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Zoo Berlin



Jörn Hegner:   irgendwann soll doch bestimmt auch der bergtierfelsen neu gemacht werden bei den himalaya-tharen , sibirischen steinböcken und sichuantakinen . weil dieser ist doch auch schon asbach-uralt . in der vergangenheit waren dort bis jetzt mĂ€hnenschafe , kreta-bezoarziegen , markhore , klippspringer und dallschafe .
(20.09.2021, 17:25)
Gudrun Bardowicks:   Bei meinem Besuch war in diesem Bereich (ehemalige Anlage fĂŒr Haubenlanguren) auch der letzte Kappengibbon untergebracht.
(12.09.2021, 20:32)
W. Dreier:   @J. Hegener: in dem 2. Bereich des Affenhauses, dem ``Niederaffenbereich``, sind Mandrills, Kapuziner, Hutaffen und Eulenkopfmeerkatzen - letztere bekamen ja Nachwuchs, konnten sich so etwas ``ausbreiten``
(12.09.2021, 13:41)
Mark Meier:   @W. Dreier: Zur ErgĂ€nzung: Der Zoo wĂŒrde fĂŒr die 16,5 Mio zudem auf einen alten Vertrag verzichten, nach dem der Senat dem Zoo jĂ€hrlich 380.000 Euro ĂŒberweisen muss. Das heißt, ohne Zins-/Inflationseffekte hĂ€tte der Zoo die Geldsumme nach gut 43 Jahren vollstĂ€ndig zurĂŒckgezahlt. Auch mit Zusatzeffekten wird es zumindest langfristig ein gutes GeschĂ€ft fĂŒr den Senat sein. Wenn man dann noch die Preispolitik mitbestimmt und auch insgesamt wieder etwas mehr Kontrolle gewinnt, lohnt es sich sogar noch mehr.

Positiv betrachtet, kann der Zoo dadurch aber ohne Unterbrechung weiter die Modernisierung vorantreiben. Nach mW rund 36 Mio fĂŒr Raubtierhaus und Nashornkomplex sollen die gut 16 Mio wohl voll in die Zukunft des Affenhauses fließen. Die Morgenpost hat auch ein paar Infos zu dem Projekt erhalten. Es sind wohl 2 Standorte im GesprĂ€ch: Der jetzige Standort (dann mĂŒssten die Menschenaffen temporĂ€r abgegeben werden) oder „auf einem ErweiterungsgelĂ€nde, auf dem in der Vergangenheit weniger los war“ (ich vermute mal, das bekannte Areal hinter dem Landwehrkanal, wo eigentlich mal ein neues Elefantenhaus entstehen sollte).
https://www.morgenpost.de/berlin/article233268425/Millionenzuschuss-Zoo-Berlin-bekommt-Geld-vom-Land.html
(11.09.2021, 16:58)
Jörn Hegner:   jetzt sind die schwarzen brĂŒllaffen nicht mehr da . was ist denn stattdessen in der anlage beim affenhaus .
(11.09.2021, 12:47)
W. Dreier:   ``Möglicherweise``bekommt der Zoo vom Berliner Senat die 16, x Mio Euro -`` wenn`` er , der Senat, selbst einen Posten im Aufsichtsrat wieder bekommt und ``wenn`` er auch eine Mitbestimmung bezĂŒglich der Eintrittsgelder (speziell der rabattierten) bekommt. (heute in der ``Berliner Zeitung``)
(09.09.2021, 15:55)
Sacha:   @Emilia Grafe: Vielen lieben Dank fĂŒr die Infos und die AufklĂ€rung. Oh Mann, da muss ich bez. der BraunbĂ€ren doch sehr an GedĂ€chtnisverlust gelitten haben. Peinlich.
BezĂŒglich BĂ€renbesatz in den beiden GĂ€rten sehe ich es nicht ganz wie Du.
Ich wĂŒrde zwei Doppelungen zulassen, nĂ€mlich EisbĂ€r und MalaienbĂ€r. Beide aus GrĂŒnden der Bedrohung in der Natur sowie der Wichtigkeit der Bestandserhaltung in den Zoos.
Beim Zoo kÀme dann sicher LippenbÀr und KragenbÀr hinzu, im Tierpark BrillenbÀr und SchwarzbÀr sowie eine reine BraunbÀr-UA . Am liebsten hÀtte ich bei Letzterer Kodiak- oder GrizzlybÀren, doch das ist gegenwÀrtig ja wenig realistisch. Kamtschatkas oder Syrer tÀten es auch.
Ja, ich gebe Dir recht, der geplante Nachttierhausbestand ist schon nicht schlecht. Doch wenn man den Bereich ausweiten könnte, lĂ€ge noch mehr drin (oder zumindest noch grössere Gehege fĂŒr den geplanten Bestand).
(07.09.2021, 08:43)
Emilia Grafe:   @Sacha: Der letzte KragenbĂ€r war tatsĂ€chlich nicht der mit der Freundschaft zur Katze. Letzter KragenbĂ€r war 1,0 "Pluto", 0,1 "MĂ€uschen" (fĂŒr die Freundschaft zur Katze bekannt) starb bereits 2010. Mir tun die KragenbĂ€ren auch wirklich weh, ich habe ein bisschen Hoffnung, da im Jahresbericht stand, dass nach dem Ableben Sicherungsmaßnahmen an der Außenanlage stattfanden.
Können allerdings die bereits geschehenen gewesen sehr --> d.h. Erweiterung der Anlage der "Weißen" Wölfe (inzwischen auch nur noch 1,0 nach Tod der anderen). Aktuell also sehr wenig Besatz in einer fĂŒr den Zoo großen Anlage.
Aktuell sind es damit an GroßbĂ€ren im TP "nur" noch: BrillenbĂ€r, MalaienbĂ€r, EisbĂ€r und im Zoo EisbĂ€r, LippenbĂ€r. Ich finde es schon attraktiv, dass Tierpark und Zoo zusammen von gar nicht allzu langer Zeit noch alle GroßbĂ€renarten gehalten haben (SchwarzbĂ€ren im TP, BraunbĂ€ren, KragenbĂ€ren im Zoo). Langfristig wĂŒrde ich vor allem hoffen, dass in einer Einrichtung die EisbĂ€renhaltung zu Gunsten von KragenbĂ€r oder SchwarzbĂ€r aufgegeben wird.
Das Nachtierhaus wird ja definitiv bestehen bleiben. FĂŒr mich ist die große Frage mit welchem Tierbestand. Laut Jahresbericht 2020 steht fest/wĂŒrde ich denken: Kurzschwanzopposum, Kurzkopf-Gleitbeutler, Kleiner Igeltanrek, Erdferkel, Weißborsten-GĂŒrteltier, Grauer Mausmaki, Bengalischer Plumplori, Sunda-Plumplori, Senegal-Galago, Bolivien-Nachtaffe, Blasse WĂŒstenspringmaus, Votsotsa, Springhase, Graumull, Curoro, Spitzmaus-Langzungenfledermaus, Brillenblattnase, Rostkatze, Fennek, WickelbĂ€r, (vielleicht Roborowski-Zwerghamster, Afrikanische Zwergmaus, Eulenschwalm). Das finde ich nach wie vor einen beachtlichen Bestand fĂŒr ein Nachttierhaus, worauf ich mich tatsĂ€chlich mit am meisten freue bei der Wiedereröffnung. Aufgrund der allerdings kaum verringerten Artenzahl kann ich mir vorstellen, dass die Gehege nicht nennenswert erweitert wurde, sonder nur eine Umgestaltung stattfand (auch vom Förderverein unterstĂŒtzt soweit ich mich erinnere.)
(07.09.2021, 02:13)
Sacha:   @Emilia Grafe: Es geht also weiter mit dem Artenkahlschlag in Berlin (Zoo und Tierpark).

Dass einige AbgĂ€nge/Arten nicht ersetzt wurden, kann ich zwar durchaus nachvollziehen, weh tun sie trotzdem. Ich denke da z.B. an den KragenbĂ€ren. Das letzte Exemplar erfreute sich doch - wenn ich es richtig in Erinnerung habe - wegen seiner Freundschaft mit einer Katze grosser Beliebtheit. Da hĂ€tte ich lieber die BraunbĂ€ren-UA-Mixe abgegeben und dafĂŒr die KragenbĂ€ren behalten (die es ja im TP auch nicht mehr gibt oder sind die jetzt fĂŒr die neue Asien-Gebirge-Anlage wieder eingeplant?) bzw. Ussuri-KragenbĂ€ren geholt.
Die Weisskopfseeadler waren doch mal nach dem 2. Weltkrieg ein Geschenk der USA an den Zoo, sind also auch eine Traditionstierart. HÀtte man stattdessen nicht die Haltung einer ebenso hÀufig in Zoos vertretene Art auslaufen lassen können?
Die Schwarzen BrĂŒllaffen hĂ€tte ich auch behalten. Schon als ErgĂ€nzung (Im Westen die Schwarzen, im Osten die Roten:)) Ebenso die Gemeinen Vampire wegen des "Gruseleffekts".
Und warum beide Institutionen in Berlin nun Darwin-Nandus halten mĂŒssen und keiner die normalen Nandus, erschliesst sich mir nicht. Schon gar nicht, wo doch der Bestand weiter abgestimmt werden soll (Und komme mir jetzt keiner mit der "grösseren GefĂ€hrdung". Dann mĂŒsste man vorher auch in beiden TiergĂ€rten Dopplungen bei Tiger- und Leoparden-UAs, Panzer- und Spitzmaulnashörnern usw. zulassen).

Frage noch zum Raubtier/Nachttierhaus: Zwar sind reine Nachttier-Indooranlagen inzwischen etwas verpönt, aber wÀre es trotzdem möglich gewesen (bzw. immer noch möglich), den Bereich im Keller des Raubtierhauses zu erweitern, also die RÀumlichkeit zu vergrössern?

Generell freue ich mich ĂŒbrigens auf die neuen Anlagen im Zoo. Die letzten Grossprojekte waren m.E. entweder sehr gut (Flusspferdanlage, Pinguinanlage, Renovation AquariumgebĂ€ude) oder zumindest gut (Vogelhaus, Umgestaltung Antilopen-/Giraffenhaus) - sofern ich jetzt nicht was vergessen habe.

(06.09.2021, 18:16)
W. Dreier:   Heute war `Grundsteinlegung fĂŒr das fĂŒr die Nashorn``pagode``
(06.09.2021, 15:58)
W. Dreier:   Interessant war, dass bei den BrĂŒckenechsen (die jetzt seit 1989 dort sind) bei einem Weibchen röntgenografisch Eier festgestellt wurden - mit möglicher Ablage 2021. Hab bisher nichts gehört, ob gelungen (und wenn, der Schlupf dauert auch lange).
A propos Schlupf - Geburt: bei den Zahlen-AufzĂ€hlungen gerade des Vogelbereiches irritiert mich, dass Schlupf (eigentlich Geburt) unter Zugang, nicht aber unter Geburt erschien. Das lĂ€ĂŸt sich schlecht auseinander dividieren.
(05.09.2021, 16:52)
Emilia Grafe:   Von mir mal eine Übersicht, wie sich der Gesamtbestand und die Artenvielfalt in 2020 im Zoo entwickelt haben:

Anzahl der gehaltenen Tiere und Arten in 2020 (VerĂ€nderung gegenĂŒber 2019):
SĂ€ugetiere 781/ 139 (-23/ -5)
Vögel 1.357/ 270 (-53/-16)
Kriechtiere 218/62 (-18/ -4)
Lurche 435/ 44 (-218/ -1)
Fische 4.587/ 342 (-222/ -21)
Wirbellose 13461/ 258 (+1919/ -23)

GESAMTBESTAND 20.839/ 1.115 (+1.380/ -70)

ZugÀnge:

-----ZOO-----
- Kurzkopf-Gleitbeutler
- Madagaskar-Riesenratte
- Amurtiger

-Darwin-Nandu
- Auerhuhn
- Alpensteinhuhn
- Wallichfasan
- Sonnensittich
- Schwalbensittich
- OmeihÀherling

AbgÀnge:

- Schwarzer BrĂŒllaffe (Abgabe)
- Gemeiner Vampir (Tod)
- Goldaguti (Tod)
- Sandkatze (Tod)
- KragenbÀr (Tod)
- SĂŒdafrikanischer SeebĂ€r (Tod)
- Bairds Tapir (Abgabe)
- SĂŒdchinesischer Muntjak (Abgabe)
- Barasinghahirsch (Abgabe)

- Nandu (Abgabe, stattdessen nur Darwin Nandu)
- Australisches Buschhuhn (Abgabe)
- FeuerrĂŒckenfasan (Tod)
- Schneegans (Abgabe)
- Bahamaente (0,2 Tod; 9,1 Abgabe)
- Spitzschwingenente (1,0 Tod; 1,0 Abgabe)
- Magellan-Dampfschiffente (Tod)
- Sichelente (Tod)
- Weißkopf-Seeadler (Abgabe)
- Wachtelkönig (Tod)
- Senegaltrappe (Tod)
- Senegalkiebitz (Tod)
- Jamaica-Erdtaube (Tod)
- Ararkakadu (Abgabe)
- Weißohrturako (Tod)
- NacktkehllÀrmvögel (1,0 Tod; 0,1 Abgabe)
- Rennkuckuck (Tod)
- Strichelracke (Abgabe)
- GoldbrĂŒstchen (Abgabe)
- Forbes-Papageiamadine (Tod)
- Rotköpfige Papageiamadine (Tod)
- BraunbrĂŒstiger Schilffink (Tod)
- RotbĂŒrzelstirnvogel (Tod)

Baustellen:
Nashornpagode: Beginn 1. Quartal 2021; Fertigstellung 2. Halbjahr 2022 (Fördermittel 20 Mio €) fĂŒr Tapir & Panzernashorn
Raubtierhaus: Begonnen MĂ€rz 2018; damals geplante Fertigstellung Sommer 2021 (Gesamtkosten 12 Mio €) fĂŒr Jaguar, Leoparden, Tiger
Aufwertung Aquarium: Maßnahmen in Eingangsbereich (besucherfreundlicher und barrierefrei) und weiteren Besucherbereichen (mehrsprachige Schautafel, Aufwertung 1. & 2. OG mit modernem Informationssystem und edukativen Elementen), zusĂ€tzliche SanitĂ€ranlagen + Erneuerung der bestehenden, Anlagen gestalterisch und konzeptionell an thematische Leitbilder anpassen (Gesamtprojektsumme 3 Mio. €)
Aufwertung Besucher-WCs: Sanierung/Aufwertung/Schaffung WC- Anlagen Affenhaus, Aquarium, Elefantenhaus, Welt der Vögel, WaldschÀnke
Kleinere Maßnahmen: Sanierung Waranbecken, Abdichtung im Bereich Nordsee, Freianlage&Kratzschutzfolienwechsel Löwe & Tiger; Sicherungsmaßnahmen an der ehemaligen BraunbĂ€ranlage zur Vorbereitung auf neuen Besatz
außerdem Maßnahmen in den Bereichen: Sicherheit & Arbeitsschutz sowie Energiemanagement & Nachhaltigkeit
(05.09.2021, 16:33)
W. Dreier:   Gerade elektronisch erschienen: GeschĂ€ftsbericht 2020 von Zoo und Tierpark. Interessant: als BegrĂŒndung fĂŒr die Abgabe der Altai-Luchse aus dem Tierpark wird angegeben:
``Nach dem Umbau wird jedoch ausschließlich die Tierwelt des Himalayas in diesem Bereich des Parks thematisiert werden.`` Wo wohl Tonking-Languren und Goldtakins leben?
(03.09.2021, 19:35)
Regina Mikolayczak:   @ W. Dreier: Es wurde nur ĂŒber das Verbleiben der Pandazwillinge geredet und wieviel der Bambus jeden Tag pro Tier kostet (diese Zahl habe ich vergessen). Wo das Geld herkommen soll/herkommt, blieb im Unklaren.
(02.09.2021, 07:55)
Gudrun Bardowicks:   Der Ă€lteste BambusbĂ€rennachwuchs in Pairi Daiza ist auch noch nicht nach China gegangen und mittlerweile 4 oder 5 Jahre alt. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass die beiden PandabrĂŒder in Berlin auch noch 2 Jahre dort bleiben werden.
(02.09.2021, 00:15)
W. Dreier:   Und woher hat man das Geld, wenn man vom Senat 16 Mio Euro haben möchte? Hat man das auch mitgeteilt?
(01.09.2021, 14:14)
Regina Mikolayczak:   Gestern im RBB Fernsehen (ZIBB, wurde gesagt, dass sie noch 2 Jahre bleiben und somit die Zoohandwerker noch 2 x eine Torte basteln können. Das fand ich etwas mehrwĂŒrdig, da ich auch dachte, mit 2 Jahren gehen sie nach China.
(01.09.2021, 09:22)
W. Dreier:   Heute feiern die BambusbĂ€r``kinder`` Pit und Paule ihren 2. Geburtstag. Die ``Berliner Zeitung`` fragt: wann mĂŒssen sie nach China? Laut Vertrag wohl nach dem Erreichen des 2. Lebensjahres.
(31.08.2021, 17:55)
W. Dreier:   @ E. Grafe: Dank fĂŒr den Hinweis zu den HZA`s. Ich bin dort am Elefantentor hineingekommen, vorbeigerannt, ein Blick nur nach links, ein Foto.
Das Resultat! Weißer Nachwuchs!
(27.08.2021, 21:37)
W. Dreier:   Schiebe noch ein Detailfoto nach
(26.08.2021, 21:26)
Emilia Grafe:   Abschließend ein Bild der Baustelle am Raubtierhaus. Langsam sieht es aus, als wĂŒrde sich das Baugeschehen dem Ende zuneigen, ich freue mich ĂŒber jede Info/Wette, ob eine Öffnung noch dieses Jahr passiert, schön wĂ€re es ja, vor allem zum Winterhalbjahr hin.
(26.08.2021, 18:01)
Emilia Grafe:   Auf der Anlage neben den Zwergflusspferden (zuletzt Anoa, davor Warzenschwein) sah ich gestern ein Hirscheber-Weibchen. Da stellt sich mit die Frage, ob es eines der 1,2 Tiere des Zoos ist, oder evtl eines der 2,2 des Tierparks, weil das Weibchen alleine auf der Außenanlage war, ich das Paar 1,1 des Zoos zuvor am Schweinehaus gesehen hab und das ĂŒbrige Weibchen eigentlich seit Jahren mit einem Vietnamesischen HĂ€ngebauchschwein vergesellschaftet ist. Deshalb ist ein einzelnes Weibchen fĂŒr den Zoo eigentlich untypisch.
(26.08.2021, 17:59)
Emilia Grafe:   Was noch? Zweifacher Nachwuchs bei den Kalifornischen Seelöwen, die beiden Jungtiere sind auch schon mit im großen Becken. Es gibt auch Jungtiere bei den Seehunden, Defassa-Wasserböcken, Böhm-Steppenzebras, Steinadler, Weißbartpekari und bestimmt habe ich noch einige vergessen.
(26.08.2021, 17:55)
Emilia Grafe:   Es wurde die Möglichkeit geschaffen, Grevy-Zebra und Oryx Antilopen zu vergesellschaften und die Anlage war wohl auch schonmal offen, bei meinem Besuch war das Tor zu, ich bin gespannt, wie sich die Situation entwickelt
(26.08.2021, 17:49)
Emilia Grafe:   Noch ein weiteres Bild aus dem ErweiterungsgelĂ€nde, ein noch recht junges Blessbockjungtier
(26.08.2021, 17:47)
Emilia Grafe:   Rotes riesenkĂ€nguru mit Jungtier
(26.08.2021, 17:46)
Emilia Grafe:   Auf der gleichen Anlage sah ich erstmals das neue Tapirweibchen
(26.08.2021, 17:44)
Emilia Grafe:   Im ErweiterungsgelĂ€nde gibt es zweifachen Nachwuchs bei den Tschajas, hier ein Jungvogel im Vordergrund, mit auf dem Bild auch die CoscorobaschwĂ€nde und Vikunjas
(26.08.2021, 17:42)
Emilia Grafe:   Ansonsten bin ich vor allem die neusten Jungtiere abgelaufen. Als erstes, nach einigen Jahren Zuchtpause, gibt es 4 Jungtiere bei den Hirschziegenantilopen, eins ist auffallend hell, fast weiß (auch dem Foto das ganz rechts.)
(26.08.2021, 17:39)
Emilia Grafe:   Was fĂŒr ein Zufall. Auch ich war gestern im Zoo, bin aber fotografisch eine komplett andere Runde gelaufen, insofern heute keine Dopplungen, was die Bilder angeht. Ich war nicht im Aquarium und hatte auch insgesamt nur 40 min, und auch wenn der Zoo im Vergleich im Tierpark klein ist, habe ich doch nicht alles geschafft, was ich gerne gesehen hĂ€tte.
Anbei junge SĂ€belantilopen, geboren dieses Jahr, das Hornwachstum gut zu vergleichen mit @W. Dreiers vorletztem Beitrag
(26.08.2021, 17:35)
W. Dreier:   Zum Schluss ein StĂŒck BrĂŒckenechse
(26.08.2021, 16:07)
W. Dreier:   Schwierig zu fotografieren sind immer die Zagrosmolche.
(26.08.2021, 16:05)
W. Dreier:   Erstaunlich die Farbe der Virginia-KĂŒhe. Im Hintergrund einige Jungtiere
(26.08.2021, 16:02)
W. Dreier:   Nun ja, `hĂ€ngen`` - auf dem Originalfoto.
Bei den Mantelpavianen hingen 2 in anderer Weise wirklich ab
(26.08.2021, 15:58)
W. Dreier:   Und so hĂ€ngt ``man`` als Panda recht frĂŒh ab.
(26.08.2021, 15:55)
W. Dreier:   Hier das Original: selbst mit gestreckten Beinen maximal 2-3 cm groß
(26.08.2021, 15:53)
W. Dreier:   Erstmals auch im Aquarium der Zwergbaumsteiger: hier das Schild (die mittlerweile recht kurz-infomativ sind)
(26.08.2021, 15:52)
W. Dreier:   Erster Fotoerfolg bei dem gefĂ€hrdeten GrĂŒnen Kardinal aus Brasilien
(26.08.2021, 15:49)
W. Dreier:   Noch zum (theoretischen) Aktienverkauf: Bei einem Einsatz von 500 (oder400) - ja, welchen Geldes?) sei die heute 8 400 Euro wert

Gestern bei der Konkurren: Bei mittlerem Wetter kam Mutter Bibi erst geen 11 Uhr auf die Anlage, die Tochter hatte keine Lust, herumzuktabbeln.
(26.08.2021, 15:48)
W. Dreier:   Dazu schon vor 5 Tagen:


Wie Aktien dem Berliner Zoo aus seiner Finanznot helfen sollen
https://www.rbb24.de â€ș Wirtschaft

(19.08.2021, 10:35)
W. Dreier:   Heute ein etwas lĂ€ngerer Auszug in der ``Berliner Zeitung`` ĂŒber den Finanzierungswunsch des Zoos: von SachverstĂ€ndigen wird angedacht, dass der Zoo doch wieder Aktien ausgeben könnte, die durch den Senat aufgekauft werden könnten - aber die Zooleitung will natĂŒrlich nicht ``verstaatlicht`` werde.
(19.08.2021, 10:30)
W. Dreier:   Der Antrag des Zoos auf einen Zuschuss von 16,5 Mio Euro ist auf Eis gelegt worden (Berliner Zeitung)
(13.08.2021, 08:21)
W. Dreier:   Heute in den Berlin-Nachrichten: der Zoo hat an den Senat eine Bitte auf Überweisung von 16 Mio Euro gestellt - Corona.
(11.08.2021, 08:10)
W. Dreier:   Dazu: Mini-Rind greift Zoo-Pfleger an und verletzt ihn ... - BZ Berlinhttps://www.bz-berlin.de â€ș charlottenburg-wilmersdorf
vor 24 Stunden
(09.08.2021, 22:55)
W. Dreier:   Von einem Leser der ``BZ``: Beim Versuch , einen Anoa-Bullen mit der Kuh zusammenzubringen. wurde die Kuh getötet, ein Pfleger, der versuchte, die Tiere zu trennen , wurde verletzt (Bemerkung: die Tiere lebten ja einige (?) Jahre getrennt, dabei ca, 300 m getrennt in unterschiedlichen Revieren).
(09.08.2021, 22:51)
Emilia Grafe:   Auch hier danke an @W.Dreier fĂŒr die regelmĂ€ĂŸigen Updates. Zu dem zweiten Takin, ich schrieb im Dezember mal, dass ein weiterer Jungbulle aus dem Tierpark wechselte, der GrĂ¶ĂŸe und dem Gehörn zufolge könnte das doch selbiger sein, oder?
Wie sieht das Raubtierhaus eigentlich aktuell aus? Wird eine Öffnung diesen Herbst tatsĂ€chlich stattfinden oder wird nochmal geschoben? Die Updates ĂŒber die Zoo-Website finden ja leider eigentlich gar nicht mehr statt.
(04.07.2021, 22:08)
W. Dreier:   Noch ein Blick zum Bauplatz ``Pagode``, die Tiefarbeiten scheinen beendet zu sein, erste Betongrundierungen entstehen
(18.06.2021, 18:22)
W. Dreier:   Jetzt gibt es 2 Sichuan-Bullen - woher ist der 2. ?
(18.06.2021, 18:20)
W. Dreier:   HinterwĂ€lder Rinder: der Segen hĂ€ngt oben rechts!
(18.06.2021, 18:19)
W. Dreier:   FĂŒr die Hochlandflamingos wĂ€re fĂŒr den Erhalt der Arten bald ein Bruterfolg zu wĂŒnschen. Hier ein Andenflamingo - oder ruht der nur aus?
(18.06.2021, 18:18)
W. Dreier:   3 Junge hat es bei den Capybaras gegeben
(18.06.2021, 18:16)
W. Dreier:   BilderrĂ€tsel: ist das das Junge von dem ``Anderen``?
(18.06.2021, 18:15)
W. Dreier:   Erstaunlich, wie schnell bei den SĂ€belantilopen die ``Spieß`` hörner/-sĂ€bel wachsen. Ca 4 Monate sind sie alt
(18.06.2021, 18:14)
W. Dreier:   Weiter suchen, da oben? In dem Loch? zweifelhaft!
(18.06.2021, 18:12)
W. Dreier:   Gorillas: zu erwarten war bei der Hitze nichts - aber Fatou wĂ€rmte ihre alten Glieder
(18.06.2021, 18:11)
W. Dreier:   Ein guter Meso-Hirsch. Der Zoo ist so einen Art ``MĂ€nnerreservoir``
(18.06.2021, 18:10)
W. Dreier:   Die beiden Waldren - Jungtiere sehen gut aus - und Lieblingsspeise: Flechten!
(18.06.2021, 18:09)
W. Dreier:   Das war offensichtlich die jĂŒngere Zwillingsgeburt - nach einem langen Suchen ein etwas Ă€lteres Tier - an einer Grabenwand. Langes HerĂŒberbeugen, ``gaaaanz`` langer Arm - und Suchen im Spiegel - Ergebnis hier
(18.06.2021, 18:07)
W. Dreier:   Eigentliches Ziel waren die Geburten bei den Virginiahirschen: zunĂ€chst ganz hinten:
(18.06.2021, 18:05)
W. Dreier:   Da kann man nur abhĂ€ngen - in einem Wassertrog!
(18.06.2021, 18:03)
W. Dreier:   Erstmals nach langer Zeit: ``3 auf einen Schlag``
(18.06.2021, 18:02)
W. Dreier:   `tschuldigung - es sind jetzt 35°C
Die Gerenuks
(18.06.2021, 18:01)
W. Dreier:   Wahnsinn, um 9 Uhr schon 26 °C - aber der Termin war abgesprochen - und ``eigentlich`` ging es im Schatten bis 11 Uhr.
Gerenuks: keine Info , aber nur 1,1
(18.06.2021, 18:00)
W. Dreier:   Erfahre gerade, dass es im Zoo Geburten (Plural !) bei den Virginiahirschen gab - so frĂŒh hatte ich das bei dem Jung-Bock noch nicht erwartet! Eine Aufgabe fĂŒr morgen. Leider sind sie erfahrungsgemĂ€ĂŸ eher im hinteren Teil der doch recht tiefen Anlage. Dessen Bild vom Mai anbei
(17.06.2021, 14:29)
cajun:   @W.Dreier: Achso! Vielen Dank fĂŒr das Lob. Eigentlich "Forum- Ehrensache", ne! ? ;-)
(16.06.2021, 22:05)
W. Dreier:   @cajun: Nun, auf die reichlichen Informationen!
(16.06.2021, 18:09)
cajun:   Ja, da kann ich dir zustimmen @W.Dreier. Erfolgreiche Haltung von Okapis sieht anders aus. Gab es dazu nicht schon mal einen Artikel im Bongo?
Danke fĂŒr die Gerenukinfo. FĂŒhre ich gleich mal im passenden Thread zusammen.
Welche "MĂŒhe" meinst du? Worauf bezieht sich das?
(16.06.2021, 16:56)
W. Dreier:   Eher durch Zufall im kommenden Heft des "Takin" entdeckt: die Okapikuh ``Bushira`` ist mit 8 Jahren verstorben. Wenn ich die mir möglichen 30 Jahre Okapi im Zoo so anschaue - eine Erfolgsgeschichte ist das bisher nicht.

Die vom Tierpark in den Zoo ``ĂŒbernommenen`` Steinadler haben 2 Jungtiere.
@cajun: Dank fĂŒr die MĂŒhe! Und fĂŒr die Gerenukstatistik: die (offensichtlichen) Eltern des (offensichtlich) verstorbenen mĂ€nnlichen Jungtieres sind Vater Elvis und Mutter Thaba
Im Zoo sind zwei vor einiger Zeit geborene Waldrentiere wohlauf.

(16.06.2021, 16:46)
Jan Jakobi:   @Nikolas, da kann ich dir wĂ€rmstes die Bulette (in diesem Fall nicht Max`s/Knautschkes`s Tochter sondern die Zeitschrift Bulette) empfehlen. In Band 6 gibt es einen Gorilla-Artikel.

Die Gorilla-Knaben Djamos und Kiri starben 2 Monate nach der Ankunft aus unbekannten GrĂŒnden.
Von deren Existenz erfuhr ich erstmals in der genannten Ausgabe der Bulette.

Das war frĂŒher nicht ungewöhnlich, dass Menschenaffen-Jungtiere kurz nach ihrem Import starben.
Mitgebrachte Krankheiten und ein vom Reisestress geschwÀchtes Immunsystem spielen da eine Rolle, ebenso auch eine FehlernÀhrung mit "guter alter Hausmannskost".
(30.05.2021, 01:04)
Nikolas Groeneveld:   Und auch zum Berliner Zoo noch ein Blick in die Vergangenheit, fĂŒr all diejenigen, die noch nicht mit „RBB Retro“ vertraut sind.
https://www.ardmediathek.de/rbb/rbb-retro/
Diese Sonderseite der RBB-Mediathek ging vor einigen Monaten online und zeigt meiner Meinung nach wahnsinnig spannende Aufnahmen des SFB aus den 50er-und 60er-Jahren. So finde ich als Berliner und geschichtsinteressierte Person natĂŒrlich alle Aufnahmen hier unglaublich spannend, schließlich bietet sich hier die Möglichkeit, mal zu sehen, wie es vor der eigenen HaustĂŒr in der damaligen Zeit so aussah.
Aber natĂŒrlich sind die Aufnahmen aus dem Berliner Zoo besonders spannend.
So gibt es beispielsweise ĂŒberraschend viele Aufnahmen des alten Flusspferdhauses zu sehen. Aber auch vom Menschenaffenhaus sind in seinem ganz ursprĂŒnglichen Zustand sowohl die Innen-wie auch die AußenkĂ€fige recht gut zu sehen.
Und solche Aussagen wie die, dass im „funkelnagelneuen Affenhaus“ dann in Zukunft 4 junge Gorillas zu sehen sein werden, mehr als in jedem anderen deutschen Zoo, zeigen auch, wie enorm der Wandel innerhalb der letzten Jahrzehnte in der Zootierhaltung war.
Zum Abschluss noch eine Frage: Weiß jemand, was aus den auf der Seite ebenfalls gezeigten Gorillakindern „Kiri“ und „Djamus(?)“ wurde?

(29.05.2021, 20:22)
W. Dreier:   Nochmals das Wasserreh
(25.05.2021, 22:18)
W. Dreier:   Eulenmeerkatzennachwuchs
(25.05.2021, 22:15)
W. Dreier:   Orangmann
(25.05.2021, 22:14)
W. Dreier:   Wasserrehbock
(25.05.2021, 22:11)
W. Dreier:   Die ganze Löwentruppe
(25.05.2021, 22:09)
W. Dreier:   Sichuantakin
(25.05.2021, 22:06)
W. Dreier:   Ansonsten ein Wechsel von Dunkelheit, Platzregen und Sonne. Gerade noch außen gesehen vor dem nĂ€chsten Regen: Bibi mit ihrem Nachwuchs.
(25.05.2021, 22:05)
W. Dreier:   Weil in der NĂ€he, heute Besuch bei der ``Konkurrenz```: Geburten (2) bei den Waldrentieren, bei den Virginias könnten sie bevorstehen. Beuteljunges bei den Roten Riesen, schon Herumlaufende bei den ParmakĂ€nguruhs. Gestorben ist die letzte Przewalski-Stute. Man buddelt intensiv an der Basis der ``Pagode``, am Raubtierhaus werden außen einige Außenanlagen oben verdrahtet.
Hier der neue Löwenmann
(25.05.2021, 22:02)
Jörn Hegner:   was ist denn jetzt in der ehemaligen anlage von den kragenbĂ€ren ?
(09.04.2021, 14:42)
Jörn Hegner:   weil der tierpark berlin wird doch weiter machen vielleicht mit der haltung von spitzmaulnashörner .
(05.04.2021, 23:31)
Jörn Hegner:   kommt denn auf den platz zukĂŒnftig etwas anderes hin , wenn die spitzmaulnashörner abgeschafft werden höchstwarscheinlich . es gabs ja sonst immer zwei anlagen fĂŒr diese art .
(05.04.2021, 23:29)
Jan Jakobi:   @Jörn Hegner, natĂŒrlich nicht zusammen auf einer Außenanlage.
Es gibt an dem Haus 3 Außenanlagen, eine davon nicht einsehbar hinter dem Haus.
Die wechseln sich auf der vorderen Anlage ab.
(05.04.2021, 23:19)
Jörn Hegner:   aber die werden dort bestimmt nicht zusammen gehalten .
(05.04.2021, 23:00)
Jan Jakobi:   @Jörn Hegner, die Panzernashörner und Spitzmaulnashörner sind im Nashornhaus II hinter der Bongo-Anlage.
(05.04.2021, 22:57)
Jörn Hegner:   jetzt haben die gerade das uralte nashorn- und tapirhaus abgerissen . die flachlandtapire sind ja auf die sĂŒdamerika-wiese umgezogen ĂŒber der lichtensteinbrĂŒcke . wo sind zur zeit die panzernashörner . ansonsten die spitzmaulnashörner wollen sie doch abschaffen .

das neue haus ist geplant fĂŒr visaya-pustelschweine , schabrackentapire und panzernashörner . vielleicht noch weitere asiatische tiere . wie z. b. zwergotter , javaneraffen und schopfmakaken was ich mir vorstellen könnte .

was wird denn zukĂŒnftig aus den schweinehaus . davon haben die ja auch schon einige arten abgeschafft . wie die halsbandpekaris und pinselohrschweine . wenn dann die visaya-pustelschweine in den neuen nashorn- und tapirhaus umziehen werden . behalten die noch etwa die hirscheber . weil ja inzwischen auch der tierpark welche hat . allerdings nur zwei weibchen aus dem zoo wuppertal .
(05.04.2021, 22:53)
Regina Mikolayczak:   Habe gestern endlich gelesen, dass Baird Tapir Chico wirklich in Cottbus ist, seit sept. 2020! Gesehen habe ich das auf der facebook- Seite des Brandenburger Tierparks. Man kann das Video des badenden Chicos auch sehen, wenn man -so wie ich - nicht bei facebook registriert ist! ... Zumindest ging es gestern.
(09.03.2021, 07:10)
W. Dreier:   12 Uhr - der Zwergotter: endlich Sonne - und es wurde voll
(07.03.2021, 14:42)
W. Dreier:   Bliebe der Umbau des Raubtierhauses: Darius lag 3 Stunden in seiner H?hle, wurde nicht gest?rt. Im Mittelteil ist ein Teil der Au?enanlagen ``kunstbefelst``
(07.03.2021, 14:38)
W. Dreier:   A propos Nashornhaus-fast ``r?ckgebaut``, nun geht es an das alte Kamelhaus
(07.03.2021, 14:34)
W. Dreier:   Gegen 11.30 mehr Besucher, auch die Nash?rner sind nun drau?en
(07.03.2021, 14:32)
W. Dreier:   Oben in den Baumspitzen gro?es Treiben der Reiher, auch die Kormorannester sind schon besetzt. Die Jamesflamingos d?sen in der Sonne
(07.03.2021, 14:28)
W. Dreier:   Der ``Letzte`` seines Berliner-Stammes - immer noch also Polarwolf ausgewiesen.
(07.03.2021, 14:25)
W. Dreier:   Mittlerweile etwas Sonne - die beiden Okapis auf der Anlage (las gerade in der ``Berliner Zeitung: Chester hat Okapinachwuchs bekommen)
(07.03.2021, 14:22)
W. Dreier:   Auf der ``anderen Seite`` des Kanals nichts besonderes: gerade Nachwuchs bei den Alpakas - fr?her Japanserau- Anlage
(07.03.2021, 14:17)
W. Dreier:   Dann eine alte Bekannte: Nachwuchs bei den S?belantilopen - die ``durften`` wieder - 2 juv.
Daf?r ist der Rappenantilopenbock im Himmel.
(07.03.2021, 14:13)
W. Dreier:   ``Gegen?ber`` - der neue L?wenmann hielt kurz die Pranke aus dem Bau - zu kalt. Beim Nachhausegehen dann einige Zuschauer , die auf eine H?hle schauten: darin ab und an ein Kopf. Die stelle soll geheizt sein.
(07.03.2021, 14:10)
W. Dreier:   Dann ``rechts um die Ecke`` Richtung Elefantentor. Nachdem die HZA jahrelang ohne Nachwuchs blieben, nun ein neuer Bock
(07.03.2021, 14:07)
W. Dreier:   Kurz etwas zum 1. Zoobesuch des Jahres:
- Pandas : nur von Weitem etwas zu sehen, in der Ecke am Haus gab es irgendwelche Leckerlies, das war es schon
- aber eine Geburt bei den Prinz-Alfred- Hirschen, Jungtier und Mutter noch abgegittert von den 2 m
(07.03.2021, 14:05)
W. Dreier:   Ei Jan, Du hast recht - habe die 9 von 94 als Null gesehen--blieb also 2014. Also August 1994 ist richtig.
(07.03.2021, 14:00)
Jan Jakobi:   Nein, W.Dreier, dieses Foto ist deutlich ?lter als 17 Jahre.
2004 kam das vorletzte Baby zur Welt.

Dein Foto zeigt die 2001 verstorbene Dufte mit ihrem Sohn Bobo sowie ihrer Enkelin Yola im Jahr 1992 oder 1993. Die Geburten fanden 1992 statt.
(07.03.2021, 00:04)
W. Dreier:   Und zuf?llig gefunden - die letzte Geburt - vor 16 (?) Jahren. Und dann noch Adoption.
(06.03.2021, 21:12)
W. Dreier:   H?rte gerade im Radio, dass man einen Namen f?r das Baby sucht - ein kleines M?dchen ist es.
(02.03.2021, 17:02)
Jan Jakobi:   Wow! Endlich ist das langersehnte Gorilla-Baby da! Bibi sieht glĂŒcklich aus auf dem Foto auf Facebook.
(17.02.2021, 17:00)
W. Dreier:   Na , da waren die (erfolgreichen ) Deckakte doch viel spĂ€ter!
(17.02.2021, 15:08)
Jörn Hegner:   sonst diese busch- oder flußschweine kann er sich auch heute nicht mehr anschaffen . weil den berliner ist es doch bis jetzt gut gelungen viele raritĂ€ten zu holen .
(28.01.2021, 20:42)
Jörn Hegner:   hĂ€lt der zoo berlin an den affen gar keine halbaffen mehr . nicht irgendwelche makis oder lemuren aus madagaskar . er hatte doch auch mal weisskopfmakis gehabt .
(28.01.2021, 20:29)
Jörn Hegner:   wenn das letzte borneo-bartschwein nicht mehr ist , dann kommen doch wohl nicht erneut welche wieder . weil die haltung ist nicht so leicht . etwa 1995 kamen diese ja aus den zoo von singapur .

schon geplant was danach in das gehege davon rein kommen wird . weil vorher waren darin die anoas . eventuell halsbandpekaris vielleicht und warzenschweine kommen doch bestimmt auch mal wieder .
(17.01.2021, 22:47)
Jörn Hegner:   was wird denn auf dem platz kommen wo zur zeit noch die spitzmaulnashörner sind .
(22.12.2020, 16:26)
Jan Jakobi:   Jörn Hegner, ich vermute eher, dass die Spitzmaulnashornkuh Maburi und ihre Tochter Maisha in den Tierpark Berlin umziehen werden. Eine Art Tausch gegen die Panzernashörner Betty und Sohn Karl.
(22.12.2020, 15:43)
Jörn Hegner:   der zoo wird doch die letzten spitzmaulnashörner abschaffen und nur noch mit panzernashörner verbleiben .
(22.12.2020, 15:37)
W. Dreier:   Hier die ``FlachlĂ€nder`` im ``neuen Teil`` - Ende Oktober
(19.12.2020, 15:33)
Konstantin Weber:   Ich hatte beim Zoo mal nachgefragt und da hieß es vor einigen Monaten, dass Chico nach Cottbus gehen soll.
(19.12.2020, 11:21)
Adrian Langer:   @Regina: Es heißt schon lange, dass der Bairds Tapir zurĂŒck nach Wuppertal ging. Belegen kann ich es aber leider nicht, da ich das letzte mal im Sommer dort war und da "nur" ein Weibchen zu sehen und eingestellt war.
(18.12.2020, 09:41)
Regina Mikolayczak:   @ Emilia: Wann (Uhrzeit) hattest Du GlĂŒck bei den Löwen ? ... Ich habe die zwar in Leipzig (auch als sie noch zu 5. waren) öfter gesehen, aber hier bei uns in Berlin hatte ich noch kein GlĂŒck...
Deine Vermutung hinsichtlich der beiden Nashornarten teile ich auch!

Weiß eigentlich jemand, wo Chico der Baird Tapir abgeblieben ist??

Die beiden "FlachlĂ€nder" kamen ĂŒbrigens schon zweimal so gegen 10.30 Uhr auf die Außenanlage (also die SĂŒdamerika-Anlage im Erweiterungsbereich) und - weiß nicht, ob hier schon mal erwĂ€hnt - die Großem Maras leben dort nicht mehr, sondern in den ehemaligen Muntjak-Gehegen (= Rondell bei Prinz-Alfred-Hirsch, Weißwedelhirsch etc.)
(18.12.2020, 09:19)
Emilia Grafe:   Und ein Springbock-Bild
(17.12.2020, 04:27)
Emilia Grafe:   Und nochmal nur die beiden Katzen.
(17.12.2020, 04:26)
Emilia Grafe:   Hier alle drei Löwen zu sehen.
(17.12.2020, 04:26)
Emilia Grafe:   Ebenfalls gestern war ich im Zoo, diesmal hatte ich GlĂŒck und sah alle drei Löwen auf der Außenanlage.
Ansonsten im ehemaligen zuletzt Alpaka-Gehege neben den Helmkasuaren direkt am Landwehrkanal nun ein Nonnenkranich, dafĂŒr Alpakas im ehemaligen Barasingha-Gehege.
Schon etwas lÀnger ist ein neuer junger Sichuan-Takin(-Bulle? aus dem Tierpark?) im Zoo (Bild anbei).
Ansonsten tut sich nicht viel. Bzgl. der Nashörner, meiner Vermutungen aus drei Besuchen sind die Spitzmaulnashörner (Maburi und Maisha) immer vormittags auf der Außenanlage und die Panzernashörner (Karl und Betty) immer nachmittags.
(17.12.2020, 04:25)
W. Dreier:   und heute die Mitteilung, dass man die jungen Löwen ab und zu auf der Außenanlage sehen könne.
(07.12.2020, 16:24)
W. Dreier:   und hier die Kleinen. Irgendwo in einer Berliner Zeitung wurde auch versprochen, dass man sie auf dem LöwenfreigelĂ€nde des Zoos schon Ende Nov sehen könnte (vielleicht)
(20.11.2020, 09:31)
W. Dreier:   Na, welche Überraschung, die TP-Fans können jetzt in den Zoo laufen, um Löwen zu sehen - wo ``man`` uns doch schon seit 5 Jahren fĂŒr den TP welche verspricht (``in einer jetzt nicht genutzten Anlage``)
(20.11.2020, 09:29)
Jan Jakobi:   Adrian, die Löwin Amira lebt noch laut Zoofreunde-Forum.
FĂŒr Besucher ist sie nur noch zu hören, weil sie auf dem BĂ€ren-Hof lebt.
(19.11.2020, 21:23)
Jan Jakobi:   Warum gehen die JĂŒngeren zuerst?
Darius ist 3 Jahre Àlter.

Nierenprobleme vermute ich.
Da verfilzt das Fell bei Katzen, das war auch beim gebĂŒrtigen Leipziger Löwen-Kater Malik der Fall.
(19.11.2020, 18:09)
W. Dreier:   Die Amurtigerin Aurora, ehemals Tierpark, dann im Zoo Awrora genannt, mußte eingeschlĂ€fert werden (11 Hare alt)
Hier ein Bild vom 26. August - nur das Hinterteil, - dann war sie verschwunden.
(19.11.2020, 17:41)
W. Dreier:   @J. Hegner: Nun, fĂŒr KrabbenwaschbĂ€ren muß man ja nun nicht ein mit einigen hunderttausend Euro`s (oder noch mehr??) umgebautes Raubtierhaus - das ginge woanders sehr viel bescheidener.
(07.11.2020, 16:58)
Liz Thieme:   Siehe Grafik, 2.11.2020
(07.11.2020, 10:08)
Jörn Hegner:   anfang nĂ€chstes jahr soll doch vielleicht das neue Raubtierhaus fertig werden . kommt denn alles mögliche zurĂŒck wie vorher . sowie auch die Jaguarundis und rostkatzen . ansonsten ein vorschlag von mir , wie wĂ€rs mit krabbenwaschbĂ€ren und die gibt's selten in Zoos .
(06.11.2020, 23:08)
Sacha:   @Liz: Erst mal erneut vielen lieben Dank fĂŒr Deine MĂŒhen und die Infos (die wohl nicht nur mich interessieren dĂŒrften).

Okay. Aber selbst wenn man das ZoogelĂ€nde nicht bis an den Landwehrkanal ranzieht, sondern den bisher ĂŒblichen Abstand einhĂ€lt, ergĂ€be sich eine FlĂ€che von verm. unter einem Hektar, die man zur Vergrösserung der gegenwĂ€rtigen AmeisenbĂ€ren-Anlage nutzen könnte (evtl. dann mit Nandus oder/und Maras als kleine Pampa-Anlage). Ich kann mir irgendwie nur schwer vorstellen, dass dieser Bereich ein "ökologisch relevanter GrĂŒngĂŒrtel" ist, da er - gemĂ€ss den Satellitenaufnahmen - nur aus Wiese, Pfaden und 3/4 BĂ€umen besteht (natĂŒrlich will ich es hier nicht besser wissen als die Behörden vor Ort).

Bleibt als Hoffnung das ParkgelĂ€nde Richtung Neuer See. Das dĂŒrfte vermutlich wohl (ebenfalls) der Stadt Berlin gehören. Falls ja, kann da ein geschickter Zoodirektor vielleicht etwas deichseln und zeigen, dass er nicht nur Artenkahlschlag betreiben kann...
(05.11.2020, 17:08)
Liz Thieme:   Bei dem Gebiet, nach dem du als Zweites gefragt hast, handelt es sich um keinen Bestandteil eines B-Plans, sondern ist weiterhin öffentlicher Grund. Zum einen mĂŒssten Teile der Stadt Berlin gehören, vermutlich zum ParkgelĂ€nde "Tiergarten", zum anderen ist der Landwehrkanal eine Bundeswasserstraße, so dass der Uferbereich (mal schmaler und mal breiter) dem Bund gehört. Hier dĂŒrfte aufgrund der Ufersicherung keine ufernahe Bebauung erfolgen. Deswegen ist der Zoo auch nie bis an die Uferlinie rangezogen. ZusĂ€tzlich gelten die Ufer des Landwehrkanals als ein ökologisch relevanter GrĂŒngĂŒrtel und der Kanal als Gartenbaudenkmals des 19. Jahrhunderts, wodurch zusĂ€tzlich ein Erhalt an den nicht bebauten Bereichen erwĂŒnscht / verpflichtend ist.
(05.11.2020, 09:49)
Liz Thieme:   Sacha, das war der einzige Lichtblick heute in meiner Arbeit :D Leider habe keinen Einblick ins Katasteramt, aber ich gucke mal was ich noch rausfinden kann ĂŒber den anderen Bereich.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist man in der Stadt / Planungsgruppe bisher nicht davon ausgegangen, dass von dem Bereich wieder was zurĂŒck an den Zoo geht und seitens des Zoos habe ich auch nichts in die Richtung gefunden. Keine Ahnung, ob Knierim das evtl noch mal anstrebt. Öffentliche Aussagen zu tiefgrĂŒndigen Themen werden ja nicht wirklich gemacht.

Ich gebe dir absolut Recht, dass Zoos so viel FlĂ€che haben wie nur irgendwie geht, man sieht es ja bei genĂŒgend Zoos mit Stadtlage was passiert (s. Frankfurt, Hamburg). Die stehen aufgrund der Haltungsrichtlinien und AnsprĂŒchen an moderne Zooarchitektur etc. vor riesigen Problemen bzgl. der Haltung von Großtieren, va den "Zug-Arten". Evtl. kommt irgendwann der Zeitpunkt an denen diese historischen Zoos in die Situation kommen, dass sie hptsl. langweilige Arten (im Sinne der normalen Besucher) zeigen und die Wildparks im Umland umstrukturiert werden und die Großtiere / beliebten Arten halten werden. Die einzige Art, die wohl keine BefĂŒrchtungen haben muss, sind vsl die ErdmĂ€nnchen. Wobei ich hoffe, dass Hagenbeck diese niemals in ihre Haltung aufnimmt.
(04.11.2020, 17:40)
Sacha:   @Liz: Ganz herzlichen Dank erst mal fĂŒr Deine Info (und die damit verbundene Recherche-Arbeit;)).
Anhand der Satellitenaufnahmen kann ich jetzt auch noch nicht viel entdecken. WĂ€re wirklich schön, wenn sich der Zoo hier 4-5 ha sichern könnte. Womit ich zur Antwort von @W.Dreier komme: Da hast Du natĂŒrlich recht. Aber mir ging es nicht um eine allfĂ€llige Benachteiligung, sondern mehr um das Nutzen einer Chance. Ein Zoo kann nie genug ErweiterungsflĂ€che haben und SOLLTE man hier noch die Möglichkeit haben, gilt es, zuzuschlagen.

Beim Betrachten der Luftbilder ist mir noch ein zweite (theoretische!) GelĂ€ndeerweiterungs-Möglichkeit aufgefallen: Wem gehört das kleine, vielleicht 1,25 ha grosse GrundstĂŒck in viereckiger, spitzzulaufender Form, das sich direkt an die Ostgrenze des Zoos anschliesst und sich zwischen Zoo, Landwehrkanal und Katharina-Heinroth-Ufer/The KaDeWe Group GebĂ€ude befindet? (Kleinvieh macht auch Mist...)?
Und wĂ€re eine Vergrösserung des heutigen GelĂ€ndes jenseits des Landwehrkanals (heute SĂŒdamerika-Pampa, KĂ€nguruhs, kĂŒnftig Elefanten) in Richtung Park, also nach Westen/Neuer See, möglich? Immerhin ist m. W. die Lichtensteinallee nur eine Zufahrtsstrasse/Sackgasse.
(04.11.2020, 16:47)
W. Dreier:   Man sollte nicht vergessen, dass der Zoo als `GelĂ€ndekompensation`` einen völlig neuen Wirtschaftshof mit neuen GebĂ€uden bekommen hat.
(04.11.2020, 08:03)
Liz Thieme:   2018 hat die Stadt Berlin es zum BaugelĂ€nde erklĂ€rt und einen Bebauungsplan erstellen lassen. Es sollen Teile der Technischen Uni und u.a. uniaffine Nutzungen, BĂŒronutzungen, studentisches Wohnen.

https://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_1807/nachricht6573.html
https://abendblatt-berlin.de/2019/02/10/neues-leben-an-der-hertzallee-brache/

Ich habe mir mal den Bebauungsplan angesehen. Bisher ist nicht wirklich was passiert. Der Aufstellungsbeschluss kam am 14.06.2018. Festgesetzt ist er laut der Datenbank bisher aber nicht. Der B-Plan umfasst das GelĂ€nde zwischen Landwehrkanal, Stadtbahn, Bahnhof Zoologischer Garten, Hardenbergstr. und Fasanenstr. sowie fĂŒr den Bahnhof Zoologischer Garten und den Hardenbergplatz in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte.
FĂŒr den Planbereich wurde die außergewöhnliche stadtpolitische Bedeutung gemĂ€ĂŸ § 9 AGBauGB festgestellt. Somit liegt die ZustĂ€ndigkeit der Planaufstellung bei der Senatsverwaltung fĂŒr Stadtentwicklung und Wohnen. Das Plangebiet hat eine GrĂ¶ĂŸe von ca. 20 ha.
Ein Gremium von sechs Architekten und Stadtplanern werden Empfehlungen fĂŒr die Umsetzung von Bauvorhaben unter der Leitung von Senatsbaudirektorin machen. Hier steht aber auch der Denkmalschutz einiger Bauten den Planern im Weg. Ua waren auch schon zwei HochhĂ€user in Diskussion in denen u.a. BĂŒros der Bundesanstalt fĂŒr Immobilienaufgaben und Ministerien unterkommen sollten.
(04.11.2020, 07:34)
Sacha:   Eine Frage, die mich schon seit lĂ€ngerem beschĂ€ftigt:

Wem gehört jetzt eigentlich das Areal des ehemaligen Wirtschaftshofes, auf dem das Riesenrad gebaut werden sollte? Die Investorengesellschaft fĂŒr das Berlin Wheel ging ja bekanntlich bankrot. Laut Wikipedia soll dann eine MĂŒnchner Immobilienfirma das GrundstĂŒck erworben haben, wobei ich jetzt nicht weiss, ob dafĂŒr die Zustimmung der Behörden erfolgte oder nicht.

Meine Überlegung hinter der Frage ist, ob der Zoo Berlin dieses GrundstĂŒck nicht zurĂŒckkaufen und dann fĂŒr neue Gehege oder eine WĂŒstenhalle, eine Mangrovenhalle analog Arnheim oder ein Ozeanarium nutzen könnte.
(03.11.2020, 21:45)
Liz Thieme:   ok, vergesst meine Frage, gerade nach dem Klick habe ich es gefunden (Quelle: Zoo Berlin)
(02.11.2020, 09:24)
Liz Thieme:   @C. Lissner ich kann diese Aussage bestĂ€tigen (den Hintergrund nicht), ich habe zum einen vermutlich die gleiche Quelle, zum anderen noch eine im TP selbst. U.a. deswegen, aber auch aus anderen GrĂŒnden kam es zu Versetzungen in andere Reviere (z.B, alte ABH-Pfleger).

Kann mir jemand was zu der zukĂŒnftigen Jaguar-Anlage sagen? Das soll ja kein KĂ€fig mehr werden...
Das Bautagebuch bringt nicht gerade die Erleuchtung (Fotoquelle: Zoo Berlin)
(02.11.2020, 09:22)
W. Dreier:   Ja, so ist es fĂŒr Zoo und Tierpark- mit jenen EinschrĂ€nkungen, die eigentlich vor 5 Monaten schon galten (alles zu an HĂ€usern inklusive GaststĂ€tten, Aquarium - außer GetrĂ€nke ``to go``), Maske grundsĂ€tzlich. Kein weihnachtliches ``Lichterfest``.
(30.10.2020, 13:35)
Adrian Langer:   Laut Info einiger Sozialer Medien bleiben Zoo und Tierpark geöffnet. Mehr weiß ich dazu aber leider nicht.
(30.10.2020, 11:18)
W. Dreier:   Der sich gut entwickelnde ``Prinz. Leider war es gerade sehr dunkel.
(30.10.2020, 10:09)
W. Dreier:   Der Waldrenbock hat hoffentlich im nĂ€chsten Jahr mehr GlĂŒck mit dem Nachwuchs
(30.10.2020, 09:33)
W. Dreier:   Noch ein Bild von der Pandamutter um 9 Uhr 5: sie ``hing ab`` - oder zum Trocknen?
(30.10.2020, 09:31)
W. Dreier:   Im Vogelhaus erwartete uns ein ``silent forest`` - es war 12 , FrĂŒhstĂŒck war schon, alles schlief bei sehr dunkel gewordenem Himmel.
Neu im Außenbereich: ein Auerhahn - den habe ich noch nie - na ja, nach Fall der Mauer - im Zoo gesehen.
(30.10.2020, 09:27)
W. Dreier:   Große Baufortschritte bezĂŒglich der ```Pagode`` waren nicht zu sehen, alle HĂ€user dort stehen noch. Die Flachlandtapire sind nun hinter dem Kanal zusammen mit Vicugnas, Wasserschweinen , Coscoroba-SchwĂ€nen und Nandus, die Maras wurden in die ehemaligen Muntjak- Kleinstgehege gesetzt. Zum "GlĂŒck" wird das Raubtierhaus außen nicht mit solchen gigantischen Kunstbetonblöcken verschandelt - da der Hintergrundplattenschutz der Backsteinmauer derartige Massen nicht trĂ€gt, kratzt man nur einige Strukturen in den Spritzbeton.
(30.10.2020, 09:20)
W. Dreier:   Oder hier: wer ist wer?
(30.10.2020, 09:17)
W. Dreier:   @R. Hillenbrand: So 30 kg dĂŒrften sie haben, sieht man sie allein, ist - so Ă€hnlich wie bei Tonja und Hertha im Tierpark - fĂŒr den ONB kaum zu entscheiden, wer das ist.
Ein `strukturell`` schwaches Bild mit Mama und den Beiden
(30.10.2020, 09:15)
Rainer Hillenbrand:   @W.Dreier: Wie "groß" muß ich mir die kleinen, großen Pandas denn derzeit ungefĂ€hr vorstellen?
(29.10.2020, 22:30)
W. Dreier:   Oh, das lief ĂŒber mir unbekannte Wege - Großes Pardon - und dass es offen bleiben möge - hoffen auch einige Pfleger fĂŒr den Zoo
und auch die kleinen Pandas
(29.10.2020, 22:17)
Rainer Hillenbrand:   @W.Dreier: HĂŒbsch sieht er aus, der Virginiahirsch! Aber davon, daß Hellabrunn schließen WILL, kann wohl kaum die Rede sein... ;-)
(29.10.2020, 22:13)
W. Dreier:   Am Wochenende gab es einen Bonobogeburt - der Abschnitt ist aber gesperrt wegen der möglichen Gorillageburt.
Noch zum Abend das Bartschwein - mal mit wenig Bart , aber mit ``ZĂ€hnchen``.
Morgen mehr
(29.10.2020, 18:41)
W. Dreier:   Heute noch schnell in den Zoo - wer weiß, wie es ab Montag ausschaut - Hellabrunn will wohl schließen.
Hier der Virginia nach dem Fegen. ``Anstalten `` mit den Weibchen hat er noch nicht gemacht - 2. Geweih.
(29.10.2020, 18:37)
Jan Jakobi:   Eine Ära ist zu Ende gegangen:

Heute wurde im Zoo Berlin die ca. 46 Jahre alte Spitzmaulnashornkuh Kilaguni von ihren Altersleiden erlöst.

https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/machs-gut-alte-dame
(21.10.2020, 15:21)
cajun:   Ich kann mir das ehrlich gesagt kaum vorstellen, da das tĂ€gliche Handling und auch das propagierte Medical Training dann gar nicht mehr statt finden kann. Zumal die derzeitigen Zootiere doch dann auch eher die GrĂŒnder einer Auswilderungspopulation wĂ€ren.
Wurde gesagt wie der Alltag dann genau aussehen soll? Also was wird anders gemacht und was weggelassen?
(13.10.2020, 16:18)
Sacha:   Ein zweischneidiges Schwert. Einerseits kann ich die Überlegung (zumindest bei gewissen Arten) nachvollziehen. Andererseits spielt Kontakt/Vertrauen bei der Gesunderhaltung (sowie ggf. auch Zucht) eine wichtige Rolle. Hmhh...
(12.10.2020, 21:09)
C. Lissner:   Mir ist zu Ohren gekommen, dass die Direktion des Berliner Zoos und Tierparks nun von den Pflegern ?Hands Off? im Umgang mit den Tieren anordnen möchte. D.h. die Pfleger sollen keinen Kontakt zu ihren Pfleglingen mehr aufnehmen in irgendeiner Form ( z.B. BegrĂŒssen) BegrĂŒndung soll sein, dass die Tiere sich so bei Bedarf besser auswildern lassen.
Ist da was dran?
Wenn ja, welche Tierarten betrifft das, oder alle?
Ich finde es spannend, da gerade die Pfleger im Berliner Zoo eine enge Bindung zu ihren Tieren haben. Das wÀre sicher eine gewaltige Umstellung.
Die Quelle, Von der ich das gehört hatte, war ein Raubtierpfleger von einer Tierhaltung im Umkreis von Berlin ( nicht der Zoo oder Tierpark), der dies letzte Woche erzÀhlte.
(11.10.2020, 19:38)
W. Dreier:   Suchte etwas Anderes - gefunden: Scheinangriff eines Nyalabullen auf ein jĂŒngeres Flußpferd - vor 10 Jahren im August
(11.10.2020, 10:24)
Jörn Hegner:   gibt es im zoo berlin jetzt gar keine Kamele mehr . weder Trampeltiere noch Dromedare . den platz davon bekommt doch dieses asien-haus mit ab . fĂŒr die panzernashörner , Schabrackentapire und visaya-pustelschweine . sind denn sonst noch andere Tiere geplant .
(08.10.2020, 06:58)
W. Dreier:   Habe nur schnell ĂŒberflpogen: einige Zahlen zu 2019
Daurische Pfeifhasen 1,1,14 !!
Margay: 0,1
Bei den Baweans gab es 1,2 Geburten - aber 1,1 gestorben
(31.08.2020, 19:47)
W. Dreier:   Bekomme gerade eine Info: Geburt einer Eulenkopfmeerkatze - habe Mittwoch leider nicht darauf geachtet
(31.08.2020, 19:45)
W. Dreier:   An anderer Stelle haben wir ja ĂŒber das Problem der Polarwölfe diskutiert.
Hier die Zoo-Vorstellung mit richtigem Namen und falschem Tier:

ZOO BERLIN » ZOO-TIERE » POLARWOLF
Polarwolf
(Canis lupus arctos)
(26.08.2020, 23:02)
W. Dreier:   Noch eine offenbar bewußte TĂ€uschung der Besucher: Trotz richtiger Bezeichnung ``Canis lupus hudsonicus`` wird das Tier auf Deutsch als ``Polarwolf`` bezeichnet! Richtig wĂ€re Tundra- oder Kanadawolf.
Hatte mich schon gewundert, als ich die Bildergalerie des Zoos aufgerufen hatte.
(26.08.2020, 22:58)
W. Dreier:   Der noch vom Großbecken abgesperrte Nachwuchs der Seelöwen.
(26.08.2020, 22:47)
W. Dreier:   @A. Langer: Nein, auch das ist offen - nur: ich habe seit ca 4 Besuchen ĂŒber 4 Monate nie einen Kiwi gesehen (auch mit 2-3 Besuchen/Tag) , Laut einem Pfleger ist gegenwĂ€rtig nur ein MĂ€nnchen der Besatz
(26.08.2020, 22:07)
Adrian Langer:   @W.Dreier: Ist denn auch das Kiwigehege im Vogelhaus zu besuchen? Oder haben sie das aufgrund von CoronabeschrĂ€nkungen abgesperrt?
(26.08.2020, 19:37)
W. Dreier:   und eine ""OrtsverĂ€nderung" - Notwendigkeit vor Abriß der alten Nashornstallungen.
(26.08.2020, 18:34)
W. Dreier:   Gaur-Kuh
(26.08.2020, 18:32)
W. Dreier:   und im Affenhaus: Bonobo -Jungtier
Und hier - Glas ist nicht gleich Glas - man bekommt im Gegensatz zu den Scheiben im Tierpark trotz schlechter LichtverhÀltnisse relativ gute Fotos
(26.08.2020, 18:32)
W. Dreier:   Den grĂ¶ĂŸten Anteil verbrachten wir im Vogelhaus - schön leer war es!
Montserrat-Trupial
(26.08.2020, 18:29)
W. Dreier:   Seehund-Jungtier
(26.08.2020, 18:28)
W. Dreier:   Bei den kalifornischen Seelöwen ist der Nachwuchs mit der Mutter noch in einem ``Nebengelaß``, die anderen im großen Becken
(26.08.2020, 18:28)
W. Dreier:   Zweifacher Nachwuchs bei den Kudus
(26.08.2020, 18:26)
W. Dreier:   Erstaunlich - den jungen Pandas machte der Regen nichts aus - hoch hinaus wollte einer!
(26.08.2020, 18:25)
W. Dreier:   Eigentliches Ziel war der Virginia-Hirsch. Es klappte! Noch im Bast.
(26.08.2020, 18:24)
W. Dreier:   Selbst gemachtes Elend! Es sollte regnen - was es auch tat!
Sib. Steinbock.
(26.08.2020, 18:23)
Jan Jakobi:   Jahre und unzĂ€hlige Schwangerschafts-Tests spĂ€ter:

Gorilla-Dame Bibi ist schwanger!!!

Quelle: Facebook-Seite vom Zoo Berlin
(19.08.2020, 14:32)
W. Dreier:   Zum Schluß nochmals die Holzkonstruktion am ``Innen-U`` des Raubtierhauses.
(13.08.2020, 12:21)
W. Dreier:   Wohl mißverstanden? Selbstversorgung in der kleinen Flugvoliere an den Affenfreianlagen
(13.08.2020, 12:20)
W. Dreier:   Abschluß dann mit dem Waldrentier-Hirsch. Leider starben seine diesjĂ€hrigen Kinder.
(13.08.2020, 12:12)
W. Dreier:   Noch etwas zur Hornentwicklung bei HorntrĂ€gern, Erna Mohr hatte vor vielen Jahren im ``Zoolog. Garten``(Friede seiner Seele) darĂŒber berichtet: das Ersetzen der ``frĂŒhen`` Hornscheide durch das ``Dauerhorn`` - hier zu sehen beim Nachwuchs-Sichuan-Bock
(13.08.2020, 12:10)
W. Dreier:   Schöner RĂŒcken kann auch entzĂŒcken!
(13.08.2020, 12:05)
W. Dreier:   Bei dem kommt man auch nicht vorbei.
(13.08.2020, 12:05)
W. Dreier:   Jungtiere? Na klar, wenn ĂŒberhaupt, dann bei den Weißbart-Pekaris
(13.08.2020, 12:03)
W. Dreier:   Fliegen wollten sie auch nicht: Andenkondor
(13.08.2020, 12:01)
W. Dreier:   Rinderrevier: ein junger Bisonbulle scheint dazugekommen zu sein, auch ein Jung-Banteng stand herum (eigene Nachzucht?)
(13.08.2020, 12:00)
W. Dreier:   Und wenn man aus ``Sibirien`` kommt, versteckt man sich sofort
(13.08.2020, 11:57)
W. Dreier:   Nur Oma Fatou ließ sich die alten Glieder erwĂ€rmen, nahm ihr 2. FrĂŒhstĂŒck ein
(13.08.2020, 11:55)
W. Dreier:   Der Gorilla-Chef hing auch herum: warum eigentlich als Urwaldtier in die WĂŒste gehen?
(13.08.2020, 11:53)
W. Dreier:   Von den Seehundjungtieren waren nur ``Unter-Wasser`` -Schemen zu sehen, die alten hingen herum, Das Seelowenbecken wurde ``sterilisiert``, nach 1 Stunde lief wieder Wasser ein.
(13.08.2020, 11:52)
W. Dreier:   oder fressen
(13.08.2020, 11:49)
W. Dreier:   zu den Pandas: schlafen--
(13.08.2020, 11:48)
W. Dreier:   ``Eigentlich`` wollten wir nur die Pandas kurz besuchen - mit dem Wissen, dass sie schlafen oder (oder beides) fressen wĂŒrden: was sie auch taten. Hauptereignis sollte der Virginiabock am Ende des Geweihaufbaues sein. Denkste! Es gab Dachreparaturen, alle Hirsche im gefĂŒhlten Radis von 50 m waren abgesperrt. Was sagte der Pfleger: ``Schlechtes timing``. Wie wir sahen, geschah das noch an anderen Orten: interne Absperrungen, an vielen Orten liefen die WassersprĂ€nger (damit Tiere weggesperrt), wegen der Hitze viele Tiere wohl gar nicht auf der Anlage oder im nicht einsehbaren Schatten. Erinnerte mich an eine EinschĂ€tzung von BB ĂŒber amerikanische Zoos: in der Woche ĂŒberall ``Aufputzen der Anlagen``, damit am Wochenende eine`heile Welt`` vorgestellt werden kann. NatĂŒrlich das Raubtierhaus. Zum GlĂŒck wurde der Backsteinbau Ă€ußerlich durch Platten geschĂŒtzt, gegenwĂ€rtig wird eine Holzkonstruktion mit oberen ``Überfall`` angebracht, dann die Moniereisen, Plastenetze darĂŒber, dann Betonschlempe darĂŒber. Letzteres wird noch dauern.
(13.08.2020, 11:47)
Jörn Hegner:   welche neuen arten sind fĂŒr das fertige Raubtierhaus geplant ?
(10.07.2020, 23:41)
W. Dreier:   Im Zoo sind wieder geöffnet neben dem Aquarium: : Affenhaus, Flußpferdhaus, Fsanerie, Vogelhaus, Antilopenhaus.
Ich vergaß: im Tierpark öffnet wieder die Vogelshow (Montag geschlossen)
(30.06.2020, 23:00)
Nikolas Groeneveld:   Vor einigen Tagen wurde wieder mal ein sehr interessanter Beitrag zur Umgestaltung des Raubtierhauses unter dem Mitwirken von Uwe ThĂŒrnau veröffentlicht.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/im-zoo-die-natur-als-vorbild-100.html

(25.06.2020, 21:19)
Emilia Grafe:   Und die Einzelaufnahmen abschließend ein Bild vom schönen Bullen.
(21.06.2020, 22:14)
Emilia Grafe:   Danach ein Bild vom 25.12.2019. Auf diesem Bild ist auch ihr blindes Auge deutlich zu erkennen.
(21.06.2020, 22:13)
Emilia Grafe:   Ich fand den Bullen immer sehr imposant, da hat man der Kuh das Alter schon eher angesehen. Zuerst ein Bild aus November 2018.
(21.06.2020, 22:10)
Emilia Grafe:   Dann hier der Jungbulle zusammen mit dem Altbullen
(21.06.2020, 22:09)
Emilia Grafe:   Jetzt zu spĂ€terer Stunde noch ein paar Bilder der Sichuan-Takine aus den letzten Jahren. Zuerst der Jungbulle aus dem Tierpark am 4.3.2018.
(21.06.2020, 22:08)
Jan Jakobi:   Ihr Alter hatte das alte Sichuan-Paar.

Schade, der Bulle war ein schönes Tier.
(21.06.2020, 14:18)
Emilia Grafe:   Und hier als letztes alle drei Hirscheber auf einem Bild. Vorne das Paar und dahinter das Weibchen mit dem HĂ€ngebauchschwein.
(21.06.2020, 09:23)
Emilia Grafe:   Maisha trinkend, sie wird diesen Herbst 2. Ein wenig umstĂ€ndlich sieht es ja schon aus.
(21.06.2020, 09:20)
Emilia Grafe:   Es gibt ein Jungtier bei den Rotes RiesenkĂ€ngurus, anbei der volle Beutel eindeutig zu sehen.
(21.06.2020, 09:18)
Emilia Grafe:   Im vorherigen Beitrag habe ich ein d vergessen. Mal ein ganz normales Bild mit Arten, die in Zoos alles andere als selten anzutreffen sind: Wasserschwein und Großer Mara.
(21.06.2020, 09:17)
Emilia Grafe:   Ups, as war das falsche Bild. Dann also zuvor der Springbock und jetzt die Pinguine.
(21.06.2020, 09:13)
Emilia Grafe:   Ansonsten sah ich einen Jungvogel bei den Humboldtpinguinen.
(21.06.2020, 09:12)
Emilia Grafe:   Einen bebilderten Bericht aus dem Zoo möchte ich auch noch liefern. Die interessanteste Neuigkeit zuerst. Ich habe einen Tierpfleger nach den Takinen gefragt. Das alte Zuchtpaar ist gestorben. Die Kuh wohl erst letze Woche. Der Bulle schon vor lĂ€ngerer Zeit. Beim Bullen war den Tod durch den Jungbullen verursacht, der dem Alttier nach ErzĂ€hlung einmal krĂ€ftig in die Hinterhand stieß, woraufhin der Bulle an mehreren BrĂŒchen starb.
Der Zoo soll nun weiter Jungbullen aus dem Tierpark aufnehmen. Kommende Woche soll eine mÀnnliche Nachzucht in den Zoo wechseln und im nÀchsten Jahr ist der dann einjÀhrige Bulle aus dem Tierpark auch schon eingeplant.
(21.06.2020, 09:10)
W. Dreier:   Ei , sehe gerade: habe ich doch eine interessante Artenbezeichnung fĂŒr die neuen NasenbĂ€ren generiert! RĂŒsselbĂ€r!
(13.06.2020, 18:34)
Sacha:   Nein, Wolfgang, der WeissrĂŒsselnasenbĂ€r kann in Europa nicht invasiv werden, sonst hĂ€tten ihn die genialen Experten der EuropĂ€ischen Kommission garantiert von Anfang an auf die Liste genommen..... (Ironie und Sarkasmus off)
(12.06.2020, 20:22)
W. Dreier:   Noch eine VerĂ€nderung: invasives Tier gegen (noch) nicht invasives Tier: Bei den weißen Wölfen klettern nun WeißnasenrĂŒsselbĂ€ren.
(12.06.2020, 14:26)
W. Dreier:   Dort grĂŒĂŸten dann Betty und Karl
(12.06.2020, 14:24)
W. Dreier:   Dann Richtung Ausgang vom Kinderzoo aus: von Weitem fĂ€llt auf, wie kahl es geworden ist fĂŒr den Neubau der Rhinoanlage, mehrere starke BĂ€ume wurden gefĂ€llt
(12.06.2020, 14:23)
W. Dreier:   Der Gerenukbock muß sein!
(12.06.2020, 14:21)
W. Dreier:   Vogelbereich: recht ruhig, Nachwuchs wieder bei den Seriemas, der ``Hahn`` sehr gereizt deshalb. Nachwuchs beim Bartgeier.
(12.06.2020, 14:19)
W. Dreier:   Und - wiederum - die 2 Giraffenbullen im ``Doppelpack``
(12.06.2020, 14:15)
W. Dreier:   Noch zu 2 der von meinem VorgĂ€nger erwĂ€hnten Tiere:
Der Bartschweineber war erst beim 2. Durchgang sichtbar
(12.06.2020, 14:14)
W. Dreier:   dann fĂŒr mich erstmals der ``neue`` Gorillamann im Außenrevier. Leider verdeckte durchweg die Kletterkonstruktion den SilberrĂŒcken - bis er sich ins Gebirge zurĂŒckzog. Fatou schlief.
(12.06.2020, 14:12)
W. Dreier:   dann die sehr quirligen Surikaten - inzwischen ein 2. Wurf
(12.06.2020, 14:09)
W. Dreier:   Richtung der Menschenaffen zunĂ€chst die Inder (speziell fĂŒr Jan)
(12.06.2020, 14:08)
W. Dreier:   Seltsamerweise waren kaum Vögel in den Außenvolieren - wenigstens ein Kagu.
(12.06.2020, 14:06)
W. Dreier:   Gaure: eine seltsame Position der KĂŒhe zueinander. Der Bull ist offensichtlich im Himmel, das alte Sichuan-Takinpaar?
(12.06.2020, 14:03)
W. Dreier:   --und wie immer sind die Virginias in der hintersten Ecke. Die Prinzen - mĂ€nnlicher Nachwuchs in diesem Jahr.
(12.06.2020, 14:00)
W. Dreier:   Einer der ehemaligen Schwerpunkte Hirsche: Pudus sollen wieder kommen; der ``Prinz`` bemĂŒht sich um Nachwuchs, keine Erfolg bei den Waldrentieren - dafĂŒr schiebt der Virginiabock - aber wachsen muß er noch (rechts eine erwachsene Hirschkuh). Interessant die FĂ€rbung. Aber wann habe ich meinen letzten Virginiahirsch gesehen?
(12.06.2020, 13:55)
W. Dreier:   und gemeinsames Schlafen
(12.06.2020, 13:49)
W. Dreier:   nach 10 Minuten Besuch
(12.06.2020, 13:48)
W. Dreier:   Von @D. Weilert wurde schon berichtet - nun war ich bei ``geplantem`` Schlechtwetter bei der ``Konkurrenz``. BezĂŒglich der Panda-Buben gilt weiterhin: wer sie in Bewegung sehen will, muß um 9 Uhr dort sein. Und auch dann blieben sie ``cool`` auf je einer Plattform, erst nach Minuten ging es fĂŒr den unteren nach oben - und dort ruhten sie dann auch - auch bei den nĂ€chsten VorbeigĂ€ngen. Meung-Meung hatte wieder auf RĂŒckwĂ€rtsgang geschaltet. Von der Besuchermenge kein Problem: auf der Plattform ca 5, an der Seite nochmals 5.
(12.06.2020, 13:48)
cajun:   @Dirk Weilert: Schöne Fotos und danke fĂŒr den Bericht. In einigen Zoos, in denen Giraffenbullen in Zweier- WGs leben, habe ich sie hĂ€ufig getrennt stehen sehen. Vielleicht wegen des stĂ€ndigen KrĂ€fte messens?! Hat jemand zufĂ€llig Beobachtungen aus Bachelor Haltungen in anderen Zoos, die mehr als zwei Bullen prĂ€sentieren?
(05.06.2020, 15:24)
Jan Jakobi:   Victors Hobby ist direkt an der Grabenkante entlang zu laufen.
Ein ziemlich gefĂ€hrliches Hobby. Ein sei es versehntliches anrempeln von Drumbo oder ein eigener Ausrutscher kann schlimme Folgen haben. Zum GlĂŒck ist das bisher noch nicht passiert.

Anbei zum Vergleich mein letztes Victor-Foto von Juni 2016.

Sein Vater Motek ist deutlich massiger.
(04.06.2020, 20:41)
Dirk Weilert:   hoffentlich bekommen wir im neuen Raubtierhaus davon bald mehr zu sehn...der einzige Vertreter der Großkatzen derzeit
(04.06.2020, 19:41)
Dirk Weilert:   Maburi zeigt es dem Stock...
(04.06.2020, 19:40)
Dirk Weilert:   Victor auf Rundgang
(04.06.2020, 19:38)
Dirk Weilert:   die wunderschön gezeichnete Bongodame
(04.06.2020, 19:37)
Dirk Weilert:   die HyĂ€nenhundebande bei der GanzkörperfĂŒtterung
(04.06.2020, 19:36)
Dirk Weilert:   der einsame Generukbock
(04.06.2020, 19:35)
Dirk Weilert:   eine der adulten GaurkĂŒhe
(04.06.2020, 19:34)
Dirk Weilert:   MĂ€hnenibis
(04.06.2020, 19:32)
Dirk Weilert:   Hallo in die Runde.
Wollte mal ganz kurz von meinem Besuch im Zoo Berlin kurz vor Pfingsten berichten. Bei ansprechendem Sonne-Wolken-Mix war es doch trotz Corona-Limitierung gefĂŒhlt sehr voll. Ich war seit 2016 nicht mehr dort, habe die letzten Jahre mehr oder weniger nur online verfolgt.
Nach wie vor bin ich vom Artenreichtum, insbesondere im Vogelrevier und bei den Huftieren, immer wieder schwer beeindruckt, auch wenn einige Arten in den letzten Jahren verschwunden sind.
Allein fĂŒr das Vogelrevier brĂ€uchte man einen ganzen Tag, leider hatte ich nur 4 Stunden an einem Donnerstag nachmittag.
Im Nashornhaus noch alles beim alten Besatz, Karl & Betty haben 3 Freianlagen zur VerfĂŒgung. Ein Mittelamerikanischer Tapir, 2 Flachlandtapire gesehen, den Bartschweineber leider nicht. Bei den Gauren 2 adulte KĂŒhe und eine HalbwĂŒchsige, der Bulle nicht zu sehn. Insgesamt wenig Nachwuchs, leider?
Bei den Spitzmaulnashörnern Maburi uns Maisha voll in Action, Maisha schon zwischenzeitlich eine richtige erwachsene Dame. Im hinteren Gehege die betagte Kilaguni gut zu sehen, hat auch noch nen agilen Eindruck gemacht.
Beim 7 köpfige HyĂ€nenhundrudel war ordentlich was los, es gab eine GanzkörperfĂŒtterung von einem ziemlich großen Huftier, definitiv grĂ¶ĂŸer als Schaf oder Ziege und ziemlich zotteliges Fell.
Elefantenbulle Victor hat weiter an Masse zugelegt, groß war er ja schon immer, aber mit dem Alter kommt nun die Masse. Meiner Meinung nach einer der Ă€sthetischsten asiatischen Elefantenbullen. WĂ€hrend er sonst ein sehr raumgreifenden Schritt hat bei seinem Rundgang hat, so macht er ganz kleine Trippelschrittchen wenn er an die Spitzkehre auf seiner Außenanlage kommt, dann, so als hĂ€tte Angst in den Graben zu fallen?
WĂ€hrend der Pandamann viel unterwegs war, haben die Pandazwillinge die meiste Zeit verpennt. Nur fĂŒr wenige Minuten hat einer mal seinen Schlafplatz verlassen.
Aktive BautĂ€tigkeit am Raubtierhaus, beim Nashornhaus scheint man noch in den Vorbereitungen stecken geblieben zu sein. Einzige sichtbare Großkatze, der Amurtiger..
Der einzelne Generukbock hat im alten Antilopenhaus die verdeckteste Freianlage nur fĂŒr sich (eigentlich 2 Anlagen). Durch hohes Gras hat er auch schöne Deckung, trotzdem hat er mehrfach sehr schreckhaft reagiert, wenn Besucher komische GerĂ€usche machten.
Die beiden Giraffenbullen interagierten die ganze Zeit, ziehen die ganze Zeit zusammen rum und haben sich auch in RangordnungskĂ€mpfen geĂŒbt.
Insgesamt wieder ein sehr gelungener Nachmittag, auch ohne TierhÀuser und Aquarium.

(04.06.2020, 19:31)
Jörn Hegner:   wird denn der zoo vielleicht indische Löwen bekommen fĂŒr das neue Raubtierhaus ?
(15.03.2020, 23:51)
W. Dreier:   @J. Hegner: Nach dem Plan soll dort auf dem gesamten GelĂ€nde (wann ?) das neue Elefantengehege entstehen.
(15.03.2020, 15:47)
Jörn Hegner:   was ist jetzt in den gehege wo zuletzt die barasinghas drin waren und davor die japanischen seraus ?
(15.03.2020, 00:52)
W. Dreier:   Pardon
(11.03.2020, 09:52)
W. Dreier:   Ah, nicht 18 Uhr 22 , 17 Uhr 22.
Der kleine Panda gÀhnt - und schlÀft weiter, Bruder / Schwester daneben.
(11.03.2020, 09:50)
W. Dreier:   Gourmets: die Waldrentiere bekommen Flechten.
(11.03.2020, 09:46)
W. Dreier:   Der Virginia Hirsch ist im Mittelteil verdeckt zu sehen.
Die Prinzen-Familie ist nun auch auf der Außenanlage. Und was ich noch nie gesehen hatte: der Vater leckte das Kind ab! Auch dort mĂŒssen sich die VĂ€ter wandeln.
(11.03.2020, 09:46)
W. Dreier:   Aber: die neuen Virginias 0,4 sind auf der Anlage, der Hirsch ist noch abgesperrt
(11.03.2020, 09:43)
W. Dreier:   Mutter frißt
(11.03.2020, 09:41)
W. Dreier:   Mußte bei Dauerregen einen erkrankten Redner vertreten: 18 Uhr 22: Man (Kind) schlĂ€ft
(11.03.2020, 09:40)
Mark Meier:   Der Zoo hat (mW frĂŒher als in den Vorjahren) die Ergebnisse der Inventur veröffentlicht:

3.729.999 Besucher (2018: 3.573.763 Besucher)
71.641 verkaufte Jahreskarten
19.459 Tiere gesamt 
1.185 verschiedene Arten 

Das Raubtierhaus soll Ende des Jahres eröffnet werden.
(24.02.2020, 16:11)
Nikolas Groeneveld:   Und zum Abschluss noch ein Bild von Mutter und Sohn :)
(13.02.2020, 22:58)
Nikolas Groeneveld:   Weihnachten ist zwar vorbei, aber Zootiere finden noch sinnvolle Verwendung fĂŒr WeihnachtsbĂ€ume. Wie die Oryxantilope beweist, ist so ein Weihnachtsbaum auch als stilechter Kopfschmuck einsetzbar.
(13.02.2020, 22:56)
Nikolas Groeneveld:   Anbei ein Teil der Grabenwand an der Löwenanlage.
(13.02.2020, 22:55)
Nikolas Groeneveld:   Was gab es sonst noch?:
Am Raubtierhaus ist von außen noch immer nicht viel von neuen Anlagen zu sehen.
Aber die GrabenwĂ€nde an den Außenanlagen der Löwen und Tiger wurden vor einer Weile in Felsen-Optik neu gestrichen. Es scheint so zu sein, dass man zunĂ€chst im Innenbereich des Hauses alles fertiggestellt haben will, bevor man an den Bau neuer Außenanlage geht.
Wie aus einem kĂŒrzlich auf dem YouTube-Kanal von Zoo und Tierpark veröffentlichten Video hervorgeht, wurden im Inneren des Hauses sogar schon erste Beschilderungen angebracht.

Auch die Anlagen rund um das Nashorn-und Tapirhaus entwickeln sich immer mehr zur Baustelle.
Auf der Außenanlage direkt am Löwentor, auf der ehemaligen Nashorn-Anlage neben dem Kamelhaus und auf der ehemaligen Dromedar-Anlage stehen seit einiger Zeit Fahrzeuge zum Bau und auch einige Rohre sind Teil der Szenerie.
Zuvor wurden schon einige Leitungen verlegt, daher war der Weg am Flusspferdhaus teilweise gesperrt.

(13.02.2020, 22:54)
Nikolas Groeneveld:   Wie W.Dreier schon schrieb, sind die Jungtiere morgens am aktivsten. Einen Großteil des Tages verbringen sie mit natĂŒrlich mit schlafen.
Das ist wenig verwunderlich, schließlich handelt es sich 1. um Große Pandas, die sowieso einen nicht unwesentlichen Teil des Tages schlafen, und 2. um Babys, die natĂŒrlich noch einmal mehr Ruhephasen einlegen, als ausgewachsene Tiere.

Zwischen 15 Uhr und 16 Uhr werden die Jungtiere eventuell noch mal aktiv, aber auch dafĂŒr gibt es keine Garantie.
Anbei ein Pandajungtier im Reich der TrÀume.
(13.02.2020, 22:52)
Nikolas Groeneveld:   Pandababy bei KletterĂŒbungen.
(13.02.2020, 22:43)
Nikolas Groeneveld:   NatĂŒrlich muss auch ich hier noch ein paar meiner bisherigen Fotos der Pandababys einstellen.
Viele Zoofreunde mögen mittlerweile genug von Großen Pandas haben. Mir hingegen geht es ganz anders.
Dass es nun endlich mit Pandanachwuchs in Berlin geklappt hat, ist fĂŒr mich die ErfĂŒllung eines Lebenstraumes. Das ist dem geschuldet, dass ich aus meiner Kindheit noch die Hoffnung auf Nachwuchs von Bao Bao und Yan Yan in Erinnerung habe. Dementsprechend begeistert war ich, als der Berliner Zoo im Sommer 2017 wieder zwei Große Pandas erhielt.
Und natĂŒrlich bin ich ĂŒberglĂŒcklich, dass es nun zwei gesunde Pandajungtiere im Zoo Berlin gibt.



(13.02.2020, 22:42)
W. Dreier:   Zwischenzeitlich gab es Schwierigkeiten mit den HyĂ€nenhunden - die wollte aus der Anlage (vorn mit Wassergraben) heraus. Eine Vorderwand wurde erhöht, unsichtbar noch Elektrodraht genutzt.
(04.02.2020, 18:05)
W. Dreier:   Noch zu den Pandas: Blitzlicht ist natĂŒrlich nicht gestattet. Und da alle einen eigenen Willen haben, ist ein ``Gruppenbild`` schwer zu machen.
(04.02.2020, 18:00)
W. Dreier:   Sibirische Steinböcke
(04.02.2020, 17:53)
W. Dreier:   Tahr-Bock
(04.02.2020, 17:52)
W. Dreier:   Prinz-Alfred Hirsch
(04.02.2020, 17:52)
W. Dreier:   Was noch: Bonobo-Jungtier
(04.02.2020, 17:50)
W. Dreier:   und dann sieht es so aus.
(04.02.2020, 17:49)
W. Dreier:   Dann wird man mĂŒde--
(04.02.2020, 17:48)
W. Dreier:   und klettern muß man
(04.02.2020, 17:47)
W. Dreier:   Spaß beiseite. Ist schon eindrucksvoll. Aber es sind noch immer sehr junge Tiere, wie man an den Proportionen sieht, sind die Vorderbeibe fast in der Mitte des Körpers, die Hinterbeine werden fast nachgeschliffen. Und so muß man unbedingt (1) auf die Holzstaffellagen! Und das ich auch gut so - fĂŒr das Fotografieren. Denn Sonne und dickes Glas - auch wenn darĂŒber ein Dach ist - vertragen sich nicgt - die Reflexionen sind schon beachtlich. Am besten ist es , wenn man direkt senkrecht zum Tier steht. Dann nur die Nordseite nehmen - die Westseite ist fotografisch fast nicht zu ĂŒberwinden - fototechnisch!. Hinzu kommt, dass die Tiere nach 30 Minuten sich hinlegen zum Schlafen - das kann dauern! Aus diesem Grunde gab es auch in spĂ€teren ZeitrĂ€umen EnttĂ€uschungen - schlafende TeddybĂ€ren - und es sind in Berlin Schulferien.
Zur Zeit: sofort nach Öffnung muß man dort sein, ca 30-40 Minuten hat man. Die vorherigen Maßnahmen, um den Ansturm zu regulieren, sind bisher nicht notwendig. An der Kasse gab es große Übersichtlichkeit - trotz der Öffnung viele r(!) Kassen. Am Eingang gab es SeilfĂŒhrungen, wie auf einem internationalen Flugplatz bei der Paßkontrolle, dazu Aufpasser. Aber: alles bisher kein Problem. Nun ja, ein Dienstag, die Wettervorherschau war auch nicht so optimistisch. Hinzukommt, dass der Tourist als hauptsĂ€chlicher Besucher erst um 11 kommt - normalerweise auch der Berliner. Um 9 Uhr trifft man also eher Panda-Fans und beweglich Zwillinge.
Und die sich schon fĂŒr Bambus interessieren
(04.02.2020, 17:46)
W. Dreier:   Da war doch noch etwas??? Ach ja, Pandababies.
(04.02.2020, 17:00)
W. Dreier:   ENDLICH- ErdmĂ€nnchen-Nachwuchs - nach 7 Jahren (hörte ich)
(04.02.2020, 16:59)
Mark Meier:   Die BrĂŒcke wird saniert, so hatte ich zumindest gelesen. Bis auf weiteres bleibt das ErweiterungsgelĂ€nde somit komplett gesperrt.
(17.01.2020, 16:09)
W. Dreier:   Oh, da ist ja Bambus auf dem Absperrschirm! Bei nun 4 BambusbĂ€ren - wird das eine Bambusplantage?
(17.01.2020, 15:07)
W. Dreier:   Nochmals zur BegrĂŒndung des Wegzuges der Barasinghas in den Tierpark, dass damit den KĂ€nguruhs mehr Platz geboten wĂŒrde. Ich vertrat die Meinung, dass man sie jetzt schon mit dem Fernglas suchen mĂŒĂŸte. Eher wĂ€re es wohl die LeerrĂ€umerei fĂŒr die Umbauten.
Jetzt erhielt ich von einem Besucher ein Foto, aufgenommen in Richtung Lichtenstein-BrĂŒcke zum Neuen Teil. Leider ist die Aufschrift nicht lesbar. Ob nun zeitlich ``nah`` oder fĂŒr `lĂ€ngere`` Zeit gesperrt? Oder Renovierung der BrĂŒcke? Oder Rutschgefahr bei Minustemperaturen? Bisher gibt es keine ErklĂ€rung.
(17.01.2020, 15:02)
W. Dreier:   Komisch - nochmals zu den Besucherzahlen - da steht 2018 - ich dachte 2019 hĂ€tten wir gehabt!
``2018 zÀhlte der Zoo fast 2,4 Millionen Besuche, rund 67.000 mehr als 2017, wie aus Daten des aktuellen Statistischen Jahrbuchs hervorgeht." Da braucht die Statistik aber lange! Und dann noch in Buchform.
(06.01.2020, 11:14)
W. Dreier:   Die Anoas sind getrennt (ehemals Warzenschweine und linke Anlage neben den Gauren), sollen wohl nicht zĂŒchten
(05.01.2020, 12:09)
Jörn Hegner:   was ist nach den letzten borneo-bartschwein geplant fĂŒr die anlage . denn vorher waren ja dort die anoas drauf .
(04.01.2020, 22:39)
W. Dreier:   Wie ich hörte: entsprechend ``chinesischer Sitte`` Namensgebung nach 100 Tagen.
(09.12.2019, 12:43)
Mark Meier:   Auf ntv (mit Herrn Pagel) und im Livestream auf der Facebookseite des Zoos werden gerade live die beiden kleinen Großen Pandas vorgestellt.

