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Zoo news



Frank-Dieter Busch:   m.W. sind es 3junge Geparden
(17.09.2006, 17:52)
Michael Mettler:   Hannover hat seit Donnerstag wieder Gepardennachwuchs (laut Aushang am Gehege), eine Anzahl ist nicht angegeben.

Das Wombatpaar ist inzwischen zusammen auf der Au√üenanlage - was nicht gleichzeitig bedeutet, dass es sich auch wirklich vertr√§gt. Bei der kommentierten F√ľtterung auf der Australienanlage sagte der Pfleger: "Wenn Sie nachher ein paar Gehege weitergegangen sind und pl√∂tzlich lautes Geschnatter h√∂ren, dann haben die Wombats wieder Ehestreit...."
(17.09.2006, 00:29)
Dennis I:   Wieder bald wieder Elefantennachwuchs in Hannover ?!
(13.09.2006, 19:12)
Aguti:   Laut Forum von www.leszoosdanslemonde.com wurde neben mehreren Klammeraffen f√ľr den Gaiapark/Kerkrade, auch ein Roter Br√ľllaffe f√ľr den Zoo Frankfurt a.M. aus S√ľdmaerika importiert. Die Tiere befinden sich aber noch in Quarant√§ne. Eventuell wird dann die Haltung Roter Br√ľllaffen in Frankfurt noch durch Nachzuchten aus K√∂ln aufgestockt? Wei√ü jemand schon n√§heres?
(13.09.2006, 13:48)
Tom Schr√∂der:   Das Orang-Jungtier in K√∂ln ist von NONI, die wiederum eine Tochter der mittlerweile in M√ľnster lebenden JOHNNY und NONJA ist.
(11.09.2006, 20:11)
Sebastian Dahl:   Im KStA stand, dass es sich wahrscheinlich um ein weibliches Jungtier handelt. Ich war gestern in K√∂ln, aber gesehen habe ich es auch nicht.
(11.09.2006, 14:49)
IP66:   Die Meldung vom neuen jungen Orang in K√∂ln kenne ich auch - als Muttertier kommt eigentlich nur das j√ľngere der beiden verbliebenen Weibchen in Frage. Gesehen habe ich das Jungtier aber noch nicht. Das Geschlecht w√§re wichtig, da schon zwei Jungm√§nner auf der Anlage herumturnen.
(11.09.2006, 11:53)
Konstantin Ruske:   Warschau hat somit ein zweites Nashorn erhalten. Als neue Arten sind im Tierpark Berlin Lappenstare und Schuppens√§ger ( !) zu verzeichnen. Ein Jaguar wurde geboren, ebenso eine Bengalkatze.
(11.09.2006, 08:29)
Jelle:   Konstantin,

Das Panzernashorn dass schon einige Zeit in Warschau lebt heisst Hugo. Das ist auch die Name des letzeren Panzernashorns geboren in Rotterdam! Koennen Sie dies mal klar machen? Oder hat Warschau jetzt ein 2tes Nashorn bekommen?
(10.09.2006, 22:47)
Steffen Kohler:   Das Neuguinea-Krokodil ist vom Zoo Berlin eingestellt.
(10.09.2006, 12:35)
Dortmunder:   Beim Neuguinea-Krokodil w√ľrde ich ja mal spontan auf ein Nachzuchttier aus Wuppertal tippen, oder ?
(10.09.2006, 12:27)
Sacha Beuth:   @Konstantin Ruske: Woher stammt das Neuguinea-Krokodil? Und was ist mit dem Exemplar im ZOO Berlin passiert?
(07.09.2006, 17:58)
Konstantin Ruske:   1,0 Panzernashoprn " Jacob" aus dem Tierpark Berlin wurde an den Zoo Warschau √ľberstellt. Mit dem Tierpark Aschersleben gab es einen Austausch von Brazza- Meerkatzen, so da√ü jetzt im Tierpark Berlin zwei Paare gehalten werden.Als neue Art wird ein Neuguinea- Krokodil gehalten. Positiv mit Nachwuchs sieht es bei den Waldhunden aus.
(07.09.2006, 16:19)
Sebastian Dahl:   Im K√∂lner Zoo ist diesen Monat wohl ein Borneo-Orang-Utan geboren worden.
(05.09.2006, 14:45)
Ronald Masell:   @Karsten Vick: Danke, habe ich irgendwie nicht mitbekommen.
@Walter Koch: Wie Stefan schon geschrieben hat, 4 St√ľck.
(26.08.2006, 17:13)
Stefan Schubert:   @Walter Koch: Es m√ľssten vier G√ľrtelvaris sein, soviel sah ich im Juni!
(26.08.2006, 13:03)
Karsten Vick:   @Ronald Masell: Dem Heidelberger Schopfhirsch ist hier sogar ein eigenes Thema gewidmet - Kategorie Huftiere.
(25.08.2006, 22:59)
Walter Koch:   Zu Heidelberg. Wieviel G√ľrtelvaris haben
sie gesehen ?
(25.08.2006, 22:16)
Ronald Masell:   Kleine Rundreise durch den S√ľdwesten.
Karlsruhe haben wir uns erspart, aus den schon oft genannten Gr√ľnden.
Landau:
Der erste Besuch f√ľr uns (meine Frau und mich).
Klein aber sehr fein. Kann ich jedem nur empfehlen. Sehr schöne Affenanlagen.
Freiflugvoliere f√ľr die Aras. Die Afrikaanlage ist auch top. Alle Tiere waren zu sehen.
Interaktionen zwischen Rotducker und Gnu, wobei es dem Gnu wohl nicht sehr angenehm war, im Halbschlaf am Ohr gelutscht zu werden. Die Kronenkraniche machten allerdings, entgegen anderer Aussagen hier im Forum, einen recht intelligenten Eindruck. *gg*.
Auch bei den Watussis und PO-Schweinen ging es rund, ein PO-Schwein versuchte dem jungen Watussi in die Beine und in den Bauch zu beissen, dabei kam es zu heftigen Lauf“duellen“. Die Sudan-Geparden bewohnen drei Gehege, in die sie abwechselnd gelassen werden. Bei unserem Besuch waren sie allerdings zusammen auf einer Anlage.
Als einziger Kritikpunkt fallen mir nur die Raubtieranlagen ein, die größer sein könnten.
Bevor jemand fragt, Nein, im Reptilium waren wir nicht. Irgendwann streikt sogar meine Frau. Die wollte lieber ins Technik-Museum nach Speyer.(Absolut genial, sehr zu empfehlen).
Heidelberg:
Unser letzter Besuch war 2001. Seitdem hat sich einiges getan. Die Kleinkatzenanlagen wurden sehr schön umgebaut und struktuiert. Die Tiere waren auch sehr aktiv.
Sowohl Goldkatzen, in beiden Anlagen, als auch die Bengalkatzen und die Rohrkatzen.
Letztere mit 2 Schwärzlingen und 3 normal gefärbten Tieren.
Das Vogelwäldchen wird leider etwas kleiner, wegen des Elefantenhauses.
Die Elefanten waren beide auf der Freianlage, allerdings noch voneinander getrennt.
Axis und Hirschziegen waren nicht zu sehen, da an der Freianlage unter gro√üer L√§rmentwicklung gebaut wurde. Die hatten sich verkr√ľmelt.
Ebenfalls alle Tiere auf der Afrikaanlage. Sie standen in den hintersten Ecken.
Sumatratiger mit drei Jungtieren. Waschbären und Stachelschweine in Gemeinschaftshaltung.
Das Gehege macht zwar immer noch den Eindruck der fr√ľheren B√§rengr√§ben, aber die Gr√∂√üe und Einrichtung stimmt f√ľr die beiden Arten.
Auf der ehemaligen Nashornanlage jetzt Rote Riesen und Emus.
Die Robbenanlage wurde aufgepeppt, der Beton wurde etwas schöner verkleidet.
√úber die Menschenaffen brauche ich hier ja nichts schreiben. So gelangweilte Affen auf unstruktuierten Freianlagen... Schade, Chance vertan.
Im Menschenaffenhaus allerdings Tupaias. 5 St√ľck, 4 in der Voliere und eins auf Freigang.
Die Roloways sind jetzt in zwei Gruppen aufgeteilt. Jeweils 4 Tiere. Eine Gruppe im Kleinaffenhaus und eine im Menschenaffenhaus.
Das Kleinaffenhaus wurde seit unserem letzten Besuch dahingehend umgebaut, das fast der gesamte Besucherbereich den Affen zugeschlagen wurde. Eine akzeptable Lösung.
Und dann der Hammer, bei den kleinen Pandas kein Muntjak sondern ein Schopfhirsch!
Hab ich hier irgendetwas verpasst? Wurde das hier im Forum schon erwähnt?
Wir waren jedenfalls angenehm √ľberrascht. Die letzten hatten wir im TP Berlin und in Rotterdam gesehen.
Also, wer mal in den S√ľdwesten kommt, es lohnt sich!

(25.08.2006, 18:12)
Dortmunder:   Gut geraten ! Aber eigentlich hatte mich interessiert, ob es bei Hausschweinen, oder bei den PO-Schweinen war...
(25.08.2006, 09:31)
Karsten Vick:   @Dortmunder: Was wolltest du denn Michael Amend fragen? Wer der Besoffne im Schweinestall war oder was??
(24.08.2006, 23:30)
Sacha Beuth:   Habe es schon unter einem anderen Thema, verzeihung Thread, versucht. Weils aber auch hier einigermassen passt noch einmal:

@alle: Besuche am Samstag den Zoo Leipzig. Kann mir jemand sagen, ob das Ringbecken im Aquarienhaus wieder f√ľr die Besucher zug√§nglich ist (und falls nein: wann). W√§re echt hilfreich. Danke schon im voraus.

(24.08.2006, 15:03)
Konstantin Ruske:   Ausgesprochen Erfreulich ist der erwerb einer weiteren Jaguarundikatze im Zoo Berlin, so da√ü jetzt zwei unverwandte Paare zusammengestellt sind und beste Voraussetzungen f√ľr die optimale Nutzungd es Zuchtpotentials der Importtiere bestehen.
(24.08.2006, 13:06)
Zoosammler:   Das ist wirklich ein Problem, theoretisch k√∂nnte er jeder von uns sein. ;)
Da Michael Mettler bislang nicht widersprochen hat, ist es aber eher unwahrscheinlich, dass er seinen gängigen Zweitnamen benutzt...
Aber vielleicht hat seine Abwesenheit ja auch sein Gutes: Er hat viel Zeit, um sich um eine neue Tastatur zu k√ľmmern und dann in ungewohnt lesbarer Form die Bildfl√§che wieder zu betreten. ;)
(23.08.2006, 12:39)
Dortmunder:   Gibts den Herrn Amend eigentlich nicht mehr, oder hat er, w√§hrend meiner flitterw√∂chigen Abwesenheit einfach sein Pseudonym ge√§ndert ? Ich hab da gestern was √ľber "seinen" Zoo gelesen, was ich gerne genauer hinterfragen w√ľrde... ;o)
(23.08.2006, 08:39)
Werner Weyler:   In Wuppertal br√ľten zur Zeit drei K√∂nigspinguine. Seit vergangenem Wochenende stehen 200 mannshohe Pinguine im Zoo. Bis Oktober kann man die Kunstwerke sehen. Es ist absolut super und sehenswert auch f√ľr Partner, die sich weniger f√ľr Zoos und mehr f√ľr Kunst interessieren.
(22.08.2006, 22:54)
Michael Mettler:   ... was durchaus Sinn macht und die Ecke optisch weiter aufwerten d√ľrfte. Mir pers√∂nlich hat das "Nebengehege" - vor der S√§belantilopen √ľber viele Jahre hinweg mit Grevyzebras besetzt - nie so recht gefallen, so gesehen gef√§llt mir die neue L√∂sung. Schaun mer mal, wie es mit den S√§belantilopen weitergeht - und die Grevys sind ja ebenfalls noch Doppelbelegung Zoo/Tierpark....
(22.08.2006, 14:01)
Steffen Kohler:   Es gibt leider keinen neuen Besatz, die Anlage wird der Anlage f√ľr B√∂hmzebras, Elenantilopen und Strau√üe einverleibt.
(22.08.2006, 13:47)
Michael Mettler:   @Steffen Kohler: Gibt es denn einen neuen Besatz auf der bisherigen Anlage der S√§belantilopen, oder wird diese noch in die Nebenanlage (B√∂hmzebras/Elenantilopen) einbezogen?
(22.08.2006, 12:17)
Steffen Kohler:   Die S√§belantilopen haben die bisherige Bergzebra- Anlage bezogen.
Unterdessen wurde zwischen den Kormoranen und dem Vari- K√§fig mit dem Bau einer neuen Au√üenanlage f√ľr Haubenlanguren begonnen.
(21.08.2006, 20:48)
Jelle:   Endlich mal eine gute Nachtricht zu den Umsetzungen im Zoo (da meine ich die Umkwartierung den Bergzebras nach Tierpark Berlin. Planmaessig soll man die Arbeit zu Hand nehmen muessen. Durchaus hoffe ich mal das manche Doppelhaltung zu Ende geht. Aber zu mal bei Panzernashoerner kann mann eben nicht erwarten das den Zoo darauf verzichten werde!! Also, ich bin recht fuer eine asiatische Tropenhalle im Zoo mit Panzernashoerner (vielleicht sogar zwei Kuehe drin!!!
(21.08.2006, 20:18)
Michael Mettler:   @?: Bei der Wette halte ich gegen. Unter den Antilopen w√ľrde ich im Zoo eher auf einen Abschied der S√§belantilopen tippen - denn die gibts auch im Tierpark, und angeblich wird ja am Herunterschrauben der "Doppelbelegungen" gearbeitet.
(21.08.2006, 17:55)
?:   Sehr vern√ľnftig. Dadurch bekommen hoffentlich die Grevy-Zebras mehr Platz.
Ich wette, die n√§chste Art, die aus dem Zoo Berlin verschwindet, werden die Spie√üb√∂cke sein. Gibt es denn f√ľr den Tierpark Berlin irgendwelche Pl√§ne, weitere Antilopen-Arten in den Bestand aufzunehmen ?
(21.08.2006, 17:39)
Konstantin Ruske:   Der Zoo Berlin hat seine drei Bergzebra- Stuten in den Tierpark Berlin √ľberf√ľhrt und damit die Haltung dieser Art beendet.
(21.08.2006, 08:39)
R. Masell:   @Andreas, die Wei√ükopfmakis sind immer noch in dem Rundk√§fig bei den Stachelschweinen. Sie haben aber die M√∂glichkeit auf mehrere B√§ume in der Afrikaanlage zu gelangen. Die Klappe nach au√üen war offen. Wurde aber nicht genutzt.
Das Reptilienhaus machte einen eher vernachl√§ssigten Eindruck. Scheinbar wurden alle Ressourcen f√ľr die neue Schimpansenanleg genutzt.
@M.M. Die Rindermischlinge sind ganz verschwunden. Leider war kein Pfleger greifbar den man fragen konnte wohin.
Noch ein Zusatz, es gibt nur noch einen Bl√§√übock und die Kaffernb√ľffel sind auch nicht mehr da.
(19.08.2006, 17:28)
Ralf Seidel:   Vor wenigen Tagen wurde im Tiergarten Bernburg die neue Gepardenanlage √ľbergeben. Im Gehege leben derzeit 2
Weibchen, eine Leihgabe aus dem Zoo M√ľnster. Damit ist der fast 100-j√§hrige Tiergarten momentan die einzige tierg√§rtnerische Einrichtung im Bundesland Sachsen-Anhalt, die diese Tiere h√§lt. Die gro√üen Zoos in Halle und Magdeburg haben ihre Haltungen schon vor Jahren auf Grund mangelnder Unterbringung aufgegeben.
Waldhunde, Wei√ünackenkraniche, Palawan-Pfaufasane und viele andere, mehr oder weniger seltene Arten sind durchaus ein Grund, sich diesen sch√∂nen Park einmal anzuschauen. Vielleicht auch in Verbindung mit dem hier ja schon √∂fter angef√ľhrten Zoo Aschersleben, der nur wenige Kilometer entfernt liegt.
(19.08.2006, 09:45)
Michael Mettler:   @R. Masell: Sind die Rindermischlinge ganz weg aus Neuwied oder nur umgezogen? Waren in meinen Augen hochattraktive Tiere, die ja inzwischen auch in das K√∂lner "Auerochsen"-Projekt in Ungarn einbezogen wurden.
(18.08.2006, 19:44)
Andreas Hartung:   @R. Masell: Wie sieht denn inzwischen die Haltung der Wei√ükopfmakis in Neuwied aus, haben sie Freilauf, wie es mal geplant war? Und welchen Eindruck machte das Reptilienhaus?
(18.08.2006, 19:24)
R.Masell:   War heute nach 2 Jahren mal wieder in Neuwied. Anstelle der Rindermischlinge neben den Urwildpferde ist jetzt eine Nasenb√§renanlage. Die Anlage ist toll.
Mulch zum w√ľhlen, Gras und Erde zum Graben, viele B√§ume zum Klettern.
F√ľr mich eine der besten Nasenb√§renanlagen die ich kenne.
Das Menscheaffenhaus f√ľr dei Schimpansen ist auch fertig. Ist ebenfalls toll geworden. Sehr sch√∂ne und gro√üe Innenanlage und eine gro√üe Aussenanlage, die aber von den Affen noch nicht genutzt werden darf. In der ehemaligen Servalanlge leben jetzt Waschb√§ren. Erscheint mir f√ľr Waschb√§ren ausreichend. Leider auch einige leer stehende Gehege im obereb Bereich. Bisons gibt es auch nicht mehr. Gerade wegen der neuen Anlagen ein lohnender Besuch wenn man daran vorbeikommt oder von K√∂ln aus nur knapp eine Stunde braucht.

(18.08.2006, 19:10)
Dirk K:   Krefeld hat mit 1,3 Tieren aus Dortmund mit der Axishirschhaltung begonnen. Habe mich leider noch nicht selbst √ľberzeugen k√∂nnen, wo die Tiere untergebracht sind, kann aber nur die alte Elchanlage sein. Au√üerdem wurden schon vor einigen Wochen zwei m√§nnliche Moschusochsen und zwei Jaguarundis geboren.
(15.08.2006, 18:16)
R.Masell:   Gestern Besuch in Dortmund. Nashorn_haus √§u√üerlich fertig, Aussenanlagen im Bau. Jaguarundi- Aussenanlage fertig, sehr sch√∂n geworden, Haus noch im Bau.
Sehr innovativ: die begehbare Waldkauzvoliere. (Ironie) Die h√§tte man sich sparen k√∂nnen, und daf√ľr in eine bessere Gehegebeschildrung investieren sollen, die ist im Moment bescheiden.
@cajun: Wann kommt in Dortmund endlich jemand auf die Idee f√ľr Kinder Einblicke in die L√∂wen- bzw. Tigerfreianlage zu schaffen. Dortmund hat bald eine Generation Eltern mit Bandscheibensch√§den. Alle naselang der Protest "Mama (Papa) ich seh nichts, heb mich mal hoch." Ansonsten ein lohnenewerter Besuch.




(14.08.2006, 17:37)
Werner Weyler:   War heute im Affen- und Vogelpark Eckenhagen. Es gibt keinen neuen F√ľhrer und wird es vermutlich auch nicht mehr geben.

Es widerspricht eigentlich meiner Einstellung negativ √ľber zoologische Einrichtungen zu sprechen/ schreiben, aber hier ist es n√∂tig. Ich werde dort nicht mehr hinfahren und 8 Euro Eintritt bezahlen.

Im Gegensatz zu fr√ľheren Jahren gibt es kaum noch interessante Vogelarten. M√∂glicherweise bin ich ja blind, aber ich sah nur einen Kakadu und Wellensittiche, sonst keine Papageien, oder Sittiche. Nichts mehr erinnert an einen interessanten Vogelbestand, den es einstmals gegeben hatte. An Affenarten werden Berber- und Totenkopfaffen gehalten.

Gehege, Volieren und die gesamte Anlage wirken recht ungepflegt. Die Beschilderung an den meisten Volieren kann man vergessen, da der Besatz dann doch ein anderer ist. Abgesehen von hellem und dunklen Kronenkranich, Schwarzstörchen und verschiedenen Arten der Ibisse
findet der Interessierte nichts Bewegendes. Es sei denn, man liebt die verschiedenen Arten an Hausgefl√ľgel.

Spielger√§te f√ľr Kinder gab es schon immer, aber mittlerweile nehmen sie einen immensen Platz ein, vielfach muss dann auch gezahlt werden. Kostenlos sind allerdings die mehr als
10 Grillh√ľtten, die man Besuchergruppen per Voranmeldung zur Verf√ľgung stellt. Insgesamt muss ich einfach sagen, dass aus dem ehemaligen interessanten Vogelpark wohl jetzt ein Freizeit-, oder Vergn√ľgungspark geworden ist. Die Bezeichnung Affen- und Vogelpark halte ich f√ľr nicht mehr zutreffend.

(14.08.2006, 03:13)
Michael Mettler:   War heute spontan im Zoo Hannover. Jede Menge Dikdiks gesehen: F√ľnf bei den Pferdeantilopen, vier bei den Nyalas und zwei in einem dortigen Vorgehege. Vielleicht (wie vor zwei Wochen) weitere in den alten Dikdik-Innenanlagen im Giraffenhaus, die aber mit Holzplatten zugeh√§ngt sind, wodurch man nur mit Gl√ľck durch die verbleibenden Ritzen etwas erkennen kann. "Eingerichtet" sind die Boxen jedenfalls noch f√ľr Dikdiks.

Au√üerdem meine √ľbliche Wombat-Sichtung, diesmal allerdings das aus Australien geholte Weibchen Molly auf der Freianlage (aktiv!). Das M√§nnchen Toranaga war nirgends zu sehen, wei√ü also nicht, ob beide schon zusammen sind.

Die hölzerne Dachkonstruktion des Schildkrötenhauses sieht sehr marode aus, inzwischen wurde sie auch von allen Kletterpflanzen befreit, und die Nilflughunde scheinen ebenfalls raus zu sein. Habe meine Zweifel, ob das Dach noch bis zum Bau von Yukon Bay (dann muss das Schildkrötenhaus weichen) hält...

Habe erstmals die Haustiershow gesehen. Von dem Rotbunten Schwein, das per Seilzug ein Schild "Esst mehr Fisch" aufklappt, hatte ich ja schon geh√∂rt und gelesen, aber die exotische Version der Bremer Stadtmusikanten war neu f√ľr mich: Eine Zwergziege auf dem R√ľcken eines Lamas, auf der wiederum - aus einiger Entfernung anfliegend - eine Taube landet. Laut Kommentar waren es sogar VIER Tiere: "Sehen Sie diesen schwarzen Punkt auf der Stirn der Taube? Das ist Gonzo, die Peruanische Eintagsfliege - die ist aber nur heute dabei..." Ein paar Hundert Zuschauer f√ľhlten sich offensichtlich gut unterhalten!
(12.08.2006, 17:25)
Melitta-Mann:   Keine Kudus mehr in Kronberg ? Was ist mit der Gruppe passiert ? Der Gnubulle aus M√ľnster, wie alt ist der ? Ich finde es toll, das der Opel-Zoo wieder mit Gnus anf√§ngt , endlich eine Afrika-Anlage ohne S√§belantilopen. Wie sieht denn der Vogelbesatz aus ? Aber der urspr√ľngliche Plan war doch, die Elen mit auf die Savanne zu nehmen, warum wurde das ge√§ndert ? Wurde denn durch die neue Anlage auch der Tierpflegerbestand aufgestockt ?
(12.08.2006, 06:50)
Judith:   Der Opel Zoo hat 0,2 Streifengnus aus Beekse Bergen sowie 1,0 aus Muenster Erhalten. Und nein es sind nicht die Elenantilopen, sondern Impalas.

Kudus werden vorraussichtlich wieder im Herbst in Kronberg sein, da seit ca. 1 Jahr keine Kudus mehr im Opel-Zoo vorhanden sind.

Die Elenantilpen bleiben daher auf ihrem angestammten Platz.
(11.08.2006, 22:08)
Melitta-Mann:   Kronberg hat wirklich Gnus bekommen ? Das w√§re ja zu sch√∂n, um wahr zu sein. Wo kommen die Gnus her ? Ich gehe davon aus, das die anderen 7 Tiere die Elenantilopen sein werden, aber was wird aus den Kudus ?
(11.08.2006, 15:12)
Sascha M.:   Durchatmen beim Opel-Zoo! Alle 16 neuen Tiere, die in den vergangenen Tagen die Reise in ihr neues Zuhause im Kronberger Tierpark angetreten haben, sind wohlbehalten im Taunus angekommen. „Jetzt kommt die Eingew√∂hnungszeit. Wir sind guter Dinge, dass auch dies ohne Probleme bew√§ltigt werden kann“, sagt Zoo-Direktor Dr. Thomas Kauffels. Drei Giraffen, sieben Impalas, drei Zebras und drei Gnus hat der Opel-Zoo aus befreundeten Anlagen in Deutschland und den Niederlanden erhalten. Sie alle finden Platz in der neuen Afrika-Savanne, die p√ľnktlich zu den Feierlichkeiten „50 Jahre Opel-Zoo“ Mitte September er√∂ffnet wird. In der neuen Savanne werden k√ľnftig 24 Tiere Platz finden, denn zu den 16 „Neulingen“ kommen weitere 8 aus dem Bestand des Tierparks. Darunter auch Giraffenbulle „Gregor“. Kaum waren die neuen Stallungen fertig – der Zoo hat ein gro√ües Giraffenhaus errichtet, in dem auch andere Savannen-Tiere untergebracht werden – sind die neuen Zoo-Bewohner eingezogen. Aus dem Tierpark Arnheim in den Niederlanden kamen zwei junge Giraffenk√ľhe im Alter von eineinhalb und zwei Jahren, eine gleichaltrige Artgenossin wurde vom Zoo Hannover auf die Reise nach Kronberg geschickt. Die drei Damen werden k√ľnftig an der Seite des jungen Giraffenbullen „Gregor“ in der neuen Savanne leben. „Gregor“ selbst ist im Opel-Zoo zur Welt gekommen und wird demn√§chst seinen bisherigen Platz an der Seite seiner Eltern verlassen und in die gro√üe Savanne ziehen. „F√ľr Gregors Eltern w√§re ein Umzug in ihrem Alter einfach zu viel. Sie bleiben an ihrem angestammten Platz n√∂rdlich des Philosophenwegs“, erkl√§rt Kauffels.

Fertig ist auch die Savannenanlage selbst. In deren Mitte f√§llt ein riesiger k√ľnstlicher Baum mit einer H√∂he von 9,50 Metern ins Auge. Er dient als „Fressbaum“ f√ľr die Giraffen. Kauffels: „Die Tiere wandern k√ľnftig von ihrem Stall durch die Savanne bis zum Fressbaum, um dort ihr Futter zu erhalten. Auf diese Weise k√∂nnen die Zoo-Besucher die Giraffen m√∂glichst nah und oft beobachten.“ Aber auch von der Afrika-Lodge aus, deren Fertigstellung in wenigen Wochen geplant ist, bietet sich ein herrlicher Panoramablick √ľber die Savanne und ihre Tiere – bis hin zur Burg Kronberg. Besucher des Gastronomiebetriebs, den der Opel-Zoo in Eigenregie f√ľhren wird (wir berichteten), sind nicht an die √Ėffnungszeiten des Tierparks gebunden. „Wenn der Zoo seine Pforten schlie√üt, kann man immer noch im Restaurant der Lodge verweilen und das Ambiente genie√üen“, schw√§rmt Kauffels. Der Gast kann seinen Blick √ľber die Savanne bis zum angrenzenden Giraffenhaus schweifen lassen. In das Giraffenhaus selbst gelangen Besucher w√§hrend der Zoo-√Ėffnungszeiten. Sollten die „Riesen“ der Savanne – beispielsweise an einem besonders kalten Wintertag – nicht im Freien sein, kann man von der Empore der Anlage aus die Giraffen in ihrem gro√üz√ľgigen Stall betrachten – und das quasi auf Augenh√∂he.

In der Savanne selbst m√ľssen sich die Tiere in den n√§chsten Wochen aber zun√§chst aneinander gew√∂hnen. Kauffels: „Aber auch das d√ľrfte kein gro√ües Problem sein, da unsere Neuank√∂mmlinge aus ihrem bisherigen Zuhause bereits an andere Artgenossen und ein Leben in Gemeinschaftsanlagen gew√∂hnt sind.“ Insgesamt zw√∂lf gr√∂√üere B√§ume, die sich auf dem Savannengel√§nde befanden, hat Kauffels umpflanzen lassen. Aus gutem Grund. „Alle Pflanzen, die niedriger als sechs Meter und in Reichweite der Giraffen sind, werden schnell von ihnen angefressen. Durch das Umsetzen der B√§ume besteht diese Gefahr nicht“, so Kauffels. Obwohl die Umpflanzaktion kostspieliger war, als dies der Kauf und die Pflanzung neuer B√§ume gewesen w√§ren, hat sich der Zoo zum Erhalt der B√§ume entschieden. „Gro√üe B√§ume sind sch√∂ner. Ein Zoo braucht das. Au√üerdem bin ich Biologe. Da tut es mir viel zu weh, gesunde B√§ume f√§llen zu lassen, wenn es auch anders geht“, sagt Kauffels.

Insgesamt sechs Millionen Euro hat der Opel-Zoo in das Savannen-Projekt investiert. Eine B√ľrgschaft von Kreis und Land st√ľtzt das Bankendarlehen, das der Tierpark in den n√§chsten Jahren zur√ľckzahlen muss. Das Geld dazu muss der Opel-Zoo, der keinerlei Zusch√ľsse von √∂ffentlicher Hand erh√§lt, aus dem Erl√∂s von Eintrittsgeldern und der Gastronomie erwirtschaften. Auch Patenschaften f√ľr Tiere sorgen f√ľr eine Einnahmequelle. „F√ľr unsere neuen Tiere k√∂nnen noch Patenschaften √ľbernommen werden. Einige der Neulinge haben bereits einen Paten“, berichtet Kauffels. Wer den Zoo mit einer Patenschaft unterst√ľtzen will, zahlt einen j√§hrlichen Betrag. Der kommt der Pflege des „Patenkindes“ und dem Zoo selbst zugute. Geld in die Kassen, wenn auch erst in einigen Jahren, wenn sich die Investition amortisiert hat, soll die Solaranlage bringen, die der Tierpark im Zuge der Bauarbeiten auf dem Dach der neuen Afrika-Lodge hat errichten lassen. Sonnenkollektoren sorgen daf√ľr, dass Strom erzeugt und gespeichert wird. Den wiederum verwendet der Zoo direkt oder verkauft ihn weiter.

(11.08.2006, 13:58)
Melitta-Mann:   Ist denn schon die neue Afrika-Anlage im Opel-Freigehege besetzt und er√∂ffnet ? Soweit ich wei√ü, soll nicht das alte Giraffen-Zuchtpaar auf die neue Anlage, sondern nur deren m√§nnliches Kalb, f√ľr das eigene Weibchen zugekauft werden sollen. Wei√ü Jemand, woher die Giraffen kommen sollen, welche Arten au√üer Zebras und Elenantilopen kommen zus√§tzlich auf die Anlage ? Und was kommt auf die ehemalige Elenantilopen-Anlage ?
(11.08.2006, 12:15)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin sind in diesem Jahr 4 Himalaya- K√∂nigsh√ľhner aufgezogen worden, ein nicht gerade allt√§glicher Zuchterfolg.
(11.08.2006, 10:06)
Saya:   Wegen den br√ľtenden Schuhschn√§beln - ein Freund von mir war in Paradiso und hat nachgefragt. Die Eltern haben das Ei erst besch√§digt, darauf wurde es herausgenommen und dann festgestellt dass es unbefruchtet war.
(10.08.2006, 00:37)
Michael Mettler:   Laut heutiger Zeitungsmeldung wurde gestern die mittelalterliche UHU-Burg in Walsrode er√∂ffnet. Besatz: Neun Eulenarten, Turmfalken, Dohlen und Kolkraben. Im Herbst folgen noch "Flederm√§use" (?). Zitat: "Oben im Turm ziehen finstere Kolkraben den Beobachter in ihren Bann." Im Burggarten gibt es ein "Freifluggehege" - diese Bezeichnung las ich zum ersten Mal, was ist das wohl...? Gemeint ist wahrscheinlich eine gro√üe Voliere, jedenfalls ist von Gemeinschaftshaltung verschiedener Arten die Rede.

Ansonsten entstehen √ľber den Park verteilt Entdeckerstationen, in denen man z.B. erleben kann, wie man sich als K√ľken im Inneren eines √ľberdimensionalen Eies f√ľhlt, oder erf√§hrt, warum Flamingos auf einem Bein stehen. Und es steht eine Umgestaltung der Sittich- und Lori-Anlagen an.

Events sind nat√ľrlich auch geplant, doch will man sie nicht selbst durchf√ľhren, sondern lediglich externen Veranstaltern die Fl√§chen zu Verf√ľgung stellen. So findet im September ein Gartenfestival im Park statt, und f√ľr die Winterzeit denkt man √ľber einen Weihnachtsmarkt nach. (Der Park soll ab diesem Jahr wieder ganzj√§hrig ge√∂ffnet werden.)

Im vergangenen Jahr hatte Walsrode 300.000 Besucher - diese Zahl wird f√ľr 2006 "erhofft", da die Vogelgrippe und das kalte Fr√ľhjahr vieel Besucher gekostet haben. Eintrittspreise derzeit 13 € f√ľr Erwachsene, 9 € f√ľr Kinder ab 4 Jahre, Familienkarte 40 €.
(09.08.2006, 09:07)
Melitta-Mann:   Schade. Woher wissen Sie das ?
(08.08.2006, 20:39)
Saya:   Leider war das Ei unbefruchtet. Aber vielleicht klappt es ja im n√§chsten Jahr!
(08.08.2006, 18:38)
Melitta-Mann:   Was ist eigentlich aus den br√ľtenden Schuschn√§beln im Parc Paradiso in Belgien geworden ? Da m√ľ√üte doch schon l√§ngst etwas geschl√ľpft sein, denn die 30 Tage Brutzeit sind l√§ngst vorbei. Leider war auf der Homepage des Parks nichts zu erfahren. Vielleicht war das Gelege unbefruchtet, oder die K√ľken sind kurz vor dem Geschlupf gestorben, oder es ist etwas geschl√ľpft, nur der Park h√§lt die Information zur√ľck. Es w√§re toll, wenn zum 120 J√§hrigem "Gefangenschafts"Jubil√§um des Schuhschnabels, endlich die Zucht gelingt, ich w√ľ√üte zu gerne, wie so ein kleiner Schuschnabel aussieht.
(08.08.2006, 17:46)
th.oma.s:   @johannes pfleiderer: das kann dramatisch werden...das zust√§ndige gesundheitsministerium behandelt den fall bisher als wildvogelfall...
(04.08.2006, 20:22)
th.oma.s:   bei der reiherente bis jetzt noch kein h5n1 nachweis
(04.08.2006, 20:19)
Johannes Pfleiderer:   In der Spiegel-Meldung hei√üt es, zun√§chst werden alle V√∂gel des Zoos in St√§llen untergebracht. Was geschieht danach mit dem Vogelbestand des Zoos?
(04.08.2006, 19:03)
Michael Mettler:   Ich habe eben den alten Vogelgrippe-Thread wieder aus dem Archiv geholt, damit wir hier nicht zuviele Nicht-Pressemeldungen reinstellen!
(04.08.2006, 18:59)
th.oma.s:   es handelt sich um einen wildvogel aus den dem bestand des zoos (trauerschwan),
der befund ergab h5n1 asia...das Testergebnis eines zweiten tot aufgefundenen vogels (reiherente) steht noch aus...
(04.08.2006, 16:06)
spiegel-online:   link zum Beiterag
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,430121,00.html
(04.08.2006, 10:43)
th.oma.s:   zoo dresden: hn51 - b probe wohl auch positiv es handelt sich wohl um einen widvogel, der im zoo tot gefunden wurde
(03.08.2006, 21:35)
Tierpark Hagenbeck:   Schock im Hamburger Tierpark Hagenbeck: Ein sechsj√§hriges M√§dchen war auf eine Mauer geklettert und in den Wassergraben des L√∂wengeheges gest√ľrzt. Aufmerksame Besucher retteten das Kind.

Hamburg - Das Mädchen war auf die etwa 1,50 Meter hohe Mauer des Freilaufgeheges geklettert und dann abgerutscht, sagte eine Tierpark-Sprecherin. Den Angaben zufolge hatte die Mutter versucht, ihre Tochter von der Mauer zu holen. Dabei habe das Kind sich offenbar erschreckt und die Balance verloren, sagte die Sprecherin. Zum Zeitpunkt des Vorfalls am Dienstag waren zwei Löwinnen in dem Gehege.

Gerettet wurde das Kind von anderen Besuchern, die es mit zusammengebundenen G√ľrteln aus dem Wassergraben zogen. Au√üer ein paar Sch√ľrfwunden habe das M√§dchen keine gr√∂√üeren Verletzungen davongetragen.

Der Graben ist durch einen Zaun, einen Gr√ľnstreifen und eine Mauer vom Weg getrennt. Nach Angaben der Sprecherin war der Unfall der erste dieser Art in hundert Jahren. L√∂wen scheuen instinktiv vor dem Wassergraben zur√ľck. Konsequenzen werden aus dem Vorfall wohl nicht folgen. Die Absperrung sei normalerweise ausreichend, sagte die Sprecherin. Die Mutter h√§tte darauf achten m√ľssen, dass ihre Tochter das Verbot einh√§lt, nicht √ľber die Absperrung zu klettern.

ffr/AP/dpa
(03.08.2006, 17:12)
Werner Weyler:   Im Zoo Wuppertal wurde heute die neue Anlage f√ľr Brillenpinguine offiziell er√∂ffnet. Ich finde, dass sie super geworden ist. Es sind noch nicht alle Tiere auf der Anlage, da noch welche auf der alten Anlage zur Brut geschritten sind und da sollte man halt nicht st√∂ren.

Eine recht abenteuerlich wirkende Gruppe lernte ich heute kennen, welche die Felsen der L√∂wen- und Tigeranlage erstellt. Wann die Anlagen im Erweiterungsgel√§nde fertig sind, steht noch aus. Der harte Winter f√ľhrte zum Baustopp und die Temperaturen in den letzten Wochen lie√üen den Spritzbeton in den Schl√§uchen hart werden. - Aber es wird. Dr. Sch√ľrer wird Anfang August eine F√ľhrung zur Baustelle machen ( siehe Zoo Wuppertal- Termine ).

Wichtig scheint mir aber, von der außerordentlichen Sitzung des Zoo- Vereins zu berichten:
1. Dank einer Spende von mehr als drei Millionen Euro wird eine neue Anlage f√ľr K√∂nigspinguine gebaut. Dem Spender wurden die Baupl√§ne vorgelegt und er erh√∂hte seine Spende unter der Ma√ügabe, dass ein ca. 15 Meter langer Glastunnel f√ľr die Besucher geschaffen wird, um die Tiere unter Wasser beobachten zu k√∂nnen.

2. F√ľr die Okapis wird eine neue Anlage geschaffen - die Z√§une werden fallen. Weiterhin werden die Stallungen f√ľr Besucher begehbar sein und entsprechend dem urspr√ľnglichen Lebensraum der Tiere ausgestattet werden.

3. F√ľr die Bonobos wird eine Au√üenanlage entstehen, entsprechend sch√∂n wie die Anlage f√ľr Orangs und Gorillas.

Dr. Sch√ľrer hat seine Chronik zum 125j√§hrigen fertig geschrieben, ich bin gespannt auf die 190 Seiten.


(29.07.2006, 19:48)
Konstantin Ruske:   Neben den Elefanten sind auch zwei weibliche Panzerkrokodile aus Emmener Zucht in Halle eingetroffen.Im Tierpark wurde ein weiterer Waldbison geboren.
(28.07.2006, 10:09)
Sitara:   Soweit mir zum jetzigen Zeitpunkt bekannt und aus meinen Beobachtungen heraus, bem√ľht Hagenbeck sich schon seit einiger Zeit verst√§rkt, die sozialen Strukturen f√ľr eine harmonierende Gruppe zu ber√ľcksichtigen und zu festigen, wobei die beiden √§lteren K√ľhe Mogli und Mala nicht zusammengef√ľhrt werden k√∂nnen aus den bekannten hier schon genannten Gr√ľnden. Von "Herde" m√∂chte ich in diesem Zusammenhang noch nicht sprechen, da es in Zoos meist "Zwangsgemeinschaften" sind, wo es sich zeigt, welches Tier mit welchem kann und welche sich √ľberhaupt nicht verstehen. Diese Antipathien bringen Stress in das Gesamtgef√ľge und um die unter (schlechten!) Umst√§nden daraus resultieren Unf√§lle zu vermeiden, bleibt eben nur eine Abgabe in eine andere Haltung. Schon allein um den Tieren weiterhin eine kettenlose Geburt zu erm√∂glichen (Lai Sinhs 2. Geburt steht f√ľr da kommende Fr√ľhjahr an), ist es notwendig, dass die soziale Bindung der Tiere untereinander noch st√§rker gefestigt wird. Der Bau der gr√∂√üeren Halle wird es erm√∂glichern, dass mehr K√ľhe und K√§lber der Geburt beiwohnen k√∂nnen, was ein wichtiger Lernproze√ü vor allem auch f√ľr die Jungtiere sein d√ľrfte.

Was Salvana betrifft, die zur Zeit mit ihrer Mutter Saida zusammen in Leipzig gehalten wird, wo beide Tiere bereits sehr positiven Kontakt zu Mekong aufgenommen haben und √ľber einen l√§ngeren Zeitraum mit dem Bullen zusammenstanden, l√§sst sich im Moment nichts Neues berichten. Soweit mir bekannt ist es noch nicht zu einer Verpaarung gekommen. Bleibt abzuwarten, wie diese "Hochzeitsreise" weitergeht...
(27.07.2006, 17:37)
Michael Mettler:   @Sitara: Sollen die durch die Transfers nach Leipzig und Heidelberg "frei gewordenen" Pl√§tze in der Hagenbeck-Herde bei sich bietender Gelegenheit wieder mit hinzugeholten K√ľhen besetzt werden, oder setzt man jetzt auf das Wachstum der Herde "aus sich heraus"? Wobei mir bekannt ist, dass Salvana aus Leipzig zur√ľckkommen soll, sobald sie dort gedeckt wurde.
(27.07.2006, 16:34)
Sitara:   Elefantentransfer: Die seit 1999 im Tierpark Hagenbeck lebende Elefantenkuh Jenny wurde gestern abends nach Heidelberg gebracht, wo sie zuk√ľnftig Ilona, die nach dem Tod der Zirkuskuh Maya wiederum alleine war, Gesellschaft leisten wird. Genauere Einzelheiten dazu sind der HP des Heidelberger Zoos zu entnehmen.
(27.07.2006, 15:02)
Andreas Hartung:   @Dennis: Wo kann man das mit den Aalen denn genauer nachlesen? Habe bei Google auf die Schnelle nichts gefunden. Wurden die Elternfische dabei zur Simulation der Aalwanderung im "Str√∂mungstunnel" gehalten?
(22.07.2006, 13:38)
Johannes Pfleiderer:   Wenn wir schon dabei sind: Einer Malaysischen Tierhandelsfirma ist es erstmals gelungen, die Hinterindische Kurzkopfweichschildkr√∂te (Chitra chitra), die in ihrem Lebensraum kritisch bedroht ist, nachzuz√ľchten. Diese Art wird bis zu 2 m lang. Von dieser Firma werden jetzt Tiere f√ľr 300 $ f√ľr Jungtiere bis zu 50.000 $ f√ľr ein Albino-Exemplar angeboten. Vielleicht sollten sich ein paar Zoos auch welche anschaffen, f√ľr Aquatunnel mit den Schildkr√∂ten und Sunda-Gavialen. W√§re sicher publikumswirksam... :-)
(22.07.2006, 12:10)
Dennis:   In d√§nemark ist es erstmals gelungen den Europ√§ischen Flu√üaal(anguilla anguilla) nachzuz√ľchten und auf Dauer am Leben zu erhalten1
Das ist sehr wichtig wenn man den glasaalaufstieg heutzutage sieht:
2005 stiegen gerade mal ein viertel der
Zahlen auf, die 1985 aufstiegen!
Hat zwar nichts mit zoos zu tun, find ich aber trotzdem sehr interessant.
(22.07.2006, 10:47)
Michael Mettler:   @Johannes Pfleiderer: Beim bewussten Berlin-Besuch bestand die Quastenstachler-Gruppe am Nagerfelsen aus mindestens zehn Tieren, die alle (!) unterwegs waren. Hatte ich in der Form auch noch nie gesehen, in den Nachttierh√§usern werden sie ja meistens paarweise gehalten. K√∂nnte ich mir √ľbrigens sehr gut als Unterbesatz einer gro√üen Graupapageien-Voliere vorstellen.
(21.07.2006, 23:37)
Johannes Pfleiderer:   @Michael Mettler
Da hatte ich wohl mit den Quastenstachlern bei meinen drei Berlin-Besuchen bisher immer Pech. Aktiv habe ich sie nur in den Nachtiierh√§usern von Saarbr√ľcken und Pilsen gesehen, au√üerdem schlafend in einer recht √ľbersichtlichen normalen Anlage im Kleins√§ugerhaus von London.
(21.07.2006, 15:22)
Judith:   nur so zur Info Lebenfuetterungen mit warmbluetigen Saeugetieren ist, immernoch laut Tierschutzgesetzt untersagt, einzig Ausnahme sind hierbei Tiere die fuer Asuwilderungsprojekte vorbereitet werden (jagen lernen, als Beispiel, der Europaeische Nerz, oder bei sogenannten Futterverweiterern, die nicht ohne Lebenfutter auskommen (Beispielsweise: einige Reptilien).
Und Forellen sind keine Warmblueter, von daher erlaubt und auch keine Grauzon, wie hier so schoen beschrieben.
(19.07.2006, 22:57)
Michael Mettler:   Ich finde es durchaus positiv und erstrebenswert, dass auch so genannte "Nachttiere" nat√ľrliches Licht, Sonnenb√§der und auch Regen erleben bzw. genie√üen d√ľrfen. Die Quastenstachler habe ich in Berlin am Nagerberg tags√ľber so aktiv gesehen, dass ich mich gefragt habe, ob man derart bewegungsfreudige Tiere √ľberhaupt in herk√∂mmlichen Nachttierhausvitrinen unterbringen darf. Flachlandpakas wurden Anfang der 80er im hannoverschen Elefantenhaus gehalten, und zwar auf der jetzigen Tapir-Innenanlage und zusammen mit Wasserschweinen. Die Pakas waren eindeutig bewegungsfreudiger als die Capybaras und standen ihren n√§chsten Verwandten, den Agutis, in nichts nach. So gesehen g√∂nne ich ihnen die M√∂glichkeit, wenigstens im Sommer in Berlin ein gro√ües Au√üengehege nutzen zu k√∂nnen. Das w√ľrde ich allerdings den Fenneks genauso g√∂nnen.

Weiß jemand, was aus der Kiwi-Nachtabteilung im Vogelhaus geworden ist? Im letzten September fand ich sie unbesetzt vor, und es wirkte so, als sei das schon länger der Fall.

@Ollo: Die Lebendf√ľtterung der Kodiakb√§ren in Duisburg sieht so aus, dass die Fische √ľber eine Rutschrinne in das Badebecken der B√§ren gekippt werden. Manche Forelle erreicht nicht mal das Becken, weil die B√§ren nat√ľrlich am Ende der Rinne warten, und laut "Ruhrpottschnauzen" wissen die B√§ren aus Erfahrung ganz genau, in welche Winkel des Beckens sie die Fische bugsieren m√ľssen, um sie problemlos zu fangen. Zudem wurden die Forellen vorher in einem sauerstoffreichen, k√ľhlen Becken geh√§ltert und werden dann in abgestandenes B√§renbadewasser gekippt - jeder Aquarianer wei√ü, dass man so nicht mit Fischen umgehen darf. Mit anderen Worten: Die Fische haben dort null Chance. Selbst wenn sie den B√§ren entkommen k√∂nnten, w√ľrden sie wahrscheinlich innerhalb kurzer Zeit wegen der Wasserbedingungen umkippen. Das sieht eben z.B. unter M√ľnchner Verh√§ltnissen ganz anders aus.
(19.07.2006, 15:55)
Johannes Pfleiderer:   Schade, dann werde ich sie wohl bei meinem Besuch in Berlin nicht sehen.
√úberhaupt werden in Berlin einige seltene nachtaktive Arten in konventionellen Gehegen gehalten: Paka, Kiwi, Quastenstachler. Da h√§tten sie lieber die Fenneks, R√ľsselspringer, Degus und Chinchillas aus dem Nachttierhaus nehmen sollen, die sieht man auch am Tag, und die genannten drei dorthin umsiedeln. Aber nach dem Umbau des Nachttierhauses wird wegen der reduzierten Gehegezahl daf√ľr leider kaum noch Platz sein.
(19.07.2006, 15:20)
Ollo:   Bei der Lebendf√ľtterung kommt es darauf an, ob das Futtertier Chancen hat, zu entkommen. Eine eben eingesetzte Maus kann ja nicht wissen, wo sich Schlupfwinkel befinden k√∂nnten, daher w√§re diese Situation tierschutzwidrig. Wenn die genannten Forellen aber das Gew√§sser kennen, haben sie ja schon die M√∂glichkeit, dem B√§ren zu entkommen.
(19.07.2006, 13:44)
Steffen Kohler:   Die Pakas sind im Winter in das Nachttierhaus gezogen. Neulich war bei Panda, Gorilla & Co zu sehen, dass sie auf der Siamang- Anlage "ausgesetzt" wurden und dort die Sommermonate verbringen sollen.
(19.07.2006, 13:34)
Michael Mettler:   Als fr√ľherer Schlangenhalter w√ľrde ich behaupten, dass viele Nahrungsverweigerungen auch darauf zur√ľckzuf√ľhren sind, dass Wildf√§nge pl√∂tzlich mit Futtertieren konfrontiert werden, mit denen sie √ľberhaupt nichts anfangen k√∂nnen. F√ľr ein Tier, das in einer f√ľr uns unvorstellbaren Geruchswelt lebt, macht es eben einen gewaltigen Unterschied, wenn da statt der aus der Heimat gewohnten Beute pl√∂tzlich eine Labormaus oder ein Meerschweinchen liegt. Und manche Halter versuchen es ja Tag f√ľr Tag beharrlich wieder mit der selben Sorte Futtertier, statt auch mal etwas Anderes anzubieten. Ich habe selbst mal zwei Kornnattern eines anderen Terrarianers, die seit ihrem Schlupf wegen Futterverweigerung ein ganzes Jahr lang zwangsgef√ľttert werden mussten, gleich mit der ersten von mir vorgelegten Beute ans Futter bekommen. Ihr Besitzer hatte es bis dato eben immer nur mit M√§usebabys versucht - einem Hamsterbaby konnten sie nicht widerstehen....
(19.07.2006, 13:29)
Johannes Pfleiderer:   Apropos Flachlandpaka. Was ist den aus dem Paar im Berliner Zoo geworden? Ich habe bei meinem Besuch letzten Sommer dort keinen Hinweis auf den Verbleib der Tiere bekommen.
(19.07.2006, 13:24)
Stefan Schubert:   Mit der Lebendf√ľtterung ist es schon eigenartig. Zootiere d√ľrfen mit lebendigen Tieren nur in Ausnahmef√§llen gef√ľttert werden oder wenn sie zur Auswilderung anstehen. In Plzen sah ich eine Falbkatze nach lebenden Weissen M√§usen jagen, wenige Meter weiter lagen im Ozelot-Gehege geh√§utete Meerschweinchen, sollte wohl niemand erkennen, was es ist! Viele "Hungerrekorde" bei Riesenschlangen d√ľrften auch auf die Praxis tote Tiere anzubieten zur√ľckzuf√ľhren sein!
(19.07.2006, 12:32)
Michael AMEND:   @Michael Mettler
Was kann ich daf√ɬľr, wenn mir die M√ɬ§use aus dem Transportkasten springen und ausgerechnet noch die Marabus in der N√ɬ§he stehen ? Ich w√ɬľrde sagen, das ist eine Verkettung ungl√ɬľcklicher Umst√ɬ§nde.
(19.07.2006, 06:27)
Hannes:   Lebendf√ľtterung ist unter nat√ľrlichen Bedingungen erlaubt soweit ich wei√ü. Hei√üt f√ľr mich der Marabu jagt die Beute zuerst im Gras ist nat√ľrlich, ihm die lebend ins Maul zuwerfen oder in einem Napf nicht.
Ich meine bei Goldkatzen hätte es das problem gegeben das diese kein totes Futter genommen haben und so mussten zum Teil weiße Ratten in die Anlage aber so das das Tier es fängt und die ratte nicht entkommt.
(19.07.2006, 01:36)
Michael Mettler:   Also, ich habe schon in den 80ern in der alten Geiervoliere in Hannover ein Wisentkalb und ein Flachlandpaka als Ganzk√∂rperf√ľtterung gesehen....
(19.07.2006, 00:12)
cajun:   @Michael Mettler: Auch lebende Forellen sind eine "Grauzone". Aber solange keiner was sagt..... :-)
Wenigstens ist die Ganzk√∂rperf√ľtterung erlaubt und manche Zoos sind mutig genug auch gro√üe Kadaver zu verf√ľttern.
(18.07.2006, 23:22)
Michael Mettler:   Schauf√ľtterung mit lebenden M√§usen? Ich dachte, so was sei durch das Tierschutzgesetz untersagt?

