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ZOOM Gelsenkirchen



Carsten Horn:   Ja, an das UnglĂŒck kann ich mich auch noch erinnern... In der Nashornanlage waren spĂ€ter mal die Pelikane, kurioses Bild, die Vögel hinter armdicken Stahlstangen, g...

Apropos 5, fĂŒnf Flußpferde auf der neuen Außenanlage, siehe Bild anbei. Gab es nur 2006 und evtl noch 2007...
(11.05.2022, 20:02)
Tim Sagorski:   @Carsten:

Die PrĂ€riehunde hatten einen sechseckigen Beton-BlumenkĂŒbel zwischen Breitmaulnashörnern auf der einen und Lamas und Tapiren auf der anderen Seite.

Erinnere mich noch an einen Jahresbericht in dem ein Vorfall geschildert wurde, in dem ein halbwĂŒchsiges BM-Nashorn aus seinem Gehege entkam (damals saßen da fĂŒnf Nashörner drin) und beim Fluchtversuch in ebenjener PrĂ€riehund-Anlage steckenblieb. Die armen PrĂ€riehunde ;)
(11.05.2022, 14:03)
Carsten Horn:   Die neue Tierart wurde ĂŒbrigens schon ca. 40 Jahre in Gelsenkirchen gehalten, also genau genommen eine Neuazfnahme der Haltung, keine neue Tierart.

Ruhe Standardanlage zwischen Nashörnern und Zebras frĂŒher, von Karnickeln nachgenutzt, dann zugeschĂŒttet und im Zuge des Baues von Asien abgerissen
(10.05.2022, 16:17)
cajun:   Kein Problem @Carsten. Habe noch ein paar offene Fragen im Forum "versteckt" :-)) (nicht an dich!) Wobei da fĂ€llt mir etwas ein, das ich dich fragen wollte. Aber dazu nutze ich den passenden Thread.
(09.05.2022, 15:34)
Carsten Horn:   @Cajun: Peinlicherweise die Frage vom MĂ€rz ĂŒbersehen. Ja, paßt so ziemlich, aufgewachsen bin ich in MĂŒlheim/Ruhr und ich lebe jetzt noch auf der deutschen Seite (Schweiz ist zu teuer, g), aber Basel ist die nĂ€chste grĂ¶ĂŸere Stadt und der nĂ€chste Zoo, abgesehen vom Vogelpark Steinen, der liegt noch nĂ€her...
(09.05.2022, 13:31)
cajun:   @ Carsten: Sie lebt nun fast da, wo du aufgewachsen bist und wurde da geboren, wo du jetzt lebst, oder? Falls ich nun nicht ganz daneben liege mit meiner Erinnerung.
(25.03.2022, 20:04)
Carsten Horn:   Orang-Dame Kasih, geboren in Basel, wurde letzte Woche 60 Jahre alt...
(25.03.2022, 18:16)
Sacha:   Sehr traurig. Hoffentlich klappt es nĂ€chstes Jahr.
(17.12.2021, 11:46)
cajun:   @Jan: Danke. Vom Bullentausch wusste ich, deswegen meine Frage.
In der NRW Zoodoku vom letzten Jahr wurden Sequenzen aus der Zoom gezeigt, die eine kurze Antwort auf das "nicht zĂŒchen" gaben. Laut ZootierĂ€rztin ist eins der Weibchen sehr dominant und verhindert Paarungsversuche, auch des zweiten Weibchens, trotz Östrus. Der getauschte Bulle Rimbo hatte einige Blessuren, die ihm beide gemeinsam beigebracht hatten. Dadurch habe sein "Selbstbewusssein" gelitten. Auch eine separarate ZusammenfĂŒhrung im 1:1 Kontakt war gescheitert, da die dominante Kuh ihre Geschlechtsgenossin durch Laute "manipulierte", wenn ich es richtig verstanden habe.
(17.12.2021, 09:26)
Jan Jakobi:   @cajun, im Oktober 2016 gab es einen Breitmaulnashornbullen-Tausch.
Der importierte Bulle Lekuru reiste nach La Barben und dafĂŒr kam von dort der Bulle Rimbo nach Gelsenkirchen.

Warum es trotz Bullen-Tausch keinen Nachwuchs gibt weiß ich nicht.


(17.12.2021, 03:11)
Sebastian Gellert:   Es ist schön, das auch Euch diese schönen EindrĂŒcke gefallen haben. Thema Asienbereich: Damals hat der Asienbereich (Aussenanlagen) mit 4 ĂŒberdachten HĂ€usern eröffnet, davon 2 HauptgebĂ€ude und 2 UnterstĂ€nde.
Doch wenn man im Internet generell eintippt, Luftaufnahme "ZOOM Erlebniswelt 2021" mĂŒsste dem Kenner ein 5. zusĂ€tzliches Haus mit noch hellroter Bedachung auffallen.
Mein letzter Besuch war in der ZOOM im FrĂŒhling 2018 und dieses neue zusĂ€tzliche GebĂ€ude muss danach gebaut worden sein. Es ist im Asienplan der ZOOM Erlebniswelt eingezeichnet als Gastronomie und jetzt schaut mal den Asienbereich von damals nach der Eröffnung an.

