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außereuropäische Zoos

Adrian Langer :   http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Zoo-in-Kairo-bemalt-Esel-damit-sie-wie-Zebras-aussehen

Innovation mal anders. :D
(28.07.2018, 10:04)
W. Dreier :   ein "Glatzkopf" - Pendant zum Waldrapp auf der anderen Seite der Weltkugel
(14.01.2018, 21:30)
W. Dreier :   sĂĽdafrikanischer Leopard
(14.01.2018, 21:28)
W. Dreier :   Steppenducker, wohl in Europa nicht vertreten, gegenwärtig in JHB gut zĂĽchtend
(14.01.2018, 21:27)
W. Dreier :   Eine Samango-Meerkatze, zu den Diadem MK gehörend. Ein relativ groĂźer Vertreter, im ost-nördlichen SĂĽdafrika lebend
(14.01.2018, 21:25)
W. Dreier :   ZurĂĽck aus Johannesburg, dabei aus 32 - 35 °C in den letzten 2 Wochen kommend auf heute - 2°C - ein kurzer Bericht, da es groĂźe Veränderungen nicht gegeben hat . Höchstens ein Schreck: Vogelgrippe, womit die Vogelvolieren geschlossen waren. Da nun Weihnachten mit der britischen Gewohnheit, Truthähne zu verspeisen, anstand, wäre sicher etwas an mein Ohr gedrungen, hätte es dort Schäden gegeben.
Auffällig war wiederum, dass wenig Jungtiere herumliefen - aber die Separierung der Geschlechter oder Hormongabe ist ja auch bei uns eine langsam überhandnehmende Tätigkeit. Nachwuchs gab es bei Bart- und Monameerkatze, 1 Jungtier bei den Schimpansen, relativ bessere Nachwuchsraten bei Säbelantilopen und arabischen Spießböcken. Hochtragend ein Buntbock-Weibchen. Z. T. sind ehemals leerstehende Gehege mit diesen Nachwuchstieren ?aufgefüllt? worden. Eine besondere Nennung : nachdem der Tierpark Berlin die Terrarienanlage aufgegeben hat, glänzte die alte Anlage in JHB mit 6 Kobraarten plus Puffotter, dazu ?Boomslang? - z. T. mit erstaunlich großen Tieren. Die sogenannte Amazonasanlage dagegen ist weiterhin dünn besetzt, gerade die Amphibienbehälter eher beschämend eine gelbe Anakonda riesig.
Anbei: SchwarzfuĂźkatze

(14.01.2018, 21:23)
cajun :   Anlage fĂĽr Säbelantilopen.
(08.01.2018, 21:24)
cajun :   Tigerfreianlage
(08.01.2018, 21:22)
cajun :   Gorilla vorm Scheibeneinblick.
(08.01.2018, 21:20)
cajun :   Giraffenanlage.
(08.01.2018, 21:18)
cajun :   Elefantenanlage.
(08.01.2018, 21:15)
cajun :   Anlage fĂĽr nubische Steinböcke.
(08.01.2018, 21:13)
cajun :   Nachfolgend ein paar Bilder der Anlagen vom Zoo Pretoria. Breitmaulnashörner vergesellschaftet mit Zebras. Eine von zwei Anlagen, die mit BM besetzt ist.
(08.01.2018, 21:11)
Dreier :   Nun also mit "neuem" Eingangsnamen.
Wieder zurĂĽck aus ?Afrika? - muĂź mich also erst ?einlesen?
Zoo Johannisburg: natürlich sind nach ca. 7 Monaten keine großen Veränderungen zu erwarten.
Erstmals ausgestellt wurde eine Schwarzfußkatze - in Europa gegenwärtig verschwunden. Buntböcke wurden aufgestockt von 1,0 auf 1,2. Ansonsten erstmals (für mich - erster Besuch vor ca. 10 Jahren) eine Amurtigergeburt vor ca. 5 Monaten mit 3 Jungtieren, wieder eine Bartmeerkatzengeburt. Nunmehr lebt nur noch eine weibliche Riesenelenantilope von ehemals 1,4. Abbau (oder ?Rückbau??) speziell der Roten Lechweantilopen von sicher an die 25 auf vielleicht 1,3 und einigen Jungböcken in einer ?booma? Keine wesentlichen Gesamtbestandsänderungen , einige Tierumzüge und einige altersmäßige Abgänge (z. B. Riedböcke, Streifenschakal, Löffelhunde)
Anbei : SchwarzfuĂźkatze


(21.01.2017, 15:43)
WolfDrei :   Die in den letzten Jahren sehr heimlichen Steppenducker waren dieses Mal fotogener
(28.08.2016, 18:18)
WolfDrei :   Noch immer (nach 10 Jahren) leben 0,2 Riesenelen von den ehemals 1,4
(28.08.2016, 18:15)
WolfDrei :   Nun wohl schon das 10 Jahr mit dem Besuch des Zoos von Johannesburg - und wie schon zumindest die 5 letzten Berichte: keine wesentlichen Veränderungen oder neue Tiere, aber das Niveau wird in etwa gehalten. Auch jetzt wieder waren kaum Geburten zu beobachten: logisch, denn in einer Futterliste waren auch einige Bestände der ``Afrikasteppe`` aufgelistet: Kudus 0,3; Rote Lechweantilopen 0,6 (aber ca 25 Tiere waren in einer Boma - warten wohl auf den Export?), Hartmannzebra 0,4; Chapmann 0,4, Nur Gemsböcke,und Springböcke hatten einen Bock, dazu ein neues Paar Impalas, dafĂĽr waren aber ca 5 Steppenducker zu sehen. Auch bei den Beutegreifern keine groĂźen Veränderungen, wenn auch Zuchtpaare nicht mehr existieren bei Amurtiger, Margay.
Für den Winter dann die typischen Invasoren: Nilgänse, Heilige Sichler, Perlhühner
Auch der Vogelbestand war etwas ausgedünnt. Etwas desolat war das ``Amazonashaus``. Da draußen ca 4°C waren, das Haus innen selbst nicht geheizt wird, natürlich die Reptilienanlagen feucht gehalten werden, waren die Sichtfenster bleibend beschlagen. Hornfrösche und Baumsteiger waren überhaupt nicht zu sehen - obwohl ausgeschrieben - die Erde trocken, Heizung mit Neonleuchten. Nur ein Wassertöpfchen existierte. Nicht mehr vorhanden ist der Orangmann, dafür Nachwuchs bei den Schimpansen - die übrigens ebenso wie der Gorilla Makokou schon bei 10°C auf der Anlage waren - aktiv und der Sonne.
Da Blätterfall war, war die gärtnerische Pflege nicht besonders - es hatte allerdings wie in ganz Südafrika mindestens 3 Monate nicht wesentlich geregnet. Ansonsten sind viele Holzstege bzw. Holzgitter erneuert worden oder durch Plasteimitate ersetzt worden. Auch ein langer Holperweg zur Afrikasteppe war nun mit Betonsteinen gepflastert.
Anbei der im letzten Jahr nicht sichtbare sĂĽdafrikan. Leopard

(28.08.2016, 18:12)
Michael Mettler :   War jemand von euch schon mal in Libyen und hat den Zoo von Benghazi besucht? Ich habe in einem alten Familienalbum Fotos gefunden, die 1952/53 in einem "Stadtpark" von Benghazi entstanden sein sollen - allerdings gab es damals mindestens drei öffentliche Gartenanlagen in der Stadt und ihren Vororten. Bisher habe ich nur herausgefunden, dass der Zoo 1956 in einem aus der italienischen Kolonialzeit stammenden Park "Bosco del Littorio" eröffnet worden sein soll, in dem es zumindest laut einer alten Ansichtskarte schon zu italienischen Zeiten ein Wasservogelgehege gegeben hat (das allerdings mehr einem Robbenbecken ähnelte). Tiere sind auf den alten, leider weitgehend unbeschrifteten und unsortierten Familienbildern nicht zu sehen, allerdings ein StĂĽck Umgebung dieses Bassins. Eine - nach der Kleidung der Personen zu urteilen bei anderer Gelegenheit entstandene - Bilderserie zeigt sehr auffällige, aus aufgeschichtetem Naturstein errichtete Massivsitzmöbel, Mauern, evtl. Brunnen u.a. Elemente, die sich offenbar in einem kleinen, terrassierten Bereich des "Stadtparks" (immerhin eins der Fotos ist so beschriftet) konzentrierten - aber das muss nicht zwingend der selbe Park gewesen sein.

Vielleicht stehen diese steinernen Objekte noch heute, deshalb meine Frage. Die Suche im Net gab leider bislang nichts her, und die Satellitenaufnahme in Google Earth reicht nicht zur detaillierten Beurteilung des heutigen Zoogeländes.
(28.12.2015, 07:39)
WolfDrei :   Joburg: eine groĂźe Diademmeerkatze C. mitis "Samango"
(15.01.2015, 20:50)
WolfDrei :   Pretoria: 2 der 4 Gorillas
(15.01.2015, 20:39)
WolfDrei :   Pretoria: Sreinböckchen
(15.01.2015, 20:35)
WolfDrei :   Wie schon mitgeteilt, habe ich mich wider bei meiner Juniorfamilie in Johannesburg “herumgedrĂĽckt” mit den Besuchen der Stadtzoos, wiederum des Pilanesberg-NP und, neu, die “Nature Reserve Rietvlei” bei Pretoria. Ich las nochmals meine Berichte der zwei Vorjahre, jenen speziell vom 19.1.14 - und muĂź so eigentlich nicht groĂź berichten. Wieder einige wenige Umsetzungen, einige leere Gehege, einige Geburten (nicht viel), einige Todesfälle. Zu diesen gehört der Tod des letzten afrikanischen Eisbären Wang in Joburg im höheren Alter, die Abnahme des Bongobestandes (Joburg) und des Aussterbens in Pretoria.
Joburg hatte eine Löwengeburt von 1 weiß/2 normal in Handaufzucht, diverse Junge bei den roten Lechwes, 1 Bartmeerkatze, arab. Oryx und Säbelantilopen. Das wäre es schon. Nun aber der “Tempel der Ahnen” - endlich offen. Region “Amazonien”: rechts Fische , 1 Becken mit Tunneldurchgang, links Schlangen und andere Reptilien. In der unteren Rotunde viele Vogelspinnen und Skorpione, in der 1. Etage Baumsteiger und Kröten sowie Fledermäuse. Die optimistische Mitteilung in der Website, das größte “betauchbare “ Fischbecken zu besitzen stimmt allerdings nicht, das Haibecken in Pretoria ist größer und ganz gewiss einige Becken im Kapstadt im “2-Ocean-Aquarium”.
Neu in Pretoria waren zwei noch nicht eingewöhnte Giraffen, bei den Steinböckchen sah ich nun wieder 6 Tiere. Sonst wie gehabt.
Pilanesberg: mein erstes Löwenrudel dort. Großer Autoaufmarsch in der dort relativ freien Landschaft. Und leider, wie sichtbar”, ein nicht gerade majestätischer Löwe. Aber : er hatte ja auch 4 Frauen und 6 Kinder.

(15.01.2015, 19:33)
cajun :   Zoo Johannesburg: http://africageographic.com/blog/sanctions-to-be-imposed-on-johannesburg-zoo-due-to-sitatunga-incident/
(15.10.2014, 12:28)
Michael Mettler :   In punkto Ethik: Zufällig wird im aktuellen ELEFANTEN-MAGAZIN (Nr. 25) gerade geschildert, dass es zwar schon seit zehn Jahren die Empfehlung der EAZA Elephant TAG gebe, Mutter-Tochter-Bindungen nicht zu zerreiĂźen, ein EAZA-Zoo aber dennoch zur Besetzung einer neuen Anlage 2012 zwei JungkĂĽhe aus Sri Lanka importierte, die "zoogeboren" sind (Pinnawela Elephant Orphanage) und deren MĂĽtter dort verblieben. Der fragliche Zoo war Prag...
(10.08.2014, 08:44)
WolfDrei :   Nein - meine "Einleitung" gibt es mehrfach--die Gegendarstellung ist "ganz unten".
(07.08.2014, 20:20)
WolfDrei :   Oh, jetzt ist die "Gegendarstellung" gleich mehrfach existent! Pardon!
(07.08.2014, 20:16)
WolfDrei :   Die Sache ist etwas irritierend. Zum Jo-burg-Zoo: Sitatungas habe ich dort immer in den letzten 5 Jahren gesehen auf einer sehr guten mit Wasserdurchlauf versehenen begrĂĽnten Anlage, allerdings sah ich niemals Jungtiere. Eher durch Zufall erfuhr ich durch den ZuchtbuchfĂĽhrer, dass dies auch westafrikanische Sitatungas sind (also gratus), hatte ich doch gehofft, die sĂĽdliche Form zu sehen (selousi), die in der SĂĽdafrikan. Union nicht vorkommt.

Warum stand der Zoo also auf der Suchliste, welche Rolle spielte der Bioparc Rom? Warum waren es ausgerechnet 4,4?

In “Africa geographic” fand ich die “Gegenantwort” des Zoos Johannesburg (siehe untere Passage), allerdings war in den Punkten keine Stellungnahme zum Empfänger Clive Albutt, dem Besitzer eines Jagdbetriebes, zu finden

Im wesentlichen wird die Tötung der nach drei Tagen traumatisierten Tiere damit begründet, dass sich die Südafrikaner nicht den “Schmallenberg Virus” ins Land holen wollten. Generell wird dort gesagt “Europa”, also auch Tschechien, sei mit dem Virus “verseucht”. Es handelt sich um einen Virus, der in Japan 1959 erkannt wurde und laut Wikipedia Rinder, Schafe und Ziegen befällt (wenn Rinder, warum nicht auch “echte” Antilopen). In Europa gibt es eine Variation des Virus, die nach dem Fundort Schmallenberg in Deutschland so genannt wird. Die Tiere überstehen fiebrige Erscheinungen ohne Komplikationen, bei tragenden Tieren allerdings gibt es ernsthafte Schädigungen bis zu Missbildungen und Aborten.
Ăśbertragen wird das Virus durch Gnitzen. Erstmals wurde das Virus im Sommer 2011 festgestellt, 2012 wurde es in 1061 Betrieben nachgewiesen. Seit diesem Zeitpunkt besteht Meldepflicht in Deutschland. Das Virus ist zumindest auch in den Niederlanden und Belgien nachgewiesen.

Fehlte etwa diese Unbedenklichkeitsnachweis?

Die Johannesburger Reaktion in “Africa Geographic”:

Die Sache ist etwas irritierend. Zum Jo-burg-Zoo: Sitatungas habe ich dort immer in den letzten 5 Jahren gesehen auf einer sehr guten mit Wasserdurchlauf versehenen begrĂĽnten Anlage, allerdings sah ich niemals Jungtiere. Eher durch Zufall erfuhr ich durch den ZuchtbuchfĂĽhrer, dass dies auch westafrikanische Sitatungas sind (also gratus), hatte ich doch gehofft, die sĂĽdliche Form zu sehen (selousi), die in der SĂĽdafrikan. Union nicht vorkommt.

Warum stand der Zoo also auf der Suchliste, welche Rolle spielte der Bioparc Rom? Warum waren es ausgerechnet 4,4?

In “Africa geographic” fand ich die “Gegenantwort” des Zoos Johannesburg (siehe untere Passage), allerdings war in den Punkten keine Stellungnahme zum Empfänger Clive Albutt, dem Besitzer eines Jagdbetriebes, zu finden

Im wesentlichen wird die Tötung der nach drei Tagen traumatisierten Tiere damit begründet, dass sich die Südafrikaner nicht den “Schmallenberg Virus” ins Land holen wollten. Generell wird dort gesagt “Europa”, also auch Tschechien, sei mit dem Virus “verseucht”. Es handelt sich um einen Virus, der in Japan 1959 erkannt wurde und laut Wikipedia Rinder, Schafe und Ziegen befällt (wenn Rinder, warum nicht auch “echte” Antilopen). In Europa gibt es eine Variation des Virus, die nach dem Fundort Schmallenberg in Deutschland so genannt wird. Die Tiere überstehen fiebrige Erscheinungen ohne Komplikationen, bei tragenden Tieren allerdings gibt es ernsthafte Schädigungen bis zu Missbildungen und Aborten.
Ăśbertragen wird das Virus durch Gnitzen. Erstmals wurde das Virus im Sommer 2011 festgestellt, 2012 wurde es in 1061 Betrieben nachgewiesen. Seit diesem Zeitpunkt besteht Meldepflicht in Deutschland. Das Virus ist zumindest auch in den Niederlanden und Belgien nachgewiesen.

Fehlte etwa diese Unbedenklichkeitsnachweis?

Die Johannesburger Reaktion in “Africa Geographic”

Und dann vielleicht dieser Deal des Albutt: gib mir die Sitatungas, ich gebe dir andere Tiere?

Die Sache ist etwas irritierend. Zum Jo-burg-Zoo: Sitatungas habe ich dort immer in den letzten 5 Jahren gesehen auf einer sehr guten mit Wasserdurchlauf versehenen begrĂĽnten Anlage, allerdings sah ich niemals Jungtiere. Eher durch Zufall erfuhr ich durch den ZuchtbuchfĂĽhrer, dass dies auch westafrikanische Sitatungas sind (also gratus), hatte ich doch gehofft, die sĂĽdliche Form zu sehen (selousi), die in der SĂĽdafrikan. Union nicht vorkommt.

Warum stand der Zoo also auf der Suchliste, welche Rolle spielte der Bioparc Rom? Warum waren es ausgerechnet 4,4?