Wobei ich mich schon oft gefragt habe, ob die Vorgabe, grunds√§tzlich nur get√∂tete Futtertiere zu reichen, gerade bei bestimmten Tierarten nicht arg an der artgerechten Haltung vorbeigeht. Denn z.B. f√ľr Schlangen ist der Beutefang eine der wenigen M√∂glichkeiten, sie zu besch√§ftigen. Aber sie d√ľrfen eben nicht selbst "Hand anlegen", das muss vorher ein Pfleger tun, dem diese Aufgabe sicher nicht sonderlich gef√§llt. Aber B√§ren mit lebenden Forellen zu f√ľttern (Duisburg), das ist dann anscheinend wieder erlaubt.... Was f√ľr ein Bl√∂dsinn.
(18.07.2006, 23:09)
Michael Amend:   @IP66
Es sei Ihnen vergeben, ich habe auch ewtas arg sauer reagiert. Nat√ɬľrlich bin ich mit Leib und Seele Huftierpfleger und ich k√ɬ∂nnte mir nie vorstellen, jemals mit Menschenaffen zu arbeiten , weil ich da nicht den geringsten Bezug dazu habe, aber was meine Kronenkraniche angeht, die m√ɬ∂gen zwar nicht die Kl√ɬľgsten sein, aber ich als h√ɬ∂herer Primat verstehe es schon, diese zu √ɬľberlisten und mit Tricks in den Stall zu bekommen, funktiniert auch sehr gut. Im Winter gibt es mit dem Aufstallen so gut wie gar keine Probleme,gerade wenn es schon etwas dunkel wird, stehen die schon vor der T√ɬľr und warten, die wissen also ganz genau, wo ihr Stall ist, im Sommer haben sie verst√ɬ§ndlicherweise nicht so viel Lust auf den Stall,das ist aber unumg√ɬ§nglich, da Landau wie fast jeder Zoo Probleme mit Rotf√ɬľchsen hat.
√Éœbrigens mache ich auch, wenn einer unserer Vogelpfleger im Urlaub und der andere im Frei is, Vertretung im Vogelrevier, und es macht mir sehr viel Spass, besonders die Pinguine oder die Seeb√ɬ§ren, einfach weil es mal was ganz anders zum Huftierrevier ist und etwas Abwechslung ist nicht nur f√ɬľr die Tiere gut....Ich habe bis jetzt auch immer gro√ÉŸes Lob von den Vogel-Kollegen f√ɬľr meine Arbeit im Vogelrevier bekommen...
Die Sache mit den Marabus hat mich sehr gewurmt, trotz meiner Hinweise auf die"Sensation", aber der Zooleitung eines sehr bekannten gro√ÉŸen deutschen Zoos war die Optik f√ɬľr die Besucher wichtiger als die Nachzucht von so "h√ɬ§√ÉŸlichen" V√ɬ∂geln wie Marabus, die √ɬľbrigens sehr intellegent sind und mit denen ich sehr gerne gearbeitet habe. So habe ich z.B eine Schauf√ɬľtterung f√ɬľr die Besucher gemacht, mit lebenden M√ɬ§usen, die die Marabus im hohen Gras gejagt, extrem schnell und zielsicher erbeutet und get√ɬ∂tet haben, schneller und schmerzloser, als es ein Tierpfleger kann. Die Besucher waren begeistert, die meist nur tr√ɬ§ge rumstehenden Marabus in solcher Bewegung zu sehen...Ich h√ɬ§tte sehr gerne Marabus f√ɬľr die Afrika-Anlage in Landau gehabt, aber die h√ɬ§tten wir neuanschaffen m√ɬľ√ÉŸen, die Kronenkraniche hatten wir schon.
(18.07.2006, 20:39)
IP66:   Sind die Schopfhirsche schon da? Dann mu√ü man ja recht bald nach Heidelberg.
@Herr Amend: Es tut mir leid, wenn ich sie mit meiner Anmerkung zum Aufstallen der Kronenkraniche gekr√§nkt haben sollte. Ich habe es nur oft erlebt, da√ü, wenn man dem Einsperren einer gemischten Anlage zusieht, die Pfleger mit den V√∂geln die meisten Schwierigkeiten haben und bei irgendwie widerspenstigen S√§ugern oft viel geschickter vorgehen. Ihre Versuche mit den Marabus finde ich gro√üartig. Oft waren sie ja die Verlierer der gro√üen Vergeselschaftungen, standen am Rande und niemand k√ľmmerte sich um sie. Wenn es ein Gehegeschild gab, war es meist das d√ľrftigste. Ein wenig erinnert mich ihr Bericht vom verhinderten Marabuzaun an die k√∂lner Flamingoanlage, wo der gem√§hte Rasen ungleich wichtiger ist als die Brut der V√∂gel.
(18.07.2006, 18:36)
Steffen Kohler:   Auf der Homepage der Tiergartenfreunde Heidelberg ist die neue Ausgabe von Zoo aktuell verf√ľgbar.
Es gibt einige Neuigkeiten: In der Fasanerie entsteht eine neue, offenbar begehbare Eingangsvoliere mit Wei√ügesichtsseiden√§ffchen, Arassaris und weiteren V√∂geln, um mehr Besucher zu den Vogelanlagen zu locken. Einige Vogelarten, deren Volieren dem Bau des Elefantenhauses weichen m√ľssen, kommen hier unter.
Zur√ľck an die Burg Guttenberg gingen die von dort eingestellten Wei√ükopfseeadler, der Tiergarten erh√§lt daf√ľr vom holl√§ndischen Naturschutzamt zwei Riesenseeadler.
Der letzte Indische Muntjak ist gestorben, ihn ersetzen zwei männliche Schopfhirsche aus Rotterdam.
(18.07.2006, 12:16)
Michael Amend:   @IP66
Ich w√ɬ§re ein schlechter Tierpfleger, wenn ich V√ɬ∂gel nicht genausogut versorgen k√ɬ∂nnte wie Huftiere. Es hei√ÉŸt ja noch lange nicht, das ich ,weil ich Huftierpfleger bin( bin ich das √ɬľberhaupt freiwillig ? Ich kenne Raubtierpfleger, die zu Vogelpflegern oder Huftierpfleger verdonnert wurden, und deren Interesse h√ɬ§lt sich in ihren neuen Aufgabengebieten etwas in Grenzen.) deswegen nicht an anderen Tieren interssiert bin oder schlimmer noch, die V√ɬ∂gel in meinem Revier nicht genauso gut betreuen w√ɬľrde wie meine Huftiere. In einem Zoo, wo ich vorher als Huftierpfleger t√ɬ§tig war, habe ich beinahe Marabus zum Br√ɬľten gebracht, in einer Zeit, da hat Cottbus noch davon getr√ɬ§umt und Marabunachzuchten noch eine Sensation waren...Leider mu√ÉŸte ich dazu die Marabus von den Huftieren der Gemeinschaftsanlage durch einen h√ɬ§√ÉŸlichen Zaun trennen, was der Gesch√ɬ§ftsleitung deutlich mi√ÉŸfiel und ich den Zaun der Optik f√ɬľr die Besucher wegen entfernen mu√ÉŸte. Unn√ɬ∂tig zu erw√ɬ§hnen, das die Marabus jegliche Brutaktivit√ɬ§ten einstellten. Ich meinte auch nicht, Schuhschn√ɬ§bel in die Hellabrunner Grovoliere zu setzen, sondern die V√ɬ∂gel in EINER Gro√ÉŸvoliere zu halten, damit sie fliegen k√ɬ∂nnen. Die mu√ÉŸ auch nicht zwingend behehbar sein, in Walsrode kann man ja auch in Kraniche in nicht begehbaren Gro√ÉŸvolieren halten.
(17.07.2006, 19:15)
Konstantin Ruske:   Ein P√§rchen Mishmi- Takine aus der zucht des Tierparks Berlin lebt nun auch im Zoo Talinn.
(17.07.2006, 08:50)
Konstantin Ruske:   F√ľr den tierpark Berlin wird demn√§chst ein neuer Kater bei den Schwarzen Panthern aus Wuppertaler Nachzucht angeschafft. Mit Hagenbecks Tierpark wird der Chinaleopardenkater getauscht werden. Die erste Karakalnachzucht des Tierparks lebt mittlerweile in Senftenberg. Ein Waldbisonbulle wurde geboren.
(13.07.2006, 12:47)
Konstantin Ruske:   Der Gelbkopfgeier im Tierpark Berlin w√§chst bei den Eltern auf.
(11.07.2006, 14:41)
Konstantin Ruske:   Der neue "Wegweiser durch den Tierpark Berlin" ( nicht mehr Berlin- Friedrichsfelde) ist da, ebenso der neue " Milu" mit interessanten Berichten √ľber die gesamte Schneeleoparden -und H√§herlinghaltung im Tierpark.
(11.07.2006, 14:01)
Michael Amend:   √úber Emis dritte Schwangerschaft wei√ü ich schon eit M√§rz Bescheid,trotzdem danke f√ľr die Info.An ein deutsches Sumatranashorn glaube ich erst,wenn ich es sehe.
Zud en Walhaien. Das Becken fast 23 000 000 Liter Wasser und d√ľrfte damit eines der gr√∂√üten Becken der Welt sein,derzeit leebn 2,2 Walhaie darin( und sicher noch andere Fische).Soweit ich wei√ü, sollen die beiden ersten Walhaie um die 4-5 Meter lang sein...
(09.07.2006, 23:15)
Frank-Walter B√ľschner:   Nachtrag: Hier, nochmehr Videos zu den Walhaien.

http://www.youtube.com/results?search=Whale+Sharks+Atlanta&search_type=search_videos&search=Search
(09.07.2006, 18:01)
Frank-Walter B√ľschner:   Jap, mir sind fast die Augen rausgefallen, als ich das gesehen hab. Das muss wirklich ein riesen Becken sein. Vllt. weiss ja unser "Amerika-Experte" Michael Amend zuf√§llig die Dimension des Aquariums bzw. des Walhai-Beckens.
(09.07.2006, 17:59)
Dortmunder:   Das ist ja der Hammer... Und ich dachte schon der Ocean in Arnheim w√§re gro√ü... Also, auf nach Amerika... Schon alleine der gro√üen Rochenschw√§rme im Hintergrund wegen... Wei√ü jemand ungef√§hr, wie gro√ü die Walhaie in Atlanta sind ? Nur so, um sich mal die Relationen vorzustellen !
(09.07.2006, 11:59)
Frank-Walter B√ľschner:   Hier, zu Michael Amends Beitrag vom 01.06.2005..Ist zwar was alt..aber egal^^

Hier, ein Link zu einem Viedeo, der Walhaie im Atlanta Aquarium.

http://www.youtube.com/watch?v=J1y5lnT7dGY&search=Whale%20show
(09.07.2006, 03:14)
Dortmunder:   ... na, ich glaub, daf√ľr brauchen Nash√∂rner immer zu lange Generationsphasen... Und die Amerikaner werden ihre Sumatra-Nash√∂rner wahrscheinlich eher intern weitervermitteln... Aber die Nachricht an sich ist sehr erfreulich, und irgendwie tr√§ume ich auch noch immer von meinem ersten Sumatranashorn...
(08.07.2006, 18:08)
Stefan:   @Michael Amend und alle Interessierten zum Thema Sumatranashorn: Aus Cincinnati gibt es die Best√§tigung f√ľr die dritte Schwangerschaft der Zuchtkuh Emi. Sie ist im sechsten Monat und die Betreuer erwarten ein m√§nnliches Kalb. Wenn die so weiter machen, werden f√ľr Gondwanaland in Leipzig vielleicht doch noch Besetzungstr√§ume wahr...
(08.07.2006, 15:52)
Klaus W√ľnnemann:   Habe eine Zeit lang nicht reingeschaut. Unser neues Elefantenhaus wird auf dem Gel√§nde der jetzigen St√§lle f√ľr die Axishirsche etc. und einem Teil der Vogelanlagen entstehen. Daf√ľr m√ľssen wir den Vogelbestand drastisch reduzieren. Wir versuchen das durch Projekte wie die neue begehbare Eingangsvoliere auszugleichen.
(08.07.2006, 10:35)
Michael Mettler:   Vielleicht sollte man es bei Kronenkranichen mal mit Clickertraining probieren? Wenn man damit sogar G√ľrteltiere und H√ľhner manipulieren kann...
(07.07.2006, 20:01)
IP66:   @Herr Amend: Ich habe bei fliegenden Gro√üc√∂geln in Gro√üvolieren eigentlich immer Angst vor Unf√§llen, weil ich in M√ľnchen vor l√§ngerer Zeit einmal einen Storch habe "bruchlanden" sehen. Au√üerdem ist M√ľnchen mittlerweile so verwachsen, da√ü ein Schuhschnabel da sicher nicht weit k√§me.
Und ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen: Huftierpefleger sind oft Genies, wenn es darum geht, ein Huftier blitzschnell von A nach B zu manipulieren, auch wenn es noch so bockig und unwillig ist. Geht es dann aber um einen Kranich, eine Nilgans und sonst ein Federvieh, wird die Sache deutlich schwieriger. Vielleicht ist das bei Vogelpflegern umgekehrt?
(07.07.2006, 19:52)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin sind zwei Blauschafe geboren worden.
(07.07.2006, 13:03)
Dortmunder:   Och n√∂, da bem√ľhe ich mich jetzt lieber threadgerecht zu schreiben
(05.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ganz einfach: Machen wir doch mal ein Thema "Dortmunder(s) Allerlei"... :-)
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Na, das ist ja mal ne sehr interessante Frage ! MAn sieht ja immer nur seinen eigenen Standpunkt ! Und danke f√ľrs Zur√ľckholen auf den richtigen Pfad... Gerate momentan sehr schnell ins Off-Topic :o(
(05.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Welcher Thread dar's denn jetzt f√ľr euch sein? "Ich kann sie nicht mehr sehen" oder "Welche Tiere m√∂gt ihr nicht" ...? Vielleicht sollten wir mal ein Thema in Anlehnung an "The far side" machen. F√ľr wie intelligent h√§lt eigentlich ein Kronenkranich seinen Pfleger, dem man aus der Sicht des Vogels jeeeeden Tag aufs Neue beibringen muss, dass man NICHT in einen Stall m√∂chte...? :-)
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Na ja, daf√ľr hat Paris Hilton das gr√∂√üere schauspielerische Talent, aber das geh√∂rt nicht hierher... :o) Mochte in meiner Praktikantenzeit (und eigentlich bis heute) Erdm√§nnchen nie so wirklich...
(05.07.2006, 00:00)
Michael Amend:   NUn, die Intelligenz eiens Kronenkraniches liegt bei Weitem unetr der von Daniel K√ľbelb√∂ck und Paris Hilton zusammen, es grenzt fast an ein Wunder,d as man deenn nicht noch t√§glcih das Fressen beibringen mu√ü.Einer von meienn drei K-Kranichen haut st√§ndig aus der Anlage ab und mu√ü wieder eingefangen werden und das allabendliche Einsperren dieser V√∂gel wird aufgrund ihrer begrenzten Intelligenz zur allabendlichen Qual....Jeder Tierpfleger hat so eine ganz spezielle Lieblingstierart, bei mir sind es eben die K-Kraniche.(by the Way, SOETWAS erf√§hrt man nie in den Zoodoku-Soaps...)Ein Kollege von mir verflucht seine Pinguine....
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Oh, dann ist das verst√§ndlich... Aber warum hast du blo√ü so ein pers√∂nliches Problem mit denen ???
(05.07.2006, 00:00)
Michael Amend:   Das hoffe ich doch sehr...Wenn du einmal mit diesen Biestern gearbeitet hast, wirst du mich verstehen. Die Dinger h√§ngen wie ein Fluch an mir, in jedem Zoo, wo ich gearbeitet habe, habe ich die X%$¬ß/())==?`))&$/() ...v√∂gel im Revier gehabt.....
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Und irgendwann haben wir dann die Frage : "Wo sind die Kronenkraniche geblieben ?"
(05.07.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Dortmunder
Ich auch, hoffentlich werden dann die XXXXXXX Kronenkraniche durch Schuhschnäbel ersetzt.
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Na, darauf freu ich mich ja schon...
(05.07.2006, 00:00)
Michael Amend:   Ja, die Bezeichnung Abu Markub gibts noch.
Sollte es jetzt wirklich mit der Zucht losgehen und sich in ein paar Jahren Schuhschn√§bel ausbreiten wie einst Takine oder Schneeleoparden, dann haben bald einige Zoos tolle Schuhschnabel-Anlagen in ihren"Sambesis",Kiawaras,Samburus,Massai Maras, Timbuktuks,Okavangos, und wie die Anlagen alle hei√üen,die dann nat√ľrlich "Abu Markub"Sumpf hei√üen werden.
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Stelle mir einen fliegenden Schuhschnabel (gibts eigentlich die Bezeichnung Abu Markub noch ?) als sehr urige Erscheinung vor... Man wei√ü ja aus Zoos, wie seltsam es schon aussieht, wenn ein Tukan fliegt... Also, auf den Riesenschnabel bezogen...
(05.07.2006, 00:00)
IP66:   Die wuppertaler Schuhschn√§bel sind so inaktiv nicht. Eines der Tiere klappert gelegentlich, wenn es bestimmte Besucher sieht - wohl eine klassische Handaufzucht.
(04.07.2006, 00:00)
Michael Amend:   Eiablagen bei Schuhschn√§beln gab es schon mehrfach, nur leider immer unbefruchtet.
Das die Tiere in Paradisio nun br√ľten , ist eine Sensation , und ich hatte eigentlich damit gerechnet, das nicht mehr zu erleben, ich dr√ľcke ganz fest die Daumen, das es klappt. Der Park hat seine Schuhschn√§bel erst vor ca.2 Jahren importiert, wie es aussieht, wohl sub,-oder adulte Tiere....Ich f√§nde es mal toll, diese imposanten V√∂gel in einer riesigen Flugvoliere a'la Gro√üvoliere in M√ľnchen zu halten, zusammen mit diversen anderen, passenden Vogelarten, ich w√ľrde zugern einmal"live"fliegende Schuhschn√§bel sehen , nachdem ich w√§hrend meiner beiden USA-Besuche erstmals fliegende Peilkane und dieses Jahr erstmals fliegende Flamingos gesehen habe, in beiden F√§llen nat√ľrlich Wildv√∂gel, nicht in Zoos.
(04.07.2006, 00:00)
Dennis:   Auch ich pers√∂nlich liebe schuhschn√§bel und habe mich schon auf Nachwuchs gefreut als es in frankfurt hie√ü. Schuhschn√§bel vertragen sich, Zoo hofft auf baldige erstzucht
Also daumendr√ľcken f√ľr Paradiso
(04.07.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin wurde eine weiter Gemse geboren, beide Jungtiere sind m√§nnlich.Die Schabrackenhy√§nen verstehen sich tats√§chlich nun nicht schlecht, gab es doch gestern zaghafte Paarungsversuche, die aber sicher noch nicht zum Erfolg gef√ľhrt haben. Was auf der Freianlage nicht gelang, ist nun w√§hrend der Haltung im Brehmhaus gegl√ľckt.
(04.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Zoosammler: Das w√§re ja gerade beim Schuhschnabel fatal. Schlie√ülich werden die bislang fehlenden Zuchterfolge darauf geschoben, dass alle Zoov√∂gel handaufgezogen und somit fehlgepr√§gt waren. Statt also noch ein "reines Schaubobjekt" in Kunstbrut auf- und sich selbst an der Welterstzucht hochzuziehen, ist es doch ein sehr positiver Denkansatz, es die V√∂gel erstmal allein probieren zu lassen - was sowieso das Ziel einer Zoohaltung sein sollte.
(03.07.2006, 00:00)
Zoosammler:   Geht man bei so seltenen V√∂geln nicht normalerweise auf Nummer Sicher und bedient sich eines Brutkastens?
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Na, dann warten wir mal ab, was dabei rauskommt... (okay, wenn alles gut l√§uft wirklich ein junger Schuhschnabel) Aber endlich mal eine positive Nachricht ! Finde Schuhschn√§bel total faszinierend, obwohl sie ja meistens nur still dastehen, aber es gibt halt Tiere bei denen macht grade das den Reiz aus !
(03.07.2006, 00:00)
Saya:   http://forum.zoosite.nl/viewtopic.php?t=1305
Hier finden sich Bilder der br√ľtenden Schuhschn√§bel (in einem niederl√§ndischen Zooforum).
(03.07.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Das erf√§hrt man z. Bsp. auf der Langen Tierparknacht im Affenhaus im Interview mit dem Direktor. habe aber auch schon vorher in meinem tempor√§ren Betrieb davon geh√∂rt.
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   @ Konstantin :

Woher hast du denn die Info mit den br√ľtenden Schuhschn√§beln ??? Das ist ja mal eine Hammer-Nachricht weitab von allen Elefantenbabys...
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Konstantin Ruske: Wie ist denn aus Berliner Sicht der Stand der Dinge in Sachen "Entdecker-Tierpark Friedrichsfelde"? Unter dem Thread "Zukunftspl√§ne in Berlin" haben wir ja schon Aussagen verschiedener Medien und aus dem BONGO zusammengetragen. Dort war allerdings immer nur √úBER den Tierpark zu lesen, nichts AUS dem Tierpark. Ist das Projekt Giraffen/Wasserb√∂cke/Strau√üe schon ein erster Schritt ins neue Konzept oder davon v√∂llig unabh√§ngig?
(03.07.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Seit 2004 gibt es keine Schuhschn√§bel mehr im Tierpark, wenn machbar, sollen zukunftig aber wieder einmal welche angeschafft werden ( wird nicht leicht). Interessant in dem Zusammenhang, da√ü im belgischen Park Paradiso zur Zeit Schuhnsc√§bel auf einem Ei br√ľten- da√ü ist mehr als in 100 Jahren Schuhschnabelhaltung zuvor. Dr√ľcken wir die Daumen, da√ü da eine Welterszucht gelingt und ein Tier weniger als nicht z√ľchtbar gilt!
(03.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   @ Konstantin, kannst du was zu den Schuhschn√§beln im Tierpark sagen? Habe sie Ostern nicht mehr gesehen!!!
(03.07.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Da die tropischen Geierformen zumeist im sp√§ten Winter ( Januar/ februar) br√ľten, erfogt dies im Winterquartier und nicht in der Gro√üvoliere. Der Sperbergeier ist eine Handaufzucht, ebenso wie der diesj√§hrige K√∂nigsgeier, bei dem Gelbkopfgeier mu√ü ich mich noch mal erkundigen ( war doch l√§nger weg). In Naturbrut schl√ľpften und werden aufgezogen: 1 Bartgeier, 2 Steinadler, 1 Wei√ükopfseeadler.
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Oh, alles erfreulich
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Konstantin Ruske: Sind die erfreulichen Geiernachzuchten Naturbruten in der gro√üen Voliere oder Handaufzuchten?
(03.07.2006, 00:00)
Dirk K:   @Dortmunder: Tierpark Berlin
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   √Ąhm... Um welchen Zoo gehts ???
(03.07.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Zur√ľck aus der Zoot√§tigkeit und somit wieder mit mehr Zeit zum informieren ausgestattet: Eine frohe Botschaft f√ľr hy√§nen-und √ľberhaupt Freunde anspruchsvoller Zoowegweisergestaltung- der in etwa zwei wochen erscheinende neue Tierparkf√ľhrer wird auf dem Titelbild Hy√§nen zeigen ( als Vogriff auf den neubau). Auch ist die Haltung einer gr√∂√üeren T√ľpfelhy√§nengruppe geplant, sobald die neue Anlage fertig ist. Neu im Bestand ist ein Rotkopftrogon aus Walsrode. In Zukunft soll eine Vergesellschaftung von Strau√üen, Ellipsenwasserb√∂cken und Giraffen erfolgen, dadurch w√ľrden neue Haltungskapazit√§ten frei werden... Der zweij√§hrige Malaienb√§r ist an einen belgischen Zoo gegangen. Erneut sind zwei streigenhy√§nen geboren worden. Da die an den M√ľnchener Tierpark Hellabrunn ausgeliehene Pumaktze dort geworfen hat, soll nun der M√ľnchener Kater nach Berlin, um hier ebenfalls f√ľr Nachwuchs zu sorgen. Im Greifvogelbereich sind Schlupfe und Aufzuchten bei Gelbkopf- und Sperbergeier mehr als erw√§hnenswert.
(03.07.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   Ja, genau. Sie wurden glaube ich, an den Tierpark Gotha abgegeben.
(02.07.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Sorry, das Schild habe ich nicht gesehen! Normalerweise achte ich auf solche Dinge. Daher wurden wohl auch die Viscachas abgegeben?
(02.07.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   @Stefan Schubert
Das Elefantenhaus entsteht auf der Fl√§che der heutigen Stallungen f√ľr Axishirsche und Hirschziegenantilopen und einem Teil der Fasanerie. Ich habe vor einigen Monaten ein Praktikum in Heidelberg gemacht und habe diese Info also aus erster Hand. Au√üerdem steht schon eine Weile ein Schild in der Fasanerie, in dem die teilweise geringe Besetzung der Volieren durch die Reduzierung des Vogelbestandes wegen des Neubaus des Elefantenhauses begr√ľndet wird.
(02.07.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Die Talegallas in Heidelberg lebten zuletzt in einer der Volieren am Yellowstone-Teich neben den G√ľrtelvaris, waren aber vor drei Wochen nicht mehr da! Der bef√ľrchtete R√ľckbau der Vogelb√ľsche d√ľrfte nicht erfolgen, da das neue Elefantenhaus nahe dem alten entstehen soll. Ausserdem ist gerade eine neue gr√∂ssere begehbare Voliere im Bau und andere wurden aufgestockt!
(02.07.2006, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   M√ľnster hat seit Jahren keine mehr; der Vogelpark Detmold hatte wohl mal welche.
(02.07.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   Heidelberg hatte bis vor wenigen Jahren auch Talegallas, sie wurden sogar gez√ľchtet. Leider hat Heidelberg den Vogelbestand aufgrund des baldigen Neubaus eines Elefantenhauses enorm reduziert, da ein Teil der Fasanerie abgerissen werden muss.
In Berlin wurden auch Talegallas gehalten. Ob es sie dort noch gibt, werde ich in knapp 2 Monaten bei einem Besuch dort feststellen können.
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Und DAF√úR hat man sich von den Bongos getrennt? F√ľr Terrarientiere gibt's im wenige Meter entfernten Vivarium reichlich Platz, die K√§ngurus waren schon immer vorhanden und wurden blo√ü umgesiedelt, und mit Buschh√ľhnern (= Talegalla-H√ľhnern) h√§tte man sie wohl auch im alten Gehege vergesellschaften k√∂nnen...

Ich w√ľ√üte gerade nicht, wo in Deutschland noch Talegallas gehalten werden k√∂nnten; M√ľnster, Frankfurt und Walsrode hatten fr√ľher welche.
(01.07.2006, 00:00)
Zoosammler:   Worin genau besteht der Unterschied zwischen diesem Thread und "Neues aus den Zoos"?
Egal.
In Basel wurde jetzt auf dem Gel√§nde der ehemaligen Bongoanlage "Australis" er√∂ffnet. Wie neuerdings im √§ltesten Zoo der Schweiz √ľblich, steht die Anlage unter einem bestimmten biologischen Thema, in diesem Fall sind unterschiedliche Fortpflanzungsstrategien in der Tierwelt im Mittelpunkt. Diese werden z.B. an den in Gemeinschaft gehaltenen Westlichen Grauen Riesenk√§ngurus und Buschh√ľhner (sehr interessante Art, gibt es die auch in einem deutschen Zoo?) erkl√§rt. Die Au√üenanlage kommt ohne ein wenig Kunstfels nicht aus, ist ansonsten ganz h√ľbsch gestaltet, aber nichts Spektakul√§res. Interessant finde ich pers√∂nlich, dass man die Innenanlage der K√§ngurus einsehen kann. Sie befindet sich in einem begehbaren, im typischen schlichten Baseler Zoo-Design gehaltenen, Haus, in dem in Terrarien auch u.a. Baumpythons, Aga-Kr√∂ten und Schwarze Witwen gezeigt werden.
(01.07.2006, 00:00)
Stefan:   N√ľrnberg: Genau einen Monat nach der Todgeburt beim ersten f√ľr 2006 erwarteten Delfin-Nachwuchs gibt es f√ľr den Tierpark einen weiteren R√ľckschlag: Diesmal ist sogar die Mutter Daisy (eingestellt vom Heidepark Soltau) bei der Geburt mitgestorben. Pressemitteilung heute auf der Homepage des N√ľrnberger Tierparks nachzulesen.
(20.06.2006, 00:00)
steffi:   Im Tierpark Berlin wurde ein Elch(!)geboren. Au√üerdem gibt es Nachwuchs bei den Gemsen, Schneeziegen und Alpensteinb√∂cken. Dar√ľber hinaus schl√ľpften 3 Schneekraniche und 2 Kanadakraniche.
(07.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Aus einem Werbetext in unserer heutigen Tageszeitung ist zu ersehen, dass die neue Skandinavien-Sektion in Hodenhagen Elche und Rentiere enth√§lt. Wo sie sich im Park befindet, geht daraus leider nicht hervor.

Und in der in gleichem Zusammenhang geschalteten Anzeige des Vogelparks Walsrode wurde - im Gegensatz zu ihren Vorg√§ngern - nunmehr der Hinweis auf die UHU-Burg weggelassen. Wie schon erw√§hnt, war das ja bisher auch hinsichtlich des Baustadiums irref√ľhrende Werbung. Bemerkenswert auch, dass sich weder in der Anzeige noch im Text ein Hinweis auf das neue Baumhausdorf findet, das ja laut Anschlag im Vogelpark noch vor Himmelfahrt, also innerhalb der n√§chsten Tage, fertig sein soll. Anscheinend ist der Park mit Terminangaben vorsichtig geworden.
(19.05.2006, 00:00)
Axel Schelling:   Tierpark Gettorf:
Erneut Viktoria-Krontaube gechl√ľpft.
Erstmaliger Schlupf bei den Papua-Hornvögeln.
(18.05.2006, 00:00)
Werner Weyler:   Nur ganz kurz:
Der Zoo Wuppertal er√∂ffnet am 19.05.06, 11.00 Uhr, offiziell seine Au√üenanlage f√ľr Gorillas. Daneben ist eine weitere Au√üenanlage im Affenhaus auch fertig. Die Anlage f√ľr die Pinguine wird in drei bis vier Wochen bezugsfertig sein ( die Panzerglasscheiben mussten ausgewechselt werden ) . Die Neuanlagen f√ľr L√∂wen und Tiger, im Erweiterungsgel√§nde, gehen jetzt z√ľgig voran, trotzt des sehr langen Winters.

Zum Tierbestand kann ich noch nachtragen, dass es Nachwuchs bei den Pudus gab. Zum Jubil√§umsjahr scheinen sich alle unheimlich M√ľhe zu geben, im Vogelhaus sieht man √ľberall br√ľtende Paare. Knaller ist aber der Nachwuchs der Anden- Felsenh√§hne, der jetzt so ziemlich das adulte Gefieder des Hahnes hat und zum Gl√ľck noch in einer Voliere gehalten wird. Sein Lieblingsplatz ist ein Zweig, ca. einen Meter hinter der Scheibe, f√ľr Fotografen ideal. In der Halle findet man diese V√∂gel mit dem Objektiv nur kaum.

Der Zoof√ľhrer zum Jubil√§umsjahr ist in Druck und wird in 2 – 3 Wochen zu erwerben sein. Es wird selbstverst√§ndlich auch ein Buch erscheinen. Wie mir Dr. Sch√ľrer heute dazu mitteilte, ist es vom Umfang her recht reichhaltig geworden ( kein Wunder bei 125 Jahren Zoogeschichte ) und soll daher um einige Seiten gek√ľrzt werden ( aber bitte nicht zuviel ), es wird jedoch auch bald erscheinen. Wer die Ausgabe zum 100j√§hrigen Jubil√§um kennt wird mir zustimmen, dass man dieses Werk sehr pfleglich behandeln musste, sonst viel es auseinander. Nun der neue Druck soll besser werden und darauf freue ich mich schon.

(18.05.2006, 00:00)
Togo:   Die neue , begehbare Vari-Anlage in Magdeburg ist √ľbrigens nur unter Aufsicht begehbar , denn wegen einer Fehlplanung mu√ü dazu der Strom ausgeschaltet werden.....
(17.05.2006, 00:00)
Giraffenmichel:   @Togo: Der Grund f√ľr den Austausch Kudu gegen Elen in Magdeburg w√ľrde mich auch interessieren...
(17.05.2006, 00:00)
krefeld:   http://www.wz-newsline.de/sro.php?redid=116381
(17.05.2006, 00:00)
Togo:   @Michael Mettler
Das wei√üt du doch ! Wenn nicht, kann ich dir den Grund daf√ľr ja per E-Mail nochmal mitteilen.
(17.05.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Togo: Warum hat Magdeburg die Kudus √ľberhaupt gegen Elen ausgetauscht?

@Karsten Vick: Ich habe keine einzige Pitta-Erdracke und auch kein entsprechendes Schild in Walsrode gesehen. Bei meinem letzten Besuch hatte ich das umgekehrte Erlebnis: Ich sah Erdracken beider Arten in etlichen Volieren, und in nicht allen waren sie auch ausgeschildert.... √Ąhnliches gilt f√ľr die Seidenkuckucke, vom letzten Besuch kannte ich die drei Arten auf diverse Innen- und Fasanerievolieren aufgeteilt. Diesmal waren √ľberhaupt nur zwei der inzwischen vier Arten zu sehen (Blauer und Hauben-Seidenkuckuck), und beide auch nur in je einer Voliere (Blaue in der Fasanerie, Hauben in der Paradieshalle).

Typisch f√ľr Walsrode ist auch, dass in der Fasanerie mal wieder "B√§umchen wechsel dich" gespielt wurde und sich V√∂gel pl√∂tzlich andernorts wiederfinden. So sind z.B. nicht mehr mehrere rein madegassisch besetzte Volieren am Ende der Fasanerie nebeneinander, sondern die V√∂gel sind jetzt weiter verteilt. Auch der Hornguan fand sich nicht mehr an der √ľber Jahre gewohnten Stelle. W√ľrde mich mal interessieren, ob es daf√ľr zwingende tierg√§rtnerische Gr√ľnde gibt (z.B. Keimanreicherung im Bodensubstrat).

Zu ergänzen wäre noch, dass der Riesenturako in der Indonesienhalle im Freiflug und nicht etwa in einer der Volieren gehalten wird. Es war mir bekannt, dass man ihn aus der Paradieshalle herausgefangen hatte, aber ich hätte ihn nicht in "Indonesien" erwartet. Auf der Homepage ist ein diesjähriger Jungvogel erwähnt, den ich allerdings nicht entdecken konnte. Zwei Altvögel sah ich allerdings in der Paradieshalle.

Und da ich heute gerade die neue "Arbeitsplatz Zoo" erhalten habe, in der einiges √ľber madegassische Vogelarten in Walsrode zu lesen ist, kann ich auch gleich anf√ľgen, dass die dort erw√§hnten Bernier- bzw. Blauaugenibisse ebenfalls nicht im Schaubereich zu sehen waren.

√úbrigens gibt es in der Indonesienhalle auch abseits der Tiere "Verluste" zu melden. Die am Wegrand stehenden G√∂tzenschnitzereien haben das feuchte Klima sehr schlecht vertragen und sind schon so morsch, dass man mit dem Finger ohne Widerstand L√∂cher hineindr√ľcken kann. Was nicht mal weiter auff√§llt, weil sie ohnehin schon - wahrscheinlich durch stochernde V√∂gel - √ľber und √ľber durchl√∂chert sind; in das gr√∂√üte Loch h√§tte locker meine Faust gepasst (vielleicht schon als Nisth√∂hle genutzt?).

(17.05.2006, 00:00)
Togo:   Auch aus Magdeburg gibt es Neues zu berichten , ich war am Montag dort. Es gibt das 7. Seraukitz in Folge zu sehen , ca. 7-14 Tage alt , leider wurde das voherige nicht aufgezogen, weil das Vorjahresjungtier zu lange in der Gruppe verblieb. Die Vielfra√üe haben ihren zweiten Wurf , am 24. 02 geboren und am Nachmittag sehr gut im Spiel mit den Eltern zu beobachten. Baumstachler gibt es keine mehr, deren Anlage bei den Vielfra√üen ist unbesetzt und wird eventuell als Absperranlage f√ľr die J√§rve genutzt. Drittes Highlight bei den diesj√§hrigen Jungtieren ist ein Gro√üer Ameisenb√§r , am 08. Mai geboren , wahrscheinlich weiblichen Geschlechtes. Es ist besonders gut zur F√ľtterungszeit um 15 Uhr 30 zu sehen. Bereits das dritte Jungtier in Folge, das erste , 2004 geborene Jungtier wurde allerdings tot aufgefunden. Das 2005 er Jungtierw urde abgegeben. Doppelten Nachwuchs haben auch die Spie√üb√∂cke , ein weiteres Weib ist hochtragend. Bei den Flachlandtapiren gibt es ein ca. halbj√§hriges Kalb. Das Tapirm√§nnchen wurde aus mir nicht bekannten Gr√ľnden abgegeben. Angeblich sollen viele Tierarten in Magdeburg nicht mehr gez√ľchtet werden, da es angeblich erhebliche Probleme mit der Abgabe des Nachwuchses gibt. Feuerwiesel werden nicht mehr gehalten , im Bau ist eine Anlage f√ľr die Tigeriltisse , diese befindet sich gegen√ľber des Schneeleoparden, davon wird nur ein sehr altes Tier gehalten. Anstelle der alten Leopardenk√§fige gibt es jetzt eine Husky-Anlage ( wozu ? ) Die Bartschweine werden endlich auf Naturboden ( Sand und Rindenmulch )gehalten. Die Gro√üen Kudus wurden abgegeben und gegen ein Paar Elenantilopen ausgetauscht. Diese k√∂nnen nicht mit den Grevy-Zebras zusammengehalten werden, da es zu schweren Auseinandersetzungen beider Arten kam. Die Grevy's stehen jetzt auf der( noch )gr√ľnen Kudu-Anlage, zusammen mit einem Paar Strau√üe und Marabus. Strau√üe und Marabus vertragen sich nicht und es gibt st√§ndig Konflikte auf der Anlage. Das Bongo-Paar ist getrennt , das Weib hatte im M√§rz eine Schwergeburt, das Jungtier lag gewichtsm√§√üig weit √ľber dem Maximalgewicht f√ľr Bongok√§lber.Aus Augsburg wurde ein sehr kurzbeiniges Wasserbockweib erworben. Bis auf eins wurden alle Ponies abgeschafft , die Riesenohrspringm√§use waren leider nicht zu sehen, daf√ľr steht in deren Anlage ein Monitor und man kann die Tiere im Fernsehen bewundern. Im Menschenaffenhaus hat sich nicht viel getan, Zwergseiden√§ffchen werden dort nicht mehr gehalten, die beiden Schimpansen k√∂nnen beide Anlagen nutzen.Obwohl das Haus ein Sanierungsfall und gr√∂√ütenteils bauf√§llig ist , sollen die Au√üenanlagen gebaut werden. Der zuk√ľnftige Besatz steht noch nicht fest. Vom Elefantenhaus gibt es nichts Neues zu berichten. Seltsamerweise wurde das ehemalige Flu√üpferd-Au√üenbecken nicht zugesch√ľttet , und ist somit f√ľr den Nashornbullen nicht nutzbar. Die neue L√∂wenanlage ist nicht nur extrem klein, sondern weist au√üer Sandboden , kleineren B√ľschen und einer l√§cherlichen Wurzel keine Einrichtung auf. Die L√∂wen haben keine R√ľckzugsm√∂glichkeiten. Auch der Innenraum weist so gut wie keine Einrichtung auf, die Tiere liegen auf strukturiertem Betonboden. Laut EEP f√ľr den asiatischen L√∂wen gab es zun√§chst ein Zuchtverbot f√ľr Magdeburg , eine Katze bekommt die Pille. Der Zoo darf jetzt aber mit der zweiten Katze z√ľchten, diese l√§√üt sich nicht vom Kater decken , der die meiste Zeit im kleinem Absperrk√§fig gehalten wird. Guerezas werden ebenfalls nicht mehr gehalten, deren kleine Au√üenvoliere ist jetzt f√ľr die Kattas nutzbar. Anstelle der jetztigen Kitta-Voliere am Rothund-Gehege soll eine M√§hnenwolf-Anlage gebaut werden. Die Zwergmangusten z√ľchten reglm√§√üig , leider bei√üt das Weibchen allen seinen Jungen nach einer gewissen Zeit die Schw√§nze ab. Die Jungtiere wirken so wie Klippschlieferjungtiere. Der Pinselohrschwein-Eber wird immer noch allein gehalten, der Zoos sucht seit zwei Jahren eine Sau ( wozu eigentlich, wenn es ohnehin keine Abnehmer f√ľr Jungtiere jeglicher Art gibt ? ) An neuen Drucksachen gibt es weder einen neuen Zoof√ľhrer, noch eine zweite Ausagbe der Felis-News und die neue Felis ( warum hei√üt die Zeitschrift noch so, es werden mit Luchsen und Manulen doch nur noch zwei Kleinkatzenformen gehalten ) ist auch noch nicht da. Fazit ist, das sich der Magedeburger Zoo beim derzeitigen Stand der Dinge nicht sehr positiv weiterentwickeln wird. Fast alle V√∂gel waren nat√ľrlich noch weggesperrt.
(17.05.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Hab mich nochmal genauer √ľber die Rostocker L√∂wen informiert. Der Kater kommt aus Antwerpen, die L√∂winnen sind 2 Schwestern aus Amneville.
(17.05.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Gabs auch keine Pitta-Erdracken mehr? Bei meinem letzten Besuch vor einem Jahr war sie lt. Schild in nicht weniger als 4 Volieren vertreten, aber in keiner davon jemals zu sehen, obwohl ich mehrmals am Tag da war und mit den Augen buchst√§blich jedes Blatt umgedreht habe. Kurol und Rotbauch-Kookaburra waren damals f√ľr mich die Highlights.
Der geografisch falsche Riesenturako in der Indonesienhalle ist der Nachwuchs des Paares in der Paradieshalle (das war Welterstzucht), der von seinen Eltern getrennt wurde.

In Rostock sind 3 Löwen geboren. Die Eltern kamen 2003 aus Frankreich, sind afrikanische Mischlinge soviel ich weiß. Jedenfalls war nie von Unterart oder Herkunft die Rede. Der Kater ist auch ein ziemlich blonder, aber wohl nicht mit den Angolalöwen verwandt.
(17.05.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Habe meine Zootouren-Woche heute mit Walsrode abgeschlossen. Trotz gegenteiliger Behauptung auf der Homepage und auf einem Aushang am Eingang (!) sind NICHT alle V√∂gel "bis auf kleinere Ausnahmen" wieder im Schaubereich. Etliche Wiesen- und Teichanlagen waren leer, z.B. waren bis auf zwei Schneekraniche in einer der Gro√üvolieren keine Kraniche zu sehen, dazu √ľberhaupt keine Flamingos, G√§nse und Schw√§ne, und die Meerentenanlage war z.B. nur mit zwei Basst√∂lpeln besetzt. Interessanterweise waren die paar Entenarten, die in der Schau waren, gr√∂√ütenteils Europ√§er.

Die Fasanerie wird ihrem Namen eigentlich nicht mehr gerecht, es gibt kaum noch Fasane. Neu f√ľr mich war der Jones-Silberfasan (L. n. jonesi). Keine Kurole im Schaubereich!

Weitere "firsts" f√ľr mich waren heute Schwarzb√ľrzellori, Schwarzhals- und Rotnacken-Fruchttaube sowie Rotbauch-Kookaburra (die drei letzteren in der Indonesienhalle). Dort habe ich √ľbrigens auch einen Riesenturako, aber keinen einzigen Paradiesvogel gesehen. Der "fliegende" Besatz scheint insgesamt schw√§cher geworden zu sein, es waren haupts√§chlich die diversen "bodennahen" Tauben zu sehen (und die daf√ľr herdenweise). Aus der Paradieshalle sind die Mengen von Haubenkuckucken und Erdracken verschwunden, habe nur eine einzige Langschwanz-Erdracke und zwei Hauben-Seidenkuckucke gesehen. Von den neuen Riesen-Seidenkuckucken (siehe Website) keine Spur.

In der Aufzuchtstation waren neben Hausenten und H√ľhnern nur zwei Uhus (warum bitte werden noch Uhus von Hand aufgezogen?). Apropos Uhus: Die Europ√§ischen Uhus sind (vor√ľbergehend?) in den Greifvogelanlagen untergebracht. In ihrer Voliere steht ein aus Findlingen gemauerter Felshaufen mit einem Wasserfall..... (Okay, diese Bemerkung h√§tte eigentlich in den Thread "Wasserfall-Wahnsinn" geh√∂rt.)

Zum Baulichen: Das laut Homepage "rechtzeitig zu Ostern fertig werdende" Baumhausdorf ist noch lange nicht fertig, sondern erst knapp √ľber den Rohbau hinaus. Auf den neuen Fertigstellungstermin (Himmelfahrt) wird allerdings nicht am Eingang, sondern erst an der Baustelle hingewiesen. Und die mittelalterliche UHU-Burg (UHU ist tats√§chlich Sponsor daf√ľr!), mit der schon in Anzeigen geworben wird, ist noch in weiter Ferne - bisher wurden nur die Volieren f√ľr europ√§ische Eulen am Bauort abgerissen, und heute war man dabei, erste Fundamente zu gie√üen! Als Baustellenzufahrt dient die begehbare Lorivoliere am Streichelzoo, die dementsprechend unbesetzt und zur H√§lfte demontiert ist.

Fazit: Der Besuch lohnt eigentlich noch nicht wieder, es wird mit falschen Versprechungen geworben, und angesichts vieler komplett leerer oder nur mit einem Trupp einer Entenart besetzter Außenanlagen ist ein Eintritt von 13 Euro streng genommen unverschämt.

Trotz Rhododendron-Bl√ľtezeit und besten Wetters waren √ľbrigens kaum Besucher da, auf dem Parkplatz standen auch nur drei oder vier Reisebusse. Wenn ich da an die Zeiten zur√ľckdenke, wo der Park an Wochentagen zwischen 11 und 15 Uhr mit Massen von Senioren-Reisegruppen √ľberschwemmt war....

(16.05.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Die weitere Taubenart ist die Fr√ľhlingstaube (Treron vernans). Vermute ich richtig, dass die Voliere im Treppenhaus urspr√ľnglich gar nicht eingeplant war, sondern nachtr√§glich eingef√ľgt wurde? Besonders gl√ľcklich wirken die Ceylonh√ľhner darin nicht, immerhin haben sie so gut wie keine R√ľckzugsm√∂glichkeit vor den Besuchern - die Voliere ist ja in einer Richtung h√∂chstens 1,5 Meter tief!

Ein Tupaia habe ich inaktiv gesehen, die Bambusratten leider nicht (zuletzt nach 18.00 Uhr versucht).

Das Belanger-Tupaia ist √ľbrigens keine so gro√üe Sensation, wie man meinen k√∂nnte; unter den zeitweise in Zoos weit verbreiteten Spitzh√∂rnchen befanden sich schon immer auch belangeri (z.B. in Frankfurt), waren aber auf den Gehegeschildern nie als solche ausgewiesen, sondern immer nur in Jahresberichten usw. Vielleicht waren sogar ALLE "deutschen" Tupaias belangeri?

Moschustiere habe ich an drei Stellen in Leipzig gesehen: Im ersten und im hintersten Waldgehege hinter Pongoland (mit den Leierhirschen dazwischen) und an der Bärenburg (dort ein herrlicher Bock).
(14.05.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Betrifft Zoo Leipzig:
Moschustiere finden sich im alten Masterplan nahe des Elefantentempels, dort wo derzeit die Elefantentransportkiste steht und ist im Plan halb verdeckt durch das Asienlogo! Der zusetzliche Tierbestand im Tempel sind neben dem Riesenhörnchen in der von Michael Mettler beschriebenen Anlage Belanger`s Tupaja und Kleine Bambusratte in einer kleinen Anlage am Tempelausgang und Ceylonhuhn, Schwarznackenpirol, Barlett-Dolchstichtaube und eine weitere Taubenart in einer Voliere im Treppenaufgang! Die Bambusratten seien laut Schild vorwiegend morgens und abends aktiv!
(14.05.2006, 00:00)
Jana:   @Karsten Vick Im Originaltext heisst es √ľbersetzt Arche Noes f√ľr gef√§hrdete asiatische Tiere. Ob das ein Tropenhaus wird, kann ich nicht sagen, ich hab bisher keinen genaueren Projekt gesehen. Das Erweiterungsgel√§nde ist ein Teil von Strojtex-Fabrik und grenzt direkt mit Zoo-Areal.
(14.05.2006, 00:00)
Karsten Vick:   @Michael: Schon im alten Masterplan von Leipzig (z. B. in der Jubil√§umsbrosch√ľre "Unterwegs zum Zoo der Zukunft") ist das alte Affenhaus als Insektarium mit an der L√§ngsseite angebautem Glashaus f√ľr Schmetterlinge eingezeichnet. Nach diesem Plan kommen Nash√∂rner (+ Flu√üpferde + Paviane) auf die dritte Rosental-Freianlage und Leierhirsche tats√§chlich wieder in die N√§he ihrer alten Behausung. Allerdings soll danach auf der Fl√§che zwischen B√§renburg, Tigertaiga und der Promenade zum Elefantenhaus eine richtige Insellandschaft entstehen mit Hulmans, Siamangs, Muntjaks, Hirschebern und (!?!) Mangaben. Moschustiere kommen auf diesem Plan nicht vor, aber vielleicht findet sich ja noch ein Pl√§tzchen in der N√§he der Tiger.
Nach der neuen Gondwana-Planung sind Diana- und Eulenkopfmeerkatzen f√ľr diese Halle vorgesehen.

Welchen Nebenbesatz gibt es denn im neuen Elefantentempel -außer Riesenhörnchen?

@Jana: "asiatische Welt" in Dvur Kralove? Soll das auch eine Tropenhalle werden? Und wo befindet sich das Erweiterungsgelände?
(14.05.2006, 00:00)
Jana:   Aus Tschechien
Zoo Prag - der Direktor Fejk (erst 43Jahren alt) hat nach 9 Jahren im Amt sein R√ľcktritt erkundigt, warscheinlich am Ende dieses Jahres.
Dvur Kralove - die Kartenpreisse waren erh√∂ht auf 135 Kronen (4,7 Euro), Tigern- und Wildhunden- Aussengehege waren erneut, dieses Jahr sollen noch Winterkvartiere f√ľr Huftiere und V√∂gel gebaut sein. Das Geld f√ľr neue Tieranlagen auf Erweiterungsgel√§nde (ehemalige Fabriken-Areal) sind immer noch nicht sicher. Aus eigenem Geld wird nur die Fabrikhalle auf "Asiatischen Welt" √ľberbaut.
Jihlava - der Erweiterungsareal (6ha) war er√∂ffnet, somit hat sich die Gesamtfl√§che verdoppelt. Dieses Platz ist aber noch ganz lehr. Die geplante Tieranlagen (Antilopen, Giraffen, Menschenaffen, Akvarien, Terarien...) werden St√ľck f√ľr St√ľck realisiert, weil das alles aber 20mio Euro kosten soll, wird das warscheinlich noch Jahrzehnte dauern.
Brno - s√ľsse frische Elch-Zwillinge
Vogelgrippe - der Veterinäramt hat entscheiden, dass bis Ende September alle gefährdete Zoo-Vögeln geimpft sein mussen. Bisher war es freiwillig, aber keine Zoo hat diese Möglichkeit genutzt.
Union von tsch. und slowakischen Zoos - der ehemalige ZOO-Direktor Jiroušek (letzte Jahr war er auf eine √ľble Weisse nach fast 40 Jahren als Zoo-Jihrava-Direktor verlassen)war zum viertenmal hintereinander als Union-Direktor gew√§hlt. Nach seine eigene Worten ist das zum letzten mal.
Die Wahlergebnisse um den besten Nachzucht und Tierhaus-
S√§ugetiere: 1)Flaschennachzucht von Borsten-G√ľrteltiere im Olomouc 2)Schpitzmaulnashorn Deborah in Dvur Kralove 3)Gorillababy Moja im Prager Zoo
Vögeln: 1)Gelbnackenspecht im Prag 2)Fächerpapagei in Bojnice (SK) 3)Tuberhelkokko in Usti
Beste neue Tierhaus: Elefantenhaus in Ostrava, beste Rekonstruktion: Löwenanlage im Dvur Kralove
Zoo Chleby (die neuste tsch. Zoo mit Lizenz, besitzt von ehemaligen Tierh√§ndler, etwa 15tausend Besucher letzte Jahr, Fasane, Kraniche, Haustiere, Adler, Ozelote, Muntjacks und ein Nilgau-Paar, sehr kleine und provisorische Anlagen) - sie versuchen dieses Jahr die Lizenz zu verl√§ngern und neues Affenhaus zu bauen (f√ľr Makaken, gew√ľnscht sind Gibone)

(14.05.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Hatten wir eigentlich schon mal das Thema, was aus dem historischen Leipziger Kleinaffenhaus wird, wenn die Affen eines Tages ausziehen? Habe dort heute neben dem Eingang eine Tafel vorgefunden, welche die L√∂sung pr√§sentiert: Der Bau ist f√ľr eine Nachnutzung als Insektarium vorgesehen!

Die Meerkatzen m√ľssten ja dem Geo-Konzept nach in die N√§he des Okapi-Waldes und Pongolands umziehen. Wei√ü jemand, wo im Geo-Konzept sp√§ter die Leierhirsche und Moschustiere unterkommen werden? F√ľr erstere k√§me ja fast eine R√ľckkehr neben ihre fr√ľhere Unterkunft (Kleines Hirschhaus, heute Anoas) in Frage - nur m√ľssten dann die Nash√∂rner weichen, die jetzt "in Asien" stehen....
(14.05.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Hannes: Zu Frage eins schau in den B√§ren-Thread, zu Frage zwei: Keine Ahnung!
(13.05.2006, 00:00)
Hannes:   @Michael
Was f√ľr B√§ren sind jetzt eigentlich auf der B√§renanlage? Warum gibt es im Tal der Grauen Riesen keine Gemeinschaftshaltung?
(13.05.2006, 00:00)
Michael Mettler:   F√§llt mir jetzt erst auf: Osnabr√ľck hat eine f√ľr Zoo-Ma√üst√§be ungew√∂hnlich gro√üe Kollektion an Hundeartigen. Mit Europ√§ischem Wolf, Polarfuchs, Rothund, Afrikanischem Wildhund und M√§hnenwolf sind es derzeit f√ľnf Arten, Nummer sechs wird in Form von Fenneks in n√§chsten Bauprojekt "Tal der grauen Riesen" Unterkunft erhalten. Und dabei ist nur der Rothund "neu", alle anderen Arten werden schon l√§nger gehalten bzw. waren fr√ľher schon hier vertreten (Fennek), und dazu gab es fr√ľher noch Rotf√ľchse und (zeitweise) Waldhunde!
(12.05.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @IP66: Angesichts der Tatsache, dass der Vater des Saigakitzes die einzige m√§nnliche Saiga in europ√§ischen Zoos sein d√ľrfte, w√§re ein m√§nnliches Kitz auch nicht schlecht!

Osnabr√ľck hat eine Tierhaltung zu Gunsten eines neuen Spielplatzes geopfert: Der "historische" Zierenten- und Kormoran-Teich am fr√ľheren Eingang wird gerade in einen Abenteuerspielplatz verwandelt, der in Aussehen und Materialwahl sehr an sein Vorbild in Hannover erinnert....

Auf dem Gel√§nde der fr√ľheren Afrika-Anlage (inklusive Watussi-Gehege) haben die Bauarbeiten f√ľr das "Tal der grauen Riesen" begonnen, das sp√§ter (jeweils f√ľr sich) Breitmaulnash√∂rner, Grays Wasserb√∂cke, Sandkatzen, Fenneks und diverse V√∂gel beherbergen soll.

Ansonsten ernenne ich Osnabr√ľck zum "Zoo der Aussichtsplattformen", denn die werden nunmehr an allen Ecken und Enden errichtet. "Samburu" hat allein drei (plus eine H√ľtte, aus der man ebenerdig reinschaut), an der erweiterten Elefantenanlage gibt es zu den beiden schon vorhandenen eine bereits fertige neue sowie eine vierte im Bau, die auf Stelzen √ľber dem Rentiergehege steht... Die neue Wolfsanlage ist "nat√ľrlich" ebenfalls von einem Steg mit Plattform aus einsehbar, und selbst am B√§rengehege gibt es ein eigentlich √ľberfl√ľssiges Holzpodest, von dem aus man keine bessere Sicht hat als vom Weg davor, weil es kaum h√∂her ist als dieser! Da freut sich die Holz verarbeitende Industrie √ľber soviel Nachfrage....
(12.05.2006, 00:00)
IP66:   Erg√§nzung zum k√∂lner Saiga-Jungtier: Es ist wohl weiblich, was gut f√ľr den Bestand sein d√ľrfte.
(12.05.2006, 00:00)
Ralf Seidel:   Im halleschen Bergzoo hat es wieder Nachwuchs bei den Indochina-Tigern gegeben. 1,2 Jungtiere werden von ihrer Mutter Girl liebevoll betreut. Das 1,5
Jahre alte erste Jungtier der Tigerin lebt inzwischen im Tierpark Berlin. Die zweite Tigerin Cindy ist derzeit noch mit ihrer Tochter (3/4 Jahr alt) zusammen. In Europa werden die Indochinesen derzeit nur in Halle gez√ľchtet. Um die seltene Unterart dauerhaft in unseren Zoos zu etablieren w√§re die Mitwirkung anderer Zoos nat√ľrlich wichtig.
(12.05.2006, 00:00)
Stefan:   Nachwuchs bei den Saiga-Antilopen im K√∂lner Zoo. Jungtier vom 07. Mai.
(12.05.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass im April 2007 Deutschlands zehntes Sea Life Centre in Hannover er√∂ffnet wird; Standort ist wie geplant das Regenwaldhaus im Berggarten. Die √∂ffentliche Diskussion ist seit gestern er√∂ffnet, da die Region Hannover diese Neuansiedlung unterst√ľtzt, aber gleichzeitig den weiteren Ausbau des Zoos mit der "Yukon Bay" bremst (voraussichtlich nicht vor 2010 realisierbar). Mal sehen, was bei der Geschichte rauskommt.

Gestern war √ľbrigens der hannoversche Zoochef Machens Gast bei "Stern TV", Thema waren die jungen Elefanten in Hannover und bei Hagenbeck. Auf die Frage von Jauch, warum man in Hannover und Hamburg unterschiedlich mit den Elefantengeburten verfahre (Geburt in der Gruppe bei Hagenbeck, Einzelaufstallung und Eingreifen der Pfleger in Hannover) antwortete Machens, der Unterschied l√§ge schlichtweg darin, dass die Hamburger Elefantengruppe nach einigen K√§lbern bereits "geburtenerfahren" sei, w√§hrend man bei den unerfahrenen hannoverschen Elefanten kein Risiko eingehen wollte. Ein - hoffentlich folgendes - drittes Kalb von Khaing Hnin Hnin solle dann aber auch in Hannover in der Grupe zur Welt kommen. (Man darf gespannt sein, wie verfahren wird, wenn vorher noch eine andere Kuh Mutter wird.)

Interessant auch eine √Ąu√üerung bez√ľglich des Verbleibes der drei hannoverschen Jungelefanten: Auf die Frage, ob dem Zoo weibliche K√§lber nicht lieber seien als m√§nnliche, antwortete Machens, das Sch√∂ne an den Kuhk√§lbern sei, dass sie in der Gruppe blieben k√∂nnten, w√§hrend man sich bei Bullk√§lbern √ľber das EEP um einen Abnehmer k√ľmmern m√ľsse. Da der Zoo schon kurz nach der Geburt der Kuhk√§lber ge√§u√üert hatte, dass die Beiden "f√ľr immer" im Zoo bleiben d√ľrften, w√§chst bei mir die Hoffnung, hier tats√§chlich eine Herde mit nat√ľrlicher Struktur heranwachsen zu sehen. Bin allerdings gespannt, wie man sp√§ter verhindern will, dass der Zuchtbulle seine T√∂chter deckt - es hat ja schon (in Paris) eine Elefantenkuh gegeben, die mit nur viereinhalb Jahren bereits erfolgreich gedeckt wurde....
(11.05.2006, 00:00)
Jana:   Entschuldigung, ich schreibe zu langsam und hab die 2 Antworten nicht gesehen.
(08.05.2006, 00:00)
Jana:   @Steffi Ja, es gibt Hyaenen in Prag, aber nur ein Art - die Schabrackenhyaene. Es sind hier drei Geschwister 2,1 und ein neues Maenchen aus Opelzoo (er kommt aber uersprunlich aus Afrika). Die Anlage ist klein und nicht schoen, aber jeden Augenblick soll die Rekonstruktion beginnen.
(08.05.2006, 00:00)
Karsten Vick:   @Steffi: Prag h√§lt und z√ľchtet Braune Hy√§nen. Das Paar, das 1998 in den Berliner TP kam, stammt aus der Prager Zucht.
(08.05.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   @Steffi: Ja! Der Prager Zoo h√§lt Braune oder auch Schabrackenhy√§nen!
(08.05.2006, 00:00)
Steffi:   Hallo!
Ich hab mal ne Frage, gibt es im Zoo in Prag Hyänen?
Vielen Dank!
(08.05.2006, 00:00)
IP66:   Vielen Dank! Den Hinweis hatte ich √ľberlesen, finde es aber sch√∂n, da√ü die Axishirsche erhalten bleiben. Eigentlich kommt da ja eine Indien-Anlage zusammen, wie es sie auch einmal in Duisburg gab, und die Gaure haben eine Art geographische Legitimation. Wie viele Gaure passen denn nebst Stall und Anlage in den Bereich zwischen Australien und dem Pelikanweiher.
(04.05.2006, 00:00)
cajun:   @IP66: Hatte ich schon im Rinder Thread geschrieben. Die Axishirsche gehen in die Vergesellschaftung der HZA`S und Nilghau- Antilopen, welche ja bereits besteht.

Übrigens wartet der einzelne Brillenbär in Dortmund auf weibliche Gesellschaft aus Moskau.
Es gibt 9 Riesenotter in Dortmund, wobei 2 "hinter den Kulissen" gehalten werden.



