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Luchse



cajun:   Ein gek√ľrzter Nachruf auf eine der Founderinnen des Ex- Situ Programmes zur Rettung des Iberischen Luchses
"Artenretterin stirbt im Alter von 20 Jahren
Aura, die geboren wurde, als es nur noch 94 iberische Luchse gab, stirbt in Spanien im Rekordalter und hinterlässt ein "phänomenales Vermächtnis".

Der iberische Luchs, der die Gene f√ľr etwa 900 Wildkatzen lieferte, ist k√ľrzlich im Alter von 20 Jahren in Spanien gestorben.
Der iberische Luchs ist nach Angaben die am stärksten gefährdete Katze der Welt. Nur wenige Menschen haben iberische Luchse jemals in freier Wildbahn gesehen. Er ist nicht nur eine der seltensten, sondern auch eine der am schwersten zu findenden Katzenarten der Welt und lebt in einigen der wildesten und entlegensten Regionen Spaniens.

Aura, eine iberische Luchsin, die dazu beigetragen hat, ihre Art vor dem Aussterben zu bewahren, und deren Gene noch in √ľber 900 der gefleckten und b√ľschelohrigen Katzen vorhanden sind, ist im rekordverd√§chtigen Alter von 20 Jahren in S√ľdspanien verstorben.
Im Jahr 2002, dem Jahr, in dem Aura im Do√Īana-Nationalpark in Andalusien geboren wurde, gab es nur noch 94 Iberische Luchse auf der Halbinsel. Die Wildtiere waren aufgrund jahrzehntelanger Jagd, eines erheblichen R√ľckgangs der Kaninchenpopulationen durch die h√§morrhagische Kaninchenkrankheit und die Myxomatose sowie durch das Eindringen des Menschen am Rande der Ausrottung.
Heute gibt es dank eines laufenden Zucht- und Erhaltungsprogramms wieder mehr als 1’300 derartige Luchse.

Dynastie durch 14 Kätzchen
Als Aura gefangen wurde und in das bahnbrechende Ex-situ-Schutzprogramm f√ľr den Iberischen Luchs aufgenommen wurde, war sie erst drei Wochen alt und wog nur 702 g. Aura trug entscheidend dazu bei, den R√ľckgang des Luchses umzukehren. Im Laufe ihrer 20 Jahre brachte sie 14 Jungtiere zur Welt, mit denen sie eine beeindruckende Dynastie begr√ľndete.

Iberischer Luchs als Botschafter im Ruhestand
Aura war der am längsten lebende bekannte iberische Luchs, als sie im Alter von 20 Jahren und 6 Monaten starb. In freier Wildbahn werden diese Katzen normalerweise etwa 15 Jahre alt.
Rivas zufolge wurde die Luchsin an einen Ort gebracht, an dem die √Ėffentlichkeit sie sehen und beobachten kann und etwas √ľber Luchse und die Bedeutung des Schutzes von Wildtieren und Naturgebieten lernt, als die Luchsin 2018 keine Jungen mehr zur Welt brachte.
In den letzten Jahren ihres Lebens genoss sie den Ruhestand als Botschafterin. Bis zuletzt setzte sie sich f√ľr den Schutz des Iberischen Luchses ein, berichtet theguardian."
Quelle: https://wildbeimwild.com/tierwelt/artenretterin-stirbt-im-alter-von-20-jahren/61848/2022/11/14/

(22.11.2022, 13:03)
cajun:   Witzig, was "Schwarzes" bei "Whitehorse" :0) Melanismus bei Luchsen, das ist was Seltenes:

"Erstmalige Filmaufnahmen eines schwarzen Luchses
Ein schwarzer Kanadaluchs wurde von einem Wissenschaftler in der Nähe der Stadt Whitehorse im kanadischen Yukon zum ersten Mal auf Video aufgenommen.
Die neue Studie √ľber den ersten Nachweis von Melanismus bei Kanadaluchsen (Lynx canadensis) wurde am 10. Oktober in der Zeitschrift Mammalia ver√∂ffentlicht. Der Wildbiologe Thomas Jung von der Umweltbeh√∂rde des Yukon hat mit seiner Kamera eine seltene Sichtung der schwarz gef√§rbten Wildkatze eingefangen, die seiner Meinung nach nur wenige Menschen gesehen haben.
In der Zusammenfassung der Forschungsarbeit heisst es, dass die Variation der Fellfarbe bei S√§ugetierarten von anhaltendem Interesse ist, wahrscheinlich aufgrund ihres Potenzials, sich an die Umwelt anzupassen oder nicht. Dar√ľber hinaus wird in der Studie hervorgehoben, dass die Fellfarbe bei der Gattung Lynx stabil ist und im Vergleich zu anderen Feliden nur wenig variiert.
In der Studie heisst es weiter, dass die Mitglieder der Art L. canadensis ein Fell haben, das im Winter normalerweise silbergrau und in den Sommermonaten r√∂tlich-braun ist, wobei sie auch dunkle Flecken und schwarze Haare an den Spitzen ihrer Ohren und Schw√§nze haben. Ein so genannter seltener ‚Äěblasser Farbmorph‚Äú wird nur gelegentlich beobachtet, was auf partiellen Albinismus schliessen l√§sst.
Das von Jung aufgenommene Video wurde am Donnerstag, den 20. Oktober, vom YouTube-Kanal Science Alert hochgeladen. In dem 30-sek√ľndigen Video ist zu h√∂ren, wie ein Hund den schwarzen kanadischen Luchs anbellt, der still auf einem Feld stand. Aus dem Blickwinkel der Kamera bewegte er sich pl√∂tzlich in eine horizontale Richtung.
Der kurze Clip wurde mit einem Mobiltelefon s√ľd√∂stlich von Whitehorse im besagten kanadischen Territorium aufgenommen. Die genaue Population der kanadischen Luchse mit Melanismus oder dunklem Fell ist derzeit noch unklar. Die Aufnahme best√§tigt jedoch, dass das biologische Ph√§nomen des Melanismus im gesamten Tierreich, insbesondere bei S√§ugetieren, vorkommen kann.
Was ist Melanismus?
Melanismus ist ein Zustand der Haut oder des Fells, der auf eine verst√§rkte dunkle Pigmentierung des Gefieders zur√ľckzuf√ľhren ist und zu einem schw√§rzlichen Aussehen f√ľhrt.
Melanismus ist auch mit Mutationen eines bestimmten Gens verbunden, das f√ľr den Melanocortin-1-Rezeptor kodiert, ein Protein, das f√ľr die Regulierung der Melaninpigmentierung verantwortlich ist, so eine 2017 in der Zeitschrift BioOne ver√∂ffentlichte Studie.
Seit Jahren haben Wissenschaftler verschiedene Tiere mit adaptivem Melanismus beobachtet, darunter Katzen, Caniden, Eichhörnchen und Korallenschlangen."
Quelle: https://wildbeimwild.com/wildtiere/erstmalige-filmaufnahmen-eines-schwarzen-luchses/61061/2022/10/21/
(27.10.2022, 16:04)
cajun:   WWF 25.02.2021
Auf leisen Pfoten
WWF: Deutscher Luchsbestand erholt sich nur langsam. / Problem bleiben illegale T?tungen und Verkehrsunf?lle. Derzeit gibt es in Deutschland rund 125-135 ausgewachsene Luchse, sowie 59 Jungtiere. Das geht aus einer am Donnerstag ver?ffentlichten Erhebung des Bundesamts f?r Naturschutz (BfN) hervor. Damit hat sich die Zahl der Luchse seit 2019 erh?ht. Grund f?r Euphorie sei das jedoch nicht, so die Einsch?tzung der Naturschutzorganisation WWF Deutschland. ?Der positive Bestandstrend ist erfreulich. Zugleich wird allerdings deutlich: Der Luchs kehrt nur sehr langsam nach Deutschland zur?ck ? obwohl er seit fast 50 Jahren wieder in Deutschland heimisch ist. Illegale T?tungen und die schlechte Vernetzung von Luchslebensr?umen bleiben ein Problem?, fasst Moritz Klose, Wildtierexperte beim WWF Deutschland zusammen. In der Roten Liste der S?ugetiere in Deutschland wurde der Luchs erst k?rzlich aufgrund der geringen Bestandszahlen und der schlechten Bestandsentwicklung sogar von ?stark gef?hrdet? auf ?vom Aussterben bedroht? hochgestuft. Hauptursache f?r das geringe Anwachsen des Luchsvorkommen seien in einigen Regionen nach wie vor illegale T?tungen der Tiere, die weder verhindert noch nachverfolgt werden. Zus?tzlich sind die Luchs-Vorkommen in Deutschland klein und isoliert, es gibt nur relativ wenige Tiere, die sich miteinander fortpflanzen. ?Ein Luchs im Pf?lzerwald kann nicht eben mal in den Harz oder nach Bayern spazieren, um einen Geschlechtspartner zu finden. Die zunehmende Zerschneidung von Lebensr?umen durch Stra?en, Autobahnen und Siedlungen machen das zu einem h?ufig t?dlichen Unterfangen. Leider sind allein im letzten Jahr acht Luchse auf ihren Wanderungen verungl?ckt?, so Klose. Die Wilderei ist jedoch kein alleiniges ?deutsches Problem?. Es betrifft alle europ?ischen L?nder mit Luchspopulationen. Ohne gemeinsame L?sungsstrategien und konsequentes Handeln werden sich die Luchsbest?nde nach WWF-Prognose nicht erholen k?nnen. Ein wichtiger Schritt f?r den langfristigen Schutz der Tiere ist demnach ein funktionierendes, grenz?bergreifendes Monitoring. Hier gehe Deutschland mit guten Beispiel voran. So kann genau festgestellt werden, wo sich welche Tiere befinden und ob es nicht doch zu ?berschneidungen zwischen den isolierten Populationen kommt. Durch das bayerische Monitoring konnte zum Beispiel dieses Jahr ein besonderes Ereignis nachgewiesen werden: Dreifacher Nachwuchs einer bayrischen Katze und eines Harzer Kuders im Steinwald (Bayern). Auch im Pf?lzerwald machen die Meldungen von Nachwuchs in den letzten Jahren Mut. ?Trotz und gerade wegen solcher Erfolgsnachrichten ist es nicht weiter hinnehmbar, dass Tiere, die jahrelang sorgsam beobachtet werden und sich erfolgreich vermehren, immer wieder spurlos verschwinden?, kritisiert Klose. Der WWF fordert, dass die illegale T?tung von gesch?tzten Wildtieren wie dem Luchs von Ermittlungsbeh?rden ernstgenommen und langfristig nachverfolgt werden. Ohne die Unterst?tzung von Polizei und Justiz w?rden aufwendige und erfolgreiche Artenschutzbem?hungen durch kriminelle Handlungen zunichte gemacht. Konkret braucht es nach Ansicht des WWF eine bessere Dokumentation von Wilderei-F?llen, eine Ausbildungsinitiative f?r Polizei und Justiz, die Verbesserung von Prozessabl?ufen bei der Strafverfolgung und einen gesellschaftlichen Dialog ?ber die Ursachen von Wilderei.
Quelle: Pressemitteilung des WWF
(05.03.2021, 13:16)
cajun:   Wer sich einen (Teil-) √úberblick √ľber den Luchs in Deutschland verschaffen will, dem sei der Monitoringbericht 2020 empfohlen.
http://www.luchs-in-hessen.de/dateien/Luchs_Bericht_20120_AK_Hessenluchs.pdf
Hier auch immer interessante Meldungen zu Wölfen in Hessen.
(28.12.2020, 16:09)
cajun:   Eine Meldung die erst mal ein R√ľckschlag scheint. Luchse breiten sich anders aus als W√∂lfe. Die Weitwanderer dieser Ar sind meistens M√§nnchen. Vom Harz aus ereichten Tiere immer wieder Nordhessen un die gegend um Kassel. Allein die Weibchen blieben aus oder verstarben.
In RLP werden Tiere aus der Schweiz und aus den Karparten gezielt ausgesetzt (Pfälzer Wald). Im Gegensatz zum ursprung der Population im Harz verzichtet man hier auf Tiere aus Zoos und Wildparks.
Die nordhessische Population scheint vorerst erloschen.

