoo, der aber zur Zeit keine Huftiere abgeben darf) sind die HuftierbestĂ€nde in Zoos auch hochgradig gefĂ€hrdet. Insofern sind Erhaltungszuchten in Deutschland auch nicht ganz unproblematisch.

So weit ich mich erinnere, hatte sich das Wisentgehege Springe frĂŒher an einer Erhaltungszucht fĂŒr Barasinghas beteiligt - warum kann man diese Tradition nicht wieder aufgreifen. Genauso wĂ€re eine Haltung von Barasinghas auch im Tiergarten Hannover-Kirchrode statt der Rothirsche, die immer sehr weit entfernt von den Besuchern stehen, denkbar. Ich denke beide Optionen sind den Besuchern der Parks vermittelbar.

Was die Nilgauantilopen betrifft, registriere ich durchaus mit Bedauern einen RĂŒckgang der ZoobestĂ€nde. Laut einer Aufstellung in diesem Forum vom MĂ€rz 2006 gibt es aber einschließlich Augsburg immerhin noch acht Halter von Nilgauantilopen in Deutschland, Hodenhagen wourde in dieser Aufstellung nicht erwĂ€hnt.
(31.07.2007, 13:57)
IP66:   Ich gestatte mir den Hinweis, daß es in Europa erheblich mehr Elefantennachzuchten als Barasinghanachzuchten im Jahr gibt und daß die Hirschart in erheblich kleinerer Zahl gehalten wird.
Ich glaube auch nicht, daß sich der Trend zu Großgehegen bei Elefanten fortsetzt. Wenn erst einmal die Nachzuchtenschwemme anrollt, wird jede Planstelle, auch solche wie in Augsburg, besetzt werden mĂŒssen und mancher Zoo wird schon deshalb keine Elefantenbullen mehr halten, weil er die Jungtiere nicht unterbringen mĂŒssen will. Ich glaube aber, daß das Publikum nach wie vor nach Elefanten verlangen wird, so, wie es wohl auch nach Menschenaffen oder Robben verlangt.
(31.07.2007, 11:44)
Michael Mettler:   Ich habe die Schimpansenanlage nicht en detail in Erinnerung, aber wĂ€re sie eigentlich nach Überkuppelung fĂŒr ein Orang-Paar nutzbar? So weit ich weiß, sind die FlĂ€chenanforderungen fĂŒr Orangs doch gemĂ€ĂŸigter als fĂŒr Schimpansen (und es muss keine große Gruppe gehalten werden), und auch mit Orangs wĂ€re die "Planstelle Menschenaffe" besetzt.

@Ulli: Was Huftierabgaben betrifft, bewirken zumindest bei mir nicht allein persönliche Vorlieben den Aufschrei (ich selbst könnte z.B. problemlos auf Menschenaffen in Zoos verzichten, bin mir aber bewusst, dass ich damit ziemlich allein dastehe). Es kommt noch ein ganz praktisch-artenschĂŒtzerischer Gedanke hinzu: Das Aufgeben von Huftierarten (und das fĂ€ngt mit der Abgabe an) ist unter heutigen Bedingungen ein Weg ohne Wiederkehr. Die heutigen BestĂ€nde gehen grĂ¶ĂŸtenteils noch auf Importe aus einer Zeit zurĂŒck, in der die seuchenrechtlichen Einfuhrbestimmungen nicht so streng waren wie heute, und so sind Huftiere m.W. heute die am schwersten zu importierenden Tiere ĂŒberhaupt - Zoonachzuchten aus Übersee genauso wie WildfĂ€nge. Es wĂ€re demnach deutlich problematischer, irgendwann schnell ein Erhaltungszuchtprojekt fĂŒr eine in Not geratene Paarhuferform aufzustellen, als "neue" Affen, Raubtiere oder Elefanten ins Land zu holen. (Zum Beispiel Augsburg: Auch die Nilgau zeigt im Freiland rapide sinkende Bestandszahlen.) Und deshalb ist es fĂŒr mich in einigen FĂ€llen nur schwer verstĂ€ndlich, wenn ohne Not vitale Zuchten von Huftieren aufgegeben werden, damit leichter erhĂ€ltliche Arten mit z.T. deutlich höheren Bestandszahlen im Freiland und gleichzeitig Publikumsmagnete, fĂŒr die zudem immenser Haltungsaufwand betrieben werden muss, davon profitieren.
(31.07.2007, 10:54)
Ulli:   @Michael Schulz / Michael Mettler
Ich hatte nur an eine ganz kleine Ecke im vorderen Bereich gedacht - es wÀren höchstens 10 Prozent der Anlage gewesen - es ist aber auch nicht notwendig !!!

Wenn man in Zukunft Elefanten halten will - und demnach auch neue Tiere bekommen möchte - gibt es Mindestauflagen. Meiner Kenntnis nach ist die momentane Anlage 1800 qm groß - vorgeschrieben sind auf Dauer mindestens 3000 qm. Diese GrĂ¶ĂŸe wĂŒrde mit der VergrĂ¶ĂŸerung um die Bisonanlage zweifellos erreicht und erfreulicherweise weit ĂŒbertroffen. Also ist diese VergrĂ¶ĂŸerung allein schon aufgrund von Auflagen sinnvoll und vermutlich sogar langfristig zwingend !!! Den Hinweis auf Köln verstehe ich nicht ganz. Nur weil man das Areal zur VerfĂŒgung hat, muss man den Bestand ja nicht bis zur KapazitĂ€tsgrenze ausweiten. Außerdem setzt die GrĂ¶ĂŸe der Innenanlage letztendlich die KapazitĂ€tsgrenze.

In Zukunft wird die Bullenhaltung sicher ebenfalls in wissenschaftlich gefĂŒhrten Zoos obligatorisch werden. Ein Bulle benötigt ein eigenes Haus mit zwei StĂ€llen Die ist im bisherigen Elefantenhaus umsetzbar – die bisherige Elefantenanlage wird zu seinem eigenen abtrennbaren Außengehege. So weit - so gut.

Die KĂŒhe mĂŒssen getrennt vom Bullen gehalten werden - also benötigen sie ein eigenes Haus. Um nicht die Freianlage unnötig zu verkleinern, kann man das benachbarte Gehege verwenden - gleichzeitig entsteht ein begehbares Tierhaus, in dem man die weiblichen Elefanten auch im Winter in einer Freilauf-Innenanlage mit mehreren hundert qm GrĂ¶ĂŸe sehen kann (Zur Zeit hat die Innenanlage in Augsburg knapp 200 qm – im Vergleich OsnabrĂŒck hat bei zur Zeit der gleichen Anzahl von Tieren ĂŒber 500 qm, Hagenbeck 1100 qm 
 die GrĂ¶ĂŸe des Strafraums eines Fussball-Feldes betrĂ€gt 645,12 qm
).

Auch große Laufhallen werden auf Dauer Zoostandard wenn nicht gar zur Auflage werden.

Das Mutter-Kind-Gehege ist eine reine Zukunftsoption - nicht zwingend, diese Option könnte aber ggf. in Zukunft auch noch in die EU-Auflagen fĂŒr eine Elefantenhaltung aufgenommen werden.

Also warum die Kritik, auf Dauer wird es wahrscheinlich aus AuflagengrĂŒnden eh umgesetzt werden mĂŒssen ... oder man verzichtet ganz auf Elefanten...

Wenn man die letzten Neuanlagen fĂŒr Elefanten in deutschen Zoos Revue passieren lĂ€sst, waren es immer einschneidende VerĂ€nderungen in den jeweiligen Zooarealen, die von vielen Besuchern wahrscheinlich in diesen Dimensionen gar nicht erwartet worden sind. Bei Hagenbeck verschwanden die Panzernashörner, in OsnabrĂŒck verschwanden die Rinder, in Stuttgart wird auch großflĂ€chig (!) neu geplant, in Köln wurden etliche Arten abgegeben.
Auch bei einer Neuplanung in NĂŒrnberg wĂŒrden sich sicher manche im Forum wundern.

Afrikanische Elefanten sind aufgrund der benachbarten Afrikasteppe die erste Option - Asiatische Elefanten, meinetwegen auch bis zum Ableben der alten KĂŒhe eine gemischte Gruppe, sind aber auch in Ordnung. Nebenbei die Asiatin Targa ist 52 Jahre alt, die Asiatin Burma 36 Jahre alt 
 und in Heidelberg entsteht eine Anlage fĂŒr Ă€ltere, nicht mehr zur Zucht geeignete asiatische KĂŒhe.

Die Überlegungen zur Schimpansenanlage sind von den Überlegungen von Sascha Beuth so weit nicht weg. Auch er sprach von einem (kleinen) WaldgelĂ€nde. Wenn man in Zukunft eine Menschenaffenart halten möchte, ist zumindest fĂŒr die afrikanischen Arten eine
groß bemessene Anlage sowohl fĂŒr den Sommer wie auch den Winter erforderlich - auch dies wird ĂŒber kurz oder lang fĂŒr einen wissenschaftlich gefĂŒhrten Zoo sicher zur Auflage werden.
Neben dem unverbauten Areal gibt es aber auch noch den Bereich der Alpacas


Die AusfĂŒhrungen zu der Neugestaltung der Affenanlagen hinsichtlich Pavianen und Mandrills bestĂ€rken mich sogar in meinen AusfĂŒhrungen - es ist eine sinnvolle ErgĂ€nzung zu den Mandrills.

Andererseits begrĂŒĂŸe ich auch die gesamte Neugestaltung inklusive einer begehbaren Katta-Anlage.

Auch ich habe ausdrĂŒcklich den Kostenaspekt erwĂ€hnt. Wenn ich PrioritĂ€ten setzen mĂŒsste, gĂ€be es eine klare Abfolge
 zunĂ€chst Nashörner und Paviane, dann die erweiterte Außenanlage fĂŒr Elefanten, dann die ElefantenhĂ€user, dann erst die Schimpansen (eventuell auch zeitweilige Abgabe bis zum Neubau)
 aber alles vor anderen Großprojekten. Übrigens muss man nicht alles mit Erlebnisambiente bauen 
 in der Regel ĂŒberwuchern Pflanzen auch schlichtere Abgrenzungen. Auf großflĂ€chigen Anlagen mit Aussichtsplattformen fallen auch funktionale Abgrenzungen vor allem im rĂŒckwĂ€rtigen Bereich nicht so stark auf.

Die bestehende Schimpansenanlage muss in Zukunft ja irgendwie auch genutzt werden - nur so waren meine Überlegungen zu verstehen. Meinetwegen können dort auch andere kleinere Affen wie Meerkatzen (dann aber mit Kuppel) einziehen.

So bald in diesem Forum Huftierabgaben auch nur angedacht werden, ist der Aufschrei groß - warum nur?

Meinetwegen kann man eine Gemeinschaftshaltung mit Nilgauantilopen probieren, falls es problematisch werden sollte - was glaubt ihr, welche Art wĂŒrde abgegeben? Ganz nebenbei –
falls man auf hands-off-Haltung ĂŒberwechseln sollte, kann die Gemeinschaftshaltung mit anderen Arten eventuell problematisch werden.

Auch der Verweis auf den Bereich "Eure Planung" ist hier falsch, weil es sich nicht um reine Spekulationen handelt, sondern um wahrscheinlich auch umzusetzende Planungen und Vorgaben handelt - also keine Fiktion oder Simulationsspiel – ganz im Gegenteil!
(31.07.2007, 10:21)
Michael Mettler:   @Sacha Beuth: Nach den Vergesellschaftungserfahrungen in Beekse Bergen und Heidelberg wĂŒrde ich weitere Versuche in dieser Richtung begrĂŒĂŸen. Dein Hinweis "Nilgaus UND Elefanten" ist dabei genau das, was mir vorschweben wĂŒrde: Zwei ohnehin im Zoo vorhandene Arten könnten zusammen eine viel grĂ¶ĂŸere GehegeflĂ€che nutzen. Da in Augsburg auf absehbare Zeit ohnehin Asiatische und Afrikanische Elefanten zusammen eine Anlage bewohnen werden, wĂ€re man dort nicht mal an das Geo-Prinzip gebunden, was die Möglichkeiten erweitert...

