Forum

-> alle Kategorien des Forums (hier geht es auch zur Stichwortsuche)


Beitrag hinzufügen
Name: (= Nachname) Passwort: (= Kundennummer)
Sie haben noch keine Login-Daten? Hier können Sie sich anmelden!
Beitrag:
Bei längeren Beiträgen empfehlen wir, den Text in einem Textprogramm zu verfassen und aus der Zwischenablage einzukopieren.
Link zu anderen Medien:
Bitte anklicken, wenn Ihr Beitrag in erster Linie einen Link zu anderen Medien (Zeitungsmeldung etc.) darstellt.
Foto:
(gif/jpg/png / Dateigröße max. 2MB)

Zoo Arnheim



cajun:   Ein populĂ€r formulierter Artikel von einer Tagung in Arnheim. Interessant besonders die Berichte aus den Freilandstudien:
"Affenkundler aus ganz Europa trafen sich im Burgers’ Zoo in Arnheim. Sie sprachen ĂŒber gefĂ€hrliches Fieber oder auch Mobbing unter den Tieren.

Soviel geballte Kenntnis ĂŒber Affen hatten wir im Arnheimer Burgers’ Zoo wohl noch nie! Primatologen – das sind Affenkundler – aus ganz Europa trafen sich Anfang Juni im Kongresszentrum des Zoos: es tagte die Gesellschaft fĂŒr Primatologie, also der Verband der deutschsprachigen Affenexperten, gemeinsam mit der European Federation of Primatology. 275 Affenkenner beieinander, stellen Sie sich das mal vor! Da ich selber einst Primatologie studiert habe und fĂŒr genau diese Kongresse durch ganz Europa gereist bin, war ich in meinem Element. Und auch affenstolz, dass die Konferenz bei uns im Zoo stattfand!
Neues Wissen
Studenten, die noch ganz neu im Arbeitsfeld sind und „alte Hasen“ – oder vielleicht sollte man in diesem Fall besser „ehrwĂŒrdige SilberrĂŒcken“ sagen – kommen zusammen und berichten von ihren Forschungsfortschritten. Bei zwei vollgepackten Tagen hatte man die Qual der Wahl: Sich den Fachleuten fĂŒr Sozialverhalten anschließen? Oder lieber den Kognitionsforschern, die gerne dahinterkommen möchten, wie Lernprozesse ablaufen und wie Primaten sozusagen verstĂ€ndnismĂ€ĂŸig in der Welt stehen?

Viel Zeit war auch fĂŒr die Gruppe eingerĂ€umt, die mit Affen in Zoos, UniversitĂ€ten, Auffangzentren oder unter Laboratorium-UmstĂ€nden arbeiten. Diese Teilgruppe diskutierte auch lange nach einer Anzahl Lesungen zum Themenkreis Wohlbefinden miteinander. Wie kann man das Wohlbefinden von Affen richtig messen und wenn nicht perfekte, dann doch akzeptable Lebensbedingungen fĂŒr die Tiere in Menschenobhut zu schaffen?
GefÀhrliches Fieber

Dass das Leben in der gerĂŒhmten freien Natur nicht unbedingt ein paradiesisches Honigschlecken ist, wurde auch bei vielen Lesungen deutlich. Da berichtete eine Arbeitsgruppe deutscher Wissenschaftler von der Uni OsnabrĂŒck und dem Max Planck Institut ĂŒber die ersten Wahrnehmungen von tödlich verlaufenden Aufeinandertreffen von Schimpansen mit Westlichen Flachlandgorillas im kĂŒstennahen Wald von Gabun. Beide dokumentierten Konflikte endeten mit Verwundungen mehrere Tiere und jeweils einem getöteten jungen Gorilla. Bisher gab es bloß Beobachtungen von distanziert-freundlichen Begegnungen zwischen den beiden Arten, oder von aktiver Vermeidung von einander. Es ist unklar, ob die Schimpansen die Junggorillas als Beutetiere sehen oder ob dieses Verhalten eine andere Ursache hat.

Eine französische Wissenschaftlerin berichtete von den Folgen der von 2016 bis 2018 in Teilen Brasiliens um sich hin greifende Gelbfieber-Infektion, die vielen Tieren das Leben kostete. Resultat: eine um 80 Prozent reduzierte Springaffenpopulation, minus 25 Prozent bei den doch bereits seltenen Goldgelben LöwenĂ€ffchen. Gelbfieber greift bei Primaten schnell um sich hin. Auch Menschen zĂ€hlen zu den Primaten, aber fĂŒr Homo sapiens ist die Infektion in vielen FĂ€llen mild oder sogar asymptomatisch. Nichtsahnende Touristen und TagesausflĂŒgler bringen Gelbfieber in die WĂ€lder, wo es ĂŒber StechmĂŒcken auf die Affen ĂŒbertragen wird, fĂŒr die der Krankheitsverlauf oft dramatisch ist.
Mobbing unter Affen

Auch ohne Viren und Nachbarschaftskonflikte ist das Leben fĂŒr unsere haarigen Vettern oft ein Spießrutenlaufen. Zumindest fĂŒr die Weibchen in vielen rigideren Affengesellschaften, so verdeutlichte Keynote-Speakerin Elise Huchard. In vielen Gruppen, von BĂ€renpavianen aber auch Mandrills, gehören Mobbing und mehr oder weniger offene Aggression zum Alltag, vor allem die Weibchen sind die Opfer. Möglicherweise liegt die Ursache dafĂŒr schlussendlich bei der Partnerwahl.

Nun ist es nicht gerade so, dass ein Weibchen sich aus total freiem Willen fĂŒr ein rabiates MĂ€nnchen als Paarungspartner entscheidet. Aber wenn sie weiß, was ihr droht, wenn sie sich ihm verweigern wĂŒrde und jemanden anders bevorzugt
 Nicht unbedingt zwanglose Partnerwahl, also! Als Evolutionsbiologin fragte Huchard, warum es denn bei machen Arten zu solch ausgeprĂ€gter mĂ€nnlicher Dominanz kommt und zum Beispiel bei den Lemuren die MachtverhĂ€ltnisse ganz umgekehrt sind. Das von ihr vorgestellte theoretische Modell muss jetzt mit Daten ĂŒberprĂŒft werden – vielleicht wissen wir bei der nĂ€chsten Tagung in zwei Jahren schon mehr.
Affenkundler vernetzen sich

Um große Themen zu bearbeiten und vergleichend forschen zu können, ist gute Zusammenarbeit wichtig. Das sieht auch Dr. Oliver SchĂŒlke von der FakultĂ€t fĂŒr Biologie und Psychologie der UniversitĂ€t Göttingen und PrĂ€sident der Gesellschaft fĂŒr Primatologie so: „Die zunehmende Offenheit und strukturelle und weitreichende Zusammenarbeit einer Vielzahl von Arbeitsgruppen mit einem gemeinsamen Forschungsziel sind erfreuliche Trends“, blickt er zufrieden auf den Kongress zurĂŒck. Jeder ist froh, dass nun nach Corona (oder in der Corona-Pause?) wieder solche Treffen stattfinden können. SchĂŒlke sieht in der Zukunft bei diesen Primatologenkongressen am liebsten noch mehr junge Studenten. Selbst Bachelors werden herzlich eingeladen – und manchmal vom Verband finanziell unterstĂŒtzt – um ihre Erkenntnisse in Fachkreisen zu prĂ€sentieren. "
Quelle: https://www.nrz.de/region/niederrhein/arnheim-affenexperten-trafen-sich-im-burgers-zoo-id235677991.html
(23.06.2022, 13:35)
Simon Kirchberger:   Leider waren auf den Fotos, die auf Facebook und Instagram gepostet wurden, mehr oder weniger umfangreiche (Kunst)Felsarbeiten zu sehen... Daher wĂŒrde ich sagen, dass das eher eine dauerhafte Lösung zu sein scheint...
(09.04.2022, 08:18)
Gudrun Bardowicks:   Ich finde die Neubesetzung der Anlage mit PrĂ€riehunden und in kalten Regionen lebenden Baumstachlern auch völlig unpassend. WeißrĂŒssel-NasenbĂ€ren, Ozelots oder Kojoten hĂ€tte ich dort auch passender gefunden. Ich hoffe, dass PrĂ€riehunde und Baumstachler nur ĂŒbergangsweise dort gehalten werden bis man zum WĂŒstenthema besser passende Arten fĂŒr die Anlage bekommen kann.
(08.04.2022, 22:38)
Simon Kirchberger:   @cajun: Das ist ja die nĂ€chste Nachricht, die ich schade finde. Eine der wenigen Goldschakal-Haltungen in Mitteleuropa... Wenn denn die Haltung der Sri-Lanka-Leoparden damit zukunftsfĂ€higer und lĂ€nger bestehen bleibt, ist das wenigstens etwas...

@Sacha: Ich muss auch sagen, dass es fast keine unpassendere Art fĂŒr eine WĂŒsten-Halle gibt^^ Ich kenn die Anlage nicht in echt, aber wenn da Dickhornschafe lebten, scheint die ja doch relativ groß zu sein. Und da dann PrĂ€riehunde und Baumstachler, die eigentlich nur in Höhlen oder auf BĂ€umen schlafen?
Die Ozelot-Idee finde ich gut, NasenbĂ€ren genauso. Und die sind fĂŒr normale Besucher genauso, wenn nicht noch attraktiver...
Und ironisch ist dann auch, wenn man die Dickhornschafe abgibt, mit der BegrĂŒndung, dass es in Europa keine koordinierte Erhaltungszucht gibt und dann PrĂ€riehunde hĂ€lt, die in den Erdbauten genauso unkoordiniert zĂŒchten. Ein EEP gibt es doch fĂŒr die sicher nicht oder?^^
(08.04.2022, 18:32)
Sacha:   Baumstachler??? Echt jetzt?! Bei den PrĂ€riehunden kann ich mit aller Gewalt gerade noch ein Auge zudrĂŒcken, weil vermutlich ECHTE wĂŒstenbewohnende, nordamerikanische Hörnchenartige in der nötigen Anzahl schwer zu bekommen sein könnten(!). Aber Baumstachler als Mitbewohner? Eine Tierart, die man das ganze Jahr problemlos draussen halten könnte. Das ist ein Witz (und komm mir jetzt keiner, dass die in WĂŒsten mit etwas Baumbestand AUCH vorkommen können). Völlige Fehlbesetzung. Und ja @Simon, im Vergleich zu den WĂŒsten-/Kalifornischen Dickhornschafen ein absolutes Downgrade.
Da gibt es soviel, was besser gepasst hĂ€tte: WeissrĂŒssel-NasenbĂ€ren oder Koyoten. Oder man hĂ€tte die Pekaris dahin umplatziert und deren aktuelles Gehege in eine Echsen-Landschaft verwandeln können. Oder das Gehege umglasen und oben vernetzten und mit Ozelots besetzen können.

(08.04.2022, 15:34)
cajun:   @Simon: Auf der HP steht bisher nur, dass die Goldschakale den Zoo verlassen.

"Am Donnerstag, den 14. April werden unsere Goldschakale in den Tierpark der polnischen Stadt Lodz gebracht. Anschließend wird ihr Gehege fĂŒr die Sri-Lanka-Leoparden umgebaut, sodass wir in KĂŒrze unseren Besuchern alle Sri-Lanka-Leoparden gleichzeitig zeigen können. Eigentlich waren schon immer beide Gehege fĂŒr die Leoparden vorgesehen.
In dem aktuellen Leopardengehege wechseln sich Mutter und Jungtier mit dem erwachsenen MĂ€nnchen ab. Hinter den Kulissen haben wir noch weitere Leopardengehege. Leoparden sind, außer in der Paarungszeit, konsequente EinzelgĂ€nger. Wenn man zwei Leoparden zusammen sieht, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine Mutter mit ihrem Jungen oder um ein erwachsenes MĂ€nnchen und ein lĂ€ufiges Weibchen."
Quelle:https://www.burgerszoo.de/nieuws/2022/04/goldschakale-ziehen-um
(08.04.2022, 15:29)
Simon Kirchberger:   Auf Social Media wurde bekannt gegeben, welche Arten in die ehemalige Dickhornschafanlage ziehen: PrĂ€riehunde und Baumstachler-.- Was fĂŒr ein Downgrade...
Einen Link dazu hab ich noch nicht gefunden, da kann sich Adrian ja Mal auf die Suche machen;)
(08.04.2022, 13:36)
cajun:   In Arnheim zieht man Bilanz fĂŒr 2021 und blickt ins Jahr 2022:
"RĂŒckschau und Ausblick
Sie sind herzlich eingeladen, mit uns gemeinsam das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Und selbstverstĂ€ndlich lĂŒften wir einen Zipfel des Schleiers von dem, was in diesem Jahr ansteht. Auch wenn 2021 erneut auf eindringliche Weise gezeigt hat, dass nicht alles planbar ist! AnkĂŒndigungen sind also mit der gebotenen Vorsicht zu genießen 

Im Zeichen von Corona
FĂŒr den ĂŒber hundert Jahre alten Zoo begann das Jahr 2021 auf nie dagewesene Weise. Da hieß es: fĂŒr das Publikum geschlossen! Mitte Dezember 2020 trat der dritte Lockdown in Kraft. Er sah spezielle Maßnahmen fĂŒr Orte vor, an denen sich viele Menschen aufhalten, die jedoch in Bewegung sind. Dieser Lockdown wurde in „Salamitaktik“-Manier immer wieder verlĂ€ngert, und schließlich durften wir erst am 19. Mai unsere Pforten wieder öffnen. In der Zwischenzeit waren wir allerdings „digital geöffnet“ und publizierten zahlreiche BeitrĂ€ge auf Facebook und YouTube, fĂŒr ganz unterschiedliche Zielgruppen. In den ersten beiden Wochen nach dem Lockdown mussten die InnenrĂ€ume noch geschlossen bleiben. FĂŒr unseren Zoo bedeutete dies, dass ausgerechnet unsere Highlights – die Ökodisplays Bush, Mangrove, Ocean und Desert – fĂŒr Besucher nicht zugĂ€nglich waren. Nichtsdestotrotz machten insbesondere die Jahreskarteninhaber nur zu gerne von der Möglichkeit Gebrauch, endlich einmal wieder einen Spaziergang vorbei an den ErdmĂ€nnchen und Rentieren zu unternehmen.
FĂŒr mehrere Standorte im Tierpark galt es, immer wieder flexibel umschalten zu können, je nachdem welche Maßnahmen gerade in Kraft waren. ZunĂ€chst war das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in InnenrĂ€umen Pflicht, spĂ€ter dann das Vorzeigen eines QR-Codes, um ein Restaurant betreten zu dĂŒrfen. Wir arbeiteten noch bis Ende des Sommers mit Zeitfenstern fĂŒr einen Besuch des Zoos. Auf diese Weise ließen sich die Besucherströme besser ĂŒber das GelĂ€nde verteilen. Eine verlĂ€ngerte Öffnungszeit im Sommer garantierte, dass auch Besucher, die am Nachmittag eintrafen, noch genĂŒgend Zeit hatten, den Zoo zu erkunden. Als vorĂŒbergehend in InnenrĂ€umen fĂŒr Besucher eine Obergrenze pro Quadratmeter vorgegeben war, arbeiteten wir fĂŒr einen Besuch von Burgers‘ Ocean mit einem eigenen Zeitfenster. Diese Maßnahme verhinderte GedrĂ€nge zu Stoßzeiten, sodass die anderthalb Meter Abstand gewĂ€hrleistet blieben.
Am Ende des vergangenen Sommers keimte schließlich die Hoffnung, man habe Corona endgĂŒltig unter Kontrolle. Der Mund-Nasen-Schutz durfte abgelegt werden (außer hinter den Kulissen bei der Verpflegung von Menschenaffen und Karnivoren), die Tierpfleger durften ihre Arbeitspause wieder gemeinsam in der Kantine verbringen, und Arbeitsbesprechungen fanden wieder gemeinsam vor Ort statt. Aber leider kam es im Herbst erneut zu VerschĂ€rfungen bei den Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus. WĂ€hrend des Verfassens dieses Artikels am Jahresende konnten wir nur gefasst abwarten, was die kommenden Wochen und Monaten fĂŒr uns bereithalten wĂŒrden.
Was auch 2022 noch kommen mag: Wir planen auf jeden Fall verschiedene Angebote, sodass beispielsweise AktivitĂ€ten fĂŒr Jahreskarteninhaber – eventuell in abgewandelter Form – allen Restriktionen zum Trotz stattfinden können. Setzen wir unsere Hoffnung in ein gesundes Jahr 2022!
Der Tierbestand
Der Zoo verfĂŒgt ĂŒber einen dynamischen Bestand. Jedes Jahr kommen einige Arten hinzu, andere verlassen den Tierpark. Der nebenstehenden Tabelle ist zu entnehmen, welche neuen Arten von Wirbeltieren wir im vergangenen Jahr begrĂŒĂŸen durften und von welchen wir Abschied genommen haben. Ganz besonders freuen wir uns ĂŒber die neuen Vietnamfasane im Ökodisplay Bush. Diese Tierart gilt in der freien Wildbahn als ausgestorben. DarĂŒber hinaus hat unser Fasanenpaar eine wichtige Rolle als Forschungsobjekt. Ein Leben in Burgers‘ Bush kommt einem Dasein in einem natĂŒrlichen Habitat schon ziemlich nahe. Deshalb hoffen wir, bei uns in Arnheim mehr ĂŒber das Verhalten dieser Tierart zu erfahren. Diese Erkenntnisse sind sehr nĂŒtzlich, wenn Naturschutzinitiativen die Auswilderung in Angriff nehmen.
SĂ€ugetiere erfreuen sich immer großer Aufmerksamkeit seitens unserer Besucher. So erhielten wir anlĂ€sslich der Abreise der Capybaras und der Dickhornschafe natĂŒrlich jede Menge Nachfragen. FĂŒr beide Arten existiert in europĂ€ischen Zoos kein gemeinsames Zuchtprogramm. Dickhornschafe werden in europĂ€ischen Zoos kaum gehalten und das macht es besonders schwierig, erwachsene Jungtiere umzusiedeln. Als sich die Chance ergab, die gesamte Gruppe an einen Zoo in Frankreich abzugeben, haben wir diese genutzt und einen großen Transport organisiert, sobald alle erforderlichen Dokumente komplett waren. Zu Beginn des Jahres 2022 sind wir auf der Suche nach einer neuen Bestimmung fĂŒr deren jetzt leerstehende Unterkunft in Burgers‘ Desert. In Burgers‘ Bush sind die Capybaras leider schon seit einiger Zeit gesundheitlich angeschlagen. Als unser altes MĂ€nnchen aus medizinischen GrĂŒnden eingeschlĂ€fert wurde, haben wir beschlossen – jedenfalls vorlĂ€ufig – keine neuen Capybaras in dieser Bleibe unterzubringen.
SterbefÀlle und Geburten
Zu Beginn des Jahres 2021 starb zu unserem großen Bedauern das fast zweijĂ€hrige Seekuh-MĂ€nnchen Heron. Heron war die erste in Burgers‘ Mangrove geborene Seekuh. Nach einem gedeihlichen ersten Jahr litt das Tier in seinem zweiten Lebensjahr an mehreren Krankheiten. Diese sind ihm trotz intensiver veterinĂ€rmedizinischer Versorgung schließlich Anfang 2021 zum VerhĂ€ngnis geworden. Einziger Lichtblick in dieser traurigen Geschichte ist, dass das Muttertier keinerlei Anzeichen von Trauer zeigte und sich im FrĂŒhling erneut mit dem MĂ€nnchen paarte. Im Übrigen hatte sie ihr Erstgeborenes gut versorgt und gesĂ€ugt. Letzteres ist bei den SeekĂŒhen in den europĂ€ischen Zoos leider keine SelbstverstĂ€ndlichkeit. Wir drĂŒcken somit die Daumen, dass es beim nĂ€chsten Nachwuchs besser klappt.
In Burgers‘ Ocean mussten wir leider von einem auffĂ€lligen Bewohner Abschied nehmen: dem Schrift-Feilenfisch in der Lagune. Auch die MurĂ€ne, die bereits mehrere Male an GeschwĂŒren operiert worden war und es damit sogar in die Medien geschafft hatte, ist im vergangenen Jahr verstorben. Die außergewöhnlichsten Geburten im Jahr 2021 gab es ohne Zweifel bei den EuropĂ€ischen Winkerkrabben! Hinter den Kulissen von Burgers‘ Mangrove wurde ein Zuchtzentrum fĂŒr diese anspruchsvollen Krabben (und vor allem ihre Larven) errichtet.
Im April und Oktober erhielten die Breitmaulnashörner Zuwachs durch zwei Geburten. Es ist schön, dass die Zucht hier so positiv verlĂ€uft, auch wenn der Koordinator des Zuchtprogramms immer mehr Aufwand betreiben muss, um einen geeigneten Platz fĂŒr die mĂ€nnlichen Jungtiere dieser Gattung zu finden. Wir hatten im Grunde auf zwei Töchter gehofft, nun sind die beiden Neugeborenen jedoch mĂ€nnlich. Auch bei den Schwarzspitzen-Riffhaien erblickte ein mĂ€nnliches Exemplar das Licht der Welt – nach 21 Jahren die erste erfolgreiche Geburt bei dieser Art in Burgers‘ Ocean. Mehrere Vögel haben 2021 erstmals oder zum ersten Mal seit lĂ€ngerer Zeit gebrĂŒtet, so etwa die Schwarzkopf-Reisknacker in Burgers‘ Bush. Auch bei den Rennkuckucken wuchsen mehrere Jungvögel heran. Neu im Bestand bzw. erstmals in potenzieller Zuchtzusammenstellung untergebracht sind die Kurzschopftauben in Burgers‘ Bush und die BlautĂ€ubchen in Burgers‘ Mangrove – und beide haben gleich die Fortpflanzung in Angriff genommen!
Nachts im Zoo
Von Mitte Mai bis zur ersten Septemberwoche entstand zwischen dem Ökodisplay Safari und der Gorilla-Insel ein wunderbarer Pop-up-Campingplatz. Bis zu hundert GĂ€ste pro Abend konnten hier eine ganz besondere Nacht verbringen und bei LöwengebrĂŒll und Gibbon-Gesang aufwachen. Sobald der Zoo geschlossen war, machten sich die CampinggĂ€ste unter der fachkundigen Leitung eines Guides zu einer abendlichen Expedition auf. Und in der Hochsaison konnten sie bereits kurz nach 07.00 Uhr morgens in Burgers‘ Bush nach Vögeln Ausschau halten.
Die Zeit ohne Besucher haben wir im Zoo unter anderem zu mehreren außergewöhnlichen Fotoshootings genutzt. So posierte etwa eine Dame in Schlangenlederkluft vor der Scheibe des Python-Geheges und eine Wettkampfschwimmerin in einem Bionik-Badeanzug mit Haihaut-Struktur vor dem Haifischbecken. Aus gut 25 solcher Aufnahmen wurden dann die Fotos ausgewĂ€hlt, die die Besucher der Ausstellung „Dierbaar Dubbelzinnig“ (ca. „Tierisch doppeldeutig“) anspornten, ĂŒber das VerhĂ€ltnis zwischen Mensch und Tier nachzudenken. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Centre for Sustainable Animal Stewardship (CenSAS) organisiert und war Teil einer Studie ĂŒber das Verhalten des Menschen in seiner Beziehung zur Natur. 1.600 Personen haben den dazugehörigen Fragebogen ausgefĂŒllt, zudem wurden zahlreiche Interviews gefĂŒhrt.
2022 werden die Ergebnisse in einigen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht, auch ein Buch ist in der Mache. DarĂŒber hinaus waren zwei weitere zeitlich befristete Ausstellungen zu sehen: eine mit dem Thema „Burgers‘ Zoo hinter den Kulissen“ und eine ĂŒber interessante Forschungsprojekte, die unlĂ€ngst im Zoo durchgefĂŒhrt worden waren. Auch 2022 werden wir Sie an gleicher Stelle im Ökodisplay Safari mit wechselnden Ausstellungen ĂŒberraschen. Besuchen Sie uns dort also gerne auch in Zukunft!
Interessant fĂŒr Jung und Alt
Im vergangenen Jahr haben wir mehr „SpaziergĂ€nge fĂŒr Kleinkinder“ durchgefĂŒhrt als je zuvor. Wir stellen fest, dass schon bei den JĂŒngsten ein großes Interesse daran besteht, wie Tiere leben. Gemeinsam mit „Meister Otter“ beobachteten Kleinkinder ab drei Jahren die Schlafgewohnheiten der Tiere. Im Herbst konnten die Knirpse in Burgers‘ Bush nach dem „Ei der Schildkröte“ suchen. In diesem Jahr sind drei neue Programme fĂŒr Kleinkinder geplant. Auch die KidsClubs fĂŒr Kinder zwischen sieben und elf Jahren erfreuen sich großer Beliebtheit. In der letzten Saison hatten wir acht „Clubs“ mit insgesamt 96 Kindern, die monatlich an einem zoopĂ€dagogischen Programm teilgenommen haben. Im Herbst 2021 startete ein KidsClub fĂŒr zwölfjĂ€hrige SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, der sich mit Forschungsarbeit befasst. Auch die monatlich stattfindenden Kinderseminare finden großen Anklang.
Im vergangenen November haben wir ein neues Format ausprobiert, bestehend aus einer halben Stunde EinfĂŒhrung und einer halbstĂŒndigen FĂŒhrung exklusiv fĂŒr Kinder. Auch dieses Format möchten wir in diesem Jahr fortfĂŒhren und ausbauen. Von Januar bis einschließlich August 2021 haben nur in AusnahmefĂ€llen FĂŒhrungen wĂ€hrend der regulĂ€ren Öffnungszeiten stattfinden können. DafĂŒr haben wir mehrere neue FĂŒhrungen entwickelt, zum Beispiel zu den HintergrĂŒnden unserer einzigartigen Ökodisplays und ĂŒber das Familienleben bei Tieren. Diese FĂŒhrungen können jetzt von Privatpersonen gebucht werden, in manchen FĂ€llen bieten wir sie auch unseren Jahreskarteninhabern an.
Um all diese AktivitĂ€ten durchfĂŒhren zu können, erweitern wir in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden unsere Gruppe der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Letzten November schlossen gut 50 neue Ehrenamtliche ihre Fortbildung ab. An vielen Tagen wird somit auch in diesem Jahr im Ökodisplay Bush ein Guide anwesend sein, der Sie ĂŒber alles, was kreucht und fleucht, wĂ€chst und gedeiht, informiert.
Und vieles mehr 

SelbstverstĂ€ndlich ist 2021 noch viel mehr passiert. So hat der Technische Dienst Einiges an der Ausstattung der Tiergehege verbessert. Auch haben die Ergebnisse einiger Forscher im Zoo zu neuen Erkenntnissen gefĂŒhrt. Über die Studie zu Lemuren und Schimpansen haben wir Sie bereits in frĂŒheren Ausgaben informiert. Weiter Forschungsprojekte, wie etwa die Untersuchung zum NĂ€hrstoffkreislauf im Korallenriff, erlĂ€utern wir Ihnen gerne in der nĂ€chsten ZieZoo.