Kassel/G√∂ttingen (dpa/lhe) - Hessens einzige ehemals feste Luchspopulation ist offenbar Vergangenheit. "Die Luchse sind komplett aus Nordhessen verschwunden", sagte Markus Port vom Luchsprojekt der Universit√§t G√∂ttingen der Deutschen Presse-Agentur. Im Dezember 2019 sei das letzte Mal ein standorttreues Tier im ehemaligen Kerngebiet der hessischen Population s√ľd√∂stlich von Kassel nachgewiesen worden. Auch die Sichtung eines Tieres im Werra-Mei√üner-Kreis Anfang Dezember √§ndere nichts an der grunds√§tzlichen Situation.
2010 hatte sich eine kleine Population aus dem Harz in dem Gebiet bei Kassel niedergelassen. Bis zu sechs Raubkatzen wurden dort gesichtet. Laut dem Luchsprojekt war es deutschlandweit das erste Luchsvorkommen, das ohne direkte Einwirkung des Menschen und nicht in unmittelbarer Nähe eines Wiederansiedlungsgebietes entstand. Doch die Tiere verschwanden nach und nach, einige starben an Krankheiten. Auch das Fehlen von Weibchen galt als Problem.
Hoffnung machten den Forschern Sichtungen in anderen Teilen Nordhessens: So wurde vor einem Jahr im Reinhardswald in Hessens Nordspitze eine Luchsmutter mit mindestens drei Jungen gesehen. "Das w√§re die erste Luchsreproduktion in Hessen seit Jahren gewesen", sagte Port. Doch durch die Auswertung von Fotofallen gehen die Forschern davon aus, dass die Tiere in Niedersachsen zur Welt kamen und die Luchsfamilie Niedrigwasser in der Weser f√ľr eine Streifzug nach Nordhessen nutzte.
Ohne Tiere wird auch die Untersuchung des G√∂ttinger Luchsprojektes in Hessen enden. "Wenn es keinen Luchs gibt, dann machen wir auch nicht weiter", erkl√§rte Port. Im ehemaligen Kerngebiet s√ľd√∂stlich von Kassel gibt es aktuell keine Fotofallen mehr. Im Reinhardswald wolle man bis zum Fr√ľhjahr warten und dann die Beobachtungen einstellen.
"Die Entwicklung in Hessen ist traurig, aber ein Präzedenzfall, wie schnell es mit Splitterpopulationen vorbei sein kann", erklärte der Luchsforscher. In Deutschland gebe es drei voneinander isolierte Luchsvorkommen: Im Harz sowie in Pfälzer Wald und Bayerischer Wald. Auch dazwischen könnten die Tiere theoretisch leben.
Forscher sprechen von "Trittsteinhabitaten". Das sind inselartige Lebensräume zwischen den großen Populationen. Ein Problem sind oft die Weibchen, die dort fehlen. Sie wandern nicht soweit wie die Männchen. Daher sei es durchaus eine Diskussion wert, ob man weibliche Tiere in Trittsteinhabitaten wie Nordhessen umsiedeln solle, sagte Port.
https://www.sueddeutsche.de/leben/tiere-goettingen-hessen-hat-keine-luchspopulation-mehr-einzelne-sichtungen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201214-99-681766

(28.12.2020, 16:03)
Carsten Horn:   Ich hatte auch mal das Gl√ľck, :-)

Jerez de la Frontera 2014
(20.12.2020, 14:40)
Liz Thieme:   Wundersch√∂ne Tiere, ich hoffe ich komme mal in Zoos mit deren Haltung.