Eine Vergesellschaftung mit Kranichen halte ich ĂŒbrigens fĂŒr zu gefĂ€hrlich fĂŒr die Vögel, die ja durch Stutzen gehandicapt sind. Die hannoversche Leitkuh Jenny soll z.B. schon mehrfach (flugfĂ€hige!) Pfaue "erjagt" haben.
(30.07.2007, 19:12)
Michael Schulz:   @Sacha Beuth:
Sorry, da haben wir wohl aneinander vorbei geredet. Ich meinte mit meinem Beitrag eigentlich die AusfĂŒhrungen von Ulli und nicht Deine, denn das klang mir etwas zu sehr nach einem Simulations-Spiel... :-)
(30.07.2007, 18:57)
Sacha Beuth:   @Michael Schulz. Habe mich wohl etwas unklar ausgedrĂŒckt. Ich meinte damit ob man generell - also nicht nur in Augsburg - ĂŒber derartige Gemeinschaftshaltungen nachdenken resp. diese vorantreiben sollte.
Jetzt speziell fĂŒr Augsburg halte ich eine Anlage nur fĂŒr Afrik. Elefanten (ggf. eben nur fĂŒr KĂŒhe) an der jetzigen Ecke und unter Hinzunahme der Bison-FlĂ€che fĂŒr eine gute Lösung. Jedenfalls besser als die Neuanschaffung von Flusspferden. Diese wĂ€ren zwar in Bayern gegenwĂ€rtig die einzigen ZOO(!)-Exemplare. Aber man mĂŒsste etwas wirklich Grosses und Innovatives (und Teures) bauen, damit der Besucherstrom von MĂŒnchen und NĂŒrnberg auch nach Augsburg gelenkt wird. Und da ist ein Ausbau bei den bereits vorhandenen Elefanten sicher eher zu finanzieren.
Die Schimpansen wĂŒrde ich umquartieren und zwar in die Zoomitte in die NĂ€he der Mandrills. Dort gibt es m.W. noch einen kleinen unverbauten (Wald?)-Bereich, wo man - rein hypothetisch - eine Schimpansenanlage verlegen könnte (wohlgemerkt, sofern die nötige Kohle zusammenkommt).
Was meinst Du mit kleinem Zoo: GemĂ€ss Zoo-Infos.de ist Augsburg sogar 2 ha grösser als Köln (22 gegenĂŒber 20 ha). Wenn man die Artenzahl und das Besucherumfeld anschaut, dann ist Augsburg natĂŒrlich kleiner. Aber von der FlĂ€che her mĂŒsste sich - wiederum rein hypothetisch - etwas machen lassen. Kommt darauf an, wieviel Geld man in die Hand nehmen kann/will und auf welche Arten man verzichten will.
(30.07.2007, 18:34)
Michael Schulz:   Nun ja, dort wo Du meinst befinden sich jetzt Takine und Muntjaks. Rein hypotethisch betrachtet, wenn man dem folgen wĂŒrde, was Du vorschlĂ€gst, wĂ€re die Anlage ja fast (wenn nicht sogar tatsĂ€chlich) grĂ¶ĂŸer oder genauso groß wie der Kölner Elefantenpark. FĂŒr einen kleinen Zoo wie Augsburg wĂ€re das zu viel des guten.
Letztendlich wird man die Anlage nur um die der Bisons erweitern, ob nun ganz oder teilweise wird sich zeigen.
Im Bezug auf die Afrika-Anlage, die Du ja auch noch mit verbauen wĂŒrdest, wird sich nichts Ă€ndern, da dort ja die Breitmaulnashörner hinkommen.
Was die Paviane betrifft, die beziehen zukĂŒnftig das alte NashorngelĂ€nde am Eingang des Parks. Die derzeitige Pavian-Anlage wird dann von den Mandrills bezogen und wiederum deren Anlage wird eine begehbare Katta-Anlage.
Das alles kann man auch weiter unten im Thread nachlesen.
FĂŒr Deine Vorstellungen empfehle ich Dir den Thread "Eure Planung", dort sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Im ĂŒbrigen mögen Zoos wohl nicht durch Nilgaus oder Barsinghas interessant werden. Sie werden jedoch genauso uninteressant wenn der Zoo nur aus Elefanten und Schimpansen besteht (mal ĂŒberspitzt gesagt).
(30.07.2007, 17:07)
Sacha Beuth:   Wie wĂ€re es denn mit Nilgaus UND Elefanten, also im gleichen Gehege und selbstverstĂ€ndlich Asiat. Elefanten? - Auf den ersten Blick lĂ€sst sich das in Augsburg nicht bewerkstelligen. Trotzdem wollte ich den Gedanken vom Michael Mettler (Elefanten mit Pavianen, Beekse Bergen) aufgreifen und in eine andere Richtung weiterspinnen. Bislang gibt es nur ganz wenige Zoos (auch mit grosser FlĂ€che), die Elefanten mit anderen Tieren zusammenhalten (die Pfaue und wilden MĂ€use zĂ€hle ich jetzt mal nicht mit:)).
NatĂŒrlich kann dies aus diversen GrĂŒnden (FlĂ€che, Temperament der Elefanten verbunden mit Verletzungsrisiko der anderen Mitbewohner, Schwierigkeit beim Handling der Elefanten selbst) nicht ĂŒberall praktiziert werden. Trotzdem frage ich mich, ob flĂ€chenmĂ€ssig grosse Zoos uns Safariparks nicht verstĂ€rkt Versuche unternehmen sollten, um z.B. Afrik. Elefanten mit Gazellen, Warzenschweinen, Kronenkranichen, Guerezas und/oder Husarenaffen (fĂŒr die natĂŒrlich eine Sicherheitszone = alleiniger Bereich, eingerichtet werden mĂŒsste) und Asiat. Elefanten mit Hirschen, Nilgaus, Hirschziegenantilopen, Jungfernkranichen usw. zu halten.
Was meint Ihr?
PS: EintrÀge ggf. in anderen Thread verschieben?
(30.07.2007, 17:07)
Ulli:   Ich meine die Anlage(Plan Nr35) zwischen den Barasinghas (frĂŒher zumindest) und Schneeziegen (frĂŒher zumindest) gegenĂŒber der Afrikasteppe.
Die Elefantenanlage umfasst demnach die Plan-Nr. 38/39/40 ggf. 35.

GrundsĂ€tzlich gbegrĂŒĂŸe ich Haltungen von Barasinghas und Nilgaus - nur betrachte ich die Haltungsverbesserungen von Elefanten und Schimpansen fĂŒr vordringlicher -
Barasinghas und Nilgaus lassen sich auch in kleinen Zoos oder Wildgattern "relativ" leicht unterbringen. Wegen Nilgaus ist noch kaum jemand in einen Zoo gepilgert - wohl aber wegen Elefanten.
(30.07.2007, 16:42)
Ulli:   P.S. Die Leoparden mĂŒssen im Falle der Schimpansen-Freianlage auf dem Areal der Nilgaus verlagert werden und deren Anlagen fĂŒr kleinere Beutegreifer verwendet werden (Kleinkatzen, Binturongs etc.).
GrundsĂ€tzlich sind beide Varianten fĂŒr das Schimpansenhaus möglich. Falls man die Freianlage auf dem Alpaca-Areal bauen wĂŒrde, kann man auch am Pavianhaus einen Anbau mit einer großen Panoramascheibe in die Freianlage errichten.
Paviane und Schimpansen mĂŒssen sich nicht unbedingt wechselseitig betrachten.
(30.07.2007, 13:37)
Michael Schulz:   Ich möchte mich nicht zum ganzen Beitrag Ă€ussern, sonst muss ich mich nur wieder streiten, wegen der Nilgau-Antilopen und der Barasinghas :-)
Aber Yaks und Dromedare gibt es in Augsburg nicht, von daher wĂŒrde mich doch interessieren, welche Anlage Du meinst.
(30.07.2007, 13:29)
Ulli:   Ich habe mir den Lageplan von Augsburg und auch das Satellitenbild hierzu angeschaut:

Die Aussagen der Augsburger Zoodirektorin laut Michael Schulz haben mich gefreut.

Eigentlich ist der Ausbau einer Elefantenanlage rein rÀumlich betrachtet unproblematisch.

Die jetzige Elefantenanlage wird zum Bullengehege mit Bullenstall, die momentane Bisonanlage zur Freianlage fĂŒr die KĂŒhe, das Areal der Barasinghas zum Elefantenhaus fĂŒr die KĂŒhe. Wenn man noch den vorderen Teil der „Bumerangförmigen“ Afrikaanlage hinzunehmen wĂŒrde, wĂŒrde die Anlage insgesamt „abgerundeter“ wirken. Falls man darĂŒber hinaus auch noch einmal ein gesondertes Areal fĂŒr Mutter und Kind brĂ€uchte, kann man zusĂ€tzlich das Areal der Yaks und Dromedare (beides nicht unbedingt seltene Haustierrassen) nutzen. Der Wirtschaftweg ist verlegbar.

Thematisch liegt natĂŒrlich die Haltung Afrikanischer Elefanten nahe – zum einen wĂ€re es die einzige Zuchtanlage in SĂŒddeutschland, zum anderen liegt die Afrikasteppe genau gegenĂŒber.

Die bisherige Schimpansenanlage lĂ€sst sich beispielsweise fĂŒr kleinere SĂ€ugetiere, speziell Klippschliefer verwenden. Alternativ wĂ€re auch eine Glas-Überkupplung mit einer Krokodilanlage vorstellbar.

Auch fĂŒr die Schimpansen gibt es meiner Meinung nach eine denkbare Lösung auf dem Areal der Alpacas (Haustiere) sowie der Nilgauantilopen (auch nicht so der „BrĂŒller“). Eine der Anlagen wird zu einem Affenhaus, das zweite dient als Freianlage. Nahe liegend wĂ€re als Areal fĂŒr das Haus der Alpacabereich, dann lĂ€sst sich auch das bestehende Affenhaus fĂŒr Paviane wunderbar integrieren und es lĂ€sst sich ein Bezug zum anderen zentralen Afrikabereich herstellen.

Die Kosten fĂŒr beide Anlagen sind zweifelsohne im Millionenbereich und damit nur schwer finanzierbar.

Auf beide Arten, Elefanten wie auch Schimpansen, kann der Zoo aus AttraktivitĂ€tsgrĂŒnden kaum verzichten. Andererseits wiegt die Abgabe der Huftierarten nicht so schwer, weil man immer noch die große Afrikasteppe sowie die Anlagen fĂŒr GebirgswiederkĂ€uer besitzt.
(30.07.2007, 13:20)
Michael Schulz:   Habe eben Nachricht von Frau Dr. Jantschke vom Augsburger Zoo erhalten auf die Frage hin, was die Planung betrifft mit der nun zur VerfĂŒgung stehenden FlĂ€che, nach Wegfall der BisonkĂŒhe. Wie von uns schon vermutet, bestĂ€tigte Sie mir, dass mittelfristig der Ausbau der Elefantenanlage geplant ist. Ob es sich dabei nun um eine geplante Haltung von Afrikanern oder Asiaten handeln wird bzw. ob ĂŒberhaupt eine Zuchtgruppe aufgebaut wird, konnte sie nicht beantworten, da ja wie bekannt derzeit sowohl Asiaten als auch Afrikaner vorhanden sind. Daher stellt sich die Frage derzeit noch nicht.
Was den Besatz der Afrika-Anlage betrifft, so hat Sie mir bestÀtigt, dass sich am Besatz nichts Àndern wird, so dass die Rappenantilopen definitiv bleiben werden, da sie auch in anderen Zoos erfolgreich mit Breitmaulnashörnern vergesellschaftet sind.
Somit kann die Spekulation einer Flusspferdhaltung schon mal ausgeschlossen werden. Hoffe ich konnte ein bisschen Klarheit ins Thema bringen.
(30.07.2007, 12:42)
Michael Mettler:   Wir reden hier eigentlich ĂŒber eine Neustrukturierung, die auf lĂ€ngere Sicht gar nicht nötig ist. Drei der vier Augsburger ElefantenkĂŒhe haben - sofern nichts dazwischen kommt - noch mindestens 20 Lebensjahre und damit beinahe eine TiergĂ€rtnergeneration vor sich, und es besteht m.W. weder die Notwendigkeit noch der Bedarf, KĂŒhe abzugeben oder neue Elefanten hinzu zu holen. Und wer weiß, wie in 20 Jahren ĂŒber Elefantenzucht gedacht wird oder ob die Haltungsrichtlinien dann womöglich mehrere Hektar FlĂ€che und Raum fĂŒr mindestens drei Bullen vorschreiben werden. Schwarzmalerei? Nein, ich denke nur gerade daran, wie sich die Vorgaben fĂŒr die Haltung von Breitmaulnashörnern in einem Ă€hnlichen Zeitraum verĂ€ndert haben - wozu es ja einen aktuellen Bezug in Augsburg gibt.

