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Vogelgrippe H5N1



cajun:   Ein Update zum Versuch des Zoos Basel und des TP Bern:
"Kampf gegen die Vogelgrippe - Impfen fĂŒr den Artenschutz? Schweizer Zoos zeigen erste Erfolge
Ein Schweizer Impfstoff schĂŒtzt Tiere vor dem Influenzavirus H5N1. Kommt nun die Massenimpfung in freier Wildbahn?
Wie wichtig und drĂ€ngend die Entwicklung wirksamer Impfstoffe gegen die Vogelgrippe ist, zeigen alarmierende Nachrichten aus betroffenen Gebieten: Immer mehr sogenannte Spill-Over-Infektionen von Wildvögeln auf SĂ€ugetiere – und damit auch auf den Menschen – deuten darauf hin, dass die Virusvariante H5N1 das Zeug fĂŒr eine neue Pandemie haben könnte.
«Deswegen wĂ€re es dringend geboten, wenn dem Virus und seiner Ausbreitung auch in Wildvogel-Populationen Einhalt geboten werden könnte», warnt Timm Harder, Virologe am Deutschen Friedrich-Löffler-Institut. Umso mehr erfreut ihn der Forschungsbeitrag aus der Schweiz, «den die Wissenschaft und sicherlich auch die Zoo-Welt sehr interessiert beobachten» – und der bald veröffentlicht wird.
Europaweit der einzige Versuch
Auf Initiative von Stefan Hoby, dem verantwortlichen VeterinĂ€r des Berner Tierparks, entwickelte ein Team um den Virologen Gert Zimmer am Institut fĂŒr Virologie und Immunologie (IVI) in MittelhĂ€usern bei Bern einen Impfstoff. Dieser soll, insbesondere bei Wildvögeln, eine gute Reaktion des Immunsystems bewirken.
Mit einer Bewilligung des Bundesamtes fĂŒr Umwelt (Bafu) begann im SpĂ€tsommer 2023 im Zoo Basel und im Tierpark Bern schliesslich der derzeit europaweit einzige sogenannte «Freisetzungsversuch eines Vakzins» an Wildtieren. Zweimal bekamen rund 300 Vögel aus 24 verschiedenen Arten, den Impfstoff in die Muskulatur gespritzt.
Wieso die Impfung fĂŒr Basels Pinguine besonders bedeutend ist
FĂŒr die scheuen Wildvögel bedeute dies zwar Stress. Doch der Basler Zoo-Tierarzt Christian Wenker ist ĂŒberzeugt: «Der Nutzen der Impfung ĂŒberwiegt die Risiken.» Denn ohne eine Impfung muss er seine SchĂŒtzlinge immer wieder monatelang in QuarantĂ€ne-Quartieren unterbringen.
Darunter leidet die Psyche der Tiere und es kommt zu körperlichen Beschwerden – zum Beispiel zu schmerzhaften EntzĂŒndungen an den FĂŒssen.
Die Analyse entnommener Blutproben im Labor des IVI erbrachte nun durchwegs positive Ergebnisse. Alle geimpften Tiere haben Antikörper entwickelt, die Forschungsleiter Gert Zimmer zufolge ausreichend Schutz vor einer Infektion mit H5N1 bieten können. Dass diese Immunantwort tatsĂ€chlich schĂŒtzt, darauf deuten erste Infektionsversuche am IVI an HĂŒhnern hin: Kein einziges Huhn wurde krank.
Doch der Schritt hinaus in die freie Wildbahn, vielleicht ĂŒber das massenhafte Auslegen von Impf-Ködern, ist nach Meinung der Experten nahezu unmöglich. Zu gross wĂ€re der logistische und finanzielle Aufwand. Insbesondere dann, wenn es um den Schutz von mitunter stark bedrohten Tierarten in weit entlegenen Regionen der Erde geht.
«Im Moment sehe ich keine Möglichkeit, im grösseren Rahmen einzugreifen und die Ausbreitung dieses Virus und seiner Varianten verhindern zu können», so der Virologe Timm Harder. Er ist besorgt, dass die internationale Forschung im Kampf gegen die Vogelgrippe bis jetzt nicht dort ist, wo sie eigentlich stehen will. Und so erscheint der Impferfolg aus dem kleinen MittelhÀusern bei Bern wie ein Hoffnungsschimmer am Horizont."
Quelle:https://www.srf.ch/wissen/natur-tiere/kampf-gegen-die-vogelgrippe-impfen-fuer-den-artenschutz-schweizer-zoos-zeigen-erste-erfolge
(19.02.2024, 10:29)
cajun:   Gute Nachrichten aus Köln:
"Wir sind ab morgen wieder geöffnet!Die zustÀndigen Behörden der Stadt Köln teilten uns dies heute mit. Zwischenzeitlich war der Zoo aufgrund von Befunden aviÀrer Influenza bei wenigen seiner Vögel durch die Behörden vorsorglich geschlossen worden.
Direkt ergriffene Schutzmaßnahmen gemĂ€ĂŸ des Notfallplans und eine enge Zusammenarbeit mit dem VeterinĂ€ramt der Stadt Köln sorgten dafĂŒr, dass sich das ausdrĂŒcklich nur fĂŒr Vögel gefĂ€hrliche Virus nicht weiter ausbreiten konnte. Insgesamt sind aufgrund der umgehend eingeleiteten Vorkehrungen "nur" sechs tote Enten- und HĂŒhnervögel zu beklagen - was schlimm genug ist. Die gestern noch eingesandten 96 Proben waren alle negativ.
Der Vogelbestand bleibt zunĂ€chst weiterhin aufgestallt. Vorerst mĂŒssen daher die HĂ€user, in denen Vögel gehalten werden noch geschlossen bleiben. Dazu zĂ€hlen „Hippodom“, „Tropenhaus“, „Eulenkloster“ und „Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus“. Zudem sind die nicht-ĂŒbernetzten Vogelanlagen vorĂŒbergehend nicht mit Tieren besetzt. Wir bitten um Euer VerstĂ€ndnis.
Bei uns sind derzeit immer noch weit ĂŒber 9.000 Tiere in ĂŒber 500 Arten zu erleben – der Zoobesuch ist nahezu normal möglich. Das Aquarium, das Elefantenhaus, das Giraffenhaus, das Madagaskarhaus und das Urwaldhaus sind komplett geöffnet, ebenso wie die SpielplĂ€tze und der ZooShop. Fast alle FĂŒtterungen finden regulĂ€r statt. Bitte beachtet: Das Zoorestaurant ist bis einschließlich 1. MĂ€rz aufgrund von lĂ€nger geplanten Reparaturarbeiten geschlossen. Die ImbissstĂ€nde auf dem ZoogelĂ€nde sind geöffnet.
„Wir sind sehr froh, dass durch Wildvögel von außen eingetragene Virus so schnell und effektiv beseitigt zu haben. Unser herzlicher Dank gilt allen unseren BeschĂ€ftigten, die die fĂŒr diesen Fall vorliegenden PlĂ€ne konsequent und zĂŒgig umgesetzt haben“, so die ZoovorstĂ€nde Prof. Theo B. Pagel und Christopher Landsberg. „Eine Gefahr fĂŒr Menschen bestand und besteht nicht. Wir freuen uns, ab Samstag wieder wie gewohnt fĂŒr unsere GĂ€ste da sein zu können.“
FĂŒr Menschen ist das Virus in der Tat und in aller Regel unbedenklich.
Mit der Schließung wird verhindert, dass es sich unter Vögeln weiter ausbreitet, z.b, in dem Menschen es durch Kleidung, Schuhe etc. aus Schutzgebieten heraustragen und andere Vögel damit gefĂ€hrden. Auch dieser Fall ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber die Ämter gehen hier mit großer Sorgfalt vor. Schlussendlich geht es um den Schutz von TierbestĂ€nden."
Quelle:https://www.facebook.com/zoo.koeln/?locale=de_DE
(16.02.2024, 14:03)
cajun:   Der Kölner Zoo bleibt weiterhin geschlossen. Aber die Lage scheint beherrschbar:
"Up-date zur Zooschließung: Wir mĂŒssen leider aufgrund eines positiven GeflĂŒgelgrippe-Befunds weiterhin geschlossen bleiben. Alle intern fĂŒr diesen Fall vorgesehenen PlĂ€ne wurden umgesetzt. Dazu gehören auch regelmĂ€ĂŸige Proben bei potenziell betroffenen Vogelarten. Diese Testungen geschehen kontinuierlich und in enger und sehr guter Abstimmung mit dem VeterinĂ€ramt.
Von den ersten 75 Proben waren erfreulicherweise 58 negativ. Nur sieben zeigten den fĂŒr die Vögel gefĂ€hrlichen Virustyp an. Alle positiv getesteten Vögel stammten vom selben Weiher. Dies spricht dafĂŒr, dass das Virus durch die von uns sofort ergriffenen Maßnahmen lokal eingrenzt werden konnte.
Am gestrigen Mittwoch waren drei Vertreter des Kölner VeterinĂ€ramtes vor Ort im Zoo und haben die Umsetzung der NotfallplĂ€ne begutachtet und fĂŒr sehr gut befunden. In Absprache mit dem VeterinĂ€ramt werden heute weitere Proben genommen. Von den Ergebnissen ist abhĂ€ngig, wann der Kölner Zoo wieder öffnen kann. Prof. Theo B. Pagel, Direktor des Kölner Zoos: „Wir informieren dazu, sobald die Ergebnisse vorliegen. Ein genauer Zeitpunkt ist noch nicht bekannt. Wir bedanken uns in jedem Fall beim VeterinĂ€runtersuchungsamt vorab fĂŒr die schnellstmögliche Bearbeitung der Proben.“
AviĂ€re Influenza: FĂŒr Menschen ungefĂ€hrlich – Wildvögel haben es in den Zoo gebracht
AviĂ€re Influenza (von lateinisch avis, Vogel), auch GeflĂŒgelpest oder Vogelgrippe genannt, bezeichnet in erster Linie eine Erkrankung durch Influenza-A-Viren bei Vögeln. Es handelt sich um eine anzeigepflichtige Viruserkrankung der Vögel. Das Virus kann ĂŒber den direkten Kontakt von Vogel zu Vogel ĂŒbertragen werden. V.a. wildlebende Wasservögel sind hĂ€ufig VirusĂŒbertrĂ€ger. Dies muss auch im Kölner Zoo der Fall gewesen sein. Sie können das Virus ĂŒber große Entfernungen verschleppen. Zudem ist eine indirekte Übertragung durch Menschen, Fahrzeuge, Mist, Futter oder Transportkisten möglich.
Im Kölner Zoo verstarben in der vergangenen Woche zwei Wildputen. Wie generell ĂŒblich wurden die Tiere zur KlĂ€rung der Todesursache in ein VeterinĂ€runtersuchungsamt geschickt. Beide verstorbenen Wildputen wurden positiv auf aviĂ€re Influenza getestet. An diesem Montag verstarben zusĂ€tzlich drei Enten, auch diese wurden positiv getestet.
FĂŒr ZoogĂ€ste bestand und besteht keine Gefahr
Der Kölner Zoo wurde bereits Rosenmontag vorsorglich durch die zustĂ€ndige Behörde geschlossen. Es gilt dafĂŒr zu sorgen, dass sich die aviĂ€re Influenza nicht unter potenziell empfĂ€nglichen Vogelarten ausbreitet. Enten- und HĂŒhnervögel gelten als besonders empfĂ€nglich fĂŒr das Virus. Der Kölner Zoo hĂ€lt rund 1.500 Vögel, davon ĂŒber 650 Enten- und HĂŒhnervögel. Andere Tiere oder Menschen sind nicht gefĂ€hrdet. Lt. Robert-Koch-Institut ist das Risiko fĂŒr Menschen selbst bei engem Kontakt mit Vögeln als sehr gering einzuschĂ€tzen.
Mittlerweile wurden alle Vögel im Kölner Zoo aufgestallt. Die verschiedenen Bereiche, in denen die Vögel untergebracht worden sind, wurden in Bezirke aufgeteilt. Diese werden nur von bestimmten Tierpflegern betreut, um eine mögliche Verbreitung zu vermeiden. Es werden strenge Desinfektions- und Hygienemaßnahmen eingehalten, alle BeschĂ€ftigten in diesem Bereich wurden entsprechend unterwiesen.
Wir hoffen, bald wieder fĂŒr Euch da sein zu können!"
Quelle:https://www.facebook.com/zoo.koeln/?locale=de_DE
(15.02.2024, 16:43)
cajun:   Ein Update zur Lage in Köln:
"Kölner Zoo wegen Vogelgrippe-Funden geschlossen: Drei weitere Tiere tot – VeterinĂ€ramt erklĂ€rt Maßnahmen
Nach zwei Vogelgrippe-FĂ€llen wurde der Kölner Zoo am Montag geschlossen. Wie das Kölner VeterinĂ€ramt auf Anfrage von IPPEN.MEDIA mitteilte, sei der Ausbruch von hochpathogener GeflĂŒgelpest Subtyp H5N1 amtlich festgestellt worden. „Die betroffene Teichanlage wird abgelassen und alle Vögel auf der Anlage aufgestallt und beprobt“, heißt es in dem Statement weiter. Zu den weiteren Maßnahmen zĂ€hlen verstĂ€rkte Desinfektions- und Hygienemaßnahmen.
„Von der Einrichtung von Schutzzone und der Tötung von nicht ansteckungsverdĂ€chtigen Tieren wurde bislang abgesehen, da es sich um einen geschlossenen Betrieb mit artgeschĂŒtzten Tieren von hohem genetischen Wert handelt.“ Der Kölner Zoo habe in Abstimmung mit dem Umwelt- und Verbraucherschutzamt seine TierseuchenalarmplĂ€ne ĂŒberarbeitet und die Vorsorgemaßnahmen erweitert.
Vogelgrippe im Kölner Zoo: Nach zwei toten Wildputen sind drei weitere Vögel gestorben – Testergebnisse ausstehend
Wie der Kölner Zoo am Dienstagnachmittag auf Anfrage von IPPEN.MEDIA mitteilte, waren am Montag drei weitere Vögel – nĂ€mlich Enten – gestorben. Sie hĂ€tten sich auf derselben Anlagen befunden, wie die zuvor gestorbenen Wildputen. Auch bei den Enten seien nun Proben entnommen worden. Die Ergebnisse stĂŒnden aber noch aus, hieß es weiter. Wann der Kölner Zoo wieder öffnen dĂŒrfe, hĂ€nge auch von diesen Ergebnissen ab – und ist somit weiterhin vorerst unklar.
Der Direktor des Kölner Zoos, Prof. Theo B. Pagel, sprach seinem Team indes seinen Dank aus. „Mein Dank gilt insbesondere dem Team des Kölner Zoos, das die Vögel besonnen und fachmĂ€nnisch in kĂŒrzester Zeit aufgestallt hat und damit auch schĂŒtzt, sowie dem zustĂ€ndigen VeterinĂ€ramt fĂŒr die hervorragende Kooperation“, sagte er. "
Quelle:https://www.fr.de/panorama/vogelgrippe-faelle-koelner-zoo-tierpark-geschlossen-influenza-virus-mensch-uebertragung-92830096.html
(13.02.2024, 15:28)
th.oma.s:   Oh ja da ist ganz großes DaumendrĂŒcken angesagt.
(12.02.2024, 16:25)
cajun:   Der Zoo Köln informiert heute morgen kurz und knapp in den Sozialen Medien, dass die Einrichtung aufgrund eines positiven Befundes der Vogelgrippe erstmal geschlossen ist. Ich hoffe die kommen bei dem reichen Vogelbestand glimpflich davon...
(12.02.2024, 14:01)
cajun:   Ab morgen ist der Cottbusser Tierpark zumindest teilweise wieder geöffnet. Dazu werden Schlupfe beim Brillen- und Rosapelikan gemeldet:
"Nach GeflĂŒgelpest-FĂ€llen: Cottbuser Tierpark kann wieder öffnen
Der Cottbuser Tierpark kann ab Mittwoch, 10.01.2024, wieder öffnen. Das haben die zustĂ€ndigen VeterinĂ€rbehörden und die Tierpark-Leitung abgestimmt. Zuletzt war noch ein weiteres totes Tier aufgefunden worden. Es wird davon ausgegangen, dass auch hier das GeflĂŒgelpest-Virus die Todesursache ist. Abschließende Laboruntersuchungen dazu laufen jedoch noch. Insgesamt sind bislang sechs Tiere an der GeflĂŒgelpest verendet. Der Tierpark hat einen Bestand von ca. 500 Vögeln.
Im Tierpark werden Bereiche um die Teichanlage sowie weitere einzelne Abschnitte gesperrt bleiben. Der Tierpark betreibt zudem weiter erhöhte hygienische Maßnahmen. Es zieht wieder neues Leben ein im Tierpark: In der vergangenen Woche waren in den Innengehegen zwei kleine Rosapelikane und ein Brillenpelikan geschlĂŒpft."
Quelle:https://www.niederlausitz-aktuell.de/niederlausitz-aktuell/orte/cottbus/249806/nach-gefluegelpest-faellen-cottbuser-tierpark-kann-wieder-oeffnen.html
(09.01.2024, 13:50)
cajun:   Ein Update: es gibt in Cottbus zwei weitere positive Proben aus dem gleichen Gehege. Alle anderen Proben sind bisher negativ ausgefallen. Der Tierpark bleibt noch bis mindestens Dienstag 09.01.24 geschlossen.
(06.01.2024, 16:12)
cajun:   Der Zoo Cottbus bleibt vorerst geschlossen, da sich der Verdacht auf GeflĂŒgelperst bestĂ€tigt hat:
"Laborergebnis steht fest! GeflĂŒgelpest im Tierpark Cottbus nachgewiesen
Der Verdacht hat sich leider bestĂ€tigt! Im Cottbuser Tierpark wurde die GeflĂŒgelpest nachgewiesen. Wie das Brandenburger Gesundheitsministerium heute mitteilte, hat das Landeslabor Berlin-Brandenburg den Erreger bei fĂŒnf SchwĂ€nen und einer Ente feststellen können. Derzeit werden viele zusĂ€tzliche Proben im Bestand entnommen, um herauszufinden, wie weit sich das Virus H5N1 verbreitet hat. FĂŒr Besucherinnen und Besucher bleibt der Tierpark vorerst weiter geschlossen (wie berichtet). Morgen wollen Stadt und Tierpark ĂŒber den weiteren Werdegang informieren.
Das Brandenburger Gesundheitsministerium teilte dazu mit:
Nachdem im Tierpark Cottbus drei SchwarzhalsschwĂ€ne und eine Eiderente binnen sehr kurzer Zeit verendet aufgefunden wurden, wurde dort bisher bei fĂŒnf SchwĂ€nen und einer Ente der GeflĂŒgelpesterreger amtlich festgestellt. ZunĂ€chst hatte das Landeslabor Berlin-Brandenburg das AviĂ€re Influenzavirus vom Subtyp H5N1 nachgewiesen. Am 31. Dezember 2023 hat das nationale Referenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), das Ergebnis bestĂ€tigt, dass es sich um die hochpathogene Variante des Virus handelt.
Das zustĂ€ndige VeterinĂ€ramt des Landkreises Spree-Neiße hat alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Die epidemiologischen Ermittlungen werden mit UnterstĂŒtzung des TierseuchenbekĂ€mpfungsdienstes des Landes durchgefĂŒhrt. Aktuell werden im Bestand weitere umfangreiche Proben genommen, um das etwaige Ausmaß der Verbreitung bestimmen zu können. Da es sich bei den Vögeln um seltene Rassen und geschĂŒtzte Arten handelt, wird von einer vorsorglichen Tötung von Tieren und der Einrichtung von Sperrzonen aktuell abgesehen. FĂŒr die weitere AbklĂ€rung und BekĂ€mpfung der GeflĂŒgelpest bleibt der Tierpark vorerst fĂŒr Besucherinnen und Besucher geschlossen. Seit Oktober 2023 ist in Deutschland ein deutlicher Anstieg der Ausbruchszahlen bei Wildvögeln und in HausgeflĂŒgelbestĂ€nden zu erkennen....."
Quelle:https://www.niederlausitz-aktuell.de/niederlausitz-aktuell/orte/cottbus/249251/laborergebnis-steht-fest-gefluegelpest-im-tierpark-cottbus-nachgewiesen.html
(03.01.2024, 09:47)
cajun:   Nun hat es ggf. Cottbus erwischt:
"Tierpark Cottbus wegen möglichen GeflĂŒgelpestfalls geschlossen
Der Tierpark Cottbus bleibt wegen eines möglichen GeflĂŒgelpestfalls vorerst geschlossen. Es mĂŒssten nun zunĂ€chst Proben genommen werden, um den Sachverhalt zu klĂ€ren, sagte eine Sprecherin des Zoos am Sonntag. Wie lange die Schließung andauert, war zunĂ€chst offen.
GeflĂŒgelpest kann bei Vögeln zu massenhaftem Verenden fĂŒhren. Anfang Dezember ist der erste Brandenburger Fall der Herbstsaison bei Puten in einem Betrieb in Ostprignitz-Ruppin nachgewiesen worden.
Die Tierseuche taucht seit Jahren immer wieder in Deutschland auf. Sie wird durch Wildvögel eingeschleppt und verbreitet. Menschen infizieren sich nur sehr selten.
Zuletzt hatte der Tierpark laut eigener Aussage im Januar 2017 wegen mehrerer FĂ€lle von GeflĂŒgelpest zeit- bzw. teilweise schließen mĂŒssen.
Quelle:https://www.rbb24.de/studiocottbus/panorama/2023/12/cottbus-tierpark-wegen-moeglichen-gefluegelpest-befall-geschlossen.html
(02.01.2024, 12:46)
Liz Thieme:   Anfang November hieß es aus Haag:
In Haag ist ein Kronenkranich verstorben. Der restliche Vogelbestand wird aktuell "untersucht" Der Zoo bleibt geöffnet, Hunde dĂŒrfen aber temporĂ€r nicht mit rein.
(06.11.2023, 07:54)
Liz Thieme:   Gut zu hören.
Anbei die Karte der letzten 12 Monate fĂŒr Deutschland. Meiner Meinung nach passt die nicht ganz. Andererseits sind es nur die FĂ€lle, die aus dem Tierseuchen-Nachrichtendienst gezogen bzw. vom FLI bestĂ€tigt wurden. "Meine" Nonnengans auf Föhr im MĂ€rz kann natĂŒrlich auch an was anderem gelitten haben, Symptome waren aber schon sehr H5N1. Auch die Massen der Wildvögel auf Helgoland werden hier irgendwie nicht deutlich.