Der Zoo von Cordoba hat zwei Tiere erhalten, ob sie auch gezeigt werden ist mir unklar, da sie f√ľr das Centro de Conservaci√≥n des Zoo angegeben werden.

Das M√§nnchen, Olisipo, wurde am 25 M√§rz 2017 im Zuchtzentrum in Portugal geboren und anschlie√üend in das Zuchtzentrum von La Olivilla verlegt. Das Weibchen, Lanuza, ist am 27 M√§rz 2014 im Zuchtzentrum in La Olivilla geboren. Beide Tiere k√∂nnen aufgrund verschiedener Pathologien, nicht wieder ausgesiedelt werden, sollen aber im Zoo nun f√ľr entsprechenden Nachwuchs sorgen.
(20.12.2020, 08:39)
W. Dreier:   @L. Thieme: Dann noch ein Bild. Ich hatte seinerzeit Gl√ľck in Lissabon, da gerade erstmals mit viel √Ėffentlichkeit das alte Paar ausgestellt wurde
(15.11.2020, 18:31)
Liz Thieme:   @W. Dreier - wundersch√∂n. F√ľr mich ist es die sch√∂nste Luchsart.

Gestern habe ich eine sehr interessante, mehrteilige Doku √ľber die Wildnis in Spanien gesehen. Ein Teil besch√§ftigte sich mit den ?R√ľckkehrern?, gemeint waren Pardelluchs und Bartgeier. Das hat mein Interesse wiedererweckt?


Noch mal eine allgemeine Zusammenfassung.
Die Verbreitung des Iberischen Luchses war von der gesamten Iberischen Halbinsel und dem franz√∂sischen S√ľden, wo er bis zum 19. Jahrhundert pr√§sent war, auf sehr wenige Gebiete der Iberischen Halbinsel im 21. Jahrhundert beschr√§nkt.
Durch verschiedene Einflussfaktoren ging die Population stark zur√ľck. Zun√§chst wurden die Landschaften durch den Menschen anders genutzt, das typische Buschland wurde abgebrannt f√ľr kleinere nutzbare L√§ndereien, dies f√∂rderte den Kaninchenbestand (die Hauptbeute des Pardelluchs, ca 90 Prozent seines Bedarfs deckt er √ľber sie) und war somit positiv. Allerdings wendete sich das Blatt und die Landwirtschaft wurde intensiviert und die Kaninchen verdr√§ngt. Zus√§tzlich wurden vermehrt gro√üe Stra√üen gebaut, die zum einen als un√ľberwindbare Grenze angesehen wird, zum anderen eine t√∂dliche Gefahr darstellt. Au√üerdem wird der Pardelluchs gewildert und stirbt an Giftk√∂dern, die teilweise f√ľr andere Tiere (streundende Haustiere) gedacht sind. Des Weiteren kommt der Feline Leuk√§mievirus hinzu, dessen Leuk√§mie oftmals t√∂tlich endet. Der Hauptgrund f√ľr den R√ľckgang ist jedoch der R√ľckgang der Wildkaninchenpopulation aufgrund von Bejagung und der Myxomatose, die sich schnell verbreitet und durch die die Kaninchen recht schnell sterben.

Anfang des letzten Jahrhunderts bev√∂lkerten noch mehr als 5.000 Luchse die Iberische Halbinsel. Der Gesamtbestand des Iberischen Luchses, einschlie√ülich Sub-Erwachsener, aber nicht der Jungen, √ľberschritt Anfang der neunziger Jahre wahrscheinlich nicht die 1.200-Marke, wobei nur etwa 350 weibliche Zuchttiere lebten. Die Population wurde bis 2005 um mehr als 50% reduziert. Von den einunddrei√üig Gebieten, in denen der Luchs 1960 lebte, sind nur noch acht Luchse √ľbrig.
Es wird angenommen, dass nur die s√ľdspanische Population, die derzeit aus drei Subpopulationen besteht, lebensf√§hig ist und aus einigen hundert Luchsen besteht. Die Anzahl der verbleibenden Subpopulationen ist in kleine, kaum lebensf√§hige Kerne von einigen Dutzend Individuen unterteilt.
Im Zensus 2002-2003 wurden in Portugal keine Populationen mehr festgestellt.

In Spanien wurde die Art ab dem 5. April 1990 im Nationalen Katalog bedrohter Arten (RD 439/1990) als gef√§hrdet und im Nationalen Roten Buch als vom Aussterben bedroht eingestuft. In den regionalen Katalogen Kataloniens (Kategorie: A. Anhang II) wird der Pardelluchs in Navarra als ausgestorben gef√ľhrt und in Castilla-La Mancha, Murcia und Madrid vom Aussterben bedroht.

Zur Rettung des Pardelluchses wurde ein Zuchtprogramm ins Leben gerufen.