Arten, die 2021 neu in den Zoobestand aufgenommen wurden:
‱ Kurzschwanz-Ammenhai (Pseudoginglymostoma brevicaudatum)
‱ Zweifarbige SĂŒĂŸlippe (Plectorhinchus albovittatus)
‱ Haubenwachtel (Colinus cristatus)
‱ WeißflĂŒgelente (Asarcornis scutulata)
‱ Vietnamfasan (Lophura edwardsi)
‱ TĂŒrkisblaue Kotinga (Cotinga cayana)
‱ Neuguinea-Riesenlaubfrosch (Litoria infrafrenata)

Arten, die 2021 den Zoobestand verlassen haben:
‱ GetĂŒpfelte MurĂ€ne (Gymnothorax isingteena)
‱ Schrift-Feilenfisch (Aluterus scriptus)
‱ Rotschwanz-DrĂŒckerfisch (Melichthys vidua)
‱ Papageifisch (Scarus quoyi)
‱ Dickhornschaf (Ovis canadensis)
‱ Capybara (Hydrochoerus hydrochoeris)
‱ Witwenpfeifgans (Dendrocygna viduata)
‱ GrauflĂŒgel-Trompetervogel (Psophia creitans)
Quelle: https://www.burgerszoo.de/nieuws/2022/01/ruckschau-und-ausblick
(12.01.2022, 12:11)
Adrian Langer:   Zum Schluss Merriam-KĂ€ngururatte.
(06.11.2021, 11:51)
Adrian Langer:   Nordamerikanisches Katzenfrett.
(06.11.2021, 11:51)
Adrian Langer:   Kaktus-Hirschmaus
(06.11.2021, 11:50)
Adrian Langer:   Socorrotaube
(06.11.2021, 11:50)
Adrian Langer:   Meine kleine Niederlandetour ist jetzt schon fast eine Woche at. Zeit davon zu berichten! Zuerst ging es in den Zoo Arnhem. Vor drei Jahren war ich schon einmal hier. VerĂ€ndert hat sich seit dem nicht viel (was nicht negativ gemeint ist). Lediglich im Tierbestand hat sich ein wenig verĂ€ndert (wobei es sich dabei eher um Abgeben handelt). So finden sich dort keine Kalifornischen Dickhornschafe (die sind leider drei Tage vor meinem Besuch abgereist) und womöglich auch keine Brillenlanguren mehr (das letzte Tier soll/ist nach Novosibirsk umgezogen). Trotzdem bleibt der Besuch von arnhem immer ein Highlight. So sah ich einige arten, die sich beim letzten Besuch nicht zeigten. So sah ich nun erstmals (ĂŒberhaupt) Merriam KĂ€ngururatte und Kaktus-Hirschmaus. Ich bin mal gespannt, wie man den Zoo in Zukunft noch verĂ€ndern möchte!

Anbei: Rotluchs
(06.11.2021, 11:49)
cajun:   Gesammelte Neuigkeiten aus Arnheim
"Das Leben steht im Tierpark niemals still: Immer geschieht irgendwo etwas Interessantes. Nicht alle Nachrichten sind groß genug, um ihnen einen ganzen Artikel zu widmen, aber viele kleine Neuigkeiten zusammen sorgen dennoch fĂŒr ein interessantes Update.
Junge Haubenwachteln
Seit dem FrĂŒhjahr 2021 scharren Haubenwachteln in der Mangrove – eine Vogelart aus der Familie der Zahnwachteln. Die Tiere haben sich sichtlich gut eingelebt. Sie hatten diesen Sommer bereits Junge bei uns.
Ausgeflogen
Der junge Mönchsgeier hat das Nest verlassen. Wir haben ihn bereits gechipt und sein Geschlecht bestimmt: Es handelt sich um ein MÀnnchen.
In Burgers’ Bush ausgeflogen
Im Nest der Jamaika-Erdtauben, die noch nicht einmal ein Jahr in Burgers‘ Bush leben, ist ein Junges geschlĂŒpft. Auch die Straußwachteln und Schwarzkopf-Reisknacker haben uns mit Nachwuchs erfreut.
Neuankömmling aus Belgien
Aus dem Aquarium in LĂŒttich ist eine SĂŒĂŸlippe zu uns ĂŒbergesiedelt. Das neue Zuhause des Fisches ist das Tunnelbecken in Burgers‘ Ocean.
Noch ein Erdferkel
Das neue Erdferkel-Weibchen aus dem Frankfurter Zoo hat sich inzwischen gut eingelebt. Die Erdferkel haben jetzt Zugang zu beiden Gehegen. Leider hat sich das neue Weibchen ausgerechnet den Tunnel zwischen den beiden Gehegen als Lieblingsschlafplatz ausgesucht.
Junge Papstfinken
Die Papstfinken in Burgers’ Desert haben sich diesen Sommer mĂ€chtig ins Zeug gelegt. Gleich drei Paare mit Jungen sind gesichtet worden. Bei dieser Vogelart ist das Weibchen unauffĂ€llig graugrĂŒn gefĂ€rbt, wĂ€hrend das MĂ€nnchen mit seinem Federkleid in Blau, Rot, Gelb und GrĂŒn eine wahre Augenweide bietet.
Was versteht ein Schimpanse?
Im September war eine seltsame Kiste im Schimpansengehege zu sehen. Diese Hightech-Futterkiste mit Fernbedienung wurde von einer Forscherin entworfen. Sie testet, ob die Schimpansen den Effekt der Positionierung ihres eigenen Körpers im Raum verstehen. Ein theoretisches Thema, aber die Kiste war auch ganz praktisch eine Bereicherung fĂŒr die Affen.
Kleine Nashörner werden groß
Der jĂŒngste Neuzugang bei den Nashörnern hat seinen ersten Sommer auf der großen SavannenflĂ€che verbracht. FĂŒr das dreijĂ€hrige Nashornweibchen Naomi dagegen wurde es schon wieder Zeit, seine Geburtsgruppe zu verlassen. Es ist kĂŒrzlich in den SĂłstĂł Zoo (Ungarn) umgezogen.
Wieder an ihrem Platz
Nach Abschluss der Wartungsarbeiten an der technischen Anlage sind die Feuerfische in ihr Becken zurĂŒckgekehrt. Dort lebt neben den drei Feuerfischen neuerdings auch eine ZebramurĂ€ne. Das schwarz-weiß gestreifte Tier versteckt sich manchmal gekonnt zwischen den Felsen.
RattenkÀngurus
Ein ZuchtpĂ€rchen der RattenkĂ€ngurus hat dieses Jahr zum dritten Mal Junge bekommen. Die Tiere sind in ihrem Gehege in Burgers’ Desert zu sehen.
Winkerkrabben
Die selbstgezĂŒchteten Winkerkrabben, von denen wir in der vorigen Ausgabe der ZieZoo berichtet haben, sind jetzt groß genug, um auf der SchlammflĂ€che in der Mangrove ausgesetzt zu werden. Dazu mĂŒssen sie in der Zuchtanlage allerdings erst einmal gefangen werden. Wir benutzen dafĂŒr eine selbst entworfene Krabbenfalle.
BlĂŒhender Drachenbaum
In diesem Sommer hat in Burgers’ Bush der Drachenbaum Dracaena phanerophlebia zum ersten Mal geblĂŒht. Der BlĂŒtenstand dieser Pflanze ist noch kaum bekannt. Deshalb wurde die BlĂŒte sorgfĂ€ltig fotografiert, um alles zu dokumentieren. Weil wir gerne Samen von dieser Pflanze haben wollten, haben wir sie von Hand bestĂ€ubt. Und das mit gutem Ergebnis! Wir haben zahlreiche Samen gesichtet.
Nach 27 Jahren haben die Dickhornschafe als Tierart unseren Zoo am Donnerstag, den 21. Oktober 2021, verlassen.
Wir haben diese Maßnahme getroffen, weil es in Europa nur sehr wenige EAZA-Zoos gibt, die diese Art in ihrem Bestand haben (EAZA: European Association of Zoos and Aquaria). Das macht es nicht nur schwierig, Jungtiere langfristig an geeignete Partnerzoos zu vermitteln. Es ist auch eine große Herausforderung, die genetische Variation innerhalb der Zoopopulation groß genug zu halten, um ihre ZukunftsfĂ€higkeit zu gewĂ€hrleisten.
NatĂŒrlich beabsichtigen wir, langfristig eine neue Tierart im ehemaligen Gehege der Dickhornschafe anzusiedeln. Über die kĂŒnftige Nutzung dieses Areals wird derzeit jedoch noch nachgedacht.
Quelle: burgerszoo.de
Neugeborener seltener Leopard in Burgers' Zoo ist ein Weibchen
ARNHEM. Der Sri-Lanka-Leopard, der vor sechs Wochen im Burgers' Zoo in Arnhem geboren wurde, ist ein Weibchen. Das Tier wurde am Montag zum ersten Mal von Menschenhand berĂŒhrt, als der Tierarzt die erste Impfung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche gab. Sri-Lanka-Leoparden sind sehr selten. In freier Wildbahn gibt es schĂ€tzungsweise nur noch zwei- bis vierhundert Sri-Lanka-Leoparden. Weltweit leben in 27 Zoos insgesamt 77 Sri-Lanka-Leoparden, 38 MĂ€nnchen und 39 Weibchen. Die meisten dieser Leoparden leben in europĂ€ischen Zoos. Europa verfĂŒgt also laut Burgers' Zoo ĂŒber eine wichtige Reservepopulation der Leoparden-Unterart. Die wildlebenden Leoparden sind durch illegale Jagd und Lebensraumzerstörung bedroht. Die junge Leopardin in Burgers' Zoo erhĂ€lt in drei Wochen eine zweite Impfung. Das Tier wird kurz darauf fĂŒr das Publikum zu sehen sein, sagt der Zoo.
Quelle:https://www.gld.nl/nieuws/7414930/pasgeboren-zeldzame-panter-in-burgers-zoo-is-een-vrouwtje
Übersetzung: Zoopresseschau
Das neugeborene Nashornkalb ist ĂŒbrigens der achte Nachwuchs der Kuh "Kwanzaa".
(27.10.2021, 16:33)
Adrian Langer:   Das ist noch nicht geklĂ€rt. Das will man in naher Zukunft bekannt geben. Die Dickhornschafe kamen ĂŒbrigens in den Parc de Canadiens.
(23.10.2021, 16:12)
Jörn Hegner:   was sind denn die nachfolger fĂŒr die kalifornischen dickhornschafe im burgers zoo ?
(23.10.2021, 13:31)
Adrian Langer:   @Jörn: Nein, die Tiere wurden Gestern in einen anderen Zoo abgegeben. Keiner weiß so richtig wohin. GerĂŒchteweise aber an eine französische Einrichtung.
(22.10.2021, 21:27)
Jörn Hegner:   sind im burgers zoo in dieser halle nicht mehr die kalifornischen dickhornschafe ?
(22.10.2021, 20:59)
cajun:   News aus Arnheim
Das Leben steht im Tierpark niemals still: Immer geschieht irgendwo etwas Interessantes. Nicht alle Nachrichten sind groß genug, um ihnen einen ganzen Artikel zu widmen, aber viele kleine Neuigkeiten zusammen sorgen dennoch fĂŒr ein interessantes Update.
Nach Jahren wieder ein Junges!
Wir warten schon seit Jahren auf ein Jungtier bei unserem Mönchsgeier-PĂ€rchen. Im letzten Jahr haben wir sogar eine Kamera ĂŒber dem Nest installiert, um diesen Moment nicht zu verpassen. Da nichts weiter geschah, haben wir die Kamera schließlich wieder abgebaut. Es ist unwahrscheinlich, dass genau das der Trigger gewesen ist, aber jetzt ist doch tatsĂ€chlich ein Junges geschlĂŒpft!
Neu und ausgeflogen im Bush
Burgers’ Bush darf wieder besucht werden. Sie dĂŒrfen sich auf eine Anzahl Neuankömmlinge freuen: farbenfrohe Vögel, wie der Halsbandkotinga oder die TĂŒrkistangare. Außerdem haben sich unter anderem der Elfenblauvogel (Foto), der Purpurnaschvogel und die Nacktaugen-Fruchttaube fortgepflanzt und ihre Jungen sind ausgeflogen. Sehr erfreulich ist, dass die natĂŒrliche Aufzucht der Brut bei den Elfenblauvögeln in Burgers‘ Bush außergewöhnlich gut lĂ€uft.
Ameisengeschichten
Studenten der HAS-Hochschule Den Bosch haben im Mai eine Studie zu den Ameisen in Burgers’ Bush, Burgers’ Desert und Burgers’ Mangrove durchgefĂŒhrt. Sie haben untersucht, welche Arten zu finden sind und welche ökologische Rolle sie jeweils innerhalb der Ökosysteme spielen.
LĂ€mmerzeit im Desert
Das FrĂŒhjahr hat dieses Jahr vielleicht etwas spĂ€ter eingesetzt, das Lammen in Burgers’ Desert allerdings nicht. Die Mutterschafe werden im Herbst gedeckt – und so hatten wir auch in diesem Jahr wie immer im Mai wieder LĂ€mmer. Vier kleine Böcke wurden geboren.
Junge Rentiere
Auch beim Waldrentier wurden wie in jedem Jahr im Mai KĂ€lbchen geboren. Nach der Geburt der Jungtiere werfen die Muttertiere ihr Geweih ab. Die MĂ€nnchen werfen ihres bereits im Dezember ab. Das neue Geweih wĂ€chst bereits nach. Das wachsende Geweih sieht, dank des samtigen Bastes, sehr flauschig aus. Der Bast umschließt das Geweih, schĂŒtzt und nĂ€hrt es.
Neue bedrohte Tierart
Seit 2018 leben Beisa-Antilopen auf der SavannenflĂ€che in Burgers’ Safari: eine Art, die auf der roten Liste der bedrohten Tierarten steht. Umso schöner ist es, wenn diese Tiere sich im Tierpark fortpflanzen – so wie im Burgers‘ Zoo in diesem FrĂŒhjahr.
Ausschau halten in der Mangrove
Nicht nur die ausgeflogenen BlautĂ€ubchen in Burgers’ Mangrove sind inzwischen gut zu sehen. Sie können hier auch die Saumfingerechse Anolis allisoni entdecken. Einige neue Exemplare dieser Art wurden in der Mangrove ausgesetzt. Die Grundfarbe dieser Tiere ist ein knalliges GrĂŒn, das MĂ€nnchen hat dazu noch einen hellblauen Kopf.
Quelle:https://www.burgerszoo.de/nieuws/2021/10/kurze-tier-und-parknachrichten-3
(12.10.2021, 10:38)
cajun:   Die Meldungen dieser Woche
"Das Leben steht im Tierpark niemals still: Immer geschieht irgendwo etwas Interessantes. Nicht alle Nachrichten sind groß genug, um ihnen einen ganzen Artikel zu widmen, aber viele kleine Neuigkeiten zusammen sorgen dennoch fĂŒr ein interessantes Update. Lest deshalb gleich das Neueste ĂŒber der Ententausch in Burgers' Bush, Fische aus Amsterdam und eine neue Art das ist eingezogen im Gehege der GrĂŒnen Baumpythons.
Ententausch
Wir haben die Witwenpfeifgans in Burgers’ Bush durch die bedrohte Malaienente ersetzt. Diese auch WeißflĂŒgelente genannte Art passt als echter Regenwaldbewohner sehr gut in dieses Ökodisplay.
Kuckucksei
Die Rennkuckucke in Burgers’ Desert haben Eier gelegt. Bei dieser Art ist der Burgers’ Zoo fĂŒr das Monitoring zustĂ€ndig. Das bedeutet, dass wir fĂŒr die Verwaltung der gesamten Population in den europĂ€ischen Zoos verantwortlich sind. Es gibt nur sehr wenige Rennkuckucke in Tierparks. Deshalb sind unsere Empfehlungen fĂŒr die Bildung von Zuchtpaaren sehr wichtig.
Eine große Familie
Im Februar hat sich das zweite Löwenweibchen mit ihren drei Jungen zu dem MĂ€nnchen und dem Weibchen mit den beiden Ă€lteren Jungtieren gesellt. Die Eingewöhnung ist sehr gut verlaufen. Jeder spielt mit jedem in dieser großen Familiengruppe.
Fetter Frosch
Im Gehege der GrĂŒnen Baumpythons im Vogelhaus ist eine neue Art eingezogen: der Neuguinea-Riesenfrosch. Es handelt sich um die grĂ¶ĂŸte existierende Baumfroschart! Dank der Haftpolster an seinen Zehen kann dieser Frosch in BĂ€umen sehr gut klettern.
Seekuh-Nachricht
Untersuchungen haben gezeigt, dass das gestorbene Seekuh-Junge unter einem geschwĂ€chten Immunsystem litt, was letztendlich zu seinem Tod gefĂŒhrt hat. Es stimmt uns jedoch hoffnungsvoll, dass sich die Elterntiere inzwischen wieder gepaart haben.
Fische aus Amsterdam
Der Zoo Artis in Amsterdam musste wegen Renovierungsarbeiten die Fische aus seinem Aquarium verlegen. Einige von ihnen schwimmen jetzt in Burgers’ Ocean. Nicht nur neue Arten, sondern auch alte Bekannte wie der Halfterfisch auf dem Foto sind nach Arnheim umgezogen. Alle Echten Knochenfische, die hier untergebracht wurden, bleiben fĂŒr immer.
Quelle: https://www.burgerszoo.de/nieuws/2021/06/kurze-tier-und-parknachrichten-2
(28.06.2021, 11:32)
cajun:   Gesammelte News aus Arnheim. Ich hatte gar nicht auf dem Schirm, dass die Leierhirsche immer nur aus Weibchen bestanden..oder war das nur zuletzt so?

"Das Leben steht im Tierpark niemals still: Immer geschieht irgendwo etwas Interessantes. Nicht alle Nachrichten sind groß genug, um ihnen einen ganzen Artikel zu widmen, aber viele kleine Neuigkeiten zusammen sorgen dennoch fĂŒr ein interessantes Update. Lest deshalb gleich das Neueste ĂŒber kahle Pflanzen, die neuen Nacktaugen-Fruchttauben in Burgers‘ Bush und den Neuankömmling aus Tschechien in Burgers‘ Rimba.
Ein Tier-Infoschild aus dem Burgers’ Zoo
Ist das nicht toll? Ein Schild mit deinem Lieblingstier darauf! Du kannst diese 36 x 60 cm großen Schilder in unserem Souvenirshop kaufen. Es gibt zwölf verschiedene Motive.
Mondzyklus
Über dem Becken des lebenden Korallenriffs hĂ€ngen neue Lampen, die den Mondzyklus imitieren und auf diese Weise den echten Mondzyklus verstĂ€rken. Wir hoffen, dass dadurch die Fortpflanzung der Korallen stimuliert wird. Die Freisetzung von Eiern und Samen (als „Spawning“ bezeichnet) erfolgt in der Natur bei einigen Korallenarten bei Vollmond.
Kahle BĂ€ume
In Burgers’ Mangrove stehen zurzeit mehrere Pflanzen, die fast keine BlĂ€tter mehr tragen. Der große Korallenbaum Erythrina standleyana im Trockenwald ist von den Blauen Morphofaltern völlig kahlgefressen worden, an seinen Ästen hĂ€ngen sogar Schmetterlingspuppen. Zum GlĂŒck wird die Pflanze diese Strapazen ĂŒberleben.
Mehrere Nester
Derzeit brĂŒten mehrere Zuchtpaare der BlautĂ€ubchen in Burgers’ Mangrove (vor und hinter den Kulissen). WĂ€hrend diese Meldung geschrieben wird, ist das erste Junge schon aus dem Ei geschlĂŒpft!
Neues MĂ€nnchen
Endlich haben wir wieder ein nicht verwandtes Rotkardinal-MĂ€nnchen in Burgers‘ Desert. Das Weibchen und der Neuankömmling zwitschern sich schon inbrĂŒnstig zu. Da KardinĂ€le ausgesprochen territorial sind, ist es nicht möglich, mehr als ein ZuchtpĂ€rchen in Burgers‘ Desert zu halten.
Leierhirsch-MĂ€nnchen
Aus dem Tierpark in Prag wurde ein Leierhirsch-MĂ€nnchen zu uns verlegt. Wir halten schon lĂ€nger Leierhirsche, aber bisher waren es nur Weibchen. Das MĂ€nnchen hat vor Kurzem sein Geweih abgeworfen, aber dank der grĂ¶ĂŸeren Statur und des dunkleren Fells ist es trotzdem gut von den Weibchen zu unterscheiden.
Nacktaugen-Fruchttauben
Die Nacktaugen-Fruchttauben in Burgers’ Bush haben ein Junges. Diese Tauben sind in europĂ€ischen Tierparks kaum zu finden: Neben dem Burgers’ Zoo gibt es sie nur noch im Vogelpark Walsrode. Da sie bei uns nicht jedes Jahr Nachwuchs bekommen, ist dieses Junge ganz besonders willkommen!"
Quelle:https://www.burgerszoo.de/nieuws/2021/06/kurze-tier-und-parknachrichten-1
[Übersetzung ins Deutsche: burgerszoo.de]
(22.06.2021, 17:31)
cajun:   Gesammelte Neuigkeiten aus Arnheim. Besonders erfreulich: Eine Banteng NZ ging nach England um dort eine neue Zuchtgruppe mit zu begr?nden.
burgerszoo.de ? 12. M?rz 2021
Nachrichten aus dem Zoo
"Auch wenn Burgers? Zoo geschlossen ist, ist in unserem Park viel los. Sowohl unsere Kollegen als auch die Tiere sind besch?ftigt. In diesem Artikel erz?hlen wir Ihnen, was k?rzlich passiert ist.
Nachwuchs erwartet?
Wir haben vom Zuchtkoordinator des Sri-Lanka-Leoparden die Empfehlung erhalten, wieder f?r Nachwuchs zu sorgen. Unser Weibchen ist f?r das Stammbuch bedeutsam, weil sie die bisher einzige in ihrer Blutlinie ist. Der Brunstzyklus des Weibchens dauert durchschnittlich anderthalb Monate, die Tragezeit betr?gt drei Monate. Nat?rlich ist nicht alles planbar, aber es w?re sch?n, wenn Anfang April Jungtiere geboren werden w?rden, damit sie im Sommer f?r die Besucher zu sehen sind.
Banteng-Bulle nach England umgezogen
Kurz vor Ende des letzten Jahres, am Mittwoch, den 30. Dezember 2020, verlie? ein junges Banteng-M?nnchen den Burgers? Zoo und zog in den Marwell Zoo in England um. Eine spannende Zeit, so kurz vor dem Brexit. Der Banteng-Bulle ist ohne Probleme durch den Tunnel nach England gereist und in aller Ruhe ausgeladen worden. Der Marwell Zoo will erneut mit der Zucht von Bantengs starten und arbeitet daran, eine neue Herde aufzubauen. Unser junger Bulle ist dort also ein willkommener Zuwachs, der hoffentlich f?r die notwendigen Nachkommen sorgen wird.
Hornv?gel gekennzeichnet
Die Hornv?gel in Burgers? Bush haben vor?bergehend eine zus?tzliche Farbe auf ihren wei?en Schwanzfedern. Das hilft den Tierpflegern dabei, die V?gel bei der Beobachtung besser auseinanderzuhalten. In der letzten Zeit ist uns aufgefallen, dass die Hornv?gel einander immer h?ufiger aufsuchen und sogar gemeinsam aus demselben Futternapf fressen. Wir m?chten gerne nachhalten, welche Einzeltiere Kontakt zueinander suchen. Von unten ist es f?r die Tierpfleger schwierig, die Tiere zu unterscheiden. Wenn die Hornv?gel in der Mauser waren, wird ihr Schwanz wieder wei?.
Urlaub?
Zwei Leopardenhai-Paare bewohnen das Hai-Becken: ein j?ngeres und ein ?lteres Paar. Das ??ltere? M?nnchen macht momentan ?Urlaub? im Barracuda-Becken. Er interessiert sich einfach zu sehr f?r die beiden Weibchen. Diesen beiden verschaffen wir etwas Ruhe durch die vor?bergehende Umsiedlung des M?nnchens.
Schmetterlingskarte
Nach der Vogelkarte f?r den Bush ist nun auch eine Schmetterlingskarte f?r die Mangrove erh?ltlich. Sie wird im Parkshop verkauft.
Pinguine in der Kita
Junge Brillenpinguine absolvieren in unserem Zoo immer einen ?Kurs?: Die Jungtiere lernen gemeinsam in einer Gruppe mit Altersgenossen, Hering von den Tierpflegern anzunehmen. Sobald sie diese Technik beherrschen und jeden Tag ?brav ihren Teller leer essen?, haben sie den Kurs bestanden und d?rfen wieder zur?ck zur Gruppe, wo Besucher sie beobachten k?nnen. Sechs junge Brillenpinguine sind zurzeit hinter den Kulissen in der neuen Vogel-Kita untergebracht. Die Tierpfleger der Vogelabteilung sind hier regelm??ig mit der Reinigung der Gehege, der F?tterung und anderen Arbeiten besch?ftigt. So gew?hnen sich die jungen Pinguine schneller an Menschen und lernen leichter, Fische von Menschen anzunehmen.
(Renovierungs-)Arbeiten
In den vergangenen Wochen hat unser technischer Dienst einige gr??ere Arbeiten durchgef?hrt. So sind alle Luftkissen, die gemeinsam das Dach von Burgers? Bush bilden, mit Schl?uchen versehen worden, die dazu dienen, den Luftdruck in den Kissen aufrechtzuerhalten. Die Holzbr?cke zum Safari Meeting Centre war nach jahrelangem Einsatz in einem feucht-warmen Klima in keinem guten Zustand. Da momentan keine Besucher kommen k?nnen, bestand die Gelegenheit, sie auszutauschen. Au?erdem ist die Fu?bodenheizung auf den neuen Wegen im Burgers' Bush fertig installiert worden. Diese Fu?bodenheizung ist an unseren K?lte-/W?rme-Speicher angeschlossen, mit dem wir Energie nachhaltig verwalten k?nnen. Nicht nur die Reptilien genie?en die zus?tzliche Fu?bodenheizung, auch die Wege bleiben sauberer und sind weniger rutschig f?r Besucher.
Besonderes Ereignis
Die Winkerkrabben in der Mangrove pflanzen sich fort. Nach der Paarung legt das Weibchen Eier, die sie in einem Eiballen zwei Wochen lang an der Unterseite ihres Hinterleibs mit sich tr?gt. Danach legt sie die Eier lose im Wasser ab. Jetzt ist es gelungen, die Eier hinter den Kulissen schl?pfen zu lassen. Ob die Larven tats?chlich alle zu Krabben werden, steht noch nicht fest. Aber der erste Schritt ist gemacht.
L?wenwelpen geimpft
Auch die letzten drei L?wenwelpen aus dem Wurf vom 26. November 2020 sind nun gegen Katzenschnupfen geimpft. Die Welpen zu impfen, ist keine leichte Aufgabe. Wir m?chten die gro?en Katzenartigen so nat?rlich wie m?glich halten, was bedeutet, dass die Tierpfleger normalerweise Abstand zu den Tieren wahren. Die Welpen sind es also nicht gew?hnt, von Menschen angefasst zu werden, darum reagieren sie heftig ? so, wie sie es in freier Wildbahn tun w?rden. Ihre starke Reaktion zeigt dar?ber hinaus aber auch an, dass die Tiere kerngesund sind.
Das Jahr des Otters
Der Otter hat sich dank der Renaturierung von Feuchtgebieten und der Verbesserung der Wasserqualit?t mit Erfolg wieder in den Niederlanden angesiedelt. Darum ist das Jahr 2021 von der Otter- und Biber-Arbeitsgruppe der niederl?ndischen S?ugetier-Vereinigung (VZZ) zum Jahr des Otters erkl?rt worden. Ein guter Anlass, dieses sch?ne Foto von unserem Zwergotter zu zeigen.
Vor der Fensterscheibe
In Burgers? Mangrove leben bereits seit einiger Zeit Gemeine Knochenhechte. Diese Fische k?nnen gut einen Meter lang werden. Die Knochenhechte in der Mangrove sind momentan ungef?hr einen halben Meter lang. Sie halten sich gerne unter einem Vorsprung oder einem ?berh?ngenden Baum auf und warten dort auf Beute. Seit Kurzem verstecken sie sich unter einem Baumstamm am gro?en Fenster. Durch die Lichtbrechung scheint es dann, als w?rden sie direkt vor der Scheibe liegen.
[?bersetzung ins Deutsche: burgerszoo.de]"
Quelle: Zoopresseschau
(15.03.2021, 12:06)
cajun:   burgerszoo.de ? 24. Feb. 2021
Der Zoo als Arche Noahs
Es gibt verschiedene Gr?nde, warum wir eine neue Tierart in den Zoo holen: weil sie eine gute Erg?nzung f?r eines unserer ?ko-Displays ist, weil sie eine ?kologisch bedeutsame Rolle im System ?bernehmen kann, weil sie eine wichtige Geschichte ?zu berichten? hat oder manches Mal auch einfach nur, weil die Bed?rfnisse dieser Art zu einem bestehenden Gehege passen. Immer h?ufiger ist aber auch ein direkter Bezug zu einem Artenschutzprojekt f?r die Auswahl einer neuen Art entscheidend. Wenn eine Zoopopulation besonders bedeutsam f?r den Fortbestand einer Art ist, dann ist das ein schwerwiegendes Argument daf?r, f?r diese Art einen Platz im Zoo frei zu machen!
Zwei neue Arten
In den vergangenen Wochen konnten wir zwei neue Vogelarten in unserem Zoo willkommen hei?en, f?r deren Arterhalt das Zuchtprogramm entscheidend ist: den Waldrapp und den Schwarzwei?h?herling. Beim Waldrapp haben die Nachzucht in Zoos und Auswilderungsprojekte daf?r gesorgt, dass die Wildpopulation sich inzwischen nicht mehr nur auf ein Gebiet in Marokko beschr?nkt. Diese Ibis-Art bewohnte fr?her auch Teile Europas, ist hier aber bereits seit Jahrhunderten verschwunden. Intensivierter Ackerbau und die damit einhergehenden Ver?nderungen im Habitat waren schon damals die Ursache f?r diesen Artenschwund! Zudem galt dieser Ibis in manchen Regionen als Delikatesse. In Marokko, Tunesien und Syrien konnte der Waldrapp ?berleben, aber auch hier unter erschwerten Bedingungen durch Pestizideinsatz.
H?ufiger im Zoo als in freier Wildbahn
Um die Jahrhundertwende war die Population in Marokko mit gerade einmal 60 Brutpaaren die gr??te, die ?briggeblieben war. In der T?rkei war man damals schon mit dem Aufbau einer halbwilden Population besch?ftigt, denn dort war der Vogel um 1960 bereits beinahe ausgerottet. Die vereinzelten Brutpaare, die gelegentlich in Syrien gesichtet wurden, fielen aufgrund der geringen Anzahl nicht ins Gewicht. In europ?ischen Zoos wurde lange hart an einem Zuchtprogramm f?r diese Art gearbeitet. In Zoos leben weltweit ungef?hr anderthalb Mal so viele Waldrapps wie in freier Wildbahn. Zoos sind Hauptzulieferer f?r Auswilderungsprojekte in Spanien, ?sterreich und Deutschland. Gezielte Aufmerksamkeit und Verhaltens?nderung der Bev?lkerung haben die Anzahl der in freier Wildbahn lebenden Waldrapps wieder auf circa 1.000 Exemplare steigen lassen. Im Burgers? Zoo leben vier dieser V?gel gemeinsam mit den M?nchsgeiern in einem Gehege. Ziel ist es, dass es irgendwann acht Waldrapps werden.
R?ckl?ufiger Trend
Der Schwarzwei?h?herling hat ebenfalls im Vogelgehege Einzug gehalten. Die Anzahl der in freier Wildbahn lebenden Schwarzwei?h?herlinge sinkt erschreckend schnell. Dieser Vogel stand u.a. im Mittelpunkt der k?rzlich durchgef?hrten EAZA-Naturschutzkampagne ?Silent Forest?. Auch der Burgers? Zoo trug seinen Teil zu dieser Kampagne bei und wurde Mitsponsor von Zucht- und Rettungseinrichtungen auf Sumatra. Die kleine Population in europ?ischen Zoos w?chst kontinuierlich und umfasst inzwischen circa 85 V?gel. Hoffentlich ist es noch fr?h genug f?r den Schwarzwei?h?herling. Wenn es notwendig werden sollte, k?nnen die Tiere aus den Zoos die letzte Rettung sein: Sie k?nnten die schrumpfende Restpopulation auf Sumatra verst?rken. Auf diese Art und Weise k?nnen Zoos einen direkten Beitrag zum Arterhalt leisten.
[?bersetzung ins Deutsche: burgerszoo.de]
Quelle: https://www.burgerszoo.de/nieuws/2021/02/der-zoo-als-arche-noahs
(03.03.2021, 13:50)
cajun:   Eine OP "am Fisch", von Kois hatte ich das bereits gelesen, aber eine MurĂ€ne?!? Hut ab!
burgerszoo.de ? 10. Nov. 2020
Internationale Pionierarbeit: MurÀne unterm Messer
Am Montag, den 9. November 2020, haben der Tierarzt Henk Luten, der Kurator und Biologe Max Janse und das Team der Tierpfleger von Burgers? Ocean Pionierarbeit geleistet. Sie fĂŒhrten bei einer mindestens 20 Jahre alten, fast anderthalb Meter langen MurĂ€ne einen chirurgischen Eingriff durch. Das Tier leidet unter einer Hautinfektion im Kopfbereich, aber auf der ganzen Welt hat kaum jemand Erfahrung mit Operationen bei (tropischen) Meeresfischen. Vor acht Jahren wurde in unserem Zoo schon einmal ein Fisch erfolgreich operiert: ZufĂ€llig war es dasselbe Tier, damals jedoch wegen einer anderen Krankheit.
GrĂŒndliche Vorbereitung
Ein achtköpfiges Team stand bereit, um einen möglichst effizienten Verlauf der OP zu garantieren. Die MurĂ€ne wurde zunĂ€chst vorsichtig in einen BehĂ€lter gesetzt, der mit Salzwasser und einem Narkosemittel gefĂŒllt war. Als der 1,48 Meter lange Fisch betĂ€ubt war, wurde er auf dem OP-Tisch in ein halbiertes PVC-Rohr gelegt und mit nassen TĂŒchern bedeckt. Aus einem Schlauch strömte kontinuierlich eine Mischung aus sauerstoffreichem Wasser und Narkosemittel ĂŒber Maul und Kiemen, um eine gute Atmung zu gewĂ€hrleisten.
Konzentrierter VeterinÀr
Anschließend nahm Tierarzt Henk Luten, ausgerĂŒstet mit Handschuhen und Stirnlampe, hochkonzentriert seine Arbeit auf. Die MurĂ€ne hat um die Augen und den Oberkiefer eine HautentzĂŒndung. Luten entnahm rasch einige Gewebeproben an den entzĂŒndeten Stellen. Durch das Ansetzen von Kulturen soll nun im Labor festgestellt werden, welche Bakterien oder Pilze das Tier befallen haben. WĂ€hrend der Biopsie stellte sich heraus, dass gesundes, rosafarbenes neues Gewebe nachwĂ€chst: eine gutes Zeichen fĂŒr die Genesungschancen des Tieres.
Weltweiter Wissensaustausch
Know-how und Erfahrungen mit Operationen an (tropischen) Meeresfischen stecken weltweit noch in den Kinderschuhen. ?Wir lernen an solchen Tagen sehr viel und teilen unsere Erkenntnisse mit aller Welt?, so der Tierarzt. Ebenso wie moderne Tierparks arbeiten auch große Publikumsaquarien immer intensiver international zusammen. Schon zur Vorbereitung auf die Operation hatte Luten Kontakt zu TierĂ€rzten aus verschiedenen LĂ€ndern aufgenommen. Insbesondere die Narkose ist eine Herausforderung.
Patient wohlauf
Die MurĂ€ne machte schon bald nach der Operation wieder einen guten Eindruck. Das Tier erwachte ganz ruhig aus der Narkose und verbrachte die darauffolgenden Tage hinter den Kulissen in QuarantĂ€ne. Anhand der Ergebnisse der Gewebeuntersuchung wird in KĂŒrze festgelegt, welche Schritte als nĂ€chstes folgen. Entweder findet eine medikamentöse Behandlung oder eine erneute Operation statt, oder dem Patienten wird einfach Ruhe verordnet. Langfristig möchten wir die MurĂ€ne wieder unseren Besuchern prĂ€sentieren, aber vorerst muss sie noch eine Weile im ?Fischkrankenhaus? bleiben.
[Übersetzung ins Deutsche: burgerszoo.de]
Quelle: Zoopresseschau
(17.11.2020, 15:18)
cajun:   Im Burger's Zoo gab es laut Zoopresseschau dreifachen Nachwuchs bei den Nordamerikanischen Katzenfretts. Die Melddung beruft sich auf die Seltenheit des Ereignisses bei nur drei europĂ€ischen Haltungen. Mit 14 (!) gelisteten Unterarten muss diese Art ein Trauma bei jedem ZuchtbuchfĂŒhrer auslösen, was den Herkunftsnachweis von Importen angeht! :-)
(16.07.2020, 13:30)
Paul Schnitzler:   Der Bogenstirn-Hammerhai ist am 11.11. gestorben. Das adulte MĂ€nnchen lebte seit 2010 in Arnheim.
(15.11.2019, 22:02)
Paul Schnitzler:   4.11.19: Rund 100 Korallenkolonien aus der Arnheimer Zucht sind zum Aquazoo nach DĂŒsseldorf und Pula in Kroatien verschickt worden. DĂŒsseldorf erhielt zudem drei Blasen-Anemonen (Entacmea quadricolor), Pula 15 Banggai-Kardinalbarsche.