(16.12.2021, 19:16)
cajun:   @Sebastian; Ich habe die gleiche Frage wie zollifreund.
Zum Video: Schön , wie die Tierpfleger immer wieder versuchen aus dem Bild zu verschwinden sobald die Drohne kommt :-))
War mir gar nicht so bewusst, wie unbeschattet die Menschenaffenanlagen doch sind bei sonnigem Wetter. Und trotzdem ich ihre großen FlĂ€chen aus eigener Anschauung kenne, wirken die BĂ€renanlagen klein im Film.
Auch schade das die BreitmĂ€uler nie gezĂŒchtet haben. Zwei extra importierte Weibchen, die nun nicht mit Nachwuchs in der EEP Population vertreten sind.
Hat sich der mit importierte Bulle eigentlich vermehrt?
(16.12.2021, 15:39)
zollifreund:   das Video ist wirklich sehr gut. Es bietet viele ungewöhnliche Einblicke. @Sebastian: Danke fĂŒr den Tipp. Aber welches Neue GebĂ€ude im Asienbereich meinst du?
(15.12.2021, 21:32)
Sebastian Gellert:   Das Video "ZOOM Erlebniswelt Full Version 2021 Youtube" hat eine Dauer von 12:27 min
(15.12.2021, 20:34)
Sebastian Gellert:   ZOOM Erlebniswelt Full Version 2021 Youtube. Ein Neues Video mit fliegender Kamera. Sehr zu empfehlen. Im Asienbereich ist das Neue GebĂ€ude gut erkennbar.
(15.12.2021, 20:31)
cajun:   Der Löwennachwuchs in der Zoom ist weiblich:

"Ab sofort sind die Löwendrillinge der ZOOM Erlebniswelt zu sehen
Nach ein paar Wochen in der Wurfbox hinter den Kulissen war es heute soweit: Der dreifache Löwennachwuchs ist ab sofort in seiner Höhle am Besucherweg fĂŒr die Öffentlichkeit zu sehen. In einer feierlichen PrĂ€sentation enthĂŒllte OberbĂŒrgermeisterin Karin Welge gemeinsam mit Markus Karl, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH, das zeitweilig verdeckte Innengehege und gab den Blick auf das kleine Löwentrio frei. „Ich freue mich sehr, Ihnen heute die drei neuen Bewohner der ZOOM Erlebniswelt prĂ€sentieren zu können. Gelsenkirchen kann wirklich stolz auf seinen besonderen Zoo sein, der regelmĂ€ĂŸig zum familienfreundlichsten und einem der besten Zoos Deutschlands gekĂŒrt wird. Und jetzt ist die ZOOM Erlebniswelt um gleich drei Attraktionen reicher, die in den kommenden Tagen und Wochen sicher viele Menschen mehr als nur einmal hierhin ziehen werden, die sie aufwachsen und grĂ¶ĂŸer werden sehen wollen“, sagte OberbĂŒrgermeisterin Karin Welge am Morgen vor Medienvertretern. Markus Karl hob als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Gelsenkirchen GmbH die Bedeutung der ZOOM Erlebniswelt fĂŒr den Standort Gelsenkirchen hervor: „Die Spitzenpositionen in den Zoorankings beweisen, wie sehr die ZOOM Erlebniswelt Erwachsene und Kinder in den Bann zieht. Ich bin mir sicher, dass die kleinen Löwen fĂŒr weitere Begeisterung bei den Besucherinnen und Besuchern sorgen werden.“ Die vor ĂŒber einem Monat geborenen Löwenjungtiere entwickeln sich prĂ€chtig und sind wohlauf. OberbĂŒrgermeisterin Karin Welge gab die Geschlechter und Namen der Raubkatzen bekannt: „Es sind drei kleine Löwenweibchen, fĂŒr die die Tierpflegerinnen und Tierpfleger die Namen Jamila, Malaika und Kumani ausgesucht haben.“ Alle Namen stammen vom Kontinent Afrika. Jamila bedeutet „Die Schöne“. Sie hatte nach der Geburt auffĂ€llig weißes Fell, das nach und nach dunkler wird. Malaika heißt „Engel oder Guter Geist“, da die Löwin sich bei den Tierpflegerinnen und Tierpflegern sehr entspannt und ruhig verhĂ€lt. Mit Kumani („Das Schicksal“) schließlich wollte das Tierpflegerteam ausdrĂŒcken, wie sehr es sich ĂŒber die Geburt der Jungtiere freut. Ihr Geburtsgewicht von durchschnittlich 1,3 kg haben die Löwendrillinge mittlerweile mehr als verdreifacht. Ein paar Wochen werden sie noch gesĂ€ugt, jedoch nehmen sie schon feste Nahrung wie Rindfleisch zu sich. Löwenmutter Fiona kĂŒmmert sich vorbildlich und sehr gelassen um ihre Jungen. Die Löwenfamilie darf eigenstĂ€ndig entscheiden, ob sie sich im vorderen einsehbaren Bereich des Innengeheges aufhalten möchte oder sich in den hinteren – fĂŒr Besucher uneinsichtigen - Teil zurĂŒckziehen will. Daher kann es sein, dass die Jungtiere zeitweise nicht fĂŒr die Besucher zu sehen sind. Wie lange das Trio in der ZOOM Erlebniswelt bleiben wird, lĂ€sst sich zu diesem Zeitpunkt nicht abschĂ€tzen."
Quelle: Pressemitteilung der Zoom
(22.11.2021, 19:59)
Sebastian Gellert:   Mein letzter Besuch im ZOOM Gelsenkirchen war im Jahr 2018 und wenn ich aktuell "ZOOM Erlebniswelt Luftaufnahme Bilder" eintippe, bekomme ich ein Neues zusĂ€tzliches GebĂ€ude im Asienbereich zusehen - im Bereich der Aussengastronomie. Auch auf der Seite der ZOOM Erlebniswelt Asien wird dieses GebĂ€ude mit dem Zeichen fĂŒr Gastronomie gekennzeichnet. Bei den besagten Luftaufnahmen scheint es sich beim Dach um etwas helleres rot zu handeln.
(12.11.2021, 19:57)
cajun:   Zum angedachten Gorillahaus: Bei einer FĂŒhrung hinter die Kulissen durch einen der Primatenpfleger wurde demonstriert, das der jetzige Komplex Schimpansen- Flusspferdhaus quasi als "Bauteil" eines erweiterbaren Hauskomplexes kostruiert wurde. Heißt im jetzigen Haus sind alle Voraussetzungen (Versorgunsleitungen, AnschlĂŒsse etc) dafĂŒr vorhanden, um ein baugleiches (?) Tierhaus anzubauen/ anzugliedern. Auf der Grundannahme, dass "ein Zoo nie fertig ist", könnte man meinen hier ist vorausschauend gedacht worden. Als Option wĂŒrde ich, ohne Anspruch auf Einblick was da gerade ist, sagen, es kĂ€me als Ort das VorgelĂ€nde des Schimpansenhauses in Frage. Also bis zur Lemureninsel (der Varis) ggf. unter Einbezug des Areals, da die Varis ja aus dem "Altbestand Ruhrzoo" auf Initiative der Tierpfleger dort gelandet sind. Also eigentlich ungeplant. Im Luftfilm lĂ€sst sich das schwer verifizieren. Aber anhand des Parkplans wĂŒrde das Sinn machen.
(14.10.2021, 13:54)
Sebastian Gellert:   Ein Video mit 4:55 min
(12.10.2021, 20:20)
Sebastian Gellert:   Ein Video mit 4:55 min
(12.10.2021, 20:19)
Sebastian Gellert:   Es gibt ja ein Sprichwort das besagt - TrĂ€umen ist erlaubt. NatĂŒrlich wĂ€re von meiner Seite eine Neue HyĂ€nen-Anlage wĂŒnschenswert. Schon wegen dem besagten Anblick der Stallungen, die man preiswert verkleiden könnte.