Offiziell heißt es beim FLI:
RisikoeinschÀtzung, 25.10.2023
Zwischen dem 01. und 30.09.2023 wurden in Deutschland keine HPAIV H5-AusbrĂŒche bei HausgeflĂŒgel oder in Gefangenschaft gehaltenen Vögeln festgestellt. Die Fallzahlen bei Wildvögeln sind weiter zurĂŒck gegangen. Insgesamt wurden zehn HPAIV H5 FĂ€lle an das Tierseuchennachrichtensystem (TSN) gemeldet. Neun der zehn FĂ€lle betrafen Wildvögel aus den kĂŒstennahen BundeslĂ€ndern Niedersachsen (n=7) und Schleswig-Holstein (n=2), und ein Fall stammte aus Sachsen. Betroffene Wildvögel waren Möwen (n=6), Greifvögel (n=2), ein Kormoran und ein Schwan (Tab.1).

Die Karte ist also aktueller als die letzte RisikoeinschÀtzung.

(06.11.2023, 07:54)
Carsten Horn:   Wichtig ist, das man geimpfte Tiere von infizierten Tieren unterscheiden kann, das war zuerst mW nicht möglich und darum war es ein Problem, Vögel abzugeben...
(04.11.2023, 15:48)
Sacha:   UnabhĂ€ngig davon, "wers erfunden hat";) vermutlich eine wichtige StĂŒtze fĂŒr die kĂŒnftige Vogelhaltung im Zoo.
Denn ohne Impfstoff dĂŒrfte die Vogelhaltung in begehbaren Volieren ernsthaft gefĂ€hrdet sein und die Zoos ihre VogelbestĂ€nde mangels (Freiflug-)RĂ€umlichkeiten noch mehr ausdĂŒnnen.
(03.11.2023, 16:13)
cajun:   Die Schweizer gehen voran. Sehr löblich!
"Forschungsprojekt: Impfung von Zoovögeln gegen hochpathogene aviÀre Influenzaviren (H5N1) mit einem Vektorimpfstoff
Seit 2021 ist ganz Europa von der bislang grössten Epidemie durch hochpathogene aviĂ€re Influenzaviren des Subtyps H5N1 betroffen. Ausser NutzgeflĂŒgel fielen auch viele Wildvogelarten dem Virus zum Opfer, was dazu fĂŒhrte, dass einige Populationen in ihrem Bestand regional bedroht sind. Da die Vogelgrippe ein anhaltendes Problem darstellt, und viele der in Zoos gehaltenen Wildvogelarten unter engen QuarantĂ€nebedingungen nicht artgerecht gehalten werden können, sollen diese Tiere durch eine Impfung geschĂŒtzt werden.

Verwendung eines aktualisierten Impfstoffs
Das Institut fĂŒr Virologie und Immunologie IVI hat bereits vor mehreren Jahren einen Vektorimpfstoff entwickelt, der auf einem nicht vermehrungsfĂ€higen Virus der vesikulĂ€ren Stomatitis (VSV) beruht, bei dem ein essentielles Gen entfernt und durch ein Gen des H5N1-Vogelgrippevirus ersetzt wurde. Dieser Impfstoff fĂŒhrte bei geimpften HĂŒhnern zu einem vollstĂ€ndigen Schutz vor H5N1. Der Impfstoff erlaubt zudem eine einfache serologische Unterscheidung der geimpften von H5N1-infizierten Tieren. Das IVI hat den bestehenden Vektorimpfstoff unter Verwendung des HA-Antigens aktuell zirkulierender H5N1-Viren (phylogenetische Gruppe 2.3.4.4b) angepasst.

In Zoos gehaltene Wildvögel schĂŒtzen
Nach der Bewilligung des Freisetzungsantrages konnte die Impfung im August 2023 beginnen. Seitdem wurden im Tierpark Bern und im Zoo Basel 317 Tiere geimpft, die 24 Vogelarten vertreten. Der Impfstoff wurde von den Tieren gut vertragen; Nebenwirkungen wurden nicht festgestellt. Zurzeit laufen serologische Untersuchungen, die zeigen sollen, dass die Tiere in ausreichendem Masse Antikörper gebildet haben, die sie vor einer Infektion durch hochpathogene H5N1-Viren schĂŒtzen. Mit ersten verlĂ€sslichen Ergebnissen wird im Januar 2024 gerechnet."
Quelle:https://www.zoobasel.ch/de/aktuelles/news/1441/forschungsprojekt-impfung-von-zoovoegeln-gegen-hochpathogene-aviaere-influenzaviren-h5n1-mit-einem-vektorimpfstoff/
(03.11.2023, 15:36)
cajun:   Die "Saison" geht leider wieder los. dem Tiergarten einen glimpflichen Verlauf:
"Park geschlossen GeflĂŒgelpest im Tiergarten Bernburg nachgewiesen
Weil bei einem Flamingo im Tiergarten Bernburg die GeflĂŒgelpest nachgewiesen wurde, musste der Tierpark vorerst geschlossen werden. Privaten GeflĂŒgelhaltern wurde empfohlen, ihr GeflĂŒgel im Stall oder in der Voliere zu halten.
Das teilte der Salzlandkreis am Freitagnachmittag mit. Demnach ist ein verendeter Flamingo an der Seuche erkrankt. Der Tiergarten bleibe deshalb auf Anraten des Amtstierarztes vorerst fĂŒr Besucherinnen und Besucher geschlossen. Der genaue Virustyp solle in den kommenden Tagen im Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems bestimmt werden. Danach soll entschieden werden, wie mit dem Vogelbestand des Zoos weiter verfahren wird.
Virus vermutlich von Wildvögeln ĂŒbertragen
Der Landkreis bezeichnete es als wahrscheinlich, dass das GeflĂŒgelpestvirus ĂŒber Wasservögel aus der Saale oder andere Wildvögel in den Bernburger Tiergarten gelangt ist. Privaten GeflĂŒgelhaltern in Bernburg, insbesondere in der NĂ€he von GewĂ€ssern mit Wildvögeln, wurde empfohlen, ihr GeflĂŒgel im Stall oder in der Voliere zu halten."
Quelle:https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/salzland/bernburg-gefluegelpest-nachgewiesen-100.html
(16.10.2023, 13:48)
cajun:   Hofen wir das es glimpflich ausgeht....
"Vogelgrippe-Fall im Naturzoo Rheine
Im Naturzoo Rheine ist ein Jungfernkranich mit der krankheitserregenden Form der Vogelgrippe infiziert. Das hat der Kreis Steinfurt am Freitagnachmittag mitgeteilt. FĂŒr Besucher bestehe keine Gefahr.
Mitarbeiter des Zoos hatten zunÀchst eine Erkrankung des Tieres festgestellt, die behandelt wurde. Als dann der Jungfernkranich trotzdem starb, wurde der Kadaver untersucht und dabei die Vogelgrippe-Infektion festgestellt, so der Leiter des KreisveterinÀrmantes Christoph Brundiers. Auch die "Kontakttiere" des Vogel wurden untersucht - mit negativem Ergebnis.
Zoobereiche abgesperrt
Damit sich der Erreger der Vogelgrippe innerhalb der Vogelpopulation nicht weiter ausbreiten könne, gebe es nun beispielsweise abgesperrte Bereiche, die das Publikum vorĂŒbergehend nicht begehen kann. Außerdem seien die Vögel so untergebracht, dass sie keinen Kontakt zu Wildtieren haben können.
Weitere Proben genommen
DarĂŒber hinaus wurden an allen Standorten der Vogelhaltung des Zoos Proben genommen, um einen Überblick darĂŒber zu bekommen, ob sich der Erreger ausgebreitet hat. Erste Laborergebnisse liegen voraussichtlich am Montag vor. Danach wird ĂŒber das weitere Vorgehen entschieden.
Zoo bleibt geöffnet
Weil nach derzeitigen Erkenntnissen keine Gefahren fĂŒr die Besucherinnen und Besucher bestehen, bleibt der Naturzoo Rheine weiter geöffnet, so der Kreis Steinfurt. Der tote Jungfernkranich ist der erste Vogelgrippe-Fall im Kreis Steinfurt in diesem Jahr."
Quelle:https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/vogelgrippe-naturzoo-rheine-102.html
(14.04.2023, 16:11)
Sacha:   Patagonische Seelöwen (MĂ€hnenrobben) sind an einem Virus verstorben und das bringt man in Zusammenhang mit den Kalifornischen Seelöwen der Wilhelma, die einer anderen Gattung angehören? Hmh....
(02.03.2023, 14:59)
cajun:   Ein Zwischenstand aus der Wilhelma:
"Strenges Hygienekonzept in Stuttgarts Zoo Vogelgrippe: noch keine Entwarnung in der Wilhelma
Bisher blieb die Wilhelma von Vogelgrippe-FĂ€llen verschont. Doch nach wie vor dĂŒrfen Flamingos, Kraniche und Pinguine nicht in die Freibereiche zurĂŒck. Die Zoologen hoffen, dass sich die Lage im April wieder entspannt und NormalitĂ€t in den zoologisch-botanischen Garten zurĂŒckkehrt.
Seit Sonntag, 12. Februar, gilt in Stuttgart eine Stallpflicht fĂŒr gewerbliche und private GeflĂŒgelhaltung. Auslöser waren 67 Lachmöwen, die eine Woche zuvor am Neckar in ObertĂŒrkheim an der Vogelgrippe verendet sind. Auch fĂŒr die Wilhelma in Bad Cannstatt gilt die Maßnahme. Daher wurden bereits zwei Tage vor Beginn der Stallpflicht sĂ€mtliche Vögel, die sich im Freibereich aufhalten, hinter die Kulissen gebracht. Knapp 40 Flamingos, fĂŒnf Pfaue, fĂŒnf Pelikane und zwei Mandschurenkraniche mussten vorsichtig eingefangen werden. Deutlich leichteres Spiel hatten die Wilhelma-Mitarbeiter bei den 21 Pinguinen, die sich fast schon unaufgeregt in Holzboxen und Pappkisten verstauen ließen. DarĂŒber hinaus wurde die Geiervoliere mit einem feinmaschigen Netz ĂŒberspannt, sodass nicht einmal ein Spatz durch die Gitter zu den Aasfressern schlĂŒpfen kann.
In der Wilhelma leben einige fast ausgestorbene Vogelarten
Zum Schutz fast ausgestorbener Arten wurden zudem das Amazonienhaus und die Freiflugvoliere, ĂŒber die ebenfalls Netze gespannt sind, fĂŒr Besucher vorĂŒbergehend geschlossen. Vögel wie beispielsweise die Baers-Moorente oder der Edwardsfasan sollen nicht in direkten Kontakt mit GĂ€sten kommen. „Unser Ziel ist es, den wertvollen Vogelbestand zu schĂŒtzen“, sagt Volker GrĂŒn, Fachbereichsleiter der Zoologie. Daher wurde auch das Hygienekonzept deutlich verschĂ€rft. Viele Bereiche sind hermetisch abgeriegelt. „Mitarbeiter, die zu den Tieren wollen, mĂŒssen beim Betreten der Bereiche unter anderem die Schuhe wechseln.“ So soll verhindert werden, dass das Virus an den Sohlen in die Gehege getragen wird. „Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, da die Vogelgrippe aber hochansteckend ist, wollen wir die Infektion unserer Vögel verhindern.“ Bislang mit Erfolg: „Noch haben wir keinen Fall“, so GrĂŒn.
Noch voraussichtlich bis Ende MĂ€rz gilt in Stuttgart die Stallpflicht. Der Zoologe hofft, dass man anschließend in der Wilhelma wieder zur NormalitĂ€t zurĂŒckkehren kann. „Die Coronapandemie hat mich aber gelehrt, flexibel zu bleiben“, sagt GrĂŒn, der betont, dass grundsĂ€tzlich das Wohl der Tiere im Vordergrund steht. Zumal derzeit auch fĂŒr die Besucher ein guter Kompromiss gefunden wurde. Alle anderen Tieranlagen und SchauhĂ€user sind weiterhin frei zugĂ€nglich. „Es gibt also immer noch viel zu sehen“, so GrĂŒn.
Unter anderem die kleine Gruppe der Seelöwen. Sie dĂŒrfen draußen bleiben, obwohl in Peru Anfang Februar Hunderte dieser Tiere an der Vogelgrippe verstarben. „Sie waren mit einem anderen Erreger infiziert“, gibt GrĂŒn Entwarnung. Man stehe aber in Austausch mit Kollegen vor Ort. Zugleich blickt er mit großer Sorge nach SĂŒdamerika. „Es handelt sich um eine Tierart, die so etwas ĂŒberhaupt nicht brauchen kann.“
Quelle:https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.strenges-hygienekonzept-in-stuttgarts-zoo-vogelgrippe-noch-keine-entwarnung-in-der-wilhelma.93d9d530-1ff1-4ad0-b11b-982e200df138.html
(02.03.2023, 14:51)
cajun:   Die Pandemie macht vor keiner Einrichtung halt. Nachdem sie auch in Frankreich wĂŒtet (Millionen von HausgefĂŒgel wurde getötet) bringt sie auch kleinere Einrichtungen an den Rand des Leistbaren. Besonders dramatisch scheint die Lage aktuell in Bad Kösen. Der Tierpark bittet ĂŒber Facebook um Spenden .