Es sind zwei MĂ€nnchen, die Meng Yuan und Meng Xiang heißen (sinngemĂ€ĂŸ: ersehnter Traum und erfĂŒllter Traum, aber ich weiß gerade nicht, was was heißt).
(09.12.2019, 11:22)
W. Dreier:   - ein kleiner Varan, der ``Reisinger`` - hier etwas grĂ¶ĂŸer.
(24.11.2019, 14:47)
W. Dreier:   Ich sah sie schon in Prag und in einer Wanderausstellung.
Ganz neu fĂŒr mich aber ein ``gelber`` Waran - Varanus reisingerii
Damit existent neben dem gelben auch der schwarze (V. beccarii ) und der blaue (V. mcraeii)
(24.11.2019, 14:44)
W. Dreier:   Zum Aquarium: vor Ort neu: Krötenechse Phrynosoma
(24.11.2019, 14:40)
W. Dreier:   ÂŽ-und Nachwuchs der Familie ``Spitzhorn``
(24.11.2019, 14:38)
W. Dreier:   Noch 2 `Joungster`` mit Horn: Karl
(24.11.2019, 14:36)
W. Dreier:   Und ebenfalls - aber als letzte Tier - der Bartschweineber
(24.11.2019, 14:34)
W. Dreier:   Weiterhin sehenswerte eine Gaur-Kuh
(24.11.2019, 14:32)
W. Dreier:   Recht dĂŒnn sieht der Tierbestand im ``neuen`` Teil aus - ja irgendwann Elefantenland. Eigentlich ist neben den Barasinghas nur noch die Kudugruppe sehenswert - zuzĂŒglich der Vicugnas, die schon vom ``eigentlichen`` Zoo umzogen - dort ist wohl schon der Beginn des Abbruches der Stallungen, die 2 Dromedare sind schon in Dessau. Am Raubtierhaus ist weiterhin außen nichts zu sehen, die Bachsteinmauern stehen noch in ihrer Schönheit, kein Kunstfels bisher. Nur der neue Ein-/Ausgang linksseitig wurde gebrochen.
Hier die letzte Przewalskistute im neuen Teil - nicht mehr die jĂŒngste..
(24.11.2019, 14:31)
W. Dreier:   Die letzten deutschen Barasinghas: der Hirsch
(24.11.2019, 14:24)
W. Dreier:   Bonobos gleich hinterher
(24.11.2019, 14:23)
W. Dreier:   Letzter Jahresbesuch im Zoo - und Sonne!
Letztmalig auch insofern, da die Pandajungtiere erst 2020 vorgestellt werden, zudem kannte ich schon welche - wenn auch etwas grĂ¶ĂŸere Junge aus China.
Noch zum Papa: nach den Untersuchungen im IZW wurde festgestellt, dass er doch 2 Nieren hat, eine jedoch extrem klein ist - die FunktionstĂŒchtigkeit mĂŒĂŸte separat festgestellt werden.
einige Fotos.
Hier der ``neue`` Gorillamann - draußen hatte ich ihn noch nicht erlebt.
(24.11.2019, 14:22)
W. Dreier:   Sumpfhirsch im Zoo (leider nicht mehr zeugungsfĂ€hig) - allerdings vom Mai 1990
Wildziegenartige gab es ja , auch Wildschafe - nur den Japanserau nicht . dafĂŒr 3 Goralformen
(11.11.2019, 18:37)
W. Dreier:   Kusu mit Jungtier - ja, an Nachttierabteilungenfehlte es!
(11.11.2019, 18:31)
W. Dreier:   jetzt aber
(11.11.2019, 18:29)
W. Dreier:   So, heute habe ich nun meinen 30jĂ€hrigen Mauerfall. Am 9. 11. mußte ich mich ausruhen, da ich als Möbelpacker engagiert war fĂŒr den 10., also dann am 11.11.! Zu Fuß fĂŒr mich 45 Minuten, verproviantiert mit 20 ``Ost`` Orwo-Diafilmen, 20 DIN. Über das Geschehen hatte ich schon vor 10 Jahren hier geschrieben. Was blieb in Erinnerung?
Ich kam ja aus Dathes Tierpark, es gab Leipzig, Dresden und dann noch Prag und Dvur Kralove fĂŒr mich und auch Moskau fĂŒr Panda und Walroß. Ich konnte mich also konzentrieren auf das "Besondere" (Da ich eine entfernte Tante als AktionĂ€rin hatte, war ich gut ĂŒber die Wege und ĂŒber die Tiere der davorliegenden Jahre informiert.)
Was blieb haften?: Seeelefant, Gaurbulle (einen Bullen hatte aber der TP aus dem Zoo um 1968 erhalten, der starb aber schnell an dieser bösen Mucosageschichte), fĂŒr mich dann speziell Sumpf-und Pampashirsch - sonst eigentlich keine besonderen ``Großen``. Bei den ``KLeinen``: Waldhund, Großgrison, Erdwolf, Sandkatze. Bei den Affen waren die Nasenaffen des Zoos schon im Himmel
``wir ``hatten noch ein Weibchen in Erfurt.
Okapis gab es bei uns (aus Kopenhagen ehemals in den Siebzigern; genau um den 11, erhielten Zoo und TP je einen Bullen aus Paris) , Javaleoparden, alle BĂ€ren, Flußpferde , viele Hirsche, Buntböcke, Goldkatze, Somaliesel, Pudus, MĂ€hnenwölfe, Schwarzfußkatzen, TAKINS, eine umfangreiche Vogelhaltung natĂŒrlich - mit Anden- und Jamesflamingo - ja, der Kongopfau fehlte.
Es war saukalt, aber die Sonne schien.
Hier aus dem Zoo: Erdwolf
(11.11.2019, 18:26)
W. Dreier:   Da war die ``Morgenpost`` schneller - die ``Berliner Zeitung`` brachte das Bild heute frĂŒh
(19.10.2019, 10:49)
W. Dreier:   Morgen sicher in vielen Zeitungen: ``Panda-Zwillinge öffnen die Augen`` - mit Bild. Ist bei mir gerade hereingekommen.
(18.10.2019, 15:47)
W. Dreier:   @A. Langer: Nanu, kein Kagu, kein Kiwi? Die Kagus sind eigentlich immer zu sehen, bei den Kiwis , nach Dunkeladaptation, muß man GlĂŒck haben, SchwarzrĂŒckentamarin - wohl ein Einzeltier ?????
(06.10.2019, 22:28)
Klaus Schueling:   Zoo und Tierpark Berlin bleiben heute geschlossen

Unwetter in Berlin

Aufgrund der erwarteten schweren Sturmböen bleiben Zoo und Tierpark Berlin am heutigen Montag, den 30. September, geschlossen. Herabfallende Äste des alten Baumbestandes könnten eine Gefahr fĂŒr Besucher darstellen, die Tiere werden vorsorglich in HĂ€usern, Stallungen und UnterstĂ€nden untergebracht.

Die vollstĂ€ndige Schließung von Zoo und Tierpark Berlin folgt auf die Orkanwarnung vom deutschen Wetterdienst.

Das Aquarium Berlin bleibt regulÀr bis 18:00 Uhr geöffnet!
(30.09.2019, 11:14)
Sacha:   @W.Dreier: Ich bin mir nicht sicher, ob mit einer Aufteilung der Pandajungen (oder der Pandas generell) den beiden zoologischen Institutionen in Berlin gedient wĂ€re. WĂŒrde dies nicht eher zu einem Kanibalisierungseffekt bez. Besucher fĂŒhren? Meines Erachtens wĂ€re es sinnvoller, wenn der Tierpark eine andere (ONB-)Topattraktion bekĂ€me z.B. Koalas oder Beutelteufel.
(04.09.2019, 14:40)
W. Dreier:   Dazu GebrĂŒll, Tatzenschlagen - habe an die 30 Aufnahmen davon gemacht. Und das wollen wir doch wohl nicht mit den Pandas?
(03.09.2019, 13:13)
W. Dreier:   Zu den Pandas: heute (gestern gab es kurze Sequenzen im Fernsehen) wohl in allen Berliner Zeitungen mit Babyfotos eine WĂŒrdigung - auch Mitteilung, was die Zeiteinheiten anbetrifft, die die jungen Pandas IN BERLIN bleiben könnten (2 - 4 Jahre). Ich hatte schon (provokativ?) von einer Einstellung auch im Tierpark gesprochen. Und die Zwillingsgeburt zwingt das gerade heraus: Pandas als SolitĂ€re! Mit 2 Jahren dĂŒrfte Meng Meng auch die Nase vom Nachwuchs voll haben - und dann gleich zwei! Und keine 2 Ausweichgehege im Zoo
Allerdings wurde erwĂ€hnt, dass die Tiere dann nach China kommen - aber warum nicht ein Tier vorher in den TP? Die Anlage nannte ich schon. Es gibt doch ein Beispiel: die in Toronto gewesenen Tiere sind jetzt vertragsgemĂ€ĂŸ in Calgary.
Wie wÀre dann der Slogan weltweit in aller Munde: `` Eine Hauptstadt, ein Zoo-Tierparkdirektor, ein Förderverein der Hauptstadtzoos, zwei Hauptstadt-Zoos - in beiden ein Pandajungtier`` Sollte das nicht vorgesehen sein mit den chinesischen Behörden: die Bundeskanzlerin ist gleich in China!!
Und welchen Stress große BĂ€renkinder machen können - das sah ich in DouĂš la Fontaine: 2 fast erwachsene BrillenbĂ€ren keiften die arme Mutter an, die mit dem RĂŒcken zur Wand stehen mußte.
(03.09.2019, 13:11)
W. Dreier:   @ Hystrix: Danke fĂŒr Ihre ĂŒberaus informative Darstellung die Anoas betreffend. Ich denke, dass auch fĂŒr alle Interessenten des Forums dies eine Klarlegung war, welche Schwierigkeiten gerade bei dieser``nur einen(???)Art `` auch weiterhin zu ĂŒberwinden sind. Ich mag dabei gar nicht an das Vu Quang-Rind zu denken!.Und bedauerlich, dass die Anoas leider nicht die Beachtung finden, die ihnen gebĂŒhrt: von der Ausstellung bis zu der Meinung; ``schon wieder eine Kuh" - und das im konkreten Fall eben zwischen Watussirindern und Gauren.
Zur DDR -Hierarchie: Ich nehme Ihre Darstellung an, auch eine gewisse positive Funktion in der straffen, ja, StĂ€rke der DDR-Direktoren zu sehen. Ohne das Auszuwalzen mit Beispielen darzustellen. Kurz nach dem Krieg war es wohl noch in Leipzig so, dass Prof. Schneider im jeweiligen Revier die Meldung des Pflegers entgegennahm (und die Pfleger hatte fast die HĂ€nde an der Hosennaht). Und ein gewisser (damals noch relativ junger) Assistent hat das dann im Tierpark in abgeschwĂ€chter Art ĂŒbernommen. Von Prof. Grzimek hört man wohl Ă€hnliches. Ich vermisse diese Runden!!!! Aber welcher Zoologischer Leiter kann sich das noch leisten!
(03.09.2019, 12:45)
Hystrix:   W. Dreier: Danke fĂŒr die lange Darlegung.
Ich kann bestĂ€tigen, dass das Anoa-EEP mehrere Reisen und lĂ€ngere Aufenthalte in indonesien unternahm, um geeignete Tiere zu bekommen, und die IUCN begleitend dazu workshops vor Ort organisierte. Die MĂŒhen um Importe von Anoas haben die Zoos, speziell Leipzig, eine Stange Geld gekostet. Zeitweise half die IUCN Captive Breeding Specialist Group, die machte sogar einen mehrtĂ€tigen workshop in Bogor fĂŒr Behörden und Zoos in Indonesien und Rednern aus aller Welt, spĂ€ter half auch die Asian Wild Cattle Group mit ich glaube zwei weiteren Planungstagungen. Jedes Mal fand man vor Ort sehr viel UnterstĂŒtzunng, so durfte das EEP z.B. alle Anoas in indonesischen Zoos mit Chips versehen, damit man am Ende bei Importen Klarheit hatte. Es wurden auch Proben fĂŒr Genetik genommen und die Tiere morphologisch untersucht. Man hĂ€tte auch alle Papiere fĂŒr Anoa-Exporte aus Zoos in Indonesien bekommen. Anfangs wĂ€re auch die QuarantĂ€ne in Europa, die sehr schwer ist, relativ einfach gewesen, solange in Polen noch die alten Gesetze galten, damals hĂ€tte man es dort fĂŒr Devisen gemacht. Nach Polens Beitritt in die EU wurde es schwieriger, aber sogar das hĂ€tte man hingekriegt.

Warum es trotzdem nicht zu Importen gekommen ist liegt einfach daran, dass es in Indonesien Anoas nur in Zoos auf Java gab und diese ausnahmslos beschlagnahmte Tiere sind ohne Herkunftsnachweis. Es sind Anoas, die von der Polizei aus TiermĂ€rkten oder von Schmugglern abgenommen wurden, und das ist ein ein Mischmach an PhĂ€notypen. Man hĂ€tte keinen GrĂŒnderstamm bekommen, um hier mit genetisch und geographisch definiertem Material neu zu beginnen. Die derzeit vorhandenen sog. "Berganoas" in indones. Zoos passen nicht zu der Krefelder Linie, sie sind mindestens eine andere Unterart, wenn nicht andere Art. Zudem stand lange in Java noch eine einzelne Kuh, die man fĂŒr eine unbeschriebene Art halten kann. Die passte auch nicht. SpĂ€ter hĂ€tte man allenfalls PhĂ€notypen bekommen, die im Ă€ußeren Aussehen zum Leipziger Typ gehören, aber auch ohne jede Angabe zu ihrer Zuchtgeschichte und Herkunft. Das war den extremen Aufwand und die Kosten nicht wert, denn man hĂ€tte mit diesen Tieren weder die aussterbende Krefelder Linie retten können noch hĂ€tte man mit genetisch definiertem Material neu beginnen können. Der Anspruch war immer, eine kleine Anzahl, aber mindestens doch einige bis mehrere Anoas mit genau bekannter Herkunft aus einem konkreten Lokalbestand in Sulawesi zu bekommen, und das war seit 1985 nicht möglich.

Nach den letzten workshops der IUCN Asian Wild Cattle Group, mit Förderung durch das EEP, wurden auf Sulawesi lokale Auffangzentren gebildet, damit vor Ort beschlagnahmte Anoas aus der Umgebung anfallen und daher einer konkreten Population zugeordnet werden können. Dazu kam von der EAZA auch Geld und es wurden m.W. auch Tierpfleger weitergebildet dafĂŒr. Die Hoffnung ist, dass hier mit der Zeit ein geeigneter GrĂŒnderbestand sich ansammelt. Selbst falls dann deren genauer taxonomischer Namen unbekannt oder umstritten bleibt könnte man dann mit einer geographisch definierten Lokalpopulation als EEP neu beginnen, ohne Gefahr zu laufen, dass man den ganzen teuren Aufwand macht und spĂ€ter kommt raus, dass es doch vermischte Taxa und Hybriden sind. Soweit sind wir aber nicht. Ob diese Hoffnung trĂ€gt ist offen.

Grundproblem ist die extreme VariabilitĂ€t der Anoas, die sich in allen Merkmalen ausprĂ€gt, ob Körpermaße, Hörner, Farbe, Fellstreifungen, DNA, Chromosomen, Proteine. Auf fast allen Merkmalsebenen sind Anoas variabler als fast alle anderen WiederkĂ€uer, und niemand weiß auch nur annĂ€hernd sicher, wie viele Taxa es sind. Molekulargenetisch gibt es nur ein einziges anderes Huftier, das Ă€hnlich mischerbig ist wie Anoas, das ist ein bestimmter Spießhirsch. Und solange nicht klar ist, wie man mit dieser VariabilitĂ€t umgeht, bleibt jeder Neuanfang fĂŒr Zoos riskant, denn sehr leicht investiert man große Geldsummen und Jahre Arbeit fĂŒr die Katz. Und nur um neue Tiere fĂŒr die Tierschau zu kriegen braucht man keine Importe, dafĂŒr sind die jetzigen gut genug.

Ich hatte sodamm meine AusfĂŒhrungen zur straffen Hierarchie im alte DDR-Leipzig-Zoo gar nicht negativ gemeint, sondern als Lob, dass hier mit FĂŒhrungsstĂ€rke des Chefs und Mut der Pfleger den Anoas viele Narkosen erspart blieben und sie nicht wie in einzelnen Westzoos reihenweise wegen Ängstlichkeit ĂŒberoft narkotisiert und dabei langsam umgebracht wurden. Mir fiel aber damals schon allgemeiner auf, dass in DDR-Zoos ein eisigerer Wind in der Beziehung Chef zu den Untergebenen herrscht. Ich hatte damals als WestbĂŒrger ohne viel DDR-Erfahrung den Eindruck, hier hatte die DDR das alte Vorkriegsdeutschland konserviert und viele -positive wie negative, aber auch auch bĂŒrokratische und manchmal nervige- Sozialreformen unterlassen. Noch mehr beeindruckt als dass Pfleger zu hinterhĂ€ltigen, tobenden Anoas ins Gehege geschickt wurden hat mich, dass ein bestimmter Pfleger immer in die Jauchegrube der Flußpferde steigen musste, um diese zu leeren, und dann bei Reinigung der Grube bis zum GĂŒrtel oder bis zu den Achseln in GĂŒlle stand. Der Mann stank sicher noch auch nach dem Feierabend. Das hĂ€tte mal ein Zoodirektor in mir bekannteren Zoos des Westens anordnen sollen, der wĂ€re vors Arbeitsgericht gekommen. Das meine ich aber nicht besserwisserisch als Westler ĂŒber die DDR, sondern im Fall der Anoas war der Mut des Zoopersonals vital wichtig, sonst hĂ€tten wir wohl heute keine mehr in Zoos, weil auch die Leipziger Linie gekillt worden wĂ€re.

(02.09.2019, 20:11)
W. Dreier:   Anoa Menagerie Paris
(02.09.2019, 14:03)
W. Dreier:   Pardon Cincinnati - mußte stark schnippeln
(02.09.2019, 14:02)
W. Dreier:   @Hystrix: Bevor hier nun in Berlin ein Panda-Begeisterungssturm losbricht, noch schnell zwei letzte Bemerkungen zu ihren Äußerungen:
ZunĂ€chst ein Stopp: ich habe hier ĂŒber die Situation der Zoo- Anoas gesprochen, wie sie sich mir darstellt nach einigen Informationen (welcher Art auch immer), nicht von einer von mir in Ihrem Sinne Verallgemeinerung fĂŒr andere EEP-Tiere in Ă€hnlicher Situation! So sei es denn - habe ich halt bei den Anoas verkehrt hingehört - offensichtlich ist es also nur ein Populations-/Artmanagement bei Tieren, die nicht wollen oder können oder deren genetische Differenzierungen die Ursachen sind. WorĂŒber wir uns einig sind, sind die ungĂŒnstigen Ausstellungsorte in DE-Zoos und anderswo, völlig unzureichend bezĂŒglich der Bedeutung und Notwendigkeit des Schutzes. In Leipzig haben sie nunmehr zumindest u.a. eine Anlage mit Teichrand, frĂŒher hatten sie ja die TortenstĂŒcke am kleinen Hirschhaus bewohnt, dazu die völlig offene Anlage im Schatten westlich der BĂ€reneinheit. Eigentlich gefĂ€llt mir nur die Anlage in Usti. Auch bei den Prager Tieren muß ich ĂŒberlegen, wo sie ausgestellt sind. Ein Pariser Tier (Menagerie) stand auf Hofpflaster. Im Gegensatz dazu die Ausstellung in Cincinnati. Eingeordnet ohne geografische Zuordnung standen in einem gut ausgestatteten Sonderbereich die damaligen (Jahr 2000) SĂ€ugetierhöhepunkte: Sumatranashorner, malaiische Elefanten mit Nachwuchs, Sichuantakin, Zebraducker und eben die Anoas - hier ein Bild mit Nachwuchs - einem helleren Jungtier.
Blieb die Frage nach dem Nichtgelingen des Importes von Anoas aus Indonesien. Zuviel administrativer Aufwand im Behördendschungel dort wie auch bei uns? Immerhin kamen doch u.a. Balabackantschil, Prinz-Alfred-Hirsch, Borkenratten, Visaya-Pustelschwein, Bartschwein (wenn auch aus Singapur), BĂ€nderroller, Koboldmakis, BĂ€renkuskuse, Siamleierhirsche (Obterre) und Vietnamsika (dazu diverse Vogelarten) aus SĂŒdostasien wĂ€hren der letzten 30 Jahre nach Europa - oder liegt es daran, dass keine akkreditierten QuarantĂ€neeinrichtungen gibt? Die veterinĂ€rrechtlichen Hindernisse kennen wir ja.

Aber nun zu ihrer Aussage zur ``unfreiheitlichen Verfassung der DDR, weil damals das Wort des Zoodirektors wie ein Gesetz wirkte und Arbeitnehmermitbestimmung unbekannt war". Abgesehen davon, dass es in der DDR und nicht in der BRD war, dass es ĂŒberhaupt eine Berufsanerkennung des Berufes des Tierpflegers mit entsprechender Ausbildung gab (die dazu theoretischen Materialien sind ja wohl dann ĂŒbernommen wurden). Ich darf ich Sie bitten, jetzt einen Tierpfleger im Zoo wie im TP bitten, nĂ€here AuskĂŒnfte ĂŒber die von ihm gepflegten Tiere zu geben (offizielle Kommentierungen ausgenommen). Er wird schweigen! Sie können jetzt natĂŒrlich kontern, dass Zoogegner diese AuskĂŒnfte nutzen könnten. Ich habe nach meiner Berentung 10 Jahre im Tierpark sogenannte SpezialfĂŒhrungen gemacht, ohne dass es bei ca 100 FĂŒhrungen bei entsprechender ErklĂ€rung von Maßnahmen/besonderen Situationen/ besonderen Verhaltensweisen u.a. provokative Fragen gab.
Vor lĂ€ngerer Zeit, noch in den mittleren Neunzigern, gab es im ``Zoonews`` einen Artikel, in dem u.a. auch fĂŒr Deutschland (das waren durchweg ``westdeutsche`` Zoos) die Hierarchien vom Direktor ĂŒber Kurator, Tierpfleger bis zum GĂ€rtner oder Handwerker und deren DurchlĂ€ssigkeit untersucht wurde - wenn es denn ĂŒberhaupt eine Antwort gab. Festgestellt wurden Betondecken zwischen den Funktionen. Da hĂ€tten Sie ja die ``demokratische Arbeitnehmer- Mitbestimmung`` suchen können! Ausnahmen bestĂ€tigen die Regel.
Schluß!
Anbei: Anoas in Cincinnati - danach Paris-Menagerie
(02.09.2019, 13:56)
Gudrun Bardowicks:   Dann hoffen wir mal das Beste.
(02.09.2019, 12:11)
W. Dreier:   Na dann, schaun wir mal! Im Radio quietschte es auch.
(02.09.2019, 07:33)
Mark Meier:   Meng Meng hat Zwillinge geboren. Auf Facebook ist ein Video mit dem quietschenden Nachwuchs zu finden.
(02.09.2019, 06:46)
Hystrix:   Mark Meier: Zu den aktuellen Weltbildern der Berliner Zooleitung weiß ich nichts. Mir ist aber seit Jahrzehnten aufgefallen, dass die Anoas in Berlin eigentlich unglĂŒcklich prĂ€sentierte Zeitgenossen sind. Zwar mag es fĂŒr zoologisch Interessierte reizvoll sein, die kleinen Anoas direkt neben den großen Wildrindarten mit diesen vergleichen zu können ? doch wie wenige Promille der Zoobesuche machen das?

FĂŒr alle anderen scheint mir die Anoa-PrĂ€sentation von Berlin unglĂŒcklich. Nebenan prĂ€chtige BlockhĂ€user fĂŒr Bisons und ein schmuckes siamesisches Haus fĂŒr Gaure und Bantengs, jeweils mit einer stattlichen Gruppe von sehr ausdrucksstarken Rindern besetzt, und direkt daneben gottverloren ein schmuckloses Gehege, in dem man meist genau nur ein Anoa sah, oft ganz hinten, weil weiter vorne keine Verstecke sind, ein keines Tierchen, das neben den anderen aber auch gar nicht interessant wirkt. Mancher Zoobesucher wird den Anoa, wenn er ihn ĂŒberhaupt zu sehen bekam, fĂŒr ein abgesperrtes Jungtier einer der benachbarten Arten gehalten haben, wenn nicht fĂŒr einen nicht wachsen wollenden KĂŒmmerling. In Szene gesetzt wurde der Anoa niemals, war und ist an dieser Stelle immer Nebensache. Eigentlich schade, woanders, etwa direkt neben Duckern oder auch den Bongos oder Antilopen und mit Hinweis auf Konvergenz von Regenwaldtieren hĂ€tte die Art sicher mehr Aufmerksamkeit und daher auch mehr Profil.

(31.08.2019, 10:52)
Mark Meier:   Ein sehr interessantes Thema. Ich verstehe es wie folgt:

-Berlin verfolgt spÀtestens seit Amtsantritt von Herrn Knieriem eindeutig keine ZuchtplÀne mehr mit den vorhandenen Anoas.
-Andererseits besteht offenbar keine entsprechende Vorgabe/ Auflage hierzu von ĂŒbergeordneter Stelle. Umgekehrt scheint eine Zucht von Anoas allgemein sogar weiter ermutigt zu werden.
-Naheliegende Vermutung: Es handelt sich um eine isolierte Entscheidung des Berliner Zoos.

DafĂŒr könnte einiges sprechen:
1) Seit Herr Knieriem da ist, fĂ€llt das Stichwort Zucht- bzw. Populationsmanagement immer hĂ€ufiger. Es ist ein offenes Geheimnis, dass ein recht starker Bruch zur enthusiastischen Einstellung bezĂŒglich Zucht des VorgĂ€ngers vollzogen und vieles gestoppt wurde. In vielen FĂ€llen kann ĂŒber die GrĂŒnde jedoch nur spekuliert werden, da offiziell wenig hierzu verlautbart wurde.
2) Klar ist jedoch, dass auch eine weitaus striktere Auffassung zum Thema Reinheit von Zuchtlinien besteht. Bei den Giraffen im Tierpark bspw. wurde die Zuchtgruppe komplett umgestellt. Die neue Löwenanlage im Tierpark wurde laut offiziellen Informationen des Tierparks an das Berliner Abgeordnetenhaus sogar verschoben, weil die erwĂŒnschten unterartenreinen Tiere nicht kurzfristig verfĂŒgbar sind. Das zeigt deutlich, dass man sich selbst strengere Vorgaben macht, als sie von oben eingefordert werden und anderswo Usus sind.
3) Zuletzt ist in dem Zusammenhang interessant, wie intensiv die Hauptstadtzoos internationale BĂŒndnisse und Kooperationen auch zur Beschaffung genetisch intetessanter Tiere vorantreiben. Das hatte schon unter Herrn Blaszkiewitz stattgefunden, wurde aber - u.a. auch in Bezug auf Indonesien (!) - jetzt noch weiter ausgebaut/ intensiviert. Dazu zĂ€hlt auch, dass Tiere außerhalb der EEPs beschafft werden (u.a. KatzenbĂ€ren aus der Himalayaregion). Aus Indonesien sollen wohl BĂ€renkuskus kommen. Vielleicht bemĂŒht man sich ja kurz ĂŒber lang auch um neue Anoas.

Vieles bleibt spekulativ aber so wĂŒrde ich mir einen Reim darauf machen.
(31.08.2019, 08:44)
Hystrix:   Offenbar schließen Sie allein aus der Beobachtung, dass es im Zoo Berlin seit 5 Jahren keine Geburt gab, dass das EEP einen Zuchtstopp verhĂ€ngt haben muss. Das ist doch nicht berechtigt. Es gibt ganz viele GrĂŒnde, warum Zootiere nicht zĂŒchten, von sich aus, oder weil man sie aus irgendwelchen grĂŒnden nicht zusammenlassen kann, da muss weder eine politische Entscheidujng des Zoo Berlin noch des EEP dahinterstehen. Ich kann ausschließen, dass das EEP dahintersteckt. GemĂ€ĂŸ Ihrer Logik gibt es in jedem EEP aller Arten einen Zuchtstopp, denn wohl in jeder Tierart gibt es einzelne Paare oder Einzelhaltungen, die ĂŒber 5 Jahre nicht zĂŒchten. Nach Ihrer Logik wĂ€ren etwa auch das alte PandapĂ€rchen im Zoo Berlin einem Zuchtstopp zum Opfer gefallen, denn die haben ĂŒber deutlich lĂ€nger als 5 Jahre nicht gezĂŒchtet.

Anoas sind sozial unvertrĂ€glich und ihre Zuchtleistung war immer schon durchwachsen. Es sind ĂŒber 150 Jahre mindestens 100 Anoas in den Westen gekommen, haben aber immer eher sporadisch gezĂŒchtet, und der Bestand hat sich bis zum EEP niemals stabilisiert, und eine regelmĂ€ĂŸige Zucht ist eigentlich erst gelungen, seit das EEP angelaufen ist. Letztlich sind die GrĂŒnde fĂŒr die Schwierigkeiten nicht ganz verstanden, und auch nicht, warum es heute besser geht. Sie galten frĂŒher auch als ein wenig heikel sogar nur in der Haltung, nicht nur in der Zucht. Weil sie sehr aggressiv auch zu Menschen sind, hat man etwa frĂŒher serienweise Anoas dadurch verloren, dass man wegen jeder tierĂ€rztlichen oder pflegerischen TĂ€tigkeit sie in Narkose legte, was heikel ist, und immer wieder zu AusfĂ€llen fĂŒhrte. Dass es ĂŒberhaupt heute noch Anoas in Zoos gibt, liegt auch an der unfreiheitlichen Verfassung der DDR, weil damals das Wort des Zoodirektors wie ein Gesetz wirkte und Arbeitnehmermitbestimmung unbekannt war. In Leipzig wurden Anoas oft ohne Narkose gehandhabt, indem einige mutige MĂ€nner reingeschickt wurden und die Tiere mit einem Holzbrett in die Ecke trieben und dort einzwĂ€ngten. Im Westen ging das nicht so einfach, da wĂ€ren die so angewiesenen Pfleger aus Angst auf die Barrikaden gegangen und man hĂ€tte zur riskanten Narkose gegriffen.

Inzwischen ist Routine in die Anoahaltung eingekehrt, ich selbst denke, man hat auch unfreiwillig Selektion getrieben und einen gehege-tauglichen Zuchtstamm heranselektiert. Dass es genetische VerÀnderung in kurzer Zeit gab sieht man auch daran, dass anfÀnglich die KÀlber der Leipziger Linie braun geboren wurden und erst spÀter umfÀrbten, was heute kaum noch vorkommt, sie werden gleich schwarz geboren.

(31.08.2019, 08:15)
W. Dreier:   Noch eine letzte Aufnahme Berliner Tiere vom Februar 2010 mit 2 Tieren (Februar), in den folgenden Jahren gab es fast immer nur ein Tier auf der Anlage.
(30.08.2019, 23:09)
W. Dreier:   Und dann die ``wollhaarige`` Linie - die `` Berliner`` Linie (da war leider fast 30 Jahre ein gewisser ``sozialistischer Schutzwall`` dazwischen) - so kann ich nur mit Aufnahmen aus Decin und Krefeld aus neuerer Zeit dienen. Ein Tier aus Decin sollte genĂŒgen - etwas kleiner geschnippelt.

WĂ€re die Definitionsfrage zu klĂ€ren bei nicht vorhandener Zucht bei vorhandenen Tieren. Zuchtverbot ``von oben``/gewollter Zuchtstopp vor Ort mit folgenden Maßnahmen: rĂ€umliche Trennung der Tiere nach Geschlecht, Sterilisierung, ``Antibabypillen"-Gabe, mechanische Verhinderung (Spiralen etc.) - oder eine wirkliche Altersgrenze bei den Partnern, völlige UnvertrĂ€glichkeit der Partner ohne Versuch, geeignete neue Partner zu finden oder finden zu können.
Konkret: Laut JB von 2010 bis 2014 hat es im Zoo Berlin nach NeuzufĂŒhrung von 1,1 bei einem Bestand dann von 2,1 im Jahr 2010 2, 1 Geburten von 2010 bis 2014 gegeben, 2,0 Abgabe von in der Zeit geborenen, 0,1 Geburt 2014 , Tod von 1,0 2010 - daraus der heutige Bestand von 1,2. Es fĂ€llt auf, dass es seit 2014 im Zoo Berlin keine Geburt mehr gegeben hat bei nicht ĂŒberalterten Tieren. Ein Tier (zumindest seit 4 Jahren habe ich dort immer nur 1 Tier gesehen) befindet sich gegenwĂ€rtig in der ``traditionellen`` Anlage zwischen Watussis und Gauren, ein 2. auf der ehemaligen Warzenschweinanlage, das 3, Tier?? Wie wĂŒrde man das nun nach 5 Jahren ohne Nachzucht nennen? Nichtzucht durch Geschlechtertrennung? Völlige UnvertrĂ€glichkeit der Tiere? Oder nur Pech?
Informanten? Ich betreibe dieses Hobby seit 1966, etwa seit 1968 intensiv nicht nur fotografisch. Da kannte und kenne ich natĂŒrlich viele Tierpfleger, Kuratoren, alte und neue Direktoren - nicht nur in DE
(30.08.2019, 23:04)
W. Dreier:   Dann zwei Aufnahmen ĂŒber das, worĂŒber wir reden:
Die erste Geburt in Leipzig ĂŒberhaupt - die Leipziger Ausgangslinie Mitte der Siebziger. Das erste sehr helle Tier hatte ja nie gezĂŒchtet. Von selbigem Tier habe ich nur Dias, noch nicht digitalisiert.
(30.08.2019, 21:52)
Hystrix:   W. Dreier: Wo soll denn dieser geheimnisvolle Zuchtstopp sein? Welcher Zoo, welcher Informant? Soweit ich ĂŒber den Verantwortlichen erfuhr gibt es bei Anoas keinerlei Zuchtstopp, es hat auch seit 1985 nie einen gegeben, nicht mal eine interne Diskussion darĂŒber.

Es gibt außer der Zweiteilung in was meist als "Flachlandanoas" genannt wird (= die alte Leipziger Importlinie) und was vor 40 Jahren im Zoo Berlin "Berganaoa" genannt wurde (= der alte Berliner Import, spĂ€ter dann Krefeld) auch keine weiter zertalte Population mit Sublinien. Alle lebenden Zooanoas (bis auf ein Tier in Krefeld) stammen von dem alten Leipziger Import ab. Die Basis ist extrem schmal, ich glaube 3 Individuen (mĂŒsste das aber verifizieren), wovon möglicherweise nur 2 sich eingebracht haben. Also Adam und Eva. Der Bestand ist ingezĂŒchtet, aber nicht weiter untergliedert.

Die beiden genannten Populationen -berlin/Krefeld und Leipzig- wurden um 1990 getrennt, weil es zwei taxonomische Einheiten sind, ob Art oder Unterart sei dahingestellt. Seither zĂŒchtet die Leipziger Importgruppe bis auf heute ĂŒber 40 Tiere, sie wuchs stetig, wenn auch langsam. Der Berliner Zoo gab dagagen seine "Berganoas" nach Krefeld, dort wurde dann damit gezĂŒchtet und die wenigen Überschusstiere, leider meist MĂ€nnchen, an einzelne Zoos weitergegeben, u.a. in Tschechien, ich glaube es kam auch mal was nach Berlin davon zurĂŒck. Diese Linie war aber nicht erfolgreich genug, nach dem altersbedingten Zuchtende des GrĂŒnderweibchens schrumpfte der Bestand bis auf heute ein Tier. Zahlreiche Versuche dazu passende Tiere aus Indonesien zu importieren waren erfolglos.

SpĂ€ter beschaffte auch Berlin dann die Leipziger Linie und hat heute nur noch solche Anoas. Das einzige Verbot, was eventuell jemals herrschte - wenn ĂŒberhaupt- galt u.U. damals einmalig in Berlin, als man -so glaube ich, ohne sicher zu sein - einzelnen Krefelder Nachwuchs zurĂŒĂ€ckgolte, Diese mit den anderen zu paaren hĂ€tte das EEP untersagt, damit man nicht diese kleinen wolligen ?Berganoas? mit 44 Chromosomen mit den großen dĂŒnnhaarigen ?Flachlandanoas? mit 48 Chromosomen vermischte, und somit nicht nur Taxonhybriden erzeugt hĂ€tte, was das EEP nicht wollte, sondern ĂŒberdies die ganze Zucht durch chromosomalen Mischmasch in ihrer weiteren Fruchtbarkeit gefĂ€hrdet hĂ€tte. Ob das ĂŒberhaupt jemand in Berlin wirklich gewollt hatte, weiß ich nicht, mir ist das nicht bekannt. Wenn ja, hĂ€tte man es vom EEP aus untersagt. Sonst erging niemals eine negative Weisung.

Seither auch nicht, jede Nachzucht ist willkommen. Ob es irgendwo in einzelnen Zoos unverpaarte "Flachlandanoas" gibt, die man eigentlich noch zur Zucht einsetzen könnte, aber es dennoch nicht tut, weiß ich nicht. Es gibt jedenfalls keine Order, die Zucht einzuschrĂ€nken.

Ich vermute, Sie sind schlicht einer Falschinformation aufgesessen.

(30.08.2019, 19:51)
W. Dreier:   Noch zur Konkretisierung. Stand 2014: 2,1 - Die beiden 2010 und 2012 geborenen Bullen wurde an andere Halter gegeben; 2014 gab es eine weibliche Geburt, ein Bulle starb, woraus sich der heutige Stand ergibt: 1,2
(30.08.2019, 18:04)
W. Dreier:   @Hystrix: Nun doch noch zurĂŒck zum ``Zuchtverbot`` fĂŒr Anoas an diesem Ort - oder besser dann ``Zuchtstopp`` (???). Da also die Genetik völlig verworren ist, kann also ein auf ``reinerbiges`` Tiermaterial eingeschworener Chef die Zucht auslaufen lassen ?- also unabhĂ€ngig davon, dass Anoas als reine Schautiere (kleinstes Wildrind etc. ) vom EEP-Koordinator erwĂŒnscht wĂ€ren (das kann ich mir bei der konkreten Person vorstellen). Aber was heißt Schautier? Nach einem Besucherranking liegen Hirsche, Rinder und Antilopen am untersten Ende der Beliebtheitsskala! Warum sich also damit belasten. Wieder im konkreten Fall: die 3 Anoas (1,2 - davon 2 im zuchtfĂ€higen Alter) sind offensichtlich an 3 getrennten Orten untergebracht. Nach den Jahresberichten gab es unter Herrn BB 2010 eine mĂ€nnliche Geburt - nach 10 Jahren nicht gelungener Zucht mit neu zusammengestelltem Paar, daselbst nochmals 2012. Seitdem : Ruhe bei weiterhin einem Bestand von 1,2
Über sogenannte ÜberreprĂ€sentation einer genetischen Linie will ich hier nicht reden - mit dieser BegrĂŒndung sind schon viele Zoopopulationen zugrunde gegangen /gebracht worden (letztes Beispiel japanische Seraue).
Ein anderes Beispiel der Schwierigkeiten von Zoos (ihrer Direktoren) :Umgang mit Zuchtgruppen von in Unterarten zerfallende Arten bei steigende Anzahl von (mehr- oder weniger ) sicher definierten neuen (oder neu erhobenen ) Arten/Unterarten.
Da kommt plötzlich die Mitteilung, Zoos hÀtten bei Tigern nach ``höchstem`` Bescheid der Cat Group nur zwischen Festland- und Inseltiger zu unterscheiden. Wer bestimmt denn das wohl? Und da strengen sich Zoos an , ``saubere`` Linien / Unterarten zu haben und dann das? Und dann tötet Magdeburg einen ``unsauberen ``Tiger auf entsprechende Empfehlung und holt sich damit das ganze juristische Donnerwetter auf den Hals.
Oder plötzlich gibt es ``genetisch`` die Mitteilung: es gibt nur eine Giraffe. Hat der ``Genetiker`` etwa nur ein mitochondriales Gen untersucht? Braucht man da die Sequenzierung des gesamten Genoms. um da eine Entscheidung zu treffen? Wie ist die Stellungnahme der EAZA?
Oder ist, wie Bernhard Grzimek mal sagte, ein Bastard von Borneo- und Sumatraorang kein Orang? Ich gehe mal in der (scheinbaren) Evolutionshöhe nicht weiter.
Alles sehr schwierig!
(30.08.2019, 17:45)
Patrick Marburger:   @Hysterix: Danke fĂŒr die Informationen! Dass man an der Haltung der Tiere langfristig in Europa festhĂ€lt freut mich, den fĂŒr den Artenschutz problematischen (Unter-)artzugehörigkeiten zum Trotz, sehr...
(29.08.2019, 22:43)
W. Dreier:   @Hystrix: Dank auch von meiner Seite, der diese Sache nach einer Info angestoßen hat. Schon vor ca. 35 Jahren hatte ich dazu mit Prof. Seifert aus Leipzig darĂŒber gesprochen (ich hatte damals fotografisch den Leipziger Bestand und dessen Entwicklung verfolgt von etwa 1974 an) - in Hoffnung auf die damals gerade anlaufende mögliche genetische Zuordnung (in unserem Institut war gerade geklĂ€rt worden , dass die damaligen indischen Löwen des Tierparkes nur Löwen aus Indien waren. Die genaue Zuordnung scheitert auch damals daran, dass im Naturkundemuseum keine authentischen indischen-``Löwenreste`` existierten. Professor Seifert antwortete damals entsprechend. Von Erna Mohr hatte ich einen Artikel (jetzt in Leipzig) aus den Dreißigern nach morphologischen Daten mit der Annahme von 3 Arten/UA.
Ich erinnere mich daran, dass R. Rataijczszak (jetzt Wroclaw) mir vor ca 10 Jahren nach einer seiner Indonesienreisen ein Bild eines Tiers zeigte, das etwa halb so groß war wie ``gewöhnliche `` Tiere und einen völlig ausgewachsenen Habitus zeigte.
Aufgrund dieses ``verworrenen`` genetischen Zustandes darf ich also annehmen, dass die mir gegebene Auskunft ĂŒber einen Zuchtstopp eher ein ``örtlicher`` Zustand ist - damit wohl nur eine kleine Ente?
(29.08.2019, 16:52)
Hystrix:   Das EEP veranlasste gleich zu Beginn der Zucht 1985 eine genetische Doktorarbeit, weil man eine oder zwei der vier damaligen Importlinien nicht artlich ansprechen konnte. Dabei wurde festgestellt, dass die sog. Berganoas von Krefeld ganz andere Chromosomen und DNA haben als die ĂŒbrigen, parallel zur Ă€ußeren Gestalt, weshalb sie in der Zucht abgetrennt wurden. Klar war aber auch, dass sie nicht eigentliche Berganoas sind, weil diese anders aussehen, und anfangs dachte man, in Berlin/Krefeld lebt eine unbeschriebene Art. Das ist immer noch möglich, aber unwahrscheinlich, wahrscheinblich ist sie eine von alten knapp beschriebenen, zeitweise als 3. Anoa-Art anerkannt, bis sie dann vergessen wurde. Insgesamt gibt es in der Literatur Namen fĂŒr 7-10 beschriebene Anoas.

Aus dieser genetischen Doktorarbeit gingen mehrere Publikationen hervor,, darunter als letzte (mit den anderen Zitaten darin aufgefĂŒhrt):
Journal of Heredity 90, Issue 1, January 1999, Pages 165?176.

Danach wurde eine Museumsstudie beauftragt. Dabei wurde ungefĂ€hr deutlich, woher die beiden Zuchtlinien im EEP in Sulawesi stammen sollten, unter Vorbehalt, ganz sicher ist das bis heute nicht, weil auch in Museen extrem wenig ortsdatiertes Material liegt. Diese Studie ist nur anfĂ€nglich in der ersten Ausgabe des Zuchtbuchs veröffentlicht, das meiste aber nicht, einiges auch in den EAZA JahrbĂŒchern der 1990er Jahre.

Seither hat sich die IUCN Specialist Group eingebracht. Ihr Leiter verbachte als Doktorand einige Jahre in Sulawesi in Nationalparks, um Anoas zu verstehen, er sah aber trotzdem trotz langen Aufenthalten in mehreren Nationalparks kein einziges Tier lebend. Er sammelte aber Kot und Knochensplitter von JagdtrophĂ€en. Dazu gibt es verstreute Publikationen, allerdings weiß man zu dieser Kot- und Knochen-DNA nicht, wie die dazugehörigen Tiere aussehen. Richtig publiziert ist das nicht.

Vor zwei Jahren wurde eine neue Anoa-Art, Bubalus grovesi, beschrieben von einem Fossilforscher am Naturkundemuseum Berlin, dem auffiel, dass Fossilien aus der letzten Eiszeit viel grĂ¶ĂŸer waren als heutige. Allerdings hat er ĂŒbersehen, dass es auch heute in einem Zoo in Indonesien auch einen Anoa gibt, der um 50% grĂ¶ĂŸer ist als die anderen und zudem kahl wie ein WasserbĂŒffel. Ob an Bubalus grovesi was dran ist, ist umstritten, vielleicht aber ja und ev. lebt die Art auch noch. Wenn so, weiß niemand in welchem Teil von Sulawesi.
Quaternary Science Reviews. Band 157, 2017, S. 188?205

In den letzten zwei Jahren erschienen zwei Publikationen, eine aus Indonesien bestÀtigt die oben genannte genetische Arbeit, indem man sehr tiefe DNA-Linien nachweist und erstmals auch Regionen in Sulawesi zuordnen kann. Eine davon sollte die Krefelder Linie sein. Offenbar gibt es also wirklich mehrere, genetisch tief differenzierte Anoas innerhalb der Insel.
Biodiversitas 19, Number 6, November 2018, 1985-1992.

Zuletzt erschien 2019 eine Arbeit mit 50 Autoren, die allerdings ohne Bezug zum Aussehen der Tiere DNA aus Knochen verglich und ebenfalls regionale Zersplitterung nachweist. Man nimmt aber zur Taxonomie keine Stellung und grenzt die Einheiten nur anfÀnglich ab.

Bis heute ist unklar, wie viele Anoa-Arten es gibt. Mit Sicherheit mehr als zwei, im Umfeld des EEP geht man derzeit von mindestens vier Formen aus. Und da es aus Japan von dortigen, frĂŒheren Zoo-Anoas auch ganz abweichende alte Chromosomen-Muster gibt, die sogar um mehr als 10 Chromosomen darunter liegen als die der Anoas in Europa, dĂŒrften es sogar richtige biologische Arten sein, die sich kaum fruchtbar kreuzen. Leider ist das Aussehen dieser ganz anderen Tiere aus Japan nicht bekannt. In Europa gibt es zwei Chromosomenlinien, aber beide haben viel mehr Chromosomen als die Japaner es hatten, die aber nicht mehr leben.

Leider scheiterten bisher alle Versuche, trotz sehr hohem Aufwand, dieses extrem vielgestaltige Tier zu verstehen.

(29.08.2019, 14:34)
cajun:   @Hystrix: Danke fĂŒr die ausfĂŒhrliche Darlegung. Die Schilderung macht Lust auf sehr viele neugierige Nachfragen. Gibt es Publikationen zu den Untersuchungsergebnissen, die auch einem fachfremden Publikum zugĂ€nglich sind, um diese ggf. beim selber lesen zu beantworten?
(29.08.2019, 13:54)
Hystrix:   Woher stammt denn die Behauptung eines Zuchtstopps bei den Anoas? Da sist eine Ente.

Über einen Bekannten des EEP-FĂŒhrers erfahre ich, dass es weder einen Zuchtstopp gibt, noch dass ein solcher jemals vorgeschlagen oder diskutiert wurde. Die Population wird als "Platzhalter" und reines Schautier weiter gezĂŒchtet, so gut es geht. Nachdem aber die Taxonomie und Genetik der Anoas so verworren ist, dass man nicht einmal weiß, wieviele Arten es gibt (außer dass es mehr sind als die zwei in der alten Literatur angenommenen) und weil alle Zooanoas von anonymer Herkunft sind (Tierhandel), ist das EEP fĂŒr den Artenschutz wenig wert. Es sind reine Schautiere. Seit 30 Jahre versucht das EEP mit großem Aufwand, auch hohem Geldaufwand, aus Indonesien herkunftsdefinierte Anoas zu bekommen, was bisher trotz vieler Reisen seitens der EAZA und Planungssitzungen mit den Behörden nicht klappte, weil auch dort nur beschlagnahmte Zootiere aus unklarer Herkunft zu beschaffen wĂ€ren, die keine Verbesserung sind.

Insofern ist die Zucht unbefriedigend, aber nicht weil man sie aufgeben wolle, sondern weil bisher alle auch teuren Versuche von beauftragten Wissenschaftlern, die Artenzahl der Anoas zu klĂ€ren, zu keinem Ergebnis fĂŒhrte. Sicher ist nur, dass es wohl mindestens vier Arten gibt (oder wenigstens vier Unterarten in drei Arten), wie bei so vielen SĂ€ugern in Sulawesi (12 Arten bei Koboldmakis und weitere werden beschrieben, mehrere bei Makaken, usw.).

Zu Ende geht aber in Europa die Berlin-Krefelder Linie, die gerne mangels besserer Kenntnis als "Berganoas" beschildert waren. Solche waren gar nicht nachzukriegen, die seither aus Zoos in Java angebotenen "Berganoas" sahen krass anders aus und hatten eine andere Genetik, und das einzige GrĂŒnderweibchen, zuletzt in Krefeld, hat halt nicht mehr Nachwuchs gebracht. Gezielt beendet wird diese Linie nicht, man hĂ€tte sie auch weiter gemanagt, es lebt aber nur noch ein Tier.

Die andere Linie liegt bei etwa 45 Tieren, sie zĂŒchtet regelmĂ€ĂŸg, der Bestand steitg aber allenfalls langsam. Sie dĂŒrfte wohl noch sehr lange bei uns sein, obwohl nicht allzu viele zoos danach Schlange stehen, außer man bekommt beim laufenden Versuch, mit in Sulawesi finanzierten Auffangstationen fĂŒr lokal beschlagnahmte Anoas, doch endlich besseren Ersatz. Hier herrschte noch kĂŒrzlich viel OPtiomisum, und wieder fuhren Zooleute aus Europa hin, bildeten lokal Tierpfleger aus und gaben Geld. Mittlerweile kĂŒhlt der Optimisums ab.

(29.08.2019, 13:27)
Hannes Lueke:   Na dann ist ja gut :-) Den Skandal will ich nicht erleben, wenn Berlins zukĂŒnftiger Liebling in die alten KĂ€fige gesperrt wĂŒrde.

Bei den Massen an Pandas in chinesischen Zoos gehe ich ganz stark davon aus, dass nicht alles Gold ist. Auch mag ich die Anlage in Rhenen nicht wirklich, wobei die meisten Leute Sie lieben.
(29.08.2019, 08:31)
W. Dreier:   @H. LĂŒcke: Au weia - die jetzige? NatĂŒrlich jene im ABH!!!!
Übrigens sind die Anlagen fĂŒr Pandas in China auch nicht gerade Superanlagen!
Mein erster Panda An An (Moskau 1971) hatte einen Rundbau von ca 10 x 10 m!
(28.08.2019, 17:10)
Hannes Lueke:   Ich hoffe du meinst die neue Anlage am ABH. Da könnte ich mir gut, vorrĂŒbergehend, Panda außen und Innen MalaienbĂ€ren vorstellen.
(28.08.2019, 12:52)
W. Dreier:   Zu den Anoas: habe mal schnell die europĂ€ischen BestĂ€nde durchgezĂ€hlt (wobei einige Angaben etwas löchrig sein dĂŒrften): DE 10; ``Resteuropa`` 35. Das sind nicht wirklich viele. Aber viele Zoos fĂŒrchten sich vor der sogenannten ``Wildheit`` - und dann möchte man den Besuchern natĂŒrlich nicht schon wieder ``sone` Art Kuh`` vorstellen. Das ist ja das Problem, dass viele wirklich seltene Arten nicht Publikums-relevant sind.
(28.08.2019, 11:48)
W. Dreier:   Zur fest eingeplanten Pandageburt - ein Gedankenspiel: Es wurde mal geĂ€ußert, dass der Pandanachwuchs ja in den ``Osten`` sprich Tierpark kommen könnte. Da ja Pandas schnell wachsen und EinzelgĂ€nger sind, ist ja wirklich kein Platz mehr im engen im Zoo. Eine gewisse Zeit kann das Jungtier wohl in Berlin bleiben - da keine 10 Mio plus noch einige Mios im TP sind, könnte der Nachwuchs aber in die MalaienbĂ€renanlage (innen und außen) kommen - erhöht doch die AttraktivitĂ€t des Tierparks ungemein. Und bis dahin ist das ABH wohl fertig.
(28.08.2019, 11:38)
Oliver Muller:   Zu den Anoas: in der Winterausgabe der Zooquaria heißt es, dass Anoas eine High Priority Art der EAZA seien und neue Halter gesucht wĂŒrden, um Nachzuchten unterzubringen - vielleicht der Zuchtstopp, weil es zu viele Tiere fĂŒr die möglichen Halter sind?
(27.08.2019, 21:34)
W. Dreier:   Soeben im Radio einige SĂ€tze vom "Chef" zur Pandasituation , u .a. : "Wir sind der berĂŒhmte Zoo von Berlin - warum sollte das nicht klappen"

(27.08.2019, 17:35)
W. Dreier:   Man (frau) kann es kaum noch hören! (oder lesen). Warten wir doch erstmal ab!
Und in der heutigen Mitteilung: In 1- 2 Wochen ist es soweit - und die VeterinĂ€re, chinesische Aufzuchtspezialisten (Plural) und andere stehen schon bereit (das schöne Geld - und die CO2 -Emission dieser FlĂŒge????) aus Beijing. Und das Pandajunge (viele GlĂŒck) rettet dann die Ökologie und die Tierwelt.
Heute kann man (nee, nicht man/frau - Journalisten/-innen ) sich bewerben, um in einer `Session`` mit dem Direktor Fragen zu stellen. Man /frau mĂŒssen akkreditiert sein - dĂŒrfen dann auch Fragen vorher stellen (das kenne ich von irgendwann? so vor 35 Jahren? da gab es auch Befragungen ).
(27.08.2019, 12:57)
W. Dreier:   @Sacha: Anoas: eine gute Beobachtung ist kaum gegeben - man sieht selbst dort, wo sie existieren, kaum welche (speziell Leipzig) Zu sehen ist eigentlich nichts - aber die Gene"!
Von Herrn Wirth (ZGAP) erhielt ich kĂŒrzlich 2 Zahlen aus den USA von einem Wildtierfarmer: er hĂ€lt u. a. 400 Bantengs, 100 Anoas!! Aber sicher freie Zuchtwahl der Bullen - also keine "Papiere".
(24.08.2019, 12:49)
Sacha:   Bevor ich meinem Ärger ĂŒber BĂŒrokratie-Idioten Luft lasse, drei Fragen:
- Sind bei den Anoas in EuropÀischen Zoos InzuchtschÀden festgestellt worden?
- Sind die restriktiven VeterinĂ€rbestimmungen auf tatsĂ€chlich vorhandene oder nur potenzielle KrankheitsĂŒbertragungen von Asiat. Wildrindern auf Hausrinder zurĂŒckzufĂŒhren?
- Könnten Anoas aus US-Zoos (leichter, einfacher) importiert werden? Und wĂŒrde dies "genetisch" ĂŒberhaupt Sinn machen bzw. stammen die US-Anoas mehrheitlich aus andern Linien als die europĂ€ischen?
(23.08.2019, 22:02)
W. Dreier:   Und noch ein Zusatz aus dem ``Zootierlexikon`` des VDZ:
``Die Einfuhr lebender Tiere aus den UrsprungslÀndern ist wegen der restriktiven VeterinÀrbestimmungen der EU so gut wie ausgeschlossen.``
(23.08.2019, 16:46)
W. Dreier:   @Sacha: habe aus der ZTL kopiert:
Der gesamte europĂ€ische Bestand geht auf 5,5 Wildimporte zurĂŒck (3,3 in Leipzig, 1,1 in Rotterdam, 1,1 in Mechelen), wovon 4,3 als Founder min. einmal zur Zucht schritten.
(23.08.2019, 16:41)
W. Dreier:   Die Hoffnung aber, dass es bei den Andenflamingos Nestbetrieb geben könnte , zerschlug sich :``frau`` ruhte sich nur aus
(23.08.2019, 13:34)
W. Dreier:   Nun Montserrat-Trupial
Dieser nur auf der kleinen Karibik-Insel Montserrat vorkommende Vogel hat gerade noch in wenigen Ex ĂŒberlebt, nachdem vor ca 40 Jahre ein Vulkanausbruch zwei Drittel der Insel in die Luft jagte.
(23.08.2019, 13:26)
W. Dreier:   2 Seltenheiten im Vogelhaus:
hier SchwarzflĂŒgelmaina: nachdem die Balistare auf Bali ausgerottet wurden, sind nun diese an der Reihe
(23.08.2019, 13:24)
W. Dreier:   Dito im Niederaffenhaus: Jungtier bei den Siamangs: schrĂ€ge Scheibe (ok gegen Reflexionen) - aber Gegensonne, zerkratzte Scheiben
(23.08.2019, 13:21)
W. Dreier:   Und nun die Glas``vitrinen``: Ohne Zweifel, fĂŒr das Verhindern der FĂŒtterung durch Besucher OK. Aber ansonsten ein ``fotografischer Liebestöter``: Sonnengegenlicht, Schutzfolie, verschmierte Scheiben, an den wenigen Ausschnitten Besucher - insbesondere am Glas mit den Handys.
Habe rund 20 min gebraucht, um vom Bonobojungtier ein Bild zu bekommen.
(23.08.2019, 13:19)
W. Dreier:   Das GrĂŒn fehlt allerdings bei den Barasinghas: als vor Jahren dort die Seraue lebten, war es noch so - aber jetzt? Auch sehe ich den Hirsch immer nur im Hause.(es waren aber mal wieder 27°C)
Immerhin: die letzten ihres Stammes in DE
(23.08.2019, 13:15)
W. Dreier:   Schon etwas Ă€lter ist ein Pudu-Junges (auch hier sattes GrĂŒn). Bei den Virginias sind es weiter 2 Weibchen
(23.08.2019, 13:12)
W. Dreier:   Aber lieber etwas Tierisches.
- 2 Geburten bei den großen Kudus - wenn auch schwer zu entdecken
(23.08.2019, 13:11)
W. Dreier:   Ich beginne mit einem kleinen gehörten Interview im Radio: ein Hörer hatte sich ĂŒber den schlechten Ă€ußeren Zustand des Tierparkes erregt, ein Reporter wurde dorthin geschickt, Ergebnis: es mĂŒsse so aussehen, da ja ĂŒberall Baustellen seien fĂŒr die noch bessere Ausgestaltung. Mit Verlaub: ich kenne nur einen Bauplatz: ABH. Die ideenlose Ausholzung auf dem Berg ist fĂŒr mich kein Bauplatz - auch wenn dort seit 2 Wochen ein Vermessungswagen steht
Ein Bild dazu aus dem Zoo, die Eintrittsschneise am Elefantentor betreffend - und weiterfĂŒhrend bis zur EisbĂ€renskulptur auf der einen Seite, auf der anderen am Pandagehege entlang. Das grĂŒn erscheint fast zu steril. Und auch an anderen Wegeecken dasselbe GrĂŒn. Da mĂŒssen doch jeden morgen 25 GĂ€rtner mit Fingerscheren den Rasen beschneiden! Und die Rasensprenger laufen!
(23.08.2019, 13:08)
W. Dreier:   @Sacha: so ich es recht verstanden habe : Anoa insgesamt fĂŒr EAZA
(23.08.2019, 12:40)
Sacha:   Zuchtverbot fĂŒr die Tiere im Zoo Berlin oder fĂŒr alle EAZA-Zoos?
(23.08.2019, 08:28)
W. Dreier:   Und noch etwas Allgemeines zum (tollen) Artenschutz der Zoos in Europa: Zuchtverbot fĂŒr Anoas! Und im Zoo fĂŒr die Prinz-Alfred-Hirsche.
Eine (ein) Anoa ist jetzt auf der Warzenschweinanlage.
(22.08.2019, 20:01)
W. Dreier:   Ein 2. Bild mit einem etwas kleineren KĂŒken
(22.08.2019, 19:55)
W. Dreier:   Der heutige eigentliche Erfolg im ZoofĂŒr mich ist der Schlupf von SeriemakĂŒken - offensichtlich 3. Das Geschwafel um die Pandageburt kann man nicht mehr hören: Heute: in der Zeitung: ``Kein Termin fĂŒr Frauen`` - der ``einzige`` Gutachter des IZW fĂŒr eine Schwangerschaft sei auf Reisen, man könne deshalb keine weiteren Untersuchungen zur Zeit machen. Aber Meng-Meng sei auch sehr zickig (das soll ja ein Zeichen fĂŒr die Schwangerschaft sein!).
(22.08.2019, 19:52)
W. Dreier:   Soeben in den Radionachrichten: ``Meng Meng ist ``höchstwahrscheinlich" schwanger
(14.08.2019, 10:30)
W. Dreier:   Habe nochmals nachgesucht: erste Aufnahme der Seeratten von mir im Januar 2012
(08.08.2019, 21:24)
W. Dreier:   Genau das Becken meine ich - also nun nicht mehr.
(07.08.2019, 22:14)
Gernot Zesch:   @W. Dreier Vielen Dank fĂŒr die Bilder! Dem Aquarium der Tannenzapfenfische gegenĂŒber liegend gibt es ja auch noch ein Aquarium. Dies war gestern mit Kleingefleckten Katzenhaien besetzt. Wenn ich mich richtig erinnere, waren dort letztes Mal die Seeratten.
(07.08.2019, 17:16)
W. Dreier:   Dagegen BrĂŒckenechse ohne Schwierigkeiten.
(07.08.2019, 14:38)
W. Dreier:   Seeratte: mußte etwas suchen, da fotografisch die Bedingungen ohne Blitz schwierig sind.
Anbei ein Bild von 2017
(07.08.2019, 14:36)
W. Dreier:   @G. Zesch: Seeratten. ZunĂ€chst: die langjĂ€hrige Haltung ist an sich schon ein Erfolg, da sie sicher seit 8-9 Jahre dort ausgestellt werten. Dort heißt in einem kleinen rechten Annex zwischen einem grĂ¶ĂŸeren Korallenbecken und dem Haibecken. Links war schon alles Mögliche: Nautilus, Riesenassel, Tannenzapfenfische. Zuletzt, sprich vor ca 6 Monaten gab es noch einen Fisch.
BrĂŒckenechse: eigentlich in den letzten 2 Jahren fast immer vorn zu sehen - selbst wenn es wohl nur noch 2 Tiere sind (etwa 10 kamen kurz nach dem Mauerfall)
(07.08.2019, 14:31)
Regina Mikolayczak:   Auf Eulenschwalm wĂŒrde ich auch tippen:-)
Palmendiebe hab ich - obwohl ausgeschildert- auch schon seit bestimmt 10 Jahren nicht mehr im Berliner Aquarium gesehen. Wobei ich allerdings oft nur 1 oder 2x pro Jahr dort war...
Zu den "Ratten" kann ich sagen, dass sie mal gesehen habe. Wo genau und wann (denke letztes Jahr), weiß ich allerdings auch nicht mehr. Es war auf jeden Fall ein kleineres Becken, dass auch (fast) nur mit den Seeratten besetzt war.
Ja, die lieben BrĂŒckenechsen... Seitdem mein Mann sie mal entdeckt hat (fĂŒr mich waren sie an dem Tag auch "unsichtbar"), entdecke ich sie auch immer, wenn ich dort bin. Irgendwie muss man sie wohl einmal gesehen haben, um sie wieder aufzuspĂŒren. Eigentlich verstecken die sich gar nicht und sitzen auch an unterschiedlichen Stellen...
(07.08.2019, 13:21)
Gernot Zesch:   Der wird's wohl sein. Dankeschön!
(07.08.2019, 12:04)
Gernot Zesch:   Hallo Zusammen,
Heute war ich seit ĂŒber 2 Jahren mal wieder im Berliner Zoo. Es war sehr schön! Eine unglaubliche Artenvielfalt. Leider habe ich die Palmendiebe nicht mehr gesehen und sie waren auch nicht ausgeschildert :( Weiß jemand vielleicht etwas dazu?
Ansonsten habe ich die Seeratten und die BrĂŒckenechsen nicht entdecken können, wobei ich noch nicht einmal das Becken mit den Seeratten finden konnte. Im Tiefseebereich waren sie nicht.
Im Park hat sich natĂŒrlich einiges getan. Die Adlerschlucht gefĂ€llt mir persönlich super!
Anbei habe ich ein Bild eines Vogels, der bei den Kiwis im Vogelhaus sitzt. Er war leider nicht ausgeschildert und es wĂŒrde mich interessieren welche Art es ist. Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen? Mein erster Eindruck belief sich auf einen Neuseeland-Kuckuckskauz.
Vielen Dank im Voraus!
Gernot Zesch


(06.08.2019, 23:11)
W. Dreier:   Mitgeteilt bekommen: Nachwuchs bei Siamang und Pudu
(06.08.2019, 13:00)
Regina Mikolayczak:   @Emilia Grafe: Zu den Tigern kann ich nichts weiter sagen. Es wurde nur gesagt, dass es "neue" Tiere sein werden. Kann natĂŒrlich heißen "NEU fĂŒr den Berliner ZOO"... Da ich das mit dem Wechsel von Darius und Aurora nicht auf dem Schirm hatte, habe ich natĂŒrlich auch nicht nachgefragt....
(06.08.2019, 09:41)
Emilia Grafe:   Vielen Dank fĂŒr den Bericht besonders fĂŒr die Updates bezĂŒglich Raubtier-, Nachttier- und Nashornhaus und den Generuks!

Zu der Sibirischen Tiger; hatte sich der Zoo nicht sogar schon geĂ€ußert, dass die beiden Tiere ?Aurora? und ?Darius? aus dem Tierpark in den Zoo wechseln, oder habe ich mir das nur selbst so zusammengebastelt?
(05.08.2019, 21:06)
Regina Mikolayczak:   Leider fiel die lange Zoonacht gestern wegen Starkregen fĂŒr ich aus, aber GlĂŒck im UnglĂŒck: Die historische FĂŒhrung dauerte fast 40 Minuten,lĂ€nger, weil unser Guide auch den Regen mit uns vor dem Antilopenhaus abwarten wollte und dort noch etliche Fragen beantwortet hat. Ich weiß nicht, was von den Dingen, die ich spannend fand,hier schon mal irgendwann aufgetaucht sind, also schreibe ich mal alles, woran ich mich erinnere: 



Zu "FrĂŒher"



Der heutige Tahr-Felsen war frĂŒher die ZuschauertribĂŒne fĂŒr die Völkerschauen, die sich bis zum heutigen Flusspferdhaus erstreckten. Auch heute kann mann in der Anlage noch einen TribĂŒnenabsatz erkennen, Die Akteure der Völkerschau ĂŒbernachteten auch im besagten Felsen. Der Teil,wo heute die Steinböcke und Takine leben wurde ca.30 Jahre spĂ€ter erst errichtet.



Nach den schweren SchĂ€den im 2.Weltkrieg: Zwergflusspferde wurde in den Toiletten des Bahnhofs Zoo untergebracht, weil es im Zoo zu wenig Wasser gab (wie alles andere natĂŒrlich auch).



Flusspferd "Knautschke" wurde von den Berliner mit Nahrung versorgt, oft mit Kartoffelschalen.Einmal kam einen tag spĂ€ter eine Dame, die mitteilte, ihr KartoffelschĂ€lmesser zu vermissen. Da waren die AbfĂ€lle allerdings komplett verfĂŒttert.Die Tierpfleger entschieden: Massen von Essen hinterher schieben, damit alles wieder hinten rauskommt und so war es, ach das Messer kam -ohne Verletzungen zu hinterlassen-aus Knautschke wieder raus..



aktuelles:

Raubtierhaus: Innen sind die Umbauarbeiten fast fertig, wurde uns gesagt. Die vorletzte Löwin hat den Zoo verlassen; die letzte lebt sein wenigen Tagen im BÀrenrevier hinter den Kulissen. 

Nachttierhaus: Bleibt und die Tierpfleger wollten eigentlich, dass der Bereich zumindest an Wochenenden fĂŒr Besucher zugĂ€nglich ist - wĂ€hrend des Umbaus des Raubtierhauses. Das war aus sicherheitstechnischen GrĂŒnden leider nicht machbar, zumal weil ja auch extra StĂŒtzpfeiler eingezogen werden mussten fĂŒr den oben gebauten Wasserbereich der Jaguare.Mittlerweile wird den Tieren im Nachttierbereich wohl recht langweilig,weil die Abwechslung vor der Scheibe fehlt. Der ganze Bereich soll aber praktisch genau so aussehen wie vor dem Umbau.



Giraffenhaus: 

Es gibt die Überlegung, die Okapis zu den Giraffen zu holen, was aber vermutlich an der Schreckhaftigkeit dern Okapis scheitern wird. Es sieht zur Zeit so aus,als wĂŒrde der Generuk-Bock "Presley" demnĂ€chst ein Weibchen an die Seite gestellt bekommt (aus den USA)..



Nashornhaus:

Es hĂ€ngt von den Baufortschritten am Raubtierhaus ab, aber zur Zeit ist vorsichtig Baubeginn noch dieses Jahr und Bauende fĂŒr Ende 2020 angesagt und fĂŒr das Raubtierhaus die Fertigstellung Ostern 2020.

Die Flachlandtapire Maja und Pedro ziehen dauerhaft auf die SĂŒdamerikaanlage im ErweiterungsgelĂ€nde, Bairdstapir Chico geht vermutlich nach Wuppertal, dauerhaft.Es wird wohl so, dass es im Zoo nur noch Panzer- und im Tierpark Spitzmaulnashörner zu sehen gibt,

BezĂŒglich Panzernashörnern Jhansi und Narayani: Beide haben sich nie gut verstanden,  wurden aber vor dem Umzug trainiert in die Kisten zu gehen und nun - in NL angekommen - akzeptieren sie sich recht gut. Sie werden ebenfalls nicht nach Berlin zurĂŒckkehren.



Anderes:

Die Tierpflegerwohnung im HĂŒhnerhaus oben ist frei, aber auch mehr oder weniger unbewohnbar.(GrĂŒnde: Geruch und MĂ€useproblem und sehr niedrige Decken)

Es werden wohl sibirische Tiger kommen, wenn Raubtierhaus fertig ist (natĂŒrlich nicht fĂŒr das MĂ€useproblem im HĂŒhnerhaus) .

LippenbÀrennachwuchs "Balu" muss in absehbarer Zeit den Zoo verlassen,wohin ist noch unklar.

Auch wenn ich vor einiger Zeit auf der Zoointernetseite nichts gefunden haben: Man kann -wie ich vor gut 5 Jahren-immer noch im Flußpferdhaus heiraten.

Laut unserem Guide sollen Anfragen jeglicher Art an die Zoopressestelle stets beantwortet oder weitergeleitet werden, Er selber arbeitet normalerweise in der Zooschule (macht allerdings auch ErwachsenenfĂŒhrungen) und bekommt sehr oft mails weitergeleitet, die mehr oder weniger folgenden Inhalt haben: "Meine Freundin liebt PandabĂ€ren! Kann ich ihr ein Treffen zum Kuscheln zum Geburtstag schenken?"

NatĂŒrlich wurden auch Fragen gestellt und beantwortet,auf die ich jetzt hier gar nicht erst eingehe (Themen EEP und invasiven Arten). FĂŒr mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt und es ist sehr schaden,dass solche FĂŒhrungen normalerweise nicht kostenlos sind. Fraglich ist allerdings, was da heute und morgen los ist, denn Freitag Nachmittag war es relativ leer, aber die 3 Gruppen ĂĄ 20 Leute waren schon vor 15.00 Uhr "voll",zumal es auch keine Voranmeldungsmöglichkeit gab.
(03.08.2019, 17:53)
Regina Mikolayczak:   Ich werde am Fr. (2.8.) die "Historische FĂŒhrung" im Zoo mitmachen. Sollte sich jemand hier aus dem Forum mit mir verabreden wollen, mailt mich doch bitte einfach kurz an.... Falls nicht, geh ich auch alleine hin und werde ggf. hier davon berichten.
(30.07.2019, 07:53)
W. Dreier:   Nachwuchs?? Die hier genannten 2 Seehundgeburten, 1 Watussi, 1 Bleßbock. Das Barasingha -Kalb wĂ€chst. Dazu diverse Mantelpaviane. und auch 2 (oder+?) sib. Steinböcken.
Besonders öde ist der Vogelgang am Kanal, nur besiedelt von einem Uhu und einem Kasuar.
Tröstlich der Nashornnachwuchs.
(25.07.2019, 21:12)
W. Dreier:   Fast eine halbe Stunde verbrachte ich bei den Okapis - mein Gott, das Liebeswerben: Kopfauflage, hinterherstaksen, Beinschlag - aber dann!! Ob es aber was gebracht hat?
(25.07.2019, 21:07)
W. Dreier:   Schon etwas Ă€lterer Nachwuchs bei den Bonobos - leider war bei der extremen Reflexion kaum ein gutes Bild zu machen
(25.07.2019, 21:05)
W. Dreier:   Men Meng zeigte ihren Bauch zur Sonne - dort wurde fĂŒr die Ultraschalluntersuchungen zwecks ``Jungtiernachweises`` das Bauchhaar entfernt - Ergebnis laut Zeitung ``unklar``
(25.07.2019, 21:03)
W. Dreier:   Schnelldurchlauf vor der Hitzewelle.
Das Überraschendste war eine Geburt bei den Himalaya-Tahren, da das Weibchen erst vor Monaten neu kam. (Bild etwas ``angeschnitten``
(25.07.2019, 21:01)
W. Dreier:   Habe gerade das Programm fĂŒr die Feierlichkeiten zum 175. JahresjubilĂ€um des Zoos erhalten - morgen dann wohl in den Berliner Zeitungen zu lesen. Das Programm startet in der 1. Augustwoche
(05.07.2019, 22:01)
Nikolas Groeneveld:   https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/ein-exotisches-denkmal-fuer-berlin

Hier mal der Link zum Artikel.
Ich finde es sehr schade, dass der Wiederaufbau der Elefantenpagode nun endgĂŒltig vom Tisch ist.
Man soll ja immer das Positive sehen und natĂŒrlich wird die neue Anlage sicher schön und ganz neue Möglichkeiten zur Haltung von Nashörnern und Tapiren in Berlin bieten. Zur Tapirart: Laut Pflegeraussage im letzten Sommer soll das Haus ein reines Asienhaus werden, das wĂŒrde dann ja bedeuten, dass endlich wieder Schabrackentapire in Berlin einziehen werden.
Das wĂŒrde mich extrem freuen, schließlich zĂ€hlen Tapire zu meinen Lieblingstieren und die Zeiten von Schabrackentapiren in Berlin habe ich leider nicht aktiv miterlebt. Vor Kurzem gab es ja aber im Forum auch mal das GerĂŒcht, dass im neuen Haus Flachland-und Schabrackentapire leben sollen. Bis vor 17 Jahren lebten ja noch beide Arten im Zoo.

Trotzdem hÀtte man all dies auch im Zusammenhang mit einem orignalgetreuen Wiederaufbau des, meiner Meinung nach, schönsten GebÀudes, das jemals im Berliner Zoo stand, haben können.
Eine BegrĂŒndung gegen den Wiederaufbau der Elefantenpagode?: Schweigen aus dem Zoo.
Meine E-Mail diesbezĂŒglich vor einigen Monaten blieb komplett unbeantwortet (so viel dann zum Thema Besucherkommunikation).

Ich finde es, wie gesagt, extrem traurig, dass es nun doch keinen originalgetreuen Nachbau der Elefantenpagode geben wird. Und das fĂŒr mich, dank unbeantworteter E-Mail, bisher ohne einen nachvollziehbaren Grund.
(13.06.2019, 17:04)
W. Dreier:   Bekomme gerade den Pressebericht ĂŒber den Bau der "Nashornpagode" - von Elefantenpagode ist nicht mehr die Rede - das wird allerdings nach der digitalen Abbildung glĂŒcklicherweise nur ein ``Pagödchen`` - die eigentliche Haltung erfolgt in einem herkömmlichen ``Neben``-Bau mit Glasdach in Art des Hippobaus. In diesem Jahr Abrißarbeiten, Baubeginn 2010, Kosten 20 Mio., die Vergesellschaftung/ Haltung ist nicht gerade ``puristisch`` sauber: Panzernashorn (aus dem Tierpark); Pustelschweine (vorhanden) und Tapire (welche???)
(13.06.2019, 15:02)
Jan Jakobi:   Adrian, das ist seit Oktober 2017 offiziell.
In Bulette Band 5 kannst du die Geschichte nachlesen.

Knautschke wurde wahrscheinlich am 01.01.1942 als Max in MĂŒnchen geboren.

Im Zoo Berlin gab es einen Zwergflusspferdbullen, welcher laut einem alten Zeitungsartikel Knautschke hieß. Der damalige Flusspferdpfleger hieß ĂŒbrigens mit Vornamen Max.

(12.06.2019, 10:31)
W. Dreier:   pardon: etwas zu groß
(27.05.2019, 22:08)
W. Dreier:   Auch bei den Bantengs gab es Nachwuchs - sonst noch bei den Sibir. Steinböcken. Das war es dann auch schon
(27.05.2019, 22:07)
W. Dreier:   Die letzten Barasinghas Deutschlands : offensichtlich heute Nacht gab es Nachwuchs
(27.05.2019, 22:05)
Nikolas Groeneveld:   Ich melde mich hier mit (hoffentlich noch charmanter) VerspĂ€tung auch nochmal zum Thema Nachttierhaus.
Ich glaube nicht daran, dass das Nachttierhaus schon vor der Wiedereröffnung des Raubtierhauses fĂŒr Besucher begehbar sein wird. Sehr viel wahrscheinlicher ist es, dass die Angaben auf der Seite des Fördervereins einfach nicht aktualisiert wurden, als sich der Eröffnungstermin des Raubtierhauses verschob. Auf der Seite des Fördervereins ist ja auch etwas von Fingertieren zu lesen, obwohl es seit Jahren keine Fingertiere mehr in Berlin gibt (oder darf man auf eine Wiederaufnahme der Haltung nach dem Umbau hoffen? ? ist aber wohl eher unwahrscheinlich).
Auch auf der Website des Zoos ist teilweise noch Sommer 2019 als Eröffnungstermin fĂŒr das Raubtierhaus angegeben, was schon echt traurig ist.
Aber unter dem MenĂŒpunkt Artenschutz zum Thema Giraffen steht auf der Website des Zoos ja auch, dass das Antilopenhaus 1898 eröffnet wurde (tatsĂ€chliches Eröffnungsjahr: 1872).
Außerdem ist dort auch zu lesen, dass Spitzmaulnashörner seit den 60er-Jahren in Berlin leben. TatsĂ€chlich hielten Zoo und Tierpark schon in den 50er-Jahren Spitzmaulnashörner (der Zoo auch schon vor dem 2.Weltkrieg).
Ich finde es echt ziemlich traurig, dass es solche Fehlinformationen auf den offiziellen Seiten der Hauptstadtzoos gibt. Ich habe auch ĂŒberhaupt keine Idee, wie man auf diese teilweise echt abenteuerlichen Zahlen gekommen ist.
Aber zurĂŒck zum Nachtierhaus. Ich habe mich anfangs auch gewundert, als es hieß, dass es am Nachtierhaus nun schon wieder VerĂ€nderungen geben soll, schließlich fand der letzte Umbau im Jahr 2007 statt.
In diesem Artikel ist nochmal nachzulesen, was man damals alles verÀndert hat: https://www.welt.de/regionales/berlin/article983435/Wenn-es-dunkel-wird-im-Berliner-Zoo.html

Auf der Seite des Fördervereins ist ja eigentlich recht deutlich beschrieben, was im Nachttierhaus geschehen soll:
-Erneuerung der BelĂŒftung.
-Erneuerung der Beleuchtung (Optimierung des UV-Lichts)
-Verbesserung der Struktur der Anlagen
-VerÀndertes Aussehen durch Wandbemalungen

Der letzte Umbau war also eine Erweiterung (zumindest aus Sicht der Tiere), wĂ€hrend dieser eine Verschönerung wird. Von einer VergrĂ¶ĂŸerung der Anlagen ist aber nicht die Rede.

@W. Dreier: Immerhin eine wirklich neu gebaute Großanlage gibt es ja durch den Panda Garden, aber ich nehme an, dass hier eher der Neubau eines großen GebĂ€udes gemeint war.
Der Bau eines solchen Projektes könnte ja zu Beginn des nĂ€chsten Jahres mit dem neuen Nashorn-und Tapirhaus starten. Ich kann aber auch verstehen, dass man in Zoo und Tierpark erst mal versucht, die Altlasten loszuwerden (was ja auch dringend notwendig ist) und da ist nun mal oft ein Umbau billiger, als ein Neubau. Ich kann aber auf der anderen Seite auch verstehen, dass einen das Entwicklungstempo zum Teil nicht zufriedenstellt (geht mir diesbezĂŒglich auch nicht anders).
Ich hatte beim Zoo mal per Mail angefragt, aus welchen GrĂŒnden der Denkmalschutz den Wiederaufbau der Elefantenpagode nicht gestattet hat. Ich hab allerdings bisher keine Antwort erhalten.
Ich habe eigentlich nur zwei Ideen, aus denen der Denkmalschutz den Wiederaufbau verbieten könnte (diese sind allerdings ziemlich unbedeutend):
-Die Elefantenpagode mĂŒsste, um den AnsprĂŒchen moderner Zootierhaltung zu genĂŒgen, im Gegensatz zum Originalbau erheblich grĂ¶ĂŸer und mit anderer Innenraumgestaltung wiederaufgebaut werden.
-Die Elefantenpagode wĂŒrde zwangslĂ€ufig nicht exakt auf ihrer ehemaligen FlĂ€che entstehen, die gehört nĂ€mlich heute zum Teil zum Hardenbergplatz bzw. zur Zooverwaltung.

Beide GrĂŒnde wĂ€ren aber aus meiner Sicht in diesem Fall völlig hirnrissige BegrĂŒndungen.
Hat noch irgendwer Ideen, was der Denkmalschutz fĂŒr GrĂŒnde haben könnte, aus denen der Wiederaufbau nicht genehmigt wird?
Könnte es vielleicht auch sein, dass der Zoo nur nicht von einem Wiederaufbau sprechen darf, weil die Maße verĂ€ndert werden und die Innengestaltung eine andere sein wird, dass die Fassade aber trotzdem noch originalgetreu wiederaufgebaut werden darf, der Zoo dann aber nicht von einem ?Wiederaufbau? sprechen darf?
Der Zoo schreibt dazu auf seiner Seite ?Die Errichtung der neuen Nashornanlage, die den Bau eines pagodenartigen Vorbaus - der formal an die historische Elefantenpagode angelehnt ist - vorsieht, nimmt die Besucher mit auf eine exotische Weltreise in die tropische Heimat der Panzernashörner.?
Klingt fĂŒr mich jetzt nicht sonderlich nach originalgetreuem Wiederaufbau (stimmt mich wenig optimistisch). Ich verstehe aber auch ĂŒberhaupt nicht, warum der Denkmalschutz diesen Wiederaufbau verbieten sollte. Das Stadtschloss wird schließlich auch gerade wiederaufgebaut, auf drei Seiten mit dem originalen Aussehen der Fassade, auf einer allerdings auch komplett modern.
Was sollte denn dann dagegen sprechen, die Elefantenpagode mit originaler Fassade und verÀnderter Innenraumgestaltung wiederaufzubauen?


(21.05.2019, 20:25)
W. Dreier:   Von Erweiterung kann keine Rede sein - außer, man reißt WĂ€nde ein. Oder man buddelt Tunnel nach außen - was so schlecht nicht wĂ€re. Es ist leider bisher so, dass man sich nur an bestehende GebĂ€ude heranmacht. Ich möchte langsam ein eigenstĂ€ndig geplantes und dann auch errichtetes GebĂ€ude sehen!
(19.04.2019, 13:48)
Oliver Muller:   @Adrian: War das nicht vor ein paar Jahren neu gemacht worden... ?
(18.04.2019, 21:51)
Gudrun Bardowicks:   Eine natĂŒrliche Befruchtung wĂ€re auf jeden Fall sehr schön.
(05.04.2019, 19:09)
Nikolas Groeneveld:   Nun wissen wir glĂŒcklicherweise mehr.

Zur gesamten Vorgeschichte komme ich spÀter, zunÀchst einmal aber zur wichtigsten Frage.
Die beiden PandabÀren wurden heute erstmals hinter den Kulissen zusammengelassen.
Es gab auch schon erste, allerdings etwas zögerliche, Paarungsversuche.

Der Östrogenwert muss sinken und der Progesteronwert muss steigen, erst dann hat eine Ovulation (also ein Eisprung) stattgefunden.
Das war bisher nicht der Fall, logischerweise kann erst dann eine Befruchtung stattfinden.

Meng Meng zeigt sich paarungsbereit und bietet sich dem MĂ€nnchen auch an.
Jiao Qing hingegen ist noch etwas zurĂŒckhaltend.
Man will es weiterhin auf natĂŒrlichem Wege versuchen.
FĂŒr den Fall, dass das aber nicht klappt, wĂŒrde heute oder morgen eventuell auch eine kĂŒnstliche Besamung stattfinden.
Eine TrÀchtigkeit wÀre wohl erst im Juni nachweisbar.
Mit Nachwuchs wÀre dann von Juli bis August zu rechnen.

Seit MÀrz befinden sich zwei Spezialisten zum Thema Pandafortpflanzung in Berlin, diese beobachten das Verhalten beider Tiere ganz genau und klÀren dementsprechend die nÀchste Schritte mit den Pflegern.
Seit einigen Tagen schieben die Pfleger der Großen Pandas Nachtwache.
Denn auch nachts werden die Urinproben von Meng Meng ins Institut fĂŒr Zoo-und Wildtierforschung gebracht (dieses befindet sich interessanterweise direkt am Tierpark Berlin).

Da Meng Meng alle Vorzeichen gezeigt hat, beispielsweise entsprechende LautĂ€ußerungen, hat man sich zunĂ€chst dazu entschieden, sie schon mal Sichtkontakt zu Jiao Qing aufbauen zu lassen.
Somit dĂŒrfte sie am Dienstag erstmals in seine Box, wĂ€hrend er sich außerhalb der Box aufhielt.
Das war also das erste Mal Sichtkontakt und heute eben das erste Aufeinandertreffen ohne Abgrenzung dazwischen.
Und es hÀtte definitiv schlechter laufen können.

Die gesamte Pressekonferenz zum Thema gibt es auf Facebook zu sehen.

Und nun muss man eben sehen, wie es weitergeht.
Auf jeden Fall sind es gerade sehr spannende Stunden!

(05.04.2019, 17:27)
Nikolas Groeneveld:   Im Internet findet sich inzwischen natĂŒrlich eine Menge Meldungen, mit Ă€hnlichem Inhalt.
Hier z.B. eine weitere Meldung zum Thema des möglichen Pandanachwuchses: https://www.berlin.de/tourismus/nachrichten/5729121-1721038-nachwuchs-pandas-zoo.html

Morgen wissen wir hoffentlich mehr.
(04.04.2019, 14:53)
Jan Jakobi:   W.Dreier, das war doch nur ein Scherz von mir!
Aber vielleicht im August zum Geburtstag des Zoos?
(03.04.2019, 19:47)
W. Dreier:   Bekomme gerade eine Pressemitteilung: es könnte sein, dass die Pandas sich ```vielleicht` lieben. Nur nach Anmeldung und Registrierung Teilnahm ein Treffen
(03.04.2019, 19:28)
Oliver Muller:   Ich denke, das hat auch damit zu tun, dass das Bauen boomt, aber die Firmen wegen FachkrĂ€ftemangel nicht mehr hinterher kommen. Da dauert alles lĂ€nger und es können horrende Preise aufgerufen werden.
(08.03.2019, 21:41)
Sacha:   ... oder man wie ich nicht mal einen geraden Satz hinbekommt.. (da war ein "man" zuviel, schĂ€m)
(08.03.2019, 20:06)
Sacha:   @Nikolas Groeneveld: Keine Sorge, das war nicht gegen Dich oder Deine Aussage gerichtet, sondern einfach ein Scherz, auf den Oliver schon gut Contra gegeben hat.

Ich finde es einfach generell peinlich, wenn man in einem hochtechnisierten europÀischen Land wie Deutschland die ZuverlÀssigkeit immer mehr flöten geht (und dieses "Virus" jetzt offenbar auch die Schweiz und ihre Chronometer befallen hat).
(08.03.2019, 20:02)
Nikolas Groeneveld:   @ Sacha: Ich hab ja auch nie behauptet, dass das ganz was Neues wĂ€re.
Es kann ja auch zu Bauverzögerungen kommen, sowas passiert.
Mir geht es nur darum, dass man das dann auch vernĂŒnftig an die Öffentlichkeit tragen sollte. Aber monatelang Stillschweigen, zum Jahreswechsel noch behaupten, dass man termingerecht fertig wird und dann erst wird mal gesagt, was Sache ist.

Ich persönlich bin einfach mit der Art der und Weise, wie man in Zoo und Tierpark Informationen an die breite Öffentlichkeit gibt oft unzufrieden.
(08.03.2019, 18:07)
Sacha:   @Oliver Muller: Auahhh! Aber ich muss gestehen: Der war auch gut;):):)

(Und zur Verteidigung der Nationalehre: Wenigstens erhöht sich wegen der Skirenn-Fehlmessung bei uns nicht zugleich auch noch der Kostenrahmen um mehrere Milliarden)
(08.03.2019, 15:59)
W. Dreier:   Könnte es bezĂŒglich der ``umfassenden `Betonsanierung`` sein, dass man ganz einfach die Statik des GemĂ€uers unterschĂ€tzt hat? Im Affenhaus des TP hat man ``ganz einfach`` StahlstĂ€be in die Wand gebohrt, daran das Stahlgeflecht angeschweißt, dann kam ein Plastenetz darĂŒber, dann der SpritzbetonĂŒberzug. Ich weiß nicht, was dann sich als Gewicht ergibt, wenn keine selbsttragenden Elemente benutzt werden.
(08.03.2019, 15:19)
Oliver Muller:   Aber im Ernst: es ist doch schon fast normal, dass man bei Umbauten/Modernisierungen von GebĂ€uden aus dieser Zeit erhebliche Verzögerungen und meist auch Kostensteigerungen einkalkulieren muss.
(08.03.2019, 14:19)
Oliver Muller:   @Sacha: Ist halt nicht jeder so prĂ€zise wie ein Schweizer Uhrwerk ;-)))))))
(08.03.2019, 14:15)
Sacha:   Auch wenn ich mich schon auf anderen Plattformen dazu geĂ€ussert habe, kann ich nicht widerstehen:

EIN GRÖSSERES BAUPROJEKT IN BERLIN, DAS NICHT TERMINGERECHT FERTIG WIRD ..... Ganz was Neues!!!!! (Witz des Jahres)
(08.03.2019, 13:47)
Nikolas Groeneveld:   Ich möchte mich an dieser Stelle zu den Verzögerungen beim Umbau des Raubtierhauses Ă€ußern.
Das war ja eigentlich nicht anders zu erwarten, schließlich hat man sehr wenig vom Umbau gesehen und gehört.
Der erste Bauabschnitt war bisher nicht im Ansatz fertig und es gibt noch zwei weitere Bauabschnitte, es war also klar, dass das Raubtierhaus nicht in diesem Sommer wiedereröffnen kann.

Schon im Sommer des letzten Jahres hab ich mich gefragt, warum man vom Fortschritt des Umbaus kaum etwas hört. Es war also auch da, auch ohne BestÀtigung des Zoos schon klar, dass es zu Bauverzögerungen gekommen war.
Ein Tierpfleger sagte mir schon im Juni des letzten Jahres, dass das Raubtierhaus nicht im Jahr 2019 fertig werden wĂŒrde.

Ich habe damals auch schon an eine Verzögerung um einige Monate geglaubt, dass es aber so schlimm werden wĂŒrde, hatte ich damals nicht geglaubt.
In den letzten Monaten schwand aber mein Zweifel an den Worten des Tierpflegers.

Ich hoffe sehr, dass die Verzögerung beim Umbau des Raubtierhauses nicht andere Projekte weiter nach hinten schiebt. Beispielsweise könnte sich der Wiederaufbau der Elefantenpagode fĂŒr Panzernashörner und Schabrackentapire verschieben.
Dieses Projekt liegt mir besonders am Herzen, eigentlich war der Baubeginn hier fĂŒr den Herbst diesen Jahres geplant.