Thema Parkteil Afrika: So der Bereich gegenĂŒber von den Watussi und afrikanischen Schafen, also links vom Wegesrand wĂŒrde mit seinen GrĂŒnflĂ€chen eine Bebauung zulassen. Im Winter bei kahler Vegetation ist die Tigeranlage des Asienbereiches von hinten einsehbar.

Ich liebe die ZOOM Erlebniswelt, denn Potenzial ist meiner Meinung gegeben. Eventuell wĂŒrde ich mir eine zusĂ€tzliche Antilopenart wĂŒnschen und gegebenenfalls Arten wie Mantelaffen oder Mangaben.

Parkteil Alaska: Die KamtschatkabĂ€ren sind imposant, doch wird man auf Zukunft auf diese Haltung setzen?? WĂŒnschenswert wĂ€re es, denn seit es keine KodiakbĂ€ren gibt, sind sie aufgrund ihrer GrĂ¶ĂŸe imponierend. Am Wegesrand könnten kleinere Arten wie Schneehasen, PrĂ€riehunde oder andere Arten gehalten werden.

Parkteil Asien: Auf Zukunft sollte man die FlĂ€che der Trampeltiere sinnvoller nutzen, denn dieses Gehege wirkt doch sehr provisorisch und zeigt lediglich, das der ursprĂŒngliche Plan des Asienteils noch irgendwie vor der Vollendung steht.

Fazit: Wie die meisten Zoologischen GÀrten fallen Erweiterungen und Verbesserungen mit den gegebenen finanziellen Möglichkeiten einer Stadt / Kommune.

Wer weiß schon wie die ZOOM Erlebniswelt einmal im Jahr 2030 aussieht?? Sie wĂŒrde ja zu dem Zeitpunkt offiziell erst 25 Jahre jung sein, denn Alaska eröffnete 2005.

Hier im Forum hat jemand einmal das Argument hervorgebracht, das bei der Dschungelhalle (Afrika) noch ein 3. GebĂ€ude mit Gorillas geplant war. Also da frage ich mich wie die PlatzverhĂ€ltnisse wĂ€ren flĂ€chenmĂ€ĂŸig.