11.11.19: Aus Arnheim siedeln zwei Gefleckte Adlerrochen - das bisherige ZuchtmÀnnchen und einer seiner Söhne - nach Kastrup um. Das MÀnnchen hat in Arnheim 39 Nachkommen gezeugt. Ein neuer Zuchtmann kommt gleichzeitig aus Wroclaw.

(09.11.2019, 18:43)
zollifreund:   habe den Hammerhai auch nur per Zufall gesehen. Fische sind nicht so mein Ding, daher gehe ich da als schon recht zĂŒgig durch. Aber ich war gerade an der Scheibe, als er plötzlich aus der Tiefe aufgetaucht ist. Das ist bei dem Becken schon faszinierend gemacht.
Mir ist es aber wie dir ergangen als ich im BestZOO war: ich habe erst hinterher erfahren, dass ich dort einen Weißhalsibis gesehen habe - fĂŒr mich eine Erstsichtung. Auf den Bildern der Zootierliste habe ich mich immer schon gefragt, wo hier die Unterschiede zum Brillenibis sein sollen... jetzt weiß ich, dass man dafĂŒr wirklich sehr genau hinschauen muss :-)
(05.06.2019, 22:43)
zollifreund:   vor genau zwei Wochen konnte ich den Hammerhai gut sehen - nur leider nicht so gut fotografieren...
(04.06.2019, 23:45)
Gudrun Bardowicks:   Dort gab es jedenfalls im Sommer letzten Jahres noch ein Einzeltier.
(03.06.2019, 16:04)
Hannes Lueke:   Hast du die Erstsichtung Hammerhai vergessen oder tatsĂ€chlich schon einmal woanders einen erleben dĂŒrfen?
(03.06.2019, 13:36)
Emilia Grafe:   Das ist ja eine erfreuliche Nachricht!
----
https://www.burgerszoo.de/nieuws/2019/04/erd-ferkel-verschiebung-im-koeniglichen-burgers-zoo/

Hier noch ein meiner Meinung nach sehr interessanter Artikel vom Burgers' Zoo zum Populationsmanagement der Erdferkel u.a. in Arnheim, Berlin, Frankfurt und Kerzers.

(16.05.2019, 20:27)
Paul Schnitzler:   Am 18.4. wird der umgestaltete Parkteil zwischen Eingang, Elefanten und Parkrestaurant eröffnet.
(18.04.2019, 20:00)
Regina Mikolayczak:   Ich war heute mal auf der Internetseite, weil ich im August diesen Zoo wieder besuchen werde und : In der Nacht vom 18. zum 19.03.2019 ist ein (vermutlich mĂ€nnlicher) Manati geboren worden !! Wer nicht selber dort lesen will: Es sieht zur Zeit alles gut aus, auch wenn es das erste Jungtier dieser Manatikuh ist.
(22.03.2019, 14:29)
Paul Schnitzler:   24.1.19: Zwischen mehreren Naturgebieten in Belize, die z.T. seit vielen Jahren von BurgersÂŽ unterstĂŒtzt werden, entsteht ein ?Ökokorridor?. FĂŒr den Ankauf von FlĂ€chen werden Spender gesucht.
5.2.19: Aus Leipzig sind 2 Wobbegongs nach Arnheim gekommen.

(10.02.2019, 18:01)
Paul Schnitzler:   17.12.: Weltpremiere in Arnheim; erstmals ist es gelungen, bei Gefleckten Adlerrochen zu verhĂŒten. Die beiden Arnheimer Weibchen zĂŒchteten so gut, dass ihr genetisches Material die europĂ€ische Zucht dominiert.

Pasar Malam heißt die Winterattraktion in Arnheim: Indonesischer Basar und indonesische KĂŒche bis 6.1.2019.

(27.12.2018, 19:19)
Gudrun Bardowicks:   Icjh finde es auch schade, dass der von mir und vielen anderen erwartete Parkteil fĂŒr nordische Tiere nun scheinbar doch nicht kommt und auf der zur VerfĂŒgung stehenden FlĂ€che nur Neuanlagen fĂŒr die bereits vorhandenen Kattas, Mohrenmakis, und NasenbĂ€ren und zusĂ€tzlich peruanische TotenkopfĂ€ffchen entstehen sollen. Die beiden Neuanlagen werden zwar begehbar sein und auch ein begehbares Tierhaus umfassen, aber die geplanten Tierarten kann man auch in sehr vielen kleinen Zoos und Tierparks antreffen und sind somit keine Besondrheiten auch wenn es sich bei ihnen allesamt um Publikumslieblinge handelt. Ich habe in Arnheim mit weiteren Alleistellungsarten oder - anlagen gerechnet und nicht mit Mainstreamgehegen nd Mainstreamarten. Die waldrentiere kann man dann auch gleich abgeben, da sie im Planbereich leben und ohne nordischen Parkteil in Arnheim genau wie die Ringelrobben zukĂŒnftig Fremdkörper sein wĂŒrden. Schade...
(25.08.2018, 18:10)
Patrick Marburger:   Das letzte Zwergflusspferd mĂŒsste letztes Jahr nach Hoyerswerda gegangen sein. Ansonsten danke fĂŒr die Infos!
"Trotz Mangrove verliert der Burgers' Zoo fĂŒr mich weiter an AttraktivitĂ€t."
Da ist was dran. Leider...
(25.08.2018, 15:54)
Martin Mercus:   https://www.burgerszoo.de/nieuws/burgers-zoo-startet-bau-von-zwei-neuen-tiergehegen/

"Burgers? Zoo baut zwei neue Tiergehege auf dem GelÀnde, das an das Pinguinareal, das Elefantengehege, das Park Restaurant und das SpielplatzgelÀnde von Burgers? ?Avonturenland? (Abenteuerland) angrenzt. "

Dies wĂŒrde die Anlagen von Warzenschwein, ErdmĂ€nnchen, Zwergflusspferd (noch vorhanden?) und Blauducker, Tapir (ehemals), Bongo und Rotducker (beide ehemals - aktuell Banteng), Katta und Mohrenmaki, NasenbĂ€r sowie Ringelrobbe betreffen.

Dass hier nur noch mit den vorhandenen Makis und NasenbĂ€ren sowie zusĂ€tzlich TotenkopfĂ€ffchen geplant wird, ist zoologisch ein deutlicher RĂŒckschritt hin zum Mainstream. Dass es einer Sanierung oder eben eines Neubaus bedarf, ist verstĂ€ndlich - der geplante Artenschwund ist es allerdings nicht. Hoffentlich kann der jetzige Bestand anderswo im Park gezeigt werden, z.B. in der Safari. Hier sah ich bei meinem letzten Besuch AnsĂ€tze von Bauarbeiten im Bereich zwischen Savanne und Raubkatzen. FĂŒr die Ringelrobben sehe ich allerdings schwarz.

Es ist m.M.n. auch nur eine Frage der Zeit, bis die Fasanerie angepackt wird. Beim Vogelbestand gab es ja bereits durch den Bau der Mangrove eine deutliche (auch qualitative) Reduzierung des Bestandes. Nur wenige Arten, deren Gehege weichen mussten, sind nun in der Fasanerie zu finden.
In diesem Zusammenhang ist auch immer noch fraglich, ob der (Teil-)Bereich hinter der Mangrove jemals wieder zugĂ€nglich gemacht wird. Vor nicht allzu langer Zeit wurden dort noch zwei Volieren gebaut, in der u.A. Rotschnabelhokkos lebten. Allerdings ist ĂŒber Google maps zu sehen, dass ein Großteil des Bereichs (ehemals Pelikan, Zwergschwan und Uhu) nun als Bauhof bzw. Parkplatz fĂŒr Mitarbeiter genutzt wird. Die genannten Volieren bestehen aber noch.

Trotz Mangrove verliert der Burgers' Zoo fĂŒr mich weiter an AttraktivitĂ€t. Ecodisplays sind eben nicht alles. Generell gilt das fĂŒr die meisten Zoos, die ich regelmĂ€ĂŸig besuche. Einzig der Zoo Köln scheint einen entgegengesetzten Weg zu gehen (mal abgesehen vom WassergeflĂŒgelbestand), was der geplante SĂŒdamerikabereich zeigt. Meines Wissens nach wird es dadurch zu keiner Artenreduktion im jetzigen Bestand kommen - der Rote Panda hat an anderer (noch unbebauter) Stelle eine sogar noch grĂ¶ĂŸere Anlage erhalten. Auch der Austausch der Alpakas durch Bantengs oder die relativ neue Anlage im Regenwaldhaus fĂŒr Philippinen-Zwergohreulen seien hier als Beispiele fĂŒr die positive Entwicklung genannt.
(25.08.2018, 12:34)
Paul Schnitzler:   16.7.: Das ?Gnu-ZuchmĂ€nnchen-Karussel? dreht sich. Zwischen Dvur Kralowe, Arnhem und Wroclaw werden Östliche Weißbartgnus getauscht.

19.7.: Heute zieht ein MalaienbĂ€r nach MĂŒnster um.

27.7.: Völlig unerwartet ist eine 30-jÀhrige Karibische Seekuh ist gestorben. Zur KlÀrung der Todesursache ist die Seekuh nach Utrecht gebracht worden

8.8.: Die beiden Sri-Lanka-Leoparden, die am 6.6.geboren wurden, erobern das Außengehege.


(13.08.2018, 20:15)
Emilia Grafe:   http://www.zooborns.com/zooborns/2018/07/rare-sri-lankan-leopards-get-their-first-checkup.html

In Arnheim wurden 2 Sri-Lanka-Leoparden geboren.
(21.07.2018, 16:44)
Emilia Grafe:   Ein ?zuchterprobtes? MĂ€nnchen? Ich habe mal kurz recherchiert und leben in Edinburgh nicht nur 2 Beschlagnahmungen aus Kambodscha? Fand also die Zucht mit einem dieser MĂ€nnchen außerhalb Europas statt? Aber das klingt doch erstmal sehr gut, gerade weil das neues Blut in die MalaienbĂ€rzucht bringt. Außerdem wĂŒrde sich mir mit Google Übersetzer und ein bisschen was dazudichten erschließen, dass zu dem verbleibenden MĂ€nnchen in Edinburgh das Nachzuchtweibchen von 2011 aus Usti stĂ¶ĂŸt (https://www.zoousti.cz/novinky-v-zoo/novinky/page/uspesny-odchov-medvidete; hier im letzten Absatz). Ein gutes Jahr also fĂŒr die europĂ€ische MalaienbĂ€rpopulation mit 2 aufwachsenden Jungtieren in Usti und Chester (hier ebenfalls Elterntiere von Free The Bears aus Asien, ursprĂŒnglich WildfĂ€nge) und 2 neuen Zuchtpaaren.
(19.07.2018, 21:14)
Hannes Lueke:   Helft mir doch mal auf die SprĂŒnge: Ich könnte schwören ich habe mal gelesen, dass ein im Freiland ausgestorbener KĂ€rpfling im TĂŒmpel in Burgers Desert ĂŒberlebt hat. Weiß da noch einer etwas von?
(23.05.2018, 09:06)
Carsten Horn:   Wobei man nicht vergessen sollte, das der Bush dieses Jahr 30 jĂ€hriges JubilĂ€um hat, da wußten andere noch gar nicht, wie man Tropenhalle schreibt, g...
(05.05.2018, 11:17)
Emilia Grafe:   Burma - Leierhirsch davor Muntjak und dahinter Schweinsaffe
(04.05.2018, 21:57)
Emilia Grafe:   Ringelrobbe
(04.05.2018, 21:51)
Emilia Grafe:   Halsbandpekaris
(04.05.2018, 21:48)
Emilia Grafe:   Erdferkel
(04.05.2018, 21:45)
Emilia Grafe:   Breitmaulnashörner
(04.05.2018, 21:43)
Emilia Grafe:   Bei der RĂŒckreise nach Berlin am 30.3. wollten wir schließlich noch einen Besuch im Burgers' Zoos anschließen. Wie nicht anders zu erwarten war der Zoo am Karfreitag ĂŒbermĂ€ĂŸig gut besucht, was es erschwert ein Vergleich zu ziehen mit den verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig leeren anderen zoologischen Einrichtungen, die innerhalb der Woche besucht wurden.
Zudem war der Burgers' Zoo jene Einrichtung, ĂŒber die ich bereits vor Beginn der Urlaubsplanung schon viel Positives gehört hatte, was meine Erwartungen beinahe ins Unermessliche steigerte. Zudem bietet der Burgers' Zoo mit Arten wie Nagelmanati, Burma - Leierhirsch, Brillenlangur, Goldschakal, Ringelrobbe, Goldbauchmangabe, Schweinshirsch, Beisa - Oryx, Katzenfrett, Baumwollratte, Felsenziesel, Dickhornschaf, Weißbartgnu und Blauducker fĂŒr mich zweifelsohne den interessantesten Tierbestand.
Nun zum eigentlichen Besuch: am besten gefallen insgesamt hat mir die Vergesellschaftung von Bantengs, Leierhirschen, Schweinshirschen, Muntjaks, Schweinsaffen und Siamangs im Parkteil -Rimba-. Allgemein entwickelte sich -Rimba- zu meinem Lieblingsparkteil, woran sicher auch noch die schönen Anlagen von Sumatratiger und MalaienbĂ€r (Binturongs sah ich leider nicht) ihren Anteil haben. Auch Burgers' Desert finde ich in allen Belangen einzigartig und im Allgemeinen ist es bewundernswert, wie im ganzen Zoo die Nachbildung verschiedenster Öködisplays gelungen ist. Ein besonderes Highlight in Desert war selbstverstĂ€ndlich die Nachttierabteilung allen voran mit der einzigartigen Haltung von Katzenfretts (Bild anbei), aber auch die Baumwollratten und Felsenziesel begeisterten, ebenso wie innerhalb der Halle die Dickhornschafe und Halsbandpekaris gesondert hervorzuheben sind.
Der nĂ€chst attraktivere Teil ist mM Burgers' Safari mit der einzigartigen Savanne... Es waren alle Tiere vergesellschaftet zu sehen (bis auf die Beisa - Oryx im Vorgehege) und wĂ€hrend ich mir von der "grĂ¶ĂŸten Herde Steppenzebras in einem europĂ€ischen Zoo" mehr versprochen hatte, hinterließen besonders Breitmaulnashörner und Weißbartgnus einen bleibenden Eindruck.
Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir der Teil ?Park-, insbesondere die Haltungen von Goldschakal und Ringelrobbe, sowie die Außenanlagen der Menschenaffen und den Goldscheitelmangaben. Lediglich das Vogelhaus hat mM mehr Potenzial und will mir in jetzigem Zustand nicht so recht gefallen.
Ein weiteres einzigartig dargestelltes Öködisplay ist sicherlich die Mangrove mit Nagelmanatis, zahlreichen Faltern, sowie Pfeilschwanzkrebsen und Winkerkrabben.
EnttĂ€uscht war ich ehrlich gesagt von Burgers' Bush, was bestimmt auch darin gegrĂŒndet ist, dass grĂ¶ĂŸere Tropenhallen schnell mit dem unvergleichlichen Gondwanaland verglichen werden können und auch abgesehen davon Burgers' Bush in einer sehr großen und keinesfalls schlechten Tropenhalle eben neben freilebenden Vögeln und Reptilien nur wenige Großtiere prĂ€sentiert.
Außerdem möchte ich in diesem Bericht Burgers' Ocean weitestgehend außen vor lassen, da sich mein Aufenthalt dort auf wenige Minuten begrenzte. Dieser Umstand war vor allem darin begrĂŒndet, dass auf den verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig engen GĂ€ngen unglaubliches GedrĂ€nge herrschte und dieser Teil deshalb an einem unglaublich besucherstarken Karfreitag einen wenig einladenden Eindruck machte.
Insgesamt hat der Burgers Zoo bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen, obwohl dieser durch die Menschenmassen deutlich getrĂŒbt wurde und es so nicht möglich war mich ĂŒber alle Maßen zu begeistern. Dennoch bin ich einem erneuten Besuch keineswegs abgeneigt und schaue der weiteren Entwicklung sehr gespannt entgegen.
Bei diesem schönen Abschluss der Hollandreise zeigten sich mir Jungtiere bei ErdmÀnnchen, Goldbauchmangabe, Schweinsaffe, Sumpfwallaby und Wasserschwein.

(04.05.2018, 21:42)
Jörn Hegner:   an diese kalifornischen dickhornschafe im zoo arnheim ist daran etwa kein deutscher zoo interessiert . ist auch eine raritĂ€t .

(17.03.2018, 23:12)
Peter Lohse:   Test
(27.02.2018, 12:52)
Hannes Lueke:   Die Vergesellschaftung war geplant, ist aber gescheitert.
Hier sieht man den großen Nachteil an Vergesellschaftungen. man hat zwar eine absolut geniale Anlage gebaut, die Tiere können Sie aber nur im Schichtdienst nutzen
(19.10.2017, 09:11)
Martin Mercus:   Jörn Heger: In der Safari. Ich war letztes Wochenende da. Es waren 2 oder 3 Tiere, die sich noch im Vorgehege befanden, welches vom erhöhten Besucherweg einsehbar ist. Nicht das Vorgehege der Gnus, sondern dahinter, wo, vor nicht so langer Zeit noch mindestens 2 Thomsongazellen und/oder 1 kleiner Kudu zu sehen waren.
(25.06.2017, 15:53)
Jörn Hegner:   in welchen gehege befinden sich diese beisas ?
(25.06.2017, 15:35)
Oskar Schwitters:   Die neue Mangrove soll am 12. Juli eröffnet werden (https://www.burgerszoo.de/nieuws/burgers-zoo-eroeffnet-groesste-ueberdachte-mangrove-der-welt/)
(21.06.2017, 18:05)
Oskar Schwitters:   https://www.burgerszoo.de/nieuws/spe(c)ktakel-im-burgers-zoo-seekuh-fuer-neues-oeko-display-reist-aus-daenemark-an/

Eine neue Seekuh ist aus Odense eingetroffen. Sie lebt mit den beiden anderen SeekĂŒhen im Bush, bald wird sie in die neue Mangrove umziehen. Der Eröffnungstermin wurde bereits auf den Sommer 2017 verschoben.
(10.03.2017, 13:08)
Oskar Schwitters:   Ein europaweit einzigartiger Eingriff: In Arnheim wurde die Sterilisation eines mĂ€nnlichen Schimpansen rĂŒckgĂ€ngig gemacht. 2002 wurde der Schimpanse auf Empfehlung des EEP sterilisiert, da mit der damaligen Technik nicht eindeutig geklĂ€rt werden konnte ob er wirklich ein "echter" Westafrikaner ist. Mittlerweile wurde diese allerdings weiterentwickelt, so dass dies eindeutig geklĂ€rt werden konnte.
https://www.burgerszoo.de/nieuws/vasektomie-von-schimpansenmann-rueckgaengig-gemacht/

Zudem geht der Bau der Mangrove voran, derzeit wird das Dach montiert.
https://www.burgerszoo.de/mangrove
(01.02.2017, 17:29)
Hannes Lueke:   240 Tiere wurden umgesiedelt (im GelĂ€nde und in andere Zoos) um Platz zu schaffen fĂŒr die Mangrove

Es geht los!
(05.09.2016, 21:07)
Hannes Lueke:   240 Tiere wurden umgesiedelt (im GelĂ€nde und in andere Zoos) um Platz zu schaffen fĂŒr die Mangrove

Es geht los!
(05.09.2016, 20:24)
Hannes Lueke:   Alle Volieren stehen noch und sind besetzt
Keinerlei Schild zu sehen
(06.08.2016, 21:09)
Patrick Marburger:   BezĂŒglich Katzenfrett: twitter.com/burgerszoo/status/721998010507534336
Gibt es eigentlich neuere Infos bezĂŒglich der neuen Mangrovenhalle?
(06.08.2016, 20:17)
Hannes Lueke:   FĂŒr mich neu
Auf der Afrika Anlage steht ein mÀhnenloses Zebra
Es sind 3 Katzenfrett in der Schau. Zwei Tiere in der alten Anlage sehen recht jung und agil aus
Neue Tiere?
(06.08.2016, 19:23)
Oskar Schwitters:   Ich habe die Zeitschrift ebenfalls bekommen, allerdings spreche ich kein niederlĂ€ndisch und somit konnte ich mir nur wenige Teile des Artikels ĂŒbersetzen. Deshalb auch danke fĂŒr diese schöne Übersetzung.
(16.06.2016, 16:04)
Martin Mercus:   Laut der Abonnementenzeitschrift des Zoos "Zie Zoo" wird die neue Mangrovenhalle an den Lebensraum Mittelamerika/Belize angelehnt und auch dementsprechend mit Tieren besetzt. Hervorgehoben werden vor allem die SeekĂŒhe, aber auch "ĂŒber 1000 Schmetterlinge". Bei den Schmetterlingen wird man von der schon in Belize bestehenden Zusammenarbeit mit dem Schmetterlingspark Papiliorama in der Schweiz profitieren können. Weiter werden Winkerkrabben und Mangrovenquallen erwĂ€hnt. Der "Dome" wird ca. einen Umfang von 60 m haben.
Neben den bereits bekannten Bildern aus dem Netz fiel vor allem ein Ausschnitt des Parkplans auf. Die Halle wird demnach einen großen Teil der im mittleren Teil stehenden Vogelvolieren vereinnahmen. Die Pelikananlage sowie die angrenzenden Teichanlagen scheinen aber verschont zu bleiben. Zu meiner großen Freude wird die alte Mangrovenhalle wohl weiter bestehen bleiben. Hier wĂ€re es ja auch zu schade um den Besatz gewesen, der ansonsten hĂ€tte abgegeben bzw. ggf. teilweise in den Bush integriert werden mĂŒssen. Die der alten Halle gegenĂŒber liegenden Volieren (u. a. Seeadler) sowie die sich dahinter befindenen Vogelvolieren (u. a. Löffler, Eiderente) sollten somit auch nicht verschwinden mĂŒssen.
Baustart soll im September sein, die Fertigstellung ist wie bekannt fĂŒr das FrĂŒhjahr 2017 geplant.