"Dutzende Vögel gestorben: Tierpark Bad Kösen macht wegen Vogelgrippe dicht!
Bad Kösen : Im dortigen Tierpark ist die GeflĂŒgelpest ausgebrochen. Dutzende Vögel sind bereits daran gestorben oder mussten getötet werden, der Parkbetrieb wurde unterbrochen. Wie geht es jetzt weiter?
Bereits nach einem Klick auf die Website des Tierparks ploppt ein Banner auf: Es informiert knapp, dass der Park bis auf Weiteres wegen der Vogelgrippe geschlossen bleibt.
Bereits am vergangenen Freitag wurde der erste Fall bekannt, als ein Schwan tot in seinem Gehege aufgefunden wurde.
Nach einigen Tests stellte sich dann die GeflĂŒgelpest heraus, seitdem sind alle gefiederten Bewohner des Tierparks unter strenger Beobachtung und werden durch TierĂ€rzte nach dem Erreger untersucht.
Wie der Tierpark Bad Kösen auf Facebook schrieb, wird derzeit vermutet, dass Wildvögel das Virus eingeschleppt haben sollen.
Doch bei einem Todesopfer sollte es leider nicht bleiben.
Einen Tag spÀter musste der Zoo die schwere Entscheidung treffen, insgesamt 46 Vögel zu töten; in 25 von ihnen konnte die Vogelgrippe nachgewiesen werden.
Die gefĂ€hrliche Pest macht dabei keine Unterschiede zwischen verschiedenen Spezies: Ob SchwĂ€ne, HĂŒhner, GĂ€nse, Eulen oder sogar zwei Pfauen, der Zoo musste sich von vielen Bewohnern verabschieden.
Das gesamte Tierpark-Team ist bestĂŒrzt und zweifelt, wie es weitergehen soll. Bisher sei noch nicht absehbar, wann der Park wieder öffnen könne. TierĂ€rzte und -pfleger wĂŒrden derzeit 24-Stunden-Schichten leisten, hieß es.
Derzeit bittet das Personal auf Facebook um Spenden, um dem kompletten Ruin des Tierparks zu entgehen.
Die Vogelgrippe ist ein hochansteckendes, oft tödliches Virus. Eine Ansteckung des Menschen mit dem Erreger gilt allerdings als unwahrscheinlich und ist in Deutschland bislang nicht bekannt geworden."
Quelle:https://www.tag24.de/thema/tiere/zoo-news/dutzende-voegel-gestorben-tierpark-bad-koesen-macht-wegen-vogelgrippe-dicht-2734463
(01.02.2023, 15:13)
Liz Thieme:   Der Zoo hat wieder auf, jedoch mit EinschrĂ€nkungen.
(24.01.2023, 19:20)
cajun:   Nun ist auch der Zoo Schwerin betroffen. Ein Pelikan verendete am Virus. Der Zoo hat vorerst geschlossen. Man analysiert die Lage und das weitere Vorgehen berichtet der NDR.
(21.01.2023, 09:33)
cajun:   Vogelgrippe Saison: In Hellabrunn herrscht prophylaktisch Stallpflicht, in Österreich ist ein Tierpark in Tirol betroffen und wird durchgeprobt. Welcher genau, darĂŒber schweigen die Medien. Dazu ist im Bergzoo Halle eine Streifengans positiv getestet worden. Ihre Mitbewohner wurden gekeult, der Rest des Vogelbestandes sitzt in QuarantĂ€ne. Der Zoo bleibt, im Gegensatz zum Berliner vor Wochen (der jetzt wieder als seuchenfrei gilt) geöffnet.
(20.01.2023, 18:26)
cajun:   Das Drama geht weiter und erreicht nun auch wieder einen Zoo:
"Vogelgrippe im Tierpark Jaderberg ausgebrochen.
Im Tierpark Jaderberg im Landkreis Wesermarsch ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Das teilte der Landkreis mit. Bei einer verstorbenen Brautente sei das Virus nachgewiesen worden. Da drei weitere Enten verendet seien, mussten den Angaben zufolge vorsorglich 55 weitere Vögel getötet werden. Auch andere Gehege wĂŒrden jetzt ĂŒberprĂŒft. Teile des Parks bleiben fĂŒr Besucher bis auf Weiteres gesperrt, heißt es weiter. Auch in Wiefelstede im Landkreis Ammerland ist die Vogelgrippe nachgewiesen worden. Der Bestand mit 15 GĂ€nsen und 88 HĂŒhnern wurde bereits getötet. Eine Schutzzone wurde eingerichtet. Sie betrifft auch Teile des Stadtnordens von Oldenburg. Im Nationalpark Wattenmeer sind in den vergangenen Monaten Tausende Vögel an der Vogelgrippe verendet. Die Situation sei schlimm, sagte der Leiter der Nationalparkverwaltung Wattenmeer, Peter SĂŒdbeck. Besonders betroffen sei die fĂŒr Menschen gesperrte Vogelinsel Minsener Oog. In der deutschlandweit grĂ¶ĂŸten Kolonie der Brandseeschwalbe seien rund 60 Prozent der Elterntiere verendet. Zudem habe kaum ein Jungtier ĂŒberlebt. Das sei besonders bitter, weil die Brandseeschwalbe erst vor Kurzem von der "Roten Liste" der vom Aussterben bedrohten Tierarten genommen worden sei, so SĂŒdbeck.
Quelle:https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Vogelgrippe-im-Tierpark-Jaderberg-ausgebrochen,aktuelloldenburg10566.html
(19.09.2022, 11:29)
W. Dreier:   Bekomme gerade eine Meldung: Nord-und OstseekĂŒste voll von der Vogelgrippe erreicht. Auf Texel blieben von 4500 Vogelpaaren (Brandseeschwalbe) noch 50 Vögel ĂŒber!!!!! Vorher schon FĂ€lle auf der Vogelschutzinsel Langenwerder (östlich der Insel Poel)
(03.07.2022, 17:25)
cajun:   In Bremerhaven ploppt es auch hoch:

" Bremerhavener Zoo am Meer meldet Fall von Vogelgrippe
Im Zoo am Meer in Bremerhaven wurde ein Fall von GeflĂŒgelpest nachgewiesen. Das teilte der Zoo am Montag mit. Entdeckt wurde die Vogelgrippe demnach bei einem verendeten Basstölpel. Das tote Tier wurde daraufhin im VeterinĂ€rinstitut Oldenburg pathologisch und virologisch untersucht. Das Friedrich-Löffler-Institut in Riems bestĂ€tigte das Ergebnis. Eine Gefahr fĂŒr Besucherinnen und Besucher geht von den Vögeln laut Zoo nicht aus.

FĂŒr den Ausbruch der Vogelgrippe verfĂŒgt der Zoo am Meer ĂŒber einen Notfallplan, der nun unverzĂŒglich in Kraft getreten ist. Demnach wurden Vögel hinter die Kulissen gebracht und das betroffene Gehege unter amtlicher Aufsicht gereinigt und desinfiziert. Weitere Maßnahmen sollen eine Weiterverbreitung der Tierseuche im Bestand verhindern. Alle entsprechenden Vögel wurden amtstierĂ€rztlich untersucht und Proben fĂŒr Laboruntersuchungen entnommen. Neben der tĂ€glichen tierĂ€rztlichen Betreuung durch den Zootierarzt, stehen die Tiere weiterhin unter amtstierĂ€rztlicher Kontrolle.
Zooschließung derzeit nicht erforderlich

Da es sich um bedrohte Tierarten, genetisch wertvolle Tiere und zum Teil um in Europa einzigartige Zuchtgruppen handelt, kann nach Angaben des Zoos von einer Tötung aller empfĂ€nglichen Tiere abgesehen werden. Besucherinnen und Besucher können keinen direkten Kontakt zu den Vögeln haben, daher wird eine Schließung vonseiten des VeterinĂ€ramtes nach derzeitiger EinschĂ€tzung nicht fĂŒr erforderlich gehalten, teilte der Zoo mit.

Der LebensmittelĂŒberwachungs-, Tierschutz- und VeterinĂ€rdienst des Landes Bremen macht in diesem Zusammenhang auf die bestehende Aufstallungspflicht fĂŒr GeflĂŒgel im Land Bremen aufmerksam. Alle Halter werden gebeten, ihre Tiere im Auge zu behalten und verdĂ€chtige Symptome unverzĂŒglich dem VeterinĂ€rdienst zu melden. In Bremen und Bremerhaven wurden im Jahr 2022 demnach bei drei WildgĂ€nsen der Erreger der GeflĂŒgelpest nachgewiesen."
Quelle: https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gefluegelpest-zoo-am-meer-bremerhaven-100.html
(07.03.2022, 15:50)
cajun:   In Bern hingegen gibt es einen Nachweis:
"Aggressives Virus: Pelikan stirbt in Bern an Vogelgrippe
Im Tierpark DÀhlhölzli in Bern haben die VeterinÀrbehörden bei einem verendeten Pelikan das Vogelgrippe-Virus nachgewiesen. Zuvor war bereits ein Graureiher am Virus verendet.
Pelikane, Flamingos, Enten und HĂŒhner werden nun im Tierpark speziell geschĂŒtzt.
Das Virus sei nach heutigen Erkenntnissen nur in Ă€usserst seltenen FĂ€llen auf den Menschen ĂŒbertragbar, teilen die Behörden mit.
Im Tierpark Bern sind innert wenigen Tagen zwei Vögel am Vogelgrippe-Virus gestorben. Vor dem Pelikan war bereits ein wilder Graureiher verendet. Dieser hatte den Pelikan offenbar im offenen Gehege angesteckt. Bislang sind zwar keine weiteren Tiere erkrankt. Trotzdem hat der Tierpark Bern nun strenge Schutzmassnahmen ergriffen.
Das Bundesamt fĂŒr Lebensmittelsicherheit VeterinĂ€rwesen (BLV) erweitert ab Samstag die Kontrollgebiete entlang der Aare. In diesem Gebieten dĂŒrfen HĂŒhner, GĂ€nse und anderes GeflĂŒgel nur unter Auflagen ins Freie. Der Kontakt zwischen Wildvögeln und HausgeflĂŒgel mĂŒsse verhindert werden. «Das hochansteckende Virus ĂŒbertrĂ€gt sich extrem leicht. Vor allem im Kontakt zwischen Vögeln», sagt Norbert SĂ€ubert vom BLV zu Radio SRF.

