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Pandas



Michael Mettler:   @Sacha Beuth: Nein, ich habe keine Zahlen f├╝r Wildkamel und Wildyak, m├╝sste ich auch per Google zu finden versuchen. Aber da das Wildkamel schon mal als ausgestorben galt, werden es bei dieser Art nicht gerade Tausende sein.

Nat├╝rlich ist der Panda eine ideale Flaggschiff-Art, nicht umsonst hat ihn ja der WWF damals zum Markenzeichen erhoben (wobei interessant ist, dass die erste, sehr verniedlichende Logo-Version irgendwann durch eine weniger "s├╝├če" abgel├Âst wurde). Nur ist der Kostenaufwand f├╝r eine Pandahaltung um ein Vielfaches h├Âher als bei anderen popul├Ąren Tierarten, mit deren Hilfe man in einem Zoo genausogut Besucherzahlen steigern, Souvenirs verkaufen und somit Gelder f├╝r die Arterhaltung sammeln kann.

Mir liegt da ein zugegebenerma├čen unsch├Âner Vergleich auf der Zunge: Im Grunde spielen doch die Besuchermagnete eines Zoos die Rolle eines "Leierkastenaffen"....
(09.08.2006, 15:07)
Meliita-Mann:   @Hannes Pandas jagen nicht ? Von wegen....
(09.08.2006, 14:39)
Sacha Beuth:   @cajun: Der Herzog von Bedford hat die Tiere alle aus Zoos gesammelt (u. a. Berlin). Und wegen "Wildpark": Ist das nicht auch eine zoologische Einrichtung Habe ja nicht von "Grosszoos" geschrieben (Wobei man sich auch hier wieder um die Definition streiten kann)
@Hannes: Habe ich auch nicht behauptet. Sagte nur, dass es NORMALERWEISE schwerer ist, Raubtiere (und das ist der Panda trotz seiner Ern├Ąhrung) auszuwildern als Huftiere. Und wer die TV-Bilder gesehen hat, wie ein unvorsichtiger Besucher in einem chin. Zoo von einem Panda durch das Gitter unsanft entkleidet wurde, weiss auch, dass diese Tiere nicht die idealen "Kuschelb├Ąren" sind (Klar, wer bei einer Direktbegegnung die Wahl hat, wird einen Panda einem Tiger vorziehen).
@Michael Mettler: Das mit dem "auf Vorrat halten" ist genau der Punkt. Leider hat man f├╝r die vielen bedrohten oder bald bedrohten Arten zu wenig Platz. Aber es ist doch besser, man f├Ąngt irgendwo mal an. Und selbst wenn f├╝r die Ern├Ąhrung der Pandas in Zoos ein grosser Aufwand betrieben wird, so ist er doch der ideale Botschafter, um andere, f├╝r Normalbesucher weniger spektakul├Ąre Arten, "mitzuziehen". In diesem Zusammenhang: Hast Du neuere Zahlen, wieviele Wildkamele und Wildyaks es noch gibt?
(09.08.2006, 11:02)
Stefan Schubert:   Zwischenzeitlich kursierten Zahlen des Freilandbestandes, die um die 3000 lagen und gepriesen wurden, dass dieser Bestand um ein vielfaches h├Âher sei als bislang angenommen! Doch Fakt ist, wenn der chnesiche Aufschwung anh├Ąlt und mitteleurop├Ąische Lebensstandarts in weite Teile des Landes einziehen, hat die dortige Natur keine grossen Chancen. Inzwischen erschliessen neue Verkehrsprojekte den bislang abgeschnittenen Nordwesten sicherlich nicht mit den Zielen ├ľkotouristen zu den letzten Wildkamelen zu bringen!
(09.08.2006, 09:15)
Michael Mettler:   Ich erinnere mich dran, dass es vor zehn oder zwanzig Jahren immer hie├č, es g├Ąbe "nicht mal mehr 1.000 Gro├če Pandas". Ist die Art nun wirklich im Aufwind, oder z├Ąhlt man blo├č genauer als damals? Au├čerdem: Das w├Ąren dann immerhin rund dreimal soviele Pandas wie Berggorillas, und auch letztere k├Ânnen schnell Opfer politischer Umw├Ąlzungen werden....
(09.08.2006, 08:54)
Stefan Schubert:   Gerade auf einer Nachrichtenseite gefunden: Der Freilandbestand des Grossen Pandas betr├Ągt laut offizieller chinesischer Z├Ąhlung 1590 Tiere und der Bestand in Zoos und Zuchtzentren 180!
(09.08.2006, 08:38)
Michael Mettler:   Es ja nun leider so, dass es wesentlich mehr Tierarten gibt, die gef├Ąhrdet sind oder schnell in Gefahr geraten k├Ânnen, als man in Zoos auf gen├╝gend breiter genetischer Basis unterbringen und "auf Vorrat halten" kann. Nach der Argumentation, die Situation in China k├Ânne sich ├Ąndern, m├╝ssten sich die westlichen Zoos nicht nur um den Aufbau einer Panda-Population k├╝mmern, sondern rechtzeitig auch Genreserven f├╝r Wildkamel, Wildyak, Tibetgazelle, Tschiru, S├╝dchinesischen Tiger, Chinesischen Flussdelfin usw. usw. schaffen.