Tippt man in der google Suchleiste folgendes ein - ZOOM Erlebniswelt Grimberg Hafen Youtube -
findet man eine fliegende Luftaufnahme der ZOOM Gelsenkirchen.
(12.10.2021, 20:16)
cajun:   @Sebastian Gellert: Ich war lange nicht mehr in GE. In der Erinnerung fand ich die Zoom eher langweilig, auch wenn die Verbesserung der Tierhaltung natĂŒrlich unstrittig ist. Was mich am meisten stört ist die vorgebenen WegfĂŒhrung und der "run" auf die nĂ€chste vorgegebene Einsichtsmöglichkeit. Da geht der Trend ja leider auch in anderen Zoos hin. Ich weiß nicht, wie die "Nach"- Corona Besucherzahlen sich entwickelt haben und ob der plötzliche Löwennachwuchs nicht auch etwas damit zu tun hat. Man braucht ja eine Grund, mal wieder hinzugehen..... du hattest mal eine "ZOOM 2030" weiter unten angesprochen. WĂ€re die von dir erwĂ€hnte HyĂ€nenanlage Bestandteil eines neuen "Afrika"- Bereiches und wenn ja, was noch?
(12.10.2021, 16:17)
Sebastian Gellert:   Es gibt Löwennachwuchs in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. FĂŒr die Zukunft könnte ich mir zumindest vorstellen, das die jetzige HyĂ€nen-Anlage einmal den Löwen flĂ€chenmĂ€ĂŸig zugeschlagen wird und man fĂŒr die eventuelle neue Anlage der HyĂ€nen einen Teil der Grassavanne in Anspruch nimmt. Somit wĂ€re auch der Anblick der Stallungen weg, denn dieser passt nicht ins Konzept der ZOOM - wirbt man doch mit naturnahen Landschaften.

So erfreulich der Löwennachwuchs auch ist, Potenzial fĂŒr Erweiterungen und Bebauungen auf diversen GrĂŒnflĂ€chen wĂ€re zumindest möglich, wenn es finanziell fĂŒr die Stadt Gelsenkirchen möglich wĂ€re.

Nachdem es damals bei der Eröffnung der Tigeranlage noch hieß, es sei das finale SahnehĂ€ubchen, wissen wir das mit Zwergmangusten und Pinguine nun doch weitere Arten eingezogen sind und sicherlich auch kĂŒnftig einziehen werden.
(11.10.2021, 20:37)
cajun:   Auch die Einrichtung der ZGAP wurde bedacht
"ZOOM Erlebniswelt unterstĂŒtzt Artenschutzprojekte in Afrika und Asien Spendengelder stammen von den Besuchern
Gelsenkirchen. Mit rund 10.000 Euro unterstĂŒtzt die ZOOM Erlebniswelt verschiedene Artenschutzprojekte in SĂŒdafrika, Indonesien und auf den Phillippinen. Das Geld stammt von den Zoobesuchern, die im Eingangsbereich die Möglichkeit haben, Bargeld zu spenden. Die Spendengelder werden an ausgewĂ€hlte Organisationen verteilt. „Wir möchten uns bei den Besuchern fĂŒr ihre Spendenbereitschaft bedanken und freuen uns, dass mit dem Geld wichtige Artenschutzprojekte unterstĂŒtzt werden können“, sagt Dr. Hendrik Berendson, Leiter der ZOOM Erlebniswelt. Ein Teil der Spendensumme fließt in ein Singvögelprojekt nach Indonesien. Die Arbeit der Erhaltungszuchtstation „Prigen Conservation Breeding Ark“ auf Java zielt darauf ab, hochbedrohte Tierarten Indonesiens vor der Ausrottung zu bewahren. Viele SĂ€ugetier- und Vogelarten sind in Indonesien unter anderem aufgrund des massiven, illegalen Wildtierhandels bedroht. Einige Tierarten haben derzeit nur in menschlicher Haltung eine Chance zu ĂŒberleben. Die Spendengelder werden eingesetzt, um Volieren instand zu setzen, neu zu bepflanzen und den Unterhalt der Vögel weiterhin zu ermöglichen. Mehr Infos zu diesem Projekt finden Sie unter https://prigenark.com/. Ein weiterer Geldbetrag kommt einem Projekt fĂŒr Prinz-Alfred-Hirsche auf der phillippinischen Insel Negros zugute. Auch hier geht es um Erhaltungszucht: Durch einen rapiden Lebensraumverlust und illegale Jagd finden sich in der Wildbahn nur noch wenige Prinz-Alfred-Hirsche – von der Weltnaturschutzorganisation IUCN werden sie als hoch bedroht eingestuft. In den Zuchtstationen auf der Insel Negros gelang es, eine neue Population an Prinz-Alfred-Hirschen aufzubauen, von denen bereits erste Individuen erfolgreich in ein Naturschutzgebiet ausgewildert werden konnten. Die Fördergelder sollen nun in den weiteren Ausbau und Unterhalt dieser Zuchtstationen fließen. Mehr Infos zu diesem Projekt finden Sie unter https://talarak.org/. In SĂŒdafrika unterstĂŒtzt die ZOOM Erlebniswelt die Organisation SANCCOB („Southern African Foundation for the Conservation of Coastal Birds“). Diese Non-Profit-Organisation setzt sich unter anderem fĂŒr Brillenpinguine ein, die auch seit 2020 in der ZOOM Erlebniswelt zu beobachten sind. So kĂŒmmert sich SANCCOB etwa um verletzte Vögel, ĂŒberwacht StrĂ€nde und ermöglicht die Aufzucht von Jungtieren. Mehr Infos unter https://sanccob.co.za/.
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(10.08.2021, 08:44)
cajun:   Mal was Schönes aus GE.

Die ZOOM Erlebniswelt freut sich ĂŒber einen wichtigen Zuchterfolg:

Die Edwardsfasane, die in der Wildbahn als ausgestorben gelten, haben Nachwuchs. Vor kurzem sind zwei KĂŒken im ELE Tropenparadies in der Erlebniswelt Asien geschlĂŒpft. „Hahn und Henne kĂŒmmern sich sehr gut um ihren Nachwuchs und es macht Spaß, die Familie zu beobachten“, sagt Heiko Janatzek, zoologischer Mitarbeiter der ZOOM Erlebniswelt.