(03.05.2006, 00:00)
IP66:   Ich war in der letzten Woche in Erfurt und im Vivarium Darmstadt.
Man baut dort, wo sich einst die sehr sch√∂nen Haustieranlagen befanden, an einem K√§nguruhgehege, f√ľr die unterhalb der Gastst√§tte untergebrachten Benett-K√§nguruhs, Emus, die auch schon im Bestand sind und Riesenk√§nguruhs, die es wohl noch nicht gibt. Es soll ein einsehbares Haus geben. Auch wenn der Besatz nicht gerade sensationell wirkt und das Opfer der Haustieranlagen, die das Gel√§nde gut nutzten, mir nicht ganz nachvollziehbar erscheint, finde ich den Neubau erfreulich. Das L√∂wenhaus habe ich auch zum ersten Mal gesehen, es ist eine interessante Mischung aus Felsbau und einem verspannten Glasdach und wird in Bezug zu einem neuen Eingang gesetzt. Die Besetzung von Nebengehegen mit Schakalen, Klippschliefern, Borstenh√∂rnchen (gemeinsam) und Erdm√§nnchen ist interessant. Problematisch wird wohl der einzige Innenk√§fig werden, zumal nicht gar zu viel Platz f√ľr weitere Boxen vorhanden zu sein scheint. Auch sind die L√∂wen noch nicht alle aneinander gew√∂hnt, man hat die Auswahl zwischen zwei Gruppen und einem Einzeltier. Die neue Bisonanlage ist riesig, die Bisons waren aber immer, wenn ich die Anlage passierte, im Vorgehege, das ein wenig gr√∂√üer ist als die alte k√∂lner Anlage. Ob ihnen das gen√ľgt. Das Adolf-Friedrich-Stummelaffe, von dem hier schon √∂fter die Rede war, sa√ü im alten Affenhaus, wo es auch Wei√ükopfmakis und ein Einzeltier der duisburger Guereza-Unterart gibt. Die Hauptgruppe hat ein eigenes Gehege. Die Goldstirnklammeraffengruppe ist geteilt, es gab ein heranwachsendes Jungtier. Nilgri-Languren sah ich nur zwei, auch nur kurzzeitig, im K√§figtrakt zwischen dem alten und dem neuen Haus. Das Nashornkalb ist bei seiner Mutter. Im direkten Vergleich mit Magdeburg scheint mir das erfurter Elefantenhaus deutlich "internationaler", fast wie ein Versuch, den west-berliner Bau durch den Einzug der Empore und Reduktion der Wandfl√§chen in Richtung Bauhaus zu optimieren. Das ist f√ľr die DDR - man denke, wie jenseits aller Diskurse man bei der Elefantenfestung in Friedrichsfelde baute - ungew√∂hnlich - wei√ü jemand etwas √ľber den Architekten?
Das Vivarium in Darmstadt bietet einige klassiche Kleinzooarten: Schopfmakaken in einer gut z√ľchtenden Gruppe, Lamas, Dromedare, Yaks (nur K√ľhe), M√§hnenspringer (nur B√∂cke). F√ľr das Doppelgew√§chshaus mit Aquarien und Terrarien gibt es Umbaupl√§ne, ein h√ľbsches Gew√§chshaus mit sinnlosem Wasserfall ist f√ľr Binturongs und Zwergotter errichtet worden (letztere Anlage noch nicht besetzt), das Au√üengehege ist noch in Arbeit. Die Anlage wirkt nicht unfreundlich, und immerhin gelang hier die Nachzucht der Krokodilschildh√∂ckerechse. Ich habe die Anlage zuvor nicht besucht und fand eine Tafel mit Abbildungen eines Rundbaus, eines Zentralbaus aus K√§figwaben, der wohl f√ľr Affen und andere Kleins√§uger genutzt wurde. Wei√ü jemand etwas √ľber dieses Bauwerk?
@cajun
Die Umbesetzungen in Dortmund machen ja Sinn, aber was wird aus den Axishirschen. Sie sind ja schon in Duisburg verschwunden, und da NRW ohnedies kein Hirschhaltungsparadies ist, wäre es schade, wenn jetzt auch Dortmund ausfällt.

(03.05.2006, 00:00)
Zoosammler:   Der Zoo Basel baut an seinem neuesten Projekt "Australis" (endlich mal eine Australienanlage). Sie soll wieder exemplarisch bestimmte biologische Ph√§nomene erkl√§ren und darauf soll auch der Tierbestand (bislang ist nur von K√§ngurus, Buschh√ľhnern und unbestimmten weiteren Arten die Rede)ausgerichtet sein. Die K√§ngurus sollen sogar auf einer Innenanlage durch Glas zu sehen sein. Das Ganze entsteht auf der ehemaligen Bongo-Hornraben-Anlage. Basel war f√ľr seine Bongos bekannt, wei√ü jemand, wo die hingekommen sind und ob wieder eine typische Sandstein-Kunstfels-Grau-in-Beige-Anlage wie sie in Basel gerne im immer gleichen Design gebaut wird, geplant ist? Bislang war die Bongo-Anlage ein Gr√ľnfleck im sowieso g√§rtnerisch wundersch√∂nen Vorderteil des Zoos.
(02.05.2006, 00:00)
Togo:   Bewdley h√§lt nur ein m√§nnliches Aye-Aye.
Zu den erwähnten europäischen Haltungen ( Lndon 1,1 , Weibchen nicht mehr zuchtfähig), wird in Edinburgh noch ein Paar gehalten. Bristol hat derzeit 1,2 Tiere im Bestand , Frankfurt nur das Männchen. Paris hat keine Aye-Aye's mehr , ich glaube , das die nach Edinburgh gingen.
(30.04.2006, 00:00)
Togo:   Frankfurt hatte tats√§chlich 2,0 Fingertiere im Bestand. Leider starb das erste Tier ,"Astherroth" an einer Virusinfektion , dessen Virus durch die Votsotsas ( ich finde diesen Namen , ehrlich gesagt , unsch√∂n und etwas vulg√§r klingend...) eingeschleppt wurde.
Dessen Tod ist sehr bedauerlich , da er ein au√üergew√∂hnlich nettes Tier mit sehr ungew√∂hnlichen Verhaltensweisen war... Wie dem auch sei , soweit ich informiert bin , steht Frankfurt nun an erster Stelle f√ľr den Erhalt des n√§chst verf√ľgbaren Weibchens. Von daher bin ich etwas √ľberrascht , das Bewdley vor Frankfurt kam , aber m√∂glicherweise hat Bewdley noch kein Paar , sondern auch nur M√§nnchen. Bei Okapis ist es ja so , das Neuanf√§nger in der Haltung zun√§chst nur m√§nnliche Tiere erhalten. Ich hoffe sehr ,das Frankfurt bald ein Weibchen bekommt , denn ich bin froher Zuversicht , das in Anbetracht der vielen unz√§hligen Zuchterfolge bei sehr heiklen Arten im Grizmekhaus , auch die Zucht von Aye-Ayes gelingen wird.
(30.04.2006, 00:00)
Tom Schr√∂der:   Vor zwei Jahren hatte auch London noch mindestens ein Tier im alten Menschenaffenhaus.
(29.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Votsotsa ist der madegassische Name f√ľr die Madagaskar-Riesenratte. Anzunehmen, dass er sich hierzulande wegen seines freundlicheren Klanges gegen√ľber der deutschen Bezeichnung durchgesetzt hat...

Hat Frankfurt nicht l√§ngst ein zweites, ebenfalls m√§nnliches Fingertier erhalten? Daneben m√ľsste es sie noch mindestens in Jersey und Paris geben.
(29.04.2006, 00:00)
achim:   Was sind Votsotsas?
Wo gibt es denn sonst noch Aye-Ayes?
Lebt das Tier in Frankfurt noch?
(29.04.2006, 00:00)
Togo:   Im Safaripark "West Midland " in Bewdley , England , werden seit neuestem Aye-Aye's gehalten ! Dort gibt es jetzt ein Nachttierhaus , "Twillight Cave " genannt , in dem au√üer den Aye-Aye's , die , w√ľrde ich sagen , aus der Nachzucht von Bristol stammen d√ľrften ,
noch Votsotsas , und mehrere Arten Flughunde leben.
(29.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Kurze R√ľckkehr zum Reizthema Maharadscha-Palast in Hannover: Habe soeben erfahren, dass die neu errichtete Festhalle bereits auf l√§ngere Sicht ausgebucht sein soll, u.a. durch mehrere Gro√üveranstaltungen f√ľr VW. Soviel zum Bedarf.

Auch aus dem Tierbestand gibt es was Neues: Nachdem der Versuch, Waldrappen in die gro√üe Greifvogelvoliere einzugew√∂hnen, trotz mehrerer anf√§nglicher Verluste insgesamt gelungen ist, wurde die Kopfzahl der Ibisse nun deutlich erh√∂ht, so dass ein ganzer Schwarm Waldrappen Bewegung in die Anlage bringt. Zudem zogen Wei√üst√∂rche ein. Im Gegenzug verlie√üen die Steppenadler und Schneegeier den Zoo, so dass jetzt neben den beiden Stelzvogelarten noch die Brutkolonie der G√§nsegeier und die bisher nicht br√ľtenden Schmutzgeier in der Voliere leben.
(27.04.2006, 00:00)
Togo:   Das ist mit Sicherheit der Grund f√ľr den Import von Flachland-Tapiren aus den USA.Gesetz dem Fall, das die genetische Basis von Flachland-Tapiren in Europa schmal ist , wie sieht es dann erst bei Schabrackentapiren aus ? Und w√§re es nicht eine M√∂glichkeit , zusammen mit den beiden Flachland-Tapiren auch ein oder zwei Baird's Tapire zu importieren? Mir scheint, es mangelt ein Wenig an Absprache unter den Zoologischen G√§rten.
(24.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Vielleicht w√§re es f√ľr die Tapir-Diskussion ganz interessant zu wissen, wie es denn um den Inzucht-Stand bei Flachlandtapiren in Europa bestellt ist - bei so "gew√∂hnlichen" Zootieren neigt man ja unwillk√ľrlich dazu, von einer m√∂glicherweise gar nicht vorhandenen breiten genetischen Basis auszugehen. Wei√ü jemand dazu Genaueres? Vielleicht w√ľrde das ja den Import der Prager Tiere erkl√§ren.
(24.04.2006, 00:00)
Togo:   @Stefan
Ich sehe das genauso. Leider sieht es in den USA mit den Baird's Tapiren nicht rosig aus , derzeit werden 20,11 Tiere gehalten , und gez√ľchtet hat in den letzten 6 Monaten nur ein Zoo. Es d√ľrfte also schwierig werden , ein oder zwei Weibchen zu bekommen. M√∂glicherweise bem√ľht sich ja schon der Zoo Wuppertal um ein neues Weibchen, √ľber gen√ľgend interessante Tiere zum Tauschen verf√ľgt er ja , und der Zoo hat gute Verbindungen in die USA. Die Wuppertaler Baird's Tapire geh√∂ren aber nachwievor zum SSP , es kommt also auch darauf an , was der Koordinator f√ľr diese Tierart sagt.
(24.04.2006, 00:00)
Stefan:   @Togo: Genau das habe ich auch gedacht, wo mit dem kleinen Chico das Wuppertaler Haus auf absehbare Zeit doch aus allen N√§hten platzt. Da nur vier St√§lle vorhanden sind, die allesamt belegt sind, m√ľsste er eh abgegeben werden. Naja, auch wenn die Amerikaner wohl ungerne Weibchen dieser Art abgeben werden, vieles ist doch nur Verhandlungssache...
(24.04.2006, 00:00)
Togo:   Im Tierpark Berlin sind wieder zwei afrikanische Elefantenk√ľhe tr√§chtig,die Geburten werden im Fr√ľhjahr 2007 erwartet.
@Jana
Ich verstehe nicht ganz, warum Prag mit großen logistischem und finanziellem Aufwand Flachlandtapire aus den USA importiert. Es wäre doch viel sinnvoller gewesen, in Ergänzung zur Wuppertaler Haltung Baird's Tapire zu importieren.
(24.04.2006, 00:00)
Zoosammler:   Im Wildpark L√ľneburger Heide ist nun der Schneeleopardennachwuchs zu bewundern.
(24.04.2006, 00:00)
Jana:   @Stefan Nein, es handelt sich nur um die Flachlandtapire. Die Warane waren 25. und 26.Juni 2002 geschl√ľpft. Letzten Jahr im Juni haben sie sich gepaart, es waren aber keine Eier gefunden.
(24.04.2006, 00:00)
Stefan:   @Jana: Welche Tapirart wird denn in Prag gehalten? Leider finde ich hierzu nichts auf der Zoo-Homepage. Handelt es sich bei dem USA-Import-Paar etwa um Mittelamerikanische Tapire? Und gleich noch eine Frage zu den Komodowaranen in Prag: Sind die Tiere schon in zuchtf√§higem Alter? Dir √ľbrigens ein dickes Dankesch√∂n f√ľr Deine fundierten News aus tschechischen Zoos. Ich lese sie immer wieder mit gro√üem Interesse.
(24.04.2006, 00:00)
Jana:   Kurznachrichten aus Prag:
Es war ein Flusspferd geboren, Geschlecht ist noch unbekannt.
Die junge Tapir-Dame scheint zum erstenmal trächtig zu sein. Der Ankunft vom zweiten Paar aus USA soll erst im Sommer folgen.
Der L√∂ffelhundpaar scheint nach ein Paar Wochen endlich zu harmonieren, der Nebelparderpaar hat sich wieder gepaart (hofentlich werden die Jungtiere l√§nger √ľberleben als letztes Jahr).
Es sollen Elenantilopen-K√ľhe kommen und mit dem Reserven-Bock eine Zuchtherde bilden. Bei den Bongos waren drei Jungtiere geboren, bei Rappenantilopen auch drei, drei Giraffen stehen kurz vom Geburt. Der Weissnacken-Mohrenantilope-Bock ist von der Herde isoliert.
Das Mohrenmaki-Junge ist eine Weibchen, bei den Totenkopfaffen tr√§gt eine Weibchen sogar zwei Jungtiere am R√ľcken.
Aus Zoo Bojnice (Slowakei) kamen zwei Amazona agilis - Weibchen. Vor 2 Jahren waren am prager Flughafen 1.2 Amazona agilis und 2.1 Amazona collaria beschlagnahmt (sehr seltene Papagaie aus Jamaika). Zoo versucht warscheinlich alle allein-lebene Vogel von diesen beiden Arten aus Umgebung bei sich konzentrieren, damit sich die heranwachsende Vögel einen Partner aussuchen könnten.
(24.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Jetzt hat auch das Hodenhagener Elefantenkalb per Namenswettbewerb seinen endg√ľltigen Namen bekommen. Der kleine Afrikanerbulle hei√üt nun "Bou-Bou".
(24.04.2006, 00:00)
Togo:   @Tom Schr√∂der
Dortmund hat mit 1,1 Riesenotter angefangen.Leider hat das Weibchen keine √ľberlebesnf√§higen Jungtiere zur Welt gebracht.Der Zoo erhielt daraufhin ein neues Weibchen aus S√ľdamerika, das jetzt zweimal gez√ľchtet hat.Eines der beiden Tiere d√ľrfte dieses Weibchen sein.Das andere Tier k√∂nnte schon das Tier aus Hamburg sein, Hagenbeck hat ein Geschwisterpaar bekommen und wird mit Dortmund tauschen.Es k√∂nnte aber auch sein,das das zweite Tier aus Duisburg eingestellt ist.
(24.04.2006, 00:00)
cajun:   @ Dirk K. und Tom Schr√∂der:
Wie an anderer Stelle hier schon erw√§hnt, die Skudden besetzen das Vicunja Gehege nur vor√ľbergehend¬ī, bis es f√ľr die Thare umgebaut wird. Die Jungessellengruppe Vicunjas ist auf der von au√üen einsehbaren Anlage neben den Rothirschen untergebracht.
Der letzte Krabbenwaschb√§r ist gestorben. Seither bev√∂lkern die Nasenb√§ren deren Anlage und das derzeit mit Pfauen besetzte Abteil wird wohl im Zuge der Erweiterung abgerissen.Wie auch zur Zeit das ehemalige Quatier der Totenkopf √Ąffchen schon abgerissen wurde und dort n√§chstes Jahr eine neue Affenanlage ensteht.
(23.04.2006, 00:00)
Dirk K:   Stimmt, in Dortmund scheint es viele Bestands√§nderungen zu geben in letzter Zeit... Schade, h√§tte gerne nochmal die Krabbenwaschb√§ren gesehen.

Also bei meinem Besuch war das Zuchtpaar mit insgesamt f√ľnf Nachwuchstieren in der linken Anlage untergebracht und anscheinend ein zweites Paar auf der rechten Anlage.
(23.04.2006, 00:00)
Tom Schr√∂der:   Ich war am 21.4. in Dortmund und sah "nur" 7 Riesenotter, das Zuchtpaar mit einem Jungtier vom vorletzten und vier Jungtieren aus dem letzten Jahr. Was sind das f√ľr zwei weitere Tiere?
Die Krabbenwaschbären waren nicht mehr zu sehen, stattdessen leben in diesem Gehege nun die allgegenwärtigen Nasenbären...sehr schade!
Was mir extrem auffiel, war die Besetzung einiger Gehege/K√§fige mit Tierarten, die augenscheinlich nur vor√ľbergehend dort leben werden; wie z.b. in dem K√§fig vormals Nasenb√§ren (vorvorvormals Tiger), in dem nun 1,2 blaue Pfauen leben..., oder auch im ehemaligen Vikunja-Gehege, das nun mit wenigen Skudden besetzt ziemlich √∂de wirkt...
(23.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Genetta tigrina wird im Deutschen meistens als Gro√üfleck-Ginsterkatze bezeichnet und ist wahrscheinlich in Privathaltung verbreiteter als in Zoos! Von der Art gibt es √ľbrigens auch Schw√§rzlinge, habe ich sogar vor gar nicht langer Zeit in einer Kleinanzeige eines Privatz√ľchters angeboten gesehen.
(23.04.2006, 00:00)
Dirk K:   Nachtrag: War gestern √ľberrascht, in einem kleinen K√§fig von Tigerginsterkatzen auf dem Hinweisschild zu lesen. Wo werden diese Tiere eigentlich noch gehalten?
(23.04.2006, 00:00)
Dirk K:   War heute in Dortmund. Das Otterhaus ist wieder ge√∂ffnet, alle 9 Tiere waren gut sichtbar. Der 50. Nachwuchs bei den gro√üen Ameisenb√§ren jedoch nicht. Ansonsten gibt es nicht viel neues zu berichten. Bei den Orangs war von den neuen Tieren nur das Weibchen mit Jungtier zu sehen. Was ist mit den anderen? Gibt es Probleme? Wo sind die Krabbenwaschb√§ren eigentlich zu finden? Habe extra nach ihnen Ausschau gehalten, jedoch keine gefunden. Und eine letzte Frage^^, wei√ü jemand, wieviele Brillenb√§ren noch auf der alten Anlage leben, und ob es Pl√§ne zum Aus- oder Neubau der Haltung gibt?
(22.04.2006, 00:00)
Dirk K:   Teile des Krefelder Vogelhauses sind abgesperrt, da Rallen br√ľten. Auf dem Schild steht nichts genaueres und ich wei√ü auch nicht genau welche in diesem Teil des Hauses zu sehen sind. Falls es dazu was neues gibt, berichte ich.
(14.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nichts ist so alt wie die letzte Meldung... Habe eben die neue Ausgabe des hannoverschen Zoo-Magazins "Jambo!" aus dem Briefkasten geholt und darin gelesen, dass der Flusspferdbulle Maikel den Zoo inzwischen wieder verlassen haben soll.

Und auch zum Reizthema "Maharadschapalast - war das wirklich n√∂tig" (siehe weiter unten) findet sich darin eine interessante Info, die zeigt, wie hoch das Einnahmepotenzial durch Eventmarketing ist: In der ganzen Spannweite vom Kindergeburtstag bis zur Gro√üveranstaltung fanden im Jahr 2005 im Zoo Hannover 2.100 (!!) gebuchte Veranstaltungen statt die Zahl muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen. Und dabei musste der Zoo Veranstaltungsw√ľnsche √ľber 120 Personen bisher noch ablehnen, wenn K√§lte oder N√§sse herrschte. Mit der neuen Palasthalle k√∂nnen nun auch solche Nachfragen gedeckt werden, denn sie bietet bis zu 400 Personen ein Dach √ľber dem Kopf.

Auch eine andere Zahl ist bemerkenswert: In der Sommersaison besch√§ftigt der Zoo 350 Mitarbeiter - davon macht die Tierhaltung den kleinsten Teil aus, denn Pfleger, Tier√§rzte und zoologischer Leiter kommen zusammen gerade auf 43 Personen. 35 % des Zoo-Etats werden f√ľr Personalkosten aufgewendet (Tierfutter macht gerade mal 2,4 % aus....)

Die intensive Kundenorientierung des Zoos wurde zudem im Februar mit dem G√ľtesiegel "ServiceQualit√§t Niedersachsen" ausgezeichnet, einem Projekt f√ľr touristische Dienstleister. Den Sonderpreis des Deutschen Tourismusverbandes in der Kategorie "Innovative Tourismusprodukte" hatte der Zoo bereits im November erhalten und lie√ü dabei 126 Mitbewerber hinter sich. Zusammen mit j√ľngst verliehenen "Parkscout-Award 2005/06" als "Bester Zoo" (zehn deutsche Zoos waren nominiert) wurde der Zoo Hannover also innerhalb eines halben Jahres dreifach ausgezeichnet.
(12.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Wenn ich richtig informiert bin, ist das Frankfurter Jungtier ein Bulle, und danach d√ľrfte noch weniger Nachfrage bestehen... Ich vermute, dass Maikel so lange in Hannover bleibt, bis sein Sohn (?) in Frankfurt ausgezogen ist. Da Hannover √ľber ein komplett eingerichtetes und nicht gerade kleines Bullenabteil verf√ľgt, ist er hier angesichts der beengten Verh√§ltnisse in Frankfurt sogar besser untergebracht.
(12.04.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Und wenn Leipzig seinen Plan verwirklicht, werden auch dort wieder Flusspferde ben√∂tigt. Hat Frankfurt denn schon einen Abnehmer f√ľr sein Jungtier. Wenn Maikel dorthin zur√ľck geht, d√ľrfte es f√ľr dann 3 ausgewachsene Tiere in Frankfurt recht eng werden.
(12.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Jana: Ja, ein Flusspferdkalb ist gew√ľnscht, nur deswegen wurde der Frankfurter Bulle ausgeliehen - Hannover selbst h√§lt nur K√ľhe (0,6). Bisher hat es allerdings mit keiner der ausgew√§hlten K√ľhe geklappt, Victoria ist jetzt - so weit ich wei√ü - der dritte Versuch.

Ich könnte mir vorstellen, dass Gelsenkirchen noch Flusspferdbedarf hat? Oder will man die neue Anlage wirklich nur mit dem alten Paar besetzen?
(12.04.2006, 00:00)
Jana:   @Michael M. Wollen sie in Hannover wirklich einen Flusspferdnachwuchs? Ich hab den Eindruck es gibt gerade zu viel dieser Tieren in Europa und Niemand ist an Nachwuchs interessiert, zB Ostrava wersucht schon 2 Jahren erfolklos die jungste Weibchen abzugeben.
(12.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Hannover hat ein Gorillababy. Und nachdem sich die bisherigen Erwartungen auf Flusspferdnachwuchs vom Frankfurter Leihbullen Maikal nicht erf√ľllt haben, ruhen die Hoffnungen nun auf der Kuh Victoria, von der es theoretisch im August ein Kalb geben k√∂nnte (ob die Kuh wirklich tr√§chtig ist, l√§sst sich allerdings nicht feststellen).
(12.04.2006, 00:00)
cajun:   In Dortmund gibt es 2-fachen Nachwuchs bei den Nilghau Antilopen. Das Otterhaus ist wieder ge√∂ffnet! Die 4 Riesenotterjungtiere sind zu sehen.
(10.04.2006, 00:00)
IP66:   Ich habe im Winter die wuppertaler Pinguinanlage schon mit Jungv√∂geln besetzt gesehen - da hatte sie alle notwendigen Scheiben. Ist da etwas falsches eingebaut worden?
(09.04.2006, 00:00)
Werner Weyler:   @Dirk K: Es ist richtig, dass Punda den Kibo immer abgewehrt hatte, da dieser die Bongi so ungest√ľm anging. Ich habe den kleinen Teufel bei Eis und Schnee auf der gro√üen Anlage toben sehen und hatte den Eindruck, dass ein Gro√üteil seiner St√ľrze absichtlic
(08.04.2006, 00:00)
Dirk K:   Der erste Abschnitt bezieht sich auf die Elefanten ;-)
(08.04.2006, 00:00)
Dirk K:   @ Werner Weyler: War die komplette Au√üenanlage f√ľr die Tiere nutzbar? Den ganzen Winter hatten sie meines Wissens nur den Vorplatz nutzen k√∂nnen. Wie sieht es denn mit der Herde aus? Sind alle Tiere wieder zusammen? Zwischenzeitlich musste ja Punda mit Bo
(08.04.2006, 00:00)
Werner Weyler:   So herrlich sich der Wuppertaler Zoo als verschneite Winterlandschaft auch darstellte, so sch√∂n war der gestrige, fr√ľhlingshafte Tag.

Kraniche balzten, die Coscorobaschw√§ne br√ľten. Nachwuchs aus diesem Jahr findet man u. a. bei den Zebras, Halsbandpekaries, Bairds- Tapiren und bei den Bonobos. Das im Februar 2004 geborene Jungtier zieht mit seinem Spiel die Blicke der Besucher auf sich, w√§hrend das am 18.03.2006 geborene j√ľngste Mitglied von der Mutter sehr umsorgt wird.

Toll entwickelt haben sich auch die Jungtiere u. a. bei Oman- Falbkatzen, schwarzen Panthern, Takin, Kiang, Drills, Gelbbauchmangaben, Bartaffen, Königspinguine, Anden- Felsenhahn ( dieser bekommt gerade das leuchtende Federkleid des erwachsenen Hahnes ).

Gr√∂√üte Beachtung fanden gestern jedoch die beiden Elefantenk√§lber, die auf der Freianlage herrlich herumtobten. Stundenlang h√§tte ich zusehen k√∂nnen. Zum Gl√ľck ist die " Bongi " √§lter und daher schwerer als der kleine " Kibo ", der ein wares Powerpaket ist.

Der neue Okapi- Bulle, mit sehr großen Stirnzapfen, interessierte sich gestern
auffallend f√ľr die beiden K√ľhe, das l√§√üt wirklich hoffen.

Durch den langen Winter blieb die Baut√§tigkeit zum Jubil√§umsjahr etwas zur√ľck. Die Au√üenanlage f√ľr die Gorillas ist fertig, die Pinguinlage wird bald fertig sein und die Gro√übaustelle der neuen Anlagen f√ľr L√∂wen und Tiger im Erweiterungsgel√§nde l√§√üt Gewaltiges erahnen.
(08.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nochmals Walsrode, war eben auf der Homepage: Laut "Aktuelles" vom M√§rz (trotz Saisonstarts noch nicht aktualisiert!) ist die Uhu-Burg, mit der in Zeitungsanzeigen bereits geworben wird, noch gar nicht fertig, sondern wird noch eine Weile Baustelle bleiben...

Zoologische Leckerbissen sind eine Eiablage der Chile-Pelikane und der Import der nunmehr vierten Art madegassischer Seidenkuckucke, nämlich des Riesen-Seidenkuckucks (Coua gigas). Sollte der Vogelpark etwa danach streben, die Coua-Sammlung komplett zu bekommen...?

Wer es kurios mag, sollte auf der HP www.vogelpark-walsrode.de mal unter "Vogelshop" nachschauen - dort werden √ľberz√§hlige Nachzuchten angeboten. Wie w√§r's denn mit 1,1 Brillenpelikanen f√ľr den Gartenteich? Interessant vor allem, dass dort auch Jungv√∂gel beider Klaffschnabelarten zu finden sind - die Welterstzuchten beider liegen noch gar nicht so lange zur√ľck, anscheinend stehen die Zoos nicht gerade Schlange f√ľr Klaffschn√§bel - und 4,0 KAGUS!!! Wie aus der HP hervorgeht, hat der Vogelpark durch die Abgabe gez√ľchteter Kagus im letzten Jahr 15.000 Euro eingenommen, die an Erhaltungsprojekte auf Neukaledonien gehen.
(07.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Von den Pflegern kommentierte Schauf√ľtterungen sind in Hannover ab sofort nicht mehr auf die typischen Publikumslieblinge beschr√§nkt: Auch die Bewohner der Australien-Anlage (K√§ngurus, Emus, Wombats) und der Afrika-Steppe (B√∂hmzebras, Elenantilopen, Impalas, Thomsongazellen) werden nun auf diese Weise mehr Interesse beim Besucher finden.

Der Vogelpark Walsrode pr√§sentiert zum Saisonstart eine neue "mittelalterliche Uhu-Burg" und eine "Indoor-Tiershow", bei der u.a. ein Gr√ľner Leguan und ein Tigerpython auftreten. Die von der neuen Leitung angek√ľndigte Entwicklung zum Erlebniszoo nimmt also erste Formen an.

(Alles √ľbrigens noch nicht mit eigenen Augen gesehen, sondern den Zeitungen der letzten Tage entnommen.)

Neues auch vom hannoverschen Projekt "Yukon Bay": Beide Kandidaten f√ľr das Amt des Regionspr√§sidenten der Region Hannover (Hauptgesellschafterin der Zoo GmbH) treten daf√ľr ein, das Projekt endlich besser finanziell zu unterst√ľtzen, z.B. durch √úbernahme der Planungskosten. Der jetzige Regionspr√§sident trat bisher ziemlich auf die Bremse, was in Hannover (Zoo, Bev√∂lkerung und Medien!) weithin auf Unverst√§ndnis stie√ü - auch, weil er das n√∂tige Geld lieber in ein (touristisch uninteressantes) Verwaltungsgeb√§ude f√ľr die Region stecken w√ľrde. Man darf gespannt sein.
(07.04.2006, 00:00)
cajun:   @
Michael Mettler: Das weiß ich nicht.Es gibt ja noch ein Weibchen.Und es besteht großes Interesse diese Art weiter zu halten.


(06.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Darf ich das so deuten, dass die Pferdeantilopen in Dortmund tats√§chlich auslaufen?
(05.04.2006, 00:00)
cajun:   Es ist erst einmal angedacht "etwas" in das Walgel√§nde zu erweitern. Wobei bezweifelt wird, dass Breitmaulnash√∂rner- als Tiere offener Landschaften- den Buchenwald dort h√§ufig nutzen.
Eine Erweiterung der Afrika- Anlage steht im Masterplan. Diese soll bis zur Siamang Anlage vorgezogen werden und deren gesamten Bereich hin zu bekommen. Gebaut wird auf die bewährten Arten ( Zebras und Elen- Antilopen). Angedacht, aber nicht spruchreif, sind weitere Arten.

Übrigens: Neu eingetroffen sind Grant- Zebras zur Ergänzung. 1,1 aus Karlsruhe und Gelsenkirchen.
(05.04.2006, 00:00)
IP66:   @cajun Jetzt m√∂chte ich es noch genauer wissen: Die Au√üenanlage soll sich also vom Nebeneingang in den Wald hinein erstrecken? Wir die zunehmende Bodenverdichtung durch die Nash√∂rner da nicht zu einer langsamen Entwaldung f√ľhren? Und da Sie sich auskennen
(05.04.2006, 00:00)
cajun:   Nachzutragen f√ľr Dortmund w√§re noch die Neuumz√§unung und Erweiterung ( Ein Ausweichgehege auf der anderen Seite des Hauses) der Wildhundanlage. Es sollen auch neue Weibchen kommen,
(04.04.2006, 00:00)
cajun:   @ Michael Mettler: Nein, das Nashornhaus entsteht auf dem ehemaligen Verbindungsweg zwischen Kleinkatzenanlagen und alter Nashornanlage. Das Freigel√§nde ist quasi das alte Sitatunga Gehege ( noch ein St√ľckchen weiter in den Wald hinein) und auch das alte
(03.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @IP66: Hei√üt das mit der Nashorn-Au√üenanlage, die Fl√§che ist frei, aber noch unbearbeitet - oder ist noch gar nicht erkennbar, wo sich die Anlage erstrecken soll??

Wenn ich die √∂rtlichen Begebenheiten richtig in Erinnerung habe, lag doch das f√ľr das Nas
(03.04.2006, 00:00)
IP66:   Ich war am Samstag in Dortmund: Das Nashornhaus sieht recht fertig aus, allerdings ist von der Au√üenanlage noch wenig bis nichts zu sehen. Das Otterhaus war wieder einmal - diesmal wegen Bauarbeiten - gesperrt. Das potentielle Krokodilhausgel√§nde wir von Eseln und Skudden bewohnt, auf der Afrikaanlage gibt es neben den Elenantilopen nur noch zwei Zebras und eine Pferdeantilope. Eines der beiden √§lteren Orang-Weibchen war abgesperrt, der junge Schabrackentapir ist gut sichtbar - ein Vorteil des neuen Hauses. Die Sechsbindeng√ľtreltiere waren recht tagaktiv, wenn man die Binden nicht z√§hlt, unterscheiden sie sich vom Braunborsteng√ľrteltier - im gleichen Haus - auch durch die Gr√∂√üe und die orangenere Farbe der Haut. Die Neunbindeng√ľrteltiere waren wieder einmal unsichtbar, man hat allerdings jetzt in der Tat drei G√ľrteltierarten in einem Haus, was ich auch in den gro√üen Artenzoos bislang nicht erlebt habe. Bei den V√∂geln gibt es nach wie vor einiges Durcheinander, da immer noch am Winterhaus f√ľr K√∂nigsgeier gebaut wird. Die Papageien - u. a. Hyazint- und Rotohraras, Ecuadoramazonen sind nach wie vor in den Volieren hinter der Australienanlage, die "kalten" Arten im Vogelwald bei den Kamelen (darunter Bartmeisen, Brillenkauz) und die Exoten in den Volieren am Raubtierhaus (darunter Papua-Hornv√∂gel)
(03.04.2006, 00:00)
Jana:   @Hannes Ich hab mich die Zahlen naeher angesehen. Im Jahr 2004 hat man im Prag 450 tEuro fuers Futter ausgegeben, die Gesamtkostet waren 6 mio Euro, das ist 7,5 %. Lohne waren 1,8 mio (30%), Energien 480 tEuro (8%) Reparaturen 1,1 mio (18%).
(03.04.2006, 00:00)
Hannes:   Futterkosten sind in Zoos eh ein Witz im Blick auf das Gesamte.
Der Direktor von Emmen sagte einmal das die Futterkosten nur 2% der Gesamtkosten aus machen.
(02.04.2006, 00:00)
Jana:   @Frank-Walter Buschner Der Eintritt kostet jetzt 90 Kronen (3 Euro), meine 1-Jahr-Karte 500 Kronen (17 Euro). Was die Kosten angeht: die spezielle Pellets fuer Flamingos, Krallenaffen .. sind aus Westeuropa gekauft, mit dem Transport sind sie teuere als
(02.04.2006, 00:00)
Frank-Walter B√ľschner:   Wow, @ Jana kostet der Eintritt wirklich nur 3,30 € ? Das ist ja unglaublich. Wobei man ja auch das Preisleistungs verh√§ltniss nicht ausser acht lassen darf ! Dort ist das Futter etc. ja auch billiger
(02.04.2006, 00:00)
Jana:   Ich war heute im Zoo Prag - die Evakuation war bisher nicht realisiert. Der Gorillashaus ist gespert, die Gorillas sind in der Flut-Turm. Der Elefantenbulle-Notgehege ist vorbereitet aber nicht genutzt. Ansonst ist der Zoo normal geoeffnet, heute hat wie geplant die Sommer-Saison begonnen. Der Direktor hat eine kurze Rede gehalten. Die Situation ist leicht optimistisch, aber kann sich jeder Stunde aendern. Die Damme am Moldau hoeher vor Prag haben freies Platz nocht fuer 2-3 Tagen, wenn es aber stark regnen soll, koennen sie nicht mehr die Wasser unter 1500qm/s halten. Man ist auf eine Blitz-Evakuation vorbereitet und die ganze Nacht stehen die Wachen.

Der Direktor hat die Saison 2005 als erfolkreich bewertet (1,2 mio Besucher, 800 Jungtiere und Zunahme von gehaltenen Tierarten). Fuer 2006 hat er eine Preisserhoehung angezeigt (neues Eintritt wird warscheinlich 100 Kronen=3,3 Euro fuer Erwachsenen im Sommersaison), dafuer wird aber die Seilbahne umsonst und auch die Eintritte in die botanische Garten und den barokischen Schloss im Troja). Er hat auch Bau-Plane bekantgegeben (Rekonstruktion von Robben-Anlage, Flamingo- und Schuhschabelgehege, Schabrakehyaenenanlage, Neubau von Gavialanlage), nicht erwehnt war der angedachte suedamerikanische Haus. Als neue Tierart war nur Ganga-Gavial genannt, der Ankunft von 5 Gavialen aus India steht schon fest.
(01.04.2006, 00:00)
Dirk K:   Ach ja, bei den Wei√ügesichtssakis gabs nat√ľrlich auch wieder Nachwuchs. Das letzte Jungtier wurde am 14 M√§rz geboren. Die Gruppe im Regenwaldhaus bewegt kann sich frei bewegen, wobei die Lieblingspl√§tze die Anlage f√ľr die Agutis und die K√∂hlerschildkr√∂ten sowie ihre angestammte Insel sind.
Im Menschenaffenhaus lebt eine weitere Gruppe zusammen mit Tamarinen.
(01.04.2006, 00:00)
Dirk K:   War heute in Krefeld. Davu entwickelt sich sehr gut und unternimmt auch schon Ausfl√ľge ins Vorgehege. Die Anlage ist noch immer nicht babysicher, da die Gr√§ben der Dickh√§uteranlagen als Versickerungsgrund f√ľr das Abwasser der Robben/Pinguin-Anlagen gebraucht werden. In ein paar Tagen will man jedoch eine Versickerungsgrube anlegen und danach mit dem Zusch√ľtten der Gr√§ben beginnen. Bei den Blauduckern waren drei Tiere im Gehege. Eins davon ein fast ausgewachsenes Jungtier. Wahrscheinlich das von 2005. Auf der Barasinghaanlage scheint man kein wenig weiter gekommen zu sein. M√∂glicherweise waren die Wetterbedingungen ung√ľnstig. Zuk√ľnftige Untergr√ľnde wie Sand, frische Erde und feiner Split sind jedoch bereits vorhanden. Da die Tigerjungtiere jetzt weg sind, ist das Paar wieder zusammen auf der Anlage. Neben der Tigeranlage sind am Entenstall ein paar provisorische Unterk√ľnfte aus Planen und Z√§unen entstanden. Hier sind die vogelgrippegef√§hrdeten Tiere untergebracht. Trotzdem laufen einem im Zoo immer wieder H√ľhner √ľber den Weg.
Die Elefantenanlage wurde durch ein paar mit Wasser gef√ľllten L√∂cher ein wenig aufgewertet. Tats√§chlich besch√§ftigen sich die Tiere sehr ausgebig mit den Suhlen. Der Orangmann Telok ist noch immer am Leben und sogar erstaunlich fit. Bei meinen letzten Besuchen war er deutlich schlechter drauf. Leider k√∂nnen die Orangweibchen Sandru und Lea nicht mehr zur selben Zeit auf der Anlage gezeigt werden, da sie sich wohl nicht verstehen, weshalb sie jeden zweiten Tag in den F√ľtterboxen verbringen m√ľssen. Eigentlich k√∂nnte man sie auch auf die zweite Anlage setzen. Die Weibchen halten sich hier jedoch generell nie auf.
(01.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   "Dickerchen" hat nun einen richtigen Namen: Gestern wurde der Ende 2005 in Hannover geborene Elefantenbulle offiziell auf "Tarak" getauft, sein bisheriger Spitzname ist damit vom Tisch. Der Name, ein indisches Wort f√ľr "Stern", wurde per Wettbewerb √ľber eine Tageszeitung ermittelt. Ich vermute, dass die Wahl nicht ohne Hintergedanken auf "Stern" fiel, ist doch Mercedes der Pate des Jungbullen, und "C-Klasse" oder so konnte man ihn schlecht nennen....
(01.04.2006, 00:00)
cajun:   Das neue Krokodilhaus in Dortmund ist als Anbau des Regenwaldhauses geplant. Beide H√§user sind thematisch Asien zugeordnet. Es sollen Gro√ükrokodile gehalten werden. Welche Art steht noch nicht fest, da das Haus erst n√§chstes Jahr begonnen wird. Dieses Jahr steht erst einmal die Er√∂ffnung der neuen Nashornanlage an.
(01.04.2006, 00:00)
christian harsch:   Ich suche ein wallaby p√§rchen
(01.04.2006, 00:00)
Steffen Kohler:   Dortmund plant offenbar den Bau eines Krokodilhauses. Wei√ü jemand mehr dar√ľber?
(30.03.2006, 00:00)
Jana:   @Sitara - keine Angst, der Elefantenhaus steht h√∂her als zB die Gorillas. Im August 2002 waren bei der Flut etwa 5300qm/s erreicht, also kann man diese zwei Fluten garnicht vergleichen. Und f√ľr den schlimmsten Fall hat man einen Koridor und Ersatz-Gehege
(29.03.2006, 00:00)
Sitara:   @ Jana: Obwohl ich es sehr begr√ľ√üe, dass Prag rechtzeitig mit einer Evakuierung beginnen will, klingt das nicht gut. Habe noch die negative Auswirkung der Flut vor ein paar Jahren bei den Elefanten in Erinnerung: Wie sieht es f√ľr den Slon "Nagathan" aus?
(29.03.2006, 00:00)
Dirk K:   @Jana Wie evakuiert man denn Gorillas. Gibt es Ausweichquartiere im h√∂her gelegenen Teil des Zoos?
(29.03.2006, 00:00)
Jana:   Prager Zoo hat sich zu Evakuation von einigen Tieren entscheidet. Es fliesst hier jetzt etwa 1350 qm/s und die Damm am Moldau-Ufer wird Zoo bis zu 2800 qm/s sch√ľtzen, aber bei 1500qm/s werden die Kanalization-√Ėffnungen geschlossen und die Wasser k√∂nnte einige untere Teile durch die Erde erreichen. Die Evakuation hat warscheinlich schon angefangen (hab nicht die neuste Nachrichten) - es handelt sich um: Gorillas und andere Tiere in ihrem Haus, Grosse Schildkr√∂ten, Kranichen, einige kleine Affen, und Vogelh√§user.
(29.03.2006, 00:00)
Jana:   Prager Zoo vorbereitet sich auf eine m√∂gliche Flut. Die Vorhersage ist f√ľr eine 10j√§hrige was dem Zoo eigentlich nicht schaden sollte (die Barrieren schutzen vor eine 20j√§hrige Flut) aber man will vorbereitet sein. Schon heute abend soll alles vorbereitet sein f√ľr eine Evakuation von etwa 1000 Tieren, inklusive Gorillas und grosse Katzen. Aber entscheidet wird erst morgen fr√ľh.
(28.03.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin sind 3 Servale und 3 Leoparden ( schwarz x Java)geboren worden, ein M√§nnchen ist bei den Katzenb√§ren aus Dortmund gekommen.Bartgeier und wei√ükopfseeadler sitzen fest auf den Nestern.
(28.03.2006, 00:00)
IP66:   Ich war am Samstag im Tierpark Aachen: Der Kinderbauernhof scheint bald er√∂ffnet zu werden, er ist ger√§umig und kommt bis jetzt mit weig Kulisse und ganz ohne Kunstfelsen aus. Den Baumstachler gibt es nicht mehr, wohl aber noch die Kasuare, auch wenn sie vogelgrippehalber eingesperrt wurden. Die Kamelanlage wird erneuert, diese stehen jetzt bei den Watussis. Der postmoderne Adlerk√§fig ist mit einer Gemeinschaftshaltung von Uhus, Schneeulen und Raben besetzt, was den Eulen wenig zu behagen scheint. Seltenere Arten sind Streifenskunks, Bobaks, Seiden- und Silberreiher sowie eine Saatgans. Zum Affenbestand habe ich mich andernorts ge√§u√üert. Die Zukunft scheint in einer Mischung aus Haustieren (die g√§ngigen Arten der 70er und 80er), Kleins√§ugern und V√∂geln zu bestehen und den zum Teil recht provisorischen Baubestand darauf auszurichten. Leider hat man bislang die Chance nicht genutzt, den Hang zum gro√üen Weiher, der das Gel√§nde pr√§gt, entsprechend zu gestalten, und wenn auch der neue Bauernhof recht geschickt plaziert ist, wird es doch einige Schwierigkeiten bereiten, die stark parzellierte Anlage in einen offenen Park zu verwandeln.
(28.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Hodenhagen startet die Saison mit - na was wohl? Mit dem ersten dort geborenen Elefantenkalb. Laut NEUER PRESSE wurde der kleine Afrikanerbulle vor vier Tagen geboren und bekam den Namen Paul.
(27.03.2006, 00:00)
Dennis:   sollten nicht in Berlin(Zoo) wieder schuhschn√§bel gehalten werden?
K√∂ln z√ľchtet seine Afr.Marabus regelm√§√üig.
(26.03.2006, 00:00)
Dennis T.:   @Michael jop sorry Alpakas nat√ľrlich
(26.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Dennis Teutenberg: Vikunjas auf der Streichelwiese??? Ich nehme an, dass eher die Alpakas mit reingenommen wurden?
(25.03.2006, 00:00)
Dennis Teutenberg:   Neu im Zoo Hannover neue gr√∂√üere Wolfsanlage als mini Youckon Bay und eine gro√üe neue Streichelwiese mit Zwergziegen,schweinen,Zebus,Kameruns und Vikunjas ist aber noch nicht ganz fertig und achja fast vergessen ein neues Rotschildgiraffen baby (m√§nnchen)
(25.03.2006, 00:00)
Steffen Kohler:   Neu im Berliner Zoo sind Sechsbindeng√ľrteltiere und Kanincheneulen.
(25.03.2006, 00:00)
Matthias Papies:   Laut ISIS hat Poznan keine Weissbartgnus mehr.
(23.03.2006, 00:00)
IP66:   Ist der Schuhschnabelbestand in Deutschland nicht auch ziemlich √ľberaltert? In Sachen Marabuzucht m√∂chte ich auch auf einige Zuchterfolge in K√∂ln verweisen, auch wenn im letzten Jahr, so viel ich wei√ü, nichts geschl√ľpft ist - es waren aber nur Afrikaner. Bei den Stelzv√∂geln scheint mir ein generelles Problem darin zu bestehen, da√ü man zu fr√ľh Paare zusammenstellt und diese dann zwar dergestalt harmonieren, da√ü sie sich nicht umbringen und auch zusammen balzen, da√ü es zur Brut aber nicht reicht. Es ist ja oft so, da√ü wenn erst einmal ein Brutpaar zur Verf√ľgung steht, meist jedes Jahr K√ľken aufwachsen. In Timmendorf habe ich erlebt, da√ü man eine gro√üe Gruppe Sattelst√∂rche zusammenhielt, bis sich Paare bildeten und diese dann aussonderte. Das w√§re sicher auch f√ľr Schuhschn√§bel ein Modell - wenn man denn gen√ľgend bekommt.
(23.03.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Interessant, da√ü im Cottbuser jahresbericht √ľber die schwierige und langwierige beschaffung des letzten verbliebenen Weibchens der sundamarabus aus dem spanischen Fuengirola zu lesen war- ich sch√§tze, das war das prager tier. W√§re vielleicht auch einfacher gegangen, aber hat ja zum Gl√ľck noch geklappt. Die jungen Sundamarabus habe ich 2003 im Bronx- zoo gesehen. Gro√üer Adjutant ist meines Wissens nach nicht mehr.
Wei√ü jemand, ob Posen ( neuer Zoo) jetzt √ľberhaupt noch Wei√übartgnus hat?
(23.03.2006, 00:00)
Jana:   @Karsten Vick Ich bin mich fast sicher, dass die Schuhschnabeln in Prag nicht handaufgezogen sind. In einem Artikel ist zu lesen " Prager Zoo hat Genehmigung bekommen, 5 Tiere zu importieren. Unser Kurator hat selbst nach Tanzania gereist, um die Vogel i
(23.03.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Die Pr√§gung auf Menschen ist wohl auch eine Ursache daf√ľr, dass die Zucht des Schuhschnabels noch nirgendwo gelungen ist. Von dieser Art h√§lt doch Prag seit einiger Zeit so viele. Sind das auch Handaufzuchten?
(22.03.2006, 00:00)
Jana:   Ja, ein sehr gutes Erfolg. Bei den Marabus sind die Zuchterfolgen wirklich nicht heufig, Dvur Kralove hat in seinem Report (2003?) geschrieben, dass sie in diesem Jahr den ersten europeischen Nachzucht in 2. Generation von "gew√∂nlichen" afrikanischen Marabu erzielt haben. Und bei den Sunda-Marabus hatte auch Prag keinen Erfolg (im Gegensatz von afr. Marabu) - die Weibchen war von Menschen aufgezogen und wollte den M√§nchen nicht. Trotz mehreren Versuchen von kunstliche Besahmung hatte sie jedes Jahr nur unbefruchtete Eier gelegt. Bei der Flut kam der M√§nchen ums Leben und die Weibchen war nach Spanien abgegeben.
(22.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Applaus f√ľr Cottbus! Erfolge wie diesen finde ich besonders deswegen sehr bedeutsam, weil es leider noch immer etliche Zoos gibt, in denen Stelzv√∂gel (und Kraniche) nur als schm√ľckendes Beiwerk auf Huftieranlagen oder Vogelwiesen betrachtet werden und dort kaum in den Genuss von Zuchtbem√ľhungen kommen.

Bei einem so guten H√§ndchen f√ľr Marabus m√ľsste man eigentlich hoffen, dass sich Cottbus auch noch der dritten und bedrohtesten Marabu-Art, des indischen Adjutantstorches oder Argala, annimmt - falls davon √ľberhaupt noch potenzielle Zuchttiere zu bekommen sind.
(22.03.2006, 00:00)
Sitara:   Zuchterfolg im Cottbuser Zoo:
Eine tierg√§rtnerische Sensation kann der Cottbuser Tierpark verzeichnen. Zum ersten mal in Europa ist ein Sunda-Marabu geschl√ľpft. Nur im New Yorker Zoo ist bislang die schwierige Zucht dieses tropischen Gro√üstorches gelungen.


(22.03.2006, 00:00)
Jana:   ZOO De√®√≠n hat 1,0 Schopfmakak aus London geholt, 0,2 aus Marwell erwartet.

Im Zoo Plzeò (Pilsen) waren zwei junge 1,1 Parma-Kängerus gestohlen oder freigelasen.

ZOO Dv√Ļr Kr√°lov√© bereitet f√ľr diese Sommer k√ľnstliche Besahmung von den beiden Breitmaulnashornk√ľhen, Vater soll der Bulle Angalifu aus San Diego werden.
(22.03.2006, 00:00)
Sitara:   Von der HP des Zoos am Meer in Bremerhaven:
Eisbärin Senja ist tot
Senja, 1981 im Zoo M√ľnster geboren und seit 1992 in Leipzig, war am dritten November 2005 vom Zoo Leipzig in den Zoo in Bremerhaven gereist.
Die Bärin wurde zunächst auf einer kleineren, separaten Anlage gehalten, da sie sich eingewöhnen sollte.
Eisb√§ren ziehen in freier Wildbahn als Einzelg√§nger umher, bzw. M√ľtter mit ihren Jungen. Wenn sie sich begegnen, herrscht eine Art „bewaffnete Neutralit√§t“. Gr√∂√üere Tiere werden kleineren gegen√ľber aggressiv, wenn das Futter knapp wird, oder Weibchen, die ihre Jungen vor den M√§nnchen sch√ľtzen m√ľssen.
Die Zusammenf√ľhrung von neuen Paaren oder Zuchtgruppen ist normales Zootiermanagement, um harmonische Gruppenverb√§nde oder geeignete Zuchtpaare zusammenzustellen. Es gibt Tierarten, die sich v√∂llig unproblematisch vergesellschaften lassen und Arten, die mit gro√üem Aufwand und viel Fingerspitzengef√ľhl langsam aneinander zu gew√∂hnen sind. Aber trotz aller professionellen Vorbereitungen, Verhaltensbeobachtungen und Vorsichtma√ünahmen gibt es immer wieder Todesf√§lle, z. T. ohne Vorwarnung und nachdem scheinbar alles glatt verlaufen ist.
Seit Mitte Januar waren nach einer „Kennenlernphase“ √ľber ein Gitter alle drei Eisb√§ren vereint. Man ging sehr friedlich miteinander um, die Tiere lagen zusammen und leckten sich ab. Wir waren alle sehr froh √ľber diese Entwicklung.

Am Montag, dem 20.3.2006, war alles wie sonst. Die Eisb√§ren kamen wie immer kurz in den Stall, damit sie in ihren Boxen einzeln gef√ľttert werden konnten. Senja und Lloyd waren schon unten, Irka noch drau√üen. Pl√∂tzlich unternahm Lloyd im Gang einen Paarungsversuch mit Senja, die sich aber wehrte. Es war so, als w√§re bei Lloyd ein Schalter umgelegt worden. Er verbiss sich sofort in Senja und schleuderte sie durch den Gang. Bei 200 kg mehr an Gewicht bei Lloyd hatte sie kaum eine Chance. Pfleger versuchten sofort, sie mit starkem Wasserdruck aus Feuerwehrschl√§uchen, Stangen und lautem Geschrei zu trennen, aber es war nicht m√∂glich. Die sofort vorbereitete Narkose f√ľr Lloyd kam zu sp√§t. Senja verendete vor den Augen der Pfleger. √Ąu√üerlich v√∂llig unversehrt, wird sie Dienstag zur Sektion zur Tier√§rztlichen Hochschule Hannover gebracht, um die genaue Todesursache festzustellen.
Wir sind alle sehr geschockt. Es wurde uns schmerzhaft vor Augen gef√ľhrt, dass es sich um Wildtiere handelt, die dem Instinkt folgen und kaum berechenbar sind.



(21.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Vielleicht stand da der Wunsch im Vordergrund, wieder ein "wei√ües" Krokodil zeigen zu k√∂nnen (nun sogar zwei). Zwar gibt es auch von Brillenkaiman und Mississippi-Alligator Wei√ülinge, aber auch diese beiden Arten sind ja weniger bedroht, und von der erreichbaren Endgr√∂√üe machen nat√ľrlich Leistenkrokodile etwas mehr her. "Selten" ist in diesem Fall relativ; selten im Zoo sind Leistenkrokodile allemal, w√§hrend z.B. das im Freiland seltene Siamkrokodil massenhaft in kommerzieller Farmzucht gehalten wird. Zum Arterhalt d√ľrften Zoos bei Krokodilen ohnehin nur bei jenen Arten wirklich beitragen k√∂nnen, die f√ľr Farmzuchten uninteressant sind - f√ľr die anderen befinden sich ja bereits gro√üe Zahlen in Menschenhand....

Noch was in Sachen Krokodile: In der Zoo-Soap "Berliner Schnauzen" √§u√üerte ein Krokodilpfleger die Hoffnung, die derzeit noch mit einem Neuguinea-Krokodil besetzte "kleinere Seite" der Berliner Krokodilhalle perspektivisch mit einer Gruppe Alligatoren best√ľcken zu k√∂nnen, mit denen man dann Schauf√ľtterungen machen k√∂nne. Auch da steht also die Erhaltungszucht einer bedrohten Art nicht unbedingt im Vordergrund. Und zudem erhebt sich wieder die Frage nach der Konsequenz des Erg√§nzungsprogrammes der beiden Berliner Zoos, denn beide Alligatorenarten sind bereits im Tierpark vorhanden.
(21.03.2006, 00:00)
Klaus:   In der Wilhelma wurde die neue Krokodilhalle er√∂ffnet. Wo ist eigentlich das ganze Geld ca. 1,3 Mio. Euro verbaut worden. Der gr√∂√üte Betrag ist wohl f√ľr die Sanierung des Geb√§udes verbraucht worden, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die neuen Krokodilbecken so teuer gewesen sein k√∂nnen. Statt Waschbeton nun rosa eingef√§rbter Beton und auch der "naturnahe" Randbereich mit Sand und Erde ist etwas kurz gekommen. Daf√ľr sind jetzt die Asperrgitter der Becken viel besser versteckt!

Die Halle selber hat sich eigentlich kaum verändert, noch immer gehr man auf einem Steg durch das Gebäude und schaut auf die Krokodile herab. Schade, hat doch die Wilhelma im Amazonienhaus bewiesen, dass sie es auch besser kann.

Apropos, Leistenkrokodile, wenn man im asiatischen bzw. australischen Raum eine Krokodilfarm besucht fragt man sich schon, warum f√ľr diese vier Tiere in Stuttgart so ein gro√üer Aufwand betrieben wurde. H√§tte man nicht auch eine etwas selterne Krokodilart halten k√∂nnen?
(21.03.2006, 00:00)
Jana:   Im Olomouc war 0,1 Zwerkflusspferd geboren, ihre Mutter hatte nicht genug Milch, und so ist sie mehrmals am Tag zus√§tzlich aus der Flasche gefuttert, die Zwei bleiben aber zusammen.

Im Prag hat die Bau von neuen Greifvogelvolieren begonnen (neben den Kolkraben) und auch die Rekonstruktion von Seebären-Wasserbecken.
Es waren 17 s√ľdafrikanische Leopardenschildkr√∂ten (G.p.pardalis) und 15 Riesenerdschildkr√∂ten (H.grandis) geschl√ľpft. Damit leben hier etwa 350 Schildkr√∂ten im 34 Arten.

Die 3-monatige Spitzmaulnashornweibchen im Dv√Ļr Kr√°lov√© war als Maisha getauft, bis Ende des Jahres sollen 3 weitere Geburten folgen.
(21.03.2006, 00:00)
th.oma.s:   in dresden auch eine mishmi-geburt
(20.03.2006, 00:00)
th.oma.s:   in dresden auch eine mishmi-geburt
(20.03.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Demn√§chst wird der Zoo Bratislava mit der Haltung von Sri Lanka- leoparden beginnen ( 0,1 aus jihlava, 1,0 aus Ostrava).
(20.03.2006, 00:00)
Jana:   Im Zoo Liberec war eine Rotschild-Giraffe-M√§dchen geboren worden, ihre Mutter Sulika wird bald 21 Jahren alt.
Im Prag und Brno sind diesjährige Mischmi-Takine-Jungen zu sehen.
(17.03.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin ist 0,1 Afrikanischer Elefant zur Welt gekommen von 0,1 Sabah.
(17.03.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Die Quastenstachler werden nicht im Nachttierhaus gehalten, sondern auf dem Nagetierfelsen.
(16.03.2006, 00:00)
Aguti:   @Michael Mettler:
In Saarbr√ľcken konnte ich bei meinem letzten Besuch Anfang 2006 keinen Quastenstachler mehr entdecken, war in den letzten Jahren auch nur ein Einzeltier. Also k√∂nnten das/die Ascherslebener Tier/e eventuell aus Berlin stammen? Hat das sc
(15.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Bisher waren Berlin (Zoo) und Saarbr√ľcken meines Wissens die einzigen deutschen Quastenstachler-Halter. Berlin z√ľchtet erfolgreich, von Saarbr√ľcken wei√ü ich nichts N√§heres.
(15.03.2006, 00:00)
Aguti:   Neu im Tierpark Aschersleben M√§rz 2006:
Quastenstachler, Atherurus africanus.
Aus welchem Zoo kommen das oder die Tiere? Welche Zoos halten diese Art derzeit √ľberhaupt noch? TP Aschersleben bereichert mit dieser Art wieder mal seinen *seltenen* Tierbestand.