Die Vogelgrippe tritt derzeit in vielen Teilen Europas auf. Laut dem BLV besteht stĂ€ndig das Risiko, dass Zugvögel das Virus in die Schweiz einschleppen. Das Virus ist nur in seltenen FĂ€llen auf die Menschen ĂŒbertragbar. Wer in der Region Kadaver von Wildvögeln findet, soll diese nicht berĂŒhren und die Polizei oder die Wildhut alarmieren. "
Quelle:https://www.srf.ch/news/schweiz/tierpark-daehlhoelzli-aggressives-virus-pelikan-stirbt-in-bern-an-vogelgrippe
(01.03.2022, 13:06)
cajun:   Entspannung in Heidelberg:

"Die Vögel sind wieder da!
Vogelgrippe-Schutzmaßnahmen im Zoo Heidelberg aufgehoben

Die Vögel sind zurĂŒck im Zoo: Nach ĂŒber einen Monat mit EinschrĂ€nkungen aufgrund des Vogelgrippe-Ausbruchs Anfang des Jahres können die damit verbundenen Schutzmaßnahmen zurĂŒckgenommen werden. FĂŒr Besucher bedeutet dies, dass die Vögel bei einem Zoobesuch zu sehen sind. Die vorĂŒbergehend gesperrten Bereiche werden wieder geöffnet. Somit kann der Zoo pĂŒnktlich zum Start der Hauptsaison wieder im gewohnten Umfang besucht werden. FĂŒr den Zoo-Eintritt gelten ab 1. MĂ€rz die regulĂ€ren Eintrittspreise der Hauptsaison. Hundehalter dĂŒrfen sich ebenfalls wieder auf den Zoobesuch freuen, denn mit der Aufhebung der Maßnahmen können ab 1. MĂ€rz auch Hunde wieder mit in den Zoo. Die Regelungen zu den Corona-Maßnahmen bleiben davon unberĂŒhrt, es gilt fĂŒr den Eintritt weiterhin 3G.

„Wir sind sehr froh, dass wir unsere Vögel endlich in ihre gewohnten Anlagen zurĂŒckbringen konnten und nun auch die gesperrten Bereiche fĂŒr unsere Besucher öffnen dĂŒrfen. Endlich kehrt Leben in die Volieren zurĂŒck! Die letzten Wochen waren fĂŒr das gesamte Team sehr krĂ€ftezehrend. Ich möchte allen Mitarbeitern danken, die sich in dieser sehr belastenden Situation so gewissenhaft um die Vögel im Zoo gekĂŒmmert haben“, erklĂ€rt Zoodirektor Dr. Klaus WĂŒnnemann. Nach mehreren Tests wurden auch bei der abschließenden Beprobung des Vogelbestands keine weiteren Vogelgrippe-Erreger festgestellt. „Die VeterinĂ€rabteilung der Stadt Heidelberg gab und grĂŒnes Licht zur Aufhebung der der Vogelgrippe-Schutzmaßnahmen. Die Abschluss-Beprobung ohne weitere Befunde war ausschlaggebender Teil des Hygienekonzepts, das zwischen der Stadt Heidelberg, dem Land Baden-WĂŒrttemberg und dem Zoo abgestimmt wurde. So können wir sicher sein, dass keine Vogelgrippeerreger mehr bei unserem Tierbestand vorhanden sind.“

Wieder mehr Angebote fĂŒr Zoobesucher

Beim nĂ€chsten Zoobesuch lohnt also ein Blick in die Volieren: Die Waldrappe, die roten Sichler und die Inkaseeschwalben aus dem KĂŒstenpanorama können ihre HĂ€user verlassen und in den Volieren umherfliegen. Die Mandschurenkraniche und Flamingos ziehen zurĂŒck auf ihre Seen und derer Rundweg um den Flamingosee ist geöffnet. Auch einige SĂ€ugetiere, die in großer NĂ€he zu Vögeln untergebracht waren – wie die Affen im Großen Affenhaus oder die Faultiere und WaschbĂ€ren – sind bei einem Besuch zu sehen. Mit Aufhebung der Vogelgrippe-Schutzmaßnahmen gelten ab dem 1. MĂ€rz 2022 wieder die regulĂ€ren Preise der Hauptsaison. Aufgrund des aktuellen Geschehens bleibt das Zoo-Team jedoch wachsam. „VollstĂ€ndig ĂŒberstanden ist die Vogelgrippe noch nicht. Auch wenn wir die Maßnahmen aufheben dĂŒrfen, möchten wir unsere Vögel weiterhin schĂŒtzen“, sagt der Zoodirektor. Daher bleiben die Folienabdeckungen auf den Volieren vorerst bestehen, sowie die Desinfektionsmatten vor den Vogelhaltungen. ZusĂ€tzlich haben die Tierpfleger ihre SchĂŒtzlinge genau im Blick, um eine VerĂ€nderung des Gesundheitszustands der Vögel möglichst schnell zu erkennen.

Maßnahmen haben Spuren hinterlassen

So groß die Freude derzeit im Zoo ist, die Maßnahmen haben Spuren hinterlassen: FĂŒr die Vögel bedeutete der Umzug in ungewohnte Quartiere Stress. Bis sie sich davon vollstĂ€ndig erholt haben, wird es noch einige Wochen dauern. Der Zoo geht davon aus, dass in diesem Jahr nur wenige Vögel ein normales Brutverhalten zeigen werden und es weniger Nachwuchs als ĂŒblich geben wird. Auch fĂŒr die Mitarbeiter und den Zoo als Betrieb waren die letzten Wochen hart. Der Vogelgrippe-Ausbruch verursachte eine sehr hohe Arbeitsbelastung der Mitarbeiter. Deutlich mehr Zeit musste fĂŒr das SĂ€ubern und FĂŒttern der Tiere in den epidemiologischen Einheiten aufgewendet werden. Hinzu kam die stete Sorge, dass sich eines der Tiere trotz hoher Schutzmaßnahmen infiziert oder an den stressbedingten Folgen der Aufstallung stirbt. „Nach diesem eher dunklen Jahresbeginn freuen wir uns auf einen schönen, sonnigen FrĂŒhling mit all unseren Zoo-Freunden und UnterstĂŒtzern. Wenn die vielen Wiesen und StrĂ€ucher um die Osterzeit in voller BlĂŒte stehen, ist es im Zoo besonders schön. Und hoffentlich ist der Spaziergang durch unseren Park dann fĂŒr unsere GĂ€ste ‚wie immer‘ – abwechslungsreich, spannend und erholsam“, zeigt sich der Zoodirektor optimistisch. Im KĂŒstenpanorama schnattern die Inkaseeschwalben bereits wie immer um die Wette, die Flamingos sind herrliche Farbtupfer auf dem großen See und die MĂ€hnenrobben schwimmen munter durch ihr Wasserbecken, wĂ€hrend die Löwen lieber auf der faulen Haut liegen."
Quelle:https://www.zoo-heidelberg.de/die-voegel-sind-wieder-da/
(01.03.2022, 12:43)
cajun:   In Karlsruhe scheint man auf einem guten Weg zu sein. Könnte ein Vorbild fĂŒr andere Einrichtungen werden. Trotzdem bleibt der Zoo noch geschlossen:

"Vogelgrippe: Gute Entwicklung im Zoo Karlsruhe
Es ist der grĂ¶ĂŸte Ausbruch der "hochpathogenen aviĂ€ren Influenza", auch bekannt als Vogelgrippe, in einem Zootierbestand. Im Zoo Karlsruhe gab es insgesamt rund 90 Vögel, die positiv getestet wurden, jetzt haben nur noch 14 Tiere einen positiven Befund. "Auch wenn in den ersten Tagen nach dem Ausbruch insgesamt 27 Tiere durch die hochansteckende Variante des Virus' gestorben sind, so haben sich bei den restlichen Tieren keine Krankheitssymptome entwickelt", erlĂ€utert Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt.
Insgesamt 27 Tiere gestorben
Der Vogelbestand von rund 700 Individuen im Zoo war direkt nach dem Ausbruch der Vogelgrippe in 25 epidemiologische Einheiten aufgeteilt und wöchentlich getestet worden. Das Virus konnte bislang so auf lediglich zwei Einheiten begrenzt werden. Gestorben sind 27 Tiere: 14 Pelikane, neun HawaiigĂ€nse, eine Schwanengans, eine Nonnengans, eine Kaisergans sowie eine HĂŒhnergans. Nach der jĂŒngsten Beprobungsrunde der Tiere und der Auswertung von mehr als 500 Tupfern durch das Chemische und VeterinĂ€runtersuchungsamt (CVUA) gab es nun erstmals Tiere, die zuvor mehrmals positiv getestet wurden und jetzt negativ sind. Auch bei den stark betroffenen Pelikanen sind drei der sechs ĂŒberlebenden Tiere mittlerweile virusfrei.
"Wir sind absolut zufrieden, es ist ein sehr gutes Zwischenergebnis. Wir sehen so, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Trotz aller Euphorie liegt aber noch ein ganzes StĂŒck Arbeit vor uns", berichtet Zootierarzt Dr. Marco Roller. Es könne noch mehrere Wochen dauern, bis es keinen positiven Befund mehr im Zoobestand gĂ€be. Neben den jetzt negativ getesteten Tieren wurden in der aktuellen Testung 23 Vögel gezĂ€hlt, deren Status noch als fraglich gilt. Sie können zwar das Virus noch ausscheiden, allerdings in sehr geringem Maß. Diese Tiere könnten eventuell schon bei der Auswertung der anstehenden Beprobung als negativ gelten.
Tritt dann in den kommenden Wochen der Fall ein, dass alle Tiere negativ sind, mĂŒssen dennoch 42 Tage lang alle Biosicherheitsmaßnahmen bei den Vögeln aufrecht erhalten werden. Dabei sind geschulte Tierpflegerinnen und Tierpfleger fĂŒr das Versorgen der Vögel zustĂ€ndig. Vor dem Betreten der jeweiligen Anlage ziehen sie sich einen Schutzanzug, Brille, Maske, Handschuhe und Überschuhe an. Diese Schutzkleidung wird vor dem Eintreten bei jeder Gruppe komplett erneuert. "Das Durchseuchen eines Bestands bis zum Erhalt des Status als vogelgrippefreie Einrichtung ist kein Sprint, sondern eher ein Marathon", sagt Dr. Lukas Reese, ebenfalls Zootierarzt in Karlsruhe.
Bislang "vorbildlich" Verschleppung verhindert
"Wir mĂŒssen unbedingt das Übergreifen der hochpathogenen aviĂ€ren Influenza auf andere Bereiche im Zoo, aber vor allem auch auf Tiere außerhalb des Zoos verhindern. Die oberste PrioritĂ€t liegt in der Verhinderung der Verschleppung des Virus in WirtschaftsgeflĂŒgelbestĂ€nde und private GeflĂŒgelhaltungen", hatte die Leitende VeterinĂ€rdirektorin des Ordnungs- und BĂŒrgeramts, Dr. Alexandra Börner, bereits vor zwei Wochen betont. Dies sei bislang vorbildlich gelungen. Um diese Ziele auch endgĂŒltig zu erreichen, mĂŒsse der Zoologische Garten aber vorerst geschlossen bleiben. Wann wieder geöffnet werden kann, steht noch nicht fest.
"Wir sind sehr dankbar, dass alle Beteiligten, der Zoo, das VeterinĂ€ramt, das CVUA, das Ministerium fĂŒr ErnĂ€hrung, LĂ€ndlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-WĂŒrttemberg und die Task Force TierseuchenbekĂ€mpfung des Landes an einem Strang ziehen. Nur so können wir diese große Krise bei uns zu einem guten Ende bringen", blickt Zoochef Reinschmidt optimistisch auf die kommenden Wochen.
Laut Gesetz sind Vögel, die positiv getestet sind, sowie deren Kontakttiere, unverzĂŒglich und ausnahmslos zu töten. FĂŒr den Zoo Karlsruhe konnte eine Ausnahmeregelung erwirkt werden, dass nicht nur negativ getestete Kontakttiere am Leben bleiben konnten, sondern sogar mit dem Virus infizierte Vögel teilweise gerettet werden konnten.
Einmalige Entwicklung in einem Zoo
"Es ist etwas ganz Besonderes, dass wir diese Ausnahmegenehmigung erhalten haben. Nach unserer Kenntnis hat es noch nie zuvor eine erfolgreiche Durchseuchung in einem Zoo in Zusammenhang mit der hochansteckenden Variante des Vogelgrippevirus gegeben", stellt Roller heraus. Der Zusammenhalt im Zoo sei Ă€ußerst gut, lobt Reinschmidt: "Ohne unsere engagierten TierĂ€rzte und unsere Tierpflegerinnen und Tierpfleger wĂ€re dieser Kraftakt nie möglich gewesen."
"Die Vogelgrippe kann unseren Zoo durch den Viruseintrag von Wildvögeln immer wieder erwischen. Anderen zoologischen Einrichtungen droht diese Gefahr, die in Zukunft sicher nicht kleiner wird, ebenfalls. Wir hoffen, mit unseren Erfahrungen auch Vorbild fĂŒr Ă€hnliche FĂ€lle sein zu können. Dann hĂ€tte diese Krise tatsĂ€chlich etwas Gutes", ergĂ€nzt Reese."
Quelle:https://presse.karlsruhe.de/db/meldungen/umwelt/vogelgrippe_gute_entwicklung_im_zoo_karlsruhe.html
(24.02.2022, 16:50)
cajun:   Ein Update aus Karlsruhe- wirklich eine Tragödie fĂŒr den Vogelbestand dort und die Menschen, die sich um die Tier kĂŒmmern! Aber auch ein mahnendes Beispiel, das "totgesagte Viren" doch immer mal wieder aus der "NormalitĂ€t und Gewöhnung" heraus zuschlagen....

" Vogelgrippe im Karlsruher Zoo: Alle HawaiigÀnse sind bereits tot

Die Vogelgrippe hat den Karlsruher Zoo weiter fest im Griff. Seit dem Bekanntwerden des ersten Falls sind bereits zehn Pelikane, neun HawaiigĂ€nse, eine HĂŒhner-, eine Kaiser- und eine Nonnengans gestorben.

Bei drei Pelikanen und zwei HawaiigĂ€nsen wurde ebenso wie bei einem in der GĂŒnther-Klotz-Anlage gefundenen toten Graureiher die „hochpathogene aviĂ€re Influenza“ bestĂ€tigt.

Bei sÀmtlichen anderen toten Tieren steht die Untersuchung durch das Friedrich-Loeffler-Institut noch aus.

Bis Mittwochvormittag wurden sĂ€mtliche 700 Vögel des Zoos untersucht und zahlreiche weitere VerdachtsfĂ€lle ermittelt. „Das Ende der Fahnenstange ist leider noch nicht erreicht“, sagt Zoosprecher Timo Deible auf Nachfrage der BNN.

FĂŒr genaue Prognosen sei es allerdings noch zu frĂŒh. Das liege auch an der unterschiedlichen AnfĂ€lligkeit der unterschiedlichen Vogelarten. Wasservögel wie Enten, GĂ€nse oder Pelikane reagierten besonders empfindlich auf den aktuellen Erreger H5N1. Das spiegle sich derzeit leider auch im Zoo wider.
Alle HawaiigÀnse des Karlsruher Zoos sind tot

Klar ist bereits, dass die Vogelgrippe den Zoo sehr schwer getroffen hat. „Bislang hatten wir die grĂ¶ĂŸte Pelikan-Gruppe in Deutschland“, sagt Zoosprecher Timo Deible auf Nachfrage der BNN. „Und nun ist rund die HĂ€lfte der Tiere bereits tot.“

Außerdem sind bereits alle HawaiigĂ€nse gestorben. Wie es in den kommenden Tagen weitergeht, kann nach EinschĂ€tzung von Deible und Zoodirektor Matthias Reinschmidt nur schwer vorhergesagt werden.
Schutzkonzept fĂŒr Pfleger

Bei Tieren, die sich mit der Vogelgrippe infiziert haben, kann sich der Gesundheitszustand innerhalb weniger Stunden rapide verschlechtern. Und bereits wenige Stunden nach den ersten Symptomen sind die infizierten Tiere dann tot.