Man hat aber auch zum Jahreswechsel noch behauptet, dass man im Herbst diesen Jahres mit dem Naubau fĂŒr Nashörner und Tapire beginnen könnte.
Allerdings hieß es damals auch noch, dass man im Sommer diesen Jahres mit dem Umbau des Raubtierhauses fertig wĂ€re und das, obwohl man es damals definitiv schon besser wusste!
Daher ist fĂŒr mich jetzt unklar, ob man nun im Herbst mit dem Neubau des Nashorn-und Tapirhauses beginnt, auch wenn man es zum Jahreswechsel noch behauptet hat.
Im Bautagebuch des Zoos findet sich im Übrigen ein Beitrag, der sich dort seit dem 29. November 2018 befinden soll, dieser erklĂ€rt, dass umfassende Betonsainerung im Raubtierhaus nötig ist. Warum hat man das zum Beispiel nicht damals schon auf der Facebookseite des Zoos bekanntgegeben?
So hÀtte man diese Information direkt an die Masse der Interessierten weiterleiten können.

Ich merke momentan mal wieder, dass mich die Art und Weise, wie man in Zoo und Tierpark Informationen an die Besucher heranfĂŒhrt zum Teil extrem nervt!
Auch im Tierpark frage ich mich nach wie vor, was man da eigentlich zwischen Mai und Dezember am Alfred-Brehm-Haus gemacht hat.
Hoffentlich wird wenigstens das bis zum Sommer bzw. Herbst diesen Jahres fertig.

Auch hier kriegt man ja wieder keine Informationen, man sieht nur, dass nichts passiert.
Immerhin haben wir inzwischen nicht mehr Januar und auch der Februar ist vorbei. Es ist fast Mitte MĂ€rz und von neuen Außenanlagen sieht man bisher keine Spur!
(08.03.2019, 13:12)
W. Dreier:   Vergaß ich : SĂ€tze zitiert aus der Pressemitteilung von heute neben Tierinventur, Besucheranzahl etc.
(28.02.2019, 15:33)
W. Dreier:   Schwierigkeiten mit der Raubtierhaussanierung: `` Hunderte Liter Wasser tĂ€glich und der Ă€tzende Urin der Katzen hatten dem Material stark zugesetzt, sodass sogar die Standfestigkeit der Anlagen beeintrĂ€chtigt wurde. Eine umfassende Betonsanierung und eine Verzögerung des Bauplans waren die Folge. Der angedachte Eröffnungstermin muss daher verschoben werden, voraussichtlich im Sommer 2020 wird das Raubtierhaus dann aber in neuem Glanz eröffnen"
(28.02.2019, 15:27)
Jan Jakobi:   Ich hatte also recht.
(17.02.2019, 14:32)
Nikolas Groeneveld:   https://www.facebook.com/zooberlin/photos/a.363799512556/10157206312847557/?type=3&theater

Jetzt haben wir traurige Gewissheit: Iyoti wurde gestern aufgrund der jahrelangen Herzkrankheit eingeschlÀfert, das hat der Zoo vor wenigen Minuten bekanntgegeben.
(17.02.2019, 14:12)
Jan Jakobi:   Adrian, wir warten bis morgen.

Bei Dashi aus dem Tierpark Berlin gab es auch erst am Montag eine offizielle Mittelung.
Sie starb an einem Sonntag.

Iyoti ist herzkrank (Herzinsuffizienz).
Leider ist sie auch ĂŒbergewichtig, genau wie Hoa.

https://www.apotheken-umschau.de/Herzschwaeche

Da kann es schon mal zu Herzversagen oder einem Herzinfarkt kommen.

FĂŒr einen Herzinfarkt gibt es noch andere Ursachen.

Zu mindestens bei Menschen ist bekannt das man bei Übergewicht auch Herzprobleme bekommt.

Der Körper arbeitet da schwer und das Herz wird ĂŒberbelastet.

Iyoti ist ca. 45 Jahre alt.
(17.02.2019, 11:30)
Jan Jakobi:   Ich drĂŒcke die Daumen das bald eine der Damen schwanger wird!
(07.02.2019, 17:03)
W. Dreier:   230 kg soll er wiegen, der Sango.
(07.02.2019, 15:01)
Nikolas Groeneveld:   Das Menschenaffenhaus ist ab heute wieder fĂŒr Besucher geöffnet und Sango hat sich schon mit Bibi gepaart.
https://www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/er-ist-erst-zwei-tage-da-chef-gorilla-sango-14-nimmt-seine-aufgabe-ernst
(07.02.2019, 13:47)
Jan Jakobi:   Anbei zum Vergleich ein Foto von Bobby.
(06.02.2019, 12:34)
Jan Jakobi:   Mein erster Gedanke, als ich die Fotos sah: Er erinnert mich an Bobby!
Bobby wog laut Obduktionsbericht 266 kg.
(06.02.2019, 12:10)
W. Dreier:   Der neue Gorilla-Mann Sango sieht mir aber ziemlich dick aus!
(06.02.2019, 11:19)
Emilia Grafe:   Und anlĂ€sslich des vorĂŒbergehenden Abschiedes Wolodjas noch ein Bild von ihm
(02.02.2019, 14:02)
Emilia Grafe:   Auch Spitzmaulnashornnachwuchs Maisha und Maburi liesen sich auf der Außenanlage blicken.
(02.02.2019, 14:01)
Emilia Grafe:   Ein Sibirischer Steinbock
(02.02.2019, 13:54)
Emilia Grafe:   Im letzten Quartal 2018 gab es auch zwei Geburten bei den HauswasserbĂŒffeln, eines davon anbei.
(02.02.2019, 13:52)
Emilia Grafe:   Die Watussi-Rinder mit dem jĂŒngsten Kalb
(02.02.2019, 13:50)
Emilia Grafe:   Und noch der andere Teil...
(02.02.2019, 13:49)
Emilia Grafe:   Einige Neuigkeiten aus dem Zoo gĂ€be es auch noch zu berichten von meinem Besuch am 19.1..
Zuerst einmal sind die Bauarbeiten an der Wolfsanlage abgeschlossen, sodass KragenbÀr Plato wieder auf seine Anlage gezogen ist.
Als jĂŒngste Bewohner sind erwĂ€hnenswert 0,3 Weißbartpekaris aus dem Dezember '18 und ein Watussirind im Januar.
Des Weiteren wurde ja von dem abgeschlossenen Umbau des Faultiergeheges im Affenhaus berichtet, das Affenhaus besuchte ich jedoch nicht.
Die Wege am Schweinehaus sind alle wieder begehbar, ebenso wintertypisch auch das Schweinehaus selbst. Die Bauarbeiten an der Babirusa-Außenanlage halten an.
Anbei die linke Seite der umgestalteten Wolfsanlage

(02.02.2019, 13:48)
Jan Jakobi:   Es wurde vor mehreren Jahren etwas ("ein winziges StĂŒck Plazenta") in der Gorilla-Anlage gefunden:

https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/silberruecken-ivo-steht-doch-seinen-gorilla

Gudrun, Mpenzi soll nicht mehr schwanger werden, weil sie Probleme beim Stillen hat.
Sie produziert nÀmlich zu wenig Milch.
(24.01.2019, 12:54)
Gudrun Bardowicks:   Finde ich eine gute Entscheidung, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob es mit den Ă€lteren Damen in Berlin noch mal Nachwuchs geben wird, da zumindest Djambala, und Bibi, die beiden jĂŒngsten Weibchen noch niemals Nachwuchs hatten. Mpenzi hat hingegen schon mal gezĂŒchtet, ist mit 33 Jahren aber auch schon etwas betagter.
(24.01.2019, 12:07)
Jan Jakobi:   Man lese und staune!

Herr Blaszkiewitz wollte ihn nÀmlich behalten.
(24.01.2019, 12:06)
W. Dreier:   Die sind ja nicht ```richtig neu` - Umzug aus Leipzig.
(21.01.2019, 17:20)
Regina Mikolayczak:   Ich war heute kurz im Zoo...Ex-Warzenschweinanlage ist leer und Schilder sind nicht dran...
(15.12.2018, 17:05)
Emilia Grafe:   Am 24.11. war das letzte weibliche Tier dort (am Flusspferdhaus) auch noch ausgeschildert und wurde von mir gesichtet. Dementsprechend kann der Tod noch nicht weit zurĂŒckliegen, dies möglicherweise der Grund dafĂŒr, dass es (noch) keinen neuen Besatz gibt.
Vielleicht nochmal zu den aktuellen UmstÀnden am Schweinehaus:
Der Weg neben den Bisons bis zu den Weißbartpekaris ist gesperrt, sodass die Pustelschweine, das Bartschwein und das Vietnamesische HĂ€ngebauchschwein (ehemals Pinselohrschweine) nicht gesehen werden können. Auf der Anlage der Hirscheber wird aktiv gebaut, sodass diese die Außenanlage nicht nutzen können (deshalb mein Vorschlag sie ĂŒbergangsweise am Flusspferdhaus zu halten).
(13.12.2018, 19:16)
Gudrun Bardowicks:   Bei meinem letzten Besuch im Zoo Berlin im Oktober 2018 waren die Warzenschweine noch bei der Anlage der Zwergflusspferde angeschrieben, ich sah dort aber kein Tier auf der Anlage.
(13.12.2018, 13:22)
Carsten Horn:   Ich war schon lĂ€nger nicht mehr in Berlin, beim letzten Besuch lebten die Warzenschweine noch am Flußpferdhaus, lebt da jetzt was anderes?
(13.12.2018, 09:42)
Emilia Grafe:   @Sacha: Genau, im Zoo sind momentan GAR KEINE Warzenschweine und GAR KEINE Pinselohrschweine mehr.
Ich wĂŒrde auch vermuten, dass die Haltung der Pinselohrschweine nicht wieder aufgenommen wird, die Warzenschweinhaltung jedoch vielleicht nach Umbau der Außenanlagen am Schweinehaus fortgefĂŒhrt wird. So wĂ€re es ja theoretisch möglich den Hirschebern (deren Außengehege umgebaut wird) zeitweise die ehemalige Anlage der Warzenschweine zuzuschreiben.
(13.12.2018, 07:28)
Gudrun Bardowicks:   Pinselohrschweine werden mittlerweile in Friedrichsfelde gehalten. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass zumindest diese Art im Berliner Zoo nicht ersetzt wird.
(12.12.2018, 23:36)
Sacha:   Ich habe die gleiche Frage wie Patrick. Sind demzufolge GAR KEINE Warzenschweine und Pinselohrschweine mehr vorhanden? Und falls ja: Sind beide Arten in Zukunft kein Thema mehr?
(12.12.2018, 20:16)
Patrick Marburger:   Danke fĂŒr den Bericht! Bei den Warzenschweinen macht man mit der Haltung aber weiter, oder?
(12.12.2018, 18:36)
Emilia Grafe:   Senegalkiebitz
(12.12.2018, 16:13)
Emilia Grafe:   Ich war am vergangenen Freitag im Zoo.
Zuerst einmal habe ich mir einige Antworten eingeholt...
Die Pinselohrschweine, wie auch das letzte Warzenschwein sind gestorben. Außerdem ist mir tatsĂ€chlich erst jetzt der neue Zwergflusspferdbulle aufgefallen, der (laut ZTL) im FrĂŒhling aus Overloon kam.
Der KragenbÀr "Plato" lebt noch und ist nach Umbau der Wolfsanlage wieder zu sehen.
Anbei Wölfe
(12.12.2018, 16:12)
W. Dreier:   DafĂŒr stand der Kantjilbock kurz still.
An BautÀtigkeiten war wenig zu sehen - die Bongoanlage wird bearbeitet. Bei den Temperaturen kein Nashornkalb zu sehen.
(05.12.2018, 19:44)
W. Dreier:   Nachwuchs bei den HyĂ€nenhunden: leider waren sie nur kurz auf der Anlage (Mittwochs keine FĂŒtterung). Letzten Nachwuchs gab es 2004., nach dem Mauerfall schon mal 11 Junge. Alle 4 sind recht dunkel, alle mit weißen SchwĂ€nzen - und Ă€hnlich schwer wie bei den Sumatranern im TP ist es, sie alle auf einem Fleck zu ``erwischen``.
(05.12.2018, 19:40)
W. Dreier:   Nun auch schon ein etwas Ă€lterer Herr
(05.12.2018, 19:36)
W. Dreier:   ``Jahresendbesuch``: Beim Gaurkalb erscheinen schon die Hörnchen
(05.12.2018, 19:36)
Emilia Grafe:   https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/berliner-schnauzen-dieser-bulle-verleiht-fluegel/23674076.html

Das Gaurkalb ist im Übrigen weiblich....
(29.11.2018, 22:22)
Emilia Grafe:   Er ist im Bestand. Wie die Chancen stehen, dass er bis nĂ€chstes Jahr durchhĂ€lt, da bin ich ĂŒberfragt, er sah heute Ă€ußerlich fit aus, aber das kann sich ja immer Ă€ndern...
Steht etwa nÀchstes Jahr eine Reise nach Berlin an?
Anbei Bartschweineber von heute
(24.11.2018, 21:28)
Emilia Grafe:   Und abschließend noch die jungen Wildhunde.
(24.11.2018, 20:13)
Emilia Grafe:   Das dazugehörige Bild...auf der Außenanlage war es deutlich besser zu hören, allerdings sind dort die fotografischen Voraussetzungen sehr bescheiden...
(24.11.2018, 20:11)
Emilia Grafe:   Das persönliche Besuchshighlight waren die GesĂ€nge der Siamangs.
(24.11.2018, 20:09)
Emilia Grafe:   Ein Japanmakak
(24.11.2018, 20:07)
Emilia Grafe:   Die alte Takinkuh, alle drei Tiere waren gemeinsam auf der Anlage
(24.11.2018, 20:07)
Emilia Grafe:   Direkt nachdem die Tiger im Tierpark wieder rein gegangen waren, machte ich mich auf den Weg in den Zoo.
Noch mit einer ganz kleinen Hoffnung vielleicht auf die jungen Wildhunde zu treffen, obwohl ich meine Chancen kurz von 15 Uhr nicht mehr allzu hoch einschĂ€tzte. Aber ich wurde ĂŒberrascht und sah tatsĂ€chlich fĂŒr eigene Minuten noch 4 junge Wildhunde.
Außerdem sind die Wölfe auf die zuletzt von dem KragenbĂ€r Plato besetzte Anlage umgezogen, auf der Anlage der Wölfe laufen die angekĂŒndigten Umbauarbeiten. Dementsprechend ist mir der Verbleib von Plato unklar.
Auch am Schweinehaus laufen Umbauarbeiten: An der Außenanlage der Hirscheber wird offensichtlich gearbeitet, dort auch keine Tiere zu sehen oder ausgeschrieben. Auch die Pinselohrschweine sind nicht mehr ausgeschrieben, dort nun Vietnamesische HĂ€ngebauchschweine ausgeschildert.
Anbei fliegender Steinbock
(24.11.2018, 20:05)
Emilia Grafe:   Es gibt offenbar Wildhund-Jungtiere im Zoo (Quelle: ZTL)
(24.11.2018, 00:11)
Tom Schroeder:   Theoretisch finde ich die BĂ€renmakaken natĂŒrlich interessant, aber de fakto ist das Gehege ziemlich langweilig gewesen, seit die BĂ€renmakaken dort lebten - wenige bis keine Nachwuchstiere, wenige Tiere insgesamt und zwischen diesen wenige Interaktionen, oftmals hatte ich das GefĂŒhl, das einzige Anliegen der BĂ€renmakaken war es, sich möglichst selten zu zeigen... Da war es vorher mit den Rotgesichtsmakaken wesentlich lebhafter und interessanter und daher auch viel belebter und beliebter von Besucherseite aus. Es ist ewig her, dass ich bei den BĂ€renmakaken mehr als fĂŒnf Besucher*innen sah, mit Rotgesichtsmakaken als Besatz war hier hĂ€ufig "der BĂ€r los". Daher gefĂ€llt mir die Entscheidung, die Rotgesichter zurĂŒck zu holen, eigentlich sehr...
(20.10.2018, 23:54)
W. Dreier:   @E. Grafe: N. Groeneveld: nun meinerseits Dank fĂŒr die Berichte. Wir sind eigentlich nur wegen des Nashorns und der Hirsche ( Prinz Alfred, Wasserreh und Virginia H.) dort mehrmals ``vorbeigeschlichen``. Und am Do war es eigentlich wĂ€rmer gegen 13 Uhr als gestern! Seltsam. Vielleicht auch entscheidet die Mama!? Das mit der Gaurgeburt ist natĂŒrlich wichtig - hoffentlich kein mĂ€nnliches Jungtier? Obwohl das bei der geringen Anzahl auch wichtig wĂ€re.
(20.10.2018, 21:49)
Emilia Grafe:   Und "das Beste" zum Schluss: es gibt ein Kalb bei den Gauren, möglicherweise auch einer der GrĂŒnde warum Sie (W. Dreier) nur 2 Tiere sahen.
(20.10.2018, 21:29)
Emilia Grafe:   Auch ich habe mich an einem Bild von dem Sumpfspringaffenjungtier versucht, ich hatte allerdings das GlĂŒck die Tiere im Innengehege zu erwischen.
(20.10.2018, 21:26)
Emilia Grafe:   Wolodja
(20.10.2018, 21:24)
Emilia Grafe:   Maburi und ihr Kalb, Maburi kam nur ganz kurz raus, um die Kleine reinzutreiben, allgemein wirkt sie nach wie vor sehr vorsichtig, ihr Kalb ist wenn ĂŒberhaupt alleine draußen und sie streckt allerhöchstens mal den Kopf raus.
(20.10.2018, 21:22)
Emilia Grafe:   @W. Dreier und @Nikolas Vielen Dank fĂŒr die Berichte:
Also ich war am Freitag gegen 12:30 Uhr am Nashorngehege, die TĂŒr zur Mutter-Kind-Box war offen und sowohl die Kleine als auch Maburi ließen sich auf der Außenanlage blicken, ich vermute also, dass von Tag zu Tag entschieden wird, ob man die Beiden rauslĂ€sst. BezĂŒglich der ehemaligen BĂ€renmakakanlage (die ich ehrlich gesagt gerade gar nicht vor Augen habe): Wurde konkret mitgeteilt, dass die Japanmakaken aus dem Tierpark dorthin ziehen werden, ansonsten wĂ€re es doch bestimmt auch möglich gewesen die Berberaffen direkt in den Zoo zu tauschen und die Japanmakaken im Tierpark zu belassen. Allerdings sĂ€he eine doppelte Haltung in beiden Einrichtungen (gerade bei einer nicht gefĂ€hrdeten Art) Knieriem gar nicht Ă€hnlich.
Anbei KragenbÀr Plato
(20.10.2018, 21:18)
Nikolas Groeneveld:   Zum Abschluss noch ein Pandafoto: Meng Meng mit chinesischem Pavillon im Hintergrund.
(20.10.2018, 18:48)
Nikolas Groeneveld:   So sah es vor einger Zeit am Raubtierhaus aus. Wie gesagt, inzwischen wurde die Erde teilweise geglĂ€ttet.
(20.10.2018, 18:45)
Nikolas Groeneveld:   Auch mir gelingen gelegentlich recht schöne Pandafotos: Hier Jiao Qing mit Futter.
(20.10.2018, 18:44)
Nikolas Groeneveld:   Die Umgestaltung der ehemaligen BĂ€renmakaken-Anlage.
(20.10.2018, 18:42)
Nikolas Groeneveld:   @W. Dreier vielen Dank fĂŒr den Bericht.
Habe ich das richtig verstanden, dass das Nashornjungtier die nÀchsten drei bis vier Wochen komplett im Stall verbringen soll?

ErgÀnzend zum Bericht noch ein paar Neuigkeiten von meinen Besuchen in den letzten Wochen.
Die ehemalige Anlage der BĂ€renmakaken wird gerade umgestaltet, die Betonmauer wurde mit Felsen bemalt. Nach der Umgestaltung sollen Japanmakaken in die Anlage einziehen. FĂŒr mich ziemlich unverstĂ€ndlich.
Erstens in das artentechnisch gesehen ein ziemliches Downgrade. BÀrenmakaken sind im Freiland stÀrker bedroht, als Japanmakaken. Auch in Zoos sind sie viel seltener.
Außerdem finde ich, dass sich die Japanmakaken im Tierpark sehr gut auf ihrer Anlage machen. Gerade Jungtiere die am Gitter klettern sind immer wieder ein herrlicher Anblick. Im Zoo wird man das, aus Mangel an Gitter in der Anlage (was ich ansonsten immer sehr begrĂŒĂŸe), nicht beobachten können.

Auch frage ich mich, was aus der jetzigen Japanmakaken-Anlage im Tierpark werden soll. Ein Abriss kostet Geld, daher glaube ich eher daran, dass die Anlage neu besetzt wird. Es könnte aber natĂŒrlich auch sein, dass in die jetzige Japanmakaken-Anlage dann die Berberaffen ziehen.
Auf der FlĂ€che der jetzigen Berberaffen-Anlage wĂ€re dann Platz fĂŒr die geplante Anlage fĂŒr Löwen. Wenn das der tatsĂ€chliche Grund fĂŒr den Umzug sein sollte, dann freue ich mich zumindest sehr auf eine schnellstmögliche RĂŒckkehr der Löwen in den Tierpark.

Aber zurĂŒck zu schon gestarteten Bauprojekten: Auch im Inneren des Affenhauses wird gerade gebaut. Die Anlage der Faultiere wird gerade umgestaltet und war beim meinem letzten Besuch völlig kahl. Es standen also keine Pflanzen oder Klettermöglichkeiten mehr drin.
Einige Meter weiter befindet sich schon die nĂ€chste Baustelle: Die Anlage der Mantelpaviane wird ebenfalls umgestaltet. Außer einem tiefen Loch im Sand und einigen Leitern war aber bei meinem letzten Besuch noch nichts zu sehen.

An den Wegen um die Robbenanlagen befand sich wieder einmal ein Bauzaun wegen unterirdischer Arbeiten, sah aber beim letzten Besuch schon recht fertig aus.
Außerdem fehlt an der Dreisternpromenade die BĂŒste von Martin Hinrich Lichtenstein. Ich hoffe, dass die BĂŒste bald zurĂŒckkehrt. Im Allgemeinen sollten die BĂŒsten hĂ€ufiger gereinigt werden, denn im Hirschrevier brĂŒten zahlreiche Graureiher. Immerhin gibt es nun eine neue Tafel zur Amtszeit von Lutz Heck, also zur bereitwilligen Anpassung an die Nationalsozialisten, diese hat nun auch ein kleines Dach zum Schutz gegen Verschmutzung.

Auf der dritten Anlage am Erdhaus, hier war zeitweise ein Blessbock untergebracht, leben nun auch Bongos.

Noch zur momentan grĂ¶ĂŸten Baustelle im Zoo: Die Holzwand, die den Blick ins Innere des Raubtierhauses versperrt, war nun schon lange nicht mehr offen. Im Sommer aber war sie hĂ€ufiger offen und so wurde sichtbar, dass im Inneren, zumindest bis zum Juli diesen Jahres, so gut wie nichts passiert ist. Ein Tierpfleger sagte dazu, dass die StĂŒtzsĂ€ulen wohl in einem schlechteren Zustand waren, als man gedacht hĂ€tte. Dadurch musste man wohl noch einmal umplanen. Ob man nun noch wie geplant im Sommer 2019 wiedereröffnen kann, weiß ich nicht genau.
Auf Facebook hieß es auf die Frage einer Person hin vom Zoo vor einiger Zeit, dass man es ĂŒber Facebook bekanntgeben wĂŒrde, wenn die Glasscheiben im Inneren eingesetzt wurden. Bisher wurde auf der Facebookseite des Zoos noch nichts dazu veröffentlicht, die Glasscheiben sind also noch nicht drin. Ich hoffe sehr, dass dies heißt, dass man erstmal die Gestaltung mit Kunstfelsen an den WĂ€nden abschließen möchte, bevor die Glasscheiben eingesetzt werden. Bei der Panda-Anlage hat man zumindest erst die Scheiben eingesetzt und dann am Kunstfels gearbeitet.
Immerhin im Außenbereich des Raubtierhauses wurden nun die alten KĂ€fige abgerissen und die Erde wurde teilweise geglĂ€ttet.
Ich hoffe sehr, dass wirklich die Arbeit am Kunstfelsen der Grund dafĂŒr ist, dass die Glasscheiben bisher noch nicht eingesetzt wurden und es nicht daran liegt, dass die Bauarbeiten durch anderes nochmal verzögert werden.

(20.10.2018, 18:40)
W. Dreier:   Was noch: wie immer kam die Touristenschwemme gegen 11 Uhr.
Tierisches:
-die Virginiahirsche sollen im Herbst (wann ist das?) einen Bock bekommen, waren aber wie ihre Vorbewohner der Anlage immer im hintersten Teil
-auffÀllig: eigentlich gab es sonst viele Sib. SteinbockmÀnner - hat man welche ausgelagert?
-kein Schild mehr in der Waldmurmeltieranlage - dafĂŒr war dort der Alpenbruder.
- das alte Sichuantakinpaar sieht man kaum noch. Die Kuh dĂŒrfte ein Rekordalter haben - gut ĂŒber 20.
- und die Gaure? Ich sah nur 2, allerdings wurde auch gesĂ€ubert. DafĂŒr sah ich (getrennt) 2 Anoas.
Aber ansonsten freute sich alles ĂŒber die Sonne.
Bei den Pandas hat man die FĂŒtterungsstrategie geĂ€ndert - sie bekommen nicht die ganze Bambusmenge an einem Platz , sondern an mehreren Orten. Und sie waren dann auch außen zu sehen - natĂŒrlich fressend. Meng - Meng auch wieder mit RĂŒckwĂ€rtsgang
(20.10.2018, 12:11)
W. Dreier:   Ein schwieriges Kapitel - ein Foto vom Sumpfspringaffenjungtier: Drahtgitter, viele Äste, volles Gegenlicht. Zumindest ein Eindruck
(20.10.2018, 12:03)
W. Dreier:   --gleichfalls der Gerenukbock
(20.10.2018, 12:01)
W. Dreier:   Auch das weibliche Wasserreh liebt die Sonne
(20.10.2018, 12:00)
W. Dreier:   Daselbst das diesjĂ€hrige Seelöwenjungtier
(20.10.2018, 11:58)
W. Dreier:   Habe ich lange nicht zusammen gesehen - das Okapipaar beim Sonnenbaden
(20.10.2018, 11:57)
W. Dreier:   Der letzte Sommertag sollte der Donnerstag werden - also auf zum Spitzmaulbaby (auch wenn die Prognose von E Grafe nicht gut war). So kam es leider auch - keine Temperatur ĂŒber 20 °C. Beim 3. "Vorbeitigern`` erwischte ich den Pfleger: es gĂ€be einige TodesfĂ€lle an UnterkĂŒhlung bei Jungtieren, da das VerhĂ€ltnis Masse zu OberflĂ€che noch zu schlecht sei. Also in den nĂ€chsten 3-4 Wochen wird sich wohl nichts Ă€ndern -`` man`` bleibt im Stall.
Anbei KragenbÀr beim ``Eicheltauchen``
(20.10.2018, 11:56)
W. Dreier:   In der Annahme, dass das Tanja ist (?), ein Bild vom September 018
(17.10.2018, 17:25)
Jan Jakobi:   In der offiziellen Mitteilung vom Zoo steht als Todesdatum der 16. Oktober 2018, also gestern.

https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/machs-gut-grosse
(17.10.2018, 12:57)
Jan Jakobi:   Am Montag den 15.10.2018 wurde die Asiatische Elefantenkuh Tanja im Alter von ca. 54 Jahren erlöst.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/trauer-um-tanja-aeltester-elefant-im-berliner-zoo-ist-tot-31452394
(17.10.2018, 10:52)
Emilia Grafe:   ...
(12.10.2018, 23:44)
Emilia Grafe:   Dazu von mir noch Bilder von der Kleinen. Ich konnte natĂŒrlich nicht selbst vor Ort sein, habe allerdings sehr zu meiner Freude ein Familienmitglied gefunden, dem ich meine Kamera in die Hand drĂŒcken durfte :)
(12.10.2018, 23:43)
W. Dreier:   Anbei ein ``Roh-Video`` der Pressestelle des Zoos mit dem Erstaustritt des Baby-Nashorns
https://cloud.zoo-berlin.de/index.php/s/JFXI4AGE2BrL1Pu.
(12.10.2018, 17:37)
W. Dreier:   Morgen um 11.30 soll das neugeborene Nashorn vorgestellt werden.
(11.10.2018, 11:09)
Nikolas Groeneveld:   Da momentan das Nashornjungtier noch nicht nach draußen darf und die Außenanlagen des zweiten Nashornhauses ansonsten nicht besetzt wĂ€ren, darf, zu meiner großen Freude, mein Lieblingsnashorn Kilaguni nun hĂ€ufiger auf die vordere Außenanlage. So ist sie endlich vernĂŒnftig zu sehen.
Soweit ich die Aussage des Tierpflegers verstanden habe, soll der Schichtbetrieb auch beibehalten werden, wenn das Nashornjungtier auf die Außenanlage gelassen wird.

Das wĂ€re verstĂ€ndlich, schließlich sollen die Besucher ja ĂŒber einen möglichst langen Zeitraum Nashörner auf der Außenanlage sehen können. Das Jungtier soll zu Beginn nur stundenweise nach draußen gelassen werden (ab vorraussichtlich Mitte Oktober). Somit besteht also die Hoffnung, dass Kilaguni dann immernoch zu sehen sein wird.

Momentan ist sie ab etwa 12 Uhr auf der Außenanlage (je nach Sonnenstand), ins Haus geholt wurde sie bei meinen beiden letzten Besuchen zwischen 16 und 17 Uhr.
Kennt jemand im Forum Àltere Aufnahmen von Kilaguni? Die Àltesten Aufnahmen, die ich kenne, stammen aus den 90er-Jahren.
Mich wĂŒrden daher gerade Bilder aus den 70er-oder 80er-Jahren interessieren, vielleicht gab es ja damals zur Ankunft der jungen Nashörner oder zu einer der Geburten Kilagunis Fotos im Bongo?

Anbei ein Foto der alten Dame vom letzten Sonntag.
(05.10.2018, 21:10)
Emilia Grafe:   Auf der Website des Zoos wurde in einer Ă€hnlichen Mitteilung außerdem erwĂ€hnt, dass der verbliebene Jaguarkater am vergangenen Donnerstag starb. Somit verschwindet zumindest vorĂŒbergehend ein weiterer Halter. Allerdings wird im Zoo lĂ€ngerfristig wieder fest mit Jaguaren geplant.
(24.09.2018, 20:07)
W. Dreier:   @Grafe: meine Infos sind zwar nicht mehr ``zeitnah``, aber vor ca. 10 Jahren gab es in US-Zoos an die 50 Gerenuks, auch der Toronto-Zoo hatte welche.
Noch ein Zoo-NeubĂŒrger - wenn auch schon ca. 8 Wochen dort: nördlicher Virginiahirsch, eine recht große UA. Noch fehlt zu den 2 HirschkĂŒhen ein Mann.
(13.09.2018, 17:40)
Emilia Grafe:   @W. Dreier: Oh man! Das mit dem Gerenukweibchen ist wirklich tragisch... hoffentlich kann die Zucht fortgesetzt werden, wenn das 2017 geborene Weibchen alt genug ist (mit dem Zoo-Bock). Wie stehen bei den Gerenuks denn die Chancen fĂŒr Importe von außerhalb Europas bzw gibt es stabile BestĂ€nde in zoologischen Einrichtungen?
(13.09.2018, 17:26)
W. Dreier:   ``eingeschlechtliche Tiere"" - na ja, ist ja gewöhnlich so - eingeschlechtliche Gruppen eher.
Noch einer unserer ``Letzten``: Bartschwein
Eine Geburt noch - hier schon erwÀhnt - bei den Böhmzebras.
(13.09.2018, 14:32)
W. Dreier:   Im Vogelbereich sah ich keine großen VerĂ€nderungen: neu sind eine Fruchttaube (Ptilinopus grayi) und Erzloris. Leider haben wohl die ``Hochgebirgsflamingos nicht genistet.
Ein Highlight: Kagus
(13.09.2018, 14:28)
W. Dreier:   Bei den Seelöwen wurde die Mutter mit Kind frĂŒh auf die Anlage gesetzt - die AnnĂ€herung an die Gruppe war entsprechend vorsichtig - lange saßen sie noch im `SpĂŒlsaum``, gegen 13 Uhr erste ``Wasserversuche``
(13.09.2018, 14:25)
W. Dreier:   Gestern bei der Konkurrenz: Zoo Berlin
Schon beim letzten Besuch hatte ich erwĂ€hnt, dass der Zoo mir als Geburten-arme Einrichtung erschien: mit Ausnahmen ist es so geblieben: Nachwuchs bei Sib. Steinböcken, 1 Bleßbock, 1 Kudu, 2 Bisons; Seehunde und Seelöwen; Watussi, Grevy, Weißbartpekaris.
Kein BĂ€r, kein Nachwuchs bei den ehemaligen Glanzlichtern Banteng, RotbĂŒffel und Gaur, vom Anoa gar nicht zu reden. 2 weibliche Panzernashörner ohne Bulle. Weitere eingeschlechtliche Tiere oder Einzeltiere (z. B. Giraffen, Przewalski)
Bei den SpitzmÀulern gute Hoffnung in den nÀchsten Tagen.
Bei den Hirschen eher ``Abgangstiere?: Muntjaks, Sika, Pudu (noch ein uraltes Weibchen neben einem Bock). Prinz-Alfreds sollen auch nicht mehr zĂŒchten.
3 ĂŒbergebliebene Barasinghas. kein Waldrentiernachwuchs seit LĂ€ngerem, Mesos nur als ?Zwischenlager? - einer davon jetzt im TP, nachdem von dort 1 Hirsch nach Stuttgart ging. Wasserreh? Affen? Mandrills sollen abgeschafft werden, Hutaffen sollen nicht mehr zĂŒchten, 1 Weibchen nur noch bei den schwarzen BrĂŒllaffen , uralte EulenMK. Bonobos - da war doch was?
Und die Pandas? Fressen und schlafen.
Die Gerenukanlage ist um das Nachbargehege erweitert worden - mit WĂŒstensteppenflair. - eine 2. Zuchtgruppe mit dem Altbock ?
Aber: es ist zum Heulen: das TP-Zuchtweibchen ist am 28.8. gestorben! Zum GlĂŒck ist das Jungtier schon autonom und frißt Laub. Bliebe eigentlich nur eine Alternative: den Zoo-Bock in den TP, TP-Bock zur Vermeidung von Inzucht in den Zoo.
Vom Umbau der Raubtieranlage ist durch die Absperrungen nichts zu sehen.

Anbei: die gibt`s noch Okapis - hier die Zunge

(13.09.2018, 14:17)
Emilia Grafe:   Ja natĂŒrlich meinte ich einen kleinen Besuch im Zoo. War ja auch schon etwas spĂ€ter gestern.
Auch ich schmunzeln hin und wieder ĂŒber die Besucher, die vor dem Tierparkplan stehen und die Großen Pandas suchen.
(26.08.2018, 12:38)
W. Dreier:   @E. Grafe: ein kleiner Scherz: Sie sind offensichtlich , so wie ich, dem Tierpark nĂ€her zugetan oder auch dort ``aufgewachsen``, deshalb unten ``ein kleiner Besuch im Tierpark``. Dank fĂŒr die Aufstellung der Geburten - ich dachte schon , der Zoo ist völlig ohne Nachwuchs in diesem Jahr.

Kann so passieren, aber den auslĂ€ndischen Besuchern geschiet das eher: was soll man auch machen: Zoo, Tierpark, Tiergarten !!! Im Tierpark wurde ich schon vor Jahren nach Knut befragt und vor kurzen nach den großen Pandas.
(26.08.2018, 09:11)
Emilia Grafe:   Fast vergessen:
Leicht negativ fiel auf, dass die Beschilderung an den Außengehegen der Fasanerie nicht ganz aktuell ist; so in einer Voliere, in der Dreifarben - Glanzstar, Weißohrturako, Helmperlhuhn und Celebes - Rotnacken - Erdtaube zu sehen sind, lediglich Reisfink und Blauer Pfaufasan ausgeschildert, von denen jede Spur fehlte. Die Beschilderung von Helmperlhuhn und Co teilweise einige Volieren weiter, die von anderen Arten fehlen ganz zB Langzehenkiebitz.
Anbei Fratzenkuckuck
(26.08.2018, 00:14)
Emilia Grafe:   An anderer Stelle:
Erste Schwimmversuche eines kleinen Seelöwen im kleineren, momentan sonst ungenutzen, Gehege neben den Kalifornischen Seelöwen

(25.08.2018, 23:53)
Emilia Grafe:   und von klein auf wird gelernt, dass mit dem Strauß nicht zu spaßen nicht
(25.08.2018, 23:46)
Emilia Grafe:   Außerdem: ein kleiner Großer Kudu
(25.08.2018, 23:43)
Emilia Grafe:   Die Bisonjungtiere 2018
(25.08.2018, 23:41)
Emilia Grafe:   Nebenan der jĂŒngste Spross der Böhm - Steppenzebras
(25.08.2018, 23:39)
Emilia Grafe:   Gestern am spĂ€ten Nachmittag ein kurzer Besuch im Tierpark; endlich mal wieder angenehmere Temperaturen!
Anbei: Abendliche EnergieausbrĂŒche bei den jungen Wilden der Grevy - Zebras
(25.08.2018, 23:36)
Jan Jakobi:   Adrian, ich kann helfen.

Das wird ein langer Beitrag.
Wenn du mir eine Mail schickst kann ich dir die Daten schicken.
(15.07.2018, 23:56)
Jörn Hegner:   dieser zoo möchte doch die spitzmaulnashörner abschaffen und nur noch mit den panzernashörner verbleiben .
(06.07.2018, 22:54)
Nikolas Groeneveld:   Ich kann dazu auch nur sagen, dass die Planung bereits begonnen hat und, dass das Nashorn-und Tapirhaus eben das nĂ€chste Großprojekt im Zoo wird.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, könnte wirklich wunderschön werden.
(21.06.2018, 15:36)
Oliver Muller:   @Adrian: Der ist ja auch leider nicht öffentlich zugĂ€nglich gemacht worden. Google mal, vielleicht sind die Presseartikel dazu noch zu finden. Dort wurde das zumindest grob skizziert.
(20.06.2018, 23:08)
Oliver Muller:   M. W. war die Nashorn- und Tapirhaltung das nĂ€chste von Anfang an projektierte Thema. Die Sanierung des Elefantenhauses, eigentlich ja ein Umbauen zum Menschenaffenhaus, setzt ja einen Neubau eines Elefantenhauses auf dem ErweiterungsgelĂ€nde voraus.
(20.06.2018, 15:39)
W. Dreier:   Was fiel noch auf:
- auf der Tahranlage ist ein Weibchen eingestellt - bisher gab es nur den Bock
- im ``neuen`` Teil wird offensichtlich schon ausgedĂŒnnt: nur noch 1 Przewalskipferd, 2 mĂ€nnliche Springböcke, 2 Kudus,kein Bleßbock zu sehen, viele KĂ€nguruhs sah ich auch nicht. DafĂŒr sah ich bei den Barasinghas einen Hirsch, der nicht der eigene Nachwuchsbock zu sein schein (1,2).
- ansonsten kaum Nachwuchs (auch nicht bei den Weißbartpekaris)- nun gut, 1 Watussikalb
- Wanderuanlage: neu sind offensichtlich der Hochstand und viele Seile.
- zum schon genannten rumĂ€nischen Tiertransporter: aus dem Tierpark, dem Zoo und dem Damerower Werder wurden Wisente nach RumĂ€nien gebracht. Dort sollen auch mit anderen europĂ€ischen Überschußtieren in den SĂŒdkarpaten ein Freibestand aufgebaut werden - der schon seit 2015 lĂ€uft. Zielstellung : 1 000 Tiere!
- neu fĂŒr mich : Orangebauchfruchttaube (anbei)
(18.05.2018, 14:42)
W. Dreier:   Das Pudu-Paar
(17.05.2018, 20:38)
W. Dreier:   Die alte Sicuan-Kuh dĂŒrfte jetzt 22 Jahre haben. Lolek, der Bulle von 2016, ist auf der Anlage - aber wo ist Bolek?
(17.05.2018, 20:36)
W. Dreier:   Bei den Anden-und Jamesflamingos zĂ€hlte ich nach Zugang 25 Tiere, davon ca 17-18 Andenflamingos
(17.05.2018, 20:35)
W. Dreier:   Meng Meng macht das, was sie kann: schlafen und fressen
(17.05.2018, 20:33)
W. Dreier:   War heute bei der "Konkurrenz"

Prinz-Alfred-Hirsch- Nachwuchs
(17.05.2018, 19:46)
Emilia Grafe:   Auch die Wanderu - Anlage schien mir dezent neu strukturiert
(16.05.2018, 20:02)
Emilia Grafe:   Ein Überblick ĂŒber die neue ErdmĂ€nnchen - Anlage
(16.05.2018, 20:01)
Emilia Grafe:   Seelöwenbulle Enzo
(16.05.2018, 19:59)
Emilia Grafe:   Borneo - Bartschwein
(16.05.2018, 19:58)
Emilia Grafe:   Zuletzt vor Eröffnung der Adlerschlucht auch zweimal im Zoo gewesen:
- am Raubtierhaus in der Außenanlage, die zuletzt von einem AmeisenbĂ€r bewohnt wurde, lebt nun ein flugunfĂ€higer Schmutzgeier, in der zugehörigen Innenanlage sieht man durch die TĂŒr gerade so einen Ozelot
- 2 neue Wildhunde sind angekommen (Bestand jetzt 2,2), lĂ€ngerfristig ist laut Tierpflegerin bei der WolfsfĂŒtterung auch eine Zucht gedacht
- ein Jungtier bei den Watussi - Rindern (Bild anbei)
(16.05.2018, 19:57)
Emilia Grafe:   https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/tierchen-wechsel-dich

Noch ein Artikel zu den Tiertauschen zwischen Zoo und Tierpark. Klingt auch so, als wĂŒrde die Takinkuh im Zoo doch noch leben.
(10.05.2018, 11:05)
Emilia Grafe:   Besagter Weißwedelhirsch
(15.04.2018, 19:55)
Emilia Grafe:   SĂŒdlicher Pudu
(15.04.2018, 19:53)
Emilia Grafe:   Nach einem sehr kurzen Schultag am Freitag, dem 13. ging es fĂŒr mich wetterbedingt statt in den Tierpark am Vormittag in den Zoo.
Einzige mir aufgefallene Änderung ist, dass die, aus Leipzig gekommenen, Weißwedelhirsche wie schon vermutet neben den Sikahirschen gegenĂŒber der Prinz - Alfred - Hirsche eingezogen sind.
Außerdem 1 Jungtier bei den Prinz - Alfred - Hirschen (Bild anbei).
(15.04.2018, 19:52)
W. Dreier:   Heute wurde im Zoo der 61. Geburtstag von Gorilla-Dame Fatou gefeiert.
(13.04.2018, 16:24)
W. Dreier:   Pardon - das Bild
(28.03.2018, 19:29)
W. Dreier:   In der vierteljĂ€hrlichen Sonderausgabe ``Berliner Tiere`` wurde nochmals der Plan fĂŒr das Raubtierhaus vorgestellt - mit den Pfeilen die Aus- bzw EingĂ€nge (rechts neu, links ehemals Panda)
(28.03.2018, 19:28)
RĂŒdiger Krichel:   Welcher Bulle kommt als Ersatz fĂŒr Jasper und wann wird er ungefĂ€hr kommen ?
(22.03.2018, 12:07)
Nikolas Groeneveld:   Ich war am vorletzten Wochenende im Zoo.

Da am Sonntag (11.03.) in Berlin wunderbares Wetter war, war es im Zoo entsprechend voll.
Ein lustiges Bild ergab sich dadurch, dass es sehr warm war und den ganzen Tag die Sonne schien, die GewÀsser des Zoos aber trotzdem von der Nacht noch mit einer Eisschicht bedeckt waren.

Dank dem warmen Wetter waren auch fast alle Affen draußen.
Die Kapuziner konnte ich beim Öffnen von KokosnĂŒssen beobachten.

Das Baby auf dem RĂŒcken war dadurch natĂŒrlich einigen ErschĂŒtterungen ausgesetzt.
Doch es lohnte sich und nachdem mit der Nuss lange genug auf dem Baumstamm rumgehÀmmert wurde öffnete sie sich.


Außerdem sind nun einige Bereiche rund um die Anlagen fĂŒr Robben und Pinguine abgesperrt.
Zum Beispiel ist an der Anlage der SeebÀren nur noch ein kleiner Teil des Weges nutzbar, es gibt aber trotzdem keine Sackgasse durch die Bauarbeiten.
Dort arbeitet man im Untergrund wohl an den Rohren.
(21.03.2018, 19:02)
Jörn Hegner:   die kalifornischen dickhornschafe könnten doch vielleicht gut im zoo berlin in der gebirgstier-anlage rein passen , wo die sichuan-takine sind . weil diese hat doch auch der tierpark berlin . vorher waren in dieser anlage mĂ€hnenschafe und danach kreta-bezoarziegen .
(17.03.2018, 23:17)
Gudrun Bardowicks:   Ich finde es auch komisch, dass angeblich nicht gezĂŒchte werden soll. Eigentlich dĂŒrften 2 Anlagen pro Art bei den Leoparden und Jaguaren fĂŒr die Zucht eigentlich reichen. Vielleicht hat man im Augenblick keine Zuchtfreigabe fĂŒr diese Arten, aber zumindest bei den Persischen Leoparden denke ich schon, dass man mit ihnen spĂ€ter auch zĂŒchten wrd. Der alte Jaguar ist fĂŒr die Zucht sicherlich zu alt und bei den Amurtigern gibt es aktuell ja viele Zoos, die mit ihnen nicht zĂŒchten dĂŒrfen. Bei den nicht unterartreinen Löwen ist es sicherlich sinnvoll,mit ihnen nicht zu zĂŒchten.
(08.03.2018, 16:55)
Nikolas Groeneveld:   Ich bin ebenfalls davon ĂŒberrascht, dass laut vielen Zeitungsartikeln nach dem Umbau nicht gezĂŒchtet werden soll.

Bei den Leoparden hat man sich doch extra fĂŒr die Zucht einen jungen Kater geholt.
Auch werden ja in Zukunft noch bei Leoparden und Jaguaren zwei Außenanlagen vorhanden sein.
Ich nahm an, dass man deshalb auch zĂŒchten möchte.
Laut Zeitungsartikeln mĂŒssten dafĂŒr aber weitere Außenanlagen fĂŒr Jaguare und Leoparden entstehen.

Bei den zukĂŒnftigen Leoparden-Anlagen sehe ich ĂŒberhaupt keine Möglichkeit zur Ausbreitung, bei den Anlagen fĂŒr Jaguare könnte man theoretisch noch in den See erweitern.
Hat irgendwer eine Idee, wo solche zusÀtzlichen Anlagen entstehen könnten?


(08.03.2018, 15:06)
Oliver Muller:   GefĂ€llt mir prinzipiell sehr gut. Allerdings hĂ€tte ich mir gewĂŒnscht, dass die Tiger-Außenanlage deutlich vergrĂ¶ĂŸert wird und - wenn man sie schon in einem Warmhaus zeigen kann - eher warme UA gezeigt werden (Hinterindische Tiger, Java-Leopard).
(08.03.2018, 09:13)
Nikolas Groeneveld:   https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/auge-in-auge-mit-einem-loewen

Hier der Artikel des Zoos dazu, mit einer Visualisierung der zukĂŒnftigen Löwen-Innenanlagen und einer Übersichtszeichnung.
(07.03.2018, 16:04)
W. Dreier:   Mir liegt der Plan vor: die WegefĂŒhrung mit neu geschaffenem Eingang an einer Schmalseite (links die jetzige Tigerfreianlage) fĂŒhrt durch die ganze Innenanlage in Richtung des Eingangs ehemals Bao Bao. Die alte Pandaanlage steht fĂŒr die Servale zur VerfĂŒgung. Der ehemalige Zugang bei den Persern wird fĂŒr die Leopardenfreianlage genutzt. Der jetzige Haupt-Eingang wird gĂ€nzlich fĂŒr Freianlagen genutzt, eine stichartige Anlage an diesem Eingang nach Norden fĂŒhrt zur Sicht auf die Innenfreianlagen in diesem U. Wichtig fĂŒr mich: die ``Madagassen`` bleiben!
Etwas `` zu mĂ€chtig gewaltig`` die fast gesamte Außenumrandung mit Kunstfels!

Die Nachttieranlage bleibt (zunĂ€chst?) bezĂŒglich der EingĂ€nge wie gehabt.
(07.03.2018, 15:30)
Sacha:   Ich bin ja nicht gerade ein Fan von "Artenkahlschlag-Knieriem", aber hier kann ich praktisch alle Massnahmen nachvollziehen und finde, das die Reduktion der Arten/des Bestandes relativ sanft umgesetzt werden soll (SOFERN es denn auch so kommt wie beschrieben). Immerhin bleibt alle publikumsattraktiven Grosskatzen (Tiger, Löwe, Leopard, Jaguar) erhalten bzw. es wird wenigstens eine Form gezeigt Glas statt Gitter fand ich auch schon immer besser (lieber Aquarium-Effekt als Knast-Effekt).
(07.03.2018, 15:10)
W. Dreier:   @E. Grafe: Da die Menagerie-Kuh in Paris (geb. im TP 2013) von der San-Diego-Linie stammt, wĂ€re jeder andere Tierparkbulle geeignet - nur: die "Moskauer"-Nachwuchsbullen im TP wĂ€ren von 2016, etwas jung noch. Von der Rotterdamer Linie gibt es aber noch einen Bullen etwa von 2010, der noch (?) in Poznan steht.

(06.03.2018, 08:21)
Emilia Grafe:   Aha :) Das ergibt natĂŒrlich auch Sinn. Ich hatte mir den Verbleib dieses Jungbullen durch ihren Post im Threat ,,Zoos in Frankreich" erklĂ€rt, wo sie schrieben (10.11.2017): ,,Die Fortsetzung der Zucht ist kein Problem, da es einen Nachwuchsbullen vom letzten Jahr (Moskauer Abstammung) im Tierpark B. gibt." Aber dann habe ich da wohl was falsch verstanden. Insofern danke, fĂŒr Ihre Information.
(05.03.2018, 22:29)
W. Dreier:   @E. Graefe: Die ``Sichuantakin-Kuh`` ist wohl einer der Jungbullen von 2016 aus dem Tierpark - da fehlt nĂ€mlich einer.
(04.03.2018, 23:17)
Emilia Grafe:   Ich wĂŒrde fast vermuten, dass die zweite Grevystute auch noch fohlen wird
(04.03.2018, 21:22)
Emilia Grafe:   Kalb der Großen Kudus vom 7.9.2017
(04.03.2018, 21:20)
Emilia Grafe:   Straußenhenne
(04.03.2018, 21:12)
Emilia Grafe:   Blessbock
(04.03.2018, 21:10)
Emilia Grafe:   Ich war heute Vormittag bei beinahe frĂŒhlingshaftem Wetter im Zoo:
Viel gibt?s nicht zu berichten. Viele Nachzuchten aus 2017 sah ich das erste Mal (Blessbock, Großer Kudu, Rappenantilope). Außerdem nun auch schon ein Jungtier bei den Mantelpavianen. Ich finde es doch ĂŒberraschend, dass das Raubtierhaus so sehr weitrĂ€umig abgesperrt ist, dass man nicht mal einen Blick auf die AußenkĂ€fige hat, lediglich die Löwen könnte man theoretisch beobachten. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen mal lĂ€nger im Affenhaus zu verweilen, um die Jungtiere von Kapuziner und Hutaffe zu fotografieren und auch einfach mal alle Affen lĂ€nger zu beobachten, da sich meine Besuche im Affenhaus immer auf 5- 10 min beschrĂ€nken. Aber ich habe wieder nicht lĂ€nger als 5 min ausgehalten?. Im vollen, lauten Haus mied ich den Weg zu den Menschenaffen gleich und ich kann mich auch einfach nicht mit den gekachelten Innengehegen anfreunden, auch wenn sie ja wirklich ordentlich mit Klettermöglichkeiten ausgestattet sind. Umso schöner war der Abstecher ins ErweiterungsgelĂ€nde. Aktion bei den Guanakos und auf der Anlage der Strauße, Kudus und Co.
Außerdem sah ich zwei Tiere bei den Sichuan- Takinen, demnach mĂŒsste die Kuh noch leben.
Anbei: Takinkuh

(04.03.2018, 21:06)
W. Dreier:   Aber der Bulle hat es doch wohl auch ``in sich` (??)
(19.02.2018, 19:45)
Jan Jakobi:   Pang Pha hat 3 KĂ€lber wegen dem Elefanten-Herpes verloren, deswegen wird nicht mehr gezĂŒchtet.
In Chester und Whipsnade wird regelmĂ€ĂŸig gezĂŒchtet obwohl mehrere KĂ€lber am Elefanten-Herpes verstorben sind.
(18.02.2018, 17:40)
W. Dreier:   In der Fasanerie ist jetzt ein Kantjil in der gering Deckung bietenden Anlage hĂ€ufig zu sehen.
Wohl ein offenes Geheimnis: DemnĂ€chst gibt es eine Aufstockung des Hirschbestandes: die Rest-Virginias aus Leipzig kommen (bzw. sind schon da - in QuarantĂ€ne?). Im ``traditionellen`` Pudubereich sind jetzt die Prinz-Alfred`s eingezogen, in deren ehemaliger Anlage sind die Pudus und die ``neuere gewesene`` Anlage der Prinzen (die große grĂŒne Anlage mit dem Wassergraben) ist frei - und vorn umgeben mit einer Holzkonstruktion mit Netzen. Geht eigentlich nur hier fĂŒr die Virginias.

Anbei Kantjil
(17.02.2018, 13:18)
W. Dreier:   Anoabulle.

Die WasserbĂŒffel haben ein KĂ€lbchen
(17.02.2018, 13:10)
W. Dreier:   Schnelldurchlauf:
Auf die Verdrahtung am ehemaligen Eulen-Greiffelsen wurde schon vo meinem VorgÀnger hingewiesen. Die StahltrÀger haben höchstens 4 Meter. Am ``ehemaligen `` Innen-Durchgang wird wohl eine Àhnliche Verdrahtung erfolgen - auch dort sind die HaupttrÀger nicht höher als die umgebenden Kunstfelsen.
Ansonsten: die Pandas: man (nee, Frau) war nicht da, Mann schlief. Auch hier war der Anoabock auf der Anlage. Der Gaurbulle (einstmals ein mÀchtiger Bursche) baut langsam ab. Und der Sichuanbulle hat auch seine 20 Jahre - aber wo ist die Kuh? 2 Jahre Àlter, habe sie seit 2-3 Monaten nicht gesehen.
(17.02.2018, 13:08)
Nikolas Groeneveld:   Traurige Nachrichten gibt es aus dem Nashornhaus 1: Spitzmaulnashornkuh Ine ist am 27.1. verstorben.
Ein kleines Hinweisschild neben der Box wies darauf hin.
Sie hat wohl in den letzten Monaten immer mehr abgebaut.
Ich finde es sehr seltsam, dass der Zoo dazu ĂŒberhaupt nichts im Internet veröffentlicht hat, genauso bei Satu.
Die ehemalige Box von Ine wird nun von Jhansi genutzt.

Anbei eines meiner letzten Fotos von Ine vom 22.10.2017.
(11.02.2018, 20:27)
Nikolas Groeneveld:   Eine große Überraschung gab es fĂŒr mich am Nagetierfelsen.
Dort entsteht nÀmlich auf der FlÀche der ehemaligen Nutria-Anlage gerade eine neue ErdmÀnnchen-Anlage.
Ich hĂ€tte ja eher gedacht, dass die neue Anlage fĂŒr ErdmĂ€nnchen in die NĂ€he des Raubtierhauses kommt, damit, dass sie dorthin kommt, hĂ€tte ich zumindest nie gerechnet.
Bisher gibt es dort nur ein bisschen Kunstfels, aber der sieht schonmal gut aus.
Ein Bild davon zur Linken.

(11.02.2018, 20:22)
Nikolas Groeneveld:   Nachwuchs im Affenhaus gibt es bei den Kapuzinern.
(11.02.2018, 20:21)
Nikolas Groeneveld:   Drinnen erfreuten sich die Gorillas an GrĂŒnzeug.
Orang-Utan-Weibchen Satu wurde laut Hinweisschild am Gehege im Übrigen nach Tel Aviv abgegeben um dort fĂŒr Nachwuchs zu sorgen.

(11.02.2018, 20:20)
Nikolas Groeneveld:   ?Mein Gorilla hat ne Villa im Zoo?, so hieß es in einem Lied aus den 30-er Jahren.
Der Komponist Walter Jurmann wurde zu diesem Lied vom Gorilla Bobby inspiriert und der hatte damals ja wirklich eine Villa (Affenpalmenhaus).
Nun zurĂŒck in die Gegenwart: Bis zur neuen Gorilla-Villa im Elefantenhaus wird man sich wohl noch etwas gedulden mĂŒssen, aber ein neues KlettergerĂŒst, ĂŒber das hier ja auch schon berichtet wurde, steht schon.
Und es ist wirklich schön geworden.

(11.02.2018, 20:19)
Nikolas Groeneveld:   Die Volieren am Raubvogelfelsen werden gerade mit Netz ĂŒberspannt.
(11.02.2018, 20:16)
Nikolas Groeneveld:   Ein weiterer Vorteil, wenn man frĂŒh im Zoo ist: Man hat die Pandas fast fĂŒr sich allein.
(11.02.2018, 20:15)
Nikolas Groeneveld:   Im Raubtierhaus: Dies ist, wie der Zoo nun auch ĂŒber Facebook bekannt gab, ab morgen bis zum Sommer 2019 geschlossen.
(11.02.2018, 20:14)
Nikolas Groeneveld:   Vor kurzem war ich mal wieder im Zoo.
Es war ein sehr schöner Besuch mit vielen tollen Bildern (von denen ich hier leider nur einen kleinen Teil einstellen kann) und viele Tiere ließen sich gut beobachten.
Und es schneite sogar wÀhrend fast des gesamten Besuchs, was ebenfalls zu einer sehr angenehmen AtmosphÀre beitrug.
Es war auch mein Abschiedsbesuch im Raubtierhaus in seinem bisherigen Zustand.
Diesen Besuch nutzte ich auch dazu, mal extra frĂŒh im Nachttierhaus zu sein, um noch Fotos bei Licht machen zu können.
Hoffentlich zur Linken der Beweis dafĂŒr, das mir dies gelang.

(11.02.2018, 20:11)
Mark Meier:   @Emilia Grafe: Erst mal vielen Dank fĂŒr die Bilder und den Bericht!

Zur neuen Kletterlandschaften bei den Gorillas und Schimpamsen kann man bald Videos auf dem YouTube-Kanal von Zoo und Tierpark finden. Auf der Facebookseite des Zoos gibt es auch schon einige EindrĂŒcke von den Gorillas. Wirkt alles sehr gelungen.

Zum Raubtierhaus gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht:
-Der Umbau wird bald richtig losgehen.
-Allerdings wird das gesamte Haus vom 12.2.18 bis Sommer 2019 schließen - inklusive Nachttierhaus.
(29.01.2018, 08:36)
Emilia Grafe:   Oh, ok, wie gesagt, am Mittwoch waren nur noch die Zweifinger- Faultiere ausgeschrieben und da ich bei den vorherigen Besuchen auch nie ernsthaft nach den Nachtaffen gesucht habe (immerhin sind sie im Nachttierhaus zuverlĂ€ssig immer zu sehen), ist es auch kein Wunder, dass ich sie nicht im Affenhaus sah :)
(28.01.2018, 23:33)
W. Dreier:   Am 15.1. waren die Nachtaffen noch da!
(28.01.2018, 22:21)
Emilia Grafe:   Und noch Gerrit, das im Oktober geborene GrĂ©vy- Zebra Fohlen
(28.01.2018, 20:35)
Emilia Grafe:   SelbstverstĂ€ndlich sind 834KB zu groß :/
(28.01.2018, 20:34)
Emilia Grafe:   Noch ein Bild zur umgestalteten Gorillaanlage
(28.01.2018, 20:32)
Emilia Grafe:   Ein bisschen verspĂ€tet kommt heute noch ein kurzer Bericht vom Zoobesuch am Mittwoch.
Einer der HauptbesuchsgrĂŒnde war sicherlich die Einweihung der umgestalteten Gorillaanlage, die von fast allen Tieren mit ein bisschen ausgelegtem Futter doch gut angenommen wurde und die AttraktivitĂ€t der Anlage fĂŒr Besucher und Tiere sicherlich erhöht. (Bild anbei) Ansonsten:
- Nachtaffen nicht mehr im Affenhaus ausgeschildert (nachdem ich sie auch schon bei den letzten Besuchen nicht mehr sah)
- Die Umgestaltung des Raubtierhauses steht scheinbar wirklich "zeitnah" an. Zumindest leben die beiden Löwinnen jetzt wieder beide (getrennt) in den KĂ€figen auf der Löwenseite. Neben den (ehemaligen und zukĂŒnftigen) TigerkĂ€figen gibt es einen Hinweis, dass zwischenzeitlich einige Anlagen nicht besetzt sein werden. Ich fĂŒr meinen Teil hoffe ja auf einen schnelleren Umbau als beim ABH, wenn denn einmal angefangen wurde :/

(28.01.2018, 20:29)
Emilia Grafe:   Und zu guter Letzt: mein derzeit tierischer Lieblingszoobewohner: Das Ringelschwanzmungojungtier
(02.01.2018, 22:29)
Emilia Grafe:   Die SeebĂ€rin bei der FĂŒtterung
(02.01.2018, 22:26)
Emilia Grafe:   Die Tayras
(02.01.2018, 22:24)
Emilia Grafe:   Nochmal
(02.01.2018, 22:22)
Emilia Grafe:   Das Nachtaffen - Jungtier
(02.01.2018, 22:19)
Emilia Grafe:   Mein erster Zoobesuch 2018 ging in den Zoo. 9 Uhr am Eingang Elefantenhaus gestanden und dann wie immer direkt ins Nachttierhaus, da ich ĂŒber die 4 letzten Besuche festgestellt habe, dass dort in den ersten 15- 20 min meistens noch das Licht an ist.
- dort sah ich also das erste Mal auch bei Licht die Erdferkel und die Sechsbinden- GĂŒrteltiere (Bild anbei) und wie immer die sehr aktiven Nachtaffen mit dem stetig wachsenden Jungtier, dafĂŒr leider diesmal nicht den Pumplori
- ansonsten im Raubtierhaus: die Tayras zeigten wie auch schon beim letzten Besuch reges Paarungsverhalten, aber ich vermute mal, dass dort die Chancen auf Nachwuchs eher sehr gering sind, schließlich gab es in den vergangen Jahren auch keinen Nachwuchs ???
- die SeehundfĂŒtterung fand heute nicht bei den Seehunden sondern bei der SeebĂ€rin statt, hĂ€tte ich das vorher gewusst hĂ€tte ich mir wahrscheinlich die ganze FĂŒtterung angeguckt und nicht nur die letzten 5 min

Insgesamt hab ich in den 2 Stunden, die ich im Zoo war, alles gesehen, was ich mir vorgenommen hatte und hatte dadurch durchaus einen positiven Start ins Zoojahr 2018.
(02.01.2018, 22:18)
Nikolas Groeneveld:   Einige Neuigkeiten vom letzten Zoobesuch:
Am Raubvogelfelsen stehen nun in grĂ¶ĂŸer StĂŒckzahl StĂŒtzen. Ich nehme zumindest an, dass es sich dabei um StĂŒtzen fĂŒr die spĂ€tere Netzkonstruktion der Volieren handeln wird.
Ich habe mich allerdings gefragt, warum diese StĂŒtzen rot sind, die mĂŒsste man dann ja wohl nochmal streichen.
Auch ein Teil des Besucherweges ist nun schon zu sehen. Ein Bild davon hoffentlich zur linken.
Die Aufnahme entstand mit Blick in Richtung Schweinehaus, also ist im Vordergrund in etwa die Stelle zu sehen, an der sich frĂŒher die Voliere fĂŒr BartkĂ€uze befand.

Im Schweinehaus fehlten die Halsbandpekaris, nach Aussage eines Pflegers wurden die nach Jugoslawien abgegeben. Jugoslawien existiert ja nun so nicht mehr, aber nun kann man immerhin das Gebiet eingrenzen. In welchem Zoo genau die Tiere nun leben konnte er mir allerdings nicht sagen.
Auf jeden Fall ist durch die Abgabe nun wieder etwas mehr Platz im Schweinehaus.

Die ehemalige Pudu-Anlage gegenĂŒber der Muntjaks ist momentan nicht besetzt, dafĂŒr leben die Pudus jetzt auf der anderen Anlage des GrĂŒnen Hirschhauses. Auf der ehemaligen Anlage der EuropĂ€ischen Damhirsche sind nun Mesopotamische Damhirsche eingezogen.
(30.12.2017, 16:38)
Oliver Muller:   Sieht fĂŒr mich jetzt nicht schlecht aus, allerdings auch nicht wirklich ĂŒberraschend. Ich hĂ€tte allerdings befĂŒrwortet, dass man einen Teil der riesigen WassergrĂ€ben bei den Löwen und Tigern entfernt, um mehr Platz zu gewinnen. Ich hoffe sehr, dass innen einiges passiert, nicht nur optisch, sondern auch deutlich grĂ¶ĂŸere KĂ€fige als bisher.
(23.12.2017, 22:18)
Nikolas Groeneveld:   Es befindet sich auch nur diese eine Tafel an der Dreisternpromenade.
Ansonsten findet sich im oder am Raubtierhaus kein weiterer Hinweis, auf den Umbau.
Auch auf seiner Facebookseite hat der Zoo dazu noch nichts veröffentlicht.

Im Haus selbst war eine Box durch Holzplatten abgeschirmt, es war aber trotzdem zu sehen, dass die blauen Kacheln teilweise entfernt wurden.
So wie es aussieht wohl zum Freilegen einer Leitung.
Könnte man das eventuell schon als Umbaustart ansehen?
(23.12.2017, 14:10)
Nikolas Groeneveld:   Und die Löwenanlage.
Hier wird es neue Besucherplattformen geben, ansonsten wird wohl nicht viel passieren.
Mehr ist aber meiner Meinung nach auch gar nicht nötig, die Löwenanlage ist ja immernoch modern und das obwohl sie aus dem Jahr 1936 stammt.

Es sieht auf den Bildern im Übrigen so aus als ob, der Eingang ins Haus zwischen den Innenanlagen von Löwen und Leoparden geschlossen wird.
(23.12.2017, 14:06)
Nikolas Groeneveld:   Hier der Rest vom Kleinraubtiertrakt.
(23.12.2017, 14:02)
Nikolas Groeneveld:   Auf diesem Bild befinden sich auf der rechten Seite momentan die KĂ€fige fĂŒr den Jaguar.
Ich denke, dass auf der rechten Seite auch weiterhin Jaguare leben werden.
Und auf der linken Seite ein Teil der neuen Außenanlagen des Kleinraubtiertraktes.
(23.12.2017, 13:33)
Nikolas Groeneveld:   Die Tiger-Anlage, der ĂŒberdimensionierte Wassergraben bleibt erhalten.
(23.12.2017, 13:31)
Nikolas Groeneveld:   Nach dieser Tafel ist die hier verlinkte Übersichtszeichnung, die vor einiger Zeit mal im Forum Thema war, tatsĂ€chlich die wirkliche Planung.
https://www.hjw-l.de/index.php/projekte-left/zoobauten-home/288-zoo-berlin-raubtierhaus-021

Anbau die Leoparden-Anlagen, sie werden nicht bis in den See erweitert.
(23.12.2017, 13:30)
Nikolas Groeneveld:   Nochmals
(23.12.2017, 13:26)
Nikolas Groeneveld:   Beim letzten Zoobesuch sah ich am Ende der Dreisternpromenade (neben der ehemaligen Tigeranlage) eine Besuchertafel, die zeigt, wie das Raubtierhaus nach dem Umbau aussehen soll.
Hier erstmal eine GesamtĂŒbersicht.

Eröffnung soll laut Tafel im Sommer 2019 sein.
(23.12.2017, 13:23)
W. Dreier:   Diese ``Zweiteilung`` der Besucher von TP und Zoo ist ja ein ``alter Hut`` - seit mindestens 20 Jahren ist es so. Eher ist erstaunlich, dass der Touristenanteil des Zoos nicht mehr 80 % betrĂ€gt.
(01.12.2017, 18:18)
W. Dreier:   @T. Sagorski: Dank fĂŒr des RĂ€tsels Lösung. Aber ein Privathalter hat Andenflamingos?
(30.11.2017, 17:43)
Tim Sagorski:   Zur Frage vom 05.11.:

Dieses Jahr sind, wenn ich mich richtig entsinne, sieben Andenflamingos eines verstorbenen Privathalters dazugekommen.
(30.11.2017, 08:42)
W. Dreier:   Zu meinem Beitrag vom 26. 11.`: die Schulleiterin der bisherigen ``Ludwig-Heck-Grundschule``gab bekannt, dass man einen neuen Namen fĂŒr die Schule gefunden hĂ€tte: Mascha Kaleko, eine deutsch-jĂŒdische Lyrikerin.
(29.11.2017, 14:36)
W. Dreier:   Nicht im direkten Bezug zum Zoologischen Garten Berlin:

Aus der `Berliner Zeitung` vom Sonnabend:
``Ärger um Grundschule Ludwig-Heck (Mariendorf) - Aktivisten fordern NamensĂ€nderung`` . AngefĂŒhrt wird ein offener Brief einer Initiative von Mitgliedern eines `Forums fĂŒr kritische Psychologie` und eines `Institutes fĂŒr Kunst und Forschung, in dem drauf hingewiesen wird , dass der ja sehr bekannte Direktor des Berliner Zoos (von 1888 -1931) ``ein ausgewiesener Rassist, Rassenkundler und Nationalsozialist gewesen sei`?. Auch auf der Tafel an der Schule (auch an seiner BĂŒste im Zoo) gibt es bezĂŒglich seiner Rolle in den Jahren 33-45 keinen Hinweis - im Gegensatz zu seinem Sohn Lutz, seinem Nachfolger ab 1932. Im Antilopenhaus des Zoos hatte es ja vor wenigen Jahren eine große Ausstellung zur Enteignung der jĂŒdischen AktionĂ€re des Zoos in der Zeit gegeben. GegenwĂ€rtig gibt es noch keine Reaktion von der Schulverwaltung.
Es sei erwĂ€hnt, dass es auch bezĂŒglich der `Heinrich-Dathe-Schule` Diskussionen dieser Art gab, der TierparkgrĂŒnder in seinen jungen Jahren aber weitaus weniger mit dem System verstrickt war.

(26.11.2017, 17:46)
W. Dreier:   Noch ein Nachtrag: Geburt bei den Grevys
(09.11.2017, 17:24)
W. Dreier:   ah - der Bambus war zu groß.....
(05.11.2017, 09:50)
W. Dreier:   Dann aber interessierte nur der Bambus
(05.11.2017, 09:49)
W. Dreier:   Zoo: Überraschenderweise zĂ€hlte ich bei James- und Andenflamingos 20 Vögel: mit Sicherheit waren das summarisch vor ca 2 Monaten nur 14 plus einem Jungvogel (Andenfl.) von diesem Jahr. Hat Slimbridge Vögel transferiert?
PandabĂ€rin Meng-Meng ließ sich nicht sehen. Der Mann streifte durch Sichuans NebelwĂ€lder
(05.11.2017, 09:48)
W. Dreier:   Schnelldurchlauf:
Wenn man GlĂŒck hat, zur FĂŒtterung zu kommen (so 11 Uhr?), sieht man vielleicht auch die BrĂŒckenechsen.
(05.11.2017, 09:44)
Nikolas Groeneveld:   Es freut mich, dass meine Planung und die Skizze gefĂ€llt.

Mit weniger Glas und mehr Netz bzw. Gitter, das durch Pflanzen verborgen wird, könnte ich auch gut leben.
Dabei mĂŒsste man natĂŒrlich darauf achten, dass die FlĂ€chen, durch die die Besucher Einblick in die Anlagen bekommen, nicht zu klein geraten.
Die vielen Besucher sollen ja schließlich alle was sehen können.

Schichtbetrieb wĂŒrde ich ebenfalls fĂŒr keine gute Lösung halten, daher war in meiner Planung nur ein einzelner Jaguar vorgesehen.
Dazu sagte mir Dr.Knieriem im Mai diesen Jahres, dass noch nicht entschieden sei, ob man in Zukunft ein Einzeltier oder ein Paar halten wird.
(02.11.2017, 12:27)
Oskar Schwitters:   @Nikolas Groeneveld: GefĂ€llt mir gut, ich hĂ€tte nur einige kleinere Anregungen/Kritikpunkte:

-Statt der zweiten Haltung von Schmalstreifenmungos bei den ErdmĂ€nnchen wĂ€re mir eine andere Art (z.B. Dunkelkusimanse) wohl lieber, auch wenn eine Ausweitung der Zucht von Schmalstreifenmunngos natĂŒrlich auch sehr wĂŒnschenswert wĂ€re.

- Den Jaguar wĂŒrde ich weglassen, da du in der Anlage entweder nur ein Einzeltier halten kannst oder die Tiere nur im Schichtdienst halten kannst, was im Winter bedeuten wĂŒrde, das ein Tier nur die Box zur VerfĂŒgung hĂ€tte. Bitte nicht! Das Jaguargehege aus deiner Planung wĂŒrde ich darum lieber den Leoparden zuschlagen.

-Da fĂŒr die Leoparden sowieso schon ein Warmhaus mit guten Innengehegen vorhanden wĂ€re, wĂŒrde ich hier lieber eine "warme" Unterart (sprich Sri Lankaner oder Javaner) halten.

- Die GlasflĂ€chen sind mir deutlich zu groß geraten. Wenn ich an die diversen Nachteile von Glas (Spiegelung, Kratzer, Verschmutzung, Vogelschlag, eventuell schĂ€dlich fĂŒr Katzenaugen) denke, wĂŒnsche ich mir doch sehr andere Gehegebegrenzungen wie Harfengitter oder einfach normale Gitter die besucherseitig durch GrĂŒnstreifen verborgen sind. Einzelne Scheiben, durch die der Besucher aus einem Unterstand heraus blickt (Vermeidung von Spiegelung und Verminderung des Vogelschlages), finde ich durchaus gut, nur bitte keine Vollverglasung!

- Hieß es bei den Kleinkatzen nicht mal, dass sie durch die NĂ€he von Großkatzen gestresst werden, oder wurde das inzwischen auch schon widerlegt? Falls nicht, wĂ€re die Haltung in diesem und anderen RaubtierhĂ€usern sicher nicht mehr angebracht. Andere Kleinraubtiere die man ebenfalls in diesen Gehegen pflegen könnte, gibt es aber sicher zur GenĂŒge.

Sonst gefĂ€llt mir deine Planung sehr gut, besonders die Innengehege der Tiger dĂŒrften toll sein.
(28.10.2017, 19:26)
Sacha:   @Nikolas Groeneveld: Das ist ein sehr interessante Idee und schöne Skizze. Besser wĂ€re allerdings gewesen, Du hĂ€ttest das Ganze im Thread "Eure Planung" platziert...
(28.10.2017, 11:55)
Nikolas Groeneveld:   Hier nochmal die gesamten Anlagen fĂŒr Leopard und Jaguar.
Auch diese Anlagen sollen mit Netz ĂŒberspannt sein, um genug Raum fĂŒr Klettermöglichkeiten zu geben.
(27.10.2017, 20:30)
Nikolas Groeneveld:   Hier meine eigene Planung zum Umbau des Raubtierhauses.
Bei dieser Zeichnung bitte nicht auf die Goldwaage legen, wo ein Pflegergang oder der ein oder andere rĂŒckwĂ€rtige KĂ€fig liegt, es geht mir viel mehr um die Grundidee.

Um im Haus mehr Platz zu bekommen könnte man eventuell auch einige rĂŒckwĂ€rtige KĂ€fige in Anbauten realisieren, so wĂ€re im Haus mehr Platz fĂŒr Innenanlagen.
Ein Teil des Sees wird zugeschĂŒttet und die Anlagen der Leoparden werden auf der FlĂ€che erweitert, auch eine neue Jaguar-Anlage entsteht dort.
Um diese Anlagen fĂŒhrt eine BesucherbrĂŒcke herum.

Neben der neuen Jaguar-Anlage entsteht ein Haus fĂŒr ErdmĂ€nnchen und Schmalstreifenmungos, hier hat der Besucher Einsicht in die Innenanlagen.
Der Wassergraben der Tigeranlage wird zum Teil zugeschĂŒttet und es entsteht ein kleiner Besucherunterstand.
Im Haus gehört der jetzige ?JaguarflĂŒgel? komplett den Tigern, der Besucher erhĂ€lt durch Stahlnetz und Glas Einblick in die Innenanlagen.
Am FlĂŒgel entsteht auch eine neue Tiger-Außenanlage fĂŒr das MĂ€nnchen.

Die KĂ€fige der Kleinraubtiere werden abgerissen und durch Netzkonstruktionen ersetzt, so entsteht viel Raum fĂŒr Klettermöglichkeiten.
Die Kleinraubtiere wechseln auch zum Teil die Position, so ziehen z.B. die Tayras in die ehemalige Panda-Anlage.
Die KĂ€fige fĂŒr Rostkatzen, ErdmĂ€nnchen, Mungos und Sandkatzen werden abgerissen, hier entstehen neue Anlagen fĂŒr Ringelschwanz-und Schmalstreifenmungos.
Asiatische Löwen beziehen die Löwen-Anlage.

Die Innenanlagen der Großkatzen werden so weit wie möglich vergrĂ¶ĂŸert und dem Lebensraum der Tiere entsprechend gestaltet, gleiches geschieht auch mit den Außenanlagen.
In beiden FĂ€llen natĂŒrlich mit BeschĂ€ftigungsmaterial und RĂŒckzugsmöglichkeiten.

Noch kurz zu den Farben:

Die dunkelblauen Linien sind Glasscheiben, das GrĂŒne sind GrĂŒnflĂ€chen, das hellblaue ist Wasser.
Soweit also ganz logisch, die gestrichelten Linien stehen fĂŒr Stahlnetz, das Graue sind die rĂŒckwĂ€rtigen Boxen und die weißen Bereiche mit den Linien sind PflegergĂ€nge.

Zu den Zahlen:
1 Persischer Leopard Außen
2 Jaguar Außen
3 Persischer Leopard Innen
4 Jaguar Innen
5 ErdmĂ€nnchen Außen
6 ErdmĂ€nnchen Innen (fĂŒr den Besucher einsehbar)
7 Schmalstreifenmungo Außen
8 Schmalstreifenmungo Innen (fĂŒr den Besucher einsehbar)
9 Malaysischer Tiger Außen (Anlage fĂŒr Mutter und Jungtiere)
10 Besucherunterstand (bietet Einblick in die Tiger-Außenanlage)
11 Malaysischer Tiger Innen
12 Malaysischer Tiger Außen (Anlage fĂŒr das MĂ€nnchen)
13 Asiatischer Löwe Innen
14 Asiatischer Löwe Außen
15 Sandkatze Außen
16 Jaguarundi Außen
17 Rostkatze Außen
18 Tayras Innen
19 Ringelschwanzmungo Außen
20 Schmalstreifenmungo Außen

(27.10.2017, 20:27)
W. Dreier:   Gestern gab es in der ``Berliner Zeitung`` im Berlin-Teil eine Kolumne mit dem Titel
``19 422 LebenslĂ€ngliche`` - womit der ``Knast`` der Gesamtmenge an Tieren im Zoo gemeint ist. Der Artikel war so blöd, dass man nicht einmal darauf antworten muß.
(25.10.2017, 16:17)
Klaus Schueling:   Pressemitteilung

Ein Flusspferd geht auf Reisen

Flusspferdbulle Max verlÀsst den Zoo Berlin

Am 23. November 2012 erblickte ein kleiner Flusspferdbulle namens Max im Zoo Berlin das Licht der Welt. Heute, knapp fĂŒnf Jahre spĂ€ter, ist sein großer Tag gekommen: Er verlĂ€sst seine Heimatstadt und zieht in sein neues Zuhause in einem tĂŒrkischen Zoo.

Auf Empfehlung des EuropĂ€ischen ZuchtbuchfĂŒhrers wurde der Izmir Wildlife Park in der TĂŒrkei als neues Zuhause fĂŒr Max ausgewĂ€hlt. Dort erwartet ihn eine großzĂŒgige und naturnah gestaltete Savannenlandschaft mit Zebras, Giraffen und Co. ?Wir freuen uns, ein schönes neues Zuhause fĂŒr Max gefunden zu haben?, verkĂŒndet Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem zufrieden. ?Er ist mittlerweile in ein Alter gekommen, in dem sich junge Flusspferdbullen allmĂ€hlich von ihrer Gruppe lösen und eigene Wege gehen?, ergĂ€nzt Knieriem. Auch in ihrem natĂŒrlichen Lebensraum verlassen mĂ€nnliche Jungtiere mit Eintreten der Geschlechtsreife im Alter von ca. 6 Jahren ihre Gruppe.

Heute Morgen war es dann soweit: Nachdem Max sich in den vergangenen Wochen bereits an die große Transportkiste gewöhnen konnte, wurde er gegen 8:00 Uhr mit einer großzĂŒgigen Portion Heu und knackigen Äpfeln in die Box gelockt. FĂŒr die Verladung des rund 1.000 kg Schwergewichts auf den LKW kam sogar ein spezieller Kran zum Einsatz. ?Wir haben Max fĂŒr seine Reise gut vorbereitet, seine nĂ€chtlichen Grasrationen hat er in den letzten Tagen in der geöffneten Transportbox bekommen. Erfreulicherweise klappte das Verladen heute dann ohne Probleme?, erklĂ€rt der Zoologische Leiter des Zoo Berlins Dr. Ragnar KĂŒhne. SelbstverstĂ€ndlich werden bei der Reise ausreichend Pausen fĂŒr die Versorgung des DickhĂ€uters eingelegt.

Flusspferde sind in der Regel sehr gemĂŒtliche Tiere und verbringen einen Großteil ihrer Zeit mit Schlafen. Dennoch sollte man sie nicht unterschĂ€tzen, denn ausgewachsene Flusspferdbullen können bis zu drei Tonnen auf die Waage bringen und ihre langen ZĂ€hne als gefĂ€hrliche Waffe einsetzen. FĂŒr die gleißende Sonne der TĂŒrkei ist Max ĂŒbrigens gut gewappnet: Flusspferde verfĂŒgen ĂŒber spezielle DrĂŒsen, die eine Art körpereigene Sonnencreme produzieren, welche ihre Haut vor den schĂ€dlichen ultravioletten Sonnenstrahlen schĂŒtzen.

Nach seinem Umzug leben noch vier Flusspferde im Zoo Berlin: Seine Eltern Kathi (42) und Ede (22) sowie die beiden KĂŒhe Nicole (17) und Nala (6).
(24.10.2017, 14:15)
Mark Meier:   Zwischen Arbeit und noch mehr Arbeit hatte ich heute einen kleinen spontanen Kurztrip zum Zoo eingeschoben. 

Highlight waren ganz klar die Kiwis, die ich vorher noch nie so schön beobachten konnte. Kleine aber feine Anlage. Optisch wirklich ĂŒberzeugt hat mich ansonsten auch noch der rereizvolle Kontrast von historischem Anitlopenhaus und kkrĂ€ftig rotem Pandakomplex. Dahinter dazu die neuen HochhĂ€user der City West. Ja, das hat schon Flair! Dazu noch traumhaftes Wetter.

Schattenseite war mal wieder die extrem starke Besucherfrequenz. In die HĂ€user aber beispielsweise auch die besagte neue Kiwianlage kam man erst, wenn eine Traube Besucher sich herausgezwĂ€ngt hatte. Im Nachttierhaus, aber nicht nur dort, kam man nur schrittweise voran. Bei den Pandas war es das alte Bild. MengMengs RĂŒckwĂ€rtsgeschiebe habe ich mir kurz aus dritter Reihe angeschaut. Zu Jiao Qing habe ich mich gar nicht mehr durch gekĂ€mpft. Generell war ich nach ca zwei Stunden fast froh, wieder draußen zu sein. Trotz vieler schöner EindrĂŒcke fehlt mir fĂŒr einen Parkbesuch etwas der Erholungswert. Selbst in der mE komplett auf Entspannung ausgelegten Strandvogelvoliere war trotz Warten kein Sitzplatz zu finden und auch die Sitzenden sahen eher genervt aus, denn stĂ€ndig huschten Leute rein und raus. Der Zoo ist wohl nicht zuletzt durch die vielen hastigen Touristen wirklich eine exakte Entsprechung der quirligen City. Aber leider kann ich mir auch selten gĂŒnstige Besuchszeiten auswĂ€hlen. 

Übrigens hat einer meiner Begleiter heute entgegen meinem Rat versucht, einen Jahresbericht zu bekommen. Er wurde direkt gefragt, ob er AktionĂ€r sei. Da er keiner ist, war auch mit Geld und guten Worten nichts zu machen. Er wurde auf das Internet verwiesen und sonst freundlich aber bestimmt ĂŒber Papier und Umweltschutz belehrt. Das jetzt mal nur als Hinweis, falls es jemand auf diesem Wege versuchen will. Ob es mit frankiertem Umschlag weiter funktioniert, kann ich nicht sagen.
(16.10.2017, 17:12)
Michael Mettler:   Wie verkauft man denn der Öffentlichkeit, dass sich der Zoo zwar eine millionenschwere neue Panda-Haltung leisten kann (was ja wohlgemerkt keine Haltungsverbesserung fĂŒr bereits vorhandene Tiere war), aber fĂŒr Sturmreparaturen gespendetes Geld braucht?
(07.10.2017, 20:11)
Mark Meier:   Der Förderverein sammelt aufgrund der schweren SturmschĂ€den in Zoo und Tierpark aktuell Spenden fĂŒr die notwendigen Reparaturen und Erneuerungen. 
(06.10.2017, 11:29)
Klaus Schueling:   Pressemeldung von heute (10.46 Uhr):

SturmschÀden in Zoo und Tierpark Berlin

Wegen AufrÀumarbeiten bleiben Zoo und Tierpark heute geschlossen

Zahlreiche umgestĂŒrzte BĂ€ume, verwĂŒstete ZĂ€une und ein tragischer Verlust bei den Flamingos im Zoo. Das Sturmtief hat auch vor Zoo und Tierpark nicht haltgemacht und deutliche Spuren hinterlassen.

ZunĂ€chst das Wichtigste: Fast alle Tiere und Mitarbeiter haben die Orkanböen gut ĂŒberstanden. Nachdem Zoo und Tierpark gestern aufgrund der Unwetterwarnung bereits um 14:00 Uhr die Pforten fĂŒr Besucher schlossen, wurden die Tiere in ihre Stallungen und HĂ€user gebracht. Trotz grĂ¶ĂŸter BemĂŒhungen der Tierpfleger ließen sich die 80 Rosa- und Chile-Flamingos jedoch partout nicht in die Stallungen bewegen,18 von ihnen wurden von herunterfallenden Ästen getroffen und fielen dem Sturmtief zum Opfer. ?Wir sind sehr traurig mitteilen zu mĂŒssen, dass wir trotz aller Vorkehrungen Tiere verloren haben?, erklĂ€rt Vogel-Kurator Dr. Tobias Rahde. Flamingos sind sehr sensibel und entwickeln relativ schnell eine Eigendynamik innerhalb der Gruppe. ?Um alle Flamingos sicher in die Stallungen zu bewegen, benötigen wir in der Regel vier bis fĂŒnf Tage Vorlauf?, ergĂ€nzt Rahde.

Im Zoo wurden zahlreiche umgestĂŒrzte BĂ€ume gezĂ€hlt, auch eine große Linde im Streichelzoo wurde entwurzelt und hat Teile der neu gestalteten Anlage beschĂ€digt. Am Uferweg des Landwehrkanals haben umgestĂŒrzte BĂ€ume den großen Zaun zerstört, zusĂ€tzlich wurde die Außenanlage der Elefanten unweit des Löwentors in Mitleidenschaft gezogen.

Auch im Tierpark sind die SchĂ€den des gestrigen Orkans allgegenwĂ€rtig. Gerade um das historische Schloss Friedrichsfelde sind zahlreiche BĂ€ume umgestĂŒrzt und machen nahezu alle Wege unpassierbar. Mit ĂŒber 10.000 BĂ€umen hat der Tierpark einen besonders ĂŒppigen Baumbestand. Auch die Außenanlagen der Atlas-Hirsche und der Chaco-Pekaris wurden beschĂ€digt, glĂŒcklicherweise sind im Tierpark weder Tiere noch Mitarbeiter zu Schaden gekommen.

"Wenn wir uns die heutigen SchĂ€den anschauen, war es offensichtlich die richtige Entscheidung gestern vorzeitig zu schließen. Wir arbeiten nun mit Hochdruck daran, alle SturmschĂ€den zu beseitigen. Daher bleiben Zoo und Tierpark fĂŒr Besucher heute geschlossen?, erklĂ€rt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem.

Das Aquarium ist heute regulĂ€r von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Am morgigen Samstag werden Zoo und Tierpark voraussichtlich wieder fĂŒr Besucher öffnen.
(06.10.2017, 11:07)
Mark Meier:   Aufgrund der SturmschĂ€den und erforderlichen AufrĂ€umarbeiten bleibt der Zoo morgen geschlossen. Das Aquarium bleibt geöffnet.
(05.10.2017, 19:24)
Klaus Schueling:   Pressemeldung von heute (10.54 Uhr):
Zoo und Tierpark Berlin schließen die Pforten

Aquarium Berlin bleibt geöffnet

Elefanten, Zebras und Giraffen wappnen sich fĂŒr den Sturm und ziehen sich sicherheitshalber in ihre Stallungen zurĂŒck. Aufgrund des angekĂŒndigten Orkans schließen Zoo und Tierpark Berlin heute ausnahmsweise schon um 14:00 Uhr. Herabfallende Äste des alten Baumbestandes könnten eine Gefahr fĂŒr Besucher und Tiere darstellen.

?Die Sicherheit unserer GĂ€ste und Tiere hat oberste PrioritĂ€t und wir nehmen die Unwetterwarnung sehr ernst. Darum haben wir entschieden, den Zoo und den Tierpark ab 14 Uhr zu schließen. Das Aquarium Berlin bleibt regulĂ€r bis 18:00 Uhr geöffnet? erklĂ€rt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem.
(05.10.2017, 11:24)
Oliver Muller:   Mit dem Raubtierhaus wirbt auch Rasbach (RĂŒckseite des aktuellen Tiergarten). Wer macht das nun? Vielleicht die einen innen, die anderen außen?
(03.10.2017, 17:51)
zollifreund:   beim googeln habe ich einen Planzeichnung fĂŒr den geplanten Umbau des Raubtierhauses gefunden:
https://www.hjw-l.de/index.php/projekte-left/zoobauten-home/288-zoo-berlin-raubtierhaus-021
( keine Ahnung wie aktuell das ist).
Nach der Zeichnung scheint sich ja nur die Außenanlagen zu Ă€ndern, Innen bleibt alles beim alten.
(30.09.2017, 16:18)
Sacha:   Das geplante Riesenrad ist ja nicht umgesetzt worden, die dahinterstehende Firma pleite. Das GrundstĂŒck wurde anscheinend an eine "private Investorengruppe unter FĂŒhrung von Reiss & Co." verkauft.

Weiss jemand, was auf dem GelÀnde entstehen soll und wann?

(Nehme an, der Zoo hĂ€tte das GrundstĂŒck gerne zurĂŒckgekauft, wenn er genĂŒgend Schotter gehabt hĂ€tte. Oder irre ich mich?)
(26.09.2017, 16:37)
W. Dreier:   Bezahnung und Ausbildung des ``Daumens`` beim mĂ€nnlichen BĂ€r
(06.09.2017, 23:03)
Jan Jakobi:   Wir hatten vor ein paar Jahren im Thread "ELEFANTEN in Europa 2" ein paar Gedankenspiele bezĂŒglich der zukĂŒnftigen Elefanten-Haltung in Berlin.

Aktuell besteht die Elefanten-Gruppe im Zoo Berlin aus folgenden Individuen:

1,0 Victor, geb. 23.10.1993 (fast 24 Jahre alt)
0,1 Tanja, geb. ca. 1964 (ca. 53 Jahre alt)
0,1 Drumbo, geb. ca. 1970 (ca. 47 Jahre alt)
0,1 Carl(a), geb. ca. 1973 (ca. 44 Jahre alt)
0,1 Iyoti, geb. ca. 1974 (ca. 43 Jahre alt)
0,1 Pang Pha, geb. ca. 00.03.1987 (ca. 30 1/2 Jahre alt)
0,1 Anchali, geb. 12.08.2012 (5 Jahre alt)

Laut ZEP ist eine neue Elefanten-Anlage auf dem ErweiterungsgelÀnde von 1987 geplant.
Das aktuelle Elefantenhaus soll laut ZEP die neue Heimat der Menschenaffen werden.

Ich weiß allerdings nicht wann und in welchem Abstand die genannten Anlagen gebaut werden.
Die vier Ă€ltesten ElefantenkĂŒhe werden vermutlich nicht mehr leben wenn es eine neue Elefanten-Anlage gibt.