Wenn der Zoo die jetzige Bisonanlage erhaltungszuchtgerecht nutzen will, dann gĂ€be es reichlich Auswahl z.B. im Bereich der Huftierarten, die keine geheizten StĂ€lle benötigen und deutlich bedrohter sind als die beiden Elefantenarten. GegenĂŒber einem Weltbestand von 600.000 Afrikanischen und 40.000-60.000 Asiatischen Elefanten zeigen sich z.B. die geschĂ€tzt 500 Mendesantilopen im Freiland als "ein bisschen bedrohter", und im Gegensatz zu den grauen Riesen benötigen deren Gehege keine zweistelligen MillionenbetrĂ€ge, es laufen bereits Auswilderungsprojekte (womit eine Absatzmöglichkeit gegeben wĂ€re) und man könnte an ihrem Beispiel didaktisch eine ganze Menge ĂŒber Artrettung in den Zoos unters Volk bringen. Oder, wenn der Zoo eine "hauseigene" Lösung sucht, ließen sich auch die Onager dorthin umsiedeln, und man könnte deren jetzige Anlage gleich in einem Atemzug mit der benachbarten alten Nashornanlage in irgendwas spektakulĂ€res Neues umwandeln, was den Zoo gegenĂŒber MĂŒnchen profiliert - z.B. eine Gemeinschaftshaltung Mantelpaviane/Flusspferde oder, oder, oder....
(30.07.2007, 09:32)
Shensi-Takin:   @Jelle & Michael Schulz: Na, da kenne ich eine ganze Anzahl von Tierarten (u.a. die von Carsten genannten Flußpferde), um deren EEP-Situation (sofern genannte Arten ĂŒberhaupt in den "Genuß" eines solchen kommen) weitaus schlechter bestellt ist-doch darum scheinen sich weitaus weniger Menschen zu kĂŒmmern. Bislang habe ich jedenfalls keine grĂ¶ĂŸeren Forderungen nach Zuchtstationen fĂŒr z.B. Tomistomas, Salomonen-Zipfelfrösche oder Bulwerfasanen in Augsburg vernommen...Anstatt immer neue Zuchtcenter fĂŒr Elefanten zu fordern, wĂŒrde ich erst einmal schauen, dass man den bereits bestehenden Nachwuchs-und davon v.a. den ungeliebten mĂ€nnlichen-sachgerecht unter Dach und Fach bekommt. Das wĂ€re doch was fĂŒr Augsburg: auf Grundlage des
bestehenden Elefantengeheges & unter Einbeziehung der Bisonanlage die Möglichkeit zur Haltung mehrer Bullen (ohne KĂŒhe) als "Reserve" schaffen; die Besucher hĂ€tten so ihre heiß und innig geliebten Publikumsmagneten, und dem Zuchtprogramm der Elefanten wĂ€re auch geholfen.
(30.07.2007, 08:17)
Carsten:   Bei Flußpferden sieht es noch trauriger aus, nur 8 Standorte, wovon ich Frankfurt und Stuttgart auf lange Sicht mit ? sehen wĂŒrde...
(30.07.2007, 01:42)
Michael Mettler:   @Michael Schulz: Die "vielen EinzelkĂŒhe" der Afrikaner lassen sich leicht revidieren, denn es gibt ganze zwei Zoos in Deutschland mit nur einer Afrikanerkuh (und jeweils einer Asiatin dabei): Magdeburg und NĂŒrnberg (wobei Magdeburg sich zukĂŒnftig auf Afrikaner spezialisieren will). Reine Kuhhaltung gibt es noch in Augsburg, Kronberg (Bulle gestorben, neuer erst in Aussicht, wenn ein neues Haus gebaut wird), Ströhen (da melde ich Zweifel an, dass jemals ein Bulle gehalten werden wird), Erfurt (Erweiterung der Anlage und Bullenhaltung geplant), Rostock (kenne die Zukunftsplanung nicht) und Dresden (zwar Bullkalb vorhanden, aber Haltung eines erwachsenen Bullen im derzeitigen Konzept nicht möglich). Die fĂŒnf von Jelle erwĂ€hnten Haltungen mit zuchtfĂ€higen bzw. bereits zĂŒchtenden Bullen sind Wuppertal, Duisburg, Stukenbrock, Hodenhagen und der Tierpark Berlin. Fehlen nur noch die, bei denen junge Bullen vorhanden, aber noch nicht so weit sind: Halle und OsnabrĂŒck. Macht summa summarum 9 bestehende oder in Planung befindliche Zuchtstandorte fĂŒr Afrikaner plus Magdeburg, wo ich mal was von reiner Bullenhaltung las oder hörte. Auf welche Art sich NĂŒrnberg spĂ€ter verlegen will, weiß ich nicht.

Vergleicht man die Zahlen mit den Asiatenhaltungen, sieht es bei denen gar nicht so viel rosiger aus. Hier gibt es doppelt soviel EinzelkĂŒhe (neben den schon erwĂ€hnten in Magdeburg und NĂŒrnberg noch Stukenbrock und Dresden) sowie reine Kuhhaltungen in Cottbus (Zukunftskonzept?), Karlsruhe (Bullenhaltung geplant), Stuttgart (Zukunftskonzept?), Heidelberg (Bullenhaltung in neuem Haus zumindest angedacht), Neunkirchen (Bullenhaltung geplant) und Krefeld (Zukunftskonzept?). ZuchtfĂ€hige Bullen stehen in Berlin (beide Parks), Leipzig, Hamburg, Hannover, MĂŒnchen, Köln und MĂŒnster. Aktuelle und geplante Zuchtstandorte demnach zehn plus eventuell Heidelberg, der Rest noch unsicher.

Rein auf die Standorte bezogen steht es also eigentlich unentschieden zwischen den beiden Arten. (Alles ĂŒbrigens nachzulesen unter www.zooelefant.de)

Sehen wir es doch mal so: Egal, ob sich Augsburg fĂŒr Afrikaner oder Asiaten entscheiden wĂŒrde, es kĂ€me der völligen NeugrĂŒndung einer Zuchtgruppe gleich. Denn bis eine zuchtgeeignete Anlage steht, sind auch die beiden AfrikanerkĂŒhe noch ein paar Jahre Ă€lter und somit anfĂ€llig fĂŒr "Risikoschwangerschaften" als ErstgebĂ€rende. Zudem brĂ€uchte man einen erwachsenen Bullen fĂŒr sie, denn ein junger mĂŒsste erst noch ein paar Jahre reifen und sich Respekt verschaffen, und in der Zeit werden die KĂŒhe nicht jĂŒnger. Also mĂŒssten neben einem Bullen auch junge KĂŒhe dazu kommen, was den Platzbedarf weiter steigert.
(30.07.2007, 00:29)
Michael Schulz:   Danke Jelle. Ähnlich wie Du sehe ich das auch, weswegen ich die Haltung in Augsburg auch begrĂŒĂŸen wĂŒrde, nicht nur weil ich gerne im SĂŒden Deutschlands Afrikaner sehen möchte. Ich war schon in vielen deutschen Zoos und in vielen sind Afrikaner nur als Einzeltiere zu sehen, oder wie Du schon geschrieben hast reine Kuh-Herden.
Eine Haltung von Flusspferden halte ich dahingehend fĂŒr eher unwahrscheinlich. Wie auch schon an anderer Stelle angemerkt wurde, fehlt es hier an Erfahrung. WĂŒrde sich die Möglichkeit einer zusĂ€tzlichen Haltung von Flusspferden bieten, denke ich wĂ€re darĂŒber nachzudenken. Ich gehe aber nicht davon aus, dass Augsburg die Haltung der Elefanten aufgibt um Flusspferde zu halten.
(29.07.2007, 23:28)
Jelle:   Warum eine Zuchtgemeinschaft Afrikanische Elefanten im Augsburger Zoo Sinn machen sollte. In der BRD gibts 15 Haltungen von Afrikaner, davon haben nur 5 Haltungen einen Bullen in zuchtfaehigem Alter (damit sind 15 aus 32 Kuehe unterbunden). Gerade jetzt zuechten nur 9 Kuehe aus ein Potential von 32 (im Alter 1980-1996). Also waere nichts getan in die komenden Jahren dann wird die Population zerbrechen.

Das EEP fuer Elefanten hat gerade 2003/4 eine Populationsanalyse gemacht und daraus kam auch hervor dass gerade die Afrikaner Haltung nicht gerade gut zuechtet obwohl die Altersbedingungen fuer Afrikaner soviel besser seien als fuer Asiaten. Ich waere also dafuer dass Augsburg das Elefantenhaus zeitgemaess erarbeitet und eine bessere Aussenanlage im Anspruech nimmt damit fuer die beide Afrikanerkuehe. Somit koennen Zuchtvoraussetzungen gemacht werden koennen inklusiv Eine Bullehaltung!waere da auch erforderlich.
(29.07.2007, 21:19)
nurmichael:   Wenn ich das richtig verstanden habe, klĂ€rt die Schilfanlage lediglich das Wasser der Zwergflusspferd-Außenanlage ggf. noch das der Außenanlage der Warzenschweine. Diese Schilfanlage ist im Übrigen eine massive Beton-Neukonstruktion. Inwieweit das Fundament der alten Bunkeranlage dabei einbezogen wurde vermag ich nicht zu beurteilen. Das Wasser der Innenbecken wird von einer technisch wohl recht komplizierten und schwer steuerbaren Reinigungsanlage im Keller des Hauses geklĂ€rt, die der Reviertierpfleger indes virtuos beherrscht, wie in einem Ă€lteren Bongo nachzulesen ist.
(29.07.2007, 21:09)
IP66:   Die Schilfzone in Berlin ist ohnedies ja eine Art Kriegsfolgeschaden, da dort das Fundament des Großbunkers nicht abgetragen wurde, der einst im neuen ZoogelĂ€nde stand.
(29.07.2007, 20:09)
Shensi-Takin:   @IP66: Höchstens MĂŒnchner Zoofans-und die fahren die <200km schlauerweise auch nicht mit dem Auto, sondern nutzen das Bayernticket der Dt. Bahn...SpektakulĂ€re Neubauten hat Salzburgs Zoo eigentlich nicht zu bieten, eher schöne Landschaft-und auch der Tierbestand ist nur ggf. was die QuantitĂ€t, nicht aber die QualitĂ€t angeht, Hellabrunn "unterlegen".
@MM: Schöne Gestaltungsidee-so etwas Ă€hnliches wĂŒrde mir auch vorschweben. Eine Schilffilterung kann einer mechan.(und chem.) nurunterstĂŒtzen-sie in Hinblick auf die durch die Hippos entstehenden Abwassermengen aber nicht ersetzen.
@Marco: IdT-die Plumploris sind fĂŒr mich eigentlich immer der Hauptgrund fĂŒr den Besuch des erwĂ€hnten GebĂ€udes;).
(29.07.2007, 18:06)
Konstantin Ruske:   Das Flußpferdbecken des Berliner Zoos wird nicht nur mit Hilfe der sehr schönen und begrĂŒĂŸenswerten SchilfklĂ€ranlage gereinigt, auch eine technische Filteranlage ist dazu notwendig.
(29.07.2007, 17:42)
Michael Mettler:   @Marco: Flusspferde mĂŒssen nicht erst zu Publikumsmagneten WERDEN - das waren sie schon lange vor Erfindung des Unterwassereinblicks. Und da Augsburg noch nie welche hatte, wĂŒrden sie wahrscheinlich selbst dann einen Besucheransturm auslösen, wenn man sie dort in einer der Minimalanlagen der vergangenen Jahrzehnte prĂ€sentieren wĂŒrde...

In Hannover stehen im Sommerhalbjahr grundsĂ€tzlich mehr Besucher an der Außenanlage (Aussichtsplattform oberhalb des Beckens) als vor dem Unterwassereinblick im "Canyon", obwohl normalerweise jeden Tag zwei Tiere (im Wechsel) Innendienst schieben, damit es auch dort etwas zu sehen gibt. Somit scheint der Unterwassereinblick zwar ein netter (und teurer) Gag zu sein, die normale Teichsicht aber mehr zu begeistern. (Man kann z.B. herrlich raten, wo das untergetauchte Tier wieder zum Vorschein kommen wird.) In Berlin ist der UW-Einblick deshalb interessanter, weil die Tiere im Außenbecken (wenn man diese Wasserrinne so nennen kann) weit weg vom Betrachter sind; da wĂ€re es eben wirkungsvoller, wie bei den Flusspferdanlagen der Generation zuvor bis fast an den Beckenrand treten zu können.

In Augsburg ergÀbe sich die reizvolle Möglichkeit, die WasserflÀche einer Hippo-Anlage optisch mit jener der auf der anderen Seite des Weges befindlichen WassergrÀben des Afrika-Panoramas zu verbinden, indem man den Weg als "Holzsteg" ausbaut und so die Illusion erweckt, dass die GewÀsser darunter miteinander verbunden seien. Aber das gehört eigentlich eher in den Thread "Eure Planung" :-)
(29.07.2007, 15:37)
IP66:   @Shensi-Takin: Ganz habe ich Sie nicht verstanden: Glauben Sie, daß ein MĂŒnchener die gut 200 Kilometer auf der notorisch verstopften A8 nach Salzburg fĂ€hrt, um in den dortigen Zoo zu gehen? Vielleicht tut er das, um sich einmal einen spektakulĂ€ren Neubau anzusehen, doch ist der salzburger Tierbestand dem von Hellabrunn denn dann doch unterlegen, und die SchwĂ€che bei den Vögeln zeigen beide Zoos - wĂŒde ich jedenfalls vermuten.
(29.07.2007, 14:23)
Marco:   Liegt Augsburg nicht wie MĂŒnchen auf Hunderte Meter mĂ€chtigen glazialen Kieslagern, die ein enormes Grundwasserreservoir darstellen? Mit eigenem Brunnen könnte man die Wasserbeschaffung sicherlich kostengĂŒnstig lösen - die Entsorgung bliebe aber teuer.
Ist es denn als Marketing-Faktor sinnvoll, heute noch Flusspferdanlagen ohne Unterwassersicht zu bauen? Die Gelsenkirchener Anlage ist fĂŒr einen Neubau ja geradezu unspektakulĂ€r bis besucherunfreundlich, weil man die Tiere teils nicht zu sehen bekommt. Damit Flusspferde (die im Übrigen im Vergleich zu Elefanten viel weniger aktiv sind) zu Publikumsmagneten werden, mĂŒsste man sich somit meiner Ansicht nach schon die teure Filtertechnik leisten.