Die beiden Hauptziele des Zuchtprogramms bestehen darin, kurzfristig die Erhaltung des genetischen Materials der Art sicherzustellen und mittel- und langfristig durch Wiederansiedlungsprogramme neue Populationen des Iberischen Luchses zu schaffen.

Dies impliziert die Aufrechterhaltung von 60 Zuchttieren in Gefangenschaft, deren Genetik optimal ausgew√§hlt werden muss, um Inzucht zu vermeiden, sowie die Vorbereitung der Tiere auf ihre Wiedereinf√ľhrung ab dem Jahr 2010.

Das Zuchtprogramm Pacto Ib√©rico por el Lince (2007) wird derzeit im Zuchtzentrum El Acebuche (seit 2004) (im National- und Naturpark Do√Īana) mit einer Kapazit√§t f√ľr elf Exemplare und im Zoo von Jerez mit sieben Einrichtungen unterschiedlicher Gr√∂√üe durchgef√ľhrt. Die Anlage kann als Quarant√§ne, zur Haltung von Welpen oder zur Unterbringung von Welpen oder Jugendlichen sowie von einigen adulten Exemplaren genutzt werden. Der Zoo plant den Bau von zwei Einrichtungen f√ľr Fortpflanzungsproben gem√§√ü dem Bulletin des Lynx Captive Breeding Plan, das die Schutzausr√ľstung f√ľr diese gef√§hrdete Art vorbereitet.(evtl. ist das schon geschehen)
Nach vier aufeinanderfolgenden Zuchtsaisons in Acebuche haben 24 in Gefangenschaft geborene Luchse im Programm √ľberlebt. Hinzu kommen 28 aus der Natur, so dass bereits im Juli 2008 nach der Eingliederung einiger auf dem Feld gefangener Jungtiere aus zwei gro√üen W√ľrfen (und daher mit geringer √úberlebenserwartung) 52 Exemplare vorhanden waren.
Inzwischen wurden die Zuchtzentren in El Acebuche, Santa Elena und dem Jerez Zoo um weitere Einrichtungen in Villafranca, Zarza de Granadilla und Silves ergänzt.

Um die Luchse wieder weiter zu verbreiten wurde ein Zuchtprogramm f√ľr Wildkaninchen eingerichtet, mit Landbesitzern gesprochen und die Kaninchen ausgewildert sowie beobachtet, bis eine bestimmte Anzahl pro ha vorkamen, damit eine stabile Population vorhanden ist. Im Anschluss wurden die ersten Luchse in dem neuen Gebiet (in der N√§he der Sierra Morena) mit Sendern best√ľckt ausgewildert. Dies geschah kurz vor dem Winter, damit sich die Tiere schnellstm√∂glich paaren und wenigstens die Weibchen dann vor Ort blieben und nicht abwanderten. Gleich in der ersten Wurfsaison gab es zwei W√ľrfe (4+ mind. 2).

2018 war ein erfolgreiches Zuchtjahr f√ľr die Stationen: 39 Kitten wurden aufgezogen. Die √úberlebensrate stieg von 75 auf 80 Prozent. Und auch in Portugal war es ein erfolgreiches Jahr. Von 20 geborenen Jungtieren √ľberlebten 19 die kritische Entw√∂hnungsphase. Somit stieg die Zahl der erst jungen portugiesischen Population auf 60 Tiere an.
Inzwischen ist auch bewiesen, dass es Wanderer gibt, die zwischen der Do√Īana und Portugal gewechselt haben.
2018 mussten die Zuchtstation in Silves (PT) aufgrund von Buschfeuern evakuiert werden. Die 29 Tiere wurden nach Spanien in drei Stationen gebracht. Die Rettung kam rechtzeitig, da die Buschfeuer auch die Au√üenanlagen der Luchse zerst√∂rten. Insgesamt wurden damals 21.000 ha durch das Feuer zerst√∂rt, das nach sieben Tagen unter Kontrolle gebracht wurde. Im Dezember wurden 26 Tiere wieder zur√ľck nach Portugal gebracht. Ein Tier starb in den Monaten und zwei blieben in Spanien um ausgewildert zu werden.
Die ersten beiden Luchse (1,1), die in Portugal ausgewilderten wurden, kamen zunächst 2014 in ein großes umzäuntes Eingewöhnungsgelände. Einige Zeit später wurden sie freigelassen und bekamen Nachwuchs ? das erste Jungtier in Portugals Natur nach 30 Jahren.

2019 wurden im Rahmen des Ex-situ-Schutzprogramms 27 Zuchtpaare auf Basis der Empfehlungen der verschiedenen an der Erhaltung dieser Art beteiligten Organisationen zusammengestellt. Aus diesen 27 Paaren gingen 50 Welpen hervor, von denen 35 aufgezogen und 30 auf ihre Freilassung f√ľr 2020 vorbereitet wurden. Diese Wiedereinf√ľhrungen begannen am 20. Januar 2020 in Montes de Toledo und wurden in den √ľbrigen Wiederansiedlungsgebieten in Andalusien, Castilla La Mancha, Extremadura und Portugal fortgesetzt. Mit der Freilassung der ersten beiden Exemplare in Castilla La Mancha wurde die Zahl von 250 in die Natur ausgewilderten Tieren erreicht, was die urspr√ľnglichen Sch√§tzungen verdoppelte, die im Aktionsplan f√ľr die Zucht des iberischen Luchses in Gefangenschaft festgelegt wurden.