In Nordrhein-Westfalen ist die ZOOM Erlebniswelt der einzige Zoo, der diese Vogelart hĂ€lt. Deutschlandweit kĂŒmmern sich insgesamt fĂŒnfzehn Zoos um Edwardsfasane. Die Haltung in einer großen Tropenhalle wie dem ELE Tropenparadies im Zoo Gelsenkirchen ist etwas Besonderes: „Meist werden die Vögel in Volieren gehalten, bei uns teilen sie sich auf rund 2000 Quadratmeter eine großzĂŒgige Halle mit zahlreichen anderen tropischen Vogelarten und einer Vielfalt von Pflanzen“, so Janatzek.

Edwardsfasane, die aus den FlachlandwĂ€ldern Zentral-Vietnams stammen, gehören zu den am meisten bedrohten Vögeln SĂŒdostasiens. Die Weltnaturschutzorganisation IUCN hat den Status dieser Tierart auf ihrer Roten Liste als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. „In der Natur leben noch geschĂ€tzte 50 Tiere, möglicherweise gibt es dort aber gar keine Edwardsfasane mehr“, berichtet Heiko Janatzek. Das letzte lebende Tier sei im Jahr 2000 in Vietnam gesichtet worden. Illegale Jagd und Haustierhandel seien GrĂŒnde fĂŒr den drastisch sinkenden Bestand. Aber auch der großflĂ€chige Einsatz des Giftes „Agent Orange“ wĂ€hrend des Vietnamkrieges zerstörte nachhaltig den Lebensraum vieler Tiere wie auch dem Edwardsfasan.

Umso mehr Bedeutung bekommt die Nachzucht dieser Vögel. „Hahn und Henne kennen sich seit knapp einem Jahr und wir sind froh, dass es nun ein Gelege mit gesunden KĂŒken gab“, berichtet Janatzek. Als NestflĂŒchter können Edwardsfasane vom ersten Tag an selbststĂ€ndig den Eltern folgen und Nahrung suchen. Sie fressen beispielsweise SĂ€mereien, FrĂŒchte oder Insekten. Die eher scheuen Tiere verstecken sich in der ZOOM Erlebniswelt oft im GebĂŒsch und werden von den Tierpflegern weitgehend in Ruhe gelassen. Im Rahmen des EuropĂ€ischen Zuchterhaltungsprogramms - koordiniert vom Zoo Prag – werden die KĂŒken im Herbst an andere zoologische Einrichtungen weitervermittelt. „Ziel ist es, eine Reservepopulation aufzubauen, damit wir diese wertvolle Tierart erhalten können“, so Janatzek.

Quelle:https://www.lokalkompass.de/gelsenkirchen/c-lk-gemeinschaft/erfolgreiche-nachzucht-einer-als-ausgestorben-geltenden-tierart_a1590671
(22.06.2021, 17:00)
cajun:   Gestreifter Nachwuchs in der "Ruhrsavanne":

Zebrafohlen in der ZOOM Erlebniswelt geboren
In der ZOOM Erlebniswelt ist am Montag, den 03.05.2021, ein Zebrafohlen geboren worden. Die Tierpfleger fanden das Jungtier am frĂŒhen Morgen wohlauf im Stall. Der kleine Hengst ist der Sohn von Zebra Sambesi und Farida. Sambesi ist als Leithengst AnfĂŒhrer der Gruppe, die insgesamt fĂŒnf Stuten umfasst. Ein sechste Stute ist seine Tochter Fine, die in den nĂ€chsten Wochen in eine andere zoologische Einrichtung wechseln wird. Um Inzucht zu vermeiden, wird die junge Zebrastute abgegeben, bevor sie geschlechtsreif wird. Mutter Farida ist die Lieblingsstute von Sambesi. Als erfahrene Mutter kĂŒmmert sie sich vorbildlich um ihr Junges. Maximal ein Fohlen bekommen Zebras im Jahr – und das auch nicht jedes Jahr. Die erste Woche bleibt das Jungtier noch viel im Stall und lernt nach und nach das großzĂŒgige AußengelĂ€nde kennen. Wenn das Wetter schön wird, ist der Kleine voraussichtlich am Wochenende auf der Savanne zu sehen. Seine Tierpfleger beschreiben ihn als mutig, denn er versteckt sich nicht sofort hinter seiner Mutter, wenn sie auf ihn zugehen. In den nĂ€chsten Tagen vergeben sie einen Namen fĂŒr den kleinen Hengst. Der Anfangsbuchstabe steht zumindest schon fest: Ein „S“ wie Vater Sambesi.
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(11.05.2021, 12:31)
cajun:   Mit "Schalke" bin ich gerade schon durch den "Roar" Thread geritten. :-) Mir war eigentlich auch klar, dass du das wusstest. War einfach neugierig und das Internet gab schnell Informationen zu wer, was und wann.
Hannover hat sich wenigstens die MĂŒhe gemacht, dass mit den Pinguinen "zu erklĂ€ren". In Gelsenkirchens Alaska mĂŒsste man fast eine "Puristen- Arche Noah" stranden lassen, um die Anwesenheit einiger Tiere zu erklĂ€ren. ;-)
(06.12.2020, 10:25)
Michael Mettler:   @cajun: Ich wusste tatsĂ€chlich schon, dass Hausrentiere einst in Alaska zwecks Nahrungsversorgung der Einheimischen angesiedelt worden waren, wenn auch nichts von Sheldon Jackson und der genauen Herkunft der Tiere. Und ursprĂŒnglich wollte ich nur posten, dass Hausrentiere deshalb gar nicht so falsch in Alaska-ZOOM sind. Aber dann fiel mir Sam ein und natĂŒrlich die Story um die Pinguine in Hannovers Yukon Bay, und dann ritt mich nur noch der Schalk (oder sagt man in GE "Schalke"?) :-)
(06.12.2020, 09:25)
cajun:   @Michael Mettler: Nenn den Typ "Sheldon Jackson" und deine Geschichte hat einen historischen Bezug.
Zumindest wenn das Schiff, das vor Alsaka untergeht aus Sibirien kam und auch ein Missionar spuken kann :-)
https://en.wikipedia.org/wiki/Sheldon_Jackson
(05.12.2020, 19:29)
Carsten Horn:   Ich war das letzte Mal 2019 in GE, da gab es Sam noch, g
Die Rentiere waren frĂŒher am Weg vom DickhĂ€uterhaus zur BĂ€renburg auf der linken Seite, gegenĂŒber waren Schwarzkopfschaf/Ankole...
Auf dem Bild sieht man etwas links aus der Mitte ein GebÀude, das ehemalige Kleinaffenhaus, vielleicht hilft das bei der Orientierung...