(14.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Sitara: Das neue Regierungsviertel in Berlin ist auch von unseren Steuergeldern bezahlt worden - darf man da mit dieser Begr√ľndung auch in alle r√ľckw√§rtigen R√§ume gucken? :-)

Ist schon klar mit dem Unterschied zwischen privat gef√ľhrtem Zoo wie Hagenbeck
(13.03.2006, 00:00)
Zoosammler:   @Michael Mettler: Stammten die Betonbauten noch aus der Ruhe-Zeit? Man hat ja eher den Eindruck, dass Hannover sich in den 70er (aber vielleicht waren es auch die 60er Jahre, daher ja meine Frage) einen komplett neuen Zoo hingeklotzt hat. Und war dieser B
(13.03.2006, 00:00)
Sitara:   @ Michael Mettler: Hagenbeck hat nie staatliche Zuwendungen in solcher H√∂he erhalten wie Hannover. Einzig das neue Orang-Utan-Haus wurde von staatlicher Seite finanziert und an den Kosten f√ľr die neue Elefanteninnenhalle und das Tropen-Aquarium wird sich
(13.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Matthias Papies: Meine Zustimmung.

@Sitara: "Sinnvoller ausgegeben"? Mit Hilfe des Expo-Zuschusses wurde der Zoo-Umbau teilweise finanziert. Zwar kann man den Verwendungszweck dieser Teilsumme nicht einem bestimmten Zoogehege zuordnen, aber vom Umbau pr
(13.03.2006, 00:00)
Matthias Papies:   Ich frage mich woher manche hier Infos herholen, dass es kein Bedarf an Veranstaltungshallen geben wuerde. Der Zoo Hannover baut sicher nicht fuer 900.000 Euro (laut Pressebericht) einen Veranstaltungsort der dann nicht genutzt werden wuerde.
Ausserdem sind dem Zoo Hannover keine gigantischen Summen anlaesslich der EXPO zugeflossen. Der Zoo bekam weniger als 5 Mio. Euro von der EXPO-Gesellschaft. Angesichts eines Gesamtvolumens von 50 Mio. Euro nicht wirklich viel. Den Rest der Summe hat dann der Zoo selbst gestemmt. Die Bemerkung, das dieses Geld nicht sinnvoll ausgegeben wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Im Moment gibt es auch dringlichere Dinge als eine Indoor-Elefanten-Halle. Der Zoo Hannover besteht nicht nur aus einer Elefantenanlage sondern auch aus schlechten Anlagen fuer Pinguine und Robben. Deshalb ist Yukon Bay dringlicher als eine Elefantenhalle.
(13.03.2006, 00:00)
Zoosammler:   Es ist also offensichtlich in Hannover nicht das Problem, dass Geld fehlt, sondern viel eher wof√ľr es ausgegeben wird. Statt Tiergehegen (wie war das mit "Yukon Bay"?) werden eben Maharadschahallen gebaut. Statt Barasinghahirschen halt Dinnerpartys.
(13.03.2006, 00:00)
Sitara:   Zu den Pl√§nen des Baus einer "Maharadscha-Halle" im Zoo Hannover: Seit Jahren frage ich mich, wieso bei den gigantischen Summen, die anl√§√ülich der Weltausstellung dem Zoo zugeflossen sind, diese damals nicht sinnvoller ausgegeben wurden. Dazu kommt, dass nun noch weitere Tiere verschwinden zugunsten von bisher nicht nachgewiesenem Nachfragebedarf f√ľr die Nutzung eines solchen Umbaus, der wieder mit weiteren Kosten in nicht unerheblicher H√∂he verbunden ist. Die Elefanten bekommen die Besucher im Haus weiterhin nicht zu Gesicht, obwohl es aufgrund diverser negativer Eindr√ľcke und Beobachtungen von aufmerksamen Besuchern schon interessant w√§re, zu sehen, was dort so hinter den Kulissen mit diesen Tieren passiert.:-( W√§re halt sch√∂n gewesen, diesen statt solcher "Nutzbauten" mal eine ordentliche Innenhalle zu g√∂nnen!
(13.03.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Dann bin ich ja schon gespannt auf den weiteren Ausbau mit Erl√∂sen aus der Hallenvermietung- vielleicht ja auch f√ľr Tieranlagen.
(13.03.2006, 00:00)
IP66:   Ich war am Samstag in Duisburg: Neu sind Kanadakraniche - noch provisorisch im Nebengehege der Dikdik-Anlage - fr√ľher Trappen und Hornraben. Mit dem Bau der Anlage f√ľr die B√§renstummelaffen und Gebirgsloris wurde begonnen - sie schiebt sich vor den r√ľckw√§rtigen Eingang des √Ąquatoriums. Man hat den Eindruck, da√ü damit der Umgau der ersten Halle etwa zu einer Gorilla-Au√üenanlage zur√ľckgestellt wird. Auch wenn ich bei Menschenaffen vielleicht weniger kritisch bin als andere hier im Forum, so ist die jetzige Unterbringung von vier Tieren doch sehr beengt, zumal die Au√üenanlage ja im Winterhalbjahr v√∂llig ausf√§llt. Das Delphinarium ist gesperrt, das Dach wird provisorisch abgest√ľtzt. W√§hrend mir der √§ltere der beiden Flu√üdelphine bei meinem letzten Besuch kaum gefallen hat, wirkt er jetzt lebhafter und ist nicht mehr ganz so knochig. In der Halle fliegen jetzt Liktortyrannen, mit den Delphinen zusammen auch Harnischwelse und, gem√§√ü Gehegeschild - Neons, wobei wir letztere nicht entdecken konnten - schon gefressen? Neu in der Terrarienhalle sind Segelechsen. begehbaren Volieren sind gesperrt und werden im eine f√ľnfte mittlere Voliere erg√§nzt.
(13.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Konstantin Ruske: Der Bedarf f√ľr eine zus√§tzliche mietbare Veranstaltungshalle (nach der Festscheune auf "Meyers Hof") ist in Hannover gegeben. M√ľnchen bietet f√ľr Sonderanstaltungen sein Dschungelzelt an, der Zoo Berlin das Aquarium, und soweit ich mich
(13.03.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Die beiden panzernash√∂rner aus Nepal f√ľr Wien- sch√∂nnbrunn sind an iherm Bestimmungsort angekommen, Er√∂ffnung 23. M√§rz.
(13.03.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Und ich dachte schon, die Tropenhalle an Hannovers Dschungelpalast kommt- wird dann aber doch nur eine Veranstaltungshalle, wo fr√ľher mal Barasingha- Hirsche leben durften...
(13.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @pamela: W√§hrend manche Systematiker alle Steppenelefanten zusammenfassen, unterscheiden andere mehrere Unterarten. L. a. africana w√§re dann der S√ľdafrikanische Steppenelefant, L. a. knochenhaueri der Ostafrikanische Steppenelefant. Der oft als Sammelbeze
(11.03.2006, 00:00)
pamela:   Hallo Kahuna,, ich freue mich √ľber die ausf√ľhrliche Antwort, was bedeutet knochenhaueri,, diesem 'Begriff bin ich im Zusammenhang mit Elefanten noch nie begegnet ???
(11.03.2006, 00:00)
Kahuna:   @ Pamela: In Amneville sind 4 Elefanten. 2Bullen, 2K√ľhen.
Bulle Shorty seit 26 März 2000 in Amneville (kommt von Lissabon)
K√ľhe Wenda seit 3 April 2000 in A. (auch aus Lissabon)
Bulle Nico und K√ľhe Katarina sind seit 5 November 2001 in A. (aus Tel Aviv).
(11.03.2006, 00:00)
Zoosammler:   Im Wildpark Schwarze Berge sind Alpensteinb√∂cke eingezogen. Sie leben auf einer neuen Anlage und kommen aus √Ėsterreich und dem Kaisergarten Oberhausen.
(11.03.2006, 00:00)
pamela:   Danke f√ľr die Info ( Rhenen),, wie sieht es denn mit Afrikanischen Elefanten in Amneville aus ?? Habe zwei (HP Amneville ) entdecken k√∂nnen, aber weder Name noch Geschlecht,,
(11.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Die Homepage von Rhenen gibt leider auch keine weiteren Informationen dar√ľber. Daf√ľr eine interessante andere: Im Park wurden Eisb√§r-Drillinge geboren!
(10.03.2006, 00:00)
Kahuna:   @Michael Mettler: Die Zirkuselefanten kommen nicht mehr. Warum genau ist nicht bekannt. Aus Spanien (keine ahnung welches park) kommen 3 afrikaner k√ľhen nach rhenen.
(10.03.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Am Samstag, dem 18.03.06 beabsichtigt die Wilhelma erstmals im Rahmen der Stuttgarter Langen Museumsnacht die Tore weit in den Abend offen zuhalten! Die historischen bauten sollen angeleuchtet werden, ob aber auch Tierh√§user ge√∂ffnet sein werden, war der lokalen Presse nicht zu entnehmen!
@Aguti: Der Chemnitzer Direktor nannte vor ca. einem Jahr Brillenb√§ren als angedachte Nachfolge f√ľr die alte Grizzly-Dame!
(10.03.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Im tschechischen Zoo Zlin ist ein Siamang geboren worden.
(10.03.2006, 00:00)
IP66:   In K√∂ln kann man die neuen Schneekraniche - in der Voliere zwischen Fasanerie und Seel√∂wenbecken - jetzt recht gut sehen. Sie sind allerdings noch nicht ausgef√§rbt.
(10.03.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Neu im Tierpark Berlin sind zwei graur√ľckentrompeterv√∂gel und 7 Stachelschwanzwarane. Erg√§nzend wurden Paradieskraniche und schwarzhalskraniche dazugeholt, um hier besser Zuchtpaare zusammenstellen zu k√∂nnen.
(10.03.2006, 00:00)
steffi:   laut Mitteilung des Magazins Sachsen Fernsehen im Internet w√§re eine Besetzung mit Lippen- oder Brillenb√§ren denkbar.
(10.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nanu? Die drei alten Elefantenk√ľhe, die aus einem italienischen Circus nach Rhenen kommen (und dort noch um j√ľngere Artgenossen erg√§nzt werden sollen), sind doch Asiaten und keine Afrikaner?
(09.03.2006, 00:00)
Kahuna:   @ Pamela: In der Zukunft. Wahrscheinlich kommen die tieren mit Ostern.
(09.03.2006, 00:00)
pamela:   Kann mir jemand Auskunft geben ob es im Zoo Rhenen Afrikanische Elefanten gibt.
(09.03.2006, 00:00)
Aguti:   Tierpark Chemnitz...
Tierpark-Mitarbeiter trauern um Grizzly-Bärin Kitty, 07.03.2006

Grizzly-Bärin Kitty lebt nicht mehr. Die alte Bären-Dame (Alter zwischen 26 und 30 Jahren) wurde heute nach einer mehrwöchigen therapieresistenten Erkrankung des Bewegungsapparates eingeschläfert.
Der Krankheitsprozess begann schleichend. Zunächst war nur ein leichtes Hinken erkennbar, später schleifte sie das rechte Hinterbein beim Gehen hinterher und sackte immer wieder zusammen. Therapien schlugen nicht an. Anstatt einer Milderung der Symptome verschlechterte sich der Zustand langsam aber stetig.
Heute wurde Kitty nun von ihrem Leiden erl√∂st. Um die genaue Ursache f√ľr die Erkrankung zu erfahren, wird die B√§rin an der Veterin√§rpathologie der Universit√§t Leipzig obduziert.

Weiß jemand, ob die Bärenhaltung in Chemnitz fortgesetzt wird, da die Anlage ja meines Wissens erst vor wenigen Jahren neu gebaut wurde?
(09.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Kurznews aus Hannover:

Streichelzoo ("Mullewapp") im Umbau, Zwergzebus wurden abgegeben. Noch keine Neustruktur erkennbar.

Wolfsanlage im Umbau (Vergr√∂√üerung und Neugestaltung, u.a. mit Wasserlauf und Aussichtskanzel). Besonders interessant, da f√ľr W√∂lfe eine Anlage in "Yukon Bay" geplant ist. Und da dieses Projekt mit Sicherheit noch nicht vom Tisch ist, d√ľrfte die Neugestaltung bedeuten, dass an dieser Stelle nach einem Bau der "Yukon Bay" wohl Tiere gehalten werden d√ľrften, die man in einem ehemaligen Wolfsgehege unterbringen kann (ich hoffe auf Dingos - hatte ich dem Zoo schon mal vorgeschlagen...).

Die Rotstirnmakis sind ins Tropenhaus umgezogen, die vorher dort lebenden Faultiere daf√ľr in die vormalige Maki-Anlage im Urwaldhaus zu den dort verbliebenen Goldagutis. Dritte im Bunde sind Kaiserschnurrbarttamarine (neu in Hannover, daf√ľr keine Liszt√§ffchen mehr).

Auch das neue Wombatweibchen habe ich gesehen, schon sehr interessierter Kontakt mit dem Männchen am Gitter des Absperrgeheges.
(07.03.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Neu in der Tropenhalle des Alfred- Brehm- hauses des tierparks Berlin sind Balistare.
Im Zoo Berlin sind jetzt zwei Kagus aus Walsrode in der Schau.
(07.03.2006, 00:00)
cajun:   In Dortmund wurde ein kleiner Scgabrackentapir geboren. Es ist ein Bulle und hei√üt "Lombok".
(06.03.2006, 00:00)
Jana:   @Konstantin Ruske Es sind wirklich Kegelrobben (Halichoerus grypus) und nicht Seehunde (Phoca vitulina). Ich hab es verwechselt (tschechisch heissen die beide Arten gleich - "tule√≤", das k√∂nnte man als "Jemand, wer sich anschmiegt" √ľbersetzen).

Weiss j
(03.03.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   @Jana: wirklich seehunde oder Kegelrobben ( kann mich n√§mlich dort gar nicht an Seehunde erinern)?
(03.03.2006, 00:00)
Jana:   Im Chomutov waren Seehund-Zwillinge geboren.
(03.03.2006, 00:00)
Dennis:   Also die Volieren f√ľr australische Kleinv√∂gel sind nicht gerade das gelbe vom Ei.Warum kann mann nicht einfach eine Gruppe z.B Gouldsamadinen in der Halle herumflattern lassen um Begegnungen zu vermeiden richtet man eben ein Sandbad und ein Badebecken f√ľr sie ein. F√ľr so winzige V√∂gelchen intressieren sich gro√üe,vollgefressene Krokodile nicht !
(28.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Aber auch sch√∂ne Vogelvolieren... Warum sollte man nicht eine zweite Halle mit Schmetterlingen best√ľcken? Auch die k√∂nnte man schlie√ülich geografisch unterschiedlich besetzen.
(28.02.2006, 00:00)
Dennis:   Leider hat die Wilhelma schon woanders im Zoo eine sch√∂ne Schmetterlingshalle.
(28.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Diese Form von "Vergesellschaftung" funktioniert auch schon l√§nger in der Krokodilhalle des D√ľsseldorfer Aquazoos.
(27.02.2006, 00:00)
Ralf Seidel:   Mu√ü es denn bei der "Besetzung des Luftraumes" von Krokodilanlagen sich unbedingt um V√∂gel handeln. Im Zoo Halle ist vorgesehen, das Krokodilhaus zus√§tzlich mit Schmetterlingen zu besetzen. Man geht davon aus, da√ü sich sowohl die Hauptbewohner, als auch die herumflatternden Untermieter nicht ernsthaft gegenseitig gef√§hrden.
√úbrigens wird das zumindest zeitweise auch im Terrarium des Leipziger Zoos praktiziert. Im Krefelder Tropenhaus hab ich das ja auch schon gesehen, ob da die Leguanverwandschaft aber immer R√ľcksicht auf die Falter nimmt wage ich zu bezweifeln.
(27.02.2006, 00:00)
Jana:   Prag - es war eine Goldkopfl√∂wenaffe geboren (wie auch letztes Jahr nur ein Einzelkind), ein Kronentaube (die Weibchen ist ein Handaufzucht, lange hat sie ihre Mutterpflichten verweigert, aber seit 3 Jahren zieht sie die Jungen selbst auf), der Flusspferdepaar ist wegen erwartete Geburt getrennt
Plze√≤ - er kam ein Springhasepaar aus Import (damit haben sie jetzt 1,2 ,im Prag leben 1,1 aber bisher ohne Zuchterfolgen), bei dem 4. Geburt bei den Kap-Fuchsen (V.chama) klappte endlich der nat√ľrliche Aufzucht (die zwei kleine Weibchen sind schon 2 Monate alt)
Olomouc - seit mitte Januar waren da 13 s√ľdafrikanische Spiessbocke geboren (es sind nur 13 Zuchtweibchen in der Herde), es wird mit der Bau von 6 Boxen f√ľr Bongos angefangen
(27.02.2006, 00:00)
Jana:   Im Prag haben die besste "Jagderfolge" die Gibbone und vor allem die Sweinsaffen, die Orang-Utans (auch die Jungen) ignorieren die V√∂gel. Einige Vogelarten haben sie ganz ausgerottet, andere waren lieber wieder von Pflegern gefangen. Jetzt leben da 8 verschiedene Arten, am besten haben sich (zu meinem √úberraschung) die Bali-Stars angepasst. Einige Arten vermehren sich, ihre Jungen bleiben aber die ersten Wochen in eine Voliere und die Eltern f√ľttern sie √ľber den Zaun. Erst wenn sie ganz flugf√§hig und sicher im Luft sind, sind sie rausgelassen.
(27.02.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   am 19.1. ist im Zoo Halle wieder ein Kugelg√ľrteltier geboren worden.
(27.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Niels: Laut Tierschutzgesetz d√ľrfen Zoo-Reptilien nur mit vorher get√∂teten Futtertieren ern√§hrt werden :-)

Spaß beiseite: Warum MUSS denn der Luftraum unbedingt besetzt werden? Genausogut könnte man ja vorschlagen, in den Teichen der Vogelhallen im Tier
(27.02.2006, 00:00)
Niels:   Wieso besetzt man die Krokodilhalle nicht mit nordaustralischen Vogelarten, die zu tausenden in Deutschland gehalten und gez√ľchtete werden? Mu√ü ja nicht unbedingt die allgegenw√§rtige Gouldamadine sein, gibt da sicher auch andere. Die Halle wirkt nicht mehr so leer, die Besucher erfreuen sich an den bunten lebhaften V√∂geln, und f√ľr die Krokodile w√§re es behavioural einrichment. So h√§tten sie eine zus√§tzliche kleine Futterquelle, die ihren nat√ľrlichen Lebensgewohnheiten nahekommt. So h√§tten sie eine interesante Besch√§ftigung.
(27.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Hannes: Die Kaimane in Krefeld haben doch auch noch andere Tiere auf dem Gewissen, soweit ich wei√ü - z.B. mindestens eine Wollhaarbeutelratte.

Mit den Krokodilw√§chtern w√ľrde es aber wahrscheinlich - wenn √ľberhaupt - nur mit Nilkrokodilen funktionieren,
(27.02.2006, 00:00)
Hannes:   hat eigentlich schoneinmal der Besatz mit Krokodilw√§chtern funktioniert?
in berlin soll es ja schief gegangen sein.
(27.02.2006, 00:00)
Hannes:   Gut √ľberspannte gesch√ľtzte Teile kann man besetzen aber das mit den kleinen V√∂geln funktioniert nicht denn in Krefeld sind dank den kaimanen ganze gruppen flederm√§use verschwunden. bei denen dachte sich auch keinner das sich diese daf√ľr interessieren.
(27.02.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Der Rostocker Zoo hat 10 Trottellummen angeschafft ( von Z√ľchter Brehmer), die in der seevogelvoliere ausgestellt werden.
Wegen der krallenäffchen erkundige ich mich.
(27.02.2006, 00:00)
Matthias Papies:   @Konstantin Ruske
Sind die Weissgesichtsseidenaffen nun komplett weg? Wissen sie auch wohin?
(27.02.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Einem Anschlag zufolge, der am Gehege der Riesenschildkr√∂ten angebracht war, gingen diese nach Rotterdam, die Alligatoren der Wilhelma in den Berliner Tierpark!
(27.02.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin sind die Wei√ügesichts√§ffchen durch Kaiserschnurbarttamarine ersetzt und die Kaiseradler in der Schau.
(27.02.2006, 00:00)
Dennis:   Ja aber es sprechen 2 Dinge f√ľr die Besetzung des Flugraums:
1.)Der hintere Teil der Krokodilhalle
ist ebenfalls √ľberspannt.
2.)Wenn man kleine V√∂gel, die garnicht ins Beutespektrum der Tiere geh√∂ren m√ľ√üte das doch funktionieren. Die 400qm
Halle wirkt so irgentwie etwas leer.

Die Riesenschildkröten gehen an so einen Schildkrötenspezialzoo in Frankreich.Ügrigens unter den vier neuen Leistenkrokodilen sind wieder 2 weiße dabei!
(27.02.2006, 00:00)
Hannes:   In Arnehim ist der krokodilteil auch f√ľr V√∂gel gesperrt.
ich gllaube in Pressemeldungen der Zoos stand der 14. März als eröffnung
(26.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Dennis: Da Leistenkrokodile zumindest im Norden Australiens zu einem gro√üen Teil von Wasserv√∂geln leben (und auf Farmen wohl auch mit H√ľhnern gef√ľttert werden), ist es wohl besser, wenn der Luftraum der Krokodilhalle NICHT als Flugraum genutzt wird - irg
(26.02.2006, 00:00)
Dennis:   He Leute am 13.M√§rz (hoffentlich bringt der kein Pech) ist Er√∂ffnung der Krokodilhalle. Ich werde anwesend sein,
kommt sonst noch jemand zur Eröffnung?
(26.02.2006, 00:00)
Dennis:   Soweit ich wei√ü sollen die Spitzk√∂pfe vorrerst mit den Krokodilen zusammenleben, da die Tiere ja kaum √ľber zwei Meter lang sind. Die Schlangenh√§lse kommen in ein Extrabecken
auf dem Platz der alten Kaimananlage.
Schade ist nat√ľrlich das die Wilhelma
f√ľr diesen Neubau 4 Krokodilarten
(M-Alligatoren,Krokodilkaiman,
Stumpf-und Australienkrokodil abgibt
sowie auch ihre Galapagos-Riesenschildkröten die ebenfalls selten sind. Auch der Flugraum der Halle wird nicht genutzt. Das hätte man wirklich besser machen können.
(26.02.2006, 00:00)
Mr. Loro:   Hallo,
endlich sind die 2,2 Orcas gut auf Teneriffa angekommen. 2 Männchen aus Texsas und 2 Weibchen aus Florida.
Den Tieren geht es sehr gut , und da man gegen die Qualität im Loro Park nichts sagen kann freut es mich um so mehr da es die tiere jetzt gut haben

mfg
Mario
(25.02.2006, 00:00)
Jana:   @Michael Mettler Ist warscheinlich mein Missverst√§ndnis. Ich hab mich den Plan f√ľr die Kroko-Halle besser angeschaut, und da sind noch zwei kleinere neben den Haupt-Wassebecken geplant. Warscheinlich f√ľr diese Schildkr√∂te.
(25.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Dennis und Jana: Ist das ein Missverst√§ndnis von Jana, oder sollen die Krokodile und Schildkr√∂ten tats√§chlich das selbe Gehege bewohnen??
(25.02.2006, 00:00)
Jana:   @Dennis Danke. Es w√§re aber ein bisschen Schade sich nur auf diese zwei Arten zu beschrenken. Mit 400 qm kann man sich auch gr√∂ssere und seltenere Schildkr√∂ten in mehreren Arten leisten.
(25.02.2006, 00:00)
Dirk K:   War eben in der Zoom-Erlebniswelt. Zwei Flusspferde leben noch getrennt in der alten Anlage. Man kann sie auch noch sowie innen als auch au√üen einsehen. In der ehemaligen Elefantenanlage sind jetzt Schweine. Teile von Alaska sind noch immer nicht fertiggestellt. So wurde am Vormittag in der Elchanlage auch mit Baggern gearbeitet und am Nachmittag waren die Tiere wieder drau√üen. Die Eisb√§ren-Mutter/Kind-Anlage ist fertig, in ihr lebt jetzt Antonia. Die beiden neuen Wiener und der Straubinger Strupo wechseln sich in der Nutzung einer Anlage ab, in der anderen sind die Osnabr√ľcker. Neu sind ein Goldw√§scherspielplatz und eine H√§ngebr√ľcke √ľber den Wasserfall bei den Kodiaks.
Afrika ist eine einzige Baustelle. Auch bei den Hyänen scheint gebaut zu werden. Auf der Savannenanlage waren tatsächlich nur Zebras und Geier. Ausgeschildert waren jedoch auch Marabus, Rappenantilopen, große Kudus und Elen. Ein Großteil der Anlage ist jedoch sowieso wegen Bauarbeiten abgesperrt. Auch an Giraffen-Breitmaulnashorn- und Regenwaldhaus wird gebaut.
Die Schimpansen waren erstaunlich ruhig. Nur durch das √Ąrgern von Bauarbeitern lie√üen sie sich zu dem einen oder anderen cholerischen Anfall hinrei√üen. Bei den Blaumaulmeerkatzen gibt es zwei voneinander abgetrennte Gruppen von je zwei Tieren.
(24.02.2006, 00:00)
Dennis:   Vermutlich Chelodina longicollis (der Laie sagt Glattr√ľckige Schlangenhalsschildkr√∂te)und von den Spitzk√∂pfen subglobosa (diue rotb√§uchige)
(22.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Mal abwarten, wann der Zuchtstopp f√ľr Elefanten kommt... Wenn sich die Nachzuchtrate des letzten Jahres so fortsetzt, wird's bald eng in den Elefantenh√§usern.
(21.02.2006, 00:00)
Hannes:   Ja das ist immer so mit erfolglosen Zuchten und wenn es dann mal l√§uft darf man nicht mehr.
Hatte Rheine mit seinen humboldtpinguinen und ich glaube sogar mit kampfläufern.
Von denen hab ich n√§mlich geh√∂rt das es diese in Zoos h√§ufig gab und man sich f√ľr die Zucht nicht interessierte aber als es weniger wurden machte man sich pl√∂tzlich m√ľhe sie zu z√ľchten.
Ich sag ja in 15-20 jahren stöhnen wir wo all die nasenbären und Erdmännchen sind.
(21.02.2006, 00:00)
Jana:   @Dennis Welche Art von Schlangenhalsschildkr√∂te sollte in Wilhelma sein?
(21.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Als Rekordz√ľchter d√ľrfte Basel eine nicht geringe "Schuld" an der Tatsache haben, dass die heutige Population zu nah untereinander verwandt ist.... Ironie des Erfolges.
(21.02.2006, 00:00)
Stefan:   @Jana: Bin sehr √ľberrascht. Das h√∂re ich zum ersten Mal mit dem Zuchtverbot f√ľr Zwergflusspferde. Ich habe mir die fehlenden Geburtsmeldungen aus deutschen/europ√§ischen Tierg√§rten mit einer artspezifischen Nachzuchtflaute erkl√§rt: Obwohl es in den letzten
(21.02.2006, 00:00)
Dennis:   In der Wilhelma Stuttgart wurde nun die neue Krokodilhalle bepflanzt .Auf 400 qm sollen hier in Zukunft Leistenkrokodile und Schlangenhals-und Spitzkopfschildkr√∂ten zu sehen sein .
(21.02.2006, 00:00)
Jana:   Schon sei 6-7 Jahren waren keine jungen in Tsch. heboren und auf meine Frage warum (Jihlava) war mir gesagt, es ist seit einigen Zeit von Koordinator verboten.
Hier sind Worte von Kurator in Prag zu gleiche Problematik: Der europeische Zwerkflusspferden-Zucht-Program ist in der Sackgasse (alle Tiere sind miteinander zu Verwand) und weitere Vermehrung ist auf eine Weile gestoppt.
(21.02.2006, 00:00)
Dirk K:   Das Nachwuchsm√§nnchen in Krefeld ist sogar noch √§lter, Jahrgang 1993!
Ich war auch schon immer erstaunt, das das Halten von zwei Silberr√ľcken relativ problemlos verl√§uft. Au√üerdem liegt die letzte Gorillageburt schon 10 Jahre zur√ľck. Wei√ü vielleicht jemand, der Grund daf√ľr ist?
(21.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Jana: Im Zoo Berlin habe ich im September ebenfalls ein junges Zwergflusspferd gesehen - ich wusste bisher gar nicht, dass es ein Zuchtverbot gegeben hat!
(21.02.2006, 00:00)
Jana:   In Dvur Kralove war ein Zwerkflusspferd geboren. Der "Tom" (kam 1972 aus St.Luis) ist schon zum 19-mal Vater geworden. Bei dem zweiten Paar (der M√§nchen war vor kurzem Zeit aus Deutschland geholt) hat man auch ein Verdacht.

Frage - seit wann ist der Zuchtverbot von diesem Art aufgehoben?
(21.02.2006, 00:00)
IP66:   Ich war am Samstag, also am Tag vor der Nashorngeburt, in Krefeld: Die Barasinghas sind jetzt im Elchgehege, ihr Gehege wird offiziell saniert, so da√ü die Haltung zumindest noch nicht beendet wird. Der Nachwuchsmann bei den Gorillas ist jetzt auch ein Silberr√ľcken (Jahrgang 97, so ich mich richtig erinnere), das einzige Mal, da√ü ich zwei Silberr√ľcken auf einer Anlage gesehen habe. Daf√ľr gibt es bei den Orangs Probleme, das √§lteste Weibchen war abgesperrt, der greise Mann lebt noch. Bei den Dallschafen gab es einen Ringtausch mit Pilsen und einem anderen Zoo, jetzt sind zwei sch√∂ne Widder in Krefeld. Die Baumk√§nguruh-Anlage ist noch immer nicht vergr√∂√üert, daf√ľr ist das alte Tamanduahaus jetzt f√ľr Riesenschildkr√∂ten eingerichtet. Relativ neu sind auch die Riesentukana im Vogelhaus. Die Waldhunde sind wieder auf ihrer alten Anlage gegen√ľber den Elefanten.
(21.02.2006, 00:00)
Jelle Boef:   Ich kann euch melden dass in Gross Brittanien ein Weibchen mit 5 Jahren ihr erstes Kalb zur Welt brachte!! Die beide Kuehe in Leipzig sind jetzt 6 bzw 5 Jahre alt und konnten durchaus geschlechtsreif sein. Die beiden Tiere in Koeln sind 11 Jahre alt und in rechten Jahre. Es muesse schon irgendwan klappen mit der Zucht dieser beiden Tiere. Vor einige Monate war ich mal noch in Koeln und hatte ein Revierleiter geaussert die Tiere seien jetzt vor zwei Jahren bereits zur Zucht zusammen gebracht. Sie haben sich schon einige Malen verparrt aber das und zuletzt noch nicht die erwuenschte Traechtigkeit gebracht.
(18.02.2006, 00:00)
Dirk K:   Hi,
in Krefel rechnet man erst Ende M√§rz mit dem Jungtier, bis dahin wird die Anlage babysicher gemacht und durch Zusch√ľtten der Gr√§ben erweitert. In Leipzig sind wahrscheinlich die beiden Weibchen noch zu jung, bald k√∂nnte man es aber versuchen. Au√üerdem hei√üt es ja, dass die beiden Weibchen angeschlagen sind, das eine hat sich das Horn abgebrochen und das andere hatte eine schwere Pockeninfektion...
In Köln kanns ja noch was werden. Beide Tiere sind ja noch recht jung.
(18.02.2006, 00:00)
Jelle Boef:   Gibt es noch neues zu melden ueber Spitzmaulnashornnachzuchten. Krefeld und Berlin sind diesem Jahre in guter Hoffnung fuer Spitzmaulnashoerner. Aber gibt es noch mehr zu melden wie zum Beispiel ueber die Spitzmaulnashoerner in Koeln (Versuche die beiden zu verparen seit zwei Jahren) oder Leipzig (Ndugu ist ein ausgewachsener Bulle jetzt)?
(18.02.2006, 00:00)
Janine:   Die 4 SeaWorld Orcas sind gestern auf Teneriffa angekommen. 2 M√§nnchen und 2 Weibchen
(18.02.2006, 00:00)
Dirk K:   Im Zolli Basel sind zwei Namibia-L√∂wen geboren worden. Nachdem der erste Wurf 2005 wie hier ja berichtet eingeschl√§fert wurde, da die Mutter die Jungen nicht annahm, scheint jetzt alles gut zu laufen.
(16.02.2006, 00:00)
Dirk K:   Im Zoo Osnabr√ľck ist schon Weihnachten ein Wurf M√§hnenw√∂lfe geboren worden.
(15.02.2006, 00:00)
Steffen Kohler:   @Dirk K: Die Frage l√§sst sich aus der Quelle leider nicht beantworten.
(15.02.2006, 00:00)
IP66:   Wie warm vertragen die T√ľmmler es denn? Das Problem bei Wasser ist ja, da√ü es bei Sonneneinstrahlung recht warm wird, und da√ü die Meeresbewohner aus k√ľhleren Meeren eben das nicht vertragen. Auf der anderen Seite w√§re es nat√ľrlich sch√∂n, wenn die Walhaltung auch in Mitteleuropa nicht mehr von Binderweiten und Heizungsvolumina abh√§ngig w√§re.
(15.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ist zwar kein eigentlicher Zoo, aber wegen der Tierart trotzdem interessant: In der Eberhard-Trumler-Forschungsstation in Wolfswinkel werden mittlerweile zwei Varianten (man k√∂nnte sagen, √Ėkotypen) Australischer Dingos gehalten: Die schon seit April 2002 vorhandenen Tiere (bisher 2x Nachzucht)werden nunmehr als Australische Bergdingos bezeichnet, im September 2005 kamen aus Polen (woher?) Australische Steppendingos. Neu in der Station sind zudem Schabrackenschakale.

Zu Harderwijk: In den Randbereichen der Lagune sah ich stellenweise Teichfolie als "Unterbau". Sollte die ganze Anlage tatsächlich ein gigantischer "Folienteich" sein?
(15.02.2006, 00:00)
Hannes:   Soweit ich das verstanden hab wird im Winter die Lagune teilweise abgesperrt(keine Ahnung wie) und der teil in dem die delfine dann wohnen wird beheizt aber fargt mich nicht wie.
(14.02.2006, 00:00)
Masta:   Ja das glaube ich ja auch nicht. Ich wollte ja eigentlich nur mal anmerken das bei Freilufthaltung die Delfis erst dran gew√§hnt werden m√ľssten. :))))
(14.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Masta: In Harderwijk gibt es das Delfinarium mit (nachtr√§glich?) angebautem Au√üenbecken UND die nicht unmittelbar benachbarte Lagune, und in beiden sind st√§ndig Gro√üe T√ľmmler. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die gro√üe T√ľmmlergruppe der Lagune im Wint
(14.02.2006, 00:00)
Masta:   Na also ich meinte damit ja nicht das eine Freiluft haltung gar nicht realisierbar ist sondern viel mehr die Tiere dran gew√∂hnt werden m√ľssen und nicht im wahsten sinne des wortes in kaltes wasser st√ľrzen...Zudem hat Harderwijk ja auch ne halle..oder bleiben die T√ľmmler Tag und Nacht das ganze jahr √ľber draussen ;-)
(14.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Masta: Das Problem ist aber in Harderwijk auch irgendwie gel√∂st worden! Das erste Duisburger Delfinarium in Form einer Traglufthalle (?) war leider vor meiner Zeit - wie waren denn da drin die Temperaturen?
(14.02.2006, 00:00)
Dirk K:   @ Steffen Kohler: Sollen die Schabrackentapire importiert werden?
(14.02.2006, 00:00)
Masta:   @ Michael Mettler, das Problem liegt ja darin das "unsere" T√ľmmler gar kein Winter kennen, bzw aus den Tropen kommen wenn es denn Wildf√§nge sind. Klar die T√ľmmler aus dem Atlantik den ist es wohl piep egal, doch alle unsere Delfis sind Nachzuchten oder Wi
(14.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Unser Bild vom Gro√üen T√ľmmler wird zwar durch Flipper und Florida beeinflusst, aber im Freiland gibt es ihn auch z.B. vor Irland - warum also sollte man ihn nicht bei uns im Freien halten k√∂nnen? F√ľr Eisfreiheit muss nat√ľrlich gesorgt sein....
(14.02.2006, 00:00)
Masta:   Nachtrag: Das Delfinarium soll um genauer zu sein auf R√ľgen gebaut werden. (WDCS)
(14.02.2006, 00:00)
Masta:   Also ob es Studien dar√ľber gibt weiss ich nicht, aber es kann sich ja wohl jeder denken was die Delfine lieber wollen. Ich meine die tiere haben doch auch das recht "frische" Luft zu atmen, und auch Tageslicht erleben zu d√ľrfen..Falls je noch mal ein Delfinarium hier in Deutschland enstehen sollte - An der Ostsee zum Beispiel f√ľr Therapiezwecke.- w√ľrde ich mir eine Aussenhaltung wie bei Sea World -zumindest so in der art- w√ľnschen. und Im winter k√∂nnten sie ja ins Haus.
(14.02.2006, 00:00)
Hannes:   den Tieren kann so ein bisschen Licht wohl nicht schaden.
Gibts da eigentlich Studien zu ob man delphine besser im freien Halten kann oder so?
In harderwijk gibts ja beides
(14.02.2006, 00:00)
Torben:   Laut WAZ soll am Duisburger Delfinarium lediglich das marode Dach abgetragen werden. Im Herbst soll dann ein neues gebaut werden. Vielleicht gibts ja dann im Sommer Vorstellungen im "freien" :o)
(14.02.2006, 00:00)
Hannes:   Ich hab es heute in der Zeitung gelesen.
In dem bericht stand ganz was wirklich seltsam wäre.
Guckt am besten selbst mal nach ob ihr irgendwo einen bericht findet.
(14.02.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Das neue Delfinarium soll GANZ abgerissen werden? Das glaub ich nicht. Ich glaub eher das sie das Dach abtragen und ein neues drauf packen.
(14.02.2006, 00:00)
IP66:   Das w√§re ja ein arger Schildb√ľrgerstreich, wenn die Duisburger ihr keine dreissig Jahre altes Delphinarium plattmachen - es gibt doch Binderkonstruktionen aus Leichtmetall!
(14.02.2006, 00:00)
Hannes:   Das Delphinarium in Duisburg soll abgerissen werden da das Dach nicht mehr zu Renovieren ist.
(14.02.2006, 00:00)
Steffen Kohler:   Laut der Zeitschrift "Marabu" will der Tierpark Cottbus tats√§chlich ein junges Paar Schabrackentapire anschaffen.
(14.02.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   @IP66: Die Kulane sind Onager und solange es Jungtiere gibt ist der Hengst recht agressiv.
Der Kodiak-B√§r kann beide Anlagen zusammen mit den F√ľchsen nutzen, h√§lt aber z.Z. im alten Gehege Winterruhe.

Das Troparium wird 3 oder 4 Stöckig und das alte Trop
(13.02.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   In Cottbus ist neben einigen kleineren fertigen Volieren ein Tapirhaus im Rohbau fertig, das Bauschild zeigt zumindest einen Schabrackentapir.
(13.02.2006, 00:00)
IP66:   Insgesamt werden es wohl knapp 90 Minuten gewesen sein, verteilt √ľber den Nachmittag. W√§hrend dieser Zeiten standen die Tiere mit Ausnahme der Jungtiere und gelegentlich einer Kuh immer in der Reihe am Graben, und mehrere Pfleger sorgten daf√ľr, da√ü es so blieb. Die Jungtiere wurden in der Tat vom Graben ferngehalten, ich frage mich aber, ob es da nicht besser w√§re, die Absperrung f√ľr Elefanten sicher zu gestalten. Soziale Interaktionen gab es w√§hrend meiner Anwesenheit nur zwischen den Jungtieren. Im Vergleich zu K√∂ln oder Wuppertal fand ich die Angelegenheit auff√§llig und f√ľr Besucher auf die Dauer recht langweilig. Wenn es sich um einen Einfelfall handelt, w√ľrde ich mich freuen. Positiv fand ich auch, da√ü auch bei einem Kurzbesuch im Haus kein Tier massiv webte. Die Einzelkuh stand gegen Mittag tats√§chlich in einem massiv verkoteten Stall, der war aber gegen 16.00 gereinigt. Freie Bewegung hatten der Bulle und die Kuh, die sein Gehege teilte. Insofern waren die Eindr√ľcke vielleicht weniger negativ, als sie in der kurzen Meldung im Forum vermittelt wurden. Man mu√ü ja anerkennen, da√ü Hamburg eine sehr erfolgreiche Elefantenzuchtgruppe vorweisen kann - und zwar eben so, wie sie jetzt gehalten wird. Und mit der endg√ľltigen Beurteilung des Neubaus wird man in der Tat warten m√ľssen, bis er fertig ist. Sehr problematisch finde ich in der Tat den Zustand in einigen Volieren des Vogelhauses - nicht in allen - und pers√∂nlich mag ich keine bettelnden Elefanten - was andere aber durchaus anders beurteilen k√∂nnen.
(13.02.2006, 00:00)
Sitara:   @ IP66: Mich w√ľrde mal interessieren, WIE lange Sie vor dem Elefantengehege und in dem Haus verbracht haben. Eine Stunde, zwei oder drei? Ich bin jede Woche mindestens einmal bei Hagenbeck und verbringe mehrere Stunden bei den Elefanten drinnen und drau√üe
(13.02.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Infolge der Streiks des √Ėffentlichen Dienstes in diversen Bundesl√§ndern soll es heute auch in der Stuttgarter Wilhelma zu Arbeitsniederlegungen kommen, in welchem Umfang ist mir allerdings nicht bekannt!
(13.02.2006, 00:00)
IP66:   Ich war in der letzten Woche bei Hagenbeck in Hamburg und kann folgende Neuigkeiten melden: An der Elefantenhalle wird gebaut, die Fl√§che wirkt aber f√ľr Elefanten und den Exotariumsersatz recht klein. Die Tiere standen in der Freianlage mit einer Ausnahme am Graben und wurden von den Pflegern, wenn sie sozial interagieren wollten, sofort wieder in die Reihe dirigiert, die beiden j√ľngsten wurden ebenfalls recht r√ľde gef√ľgig gemacht, ein Tier stand im nicht ger√§umten Kot in einer Box im Haus. Der Bulle stand mit einer Kuh auf seiner Spezialanlage und durfte sich frei bewegen. Die Springb√∂cke sind durch Impalas ersetzt, der Bock zeigt ein seltsames, nach innen gebogenes Geh√∂rn. Bei den Rothschildgiraffen gibt es ein Jungtier. Die Vergesellschaftung von Kulanen und Trampeltieren scheint zu stocken, jedenfalls gibt es einen provisorischen Zaun; die Kropfgazellen sind bei den Trampeltieren. Die Braunb√§ren sind nach wie vor auf der Altanlage, die Verg√∂√üerung wird von Eisf√ľchsen bev√∂lkert. Im Vogelhaus gibt es den bekannten Mischbesatz, der Turako in der letzten Voliere kann sich mit etwas Geschick immerhin herumdrehen.

(10.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Dass Golda nur provisorisch in Chomutov untergebracht ist, d√ľrfte doch den Tierpark Berlin wieder hoffen lassen, oder...?
(09.02.2006, 00:00)
Jana:   @Saya Liberec hat der Paar Adam und Eva im Jahr 2002 aus China importiert. Das erste Junge - M√§nchen Golda, war 2004 geboren und musste vor ein Paar Monaten nach Chomutov wegreissen, wegen Konflikten mit seinem Vater. Das is aber nur eine Provisorium, ein
(09.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Das kommt dabei heraus, wenn man am Anfang zusammenrafft, was man kriegen kann, damit die sch√∂ne neue Anlage besetzt ist...
Mal sehen, ob sie es mit den Breitmaulnash√∂rnern genauso machen. Wie im "Nash√∂rner"-Thread aufgelistet, g√§be es da ja in Deutschland auch ein paar "Rentner", die sich vielleicht √ľber eine neue Anlage freuen w√ľrden...
(08.02.2006, 00:00)
Dirk K:   @ Michael Mettler: Das kann nur ein Druckfehler o.√§ sein. Bei der Gestaltung der Homepage wird ja wie schon oft hier im Forum genannt, sowieso sehr viel Unsinn praktiziert.
Die jetzige Konstellation bei den Eisbären ist sowieso schwachsinnig. Obwohl drei
(08.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Laut Homepage hat Gelsenkirchen keine Flachlandtapire mehr: Die 1,2 Tapire sind nach Frankreich umgezogen, da S√ľdamerika zuk√ľnftig nicht mehr in ZOOM vertreten sein wird.
Neu im Bestand sind zwei Eisb√§ren: Aus Wien trafen die 13-j√§hrige Olinka und ihre knapp einj√§hrige Tochter Lara ein. Olinka wird sp√§ter wieder nach Wien zur√ľckkehren. Laut Homepage werden sich die beiden die Anlage "mit vier weiteren Eisb√§ren und Antonia teilen". Man darf gespannt sein, ob das klappt... Die Herdenhaltung von Eisb√§ren passt eigentlich nicht recht in ein modernes Zookonzept. Und √ľberhaupt: Wo kommt der vierte der genannten Eisb√§ren her? Meines Wissens gab es bisher 1,1 aus Osnabr√ľck, 1,0 aus Straubing und 0,1 Antonia (die "Dackelb√§rin") aus dem Altbestand. Wei√ü jemand mehr?
(08.02.2006, 00:00)
th.oma.s:   @ Michael Amend: max ist etwas gr√∂√üer als 4m
(08.02.2006, 00:00)
Saya:   Danke Matthias! Wie viele Goldtakine gibt es denn in Liberec? Sind das die einzigen in Europa?
(08.02.2006, 00:00)
Michael Amend:   @th.oma.s
Wie gro√ÉŸ ist"Max"eigentlich ? GR√ɬ∂√ÉŸer, kleiner das ehemalige in Stuttgart ?
(08.02.2006, 00:00)
Matthias Papies:   Nein. In Liberec wird die dritte Takinunterart, der Goldtakin (Budorcas taxicolor bedfordi) gehalten.

Im uebrigen gibt es auch noch im Jardin des Plantes Paris Szechuan-Takine. Nachzuchten aus Rotterdam.
(08.02.2006, 00:00)
Saya:   Danke f√ľr die Nachricht Jana!
Verstehe ich das richtig dass es Szechuan-Takine sind, die sonst nur im TP Berlin und Rotterdam in Europa gehalten werden? Weißt du, ob die Gruppe in Liberec auch aus Rotterdam abstammen?
(08.02.2006, 00:00)
Jana:   In Liberec war ein chinesische (goldene) Takin geboren, es ist eine Weibchen.
(08.02.2006, 00:00)
th.oma.s:   @ Michael Amend:max lebt noch, der Herr Dr. L√ľcker hat dankenswerter weise so gar extra sein 40 j√§hriges improvisorium durch anbau so vergr√∂√üert, das er sich eingerma√üen vern√ľnftig bewegen kann.
(07.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Mich hat schon begeistert, dass ein Zoo √ľberhaupt mit einer gro√üen Krokodilart weitermacht bzw. neu anf√§ngt, nachdem in den letzten beiden Jahrzehnten die Tendenz in den Zoos immer mehr zu den kleinen Arten wie Brauenkaiman oder Stumpfkrokodil ging.
(07.02.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Michael Mettler
Viel haben die Krokodile in Stuttgart aber nicht daf√ɬľr getan, nur faul rumgelegen und auf die n√ɬ§chste F√ɬľtterung gewartet...
Wie dem auch sei, auf die neue Krodilhalle in Stuttgart bin ich schon sehr gespannt, soll aber nicht so toll se
(07.02.2006, 00:00)
Steffen Kohler:   Ja, das mit dem wei√üen Krokodil stimmt.
(07.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Stimmt es eigentlich, dass Stuttgart f√ľr seine neue Krokodilhalle auch wieder ein "wei√ües" Krokodil importieren wird?

@Michael Amend: Sp√§te Reaktion auf deine Anmerkung vom 24.1. (siehe unten): Wenigstens ein paar Tiere haben sich ihre Neuanlage selbst "verdient". Hast du nie gesehen, wie eifrig die Stuttgarter Krokodile in all ihren Becken Geld gesammelt haben f√ľr den Umbau....? :-)
(07.02.2006, 00:00)
Jana:   Ich hab einige Artikel gelesen, und so einfach funkzioniert das warscheinlich nicht.

Nur eun Paar Beispielen, wo es nicht "fair" 50:50 funkzioniert (auf eine oder andere Seite)
-bei Weisswedelhirchen hat die Weibchen mit dem zunehmenem Alter immer weniger mänlichen Nachwuchs
-bei Nagertieren unter immer grosseren Stress sind immer mehr Weibchen geboren
-bei Weisswedelhischen, Rentieren oder Kängerus ist das ganz umgekehr
-die Rhesus-Affen und Pavianen haben Weibchen auf der Spitze der Hierarchie mehr weiblichen Nachwuchs
-Die alleinlebenden Hausmaki-Weibchen produzieren 1:2 Mänchen/Weibchen, die Weibchen, die in groesere Komunität leben (mit mehreren anderen Weibchen), haben diese Proportion umgekehrt
-die Lemminge haben zwei Geschlechts-Chromosome, aber in drei verschieden Formen X, Y, W. Es existieren 5 verschiede Kombinationen (die Variante YY ist nicht lebensfähig), aber nur die XY macht einen Mänchen, die andere vier schaffen eine ganz normale Weibchen

-die Schnabeltiere haben sogar 10! Geschlechts-Chromozomen, aber nur in zwei Formen X und Y. Die Weibchen ist XXXXXXXXXX und der Mänchen XYXYXYXYXY
-die Br√ľllaffen haben 4 Geschlechts-Chromosomen, aber auch nur in zwei Formen X und Y

Bei den afrikanischen Elefanten ist auch interessant, das die Tr√§chtigkeit bei weiblichen K√§lbern 18-22 Monaten dauert, bei m√§nlichen K√§lbern aber 21-23 Monaten. Diese Differenzen sind auch bei anderen Harem-Tieren zu finden - bei Weisswedenhirschen, Dickhornschafen oder Mustangs. Und auch nach dem Geburt, k√ľmmern sich die Weibchen (aus statistischen Sicht) besser um die neugeborene M√§nchen.

Bei Vögeln haben einige Arten auch nicht Ausgeglichenen Verhältnis zwischen den beiden Geschlechten, zB Schwalbenfalken (70:100 M/W) oder Schwarzohrpapageien (5:1 M/W). Bei den Reptilien oder Fische ist es noch extremer und wilder.
(06.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Es gibt ja eine Theorie, nach der S√§ugetiere unter Stressbedingungen √ľberwiegend m√§nnlichen Nachwuchs produzieren....
(06.02.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Die beiden L√∂winnen im Zoo Berlin stammen aus Neuwied. Nach M√∂glichkeit soll ein Kater dazu erworben werden.
Interessant: K√ľnstlich gezeugte Afrikanische Elefanten sind h√§ufig Bullen ( ob die Prozedur die spermien dahingehend beeinflu√üt?).
(06.02.2006, 00:00)
th.oma.s:   am 04.02.06 wurde im zoo dresden ein m√§nnliches afrikanisches elefantenkalb geboren. mutter drumbo, vater tembo/ gro√übritannien. Das 87 cm gro√üe und 107 kg schwere elefantenjunge wurde mittels technicher besamung gezeugt. mutter und kind sollen ab mittwoch zu sehen sein.
(06.02.2006, 00:00)
Stefan:   Komme gerade vom Zoobesuch Wuppertal zur√ľck. Der m√§nnliche Baird-Tapirnachwuchs ist wirklich eine Sensation. Bin mal gespannt, ob er sp√§ter in Wuppertal bleibt (das Haus ist ja schon mit 4 Tapiren, noch dazu mit zwei weiteren M√§nnchen belegt)oder welcher zus√§tzliche deutsche/europ√§ische Zoo sich mit einer neuen Haltung zuk√ľnftig anschlie√üt. Das Kleinkatzenhaus war heute √ľbrigens wegen Geburt geschlossen. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass Jungtiere bei der Schwarzfu√ükatze vermutet werden...
(05.02.2006, 00:00)
ZooFanKarlsruhe:   Karlsruhe hat nun wieder zwei L√∂wen. Sie stammen aus dem Serengetipark Hodenhagen und sind dort mit 15 Jahren f√ľr die Zucht zu alt. Nachdem Hodenhagen schon im September in Karlsruhe anfragte, ob die L√∂wen aufgenommen werden k√∂nnen, musste erst noch die Genehmigung der Unteren Naturschutzbeh√∂rde eingeholt werden. Das Karlsruher L√∂wengehege entspricht eigentlich nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine moderne L√∂wenhaltung.
(04.02.2006, 00:00)
Albert Roolfs:   Es gibt Ger√ľchte, da√ü zum 1.4.06 das "Wassenaar wildlife breeding centre" geschlossen wird. Hoffentlich nur ein Ger√ľcht, oder?
(04.02.2006, 00:00)
ZooFanKarlsruhe:   Vielen Dank f√ľr eure Antworten. Auch Karlsruhe hat ja 2003 eine junge Giraffe(Bara) aus Dvur Kralove erhalten. Mit dem Bullen Max, der aus N√ľrnberg kam, und beits zweimal f√ľr Nachwuchs sorgte, kann man auch in Karlsruhe noch in Zukunft mit erfolgreichen Nachzuchten rechnen.
(03.02.2006, 00:00)
Sitara:   @ ZooFanKarlsruhe: Das gestern in Hamburg bei den Rothschildgiraffen geborene weibliche Jungtier ist das Produkt einer „d√§nisch-tschechischen Kooperation“. Zur Zeit h√§lt Hagenbeck 1,2 sowie 1 weibliche Nachzuchten von 2004:
„Jou-Jou“ : * 11.07.1993 in Aa
(03.02.2006, 00:00)
Jana:   Im Dv√Ļr Kr√°lov√© ZOO war am Ende letztes Jahres das 64. Netzgiraffe und 128. Rothschildgiraffe geboren. Wie viel Jungtiere haben √ľberlebt, ist nicht erw√§hnt. Einige von diesen Zahl waren mit Sicherheit unter den 45 Tieren, die im Jahr 1975 erschossen waren.
Es sind da jetzt 15 Netz- und 21 Rothschildgiraffen gehalten.
(03.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Auch ich tippe auf Dvur Kralove, aber streng genommen sind wir hier wieder bei einem mehrfach auszulegenden Zahlenvergleich. Denn: Wie wird "erfolgreich" definiert? Und wie z√§hlen die Zoos ihre Nachzuchten - jede erfolgte Geburt oder nur die Jungtiere, welche eine bestimmte Anfangszeit auch wirklich √ľberlebt haben?

Um zu unterstreichen, was ich meine, weiche ich mal auf eine Tierart mit gr√∂√üeren Nachkommenzahlen aus: Zoo A z√ľchtet seit zehn Jahren Piranhas, zieht aber pro Jahr nur 50 Jungfische auf. Zoo B hatte im gleichen Zeitraum nur einmal Piranha-Nachwuchs, konnte aber davon 550 Jungfische aufziehen. Wer ist nun erfolgreicher...?
(03.02.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Es w√ľrde mich sehr wundern, wenn das nich Dvur Kralove in Tschechien w√§re ( wobei darauf zur√ľckgehend einige tschechische Zoos sehr gute Giraffenzuchten aufgebaut haben).
(03.02.2006, 00:00)
ZooFanKarlsruhe:   Da dr√§ngt sich mir gleich noch eine Frage auf: Welcher Zoo in Europa ist der erfolgreichste in der Giraffenzucht ?


(02.02.2006, 00:00)
ZooFanKarlsruhe:   @Sitara: Mein Gl√ľckwunsch nach Hamburg. Kannst du mir sagen, woher die Giraffen von Hagenbeck stammen ?
(02.02.2006, 00:00)
Saya:   Ich denke die beiden L√ɬ∂winnen kommen aus Neuwied (Nachzucht aus dem Import aus Marokko).
(02.02.2006, 00:00)
th.oma.s:   @ Konstatin Ruske und Sven P.Peter, spannend, plant der zoo eventuell in eine art erhaltungszucht einzusteigen..?
ich wäre schwer beeindruckt und hellauf begeistert...
(02.02.2006, 00:00)
Sitara:   Nachwuchs bei den Rothschildgiraffen in Hagenbecks Tierpark: "Etosha" brachte in Beisein ihrer bald zweij√§hrigen Tochter "Yalinga", "Teina", und dem Bullen "Jou-Jou" heute in den fr√ľhen Morgenstunden problemlos ein weibliches Jungtier zur Welt.
(02.02.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Und zwar direkt aus Marokko.
(02.02.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Im Zoo berlin sind 0,2 juvenile " berberl√∂wen" eigetroffen.
(02.02.2006, 00:00)
Aguti:   Abschied von Orangfamilie
Walter, Toba und sein Tochter Tao verlassen den Leipziger Zoo

Endlich ist es so weit: Orangmann Walter (geb. 24.04.1989 in Frankfurt, seit 1993 in Leipzig) kann mit seinen beiden Frauen, Toba (geb. 07.02.1994 in Leipzig) und Tochter Tao (geb. 17.11.2004 in Leipzig) endlich die Reise in einen neuen Zoo antreten. In Zukunft wird das Dreigestirn gemeinsam mit Schabrackentapiren im Dortmunder Regenwaldhaus „Rumah hutan“ leben.
„Wir freuen uns sehr, dass wir einen geeigneten Zoo gefunden haben. Nun m√ľssen wir nur noch hoffen, dass sie sich gut in der neuen Unterkunft eingew√∂hnen. Besonders Walter hatte uns ja diesbez√ľglich schon viele Sorgen bereitet“, so Zoodirektor Dr. J√∂rg Junhold. Ebenfalls mit auf Reise wird das Orangweibchen Zora (geb. 01.05.1990) gehen, die gemeinsam mit der Walter-Familie in der Quarant√§nestation des Pongolandes untergebracht war.