Übrigens wundert mich die Diksussion um die Elefantenanlage: Sooo klein habe ich sie garnicht in Erinnerung. Das Problem ist wohl eher das kleine Haus (als dessen heimliche Attraktion manch einer wohl die Loris ansehen wird ;-) )
(29.07.2007, 14:14)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Bei der Flusspferd-Haltung gĂ€be es ja nur zwei Alternativen. Entweder wechselt man hĂ€ufig den Beckeninhalt, was bei den frĂŒher ĂŒblichen Kleinbecken deutlich billiger war als bei den heute erwarteten Großpools, oder man baut eine sĂŒndhaft teure Wasseraufbereitungsanlage Ă  la Hannover. In beiden FĂ€llen vermute ich, dass der Wasserverbrauch von Elefanten weniger Kosten verursacht. Nur wenn man sich platzmĂ€ĂŸig leisten kann, wie in Berlin eine riesige Schilflagune als NaturklĂ€ranlage fĂŒr die Hippos zu nutzen (oder gibt es auch dort ergĂ€nzend eine technische Wasseraufbereitung?), ließe sich wahrscheinlich Einiges an Geld sparen.
(29.07.2007, 13:13)
Shensi-Takin:   @Michael Schulz: Bzgl. " ich gebe Ihnen den gutgemeinten Tip sich mal die Autokennzeichen auf den ParkplĂ€tzen einiger TiergĂ€rten anzusehen, sie werden staunen, woher die Besucher doch alle kommen."-just darauf habe ich in meinen Beitrag vom 28.7. hingewiesen-haben Sie das rein zufĂ€llig ĂŒberlesen? Vielleicht sollten Sie selbst derlei RatschlĂ€ge befolgen-um nicht allein von Ihrem individuellen Lebenslauf abhĂ€ngig zu urteilen...Überhaupt: die individuelle Interpretation meiner BeitrĂ€ge sei Ihnen ĂŒberlassen-"absurd" waren indes diese ach so "verletzenden" BeitrĂ€ge meinerseits nicht zu verstehen. Wie dem auch sei...
@MM: hinsichtlich Grundtypus gebe ich Ihnen recht-nicht aber bzw. nur bdgt., was den Wasserverbrauch angeht-in derlei Hinsicht haben auch Elefanten einen nicht zu unterschÀteznden "Durst"...;)
(29.07.2007, 10:48)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Von einer BeschrĂ€nkung auf Publikumsarten habe ich doch gar nicht gesprochen, nur sind sie als GrundgerĂŒst und Anreiz fĂŒr den Besuch lebensnotwendig fĂŒr einen Zoo. Auch einen Zoo wie Rheine, der hĂ€ufig wegen seiner sorgfĂ€ltig ausgebauten Nischenorientierung gelobt wird, besuchen die Normalbesucher mit Sicherheit nicht, um Dscheladas oder Schopfmangaben zu sehen, sondern um Affen zu sehen - man achte auf den feinen Unterschied. Soll heißen: Der Bedarf nach dem Grundtypus muss erfĂŒllt sein, ob da nun Mantelpaviane und Mentawai-Makaken in der Anlage sitzen, ist allenfalls fĂŒr den zoologisch Interessierten und den Artenschutz wichtig.

So gesehen spricht ja ĂŒberhaupt nichts dagegen, in einem ErgĂ€nzungsprogramm Arten zu bieten, die der Nachbar nicht hat (macht ĂŒbrigens Augsburg lĂ€ngst, wenn ich mir z.B. das Huftiersortiment anschaue) - nur gibt es da in manchen FĂ€llen wenig Ausweichmöglichkeiten bzw. man mĂŒsste den teureren Weg nehmen (und das als "kleinerer" Zoo!). Ich kenne die Situation um den Faktor Wasser in Augsburg nicht, aber sollte das dort ein Ă€hnlich hoher Kostenfaktor sein wie in Hannover oder Halle, wĂ€re unsere angedachte Haltung von Flusspferden wohl deutlich teurer als die von Elefanten. Bei einer in den BestĂ€nden abgestimmten Tierhaltung der bayrischen Zoos wĂŒrde es dann eigentlich mehr Sinn machen, wenn MĂŒnchen auf seine Elefanten verzichtet (die dafĂŒr nach Augsburg umsiedeln könnten), seinen billigen Wasserzugang fĂŒr die Einrichtung einer großen Flusspferdanlage nutzt und sich ganz nebenbei den geplanten Bau eines neuen Giraffenhauses sparen könnte, weil fĂŒr die Giraffen zusĂ€tzliche FlĂ€che im und am Warmhaus frei wĂŒrde.
(29.07.2007, 09:53)
Michael Schulz:   Es ist mĂŒĂŸig darĂŒber zu diskutieren, wer sich zuerst im Ton vergriffen hat. Meiner Meinung waren Sie es, siehe auch den absurden Zirkus-Krone Kommentar bzw. den kompletten Beitrag oder auch den vorhergehenden. Das möchte ich hier aber nicht ausdiskutieren, denn ich denke wir beide sind wohl keine Teenager mehr. Wenn Sie mit mir weiter diskutieren möchten, dann fĂ€nde ich es angebracht, sich auf das eigentliche Thema zu konzentrieren.
Und entschuldigung wenn ich mit dem Laut Lachen einen Nerv getroffen habe, aber ich gebe Ihnen den gutgemeinten Tip sich mal die Autokennzeichen auf den ParkplÀtzen einiger TiergÀrten anzusehen, sie werden staunen, woher die Besucher doch alle kommen.
(28.07.2007, 23:34)
Shensi-Takin:   @Michael Schulz: Wie bereits mannigfaltig erwĂ€hnt: Höflichkeit liegt mir am Herzen-doch verlange ich gleichwohl sog. "respektvolle Umgangsformen" im Umgang mit meinereiner. Die konnte ich in Ihrer "Verkneifung eines Lachens" nur sehr bedingt wiederfinden. Da liegt wohl auch allerlei Arbeit vor Ihnen...Vom "AbwĂŒrgen" eines (mir im ĂŒbrigen keinesfall unangenehmen, sondern mEn mehr als eifrig genug diskutierten) Themas kann mitnichten die Rede sein-vielmehr von einem bescheidenen Hinweis ob der Gefahr, dieses Augsburg-Thread auf lĂ€ngst begangene Pfade (unnötigerweise) zurĂŒckzufĂŒhren. BTW: "wer von uns " ist garantiert nicht mit dem Otto Normalbesucher gleichzusetzen...
@IP66: Hinsichtlich Augsburg & Stammpublikum bzw. Einzugsbereich gebe ich Ihnen recht-nicht aber mit Salzburg; auch hier ist den BĂŒrgern der umliegenden GroßstĂ€dte (z.B. MĂŒnchen) die Existenz eines Zoos Ă€hnlich unbekannt wie die des Augsburgers. Salzburg-Touristen besuchen meist nur ĂŒber den erwĂ€hnten Umweg den Zoo. Was die Menschen im Augsbruger bzw. MĂŒnchner Umfeld angeht: um dieses Publikum weitrĂ€umig
anzusprechen, sollte auch das Angebot gehaltener Arten innerhalb der naheliegenden Zoos möglichst vielfĂ€ltig sein. Im Falle Augsburg wĂ€ren dann wohl eher Flußpferde denn Elefanten zu halten, finden sich erstere weder in M noch zzt. in N und sind Ă€hnlich wie Elefanten wahre "Publikumsmagneten".
@MM: Sorry, aber das halte ich fĂŒr den nicht ganz richtigen Weg: originelle Haltungen-ja. Reine(!) Fixierung auf Publikumsarten (die weist Augsburg ja bereits in zahlreicher Form vor)-nein. Und fangen Sie bitte bloß nicht mit weißen Tigern fĂŒr Augsburg an-"schlafende Hunde sollte man nicht wecken". MEn kann man durchaus einen modernen Zoo lukrativ & erfolgreich fĂŒhren, ohne zwangslĂ€ufig jede vom Durchschnittspubliukum geforderte Standardarten zu halten. Aber lassen wir das mal-die Diskussion hatten wir schon ein paar Mal...auch wenn das einige nicht ganz so sehen. Und soweit ich mich erinnern kann, waren fĂŒr einigen Pflegern die Rummelzeit um Knut auch etwas zuviel an öffentlichen Interesse im Berliner Zoo vorhanden...;)
(28.07.2007, 22:56)
Michael Schulz:   Nur ein kleiner Hinweis in eigener Sache an Shensi-Takin. Eine fruchtbare Diskussion begrĂŒndet letztendlich nicht nur auf respektvolle Umgangsformen.
Zum Bekanntheitsgrad des Augsburger Zoos kann ich nur sagen, dass ich als Kind im MĂŒnchner Umland aufgewachsen bin. Obwohl MĂŒnchen nĂ€her war, gab es Zoobesuche nur immer in Augsburg. Dass ein NĂŒrnberger nicht unbedingt nach Augsburg fĂ€hrt (die Spritpreise lassen wir mal ausser acht, denn wer von uns fĂ€hrt denn nicht kilometerweit in andere Zoos, ohne auf den Spritpreis zu achten?) bestreite ich nicht, aber es gibt wohl einige Augsburger, die nach MĂŒnchen, Stuttgart oder NĂŒrnberg in den Zoo fahren, obwohl sie einen vor der HaustĂŒr haben.
Und ein Argument abzuwĂŒrgen, nur weil es Ihnen unangenehm ist und schon hĂ€ufig diskutiert wurde, fĂŒhrt nicht gleichsam zu dessen UngĂŒltigkeit.
Wie schon anfangs bemerkt. Arbeiten Sie mir gegenĂŒber etwas an Ihren Umgangsformen, dann kann auch gerne weiterdiskutiert werden, denn eine herablassende Behandlung muss ich mir nicht in meiner Freizeit geben.
(28.07.2007, 22:08)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Falls es tatsĂ€chlich so wĂ€re, dass sich außerhalb Augsburgs kaum jemand fĂŒr den dortigen Zoo interessierte, dann wĂ€re das in meinen Augen GERADE ein Grund, mit der Kombination Publikumsarten plus spektakulĂ€re Haltungskonzepte ein Ausrufezeichen zu setzen, um sich bekannter zu machen und als Alternative zu MĂŒnchen und NĂŒrnberg zu prĂ€sentieren. Ob das nun Elefanten oder Menschenaffen, von uns angedachte Arten wie Flusspferde oder gar meine "heiß geliebten" weißen Tiger wĂ€ren (ich erinnere an Ascherslebens BeweggrĂŒnde fĂŒr die Anschaffung), halte ich dabei fĂŒr zweitrangig, denn das mĂŒssten nicht mal andere Arten als in den genannten Zoos sein - es könnten auch gleiche Arten wirkungsvoller prĂ€sentiert und "verkauft" werden als beim "großen Nachbarn". Pandas wird der Zoo finanziell ohnehin nicht wuppen können, bei Elefanten wĂ€re wenigstens nur der Bau teuer, aber die Tiere sollten mittlerweile problemlos zu bekommen sein.... Eine Gemeinschaftshaltung der RĂŒsseltiere mit den Mantelpavianen nach dem Vorbild Beekse Bergen wĂ€re z.B. etwas, was Publikum anlocken könnte, wenn man es geschickt vermarktet. Der zitierte Weg der modernen Tierhaltung funktioniert nun mal auch nur, wenn zahlendes Publikum sie finanziert - es hat sich wohl noch kein Zoo ĂŒber ZU VIEL Besucherzuspruch und (positives)Öffentlichkeitsinteresse beschwert...
(28.07.2007, 22:02)
IP66:   Ein Vergleich von Salzburg mit Augsburg ist recht schwierig. Salzburg ist ein ausgesprochener Touristenzoo mit einem dĂŒnn bevölkerten Einzugsgebiet und einer kleinen Stadt, in der er liegt. Aber wenn in der Sommersaison das Wetter in den angrenzenden Berg- und Seeregionen zu kĂŒhl oder zu naß oder dort im Winter kein Skilaufen möglich, ist er eines der wichtigsten Ausweichprogramme. Zum zweiten landen dort viele Touristen, die zwar in Salzburg gewesen sein wollen, die aber mit der oft recht vollen Innenstadt wenig anfangen können und zu den Wasserspielen von Schloß Hellbrunn fahren, um dort den Zoo zu entdecken und ebenfalls hineinzugehen.
Obgleich Augsburg ja nicht arm an historischer Substanz und wichtiger Kunst ist, gibt es diesen Tourismus dort kaum bis gar nicht, dafĂŒr ist die Stadt ein wenig grĂ¶ĂŸer und der Zoo hat dort ein grĂ¶ĂŸeres Stammpublikum. Ich denke, daß es da bei der Werbung von Besuchern weniger um Stuttgarter oder MĂŒnchner geht, sondern vielmehr um Bewohner von Zwischenregionen, fĂŒr die der Weg in den Zoo ohnedies weiter ist. Die Vergleichen ganz gerne, und fĂŒr die spielen gewisse Standardprogramme eine Rolle. Schon mancher DĂŒsseldorfer hat mir gegenĂŒber das Fehlen von Giraffen, Flußpferden und Nashörnern in Wuppertal als Grund fĂŒr einen Besuch in Köln genannt, MĂŒnster könnte dementsprechend Dortmund oder Gelsenkirchen vorgezogen werden usf.
(28.07.2007, 20:59)
Shensi-Takin:   Genau, bleiben wir realistisch (wann genau haben wir uns von der RealitĂ€t entfernt??? Etwa bei der Vision sich ĂŒppig vermehrender Afrik. Elefantenherden im SĂŒden Ds?)-dementsprechend wird's wohl nichts mit einem großangelegten Umbau der Bisonanlage zugunsten einer zĂŒchtenden Herde afrikanischer Elefanten (wo man ja schon nicht einmal die Nachzucht-v.a. den mĂ€nnlichen- bereits bestehender Haltungen unterzubringen weiß)-so sehr das auch dem individuellen Ă€sthetischen GefĂŒhl manches Forumsteilnehmers zuwiderlĂ€uft. Auch gewissen HeiterkeitsausbrĂŒchen gilt es hiermit vorzubeugen: die meisten mir bekannten "Otto Normalverbraucher" aus MĂŒnchen und NĂŒrnberg nehmen die genannten Autobahnverbindungen (die v.a. im Falle Ns nicht selten die Angewohnheit haben, langwierig zu verstopfen) in Zeiten nicht eben gĂŒnstiger Spritpreise in Anspruch, um nach Augsburg nur um des Zoos willens zu fahren. "Selten so gelacht!(sic!)" Sooo gut & berĂŒhmt ist der Augsburger Zoo bei weitem nicht. Nicht selten ertönt aus den MĂŒndern der mir bekannten MĂŒnchner & NĂŒrnberger (und deren Zahl ist nicht eben gering) ehrlich erstaunt: "Was, in Augsburg gibt's auch einen Zoo? Da war ich noch nie..." Soweit ich mich der Nummernschilder meines letzten Zoobesuchs in Augsburg erinnern kann, stammt der Großteil der Besucher aus Augsburg bzw. dem nĂ€heren Umland. Aus M oder N verirrt sich selten einer, und aus S höchstens aufgrund einer Zootagung oder eines Tiertransportes...;) Auf Gedeih und Verderb "tierische Publikumsmagneten" prĂ€sentieren zu mĂŒssen, ohne auf tatsĂ€chliche Gegebenheiten RĂŒcksicht zu nehmen & nur um angebliche "Konkurrenz" auszustechen zu wollen? Das kann & sollte nicht der Weg der modernen Tierhaltung -auch in Augsburg-sein.
Was die salbungsvolle "richtige Ballance zwischen must-have-Tieren und zoologischen RaritÀten" angeht-ein altbekannter Hut-und in diesem Forum mannigfaltigst besprochen (gÀhn); daher auch meine Formulierung "eine auch in diesem Forum hÀufig gestellte Frage". Bitte nicht auch noch hier wieder aufwÀrmen! TIA
(28.07.2007, 19:06)
Michael Schulz:   Nun ja wollen wir aber nun mal wieder etwas realistisch werden. Dass gewisse Tiere Publikumsmagneten sind, kann man nicht ausser Frage stellen. Elefanten egal ob Asiaten oder aber Afrikaner gehören nun mal definitiv dazu. Wie gesagt, ich persönlich fĂ€nde es schön eine reine Afrikaner Gruppe zu sehen, egal ob nun in NĂŒrnberg oder Augsburg. Da wir hier aber im Augsburg Thread sind und dort derzeit eine nicht unbeachtliche FlĂ€che frei wird, stellt sich hier wohl eher die Frage.
Man sollte immer auch bedenken, wenn es danach ginge, welche Tiere in Zoos prĂ€sentiert werden und man fragt die Forum-User hier, wĂŒrden wohl einige GroßsĂ€uger nicht mehr im Bestand auftauchen. FĂŒr einen Zoo ist die richtige Ballance zwischen must-have-Tieren und zoologischen RaritĂ€ten sehr wichtig. Um so wichtiger fĂŒr einen kleineren Zoo, Elefanten oder aber auch Menschenaffen zu zeigen, wegen der Konkurrenz eben. Und wenn ich höre, dass MĂŒnchen oder NĂŒrnberg und Stuttgart keine direkte Konkurrenz fĂŒr Augsburg wĂ€ren, wegen der Entfernung, muss ich mir doch das Lachen verkneifen. Alle drei sind durch die gute Autobahnanbindung Augsburgs relativ schnell zu erreichen. Ausserdem ist ausserhalb Augsburgs bis hin nach MĂŒnchen durchaus bekannt, dass es den Augsburger Zoo gibt.
(28.07.2007, 18:40)
Shensi-Takin:   @MM: Nachfragen nach Salzburger O-Us habe ich bislang nicht vernommen...ebensowenig glaube ich, dass es bei Elefanten u.Ă€. "Publikumsmagneten" eines "Gewöhnungseffektes" bedarf(obwohl andersrum die Aufgabe der Haltung derlei Tiere durchaus z.T. auf Seiten von Besuchern bedauert wird-s. Frankfurt); derlei Getier weiß sich ob seines allg. bekanntheitsstatus recht schnell zu etablieren. Insofern kein Gehbeschwerden o.a. Gebrechen in Hinblick auf den Vergleich S <-> A.
Wenn denn unbedingt eine großrahmige Haltung von afrik. Elefanten der Herzenswunsch ist, wĂ€re NĂŒrnberg hinsichtlich Expansionsvermögen & Finanzen wohl eher der wahrscheinlichere Kandidat. Ich persönlich könnte guten Gewissens auf Elefanten sowohl in N als auch A verzichten...;)
(28.07.2007, 17:59)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Zumindest bei den Elefanten hinkt der Vergleich Salzburg/Augsburg, denn Salzburg hat nie welche gehabt, es konnte sich also auch kein Gewöhnungseffekt bei den Besuchern einstellen. WĂ€re aber interessant, ob in Salzburg noch immer Besucher nach den frĂŒher gehaltenen Orangs fragen bzw. sie vermissen - wie das ja in Frankfurt und Gelsenkirchen mit den Elefanten der Fall ist und in Halle gerade durch den Wiederbeginn abgefedert wurde.