F√ľr die Zuchtsaison 2020 wurden im Rahmen des Programms 26 Paare zusammen gebracht. Es ist anzumerken, dass von den 26 Weibchen zwei sehr jung sind und daher mit gr√∂√üerer Wahrscheinlichkeit Probleme w√§hrend der Schwangerschaft oder Stillzeit aufweisen. Au√üerdem gibt es in dieser Saison 6 Weibchen √ľber 13 Jahre, die sehr wertvolle Informationen f√ľr das Management des Zuchtprogramms √ľber die Fortpflanzungsdauer dieser Art liefern.

Aufgrund von Platzmangel in den Zuchtzentren gibt es derzeit 16 iberische Luchse in verschiedenen zoologischen Parks und Ausstellungszentren (Jerez, Estepona, Madrid, Sierra de Fuentes, C√≥rdoba, Murcia, Do√Īana und Lissabon), die in Warteposition sitzen.


Meines Wissens nach war bisher die Haltung der spanischen und portugiesischen Verwaltung so, dass die Tiere nicht außerhalb der iberischen Halbinsel gebracht werden sollten. Da man die Tiere hptsl. Zur Stabilisierung der Zucht im eigenen Land haben wollte und zur Auswilderung und nicht zur ?Ausstellung? in anderen Ländern. Über die Grenzen hinweg ist der Austausch halt manchmal doch umständlicher. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt?
(15.11.2020, 10:09)
W. Dreier:   nun aber
(18.07.2020, 10:13)
W. Dreier:   Ein Kater
(18.07.2020, 10:12)
W. Dreier:   Was hei√üt, nicht interessiert? Es gibt Zuchtstationen in Spanien und Portugal, die jeden gesunden Luchs ben√∂tigen. Nur f√ľr die Zucht zu alte Tiere landeten in wenigen Zoos der Gegend.
Hier Lissabon
(18.07.2020, 10:06)
J√∂rn Hegner:   ist gar kein deutscher zoo an diese seltenen pardelluchse dran interessiert . die gibt's wohl nur in Zoos von Spanien und Portugal zu sehen .
(17.07.2020, 22:28)
Liz Thieme:   also bei IUCN (die ja auch nicht immer auf dem neusten Stand sind)h√∂rt es sich so an, als ob es ein regionales Zuchtprogramm ist. Dazu kommt ein Wieder-Ansiedlungsprogramm f√ľr Portugal. Also es ist mehr ein Action plan. Bisher scheint es kein EEP, ESB oder ISB zu geben.
Wobei es wohl in Planung ist:
http://socpvs.org/journals/index.php/wbp/article/view/10.2461-wbp.2005.1.19/19
(04.03.2010, 14:04)
Henry Merker:   Beim √úberfliegen des Wolf-Threads habe ich den Vorschlag von Uakari gelesen, der anregt, ein Pardelluchs-EEP zu gr√ľnden. Gibt es dazu aktuell Bem√ľhungen oder ist das Zuchtprogramm, das von Liz angesprochen wurde, lediglich ein auf Spanien begrenztes?
(04.03.2010, 08:15)
Liz Thieme:   La Olivilla, Sierra Morena (Andalusien, 3.2.: Hook, der Gr√ľndungskater der Iberischen Luchse in Gefangenschaft ist gestorben an chronischer Nierenkrankheit. Er wurde 2000 geboren und ist Vater von 11 Nachkommen. Er wurde 2003 gefangen und in das Zuchtprogramm aufgenommen bis 2008, danach wurde er nach Olivilla gebracht. Am 28.3.2005 wurde er erstmals Vater vom ersten Wurf des Zuchtprogrammes. Insgesamt waren es dann 11 Kinder in vier W√ľrfen. Derzeit hat das Programm 60 Tiere.

(12.02.2010, 21:11)
Andr√© Haubrich:   Vieleicht ist es auch gut, dass der Luchs keine schauerigen Kinderm√∂rdergeschichten um sich hat.
Sonst k√∂nnte seine Wiedereinb√ľrgerung in Deutschland wohl auf gr√∂√üeren Protest sto√üen.
(02.12.2008, 17:10)
Anti-Erdm√§nnchen:   Interessanter Text. Der Grund wird das seltene Zusammentreffen von Mensch und Luchs sein, denn etwas anderes ist ja nicht ersichtlich. Nur wie gesagt, ich h√§tte gedacht, da√ü gerade dadurch auch die Popularit√§t gef√∂rdert werden k√∂nnte. Das Edelwei√ü w√§chst auch nicht links und rechts des Weges. Wenn man mal Panda und Okapi als Beispiel nimmt, dann sind tats√§chlich Ausschl√§ge in beide Richtungen m√∂glich. Wobei ein abstraktes √Ąu√üeres eigentlich f√∂rderlich sein m√ľ√üte, und eben dieses kann man dem Luchs ja nicht in Abrede stellen. Komisch, komisch.
(02.12.2008, 13:38)
Shensi-Takin:   S. Wikipedia-Artikel:

"Das Bild des Luchses

Luchse spielen verglichen zu Wolf und B√§r eine weit geringere Rolle in den europ√§ischen Mythen und M√§rchen. Dies kann als Beleg daf√ľr gewertet werden, dass Menschen mit dem nicht sonderlich scheuen, aber kaum sichtbaren Luchs weit weniger Kontakt hatten als mit den zwei anderen gro√üen europ√§ischen Beutegreifern. Auch das 1933 erschienene Handw√∂rterbuch des deutschen Aberglaubens h√§lt zum Luchs fest, dass von ihm kaum noch die Rede sei. Bereits seit der Antike galt der Luchs allerdings als au√üerordentlich scharfsichtig (vgl. Lynkeus), in Deutschland auch als hellh√∂rig (‚ÄěOhren wie ein Luchs‚Äú) und verstohlen (‚Äějemandem etwas abluchsen‚Äú). In der Volksmedizin wurden in Edelmetalle gefasste Luchskrallen, die als Amulett getragen wurden, als Mittel gegen Alptr√§ume und gegen Epilepsie verwendet. Gebrauch fanden aber auch andere K√∂rperteile des Luchses: Luchsfett sollte bei Gicht helfen und bei geschwollenen Mandeln sollte es hilfreich sein, durch den rechten hohlen Schenkelknochen des Luchses zu trinken."
# Hofrichter und Berger, S. 32
# Hanns Bächtold Stäubli: Handbuch des deutschen Aberglaubens, 1933, Stichwort Luchs
(02.12.2008, 12:29)
Anti-Erdm√§nnchen:   Mir f√§llt da grad selbst was ein, n√§mlich der Begriff "abluchsen". Gibt es sonst noch was?
(02.12.2008, 11:16)
Anti-Erdm√§nnchen:   In die Richtung ging meine √úberlegung auch. Andererseits m√ľ√üte doch ein Tier auch wieder gerade dann interessant und popul√§r werden, wenn es nur ganz wenige Berichte von ihm gibt (vgl. Nessie oder Yeti). Und ein markantes √Ąu√üeres hat der Luchs ja nun auch zu bieten. Man steckt ihn sicherlich nicht mit der Wildkatze und gar der Hauskatze in eine Schublade. Ob es vielleicht damit zu tun hat, da√ü man in Europa prinzipiell schon immer auch L√∂wen kannte, und der Luchs dagegen nur eine halbe Portion ist? Trotzdem ist es verwunderlich, da√ü er sich hartn√§ckig aus allen M√§rchen, Wappen usw. herausgehalten hat. Wenn jemand irgend etwas Kulturelles mit dem Luchs kennt, dann m√∂ge er sich bitte melden.
(02.12.2008, 11:13)
IP66:   Vielleicht liegt es daran, da√ü man die Existenz der Tiere weniger wahrnahm als die von W√∂lfen und B√§ren. Zudem ging und geht vom Luchs ja eine geringere Gefahr f√ľr etwaige Waldbesucher aus, so da√ü sich kaum Abenteuergeschichten um Angriffe durch diese Katzen fabulieren lassen.
(02.12.2008, 10:40)
Anti-Erdm√§nnchen:   Immer mal wieder stelle ich mir die Frage, warum der Nordluchs ganz im Gegensatz zu den anderen heimischen Raubtieren keinerlei Rolle in unserem Kulturgut spielt. Hat da jemand eine Erkl√§rung f√ľr?
(02.12.2008, 06:32)
Michael Mettler:   Ich habe die alten Raubtierk√§fige bei meinem ersten K√∂ln-Besuch (etwa 1981/82) noch gesehen. Damaliger Bestand: Java-Leopard, die letzte Afghanische Streifenhy√§ne, Schabrackenhy√§nen und ein einzelner Gepard (wie sich hinterher anhand der Zeitschriften herausstellte, √ľbrigens ein Westafrikaner!). Neben der B√§renanlage damals Persische Leoparden und Jaguare.