Und noch ein Blick in die Zukunft: Der Zoo möchte sich auch weiter besonders auf die tropische Natur konzentrieren und sich in diese Richtung weiterentwickeln.
(15.06.2016, 19:35)
Oskar Schwitters:   Die neue Mangrove soll im FrĂŒhjahr des nĂ€chsten Jahres eröffnet werden. Ansonsten wurde am 30. 5. um 4. 10 Uhr ein mĂ€nnliches Breitmaulnashorn namens Thomas geboren und fĂŒnf weibliche BlaukappenhĂ€herlinge sind in den Bush eingezogen. Weiß jemand wie teuer die Projekte Bush und co waren? Desert soll laut der Abenteuer Zoo Folge ĂŒber Arnheim etwa 20 mio. Mark gekostet haben. Sollen die SeekĂŒhe auch im Bush bleiben oder was kommt in ihr Gehege?
(13.06.2016, 17:30)
Martin Mercus:   Schlammspringer leben in der Mangrovenhalle nicht mehr, aber dafĂŒr zwei Einsiedlerkrebse, die aber selbst die Pfleger oft nur alle paar Wochen sehen. Die Pfleger haben hier einen Trick: Da die Krebse ja wachsen, sind sie irgendwann zu groß fĂŒr Ihre "alte Behausung". Darum werden an bestimmten Stellen leere SchneckenhĂ€user abgelegt. Wenn diese nicht mehr dort sind, wissen die Pfleger, dass es die Krebse noch gibt.
(08.04.2016, 16:21)
Michael Mettler:   @Hannes: Kann gut sein, dass ich "zoogeboren" falsch in Erinnerung habe und es "aus Zoos" heißen mĂŒsste.
(08.04.2016, 14:04)
Hannes Lueke:   Da man in Burgers Zoo einen Hammerhai hĂ€lt, Barakudas und viele weitere selten gezeigte und voll kaum gezĂŒchtete Fische denke ich man hat Möglichkeiten.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Zoos hier tricksen und die Tiere nicht selbst aus dem Handel beziehen sonder von anderen Zoos ĂŒbernehmen.

Zu den Schlammspringern. Ich habe seit gut 10 Jahren keine mehr gesehen aber in der Halle sind diverse Löcher im Boden die aufgrund Ihrer eher nassen Lage sicher keine MĂ€uselöcher sind, auch wenn man diese Tiere am hĂ€ufigsten in der Halle sieht. Wem die Löcher gehören, ich weiß es leider nicht
(08.04.2016, 07:44)
Michael Mettler:   Vor ein paar Jahren hörte ich mal, dass niederlĂ€ndische Zoos nur noch Tiere in ihre BestĂ€nde aufnehmen wollten/sollten (?), die bereits zoogeboren sind (also weder WildfĂ€nge noch z.B. Liebhaber- oder gewerbliche Nachzuchten). Es hieß damals, unter diesen UmstĂ€nden dĂŒrfe man zukĂŒnftig nicht mal mehr Guppys oder Wellensittiche aus dem Zoohandel beschaffen. Leider weiß ich nicht mehr, wer mir das damals gesagt hat. Weiß jemand, was aus dieser Geschichte geworden ist? Denn wenn eine solche Verpflichtung bestĂŒnde, könnte es doch schwierig werden, Arten(gruppen) wie Schlammspringer und Winkerkrabben zu besorgen.
(08.04.2016, 06:16)
Gudrun Bardowicks:   Klingt auf jeden Fall interessant. Ich bin gespannt, ob man dann endlich wieder Winkerkrabben und Schlammspringer sehen wird. Diese Arten vermisse ich in der aktuellen Mangrovenhalle, auch wenn es sie frĂŒher dort schon einmal gab.
(07.04.2016, 20:58)
Hannes Lueke:   Das die mittleren Volieren auf Dauer dran glauben hatte ich bei meinem letzten Besuch gemutmaßt. Man erneuert bereits die Ă€ußeren Volieren aber in der Mitte stehen viele Volieren leer oder sind mit anderweitig im Zoo vertretenen Arten besetzt. Ich hatte jedoch eher auf eine polare Halle getippt.
(06.04.2016, 19:10)
Martin Mercus:   Ein schönes Projekt, das wieder MaßstĂ€be setzen wird.
Die Halle soll im Bereich der mittleren Vogelvolieren entstehen. Es ist nicht ganz klar, ob die bestehende Mangrove bestehen bleibt. Hoffentlich mĂŒssen nicht zu viele Volieren daran glauben, es wĂ€re schade um so manche Art. Man hĂ€tte sich die Halle auch an anderer Stelle vorstellen können, und zwar ggf. im Bereich hinter den Schimpansen und Gorillas bzw. in Richtung des zweiten Eingangs. Aber hier hat man ja auch schon einmal vernehmen können, dass hier eine "nordische" Ecke entstehen könnte. Es wĂ€re von der Thematik her auch eine Verbindung zum Ocean sehr interessant gewesen.
(06.04.2016, 17:52)
Hannes Lueke:   Endlich passiert mal wieder etwas in Burgers Zoo!
Bereits in 2017 soll eine 3000 qm große Mangrovenhalle eröffnet werden. Kostenpunkt 5 Mio Euro
Als Besatz angekĂŒndigt wurden Leguane , SeekĂŒhe , Krebse, Fische, Quallen , Vögel und Schmetterlinge.

Es freut mich fĂŒr die Besucher --- und die SeekĂŒhe!
(06.04.2016, 14:42)
Michael Mettler:   Hm, dann trĂŒgt mich wohl die Erinnerung in punkto Schmetterlinge. Hab auch in ein paar frĂŒheren ZoofĂŒhrern nachgeblĂ€ttert und keine erwĂ€hnt gefunden. DafĂŒr aber tatsĂ€chlich Runzelhornvögel fĂŒr den Bush, und in der Bildunterschrift wird erwĂ€hnt, dass man nicht mehr als ein Paar dort fliegen lassen könne, weil sie Nester ausrĂ€umen und Reptilien fressen.
(02.01.2016, 15:43)
Hannes LĂŒke:   Kolibris lebten dort auch einmal genau wie junge Segelechsen

Wenn es denn wieder ein Raum fĂŒr Schmetterlinge wird gerne aber aktuell mit Arowana, Breitschnauzenkaiman und Köhlerschildkröte leicht unterbesetzt
(02.01.2016, 14:27)
Martin Mercus:   @Michael Mettler: Der Kaimanbereich ist kein Flugraum fĂŒr Schmetterlinge. Zu finden sind hier noch neben dem Fischbesatz Landschildkröten, Anolis und Basilisken. Vögel meine ich dort auch noch nie gesehen zu haben.
(02.01.2016, 10:33)
Michael Mettler:   Dient der mit Netzen abgetrennte Kaimanbereich nicht auch als Schmetterlingsflugraum? WĂ€ren KrallenĂ€ffchen dann nicht kontraproduktiv?

Ich weiß zwar nicht, welches eventuelle Problem die Duckerhaltung im Bush bereitete, aber zumindest eine mögliche Ursache wĂŒsste ich: Das Tier/die Tiere könnte/n zu zahm geworden sein. Ich erinnere mich an den Mischlingsducker in Randers Regenskov, der ohne Scheu direkt am Halleneingang auf die Besucher wartete und sich (verbotenerweise) von diesen mit allem fĂŒttern ließ, was deren Taschen hergaben...
(02.01.2016, 08:20)
Hannes LĂŒke:   Ich meinte natĂŒrlich Buschhuhn

Das mit den potentiellen Verlusten durch große Vögel macht natĂŒrlich Sinn
Problematisch ist auch das Restaurant

Im Kaimanbeteich könnte ich mir trotzdem sehr gut Krallenaffen vorstellen
Vor Jahren habe ich einen Blauducker frei in der Halle gesehen. Schade das es wohl nicht geklappt hat
(01.01.2016, 20:06)
Martin Mercus:   @ Michael Mettler: Buschhuhn ist auf jeden Fall im Bestand, im September gesehen.
(01.01.2016, 18:13)
Michael Mettler:   @Hannes: Thermometerhuhn??? Oder doch eher Talegalla/Buschhuhn? Ersteres wĂ€re ja eine Sensation.

Es gab schon mal Hornvögel im Bush, meiner Erinnerung nach Runzelhornvögel. Ein Weibchen habe ich dort mal im Flug gesehen. Allerdings mussten laut einem Vortrag mehrfach Tierarten wieder aus der Halle herausgefangen werden, die sich auf die "Ernte" von Vogelgelegen, Jungvögeln, und Reptilien spezialisiert hatten. Da dĂŒrften wohl auch Hornvogelarten ĂŒber Toko-Format entsprechende Kandidaten sein. Auch in anderen Zoos wurde deren Haltung in großen Gemeinschaftsanlagen wieder aufgegeben (z.B. Freiflughalle Walsrode, Freiflughalle Frankfurt) oder erst gar nicht versucht (z.B. Indonesienhalle Walsrode, Regenwald Köln).
(01.01.2016, 11:16)
Hannes LĂŒke:   So heute mal das schöne Wetter genutzt und den alljĂ€hrlichen Besuch in Arnheim eingeschoben.
Seit heute verstehe ich den mittlerweile hÀufig gehörten Satz "Arnheim ist nicht mehr das was es mal war".
NatĂŒrlich ist der Park noch das was er mal war. 40 Jahre alte Gehege die immer noch ĂŒberagend sind, ein toller Tierbestand und natĂŒrlich die Monumente in Form von Bush, Ocean und Desert. Was heute dafĂŒr um so mehr ins Auge fĂ€llt ist die Stagnation bei den Arten bzw sogar Abbau. Ich kann es natĂŒrlich nicht belegen aber gefĂŒhlt sind die Becken im Ocean deutlich leerer. Der Hammerhai und die Barrakudas persönliche Highlights aber im großen und ganzen ziehen die Anlagen nach Jahren Ihres bestehens nicht mehr wie zu Anfang. Der Bush hat nach wie vor einen passablen Vogelbestand aber die meisten Arten befinden sich zusĂ€tzlich noch in der Fasanerie oder in der Mangrove. Krontauben keine gesehen genau wie seit Jahren schon nicht mehr die angeblich noch existenten grĂŒnen Leguane. Das Manatibecken war heute Glasklar und man konnte erkennen wie flach es ist. Vor Jahren sprach ein Tierpfleger mal von 1,8 Meter. Alles in allem immernoch ein toller Bau aber nach fast 30 Jahren wĂŒrde eine Renovierung nicht schaden. Manatibecken tiefer, evtl mit Unterwassereinsicht, grĂ¶ĂŸeres Capybaragehege und evtl etwas mehr SĂ€ugetierbesatz. Ein paar Krallenaffen oder Hörnchen wĂŒrden es immens aufpeppen. Bei den 5 gesehenen Hornvögelpaaren wĂŒrde es nicht schaden eines in den Bsuh zu setzen. Klar, das Restaurant spielt dagegen aber bei den Kaimanen hat man einen abgetrennten Bereich. Bei den Breitschnauzenkaimanen nebenbei keine Rochen mehr gesehen. Im Desert ebenfalls keine Änderung aber netter Vogelbestand. Ein einzelnes Katzenfrett existent und deutlich Altersschwach. Schade um die Art. Das alte Katzenfrett lebt in der Kitfuchsanlage...also noch einmal Schade um eine Art. Auch im Desert fehlt nach 20 Jahren der gewisse Pepp! Mein Wunsch wĂ€ren Armadillos in einer der Katzenfrettanlagenund vielleicht eine weitere SĂ€ugetieranlage in der Halle. PrĂ€riehunde oder WeißrĂŒsselbĂ€ren wĂ€ren nicht so unpassend und platzintensiv. Den Bestand aufpeppen wĂŒrde auch ein neuer Anlauf mit freilebeneden Echsen. GrĂ¶ĂŸere Mengen wĂŒstenbewohnender Leguane (Halsbandleguan, Chuckwalla, Stachelleguan) sollte man problemlos beschaffen können.

Einfach nur Wow wie immer die Safari. Zwei eindrucksvolle LöwenmĂ€nner schauen aus ihren erneuerten HundehĂŒtten (fĂŒr mich Europas beste Löwenhaltung), mindestens 6 Geparde spielen im Hauptgehege. Die 5 Nashörner in der Schau dĂŒrfenmittlerweile auf beide Savannenteile (frĂŒher durch Pfosten getrennt. Die Giraffen lockt man mittlerweile auf den Nashornteil der Savanne. Große Mengen Zebras, mehrere mĂ€nnliche Wasserböcke mit wenigen Weibchen, ĂŒber 10 Gnus und mindestens 15 Giraffen (ein Tier bei jedem Besuch im Vorgehege - mehrere Hengste?)

Gorillas und Schimpansen beide im Innenhaus. So gut ich die Anlagen auch finde, auch hier nagt der Zahn der Zeit. Innenvolieren der Fasenerie mittlerweile alle erneuert. Guter Besatz, 2 mal Runzelhornvogel, Doppelhornvogel, Galah, Hyazintara, Maskenkibitz, Thermometerhuhn, Kea, Euelnschwalm und sicherlich so manches mehr was ich mir nicht merken kann. Neue QuarantĂ€nestation am Rand des Zoos mit Voliere fĂŒr asiatische Kleinvögel und Königsgeier. Desweiteren Königsgeier in alter Voliere, Pfauafsan, Zwergschwan, zwei mal grĂŒner Pfau, malaischer Hornvogel, Rotschnabelkitta, Rohrdommel und Seeadler als erwĂ€hnenswerte Arten. Ansonsten viele europĂ€er und Arten welche auch in den Ecodisplays zu sehen sind.

Bei den Geiern wurde vor einigen Jahren an einer Seite Glas, an der anderen fotografenfreundlicher (dĂŒnner) Draht angebracht.

Mangrove mit einigen netten Vogelarten aber seit Jahren keine Segelechsen, Wasseragamen, Krabben oder Schlammspringer (dafĂŒr Schleifspuren und Löcher) gesehen.

Rimba gibt auch nichts neues her. Auf der Anlage Schweins und Leierhirsch mit Banteng gesehen. Siamangs unsichtbar (auch im Haus nicht gesehen) und Schweinsaffen innen. Muntjak ebenso unsichtbar. Alle Arten versammelt habe ich noch nie gesehen.
3 Sumatratiger auf der Anlage, einer im Absperrgehege.

Rimba ist ohne Frage ein schöner Zooteil mit toller Tierhaltung und genialen Vergesellschaftungen. Was ich hier aber vermisse ist das FingespitzengefĂŒhl bei der Gestaltung welches man vor Jahrzehnten hatte. Sind die Hallen alle voller Kulissen nutzt man beim Savannenumbau hauptsĂ€chlich natĂŒrliches Material welches sich gut einfĂŒgt. In Rimba sehe ich durch den dezenten Maschendraht Besucher im Hintergrund, das durchaus clevere Netz welches eine Art Panaoramaeffekt ĂŒber die Tigeranlage in Bantenganlage gibt blendet dauerhaft da es nicht lackiert ist. Das selbe gilt fĂŒr die riesigen verzinkten StahltrĂ€ger welche mittig vor den Kunstfels platziert wurden. Die Futterstelle der Bantengs hat ebenso ein ansprechend "asiatisches" Dach getragen von massiven verzinkten StahltrĂ€gern. Nach 7 Jahren ist auch die Bepflanzung nicht hundertprozentig angewachsen so das keine wirkliche Stimmung aufkommt. Die InnehĂ€user sind allesamt Zweckbauten was man noch verschmerzen kann, der Besuchertunnel in Rimba jedoch auch und nur aufgelockert durch zwei simple Terrarien. Überlegt man wie liebevoll der Tunnel mitte der 90er zwischen Desert und Bush gestaltet wurde eine Schande.

Wie immer ein schöner Tag aber so langsam muss wieder etwas kommen um die Besucher bei der Stange zu halten. MIt 20,50€ liegt man auf einem normalen niederlĂ€ndischen Preisniveau aber wer weiß ab wann die verwöhnten Touris aus de nicht weit entfernten Ruhrpott weg bleiben.

2006 kĂŒndigte man 2 neue Öködisplays bis zum 100. Geburtstag an. Der war 2013. Man hat seitdem Rimba, die SavannenstĂ€lle, das Meetingcenter, de Umbau vom Orangutan zum Kattahaus, Parkplatzrenovierung und die neue QuarantĂ€nestation gestemmt. Alles sicherlich wichtige Dinge aber eben nicht das was man vom Königlichen Burgers Zoo (so nennt er sich wirklich) erwartet.

In der mitte der Fasanerie stehen nur alte Volieren und GebĂ€ude (Mangrove eingeschlossen) welche restlos danach aussehen mit einfachsten Mitteln am leben gehalten zu werden. FĂŒr mich schreit dieses "verwahrlosen" einfach danach durch ein neues Display ersetzt zu werden. Sei es durch ein GebĂ€ude welches Menschaffen, SeekĂŒhen, Tapiren und Zwerglusspferden eine bessere Haltung ermöglicht oder ein Burgers gerechtes Novum mit einer polaren Halle mit den Ringelrobben, antarktischen Pinguinen, Belugas und so viel weiterem wovon man nur trĂ€umen kann. (Sub)Arktischer Vogelbesatz und Rentiere rahmen heute schon die Fasanerie ein.
Ich bin sicher das etwas kommt und nur noch gespannt was es sein wird.....

(30.12.2015, 18:45)
Klaus Schueling:   Nashorn zu frĂŒh, aber kerngesund geboren

Am Samstag, dem 22. September hat das beinahe 12jĂ€hre Nashornweibchen Kwanzaa im Burgers' Zoo einem gesunden Jungen das Leben geschenkt. Der Nachwuchs hat den Namen Vince erhalten. Der 20jĂ€hrige Vater Gilou, der mit Kwanzaa bereits einen 2,5 Jahre alten Sohn hat, lebt mit seinen Weibchen und den Sprösslingen auf der ausgestreckten Savannenlandschaft von Burgers' Zoo. In seinen ersten Lebensmonaten bleibt das Jungtier mit seiner Mutter hinter den Kulissen und ist es fĂŒr Besucher noch nicht zu bewundern.
Um den Geburtstermin gut einschĂ€tzen zu können, wurde Kwanzaas Mist an der UniversitĂ€t Wien auf Hormone untersucht. Die Experten nahmen an, dass die TrĂ€chtigkeit erst im Oktober oder gar November zu Ende sein wĂŒrde. Allerdings können auch bei Nashörnern Geburten frĂŒher oder spĂ€ter stattfinden als erwartet.
(02.10.2012, 11:00)
Jonas Homburg:   NatĂŒrlich waren noch Pferdeantilopen da. Die hab ich im Eifer des Gefechts wohl vergessen.
(22.08.2012, 15:36)
Michael Mettler:   Zu dem alten Plan von David Heger: Die dortigen "leopards" sind ein kleiner Übersetzungsfehler, denn dort wurden Jagdleoparden = Geparden gehalten. UngefĂ€hr dort, wo in der Savanne "kroonkraanbos" = Kronenkranichwald steht, befand sich die alte Stallhalle, und in der GelĂ€ndeecke links oben im Plan (beim "berkenhoek" = Birkenwinkel) die Breitmaulnashorn-Zuchtanlage.
(20.08.2012, 10:23)
Ingo Rossi:   Es gibt noch Pferdeantilopen auf der Savannenanlage. Zumindest noch bis vor drei Wochen!
(20.08.2012, 09:52)
Carsten Horn:   Gibt es keine Pferdeantilopen mehr auf der Savanne oder fehlen die nur in der AufzĂ€hlung unten?
(19.08.2012, 19:20)
David Heger:   @ Jonas Homburg: Hier grad mal einen alten Plan gegoogelt.
(19.08.2012, 19:14)
David Heger:   @ Michael Mettler: Ich habe das alte grĂŒne StallbebĂ€ude bei meinen letzten beiden Besuchen nicht mehr gesehen. Meiner Meinung nach wurde es abgerissen.
(19.08.2012, 19:10)
Michael Mettler:   @Jonas Homburg: Das GelĂ€nde der ehemaligen Safari ist eigentlich noch ziemlich original erhalten. Es gab damals den heutigen Stallkomplex noch nicht, sondern lediglich ein StallgebĂ€ude mitten in der Savanne (Steht das nicht sogar noch heute im Dickicht verborgen? Sah fast aus wie eine große liegende Röhre und war meiner Erinnerung nach grĂŒn.) Man durchfuhr nach dem Start zuerst die Gehege der Geparden und Löwen, danach die große Savanne auf einem sich schlĂ€ngelnden Rundweg; die Nashörner hatten zumindest zum Schluss ein eigenes Gehege am Außenrand des GelĂ€ndes, an dem man entlang kam. Der heutige Besuchersteg wurde dann spĂ€ter einfach entlang des Trennzaunes zwischen Huftieren und Raubtieren, dessen Verlauf folgend, aufgebaut.
(19.08.2012, 14:20)
Jonas Homburg:   Ich war gestern zum ersten Mal in Arnheim und muss sagen, dass der Zoo einen echt umhaut.
Gleich am Anfang mit Mohrenmakis und Ringelrobben zwei (Unter-) Arten, die ich noch in keinem anderen Zoo gesehen habe. Die Kattaanlage ist jawohl absolut genial gemacht, ĂŒbernetzt und troztdem ein Freisichtseinblick. Der erste Öko-Dilplay Rimba bot eine klasse Einstimmung auf das noch kommende. Besonders gefiel mir der riesige KletterkĂ€fig von Gibbons und Brillenlanguren (letztere fĂŒr mich auch absolut neu).
Ausgesprochen gut hat mir auch die Mangrovenhalle gefallen, keinesfalls unterbesetzt, mit vielen Vögeln wie Weißohrkatzenvogel, Schamadrossel, Prachtfruchttaube und RotflĂŒgelsittich in der ersten HĂ€lfte, außerdem sorgten Segelechsen, SchĂŒtzenfische, SiberflossenblĂ€tter (heißt das so?) und ein Krebs in einem Schneckenhaus fĂŒr Mangrovenfeeling. Im zweiten Teil durch KrĂ€uselscharben etc. sowieso.
Schön gestaltet fand ich die Fasanerie und die Schimpansen- und Gorillainseln.
Der Busch ist ja wirklich der Regenwald schlechthin, so natĂŒrlich wirken weder Gondwanaland noch Masoala (liegt sicher auch an der langen Zeit, die die Pflanzen wachsen konnten). Besonders eindrucksvoll fand ich die Amazonas-Szenerie. Capybaras, die mit SeekĂŒhen schwimmen, dazu Rote Sichler, WitwenpfeifgĂ€nse, Rotschulterenten und fischende Schlangehalsvögel.
Das riesige Becken im Ocean ist auch wenn man das Hagenbecker Tropenaquarium kennt, schon von der GrĂ¶ĂŸe der Scheibe echt ein Brocken. Dazu tauchen die Haie wie aus dem Nichts auf und verschwinden auch wieder.
Die Safari ist wirklich die grĂ¶ĂŸte Savanne, die ich bisher gesehen habe, was mich nur interessieren wĂŒrde, ist wie das ganze noch mit Safari-Durchfahrtsbereich ausgesehen hat, den im jetzigen Besucherbereich sind ja noch ZĂ€une und Tore davon ĂŒbrig. Hat jemand vielleicht einen Plan davon? Bei dem Bestand, der da miteinander auskommt (Giraffe, Zebra, Nashorn, Kudu, Wasserbock, Gnu, Thomsongazelle und Kaama) war ich echt beeindruckt.
Zu guter letzt natĂŒrlich auch noch die Desert, aufgrund der Hitze, die im Bush durch die hohe Luftfeutigkeit natĂŒrlich noch unertrĂ€glicher als draußen war, empfand die Halle sogar als angenehm kĂŒhl. Auch dieser Teil hat mir durch die Gestaltung echt gefallen, dazu wieder mit Kitfuchs und Katzenfrett Arten, die ich noch nicht gesehen hatte, es rundete den Besuch einfach ab.

(19.08.2012, 13:12)
Hannes LĂŒke:   Bei Burgers gibt es leider wenig Neues.
Es gibt 2 junge SwiftfĂŒchse, wir haben mindestens 5 Erdferkel und 3 Blauducker gezĂ€hlt. Das Oranghaus wird fĂŒr andere Tiere umgebaut. Auf dem Plakat war eine Kiste zu sehen mit einem Kattaschwanz. Das muss aber nichts heißen.
Auf der Afrikasavanne hab ich noch nie soviele Arten zusammen gesehen. Pferdeantilopen, Giraffe(+Nachwuchs), Nashörner(+Nachwuchs),Gnus (+Nachwuchs) mit und ohne gestutzte Hörner, Wasserböcke und Zebras (+Nachwuchs).
Im Vogelhaus wird die Schildkrötenanalage umgebaut.

Gab es das Becken mit den Laternenfischen schon immer? Da die Ecke dunkel ist habe ich es noch nie gesehen. Ich hatte an der Stelle einen Notausgang in Erinnerung.