FĂŒr mich wĂ€re die Frage eher, ob es denn in Augsburg unbedingt eine Zuchtanlage fĂŒr Elefanten sein mĂŒsste. Mit dem jetzigen Bestand von vier Tieren ist die Anlage doch noch fĂŒr lange Zeit gut bestĂŒckt - im Gegensatz zu Haltungen wie NĂŒrnberg oder Magdeburg, wo nur zwei Elefanten stehen und nach Verlust eines Tieres vermutlich das ĂŒbrig bleibende abgegeben werden wird.
(28.07.2007, 13:23)
Shensi-Takin:   Ich habe die Abgabe der Rappenantilopen als Möglichkeit erwĂ€hnt, sollten sie zusammen mit Breitmaulnashörnern untergebracht werden-denn mEn macht es durchaus einen Unterschied, sollten mind. 2 Vertreter der zweitgrĂ¶ĂŸten LandsĂ€ugetiere auf der genannten Anlage untergebracht werden...
Nicht nur die Außen-, auch die Innenanlage der Schimpansen ist als gelinde gesagt "beschrĂ€nkt" zu bezeichnen.
@Michael Schulz: Was Elefanten & Schimpansen als Publikumsmagneten angeht: eine auch in diesem Forum hĂ€ufig gestellte Frage-inwieweit sollen BedarfsansprĂŒche & tatsĂ€chlich vorhandenes Raumangebot/ finanz. Mittel dem (oft infantilem) Wunsch der Besucher nach bestimmten Standardarten untergeordnet werden? Gerade durch die Standort"konkurrenz" (viele MĂŒnchner/NĂŒrnberger wissen nicht einmal um die Existenz eines Augsburger Zoos und werden deswegen auch nicht dorthin fahren-ebensowenig wie die meisten Augsburger wegen des dortigen Zoos nach M/N fahren; von Stuttgart gar nicht erst zu reden...) wĂ€re vielleicht ein mögl. orginell voneinander abweichendes Spektrum gehaltener Arten ĂŒberlegenswert? Mein Vorschlag(sollte mal viel Geld zur VerfĂŒgung stehen): ein Neubau auf Grundlage von Elefanten-/Schimpansen-und Reptilienanlage, z.B. im "Ă€gyptischen Stil", der nebst allerlei afrikanischen Reptilien (z.B. Felsenpython, UrĂ€usschlange, Ägyptische Landschildkröte...), Vögeln & kleinsĂ€ugern (Nilflughund, kleine Nager etc.) z.B. Nilkrokodile & die von MM erwĂ€hnten Flußpferde samt Außenanlage (zusammen mit z.B. den Rappenantilopen) zu bieten hĂ€tte-zwei Publikumsmagneten, die weder MĂŒnchen noch zzt. NĂŒrnberg zu bieten haben. Auch Salzburg hĂ€lt z.B. weder Menschenaffen noch Elefanten und kommt dennoch zu seinen Besuchern. Und wer unbedingt im SĂŒden Afrikanische Elefanten sehen will, kann zum Zirkus Krone gehen-oder nach Wien fahren...
(28.07.2007, 10:44)
Michael Schulz:   Wie gesagt, es war noch nie die Rede davon, die Rappenantilopen abzugeben. Der Zoo Augsburg hat sich bewusst fĂŒr diese Antilopenart entschieden, weiß um deren Bedeutung und Wert und diese haben auch (wenn es auch nicht gerne gehört wird) Tradition im Zoo. Ich bin ebenfalls der Meinung dass eine Vergesellschaftung mit den BreitmĂ€ulern keine Probleme aufwerfen wird. Die Vergesellschaftung mit den Watussis und den Kamerun-Schafen funktioniert ja auch hervorragend, ausserdem ist das GelĂ€nde sehr groß, so dass sich die Tiere aus dem Weg gehen können. Das wird sich auch durch die Nashörner nicht Ă€ndern.
Was die Schimpansenhaltung betrifft bin ich mir nicht sicher, wobei ich aber weiß, dass die Haltung den Richtlinien entspricht. Augsburg musste ja sehr viele Gehege umgestalten und vergrĂ¶ĂŸern um die Betriebserlaubnis zu behalten. Letzter Schritt dazu war die SeebĂ€renanlage, somit entspricht nun alles den Vorgaben, wenn auch sicher in einigen Bereichen eher grenzwertig. Ich vermute aber dass die Schimpansenhaltung sich auf den derzeitigen Bestand beschrĂ€nkt. Die Aussenanlage ist ja nun doch relativ klein. Wie gesagt, von daher könnte ich mir vorstellen, dass die Schimpansen frĂŒher oder spĂ€ter den Zoo ganz verlassen werden, wenn sich nicht die Möglichkeit bietet, ihnen eine grĂ¶ĂŸere FlĂ€che zur VerfĂŒgung zu stellen.
Mal abwarten. Frau Jantschke meinte ja, dass sich in der nÀchsten Zeit noch einige Baustellen im Zoo ergeben werden.
Das macht den Augsburger Zoo auch so interessant, da er sich stÀndig verÀndert und das meiner Meinung nach sehr positiv.
(28.07.2007, 10:20)
Michael Mettler:   @Michael Schulz: Mit den Rappenantilopen bezog ich mich auf BeitrĂ€ge von Shensi-Takin weiter unten im Thread, nach denen die EventualitĂ€t bestand, dass die Antilopen weichen mĂŒssten. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass die Vergesellschaftung Probleme machen wĂŒrde.

Entspricht die Schimpansenhaltung in Augsburg eigentlich den Richtlinien und hat somit Zukunft, oder ist die Genehmigung an den vorhandenen Bestand gekoppelt, so dass unter den rĂ€umlichen Bedingungen keine neuen bzw. weiteren Affen dazu geholt werden dĂŒrften? Ich erinnere mich, dass Duisburg seinerzeit die Schimpansenhaltung mit der BegrĂŒndung beendete, die Richtlinien schrieben die Haltung einer großen Horde vor und das sei in Duisburg nicht gleichzeitig mit mehr Raum fĂŒr die Gorillas umsetzbar gewesen.
(28.07.2007, 09:10)
Michael Schulz:   Die Zufahrt zum Wirtschaftshof könnte meines Erachtens auch linker Hand neben das ans Elefantenhaus gekoppelte Reptilienhaus verlegt werden.
@Shensi-Takin:
Ich weiß, dass NĂŒrnberg eine Afrikanerin hĂ€lt ebenso wie Augsburg zwei. Ich meinte eine reine Haltung von afrikanischen Elefanten. Diese gibt es im SĂŒden Deutschlands nicht (mehr). Afrikaner sind eher im Nordrhein-WestfĂ€hlischen Bereich breiter angesiedelt, aber die meisten Zoos halten doch eher Asiaten, von daher wĂŒrde ich es sehr begrĂŒĂŸen, wenn wie erwĂ€hnt im SĂŒden Deutschlands wenigstens ein Halter sich auf Afrikaner beschrĂ€nken wĂŒrde. Bietet sich ja ohnehin an, da die beiden KĂŒhe doch im zuchtfĂ€higen Alter sind.
Betrachtet man die doch sehr großzĂŒgige FlĂ€che der Bisonanlage, die weitaus grĂ¶ĂŸer ist als die bisherige Elefantenanlage wĂ€re es durchaus vorstellbar, sowohl eine adĂ€quate Elefantenhaltung (Zuchtgruppe) zu erreichen als auch eine tiergerechtere Schimpansenhaltung. Wobei ich auch nicht böse wĂ€re, wenn die Schimpansen anderen Affen weichen wĂŒrden. Die Möglichkeiten sind da ja breit gefĂ€chert, da die Anlage fĂŒr fast jegliche Affenart ausreichend groß ist, mit Ausnahme von Menschenaffen.

Um aber auch auf die Rappenantilopen zu sprechen zu kommen. Ich habe bisher noch nie verlautbaren hören, dass diese den Breitmaulnashörnern weichen sollen, bzw. dass die Zucht aufgegeben werden sollte.