In “Africa geographic” fand ich die “Gegenantwort” des Zoos Johannesburg (siehe untere Passage), allerdings war in den Punkten keine Stellungnahme zum Empfänger Clive Albutt, dem Besitzer eines Jagdbetriebes, zu finden

Im wesentlichen wird die Tötung der nach drei Tagen traumatisierten Tiere damit begründet, dass sich die Südafrikaner nicht den “Schmallenberg Virus” ins Land holen wollten. Generell wird dort gesagt “Europa”, also auch Tschechien, sei mit dem Virus “verseucht”. Es handelt sich um einen Virus, der in Japan 1959 erkannt wurde und laut Wikipedia Rinder, Schafe und Ziegen befällt (wenn Rinder, warum nicht auch “echte” Antilopen). In Europa gibt es eine Variation des Virus, die nach dem Fundort Schmallenberg in Deutschland so genannt wird. Die Tiere überstehen fiebrige Erscheinungen ohne Komplikationen, bei tragenden Tieren allerdings gibt es ernsthafte Schädigungen bis zu Missbildungen und Aborten.
Ăśbertragen wird das Virus durch Gnitzen. Erstmals wurde das Virus im Sommer 2011 festgestellt, 2012 wurde es in 1061 Betrieben nachgewiesen. Seit diesem Zeitpunkt besteht Meldepflicht in Deutschland. Das Virus ist zumindest auch in den Niederlanden und Belgien nachgewiesen.

Fehlte etwa diese Unbedenklichkeitsnachweis?

Die Johannesburger Reaktion in “Africa Geographic”

Und dann vielleicht dieser Deal des Albutt: gib mir die Sitatungas, ich gebe dir andere Tiere?
Die Sache ist etwas irritierend. Zum Jo-burg-Zoo: Sitatungas habe ich dort immer in den letzten 5 Jahren gesehen auf einer sehr guten mit Wasserdurchlauf versehenen begrĂĽnten Anlage, allerdings sah ich niemals Jungtiere. Eher durch Zufall erfuhr ich durch den ZuchtbuchfĂĽhrer, dass dies auch westafrikanische Sitatungas sind (also gratus), hatte ich doch gehofft, die sĂĽdliche Form zu sehen (selousi), die in der SĂĽdafrikan. Union nicht vorkommt.

Warum stand der Zoo also auf der Suchliste, welche Rolle spielte der Bioparc Rom? Warum waren es ausgerechnet 4,4?

In “Africa geographic” fand ich die “Gegenantwort” des Zoos Johannesburg (siehe untere Passage), allerdings war in den Punkten keine Stellungnahme zum Empfänger Clive Albutt, dem Besitzer eines Jagdbetriebes, zu finden

Im wesentlichen wird die Tötung der nach drei Tagen traumatisierten Tiere damit begründet, dass sich die Südafrikaner nicht den “Schmallenberg Virus” ins Land holen wollten. Generell wird dort gesagt “Europa”, also auch Tschechien, sei mit dem Virus “verseucht”. Es handelt sich um einen Virus, der in Japan 1959 erkannt wurde und laut Wikipedia Rinder, Schafe und Ziegen befällt (wenn Rinder, warum nicht auch “echte” Antilopen). In Europa gibt es eine Variation des Virus, die nach dem Fundort Schmallenberg in Deutschland so genannt wird. Die Tiere überstehen fiebrige Erscheinungen ohne Komplikationen, bei tragenden Tieren allerdings gibt es ernsthafte Schädigungen bis zu Missbildungen und Aborten.
Ăśbertragen wird das Virus durch Gnitzen. Erstmals wurde das Virus im Sommer 2011 festgestellt, 2012 wurde es in 1061 Betrieben nachgewiesen. Seit diesem Zeitpunkt besteht Meldepflicht in Deutschland. Das Virus ist zumindest auch in den Niederlanden und Belgien nachgewiesen.

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Die Johannesburger Reaktion in “Africa Geographic”

Und dann vielleicht dieser Deal des Albutt: gib mir die Sitatungas, ich gebe dir andere Tiere?
Die Sache ist etwas irritierend. Zum Jo-burg-Zoo: Sitatungas habe ich dort immer in den letzten 5 Jahren gesehen auf einer sehr guten mit Wasserdurchlauf versehenen begrĂĽnten Anlage, allerdings sah ich niemals Jungtiere. Eher durch Zufall erfuhr ich durch den ZuchtbuchfĂĽhrer, dass dies auch westafrikanische Sitatungas sind (also gratus), hatte ich doch gehofft, die sĂĽdliche Form zu sehen (selousi), die in der SĂĽdafrikan. Union nicht vorkommt.

Warum stand der Zoo also auf der Suchliste, welche Rolle spielte der Bioparc Rom? Warum waren es ausgerechnet 4,4?

In “Africa geographic” fand ich die “Gegenantwort” des Zoos Johannesburg (siehe untere Passage), allerdings war in den Punkten keine Stellungnahme zum Empfänger Clive Albutt, dem Besitzer eines Jagdbetriebes, zu finden

Im wesentlichen wird die Tötung der nach drei Tagen traumatisierten Tiere damit begründet, dass sich die Südafrikaner nicht den “Schmallenberg Virus” ins Land holen wollten. Generell wird dort gesagt “Europa”, also auch Tschechien, sei mit dem Virus “verseucht”. Es handelt sich um einen Virus, der in Japan 1959 erkannt wurde und laut Wikipedia Rinder, Schafe und Ziegen befällt (wenn Rinder, warum nicht auch “echte” Antilopen). In Europa gibt es eine Variation des Virus, die nach dem Fundort Schmallenberg in Deutschland so genannt wird. Die Tiere überstehen fiebrige Erscheinungen ohne Komplikationen, bei tragenden Tieren allerdings gibt es ernsthafte Schädigungen bis zu Missbildungen und Aborten.
Ăśbertragen wird das Virus durch Gnitzen. Erstmals wurde das Virus im Sommer 2011 festgestellt, 2012 wurde es in 1061 Betrieben nachgewiesen. Seit diesem Zeitpunkt besteht Meldepflicht in Deutschland. Das Virus ist zumindest auch in den Niederlanden und Belgien nachgewiesen.

Fehlte etwa diese Unbedenklichkeitsnachweis?

Die Johannesburger Reaktion in “Africa Geographic”

Und dann vielleicht dieser Deal des Albutt: gib mir die Sitatungas, ich gebe dir andere Tiere?
Die Sache ist etwas irritierend. Zum Jo-burg-Zoo: Sitatungas habe ich dort immer in den letzten 5 Jahren gesehen auf einer sehr guten mit Wasserdurchlauf versehenen begrĂĽnten Anlage, allerdings sah ich niemals Jungtiere. Eher durch Zufall erfuhr ich durch den ZuchtbuchfĂĽhrer, dass dies auch westafrikanische Sitatungas sind (also gratus), hatte ich doch gehofft, die sĂĽdliche Form zu sehen (selousi), die in der SĂĽdafrikan. Union nicht vorkommt.

Warum stand der Zoo also auf der Suchliste, welche Rolle spielte der Bioparc Rom? Warum waren es ausgerechnet 4,4?

In “Africa geographic” fand ich die “Gegenantwort” des Zoos Johannesburg (siehe untere Passage), allerdings war in den Punkten keine Stellungnahme zum Empfänger Clive Albutt, dem Besitzer eines Jagdbetriebes, zu finden

Im wesentlichen wird die Tötung der nach drei Tagen traumatisierten Tiere damit begründet, dass sich die Südafrikaner nicht den “Schmallenberg Virus” ins Land holen wollten. Generell wird dort gesagt “Europa”, also auch Tschechien, sei mit dem Virus “verseucht”. Es handelt sich um einen Virus, der in Japan 1959 erkannt wurde und laut Wikipedia Rinder, Schafe und Ziegen befällt (wenn Rinder, warum nicht auch “echte” Antilopen). In Europa gibt es eine Variation des Virus, die nach dem Fundort Schmallenberg in Deutschland so genannt wird. Die Tiere überstehen fiebrige Erscheinungen ohne Komplikationen, bei tragenden Tieren allerdings gibt es ernsthafte Schädigungen bis zu Missbildungen und Aborten.
Ăśbertragen wird das Virus durch Gnitzen. Erstmals wurde das Virus im Sommer 2011 festgestellt, 2012 wurde es in 1061 Betrieben nachgewiesen. Seit diesem Zeitpunkt besteht Meldepflicht in Deutschland. Das Virus ist zumindest auch in den Niederlanden und Belgien nachgewiesen.

Fehlte etwa diese Unbedenklichkeitsnachweis?

Die Johannesburger Reaktion in “Africa Geographic”

Und dann vielleicht dieser Deal des Albutt: gib mir die Sitatungas, ich gebe dir andere Tiere?
Die Sache ist etwas irritierend. Zum Jo-burg-Zoo: Sitatungas habe ich dort immer in den letzten 5 Jahren gesehen auf einer sehr guten mit Wasserdurchlauf versehenen begrĂĽnten Anlage, allerdings sah ich niemals Jungtiere. Eher durch Zufall erfuhr ich durch den ZuchtbuchfĂĽhrer, dass dies auch westafrikanische Sitatungas sind (also gratus), hatte ich doch gehofft, die sĂĽdliche Form zu sehen (selousi), die in der SĂĽdafrikan. Union nicht vorkommt.

Warum stand der Zoo also auf der Suchliste, welche Rolle spielte der Bioparc Rom? Warum waren es ausgerechnet 4,4?

In “Africa geographic” fand ich die “Gegenantwort” des Zoos Johannesburg (siehe untere Passage), allerdings war in den Punkten keine Stellungnahme zum Empfänger Clive Albutt, dem Besitzer eines Jagdbetriebes, zu finden

Im wesentlichen wird die Tötung der nach drei Tagen traumatisierten Tiere damit begründet, dass sich die Südafrikaner nicht den “Schmallenberg Virus” ins Land holen wollten. Generell wird dort gesagt “Europa”, also auch Tschechien, sei mit dem Virus “verseucht”. Es handelt sich um einen Virus, der in Japan 1959 erkannt wurde und laut Wikipedia Rinder, Schafe und Ziegen befällt (wenn Rinder, warum nicht auch “echte” Antilopen). In Europa gibt es eine Variation des Virus, die nach dem Fundort Schmallenberg in Deutschland so genannt wird. Die Tiere überstehen fiebrige Erscheinungen ohne Komplikationen, bei tragenden Tieren allerdings gibt es ernsthafte Schädigungen bis zu Missbildungen und Aborten.
Ăśbertragen wird das Virus durch Gnitzen. Erstmals wurde das Virus im Sommer 2011 festgestellt, 2012 wurde es in 1061 Betrieben nachgewiesen. Seit diesem Zeitpunkt besteht Meldepflicht in Deutschland. Das Virus ist zumindest auch in den Niederlanden und Belgien nachgewiesen.

Fehlte etwa diese Unbedenklichkeitsnachweis?

Die Johannesburger Reaktion in “Africa Geographic”

Johannesburg City Parks and Zoo, would like to clarify the following facts concerning the procurement, transporting, offer to quarantine and the subsequent decision taken by the state veterinarian and the Department of Agriculture and Forestry (DAFF) to humanely euthanise the eight sitatunga that arrived at OR Tambo International Airport on Friday, 1 August 2014. 1. Johannesburg City Parks and Zoo did not enter into negotiations with the Zoo in Prague for the acquisition of the eight sitatunga (antelope) from the Czech Republic. 2. The Joburg Zoo entered into an agreement to offer its accredited quarantine facilities on arrival of the antelopes into South Africa. This facility is used extensively due to its proximity to the OR Tambo International Airport. 2. In terms of accepted industry practice, the Zoo negotiated that in lieu of the service fee for the use of its quarantine facilities, that two of the sitatunga will be retained by the Zoo, for its conservation programme. 3. The challenge arose, when the sitatunga had arrived after being in transit through 3 checkpoints in Europe without the necessary clearance certificates especially for the schmallenberg virus which is evident in Europe. 4. The Department of Agriculture and Forestry (DAFF) then attempted to return the consignment, and Germany through Lufthanza Airlines indicated their unwillingness to accept the animals. 5. An informed decision was then taken by DAFF and the state veterinarian to humanely euthanise the sitatunga on Sunday, after some of the antelope were found injured, dehydrated and traumatised. 6. Joburg Zoo subscribes to the principles of World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) and the Pan African Association of Zoological Gardens and Aquaria, did not illegally attempt to acquire the sitatunga. Johannesburg City Parks and Zoo would like to advise that the due diligence was not followed in the release of the animals in the Czech Republic, and this unfortunately led to DAFF having to implement the necessary measures to protect the over 20 million animal livestock found in the country.

Und ein Deal des Albutt: gib mir Sitatungas, dann gebe ich dir...????

Darstellung und Gegendarstellung!
(07.08.2014, 20:15)
Jolantha Belik :   Die Tiere wurden inzwischen eingeschläfert ...

http://www.spiegel.de/panorama/suedafrika-zoo-antilopen-werden-nach-einsreiseverbot-eingeschlaefert-a-984725.html
(07.08.2014, 12:58)
Jonas Homburg :   Der Zoo Johannisburg scheint sich etwas ziemlich krasses geleistet zu haben. Legt man die Darstellung von Miroslav Bobek zugrunde (und der möchte ich Glauben schenken), so fehlen einem zu so einem unprofessionellen Vorgehen schlicht die Worte:
"Let me inform you about the matter – Sitatungas donated from Prague Zoo to Johannesburg Zoo a few days ago – which represents in my opinion a breach of good manners among zoo colleagues, and a violation of members of WAZA Code of Ethics. (That is why, we also immediately informed the WAZA about this affair.)



Zoo Praha, a major breeder of Sitatunga antelopes, offered our reared sitatungas for other EAZA members through the EAZA Available/Wanted List. Subsequently, the Bioparco Roma asked us, if we would agree to send some sitatungas to Johannesburg zoo. We agreed, because the WAZA membership of Johannesburg zoo was for us a sufficient guarantee of quality. We did not request anything in return. It was just our selffless help to our colleagues in South Africa.




The appointed export (4.4 sitatunga) to Johannesburg zoo was realized on 1 August 2014. After the landing of aircraft with antelopes at Johannesburg airport, we have coincidentally learned from the carrier (Lufthansa), that the final destination of the consignment was not Johannesburg zoo, but a private keeper - Mr. Clive Albutt, Cape Province, South Africa! As we has learned later, he was to deliver some animals to Johannesburg zoo in exchange for our sitatungas!



I find such manners of Johannesburg zoo as extremely unethical. Johannesburg Zoo has abused its reputation of WAZA member. It declared that it wants offered antelopes for themselves, while it has arranged their import for a private breeder, completely unknown to us, and without any our agreement and approval.



Moreover, the whole affair had disastrous results! South African authorities ordered the slaughter of all antelopes (executed on 3 August 2014) for one missing veterinary examination. However, the Zoo Praha has arranged all veterinary tests and sent all the documents asked by the importer - Johannesburg Zoo. In addition, Johannesburg zoo remained inexplicable lax and inactive upon antelopes arrival, when the fate of antelopes was assessed. The Johannesburg zoo has acted highly unprofessionally and unethically. Thus, the Johannesburg zoo is fully responsible for this tragedy.



Thank you for your consideration,



Miroslav Bobek

Director of Prague Zoo"
(06.08.2014, 18:16)
WolfDrei :   Pardon “Operation Genesis” hieĂź das.

Zur Historie des Pilanesber NP
Als unter der Apartheit die sogenannten “freien” Homelands geschaffen wurden, hatte der damalige Chief von einem Teil des “Staates” Bophutatswana nach Geldquellen gesucht. Damals entstand dann im Süden des dann Pilanesberg Game Reserve genannten Geländes auch das “mittelgroße” afrikanische Las Vegas Sun City mit “Spielhöllen”, die in Südafrika verboten waren. Beginnend 1979 begann man dann, das Gelände von ca 55 000 ha von Farmern (so an die 15) “freizusetzen” und einen Zaun um das Gelände zu ziehen. Dann wurden in der bisher größten Aktion Afrikas ca 6 000 Wildtiere nach Akklimatisation in das Gelände entlassen.
Im weiten “bushfeldt” ist das Gelände weitläufig das einzige hügelige Gelände, häufig als Einbruchkrater von vor ca 1,5 Mio Jahren tätigen Vulkanen - sogenannten “basischen” Vulkanen (die weltweit selten sein sollen). Höchste Erhebung ca 1800 m. Ungefähr 180 km Pisten existieren, davon sind ca 40 asphaltiert und führen im Inneren zu den 3 Haupteingängen. Etwa im Zentrum befindet sich an einem dann zerstörten Ort das Info-Zentrum mit Shop und Restaurant in der Nähe des Mankwestaudamms. Ehemals waren wohl nur Kleinraubtiere, Bergriedböcke, Steinböckchen, Klippspringer, Braune Hyänen dort, sicher auch Leoparden. Schaut man sich in den raubtiersicheren Aussichts-Stationen (an die 5) die Tierübersichten an, so sind fast alle südafrikanischen Formen vorhanden. Zu den unten nicht genannten gehören, Rappen-und Pferdeantilopen, Gemsböcke, Kapbüffel, Leierantilope, beide Nashörner, Caama, Wasserbock - besser, man nennt die nicht existierenden: Bleß- und Buntbock. 1994 wurde Bophutatswana wieder in Südafrika “eingemeindet” und dann auch Löwen freigesetzt. Interessant das Elefantenprogramm: die nicht dirigierten Jungelefanten vom Krüger haben 17 Rhinos umgebracht, sie wurden dann erschossen und Altbullen eingeführt.

Woher jetzt die einzelnen Arten kamen, ist mir nur teilweise bekannt: Löwen und Geparde aus Namibia. Hyänenhunde starben wieder aus, wurden neu freigesetzt. Springböcke und Gemsböcke kamen dort nicht vor, ob historisch Giraffen, weiß man nicht.
Gegenwärtig sind es etwa 12 000 Tiere mit einer Überzahl von Impallas
Ca 70 Löwen, 13 Geparde (gedeihen nicht gut), 160 Elefanten, 21 Hyänenhunde, 90 Spitz-/300 Breitmaulnashörner, 15 Rappenantilopen, 80 Kapbüffel (Census 2004).
Das Gelände ist TB- und Malariafrei. Von Johannesburg sind es etwas mehr als 2 Stunden Fahrt, von Pretoria an die 2 Stunden, was die Frequentierung an Wochenenden erklärt. Neben Sun City (nun nicht nur Spielhölle) gibt es an drei Stellen an der Außenlage Lodges. In der Zukunft (schon begonnen?) soll ein Korridor zum Mandikweschutzgebiet geschaffen werden.