Anbei einige Herden mit Herpes-TrÀgern:

- Zoo Amsterdam
- Zoo Berlin
- Zoo Dublin
- Zoo Kopenhagen
- Zoo MĂŒnster
- Zoo Rotterdam
- Zoo Whipsnade
- Zoo ZĂŒrich
(26.08.2017, 22:07)
Oliver Muller:   Gibt es denn nicht noch anderswo Herpes-TrĂ€ger? Man könnte ja vielleicht nach Elefanten-Altenheimen (Karlsruhe) eine Elefanten-Isolierstation aufmachen...
(26.08.2017, 19:43)
Nikolas Groeneveld:   Von den letzten Zoobesuchen:

ZunÀchst, zu einem kleinen flauschigen Highlight:
Bei den Andenflamingos ist ein KĂŒken geschlĂŒpft, das sich gut entwickelt.
Hoffentlich zur linken, ein Foto des KĂŒkens vom 04. August.
Auf der Damhirsch-Anlage stand ein Anoa, auch auf der eigentlichen Anoa-Anlage war ein Anoa zu sehen.
Die Damhirsche waren im Vorgehege der Rentiere untergebracht.
Im Nachttierhaus wurden die Mausmakis nun mit Kleinen Igeltanreks vergesellschaftet.
Im Becken der Gemeinschaftshaltung SĂŒdafrikanischer SeebĂ€r und Nördlicher SeebĂ€r, sah ich nur die SĂŒdafrikanische SeebĂ€rin, das Gehegeschild der Nördlichen SeebĂ€ren war auch nicht da.
Ansonsten ist die Anlage der Nutrias momentan nicht besetzt.

Nun noch zu den Pandas.
Ich freue mich sehr darĂŒber, dass der Zoo Berlin wieder Pandas erhalten hat, fĂŒr mich gehören Pandas nach Berlin.
Ich finde, die Außenanlagen sind sehr schön geworden, sie bieten viel BeschĂ€ftigung, so gibt es dort auf beiden Außenanlagen KlettergerĂŒste mit Schaukeln, WasserlĂ€ufe und auf der Anlage des Weibchens auch eine Holzrutsche.
Beide Außenanlagen bieten auch, was mir sehr wichtig ist, RĂŒckzugsmöglichkeiten fĂŒr die Tiere.
Die Innenanlagen finde ich dagegen weniger schön, dort gibt es keinen Naturboden, ich nehme an aus rein praktischen GrĂŒnden.
Es gibt auch in beiden Innenanlagen Klettermöglichkeiten, allerdings hÀtte man die auch noch höher bauen können, sie sind mir ein bisschen niedrig, da wÀre mehr möglich gewesen.
So war es auch vollkommen sinnlos sich ĂŒber die Deckenhöhe zu unterhalten.
Wobei ich da den Streit um 20 Zentimeter sowieso lÀcherlich fand.
20 Zentimeter bedeuten fĂŒr das Tier nun wirklich keinerlei Mehrwert oder Nachteil.
Aber wie gesagt, die Außenanlagen sind wirklich schön geworden und die können die Pandas ja glĂŒcklicherweise eigentlich das ganze Jahr ĂŒber nutzen, insofern nicht ganz so schlimm.
Die Gestaltung der Panda-Plaza und das Infomaterial fĂŒr Besucher finde ich sehr gelungen.
Ansonsten habe ich noch einen Kritikpunkt, der das rein optische betrifft, beide Anlagen sind nÀmlich an vielen Stellen durch schwarzen Zaun begrenzt.
Man Blick als Besucher stellenweise direkt auf diesen Zaun, er ist nicht verkleidet oder Àhnliches.
Ich verstehe das nicht so ganz, es wÀre nicht schwer gewesen, den Zaun einfach zu verkleiden, oder ihn von mir aus rot (oder in einer anderen Farbe die zu China passt) oder im Bambus-Look zu streichen.
Gerade wo doch Dr. Knieriem eigentlich jemand ist, der den fĂŒr Besucher sichtbaren ZĂ€unen den Kampf angesagt hat.
Da verstehe ich einfach nicht, dass hier nun sowas passiert.
An anderer Stelle hat man das intelligenter gelöst, an einigen Stellen sind die Anlagen nÀmlich auch durch hohe StÀbe, die dicht aneinander stehen und wie Bambus gestaltet sind, begrenzt.
Das sieht wirklich toll aus.
Auch schade finde ich wie gesagt, dass der Chinesische Musikpavillon weder in der Farbe noch in anderem große Ähnlichkeit mit dem Pavillon hat, der dort vor dem zweiten Weltkrieg stand.
Aber der Chinesische Pavillon ist natĂŒrlich trotzdem schön geworden, wenn auch anders als frĂŒher.
Und abgesehen vom schwarzen Zaun finde ich die Gestaltung der Außenanlage fĂŒr Besucher und Tier wirklich schön.
Also genug gemeckert, es ist schon eine wirklich sehr schöne Anlage.

Noch eine Frage zu den Elefanten, die mich schon lange beschÀftigt.
Hat jemand eine Idee, wie der Zoo Berlin in Sachen Elefantenhaltung weiter verfahren könnte?
Das könnte sich ja in der Zukunft wirklich schwierig gestalten.
Mit Victor, Pang Pha und Anchali hat man ja recht junge Elefanten, die den Herpesvirus in sich tragen.
Diese Tiere abzugeben dĂŒrfte sich als schwierig gestalten.
Und auch wenn man die Tiere behÀlt hÀtte man ja langfristig immer das Problem, dass nach dem Ableben eines Tieres, mindestens ein Tier mit Herpes-Virus allein bleibt.
Immer wieder neue Tiere zum letzten Elefanten mit Herpes-Virus zu bringen wĂ€re auch sinnlos, dass wĂŒrde das Problem schließlich nicht lösen.
Die einzig sinnvolle Lösung die mir gerade einfÀllt wÀre am Ende einen Elefanten bis zu seinem Ableben allein zu halten, anders geht es wohl nicht.



(26.08.2017, 16:03)
Jan Jakobi:   Nachtrag:

Im Zoo Berlin wurde am 8. April 1936 der Asiatische Elefantenbulle Orje geboren.
Er starb im August 1938 an einer bakteriellen Infektion.

Elefanten-Herpes kann man bei ihm vermutlich ausschließen.
Allerdings gab es zu seiner Zeit auch Afrikaner im Zoo.
(24.08.2017, 15:51)
Jan Jakobi:   Der Zoo Berlin hielt viele Jahrzehnte beide Elefanten-Arten gemeinsam auf einer Anlage.

Die heute noch im Zoo lebende Asiatin Tanja kam am 8. Januar 1974 aus dem Circus Krone in den Zoo.
Lilak kam im Mai 1974 in den Zoo Berlin.

Im Dezember 1986 traf der Asiaten-Bulle Benny Boy aus einem Circus im Zoo Berlin ein.
Ob er dort mit Afrikanern zusammen lebte ist mir nicht bekannt.

Im September 1987 traf die ca. 6 Monate alte Asiatin Pang Pha im Zoo ein.
Da sie noch auf Milch angewiesen war wurde sie vom Chef-Elefantenpfleger mit der Flasche aufgezogen.

Lilak wurde im April 1996 an den Tierpark Berlin abgegeben.

Im Sommer 1996 wurde das Elefantenhaus im Inneren renoviert.
Benny Boy verstarb vermutlich an einer Vergiftung aufgrund von Lösungsmitteln in der Farbe im August 1996.

Sein Nachfolger Kiba traf am 20. November 1997 aus Houston/USA ein.
UngefÀhr im Juni 1998 deckte er Pang Pha erfolgreich.
Am 31. August 1998 verstarb er an dem Elefanten-Herpesvirus.

Pang Pha brachte am 5. April 2000 das Bullkalb Plai Kiri zur Welt.
Sie nahm ihn nicht an, deswegen wurde er ebenfalls mit der Flasche vom Chef-Elefantenpfleger aufgezogen.

Fast 9 Monate spÀter wurde Plai Kiri am Morgen des 28. Dezembers tot aufgefunden.
Er starb wie sein Vater Kiba an dem Elefanten-Herpesvirus.

Drei Monate zuvor traf der fast 7-jÀhrige Victor aus Ramat Gan im Zoo Berlin ein.
Am 14. Juni 2005 brachte Pang Pha ihr zweites Kalb (Shaina Pali) und am 15.03.2009 ihr drittes Kalb (Ko Raya) zur Welt.

Zwei Jahre spÀter starben innerhalb weniger Wochen gleich 3 der Publikumslieblinge im Zoo Berlin:

Am 19. MĂ€rz starb Knut, am 5. April Shaina Pali und am 27. Mai Ko Raya.

Die beiden ElefantenkÀlber sind an dem Elefanten-Herpesvirus verstorben.
Zu diesem Zeitpunkt war Pang Pha wieder schwanger.
Anchali kam am 12. August 2012 zur Welt.

Die meisten der (Halb-)Geschwister von Kiba sind an dem Elefanten-Herpesvirus verstorben.

Laut upali.ch wird dieser Virus mit Streß in Verbindung gebracht.
Kiba hatte einen weiten Transport, die Eingewöhnung und die ZusammenfĂŒhrung mit den KĂŒhen hinter sich.

Im Tierpark Berlin leben die beiden Elefanten-Arten in einem Haus, aber auf verschiedenen Anlagen.
Bis heute gab es 3 tote KÀlber: Eine Totgeburt wegen Elefanten-Pocken, ein wÀhrend der Geburt verstorbenes Kalb und einen Abort.

Der Tierpark hatte im Juli 1997 2 Afrikaner-KĂŒhe erhalten die 2 mal Kontakt zu Elefanten hatten die an Elefanten-Pocken erkrankt waren.
Die beiden KĂŒhe hatten sowohl in Magdeburg als auch in Leipzig Kontakt zu Elefanten die an Elefanten-Pocken erkrankt waren.

Die Totgeburt fand im Januar 1998 statt.

In Hannover gibt und gab es offiziell keine TodesfÀlle durch diesen Virus, obwohl es viele Jahre beide Elefanten-Arten in Hannover gab.
In der alten Elefanten-Anlage lebten die beiden Arten eng beeinander. Eine Asiatin aus dieser Ära ist noch im Bestand des Zoos.
(24.08.2017, 15:42)
W. Dreier:   Das MĂ€nnchen
(03.08.2017, 21:04)
W. Dreier:   das Weibchen nun
(03.08.2017, 21:04)
W. Dreier:   Meng - Meng im RĂŒckwĂ€rtsgang
(03.08.2017, 21:01)
W. Dreier:   Anbei folgende Skizze zur Marotte von Meng-Meng - das RĂŒckwĂ€rtslaufen:
im Prinzip steht sie zunĂ€chst parallel zur Mauer, den Kopf zu den Besuchern Richtung Norden - dann lĂ€uft sie rĂŒckwĂ€rts - am Glas zum Freigehege angekommen (ohne zu Touchieren) wendet sie sich leicht nach Westen - macht eine gute halbe Runde - richtet sich dann langsam parallel zur Mauer aus - und es geht weiter.
NatĂŒrlich nicht den ganzen Tag - es wird geruht, gefressen. ``Im Prinzip` ist der Kopf in Richtung Norden und Westen (auch Zuschauer) ausgerichtet.
Skizze anbei
(03.08.2017, 21:00)
W. Dreier:   und weil er ein so imposantes Tier ist: der Gaurbulle
(18.07.2017, 20:57)
W. Dreier:   Soeben vom Zoo herausgegeben - Geburten in den letzten ca 4 Wochen:
2 Krauskopfpelikane/ 1 Rosaflamingo/1 kalif. Seelöwe/ 1 rotes RiesenkĂ€ng. / 1 Grantzebra/ 2 Seehunde/ 1 Bleßbock/ 1 Prinz-Alfred-Hirsch !!/ 1 Pekari/ diverse SĂ€belschnĂ€bler
hier nur der Bleßbock vom Juni
(18.07.2017, 20:55)
Michael Mettler:   Wenn das MĂ€nnchen sie eines Tages besteigen will, wird der Zoo noch froh sein, wenn das Weibchen dann rĂŒckwĂ€rts statt vorwĂ€rts geht ;-)
(15.07.2017, 18:43)
W. Dreier:   @O. MĂŒller: Nee, Nee - da haben wir uns missverstanden - die Leitung des Zoos bemĂŒht sich, die ``Marotte`` zu analysieren!
(15.07.2017, 18:19)
Oliver Muller:   @W. Dreier: PETA und Endzoo bemĂŒhen Wissenschaftler???
(15.07.2017, 18:07)
W. Dreier:   @O. MĂŒller: Na ja , nicht nur! Die geballte Wissenschaft wird eingespannt , u.a. die Experten vom IZW. Am einfachsten haben es die Physiologen: Was wollt ihr, die frißt doch! Die Biochemiker haben es nicht so einfach: 4 Jahre alt geworden, schwierige Jahre, die Hormone, die Hormone!! Und dann die Verhaltensleute: vielleicht der Stress????? Zu viele Besucher? Und die ``Historiker ``sagen: was wollt ihr, Meng Meng verhielt sich doch schon in Chengdu so! Bleiben noch die Kaffeegrundinterpreten: So ein Tier darf nicht in einen Zoo!
Und bezĂŒglich der Stressvariante schrieb heute ein Glossenscheiber in der ``Berliner Zeitung`` : Stress? Zu viele Besucher? Na dann schickt sie doch auf den BER: da tut sich nichts, da ist absolute Ruhe! - nachdem nun durchsickerte, dass die Eröffnung wahrscheinlich auch 2018 nicht sicher ist. Welche Ruhe ist dort!

(14.07.2017, 20:17)
Oliver Muller:   @W. Dreier: Da haben sie sicher einen Panda-Experten aus dem Hut gezaubert, der eine psychologische Analyse gemacht hat?
(13.07.2017, 22:49)
Nikolas Groeneveld:   @W. Dreier: Vielen Dank fĂŒr die regelmĂ€ĂŸigen Berichte und die schönen Fotos.
Und an dieser Stelle sei auch fĂŒr die sehr interessanten historischen Panda-Aufnahmen gedankt.
(13.07.2017, 21:44)
W. Dreier:   a propos Hundeanlage im TP - im Zoo sind gerade zwei mĂ€nnliche HyĂ€nenhunde eingezogen, nachdem die Anlage lange leer stand.
(13.07.2017, 20:46)
W. Dreier:   Oh, Endzoo Deutschland und Peta haben sich auch schon zur ``Marotte`` gemeldet!
(12.07.2017, 19:29)
W. Dreier:   eine goldene Pandadame in Xian, Sept 1994. Die Pandas im Tsinling-Shan sollen etwas weniger Schwarz haben. Der Nachwuchs von ihr war ``normalfarben``
(12.07.2017, 18:50)
W. Dreier:   noch 2 Aufnahmen aus historischer Sicht, die jetzige Zoo-Pandas sind etwa meine Nummern 15 und 16:

Panda -Mann An An 1970 in Moskau. Eine elende Anlage, 10 x 10 m; keinerlei Ausstattung. Trotz dessen wurde er ca 14 Jahre alt - damals Rekord. BerĂŒhmt wurde er durch die Fahrt durch den eisernen Vorhang nach London zur Dame Chi Chi - ohne Erfolg
(12.07.2017, 18:48)
W. Dreier:   Etwas Erfreuliches: je 2 Anden- und 2 Jamesflamingos sitzen auf frischen Schlammnestern, aber kein Zwergflamingo.

Panzernashorn Narayani erfreute sich an dem Luftblubbern
(12.07.2017, 17:07)
W. Dreier:   `` Was ist denn da 30 m weiter los?``
Der Gerenukbock stand so an die 5 Minuten und wunderte sich.
(12.07.2017, 17:04)
W. Dreier:   ``Was die Zugereisten` können, kann ich auch!
(12.07.2017, 17:03)
W. Dreier:   ``Da liege ich, ich kann nicht anders``
(12.07.2017, 17:00)
W. Dreier:   Gestatten: Jiao Qing.
Da ich etwas eher als die noch am Ticketschalter Stehenden hineinkonnte, erlebte ich noch einen ``beweglichen`` Pandamann - na ja, 5 m von einem Liegeplatz zum anderen. Dort lag er auch noch gegen 10.30, wahrscheinlich auch gegen 11.30. Doch da wollte ich mich nicht mehr in die 50m-Schlange einreihen. Übrigens war dann der Zoo wunderbar leer!
Pandadame Meng Meng war nicht zu sehen - in einem Blog des Zoos wurde erwĂ€hnt, dass sie eine spezielle Marotte schon aus China mitgebracht hat: sie lĂ€uft sehr hĂ€ufig rĂŒckwĂ€rts. Man wĂŒrde nach ``Analyse`` ein besonderes Trainingsprogramm entwerfen. Möglicherweise könnte sich das auch auf dem FreigelĂ€nde Ă€ndern
(12.07.2017, 16:59)
W. Dreier:   Nachwuchs bei den Sibir. Steinböcken.

Nachtrag zur Greifvogelvoliere: eröffnet ist eine sĂŒdamerikan. Anlage auf der Westseite unter Einbeziehung der alten Bartkauzanlage. Bisher Königsgeier und Karakara.
(17.06.2017, 18:20)
W. Dreier:   Waldmurmeltier
(17.06.2017, 18:16)
W. Dreier:   Der Haupteingang zum Pandahaus
(17.06.2017, 18:15)
W. Dreier:   Der Pandaimport entwickelt sich in den Berliner Zeitungen zum Tagesthema. Die ``Berliner Zeitung` hat jetzt mindestens 3 Tage hintereinander berichtet - heute gab es sogar einen Artikel im ``Spiegel``.
Ich selbst hatte gestern kurz im Zoo ``zu tun``, rannte kurz durch Zoo und Aquarium, ohne alles zu begehen:
- 1 Geburt bei den Bleßböcken, 5 bei den Sibirischen Steinböcken, auf der Watussi-Anlage steht eine weitere Kuh (jetzt 1,2). Im Vogelhaus ist die Kiwianlage eröffnet worden - 2 mĂ€nnliche Vögel. Mal schauen, wie sich bei Kunstlicht die Vegetation entwickelt - die jetzige Bepflanzung gefĂ€llt.
An der Greifvogelanlage wird weiter gebastelt, sprich verdrahtet, es scheint, als wĂŒrde der ehemalige Durchgang doch insgesamt verdrahtet. Im Aquarium wird ein Blauer Baumwaran ausgestellt, die Seeschlange scheint nicht mehr zu existieren, dafĂŒr zieht eine recht große MurĂ€ne ihre Bahnen.
Anbei der Aufbau der Spitze des chines. Tempels - wie ĂŒberhaupt jetzt allerhand chinesischer ``Schnickschnack`` angebracht wird. Hauptgegenstand ist jetzt die Bepflanzung - innen wie außen.
(17.06.2017, 18:14)
W. Dreier:   Laut Veröffentlichung des Zoos sollen die Pandas am 24.Juni in Schönefeld nach ca. 12,5 Stunden Flug landen.
(13.06.2017, 19:14)
Oliver Muller:   Ich meine mich doch dunkel zu erinnern, dass es kĂŒrzlich noch hieß, die Chinesen hĂ€tten alles inspiziert und seien sehr angetan gewesen???
(18.05.2017, 21:55)
Nikolas Groeneveld:   https://www.morgenpost.de/berlin/article210615581/Riesenpandas-Mengmeng-und-Jiao-Qing-ziehen-nach-Berlin.html
Hier hört sich das schon ganz anders an.
Man war ja schließlich auch in China und hat dort die PlĂ€ne vorgestellt und da hat ja auch keiner was gesagt.
In anderen Artikeln wird zwar wieder behauptet, Andreas Knieriem hĂ€tte sich anders geĂ€ußert, ich glaube aber eher an diesen Artikel.
Schließlich wĂ€re es ja auch ziemlich sinnlos, jetzt noch die gesamte Anlage in Frage zu stellen, immerhin ist die schon fast fertig.
(18.05.2017, 21:32)
Sacha:   Ein mir gut bekannter Zoodirektor meinte einst, er wolle fĂŒr seinen Zoo keinen Grossen Pandas, weil diese ein Politikum seien. Damals hielt ich die Antwort noch fĂŒr eine Ausrede...
(18.05.2017, 21:11)
W. Dreier:   Ich erhielt die Mitteilung, dass nach dem Tod des Barasigha-Hirsches nun ein neuer Bock existiere - leider ist es ``nur"" der letzte Nachwuchs. Nun also 1,2
(17.05.2017, 19:33)
W. Dreier:   am Ende der Reihe: Bison, Wisent, WasserbĂŒffel - dann jetzt 1,1 Watussis`s
(17.05.2017, 08:57)
Jörn Hegner:   jetzt soll doch wieder der zoo berlin watussi-rinder halten und wo sind diese genau in welchen gehege .
(16.05.2017, 20:54)
Nikolas Groeneveld:   Der Umbau des Raubtierhauses hat wohl begonnen.
Im Graben der Löwen-Anlage liegen allerlei Baumaterialien und die Scheiben an der Anlage wurden verdeckt.
Außerdem steht am Eingang zum Raubtierhaus, an der Seite zum Aquarium, ein BaugerĂŒst.
Das Raubtierhaus ist allerdings weiterhin begehbar.
Hier noch ein paar mehr Informationen zum Umbau.
http://www.abendblatt-berlin.de/2017/05/02/der-zoo-macht-sich-fit-fuer-die-zukunft/
Ansonsten haben die Sikahirsche und die Damhirsche die Anlage getauscht.
Die Königsgeier sind schon zurĂŒck am Raubvogelfelsen, ihre Voliere wurde etwas vergrĂ¶ĂŸert, ich bin schon gespannt, auf den Rest.
Ansonsten fiel mir auf, dass zwischen dem neuen Eingangsbereich am Löwentor und dem Elefantenhaus genug Platz fĂŒr einen Besucherweg gewesen wĂ€re.
Ich halte den neuen Eingangsbereich fĂŒr einen hĂ€sslichen Zweckbau und ĂŒberhaupt nicht einladend.
So nebenbei bemerkt, das erste, was der Besucher bevor er den Zoo betritt zu sehen bekommt ist ein Blick in einen total hÀsslichen Platz am Elefantenhaus (Beton usw.).
Wieso hat man diesen Bereich nicht einfach verkleidet?
Ich verstehe sowieso nicht, warum man am Eingangsbereich Einblick in jeden Wirtschaftsbereich hat, der dann nicht mal schön gestaltet ist und weshalb dort nirgendwo z.B. Rohre ein bisschen verdeckt wurden.
Meiner Meinung nach einfach ein hÀsslicher Zweckbau der mehr abschreckend als einladend wirkt.
Und dann gibt es nicht mal mehr einen direkten Besucherweg von dort zum Elefantenhaus, obwohl dort Platz wÀre.
Das macht es sehr unpraktisch, wenn man ins Elefantenhaus will, muss man immer um die gesamte Elefantenanlage herum und dann natĂŒrlich auch wieder den ganzen Weg zurĂŒck.
(11.05.2017, 13:37)
Mark Meier:   Heute sollen Zoo und Tierpark von 12-14 Uhr bestreikt werden. Verdi geht davon aus, dass mehr als die HĂ€lfte der Mitarbeiter dem Streikaufruf folgen werden. Wie immer soll die Versorgung der Tiere nicht leiden. Unter anderem an den Kassen könnte es EinschrĂ€nkungen geben.
(08.05.2017, 09:52)
Jan Jakobi:   Im Zoofreunde-Forum wurde ein Foto eines alten Fotos hoch geladen.
Es ist im frĂŒhreren Lichtensteinsaal des Restaurants aufgenommen worden.

Auf dem Foto ist ein riesiges Krokodil zu sehen, welches auf einem Felsen liegt.
Im Hintergrund ist ein GebÀude zu sehen, welches ich nicht wieder erkenne.
Auch das Krokodil kenne ich nicht.
Den Felsen erkenne ich auch nicht wieder.

Handelte es sich um eine Ausstellung?
Wo im Zoo war das?
(06.05.2017, 17:17)
W. Dreier:   Wie man sieht , war der Winkel nicht richtig.

Hab dann noch was in Zoos Selteneres als (kommende) Pandas fotografiert: Anden-und Jamesflamingos. Hier Letzterer.
im Nebenbereich , der Wellenanlage , wird gerade gearbeitet, ansonsten hat man noch ca 5 große Ladungen von Ostsee-/Nordsee-Sand vor und in die Anlage gekippt.
(26.04.2017, 18:45)
W. Dreier:   Scheußlich (fĂŒr den Fotografen) dieses BĂ€renaquarium!
Entweder die Tiere sind nicht draußen - wenn ja, steht die Sonne verkehrt - oder der Winkel ist nicht richtig (man muß genau das Objektiv anlegen) - und das geht außerdem nur an den nicht beschichteten Scheiben. Von den ca. 12 Riesenscheiben sind das aber nur 3 - und davor sind dann noch Bambuspflanzungen. Ist die Position entsprechend zu verĂ€ndern, stehen an dieser Scheibe schon 30 Besucher. Und wenn alles stimmt, befindet sich der junge Lippi hinter der Mama!
Übrigens haben die beiden LippenbĂ€ren ca 50 % der GrasflĂ€che umgebuddelt - und die Schnauzen sind immer in der Furche!
Hier ein bescheidener Erfolg, hatte nicht viel Zeit.
(26.04.2017, 18:37)
W. Dreier:   Im Rinderrevier ist nun zur schon existenten jĂŒngeren Watussi-Kuh der Bulle vom Tierpark eingezogen.
(26.04.2017, 18:27)
W. Dreier:   Im allgemeinen Sprachgebrauch bedeutet eigentlich das Wort ``leihen`` , dass es unentgeltlich ist. Oder ist das ``Westsprache`` - siehe auch ``RĂŒckbau``?
Schnelldurchlauf durch den Zoo: das Pandahaus ist verputzt, der Bereich im Inneren und die begehbaren Außenbereiche sind gepflastert, erste Scheiben werden eingesetzt - auch die einsehbare Stelle gegenĂŒber dem Antilopenhaus. Dort direkt wird eine Baumklettereinheit errichtet. In beiden Aussenbereichen beginnt die Gestaltung mit Kunstfels - inklusive `Baum`höhle. Etwa zwischen Zugang Affenhaus und Antilopenhaus befindet sich der Hauptzugang zum Haus - dort entsteht gerade ein rotes chinesischen Tor.
Tierisches: Im Vogelhaus ist der Bestand nach der Eröffnung nicht verÀndert, in der Fasanerie ist die historische Vogelkopfschnitzerei wieder am Platz.
(26.04.2017, 18:24)
W. Dreier:   -und das war nicht einmal am 1. April. Aber BZ und meine Berliner Zeitung - und die Zoologie, das ist ein sehr ``gespaltenes`` VerhĂ€ltnis. Letztere hatte bei der Reklame fĂŒr ein Kinderbuch Elster und Flötenvogel durcheinander gebracht - lĂ€ĂŸt sich vielleicht noch akzeptieren, letztere fliegen ja hier nicht herum. Wenn nur das Foto nicht wĂ€r....
(17.04.2017, 11:46)
Sven Brandt:   Vielleicht kann man ja auf den Hirsch-Eber aus der JohannismĂŒhle zurĂŒckgreifen, den es dort angeblich gibt (ist mir dort noch nie begegnet, v. a. ist mir das Geweih noch nie aufgefallen ...):
"Im GebĂŒsch begegnete die Kleine plötzlich einem ausgewachsenem Hirsch-Eber mit prĂ€chtigem Geweih!"
http://www.bz-berlin.de/berlin/umland/baruth-hirsch-attackiert-maedchen-2-trifft-es-im-gesicht

(17.04.2017, 08:53)
Nikolas Groeneveld:   Ich war am letzten Freitag im Zoo.
Der Innenteil Fasanerie ist nach der Umgestaltung wieder fĂŒr Besucher begehbar.
Man hat die vorher kleineren Volieren zu grĂ¶ĂŸeren zusammengelegt, außerdem wurden die vorher grĂŒnen RĂŒckwĂ€nde mit Landschaftsbildern bemalt.
Im Besucherbereich wurde mit Kunstfels gearbeitet und auch dort wurden die WÀnde und die BesucherbÀnke neu gestrichen.
Die Vogelköpfe aus Holz hÀngen weiterhin im Besucherbereich, allerdings fehlen einige der Holzschnitzereien und auch der Schaukasten mit den Eiern verschiedener Vogelarten fehlte bei meinem Besuch.
Hoffentlich kehren die Holzschnitzereien und der Schaukasten bald zurĂŒck, es wĂ€re meiner Meinung nach ein großer Verlust, sie nicht wieder anzubringen.
Ansonsten kehrt wieder Leben in die ehemalige Anlage der Nilflughunde im Vogelhaus ein.
Allerdings ziehen diesmal keine Nilflughunde sondern Kiwis in die Anlage.
Die Kiwis sollen dann ab Ende April fĂŒr Besucher zu sehen sein.
NatĂŒrlich passen die Kiwis nicht in den Afrikabereich, aber vielleicht hĂ€ngt man ja ĂŒber den Eingang zur Kiwi-Anlage ein großes Schild mit der Aufschrift Neuseeland oder Welt der Kiwis, dann fĂ€nd ich es vollkommen in Ordnung.
Ich freue mich sehr darauf, die Kiwis endlich beobachten zu können und bin sehr gespannt auf die Anlage.
Ansonsten wurde der neue Abschnitt des Spielplatzes eröffnet und das Restaurant ist nach Umgestaltung wieder geöffnet.
Am Panda-Haus gibt es die ersten Glasscheiben und im Streichelzoo gibt es noch mehr Jungtiere bei den Kamerunschafen.
@Michael Mettler: Es könnte natĂŒrlich sein, dass man in Zukunft wieder durchgehend Watussi-Rinder auf der Anlage halten will, dann wĂ€re natĂŒrlich baldige Gesellschaft fĂŒr das momentan allein lebende Rind nicht schlecht.
Allerdings gibt es ja Watussi-Rinder schon im Tierpark, außerdem hoffe ich nicht, dass man nur deshalb die Yaks abgegeben hat.
Da wĂ€re es mir lieber gewesen, man hĂ€tte die WasserbĂŒffel abgegeben und deren Anlage fĂŒr andere Rinder genutzt.

(17.04.2017, 01:18)
W. Dreier:   Fatou feiert heute ihren 60. Geburtstag - hier ein Foto vom Juni 016
(13.04.2017, 10:55)
Michael Mettler:   Ich glaube kaum, dass neue Bartschweine importiert werden. Berlin soll die ganze Zeit ĂŒber Probleme gehabt haben, Interessenten fĂŒr Nachzuchten zu finden, daran dĂŒrfte sich wohl so schnell nichts Ă€ndern. Ist ja mit Weißbartpekaris auch nicht anders, wobei vielleicht eine Rolle spielt, dass beide Arten auch als nicht ungefĂ€hrlich fĂŒr Pfleger gelten... Selbst bei Visayas-Pustelschweinen soll sich die Nachfrage unter Zoos in Grenzen halten. Sind halt alles optisch eher unauffĂ€llige Tiere, da stĂŒrzen sich die Zoos eher auf Pinselohr- und Warzenschweine, auch wenn die nicht bedroht sind.

@Nikolas: Die ehemalige Yak-Anlage war davor eine Watussi-Anlage. Vielleicht will man schlichtweg wieder zu den Wurzeln zurĂŒck.
(11.04.2017, 22:13)
Hannes Lueke:   Ist der Bedarf an Barbirusa denn da?
(11.04.2017, 13:09)
Nikolas Groeneveld:   BezĂŒglich der Hirscheber kann man nur hoffen, dass sich die Tiere in Asien gut vermehren und dass Europa vielleicht auch mal ein paar Tiere bekommt.
Eins hatte ich noch vergessen, auf das Weibchen aus Stuttgart kann man auch nicht hoffen, was die Zucht angeht.
Sie hat wohl Probleme mit den HinterlĂ€ufen, der Pfleger vermutet daher, dass sie unter dem Gewicht des MĂ€nnchens zusammenbrechen wĂŒrde.
WĂ€re hier eventuell kĂŒnstliche Befruchtung eine Möglichkeit?
Auch bei den Bartschweinen wĂ€re es natĂŒrlich schön, wenn sie sich in Asien reichlich vermehren und auch dort eventuell noch mal Tiere nach Europa kommen wĂŒrden.
Ich meine auch, gehört zu haben, dass es in Singapur auch noch recht viele Bartschweine gibt.
Ich war am letzten Wochenende wieder im Zoo.
Der Bau des Spielplatzes und der Panda-Anlage schreitet voran.
BezĂŒglich der Pandas hieß es letztens von der Bild, dass die Tiere 30 Tage in QuarantĂ€ne bleiben mĂŒssten.
Diese 30 Tage QuarantÀne können sie dann wohl auch im Zoo verbringen.
Ansonsten ist der Weg durchs Hirschrevier wieder auf, ich sah sogar nach einer gefĂŒhlten Ewigkeit mal wieder einen Prinz-Alfred-Hirsch.
An vielen Anlagen gab es schon letzte Woche neue Beschilderung so z.B. im Rinderrevier und bei den BĂ€ren.
In der ehemaligen Yak-Anlage lebt immer noch das Watussirind, ich frage mich wirklich, woher es kommt und was man mit ihm noch vorhat.
An der Baustelle des Raubvogelfelsens traf ich zufÀllig Heiner Klös und nutzte die Gelegenheit, um ihn mal ein bisschen nÀher zum Umbau zu befragen.
Der Kunstfels wurde ĂŒber den Naturfels gesetzt, weil der Naturfels in sehr schlechtem Zustand war.
Man hatte wohl keine andere Wahl, schließlich muss das ganze ja auch isolieren, was der Naturfels wohl nicht mehr wirklich tat (immerhin ist die Anlage von 1909).
Die restlichen Naturfelskulissen im Berliner Zoo hat man wohl alle vor ein paar Jahren renoviert, sodass ihnen dieses Schicksal erspart bleiben wird.
Beim jetzigen Umbau hat man zunĂ€chst einmal außen den Kunstfels angebracht und innen alles auf den modernsten Stand gebracht, denn auch innen war wohl alles nicht mehr wirklich in gutem Zustand.
Auf der FlĂ€che entsteht jetzt wirklich eine begehbare Voliere, ansonsten mĂŒssen wohl wegen dem Denkmalschutz einige Volieren so bleiben.
Ich bin schon sehr gespannt, auf das Endresultat.

(10.04.2017, 23:33)
Mark Meier:   Die Auflagen aufgrund der Vogelgrippe wurden aufgehoben!
(08.04.2017, 14:17)
Hannes Lueke:   Ich mĂŒsste echt ĂŒberlegen aber ich könnte schwören ich habe Schwein in Singapur gegessen
(07.04.2017, 22:24)
W. Dreier:   --- aber die dort residierenden Chinesen? Schweineohren, Schwarte?
(07.04.2017, 17:07)
W. Dreier:   Die Bartschweine kamen seinerzeit (um 2000) aus Singapur - leider alles Wurfgeschwister. Der Import wurde möglich, da Singapur als quasi ``muslimisches Land`` keinerlei Schweinezucht betrieb und so entsprechende Krankheiten nicht befĂŒrchtet wurden - ob das heute noch so (relativ) einfach ist?
(07.04.2017, 17:02)
Patrick Marburger:   Wow, wĂ€re schon einmal was wenn man die Menge in Europa hĂ€tte...
(07.04.2017, 09:59)
Hannes Lueke:   Ich habe in der Nightsafari Singapur ĂŒber 20 Hirscheber Weibchen gezĂ€hlt
(07.04.2017, 09:54)
Nikolas Groeneveld:   Ich war auch am letzten Wochenende im Zoo.
Beim LippenbĂ€renbaby hatte ich nur mĂ€ĂŸigen Erfolg, was gute Fotos angeht.
Denn auch bei meinem Besuch klebten Mutter und Jungtier in der hintersten Ecke der Anlage und haben sich dort kaum einen Meter wegbewegt.
Aber dann bewegte sich das Jungtier doch noch etwas von der Mutter weg.
FĂŒr ein gutes Foto hat es zwar nicht gereicht, aber immerhin war es zu sehen.
Ich freue mich sehr, dass jetzt am Spielplatz was passiert.
Teile vom alten GerĂŒst sahen zum Teil wirklich miserabel aus, an der Rutsche haftete sogar grĂŒner Belag.
Es ist dringend notwendig, dass dort etwas passiert, schön, dass man jetzt damit angefangen hat, etwas zu verÀndern.
Der Weg durchs Hirschrevier ist zurzeit komplett fĂŒr Besucher gesperrt, so, dass Pudus, Prinz-Alfred-Hirsche, Sikas und Wasserrehe momentan nicht zu sehen sind.
Im Raubtierhaus hat mich ĂŒberrascht, dass jetzt doch eine der Löwinnen wieder auf der ehemaligen Tiger-Anlage lebt.
So war es ja recht lange, bis dann vor einer ganzen Weile wieder beide Löwinnen in den LöwenkÀfigen nebeneinander gehalten wurden.
Sie wurden im Wechsel auf die Außenanlage gelassen, weil eine ZusammenfĂŒhrung nicht gelang.
FĂŒr mich kam es sehr ĂŒberraschend, als dann vor nicht allzu langer Zeit doch beide Löwinnen in den InnenkĂ€figen zusammen gehalten wurden.
Warum jetzt wieder eine von ihnen auf die ehemalige Tiger-Anlage umgezogen ist, weiß ich nicht.
Ich habe außerdem mal einen Pfleger am Schweinehaus gefragt, wie es bezĂŒglich Hirschebernachwuchs aussieht.
Es sieht nicht gut aus, beim momentan zusammenlebten Paar klappt es nicht.
Der Pfleger nimmt aufgrund vom Ă€ußeren Erscheinungsbild an, dass es sich bei MĂ€nnchen und Weibchen um zwei verschiedene Unterarten handelt.
Laut Zootierliste gibt es aber beim Sulawesi-Hirscheber keine zwei Unterarten.
Auf jeden Fall, sagte der Pfleger, dass man noch nie Erfolg bei der Zucht hatte, wenn MĂ€nnchen und Weibchen sich vom Ă€ußeren Erscheinungsbild her so unterschieden haben.
Außerdem sagte der Pfleger, dass er denkt, dass der Hirscheber in den Zoos zu den aussterbenden Arten gehört.
Ich habe zum Zoo Singapur gehört, dass es dort noch große Gruppen von Hirschebern und Bartschweinen geben soll.
Weiß jemand genaueres zu den außereuropĂ€ischen Bestanden von Hirschebern und Bartschweinen?
Hatte die Wilhelma nicht auch mal mit dem Gedanken gespielt, Hirscheber aus Amerika oder Asien zu importieren?
Weiß jemand, was aus diesen Überlegungen geworden ist? (nicht viel, befĂŒrchte ich)
Im ĂŒbrigen, gibt es im Streichelzoo gerade 4 LĂ€mmer und 2 Babykaninchen zu bewundern.

(06.04.2017, 23:03)
W. Dreier:   Der LippenbĂ€r heißt seit dieser Woche ``Balou`` - aus dem Dschungelbuch also. Wenigstens nicht Friedrich oder Wilhelm. HĂ€tte ja nach ``Fritz`` sein können.
Die Panda-Anlage ist ansonsten in voller Bearbeitung. Die Außengrenzen werden schon gepflastert, die Pandahausinnenumgebung ebenfalls., der Rohbau ist fertig. Die Scheiben-Fassungen fĂŒr einen Zuschauerbereich sind ebenfalls fertig - u.a. etwas versetzt zum Antilopenhauseingang. Ansonsten nutzt man wohl den Trockengraben der ehemaligen Barasinghaanlage.
(06.04.2017, 10:13)
W. Dreier:   Schnelldurchlauf Richtung BĂ€renanlegen - hatte GlĂŒck. Aber: die Scheiben - es gehört ein wenig Praxis dazu, einigermaßen scharfe Aufnahmen zu bekommen bei immerhin 30 m Entfernung- und wie schon hier festgestellt: nur jene Scheiben suchen, die keine ``Struktur`` besitzen.
Ansonsten ist der Transport durch Muttern immer noch am effektivsten.
(05.04.2017, 18:17)
W. Dreier:   Rappenantilopennachwuchs
(03.04.2017, 19:57)
W. Dreier:   Die Phantasieburg
(03.04.2017, 19:54)
W. Dreier:   Gorillamann Ivo beim PflĂŒcken von BerberitzenblĂŒten
(03.04.2017, 19:50)
W. Dreier:   Der im Zoo verbliebene Gerenuk-bock hat ein prĂ€chtiges Gehörn
(03.04.2017, 19:47)
W. Dreier:   Schnelldurchlauf auf dem Wege nach Tegel: Grund war, dass der junge LippenbĂ€r seit vergangenem Montag auf der Anlage ist - wenn er will. Er wollte bei 25°C nicht - nur beim Umdrehen der Mutter sah man die Nase - alles in 30 m Entfernung. Ansonsten Geburten: 1 WasserbĂŒffel, 1 Hutaffe, 1 Rappenantilope, 1 Ringelschwanzmungo. Barasinghas nur noch 0,3.
Auf dem Spielplatz entsteht eine komplizierte gestaltete Phantasieburg a la Leipzig und Prag
Anbei: LippenbÀrnase

(03.04.2017, 19:45)
Michael Mettler:   Ich denke auch, dass die ErdmĂ€nnchen irgendwo eine gerĂ€umige Freianlage bekommen werden. Wenn nicht unmittelbar am Raubtierhaus, dann eben woanders im GelĂ€nde.
(24.03.2017, 18:43)
Hannes Lueke:   Wobei ErdmĂ€nnchen doch heutzutage hĂ€ufig eine Extrawurst bekommen. evtl werden die irgendwo als Eyecatcher eingesetzt Ă€hnlich den PrĂ€riehunden im Tierpark
(24.03.2017, 15:00)
Michael Mettler:   Nochmal zum zukĂŒnftigen Besatz des Raubtierhauses mit kleineren Arten: Im TAKIN 2/2016 nennt Knieriem "... Schmalstreifen- und Ringelschwanzmungo, Zwergmanguste, ErdmĂ€nnchen oder eine Kleinkatzenart, Tayra, Serval und Jaguarundi. Die Planung dazu ist noch nicht abgeschlossen und kann noch etwas variieren." Hier wird die Sandkatze nicht explizit erwĂ€hnt, das wĂ€re dann vermutlich eine Alternative zum ErdmĂ€nnchen.
(24.03.2017, 09:49)
W. Dreier:   @N. Groeneveld: Betreffs MalaienbĂ€ren: es wurde in der (kurzen) Vergangenheit viel herumexperimentiert. Jetzt allerdings ist die Mutter Tina schon 29 - da passiert nicht mehr so viel - und Johannes ist ihr Sohn. Es muß also sowieso ein neues Weibchen geholt werden.
(06.03.2017, 13:18)
Oskar Schwitters:   @Nikolas Groeneveld: Meine vollstĂ€ndige Planung steht unter "Eure Planung".
Meiner Meinung nach reicht der Platz im Elefantenhaus sowohl fĂŒr zwei Formen von Menschenaffen, als auch fĂŒr sieben Innengehege fĂŒr Großkatzen aus.
Den Besucherbereich habe ich als großzĂŒgig empfunden, eine Verkleinerung wĂ€re möglich, aber nicht zwingend nötig.
Desweiteren sehe ich keine Probleme bei der Errichtung von neun (1x Löwe und je 2x Malaiischer Tiger, Java-Leopard und "kalter" Leopard) Außengehegen fĂŒr Großkatzen. HierfĂŒr steht der gesamte Elefanten-Bereich (Herdengehege, Bullengehege und Alpaka-Gehege). Die Gehege könnte man auch noch weiter an den VierwaldstĂ€tter See ausdehnen und ihn als Wassergraben nutzen.
(06.03.2017, 09:05)
Nikolas Groeneveld:   @Oskar Schwitters Das Hauptproblem beim Elefantenhaus sehe ich darin, dass auch der Besucherbereich in etwa so groß bleiben mĂŒsste wie jetzt (bei den vielen Besuchern die man tĂ€glich im Zoo hat).
Das GedrÀnge darin wenn die Menschenaffen dorthin umgezogen sind, will ich mir lieber nicht vorstellen.
Das ist ja im Winter im jetzigen Menschenaffenhaus schon immer sehr voll (und da haben die Besucher wesentlich mehr Platz als im Besucherraum im Elefantenhaus).
Aber vielleicht wird ja dann die FlĂ€che des jetzigen Besucherbereiches auch einfach fĂŒr Tieranlagen mit genutzt, und der Besucher erhĂ€lt nur noch von außen Einblick.
Man könnte natĂŒrlich auch einfach noch eine Besucherhalle ans jetzige Haus ran bauen.
FĂŒr die Menschenaffen könnte man dann das gesamte Haus in zwei große Hallen teilen(natĂŒrlich noch mit rĂŒckwĂ€rtigen Boxen) und fĂŒr die Besucher eine Halle ran bauen, in der man durch große Glasscheiben Einblick in die Innenanlagen erhĂ€lt.
Ich wĂ€re aber eigentlich immer noch mehr dafĂŒr, dass die Schimpansen und Bonobos ins jetzige Elefantenhaus ziehen, aber ich schweife ab.
Das Problem bei den Raubkatzen im Elefantenhaus sehe ich auch darin, dass ja eigentlich jede Art zwei Innenanlagen brÀuchte (mal abgesehen von den Löwen eventuell).
Letztlich mĂŒsste man dann einfach sehen, ob man fĂŒr MĂ€nnchen und Weibchen ein grĂ¶ĂŸeres Schaugehege möchte, oder ob man eins der beiden Tiere in einer rĂŒckwĂ€rtigen Box unterbringt.
Außerdem wĂ€re es natĂŒrlich auch schön, wenn es fĂŒr jede Art zwei Außenanlagen geben wĂŒrde.
Aber letztendlich bleibt das mit den Raubkatzen im Elefantenhaus ja reines Planspiel, denn es wird ja nicht dazu kommen.
Aber eine Frage hĂ€tte ich dazu noch: wo in der NĂ€he des Elefantenhauses sollte nach ihrer Planung noch eine Anlage fĂŒr Leoparden entstehen?
Ich ahne schon mal wieder eine (oder mehrere) Möglichkeit(en) ĂŒbersehen zu haben, wĂ€re nicht das erste Mal ;)
Kann aber auch daran liegen, dass ich fĂŒr Tieranlagen in der Regel ziemlich großflĂ€chig plane.
@Michael Mettler das wĂ€re natĂŒrlich eine Lösung fĂŒr eine großzĂŒgige Jaguar-Außenanlage, allerdings wĂ€re ich wohl nie auf diese Idee gekommen ;)
Ich sehe dabei aber immer noch ein paar Probleme.
Innen stĂŒnde denn Tiere ja eigentlich nur die FlĂ€che der ehemaligen Panda-Innenanlagen zur VerfĂŒgung und bei zwei Tieren ließen sich die nicht mal zusammenlegen.
Aus meiner Sicht ein bisschen eng fĂŒr Jaguare (oder ĂŒbersehe ich mal wieder eine Erweiterungmöglichkeit?)
Wenn man ein PĂ€rchen halten will, wĂ€re ja eine zweite Außenanlage nicht schlecht.
Allerdings wÀre die auch auf der Leopardenseite meiner Meinung nach schwer zu realisieren.
Dort mĂŒssten dann ja, wenn man auch fĂŒr die Leoparden zwei Außenanlagen haben will 4 Anlagen entstehen.
Innen im Raubtierhaus wird man auch eine Menge zu tun haben, um den ganzen Beton, Besucherweg etc. verschwinden zu lassen (aufzuhĂŒbschen).
Nochmal kurz zum Tierpark: bei den Malaysischen Tigern handelt es sich doch um ein Geschwisterpaar.
Weiß jemand ob es geplant ist, vielleicht bald mal mit einem andren Zoo eines der Tiere auszutauschen, um zĂŒchten zu können?
Beim Tigertausch könnte es ja aber passieren, dass die Sumatra-und Malaysischen Tiger im Brehm-Haus ziemlich lange Zeit vermutlich recht beengt leben.
Schließlich ist ja nicht klar, ob und wann eine neue Anlage fĂŒr Amurtiger im Tierpark entsteht (schön wĂ€re es natĂŒrlich).

(05.03.2017, 21:11)
Patrick Marburger:   Das mit den Fossas hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, freut mich. Allerdings wird man- wenn es so weiter geht- wohl in Jahrzehnten rechnen mĂŒssen ):

Jaguare im Zoo zu behalten hĂ€tte außerdem den Vorteil relativ sinnvoll (im Vergleich zu Tieren ohne UA) und relativ einfach (im Vergleich zu Amurleoparden) eine "große schwarze Katze" zeigen zu können. Wobei "relativ sinnvoll" hier sehr relativ ist: bei Löwen, Tigern (und dann auch noch Schwarz-Weiß...) oder Leoparden ohne UA wird geschumpfen, beim Jaguar sieht es aber auch nicht viel besser aus...
(05.03.2017, 19:28)
Oliver Muller:   @Patrick Marburger: Das mit dem Tigertausch hatte ich mir auch schon so gedacht, allerdings denke ich, dass die Jaguare im Zoo bleiben werden, weil man sicher weiterhin zumindest auf Artebene ein einigermaßen vollstĂ€ndiges Bild zeigen will.
(05.03.2017, 17:53)
Oskar Schwitters:   @Patrick Marburger: Fossas dĂŒrften frĂŒher oder spĂ€ter in den Tierpark ziehen (Madagaskar).
(05.03.2017, 17:41)
Oliver Muller:   Mich wundert auch die GeheimniskrĂ€merei um die Planung fĂŒr Zoo allgemein und Raubtierhaus speziell, wĂ€hrend man ja gleichzeitig fĂŒr den TP offenherzig alles publiziert.
(04.03.2017, 19:49)
Michael Mettler:   @Nikolas Groeneveld: Wenn Denkmodelle erlaubt sind, die Leopardenseite ĂŒber den Besucherweg hinweg in den Teich zu erweitern, dann sind analog auch Erweiterungsmodelle denkbar, mit denen auf Basis der alten Panda-Anlagen eine großzĂŒgige Jaguar-Anlage errichtet werden kann. Immerhin gibt es noch den Innenhof zwischen Haus und Löwenanlage, den an den Hof grenzenden Löwengraben und eine dorthin weisende spitze Landzunge der LöwenflĂ€che, die man mit einer zu den Löwen hin blickdichten Abgrenzung (Felsenmauer) kappen könnte. Dort ließe sich eine sehr großflĂ€chige ĂŒbernetzte Anlage errichten, vielleicht mit einem Besuchertunnel vom jetzigen Ausgang bis zur Vorderseite der Anlage. Auch wenn sich der Hausausgang theoretisch zur anderen Seite hin verlegen ließe, mĂŒsste wohl ein Zugang an der jetzigen Hofseite bleiben, denn meiner Erinnerung nach befindet sich dort der Zugang in den Pflegerbereich des Nachttierhauskellers. Das eingemeindete StĂŒck Löwengraben wĂŒrde in einer solchen Jaguar-Anlage als "Badeteich" einen guten Zweck erfĂŒllen.
(04.03.2017, 17:53)
Patrick Marburger:   Das man im Raubtierhaus langfristig wirklich so viele Arten langfristig halten (und sicherlich auch zĂŒchten möchte) kann ich mir nur schwerlich vorstellen. Daher eine reine Spekulation: die Amurtiger verlassen den Zoo sobald die Anlage im TP fertig ist, dann ziehen die Malaysier aus dem ABH in den Zoo. Damit wĂ€re das ABH langfristig entlastet (da es scheinbar mit Denkmal- und Brandschutz Probleme gibt vielleicht wichtiger als ursprĂŒnglich gedacht) und die doppelte Haltung vermieden sowie eine warme Nutzung des Hauses erfolgt. Vielleicht sollen sogar die Jaguare ausziehen, wenn deren Anlage im TP entsteht. Die angedachten Servale wird man ja aus dem ABH ĂŒbernehmen können, vielleicht auch, da man dort Platz fĂŒr die Baumaßnahmen schaffen möchte. Schade finde ich, dass es in Berlin zukĂŒnftig wohl keine Fossas und fĂŒr lĂ€ngere Zeit auch keine Ozelots mehr geben wird.
(04.03.2017, 16:28)
Oliver Muller:   Ich wĂŒrde doch denken, dass die Nachttier-Abteilung erhalten bleibt. Zum einen habe ich nichts Gegenteiliges gehört, zum anderen wĂŒrde ich auch keinen Sinn in einer Schließung sehen. Ich denke doch, dass man artenreichster Zoo bleiben will.

Was die Orang Utans angeht schĂ€tze ich, dass es in Zoo und TP zwei verschiedene Arten sein werden. So hĂ€tte man in Gesamt-Berlin alle fĂŒnf in Zoos gehaltenen Formen.
(04.03.2017, 15:27)
Oskar Schwitters:   @Nikolas Groeneveld: Zu wenig Platz im Elefantenhaus? Mit Sicherheit hĂ€tten alle Großkatzenarten grĂ¶ĂŸere Innengehege als im Raubtierhaus und auch die Außenanlagen wĂ€ren zumindest fĂŒr Leoparden und Jaguare grĂ¶ĂŸer als im Raubtierhaus.
Ansonsten kann ich ihnen nur zustimmen.
(04.03.2017, 14:56)
Nikolas Groeneveld:   Ich frage mich auch, wie man das vernĂŒnftig realisieren will.
Meiner Meinung nach wĂŒrde es nicht reichen, wenn man die Leoparden-Anlagen nur um ein StĂŒck des Besucherwegs erweitern wĂŒrde.
Ich finde auch, dass die FlĂ€che der ehemaligen Panda-Doppelanlage nicht fĂŒr Jaguare ausreichen wĂŒrde, innen ist dort ja auch nicht gerade viel Platz (wie sollte denn eine Erweiterung der ehemaligen Panda-Anlage aussehen?)
Ich hatte im Internet auch mal von der Idee gelesen, dass man einen Teil des anliegenden Sees zuschĂŒttet und die Leoparden-Anlagen bis auf die ehemalige FlĂ€che des Sees erweitert.
Diese Idee gefĂ€llt mir ziemlich gut, so wĂ€ren doch noch vernĂŒnftige Leoparden-Anlagen möglich.
DafĂŒr wĂŒrde zwar ein Teil des Sees wegfallen, was schade wĂ€re, aber moderne Leoparden-Anlagen haben hier meiner Meinung nach Vorrang.
Wenn man also auf der FlĂ€che des Sees neue Anlagen bauen sollte, (das war ja nur eine Idee, es gibt ja noch immer keine BauplĂ€ne vom Zoo) dann wĂ€re es meiner Meinung nach die beste Lösung einen Teil dieser Anlagen fĂŒr Jaguare mit zu nutzen.
So wirklich gefĂ€llt mir das zwar auch nicht (zwei große Leoparden-Anlagen wĂ€ren mir lieber) aber ich denke, dass wĂ€re fĂŒr die Tiere eine gute Lösung.
Ich finde den Kleinraubtiertrakt fĂŒr die Haltung von Großkatzen ungeeignet, weil man weder außen noch innen wirklich erweitern kann.
Auf der FlĂ€che der jetzigen KĂ€fige fĂŒr Jaguare und Ozelots wĂ€re meiner Meinung nach auch nur eine Zweit-Anlage fĂŒr Großkatzen z.B. Tiger möglich.
Man merkt, wir haben wohl ziemlich unterschiedliche AnsprĂŒche, was GehegegrĂ¶ĂŸe angeht.
Die Sache mit den Tigern verstehe ich auch bis heute nicht, auch das die Wilhelma die Haltung von Sumatra-Tigern aufgeben will um Amurtiger zu halten finde ich unverstÀndlich.
Denn es gibt ja wie schon bemerkt wirklich viele Haltungen von Amurtigern, aber bei den tropischen Arten sollten es ruhig noch ein paar mehr sein.
Und wenn es in Zukunft tatsĂ€chlich mal eine neue Anlage fĂŒr Amurtiger im Tierpark geben sollte, dann denke ich, dass der Zoo auch wieder auf eine tropische Unterart umsteigt.
Dennoch verstehe ich nicht warum man nicht einfach im Tierpark in Zukunft Sumatra-Tiger und Amurtiger und im Zoo Malaysische-Tiger hÀlt.
Mich hat auch die Artenauswahl ĂŒberrascht, z.B. mit Servalen hĂ€tte ich nicht gerechnet, schließlich sind Servale nicht bedroht, man könnte statt Servalen z.B. Fischkatzen halten.
Aber eigentlich hat mich die gesamte Auswahl an Kleinraubtieren ĂŒberrascht, ich freue mich sehr, dass die Mungos in Berlin bleiben sollen.
Mir ist allerdings auch vollkommen unklar, warum man Jaguare weiterhin im Zoo halten will.
Was mich auch wundert, im aktuellen Ausblick auf 2017 steht, dass der Start der Umbauarbeiten fĂŒr Herbst geplant ist.
UrsprĂŒnglich hieß es doch man plane mit einem Baubeginn im Herbst 2016 und nicht 2017.
Das wĂŒrde dann ja bedeuten, dass sich der Start der Umbauarbeiten um ein ganzes Jahr verschiebt!
@Adrian Langer: Ich bin mir nicht sicher ob die Nachttierabteilung bleibt, allerdings wĂ€re es aus meiner Sicht ein großer Verlust sie aufzugeben.

Bei den Kleinraubtieren werden ja Rostkatzen nicht genannt, vielleicht leben diese dann zukĂŒnftig nur noch in der Nachttierabteilung (ich hoffe sie verschwinden nicht gĂ€nzlich).

Ich finde aber auch, dass das Elefantenhaus zu klein fĂŒr die geplanten Anlagen fĂŒr Gorillas und Orangs darin ist.

Mir wĂ€re es lieber, wenn die Bonobos und Schimpansen in Zukunft im jetzigen Elefantenhaus leben wĂŒrden.

Ich bin allerdings auch der Meinung, dass man im Elefantenhaus in Zukunft schlecht Großkatzen halten könnte.

Hier ist mir einfach zu wenig Platz im Haus und um das Haus herum, um dort so viele Großkatzenarten halten zu können.


(04.03.2017, 14:15)
Oskar Schwitters:   Die Nachttierabteilung wird, soweit ich weiß, nicht umgebaut. Einen Umbau gab es zuletzt 2007.
Die geplante Nachnutzung des Elefantenhauses ist mir bekannt, allerdings sollen Orang-Utans im Tierpark gehalten werden und im Zoo wĂŒrde der Platz im Menschenaffenhaus fĂŒr mindestens zwei, vielleicht sogar bis zu vier Menschenaffenarten reichen. Mit Gorillas und Bonobos im Zoo könnte ich auch gut leben. Das Elefantenhaus wĂ€re dann frei. Im Elefantenhaus sollten meinen Vorstellungen nach Löwen (am Löwentor), Java-Leoparden (oder Sri-Lankaner) und Malaysia-Tiger einziehen, in Freianlagen daneben auch noch eine kalte Leoparden-UA und vielleicht noch Schneeleoparden.
Aber zurĂŒck zum tatsĂ€chlich geplanten. Ich stelle es mir so vor:
Die Löwen bleiben in ihrer alten Anlage, ebenso die Tiger. Die Leoparden (welche Unterart auch immer), bekommen die ganze Leoparden-Seite, Jaguare die ganze Jaguar-Seite. Alle Innenanlagen der Großkatzen werden natĂŒrlich gestaltet und die Innenhalle wird etwas aufgehĂŒbscht. Im Kleinraubtier-FlĂŒgel werden alle Außenanlagen umgebaut, Optik Ă€hnlich wie die sehr gelungenen Innenanlagen. Ich denke alle Arten bleiben wo sie sind. ErdmĂ€nnchen und Rostkatzen (dann nur noch im Nachttierhaus) ziehen aus. Was letztendlich genau in ihre Anlagen kommt, wird man sehen mĂŒssen, wohl je nach dem, auf welche Arten der Schwerpunkt in der Zucht gelegt wird. Die grĂ¶ĂŸere Panda-Anlage (zuletzt Großer AmeisenbĂ€r) wird wohl fĂŒr die neu anzuschaffenden Servale genutzt.
(04.03.2017, 12:15)
Oliver Muller:   Ich komme immer noch nicht darĂŒber hinweg, dass man Amurtiger im Zoo und alle drei Tiger-UA im TP halten will statt nur Sumatra- und Amur-Tiger im TP und Hinterindische Tiger im beheizten Zoo-Raubtierhaus. Amurtiger-Haltungen gibt es ja nun wirklich genug und da muss man jetzt wirklich nicht die Haltung zulasten anderer UA noch ausdehnen (siehe auch Stuttgart). Zumal wenn man beheizte HĂ€user zur VerfĂŒgung hat. *kopfschĂŒttel*
(04.03.2017, 10:51)
Michael Mettler:   @Sacha: Eins der beiden ehemaligen Panda-Gehege nutzen allerdings schon jetzt die Tayras mit, die offenbar auch zukĂŒnftig zum Bestand zĂ€hlen sollen. Vorstellen könnte ich mir die Aufteilung der genannten Arten so:

Amurtiger auf der bisherigen Tigerfreianlage und eine winterharte Leoparden-Unterart auf der jetzigen Jaguarseite des Hauses. Dann hĂ€tte man zwei kĂ€ltefeste Formen im selben Haustrakt untergebracht, den man durch eine Zwischenwand vom zentralen Hauskörper abtrennen könnte, um ihn nicht auf die gleiche Raumtemperatur heizen zu mĂŒssen, wie sie einige tropische Arten in anderen Hausteilen benötigen. Den Besuchergang in diesem Trakt fĂ€nde ich sogar verzichtbar; man könnte eine der Innenanlagen als Raumteiler zur Haupthalle ausbauen und damit eine - ggfs. je nach Bedarf von beiden InnenkĂ€figanlagen aus erreichbare - Innenschauanlage schaffen und den Bereich dahinter als reinen Wirtschafts- und Absperrbereich nutzen.

Löwen auf ihrer bisherigen Anlage, Servale und Sandkatzen auf der jetzigen Leopardenseite. FĂŒr letztere wĂŒrden vermutlich Gitter durch Glas ersetzt, aber der Erweiterungsbedarf der Anlagen wĂ€re - falls ĂŒberhaupt nötig - ĂŒberschaubar. Damit sĂ€ĂŸen Arten mit mittleren InnentemperaturansprĂŒchen zusammen in der Haupthalle des Hauses.

Jaguare in der alten, dann erweiterten Panda-Doppelanlage, Tayras, Jaguarundis und die beiden Madagaskarmungos weiterhin im Kleinraubtiertrakt. Dann wĂ€ren die wĂ€rmebedĂŒrftigsten Arten in einem Trakt zusammengelegt, der sich wiederum zwecks Energieersparnis per Zwischenwand von der Haupthalle abtrennen ließe, aber natĂŒrlich fĂŒr Besucher begehbar bleiben muss.
(04.03.2017, 09:06)
Sacha:   @Oskar Schwitters: Je nachdem, wie man die zur VerfĂŒgung stehende FlĂ€che des Raubtierhauses nutzt bzw. nutzen kann (z.B. indem man auf der "Leoparden-Seite" Glas verwendet und noch etwas mehr in den Besucherweg geht), kann das durchaus fĂŒr den geplanten Bestand reichen. Vergessen wir nicht, dass ja die beiden Ex-Panda-Gehege auch frei geworden sind.
(04.03.2017, 00:12)
Oliver Muller:   @Oskar Schwitters: Das Elefantenhaus ist aber perspektivisch fĂŒr die Menschenaffen vorgesehen.
(03.03.2017, 23:08)
Oskar Schwitters:   FĂŒr das Raubtierhaus sind tatsĂ€chlich alle Panthera-Großkatzen (Löwe, Tiger, Leopard, Jaguar) geplant, die aber zusĂ€tzlich auch alle im Tierpark leben sollen. Ferner auch noch Sandkatze, Serval, Jaguarundi, Tayra und "bedrohte Mungoarten" (wahrscheinlich Schmalstreifenmungo und, wenn auch nicht bedroht, Ringelschwanzmungos).
Ich frage mich ernsthaft wie man das zufriedenstellend realisieren will , da der Platz fĂŒr Jaguare und Leoparden wohl kaum ausreichen wird und fĂŒr die Tiger eine gute Zweitanlage fehlt.
Mein Vorschlag wĂ€re es, die Großkatzen ins Elefantenhaus zu bringen. Die beiden Freianlagen im Raubtierhaus wĂ€ren dann frei fĂŒr HyĂ€nen oder Hundeartige und es bliebe noch viel Platz fĂŒr Kleinraubtiere. Die Kleinkatzen wĂ€ren dann auch nicht mehr durch Großkatzen gestresst.

Der Link zum Artikel wurde auch schon im Tierpark-Thread angegeben, hier nochmals:
www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/tierisch-gute-nummer
(03.03.2017, 16:29)
Oskar Schwitters:   Entschuldigung, ich weiß auch nicht, wie ich auf ein Weibchen gekommen bin.
(01.03.2017, 16:10)
Jan Jakobi:   Oskar, dass Baby ist ein Junge:

"Wie sein weißer Gegenpart im Tierpark Berlin ist der schwarze BĂ€rennachwuchs ein Junge!"
http://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/christkind-mit-schnute

Eltern sind Rajath und Kaveri.
Beide kamen im Juli 2013 aus Indien.
(28.02.2017, 23:23)
Gudrun Bardowicks:   Eine sehr schöne Nachricht. Hoffentlich wĂ€chst das Jungtier weiterhin gesund heran.
(28.02.2017, 23:05)
Oskar Schwitters:   Bei den LippenbĂ€ren ist am 24.12.2016 die Nachzucht geglĂŒckt. Es ist ein noch namenloses Weibchen. Bestand jetzt 2,3.
(28.02.2017, 16:39)
W. Dreier:   ``Berliner Zeitung``: Staatsakt mit Panda. Gestern war das Richtfest . `` Richtfest gerĂ€t zu einem Bekenntnis deutsch-chinesischer Freundschaft``. Anwesend : chinesischer Botschafter, Regierender BĂŒrgermeister und die Zoospitze

``Leihdauer`` 15 Jahre, Baukosten der Anlage : 10 Mio. `` Modernste Anlage Europas".
(22.02.2017, 15:57)
Nikolas Groeneveld:   Zum Aquarium :
bei Beispiel 3 darf man aber nicht vergessen, dass in diesem Becken mehr als eine Fischart lebt.
Ist in diesem Becken nicht auch die Wurzel die einzige RĂŒckzugsmöglichkeit ?
Zu Paratilapia polleni: Woran liegt diese extreme innerartliche AggressivitĂ€t und wie leben diese Tiere in der Natur (also sozialstruktur, Verhalten anderen Arten oder auch Artgenossen gegenĂŒber) ?
Und inwiefern wĂŒrden mehr Struktur oder weniger Tiere den Fall begĂŒnstigen, dass die Tiere sich gegenseitig angreifen?
Ich kenne mich wie gesagt nicht gut mit der Haltung von Fischen aus, aber ich denke man kann fĂŒr Fische zum Teil schon die gleichen AnsprĂŒche stellen wie fĂŒr andere Tiere (RĂŒckzugsmöglichkeiten, Mindestmaß an Platz).
Vielen Dank fĂŒr die Infos und das Foto.
An der Stelle an der sich frĂŒher das Riesenschildkröten-Sommerquatier bzw. spĂ€ter auch noch Kleine Pandas befanden (also direkt hinter der Skulptur Leda mit dem Schwan), befindet sich heute keine Anlage mehr.

(18.02.2017, 13:29)
Michael Mettler:   Ein eigenes Bild habe ich davon zwar nicht, aber das Winterquartier der Riesenschildkröten war tatsĂ€chlich das heutige BrĂŒckenechsenterrarium - damals allerdings ohne "Landschaftsgestaltung", ein nĂŒchternes Abteil mit flachem Boden. Es mĂŒsste ein Foto davon in einem alten BONGO geben. Im Sommer bewohnten die Tiere ein Außengehege an der Außenwand des Aquariums, links vom Koi-Graben vor dem zooseitigen Eingang. Soweit ich mich erinnere, waren danach eine Zeitlang Kleine Pandas in diesem Gehege untergebracht, vielleicht auch noch andere Tiere. Ich habe allerdings bei meinen meisten Berlin-Besuchen diesen Außenbereich nicht aufgesucht (da waren mir andere Tiere wichtiger...) und kann nicht mit Detailwissen darĂŒber dienen. Ich weiß nicht mal, ob es dieses Gehege ĂŒberhaupt noch gibt.

Das heutige Madagaskarterrarium mit Strahlenschildkröte & Co. zwischen Cafeteria und Treppe war vorher meiner Erinnerung nach durchgĂ€ngig seit seinem Bau (anlĂ€sslich der Renovierung der Etage in den 80er Jahren) mit Riesenschlangen besetzt. Und im ersten Terrarium auf der gegenĂŒber liegenden Seite des Treppenhauses meine ich frĂŒher einen China-Alligator gesehen zu haben.
(10.02.2017, 12:18)
W. Dreier:   @N. Groeneveld: ``in etwa"" wĂŒrde ich meinem Vorschreiber zustimmen. Das 1. Fisch-Becken mag mittlerweile wirklich klein erscheinen - erstaunlich dennoch. dass die Epaulettenhaie verschwinden können. Was die kleinen mehrteiligen Becken im Mittelteil anbetrifft, so wĂŒrde ich die als ``edukative Wanderausstellung" bezeichnen. Was war da schon alles ausgestellt: verschiedene Seepferdchen, Seenadeln, Steinfisch, Drachenfisch, Anglerfisch, sich entwickelnde Haie , jetzt eben invasive und ``aussterbende`` Arten etc. - so Ă€hnlich auch die Jungtierbecken im Reptilienteil. Vor der Umgestaltung dort in der 1. Etage waren die BetonhintergrĂŒnde grau gestrichen - da schautÂŽs jetzt wirklich besser aus. Ein Bild aus ``alten`` Zeiten anbei. Riesenschildkröten: ich bin relativ selten im Aquarium, das Tier steht bei mir fotografisch immer im Vordergrund. Ich weiß sogar nicht, ob die nach dem Mauerfall noch oben waren. Wenn, dann in dem großen Abteil - jetzt Strahlenschildkröten. Oder im Großbecken der BrĂŒckenechsen - bei meinem ersten Besuch im Nov. 1989 waren dort gerade die BrĂŒckenechsen eingetroffen (10 an der Zahl).
(10.02.2017, 12:02)
Daniel Meier:   @Nikolas
Ich muss Dir bezĂŒglich des Aquariums etwas widersprechen ;) Ich war auch kĂŒrzlich vor Ort und fand die meisten Becken super gemacht und es gibt sehr, sehr viele. Sicher mag es wenige nicht so gelungene Becken geben, aber selbst Deine Beispiele treffen das nur teilweise.

Beispiel 3) Ist in meinen Augen ein gelungenes Becken. Dem natĂŒrlichen Habitat sehr gut nachempfunden und auch die Fischzahl ist bei dem Beckenvolumen völlig i.O. Es ist halt ein Schwarmfisch und die konzentrieren sich gerade an der Frontscheibe.
Beispiel 5) Ja das sieht nicht schön aus. Aber ;) Paratilapia polleni zeigt eine extreme innerartliche AggressivitĂ€t. Wenn man keine Einzeltiere zeigen möchte, dann geht es nur so. Sobald die Besatzdichte verringert wird und das Becken mehr strukturiert wird, werden nach und nach die schwĂ€chsten Tiere zerlegt, bis nur noch das stĂ€rkste ĂŒbrig bleibt. Und da die Art sehr stark gefĂ€hrdet ist, bevorzuge ich so zu gar nicht.

Die anderen von Dir gezeigten Becken sind sicher etwas ĂŒberbesetzt, aber es sind friedliche Arten und die Fische sind schon lĂ€nger im Bestand. Neu Becken wĂŒrden vermutlich anders eingerichtet/besetzt.

(09.02.2017, 16:17)
Nikolas Groeneveld:   Junges JemenchamĂ€leon
(06.02.2017, 23:15)
Nikolas Groeneveld:   Dieses Becken hat fĂŒr mich nochmal alles getoppt.
Sehr klein und wirklich gar keine RĂŒckzugsmöglichkeiten.
(06.02.2017, 23:08)
Nikolas Groeneveld:   Beispiel 4
(06.02.2017, 23:06)
Nikolas Groeneveld:   Beispiel 3
(06.02.2017, 23:03)
Nikolas Groeneveld:   Beispiel 2
(06.02.2017, 23:02)
Nikolas Groeneveld:   Hier noch ein paar Beispiele fĂŒr meiner Meinung nach zu kleine Becken.
Beispiel 1
(06.02.2017, 23:00)
Nikolas Groeneveld:   Ich war inzwischen zwei Mal in der Ausstellung zur Geschichte des Zoos im Antilopenhaus.
Sehr viel lesenswerte und informative Texte und interessante Bilder.
Darunter auch ein Werbeplakat von 1909 mit einem rauchenden Schimpansen, ich hatte von diesem Plakat schon in die Arche Noah an der Spree gelesen, es war sehr interessant es jetzt auch sehen zu können.
Außerdem ist in der Ausstellung zu lesen dass Carl Hagenbeck 1911 plante einen zweiten Zoo in Berlin zu erbauen (in der Jungfernheide).
Das passte Ludwig Heck natĂŒrlich ĂŒberhaupt nicht, er schrieb daraufhin einen Brief ans Kulturministerium in dem stand, dass ein solch nicht systematisch angeordneter und unwissenschaftlicher Zoo der mit theatralischen Effekten arbeite auf die niedere Menge einen gewissen Reiz ausĂŒbe aber letztlich ĂŒber das hinausgeht was ein Zoo leisten kann (bzw.soll, wozu ein Zoo da ist, nach der Meinung von Ludwig Heck dazu, um den Besuchern einen möglichst großen Überblick ĂŒber die Tierwelt zu schaffen) und das Publikum abstumpft.
Auch interessant der Grundriss der großen Restauration aus dem Jahr 1911, dieses GebĂ€ude verfĂŒgte ĂŒber 10 KĂŒchen, eine eigene Fleischerei, BĂ€ckerei und WĂ€scherei und konnte im Innenraum etwa 10.000 GĂ€ste aufnehmen, im Außenbereich war Platz fĂŒr weitere 10.000.
Die Erlöse aus der Verpachtung des GelĂ€ndes machten einen großen Teil der Einnahmen der Aktiengesellschaft aus.
Auch die Völkerschauen spielen eine zentrale Rolle in der Ausstellung.
So kann man beispielsweise den Text eines Briefes an den Zoodirektor Ludwig Heck von Carl Hagenbeck lesen.
Darin preist er eine seiner Völkerschaugruppen als wahre Kannibalen an und bemerkt, dass sich die Bezeichnung "Menschenfresser" im Pariser Zoo positiv auf den geschÀftlichen Erfolg ausgewirkt hatte.
Auch dem Berliner Zoo bescherte diese Völkerschau einen finanziellen Gewinn.
Sonst wird noch generelles zu den Völkerschauen erklĂ€rt z.B. dass die Ausgestellten sich nach klaren Anweisungen zu verhalten hatten, eine Kontaktaufnahme mit Zoobesuchern war unerwĂŒnscht.
NatĂŒrlich gab es Aufseher die dafĂŒr sorgten, dass die Ausgestellten sich an die Regeln hielten, körperliche Gewalt gegenĂŒber den Ausgestellten war sicherlich keine Seltenheit.
Auch der Zoo Berlin zur Zeit des nationalsozialismus hat eine wichtige Rolle in der Ausstellung.
So findet sich dort ein Interview aus dem Völkischen Beobachter aus dem Jahr 1934 von Lutz Heck.
Darin rechtfertigte Lutz Heck eine rassenbiologische Politik und lobte die neue Regierung da es sich bei ihr um eine "naturwissenschaftliche Regierung" handle.
Im GeschÀftsbericht des Zoos 1939 steht, dass der Zoo Berlin mehrere Tiere aus dem Warschauer Zoo "zu treuen HÀnden" erhalten hatte.
TatsÀchlich wurde der Zoo im Auftrag der Okkupationsmacht liquidiert, da Polen und das neue Generalgouvernement nach Ansicht der Nationalsozialisten keine Zoos Benötigte.
Die Tiere wurden auf deutsche Zoos verteilt, der Restbestand wurde getötet.
Auch die Nachkriegszeit spielt in der Ausstellung eine Rolle.
So findet sich in der Ausstellung auch ein Schreiben vom kommissarischen Leiter des Zoos an den sowjetischen Stadtkommandanten aus dem Mai 1945.
Der damalige kommissarische Leiter bat den sowjetischen Stadtkommandanten seinen Truppen die Jagd auf die wenigen ĂŒberlebenden Tiere des Zoos zu untersagen.
Katharina Heinroth erreichte es, dass in der Zeit der Berliner Blockade das Gesundheitsamt dem Zoo das anfallende Tierkadaverfleisch zuwies.
In der Nachkriegszeit verwendete man Falllaub als Streu und Heuersatz.
Außerdem weigerte sich Heinroth die mehr als hundert Jahre alten BĂ€ume auf dem ZoogelĂ€nde fĂ€llen zu lassen.
Der britische Kommandeur hatte die FĂ€llung der BĂ€ume und den Anbau von GemĂŒse angeordnet.
Auch der Berliner Tierpark hat seinen Platz in der Ausstellung.
SpĂ€testens seit 1953 gab es in Ostberlin PlĂ€ne fĂŒr einen eigenen Zoo.
Was ich auch interessant finde, da viele Zoos in den Nachkriegsjahren noch um ihre Existenz kÀmpfen mussten, sprach sich auch der Verband der deutschen Zoodirektoren gegen einen zweiten Zoo in Berlin aus.
Auch sehr interessant in der Ausstellung findet sich auch ein Ausschnitt aus dem Tagebuch zum Gesundheitszustand von Gorillajungtier ?Knorke? , das von der Kinderkrankenschwester gefĂŒhrt wĂŒrde, die ?Knorke? betreute.
Der Afrikanische Elefantenbulle ?Salim? tötete am 5.August 1963 Elefantenpfleger GĂŒnther Lenz.
Daraufhin erreichten den Zoo zahlreiche Briefe mit der Bitte ?Salim? am Leben zu lassen, es gab aber auch Briefe die die Entfernung oder sogar die Tötung ?Salims? forderten.
Salim wurde am Leben gelassen, einige Jahre spÀter (1975) wurde er aber doch wegen zunehmender AggressivitÀt eingeschlÀfert.
Soviel zur Ausstellung, allerdings hat sich noch mehr im Antilopenhaus verÀndert.
Die Gitter wurden schwarz gestrichen (Ă€hnlich Vogelvolieren) und die RĂŒckwĂ€nde der Boxen wurden zum Teil mit Holz verkleidet.
Es ist inzwischen gelungen, die Löwinnen zusammen zu fĂŒhren, hĂ€tte nicht gedacht, dass das noch klappt.
Außerdem war ich im Dezember zum ersten Mal nach einem Jahr wieder mal im Aquarium.
Ich kenne mich nicht gut aus was die Haltung von Fischen angeht, aber wenn man fĂŒr Fische in etwa die gleichen AnsprĂŒche setzt wie fĂŒr SĂ€ugetiere und Vögel dann wird es im Zoo-Aquarium zum Teil leider wirklich bedenklich.
Ich hatte im Erdgeschoss eigentlich das GefĂŒhl, dass fast alle Becken zu klein sind.
Ein paar sind Strukturarm und bieten sehr wenige RĂŒckzugsmöglichkeiten.
Viele der Becken machten auf mich auch einen ĂŒberfĂŒllten Eindruck, es mag ja sein, dass unterschiedliche Fischarten unterschiedliche Teile des Beckens nutzen, trotzdem finde ich nicht, dass man so viele Fische in einem Becken halten muss.
Zum Beispiel: Das Becken in dem ein Zitronenkugelfisch zusammen mit zwei Rotfeuerfischen und zwei Epaulettenhaien lebt.
Dieses Becken ist meiner Meinung nach zu klein fĂŒr so viele Fische, und die Becken die diesem gegenĂŒberliegen sind auch nicht gerade großzĂŒgig.
Auch die Becken, in denen kleinere Fischarten gehalten werden, die entweder invasiv oder vom Aussterben bedroht sind, sind zu klein.
Und auch im Anbau sind mir viele Becken zu klein.
Hier könnte der geplante erneute Aquariumsanbau Verbesserung bringen, was die GrĂ¶ĂŸe der Becken angeht.
Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht daran, dass dieser wirklich kommt (das wÀre ja sicherlich sehr sehr teuer)
Ich finde dass die umgestaltete Reptilienabteilung wirklich schön geworden ist.
Es gibt RĂŒckzugsmöglichkeiten fĂŒr die Tiere und die Terrarien wurden natĂŒrlicher gestaltet (auch hier keine grauen WĂ€nde mehr).
Ich fand immer, dass es auf Bildern sehr störend aussah, dass man den Bereich um die Terrarien nicht umgestaltet hat.
Der Besucherweg und die AußenwĂ€nde wurden ja nicht umgestaltet.
Vor Ort fand ich das aber ĂŒberhaupt nicht störend.
Hat jemand noch Bilder der Terrarien vor dem Umbau?
Und hat jemand eventuell noch ein Bild von den Riesenschildkröten im Aquarium?
Weiß jemand, in welchen Becken die Haie vor dem Anbau untergebracht waren?
In der Krokodilhalle wurde jetzt ja auch mit Kunstfels gearbeitet.
Waren die WĂ€nde der Krokodilhalle bevor man sie mit Kunstfels verkleidet hat auch einfach grau, wie in der restlichen Reptilienabteilung vor dem Umbau auch?
Bei den Insekten und Amphibien gibt es auch noch ein bisschen was zu tun, dort gibt es ja immerhin noch graue WĂ€nde.

(06.02.2017, 22:49)
W. Dreier:   Ach ja, die domestizierten ReNNtiere raNNten da auch viele Jahre herum , heute die Waldrentiere
(05.02.2017, 17:07)
W. Dreier:   Der chinesische Tempel
(05.02.2017, 17:03)
W. Dreier:   Der Plan von 1938
(05.02.2017, 17:02)
W. Dreier:   Im Zusammenhang mit der neuen Pandaanlage fielen mir heute 2 alte ZoofĂŒhrer von 1914 und 1938 (oder 37) in die HĂ€nde . Dabei war allerdings nicht die Lage an sich interessant, sondern die Anzahl von ?Buchten? fĂŒr die Tiere in einigen Revieren.

FĂŒr 1914 zĂ€hlte ich fĂŒr Hirsche (etwa) 61 ! Zu der Zeit hatte der Zoo etwa 40 Hirschformen; das Schweinehaus hatte 16 Abteile (kaum vorstellbar!).

FĂŒr 1938 zĂ€hlte ich immer noch 36 Hirschabteile ( die großen gelben waren fĂŒr die ``germanischen`` Rothirsche und Elche; das Schweinehaus 13; der Gebirgsfelsen hatte 8 Abteile (heute sind dort die 2 alten Sichuantakins.

Nicht verĂ€ndert in den genannten Jahren hatte sich die Anzahl der Abteile fĂŒr das Antilopenhaus: je 20 (21)
Anbei der Abschnitt des Planes von 1914

(05.02.2017, 17:01)
Dreier:   ps: das Pandahaus fotografierte ich etwa von der alten Axishirschanlage - deshalb sind die TĂŒrmchen des Antilopenhauses zu sehen.
(30.01.2017, 19:01)
Dreier:   Der Gerenukbock lag geruhsam in der WĂ€rme
(30.01.2017, 18:55)
Dreier:   @ MM: das Haupthaus steht etwa gegenĂŒber der Litschianlage - von dort dĂŒrfte links kein Platz mehr fĂŒr einen Hirschbesatz sein - da ist dann dort nur noch die erweiterte Spitze der alten Barasinghaanlage.
(30.01.2017, 18:50)
Dreier:   Sonnabend: herrlicher Sonnenschein, aber Minusgrade im Zoo. Im Nachttierhaus waren die sonst fast nicht zu sehenden drei WickelbĂ€ren Ă€ußerst beweglich im Restarbeitslicht. Sonst alles wie gehabt, lediglich die FossamĂ€nner sind abgegeben worden. (dort nun der Ozelotkater).

In den Außenbereichen waren alle subtropischen Formen nicht zu sehen - Ausnahme: Anoabock und die drei letzten verbliebenen BarasinghakĂŒhe. Auch Kudus und Bleßböcke standen frierend herum. Wenig beeindruckt von der KĂ€lte waren dagegen Elenantilopen, Spießböcke, Grevys und SĂ€belantilopen, natĂŒrlich auch die Waldrener.

Bleibt der Bau zur Pandaanlage: ein Kommen und gehen vom Betonfahrzeugen: das Haupthaus steht schon, die Decke wurde gegossen. Um MM `s Anfrage zu beantworten: ja , das Haus steht relativ nahe am Antilopenhaus. Gegossen ist auch bereits das Sechseck der Tempelanlage sowie einige SperrgrĂ€ben u. a in der NĂ€he des Einganges zum Antilopenhaus. Es hat den Eindruck, dass einige BetongrĂ€benteile der alten Barasighaanlage weiterverwendet werden. Überall lagern große Mengen an Baumaterial. Wie wird aber die Gesamtanlage abgesperrt: GlaswĂ€nde mit einigen Freieinsichten? Ansonsten ist in schöner deutscher Art der kommende Innenbereich zur ``Tabula rasa`` (genannt Baufreiheit) gemacht worden. Da können dann die Landschaftsplaner und GroßbaumgĂ€rtner noch ihr Können zeigen.
Zu kalt wurde es : AufwĂ€rmung im Aquarium: 1. Ferientag, eine Unmenge an Kindern, viele Besucher mit iPhons - kaum, dass es mal eine LĂŒcke zum Foto gab, speziell, als die Seeschlange kurz sichtbar wurde - wenigstens war zum 2. Mal wĂ€hrend meiner letzten Besuche eine BrĂŒckenechse sichtbar. Ein gutmeinender Pfleger hatte wohl deshalb ein mĂ€ĂŸig gemaltes Pappschild einer Echse hineingestellt.

Wieder zurĂŒck in den Zoo - weiter keine Tiere zu sehen: keine Bongos, keine Nashörner, keine Rappenantilopen. Auf der ehemaligen Hausyakanlage steht jetzt ein Watussibulle.
Um von der Großbaustelle herauszufinden, ist etwas GlĂŒck notwendig: man kommt z.B. zum Antilopenhaus, von dort zum Löwentor muss man aber zurĂŒck und ums ganze Antilopenhaus - dort standen dann sogar die Elefanten, mit WeihnachtsbĂ€umen beschĂ€ftigt, auch die sibirischen Steinböcke sonnten sich. Dennoch um 12.30 Uhr immer noch -1°C.

Anbei: reale BrĂŒckenechse und Pappschild

(30.01.2017, 18:43)
Michael Mettler:   Das Foto der Panda-Baustelle unter
www.bz-berlin.de/berlin/mitte/turbo-betonieren-fuer-das-neue-panda-traumhaus
sieht nicht danach aus, als seien neben den Pandas noch Davidshirsche auf der FlĂ€che der vorherigen Barasingha-Anlage eingeplant. Was von letzterer noch an GehegeflĂ€che ĂŒbrig bleibt, dĂŒrfte doch wohl komplett das zweite Pandagehege werden. Hieß es nicht, die Pandas sollen zur Linken die Milus und zur Rechten die Muntjaks als Nachbarn bekommen? Hatte ich da was Falsches hineingelesen? Oder ist das Pandahaus jetzt in der Verwirklichung weiter in Richtung Antilopenhaus gerĂŒckt als es auf dem Entwurf zu sein scheint, siehe hier:
www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/ein-pandaparadies-im-zoo?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d9409d289223b384661b8a63dc9ec59a

Davidshirsche in die Nachbarschaft der Pandas zurĂŒckzuholen, wĂŒrde dann ja die andere Wegseite des bisherigen Hirschreviers und damit bedeuten, dass dort eine andere Hirschart weichen mĂŒsste.
(04.01.2017, 18:32)
Nikolas Groeneveld:   Nach dem Planspiel zum Alfred-Brehm-Haus im Tierpark nun das Planspiel zum Raubtierhaus im Zoo
http://zoobeobachter.de/planspiel-raubtierhaus-zoo-berlin/#more-230
Hier finde ich gerade die Idee in den Kommentaren interessant die jetzige Leoparden-Anlage bis in den Teich hineinzuziehen
Vom Teich dĂŒrfte dann nur (wenn dann vielleicht eines Tages auch noch der Aquariumsanbau kommt) nicht mehr viel ĂŒbrig sein
(13.12.2016, 21:37)
Nikolas Groeneveld:   In der Anlage im Rinderrevier in der einige Zeit ein paar HinterwĂ€lder Rinder vor ihrer abgabe untergebracht waren (ehemalige Yak-Anlage) lebt jetzt ein Watussi-Rind.
In der Nachttierabteilung ist ein KugelgĂŒrteltier bei den Nachtaffen mit eingezogen.
(27.11.2016, 17:37)
WolfDrei:   und so man frĂŒh in der Nachtabteilung ist, kann man beim ``Restarbeitslicht`` u.a. auch die Rostkatzen fotografieren (ohne Blitz natĂŒrlich).
(24.11.2016, 19:35)
WolfDrei:   Im Raubtierhaus kuschelten die Ringelschwanzmungos - doch wie bei einem richtigen Ehepaar mit nur einem Zudeck gab es einige ``Lageschwierigkeiten``
(24.11.2016, 19:31)
WolfDrei:   Abschiedsbesuch in diesem Jahr im Zoo: ich dachte zunĂ€chst, dort hĂ€tten einige Bomben eingeschlagen! Ach nein, nur die Arbeiten am PandagelĂ€nde! BĂ€ume existieren nur noch einige am Rande - gab es da keine in der Mitte - etwa bei den Barasinghas? (zumindest 2 weibliche und ein Kalb sah ich dann auf der ehemaligen Serauanlage). Ein gewisser Trost: die SĂ€ge-StĂŒmpfe der BĂ€ume waren im Inneren beklagenswert - sicher noch Nachwirkungen auch des Bombenhagels im 2. Weltkrieg. Allerdings werden gehörige Neubepflanzungen notwendig sein! Der Baukran steht direkt am Kreuz alte Miluanlage - Pudugehege - denn: das Puduhaus darf als Denkmalsobjekt nicht ``rĂŒckgebaut`` werden - man mag also die gezeichneten ``Zukunftsvisionen`` dort etwas einschrĂ€nken. Allerdings ist die HĂ€lfte der Puduanlage mit Geflecht geteilt - sicher AbstellflĂ€che . Vom Raubtierhaus gibt es Richtung Elefantentor noch den SĂŒdausgang, vom Dreieck Richtung Antilopenhaus (auch gesperrt) geht noch ein schmaler Weg Richtung Löwentor.
Diesmal (2 Stunden hatte ich nur) waren selbst viele SÀugetier- Anlagen leer - von den VogelhÀusern oder -Anlagen ganz abgesehen.
Greifvogelanlage: noch kann man ja nicht in den Innengang einsehen, auf der SĂŒd- (Eulen-)Seite sind alle GestĂ€nge abmontiert - nur eine Anlage kĂŒnftig? (Bild anbei).
``Tierisch? war also nicht viel los - nur der Sitatungabock sorgte fĂŒr Nachwuchs.

(24.11.2016, 19:26)
Nikolas Groeneveld:   In den alten Zoowegweisern steht das der Chinesische Pavillon (Tempel) durch ein Dach aus gelben Ziegeln und blaurotgoldene HolzsĂ€ulen geschmĂŒckt war.
Ich finde es schade das man den Chinesischen Pavillon anscheinend nicht in seinen ursprĂŒnglichen Farben wiederaufbauen will.
Aber es ist natĂŒrlich schön das man ihn ĂŒberhaupt wieder aufbauen will.