Um das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu bekommen, wurden die Zoo-Vögel direkt nach dem Bekanntwerden des ersten Falls in Gruppen aufgeteilt und der Zoo wenig spĂ€ter fĂŒr Besucher geschlossen. FĂŒr die Pflege der Tiere wurde ein spezielles QuarantĂ€ne-Konzept erstellt. Tierpfleger ziehen vor dem Betreten der Anlagen einen Schutzanzug sowie Brille, Maske, Handschuhe und Überschuhe an.
Zoo bleibt vermutlich noch lÀnger geschlossen

Wie lange der Karlsruher Zoo geschlossen bleibt, kann Deible derzeit noch nicht sagen. „Das Infektionsgeschehen hat immer zwei Seiten“, sagt der Zoosprecher. „Und weil Infektionen auch nach außen getragen werden können, mĂŒssen wir auch die Vögel außerhalb des Zoos schĂŒtzen.“ ZuchtgeflĂŒgel sind ebenso anfĂ€llig fĂŒr Vogelgrippe wie Zootiere.

GeflĂŒgelzĂŒchter ergreifen bei Vogelgrippe-AusbrĂŒchen in der Region ebenfalls frĂŒh Maßnahmen zum Schutz vor AusbrĂŒchen. Vollkommen ĂŒberraschend kommt der aktuelle Ausbruch im Zoo ĂŒbrigens nicht. Nach EinschĂ€tzung des Friedrich-Loeffler-Instituts ist die Vogelgrippe in diesem Winter weit stĂ€rker in Deutschland verbreitet als in den vergangenen Jahren."
Quelle: https://bnn.de/karlsruhe/karlsruhe-stadt/suedweststadt/vogelgrippe-im-karlsruher-zoo-alle-hawaiigaense-sind-bereits-tot
(10.02.2022, 13:52)
cajun:   Ein Vogellockdown in ZĂŒrich:
"VogelgrippeprĂ€vention: Zoo zĂŒgelt Vögel in Innenbereiche
Aufgrund der aktuellen Vogelgrippesituation im Kanton ZĂŒrich zĂŒgelt der Zoo ZĂŒrich vorĂŒbergehend seine sich sonst im Freien aufhaltenden Vögel in Innenanlagen. FĂŒr die ZoogĂ€ste bedeutet dies, dass sie vorderhand einige Vogelarten nicht sehen können. Um die Vögel im Zoo ZĂŒrich vor einer Ansteckung mit dem kĂŒrzlich im ZĂŒrcher Unterland nachgewiesenen Vogelgrippe-Virus H5N1 zu schĂŒtzen, zĂŒgelt der Zoo den Grossteil seiner in Aussenbereichen lebenden Vögel in geschlossene Innenanlagen. Durch das Virus besonders gefĂ€hrdete Vogelarten – insbesondere HausgeflĂŒgel, Wasservögel und Laufvögel – sind bereits umgezogen. Einige andere, vom Virus nicht ganz so akut bedrohte Vogelarten wie zum Beispiel die Chileflamingos befinden sich vorderhand noch draussen. Je nach Situation werden aber auch sie spĂ€ter noch in die StĂ€lle genommen. Die VogelgrippeprĂ€ventionsmassnahmen haben zur Folge, dass die Zoobesucherinnen und Zoobesucher verschiedene Vogelarten derzeit nicht sehen können. Ausserdem muss der Zoo die Pinguinparade wieder einstellen, da sich die Königspinguine nun wieder alle in der (einsehbaren) Innenanlage befinden. Die Humboldtpinguine sind in einen fĂŒr die ZoogĂ€ste nicht zugĂ€nglichen Stall gezogen. Die Vogelwiese bleibt fĂŒr die Besucherinnen und Besucher bis auf Weiteres ganz gesperrt. Von den PrĂ€ventionsmassnahmen nicht betroffen sind alle Vögel, die ohnehin in geschlossenen Innenbereichen leben, also die Vögel im Masoala Regenwald und in den Innenvolieren des Exotariums. Die Vögel in den Waldvolieren bleiben vorderhand ebenfalls draussen. Je nach Entwicklung werden die Volieren aber spĂ€ter noch abgedeckt. Die Massnahmen gelten vorderhand bis Ende Januar. Der Vogelgrippe-Ausbruch im ZĂŒrcher Unterland geht sehr wahrscheinlich auf mit dem Virus infizierte Wildvögel zurĂŒck; mehr Infos dazu gibt es auf der Vogelgrippe-Seite des Kantons ZĂŒrich. FĂŒr den Menschen besteht durch das Virus keine Gefahr."
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(07.12.2021, 15:26)
Liz Thieme:   In Hamburg ist auch wieder Stallpflicht.
(12.11.2021, 14:37)
cajun:   Die Grippe Saison nimmt wieder Fahrt auf:
"Vogelgrippe: Schutzmaßnahmen im Zoo
Mit dem Auftreten einiger FĂ€lle von Vogelgrippe in Mecklenburg-Vorpommern greifen nun auch im Zoo Rostock erste Maßnahmen zum Schutz der Tiere, um deren Beachtung wir Sie bitten.
Aufgrund einer vorliegenden Warnung durch den Amtstierarzt werden alle Vögel im Zoo Rostock bis zum 12. November 2021 aufgestallt. Die Seevogelvoliere bleibt bis auf Weiteres geschlossen, die ĂŒbrigen Volieren werden abgedeckt. FĂŒr die sehr eingeschrĂ€nkte Sichtbarkeit der Vögel, die dem Schutz der Tiere dient, bitten wir Sie um VerstĂ€ndnis.
Die TierhĂ€user mit Vogelbesatz (Regenwald-Pavillon, Tropenhalle usw.) dĂŒrfen nur ĂŒber die ausgelegten Seuchenmatten betreten werden. Bitte achten Sie darauf, entsprechend unempfindliches Schuhwerk zu tragen
Wir danken Ihnen fĂŒr Ihr VerstĂ€ndnis! "
Quelle:https://www.zoo-rostock.de/news/vogelgrippe-schutzma%C3%9Fnahmen-im-zoo.html
(11.11.2021, 12:32)
W. Dreier:   Hier nun anstelle der Vogelgrippe - die gab es ja wieder in MacPom und BB
2 weitere ?se Krankheiten aus der heutigen Berliner Zeitung:
- Schweinepest: f?r BB wurde der 719. Fall best?tigt - ``zum Gl?ck hinter dem Zaun an den Oderwiesen. Man sei froh, dass der Zaun wirken w?rde. Anzahlen MacPom und Sachsen?Der Seuchendruck aus Polen sei weiter gro?.
- Reitsport reagiert auf t?dlichen Herpes-Virus: Ankunft in Deutschland von H-Virus EHV-1. Insgesamt sind 5 Pferde deutscher Reiter zu beklagen, weltweit 7 . Alle Tourniere abgesagt (bis 28.3.)
(05.03.2021, 18:10)
cajun:   Wenn man den Thread runterscrollt und liest kommt man schon ins Nachdenken. Die gleichen Szenarien, wie heute in der Corona Pandemie mit Verharmlosung, Verschlimmerung, Massentierhaltung, Verschwörungstheorien etc. . Sogar der SARS- Erreger wird 2007 erwĂ€hnt, als angebliche Bedrohung der Menschheit.. was hĂ€tte man aus heutiger Sicht damals wohl dazu gesagt..?!
(12.11.2020, 14:05)
Liz Thieme:   Hamburg hat fĂŒr GeflĂŒgel eine Stallpflicht verabschiedet, die ab morgen in Kraft tritt. Dies mĂŒsste theoretisch auch fĂŒr die zoologischen Einrichtungen im Hamburger Stadtgebiet gelten.
(12.11.2020, 13:32)
Sophie Bruegmann:   Ein Fall war im Allwetterzoo MĂŒnster...

https://www.allwetterzoo.de/de/zoo/news/neues-aus-dem-zoo/news_200918-vogelgrippe/
(07.11.2020, 20:58)
cajun:   Das Thema gerĂ€t unter Corona, und ASP ganz aus dem Blick: In den Niederlanden ist die Vogelgrippe erneut aufgeflammt. Mit den ĂŒblichen Auswirkungen fĂŒr Zoos und GeflĂŒgelhalter. In Deutschland habe ich auch schon von FĂ€llen gelesen, weiß aber nicht mehr wo.
Auch hier gibt es anscheinend keine Impfung und betroffene Betriebe reagieren nach wie vor mit Massentötung. Einfach unvorstellbar...

Quelle ist hier die Zoopresseschau:
biojournaal.nl ? 29. Okt. 2020
Vogelgriep vastgesteld bij pluimveebedrijf in Altforst
Vogelgrippe in einer GeflĂŒgelfarm in Altforst festgestellt
In Altforst (Gemeinde West Maas en Waal) wurde bei einem Unternehmen mit MastkĂŒken-Elterntieren die Vogelgrippe (H5) diagnostiziert. Es ist eine hoch pathogene Variante der Vogelgrippe. Alle derzeitigen landesweiten Maßnahmen, wie die Verpflichtung zur Unterbringung von gewerblich gehaltenem GeflĂŒgel, bleiben in vollem Umfang in Kraft. DarĂŒber hinaus mĂŒssen Zoos, Streichelzoos und Hobbyvogelbesitzer ihr GeflĂŒgel und ihre Wasservögel schĂŒtzen, damit diese Tiere nicht mit wilden Wasservögeln und deren Kot in Kontakt kommen. (Quelle: Rijksoverheid)

hartvannederland.nl ? 29. Okt. 2020
Zeer besmettelijke vogelgriep duikt op in Gelderland, 35.700 dieren worden geruimd
Im Gelderland tritt eine sehr ansteckende Vogelgrippe auf, 35.700 Tiere werden getötet
In einer GeflĂŒgelfarm in der Stadt Altforst im Gelderland (Gemeinde West Maas en Waal) wurde eine hoch ansteckende Variante der Vogelgrippe festgestellt. Landwirtschaftsministerin Carola Schouten berichtet dies dem Unterhaus. Kommerzielle GeflĂŒgelzĂŒchter sind seit letzter Woche gezwungen, ihre HĂŒhner im Stall zu halten. Diese sogenannte Stallpflicht wurde eingefĂŒhrt, nachdem das Virus bei wilden HöckerschwĂ€nen gefunden worden war. DarĂŒber hinaus mĂŒssen Zoos, Streichelzoos und Hobbyvogelbesitzer ihre Tiere schĂŒtzen, damit sie nicht mit Wildvögeln und deren Kot in Kontakt kommen. (Quelle: ANP)
(06.11.2020, 11:23)
Michael Mettler:   Alter Thread, altes Thema, neue AktualitĂ€t: Nach dem Fund einer infizierten Reiherente knapp außerhalb der Region Hannover wurde fĂŒr die ganze Region Stallpflicht fĂŒr GeflĂŒgel verhĂ€ngt - somit auch fĂŒr den Zoo. In einigen Gemeinden nahe dem Fundort wurde sogar Anleinpflicht fĂŒr Hunde und Hausarrest fĂŒr Katzen verordnet, damit diese nicht in Kontakt mit Wildvögeln kommen und die Krankheit weiterverbreiten. GeflĂŒgelausstellungen sind abgesagt, GeflĂŒgel darf auch nicht mehr transportiert werden. Ob in diesem Zusammenhang auch schon mal jemand an eine "Stallpflicht" fĂŒr Feldornithologen gedacht hat? Ist immerhin eine Bevölkerungsgruppe, die sich gerade an den RastplĂ€tzen von Zugvögeln gern aufhĂ€lt, viel durch die Lande reist und dabei an Schuhsohlen und Autoreifen mit grĂ¶ĂŸter Wahrscheinlichkeit Zugvogelkot mit sich fĂŒhrt...!
(18.11.2016, 20:49)
Jennifer Weilguni:   @Shensi-Takin
NatĂŒrlich ist eine GefĂ€hrdung der Gesundheit fĂŒr Menschen durch die unten genannten Krankheiten nicht auszuschliessen, aber wenn man sich das in der Relation anschaut, dann sind die Zahlen doch lĂ€cherlich gering. Es macht eben nur in den Medien (vor allem in der BILD) gute Schlagzeilen. Wenn man bedenkt, wie viele Menschen jĂ€hrlich etwa bei AutounfĂ€llen oder durch das Rauchen umkommen... Aber die Vogelgrippe ist eben noch nicht salonfĂ€hig :-))
(30.03.2007, 07:55)
Shensi-Takin:   Bei den ganzen Unkenrufen sollte man eins nicht vergessen: in mehr oder minderen Maße stellen die genannten Krankheiten durchaus ein gewisses Risiko dar, das es zu beachten gilt-wenn auch dieses Risiko seltenst so hoch ist, wie es von den Medien in Ermangeln anderer News aufgeblasen wird. Was die AviĂ€re Influenza angeht: da gab's mal einen sehr netten Comic-Strip:
http://alles-melzer.de/vogelgrippe.gif
(27.03.2007, 21:01)
Michael Mettler:   Ach, und ich habe noch eine schreckliche Bedrohung vergessen, die sich zum Dauerbrenner entwickelt hat: Zeckenbisse!
(27.03.2007, 20:45)
Michael Mettler:   @Jennifer: Da hast du noch SARS vergessen, das ja ebenfalls vor noch gar nicht langer Zeit DIE Bedrohung fĂŒr die Menschheit schlechthin war.
(27.03.2007, 20:39)
Jennifer Weilguni:   Eben... solche Themen sind immer nur kurz von Dauer.. ob BSE, MKS, Vogelgripp, Klimawandel, Feinstaub.. jedes Jahr hat man vor was anderem Angst. Habt ihr nicht auch letztes jahr in den Zoos beobachten können, wie die Menschenmassen um Vogelvollieren einen großen Bogen machten..? Eine Oma hat fast einen Herzinfarkt bekommen, weil das Enkelchen eine Feder aufgehoben hat.. alles ein bisschen ĂŒbertrieben. NĂ€chstes Jahr droht uns dann wohl wieder Gefahr aus dem All, oder ein böser BĂ€r bedroht wieder die Bevölkerung, oder wir werden alle von den heimgekehrten Luchsen und Wölfen aufgefressen. Ist doch immer wieder was Neues, Hauptsache medientauglich.
(27.03.2007, 19:40)
Michael Mettler:   Und dann wĂ€re da noch das Modethema "Feinstaub"...
(27.03.2007, 18:54)
IP66:   Auch die Furcht hat ihre Moden - derzeit fĂŒrchtet man sich nicht vor der Vogelgrippe, sondern vor dem Klimawandel - immerhin muß man seinetwegen nicht Meerenten wasserfrei aufstallen, wie das im letzten Jahr der Fall war.
(27.03.2007, 17:56)
Anonym:   @MM: Dazu sei hier das Editorial der aktuellen Gefiederten Welt (4/2007) zitiert:

Liebe Leser,
obwohl auch in diesem FrĂŒhjahr in einigen LĂ€ndern Europas, wie z.B. in Ungarn, Russland und England, das gefĂ€hrliche GeflĂŒgelpest-Virus vom Typus H5N1 nachgewiesen werden konnte, ist in den Medien auffallend ruhig und unaufgeregt darĂŒber berichtet worden. Von der Panikmache des letzten Jahres war bisher nichts zu spĂŒren.
Aufregung gab es kurz bei der Meldung aus England: In einem Massenzuchtbetrieb fĂŒr TruthĂ€hne in der englischen Grafschaft Suffolk verendeten rund 2.500 Puten. Daraufhin wurden alle 160.000 Tiere getötet und das Virus konnte auch nachgewiesen werden. Anmerken muss man dazu, dass die Tiere keinen Zugang nach draußen hatten und nur in InnenrĂ€umen gehalten wurden.
Der Kölner „Express“ schrieb dazu: „In der Regel wird ZuchtgeflĂŒgel durch Zugvögel angesteckt.“ Eine Feststellung, die in dieser Form nicht bewiesen ist, wird hier den Lesern als Tatsache verkauft. Hier wird auch nicht mehr nachgefragt, sondern einfach behauptet, was viele andere vorher als „Wahrheit“ so lange hinausposaunt haben, bis es der „NormalbĂŒrger“ als „Wahrheit“ akzeptiert hat. Der „Express“ dann aber weiter: „Jedoch sind die Zugvögel zurzeit nicht unterwegs – es ist keine Vogelzugperiode in SĂŒdengland.“ Jetzt könnte man glauben, der zustĂ€ndige Journalist wĂŒrde ins GrĂŒbeln kommen und vielleicht nachdenken und zu anderen SchlĂŒssen kommen. Die Fortsetzung des Berichts zeigt aber, dass die ganze bisherige Behandlung des Themas tieferem Denken anscheinend keinen Raum mehr gelassen hat. Schlussfolgerung im Artikel des Kölner „Express“ ist: „Vermutet wird deshalb, dass die Krankheit durch einen Wildvogel auf die GeflĂŒgelfarm eingeschleppt wurde.“ Wenn es also kein Zugvogel gewesen sein kann, war es eben ein Wildvogel. So einfach ist das!
Dieses Beispiel zeigt doch ganz deutlich, wie effektiv die „Dauerberieselung“ von Behörden- und Ministerienmitarbeitern, von Industrie- und Institutsvertretern war. Ansteckung von GeflĂŒgelbestĂ€nden – und entsprechend Gefahr fĂŒr den Menschen – erfolgt ausschließlich durch Zugvögel, wenn es die nicht gewesen sind, dann waren es eben die im Land lebenden Wildvögel. Basta! Die Schuldfrage ist geklĂ€rt! Nachfrage nicht mehr nötig!
Einige Tage spĂ€ter konnte man folgende Meldung in der Presse finden: „Britische Vogelgrippe aus Ungarn importiert.“ Was war passiert? Hatte sich ein ungarischer Wildvogel ziehend außerhalb der Zugzeit und abseits aller Vogelrouten nach England verirrt? Oder hatte gar ein ungarischer „Lebensmittelterrorist“ absichtlich einen infizierten ungarischen Wildvogel in den englischen GeflĂŒgelmastbetrieb eingeschleust, um der ungarischen GeflĂŒgelindustrie einen Vorteil zu verschaffen? Denkste, nichts dergleichen. Kein Wildvogel, kein Zugvogel, kein Terrorist. Es war verseuchtes ungarisches GeflĂŒgelfleisch, das fĂŒr die FĂŒtterung der englischen Puten verwendet wurde. dpa meldete: „Der Ausbruch der Vogelgrippe in einem britischen GeflĂŒgelmastbetrieb ist nach Überzeugung der Behörden auf den Import von verseuchtem Truthahnfleisch aus Ungarn zurĂŒckzufĂŒhren. DarĂŒber informierte der wissenschaftliche Chefberater der Regierung, Sir David King, am Freitag den Krisenstab des Kabinetts. Der in England nachgewiesene Unterstamm des Virus H5N1 sei identisch mit dem Ende Januar in Ungarn aufgetauchten.“
Sie haben die Meldung nicht gelesen? Kein Wunder, es war eine Kurzmeldung, nur wenige Zeilen, die meisten Zeitungsleser werden sie ĂŒbersehen haben. In Radio und Fernsehen war davon ĂŒberhaupt nichts zu hören oder zu sehen.
Doch hĂ€tte hier nicht ein Aufschrei durch alle Medien gehen mĂŒssen? Verseuchtes GeflĂŒgelfleisch wird weiterverfĂŒttert an anderes GeflĂŒgel und kommt so verdeckt auf den Tisch der Verbraucher, die es dann verzehren! Wo sind sie denn alle, unsere investigativen Journalisten von Stern tv, Frontal 21 usw.? Keiner stellt Fragen dazu, keiner nimmt Herrn Seehofer ins Kreuzverhör, keiner legt die Thesen des Friedrich-Löffler-Instituts auf die Waagschale.
Wir alle nehmen es weiter hin, dass unsere Lebensmittel auf diese Art und Weise produziert werden. Wir haben Rinderpest, Schweinepest und GeflĂŒgelpest, alle dank dem Wahn, der da heißt „billig, billig, billig.“ Wir brauchen uns dann ĂŒber Krankheiten und TodesfĂ€lle nicht zu wundern. Wir sollten sie aber nicht Unbeteiligten zuschreiben, wie z.B. Wildvögeln. Die Ursache ist der Mensch!

Dietmar Schmidt
(27.03.2007, 16:33)
Michael Mettler:   Was ist denn eigentlich in diesem Jahr aus dem Thema "Vogelgrippe" geworden? Laut dem Medien-Schreckensszenario des letzten Jahres mĂŒssten doch inzwischen ungezĂ€hlte Leichen von Vögeln, Katzen und Mardern die Landschaft pflastern und sich unsere Bevölkerung drastisch reduziert haben :-) KĂŒrzlich las ich eine Pressemeldung, dass sich irgendwo in unserem Lande (tut mir Leid, ich habs nicht so mit der Feldornithologie) massenhaft durchziehende ZwergschwĂ€ne niedergelassen hatten und ein großes Naturschauspiel boten. Im letzten Jahr hĂ€tte man die selben Vögel wohl nicht gefeiert, sondern am liebsten als "fliegende Ratten" vergast, oder?

Hatte die Zugzeit diesmal noch Konsequenzen fĂŒr Zoovögel?
(27.03.2007, 15:07)
Andreas Hartung:   Zitat aus der GW 8/2006 (Quelle Zoopresseschau):
Vogelpark geschlossen
Mittlerweile musste der erste ganze Park dran glauben: Der Vogelpark Kahl am Main wurde geschlossen, nach Besucherschwund und Aufstallpflicht war er vom TrĂ€gerverein nicht mehr zu halten. Immerhin gab es dort Pinguine, Waldrappen, Sattelstörche, Hyazintharas und 100 weitere Arten zu sehen, es war also kein Mini-Park. Auch aus anderen Vogelparks kommen wenig ermutigende FrĂŒhjahrszahlen, und das heiße Sommerwetter ist nun auch nicht gerade förderlich. Darunter leiden auch ganz andere Zoos.
(05.09.2006, 13:05)
Karsten Vick:   Mich Ă€rgert besonders, dass uns die Politiker immer noch eine Ausbreitung des Vogelgrippe mit den Zugvögeln weismachen wollen. In einem Nachbardorf von uns gibt es einen GeflĂŒgelbetrieb, der eine große GĂ€nseherde den ganzen Winter mit Sondergenehmigung draußen hielt. RegelmĂ€ĂŸig mussten die GĂ€nse vom Tierarzt untersucht werden und wenn sie das Virus festgestellt hĂ€tten, dann hĂ€tten sie den ganzen Bestand gekeult. Das Virus WURDE aber NICHT festgestellt, obwohl in der Zeit bestimmt Tausende WildgĂ€nse und Kraniche drĂŒberflogen, obwohl zwischenzeitlich bis zu 9 Bussarde sich dort aufhielten, obwohl ein ca. 4000 Tiere starker GĂ€nseschwarm den ganzen Winter in der Umgebung verbrachte. Statt dessen bricht die GeflĂŒgelpest in einem Betrieb mitten in Sachsen aus, weit von allen Zugstraßen und großen GewĂ€ssern (th.oma.s möge mich berichtigen, wenn ich was falsches sage), und zwar zum einzigen Mal mit der ganzen Ausbreitung und Sterblichkeit wie im Lehrbuch. Da ging wohl auch was nicht mit rechten Dingen zu...

Und jetzt stellen sich studierte TierĂ€rzte vors Mikrofon und sagen, sie wissen ja das die Aufstallung fĂŒr die Tiere nicht gut ist und es tut ihnen auch um die HĂŒhner leid, aber lt. Paragraf sowieso und Vorschrift nullachtfuffzehn KÖNNEN sie gar nicht anders handeln. Da geht dir doch der Hut hoch.
(16.08.2006, 12:27)
Werner Weyler:   Dies kann doch eigentlich nicht mehr war sein. Wie soll es in Zukunft sein, wenn zwei mal Im Jahr die Zugvögel unterwegs sind. Wieviele gefiederten Haustiere wurden einfach " vorsorglich " bereits getötet. Ich erinnere mich an schreckliche Bilder in den Nachrichten, wo HausgeflĂŒgel ( teilweise noch lebend ) in riesigen Gruben verscharrt wurde. Sollte dies die einzige Möglichkeit sein mit Seuchen und Krankheiten umzugehen ?

Hier wurden, nach Ausbruch der Schweinepest ( die ja fĂŒr den Menschen nicht gefĂ€hrlich ist ) riesen BestĂ€nde gekeult. In der ehemaligen DDR wurde damit anders umgegangen. Die Tiere wurden geimpft und spĂ€ter haben wir sie gegessen.

In diesem Zusammenhang muß ich immer wieder an die Sache mit einem Tamarau denken. Aus SeuchenschutzgrĂŒnden wurde ein so seltenes Tier getötet, bevor das Schiff in einen amerikanischen Hafen einlaufen durfte.

Wie weise sind doch die Entscheidungen der Politiker. Töten wir doch einfach alles und wir haben keine Probleme mehr mit Krankheiten und Seuchen. Bleibt letztendlich nur zu hoffen, dass diese Verfahrensweise nicht irgendwann auf den Menschen ĂŒbertragen wird.
(16.08.2006, 11:12)
Karsten Vick:   Die Stallpflicht gilt erstmal nicht flĂ€chendeckend, sondern nur in besonders gefĂ€hrdeten Gebieten, d. h. wo sich besonders viele Zugvögel sammeln. Soweit ich weiß, ist noch kein Zoo davon betroffen. Das geht erst wieder im September los, wenn sich eine VerschĂ€rfung der Lage ergibt. Ich denke, wir können davon ausgehen, dass pĂŒnktlich zum vorher beschlossenen Starttermin der erste tote Schwan in Italien oder so gefunden wird. So ging das voriges Jahr auch los.

Ja und dann werden auch die Zoos ihre Wasservögel wieder einsperren mĂŒssen. Oder es tut sich was in Sachen Impfung. FĂŒr KleingeflĂŒgelhalter ist immerhin die Volierenhaltung erlaubt, da kann ich meinen Entenauslauf mit einem Fischernetz ĂŒberspannen.

Und dann hoffen wir mal, dass dieser ganze Irrsinn irgendwann ein Ende hat.
(16.08.2006, 10:40)
cajun:   Lief gerade im Morgenmagazin. Meck. Pom. erlĂ€ĂŸt die Stallpflicht dieses Jahr schon ab 1.September. Wie kommen die dortigen Zoos damit klar?
(16.08.2006, 07:47)
th.oma.s:   @michael mettler: nö wohl auf dem ehemaligen seelöwenteich gegenĂŒber den elefanten
(15.08.2006, 22:25)
Michael Mettler:   Ich bin SEHR gespannt auf die 2006er Jahresberichte der Zoos. Es sieht ja nach erheblichen Verlusten durch die Stallpflicht und die Impfaktionen in den Zoos aus.

Stimmt es, dass der Dresdener Trauerschwan in einer Voliere gestorben ist?
(15.08.2006, 21:45)
th.oma.s:   in dresden keine h5n1 -positiven tiere im bestand, der vogelbestand soll geimpft werden
(15.08.2006, 20:03)
th.oma.s:   in dresden ist man heute vorsichtig optimistisch und meint, man könne in drei wochen wieder abstriche vom aufstallgebot machen...die reiherente war negativ
(08.08.2006, 22:17)
Michael Mettler:   Haben denn erste Zoos schon damit begonnen, bessere Vogelquartiere fĂŒr mögliche nachfolgende QuarantĂ€nezeiten einzurichten, oder hoffen alle, dass der Kelch an ihnen vorĂŒbergeht bzw. man notfalls wieder mit Provisorien auskommt? (Ich denke da an die Partyzelte in Köln!) Angesichts der MutationsfĂ€higkeit von Grippeviren dĂŒrfte die Impfung ja wohl nicht lange aktuell bleiben. Und da selbst die Impfaktionen anscheinend mehr tote Zoovögel gekostet haben als die Grippe selbst, dĂŒrfte sowas wohl nicht beliebig oft wiederholbar sein. Konsequenz wĂ€re doch dann, die Haltung von Wiesen- und TeichgeflĂŒgel so weit runter zu fahren, dass man die verbliebenen Tiere problemlos in QuarantĂ€ne unterbringen kann.
(06.08.2006, 21:45)
th.oma.s:   @karsten vick: der jungvogel von diesem jahr...(quelle: ohr am heizungsrohr)
@IP 66 die schwĂ€ne waren auf dem teich gegenĂŒber den elefanten, die reiherente, im ĂŒbrigen bisher nicht mit positivem testergebnis soll eine handaufzucht von diesem jahr sein...
(06.08.2006, 19:45)
IP66:   Die Verluste im kölner Entenbestand waren massiv. Man hat hier deutlich lĂ€nger und deutlich wasserloser eingesperrt als anderenorts. Überraschenderweise haben bei den Tauchenten die Kolbenenten das Einsperren am besten ĂŒberstanden, auch wenn sie furchtbar aussahen. Wenn ich richtig informiert bin, hat dagegen keine Eiderente und auch nur eine der Affenenten ĂŒberlebt, auch ein Trompeterschwan - ein recht junges Tier in guter Kondition - ist verschwunden. Wenn ich mich richtig erinnere, schwammen die TrauerschwĂ€ne in Dresden auf dem straßenseitigen Weiher in der NĂ€he des Einganges. Das Paar war territorial, so daß sich der ĂŒbrige, meist einheimische Entenbestand an der Besucherseite des Teiches drĂ€ngelte. Das Reiherenten dabei waren, ist recht wahrscheinlich. AuffĂ€llig ist, daß der Grippefall zu einem Zeitpunkt auftritt, in dem die Stockenten nach dem BrĂŒten wieder in die Zoos zurĂŒckkehren und beginnen, die typischen großen WinterschwĂ€rme zu bilden.
(06.08.2006, 17:45)
Karsten Vick:   LĂ€sst sich rauskriegen, welcher Trauerschwan in Dresden TrĂ€ger des Virus war? Nach meinen gesammelten Jahresberichten lebt(e) ein Weibchen seit mind. 1992 dort, erst 2003 kam ein Paar dazu. Meine Theorie zu der ganzen Geschichte ist ja immer noch, dass in der ganzen Zeit kaum ein Wildvogel wirklich an der Vogelgrippe gestorben ist, dass das Virus (schon lĂ€ngere Zeit?) großflĂ€chig in unseren WasservogelbestĂ€nden verbreitet ist, ohne den Vögeln Schaden zu tun und dass die ganzen toten SchwĂ€ne und sonstigen Vögel in Wirklichkeit verhungert sind oder an AltersschwĂ€che gestorben. Immerhin ist das Thema nicht mehr fĂŒr Seite 1 gut, aber ein paar kleine Spitzen wie das "gefĂ€hrliche" H5N1Virus und der "fast menschenleere" Zoo mĂŒssen immer noch in die Berichterstattung rein.
(05.08.2006, 14:50)
th.oma.s:   @michael mettler: bisher zurĂŒckhaltend,
man scheint begriffen zu haben, was auf dem spiel steht....
(04.08.2006, 20:18)
Michael Mettler:   Bin gespannt, wie die Medien in Dresden mit dem Fall "Vogelgrippe im Zoo" umgehen. Auf die Besucherzahlen dĂŒrfte der Vorfall doch wohl großen Einfluss nehmen.
(04.08.2006, 18:38)
Torben:   Hinzu kommen sicher auch noch stressbedingte Verluste wĂ€hrend der monatelangen fĂŒr die Tiere ungewohnten beengten Haltung. Und natĂŒrlich die ganzen Verluste wegen dem ausbleibenden BrutgeschĂ€ft der Vögel...
(04.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   ErgĂ€nzend zu meinem letzten Eintrag wĂ€re noch zu bemerken, dass laut Äußerungen von Kölner Zoomitarbeitern in der TV-Soap auch noch einige Verluste wĂ€hrend der Impfaktion zu verzeichnen waren, z.B. ein Graukranich und mindestens ein Flamingo. Wie sieht denn die Bilanz in anderen Zoos aus?
(04.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Zu diesem Thema bzw. der daraus resultierenden Stallpflicht eine Äußerung aus dem 2005er Jahresbericht des Kölner Zoos:

"Etliche Arten, vor allem unter den Meeres- und Tauchenten, ĂŒbelebten die Zwangseinquartierung allerdings nicht."