(20.01.2014, 11:18)
WolfDrei :   Leider wohl eher Letzteres. Ich habe bisher bezĂĽglich der HerkĂĽnfte auch anderer freigesetzter Tiere nur Gesamtzahlen finden können (Project Genesis)
(20.01.2014, 00:20)
Michael Mettler :   Bei den Pilanesberg-Zebras wäre wichtig zu wissen, ob sie zu einer ursprĂĽnglichen Population gehören oder erst bei der groĂźen Wildtier-Wiederansiedlungsaktion dorthin gelangten. Dann kämen chapmani (z.B. aus dem KrĂĽger-NP) und burchelli (z.B. aus den Natal-Parks) in Betracht - oder sogar beide und damit eine Unterartvermischung...
(19.01.2014, 21:10)
WolfDrei :   Sacha, ist das ein ZĂĽricher Junge?
(19.01.2014, 18:44)
WolfDrei :   Pretoria: Angola-Impalla
(19.01.2014, 18:42)
WolfDrei :   --und ab und an ein "AusreiĂźer"
(19.01.2014, 18:39)
WolfDrei :   pardon: das Foto
(19.01.2014, 18:37)
WolfDrei :   Da gerade die Zebra-UA-Problematik behandelt wurde: der Pilanesberg-NP liegt in der Nord-West-Ecke SĂĽdafrikas (150 km bis Botswana): so sehen die Zebras normalerweise dort aus - chapmanni-Typ
(19.01.2014, 18:33)
WolfDrei :   Joburg: Buntbock
(19.01.2014, 18:28)
WolfDrei :   Joburg: Gorilla Makokou, geb. in Stuttgart, dann MĂĽnster, ab 2004 in Joburg
(19.01.2014, 18:26)
WolfDrei :   Johannesburg: WeiĂźer Löwe. Die Zucht der weiĂźen Löwen ging von Joburg aus, nachdem im Game Sanctuary Timbavati (neben dem KrĂĽger NP) ein weiĂźer L. angeschossen worden ist und nach Joburg kam.
(19.01.2014, 18:24)
WolfDrei :   Zu einigen Fotos: Graubauch-Rotbauchmeerkatze: C. erythrogaster pococki (Hartbeespoort)
(19.01.2014, 18:19)
WolfDrei :   Eigentlich ist es Blödsinn, im Sommer aus “tierischen” GrĂĽnden nach SĂĽdafrika zu fahren. Aber es waren halt die arbeitenden Eltern und damit die zu betreuende EnkelinÂ… 30°C im Joburg-Zoo., in Pretoria wohl 32, im Pilanesbergpark 37 (Auto natĂĽrlich gekĂĽhlt). Eigentlich sollte man nur alle 5 Jahre einen Zoo besuchen, um Fortschritte feststellen zu können.
So gab es zoologische Ăśberraschungen, Neu-Sichtungen etc. nicht, doch ist man zufrieden, wenn der Stand gehalten wird. Insofern sind meine Berichte vom Nov. 2007 bis jetzt (2009, 2010, 2012 und 2013) fĂĽr Johannesburg und Pretoria weiterhin gĂĽltig - auch was den Tierbestand anbetrifft.

Johannesburg: Bestand konstant (es waren ja auch nur ca 7 Monate seit dem letzen Besuch vergangen), weiterhin wenig Nachwuchs (na ja, wenn auf einer Gemeinschaftsanlage nur ein Bock ist.) Die Riesenelen (0,2) leben weiterhin, allerdings starb nach meinem Besuch ein Eisbär - nunmehr gibt es in Afrika nur noch einen. Der seit ca. 6 Jahren stehende “ Tempel der Ahnen” in Mayamanier war kurzzeitig eröffnet worden laut Zeitung, bei meinem Besuch schon wieder geschlossen. Überhaupt ist mir der Bau etwas unerklärlich hinsichtlich der Funktion , ansonsten gehört er zum Revier “Amazonien”. Weiterhin Highlights sind Fleckenhalsotter, Kaffernhornraben -Nachwuchs, die Litschigruppe, Streifenhyänen (C. adustus), Zivetten.
Preis für Rentner nunmehr 36 Rand (Kurs gegenwärtig zum Euro:1 Euro = 14 Rand, vor 10 Jahren waren es noch 1 Euro = 9 Rand)

Pretoria: Der äußere Zustand ist etwas “abgesackt”- gerade die an den Grenzen liegenden Teile sind etwas “schmuddelig”, einige Kleinanlagen weiter nicht besetzt, einige Aussichtspunkte geschlossen, da die Holz-Absperrelemente brüchig sind oder fehlen. Die Seelöwenanlage leckte und war aufgelassen, die südamerikan. Seelöwen sind nun in der neuen “Sturmbay”-Anlage im Eingangsbereich., die damit kombinierten Pinguine hatte man zu deren Glück in eine Schattenanlage im Terrarienbereich umgesiedelt.

Bestand : auch in etwa konstant, enttäuschend mittlerweile die “waterhole“-Großanlage: ein paar Gemsböcke und Springböcke, vielleicht noch unsichtbar einige Elen. Die Kodiakanlage war wieder besetzt (1,1). Steinböckchen sah ich nur noch 2, die Giraffenanlage ist leer, nachdem vor 15 Monaten noch eine Kudukuh dort war. Lediglich 2 Breitmäuler sind hinzugekommen , nun wohl 1,3 , dann noch 1 Schabrackentapir´(kannte ich noch nicht ebenso wie 2 Guerezas). Positiv, dass 3 Drills eingezogen sind - noch Jungtiere. Unter dem cableway sind einige “Altbauten” nunmehr für Vögel umgebaut: viele Glatzkopfibisse und Waldrappen waren ausgestellt, dann eine Sumpfvoliere. Gerade die parallel zum Apiesrivier liegenden Anlagen für Kleinraubtiere sind recht desolat, Drahtschäden werden durch Aufsetzen von neuem Draht nicht gerade durchsichtiger, viele Unterkünfte sind geschlossen, ansonsten durch nicht in diesen Bereich passende überzählige Tiere besiedelt (Larnachwuchs, viele Kattas - das dürften in der Summe so an die 30 Tiere sein).
Die 1,1Koalas sind weiterhin in der gekĂĽhlten Halle (bisher wohl ohne Nachwuchs), bewegten sich sogar bei meinem 2. Durchlauf.
Gorillas: dort waren nach der Einstellung von 2 Junggorillas vor 1-2 Jahren aus ZĂĽrich nunmehr 4 Tiere. Was macht man als Gorilla bei 32 Grad: man liegt im Schatten der Mauer oder unter den Aussichtskanzeln. Nach einer Sponsorenliste sind das die Gorillas Magnum, Ola, Tornado und Gina (oder Gino?).

Der Aquarien-Terrarienbereich macht demgegenĂĽber weiterhin einen guten Eindruck.
Eintritt verdoppelt in 6 Jahren: nunmehr 75 Rand gegenĂĽber 36 einstmals.

Zum Pilanesberg- Nationalpark: Diesmal gab es nur die Touristentiere: Impalas, Springböcke, Gnus, Elefanten, Giraffen, Burchellzebras, Warzenschweine, Breitmaulnashörner, immerhin eine Dreiergruppe Klippspringer und außerhalb des Wassers befindliche Flusspferde (na ja, gab ja auch kaum Wasser in den Stauanlagen), an Vögeln viele Marabus, Zwergscharben, 1 Schreiseeadler, dann kleine Crocs. Um Löwen zu sehen, muß man halt früher dort sein - von Joburg braucht man etwa 2,5 Stunden.

Eigentlich sollte auch das ehemalige De Wildt cheetha and wildlife centre (nennt sich jetzt etwas anders: Ann Van Dyke cheetha etc) besucht werden, wenn aber am Sonntag die Abfahrt erst um 10 erfolgt, ist man natürlich zur Führung um 11 nicht dort. Dieses bekannte Gepardenzuchtzentrum (in SA nur ca 700 Tiere, auch bekannt durch die Zucht der “King-cheetahs) befindet sich nördlich der Magaliesberge, die die hügelige Landschaft um Joburg und Pretoria über 120 km nach Norden ins flache “bushveldt” abschließen . Hier wurde 1923 ein Staudamm errichtet an einer Stelle , an der der einzige Übergang über die Berge an einem Graben nach Norden war. Und hier zogen auch die Caamas (hartebeeste) durch die “Poorte” hin und her, so der Name . Der Stausee hat ca 10 x 5 km und stellt eine Art Naherholungszentrum für Joburg (70 km) und Pretoria (40 km) dar. Clevere Leute haben dort ein “Bushbaby-Sanctuary” und ein “Elephant-Sanctuary” gegründet und auch vor 40 Jahren einen “Snake and Animalpark Hartbeespoort-dam“. Ausgestellt wird eine große Kollektion von Schlangen und anderen Reptilien (leider bei der Hitze sehr versteckt) und auf 1 ha eine erstaunlich große Anzahl Säugetiere. Durch die extreme Hanglage zum Stausee staunt man, dass die Anlagen zwar nicht gerade ästhetisch aussehen , aber groß genug sind. Unten gibt es auch eine Landungsstelle für einen Ausflugdampfer - fast die einzige Stelle, um ans Wasser zu kommen (das gesamte Ufer ist privatisiert). Zum Bestand (oft Einzeltiere); weiße Löwen, Tiger (Hybrid?), Puma, Jaguar, Leopard, 2 Seelöwen mit Show, Hyänenhunde, Karakale , 6 Servale auf 5x10 m, Kleinfleck- und Großfleckgenetten, Buschhörnchen, afrikan. Zivetten, Sumpfmangusten, Kapfüchse, Löffelhund,1 Mandrill, Igel, eine große Schinpansengruppe, 2 Braunbären, Rhesusaffen, Samangos, Mantelpaviane, Kapuziner, Lisztäffchen, Varis, an Vögeln Kaffernadler, Kapgeier, Paradieskraniche. Leider nenen die Schilder meistens nur die “Allerweltsnamen“: Tiger, Löwe etc.
Eine Überraschung dann : 2 Meerkatzen, falsch benamst: eine Kronen MK und eine als “C. ascanius atrinasus” (also Schwarznasenmeerkatze) benannte - wäre meine erste Erstsichtung 2013 und überhaupt gewesen und die wohl bisher nur in Lissabon gewesen ist bzw. dann von dort nach Los Christianos/Teneriffa geschickt wurde. In der Realität war es aber dann “nur” die graubäuchige RotbauchMK, die ich bisher nur in Poznan sah. Ist natürlich dennoch etwas Besonderes.
Das in aller KĂĽrze.


(18.01.2014, 19:52)
WolfDrei :   In diesem Jahr keine groĂźen Besuchsaktivitäten in Johannisburg: nur Zoobesuch und Besuch des Pilanesberg-National-Parkes - Hauptaktivität war die Betreuung der Enkeltochter (der Kindergarten hatte Ferien)

Fazit zum Zoo: ein gewisser Stillstand ist in Zeiten knapper Mittel eher als positiv zu bewerten. So ist weiterhin ein als “Haus der Ahnen” in Stufenpyramidenform a la Maya errichteter Bau seit ca 5 Jahren nicht eröffnet, auch erschließt sich mir die Funktion nicht. Der Tierbestand mit Schwerpunkt Afrika ist stabil, einige örtliche Veränderungen wurden vorgenommen. Auffiel der doch geringe Nachwuchsanteil, z.T dadurch hervorgerufen (gewollt?), dass keine männlichen Tiere auf der Anlage waren. Geburten gab es nur bei Roter Lechwe (immerhin Gesamtbestand 30 Tiere); Nyala, Buschbock, Säbelantilope und arab. Oryx. Positiv war, dass bei den bei uns raren Meerkatzen 4 Arten Jungtiere hatten (Mona, Brazza, Bart und C ascanius montanus, an Arten noch Diana und Samango aus der C. mitis-Gruppe), 1 juv Lar, im letzten Jahr 1 Jungtier bei den Gelbbart-Schopfgibbons, dagegen keine bei immerhin 4 Pavianarten.

Tierische Besonderheiten: Geburt beim Blauducker (Foto anbei), Schlupf beim südlichen Hornraben (3 juv.), 2 Verreauxadler (= Kaffernadler), weiterhin 2 weibliche Riesenelen, 2 Margays, 5 kleine Pandas, “viele” Honigdachse - in der Anlage nur 1 Tier gesehen, 2 Streifenschakale, 3 immer zu sehende afrikan. Zivetten, 3 weiße Löwen, südliche Sitatungas (ssp. spekei), 3 Bongos, große Schimpansengruppe mit einem Jungtier, weiterhin allein der Gorillamann Makokou (geb. in Stuttgart, dann Münster). Meine Hoffnung auf “Kleinantilopen” erfüllte sich leider nicht - dafür gab es aber Buntböcke.

Andere Besonderheiten: Eintritt für “Pensionäre” 36 Rand - ca. 3 Euro (1 Euro = 13 Rand). Winter war es - morgens 0°C, auch im Zoo in niederen Lagen Rauhreif, gegen 10 Uhr 6 - 8 °C, mittags bis 18-20 in der Sonne bei strahlend blauem Himmel, kein Regen die 22 Tage. Sonne ab 8 Uhr, Dunkelheit ab 17.30. Gegen 12 dann Invasion durch Kindergruppen allen Alters.
Und mehrere Male im Verwandten-/Bekanntenkreis gehört:” Was , sie gehen allein in den Zoo, ohne Kinder?”

Zu Pilanesberg: Fazit wie oben. Aber es war “Vatertag” und deshalb frei !!!!!. Viele Autos also (von Johannesburg etwa 2 Stunden Fahrt), mittags großes Grillen (braai) über 3-4 Stunden (und ich “grillte” deshalb innerlich aus anderem Grunde). Gesehen wurden dieses Mal nur die Touristentiere: Impalas , Breitmaul, Blaugnu, Springbock, Burchellzebra, Giraffe, na gut immerhin Hartebeeste und dieses Mal in der Sonne liegende Hippos (verständlich bei 8 °C Wassertemperatur).
Einzige “Neusichtung” : ein riesiges Wild-Nilkrokodil

(05.07.2013, 17:45)
WolfDrei :   Wieder zurĂĽck aus Johannesburg (und beim ersten Ăśberschlagen einiger threats hoffend, schon etwas ĂĽber die Gerenuks erfahren zu können). Ansonsten: wers glaubt, Afrika sei heiĂź: an den ersten 14 Tagen hatten wir frĂĽh o°C! Ergebnis: ein riesiger Schnupfen! Anbei eine Seltenheit: Streifenschakal im Jo-burg Zoo
(03.07.2013, 13:56)
WolfDrei :   und weil es ein so mieses Wetter ist, anbei was Seltenes und Schönes: Riesenelen aus Johannisburg
(19.11.2012, 19:07)
WolfDrei :   Suchte gerade, was denn der Tygerbergzoo in SĂĽdafrika bieten könnte: es ist dies der einzige Zoo (privat) im Bereich Kapstadt(40 km von dort) in der Nähe von Paarl/Stellenbosch, fĂĽr mich interessant, weil es dort vor Jahren Greisböckchen und Sunis gab. Jetzt gibt die Besitzerin auf - das Geld!! Sicher ist auch die Konkurrenz durch Affen-, Löwen- und sonstwelche Anlagen in der Nähe sehr groĂź. Es waren dies 25 ha, Existenz etwa 40 Jahre. Bekannt war Tygerberg auch durch die Reptiliensammlung und die pädagogische Arbeit.
(15.11.2012, 19:07)
WolfDrei :   @Zollifreund: ps zu den Vogelvolieren: dort hatte es einen umfangreichen Platzwechsel gegeben, im Prinzip waren die Vögel schon 2011 vorhanden. In die kleine Rundvoliere an der Menschenaffenanlage, vorher Kapgeier, zogen neu Kondore ein, die Kapgeier in die größere daneben, in die mittlere wiederum die Keffernadler(=Verreauxadler). Die weiteren in der GroĂźvoliere gewesenen Greife zogen dann in die "oberen" Anlagen um (die Schlangenadler, Höhlenweihe etc.) Die Hornvögel waren zunächst in der Nähe der Affenanlagen in der Nähe des Einganges, dort zogen die Riesentukane ein.
(15.11.2012, 19:00)
WolfDrei :   @Zollifreund: Danke fĂĽr die Nachricht bezĂĽglich der Kronenducker (= Steppend.) Obwohl ich 8 Stunden im Zoo war, hatte ich keine entdecken können - hatte aber auch fast 30°C. Zudem liegen sie gewöhnlich äuĂźerst versteckt - auĂźer gegen 12 Uhr zur FĂĽtterung - da war ich aber in einer anderen Anlage.
(15.11.2012, 18:49)
zollifreund :   @David, stimmt, danke. Verwechsle das immer ( Singapore liegt 1°Nord). Dann sind dort die Eisbären die einzigen in den Tropen wahrscheinlich...

@WolfDrei: bei den Kronenduckern gab es Mitte Oktober noch ein männliches Tier - ich meine 1,2 gesehen zu haben
(11.11.2012, 14:03)
David Heger :   Sorry, aber Singapore liegt noch auf der Nordhalbkugel.Vielleicht dann die einzigen in den Tropen ? Auf der SĂĽdhalbkugel gibt es auch zumindest noch in der SeaWorld an der australischen Gold Coast Eisbären.
(11.11.2012, 12:50)
zollifreund :   letzten Monat war ich zum ersten Mal im Zoo Johannesburg - und war total begeistert. Hatte vorher mich gar nicht ĂĽber den Zoo informiert und war ĂĽber die groĂźzĂĽgigen Gehege, die Weitläufigkeit des Zoos und Sauberkeit der Anlagen beeindruckt.
Für mich haben aber sehr viele Anlagen sehr neu gewirkt, z.B. die beiden Freiflugvolieren, die Vogelvolieren ( siehe Bild, u.a. mit Schwarzbrust-Schlangenadler, Höhlenweihe, Einfarbschlangenadler, Schmarotzermilan, Schwarzhelm-Hornvogel) und auch die Schimpansenaußenanlage.
Gar nicht gewusst habe ich, das Joburg auch noch Eisbären hat, bin bisher immer davon ausgegangen, dass Singapore die einzigen Eisbären der Südhalbkugel hat ( dachte sogar, dass die damit werben?).
Außer denen von WolfDrei bereits erwähnten tierischen Highlights, sind für mich noch erwähnentswert die Gelb- und die Bärenpaviane.
(11.11.2012, 10:52)
Sacha :   @WolfDrei: Vielen Dank fĂĽr Deinen Bericht. Schön wenn man wieder mal was ĂĽber diese beiden Zoos erfährt. Mein letzter (und einziger Besuch) ist nun auch wieder ĂĽber 10 Jahre her.