(17.11.2016, 19:50)
Nikolas Groeneveld:   Neues zur Panda-Anlage
http://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/panda-blog/pressemitteilungen/plaene-zum-reich-der-pandas
(17.11.2016, 15:09)
Oskar Schwitters:   Noch eine Baustelle: Das Giraffenhaus. Hier war am Sonntag das ganze GebĂ€ude gesperrt, im Innern war ein BaugerĂŒst zu erkennen.
Außerdem Interessant: Ein Graureiher, der sich mitten auf dem Besucherweg eine Maus fing.
Bei den BrĂŒckenechsen habe ich am Samstag ebenfalls ein Tier gesehen.
(07.11.2016, 20:16)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Anscheinend nicht nur im Winter, bei meinem Besuch im September sah ich Kolkraben an Fleischresten auf der Anlage der Afrikanischen Wildhunde.
(06.11.2016, 22:54)
WolfDrei:   Australische Wasseragame - ein großes Tier!
Ansonsten war auch eine BrĂŒckenechse sichtbar - ``ganzkörperig``
(06.11.2016, 19:04)
WolfDrei:   Kolkrabe und NebelkrĂ€hen (nicht alle auf dem Bild)
(06.11.2016, 19:00)
WolfDrei:   Dass der Zoo im Winter von Nebel-und RabenkrĂ€hen ĂŒberschwemmt wird, ist ja keine Überraschung - aber nun auch Kolkraben? im Umland sind sie ja anzutreffen - hier aber beschĂ€ftige sich einer mit dem Schwanz der Warzenkeilers, dazu dann ein Vogel auf der Wolfsanlege mit einem FleischstĂŒck, umlagert von einigen halb so großen NebelkrĂ€hen.
(06.11.2016, 18:57)
WolfDrei:   Ein ``StĂŒck`` Wasserreh
(06.11.2016, 18:52)
WolfDrei:   Pardon: bei den Kunstfelsen meinte ich natĂŒrlich nicht die Pinguinanlage sondern die Flamingoanlage (Zwergfl. etc)
Prinz-Alfred Hirsch
(06.11.2016, 18:49)
WolfDrei:   Hatte heute ein ``GeschĂ€ftstreffen`` im Zoo, aus diesem Grunde schaute ich nicht in jede Ecke. Die Abrissarbeiten im Hirschrevier sind im Gange . Hier zunĂ€chst das Barasingha-Miluhaus. Die Ersteren waren zwar im neuen GelĂ€nde ausgeschrieben, trotz zweimaligen Vorbeischauens aber nicht existent. DafĂŒr waren fĂŒr 30 Sekunden die P-A-Hirsche kurz zu sehen , auch die Wasserrehe.
Etwas irritiert war ich bezĂŒglich der Kunstfelsgestaltung - da ist die Anlage der PrĂ€riehunde im TP ``natĂŒrlicher``. Ich rede noch nicht einmal von der seltsamen Überfelsung der richtigen Felsen: irgendwie eine recht eintönige Gestaltung der ``Steinormationen`` - Greifvogelfelsen, Pinguinanlage etc. (Beispiel anbei)
Nach ersten Sonnenstrahlen im Zoo gegen 12 Uhr dann ein ĂŒberfĂŒlltes Aquarium (na ja, das besucht man auch nicht am Sonntag - trotz ``verkaufsoffenen Sonntages). Neu dort fĂŒr mich eine australische Wasseragame und ein ``FĂŒnfkielschwarzleguan`` , dessen weitaus grĂ¶ĂŸerer Arten Bruder seit ca 3 Monaten im Tierpark ist (seinerzeit im Zoo zusammen mit den Nashornleguanen)

(06.11.2016, 18:42)
Michael Mettler:   Der BlĂ€ssbock steht bereits lĂ€nger auf der Anlage, habe ich bei meinem Besuch vor sechs Wochen schon dort gesehen. Wieso wird diese Anlage nur provisorisch besetzt? Zwar soll die andere Wegseite (Nashornhaus-Seite) zukĂŒnftig ein Australien-Komplex werden, aber laut dem ZEP-Zooplan bleiben die Erdhaus-Anlagen davon unberĂŒhrt. Wartet der Zoo auf zusĂ€tzliche Okapis, um die Anlage wieder ihrem ursprĂŒnglichen Zweck zuzufĂŒhren?
(05.11.2016, 19:07)
Nikolas Groeneveld:   Außerdem ist auf der Anlage am Erdhaus auf der vorher ein junger Defassa-Wasserbock lebte jetzt ein Blessbock untergebracht
Auf der Anlage gegenĂŒber der SĂ€belantilopen auf der vorher Lamas untergebracht waren leben nun zwei Alpakas
In den ehemaligen FossakÀfigen leben sogar zwei Ozelots (Mutter und Tochter) das MÀnnchen lebt nun allein in den beiden anderen KÀfigen
Bisher wird die ehemalige Anlage fĂŒr Java-Leoparden noch nicht fĂŒr die Ozelots mitgenutzt (falls man das bis zu ihrer Abgabe ĂŒberhaupt noch plant)
Die ehemalige Panda-Anlage ist unbesetzt, der AmeisenbÀr ist ausgezogen

(05.11.2016, 18:26)
Nikolas Groeneveld:   Vor einem der neuen KassenhĂ€uschen (das erste wenn man aus Richtung Zooverwaltung kommt) steht ein Bauzaun
Damit fallen also gleich 4 Kassenschalter weg, aber das sollte im Herbst/Winter nicht so schlimm sein
Die abgesperrten Wege rund um die Baustelle Panda-Anlage wurden asphaltiert ich nehme an um die Wege zu schonen wenn man auf ihnen jetzt sehr viel mit schweren Fahrzeugen unterwegs ist
Unter dem Asphalt befinden sich aber Planen so das man den Asphalt spÀter wieder leichter entfernen kann
Ich hab im ĂŒbrigen heute mal eine Pflegerin gefragt warum einige HinterwĂ€lder-Rinder am Streichelzoo untergebracht sind und andere noch im Rinderrevier
Die Antwort : die HinterwÀlder-Rinder die noch im Rinderrevier stehen sollen bald abgegeben werden
(04.11.2016, 21:50)
Nikolas Groeneveld:   Auf der Internetseite des Zoos findet sich jetzt zudem unter Aktuelles (Wir bauen fĂŒr Sie) ein kleiner Text zum Umbau des Raubtierhauses
Laut diesem Text soll der Umbau Anfang nĂ€chsten Jahres beginnen und 2018 abgeschlossen sein (Nach der notwendigen Modernisierung sollen in 2018 natĂŒrlich viele Tierarten zurĂŒckkehren heißt es dort in etwa)
Visualisierungen finden sich unter der Rubrik Wir bauen fĂŒr Sie wie schon bei vorherigen Projekten auch zum Raubtierhaus nicht
(31.10.2016, 18:23)
Oskar Schwitters:   Auf der Homepage gibt es nun einen "Pandablog", der ĂŒber die Vorbereitungen der Pandahaltung informiert.
www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/panda-blog/blog-page/1
(31.10.2016, 16:02)
Nikolas Groeneveld:   Projekt Panda schreitet voran : auf der Facebookseite des Zoos hatte ich schon gelesen das die Vorbereitungen fĂŒr die Baustelle laufen
Vor den ehemaligen Anlagen fĂŒr Barasinghas,Axishirsche,Wasserehe(am GrĂŒnen Hirschhaus),Davidshirsche und Wasservögel steht Bauzaun allerdings ohne Sichtschutz man kann also sehr gut sehen was dahinter passiert
Es ist aber nicht viel passiert außer das viele Löcher gegraben bzw. geböhrt wurden
Die Dreisternpromenade wurde großrĂ€umig abgesperrt vom Antilopenhaus bis zum Raubtierhaus ist eigentlich die gesamte GrĂŒnflĂ€che gesperrt
Am Kleinraubtiertrakt des Raubtierhauses wurde sogar der komplette Weg gesperrt und damit einer der Hauptwege diese Sperrung zieht sich wie gesagt hoch bis zum Antilopenhaus auch wenn man am Affenhaus noch einen Durchgang hat
Ansonsten ist auch ein Teil des Weges an der Löwenanlage abgesperrt durch diese Sperrung gibt es vom Ausgang des Raubtierhauses am Kleinraubtiertrakt keinen Durchgang
Auch ein Teil des Besucherweges an der Muntjakanlage (der Teil der zur Puduanlage zeigt) wurde abgesperrt ich habe gelesen das der Besucherweg dort verbreitert werden soll dadurch werden wohl einige Außenanlagen der Muntjaks dran glauben mĂŒssen
Ich hoffe dass das jetzt nicht zu unĂŒbersichtlich formuliert war
Abgesehen von der BautĂ€tigkeit fĂŒr die neue Pandaanlage :
In den ehemaligen KĂ€figen fĂŒr Fossas lebt jetzt ein Ozelot
Die arbeiten mit Kunstfels an den Flamingovolieren sind vorangeschritten auch die RĂŒckwand einer Außenvoliere der Fasanerie wurde mit Kunstfels verkleidet
Vom Uferweg aus konnte ich durch ein Fenster sehen das die Wand einer Innenvoliere der Fasanerie mit Regenwaldkulisse bemalt wurde
Die Alpakas haben ein Jungtier
Leider verschwindet am Greifvogelfelsen weiterhin Naturfels hinter Kunstfels
Ich weiß nicht ob hier schon jemand erwĂ€hnt hat das die Schopfkarakaras mit in die Voliere der Andenkondore gezogen sind
Es gibt jetzt eine VerbindungsbrĂŒcke aus Holz zwischen den beiden LandflĂ€chen der Seehundanlage (ich weiß aber nicht ob die bleibt oder nur vorĂŒbergehend dort steht sie ist nĂ€mlich nicht befestigt)
Einige HinterwÀlder Rinder sind inzwischen in die Anlagen am Streichelzoo umgezogen ein paar stehen aber noch im Rinderrevier
(28.10.2016, 19:19)
Oskar Schwitters:   Der Bau der Panda-Anlage beginnt in KĂŒrze, das Raubtierhaus wird ab Anfang nĂ€chsten Jahres umgebaut:

www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/wir-bauen-fuer-sie

(28.10.2016, 18:32)
Michael Mettler:   Die zweite Bullenanlage des Elefantenhauses ist vermutlich deshalb nicht zur Bullenhaltung genutzt worden, weil es seit Hauseinweihung immer nur höchstens einen Bullen im Zoo gab (und einige Jahre zwischendrin - nach dem Afrikaner Salim und bis zum Beginn der bis heute anhaltenden Asiatenbullenhaltung - ĂŒberhaupt keinen). Wenn ich das richtig im Hinterkopf habe, mĂŒssten alle drei Berliner Nashornarten mehr oder weniger lange Gastspiele auf den eigentlichen Bullenanlagen des Elefantenhauses gegeben haben. Die beiden afrikanischen Arten ganz sicher (Spitzmaulnashörner schon nach Bau des Hauses, denn das Nashornhaus gab es damals noch nicht), von den Panzernashörnern wurden m.E. die im Zoo geborenen Tiere nach Trennung von der Mutter bis zu ihrer Abgabe im Elefantenhaus untergebracht. Flachlandtapire mĂŒssten auch zeitweise dort gelebt haben (vielleicht, weil eine der Tapiranlagen am Nashornhaus fĂŒr die Okapihaltung zweckentfremdet wurde?).

Gekachelte Fassaden und InnenwĂ€nde waren typisch fĂŒr die 50er-Jahre-Architektur, nicht nur in Zoos. Viele GeschĂ€ftsfassaden z.B. waren mit großen Kacheln und/oder Mosaikfliesen verkleidet, oft hat man Vorkriegsbauten auf diese Weise nach dem Krieg optisch modernisiert (wie das Frankfurter Elefantenhaus). Vielleicht hatte man nach den langen Jahren des Krieges mit seinen Zerstörungen und seinem Schmutz einfach große Sehnsucht nach glĂ€nzenden, hygienisch wirkenden (im doppelten Sinn!) FlĂ€chen. Und auch der Farbengeschmack wandelt sich ja nach der herrschenden Mode. Vielleicht sollte das damalige Gelb "sonnig" wirken und das GrĂŒn "waldig" (aus letzterem Grund verwendete man jedenfalls in verschiedenen Zoos gern grĂŒne Fliesen fĂŒr Affen-InnenkĂ€fige).
(27.10.2016, 09:01)
Jan Jakobi:   Hlambamans und Kuababa lebten ab 1979 auf der besagten Bullen-Anlage.
Kurz vor seinem Tod zog der Bulle wieder ins Nashornhaus I, wo er im Januar 2002 starb.
.
Hat jemand Fotos/Dias von ihm auf besagter Bullen-Außenanlage?

Draußen hĂ€ĂŸlich gelbe Kacheln, drinnen die tĂŒrkisfarbenen Kacheln.
(27.10.2016, 01:11)
Nikolas Groeneveld:   @Jan Jakobi vielen Dank fĂŒr die Antwort
Ich dachte mir immer das es eigentlich nur das Elefantenhaus sein kann denn sonst steht an der Stelle ja nichts anderes.
Ich wĂŒsste auch das das Elefantenhaus bis Ende der 80er eine Fassade aus Kacheln hatte (wie ich finde ziemlich hĂ€sslich).
Nur finde ich das das Dach auf diesem Bild etwas seltsam aussieht deshalb war ich mir nicht sicher um welches GebÀude es sich handelt.
Die Bilder die ich kenne zeigen allerdings nur gelbe Kacheln wo waren noch tĂŒrkisfarbene Kacheln angebracht?
Im Zoowegweiser von 1956 steht das es frĂŒher im Haus noch grĂŒne Kacheln gab (diese hat man dann wohl bei Umbaumaßnahmen spĂ€ter wieder entfernt).
Der Breitmaulnashornbulle lebte ja noch bis Ende der 90er Jahre.
Er war ja zuletzt im Elefantenhaus untergebracht weiß jemand auf welcher Anlage er gehalten wurde?
(27.10.2016, 00:33)
Jan Jakobi:   Die Nashörner sind die Breitmaulnashörner Hlambamans (rechts) und Kuababa.

Im Hintergrund siehst du die Nordseite des Elefantenhauses (links Herden- und rechts Bullen-Außenanlage).
Letztere wurde allerdings so gut wie nie als solche benutzt. Den Grund kenne ich leider nicht.
In der Mitte ist der Wirtschaftszugang des Elefantenhauses.
Das Elefantenhaus bekam 1988/89 eine Klinkerfassade, darunter befinden sich ĂŒbrigens heute noch die gelben und tĂŒrkisfarbenen Kacheln.

Anbei eine Luftaufnahme aus dem BONGO von 1989.
Ich wĂŒrde sagen es ist die Anlage (3. Anlage von "unten") auf der bei meinem September-Besuch Jhansi war.
Die große Anlage ganz unten wurde ungefĂ€hr in der Mitte geteilt, heute links (hinten) Mutter-Kind- und heute rechts (vorne) Panzernashorn-Anlage. Die beiden Anlagen "dadrĂŒber" sind weitesgehend original.
(26.10.2016, 23:43)
Nikolas Groeneveld:   Hier ein Foto aus dem Zoowegweiser von 1966.
Weiß jemand auf welcher Anlage die Nashörner sich befinden?
Ich kann das GebÀude im Hintergrund nicht zuordenen.
(26.10.2016, 22:23)
Nikolas Groeneveld:   @Michael Mettler soweit wie ich das beobachtet habe wird der Kunstfels ĂŒber den ganzen Naturfels gesetzt also verschwindet der Naturfels optisch dahinter.
Ich hoffe auf jeden Fall das die Davidshirsche in den Zoo zurĂŒckkehren ich wĂŒrde es aber auch nicht verstehen wenn das nicht der Fall sein sollte.
(26.10.2016, 15:54)
Michael Mettler:   Bei der ursprĂŒnglichen Vorstellung der Planung hieß es zumindest, dass Davidshirsche und Muntjaks die rechten und linken Nachbarn der Pandas sein werden.

@Nikolas: "... ĂŒber die Naturfelsen wird Kunstfels gesetzt" - heißt das, die NaturfelswĂ€nde werden mit Kunstfels aufgestockt, oder werden sie mit davor gesetztem Kunstfels verkleidet, verschwinden also optisch dahinter??
(26.10.2016, 15:34)
Tim Sagorski:   Ist es eventuell möglich, dass die Milus vorĂŒbergehend in den Tierpark gehen, weil die Hirsch-Allee ein "Panda-Upgrade" bekommt?

Könnte mir vorstellen, dass die Milus nach Abschluß der BautĂ€tigkeiten wieder in den Zoo zurĂŒckkehren, da sie ja, genau wie die Pandas, ein Musterbeispiel fĂŒr die chinesische Tierwelt darstellen.
(26.10.2016, 15:21)
Nikolas Groeneveld:   Am Greifvogelfelsen wird aktuell viel mit Kunstfels gebaut ĂŒber die Naturfelsen wird Kunstfels gesetzt.
Ich bin ja eigentlich ein großer Freund von Kunstfels aber wenn man Naturfels fĂŒr Kunstfels weichen lĂ€sst kann ich das nicht nachvollziehen.
Der WĂŒstenbussard und der Königsgeier sind entweder abgegeben oder hinter den Kulissen, die Voliere am Uferweg ist wieder mit Dampfschiffenten besetzt.
Die BacksteinrĂŒckwand der Flamingovolieren an der Fasanerie wird momentan mit Kunstfels verkleidet.
Die Flamingos befinden sich wÀhrend der Bauarbeiten im Haus.
Der Innenteil der Fasanerie ist weiterhin geschlossen (ich meine durch ein Fenster auch dort arbeiten mit Kunstfels gesehen zu haben).
Die Milus sind weg laut Zootierliste wurden sie in den Tierpark abgegeben.
Milus gehören fĂŒr mich zu den wenigen Arten die ich in beiden Einrichtungen halten wĂŒrde, immerhin spielt der Zoo Berlin ja eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte dieser Hirschart und der Tierpark hat seine Zeitschrift Milu.
Im Masterplan fĂŒr den Tierpark steht nichts von Milus also scheint man ihre Haltung langfristig aufgeben zu wollen (es sei denn an diesen PlĂ€nen hat sich nochmal was geĂ€ndert).
(25.10.2016, 18:49)
Klaus Schueling:   Berliner Panda-Plan wird konkreter

Pressemeldung:
Vertragsinhalte in Peking und Chengdu abgestimmt

Welche Bambussorten den Großen Pandas am liebsten sind, sogar wie dick ein Bambusstamm sein sollte, damit sie dem seltenen BambusbĂ€ren schmecken, haben der Aufsichtsratsvorsitzende Frank Bruckmann und Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem auf ihrer China-Reise vom 13. bis 17. Oktober erfahren. Der Aufsichtsratsvorsitzende und der Zoodirektor hatten die lange Reise angetreten, um zunĂ€chst in Peking die abschließenden VertragsgesprĂ€che mit der China Wildlife Conservation Association (CWCA) und der State Forestry Administration (SFA) zu fĂŒhren und spĂ€ter in Chengdu die Panda-Aufzucht-Station zu besuchen.

?Auf der Agenda standen die letzten Vertragsverhandlungen und die Abstimmung der Gehegedetails. Welches PandapĂ€rchen es tatsĂ€chlich sein wird, werden wir erst bei Vertragsunterzeichnung in den nĂ€chsten Wochen entscheiden?, verrĂ€t Dr. Andreas Knieriem. ?Aktuell wird die Baustelle vorbereitet, so dass wir schnellstmöglich mit dem Bau der sehr attraktiven 5.280 mÂČ großen Panda-Landschaft beginnen können.?

Nach den VertragsgesprĂ€chen freuen wir uns noch mehr auf den Spatenstich im November 2016?, schwĂ€rmt Frank Bruckmann. ?Dem Einzug der Pandas steht nun nichts mehr im Wege und die Besucher unseres Zoos können sich schon jetzt darauf freuen, die Pandas im Sommer 2017 begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen. Bis dahin wird weiterhin ein intensiver Austausch zwischen Berlin und Chengdu stattfinden?, verspricht der Aufsichtsratsvorsitzende.

Weitere Berliner Zoo-Mitarbeiter werden nach China reisen, um sich auf einer Konferenz fĂŒr Pandazucht in Chengdu mit den chinesischen Kollegen auszutauschen. Dabei stehen die Haltung, Pflege und Zucht der Pandas im Mittelpunkt.
(19.10.2016, 17:05)
Jan Jakobi:   Die Info steht im Buch "Mit Faltern begann's" von Katharina Heinroth.

(02.10.2016, 21:02)
Nikolas Groeneveld:   Vielen Dank fĂŒr die Information ich hatte mich auch schon gefragt warum man die PlĂ€ne nicht so realisiert hat.
Ich bin auch ganz froh darĂŒber das man fĂŒr ein neues Elefantenhaus nicht das halbe Hirschrevier platt gemacht hat.
(02.10.2016, 20:35)
Jan Jakobi:   Der Plan landete wegen der alten BĂ€ume im Hirsch-Revier in der Schublade.
Das Elefantenhaus wurde 1954/55 auf der FlĂ€che zwischen Straußenhaus und Kleinem Raubtierhaus errichtet.
(02.10.2016, 19:47)
Nikolas Groeneveld:   Seit kurzem befindet sich ein ZoofĂŒhrer von 1951 durch den Zoo Berlin in meinem Besitz.
Darin steht das man das neue Elefantenhaus nach dem Krieg ursprĂŒnglich im Hirschrevier hinter dem Springbrunnen auf der FlĂ€che des GrĂŒnen Hirschauses errichten wollte.
Man hoffte damals darauf den Bau bis zum Winter 1951 beendet zu haben.
(02.10.2016, 18:47)
Jan Jakobi:   Die beiden Jungbullen Dayo und Hodari werden bald abgegeben, deswegen die beiden Transportkisten.
(23.09.2016, 20:01)
Nikolas Groeneveld:   Am Greifvogelfelsen wird mit Kunstfels gebaut, ich bin wirklich gespannt was daraus am Ende wird.
Auf der Website des Zoos heißt es das die Bauarbeiten bis Mitte 2017 dauern sollen.
Ansonsten stehen am Nashornhaus 2 Transportkisten auf der vorderen Außenanlage.
(23.09.2016, 19:52)
Jan Jakobi:   Am Montag kam das langerwartete Baby von Jhansi tot zur Welt. FĂŒr Jhansi war es das 4. Baby.
https://www.facebook.com/zooberlin/?ref=py_c

Fast auf den Tag genau hatte Narayani im Alter von 20 Jahren eine missgebildete Totgeburt.
FĂŒr sie war es das 1., eventuell sogar das 2., Baby.
Leider kann ich die Quelle fĂŒr das 1. Kalb immer noch nicht aus dem Ärmel schĂŒtteln.

Vom frĂŒheren Paar wurde die Kuh Miris 2 mal erfolgreich auf Hochzeitreise nach Basel zu Arjun geschickt.
Ihr 3. Kalb wurde von ihrem Partner Gauhati gezeugt, leider erkrankte Miris danach an einer chronischen GebÀrmuttererkrankung und wurde nicht mehr schwanger.

Anbei ein Foto von Jhansi von letzter Woche Mittwoch (14.09.), da war sie noch hochschwanger.
(22.09.2016, 16:53)
Jan Jakobi:   Ich war am 14.09. und 16.09. im Zoo.
Anbei der Waldren-Hirsch mit gefegtem Geweih.
(22.09.2016, 16:39)
Michael Mettler:   Vorgestern war ich im Zoo, fĂŒnf Jahre nach meinem letzten Besuch wurde es langsam mal wieder Zeit - das Vogelhaus habe ich in seinem Erstzustand komplett verpasst... Neben zoologischem Aktualisierungsbedarf stand im Vordergrund, mir verschiedene Bereiche noch mal anzusehen, bevor sie umgebaut werden - vor allem das schön grĂŒne, abwechslungsreich besetzte "ErweiterungsgelĂ€nde", das ja ĂŒberwiegend schlichtem Grau weichen muss... ;-)

FĂŒr die zukĂŒnftige Panda-Anlage herrscht schon fast Baufreiheit: Axishirsche habe ich nicht mehr gesehen (auch das Schild fehlte, an anderer Stelle im Zoo entdeckte ich sie nicht), die Barasinghas fand ich im Absperrgehege der frĂŒheren Serau-Anlage im ErweiterungsgelĂ€nde, an der sie auch bereits beschildert sind. Im betroffenen Gehegekomplex stehen also derzeit nur noch Davidshirsche (0,3 im angestammten Gehege gesehen), Wasserrehe (nicht gesehen) und Pudus (vier gesehen) sowie im "Rundbau" die China-Muntjaks. Auch die links daran angrenzende Wasservogelanlage, auf deren FlĂ€che der Chinesische Musikpavillon entstehen dĂŒrfte, war unbesetzt. Soll dann eigentlich der Seelöwenbrunnen demontiert werden, der ja in der Sichtachse vom Elefantentor in Richtung Chinapavillon letzteren optisch verdecken wĂŒrde?

Der Greifvogelbereich ist komplett außen herum abgesperrt (ĂŒbrigens auch der Zugang zum Schweinehaus, dessen Außenanlagen aber normal besetzt waren), aus dem Volierenbestand sah ich BartkĂ€uze in zwei AußenkĂ€figen des Raubtierhauses (neben den Tayras) sowie die unten schon berichtete Königsgeier-WĂŒstenbussard-Kombi am Uferweg. Schade, dass ich mir nie aufgeschrieben habe, was ich in dieser Voliere seit ihrer Errichtung schon alles gesehen habe - "gefĂŒhlt" war es bei jedem Besuch ein komplett ausgetauschter Besatz... Am Uferweg sind jetzt auch die Alpakas untergebracht, in einer der Laufvogelanlagen an der RĂŒckseite der Fasanerie. Im aktuellen Zooplan ist im Greifvogelbereich eine kuppelförmige Rundvoliere eingezeichnet - nur Phantasie oder tatsĂ€chliches Projekt?

Die Bantenganlage, durch den Spielplatz ziemlich abgehĂ€ngt an einer Pseudo-Sackgasse gelegen (sofern man nicht durch den Spielplatzsand waten will), wird anscheinend nur selten von Besuchern aufgesucht - ihre Bewohner schienen sich jedenfalls ĂŒber meine Anwesenheit ziemlich zu wundern. Auch die Reaktion der RotbĂŒffel im davor gelegenen Gehege passte dazu. Als ich ihr Gehege entlang der Schweinehausseite passierte, interessierten sie sich nicht fĂŒr mich; als ich dann, statt geradeaus zum Hauptweg weiterzugehen, um ihr Gehege herum in Richtung Bantengs abbog, bekam ich plötzlich die volle Aufmerksamkeit der gesamten Gruppe...!

Der Streichelzoo hat zwar durch den Einsatz von Holz mehr Stimmung gewonnen, andererseits wirkt die HĂ€ufung von Pfosten und Balken optisch etwas erdrĂŒckend (gesteigert dadurch, dass das Holz noch hell leuchtet - mit etwas Patina wird das wohl gemildert werden). Immerhin gibt es zudem jetzt mehr Zaunfront darin als frĂŒher. Vielleicht wĂ€re es schöner gewesen, den einen oder anderen Kleinstall samt Vorgehege aufzulösen und fĂŒr dessen Besatz die vergrĂ¶ĂŸerte Eselanlage als Absperrmöglichkeit mitzunutzen.

Besonders gespannt war ich natĂŒrlich auf das neue Vogelhaus, dessen quarantĂ€nestationsartigen Erstzustand ich leider (oder glĂŒcklicherweise?) nur von Fotos her kannte. Mein gewonnener Eindruck ist dabei zwiespĂ€ltig. Die Innenvolieren und der Afrika-Flugraum gefallen mir gut, der Asien-Flugraum war leider wegen Renovierungsarbeiten (?) gesperrt und deshalb fĂŒr mich nicht bewertbar. Auch die Artenzusammenstellung ist nicht schlecht. Manche Arten sind zwar altgewohnte Nicht-Besonderheiten, aber vor dem Hintergrund, dass Zoos auch bei solchen Arten zunehmend auf Eigenversorgung durch Zucht achten mĂŒssen, ist ihre Haltung fĂŒr mich nachvollziehbar. Weniger gefallen mir die Außenvolieren. Vermutlich bedingt durch die geringe Tiefe, in der sich ja auch noch ein Pfleger unfallfrei bewegen können muss, fehlt es in etlichen an Sitzmöglichkeiten auf Ästen. Den Vögeln bleibt dann - schautechnisch unbefriedigend - vor allem die Kunstfels-Oberkante direkt unter dem Deckengitter als Sitzmöglichkeit.

Mit dem Auge eines Normalbesuchers betrachtet erscheint mir das Haus als etwas monoton gestaltet. Beim Wechsel von einem Erdteiltrakt in den anderen kann leicht die Frage aufkommen "War ich hier nicht schon?". Bei meinem Besuch waren zudem trotz guten Wetters die meisten DurchflĂŒge in die Außenvolieren geschlossen (ohne dass dort sichtbare Pflegearbeiten stattfanden), so dass man außen gefĂŒhlte Kilometer entlang vogelleerer, ziemlich einheitlich gestalteter KĂ€figkurven entlang lief. Da bot das alte Vogelhaus innen wie außen baulich mehr Abwechslung...! Wobei das natĂŒrlich bei einem Zoo, der Artenreichtum zum Konzept hat, zugegebenermaßen "Jammern auf hohem Niveau" ist.

Gut gefallen hat mir auch die Neugestaltung der Reptilienhaltung im Terrarium. Der Effekt der geschickten Innengestaltung der Terrarien, die entlang einer Reihe grenzenlos ineinander ĂŒberzugehen scheinen, ist verblĂŒffend. Nun sind die Trennscheiben natĂŒrlich noch neu - Kratzer und Verschmutzungen durch die Tiere werden die Wirkung im Laufe der Zeit sicher etwas dĂ€mpfen. Aber selbst dann sieht es allemal besser aus als mit den frĂŒheren Sichtbetonkulissen und Kunststoff-Stegplatten-TrennwĂ€nden. Erfreulich auch, dass die großen Riesenschlangen nicht mehr auf nacktem Gestein leben mĂŒssen wie in ihrer frĂŒheren Anlage neben der Cafeteria. Die neue Madagaskaranlage dort gefĂ€llt mir gut, obwohl sie mit ihrem Besatz Strahlenschildkröte/Madagaskarleguan/Schildechse "gefĂŒhlt" eigentlich schon "ErdmĂ€nnchenstatus" in der Zoolandschaft hat - nur das ansonsten unvermeidliche PantherchamĂ€leon als Oberbesatz fehlte noch ;-)
(22.09.2016, 12:03)
Nikolas Groeneveld:   Seelöwenbulle Enzo hat ein Implantat zur VerhĂŒtung bekommen.
Mit ihm soll nicht mehr gezĂŒchtet werden weil sonst die Gefahr bestehen wurde das seine Gene in der europĂ€ischen Zoopopulation ĂŒberreprĂ€sentiert sind.
(02.09.2016, 13:12)
WolfDrei:   Waldmurmeitier
(29.08.2016, 22:25)
WolfDrei:   5 auf einen Streich: Pudus
(29.08.2016, 22:20)
WolfDrei:   Temperatursturz von 36°C (Rekord in Schöneberg/Berlin) auf ca 21°C. Und frĂŒh sollte man im Nachttierhaus sein, sind dann doch die Arbeitslichter teilweise noch an - und GlĂŒck muß man haben - siehe die Rostkatze - aber auch die WickelbĂ€ren waren schon agil (sonst kaum zu sehen). Schön leer war es - bis ca 11 Uhr. Dann aber: 5 Pudus auf einen Schlag - sonst sehe ich einen höchstens alle 3 Monate! Auch das Waldmurmeltier sah ich im Zoo erstmals (das 1. Mal ĂŒberhaupt 1972 in Prag).
Neu scheinen die Gelbhalsfrankoline zu sein - in den Außenanlage der alten Fasanerie - ansonsten sind die Volieren innen jetzt abgesperrt. Im Aquarium war eine BrĂŒckenechse vor dem Loch gut sehbar. Alles in 3 Stunden.
Jungtiere gibt es bei den Wongatauben und den Zwergrohrdommeln. Leider gibt es wohl bei den James-/ Anden- und Zwergflamindos keine NestbauaktivitÀten.
Beim Greifvogelbau ist offensichtlich der Gesamtfelsen in Arbeit - aber was dann? In der großen Voliere am Kanal ist das KondorkĂŒken schon so groß wie die Eltern.
Im Aquarium ist die Reptilienetage mit Krokodilhalle nun voll geöffnet - gute Arbeit. DemgegenĂŒber diskutierten Pfleger im Vogelhaus, wie sie ĂŒberhaupt verhindern können, dass Spatzen eindringen bzw. wie schon Daseiende wieder herausexpediert werden können.

(29.08.2016, 22:08)
Nikolas Groeneveld:   Heute sagte eine Besucherin im Tropenaffenhaus einem Pfleger das ein Greifvogel gegen eine Scheibe geflogen ist.
Im Mandrillaußengehege lag ein Habicht, der sich nicht mehr bewegte (er atmete aber noch).
Der Pfleger wollte nun mithilfe seines Kollegen die Mandrills ins Innengehge locken um den Vogel aus dem Gehge zu holen.
WĂ€hrend der Pfleger ins Haus zurĂŒckging setzte sich der Vogel der zuvor auf den RĂŒcken gelegen hatte hin, die Mandrillweibchen gingen ein paar mal an ihm vorbei nĂ€herden sich dem Habicht aber nicht weiter.
Anders handelte das MĂ€nnchen es ging auf den Vogel zu und versuchte ihn zu greifen, der Habicht versuchte zu fliehen und flog in Panik ein zweites mal gegen die Scheibe und landete natĂŒrlich wieder auf dem Boden der Freianlage.
Das MandrillmÀnnchen lief wieder auf den Vogel zu beim Versuch ihn zu greifen hob der Habicht allerdings in die andere Richtung ab und flog auf den nÀchstgelegenen Baum.
Der Vogel hatte sich also selbst aus seiner Notlage befreit.
(28.08.2016, 19:47)
Jan Jakobi:   Überraschung im Nashornhaus I: Jhansi ist laut B.Z. hochschwanger!

Die Quelle fĂŒr das erste Kalb von Narayani kann ich leider immer noch nicht aus dem Ärmel schĂŒtteln.
Ich bin mir sicher das ich schon mal davon gelesen habe, bevor ich im EleWikis-Forum davon las.

Hier nochmal meine Frage bzw. der Grund der Frage: War das Kalb von 2007 Narayanis erstes Kalb?

Ich habe im EleWikis-Forum folgende Info gefunden, demnach war es das zweite Kalb:

"Habt ihr mitbekommen , das bei Narayani im Zoo Berlin nach einer regulĂ€ren Tragzeit das Kind vom IZW geholt werden mußte (vor ca.3-4 Wochen )?! Nach anfĂ€nglichen normalen Wehen , kam es zum Stillstand bei der Geburt . Eine Ultraschalluntersuchung ergab eine total falsche Lage im Geburtskanal und nach dem Holen war auch klar warum .Es war absolut mißgebildet und hatte nur ein Auge , dafĂŒr aber mehrere KieferĂ€ste ! Der Mutter geht es sehr gut und sie hat alles gut ĂŒberstanden . Es war ĂŒbrigends schon die zweite Schwangerschaft , auch bei der ersten kam es zum Absterben des Fötus im Mutterleib , einer sogenannten Steinfrucht!"

Quelle: Thread "Nashörner in Berlin"/EleWikis-Forum/17.09.2007


(26.08.2016, 17:43)
Nikolas Groeneveld:   Am Greifvogelfelsen stehen immer mehr BaugerĂŒste.
Im Streichelzoo wurden die Holzfiguren von Hans im GlĂŒck frisch gestrichen, es sind auch noch neue Figuren hinzugekommen.
Die HinterwĂ€lder-Rinder sind immer noch nicht in ihr altes Gehege zurĂŒckgekehrt.
(26.08.2016, 15:51)
Nikolas Groeneveld:   Anscheinend kommt den Umbau am Greifvogelfelsen betreffend endlich mehr Bewegung in die Sache.
Die Weißkopfseeadler sind aus ihrer Voliere ausgezogen, die WG um Schildrabe,Kappengeier,Gaukler und Schmutzgeier ist jetzt zwischen den BartkĂ€uzen und Geierraben eingezogen.
Königsgeier und WĂŒstenbussard befinden sich jetzt in einer Voliere am Uferweg.
(12.08.2016, 21:18)
Ronny:   Ja, wird man. Es sollen auf dem BĂ€renfelsen nur noch EisbĂ€ren und LippenbĂ€ren gehalten werden.
(10.08.2016, 16:24)
Oliver Muller:   D.h. man wird die Haltung von KragenbĂ€ren auslaufen lassen?
(10.08.2016, 10:12)
Nikolas Groeneveld:   BraunbĂ€rin Siddy ist in den Wuppertaler Zoo umgezogen, dort erwarten sie BraubĂ€rin Brenda und zwei Arktische Wölfe.
Ich hoffe das die BraunbĂ€ren als Wappentier Berlins irgendwann in den Zoo zurĂŒckkehren.
Ich glaube aber eher das man in Zukunft auf sie verzichtet und dass nach dem tod des letzten KragenbÀren (dieser bewohnt jetzt nÀmlich die ehemalige BraunbÀrenanlage) Wölfe und EisbÀren an ihrer Stelle eine neue Anlage bekommen.
Damit wĂŒrden dann langfristig EisbĂ€ren im Zoo und im Tierpark gehalten werden.
Aber ich denke das es momentan eine gute Lösung ist den sowohl BraunbÀr als auch KragenbÀr haben durch den Umzug mehr Platz.
(09.08.2016, 13:04)
Nikolas Groeneveld:   Heute nach etwas lĂ€ngerer Zeit mal wieder ein Besuch im Zoo.
Zum scannen der Jahreskarte brauchte das GerĂ€t am Drehkreuz ein paar AnlĂ€ufe bis es dann letztendlich beim vierten oder fĂŒnften mal doch noch meine Jahreskarte akzeptiert hat und mir einlass gewĂ€hrte.
Im Streichelzoo wurden viele ZÀune entweder neu angestrichen oder durch HolzzÀune ersetzt.
Die HinterwĂ€lder-Rinder sind noch nicht in ihr altes Gehege zurĂŒckgegehrt.
Die Anlage der Rotbunten Hausschweine wurde nicht vergrĂ¶ĂŸert, ich finde sie ziemlich beengt.
Der direkte Zugang vom Streichelzoo zur KĂŒstenvoliere wurde geschlossen und bepflanzt und die Innenanlage der Kaninchen ist jetzt durch Fenster fĂŒr Besucher einsehbar.
Ich fand neben der Anlage fĂŒr Laufenten einen ausgehölthen Futterautomaten in den Besucher MĂŒll reingeworfen hatten.
Ich verstehe zwar nicht so ganz warum ein ausgehöhlter Futterautomat im Streichelzoo an einer Wand hĂ€ngt, aber als MĂŒlleimer sollte er sicherlich nicht genutzt werden.
Ansonsten ist der begehbare Innenteil der Fasanerie fĂŒr Umbauarbeiten gesperrt.
(03.08.2016, 21:54)
Hannes Lueke:   Wow was Geld ausmachen kann
Ich kenne da einen Tierpark im Berliner Raum der braucht lÀnger um eine PrÀriehundanlage zu bauen
(29.07.2016, 23:54)
Mark Meier:   Heute wurde nach 8 Monaten Bauzeit und 4 Mio Investitionen der neue Eingangskomplex am Löwentor ĂŒbergeben.
(29.07.2016, 20:46)
WolfDrei:   Nach der schon unter `` Tierpark Berlin`` gekennzeichneten Zoo-App ist in Erweiterung der Veröffentlichung heute eine Fassung in der ?Berliner Morgenpost? erschienen. Es werden zwar 6 Touren verzeichnet, die speziell mit einer Abbildung gekennzeichnete Tour, offensichtlich fĂŒr den ONB, lĂ€uft wie folgt ab und nennt sich ?Morgenpost-Tour?.

Flamingo - Elefant - Affe - Löwe - Zebra - Pinguin - LippenbÀr - EisbÀr - Flusspferd - Steinbock - SCHLUSS.
Die belebte Welt ist damit gekennzeichnet.

Damit haben wir jene Tiere, die es eigentlich nur auszustellen gilt. Andere Zoos könnten sich danach richten, insbesondere grĂ¶ĂŸere StĂ€dte, die glauben auch einen Zoo aufbauen zu wollen. - :)

(29.07.2016, 20:07)
WolfDrei:   Laut Radio Berlin - Brandenburg ist heue nach Umbau der Streichelzoo wieder eröffnet worden
(24.07.2016, 15:08)
WolfDrei:   Schnelldurchlauf durch das Aquarium:
Mittlerweile ist auch die rechte (westliche) Seite der Reptilienausstellung nach Umbau eröffnet, doch ist der Besatz noch ausbaufĂ€hig: einige Basilisken, mehrere Sumpfschildkrötenarten. Highlights sind Salomonenskink und besonders Fidjileguan, 2 kleinere innenstĂ€ndige Anlagen sind noch unbesetzt. Die große Anlage an der Seite, seinerzeit fĂŒr mich von Bedeutung durch die Ausstellung der Kragenechsen, beherbergt nur grĂŒne Leguane. Die seitliche Panoramascheibe mit Einblick in die Crocohalle wurde mit Kunstfels drapiert. In der Halle selbst wird noch gearbeitet. Da man offensichtlich Platz fĂŒr Arbeitsmaterialien benötigt, ist nunmehr die schon fertiggestellte Ostseite gesperrt. Im Erdgeschoß (Fische) fielen viele kleine Schlammspringer auf, deren Zahl zuletzt gegen 2-3 Fische ging.

(21.07.2016, 20:17)
Michael Mettler:   "KĂ€nguru & Ente, AmeisenbĂ€r & Affe: In keinen anderen deutschen Zoos gibt es mehr tierische Wohngemeinschaften als in Berlin. (...) 14 WGs gibt es schon, die 15. ist gerade in Vorbereitung. " (http://www.bz-berlin.de/berlin/die-lustigsten-tier-wgs-von-zoo-und-tierpark)

Ich will ja nicht hoffen, dass das auf einer offiziellen Aussage der Zoo-/Tierparkleitung beruht, sondern der Superlativ nur ein Hirngespinst der Zeitung ist. Denn eine solche, offenbar sogar noch durch Zusammenrechnen von Zoo und TP entstandene Zahl wird von manchem anderen deutschen Zoo schon lange ĂŒbertroffen.

Wobei interessant wĂ€re, welchen Maßstab die B.Z. (oder wer auch immer die Behauptung aufgestellt hat und nur von ihr zitiert wurde) fĂŒr eine "tierische WG" anlegt. Jedes Aquarium, jede Voliere und jeder Wasservogelteich mit mehr als einer Tierart ist schließlich auch eine Gemeinschaftshaltung, aber davon gibt es in den Berliner Einrichtungen deutlich mehr als 15....
(13.07.2016, 18:58)
Nikolas Groeneveld:   Auf dem dem Pavianfelsen wurden auch Mausefallen aufgestehlt.
Bei den Braunen Kapuzinern fiel mir auf das ein Weibchen ein noch recht kleines Jungtier trÀgt.
An der Vogelvoliere gegenĂŒber der Schimpansenanlage wurde ein Bildschirm fĂŒr Besucher angebracht der Livebilder einer Kamera zeigt die ĂŒber den Nestern der Abdimstörche hĂ€ngt.
Somit kann der interessierte Besucher die Vögel jetzt gut bei ihrem BrutgeschÀft beobachten.
Der Streichelzoo wurde stellenweise mit Wiese bestĂŒckt.
Abgesehen davon sah ich im Wassergraben der BraunbĂ€renanlage ein EntenkĂŒken das heißt die Enten bevölkern nicht nur den Wassergraben der Löwen sondern auch den der BĂ€ren.
(08.07.2016, 21:03)
Nikolas Groeneveld:   @WolfDrei,Jan Jakobi und Michael Mettler vielen dank damit sind dann erstmal alle meine Fragen zu diesem Thema beantwortet :)
(08.07.2016, 19:37)
Michael Mettler:   @Jan: Was vielleicht daran liegt, dass dieses Becken so ziemlich die unspektakulĂ€rste Form einer Tierhaltung darstellte (@Nikolas, ich vergaß zu erwĂ€hnen: Nein, es gab keinen Unterwassereinblick), dementsprechend optisch unattraktiv, nicht innovativ und noch nicht mal mit dem dafĂŒr angedachten Besatz bestĂŒckt war - es bot eben kaum Anlass, es fotografisch fĂŒr die Öffentlichkeit zu dokumentieren. Ich suche schon die ganze Zeit nach einem plastischen Vergleichsbeispiel, aber wer schon mal ein Überwinterungsquartier fĂŒr Wasservögel hinter den Kulissen eines Zoos gesehen hat, bekommt eine ungefĂ€hre Vorstellung - nur im Falle des "Seekuh"-Beckens zu meiner Zeit ohne jegliche Einrichtung, dafĂŒr mit Pflanzbeeten nebendran. Etwas weniger fein wĂ€re der Vergleich mit einer wassergefĂŒllten Dunggrube.

Außer den Krokodilen habe ich bei mindestens einem Besuch damals eine Schar PfeifgĂ€nse dort untergebracht gesehen und bin mir nicht ganz sicher, ob eventuell auch mal Flamingos drin waren (dann wohl bei abgesenktem Wasserstand).
(08.07.2016, 09:58)
Jan Jakobi:   @Michael und Nikolas:
Mir ist grade eingefallen das hier schon mal ĂŒber das ominöse Seekuhbecken geschrieben wurde.
Im Thread "Was nie gebaut wurde" steht was dazu.
Tja, die Suchfunktion macht es möglich ;)

Ein Foto wo genau das Becken, also nicht das große Flusspferd-Becken, zu sehen ist kenne ich leider nicht.
(08.07.2016, 00:39)
Michael Mettler:   Meiner Erinnerung nach war das "Seekuhbecken" nichts weiter als eine relativ flache, rechteckige Betonwanne, die nach hinten hin in eine Rampe und einen schmalen Landteil aus Beton ĂŒberging.

Im Antilopenhaus verlief frĂŒher ein Besucherrundweg zwischen Mittelhalle und Huftierboxen, der zugunsten einer BoxenvergrĂ¶ĂŸerung aufgegeben wurde. Die Mittelhalle war im Ursprung des Hauses eine Pflanzenhalle, in der aber im Laufe der Zeit auch Ausstellungen prĂ€sentiert oder kleinere Tiere (z.T, in "TischkĂ€figen", also Vitrinen auf Beinen) untergebracht wurden. Anfang der 1980er Jahre, als ich den Zoo kennenlernte, war die Mittelhalle zum Besucher-"Wandelgang" hin komplett verglast und nicht begehbar, es war m.E. ein bis auf SitzbĂ€ume fĂŒr die Vögel kahler Raum mit einem oder mehreren flachen Wasserbecken im Boden. Kann sogar sein, dass er im Sommer normalerweise gar nicht besetzt war oder nur zur Aufzucht von Schwimmvögeln genutzt wurde, ich erinnere mich ansonsten wie gesagt an Stelzvögel im Haus (meine Besuche fielen oft in den Herbst). Wegen Heizbarkeit, Sonneneinfall und Wasserbecken war dann eben auch die kurzzeitige Unterbringung von Krokodilen in der Mittelhalle machbar. SpĂ€ter, noch bevor der Besuchergang entfiel, wurde die Mittelhalle zuerst zu einer begehbaren SĂŒdamerikahalle umgebaut, die mit Pflanzen aus trockenen LebensrĂ€umen, Vögeln und kleinen SĂ€ugern besetzt war (von letzteren fallen mir spontan aber nur Faultiere ein, die nicht so recht in den dargestellten Lebensraum passten).
(07.07.2016, 23:19)
Jan Jakobi:   @Nikolas: Das Buch "Der Berliner Zoo im Spiegel seiner Bauten" könnte einige deiner Fragen beantworten.
Das Becken hatte, soweit ich mir bekannt ist, keine Unterwassereinsicht.
(07.07.2016, 21:05)
WolfDrei:   @N. Groeneveld: Das ist die Rotunde, die eigentliche `` Lichthalle`, in der weit vor ĂŒber hundert Jahren die Herren Zaren, Könige etc. schritten. Zwischenzeitlich gab es dort in den Zwanzigern (?) schon mal eine gewisse Menge Krokodile zur Schau.
Um noch mehr Historie zu nennen . Als in den Sechzigern die Delphinomanie ausbrach, sollte dort, wo jetzt die `` SchilfklĂ€ranklage`` fĂŒr das neue Flusspferdhaus ist, ein Delphinanlage gebaut werden. Selbiges war in den Anfangsjahren auch fĂŒr den Tierpark geplant!
(07.07.2016, 20:41)
Nikolas Groeneveld:   Vielen Dank fĂŒr die Information.
Dazu hÀtte ich allerdings noch einige Fragen.
Wie sah dieses Becken denn aus?
Hatte es eine Unterwassereinsicht?
Einen kleineren Landteil mĂŒsste es ja auch gegeben haben wenn dort zeitweise WassergeflĂŒgel und Krokodile untergebracht waren.
Zum Antilopenhaus
Wie hat man den Krokodile im Antilopenhaus untergebracht?
Hatten die dann etwa eine Plastikwanne?
Und eine letzte Frage hÀtte ich noch was genau ist mit der Mittelhalle im Antilopenhaus gemeint?
Etwa eine Unterbringungsmöglichkeit abgesehen von der Boxenreihe fĂŒr Antilopen und Giraffen?
Ich hoffe das sind nicht zu viele Fragen aber ich habe das alte Flusspferdhaus nicht erlebt.
Und an das Antilopenhaus kann ich mich auch erst nach dem Umbau erinnern.
(07.07.2016, 19:42)
Michael Mettler:   @Nikolas Groeneveld: In gewissem Sinne gab es das Seekuhbecken im alten Flusspferdhaus, nur wurde nie eine Seekuh darin gehalten. Ich kenne es noch als Überwinterungsanlage fĂŒr WassergeflĂŒgel und kurzzeitig als Krokodilbecken, als der Besatz der Krokodilhalle im Aquarium in den 80er Jahren wegen Umbauarbeiten vorĂŒbergehend ausgelagert werden musste. Die großen Krokodile kamen in die Mittelhalle des Antilopenhauses (die außerhalb dieser Zeit ebenfalls als Vogel-Winterquartier benutzt wurde, z.B. fĂŒr tropische Stelzvögel), die kleineren ins Flusspferdhaus.
(07.07.2016, 18:34)
Nikolas Groeneveld:   Zu meiner großen Freude sah ich bei meinem gestrigen besuch Alpen-und Waldmurmeltiere, auch die Affen waren sehr aktiv.
Es ist wirklich schön dem Sumpfspringaffen-Nachwuchs bei seinen Kletterversuchen zuzusehen.
Ich sah zum ersten mal beide KugelgĂŒrteltiere zusammen auf der Anlage.
Am Felsen der BĂ€renmakaken ist mir aufgefallen das dort Mausenfallen aufgestellt wurden.
Am Streichelzoo wird weiterhin fleissig gebaut.
Inzwischen wurde auch der Zaun der ehemaligen Anlagen fĂŒr Hausrinder und Esel zur Besucherseite hin abgerissen, dafĂŒr lag auf dem GelĂ€nde ein BĂŒndel mit bearbeiteten HolzstĂ€mmen (wahrscheinlich fĂŒr einen Holzzaun wie er auch sonst auf dem StreichelzoogelĂ€nde entstanden ist).
Im Raubtierhaus hĂ€ngen relativ mittig am Gitter von zwei Boxen fĂŒr Leoparden schwarzen Holzplatten, die das Gitter weitestgehend abdecken.
Weiß jemand wofĂŒr die Holzplatten angebracht wurden?
Ausserdem konnte ich durch den Bauzaun einen kurzen Blick in das neue EingangsgebÀude werfen, ich sah nur das darin Holzbalken angebracht wurden.
Ansonsten sah es noch ziemlich leer aus.
Nur so nebenbei im Wegweiser durch den Zoo aus dem Jahre 1956 wird die Planung fĂŒr das damals noch im Bau befindliche Flusspferdhaus nĂ€her beschrieben.
Dort steht auch das im Haus ursprĂŒnglich ein in einer Tropenlandschaft liegendes Becken fĂŒr eine Seekuh entstehen sollte.
Mir waren Planungen in diese Richtung bisher unbekannt, eigentlich schade fĂŒr den Zoo das diese Planung damals nicht realisiert wurde.
Eine Seekuh hÀtte bestimmt viele Besucher angelockt.
(07.07.2016, 13:51)
WolfDrei:   FĂŒr mich aber das Interessanteste: Geburt bei den Springaffen! Habe ich in den letzten 20 Jahren in der öffentlichen Ausstellung nicht gesehen! Leider sind das Glas und die Lichtbedingungen dort einer Aufnahme nicht sehr förderlich - und viele Zuschauer.
(03.07.2016, 21:05)
WolfDrei:   Nun zu den großen Tieren.
Nach dem Gerenukbock wurde gefragt: Nach einem halben Jahr sah ich ihn erstmals in der Freianlage: Haupteingang Antilopenhaus, 1. Anlage rechts
(03.07.2016, 21:00)
WolfDrei:   Der Durchbruch
(03.07.2016, 20:56)
WolfDrei:   Ein Deckendurchbruch mit darunter befindlicher Pflanzinsel.

Noch ein (werdendes Problem?): aufgrund der MaschengrĂ¶ĂŸe sind im Papageientrakt Scharen von Spatzen eingewandert - die können durchaus auch in die anderen Bereiche. Nach BeschĂ€digung z. B. der LĂŒftung des Krokotraktes im Tierpark sind nach drei Jahren die Spatzen immer noch da! Und brĂŒten natĂŒrlich in diesem Schlaraffenland!
(03.07.2016, 20:52)
WolfDrei:   Ein Beispiel der Beschilderung
(03.07.2016, 20:45)
WolfDrei:   Das einfĂŒhrende ``Panorama`` - hier fĂŒr Afrika
(03.07.2016, 20:42)
WolfDrei:   Heute nun mein 2. Erstbesuch in der `` Welt der Vögel``. Wie schon mein Vorschreiber: eine bessere Innengestaltung auf jeden Fall ! An 2 Stellen wurden die den Besucher erschlagenden Betondecken aufgebrochen und darunter Pflanzinseln angelegt. Die Australiengroßvoliere wurde Afrika zugeschlagen, frĂŒher war sie sehr dĂŒrftig besetzt. A propos Besatz: es ist der von vor 3 Jahren - bei den Astrilden und anderen Vögeln unter SpatzengrĂ¶ĂŸe sehe ich allerdings nicht durch. Die Kontinentzuordnung der Volieren im Inneren wurde fast 100%ig beibehalten, zum GlĂŒck hat die Botanik in den beiden großen Hallen beim Umbau nicht gelitten, die eigentlichen kleinen Innenvolieren - auch außen - haben mehr GrĂŒn erhalten. Allerdings: gerade die (SĂŒdost)-Asienanlage strömt keineswegs bezĂŒglich Luftfeuchtigkeit und Temperatur Tropenflair aus - bestenfalls Mittelmeerklima. Das Dilemma besteht natĂŒrlich darin, dass die Lebensdauer der Verbundholz-Tragbalken unter den
`` wahren`` Bedingungen sehr verkĂŒrzt wĂ€re - ich denke mit Schrecken an den jetzigen Zustand der ehemaligen Indonesienhalle in Walsrode (inbegriffen die ethnischen Holzfiguren) nach 15 Jahren.
Die Außenbepflanzungen werden noch etwas Zeit benötigen, auch knallte auch heute die Sonne voll darauf.

Ich war pĂŒnktlich um 9 dort, 11.30 war Schluss fĂŒr mich bei dem Andrang. Und an der alten Löwen-Kasse eine Riesenmenge Anstehender. Am Ausgang traf ich Herrn Knieriem, der Ă€ußerte, dass gegenwĂ€rtig die Touchsreens noch Schwierigkeiten bereiten - bei den Besuchermengen und den vielen PatschhĂ€ndchen könnte das wirklich ein Problem werden.
Im Gegenzug zur Eröffnung sind nun im alten Vogeltrakt im Inneren nach Umzug der Vögel schon 6 InnenkÀfige völlig ausgerÀumt.

Was noch: die Wasserrehe waren im vorderen Teil - sonst eher selten, die sib. Steinböcke haben 2 Jungtiere (soweit einsichtbar). Bei den wichtigeren Flamingos (Anden- und Zwergflamingos) gibt es noch keine BauaktivitÀten. Der Kinderbauernhofbereich nimmt langsam Form an, wÀhrend man beim Greifvogelfelsen nur philosophieren kann, was das wohl werden könnte.

Anbei: die Welt der Vögel


(03.07.2016, 20:37)
Nikolas Groeneveld:   Ich habe heute zum ersten mal das wiedereröffnete Vogelhaus besucht.
Es ist auf jeden Fall sehr viel schöner als vorher.
Nur schade das die Volieren nicht sonderlich vergrĂ¶ĂŸert werden konnten.
Auch etwas schade finde ich das viele Lampen und auch BelĂŒftungsschĂ€chte recht auffĂ€llig eingebaut wurden das wirkt nicht sonderlich natĂŒrlich.
Aber dennoch finde ich das man die Möglichkeiten die man hatte gut genutzt hat.
Auf Infotafeln und Touchscreens kann der Besucher viel wissenswertes ĂŒber Vögel erfahren.
Auch wurden viele vorher graue BetonwÀnde meist mit Kunstfels oder Bemalungen verdeckt.
Einige Volieren wurden auch zusammengelegt und ausserdem gibt es fĂŒr die Vögel mehr Sitz-und RĂŒckzugsmöglichkeiten.
Zudem ist die ehemalige Anlage der Nilflughunde nicht mehr begehbar und die Tiere sind damit leider nicht mehr zu sehen.
(01.07.2016, 19:49)
Nikolas Groeneveld:   Laut einer Folge von Panda, Gorilla & Co könnte am Greifvogelfelsen unter umstĂ€nden in Zukunft eine fĂŒr den Besucher begehbare Großvoliere fĂŒr nordische Eulenarten enstehen.
Es wurde aber gesagt das es sich dabei erstmal nur um eine Idee handelt es ist also nicht sicher ob das Projekt letztendlich auch realisiert wird.
Die Zoospitze wird inzwischen wahrscheinlich (hoffentlich) ihre Entscheidung gefÀllt haben nur wurde bisher ja noch nichts zu diesem Projekt auf der Internetseite des Zoos bekannt gegeben.
Insofern kann ich hier natĂŒrlich nichts versprechen ich wollte diese Option hier aber trotzdem einmal erwĂ€hnen.
Abgesehen davon wird morgen am Nachmittag das Vogelhaus wieder komplett fĂŒr Besucher geöffnet.
(29.06.2016, 13:49)
Sacha:   @Oliver Muller: Unter UmstĂ€nden: ja (Kommt darauf an, wie der Umbau genau von statten geht und ob z.B. die Löwen wĂ€hrend des Umbaus im Zoo bleiben und vorĂŒbergehend - wenn/falls an ihrem Gehege gebaut wird - in die Tigeranlage ziehen). So oder so wĂ€re die Info interessant fĂŒr mich.
(27.06.2016, 11:54)
Oliver Muller:   @Sacha: WĂ€re ja sinnvoll, sie erst nach Umbau des Raubtierhauses zu holen.
(27.06.2016, 11:27)
Sacha:   Wann kehren eigentlich die Tiger (egal welche UA) wieder in den Zoo zurĂŒck? Ist ja schon etwas schrĂ€g im Moment, 3 UAs im Tierpark und keine im Zoo.
(27.06.2016, 10:43)
Nikolas Groeneveld:   Und am Vorplatz mĂŒsste nach einer vergrĂ¶ĂŸerung der Volieren dann immernoch genug Platz vorhanden sein um dort mit SanitĂ€tswagen hin zu kommen.
(25.06.2016, 21:36)
Nikolas Groeneveld:   @WolfDrei könnte man nicht vielleicht trotzdem einige Volieren immerhin noch nach vorne in die Breite vergrĂ¶ĂŸern.
Bei den Volieren an der RĂŒckseite des Hauses hin zu den BĂ€renanlagen und zu den Flusspferden ist das zwar auch schlecht bis ĂŒberhaupt nicht möglich aber auf der Seite hin zum Streichelzoo befindet sich ein relativ großer Vorplatz der fĂŒr die Vögel ĂŒberhaupt nicht genutzt wird.
(25.06.2016, 21:31)
WolfDrei:   Zu einer möglichen `` Vertiefung`` der Vogelvolieren: ich hatte auch angefragt. Antwort: es gibt `` Gesetze``, dass SanitĂ€tswagen im Notfall in jede Ecke fahren können - deshalb die geringe Tiefe!
(25.06.2016, 20:44)
Nikolas Groeneveld:   Bei meinem gestrigen Zoobesuch wĂ€ren zwei Pudus und zwei Wasserrehe auf den Aussenanlagen zu sehen.
-Die Besucherabsperrungen im Hirschrevier erhalten momentan einen roten Anstrich.
-Bei der kommentierten SchaufĂŒtterung der antarktischen Pinguine erzĂ€hlte Herr Zahmel (Pfleger bei Robben und Pinguinen) dass hinter den Kulissen ein Brutpaar Königspinguine untergebracht ist und dass man jeden Tag mit dem Schlupf des KĂŒkens rechnet.
Ausserdem sagte er dass ein paar Felsenpinguine nach Schönbrunn abgegeben wurden um dort die Zuchtgruppe zu verstÀrken.
-Am neuen Streichelzoo wurden die ehemaligen Gitter durch Holz ersetzt ausserdem erhielten die DĂ€cher teilweise einen neuen Anstrich.
Auch am neuen Eingang fĂŒr den Streichelzoo aus Holz wrd gebaut zudem ist ein Brunnen entstanden.
-Im Vogelhaus werden immer mehr Informationstafeln an den WĂ€nden angebracht.
Auch die GlastĂŒren erhielten jetzt Klebemotive Ă€hnlich wie bei der TropenbĂ€renanlage.
Ich denke fĂŒr die Besucher wird das umgebaute Vogelhaus sicherlich schön nur finde ich es schade das die Vögel abgesehen von mehr BeschĂ€ftigungsmöglichkeiten nicht viel vom Umbau haben, die Volieren werden wohl leider nicht vergrĂ¶ĂŸert.
Über den EingĂ€ngen zum Vogelhaus stehen jetzt in großen Buchstaben die Worte : Welt der Vögel und darunter in grĂŒn World of Birds fĂŒr die Besucher die kein Deutsch sprechen.
-Der neue Eingangsbereich am Löwentor wÀchst immer weiter, die Verkleidung erinnert im Aussehen an die historischen KassenhÀuschen.
(25.06.2016, 12:10)
Nikolas Groeneveld:   Michael Mettler : das wĂ€re natĂŒrlich eine Möglichkeit, ich bin nur bisher davon ausgegangen, dass man den Tiger-Trakt in Zukunft komplett den Tigern ĂŒberlĂ€sst.
Bei der Löwenaussenanlage könnte man den Graben weitestgehend zuschĂŒtten und durch Glasscheiben ersetzen.
Bei der Tigeraussenanlage wird man wahrscheinlich Ă€hnlich vorgehen, nur wĂ€ren hier zwei Aussenanlagen sinnvoll eine fĂŒr den Kater und eine fĂŒr die Katze (vielleicht dann auch irgendwann mit Jungtieren wenn man zĂŒchten will).
Den Kleinraubtiertrakt teilweise fĂŒr Jaguare umzubauen ist natĂŒrlich auch eine Möglichkeit wenn man fĂŒr die Aussenanlage die FlĂ€che der jetzigen Mungo-Jaguarundi-Ozelot-Jaguar-Tayra-und der AmeisenbĂ€renaussenanlage nutzt könnte man vielleicht auch platzmĂ€ĂŸig etwas daraus machen.
Drinnen wĂ€re es dann aber sinnvoll den Mittelgang fĂŒr Besucher im Kleinraubtiertrakt einzureissen so das zumindest teilweise der Besuchergang an die Wand verlegt wird.
Nur frage ich mich dabei noch immer wie man dann einigermaßen große Aussenanlagen fĂŒr Leoparden schaffen will zum Teich hin ist kaum Platz und sollte man die Jaguaraussenanlage auf der FlĂ€che bauen wie gedacht wĂ€re auch dort kaum Platz fĂŒr Leoparden.
(25.06.2016, 11:43)
Oliver Muller:   Also ich hĂ€tte es schon schön und auch sinnvoll gefunden, wenn man versuchen wĂŒrde, zumindest in Zoo und Tierpark ZUSAMMEN einen einigermaßen kompletten Überblick ĂŒber die in Zoos gehaltenen Großkatzen zu zeigen, also Afrikanische Löwen, Amur- und Sumatratiger, Java- und Chinesische Leopraden im Tierpark und dann eben Asiatische Löwen, Hinterindische Tiger und persiche Leoparden im Zoo, nebst jeweils Jaguaren. Wenn man schon ein Warmhaus hat, kann man es auch fĂŒr warme UA nutzen und nicht wegen ein paar Euro Heizkosten "kalt nutzen". Ich denke, mit ein bisschen gutem Willen hĂ€tte man auch noch ein PlĂ€tzchen fĂŒr eine Freianlage fĂŒr Amurleoparden gefunden...
(25.06.2016, 10:34)
Tim Meschke:   @Michael Mettler: Plzen und die Wilhelma sind in Hinsicht Artenvielfalt dennoch ernst zunehmende Konkurrenten. Aber Berlin hat dann ja die Pandas als Alleinstellungsmerkmal...
(25.06.2016, 10:30)
Michael Mettler:   Wenn doch mit kĂ€ltefesten Unterarten von Tiger und Leopard geplant wird, ließe sich der Tiger-Trakt des Hauses fĂŒr diese beiden Arten baulich von der Haupthalle abtrennen (damit er im Winter nicht unnötig mitgeheizt werden muss) und mĂŒsste dann auch nicht mehr fĂŒr Besucher zugĂ€nglich sein. Das gĂ€be schon mal eine Menge zusĂ€tzlicher FlĂ€che fĂŒr Tiger und Leoparden.

Und aus dem Kleinraubtiertrakt samt seinen Außenanlagen in Richtung Hirschrevier/Raubtierhaus ließe sich doch durchaus etwas fĂŒr Jaguare machen. Die wĂ€ren dann nach wie vor in Sichtweite der Leoparden zu sehen, damit die Berliner Zoobesucher vergleichen können...

@Tim Meschke: Es werden ja schon seit einigen Jahren immer mal wieder zusammengerechnete Zahlen von Zoo/Aquarium und Tierpark prĂ€sentiert, sowohl in Sachen Artenvielfalt als auch in punkto Besuchern. Außerdem ist es doch gar nicht so schwer, das Alleinstellungsmerkmal Artenvielfalt aufrecht zu erhalten: Erstens sinken bei den Konkurrenten um diesen Titel vermutlich ebenfalls die zahlen, und zweitens lĂ€sst sich jede entfallene/abgegebene grĂ¶ĂŸere Tierart problemlos durch eine wenig platzintensive neue Wirbellosen- oder Kleinfischart im Aquarium ersetzen - und schon bliebe die Artenzahl gleich. Mit dieser Methode wurde auch vor Jahrzehnten schon gearbeitet, wie mir ein Insider mal erzĂ€hlte: Drohte die Artenzahl zur Inventur unter die des Vorjahres zu rutschen, wurde schnell ein gemischter Trupp Webervögel oder Prachtfinken vom HĂ€ndler geholt - der brauchte nur eine einzige Voliere und die Artenvielfalt war schlagartig wieder erhöht...
(25.06.2016, 08:40)
Nikolas Groeneveld:   Ich bin gespannt wie man dann genau vorgeht.
Im Tierpark ist ja langfristig nach dem Umbau des Alfred-Brehm-Hauses in einer neuen Anlage (Bereich Mandschurei) auch wieder die Haltung von Amurtigern geplant.
Sollten die Amurtiger nach der Abgabe der jetzigen Tiere in den Tierpark zurĂŒckkehren wird der Zoo dann ja vielleicht (hoffentlich) auch wieder eine neue Unterart aufnehmen.
Vielleicht erhĂ€lt der Zoo ja sogar Amurtiger aus dem Tierpark, Alisha und Dragan leben zwar zukĂŒnftig in Dartmoor aber es bleiben ja noch Darius,Aurora,Alexa,Amura,Amba und Artjom.
Im GeschÀftsbericht 2015 des Zoos steht dass nach dem Umbau des Raubtierhauses immernoch Löwen,Tiger,Leoparden und Jaguare gehalten werden sollen.
Ich frage mich schon wie man auf der begrenzten FlĂ€che ĂŒberhaupt Leoparden,Tiger und Löwen modern und in großen Anlagen zeigen möchte.
Wie man dann noch Jaguare artgemĂ€ĂŸ halten will ist mir bisher unklar.
(25.06.2016, 00:50)
Tim Meschke:   Ich bin auch gespannt, wie lange der Berliner Zoo der artenreichste Zoo der Welt bleiben wird. Mit dem rasanten Artenabbau z.B. im Raubtierhaus, Greifvogelvolieren, im Hirschrevier (durch die Pandas), im Vogelhaus durch Zusammenlegung der Volieren und dem Verbot des FlĂŒgel-Beschneidens bei dem WassergeflĂŒgel (etc...) kann das doch nur eine Frage der Zeit sein. Oder werden dann am Ende Tierpark und Zoo zusammen gezĂ€hlt werden?
(24.06.2016, 18:16)
Oliver Muller:   @Niklas Groeneveld: Vom Zoologischen Leiter des Zoos, Dr. Ragnar KĂŒhne per Mail...
(24.06.2016, 11:13)
Nikolas Groeneveld:   Oliver Muller von wem genau stammt den die Information?
WolfDrei: bin gespannt welchen Eindruck der Eingang dann macht wenn er komplett fertiggestellt ist.
Es ist schon wirklich schade wie viele Hirscharten in den letzten Jahren aus dem Bestand des Berliner Zoos verschwunden sind (Graue Spießhirsche,Sumpfhirsche,Pampashirsche) dennoch kann man sagen das der Zoo Berlin noch immer einen ziemlich artenreichen Hirschbestand pflegt.
(23.06.2016, 23:51)
Oliver Muller:   Zu der Raubtierhaus-Großkatzenbesatz-Unterarten-Diskussion habe ich aus dem Zoo gehört, dass es Amurtiger und Persische Leoparden werden sollen.
(23.06.2016, 22:42)
WolfDrei:   Bin noch die AufklĂ€rung von 1 Bingol schuldig: sollte 1 Bongo (nachwuchs) heißen.
Hier noch ein guter Waldrenbock, seinerzeit aus Magdeburg gekommen, da der ursprĂŒngliche etwas rabiat war. Aber: wo sind die Hirsche geblieben! Milu; Wassereh, Pudu, undefinierbare Sikas, Waldren, Barasingha, Prinz-Alfred H, europ. Damhirsch, Zwergmuntjak. Man sage nicht, dass das doch genug seien - und es gĂ€be doch keinen Platz. Der Zoo Berlin - DER (ehemalige) HIRSCHzoo !
(23.06.2016, 20:12)
WolfDrei:   `` Bingol`` Pinselohrschwein: keine Angst - das ist keine neue Unterart. Meine Frau wollte ``nur ganz schnell mal 30 Minuten - ganz dringend`` an den PC.
An einer `` Denkmaschine `` waren auch alle Menschenaffen, an diesen ``Leckerli-Belohn-Maschinen``: wenn man die Leckerlis mit einem zu suchenden StĂ€bchen aus der obersten Etage ĂŒber drei weitere durch kleine Löcher nach unten befördert, dann fĂ€llt es heraus. Scheint, wenn mans (frau) kann, beliebt zu sein.
Hier: Gorillamann Ivo
(22.06.2016, 12:50)
WolfDrei:   Ansonsten gibt es noch `` mindestens`` 30 Weißbartpekaris
Hier: Ornament-Teppichhai
(22.06.2016, 12:31)
WolfDrei:   Noch einige gezĂ€hlte Tiere nach Abgaben etc. : 1,4 SĂ€belantilope, 1,4 Gaure, 1,5 Banteng, Hochgebirsflamingos: 10 Jamesflamingos, 7 Andenflamingos
Hier ein nördlicher SeebÀr, die ansonsten kaum aus dem Wasser kommen
(22.06.2016, 12:27)
WolfDrei:   Die hier zu sehenden strukturierten VorsatzwĂ€nde - hier zu sehen - werden umfassend an der ganzen Außenfassade verbaut.
Nun: die Pinsel-Familie
(22.06.2016, 11:32)
WolfDrei:   Im Anschluß an N. Groeneveld: Hatte im ``Westen`` zu tun - Zoo Berlin-Besuch.
EingangsverÀnderung Löwentor: ein kleiner Trost. Es ist ein Leichtbau, die SpanwÀnde bekommen einen Alu-Metall- / Plaste ?) -Vorsatz (Bild anbei der obere Teil des Durchganges).
Greifvögel: Die TÀtigkeiten sind schlecht einzuschÀtzen. Die oberen Felsaufbauten sind mit
Schutz (?)planen abgedeckt: neue Verfugung? Die Vogelhausanlage ist weiter nicht begehbar.
Geburten : herzlich gering, 3 Elen, 1 Sitatunga. 1 Bleßbock, 1(?) sibirischer Steinbock (alles schlecht einsehbar), 1 Bingo1 Pinselohrschwein (nach lĂ€ngerer Zeit), 2 Steppenbisons. Nach dem Alterstod des pers. Leo-Katers scheinen es wieder 1,1 zu sein.
Tiere des Bauernhofes oder des Einganges sind nun ``ĂŒberall `` zu finden. Die Lamas auf der alten Vogelanlage am uralten Eingang vom Tiergarten, 1 Alpaka als Serauersatz, im Nebenvorgehege ein mĂ€nnlicher Bleßbock, in der ehemaligen Hausyakanlage stehen die rotbunten Rinder .
Einen Schreck bekam ich an der Barasingha-Anlage: meterhohes Unkraut - die 1,2 sind aber in der Moschustieranlage. Und ein StĂŒckchen Prinz-Alfred-Hirsch sah ich.
Im Aquarium ist die gute HĂ€lfte der Reptilienetage weiter im Umbau, das betrifft auch das Krokodilzentralteil.
Erstmals sah ich schwimmende Ammen-und Teppichhaie - sonst ``hingen`` sie immer am Boden oder im Versteck herum.

(22.06.2016, 11:27)
Nikolas Groeneveld:   EntenkĂŒken im Wassergraben der Löwenanlage.
Ein GlĂŒck das Löwen wasserscheu sind, bei Tigern wĂ€re das wesentlich gefĂ€hrlicher.
Aber die Tigernanlage steht ja zurzeit auch leer.
(14.06.2016, 19:58)
Nikolas Groeneveld:   Am Restaurant gab es einen neuen Anstrich.
Der Kappengibbon befindet sich auch wieder auf seiner Insel.
(14.06.2016, 19:52)
Nikolas Groeneveld:   Das Foto ist etwas Ă€lter es stammt aus dem Mai.
(14.06.2016, 19:49)
Nikolas Groeneveld:   Es gibt zurzeit auch Nachwuchs bei den Pinselohrschweinen.
Inzwischen ist das Jungtier auch mit der gesamten Familie auf der Aussenanlage zu sehen.
Nur leider ist der Vater des jetzigen Jungtiers auch der Vater seiner Mutter.
(14.06.2016, 19:47)
Nikolas Groeneveld:   @WolfDrei es könnte natĂŒrlich auch sein das am Holz jetzt keine Arbeiten mehr stattfinden.
Im Tierpark macht das Holz allerdings einen natĂŒrlicheren Eintrug als im Zoo, denn im Zoo sind es halt geschliffene,glatte Holzplatten die fĂŒr den Eingangsbereich verwendet werden.
(14.06.2016, 19:42)
Nikolas Groeneveld:   Im letzen Beitrag befindet sich ein Fehler. NatĂŒrlich mĂŒsste der Satz "Der Greifvogelfelsen ist zwar fĂŒr Besucher gesperrt aber bisher konnte ich auch hier keine sonderlich große BautĂ€tigkeit erkennen" lauten.
(14.06.2016, 17:57)
WolfDrei:   @N. Groeneveld: Wenn ich die verschiedenen Holzverkleidungen o. Ă€. im TP nehme (PfĂ€hle des Leitsystems, Verkleidung der Lemurenfreianlage im Affenhaus, jetzige Holzkonstruktionen auf dem neuen Spielplatz) , wird offensichtlich das verarbeitete entrindete ``Rohholz`` auch rohfarben bleiben.
(14.06.2016, 15:43)
Nikolas Groeneveld:   Mir ist zudem aufgefallen das schon seit lĂ€ngerer Zeit einige Holzfiguren am Bisonhaus fehlen.
Ich hoffe das die Figuren nur restauriert oder zumindest bald ersetzt werden (es wĂ€re ja auch ziemlich sinnlos die Figuren fĂŒr immer abzunehmen).
Zu den BautÀtigkeiten:
-Im Vogelhaus wurden inzwischen WĂ€nde mit Vogelmotiven bemalt und im Afrikabereich findet sich jetzt auch eine Landkarte an der Wand (das Haus ist aber grĂ¶ĂŸtenteils immernoch nicht fĂŒr Besucher begehbar).
Nur Schade das die Volieren nicht vergrĂ¶ĂŸert werden ich finde sie ziemlich klein.
UrsprĂŒnglich sollten ja zumindest die Papageienvolieren vergrĂ¶ĂŸert werden bisher sieht es aber nicht dannach aus.
-Im Streichelzoo wurde ziemlich viel abgerissen die ZĂ€une die stehen geblieben sind wurden rot angestrichen.
-Der Greifvogelfelsen ist zwar fĂŒr Besucher gespeert aber bisher könnte ich aber auch hier noch keine sonderlich grĂ¶ĂŸe BautĂ€tigkeit erkennen.
-Zum Eingangsbereich am Löwentor hoffe ich das man das Holz noch irgendwie verkleidet oder bemalt, aber so unfertig wie es jetzt aussieht wird man es wohl kaum stehen lassen.
Ausserdem gibt es am Elefantentor einen neuen Shop.
(14.06.2016, 15:26)
Nikolas Groeneveld:   Um beim Thema Menschenaffen zu bleiben:
Ivo soll wohl innerhalb der nÀchsten zwei Jahre an einen anderen Zoo abgegeben werden (wahrscheinlich in eine reine MÀnnergruppe)
Damit sollen die Weibchen noch die Möglichkeit zur Zucht bekommen (Ivo soll wenn möglich durch ein zuchtfÀhiges MÀnnchen ersetzt werden).
Vielleicht könnte man durch den Tod von Enche auch die zwei Gruppen haltung bei den Orang-Utans aufgeben, ich weiß aber nicht ob die Möglichkeit besteht die verbleibenden Weibchen der Enche-Gruppe mit den Tieren der Mano-Gruppe zu vergesselschaften oder die Tiere abzugeben.
(14.06.2016, 14:18)
Nikolas Groeneveld:   Den Schimpansen steht jetzt ein Holzunterstand zur verfĂŒgung.
(14.06.2016, 14:08)
Erik Richter:   Es gibt leider traurige Nachrichten aus dem Zoo: Der Orang-Utan-Mann Enche musste am Montag eingeschlĂ€fert werden.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/trauer-im-zoo-berlin-orang-utan-enche-wurde-eingeschlaefert/13661706.html
(01.06.2016, 00:14)
Erik Richter:   Noch einmal zu den Gnus: Auch diese Woche konnte ich im ErweiterungsgelĂ€nde außer dem einen Alpaka keine neuen Tiere sehen.
Vermutlich kannte entweder jemand den Unterschied zwischen Kudu und Gnu nicht oder die Autokorrektur hat aus Emus, ohne dass es jemandem aufgefallen ist, Gnus gemacht.
(29.05.2016, 21:46)
Erik Richter:   Es wird zur Zeit ein neues Haus fĂŒr die Alpakas am Löwentor gebaut. Aus diesem Grund waren bis vor Kurzem ein paar Alpakas im Streichelzoo untergebracht und die anderen Tiere am Uferweg im ehemaligen Gehege des Darwin-Nandus, welcher dann auf die SĂŒdamerika-Anlage im ErweiterungsgelĂ€nde kam. (Allerdings war das Schild fĂŒr den Darwin-Nandu bei meinem letzten Besuch nicht mehr vorhanden und das Tier konnte ich auch nicht mehr sehen.)
Da nun aber auch der Streichelzoo umgebaut wird, wurde offenbar ein Tier (höchstwahrscheinlich der Hengst) in das ErweiterungsgelĂ€nde und die ĂŒbrigen zum Gehege am Uferweg gebracht.
(24.05.2016, 13:36)
Michael Mettler:   EntfĂ€llt beim Ausbau des Löwentor-Eingangsbereiches die bisherige Alpaka-Anlage am Elefantenhaus bzw. wird sie zukĂŒnftig mit anderen Tieren besetzt sein?
(24.05.2016, 11:46)
Erik Richter:   @Jörn Hegner: Es sieht ganz danach aus: Als ich am Freitag nach Himmelfahrt dort war befand sich im grĂ¶ĂŸeren Teil der Anlage ein Alpaka und im kleineren separierbaren Teil ein Blessbock. (In beiden FĂ€llen handelt es sich wahrscheinlich um ein mĂ€nnliches Tier.)
@Michael Mettler: Gnus konnte ich nicht entdecken. Ist aber wie gesagt schon ein paar Tage her. Ich werde diese Woche noch einmal nachsehen, aber es wĂŒrde mich ebenfalls sehr wundern.
(23.05.2016, 23:05)
WolfDrei:   Aus der Zeichnung ist der FlĂ€chenbedarf nicht eindeutig abzulesen. Sicher sind die ehemaligen Moschustier-, Axis-H.- , MiluH-, Wasserreh und Puduanlagen betroffen. Einige Wasserrehe hatten ja die ehemalige Prinz-Alfred-H.-Anlage bekommen, die sich jetzt auf der (wieder ehemaligen) Sumpfh. -Anlage befinden. Der `` Rundbau`` beherbergt nur die China-Muntjaks. GegenĂŒber wĂ€ren dann Waldrener, ``irgendeine`` Sikaform, Wasserrehe, die P-A-H und gegenĂŒber dem Antilopenhaus die Barashingas
(21.05.2016, 20:28)
Michael Mettler:   http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/nobel-nobel-die-neue-panda-parzelle-im-berliner-zoo

Nach dem Entwurf zu urteilen scheint der Eingriff ins Hirschrevier fĂŒr die Pandas nun doch grĂ¶ĂŸer zu werden als in den ersten Planskizzen angedeutet war. Man erkennt als Anhaltspunkt rechts vom Pandahaus das historische Hirschhaus. Dessen "Pudu-Seite" (Sind die da noch untergebracht? War lĂ€nger nicht dort) bleibt offenbar teilweise fĂŒr Huftiere erhalten, denn man sieht auf der Skizze Tiere, die vielleicht Muntjaks darstellen sollen. Aber die andere Gehegeseite des Hauses scheint zukĂŒnftig nur noch Zufahrt fĂŒr das Panda-Haus zu sein. Das linke Pandagehege soll nun offenbar - im Gegensatz zu einer Ă€lteren Skizze - quer durch den gesamten Gehegekomplex bis an den "inneren" Besucherweg reichen. Von diesem Komplex des Hirschreviers scheint also neben der genannten Muntjak(?)-Anlage nur noch die Freianlage gegenĂŒber dem Antilopenhaus "ĂŒbrig zu bleiben", und da dĂŒrften dann ja zukĂŒnftig die Davidshirsche stehen.

Auf die zukĂŒnftige Nutzung des Kleinhirsch-Rondells bin ich gespannt. Ich gehe davon aus, dass das historische StallgebĂ€ude stehen bleibt, aber ich kann mir aus schautechnischen GrĂŒnden nicht vorstellen, dass auch die Komplett-Umgitterung erhalten bleibt. Anbieten wĂŒrde sich ja eine Umgestaltung fĂŒr Kleine Pandas...
(21.05.2016, 10:37)
Michael Mettler:   http://www.restaurant-news.de/das-stue-berlin-bekommt-eigenen-zoo-eingang

Sind die Alpakas jetzt tatsÀchlich im ErweiterungsgelÀnde untergebracht, und gibt es dort neuerdings Gnus? Oder sind das nur zoologische Schnitzer der Redaktion?
(21.05.2016, 10:07)
Jörn Hegner:   hat der zoo berlin inzwischen auch keine japanischen seraus mehr und was kommt in den gehege davon jetzt rein .
(14.05.2016, 15:08)
Klaus Schueling:   Zoo-Delegation reist nach Peking [Pressemeldung Zoo Berlin]

Erste Panda-GesprĂ€che mit der Chinesischen Behörde fĂŒr Artenschutz und Forst
Heute reisen Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem, der zoologische Leiter Dr. Ragnar KĂŒhne sowie der GeschĂ€ftsfĂŒhrer des ArchitekturbĂŒros dan pearlman Erlebnisarchitektur Kieran Stanley nach Peking. Ziel der Reise sind erste GesprĂ€che ĂŒber den Umzug von einem PandabĂ€ren-PĂ€rchen nach Berlin.

Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Staatsbesuch in China im Oktober 2015 bereits angekĂŒndigt hat, wird der Zoo Berlin wieder Pandas bekommen. Seither laufen die Planungen fĂŒr eine neue großzĂŒgige Panda-Anlage auf Hochtouren. FĂŒr das BĂ€renpaar wird gemeinsam mit den erfahrenen Architekten von dan pearlman ein artgerechtes sowie naturnahes Zuhause fĂŒr die sympathischen Artenschutzbotschafter - die Großen Pandas ? geschaffen.

?Wir hoffen, dass wir noch in diesem Jahr den ersten Spatenstich fĂŒr die neue Panda-Anlage realisieren können, sodass wir schon im kommenden Jahr die BĂ€ren nach Berlin holen können?, freut sich Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. ?In Peking werden wir mit den chinesischen Behörden abstimmen, welche Tiere wir erhalten werden und vor allem wann wir die Pandas nach Berlin holen können.?

Der Zoo Berlin verfĂŒgt ĂŒber jahrzehntelange Erfahrung in der Haltung von Pandas. Angelehnt an die Architektur des ehemaligen chinesischen Musik-Pavillons soll auf dem derzeitigen Hirsch-Areal die neue Heimat der beiden BĂ€ren entstehen.

Im Anschluss an den Pekingaufenthalt schaut sich die Zoo-Delegation in Seoul die neue Panda-Anlage der Architekten von dan pearlman an. Diese Anlage wurde am 21. April 2016 neu eröffnet.

Am 5. November 1980 traf das erste Panda-PÀrchen Bao Bao und Tjen Tjen ? 1978 in China geboren ? als Staatsgeschenk des chinesischen Regierungschefs Hua Guofeng an Bundeskanzler Helmut Schmidt in Berlin ein. Nach dem Tod von Pandadame Tjen Tjen, zu Deutsch ?Himmelchen?, im Februar 1984 lebte Bao Bao (dt. ?SchÀtzchen?) zunÀchst als Junggeselle in der Hauptstadt.

Im April 1995 kam Yan Yan, ?die Schöne?, als Leihgabe aus Peking in den Zoo Berlin. Vor den Toren des Zoos bildeten sich Menschenschlangen, alle wollten die neue Herzdame an Bao Baos Seite in der Hauptstadt begrĂŒĂŸen. FĂŒr niedlichen Panda-Nachwuchs sollten die zwei fortan sorgen, doch der erhoffte Babysegen blieb, trotz vieler Versuche, bis zuletzt aus. Am 26. MĂ€rz 2007 verstarb ?die Schöne? im Alter von 22 Jahren an einer Darmverstopfung.

Am 22. August 2012 fand auch Bao Bao im hohen Alter von 34 Jahren seine letzte Ruhe. Bis dahin war der stolze BĂ€r der Ă€lteste mĂ€nnliche Panda der Welt. Bis Sommer 2015 war Yan Yan an der Seite ihres GefĂ€hrten Bao Bao (1978 - 2012) in der Sonderausstellung ?PANDA? im Museum fĂŒr Naturkunde Berlin zu bestaunen ? ein gebĂŒhrender Abschied fĂŒr die beiden Zoo-Lieblinge.

Pandas zĂ€hlen zur Familie der GroßbĂ€ren. Einst erstreckte sich ihr Lebensraum vom Nord-Osten Chinas bis nach Myanmar und Vietnam. Heute findet man die Pflanzenfresser lediglich in den lichten Laub- und NadelwĂ€ldern der chinesischen Bergregionen rund um die Provinzen Sichuan, Shaanxi und Guanzu. Wie die letzte große PandazĂ€hlung zeigt, leben 2014 mindestens 1.864 Tiere in freier Wildbahn, das sind 17% mehr als noch 2004 (laut SFA, der staatlichen Forstbehörde Chinas). Trotz aller SchutzbemĂŒhungen ist das Überleben der Tiere in freier Wildbahn noch immer nicht gesichert ? vielmehr wird der Große Panda als ?stark gefĂ€hrdet? in der Roten Liste fĂŒr bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) eingestuft.
(26.04.2016, 08:06)
WolfDrei:   zu den chines. Leoparden siehe unter Tierpark
(19.04.2016, 10:12)
Erik Richter:   Aller guten Dinge sind drei.
(17.04.2016, 15:41)
Erik Richter:   Zweiter Versuch...
(17.04.2016, 14:56)
Erik Richter:   @WolfDrei: Ich bin mir nicht sicher, ob ich Sie missverstanden habe, aber noch lebt im Tierpark ein China-Leopard. (Anbei das Beweisfoto. Wenn ich mich bei einem GesprĂ€ch zwischen der Pflegerin Frau Berkling und einem Azubi nicht verhört habe, ist es ein Weibchen.)
Sollten Sie jedoch gemeint haben, dass es im Tierpark kein Zuchtpaar mehr gibt, ziehe ich meinen Einwand natĂŒrlich zurĂŒck.
(17.04.2016, 14:50)
Michael Mettler:   Wobei ich - abseits des Themas Berlin - wirklich bemerkenswert finde, dass die aktuelle Rekordhalterin vor Fatou ausgerechnet jenes Gorillaweibchen ist, das fĂŒr den Zoo Columbus/Ohio seinerzeit die Welterstzucht der Art bedeutete.
(15.04.2016, 15:03)
WolfDrei:   Am Mittwoch hat im Zoo Gorilla-Dame Fatou ihren (geschĂ€tzten) 59 Geburtstag gefeiert. Sie sei damit der gegenwĂ€rtig zweitĂ€lteste noch lebende Gorilla in einem Zoo.
(15.04.2016, 13:39)
Oliver Muller:   Vielleicht werden es ja doch die Amurer aus dem TP, die hatte ich vergessen. Oder die kommen statt Nordchinesen in die TP-"Mandschurei".
(30.03.2016, 07:13)
WolfDrei:   Das große Problem: wohin mit den Katzen, wenn Zoo-Raubtierhaus und ABH gleichzeitig renoviert werden (könnten)?
Ansonsten: der TP hat keine Chinesen mehr, im Zoo ist der Perserkater mit 15 verstorben, die Katze ist auch nicht mehr die JĂŒngste.
(29.03.2016, 20:08)
Oliver Muller:   Wurden eigentlich inzwischen nĂ€here Details zu den PlĂ€nen fĂŒr das Raubtierhaus mitgeteilt? Seien es BauplĂ€ne oder Artenlisten? Es stand ja bereits in der Presse, dass Löwe, Tiger, Jaguar und Leopard bleiben sollen. Wenn der Plan konsequent verfolgt werden soll, in Zoo und TP sich ergĂ€nzende ArtenbestĂ€nde zu zeigen, wĂŒrden damit ja auf den Zoo Indische Löwen (aus dem TP?) und Malaiische Tiger (wie bisher) entfallen. Hinzu kĂ€men die Jaguare. Also ein beheiztes Haus fĂŒr warme Arten. Bleibt die Frage nach der Leoparden-UA spannend: im TP China- und Java-Leoparden, im Zoo dann im warmen Haus kalte Perser (wie bisher) oder ebenfalls kalte Amurer (m.E. eher unwahrscheinlich) oder doch warme Javaner, um die Zuchtbasis gemeinsam mit dem TP auszubauen? Oder vielleicht sogar zwei UA, z.B. Javaner im Haus und Amurer in einer Freianlage?
(29.03.2016, 18:54)
WolfDrei:   Jahresbericht 2015 am letzten Dienstag: im Wesentlichen wurden angeschobenen Projekte und deren Baubeginn genannt: der neue Eingangsbereich am Löwentor, Malereien um das Elefantentor, Nutzung von LED-Leuchten zur besseren Sichtbarmachung von Tieren und auch gestalterischen Schwerpunkten im Aquarium.
Schwerpunkt auch der Diskussion: Große Pandas. Ists sicher? Was kostet es? Wohin?. An der Sichtachse des Elefantentores steht das chinesische Tempelchen - links und rechts dann die Freianlagen, getrennte Unterbringung. Offensichtlich geht es langsam an die Anlage: heute erfuhr ich, dass die Axishirsche weg sind? ausgelagert sind?
An dem Dienstag auch Tiertransporte: es sollen 4 oder 5 Gaure sein (Bestand wohl jetzt 2,4 (war zwischenzeitlich etwas zu voll), auch 3 Kisten bei den SĂ€belantilopen. Auch einige (?) Sib. Steinböcke (war etwas MĂ€nnchen-brĂŒtig).
Wichtig: Bongo und Milu könnten wieder existieren, man wĂŒrde Artikel sammeln. Ein FĂŒhrer in alter Art wohl eher nicht mehr.

(01.03.2016, 20:47)
WolfDrei:   Ansonsten waren alle tropischen/subtropischen Rinder bei -6°C auf der Außenanlage (Banteng, Gaur, Anoa, RotbĂŒffel) - hier ein Anoa - im Sommer kaum zu sehen.
(24.01.2016, 12:30)
WolfDrei:   und wenn sich Springaffen zugetan sind, verdrillen sie ihre SchwĂ€nze
(24.01.2016, 12:25)
WolfDrei:   Die beiden Bonobojungtiere sind gut integriert
(24.01.2016, 12:21)
WolfDrei:   Die beiden Bonobojungtiere sind gut integriert
(24.01.2016, 12:18)
WolfDrei:   Nach diesem "hochwissenschaftlichen " Einstieg (ich komme aus der Biochemie) ein Blick in das Affenhaus: bei den Orangs gab es Extraspeise, eine Art Joghurt in einem engen GefĂ€ĂŸ: dazu muß ein Stöckchen an einem Ende zerbissen werden, damit möglichst viel daran bleibt.
(24.01.2016, 12:13)
WolfDrei:   Schnelldurchlauf durch den Zoo vor Beginn des großen Schneeschmelzens:
Irgendwie habe ich das GefĂŒhl, dass Turakos wieder hĂ€ufiger gehalten werden. BezĂŒglich ihrer FĂ€rbung sind sie ja bekannt dafĂŒr, dass sie einen besonderen intensiven roten Farbstoff besitzen, der nur bei Ihnen ( den Musophaginae) vorkommt. Es ist ein Farbstoff, der in der Grundstruktur (einem Porphyrin-Derivat) dem sauerstoffbindenden Blutfarbstoff Ă€hnelt - nur dass anstelle (allgemein gesprochen) des Eisens dieses Turacin einen Kupferkomplex mit dem Porphyrinringsystem bildet. Ein Turako in der Fasanerie war gerade bei intensiver Körperpflege, so dass dieses Bild gelang. Im Fliegen ist das ja kaum möglich. da die entsprechenden Federn normalerweise in der Ruhe durch die Deckfedern abgedeckt sind. Das Turacin ist ĂŒbrigens bei leicht basischem Wasser abwaschbar.
(24.01.2016, 11:44)
Sacha:   @WolfDrei: Ganz herzlichen Dank vorerst. Hoffe nun, dass sich noch mehr melden bzw. auch die ĂŒbrig gebliebenen Fragen beantwortet werden können.
(21.01.2016, 11:47)
WolfDrei:   @ Sacha: Zu den anderen Fragen:

3. Aquarium: ich sage nur: Denkmalschutz. Ansonsten gibt es dort im linken Teil Dienstwohnungen, auch frĂŒhere Chefs wohnten da so wie auch oberhalb des "Freiland"aquarienneubaus.