(01.02.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   das hat weniger mit einer etwaigen " frische" oder anderer Form zu tun, sondern ist eher Geschlechtsdimorphismus. Die vorhergehenden Zuchtbullen, die ja aus den beschriebenen engen Verwandschaftsverh√§ltnissen hervorgingen, waren nicht weniger lebhaft gef√§rbt im Vergleich zu den dunkleren, mehr braunen K√ľhen.
(30.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich nehme an, dass es der Wildfangbulle war, den ich im vergangenen September in der gro√üen Anlage des Tierparks sah. T√§usche ich mich, oder ist dieses Tier tats√§chlich sehr viel "bunter" sprich kontrastreicher gef√§rbt als jedes andere Tier der Berliner Zucht?
(30.01.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   das ist doch wunderbar, somit hat der Zoo Prag als erstes von der m√ľhevollen Einfuhr des Tierparks profitiert und verf√ľgt √ľber einen wertvollen zuk√ľnftigen Takinzuchtbullen.
(30.01.2006, 00:00)
Jana:   Das neue Tier in Prag ist schon auf den ersten Blick ein Jungtier aus 2005.
(30.01.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Demn√§chst ziehen einige Rotscheitelmangaben aus dem Tierpark Berlin als M√§nnchengruppe nach Halle und ersetzen dort die Mandrills.
(30.01.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark ist ein Sibirischer Tiger geboren worden.
Der einzige Neuzugang seit dem Ursprungspaar ist tatasächlich der Bulle " Rangun", der seit 2004 im Park ist und 2005 eine ganze Menge Kälber produziert hat. Somit ist durch das Alter des neuen Prager Tieres leicht zu ermitteln, ob er schon frisches Blut in sich trägt, oder einer der noch von 2004 vorrätigen Tiere der reinen alten Linie ist.
(30.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Bis vor kurzem gingen alle Mishmi-Takine in den Zoos der Welt auf das selbe Zuchtpaar zur√ľck, mit welchem der Tierpark Berlin damals die Erstzucht au√üerhalb der Heimatl√§nder zu verzeichnen hatte. Erst seit Juli 2004 h√§lt der Tierpark einen blutsfremden Bullen, der - wie die ersten beiden Gr√ľndertiere - als Wildfang aus Burma importiert und in Polen in Quarant√§ne genommen wurde (Quelle: Jahresbericht 2004). Da ich es f√ľr unwahrscheinlich halte, dass seitdem noch ein weiteres Importtier nach Europa gelangte, ist dieser Bulle der einzige Mishmi-Takin in Europa (und Nordamerika), der nicht mit der Berliner Zucht verwandt ist.
(29.01.2006, 00:00)
Jana:   In Prag war heute ein weibliches Jungtier bei Rotschild-Giraffen geboren. Die Eltern sind Kleopatra (aus Dv√Ļr Kr√°lov√©-Zucht) und der alte Šimon (geboren 1986 im Prag). Die ersten Nachkommen von Johan (*1999 Rhenen) sind erst im Sommer-Herbst erwartet. Es sind warscheinlich 4 von 6 seinen K√ľhen tr√§chtig.
(28.01.2006, 00:00)
Jana:   Das w√ľrde mich auch interesieren. In Prag leben zur Zeit zwei Weibchen, Kurti und Ji√łinka. Kurti kam aus Berlin, und Ji√łinka ist ihre ausgewachsene Tochter (ihr Vater war Narko, der auch aus Berlin kam). Auch die Tiere in Brno und Chomutov sind von Berliner Zucht. Gibt es in Berlin mehr unverwandten Linien? Oder irgentwo in Europa?

(28.01.2006, 00:00)
Saya:   Frage an Konstantin Ruske: Wo kommt der neue Takinbulle her - ich vermute, dass es ein unverwandtes Tier ist? Das f√ľhrt dann gleich zur n√§chsten Frage, welcher Zoo au√üer dem TP Berlin hat Mishmi-Takine aus China importieren k√∂nnen und wie viele?
Herzlichen Dank falls jemand Antworten weiß!
(28.01.2006, 00:00)
Jana:   Nicht nut √öst√≠ (1-2K√ľhe) und Ostrava (2-3 Tieren, davon wahrscheinlich auch 1 Bulle) will Elefanten aus Sri Lanka importieren. Auch Prag (1-2Weibchen) handelt gerade mit dem Efantenweisenhaus in Pinawalla.
Das tschechische Naturschutz-Ministerium hat schon Garantie und notwendige Papieren nach Sri Lanka geschickt.
Die Elefanten sollen als offizielle Staatgeschenk kommen, als Danke f√ľr die Hilfe nach Tsunami-Katastrofe. Nur f√ľr den Transport wird man zahlen.
Der Transport nach √öst√≠ und Ostrava soll noch dieses Jahr folgen. Was die Prag angeht, bin ich mich nicht sicher. Der neue Elefantenhaus wird fr√ľhestens 2008 stehen (bis jetzt war nicht einmal das architektonische Wettbewer beschlossen!). Nach der Abgabe von Praya war das Innengehege von alten Haus teilweise √ľberbaut, und damit m√ľssen die zwei letzte K√ľhe nichtmehr nachts angekettet bleiben. Damit ist aber die Kapazit√§t begrentzt und weitere Elefantkuhe passen nicht hinein (meine ich).
(27.01.2006, 00:00)
IP66:   Ich kenne die aush√§ngenden Pl√§ne und frage mich, wie man die Systeme von W√§rtergang, Absperrk√§fig, Affenk√§fig und Besucherraum unterbringen will, ohne irgendwo dem Platzmangel zu erliegen, zumal man ja in den beiden vorderen Quadraten jeweils zwei Besucherzug√§nge (hinein und ins jeweils n√§chste Quadrat) braucht. Mir scheint es sinnvoller, an die neue Anlage r√ľckw√§rtig einen neuen Gorillak√§fig zu bauen und das vordere Quadrat durch ein Vorziehen der Oranganlage zu verbessern. Den Zwegflu√üpferdeingang hat man gerade erneuert, f√ľr die Dscheladas baut man eine neue Au√üenanlage, so da√ü f√ľr die Gorillas bestenfalls der Platz bis zur Insel bleibt - abz√ľglich der R√§ume f√ľr die Brazzas, die ja auch bleiben m√ľssen, wo sie sind. Und damit hat man eine Fl√§che, die deutlich kleiner ist als die in Krefeld.
(27.01.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Und wenn man sich mal genau im Affenhaus in Duisburg umsieht, dann sieht mann da die Pl√§ne h√§nge wie es noch ausgebaut wird. Die Innengehege werden riesig.
(25.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Der Platz w√§re im √Ąquatorium schon da - man m√ľsste sich nur von der "gr√ľnen Insel" in der ersten Halle trennen und den Besucherbereich einschr√§nken....
(25.01.2006, 00:00)
IP66:   Das Problem in Duisburg scheint mir zu sein, da√ü der sch√∂nen gro√üen Gorilla-Anlage kein entsprechender Innenraum gegen√ľbersteht - und aus Platzgr√ľnden wohl auch nicht gegen√ľberstehen kann. Die Haltung der Menschenaffen in Wuppertal ist so furchtbar nicht, sie haben jene Schiebed√§cher √ľber den Innenanlagen, die man etwas moderner auch den Orangs in Hamburg spendiert hat. Bei den Bonobos habe ich erlebt, da√ü ich mir lange f√ľr die k√∂lner Gruppe, die ja deutlich beengter lebte als die wuppertaler, ein Aupengehege gew√ľnscht habe - und dann feststellen mu√üte, da√ü die Tiere dieses √§u√üerst eingeschr√§nkt nutzen, obgleich man sich wirklich alle M√ľhe gegeben hat. Die Gorilla-Au√üennlage in Wuppertal ist ja jetzt Geschichte, aber sie hatte ja Vorbilder in Frankfurt und M√ľnchen. Wuppertal war halt der letzte Menschenaffenbau vor der Erfindung des Urwaldhauses - und das mit deutlich ger√§umigeren Innenanlagen als Krefeld, Hannover oder Heidelberg.
(25.01.2006, 00:00)
Dirk K:   Also in Duisburg ist innen noch alles beim Alten, was jedoch jetzt schon in Angriff genommen wird. Die Au√üenanlage f√ľr die Gorillas ist meiner Meinung nach eine der besten Deutschlands aber die Orangs sitzen weiterhin im Miniau√üengehege. Au√üerdem schieben die beiden Gruppen dort Schichtdienst.

Ach ja, und das Krefelder Menschenaffenhaus wird ja auch jetzt mit dem Masterplan in Angriff genommen!!
(24.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Hannes: Krefeld war damals Vorreiter der "Tropenhaus"-Welle f√ľr Menschenaffen. Wenn du das K√∂lner Haus kennen solltest, kennst du auch das Krefelder.... Allerdings ohne Au√üenanlagen und mit mehr Gr√§ben statt Glasfronten.

Hannover hat in den 80ern - in a
(24.01.2006, 00:00)
Hannes:   Ich kenne den krefelder zoo nicht.
Dort gibt es f√ľr keine der menschenaffenarten au√üenanlagen?schockierend, wie soll man sich das denn dort vorstellen?
und wo wir grad dabei sind hat duisburg eigentlich außenanlagen?
(24.01.2006, 00:00)
th.oma.s:   @ michael amend: und insbesondere auf bonobos und schimpansen,wenn die zwei gehirnwendungen mehr h√§tten k√∂nnten die n√§mlich lessen und schreiben...
(24.01.2006, 00:00)
Dirk K:   Es geht mehr darum, dass die Bonobos viel aktiver sind.
(24.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Na, dann sch√∂ne Gr√ľ√üe nach Krefeld (f√ľr KEINE Art Au√üenanlagen)...
(24.01.2006, 00:00)
Michael Amend:   Habe ich vergessen:Tier im Zoo m√ľ√üen sich also "Ihre"Au√üenanlage verdienen? Bei solchen Aussagen kann ich nur noch den Kopf sch√ľtteln.Wenn ein Zoo keienn Platz hat, allen seienn Menschenaffen Au√üenanlagen zu schaffen, dann ist die einzige Konsequenz, auf die eine oder andere Art zu verzichten, so einfach ist das.
(24.01.2006, 00:00)
Michael Amend:   Es ist schon ein Hohn, den"Beton-Gorilla-Backofen" in Wuppertal als"Au√üengehge"zu bezeichnen.....Und der Aussage, Tieren keine Au√üenanlage anzubieten, weil sie nicht z√ľchten, braucht wohl kaum kommentiert zu werden....
(24.01.2006, 00:00)
Dirk K:   Stimmt, die Bonobos h√§tten eine Au√üenanlage mehr verdient als Gorillas. Aber der kleine Platz zwischen Gorilla- und Oranganlage w√ľrde kaum f√ľr eine weitere Anlage reichen. Au√üerdem k√∂nnte man dem Innengehege der Bonobos noch nicht einmal mehr den K√§fig der Schimpansen(wo jetzt √ľbrigens wieder ein Weibchen aus M√ľnster dazugeholt wurde), zuschlagen, da sie durch die Futterk√ľche getrennt sind!
(24.01.2006, 00:00)
IP66:   @Dirk K. Danke f√ľr die Erinnerung: Die Gorilla-Anlage ist fertig bepflanzt, aber noch nicht besetzt. Sie ist der Orang-Utan-Anlage nachempfunden, mit etwas albernen Felsdurchblicken, hat jetzt einen Rasenboden und allerlei Pflanzen, wobei die wuppertaler
(24.01.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Die Rhenener L√∂wenanlage entstand im vergangenen Jahr neu und ist zweigeteilt, zum einen f√ľr die weissen, ein weiterer Teil f√ľr normalfarbige Afrikaner. Gleichsam entstanden neue Anlagen f√ľr Mandrill und Bongo! Der Zoo h√§lt auch weisse Tiger. Trotz dieser publikumswirksamen Arten war ich sehr angetan von diesem Tierpark, er ist sehr gepflegt, interessant gestaltet und zoologisch engarchiert. √Ąngste, dass Tiere hier nur schm√ľckendes Beiwerk zum gr√∂ssten Spieldschungel sein k√∂nnten, verflogen sehr schnell!
(24.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich habe auf der angegebenen "Dierennieuws"-Website eben selbst nachgelesen. Also: Rhenen schafft sich tats√§chlich wegen der h√§ufigen Besuchernachfragen wieder Elefanten an. Daf√ľr wird das fr√ľhere Elefantenhaus und -gehege wieder reaktiviert, das im Moment nur als TV-Studio f√ľr eine Zoo-Soap genutzt wird. Durch Erweiterung auf umliegende Fl√§chen will man das mit 5.300 m¬≤ "gr√∂√üte Elefantengehege der Niederlande" schaffen (ist die Anlage in Beekse Bergen kleiner??). Das Haus wird um einen Bullenstall erweitert.
Die italienischen Elefanten stammen aus dem Circo Lidia Togni und sind drei K√ľhe von 31, 36 und 40 Jahren, die in Rhenen ihren Ruhestand genie√üen sollen. Hinzunehmen m√∂chte man zwei junge K√ľhe und einen Bullen (es steht nichts dabei, ob deren Ursprung schon feststeht), mit denen ein Zuchtversuch gestartet werden soll.
Ohne ins Detail zu gehen, wird erwähnt, dass die Pfleger das Gehege nicht betreten werden, also eine Hands-off-Haltung geplant ist.

Und ganz nebenbei habe ich auf der Rhenen-HP noch gefunden, dass dort weiße Löwen gehalten werden.
(24.01.2006, 00:00)
R. Masell:   @M. Mettler, wenn ich das richtig interpretiere,(mein Holl√§ndisch ist nicht so gut, ich kann mal gerade Platt lesen), geschieht das wegen der gro√üen Besuchernachfrage. Und jetzt ergibt sich die Gelegenheit mit den Tieren aus Italien.
Auch Rhenen, Eisbären
(24.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Hatte sich Rhenen nicht auf das Konzept festgelegt, nur noch Tierarten aus "k√§lteren" Klimazonen zu halten?
(23.01.2006, 00:00)
R. Masell:   Ouwehands Dierenpark in Rhenen bekommt auch wieder Elefanten. Aus einem Zirkus in Italien. Dort soll dann auch gez√ľchtet werden.
Quelle:http://www.dierennieuws.nl/dierentuinen/index.htm
(23.01.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Usti nad Labem beabsichtigt, " Elefantenwaisen" aus Sri Lanka zu importieren, eventuell beteilig sich auch Ostrava daran.
(23.01.2006, 00:00)
Dirk K:   @ IP66: Wie sieht es denn mit der Gorilla- und den anderen Affenanlagen aus?
(23.01.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   In Prag gibt es Nachzucht beim Kaffernhornraben und aus dem Tierpark Berlin ist ein neuer Takinbulle angekommen.
(23.01.2006, 00:00)
IP66:   Ich war gestern in Wuppertal und kann folgende Neuigkeiten melden: Anscheinend gibt es eine Geburt bei den Baird's Tapiren, jedenfalls war deren Haus wegen Geburt gesperrt. Die neue Pinguinanlage ist mit noch nicht ausgef√§rbten Brillenpinguinen besetzt, sie wirkt wuchtig, bietet aber gute Einsichtm√∂glichkeiten, die Tiere haben sie aber noch nicht wirklich in Besitz genommen, der Altbestand ist auch noch auf der alten Anlage. Neu sind drei Darwin-Nandus, den K√∂nigsparadiesvogel kann man anschauen, diebei den Pantern gibt es Jungtiere, bei den Okapis wird ein neuer Hengst eingew√∂hnt. Der junge Takin w√§chst heran. Schlie√ülich kann man auf dem Meerententeich zwei ausgef√§rbte Eisentenerpel bewundern, neben Schwarz-, Kragen- Pracht- und pazifischer Eiderente, was mich ziemlich begeistern hat. Bei den K√∂nigspinguinen wachsen wieder zwei Jungtiere heran. F√ľr die G√§nsefreunde habe ich nachgez√§hlt: Schwanen-, Kaiser- Streifen-, Zwerble√ü- und Hawaigans, das Saatganspaar habe ich nicht wiedergefunden. Die Konturen der neuen Raubtieranlagen zeichnen sich ab, sie werden auch optisch die schon jetzt beeindruckende Zoolandschaft erheblich bereichern. Hoffentlich vermeidet man Kunstfelsen.
(23.01.2006, 00:00)
Dirk K:   Hab gerade in der Zoopresseschau gelesen, dass der Krefelder Zoo in diesem Winter den Zebraghengst sowie das Jaguar- und das Anoaweibchen durch K√§lte eingeb√ľ√üt hat. Zwar waren alle Tiere schon vorher angeschlagen aber sowas k√∂nnte man doch eigentlich vermeiden, oder?
(20.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Stimmt leider. W√§re das Futter nicht so kostspielig und der Umgang so gef√§hrlich, w√§ren Gro√ükatzen eigentlich ideale Labortiere....
(20.01.2006, 00:00)
Saya:   Ich kenne den Dortmunder Zoo nicht, aber hohe Lebenserwartung + Nachzuchten sagen doch √ľberhaupt nichts √ľber die Qualit√§t der Anlage aus - dass Raubkatzen auch in winzigen, reizlosen K√§figen gut z√ľchten und alt werden, ist doch bekannt? Selbst unter miesen Circusbedinigungen gibt es gute "Zuchterfolge".
(20.01.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Der neue posener Zoo hat neu im Bestand 1,1 Alaska- Elche und, nicht ganz so spektakul√§r, Rentiere.
(20.01.2006, 00:00)
IP66:   Der dortmunder Leopardenkater ist nicht nur alt, sondern er sieht auch ziemlich vergreist aus und bewegt sich nur wenig. Das frankfurter Paar habe ich vor ein paar Wochen noch gesehen, es war aber nicht sehr aktiv. In der Tat ist die dortmunder Anlage weniger hoch als die frankfurter, die Fl√§che scheint mir aber vergleichbar, die Absperrm√∂glichkeiten sind deutlich besser. Au√üerdem gab es hier regelm√§√üig Nachzuchten und den Altersrekord, weshalb ich mich frage, weshalb die Anlage so schrecklich unzeitgem√§√ü sein soll.
(20.01.2006, 00:00)
Dirk K:   Vielleichtt gibs ja Pl√§ne zum Aus- oder Neubau der Anlage??
(19.01.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Von klein zu kleiner... Frankfurt war ja schon nicht so gro√ü, doch in Dortmund ist es ja winzig... dann f√ľr 4 Leoparden? Ich wei√ü nicht...
(19.01.2006, 00:00)
Dirk K:   Gabs nicht vorher sowieso schon ein Paar?
(19.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Wobei Elefanten oder Flusspferde auch nicht allzu sehr unter Beutegreiferdruck stehen und sich ein solches Verhalten eher "leisten k√∂nnen" als die in der Hellabrunner Ver√∂ffentlichung aufgef√ľhrten Arten Steinbock, Gemse oder Mhorrgazelle. M√∂glich auch, dass bei dem Wolfs-Vorfall die Zoohaltung eine Rolle spielte: Schlie√ülich hatte der gesunde Wolf keine M√∂glichkeit, sich aus dem Revier seines todkranken Gef√§hrten zu entfernen.

W√§re interessant zu wissen, wie jene Afrikanischen Wildhunde reagierten, in deren Rudeln seinerzeit die Staupe-Epidemie auftrat - mieden sie ihre kranken Artgenossen oder umsorgten sie sie? Gilt auch f√ľr die ebenfalls durch Seuche dezimierten L√∂wenrudel. Hat jemand dar√ľber mal N√§heres geh√∂rt bzw. gelesen?
(19.01.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Gegen diese These spricht aber eindeutig das Verhalten, dass einige Tierarten eine sogenannte Todeswache bei ihren Artgenossen halten und mitunter Tage den schon halb verwesten Kadaver gegen Aasfresser verteidigen. √Ėfter gibt es das zwischen M√ľttern und ihren toten Jungtieren. Elefantenk√ľhe verbleiben oft bei ihrem toten Kalb, Affenm√ľtter tragen tote Junge oft noch Tage mit sich herum. Aber auch zwischen Paaren gibt es diese Haltung. Ein Flusspferdbulle hat da seine tote Kuh einmal 5 Tage gegen Krokodile verteidigt und jedes Tier sofort angegriffen, welches sich auch nur auf wenige Meter dem Kadaver der Kuh n√§herte. Kaffernb√ľffel haben durch L√∂wen t√∂dlich verletzte Herdenmitglieder im Streben verteidigt und sind auch noch nach dem Tod viele Stunden bei dem Tier geblieben. Afrikanische Wildhunde haben sogar eine "Pflegeversicherung", nach der schwer verletzte und mitunter verst√ľmmelte Tiere, die dem Rudel eigentlich nur noch zur Last fallen, weiterhin mit Futter versorgen und sie pflegen und ern√§hren, obwohl sie mitunter nicht mal mehr in der Lage sind, die Jungtiere w√§rend der Beutez√ľge zu verteidigen und somit eigentlich, gerade in Zeiten knapper Nahrung, eher eine Gefahr oder eine Belastung f√ľr das Rudel darstellen.
(19.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Wenn man die B√ľcher des Canidenforschers Eberhard Trumler gelesen hat, wundert einen ein solcher Vorfall nicht mehr so sehr. Trumler beschreibt u.a., wie einer seiner Mischlingsr√ľden (War es ein Dingo-Mischling?) ohne jegliche Regung zugelassen hat, dass ein schw√§chlicher Welpe seines Wurfes, der unter dem Zaun hindurch zum Nachbarrudel geraten war, unmittelbar vor seinen Augen von den familienfremden Hunden get√∂tet wurde. Und das, obwohl besagter R√ľde sonst den Nachbarn gegen√ľber am Zaun deutliche Territorialaggression zeigte und auch seine Welpen stets besch√ľtzte.

Und das Ph√§nomen, dass Muttertiere schw√§chliche Neugeborene t√∂ten und sogar fressen, kennt jeder, der mal Kleins√§uger gez√ľchtet hat.

Ich kenne zudem zwei Fälle von Haustieren - in einem Fall ein Rottweiler-Paar, im anderen zwei Kätzinnen - bei denen jeweils eines der Tiere sterbenskrank war und sich das andere ständig in dessen Nähe (möglichst mit Liegekontakt) aufhielt - bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, von dem an Hund bzw. Katze ihren kranken Artgenossen "verließen". Und in beiden Fällen starb das betreffende Tier dann innerhalb eines Tages.

Auch wenn es hier nicht zur "finalen T√∂tung" kam, d√ľrfte eindeutig sein, dass sich etwas f√ľr die gesunden Artgenossen eindeutig Sp√ľrbares ver√§ndert hatte. Und das muss nichts mit einer Ahnung von Tod zu tun haben (was ohnehin weder beweisbar noch widerlegbar w√§re): Angesichts der Sinnesleistungen von S√§ugetieren ist es nicht ungew√∂hnlich, wenn sie "etwas merken", achten sie doch sonst auch auf jede Kleinigkeit.

Im Freileben k√∂nnte schlie√ülich ein schwer krankes Tier eine Gefahr f√ľr das Rudel bzw. die Herde bilden. Es k√∂nnte eine ansteckende Krankheit weiter verbreiten oder das Interesse von Beutegreifern auf die Gruppe lenken. So betrachtet w√ľrde ein "Ausschluss-Instinkt" sogar biologischen Sinn machen.

Bl√∂der √úbergang, aber: Bin gespannt, ob Hellabrunn mit "normalen" Europ√§ischen W√∂lfen einen Neubeginn macht oder sich z.B. um Spanische W√∂lfe bem√ľhen wird.
(18.01.2006, 00:00)
t.homa.s:   dresden hatte 2005 ca.530.000 besucher
und seit f√ľnf jahren kein nenneneswer-tes neues oder rekonstruiertes Tierge-hege und keinen besucherrelevanten tierzugang

(12.01.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Ist in N√ľrnberg nicht schon ein tr√§chtiges Tier? Und leicht ist eigentlich so eine Delfinvergesellschaftung?
(12.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Wahrscheinlich war N√ľrnberg gemeint!
(12.01.2006, 00:00)
Sitara:   Da bin ich aber jetzt auch √ľberrascht, da ich in Heidelberg keine Delfine entdeckt habe, daf√ľr aber jede Menge M√§hnenrobben...;-)
(12.01.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Ich will ja nicht meckern, aber Heidelberg hat kein Delfinarium!?
(11.01.2006, 00:00)
Norbert K.:   Soltau hat Delphinne in Heidelberg eingestellt Weibchen soll dort Jungtier bekommen.Ist tr√§chtig umgezogen.
(11.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Bilanz aus Hannover: Der Zoo hatte im abgelaufenen Jahr 1,1 Mio. Besucher und somit zum vierten Mal die Millionenmarke √ľberschritten.
(11.01.2006, 00:00)
Jana:   Die Komodo-Waran-Weibchen aus Plze√≤ wird anfangs Februar nach Rotterdamm geschickt. Der M√§nchen (2,7m) wird hier bleiben.
(11.01.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   @Michael Amend Mal ehrlich, welches haus in frankfurt war denn nicht voller "Juwelen"??? da war das Schweinehaus noch eines der geringsten!!! Den Rundbau hatten wir ja schon, aber auch das alte Kleintierhaus liest sich aus heutiger Sicht wie ein "M√§rchen
(10.01.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Die Alternativbezeichnung ist " Informationszentrum", und was das genau bedeutet, wird man sehen, Die zwergschabenzusammenarbeit bezeiht sich √ľbrigens auf den Tierpark berlin. Wir haben 5 neue Tiere ( was eine sehr langwierige und komplizierte Angelegenheit zumindest der australischen Beh√∂rden war).
(10.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Konstantin Ruske: Was ist denn unter dem "Besucherzentrum" zu verstehen??
(10.01.2006, 00:00)
Michael Amend:   @IP66
Die Nebelparder in FFM sind so gut wie zu sehen, da sie schon in England dausnahmslos nachtaktiv waren, wie f√ľr Nebelparder eben typisch.Auch die"zwitscherk√§sten"in Frankfurt konnten das nicht √§ndern.Um das Schweienhaus ist es wirklich nciht schade,
(10.01.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Das freut mich sehr!!! Wird ja auch endlich mal Zeit, dass sie aus dem Brehm-Haus rauskommen. Wird dann in G√§nze sicher ein toller Komplex!!
(10.01.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Die neue Hy√§nenanlage f√ľr die Schabrackenhy√§nen ist fest eingeplant.
(10.01.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   @Konstantin Ruske, was ist mit der neuen Hy√§nenanlage? Tut sich da etwas?
(10.01.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Die amerikanischen Gebirgstiere sind mit dem Geld leider nicht zu finanzieren und liegen weiter auf Eis. Zus√§tzlich zu sonstigem waren neue Eulenvolieren am Eulenweg und die erneuerung der Sekret√§ranlage geplant. Auf alle F√§lle kommt ein " Besucherzentrum" im ehemaligen " Pony Pedro", dessen Lage zu diesem Zweck interpretierbar ist.
Neu angeschafft wurden wieder zwei Hymalaja- K√∂nigsh√ľhner und Gebrigsh√ľhner, ebenso Steink√§utze.
(10.01.2006, 00:00)
IP66:   Gestern habe ich dem frankfurter Zoo einen Besuch abgestattet: Als neue Art gibt es Zwergtaucher im Vogelhaus, die sehr gut zu beobachten sind, auch ist der Zwergscharbenbestand in der Nachbarvoliere aufgestockt worden. Das neue Nashorngehege zum Strau√üenhaus hin ist so gut wie fertig, ebenso der M√ľllhof, dem das alte Schweinehaus hinter dem Hirschhaus zum Opfer gefallen ist. Zum neuen Menschenaffenhaus liegen pl√§ne aus, es wird das Gel√§nde zwischen dem Spielplatz, dem Stall des Kinderzoos und den Au√üenanlagen des Nashornhauses ausf√ľllen. Die Gr√∂√üe ist wohl n√∂tig, wenn man drei Arten Menschenaffen halten will, ich f√ľrchte nur, da√ü das Geb√§ude wie der Altbau, der ein wichtiges Tierhaus im Bauhausstil der Zwischenkriegszeit vorstellt, die beiden Zooteile voneinander trennen wird und den ohnedies gebaudereichen Zoo massiv zustellen wird. Die Nebelparder konnte ich auch bei diesem Besuch nicht entdecken, aber selbst Stammbesucher, mit denen ich sprach, haben sie noch nicht gesehen.
(10.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Michael Amend: Wundert mich eigentlich, dass Wuppertal trotz dortiger Vorliebe f√ľr Kleinkatzen noch nicht mit Rostkatzen angefangen hat. Wer fr√ľher zwanzig Paare Schwarzfu√ükatzen hielt, m√ľsste doch irgendwo - und sei es hinter den Kulissen - noch Kapazit
(10.01.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Danke Michael, da bin ich ja mal gespannt. Mein n√§chster Besuch in Frankfurt r√ľckt somit noch n√§her!!!!
(10.01.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Steven
Ja,"Stina"ist das gestorbene Weibchen, sie ward as Zuchtweibchen und hatte in Frankfurt 4 Kälber, 3 davon hat sie aufgezogen.Soweit ich weiß, geht es ihrem zuletzt geborenem Kalb gut.DEn beiden neuen Weibchen geht e sebenfalls gut, eien davon ist
(09.01.2006, 00:00)
Steven:   micheal Amend konnen Sie mir sagen ob der tote okapi ins Frankfurter Zoo Stina ist? sie hat am 11. Marz ein kalb bekommen uns wenn es um Stina geht wie geht es denn mit ihrer kalb?
ich glaube das die andere okapi's dort lomela und Antonia sind.
ich wurde es gern wissen.
(09.01.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Oliver Jahn
Der Besucherweg zwischen Nashornbullen-Anlage und Straußenhaus wurde aufgelöst,die Anlage wurde bis zur Hirscheber-Anlage vorgezogen.Das Nashornweib wurde inzwischen auch wieder mehrfach von"Kalusho"gedeckt,so das in ca. 15 Monaten wieder mit
(09.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Konstantin Ruske: Wenn ich mich recht erinnere, geht es also um die amerikanischen Bergtiere, die dritte Hy√§nenanlage und die Kampfadler-Voliere?
Gibt es eigentlich schon Pl√§ne f√ľr eine sp√§tere Nutzung der Urwalddingo-Anlage? Deren Bewohner sehen ja scho
(09.01.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Wohin wurde die Nashornbullen-Anlage in Frankfurt denn erweitert? Direkt gegen√ľber ist doch das Strau√üenhaus mit den Kasuaren und Hirschebern?
(09.01.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Die im Herbst bei der Stiftung Deutsche Klassenlotterie beantragten Bauf√∂rdermittel f√ľr den Tierpark Berlin sind zum gro√üen Teil ( 2 Mio. EUR) bewilligt worden, so da√ü das Meiste der an anderer Stelle erw√§hnten geplanten Anlagen f√ľr 2006 verwirklicht wird.
(09.01.2006, 00:00)
Jana:   Hoffnung stirbt als letztes. Leider leben nur noch zwei Weibchen, die genug jung sind. Das ist N√°jin (*89 S√ļd√°n + N√°sima) und ihre Tochter Fatu (*00 N√°jin + Sa√ļt). N√°jin paart sich regelmaesig mit Sa√ļt, aber leider ohne Folgen. Fatu ist noch zu jung, und dazu gibts keinen passende Maenchen zu ihr. Mit S√ļd√°n, Sa√ļt und Suni (Sa√ļt + Nasima) ist sie eng verwandt.
(07.01.2006, 00:00)
Saya:   Hallo Jana, wei√üt du ob auch bei den N√∂rdlichen Breitmaulnash√∂rnern noch Hoffnung auf weitere K√§lber besteht?
(07.01.2006, 00:00)
Jana:   Auch der zweite Geburt von Spitzmaulnashorner in Dv√Ļr Kr√°lov√© ist gluecklich verlaufen. Nach eine Weibchen (21.12.05) war ein Maenchen (2.1.06) geboren. Mutter und Kind sind wohlauf.
(07.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   In Hannover ist der Kleine Panda Manfred ein zweites Mal aus dem Gehege entflohen. Nachdem er nach dem ersten Ausbruch hinter den Kulissen aufgep√§ppelt werden musste, weil er wahrscheinlich im Wald etwas Unbek√∂mmliches gefressen hatte, war er schlie√ülich wieder bei seiner "Gattin" eingezogen. Nach erneutem Familienstreit waren auch Graben und Elektrodraht (!) f√ľr das M√§nnchen kein Hindernis, um erneut abzuhauen - wie schon beim ersten Ausbruch wurde das Tier von einem Spazierg√§nger entdeckt und schnell wieder eingefangen.

Ich erinnere an den Thread "Gehege unter Strom": In (vom Tier als solche empfundenen) Stress-Situationen ist ein E-Draht eben KEINE sichere Barriere.
(07.01.2006, 00:00)
Michael Amend:   Im Dezember ist in Frankfurt das Okapi-Zuchtweibchen gestorben, dem es nach eienr Narkose immers chlechter ging und bei der morgendlichen Stallkontrolle 3 tage sp√§ter tot im Stall aufgefunden wurde.Die Erweiterung der Nashorn-Bullenanlage ist fast abgeschlossen.
(06.01.2006, 00:00)
Sitara:   Seit Dezember h√§lt Hagenbeck ein Geschwisterpaar Riesenotter, zur Blutauffrischung Direktimport aus Columbien. Nach einer Eingew√∂hnungszeit wird f√ľr die Zucht das weibliche Tier gegen ein Weibchen aus Dortmund getauscht.

Eine indisch("Hussein")- vietnamesiche("Lai Sinh") Liaison im letzten Sommer w√§hrend der schw√ľlen Dschungeln√§chte wird wohl Fr√ľchte tragen: wenn alles postiv verl√§uft, kann Hagenbeck p√ľnktlich im Jubil√§umsjahr 2007 seinen Besuchern einen weiteren kleinen elephas maximus pr√§sentieren! :-)
(06.01.2006, 00:00)
Jana:   Der gr√∂sste Problem von √öst√≠ ist das niedrige Besucherzahl - im Jahr 2004 waren es nur 124! t.Besucher (und jedes Jahr sind es weniger) Dieses Region ist der √§rmste in tsch. Republik, mit gr√∂sste Arbeisl√∂sigkeit.
Davon k√∂nnte diese zoo nie √ľberleben, zum Gl√ľck z√§hlt die Stadt 75% von Betrieb-Kosten.
Das zoo selbst (30ha) hat viele "klassische Besucher-Magneten" wie Elefanten, Nashorner, Giraffen, Antilopen, Malaienbäre, Leoparde, Gepard, Seehunde, kal. Seelöwe, Tapiren, grosse Amaisenbäre, Orang-utans, Gibone, Raubvögeln usw. (und bald sollen auch z.B. schwarz-Jaguare, Schneeleoparden, Tiegern kommen) aber es funkzioniert einfach nicht, mehr Leute zu locken.
(06.01.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Usti hat seit letztem Jahr einen neuen Direktor ( vorherige Direktorin jetzt Mitarbeiterin in Dvur Kralove), und auch wenn vorher immer wieder neue Anlagen enstanden, hat das Rekonstrutions- und Neubautempo jetzt sehr zugenommen ( gerade ist gro√ües Raubtierhaus renoviert- Angolal√∂wen aus Halle angeschafft), letztes Jahr bereits neues Elefantenhaus. Der Tierbestand war ( und ist es auch jetzt) auch in den Jahren gewisser baulicher Stagnation immer exzellent ( Fossas, Binturongs, Silberlanguren, Diademmeerkatze, Anoa, Hartmann- Bergzebra, Babirussa und viele weitere ...), ein h√ľbscher Amphibienraum ist auch schon ein paar Jahre alt, Arnheim gab W√ľstendickhornschafe hiereher ab ( haben sich leider nicht gehalten), vom Tierpark gab es Wei√ülippenhirsche und Vietnam- Sikas. Es hat sich also immer was getan, jetzt scheint sich noch mehr zu tun, von Schlie√üung jedenfalls ist keine Rede mehr.
(06.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Da ich aus dem Ausland nicht soviel mitbekomme: Was ist eigentlich aus den Zoos Paris-Vincennes und Usti nad Labem geworden? Von beiden hatte ich mal geh√∂rt, dass sie aus unterschiedlichen Gr√ľnden schon kurz vor ihrer Schlie√üung standen.
(05.01.2006, 00:00)
Michael Amend:   Geburt von 1,0 Loxodonta africana im Caldwell Zoo am 03.01.06.Mutter und Kind wohlauf, Naturzucht!
(05.01.2006, 00:00)
Jana:   Esten Jungen dieses Jahr-1.Januar
Zoo Prag: 1 Smaragdwaran (V.prasinus) in der 3. Generation und 1 Mangrowewaran (V. indicus) in der 2. Generation
Plzeò Zoo: 4 Schwarzwarane (V. beccarii) es sind die ersten Nachzuchten von der Gruppe, die im Jahr 2003 am Flughafen beschlagnahm war.
(05.01.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin ist 0,1 Afrikanischer Elefant Pori bereits wieder gedeckt worden.
(05.01.2006, 00:00)
Michael Amend:   Die Hoffnung auf eine Population von Beutelteufeln in Europa mu√ü ich leider zerst√∂ren, selbst wenn das Kopenhagener
Paar z√ľchten sollte. Die Tiere sind extrem kurzlebig, 4-6 Jahre ,der √§lteste Beutelteufel im Zoo wurde 8 Jahre alt. Zwar ist die Zahld er Jungen in eienm Wurf sehr hoch, davon √ľberleben aber nur 3-5, wenn es hochkommt. Der Zoo in Totonto hatte emhrere W√ľrfe und konnte auch einige Tiere aufziehen,die starben aber alle im Alter von 3-5 ohne selbst gez√ľchtet zu haben.Obwohl meherer Us-Zoos ebenfalls Beutelteufel hieteln, konnte kein √ľberlebesnf√§higerBetsand aufgebaut werden und mit dem Tod des letzten Tieres in San Diego d√ľrfte es wahrscheinlich auch in Amerika keine Beutelteufel mehr geben.San Diego hat, wie soll es auch anders sein, aber sehr gute Kontakte nach Australien,wenn ein amerikanischer Zoo wieder Beutelteufel bekommen soltle, dann San Diego,aber ichd enke, das Interesse an der Aert dort ist aufgrund der schlechten Haltungsresultate erloschen und deren alte Anlage ist inzwischen mit Kleinstb√∂ckchen besetzt.Is ja auch nicht zu verachten...
(03.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Sitara: Zwar WEISS ich nicht mehr, aber wegen des sehr speziellen "Verwendungszwecks" des Beutelteufelpaares glaube ich nicht so recht daran, dass auch andere Zoos in den Genuss kommen.
Sollte nat√ľrlich auch f√ľr jedes noch folgende blaubl√ľtige Kind ein B
(03.01.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Der im September im Zoo Dresden geschl√ľpfte Afrikanische Nimmersatt hat sich sehr gut entwickelt, so da√ü die aufzucht beim nun zweiten Anlauf wohl als gegl√ľckt angesehen werden kann- ein wirklich bedeutsamer Erfolg.
(03.01.2006, 00:00)
Sitara:   F√ľr mich stellt sich die Frage, ob dieses Pr√§sent √ľberhaupt mehr als ein Schauobjekt bzw. Publikumsmagnet f√ľr den Zoo in Kopenhagen, zumindest vor√ľbergehend (sind ja auch nachtaktive Tiere!), sein soll. Wie ich bei meinen Recherchen feststellen konnte, sind die Tasmanischen Beutelteufel nach wie vor mit einem Ausfuhrverbot aus Australien belegt und ich denke nicht, dass dieser gro√üz√ľgigen Gabe an D√§nemark noch weitere an andere zoologische Einrichtungen folgen werden, so dass eien Zoopopulation aufgebaut werden k√∂nnte. Wei√ü jemand vielleicht mehr dazu?!
(03.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ebenfalls nur noch historisch: K√∂ln (in einer der Kleinraubtieranlagen zwischen Tiger- und L√∂wenanlage) und Rotterdam (mit Freianlage, neben dem Eingang der Rivierahalle). F√ľr Rotterdam wei√ü ich es nicht, aber K√∂ln, Duisburg und Neuwied hatten auch Nachzucht.
(02.01.2006, 00:00)
Zoosammler:   In Neuwied wurden fr√ľher welche gehalten.
(02.01.2006, 00:00)
Stefan:   Der Zoo Kopenhagen bekommt jetzt wohl im April die Tasmanischen Beutelteufel als Geschenk aus Anlass des k√∂niglichen Nachwuchses. Meines Wissens gibt es diese Tiere zur Zeit in keinem weiteren europ√§ischen Zoo. Mir ist nur bekannt, dass Duisburg diese Tierart vor Jahren im Rarit√§tenkabinett hielt. Wei√ü jemand mehr √ľber Beutelteufel in europ√§ischen Zoos?
(02.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Angesichts ihrer "Entstehungsgeschichte" h√§tte sich Bulette eigentlich ein Denkmal als Symbol deutsch-deutscher Geschichte verdient. Ihr Vater Knautschke hat ja schon eins....
(02.01.2006, 00:00)
Dirk K:   Silvester musste im Zoo Berlin das 53-j√§hrige Flusspferd Bulette eingeschl√§fert werden. Aufgrund einer Beinerkrankung hatte sich das Tier in letzter Zeit kaum noch bewegen k√∂nnen, so dass sich der Tierarzt zu dieser Entscheidung durchringen musste.
(01.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Habe heute spontan einen Neujahrsbeuch im Zoo Hannover gemacht - und nicht schlecht gestaunt, wie gut dieser trotz eher schmuddeligen Tauwetters besucht war. Zwangsl√§ufig (glitschiger Boden)waren viele Tiere - besonders Huftiere - nicht in den Freigehegen. Das offensichtlich sehr gut drainierte Elefantengehege war jedoch komplett best√ľckt, will hei√üen, dass die ganze Herde inklusive des kleinen Bullkalbs (sehr aktiv!) drau√üen war, der Zuchtbulle jedoch in seinem Separee.

Welche Probleme begr√ľnter Gehegeboden bei solchen Wetterlagen mit sich bringt, war leider in einigen Gehegen zu sehen: Selbst die Leichtgewichte China-Muntjak und Kleiner Panda haben es geschafft, ihren vormals gr√ľnen H√ľgel in einen Matschhaufen zu zerlatschen.

In der kleineren der beiden Innenfreianlagen im ehemaligen Elefantenhaus leben mittlerweile die 1,1 Wei√üborsten-G√ľrteltiere, die mit ihrer Aktivit√§t viele Besucher begeistert haben; sie nutzen wirklich jeden Quadratzentimeter der Anlage. Die inzwischen h√∂chstwahrscheinlich eingetroffenen neuen Wombats habe ich nicht gesehen; angesichts der Tatsache, dass die Tiere aus dem australischen Sommer nach Europa gekommen sind, habe ich mich dar√ľber aber auch nicht gewundert.

Der "Winterzoo" mit "Weihnachtsmarkt", Schlittschuhbahn und Rodelhang scheint ein echter Besuchermagnet zu sein (und somit Geld in die Zookasse zu bringen). Falls die Traditionalisten nun wieder aufschreien: Schlittschuhlaufen im Zoo ist nichts Neues, gab es in historischer Zeit z.B. in Frankfurt auch!

Fasziniert hat mich, wie gr√ľn der Zoo um diese Jahreszeit dank ausgedehnter Pflanzungen mit Bambus, Ilex und Lorbeerkirsche mittlerweile ist, das habe ich SO bewusst vorher nicht wahrgenommen.

Noch deutet nichts darauf hin, ob es zum "Saisonstart" im Fr√ľhjahr irgendeine kleinere bauliche √úberraschung geben wird.
(01.01.2006, 00:00)
Michael Amend:   Traurige Nachricht aus den USA:
"Rapunzel", das einzige Sumatra-Nashorn im Bronxzoo,mußte diese Woche eingeschläfert werden.Der Gesunheitszustand des Tieres hatte sich derart verschlechtert, das sich die New Yorker schweren Herzens dazu entschlossen haben.Das Tier wurde ca. 35 Jahre alt.Damit gibt es nur noch 1,2 in Cincinnati und deren Sohn in L.A.
Freudige Nachricht aus dem Disney-Zoo, dort wurde am Montag ein Afrikanischer Elefant geboren, ein M√§chen,Mutter ist erstgeb√§rend und betreut das Kalb sehr gut.Das Kalb wurde tats√§chlich auf nat√ľrlichem Wege gezeugt, Vater ist Jackson, der jetzt wieder in Pittsburgh ist(imposanter Bulle,habe ihn dort gesehen.)Im Zoo San Diego wurde ein weiblicher Schabrackentapir geboren, die Pressemeldung dazu schreibt ganz stolz, das der Zoo immerhin zwei von drei ! Tapirarten h√§lt und z√ľchtet.
(31.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Meldung aus unserer heutigen Tageszeitung: Diebe haben im Braunschweiger Zoo die Spendenb√ľchse am Tigergehege geknackt. √úber Beute konnten sie sich aber nicht freuen, denn sie mussten feststellen, dass das gespendete Geld √ľber ein Fallrohr zu den Tigern hineinrutscht.....
(30.12.2005, 00:00)
Hannes:   Ich hab mal geh√∂rt das aus einem kleinen tierpark ein bennetk√§nguruh abgehauen ist das nach einigen tagen wieder eingefangen wurde doch pl√∂tzlich stellte sich raus das dies ein ganz anderes k√§nguruh war.
das sieht man mal was sich bei uns im wald so rumtreibt.
(30.12.2005, 00:00)
Ollo:   Beim SWR in Baden-Baden war kurz vor Weihnachten ein Rentier ausgebrochen, das f√ľr Studioaufnahmen f√ľr eine Sendung des Kinderkanals vor Ort war. Es wurde einige Tage sp√§ter auf einem Golfplatz von der Polizei eingefangen. Das Rentier geh√∂rt dem Wildpark Pforzheim.
(29.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Ausbruch in Hannover: Nach Streit mit seinem Weibchen ist der m√§nnliche Kleine Panda in den benachbarten Stadtwald Eilenriede gefl√ľchtet. Der Ausstieg blieb unbemerkt (√ľber die Stelle im Gehege wird noch ger√§tselt) und wurde erst dadurch bekannt, weil der Panda im Wald entdeckt wurde (gut dass die B√§ume jetzt kahl sind...). "Manfred" konnte problemlos wieder eingefangen werden.
W√§re √ľbrigens auch mal einen Thread wert: Zoo-Fl√ľchtlinge!
(29.12.2005, 00:00)
Werner Weyler:   @kr√ľmmel
Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, woher Sie ein solches Wissen haben. Ich weiß auch nicht,welcher Fachmann Sie sind. Vielleicht sind Sie aus Versehen in dieses Vorum gelangt, aber Ihre Fragen sollen nicht unbeantwortet bleiben:
Das Zootie
(27.12.2005, 00:00)
R. Masell:   Wen es interessiert. 16,35 Uhr.
Die Elefantengeburt geht scheinbar los.
Elefantencam einschalten!
(27.12.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   @Susanne:
Bitte gebe Dich zumindest mir gegen√ľber zu erkennen. Was ich Dir zu sagen habe, m√∂chte ich nicht hier ins Forum schreiben.
(25.12.2005, 00:00)
kr√ľmmel:   Wann will man den Nachwuchs? Im Fr√ľhjahr!
Warum will man den gerade im Fr√ľhjahr?
Weil man damit dann am besten Besucher in den Zoo zieht!
Was ist daran falsch? Nichts!
Ich habe nur darauf hingewiesen, das bei den Raubtieren, gerade in dieser Zeit gepaart wird - 4 Monate vor der Hauptsaison.
So zu verfahren ist genauso marketing-strategisch klug wie zoologisch/artgerecht.
Denn wann ist die beste Zeit f√ľr Raubtiere, Ihre Jungtiere durchzuf√ľttern?
Richtig, im sp√§ten Fr√ľhjahr ...
(25.12.2005, 00:00)
Susanne:   Kr√ľmmel, du hast echt keine blasse Ahnung. Gerade Nordhorn, wo man sich so intensiv um den Erhalt einer der seltensten Katzenarten der Welt bem√ľht (die noch dazu nur bedingt publikumswirksam ist), zu verd√§chtigen, aus "Marketinggr√ľnden" Pers. Leoparden zu z√ľchten (das ist eine EEP-Art!!), finde ich reichlich daneben.
Zu "Paarungssaison" fällt mir gar nichts mehr ein.
(25.12.2005, 00:00)
Jana:   Eine Paarung ist bei grossen Raubtieren immer ein gewisses Risiko. In Ostrava hat vor ein Paar Jahren der Sri-Lanka-Leopard "Lothar" seine Partnerin "Cilka" get√∂tet. Cilka war ein bisschen kleiw√ľchsig und noch ein Handaufzucht dazu.

Eine Nachricht, die ich in eine lokale Zeitung durchs Zufall gefunden: Im Zoo Dvur Kralove sind zur Zeit 5 Spitzmaulnashornk√ľhe tr√§chtig, ein Geburt ist noch dieses Jahr erwartet. Und ein neues asiatisches Teil wird gebaut, die Land daf√ľr ist vom Stadt schon gekauft, die Bauinvestizionen m√ľssen noch genehmit worden. Es wird da auch ein neues Panzernashornhaus gebaut.
(23.12.2005, 00:00)
IP66:   Lassen die gelsenkirchener B√§ren denn wenigstens die vergesellschafteten Eisf√ľchse, die wenig R√ľckzugsm√∂glichkeiten haben, am Leben?
(23.12.2005, 00:00)
kr√ľmmel:   ... es ist wohl Paarungssaison, damit im Fr√ľhjahr dann marketinggerecht der Nachwuchs kommt ...
(23.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Ohne den Artikel w√∂rtlich wiedergeben zu wollen: Laut hannoverscher "Neuer Presse" von gestern kam es zu einem entsprechenden Zwischenfall auch im Tierpark Nordhorn, wo der Versuch, ein Persisches Leopardenpaar zusammenzubringen, f√ľr die Katze t√∂dlich endete.
(23.12.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   PRESSEINFORMATION
ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen
ZOOM Erlebniswelt beklagt Tod eines Kodiakbären
Zwischenfall in der Erlebniswelt Alaska f√ľhrt zum Tod eines weiblichen
Kodiakbären
Gelsenkirchen Gelsenkirchen. Am gestrigen Mittwoch ereignete sich in der ZOOM Erlebniswelt ein
beklagenswerter Zwischenfall. In dem weitläufigen Revier der Kodiakbären der
ZOOM Erlebniswelt Alaska kam es zur Auseinandersetzung zwischen dem männlichen
Bären und einem der beiden weiblichen Tiere, in dessen Folge die Bärin verstarb.
„Wir sind sehr traurig √ľber den Verlust der B√§rin und haben die anderen beiden
B√§ren vorerst getrennt“, beschreibt Sabine Haas, Diplom-Biologin und Pressesprecherin
der ZOOM Erlebniswelt die Konsequenzen aus dem Vorfall. „Das weitl√§ufige
Revier der neuen Anlage ermöglicht eine Trennung zwischen den beiden Tieren, die
wir vorerst aufrechterhalten werden.“
Als Ausl√∂ser f√ľr die Auseinandersetzung vermutet Tier√§rztin Dr. Pia Krawinkel einen
Paarungsversuch, in dessen Folge es zu einem Fehlverhalten der Tiere gekommen
ist. „Die Ursache und der genaue Hergang der Auseinandersetzung ist nicht abschlie√üend
zu klären. Durch die Obduktion der Bärin erhoffen wir uns zumindest
Aufschluss √ľber die letztendliche Todesursache“, so Pia Krawinkel.
Nachdem die Auseinandersetzung der beiden Bären von Tierpflegern entdeckt worden
war, waren die Tiere ohne Gefährdung von Menschen nicht mehr zu trennen.
Der m√§nnliche B√§r hatte die B√§rin innerhalb k√ľrzester Zeit get√∂tet.
Die drei Kodiakbären hatten ihr mehr als 3.000 m² großes Territorium vor gut einem
halben Jahr bezogen. „Zudem haben die Tiere die M√∂glichkeit, sich allein in abgelegeneren
Bereichen der weitl√§ufigen Anlage aufzuhalten.“ Da B√§ren als Individualisten
gelten, waren gro√üz√ľgige R√ľckzugsr√§ume bei der Erstellung des Reviers ber√ľcksichtigt
worden.


(22.12.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Der Zoo Z√ľrich meldet auf seiner Homepage Nachwuchs bei Schnurrbarttamarinen (Saguinus mystax), geboren am 6. 12. 05. Ich wusste gar nicht, dass diese Art dort gehalten wird. Wei√ü jemand mehr dar√ľber?
(20.12.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Nicht der Zoo Berlin wird eventuell Interesse an honigdachsen haben, da er ja sonst seine langj√§hrige haltung nicht schon vor Jahren h√§tte auslaufen lassen, sondern der Tierpark Berlin ( f√ľr Jana: es gibt zwei gro√üe Zoos in Berlin), und ein gewisses Interesse besteht dort tats√§chlich( wenn auch nicht unmittelbar), werde Herrn Rudloff von der Geburt berichten.
(19.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Maikel bekommt Verl√§ngerung: Da sich bisher kein Flusspferdnachwuchs in Hannover eingestellt hat, wird der Frankfurter Bulle vorerst noch in Hannover bleiben.
(17.12.2005, 00:00)
Jana:   @G√ľnter Nein, Dv√Ļr Kr√°lov√© z√ľchtet diesen Art nicht. Aber 2003-2004 war da der Prager Zuchtpaar untergebracht, wegen der Rekonstuktion.
Es waren da sogar zwei Jungen geboren, leider hat eine Junge warscheinlich der Mänchen in den ersten Stunden nach Gebur
(17.12.2005, 00:00)
G√ľnther:   @Jana
Es ist sehr schade, das die ersten jungen Honigdachse nach Ramat Gan abgegeben wurden und nicht in Europa geblieben sind.Z√ľchtet Dvur Kralove nicht auch Honigdachse ?
(17.12.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   ... mach¬īich.
Noch einmal:
Bitte mailt mir lieber, anstatt darauf zu Vertrauen, dass ich die Beiträge in diesem Forum sehe!