Die Abschaffung sowohl von Elefanten, als auch von Schimpansen halte ich fĂŒr mehr als unwahrscheinlich. Augsburg ist ein relativ kleiner Zoo, der in direkter Konkurrenz zu MĂŒnchen und NĂŒrnberg und evtl. sogar Stuttgart steht, die alle drei nicht so weit von Augsburg entfernt sind. Von daher stelle ich es mir schwer vor, fĂŒr so einen kleinen Zoo sowohl auf Menschenaffen und Elefanten zu verzichten, da diese ja nachweislich zu den Publikumsmagneten zĂ€hlen.
(27.07.2007, 23:12)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Falls die Rappenantilopen wirklich den Breitmaulnashörnern weichen mĂŒssten, sollten DIE eigentlich als potenzielle Bison-Nachnutzer ins Auge gefasst werden. Sind schließlich die letzten sĂŒdlich des Mains und in Zoos (womöglich sogar in freier Wildbahn ebenfalls) seltener als Afrikanische Elefanten...
(27.07.2007, 22:55)
Shensi-Takin:   @MM: Z.B.-oder auch Zwergflußpferde, Dhole, Meerkatzen (s.a. Augsburgs Vergangenheit) etc. Die Zufahrt hatte ich auch im Hinterkopf-ggf. ein Tunnel;)?
@Jelle: bedarf es in D wirklich ein weiterer Zucht Afrikanischer Elefanten? MEn eher nicht...
(27.07.2007, 21:59)
Jelle:   Die beide Afrikanische Kuehe sind von 1985 (Sabi - 22) und 1989 (Franzi - 18), also noch im besten Alter. Falls es dazu kommen sollte, dan muesse Augsburg die Haltung von Asiatinnen (Targa mit 52 und Burma mit 36 Jahren) aufgeben um sich voellig auf Zucht den Afrikanern anwenden zu koennen. Waere mal schoen!
(27.07.2007, 21:30)
Michael Mettler:   Andere Frage, aber vielleicht habe ich das auch nicht richtig in Erinnerung: Befindet sich zwischen Elefanten- und Bisongehege nicht eine Zufahrt zum Wirtschaftshof - oder welchem Zweck dienen die hinter der Elefantenanlage sichtbaren GebĂ€ude? Ließe sich denn ĂŒberhaupt eine alternative Zufahrt schaffen? Manchmal kranken ja Gehege-Erweiterungsideen an genau solchen Dingen (haben mir auch schon manchen Strich durch Gedankenspiele gemacht).

@Shensi-Takin: Dachten Sie da etwa an Flusspferde, mit schöner großer Weidemöglichkeit...? :-)
(27.07.2007, 20:38)
Shensi-Takin:   Afrikanische Elefanten werden bereits im SĂŒden Ds prĂ€sentiert-in Form der genannten Augsburger Elefantendamen sowie NĂŒrnbergs Einzeltier. Was die Info mit dem Bison-Gehege angeht-sehr interessant: doch selbst unter Einbeziehung der (zugegebenermaßen wirklich nicht mehr adequaten) Schimpasneanlage wĂ€re da nicht wirklich viel Platz fĂŒr die von Herrn Schulz erdachte Form der Elefantenhaltung. Überhaupt: mĂŒssten es denn unbedingt Elefant & Schimpanse sein? Könnte man nicht eher Arten halten, die keiner der grĂ¶ĂŸeren Zoos in SĂŒden bzw. adequat hĂ€lt?
(27.07.2007, 20:30)
Michael Schulz:   Wie alt die vier KĂŒhe sind weiß ich leider nicht, aber um Teenager dĂŒrfte es sich bei ihnen sicher nicht mehr handeln. Aber wer weiß, vielleicht wĂ€re ja die Abschaffung der Bisons die Möglichkeit mal wieder afrikanische Elefanten im SĂŒden Deutschlands zu prĂ€sentieren.
(27.07.2007, 19:51)
Michael Mettler:   Sind die Augsburger KĂŒhe nicht schon sĂ€mtlich zu alt fĂŒr einen Zuchtbeginn? Dann mĂŒsste man ja - wie seinerzeit in Hannover - junge Tiere dazu holen, so dass noch mehr Raum nötig wĂŒrde, falls man sich nicht im Gegenzug von alten KĂŒhen trennt.
(27.07.2007, 13:39)
Michael Schulz:   Wieder mal neues aus Schwaben.
Die drei verbliebenen Bison-KĂŒhe die nach dem Tod des Bullen noch in Augsburg sind werden demnĂ€chst an einen Privathalter abgegeben, weil sie untereinander nicht mehr vertrĂ€glich sind. Nun lĂ€sst das wieder Grund zu Spekulationen fĂŒr ZukĂŒnftiges aufkommen. Das Bison-GelĂ€nde ist benachbart zum Elefantenhaus. Auf lange Sicht hin, könnte man das GelĂ€nde der Bisons mit dem ElefantengelĂ€nde zusammenlegen (dieses ist auch nach Ausbau immer noch viel zu klein (fĂŒr meine VerhĂ€ltnisse). Nun gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. Entweder man gibt im gleichen Zuge die Haltung der Schimpansen auf und nutzt die nun zur VerfĂŒgung stehende FlĂ€che einzig fĂŒr die Elefanten und könnte somit sogar eine Zuchtgruppe aufbauen, mit extra Bullenstall und Gehege oder aber man belĂ€sst es bei den KĂŒhen, erweitert deren GelĂ€nde und bietet zusĂ€tzlich den Schimpansen wesentlich mehr Raum. Was sich dahingehend Ă€ndern wird bzw. ob sich dahingehend was Ă€ndert, da die Elefantenanlage ohnehin erst vor kurzer Zeit renoviert wurde, wird sich wohl so schnell noch nicht zeigen. Schließlich ist man jetzt erst mal mit dem Bau der Nashornanlage beschĂ€ftigt.
(27.07.2007, 12:56)
Michael Schulz:   Heute wird in Augsburg die neue SeebĂ€renanlage eröffnet. Der Bau fĂŒr die Nashörner und die Watussis lĂ€uft nun schon seit sechs Wochen, allerdings ist noch nicht viel passiert auch zum Ärger der Zoo-Direktorin. Der Baugrund ist vorbereitet und man hofft, dass in den nĂ€chsten Tagen und Wochen endlich mit dem Bau der Stallungen begonnen wird.
(25.07.2007, 13:31)
Michael:   "Toto", die letzte Nashorndame aus Augsburg ist gestern gestorben. Aufgrund ihres sehr schlechten gesundheitlichen Zustandes musste sie eingeschlĂ€fert werden.
(31.05.2007, 21:47)
Shensi-Takin:   @Dirk K: Wie ich bereits etwas weiter unten erwĂ€hnte(29.11.2006), ist der Fennek auf die ehemalige Zebramangusten-Anlage umgezogen. Soweit ich weiß, bleibt der Tanrek-ob mit oder ohne Partner, wird sich noch zeigen.
(15.01.2007, 19:38)
Dirk K:   Und in Augsburg soll er jetzt dauerhaft bleiben? Möglicherweise könnte man, wo man schon ein Tier hat, die Haltung ausbauen.
Waren neben den Leoparden nicht die Fenneks?
(14.01.2007, 20:03)
Shensi-Takin:   @Dirk K: Der Tanrek hatte vorerst ein "Gastspiel" in der Reptilienauffangstation in MĂŒnchen, ehe er nach Ausgburg ging. Dort war er bei meinem letzten besuch neben den zwei Amur-Leopard-Kastraten untergebracht. Dank der fĂŒr seine VerhĂ€ltnisse ĂŒppigen Anlage war er-wie auch die Ginsterkatzen-nicht sichtbar.
(14.01.2007, 19:33)
Jennifer Weilguni:   Bin mal gespannt, ob sie das alles noch miterlebt.
(14.01.2007, 16:57)
Michael Mettler:   Glaubt man diesem Artikel, soll die alte Kuh also DOCH noch umziehen.
(12.01.2007, 19:54)
Shensi-Takin:   Mehr zu den Breitmaulnashörnern:
http://www.bietigheimerzeitung.de/bz/html/news/artikel_suedwestumschau.php4?artikel=2625273
(12.01.2007, 19:50)
Dirk K:   Unter NeuzugĂ€nge der Internetseite vom Augsburger Zoo ist zu lesen, dass man einen großen Tanrek bekommen hat, welcher aus einer Beschlagnahmung stammt. Weiß jemand, ob das Tier vor den Kulissen gehalten wird und ob die Haltung von lĂ€ngerer Dauer sein soll?
(11.12.2006, 17:08)
Mulan:   Da scheint man sich in Augsburg wirklich ncih einig zu sein. Da mĂŒĂŸen wir uns wohl ĂŒberrschen lassen. Aber wer weiß, wie lange das Nashorn noch lebt...
(30.11.2006, 07:20)
Shensi-Takin:   Der Graben z.B. wird im Moment renoviert.
(30.11.2006, 01:01)
Sven P. Peter:   Was genau wurde denn an der Paviananlage umgebaut?
(29.11.2006, 23:35)
Shensi-Takin:   Tja, ich habe die Infos direkt von Frau Dr. Christine Lendl-dortige TierĂ€rztin via Gessertshausen-ebenfalls bei einer FĂŒhrung. BTW: zufĂ€llig DVG-Mitglied & letzte Woche bei der Tagung gewesen?;)

Dass v.a. die Zukunft der Primatenhaltung noch nicht ganz entschieden ist, zeigen die aktuellen Umbauten am Paviangehege...;) FĂŒr die Primatenhaltung wurde schon einiges geplant und dann wieder verworfen; man darf also gespannt sein, ob sich Frau Dr. Jantschkes Plan tatsĂ€chlich verwirklichen wird.
(29.11.2006, 20:30)
Mulan:   @Shensi-Takin. Die Infos habe ich direkt von Far Dr. Jantschke wĂ€hrend eienr FĂŒhrung bekommen, bei der sie auch vom geplanten neuen Nashornhaus erzĂ€hlte und in diesem Zusammenhang die geplanten VerĂ€nderungen in der Primatenhaltung erwĂ€hnte.
(29.11.2006, 20:10)
Shensi-Takin:   Hinsichtlich Vergesellschaftung Breitmaulnashörner: das schien laut dem, was ich gehört habe, nicht ganz klar-ebensowenig wie die die von Mulan genannten Primatenhaltungen. Da wissen die Augsburger Zooleute offenbar noch selber nicht ganz genau, was eigentlich geschehen soll...;)
(29.11.2006, 19:49)
Mulan:   @Shensi-Takin. Die neuen Breitmaulnashörner sollen zusammen mit Rappenantilopen, Watussis und den Kamerunschafen gehalten werden. FĂŒr die alte Nashorn-Analge gibt es auch schon PlĂ€ne. Sobald die alte Kuh gestorben ist , wird die Anlage fĂŒr die Paviane umgebaut. Deren Anlage wird in eine begehbare Katta-Anlage umgebaut. Das gibt es in SĂŒddeutschland nĂ€mlich noch nicht.
(29.11.2006, 19:02)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Von der angedachten Haltung auf dem Afrika-Panorama hatte ich schon gehört (hatten wir auch weiter unten im Thread), aber da hatte ich es noch so verstanden, als sollten die Nashörner MIT den Huftieren dort leben und nicht STATT der Huftiere?
(29.11.2006, 16:49)
Shensi-Takin:   @Sacha Beuth: gern geschehen...;)

Die alte Dame soll vorerst im alten Gehege ihren Lebensabend geniessen. Die Zooverwaltung plant, nach ihrem Ableben die Anschaffung neuer Breitmaulnashörner in Betracht zu ziehen; diese sollen womöglich auf der Afrika-Anlage(anstelle der Rappenantilope/afrikan. Nutztiere) gehalten werden. FĂŒr die alte Nashornanlage liegen noch keine weiteren NutzungsvorschlĂ€ge vor.
(29.11.2006, 15:50)
Michael Mettler:   Damit wĂ€re dann die alte Nashornkuh alleinige Altersrekord-Inhaberin... Soll sie den Rest ihres Lebens allein verbringen, oder ist fĂŒr sie noch ein Umzug ins Auge gefasst? (Angesichts des hohen Alters beider Tiere werden doch dazu sicherlich schon mal Planspiele betrieben worden sein?)
(29.11.2006, 14:09)
Sacha Beuth:   Hoppla, das ging aber flott. Vielen herzlichen Dank, Shensi-Takin. Damit hat die Gnuziege wohl den Geparden als schnellstes LandsĂ€ugetier ĂŒberflĂŒgelt ..... :-)
(29.11.2006, 13:57)
Shensi-Takin:   ErgĂ€nzung: Fennek jetzt anstelle der Zebramangusten; mĂ€nnliches Nashorn tot; Streichelzoo zzt. im Umbau
(29.11.2006, 13:56)
Shensi-Takin:   Die LangflĂŒgel-Dampfschiffente Tachyeres patachonicus.

Regenbogen-Rennechse=Cnemidophorus spp.
(29.11.2006, 13:52)
Sacha Beuth:   Wer weiss, welcher Art die beiden Dampfschiffenten (Magellan, Falkland usw.) angehören, die der Zoo Augsburg am 14. 11. 2006 von Privat erhalten hat?
Und kennt jemand den wissenschaftl. Namen der Regenbogen-Rennechsen?
(29.11.2006, 13:30)
Shensi-Takin:   Neu: ErdmĂ€nnchen-Anlage beim Giraffenhaus(noch im Bau), neue Anlagen im Streichelzoo(benfalls noch im Bau); Fennek im Raubtierhaus neben Amur-Leoparden.
Zur Paratuberkulose:
http://www.vetmed.uni-muenchen.de/med2/skripten/b5-21.html
(23.09.2006, 23:19)
Michael Mettler:   Nochmal @Lollo: Augsburg hat ĂŒbrigens keine Seelöwen, sondern SĂŒdafrikanische SeebĂ€ren. Wird aber trotzdem umgebaut :-)
(04.09.2006, 20:14)
Michael Mettler:   @Lollo: Von den 6 Nashörnern erzĂ€hlte mir ein Teilnehmer des Treffens und der FĂŒhrung, den ich kurz vor der Abreise noch traf. So entstehen also GerĂŒchte :-)

Wenn aber die beiden alten Nashörner ohnehin nicht mehr umziehen sollen - was zu verstehen ist - kann ich das Projekt nicht so recht nachvollziehen. Und wenn bei den Pavianen ohnehin so lange nichts gemacht wird, bis die beiden alten Nashörner tot sind, dann hĂ€tte ich das Geld lieber in ein anderes Projekt im Zoo gesteckt wie z.B. eine weitlĂ€ufige, naturnah gestaltete Zuchtanlage fĂŒr Amurleoparden.