Wohlgemerkt ARTEN, nicht bloß Individuen!
(22.04.2006, 00:00)
Vogelfrei:   Alle Theorie zur Vogelgrippe sind falsch!
Der Mensch hat die Vögel angesteckt! Das menschliche Grippevirus mutiert in den Vögeln zu H5N1
(16.03.2006, 00:00)
Giraffenmichel:   Diese E-Mail hab ich gerade bekommen:
(darauf wollte ich auch anspielen mit meiner letzten Meldung)

Vogelgrippe oder Pharma-Marketing?
Wer sind die Gewinner?

Liebe Newsletter-Nutzer des Blauen Planeten!

Schon zu Beginn des letzten Jahres wunderten wir uns, dass im
deutschen Fernsehen zum wiederholten Male ĂŒber angeblich gefĂ€hrliche
Vogelgrippe-Viren in Asien und auch ĂŒber einige TodesfĂ€lle aus dem
Umfeld der Tierhalter berichtet wurde. Schon damals prophezeiten uns
"Wissenschafter" mit erhobenem Zeigefinger eine Pandemie.

(Unter Pandemie (griechisch ???????? - alles Volk betreffend) versteht
man den lĂ€nderĂŒbergreifenden oder sogar weltweiten Ausbruch einer Krankheit.)

Seltsam, an der "normalen" Grippe sterben laut Robert-Koch-Institut
allein in Deutschland jÀhrlich 8000 - 10000 Menschen - von den Medien
eher unbeachtet . Aber kaum werden im Fernsehen Bilder zweier angeblich in Asien am Vogelgrippe-Virus verstorbener Menschen prÀsentiert, erzittert die Welt vor einer globalen Seuche. Noch
seltsamer aber ist, dass alle diese "Opfer" der Vogelgrippe in Asien
und der TĂŒrkei sofort nachdem die Diagnose feststand, eingeĂ€schert
wurden. Ein nachtrĂ€gliches ÜberprĂŒfen der tatsĂ€chlichen Todesursache ist also fĂŒr unabhĂ€ngige Institute nicht mehr möglich.

Begleitet von erheblichem Medienrummel erreichte die Vogelgrippe schließlich Deutschland: auf RĂŒgen fand man infizierte HöckerschwĂ€ne.
Seltsam, denn die HöckerschwÀne haben als standorttreue Tiere dort
ĂŒberwintert. Der Vogelflug hatte noch nicht eingesetzt und nicht ein
einziger tatsÀchlicher Zugvogel wurde tot gefunden. Wie kam das "Virus"
also nach RĂŒgen? Und vor allem: nachdem einige hundert tote Vögel
als angeblich infiziert bestÀtigt wurden, gab es keine weiteren toten
infizierten Vögel mehr. Direkt auf der Nachbarinsel Riems hingegen befasst man sich sehr intensiv mit Impfstoffen fĂŒr Tierseuchen. Wurden hier etwa Enten und SchwĂ€ne "versehentlich" von Labormitarbeitern gefĂŒttert?

"Verbraucherschutz"(!?)-Minister Seehofer weiß schon jetzt: " Diese
Seuche wird uns hier in Europa noch viele Jahre begleiten".
Woher nimmt dieser Minister sein Wissen? Weiß er mehr als wir, oder ist er hellsichtig?

US-PrÀsident George Bush machte im November 2005 die Vogelgrippe zur
Chefsache und kĂŒndigte an, fĂŒr 7,1 Milliarden (!) US-$ das
Grippemittel Tamiflu zu kaufen.
Seltsam: der amerikanische Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ist MehrheitsaktionÀr und ehemaliger Vorstands-Vorsitzender der
amerikanischen Firma Gilead Science, welche die Rechte an Tamiflu hÀlt!
Mittlerweile warten weltweit ĂŒber 180 Pharmaunternehmen darauf, Tamiflu
in Lizenz herstellen zu dĂŒrfen. Tamiflu - ein bekanntermaßen fast unwirksames Grippemittel mit erheblichen, zum Teil todbringenden Nebenwirkungen (allein in Japan 12 TodesfĂ€lle und 32 FĂ€lle von
Halluzinationen, Verwirrtheit und Delirium! - Arznei-Telegramm
11/05).

Nachdem man uns mit der Vogelgrippe-Hysterie so richtig in Angst und Schrecken versetzt hat, plant die von Bush kontrollierte WHO
gemeinsam mit deutschen Ministerien Zwangsimpfungen bei der
Bevölkerung (so Johannes Löwer, Chef des staatlichen
Paul-Ehrlicher-Institutes am, 18.10.2005 in einer Ärztezeitung).
Die Bundesregierung hat bereits fĂŒr 2,2 Millionen ? Tamiflu eingekauft
und unterstĂŒtzt die Pharma-Mafia zur weiteren Entwicklung des Impfstoffes
mit 20 Millionen ?.
Ein AufhĂ€nger fĂŒr die Zwangs-Impf-Aktion könnte durchaus die
Fußball-WM sein.

Wir werden vergiftet und Bush und Rumsfeld zÀhlen die Dollarnoten aus
Ihrem lukrativen Nebenerwerb; die Pharma-Konzerne reiben sich die
HĂ€nde ĂŒber zusĂ€tzliche Milliardengewinne.


Noch einen weiteren Vorteil hat die Vogelgrippe: die millionenschweren
HĂŒhnerbarone in der EU reiben sich ebenfalls die HĂ€nde: das ab 2007
geplante Verbot der KĂ€fighaltung wird aufgehoben. Die Tiere dĂŒrfen
weiter gequÀlt werden. Die Freilandhaltung wird wohl generell verboten
werden.


Im Mittelalter drohten die MĂ€chtigen mit dem Fegefeuer - dem man nur
durch den Kauf von Ablassbriefen entgehen konnte.

Heute droht man uns mit einer Pandemie - und bietet uns Tamiflu an.



Klein-Klein-Verlag
Agenda-Leben

Bitte diese Informationen möglichst vielen Menschen zugÀnglich machen!
Ihre Heike und Ulli Atts
(09.03.2006, 00:00)
Giraffenmichel:   Ist es nicht seltsam das ausgerechnet HöckerschwĂ€ne auf RĂŒgen die ersten Opfer der Vogelgrippe waren... TĂ€usch ich mit oder sind die standorttreu und sollten eigentlich erst als letzte eine Seuche von Zugvögeln kriegen... und waren da ĂŒberhaupt schon Zugvögel unterwegs?
(09.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Wahrscheinlich schlĂ€gt sich die Massenhysterie noch in einem RĂŒckgang der Verkaufszahlen von Toastbrot nieder. EntenfĂŒttern im Park ist ja jetzt mega-out...
(08.03.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Nein, ich bin kein Hellseher, ich hatte diese Meldung tatsĂ€chlich schon im Radio gehört.
In Sachen Hysterie kann ich euch noch mitteilen, dass mich am Montag beim Blutspenden die Ärztin gefragt hat, ob ich denn auch was mit "Toten Vögeln" zu tun gehabt hĂ€tte. Ich weiß bloß nicht, ob sie jeden gefragt haben oder bloß mich, weil ich meinen Feuerwehr-Pullover anhatte.
Am Sonntag war der Katastrophenschutztrupp der StĂŒtzpunktfeuerwehr bei uns, um einen von Kindern gefundenen toten Spatz fachgerecht zu entsorgen. Leute, sind die noch ganz dicht!? Mich wĂŒrd echt interessieren, was das kostet.
(08.03.2006, 00:00)
Hannes:   Ich hab die Gschichte mit meinem Hahn (der jetzt doch verstorben ist aber keine Panik im MĂŒnsterland den andren gehts bestens) und das gab ne Panik mit mehreren ausrufen ich mĂŒsste doch sofort zum VeterinĂ€ramt und ob ich denn frische kleidung angezogen hĂ€tte seit ich das letzte mal am HĂŒhnerstall gewesen bin. Auch die art wie einen die leute ansehen also jetzt weiß ich wie sich Ausetzige fĂŒhlen.
(06.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Du solltest Hellseher werden - was du vorgestern prophezeit hast, ist tatsĂ€chlich inzwischen passiert: Eine tote (Wild-)Gans ist in Niedersachsen vom Himmel gefallen, es gab sogar einen Augenzeugen des "Einschlages" auf einen Acker. Pikant
(06.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Habe mich heute mit einem Bekannten unterhalten, der als Tierarzt speziell mit Tierseuchen zu tun hat. Wir hatten das Thema aber nur kurz, da er - verstĂ€ndlicherweise - nicht auch noch in seiner Freizeit ĂŒber Vogelgrippe reden möchte. Nur soviel: Laut seiner Aussage wurden tatsĂ€chlich bereits im vergangenen Jahr regelmĂ€ĂŸig Stichproben bei toten Wildvögeln gemacht, damals noch ohne "gefĂ€hrlichen" Befund. Und seiner Aussage nach galt SĂŒdostasien auch schon vor der Vogelgrippe als grĂ¶ĂŸtmöglicher potenzieller Seuchenherd der Welt, weil nirgendwo sonst Mensch und Nutztier so engen Kontakt in solchen Massen haben sollen wie dort.
(04.03.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Als nĂ€chstes fĂ€llt bei euch in Niedersachsen eine tote Gans vom Himmel.
Bei uns in den Nachrichten hieß es, dass es dort im Umkreis keine großen GeflĂŒgelzuchtbetriebe, sondern nur etliche KleinbestĂ€nde gibt, die naja was solls wahrscheinlich erstmal getötet werden. Falls DAS passiert, ist es wirklich an der Zeit, "Halt!" zu schreien.
(04.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   In der NEUEN PRESSE (Hannover) Ă€ußert heute ein Marderexperte seine Bedenken, dass Steinmarder durch das Erbeuten von GeflĂŒgel und vor allem durch das Einlagern ihrer Beute an schwer zugĂ€nglichen Orten in nicht zu unterschĂ€tzendem Maß zur Verbreitung des Virus beitragen können. Mal sehen, was als NĂ€chstes kommt....
(04.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nur mal aus Interesse, weil das vor meiner Zeit war: Gab es frĂŒher genausoviel Medieninteresse, als die Papageienkrankheit noch ein Thema war? Ich selbst kenne ja nur noch die Zeit, seit der Papageienvögel nur unter strengen Auflagen importiert werden dĂŒrfen.
(03.03.2006, 00:00)
Hannes:   Nicht das ich mich jetzt verlesen hab und hier blödsinn im Forum erzĂ€hle. Ich prĂŒf das mal nach.
(02.03.2006, 00:00)
Hannes:   Emsdettener volkszeitung.Stand heute morgen drin:
(02.03.2006, 00:00)
Klaus SchĂŒling:   @Hannes:
Ganz wichtig: Woher hast Du diese Information?
(02.03.2006, 00:00)
Hannes:   In NRW dĂŒrfen Zoovögel nun geimpft werden obwohl die Wirkung des Mittelsbislang nur an HausgeflĂŒgel getestet wurde.
(02.03.2006, 00:00)
Masta:   Ach, das ist nur Panikmache der Medien. Als wĂŒrde es die Vogelgrippe erst geben als ein paar Menschen in Asien dran gestorben sind, und untersucht worden, und zack ist die "Vogelgrippe" der Bu-Mann, aber davor hat es keinen interessiert, und ich wette die "Vogelgrippe" gibts schon seit JAHREN, doch erst jetzt wird so ein Heck-Meck drauss gemacht. Das verhĂ€lt sich garantiert genauso wie mit BSE und MKS..wenn es die Medien nicht mehr zeigen..vergisst man es und es wieder alles okay..also ich esse genauso noch geflĂŒgel wie sonst auch immer..das ist alles panik mache
(02.03.2006, 00:00)
krĂŒmmel:   20 bis 25 % der heimischen Aasfresser (Möwen, Rabenvögel, etc) tragen angeblich den Ornithose-Erreger in sich - und die ist wirklich fĂŒr den Menschen gefĂ€hrlich.
Warum also diese Hysterie?

(02.03.2006, 00:00)
Karsten Vick:   @Michael: Hast du ne Ahnung! Die Frage, wie man jetzt ohne Gefahr fĂŒr Leib und Leben Vogelkacke vom Auto kriegt, wurde hier allen Ernstes bei einem Radioforum gestellt.
(02.03.2006, 00:00)
Klaus SchĂŒling:   In den Niederlande, Belgien und Frankreich ist - wie ich soeben gelernt habe - die ĂŒberwiegende Zahl der Vögel in Zoos und Tierparks gegen die Vogelgrippe geimpft.
Man scheint damit gute Erfahrungen gemacht zu haben (zur Erinnerung: 2003 gab es eine Epidemie mit dem Vogelgrippe Virus H7N7 in den Niederlanden und Belgien; damals starb in Holland ein Tierarzt) und hat nun wenig VerstĂ€ndnis fĂŒr das deutsche Impfverbot.
Darum hier die Frage:
Warum impfen wir nicht auch?
Gibt es vielleicht doch schon geimpfte BestÀnde auch in deutschen Tierparks?

(02.03.2006, 00:00)
Hannes:   Jetzt mal im ernst ich habe im moment 6 HĂŒhner und plötzlich wird einer meiner HĂ€hne krank und steht kurz vorm verecken und ich war kurz davor das veterinĂ€ramt anzurufen(obwohl jedes jahr mindestens ein huhn stirbt aus diversen grĂŒnden, schwund ist immer)und zack ist er wieder auf den beinen und sieht besser aus denn je.
kein plan was war aber da sieht man mal was man durch die medien fĂŒr ne panik mitbekommt.
(01.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Zu der Katze wurden ja gleich wieder "Experten" zitiert, man solle seine Katzen nicht mehr aus dem Haus lassen und direkten Kontakt mit ihnen vermeiden. Passt gut zusammen, gell?