Ja, die knappen Finanzen machen sich in diesem Land noch mehr bemerkbar als in unseren Breitengraden und in den USA. Hinzu kommt, dass m.W. immer noch viel Knowhow verschenkt wird, weil bei der Vergabe von Führungspositionen Schwarzafrikaner bevorzugt werden - egal ob sie die nötigen Qualifikationen haben oder nicht.
(10.11.2012, 17:34)
WolfDrei :   und da ich eine Besonderheit vergaĂź, selbige anbei : Fleckenhalsotter (JHB)
(09.11.2012, 17:51)
WolfDrei :   Zoobesuch Johannesburg und Pretoria.

Das Grundsätzliche zu den beiden Zoos (Fläche, Entstehung, allgemeiner Tierbestand) habe ich bereits 2007 und danach dargelegt - leider hat sich Wesentliches an Veränderungen nicht ergeben. Eine Ursache dürfte das “Abfließen” der Gelder in Richtung Fußball-WM gewesen sein. Leider sind so schon seit 4 Jahren angefangene Neubauten weiterhin nicht vollendet. (JHB der “Tempel der Ahnen” - eine Mittel-/Südamerikaausstellung, Pretoria die Seelöwen/Pinguinanlage). Leider muß auch gesagt werden, dass in Pretoria - immerhin der Nationalzoo - weniger in JHB, weiter Anlagen ohne Tiere besetzt sind, schon vor Jahren leerstehende Freianlagen nun schon bebuscht sind. Daran ändert auch nicht, dass Pretoria behauptet, zu den top-ten in der Welt zu gehören. Weiterhin fällt auf, dass oft Hinweisschilder bezüglich Umbaumaßnahmen angebracht wurden, ohne dass dazu ein Grund bestehen würde oder dass auch nur irgendwo eine Baumaßnahme zu erkennen ist.

Dennoch: auch jetzt sind die beiden Zoos besuchenswert.

JHB: Eintritt ermäßigt nunmehr 36 Rand, normal 50 (etwa 3,60 bzw. 5 Euro).
Einige Tierumstellungen wurden vorgenommen. Es fällt auf, dass oft nur eingeschlechtliche Gruppen existieren, nach dem Tode des männlichen Tieres kein “Nachschub” erfolgte ( Riedböcke, Steppenducker, Kudus). Positiv die große Gruppe roter Lechweantilopen.
Tierische Besonderheiten: 3 Honigdachse, 3 kleine Pandas, afrikan. Zibethkatzen, 5 Ateles paniscus, Riesenelen (nunmehr nur noch 0,2) , 1,1Margays, Falbkatzen, Bongos, 2 Buntböcke, viele arab Oryxe, weiße Löwen, Zwergflußpferde, 1 Gorilla (Makokou - ehemals Münster), Bartmeerkatzen, Samango (Cercopith. mitis spez), DianaMK, MonaMK, Kronen-/ Mongoz-/ Rotbauchmaki, Weißbartschopfgibbon mit Nachwuchs, Brillenbär, viele Blauducker, Hartmannbergzebra, ca 20 Nyalas, 12 Buschböcke, 1 Streifenschakal, 1 SpitzmaulNH, 1,0 Mhorr-, 0,1 Damagazelle (beide als Mhorr bezeichnet)
Vögel: Kaffern- (Verreaux-)adler, 6 Klunkerkraniche (mit Zuchtziel, da fast verschwunden) , Sattelstörche, Kaffernraben, Kapgeier

Pretoria: 60 Rand, keine Ermäßigung,
2 , 0 Okapis, 2 Koalas, Zwergflußpferde, eine sehr gute Gruppe Rappenantilopen, nur noch 1 Bongo, 5 Steenböckchen, 1 SpitzmaulNH, 1 Leopard, Löwen und Tiger auf der Anlage nicht zu sehen, zu hören schon, Bergtieranlage total unterbesetzt - vor einem Jahr noch jeweils an die 20 Arkale und nubische Steinböcke, jetzt ca 5 Arkale, Steinböcke?, Angolaimpalas (so 8 Tiere, weiter ohne Bock), dito Pinselohrschweine: früher an die 20, jetzt 3; 2 Samangos, 1 WeißnasenMK, viele Schwarzpinselkrallenaffen
Vögel: Glatzkopfibisse, Kapgeier, Schlangenadler
Weiterhin eine gute Fisch-, Schlangen- und Waranausstellung - und hier auch mit wissenschaftlichem Namen, während in der Säuger-/Vogelausstellung nur englische, Afrikaans- und Zulubezeichnungen angegeben waren (in JHB auch lat. Name ohne UA-Status).
Negativ die Mitteilung, dass das 6000 ha groĂźe Lichtenburg Breeding Center zum Jahresende aufgegeben wird (BegrĂĽndung sehr schwammig)




(09.11.2012, 17:38)
Niedersachse :   Aus ZĂĽrich sind junge Nachwuchsmänner nach Pretoria im Rahmen des EEP gegangen.
(08.12.2010, 18:24)
WolfDrei :   anbei ein Bild von Makokou
(08.12.2010, 18:14)
WolfDrei :   @Danke Sacha:Pardon - der Buschmeister ist ein Fehler: fängt auch mit B an - gemeint ist die Boomslang! Klippspringer sah ich bisher nicht.
Zu den Gorillas : Der Mann Makokou aus Münster kam im Dez. 2004 nach Joburg, als dort noch eine Gorilladame Lisa existierte, die aber bald daruf verstarb. Vorgänger war Max aus Frankfurt, für den es im Zoo ein Denkmal gibt.(Da gibt es eine Geschichte eines Kampfes mit einem Räuber, der wohl bei der Flucht vor der Polizei irrtümlich auf die Gorillaanlage geriet) Ungeachtet dessen kam wohl Makokou in Münster "nicht zum Tragen". Da wir in Südafrika sind: Pretoria bekam aus Zürich Gorillas. Geschlecht? Der dortige Mann hatte Diabetes und mußte wohl eingeschläfert werden.
(08.12.2010, 18:09)
Sacha :   Demzufolge ist der Masterplan noch weit davon entfernt, umgesetzt zu werden:)

Frage zum Tierbestand: Bei meinem Besuch habe ich damals nicht darauf geachtet: Sind resp. waren ĂĽberhaupt in den letzten Jahren Klippspringer zu sehen? Ich wusste gar nicht, dass JB Buschmeister hat. Wann sind die denn gekommen? Und soll der einzelne Gorilla bald Gesellschaft bekommen?

Danke auf jeden Fall fĂĽr den Bericht.
(08.12.2010, 16:57)
WolfDrei :   Zoo Johannisburg:: GroĂźe Veränderungen hat es in dem vergangenen Jahr nicht gegeben - eher wurde wohl das Geld in die FuĂźball-WM gesteckt. So ist eine “Amazonasanlage” - Nachbildung eines Mayatempels - seit drei Jahren äuĂźerlich unverändert, doch soll “demnächst” die Eröffnung sein (Tierbestand : Tapir, Wasserschwein, vorhanden sind Klammeraffen [robustus], SechsbindengĂĽrteltiere, Kaiserschnurrbarttamarin, Nasenbären). Der Tierbestand blieb relativ unverändert und bietet einen repräsentativen Durchschnitt des Landes , aber auch anderer Kontinente: viele Nyalas, Gemsböcke, rote Lechweantilopen, Springböcke, Buntböcke, HZA, Kudus, Riedböcke, Sitatungas, sĂĽdl. Elen, nur noch zwei weibliche Riesenelen, Ellipsenwasserböcke, arab. Oryx, viele Blauducker, Steppenducker, Rappenantilopen, Bongos. Affen: Schimpansen, Sumatraorangs, ein Gorilla (aus MĂĽnster), Siamangs, zĂĽchtende Lare, gelbe Paviane, Mantelpav., Mandrill, Tschakmas, SchmidtsMK, Cercop. whitesidi., DianaMK, BartMK (mit Nachwuchs), MonaMK, Kattas, Rotbauchmaki, Mongoz, Kronenmaki. Raubtiere: Braunbären, Brillenbären, 2 Eisbären, sib. Tiger. weiĂźe und normale Löwen, Irbis, Geparde, Karakal, Streifenhyäne, Streifenschakal, Hyänenhund, Löffelhund, Margay, Puma, Honigdachs, kleiner Panda, afrikan. Zivette, Surikaten. Weiterhin: afrik. Elefanten, Breit- und Spitzmaulnashorn, FluĂźpferd, KaffernbĂĽffel, WasserbĂĽffel, Pinselohrschwein, ZwergfluĂźpferde, Mähnenspringer, Hartmannzebra, Chapmanz., Stachelschwein, Prevosthörnchen, wilde Erdhörnchen. Vögel: u.a. Riesentrappe, Karunkelkranich, Kronenkran., Paradieskr., sĂĽdl. Kaffernhornvogel, Keulenhornvogel, diverse afrikan. Eulen, Lafayettehuhn, Kaffernadler, Kapgeier, Trompeterschwan! Und ĂĽberall Nilgänse und heilige Ibisse freifliegend. Reptilien: u.a viele Nilkrokodile, Warane (albogularis, exanthemicus), Buschmeister, schwarzweiĂźe Kobra, Pantherschildköten. Dazu diverse Haustiere. Nicht mehr gesehen: Erdwolf, Oribi, Steinböckchen, Falbkatze, Fleckenhalsotter.
(08.12.2010, 14:32)
Henry Merker :   Liz hat es bereits gesagt; dass die Angabe gestern Abend nicht präziser war, hängt mit dem kleinen Artikel zusammen, den ich in der U-Bahn-Bildschirm gelesen habe. Dort war lediglich von Dubai die Rede!
(26.02.2010, 13:55)
Liz Thieme :   es handelt sich hierbei um einen Sprung in dem 270° gebogenem Tunnel des Haibeckens in der Dubai Mall - sprich im Dubai Aquarium and Discovery Center.
Die Mall musste daraufhin evakuriert werden. Von diesem Leck gibt es sogar auch ein Video, allerdings sieht man da nur einen See in der Mall und Wasser aus der Wand kommen. Andere Berichte sagen, dass es die 75cm dicke Acryl-Frontscheibe ist, die gesprungen sei. Weitere Berichte sagen, dass die Dichtungsfugen nicht dicht seien.
(25.02.2010, 21:57)
WolfDrei :   Etwas rätselhaft - gibt es einen genaueren Ort? Ich kenne zwei: Dubai Aquarium and Discovery Centre (in der Dubai Mall - "selbstverständlich" die größte Mall der Welt) oder das Walhaibecken im Atlantis-Hotel auf der "Palme" ?
(25.02.2010, 21:40)
Henry Merker :   In Dubai wurde bei einem erst letztes Jahr eröffnetes, groĂźes Aquarium (oder besser, in einem riesigen Becken!) ein Leck festgestellt, weshalb man den gesamten Besatz ausquatieren musste. Vielleicht kennt dieses einer der Forumsmitglieder...
(25.02.2010, 21:19)
Ralf Wagner :   @Oliver: die Einrichtung gibt es so erst seit 2006 & klingt laut Homepage ( http://www.rarespeciesconservationcentre.org/ ) "ziehmlich spannend", da hier auch nicht so bekannte Tierarten gezeigt werden. Leider war ich selbst noch nicht dort, aber zumindest steht auf dieser, wie sie zu erreichen ist & was der Eintritt kostet ;-).
BG
(09.12.2009, 20:46)
Oliver Jahn :   @Ralf Wagner, vielen Dank, leider kann ich damit so gar nichts anfangen. Ist das eine private Tierhaltung, die fĂĽr Besucher zugänglich ist?
(09.12.2009, 20:10)
Ralf Wagner :   @Oliver Jahn: laut Zootierliste mĂĽĂźte es Sandwich-Rare Species Conservation Centre sein. Wieviele Tiere es sind, ist leider nicht zu sehen.
BG
(09.12.2009, 02:40)
Liz Thieme :   Danke, ein sehr hĂĽbsches Tier.
Das was ich sehe gefällt mir von der Anlage. Wie ist es mit Klettermöglichkeitern. 3m ist für einen Leoparden ja gerade mal wie für uns eine Sprossenwand.
(08.12.2009, 12:48)
WolfDrei :   Noch zur Größe der Leoparden-Anlage: Tiefe ca 10 m, Breite etwa 25 m, Höhe 3 m, viel Kunstfels
(08.12.2009, 09:11)
Oliver Jahn :   Und hier ist es, das Bild von WolfDrei.
(07.12.2009, 23:30)
WolfDrei :   @Liz Thieme: Mit freundlicher Hilfe wird es zumindest ein Bild des Leoparden geben -Unterart "melanotica". Wie ich ĂĽbrigens vergaĂź, besitzt Pretoria laut ISIS auch (ehemals - jetzt nur 1,0) Sri-Lanka-Axishirsche, "leider" auch die Indischen, ohne aber die UA in der Asstellung anzugeben. Offensichtlich unterscheiden die sich nicht phänotypisch.
(07.12.2009, 22:50)
Liz Thieme :   Wie alt ist denn dieser Kater?
Die Anlage würde mich interessieren. Wäre eine Bebilderung möglich?
(07.12.2009, 19:31)
WolfDrei :   @Sacha: So ist es - ein recht mobiler Kater, der mich spielerisch ĂĽberfiel. Die Anlage ist vergrößertworden, äuĂźerst strukturiert, begrĂĽnt, versehen mit zwei groĂźen Sichtscheiben.
(07.12.2009, 12:59)
Sacha :   @WolfDrei: Willkommen zurĂĽck in der Nasskälte:) - Frage zu Pretoria: Ist dort nach wie vor nur EIN SĂĽdafrik. Leopard vorhanden?
(07.12.2009, 10:07)
Oliver Jahn :   @Michael Amend, gibt es denn Informationen, wohin in Europa die Erdwölfe gegangen sind und auch, wieviel davon nun letztlich angekommen sind?
(06.12.2009, 18:26)
Michael Amend :   @WolfDrei.Danke fĂĽr die Info. Hoffe, die Takine sind in Pretoria nicht in einer zu warmen Anlage untergebracht? In mitteleuropäischen Zoos kann das zu deren Abschaffung fĂĽhren.

Erdwölfe wurden übrigens kürzlich wieder nach Europa importiert; leider gab es schon Verluste.
(06.12.2009, 16:48)
WolfDrei :   @Michael Amend: Hatte wenig Zeit, entsprechende Literatur "fiel mir aber nicht ins Auge". In Jo.burg erhielt ich beim Eintritt ein FĂĽhrer-Faltblatt.
(06.12.2009, 13:31)
Michael Amend :   @WolfDrei. Gab es von beiden Zoos eventuell ZoofĂĽhrer ?
(05.12.2009, 22:07)
WolfDrei :   Wieder zurĂĽck aus Johannisburg – diesmal nicht der Tiere wegen! Dennoch je ein Besuch der Zoos in Jo-burg und Pretoria. GegenĂĽber meinem Besuch im Juni kaum Bestandsänderungen. Genannt seien nur jeweils einige Highlights.