(05.12.2020, 13:26)
Sacha:   :-) :-) :-)
(04.12.2020, 22:30)
Michael Mettler:   @cajun: Nein, das lief anders. Ein Schwede namens Samuel Samuelsson wollte Rentiere aus seiner Heimat als Nutztiere in Alaska etablieren und verschiffte eine Herde dorthin. Sein Schiff kenterte aber vor der KĂŒste, die Rentiere konnten sich an Land retten, Samuel ertrank - und wurde wegen FaunenverfĂ€lschung dazu verflucht, als Sam, der Minengeist, durch verlassene Bergwerkstollen zu irren...

(Gibt es den eigentlich noch?)
(04.12.2020, 20:34)
cajun:   Laut der Infos ĂŒber den Dortmunder Zuchtbock, muss zumindest ein Teil der Gruppe aus Skandinavien neu importiert worden sein. Gut, dass war eine mĂŒndliche Aussage, nichts schriftliches, aber zumindest von Leuten, die sich damit auskennen sollten. Vielleicht brauchte man "mehr Tiere" fĂŒr die relativ große Neuanlage (die alte Anlage habe ich nicht mehr im GedĂ€chtnis) und da man eh Elche holte, "sprangen einfach ein paar Rentiere mit auf den Transport"? :-) Verbleibt damit in der Spekulation.
(04.12.2020, 12:09)
Carsten Horn:   Die Rentiere gehörten ebenfalls zum Altbestand, ich meine seit den 80er Jahren...

2030 wird der Zoo Gelsenkirchen ĂŒbrigens 81 Jahre alt, in Wien wird ja auch nicht in 6 Jahren 100 Jahre Tiergarten Schönbrunn gefeiert...
(04.12.2020, 09:44)
Sacha:   Die Vermutung(!) bezĂŒglich "mangelndem Ehrgeiz" bezog sich lediglich auf die Karibus und auf den Umstand, dass es Hannover (spĂ€ter) schaffte, diese ĂŒber den Teich zu holen, wĂ€hrend von allfĂ€lligen derartigen Versuchen trotz Ruhe-Knowhow-Vorteil seitens der Zoom zumindest nichts öffentlich bekannt ist.
Aber ja, wenn die Absicht bestand, möglichst viele Tiere aus dem Ruhrzoo zu ĂŒbernehmen, dann könnte dies - wie ein Blick in die zootierliste zumindest andeutet - auch bei den Hausrentieren der Fall gewesen sein.
(03.12.2020, 22:58)
Michael Mettler:   Vor Jahren hat mir jemand aus dem Gelsenkirchener Team, das den Umschwung vom Ruhrzoo zu ZOOM mitmachte, auf meine Frage zum Besatz von Alaska-ZOOM geantwortet, man habe sich damals - auch als Folge der zeitweiligen Schließungsbedrohung des Ruhrzoos - geschworen, so vielen Tieren wie möglich (nicht nur auf Arten, sondern auch auf Individuen bezogen!) ein Verbleiben in GE zu ermöglichen (was z.B. auch zum Bau der Anlage fĂŒr Rote Varis fĂŒhrte, die eigentlich gar nicht in der Grundplanung vorgesehen war). Eurasische Luchse gehörten zum Altbestand, und somit wurde entschieden, erst mal diesen die neue Freianlage zu gönnen - ein Umstieg auf Kanadier wĂ€re dann ja noch nach ihrem Ableben möglich gewesen. Zu den Elchen hieß es, dass man auch hier durchaus mittel- bis langfristig Amerikaner im Auge hatte, aber ĂŒberhaupt erst mal mit der Haltung von Elchen Erfahrungen sammeln wollte - dafĂŒr boten sich vorerst die leichter verfĂŒgbaren EuropĂ€er an. Ob damals ĂŒber Karibus nachgedacht wurde, weiß ich nicht (mehr), Hannover stand als Quelle noch nicht zur VerfĂŒgung, da Yukon Bay erst nach Alaska-ZOOM entststand und die hannoverschen Karibus erst dafĂŒr importiert wurden. KodiakbĂ€ren (oder im Falle der beiden Weibchen aus Argentinien: zumindest amerikanische BraunbĂ€ren, dazu kam der "sichere" Kodiak-Mann aus Hamburg) waren ja als Startbesatz vorhanden; vielleicht waren die Planer damals selbst ĂŒberrascht, wie schwer es inzwischen geworden war, noch welche aufzutreiben.