Wundert mich nur, dass noch kein Experte davor gewarnt hat, das Auto zu waschen - könnte ja Vogelkacke drauf sein... Und Gartenarbeit ist in diesem Jahr geradezu Selbstmord! (Wenn ich jetzt nicht aufhöre, wird das hier ein Satirethread.)
(01.03.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Mein Reden! Schon im Herbst hĂ€tten sie aus den WildgansschwĂ€rmen Stichproben schießen und untersuchen sollen. Statt dessen wird die Jagd auf WildgĂ€nse verboten, weil die JĂ€ger angeblich nicht fĂŒr den Umgang mit dem Virus geschult sind. Was man von den Politikern aber auch nicht sagen kann.
Was nun die Katze betrifft, so war bis heute morgen nur klar, dass sie den Virus trÀgt, aber nicht, ob sie daran gestorben ist.
Und was den Vogelpark Marlow betrifft, so hört man da nicht viel drĂŒber. StallkapazitĂ€t mĂŒssten sie nach meiner Meinung ausreichend haben. Ich glaube der Park ist sogar noch geöffnet (im Winter mit Kasse des Vertrauens).
(01.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   WĂ€re es nicht langsam mal an der Zeit, LEBENDE Vögel (auch HausgeflĂŒgel!) quer durch Europa auf das Virus zu untersuchen? Das weit verstreute Auftreten legt doch den Schluss nahe, dass der Erreger nicht wandert bzw. immer weiter vordringt, wie es uns in den Medien stĂ€ndig erzĂ€hlt wird, sondern lĂ€ngst da ist - wer weiß, wie lange schon, und vielleicht haben bereits etliche Vögel Antikörper entwickelt...
(01.03.2006, 00:00)
Masta:   Auf RĂŒgen ist nun auch nachweislich eine Hauskatze an dem Erreger gestorben...
(28.02.2006, 00:00)
Hannes:   Es gibt fĂŒr fast alle Arten dort Feste innenhĂ€user welche meist nicht sehr groß sind.
Die hÀuser sind jedoch nicht beheizt.
(28.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Hannes: Wie hat denn Metelen z.B. Sattelstörche ohne Winterquartier ĂŒber den Winter gebracht? Die habe ich da definitiv mal gesehen!
(28.02.2006, 00:00)
Hannes:   und metelen dort gab es auch nie Winterquatiere.Tiere sind dort ja noch oderß
(28.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Weiß jemand, wie es um den Vogelaprk Niendorf/Timmerndorfer Strand bestellt ist? Eine der nachweislich infizierten Enten wurde ja im Timmerdorfer Kurpark gefunden. Und ich kann mir nur schlecht vorstellen, wie der Vogelpark sein ganzes WassergeflĂŒgel unter Dach bringen will - die ohnehin wenigen ÜberwinterungshĂ€user dĂŒrften jahreszeitlich bedingt voll mit Störchen, Kranichen usw. sein.

Und wie sieht es mit dem Vogelpark Marlow aus? (Den habe ich noch nie besucht.)
(27.02.2006, 00:00)
Wilhelma Pressemeldung:   Auswirkungen der Vogelgrippe auf die Wilhelma

Da der gefĂ€hrliche Erreger der Vogelgrippe nun auch in Baden-WĂŒrttemberg nachgewiesen wurde, mussten auch in der Wilhelma Maßnahmen ergriffen werden. Vorsorglich wurden alle gefĂ€hrdeten Vögel in festen StĂ€llen untergebracht, um so eine Ansteckung durch freifliegendes WassergeflĂŒgel zu verhindern. So wurden alle 61 Flamingos, die Kraniche, die Kormorane und alle anderen Vogelarten eingefangen und sicher untergebracht.
Auch werden alle Volieren mit Folie abgedeckt, damit kein Vogelkot von außen eindringen kann. ZusĂ€tzlich werden sie noch mit einem feinmaschigen Netz umgeben und sie so sicher gegen einfliegende Kleinvögel zu machen. Alle diese Maßnahmen geschahen einvernehmlich mit dem fĂŒr die Wilhelma zustĂ€ndigen stĂ€dtischen VeterinĂ€ramt.
FĂŒr unsere Besucher ist es jetzt leider so, dass ein Teil unserer Vögel nicht oder nur eingeschrĂ€nkt zu sehen sind. Aber so ist sichergestellt, dass jegliche Ansteckungsgefahr unserer Vögel ausgeschaltet ist und die wertvollen Tiere am Leben bleiben.

(27.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Ich halte zwar auch nichts von der grassierenden Hysterie und bin auch kein VeterinĂ€r oder sonstiger Mediziner, aber eine der berĂŒhmtesten Seuchen ĂŒberhaupt ist seinerzeit "ĂŒbergesprungen", nĂ€mlich die Pest. Meines Wissens ursprĂŒnglich eine
(23.02.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Geht’s euch auch so wie mir, habt ihr die Hysterie rund um die Vogelgrippe auch so satt wie ich? Wenn nicht, dann wartet mal ab, bis sie in eurem Bundesland ausbricht oder besser gesagt, FESTGESTELLT wird. Das ist ein großer Unterschied, den aber derzeit bei uns kein Mensch zu kennen scheint.
Zeitungsleser wissen, dass die „tödlichste Tierseuche der Nachkriegszeit“ einige Tage vor dem 13. Februar mit einem baltischen Singschwan nach RĂŒgen kam und begann, sich auszubreiten. Nachdem man die toten SchwĂ€ne zuerst wie jedes Jahr liegen ließ, kam dann einer auf die Idee, sie einzusammeln und zu untersuchen. Oh Schreck, sie sind verseucht. Die Feuerwehr wird losgeschickt, um alle gammligen Kadaver vom schmelzenden Eis zu holen. Bundes- und Landesregierung sowie die jeweilige Opposition werden aktiv, einer zeigt mit dem Finger auf den anderen und alle verfallen in hysterischen Aktionismus. Am 19. Februar springt das Virus trotz allem auf dem RĂŒcken einer Silbermöwe und eines Bussards aufs Festland und fĂ€llt ĂŒber Deutschland her. Warum sind die dummen Vögel auch nicht durch die Seuchenwannen am RĂŒgendamm gegangen? Oder hat die rote LandrĂ€tin etwa zu lange mit dem Aufbau der Seuchenwannen getrödelt? Die ist zu diesem Zeitpunkt schon ganz schön genervt, obwohl sie vorher in bewundernswerter Weise den Ball flach gehalten hat, nutzt jetzt die Chance (Übergreifen auf andere Landkreise) und löst Katastrophenalarm aus. Seitdem tobt sich die Bundeswehr mit ABC-AusrĂŒstung und Tornados auf RĂŒgen aus. Die Bildzeitung hat fĂŒr Schlagzeilen ĂŒber Vogelgrippe die Kennfarbe Gelb-Schwarz erwĂ€hlt und bedauert Ă€ußerst scheinheilig die Stornierung von Urlaubsreisen nach RĂŒgen. Die Beteiligung einer PDS-„FunktionĂ€rin“ ist geradezu das SahnehĂ€ubchen auf diesem schönen Skandal.
In Wirklichkeit ist das ĂŒberhaupt nicht zum Lachen; das ist richtige Volksverdummung.
Was ist nun wirklich los? Meine Meinung ist folgende: Der Nachweis des Virus in Standvögeln und WintergĂ€sten wirft zwei Theorien ĂŒber den Haufen. Denn erstens kommt und geht das Virus nicht mit den Zugvögeln, sondern ist schon seit dem Herbst dauerhaft in Wildvögeln in Deutschland vorhanden. Und zweitens ist das Virus, zumindest unter unseren Winter-Bedingungen bei weitem nicht so ansteckend und tödlich, wie immer erzĂ€hlt wird. Es gab kein Massensterben unter den Wildvögeln, es gab keinen einzigen Krankheitsfall bei HausgeflĂŒgel und zwar auch nicht bei den Betrieben, die mit Sondergenehmigung ihre Tiere den ganzen Herbst draußen hatten.
Jetzt werden wir wohl mit dem Virus leben mĂŒssen. Seine Verbreitung und GefĂ€hrlichkeit muss umfassend erforscht werden, damit hier auf den Bauernhöfen wieder normale ZustĂ€nde einkehren. Stallpflicht ist eine wirksame vorĂŒbergehende Maßnahme, solange man das Gefahrenpotential nicht richtig einschĂ€tzen kann. Aber auf Dauer tut man den HĂŒhnern keinen Gefallen damit. Die Legeleistung sinkt rapide ab, was auch mit dem Wohlbefinden der Tiere zusammenhĂ€ngt und das Risiko, krank zu werden ist fĂŒr die eingesperrten HĂŒhner viel grĂ¶ĂŸer als die Wahrscheinlichkeit, dass ihnen draußen eine Wildgans auf den Kopf bzw. in den Trog kackt.
Und jetzt hab ich mal ne Frage: Wie ist das nun mit der Pandemie? Das hört sich ja alles so wissenschaftlich und schaurig-schön an mit den 150 Millionen Toten, aber – gibt es so was wirklich? Ich bin zwar Zoofreund und Hobbynaturforscher, aber von Viren hab ich nicht viel Ahnung. Hat es das schon mal gegeben, dass ein Erreger eine Artgrenze (hier wĂ€rs ja sogar eine Klassengrenze) ĂŒberspringt, mit so verheerenden Folgen?

(23.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   In der "Neuen Presse" fand ich eine Meldung, dass irgendein Mediziner darĂŒber "entsetzt" war, dass auf RĂŒgen Möwen an Vogelkadavern herumfressen konnten. Und dann wundern sich manche Akademiker darĂŒber, wenn man sie fĂŒr weltfremd hĂ€lt....
(22.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Entweder habe ich da was falsch verstanden oder der Aachener Direktor: Es geht doch nicht darum, dass man die Tiere nicht VONEINANDER unterscheiden kann, sondern dass man nicht unterscheiden kann, ob das selbe Tier Antikörper gebildet hat, weil es erkrankt ist oder weil es geimpft wurde - oder? Oder helfen Mikrochips gegen Viren?
(22.02.2006, 00:00)
Klaus SchĂŒling:   "Was interessiert es mich, wenn in RĂŒgen ein toter Schwan gefunden wird?" beklagte sich ein wĂŒrtenbergischer Biobauer als die Stallpflicht verhĂ€ngt wurde.

Auch in den Zoos gibt es offensichtlich ein Nord-SĂŒd-GefĂ€lle im Umgang mit der Bedrohung durch den aktuellen Virus, wie der anhĂ€ngende Artikel vom Spiegel Online zeigt.
Anlass genug, die Reaktionen und Massnahmen hier zur Diskussion zu stellen:


Deutsche Zoos bangen um ihre Exoten

Von Eva Lodde

Ärzte und Direktoren deutscher Tierparks sind sich uneinig, wie sie gegen die Vogelgrippe vorgehen sollen: Zoos wie Duisburg oder Aachen wĂŒrden ihre Vögel impfen, wenn die Bundesregierung es erlaubt. Andere Tierparks hingegen setzen auf verschĂ€rfte Hygienemaßnahmen.

"Das genetische Material ist einfach zu wertvoll", sagt Manuel Garcia Hartmann, Tierarzt im Duisburger Zoo. "Wir reden hier nicht von ZuchthĂŒhnern, sondern Tieren im Arterhaltungsprogramm." Deswegen hĂ€lt er es auch fĂŒr richtig, die mehr als 400 Vögel im Tierpark gegen die Vogelgrippe zu impfen. Vom Aussterben bedrohte Arten wie HawaiigĂ€nse könnten so vor der tödlichen Krankheit bewahrt werden. "Das ist doch der Grundgedanke eines Zoos", erklĂ€rt Hartmann.

Bereits 2003, als die GeflĂŒgelpest von den Niederlanden nach Nordrhein-Westfalen kam, entschieden der Zoo Duisburg sowie acht andere Tierparks, ihr Gefieder gegen das Virus H7N7 zu schĂŒtzen. Den Einwand, geimpfte Tiere seien von erkrankten nicht zu unterscheiden, kann Wolfram Graf-Rudolph, Direktor des Tierparks Aachen, nicht nachvollziehen: "Bei uns sind die 2003 geimpften Tiere wie Strauß oder Emu mit Mikrochips und Ringen gekennzeichnet." Die EinschrĂ€nkung, seine Tiere nicht an andere Zoos weitergeben zu dĂŒrfen, nimmt er in Kauf.

WĂ€hrend viele andere Direktoren einer Impfung gegen das Virus H5N1 skeptisch gegenĂŒber stehen, hat Graf-Rudolph schon im November dafĂŒr einen Antrag gestellt. Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) hĂ€lt aber bislang an einem Verbot fest. Graf-Rudolph ist dennoch optimistisch: Zurzeit wird im Aachener Tierpark ein Zelt aufgebaut, damit im Falle einer Erlaubnis die 120 Vögel geimpft werden können.

Öffentliche FĂŒtterungen verboten

Seit letzten Freitag gilt fĂŒr die Vögel der deutschen Zoos Stallpflicht. FĂŒr einige Tiere wie Nandus oder Strauße haben Tierparks zum Teil Sondergenehmigungen bekommen: Da es oft keine artgerechte, dauerhafte Unterbringung im geschlossenen Raum gibt, dĂŒrfen die Laufvögel draußen bleiben. GefĂŒttert werden sie allerdings im Stall. Im Zoo Berlin sind heute die WĂ€rter mit Netzen und Booten losgezogen, um die letzten 40 Enten einzusperren. Auf zugefrorenen Seen waren ein paar Tiere ĂŒber das dĂŒnne Eis entkommen. Einige Zoos wie in Schwerin oder MĂŒnster haben öffentliche FĂŒtterungen gestrichen, um keine Wildvögel anzulocken. "Die fressen vor allem im Winter gerne mit", sagt Sandra Silinski, TierĂ€rztin im MĂŒnsteraner Allwetterzoo.

Allerdings können wilde Enten, Spatzen oder Meisen nicht vollstĂ€ndig aus den Zoos ferngehalten werden. Der Tierpark Hellabrunn in MĂŒnchen etwa liegt im Haupteinflugsgebiet fĂŒr WildgĂ€nse und Enten. Zoodirektor Henning Wiesner bleibt gelassen. Selbst die frei fliegenden StreifengĂ€nse werden weiterhin gefĂŒttert. "Die gehören zum Zoo, sie nisten und brĂŒten seit 20 Jahren hier", erklĂ€rt er. Wiesner, der ebenfalls Tierarzt ist, stellt sogar in Frage, ob die toten SchwĂ€ne auf RĂŒgen ĂŒberhaupt an der Vogelgrippe gestorben seien. "Es muss noch in einer pathologischen Untersuchung gezeigt werden, ob die Tiere nicht verhungert sind. Tote SchwĂ€ne gab es doch jeden Winter, nur hat man sie nie untersucht", behauptet Wiesner.

Helge Zabka vom Tierpark UeckermĂŒnde hingegen schĂ€tzt die Gefahr der Vogelgrippe wesentlich höher ein: Als erster Direktor in Deutschland hat er seinen Zoo geschlossen. "Bei der GeflĂŒgelpest ist schnelles Agieren erforderlich. Ich wollte nicht warten, bis die Behörden sich entscheiden", sagt Zabka. Die Virus-Fundorte in Mecklenburg-Vorpommern lĂ€gen schließlich direkt vor seiner TĂŒr.

Die Zoos in Rostock oder Schwerin planen bislang nicht, ihre Pforten zu schließen. Wie aber die meisten Zoos nehmen sie keine verletzten Tiere von außerhalb mehr an. Der Rostocker Zoo geht in seinen Vorsichtsmaßnahmen noch weiter: Nicht nur Tierpfleger, auch Besucher mĂŒssen ihre Schuhe auf Seuchenmatten desinfizieren.
(22.02.2006, 00:00)

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