Und was die Elefantenhaltung betrifft, so bin ich der Meinung, dass der Zoo KEINE Zuchtanlage bauen sollte, welche dann die FlĂ€che etlicher anderer jetzt gehaltener Tierarten verschlingen wĂŒrde, sondern eher eine Rolle wie Heidelberg als "Altersruhesitz" spielen könnte. Wenn die vier jetzigen KĂŒhe eines Tages in den ewigen JagdgrĂŒnden sein werden, ist die Zeit ohnehin so weit fortgeschritten, dass fĂŒr beide Elefantenarten Zuchtstopps gelten, weil die Nachzuchten nicht mehr unterzubringen sind...
(04.09.2006, 19:55)
Lollo:   Korrektur. Die Ture sind mit Paratuberkulose infiziert ( Para-TB ), nicht mit Tuberkulose. Ich habe mir das aufgeschrieben, dachte aber, es sei die gleiche Krankheit. Das stimmt aber nicht, Para-TB ist etwas anderes, aber auch unheilbar.
(04.09.2006, 18:47)
Lollo:   @Michael
Da das Nashornhaus in Augsburg noch nicht gebaut ist, gibt es auch noch keine konkreten Informationen darĂŒber, wieviele Nahörner einziehen werden und woher diese kommen werden. Auch ist ĂŒberhaupt noch nicht sicher, ob ĂŒberhaupt zuchtfĂ€hige Tiere nach Ausgsburg kommen, also keine voreilligen SchlĂŒsse ziehen. Frau Dr. Jantschtke weiß selbt nicht, wie sich der EEP-Koordinator entscheidet.Auch hat niemand gesagt, das 6 Tiere gehalten werden, es mĂŒĂŸen laut EEP-Koordinator aber 6 Boxen vorhanden sein, sonst darf der Zoo keine Breitmaulnashörner halten. Die beiden alten Tiere am Eingang erhalten ihr Gnadenbrot und werden nicht mehr umziehen.
@Jelle
Die Tuberkulose bei den Turen ist nicht ausgebrochen, die Tiere sind infiziert und deswegen können keine Nachzuchten abgegeben werden.
(04.09.2006, 18:42)
Jelle:   Lollo,

Was sagen Sie .... Die Ture haben Tuberkulose!!! Der Zoo Augsburg haelt gerade die Ost Kaukasische Ture. Die sind nur noch in Gebirge den Staaten Azerbaijdjan, Georgien zumal die angesessene Russische Teilrepubliken Dagestan, Ossetien, Tsjetjenien und Cherkassien vertreten. In allen ehemaligen Sovjetrepubliken gibt es keine zuverlaessige Bestandszahlen und mann kann nicht mal eine Trend anerkennen. Dies zufolge sind alle Bestaende dieser Art in Menschenobhut sehr important! Eine Tuberkulose Ausbruch in Augsburg koenne dadurch als sehr schlimm zu bezeichnen sein.
(04.09.2006, 18:15)
Michael:   Ich freue mich sehr ueber das Neues zum Nashornerweiterung. Den Zoo Augsburgs hat jetzt dann doch auf Zucht von Breitmaulnashoernern aufgesetzt. Ich denke das alte Zuercher Paar wird ergaenzt von 4 Wildimporte aus Sued Afrika!!!

In dieser Hinsicht werde ich dir mal beraten: Was halten Sie von den Elefantenhaltung des Zoos Augsburg? Soll dies auf Afrikaner oder Asiaten hinweg gefuehrt werden muessen?

Und ausser diesem Beitrag. Wie werd mann zum Zoosammlertreffen 2007 komen koennen aus Holland?
(04.09.2006, 17:59)
Lollo:   Sehr schön finde ich auch die neue Anlage fĂŒr MĂ€hnenwölfe. Die frĂŒhere KĂ€nguruhanlage ist nach dem Tod des letzten Tieres umgebaut worden. Frau Dr. Jantschtke wollte unbedingt eine amerikanische Tierart fĂŒr diesen Bereich haben, deswegen hat sie sich fĂŒr MĂ€hnenwölfe entschieden. Ich wollte auch wissen, was mit den Nachzuchten der Ture passiert. Davon gibt sie nichts ab, erstens, weil sie Tuberkulose in der Gruppe haben, zweitens weil es kaum noch andere Zoos gibt, die sie halten und drittens, die Jungtiere reichen gerade einmal, um den eigenen Bestand zu erhalten. Auch die Magellanpinguine werden im Zoo bleiben. Ich finde die neue Seehunde-Anlage sehr gelungen und ĂŒberhaupt gefĂ€llt mir der Zoo sehr gut!
Die Ginsterkatzen haben sich leider nicht blicken lassen, aber das Gehege ist auch riesig und toll eingerichtet.
NĂ€chtes Jahr wird auch die Anlage fĂŒr die Seelöwen großzĂŒgig umgebaut.Das Becken wird flĂ€chenmĂ€ĂŸig etwas grĂ¶ĂŸer, kann aber nicht tiefer gemacht werden. Der Landteil soll deutlich grĂ¶ĂŸer
werden mit viel Sand und Naurboden.
(04.09.2006, 17:58)
Michael Mettler:   Im Zusammenhang mit dem Zoosammlertreffen habe ich gestern den Augsburger Zoo nach langer Zeit (zuletzt 2000) wieder besucht.

Zur Leopardenhaltung: Die drei frĂŒheren "Freilandterrarien" sind inzwischen zu EINER Außenanlage zusammengefasst worden, recht gut strukturiert und begrĂŒnt. Auch wenn es dadurch lĂ€ngst keine neuzeitliche Anlage wurde, sind die beiden Amurleoparden nun relativ ordentlich untergebracht. Schneeleoparden sind nicht mehr vertreten. Offensichtlich ist die mittlere Innenanlage der Leopardenstall, allerdings nicht mehr fĂŒr die Besucher einsehbar. Die beiden Innenanlagen rechts und links davon sind "naturĂ€hnlich" eingerichtet - im Gegensatz zu den Katzenanlagen auch mit Bodengrund - und beherbergen nun Kleinfleck-Ginsterkatze und Fennek.

Neu fĂŒr mich war eine recht gerĂ€umige Seehundanlage rechts neben den Pinguinen, und die Anlage letzterer wurde deutlich erweitert (mehr Tiefe, mehr Struktur). Auch die Takinanlage kannte ich noch nicht (war bei meinem letzten Besuch Baustelle), ebensowenig die nach hinten vergrĂ¶ĂŸerte Elefantenanlage. Optisch noch etwas unschön, da die vorherige HintergrundbegrĂŒnung entfallen ist und man nun auf eine HĂ€userreihe mit Elefanten im Vordergrund blickt - aber da wird sich wahrscheinlich noch etwas tun. Im Bau befindet sich eine Anlage fĂŒr - na was wohl - ErdmĂ€nnchen, am Giraffenstall.

Das nĂ€chste grĂ¶ĂŸere Projekt soll ein Nashornstall werden, eine geplante Gruppe von bis zu sechs Breitmaulnashörnern soll dann den Antilopen/Watussi-Bereich des Afrikapanoramas mitbewohnen. Ich frage mich allerdings, ob nicht eine grundlegende Renovierung oder sogar ein Abriss und Neubau der sehr marode wirkenden Paviananlage vordringlicher wĂ€re.

Um "neue Arten" kennen zu lernen, war das Vogelhaus gewohnt ergiebig, nur die Beschilderung lĂ€sst zu wĂŒnschen ĂŒbrig; diverse Arten sind nicht in den Volieren untergebracht, an denen sie ausgeschildert sind, sondern nebenan, und wo sich die vielen an der Webervogelvoliere ausgeschilderten Kleinvogelarten versteckt haben sollen, ist mir schleierhaft. Übrigens: Viele Einzeltiere bei den Kleinvögeln.


(04.09.2006, 15:29)
Nils Kley:   Zur der Leoparden-Anlage: inzwischen ist das "Aquarium" nur noch fĂŒr die Amurleoaprden ausgelegt; des weiteren finden sich in kleinen Gehegen jeweils Pringtamarine und Ginsterkatze. Der Sumatra-Tiger ist hier nach der Tötung seiner Artgenossin allein untergebracht. Die Lage der Gepardenanlage zw. Tiger-und Löwengehege erscheint eher unglĂŒcklich. Auch die Reptilienhaltung ist verbesserungswĂŒrdig.
Ein weiterer Negativpunkt im Augsburger Zoo ist die Primatenhaltung, allen voran die der Schimpansen, Mantelpaviane und Mandrille. Die neue Seehund-Anlage ist im Vergleich zum vorherigen Zustand eine Verbesserung. Die neue MĂ€hnenwolfanlage ist fertig, allerdings wirken die Tiere noch sehr scheu und die Anlage etwas karg.
In einem verbesserungswĂŒrdigen Zustand hinsichtlich Klauenpflege sind Ture und Markhore, deren Anlagen ansonsten recht interessant gestaltet sind.
Im Elefantenhaus sind neben Plumploris KurzohrrĂŒsselspringer untergebracht, zuletzt(Mitte 20069 mit Nachwuchs.
@Dennis: hinsichtlich der Raubtieranlagen muss ich Dir leider widersprechen-sie sind zwar vergleichsweise besser als ihre Pendants im Alfred-Brehm-Haus in Berlin, zeigen aber dennoch einige SchwĂ€chen hinsichtlich Tiergerechtheit; da gibt es bessere Anlagen(z.B. ZĂŒrich's Schneeleopardenanlage).

Nichtsdestotrotz-Augsburg hat einen durchaus schönen Zoo-s. u.g. Der Zoo mag durch Skandale und Fehlmanagement(u.a. Unterschlagung, das Afrika-Dorf)in letzter Zeit gelitten hat. Die Afrika-Anlage ist-mag sie manch einem altbacken erscheinen-doch recht schön anzusehen.
(30.08.2006, 21:42)
Dennis:   @Michael amend :Außerdem bin ich erst 15, da kannst du nicht erwarten das ich soviel Erfahrung habe wie du mit 15jĂ€hriger Tierpflegererfahrung
(24.06.2006, 00:00)
Dennis:   also.. an der Westseite des Hauses befinden sich drei große, dreiseitig verglaste, ca. 4m hohe Anlagen. Jeweils eine wird von den Schnee- oder Amurleoparden benutzt. die mittlere in Wechselschicht von den beiden Arten.
Nun der wo ich was ganz anderes gesehen haÂŽbe: Die Außengehege sind reichlich strukturiert die tiere haben felsen, kletterbĂ€ume, reichlich Bepflanzung und ein wasserbecken.. was will man mehr ?
gut die Anlagen sind doch wesentlich kleiner wie die in köln, aber locker doppelt bis dreimal so groß wie in der Wilhelma ! die Innenanlagen sind auch nicht kleiner wie in anderen Zoos, aber zugegebenermaßen etwas karg.
Dagegen sollte man auch die Anlagen der Indischen löwen, Geparden, Manule und sumatratiger beachten, die der moderen Tierhaltung meiner Meinung nach vollstens entsprechen ! gut der zoo hat Schwachstellen (elefanten, nashörner und
Reptilien) aber die Großkatzenhaltung stellt keinen Minuspunkt dar !
(24.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Der viel gescholtene oder belĂ€chelte Umbau der Leopardenanlage in Hannover hatte genau die GrĂŒnde, die IP66 als Nachteile der Kölner Haltung angefĂŒhrt: WĂ€hrend vorher immer eines der erwachsenen Tiere Innendienst schieben musste - sobald Nachwuchs da war, in der Regel der Kater, damit die Besucher die Kleinen sehen konnten - können nach der Erweiterung wieder beide Alttiere je eine Außenanlage nutzen. In der neueren zweiten wurde nun auch der Terrarieneffekt vermieden, und die Katzen haben dort wieder mehr und vor allem weitere Aussicht als in der ersten Anlage. So gesehen wurde ein ursprĂŒnglicher Planungsfehler dadurch nachgebessert. Bei den Tigern leider nicht.