4. Hinterland der AmeisenbĂ€ranlage zum Kanal: viel Platz ist da nicht: Anfahrt/Zugang fĂŒr Mitarbeiter, die dort eine Dienstwohnung haben. Das ist jener Ziegelbau, der das Nashornhaus ĂŒberragt. Dazu wohl auch Lagerplatz. Die Anlage davor ist jetzt Interimsanlage fĂŒr Lamas, frĂŒher (fĂŒr mich ab 91) waren da mal Wasservögel, die Volieren waren Überwinterungsanlagen fĂŒr Vögel.


(21.01.2016, 10:13)
WolfDrei:   ,,@Sacha: ein kleiner Versuch, eine teilweise Antwort zu geben auf 2 Deiner Punkte

1. "Riesenradprojekt": offensichtlich weiter fĂŒr das GelĂ€nde offen, wenn auch nicht unbedingt mit der vor 10 Jahren angedachten Riesenrad-Planung.

2006 wurde das Projekt, das von einem Berliner getĂ€tigt werden sollte, durch einen Gebietsdeal mit dem Zoo-Aufsichtsrat in Gang gebracht (2 Gegenstimmen bei 10 positiven fĂŒr die Umnutzung). Die FlĂ€che betrĂ€gt 13 000 m2. Der Zoo erhielt dafĂŒr das neue WirtschaftsgebĂ€ude (damals geplant fĂŒr 10.4 Mio, als "SahnehĂ€ufchen" noch 3-4 Mio darauf). Das Rad-Konsortium erhielt aber fĂŒr das Rad kein Geld - das Ding sollte geschĂ€tzte 120 Mio kosten, auch AnschĂŒtz verzichtete.
Theoretisch hĂ€tte der Senat fĂŒr 25 Mio das GelĂ€nde 2012 zurĂŒckkaufen können , tat es aber nicht. Es dĂŒmpelte weiter. Im April 2015 ging das GelĂ€nde an einen MĂŒnchener Investor, der aber dieses FiletstĂŒck aber auch durchaus anders vermarkten wollte - ihm wurde aber mitgeteilt, dass immer noch
das Planungsrecht fĂŒr ein Rad existierte. Vom Investor großes Staunen. Der Senat hat mittlerweile andere Vorstellungen: Laut Zeitungsbericht von 2015:

" Der Senatsverwaltung fĂŒr Stadtentwicklung schwebt dem Vernehmen nach vor, 50 Prozent der FlĂ€che fĂŒr Wohnungen zu reservieren, davon ein Viertel mit preisgebundenen Mieten. Studentisches Wohnen steht auch auf der Wunschliste.
Die andere HĂ€lfte des Areals soll der Erweiterung des Campus fĂŒr die Technische UniversitĂ€t (TU) und die UniversitĂ€t der KĂŒnste (UdK) dienen. Seit 2009 gibt es einen Masterplan, um den Hochschulstandort auszubauen, stÀdtebaulich aufzuwerten und besser in die City West zu integrieren. Es sollen auch zusĂ€tzliche Wege und GrĂŒnflĂ€chen entstehen, die den Campus ĂŒber die Schleuseninsel mit dem Großen Tiergarten verzahnen. An die QualitĂ€t der Architektur fĂŒr die neuen GebĂ€ude stellen Senat und Bezirke hohe AnsprĂŒche, das gilt nicht zuletzt fĂŒr die Gestaltung der Erdgeschosse."

(alles von mir aus verschiedenen Zeitungsartikeln gezogen)

Und weiter?

2. Botschaftsviertel mit der spanischen Botschaft:

Bisher galt bei Raumdeals des Zoos:" gibste was, kriegste woanders was". Insofern war das neue GelĂ€nde im Tiergarten DER ERFOLG von Professor KlĂ€s - aber in einer ganz anderen politischen Situation der "Inselstadt" vor ca. 45 Jahren. An ebenfalls Nutzung der damals teilweisen Ruine der Botschaft fĂŒr den Zoo biss auch er sich die ZĂ€hne aus. Bei den Bodenpreisen von heute ist das wohl ĂŒberhaupt nicht mehr denkbar.

(20.01.2016, 17:02)
Sacha:   Ich baue in Gedanken gerade den Zoo Berlin um und habe dazu einige Fragen, die mir die Berlin-Kenner hoffentlich beantworten können (da Pressemeldungen dazu fehlen, sich teilweise widersprechen oder nicht aktuell sind):

1. Wurde damals der gesamte Bereich des Wirtschaftshofes jenseits der Bahngleise an die Riesenrad-Betreiber verkauft oder nur ein Teil davon? Und falls nur ein Teil: Wie gross ist die RestflĂ€che fĂŒr den Zoo und wird die Infrastruktur darauf noch dringend gebraucht oder könnten die entsprechenden Dienstleistungen/Lager (auch) ĂŒber bzw. durch den Tierpark durchgefĂŒhrt werden?
2. Wie ist der Stand der Dinge in Sachen Riesenrad? Könnte das GelĂ€nde ggf. zurĂŒckgekauft werden?
3. Wie gross sind die Chancen, die Spanische Botschaft doch noch zu einem Wegzug zu bewegen und deren GelÀnde dem Zoo zuzuschlagen?
4. WÀre es möglich, die Lichtensteinallee zu schliessen bzw. Richtung Nordwesten bis an den Rand des Neuen Sees zu versetzen und den GelÀndegewinn dem Zoo zuzuschlagen?
5. Zwischen Landwehr-Kanal und Katharina-Heinroth-Ufer gibt es m. W. (oder gab es zumindest mal) sĂŒdöstlich der heutigen AmeisenbĂ€ren-Anlage ungenutztes GelĂ€nde. Wem gehört dieses?
6. Könnte das bestehende AquariengebÀude bis zum Elefantentor-Eingang ausgebaut werden? Und könnten das bestehende GebÀude generell auf drei komplette Etagen erhöht werden (zumindest dort, wo man nicht auf den Lichteinfall durch Dachfenster angewiesen ist)?
7. GemĂ€ss "Der Zoo Berlin im Spiegel seiner Bauten" gibt es in der zweiten Etage (Reptilienabteilung) direkt ĂŒber dem Ex-Löffelstör-Rundbecken ein fĂŒr Besucher nicht zugĂ€ngliches "GewĂ€chshaus". Könnte dies nicht mit Tieren besetzt und den Besuchern zugĂ€nglich gemacht werden?

Schon jetzt herzlichen Dank fĂŒr die Beantwortung der Fragen und fĂŒr Eure MĂŒhen. (Mein Post hĂ€tte auch in den Thread "Ich hab da mal ne Frage" gepasst, aber ich erhoffe mir hier grössere Aufmerksamkeit).
(13.01.2016, 09:47)
Mark Meier:   Laut Facebook rechnet man mit einer Eröffnung des Vogelhauses erst fĂŒr den FrĂŒhsommer 2016.
Ansonsten soll es bald mit dem Umbau des Raubtierhauses los gehen.
Und bei den Kiwis wird Nachwuchs erwartet.
(02.01.2016, 10:52)
WolfDrei:   Im frĂŒhen "Rest-Arbeitslicht" fotografiert: Rostkatze im Nachttierhaus. Ein 2. Paar (fast nie zu sehen) befindet sich im Erdgeschoss.
(31.12.2015, 11:56)
WolfDrei:   Schnelldurchlauf Zoo Berlin

- das Vogelhaus wurde nun doch noch nicht den Besuchern freigegeben - nur die Toiletten und ein Imbißstand sind nutzbar.
- bezĂŒglich der Pandas ist noch keine AktivitĂ€t zu sehen - der Vertrag ist ja auch noch nicht in “TĂŒchern”. Die zwischen Pudu- und Sikagehegen aufgerissenen Wege sind nach Verlegungsarbeiten wieder geschlossen und mit Mosaiksteinen belegt worden.
A propos Pudus: erstmals sah ich 4 Tiere, davon 3 fotografierbar.
- im Nachttierhaus gab es eine Geburt bei den WickelbÀren - nicht gerade alltÀglich.
anbei: Pudus
(31.12.2015, 11:53)
WolfDrei:   nochmals
(03.12.2015, 17:45)
WolfDrei:   Gerenukaltbock
(03.12.2015, 16:40)
WolfDrei:   Eine "besondere" Winterfarbe des Fells sah ich bei der alten Sichuan-Kuh. Bisher waren die KĂŒhe im Winter eher stroh-grau.
(03.12.2015, 16:37)
WolfDrei:   Wieder Schnelldurchlauf - aber bei Sonnenschein.
Die Buddelarbeiten im Hirschrevier erweisen sich als Leitungsverlegungsarbeiten. Der Durchlauf im “Greifvogelfelsen” ist frei - große Arbeiten waren nicht zu sehen: Vielleicht waren es Sicherungsarbeiten an den Felsenaufbauten, auch schien neue Farbe aufgetragen zu sein. Die SchwĂ€rzung der Edelstahlgitter am Vogelhaus geht dem Ende entgegen - nunmehr die Papageienaußenanlagen. Innen wurde Australien (die Freianlage) dem Afrikabereich zugeschlagen mit Abbau der Zwischenwand. Innen sollen letzte Malerarbeiten anstehen und Neupflanzungen. Der Löwentor-Eingangsbereich ist großrĂ€umig fĂŒr den neuen Kassenbereich abgesperrt.
Tierisch keine Überraschungen: aber erstmals sah ich bei den Ringelschwanzmungos ein Jungtier.

(03.12.2015, 16:33)
Oliver MĂŒller:   Hat schon jemand das Original des ZEP irgendwo im Netz gefunden?
(18.11.2015, 22:10)
WolfDrei:   Gering zu groß: nochmals
(18.11.2015, 17:23)
WolfDrei:   Schnellbesuch im Zoo bei zunĂ€chst schlimmem Wetter.
Der “Mast” in der Greifvogelanlage war offensichtlich nur ein “HilfsgerĂ€t”. Die Anlage im inneren Bereich ist aber weiter weder begehbar noch einsehbar. Ansonsten gibt es weitere Baustellen: gerade wird der Weg zwischen Sika und Wasserrehanlage aufgerissen, das neue Vogelhaus ist nun vollstĂ€ndig geschlossen (also Umbau im Inneren) und auch im Aquarium sind Abteilungen (Schlangenabteil) und einzelne Becken/Aquarien sowie die Decke im Erdgeschoß “in Arbeit”.
Das Mandschukranichpaar befindet sich auf der Hirschziegenantilopenanlage - die eigentlichen Bewohner schauten sich die Neuen noch recht reserviert mit großem Abstand an. In Verbindung mit diesem Umzug aus dem TP: ein TP-Dauerbesucher sagte mir, dass am Dienstag die HusarenMK nach Leipzig gingen, im “Austausch ein Moschustierweibchen aus Leipzig in den TP.
Und erstmals nach langer Zeit sah ich einen Pudu - wenn auch im Absperrgehege
Anbei der “alte” Gerenukbock des TP aus dem Antilopenhaus.

(18.11.2015, 17:18)
WolfDrei:   Das war im "temporĂ€ren" Wasser - nun in seiner eigentlichen "Wanne"
(17.11.2015, 15:20)
WolfDrei:   Heute erscheint mir die Darstellung des Planes und der Beschreibung in der "BZ" gelungener als in "meiner Berliner Zeitung" (insbesondere heute die zeichnerische Darstellung) - oftmals sollte man den Interpretationen der Journalisten nicht unbedingt folgen.
BezĂŒglich der Darstellung eines schwimmenden Panzernashornes an einer Glaswand habe ich so Bedenken (unabhĂ€ngig von der GlasstĂ€rke heutiger Anlagen) - heute sah ich nĂ€mlich die 2 Tonnen von Belur sich durch die Anlage wĂ€lzen!
Zur Erweiterung der Schimpansenanlage: die mĂŒsste dann mĂ€chtig junge ZufĂŒhrung zur jetzigen Rentnertruppe erfolgen, um etwas an Tieren sehen zu können.
BezĂŒglich des Flugvolierenmastes werde ich trotz des Wetters morgen nachschauen, habe einen Termin im "Westen".
(17.11.2015, 15:13)
Michael Mettler:   Eine der Quellen gibt an, dass im Raubtierhaus unter den Großkatzen u.a. Amurtiger "bleiben" werden, die aber jetzt gar nicht im Bestand sind. Falls damit nicht eine "Zwischenlagerung" der TP-Amurtiger gemeint ist, die laut dortigem ZEP aus dem ABH weichen und auf ihren neuen Platz im Parkteil "Mandschurei" noch warten mĂŒssen, wĂŒrde ansonsten eine neue Doublettenhaltung auf Kosten einer anderen Unterart geschaffen. Von den vier Kleinkatzenarten sollen nur zwei bleiben, der Ozelot wird als definitive Abgabe genannt - bliebe der Kandidatenkreis Sandkatze, Rostkatze, Jaguarundi.
(17.11.2015, 11:07)
Sacha:   Die Laufhalle fĂŒr Elefanten find ich toll, SOFERN wie auf der Darstellung tatsĂ€chlich auf die Sch...-Schaukelseile verzichtet wird.
(17.11.2015, 10:50)
Michael Mettler:   Jetzt gibt es mehr Infos zum Ziel- und Entwicklungsplan des Zoos, am ausfĂŒhrlichsten hier:
http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/so-schoen-soll-der-zoo-in-der-zukunft-werden

Der Hammer darin: Die historische Elefantenpagode soll "auferstehen" (natĂŒrlich modifiziert fĂŒr zeitgemĂ€ĂŸe Tierhaltung und beschrĂ€nkt auf Nashörner und Tapire)! Mit dem Straußenhaus-Grundriss lag ich zwar falsch, aber die Stilbau-Richtung war schon nicht schlecht ;-)

"Romantische Mitte" fĂŒr Hirsch-, Rinder- und Schweinerevier war richtig gedeutet, hier sollen lediglich die Freianlagen z.B. durch Zusammenlegen "aufgewertet" werden, ebenso beim Antilopenhaus. Der Bereich Einhuferrevier/Erdhaus soll offenbar baulich unverĂ€ndert bleiben. Zusammenlegungen (hier nicht anders zu erwarten) auch an den AffenhĂ€usern und dem Raubtierhaus, dazu im BĂ€renrevier (TropenbĂ€renanlagen, Erweiterung EisbĂ€renanlage offenbar um die BraunbĂ€r-Wolfsanlage?) und bei den Robben.

Mit der Vermutung einer transparenten Laufhalle zwischen zwei GebĂ€udetrakten fĂŒr Elefanten lag ich richtig, die veröffentlichte Innenansicht zeigt etwas, das sehr an das MĂŒnchener Giraffenhaus erinnert. Am Greifvogelfelsen soll tatsĂ€chlich eine Großvoliere entstehen (der von WolfDrei gesehene Mast?), eine Überraschung ist eine neue Takinanlage in NĂ€he Elefantentor (anscheinend das jetzige Asiengehege?). Zudem soll es einen Erweiterungsanbau am Aquarium geben, der aber jetzt anders aussieht als auf dem in Zusammenhang mit den Pandas veröffentlichten Masterplan.

Apropos, rbb kennt nicht nur den Unterschied zwischen geschenkten und geliehenen Pandas nicht, sondern offenbar auch nicht den zwischen Zoo und Tierpark (da gleich zwei Mal sehr unglĂŒcklich formuliert):
https://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2015/11/zoo-berlin-stellt-entwicklungsplan-vor.html
(17.11.2015, 10:43)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Ebenfalls dank Ausklapp-Display habe ich in solchen FĂ€llen nicht nur ÜBER blickdichte Absperrungen hinweg "sehen" können, sondern auch schon mal drunter durch :-)
(04.11.2015, 19:25)
WolfDrei:   @MM. Danke - da komme ich auf etwa 2.10 m ! Und dann hat meine Kamera auch noch ein ausklappbares Display zum Suchen. Beim nĂ€chsten Mal also!
(04.11.2015, 18:23)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Alpaka, Lama und Rentier sind in der ZEP-Leitartenliste fĂŒr den Tierpark bereits fĂŒr die "Farmen der Welt" angefĂŒhrt, an anderen Großhuftieren allerdings nur Poitou-Esel, Watussirind und Nellore-Zebu - und die hat der TP alle schon selbst im Bestand.

Was Absperrplanen betrifft: DafĂŒr sind einhĂ€ndig bedienbare Kameras praktisch, mit ausgestreckten Arm sind auch zwei Meter zu schaffen ;-)

(04.11.2015, 17:53)
WolfDrei:   @MM: Ich glaube nicht , dass man an der eingestellten Planskizze schon große bauliche VerĂ€nderungen erkennen kann - eigentlich ist das der originĂ€re Zooplan . Ich erkenne eigentlich nur 4 "Abweichungen":
1. Eingang Löwentor
2. Elefantenumsiedlung
3. dieses seltsame grĂŒne Quadrat rechts vom Aquarium: im lĂ€nglichen Bereich waren mal kleine Pandas und Muntjaks, jetzt steht da noch noch "Leda und der Schwan" - ansonsten ist das ein dunkler Gang
und-wenn man es denn will : das PandagelÀnde.
(04.11.2015, 17:49)
WolfDrei:   @MM: Nicht am sondern im "Innengang" des Greifvogelfelsens. Ein Einblick war von keiner Seite möglich, da die Absperrplanen an die
2 Meter hatten. Der Mast, der deutlich die Felsenhöhe ĂŒberragte, könnte natĂŒrlich auch eine "Hebekonstruktion" fĂŒr Bauarbeiten sein.
Noch zu den "Spekulationen " bezĂŒglich eines Hin-und-Herschiebens von TP - ZOO-Tieren: einige "gute Arten" könnten natĂŒrlich auch in Haustiere "umgewidmet" werden und in den Farmen der Welt im TP landen: Lamas, Hausrener, Alpakas, Dromedare, Trampeltiere, Gayale, WasserbĂŒffel, Kerabaus etc.
(04.11.2015, 17:19)
Mark Meier:   @Oliver MĂŒller: Der Senat wird dem Zoo mE ohnehin keinen mĂŒden Heller mehr ĂŒberlassen, selbst wenn die Stadt durch einen modernen, erfolgreichen und attraktiven Zoo erheblich profitiert. Von daher sehe ich da momentan keine Konkurrenzsituation.
(04.11.2015, 13:58)
Oliver MĂŒller:   @Michael Mettler:
Ich meinte damit auch eher mögliche Fördermittel vom Stadtrat - in Berlin wohl Senat genannt.
(04.11.2015, 13:19)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Wo in etwa steht eigentlich der erwĂ€hnte Stahlmast am Greifvogelfelsen? Sieht der danach aus, als könnte er als Mast einer grĂ¶ĂŸeren Netzkonstruktion dienen? Auf der hier diskutierten Planskizze des Zoos ist jedenfalls noch der bisherige Zustand mit vielen Einzelvolieren eingezeichnet.
(04.11.2015, 10:39)
Michael Mettler:   @Oliver MĂŒller: Die verfĂŒgbaren finanziellen Mittel des Zoos und des Tierparks haben wenig miteinander zu tun, es sind immerhin getrennte Firmen mit sehr unterschiedlichem Eigenvermögen und daraus resultierenden Möglichkeiten.

Der Umriss des neuen Nashorn-Tapir-Hauses erinnert ĂŒbrigens tatsĂ€chlich an den des historischen Straußenhauses, dessen Wiedererrichtung (wenn auch nicht an der Ursprungsstelle, die nicht mehr zum ZoogelĂ€nde gehört) einmal angedacht war. Da mit dem Chinesischen Musikpavillon ein anderer historischer Stilbau wiedererweckt werden soll, scheint mir ein "Straußenhaus reloaded" gar nicht so unwahrscheinlich.
(04.11.2015, 09:07)
Oliver MĂŒller:   Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Delfinarium in den nĂ€chsten 10, 20 Jahren in Deutschland nicht neu gebaut werden wird. Kein Zoodirektor, der bei Verstand ist, wird sich das antun. Außerdem wĂ€re eine solche spektakulĂ€re Neuerung sicherlich in den bereits vorgestellten PlĂ€nen enthalten gewesen.

Alles in allem tippe ich eher darauf, dass sich im Zoo abgesehen von den Pandas, den angekĂŒndigten UmzĂŒgen und der Abgabe von ein paar Doubletten mit dem TP nichts Großes Ă€ndern wird. Der Zoo ist ja so wie er ist eigentlich ganz gut aufgestellt und muss nur an ein paar Stellen modernisiert werden.
VerfĂŒgbare finanzielle Mittel braucht Knieriem ja eher im TP und da hat er ja schon genug Zirkus, das genehmigt zu bekommen.
(04.11.2015, 07:35)
Tim Meschke:   Was soll das eigentlich fĂŒr ein langgestrecktes GebĂ€ude sein, das direkt an das Aquarium grenzt und die Zoo-Mauer entlang lĂ€uft? Ein Parkhaus? Oder vielleicht ein Delfinarium, das auch Klös 1969 im Sinn hatte? Oder gar ein Hai-Aquarium, das sich JĂŒrgen Lange damals wĂŒnschte, das aber nie zustande kam?
(03.11.2015, 20:40)
Michael Mettler:   Ich versuche mich weiterhin an der Entzifferung der noch fraglichen Bereiche. FĂŒr den zentralen Teil lĂ€ge "Historische Mitte" zwar auf der Hand, dazu scheint mir das Schriftbild des ersten Teils aber nicht zu passen. Könnte das womöglich "Romantische Mitte" heißen...? Und der Schriftzug beim Sumpfvogelpanorama passt tatsĂ€chlich gut zu Mark Meiers Deutung "Sumpfvögel". Auch mit "Raubkatzen" beim Raubtierhaus gehe ich jetzt konform, fĂŒr meine Deutung "Raubtiere" ist der Text zu lang. Beim Kinderzoo könnte man "Kinderland" hineinlesen.
(03.11.2015, 17:50)
Michael Mettler:   An Koalas habe ich auch schon gedacht, gerade weil "Beuteltiere" dort steht und nicht "KĂ€ngurus". WĂ€re nicht das erste Nashornhaus, das fĂŒr Koalas umgerĂŒstet wĂŒrde - siehe Wien...

Mal sehen, ob in irgendeinem der Bereiche auch Cameliden unterkommen, denn sowohl das Kamelhaus als auch die Pampa am Landwehrkanal werden verschwinden. Im TP stehen Dromedare nicht mehr im ZEP, wĂ€ren also "fĂŒr den Zoo frei".
(03.11.2015, 14:24)
Mark Meier:   Auf den Beuteltierbereich bin ich auch stark gespannt! Beim Zoo könnte ich mir auch gut vorstellen, dass versucht wird Koalas, Beutelteufel oder Ă€hnliche Kaliber zu organisieren - zumindest mittelfristig. Ansonsten könnten es natĂŒrlich auch diverse KĂ€ngurus werden oder auch Opossums, Schnabeligel etc.
(03.11.2015, 12:44)
Michael Mettler:   Da haben Mark Meier und ich wohl gleichzeitig geschrieben ;-)
(03.11.2015, 12:31)
Michael Mettler:   Ich gehe mal im Uhrzeigersinn in der Skizze auf der Zoo-HP vor: Der Bereich oberhalb von "Eingang Löwentor" heißt definitiv "Nashörner & Tapire" und enthĂ€lt ein neues Haus und neu zugeschnittene Außenanlagen anstelle der jetzigen HĂ€user fĂŒr Nashörner und Kamele sowie ein weiteres, kleines neues Haus in Richtung Vogelhaus (evtl. ein Stelzvogel-/Flamingo-Winterhaus...?). Die Namensgebung in diesem Bereich schließt zwar Flusspferde nicht ein, aber die dĂŒrften ja wohl bleiben...

Kinderzoo bleibt Kinderzoo, "Vögel" ist fĂŒr den Bereich Vogelhaus/Fasanerie gut lesbar. In den blauen Bereich darunter lese ich mit einiger Fantasie und mit Bezug auf die jetzigen Anlagen "GroßbĂ€ren" hinein. Vermutlich aber weiterhin ergĂ€nzt durch die Hundeartigen und KleinbĂ€ren. In Grau dann WaldschĂ€nke/Spielplatz.

Bei der Beschriftung der blau gefĂ€rbten Ecke Sumpfvogelpanorama/Kondorvoliere rĂ€tsele ich noch, aber irgendwas mit Endung "-vögel" scheint es zu sein. Der hellblaue Bereich darunter scheint mit "Wasser-Raubtiere" beschriftet zu sein, was dann wohl auch die Pinguine einschließen dĂŒrfte.

"Huftiere" fĂŒr Einhuferrevier/Erdhaus ist wiederum gut lesbar, ebenso "Elefanten" fĂŒr das ErweiterungsgelĂ€nde; dort 3 neue GebĂ€ude statt der jetzigen, wobei das kleinste links oben auch ein Wirtschafts-/LagergebĂ€ude sein könnte (m.W. gibt es jetzt hinter der Przewalski-Anlage doch auch eine große Heuscheune?) und sich zwischen den beiden "Schenkeln" der Elefantenanlage (Boxentrakte?) vielleicht eine Laufhalle mit transparentem Dach befinden könnte.

Sehr interessant finde ich den grĂŒnen Bereich vom Kanal via Nashornhaus II bis zur Rappenantilopenanlage, denn der ist m.E. mit "Beuteltiere" beschriftet und aus derzeitigem Zoobestand mit nur 2 dafĂŒr brauchbaren KĂ€nguru-Arten (die dritte, das BĂŒrstenkĂ€nguru, dĂŒrfte wohl im Nachttierhaus bleiben?) nicht zu bestĂŒcken. Ich vermute, dass dafĂŒr Arten aus dem TP umziehen werden. Die Bennetts sind im Tierpark-ZEP nicht mehr aufgefĂŒhrt, und in der Skizze sieht es hier so aus, als könnte auf der FlĂ€che der jetzigen Nashorn-Zuchtgehege eine begehbare Anlage entstehen (SchlĂ€ngel-WegfĂŒhrung!). Vielleicht kommen noch die Grauen Riesen und Sumpfwallabys aus dem TP herĂŒber und es bleibt dort erst mal bei einer einzigen KĂ€nguru-Anlage, bis eines Tages der neue Australien-Parkteil entsteht?

"Restaurant", "Raubtiere" und "Panda" sind gut lesbar, "Aquarium" ebenfalls - wobei mich da die rechteckige Gebietsgrenze entlang der Straße nachdenklich stimmt. Sinnvoll wĂ€re sicherlich, wenn der Zoo dort eigene ParkplĂ€tze anbieten wĂŒrde...

Neben dem Aquarium dann "Eingang Elefantentor" und anschließend "Affen und Menschenaffen", wobei schon die Gehegeformen am jetzigen Elefanten-, dann Gorilla-/Oranghaus zu sehen sind. Beim Antilopenhaus steht m.E. "Afrikanische Huftiere". DarĂŒber "Bergtiere", wobei in diesen Bereich interessanterweise das HĂŒhner-und Taubenhaus ebenso einbezogen ist (obwohl die Volieren zu den beiden letztgenannten Bereichen hin weisen) wie der grĂ¶ĂŸere Teil des Greifvogelfelsens.

Den Namen fĂŒr das Zentrum des Zoos mit Hirsch-, Rinder- und Schweinerevier sowie dem kleinen Greifvogelfelsen kann ich nicht wirklich entziffern, aber er scheint auf "Mitte" zu enden. Irgendwas mit Historie, analog zum Leipziger "GrĂŒndergarten"...?





(03.11.2015, 12:30)
Mark Meier:   Gemeint ist sicher diese Skizze. Also klar zu erkennen sind mE die Areale fĂŒr Aquarium (dunkelgrĂŒn), Vögel bzw. Vogelhaus + Fasanerie (orange), Elefanten (dunkelbraun), Primaten, Raubkatzen, Beuteltiere und afrikanische Huftiere (je hellgrĂŒn), Bergtiere (gelb), Nashörner und Tapire (hellbraun), Huftiere (rotbraun) und Wasser-Raubtiere (hellblau). Der leicht violette Bereich neben den Wasser-Raubtieren sollte vermutlich irgendwas mit "...vögel" heißen, vielleicht Sumpfvögel oder Raubvögel. Beim großen dunkelblauen Areal nehme ich "Caniden" oder wo was an, da dort ja aktuell die BĂ€ren und diverse Wildhunde zu finden sind. Im beachen Bereich kann ich fast gar nichts entziffern. Aktuell leben dort ja Schweine, Hirsche, Rinder etc. Da es dort einige historische GebĂ€ude gibt, glaube ich eher nicht, dass sich dort baulich neben den Pandas sehr viel Ă€ndern wird. Aber der Besatz könnte natĂŒrlich schon teils ausgetauscht werden.
(03.11.2015, 12:04)
Oliver MĂŒller:   Kann eigentlich jemand von euch die auf der Zoo-Plan-Skizze sehr fahl beschrifteten Beigen und blauen Bereiche entziffern? Alle anderen konnte ich lesen und falls es jemand nicht kann, kann ich gerne helfen.
(03.11.2015, 11:33)
Michael Mettler:   Im ZEP des Tierparks sind folgende Hirschformen nicht mehr fĂŒr den Zielbestand genannt: Milu, Mesopot. Damhirsch, EuropĂ€ischer Elch, Schweinshirsch, Leierhirsch, Timorhirsch, eine der Wapiti-UA. Der Milu bliebe durch den Zoo auf jeden Fall im Gesamt-Berliner Bestand, die beiden Damhirsch-Formen könnten schlichtweg getauscht werden. Mit der Haltung von Elchen hatte der Zoo frĂŒher m.W. immer Probleme, sonst hĂ€tte man im Revier wohl kaum seit Jahrzehnten auf die grĂ¶ĂŸte Hirschart verzichtet - auf Artniveau wĂ€ren Elche allerdings durch den Amerika-Parkteil im TP weiterhin in Berlin vertreten. Die vier restlichen Arten (davon Schweins- und Leierhirsch wie schon jetzt im TP als Kombi) könnte man nach meinen u.g. Planspielen sogar noch im Zoo-Hirschrevier aufnehmen... Wobei ich dann dort aus PlatzgrĂŒnden den Zwergwapiti bevorzugen und den grĂ¶ĂŸeren Manitoba-Wapiti im TP belassen wĂŒrde.
(03.11.2015, 09:26)
Michael Mettler:   Der Beitrag auf rbb online wurde inzwischen korrigiert: Aus "China schenkt Pandas" wurde "China schickt Pandas". War also nix mit Geschenk.

Nach der Skizze auf der Zoo-HP zu urteilen werden an Hirschgehegen nur die Anlagen fĂŒr Milus und Pudus sowie evtl. ein Teil des Muntjak-Rondells (?) fĂŒr die Pandas "geopfert", dazu eine Flamingo-Anlage und ein paar Zwischenpflanzungen. Laut Zootierliste hĂ€lt der Zoo im Hirschrevier derzeit 10 Arten, und genauso viele einsehbare Gehege (plus eines rĂŒckwĂ€rtigen) blieben auch noch nach Eingliederung der Panda-Anlage ĂŒbrig. Es wĂ€re also weder ein Arten- noch ein GebĂ€udekahlschlag nötig. Milu und China-Muntjak haben als chinesische Panda-Nachbarn offenbar ihren Platz sicher, wobei es so aussieht, als wĂŒrden die Milus dann die jetzige Barasingha-Anlage beziehen. Dann wĂŒrde sich eigentlich die Nachnutzung der bisherigen Moschustier-Anlage mit den ebenfalls thematisch passenden Wasserrehen anbieten, evtl. sogar in Vernetzung mit der Milu-Anlage als Ausweichgehege - die Artenkombi gab es frĂŒher schon mal im Zoo (sowie im TP und in Hannover). Die fĂŒr die andere "Flanke" der Panda-Anlage angedachten Muntjaks könnte man unter Einbeziehung der benachbarten Stelzvogelanlage mit einer ebenfalls thematisch passenden Kranich-Art vergesellschaften - hat der Zoo zwar derezeit nicht im Bestand, aber im TP gĂ€be es gleich drei passende Kandidaten.

Unter den ĂŒbrigen 7 Hirscharten des Zoos befinden sich mit Axis, Japan-Sika und EuropĂ€ischem Damhirsch noch 3 Arten, die bei Zoofan-Planspielen fĂŒr diverse Zoos sicherlich gegen andere Formen ausgetauscht werden wĂŒrden, ohne mit der Wimper zu zucken. Da gĂ€be es also noch Potenzial fĂŒr Gehegezusammenlegungen oder Artentausch (z.B. mit dem TP, wo laut ZEP ein begehbares Gehege im Europa-Bereich angedacht ist - Damwild?). Axis bieten Vergesellschaftungspotenzial mit asiatischen Rindern, Antilopen, Nashörnern oder Elefanten, mĂŒssten also nicht im Hirschrevier bleiben. Falls es im Zoo bei der Haltung von amerikanischer Tapire und/oder AmeisenbĂ€ren bleibt, wĂ€ren die Pudus dort als Ganzjahres-Nebenbesatz denkbar (wenn man sie wenigstens DORT mal zu Gesicht bekĂ€me). Auch die mĂŒssten also nicht zwingend im Hirschrevier bleiben. Neben den drei genannten "Chinesen" blieben bei diesen Varianten mit Waldrentier, Barasingha und Prinz-Alfred-Hirsch noch drei zoologische Leckerbissen im Revier ĂŒbrig und sogar noch Platz fĂŒr zusĂ€tzliche Arten (aus dem TP?).
(03.11.2015, 08:50)
Hannes LĂŒke:   Ich glaube auch nicht wirklich an ein Geschenk aber was das verschenken von Dingen angeht mit denen man Geld machen kann
Die chinesische Regierung bietet die Tiere gerne im Zusammenhang mit diplomatischen Beziehungen an. Da geht es letztendlich um wirtschaftliche Faktoren die so ein paar Millionen die ein Panda einbringt lÀcherlich aussehen lassen

Interessant dazu
http://www.stimmen-aus-china.de/2015/01/01/die-macht-der-niedlichkeit-chinas-panda-diplomatie/
(30.10.2015, 17:52)
Oliver MĂŒller:   Nie und nimmer sind die Pandas ein Geschenk. Warum sollten die Chinesen etwas verschenken, womit sie viel Geld verdienen können? Berlin bemĂŒht sich schon lĂ€nger um Pandas, da wĂ€re eine Schenkung auch taktisch völlig unnötig. Obendrein wĂŒrde man sich jede Menge Ärger mit anderen "Kunden" einhandeln. Ich denke, da hat einfach ein Journalist die falsche Schlussfolgerung gezogen, weil er nicht ĂŒber das Zuchtprogramm der Chinesen informiert ist und er noch auf dem Stand von 1970 ist, wo Pandas als Staatsgeschenke verteilt wurden.
(30.10.2015, 13:00)
WolfDrei:   So denn dies wirklich das “Panda-GelĂ€nde” wĂ€re, wĂ€re das fĂŒr mich als Hirsch-Fan tröstlich. Die Milus sind zwar von der historischen Bedeutung her fĂŒr den Zoo wichtig, ließen sich aber umsetzen. Die Pudus sind fast nie zu sehen, auch hĂ€lt sich der Bestand gerade so ĂŒber Wasser, gleichfalls die (ehemalige) Situation fĂŒr die Moschustiere. Etwas im Wege stehen könnte die historische Hirschrotunde (aber Denkmalsschutz), fĂŒr die Zwergmuntjaks und die Wasserrehe (die 2. Gruppe auf der ehemaligen Prinz-Alfred-Hirsch-Anlage) fĂ€nde sich sicher ein Platz. Blieben im Gesamtbereich noch die Axishirsche, die sich auch immer im entferntesten Teil herumdrĂŒcken. In der “Berliner Zeitung” wurde von einem Platzbedarf von 4 000 m2 gesprochen.
So denn dies wirklich das “Panda-GelĂ€nde” wĂ€re, wĂ€re das fĂŒr mich als Hirsch-Fan tröstlich. Die Milus sind zwar von der historischen Bedeutung her fĂŒr den Zoo wichtig, ließen sich aber umsetzen. Die Pudus sind fast nie zu sehen, auch hĂ€lt sich der Bestand gerade so ĂŒber Wasser, gleichfalls die (ehemalige) Situation fĂŒr die Moschustiere. Etwas im Wege stehen könnte die historische Hirschrotunde (aber Denkmalsschutz), fĂŒr die Zwergmuntjaks und die Wasserrehe (die 2. Gruppe auf der ehemaligen Prinz-Alfred-Hirsch-Anlage) fĂ€nde sich sicher ein Platz. Blieben im Gesamtbereich noch die Axishirsche, die sich auch immer im entferntesten Teil herumdrĂŒcken. In der “Berliner Zeitung” wurde von einem Platzbedarf von 4 000 m2 gesprochen.

(30.10.2015, 11:11)
Sacha:   Um das historische Hirschrevier (was ist im Zoo Berlin eigentlich nicht "historisch"?) tut es mir zwar auch etwas leid. Wenn der "Eingriff" aber so schonend wie in den Skizzen vonstatten geht, ist das fĂŒr mich in Ordnung.
Vergessen wir nicht: Pandas sind ein Besuchermagnet. Und agieren ist auch in der Zoowelt meist besser als reagieren.
Ausserdem stellt sich noch die Frage, welche Hirscharten deswegen "ĂŒber die Klippe springen" mĂŒssen? Sind es Allerweltsarten, tut mir das nicht weh. Und Seltenheiten könnten im Tierpark untergebracht werden (der dafĂŒr dann auf 0815-Hirscharten verzichtet).
Dass die Pandas ein Geschenk, also gratis sind, glaube auch ich nicht. Allenfalls wird die LeihgebĂŒhr etwas niedriger (oder versteckter) ausfallen.

Was mir noch aufgefallen ist (oder ich ĂŒberlesen habe): Wann genau soll das Pandagehege fertiggestellt werden (vorher werden die Pandas ja kaum kommen)?
(30.10.2015, 11:05)
Michael Mettler:   Sorry, sie SIND beschriftet, nur teilweise schlecht lesbar - da war ich wohl noch nicht ganz wach ;-)
(30.10.2015, 08:18)
Michael Mettler:   Die Sache mit dem Geschenk "weiß" anscheinend nur rbb online. In mindestens einem halben Dutzend anderer Medien und auf der Homepage des Zoos ist durchweg von Leihgaben die Rede, die Eigentum Chinas bleiben (und sogar "irgendwann dorthin zurĂŒckkehren") und ĂŒber die verhandelt wurde/wird (was man gemeinhin nicht wegen Geschenken macht).

Auf der Zoo-HP ist sogar schon eine Grafik eingestellt, wo sich die Panda-Anlage befinden wird. Da es in einem der Online-Artikel heißt, dass Davidshirsche und Muntjaks die Nachbarn der Pandas werden sollen, das eingezeichnete Areal aber in deren jetzige FlĂ€chen hinein ragt, dĂŒrfte es wohl noch Umbesetzungen geben (Milus auf die Barasingha-Anlage?). Der Eingriff in den Hirschbereich scheint jedenfalls nicht so groß zu werden, wie man befĂŒrchten könnte.

Interessant an der Grafik ist ĂŒbrigens, dass der Zoo dort in farblich unterschiedlich markierte (leider weitgehend unbeschriftete) Zonen unterteilt ist, die vermutlich zukĂŒnftige Themenbereiche/Reviere darstellen - der neue Standort der Elefanten ist bereits beschriftet:
http://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel?tx_news_pi1[news]=64&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=3610bfa3e212317a7add715985c279bd
(30.10.2015, 08:16)
Gudrun Bardowicks:   Rhenen bekommt im September 2015 ein Panda-Paar fĂŒr 15 Jahre, muss dafĂŒr aber wie gewohnt Miete zahlen. Ouwehands Dierenpark in Rhenen gehört ĂŒbrigens einem MilliardĂ€r, der sich die Pandas auf jeden Fall leisten kann. Sogar die Namen der Tiere stehen schon fest. Die Tiere heißen Wei Wei und Wu Wu (oder Ă€hnlich). Ich glaube im Übrigen auch nicht, dass Berlin die Pandas geschenkt bekommt. Ich schĂ€tze, der Zoo Berlin muß ebenfalls LeihgebĂŒhren bezahlen und eventuellen Nachwuchs nach China zurĂŒcksenden. Ich finde es auch um die Anlagen im Hirschrevier schade.
(29.10.2015, 20:53)
Holger Wientjes:   Die Tiere sollen doch Leihgaben und keine Geschenke werden ?!

Freue mich ebenfalls schon ungemein ! Vor allem, weil dann grosse Teile des historischen Hirschreviers dafĂŒr platt gemacht werden sollen... Bravo !
(29.10.2015, 17:34)
Hannes LĂŒke:   Das ist ja das tolle an der ganzen Sache Tim. Berlin braucht noch keine Pandas aber kann sich welche leisten und geht somit kein Risiko ein, dass irgendwann der Besucherstrom zurĂŒck geht. Ist zwar ungewöhnlich fĂŒr die deutsche Zoowelt und ganz besonders fĂŒr Berlin aber fĂŒr mich sieht das ganz nach agieren statt reagieren aus!
(29.10.2015, 17:33)
Tim Meschke:   Wozu braucht Berlin jetzt eigentlich Pandas? Sind die Besucherzahlen seit Bao-Baos Tod so stark zurĂŒckgegangen, dass jetzt Pandas angeschafft werden mĂŒssen? Der Panda ist nicht mehr vom Aussterben bedroht, denn China wird sich hĂŒten, eines der Wahrzeichen Chinas verschwinden zu lassen. Außerdem wird das Panda-Gehege, wenn es denn im Hirsch-Revier gebaut wird, wertvollen Platz einnehmen, den man fĂŒr wirklich bedrohte Hirscharten verwenden könnte (die zudem keine so große Lobby haben wie Pandas). Weiß eigentlich jemand wofĂŒr die Chinesen die Miete fĂŒr die Pandas verwenden?
(29.10.2015, 16:46)
Henry Merker:   Ich glaube nicht daran, dass es sich tatsĂ€chlich um Geschenke handelt....
(29.10.2015, 16:11)
Hannes LĂŒke:   In einem anderen Forum sprach ein Teilnehmer davon, dass rhenen ebenfalls mit Pandas plant

Wenn die tiere wirklich Geschenke sind wÀre dies eine Sensation und DIE Chance Nachwuchs in Europa zu etablieren
(29.10.2015, 14:40)
Michael Mettler:   Hmm, ob dann nicht bald diverse Gesuche anderer Zoos in China eingehen, die im Gegensatz zu Berlin teure Mietzinsen fĂŒr ihre Pandas abdrĂŒcken mĂŒss(t)en...?
(29.10.2015, 10:51)
Sacha:   http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2015/10/china-schenkt-berliner-zoo-ein-neues-panda-paerchen.html

Yeeees!!!! Da hat sich das Engagement von Mutti Merkel nicht nur fĂŒr die deutsche Flugzeug-Industrie gelohnt.

Giraffengazellen, Zwergmaras und bald wieder Grosse Pandas, dazu mit grosser Wahrscheinlichkeit der FC Bayern im Pokalfinale. Da sage ich nur: Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin....
(29.10.2015, 09:22)
Ulli:   peinlich, unfaßbar und bar jeden GeschichtsverstĂ€ndnisses
(20.10.2015, 21:05)
Holger Wientjes:   Kurz und knapp: Traurig und peinlich fĂŒr einen Zoo wie Berlin und ein Armutszeugnis der aktuellen dortigen Situation !
(20.10.2015, 17:20)
Sacha:   Das liegt wohl (auch) an der allgemeinen Tendenz, in den Zooshops nur massentauglichen Schnickschnack zu verkaufen.
In den letzten Jahren hat - zumindest nach meinen Beobachtungen - das Angebot an SachbĂŒchern (inkl. BĂŒcher ĂŒber den jeweiligen Zoo, ZoofĂŒhrern, Jahresberichten etc.) und sogar DVDs und CDs kontinuierlich abgenommen. Schliesslich gibt es als Informationsquelle ja zu allem und jedem eine App, oder?
(20.10.2015, 15:45)
Michael Goerick:   Ich war gestern im Zoo um mir das Buch" Die jĂŒdischen AktionĂ€re des Zoologischen Gartens zu Berlin " zu kaufen. Auf meine Nachfrage im Shop war erst Irritation und dann ging die nette Dame am Tresen nach oben um nachzufragen. Nach einer kleinen Weile kam Sie wieder herunter, mit einer Kopie der ersten Seite mit der ISBN Nummer. Dazu die Information man hĂ€tte im Zoo nur ein Exemplar und man möge doch das Buch im Buchhandel kaufen. Ich war schon entsetzt wie mit diesem Thema umgegangen wird. Ich hĂ€tte schon erwartet das dieses Buch im Zooshop vorhanden ist. Zumal auf der ersten Seite ausdrĂŒcklich auf die UnterstĂŒtzung der Zoo AG zum Druck des Buches hingewiesen wird.
(20.10.2015, 14:58)
WolfDrei:   Die Inder haben sich (relativ gesehen) ein richtiges "Winterfell" zugelegt
(13.10.2015, 19:23)
WolfDrei:   Ei. pardon, wider gedoppelt!
Gut entwickelt hat sich der Waldrenhirsch.
(13.10.2015, 19:20)
WolfDrei:   Kurzer Durchlauf durch den Zoo am Montag bei Sonnenschein, aber nur 6°C. An vielen Wegeeckpunkten sind große Plasterohre im Boden versenkt worden - offensichtlich wird auch im Zoo das Wegeleitsystem in Ă€hnlicher Weise wie im TP eingefĂŒhrt.
Das “neue” Vogelhaus ist außen großteilig umgebaut, auch wenn einige Edelstahlgitter noch nicht geschwĂ€rzt wurden. Offensichtlich wurden nun 2-3 Einzelvolieren auch im Inneren vereinigt, eine Besichtigung war nur in der SĂŒdostasienhalle und im Großpapageientrakt möglich, der nun außen umgebaut wird. In den InnenrĂ€umen und Wegen war Großreinemachen . Weiterhin wurden zwischen den FreiflĂ€chen fĂŒr Gemsböcke und Grevys kompakte Steinpfeiler errichtet. Die InnenflĂ€che am Löwentor wird “beackert”, dort wird der neue Eingangsbereich entstehen. Die Innenwege der Greifvögelanlage sind abgesperrt, man sieht nur einen großen Stahlpfeiler in den Himmel ragen.
Tierisches: Im Schichtbetrieb mit (ĂŒberzĂ€hligen)?) Litschis sah ich den neuen Importgerenuk-Bock - so 2. Lebensjahr. Bild anbei.
Kurzer Durchlauf durch den Zoo am Montag bei Sonnenschein, aber nur 6°C. An vielen Wegeeckpunkten sind große Plasterohre im Boden versenkt worden - offensichtlich wird auch im Zoo das Wegeleitsystem in Ă€hnlicher Weise wie im TP eingefĂŒhrt.
Das “neue” Vogelhaus ist außen großteilig umgebaut, auch wenn einige Edelstahlgitter noch nicht geschwĂ€rzt wurden. Offensichtlich wurden nun 2-3 Einzelvolieren auch im Inneren vereinigt, eine Besichtigung war nur in der SĂŒdostasienhalle und im Großpapageientrakt möglich, der nun außen umgebaut wird. In den InnenrĂ€umen und Wegen war Großreinemachen . Weiterhin wurden zwischen den FreiflĂ€chen fĂŒr Gemsböcke und Grevys kompakte Steinpfeiler errichtet. Die InnenflĂ€che am Löwentor wird “beackert”, dort wird der neue Eingangsbereich entstehen. Die Innenwege der Greifvögelanlage sind abgesperrt, man sieht nur einen großen Stahlpfeiler in den Himmel ragen.
Tierisches: Im Schichtbetrieb mit (ĂŒberzĂ€hligen)?) Litschis sah ich den neuen Importgerenuk-Bock - so 2. Lebensjahr. Bild anbei.

(13.10.2015, 19:17)
Michael Mettler:   @Oliver MĂŒller: Ja, hat er. Aber die Pandas kĂ€men schließlich auch nicht auf die BĂ€renanlagen und die Menschenaffen wĂ€ren nicht mehr alle im gleichen Komplex untergebracht. Konsequent zoologisch-systematisch war der Zoo auch bisher nicht geordnet (siehe ErweiterungsgelĂ€nde).
(02.10.2015, 12:37)
Oliver MĂŒller:   @Michael Mettler:
Deine VorschlÀge klingen reizvoll, aber hat Hr. Knieriem nicht schon durchblicken lassen, dass er im Zoo im Gegensatz zum Tierpark eher ein zoologisch-systematisches Konzept fahren will?
(02.10.2015, 09:04)
Michael Mettler:   Mich wundert ein bisschen, dass das alte Elefantenhaus nach dem Bau der neuen Anlage nicht schlichtweg fĂŒr afrikanische Nashörner weitergenutzt wird, was deutlich weniger Baumaßnahmen bedeuten wĂŒrde als ein Umbau fĂŒr Menschenaffen. Man könnte die große Außenanlage mit den benachbarten Außenanlagen der Antilopen und Giraffen zu einer Afrika-Savanne verbinden, auf der Giraffen und Nashörner auf ihren FlĂ€chen bleiben mĂŒssen, aber mitbewohnende Antilopen per Durchschlupf alles nutzen können. Dann ließen sich dort sogar die Antilopenarten aus der SĂŒdafrika-Anlage im ErweiterungsgelĂ€nde unterbringen, wenn es der Stallraum zulĂ€sst. Und die Rhinos hĂ€tten eine Laufhalle.

Gut vorstellen könnte ich mir auch eine zusĂ€tzliche Unterbringung der Panzernashörner am neuen Elefantenbereich, wenn dort ohnehin schon komplett neu fĂŒr DickhĂ€uter gebaut werden muss. Dann wĂ€re das alte Nashornhaus bzw. dessen FlĂ€che komplett anders nutzbar. Neotropische Tapire sind eh schon drin, nebenan sind Neuweltkamele untergebracht - warum also nicht auch AmeisenbĂ€ren, Capybaras und andere SĂŒdamerikaner in diesen Bereich umsiedeln? Zum Hardenbergplatz hin war ja schon mal eine Erlebnisgastronomie angedacht, die ließe sich statt im damals geplanten Asien-Stil auch als Hacienda verwirklichen...

@Gudrun: Ich denke nicht, dass fĂŒr die Panda-Anlage das gesamte Hirschrevier auf der Abschussliste steht, sondern vorrangig die große Freianlage gegenĂŒber dem Antilopenhaus (immer noch Barasinghas?) dafĂŒr gedacht ist. Wenn man die Pandas auch unter dem Gesichtspunkt "Touristenmagnet" sieht, macht diese Ortswahl Sinn, auch wenn es nicht ins zoologisch-systematische Konzept passt: Die Anlage liegt zentral und ist von beiden EingĂ€ngen aus auf Hauptwegen einfach zu erreichen.
(30.09.2015, 14:15)
Gudrun Bardowicks:   Die PlĂ€ne klingen gut, aber bei Umsetzung dieser wird es zu einem starken Artenschwund im zoologischen Garten kommen, da fĂŒr Umsetzung der PlĂ€ne die Mehrzahl oder sogar alle Hirscharten abgegeben werden mĂŒssen und auch die bewohner der Afrikasavanne, der Pampas-Anlage und der Australien-Anlage im Zentrum des ErweiterungsgelĂ€ndes, vielleicht sogar alle Arten des ErweiterungsgelĂ€ndes, wenn man die ganzen 3 Hektar nur fĂŒr die Elefantenhaltung nutzen will. Einen reinen Asienparkteil als Umrahmung der Elefantenanlage könnte ich mir dort auch gut vorstellen. In diesem Fall könnten dort zumindest einige asiatische Hirscharten und möglicherweise auch die Hirschziegenantilopen untergebracht werden, vielleicht sogar in zeitweiser Vergesellschaftung mit den Elefanten. Allerdings wĂŒrde ich die Hirschziegenantilopen lieber im Tierpark in Vergesellschaftung mit den Nilgauantilopen und vielleicht auch Axishirschen sehen.
Die Strauße könnte man vermutlich mit den Elenantilopen und Steppenzebras im alten Zooteil vergesellschaften, aber fĂŒr Springböcke, BlĂ€ssböcke und Große Kudus dĂŒrfte dann im Zoo wohl kein Platz mehr sein. Ein Ersatz der Elenantilopen durch die großen Kudus wĂ€re allerdings auch eine Option.
Wenn man wirlich eine neue große Elefantenzuchtanlage im ErweiterungsgelĂ€nde baut sollte man sich allerdings zumindest langfristig um den Aufbau einer herpesfreien Zuchtgruppe bemĂŒhen.
(30.09.2015, 09:44)
Michael Mettler:   Neue UmbauplĂ€ne fĂŒr Elefanten, Menschenaffen und (wenn es klappt) Pandas:
http://www.bz-berlin.de/berlin/zoo-elefanten-gorillas-und-nashoerner-bekommen-neues-zuhause#
(30.09.2015, 06:45)
WolfDrei:   Eine Vorzeigegruppe sind fĂŒr mich die Sibirischen Steinböcke, nunmehr an die 12 Tiere mit drei prĂ€chtigen Böcken
(09.09.2015, 19:54)
WolfDrei:   TP war gestern, heute Kurzbesuch des Zoos nach einem “Behördentag”. Die fĂŒr mich “aufsehenerregendste” Arbeit ist die generelle “Verschönerung” der Außenvolieren des neuen Vogelhause, gegenwĂ€rtig sind ca. 20 % beendet, 20% “Work in Progress”. Verschönerung bedeutet, dass neben den schon ursprĂŒnglich eingearbeiteten Kunststeinen an/in der Wand nun “grundsĂ€tzlich” Kunstfels etc eingearbeitet wird: viel Styropur wird angeklebt, Stahlstifte werden eingeschlagen, Moniereisen zu Geflechten gebogen, dann Kunststoffmatten eingearbeitet und letztlich lehmfarbener Spritzbeton aufgebracht. GrundsĂ€tzlich (bisher) wird oben an der Wand nach außen “gewölbt, dazu werden Natursteine, Wurzeln, BaumstĂ€mme eingearbeitet. Die SchwĂ€rzung der Edelstahlgitter ist noch nicht durchgĂ€ngig abgeschlossen.
Daneben werden einige Wege neu mit Lehm-Kies-Gemisch belegt. Mir war nicht klar, ob das ehemals außerhalb der Mosaiksteinwege eingearbeitete Betonsteine oder Asphalt waren, die da ersetzt werden - dadurch ergaben sich einige Wegesperrungen.
Die GlaswĂ€nde der BĂ€renanlagen sind zum Teil bemalt worden, direkt am Glas im Innenteil wachsende Stauden und speziell Bambus werden durch die BĂ€ren offensichtlich nicht beschĂ€digt - sieht nicht schlecht aus. Ich befĂŒrchte nur, dass der ONB bald annehmen könnte, ein Urwald wĂŒrde nur aus Bambus bestehen.
Etwas irritiert hat mich, dass gegen 13-14.3o Uhr viele Anlagen gereinigt wurden und die Tiere zum Teil “weggeschlossen” waren. Die Affen machten sowieso Siesta in dieser Zeit.
Tiere : das Fingertierweibchen wurde abgegeben, dafĂŒr lebt dort eine Rostkatze: ein Anoa ließ sich sehen (sonst in der Ă€ußersten Ecke). Bei den Visaya-Pustelschweinen wurde der Eber ausgetauscht. Die 2. Okapianlage bewohnen jetzt Lamas. Leider scheint es in diesem Jahr keinen Nachwuchs bei Anden-, James- und Zwergflamingos zu geben. Die Sumatra - Orangs machen unter großer Zuschauerteilnahme “Köhlersche” Experimente: auf drei Etagen liegen leckere Sachen, die von außen ĂŒber Schlitze mit selbstgemachten StĂ€bchen durch ein Loch auf die nĂ€chste untere Etage geschoben werden mĂŒssen, und dann nochmals, bis es unten herausfallt. Ganz schön nervenaufreibend - fĂŒr Orang und Zuschauer. Die Korsaks haben 5 Junge, nach vier im Vorjahr. Weiterhin irritiert hat mich im “GeschĂ€ftsbericht 2014”, dass bei den Panzernashörnern 1,2 steht: Jhansi scheint also schon Zoo-”Eigentum” zu sein.
Anbei ein Schnappschuss auf eine Volierenwand des Vogelhauses - Außenseite

(09.09.2015, 19:46)
Jan Jakobi:   Ich habe zur Panzernashornkuh Narayani eine Frage:

Im EleWiki-Forum habe ich folgendes gelesen:

Beitrag vom 17.09.2007 in dem Forum im Thread „Nashörner in Berlin“:
„Habt ihr mitbekommen , das bei Narayani im Zoo Berlin nach einer regulĂ€ren Tragzeit das Kind vom IZW geholt werden mußte (vor ca.3-4 Wochen )?! Nach anfĂ€nglichen normalen Wehen , kam es zum Stillstand bei der Geburt . Eine Ultraschalluntersuchung ergab eine total falsche Lage im Geburtskanal und nach dem Holen war auch klar warum .Es war absolut mißgebildet und hatte nur ein Auge , dafĂŒr aber mehrere KieferĂ€ste ! Der Mutter geht es sehr gut und sie hat alles gut ĂŒberstanden . Es war ĂŒbrigens schon die zweite Schwangerschaft , auch bei der ersten kam es zum Absterben des Fötus im Mutterleib , einer sogenannten Steinfrucht !Sachen gibts , klingt alles ganz schön eklig !“
http://elewiki.bboard.de/board/ftopic-85370874nx22877-136-180.html

Das sie schwanger war und im August 2007 eine missgebildete Totgeburt hatte wusste ich aus dem entsprechendem Bongo (Jahresbericht).
Zur ersten Schwangerschaft Narayanis fand ich nichts in den Bongos die ich habe.
Kann jemand die Info in dem Beitrag bestÀtigen? War das Kalb von Yohda oder Belur?
Wann soll das gewesen sein?
(07.09.2015, 09:04)
Tim Meschke:   Das ist ein Bild vom Außengehege der Flusspferde,
(25.08.2015, 07:23)
Henry Merker:   Hat jemand von euch Fotos von dem ehemaligen Flusspferdhaus, welches bis in die 1990ziger Jahre fĂŒr die Haltung der Hippos genutzt worden ist? Mich interessieren vor allem Bilder der Innenanlagen.
(23.08.2015, 14:28)
Tim Meschke:   Vielen Dank fĂŒr die ausfĂŒhrliche Antwort und die zusĂ€tzlichen Informationen. Die Rothundzucht scheint da auch nicht geklappt zu haben.
(22.08.2015, 05:09)
Michael Mettler:   Ein Bild kann ich zwar nicht bieten, aber gesehen habe ich die Anlage. Das war ein langgestreckt-rechteckiges, allseitig umzĂ€untes Doppelgehege. Ich habe es mit Grasnarbe und lockerem Strauchbewuchs in Erinnerung, und m.E. standen in beiden Abteilen niedrige hĂŒttenartige UnterkĂŒnfte. UrsprĂŒnglich war es als Zuchtanlage nur fĂŒr Geparden gedacht und die beiden Abteile sollten der Geschlechtertrennung dienen, aber dann konnte der Zoo bald darauf noch Rothunde bekommen, die in eins der Abteile einzogen - eine zusĂ€tzliche Art fĂŒr die Sammlung war Zoodirektor Klös damals offenbar wichtiger als eine potenzielle Gepardenzucht...
(21.08.2015, 19:41)
Tim Meschke:   Kann bitte jemand ein Bild von der ehemaligen Geparden- und Rothundanlage hier reinstellen. Ich habe nirgendwo eines gefunden. Oder wenigstens beschreiben. Hatten die einen Graben oder ein Gitter, zum Beispiel.
(21.08.2015, 16:05)
Justus Bauer:   Danke,
aber eigentlich meinte ich ,wie man die Tiere des Bestandes unterscheidet. Kann mir da jemand helfen?
(16.08.2015, 15:34)
Hannes LĂŒke:   Flusspferde = großes Maul und liegen im Wasser
Löwen = fesche Frisur und scharfe ZÀhne
Giraffen = langer Hals und entspannter Gesichtsausdruck
(16.08.2015, 13:38)
Justus Bauer:   Hallo,
kann mir vielleicht jemand sagen,wie man die Flusspferde,Löwen und Giraffen unterscheidet?

(16.08.2015, 09:31)
Hannes LĂŒke:   Antilopen resp Giraffenhaus
(06.08.2015, 07:24)
Tim Sagorski:   Wo im Zoo stehen die Beiden denn ? Im Antilopenhaus ? Andernfalls wĂŒrde sich ja auch das Erdhaus anbieten...
(05.08.2015, 14:01)
Hannes LĂŒke:   2,0 Gerenuk sind nun im Zoo untergebracht
Schrecklich diese Doppelungen :-)
(05.08.2015, 12:35)
WolfDrei:   Oh, wie das! Habe mich schon gewundert, warum nichts nach dem Klick im "TP- Blog" erschien!
(07.07.2015, 23:41)
Michael Mettler:   Okay, gehörte wohl in den Tierpark-Thread, da fand ich dann eben auch die Auflösung der RĂ€tselfrage.
(07.07.2015, 21:10)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Kranich - aber weiter reicht's dann nicht...
(07.07.2015, 21:09)
WolfDrei:   ZunĂ€chst etwas “Untierisches”, aber Wesentliches fĂŒr den vielleicht erfolgreichen finanziellen Start des ZEP. Soeben im Fernsehen Berlin-Branndenburg: Im Haushalt des Senates fĂŒr die nĂ€chsten 2 Jahre sind Mehrausgaben von 5 % (könnten 2 Milliarden sein) vorgesehen, da es einen HaushaltsĂŒberschuß gibt, der in naher Zukunft bestehen bleiben soll. Da gibt es natĂŒrlich auch von anderen Bereichen Begehrlichkeiten.

Tierisches: Schön, dass offensichtlich die Gerenuks in Berlin schon da sind. Heute im Tierpark erhielt ich auf Anfragen nur die Antwort: Wenden Sie sich an den Kurator- eine Antwort, die ich jetzt des Öfteren zu hören bekam.

Heute gegen 14 Uhr wieder 32°C - aber weitere Geburten in den letzten 2 Wochen. Die fĂŒr mich Wichtigste aber, wichtiger als die 4 Tiger: der erste Schlupf !

Was ist es wohl?

(07.07.2015, 20:12)
Michael Mettler:   Vielleicht ist zwar nicht der Zoo, aber das Zuchtmanagement gar nicht so unglĂŒcklich darĂŒber, dass nicht jede Gorillagruppe zĂŒchtet... Immerhin soll die Zahl zuchtfĂ€higer Weibchen pro Gruppe schon auf drei eingeschrĂ€nkt worden sein, um eine "Überproduktion" zu vermeiden.
(07.07.2015, 19:06)
Tom Schröder:   In naher bis mittlerer Zukunft wird es doch Platz im Menschenaffenhaus geben: Fatou wird sicher keine 10 Jahre mehr leben und wenn im Tierpark Orangs leben sollen, könnte man leicht eine komplette Gruppe aus dem Zoo dafĂŒr nehmen. Somit wĂ€re sicherlich auch die Möglichkeit "Ivo UND Zucht" gegeben; Ivo mit ein zwei zuchtunfĂ€higen Weibchen auf die Fatou-Anlage (oder auf eine Orang-Anlage, falls das mit der Fatou-Anlage zu nah an der anderen Gorilla-Anlage wĂ€re und es stĂ€ndig Stress ĂŒber den Wassergraben gĂ€be...)und die zuchtfĂ€higen Weibchen könnten einen "wirklichen" Zuchtmann bekommen...
(07.07.2015, 18:38)
Hannes LĂŒke:   Es heißt doch auch, dass diese Junggesellengruppen bei Gorillas immer nur Übergangslösungen sein können. Eine Abgabe zuchtfĂ€higer Weibchen bzw ein Tausch gegen unfĂ€hige sehe ich als die Tierfreundlichste Lösung
(06.07.2015, 20:10)
Gudrun Bardowicks:   Ich wĂŒrde es als sinnvoll ansehen, Ivo in eine Junggesellengruppe zu geben, wenn man in Berlin Gorillas zĂŒchten möchten und sich um ein zuchtfĂ€higen Mann bemĂŒht. Eine andere Möglichkeit wĂ€re die Abgabe der zwei noch zuchtfĂ€higen Weibchen in eine Zuchtgruppe und der Aufbau einer nicht zuchtfĂ€higen Gorillagruppe inklusiv Ivo quasi als Auffanggehege fĂŒr nicht mehr zuchtfĂ€hige Gorillas. So etwas gibt es ja z.B. auch bei Zebras, Wildpferden und Wildeseln, Schimpansen, Orang-Hybriden,Elefanten, Giraffen, Flußpferden, EisbĂ€ren und Antilopen, warum nicht auch bei Gorillas.
(06.07.2015, 20:05)
Oliver MĂŒller:   Das heißt dann: neuer Mann her und Ivo nach Teneriffa oder wie?
(06.07.2015, 18:03)
Jan Jakobi:   Seit 10 Jahren wartet man auf Gorilla-Nachwuchs.

Bisher vergeblich, doch vorletztes Jahr gab es kurzfristig Hoffnung:

Auf der Anlage wurde ein winziges StĂŒck Plazenta gefunden.
http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/silberruecken-ivo-steht-doch-seinen-gorilla

Erst Freitag vergangener Woche wurden Ivos Samen untersucht.
Ergebnis: Seine SamenqualitÀt ist zu schlecht.
http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/berlins-zoo-gorilla-ivo-kann-nicht-papa-werden

(05.07.2015, 18:30)
Hannes LĂŒke:   Laut Aushang im Zoo sind im Juni 4 Gerenuks durch Kauf hinzu gekommen
(04.07.2015, 14:15)
Michael Mettler:   @BjörnN & Sacha: Laut Ziel- und Entwicklungsplan sind im Tierpark EisbĂ€ren UND Robben geplant, und die ErwĂ€hnung von SeebĂ€ren im Nordamerika-Parkteil lĂ€sst den Schluss zu, dass die Nördlichen aus dem Zoo dorthin umziehen dĂŒrften.

@Holger: Der Gedanke mit der Junggesellenhaltung hat was, aber auch dafĂŒr ist ein reiner Steinhaufen nicht das Gelbe vom Ei. Optimierungsbedarf besteht also so oder so.

Dennoch bleibt die Frage, wo bzw. auf Kosten welcher Art(en) eine neu zu errichtende Panda-Anlage angedacht wĂ€re. Eine bereits bestehende BĂ€renanlage wĂŒrde dafĂŒr jedenfalls schon zur KostendĂ€mpfung keine schlechte Basis bieten. Von den drei ĂŒbrigen gehaltenen GroßbĂ€rarten (Kragen-, Lippen-, BraunbĂ€r) ist keine im Tierpark-ZEP eingeplant, womit Doppelungen vermieden werden - die "gewöhnlichste" davon, der BraunbĂ€r, ist immerhin das Berliner Wappentier und zudem schlecht in andere Haltungen vermittelbar, also wĂŒrde ich von einer zukĂŒnftigen Beibehaltung ausgehen.

Wenn es eine Tierart gibt, die den Besucher am ehesten den Verlust von EisbĂ€ren verschmerzen lassen könnte, dann dĂŒrfte das wohl nur der Große Panda sein...
(24.06.2015, 08:39)
Sacha:   @Michael Mettler: Unter diesen Voraussetzungen (also als Tausch mit Grossem Panda) könnte ich damit leben.;)

Bin mal gespannt, wie die Reaktionen sein werden, sollte(!) der Zoo die EisbĂ€renhaltung tatsĂ€chlich auslaufen lassen. Die Tierart dĂŒrfte nicht zuletzt wegen Knut doch ziemlich im Bewusstsein der Bevölkerung verankert sein.

Robben mĂŒssen m.E. nicht in den Tierpark AUSSER es wĂŒrde sich um eine nicht bereits im Zoo vorhandene Art handeln. Und Platz fĂŒr eine Robbenanlage liesse sich im Tierpark finden, auch ohne dass man dafĂŒr die EisbĂ€ren aufgibt.

@Holger Wientjes: Auch Dein Vorschlage wĂŒrde mir unter den genannten Voraussetzungen gefallen.
(24.06.2015, 08:00)
Holger Wientjes:   Ich kenne die Situation hinter den Kulissen nicht (Absperr-/ Mutterboxen, etc.), aber die Anlage im TP finde ich mindestens (!) ebenso gelungen wie im Zoo. Dort könnte man platztechnisch sogar eher die bestehende Anlage erweitern und vermutlich ist sie bezĂŒglich einer Zucht auch ruhiger gelegen. Also EisbĂ€renhaltung eher im TP als im Zoo, eventuell sogar als sinnvolle Doppelung als Junggesellenhaltung im Zoo ?!
(23.06.2015, 22:44)
BjörnN:   Ich wĂŒrde es begrĂŒĂŸen, die EisbĂ€renhaltung im Zoo fortzusetzen und die EisbĂ€renanlage im Tierpark fĂŒr Robben/Seelöwen/SeebĂ€ren zu nutzen, die ohnehin im Tierpark fehlen.
(23.06.2015, 21:44)
Michael Mettler:   Bin gespannt, ob die EisbĂ€renhaltung im Zoo auslaufen wird. Seitdem ich Knieriems Äußerung zu einer eventuellen neuen Anlage fĂŒr Große Pandas gelesen und mich gefragt hatte, wo die auf dem dicht bebauten GelĂ€nde entstehen soll, hatte ich die FlĂ€che der EisbĂ€renanlage im Hinterkopf - natĂŒrlich ohne zu ahnen, dass innerhalb weniger Monate zwei der drei alten Bewohnerinnen das Zeitliche segnen wĂŒrden.

FĂŒr eine weitere Haltung von EisbĂ€ren wĂ€re ohnehin ein Umbau nötig (u.a. NaturbodenflĂ€che), und im TP ist weiterhin mit EisbĂ€ren fest geplant. Also könnte man zur Doublettenvermeidung (und als zusĂ€tzlichen Anreiz fĂŒr Westberliner, den TP aufzusuchen) durchaus die große WasserflĂ€che der Zoo-Anlage verfĂŒllen und begrĂŒnen und eine attraktive zweiteilige Panda-Anlage daraus machen (was dann wiederum die Ostberliner in den Zoo ziehen könnte).
(23.06.2015, 21:23)
Jan Jakobi:   Heute wurde sie eingeschlĂ€fert.

Anbei ein Foto von ihr, aufgenommen bei einem Besuch am 8. MĂ€rz.
(23.06.2015, 18:52)
Sacha:   Okay, da war ich wohl etwas voreilig und habe die traurige Nachricht einfach vorweggenommen. Schade ist es trotzdem.
(23.06.2015, 00:37)
Jan Jakobi:   Nein, Tosca lebt noch.

Sie wird diese Woche eingeschlÀfert, heute fand nur die Ethik-Komission statt und da wurde entschieden sie zu erlösen.

Ihr Gesundheitszustand hat sich verschlechtert:

- erblindet
- taub
- Geruchssinn erloschen
- starker Gewichtsverlust

Alter: ca. 29 Jahre (ca. 1986 geboren)

https://ullijseisbaeren.wordpress.com/zoo-nachrichten/deutschland/berlin-tosca-wird-eingeschlafert/

Ja, Katjuscha bleibt alleine.

(22.06.2015, 18:50)
Sacha:   Traurige Nachricht: EisbĂ€rin Tosca musste offenbar eingeschlĂ€fert werden.

Warte jetzt nur noch auf Reaktionen fanatischer Tierrechtler, die den Grund fĂŒr das Ableben bereits "wissen" (Steine in der Natur runder als im Gehege des Zoo Berlin, Inuit als Bestandteil der Nahrung haben gefehlt, etc.)

Mal wieder seriös: Ist es richtig, dass nun nur noch ein einzelner EisbÀr im Zoo Berlin lebt?
(22.06.2015, 18:17)
WolfDrei:   @MM: Dort steht nur: "zu den langfristigen PlĂ€nen gehört, den Elefanten auch im Haus......"
Geschrieben hat das eine Mitarbeiterin der "Fördererleitung" - ob das also "autorisiert" ist oder nur eine Interpretation vorliegender Materialien?
(18.06.2015, 23:48)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Laut GeschĂ€ftsbericht 2014, Seite 5, bedĂŒrfen vor allem Raubtiere, Affen, Elefanten und Nashörner verbesserten Haltungsbedingungen und es steht noch nicht fest, ob diese in den vorhandenen HĂ€usern umsetzbar sind oder gar neue HĂ€user gebaut werden mĂŒssen.

Ist die Angabe im TAKIN bezĂŒglich des Elefantenhauses eindeutig oder kann damit - wegen "langfristig" - auch ein anderes als das bestehende gemeint sein?
(18.06.2015, 22:09)
WolfDrei:   Nein, nur die "Tatsache" an sich.
(18.06.2015, 21:58)
WolfDrei:   Im Takin 1 / 2015 betreffs des Zoos gefunden: Maßnahmen in unmittelbarer Zeit:
- 2015 Beginn des Umbaus des Raubtierhauses bis 2017, Artenreduktion
- neue Kassen am Löwentor nach Sommerferienende
- Sanierung des (der) Adlerfelsen(s)
- am neuen Vogelhaus Schaffung einer Großvoliere fĂŒr Aras
Langfristig: Ausstattung des Elefantenhauses mit Naturboden
(18.06.2015, 14:52)
Michael Mettler:   Auf der Homepage des Zoos ist der GeschĂ€ftsbericht 2014 des Zoos abrufbar (auf der Tierpark-HP noch nichts Entsprechendes), zu finden auf der Seite:
http://www.zoo-berlin.de/de/ueber-uns

Gestaltet ganz offensichtlich nach Vorbild des MĂŒnchener GeschĂ€ftsberichtes und mit einer wunderbaren Neuerung: Wie der MĂŒnchener enthĂ€lt nun auch der Berliner eine Artenliste samt BestandsverĂ€nderungen. Die ist zwar auf SĂ€ugetiere und Vögel beschrĂ€nkt, die Bewohner des Aquariums werden nur nach Verwandtschaftsgruppen gesammelt gelistet; aber immerhin, das gab es in den Jahresberichten unter keinem von Knieriems VorgĂ€ngern der letzten Jahrzehnte!
(13.06.2015, 14:20)
WolfDrei:   Die "alte Dame" Fatou im 58. Lebensjahr
(10.06.2015, 16:09)
WolfDrei:   Bonobojungtier
(10.06.2015, 16:06)
WolfDrei:   1 der drei Weißbartpekari-Jungtiere
(10.06.2015, 16:05)
WolfDrei:   Besuch des Zoos am Montag, frĂŒh um 9 Uhr. Der Andrang hĂ€lt sich zu dieser Zeit in Grenzen, bezĂŒglich der Tiergehege ist frĂŒh allerdings, auch nach dem Sonntag, das große Reinigen, viele Tiere sind dadurch noch abgesperrt.
Nachwuchs: bei den Gauren lĂ€uft das ja rund ums Jahr, endlich gab es aber auch eine Geburt bei den Bantengs. Weiterhin: 1 Nyala, 1 Kudu, 1 Böhmzebra, 3 Weißbartpekaris (die Gruppe dĂŒrfte nun aus etwa 25 Tieren bestehen), dann Prevosthörnchen, insbesondere aber 1.1 Pudus (wie fast immer nicht zu sehen) und 1 KiwikĂŒken. Die beiden Bonobojungen dĂŒrften noch vom Vorjahr sein. Weiterhin fĂŒr mich nicht zu sehen waren die Waldmurmeltiere.

AktivitĂ€ten: Wie schon beim TP-Bericht genannt, steht nun in der Nische zwischen Restaurant und Bongorevier ein “PlĂŒschwaren“-Verkaufscontainer, auch die Erinnerungsfotomaschinen sind auf dem GelĂ€nde verteilt.
Schon gestrichen mit der fĂŒr den TP gekennzeichneten Farbe sind einige Poller, gerade wird das HĂŒhner- und Taubenhaus mit der Farbe gestrichen. Die Volieren an der Fasanerie etc, sind grĂŒn gestrichen - aber: die “herrlich glitzernden” Edelstahlzaunfelder des Vogelhauses werden außen “eingeschwĂ€rzt”. Welche Wohltat fĂŒr Vögel und Fotografen! Ansonsten dort keine großen VerĂ€nderungen.

Im Hirschrevier war der Barasinghahirsch allein auf der Anlage, 2 weibliche Tiere aber auf der Moschustieranlage - damit könnte dort wohl zunĂ€chst mit dieser Art Schluß sein (?). Der Miluhirsch hat wieder ein abartiges Geweih angelegt.
WĂ€hrend die zum Fasanentrakt rĂŒckwĂ€rtigen Anlagen am LĂŒtzow-Ufer fast leer sind, gibt es in der “Andenflamingoanlage” Positives zu berichten: 2 Jamesflamingopaare - und 1 Andenflamingopaar sitzen fest auf den Nestern!
Ansonsten wurde die Parma-KĂ€nguruhgruppe aufgestockt - gerade diese Gruppe leidet ja unter den FĂŒchsen - wie auch die Dik-Diks. Wie vielleicht bekannt, bewohnt ein AmeisenbĂ€r die Panda-Anlage.
Laut “Berliner Tiere” vom Juni bemĂŒht sich der Zoo um einen Seraubock fĂŒr die drei Weibchen.
Anbei die "Andenflamingos"
(10.06.2015, 16:01)
Oliver MĂŒller:   @MM:
So weit ich weiß, soll der ZEP fĂŒr den Zoo noch im Laufe des Monats kommen. Es war offenbar auch noch nichts in der Presse.
(06.06.2015, 16:42)
Michael Mettler:   Den ZEP fĂŒr den Zoo mĂŒsstze es doch eigentlich auch schon geben, der sollte doch wegen seiner Verzahnung mit dem des Tierparks gleichzeitig in Arbeit sein? Zumindest werden potenzielle Spender auf der Homepage schon zu einem Blick darauf animiert (leider ohne Hinweis, wo er einsehbar ist):
http://www.zoo-berlin.de/de/unterstuetzen/spenden
(06.06.2015, 15:07)
Oliver MĂŒller:   Nachdem der TP-ZEP nun bekannt ist, könnten wir doch hier ein beliebtes Spiel starten und den Zoo "umplanen", denn viele Fakten sind ja durch den ZEP des TP schon gesetzt. ☺
(06.06.2015, 14:58)
WolfDrei:   Wiederum heute aus der “Berliner Zeitung”: Es gab auf einer Seite Bestandsangaben des Zoo-Aquariums die Jahre 2010, 2013 und 2014 betreffend. Bisher gab es wohl nur “Gesamtzahlen” der Berliner Einrichtungen mit einer Abnahme zu 2013.
In dieser zeitlichen Reihenfolge zunÀchst die Artanzahl und dann die Anzahl der Tiere pro Art:
Reptilien: 73 Arten, 435 Ex; 69 Arten 357 Ex ; 65 Arten 347 Ex
Amphibien: 52 Arten 500 Ex; 54 Arten 639 Ex; 50 Arten 553 Ex
Fische: 586 Arten 6006 Ex; 562 Arten 7629 Ex; 515 Arten 5033 Ex
Wirbellose: 340 Arten 6855 Ex; 331 Arten 8604 Ex; 586 Arten 8193 Ex

Laut Zeitung wĂ€ren das fĂŒr 2013 â€œĂŒber” 1 000 Arten mit “mehr als” 13 000 Exemplaren, 2014 963 Arten mit “mehr als” 14 126 Ex.
Komisch: im “digitalen Zeitalter” komme ich mit altertĂŒmlicher Analogtechnik unter Nutzung von Papier und Bleistift auf 1 016 Arten mit 17 229 Exemplaren fĂŒr 2013 (2010 wurde in der Zeitung nicht “verrechnet”), fĂŒr 2014 1 216 (!!) Arten mit (auch) 14 126 Exemplaren.
Habe alles zweifach “gesichert” - und die Futtertiere werden ja nicht hineingerutscht sein (z. B. 520 000 Grillen und Heimchen). Etwas verwundert die Abnahme der Fischanzahl um 2 596 von 2013 zu 2014.
Vielleicht sollten wir bezĂŒglich der Anzahlen “je nach Anbieter und Rechner” kein Auf oder Ab des Bestandes konstruieren.

(11.04.2015, 18:09)
RĂŒdiger Krichel:   Das Thema Bairds Tapir ist sehr traurig!
Ein 9 jÀhriges MÀnnchen wartet seit Lebzeiten auf eine Partnerin aus Amerika.
In Cotbus die gleiche fatalle Situation.
Die Hoffnung stirbt zuletz - ansonsten die Tiere ins SSP zurĂŒckgeben und die Zucht im SSP unterstĂŒtz.
(07.04.2015, 12:03)
Tim Meschke:   http://www.zoo-berlin.de/zoo/kita-schule-kids/aktuelles/news/article/-706d0630e0.html

In dem Link steht, dass das Raubtierhaus umgebaut werden soll. Steht das eigentlich unter Denkmalschutz, abgesehen von der historischen Löwenfreianlage?
(01.04.2015, 18:27)
Tim Meschke:   Weiß jemand zufĂ€llig wie groß die Anlagen auf dem ErweiterungsgelĂ€nde sind? Egal ob die Vergesellschaftungsanlagen oder Eine-Art-Anlagen.
(28.03.2015, 19:35)
WolfDrei:   Reiherinvasion im Zoo im Bereich des Hirschreviers
(25.03.2015, 18:46)
Oliver MĂŒller:   @Jörn Hegner: Die Anlage hat 200 qm, China verlangt fĂŒr Pandas 1000 qm, die Lösung scheidet also aus.
(14.03.2015, 19:25)
Carsten Horn:   Die Ameisen werden im BĂ€rchen sicher ein furchterregendes Raubtier sehen, g..., unter dem Gesichtspunkt passt die Unterbringung...
(14.03.2015, 14:49)
Michael Mettler:   Obwohl er dann in einem GitterkĂ€fig besser aufgehoben wĂ€re (Am-Eisen-BĂ€r) ;-)
(14.03.2015, 00:36)
Sacha:   Wo sollte ein AmeisenBÄR auch sonst hin als ins Raubtierhaus...:)
(13.03.2015, 21:06)
WolfDrei:   Auch jetzt noch ist dort ein AmeisenbĂ€r.
(13.03.2015, 18:54)
Matti Klinkhardt:   Bei meinem letzten Besuch im vergangenen Herbst war auf der Anlage ein AmeisenbĂ€r untergebracht...
(13.03.2015, 17:45)
Jörn Hegner:   was kommt jetzt in der anlage beim raubtierhaus hinein wo zuletzt der eine malaienbĂ€r drin war . vielleicht doch wieder grosse pandas .
(13.03.2015, 17:21)
Jan Jakobi:   Portrait des Panzernashorn-Bullen Yohda.

Ach ja, die Flusspferde durften heute (!!!) schon auf die Außenanlage, in Hannover waren die Ende MĂ€rz letzten Jahres noch in der Innenanlage.
(08.03.2015, 20:52)
Jan Jakobi:   Portrait des Gaur-Bullen Gandalf, schwer zu sagen:
Wer ist grĂ¶ĂŸer? Yohda oder Gandalf?

(08.03.2015, 20:28)
Jan Jakobi:   Auch heute: Sonnenschein wohin man schaut.
Was lag also nÀher als ein Zoo-Besuch?
Gesagt, getan.

Am Löwentor sah ich es schon kommen: relativ viele Besucher, die Anzahl hielt sich fĂŒr meinen Geschmack noch in Grenzen.

Wie (fast) immer zuerst die Panzernashörner:
Heute war Yohda nicht alleine auf der Anlage, mit dabei war Jhansi.
Leider keine Paarungsstimmung. In der Anlage danbeben stand Narayani am Gittertor zu Yohdas Anlage, offensichtlich ziemlich eifersĂŒchtig.

Schnell rannte ich, soweit das bei so vielen Besuchern möglich ist, ĂŒber die Rinderallee zum Nashornhaus II.
Diesmal hatte ich deutlich mehr GlĂŒck: Kumi war mit Sohn Dayo auf der Außenanlage!
Kumis Verhalten gefiel mir nicht so richtig, sie lief aufgeregt und teilweise mit hocherhobenen Schwanz durch die Anlage.

Auf dem RĂŒckweg zum Nashornhaus I schaute ich bei den Elenantilopen vorbei, ich hatte ja beim letzten Besuch eine hochtrĂ€chtige Elenantilope gesehen.
Nach einigem suchen sah ich dann das Elenantilopenbaby, Foto anbei.
(08.03.2015, 20:17)
Jan Jakobi:   Die Anlage hĂ€tte sonst leer gestanden und außerdem ist dadurch mehr Platz im TP.
Wie lange die bleiben werden habe ich gestern nicht rausgehört.
(13.02.2015, 21:25)
Jörn Hegner:   oder sind die sichuan-takine nur vorlĂ€ufig dort . weil schliesslich möchten die ja nicht alles haben , was auch der tierpark hĂ€lt .
(13.02.2015, 21:15)
Jörn Hegner:   werden die sichuan-takine fĂŒr ewig im zoo bleiben .
(13.02.2015, 21:10)
Jan Jakobi:   Jhansis Geburtsjahr ist 1990: 25 Jahre alt.
(12.02.2015, 21:31)
Tim Meschke:   @Jan Jakobi: Vielen Dank, fĂŒr die Auskunft.
(12.02.2015, 21:15)
Jan Jakobi:   Sorry, da fehlte das Wort NICHT zwischen gar und hĂ€tte.
(12.02.2015, 21:04)
Jan Jakobi:   @Tim:
Muss ich unbedingt die Geschichte erneut erzÀhlen?

Heute nur in Kurzform Jhansis Geschichte:

Vater deckt Tochter - Tochter nach TP Berlin, obwohl Stuttgart - 21.01.95 Meldung einer Geburt, die es gar hĂ€tte geben dĂŒrfen - Ergebnis: FrĂŒhreif! - weitere Hitzen: UnvertrĂ€glichekit mit Belur - Lösung: Ab in den Zoo - Ergebnis: 2 Buben - ...
(12.02.2015, 21:02)
Tim Meschke:   Wie alt ist Jhansi eigentlich? Stehen ihre Chancen noch gut, dass sie noch trĂ€chtig werden könnte? Bei all den vielen Spitzmaulnashörnchen frage ich mich langsam irgendwie wo all die Panzernashörnchen und Breitmaulnashörnchen bleiben...
(12.02.2015, 20:48)
Jan Jakobi:   ... und auch Herrn Sichuan-Takin.

Und: Jhansi BLEIBT im ZOO!
(12.02.2015, 18:19)
Jan Jakobi:   ... und das obwohl wir drei Mal beim Nashornhaus II waren!
Ja, leider wollten nicht alle Nashörner so wie wir.

Offensichtlich in guter Hoffnung: eine Elenantilope.

DafĂŒr sahen wir die beiden Sichuan-Takine aus TP in der ehemaligen Anlage der Ture.

Anbei die Sichuan-Dame, 2 Geburten und bei der letzten gings schief (Kaiserschnitt,...).


(12.02.2015, 18:17)
WolfDrei:   Und noch eine Neuerung (so noch nicht bekannt) : auf dem ehemaligen MĂ€hnenspringer - Bezoarziegen - Steinbockfelsen sind jetzt Sichuantakins - das alte Tierparkpaar.
(12.02.2015, 17:59)
WolfDrei:   Uff - zu schnell gedrĂŒckt:
(12.02.2015, 17:55)
WolfDrei:   Selbiges gilt seit 10 Jahre auch fĂŒr die Bonobos (2 Jungtiere vor ca.6 Monaten)
(12.02.2015, 17:43)
WolfDrei:   Seit Dezennien lĂ€uft ja die Gaurzucht
(12.02.2015, 17:41)
WolfDrei:   Sonnenschein - was will man mehr. Trotzdem nur (relativ) wenige Besucher. Und dann noch ein zufĂ€lliges (und in letzter Sekunde geplantes) Treffen mit Jan Jacobi. Konnte sein Wissen um Elefanten, Hippos und Nashörner nutzen.
BautĂ€tigkeiten, sieht man von Baumarbeiten am Greifvogelrevier ab, waren nicht zu sehen. So nach und nach erschienen dann fast alle grĂ¶ĂŸeren SĂ€uger auf den Anlagen - nur die Nashörner wollten nicht so richtig.
Geburten in der letzten Zeit: Gaur, Lechwe, Sitatunga, Bongo, Bonobo (2 juv), Kapuziner. Gemsbock, Rappenantilope. Auf die jenseitige Seite des Landwehrkanales schafften wir es nicht.
Und natĂŒrlich Rieke. Schon um 11.30 lungerten die Besucher im Affenhaus herum, auf dem Monitor regte sich schon etwas. Wir kamen um 12.15 nochmals vorbei - da war die Flasche schon halb leer. Etwas gelenkt durch eine Pflegerin und mit VerstĂ€ndnis der Besucher kam jeder zu seinem Recht.
(12.02.2015, 17:39)
Michael Mettler:   Ohne die konkreten PlĂ€ne zu kennen: Ein Erweiterung des Eingangsbereiches ließe sich m.E. in Richtung Elefantenhaus sogar mit einem baulichen Anschluss an dieses umsetzen (z.B. so, dass man von einer neuen Eingangshalle aus auch direkten Zugang zu den vorhandenen Toilettenanlagen bekĂ€me).
(10.02.2015, 09:25)
Mark Meier:   Einige Neuigkeiten zum Zoo nannte Knieriem bei einer PrĂ€sentation fĂŒr die Berliner Wirtschaft:

-Neues Motto: "Mittendrin"
-Der Umbau des Haupteingangs Löwentor soll noch diesen Sommer beginnen und bis 2017(!) dauern. Dann soll es eine freundlichere Optik und zusĂ€tzliche Kassen sowie einen großen Zooshop geben. Da man sich zugleich von der Straße wegbewegen möchte, dĂŒrfte das einiges an Platz kosten.
-Weiterhin soll es offenbar doch auch im Zoo eine gewisse Reduktion der Artendichte geben.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/andreas-knieriem-stellt-neue-plaene-vor-zoo-und-tierpark-sollen-zu-erlebniswelten-werden/11349958.html
http://www.morgenpost.de/berlin/article137283545/Was-Andreas-Knieriem-in-Zoo-und-Tierpark-alles-aendern-will.html
(09.02.2015, 22:08)
Tim Meschke:   @WolfDrei: Danke, fĂŒr die Antwort!
(08.02.2015, 18:22)
WolfDrei:   @Tim Meschke: die Waldhunde lebten in den Kleinraubtierabteilungen des Katzenhauses, die kleinen Pandas hinter dem Anbau des Aquariums - gegenĂŒber etwa "Leda und der Schwan" also dem hintersten SĂŒdteil des Zoos zwischen Rappenantilopen und dem Aquarium
(08.02.2015, 15:23)
Tim Meschke:   Ich habe neulich bei der Zootierliste gelesen, dass Berlin bis 2004 KatzenbĂ€ren und Waldhunde hatte. Wo waren die denn untergebracht? Im Raubtierhaus?
(07.02.2015, 20:08)
Tim Meschke:   @WolfDrei & Gudrun Bardowicks Vielen Dank fĂŒr die hilfreichen Antworten. Ich geb zu,dass meine Fragen waren nicht ganz deutlich waren.
(23.01.2015, 14:05)
WolfDrei:   Wie schon meine "Vorschreiberin" betonte: bestĂ€ndig ist nur der Wechsel - und da ich nicht im Herbst im Zoo war, ist eine Festlegung auf eine konkrete Affenart nicht möglich - das betrifft insbesondere die Belegung der InnenkĂ€fige (außer Klammeraffen - die waren immer in der rechten Innenanlage) und die nördliche Außenanlage. 5 und 1 wurden mit Sicherheit immer wechselseitig von den beiden genannten Arten benutzt. Unter "Insel " und "rechts der Bonobos" verstand ich natĂŒrlich richtige Inseln, jene nĂ€mlich, die im VierwaldstĂ€tter See sich befinden. Nochmals: bestĂ€ndig ist nur der Wechsel - Kattas inklusive.
(23.01.2015, 12:01)
Gudrun Bardowicks:   Bei meinem letzten Besuch vor etwa 2 Jahren wurden die KĂ€fige bei 3 abwechselnd von Weißkopfmakis, Klammeraffen und Schwarzen BrĂŒllaffen und gelegentlich auch TotenkopfĂ€ffchen genutzt. Auch Siamangs habe ich dort schon mal gesehen. Ich glaube, die ursprĂŒnglich 4 AußenkĂ€fige wurden zu 2 oder 3 zusammengelegt. Auch Kattas waren hier zeitweise untergebracht.

Bei Punkt 1 ist die Anlage fĂŒr Haubenlanguren und scheinbar im Wechsel auch Hulmans.
Die KĂ€fige bei 4 sind die AußenkĂ€fige fĂŒr die KrallenĂ€ffchen, die von diesen auch gerne genutzt werden.

Auf der Insel bei 2 leben zumindest Gibbons. Zeitweise waren hier allerdings auch die Kattas untergebracht.

6 sieht wie eine Inselanlage aus, ich habe sie in den letzten Jahren aber niemals besetzt gesehen. UrsprĂŒnglich war dort die Außenanlage fĂŒr TotenkopfĂ€ffchen und zeitweise wohl auch fĂŒr Lemuren.