Was die Gr√∂√üe Kanadischer Luchse betrifft, so war ich doch sehr erstaunt, als ich mal las, sie seien nur halb so gro√ü wie die eurasischen Unterarten (KEINE Verwechslung mit dem Rotluchs!), u.a. auch weil sie auf kleinere Beutetiere spezialisiert sind (Schneeschuhhasen) und im Gegensatz zu altweltlichen Luchsen keine Huftiere schlagen. Nun habe ich den einzigen Kanadier meines Lebens nur von weitem gesehen (1984 in Antwerpen) und kann daher kein eigenes Urteil abgeben. Aber die Aussage, die Wuppertaler Luchse (Sibirer) seien damals gr√∂√üer gewesen als die K√∂lner, w√ľrde demnach schon passen.
(06.03.2006, 00:00)
IP66:   1972 war ich sechs Jahre alt - insofern erinnere ich mich nur sehr eingeschr√§nkt, bin mir aber relativ sicher, da√ü es im K√§figquartier anstelle des alten Affenhauses (eben heutige Gepardenanlage) keine Luchse gab - ich erinnere mich an Schabrackenhy√§nen, drei Geparden, Java?-Leoparden, K√∂nigstiger, eventuell persische Leoparden. Luchse gab es angeblich in zwei K√§figen zwischen Vogelhaus (jetzt S√ľdamerikahaus) und Schweinehaus (jetzt Schafe), ich ging aber immer davon aus, dort nur einmal einen Karakal gesehen zu haben. Allerdings gab es auch noch zwei Raubtierk√§fige zwischen B√§renanlagen und Kleintieranlage (heute Waschb√§renanlage), von denen ich nicht mehr wei√ü, was dort untergebracht war. Nach einer Erneuerung dieser K√§fige unter Nogge in den 80ern waren es die persischen Leoparden, aber da war 1972 ja schon lange vorbei. Au√üerdem wei√ü ich, da√ü bei meinem ersten Besuch in Wuppertal die dortigen Luchse viel gr√∂√üer und sch√∂ner waren als die k√∂lner - wenn ich da den Karakal verglichen habe, ist das zoologisch inkorrekt, aber nachvollziehbar, wenn andere Luchse, k√∂nnen es nicht die Kanadier gewesen sein.
(06.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Bin noch eine Antwort bez√ľglich der Kanadischen Luchse in K√∂ln schuldig: In allen Zoof√ľhrern zwischen 1961 und 1972 sind Kanadaluchse erw√§hnt und gr√∂√ütenteils auch abgebildet (erst als Paar, sp√§ter als Einzeltier). Gehalten wurden sie in den Raubtierk√§figen, die sp√§ter f√ľr den Bau der Gepardenanlage abgerissen wurden.
(03.03.2006, 00:00)
Ollo:   Ja stimmt, die beiden geh√∂ren immer zusammen. Man k√∂nnte ja mal fast einen neuen Thread dazu aufmachen. Marderhund und Waschb√§r bilden auch so ein komisches P√§rchen. Wellensittich und Nymphensittich ...
(14.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @IP66: Daf√ľr muss ich mal die alten Zeitschriften durchbl√§ttern, es ist jedenfall sehr lange her. Kann mich aber an ein Schwarzwei√ü-Foto erinnern, das ein Paar Kanadischer Luchse zeigt.

@Ollo: Zu deiner Bemrkung ist noch ergänzend zu sagen, dass Uhu und
(14.02.2006, 00:00)
Ollo:   Der Nordluchs ist meiner Ansicht nach neben Waschb√§r, Schneeeule und Uhu dasjenige Wildtier, das am h√§ufigsten in deutschen Tierg√§rten zu sehen ist.
(14.02.2006, 00:00)
ZooFanKarlsruhe:   Der Eurasische Luchs ist in Karlsruhe zu sehen.
(14.02.2006, 00:00)
IP66:   Ich kann mich f√ľr K√∂ln an √ľberhaupt keine Luchse mehr erinnern. Wann gab es dort denn die Kanadier und wo?
(14.02.2006, 00:00)
Masta:   Mhh @ th.oma.s Es h√§tte ja sein k√∂nnen das ein deutscher Zoo sich beteiligt. Mit sicher heit kann keiner sagen wie viele Iberische Luchse es noch gibt doch sch√§tzungen zufolge sind es 200-300 st√ľck.
(13.02.2006, 00:00)
th.oma.s:   @ masta: dazu braucht man keine deutschen zoos und es sind wohl auch keine 200 spanischen luchs mehr da...

@michael mettler: die von Ihnen zitierte abgrenzung in 4 arten sehe
ich auch so, die unterartenabgrenzung wackelt aber meines erachtens gewaltig(i
(13.02.2006, 00:00)
th.oma.s:   @ masta: dazu braucht man keine deutschen zoos und es sind wohl auch keine 200 spanischen luchs mehr da...

@michael mettler: die von Ihnen zitierte abgrenzung in 4 arten sehe
ich auch so, die unterartenabgrenzung wackelt aber meines erachtens gewaltig(i
(13.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nicht dass ich w√ľsste - bis jetzt, kann ja noch kommen...
(13.02.2006, 00:00)
Masta:   Gibt es einen Deutschen Zoo der sich mit einem Aufzuchtprogramm an der Rettung der letzten 200-300 Iberischen Luchsen (Lynx pardinus) beteiligt ? Wenn Ja welcher ?
(13.02.2006, 00:00)
karsten:   Dortmund h√§lt Eurasier. Der Nachwuchs soll f√ľr ein Auswilderungsprojekt im Sauerland zur Verf√ľgung gestellt werden. Deswegen auch dort die neue riesige Anlage.
(13.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Sven P. Peter: Wonach suchst du denn? Je nach Systematiker gibt es zwei bis vier Arten der Gattung Lynx. Der Rotluchs (Lynx rufus) ist unumstritten. F√ľr die "Zusammenfasser" gibt es daneben nur den Nordluchs (Lynx lynx), die "Aufspalter" trennen von dies
(13.02.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Hmm... F√ľr mich sind die Altai Luchse aber ganz normale Eurasier... gr√ľbel
(13.02.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Rotluchse in Cottbus, Altai- Luchse im Tierpark Berlin
(13.02.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Hi

welche Luchsarten gibt es eigentlich in Deutschen Zoos? Schwer wird es ja auch weil jeder Zoo ein und die selbe Luchsart anders betitelt.
Rotluchse habe ich bisher nur in Berlin-Friedrichsfelde gesehen (und Arnheim was ja bekoanntlich nicht zu D gehört).
(13.02.2006, 00:00)

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