Nun hatte ich ja den Thread seinerzeit eröffnet, weil ich lange nicht in Augsburg war. Sind denn die Leopardenanlagen möglicherweise zwischenzeitlich umgebaut worden? Ansonsten verstehe ich den Vergleich mit Köln nĂ€mlich auch nicht, denn ich kenne aus Augsburg auch nur die kleinen und etwas sterilen "GlaskĂ€sten", wĂ€hrend Köln doch "Landschaftsgehege" fĂŒr Leoparden und Irbisse hat.
(23.06.2006, 00:00)
IP66:   Wer die kölner Leopardenanlagen fĂŒr vorbildlich hĂ€lt, sollte sich unbedingt die AbsperrkĂ€fige ansehen, die sich auf deren RĂŒckseite befinden und in denen ja manches Tier große Teile seines Lebens verbringt. Der Nachteil solcher Großanlagen gegenĂŒber konventionellen RaubtierhĂ€usern wie in Augsburg ist oft, daß die KĂ€fige hinter den Kulissen oft deutlich kleiner sind als die Einzelanlagen klassicher RaubtierhĂ€user wie Augsburg oder Berlin. Zwei weitere Vorteile gegenĂŒber der kölner Anlage hat selbst die Schneeleopradenanlage in Krefeld: Zum einen können die Tiere durch Gitter und Zaun viel mehr Geschehen erleben und genießen das außerordentlich und mĂŒssen nicht, wie ihre kölner Kollegen, auf die Kulissen klettern, um direkten Kontakt zu einem wenig begangenen Besucherweg zu haben. Zum zweiten sind in solchen geteilten Anlagen fĂŒr den Besucher oft aktive Tiere sichtbar, da er ja nicht nur eine Kulissenanlage, sondern alle UnterkĂŒnfte der gehaltenen Tiere einsehen kann. Das setzt voraus, daß die konventionellen RaubtierhĂ€user nicht ganz so dicht besetzt sind und man manche KĂ€fige zusammenschaltet, generell scheint mir die Haltung aber nicht ĂŒberholt.
(23.06.2006, 00:00)
Michael Amend:   Wobei ich noch klarstellen möchte, das ich den Augsburger Zoo gar nicht schlecht finde, der größten Schwachpunkte in diesem Zoo sind die Großkatzen,-Giraffen und Elefantenhaltung.Der Zoo hat aber ein erstklassiges Potenzial, das hoffentlich genutzt wird.
(23.06.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Zoosammler
Auf keienn Fall habe ich das so gemeint, wie Sie schreiben, im gegnteil , ich weiß aus Erfahrung, das es einige Zoofans gibt, deren Wissen ĂƒÂŒber Zoos, Artenkenntnisse und Tiere bei weitem das einiger Tierpfleger , besonders derer, die in den letzten jahren ausgelernt ahben, wobei ich auch hier nciht alle ĂƒÂŒber einen Kamm scheren möchte, ĂƒÂŒbersteigt. Zum Beispiel kenne ich einen erfahrenen ,ausgelernten Tierpfleger, derd er meinung ist,die Halswamme beim Bergzebra sei ein geschwĂƒÂŒr, wir hatten in Landau einen Pfleger, der unser Oberpfleger wurde und, das ist KEIN SCHERZ !!, ein Hausmeerschweinchen nciht von einem Wildmeerschweinchen unterscheiden konnte ! Auch ein totgebornes watussikalb konnte er nicht als solches erkennen, und as Futter fĂƒÂŒr unsere Köhlerschildkröten hat er in den Baum in der Anlage gehÀngt, damit sie etwas BeschÀftigung haben....Wie gesagt, ich kenen einige "Zoo-Laien", die eins ehr fundiertes Wissen ĂƒÂŒber Zoos und Tierhaltung haben, besser als so mancher Tierpflger, was darn liegt, das bei vielen Tierpflegern kaum noch Interesse am Zoo besteht.Kenne ich leider auch den einen oder anderen....In Landau hatten ir eienn Lehrling, der mir in seienr dreijÀhrigen Ausbildung nur eien einzige Frage gestellt hat, und zwar"Wenn ein Spießbock eien Oryxantilope ist, was ist dann eien SÀbelantilope ?" Die Frage stellte er mir nach eienm besuch in Karlsruhe in seinem dritten lehrjahr, nachdem er einige Monate bei mir im Revier war. Ich ahlte aber nachwievor , und das ist mein gutes Recht, an meienr Einstellung fest, das ich als langjÀhriger, erfahrener Tierpfleger die QualitÀt einer Tierhaltung besser beurteilen kann als ein"Laie". Und Dennis sollte sich einmal die MĂƒÂŒhe machen, sich mit Großkatzen und derer Haltung im Zoo vertraut zu machen, dann wird er vielleicht die MÀngel in der Augsburger , und vieler anderer deutscher Zoos,besser erkennen.
(23.06.2006, 00:00)
Zoosammler:   @Michael Amend: Ich freue mich, dass Sie wieder mehr mitdiskutieren! Ihr Wissensschatz und ihr Humor haben dem Forum m.M. nach lĂ€ngere Zeit gefehlt. Ich kann aber nur hoffen, dass es ein MissverstĂ€ndnis ist, wie ich ihren Beitrag verstehe. So wie sie schreiben nĂ€mlich, wĂ€re die logische Konsequenz, dass wir hier nur noch ausgebildete und praktizierende Tierpfleger diskutieren lassen und der Rest sich zurĂŒckhĂ€lt, um nicht in anderer Leute "Arbeit reinzureden", weil man als Laie "keine Ahnung von der Materie" hat. Wenn Sie tatsĂ€chlich der Meinung sind, man solle sich davor hĂŒten, sich zu etwas zu Ă€ußern, wo man kein "Experte" ist, wĂ€re das die einzig sinnvolle Schlussfolgerung (obwohl ich unterstelle, dass es auch unter Tierpflegern eine große Bandbreite an "Ahnung vom Thema haben" gibt).
Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie das SO gemeint haben.
(23.06.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Dennis
Das soll jetzt nicht arrogant klingen, aber ich bin seit 15 Jahren Tierpfleger und denke, das ich dadurch besser eine Tierhaltung beurteilen kann als ein Laie. Ich habe auch schon Großkatzen gepflegt und die Stuttgarter Großkatzenhaltung ist bei Weitem besser als die Augsburger Haltung.Ãœbrigens, eine Gitterabsperrung ist fĂƒÂŒr Katzen wesentlich besser als ein Glasabsperrung, da die Katzen durch die Spiegelung irritiert werden. Die Leoparden-Aquarien in Augsburg sind deiner Meinung nach nur"etwas"kleiner als Köln ? Das, was Augsburg als Leoparden-Anlage prÀsentiert, ist nur unwesentlich größer als ein Katzenklo, ich habe schon flÀchenmÀßig größere Meerschweinchen-Anlagen gesehen.Von der Gestaltung einmal ganz abgesehen. Vielleicht hat sich das ja mittlerweile etwas gebessert, ich war 2001 das letzte Mal in Augsburg, und da waren die Anlagen kaum bepflanzt bzw. mit RĂƒÂŒckzugs,-und Klettermöglichkeiten ausgestattet. Und was mir die Augsburger Kollegen ĂƒÂŒber ihre eigenen Raubtieranlagen erzÀhlt haben,kann und werde ich nicht hier im Forum verbreiten.Aber ich möchte dir natĂƒÂŒrlich nicht deine persönliche Meinung ausreden, wenn du der meinung bist, das die Katzenhaltung in Augsburg in Ordnung ist, ist das schon in okay, das zeigt jedenfalls, das du als Laie eben keine Ahnung von der Materie hast.Das mag hart klingen, ist aber eine Tatsache. Oder bist du Tierpfleger ? Ich jedenfalls hĂƒÂŒte mich davor,als Laie beispielsweise in Pc-Angelegenheiten, einem Computerfachmann in seine Arbeit reinzureden.
(23.06.2006, 00:00)
Dennis:   @Michael amend: Wenn dir das augsburger
Großkatzenhaus b.z.w HĂ€user dir nicht gefallen guck dir die in Berlin, stuttgart oder Dresden an ! Das ist inakzeptabel1 Bei den Leoparden kann von Glasaquarien nicht die Rede sein die Anlagen sind wie in köln, nur etwas kleiner oder findest du die kölner Anlagen auch indiskutabel?
(23.06.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Dennis
Die"neuen"Raubtieranlagen sind toll ? FĂŒr wen ? Bestimmt nicht fĂŒr die Tiere. Diese Anlagen waren schon bei ihrer Eröffnung veraltet. Sicher , die Außenanlgen fĂŒr Tiger und Löwen sind gerĂ€umig und strukturiert, dennoch fehlt es an Schatten und RĂŒckzugsmöglichkeiten. Die Leopardenhaltung in den "Vollglasaquarien"ist indiskutabel , unvorstellbar, da wurden frĂŒher 5 Amurleoparden und zwei Schneeleoparden gepflegt, die InnenrĂ€ume gehören mit zu den schlechtesten , die ich kenne. Die Großkatzenhaltung in Augsburg ist unzeitgemĂ€ĂŸ , nicht tiergerecht und von daher stark verbesserungswĂŒrdig.
(21.06.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   Ich finde, dass der Zoo Augsburg v.a. wegen seines Vogelbestandes besuchenswert ist. Die Wasservogelsammlung dĂŒrfte die vielfĂ€ltigste in SĂŒddeutschland sein und das Vogelhaus beherbergt eine der reichhaltigsten Sammlungen exotischer Kleinvögel, v.a. Sperlingsvögel, in einem deutschen Zoo - Arten wie Sternrötel, Cinderella-SchönbĂŒrzel und Goldmankolibri, Kolibris sind auch eine Augsburger SpezialitĂ€t, habe ich in keinem anderen deutschen Zoo oder Vogelpark gesehen.
Der grĂ¶ĂŸte Schwachpunkt ist neben einiger zu kleinen Anlagen die Beschilderung. Gerade die (Wasser-)Vogelanlagen sind oft unzureichend beschildert.
(11.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Möglich, dass die Wahl nur deshalb auf die BraunbĂ€ren fiel, weil man sich von einer der beiden Arten trennen musste und es fĂŒr die KragenbĂ€ren einen Abnehmer gab (oder sie gestorben sind). Schließlich sind BraunbĂ€ren nirgendwohin absetzbar.

Der Zoo Leipzig hatte vor Jahren zwei BraunbĂ€ren aus einem kleinen Tierpark, wo die Anlage nicht mehr den Anforderungen entsprach, "vorĂŒbergehend" aufgenommen. Sie konnten nie in ihren Heimatpark zurĂŒckkehren, und ihre Unterkunft in Leipzig (der damalige SpielkĂ€fig fĂŒr JungbĂ€ren im Kinderzoo) hielt den lĂ€ngst ausgewachsenen BĂ€ren nicht mehr stand. Der Zoo versuchte ĂŒber Jahre, die BĂ€ren abzugeben, aber selbst der als Auffangstation erbaute BĂ€renpark Worbis hatte eine lange Warteliste von "AnwĂ€rtern" - wenn ich mich recht erinnere, ĂŒber hundert!

Wahrscheinlich wird eines Tages eine ganze Generationen "auf Auslauf" stehender BraunbÀren in den Zoos wegsterben und durch andere Arten ersetzt werden, und wir fragen uns dann "Wer hat eigentlich noch BraunbÀren...?"
(11.06.2006, 00:00)
Dennis:   ich gehe öfters nach Augsburg und finde auch, das man dem zoo zu wenig Beachtung schenkt.
Gerade die Raubtieranlagen sind doch toll !
Die neue BraunbÀranlage hat nur einen Nachteil.
Sie ist mit europÀischen BraunbÀren besetzt!
Mir wÀre es lieber, wenn man die ragenbÀren behalten hÀtte, die sterben nÀmlich grad in den Zoos aus.
(11.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Die heutige BĂ€renanlage ist eine wesentlich vergrĂ¶ĂŸerte Variante des Altzustandes, der aus zwei "Nischen" mit treppenartig strukturiertem Betonboden bestand und am linken Ende der Anlage noch zu sehen ist; ich erinnere mich allerdings nicht mehr, inwieweit diese "Keimzelle" der Anlage beim Umbau verĂ€ndert oder ob sie "nur" durch die benachbarte FlĂ€che erweitert wurde. Den Urzustand habe ich 1986 bei meinem ersten Besuch noch gesehen, und die beiden Anlagen waren damals mit Braun- und KragenbĂ€ren besetzt.
(07.06.2006, 00:00)
IP66:   Weiß jemand etwas ĂŒber die BĂ€renanlage in Augsburg. Sie sah recht interessant, aber sehr klein aus. Ich erinnere mich auch noch, daß der Afrika-Komplex bei meinem letzten Besuch - vor 3 oder 4 Jahren - schon ein wenig angejahrt wirkte, obwohl er noch in den 80ern als vorbildlich gepriesen wurde.
(07.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Dann wirds wohl so gewesen sein. Ansonsten wĂ€re es nĂ€mlich die erste ĂŒberhaupt bekannte Zwillingsgeburt beim Takin gewesen.
(07.06.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Ich bin mir da auch nicht sicher, aber ich dĂ€chte es wĂ€ren zwei Einlinge in nur wenigen Tagen Abstand gewesen!
(07.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Eine Frage, die mich schon lĂ€nger beschĂ€ftigt: Gab es in Augsburg mal eine Takin-Zwillingsgeburt? Oder nur 2x Einlinge fast zur gleichen Zeit?
(06.06.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Ich hatte bereits gelegentlich ĂŒber den Augsburger Zoo geschrieben, mein letzter Besuch ist allerdings auch schon ein Jahr her! Damals wurde noch an der neuen Seehund-Anlage gewerkelt, fĂŒr die ein Teil des grossen Teichs geopfert wurde. Um auch Historische Aspekte aufzubieten, wurde hier eine hölzerne BrĂŒcke aus dem Umland gerettet und als Besucherplattform hergerichtet! Als nĂ€chstes sollte eine neue SeebĂ€r-Anlage angegangen werden, da hier dringenster Bedarf herrscht! Ansonsten fehlten in den letzten Jahren spĂ€ktakulĂ€re Neuanlagen. Die Elefantenfreianlage wurde vergrössert und der Trockengraben aufgegeben, sowie eine neue Manul-Voliere errichtet. MĂ€hnenwölfe standen kurz vorm Einzug auf der ehemaligen KĂ€nguru-Anlage und NasenbĂ€ren fand man auf der benachbarten ehemaligen Kl.Panda-Muntjak-Anlage! Kolibris sieht man zur Zeit nur noch im Vogelhaus, aber sicherlich gibt es noch welche hinter den Kulissen!
(06.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Zu den Zoos, ĂŒber die man hier im Forum nur ganz selten etwas liest, zĂ€hlt auch Augsburg. Leider komme ich wegen der Entfernung nur selten hin, mein letzter Besuch liegt einige Jahre zurĂŒck (da gab es dort z.B. noch keine Takine). Wie hat sich denn der Zoo inzwischen entwickelt?
(06.06.2006, 00:00)

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