Ich m├Âchte einen ganz anderen Aspekt einflie├čen lassen: Wie vertretbar ist es eigentlich f├╝r einen mitteleurop├Ąischen Zoo, eine Tierart zu halten, deren Futter mit gro├čem Aufwand importiert werden muss? Das gilt nat├╝rlich genauso f├╝r Seefisch-Fresser und andere Spezialisten, mit dem Unterschied, dass der Panda-Bambus EXTRA f├╝r die Tiere importiert wird. In einer der Berliner Zoo-Soaps wurde gezeigt, dass der Panda-Pfleger trotz gut gef├╝llter K├╝hlkammer Futterprobleme hatte, weil die Pandas eben sehr w├Ąhlerisch sind. Ist dieser Aufwand gerechtfertigt? Obwohl Bambus mittlerweile auch in Mitteleuropa massenhaft kultiviert wird - man schaue sich nur mal die Neupflanzungen der Zoos im letzten Jahrzehnt an - scheinen die f├╝r Pandas ben├Âtigten Sorten hierzulande nicht kultivierbar zu sein (sonst h├Ątte Berlin es l├Ąngst getan, so wie es Duisburg derzeit mit Koala-Eukalyptus versucht).

Was die Junggesellenhaltung in westlichen Zoos betrifft: War es nicht schon so, dass China als "Mietpandas" fast ausschlie├člich Tiere herausgab, die aus irgendwelchen Gr├╝nden nicht f├╝r die Erhaltungszucht tauglich waren, und dass San Diego nur durch massiven Druck erreicht hat, "gute" Pandas zu bekommen?

(08.08.2006, 22:33)
th.oma.s:   @sacha beuth: ich bin nicht f├╝r "in w├╝rde aussterben"...m.E. ist die arterhaltung des pandas nur in china l├Âsbar und ich bin mir ziemlich sicher, die chinesen packen dass wenn sie es wollen und sicher kann man sie von mitteleuropa aus dabei unter-st├╝tzen...deshalb junggesellen als botschafter ... und wenn die art in freier wildbahn wieder stabil und der lebensraum gesichert ist wird bei zufriedenstellendem (erweitertem) reproduktionsgeschehen aus der chinesischen zoopopulation hinaus auch kommerziel exportiert werden, den preis bestimmt dann die nachfrage

(08.08.2006, 22:14)
cajun:   @Sacha Beuth: Die "Zoopopulation" Milus wurde meines Wissens vor allem vom Herzog von Bedford gerettet, der in seinem Wildpark (!)eine Herde hielt und z├╝chtete.Wenn es da neue Erkenntnisse gibt, kl├Ąr mich auf.