(17.12.2005, 00:00)
Ottokar:   Hallo Herr Sch√ľling,
können Sie bitte ganz unten den Endlos-Link vom 6.12. umbrechen, damit man diese Seite auch wieder auf einem Laptop lesen kann? Danke!
(DAnn können Sie diesen Beitrag auch gerne wieder löschen...)
(17.12.2005, 00:00)
Jana:   @Michael Mettler Ich schreibe √ľber Prag nur weil ich keine deutsche Zoos aus eigene Erfahrung kenne. Ich bich √∂ffter nur im Prag, Dvur Kr√°lov√© und Jihlava (max 1,5 Stunden autofahrt). Eine Thema nur √ľber Prag lohnt sich nicht.
@G√ľnther Der Paar "√ąert" und
(17.12.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   @Jana: √úberall das selbe! ;-) Alle wollen sie ne Pragsektinon!
Sie hat ja schon wo anders so eine Sektion (keinewerbungmach).
(16.12.2005, 00:00)
G√ľnther:   @IP66
Wissen Sie , wohin der Zoo Dortmund seine Sitatunga-Gruppe abgegeben hat ?
@Jana
Der wievielte Wurf Honigdachse ist das jetzt in Prag ? Ich hoffe, die z√ľchten jetzt regelm√§√üig, damit der Honigdachs eine neue Chance bekommt in europ√§ischen Zoos und v
(16.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Jana: Allm√§hlich w√ľrde es sich lohnen, ein eigenes Thema "Infos √ľber Prag" einzurichten, das wird ja immer spannender! Wie w√§r's denn?
(16.12.2005, 00:00)
Jana:   Heute kam im Prager Zoo erneut Nachwuchs bei Honigdachsen aufs Welt. Zahl und Geschlecht von Jungtier(-en) ist noch unbekannt. Der Kleins√§ugerhaus ist f√ľr Besucher bis Montag geschlossen.
(16.12.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   der Zoopark chomutov hat nun auch mit Tieren aus prag und dem Tierpark berlin den mishmi- Takin im Bestand.
(16.12.2005, 00:00)
IP66:   Die jetzt beendete Antilopenhaltung in Dortmund war auch nach den hier eingewandten didaktischen Prinzipien sinnvoll: Den Steppenarten Pferde- und Elenantilope wurde eine eher waldbewohnende Art gegen√ľbergestellt, passenderweise an der Waldkante, die das dortmunder Gel√§nde durchzieht. Dies wurde auch vermittels didaktischer Tafeln erl√§utert. Wer genau hinsah, konnte auch unterschiedliches Ruhr-, Ern√§hrungs- und Sozialverhalten beobachten. Insofern ist die √Ąnderung bedauerlich. Allerdings hat die Nashornhaltung f√ľr den dortmunder Zoo eine gro√üe Bedeutung: Die Anlage ist Teil einer relativ dichten Zoolandschaft und verf√ľgt √ľber wenige "klassische" Tierarten (keine Elefanten, Flu√üpferde, nur eine Art Menschenaffen). Auch wenn die Konzentration auf Zahnarme, eine selten gezeigte Giraffenunterart oder Kleinkatzen vom Publikum honoriert wird, w√§re es schwierig gewesen, den Verlust der Nash√∂rner zu vermitteln, zumal der ehemalige Pony-Stall, den sie bewohnen, auch wie ein solcher aussieht und die Au√üenanlage nicht eben gro√üz√ľgig genannt werden darf. In NRW gibt es ja nur drei Breitmaulnashornhaltungen (allerdings auch keine Panzernash√∂rner), insofern fand ich die Entscheidung f√ľr Breitmaulnash√∂rner richtig. Es ist jedoch die Frage, ob man nicht die oft gezeigte Rothirsche oder Rentiere h√§tte opfern sollen (erstere sind allerdings auch eine Traditionsart), denn der Sitatunga-Bestand in unseren Zoos scheint mir bedenklich zur√ľckzugehen. Immerhin hat man keinen Versuch unternommen, Kunstfelsen zu t√ľrmen und das Projekt auch so dimensioniert, da√ü nicht gleich ein halbes Dutzend Arten verschwinden mu√üte (wie etwa f√ľr den k√∂lner Elefantenpark).
(16.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Ollo: Selbstverst√§ndlich kann man adaptive Radiation auch an anderen Tierarten zeigen. Das Prinzip, mehrere nahe verwandte Arten daf√ľr nebeneinander zu halten, l√§sst sich aber auch dadurch nicht umgehen. Und wenn (noch) gen√ľgend Arten verf√ľgbar sind, mus
(16.12.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Meiner meinung nach kann keine Tiergruppe oder Art in einem Zoo √ľberrepr√§sentiert sein, nur unterrepr√§sentiert ist m√∂glich und oft der Fall. Der limitierende Faktor sollte doch allein der platz sein, der auch zu einer gewissen Auswahl f√ľhrt. St√ľnde unbegrenzt Platz zur verf√ľgung, g√§be es auch keinen Grund, irgendein Tier nicht zu zeigen. Oft jedoch scheint in den letzten Jahren das Platzargument nur als Vorwand zur Artenreduktion genutzt zu werden, nicht selten meint man, eine sogar eine gewisse freude √ľber endlich wieder eine art weniger zu h√∂ren- die interessieren ja den Zoobesucher eh nicht, vielleicht nicht mal den zust√§ndigen Kuratoren? Huftiere sind allgemein schwieriger zu vermitteln, trotzdem versuche ich ungebrochen die Besucher f√ľr hirsche, Wildschafe und Antilopen zu begeistern und schaffe das eigentlich auch immer. Am leichtesten gelingt dies aber noch bei Antilopen, die eben wirklich oft sehr unterschiedlich sind, und der landl√§ufigen Auffasung eine " sch√∂nen" Tieres ja oft entsprechen. gerade diese Tiergruppe "geundschrumpfen" zu wollen, ist also der falsche Asatz.Einen str√§keren Bezug zu unseren Wildschafen konnte ich bei den Besuchern nicht bemerken, wohl aber das gr√∂√üere Interesse, das sie ihnen in den neuen gebirgstieranalagen entgegenbringen, was wieder die these st√ľtzt, da√ü nur die anlage so sein mu√ü,da√ü das tier interessant wirkt. Also am besten ( wenn man den Platz hat) aberdutzende von Enten- und Antilopen usw- Arten.
(16.12.2005, 00:00)
Oldzooboy:   @Ollo
Die Riesen-Elenantilope ist keine Unterart, sondern eine eigene Art mit zwei Unterarten, der östlichen , Taurotragus derbianus Gigas , die noch in den USA gehalten wird , und die westliche T.derbianus derbianus, die kurz vor der Ausrottung steht.Den
(16.12.2005, 00:00)
Ollo:   Stand nicht neulich mal im "Zoofreund", da√ü die Riesenelenantilope durchschnittlich sogar etwas kleiner ist als die Nominalunterart?
(16.12.2005, 00:00)
Ollo:   An die adaptive Radiation habe ich auch gedacht. Ich denke aber nicht, da√ü man dazu unbedingt Tiere braucht, die so viel Platz ben√∂tigen.
(15.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Oldzooboy: Kleiner Tipp aus Hannover: Sp√§testens, wenn sich hinter dir jemand r√§usperst, wirst du merken, dass du gerade in einen Kiosk pinkelst... :-)

@Ollo: Didaktisch sind (wären) Antilopen sogar höchst wertvoll, weil man an ihnen wunderbar erklären
(15.12.2005, 00:00)
Ollo:   Ich bin selbst ein Antilopen-Freund. Bei Zoobesuchen besch√§ftige ich mich mit dieser Tiergruppe so ziemlich am intensivsten. Trotzdem bin ich der Meinung, da√ü Antilopen in den Zoos fr√ľher √ľberrepr√§sentiert waren und die Best√§nde jetzt einfach auf ein normales Ma√ü schrumpfen.
Man mu√ü sich mal vor Augen f√ľhren, da√ü diese Tiere alle eng miteinander verwandt sind. Der Begriff "Antilopen" hat zoologisch gesehen ja keine Bedeutung. Vielmehr mu√ü man die ganzen Horntr√§ger in ein Spektrum einteilen, da√ü von den Rinderartigen bis zu den Schafen/Ziegen reicht. Alle zusammen geh√∂ren sie in eine Familie! Dikdik und Kaffernb√ľffel sind demnach n√§her miteinander verwandt als z.B. Zebrafink und Buchfink. Warum sollte man in einem unspezialisierten Tiergarten so viele Vertreter aus einer Verwandtschaftsecke zeigen?
Hinzu kommt, da√ü der Europ√§er auch zu keiner Antilopenart wirklich einen Bezug hat. Vom Namen her sind h√∂chstens Gnu und Gazelle einigerma√üen bekannt. F√ľr uns spielen halt die rinderartigen und vor allem die ziegen-/schafartigen Tiere eine gr√∂√üere Rolle. Ganz zu schweigen von den Hirschen, die ja nun auch nicht elementar abweichen.
Ich halte es f√ľr wichtiger, viele unterschiedliche Lebensformen zu zeigen. Mit den Antilopenarten kann man die Natur nicht gro√üartig erl√§utern. Von der Lebensweise sind sie sich im Allgemeinen doch ganz sch√∂n √§hnlich. Daher halte ich 2-3 Antilopenarten auch f√ľr gro√üe Zoos f√ľr ausreichend.
(15.12.2005, 00:00)
Oldzooboy:   @Michael Mettler
F√ľr ironische Bemerkungen haben wir doch das Satireforum....(auch wenn etwas Wahres dran ist , siehe Hannover,anstelle von Antilopen,Bootchenfahrten,Buschgetrommelvom Tonband und Toiletten,die man nicht mehr findet,da man diese von Kioske
(15.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Achtung, Ironie: Antilopen haben nach wie vor ihre Daseinsberechtigung in Zoos. Man kann sie n√§mlich prima dort unterbringen, wo sp√§ter einmal (wenn mehr Geld da ist) gr√∂√üere Gehege f√ľr WIRKLICH wichtige Tierarten entstehen sollen....
(15.12.2005, 00:00)
Oldzooboy:   @IP66
Das hei√üt, as wieder einmal zugunsten einer publikumsattraktiveren Art(Nash√∂rner)eine Antilopenart auf der Strecke geblieben ist.Ganz ehrlich, ich frage mich langsam, warum √ľberhaupt noch Antilopen im Zoo gehalten werden.
Und was den neuen,alten Gir
(15.12.2005, 00:00)
Linda:   .... und Dortmund hat einen neuen-alten Giraffenbullen. nachdem Ovambo vor drei jahren verstorben ist, haben sie den Jungbullen, den sie an den Zoo Jaderberg abgegenen hatten, zur√ľck geholt. Er ist mittlerweile geschlechtsreif und soll die drei verbliebenen Damen Quiballa, Onduri und Rahima begl√ľcken. *;-)*
(15.12.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Warum zieht sich die Orang/Tapir-Sache eigntlich so hin?
(15.12.2005, 00:00)
IP66:   Leider habe ich bei den dortmunder Neuigkeiten die H√§lfte vergessen: Das alte Schabrackentapirgehege vergr√∂√üert jetzt die Anlage f√ľr Nilgaus und Hirschziegenantilopen, Schabrackentapire und Orangs sind noch nicht vergesellschaftet, bei den Binturongs gibt es ein Jungtier, als neue Vogelart sind Gr√ľnfl√ľgeltauben in der Australienvoliere zu melden. Was die landschaftliche Einbinung des Nashornhauses angeht, wird man abwarten m√ľssen, das Grundproblem des Zoos, bei abwechslungsreichen Gel√§nde ein Patchwork aus Ausbaustufen zu bieten, wird es nicht ver√§ndern, der gro√üe Bauk√∂rper wir aber durch seine Lage am Waldrand und die Zentralbauform ein wenig kaschiert.
(15.12.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin ist ein Dschelada geboren worden. 0,1 Katzenb√§r aus givskud ist eingetroffen, somit ist diese Art wieder im Bestand.
(15.12.2005, 00:00)
IP66:   Ich war gestern in Dortmund und kann von dort einige Novit√§ten melden. Das Nashornhaus ist mittlerweile unter Dach, es wird ein Zentralbau auf dem Gel√§nde der alten Sitatunga-Anlage (die Tiere sind verschwunden). Der Innenausbau hat mich an die salzburger Anlage erinnert. Das der S√ľdamerikaanlage n√§chste der Kleinkatzengehege wurde erheblich vergr√∂√üert und hat jetzt auch einen einsehbaren Innenraum, ebenso erhalten die K√∂nigsgeier einen neuen Warhmraum
(15.12.2005, 00:00)
Ollo:   In Pforzheim wird demn√§chst eine 0,5 ha gro√üe Luchsanlage er√∂ffnet. Sie soll durch eine Br√ľcke, die √ľber den Besucherweg hinwegf√ľhrt, mit dem alten Gehege verbunden sein.
(14.12.2005, 00:00)
Susanne:   Sealife-Schwemme: Also, wenn ich richtig z√§hle, sind es jetzt 9 in Deutschland, und weitere 5 in Bau oder Planung. In England sind es (nur noch) 6 - sowohl das zitierte Rhyl als auch das Stammhaus in Schottland und mindestens ein halbes Dutzend weitere Anlagen hat Sealife wieder abgesto√üen, als sie nicht mehr genug Gewinn einfuhren. Das wird bei uns sicher auch noch passieren. Zur Zeit l√§√üt sich Sealife ja von den sich √ľberschlagenden Gemeinden mit Baugrund, Bauausnahmegenehmigungen, F√∂rdermitteln usw. beschenken. Irgendwann ist das ausgesch√∂pft. Gemeinden, die eine dauerhafdte Attraktion haben wollen, sollten sich mal in britischen St√§dten erkundigen...
(14.12.2005, 00:00)
IP66:   Als Ausstellungsgeb√§ude - etwa als Museum, taugt das Regenwaldhaus durchaus, und es steht in einer Tradition des organischen Bauens, die durchaus zeigt, weshalb das Geb√§ude steht und wie das bewerkstelligt ist. Da√ü der Bau nicht in den Park pa√üt, kann ja jeder optisch nachvollziehen. Zudem ist die Architektur ungeeignet, ein Regenwaldhaus zu beherbergen, und ich habe auch meine Zweifel, da√ü sich in ihr ein Aquarium eines Kettenbetreibers unterbringen l√§√üt, zumal dem Architekten ja Mitspracherecht bei der Ver√§nderung seiner Architektur gesetzlich vorgeschrieben zusteht. Wir werden die Entwicklung in diesem Forum sicher verfolgen k√∂nnen - vielleicht sind meine Zweifel ja auch unbegr√ľndet.
(13.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @IP66: Ich glaube, der botanische Garten rings um das Regenwaldhaus ist SeaLife ziemlich wurscht....
Und au√üerdem kann ich nur sagen: ZUM GL√úCK ist dieses Haus nicht im Zoo gelandet, denn ich halte es f√ľr eine Fehlkonzeption. Durch die Kugelform und den e
(12.12.2005, 00:00)
IP66:   Herr Mettler m√∂ge mir den Kommentar verzeihen: Erst baut man zur Expo in einen weltbekannten Park ein ma√üstabsprengendes Regenwaldhaus (hat mich damals sehr ge√§rgert), das in den Zoo geh√∂rt h√§tte, dann will dieses niemand sehen, und nun soll ein Serienaquarium die Sache retten, das bisher durch eine ziemlich heimwerkerm√§√üige Innengestaltung aufgefallen ist. Vielleicht haben da amerikanische Schnellrestaurants doch die besseren Aussichten - aber die streben nicht danach, botanische G√§rten zu bereichern.
(12.12.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Ich habe schon einige SeaLife¬īs gesehen, aber auf den britischen Inseln. Das erste war Blackpool und ich war seinerzeit hellauf begeistert, doch gilt es unter Insidern als das Beste! Weitere folgten und einige auch mit Absicht. Als ich aber die traditionsreichen Aquarien in Brighton und Rhyl(Wales) besuchte, wurde mir schnell klar, dass sich hier Merlin Entertainment eingekauft hatte, statt Aquazoo nun Einheitsbrei und f√ľr viele Jahre bin ich nun geheilt vom SeaLife-Virus!
(12.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   F√ľr das Vivarium des Landesmuseums ist ein neues Schauaquarium sicherlich eine harte Konkurrenz. Andererseits kann das Museum aufgrund der baulichen M√∂glichkeiten keine Gro√übecken bauen und ist somit kaum ausbauf√§hig f√ľr publikumswirksame Arten wie Haie, Rochen oder schwarmbildende Meeresfische.
Die von "Zoosammler" beklagte SeaLife-Schwemme kann ich nicht nachvollziehen: Die von Hannover aus n√§chstliegenden Standorte sind meines Wissens Dortmund und Timmendorfer Strand (ich verfolge Aquarienbauten nicht so genau, vielleicht habe ich da Wissenl√ľcken), und beide steuert eine hannoversche Familie nicht mal eben f√ľr einen Wochenendtrip an. F√ľr die Region Hannover ist eine solche Einrichtung also keineswegs negativ.
Dass sich die Sealife-Centres untereinander stark ähneln, mag ja stimmen (ich kenne nur Timmendorf), aber welcher normale Mensch besucht schon mehrere? Und hat man jemals ähnliche Kritik zum "Hagenbeck-Stil" verschiedener Zoos einer Epoche gehört...?
Das Beileid von "Zoosammler" ist meiner Meinung nach also nicht n√∂tig. Und ob SeaLife in Hannover ein Erfolgsprojekt oder eine Eintagsfliege wird, entscheiden letztendlich die Besucher. Dem Regenwaldhaus in seiner bisherigen Form haben sie schlie√ülich auch nach der Anfangsphase den R√ľcken gekehrt!
(11.12.2005, 00:00)
Zoosammler:   Nur, dass Sea-Life noch keine Ein-Euro-Angebote hat...
(11.12.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Dem stimme ich zu.Zumal man nach dem Besuch des Sealifes keine Fischst√§bchen mehr essen darf, wer es trotzdem tut, kriegt Hausverbot......Mit einem seri√∂sen Aquarium hat diese Mc Donalds Kette unter den Aquarien jedenfalls nichts zu tun.Ich f√ľrchte nur, das Sealife bald eien √§hnliche Verbreitung findet, Mc Donalds hat auch klein angefangen...Und gibts in Deutschland noch einen Ort √ľber 10 000 Einwohner, der kein Gelbes"M" hat ?
(11.12.2005, 00:00)
Zoosammler:   Mein Beileid f√ľr Hannover. Noch ein SeaLife. Auf lange Sicht kann das einfach kein Erfolgsmodell sein.
Die Bewohner der Leinestadt sollten lieber ins Vivarium des Landesmuseums gehen und sich dort Fische und Reptilien anschauen und danach noch in die schönen anderen Abteilungen...
Diese SeaLife-Schwemme ist unerträglich.
(11.12.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   http://www.dict.cc/?s=Thread

Thread=Thema
(11.12.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Gute Idee, mit dem Satire-Thread ( ich bin des Englischen nicht so m√§chtig,was hei√üt eigentlich"Thread",hat das was mit"Deep Throat"zu tun ? )
Zu den News.Weiß Jemand, wann die neue
Krokodilhalle in Stuttgart fertig werden soll, und sind die Leistenkrokodile schon da ?
Wer wei√ü Genaueres √ľber den Rauswurf von Ceska in Saarbr√ľcken ?
(11.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Vielleicht sollten wir einen Satire-Thread aufbauen...
Liest sich alles nett, aber hier eine Mitteilung an alle, die es f√ľr bare M√ľnze genommen haben: Titanic in Hannover ist kein Schiff, sondern eine "Ente" von "Oldzooboy".
Der einzig wahre Kern liegt darin, dass Hannover (als Stadt, nicht der Zoo!) wahrscheinlich ein Aquarium bekommt, n√§mlich ein SeaLife-Centre. Standort ist der Berggarten, der botanische Garten Hannovers, und der Bauk√∂rper ist l√§ngst vorhanden: Es handelt sich um das bisherige Regenwaldhaus, das zur Expo 2000 gebaut wurde und dessen Betreibergesellschaft Pleite gemacht hat. Im Moment laufen die Verhandlungen, wieviel "Regenwald" im Haus erhalten bleibt bzw. wieviel f√ľr den Einbau der Becken geopfert werden muss.
(10.12.2005, 00:00)
G√ľnther:   Also, mir gef√§llt die Idee mit dem Titanic-Nachbau sehr gut,im Ernst,das k√∂nnte eine sehr sch√∂ne Sache werden.Nat√ľrlich kann man die Titanic mit ihren 270 Meter L√§nge nicht in voller Gr√∂√üe nachbauen,etwas kleiner,aber daf√ľr versenkbar.So k√∂nnte das Schiff jede Halbe Stunde f√ľr 15 Minuten versinken,und die Besucher k√∂nnten durch die Bullaugen unter Wasser Eisb√§ren,Belugas,Seel√∂wen und Fische des Nordatlantiks beobachten.Nat√ľrlich m√ľ√üten in dem Fall das Restaurant und der Giftshop am Pier untergebracht werden.Es w√ľrde sehr hinderlich sein f√ľr das Servieren von Speis und Trank,w√ľrde das Schiff jede halbe Stunde in den Fluten versinken...
Der Eisberg w√§re die Eisb√§ren-Anlage,und die Anlage w√ľrde heissen"Die Tiere der Titanic"Damit k√∂nnte der Zoo einen unglaublichen Besucherzulauf bekommen,bei den vielen Millionen Titanic-Fans.Ich sehe schon das Werbeplakat vor mir:"Gehen Sie unter mit der Titanic-Im Erlebniszoo Hannover"
Oder"Keine Panic,auf der Titanic-Im Erlebniszoo Hannover"In anderen Zoos gibt es ja auch Schiffe,Amersfoort und der Parc Paradiso haben beide die Arche Noah nachgebaut, warum also nicht die Titanic ?
(10.12.2005, 00:00)
IP66:   Ich glaube, das pa√üt sogar in die Zoonews: Wenn Hannover die Titanic nachbaut, ist das nicht nur eine zu erz√§hlende Geschichte, sondern auch eine h√ľbsche Allegorie der Finanzlage des Zoos und den Umgang damit.
(09.12.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Irrtum,ich bin's nicht,aber trotzdem sch√∂nen Dank f√ľr die Gr√ľ√üe.Das mit den Seel√∂wen bei der Titanic-Anlage ist sowie Bl√∂sinn, sind doch alle bei der Katastrophe ertrunken,Ha,Ha,Ha.

Zu den Kronberger Schabrackenhy√§nen wei√ü ich Nichts Neues, glaube kaum, das die dort jemals nachziehen werden,die Tiere haben ja keinen Platz dazu.Der neue Afrikateil gef√§llt mir,mit Ausnahme er Warzenschwein-Anlage,√ľberhaupt nicht.

Derzeit wird der neue Afrika-Teil gebaut,neuer Haupteingang,Afrika-Savanne,nat√ľrlich keine Gnus vorgesehen,Restaurant und Souveniershop.
(08.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Danke f√ľr die Ausf√ľhrungen, jetzt wei√ü ich auch, wer sich hinter "Oldzooboy" verbirgt....:-) (Sch√∂ne Gr√ľ√üe!)

Ich habe nicht gesagt, dass nur die Fläche der Bärenanlage in Frage kommt... Möglich ist auch, dass der gesamte Bereich, in dem die drei "alten" Antilopenanlagen, die Bärenanlage und "Australien" liegen, noch eine völlige Umgestaltung erfährt. Hyänen ließen sich z.B. auch auf der Fläche der jetzigen Australienanlage unterbringen.
Ich bin mir nicht sicher, dass f√ľr die Fl√§che der B√§renanlage schon ein endg√ľltiger Bebauungsplan besteht. Urspr√ľnglich sollten da mal die Pferdeantilopen hin, dann gab es die Idee mit den B√ľffeln, und bei einem Erhalt des Felsens waren auch Paviane im Gespr√§ch. Bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass der B√§rengraben wie ein "Altwasser" neben dem "Sambesi-Flusslauf" liegt, der Wasserstand beider ist auf dem selben Niveau. Vielleicht umrunden die Boote eines Tages den Felsen...?

Zur√ľck zu Hy√§nen: Gibt es eigentlich mal was Neues von den Kronberger Schabrackenhy√§nen?
(08.12.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Bestimmt keine Hy√§nen, vielleicht aber der einzige "Privatzoo Afrikas",der eine begbare Totenkopf√§ffen-Anlage hat ? Ha,Ha,Ha.Oder es werden wieder B√§ren gehalten,eventuell Malai√©nb√§ren,die einst von einem Zirkus auf einem Felsen am Sambesi zur√ľckgelassen wurden, das Ganze hat einen aktuellen Bezug,das Gehege w√ľrde eine tolle Geschichte erz√§hlen(in Hannover m√ľ√üen die Gehege ja jetzt eine Geschichte erz√§hlen,sonst langweilen sich die Besucher)und der Zoo w√ľrde zumindestens eine B√§renart halten,Yukon Bay ist ja im wahrsten Sinne des Wortes auf"Eis"gelegt,Ha,Ha,Ha.Daf√ľr soll aber ein Aquarium nach Hannover kommen,sind ja gro√ü Mode jetzt.Und zwar wird dazu die Titanic in 1:1 Gr√∂√üe nachgebaut,im Innern es Schiffes werden die entsprechenden Fische des Nordatlantiks gehalten,nat√ľrlich aber auch Korallenfische und Delphine,dazu gibt es die entsprechenen Restaurants,Kinos,Spielpl√§tze,ein Titanic-Simulator(jeder kann mal das Schiff gegen den Eisberg steuern)und nat√ľrlich die entsprechenen Souveniershops.Eine Bootchenfahrt in original nachgebildeteten Rettungsbooten l√§√üt sich auch wunderbar integrieren, und um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen,auf dem dazugeh√∂rigen Eisberg k√∂nnen Eisb√§ren gehalten werden.
F√ľr die Seel√∂wen ist auch Platz,sollte auf der Titanic nicht eine Gruppe Seel√∂wen aus dem Lononer Zoo nach New York in den Bronxzoo gebracht werden ?
Die Finanzierung k√∂nnte zusammen mit den Produzenten des Films geschehen, die damit noch Extrageld verdienen k√∂nnen durch den Verkauf von Spielzeug,Videos,DVDs,Unterw√§sche und Klopapier und als Schmankerl k√∂nnen sich alle Verliebten als Jack und Rose verkleidet auf dem Bug der Titanic fotografieren lassen(Ich Fliege,Jack,Ich fliege.)Jetzt wirklich im Ernst(auch wenn mir die Idee sehr gut gef√§llt)Es w√§re sch√∂n,wenn Hy√§nen an den Sambesi k√§men,aber ich dachte,da sollen mal die Kaffernb√ľffel hin ?
(08.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Auch hier ein F√ľnkchen Hoffnung f√ľr Hy√§nenfans (wenn auch bisher leider nicht mehr als das): Die zoologische Leitung in Hannover hat mal gegen√ľber Zoofreunden ge√§u√üert, dass ja im Parkteil "Sambesi" noch einige Tierarten fehlen w√ľrden, z.B. Hy√§nen! Man darf also gespannt sein, was mit dem noch nicht umgebauten Teilst√ľck passiert, sobald der letzte B√§r in die ewigen Jagdgr√ľnde eingegangen ist und die jetzige B√§renanlage entweder abgerissen oder als Felsen in den Afrikabereich einbezogen wird.
(08.12.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Schlechte Neuigkeiten f√ľr Oliver Jahn und alle anderen Hy√§nenfans,M√ľnchen hat keine T√ľpfelhy√§nen mehr ! Laut dem"Tierparkfreund" Ausgabe 1 2006 wurden die Tiere an andere Zoos abgegeben,weil sie sich nicht mehr vertrugen und es nicht m√∂glich war, die Tiere zu tauschen.Leider ist nicht zu lesen,wohin die Tiere abgegeben wurden,aber viele Halter gibt es ja nicht mehr,vielleicht sind sie nach Leipzig und Gelsenkirchen abgegeben worden.Leider ist der Infomationsgehalt dieser Zeitschrift nicht sehr hoch,so fehlt auch die Info,wieviele Tiere noch gehalten wurden.Ich wei√ü, das es drei waren,zwei Wilfangweibchen,ich glaube aus S√ľdafrika,und das letzte M√§nnchen aus M√ľnster.Das Gehege ist jetzt wieder,wie vor den Hy√§nen, mit afrikanischen Wilhunden besetzt.
(08.12.2005, 00:00)
Ronald Masell:   11 Jahre steht in der Pressenotiz.
Und die abgebildete Katze ist sehr dunkel. Siehe hier:
http://www.zoo-berlin.de/erleben/aktuelles/
newsdetail/article/12/seltener-neuzugang-im-
raubtierhaus-des-berliner-zoos-ein-junges-
paar-wieselkatzen.html?cHash=8a1c75d2aa
(06.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Habe ich da eine Wissensl√ľcke? Jaguarundi-Jungtiere sind "dunkel gefleckt"???
(06.12.2005, 00:00)
Dirk K:   @ Ronald Masell: Ist der Kater schon 11 Jahre alt, oder soll das 11 Monate hei√üen?
(06.12.2005, 00:00)
Ronald Masell:   Jaguarundis neu im Zoo Berlin.
Der Zoo Berlin ist stolz darauf, mit dem jungen Paar eine neue mit den bisher in Europa lebenden Tieren unverwandte Linie importiert zu haben. Sollte die junge Katze an dem vor elf Jahren im Zoo Krefeld geborenen Kater, mit dem sie in den nächsten Tagen das Gehege teilen wird, Gefallen finden, hoffen die Zoologen schon spannungsvoll auf dunkel gefleckte Jungtiere.


(06.12.2005, 00:00)
Konstatin Ruske:   Der Zoo br√ľnn hat diesen Sommer Riesenh√∂rnchen ( 1,1) aus Colombo importiert, ebenso ein neues Paar Fischkatzen.
(06.12.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Ich war heute in Magdeburg. Ich habe mir die Affen angesehen. Auf dem Schild steht Mantelaffe oder Zweifarbaffe. Es sind Krallenaffen. Gegen√ľber der Schneeleoparden- und Tigeranlage entsteht eine neue Anlage f√ľr Tigeriltisse.
(05.12.2005, 00:00)
Sitara:   Keine schlechte Idee, aber das liegt beim Webmaster...;-)
(05.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Da es schon um das L√∂schen und Abschlie√üen von Threads geht: Der vorliegende (Zoo News) ist h√∂chst umfangreich und leitet - wie untern schon kritisiert - h√§ufig zu weiterf√ľhrenden Diskussionen, die mit News nichts mehr zu tun haben. Wie w√§r's denn, wenn wir das Thema in mehrere Dauer-Threads splitten? F√ľr die deutschen Zoos b√∂te sich eine Gliederung nach Bundesl√§ndern an (nach einzelnen Zoos w√§re zuviel), daneben vielleicht europ√§ische News und solche aus √úbersee? Wer interssierte ist, guckt eh durch alle durch, aber der einzelne Thread w√ľrde √ľbersichtlicher.
(05.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Das kommt dabei heraus, wenn man aus √Ąffchen Affen macht: In Magdeburg hei√üt es ja auch L√∂wenaffe, nicht mehr L√∂wen√§ffchen. Und bei "Mantel√§ffchen" k√§me es bestimmt nicht zu einer Verwechslungsm√∂glichkeit mit Stummelaffen. √úbrigens gibt es f√ľr Saguinus bicolor auch den deutschen Namen Zweifarben√§ffchen.
(04.12.2005, 00:00)
Sitara:   Ja, es sind Bicolor-Affen:
http://www.anhaltweb.de/article-4176.html
(04.12.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Ich habe es auf MDR nur im Radio geh√∂rt und da war die Rede von Mantelaffen.
(04.12.2005, 00:00)
Karsten Vick:   Also ich denke sie haben zum zweiten Mal Saguinus bicolor.
(02.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Was ist denn nun in Magdeburg eingetroffen: MantelTAMARINE (Saguinus bicolor), wof√ľr die Herkunft aus Apeldoorn und die Mageburger Spezialisierung auf Krallenaffen spr√§che, oder MantelAFFEN (Colobus angolensis), also "S√ľd-Guerezas"??
(02.12.2005, 00:00)
Aguti:   Sind wohl zwei m√§nnliche Mantelaffen aus Apeldoorn im Zoo Magdeburg angekommen, kein Paar.
(02.12.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   Zoo Neunkirchen

Pressemitteilung – Einladung

Einweihung der Biber-Anlage

Endlich ist es soweit! Die Biber-Anlage kann eingeweiht werden. In den vergangenen Monaten ist nach intensiver Recherche und eingehender Planung aus einem recht verschlammten Weiher ein Biberteich entstanden, an dem eine riesige Biberburg steht. In dieser Burg wohnen auf der einen Seite die Biber, auf der anderen Seite befindet sich eine Höhle, von der aus man direkt in den Biberbau schauen kann.

Sieben Biber aus dem Bereich der Mittleren Elbe in Sachsen-Anhalt leben derzeit in dem Teich und der Burg. Es sind zwei erwachsene Tiere mit f√ľnf Kindern, zwei davon aus diesem Jahr und die anderen drei aus dem vorigen Jahr. So kann man die etwa sechs Kilo schweren, j√ľngsten Tiere neben den √ľber zwanzig Kilo schweren Erwachsenen beobachten, die durchaus noch an die drei√üig Kilo erreichen k√∂nnen. Es handelt sich entsprechend ihrer Herkunft um Elbe-Biber. Die gleiche Rasse, die auch im Saarland angesiedelt wurde. Mittlerweile gibt es bei uns wieder an die vierhundert Biber an Ill, Prims, Bist, Saar und auch an der Blies. Nur sind die Biber aufgrund ihrer mehr n√§chtlichen Lebensweise an unseren B√§chen und Fl√ľssen kaum zu sehen. Im Zoo allerdings kann man sie sehen: entweder in ihrem Bau oder bei der Arbeit drau√üen im oder am Teich. Immer √∂fter lassen sie sich im Zoo auch tags√ľber au√üerhalb ihres Baues blicken.

Die Biber-Anlage im Neunkircher Zoo ist eng verkn√ľpft mit dem Biber-Wiederansiedlungsprojekt im Saarland. Sieht stellt das Schaufenster f√ľr die Biber und das Biberprojekt dar. Wenn sich im n√§chsten Jahr die Anlage wieder begr√ľnt, ist sie mit Sicherheit einer der idyllischsten Orte im Zoo. Bereits jetzt hat man ein heimeliges Gef√ľhl, wenn man in der H√∂hle der Biberburg steht und in den zart erhellten Biberkessel schaut, so als ob man in eine Weihnachtskrippe vor sich h√§tte.

Dass dies m√∂glich wurde, ist den Planern der Stadt Neunkirchen, der Zusammenarbeit mit der NABU-Biber-AG, dem Biberf√§nger Peter Ibe in Sachsen-Anhalt, den Mitarbeitern des Zoos und vor allem einem gro√üz√ľgigen Zuschuss von SAARTOTO in H√∂he von 80.000 Euro zu verdanken.

Wir möchten Ihnen den Biber-Teich, die Biber-Burg und die Biberfamilie vorstellen und Sie deshalb zur Einweihung der Biber-Anlage des Neunkircher Zoos einladen:

am Montag, 12. Dezember 2004
um 14.00 Uhr
an der Biberburg.

(02.12.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   Um so mehr m√∂chte ich an alle Beteiligten appellieren, beim Thema zu bleiben und gegebenenfalls neue Threads zu er√∂ffnen.
Die Alternative wäre ein Editieren im Nachhinein, was sinnvoll kaum möglich ist.

(02.12.2005, 00:00)
Zoosammler:   Dann √ľberlesen sie die eben. Hier im Forum war eine ganz strenge Thread-Aufteilung noch nie m√∂glich.
(02.12.2005, 00:00)
Thomas Schwarz:   Ich schaue gerade bei den Zoo-News gerne mal rein, weil ich immer spannend finde was sich in den Zoos so tut. Aber was haben die letzten 6 Beitr√§ge mit Zoo-News zu tun??? Bis auf die Mantelaffen geh√∂rt das doch nicht in die Rubrik! Es gibt schon wer wei√ü wieviele Beitr√§ge hier zu Unterarten und Hybriden und Bastarden usw., die sicher nicht alle spannend finden! Muss nun auch noch diese Rubrik daf√ľr herhalten?
(02.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Mir hat ein Zoologe mal erz√§hlt, dass ihm ein Genetiker lang und breit erkl√§rt hat, warum Haussperling und Heckenbraunelle aufgrund genetischer Untersuchungen nicht verwandt sein k√∂nnen. Dieser Mann wusste aber noch nicht mal, wie die beiden V√∂gel √ľberhaupt aussehen....
(02.12.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Magdeburg hat ein Paar Mantelaffen bekommen, derzeit, nach Angaben des Zoos, wohl die einzigen in Deutschland.
(02.12.2005, 00:00)
Karsten Vick:   Das ist doch alles ganz normal. Schlie√ülich sind es keine getrennten Arten, sondern nur Unterarten, ph√§notypische Abweichungen innerhalb einer Art. Die k√∂nnen alle miteinander Kinder kriegen und wo ihre Weidegr√ľnde zusammensto√üen, da tun sies auch. Und sie scheren sich dabei wenig drum, ob sie dann noch mit dem Typus ihrer Unterart √ľbereinstimmen. Viele Unterarten sind vor 100 Jahren nach Einzeltieren beschrieben und die sind heute noch das Ma√ü daf√ľr, wie die Unterart auszusehen hat. Dabei ist es in Wirklichkeit oft ganz anders. Ich bin zwar auch nur Laie, aber ich denke, dass sich die innerartliche Variabilit√§t nicht im Genetiklabor, sondern nur drau√üen in freier Wildbahn durch Vergleich der verschiedenen Populationen feststellen l√§sst.
(01.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Das Thema hatten wir schon mal unter "Giraffen-Unterarten". Rothschild- und Netzgiraffen sollen genetisch nicht unterscheidbar sein, was nicht gerade f√ľr eine Unterartdifferenzierung spr√§che. Und wenn ich mir einige K√ľhe der beiden Formen ansehe, so w√ľrde ich mir nicht unbedingt zutrauen, diese in unbekannter Umgebung zweifelsfrei zuzuordnen....
Dass ein Lebensraum ausschlie√ülich von einer Unterartmischung besiedelt wird, also die beiden Elternformen dort nicht vorkommen, ist gar nicht so ungew√∂hnlich. Im Norden Kenias gibt es z.B. eine stabile Bastardpopulation der beiden Kuhantilopen-Unterarten Kongoni und Lelwel. Und Reptilienfans kennen die Unterarten- und Bastard-Problematik bei einigen Natternarten in den s√ľdlichen USA. Vielleicht sind manche Bastardformen schlichtweg erfolgreicher, vielleicht haben aber zuf√§llig nur sie ein neues Terrain erobert.
(29.11.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Ich habe geh√∂rt, das die Rothschildgiaffe so als Unterart gar nicht existiert, es sich dabei nur um Mischlinge zwischen Netz, - und Massaigiraffen handelt ? Wie kann das sein,Rothschildgiraffen leben in Uganda,dort gibt es aber weder Netz ,- noch Massaigiaffen ? Und bekommt Jaderberg wieder einen neuen Bullen , sobald in Dortmund wieder einer geboren wird ? Stammen nicht alle europ√§ischen Angolagiraffen aus Dortmund ?
(29.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Es gibt durchaus auch reinrassige Netzgiraffen in den deutschen Zoos!!
Nicht nur in Dortmund hatte der Beginn der Giraffenhaltung seinerzeit Signalwirkung: Obwohl l√§ngst andere Gro√ütiere wie z.B. Elefanten vorhanden waren, waren die ersten Giraffen z.B. in Osnabr√ľck und Magdeburg ebenfalls ein auch im bildlichen Sinn heraus ragendes Ereignis. Und wenn sich nichts ge√§ndert hat, stehen Giraffen auch in Wuppertal und Dresden noch ganz weit oben auf der Wunschliste.
(29.11.2005, 00:00)
IP66:   Ich finde die Heimholung des Giraffenbullen nach Dortmund sehr erfreulich. Zum einen w√§re es doch sch√∂n, wenn an Stelle der unz√§hligen Netzgiraffenhybriden mehr reinrassige Giraffenunterarten auftauchen w√ľrden, zum anderen haben in einem Zoo, der bewu√üt auf einige beim Publikum sehr beliebte Arten verzichtet, die Giraffen eine gro√üe Bedeutung. Schlie√ülich war f√ľr mich die Giraffenhaltung in Dortmund so etwas wie der entscheidende Schritt zum Gro√üzoo: Das zweite begehbare Tierhaus nach dem Raubtierhaus, eine beim Publikum beliebte Art, die auch den Besucherzuspruch steigerte, und dazu eine Unterart, die ich bislang noch nicht gesehen hatte.
(29.11.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   1,0 Goldtakinnachzucht von 2004 aus Liberec ist jetzt im Zoopark Chomutov ( leider nicht im Tierpark Berlin).
(28.11.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   Ungek√ľrzte Pressemeldung des Zoo Dortmund

Giraffenbulle „Mugambi“ zur√ľck

Die Damenwelt kann aufatmen – zumindest die der Giraffen. Endlich gibt es wie-der einen Mann. Nachdem der langj√§hrige Zuchtbulle „Ovambo“ bereits 2003 im Zoo Dortmund aus Altersgr√ľnden gestorben war, gestaltete sich die Suche nach einem neuen Mann f√ľr die verbliebenen Giraffendamen „Onduri“, „Quibala“ und „Rahima“ als √§u√üerst schwierig. Grund hierf√ľr: die Giraffen in Dortmund geh√∂ren allesamt zur seltenen Unterart der Angola-Giraffen. Leider war es nicht m√∂glich, einen neuen Giraffenbullen aus dem s√ľdwestlichen Afrika zu importieren und in Zoobest√§nden war auch kein junger Bulle abzugeben. Au√üer dem Dortmunder Zoo halten nur wenige Zoos Angola-Giraffen, in Europa nur Lissabon und Este-pona, sowie die „Dortmunder Ableger“ in Neunkirchen und Jaderberg.
Nachdem sich zeigte, dass es nicht m√∂glich sein w√ľrde, einen neuen Bullen in die EU zu importieren, hat die Zooleitung gemeinsam mit dem Zuchtbuchkoordinator entschieden, den Jungbullen „Mugambi“, der 2002 an den Zoo Jaderberg verlie-hen wurde, wieder zur√ľckzuholen. Seit wenigen Tagen ist der vierj√§hrige „Mugambi“ nun wieder in seiner alten Heimat und soll hier das Erbe seines Va-ters „Ovambo“ antreten. Mittlerweile hat er auch das Alter der Geschlechtsreife erreicht, so dass schon bald (fr√ľhestens jedoch im Jahr 2007 – die Tragzeit bei Gi-raffen dauert mindestens 15 Monate) mit Nachwuchs gerechnet werden kann.
Der Zoo freut sich, dass man sowohl in Arnheim (Sitz des Zuchtbuches), als auch in Jaderberg, die Bedeutung der Dortmunder Giraffenzucht erkannte und der Transfer problemlos und ohne Verz√∂gerung durchgef√ľhrt werden konnte.

(28.11.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Betty ist diesmal in der gro√üen Box im Schaubereich ( also auch scho n seit Anfang an zu sehen). Wir hoffen, da√ü sie diesmal nicht so unruhig wie hinter den Kulissen ( langeweile?) wird.
(28.11.2005, 00:00)
Karsten Vick:   Ein Kind von Betty? Dann hoffe ich, dass diesmal alles gut geht!
Am 12.8.05 war das Komodowarangehege in Poznan noch im Bau (gegen√ľber der von Affen bewohnten Gro√üvoliere). Auf dem Schild stand was von den Kanarischen Inseln, sind die Warane m√∂glicherweise f√ľr Loro-Park bestimmt?
(28.11.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Im tierpark berlin ist in der Nacht von Sonnabend zu Sonntag ein weibliches Panzernashorn geboren worden. Der Zoo Br√ľnn hat Dscheladas aus rheine in seine kollektion aufgenommen und will sie mit M√§hnenschafen vergesellschaften. Wei√ü jemand, seit wann Posen ( alt) Komodowarane hat?
(28.11.2005, 00:00)
Oldzooboy:   In Frankfurt gibt es keine Derby-K√§nguruhs mehr,deren Gehege ist jetzt mit Minischweinchen ! besetzt.Wei√ü Jemand,was mit den Derby-K√§nguruhs passiert ist ?
(26.11.2005, 00:00)
Hannes:   Vor ein paar wochen wurde ein Okapi weibchen im zoo berlin geboren.
mann mann mann von den viechern wimmelt es ja nur so.
(26.11.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Der Tierpark Berlin erh√§lt in den n√§chsten tagen 0,1 Nachzucht Hinterindischer Tiger aus Halle.
(25.11.2005, 00:00)
Dirk K:   Also so weit ich weiss sind es nur drei Boxen!? Au√üerdem sind die K√ľhe z.T im Haus getrennt, so dass zwei der 50qm Boxen daf√ľr anfallen, und falls der Bulle in der Musth ist und ein Wechselstall n√∂tig wird, vor allem im Winter, dann wirds schon eng.
(19.11.2005, 00:00)
Denny Lohse:   Also die Bemerkung,den Leipziger Bullenstall vollzustopfen ist fehl am Platz! es sind immerhin vier ger√§umige Boxen, der f√ľr die Elefanten vollkomm ausreicht.
(19.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Da hatte ich mich gerade gefreut, dass endlich mal eine Mutter-Tochter-Verbindung bei "deutschen" Zoo-Elefanten durch gemeinsamen Transfer erhalten bleibt, und schon lese ich, dass die Tochter nur zum Decken nach Leipzig kommt!
Behauptet Hagenbeck nicht von sich, eine nat√ľrlich gewachsene Elefantenherde halten zu wollen? Scheint ja nur Marktschreierei zu sein. Vielleicht sollten sie in Hamburg mal √ľber die Haltung eines zweiten, blutsfremden Bullen nachdenken, der Husseins T√∂chter decken k√∂nnte, statt das Gef√ľge der Herde st√§ndig durcheinander zu wirbeln. Das ist ja der reinste Verschiebebahnhof geworden!
Es spricht ja nichts dagegen, Störenfriede aus einer Herde zu entfernen (wie z.B. Tima einer gewesen sein soll), aber wann und wie soll denn da endlich Ruhe einkehren?
(19.11.2005, 00:00)
Susanne:   Schwergewichtige Verst√§rkung in Sicht
Zoo Leipzig erwartet zwei Elefantendamen aus Hamburg

Der Zoo Leipzig wird voraussichtlich Mitte Dezember zwei weibliche Asiatische Elefanten aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg √ľbernehmen. Die 32j√§hrige „Saida“ und ihre 9 Jahre alte Tochter „Salvana“ sollen die Leipziger Herde nicht nur vergr√∂√üern, sondern auch zu einer ausgewogenen Sozialstruktur beitragen. „Zu einer frei lebenden Elefantenherde geh√∂ren K√ľhe unterschiedlichen Alters und ihre Jungtiere. Es entsteht dort eine Hierarchie, die den Pfeifen einer Orgel gleicht. Wir haben hier in Leipzig aber die fast gleich alten Damen „Hoa“ (20), „Don Chung“ (23), und „Trinh“ (23) mit ihrem dreieinhalbj√§hrigen Sohn „Voi Nam“ sowie die 53j√§hrige „Rhani“. Sobald „Rhani“ als Leitkuh in den Hintergrund tritt, sind Konflikte unter den Gleichaltrigen zu erwarten. Durch die neuen Herdenmitglieder k√∂nnte dies jedoch verhindert werden.“ begr√ľndet Zoodirektor Dr. J√∂rg Junhold den anstehenden Umzug. „Salvana“ ist jedoch nur auf „Hochzeitsreise“ in Leipzig und hier bleiben, bis sie tragend ist. Danach wird sie wieder in ihre urspr√ľngliche Herde nach Hamburg zur√ľckkehren.

Bevor es jedoch soweit ist, werden Kurator Gerd Nötzold und Chef-Elefantenpfleger Michael Tempelhoff die beiden Elefanten in Hamburg ansehen. Dann kann annähernd beurteilt werden, wie gut sie charakterlich zu den Leipziger Artgenossen passen.

(18.11.2005, 00:00)
Sitara:   Danke, Dirk, habe es eben auch auf den Leipziger Zooseiten gelesen. Begutachtung durch Kurator und Chefelefatnepfleger stehen aber demanch noch aus. Hat Hagenbeck sich dazu irgendwo ge√§u√üert?
(18.11.2005, 00:00)
Dirk K:   @ Sitara, laut Internetseite mitte Dezember. Da ist das Haus ja aber trotzdem noch nicht fertig, also eigentlich merkw√ľrdig das Bullenhaus noch mehr vollzustopfen.
(18.11.2005, 00:00)
Sitara:   @ Dirk K: Das neue Elefantenhaus in Leipzig ist doch noch gar nicht fertig, oder? Soweit ich wei√ü, sind Saida und Salvana Mutter und Tochter. Wann sollen denn die beiden dort eintreffen?
(18.11.2005, 00:00)
Dirk K:   In Leipzig gibts Nachwuchs bei den M√§hnenw√∂lfen.
Außerdem sollen zwei neue Elefanten in den Zoo kommen. Nämlich Saida und Sulvana aus Hamburg.
(18.11.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Das letzte Zwergflu√üpferd ( 0,1) hat den Tierpark Berlin nun wie angek√ľndigt Richtung D√§nemark verlassen.
(18.11.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   aktuelle Pressemitteilung:
Biber beziehen die Biberburg im Neunkircher Zoo

Die Bauarbeiten an der Biberanlage im Neunkircher Zoo sind weitgehend abgeschlossen. Intensiv wird im Moment noch an der Biberburg selbst gearbeitet. Vor allem soll die √ľberdimensionale Biberbehausung einen nat√ľrlichen Eindruck machen, was noch etwas Kreativit√§t und Geschick erfordert. Echte Biberh√∂lzer aus dem Saarland werden mit eingebaut. SAARTOTO f√∂rdert dieses Projekt, das auch in Zusammenhang mit der Wiederansiedlung des Bibers im Saarland steht, mit insgesamt 80.000.

Eine Biberfamilie aus Sachsen-Anhalt wird am n√§chsten Dienstag, 22. November, umsiedeln nach Neunkirchen. Sie besteht bis jetzt aus der Mutter und zwei Kindern; der zugeh√∂rige Vater ist im Moment noch abtr√ľnnig, wird aber vielleicht auch schon dabei sein. Das h√§ngt von den n√§chsten Tagen ab. Ein Team des Neunkircher Zoos und Mitgliedern der Biber-AG des NABU macht sich am Sonntag auf an die Mittlere Elbe nach Steckby. Zeitig am Dienstag werden die Biber auf die Reise ins Saarland gehen und voraussichtlich gegen drei oder vier Uhr nachmittags im Neunkircher Zoo ankommen und gleich ihr neues Zuhause beziehen.

Ein Einweihungsfest wird voraussichtlich am 10. Dezember stattfinden.
(18.11.2005, 00:00)
Aguti:   Im Tiergarten Heidelberg gibt es wohl Nachwuchs bei dem neuen Zuchtpaar der Sumatra-Tiger. Im G√§stebuch der HP des Tiergartens war ein Posting, dass das Raubtierhaus mit einem Aushang *Wegen Nachwuchs bei den Tigern* geschlossen war. Gibts genauere Infos dar√ľber?
(17.11.2005, 00:00)
Matthias Papies:   Dabei gehts es um die Stichting EcoZoo die den Zoo Animal World plant. Bisher sind sie noch immer in Verhandlungen mit verschiedenen Gemeinden in ganz Holland, um einen Standort fuer Animal World zu finden.
Animal World soll auf 40 Hektar die fuenf Kontinente representieren. Besonderheit soll sein, dass etwa 16 Hektar (von 40 Hekatar) fuer Wasserspeicherung benutzt werden.
Animal World ist eine Initiative von Jan Oosting, dem Sohn des Gruenders von Dierenpark Emmen. Die Kontinente sollen als Inseln im Wasser liegen und durch Bruecken verbunden sein.
Natuerlichkeit und Edukation sollen diesen Zoo kennzeichnen.
(16.11.2005, 00:00)
Ronald Masell:   Noch ein neur Zoo in den Niederlanden?
Leider ist mein holl√§ndisch nicht gut genug. Wei√ü jemand mehr dar√ľber?
http://www.dierennieuws.nl/dierentuinen/index.htm
....Polder in beeld bij EcoZoo
(14.11.2005, 00:00)
IP66:   Ich war gestern in Wuppertal: Die Pinguienanlage ist schon bepflanzt, aber noch nicht besetzt. Sie wirkt sehr wuchtig, da die Felsen sehr gro√ü geraten sind, allerdings auch gro√üz√ľgig, zumal, wenn man den Landteil der alten Anlage vergleicht. Im Bereich der neuen Gro√ükatzenanlagen, der die Perspektive √ľber die S√ľdamerikaanlage hinaus den Berg hinauf erweitern wird, werden B√§ume gef√§llt und das Gel√§nde vorbereitet. Die beiden jungen Elefanten waren beieinander, der j√ľngere Bulle wirkt recht lebhaft, fast aggressiv, die alle K√ľhe waren im Innenstall beieinander. Die Pfleger griffen in der Tat recht intensiv ein, aber ich hatte den Eindruck, da√ü dies von den Tieren akzeptiert wird und die Interaktionen in der Herde nicht st√∂rt. Auch die beiden neuen Kagus kann man gut sehen - in einer der Au√üenvolieren des Vogelhauses - sie sind recht unruhig, aber dem Augenschein nach in hervorragender Kondition. Als neue Art ist im Innern des Vogelhauses der K√∂nigsparadiesvogel hinzugekommen, im Kleinkatzenhaus kann man ein neues Paar Schwarzfu√ükatzen bewundern. Interessant ist eine Individualbeschilderung der Zebras, dich ich noch nicht kannte: Man wird aufgefordert, die Einzeltiere anhand der Streifung oberhalb der Vorderbeine zu identifizieren.
(14.11.2005, 00:00)
IP66:   Ich w√ľrde die Angelegenheit ein wenig anders formulieren: Wir ben√∂tigen neue Anlagen auch als eine Form von Experiment, um Haltungsprobleme aufzudekcken und zu l√∂sen: Elefantenhaltung wie in K√∂ln vor drei Jahren oder in Krefeld jetzt ist durchaus akzeptabel, wenn man nur K√ľhe h√§lt und sich an dem orientiert, was in einem Jahrtausend Gefangeschaftshaltung von Elefanten entwickelt wurde. Wenn man aber eine Herde mit Bullen halten m√∂chte oder einen Auslauf im Innenraum schaffen will, dann mu√ü man halt neue Wege gehen - und da ist das neueste Haus immer so √ľberholt, wie seine Pl√§ne zum Zeitpunkt des Bauantrages aktuell waren und beginnt sp√§testens mit der Er√∂ffnung den Anschlu√ü an neue Entwicklungen zu verlieren.
(10.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Habe ich an anderer Stelle auch schon gesagt: Neue Erkenntnisse m√ľssen nicht unbedingt bessere sein. Als in den Zoos die Erkenntnis reifte, dass der "moderne" Zoobesucher Gitter mit Gef√§ngnis gleich setzt, wurden nach und nach vielen Tierarten die herrlichen Kletterm√∂glichkeiten am Gitter entzogen. Seitdem sitzen viele Tiere vom Affen bis zur Gro√ükatze in "Gro√üterrarien", die mit ihren Glasscheiben Ger√§usche, Ger√ľche und andere externe Umweltreize abfangen und interne verst√§rken (schlechtere Bel√ľftung, Lichtspiegelungen, akustische Hall-Effekte). Fr√ľher sa√ü manches Tier zwar in einer vergitterten "Badezimmer-Zelle", hatte aber wenigstens nur von einer Seite her Publikumseinsicht. Heute sitzt es in einer optisch ach so sch√∂nen und gr√∂√üeren "Freisichtanlage", die m√∂glichst rundum einsehbar ist und sogar noch Einblicke in H√∂hlen, Schlafboxen usw. bietet. Manche Tierarten und -individuen st√∂rt das wahrscheinlich nicht, aber andere w√ľrden bei freier Wahl vielleicht doch wieder die "Zelle" vorziehen (soweit sie √ľbrigen Faktoren wie z.B. Kletterm√∂glichkeiten, Kratzb√§ume usw. enth√§lt)....

(09.11.2005, 00:00)
Susanne:   Das Wort "Tierqu√§lerei" habe ich nur hypothetisch bzw. mit Fragezeichen gebraucht.
Einerseits w√ľrde ich es ablehnen, eine miese Haltung, die unabsihtlich geschieht, nicht als Tierqu√§lerei zu bezeichnen. Wer ein Kroko in der Badewanne halt und sich nichts B√∂ses dabei denkt, ist trotzdem Tierqu√§ler.
Insifern stimme ich Michael Mettler zu: Man mu√ü es vom Tier aus sehen. Aber man darf sich auch nicht hinter dem Argument verschanzen "wir k√∂nnen nicht in das Tier hineinsehen, also k√∂nnen wie nie feststellen, ob die Haltung f√ľr das Tier unzumutbar ist".
Bevor's jetzt zu philosophisch wird:
Ich wollte nur darauf hinweisen, da√ü wir weder zu √ľberheblich √ľber die Gehege und Haltungen von fr√ľher reden sollten (so, als w√§ren wir jetzt zu endg√ľltigen Erkenntnis gelangt), noch neue Anlagen allzusehr loben - das macht angreifbar in der Zukunft.
(09.11.2005, 00:00)
Ingo Rossi:   @Susanne:
Gleich vorweg, ich bin ein Zoobef√ľrworter, um das klarzustellen. Aber trotzdem m√∂chte ich mir auch den kritischen Blick bewahren und auch nicht den Entwicklungen entgegenstehen, nur weil es bisher immer so war.
Von Tierqu√§lerei, so denke ich, kann man nur sprechen, wenn es bewusst geschieht. Aus heutiger Sicht sind die ehemaligen B√§renburgen winzig, damals waren es grosse Zoogeb√§ude. Ich w√ľrde dann nicht von einer Tierqu√§lerei sprechen, aus damaliger Sicht war die Haltung ja absolut ok.
Herr Dr. Nogge sagte zur Er√∂ffnung des neuen K√∂lner Elefantenhaus, das dieses Haus den heutigen Erkenntnissen, soweit wir es wissen, entspricht. Und nur das kann man sagen, wenn man ehrlich bleiben will. Die Zukunft wird bestimmt noch viele andere Haltungsm√∂glichkeiten zeigen. Ob man mit dieser Sicht den Zoogegenern „T√ľr und Tor“ √∂ffnet, glaube ich nicht. Schliesslich geht es ja auch bei der Haltung um die Erforschung der Tiere im Zoo.
Bestimmt war die ehemalige Elefantenhaltung im K√∂lner Zoo nicht die Schlechteste bzw. tierqu√§lerisch, aber man weiss heute eben mehr √ľber diese Tiere und das bedingt damit eine neue Haltungsart. Den Vorg√§ngern von Herrn Dr.Nogge ist damit keine Tierqu√§lerei vorzuwerfen. Aber kann man deswegen diese Haltung heute noch verteidigen? Oder muss man da nicht einfach den erweiterten Wissensstand gerecht werden und zugeben, das heute die Elefanten besser gehalten werden. Auch wenn da Zoogegner „siehste“ sagen.

(09.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Susanne: Mit Zoogehegen und mit dem Wissen √ľber Tiere allgemein ist es wie mit Persil. Jedes Jahr hei√üt es "neu und jetzt noch besser"!
Ob ein Tier unter den gerade als optimal befundenen Haltungsbedingungen leidet, kann eigentlich nur das Tier selbst beurteilen, und ich behaupte mal, dass es zu jeder Zeit Tierindividuen gegeben hat, die sich den vorhandenen Bedingungen angepasst haben und andere, die unter den selben Bedingungen Defizite versp√ľrten. So mancher grandiose Zuchterfolg, den sich die Zoos ans Revers heften, war vielleicht in der Hauptsache einem Faktor zu verdanken, an den man nicht zuerst denkt: Die Sexualpartner verstanden sich wirklich bestens, das Verh√§ltnis zu einem bestimmten Pfleger war ungew√∂hnlich gut, das Gehege war zuf√§lligerweise bestimmten Klimabedingungen ausgesetzt, welche die Tiere f√ľr optimal hielten usw.
So gesehen ist es enorm schwierig zu beurteilen, ob ein Tier unter einer bestimmten Haltungsform, Gehegegr√∂√üe, Sozialstruktur usw. wirklich grunds√§tzlich oder "nur" individuell bedingt "leidet". Und gleich von "Tierqu√§lerei" zu sprechen, finde ich zu hart, schlie√ülich ist das Wildleben mit Fressfeinden, innerartlichem Konkurrenzdruck, Parasiten oder zeitweisem Nahrungsmangel auch kein Zuckerschlecken, da werden die Tiere in vielen F√§llen noch weit mehr an den Rand des Ertr√§glichen (oder dar√ľber hinaus!) gedr√§ngt.
(08.11.2005, 00:00)
Susanne:   @ Ingo Rossi: Das ist mir schon klar. Ich meine nur, wenn wir heute tats√§chlich behaupten, da√ü man eine Tierart nicht "artgerecht" halten kann, dann hei√üt das im Umkehrschlu√ü, da√ü fr√ľher (wissentlich oder nicht ist nicht die Frage!) tierqu√§lerische Haltung betrieben wurde...! Und gibt damit den damaligen Anti-Zoo-Aktivisten recht.

Das gilt auch f√ľr Zoodirektoren, die bei der Er√∂ffnung neuer Gehege gro√ü verk√ľnden "die alte Haltung war nach heutigen Erkenntnissen nicht mehr tragbar" - und damit zugeben, da√ü es in ihrem Zoo fr√ľher nicht-artgerechte Haltung gab, und damit den fr√ľhreren Zoogegnern recht geben und ihren eigenen Direktoren-Vorg√§ngern widersprechen. Letztlich war es den damals (schlecht?) gehaltenen Tieren aber egal, ob man es damals nicht besser wu√üte. Und da die Entwicklung ja so weiter geht, sind die heute gehaltenen Tiere also die erkannt Gequ√§lten von morgen??
Die Frage, ob ein Tier leidet, ist schließlich unabhängig vom Wissensstand ihrer Halter!

Und was heißt schon "nach heutigem Wissensstand" - ob man eine Tierart halten kann oder nicht, ist eine Frage des Platz-, Technik- und Pflege-Aufwands, den man bereit zu tragen ist. Ganz sicher keine grundsätzliche Frage.

Ich will hier keineswegs eine Diskussion "Zoo Ja oder Nein" anfangen (und ich habe hoffentlich bereits bewiesen, da√ü ich kein Anti-Zoo-Mensch bin). Aber wer leichtfertig sagt, da√ü "fr√ľher schlechte Tierhaltung betrieben wurde, weil man es nicht besser wu√üte" und gleichzeitig zugesteht, da√ü es noch immer weitere Erkenntnisse gegben wird, der √∂ffnet T√ľr und Tor f√ľr Zoogegner, die dann sagen k√∂nnen "die heute gefeierten neuen Zoogehege sind somit zwangsl√§ufig die erkannten Tierqu√§lereien von morgen, und damit ist Zootierhaltung auf jeden Fall Tierqu√§lerei, wenn auch jetzt (noch) nicht fachlich belegt".