(04.06.2010, 22:01)
Hannes LĂŒke:   Bei Burgers ist am 05.04 ein kleiner Breitmaulnashornbulle geboren. Das Tier wurde auf den Namen "Dozer" getauft
(20.04.2010, 17:43)
Hannes LĂŒke:   Ich möchte meine Frage nach dem abgetrennten Savannenbreich unmittelbar vor der Afrikaterrasse beantworten. Dieser Bereich wird mimentan fĂŒr die Ă€ußerst seltenen PerlhĂŒhner genutzt und soll evtl. irgendwann einmal ein Antilopengehege werden.
(02.03.2010, 20:10)
Niedersachse:   So soll es wohl auch sein.
(01.03.2010, 18:01)
Michael Mettler:   Vielleicht achten die Pfleger schlichtweg darauf, ob eine Kuh "heiß" ist, und lassen die dann nicht auf die Herdenanlage...
(01.03.2010, 13:44)
Liz Thieme:   Kann mir jmd die GruppenverhĂ€ltnisse der Giraffen erklĂ€ren? Laut Pflegeraussage wird ein Bulle in der Gruppe gehalten, der Zuchtbulle aber außerhalb der Gruppe. Der Bulle in der Gruppe sah sehr stark nach einem adulten Tier aus. Ist der behandelt worden, oder wie machen die das, dass er nicht deckt?
(01.03.2010, 12:11)
Andreas Knebel:   Die WeißrĂŒsselnasenbĂ€ren haben zwischenzeitlich die jetzige Nachtanlage fĂŒr die KitfĂŒchse bewohnt, da die Tiere erst im Sommer 94 aus Los Angeles kamen. Damit die Anlage in der Zwischenzeit nicht leer steht, wurde sie erst von Stinktieren und dann von NasenbĂ€ren bewohnt...
(26.07.2009, 20:48)
Michael Mettler:   Vielleicht waren die WeißrĂŒsselbĂ€ren von 1993 nur "Joker" fĂŒr den Fall, dass man keine Rotluchse bekommen konnte...?
(26.07.2009, 19:19)
Sven P. Peter:   Krustenechsen war auch meine Erinnerung. WĂ€re auch ein plausiebler Grund der Haltungsaufgabe, da jedes Kind spielend in die Anlage gelangen konnte.
(26.07.2009, 18:55)
Hannes LĂŒke:   Hab mal ein wenig Google zu rate gezogen und dabei kam raus, das der Zoo nach dreißg Jahren Zucht eine Gruppe WeißrĂŒsselbĂ€ren im Jahre 1982 abgegeben hat. 2 WeißrĂŒssel kamen 1993 fĂŒr die WĂŒste wieder in den Zoo lebten aber nur hinter den Kulissen, da fĂŒr sie KEINE Anlage entstanden ist. Sie sind ÂŽ94 nach Cleves gezogen.
Die ersten roten NasenbÀren kamen tatsÀchlich 2006 in den Zoo.
(26.07.2009, 18:53)
Hannes LĂŒke:   Ich hatte an der Stelle auch mal die Krustenechsen in erinnerung aber nur ganz Wagen!
(26.07.2009, 18:45)
Sven P. Peter:   @Hannes:
Die Anlage die du meinst war mal mit Reptilien besetzt. Bei meinem letzten Besuch dort habe ich mich mit meinen Begleitern da lange hingestellt und gerĂ€ztelt was da mal genau drin war. GrĂ¶ĂŸe der Anlage wĂŒrde ich mal mit 6mÂČ angeben. NasenbĂ€ren waren da ganz sicher nie drin.
(26.07.2009, 18:43)
Sven P. Peter:   @MM: Die Anlage die du meinst ist die alte Elefantenplattform, heute mit ErdmĂ€nnchen besetzt.
Im Desert sind mir auch keine NasenbÀren bekannt.
(26.07.2009, 18:42)
Hannes LĂŒke:   Ich hatte eine Felsformation in Verdacht welche vor ca. 2 Jahren mit Erde aufgefĂŒllt wurden. Ich weiß nicht ob bzw. mit was sie vorher besetzt war. Sie befindet sich kurz hinter der Dosenschildkrötenanalge. Nach vornhin ist es eine niedrige Mauer bzw. es geht einmal ein kleiner Graben um eine Felserhöhung und die hinteren WĂ€nde sind erhöht und haben einen leichten Überhang. Das ganze ist ca. 10 - 15 qm groß.
(26.07.2009, 18:40)
Holger Wientjes:   Fuchsmangusten sind nicht mehr im Bestand. Ich meine, die Tiere bewohnten eine ehemalige Anlage, die nun vom Parkteil RIMBA benutzt wird.
(26.07.2009, 18:38)
Michael Mettler:   Das wĂŒrde bedeuten, dass die NasenbĂ€ren im Desert eine offene Anlage bewohnt haben mĂŒssten... Aber dazu fĂ€llt mir keine passende ein, die heute anders besetzt ist. Vielleicht gab es ja mal welche VOR der Halle, in der Anlage, die jetzt mit Fuchsmangusten (?) besetzt ist - quasi als Einstimmung auf das Thema.
(26.07.2009, 18:08)
Hannes LĂŒke:   Ich hab schon versucht die Pressemeldung zu suchen in welcher stand, dass es bereits zu Eröffnung des Deserts NasenbĂ€ren in selbigem gab, diese aber abgegeben wurden, da sie sich als AusbruchskĂŒnstler erwiesen.
Jahre spÀter kamen dann neue NasenbÀren in die alte Tigeranlage.
(26.07.2009, 17:00)
Matthias:   NasenbĂ€ren kamen neu in den Zoo als die alte Tigeranlage mit dieser Art besetzt wurde.
(26.07.2009, 16:44)
Hannes LĂŒke:   Das mit den NasenbĂ€ren weiß ich auch nur, da von ihnen berichtet wurde als der Zoo welche in die alte Tigeranlage setzte.
(26.07.2009, 15:46)
Michael Mettler:   @Hannes LĂŒke: NasenbĂ€ren?? Habe ich in der WĂŒstenhalle auch nie gesehen. BezĂŒglich der Schlammspringer und Winkerkrabben vermute ich, dass diese sich in der Mangrovehalle nicht fortpflanzten und der Zoo schlichtweg damit aufgehört hat, immer neue nachzukaufen - teures Futter fĂŒr die dort vorhandenen Reiher...
(26.07.2009, 14:18)
Hannes LĂŒke:   Seit wann leben denn keine NasenbĂ€ren mehr in der Halle? Ich habe sie da nie kennengelernt und kann mir nicht vorstellen wo sie lebten.
Und was ich mich jedesmal frage ist warum keine Schlammspringer und Krabben mehr in der Mangrovenhalle sind. IP66 hat schon recht, die Mangrovenhalle war spannender als der Bush ist jetzt aber eher unspektakulÀr.
(26.07.2009, 13:35)
Michael Mettler:   @Liz: Die Pekaris konnten sich auch frĂŒher nicht frei in der Halle bewegen.
(26.07.2009, 13:18)
Matthias:   Nein, hat sie nicht. Höchstens vielleicht beim Tierbesatz der kleineren Anlagen in den Höhlen.
(26.07.2009, 13:12)
Liz Thieme:   gibt es eigentlich etwas was Ihnen sonst noch an dem Zoo im GedĂ€chtnis geblieben ist als diese Dach?! *grumpf*
Ich wĂŒrde mal daraus lesen, dass die Sonora-Abteilung sich nicht verĂ€ndert hat?
(26.07.2009, 12:05)
IP66:   In der Regenwaldhalle hat vor allem das Dach böse Schaden genommen, wobei hier wie in der WĂŒstenhalle gewisse ErmĂŒdungserscheinungen auch beim ĂŒbrigen Baumaterial nicht zu ĂŒbersehen sind. Der Pflanzenbestand hingegen ist in beiden Abteilungen beeindruckend herangewachsen, so daß ich die Regenwaldhalle als sehr naturnah empfinde. Der Preis dafĂŒr liegt darin, , daß alles wĂ€chst, wo es will, so daß der Eindruck, anders als in den UrwaldrĂ€umen in Wuppertal oder Stuttgart, eher einem natĂŒrlichen Wald als einem Park oder Garten nahekommt. In der WĂŒstenhalle hingegen kommt kein wirklich natĂŒrlicher Effekt zustande, zum einen, weil das Dach und die Kunstfelsen den Eindruck von Weite schmerzlich begrenzen, zum anderen aber auch, weil die GewĂ€chse, Ă€hnlich wie in den meisten SukkulentenhĂ€usern so eng stehen, daß man sich eher an UrwĂ€lder denn an Steppen gemahnt fĂŒhlt. Die Mangrovenhalle wirkt ein wenig unterbesetzt, wirklich typische Tiere fĂŒr die Region, etwa Schlammspringer oder Krabben, leben dort nicht mehr.
(25.07.2009, 19:14)
Liz Thieme:   so und noch mal ein Blick auf die Seehund-Anlage, die natĂŒrlich nicht in einer dieser Hallen sich befindet.
(25.07.2009, 16:35)
Liz Thieme:   dösende Rotte...

konnten die eigentlich sich in der Halle freibewegen?
(25.07.2009, 16:34)
Liz Thieme:   Amazonas Gebiet
(25.07.2009, 16:33)
Liz Thieme:   die Geier warten schon was abzubekommen
(25.07.2009, 16:33)
Liz Thieme:   Da ich derzeit nicht mit meinem PC arbeite habe ich auch nicht so viele Programme zur VerfĂŒgung.
Ich muss daher alle Bilder einzeln einstellen :(

Mich wĂŒrde interessieren, ob sich seit meinem Besuch in Arnhem 1996 die Hallen gewandelt haben.
(25.07.2009, 16:32)
Sacha:   @MM: Danke fĂŒr die MĂŒhe.

Tja, besagte Schnecke (mit hoher Wahrscheinlichkeit) richtig zu bestimmen ist offenbar schwieriger als die/den Cobia. Es könnte ja zudem tatsÀchlich eine exotische Art sein. Also schieben wir das Bild mal in das "noch zu bestimmen"-Regal (seufz)...
(20.07.2009, 10:00)
RĂŒdiger:   Wie stehts um die 1, 5 white rhinos in Arnhem ? Gibt es Hoffnung auf die Fortsetzung der Nashornzucht dort mit den zwei Zuchtweibchen ?
(18.07.2009, 09:29)
Michael Mettler:   @Sacha: Ich habe nun noch ein Bestimmungsbuch ĂŒber Schnecken und Muscheln Europas sowie eins ĂŒber die Fauna Deutschlands (besteht fast ausschließlich aus BestimmungsschlĂŒsseln) wegen der Schnecke zu Rate gezogen. Beide nennen ausschließlich GehĂ€usemerkmale zur Artunterscheidung bei BĂ€nderschnecken, die FĂ€rbung des Weichkörpers ist offenbar nicht arttypisch oder genauso variabel wie die GehĂ€usefĂ€rbung.
(17.07.2009, 22:56)
Sacha:   @MM: Nur stimmten die Cobia-Bilder wesentlich mehr mit den meinen ĂŒberein als die Bilder auf dem Schnecken-Link mit meinem Exemplar (siehe auch Körperzeichnung, GehĂ€use lasse ich mal aussen vor). Das hat es fĂŒr mich insgesamt zu viele Unterschiede (was aber nicht heisst, dass das Arnheimer Tier nicht doch eine Garten-BĂ€nderschnecke sein kann).
(17.07.2009, 13:46)
Michael Mettler:   @Sacha: Ich habe auch geschrieben "der Fisch könnte ein Cobia sein" ;-)
(17.07.2009, 11:00)
Sacha:   @MM: Was heisst da nicht anerkennen?? - Wenn Du schreibst, "das sieht mir eher ..." dann ist das eine Vermutung, aber keine Bestimmung. Also selbst schuld:).

Danke ĂŒbrigens fĂŒr die Info zur Grille. Damit wĂ€re ich dann wieder fast am Anfang....(vorab fĂŒhre ich sie allerdings als P. geertsi auf)
(17.07.2009, 10:53)
Michael Mettler:   P.S. In besagtem Buch ("Exotische Insekten" von Siegfried Löser, Verlag Ulmer) sind leider nur zwei mĂ€nnliche Exemplare abgebildet, Sachas Foto zeigt ein Weibchen (Legeröhre, fehlende FlĂŒgel). Aber Gestalt und Zeichnungsmuster kommen hin.
(17.07.2009, 10:48)
Michael Mettler:   @Sacha: Meine Bestimmung der Schnecke erkennst du also nicht an? Zugegeben, in meinem Garten ist sie nicht ausgeschildert ;-)

Um die Grille hatte ich mich noch gar nicht gekĂŒmmert, und die Frage hatte sich ja zwischenzeitlich erledigt - sie ist tatsĂ€chlich afrikanischer Herkunft und von Arnhem sogar in ISIS eingepflegt. ABER: Es handelt sich möglicherweise gar nicht um Pholeogryllus geertsi. Laut einem Heimtierratgeber ĂŒber exotische Insekten gelangten zwischen 1968 und 1972 Höhlengrillen aus der Chibongwe-Höhle in Sambia nach Prag, wurden dort vermehrt und ĂŒber diverse Institute und Insektarien (u.a. auch Aquazoo DĂŒsseldorf) verbreitet. An der Uni Köln stellte man dann anhand von Verhaltensmerkmalen fest, dass es sich nicht um die bislang angenommene Art handeln konnte, und das Tier wurde 1986 als Ostafrikanische Höhlengrille Phaeophilacris bredoides ganz neu beschrieben. Unter diesem Namen werden Höhlengrillen auch im Amsterdamer Zoo gezeigt; mein Foto von letzten September war aber leider unbrauchbar, so dass ich es nicht zum Vergleich einstellen kann. Ich halte es aber fĂŒr wahrscheinlicher, dass ZuchtstĂ€mme noch immer unter dem alten Namen kursieren, als dass zwischenzeitlich die echte - und nach Interpretation des Buchtextes anscheinend optisch nicht unterscheidbare - P. geertsi importiert wurde.
(17.07.2009, 10:43)
Sacha:   Wie schon erwĂ€hnt, sind dank Mithilfe von MM und Johannes BIS AUF DIE SCHNECKE alle Bilder bestimmt.

Der graublaue (unscheinbare) Vogel ist ein Schreipiha. Der Rötel ist tatsÀchlich ein Weissscheitelrötel, die Grille eine Höhlengrille (Pholeogryllus geertsi - kommt die nicht in Afrika vor??? Falls ja, wÀre sie "deplatziert") und der Fisch ein/eine Cobia (zirkumtropisches vorkommen, beliebter Angelfisch).

(17.07.2009, 10:04)
raja:   Bei der Grille wird es sich wohl um eine Höhlengrille handeln. Welche Art genau das ist, weiß ich aber nicht.
(16.07.2009, 19:54)
Holger Wientjes:   Ich nehme an, dass der eine Vogel ein Weißscheitelrötel ist. Aber wie heisst denn nun der andere unscheinbarere ?
(16.07.2009, 19:41)
Sacha:   @MM: Sagen wir mal so: Ich hab kein Schild gesehen, allerdings auch nicht danach gesucht weil ich es grundsĂ€tzlich Ă€hnlich halte wie Du und die TROPISCHEN KORALLENFISCHE (bei SW-Fischen sieht es anders aus) zu Hause nachbestimme. Zwei Jahre zuvor hatte ich mir allerdings die Arten notiert (Schilder grundsĂ€tzlich Aquarium oder daneben als Metall-Klappbuch in Arnheim vorhanden - gibts sowas auch im SL Hannover?:). Vielleicht hĂ€tte ich nochmal einen Blick darauf werfen sollen....
(16.07.2009, 18:29)
Michael Mettler:   @Sacha: Bei Fischen bestimme ich selbst bei vorhandener Beschilderung ganz gern nach (nicht nur fĂŒr SL), da Schilder und Beckenbesatz in Schauaquarien nicht unbedingt ĂŒbereinstimmen mĂŒssen... War denn der Cobia in Arnhem etwa gar nicht ausgeschildert...? :-)
(16.07.2009, 16:33)
Sacha:   @MM: Habe auch nicht behauptet, dass die Schneckenart exotisch sein muss..:)

"Geliebtes Sealife"?... na warte. Ich lese jedenfalls mit Freude, dass besagter Fisch nicht beschildert war und darum mĂŒhsam nachbestimmt werden musste, oder?:)
(16.07.2009, 16:09)
Henry Merker:   "Wenn Sie sich also etwas Neues merken oder lernen wollen..."
(16.07.2009, 15:32)
Henry Merker:   Nachtrag:
Wenn Sie sich also etwas lernen wollen, dann versuchen Sie doch einfach, Ă€hnlich vorzugehen wie bei dem besagten Fisch; ich gehe davon aus, dass es dann schon deutlich eher klappen dĂŒrfte :).
(16.07.2009, 15:31)
Henry Merker:   @Michael Mettler:
Das beschriebene PhĂ€nomen hat etwas mit Lernpsychologie zu tun. Durch die von Ihnen geschilderten Faktoren "geliebtes Sea Life", "diverse FischbestimmungsbĂŒcher", "fĂŒr tropische Seewasserfische", "Nachbestimmung", "...noch nie irgendwo gesehen..." sowie dem sogenanntem "unbewussten Lernen" konnte Sie sich diesen Fisch so gut merken. Durch dem Umstand, dass Sie Sea Lifes sehr ansprechend finden, sind schon mal gĂŒnstige emotionale Vorbedingungen gegeben. Da Sie sich dadurch intensiver mit Fischen auseinander gesetzt haben dĂŒrften, kamen sie zu den BestimmungsbĂŒchern, die dazu beigetragen haben, dass Sie neue Neuronenverbindungen zum Thema "Fische" anlegen konnten. Durch die Aussage "tropische Seewasserfische" haben Sie auch schon Kategorien hierzu im Kopf, nach denen Sie bei Bestimmungen vorgehen, was Sie jedoch auch unabhĂ€ngig davon schon beherrschten. "Nachbestimmung" signalisiert, dass Sie sich nachtrĂ€glich noch einmal mit einigen Fischen genauer befasst haben. Und dann spielt eine wesentliche Rolle, dass Sie diesen Fisch dort zum ersten Mal gesehen haben, was die Sache einprĂ€gsamer macht. Ach ja, und man lernt nebenbei auch vieles, ohne dass dies einem so wirklich bewusst ist, da das menschliche Gehirn stĂ€ndig lernt.
Doch ich denke, dass Ihnen vieles davon schon bekannt sein dĂŒrfte...
(16.07.2009, 15:28)
Michael Mettler:   @Sacha: Bei der Schnecke wĂŒrde ich nicht unbedingt davon ausgehen, dass das eine exotische Art ist, schließlich ist der Bush nicht hermetisch abgeriegelt. Das sieht mir eher nach einer ganz gewöhnlichen heimischen Garten-BĂ€nderschnecke aus, von der es Tiere mit rein gelben GehĂ€usen gibt (z.B. auch in meinem eigenen Garten...):
http://de.wikipedia.org/wiki/Garten-B%C3%A4nderschnecke

Das mit dem Cobia hast du deinem "geliebten" Sea Life zu verdanken. Letztens hatte ich nach einem SL-Hannover-Besuch meine diversen Fisch-BestimmungsbĂŒcher fĂŒr tropische Seewasserfische zwecks Nachbestimmung in der Hand, und da blieb der Cobia (den ich noch nie irgendwo gesehen habe, also auch nicht im SL) irgendwie im Hinterkopf hĂ€ngen. Ich wĂŒnschte, dass mein GedĂ€chtnis auch mal so funktionieren wĂŒrde, wenn ich mir etwas merken WILL :-)
(16.07.2009, 14:23)
Sacha:   @Michael Mettler: Hervorragend. Das passt!!! Vielen Dank. Wie bist Du darauf gekommen, wo Du suchen must?

Dank der Mithilfe von Dir und Johannes Pfleiderer fehlt mir jetzt nur noch die Schneckenart....
(16.07.2009, 14:02)
Michael Mettler:   @Sacha: Der Fisch könnte ein Cobia (Rachycentron canadum) sein.
http://en.wikipedia.org/wiki/Cobia
(16.07.2009, 13:58)
Sacha:   ... und diese Schneckenart (Burgers Bush).

Schon mal vorab vielen Dank fĂŒr Eure Hilfe.
(15.07.2009, 11:29)
Sacha:   Dann hĂ€tte ich noch diese mir unbekannte Grille (Aufgenommen im Verbindungsgang von Desert zu Bush)...
(15.07.2009, 11:27)
Sacha:   Dieser Fisch - aufgenommen in Burgers Ocean - ist ebenfalls ein Brocken, den ich nicht identifizieren konnte.
(15.07.2009, 11:25)
Sacha:   Und hier nun das Bild zu meiner "Rötel-Frage".
(15.07.2009, 11:24)
Sacha:   Bild verwechselt. Sorry.

Den blaugrauen Vogel konnte ich bislang aber ebenfalls nicht bestimmen. Wer kennt die Art?


(15.07.2009, 11:22)
Sacha:   Liebe Gleichgesinnte

Ich war diesen FrĂŒhling in Arnheim und habe mal wieder fleissig geknippst. Leider konnte ich - teils auch mangels Beschilderung - nicht alle fotografierten Tiere bestimmen. Aber Ihr könnt mir sicher weiterhelfen.

Hier Bild 1: Ist dies ein Schuppenkopf- oder ein Weissscheitelrötel? (Aufgenommen in Burgers Bush)
(15.07.2009, 11:20)
Holger Wientjes:   Zoo-Soap aus Arnheim, in der u.a. das Verladen der Gnus fĂŒr Leipzig gezeigt wird: http://www.sbs6.nl/web/show/id=413842/langid=43
(30.04.2009, 13:23)
IP66:   Die abgebildete Tigeranlage entfaltet in der Tat ein wenig Panoramencharakter, vor allem durch die der FelsrĂŒckwand eingeschriebenen Grotten. Allerdings handelt es sich auch hier um ein Ein-Arten-Panorama. Ich weiß nicht, ob es Texte ĂŒber die Planungen aus der Entstehungszeit des Parks gibt, aber es wĂ€re interessant zu erfahren, wie Zeitgenossen diese Kombination von Artenzoo mit Kulissen stellinger Muster aufgenommen haben.
(15.12.2008, 11:55)
David Heger:   Im Buch abgebildet ist wirklich die Nr. 57. Die Anlage Nr. 44 heute NasenbĂ€renanlage sah nĂ€mlich anders aus. Anbei ein Bild aus Juli 2005 hier noch mit Tigern besetzt.
(14.12.2008, 19:29)
Anna Lena Stephan:   Die zwei Anlagen mĂŒssen ja vor 1980 besetzt gewesen sein. Hat man damals schon so konsequent auf Unterartentrennung geachtet? Alleine vom Plan und nur geraten hĂ€tte ich eher die im Plan eingezeichnete Löwenanlage fĂŒr eine ursprĂŒngliche BĂ€renanlage gehalten, die drei Ă€hnliche Abteilungen nebeneinander erinnern mich an Köln. Aber neben den EisbĂ€ren wĂ€ren natĂŒrlich andere BĂ€ren auch logisch.
(14.12.2008, 19:26)
Michael Mettler:   Vermutlich fĂŒr zwei Unterarten? Oder eine von beiden war ursprĂŒnglich eine BĂ€renanlage.
(14.12.2008, 15:54)
Anna Lena Stephan:   Dann gab es tatsĂ€chlich 2 Anlagen parallel. WĂ€re interessant zu wissen warum.
(14.12.2008, 15:25)
Michael Mettler:   Nein, die abgebildete Anlage wurde laut Buchtext fĂŒr den Bau von Burgers' Desert abgerissen, kann also nur die Nr. 57 auf dem alten Zooplan gewesen sein.
(14.12.2008, 11:57)
Anna Lena Stephan:   Ich meinte auch, dass ich mich an Fenster an der NasenbĂ€ranlage nicht erinnere und die NasenbĂ€ranlage inzwischen aufgeschĂŒttet wurde. Und das könnte die Anlage sein, die unten unter der EisbĂ€renanlage abgebildet ist.
(14.12.2008, 11:51)
Michael Mettler:   Meiner Erinnerung nach gab es bei meinem damaligen Besuch nur EINE mit Tigern besetzte Anlage, und das war die heutige NasenbĂ€ranlage. Die Fenster wĂŒrden sich oberhalb des Bildausschnittes befinden und sind somit auf dem Foto nicht sichtbar (aber ich erinnere mich daran), und die Anlage war nicht mit Erde angefĂŒllt, sondern immer noch eine Schlucht, auf deren sandbedecktem Grund die zugehörige Löwin lag (die ich nicht fotografiert habe). Vor den Vorderpranken des Löwenkaters ging es einige Meter in die Tiefe.
(13.12.2008, 22:12)
Anna Lena Stephan:   Es gibt auf dem alten Plan 2 Tiger-Anlagen, Nr.44 und 57. Auf der Nr.44 sind heute NasenbĂ€ren. Es könnte auch die Anlage sein, die unten auf dem Ausschnitt aus dem ZoofĂŒhrer abgebildet ist. Mit Erde aufgefĂŒllt und ohne die Fenster.
(13.12.2008, 19:50)
Sven P. Peter:   :) Danke. Und man erkennt doch etwas Anlage.
Am Rande: Der Kater hat eine verblĂŒffende Ähnlichkeit mit Paule in Berlin.
(13.12.2008, 11:27)
Michael Mettler:   P.S. Und er könnte tatsĂ€chlich an der Stelle gestanden haben, von der sich auf der historischen Aufnahme des Tiger-Tales (s.u.) der linke Tiger gerade abgewendet hat.
(13.12.2008, 11:17)
Michael Mettler:   @Sven: Anbei der gewĂŒnschte Löwe in der alten Anlage, Aufnahmedatum ca. 1982.
(13.12.2008, 11:11)
IP66:   Am Zooplan meine ich erkennen zu können, daß Arnheim das PhĂ€nomen eines Hagenbeck-Zoo auf dem Grundriß klassischer Aktienzoos vorstellt. Ich kann an keiner Stelle Panoramablicke oder auch nur ein auf optischen Effekt hin konzipiertes Nebeneinander von Anlagen erkennen, wohl aber die klassischen Gehegefolgen, die allerdings mit Kunstfels dekoriert wurden. Das finde ich bemerkenswert - auch wenn man mit Blick auf den berliner Robbenfelsen oder den "deutschen Zoo" dort ein Ă€hnliches System erkennen kann. Insofern scheint die wuppertaler Konzeption noch ein wenig einzigartiger, zumal dort die Panoramen in einen bestehenden Zoo integriert wurden, wohingegen Arnheim als Neubau ja ein viel stĂ€rker an Stellingen orientiertes Konzept hĂ€tte realisieren können.
(08.12.2008, 11:20)
Michael Mettler:   Und hier die Bildlegende.
(07.12.2008, 18:04)
Michael Mettler:   Anbei ein Zooplan, der den alten Zustand zeigt; dĂŒrfte aus den spĂ€ten 70er oder frĂŒhen 80 Jahren sein. Die Bildlegende folgt gleich mit einem zweiten Post. Wenn ich den Plan richtig deute, mĂŒssten die heutigen Ringelrobbenbecken eigentlich die ehemalige Flusspferdanlage (53) darstellen; und die Löwen hĂ€tten nicht neben den EisbĂ€ren (55), sondern gegenĂŒber gesessen (56). An Arnheimer Flusspferde habe ich keinerlei Erinnerung und hatte sie eher neben den Tapiren und Zwergflusspferden vermutet, aber bei den Löwen könnte ich fast wetten, dass ich sie bei meinem ersten Besuch ca. 1982 in der Anlage 57 (hier mit "Tiger" beschriftet) gesehen habe. Ich glaube, die kleinen Anlagen (56 und benachbarte) waren damals schon gar nicht mehr besetzt.
(07.12.2008, 18:03)
IP66:   Die Bilder - und auch die noch erhaltenen Reste - erinnern weniger an die Raubtierschluchten in Stellingen oder Wuppertal als vielmehr an die mit kunstfels verkleideten HuftierstĂ€lle, wie sie auch bei Hagenbeck manchen Hufterstall verdeckten. Offensichtlich wollte man in Arnheim nicht nur keine Panoramen, sondern auch grĂ¶ĂŸere GehegeflĂ€chen. Wenn man sich den alten, ebenfalls reformorientierten Eingang ansieht, könnte in der Tat eine Art Naturzoo angestrebt worden sein. Leider kenne ich Wildparks aus dieser Zeit zu wenig, um zu diesen eine Verbindung schlagen zu können.
(03.12.2008, 11:38)
Sven P. Peter:   Trotzdem wĂŒrden mich auch die Löwenaufnahmen interessieren, schließlich kann man auch so viel erkennen, siehe Hallenser Flusspferdhaus ;)
(02.12.2008, 23:23)
Michael Mettler:   Sorry, bei Nutzung von Bildern falle ich immer mal wieder auf den "EinfĂŒgen"-Befehl herein :-)
(02.12.2008, 22:00)
Michael Mettler:   Nach Blick ins Archiv bestĂ€tigt sich meine Vermutung: Die Anlagen habe ich nicht fotografiert, und meine beiden EisbĂ€renfotos sowie das Löwenfoto zeigen eben hauptsĂ€chlich Tier und nur ein wenig Betonhinter- bzw. -untergrund, der ĂŒber die Gehege als Ganzes kaum etwas aussagt. Das könnte sonstwo aufgenommen sein...