Interessant ist zu der "in Situ" "ex Situ" Problematik die Lekt├╝re eines Buches von George Schaller, der oft uneins mit seinen chinesischen Kollegen des Pandaprojektes war. Die Chinesen wollten einfangen und z├╝chten um die Tierart zu bewahren, er vetrat den Standpunkt, die Tiere in ihrem Lebensraum zu belassen, damit der nat├╝rlichen Entwicklung Raum gegeben wird.Und das bedeutet auch, das die Pandas mit Bambusbl├╝ten und Besiedlung der Talb├Âden klar kommen mu├čten.Ggf. halt ausreichend gro├če Gebiete unter Schutz gestellt werden sollten.
Und das mit den "restliche Exemplare rechtzeitig einfangen" funktioniert zumindest nicht pauschal! Siehe Sumatranashorn....
(08.08.2006, 22:01)
Hannes:   Pandas jagen nicht!
(08.08.2006, 21:49)
Sacha Beuth:   an th.oma.s: Der Aufbau einer europ. oder sagen wir besser westlichen Pandapopulation in Zoos sollte praktisch nur mit Zuchttieren erfolgen (oder mit Exemplaren, die von Artgenossen zu weit entfernt leben).
Warum ich so eine Zucht wichtig finde: Selbst wenn der Schutz vor Ort relativ gut ist, k├Ânnen Natur- oder Politereignisse die Bem├╝hungen mit einem Schlag zu nichte machen. M├Âglicherweise h├Ątte man - wenn man fr├╝hzeitig eine gezielte Zucht begonnen und auch die letzten Exemplare gefangen h├Ątte - das N├Ârdliche Breitmaulnashorn retten k├Ânnen. Jetzt wird es bald f├╝r immer verschwunden sein. Oder denken wir an den Sibirischen Tiger. Zur Zeit der Sowjetunion war die Population relativ sicher. Und heute? Solche Umw├Ąlzungen k├Ânnen auch in China passieren. Und gerade China hat ja mit Naturergeignissen so seine Erfahrung. Wo w├Ąre denn jetzt der Davidshirsch nach Boxeraufstand und Ueberschwemmung, wenn man nicht rechtzeitig eine Zoopopulation aufgebaut h├Ątte? Klar, eine Raubtier ist norm. schwerer wieder auszuwildern als ein Huftier. Aber es g├Ąbe ihn bei einem Worst-Case-Szenario wenigstens noch. Wenn man jedoch daf├╝r ist, ihn in "W├╝rde aussterben zu lassen", bitte.
Hier m├Âchte ich noch anf├╝gen, dass man deswegen den Schutz vor Ort keineswegs vernachl├Ąssigen sollte. Im Gegenteil. Aber man kann Menschen m. E. mit "Botschaftertieren" im Zoo (die sich zudem noch vermehren), eher f├╝r die Sache gewinnen. So finde ich ihren Vorschlag einer Junggesellenhaltung durchaus eine gute Idee. Wie gesagt: Das eine tun und das andere nicht lassen.
(08.08.2006, 21:47)
th.oma.s:   @sacha beuth: wieso erwarten Sie entgegenkommen der chinesischen regierung, sayas argumentation zur motivation einer europ├Ąischen pandahaltung ist zuzustimmen: sie besteht a) im allgemeinen zoobildungsauftrag, b)als prestigeobjekt und c) m├Âglicherweise aus wirtschaftlichen gr├╝nden... alles
andere ist belanglos und die pandahaltung w├Ąre zu dem v├Âllig unakzeptabel wenn nicht sicher ausgeschlossen werden kann, dass wildf├Ąnge oder f├╝r das chinesische erhaltungszuchtprogramm genetisch wertvolle tiere nach europa kommen,
vorstellen k├Ânnte ich mir h├Âchstens mal so eine art "junggesellenhaltung" f├╝r chinesisische z├╝chter...
@michael mettler: aus sicht der arterhaltung sind nur ganz spezielle arten unter besonderen umst├Ąnden tats├Ąchlich "zoobed├╝rftig"
(08.08.2006, 17:58)
Michael Mettler:   Vielleicht sollten wir wirklich mal ein eigenes Thema aufmachen "Welche Tiere sind zoow├╝rdig und welche nicht". Aus Sicht der Arterhaltung w├Ąre n├Ąmlich auch die Zoohaltung von (Haus-)Trampeltieren, Lamas oder Watussirindern Bl├Âdsinn, weil man den Platz nach diesen strengen Kriterien f├╝r bedrohte Wildtiere nutzen m├╝sste. Und N├╝rnberg br├Ąuchte auch nicht f├╝r ├╝ber 10 Mio. Euro eine Delfinlagune f├╝r (nicht bedrohte!) Gro├če T├╝mmler bauen, sondern eher f├╝r Schweinswale....