Zoo Johannisburg:,
Erdwolf, Margay, afrik. Falbkatze, große Zibethkatze, Honigdachs, Fleckenhalsotter, Riesenelen (leider weiter 0.4), Riedbock, Buntbock, Buschbock, rote Litschis, ostafrikan. Sitatungas, Bongo, Rotbauchmaki mit juv., viele Blauducker, Brillenbär, Eisbär, Streifenschakal , Kaffernadler, Glatzkopfibis (südlicher Bruder vom Waldrapp), Klunkerkranich (nur noch etwa 230 Tiere in Südafrika)

Pretoria:
Mhorrgazelle, ceylonesischer Axish., Okapi, Sichuantakin (1,1), Bongo, Koala, Steinböckchen, Kodiakbär, Schwarznasenimpala, Samango (Cercopithecus mitis spez.),
sĂĽdafrikan. Leopard, Kaffernadler, Glatzkopfibis

(04.12.2009, 19:36)
WolfDrei :   Kein Problem: es handelt sich um eine Privatanlage der Scheichfamilie Maktoum, den "Chefs" von Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
(10.08.2009, 22:00)
Henry Merker :   Da ich in der Suchmaschine zu der folgenden Einrichtung nichts gefunden habe, wĂĽrde ich gerne wissen, ob jemand näheres ĂĽber sie weiĂź. Es geht um das H. E. Sheikh Butti Maktoum's Wildlife Center.
(10.08.2009, 21:47)
Michael Mettler :   Angesichts der gewaltigen Menge an Beiträgen fällt es auch schwer, alle Threads komplett durchzulesen. Aber es gibt ja die Suchfunktion, denn viele Themen wurden im Laufe der Jahre schon mal diskutiert (oder wenigstens geschildert) und sind noch "in den Weiten des Forums" verfĂĽgbar.
(16.07.2009, 22:41)
Henry Merker :   Dass habe ich mir auch gedacht...
Ich hätte dies auch nur gemacht, wenn es diesen Thread nicht gegeben hätte.
(16.07.2009, 21:53)
Alexander Fuchs :   Ich denke mal das man keinen neuen Thread grĂĽnden muss, fĂĽr afrikanische Zoos.
Auf Dauer wird es doch ein wenig unĂĽbersichtlich mit neuen Threads.
(16.07.2009, 21:17)
Henry Merker :   @Michael Mettler & Alexander Fuchs:
Dass kommt dabei heraus, wenn man nicht den ganzen Thread durchlieĂźt, sondern nur nachsieht, ob nicht vielleicht ein Thread fĂĽr afrikanische Zoos gegrĂĽndet werden muss...
Dennoch vielen Dank fĂĽr die Tipps bzw. Seiten.
(16.07.2009, 21:11)
Michael Mettler :   Geht noch einfacher: Im vorliegenden Thread runterscrollen bis zum 25.11.2007 und dem dortigen Besuchsbericht von WolfDrei...
(16.07.2009, 18:52)
Alexander Fuchs :   @HM Schauen sie sich die Seiten an!

www.jhbzoo.org.za
en.wikipedia.org/wiki/Johannesburg_Zoo

Habe ich gegeoogelt ;)
(16.07.2009, 18:06)
Henry Merker :   Pardon: Ich meine den Waldbockthread:).
(16.07.2009, 16:31)
Henry Merker :   @WolfDrei; Beitrag aus dem Wasserbockthread vom 16.07.2009:
Könnten Sie mir denn den Zoo von Johannesburg etwas beschreiben? (Tierbestand, Alter, Größe etc.)
(16.07.2009, 16:29)
IP66 :   Der Eingang läßt nachvollziehen, daĂź da ein ziemlich europäisch geprägter Exotismus nach Arabien zurĂĽckkehrt - allerdings handelt es sich ja auch bei osmanischen oder omajadischen Vorbildbauten keinesfalls um auf der arabischen Halbinsel präsente Vorbilder.
Man könnte sich ja auch vorstellen, daß man die jemenitische oder die auf der arabischen Halbinsel noch präsente Lehmbaukunst zum Vorbild nimmt, zumal es sich ja um einheimische Arten handelt - ähnlich wie in unseren Wildparks Blockhäuser oder Jägerzäune Verwendung finden. Auf der anderen Seite kann man das Phänomen auch damit erklären, daß viele Prestigebauten der Region von amerikanischen oder europäischen Architekten entworfen werden, also in dem von WolfDrei geschilderten Panoramen letztlich amerikanische und europäische Entwicklungen rezipiert werden.
(02.03.2009, 10:42)
WolfDrei :   Das Video aus Al Ain: das groĂźe Afrikagehege war zu sehen (einige ha groĂź), die Nubischen Giraffen, die BĂĽchelohrbeisas, die Indoorvogelhalle mit den eintretenden Besuchern mit anschlieĂźenden Pinguinen. Im Hintergrund die Berge, bis zu denen das Zoo-Gelände ausgedehnt werden soll. Dahinter ist dann schon der Oman. In der eigentlichen Stadt Al Ain liegt direkt die Grenze zum Oman
(02.03.2009, 10:00)
Holger Wientjes :   Zufällig beim Googeln gefunden:www.youtube.com/watch?v=ezh8W2nTFZ8
(02.03.2009, 09:23)
Oliver Jahn :   und hier der Eingang, der auch wunderbar in den Thread "Zooeingänge" passen wĂĽrde.
(01.03.2009, 22:14)
Oliver Jahn :   Hier der weiter unten erwähnte Plan
(01.03.2009, 22:13)
Oliver Jahn :   @WolfDrei, sollten Sie Probleme mit dem Einstellen der Bilder haben, dann klicken Sie doch bitte meinen Namen an und senden mir eine Nachricht. Ich antworte dann sofort und so haben Sie meine Mailadresse. Dann senden Sie mir die Bilder per Mail (auch den Plan) zu und ich stelle sie ein.
(01.03.2009, 20:55)
WolfDrei :   Hier der Eingang in Sharjah
(01.03.2009, 20:41)
WolfDrei :   @Gudrun Bardowicks: Zunächst war ich irritiert ĂĽber Ihren Begriff "Klimahaus" in Al Ain - nach der letzten Bemerkuhg von Ihnen glaube ich, daĂź dies das jetzige Terrarium ist, das relativ groĂź ist und mit schlängelnden Wegen eine groĂźe Strecke durchmiĂźt - ein anderes Tierhaus ist mir in Al Ain nicht begegnet. Das Haus, besser der "INDOOR-Zoo" in Sharjah: ein Märchen aus Tausend und einer Nacht!
(01.03.2009, 15:22)
Gudrun Bardowicks :   An die Pinguin-Indooranlage in Al Ain und die Gehege fĂĽr Gorillas und Schimpansen kann ich mich noch gut erinnern. Ich dachte allerdings, dass diese in einem groĂźen Klimahaus untergebracht waren, in denen auch einige Aquarien und Terrarien und einige Kleinraubtiere vorhanden waren. Vielleicht habe ich aber wirklich auch die Gebäude in den Tierparks verwechselt. Den Desertpark in Sharjah haben wir im Januar 1997 nämlich ebenfalls besucht. Dieser war damals aber noch im Aufbau begriffen und besaĂź lediglich eine Halle mit Terrarien und Aquarien, einige an die Halle angrenzende kleine Gehege fĂĽr heimische Kleinraubtiere wie Falbkatzen, Fenneks; Schakale und ähnliche Arten und Anlagen fĂĽr arabische Leoparden, Wölfe und Geparden. AuĂźerdem war ein Museum und eine Art Botanischer Garten mit WĂĽstenpflanzen vorhanden. Auch ein oder 2 GroĂźgehege fĂĽr wĂĽstenbewohnende Huftiere waren bereits vorhanden.
(28.02.2009, 18:30)
WolfDrei :   @Gudrun Bardowicks: FĂĽr Huftiere, auch fĂĽr Geparden, gilt das von Ihnen Gesagte weiterhin: einfache Verdrahtung. Löwen aber, Wölfe, Jaguare, Hyänenhunde, Menschenaffen, Krokodile leben in groĂźräumigen Anlagen aus Kunstfelsen, wobei am Ende der von mir geschilderten EinbahnstraĂźe sich eine erhöhte sonnengeschĂĽtze Rotunde befindet, von der man von oben in die Anlagen hineinschaut - immerhin von ca 5 Meter Höhe oder hinter Wassergräben im vorderen Teil. Der arabische Leopard befand sich in einer total verdrahteten groĂźen "Voliere" mit Sonnensegel. Der Desertpark Sharjah befindet sich in einer ca 1,5 (!!!) Hektar groĂźen Halle. Hier erfolgt die Ausstellung im "evolutionären " Sinne: Insekten, Fische, Amphibien, Schildkröten, (auch die gibt es in den VAE !), Reptilien, eine groĂźe Vogelhalle mit Kaphasen, Mäuseartige, größere Nagetiere, Kleinraubtiere bis Schakalgröße und dann eine verglaste Sichtfläche, hinter der nach Hagenbeckmanier auĂźen sich vorne Geparden, Leoparden, Hyänen, Wölfe und Mantelpaviane (natĂĽrlich getrennt, mit Ausnahme der somalischen Geparden alles arabische Unterarten) befinden, im Hintergrund links arabische nubische Steinböcke und Flamingos sowie Klippschliefer und rechts Berggazellen, Sandgazellen und arabische Oryxe (mehrere Hektar groĂź). Der Besucher wird also in der Sommerzeit (wir hatten "nur" 25°C) nicht von 40 Grad und mehr belästigt.
(28.02.2009, 16:21)
WolfDrei :   Doha und Al Ain betreffend: Eher sind das alles Zweckbauten mit glattem Verputz - so man ĂĽberhaupt Tierbauten benötigt. Lediglich der direkte Eingang zum Sharjah Desert Park blieb mir in Erinnerung und war "orientalisch" gestaltet. Interessant: in Al Ain gab es eine Moschee auf dem Zoo-Gelände - zum eigentlichen Zweck. Weitaus mehr Aufwand wird fĂĽr Schattenbereiche getrieben: groĂźe Sonnensegel, Anlagen partiell oder ganz ĂĽberspannend, in Doha aus vielen Mosaiksegmenten auf Tragrahmen zusammengesetzt - wahrscheinlich, um bei Sturm nicht die ganze Konstruktion zu verlieren.
(28.02.2009, 15:49)
Gudrun Bardowicks :   Bei meinem Besuch 1997 im Tierpark Al Ain erinnerten mich die grossen AuĂźenanlagen fĂĽr Huftiere und GroĂźkatzen sehr an den Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, da es sich eigentlich nur um mit Drahtgeflechten eingezäunte grosse Freiflächen mit einfach gestalteten zweckdienlichen Stallungen handelte, die die Tiere notfalls als Schutz vor Witterungsunbilden nutzen konnten und die ansonsten lediglich fĂĽr die Absperrung einzelner Tiere genutzt wurden. Es gab keinerlei orientalisierende Elemente auf dem Tierparkgelände. Das als Klimahaus gestaltete und genutzte grosse Zentralgebäude aus Stahlbeton in der Mitte des Zoogeländes war architektonisch recht ungewöhnlich und modern gestaltet und erinnerte teilweise an ĂĽberdimensionierte Sonnensegel oder Zeltdächer. Ich weiĂź nicht, ob das heute auch noch so ist.
(28.02.2009, 15:42)
IP66 :   Verwendet man in diesen Zoos auch orientalisierende Architekturen, wie sie gelegentlich im zeitgenössischen Städtebau der Region auftauchen? Oder wurden fĂĽr die wenigen Bauten auch Stararchitekten engagiert?
(28.02.2009, 14:58)
WolfDrei :   @Sacha: AuszuschlieĂźen wäre es nicht, die Ausbaupläne lieĂźen Derartiges aber nicht erkennen. Und die Milliarde wurde vor einem halben Jahr gehandelt - jetzt wird auch dort alles etwas kleiner. Wobei: das Wasserproblem wäre dort noch nicht die Absage fĂĽr FluĂźpferde - eher das Futter. Ob die Dattelpalmenblätter fressen? Wohl kaum. Es gibt in Abu Dhabi eine "Naturschutzinsel" Sir Bani Yas (mit Boot oder Flugzeug zu erreichen): ca 75 (natĂĽrlich mit Infastruktur: Flugplatz, StraĂźen) Qadratkilometer groĂź mit (wie ich hörte) ca 10 000 Antilopen , Gazellen etc (arabischer und afrikanischer Herkunft) - da muĂź kräftig zugefĂĽttert werden.
(27.02.2009, 13:52)
Sacha :   @WolfDrei: Wie sieht es in Al Ain mit Elefanten und Flusspferden aus? Werden auch Kobras und andere Giftschlangen gezeigt?
(27.02.2009, 10:35)
WolfDrei :   @Gudrun Bardowicks: auĂźer Mähnenschafen (vergaĂź ich) waren im begehbaren Teil keine Schafartigen ausgestellt, im Zuchtbereich aber eine groĂźe Anzahl "sogenannter"
Ovis aries laristanica , deren "Reinheit" aber vom Oberkurator angezweifelt wird.
(26.02.2009, 21:11)
Gudrun Bardowicks :   @ WolfDrei: Ich war im Januar 1997 mit meinem Freund ebenfalls im Zoo in Al Ain gewesen und von dieser Einrichtung sehr begeistert. Damals gab es dort allerdings auch mindestens 3 bis 4 Formen von Wildschafen, ĂĽberwiegend wohl aus der Mufflonverwandtschaft. Sind diese Formen immer noch in Al Ain vorhanden?
(26.02.2009, 19:33)
WolfDrei :   Pardon - funktionierte auch beim 2. Anlauf nicht.
(25.02.2009, 18:39)
WolfDrei :   Plan Zoo Al Ain
(25.02.2009, 18:38)
WolfDrei :   Zoologische Einrichtungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE)

An der nordöstlichen Ecke der arabischen Halbinsel sind für zoologische Erkundungen in den VAE die „Teilstaaten“ Abu Dhabi, Dubai und Sharjah von Bedeutung - in dieser Reihenfolge nimmt auch die „Landesgröße“ und auch der Reichtum ab. Ansonsten sind es 7 Teilstaaten. Der gegenwärtig flächengrößte Zoo befindet sich in Abu Dhabi, dort in der Stadt Al Ain, ca 120 km vom Internationalen Flugplatz Dubai entfernt an der omanischen Grenze und am Fuß von Bergen gelegen, so daß die Sommertemperaturen „gemäßigter“ sind. Ebenso ist die Wasserversorgung besser - Al Ain war ursprünglich ein Oasenort, hat nun als Universitätsstadt 300 000 Einwohner. Der Zoo selbst ist flach, liegt aber mit dem Erweiterungsgelände am Fuß des Djebel Hafez (1400m) am südwestlichen Ende der Stadt. Begehbar sind etwa 45 ha, die begehbare Fläche war bereits größer, aufgrund von Erweiterungsplänen sind große Regionen dem Publikumsverkehr verschlossen. Es besteht ein Plan, die Gesamtfläche auf 800 ha zu erweitern – ein Safaripark mit innen gelegenen Hotels etc. ist geplant. Vor dem jetzigen Börsen-und Bankenkrach war dafür 1 Milliarde Dollar geplant!
Zum jetzigen Zoo: eine überraschend gute Gestaltung mit Gräsern und Pflanzungen, grün und groß auch die Katzenanlagen, große Freigehege für die Ungulaten, viele Anlagen und Volieren mit Sonnensegeln und ein gutes und großes Restaurant. Direkt am Eingang mit einem Riesensonnensegel stößt man auf eine „gemischte arabische“ Gazellenanlage : jeweils ca 30 Berggazellen (Gazella gazella ssp. – die Idmi) und Sandgazellen (arabische Kropfgazellen: G. subgutturosa marica - Rhim). Wendet man sich nach rechts, kommt man in einen langen Blindfortsatz, der in einem großen Rondell endet: Springböcke, Axishirsche, Nubische Steinböcke mit kapitalen Böcken als erstes. Die Anlagen, speziell die folgenden Raubkatzenanlagen, haben sicher 30 - 40 m Tiefe, die Wände sind aus Kunstfels, Acrylscheiben ermöglichen auch kleinen Besucher eine gute Sicht - und immer wieder Anpflanzungen! Es folgen Löwen (darunter „gemischte“ und Somalilöwen), Hyänenhunde, Jaguare (auf einer Anlage 6 Tiere – auch ein schwarzer), Pumas, Krokodile, Gegenüber eine riesige Freianlage für ca 30 Säbelantilopen, dann eine gemischte Afrikaanlage, gut strukturiert mit südl. Breitmäulern, Spekes Gazellen, Damagazellen, Gemsböcken, überall freifliegende heilige Ibisse. Mehr auf der rechten Seite Servale, arabische Paviane, indische Hutaffen. In dieser Ecke befindet sich auch eine „Infoanlage“ und ein Dunkelhaus mit arab. Wüstenkatzen, Falbkatzen,Wüstenrennmäusen. Dahinter dann eine Überraschung: Nubische Giraffen, die wohl nördlichste Form. Hier an der südlichen Grenze ein recht großes Terrarium mit allerdings Allerweltformen: vom Grünen Leguan bis zur Abgottschlange, an einer Wand eine Darstellung der geplanten Erweiterung. Etwas davor dann ein nächstes Highlight: meine erster arabischer Leopard – eine sehr helle Form in einer gut gestalteten grünen Anlage. Dort auch weitere Löwen, nicht definierbare graue Wölfe, wohl keine arabischen. Auf der dem Haupteingang links gelegenen Seite weitere Gazellen: die Amhara-Dorcasgazelle (Gazella dorcas isabella) zusammen mit Säbelantilopen. Hier sind auch weitläufge Picknickflächen, eine Affenanlage mit Kattas, eine separate Oranganlage und ein großes Hallenvogelhaus mit Chukarhühnern, Streptopeliaarten, Klunkerkiebitzen, Houbara -Trappen, anschließend eine große „Indoor“-Pinguinanlage mit Humboldtpinguinen. Auf dieser Flche finden auch Freiflugvorführungen statt. Vorhanden sind weiterhin Lare, Grüne Meerkatzen, Gorillas, Schimpansen, Strauße – allerdings ist der Vogelbestand gering.
Bei einer anschließenden „Geländefahrt“ mit dem Hauptkurator erhielten wir dann noch einen Eindruck von den großzügigen Zuchtanlagen – jede sicher 1 ha groß: Thomsonzallen, Damagazellen, Büschelohroryx (O.g. callotis) mit Gnus, Wildschafe (O. a. laristanica), Impalas, alle Anlagen sind zumindest bebuscht.
Informationsmaterialien waren leider nicht vorhanden.

(25.02.2009, 18:35)
WolfDrei :   Plan Doha Zoo
(22.02.2009, 21:07)
WolfDrei :   Nunmehr Beschreibung einiger zoologischer Einrichtungen in Qatar und den Vereinigten Arabischen Emirate.