Ich wei√ü auch keinen Ausweg aus dem Dilemma, aber man sollte vorsichtig mit Formulierungen sein - und zwar sowohl, was ach so artgerechte neue Anlagen angeht, was fr√ľhere "nicht artgerechte Haltungen" betrifft, wie auch damit, welche Arten "grunds√§tzlich nicht zu halten" sind.
(08.11.2005, 00:00)
Denny Lohse:   @Konstantin Ruske: Die zwei weiblichen Dallschafe kommen nicht aus dem Zoo Leipzig sondern aus Stuttgart,Leipzig hat einen jungen Bock nach Krefeld geschafft und √ľber Stuttgart einen Bock zur Zucht in Leipzig, sowie die 0,2Dallschafe f√ľr den Zoo Pilsen mitgebracht
(07.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Dass Nachzucht als Gradmesser f√ľr richtige Tierhaltung sehr zweifelhaft ist bzw. nicht f√ľr alle Arten angewendet werden kann, zeigen doch gerade die Gro√ükatzen - L√∂wen und Tiger vermehren sich schlie√ülich sogar in Circus-K√§figwagen! Und mancher Circus hatte schon eine florierende Tigerzucht, als viele Zoos noch davon tr√§umten.... Den Gro√ükatzen scheint die "Chemie" zwischen den Individuen wesentlich wichtiger zu sein als die Haltungsbedingungen.
Die fr√ľhere hannoversche Elefantenhaltung und -zucht "funktionierte" ja offensichtlich auch nur wegen des Ausnahmeverh√§ltnisses zwischen dem Pfleger Ramin und "seinen" Tieren - unter heutigen (!) Ma√üst√§ben gelten die damaligen Haltungsbedingungen als v√∂llig inakzeptabel....
(07.11.2005, 00:00)
IP66:   Die Diskussion √ľber die karlsruher Anlagen kn√ľpft an einige Punkte an, die schon an anderen Stellen im Forum diskutiert wurden. Eigent√ľmlich ist nur, da√ü, im Gegensatz zu den neuen Elefantenhaltungsmethoden, die meisten Gro√ükatzenarten schon seit mehr als hundert Jahren in Zoos erfolgreich z√ľchten, und zwar schon in H√§usern, gegen√ľber denen die jetzigen Anlagen in Karlsruhe √ľberaus gro√üz√ľgig anmuten. Es sind eben nicht nur neue wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch Vorstellungen und Paradigmen von Tierhaltung generell, die Ursache von Umbauten werden. Ob diese freilich wirklich k√ľrzer andauern sollen als die klassische Generation von 30 Jahren, und ob hier nicht wirklich Modeph√§nomene vorliegen, die aktuellen Bekleidungsstilen zu vergleichen sind - dar√ľber w√§re zu diskutieren.
(07.11.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   der Zoo pilsen erg√§nzt seinen Bestand von bisher 2,0 Dallschafen um zwei weibchen aus Leipzig, um so auch mit der Zucht beginnen zu k√∂nnen.
(07.11.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Der Tierpark berlin hat einen Wurf Waldhunde an den Zoo Prag abgegeben und damit den Bestand dort bedeutend aufgestockt.
(07.11.2005, 00:00)
Ingo Rossi:   @Susanne
Wir alle, auch die Zoodirektoren, sind Kinder ihrer Zeit. Was fr√ľher einmal galt und auch von Wissenschaftlern vertreten wurde, ist nicht ewig wahr, zum Gl√ľck entwickelt sich ja alles weiter.
Denke da auch an Tierarten, Seelefanten, die nach dem heuitgen Wissenstand nicht mehr gehalten werden. Genauso betrifft es die Zoogestaltung. Viele neue Erkenntnisse brauchen ja auch neue Umsetzungen, z.B.: Tiere in gr√∂sseren Gruppen zu halten. In 20 Jahren werden wir (hoffentlich) mehr wissen und sehen, das wir heute jede Menge Fehler machen... Vorw√ľrfe kann man da nicht machen.
(06.11.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Meine Frage nach den Karlsruher Zukunftspl√§nen ist heute beantwortet worden. Ein neues Gro√ükatzenhaus ist in Planung und soll dort gebaut werden,wo jetzt noch das"Glashaus"mit verschiedenen Krallenaffen und Papageien steht.Auch soll ein neues Elefantenhaus gebaut werden,und zwar am zweiten Eingang,wo jetzt noch das alte Schwimmbad steht.Ob mit oder ohne Bullenhaltung wei√ü ich nicht,ich gehe davon aus,das ein Bulle gehalten werden soll.Das derzeitige Haus soll f√ľr Flu√üpferde ode Nash√∂rner genutzt werden,das alte Raubtierhaus soll ebenfalls weiterhin f√ľr Tiere genutzt werden,denkbar sind Kleinraubtiere.Leider ist mir noch nicht bekannt,wie die Pl√§ne f√ľr das Affenhaus aussehen,jedenfalls sollen die derzeitigen Pl√§ne nicht mehr als 20 Millionen Euro kosten......
(06.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Susanne: Genau so ist es ja, ob nun in der Zootierhaltung im Speziellen oder in der Zoologie im Allgemeinen: Das neueste Wissen von heute ist der Bl√∂dsinn von morgen, √ľber den die n√§chste Generation nur noch den Kopf sch√ľttelt - so wie wir dies heute √ľber die Erkenntnisse von gestern tun. Vielleicht wird man in zehn Jahren EU-Richtlinien verf√ľgen, nach denen Elefantenanlagen mindestens 2,768 Hektar gro√ü sein m√ľssen - und es wird Zoos geben, die deswegen ihren halben Tierbestand rausschmei√üen, nur um die Elefanten behalten zu k√∂nnen..... :-)
(06.11.2005, 00:00)
Susanne:   Ist schon komisch: Der Karlsruher L√∂wenhaus-Umbau (wie auch der Flu√üpferdanbau) ist noch keine 20 Jahre alt und wurde damals vom Stil und von der Umsetzung st√ľrmisch begr√ľ√üt - auch von mir... Endlich "naturnahe" Gestaltung (Felsen, Pflanzen), direkte N√§he (Glas) usw.!
Zwar war mir damals klar, da√ü beide Anlagen nicht wirklich viel Platz zur Verf√ľgung stellen, aber die Herren Zoodirektoren haben uns ja lautstark verk√ľndet, da√ü auch 40 qm f√ľr L√∂wen v√∂llig OK w√§ren, und die neue Anlage b√∂te ja weitaus mehr.
(Das war √ľbrigens das Erstlingswerk von Gigi Heuss, die daraufhin mit Masterpl√§nen f√ľr alle m√∂glichen Zoos um sich geworfen hat, in den noch ganz neuen L√§ndern ein Holzgeb√§ude nach den anderen gebaut hat und seit dem Magdeburger Schimmelaffenhausskandal abgetaucht ist...)
Was ich sagen will: Hier haben wir das erste Beispiel eines großen Post-Beton-Kachel-Zeitalter-Geheges, das wegen erwiesener Untauglichkeit ausgemustert wird.
Ob in weiteren 10 Jahren die Gehege aus Hannover, Leipzig oder auch Arnheim, Z√ľrich ebenfalls so untragbar geworden sind? Und, noch bedenklicher: Die Tierarten sind dieselben. Also haben sich die Direktoren und Architekten nun √ľber 150 Jahre lang darin get√§uscht, was Tiere an Gehegen ben√∂tigen. Wer sagt uns, da√ü wir nun die ewige Erkennis haben - oder sind die Tiere im heutigen Zoo nach den Erkenntnissen von Morgen und der k√ľnftigen Gesetzgebung her wom√∂glich tierqu√§lerisch untergebracht?
(06.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Aguti: L√∂wen gegen Fenneks - genau das ist es, was ich an anderer Stelle im Forum meinte: Statt alte und f√ľr die urspr√ľnglich gehaltenen Arten zu kleine Anlagen abzurei√üen oder auf Kosten benachbarter Tierarten zu vergr√∂√üern, kann man sie mit viel geringerem Aufwand f√ľr kleinere Arten nutzen. Mein Bravo nach Karlsruhe (und die Hoffnung, dass die Fenneks dann auch das Au√üengehege zugesprochen bekommen)!
(06.11.2005, 00:00)
Aguti:   Im Karlsruher Raubtierhaus leben nur noch zwei Schneeleoparden (auch schon relativ alt) und die Salzkatzen. Die ehemalige L√∂wen-Innenanlage wurde meinen Infos nach f√ľr Fenneks umgestaltet. Es werden keine neuen Gro√ükatzen mehr in das Haus aufgenommen.
(06.11.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Ich habe geh√∂rt,das der Zoo karlsruhe keine L√∂wen mehr hat und das auch der letzte Jaguar gestorben ist.Dann m√ľ√üte ja das Raubtierhaus jetzt fast leer sein,oder ? Ich glaube,ein Javaleopard,zwei Salzkatzen,und zwei Schneeleoparden leben jetzt noch darin.Wei√ü jemand,welche Zukunftspl√§ne der Zoo mit diesem Haus hat,zumal der Zoo jetzt auch einen Masterplan hat,der einen kompletten Umbau und einen eventuelle Erweiterung des Zoos bis 2015 vorsieht.Wollen die neue L√∂wen dort drin halten ? Das w√ľrde ich nicht beg√ľ√üen,die L√∂wenanlage ist ja winzig!
(05.11.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Meine √Ąu√üerungen waren tats√§chlich ironisch gemeint,in Wirklichkeit finde ich es absolut bl√∂dsinnig,diesen Weg der"Tiervermehrung"zu gehen.Im Fall von Elefanten funktioniet die beste Zucht mit einer vern√ľnftigen Anlage,sowie einer jungen Gruppe,eventuell mit zwei Bullen.Und nat√ľrlich entsprechend guten und erfahrenen Tierpflegern.In den USa ist es aber so,das die meisten Zoos nicht bereit sind,ihre Anlagen umzubauen oder die gef√§hrlichen Bullen zu halten,von daher bedient man sich dort eben der k√ľnstlichen Befruchtung,was ich nicht begr√ľssenwert finde,da es es,wie Sitara schreibt,unglaublich stressig f√ľr Elefanten ist.( wahrscheinlich auch f√ľr andere Tiere)Die Zoos sollten sich die hohe Kosten, die die k√ľnstliche Befruchtung verursacht,lieber in die atgerechte Haltung ihrer Tiere investieren.Ist denn das Berliner Pandaweibchen nicht mal fast gestorben nach einer der vielen Versuche einer k√ľnstlichen Befruchtung ?
(05.11.2005, 00:00)
Dirk K:   Bis jetzt sind in Rheine 5 Dscheladas geboren worden. Es wird jedoch angenommen, dass es noch weitere Geburten geben wird.
(05.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Hannes + Sitara: Ich hatte die √Ąu√üerung von oldzooboy ebenfalls als Ironie aufgefasst.
Wahrscheinlich braucht es nicht mehr lange, bis ein schwunghafter kommerzieller Handel mit Elefantensperma entsteht, mit dessen Kauf sich dann wohlhabende Circusse ihren Umsatz steigernden Nachwuchs sichern wollen (und DAS meine ich leider nicht ironisch, diese Bef√ľrchtung hat die EEG auch schon ge√§u√üert)!
(05.11.2005, 00:00)
Hannes:   @sitara
ich bin ganz deiner meinung höre jedoch bei oldzooboy eine gewisse ironie heraus da so etwas niemand praktisch finden kann da es unsinnig wäre nur 2 bullen zu halten egal wieviel sperma man hat
(05.11.2005, 00:00)
Denny Lohse:   Endg√ľltig,am Donnerstag den 3.11. wurde die traditonelle Eisb√§renhaltung im Zoo Leipzig beendet.Die letzte ihrer Art wurde in den Zoo von Bremerhaven gebracht.(viel spa√ü dort senja)
(05.11.2005, 00:00)
Sitara:   @ Oldzooboy: „Die k√ľnstliche Befruchtung ist ja unglaublich praktisch,man braucht praktisch nur noch zwei oder drei Bullen zu halten,den Samen kann man ja ca.10 Jahre lang einfrieren,und die restlichen Zoos k√∂nnen sich die enormen Kosten einer Bullenhaltung sparen.“
(05.11.2005, 00:00)
Sitara:   Wie ich einer Kurzmeldung im TV entnehmen konnte, ist gestern nachts in Magdeburg ein Spitzmaulnashorn geboren worden. Es handelt sich um ein weibliches Tier und es soll die erste Nachzucht in diesem Jahr europaweit sein!
(05.11.2005, 00:00)
Matthias Papies:   Bei Elefanten ist es eben noch nicht moeglich den Samen einzufrieren und danach wieder zu verwenden.
Bei jeder Doku ueber kuensliche Befruchtung bei Elefanten wird das erwaehnt und das IZW ist am forschen, wie das in Zukunft geloest werden koennte.
(04.11.2005, 00:00)
Oldzooboy:   @Klaus Sch√ľling 30.10 Ich denke,das in Indianapolis und Tampa frischer Samen f√ľr die Befruchtung der beiden Elefantenk√ľhe verwendet wurde,es ist
aber auch m√∂glich,Samen,der √ľber Jahre hinweg eingefroren war,zu verwenden,im Falle einiger anderer Tierarten wurde das schon so gemacht.Soweit ich wei√ü,sind noch weitere Elefantenk√ľhe in verschiedenen Us-Zoos durch k√ľnstliche Befruchtung tr√§chtig.Da kaum ein Us-Zoo √ľber Bullentaugliche Elefantenanlagen verf√ľgt und die meisten Zoos auch keinen Bullen haben wollen,wird die k√ľnstliche Befruchtung dort weiter an Bedeutung zunehmen.Nicht nur im Falle von Elefanten,sondern auch von Huftieren,Gro√ükatzen und Orcas.
(03.11.2005, 00:00)
Aguti:   Auch im Jaderpark werden auf der Afrika-Anlage Rappenantilopen vergesellschaftet mit Elenantilopen, Angola-Giraffen, Steppenzebras, Afrikanischen Strau√üen und Kronenkranichen, sowie anderen V√∂geln gehalten.
(03.11.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Erneut gro√üer Soldatenara im tierpark Berlin geschl√ľpft. Kaiseradler aus Tallin geholt, so da√ü jetzt ein Paar gehalten wird. Hoffentlich werden sie sich vertragen.
(03.11.2005, 00:00)
IP66:   Der Angola-Giraffen-Bulle f√ľr Dortmund ist doch eine gute Nachricht. Bei den Krabbenw√§schb√§ren vermute ich, da√ü sie in dem einstens f√ľr Otter konstruierten Gehege trotz Stromverdrahtung nicht geblieben sind. Auf die Blaumaulmeerkatzen in Gelsenkirchen w√ľrde ich nicht zu intensiv hoffen, da es in der Gruppe noch kein Jungtier gab und die Tiere sich auch nie gut vertragen haben.
(03.11.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten: Und wieder ein Zoo weniger mit Rappenantilopen - und das, obwohl Gelsenkirchen nach eigenen Aussagen nie Probleme mit der Gemeinschaftshaltung dieser Art hatte. Ich habe k√ľrzlich noch die Homepage besucht und mich schon gewundert, dass die "Artenf√ľlle" bei den Antilopen doch sehr eingeschr√§nkt war. Kurios, dass man dann ausgerechnet zwei Arten beh√§lt, die sich f√ľr Otto Normalbesucher √§u√üerlich kaum unterscheiden (Nyala und Sitatunga).
(03.11.2005, 00:00)
Aguti:   Habe gerade auf der HP des Jaderpark gelesen, dass der Angola-Giraffenbulle Mugambi am 1.11.05 wieder nach Dortmund zur√ľckgegeben wurde, da dort f√ľr die verbliebenen drei K√ľhe kein passender Bulle gefunden werden konnte. Die beiden anderen weiblichen Nachzuchttiere aus Dortmund verbleiben im Jaderpark.
(02.11.2005, 00:00)
Karsten:   N¬īabend. F√ľr das Zoom Ge gilt: Rappenantilopen und Springb√∂cke weg. War h√©ut da...Haben dort √ľbrigens noch Blaumaulmeerkatzen.. Ich hoff ich habe korrekt gelesen...Die Krabbenwaschb√§ren in Dortmund bhaben √ľbrigens ihr groz√ľgiges Quartier mit deb Nasenb√§ren getauscht.. ab in deren kleinen K√§fig.. vorgezogener Abschied???
(01.11.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   Ist das belegbar, dass der Elefantensamen eingefroren war odere eine Vermutung. Soviel ich den Vortr√§gen der "Berlin Boys" vom IZW entnommen habe, mu√üte bis jetzt immer eine frische Spende eingeflogen werden (F√ľr Wien kam der Spender glaube ich aus Chester).
Ich glaube auch nicht, dass mehr als 50 % der Elefantenk√§lber in den USA auf k√ľnstliche Befruchtung zur√ľckgehen.
(30.10.2005, 00:00)
Denny Lohse:   Freitag sind erfolgreich 4 Thomsengazellen,im Zoo Leipzig, eingetroffen.Die 5. Thomsengazelle ist in Posen leider schon vorm verpacken verstorben.Morgen,was Montag ist, werden 3 weitere Tiere aus Hannover abgeholt
(30.10.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Auch in zwei amerikanischen Zoos gibt es Elefantenbabies,beides Bullen,beide am gleichen Tag geboren,am 10.10,und nat√ľrlich sind beide K√§lber durch k√ľnstliche Befruchtung entstanden,wie in Amerika so √ľblich.Die Geburten fanden im Zoo Indiananapolis und im Lowry Park Zoo Tampa statt.Die k√ľnstliche Befruchtung ist ja unglaublich praktisch,man braucht praktisch nur noch zwei oder drei Bullen zu halten,den Samen kann man ja ca.10 Jahre lang einfrieren,und die restlichen Zoos k√∂nnen sich die enormen Kosten einer Bullenhaltung sparen.Das ist doch DAS Konzept f√ľr DEN Zoo der Zukunft,ein ,zwei Zoos halten nur noch m√§nnliche Tiere alller Arten,un damit werden alle Weibchen in den restlichen Zoos befruchtet,auf diese Weise ersparen sich die Zoos eine ganze Menge an √Ąrger und Problemen,zum Beispiel wenn die Tiere sich nicht paaren wollen,oer man unvertr√§gliche Tiere hat.Das geh√∂rt dann der Vergangenheit an,und die Zoos k√∂nnen dann auch grosse Zuchtstationen in den Ursprungsl√§ndern einrichten,ebenfalls nur mit M√§nnchen,und dann deren wichtiges Ebgut in die Zoopopulationen einbringen...
(30.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Und wieder mal ein Elefantenkalb: In Hannover wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein kleiner Asiatenbulle geboren. "Klein" ist allerdings relativ, denn mit 140 kg ist er selbst f√ľr einen Elefanten ein Riesenbaby. Mutter ist die Burma-Elefantin Khaing Hnin Hnin (ihr zweites Kalb), Vater der Ceylon-Bulle Calvin.
Die sieben Minuten dauernde Geburt fand nicht innerhalb der Herde statt, sondern dem hiesigen Haltungssystem entsprechend auf konventionelle Weise im direkten Beisein der Pfleger.

Außerdem wurde bereits jetzt der millionste Besucher 2005 im Zoo verzeichnet.
(Quelle f√ľr beides: Tageszeitung "Neue Presse" von heute.)
(29.10.2005, 00:00)
Dirk K:   Und hier direkt noch eine kleine Neuigkeit:
Am 26.10 ist im Berliner Zoo ein Okapiweibchen zur Welt gekommen. Noch ist es aber nat√ľrlich noch nicht f√ľr die Besucher zug√§nglich.
(28.10.2005, 00:00)
Dirk K:   Der Wuppertaler Zoo bekommt von seinem Zoo-Verein ein Paar Kagus geschenkt.
(28.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Im Berliner Zoo steht auch noch ein verwitweter Thommy-Bock (hinter den Kulissen der Asien-Anlage am Elefantentor), holt den doch auch noch dazu!
(28.10.2005, 00:00)
Dirk K:   Bald werden acht m√§nnliche Thomsongazellen in die Kiwara-Savanne in Leipzig einziehen. Sie kommen aus Hannover und Posen.
(28.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   3 Amurleoparden und zwei Chinaleoparden im Tierpark Berlin geboren. Weiterhin dort: Kleiner Soldatenara, Sonnenralle geschl√ľpft, erstmals bauen Pelikane ( Rotr√ľcken) im freien Nester ( werden aber wohl nicht drau√üen gelassen); f√ľr fasanerie neu angeschafft 1,1 Satyrtragopane, Graue Pfaufasane, 0,1 Schopffasan ( sehr schwierig zu beschaffen)
(27.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Dirk L.: Na, da fallen mir aber neben einer reichlichen Vielfalt australischer V√∂gel auch etliche S√§ugetiere ein, die alle noch in den letzten zwanzig Jahren in deutschen Zoos vertreten waren, darunter allein 7 (!) Formen Riesenk√§ngurus, etliche Wallabys, 4 Formen Baumk√§ngurus, Gleichfarbkuskus, Beutelteufel, Dingo, Kurzschnabeligel, Gleitbeutler, Koala, Wombat, H√ľpf- und Scheinmaus, Schwimmratte, Fuchskusu...... War also alles verf√ľgbar, hat nur wenig Interessenten gefunden - und endete deshalb bei der "Standard-Australienwiese".
Und solange in Asienbereichen Trampeltiere und Yaks, in S√ľdamerikaanlagen Lamas und Alpakas und in Afrikabereichen Watussirinder und Zwergziegen (s√§mtlich Haustiere) pr√§sentiert werden , h√§tte ich auch kein Problem damit, Australien "wie in echt" mit Dromedaren, Eseln, Wasserb√ľffeln, Timorhirschen oder sogar Wildkaninchen zu best√ľcken!
(22.10.2005, 00:00)
Dirl L:   Kowaris: Wesentlich schlimmer als das Z√ľchten mit eventuell verwandten und nicht genau bekannten Tieren (ich denke, bei solchen Tieren ist die Inzucht-Hysterie v√∂llig unangebracht) war der vor√ľbergehend verh√§ngte Zuchtstopp durch das EEP. Bei so kurzlebigen Tieren und den √ľblich langen R√ľcklauf-, Entscheidungs- und Berichts-Zeiten in EEPs war bald die H√§lfte weggestorben (und wenn einige Zoos und Privathalter nicht einfach weitergesz√ľchtet h√§tten, w√§r's noch schlimmer gewesen.)

Australienparkteil: Das w√§re sehr zu begr√ľ√üen. Bisher war ja das Problem, da√ü da letztlich nur Emus, Bennetts, Tauerschw√§ne und ein paar andere "gew√∂hnliche" Arten verf√ľgbar gewesen w√§ren. Jedenfalls kaum echte Publikumsmagneten. Das mag sich jetzt ja √§ndern.
(22.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Nach all dem, was ich seinerzeit √ľber den Start des Kowari-EEP geh√∂rt habe, war dieses von Anfang an eine Lachnummer: Da die Tiere (wie bei Kleins√§ugern leider √ľblich) vorher kaum in irgendeiner Form markiert worden waren, hatte man etliche Individuen unklarer Verwandtschaftsverh√§ltnisse zum Start (und schon damals Tiere in Privathand). Tolle Basis f√ľr ein EEP...

Nun werden ja EEPs teilweise auch aus "politischen" Gr√ľnden gestartet - ein moderner Zoo kann es sich schlie√ülich kaum noch erlauben, nicht wenigstens EIN EEP zu koordinieren. Genau aus diesem Grund startete der Zoo Berlin seinerzeit das EEP f√ľr die Asiatische Goldkatze - mit einem Anfangsbestand von 18 Tieren, von denen 12 eng miteinander verwandt waren (Heidelberger Linie). So hatte man ein EEP, aber erfreulich wenig Arbeit damit...

Was den Zoo Hannover betrifft: Immerhin hatte man sich zu Gunsten von Sumpfwallabys von den allgegenw√§rtigen Bennettk√§ngurus getrennt. Und NOCH steht gar nicht fest, ob es nicht doch einen Parkteil Australien geben wird, da f√ľr den Bereich zwischen Dschungelpalast und Meyers Hof noch kein fertiger Masterplan besteht (betrifft die Fl√§che, auf der jetzt Gro√ü- und Kleinkamele, Robben, Pinguine, W√∂lfe, Rentiere, Eulen und Geparden gehalten werden). Ein Entwurf f√ľr ein Australienkonzept liegt dem Zoo bereits vor - von mir....

(22.10.2005, 00:00)
steven:   kanz super, endlich wieder neue wombats!
ich hoffe das es auch ein richtig nachzucht bekommt.
(22.10.2005, 00:00)
Sitara:   News aus Duisburg: am Mittwoch, 19.10., sind 6 Nacktnasenwombats direkt aus Australien in Duisburg eingetroffen. Davon gehen 2 nach Hannover, 2 nach Plankendael (Belgien) und 1 P√§rchen beh√§lt Duisburg f√ľr die Zucht. Die beiden dort befindlichen √§lteren Tiere, "Rolf" und "Emma" werden auch weiterhin dort bleiben.

(22.10.2005, 00:00)
Dirk L:   Mit wurde auf der letzten EAZA-Tagung vom Marsupial TAG berichtet. Danach soll es wohl schon seit Jahren eine konzertierte Aktion mehrerer EAZA-Zoos geben, um gemeinsam Tiere aus Australien zu bekommen. Das Hindernis sind nicht die Zoos, sondern die Australischen Beh√∂rden, die zuerst eine gute Begr√ľndung samt Proposal f√ľr nachhaltige Zucht haben wollen. Das kann ich nachvollziehen.
Dabei wurden aber ein paar Fehler gemacht. Ein Problem war, dass erst die Beh√∂rden kontaktiert wurden, und sich der Australische Zooverband zu Recht √ľbergangen f√ľhlte ("ihr wollt unsere Tiere, aber wir erfahren es auf Umwegen"). Das war politisch unklug und hat ein Jahr gekostet.
Viel verheerender aber ist, was mit den vorhandenen EEPs passierte. F√ľr Bettongs und Kowaris z.B. ist das (in Deutschland gef√ľhrte!) EEP seit Jahren v√∂llig unkoordiniert, die Zust√§ndigen stellen sich tot. Zudem sind trotz fester Vereinbarungen mit den Australiern Tiere aus dem EEP erst in Privath√§nde und dann in den Tierhandel gelangt. Das macht nat√ľrlich keinen guten Eindruck Down Under!
Aber, nun geht es langsamt los. Ein paar Pärchen Wombats werden wohl die ersten sein - wie mir in Duisburg berichtet wurde.
Au√üerdem, stimmt schon, viele Zoos sind nicht wirklich an australischen Tieren interessiert; auch die neuen "Geo-Freizeit-Zoos" haben Australien ja weitgehend ausgeklammert (nein, kommt mir nicht mit Hannover, das ist eine Verlegenheitsl√∂sung und die alte Anlage mit etwas Wellblech geschm√ľckt!)
Wirklich motoiviert ist neben Duisburg eigntlich mur Krefeld (Baumk√§nguruhs) und South Lakes. Davil Gill hat ja mittlerweile fast alle Zuchtb√ľcher f√ľr K√§nguruhs bei sich, weil sie sonst keiner haben will. Erschwert wird das nun wieder dadurch, da√ü Gill in Australien keinen besonders guten Ruf hat, nachdem er seinen zweiten Zoo in Queensland verkaufen mu√üte und es da einige Unregelm√§√üigkeiten gab...
Soviel wollte ich gar nicht schreiben, aber manche Details sind f√ľr ein kompletteres Bild halt n√∂tig. Erg√§nzungen und Korrekturen willkommen! Ich h√∂re das ja auch alles nur aus zweiter Hand...
(18.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Der Zoo Berlin hat im Laufe der Zeit mehrfach Tiere aus Australien erhalten (selbst Rote Riesenk√§ngurus!), irgendwo m√ľssen also Ausnahmem√∂glichkeiten vorhanden sein.
Die Frage ist eher, welcher Zoo Australier WILL, sind doch die meisten ancsheinend recht zufrieden mit ihrer "Standard-Australienwiese" mit Bennettk√§ngurus und Emus. W√§re das Interesse an K√§ngurus gr√∂√üer, h√§tte man wohl nicht so viele Arten auslaufen lassen bzw. sich um die Verg√∂r√üerung der Zuchtbasis ernsthafter bem√ľht.
(18.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Auch in meiner zeitung wurde heute ausf√ľhrlich √ľber die Tasmanischen Teufel als Staatsgeschenk berichtet. Lockert Australien so nach und nach etwas seine schrecklich rigiden Ausfuhrbestimmungen ( Bergk√§nguruhs f√ľr Kronberg- leider nicht erfolgreich, Wien erkundigt sich nach anderer Koalaunterart, h√§tten auch Felsenk√§nguruhs bekommen, konnten sie aber nicht unterbringen...) Tut sich da etwas? W√§re ja f√ľr die europ√§ischen Gro√ük√§nguruhbest√§nde sehr wichtig! Wei√ü jemand mehr?
(18.10.2005, 00:00)
Dirk:   Hab was vergessen:
Warum können die Elefanten eigentlich nur noch den vorderen Teil der Anlage nutzen, wegen den Schwierigkeiten, die Bongi bei der Bewältigung der "Treppenstufen" hat?
(18.10.2005, 00:00)
Dirk:   Ich war am Samstag im Wuppertaler Zoo und hab wegen dieser Tiergeburt mal nachgefragt, der Nachwuchs stellt sich bei den Leoparden ein, bei welcher Farbvariante weiss ich jedoch nicht.
(18.10.2005, 00:00)
R. Masell:   Das Flu√üpferdbaby im K√∂lner Zoo ist ertrunken! Ist Nachts passiert, deshalb wei√ü man die genaue Ursache nicht.
(18.10.2005, 00:00)
Werner Weyler:   Wuppertal hatte am Wochenende wieder Besucherrekord. Nat√ľrlich war die Elefantenanlage der Renner. W√§hrend " Bongi " auf der Au√üenanlage allerlei Bl√∂dsinn veranstaltete, umsorgt von der Mutter und Tante ( Leitkuh ), stand der kleinere " Kibo " schon sehr sicher im Innenstall. Es war zu sch√∂n anzusehen, wie die Kleinen den Kontakt zueinander suchen. Im n√§chsten Fr√ľhjahr/ Sommer wird man wohl interessante Spiele des Nachwuchses auf der Anlage beobachten k√∂nnen.

Der kleine Takin und das Kiangfohlen haben sich in den paar Wochen kr√§ftig entwickelt. Nachwuchs gab es im Oktober bei den Drills und Wanderus. Weiterhin bei den Oman- Falbkatzen und das Raubtierhaus war am Wochenende zu, wegen Geburt. Ich bin mir nicht sicher, aber wenn dann d√ľrfte es Nachwuchs bei den asiatischen Goldkatzen gegeben haben.

Die neue Gorilla- und die Pinguinanlagen nehmen schon ziemlich Gestalt an und sehen sehr gut aus. Von den Freianlagen f√ľr L√∂wen und Tiger im Erweiterungsgel√§nde sieht man nur wenig, aber man h√∂rt den Baul√§rm und im n√§chsten Jahr ( zum 125 j√§hrigen Jubil√§um )mu√ü man noch einige H√∂henmeter mehr √ľberwinden.
(17.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @IP66: Die Hulmans auf Sri Lanka und im S√ľden Indiens tragen einen "nach oben gek√§mmten" Haarschopf, die anderen Unterarten sind "brav platt frisiert". Das ist der augenf√§lligste Unterschied. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es auch Unterschiede darin, wie der Schwanz im Laufen getragen wird, kann dazu aber nichts N√§heres sagen.
(17.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Zur Zeit werden im Tierpark berlin 8 Giraffen gehalten. wobei ein Jungbulle aber bald nach Rostov am Don geht.
(17.10.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Manchmal sind sogar die Klatschspalten der √∂rtlichen Gazetten ganz interessant! Hier ein aktueller Artikel:
"Zur Feier der Geburt des ersten Sohnes der d√§nischen Kronprinzessin Mary will ihr Heimatland Australien zwei eher ausgefallene Geschenke nach Europa schicken. Der Zoo von Kopenhagen solle zwei tasmanische Teufel erhalten, teilte die australische Regierung mit. Die Beuteltiere von der Gr√∂√üe eines Hundes stammen von der Insel Tasmanien im S√ľden von Australien, woher auch Kronprinzessin Mary stammt."
Wenn man bedenkt, dass das die einzigen Tiere dann in Europa wären, dann ist es eine doch beachtenswerte Meldung.
(17.10.2005, 00:00)
IP66:   Kennt sich jemand hier im Foum mit den Unterarten des Hulmans aus. In Krefeld ist man recht stolz darauf, Ceylon-Hulmans zu halten. Leider sieht man die Tiere nur sehr sporadisch, da das Innengehege nicht einsehbar ist. Bisher sind mir aber optische Unterschiede etwa zu den berliner Tieren nicht aufgefallen.
(17.10.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   In der Wilhelma ist am 27. 9. das zweite Okapi geboren worden, ein Bulle.
Außerdem wurde ein Somali- Wildesel geboren.
(14.10.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Die Kodiaks in der Heide sind zwei Weibchen, beide 28 Jahre alt. Das eine wird den Winter wohl nicht √ľberleben.
Die leben zusammen mit 1,1 Braunbären und 1,2 Timberwölfen.
(12.10.2005, 00:00)
IP66:   Ein altes Kodiak-Paar lebt auf der j√ľngst renovierten B√§renanlage in Wuppertal, drei alte Tiere auf der sehr originalen 70-Jahr-Anlage in Duisburg. Die gelsenkirchener Kodiaks sollen ja nicht ganz reinrassig sein, sehen jedenfalls deutlich anders aus als die erw√§hnten Tiere.
(12.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Und dann w√§ren da noch die Kodiaks im Wildpark L√ľneburger Heide. Keine Ahnung allerdings, wie alt und welchen Geschlechts.
(11.10.2005, 00:00)
Matthias Papies:   Kodiakbaeren gibt es auch in Emmen. Dieses Jahr ist das letzte Weibchen gestorben, so dass nur noch zwei Maennchen uebrig waren.
Vor einigen Tagen ist ein neues Weibchen aus Riga nach Emmen gekommen. Dieses Weibchen ist 21 Jahre alt.
(11.10.2005, 00:00)
Michael Amend:   Kodiakbaeren ahbe ich hier in den USA eine ganze Menge gesehen,die sind nichts besonderes hier,zuechten tut sie deshalb kein einziger Zoo,denn Nachschub kommt immer weider direkt aus der Natur,da sehr oft verwaiste Baerenjunge aufgefundenw erden.Auch Grizzlzs zuechtet keienr ,die Baren stellen gebietsweis eein echtes Problem da,und immer weider kommt es zu KOnfrontationen zwischen Mensch und Baer,die Tiere werden entweder getoetet,oder an Zoos abeggeben.In San Francisco lebt ein Geschwisetrpaar,das meherere Farmen ueberfallen hat.......
(11.10.2005, 00:00)
Michael Amend:   Gestern wurde in Wuppertal der zweite Elefant geboren,ein Bullkalb,es scheint alles glatt gelaufen zu sein und die Mutter betreut es sehr gut.Das habe ich sogar in den USA mitbekommen....
(11.10.2005, 00:00)
Konstantin ruske:   F√ľr B√§renm√§nnchen durchaus noch ein zuchtf√§higes Alter ( B√§ren k√∂nnen ja insgesamt viel √§lter werden als etwa Katzenartige), auf alle F√§lle ist dann zumindest diese Tier reinrassig. √úbrigens h√§lt der ungarische Zoo Vesprem auch noch Kodiakb√§ren, vielleicht ist da was f√ľr Hamburg dabei.
(11.10.2005, 00:00)
Dirk:   In Gelsenkirchen ist ein Kodiakm√§nnchen angekommen mit dem man jetzt z√ľchten will. Das aus Sofia kommende und in Rostock geborene Tier ist aber mit 21 Jahren schon recht betagt.
(11.10.2005, 00:00)
Hannes:   lohnt sich das wohl sonne nachtf√ľhrung?
wollt ich mir auch wohl mal antun.
demn√§chst ist eine im zoo osnabr√ľck und eine in m√ľnster.
war da schon mal jemand wenn ja, wars spannend genug einen couchabend sausen zu lassen?
(11.10.2005, 00:00)
Werner Weyler:   Bedingt durch die am heutigen Abend stattfindende Abendf√ľhrung war es denn auch im Eingangsbereich des Wuppertaler Zoo gerammelt voll. √úbrigens, das Elefantenhaus ist derzeit ( wegen der Geburt ) wieder gesperrt. Bei gutem Wetter sind die anderen Tiere alle drau√üen, auch " Bongi ". Sie macht aus dem Bad in einer Pf√ľtze ein super Schauspiel. Da sollte man schon die Kamera dabei haben.
(10.10.2005, 00:00)
Dirk:   Im Zoo Wuppertal ist der zweite Afrikanische Elefant in diesem Jahr geboren worden. Das Jungtier ist m√§nnlich und ohne Komplikationen auf die Welt gekommen.
(10.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Im K√∂lner Zoo haben die Zwergpinguine erste Brutversuche gestartet. Die nach Bristol importierte Gruppe ist dagegen durch noch ungekl√§rte Krankheit bis auf ein Tier zusammengeschmolzen - und dieses will man nicht nach K√∂ln holen, damit es die dortige Gruppe nicht mit irgendetwas ansteckt.
Die Info habe ich schon vor vier Wochen bekommen, bisher aber vergessen zu erwähnen. Weiß jemand, wie es in Köln weiter gegangen ist?
(08.10.2005, 00:00)
Dirk:   Wieviele Giraffen leben denn jetzt im Tierpark?
(07.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin ist am Mittwoch ein Giraffenbulle zur Welt gekommen, bereits das zweite Jungtier in diesem Jahr.
(07.10.2005, 00:00)
Karsten Vick:   Ich war dieses Jahr auch wieder in Niendorf. Wenn es dort etwas zu bem√§ngeln gibt, dann die Beschilderung. Im Wasservogelbereich war offensichtlich beim Umsetzen der V√∂gel vergessen worden, die TUKAN-Zooschilder umzuh√§ngen. Da stimmte fast nichts mehr.
Bei meinem ersten Besuch dort 1992 konnte ich √ľbrigens mit Maguaristorch und Jabiru die dritt-und zweitletzte Storchenart abhaken.
(06.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Kann mich der Empfehlung des Vogelparks Timmendorfer Strand nur anschlie√üen, war schon mehrfach da. Kleiner Tipp f√ľr alle, die ihn noch nicht kennen und jetzt Appetit bekommen haben: Im Sp√§tsommer ist der Park am reizvollsten, da man durch die dann hohen und dichten Schilfbest√§nde die Gehegez√§une der "Sumpf- und Wasserv√∂gel" kaum noch wahrnimmt (und andere Besucher aufgrund der Wegf√ľhrung auch nur wenig). Ich war auch schon mal im Fr√ľhjahr da - und vom optischen Eindruck der Gehege zu dieser Jahreszeit etwas entt√§uscht, denn das vorj√§hrige Schilf war bis auf Kn√∂chelh√∂he runtergeschnitten, und der Reiz der Anlagen (nicht des Tierbestandes!) war dahin. Also: Lieber sp√§ter im Jahr besuchen!
(06.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Als absolute Empfehlung: der Vogel- und Eulenpark Niendorf/ timmendorfer Strand. H√ľbsche, naturbelassene Feuchtgebiete mit dichten Schilfbest√§nden und gro√üen Wiesen. namensgebend die Eulensammlung mit 40 ( !) Arten, darunter Sibirischer Uhu, 3 Formen des Virginiauhus, Pharaonenuhu und, und und... viel Nachzucht, auch beim Brillenkauz, junger Schneegeier, 5 Kondore ( 2 paare, 1 jungvogel von 2004). Tolle storchensammlung ( und etwas geringer Kraniche), letzter Jabiru in Europa, 7 Sattelst√∂rche ( auch im freilauf), Milchst√∂rche, waldst√∂rche, Indischer Nimmersatt, Asiatische Wollhalsst√∂rche ( dieses Jahr 4 junge!), ganz neu 2 Afrikansiche Wollhalsst√∂rche ( ganz selten), riesentrappen, Hornraben im Freilauf, sundamarabus, Keulenhornv√∂gel mit Jungem ( wohl Welterstzucht) also wirklich ein Genu√ü!
(06.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   der neue Posener Zoo plant als Anschaffungen f√ľr sein Nachttierhaus Katzenfretts, R√ľsselh√ľndchen und Pakaranas aufzunehmen.
(06.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Bestimmte Tierarten in Zoos (z.B. Elefanten und jetzt anscheinend auch Okapis) sollte mal jemand mit Peilsendern versehen, damit man ihre "Wanderbewegungen" studieren kann...
(30.09.2005, 00:00)
Dirk:   In ein paar Tagen wird in Leipzig ein Okapibulle eintreffen. Das wird jezt doch nicht das aus Stuttgart sondern ein 1988 geborenes Tier, das aus Wuppertal kommt. Der Stuttgarter geht daf√ľr nach Berlin und der Berliner nach Wuppertal.
(30.09.2005, 00:00)
Dirk:   Sollen den zwei Elefanten nicht noch vier weitere folgen?
(29.09.2005, 00:00)
Ingo Rossi:   Vier Bullen sind nur zwei zuviel, die beiden Nachwuchsbullen der dortigen K√ľhe. Bewusst wurde ein junger Bulle aus Singapur ausgew√§hlt um sp√§ter mit den eventuellen gezeugten K√ľhen des jetzigen geschlechtsreifen Bullen gepaart zu werden, ohne Inzuchtprobleme zu haben. Sehr weit vorraus gedacht...
(29.09.2005, 00:00)
Sitara:   @ Mandrill: Aus welchem Zoo und welchem Camp kommen die beiden denn?

@ IP66: Die gro√üz√ľgig gestaltete K√∂lner Elefantenanlage erm√∂glicht es zwei ausgewachsene Bullen zu halten. Der Zuchtbulle Bindu ist 36 Jahre alt. Um seinen potentiellen Nachfolger einzugew√∂hnen, hat man den 6-j√§hrigen Sang Raja (Handaufzucht) aus Signapur geholt. Die beiden Jungbullen Aung Si und Aung Bo werden zum richtigen Zeitpunkt abgegeben werden.
(29.09.2005, 00:00)
IP66:   Damit kommt man den 15 - 20 verhei√üenen Tieren ja n√§her, von 8 bis 15 ist es aber auch noch ziemlich weit, vor allem, wenn man bedenkt, da√ü vier Bullen drei zu viel sind.
(29.09.2005, 00:00)
Mandrill:   In K√∂ln sind gestern zwei neue Elefanten aus Myanmar eingetroffen. Sie sind zehn bzw. 12 Jahre alt. Die eine ist zoogeboren die andere ist in einem Camp geboren. Gl√ľckwunsch.
(29.09.2005, 00:00)
Matthias Papies:   Im Tierpark Muenchen-Hellabrunn kam nach 17 Jahren wieder ein Silbergibbon zur Welt.
Der Vater ist das letzte in Hellabrunn geborenen (1988) Jungtier und die Mutter ist 1997 bei Howletts geboren.
(23.09.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Nun, das g√§be dem Tierpark ja die Chance, die T√ľpfelhy√§nen in einer etwas gr√∂√üeren Gruppe zu halten (wenn Leipzig so weiter z√ľchtet, brauchen die ja Abnehmer), wenn die neue Anlage gr√∂√üer werden w√ľrde. Vorn jeweils ein Paar Streifen- und Schabrackenhy√§nen und dahinter dann eine Gruppe T√ľfelhy√§nen. Das w√§re schon super!
(20.09.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Das geld daf√ľr mu√ü allerdings erst von der stiftung deutsche Klassenlotterie bewilligt werden, was nicht klappen mu√ü, wie wir im letzten Jahr erlebt haben.
(20.09.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Die neue Hy√§nenanlage ist f√ľr die T√ľpfelhy√§nen, die schabrackenhy√§nen ziehen dann in die ehemalige T√ľpfelhy√§nenanlage. die rothundanlage ensteht zwischen Unterstellhalle (Papageien) und neuer Hy√§nenanlage ( die im Anschlu√ü an Schabrackenschakalanlage). F√ľr die freiwerdenden K√§fige hat der direktor schon konkrete Vorstellungen, aber noch nicht verraten.
(20.09.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Was vergessen: Der Tierpark bedauert ja, im Moment keine Buntmarder zeigen zu k√∂nnen (die eigenen sind in Dresden eingestellt) - f√ľr die w√§ren die Rothundvolieren auch prima. Manule k√∂nnen ja noch gegen√ľber einziehen, wenn die Rotluchse eines Tages in die nordamerikanischen Bergtieranlagen umsiedeln.
(20.09.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Ich nehme an, ja.
Von der Planung eines Rothundgeheges wusste ich bislang nichts. Nun sind ja die fr√ľheren Gehege der asiatischen Bergtiere entlang der Au√üenmauer nur noch z.T. provisorisch besetzt (letzter Schopfhirsch, Kraniche). Aufgrund der Lage an einem Asienbereich (Huftiere, Japanmakaken, Fasanerie) k√∂nnte ich mir die Rothunde gut dort vorstellen. Wei√ü jemand Genaueres?
In der Folge w√ľrden dann die jetzigen Volieren der Rothunde f√ľr andere Arten frei. Ich tippe mal auf die Manule aus dem Brehm-Haus und wom√∂glich Amurkatzen....
(20.09.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Das ist doch aber fast im Anschlu√ü an die Anlage der T√ľpelhy√§nen. Dazwischen ist dann nur noch die recht kleine Anlage f√ľr die Schakale. Soll die bleiben?
(20.09.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Die dritte Hy√§nenanlage im Tierpark Berlin ist nicht direkt neben den beiden bestehenden geplant, sondern ein St√ľckchen weit entfernt gegen√ľber den Nashornanlagen, auf der Fl√§che eines fr√ľheren Imbisses.
(19.09.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Hoffentlich kommen dann die beiden Schabrackenhy√§nen endlich raus aus dem Brehm-Haus und die Hy√§nen-Anlage zeigt dann alle drei Arten nebeneinander!!
(19.09.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   F√ľr das neue Krokodilhaus erh√§lt der Zoo Halle neben Hechtaligatoren und Nilkrorkodilen eine Gruppe von 5 Chinaalligatoren. Er√∂ffnung Ende September. Im Tierpark berlin ist eine Brazzameerkatze geboren worden. Der diesj√§hrige Malaienb√§r und der Kanadakranich konnten leider nicht aufgezogen werden. 0,1 Afrikanischer Elefant Sabah offiziell f√ľr tr√§chtig erkl√§rt ( geburt n√§chstes Fr√ľhjahr). Antr√§ge auf Gelder f√ľr neue Rothund- und Hy√§nenanlage werden eingereicht.
(19.09.2005, 00:00)
IP66:   Ich war in der vergangenen Woche in Gelsenkirchen und wunderte michs chon, warum die vorgeblichen Kodiaks sich von denen in Duisburg und Wuppertal so auff√§llig unetrscheiden. Der Schneeeulenk√§fig ist in der Tat sehr dicht besetzt, an den Felsen baut man noch sehr fleissig. Die Eisb√§renzwergin lebt in einem Anschlu√ügehege, bei den Kodiakhybriden gibt es Eisf√ľchse.
(19.09.2005, 00:00)
Bernhard:   In Leipzig wurde eine T√ľpfelhy√§ne geboren. Erste Bilder waren gestern im MDR zu sehen. Somit leben in Leipzig nun 5 Hy√§ne zusammen.
(17.09.2005, 00:00)
Dirk:   Also laut Wikipedia leben in Gelsenkirchen zur Zeit 2,2 Eisb√§ren. Ein m√§nnliches und ein weibliches Tier kamen aus Osnabrueck, eine weiteres M√§nnchen aus Straubing (warum gerade ein M√§nnchen weiss ich auch nicht). Die schon vorher in Gelsenkirchen lebende kleinw√ľchsige Eisb√§rin Antonia wird ausserdem noch in Einzelhaltung gehalten.
(15.09.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Hi
Hagenbeck hat wohl schon zwei Weibchen gefunden. Nur sind die noch sehr jung und deshalb zieht sich das alles ein bisschen hin.
Die Kodiaks im Ruhrzoo sind √ľbrigens wahrscheinlcih Mischlinge.

(14.09.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Konstantin Ruske: Die Luchse in Gelsenkirchen sind weder Kanadische noch Rotluchse, sondern Europ√§er (oder allenfalls Sibirer). Dies ist nicht der einzige zoogeographische "Fehlgriff" in der neuen Alaska-Landschaft: Die Elche kommen laut Fernsehbericht aus Schweden, die Rentiere sind Hausrene (und keine Karibus), und Kalifornische Seel√∂wen kommen eben auch nicht aus Alaska - Stellers Seel√∂wen w√§ren hier mal richtig toll gewesen.... Ales nach dem Motto: Das Publikum interessiert sich eh nicht f√ľr den Unterschied. Konsequenterweise werden auf den Gehegeschildern bei den betreffenden Tieren (also z.B. bei den Elchen) auch keine Unterartnamen genannt. Na gut, in Hannover stehen ja auch Chileflamingos am Sambesi - obwohl, die stehen ja mittlerweile sogar am Rhein....
Laut Fernsehbericht (war, glaube ich, auf VOX) stammen die beiden (zuchtf√§higen!) Kodiakb√§rinnen aus Buenos Aires, und man sucht jetzt einen Mann daf√ľr. (Und so weit ich wei√ü, sucht Hagenbeck gleichzeitig eine B√§rin f√ľr das verbliebene M√§nnchen.)
Ebenfalls aus dem Fernsehrbericht war zu entnehmen, dass der geplante Besatz f√ľr die Schnee-Eulen-Voliere in Gelsenkirchen sieben Tiere umfassen soll, die man noch zusammensucht. Wieso eigentlich ausgerechnet sieben, und warum √ľberhaupt so viele? (Pro Sitzgelegenheit eine Eule?)
Im Bericht gezeigt wurden auch die 1,1 aus Osnabr√ľck gekommenen Eisb√§ren. Der Reviertierpfleger sprach aber von einem gro√üen Eisb√§renmann aus dem Tierpark Straubing, der dort eingetroffen sei. Nun hat Straubing ja tats√§chlich keine Eisb√§rin mehr. Wei√ü jemand N√§heres? Damit w√§ren ja gleich zwei weitere Zoos aus der schmelzenden Liste der Eisb√§renhalter verschwunden.

(14.09.2005, 00:00)
Dirk:   Im Zoo Dortmund gab es Nachwuchs bei den Amur-Katzen. Die Tiere kamen erst letztes Jahr in den Park und ziehen jetzt Vierlinge auf.
(13.09.2005, 00:00)
Werner Weyler:   Die Nachzucht der Emus ging in's Wasser, im Zoo Berlin. Noch nie war mir, und auch anderen Zoosammlern, so etwas unter gekommen. Die bald ausgewachsenen V√∂gel stiegen tats√§chlich in den Wassergraben. Sie badeten ausgiebig, legten sich auf die Seite und strampelten mit Fl√ľgeln und Beinen. Triefend nass stiegen sie aus dem Bade und sch√ľttelten sich wie Hunde. Keiner der Anwesenden hatte so etwas jemals beobchtet.
(12.09.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   im Zoo Dresden ist erneut ein Afrikanischer Nimmersatt geschl√ľpft. Bleibt zu hoffen, da√ü sich die erfolgreiche Aufzucht von 2003 trotz der jetzt schon recht k√ľhlen N√§chte wiederholt, was eine erneute kleine Sensation w√§re.
(06.09.2005, 00:00)
Dirk:   Auch im Zoo Leipzig gab es Nachwuchs bei den T√ľpfelhy√§nen. Die Zahl der Jungtiere ist noch nicht klar, da die Jungen in einer Erdh√∂hle auf der Au√üenanlage geboren wurden.
(06.09.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   In Aschersleben seltener Nachwuchs beim Sechsbindeng√ľrteltier. Die Mutter brachte zwei Jungtiere zur Welt.Aber es kommt noch besser!!!! Es gibt auch wieder einen Wurf bei den Streifenhy√§nen im Tierpark Aschersleben!!! Dieses mal sieht es ganz gut aus, dass die 2 Jungtiere auch durchkommen!! Ich, als absoluter Hy√§nen-Fan dr√ľcke Dietmar Reisky beide Daumen!!!
(06.09.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Die Besucher wurden von der BZ aufgehetzt, die mal wieder eine Kampagne f√ľhrt ("So ist der Horror- Zoo von Shanghai"). Das Blatt, das niveaum√§√üig noch weit unter der Bild- Zeitung steht, wird dabei auch noch von einem geltungss√ľchtigen Affenpfleger unterst√ľtzt, der einen Abschiedsbrief (!) an Bokito geschrieben hat, der nat√ľrlich auch in der BZ steht.
Die BZ hat ungepr√ľft die Behauptungen der Tierschutzorganisation (oder sollte man Sekte sagen?) Pro Wildlife √ľbernommen, die von den Zust√§nden in Shanghai berichtet und Fotobeweise besitzen will (die hat aber noch niemand zu Gesicht bekommen). Erstaunlich auch, wie viele Berliner Zoobesucher in den letzten Wochen in Shanghai waren und √ľber den Zoo dort genau Bescheid wissen...

Der Zoo Berlin kann einem wirklich Leid tun, kein Tier kann mehr ohne Riesengeschrei von Stammbesuchern, BZ und den hiesigen Gr√ľnen abgegeben werden, sei es Gorilla oder Halsbandpekari.

Ich jedenfalls freue mich schon auf die Goldstumpfnasen in Rotterdam, und bin mir sicher, dass es die Gorillas in Shanghai gut haben werden.
(01.09.2005, 00:00)
Zoosammler:   Was ist denn da in Berlin los?
Ich habe mich eher √ľber deie Besucher aufgeregt, als √ľber die Verantwortlichen, aber vielleicht habe ich irgendetwas nicht mitbekommen...
(01.09.2005, 00:00)
Dirk:   Den Bericht √ľber Bokito habe ich auch gesehen. Die ganzen Besucher waren ja echt aggro. Man kanns ihnen auch nicht ver√ľbeln wo so viele Organisationen deswegen Alarm geschlagen haben und auch mir ist die Situation nicht so ganz geheuer.
(01.09.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Dann ist der Jahresbericht aus dem Tierpark Berlin in Verbindung mit dem Zoof√ľhrer von 1994 aber nicht richtig! Denn der spricht nur von 3 Panzernash√∂rnern, das 4. wurde erst 1995, von der bereits schwanger eingetroffenen Kuh gebohren. Bei 9 Tieren gesamt bleiben ja dann 6 √ľbrig???
(01.09.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Leider waren nie mehr als 5 Breitmaulnash√∂rner gelichzeitig im bestand, n√§mlich ab 1994, wie richtig genannt, Mizigo und Kusini neu aus San Diego, Kifaru aus Halle, Mtandane ( is heute im Bestand und Lotzi. Frage: Was f√ľr Luchse werden in gelsenkirchen gehalten? Hoffentlich Kanada- oder wenigstens Rotluchse?
(01.09.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   @Oldzooboy, 1994 bekam der Tierpark Berlin 3 Nash√∂rner, ein Panzer- und zwei Breitmaulnash√∂rner. Damit hatte der Zoo 9 Nash√∂rner im Bestand. 3 indische Panzernash√∂rner und 6 Breitm√§uler.
(31.08.2005, 00:00)
Matthias Papies:   Zu den Breitmaulnash√∂rnern:
Verloren sind die N√∂rdlichen Breitmaulnash√∂rner noch nicht. Nat√ľrlich sieht es sehr schlecht aus, da in Zoos nur noch 10 Tiere (San Diego: 1,2 und Dvur Kralove: 3,4) und in freier Wildbahn auch nur etwa 10 Tiere leben. Das S√ľdliche Breitmaulnashorn war um 1895 auf nur 20 Tiere reduziert wurden und hat sich bis heute wieder auf etwa 10.000 Tiere erholen k√∂nnen.
Die Hoffnung also aufzugeben, w√§re also zu fr√ľh. Um die letzten Nash√∂rnern noch zu retten, muss nun nat√ľrlich alles m√∂gliche unternommen werden. Dazu geh√∂rt dann auch auf dem Gebiet der k√ľnstlichen Befruchtung zu forschen. Die Ergebnisse, die bei der s√ľdlichen Unterart gewonnen gewonnen werden, k√∂nnen dann n√§mlich auf die n√∂rdliche √ľbertragen werden. So gibt es dann doch vielleicht mal wieder Nachwuchs bei den N√∂rdlichen Breitmaulnash√∂rnern. Der letzte Nachwuchs kam 2000 in Dvur Kralove zur Welt. So wie alle anderen in Zoos geborenen N√∂rdl. Breitmaulnash√∂rner (insgesamt 4 Tiere).
(31.08.2005, 00:00)
Werner Weyler:   Eigentlich h√§tte ja aus M√ľnster bereits ein Einspruch kommen m√ľssen. Ihr Rezept zur perfekten Zucht von Breitmaulnash√∂rner hat der Zoo M√ľnster in den 90 er Jahren keinesfalls entsprochen, dennoch gab es immer wieder Nachzuchten.
Wir k√∂nnen uns jetzt wieder dar√ľber auseinandersetzen, in welcher Weise ( und ob √ľberhaupt ) Wildtiere in menschlicher Obhut zu halten sind. Der altehrw√ľrdige Zoo von Budapest hat einfach nicht die finanziellen M√∂glichkeiten, gro√üe Freianlagen wie viele westliche Zoos zu schaffen. Dennoch bem√ľht er sich st√§ndig, seinen Besuchern die Tierwelt n√§her zu bringen. Wer einmal am Wochenende dort war und gesehen hat, wie die Menschen diese Kultureinrichtung betreten und achten wird verstehen, dass man den Besuchern ein junges Nashorn zeigen m√∂chte. Denn nur, wenn man etwas kennen und lieben lernt ist man bereit, sich damit auseinander zu setzen und es zu sch√ľtzen. Diese etwas abgewandelten Worte eines Zoologen m√∂chte ich hier zum Anlass nehmen, mal etwas Grunds√§tzliches zu sagen. Es wird immer wieder kritisiert, wie schlecht die Haltungsbedingungen sind.

Zum Beispiel drei T√ľmmler in einem zu kleinen Becken, hunderttausende von Besuchern sind begeistert und finden die Tiere einfach toll. Einige Fachkundige aber regen sich dar√ľber auf. W√§hrend Diskussionen gef√ľhrt werden machen sich Fischer " in der goldenen Freiheit " einen Spas daraus, diese Tiere zu Hunderten abzuschie√üen und abzuschlachten, w√§hrend das Schleppnetz noch nicht eingeholt werden kann.
Großer Kritikpunkt ist immer wieder die Menschenaffenhaltung, in der " goldenen Freiheit " werden Teile der Tiere als Buschfleisch angeboten und dies entlang der Weg, die sich immer tiefer in die Lebensräume der Tiere fressen. Diese Liste könnte unendlich sein, aber irgendwann wird auch ein ganz Hartgesotterner nicht mehr weiter lesen.