Ich mache jetzt einen solchen Thread auf!
(08.08.2006, 10:04)
Sacha Beuth:   An Saya: Ist m. E. absolut eine Ueberlegung Wert (Visayawarzenschwein). Die Probleme, die man bez. der Pandas mit den chin. Beh├Ârden hat resp. haben k├Ânnte, habe ich angedeutet. Bin absolut ihrer Meinung, dass hier - wenn schon - von den Chinesen mehr Entgegenkommen gezeigt werden m├╝sste.
An Flusspferdbaby: Nein, besitze gegenw├Ąrtig kein Haustier. Ich glaube auch, Sie haben da etwas falsch verstanden. Aus Sicht der Art- (oder hier genauer Unterarten-Erhaltung) macht es wenig Sinn, weisse Tiger in Zoos zu zeigen. Und die k├Ârperlichen Defekte, die viele vorweisen, sind wirklich schlimmdem. Auf so einen "Botschafter" sollte man darum besser verzichten. Anders ist es nat├╝rlich aus ethischer oder tiersch├╝tzerischer Sicht: Hier hat jedes Wesen das Recht auf Leben - und zwar ein artgerechtes. Das Thema Seaworld geh├Ârt eigentlich nicht hierher. Darum nur soviel: Die Seaworldparks selber halten keine weissen Tiger, sondern Bush Gardens in Tampa (das zwar auch zur Anheuser Entertainmement Group geh├Ârt, von mir aber nicht in die erste Liga der US-Zoos gesetzt wurde).
(08.08.2006, 09:54)
Flu├čpferdbaby:   Herr Beuth, warum bezeichnen Sie wei├če Tiger als"Inzuchtkr├╝ppel"? Wissen Sie, soviele Tiere in den Zoos sind v├Âllig ingez├╝chtet, wie ├╝brigens auch unsere lieben Haustiere, Katzen,Hunde, alles"Inzuchtkr├╝ppel", und falls Sie ein Haustier besitzen, unterst├╝tzen Sie die Machenschaften derer, die"Inzuchtkr├╝ppel""herstellen".Sie m├╝├čen wei├če Tiger ja nicht m├Âgen(komisch, die Seaworldparks m├Âgen Sie, da sind Sie anscheinend mit geschlossenen Augen durchgelaufen),ich tue es, und viele andere Menschen auch.
(08.08.2006, 06:46)
Saya:   Hey, ich hab nie gesagt dass die europ. Zoos keine Pandas halten sollen, sondern nur dass es aus Artenschutzgr├╝nden dank der in diesem Punkt hervorragenden Erfolge der Chinesen nicht notwendig w├Ąre. In den Pandaschutz geht ├╝brigens trotz deren seltenen Auftretens in europ├Ąischen Zoos jede Menge Geld.