Anbei zwei historische Fotos aus dem Buch "Burgers' Zoo". Außerhalb des rechten Bildrandes war die EisbĂ€renschlucht Ă€hnlich begrenzt wie links, und am Ende sieht man den gegenĂŒberliegenden Besucherweg. Unter der "Felsenkuppel" befand sich meiner Erinnerung nach das kleine Badebecken (hier im Schatten nicht erkennbar). Dass die Tiger auch in diesem Bereich untergebracht waren, hatte ich allerdings nicht mehr im Hinterkopf (oder waren die Löwen ihre Nachfolger in der Anlage?). Jedenfalls hatte die mit Löwen besetzte Nachbaranlage der EisbĂ€ren im Gegensatz zu dieser keinen nackten Betonboden, sondern Sandboden.
(02.12.2008, 21:58)
Anna Lena Stephan:   Ich kenne die Bilder noch nicht und wĂŒrde sie gerne sehen (gerne auch von anderen Anlagen Arnheims!).
(02.12.2008, 20:23)
Sven P. Peter:   @MM: Die Bilder aus dem Buch kenne ich auch, ich dachte du hĂ€ttest vielleicht noch andere, welche einem die Anlagen anders vermitteln ;) Ich nehme auch gerne die Löwen-Nahaufnahme :)
(02.12.2008, 16:04)
IP66:   Wenn ich es recht verstehe, hat das arnheimer Haus eine Ă€hnliche Entwicklung erlebt wie das antwerpener MenschenaffenausstellungsgebĂ€ude: Die Anlagen waren hier der "Nierentisch"-Ära gemĂ€ĂŸ dynamischer und eleganter gestaltet, allerdings noch ein wenig kleiner. Auch in Belgien hat eine Überbauung stattgefunden. Im derzeitigen Zustand sind die WassergrĂ€ben, von der Erhöhung der Luftfeuchtigkeit einmal abgesehen, eher eine Behinderung, doch könnte ich mir auch vorstellen, daß man bei einer Renovierung des Hauses auf die Glasscheiben verzichtet. Ob man weiterhin Orang-Utan halten muß, ist die Frage, doch bietet das GebĂ€ude im Winter einen besseren Blick auf die Affen als die grubenartigen Winteranlagen fĂŒr Schimpansen und Gorillas.
(02.12.2008, 10:32)
Matthias:   Den Besatz der Aussenanlagen hat Michael Mettler ja schon beschrieben. Die jetzigen Orang-Innenanlagen waren ursprĂŒnglich die Aussenanlagen fĂŒr Menschenaffen. Die mittlere Anlage war auch nochmal durch Mauern in 3(?) Anlagen unterteilt. Glas und Überbauung kamen erst spĂ€ter hinzu. Ich weiss allerdings nicht wann, aber sicher erst nachdem die Schimpansen ausgezogen waren.
Das Haus stammt aus den 60ern und wird intern immer noch Nieuwbouw (Neubau) genannt.
(02.12.2008, 09:36)
Michael Mettler:   @Sven: Muss mal nachsehen, ob ich zufĂ€llig ein Gehegefoto gemacht habe; da ich mich weitestgehend auf die Bewohner konzentriert habe, entstand sowas eigentlich immer nur nebenbei und recht selten. Aber mindestens von der EisbĂ€renschlucht gibt es ein Foto im Arnheim-Buch, das suche ich raus.
(02.12.2008, 09:26)
Sven P. Peter:   Michael, könntest du vielleicht davon ein paar Bilder zeigen?
(02.12.2008, 01:35)
Michael Mettler:   Na ja, das mit den weitlĂ€ufigen Anlagen mĂŒsste man relativieren. Zeitweise hatte Arnheim z.B. die (nach eigenen Angaben) grĂ¶ĂŸte EisbĂ€renanlage Europas, die wohlgemerkt ĂŒberwiegend aus LandflĂ€che und einem nur kleinen Wasserbecken bestand, wĂ€hrend einige neuere Anlagen das umgekehrte VerhĂ€ltnis zeig(t)en. Von den Nashörnern und Giraffen standen ĂŒberdies nur "Beispielexemplare" in den genannten Anlagen, die Zuchtgruppen waren ja auch schon damals in der weitlĂ€ufigen Safari untergebracht. An eine alte Elefantenanlage habe ich keine Erinnerung mehr, aber der Zoo hat ja in den letzten 20 Jahren gewaltig sein Gesicht gewandelt. Ohne in alten ZoofĂŒhrern nachzusehen, wĂŒsste ich im Moment nicht mal die EisbĂ€renschlucht (genau daneben lag eine Ă€hnliche fĂŒr Löwen und eine alte, kleine BraunbĂ€ren-Plattform)) im GelĂ€nde einzuordnen - wahrscheinlich da, wo heute Burgers' Desert steht. Die beiden großen Raubtierschluchten waren - anders als die BĂŒhnenbilder ĂĄ la Hagenbeck - von zwei parallelen Besucherwegen aus ĂŒber ihre beiden Schmalseiten hin einsehbar, so dass sie eher Grubencharakter hatten. Aber die Löwen und EisbĂ€ren konnten ĂŒber Terassierungen in den KunstfelswĂ€nden höhere Bereiche aufsuchen, so dass sie fast auf Besucher-Augenhöhe kamen (zumindest bei den Löwen bin ich da sicher, weil ich den Kater dort fotografiert habe).
(01.12.2008, 23:19)
Hannes LĂŒke:   Also war Arnheim nicht immer ein Zoo der WeitlĂ€ufigen Anlagen. Das mit den Giraffen uwsste ich und soweit ich weiß ist die ErdmĂ€nnchen Anlage die Alte (oder ein Teil) Elefenatenanlage
(01.12.2008, 22:38)
Michael Mettler:   @Hannes LĂŒke: Das Orang-Haus ist mindestens seit den 80ern mit Orangs und Gibbons besetzt, die Außenanlagen waren DickhĂ€utergehege. Flachlandtapire und Zwergflusspferde gab es dort auch frĂŒher schon, aber auch Nilpferde, und die heutige Warzenschweinanlage war mit Breitmaulnashörnern besetzt. Gehört zwar nicht zum GebĂ€udekomplex, grenzt aber an: Die heutige Bongo-Rotducker-Anlage beherbergte frĂŒher Giraffen und BlĂ€ssböcke.
(01.12.2008, 19:17)
Hannes LĂŒke:   Sollte man an das Haus eine große Außenanlage bauen, die Gehege besser strukturieren und die WassergrĂ€ben leeren wĂ€re das aus sicherlich ganz annehmbar. Als kurzfristige Umnutzung wĂŒrde ich mir, aufgrund des Wassergrabens eine große Zwergflusspferd Innenanlage zu bauen.

Was war das Haus denn ursprĂŒnglich? Ich finde es aufgrund der Bauweise und des Besatzes ziemlich untypisch (Tapir, Zwergflusspferd, Warzenschwein, Siamang und Orang)
(01.12.2008, 18:47)
cajun:   Mir wurde in Wuppertal mal erklĂ€rt, dass dortige Brillenlanguren eine bestimmte Magen- Darm Flora entwickelt haben, die sie befĂ€higt andere Nahrung als in freier Wildbahn zu verdauen, sprich, sich an das Zoonahrungsangebot angepasst haben. Das sei allerdings auch ein Grund dafĂŒr, dass man keine neuen Tiere in die Wuppertaler Gruppe integrieren könne, da durch deren Kot diese spezielle Anpassung verschwinden könne und man riskiere die Tiere zu verlieren. Wenn nun Tiere (Ich freue mich fĂŒr Arnhem, dass es nun wie angesagt klappt und Sven P. Peter sicher auch ;-) )aus England und Wuppertal in Arnhem vergesellschaftet werden, wie löst man dieses Problem? Oder sind die die Gruppen gleichen Ursprungs aus einem der beiden Zoos?
(01.12.2008, 18:46)
IP66:   WĂŒrden Sie denn auch eine Unterbringung von einer Orang-Gruppe bei Zusammenschaltung aller Gehege im Haus fĂŒr so problematisch halten?
(01.12.2008, 10:58)
Hannes LĂŒke:   Die Orangs sind absolut unterstre Schublade untergebracht. Ich hĂ€tte mir gewĂŒnscht die wĂ€ren in die neue Gibbonananlage gekommen. Das wĂ€r mal was gewesen.
(30.11.2008, 18:58)
IP66:   Wenn ich mir den neuen asiatischen Parkteil anschaue, wĂŒrde sich das Orang-Utan-Haus, mit Niederaffen-Besatz, dem dort realisierten Stil gut anpassen lassen, ohne daß man wieder einmal einen Altbau planieren muß.
(30.11.2008, 15:09)
Trebaruna:   Das sind nur gerĂŒchten. Wie auch die plannen fĂŒr australien usw.

(30.11.2008, 14:27)
Michael Mettler:   @Trebaruna: Es war doch mal eine Polarhalle geplant - vielleicht entsteht diese um das jetzige Orang-Haus herum? Die Waldrentiere und Ringelrobben wurden doch bestimmt nicht ohne Hintergedanken angeschafft.
(30.11.2008, 14:13)
Trebaruna:   Die oranguntans sollen der zoo verlassen in der zukunft. Auf dieser stelle soll das nĂ€chste themengebiet entspringen (nicht bekannt was fĂŒr theme).
Und im nÀchsten jahr kommen die brillenlanguren. 1,2 aus england. Das mannchen ist kastriert, also wahrscheinlich bekommen sie spÀter ein mannchen aus Wuppertal.
(30.11.2008, 13:57)
Michael Mettler:   An seinem jetzigen Standort ist der Zoo seit 1924, aber ich weiß nicht, ob da - oder sogar schon am alten Standort - RotkĂ€ppchens Familie schon zum Personal gehörte :-) Aber die Figur soll tatsĂ€chlich die selbe sein, die auch heute nnoch dort steht, siehe mein aktuelles Foto.
(11.10.2008, 11:42)
IP66:   Muß ich das so verstehen, daß auch das RotkĂ€ppchen und seine Großmutter zum Ursprungsbestand zĂ€hlen?
(11.10.2008, 10:50)
Michael Mettler:   Hier nun endlich das zugesagte historische Foto des Arnheimer Wolfshauses nebst RotkĂ€ppchen, datiert von 1932. Da ist RotkĂ€ppchens Großmutter jedenfalls noch hinter dem Fenster zu erkennen :-)
(10.10.2008, 19:29)
IP66:   Ich werde versuchen, die Dinge zu kommentieren - wobei das einfacher ist, wenn nicht zu viele Historica auf einmal auftauchen ...
(17.09.2008, 18:54)
Michael Mettler:   @IP66: Bei Gelegenheit liefere ich gern einen Scan des alten Fotos nach. Arnheim zĂ€hlt inzwischen bereits 95 Jahre, allerdings nicht am heutigen Standort; wie der Frankfurter Zoo hatte auch Burgers' Zoo einen Ortswechsel zu verzeichnen und ist "erst" seit 1924 auf dem heutigen GelĂ€nde.
(17.09.2008, 15:22)
IP66:   Leider gibt das Bild wenig Hinweise auf den Stil des GebĂ€udes - das Dach scheint erneuert zu sein, und wegen des zugewucherten Sockels kann man nicht einmal etwas ĂŒber die Proportionen sagen. Wichtig finde ich allerdings, daß man Arnheim trotz seiner neuen und sicher in mancher Hinsicht stilprĂ€genden Hallen als alten Zoo versteht.
(17.09.2008, 14:26)
Michael Mettler:   FĂŒr Freunde der Historie: An diesem "RotkĂ€ppchenhaus" in Arnhem ist wohl so Mancher schon mehr oder weniger achtlos vorbeigegangen (wenn ich mich nicht tĂ€usche, mĂŒsste hinter dem Fenster sogar noch RotkĂ€ppchens Großmutter hervorlugen). Dieses Haus ist allerdings eines der Ă€ltesten Bauwerke des Zoos (1932) und war das damalige Wolfshaus! Die RotkĂ€ppchenfigur stand damals allerdings noch rechts neben dem Haus, denn davor befand sich das Wolfsgehege, und der Zugang fĂŒr die Wölfe nach innen befindet sich - heute von Pflanzen verdeckt - im Natursteinsockel des GebĂ€udes unterhalb des Fensters. Der Originalzustand ist auf einem alten Foto im Arnhem-Buch zu sehen.
(17.09.2008, 11:20)
Michael Mettler:   OK, dann ist das besagte erste Terrarium wohl zwischenzeitlich wieder blickdicht gemacht worden.
(11.09.2008, 22:24)
Jakob Langenbacher:   Bei meinem Besuch(Ende Juli) war im ersten Terrarium rechts ein Bindenwaran ausgeschildert, jedoch habe ich ihn nicht gesehen. Desweiteren war das letzte Terrarium des Tunnels mit den besagten Pythons besetzt. Zwischen diesen Anlagen gab es noch glaube zwei Anlagen, vor denen schwarze Folie angebrcht wurde.
(11.09.2008, 21:51)
Hannes LĂŒke:   Als ich in Arnheim war gab es einen Bindenwaran in der kleinen ersten becken. Ich hoffe hinter den Schutzblenden vertsecken sich grĂ¶ĂŸere Terrarien fĂŒr das Tier im adulten Alter
(11.09.2008, 21:34)
Michael Mettler:   @David Heger: Ist ein Bindenwaran. War der in einem der beiden ersten Becken auf der rechten Seite, die bei meinem Besuch nicht einsehbar waren, oder im letzten, und die Pythons kamen womöglich nach ihm dort rein?
(11.09.2008, 20:43)
David Heger:   Ich war Ende Juni in Arnhem. Da war im Rimba-Tunnel schon ein Waran zu sehen. Habe allerdings nicht auf die Artenbezeichnung geachtet. daher anbei ein Foto.
(11.09.2008, 19:23)
Michael Mettler:   Am Dienstag war ich in Arnhem. Die Besetzung der großen Huftier-Affenanlage in Rimba ist artenmĂ€ĂŸig inzwischen komplett, ich konnte alle sechs Arten sehen, darunter drei Siamangs. Einen vierten sah ich noch im Oranghaus.

Die Pferdeantilopen-Zuchtgruppe ist auf der Savanne, auch Kudus waren dort, Thomsongazellen nur im Vorgehege. In einem anderen Vorgehege 0,3 Weißbartgnus mit je einem Kalb, in der großen Anlage weitere vier Tiere (anscheinend 1,3). Die Gnus sind "entschĂ€rft", man hat ihnen die Hornspitzen abgesĂ€gt, beim Bullen sogar noch mehr. Auch der gesehene Pferdeantilopenbulle trĂ€gt nur Stummelhörner, allerdings sehen die mir eher nach abgewetzt aus - muss mal eine DetailvergrĂ¶ĂŸerung bei meinen Fotos machen.

Auch ich habe drei Ringelrobben gesehen, von denen eine ein sehr ausgeprĂ€gtes Ringmuster zeigt. Ausgeschildert sind sie als Ostsee-Ringelrobben, und wie schon erwĂ€hnt, sind es alles Findelkinder. Sollten weitere Findlinge aufgetan werden, kommen diese ebenfalls nach Arnhem (Info auf Schild und im ZoofĂŒhrer). Zusammen mit den neben Rimba nunmehr fehlplatzierten Waldrentieren wĂŒrde sich demnach ein Skandinavienbereich als Zukunftsprojekt abzeichnen, oder?

@Gudrun Bardowicks: Beide Schakale sind Goldschakale und stammen wie die Tiere in Rheine aus einem gemeinsamen Arabien-Import. In beiden Paaren gibt es den gleichen GrĂ¶ĂŸen- und FĂ€rbungsunterschied zwischen den Geschlechtern: Der grĂ¶ĂŸere, einfarbige Typ wirkt wolfsĂ€hnlicher, der kleinere, kontrastreichere hat tatsĂ€chlich eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Schabrackenschakal - aber so sehen laut Freilandaufnahmen auch z.B. die Goldschakale in Ostafrika aus.

Im Rimba-Tunnel ist ĂŒbrigens nur ein mit jungen Netzpythons besetztes Terrarium einsehbar, zwei weitere sind mit Sichtschutz verblendet und an einem davon steht ein Schild, hier seien demnĂ€chst Bindenwarane zu sehen (Doppelanlage?). Und was verbirgt sich eigentlich hinter der großen, provisorischen Holzwand an der tiefsten Stelle des Tunnels? Von der Besuchertoilette bis zum Großaquarium könnte man dort so ziemlich alles vermuten....
(11.09.2008, 17:38)
Sven P. Peter:   @Cajun: Da man keine ausfuhrgenehmigung fĂŒr die Tiere bekam, werden sie wohl sehr sicher nicht kommen.
(30.07.2008, 03:47)
Gudrun Bardowicks:   Ich war am 23.7.08 ebenfalls in Burgers Zoo in Arnheim und war besonders von Rimba angetan, wobei fĂŒr mich die Gemeinschaftsanlage fĂŒr Bantengs (4 Tiere), Leierhirsche, Schweinshirsche, Zwergmuntjaks, Schweinsaffen und Siamangs das Highlight darstellte. Leider sind die Siamangs noch im Orang Utan Haus untergebracht. Ihr altes Gehege wird nach dem Wechsel der Siamangs auf die Gemeinschaftsanlage fĂŒr die Orangs umgebaut. Bei der abendlichen FĂŒhrung wurde gesagt, dass der Hauptgrund fĂŒr den noch nicht vollzogenen Umzug der Siamangs nach Rimba MĂ€ngel am neuen Affenhaus sind , die erst noch behoben werden mĂŒssen. Die NachtunterkĂŒnfte der Affen in Rimba sind in der Tat etwas sehr beengt und benötigen vermutlich auch noch eine platzmĂ€ĂŸige Erweiterung, um die erwarteten Brillenlanguren und die Siamangs gut unterbringen zu können.
Die Brillenlanguren sollen sich spĂ€ter den riesigen KletterkĂ€fig mit den Gelbwangengibbons teilen, die wĂ€hrend meines Besuchs Ă€ußerst aktiv waren.
Auch die Anlage fĂŒr MalaienbĂ€ren und Binturongs hat mir sehr gut gefallen und bietet den Tieren vielfĂ€ltige BeschĂ€ftigungs- und Klettermöglichkeiten, die von den 3 MalaienbĂ€ren (ein MĂ€nnchen aus Beekse Bergen und 2 Weibchen aus Köln), die noch alleine auf der Anlage waren, ausfĂŒhrlich genutzt wurden.
Die Tigeranlage ist großzĂŒgig und abwechslungsreich gestaltet, muß aber in der Tat noch etwas mehr zuwachsen um wie eine Urwaldlichtung zu wirken.Den Bindenwaran habe ich in seinem Terrarium nicht gefunden, er war aber wohl vorhanden.
Ich hatte den Eindruck, dass neben dem Goldschakal auch noch ein Schabrackenschakal auf der Anlage ist. Kann dieses jemand aus diesem Thread bestĂ€tigen oder habe ich mich nur geirrt, weil eines der Tiere auffĂ€lig kleiner als das andere ist und eine ausgeprĂ€gtere dunkle RĂŒckenzeichnung aufweist?
Ich habe 4 Weißbartgnus ohne Jungtiere auf der Anlage und im savannenstall gesehen, in denen auch die Kaamas im hinteren Bereich untergebracht waren. Bei meinem Besuch wurden die Pferdeantilopen samt Nachwuchs ebenfalls im Vorgehege gehalten und die Kaamas und Thomsongazellen waren ebenfalls nicht auf der Anlage. Ich habe auch keine Großen Kudus gesehen, allerdings eine Paarung bei den Breitmaulnashörnern beobachten können.

Der grössere Teil des Mangrovehauses wird mittlerweile fast ausschließlich von sĂŒdostasiatischen Vogelarten wie Weißkehlkatzenvögeln (mit Jungen), Weißbrauenrallen, Schamadrosseln (ebenfalls Jungvögel vorhanden), Orangbauchfruchttauben (Brut) und einem Trio EuropĂ€ischer Zwergdommeln (1 M, 2 W)bewohnt. Auch ein jĂŒngeres Exemplar der Segelechse war vorhanden. SchĂŒtzenfische, Schlammspringer, Pfeilschwanzkrebse und Winkerkrabben habe ich nicht mehr gesehen. Im anderen Teil der Mangrovenhalle waren die KrĂ€uselscharben emsig mit der Brut beschĂ€ftigt, auch Schlangenhalsvögel und Mangrovereiher, Segelechsen, die riesigen Haiwelse und asiatischen Wasserschildkröten und RadjahgĂ€nse waren weiterhin vorhanden.
Die ehemalige Außenanlage fĂŒr Spornschildkröten, die zur Zeit im Vogelhaus untergebracht sind, soll demnĂ€chst in eine neue Anlage fĂŒr Sumpfwallabys umgewandelt werden. Ich gehe davon aus, dass die Spornschildkröten spĂ€ter im Bereich der Afrikasavanne unterkommen werden. Allerdings wird auch ein Teil des Vogelhauses zur Zeit anscheinend afrikanisch umgestaltet. Vielleicht gehört zu den noch geplanten Öko-Displays ja doch ein Kongohaus fĂŒr die Gorillas und Schimpansen und andere urwaldbewohnende afrikanische Tierarten wie die Blau- und Rotducker und daran angrenzende Außenanlagen fĂŒr Bongos und die Ducker. Platz wĂ€re zwischen den Menschenaffenaußenanlagen und den Großanlagen fĂŒr Geparden und Löwen ja noch ausreichend vorhanden.
Mir hat Arnheim auf jeden fall wieder gut gefallen.
(30.07.2008, 00:32)
cajun:   Hi Sven :-) Doch. Sie sollen kommen.
(29.07.2008, 22:24)
Sven P. Peter:   Die Brillenlanguren sollen doch gar nicht mehr kommen?!
(29.07.2008, 21:44)
cajun:   @Hannes: Die Brillenlanguren sind zur Vergesellschaftung mit den Gibbons bestimmt. Man hat vor beide Arten in der großen Anlage zu halten. Sie sind schlicht und einfach noch nicht da :-)
@Michael Amend: Die Gnus sind deutlich mehr als 4-5. Es gibt u.A. drei KĂ€lber, die noch sehr jung sind.Insgesamt sah ich 9 Tiere. Bei den Kaamas hofft man auf den jungen Bock aus Hannover. Sie werden nicht auf die Anlage gelassen, weil es halt außer dem sehr alten Bock in Arnhem nur den Bruder in Hannover und den von dort stammenden mĂ€nnlichen Nachwuchs gibt. Man will kein Risiko eingehen.Die angedachte Vergesellschaftung soll sehr "behutsam" erfolgen.
Die Pferdeantilopen zĂŒchten mittlerweile. Zwei Jungtiere waren heute den ersten Tag auf der großen Anlage. Deswegen mussten die meisten Zebras "draußen" bleiben.
Bemerkenswert finde ich, dass Arnhem zur Zeit 18 Rothschildgiraffen hÀlt.Es waren bis vor kurzem 22.
(28.07.2008, 23:31)
Hannes LĂŒke:   Ich habe zwei Junge Pferdeantilopen gesehen, ungefĂ€hr gleich alt und bin davon ausgegangen, dass es eigene Junge sind.
Weißbartgnus wĂŒrde ich 4 oder 5 Tippen, hab nicht nachgezĂ€hlt. Leider waren auch nur Zebras, Nashörner, Elipsen, Kudus und Giraffen sowie Gnus auf der Anlage. Keine Kaamas.
(27.07.2008, 03:01)
Michael Amend:   Wieviele Weißbartgnus hast du denn gesehen ? Und wer hatte zwei Junge,die Tommies oder die Pferdeantilopen ? Letzteres ginge eigentlich schlecht, da Arnheim bisher nur Böcke gehalten hat, aber möglicherweise haben die jetzt doch auf eine Zuchtgruppe umgestellt.

Ist der neue ZoofĂŒhrer schon da und gibt es denn auch in deutsch ? Die Ausgabe von 2007 war nur ein halbes Jahr im Verkauf und gab es deswegen auch nur auf hollĂ€ndisch. Danke fĂŒr die Infos !
(26.07.2008, 19:17)
Hannes LĂŒke:   Habe gestern den Zoo Arnheim besucht es ist aber mit ausnahme von Rimba seit letztem Mai nicht viel passiert.
Die Pelikane sind nicht auf den See an der Afrikasteppe gezogen, genausowenig wie die Springböcke (oder waren es Thommys?)und die Pferdeantilopen standen mit 2 Jungen im Vorgehege wie vor einem Jahr obwohl ich auf ne Flyer sehen konnte das sie anscheinend schon mal auf der Hauptanlage waren.
Mein Gedanke war es noch, wie schö es doch wĂ€re die Sporenschildkröten aus ihrer winzigen Anlage rauszuholen und in den Beeten der Dachterasse der neuen AfrikastĂ€lle zu halten. Über Umbauten im Bush wĂŒrde ich mich sehr freuen denn wenn man einmal da war und von der grĂ¶ĂŸe begeistert ist der zweite (oder bei mir xte) Besuch doch schon in dem Punkt langweiliger. Einige grĂ¶ĂŸere Echsen reinsetzen, Ersatz fĂŒr die immer unsichtbaren Zwergotter beschaffen, Erdferkelanlage vergrĂ¶ĂŸern, am besten in Gemienschaft mit irgend ner anderen Art oder noch ein paar kleine Tierarten mehr in den Busch rein. Es gab doch schonmal nen freilaufenden Blauducker im Busch.
Rimba selbst hat mir gut gefallen wobei man bei der Anlage bedenken muss das die Pflanzen noch Zeit brauchen. Auf der großen Gemeinschaftsanlage sind noch keine Siamangs und die Tiger Anlage braucht dringend noch ein zwei große BĂ€ume. Das Bindenwaranterrarium ist recht klein aber anscheinend gibt es nco ein zweites. Ich hab entweder nicht genau geschaut aber fĂŒr mich sah es so aus als wenn es gar kein Gehege fĂŒr Brillenlanguren gibt.
Traurig finde ich nur, das man eine risesige Voliere fĂŒr Schopfgibbons baut aber die Orangs noch immer in ihrer reinen kleinen Innenanlage sitzen.
Sie wĂŒrden sogut da rein passen denn sie wĂ€ren in der nĂ€he der anderen Menschenaffen UND sie wĂŒrden thematisch nach Asien passen.
Bei Fragen nur raus damit!
(26.07.2008, 17:52)
Matthias:   Die Ringelrobben sind Findlinge, die nicht mehr aushewildert werden konnten. So stehts zumindest auf einem Schild am Gehege.