Wer sich einmal ernsthaft mit der Entwicklungsgeschichte zoologischer G√§rten befasst hat muss erkennen, dass ein Zoo heutzutage kein reiner Schaubetrieb mehr ist. Die Aufgaben sind vielf√§ltig und werden sehr ernst genommen. Die Zucht gef√§hrdeter Tierarten ger√§t immer mehr in den Vordergrund, auch wenn dies nur vor√ľbergehend der Arterhaltung dient. Es gibt Auswilderungsprogamme, um in Freiheit ausgerottete Tiere wieder anzusiedeln. Auf der anderen Seite werden in anderen Bereichen aus Profitgier Lebensr√§ume zerst√∂rt. Ich denke, dass ich noch Stunden √ľber f√ľr und wider schreiben k√∂nnte. Aber dies w√ľrde wohl nicht viel bringen.

Mich regen diese gutgemeinten Vorschl√§ge im Forum manchmal etwas auf. Ich stimme hier auch Olzooboy zu. Selbstverst√§ndlich ist es ein tolles Bild, wenn man die Tiere in einer m√∂glichst artgerechten Haltung in einem zoologischen Garten betrachten kann. Die Zoos wissen dies auch, dass Menschen Tiere auf gro√üen Fl√§chen, mit Baumbestand, H√ľgeln, Wasser, nach M√∂glichkeit ein Bachlauf, usw, als paradiesisch ansehen. Aber dies ist es einfach nicht.

Was die Zucht anbelangt, so ist man schon vor vielen Jahrzehnten Risiken zur Arterhaltung eingegangen. Das hier eine Nashornkuh k√ľnstlich befruchtet wurde, halte ich f√ľr einen der Arterhaltung legitimen Akt. Wenn Sie, Olzooboy die Prozedur einer k√ľnstlichen Befruchtung als stressige Prozedur ansehen, so k√∂nnen Sie noch keine Nashornpaarung gesehen haben. Bei der k√ľnstlichen Befruchtung nimmt das Tier noch Nahrung auf. Steigt der Bulle auf hat die Kuh das Problem, dass er oben bleibt und dies kann sehr lange dauern. Ich denke auch nicht, dass eine Nashornkuh mit 25 Jahren zum " alten Eisen " geh√∂rt, dies w√§ren dann doch allzu menschliche Z√ľge.
(31.08.2005, 00:00)
Zoosammler:   Betr.: Bokito.
Heute kam sehr "aufschlussreicher" Bericht, im WDR, in dem empörte Besucher des Berliner Zoos zum Thema Bokito-Umzug zu Wort kamen:
"Ich verstehe ja, dass er hier nicht mehr leben kann, aber in ein Land, wo die Hunde und Katzen essen, w√ľrde ich nicht mal eine Ameise schicken."
"Ich gebe meine Jahreskarte zur√ľck und werde nie wieder in den Zoo kommen."
...
(31.08.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Ich meine nur,man sollte der"Natur"ihren freien Lauf lassen und die Tiere eben auf nat√ľrlichem Wege z√ľchten.Im Au√üenzoo von San iego funktioniert es,ebenso wie in Whipsnade,wo bei einer Herdenhaltung von Breitm√§ulern mehr als 50 K√§lber zur Welt kamen,in San Diego √ľber 90 !IWas bringt der ganze Aufwand mit der K√ľnstlichen Befruchtung ? Das f√ľhrt im Falle von Elefanten nur dazu,das die meisten Zoos dann eben auf die Haltung eines gef√§hrlichen Bullen verzichten und ihre K√ľhe eben nur noch k√ľnstlich befruchten lassen,das hat ja in Wien und schon mehrere Male in den USA bestens funktioniert.Zwar ist die Befruchtung wohl nicht billig,trotzdem,billiger kommt ein Zoo kaum zu Elefantenbabies,und durch die erh√∂hten Besuchereinnahmen kommen die Ausgaben f√ľr die Befruchtung doppelt und dreifach wieder in die Kasse!Die k√ľnstliche Befruchtung macht villeicht Sinn bei Arten,die auf nat√ľrlichem Weg kaum zr Nachzucht kommen,wie Pandas zum Beispiel,oder bei Arten,wo es auf jedes einzelne Tier ankommt,um die Art zu erhalten,das ist beim Breitmaulnashorn nicht der Fall.Die n√∂rdliche Unterart ist durch das Abschlachten der letzten freilebenden Tiere ohnehin nicht mehr zu retten.War es nicht der Safaripark Hodenhagen,der Breitmaulnsh√∂rner als erstes in einer gro√üen Gruppe gehalten hat ? Dort wurden ja auch schon so um die 20 K√§lber aufgezogen.Mir ist nicht bekannt,das Friedrichsfelde jemals 6 Breitm√§uler zur gleichen Zeit gehalten hat.
(31.08.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Es ist auch aus medizinischer Sicht ganz klar erwiesen, dass die Fehlgeburt NICHT auf die k√ľnstliche Befruchtung zur√ľckzuf√ľhren war. Die Plazenta (Mutterkuchen) hatte sich gel√∂st, im √ľbrigen tritt so etwas auch bei Menschen auf. In diesen F√§llen wird dann der F√∂tus nicht mehr ausreichend mit Nahrung versorgt und bei Menschen begegnet man diesem Problem dann mit einem Kaiserschnitt. Macht das aber mal bei einer Breitmaulnashornkuh!!!!
(31.08.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   Leider haben wir von der n√∂rdlichen Form nicht mehr die n√∂tige Anzahl um "eine gro√üe Gruppe zuchtf√§higer Tiere" in einen gro√üen Laufstall zu stellen. Hintergrund der Bem√ľhungen ist es aber, aus deren verbleibenden Vertetern "das Letzte herauszuholen".
Auch wenn die Geburt in Budapest nicht geklappt hat, die k√ľnstliche Befruchtung war erfolgreich und durchaus ein wissenschaftsmethodischer Durchbruch.
Denn so trivial wie Oldzooboy meint, ist weder die k√ľnstliche Besamung noch die Gefangenschaftszucht von Nash√∂rnern.
(31.08.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Na ja, Oldzooboy, ganz so einfach ist es ja nun aber doch nicht!!! Der Tierpark Berlin war der erste, der Breitm√§uler in einer gr√∂√üeren Gruppe von bis zu 6 Tieren gehalten hat. Was die Zucht aber anging, war das nicht so erfolgreich, wie hier beschrieben!
(31.08.2005, 00:00)
Olzooboy:   Das am 2.August in San Diego zur Welt gekommene Pandababy ist ein Weibchen !Nach einer chinesischen Anordnung darf es aber erst im Alter von 100 Tagen einen Namen bekommen! Leider ist das in Budapest per k√ľnstlicher Befruchtung"hergestellte"Breitmaulnashornkalb einige Stunden vor seiner Geburt gestorben.Die Mutte ist mit 25 Jahen auch nicht gerade die j√ľngste und hatte noch nie ein Kalb.Die Ursache daf√ľr sollen Blutungen in der Geburtmutter gewesen sein.Ich frage mich wirklich,warum es notwendig war,ein so altes Tier noch einer stressigen Prozedur wie einer k√ľnstlichen Befruchtung auszusetzen.Das Rezept,Breitmaulnash√∂rner zu z√ľchten,ist nun wirklich nicht schwierig:Man nehme eine gro√üz√ľgige Freianlage,artgerecht eingerichtet,einen gro√üen Laufstall und h√§lt eine gro√üe Gruppe zuchtf√§higer Tiere,dann klappt es auch mit der Zucht!
Leider machen es sich einige Zoos zu einfach,statt die schlimmen Haltungsbedingungen ihrer Tiere,und die Nashornhaltung in Budapest ist,genau wie die von den meisten Huftierarten dort(Elefanten,Flu√üpferde,Zebras,Hirsche,Rinder,Giraffen),katastrophal,zu ver√§ndern,werden die Tiere einfach k√ľnstlich befruchtet,fertig,aus.Das ist sicherlich nicht im Sinne einer artgerechten Tierhaltung!
(31.08.2005, 00:00)
Matthias Papies:   TBC-Fall im Diergaarde Blijdorp!
Ein letzte Woche gestorbener Onager war mit TBC (bovine type) infiziert, so dass die Tierärzte gestern alle anderen Bewohner der "Mongolischen Steppe" eingeschläfert haben. Das betrifft zwei Trampeltiere und 3 Onager.
Durch Sektion der Tiere versuchen die Tierärzte jetzt herauszufinden, wie die TBC nach Blijdorp gelangt ist. Sie vermuten bereits, dass es einen Zusammenhang mit einem Spiessbock, der 1998 an TBC gestorben ist, geben könnte.
Die Mongolische Steppe wird deshalb auch erstmal eine Weile leer bleiben.
(30.08.2005, 00:00)
Konstantin ruske:   Chomutov hat eigentlich auch einen, sogar kostenlosen, F√ľhrer in deutsch, der von der EU finanziert wird.Liegt aber nicht offen aus, mu√ü man nachfragen.
(29.08.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   In Plzen gibt es im Souvenirladen die Jahresberichte seit 2000. Im Januar war der F√ľhrer von 2002 noch aktuell. Chomutov hatte nur eine mehrmals j√§hrlich √ľberarbeitete Besucherzeitung mit Wegweiser, allerdings in tschechisch.
(29.08.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Es sollen flachlandtapire importiert werden, allerdings war im gespr√§ch nicht zu verstehen, ob Zootiere aus nordamerika oder Wildf√§nge aus S√ľdamerika, zuzutrauen w√§re es Prag aber. Nicht alle Zoos haben zur Zeit richtige Wegweiser, wenn auch alle √ľber aktuelle Wegepl√§ne verf√ľgen. der aktuelle F√ľhrer in Prag( 2004) war ausverkauft, ein neuer f√ľr dieses Jahr ist in Bearbeitung, wird dann wohl wieder recht umfangreich. Ostrava hat einen relativ aktuellen F√ľhrer, ebenso Dvur Kralove, dort auch ein sehr ausf√ľhrlicher " Wegweiser" in Form eines gro√üen Fotobandes, √§hnlich den Wegweisern aus San Diego. Kattowice und Br√ľnn haben noch Wegweiser, die noch aus den 90er Jahren stammen.Br√ľnn hat einen nicht zu dicken F√ľhrer. efreulich ist, da√ü eine ganze Reihe tschechischer Zoos noch regelm√§√üig Jahresberichte herausgibt ( olomouc, ostrava, Dvur Kralove, Jihlava, Zlin- sogar in sehr pr√§chtiger Aufmachung, geb√ľhrend der absolut sehenswerten Anlage), was ja in deutschland leider etwas zur√ľckgegangen ist. Im Tierpark berlin ist eine Streifenhy√§ne geboren worden, die Elterntiere sind bisher zusammen, und es scheint ganz gut zu funktionieren.
(29.08.2005, 00:00)
Michael Amend:   Also das was Sie da schreiebn herr Ruske klingt wirklich phantastsich,besonders in bezug auf die Honigachse,die Sonendachse und die Schuhschn√§bel.Die tschechischen Zoos ahben in den letzten jahren enorm aufgeholt und egarde im Bezug auf die Tierbest√§nde haben sie l√§ngst einige deutsche Zoos ind en Schatten gestellt.Leiderw ar ich noch nciht pers√∂nlich dort,so langsam wirds aber mal Zeit.Welche Tapire m√∂chte Prag aus Amerika importieren ? Wohl kaum Flachlandtapire,Bergtapire r√ľcken die Amis nicht raus,dann bleiben nur Baird's Tapire.Oer habe ich Sie falsch verstanden und Prag m√∂chte aus S√ľdamerika importiern ? Als Sammler interssierte s mich nat√ľrlich auch,aus welchen Zoos Sie Zoof√ľhrer mitgebracht haben,√ľber eine kurze Mitteilung w√ľrde ich mcih freuen! Danke.
(28.08.2005, 00:00)
Konstantin ruske:   Hatte Frage nur auf Elefanten bezogen. Bestand stimmt noch, aber habe nur ein breitmaulnashorn gesehen. Breitmalunash√∂rner in liberec vor relativ kurzer Zeit abgegeben, jetzt keine Nash√∂rner mehr da.
(26.08.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Bei meinem Besuch in Breslau war das Dickh√§uterhaus noch "prall" gef√ľllt. 2 Breitm√§uler, 5 Flusspferde, 4 Zwergflusspferde, 4 Flachlandtapire und eine Elefantenkuh. Was ist mit den anderen Tieren? Gibts in dem ganzen Haus nur noch die Elefantenkuh??? Ach ja, und hat Liberec √ľberhaupt noch Nash√∂rner? Damals gab es noch ein Paar Breitm√§uler.
(26.08.2005, 00:00)
Konstantin ruske:   das liberecer panzernashorn ist schon seit einigen jahren nicht mehr im Bestand, auf der Anlage werden jetzt Halsbandpekaris ganz nett pr√§sentiert. Im breslauer Elefantenhaus lebt eine √ľber 50 Jahre alte Elefanten Kuh ( asiat.)aus Zirkusbest√§nden mit Fu√ü/ Gebi√üproblemen. Seit Jahren laufen verhandlungen √ľber eine Zooerweiterung ( 5ha), wo dann ein neues Dickh√§uterhaus enstehen soll, Entscheidung dar√ľber m√∂glicherweise im herbst. Gebe gerne weitere detailliertere Ausk√ľnfte.
(26.08.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Da gehen einem ja die Augen √ľber! Das muss ich mir ausdrucken, um es erst mal in Ruhe zu lesen.
Zwei Fragen aber:
1) Hat Liberec noch sein Panzernashorn?
2) Wie war die besetzung im Dickhäuterhaus in Breslau?
(26.08.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Highlights von 6- t√§giger Zooreise ( 10 zoos Tschechien ( und Polen); Tschechien als Zooland betreffs Neue Anlagen, Gro√ür√§umigkeit und Artenvielfalt mit absolutes Spitzenland in Europa trotz oft bescheidener Mittel; Prag: tolle Inseln f√ľr Sitatungas Tapire ( bald zwei Neuimporte aus Amerika), wasserv√∂gel; Affen, Honigdahcse mit 2 pr√§chtigen Jungen, z√ľchtende Kapp_ Klippschliefer, Indonesienhaus mit kleinen Schw√§chen und Komodowaranen+ frisch importierten Sonnendachsen, Larvenrollern und Bodenkuskussen, zwei Arten Stachelschweine ( Afrika, Indien) mit deutlichen unterschieden in tollen kleins√§ugeranlagen, sehr h√ľbsche Singvogelvolieren neu, Reinwardsh√ľhner ( sehr selten), gute Antilopensammlung ( 4 junge Rappenantilopen), Tayras und f√ľnf schuhschn√§bel importiert; Jihlava: gute kleinkatzensammlung ( 11 Arten), Margayneuimporte in Vorbereitung; Br√ľnn: wundersch√∂ne Biberanlage neu mit tagaktiven tieren im freien, Sibirische Steinb√∂cke, b√§renpaviane, Schopfmakaken, sehr gute neuanlagen f√ľr Ceylon- leoparden, neues p√§rchen importiert, altai- marale; Zlin. perfekte Landschaftsgestaltung, neue l√∂wenanlage, neuimportierte Ameisenb√§ren, Tropenhaus kurz vor Baubeginn, 8 Per√ľckenhornv√∂gel frisch in der Quarant√§ne, sch√∂ne S√ľdamerikaanlagen, 40 totenkopf√§ffchen; Olomouc: 17 s√ľdafrikanische Spie√üb√∂cke, tamanduas, Fischerm√∂wen, Moschusochsen mit diesj√§hrigem Kalb; Ostrava: tolle neue Eulenvolieren, Karakals und Kanadaluchse mit Jungtieren, neues elefantenhaus durchaus gelungen, Berghulmans ( 8 Tiere, z√ľchtend), 4 ceylonleoparden, Dvur Kralove: wie immer unglaubliche Antilopenherden( 20 wei√üschwanzgnus, 20 kleine Kudus, gutes neues Elefantenhaus, warzenschweinferkel, immer ein Genu√ü.Liberec: allein wegen Goldtakinfamilie sehenswert, aber Blauschafherde auch sch√∂n angewachsen, ostkaukaische Ture, viele neue Volieren, meistens gut gemacht( Tukane, raubv√∂gel, eulen), Breslau+ Kattowice in Polen, haben da noch sehr viel arbeit,aber interessante Tierbest√§nde: dunkle wei√ünasenmeerkatze in Breslau, dort auch Monameerkatzen, Kattowice: 4 Breitmaulnash√∂rner, 15 Sitatungas, wei√üschwanzgnus, M√§hnenlose Zebras, waldbisons, Kattowice dazu sehr weitl√§ufig, wenn auch schwer zu finden. Alles in allem nochmals die Empfehlung besonders Tschechien zu besuchen, die niedrigen preise tun ihr √ľbriges, ein Land, von dem tierg√§rtnersich in den n√§chsten Jahren noch viel zu erwarten ist ( Artenauf- statt Abbau, gro√üfl√§che erweiterungen)
(26.08.2005, 00:00)
Aguti:   @ R. Masell:
Die Neuigkeit √ľber die Wombats habe ich auch schon gelesen, Duisburg wird auch laut EAZA-HP EEP-Zuchtbuchf√ľhrer, aber dass ein EEP f√ľr Wombats sinnvoll ist, muss erst der Bestand erh√∂ht aufgestockt werden.
Zu dem Kölner Elefantenimport aus Asien suche ich auch schon die ganze Zeit Infos...
(25.08.2005, 00:00)
R. Masell:   Ich habe mir gestern eine, vor ca. 6-8 Wochen aufgenommene, Sendung des WDR aus Duisburg angesehen.
Darin zwei, f√ľr mich, Neuigkeiten:
1. Duisburg hat die Option auf drei junge, aus australischen Zoonachzuchten stammende, Wombats. Die Wombats sollen noch dieses Jahr nach Duisburg kommen.
2. Köln bekommt im Spätsommer noch 6! Elefanten aus Asien.
Wei√ü jemand genaueres dar√ľber?
(25.08.2005, 00:00)
Matthias Papies:   Im Apenheul in Apeldoorn ist am 14. August der Silberr√ľcken Bongo mit 33 Jahren gestorben.
Er starb an einer Streptokokken-Infektion innerhalb von 1 1/2 Tagen. Diese Streptokokken verursachen öfters Erkältungen bei den Gorillas und bei Bongo haben sie sich wahrscheinlich aufs Gehirn ausgebreitet. Behandlungen durch die Tierärzte haben nichts mehr bewirken können.
Bongo kam 1974 in Apenheul an und bereits 1979 kam das erste Jungtier zur Welt. Insgesamt hat Bongo 27 Nachkommen, 20 Enkel und 3 Urenkel.
Bis ein Nachfolger f√ľr Bongo gefunden worden ist, hoffen die Mitarbeiter von Apenheul, dass sein √§ltester Sohn Uzuri (11) die Gruppe f√ľhrt. Ob das die Weibchen akzeptieren ist allerdings nicht sicher.

Aus dem Zoo Berlin gibt es auch Gorilla-News: Bokito wird demnächst in den Zoo von Schanghai umziehen.
(23.08.2005, 00:00)
Hagenbeck-Fan:   Caroline Hagenbeck ist verstorben, wie ich in der Zeitung las.
Sie hatte in jungen Jahren die Leitung des Parks √ľbernommen und diese sp√§ter ihrem Mann Joachim F. Weinlig-Hagenbeck √ľbergeben.
Mein Beileid gilt der Familie.
(22.08.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Also das eine Jungtier bei den Indochina-Tigern gab es bereits im Juni, als ich dort war. Aber eben nur das eine, vielleicht ist das zweite nicht aufgekommen?
(20.08.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Die Hinterindischen Tiger hatten in Halle Junge, das stand vor einiger Zeit in der Presseschau!
In Salzburg gibt es zwei kleine Pumas und der Vater ist dabei! Die Litschi¬īs und Oryx haben zwei bzw ein K√§lbchen und bei den Geparden gab es im letzten Oktober und Dezember zwei W√ľrfe. Insgesamt z√§hlte ich neun Katzen auf der Anlage! Die M√§hnenwolf-Anlage soll dieses Jahr noch begonnen werden und f√ľr ein L√∂wenhaus wird schon geworben. Es soll hinter der Nashorn-Antilopen-Wiese im Afrikateil entstehen und neben einigen Terrarien auch Anlagen f√ľr Nilkrokodile und Wildhunde beherbergen.
(20.08.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Michael, bei welchen Tieren im Raubtierhaus ist ein zweiter Wurf da? Ich war am Mittwoch da, und da waren im gesamten Raubierhaus die 4 Angola-L√∂wen (M√§nnchen, Weibchen und die zwei halbw√ľchsigen Jungtiere), die beiden Jaguare und die drei Indochina-Tiger. Weibchen mit Jungtier und das M√§nnchen.
(20.08.2005, 00:00)
Michael Amend:   as Raubtierhaus in halle wird ja auch langsam voll,denn die haben ja inzwischen einen zweiten Wurf,zwei Juntiere diesmal.In landau habenw ir erstmals Nachwuchs beim Igeltanrek(echt klasse,die Kleinen!)und beim K√∂nigspython,w√§hrend das Reptilium Nachwuchs bei Strahlenschilkr√∂ten !,Schnabelbrust-Schildkr√∂ten und Sporenschildkr√∂ten melden kann,alles drei Arten,die eher selten nachgezogen werden.
(20.08.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   In Halle gibt es Nachwuchs bei den Vikunjas.
Aus dem Raubtierhaus sind die China-Leoparden weg. Sie sind abgegeben, zu Zuchtzwecken, an andere Zoos. Urspr√ľnglich ist diese Anlage ja auch f√ľr Pumas errichtet worden. Allerdings lebt der einzelne Puma noch immer in der alten Anlage der Hy√§nenhunde, w√§rend die freie Anlage im Raubtierhaus jetzt vom m√§nnlichen Indochina-Tiger genutzt wird, der vom Weibchen und dem Jungtier getrennt wurde.
Ein Jungtier gibt es in Halle auch bei den Pudus.
(20.08.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   In Ermangelung neuer Anlagen l√§sst es sich aus der Stuttgarter Wilhelma nur √ľber Nachwuchs berichten: Die beiden Tigerjungen beleben die Freianlage bis etwa 14:30h, dannach toben sie im Innenbereich. Ein kleines K√§tzchen gibt es auch bei den Schneeleoparden. F√ľr das junge Okapi wurde der untere Teil des Giraffenhauses f√ľr Besucher abgesperrt. Es liegt in einer hinteren Innenbox. Weiteren Nachwuchs gibt es bei den Addax und Bongos, sowie diversen Affenarten und den Markhoren!
(17.08.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Erneut ist im tierpark berlin ein Wurf Waldhunde geboren worden. Laut Tierpark soll das gehaltene paar zur Zeit das einzige reproduzierende in Europ√§ischen Zoos sein.
(15.08.2005, 00:00)
Michael Amend:   Doppelter Zuchterfolg bei den gro√üen Pandas in zwei Us-Zoos!Am 06.Juli wurde in Washington ein m√§nnliches JUngtier geboren,das von der Mutter bisher gut aufgezogen wird.SElbstverst√§nlich ist das Panda-Haus f√ľr die n√§chsten 3 Monate f√ľr die Besucher gesperrt.Im Zoo san Diego wurde am 2.August nach en Geburetn von 1999 und 2003 das dritte Jungtier geboren,das vermutlich wie das zweite durch eine "nat√ľrliche"Paarung zustande kam.Wie zuvor,k√ľmmert sich die Mutter auch um ihr drittes Kind sehr liebevoll.Das Geschlecht ist noch nicht bekannt.Mit 4 Gro√üen Pandas besitzt er Zoo nun die gr√∂√üte GRuppe au√üerhalb Chinas.Leider ist die Wahrscheinlichkeit,das ich das Jungtier bei meinem Besuch in 6 Wochen zu sehen bekomme,eher gering einzusch√§tzen.....
Aber wie em auch sein,enlich mal Zuchtefolgsmelungen,die Nichts mit Elefanten zu tun haben......Weitere Pandahalter in den USA sind Atlanta und Memphis.
(11.08.2005, 00:00)
Michael Amend:   Es ist das vierte Kalb in der Wilhelma.
"Stina",Epenas Mutter,wurde 1989 geboren und lebt seit 1990 in Frankfurt.
1997 kam das zwiete Kalb zur Welt,das nach wenigen Wochen starb.Das dritte Kalb,"Stomp",wurde 2003 geboren.Und jetzt eben Kalb Nr.4.Ich r√ľcke der Wilhelma die aumen,as as Kalb gut aufw√§chst.Im Zoo von Dallas wure Kalb Nr.30 geboren,und seit kurzem h√§lt auch Los Angeles eienn jungen Okapibullen,as erste in er Geschcihte des Zoos,der jetzt um eine Zoologische Seltenheit reicher ist.
(10.08.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   Okapi-Geburt in der Wilhelma (aus einer Pressemeldung des heutigen Tages):

Am 22. Juli wurde ein kleines Okapi geboren, das dritte in der Geschichte der Wilhelma. F√ľr Mutter „Ibina“ ist es das erste Jungtier, aber sie k√ľmmert sich liebevoll um ihren Nachwuchs. Muss sie auch, schlie√ülich h√§lt sich der Vater bei Okapis aus der Aufzucht der Spr√∂√ülinge raus – so auch „Vitu“, der separat von Mutter und Kind friedlich vor sich hin grast. Nach einer mehrw√∂chigen Ruhephase f√ľr die sensiblen Tiere ist das Giraffenhaus wieder f√ľr die Besucher ge√∂ffnet.
In Stuttgart stehen zwei zuchtf√§hige Paare dieser seltenen Tiere, und wenn alles gut geht, gibt es demn√§chst noch ein zweites Jungtier – „Epena“ ist ebenfalls tr√§chtig. F√ľr sie w√§re es das zweite Jungtier – ihr Sohn „Stomp“ wird die Wilhelma nach Weisung des Zuchtkoordinators bald in Richtung Leipzig verlassen. Es ist seine Aufgabe, die vorhandenen Tiere zu passenden Zuchtpaaren zusammenzustellen und auch den Nachwuchs entsprechend zu platzieren. So stammen die Okapis in der Wilhelma aus Antwerpen, Basel, Berlin, Frankfurt und Rotterdam.
(10.08.2005, 00:00)
Werner Weyler:   An Niedersachsen und alle anderen, die keinen Namen angeben: Liebe Autoren, die ihr hier eure Meinung einstellt. W√§hre es nicht sinnvoll, dann auch mit zu teilen,wer diese oder jene Meinung vertritt? Letztendlich sind wir doch alle Interessierte zum Thema Zoo. Auch wenn die Meinungen zum Teil recht unterschiedlich sein k√∂nnen, ja es auch teilweise etwas derbe Kommentare gibt, so w√ľrde ich schon gerne wissen wer mir geantwortet hat. Also ich w√ľrde es begr√ľssen, wenn jeder hier seine Beitr√§ge auch mit seinem Namen versieht.
(06.08.2005, 00:00)
Niedersachsen:   Das "Zoo-Unter-Entwicklungsland" Niedersachsen ist um einen Zoo "reicher" (?) geworden, zumindest hat ein anscheinend recht bekannter Tierfilmtrainer in H√∂fer bei Celle den "Tierfilmpark" gegr√ľndet. √úber den Tierbestand wei√ü ich eigentlich nichts, au√üer das es z.B. Braunb√§r, Schwarzb√§r und Luchs gibt.
(06.08.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Nach der Gr√ľnen Meerkatze und der Bazza-Meekatze ist die Diana-Meerkatze die h√§ufigste in Europa gezeigte Meerkatzen-Art.Das Meekatzen nur noch so wenig gehalten werden,finde ich sehr bedauerlich,da es unter ihnen wundersch√∂ne Formen gibt und ich Tieraffen sowieso bei Weitem interessesanter finde als Menschenaffen.
Die Vollbart-Meerkatze ist sicherlich eine der sch√∂nsten Arten ,wird aber leider wirklich nur noch sehr selten gehalten.Ich kenne nur die Haltungen in Str√∂hen,wei√ü aber nicht,ob diese noch existiert,in dem furchtbaren Schimpansen-Zoo"Leintal-Zoo"von Herrn Gessmann,der als √ľberzeugter Veganer seine ca.40 Schimpansen ebenso vegan ern√§hrt,und in Antwerpen.Das Vollbart-Meerkatzen auch in Aschersleben gehalten werden,war mir neu,ich war aber leider noch nie dort.
(03.08.2005, 00:00)
Michael Amend:   Die Katzenfretts in Aschersleben k√∂nnen nur aus Arnheim stammen,offenbar haben die dort wieder nachgezogen.Diana-Meerkatzen geh√∂ren noch zu den etwas h√§ufiger gehaltenen Meerkatzen-Formen und Nachzuchten davon sind sicherlich keine Rarit√§t.Die Vollbart-Meerkatzen in Aschersleben dagegen schon,denn diese Art ist fast komplett aus europ√§ischen Zoos verschwunden.
(01.08.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Zum ersten Mal wurde eine Diana- Meerkatze im Tierpark Aschersleben geboren; schon fr√ľher sicher keine Allt√§glichkeit, ist dies heutzutage sicher als Besonderheit, ja fast Rarit√§t zu begreifen. Werden in Aschersleben wirklich Katzenfretts gehalten? Diese m√ľ√üten eigentlich erst relativ kurz da sein und w√§ren ja wirklich eine interessante Bereicherung. Im tierpark Berlin ist Goliathreiher geschl√ľpft.
(01.08.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   Dortmund meldet die erfolgreiche Zusammenf√ľhrung von Orangs und Tapiren sowohl im Innen- wie im Au√üenbereich.
(01.08.2005, 00:00)
R.Masell:   Weiblicher Onagernachwuchs in K√∂ln. Das Stutfohlen kam letzte Woche vor den Augen zahlreicher Zoobesucher auf der Freianlage zur Welt. Nach jahrelanger Abstinenz endlich mal wieder Nachwuchs!
(29.07.2005, 00:00)
Werner Weyler:   Es waren sehr bewegende Bilder, die aus M√ľnster gezeigt wurden. Es tut mir sehr leid, dass diese Nashorngeburt so ungl√ľcklich endete. Aber ein Zoo ist kein Museum, Geburt - Leben - Tod sind Dauerg√§ste. Ich dr√ľcke jedenfalls die Daumen f√ľr die Zukunft.
(27.07.2005, 00:00)
Michael Amend:   Leider kann man nciht in die Tieer hineinsehen und ergr√ľnden,was in ihnen vorgeht,wenn sie soetwas tun.Leider sind solche Kindst√∂tungegn gerade bei Nash√∂rnern un Elefanten,vor allem wenn es sich um die Erstgeburt handelt,ja keine Seltenheit.Auch bei Zweitgeburten kommt sotewas vor,siehe Afrikaner-Geburt in Friedrichsfelde.Es ist sehr gut m√∂glich,das Emmi ihr drittes Kalb sofort annimmt un vorbildlich vesorgt.Ich hatte soetwas mit eienr Dromedarstute.Ihre ersten beiden Fohlen hat sie verstossen,alle Bem√ľhungen meienrseits,das sie ihre Fohlen doch noch annimmt,scheiterten,also mu√üte ich ihren Job √ľbernehmen.Nun,als dann die dritte Geburt von ihr bevorstand,stand die Flasche schon bereit,aber es kam ganz anders.Sie nahm ih dritte Fohlen sofort an und zog es unglaublich liebevoll auf,so,als h√§tte sie vorher nie etwas anderes getan.Das ging sogar soweit,das sie noch das √§ltere Fohlen einer anderen Stute annahm und es sogar saufen lie√ü!Das w√ľrde n√§mlich gerade von seiner eigenen Mutter entw√∂hnt und ihm kam die neue"Milchbar"gerade Recht.Nat√ľrlich konnte ich das nicht zulassen, denn die MIlch wa nur f√ľr ihr eigens Fohlen geacht.Derzeit zieht ie Stute ihr viertes Fohlen auf,wieerum vollkommen problemlos.Ich meien,wenn die Tiere ihre Jungen nicht annehemn,au√üer die ersten zwei Geburten,die man noch als"Probelauf"hinnehmen mu√ü,dann haben die Tiere ihren Grund daf√ľr.Ich finde,das man solche Tiere dann keiensfalls k√ľnstlcih aufziehen sollte,denn oft werden damit Tiere herangezogen,die irgendwelche Defekte aufweisen,die sie dann durch Weiterzucht vererben.Ich spreche da aus Erfahrung.Ich hoffe,das M√ľnster wieder an seien fr√ľheren Erfolge mit den Breitm√§ulern anschlie√üen kann.
(27.07.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   Ja, das zweite Kalb von Emmi und wieder ging es schief. Es w√§re die dritte Nachzuchtgeneration gewesen...
Hier die offizielle Pressemeldung des Tages:
"Das im Allwetterzoo M√ľnster geborene Nashornkalb wurde von der Mutter
tödlich verletzt
Das am Dienstagfr√ľh (26.7.) im Allwetterzoo M√ľnster geborene Nashornkalb ist
wie schon vermutet an den Folgen einer inneren Verletzung gestorben, die ihm
von der Mutter zugef√ľgt wurde. Dieses Ergebnis brachte eine Untersuchung im
Berliner Institut f√ľr Zoo- und Wildtierforschung, in das das Kalb nach
seinem Tod gebracht wurde. Nur ein Sto√ü hatte gen√ľgt, um einen Leberabriss
zu verursachen, der letztlich zum inneren Verbluten f√ľhrte. Die Mutter,
Breitmaulnashornkuh Emmi, ist zur Zeit noch m√ľde und geschw√§cht, wird aber
baldmöglichst in die Gruppe und damit auch zum Bullen Harry gelassen."
(27.07.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Das tut mir f√ľr M√ľnster auch sehr leid. Ist das nicht bereits das zweite mal, dass ein Nashornkalb dort von der Mutter get√∂tet wurde? Die M√ľnsteraner haben da wirklich Pech, obwohl die Nashornhaltung hier doch nun wirklich optimiert wurde. Breitm√§uler in Gruppen, gro√üz√ľgige Anlagen, separate Einzelst√§lle. Ich kann da jeden Menschen verstehen, der da Tr√§nen in den Augen hat.
(27.07.2005, 00:00)
R. Masell:   Vielleicht wissen es ja nicht alle. Jeden Freitag im RBB/ORB um 19.50 Uhr
"Elafant, Tiger und Co." Immer das neueste aus dem Leipziger Zoo.
(27.07.2005, 00:00)
R.Masell:   Gestern abend war im WDR ein Berict √ľber die Nashorngeburt. Es war schon deprimierend eine schluchzenden Zoodirektor zu sehen, der vorher durch Mund-zu-Mund Beatmung versucht hatte das Nashornkalb zu retten. Schade f√ľr M√ľnster.
(27.07.2005, 00:00)
Michael Amend:   Leipzig bekommt sein Okapi schneller,als ursr√ľnglich geplant war.
Die Analge soll ca.1000 qm grioß werden,und das shcreit ja förmlcih danach,da noch ein paar Rotducker mit unterzubringen.......
(26.07.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Ein m√§nnlicher Moschusochse scheint in diesem Jahr im Tierpark berlin aufzuwachsen, im tschechischen Chomutov ist zum ersten Mal ein jungtier der gr√∂nland- Moschusochsen geboren worden. Zwar keine gro√üe z√ľchterische Schwierigkeit, aber ob ihrer mittlerweile nur noch sehr vereinzelten Haltung doch erw√§hnenswert sind bisher zwei Waldbisonk√§lbchen im Tierpark Berlin.
(26.07.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   Allwetterzoo M√ľnster: Das ersehnte Nashorn-Jungtier wurde leider vom Muttertier unmittelbar nach der Geburt get√∂tet.
(26.07.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Das Okapi soll glaube ich zwischen Afrika- Savanne und Pongoland unterkommen, wo urspr√ľnglich ein Affenwald geplant war, der jetzt aber nicht verwirklicht wird.
Als erstes Tier kommt ein junger, in Stuttgart geborener Bulle.
Die Gondwanahalle soll meines Wissens in den Jahren 2006- 2008 entstehen.
(26.07.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Also da lese ich dank dieses Forums mal wieder etwas ganz neues!!! Super!! Leipzig bekommt Okapis??? Wo sollen die denn untergebracht werden? Ich hatte mal gelesen, dass sie, zusammen mit Zwergflusspferden und anderen Tieren im Parkteil Gondwana untergebracht werden sollen, einer riesigen Glashalle, √§hnlich derer im Zoo in Arnheim. Aber ich dachte, das ist noch absolute Zukunftsmusik???
(26.07.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Hat Leipzig schon sein Okapi bekommen ?
Nach meinen Informationen sollten die wohl Ende Juni das erste Tier bekommen.
Es freut mich sehr,das es einen weiteren Halter f√ľr diese sch√∂nen Tiere in Deutschalnd gibt.
(25.07.2005, 00:00)
R. Masell:   Ich habe gerade gesehen, das der WDR eine Webcam im K√∂lner Elefantenhaus installiert hat. So soll versucht werden die erwartete Elefantengeburt live ins Netz zu stellen. Alles dazu auf der Website des K√∂lner Zoos oder beim WDR.
(23.07.2005, 00:00)
R. Masell:   Zweifacher Jaguarundinachwuchs in Krefeld. Vom 01.06.05. Ein sch√∂ner Zuchterfolg.

(23.07.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Sorry, aber solche Bemerkungen wie die von Zoofan sind in diesem Forum unangebracht.Es mag ja sein,das Takine mittlerweile in mehreren deutschen und europ√§ischen Zoos nachgezogen werden,f√ľr Wuppertal ist es das erste Kalb und somit durchaus etwas"Besonderes"Wenn auch in den letzten Jahren immer mehr Elefanten zur Welt kamen und die st√§ndige Berichterstattung dar√ľber schon etwas nervt,eine allt√§gliche Nachzucht sind weder Elefanten noch Takine.Ich freue mich sowohl √ľber Elefantenk√§lber als auch √ľber kleine Takine,genauso wie √ľber Zwergziegen oder Nashornk√§lber.Was versteht denn Zoofan unter einer"besonderern"Nachzucht?Ein Blauwal-Kalb ? Oder darf es auch ein Dinosaurier sein ?
(15.07.2005, 00:00)
Zoofan:   Wow,eineTakin-Geburt......
In Kleve sind Zwillinge bei den Zwergziegen zur Welt gekommen....
(14.07.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling:   Wuppertal meldet die Geburt eines Takins am 6. Juli.
Die Eltern des Mishmi-Takins stammen aus dem Tierpark Berlin-Friesdrichsfelde.
(13.07.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Die Impalas sind auf der Giraffenanlage. Der Schwarzschnabelstorch im Tierpark Berlin konnte nicht leider nicht aufgezogen werden. Zwar nicht extrem selten, f√ľr den Tierpark jedoch zum ersten Mal und eigentlich auch noch nicht erwartet, wurde ein weiblicher Alpensteinbock geboren.
(11.07.2005, 00:00)
Zoofan:   Wo sind denn die Impalas in Hagenbeck untergebracht ? Eventuell auf der Giraffen-Anlage ? Gibt es endlich mal konkrete Pl√§ne f√ľr die neue Nashorn-Anlage ?
(10.07.2005, 00:00)
Konstantin Ruske::   Hagenbecks tierpark hat mit der Impala- Haltung begonnen; sch√∂n nach dem verschwinden einiger tierarten aus dem Park in den letzten Jahren!
(08.07.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   ... wurden in Gelsenkirchen nicht die B√§ren wieder von der Anlage genommen, weil diese Schwachstellen hatte!?!

(07.07.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Im Fernsehbericht anl√§sslich des 50. Geburtstag des Tierparks Friedrichsfelde waren ebenfalls zwei Irbis-Junge zu sehen, sowie eine handvoll Manule. Dies d√ľrfte in der Elefanten-Hystherie total untergegangem sein! In Frankfurt waren √ľbrigens die Goodfellow¬īs zusammen, mit einem Ziel- man darf hoffen!
(07.07.2005, 00:00)
R. Masell:   In K√∂ln wurden Anfang Mai 2 Saigas geboren. Das war auch mal wieder niemandem eine Schlagzeile, geschweige denn einen Fernsehbericht wert. Au√üerdem Schneeleopardennachwuchs in K√∂ln. 2 Junge, die aber noch nicht zu sehen sind. Im WDR waren Kodiakb√§ren in Gelsenkirchen auf Ihrer Anlege zu sehen.
(07.07.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Der tschechische zoo Zamek Lesna Zlin hat ebenfalls frisch aus Chile darwin- Nandus importiert. Wei√ü jemand, ob schon Kodiakb√§ren in gelsenkirchen gezeigt werden, und wenn ja, ob diese alte Tiere aus anderen Zoos oder Neuimporte sind?
(07.07.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Rotterdam hat ein Elefantenbaby....Kleiner Scherz.Nein,dort ist wirklich eine Rarit√§t geboren worden,n√§mlich 6 Visaya-Pustelschweine in zwei W√ľrfen.Damit besitzt der Zoo jetzt 3,3 adulte Tiere und die 6 Ferkel.Diese Schweien-Art ist in ihre, Fortbestand extrem bedroht und wird europaweit nur noch in Poznan gehalten! Diese beiden ersten W√ľrfe sind von enormer Wichtigkeit,um diese Art vor dem Untergang zu bewahren!Da kann kein Elefantenbaby mehr mithalten...
(06.07.2005, 00:00)
Michael Amend:   Blauschaf-Nachwuchs in berlin ist wirklich etwas Besonderes und ich hoffe,zumal ja mindestens ein Weib dabei ist,das sie gesund aufwachsen.Endlcih mal keien meldung,das ein Elefant(G√§hn)geboren wurde....Man kann es wirklich nciht mehr lesen .In san Diego habe ich 2002 35 Blauschafe gez√§hlt,28 davon ahbe ich tats√§chlcih auf ein Foto gebannt.Daneben z√§hlte ich mehr als 20 Schopfhirsche,16 Goodfellow-Baumk√§nguruhs und 8 massai-Giraffen,alles Arten bzw.Unterarten,die europaweit zu den ToP-Rarit√§ten geh√∂ren....(um nat√ľrlich nur einige Beispiele zu nennen)Leider ist es unglaublich schwierig,eine Tierbestandsliste von San Diego zu bekommen,die Wahrscheinlichkeit,eine Original Lutherbibel zu bekommen,sind gr√∂√üer....
(06.07.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Im Tiepark Berlin bisher ( 2005) zwei Blauschafe geboren worden, eins davon auf jeden Fall weiblich! Die kritische Phase ist aber noch nicht √ľberstanden.Zum ersten Mal scheint ein Schwarzschnabelstorch unter Wei√üstorch " eltern" aufgezogen zu werden.
(05.07.2005, 00:00)
Werner Weyler:   Der Zoo in Wuppertal hatte am Wochenende einen absoluten Besucheransturm. Thema bei den Besuchern waren immer wieder die drei kleinen Tiger und dieser kleine, afrikanische Elefant. Den Namen werde ich nicht verraten, aber die Kleine hat sich toll gemacht. Im Elefantenhaus konnte man die Luft im Besucherbereich f√∂rmlich schneiden, es war super- voll. Auf der Lauffl√§che wurden das Kalb, die Mutter und die Leitkuh gezeigt, welche sich zu einer super Tante entwickelt hat. Insgesamt mu√ü ich sagen, es waren ungaublich viele Besucher dort und ein Orchester schlug dann auch noch die richtigen T√∂ne an. Einfach Klasse - ein Erlebnis !!
(04.07.2005, 00:00)
R. Masell:   Ich habe am 18.5 einen Nebelparder in Frankfurt gesehen. War direkt morgens um 9.30 Uhr. Es gibt sie!
(02.07.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   In Hagenbecks Tierpark ist die neue B√§renanlage endlich fertig. N√§chste Woche ziehen die F√ľchse ein und in drei Wochen dann der B√§r.

MfG Sven
(01.07.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Auf der Homepage des Zoos steht, dass die Anlage er√∂ffnet wurde, au√üerdem sind dort Reden der Direktoren von Frankfurt und Wuppertal mit Details zur Nebelparder- Anlage.
(01.07.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Der hr hat vor etwa zwei Wochen dar√ľber berichtet, sie seien aus England und dazu Bilder gezeigt. Der Kunstbaum war nicht wiederzuerkennen! :-) Die weitestgehende Abschirmung der grossen Fenster werte ich als weiteren Indiz. Meine Anwesenheit zur Mittagszeit fiel halt nicht gerade zur katzentypischen Aktivphase. Im √ľbrigen nennt die ZGF-Zeitung den Import von 2,3 Darwin-Nandus aus Chile!
(01.07.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Sind die Nebelparder in Frankfurt endlich da? Die werden langsam zu Phantomen!! :-) Denn das F√ľtterungsschild stand schon im Mai dort, auf Nachfrage waren die Tiere aber noch immer nicht da! Im Zoo-F√ľherer sind sie seit 2003 schon fett gedruckt!! Wenn sie jemand tats√§chlich mal zu Gesicht bekommen hat, bitte mal melden!! Erst dann kann ich es glauben! :-)
(01.07.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Fix ein paar Eindr√ľcke meines letzten Besuches im Zoo Augsburg. Sp√§ktakul√§res gibt es nicht zu berichten, doch ist die Umgestaltung der Elefanten-Freianlage fertig. Statt des Grabens gibt es hier nun einen Badeteich und die Tiere stehen auf r√∂tlichen Sand. Das es ihnen gef√§llt, zeigt ihre ebenso angenommene Farbe (Rote Riesen ;-))! Im Elefanten-Schimpansen-Haus lebt in einer abgedunkelten Vitrine ein Paar Plumplories, die gegen 17:30h ihre "hyperaktive" Phase haben. Baulich √§ndert sich in diesen Monat die Seehund-Haltung! Ein Teil des Ententeiches wurde f√ľr eine neue Anlage geopfert, die im Juli er√∂ffnet wird -sehr h√ľbsch! Sp√§ter soll auch die Seeb√§r-Anlage umgestaltet und modernisiert werden! Auf der alten qu√§kt derzeit ein Zwergseeb√§rzwerg.
Bei einer Stippvisite in Frankfurt sah ich im Grzimek-Haus einen Katzenfrett, die Schwarzfusskatzen fehlen in der Schau, daf√ľr haben die Nebelparder Quartier bezogen, jedenfalls laut Beschilderung. Um 16:45h ist hier F√ľtterung- nur zur Info!
(01.07.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Ich habe gerade meine diesj√§hrige Zoo-Tour abgeschlossen.
Halle baut kräftig an der neuen Elefantenanlage. Die alte Bärenburg von 1901 ist komplett weggerissen. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass sie nicht unter Denkmalschutz stand????
Die Zebraanlage direkt auf dem Berg ist fertig, und im ehemaligen Antilopenhaus ist wieder ein Großer Ameisenbär. Jungtiere gab es sehr reichlich, auch bei den Baumstachlern. Das alte Elefantenhaus ist geschlossen, davor entsteht ein Gebäude in Form eines Schiffes, zur Haltung von Krokodilen.
In Leipzig sind die Flu√üpferde weg, das Elefantenhaus ist komplett im Umbau, die Afrika-Anlage mit der vorgelagerten Hy√§nen-Anlage gef√§llt mir sehr gut, man sieht die Trennung zwischen den Tieren wirklich kaum. Auch die Tiger-Taiga ist sehr sch√∂n, ich habe sogar mal einen Tiger beim baden gesehen. Die L√∂wen waren wie immer hinter dem H√ľgel und zwischen 09.00 Uhr und 17.00 Uhr nicht einmal zu sehen.
Sehr angenehm √ľberrascht war ich vom Tierpark Aschersleben. Die Anlage f√ľr die Amurtiger und die neue Brillenb√§renanlage sind ein echter Sprung nach vorn und auch die neue Berberaffenanlage gefiel mir. Selbst der Tierbestand l√§√üt sich sehen. Seit Anfang 2005 gibt es hier sogar wieder ein P√§rchen Streifenhy√§nen!!!!!
In Magdeburg sind die Weißkopfseeadler in eine neue Voliere umgezogen, der Nachwuchs beim Großen Ameisenbären wächst gut heran und ist sehr schön zu beobachten.
In Wuppertal musste ich mir nat√ľrlich die jungen Tiger ansehen und den jungen Elefanten, habe mich aber √ľber das Tapir-Baden(und die neue Au√üenanlage) und die neue Orang-Schlucht viel mehr gefreut! Au√üerdem habe ich beide Schuhschn√§bel zu Gesicht bekommen, die Gelbr√ľckenducker leider nicht, denn bei den riesigen Besucherstr√∂men, die zum Elefantenhaus pilgerten, haben diese sich zur√ľckgezogen!
Der Tiergarten Stendal hat eine neue Anlage f√ľr Braunb√§ren und W√∂lfe, allerdings in getrennter Haltung.
Es war eine wirklich schöne Woche!
(28.06.2005, 00:00)
Werner Weyler:   Im Vogel- und Tierpark Solingen ( nicht zu verwechseln mit dem Tierpark Fauna ) gab es am 15.03.05 Nachwuchs bei den Wildkatzen. Der ganze Bereich um das Gehege wurde f√ľr Besucher gesperrt, da die Tiere ausgewildert werden sollen. Einfach toll, was ein kleiner Verein f√ľr den Artenschutz an Opfer bringt.

Ich finde dies insofern bemerkenswert, da es sich um einen Verein handelt, der ehemals in seinem Gelände nur Vögel hielt. Jetzt findet man in den Anlagen u. a. Känguruhs, Marderhund, Nasenbär, Nordluchs, Serval, Alpaka, Lama, Zebu, Zwergschwein, Steinmarder, Palmgeier, Geierrabe, usw.

Dieser ehemalige Vogelpark hatte jahrelang finanzielle Probleme. Ich war nunmehr √ľberrascht, was sich alles ver√§ndert hatte. Ob es Gespr√§che oder meine Feststellungen vor Ort waren, dieser kleine Tierpark hat etwas sehr Nettes. Viele von uns machen garantiert einen Bogen um solch eine kleine Einrichtung, aber haben sie es verdient ?
(19.06.2005, 00:00)
Michael Amend:   Im Zoo Los Angeles tut sich was,endlich.
Tierbestandsm√§√üig ist der Zoo ja alleresrte sahne(Buschbock,Schwarzducker,Rotflankenducker,Sumatra-Nashorn,Gerenuk,Bergtapir,Speke's Gazelle,Visay-Pustelschwein(mit erster nachzcuth in diesem jahr),Chaco-Pekari,Sifakas,roter Uakari,Riesenelen,usw,usw,aber die Analgen sind alt und h√§sslich,viele Huftieranlagen stehen leer und verwildern......Jetzt kommt endlcih bewegung in den laden.nachdem Schimpansen und Orangs neue Analgen erhaletn ahben(die Orang-Analge ist katastrophal,die Schimpansen-Anlage ist unsicher,mehrfach gelang es den Tieren,daraus zu nentweichen!,sind jetzt die Gorillas dran.Auch f√ľr dieElefanten wird eine gro√üz√ľgige Analge gebaut,und,was am spektakul√§rsten ist,eine riesige Analge f√ľr Goldstumpf-Nasenaffen!Ich hoffe,die villeicht im herbst schon sehen zu k√∂nen,w√§r Klasse.Ist wohl eher unwahrscheinlich.
(12.06.2005, 00:00)
Barbara Scheer:   In Wuppertal haben wir drei kleien Sumatratiger, geb. 27.4.05. Besonders sehenswert ab 16 Uhr, wenn sie ins Au√üengehege d√ľrfen
(12.06.2005, 00:00)
Michael Amend:   Walhaie gibt's jetzt auch in den USA !
Am 23.November soll in Atalnta eiens der gr√∂√üten Aquarien der Welt er√∂ffnet werden,das"Georgia Aquarium" Anfang Juni sind dort jetzt zwie walhaie eingetroffen,die √ľber Taipei in die USA geflogen wurden.Leider waren keien Anagben √ľber Alter, Gr√∂√üe und Geschlecht der Tiere zu erfahren.Da ich ja von Septemebr bis Oktober in den USA verweile,werde ich √ľber diverse Connections,die ich einigen US-Zoos ahbe,versuchen,eventuell das Aquarium schon sehen zu k√∂nnen.Ich mu√ü diese Walhaie sehen,denn wann komme ich schon mal nach Japan ? Dort werden ja zumindestesn in zwei Aquarien(Osaka und Okinawa)Walhaie gehalten.
(11.06.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Die europ√§ische Erstzucht des Anden-Felsenhahnes hat nicht der Zoo Wuppertal erzielt,sondern ein niederl√§ndischer Privatz√ľchter!So hat auch der Krefelder Zoo keineswegs die Welterstzucht des Geparden inne,sondern ein italienischer Privathalter!
(11.06.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   In M√ľnchen gibt es zwei gefleckte Jaguarbabies und viele Mhorrgazellen-K√§lber. Die Grauen Riesenk√§ngurus sind weg, wie auch der Fuchskusu. An desen Stelle entsteht derzeit eine Kea-Anlage und die alte Gorilla-Heimat wird z.Z. f√ľr die Orangs hergerichtet. Bei diesen gibt es gleichfalls ein Neugeborenes! Fertiggestellt ist nach der K√∂nigspinguin-Anlage nun auch die der Humboldtpinguine. Besucher sollten aber den zweij√§hrigen Zoof√ľhrer (Elefantenbaby) mitnehmen, einen neuen gibt es noch nicht!
(10.06.2005, 00:00)
Werner Weyler:   Im Mai gab es im Krefelder Zoo Nachwuchs bei den Schneeleoparden.

Wuppertal hat ( unter anderem )Nachwuchs bei Königspinguin, Gaukler, Mönchsgeier und als europäische Erstzucht bei den Anden- Felsenhähnen.
(09.06.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Dieses Thema ist sicherlich interessant, doch d√ľrfte es schon fast zu umfangreich sein f√ľr dieses Forum! Ich habe ebenfalls an meiner Liste noch nicht gesehener Zoos gearbeitet und zun√§chst denen im Pott meine Aufwartung gemacht! Gerade der Ruhrzoo macht sich, wie schon die ersten Anlagen erahnen lassen und das Flusspferdhaus hat auch bald ausgedient. Doch nur selten waren die Gegens√§tze in einem Zoo so krass wie hier! Der Bochumer Tierpark zeigte mir wieder einmal, das man um kleine Parks keinen Bogen machen sollte. Terrarien und kleine Landschaftsanlagen k√∂nnen mitunter genauso begeistern, wie riesige Savannenausschnitte! So gibt es in den beiden s√§chsischen Tierparks Limbach-Oberfrohna und Hirschfelde die einzigsten Mohrenmakaken-Zuchtgruppen neben der des Berliner Zoos. Im Tierpark G√∂ppingen leben Anubispavian, Goldbauchmangabe und B√§renmakak, bedauerlicherweise alle als Einzeltiere, aber gemeinschaftlich mit Mantelpavianen und Mandrills! Letztere mussten sterilisiert werden, da der Nachwuchs pardour nicht zu vermitteln war. Der Park ist sehr klein und sehr verbaut, ein Umzug auf ein altes Millit√§rgel√§nde hat sich zwischenzeitlich zerschlagen!
(29.05.2005, 00:00)
Werner Weyler:   Am 01.07.2005 er√∂ffnet der Ruhrzoo seinen Parkteil Alaska. Was ich dort gestern gesehen habe, hat mich begeistert. Es sind wundersch√∂ne Anlagen in einem alten Baumbestand. Ich mu√üte direkt an die neue Anlage f√ľr Bisons und Elche im Zoo Emmen denken. Zwar noch nicht fertig, aber sehr sch√∂n und nat√ľrlich. Welch ein krasser Gegensatz zum dahinten liegenden alten " Dickh√§uterhaus " in dem z. Z. Flu√üpferde und Hausschweine leben.

In einem anderen Teil befindet sich die riesige Baustelle f√ľr die afrikanische Savanne, die 2006 er√∂ffnet werden soll. Die fertigen Anlagen f√ľr L√∂wen und Hy√§nen sind nunmehr sch√∂n gr√ľn und wirken sehr nat√ľrlich. Von der Konzeption her wirkt alles nicht wie ein Abklatsch von Hannover. Ich habe eher den Eindruck, dass Emmen hier Pate stand. Mit 31 ha, die bis 2007 bebaut sein sollen, wird dies mit Sicherheit ein Spitzenzoo. Die gro√üe Tafel am Eingang und der bisher fertig gestellte Bereich ( u.a. Bauernhof und Anlage f√ľr afrikanische Haustiere ) lassen einiges erwarten.

Wer die Entwicklungsgeschichte des Ruhrzoo kennt wird mir zustimmen, dies wird eine Supersache. Vielleicht m√∂chte ja auch jemand in M√ľnster sich √ľber einen Artikel im Rundbrief zur Entwicklungsgeschichte des Ruhrzoos so langsam Gedanken machen ( hi, hi ). Wer denn eindrucksvoll alt und neu nebeneinander sehen m√∂chte, der sollte nicht zu lange warten. Was da in Gelsenkirchen derzeit abl√§uft geht rasant vorw√§rts und hat mich begeistert. Ich habe einige der ausliegenden Faltpl√§ne mitgenommen. Bei Interesse bitte Nachricht an Zoosammler@aol.com
(28.05.2005, 00:00)
Werner Weyler:   Vermi√üt habe ich in diesem Forum bisher Beitr√§ge zu aktuellem und neuem in den zoologischen G√§rten, etc. Ich w√ľrde es begr√ľ√üen, √ľber die neuesten Entwicklungen informiert zu werden und m√∂chte hier gleich damit anfangen.

Am 29.05.05 findet im Tierpark Bochum ein gro√ües Zoofest statt. In Unkenntnis dar√ľber war ich gestern bereits dort und dies war sehr beeindruckend. Dieser kleine Tierpark muss jeden Zoofan begeistern. Begeistert war ich vom Kernst√ľck, dass die Bochumer bescheiden Aquarien-/ Terrarienhaus nennen. Wenn ich mich auch nicht an den Artikeln √ľber sch√∂nstes/ schlechtestes Tierhaus beteiligen mochte so muss ich sagen, dieses Haus ist absolute Spitze. Ich wei√ü gar nicht, wo ich vor Begeisterung anfangen soll. Neben sehr sch√∂n gestalteten Aquarien ( gezeigt wird u.a. das Perlboot/ Nautilus )und Terrarien findet man auch Vertreter der Krallenaffen und eine bemerkenswerte Sammlung an Fossilien ( zu weiterem siehe die Internetseite des Tierpark ). Mich hat vor allem die Liebe zum Detail und die Sauberkeit begeistert. Herrlich und nat√ľrlich gestaltete Anlagen, wirkliche Biotope. So auch keine einfachen Futterschalen bei den Bartagamen, nein als Stein verkleidet usw, usw.

Wer den Tierpark Bochum kennt wird mir Recht geben. Klein, aber fein und top gepflegt ( und dies nicht nur zum gro√üen Zoofest ). Leider gibt es keinen neuen Zoof√ľhrer, er ist auch nicht in Planung.
(28.05.2005, 00:00)

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