Wobei ich pers├Ânlich dagegen bin, unter den von der chinesischen Regierung angebotenen Bedingungen Pandas nach Europa zu holen: das kostet den betreffenden Zoos viele Millionen an Leihgeldern, so muss zB f├╝r jedes geborene Jungtier extra bezahlt werden, und das zus├Ątzlich zur sehr aufwendigen und teuren Pflege und Ern├Ąhrung und dem Neubau guter Anlagen. Vor einiger Zeit habe ich einen langen Artikel dar├╝ber gelesen, dass sich die amerikan. Zoos beschweren, das ganze w├Ąre zu teuer und w├╝rde sich ├╝berhaupt nicht rentieren. Dazu fordern die Chinesen alle Jungtiere zur├╝ck, unter diesen Umst├Ąnden ist der Aufbau einer europ├Ąixchen Population v├Âllig unm├Âglich. Angesichts dieser Umst├Ąnde bin ich daf├╝r, all das viele Geld und den Platz lieber zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Tiere einzusetzen, die bereits in den Zoos da sind, bestehende Zuchtprogramme auszuweiten oder neue Arten zu holen, die die Unterst├╝tzung durch europ├Ąische Zoos wirklich n├Âtig haben (Visayawarzenschweine zB).
(07.08.2006, 18:51)
Sacha Beuth:   An Saya: Bez├╝glich der weissen Tiger (Inzuchtkr├╝pel f├╝r die armen Tiere ist wirklich die besser Bezeichnung) gebe ich Dir insofern Recht, als dass sie lediglich als Besuchermagneten dienen. Zu den Pandas k├Ânnte man argumentieren: Warum nicht ZUSAETZLICH auch im Westen eine Population aufbauen. Nach dem Motto: Das eine tun und das andere nicht lassen.
Zum Thema Geld: Wo gibt es wohl eher und mehr Spendengelder. Wenn man mit lebenden Pandas vor dem Gehege sammelt (Unterst├╝tzt nat├╝rlich mit entsprechenden Freiwilligen und Infomaterial) oder wenn man nur mit einem TV-Film, einem Plastikpanda oder anderem toten Material Spendengelder generieren will? (Wir landen hier wieder bei Baba Dioum).
(07.08.2006, 18:18)
Saya:   Nun, es gibt genug leute die der meinung sind das es in der Tat v├Âllig ├╝berfl├╝ssig ist, wei├če Tiger zu halten! und das die rechtfertigungen der Zos nichts als Ausreden sind.
(07.08.2006, 18:08)
Zoosammler:   Vom Artenschutz her ist es auch v├Âllig unn├Âtig, wei├če Tiger zu halten, trotzdem wird es damit gerechtfertigt, dass solche Tiere den Zoo finanziell und medial sichern und somit erst die M├Âglichkeit geschaffen wird, sich um Tiere zu k├╝mmern, die weniger Schauwert besitzen. Wenn man so argumentiert, sollte man die Haltung des Gro├čen Pandas ebensowenig verdammen, zumal der Gro├če Panda ja nicht einmal ein "Inzuchtkr├╝ppel" (ich glaube, so wurden wei├če Tiger hier mehrfach bezeichnet) ist...
Das Ganze nat├╝rlich nur unter der Voraussetzung, das unter der Haltung von Panda-Exemplaren in Europa nicht die gesamte chinesische Population und Bem├╝hung gef├Ąhrdet wird, doch die Gefahr besteht nicht, es gibt Tiere, die noch viel seltener sind als der Panda und in europ├Ąischen Zoos gehalten werden und wenn in China weiter solche Fortschritte gemacht werden, w├Ąre es nur logisch und typisch f├╝r die Entwicklung von Zootierbest├Ąnden, wenn in Europa weitere Pandahaltungen fest verankert w├╝rden. Ein Panda ist kein Bergtapir. ;)
Das w├Ąre eine wunderbare Chance gewisse Zoos aufzuwerten, die es n├Âtig h├Ątten (ich denke da gerade an einen anderen Thread und schlage einfach mal Hagenbeck vor *g* (mal sehen wie schnell Hannover aus den Top 5 wieder drau├čen ist...)), allerdings ist viel eher zu erwarten, dass weiterhin nur Zoos, die sowieso schon auf der Sonnenseite sind (Wien...) bzw. Zoos von St├Ądten mit politischer/diplomatischer Bedeutung Pandas erhalten.
Wieso sollte das Merchandising in Deutschland nicht so erfolgreich sein? Die Deutschen kaufen jeden Sch..., sogar Tupperware en masse. ;) (Das w├Ąrs doch, eine Tupper-Kollektion f├╝r jeden jeweiligen Zoo, ich garantiere: Das w├╝rde ein Renner werden...)
(07.08.2006, 18:03)
Hannes:   Richtig, Besuchermagneten welche Spendenbereitschaft wecken. Ich denke die meisten Zoos halten nur 2 Pandas weil sie nur 2 bekommen.