Doha Zoo

Doha ist die Hauptstadt von Qatar, einer mächtig in die Breite und Höhe wachsenden Stadt, die etwa 75% der Gesamtbevölkerung umfassen dürfte.
Der Zoo befindet sich ca 15 km von der Corniche (der Küstenstraße der Stadt) entfernt in Richtung Westen, so man das Islamische Museum vom Baumeister Pei als Fixpunkt nimmt. Man erreicht den Zoo über die nach Westen führenden Salwa Road oder Al Waab Street in der Al Furousiya Street, wobei wegen der Bautätigkeiten monatlich mit Umwegen gerechnet werden muß Aufgrund der Größe der Bäume und Büsche in einer ansonsten Grün-freien Region dürfte der Zoo seine 30 Jahre hinter sich haben und stellt sich bezüglich der Bauten noch recht ansehnlich dar. Er umfaßt geschätzte 20-25 ha, wobei im südlichen Teil im Zoo selbst und auch außerhalb noch Raumreserven ähnlicher Größe existieren.Vom Westeingang (hier auch ein Kiosk mit Eß-und Trinkwaren) kommend befindet sich rechts eine Grünanlage mit orientalischen Wasserläufen, einem Springbrunnen – diese führen in einen kleinen Teich mit großem Wasservogelgemisch: von Hausgänsen, Famingos über Schwäne bis zu Enten inklusive Kronenkranichen. Die eigentlichen Gehege gruppieren sich um eine große Amphitheateranlage (A) in der Mitte, die von großen Sonnensegeln geschützt wird. Zu Beginn im Vorfeld eine Halbkuppel mit 2 als Bonobos bezeichneten (eher) Schimpansen (S). Die wie auch andere Tiere werden fleißig durch die Besucher gefüttert, doch dürfte die geringe Besuchermenge zum Wohlbefinden beitragen. Die ersten Gehege für Giraffen, Breitmaulnashorn und Ind. Elefanten (so noch vorhanden: im Web war ein guter Stoßzahnträger noch abgebildet) sind durch tiefe senkrechte Trockengräben und Rohrgestänge gesichert, alle anderen sind verdrahtet.
Also im Uhrzeigersinn links beginnend: ca 8 Netzgiraffen, dann die genannten Dickhäuter, außen dann Spekes Gazelle, Addaxe, 1 Somaligepard, gegenüber im Innenring Sikas (UA?), ca 15 Säbelantilopen mit Rothalsstrauß. Eine Art Außenring innen mit ca 30 Mähnenspringern, außen mit 4 Dorcasgazellen (UA?) schließen sich an, am Scheitelpunkt innen ein afrikanisches Gemisch mit Ellipsenwasserböcken, weiter innen
Schweinshirsch und Bennettgazellen und Chapmanzebras, außen mit Arabischer Oryx (gilt als Nationalsymbol, an den Flugzeugen der Qatar Airways ein Oryxkopf als Logo am Schwanz) und arabischen Kropfgazellen (auch Sandgazelle genannt), weiter Elenantilopen, gefolgt von einer großen Anlage mit HZA, Axis und Nilgaus. Ganz außen hier an der Zoogrenze 1 undefienierbarer „Rothirsch“, zwei Gazellenarten (G. dorcas und G. bennetti?), hier schließt sich der Wirtschaftshof an, im Innenbereich davor liegt das Direktorium (D), dazu Volieren mit Kragen-Trappen und einigen wenigen Papagei- und Kakaduarten. Bliebe das „Amphitheater“ (A). Mit mehreren Auf- und Abgängen ca 3 m über Niveau legend, wie gesagt mit Sonnensegel – im Sommer erreichen die Temperaturen 40-48 °C. Ausgestellt waren: 1 Kragenbär (aus einem russischen Pleitezirkus), 2 Bengaltiger, 3 undefinierte Löwen (im Wirtschaftshof aber ca 6 Somalilöwen plus 1 Bengale), schwarze Jaguare, 1 arabischer Wolf, arabische Mantelpaviane, Grüne Meerkatzen, Kapuziner. Im Unterbau eine Nachttierabteilung (relativ hell): Sumpfluchs, arab. Rotfüchse, 1 Fuchskusu, 1 Potto,1 Burunduk !, Ohrennigel, 1 Paar Weißbüscheläffchen mit Nachwuchs, im Zentrum von A eine Vogelvoliere (Glanzstar, Maina, Kuckuckstaube, Sandflughuhn). Der Zustand der Tiere war durchweg gut.

(22.02.2009, 21:04)
WolfDrei :   @MM: "leider" nur Equus burchelli
(01.12.2007, 15:45)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Wie waren denn die Zebras in Johannesburg ausgeschildert? Nur mit wissenschaftlichem Artnamen Equus burchellii oder als Unterart E. burchellii burchellii?
(01.12.2007, 14:00)
WolfDrei :   @MM:Herr Mettler-leider kleine Enttäuschung bezĂĽglich der 3 "Burchellzebras" im Zoo von Johannesburg-phänotypisch reine chapmani!! Die Herkunft war natĂĽrlich nicht angegeben-Pretoria hatte keine Zebras in der Ausstellung. Zum Trost 2 Tiere aus dem Hlhuhlhuwe-Umfulozi-Park. Inwieweit die dort authochton sind, ist auch nicht klar, da viele Arten erst sekundär dort ausgewildert wurden.
(01.12.2007, 13:39)
WolfDrei :   @ MM: vorerst als "Trost"-burchelli-antiquorum betreffend: Damarazebra, Tierpark, so 1970-72
@M. Amend: ich vergaß die Buschböcke in Joburg: nur Damen, keine UA-Ausweisung, ansonsten alle und immer vesteckt
(28.11.2007, 14:28)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Nur keine Hetze, läuft nicht weg... Bin ja auch erst "halb-digital", und der Umstand mit den Dias ist mir bestens vertraut :-)
(28.11.2007, 13:48)
WolfDrei :   @MM: Dank fĂĽr die Korrektur- die burchelli-Problematik der Anglophonen habe ich est vor ca 5 Jahren mitbekommen, ohne mich weiter zu belesen. Was die B´s in Jo-burg anbetrifft: OK. Ich bin leider (noch) kein "Digitaler"-also, morgen sind die die Dias fertig, dann glasen, auf Bild umkopieren lassen, scannen-und endlich elektronisch verschicken! dauert gegenwärtig ca 7-10 Tage.
(28.11.2007, 12:28)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Meines Wissens hat es im englischen Sprachraum gar keine Umbenennung gegeben, sondern dort hat sich die bei uns seit langem ĂĽbliche Zuordnung zu Equus quagga gar nicht erst etablieren können, weil man das Quagga als eigene Tierart betrachtet(e). Und deswegen verwendet man dort den ältesten Artnamen, der fĂĽr Steppenzebras auĂźerhalb des Quaggas vergeben wurde, eben burchellii. Dass die Artzusammengehörigkeit mit dem Quagga durch DNA-Analysen (u.a. anhand der Mainzer Quagga-Präparate) inzwischen belegt wurde, scheint im englischen Sprachraum nur wenig zu interessieren; die Macht der Gewohnheit... Haben Sie Fotos der Johannesburger Burchells? WĂĽrden mich sehr interessieren.

@Oliver Jahn: Zum inzwischen aufgestellten Zusammenhang zwischen Damara- und Burchellzebra - siehe Einhufer-Thread.
(28.11.2007, 09:25)
WolfDrei :   @Oliver Jahn: Diese "Umbenennung " hatte wohl schon Herr Mettler hier behandelt. Die "Anglophonen"-ausgehend von den USA -haben vor 5 (?) Jahren alle Steppenzebras in den Artentopf Equus burchelli geworfen, während das "echte" burchelli (demnach also E.b.burchelli)wohl ausgestorben ist. Die "alten Arten" antiquorum, chapmani, selousi etc sind damit wohl nur noch Unterarten des o.g. AuĂźerhalb der Steppenzebras laufen die Bergzebras und das Grevy allerdings weiter auĂźerhalb dieser Steppenzebra"groĂźgruppe" . "Deutschstämmige" tun sich bisher wohl schwer mit dieser Generalisierung. Ansonsten habe ich einfach diese Benennung aus Jo-burg ĂĽbernommen -rein phänotypisch wären das Damarazebras gewesen.
(28.11.2007, 08:28)
Oliver Jahn :   @WolDrei, vielen Dank fĂĽr die spannenden Schilderungen. Aber ich habe da doch noch eine Frage. Was versteht man denn in SĂĽdafrika unter Burchellzebras???? Hab ich da irgendwas falsch verstanden??
(27.11.2007, 21:14)
WolfDrei :   @M.Amend: Ich habe je zwei Jahre in Algerien und auf Madagascar gearbeitet-aufgrund der hygienischen Wasserbedingungen in dieser Zeit habe ich einen gewissen Respekt gegenĂĽber Wasser aus Speyern (die es dort in Pretoria gab)! Zu den Kapbergzebras: ich hab sie mir im Bontebok Park Swellendam angeschaut. Zum Two Ocean in Cape Town: selbiges gehört zu den Welt-Top-Ten, von mir vor 5 und 3 Jahren besucht. Vom Mandarinlerfisch ĂĽber Riesenkrabbe(kaempferi),Nautilus, Korallenfischen bis zum Haitank! Auch Mondfisch-oder war das in Barcelona?BezĂĽglich ZoofĂĽhrer: Meine Frau behauptet, daĂź auf meiner Hobbyseite das Haus durchhängt. Im Unterschied zu anderen Zoos muĂźte man in Jo-burg und Pretoria nicht mĂĽhselig im Ausgangszooshop den Ausgang suchen-es gab so etwas nicht. Und ich war am Ende auch immer ziemlich fertig,auĂźdem drohten in Jo-burg immer mächtig schwarze Wolken-also Fehlmeldung.
(27.11.2007, 12:54)
Michael Amend :   Haben die sĂĽdafrikanischen Zoos keine Trinkbrunnen im Gelände, wie z.b in den Us-Zoos ? Pretoria hatte Kap-Bergzebras, auf dem Foto ist aber nicht erkennbar, ob die Aufnahme im Zoo oder in Lichtenburg entstand. Seltsam, das nichtmal mehr afrikanische Zoos eine Art zeigen, die fĂĽr viel Geld sogar geschossen werden darf. Hatte Pretoria ausser dem Faltblatt einen ZoofĂĽhrer oder sonstiges Material ? Haben Sie nocha ndeer Einrichtungen in SĂĽdafrika besucht, das Two Oceans Aquarium in Kapstadt vieleicht ?
(26.11.2007, 20:07)
WolfDrei :   @Sacha: Dank fĂĽr das Kompliment. J,a es stimmt-die Zwerghippos existieren in Pretoria-ich wollte nicht noch tiefer, um dann umso höher steigen zu mĂĽssen! Emerald habe ich nach Bestandsliste nicht in Erwägung gezogen. In Pretoria war ich ca 5 Std-auch voll proviantiert, trotz 1l Wassers muĂźte ich allerdings
" zwischentanken", mein Sohn wollte vor der rush-hour zurĂĽck, was gegen 14.30 auch klappte.
@M. Amend: zu den Giraffen werde ich bei Gelegenheit eine ins Netz stellen-ansonsten stimmts: laut ISIS keie UA-Ausweisung. Zum Kapbergzebra:in beiden Zoos nicht vorhanden-vor ca 4 Jahren soll eins in Lichtenburg gewesen sein.
(26.11.2007, 19:47)
Sacha :   Wow, SĂĽdafrika! Hättest Du was gesagt, ich hätte vielleicht den einen oder anderen Tipp geben können.

So oder so vielen Dank fĂĽr Deinen tollen Beschrieb (ein weiteres Mal).

Ja, im Nationalzoo von Pretoria steigt der Weg ganz schön an, besonders wenn man die Tiger und Löwen von oben betrachten will. Eben dort befindet oder befand (mein Besuch liegt ein paar Jahre zurück) sich noch ein Gehege für Südliche Hornraben.
Ausserdem vermisse ich in Deinem Bericht die Zwergflusspferde (waren mal hinter den Flusspferden untergebracht). Gibts die noch?
Dein Eindruck über die vielen leeren und im Bau befindlichen Gehege kann ich nur bestätigen. Ich glaube, dass seit dem Ende der Apartheid weniger gemacht wird als vorher (was jetzt keinesfalls heissen soll, dass ich die Phase der Rassentrennung befürworte).
Als Beispiel für die mangelhafte Arbeitseinstellung folgende Anekdote. Bei unserem Rundgang durch den Pretoria Zoo begegneten wir gegen 15 Uhr einer Gruppe von rund 12 (!) Tierpfleger- und Gärtnern, die munter ein Schwätzchen hielten. Als wir eine Dreiviertelstunde später wieder an der Stelle vorbeikamen, waren die Leute immer noch am plaudern.....
Und beim Besuch des übrigens auch sehr sehenswerten botanischen Gartens von Pretoria entdeckten wir zwei Gärtner, die gut versteckt ein Nachmittagsschläfchen hielten.
Bei den von Dir erwähnten Giraffen ist übrigens nicht klar, ob es tatsächlich Kapgiraffen sind (das gilt auch für den Johannesburg Zoo). Sie würden vom Aeusseren zwar dem Kap-Typus entsprechen, wurden bei meinem Besuch und auch in ISIS ohne UA-Angabe geführt (es sei denn, das hat sich inzwischen geändert). Dafür ist der Leopard wie Du beschrieben hast ein Südafrikaner.
Die Verpflegungsmöglichkeiten erscheinen in Pretoria zwar auf den ersten Blick moderner. Doch das Angebot (und die Qualität) waren bei meinem Besuch wie die der US-Zoos (grauslige Hamburger, wabbelige Pommes). In Zoo von Jo'Burg gab es dagegen einen Grillplatz, wo ein Einheimischer eine leckere Boereworst verkaufte (Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen).
Zum Schluss noch ein Hinweis bez. der Aussenzoos von Pretoria. Es gibt nämlich noch einen dritten: Das Emerald Safari Resort and Casino in Vanderbijlpark. Fast alle der dortigen Tiere (u. a. Flachlandtapire, Geparden, Flusspferde, Breitmaulnashörner) lebten zuvor in Pretoria und werden von Nationalzoo-Personal betreut. Extra hinfahren lohnt sich nicht unbedingt, ausser man ist Zocker und will auch noch eine kleine Pirschfahrt durch das dazugehörige Wildreservat machen.
(26.11.2007, 18:23)
WolfDrei :   Anbei der Plan von Pretoria
(26.11.2007, 17:13)
WolfDrei :   Besuch des Nationalzoos Pretoria am 18.11.07
Ca. 50 km von Jo-burg entfernt und mit der N1-Autobahn erreichbar, liegt nördlich des Zentrums mit dem Denkmal Paul Krügers, der Nationalzoo Pretoria, zu dem noch zusätzlich die jeweils ca 200 km entfernt liegenden „Außenzoos“ Lichtenburg Game Breeding Centre (6000 ha!) und Potgietersrus Centre (etwas kleiner) gehören. Der Zoo Pretoria umfaßt 80 ha, unterteilt in einen flachen Abschnitt, wohl der ältere Teil von ca 35 ha, und einem nach einem zu überquerenden Fluß stark ansteigenden Gelände. Die Öffnungszeit von 8 Uhr ist von Jo-burg nicht zu erreichen, es sei denn, man fährt um 4-5 Uhr ab! Man hat den Eindruck, auf der drei- bis vierspurigen N1 fährt zu dieser Zeit ganz Pretoria nach Jo-burg und umgekehrt! Pretoria ist schachbrettartig erbaut, aufgrund des enormen Autoverkehrs sind die Straßen fast durchweg Einbahnstraßen. Der Zoo liegt an der Boom Street, die in Richtung Ost führt. Kommt man aus dem Süden mit der N1, nimmt man die nach Norden führenden Potgieter Street, Bosman Street oder Paul-Krüger -Street, an letzterer an der Kreuzung mit der Boomstreet liegt der Zoo mit einem der drei Parkplätze, zu erkennen auch an dem in dieser linken Ecke liegenden Aquarien-Terrarienkomplex. Es gibt bei einem Eintritt von 36 Rand ein Faltblatt (3 Rand), das aber, ähnlich wie für den Zoo von Jo-burg, nicht alle Wege zeigt. Allerdings sind die Tierzeichnungen etwas realistischer zur Arterkennung. Zur Orientierung nimmt man südlich die Hochhäuser des Zentrums oder den links außen und ganz oben in der Ecke liegenden Seilbahnbahnhof. Den bergigen größeren Teil erreicht man mit der leicht geschwungenen Hauptachse vom Eingang an den Flamingos vorbei, den Elefanten links und den Giraffen und dem Nashorn rechts. Hier ist dann die einzige Brücke, es gibt allerdings rechts vom „Waterhole-Freigelände“ eine kleine Holzbrücke, die dann in eine riesige Flugvoliere einmündet.
Im Sommer ist zu bedenken, daß Pretoria 500 m tiefer als Jo-burg liegt, die Temperaturen an diesem Tag bei 30°C begannen, um bei 36 zu enden-Wassermitnahme!
Zum Gang: aus irgendeinem Grunde beginne ich immer in unbekannen Zoos auf der linken Seite, hier beginnend mit einer großen Varifreianlage (50x50 m)-kein Tier zu sehen, aber zu hören. Am Aquarium/Terrarium noch vorbei dann ein Vogelkomplex im wesentlichen mit normalen Papageiartigen, im Anschluß dann in verdunkelten Pergolagängen der einzige afrikanische Leopard, Wanderus und Mandrills. Rechterhand dann Freianlagen für 2 Damagazellen und Axishirsche. Weiter folgt die eine Seite für Elefanten (1,3) und Kaffernbüffel. Vor dem Fluß links liegt dann noch eine Haustieranlage. Rechts von der Hauptachse ist die Wegführung etwas unübersichtlicher, da die Wege oft verschlungen sind. Hier liegen Altbauten, wohl ehemals für Großkatzen, jetzt von Geiern bewohnt, die aber auch eine große Voliere haben. Es fällt auf, das viele Anlagen leer sind. Ungeachtet der Schilder „Maintenance“ waren Arbeiten nirgends zu sehen. U.a. betraf das auch die Seebären/Pinguinanlage und einige Vogelvolieren. Die Vogelausstellung betraf Greife, Geier, mehrere afrik. Eulen und Hornvögel. In diesen Reihen dann auch Krallenaffen, Kattas und kleine Pandas. In einer schwer zu findenden Niederaffenanlage Mohrenmakis, Rotstirnmangaben und „Samangos“-offensichtlich Cercopithecus mitis erythrarchus, also eine DiademMK-UA. Großsäuger sind Addaxe mit für mich bisher nie gesehen langen Drehhörnern, Kapgiraffen und ein Spitzmaulnashorn. An der Giraffenanlage dann ein Highlight für mich: in zwei Anlagen 5 Steenboks, wunderschöne Zwergantilopen in der Größe eines Dik-Diks (etwas größer vielleicht). Leider ist die Beschriftung der Anlagen uneinheitlich, manchmal gab es nur die afrikaans-Ausweisung. Ganz im Osten liegt eine mittelgroße Schimpansenfreianlage und eine sicher 1 ha große Steppe (waterhole) mit 2 Caamas, 15 Springböcken, gegen je 15 Nyalas, Elen und Gemsböcken, dazu 1 (nur?) Riesenelen. Und hier unendliche Mengen Freiflieger: Nilgänse, Heilige Ibisse, Kuhreiher, Turteltauben. Nun zurück und über die Brücke in das Hügelgelände von ca 50 ha - da aber ein einfacher Rundweg mit nur wenigen Abzweigungen existiert, ist die Weglänge nicht so gewaltig. Empfangen wird man von einem Wasserfall von 5 m Höhe und viel Kunststein. Gleich links in der Tiefe die 3 Hippos in großer Anlage, der See nicht so gewaltig, links darüber die Koalas-Staatsgeschenk Australiens. Der begehbare kühle Bau ist umgeben von Riesen- und Parmakänguruhanlagen, darüber australische Kakadus und Lachende „Hänse“. Geht man weiter nach oben, kommen links die Afrik. Seebären (eine Orgie von Kunstfels , aber mit Unterwassersichtscheiben), auf der anderen Seite wieder eine Riesenanlage für Gorillas –kein Gorilla bei 32 °C zu sehen. Der Weg geht dann nach rechts und umspannt die Sichuantakinanlage, der Bulle im begrasten Teil sogar zu sehen, auf der anderen Seite zum Berghang nun alles felsig , zwei Kodiakbären, die Tiger und die Löwen, rechterhand eine große, durch einen Holzgang getrennte vierteilige Ungulatenanlage: 2 weibl. Kleine Kudus, ca 6 Rappenantilopen, 3 Bongos und zwei männliche Okapis, gerade aus San Diego eingetroffen. Geht man den Felsweg weiter, kommen dann die Uriale (20 Tiere)-schauen aus wie die TP-Kreishornschafe, genannt hier O.vignei arkal, dann ca 20 Nubische Steinböcke (helle Phase). Dieser Weg führt dann links „obenherum“ zur Seilbahn, etwas nach unten rechts kommt dann ein weiterer kreisförmiger Weg, im Kreiszentrum selber ca 15 Angolaimpalas (immer sehr weit entfernt, ca 30 m) mit zwei Breitmäulern. Alles außerdem extrem bebuscht. Im Außenkreis dann getrennte Anlagen für viele Nyalas, Litschis mit Straußen, Springböcke mit Kudus, arabische Oryx, um dann mit Rotbüffeln zu enden. Der vor dem Abhang liegende kleine Teil hat dann noch Kaffernbüffel, mindestens 20 Pinselohrschweine, Hyraxe, Hirschziegenantilopen und Schweinshirsche, Hyänenhunde sowie eine Picknickwiese. Bliebe noch die riesige vom Hang sich zum Fluß hinziehende Freiflugvoliere, „Paradise of Birds“ genannt,-75m Länge, größte Höhe wohl 20 m, mit drei begehbaren Etagen: aber an Vögeln nur eine schöne Gruppe Roter Sichler, einige Pfeifgänse-und dann?
Nicht zu vergessen Terrarium und Aquarium: Bei Giftschlangen bin ich etwas dumm-sicher insgesamt an die 30 Behältnisse, darunter auch Lampropeltisformen und Elapiden, gelbe Anakondas. Im Hof dann Nilkrokos und der Eingang zur „Monsterschau“: 2 Komodowarane, Varanus salvator von 2 m, Nashornleguan und Gilatier. Dann auch ein hübsches Aquarium mit einem repräsentativen Durchschnitt, von Malawiseecichliden über (wenige) Korallenfische bis zu einem Hairundbecken mit einem Ammenai.
Die schon für Jo-burg genannten Einrichtungen (Toiletten, Clubs, Buggies etc.) sind ebenfalls vorhanden, hinsichtlich eines Vergleiches aller Faktoren mit Jo-burg ist dieser wohl „ein bißchen“ besser.
Beide Zoos sind ansonsten in der ISIS-Liste ausgewiesen.