Mangelnden Ehrgeiz kann man der zoologischen Leitung aus der Zeit, in der Alaska-ZOOM entwickelt und gebaut wurde, aus den o.g. GrĂŒnden nicht unterstellen, das Potenzial zukĂŒnftiger Umstellung auf die "richtigen" Formen war gegeben und zumindest angedacht, und man konnte in GE noch auf viel Know-how aus den Zeiten unter Ruhe in punkto Tierbeschaffung und Import zurĂŒckgreifen. Dass es zu der Umstellung spĂ€ter nicht kam, dĂŒrfte auch mit den personellen VerĂ€nderungen zu tun haben.
(03.12.2020, 22:30)
Sacha:   Achtung, dass Kanadische Waldkaribus und Kanadaluchse in Europa vorhanden sind, heisst nicht zwingend dass sie auch erhĂ€ltlich sind bzw. zum Zeitpunkt der Erstellung der Alaska-Gehege in der Zoom waren.
Bei den Waldkaribus mussten m.W. nach dem Tod von 3(?) Weibchen neue aus Kanada importiert werden.
Dass aber Importe offensichtlich möglich waren, zeigt, wie cajun schon erwÀhnt hat, das Beispiel von Hannover. Vielleicht war da der Ehrgeiz der Verantwortlichen tatsÀchlich grösser als in Gelsenkirchen...

Zu den KodiakbĂ€ren: Waren die "Argentinier" nicht auch Ă€ltere, evtl. sogar nicht mehr zuchtfĂ€hige oder/und gleichgeschlechtliche Exemplare? Sprich: War es nicht klar, dass die ohnehin bald ersetzt werden mussten - und dies wegen des erlöschenden Kodiak-Bestandes in Europa mit einer anderen UA. Auf jeden Fall sind die KodiakbĂ€ren in der schwedischen Auffangstadion nicht fĂŒr eine Zucht zugelassen (und ich glaube sogar kastriert worden oder/und eingeschlechtlich). Zumindest war dies, wenn ich den entsprechenden Thread in zoochat richtig in Erinnerung habe, ein riesiges behördliches Tamtam. Das man in Gelsenkirchen darauf keine Lust hat(te), kann ich verstehen.

Zu den Bibern: Die "Argumentation" wird wohl (wie bei vielen anderen gelisteten Arten) sein, dass man die Möglichkeit einer "Blutauffrischung" bzw. weiteren Vermischung verhindern will. Nun entkommen zwar (gerade bei Hochwassern) immer wieder Zoo-Biber (Kanadier und EuropĂ€ische) aus Zoos. Aber dass die sich dann gleich wie wild mit den freilebenden Exemplaren paaren, bevor sie wieder eingefangen werden, halte ich dann doch fĂŒr sehr unwahrscheinlich. Zumal die Technik heute in Sachen Transponder wesentlich weiter ist und man entsprechend "prĂ€parierte" Zootiere auch leichter orten und wieder einfangen kann als frĂŒher.
(03.12.2020, 21:36)
Adrian Langer:   Gibt es nicht auch genĂŒgend Kanadische Luchse in Europa? Bisher findet sich nur kein deutscher Halter. Es werden aber insgesamt 15 Haltungen fĂŒr Europa gelistet (mit zĂŒchtenden Tieren). Allein fĂŒnf davon in unserem Nachbarland Tschechien.
(03.12.2020, 19:48)
cajun:   1:0 fĂŒr Gudrun. Dem Argument stimme ich vollkommen zu :-)
@Sacha:Da du hier die "Invasiven" ins Spiel bringst. Zumindest die "Kanada"- Biber wĂŒrden die Liste in der Zoom erweitern, die zukĂŒnftig zu "tiergeographisch nicht korrekt" besetzten Anlagen gezĂ€hlt werden kann. Laut dem Hystrix- Thread hier, landen diese nĂ€mlich auf der EU- Verbotsliste.
Was soll denn in diesem Fall Passendes in die Anlage? grĂŒbel*
Im Nebensatz: verstehe die Listung allerdings nicht so ganz, da "Kanadische Biber" in Europa zur Wiederansiedlung ausgesetzt wurden und sich in den Freisetzungsgebieten bunt mit "Elbe"- und "Rhone"- Bibern gemischt haben.
Weiter im Text: FĂŒr die ersten KodiakbĂ€ren wurde keine MĂŒhe gescheut. Die BĂ€rinnen kamen m.W. aus einem Zoo in Argentinien in die Zoom. Das es dann doch keine "Echten" waren, naja... Das KodiakbĂ€ren importiert werden können, zeigte Jahre spĂ€ter ein schwedischer (?) Zoo, der BĂ€renwaisen aus einer Auffangstation einfĂŒhrte. Elche und Rentiere waren Importe aus Schweden (zu den Rentieren schreibe ich noch was im Hirschthread), der Erlebniszoo in Niedersachsen hat vorgemacht, dass Karibus möglich sind (!). Wuppertal und Duisburg haben passende Wölfe aus Kanada geholt etc.
Zu den Luchsen, ich hÀtte gut z.B. mit "amerikanischen Rotluchsen" leben können.
Damit entstempel ich mich aus der "Puristenecke", bin ich nÀmlich nicht unbedingt unterwegs.
Dazu noch was aus "Zoom- Afrika": Die ursprĂŒnglichen Breitmaulnashörner der Zoom (1,2) waren Direktimporte aus SĂŒdafrika! Also es kann nicht alles nur an der Beschaffungssituation gelegen haben "gestern/damals".
(03.12.2020, 19:34)
Gudrun Bardowicks:   Zumindest Nordamerikanische bzw. kanadische Waldkaribus könnte man vermutlich aus dem Zoo Hannover bekommen.
(03.12.2020, 18:31)
Sacha:   @cajun: Mit der Konzepttreue sprichst Du ein Thema an, dass mir an sich besonders am Herzen liegt.
Allerdings: Woher sollte die Zoom Alaska-BraunbĂ€ren, (neue) KodiakbĂ€ren, nordamerikanische Karibus, Kanadaluchse oder Alaska-Elche nehmen? Da muss dann sogar ich als Zoogeo-Purist (ich glaube diesen Ehrentitel erhielt ich von @Michael Mettler;):)) sagen: Dann lieber falsche Unterarten als gar keine. Ich denke schon, dass man sich da grundsĂ€tzlich die MĂŒhe gemacht hat. Immerhin hat man ja Kanadaotter besorgen können. Anderes ging bei einer vernĂŒnftigen Kosten-/Nutzen-Rechnung wohl nicht mehr (Aber wie geschrieben: Die passenden UAs wĂ€ren auch mir wesentlich lieber).