(07.08.2006, 17:50)
Saya:   In China gibt es bereits eine sich selbst erhaltene und sehr gut z├╝chtende Zoo/- Gefangenschaftspopulation. Forschung wird da ebenfalls sehr intensiv betrieben. Daf├╝r muss man die Tiere nicht nach Europa oder in die USA holen. F├╝r die Zucht ist es sogar viel besser wenn sie in den Zuchtzentren in China bleiben weil da viele M├Ąnnchen gehalten werden und die Weibchen die Auswahl haben. Durch ein ausgekl├╝ngeltes System (vor allem Duftkontakte) z├╝chten dort soweit ich wei├č die meisten Pandas auf nat├╝rliche Weise. Das ist in westlichen Zoos die jeweils nur ein Paar halten (k├Ânnen?- Platzprobleme...) nicht m├Âglich. Ob die beiden sich verstehen ist reine Gl├╝ckssache.
Insgesamt ist es vom Artenschutz her v├Âllig unn├Âtig Pandas in westlichen Zoos zu halten. Aber Pandas sind halt extreme Besuchermagneten und Prestigeobjekte!
(07.08.2006, 17:38)
Hannes:   Ich hoffe ja auf eine weiterf├╝hrung und nicht nur immer in einem Zoo pro Land.
London sollte keine wiederbekommen da der Zoo im gro├čen und ganzen unzureichend ist aber Howletts vielleicht, K├Âln oder Duisburg k├Ânnte ich mir vorstellen. Wegen meiner auch Hannover oder Zoom. Ich denke die Risiken sollte man eingehen zumal man das mit der menschenverachtenden Regierung ├╝bersehen sollte da ja nicht wirklich Gesch├Ąfte gemacht werden sondern der Artenschutz im Vordergrund steht.
(07.08.2006, 17:25)
Sacha Beuth:   Grunds├Ątzliche Frage: Soll die Population des Grossen Panda in Europa (und Nordamerika) weiter ausgebaut werden (unter der Voraussetzung, dass Chinas Regierung mitspielt)?
Pro:
- M├Âglichkeit zum Sammeln wichtiger Erkenntnisse f├╝r Haltung und Zucht in Gefangenschaft, evtl. l├Ąngerfristig Aufbau selbsterhaltender Zoopopulation.
- Geld (Leihgeb├╝hr) f├╝r in-situ-Projekte.
- Zusatzeinnahmen f├╝r den jeweiligen Zoo, die f├╝r andere Projekte verwendet werden k├Ânnten.
Contra:
- Gesch├Ąfte mit menschenrechtsverachtender Regierung
- Risiko bei Import (Tod der Tiere)
- Risiko, dass speziell in Deutschland das Merchandising mit Panda-Tassen, -T-Shirts usw. nicht so l├Ąuft wie in den USA.
- Einseitiges Bestimmungsrecht durch die chin. Beh├Ârden.