Bei 5 handelt es sich glaube ich im Augenblick um eine Vogelinsel, die von den Wasservögeln des Affenhausteiches genutzt wird.
(23.01.2015, 00:04)
Tim Meschke:   Oh Mann! Jetzt hab ich den Plan vergessen.
(22.01.2015, 20:57)
Tim Meschke:   Danke fĂŒr die Antwort. Leider hat sie mich nun noch mehr verwirrt. Ich habe einen Plan hinzugefĂŒgt, um meine Fragen deutlicher zu machen.
Zu 1. auf dem Plan: Hier ist doch jetzt die Anlage fĂŒr Haubenlanguren entstanden, oder?
2. Lebt hier der letzte Kappengibbon?
3. Welche Affen leben denn nun in diesen AußenkĂ€figen? Und welche in den InnenkĂ€figen des Tropenhauses?
4. Was sind das fĂŒr KĂ€fige? Gehören die zu den inneren KrallenĂ€ffchenkĂ€figen innen?
5. Ist das ein KugelkÀfig? Welcher Besatz?
6. Ist das eine Insel? Vielleicht fĂŒr Tiere?
Ich hoffe, dass ist jetzt besser zu verstehen. Freue mich auf Antworten!
(22.01.2015, 20:56)
WolfDrei:   @Tim Meschke: ich versuche es , obwohl der Zoo nicht mein Revier ist.
zu 6: eine wird nicht bewohnt, auf der 2. sind im Sommer die Flamingos
zu 5: mindestens an die 15 Jahre. Nein, kein Freigehege. Allerdings befindet sich an der Nordaußenseite links von der TĂŒr zu den Menschenaffen eine kleine Anlage mit Wasser"grĂ€belchen, möglicherweise fĂŒr die Springtamarine. Übrigens gibt es in der nicht einsichtbaren 1. Etage noch AffenunterkĂŒnfte mit Oberlicht.
zu 4: Nein, sie haben kein Innengehege
zu 3: eigentlich haben die Haubenlanguren ein Innengehege - etwa in der Mitte der ca. 6 Innengehege dieses Traktes.
zu 2. Ja, haben sie: oberhalb der Treppe zu den Toiletten des Nordeinganges - gewissermaßen "AusstĂŒlpungen" von geringer GrĂ¶ĂŸe.
zu 1: nach Osten Drahtfreigehege , wechselweise Hulmans und Haubenlanguren; SĂŒdseite zumindest noch fĂŒr Hutaffen (direkt an der TĂŒr zu den Menschenaffen) daneben fĂŒr Schwarze BrĂŒllaffen. Wenn wohl auch gewechselt werden kann - Totenköpfe und Klammeraffen habe ich noch nie außen gesehen. Durch die Errichtung der beiden großen Freianlagen im SĂŒden sind einige Gittervolieren entfallen.
(22.01.2015, 17:02)
Tim Meschke:   Ich war letztes Jahr im Herbst im Berliner Zoo. Doch, da es geschĂŒttet hat wie aus Eimern, war ich nicht ĂŒberall im Zoo, was ich sehr bedauere. Deshalb habe ich sehr viele Fragen.
1. Wie viele AußenkĂ€fige hat das Tropenhaus denn jetzt genau? Ich weiß von zwei Felsenfreianlagen (Mandrill, BĂ€renmakak) und vier KĂ€figen? (Hulman?, Siamang?, TotenkopfĂ€ffchen?, Klammeraffe?) auf der SĂŒdseite. Aber an der Nordseite scheint auch welche zu geben (KugelkĂ€fige?). Stimmt das?
2. Haben die KrallenĂ€ffchen keine AußenkĂ€fige?
3. Haben die Haubenlanguren ein einsehbares Innengehege?
4. Haben die BĂ€renmakaken ein einsehbares Innengehege?
5. Seit wann gibt es den Wintergarten fĂŒr die Springaffen? Haben die auch kein Außengehege?
6. Was ist das fĂŒr eine Insel an der Nordseite des Affenhaus rechts neben dem BonobokĂ€fig? Leben da Tiere drauf?
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
(22.01.2015, 14:46)
Jörn Hegner:   was befindet sich denn jetzt in der gebirgstieranlage , wo frĂŒher die mĂ€hnenschafe drin waren . danach die kreta-bezoarziegen und die westkaukasischen steinböcke .
(19.01.2015, 18:56)
WolfDrei:   Nein , keine neuen Hirschformen. Es mußten sowohl die Gruppen der Prinz-Alfred-Hirsche als auch die der Wasserrehe "halbiert" werden. Die-P-A-H waren untereinander hochgradig verwandt, sollten untereinander nicht mehr zĂŒchten: ein neues Paar wurde aus einem Berliner Tier und einem neuen Hirsch aus Poznan zusammengestellt. Und die Anzahl der Wasserrehe hatte sich durch Geburten stark erhöht.
(18.01.2015, 21:48)
Jörn Hegner:   gibts denn wieder neue hirsche im hirschrevier . das nun die prinz-alfred-hirsche in den gehege drin sind , wo vorher die kropfgazellen waren .
(18.01.2015, 12:15)
WolfDrei:   Ein "amputierter" P-A-Hirsch
(16.01.2015, 21:15)
WolfDrei:   Die Kropfgazellen gingen wohl nach Karlsruhe, jetzt sind dort die Prinz-Alfred -Hirsche von ehemals "gegenĂŒber".
(16.01.2015, 21:12)
Jörn Hegner:   wohin gab der zoo berlin die letzten kropfgazellen und was ist jetzt in diesen ehemaligen gehege drin .
(16.01.2015, 20:59)
Jörn Hegner:   was kommt in die gebirgstier-anlage hinein wo zuletzt die westkaukasischen steinböcke drin waren . vorher mĂ€hnenschafe und danach kreta-bezoarziegen .
(13.12.2014, 21:23)
Mark Meier:   EisbĂ€rin Nancy ist tot.
http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/eisbaerin-nancy-tot-zoo-trauert-um-knuts-tante
(20.11.2014, 13:40)
Mark Meier:   @Sacha: Sorry, ich hatte nie geantwortet. Das "nur ĂŒber meine Leiche" bezieht sich auf die tiefgefrorenen "Pandareste" die noch in Berlin sind und die die Chinesen erst zurĂŒck haben wollen, bevor wieder Pandas nach Deutschland gehen können.
(19.11.2014, 23:25)
Michael Mettler:   Es mag nur an der Formulierung wirken, aber die Außenwirkung ist doch sehr widersprĂŒchlich. Da wird immer wieder betont, wie finanziell glĂ€nzend der Zoo im Vergleich zum Tierpark dasteht, und es wird ĂŒber Neuanschaffungen nachgedacht, die mit Millionen-Investitionen verbunden sind (Pandas: Anlagenneubau plus Panda-Miete), und dann hofft der Zoo darauf, dass ein paar Tausend Euro fĂŒr einen Elefanten-Scheuerbalken (also eine Haltungsverbesserung fĂŒr bereits vorhandene Tiere) von Gönnern ĂŒbernommen werden:
http://www.bz-berlin.de/berlin/auch-elefanten-brauchen-mal-ein-peeling
(15.11.2014, 17:45)
Gudrun Bardowicks:   Ich wĂŒrde BambusbĂ€ren auch sehr viel lieber im Tierpark als im Zoo sehen, und zwar genau aus den GrĂŒnden, die Sacha, Holger Wientjes und Oliver mĂŒller bereits genannt haben. DarĂŒberhinaus reicht der Platz im Zoo einfach nicht fĂŒr eine moderne BambusbĂ€renzuchtanlage.

Koalas könnte ich mir gut im Zoo vorstellen, sogar im Nachttierhaus. DafĂŒr mĂŒssten allerdings entsprechend große Anlagen dort entstehen. Oder man baut ein modernes Koalahaus, vielleicht sogar mit Außenfreianlage, im Australienteil des Erweiterungsbereichs.
(10.11.2014, 19:19)
Oliver MĂŒller:   Ich fĂ€nde neue Pandas genial und plĂ€diere fĂŒr den TP als Standort, zum einen aus PlatzgrĂŒnden, zum anderen um den asiatischen Schwerpunkt dort zu stĂ€rken. Eine Aufteilung eines Paares auf beide Zoos sehe ich nicht als sinnvoll an, besser scheint es mir, beiden Parks Alleinstellungsmerkmale zu verschaffen. FĂŒr den Zoo könnte ich mir statt dessen Koalas als Alternative gut vorstellen.
(09.11.2014, 20:45)
Holger Wientjes:   @WolfDrei: Auch von mir ein Dankeschön fĂŒr diese persönliche Zeitreise !

@Sacha: FALLS wirklich Pandas kommen sollten, sĂ€he ich sie lieber im TP. Dort hat man zum einen den Platz und zum anderen hĂ€tte man dort dann eine neue Attraktion, die dem Park kurzfristig die dringend erforderlichen zusĂ€tzlichen Besucher bringen wĂŒrde. Bliebe das Problem der Finanzierung.
(09.11.2014, 12:59)
Sacha:   @Mark Meier: Habe die Meldung auch gesehen. Allerdings muss ich was ĂŒbersehen haben (oder der Link fĂŒr auf eine veraltete Seite): Wer sagte: "Nur ĂŒber meine Leiche"?

Bin ĂŒber den Umstand an sich geteilter Meinung: Einerseits wĂ€re es bezĂŒglich Schauwert genial, wieder Grosse Pandas in Berlin zu haben (wenn es denn ĂŒberhaupt klappt). Andererseits ist man dabei auf Gedeih und Verderb den Chinesischen Behörden ausgesetzt und zahlt zudem eine horrende LeihgebĂŒhr (und hat keine Kontrolle darĂŒber, wohin das Geld gelangt, sprich: wirklich fĂŒr Pandaschutzprojekte eingesetzt wird).
(09.11.2014, 10:42)
Mark Meier:   Danke fĂŒr diesen persönlichen Bericht!

Noch ein anderer Bericht hat mich heute - sagen wir mal - ĂŒberrascht: http://www.bild.de/news/inland/zoo-berlin/neuer-panda-nur-ueber-ihre-leiche-38489924.bild.html
(09.11.2014, 08:09)
WolfDrei:   In Erinnerung: In drei Tagen mein 1. Zoobesuch vor 25 Jahren!

Alle Welt schreibt ĂŒber den Mauerfall - und die sich daraus ergebenden VerĂ€nderungen - nun ich.
Ich wohnte damals nur ca. 10 min vom Checkpoint-Charly entfernt, den Berliner Zoo hatte ich nach dem Mauerbau nicht mehr besuchen können. Die berĂŒhmte Bornholmer BrĂŒcke war von uns j.w.d. Ich war zwar am 4.11. auf dem Alex, aber den 9. haben wir verschlafen! Wie das? Ganz einfach. Meine Habilitationsarbeit lag in den allerletzten ZĂŒgen, der Sohn schrieb an seiner Facharbeiter-Abschlussarbeit - und der Fernseher war schon seit einigen Wochen kaputt - keine Ursache, ihn reparieren zu lassen, brauchten wir doch unsere Ruhe. Dann der 10. 11. - die Radionachrichten. Mein Institut lag im WestflĂŒgel des Naturkundemuseums (schon immer seit 1885 von diesem inhaltlich getrennt). Welche Massen bis zu unserem Eingang an dem Übergang Invalidenstraße! Keine Chance, außerdem mußte ich an diesem Tag den Umzug der Freundin meiner Frau managen. Gegen Mitternacht zum 11. nahm mich mein Sohn, der schon am Tage im “Westen” war, mit auf die “andere Seite” in die NĂ€he unseres Mietshauses.

GlĂŒcklicherweise hatten wir einen “Westplan” von der “anderen Seite” - die DDR-PlĂ€ne Berlins endeten ja immer an der Mauer. Der Weg fĂŒr den 11.11. wurde akribisch vom Checkpoint aus geplant - Fußweg also, vorbei an dem berĂŒhmten “Polenmarkt”, LĂŒtzow-Kanal Richtung Zoo. Vorher hatte ich mich mit Diafilmen verproviantiert. Saukalt war es, Sonnenaufgang, Raureif lag auf dem LĂŒtzow-Platz. Da regte sich etwas. Ein Wohnungsloser schĂ€lte sich aus den Pappkartons. Uff , das ist der “Westen”?
Kurz vor dem Elefantentor lag ein Halbnackter vor einem Kneipeneingang. Na toll!
Dann der Zooeingang. Die Kassiererin kannte ich doch von einem Bild? Ich hatte nĂ€mlich das GlĂŒck, ĂŒber eine ĂŒber 8 Ecken verwandte Zoo-AktionĂ€rin ca. 20 Jahresberichte des Zoos zu besitzen, u. a. einen, wo ein Bild einer hĂŒbschen Pflegerin mit einem Seeelefantenbaby im Arm abgebildet war. Dies ihr sagen, dann ihre Zustimmung, brachten mir einige Male spĂ€ter kostenlosen Zoozutritt. In den ersten Wochen war es sowieso beim Zeigen des DDR-Ausweises kostenlos. Bis zum Dunkelwerden wurde also geknipst! Gaure, Seraue, Sumpfhirsch, Pampashirsch, Okapi - ganz unbedarft war ich durch den Tierpark, Prag und Dvur-Kralove auf dem Huftiersektor natĂŒrlich auch nicht.
Übrigens hatte ich mal geschworen: solltest Du irgendwann mal in den Westen kommen, gemeint war der Berliner Zoo, lĂ€ufst Du! Habe ich eine ganze Weile so gehalten, speziell, als dann nach Öffnung des Überganges am Potsdamer Platz der Weg etwas kĂŒrzer wurde - 45 Minuten Fußweg, dann schon optimiert.
Dankbar war ich auch, dass ich relativ schnell nach dem Mauerfall ĂŒber Prof. Klös einen Diavortrag im Zoo halten konnte: Zoologische Seltenheiten zwischen Elbe und Moskwa.

In der ersten “offenen “ Nacht strömte natĂŒrlich die ganze DDR nach Berlin. Der damalige Ober-Affenpfleger des Leipziger Zoos erzĂ€hlte mir, dass sie wie die Sardinen von Leipzig aus 8-9 Stunden bis Berlin brauchten und dass er “viele “Ost-Zoofans” mit glasigem Blick durch den Berliner Zoo laufen sah”. Er war wohl am Vortage dort.

SpĂ€ter kamen dann ab Mai 90 die bundesdeutschen Zoos, die belgischen, englischen, hollĂ€ndischen, speziell die französischen, die chinesischen, amerikanischen, sĂŒdafrikanischen Zoos, Singapur - und natĂŒrlich weiterhin besonders die polnischen und tschechischen Zoos, auch noch Moskau, nachdem ich dort mal Anfang der Siebziger einen fachlichen (biochemischen) 6-Monate-Aufenthalt hatte und den Panda An-An fotografieren konnte.
Und genau am 11.11. 89 bekamen dann der Zoo und der TP aus Paris jeweils einen neuen Okapi-Bullen.
25. Jahre - wie die Zeit vergeht - und was man so behÀlt!

(08.11.2014, 18:53)
Jolantha Belik:   Die arme "Jhansi" wird alle paar Wochen zwischen TP und Zoo herum gekarrt. Wie kann man dem Tier bloss diesen Stress antun? Wo bleiben da die "TierschĂŒtzer", die wegen jedem Sch...marrn ein Theater auffĂŒhren, aber da wegschauen und schweigen. :-(
(08.11.2014, 01:05)
WolfDrei:   @Jolantha Belik: Jhansi ist schon wieder im Zoo, jetzt seit ca. 4 Monaten nach einer nur ca. 2 monatigen RĂŒckkehr in den TP. Es gibt allerdings auch die gegenteilige Aussage: Yoda kommt in den TP. Wer weiß!
(07.11.2014, 15:11)
Mark Meier:   @Wolf Drei: Ich bin auch so ein "West"besucher dem der TP trotz identischer Distanz besser gefĂ€llt ;) Aber mir gefallen sie beide, wenn auch meist die Jahreskarte vom TP plus einzelner Abstecher in den Zoo mein Zoojahr bestimmt. Gespannt bin ich ja auf die VerĂ€nderungen im Zoo. Wenn Knieriem da tatsĂ€chlich an die dicken Millionenpolster gehen wird, wird vielleicht doch bald wieder die kombinierte Jahreskarte fĂ€llig (je nach konkreten Projekten und AusfĂŒhrung natĂŒrlich)...
(07.11.2014, 13:01)
Jolantha Belik:   Ist "Jhansi" wieder (oder noch immer) im Zoo? Mir hat jemand gesagt, sie bleibt und geht nimmer zurĂŒck in den Tierpark. Stimmt das?
(07.11.2014, 11:35)
WolfDrei:   Schnelldurchlauf durch den Zoo. Ziel: Aufnahmen vom Nashornnachwuchs, bevor der Bahnstreik zuschlĂ€gt (und vielleicht die Temperaturen sinken). Das erwies sich als schwierig, da Mutter (Maburi) und Kind in der Anlage nahe dem “Continental-Hotel” sich nur zögerlich auf der Anlage zeigten. Am Löwentor sollte die 2 “AusfĂŒhrung” erst um 14 Uhr erfolgen.
Im Tierbestand sah ich keine großen VerĂ€nderungen. Neu im Vogelbereich: Nacktkehl-LĂ€rmvogel (“Fasanerie“) und ostafrikan. Tropfenrötel (Vogelhaus).
BautĂ€tigkeit: offensichtlich wird die Anlage fĂŒr Anden- und Jamesflamingos am Orte vergrĂ¶ĂŸert: der Zaun war abgebaut, die WegfĂŒhrung in VerĂ€nderung. Die Vögel selbst waren “weggeschlossen“, die Zwergflamingos in die Waldrappanlage umgesiedelt.
Wiederum oder nicht mehr sah ich die Waldmurmeltiere (schon Winterschlaf bei 18°C ?). Ausgewiesen waren sie noch. Die RotbĂŒffelanlage wird neu “besandet”. Auf der LippenbĂ€renanlage wurde Bambus angepflanzt - um die Illusion zu erhalten, wird das mit Elektrogras geschĂŒtzt.
A propos Illusion: Nach der Umsiedlung der Wasserrehe sah ich diese bisher immer nur hinter Gittern in Absperrgehegen. Will man sie nur am Wochenende auf Gras zeigen, den Rasen also schĂŒtzen?
Auch die Prinz-Alfred-Hirsche sah ich weiterhin nur am hintersten Ende ihrer neuen Anlage (nach Umsiedlung).
Dazu noch eine seltsame gerade eingebaute Absperrung bei den Rappenantilopen. Laut Handwerker: Ein Gitterzaun um die Wasseranlage (die alle 5 Minuten Wasser spuckt) - also im BrĂŒckenbereich, soll verhindern, dass eine seltsame neue Angewohnheit der Besucher verhindert wird: das Streicheln der Rappenantilopen!
Am Ende noch etwas, da ja immer nur von der Notwendigkeit der VerĂ€nderungen im TP gesprochen wird : nicht zum ersten Mal Ă€ußerte sich erneut mir gegenĂŒber ein wissensreicher “West”-Besucher des Zoos, dass ihm der Tierpark besser gefĂ€llt!

(05.11.2014, 18:22)
Regina Mikolayczak:   Ich war gestern endlich mal wieder im Berliner Zoo. FĂŒr alle die es noch nicht wissen: Am 02.10. brachte Spitzmaulnashorn "Maburi" einen Bullen zur Welt und am 14.10. "Kumi" ebenfalls einen kleinen Bullen. Leider sind beide Kinder im hinteren (fĂŒr Besucher nicht begehbaren) Nashornhaus. Ich konnte zumindest gestern Maburi mit ihrem Sohn im Außengehege sehen.
In der ehemaligen Panda-Anlage lebt z.Z. ein Großer AmeisenbĂ€r!
FĂŒr mich ebenfalls neu: Die Korsaks haben Nachwuchs.
Auf der ehemaligen Prinz-Alfred-Hirsch-Anlage ist eine weitere Wasserreh-Anlage entstanden und die ursprĂŒnglichen Bewohner sind einige Gehege weiter gezogen, wo vormals die Kropfgazellen waren.
An der Anlage der Roten RiesenkĂ€ngurus ist ein kleiner Bereich mit GitternzĂ€unen abgesperrt. Ggf. steht hier eine Vergesellschaftung ins Haus? Ansonsten konnte ich noch keine großartigen (Um-)Bauarbeiten oder Umsetzungen entdecken...
(20.10.2014, 07:42)
Michael Mettler:   Angesichts der UmwĂ€lzungen im Tierpark Berlin könnten doch frei werdende Zoo-Anlagen in nĂ€chster Zeit m.E. durchaus Neu- oder Zwischen"mieter" aus dem TP erhalten...
(17.10.2014, 15:27)
Jörn Hegner:   was kommt jetzt in der ehemaligen panda-anlage hinein beim raubtierhaus . der letzte malaienbĂ€r der dort vorlĂ€ufig drin war , ist ja auch inzwischen gestorben .
(17.10.2014, 15:14)
Mark Meier:   Ach ja, das hatten wir hier noch gar nicht besprochen. Die verbliebenen Tiere werden wohl nach Möglichkeit abgegeben. Wer die Anlage "ĂŒbernehmen" bzw. erben wird, ist mW noch nicht geklĂ€rt. Um gleich die Frage vom anderen Thread mit zu beantworten: Es wird wie beim TP gegen Ende des Jahres ein detaillierter Ziel- und Entwicklungsplan erwartet (die jetzt fĂŒr den TP veröffentlichten PlĂ€ne waren ja nur einige Sofortmaßnahmen, um die zugesagten 5 Mio sinnvoll einsetzen zu können).
(01.10.2014, 17:46)
Michael Mettler:   Die Haltung der Westkaukasischen Steinböcke wird offenbar ein Intermezzo bleiben:
http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/zu-futter-verarbeitet-erst-wildschweine-jetzt-steinboecke
(01.10.2014, 17:29)
WolfDrei:   Der "Urlaub" von Jhansi im TP dĂŒrfte maximal 2 Monte gedauert haben.
(24.09.2014, 21:49)
Jan Jakobi:   @Jola:
Das stimmt nicht ganz, dazu habe ich Beweise.

Hier in diesem Forum wurde im Thread "Tierpark Berlin - Allgemein" am 3. MÀrz 2014 von einem User ein Foto von drei Panzernashörnern hochgeladen.

Ich erkannte auf dem Foto wer wer ist: Betty, Aruna und Jhansi.

Der User dachte das der Bulle mit dabei war an dem Tag.
War er aber nicht, denn dieses dritte Panzernashorn war Jhansi, wie ich ohne Probleme erkannt habe.

Im Zoofreunde-Forum hatte jemand die Liste fĂŒr Mai 2014 vom Zoo Berlin hochgeladen, unter anderem wurde dort als Einstellung 1 Panzernashorn aufgefĂŒhrt.

Anbei Jhansi am 21. September im Zoo.
(24.09.2014, 15:47)
Jolantha Belik:   Jhansi ist schon seit September 2012 im Zoo auf "Liebesurlaub".
(24.09.2014, 00:34)
Jan Jakobi:   Ich war am 13. und 21. September den Zoo Berlin besuchen.

Nun kann ich auch Reginas Frage vom 5. August beantworten:

In dem besagten großen Robben-Becken leben Nördliche und SĂŒdafrikanische SeebĂ€ren.

Panzernashornkuh Jhansi ist wieder auf Hochzeitreise im Zoo, da sie letztes Mal nicht trÀchtig geworden ist.

Bei den Alpakas gibt es zwei sehr junge Babys.

Zum Thema Zoo-Plan:
Es gibt immer noch keinen als Faltblatt, wie ich es aus Leipzig, Magdeburg, Hannover und Köln kenne.

Selbst ich, der den Zoo sowie Tierpark lange und gut kennt, schaffe es mich auf dem GelÀnde ein zu verlaufen.

Bei meinem Rundgang habe ich ein wenig auch auf die Kunstwerke geachtet, einige kannte ich schon und andere sind mir zum ersten Mal aufgefallen.
(22.09.2014, 23:57)
Jan Beensen:   Ich habe da keine Beschilderung dahingehend gesehen - war nur sehr verwundert, warum in einer Dunkelkammer da keine Eulen oder Eulenschwalme leben sondern Flughunde (wo es doch einen Nachtzoo im Raubtierhaus gibt...).
(11.08.2014, 17:37)
Michael Mettler:   M.W. sollen die Flughunde didaktisch darauf hinweisen, dass nicht nur Vögel den aktiven Flug "erfunden" haben. Wobei ich das Haus noch nicht kenne und deshalb nicht weiß, ob dieser Sachverhalt durch entsprechende Beschilderung dargestellt wird.
(11.08.2014, 17:05)
Jan Beensen:   Endlich bin ich dazu gekommen, mir das neue Vogelhaus anzusehen.
Und ich muss sagen, dass ich (entgegen der vielen negativen EintrĂ€ge hier) recht positiv ĂŒberrascht war.
Es ist zwar ein "Messehallenbaustil", der dort entstanden ist - aber es ist ein heller und moderner Bau - hat mir durchaus gefallen und passt auch nach Berlin.
In der Baumetage könnten mehr Infoschilder stehen, die unschönen WellensittichnistkĂ€sten könnte man auch anders gestalten und ĂŒber die ausgesetzten Kanarien (ich habe in Asien 3 gefunden) sollte man meiner Ansicht nach auch informieren - aber im großen und ganzen finde ich das gesamte Haus gut gelungen - auch vom Besatz her - endlich zeigt ein Zoo mal mehr Prachtfinken als Reis-, Zebrafink und Gouldamadine.
Wobei es mir vollkommen unklar ist, warum Nilflughunde in dem Haus untergebracht sind.
Einen richtigen Negativpunkt dann noch noch; Sperlingskadaver zwischen Doppelgittern mĂŒssen nun echt nicht sein!
(11.08.2014, 15:56)
Michael Mettler:   Eigentlich schade, dass keine der Robben die Schwimmerin mal kurz in den A.... gebissen hat. Robbenbisse sollen sich ja sehr schmerzhaft entzĂŒnden, DAVON hĂ€tte sie dann auch viel zu erzĂ€hlen gehabt.

Interessant aber auch, dass sich ein Besucher noch eine halbe Stunde nach Schließung so tief im ZoogelĂ€nde aufhalten kann, dass er erst noch an der Robbenanlage vorbei muss, um zum Ausgang zu gelangen, und dann noch mehr als eine Viertelstunde dabei bleibt, wĂ€hrend die Schwimmerin sich auszieht und ihre Runden dreht (und anscheinend nichts dagegen hat, dabei nicht nur vom ihrem Begleiter beobachtet und fotografiert zu werden). Niemand hinderte die Frau laut Artikel an ihrem Tun - der Zufallsbeobachter demzufolge auch nicht...
(05.08.2014, 15:53)
Mark Meier:   Da fehlen einem manchmal schon die Worte. Wenn man das Grinsen auf den Bildern sieht, hat die Dame wohl einen besonderen Kick gesucht und gefunden. Schade, dass sie nicht erwischt und der Polizei vorgestellt wurde. Ich hoffe, es gibt keine Nachahmer. Zumindest will der Zoo ja jetzt verstĂ€rkt aufpassen...

Bei den Bonobos gab es ĂŒbrigens eine erneute Geburt. Welches Geschlecht das zweite Jungtier hat ist mW noch unbekannt, aber auf Facebook gibt es schon ein hĂŒbsches Bild von ihm.
(05.08.2014, 13:35)
Regina Mikolayczak:   Zumal das nicht das SeeHUNDE-Becken ist, sondern Seelöwen oder SeebĂ€ren beheimatet (wenn nicht zwischenzeitlich die Gehege getauscht wurden, war schon lĂ€ngere Zeit nicht mehr im Zoo)...
(05.08.2014, 13:14)
Sacha:   Es ist doch immer wieder erstaunlich, was es fĂŒr Idioten gibt:

http://www.bild.de/regional/berlin/berlin/touristin-springt-in-seehund-becken-37108834.bild.html
(05.08.2014, 10:29)
Jan Jakobi:   Lebenserinnerungen/Memoiren hat er leider nicht geschrieben, aber das Buch "Freundschaft mit Tieren" enthĂ€lt Lebenserinnerungen.
(02.08.2014, 16:10)
WolfDrei:   Professor Klös, langjĂ€hriger Direktor des Berliner Zoos, ist mit 88 verstorben. 35 Jahre war er Chef und insbesondere interessiert an der Zunahme der Artenanzahl und der weiteren Beseitigung und dem Ausbau der kriegsgeschĂ€digten Anlagen (Katzenhaus, Antilopenhaus, besonders AffenhĂ€user sowie Erweiterung des Zoos in den Tiergarten hinein). Zuletzt war er Ehrenmitglied des Aufsichtsrates, aus GesundheitsgrĂŒnden aber seit einigen Jahren nicht mehr tĂ€tig.
(02.08.2014, 15:47)
WolfDrei:   Außerhalb der Konkurrenz ein Borneo-Mann (Usti 2009) - leider stark beschnitten
(25.07.2014, 19:31)
WolfDrei:   @Jana: dann ein Bild der Jamesflamingos mit KĂŒken - allerdings vom August 2010
(25.07.2014, 19:21)
Michael Mettler:   Ich bin zwar nicht der große Menschenaffenbeobachter, aber mir fiel in der Anfangszeit meiner Zootouren irgendwann auf, dass sich OrangmĂ€nner mit ausgeprĂ€gtem, farblich etwas hellerem Vollbart beim fragenden Blick aufs Gehegeschild immer als Sumatraner entpuppten. Das mit den schwĂ€cheren BackenwĂŒlsten und der leuchtenderen Fellfarbe der Sumatraner wurde mir erst viel spĂ€ter bewusst.
(25.07.2014, 19:04)
WolfDrei:   Jetzt habt ihr mich aber kalt erwischt: da im rechten Abteil eine (muss ich jetzt sagen ) Sumatranergruppe bei einer kommentierten FĂŒtterung vorgestellt wurde, nahm ich aus "alten Zeiten" im Umkehrschluss an, der Zoo hĂ€tte noch Borneos - zumal ich irgendwann gelernt hatte, dass die Borneos stĂ€rkere KehlsĂ€cke hĂ€tten. Wenn ich aber jetzt die "Physiognomie" und die FellfĂ€rbung sehe! Danke fĂŒr die AufklĂ€rung! Man sollte manchmal auch die Schilder lesen!
(25.07.2014, 18:03)
Jan Jakobi:   Nashorn-News:

"Kumi" und "Maburi" hĂŒten ein gar nicht mehr ganz so kleines Geheimnis. Im Herbst ist es wieder ein mal so weit.

www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/kleiner-baby-boom-im-berliner-zoo
(25.07.2014, 17:56)
Jana:   Die Zwergflamingos in Leipzig hatten ĂŒber 20 Eier gelegt, von denen sind insgesamt aber nur 2 KĂŒken geschlĂŒpft, ein starb kurz darauf. Resultat ist also mager - einzeilne aufgezogene KĂŒken im 2014.

Übrigens, danke fĂŒr Infos ĂŒber die James- und Andenflamingos in Berlin. Berlin ist der letzte Hoffnungsschimmer, das diese zwei wunderschöne Arten einen RĂŒckkehr ins europaische Zoos machen könnten. Jeden Sommer lese ich Berichte von Stammbesucher durch, um die Entwichlung der Mischgruppe zu verfolgen. Direkt vom Zoo liesst man nur sehr selten was.
(25.07.2014, 17:52)
Hannes LĂŒke:   Und Borneos haben ausgeprĂ€gtere BackenwĂŒlste wie ich auf meiner Sumatrareise mit EnttĂ€uschung erfahren musste....
(25.07.2014, 13:18)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Ist das nicht ein Sumatra-Orang? M.W. ist doch der einzelne Borneo-Mann nicht mehr im Bestand?
(25.07.2014, 12:10)
WolfDrei:   pardon: wiederum das Moschustier...
Borneo-Orang Mann
(25.07.2014, 11:36)
WolfDrei:   Besuch bei nur 25 °C und nachmittags ganz leichtem Regen. Dennoch viele Besucher, gefĂŒhlte 80 % Touristen in allen europĂ€ischen Sprachen. So jemand den Zoo besuchen will: gĂŒnstiger ist der Eingang am Elefantentor, außerdem fĂ€hrt bis zum 4.8. Keine S-Bahn bis zum Zoo, ab 4.8.-24. 8 keine S-Bahn vom Ostbahnhof bis Friedrichstraße. Es gibt aber genĂŒgend Parallel - RegionalzĂŒge.

Es gibt keine großen VerĂ€nderungen, die hier erwĂ€hnten KĂ€nguruhratten sind mit 1,1 in der Schau, das 2. Paar ist im “Hintergrund”.
Leider gab es Pech bei den Barasinghas: durch notwendige Baumarbeiten mussten sie an einem Vortag isoliert werden, kamen in eine angrenzende Unterkunft: am nĂ€chsten Morgen 2 GenickbrĂŒche, eine Ă€ltere Kuh starb den Alterstod schon im Vorfeld; nun noch 1,1 - keine Nachwuchs.

Weiterhin gut lÀuft die Gaurzucht - 2 Tiere, wÀhrend die Bantengs mir Sorge bereiten. Wann habe ich da das letzte Jungtier gesehen? Nicht gesehen widerum die /den Moschustier( e ).
Das Vogelhaus gefiel mir weiterhin “nicht so richtig”, viele Bepflanzungen in den “Normalvolieren” waren vertrocknet, der Besatz wohl unverĂ€ndert.
Allerdings die Flamingos: ein Jungvogel bei den Zwergen (nochmals meine Frage: was ist aus den 17 Eiern in Leipzig geworden?), zwei sitzen, ebenfalls 2 Nester bei den Jamesflamingos. So ich richtig zÀhlte in der Summe: noch 8 Anden-/ 8 Jamesflamingos.

Hinzugekommen ist ein Pudubock aus Wuppertal, nun 1.2. Nicht zu sehen waren bis 17 Uhr die Waldmurmeltiere. Sib. Steinböcke 3 juv, bei den Westkaukasen könnte schon ein Jungtier kommen; 1 juv bei den Tahren. Nach einem grĂ¶ĂŸeren Verlust bei den Weißbartpekaris zĂ€hlt ich ca 5 juv,, auch bei den Defassawasserböcken, die auf 1,1 Zuchtpaar dezimiert waren , 1 juv. Ein Bock vom letzten Jahr und 2 Juv-Böcke der Nyalas sind rechterhand in den kleinen Gehegen separiert. Nachwuchs bei den Sitatungas. Bei den Seraus scheint der ausgeborgte Bock aus LA/ Magdeburg nichts gebracht zu haben. Jungtiere auf der jenseitigen Afrikaanlage gab es nicht, sieht man von einigen StraußenkĂŒken ab.

Was noch? Junge bei den Wasserschweinen (2) - aber eigentlich sah ich insgesamt wenige Jungtiere - wenigstens einen Schmalstreifenmungo und nach Auskunft auch einen Ringelschwanz, bei den Affen einen Kapuziner.

Fast vergessen : am 203. und 14.4 sind zwei Kiwis geschlĂŒpft.
Anbei Zwei von 4 kapitalen Sib. Steinböcken
(25.07.2014, 11:31)
Joshua Förg:   @Michael Mettler: In Baden-WĂŒrttemberg suchen durchaus noch Menschen aus z.B. der SchwarzwĂ€lder Region die Wilhelma auf. Die Wilhelma ist diesbezĂŒglich wirklich weit ĂŒber die Stadtgrenze von Stuttgart bekannt. Das beste Beispiel wĂ€re meine Schule - ein Großteil der Klassen und Biokurse besuchen jĂ€hrlich die Wilhelma, trotz der Entfernung von etwa 60km.
(12.07.2014, 17:04)
Michael Mettler:   @BjörnN, als Nachtrag zur Haltungsgeschichte der Berliner Eulenkopfmeerkatzen: Habe nun auch die zoologischen VerĂ€nderungen fĂŒr 1959 aus dem GeschĂ€ftsbericht als Quelle vorliegen, darin ist der Zugang von 1,2 bestĂ€tigt.
(12.07.2014, 13:57)
Michael Mettler:   Siehe GeschĂ€ftsberichte beider Einrichtungen fĂŒr 2013: Spenden und Zuwendungen fĂŒr den Zoo 7,4 Mio. €, fĂŒr den Tierpark 1,5 Mio. €.
(11.07.2014, 20:55)
Mark Meier:   Zu der Sache mit den Förderern: Da kenne ich die alte Formel, dass der Zoo besonders durch (teils recht hohe) private Spenden gefördert wird, der TP schon zu Ostzeiten mehr durch viele kleine Spenden (und damals noch freiwillige ArbeitseinsĂ€tze von Firmen und Privatleuten, Materialspenden usw.).
(11.07.2014, 18:09)
Mark Meier:   Ganz so extrem meine ich das nicht. Der Zoo ist auch fĂŒr viele (gerade West-)Berliner weiter die erste Adresse wenn man Wildtiere sehen will. Aber ich selbst besuche ihn trotz der vielen tollen Anlagen und Highlights wie Nachttierhaus, Menschenaffen, Robbenshow (und damals Panda) nicht so gern wie den Tierpark. Letzterem fehlen zwar besagte Highlights, aber dafĂŒr fĂŒhlt man sich mE mehr wie in der Natur und hat einen höheren Entspannungsfaktor. Auch empfinde ich die Tiere im TP als gelassener. Aus vielen GesprĂ€chen weiß ich, dass es anderen da teils sehr Ă€hnlich geht. Aber dass geradezu proportional zu steigenden Touristenströmen die berliner Besucher zurĂŒckgehen, wĂŒrde ich so nicht behaupten wollen. Bei mir persönlich kann meine Vorliebe fĂŒr den TP auch einfach damit zusammenhĂ€ngen, dass ich ihn schon als Kind recht hĂ€ufig besuchte und sehr lieben lernte. Damals und heute war bzw. ist die Entfernung und Reisezeit beinahe identisch. Aber selbst als die Mauer noch stand und die Anfahrt somit etwas komplizierter war, ist mein Vater schon lieber in den Tierpark gefahren.
(11.07.2014, 18:07)
Michael Mettler:   @Mark Meier: Baden-WĂŒrttemberg hat zwar mit (laut Wikipedia) 10,6 Mio. Einwohnern mehr als die Metropolregion Berlin-Brandenburg (6 Mio.), dafĂŒr aber mit Stuttgart, Heidelberg und Karlsruhe drei grĂ¶ĂŸere Zoos im Gebiet und weitere quasi vor der HaustĂŒr. Da wĂ€re z.B. die Frage, ob eine Familie aus dem Raum Freiburg, die einen Zoo besuchen will, wirklich nach Stuttgart fĂ€hrt oder in kĂŒrzerer Entfernung Mulhouse oder Basel aufsucht.

Geht man davon aus, dass die Mitglieder eines Zoo-Fördervereins ĂŒberwiegend relativ nah an "ihrem" Zoo wohnen und ihn hĂ€ufig besuchen, dann ist auch hier eine Vergleichszahl interessant: Laut eigenen Homepages hat der Berliner Förderverein der Hauptstadtzoos ĂŒber 2.200 Mitglieder, die Wilhelma hat 29.000! WĂŒrde man diese (die in Stuttgart freien Eintritt genießen) wie Jahreskarteninhaber mit dem VDZ-Faktor x 20 ansetzen, ergĂ€ben sich in der Wilhelma allein durch sie 580.000 Besucher jĂ€hrlich. Die Jahreskarte kostet laut HP € 55,-, der Jahresbeitrag im Förderverein € 60,-, da ist die Alternative Vereinsbeitritt statt Jahreskartenkauf durchaus realistisch.

Der Hinweis auf den ĂŒberlaufenen Berliner Zoo ist interessant. Da der Zoo laut GeschĂ€ftsberichten daran interessiert ist, noch mehr Touristen anzulocken, wĂŒrde er demnach damit sein einheimisches Besucherpotenzial (und damit auch die wichtigste Zielgruppe fĂŒr Jahreskarten resp. Abo-Einnahmen) zunehmend abschrecken...?
(11.07.2014, 15:58)
Mark Meier:   Passenderweise wurde kĂŒrzlich eine Befragung unter den Berliner durchgefĂŒhrt, welche Freizeiteinrichtungen sie wie hĂ€ufig besuchen. Dort haben Zoo und Tierpark schlechter abgeschnitten als Kinos, Museen, Konzertveranstaltungen oder Theater. Die angegebene HĂ€ufigkeit von Zoobesuchen stellt sich wie folgt dar:

jede Woche: 0%
jeden Monat: 4%
mehrmals pro Jahr: 27%
seltener: 46%
nie: 23%

Also besuchen mehr als zwei Drittel der Berliner die Zoos höchstens ein mal pro Jahr (46%) oder gar nicht (23%). Oder umgekehrt: Nur 31% gehen mehr als einmal pro Jahr in einen der Zoos. Allerdings liegt diese Zahl bei den Haushalten mit Kindern deutlich höher bei 51%! Weiterhin ist interessant, dass der Anteil unter den gering Verdienenden besonders niedrig liegt (26%) und dass Berliner im Osten der Stadt hÀufiger in einen Zoo (vermutlich den Tierpark) gehen als Berliner aus den westlichen Bezirken (36% vs. 30%). Auch zwischen den Geschlechtern und den verschiedenen Altersgruppen gibt es Differenzen.
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/http---www-berliner-zeitung-de-forsa0607,10809148,27727344.html

Allerdings wĂ€re ich mir nicht so sicher, dass beispielsweise die Wilhelma allein durch die Stuttgarter so gut besucht wird. Immerhin soll es sich mW dabei um die beliebteste Freizeiteinrichtung des gesamten Bundeslandes handeln was deutlich bevölkerungsreicher und einkommensstĂ€rker ist als das Einzugsgebiet der Hauptstadtzoos. Zudem ist zumindest beim Berliner Zoo einer der GrĂŒnde GEGEN einen Besuch wie ĂŒberlaufen er bereits ist (Stuttgart dĂŒrfte erheblich weniger Touristen haben und GeschĂ€ftsreisende gehen ja eher selten in den Zoo). Das ist mE bei den berliner Museen Ă€hnlich. Ich wĂŒrde gerne mal wieder ins Pergamonmuseum gehen, aber es graut mir vor dem GedrĂ€nge dort. Deshalb besuche ich lieber solche die ebenfalls reizvoll, aber eben unter Touristen nicht so bekannt und entsprechend ĂŒberlaufen sind.
(11.07.2014, 09:58)
Michael Mettler:   Es ist wirklich interessant, mit den in den GeschĂ€ftsberichten genannten Zahlen mal zu spielen.

So wurde fĂŒr 2008 eine Zahl von 31.549 verkauften Jahreskarten genannt. 2009 stieg diese um 1.739, was also zu der (nicht genannten) Summe von 33.288 gefĂŒhrt haben sollte. 2010 ging sie um 876 zurĂŒck, macht dann unter dem Strich (ebenfalls nicht genannt) rechnerisch 32.462 Jahreskarten. 2011 soll die Zahl wieder um 5% gestiegen sein; dann kĂ€me man rechnerisch auf 34.085. FĂŒr dieses Jahr wurde aber mal wieder die Gesamtsumme im GeschĂ€ftsbericht benannt und lag demnach nur bei 27.695 Jahreskarten. Wohin sind die 6.390 StĂŒck Differenz entschwunden, so dass trotz berichteter Steigerung ein erheblicher RĂŒckgang entstand?

FĂŒr 2013 gibt es im GeschĂ€ftsbericht keine Zahlen der verkauften Tages- und Jahreskarten, die jĂŒngsten derartigen Zahlen sind von 2012 verfĂŒgbar. In jenem Jahr errechnete der Zoo samt Aquarium 2.994.692 Besucher nach VDZ-SchlĂŒssel. 27.695 JahreskartenkĂ€ufer waren darunter, fĂŒr die der Schnitt von 20 Besuchen angesetzt wird; macht in Summe also 553.900 Besuche(r). Dazu wurden 1.788.068 Tageskarten verkauft. Zieht man diese beiden Zahlen von der genannten Gesamtbesucherzahl ab, bleibt eine Differenz von 652.724 Besuchern, die dann der Logik nach eigentlich nur Nutznießer freier Eintritte gewesen sein könnten. Das entspricht 21,8% der Gesamtbesucherzahl, mehr als jeder fĂŒnfte Zoobesucher zahlte demnach also keinen Eintritt. Mit der in frĂŒheren GeschĂ€ftsberichten erwĂ€hnten Annahme, dass im Schnitt 5% begleitende Kinder im noch nicht eintrittspflichtigen Alter der Zahl der Tickets hinzugerechnet werden können, ist das nicht allein zu erklĂ€ren, selbst dann bliebe noch ĂŒber eine halbe Mio. Differenz.

FĂŒr 2013 wird in dem von Mark Meier genannten Morgenpost-Artikel gesagt, dass 70% der Zoo/Aquarium-Besucher Nicht-Berliner waren; anzunehmen, dass die Quote ein Jahr zuvor Ă€hnlich aussah. Rechnen wir die Jahreskartenbesuche(r) aus der Gesamtzahl von 2012 heraus, da diese wohl nur in seltenen FĂ€llen Nicht-Berliner sein dĂŒrften, blieben 2.440.792 Besucher (inklusive der freien Eintritte, falls davon - z.B. zu Werbezwecken - auch Touristen profitiert haben sollten). Davon 70% Nicht-Berliner abgerechnet, verbleiben 732.238 zahlende und nicht-zahlende Besucher aus Berlin plus die 553.900 Jahreskartenbesucher = rechnerisch 1.286.138 Berliner nach VDZ-SchlĂŒssel, die 2012 Zoo/Aquarium besucht haben.

FĂŒr den Tierpark sind leider im gleichen GeschĂ€ftsjahr weniger Summen aufgefĂŒhrt, so dass man ĂŒber die genannten VerĂ€nderungsraten zu 2011 selbst ausrechnen muss. FĂŒr den TP wurde ja bei einer Erhebung 2011 ein Besucheranteil von 76% Berlinern ermittelt (siehe TP-Thread und entsprechender Jahresbericht). Gehe ich von der VDZ-Gesamtbesucherzahl des Tierparks von 1.048.860 aus und wende die gleiche Rechenmethode an wie oben (Jahreskarten komplett fĂŒr Berliner angerechnet, Tageskarten und freie Eintritte fĂŒr Berliner und Nicht-Berliner), komme ich auf 894.886 Berliner Besucher nach VDZ-SchlĂŒssel.

Nach dieser Rechnung hÀtten 2012 also insgesamt 2.181.024 Berliner (also Einwohner einer 3,4-Mio.-Stadt) die beiden GÀrten plus Aquarium besucht.

Der Vergleich hinkt natĂŒrlich ein bisschen, weil ich fĂŒr Stuttgart keine Detailzahlen außerhalb der VDZ-Gesamtbesucherzahl kenne und deshalb z.B. nicht die Touristen "herausschlĂŒsseln" kann, aber trotzdem sei es erwĂ€hnt: Die Wilhelma (vom Konzept der artenreichen, systematisch orientierten Tierkollektion her und mit großem Aquarium bietet sie ein Ă€hnliches Angebot wie die Berliner Einrichtungen) hatte 2012 nach VDZ-SchlĂŒssel 2,24 Mio. Besucher. Stuttgart hat gerade mal 600.000 Einwohner...
(09.07.2014, 20:48)
Mark Meier:   Der Zoo verdient auch nach dem Ende der ZuschĂŒsse und dem Ableben von den berĂŒhmtesten Berliner BĂ€ren Knut und BaoBao weiterhin Geld. 2013 gab es einen Überschuss von ca. 880.000 Euro die zu bereits bestehenden GewinnrĂŒcklagen von 42,3 Mio hinzukommen. In den kommenden Jahren will Knieriem Geld in die Hand nehmen, um u.a. die Raubtier- und die Primatenhaltung zu verbessern.
http://www.morgenpost.de/berlin/article129868618/Der-Berliner-Zoo-hat-42-Millionen-Euro-auf-der-hohen-Kante.html

Ganz anders ist die finanzielle Situation leider mal wieder bzw. auch weiterhin fĂŒr den Tierpark (vgl. TP-Thread).
(07.07.2014, 08:21)
Ronny:   Die Merriams KĂ€ngururatten befinden sich in der Anlage in der vorher die Steppenlemminge gelebt haben.
(06.07.2014, 16:52)
Mark Meier:   Wie im Zoofreunde-Forum berichtet wird (und auch auf der Zootierliste nachvollzogen werden kann), sind seit spĂ€testens Juni 2,2 Merriams KĂ€ngururatten aus Poznan im Bestand. Sie können bereits im Nachttierhaus besichtigt werden (wobei ich jetzt leider nicht weiß auf welcher Anlage sie sind). Ansonsten werden die Tiere derzeit neben Poznan und Berlin europaweit nur noch in Arnhem und Plzen gehalten (wobei etwaige Privathalter natĂŒrlich nicht auf der ZTL erfasst sind). Bleibt also zu hoffen, dass auch Berlin erfolgreich in die Zucht einsteigen kann.
(05.07.2014, 21:51)
Michael Gradowski:   Na das klingt doch schon mal sehr gut. Der TP hatte ja schon gute Kontakte nach LA, was man an den FelsenkĂ€nguruhs und den Gerenuks sehen kann. Also mich freuts, vielleicht gibt's dann ja ab und zu wieder mal ein Schmankerl fĂŒr uns Zoofreaks :-)
(04.07.2014, 13:51)
Mark Meier:   Zoo und Tierpark Berlin kooperieren kĂŒnftig mit dem Zoo Los Angeles. Es sollen u.a. Tiere ausgetauscht werden um die Genpools zu bereichern. Auch soll gemeinsam geforscht und in-situ Artenschutz gefördert werden. Zudem sollen auch Mitarbeiter Gastaufenthalte im jeweils anderen Zoo haben und so voneinander lernen. Einer der ersten Berliner der in diesen Genuss kommen wird ist Herr Kern was ebenso wie der Text der Pressemitteilung darauf hoffen lĂ€sst, dass auch Knieriem nicht auf selten gezeigte Arten verzichten will. Zudem soll Berlin auch von den amerikanischen Erfahrungen im Fundraising profitieren. Klingt also nach einer sehr erfreulichen Partnerschaft.

http://www.lifepr.de/inaktiv/zoologischer-garten-berlin-ag/Der-amerikanische-Botschafter-zu-Gast-im-Berliner-Zoo/boxid/496608
http://www.morgenpost.de/berlin/leute/article129762928/US-Botschafter-verhilft-Zoo-Berlin-zu-Partnerschaft-mit-L-A.html
(03.07.2014, 23:28)
Mark Meier:   Offenbar hat Knieriem jetzt auch einer ausgewĂ€hlten Gruppe (Berliner CDU-Politikern) den Zoo gezeigt und seine dortigen Planungen vorgestellt. Dies lief aber mehr oder weniger nebenbei, es ging den Politikern bei ihrem Jahresempfang natĂŒrlich primĂ€r um grĂ¶ĂŸere Fragen der Stadt. Leider wird daher in der kurzen Pressenotiz auch nicht auf die Zootour und die Planungen Knieriems eingegangen.
http://www.morgenpost.de/printarchiv/leute/article129682346/CDU-Fraktion-laedt-zum-Zoo-Besuch-ein.html
(02.07.2014, 09:38)
Michael Mettler:   "Tiere, wie sie wirklich sind" von 1934 ist ebenfalls in Altdeutsch gedruckt.
(26.06.2014, 08:13)
Karsten Vick:   @Jan: Die "Lebensbeichte" hab ich von 1938 und die ist in altdeutscher Schrift.
(25.06.2014, 22:35)
Jan Jakobi:   Ich habe beim recherchieren nach alten BĂŒchern vom Zoo Berlin folgende Titel gefunden:

Heiter-ernste Lebensbeichte - Erinnerungen eines alten TiergÀrtners (Prof. Ludwig Heck) 1938, ich fand auch Exemplare die von 1942 sein sollen

Tiere wie sie wirklich sind (Frof. Ludwig Heck)

Sind die in der heutigen Schrift geschrieben?

(25.06.2014, 20:26)
Michael Gradowski:   Upps, stimmt. Da hab ich mich vom eigentlichen Threadthema ganz schön weit entfernt sorry. Aber um das hier abzuschließen: Die FarbschlĂ€ge wurden nicht als einzelne Form gezĂ€hlt, sondern nur Arten bzw. Unterarten.
(24.06.2014, 14:46)
Michael Mettler:   Wenn ich die nicht-mĂ€useverwandten Nager meiner 1990er Besuchsnotizen hinzuzĂ€hle, waren es statt 28 dann 39 Formen. Dazu muss ich ergĂ€nzen, dass ich damals fĂŒr meine Notizen FarbschlĂ€ge nicht als eigene Formen gelistet habe (und nicht weiß, ob das der TP fĂŒr seine Jahresberichte so gehandhabt hat). So gab es damals zusĂ€tzlich zu den jeweiligen wildfarbigen Tieren auch Albino-Stachelschweine, helle Farbvarianten von Vielzitzenmaus und Campbell-Zwerghamster sowie verschiedene FarbschlĂ€ge der Mongolischen Rennmaus, so dass acht oder zehn zusĂ€tzliche Formen dadurch zustandekommen konnten. Und in meiner Liste habe ich auch Hausmeerschweinchen nicht berĂŒcksichtigt, falls es die damals gab.

Bei einer solchen ZÀhlweise (die ja nicht unberechtigt ist) gÀbe es allerdings vermutlich auch heute noch eine viel stattlichere Zahl von Kleinnagerformen im TP, weil man dann im Grunde auch jeden einzelnen Farbschlag bei den vermutlich in bunter Mischung gehaltenen FarbmÀusen im Kinderzoo und jede Haarstrukturrasse und Farbe der Hausmeerschweinchen mit gleichem Recht mitzÀhlen könnte.

Und sowas gilt natĂŒrlich auch fĂŒr den Zoo, um das eigentliche Thema des Threads nicht zu vergessen ;-)
(23.06.2014, 17:01)
Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Im Übrigen erscheinen mir die 28 Formen an MĂ€useartigen fĂŒr den TP dann doch ziemlich niedrig. Hab nochmal in den Jahresberichten gestöbert und stelle hier mal die Zahlen der Jahre 1991 bis heute ein, jeweils Stand 31.12. des Jahres. Leider werden in den Jahresberichten nur Nagetiere allgemein angegeben, nicht explizit MĂ€useartige, deshalb gehören dann auch Stachelschweine etc. dazu. Trotzdem ergibt sich folgende interessante BestandsĂ€nderung:

1991 48 Formen
1992 42 Formen
1993 39 Formen
1994 39 Formen
1995 41 Formen
1996 50 Formen
1997 49 Formen
1998 54 Formen
1999 53 Formen
2000 52 Formen
2001 52 Formen
2002 56 Formen
2003 52 Formen
2004 50 Formen
2005 51 Formen
2006 46 Formen
2007 25 Formen
2008 20 Formen
2009 19 Formen
2010 19 Formen
2011 20 Formen
2012 20 Formen
2013 20 Formen

Höhepunkt der Nagerhaltung war also 2002 mit 56 Arten, bevor dann der Bestand im Jahr 2007 quasi halbiert wurde und sich momentan bei 20 Arten eingependelt hat. Also allein bei den Nagetieren ein RĂŒckgang von 36 Arten! Klar die MĂ€use, Ratten, Hamster etc. fallen nicht so auf, als wenn jetzt 30 Huftierarten verschwinden wĂŒrden. Erstaunlich ist es allemal und ich hĂ€tte nichts dagegen, wenn der Bestand an Nagerarten wieder zunehmen wĂŒrde.
(23.06.2014, 15:49)
Michael Gradowski:   @Michael Mettler: "Deshalb bleibe ich bei der Meinung, daß die Abgabe von Arten * zu Lasten des TP ging/geht." Sorry, hab an der Stelle das "hauptsĂ€chlich" vergessen. Bitte nicht immer jedes Wort oder jeden Fehler gleich auf die Goldwaage legen, danke.
(23.06.2014, 15:00)
Michael Mettler:   Einen frĂŒheren "Hauptinteressenten fĂŒr Kleinnager" gibt es allerdings im Zoo auch, und der hat noch ein paar JĂ€hrchen bis zur Rente ;-) Dennoch ist das Artenspektrum auch im Zoo zusammengeschmolzen. Ein Mitgrund dĂŒrfte neben den individuellen Interessenlagen aber vermutlich auch sein, dass die Kleinnagerhaltung in beiden Einrichtungen ĂŒberwiegend hinter den Kulissen stattfand und dort Pflegekosten ohne Schauwert verursachte.

Ich hatte frĂŒher mehrfach die Gelegenheit, die ZuchtrĂ€ume zu sehen (und mit der einen oder anderen Nagerart selbst zu ergĂ€nzen...), kann daher auch hier mit Vergleichszahlen aus meinen 1990er Besuchen zum heutigen Bestand (siehe Zootierliste) aufwarten: Der Zoo hielt damals nach meinen Notizen 19 Formen aus dem Verwandtschaftsbereich der MĂ€useartigen (heute 5), der Tierpark 28 (heute 8) - FarbmĂ€use und Futtertierzucht nicht eingerechnet.
(23.06.2014, 11:57)
WolfDrei:   Die Reduktion des Nagerbestandes hatte natĂŒrlich auch personelle GrĂŒnde: der "Hauptinteressent" fĂŒr Nagetiere ging (wenn auch nicht sofort) in Rente! (Spezialisten kennen ihn)
(23.06.2014, 00:39)
Michael Mettler:   @Michael Gradowski: "Deshalb bleibe ich bei der Meinung, daß die Abgabe von Arten zu Lasten des TP ging/geht." Na, wenn das nicht einseitig gemeint ist ;-)

Da das Hirschrevier im Zoo durch die Diskussion besonders in meinen Fokus gerĂŒckt ist, habe ich hier noch mal speziell nachgeblĂ€ttert. Anfang der 80er Jahre, als ich meine ersten Berlin-Besuche machte, wurden im Revier 21 Hirschformen sowie die Kropfgazellen gehalten. Die im ZoofĂŒhrer erwĂ€hnten Pudus wĂ€ren die 22. Form gewesen, ich habe aber damals nie auch nur ein Gehegeschild von ihnen gesehen. Es wurden allerdings auch andere Tierarten in den ZF noch jahrelang "durchgeschleppt", die lĂ€ngst nicht mehr im Bestand waren. Heute enthĂ€lt das Hirschrevier nur noch 11 Formen, darunter vier Zwergformen; vier der heutigen 11 Arten sind innerhalb des genannten Zeitraums hinzugekommen und geblieben(Moschustier, SĂŒdpudu, Waldrentier, Prinz-Alfred-Hirsch), eine weitere ist gekommen und wieder gegangen (Hinterindischer Sambar, erst aus dem TP geholt und dann zur Doublettenvermeidung wieder abgeschafft). Macht unter dem Strich 15 Hirschformen und die Kropfgazellen, die innerhalb der letzten gut 30 Jahre (davon 10 Hirschformen seit 1990) aus dem Zoo verschwunden sind (darunter ĂŒbrigens fĂŒnf Formen, die im selben Zeitraum auch im TP entschwanden: Graumazama, Ind. Muntjak, Weißwedel-, Maultier- und Europ. Rothirsch). Leierhirsch, Hausrentier und Wapiti wurden m.W. wegen Doublettenvermeidung vom Zoo abgegeben (im Gegenzug wurde im TP auf Barasingha und Axis verzichtet). Mit dem Davidshirsch ist nur noch eine einzige Doublettenhaltung unter den Hirschen vertreten.
(22.06.2014, 15:27)
Michael Gradowski:   Die KleinsĂ€uger hab ich auch auf dem Schirm, da ist wirklich eine ganze Artensammlung innerhalb eines Jahres verloren gegangen, was ich auch sehr bedaure. Das hatte aber weniger die Bestandsabsprache als Grund, sondern vielmehr die "mangelnde Besucherfreundlichkeit" (NachtaktivitĂ€t) vieler Arten oder auch einfach zu wenig Platz zum Ausstellen, was beim TP ja ein ziemlich seltsamer Grund ist. Auch bei den Hausrindern z.B. fallen mir noch Park-, Balirinder und Auerochsen ein, die wegfielen. Klar nicht immer wegen der Abstimmung mit dem Zoo, sondern wie du richtig festgestellt hast, sind manche Arten/Rassen einfach ausgestorben.
Ich hab im Übrigen auch nie von einem einseitigen Artenverlust gesprochen, mir ist bewußt, daß auch im Zoo viele Arten gestrichen wurden; ich wollte nur mein persönliches Empfinden zum Ausdruck bringen.
(22.06.2014, 14:06)
Michael Mettler:   Es sind im Zoo sogar 44 große WildsĂ€ugerformen (nicht "-arten", wie ich versehentlich schrieb), die im Zoo seit 1990 entfallen sind - ich hatte im Gegensatz zum TP die Menschenaffen ĂŒbersehen.
(22.06.2014, 09:47)
Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Bei den SĂ€ugetieren hatte der TP den grĂ¶ĂŸten ArtenrĂŒckgang in einem Bereich, der dem Normalbesucher ohnehin nur in kleinen Teilen zugĂ€nglich war, nĂ€mlich bei den kleinen Nagetieren. Aber auch der Zoo war in punkto KleinsĂ€uger frĂŒher wesentlich stĂ€rker aufgestellt, man denke nur mal an die mit dem Umbau des Nachttierhauses verbundene Artenreduzierung.

Ich habe meinen Blick mehr auf die GroßsĂ€uger gerichtet, weil sie nun mal das Bild eines Zoos stĂ€rker prĂ€gen. Wobei man sich natĂŒrlich trefflich darĂŒber streiten kann, ab welchem Kaliber ein "GroßsĂ€uger" beginnt, deshalb ist meine Definition willkĂŒrlich: Ich habe als Untergrenze mal Kaliber wie Rothund, Puma oder Mufflon angesetzt (demnach lĂ€gen z.B. Erdwolf, Nebelparder oder Wasserreh darunter). NatĂŒrlich liegen die GrĂŒnde fĂŒr das Verschwinden von Arten nicht nur in der Zoo-TP-ErgĂ€nzungsabsprache begrĂŒndet, manche starben schlichtweg aus, andere sind in gleich beiden Einrichtungen weggefallen. Auch die Festlegung des Vergleichszeitpunktes ist natĂŒrlich irgendwo willkĂŒrlich. Ich war im November 1990, also kurz nach der Wiedervereinigung und noch vor dem Amtsantritt von Blaszkiewitz, an aufeinanderfolgenden Tagen in Zoo und Tierpark und habe meine Artenlisten der damals zu sehenden WildsĂ€uger mit dem derzeit aktuellen Bestand verglichen (TP nach eigenem kĂŒrzlichen Besuch, Zoo nach letztem ZoofĂŒhrer 2013 und aktuellen Einzelinformationen). Demnach sind im Zoo 42 (!) große WildsĂ€ugerarten nicht mehr vertreten, die 1990 noch zum Bestand gehörten. 23 von diesen sind im TP noch heute vertreten oder wurden seitdem in den Bestand geholt (GrenzfĂ€lle wie den Geparden eingerechnet, bei dem der TP aktuell eine andere Unterart hĂ€lt als damals der Zoo, in dem aber die Art als Ganzes nicht mehr vertreten ist). Noch nicht mal einbezogen sind Arten, die nach 1990 hinzukamen und heute nicht mehr im Bestand sind (wie die Bezoarziege). FĂŒr die Haustiere (es ging schließlich unten auch schon um Yaks und Zebus) habe ich keine eigene Liste, sondern musste zum ZoofĂŒhrer 1990 greifen; darunter sind besonders augenfĂ€llige AbgĂ€nge sechs Rinderformen, Rentier und Trampeltier - mit einer Ausnahme alle im TP aktuell vertreten.

Nehme ich meine Liste vom Tierpark, finde ich lediglich 25 seit 1990 entfallene GroßsĂ€uger, von denen 12 Formen heute noch im Zoo zu finden sind. FĂŒr zwei weitere (Malaya-Leopard und Banteng) habe ich mir damals notiert "vermutlich hinter den Kulissen", weil ich sie nirgends vorfand. Insofern mag die Liste geringfĂŒgig lĂ€nger sein. Haustiere könnte ich auch hier nur aus zweiter Hand rekonstruieren, allerdings gab es 1990 keinen aktuellen ZoofĂŒhrer und somit ist es etwas aufwĂ€ndiger als fĂŒr den Zoo.

Wobei der RĂŒckgang der GroßsĂ€uger im Zoo seit meinem ersten Besuch 1981 sogar noch deutlich stĂ€rker ausfĂ€llt, denn etliche Arten entfielen schon zwischen 1981 und 1990. Der Grund dafĂŒr war allerdings in vielen FĂ€llen in Gehegezusammenlegungen zu finden, so wurden z.B. das Antilopenhaus und das Hirschrevier in diesem Zeitraum grundlegend umgestaltet.

Welche Arten/Unterarten/Rassen in beiden Einrichtungen seither hinzugekommen sind, wÀre eine weitere Durchsicht wert.
(22.06.2014, 08:49)
BjörnN:   @Michael Mettler
Herzlichen Dank fĂŒr die Zusammenstellung....
(21.06.2014, 22:30)
Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Die HZA und Yaks gingen vom TP in den Zoo. Bei den 3 anderen Arten lag ich falsch, sorry, die wurden zwar abgegeben aber an andere Parks. Im Gegenzug kamen wohl nur die Markhore(?) vom Zoo in den TP. Wenn es um die allgemeine Aufgabe von Haltungen dann fallen mir erst recht noch mehr Arten ein, die der TP eingebĂŒĂŸt hat z.B. Bantengs, Axishirsche, Maguaristörche etc. Deshalb bleibe ich bei der Meinung, daß die Abgabe von Arten zu Lasten des TP ging/geht. Auch wenn natĂŒrlich andere Arten dazu gekommen sind. Ich glaube in diesem Fall ist der TP der Gewinner, denn die meisten der neuen und spektakulĂ€ren Arten wie Nashornpelikan, Berberhirsch, Gerenuk etc. landeten hier. Was ich persönlich nur begrĂŒĂŸen kann :-)
(21.06.2014, 19:55)
Michael Mettler:   @BjörnN: Ich habe die Jahresberichte ab 1960, die ZoofĂŒhrer sind hinsichtlich aktueller BestandsĂ€nderungen unergiebig. Wichtiger sind die Tierartenlisten darin, denn per 1.1.1978 ist die Eulenkopfmeerkatze darin noch verzeichnet (im ZoofĂŒhrertext hingegen erstmals nicht mehr, also vermutlich nicht mehr im Schaubereich), per 1.1.1979 fehlt sie darin.

Vorweg aber eine Info aus der 125-Jahre-Chronik "Von der Menagerie zum Tierparadies", denn da schreibt Klös: "1959 erwarb ich 1,2 Eulenkopfmeerkatzen (...) von 1960 bis 1968 wurden 14 junge Eulenkopfmeerkatzen geboren und zehn davon aufgezogen." Ein Haltungsbeginn schon 1958 wĂ€re damit nicht bestĂ€tigt, im ZoofĂŒhrer taucht die Art erst ab Ausgabe 1960 auf - auch das stĂŒtzt das Erwerbsdatum 1959. Der Zoo Berlin war allerdings hie und da mal etwas voreilig mit Tierbestandsangaben, im Antilopenbereich z.B. wurden auch schon mal Arten gelistet, die zwar schon beim HĂ€ndler bestellt, aber noch lĂ€ngst nicht im Zoo eingetroffen waren...

Die beiden ersten Jungtiere wurden laut Jahresbericht am 7.6. und 24.6.1960 geboren. FĂŒr 1961 sind keine BestandsverĂ€nderungen angefĂŒhrt (wobei der Zoo generell Verluste nur auszugsweise und Abgaben von Tieren nur selten erwĂ€hnte), aber irgendwann muss vermutlich das ImportmĂ€nnchen gestorben sein. Denn 1962 kam ein neuer Meerkatzenmann aus Antwerpen zu den vorhandenen Tieren (inklusive der 0,2 Nachzuchten von 1960, zu deren Geschlecht zwei Jahre zuvor nichts im JB geschrieben wurde).

Als weitere Nachzuchten sind gelistet: 1963 zwei ("nach zweijĂ€hriger Unterbrechung"), 1964 und 1965 je drei, 1967 eine (nicht aufgewachsen), 1968 0,1, danach keine mehr. Da außer extra erwĂ€hnten FehlschlĂ€gen nur die aufgezogenen Jungtiere in den Jahresberichten angefĂŒhrt werden, mĂŒsste also von den elf genannten Nachzuchten (ohne die nicht aufgezogene) eine weitere nicht aufgewachsen sein, um auf Klös' Gesamtzahl zu kommen.

Als Verluste sind ab 1960 lediglich erwÀhnt: 0,1 1965, 0,1 1970 und 0,1 1976 (Nachzuchttier von 1964 - gleichzeitig letzte ErwÀhnung der Art in den JB des Zeitraums bis 1978).

Eine Momentaufnahme bietet noch die Tierbestandsliste zum 125-jĂ€hrigen Bestehen des Zoos (die einzige Liste dieser Art im Haltungszeitraum: Per 1.8.1969 sind dort 1,4 Eulenköpfe angefĂŒhrt.
(21.06.2014, 18:56)
Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Zumindest die SĂ€belantilopen und Barasinghas wechselten nicht vom TP in den Zoo (der hatte die Arten schon selbst in guten Zuchtgruppen), sondern wurden anderweitig abgegeben (habe ich aus den Jahresberichten in Erinnerung). FĂŒr die TP-PrĂ€riebisons gilt vermutlich das Gleiche, auch die "brauchte" der Zoo nun wirklich nicht. Andersrum ist der Zoo bei der Doublettenvermeidung durchaus ein StĂŒck weit an Großtieren ausgeblutet - spontan und ohne Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit fallen mir Markhore (wurden der TP-Gruppe hinzugefĂŒgt!), Bergzebras, Wildesel, Leier- und Timorhirsche, Wapitis, Nilgaus, Trampeltiere, KaffernbĂŒffel, Malaien- und BrillenbĂ€ren ein, die seitdem nur noch im TP gehalten werden (und natĂŒrlich der Afrikanische Elefant, aber durch den Umzug der einzelnen Kuh wurde ja keine Anlage im Zoo geleert, weil sie mit den Asiaten zusammen lebte). Von Einseitigkeit beim "Artenverlust" kann also keine Rede sein.
(21.06.2014, 17:11)
Michael Gradowski:   @Holger Wientjes: Wenn man natĂŒrlich den Eingang als Maßstab nimmt, macht ein asiatischer Besatz ganz klar Sinn. Deine Idee mit der Vergesellschaftung gefĂ€llt mir ausgesprochen gut.

@Michael Mettler: Der Umzug von Arten zwischen den beiden Einrichtungen findet doch schon seit Jahren statt. FĂŒr meinen Geschmack allerdings sehr zu Lasten des TP. In den letzten Jahren verließen u.a. SĂ€belantilopen, Barasinghas, HZA, PĂ€riebisons, Yaks den TP. Mir fĂ€llt keine Großtierart ein, die vom Zoo in den TP wechselte. Schon allein deshalb wĂŒrde ich die Zebus im TP lassen.
(21.06.2014, 14:01)
BjörnN:   Ich suche Hilfe aus der Fraktion der eifrigen ZoofĂŒhrersammler und Jahresberichtbesitzer:

Ich versuche seit geraumer Zeit, nĂ€here Informationen zur Eulenkopf-Meerkatzenhaltung im Zoo Berlin zwischen 1958 und 1978 aufzutreiben. Leider ist meine Quellenlage recht dĂŒnn und auch aus dem Zoo erhĂ€lt man nur vage Informationen.

WÀre es vielleicht möglich, meinen Wissensdurst mit Fakten zu stillen?

Vielen Dank im Voraus an das Plenum.
(21.06.2014, 13:28)
Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Was spricht denn dagegen, Nellores und HĂ€ngeohrziegen vom TP in den Zoo umzusiedeln? Sie bekĂ€men dort einen Premium-Standort und eine geografisch passend gestaltete Umgebung (nicht nur der Eingang, wie Holger schrieb, sondern auch das StallgebĂ€ude der Anlage ist asiatisch gestylt) - beides ist im TP nicht der Fall, also wĂ€re es eine Aufwertung beider Arten. Zebus gĂ€be es dann immer noch im TP (Zwergzebus). Schade, dass andere große und noch exotischer wirkende Zeburassen nicht ohne erheblichen Aufwand verfĂŒgbar sind(wobei ein Import von z.B. Guzerat-Zebus aus sĂŒdamerikanischen Ranches vermutlich sogar einfacher wĂ€re als von Zebus aus SĂŒdasien).

@Holger: An eine Vergesellschaftung mit Hulmans hatte ich auch schon gedacht, allerdings im Zoo und zusammen mit den Zebus - heilige KĂŒhe und heilige Affen, das wĂ€re doch ein nettes Thema. Aber die baulichen Notwendigkeiten wĂ€ren bei der Asienanlage im Zoo einfach zu groß.

Eine schauattraktive Variante wĂ€re es noch, die Asienanlage in eine (fast) begehbare Anlage umzuwandeln und einen Besuchersteg diagonal hindurchzufĂŒhren, der sich im mittleren Teil brĂŒckenartig wölbt und den Tieren der Anlage ermöglicht, unter ihm hindurch die Seiten zu wechseln. Im Hinterkopf habe ich dabei die "begehbare" Anlage fĂŒr Nyalas im Tierpark ThĂŒle. Man kĂ€me dadurch sehr nahe an die Tiere heran, ohne dass sie den Besucherweg benutzen oder Besucher von diesem abweichen könnten. Nilgaus dĂŒrften dafĂŒr zu gefĂ€hrlich sein (zumindest der Bulle), aber Axis/HZA kĂ€men in Betracht (Overloon z.B. hat eine mit diesen Arten besetzte, sogar "richtig" begehbare Anlage, allerdings von sehr viel grĂ¶ĂŸeren Ausmaßen und damit Ausweichmöglichkeiten fĂŒr die Tiere).

Was die Indienwiese im TP betrifft (und eigentlich in dessen Thread gehört): Ich sehe angesichts der angestrebten Geografisierung des TP deren asiatischen Besatz nicht in Stein gemeißelt (meiner Erinnerung nach gibt es auch keine spezifisch asiatisch anmutenden Gestaltungselemente dort). Je nachdem, welchen Erdteil dieses Gehege zugeschlagen wird, könnte man dort genausogut z.B. die Atlashirsche oder afrikanische Antilopen, Wapitis/Karibus oder Neuweltkamele (jeweils mit Nebenbesatz, soweit haltungstechnisch umsetzbar) unterbringen.

Egal, ob nun diese beiden aktuellen Asiengehege in Zoo und TP oder auch andere Anlagen: Der Umzug von Arten zwischen den beiden Einrichtungen (wie bei meinen Gedankenspielen Nellores und Axis, aber insgesamt in beide Richtungen) ist m.E. immer einen Gedanken wert, wenn sich ihre PrĂ€sentation dadurch aufwerten ließe.
(21.06.2014, 10:22)
Holger Wientjes:   Aber der Eingang am Elefantentor ist ja asiatischen Stils. Da passen dann dementsprechend asiatische Arten am besten. Die Axishirsche böten sich noch als attraktive Art an. Die HZA wĂŒrde ich gerne wieder bei den Nilgaus sehen. Die Anlage im TP bietet ausserdem noch zusĂ€tzlich Platz fĂŒr eine indische Hirschart. Barasinghas, Sambars, Schweinshirsche... Es soll ja mehr Wert auf Vergesellschaftungen gelegt werden. Das bietet sich ja geradezu an. Und dazu noch, nach entsprechenden Sicherungsmassnahmen, die Hulmans und man hĂ€tte eine wunderbare Indienwiese im TP. Die Arten sind ja alle schon da (auch fĂŒr weitere Vergesellschaftungen).
(20.06.2014, 22:35)
Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Die "BegrĂŒĂŸungsanlage" muß ja nicht zwingend asiatisch besetzt sein, zumal die genannten Zebus und Ziegen ja schon im TP vorhanden sind (vor allem die Zebus haben dort ja ein sehr schönes Haus). Ich bin auch Huftierfan und ich denke, da böten sich einige interessante und auch attraktive afrikanische Antilopenarten an, z.B. Gnus oder auch Hirsche-
(20.06.2014, 22:10)
Michael Mettler:   Falls das unten erwĂ€hnte Spitzmaulnashorn-Dromedar-Haus gebaut werden sollte, dann doch wahrscheinlich auf der FlĂ€che, die vorher fĂŒr den "Nashorndschungel" vorgesehen war, also jetziges Nashorn- und Kamelhaus. Damit wĂ€ren die Tage der Lama-Sammlung im Kamelhaus dann ohnehin gezĂ€hlt.

Bei den Kropfgazellen wĂŒrde mich immer noch interessieren, ob sie ĂŒberhaupt ABgegeben wurden. Zu lesen ist ja nur vom AUFgeben der Haltung. Das schließt ja die Möglichkeiten eines Aussterbens oder einer Tötung (z.B. wegen Krankheit im Bestand) durchaus ein. Ich erinnere daran, dass aus letzterem Anlass vor wenigen Jahren die MĂ€hnenschafhaltung im Zoo beendet wurde, vielleicht liegt bei den Kropfgazellen ein vergleichbarer Fall vor.

FĂŒr die Asienanlage am Elefantentor, quasi die "BegrĂŒĂŸungsanlage" fĂŒr dort eintretende Besucher, fĂ€nde ich Kropfgazellen allerdings zu unscheinbar (da stelle ich mal den großen Huftierfan in mir in den Hintergrund und denke schautechnisch). Bei den HZA sind wenigstens die Böcke in punkto FĂ€rbung und Gehörn auffĂ€lliger, aber eigentlich finde ich, dass die Anlage nach grĂ¶ĂŸerem Besatz schreit. Falls die Stallboxen fĂŒr Huftiere ĂŒber Nilgau-GrĂ¶ĂŸe geeignet sind, warum dann nicht z.B. edle "heilige KĂŒhe" (sprich Nellore-Zebus, auffĂ€llig in GrĂ¶ĂŸe und FĂ€rbung), gern in Kombi mit HĂ€ngeohrziegen (die fĂŒr mehr Bewegung auf der Anlage sorgen)? Selbst Dromedare wĂŒrden zum Indien-Thema passen, aber die sind ja schon anderweitig ins Auge gefasst.
(20.06.2014, 16:13)
Michael Gradowski:   Gestern mal wieder ein Zoobesuch, hauptsĂ€chlich, um endlich das neue Vogelhaus zu sehen. Und was soll ich sagen, es ist irgendwie ein zweischneidiges Schwert. Als ich aus Richtung NasenbĂ€ren/Fasanerie kam, war ich erstmal erschrocken. Es sah sehr...Keine Ahnung, wie ich es beschreiben soll. Nur Voliere an Voliere, sicher zweckmĂ€ĂŸig aber nicht wirklich schön. Innen dann das Selbe. Hmm, von nem Neubau hatte ich mir was Besseres erhofft. Keine Ahnung, aber ich bin jetzt nicht so wahnsinnig begeistert. Die Freiflughallen sind ganz ordentlich geworden, die gefallen mir ganz gut. Im Großen und Ganzen ist das Haus okay, aber wie gesagt eher zweckdienlich als ein Besuchermagnet. Aber es setzte jetzt kein Wow-GefĂŒhl ein. Auch erscheinen mir viele Volieren ziemlich lieblos eingerichtet und im Vergleich zu den Fasanerievolieren auch kleiner. Das kann allerdings auch tĂ€uschen. Wenn ich dagegen die ziemlich alte Fasanerie sehe, gefĂ€llt die mir in der Aufmachung und Volierenausstattung wesentlich besser, auch wenn sie auch nur ne Volierenreihe ist. Ich will nicht sagen, daß ich enttĂ€uscht bin, aber ziemlich ernĂŒchtert.
Dann gibt's gleich noch ne Anekdote hinterher. Als ich auf dem Baumwipfelpfad war (nette Idee ĂŒbrigens, auch wenn ich mir das Ganze doch anders vorgestellt hatte, aber okay), schaute ich in die Australienflughalle und sah, wie ein 2-3j. MĂ€dchen einen offenbar gehandicapten Wellensittich nachjagte. Der kleine Kerl konnte wohl (noch?) nicht richtig fliegen und das kleine Biest immer hinter ihm her, wohlgemerkt durch die gesamte Anlage und nicht nur auf dem Weg. Nein, sie trampelte durch die gesamte Vegetation. Und was tat Mami? Das ganze Spektakel lachend mit dem Handy filmen! Toll. Vielleicht hĂ€tte ich ihr sagen sollen, daß sie ein noch besseres Video bekommt, wenn sie das Ganze mal bei den Löwen wiederholt! Da hĂ€tte sie sich um sowas sinnloses wie Erziehung keine Sorgen mehr machen mĂŒssen. Als ich klein war hĂ€tte meine Mutter mir aber was erzĂ€hlt, wenn ich irgendwo die Wege verlassen hĂ€tte. Schließlich lasse ich mein Kind (das ich nicht habe)auch nicht ĂŒber die Blumenbeete marschieren, wenn ich bei jemand zu Besuch bin. Ich kann ĂŒber solche Verantwortungslosigkeit nur immer wieder den Kopf schĂŒtteln. HĂ€tte sich der Balg an nem Stein oder nem GewĂ€chs verletzt, wĂ€re das Geschrei wieder groß gewesen und der böse Zoo wĂ€re Schuld. Dass es auch anders geht, bewies eine andere Frau. Deren Kleinkind wurde durch das MĂ€del nĂ€mlich angestachelt und wollte mit durchs Unterholz kriechen. Mami sprang hin und zog den Kleinen sofort zurĂŒck auf den Weg und hielt dem Hosenmatz eine Standpauke. Der Kleine plĂ€rrte natĂŒrlich gleich los nach dem Motto: "Warum darf die und ich nicht?" Die Frau hĂ€tte ruhig ganz laut sagen können: "Weil ich eine gute Mutter bin!" Das hĂ€tt ich toll gefunden.

ZurĂŒck zum Thema. Apropos Vögel: Kann es sein, daß abgesehen von Vogelhaus und Fasanerie der Vogelbestand was die Artenanzahl angeht im Zoo drastisch abgenommen hat? Vor allem beim WassergeflĂŒgel hatte ich das GefĂŒhl, daß bei meinem letzten Besuch (ist auch schon wieder 2 Jahre her) wesentlich mehr Arten vorhanden waren oder kommt mir das nur so vor? Außer Mandarin- und Brautenten und den wilden Stockenten waren verdĂ€chtig wenig andere Arten ausgeschildert oder zu sehen. Auf jedem zweiten Teich NilgĂ€nse und WitwenpfeifgĂ€nse, aber sonst? Die Flamingokolonie am VierwaldstĂ€tter See kam mir auch schon mal grĂ¶ĂŸer vor; die an der Dreistirnpromenade war ganz verschwunden. Und in der Kondorvoliere waren neben den Namensgebern auch nur noch die Maguaristörche ausgeschildert (leider nicht zu sehen). Ist das nur mein Eindruck?

Immer wieder begeistert bin ich vom Aquarium. Da verbringe ich viel Zeit. Besonders angetan bin ich von den Quallen und vor allem vom Obergeschoß mit der großen Anzahl von Amphibien und Wirbellosen. 2 Tiergruppen die ja in den meisten Zoos eher eine kleine oder gar keine Rolle spielen (wenn dann sieht man mal Baumsteiger, Vogelspinnen und Gespenstschrecken, aber das wars meist schon), was ich sehr schade finde. Die Lebendhaltung von Spinnen und Skorpionen in den BĂ€nken wurde aufgegeben, was ich richtig finde. Jetzt kann man seinen Hintern auf PrĂ€paraten ausruhen.
Sehr schön finde ich auch die Hirschanlagen, das Schweinehaus (vor allem wegen der Arten), das ErweiterungsgelĂ€nde, das Nachttierhaus, die Anlage fĂŒr Okapis und den Bergtierfelsen. Weniger angetan bin ich nach wie vor vom Affenhaus. Abgesehen von den Menschenaffen (die Gorillaanlage gefĂ€llt mir sehr und Ivo und seine Damen waren gestern auch sehr aktiv) fehlen mir die gelungenen Außenanlagen. Selbst die Anlagen der Mandrills und Mantelpaviane gefallen mir nicht wirklich, die Bartaffenanlage ist da schon besser. Im Raubtierhaus ebenso Licht und Schatten. Die Anlage der Jaguarundis ist toll, die der Großkatzen ist auch nicht besser als die im TP. Die Außenanlagen von Tiger und Löwe find ich im Zoo besser, dafĂŒr hat das ABH die Felsenhallen.
Außerdem bedaure ich immernoch, daß die HZA aus dem TP in den Zoo gezogen sind. Ich wĂŒrde sie lieber wieder zusammen mit den Nilgaus im TP sehen. HĂ€tte man doch machen können und die Anlage dann mit den Kropfgazellen besetzen können, statt diese ganz abzugeben. FĂŒr mich total unverstĂ€ndlich.
Außerdem hat der Zoo jetzt wieder alle 4 Formen der Neuweltkamele. Wieso das? Soll die Doublettenhaltung nicht abgebaut werden oder interessiert das den neuen Direktor nicht? Ich finde jedenfalls, die Guanakos machen sich gut auf ihrer Gemeinschaftsanlage, die 3 anderen Arten werden im TP wesentlich besser prĂ€sentiert und sollten umziehen.
(20.06.2014, 14:55)
WolfDrei:   Heute erstmals in die Finger bekommen: Unter der Adresse des Zoos existiert eine Zeitung (2 Ausgaben Jahr), die sich "Begegnung" nennt.
Heft 1 von 2013 unter EinfĂŒhrung von BB, jetzt 1. Heft 2014 unter FederfĂŒhrung von Herrn Knieriem. Ziel ist eine historische Darstellung "berĂŒhmter" Tiere von Zoo und TP, auch Aquarium (jetzt 57. Geburtstag von Fatou). Ziel ist aber offensichtlich die Geldwerbung ĂŒber Spendenwerbung und ĂŒber Tierpatenschaften.
(10.06.2014, 19:33)
Michael Mettler:   In der ZTL stehen sie auch noch als aktuelle Haltung drin. Im BONGO 45 heißt es aber (wie gesagt im Kapitel "BautĂ€tigkeit"): "Im Hirschrevier beschlossen wir, die Haltung der Kropfgazellen zu beenden. Daher konnten wir beginnen, die Anlage der Prinz-Alfred-Hirsche fĂŒr unsere Wasserrehe umzugestalten. (...) Der Umbau der ehemaligen Kropfgazellenanlage beginnt im Januar 2014..."
(02.06.2014, 19:01)
Holger Wientjes:   O.k., dachte, das wĂ€re jetzt aktuell gewesen.
(02.06.2014, 18:08)
Michael Mettler:   @Holger: Der Neue bekam sie doch schon gar nicht mehr zu sehen, wenn die Haltung bereits 2013 beendet wurde... Aber es wĂ€re schon interessant, ob die Entscheidung wegen Haltungsproblemen oder aus anderen GrĂŒnden fiel. Platzmangel kann es ja eigentlich nicht gewesen sein.
(02.06.2014, 16:10)
Holger Wientjes:   Ja, die Abgabe der Kropfgazellen verstehe ich auch nicht so recht. Die hĂ€tten beispielsweise prima im TP auf die Trampeltieranlage gepasst. Wo der Neue doch so viel Wert auf Vergesellschaftung legt...


(02.06.2014, 15:33)
Michael Mettler:   @Holger: Bezoarziegen sind aber auch nicht gerade "Laufkundschaft" und als Hausziegen-VorlĂ€ufer didaktisch interessant. Da in Berlin das Vergleichen-Können immer so hoch bewertet wurde, wundert mich die Komplettabgabe statt einer internen Umsiedlung schon (ja, ich weiß, jetzt kann man im Zoo Steinböcke vergleichen...).

Kropfgazellen wiederum hÀtten eigentlich gut ins TP-Profil gepasst, und sie wurden im Zoo so viele Jahrzehnte lang gehalten, dass ein kommentarloser Abschied zumindest bei mir als Huftierfan Neugier weckt.
(02.06.2014, 13:37)
WolfDrei:   In dem "angestammten" Gehege sah ich die Wasserrehe (oder nur ein Tier) allerdings nur in dem eingezĂ€unten Vorgehege.
(02.06.2014, 11:29)
Holger Wientjes:   So viel ich weiß, sind momentan zwei Gehege mit Wasserrehen besetzt (neben ihrem angestammten Gehege nun auch das ehemalige PAH-Gehege).
FĂŒr die Bezoarziegen kamen zumindest die ebenfalls nicht hĂ€ufigen Ture in den Zoo.
(02.06.2014, 11:02)
Michael Mettler:   Laut JB 2013 ist offenbar das Projekt "Nashorndschungel" in seiner ursprĂŒnglich gedachten Form ad acta gelegt. Geplant ist nun ein Neubau, dessen Eingangsbereich an das historische Straußenhaus angelehnt sein soll und wo sich hinter einem Innenhof "ein funktionales modernes Tierhaus fĂŒr Spitzmaulnashörner und Dromedare" befinden soll.

Dass die Haltung der Kropfgazellen beendet wurde, ist im JB nur aus dem Bau-Kapitel ersichtlich; im zoologischen Teil wird es nicht erwĂ€hnt. (Was ist nach dem Ringtausch eigentlich im bisherigen Wasserreh-Gehege untergekommen?) Mit Kropfgazelle und Kreta-Bezoarziege wurden somit 2013 zwei nicht hĂ€ufig gehaltene Formen fĂŒr "Gesamt-Berlin" aufgegeben, denn es handelte sich ja nicht um Zoo-TP-Doubletten.
(02.06.2014, 10:09)
Holger Wientjes:   Die Waldmurmeltiere mĂŒssen aber die Nachbaranlage der Alpenmurmeltiere bewohnen. Dazu gibt es eine frische PM.
(21.05.2014, 15:41)
WolfDrei:   Gestern FĂŒhrung der Förderer im Zoo. Themen Enrichment und Target-Training von Tieren. Vorstellung von Herrn Knieriem.
Geburten: 2 Steppenbisons, 2 Gaure. 1 Wurf (wohl 5) Korsaks;1 Wurf Polarwölfe, 3 - 4 HZA. 1 Sitatunga, 1 Defassawasserbock,5 Schwarzstörche, 2 sibirische Steinböcke.
Aber wo sind die Waldmurmeltiere? Nichts gesehen, nichts ausgeschrieben.
Und wie kann man das Moschustier sehen? Meine letzte Sichtung war vor ca. 7 Jahren. Da kommt dann der Brent Huffman aus Toronto 2 Tage zu Besuch nach Berlin und bekommt gute Aufnahmen!
Die Prinz-Alfred-Hirsche haben die alte Anlage der Sumpfhirsche/ Kropfgazellen bezogen, in ihrer Anlage sind nun die Wasserrehe.
Anbei : Kantjil
(21.05.2014, 12:06)
WolfDrei:   Ich setze hier die Inhalte aus historischen FĂŒhrern ein:

“Übernommen “ wurden von mir die FĂŒhrer des ZooÂŽs von 1908 und 1914 (zunĂ€chst verbaler Teil, dann im Block Aufnahmen), dann die FĂŒhrer von 1927 und 1937 bzw 38 (Jahr nicht genannt, eine Tierfutterreklame ist datiert mit 1937). Der FĂŒhrer von 1927 besteht aus Aufnahmen mit Legendenteil, der 1937er aus Text und Bild.

Zu nennen sind 1908 u.a. : “Flusspferd (!) im Nilpferdhaus“: heranwachsendes MĂ€nnchen aus der Antwerpener Zucht; kleineres Weibchen aus Senegal, hat mehrfach Junge zur Weltgebracht.

Bemerkenswerte Fotos: Sudanelefant, Babirusa, Panzernashorn, Lappenente!, Przewalskipferd, Somaliesel (mit Hybridfohlen mit indischem “Kulan“; genannt wird auch nubischer Wildesel), Gaur, Buntbock, arab. Oryx; Rappenantilope, Milu! (es werden 4 Tiere genannt - wann kamen die denn zum Herzog von Bedford? Ich glaubte zunĂ€chst frĂŒher? - genannt werden noch Gelbsteißhirsch, sardisch/korsikanischer Rothirsch, Berberh., Hangul??, Schomburgh.!, Leierh., C.e. songaricus, Barasingha!), Flusspferd. (kein Name oder Jahreszahl)

1914:
Text zum Flusspferd identisch, nur dass es heißt: prĂ€chtig herangewachsenes MĂ€nnchen

Fotos: Zwergelefant aus Kamerun, Spitzmaulnashorn, Zwergflusspferd, Fingertier, Irbis, Langschnabeligel, Grevy, Prinz Alfred Hirsch, Moschusochse, GelbrĂŒckenducker, Pferdeantilope, Tiang, Leierantilope, Riesenseeadler, Schneeziege, Babirusa, Kagu.
!!!Genannt werden im Text 36 Hirsch”formen”!!!!!! - was auch damals immer die Systematik gewesen ist.

1927:
Fotos: u.a. Orang-Paar, Hasenmaus, MĂ€hnenratte, Zwergelefant vom Kongo, Somaliesel, Flusspferd (kein besonderer Text dazu), Leierhirsch, Dybowskisika, Prinz-Alfred H., Massaigiraffe, Beisa, Rappenantilope, Markhor, Gayal,

1937:
Fotos u.a. ind. Elefant “Aida” mit Kalb “Orje”geb 1936, Orang mit Jungtier, Junggorilla Pongo, MĂ€hnenwolf, RiesengĂŒrteltier, Seeelefantenpaar, Andenhirsch!!, Bighornwidder, Bergnyala!!, drei Pronghorns, Graues BaumkĂ€nguruh(also inustus).