(26.11.2007, 17:07)
Michael Amend :   @Wolf Drei.Danke fĂĽr diese sehr ausfĂĽhrliche Schilderung, schade, das es Johannesburg offenbar nicht fertigbringt, einen Ersatz fĂĽr den vor 3 oder 4 Jahren gestorbenen Riesenelenbullen zu bekommen.Die Tieer wurden ĂĽbrigens fĂĽr den verurteilten Drogendealer Ricarddo Ghiazza ĂĽbernommen, der schon die Tulli-Elefanten an die drei europäischen Zoos verkauft hat...Auch das es nur in Pretoria ,aber nicht in Johannesburg Kap-Bergzebras gibt, verwundert mich. Die Blauducker-Zucht läuft also sehr erfolgreich, das Albinokitz, wohl schon ausgewachsen jetzt, ist offensichtlich auch noch da.
Welche Buschbock-Unterart wird gehalten ? Übrigens hat Johannesburg 2007 einen neuen zooführer veröffentlicht,den ich im Bestand habe. Er ist A4 groß und auf recht billigen Papier gedruckt. Alle Fotos sind schwarzweiß,und leider etwas zu dunkel, es gibt einen ebenfalls schwarzweißen Lageplan und er riecht echt übel.Anscheinend wird er wohl nicht an der Kasse verkauft.
(26.11.2007, 15:27)
IP66 :   Gibt es Aufnahmen von den Kapgiraffen? - ich habe nach dem Tod des letzten kölner Tieres die Unterart nicht mehr gesehen, und es gibt ja auch Theorien, daĂź die Angola- und die Kapgiraffe sich auĂźerordentlich ähnlich sein sollen.
(26.11.2007, 10:55)
WolfDrei :   Kurze Korrektur zur Historie des Jo-burg Zoos: Es war dies 1904 keine Schenkung des Hermann Eckstein, sondern eine Schenkung durch die Firma "Wernher, Beit and Company" als Vemächtnis nach dem Tode des Mitbesitzers H. E. Ansonsten folgt noch ein Besuch des Nationalzoos von Pretoria in KĂĽrze-vielleicht sind Zoofans auch FuĂźballfans? FuĂźbal-WM 2010 in SA!
(26.11.2007, 09:23)
WolfDrei :   Besuch des Zoologischen Gartens Johannesburg/Republik SĂĽdafrika (6. und 12. November)
(www.jhbzoo.org.za)
Der ZG liegt nunmehr inmitten des „eigentlichen“ Jo-burg, wobei mit der wohl in einigen Jahren zusammenwachsenden Hauptstadt Pretoria ein Einzugsbereich von 10 Millionen Einwohnern erreicht wird. Das Gelände wurde von einem Deutschen 1904 gespendet-dieser Herrmann-Eckstein-Park umfaßt 81 ha, der eigentliche Zoo 55 ha, da eine „Ecke“ durch ein militärhistorisches Museum und ein Tagungszentrum eingenommem wird. Die dazugehörige Siegessäule, da erhöht liegend, kann zum Orientieren genutzt werden. Erweiterungsmöglichkeiten sind nicht vorhanden, doch existieren im Inneren noch Umnutzungsmöglichkeiten. Das Gelände ist wenig strukturiert, steigt zum Museum etwas an. Der Eingang befand sich ursprünglich an der zentralen langen Jan-Smuts-Avenue; da dort keine Parkplatzmöglichkeiten bestanden, ist der einzige Eingang nunmehr an der Upper Park Drive. Einige Daten: Öffnungszeit von 8.30-17.30, Preis: 31 Rand, Rentner 21 (entspricht etwa 3,10 Euro resp. 2,10 Euro; dazu: entry fees are increased annually on 1 July! ), ca 320 Spezies in 2000 Exemplaren. Schwerpunkt sind Säugetiere, speziell Ungulaten; Vogel- und Reptilienbesatz geringer. Ca 90% sind „Afrikaner“, Exoten sind Eisbären, Braunbären, Brillenbären, Amurtiger sowie Tiere eines z.T. besetzten Rundbaues „Amazonia“. Der ehemalige Eingang sowie alte Gebäude, speziell das Elefantenhaus, sind umgenutzt und beherbergen die Verwaltung, Ausbildungs- und Infoeinheiten. Die alte Raubtieranlage ist wohl „ Museum“- Tiefe der Volieren/Käfige vielleicht 3m ! Alle Abwässer werden in einer umfangreichen Schilfanlage gereinigt. Für Ausbildung von Schülern gibt es ein Education und ein Discovery Centre, dazu einen großen Haustiergarten. Picknickplätze, viele saubere Toiletten, ein größeres Restaurant, ein Eiskiosk sind vorhanden, Besucher können auch Buggies benutzen. Es gibt einen Fünfjahrplan (hört, hört-DDR), die (begonnene) Entwicklung sieht vor: Tiere aus West-und Zentralafrika, Tiere aus Südafrika, das genannte Amazonia, Tiere aus Extremräumen (Eisbär-Kamel z.B.), eine „Spice route“ (Lemuren, Gaviale[Wunsch], Orangs und „andere Exoten“). Im nördlichen Raum hat ein Endangered Wildlife Trust sein Quartier. Die Ungulatengehege, die Menschenaffenfreianlagen, einige „Kleintieranlagen“ (Löffelhunde, Erdwolf, Karakal) waren z.T. extrem groß, ein Großteil mit sehr tiefen Trockengräben abgesichert, andere mit herkömmlichen Zäunen, alle Anlagen begrünt/begrast. Baumbestand eher „exotisch“: Jakarandas und Zedern.
Beginnen wir im unteren linken Viertel vom Eingang aus gesehen: Hier befindet sich ein Gebirge mit Mähnenschafen und Hausziegen sowie die Kinderspielwiese, weiter links dann die Affenanlagen: eine mir unbekannte Meerkatze (C. ascanius montanus), dann Dianas, Monas mit Nachwuchs, Rotbauchmakis mit Blauduckern als „Unterbewuchs“ mit einem leuzistischen Jungtier, dahinter dann die Menschenaffenfreianlagen. Gorillas in Extraanlage, davor zwei Schimpansengruppen sowie ein Sumatra-Orangpaar. Unterirdische begehbare Übernachtungsräume für diese. Neben sechs Eulenvolieren und den auch hier unvermeidlichen Surikaten dann ein interessanter „Kleintierkomplex“, von vorn und hinten (Nachtställe) besichtbar, ansonsten recht tief und begrünt und mit Sichtscheiben. U.a. Fennek, Kleinfleckgenette, Libyscher Wiesel., südliche Stachelschweine, Kronenmakis, Falbkatzen, Honigdachs (das Logotier), Margays mit Jungtier!!!, afrikan Zibethkatze, Siamangs mit Jungtier. Nach Innen gehend eine Geier- und Greifvoliere, in ersterer Kapgeier und Palmgeier, in der anderen Steppenbussard, südl. Schlangenadler, Verreaux(Kaffern)adler und Singhabicht. Das Viertel wird abgeschlossen durch eine neue überdachte Reptilienanlage mit ca. 10 Becken, u.a. drei Mambaarten, Bitis arietans, Gabunviper, Zwergkrokodil, eine Boomslang, außen mit Zwergflußpferd, übergehend in die „Feuchtgehege“ von östlichen Sitatungas, Bongos und Pinselohrschweinen. Auf einer Picknickwiese ein Rundbau mit Prevosthörnchen und Blauduckern, eine Vogelwiesenanlage mit abgetrennten Bereichen für Klunkerkraniche, Sattelstörche und südl. Hornraben. Dann noch Zwergseebären und Fleckenhalsotter. Etwa im Mittelpunkt des Zos an der Zentralsichtachse zum Museum die Anlagen für afrikan. Elefanten, Hippos und Breitmäuler (nur jeweils 2 Tiere), gegenüber ein Halbrundkomplex: begehbare Vogelvoliere mit vielen Glatzkopfibissen, Frankolinen und wieder Blauduckern, dann Irbis, Mantel-, Steppen- und Bärenpaviane sowie Mandrills, die Anlagen für Löffelhunde, Erdwölfe und Karakale (Breite jeweils 30 m!!). Die ganze nördliche Hälfte gehört den Ungulaten: eine große Anlage für Elen und Wasserböcke mit Teich und Flamingos, dann arabische Oryxe, Buntböcke, Wasserbüffel und Axishirsche (also hier die Exoten), an die 20 Säbelantilopen, „nur“ 3 Kapgiraffen, Kaffernbüffel, Buschböcke, Nyalas und drei Oribis (nur kurz zu sehen, da in einem kleinen Rundbau ruhend), eine weitere große Anlage mit Springböcken, Gemsböcken, Steppenducker und großen Riedböcken. Nächste Anlagen mit Roßantilopen, dann Impalas, Litschis und große Kudus. Dazwischen eine größere Anlage für ca 20 Nilkrokos und Varanus albogularis. Im nördlichsten Bereich getrennt Hartmannbergzebras mit Nachwuchs und „Burchellzebras“ und die drei großen wasser-und zaunumgrenzten Löwenwiesen mit Kopjes, hier auch die weißen Löwen, die überhaupt in Jo-burg den ersten Nachwuchs 1982 brachten (laut Mitteilung 2004 etwa 120 Tiere „Weltbestand“). Bleibt das letzte große Viertel: 4 weibliche Riesenelen!, Kamele, Eisbär/en?, eine hervorragend gestaltete große Amurtigeranlage, eine große vielschichtige begehbare Vogelvoliere-von jedem etwas (Schwarz- und Höckerschwäne, Pfeifgänse, Enten, Tauben, Tockos, Fasanen). Dort dann auch Geparden, Hyänenhunde, Amazonien (mit sichtbaren Pumas, ja, ja Nasenbären und unsichtbaren Tamanduas!, Schwarzgesichtsklammeraffen, Neunbindengürteltieren), neue Bärenanlage (Braun- und Brillenbär). Einige Vogelvolieren mit Mischmasch schließen die Runde, die dann noch die Discoveryanlage und die Haustieranlagen umschließen. Was vergaß ich? : Kattas, Weißbüschel-und Lisztäffchen.
Äußere Bedingungen (dort ist Sommer): nur ca 25-30 Grad, denn Jo-burg liegt 1700 m hoch!, man sollte sich Unterstände einprägen-es kann fürchterlich gießen!, relativ wenige Besucher (ich war dort in der Woche), ab und an Schülergruppen. Ausschilderung ausreichend mit englischer, afrikaans und lateinischer Benennung. An Wochenenden auch Fütterungen mit Erklärungen (Seebären, Schimps, Eisbären, Wildhunde, Gorillas, Geier!). Es gibt Jahreskarten, eine Animal friends-Gruppe, Tierpatenschaften, einen Jugendclub, Angebote für Tag-und Nachtsafaris, dafür keine Führer (ich hatte aber einen noch von 1988 in afrikaans), nur Klappkarten. Gesamteindruck positiv!

(25.11.2007, 21:29)
Michael Mettler :   @zollifreund: Das Foto sieht wirklich nach Andenhirsch (Gabelhirsch) aus.
(14.10.2007, 15:06)
zollifreund :   noch zur ergänzung ein bild der brillenbäranlage: so unterschiedlich sind Europa und SĂĽdamerika dann doch nicht -> siehe die bemalte hintergrundwand
(14.10.2007, 11:14)
zollifreund :   da die bildeinfĂĽgfunktion nun wieder gehen soll: dies ist der fragliche bock
(14.10.2007, 11:10)
WolfDrei :   zu den Hirschen: möglicherweise nördliche Andenhische?
(13.10.2007, 20:33)
zollifreund :   noch eine fragen: was sind das fĂĽr hirsche ? es wurde zwar auf einer groĂźen tafel ĂĽber die gefährdung dieser art geschrieben, ich fand aber nirgends einen hinweis auf die art.
(13.10.2007, 16:48)
zollifreund :   zum bericht im neuen TGR ĂĽber den Zoo Quito kann ich noch ein paar ergänzende, aktuelle anmerkungen machen.
im April dieses jahres war ich in Ecuador und habe da auch den Zoo besucht.

Nach einer abenteuerlichen busfahrt und nach 3km fußmarsch (so weit ist der Zoo von der bushaltestelle entfernt) war ich sehr gespannt, was mich erwartet. Südamerikaner sind nämlich nicht gerade für einen sorgfältigen umgang mit der natur bekannt. Aber die gesamt anlage ist sehr gepflegt und auch die tiergehege sind größtenteils ausreichend groß, natürlich und strukturiert eingerichtet. wie in dem TGR-Bericht erwähnt, ist hierbei v.a. die Kondor-Voliere herauszuheben.

Bis auf Löwen werden nur südamerikanische Tiere gehalten, so z.B. Jaguare, Tayaras, Ozelots, Brillenbären, Halsbandpekaris, Galapagosschildkröten, Wollaffen und Klammeraffen. Dazu noch etliche papageienarten, schildkröten, greifvögel (diese aber alle zusammen vergesellschaftet und nicht in zuchtvolieren) und nagetiere.
Am meisten haben mich aber die "tiere zwischen den gehegen" faziniert: Kolibris! :-)
obwohl der Zoo noch nicht sehr alt ist, wird auch fleissig weiter gebaut, so ist gerade ein neuer haustierpark eröffnet worden und an einer papageinevoliere wurde gearbeitet.
sehr interessant war auch die außenanlage der Jaguare (zugängige innenanlagen gibt es keine): sie ist komplett umzäunt, wobei der zaun in ca. 3 meter höhe aufhörte und dabei mehrere große bäume im gehege vorhanden waren, deren Äste über das gehege hinausreichten. die bäume waren nicht gegen das beklettern abgesichert und die äste in meinen augen stark genug, einen jaguar zu tragen... auch bei vielen anderen gehegen würde deutsche bürokraten bezüglich den sicherheitseinrichtungen die sofortige schließung des zoos fordern: die abgrenzung bei dem Pekaris z.b. besteht nur aus einem ca. 50cm hohen holzpalisade, die direkt an den weg grenzt, alle raubtierzäune sind nur durch einen kleinen grünstreifen von den wegen entfernt... :-)
(13.10.2007, 16:45)
Jennifer Weilguni :   Schade, das Mantababy hat es nicht geschafft :-(

Der erste Mantarochen weltweit, der in Gefangenschaft geboren wurde, hat nur wenige Tage überlebt: Das Rochenjunge, das erst am Samstag zur Welt gekommen war, sei am Donnerstag tot aufgefunden worden, teilte das Okinawa Churaumi Aquarium mit. Der Vater habe das kleine Weibchen zu Tode gejagt. "So etwas habe ich noch nie gesehen", sagte ein Sprecher des Aquariums. Das Jungtier habe "verwirrt" ausgeschaut und habe mehrfach die Beckenwand gerammt. Außerdem sei es mit einem mehr als sieben Meter langen Walhai zusammengestoßen, der im gleichen Becken aufgezogen wird. Das Rochenbaby habe viele Verletzungen gehabt und innere Blutungen erlitten, sagte der Sprecher. ... Das Rochenjunge hatte bei der Geburt eine Spannbreite von rund 1,90 Metern gehabt. Seine 4,20 Meter große Mutter hatte sich im Juni vergangenen Jahres mit einem der beiden männlichen Rochen zusammengetan, die seit 15 Jahren in dem Aquarium leben. Vermutlich habe es so lange gedauert, bis die beiden Rochen geschlechtsreif waren, sagte der Sprecher; es sei zu erwarten, dass sie sich nun jedes Jahr fortpflanzen.