Pers├Ânlich bin ich der Meinung, dass zumindest im Zoo Berlin die Panda-Haltung fortgef├╝hrt werden sollte (wenn m├Âglich mit einem "echten" Zuchtpaar). Der Panda geh├Ârt f├╝r mich einfach zum Berliner Zoo wie der Schuss in die Berliner Weisse.
(07.08.2006, 17:18)
Zoosammler:   Nachdem das Ruhe-R├Ątsel (siehe dort) gel├Âst ist, kann mir vielleicht auch jemand mit einer weiteren Panda-Frage weiterhelfen: Im schwedischen Parken Zoo Eskilstuna muss es ebenfalls einst einen Panda gegeben haben, ich kann mir aber kaum vorstellen, dass ein so kleiner Zoo ein dauerhafter Pandahalter war. Vielleicht ein weiterer Rundreise-Kandidat...
(10.07.2006, 14:37)
Stefan:   Vielleicht gibt es ja demn├Ąchst Nachwuchs bei den Gro├čen Pandas in Europa. Wien hofft jedenfalls zur Zeit - wie es so sch├Ân hei├čt - aus gegebenem Anlass... Mehr dazu in den Hotnews unter http://www.zoovienna.at/
(07.05.2006, 00:00)
Stefan Langmeyer:   Die Pandab├Ąrin "Happy" reiste, meines Wissens 1939 durch die Zoos von Hannover, Leipzig, Berlin und M├╝nchen.
Heinz Heck berichtete, ausf├╝hrlich in "Das Tier und wir" dar├╝ber; die in dem Artikel verwendeten Fotos d├╝rften aus dem Zoo Berlin sein. W├Ąhrend des Aufenthalt in Hellabrunn war Happy in der Menschenaffenstation untergebracht.
(07.05.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Und in Leipzig? Oder war das ein anderer Panda? Auf jeden Fall gibt es ein Foto von einem Panda in Leipzig.
(24.04.2006, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   Happy war wohl auch kurze Zeit in K├Âln zu sehen.
(24.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   In der "beeldbank" der Antwerpen-HP findet man ein Foto, auf dem zwei Pandas in Transportkisten auf dem Flugahfen zu sehen sind. In der dazugeh├Ârigen Bildbeschreibung hei├čt es, dass diese Tiere f├╝r eine Dauer von sechs Monaten in Antwerpen gehalten werden sollten. Als Aufnahmedatum ist der 30.9.1987 angegeben.
(23.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: In der Zoowelt ist die Geografie eben eine andere :-) Die australischen Zoos sind ja auch in das Gorilla-EEP involviert, der hannoversche Gorillamann Buzandi ist z.B. ein "Aussie". Ist es nicht bei den Spitzmaulnash├Ârnern auch so?
(23.04.2006, 00:00)
Karsten Vick:   @Michael Amend: Da Moskau noch diesseits des Urals liegt, ist es noch Europa. Und bei der EAZA ist sogar Nowosibirsk noch Europa...
(22.04.2006, 00:00)
Frank-Walter B├╝schner:   Ok, ich habe mich vertan, er ist an Nierenversagen gestorebn, ist aber trotzdem an Hodenkrebs erkrankt.

Hier ich habe mal wieder gegooglet ;-)

http://www.nthuleen.com/203/usanews.html

(22.04.2006, 00:00)
Michael Amend:   Der Zoo Washington hat sogar drei Pandas, ein Zuchtpaar mit einem im Juli 2005 gebornemen Jungtier, das durch k├╝nstliche Befruchtung gezeugt wurde.Der Zoo hat im Laufe der Jahre mehrere Pandas bekommen , mir ist nicht bekannt, das einer davon an Hodenkrebs gestorben ist, was aber nat├╝rlich durchaus m├Âglich ist.
(22.04.2006, 00:00)
Frank-Walter B├╝schner:   Gab es bis 1999/2000 Nicht einen oder sogar zwei Pandas in Washington ? Ich glaub Hsing-Hsing oder so hie├č der doch oder nicht ? Ich mein er w├Ąr an Hodenkrebs verendet ?! hatte er auch eine Partnerin?
Weiss vllt. einer bescheit ?
lg
Franki
(22.04.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Oliver Jahn
Sorry, Moskau hatte ich glatt vergessen., aber, by the Way, ist Moskau denn noch Europa ? Die vielen Leihpandas habe ich nicht aufgef├╝hrt, weil ich annahm, das sich dieser Thread um die dauerhafte Haltung von Pandas dreht. Zwar sind alle Pandas dreht. Zwar sind alle Pandas in den USA auch nur"ausgeliehen", aber auf unbestimmte Zeit und die Zoos m├╝├čen daf├╝r 1 Million Dollar pro Jahr an China bezahlen.Nett find eich die augenblickliche "Panda-Aff├Ąre", wo zwei Pandas als Staatsgeschenk von China an Taiwan Wirbel ausl├Âsen, weil deren namen ├╝bersetzt"Wiederverinigung"bedeuten.Der Taiwaneische Staatspr├Ąsident is not"amused"und lehnt das Geschenk ab mit der Begr├╝ndung, es w├Ąre doch besser, die Tiere in ihrer nat├╝rlichen Umgebung zu belassen anstatt sie in einen Zoo zu verfrachten, nur damit sie von tausenden Menschen"begafft"werden k├Ânnen.Der Zoo von Taipeh, wo die Pandas hinsollen, findet das nicht komisch.....China besteht aber auf das Geschenk...Bin mal gespannt, wie das Ganze endet.
(22.04.2006, 00:00)
Kahuna:   Ah entschuldigung, ich hatte das wort "leihpanda" falsch verstanden :) In Safari Beekse Bergen hatten sie in 1984 pandas "Rong-Rong" und "Chuan-Chuan". Wisst jemand wie lange sie dort w├Ąren, auch kuzzeitig glaub ich (1 jahr?). Sind die tieren wieder zuruck nach china geschickt, oder nach ein andere zoo?
(22.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Kahuna: Der einzige Gro├če Panda, der je (kurzzeitig) hannoverschen Boden betreten hat, war "Happy", und das war vor dem 2. Weltkrieg. Rechnet man solche Haltungen mit, m├╝ssten man auch Frankfurt und den Tierpark Berlin hinzuf├╝gen, bei denen die sp├Ątere Londonerin "Chi-Chi" kurze Gastspiele gab.