Und Flusspferdkuh mit Jungtier von 1933 (ohne Namensnennung )- Text und Bild unter “Flusspferde"
(17.05.2014, 19:12)
Jörn Hegner:   im aquarium sind heute ganges-gaviale .
(08.04.2014, 18:53)
Henry Merker:   Das war mir nicht bekannnt. Dann sieht es in dieser Sache durchaus gut aus.
(07.04.2014, 21:29)
Michael Mettler:   Als fĂŒr Robben zustĂ€ndiger Kurator dĂŒrfte Dr. Knieriem in seiner hannoverschen Zeit noch seinen Teil dazu beigetragen haben, den langwierigen Import der SeebĂ€ren fĂŒr Yukon Bay anzuschieben (Ishewsk stand m.W. nicht von Anfang an als Herkunftsquelle fest). Von daher hat er vermutlich auch selbst Kontakte, um einen passenden Bullen (und vielleicht auch zusĂ€tzliche Weibchen?) zu holen.
(07.04.2014, 20:26)
Henry Merker:   Vielleicht gelingt ein Import aus Russland ĂŒber den Tierpark, da dort allem Anschein nach die insgesamt besseren Verbindungen nach Russland bestehen.....zumindest einige Tiertransfers fĂŒr das Jahr 2014 sollen ja schon abgesprochen worden sein - damals noch unter Dr. B.. Ob dies so bestehen bleibt oder durch den Direktionswechsel und der politischen Situation kurzerhand gestrichen wird, bleibt abzuwarten.
(07.04.2014, 19:58)
Wolfgang Eggerking:   @WolfDrei: Danke, das habe ich schon vermutet- sonst wĂ€ren die beiden recht großen Becken auch sehr leer gewesen.Besteht denn angesichts der politischen Großwetterlage ĂŒberhaupt Aussicht auf eine baldige Lieferung aus Russland? Die zwei weiblichen Jungtiere aus Hannover verlieren sich doch auf der großen Anlage ohne Gesellschaft!?
(07.04.2014, 19:31)
WolfDrei:   @W. Eggerking: Habe mich vertan - sie sollen die SĂŒdafrikaner ersetzen, bzw. die letzte SĂŒdafrikanerin.
(07.04.2014, 17:29)
WolfDrei:   @W. Eggerking: Habe mich vertan - sie sollen die SĂŒdafrikaner ersetzen, bzw. die letzte SĂŒdafrikanerin.
(07.04.2014, 17:29)
Wolfgang Eggerking:   @WolfDrei: Eine kurze Nachfrage zu den Nördlichen SeebĂ€ren- sollen die wirklich die Kalifornier ersetzen, oder doch eher die SĂŒdafrikaner?
(07.04.2014, 14:12)
WolfDrei:   Erschienen ist "Bongo" 45 (2014) mit dem Jahresbericht 2013.
(01.04.2014, 19:35)
Oliver Jahn:   Es kam ja ml die Frage nach dem Moschustier im Zoo auf. Silvester 2013 hatte ich GlĂŒck.
(30.03.2014, 23:32)
Oliver MĂŒller:   Zu der Frage, wann Herr B. Zoo und Tierpark verlĂ€sst, was dann aus ihm wird und wann Knieriem kommt, findet sich folgendes auf der VDZ-Website:

Tierpark und Zoo Berlin:
31.03.2013: Dr. Bernhard Blaszkiewitz geht in den Ruhestand
01.04.2014: Dr. Andreas Knieriem tritt sein Amt als Vorstand der Zoologischer Garten Berlin AG und alleiniger GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH an
(28.03.2014, 10:46)
WolfDrei:   22°C vor 2 Tagen im Zoo. Im letzten Jahr lag noch Schnee! Wider Erwarten war der Besucherstrom an der Kasse schnell abgearbeitet, auch im Zoo selbst hatten sich die Besucher schon homogen verteilt. Es ging also noch.

An neuen Anlagen stellt sich die Mandrillanlage vor, die nun ebenso wie die BĂ€renmakakenanlage ebenerdig mit Glas umgeben ist bei Beibehaltung der alten Maße. Nunmehr fallen die restlichen Außenanlegen fĂŒr Hutaffen, BrĂŒllaffen, Kapuziner und Hulmans doch recht ab. Mittlerweile sind die SpezialnetzdrĂ€hte der Schimpansenanlage durch die “Berliner Luft” nicht mehr ganz so glitzernd. Im Bestand an Jungtieren mehrere Mantelpaviane, 2 bei den Lisztaffen, 1 Hulman, 1 Haubenlangur. Die Gorilla-Dame Fatou (nunmehr 57 Jahre alt, Foto anbei) genoss bewegungslos die Sonne. Generell hat sich am Bestand nichts geĂ€ndert, in der Nageranlage und im Gebirgsteil war noch Ruhe. Die Waldmurmeltiere, zwischenzeitlich im TP gelagert, sollten ja in den Zoo.
Die Vogelvolieren-Außenanlagen des Neubaus waren ebenfalls noch verschlossen, es gab auch keine VerĂ€nderungen - bei Amadinen, Webervögeln und Prachtfinken bin ich aber nicht artensicher, sollte es neue Tiere gegeben haben. Die Australien- und Afrikahalle sind weiter relativ “unterbewohnt”, in der nunmehr gut bewachsenen SĂŒdostasienalge hatte ein Besucher seine 2 hellen Kanarienvögel “entsorgt”.

VerĂ€nderungen sind bei den Hirschen geplant: die nunmehr mit Rollrasen ausgestattet Prinz-Alfred-Anlage soll die Wasserrehe aufnehmen (dort gab es 2013 Nachwuchs), die Prinzen sollen in die alte Sumpfhirschanlage - die dort lebenden Kropfgazellen gingen nach Karlsruhe. Alte Wasserrehanlage : Neu-Besatz unbekannt fĂŒr die Pfleger. Der Miluhirsch hatte wieder ein “abenteuerliches “Geweih aufgesetzt, vor ca 4 Jahren hatte er schon 2 Geweihe im Jahr entwickelt. Gebirgstiere: 6 westkaukasische Steinböcke zĂ€hlte ich, doch wird es wohl noch keinen Nachwuchs geben.
Nachwuchs bei den WiederkÀuern: 2 Litschis, 1 Sitatunga, 1 mÀnnliche Rappenantilope, 2 Nyalas (so sie nicht vom Vorjahr sind).

Interessant das Vorhaben bei den Robben: angekommen sind aus Hannover 2 junge weibliche nördliche SeebÀren. Man will auf selbige umstellen und die Kalifornier abgeben. Diese Art gibt es in Europe auch in Brno. In der Innenanlage sind jetzt 9 Königspinguine, Felsenpinguine sah ich nicht mehr.

Am Katzenhaus wird das Dach ausgebessert, so dass durch GerĂŒstbau einige Tiere umziehen mußten. 1 Geburt bei den Schmalstreifenmungos. Bei den Jaguarundis sah ich diesmal in einem NebenkĂ€fig eine rote Morphe, die große Anlage schien zeitlich unbesetzt (?).
Keine VerÀnderungen im Nachttierhaus, man hofft allerdings auf ein Fingertier aus den USA.

Beim nÀchste Besuch wir es also einen neuen Direktor geben. Hoffen wir das Beste!

(22.03.2014, 18:17)
WolfDrei:   Foto anbei ohne Kommentar
(19.03.2014, 11:26)
Oliver MĂŒller:   @Jörn Hegener:

Im Zoo Köln gibt es Überlegungen, Grosse Pandas anzuschaffen, allerdings ist man sich der geringen Wahrscheinlichkeit bewusst, dass dieser Traum in ErfĂŒllung geht.
Laut Anthony Sheridan gibt es entsprechende Überlegungen durchaus auch im Berliner Zoo, allerdings ist natĂŒrlich die dortige Anlage nach heutigen Vorschriften der Chinesen nicht mehr entsprechend nutzbar, ausserdem ist ja noch offen, was der neue Direktor vor hat.
(16.02.2014, 16:14)
Jörn Hegner:   was in den gehege rein kommt beim raubtierhaus wo frĂŒher die grossen pandas drin waren , weiss wohl auch noch keiner . zur zeit ist darin ja noch ein malaienbĂ€r . dieser ist schon sehr alt und wird auch nicht mehr lange leben . grosse pandas nochmal kann sich der zoo berlin nicht leisten . plant den sonst ein anderer zoo in deutschland vielleicht grosse pandas .
(16.02.2014, 14:44)
Sacha:   @Jenny: Sehe ich ganz genau so.
(29.11.2013, 09:50)
Jennifer Weilguni:   Man kann ĂƒÂŒber BB ja sagen und denken, was man will. Aber einen Scherbenhaufen hat er ganz gewiÃƞ nicht hinterlassen. Ich ziehe nach wie vor den Hut vor ihm, daÃƞ er es ĂƒÂŒberhaupt geschafft hat, gleich zwei so groÃƞe und bedeutende Einrichtungen gleichzeitig zu managen.
Trotz all seiner Ecken und Kanten finde ich es ungerecht, daÃƞ es nun so eine Schlammschlacht um ihn gibt.

Und mal ehrlich selbst WENN Wellensittiche an Löwen oder was auch sonst fĂƒÂŒr Katzen verfĂƒÂŒttert worden wÀren; was wÀre denn da so schlimm dran? Ist das dann aus SeuchenschutzgrĂƒÂŒnden (Psittacose?) relevant? Oder geht es nur mal wieder darum, daÃƞ man so "niedliche Haustiere" nicht verfĂƒÂŒttern darf? In dem Fall hÀtten dann wohl alle Zoos ein Problem, denn auch Meerschweinchen, Ratten und Kaninchen stehen ja nicht nur in den Kinder- und Wohnzimmern der Nation als STreichelgefÀhrten bereit, sondern eben auch auf den Speisezetteln der Zootiere. (Und mal ehrlich, wer hat eigentlich Mitleid mit den Rindern und HĂƒÂŒhnern, die in den FutternÀpfen der Hunde und Katzen landen?).

Ich kenne BB ja nicht persönlich, kann mir aber trotz allem, was man ĂƒÂŒber ihn gehört und gelesen hat (oder gerade deswegen) nicht vorstellen, daÃƞ er absichtlich Sabotage betreibt um sich an seinem Nachfolger zu "rÀchen".
(26.11.2013, 20:19)
WolfDrei:   Im Berliner BlĂ€tterwald rauscht es seit einigen Tagen wieder gegen BB (es scheint wohl keine anderen Probleme in Berlin zu geben) - und es wird wieder reichlich viel Schlamm auf ihn geworfen.

Diesmal ist eher der Zoo betroffen. Sogenannte Insider wollen festgestellt haben, dass 300 Enten-(GĂ€nsevögel?) “verschwunden” seien. WĂ€hrend vom Zoo gesagt wird, dass die im Winterquartier seien (wie ĂŒbrigens seit 2 Wochen auch im TP), wird nun voll polemisiert - anbei einige AusdrĂŒcke aus verschiedensten Zeitungen: “geheimnisvoller Exodus/Ausverkauf wertvollster Tiere aus dem Zoo (habe seit Jahren im Zoo keine seltenen Anatiden gesehen - na gut, Bernierente) ; Ausverkauf des wertvollen Tierbestandes des Zoos durch BB; Tiere offensichtlich in den Osten verscherbelt (reicht wohl von Polen bis China); der tierschutzpolitische Sprecher der CDU - nunmehr Tierschutzexperte genannt- “man mĂŒsse die Abgabe der besten Tiere verhindern“; weiter: BB hinterlĂ€sst einen Scherbenhaufen fĂŒr seinen Nachfolger“.

Nun kommt noch der Amtstierarzt von Berlin Mitte hinzu (in dessen ZustĂ€ndigkeits-Bereich liegt der Zoo), der heroisch dafĂŒr gekĂ€mpft hat, dass “30 aus dem Zoo verschwundene” Wellensittiche nicht verfĂŒttert wurden: je nach Zeitung sollte das an Kleinkatzen oder (der Blödsinn nimmt kein Ende) als Praline auf dem Futterfleisch von Löwen des Zoos erfolgen. Da dieser Amtsarzt das heroisch verhindert hat, hĂ€tte BB die Tiere in den TP gegeben, wo man ja bei den dortigen 300 Wellensittichen die Hinzugekommenen 30 nicht “herauszĂ€hlen” kann. Dann noch in den Zeitungen, dass es eine Klage des Amtstierarztes gegen BB wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gibt: es sollte eine hochtragende Elenantilope nach Bulgarien gebracht werden (neben 2 anderen). BB: er könne einschĂ€tzen, dass das fĂŒr die 2 Tage Transport gefahrlos sei. Der Amtsarzt: das sei tödlich, es hĂ€tte schließlich unter BB im Zoo schon “unzĂ€hlige VerstĂ¶ĂŸe “ gegen dieses Gesetz gegeben wie: unzureichende Haltung der Löwen, der Seelöwen, der EisbĂ€ren usw. (die Haltungsbedingungen der beiden BraunbĂ€ren im Köllnischen Park auf kleinster FlĂ€che hat er ĂŒbrigens als ausreichend bezeichnet).

Dazu dann Tierschutzexpertin HĂ€mmerling, dass es bei einem Japanmakakentransport (um die 43 Tiere - wo kamen die eigentlich her?) nach Spanien 3 tote Tiere gegeben hĂ€tte. Und wieder der CDU-Experte: man mĂŒsse sofort die Tierbestandslisten des Zoos ĂŒberprĂŒfen, denn schließlich bekomme “der Zoo “ 6,2 Millionen Euro pro Jahr (ist natĂŒrlich der TP, der diese Summe bekommt). Diese Forderung wurde dann dem Senator fĂŒr Finanzen (parteilos) und dem Aufsichtsrat von Zoos und TP ĂŒbergeben.

In einer Zeitung gab es dann die Feststellung, dass BB und der Amtstierarzt von Mitte in herzlicher Feindschaft zueinander stehen (siehe seinerzeit das Verbot, EisbĂ€rmann Troll aus dem TP im Zoo zu belassen). Jetzt wird mir auch klar, warum es im Zoo in den letzten 5-6 Jahren kaum einen bemerkenswerten Neuzugang gab. Alle wesentlichen NeuzugĂ€nge kamen in den TP. Und dazu stellt nun Frau HĂ€mmerling fest, dass der Amtstierarzt von Lichtenberg sozusagen ein “Weichei” (oder so Ă€hnlich) sei, der alles absegne. Und so kommen alle (die wertvollsten natĂŒrlich ) Tiere aus dem Zoo immer erst in den TP, bevor sie dann verscherbelt zu werden.

Es muss natĂŒrlich immer gesehen werden, dass die Stellung des jeweiligen Journalisten und der jeweiligen Zeitung zu BB bei der Interpretation der Wahrheiten, Halbwahrheiten und Unwahrheiten zu unterschiedlichsten Erzeugnissen fĂŒhrt.
Dennoch: letztlich bleiben als ĂŒbelster Anwurf und als Unterstellung, BB wĂŒrde aus Rache wegen der NichtverlĂ€ngerung seines Amtes die Nachfolge von Herrn Knieriem behindern, indem er ihm einen TrĂŒmmerhaufen ĂŒberlĂ€sst.

(25.11.2013, 18:28)
WolfDrei:   Fingertier Mario im April
(24.11.2013, 14:48)
WolfDrei:   Nachdem ich es am Dienstag hörte - nun bestĂ€tigt es auch die Zootierliste: Fingertier Mario ist gestorben: Er war eine Nachzucht von 2001 in Antananarivo und wurde seinerzeit im April 2007 beim Besuch des madagassischen StaatsprĂ€sidenten dem Berliner Zoo nach BemĂŒhungen durch den Berliner Tierpfleger Mario Perschke vermittelt, der seit September 2000 auf Madagascar arbeitete und dort im Mai 2007 verstarb. Anbei die Gedenktafel fĂŒr ihn aufgrund seiner BemĂŒhungen um den Naturschutz auf Madagascar im Botanisch-Zoologischen Garten Tzimbazaza
(16.11.2013, 23:46)
Jörn Hegner:   nicht lange waren aber die kreta-bezoarziegen im zoo . zwar in der anlage wo vorher die mĂ€hnenschafe drin waren . jetzt befinden sich darin westkaukasische steinböcke . werden denn sonst noch die sibirischen steinböcke bleiben und zwar daneben .
(06.11.2013, 19:18)
Jörn Hegner:   behĂ€lt der zoo jetzt eigentlich noch die rotbĂŒffel . weil diese hat auch der tierpark . ansonsten grasbĂŒffel wĂ€ren doch nicht schlecht . die grevy-zebras sollen doch auch irgendwann weg kommen aus dem zoo . wurde schon ĂŒberlegt , was dann in die anlage kommt neben die oryx .
(05.11.2013, 20:38)
Mark Meier:   Die roten BrĂŒllaffen sind doch im TP gelandet, dafĂŒr erhĂ€lt der Zoo westkaukasische Steinböcke aus Paignton. Die Kreta-Bezoarziegen mĂŒssen dafĂŒr weichen.
(22.10.2013, 22:42)
Mark Meier:   @Michael Mettler: Ich wĂŒsste auch nicht, wo man im TP BrĂŒllaffen sinnvoll zeigen will. Es sei denn man wĂŒrde neben den Gibbons noch eine nichtafrikanische Art ins Primatenhaus holen oder man könnte sie entweder im DickhĂ€uterhaus in eine der kleinen Affenanlagen oder mit zu den Faultieren geben oder aber in das Krokodilhaus (wohl eher in den ersten Abschnitt ohne Krokos) integrieren. Aber alle diese Lösungen erscheinen mir nicht unbedingt nahe liegend. Daher wĂŒrde ich auch eher an den Zoo denken.
(19.10.2013, 11:18)
Sacha:   @Alle: Danke fĂŒr die Infos.
(19.10.2013, 09:03)
Michael Mettler:   @Holger Wientjes, Sacha & Gudrun Bardowicks, zur Frage der Roten BrĂŒllaffen (BeitrĂ€ge 30.9. bis 2.10.13): Im neuen Tierpark-Wegweiser, der ansonsten sehr aktuell zu sein scheint, werden keine BrĂŒllaffen erwĂ€hnt. Also doch fĂŒr den Zoo gedacht...?
(18.10.2013, 19:11)
Michael Mettler:   @Sacha: Laut dem neuen AquariumfĂŒhrer werden in der anderen HĂ€lfte der Krokodilhalle nach wie vor Brillenkaimane gehalten (die Gaviale werden bereits im Text erwĂ€hnt).
(18.10.2013, 18:11)
Michael Mettler:   Mir fiel dazu ein Forum-Beitrag von Ralf Sommerlad zum Sinn europĂ€ischer Gavial-Nachzucht und zu den dazu erforderlichen Gehegestrukturen ein: siehe Thread "Ganges-Gavial", 24.10.2011....
(18.10.2013, 16:09)
Holger Wientjes:   Die Gaviale sind in dem Abteil, in dem zuvor das Neuguineakrokodil lebte. Dieses ist anscheinend, laut ZTL, im TP eingestellt.
(18.10.2013, 15:50)
Sacha:   Wow! Wieder mal eine RaritĂ€t im Zoo Berlin. Weiss jemand, welche Art(en) dafĂŒr Platz machen mussten und ob die GGs beide Teile der Krokodilanlage nutzen können?
(18.10.2013, 15:47)
Zoo Berlin:   Ein StĂŒck Ganges in Berlin – beeindruckende Reptilien sind in die Krokodilhalle des Zoo-Aquariums eingezogen

UrsprĂŒnglich stammen sie aus den FlĂŒssen Indiens, u.a. dem bekannten Ganges: Die Rede ist von den höchst imposanten Gangesgavialen (Gavialis gangeticus), die neben Echten Krokodilen und Alligatoren die Familie der Krokodile bilden. Schon seit 65 Millionen Jahren sieht das Tier nahezu unverĂ€ndert aus, Ă€hnlich wie die langschnauzigen Krokodile aus der Kreidezeit. Die Anpassung an das Wasserleben ist stĂ€rker als bei allen anderen Krokodilen: Die Beine sind recht schwach, der Schwanz dagegen ein krĂ€ftiges Ruder. Damit wagen sich die Tiere sogar durch die Strömungen.
AuffĂ€llig ist die lange Schnauze, in der ĂŒber 100 gleichförmige ZĂ€hne sitzen, die das Tier als ausgesprochenen Fischfresser ausweist. Nur am Vorderende, im Bereich der Nasenlöcher, verbreitert sich die Schnauze etwas.
Seit etwa drei Wochen befinden sich drei Weibchen in der schon 1913 eröffneten tropischen Krokodilhalle, bei nĂ€chster Gelegenheit soll ein MĂ€nnchen folgen. Unsere Tiere schlĂŒpften bereits in einer Zuchtstation und sind als Leihgabe Teil eines europaweiten Programmes zum Aufbau einer planmĂ€ĂŸigen Zucht.
Gangesgaviale sind heute auf das Höchste bedroht – wegen Haut und Fleisch. Ebenfalls wird ihnen als FischrĂ€uber nachgestellt. Verheerend ist auch die Zerstörung der LebensrĂ€ume, wie die Verschmutzung oder der Sandabbau. Von einstmals vielen Hunderttausend sind heute nur noch etwa 2000 geblieben. FĂŒr das Zoo-Aquarium Berlin soll es in Zukunft vornehme Pflicht sein, seinen Beitrag an der Arterhaltung zu leisten.

Foto: Carlos Frey
(18.10.2013, 14:29)
Zoo Berlin:   Nachwuchs bei den Persischen Leoparden

Im Raubtierhaus des Berliner Zoos entzieht sich ein am 1. Juli geborenes Großkatzenkind in den letzen Tagen konsequent dem tierĂ€rztlichen Zugriff: konnte es wĂ€hrend der ersten Lebenswochen noch leicht in seiner Wurfbox separiert werden, folgt es seiner Mutter jetzt meist auf Schritt und Tritt. Dies zur Freude der Zoobesucher, die das weibliche Leopardenkind nun regelmĂ€ĂŸig im Gehege beobachten können, doch zum Ärger seiner menschlichen Betreuer; denn der Nachwuchs sollte gegen tĂŒckische Krankheiten wie Katzenseuche und Katzenschnupfen gut immunisiert werden. Anders als ein Schnupfen beim Menschen sind die genannten Viruserkrankungen fĂŒr die Raubtiere doch sehr viel bedrohlicher. Gefahr allerdings besteht fĂŒr das Persische LeopardenmĂ€dchen, das den Rufnamen "Shiva" trĂ€gt, nicht wirklich, eine erste Impfung im Alter von 8 Wochen, hat das Tier bereits wohlbehalten hinter sich gebracht. Jetzt, im Alter von 12 Wochen, ist nur noch die komplettierende Auffrischungsimpfung fĂ€llig und dies wird in den nĂ€chsten Tagen bestimmt auch gelingen.

Insgesamt ist "Shiva" das fĂŒnfte in Berlin heranwachsende Kind seiner elfjĂ€hrigen Mutter "Eriwan", die bereits 2006, 2008 und 2011 Jungtiere erfolgreich aufgezogen hatte. Vater "Haakon" hat bereits sein sechzehntes Lebensjahr erreicht, was fĂŒr Großkatzen schon recht beachtlich ist.

Das ehemals riesige Verbreitungsgebiet des Leoparden erstreckte sich von SĂŒdafrika bis in den Osten Russlands. Entsprechend zahlreich sind auch die zu unterscheidenden Unterarten. Die im Zoo gepflegte zentralasiatische Unterart ist hauptsĂ€chlich im Iran (ca. 700 Individuen), daneben aber auch mit kleinen Restpopulationen in Afghanistan, Turkmenistan sowie im Kaukasus beheimatet. Die derzeit grĂ¶ĂŸte Bedrohung fĂŒr die im Freiland lebenden Leoparden, ist die Fragmentierung des Restbestandes in viele voneinander getrennte Kleingruppen mit damit einhergehender Fortpflanzungsminderung. SelbstverstĂ€ndlich stellen aber auch Folgen kriegerischer Auseinandersetzungen - wie etwa Landminen und dergleichen - und die Dezimierung möglicher Beutetiere eine große Gefahr fĂŒr die Tiere dar.

In Zoologischen Einrichtungen werden weltweit etwa 100 Persische Leoparden gehalten. Die europĂ€ische Erhaltungszucht wird vom Allwetterzoo in MĂŒnster koordiniert. Die Zucht dieser Leopardenform ist sehr erstrebenswert, um dem Sinken des Bestandes in Menschenobhut langfristig entgegenzuwirken.

Foto: Carlos Frey
(09.10.2013, 08:40)
Oliver MĂŒller:   @Michael Mettler:

Das stimmt natĂŒrlich. Es ging mir vor allem um den FlĂ€chengewinn, der durch eine andere Absperrung möglich wĂ€re. Also meinetwegen auch Gitter mit kurzen verglasten Abschnitten.

@Holger Wientjes:

Ich denke nicht, dass zoogehege zu groß sein können. Davon abgesehen könnte man die Löwen- und Tigeranlagen tauschen, da m. E. De Löwenanlage eine grĂ¶ĂŸere GesamtflĂ€che hat.
(03.10.2013, 10:58)
Michael Mettler:   @Oliver MĂŒller: Warum eigentlich "komplett verglasen"? Damit - um WolfDreis Kommentar noch etwas zu erweitern - noch mehr FlĂ€che verkratzt und beschmiert werden kann, wahlweise beschlĂ€gt oder in der Sonne spiegelt und Arbeitszeit der Pfleger zwecks Putzens bindet? Abgesehen davon frage ich mich auch, ob bei solchen "Freilandterrarien" mal jemand an die Blendwirkung auf die Gehegebewohner bei entsprechendem Sonneneinfall denkt...

Wenn schon GrĂ€ben entfallen oder auf kurze Abschnitte reduziert werden sollten, gĂ€be es als Alternative immer noch das gute alte Gitter. Dunkel gestrichen/beschichtet erlaubt es einen guten Durchblick und glĂ€nzt nicht in der Sonne, man kann es stellenweise beranken lassen und es lĂ€sst Luft und GerĂŒche durch (wobei letztere gerade auch fĂŒr die Tiere interessant sein dĂŒrften). FĂŒr das beliebte "Hautnah-Erlebnis" reichen auch kurze Glasfronten (ich denke da an sowas wie die Nische bei den weißen Wölfen), da muss man nicht gleich eine ganze großflĂ€chige Anlage einglasen.
(03.10.2013, 09:14)
Holger Wientjes:   Der Zoo, genauer gesagt das Aquarium, bekommt zur Abwechslung auch mal wieder einen interessanten Neuzugang. Dvur Kralove hat 0,5 Gangesgavialweibchen aus Indien importiert, von denen drei in Berlin eingestellt werden bzw. momentan wohl schon sind.
(03.10.2013, 08:38)
Gudrun Bardowicks:   Vielleicht könnte man sie ja neben den Gelbbrustkapuzinern unterbringen. Dort sind zumindest 2 oder sogar 3 Affenvolieren vorhanden, die bei meinem letzten Besuch im Juli aber beide mit Kapuzinern besetzt waren.
(02.10.2013, 22:39)
Holger Wientjes:   @Oliver MĂŒller: Mehr Platz kann nie schaden. Aber die Löwenanlage ist auch mit Wassergraben schon sehr grosszĂŒgig bemessen. Da bedarf es sicher keines zusĂ€tzlichen Landgewinns.

@Sacha: Gute Frage ! Ich wĂŒsste im Moment auch keine Anlage/Haus wo sie in der Schau hinpassen könnten.
(02.10.2013, 22:06)
Sacha:   @Holger Wientjes: Interessante News. Allerdings frage ich mich, wo die BrĂŒllaffen im TP Berlin untergebracht werden sollen. Im Niederaffenhaus sind doch alle Gehege besetzt, oder irre ich mich da? Und ansonsten scheint mir weder das AB-Haus noch DickhĂ€uter- oder Krokodilhaus möglich bzw. geeignet.
(02.10.2013, 21:52)
Oliver MĂŒller:   @WolfDrei:

Über die Scheiben habe ich mich letzte Woche auch gewundert, aber ich vermute, sie sind fĂŒr Rollstuhlfahrer gedacht oder fĂŒr Kinder (damit sie keiner auf die Mauer setzt :-). Sinnvoll wĂ€re es m. E., die Löwen- und Tigeranlage komplett zu verglasen, die riesigen nutzlosen WassergrĂ€ben zu beseitigen (Löwen) bzw. Verkleinern (Tiger) und damit den Tieren mehr Platz zu geben.
(02.10.2013, 20:52)
WolfDrei:   Nach ca 2 Monaten ein Besuch bei Sonnenschein:Fazit - "im Westen nichts Neues".
Imposant allerdings der Waldrenhirsch nach dem Fegen. Er wurde ĂŒbrigens aus Magdeburg im Austausch ĂŒbernommen. Und Geld mĂŒssen sie dort haben! Wieder wurden 2 völlig unnötige Scheiben in die Betonwand der Tigerfreianlage integriert: Gewinn: ca 50 cm NĂ€he mit dem Übel, daß die Scheiben beschlagen können (heute morgens bei den BĂ€ren bei der Wetterlage ca 70 %) bzw. zerkratzt werden können. Und mit dem Fotografieren wird's auch schwieriger.
(02.10.2013, 19:53)
Holger Wientjes:   Und ein neuer interessanter Neuzugang ist anscheinend auch fĂŒr den TP vorgesehen: Aus Köln kommen wohl 1,2 Rote BrĂŒllaffen.
(30.09.2013, 09:57)
Michael Mettler:   @Karsten: Ja, es ist schon auffallend, dass die spektakulĂ€ren Berliner SĂ€uger-ZugĂ€nge der letzten Jahre immer im Tierpark landeten oder zumindest dort eine "Ehrenrunde" drehten (Baird-Tapir, Waldrentier), bevor sie in den Zoo ĂŒbersiedelten.
(29.09.2013, 21:22)
Holger Wientjes:   Im Antilopenhaus leben zur Zeit auch Nachwuchstiere der Nyalas.
(29.09.2013, 13:55)
Jan Beensen:   Welche 4 Antilopenarten sind denn im Giraffen/Antilopenhaus zu finden?
Da sind doch bloß die beiden Wasserbockarten und die Sitatungas drin...
(29.09.2013, 11:28)
Karsten Vick:   Sieht so aus, als könnte ich im nĂ€chsten FrĂŒhjahr nach 11 Jahren mal wieder eine SĂ€ugetier-Erstsichtung im Berliner Zoo erwarten...
(28.09.2013, 22:27)
WolfDrei:   Im Tierpark werden 2 Waldmurmeltiere fĂŒr den Zoo "zwischengelagert". Anbei 1 Tier im Zoo Prag vom September
(28.09.2013, 19:30)
Klaus SchĂŒling:   UnterstĂŒtzung gesucht

Wir schaffen es nicht mehr, die große Anzahl der eintreffenden Pressemeldungen zeitnah ins Forum zu ĂŒbernehmen, daher:

Wer sich vorstellen könnte, das Einstellen von Pressemeldungen aus Berlin in das Forum zeitnah zu ĂŒbernehmen, möge sich bitte bei mir per E-Mail (mail@schueling.de) oder telefonisch (0251 311523) in Verbindung setzen.
(27.09.2013, 21:07)
Zoo Berlin:   Sitatunga-Nachwuchs am Antilopenhaus des Berliner Zoos

Das im Jahr 1872 erbaute Ă€lteste Tierhaus des Berliner Zoos beherbergt neben den blickfangenden Giraffen derzeit noch vier Antilopenarten. Eine davon sind die Sitatungas, Sumpfantilopen aus dem westzentralen Afrika. Hier leben die weiß gestreiften Paarhufer, von denen nur die Böcke ein gewundenes Gehörn tragen, stets in WassernĂ€he. Ihre langen, Ă€ußerst spreizenbaren Klauen verhindern das Einsinken in morastigem Untergrund und im Bedarfsfall können die Antilopen auch gut schwimmen und sogar untertauchen. Dieser FĂ€higkeit Rechnung tragend werden sie auch als Wasserkudus bezeichnet. Auf der Anlage am Antilopenhaus ist ihnen das Tauchen nicht möglich, doch halten sie sich auch dort gerne am oder sogar im flachen Wasserbecken auf.
Am auffĂ€lligsten ist derzeit ein immer noch sehr klein erscheinendes Jungtier, das am 2. September geboren wurde. Der Winzling scheint das Wasserbecken noch mehr zu lieben als die meisten anderen Herdenmitglieder. Auf der grĂŒnen Anlage leben neben dem Letztgeborenen noch ein weiteres am 18. Juni geborenes Jungtier, ein geschlechtsreifer Bock sowie neun ausgewachsene Weibchen.
Seit 1999 werden die westafrikanischen Sitatungas in einem EuropĂ€ischen Zuchtbuch erfasst, das vom Kölner Zoo gefĂŒhrt wird gefĂŒhrt.

Foto: Carlos Frey
(27.09.2013, 13:57)
Zoo Berlin:   Neuer Serau-Bock als Zuchtleihgabe eingetroffen!

Als vor vier Jahren das ZuchtmĂ€nnchen des Berliner Serau-Bestandes starb, schwanden Monat fĂŒr Monat die Hoffnungen, die Ă€ußerst seltene japanische Tierart auf dem europĂ€ischen Kontinent zu erhalten. Es ließ sich fĂŒr die verbleibenden zwei Weibchen, „Akita“ (geb. 1998) und Izumi (geb. 2006), kein Partner finden und die Zucht kam auch in den wenigen anderen Haltungen auf dem Kontinent zum Erliegen.

Nun keimt in Berlin wieder Hoffnung auf; denn aus dem Zoo in Magdeburg konnte das einzige in Europa verfĂŒgbare MĂ€nnchen bis zum Dezember, dem Ende der Deckperiode, ausgeliehen werden. Der Magdeburger Zoo hatte den heute dreijĂ€hrigen Bock „Saki“ 2012 aus Los Angeles importiert. Dass er zeugungsfĂ€hig ist, konnte er mit seiner Partnerin in Magdeburg bereits beweisen. Doch leider verliefen deren TrĂ€chtigkeiten bislang unglĂŒcklich.

Im Berliner Zoo wurde „Saki“ sogleich mit „Izumi“, dem letzten hier geborenen Serauweibchen, vergesellschaftet. Beide verstehen sich bestens.

Japanische Seraus werden seit 1986 im Berliner Zoo gehalten. Die erste erfolgreiche Aufzucht gelang 1997. Nicht nur in Zoologischen GĂ€rten sind sie eine RaritĂ€t. Auch in ihrer Heimat hat man die Tiere seit 1955 unter Schutz gestellt, um die Tierart, deren BestĂ€nde sich seitdem erholt haben, fĂŒr die Nachwelt zu erhalten. Die der Ziegenverwandtschaft zuzuordnenden Seraus werden wegen ihres dichten, im Winter langen Fells auch als WollhaargĂ€msen bezeichnet. Ganz nahe verwandt mit der eigentlichen GĂ€mse, die ihrerseits sehr viel geselliger ist, sind sie allerdings nicht.
(24.09.2013, 16:16)
Zoo Berlin:   Jungtier bei den Ozelots im Berliner Zoo!

Kleinkatzenkinder sind, sobald sie sich zeigen, immer Publikumslieblinge. Doch eben dies ist selten der Fall, wenn es sich um die jĂŒngsten der Kleinen handelt. ZunĂ€chst noch blind hocken sie versteckt in einer Wurf- beziehungsweise Schlafbox und spĂ€ter sind sie zunĂ€chst ĂŒberwiegend nachts aktiv. Das ist schlecht fĂŒr die Zoobesucher aber eben katzentypisch.
So musste der am 16. Juli geborene Ozelot bis zu seiner offiziellen Meldung erst 8 Wochen alt werden. Jetzt aber steigt von Tag zu Tag die Wahrscheinlichkeit, den jungen Kater als Zoobesucher vor die Augen zu bekommen. Gleiches gilt fĂŒr seine neunjĂ€hrige Mutter die seit 2008 in Berlin mit einem Zuchtpartner verpaart wurde. FĂŒrsorglich hatte auch sie oft verborgen bei ihrem Jungtier gelegen. Dies hatte eine Tierpatin und Zoofreundin schon veranlasst nachzufragen, ob die Ozelots vielleicht abgegeben wurden. Denn auch der Vater, ein Ă€ltere Kater, bewohnt derzeit eine Nachbarunterkunft, da er keine Aufzuchtaufgaben ĂŒbernehmen muss. Die Erleichterung der Zoofreundin war groß, als sie den Grund des Versteckens erfuhr.
Die sĂŒdamerikanischen BestĂ€nde des Ozelots schrumpften bis zum Jahr 1989 – als der Ozelot 1989 in den Anhang I des internationalen Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen (CITES) aufgenommen wurde – stetig. Wegen seines besonders schön gefleckten Fells, dessen Zeichnung an die eines kleinen Jaguars erinnert, wurde er bis dahin stark bejagt. Erst durch diese und weitere lokale Schutzmaßnahmen konnte die negative Entwicklung gebremst werden. Zugute kam der Art auch ihr weites Verbreitungsgebiet, das sich von den sĂŒdlichen Vereinigten Staaten ĂŒber viele LĂ€nder bis ins nördliche Argentinien erstreckt.
Nicht ĂŒberall gelingt die Zucht des Ozelots, der etwa in einem Duzend deutscher Zoos gehalten wird, so gut wie in Berlin.

Foto: Carlos Frey
(23.09.2013, 09:40)
Jan Jakobi:   Die Entscheidung ist gefallen:

Der MĂŒnchner Tierpark-Direktor Herr Knieriem wird neuer Direktor in Berlin!

Er ist kein Unbekannter, denn vor seiner MĂŒnchner Zeit war er Zootierarzt und stellvertretender Zoodirektor im Zoo Hannover.

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article120188815/Berlin-hat-einen-neuen-Zoo-und-Tierpark-Chef.html
(19.09.2013, 17:40)
Klaus SchĂŒling:   UnterstĂŒtzung gesucht

Wir schaffen es nicht mehr, die große Anzahl der eintreffenden Pressemeldungen zeitnah ins Forum zu ĂŒbernehmen, daher:

Wer sich vorstellen könnte, das Einstellen von Pressemeldungen aus Berlin in das Forum zeitnah zu ĂŒbernehmen, möge sich bitte bei mir per E-Mail (mail@schueling.de) oder telefonisch (0251 311523) in Verbindung setzen.

(19.09.2013, 10:33)
Jan Beensen:   Auf dem Bild zur Flamingopressemeldung sind drei Alttiere zu sehen - einer davon hat einen vollstĂ€ndig roten Schnabel zu sehen.
Das habe ich bei Zwergflamingos noch nie gesehen - ist das etwas besonderes oder mir bloß nie aufgefallen?
(04.09.2013, 18:43)
Zoo Berlin:   Seltener Affennachwuchs im Nachttierhaus!

Noch muss das jĂŒngste Nachtaffenkind „genderneutral“ vorgestellt werden – und das ist dem Zeitgeist folgend sogar Ă€ußerst begrĂŒĂŸenswert. Nicht als Macho 007, sondern als 0,0,1 wird das am dritten Juni geborene Äffchen derzeit noch in den Zoostatistiken gefĂŒhrt. Das liegt bislang allein daran, dass man das Affenkleinkind noch nicht in die Hand genommen hat, um ihm unnötigen Stress zu ersparen. Zwar wirkt das Jungtier aus Sicht der Besucher schon recht selbstĂ€ndig, wenn es im GeĂ€st seines monddunklen Geheges herumklettert, doch sobald etwas Unerwartetes geschieht, flĂŒchtet sich der Nachwuchs umgehend auf den RĂŒcken seines Vaters, der momentan die Funktion des HauptbeschĂŒtzer ĂŒbernommen hat. FĂŒrchten muss sich das JĂŒngste allerdings tatsĂ€chlich vor Niemandem; denn selbst bei einem Fall auf den Boden bestĂŒnde keine Gefahr. Hier hatten sich vor der Geburt des Nachtaffen noch WeißborstengĂŒrteltiere getummelt, die aber sicherheitshalber kurzzeitig ins Exil umziehen mussten. Vor ihnen wĂ€re ein wehrloser, zu Boden gefallener Miniaffe seines Lebens nicht ganz sicher. So aber kann der diesjĂ€hrige Nachtaffennachwuchs – selbst in absturzgefĂ€hrdeten Situationen – gefahrlos mit seinem weiblichen Geschwister des letzten Jahres spielen.
Bolivianische Nachtaffen, die man deutschlandweit nur noch im Zoo von SaarbrĂŒcken beobachten kann, zĂ€hlen in ihrer sĂŒdamerikanischen Heimat nicht zu den bedrohten Tieren. Allerdings wird man die rein nachtaktiven Primaten mit den großen lichtstarken Augen auch dort als Tourist nur schwer zu Gesicht bekommen.
Die relativ kleinen Herrentiere haben einen runden Kopf mit kleinen Ohren, die im dichten, weichen Fell fast verborgen sind. Die ĂŒberwiegend fruchtfressenden Baumbewohner leben natĂŒrlicherweise in Kleinfamilien, bestehend aus Elterntieren und ihrem gemeinsamen Nachwuchs. Im Berliner Zoo werden sie seit 2009 regelmĂ€ĂŸig vermehrt.

Foto: Carlos Frey
(04.09.2013, 13:23)
Zoo Berlin:   Seltener Schlupf eines Zwergflamingos im Berliner Zoo!

„Ich schaute ĂŒber den weiten Mensalehsee hinweg auf Tausende von Vögeln, buchstĂ€blich auf Hunderttausende. Das Auge aber blieb haften auf einer endlos langen Feuerlinie von wunderbarer, unbeschreiblicher Pracht. Das Sonnenlicht spielte mit den blendend weiß und rosarot gefiederten Tieren, die sie bildeten, und herrliche Farben wurden lebendig.“ So beschreibt Alfred E. Brehm (1829-1884) der Herausgeber von Brehms Tierleben einst seine Begegnung mit Zwergflamingos in Afrika.
Ganz so kann es in einem Zoo nie sein, doch Flamingos mĂŒssen in möglichst großen Gruppen gehalten werden. Je mehr von den geselligen aber auch zĂ€nkischen Vögeln auf engem Raum beisammen stehen, desto eher geling ihre Zucht.
Im Berliner Zoo sind es 31 Zwergflamingos, die in einer recht kleinen Voliere an der Fasanerie im zweiten Jahr in Folge Nachwuchs aufziehen. Jahrelang hatten dieselben Tiere an anderer, gerĂ€umigerer Stelle gestanden, nie aber mit einem Bruterfolg aufwarten können. Erst als sie in die direkte Nachbarschaft von Anden- und Jamesflamingos zogen, ließen sie sich von diesen zur Brut animieren. Nachdem im letzten Jahr drei Jungvögel aufwuchsen, kommt in diesem Jahr ein weiterer hinzu.
Dem am 3. August geschlĂŒpften KĂŒken fehlt noch einiges von den charakteristischen Eigenschaften eines Flamingos. In seinem grauen Dunenkleid stolziert es noch relativ unbeholfen seien Eltern hinterher, um sie ab und zu nach Nahrung anzubetteln. Diese besteht aus einem blutfarbigen Kropfsekret, in dem sich Pigmentanteile befinde, die spĂ€ter die rosa FĂ€rbung des Erwachsenengefieders bewirken. Der Farbstoff wird aber zunĂ€chst in der Leber des KĂŒkens gespeichert. Auch hinsichtlich der Schnabelform unterscheidet sich der Jungvogel noch deutlich von seinen Eltern. Sein anfangs rosa, spĂ€ter schwarzer Schnabel ist noch relativ gerade. Erst beim Heranwachsen wird er in der Mitte nach unten abknicken, sodass der Oberschnabel spĂ€ter zum funktionellen Unterschnabel wird. Erst dadurch wird der kleine Flamingo in die Lage versetzt, wie die Altvögel Nahrungsorganismen aus dem Wasser zu filtern: kleine Krebse und Kieselalgen, die ebenfalls FarbtrĂ€ger sind.
Die Zucht von Zwergflamingos gelingt nicht in vielen Zoologischen GĂ€rten. Erst 1993 sorgte der Tierpark Berlin fĂŒr die europĂ€ische Erstzucht.

Foto: Carlos Frey
(27.08.2013, 15:20)
Zoo Berlin:   Nachwuchs in der australischen Freiflughalle des Vogelhauses -
Nachwuchs bei den Soldatenkiebitzen im Zoo Berlin

Kiebitze, in unterschiedlichen Arten weltweit verbreitet, werden seit jeher im Vogelbestand des Berliner Zoos gehalten. Soldatenkiebitze oder Lappenkiebitze leben an Fluß- und Seeufern Australiens, Neuguineas und Neuseelands. Sie ernĂ€hren sich dort von Insektenlarven, Spinnen und Pflanzensamen. Unsere Neuguinea - Soldatenkiebitze stammen aus der Nachzucht des Kölner Zoos.
Bereits kurz nach dem Bezug ihres Lebensraumes in der Australienfreiflughalle im neuen Vogelhaus bemerkten die Pfleger eine erhöhte TerritorialitĂ€t der Kiebitze, die auf ein anstehendes BrutgeschĂ€ft schließen ließ.
Innerhalb weniger Tage suchten beide Vögel kleine Steinchen und Kiesel zusammen und bauten daraus am Ufer des kleinen Teiches ein typisches Nest. Drei gesprenkelte Eier, die zwischen den Steinchen gut getarnt kaum auffallen, wurden im Abstand von jeweils zwei Tagen gelegt. WĂ€hrend der erste Jungvogel am 28. Juli schlĂŒpfte, folgte ein zweiter Jungvogel am 1. August. Als NestflĂŒchter laufen die Jungvögel bereits kurz nach dem Schlupf - sorgsam von ihren Eltern behĂŒtet – umher.
Aufmerksame Besucher können die kleine Familie in der Australienhalle bei der tÀglichen Futtersuche beobachten.

Foto: Carlos Frey
(09.08.2013, 15:44)
Zoo Berlin:   Vier Hörner und gut gepanzert – VierhornkĂ€fer im Zoo-Aquarium Berlin

Im Insektarium sind seit kurzem doch recht eigentĂŒmliche KĂ€fer aus SĂŒdostasien zu bestaunen. Im VerhĂ€ltnis zur KörpergrĂ¶ĂŸe trĂ€gt der mĂ€nnliche VierhornkĂ€fer (Chalcosoma caucasus) 2 sehr große und 2 kleine Hörner auf dem Kopf, die ausschließlich zur Verteidigung des Reviers gegen Rivalen der gleichen Art genutzt werden. Die Weibchen hingegen sind hornlos und leben meist versteckt. Schon lange gelingt es auch Privathaltern diese Tiere zu zĂŒchten. Allerdings verbringt die Larve mehrere Jahre unter der Erde und ernĂ€hrt sich vom morschen Holz, wĂ€hrend sich die ca. 6 - 8 cm großen erwachsenen Tiere im Aquarium hauptsĂ€chlich von ĂŒberreifen Bananen ernĂ€hren. Trotz ihrer GrĂ¶ĂŸe sind diese KĂ€fer flugfĂ€hig und besitzen eine FlĂŒgelspannweite von ca. 15 – 20 cm. Die Lebenserwartung der ausgewachsenen KĂ€fer ist allerdings mit nur wenigen Monaten doch recht kurz.

Foto: Carlos Frey
(06.08.2013, 14:04)
WolfDrei:   Meine letzte Sichtung eines Moschustieres dĂŒrfte vor 7-8 Jahren im Winter mit viel Schnee gewesen sein. Damals stand im Vordergrund noch ein im Winter die BlĂ€tter abwerfender Busch. hinter dem das Tier lag. Meine Besuche liegen in der Regel zwischen 9 und 13 Uhr.
(05.08.2013, 13:20)
Michael Mettler:   @Liz: Das Tier auf deinem Foto ist allerdings ein Wasserreh...
(05.08.2013, 13:07)
Liz Thieme:   Ich hatte mit den Moschustieren eigentlich immer recht viel GlĂŒck. Bei meinem letzten Besuch im Oktober konnte ich das Paar in Ruhe beobachten und fotografieren. Sie waren sehr ruhig und nutzten die ganze Anlage. Wie es derzeit aussieht, keine Ahnung.
(05.08.2013, 12:50)
zollifreund:   nachdem ich im Zoo Berlin bisher bei noch keinem Besuch weder ein SeebĂ€r noch das Moschustier gesehen habe, mal die Frage - gibt es diese ĂŒberhaupt? bei den SeebĂ€ren sieht auch das Becken so aus, als wenn das Wasser seit Wochen nicht gewechselt wurde...

dann noch meine Meinung zum neuen Vogelhaus: gerade die begehbaren Anlagen gefallen mir sehr gut, aber dass man dieses vollverzinkte Volierengitter ausgewĂ€hlt hat - unglaublich. Die Besucher gehen doch in den Zoo um Tiere zu sehen!Bei Sonnenschein blenden einem die Außenvolieren doch gewaltig ( ganz zu schweigen, dass man fotografieren fast komplett vergessen kann). Dabei gibt es nur 5m entfernt in der Fasanier das Beispiel, dass man auch schwarze GitterstĂ€be benutzten kann, bei denen man gut sehen und fotografieren kann.
( Ganz zu schweigen davon, dass ich mir bei einem Neubau dieser GrĂ¶ĂŸen- und Preisklasse eher transparentes Gitter erwartet hĂ€tte Ă€hnlich denen in der USA( siehe dazu meinen Beitrag im Thread "Zoos in den USA" vor ca. 2 Monaten).
(03.08.2013, 19:22)
Zoo Berlin:   Vier subarktische Eulenkinder erlernen das Fliegen

Als Mensch möchte man bei den derzeit herrschenden Höchsttemperaturen in keinem noch zusÀtzlich wÀrmenden Daunenschlafsack stecken. Doch als Eulenkind kann man sich nicht so einfach von seinem Dunengefieder trennen und so hocken vier junge BartkÀuze scheinbar zu warm gekleidet in einer Eulenvoliere am Greifvogelfelsen des Berliner Zoos.
GeschlĂŒpft waren die Geschwister bereits am 26. Mai. Damals waren sie nur etwa 40 g schwer und in ihrem schĂŒtteren Eidunenkleid noch sehr wĂ€rmebedĂŒrftig. Nach Eulenart hatten die Nestlinge als regelrechte „Fress-Maschinchen“ in den nĂ€chsten Wochen ordentlich an Masse zugelegt. Junge BartkĂ€uze vertilgen tĂ€glich etwa 40% ihres eigenen Körpergewichts an Nahrung.
Im Alter von vier Wochen, zu einem Zeitpunkt als sie noch vollkommen fluguntĂŒchtig waren, hatten die Eulenkinder die BrutstĂ€tte verlassen. In der Folgezeit mussten die als Ästlinge bezeichneten Jungvögel sich kletternd fortbewegen, wobei sie Krallen und Schnabel nutzen lernten. Erst mit der Entwicklung des Großgefieders folgten allmĂ€hlich erste Flugmanöver.
Etwa drei Monate wird es allerdings noch dauern, bis die Jungvögel vollkommen selbstĂ€ndig sein werden. Momentan sind sie noch auf ihre Eltern angewiesen, die mit einer FlĂŒgelspannweite von knapp 1,5 m zu den beeindruckend großen Eulenvertretern gehören. Die natĂŒrliche Heimat der grauen, fast uhugroßen NachtjĂ€ger sind die Landstriche rund um den Polarkreis. Hier benötigen die BartkĂ€uze fĂŒr die Beutejagd dichte Misch- oder NadelwĂ€lder mit angrenzenden offenen KahlflĂ€chen, Mooren oder Lichtungen.

Foto: Carlos Frey
(29.07.2013, 11:57)
Zoo Berlin:   Sommer im Zoo: Blessbockgeburt unter freiem Himmel

Vor den Augen von Besuchern und inmitten aller Bewohner der Afrika-Savanne wurde am Freitag, dem 12. Juli, gegen 16.00 Uhr ein Blessbock auf dem ZooerweiterungsgelĂ€nde geboren. Schon kurz darauf stand das hellbraun gefĂ€rbte Kalb auf eigenen Beinen und musste sich in schĂŒtzender NĂ€he von Mutter „Doris“ und Vater „Bodo“ bereits zwischen Großen Kudus, Springböcken und Straußen behaupten. Wenn die Mitbewohner dem jĂŒngsten Antilopenkind zu nahe kommen, versucht der Vater, sie mit seinen spitzen, leierförmig gebogenen Hörnern zu vertreiben. Dann kommt es auch gelegentlich zu kleineren Horngefechten, die von den Blessböcken auf den Handwurzelgelenken „kniend“ ausgetragen werden. Zuweilen stellen sich jetzt sogar die zierlichen Springbock-MĂ€nnchen dem Gefecht, was aber ĂŒberwiegend aus Imponierattacken besteht, die kurz vor der BerĂŒhrung abgebrochen werden.
Damit im Zuge der vorĂŒbergehenden Unruhe auf der Anlage kein Tier Schaden nimmt, wurde aber sicherheitshalber der einjĂ€hrige Bruder des diesjĂ€hrigen Jungtieres von seinen Eltern getrennt. Dies entspricht auch der natĂŒrlichen Situation, in der die Weibchen teils in geselligen Kleingruppen leben, die MĂ€nnchen nach der Geschlechtsreife jedoch eigene Territorien beanspruchen. Ein Vater duldet demnach seine Söhne nur eine Zeitlang in seiner unmittelbaren NĂ€he. Da es sich bei dem Letztgeborenen um ein kleines Weibchen handelt, wird das tierpflegerische Management mit ihm spĂ€ter einfacher sein.
GrundsĂ€tzlich gilt, dass die MĂ€nnchen vieler Kuhantilopen, zu denen auch die Blessböcke zĂ€hlen, nicht immer umgĂ€nglich sind. In diesem Kontext betrachtet ist „Bodo“ noch ein sehr friedfertiger Blessbockmann.
Ihren Namen verdanken die ĂŒberwiegend dunkelbraun gefĂ€rbten Antilopen der weißen Stirnblesse. Ebenfalls weiß sind Bauch und Beine.
Ihr Vorkommen ist auf SĂŒdafrika begrenzt, wo sie vor geraumer Zeit durch exzessive Bejagung schon dicht vor der Ausrottung standen. Heute werden ihre BestĂ€nde wieder auf etwa 240.000 Individuen geschĂ€tzt, von denen allerding 97% auf privatem Farmland leben.
Europaweit werden in etwa 40 zoologischen Einrichtungen knapp 170 Blessböcke gepflegt, deren Daten in einem europÀischen Zuchtbuch registriert sind.

Foto: Carlos Frey
(16.07.2013, 14:36)
Michael Mettler:   Hm, habe ich jetzt auch gemacht - dass die Bezeichnung Schwarzkappensittich auch noch fĂŒr einen ganz anderen Vogel benutzt wird, hatte ich auch nicht auf dem Schirm. Da folgt die ZTL der Nomenklatur im Handbook of the Birds of the World nicht ganz konsequent, denn dort wird der Hooded als Collettsittich gefĂŒhrt, vermutlich um die Doppelnutzung von "Schwarzkappensittich" zu vermeiden.
(15.07.2013, 10:17)
Regina Nieke:   @Michael Mettler: Danke fĂŒr die AufklĂ€rung! :-) Zur ErklĂ€rung: Ich hatte nur "Schwarzkappensittich" bei der ZTL eingegeben und einen anders aussehenden Vogel (nebst anderer lat. Bezeichnung) gefunden und dann nochmal den lateinischen Namen dort eingegeben und das richtige Bild nebst "Hooded" entdeckt.
(15.07.2013, 09:48)
Michael Mettler:   @Regina Nieke: Schwarzkappensittich und Hooded-Sittich sind zwei Bezeichnungen fĂŒr die selbe Tierart. Wobei letztere Bezeichnung nichts weiter ist als eine ziemlich bescheuerte Eindeutschung des englischen "Hooded parrot", was wiederum "Papagei mit Kappe" bedeutet.
(15.07.2013, 09:15)
Regina Nieke:   Bei meinem Besuch am Samstag hab ich neue Bewohner im Vogelhaus gesehen. Laut Schild (deutsche Bezeichnung) sollen es Schwarzkappensittiche sein. TatsĂ€chlich handelt es sich aber um Hooded-Sittiche, wie auch die lateinische Bezeichnung am Schild zeigt. Gesehen habe ich 1,2 Tiere.
Außerdem gab es Anfang Juni 5-fachen Wasserschweinnachwuchs. Wohl nur ein oder zwei Tage vor meinem Besuch gab es Bleßbocknachwuchs (die schon getrocknete Nabelschnur hing noch dran).
(15.07.2013, 08:26)
WolfDrei:   Sicher nicht - da hilft, zumindest bei den Außenanlagen, nur die Berliner Luft. Innen? Übrigens waren 2-3 Außenanlagen leicht besprĂŒht, damit angerauht.
Oh, pardon, wie hab ich denn Schwarzstorch geschrieben!
(08.07.2013, 20:49)
Michael Mettler:   @WolfDrei: "...bei der noch glĂ€nzenden Verdrahtung..." - ob sich daran wirklich etwas Ă€ndern wird...? Dunkel gestrichen (und damit durchsichtiger) wird das Gitter doch wohl kaum noch werden, wenn schon die Vögel eingezogen sind.
(08.07.2013, 18:45)
WolfDrei:   Heute nun mein "Jungfernbesuch" im Vogelhaus, allerdings, wie immer, zunĂ€chst das Nachttierhaus. Zum GlĂŒck war das gedimmte Arbeits-Licht ca 20 Minuten an. so dass mir mit 32 00 ASA ohne Blitz einige gute Fingertieraufnahmen gelangen (Ausschuß ca 60% ). Das Vogelhaus macht einen netten Eindruck, ist bezĂŒglich Bepflanzung und Artenanzahl entwicklungsfĂ€hig. Dem Fotografen macht natĂŒrlich bei der gegenwĂ€rtigen Sonne das Fotografieren bei der noch hochglĂ€nzenden Chromstahl-Verdrahtung Probleme - irgendwie gibt's immer Reflexionen, in der Sonnen-abgewandten Seite machtÂŽs keine Probleme - es sei denn, der Hintergrund ist beschienen (gegenwĂ€rtig sehr hell). Muß man halt fleißig mit der AEL-Taste spielen, um nicht Silhouetten zu produzieren.
Baugeschehen: im Prinzip sind die BĂ€renanlagen fertig, das Gras steht 15 cm. Offensichtlich wird am Affenhaus die Anlage fĂŒr Mandrills und BĂ€renmakaken ebenfalls verglast, die Absperrmauer ist verschwunden, der Graben zugeschĂŒttet.
Nachwuchs(wenn nicht schon genannt): 1 Pudu (nicht gesehen); 2 Warzenschweine, 1 Rotducker (RĂ€tsel: wo ist der auf dem Bild?), 1 Rappenantiolope, 1 SĂ€bel., 2 Nyalas, diverse Strauße, 2 Schwartzstörche, NasenbĂ€ren, 2 Gaure
(08.07.2013, 18:24)
Zoo Berlin:   Aus der GiftkĂŒche der Natur – Klapperschlangen und Kupferköpfe vermehrten sich im Zoo-Aquarium Berlin

Giftschlangen ĂŒben auf den Menschen eine besondere, schauderhafte Faszination aus, da sie ihrer Beute mit einem gezielten Biss Gift einspritzen, um zu töten. Dabei diente es ursprĂŒnglich dazu, Kleintiere vorzuverdauen. Im Zoo-Aquarium Berlin hat sich die GiftkĂŒche der Natur jetzt betrĂ€chtlich erweitert – durch Nachwuchs.

Bei den Westlichen Diamantklapperschlangen (Crotalus atrox), nach der Heimat auch Texas-Klapperschlange genannt, wurden am 1. Mai 2013 drei Jungtiere geboren. Klapperschlangen sind lebendgebĂ€rend. Jungtiere kommen nach einer Tragezeit von etwa 170 Tagen auf die Welt. Schon zu diesem Zeitpunkt sind die Kleinen hoch giftig! Die FangzĂ€hne der Klapperschlange sind lang und zurĂŒckklappbar. Namensgebend fĂŒr die Erwachsenen ist eine Schwanzrassel zu Warnung. Dennoch – auf diese Art gehen die meisten BissunfĂ€lle in den USA zurĂŒck.

Bei den Trans-Pecos-Kupferköpfen (Agkistrodon contortrix pictigaster) schlĂ€ngeln sich fĂŒnf Jungschlangen seit dem 24.5.2013 durchs Terrarium. Auch der Kupferkopf ist eilebendgebĂ€rend, die Jungtiere messen schon bei der Geburt etwa 25 Zentimeter. Kupferköpfe sind nachtaktive Bewohner von Trockengebiete. Erwachsene Schlangen werden ĂŒber einen Meter lang.

Klapperschlangen und Kupferköpfe gehören zu den Grubenottern. An der Schnauze zwischen Auge und Nasenloch befindet sich das Grubenorgan, mit dem WÀrmestrahlung von Beute wahrgenommen werden kann! Man kommt ihnen also besser nicht zu nahe!

Foto: Carlos Frey
Junger Kupferkopf
(08.07.2013, 10:45)
Zoo Berlin:   Zwergeselgeburt zur Ferienzeit

„Gina“ kann ein Star werden, denn kaum ein Berliner Zootier fĂ€llt derzeit so auf wie das am 17. Juni geborene Zwergeselchen, steht es doch direkt vis-Ă -vis vom Eingang des gerade eröffneten neuen Vogelhauses, das viele Besucher magisch anzieht.
Und wenn auch die befiederten Kollegen fast allesamt bunter sind, erfreut das hellgraue Felltier ganz besonders. Neben seiner Mutter „Grisella“ und deren Schwester „Rosa“, die mit ihrem kaum hĂŒfthohen Stockmaß selbst auch schon sehr zierlich aussehen, wirkt das Zwergeselfohlen geradezu winzig. FĂŒr die achtjĂ€hrige „Grisella“ ist es bereits ihr zweites Fohlen. Sie ist eine liebevolle und in der Aufzucht erfahrene Stute.
Die sardischen Miniesel sind die kleinsten Einhufer der Erde. Noch heute leisten die genĂŒgsamen Nutztiere der Ă€rmeren Bevölkerung auf den Mittelmeerinseln wertvolle Dienste und im Berliner Streichelzoo erfreuen sie gerade jetzt, zur Ferienzeit, insbesondere die Stadtkinder. Allerdings ist die eigensinnige und oft störrische Pferdeverwandtschaft immer mit etwas Vorsicht anzufassen, denn im Gegensatz zu Schafen und Ziegen haben die Einhufer auch im Oberkiefer SchneidezĂ€hne, mit denen sie empfindlich kneifen können. Das gilt aber noch nicht fĂŒr „Gina“, eine Eselstute im SĂ€uglingsalter.

Foto: Carlos Frey
(03.07.2013, 10:17)
Regina Nieke:   @ Jesuthas Ajendra: In der alten Panda-Anlage lebt z.Z. die letzte MalaienbĂ€rin des Zoos...Die Anlage fĂŒr die BĂ€ren ist so gut wie fertig.FĂŒr mich sah es letzte Woche so aus, als wĂŒrde nur noch der neu gesĂ€te Rasen richtig anwachsen mĂŒssen, dann können die neuen anlagen genutzt werden.
(30.06.2013, 11:33)
Jesuthas Ajendra:   eine kurze Frage, die mir nach dem Lesen des neuen Tiergartens in den Sinn gekommen ist:
Was lebt denn zurzeit auf der alten Anlage von Bao Bao?
Und wurde nicht mal an den Anlagen fĂŒr TropenbĂ€ren gebaut?Gibt es da was neues?
(29.06.2013, 20:25)
Jolantha Belik:   Kigoma ist seit 27. Apri 2013 in Tallinn, siehe http://www.rhinos-in-europe.net/wp/2013/04/tallinn-kibibi-und-kigoma-im-neuen-zuhause/
(29.06.2013, 18:31)
Jan Jakobi:   Und hier das Spitzmaulnashorn in der hinteren, schlecht einsebaren Anlage.

Wer ist das?

"Kilaguni" ist es nicht.
Die hat ein gerade nach vorne gerichtetes Horn.

(29.06.2013, 17:37)
Jan Jakobi:   Weiß jemand wer dieses Nashorn ist?
(29.06.2013, 17:34)
Jan Jakobi:   @Jolantha:
Das habe ich in einem BONGO gelesen und "Kigoma" wurde erst dieses Jahr abgegeben.
Das steht erst im BONGO 45/2014 drin.

Anbei das junge, nach meiner Meinung mÀnnliche, Spitzmaulnashorn.
(29.06.2013, 17:32)
Jolantha Belik:   @Jan: Kito ist in Ebeltoft, DĂ€nemark.
(29.06.2013, 17:27)
Jan Jakobi:   Trotz meiner BONGO-BĂ€nde lĂ€sst sich nicht klĂ€ren wer der junge Bulle ist den ich sah.
"Kito" und "Kigoma" sind schon abgegeben.

Ein drittes Horn gab es bereits bei dem ersten Berliner Zuchtbullen "Mbololo". Sein Sohn "Tatu" hatte ebenfalls eins.

"Kumi" ist eine Tochter von "Tatu" und "Ine" (Vater "Mbololo" und Mutter "Ine"). Das Gen fĂŒr ein drittes Horn wurde weiter vererbt.

Im BONGO-Band 26/1996 gibt es einen Artikel namens "Was du ererbt von deinen VÀtern hast?". Da steht das bei den Töchtern von "Tatu", geb. 1994 und 1995, kein drittes Horn aufgetreten ist. Bei dem 1995 geborenen Kalb handelt es sich zufÀllig um "Kumi", jene die doch drei Hörner hat.
Die 1994 geborene "Tisa" hat kein drittes Horn, ich sah sie nur mit zwei Hörnern im Zoo Köln.
(29.06.2013, 16:19)
Jan Jakobi:   Ich war gestern im Zoo Berlin.
Dort sah ich ein Nashorn mit DREI Hörnern, siehe angehÀngtes Foto.
Es handelt sich vermutlich um "Kumi", die eine Tochter von "Ine" ist.

"Mbololo" und sein Sohn "Tatu" hatten schon drei Hörner, dass ist mir aus den BONGOs bekannt.

Nashornhaus 1:
"Ine" mit Kalb "Akili"

Nashornhaus 2:
"Kumi"
einen jungen Bullen und in einer schlecht einsebaren Anlage vermutlich "Jasper".

"Kilaguni" habe ich nicht gesehen, außerdem fehlt noch "Maburi".
"Kigoma" wurde vor ein paar Monaten abgegeben und ich meine "Kito" auch.


(27.06.2013, 14:59)
Zoo Berlin:   Sechsfacher Straußennachwuchs auf der Afrikaanlage des Berliner Zoos

Strauße sind Tiere der Superlative. Mit einer Scheitelhöhe von bis zu 2,70 m und einem Maximalgewicht von 150 kg sind sie die grĂ¶ĂŸten noch lebenden Vertreter der Vogelwelt. Allein ihr Auge ist mit einem Durchmesser von 5 cm etwa so groß wie ein HĂŒhnerei. Nur fliegen können die laufgewaltigen Bewohner offener Savannenlandschaften nicht.
Obgleich ihre Aufzucht keine Hexerei ist und sowohl in zoologischen GĂ€rten als auch in kommerziellen Straußenfarmen gelingt, verdienen die sechs frisch geschlĂŒpften StraußenkĂŒken im Berliner Zoo durchaus eine Pressemeldung. Die KĂŒken hatten sich zwischen dem 17. und 20. Juni aus ihren Eiern befreit und werden jetzt von ihrem Vater ĂŒber die große Freianlage gefĂŒhrt. Schon kurz vor dem SchlĂŒpfen nach etwa sechswöchiger BebrĂŒtungszeit hatten sich die Vögel mit StimmfĂŒhlungslauten koordiniert, um möglichst gleichzeitig die Eischale zu durchbrechen. FĂŒnf von ihnen gelang dies vortrefflich, als sie innerhalb von 48 Stunden die Eier verließen. Nur ein Jungvogel hatte sich etwas verspĂ€tet.
Dem Aussehen nach erinnern die kugelförmigen, frischlingsfarbenen SchlĂŒpflinge an zweibeinige Igel, da ihr fedriges Dunenkleid von kleinen stachelartigen Federspulen durchsetzt ist. Mit einem Schlupfgewicht von weniger als einem Kilogramm sind sie sogar noch leichter und kleiner als die ihnen auf der Freianlage begegnenden PerlhĂŒhner, die sich im Zoo ebenso wie Große Kudus, Bleß- und Sprinkböcke die GrasflĂ€che mit den SĂŒdafrikanischen Blauhalsstraußen teilen.
AusgebrĂŒtet wurden die sechs KĂŒken vornehmlich von ihrem Vater „Al“, der sich tagsĂŒber jedoch auch von seiner Lieblingshenne „Peggy“ hatte abwechseln lassen. WĂ€hrend die Vaterschaft eindeutig ist, kommen im Berliner Zoo noch die beiden eierlegenden Nebenhennen „Kelly“ und „Marcy“ als mögliche MĂŒtter der KĂŒken in Frage. Alles in allem eben „Eine schrecklich nette Familie“.

Foto: Carlos Frey
(26.06.2013, 14:23)
Zoo Berlin:   AmeisenbĂ€r-Nachwuchs im Berliner Zoo!

FĂŒnf Jahre nachdem erstmals ein Großer AmeisenbĂ€r im Berliner Zoo aufgezogen werden konnte, wĂ€chst wieder ein lebensstarkes Jungtier heran. Das am 26. Mai geborene Weibchen wurde von den Tierpflegern „Evita“ genannt. Der Anfangsbuchstabe des Namens steht im Alphabet an fĂŒnfter Stelle und auch bei „Evita“ handelt es sich bereits um das fĂŒnfte gesund heranwachsende Jungtier der 17jĂ€hrigen „Griseline“. Da diese allerdings erst ein einziges Mal ohne menschliches Zutun erfolgreich aufgezogen hatte und ihr letztjĂ€hriges Kind verhungert war, werden „Evita“ tĂ€glich drei zusĂ€tzliche Flaschenmahlzeiten angeboten. Ihr Körpergewicht, das nach der Geburt bei 1570 g lag, hat die Kleine bereits auf 2,5 kg gesteigert. Jetzt ist sie krĂ€ftig genug, um auf dem RĂŒcken der Mutter, so wie es fĂŒr AmeisenbĂ€ren typisch ist, ĂŒber die Freianlage zu reiten. Hier muss der Zoobesucher jedoch ganz genau hinsehen; denn die charakteristische schwarz-weiße Fellzeichnung auf graubraunem Untergrund lĂ€sst die Körperumrisse des AmeisenbĂ€rbabys mit dem Fellmuster der Mutter regelrecht verschmelzen.
Die sĂŒdamerikanischen Insektenfresser gehören sicherlich zu den spektakulĂ€rsten SĂ€ugetieren. Bemerkenswert sind der riesige, fahnenartige Schwanz und die zahnlose, röhrenförmige Schnauze, aus der mitunter eine dĂŒnne klebrige Zunge hĂ€ngt. MĂ€chtige Krallen an den Vorderpfoten dienen dem Aufbrechen von Termitenbauten, sie können aber auch sehr effektiv zur Verteidigung eingesetzt werden.

Foto: Carlos Frey
(19.06.2013, 08:43)
Zoo Berlin:   Guanakogeburt trotz Abwesenheit eines Vaters

Ohne seinen Vater heranwachsen, muss das erste diesjĂ€hrige Guanako-Fohlen auf der großen SĂŒdamerikaanlage des kleinen Berliner Geozoos jenseits des Landwehrkanals. Doch das am 9. Juni geborene, mĂ€nnliche Jungtier ist keine Halbwaise, wie man vermuten könnte. Sein Vater „Ali“ befindet sich derzeit lediglich auf einem „VergnĂŒgungsausflug“ im Berliner Tierpark. Hier soll der 19jĂ€hrige, vielfach bewĂ€hrte Zuchthengst fĂŒr eine genetische Auffrischung des Guanakobestandes sorgen. Im nĂ€chsten Jahr wird man dann auch dort seinen Nachwuchs bewundern können.
Guanakojungtiere werden nach etwa 12monatiger Tragzeit geboren. Die nur ca. 10 kg wiegenden Neugeborenen sind sogleich lauffĂ€hig und beginnen neben der Muttermilch bereits im Alter von einer Woche erste Grasnahrung aufzunehmen. Besonders attraktiv macht sie ihr feines, wollig-weiches, teils silbriges Fohlenfell, was ihnen im sĂŒdamerikanischen Hochland sehr dienlich sein kann. Allerdings wurde vielen Jungtieren dies auch zum VerhĂ€ngnis. So werden unter dem Namen Guanaquitos bis heute fast nur die Felle von Jungtieren gehandelt.
Von den ehemals schĂ€tzungsweise 50 Millionen Guanakos sind – seit der Eroberung Amerikas durch die Spanier – die BestĂ€nde auf etwa 600 Tausend Individuen geschrumpft. Dennoch gilt die Art nicht als gefĂ€hrdet, doch steht das Guanako unter dem Schutz der internationalen CITES-Organisation, die HandelsbeschrĂ€nkungen auferlegt. Schon weit vor unserer Zeitrechnung begann die Domestikation wildlebender Guanakos. So stammen von ihnen die hĂ€uslichen Lamas und Alpakas ab, die den Menschen der Anden seit jeher wertvolle Dienste leisten.
Im Berliner Zoo kann sich die vierköpfige Stutenherde einschließlich von „Hilda“, der siebenjĂ€hrigen Mutter des Jungtieres, ungestörten dem Leben hingeben, denn auf der Gemeinschaftsanlage sind sie – obwohl zu den Kleinkamelen zĂ€hlend – die grĂ¶ĂŸten Tiere. Die Jungtiere, so auch der dreivierteljĂ€hrige Hengst vom letzten Jahr, mĂŒssen bei Begegnung mit einem ausgewachsenen Wasserschwein jedoch noch Vorsicht walten lassen.

Foto: Carlos Frey
(14.06.2013, 16:22)
Michael Mettler:   Demnach ist die Angabe "Papageien" auf dem Grundriss also nicht nur auf sĂŒdamerikanische Arten bezogen. Eigentlich schade angesichts des interessanten Geo-Konzeptes des Hauses. Oder zĂ€hlt das zu dem, was sich noch tun soll...?

Die Haltung der Papageienvögel in einem eigenen FlĂŒgel des alten Hauses resultierte ja ursprĂŒnglich aus tiermedizinischen GrĂŒnden: Bei Ausbruch einer Psittakose wollte man damals den GebĂ€udeflĂŒgel isolieren können.
(12.06.2013, 19:22)
Mark Meier:   Ich habe bei meinem Besuch mal den Bestand ermittelt. Ein Mitarbeiter hat aber erklĂ€rt, dass dies nur der Erstbestand ist und sich da noch einiges tun wird:

SĂŒdamerika-Volieren:
Sonnenralle
Allfarblori
Kleiner Kubafink
Safranfink
Banks Rabenkakadu
Orangenhaubenkakadu
Palmkakadu
Goffinkakadu
Inkakakadu
Weißhaubenkakadu
Bischofstangare
Furchentangare
TrauerpfÀffling
Edelpapagei
Roter Kardinal
RotkopfstÀrling
Zitronensittich
Schwarzkehlarassari
Halsbandarassari
ZwergtÀubchen
Jamaika-Erdtaube
RosttÀubchen
Kleine Soldatenara
Große Soldatenara
Marcana-Zwergara
Hyazinthara

Asien-Volieren:
Dreifarben-Papageiamadine
Forbes-Papageiamadine
WeißohrbĂŒlbĂŒl
China-BĂŒlbĂŒl
Strausswachtel
Veilchenlori
Großer Gelbnackenspecht
Pagodenstar
Tariktikhornvogel
Orient-Hornvogel
Schwarznacken-Fruchttaube
Orangebauch-Fruchttaube
Goldstirn-Fruchttaube
Bartlett-Dolchstichtaube
Goldbrusttaube
FrĂŒhlingstaube
Reisfink
Elfenblauvogel (auch in der Halle)

Afrika-Volieren:
Amethyst-Glanzstar
Lappenstar
Kap-Triel
Strichelrake
Silberwangen-Hornvogel
Schmiedekiebitz
Kupfernektarvogel
Senegal-Furchenschnabel
Starweber
Marmorweber
Genickbandweber
Decken's Tocko
TamburintÀubchen
KaptÀubchen
Scharlachspint
Harlekinwachtel
Wiedehopf
Mosambikgirlitz

Australien-Volieren:
Eulenschwalm
Blauohrhonigfresser
Weißohrkatzenvogel
Kea
Schönsittich
GĂŒrtelgrasfink
Maskenamadine
Spitzschwanzamadine
Schopftaube
GrĂŒnflĂŒgeltaube
Wongataube (auch in der Halle)
JĂ€gerliest
BlauvogeljÀgerliest
Binsenastrild
Chinesische Zwergwachtel

SĂŒdostasien-Halle:
Malaienstar
Balistar
Celebes-Taube
Elfenblauvogel (auch bei den Volieren)
Sonnenvogel
Fasanentaube

Afrika-Halle:
Königsglanzstar
Smaragd-Glanzstar
Schildturako
BraunflĂŒgel-Mausvogel
Weißbrauenkuckuck
Blaukopfschmetterlingsfink
Diadembartvogel
Langzehenkiebitz
Bergbrillenvogel
Diadembartvogel

Australien-Halle:
Soldatenkiebitz
Gould's Amadine
Wellensittich
Zebrafink
Wongataube (auch bei den Volieren)
Fratzenkuckuck

(12.06.2013, 17:08)
Michael Mettler:   @Mark Meier: MĂŒssen ja nicht gleich Aras sein. In Emmen z.B. fliegen Sonnensittiche in der SĂŒdamerikahalle und sind ein echter Hingucker. Da es die grĂ¶ĂŸte der drei Vogelhallen im neuen Haus ist, kĂ€men ja vielleicht sogar Sichler o.Ä. in Betracht (falls wieder ein Wasserbecken vorhanden ist wie in der alten Halle), als Bodenbewohner Hokkos usw.
(08.06.2013, 22:29)
Mark Meier:   Also ich bin mir jetzt auch nicht völlig sicher, meine aber dass dort eine ganze Reihe Schilder hĂ€ngen und an manchen Tagen (wenn es recht leer ist) sieht man auch wirklich relativ viele Vögel, an anderen Tagen hört man sie mehr als dass man sie sieht. Aber ich stimme zu: Es könnten ruhig mehr oder ein paar grĂ¶ĂŸere Vögel sein. Man muss halt nur aufpassen, da ja gerade Zuchtpaare auch Reviere bilden und da darf es nicht zu eng fĂŒr werden.
(08.06.2013, 22:04)
Holger Wientjes:   Na reizvoll finde ich die auch, nur hatte ich jetzt keine zwei Dutzend Arten mehr auf dem Schirm. Könnte vielleicht etwas ĂŒppiger besetzt sein.
(08.06.2013, 21:55)
Mark Meier:   Ich finde die Vögel im Krokodilhaus sehr reizvoll und es sind mW schon um die zwei Dutzend Arten, wobei es meist nur Paare sein dĂŒrften, keine SchwĂ€rme. NatĂŒrlich dĂŒrften Tukane oder Aras deutlich mehr Blicke auf sich ziehen, aber Aras z.B. machen wohl eben auch viel kaputt. Insgesamt hĂ€tte ich persönlich aber aus dem ganzen Haus ein SĂŒdamerika-Haus gemacht (u.a. mit Pakas, Zwergmaras, Faultieren, GĂŒrteltieren, großen Faltern, Tukanen und einer sĂŒdamerik. Krokodilart bzw. Kaimanart). Auch in der zweiten Halle hĂ€tte ich zudem Vögel oder große bunte Falter prĂ€sentiert.

Beim ABH weiß man eigentlich nur sicher, dass die Flughunde wieder einziehen werden. Ich vermute aber ehrlich gesagt auch sonst keine großen Änderungen. Auch hier sehe ich eigentlich mehr Potential.
(08.06.2013, 21:33)
Holger Wientjes:   Wobei die sĂŒdam. Vogelwelt im Krokohaus eher ĂŒberschaubar ist. Ist denn sicher, dass die Halle im ABH wieder sĂŒdostasiat. besetzt wird ?
(08.06.2013, 20:27)
Mark Meier:   SĂŒdamerika gibt es im TP aber auch schon - im Krokodilhaus. Von daher hĂ€tte es also auch einfach zwei große Hallen fĂŒr Afrika und Australien geben können...
(08.06.2013, 20:14)
Michael Mettler:   Ich wundere mich noch immer ĂŒber die SĂŒdostasien-Freiflughalle. Im Zuge des ErgĂ€nzungsprogramms mit dem Tierpark (wo die sĂŒdostasiatischen Flughunde ein zentrales Element der Freiflughalle im ABH darstellen und Asien) hĂ€tte sich doch angeboten, den dritten Flugraum SĂŒdamerika zu widmen. Aber gespannt bin ich trotzdem schon auf das Haus.
(08.06.2013, 16:54)
WolfDrei:   Dennoch nicht nachzuvollziehen, wie wenig von der HP bezĂŒglich der Eröffnung zu ersehen ist. Selbst auf dem sogenannten Event-Kalender ist der Eröffnungstag weiterhin nicht eingetragen. Nach einigem Suchen ein schematisches Bild des Vogelhauses.
(08.06.2013, 16:18)
Mark Meier:   Inzwischen habe ich eine Website zu dem Projekt entdeckt. Dort gibt es auch einige Fotos von den InnenrĂ€umen und einigen der Tiere:

http://www.zoo-berlin.de/vogelhaus/das-vogelhaus/freiflughallen.html

Wenn jeder das Pressekit runterladen kann (habe ich nicht ausprobiert), dann sollte es da nochmals deutlich mehr Informationen und Bildmaterial geben, das ist schon als zip-Datei 8MB groß ;)
(07.06.2013, 08:23)
Mark Meier:   Wirklich berichten kann ich leider nichts. Ich kann nur sagen, dass der Bau riesige Dimensionen hat. Ich sehe darin daher gewissermaßen ein Äquivalent zum Aquarium und bin voll freudiger Erwartung. Ich finde es auch einfach schön, dass der Zoo in einer Zeit der Themenwelten und Riesentropenhallen so konsequent 12 Mio fĂŒr ein Vogelhaus investiert. Trotzdem dĂŒrften natĂŒrlich von mir aus einige KleinsĂ€uger, Reptilien, Amphibien, Fische und/ oder Insekten mit dabei sein. Aber davon gehe ich nur sehr eingeschrĂ€nkt aus (vermutlich Kois/ Goldfische, Flughunde, vielleicht ein paar KleinsĂ€uger).
(04.06.2013, 22:36)
Jan Beensen:   @ Mark Meier: Danke fĂŒr diese Antwort!
Gibt es schon etwas interessantes zu dem neuen Vogelhaus zu berichten?
(04.06.2013, 20:01)
Zoo Berlin:   Doppelter Nachwuchs bei den seltenen und gefĂ€hrdeten Weißkopfmakis

Weißkopfmakis gehören wie fast alle Vertreter der ausschließlich auf Madagaskar beheimateten Lemuren zu den bedrohten Tierarten. Man schĂ€tzt, dass ihre BestĂ€nde in den letzten drei Maki-Generationen um mehr als 30% geschrumpft sind. Verantwortlich hierfĂŒr ist vornehmlich die Zerstörung ihres Lebensraums durch Brandrodungen und Abholzung.
Dass die aus zwei mĂ€nnlichen und zwei weiblichen Tieren bestehende Kleingruppe im Berliner Zoo nach vier nachwuchsfreien Jahren in dieser Saison nun gleich mit doppeltem Fortpflanzungserfolg aufwarten kann, erfreut deshalb ganz besonders. Als am 20. April das 13jĂ€hrige Weibchen „Petula“ ein Jungtier zur Welt brachte, wurde sie von der neun Jahre jĂŒngeren „Liesa“ derart traktiert, dass sie mit ihrem Nachwuchs zunĂ€chst von der Gruppe getrennt werden musste. Nachdem das jĂŒngere Weibchen zwei Tage darauf ebenfalls Mutter geworden war, schien das KrĂ€ftegleichgewicht wieder hergestellt zu sein. Doch erfolgte die GruppenzusammenfĂŒhrung aus SicherheitsgrĂŒnden erst drei Wochen spĂ€ter. Die Geduld hat sich gelohnt. Beide Jungtiere haben sich bislang gut entwickelt und klettern wĂ€hrend der Ruhephasen der MĂŒtter, die sich wieder miteinander arrangiert haben, bereits munter in ihrem Fell herum. Dann verlĂ€ngern sich sogleich die Verweilzeiten der Besucher vor dem Primatengehege.
Weißkopfmakis sind geschickte Kletterer und können sich mit großer Geschwindigkeit im BaumgeĂ€st bewegen. Dabei meistern sie auch ĂŒber sechs Meter weite SprĂŒnge. Ihr Gesicht und ihre Schnauze sind schwarz, wobei bei den mĂ€nnlichen Makis die Stirn, der Scheitel und der Hals kontrastieren weiß gefĂ€rbt sind. Das ĂŒbrige Körperfell der MĂ€nnchen ist gewöhnlich rotbraun, das der Weibchen eher grĂ€ulich.
Gerade bei dem derzeit regnerischen Wetter lohnt die Lemurenbeobachtung im Tropenaffenhaus des Berliner Zoos.
(04.06.2013, 15:02)
Mark Meier:   Das Vogelhaus wird am 10. Juni eröffnet!
(04.06.2013, 12:30)
Zoo Berlin:   FĂŒnffacher Nachwuchs bei den Kanadischen Wölfen im Zoo Berlin

Wölfe belebten frĂŒher unsere offenen Landschaften. Mythen und Legenden sprachen ihnen die Rolle eines Untieres zu, dass sich nicht nur am Vieh, sondern auch an den Menschen vergreifen wĂŒrde. Auch in MĂ€rchen wie RotkĂ€ppchen ist die Rede von einem bösen Wolf. Heute wissen wir, dass Wölfe eine wichtige Rolle bei der Regulierung der WildbestĂ€nde einnehmen. Menschen brauchen Wölfe nicht zu fĂŒrchten!
Seit einigen Jahren leben nun auch in Deutschland wieder wilde Wölfe, die aus Polen ĂŒber die Oder in der Lausitz eingewandert sind. Die dortigen alten TruppenĂŒbungsplĂ€tze waren und sind ruhige RĂŒckzugsmöglichkeiten fĂŒr das grĂ¶ĂŸte Landraubtier Deutschlands. Von hier aus verbreiteten sich die Wölfe weiter in ganz Norddeutschland.
Im Zoo Berlin werden weiße kanadische Wölfe gehalten. Auf ihrer naturbelassenen Anlage direkt bei den BĂ€ren können unsere Besucher Einblicke in das Leben des Wolfsrudels nehmen. Am 29. April meldeten die Tierpfleger, dass das vierjĂ€hrige Zuchtweibchen Ava bedeutend schlanker aus der Wurfhöhle gekommen war. Nun konnten die Mitarbeiter und Zoobesucher nur abwarten wann die Welpen das erste Mal die Höhle verlassen wĂŒrden.
Vor einer Woche wurden die ersten Welpen, noch im dunklen Welpenfell, gesichtet. Mittlerweile sind die fĂŒnf Welpen hĂ€ufig auf der Anlage zu beobachten und erfreuen die Besucher mit ihren munteren Spielen.

Foto: Carlos Frey
(31.05.2013, 15:31)
Holger Wientjes:   Kann mir mal jemand sagen, warum meine BeitrĂ€ge im Moment doppelt und dreifach erscheinen ???
(29.05.2013, 17:40)
Holger Wientjes:   Kann mir mal jemand sagen, warum meine BeitrĂ€ge im Moment doppelt und dreifach erscheinen ???
(29.05.2013, 17:40)
Holger Wientjes:   WĂ€hrend ich vor zwei Jahren noch fĂŒnf oder sechs Bartschweine sah, konnte ich gestern auch nur noch drei sehen. Aber wenn die Art in den USA wirklich recht gut vertreten ist, hoffe ich mal, dass Berlin ĂŒber kurz oder lang wieder Tiere bekommt und vor allem, dass auch andere Zoos mal wieder Interesse zeigen ! Finde die Art Ă€usserst attraktiv.
(29.05.2013, 17:34)
Holger Wientjes:   WĂ€hrend ich vor zwei Jahren noch fĂŒnf oder sechs Bartschweine sah, konnte ich gestern auch nur noch drei sehen. Aber wenn die Art in den USA wirklich recht gut vertreten ist, hoffe ich mal, dass Berlin ĂŒber kurz oder lang wieder Tiere bekommt und vor allem, dass auch andere Zoos mal wieder Interesse zeigen ! Finde die Art Ă€usserst attraktiv.
(29.05.2013, 17:33)
WolfDrei:   @MM: bisher war wohl insbesondere die Aufzuchtrate miserabel. Kleiner Trost: in den USA soll in wenigen Zoos und besonders bei Privathaltern die UA florieren.
(29.05.2013, 10:21)
Michael Mettler:   Wie hat sich eigentlich inzwischen die Bartschwein-Haltung im Zoo entwickelt? Laut letztjĂ€hrigem BONGO war der Bestand 2011 auf 1,2 zusammengeschmolzen, und Interessenten fĂŒr Nachzuchttiere waren ja schon seit Beginn der Haltung nur sehr spĂ€rlich vertreten. Wird da womöglich in naher Zukunft ein Gehege fĂŒr andere Schweine frei...?
(29.05.2013, 10:13)
Zoo Berlin:   Vier Miniatur-Warzenschweine begeistern die Zoobesucher

Auf der Freianlage der Warzenschweine am Flusspferdhaus des Berliner Zoos herrscht seit einigen Tagen besonders lebhaftes Treiben: Vier Schweineferkel sind in spielerische Kampfhandlungen verwickelt oder auf der Verfolgungsjagd von versehentlich dort gelandeten Vögeln.
Die drei kleinen Sauen und ihr Bruder waren am 22. April in der Schlafbox im Innenstall zur Welt gekommen. Fast nackt aber wĂ€rmeliebend blieben sie die ersten Lebenstag zunĂ€chst noch im Haus, bevor sie bei gutem Wetter die ersten AusflĂŒge ins Freie wagten. Jetzt haben sie ein Alter erreicht, in dem man sie den ganzen Tag auf der Außenanlage lassen kann, wo sie von den Besuchern zu beobachten sind. Auf den ersten Blick scheinen die vier Ferkel unerschrocken und mutig, doch wehe, etwas Unvorhergesehenes ereignet sich, dann sausen sie mit antennenartig erhobenen SchwĂ€nzen schutzsuchend zum Mutterschwein „Kigala“, das mit seinen nunmehr 13 Lebensjahren schon mehrfach Jungtiere aufgezogen hat. Gleichalt aber noch imposanter im Erscheinungsbild ist der Zuchteber „Basil“, der mit seinem großen, bizarren Kopf fast schon martialisch wirkt. Vor allem die sechs paarig angeordneten Warzen am Kopf und die halbkreisförmigen, gut vierzig Zentimeter langen, aufwĂ€rts gekrĂŒmmten EckzĂ€hne des Oberkiefers tragen zu diesem Eindruck bei.
Ihr auffĂ€lliges Aussehen und die Tatsache, dass sie tagaktiv sind, machen Warzenschweine zu stark nachgefragten Zootieren. In ihrer afrikanischen Heimat hingegen zĂ€hlen die wilden Schweine bei der Bevölkerung eher zur Kategorie der SchĂ€dlinge, da sie mit ihrer GrabtĂ€tigkeit Felder und Plantagen verwĂŒsten können. Gegessen hingegen werden sie in Afrika gerne. Jedoch ist der Jagddruck nicht so groß, dass die Art gefĂ€hrdet wĂ€re. Die in den europĂ€ischen Zoos gehaltene Warzenschweinpopulation wird trotzdem in einem Zuchtbuch erfasst, weil man sich um den Bestand in Menschenobhut bemĂŒhen muss, da der Import von Wildschweinen in die EU kaum möglich ist.

Foto: Carlos Frey
(24.05.2013, 15:30)
Mark Meier:   Ich habe letzt in einem Zeitungsartikel zu einem anderen Thema (auch mit Bezug auf den Zoo) ganz nebenbei die Angabe "Juni" gelesen. Weiß nicht ob das der aktuell anvisierte Termin ist, aber es könnte hinkommen wenn inzwischen auch der Außenbereich so weit ist (immerhin hieß es zuvor immer, die Ă€ußeren "Loops" wĂŒrden spĂ€ter fertig als die Hallen und man wohl sogar schon ĂŒberlegt hatte zunĂ€chst nur die Hallen zu eröffnen und die Außenvolieren nachtrĂ€glich zu ĂŒbergeben).
(22.05.2013, 23:41)
Jan Beensen:   Gibt es eigentlich mittlerweile mal einen Termin fĂŒr die Eröffnung des Vogelhauses?
Als ich Anfang des Jahres dort war, da waren die Aussenvolieren immerhin schon mit Steinen versehen...
(22.05.2013, 19:51)
Zoo Berlin:   Nachwuchs bei den sehr seltenen Haubenlanguren

Mit der Ankunft eines jungen Mannes ist nach fĂŒnfjĂ€hriger Zuchtpause wieder neues KinderglĂŒck in der Haubenlangur-Gruppe des Berliner Zoos eingezogen. „Tambo“ der sechsjĂ€hrige, schwarz gefĂ€rbte Vater war letzten Sommer aus dem Zoo Lissabon nach Berlin gekommen. Hier wurde er von fĂŒnf, gold-orange befellten Weibchen zunĂ€chst nicht gerade liebevoll erwartet. Doch spĂ€testens nach der Geburt des ersten Jungtieres am 24. April ist klar, dass sich der neue Haremschef mittlerweile gut etabliert hat. Eigentlich ist er stĂ€ndig bemĂŒht, seine Weibchen auch vor Besucherblicken zu verteidigen, sodass ihm kaum Zeit fĂŒr eine Paarung zu bleiben scheint, aber wie man sieht, dosiert er seine FĂŒrsorge genau richtig.
„Annika“ die Mutter des neugeborenen Haubenlanguren, hat es schwer, ihren Zögling fĂŒr sich alleine zu beanspruchen, denn bei dieser Schlankaffenart möchten sich am liebsten alle weiblichen Verwandten an der Aufzucht beteiligen. Zuweilen sieht es fĂŒr uns Menschen recht ruppig aus, wenn die Tanten an dem Baby zotteln, um es sich gegenseitig abzunehmen. Doch der Nachwuchs ist robust und krĂ€ftig genug, dies auszuhalten.
In deutscher Sprache ist fĂŒr die Affenart die Bezeichnung „Schwarzer Haubenlangur“ die gebrĂ€uchlichste, da im Freiland zumeist die schwarze Erscheinungsform ĂŒberwiegt. Die im Berliner Zoo kopfstĂ€rkere gold-orange Farbform hingegen prĂ€gte den lateinischen Artbeinamen „auratus“, was so viel bedeutet wie „der Vergoldete.“
Nicht nur das Auftreten in zwei vollkommen unterschiedlichen Erscheinungsformen macht die Haubenlanguren zu etwas ganz Besonderem. Auch die Tatsache, dass es sich um eine zunehmend seltenere, nur auf Java, Bali und einigen kleineren indonesischen Inseln beheimatete Tierart handelt, wertet ihren Status a