In einem NDR-Tiergarten erwĂ€hnte der Direktor Alex van Hooff mal, das es nach diversen tropischen Ökodisplays fĂŒr was Kaltes Zeit wĂ€re. Ob das allerdings ernst gemeint war? Keine Ahnung.
Bei einer FĂŒhrung erwĂ€hnte er vor kurzem, dass es fĂŒr die Umbauung des Bush Ideen gibt. Diese sind aber noch geheim. Also abwarten und Tee trinken.
Spekulationen haben bei Burgers' Zoo eh keinen Sinn, umso grĂ¶ĂŸer ist dann die Überraschung. Immerhin ist 2013 100-jĂ€hriges JubilĂ€um.
(16.12.2007, 18:33)
Dugong:   Hörte man bezĂŒglich Polaranlage in Arnheim nicht vor einiger Zeit was munkeln? Ich meine mich da an eine Aussage eines Verantwortlichen erinnern zu können, kann jetzt aber leider keine Quellen benennen. Evtl weiß jemand mehr?
(16.12.2007, 16:16)
Wolfgang Eggerking:   @JT99: ZunĂ€chst vielen Dank fĂŒr prompte Antwort. Die Angaben bei ISIS sind demnach ja tatsĂ€chlich richtig, die Tiere sollen sogar verschiedenen Unterarten angehören. Woher bekommt Arnheim Ringelrobben? Bei einem Besuch vor zwei Jahren waren zwei kleine Ostsee-Ringelrobben im Becken, deren Köpfe aus einem "BlĂ€ttermeer" hervorschauten, das war zumindest optisch etwas gewöhnungsbedĂŒrftig. Von diesen beiden Tieren dĂŒrfte aber nur noch ein Exemplar ĂŒbrig sein, vielleicht sollte man die Tiere doch besser Ă  la Brest halten??- oder plant Arnheim schon eine Polaranlage?
(16.12.2007, 13:55)
JT99:   Die Robben sind in ihrem normalen Gehege untergebracht. Ich find das nicht so klasse, da das Becken von den umliegenden BĂ€umen sehr stark mit BlĂ€ttern usw. "verschmutzt" wird. Wann die neuen Tiere gekommen sind kann ich nicht sagen. Ich habe Donnerstag jedenfalls drei Individuen gezĂ€hlt.
(16.12.2007, 11:58)
Drac:   @MA
Im alten Zooteil, Anlage im hagenbeck'schen Stil, aber nur kleiner Wasserteil mit dem Charme eines TĂŒmpels

@JT99
Wann hat Arnheim die neuen Ringelrobben bekommen? Zu Ostern konnte ich nur ein einzelnes Tier sehen
(15.12.2007, 20:12)
Michael Amend:   @JT99. Inwiefern ? Wo sind die Tiere denn untergebracht ?
(15.12.2007, 19:56)
JT99:   Derzeit drei, ein MĂ€nnchen, zwei Weibchen. Das Gehege find ich hingegen nicht besonders.
(15.12.2007, 19:53)
Wolfgang Eggerking:   @JT99: Wieviele Ringelrobben sind momentan in Arnheim zu sehen?
(15.12.2007, 19:14)
JT99:   War Donnerstag in Arnheim, hat jemand Fragen?
(15.12.2007, 14:42)
Michael Schulz:   Sieht fĂŒr mich fast nach einer Molukkensegelechse aus
(25.08.2007, 16:37)
Michael Mettler:   Ich tippe auf eine junge Segelechse, aber ohne Artfestlegung.
(25.08.2007, 00:16)
Hannes LĂŒke:   So dann nutz ich mal die Foto-Funktion und frage:
Was ist das?
Beobachtet im Kroko-Abteil in Burgers Bush (Hatte bei meinem Besuch sowie so absolut Sahne: aktive Skunks und Katzenfretts, SeekĂŒhe so nah zum Anfassen, 4 aktive Erdferkel, kolibris und und und..)
(24.08.2007, 23:51)
Hannes:   NasenbĂ€ren gab es schon oft in Arnheim. Die letzten mitte der Neunziger als Anfangsbesatz im Desert. Wo da genau weiß ich nicht.
(23.05.2007, 16:45)
Saya:   Ich weiÃƞ sicher dass die alte Tigeranlage in Arnheim letztes Jahr fĂƒÂŒr NasenbÀren umgebaut und eingerichtet wurde. Ob es vorher auch schon NasenbÀren gab weiÃƞ ich allerdings nicht. Ich fand die Anlage fĂƒÂŒr Tiger auch zu klein.
(23.05.2007, 14:28)
Matthias:   Absolut sicher. Die alte Tigeranlage ist jetzt mit NasenbĂ€ren besetzt.
NasenbÀren gibt es auch erst wieder in Burgers' Zoo, seit der letzte Tiger weg ist.
(23.05.2007, 14:28)
Tim Ziesmann:   Seit ihr euch da sicher?

Ich weiss leider auch nicht mehr genau, wo die Tigeranlage war.....ABER den Komplex mit NasenbÀren, Zwergflusspferden, Tapiren usw. gab es meines Wissens nach zur selben Zeit schon! Sieht man ja auch an den eher alten bzw. altmodischen Gehegen in diesem Parkteil.
(23.05.2007, 13:32)
Zoosammler:   Oh sorry, irgendwie Denk- und Lesefehler. Ich habe an die Hagenbeck-NasenbĂ€ranlage gedacht, natĂŒrlich ist die NasenbĂ€ranlage in Arnheim die ehemalige Tigeranlage!
(22.05.2007, 18:26)
Anna Lena:   Wie gesagt, ich war das erste Mal im Burgers Zoo. Es war auf jeden Fall die Anlage gegenĂŒber des Spielplatzes.
(22.05.2007, 13:49)
Zoosammler:   Ich dachte, es handelt sich dabei um die ehemalige MalaienbĂ€r-Anlage?
(21.05.2007, 20:54)
Sven P. Peter:   Ja, leider wurde diese alte Hagenbeckanlage zugeschĂŒttet. Bis auf ein fehlendes Wasserbecken war sie aussen fĂŒr die Tiger nicht schlecht.
(21.05.2007, 18:54)
Anna Lena:   Ich habe gerade im ZoofĂŒhrer nachgeguckt, die NasenbĂ€renanlage scheint tatsĂ€chlich die ehemalige Tigeranlage zu sein. FĂŒr NasenbĂ€ren fand ich sie sehr schön, auch wenn ich wenig ĂŒber die BedĂŒrfnisse dieser Tiere weiß.
(21.05.2007, 18:32)
Anna Lena:   Ich war Ende MĂ€rz in Arnheim. Eine Tigergrube war nicht mehr da, entweder ist sie weg oder anders besetzt. Wenn sie gegenĂŒber des Spielplatzes war, wohnt dort jetzt eine schöne NasenbĂ€ren-Gruppe (ca. 7 Tiere).
Der Großteil des Zoos war Baustelle. Man konnte eine kleinere Halle sehen und etwas, das mal Außenanlage werden könnte.
(20.05.2007, 20:56)
?:   Zoo Overloon , Dierenpark Wissel ,Aquazoo Friesland und Zoo-Labyrinth Boekelo. Alles kleinere Park mit kleineren Arten, das heißt , keine Giraffen, Elefanten,Nashörner, Hippos ( außer Zwerghippops ) und dergleichen. Übrigens hat der Pangeapark inzwischen ein GrundstĂŒck gefunden und hĂ€lt immer noch an Gerenuks und diversen seltenen Duckerarten fest.
(07.03.2007, 19:39)
Michael Mettler:   @? Welche denn?
(07.03.2007, 19:29)
?:   Herr Damen ist nicht Direktor eines kleineren Zoos geworden, er hat die Leitung von Zoodiac Zoos ĂŒbernommen, zu diesem Unternehmen gehören, rechnet man den geplanten Pangea Park mit ein , 5 kleine Zoos in den Niederlanden.
(07.03.2007, 19:20)
Michael Mettler:   @Hannes: Da können wir uns die Hand reichen. Im Bush habe ich aus dem herpetologischen Bereich bisher auch nur Anolis gesehen, und zwar ausschließlich am und neben dem Trenn-Netz zwischen Kaiman-Anlage und eigentlicher Halle. Im Desert war eine Echse, die ich aus der Entfernung fĂŒr einen Zaunleguan hielt, "mein" einziges frei laufendes Reptil.

Im Bush mĂŒssen auf jeden Fall auch irgendwelche Kröten leben, die gezielt Ameisen fressen (Pantherkröten?) - das erfuhr ich mal bei einer FĂŒhrung. Es gab nĂ€mlich ein enormes Ameisenproblem in der Halle, weshalb eine biologische SchĂ€dlingsbekĂ€mpfungsmethode gesucht wurde, und die Kröten haben sich seinerzeit schnell bewĂ€hrt.

Übrigens ist mir zu Ohren gekommen, dass der Kurator Marc Damen (relativ regelmĂ€ĂŸiger Teilnehmer bei den Zoosammlertreffen) Arnheim verlassen und die Stelle des zoologischen Leiters in einem kleineren Zoo ĂŒbernommen haben soll.
(07.03.2007, 18:46)
Hannes:   Frage:
Was fĂŒr Klienvieh habt ihr schon im Bush bzw. Desert gesehen?
Bei mir blieb es bislang bei mehreren Anolis wobei laut Prospekten ja auch diverse Frösche, kleine Leguane, GrĂŒne Leguane, ChamĂ€leons und und und im Bush und Desert leben sollen
(07.03.2007, 18:11)
Michael Mettler:   Mit Googeln bin ich auch nicht viel weiter gekommen. Beekse Bergen hat laut ISIS im Gegensatz zu allen anderen gelisteten hollĂ€ndischen Zoos als einziger immerhin ZWEI Zebra-Arten (und genĂŒgend GelĂ€nde, um eine dritte unterbringen zu können). Philadelphia hat tatsĂ€chlich weiße Löwen, die wegen des Neubaues einer Anlage bis Mai 2006 ausgelagert waren - allerdings im Columbus Zoo, und keine der beiden weißen Löwinnen heißt Tika. Offensichtlich entsprechen aber einige weiße Löwen in der FĂ€rbung dem fraglichen Tier und sind lĂ€ngst nicht so weiß wie andere Artgenossen.
(06.03.2007, 19:44)
Michael Mettler:   Hier gibts weitere Fotos des Tieres oder eines Ă€hnlichen:
http://fotovisie.net/forum/index.php?showtopic=18045
Entstanden sind sie laut Text in Ouwehand, also in Rhenen.
(06.03.2007, 18:48)
Sven P. Peter:   Ich denke nicht, dass die Mitarbeiter von Burgers die man ĂŒberÂŽs Kontaktformular anschreibt, ihren Park mit einem anderen verwechseln.
(06.03.2007, 16:04)
Matthias:   Auch merkwĂŒrdig, dass der antwortende Zoo von SAFARIPARK spricht. Burgers' Zoo ist eigentlich immer darauf bedacht von Burgers' Safari zu sprechen. Sollte hier eine Verwechslung mit dem Safaripark Beekse Bergen vorliegen?
(06.03.2007, 15:39)
Michael Mettler:   @Sven: Demnach war die Löwin laut Auskunft der Tierpfleger also keine weiße, sondern nur eine hell gefĂ€rbte gewöhnliche Löwin und war fĂŒr ein halbes Jahr (bis Mai) wegen eines Zuchtprogrammes im Safaripark.
Die Grevyzebras sollen im erneuerten Safaripark leben, wo nun drei Arten Zebras in einem eigenen Teil des Parks untergebracht sind, damit man die Unterschiede zwischen ihnen sehen kann.

Folgerung aus dieser Aussage: Demnach mĂŒsste Arnheim inzwischen neben Grant- aka Böhmzebras und den abgebildeten Grevys noch eine dritte Form besitzen - und die Afrikasteppe in mindestens drei Bereiche unterteilt sein?? MerkwĂŒrdig, dass darĂŒber nie etwas zu hören war.

Die Löwin könnte ĂŒbrigens ein Kreuzungsprodukt aus weiß x normalfarbig sein. Stukenbrock hatte ein solches Tier bei einem meiner Besuche in seiner Zuchtanlage. Aber es ist auch keineswegs ausgeschlossen, dass es sich wirklich nur um eine ungewöhnlich helle "normale" Löwin handelt. Warum man sich aber eine solche kurzzeitig zu Zuchtzwecken aus den USA holt, erschließt sich mir nicht so ganz....
(06.03.2007, 15:07)
Sven P. Peter:   Der Fotograf hat mal bei Burgers nachgefragt, aber ich verstehe nicht alles:

"Hallo Sven, Burgers Dierenpark antwortet:

Beste Martien,
Bij de dierenverzorgers heb ik navraag gedaan.
De leeuwin is Tika uit Philadelphia (USA).
I.v.m. met een fokprogramma is zij tot mei vorig jaar tijdelijk een half jaar hier in het Safaripark geweest. Het is overigens geen witte leeuw, maar een licht gekleurde gewone leeuw.
De twee zebra’s zijn uit het vernieuwde safaripark, waar nu 3 soorten zebra’s in een eigen deel van het park een plek hebben gekregen om de verschillen te kunnen laten zien.
Groeten, Sandra"
(06.03.2007, 14:50)
Kahuna:   @Michael Mettler: Stimmt, Burgers hat nur grantzebras
(04.03.2007, 01:02)
Sven P. Peter:   Hatte den Fotografen mal angemailt und diese Antwort bekommen:

Danke Sven,

Ich zweifel jetzt auch.
Fotos sind schon 1 1/2 bis 2 Jahre alt.
Betreffende Woche habe ich auch in Zoo Bratislava (nicht in Rhenen) fotografiert.
Montag informier ich mich darĂŒber (Löwin und Zebras) bei Burgers.

LG Martien
(03.03.2007, 23:59)
Michael Mettler:   Das Grevyzebra-Foto des selben Fotografen soll ebenfalls aus Arnheim sein. Aber Grevys gibt es dort doch auch nicht...?
(03.03.2007, 22:18)
Kahuna:   sehr merkwurdig. Burgers hat keine weisse lowen. also das ist ein fehler von diese person. In die niederlande hat nur ouwehand in Rhenen welche.
(03.03.2007, 21:43)
Sven P. Peter:   Ich hab eben habe ich in der FC dieses Bild gefunden.
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/733/display/7988667
Hat nun also auch Burgers schon weiße Löwen? Wer weiß mehr?

(03.03.2007, 21:29)
Michael Mettler:   In der Sendung "NDR-Tiergarten" von gestern wurde gesagt, dass der neue Asienkomplex in Arnheim am 30. MĂ€rz 2008 fertig sein soll - rechtzeitig zum 95. Geburtstag des Zoos. Er wird KEINE Halle sein. Ohne in Artendetails zu gehen wurde geschildert, dass man den Weg durch "Asien" bei den BĂ€ren beginnt, dann in einen Tunnel eintaucht, in dem es Schlangenterrarien geben wird, der Weg hinterher auf etwa 5-6 m ĂŒber Bodenniveau ansteigen soll, von wo aus man verschiedene Affenarten in den BĂ€umen beobachten kann, und danach kommt man wieder herab und an den Tigern vorbei. Auch von Hirschen war die Rede, aber nicht davon, wie sie in den Rundgang eingebaut sein werden. Die Ceylon-Leoparden wurden dagegen nicht erwĂ€hnt!
(25.12.2006, 21:04)
Hannes:   Mein Kritikpunkt ist außerdem die Wasserschweinanlage
(04.10.2006, 12:13)
Dortmunder:   Gab es ĂŒberhaupt schon mal einen richtigen Arnheim-ZoofĂŒhrer ? Finde ja immer noch schade, dass dort damals kein Manati-Schaufenster eingerichtet wurde... Eigentlich mein einziger Kritikpunkt am Bush... BezĂŒglich der Mangrovenhalle habe ich den Eindruck, dass sie, in Anbetracht von Desert, Bush, Safari und Ocean, sehr vernachlĂ€ssigt wird... Laut deinen AusfĂŒhrungen dĂŒrften in der großen Halle ja, wenn ĂŒberhaupt, nur noch Pfeilschwanzkrebse und SchĂŒtzenfische vorhanden sein... :o( Den Vogelbestand in der "kleinen Mangrove" fand / finde ich aber immer noch sehr interessant...
(04.10.2006, 09:51)
Sacha Beuth:   War wie angekĂŒndigt bei meiner NRW-/Holland-Zootour auch in Arnheim. Hier meine EindrĂŒcke und Gedanken:

Der Burgers Zoo in Arnheim ist eigentlich immer eine Reise wert (sogar wenn man wie ich einen Anfahrtsweg von rund 750 km hat). Hier hat man das GefĂŒhl, als seien die Verantwortlichen stĂ€ndig fĂŒr Verbesserungen und um neue Wege der Tierhaltung bemĂŒht. Der relativ hohe Eintrittspreis ist m. E. jeden Cent wert (unabhĂ€ngig davon, wie sehr oder wie eben nicht er von der öffentlichen Hand unterstĂŒtzt wird).
Das Personal - von der Kassiererin bis zum Pfleger - schien mir dagegen kurz angebunden (um nicht zu sagen unfreundlich). Eine Beobachtung die ich auch in Rotterdam und Amsterdam machen konnte (Löbliche Ausnahme dagegen Emmen).

Burgers Bush ist noch immer ein Highlight (Schade, waren die Erdferkel trotz mehrmaligem Vorbeischauen inaktiv). Ich frage mich allerdings immer wieder, ob es nicht klĂŒger gewesen wĂ€re, sich hier auf die Tiere eines Kontinents zu konzentrieren. Jetzt ist es vermutlich zu spĂ€t dafĂŒr. Immerhin war die Art der Haltung in diesem Ausmass wegweisend. Uebrigens: Ich habe das Jeep-Wrack nicht mehr gesehen. WĂŒrde mich freuen, wenn es inzwischen vermodert wĂ€re (witzel)
Gut gefÀllt mir auch die kleinere Mangrovenhalle. Die SCHEINT allerdings bez. Bestand in den letzen Jahren gelitten zu haben (Wo sind Schlammspringer und Winkerkrabben? Sind die Pazifikwarane eingegangen?). Trotzdem toll, wenn man einen Schlangenhalsvogel in "Greifdistanz" sein Gefieder trocknen sieht.
Die WĂŒstenhalle mit Thema Sonora ist sowieso "geil" (man verzeihe mir diesen Ausdruck). Hat jemand Tipps, wo und wann man die Halsbandleguane beobachten kann (so sie noch frei herumlaufen)? Und im Sinne des Erlebniszoos - ja Michael Mettler, das wird Dir gefallen - empfinde ich auch die Cantina in der WĂŒstenhalle als gelungen, da harmonisch eingegliedert.
Der Ozean ist schon fast allein das Eintrittsgeld wert, auch wenn immer noch viele (die meisten?) Wirbellosen Kunsprodukte sind. Aber die zahlreichen Korallenfische in SchwĂ€rmen und das Haibecken entschĂ€digen dafĂŒr. Nur das durchgehbare Rochenbecken ist m. E. unnötig dunkel, ja fast schon finster.
An der Afrikasavanne war man fleissig am Basteln. Bin ja mal gespannt, was da rausschaut. (Immerhin konnte ich schon ein Weissbartgnu in einem Abtrenngehege entdecken). Ein imposantes Löwenrudel und ein hĂŒbsche Gepardenfamilie sind ebenfalls ein freudiger Anblick.
Die meisten Vogelvolieren entsprechen dem Standard, die Schimpansen- (obwohl schon relativ alt) und Gorillaanlagen sind - mit Ausnahme vielleicht der Innengehege - noch immer zeitgemÀss. Wirklich schlecht sind meiner Meinung nach die Orang-Utan-Behausung (wer hat denn die verbrochen?), die AffenkÀfige zwischen Savanne und Huftierteil und teilweise auch die Betonumfassten Gehege bei Zwergflusspferd, Warzenschwein und Co. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Ringelrobbenbecken (mit Massenhaft Laub und Eicheln im Wasser) ideal ist.
Die Tigeranlage habe ich nicht mehr angeschaut. FĂ€nde es allerdings schade, auf die Sumatra-Unterart zugunsten von NasenbĂ€ren zu verzichten. Das GelĂ€nde hĂ€tte man (mit einigen AufschĂŒttungen vielleicht) weiter fĂŒr die Tiger nutzen können.
Schade auch, dass es keinen neuen ZoofĂŒhrer gab. Trotzdem ist der Burgers Zoo jedem wĂ€rmstens zu empfehlen.
(03.10.2006, 18:04)
Sacha Beuth:   @cajun: Dein Hinweis muss kurz vor meiner Abreise eingegangen sein. Schade. Aber vielleicht lĂ€sst sich fĂŒr ein anderes Mal ein Treffen arrangieren (ich bin vermutlich nĂ€chstes Jahr wieder in NRW, da ich dort Verwandte habe). Jedenfalls vielen Dank.
(25.09.2006, 14:56)
cajun:   @Sacha Beuth: Wenn es Richtung Ruhrgebiet geht, mal kurz Bescheid sagen... ;-)
(15.09.2006, 22:38)
steven:   ja, ist noch das selbste.

bei den savanne baut man jetzt nacht quartiere fur giraffen und nashorner, ebenso ein restaurant mit aussicht auf der savanne, es werde doch ganz schon.


Burgers Zoo hat letzte woche auch gesagt dass vor 2013 noch 2(!) neue eco-displays gebaut werden.
(15.09.2006, 18:46)
Stefan Schubert:   Ist zwar schon fast ein Jahr her, doch denke ich, dass der Zustand immernoch so ist: FĂŒr den Zugang zu der BurgerÂŽs Safari entstand um Ocean herum ein neuer Weg mit Zugang zur Wandelsafari, die ansonste in voller LĂ€nge nutzbar ist!
(15.09.2006, 13:53)
Werner Weyler:   @ Sascha Beuth
Arnheim ist natĂŒrlich super. Aber vielleicht sollten Sie den Safaripark in Beekse Bergen einplanen. Wenn Sie an großen Huftierherden in riesigen Freigehegen interessiert sind, dann sehen Sie dort viel mehr. Eine wahnsinnige Artenzahl, in einem riesigen Areal. Ich war gestern erst dort und abends total ko.

Man kann mit dem Auto durchfahren, mit einem Safaribus, mit einem Boot und auch zu Fuß alles erkunden. Öffnungszeiten von 10.00 bis 17.00 Uhr, was mir schon zu knapp vorkam, soviel gibt es dort zu sehen. Ein starkes Tele und gute Schuhe sind in diesem riesigen GelĂ€nde zu empfehlen. Ach ja, man sollte sich vorab am Plan informieren, sonst lĂ€uft man ( wie ich gestern ) locker mal 10 Kilomneter und mehr.
(15.09.2006, 10:59)
Sacha Beuth:   Fahre heute Nacht Richtung Ruhrgebiet/Holland zwecks Zooreise. Erste Station sollte Arnheim sein. Kann mir jemand sagen, ob die Afrikasavanne offen ist oder nicht? Und ob sonst noch wo Baustellen sind, resp. Tiere hinter die Kulissen gebracht wurden? WĂ€re echt nett. Vielen Dank.
(15.09.2006, 10:21)
Karsten Vick:   Von dieser Seite
http://www.leszoosdanslemonde.com/forum/viewtopic.php?t=1472
kommt man zu einigen Seiten meist hollÀndischer Zoo-Foto-Freunde. Darunter auch Bilder aus Arnheim.

(Das ist ĂŒbrigens das französische GegenstĂŒck zu unserem Forum. Gut besucht und sehr umfangreich. Schade, wenn man der Sprache nicht mĂ€chtig ist...)
(09.05.2006, 00:00)
Hannes:   Hat eigentlich eier schöne Fotos aus Arnheim oder besonders "spektakulĂ€re".
Ich meine irgendwelche entdeckungen aus dem Dschungel oder der WĂŒste. Ich entdecke leider immer nur Anolis ohne Ende und hin und wieder nen Leguan.
(09.05.2006, 00:00)
Kahuna:   Das stimmt. Es gibt noch 1 Vulpes velox macrotis aber das tier (ich glaube weiblich) ist hinter die kulissen. Im schaugehege sind die Vulpes velox velox.
(08.05.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Es mĂŒsste aber zwischenzeitlich einen Unterartwechsel bei den KitfĂŒchsen in Arnheim gegeben haben, weil fĂŒr ein verwitwetes Einzeltier kein unterartgleicher Partner mehr aufzutreiben war. Stand, glaube ich, in der ARBEITSPLATZ ZOO.
(08.05.2006, 00:00)
Hannes:   Noch da sind die KitfĂŒchse.
(08.05.2006, 00:00)
Karsten Vick:   In Berichten aus Arnheim liest man manchmal von KitfĂŒchsen und manchmal von SwiftfĂŒchsen. Wurden tatsĂ€chlich beide Formen dort gehalten?
(08.05.2006, 00:00)
Hannes:   Ich war gestern in Arnheim.
Ersteinmal muss ich sagen (wie nach jedem Besuch) Boh ey!
Der Blauducker welcher mir vor zwei Jahren im Dschungel um die Beine lief lebt jetzt bei den Erdferkeln wobei diese wieder auf beide Anlagen verteilt sind.
Im Dschungel wurde das Papua-MÀnnerhaus aufgrund eines "SpektakulÀren Umbaus" entfehrnt.
Wer weiß was entsteht?
Ich wĂŒrde mir ja primaten im Dschungel wĂŒnschen und am liebsten eine neue Anlage fĂŒr die Orangs.
Die Erdferkelanlage ist grĂ¶ĂŸer als ich sie in erinnerung habe aber den SeekĂŒhen und den Wasserschweinen fehlt es wirklich an Platz.
(06.05.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Eine andere Theorie hab ich auch nicht, durch Schreib- oder Hörfehler muss wirklich green und great verwechselt worden sein.
(27.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Falls die 24 Stunden noch nicht um sind :-) Die Verwechslung einer "Horned Owl" mit einer "Hornet" habe ich wohl durchschaut, aber fĂŒr das "GrĂŒn" habe ich echt keine Idee ("great" und "green" werden die ja wohl nicht verwechselt haben, oder
(27.03.2006, 00:00)
Klaus SchĂŒling:   @Klaus; @Martin usw.
Bitte nicht unter den Vornamen eintragen, der ist nun wirklich nicht eindeutig!
Was spricht dagegen, den eigenen, "echten" Namen zu nutzen?
Nicht-öffentliche ErklÀrungen bitte an: klaus@schueling.de

Allgemeine Anmerkung:
Manche Theme
(26.03.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Vor langer Zeit sah ich ein Foto in der Zeitung, das lt. Unterschrift eine "GrĂŒne Hornissen-Eule" auf ihrem Nest zeigt. Das war ein Virginiauhu. Ich geb euch 24 Stunden, um rauszukriegen, wie man auf diesen Namen kommen kann...
(26.03.2006, 00:00)
Klaus:   Die einzige Alternative um Übersetzungsfehler zu vermeiden wĂ€re die Nutzung der lateinischen Namen! Aber, dass ist ja nun wirklich nicht im Sinne von Zoobesuchern.

Schon das Tier "KĂ€nguruh" hat seinen Namen dadurch erhalten, dass ein eingeborener Australier "ich verstehe dich nicht!" geantwortet haben soll!
(25.03.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Diese Übersetzungsfehler vor allem aus dem Englischen findet mann inzwischen auch in TierdokuÂŽs. Details dazu fallen mir im Augenblick nicht ein, ich amĂŒsiere mich dann darĂŒber und vergesse die Sache wieder!
(25.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Martin: In einem Billig-Tierbuch sah ich ein Nebelparder-Foto mal als "Wolkenleopard" unterschrieben. Offensichtlich wurde das Buch schlecht aus dem Englischen ĂŒbersetzt...
(25.03.2006, 00:00)
Martin:   Dass es im Englischen 'white rhinos' gibt, ist vielleicht nicht schön, soll aber nicht mein Problem sein. Dieses Tier aber mit 'Weisses Nashorn' zu ĂŒbersetzten, ist, nun ja, da fĂ€llt es mir schwer, höfliche Worte zu finden; zumal es ja den einigermaßen passenden und eingefĂŒhrten deutschen Namen 'Breitmaulnashorn' gibt.

'Aardvark' mag ein hĂŒbscher Name sein, aber wie soll man das (auf Englisch) aussprechen?

Ich hatte mal ein Buch in der Hand, in dem ein Nebelparder abgebildet und als 'Neukatze' bezeichnet war. Es war eine Übersetzung aus dem Italienischen, und offensichtlich heißt der Nebelparder da so Ă€hnlich wie 'Neofelis'.