(29.06.2007, 20:44)
Michael Mettler :   @WolfDrei: DarĂĽber weiĂź ich leider auch nichts.
(08.06.2007, 08:54)
WolfDrei :   @Michael Mettler: bin in das Jahr 2006 gerutscht: Catskill ist Ende 2006 aufgelöst worden. Tierbestand???
(07.06.2007, 23:15)
Michael Mettler :   Im Zuchtbuch fĂĽr Afrikanische Wildesel wird als Halter ein "Park of African Antelope" in Israel erwähnt (neben Hai-Bar und Ramat-Gan). WeiĂź jemand mehr ĂĽber diese Einrichtung?
(06.06.2007, 18:07)
Michael Mettler :   Kann meine Frage nach den MĂĽnchener Flusspferden nun selbst beantworten, Google sei dank. Die Hippos sollten eigentlich nach Caracas/Venezuela umziehen, doch scheiterte das anscheinend an Transportschwierigkeiten, da der dortige Flughafen abgesoffen war. SchlieĂźlich landete das Paar im Zoo von Itatiba/Brasilien.
(24.08.2006, 00:33)
Michael Mettler :   Maracay habe ich nun auch noch im Atlas gesucht. Und das liegt nicht weit weg von Valencia in Venezuela....

Hieß es nicht über die Münchener Flusspferde, die dann nach viel öffentlichem Trubel nach Brasilien abgegeben wurden, dass auch sie ursprünglich nach Venezuela kommen sollten?
(23.08.2006, 23:58)
Michael Mettler :   Wenns keine MĂĽhe macht...
(23.08.2006, 23:32)
Frank-Walter BĂĽschner :   Ob sie mir glauben oder nicht, aber von meinem Cousin die frau kommt aus Venezuela..und rate mal woher genau...RICHTIG..auf der Isla Margarita. Sie fliegen öfters runter, soll ich mal nach fragen.

Kannst es mir natĂĽrlich glauben oder nicht:-)
(23.08.2006, 21:37)
Michael Mettler :   @Sacha Beuth: Bei meiner Flusspferd-Recherche bin ich auf zwei Tiere gestoĂźen, die nach "Margarita" bzw. "Caraboda" abgegeben wurden. Beides habe ich - da mir unbekannt - im Atlas nachgeschlagen und per Google gesucht. Fand dort aber nur eine Isla Margarita vor der KĂĽste Venezuelas und statt "Caraboda" Carabobo, lustigerweise ebenfalls in Venezuela (ist eine Provinz dort). Und unter diesem Suchwort liefert mir Wikipedia die Aussage, es gäbe dort u.a. die Stadt Valencia und dort ein Aquarium und einen kleinen Zoo. Hast du den Zoo zufällig auch besucht und dort Hippos vorgefunden? Und könnte es auf der Isla Margarita einen Zoo geben? Ich fand sonst noch die Erwähnung eines Parks in Maracay, da kam ein ZĂĽricher Nachzuchttier hin.
(23.08.2006, 20:44)
Michael Mettler :   Bin in Sachen Amerika wenig bewandert: Gibt es eigentlich die Catskill Game Farm noch, und weiĂź jemand was ĂĽber Highlights im Tierbestand?
(25.03.2006, 00:00)
Klaus :   Gewarnt sei vor dem "Alma Park Zoo" bei Brisbane / Australien.

In einer riesige Parkanlage sind einzelne Käfige und Gehege untergebracht die in keiner Art und Weise den Bedürfnissen von Tieren entsprechen.

Die Überlegung, dass Tiere Platz, Licht und Sonne benötigen hat sich anscheinend noch nicht herumgesprochen.

Volieren z.B. für Kakadus sind so niedrig, dass man sich leicht bücken muss um die Vögel darin erkennen zu können. Auf vielleicht 100m² lebt ein Hirschrudel mit bestimmt 30 - 40 Tieren.
Im Haustierbereich können die Besucher wann immer sie wollen Hauskanninchen und Meerschweinchen aus ihrem Stall herausnehmen und damit herumspielen...usw.
Was mich besonders geärgert hat, ist dass der Park wirklich riesengroß ist und man mehr als genügend Platz zur Verfügung hätte um ihn für die Tiere zu nutzen.


(25.03.2006, 00:00)
Ingo Rossi :   @ IP66: Hier sind zwei Adressen, auch mit Zoofotos: http://www.zoobuenosaires.com.ar/index_fla_on_popup.htm
http://www.palermonline.com.ar/noticias/nota024_el_zoologico.htm
Habe selbst aber keine dort von dem Neuweltkamelhaus gefunden. Aber habe eins selb
(04.03.2006, 00:00)
IP66 :   @Ingo Rossi: Gibt es irgendwo Abbildugnen von dem aztekischen Lamahaus in Buenos-Aires? Ich kann mich sehr dunkel an eine Lithopraghie mit Tierhäusern erinnern, auf der eine prälolumbainsiche Unterkunft fĂĽr Tapire abgebildet war, habe aber weder die Litho
(04.03.2006, 00:00)
Ingo Rossi :   @Michael Amend: Nein, leider gab es keinen ZoofĂĽhrer oder ähnliches. Mit der Eintrittskarte bekam man einen Faltplan mit Zooplan und Shows, FĂĽtterungen und Neuigkeiten.

@ Sitara: Ja, genau, das Gebäude steht immer noch unverändert, zumindest äusserlich.
(03.03.2006, 00:00)
Sitara :   @ Ingo Rossi: Handelt es sich bei dem historischen tempelartigen Gebäude im Zoo von Buenos Aires fĂĽr die Elefanten um folgendes: http://www.asianelephant.net/historic.htm ? Mich wĂĽrde auch interessieren, ob der Asiatische Elefant mit den Afrikanischen zus
(03.03.2006, 00:00)
Michael Amend :   @Ingo Rossi

Hat der Zoo Buenos Aires momentan einen ZoofĂĽhrer ?
(03.03.2006, 00:00)
Stefan Waldheim :   @Hannes
Ich war im Sommer 2005 in Tunis. Leider war nur eine gute Stunde Zeit und so war ein intensiver Rundgang unmöglich. Der ZOO zeigt den „klassischen Tierbestand“ wie Nashorn, Flusspferd, Löwe, Tiger, Bären, einige Affen, Huftiere usw. Auch an ein Ro
(03.03.2006, 00:00)
Ingo Rossi :   Der Zoo von Buenos Aires wurde 1888 gegrĂĽndet, ist 18 Hektar gross und liegt heute Mitten in der Stadt, dicht umsäumt von Häusern, Strassen und dem Botanischen Garten der Stadt, der gegenĂĽber dem Haupteingang liegt.
Ich besuchte ihn zuletzt an einem Sonntag frĂĽh morgens, ab Mittags stehen unendliche Schlangen vor den Kassen und man kann sich die im International Zoo Yearbook angegebene Besucherzahl von 2,5 Mill. ohne weiteres vorstellen.
Das Besucherticket kann den ganzen Zoo beinhalten oder, fĂĽr weniger Geld, auch nur Teile.
Das Dschungelhaus, Terrarium und Aquarium mit Robbenshow kosten zusätzlichen Eintritt.
Begehbare Tierhäuser gibt es fast nicht, wird es im Winter doch auch seltener Kälter als 15 Grad.
In den letzten Jahren scheint der Zoo sich sehr zu wandeln, viele alte Häuser wurden aufgegeben oder umgewandelt . Teilweise gibt es eine sehr gute Beschilderung, an manchen Gehegen fehlt sie aber auch ganz.
Für die Freunde klassischer Zooarchitektur ist er ein Paradies. Stehen doch noch das alte grosse (Raubtier?)Haus (denke 20ger Jahre), heute genutzt als Austellungsgebäude, aber unverändert nur ohne Besatzt und ein riesiges Tierhaus im Stiel einer Burg mit gotischen Ambiente. Dieses wurde bei meinem Besuch 1999 noch als Ausweichgehege für alle Arten von Tieren genutzt (Von Affen zu Seelöwen). Jetzt ist es behutsam umgebaut worden und beherbergt im überdachten Innenhof eine mehr oder weniger gelungen südamerikanische Dschungel-Landschaft und in den zum Teil noch erhalten Originalkäfigen an den Aussenwänden Klammeraffen, Fledertiere, Papageien etc.
Dort gibt es ĂĽbrigens auch eine Freianlage fĂĽr Kaimane, eine weitere Freianlage fĂĽr Krokodile gibt es am Terraium.
Fast alle weiteren Tiergebäude sind im jeweiligen Herkunftsland, oder zumindest wie man es sich vorstellte, der Tiere errichtet. Ein arabisches Haus für Giraffe und Strausse, eine indischer Tempel für die drei Elefanten (ein ind., zwei afrik. Elefanten ), ein Azteken-Tempel für Guanakos, Lamas und Vikunjas, für Altweltkamele ein afrikanisches Haus.
Der alten Zooepoche entsprechen auch noch ein recht grosses Vogelhaus mit rundumlaufenden, kleinen Volieren, zwei kleinere Affenhäuser, beide mit südamerikanischen Affen und ein Katzenhaus mit Kleinfleckkatzen.
Die Anlage für Grizzly- und Brillenbären entspricht dem hagenbeckschen gitterlosen Freianlage, in der Eisbärenanlage sind die Gitter durch Glasscheiben ersetzt.
Die Robbenanlage wurde neu errichte, ein kleines Pool mit Felsen auf der Rückseite der Vorführarena. Sie gehört zu dem Teil Aquarium und ist extra zu bezahlen.
Für Pumas, Bengaltiger, Schneeleoparden und Jaguare sind recht moderne Anlagen in den letzten Jahren geschaffen worden. Eine leicht grubenähnliche Anlage gibt es auch für Löwen. Gerade da fällt der in Südamerika übliche private Sicherheitsdienst auf, der ständig auf Trillerpfeifen pfeifend die Besucher ermahnt Abstand zu halten.
Ein altes Terrariumhaus mit an den Aussenwänden liegenden Terrarien wurde geschickt umbaut und kostet nun auch extra Eintritt.
Es gibt viele südamerikanische Arten zu sehen, Flachlandtapiere, Ozelot, Ameisenbär und anstellen von Seeelefanten nun Wasserschweine im selben Gehege und auch ein Päärchen argentinischer Graufüchse und Mähnenwölfe.
Maras leben frei im ganzen Park. Indische Antilopen gab es auch gleich in einer mindestens zwanzig köpfigen Herde.
Eine riesige alte Voliere ist der Kondorzucht gewidmet, der sich der Zoo besonders widmet. Bei meinem Besuch war allerdings keiner zusehen, allerdings gibt es auf einer im Zoo gelegene Insel eine weitere, nicht zugängliche Voliere, für Kondors.
Auf anderen Inseln leben Lemuren und Kapuzieneraffen, ein Boot fährt um eine Insel herum (Extra zu bezahlen!)
Im Afrika-Teil lebt eine recht grosse Herde Flusspferde, mindestens sechs, und Zwegflusspferde, Steppenzebras, Elendantilopen, ein Paar Breitmaulnashörner und Streifenhyänen. Eine grosse Anlage wird von Mandrills bewohnt.
Neu ist eine chinesische Pagode mit dem kleinen Pandabären und einer kleinen Herde Pater-Davids-Hirschen. Auch eine Australienanlage mit Emus und Wallabys ist neu.
Grosse Beliebtheit, man durfte sie auch füttern, erfreuten sich Mufflons und Rothirsche )hier fremdländischeTiere!) und Sikahirsche. Auch Bisons durfe man über eine Futterrutsche mit dem dort gekauften Futter beglücken. Was aber auch zur Folge hatte, das die Ameisenbären mit dem selben Futter versucht zu füttern wurden und die geringe Resonanz erstaunen hervor rief.
Pavinane und Schweinsaffen leben in einer vergitterten Tempelruinenanlage und für Menschenaffen gibt es eine neuere, nicht sehr grosse Anlage mit Innen- und Aussengehegen, beide durch Glasscheiben vom Besucher getrennt. Schimpanse und Orang-Utan scheinen sich aber regelmässig zu vermehren.
Ein Kinderbauernhof ist sehr ähnlich den europäischen Pedanten und, in einem kleinen schön renovierten, ägyptischen Tempel leben auch hier Erdmännchen.
Alles in allen wirk der Zoo sehr gepflegt, manche Gehege sind überraschen gross andere, gerade sie in den alten schönen Häusern und Rundbauten entsprechen bestimmt nicht mehr den neuen europäischen Richtlinien.

(01.03.2006, 00:00)
Hannes :   wĂĽrde ich gerne lesen.
War jemand mal im Zoo von Tunis? Ich wollte hin aber als ich davor stand musste ich lesen das der Zoo montags geschlossen ist.
(28.02.2006, 00:00)
Ingo Rossi :   Habe letztens erst den Zoo von Buenos Aires besucht. Bei Interesse schreibe ich gerne was ĂĽber den Zoo.
(28.02.2006, 00:00)
Bernhard :   Wie sieht es denn bei den Forumteilnehmer mit Reisen in auĂźereuropäische Zoos aus. Mich wĂĽrden Berichte ĂĽber die Präsentation, den Tierbestand und sonstige Besonderheiten interessieren.

Beginnen möchte ich selber mit einen Bericht über den Zoo Adelaide, Australien, den ich im November 05 besucht habe:

Der Zoo in Adelaide ist ein richtiger Stadtzoo, keine 5 Minuten vom Zentrum entfernt liegt er im Parkgürtel, der die Innenstadt umgibt. Die Größe ist mir nicht bekannt, dürfte aber so etwa Frankfurter Größe haben. Da Adelaide Mittelmeerklima hat, sind für die meisten Tiere Stallunterkünfte vorhanden, die aber nicht zugänglich sind, da tagsüber die Temperaturen eine permanente Außenhaltung zulassen.
Spezialisiert hat sich der Zoo hauptsächlich auf Tierarten der Südhalbkugel, hierbei für den europäischen Besucher natürlich die einheimische Tierwelt von Interesse. Nur Braunbären, Biber und Bisons kommen aus anderen Regionen. Eine Besonderheit in der Tierpräsentation ist die ausgesprochene Nähe zu den Tieren. Zwar sind alle Gehege nicht sehr weitläufig und meisten auch nur mit einzelnen Paaren anstatt größeren Tiergruppen besetzt ( z.B. Giraffe, Chapman Zebra, Axishirsch, Indische Antilope) aber dafür keine großen Wassergräben sondern nur ein ca. 0,5 m breiter Grünstreifen und dann die Gehegeabgrenzung, die teils eine niedrige Mauer, teils Zäune sein können. So wäre es kein Problem durch die Gitterstäbe der Löwenfreianlage durchzugreifen oder die Beutelteufel zu streicheln ( wäre natürlich nicht sehr ratsam J ).
Hiermit sind wir auch schon bei den tierischen High-Lights wie die Beutelteufel, Wombats ( genaue Unterartbezeichnungen kann ich meistens leider nicht bieten, oder auch nur englische Tiernamen), Koalas, verschieden Arten Ameisenigel (alle sehr aktiv), Little Blue Pinguin ( wie Köln), Australische Seelöwen, Helmkasuar, Tammar-Wallaby, Kangoroo Island Kangoroo, Baumkänguru. Das schönste und größte Gehege ist für eine Zuchtgruppe der vom aussterben bedrohten Yellow-Footed Rock-Wallabies (gleichzeitig auch das Wappentier des Zoos). Weitere australische Besonderheiten waren im Nachttierhaus zu sehen (u.a. viele verschiedene Opossumarten und Bilbies). Außer dem Nachtierhaus war nur noch das Reptilienhaus (mit Aussenanlage für Alligatoren) für Besucher zugänglich. Das historische ehemalige Elefantenhaus hat man wunderschön restauriert und hierbei ausführlich erläutert, warum man keine Elefanten mehr in Adelaide halten kann.
Zur Zeit wird im Zoo viel gebaut, um vorhanden Schwachstellen zu beheben (so haben die Orang Utans und die Sumatratiger sehr einfallslos ausgestattet Gehege, im Prinzip nur Gras und ein Baumstamm). Es wird nach dem sogenannten Immersion Landscapes gebaut, es entsteht ein Asiatischer Regenwald der sehr naturnahe Gehege bietet. So steht im Schabrackentapirgehege ein riesiger Feigenbaum der als Lebensraum für die Brillenlanguren dient. Die neugestalteten Anlagen sind alle sehr reich strukturiert und für die Besucher sehr attraktiv. So können die Mandrills, die Malaienbären in ihren reich bepflanzten Anlage im lockeren Erdreich graben. Der Zoo möchte nach Fertigstellung des Komplexes dann auch Komodo Warane halten.
Nicht unerwähnt sollten die vielen Vogelvolieren bleiben, die sehr anschaulich die vielfältige Vogelwelt des australasiatischen Raums zeigen. Dabei gab es etliche begehbare Volieren, die unterschiedliche Lebensräume nachbilden.
Zusammenfassend kann man sagen, dass hier auf kleinem Raum sehr interessante Tierarten gezeigt werden, die Gehege sehr gut eingerichtet sind und der Zoos sich nicht hinter den europäischen Zoos verstecken muss. Wobei leider aufgrund der Fläche Großhuftiere nur sehr wenige und diese, wie erwähnt, nur in Paarhaltung vertreten sind.

(28.02.2006, 00:00)

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