An den Leih-Panda-Gesch├Ąften der letzten Jahrzehnte war Hannover nicht beteiligt. Meines Wissens hatte man sich lediglich - wie einige andere Zoos auch - damals als Haltungsstandort f├╝r die als Staatsgeschenk angek├╝ndigten Pandas beworben, die dann im Zoo Berlin landeten.

@Zoosammler: N├╝rnberg??? Oder war das ebenfalls einer der beiden "historischen" Pandas Happy und Chi-Chi?
(22.04.2006, 00:00)
Kahuna:   Stimmt beekse bergen hat zeit kurzem leihpanda's gehat. Hannover auch glaub ich. (Vor ein jahr her hat der direktor von blijdorp/rotterdam gesagt keine pandas zu plannen/bekommen)
(22.04.2006, 00:00)
Zoosammler:   Leihpandas scheint es fr├╝her ├Âfter gegeben zu haben, ich habe unter anderem schon aus Eskilstuna (Schweden) und N├╝rnberg davon geh├Ârt.
(22.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Michael Amend: Auch ich dachte, dass Antwerpen in den 90ern kurzzeitig Leihpandas gehalten hat, ebenso Beekse Bergen?
(22.04.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   @Michael Amend, ist Moskau bei dir schon Asien? ;-) Zumindestens geh├Ârt Moskau zu den ehemaligen Panda-Haltern!
(22.04.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Hannes
Antwerpen hatte noch nie Gro├če Pandas,gehalten wurden sie in Europa in London, Paris und Madrid, gegenw├Ąrtig nur noch in Berlin und Wien.Die Panda-Abnlage in Wien ist ├╝brigens wirklich toll gestaltet,im Gegnsatz zu Berlin, die ich eher"bescheiden" finde.In San Diego k├Ânnen die Pandas sogar hoch in B├Ąume klettern.....Nachdem Tod des Pandap├Ąrchens in London , das als Staatsgeschenk dorthin kam, erhielt der Zoo leihweise ein Weibchen.Vor einigen Jahren wurde der Versuch gemacht, "Bao Bao"aus Berlin mit diesem Weibchen zu verpaaren, was leider fehlschlug, "Bao Bao"biss ihr sogar ein halbes Ohr ab...."Bao Bao"kam nach Berlin zur├╝ck, das Londoner Weibchen mu├čte wieder nach China.Die Panda-Anlage ist jetzt mit Varis besetzt.Ger├╝chterweise hie├č es, das sich Rotterdam um Pandas bem├╝ht, ich wei├č nicht, was dran ist, aber da Rotterdam sehr gute Beziehungen zum Zoo seiner Partnerstadt Shanghai unterh├Ąlt, ist das nicht unwahrscheinlich.
(22.04.2006, 00:00)
Hannes:   Wo in Europa kann man Pandas sehen. Berlin mit seiner unglaublich sch├Ânen Anlage (warum lassen die den Panda nicht auf der Tigeranlage)und Wien fallen mir ein. Antwerpen nicht mehr und London auch nicht.Warum?
(21.04.2006, 00:00)

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