(25.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Einem Ă€hnlichen MissverstĂ€ndnis haben wir doch auch das "Schwarze Nashorn" zu verdanken. Die Buren nannten das Breitmaulnashorn "wijd" (gesprochen: weid) im Sinne von "besonders groß" (weitrĂ€umig!). Die Briten hörten daraus "white", und schon gab es ein "Weißes Nashorn". Und weil man ja die zweite afrikanische Nashornart davon irgendwie unterscheiden musste, nahm man dafĂŒr einfach das Gegenteil von Weiß....

"Völlig unĂ€hnlich" finde ich fĂŒr den Gemsbok etwas zu streng, immerhin zeigt auch die echte Gemse eine schwarzweiße Gesichtsmaske und ist ein Hörner tragender Paarhufer- die Ähnlichkeit ist jedenfalls grĂ¶ĂŸer als zwischen einem AmeisenbĂ€ren und einem BĂ€ren....

Schön finde ich auch die Bezeichnungen fĂŒr die Zebras. Als den Buren auffiel, dass es außer dem in ihrem Gebiet allgegenwĂ€rtigen, wenig gemusterten Quagga noch kontrastreicher gefĂ€rbte Einhufer gab, nannten sie diese einfach "bontequagga" = buntes Quagga.
(24.03.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Allgemein hab ich ĂŒberhaupt nichts gegen die burischen Tiernamen. Einige sind wirklich treffend: Eland, Hartebeest, Wildebeest (fĂŒr Gnu), Duiker, Aardvark (Erdferkel) oder Rehbock. Aber den Gemsbock kannten die Buren bloß vom Hörensagen und haben ein völlig unĂ€hnliches Tier so benannt.
Diese Namen wurden auch ins Englische ĂŒbernommen, was manchmal beim ĂŒbersetzen zu seltsamen Ergebnissen fĂŒhrt. So ist z. B. Timon aus dem "König der Löwen" ein ErdmĂ€nnchen, afrikaans meerkat, englisch meerkat. In deutschen Berichten zum Film ist grundsĂ€tzlich von einer "Meerkatze" die Rede, und einer der besonders schlau sein wollte, schrieb, dass Simbas Begleiter "ein kleines Äffchen" ist.
(23.03.2006, 00:00)
Kahuna:   @ Michael Mettler: Dann nur die kaama's als falsche art in das gebiet :)

NiederlÀndische namen wie Hartebeest, Gemsbok, Elandantilope, paardantilope kommen von die erste hollÀnder in sud-afrika. Weil sie "Holland" vermissten haben sie die tieren wiederer
(23.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Kahuna: Ellipsenwasserböcke kommen aber auch in Ostafrika vor, nördlich bis Kenia - auch bei ihnen zweifelt man heute an, ob es ĂŒberhaupt verschiedene Unterarten gibt oder alle als K.e.ellipsiprymnus zusammengefasst werden sollten. Im Westen Kenias ĂŒbers
(23.03.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Bastartgemsbock?! Da haben die HollĂ€nder die dusslige Namensgebung ihrer ausgewanderten Vorfahren ĂŒbernommen? Wie heißt dann aber der richtige Gemsbock auf hollĂ€ndisch?
(22.03.2006, 00:00)
Kahuna:   Die nashörner sollen bleiben. Die Kaama-Hartebeesten sind auch nicht aus das richtige gebiet. Aber burgers möchte gerne bezondere arten halten und fĂŒr hartebeesten gibt es nur fĂŒr die Kaama's ein zĂŒchtprogramm.

Ich weiss nicht ob die ellipswasserbocken bleiben. Die ellips sind ein sud-afrikanischen unterart. Vielleicht tausschen fĂŒr defassa's????
(22.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich nehme an, bei den Nashörnern wird aber NICHT auf Ostafrika umgestellt? Sonst mĂŒssten ja die BreitmĂ€uler gegen SpitzmĂ€uler ausgetauscht werden.... (Andererseits gibt es ja z.B. im Meru-Nationalpark Kenias auch angesiedelte SĂŒdliche Breitmaulnashörner.)
(22.03.2006, 00:00)
Matthias Papies:   Weiss ich nicht, kann es mir aber absolut nicht vorstellen. Laut Homepage und Berichten in De Harpij wird in Zukunft auf Weissbartgnus umgestellt, da diese aus Ostafrika kommen. Bisher sind aber auch nur drei Tiere in Arnhem (aus Poznan gekommen).
(22.03.2006, 00:00)
Dirk K:   @Matthias Papies: Sind die beiden Arten zusammen auf der Anlage? Besteht dann nicht die Gefahr von Unterartenbastarden?
(22.03.2006, 00:00)
Matthias Papies:   Momentan gibt es noch beide Arten in Arnhem. Weissbartgnus sind schliesslich nicht in grosser Anzahl zu bekommen. In Zukunft soll dann aber komplett auf Weissbartgnus umgestellt werden.
(22.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Also doch Weißbartgnus in Arnheim und nicht mehr SĂŒdliche Streifengnus??
Wer sich ĂŒber den "Bastartgemsbock" wundern sollte: Das ist der niederlĂ€ndische Name fĂŒr die Pferdeantilope.
(22.03.2006, 00:00)
Albert Roolfs:   @Dirk.K Aus dem Zoo Emmen ist im Juni 2004 die Nashornkuh Annabelle nach Arnheim umgezogen. Ein Bullentausch ist mir nicht bekannt. Annabelle hat kurz nach der Ankunft ihr komplettes Horn verloren und ist somit gut zu erkennen.
@Sven P.Peter Im letzten Ja
(21.03.2006, 00:00)
Hannes:   Ich sag ja auch nicht das die Anlagen schlecht sind.Es ist gut möglich das sich die Tiere dort wohl fĂŒhlen.Tiger vermeheren sich im Zirkus ja auch.Ich empfand sie nur als klein.
(11.03.2006, 00:00)
Sitara:   Auch mir war es vergönnt, den Capybaras in Arnheim im letzten Oktober beim erfolgreich verlaufenden Paarungsverhalten, was mit lĂ€ngeren "RundlĂ€ufen" an Land und zu Wasser einhergeht, ausgiebigst ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum zu beobachten.
(11.03.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Die Bereiche der Arnhemer CapybaraÂŽs und Erdferkel sind warlich nicht gross, scheinen den BedĂŒrfnissen der Tiere aber zusagen. So sah ich letztere beim ausgibigen Toben und sogar Purzelbaumschlagen!
Das Dresdner Afrikahaus ist in der Bepflanzung einem Galariewald nachempfunden, leider ist vom ursprĂŒnglichen Vogelbesatz kaum noch was da. Nur ein Weissscheitelrötel beanspruchte hier lautstark sein Revier (03/2003)!
(10.03.2006, 00:00)
Hannes:   Ich glaube es handelt sich trotzdem nicht um ein ĂŒberangebot bestimmter hallen sondern um eine unterprĂ€senz von Afrikahallen.Ich kenne außer ZĂŒrich mit Madagaskar (was ja wiederum nicht kontinentalafrika ist)auf anhieb keine.
(10.03.2006, 00:00)
Hannes:   Hab ich das nur falsch in erinnerung oder sind die gehege fĂŒr wasserschweine und erdferkel in arnheim wirklich so klein?
(10.03.2006, 00:00)
Dirk K:   Ohne lange zu ĂŒberlegen fĂ€llt mir noch das Amazonas-Haus in Dortmund fĂŒr SĂŒdamerika ein.
(09.03.2006, 00:00)
Zoosammler:   @Michael Mettler: Ich wĂ€re vorsichtig, ein Überangebot an SĂŒdamerikahallen festzustellen. In Arnheim ist die Urwaldhalle geographisch nicht festgelegt, in ZĂŒrich Madagaskar, in Wien, Köln und Walsrode SĂŒdostasien, lediglich in Krefeld und Stuttgart gibt e
(09.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Es hat schon seinen Grund, dass der Krokodilbereich in Arnheim (ĂŒbrigens mit Kaimanen besetzt) durch Netze vom Rest der Halle abgetrennt ist; vor den Panzerechsen sind die Vögel jedenfalls sicher. Und natĂŒrlich könnte ein Kongopfau auch im Seekuhteich ersaufen.... Artenschutz schĂŒtzt nun mal gegen UnfĂ€lle nicht.

(08.03.2006, 00:00)
IP66:   Widerspricht das Verschwinden resp. die Funktion von u. U. geschĂŒtzten Arten als Lebendfutter nicht auch den EU-Haltungsrichtlinien? Wenn ein Löwe oder Elefant einen Artgenossen tötet, ist gleich die Presse auf den Barrikaden und verlangt, daß eingegriffen wird, wenn ein Nilkrododil in Arnheim einen Kongopfau verspeist, wohl nicht - obwohl gerade Hennen dieser Art dringend benötigt werden.
(08.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Von Primaten im Bush habe ich nie etwas gehört.

Angeblich ist der biologische Kreislauf im Bush so geschlossen, dass gestorbene Tiere der "frei laufenden" Fauna (gilt also NICHT fĂŒr Capybara, Seekuh, Erdferkel & Co.) nicht aus der Halle entfernt werden, genauso wie das Schnittgut der BĂ€ume innerhalb der Halle zum Kompostieren auf den Boden geworfen wird. Wenn das stimmt, ist bei der Artenzusammensetzung natĂŒrlich eine GrĂ¶ĂŸen-Obergrenze gesetzt, denn einen verrottenden Großtierkadaver hielte der Mini-Lebensraum wahrscheinlich nicht aus (von den Nasen der Besucher mal ganz abgesehen). Die Kongopfaue dĂŒrften schon zu den grĂ¶ĂŸten Bewohnern außerhalb der Gehege zĂ€hlen.

Das habe ich so vor ein paar Jahren bei einer FĂŒhrung durch den damaligen Senior-Chef gehört. Und er sprach tatsĂ€chlich davon, dass im Laufe der Zeit immer wieder Tierarten (nicht nur Vögel) in der Halle "ausgestorben" sind, wĂ€hrend andere zur Erhaltung des Kreislaufes neu angesiedelt werden mussten (z.B. eine auf Ameisen spezialisierte Krötenart, weil man sich ein Ameisenproblem eingefangen hatte).
(08.03.2006, 00:00)
Hannes:   Also aus Arnheim weiß ich das dort schon die ein oder andere Vogelart verschwunden ist und das wahrscheinlich schlicht und einfach durch verspeisen durch andere.
Gibt es in Arnheim eigentlich Primaten in der Halle?
Wie wÀre es mal mit einer Liste der dort gesehenen Arten.
Ich meine man sieht ja nie alle deshalb wĂŒrde es mich mal interessieren.
(07.03.2006, 00:00)
IP66:   Ob die zĂŒrcher Madagaskarhalle der Weisheit letzter Schluß ist? Ich war diesen Winter dort, an einem schönen, aber kalten Tag, und die meisten Leute rannten durch den Bau hindurch, ohne auch nur einen Vogel zu sehen. Der didaktische RĂŒckraum war menschenleer, das Restaurant recht voll. Wenn man lĂ€nger verweilte und sich anstrengte, sah man sogar ein paar Lemuren, aber fĂŒr dieses Verweilen nimmt sich das normale Publikum keine Zeit. Ich frage mich zudem, was man in diesem Raum tut, wenn ein Affe aus der Gruppe hinausgebissen wird oder die ein oder andere Vogelart sich doch als zu dominant erweist - Herausfangen ist sicher nicht leicht. Ich möchte nicht das alte frankfurter Raubtierhaus wiederhaben, mir scheinen die Urwaldhallen aber eine Mode, die nicht so viel besser ist als diese Altbauten.
(07.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Sven: Deine Anmerkung "immer nur Regenwaldhallen" möchte ich aufgreifen und etwas spezifizieren - ich finde es schade, dass es in der Regel SĂŒdamerika-Hallen geworden sind. Welcher Zoo baut als erstes eine Halle fĂŒr afrikanische Regenwaldbewohner, die si
(07.03.2006, 00:00)
Hannes:   Schade in Arnheim finde ich das dort im Regenwaald Tiere aus SĂŒdamerika,Afrika und Asien leben und das Ungetrennt.
(07.03.2006, 00:00)
Giraffenmichel:   Arnheim macht es wirklich gut vor was alles geht... Ich fĂ€nde auch eine Halle mit Afrikanischer Savanne cool! So mit Giraffen, Zebras, Madenhackern, Kuhreihern, Meerkatzen usw. Aber ich glaube zu den möglichen Hallenthemen könnte man einen eigenen Beitrag aufmachen.
Klar haben auch die systematisch geordneten HĂ€user ihren Sinn, aber sie haben halt den Menagerie-Beigeschmack, finde ich...
(06.03.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Ich finde beide Arten von HĂ€usern gut, beides hat vorzĂŒge. Man muss immer sehen was besser ist, diese Hallen sind fĂŒr Tierpfleger eher schlecht z.B..
Aber schade finde ich das es immer nur Regenwaldhallen sind, doch Arnheim macht es ja gut vor!
(06.03.2006, 00:00)
Giraffenmichel:   @IP66: Ich finde es gut wenn man, wie man so schön sagt, das jeweilige Ökodisplay darstellt, also versucht die Tiere und Pflanzen eines Ökosystems zusammen zu zeigen. Dann werden die ZusammenhĂ€nge klarer... Ich finde nichts schlimmer als RaubtierhĂ€user, V
(06.03.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Mich stört die Dachlonstruktion nicht sehr, wie sollte man es auch anders machen... Was ich fĂŒr die Tiere nur doof finde, das es da ja nie Wind gibt.
(06.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Das ist ja fĂŒr mich gerade das Faszinierende an der Bush-Halle - dass sie eben NICHT auf den ersten Blick wie ein Tiergehege wirkt. Und natĂŒrlich WEISS ich, wenn ich darin bin, dass ich mich nicht in "freier Wildbahn" befinde. Aber die offen sichtbare Deckenkonstruktion in der Desert-Halle engt das auf Weite ausgerichtete Thema WĂŒste optisch sehr ein - die Halle wirkt dadurch fĂŒr meinen Geschmack niedriger, als sie wirklich ist.
(06.03.2006, 00:00)
IP66:   Ich möchte keinen Unwillen erzeugen, aber ist es so wĂŒnschenswert, im Zoo die vollstĂ€ndige Illusion von Natur zu erreichen? Man darf doch merken, daß das Tier im Gehege lebt - zumal doch auch in der Regenwaldhalle die Urwaldillusion so vollstĂ€ndig nicht ist - ob in Arnheim oder in ZĂŒrich.
(06.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Was ich in der Arnheimer WĂŒstenhalle immer als störend empfinde, wĂŒrde sich in einer Savannen- oder Polarhalle wiederholen: Ob ich will oder nicht, ich habe bei Geradeaus-Blick immer wieder die unverbrĂ€mte Dachkonstruktion im Blickfeld, so dass ich die Halle auch wirklich als solche wahrnehme. Dieses GefĂŒhl geht im Bush, in der Mangrovenhalle und natĂŒrlich auch im Ocean sehr schnell (und auf angenehme Weise) verloren, die Illusion ist dort einfach gelungener.

Welchen Vorteil soll eigentlich die Hallenhaltung von EisbĂ€ren und Robben bringen? Gerade fĂŒr diese Arten lassen sich doch mit weniger Aufwand schöne Außenanlagen schaffen.
(06.03.2006, 00:00)
Hannes:   Eine afrikanische Savannenhalle wĂ€re auch mal spannend.Aber was ich mich bei so einer kalten Halle frage ist ob es auch so spanned wĂ€re.NatĂŒrlich ist Kunstschnee und Eis mit EisbĂ€ren,Robben und Pinguinen spannend anzusehen aber der witz in den jetzigen Hallen ist ja das man immer etwas neues entdeckt und wenn es nur ein Anolis ist der ĂŒber den weg huscht.Ich finde das ĂŒbertrifft die SeekĂŒhe und Kaimane bei weitem
(06.03.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Sind nur Vermutungen, aber die kalte Halle wurde schon oft angedeutet.
(05.03.2006, 00:00)
Kahuna:   @ Sven P. Peter: Von woher hast du die Info uber die neue Hallen? 1 mit Orangs, 1 mit Robben und was im Halle 3? Wann sollen die gebaut werden? Das interressiert mir riesig... :)
(05.03.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Wie ich schon sagte: Sehr schöne anlage.
(04.03.2006, 00:00)
Dirk K:   Haben sie die URL kopiert?
(04.03.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Wenn ich jetzt keine Tigergrube, sondern nur Zahlen und Buchstaben sehe, fehlt mir dann ein Programm auf dem Rechner oder was?
(04.03.2006, 00:00)
Tigergrube:   http://img113.imageshack.us/img113/5553/tigergrube6zs.jpg
(04.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Hannes: Wenn du es genau nimmst, mĂŒsstest du selbst den Begriff "EinzelgĂ€nger" noch definieren. Arten wie Feld- und Goldhamster z.B. sind im Normalfall so einzelgĂ€ngerisch, dass auch das beste Nahrungsangebot sie nicht geselliger macht. Gerade unter den
(03.03.2006, 00:00)
Hannes:   Ja aber wenn dann mĂŒssen wir fĂŒr einzelgĂ€nger gruppenhaltung ja schon mit tieren definieren denn das ist ja nicht "natĂŒrlich".
(02.03.2006, 00:00)
Masta:   @ Mathias Papies,
Mit Gruppenhaltung meine ich jetzt im Sinne von mehr als 2 Tieren..und jeder Zoo hat ja mindestens 2 Tiger.
(02.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ist schon klar mit dem Platzmangel. Aber das darf keine Entschuldigung fĂŒr mangelhafte Haltung mĂ€nnlicher Tiere sein, da hieße es dann auch mal Verzicht ĂŒben bzw. auf weniger platzintensive Arten ausweichen. Die Abtrennung von Antilopenböcken z.B. erfolgt ja nicht, weil diese sich nicht mit den weiblichen Tieren vertrĂŒgen, sondern m.W. um die Zahl und die Termine der Geburten beeinflussen zu können - ich wĂŒsste jedenfalls keinen anderen plausiblen Grund!
(02.03.2006, 00:00)
th.oma.s:   @michael mettler: die tiger sollen in den anlagen rotieren... der mann kommt z.b. jeden zweiten tag in eine kemenate,
deren grĂ¶ĂŸe aufgrund der möglichst andauernden mutterfamilienhaltung bestimmt werden soll... ansonsten platz ist rar in jedem zoo...
(02.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @th.oma.s: Da ich mal annehme, dass die kleinere Anlage aus dem Vorschlag fĂŒr den Kater gedacht ist - warum eigentlich nicht drei gleich große Anlagen? Ist ein Thema, das bei mir auch hinsichtlich anderer Tiere (Elefantenbullen, Einhuferhengste, Antilopen
(02.03.2006, 00:00)
Matthias Papies:   Das Tiger meistens in Gruppen gehalten werden ist mir neu. Kenne da nur Hodenhagen als Beispiel. Welche Zoos meinst du denn zum Beispiel?

(02.03.2006, 00:00)
th.oma.s:   mein ideal wĂ€re fĂŒr tiger folgende konzeption: zwei grĂ¶ĂŸere und eine kleine außenanlage (mit der inzwischen ĂŒblichen ausstattung) fĂŒr einen kater und zwei katzen (dabei sollten mutterfamilien so lang wie möglich zusammengehalten werden (soviel zur gruppenhaltung)und die einzelnen anlagen im rotationsprinzip besetzt werden (zur geruchskommunkation)
(02.03.2006, 00:00)
Hannes:   Es geht bei Tigern ja meistens gut und bei vielen einzeln Lebenden Tierarten ist es hĂ€ufig von der nahrungsaufnahme abhĂ€ngig das sie ein gebiet fĂŒr sich allein beanspruchen und im Zoo ist diese ja gesichert.
(02.03.2006, 00:00)
Masta:   Was haltet ihr denn von der meistens vorkommenden Gruppenhaltung von Tigern, jetzt mal die Untrarten aussenvor. ? Ich mein normalerweise leben sie ja als EinzelgĂ€nger, aber in den meistem Zoos leben sie ja in Gruppen. Also ich persönlich kann das nicht fĂŒr gut heissen..(Das Thema habe ich jetzt mal angesprochen weil wir ja sowieso schon beim Thema Tiger sind :-])
(02.03.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Bepflanzte Tigerinnenanlage gibt es in Frankfurt.
(01.03.2006, 00:00)
Hannes:   Wie ist das polarium in sae world denn gelöst.dort gibt es doch auch eisbĂ€ren,belugas,pinguine und walrösser.
eine schöne bepflanzte tigerinnenanlage(wegen meiner mit außenanlage, besser ist das meist) wĂŒrd mich auch interessieren.

(01.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   PlĂ€ne sind ja immer ganz schön, aber: Auf einem Entwurf von Burgers' Bush von damals, enthalten in einem Arnheimer Faltblatt aus den 80ern, kann man bei genauem Hinsehen, dass diese zweite Arnheimer Halle (die heutige Mangrovehalle war die erste, damals als Versuchsbau) ursprĂŒnglich sogar eine Innenanlage fĂŒr Elefanten usw. enthalten sollte. Und? Ist bekanntlich nicht passiert.
(01.03.2006, 00:00)
Dirk K:   Ja, Emmen und Arnheim haben die Nashornbullen getauscht, da die Zucht in letzter Zeit nicht mehr geklappt hat
Ne Polarhalle hört sich interessant an. Nur ob das nötig ist, die Tiere brauchen ja eigentlich keine großen Innenanlagen, und keine Außenanlagen... naja...
(01.03.2006, 00:00)
Hannes:   Ich wills hoffen.Also das mit den Hallen ist genial.
Echt doch soviele nashörner.Ich hatte nĂ€mlich die Internetseiten so verstanden das die Zoos jeweils nur 1.1 haben und da sie nicht zĂŒchteten je einen partner getauscht haben.
(01.03.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Es sind meines Wissens nach noch mid. 3 Hallen geplant, da kommt sicher was fĂŒr Orangs und co (So Sumatra, z.B. mit Ornags und Tigern) und eine (wie vom Direktor ma angedeutet) "kalte" Halle, wahrscheinlich fĂŒr Pinguine, Robben und EisbĂ€ren.
(01.03.2006, 00:00)
Masta:   Also ich finde ja das riesige Aquarium ja klasse, mit der megagroßen scheibe also echt sehenswert, sowie die WĂŒste..also echt klasse
(01.03.2006, 00:00)
Dirk K:   @hannes: Arnheim hat 2.4 Breitmaulnashörner, Emmen meines Wissens 1.2.
(01.03.2006, 00:00)
Hannes:   Arnheim ist mein absoluter Liebling da es dort immer was neues zu entdecken gibt aber die Oranganlage ist absolut nicht das wahre besonders da der zoo in der menschenaffenhaltung eigentlich revolutionĂ€r war.
Die so genannte phase2 ist soweit ich weiß fertig gestellt aber fĂŒr den besucher an sich nicht sonderlich spektakulĂ€r da es sich dabei um tagungsrĂ€ume und neue huftierstĂ€lle handelt.
wieso hat arnehim genau wie emmen eigentlich nur je ein paar nashörner und keine gruppe? platz ist ja vorhanden.
ach ja und zu den hallen wer hat dort schon mal irgendwelche entdeckungen gemacht die er spektakulĂ€r 8fĂŒr sich ) fand macht ja irgendwie jeder im busch oder in der wĂŒste.
als ich dort das letzte mal war lief mir ein ducker (ich glaube das es einer war) ĂŒber den weg und kam sogar auf mich zu.fĂŒr mich spektakulĂ€r.
(01.03.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Jap, da war die BraunbĂ€renplattform, war spĂ€ter mit fĂŒr die EisbĂ€ren nutzbar.
(01.03.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Die Tigeranlage ist toll. Die Tiger können im hinterern Teil auf selber höhle wie die Bucher vie Felsenlandschaft, mit nicht einsehbaren Verstecken. Man kann nur von vorne in die Anlage reinsehen (Hagenbecker Löwenschlucht like). Ein großer bewachsener Teil steht den Tigern unten zur verfĂŒgung. (Kein Wassergraben) Wenn sie an der Mauer liegen kann der Besucher nicht sehen.Nur ein Wasserbecken fehlt. Super Anlage, fĂŒr Besucher könnte man sie zwar besser einsehbar machen, aber sonst.
(01.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich erinnere mich dunkel daran, Mitte der 80er auch noch eine BĂ€renplattform im Bereich der Löwen- und EisbĂ€renanlage gesehen zu haben? War aber meiner Erinnerung nach schon nicht mehr besetzt.
In der heutigen Warzenschweinalage lebten damals noch Breitmaulnashörner...
(01.03.2006, 00:00)
Masta:   @ Michael, mit allen seiten einblicken meint ich weil man es ja von der Vogel perspektive beobachten kann. man guckt ja von oben auf die tiere sozusagen in der vogelperspektive :-]
(01.03.2006, 00:00)
Ingo Rossi:   Letztes Jahr im Oktober war die Orang-Anlage noch unverĂ€ndert. Neu gebaut wurde an der Savanne.
Die Tigeranlage stammt wirklich noch aus frĂŒheren Zeiten. Wenn man sie sich genau anschaut, erkennt man noch, das auch sie mal einen Wassergraben, zum Besucher hin, hatte. SpĂ€ter wurde mal der ganze Boden abgesenkt, damit verschwand der Wassergraben, und so viel mehr Platz geschaffen.
Sie gehört aber zu den Esemble der alten Anlagen, wie auch die Zwergflusspferd-, Robben-, Warzenschwein- etc. Anlagen.
(01.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Die Tigeranlage befindet sich fast an der Außengrenze des Zoos neben der großen GaststĂ€tte und ist die einzige noch verbliebene, historische "Raubtiergrube" in Arnheim. Bis Mitte der 80er gab es solche auch noch fĂŒr Löwen und EisbĂ€ren, die dem Bau von Burgers' Bush geopfert wurden.

Die EisbĂ€renanlage war sogar sehr ungewöhnlich, denn wĂ€hrend andere Zoos EisbĂ€ren ungeachtet ihres LaufbedĂŒrfnisses gern auf winzigen "Inseln" mit viel Schwimmraum drumrum hielten und halten, hatten die Arheimer EisbĂ€ren reichlich festen Boden, aber nur eine bessere Badewanne zum Planschen - vermutlich war die Anlage ĂŒrsprĂŒnglich fĂŒr andere Tiere (BraunbĂ€ren? Tiger?) gebaut worden.

Ungeachtet ihres Alters scheint mir die Tigeranlage den Tieren mehr Platz zu bieten als so manche andere, optisch vielleicht gefÀlligere Tigeranlage; viele davon wirken ja durch breite WassergrÀben weitrÀumiger, als sie sind.

Kann man wirklich "von allen Seiten" hineinschauen, also auch von der FelsenrĂŒckwand aus? DIE Möglichkeit war mir nicht bewusst.
(01.03.2006, 00:00)
Masta:   Also, ich muss dazu sagen mein Besuch war vor 5 (!) Jahren, deswegen frag ich ja :-]..also ob´s was neues ĂŒber die Orangs gibt weiss ich nicht, habe aber mal gelesn dass der Burgers Zoo eine komplett neue Dschungelanlage mit Orang-Haus bauen will..aber das ist bestimmt schon ein halbes jahr her, und wo das weiss ich auch net mehr..aber wahrscheinlich beim googlen..:-]
(01.03.2006, 00:00)
Dirk K:   War zwar schon zweimal in Arnheim... aber wo sind die Tiger? Hab ich irgendwie vergessen... Die Leoparden haben jedenfalls schon vor lĂ€ngerer Zeit ein neues Gehege bekommen, vielleicht haben sie ein neues bekommen(?). Mein Bruder, der kann sich da scheinbar noch dran erinnern, sagt aber, dass wĂ€r ganz in Ordnung gewesen.
Ne andere Frage: Ist fĂŒr die Orangs schon was neues in Sicht?
(01.03.2006, 00:00)
Masta:   War einer von euch schon mal im Allwetterzoo Arnheim ?
Bei meinem letzten Besuch konnte ich kaum fassen das die Tiger immernoch in so einem in die Erde gelassenen Betonblock wohnen der Quadratisch ist und von allen seiten von oben(!) fĂŒr die Besucher einsehbar war. Weiss einer ob sich das geĂ€ndert hat ?

(01.03.2006, 00:00)

alle Beiträge