Zu Erwarten ist, dass durch die EU-Listung tiergeografisch korrekte Anlagen noch schwieriger umzusetzen sein werden. Ich denke da nur an die SĂŒdamerikanischen NasenbĂ€ren die - Stand der Dinge bzw. Rechtsunsicherheit heute - durch WeissrĂŒssel-NasenbĂ€ren ersetzt werden bzw. ersetzt werden mĂŒssten.
Allerdings muss ich hier fairerweise gestehen, dass gegenwĂ€rtig dieser Umstand nur zu einem geringen Teil zu thematisch falschen und somit edukativ unbrauchbaren Gehegebesetzungen fĂŒhrt bzw. fĂŒhren wird. Das haben die Zoos schon zuvor gemacht (und das hat mich frĂŒher schon gestört). Ich denke nur an die Kubaflamingos im Afrikapanorama von Hagenbeck.
(03.12.2020, 17:41)
cajun:   @Sacha: als Ex- Ruhrpottler bin ich da trotzdem unparteiisch. Habe die Zoom nie als sonderlich beeindruckend erlebt. Viel Kulisse, wenig Tiere und auf den großzĂŒgigen Anlagen "schrumpfen" die recht großen Gruppen durch die Dimension, zumal die einzelnen Arten unterschiedliche Bereiche bevorzugen. Dabei ist der vorgebene Rundgang mit den geplanten Einblicken, fĂŒr mich, eher nervig. Konzept treu war man nie (siehe Alaska: BraunbĂ€ren, Rentiere, Elche etc.). Die Tropenhalle ist ein halber Spielplatz und Restaurantbereich usw. Hatten wir ja alles schon mal durch gekaut.
Wie die Zoom 2030 aussieht? Naja, ich denke "verfallen", :-) Wenn ich mir die Halbwertszeit von Gehegen mit alten/ einfachen Stallungen, Holzbauten, TropenhĂ€usern, einer "Nashorngarage" (so nenne ich des Bau, sorry) usw. anschaue. denke ich das es neben neuen Gehegen/ Anlagen fĂŒr mehr Arten, sich eher ein gewisser Sanierungsstau einstellt.
Die Instandhaltung von allem zeitgleich Gebauten, wird als Summe sicherlich nicht unerheblich sein. Gerade fĂŒr eine dauer klamme Kommune wie Gelsenkirchen.
(03.12.2020, 14:19)
Sebastian Gellert:   Sicherlich ein gutes oder mehrere gute Argumente, das Ziel des Kommentars war halt nur weil die ZOOM Erlebniswelt gegenwĂ€rtig 2005 eröffnete und sie dementsprechend noch jung ist, wo die ZOOM im Jahr 2030 mal stehen wird.

Der Gelsenkirchener Zoo wĂŒrde ja im Jahr 2030 sein 25 jĂ€hriges JubilĂ€um feiern und wĂŒrde sich nach meiner Meinung nach, dementsprechend anders prĂ€sentieren - mit neuen Gehegen und neuen zusĂ€tzlichen Arten.
(02.12.2020, 20:38)
Sacha:   Darf man fragen, von wem die ZOOM Erlebniswelt zum besten Zoo Deutschlands gewĂ€hlt wurde? Ich habe da so eine Vermutung...

Ganz ehrlich, so sehr mir vieles in Gelsenkirchen gefĂ€llt (besonders der Alaska-Teil), zum besten Zoo Deutschlands reicht es weder in Sachen Artenzahl noch ausstellungs-, noch besucher-, noch zuchterfolg- und arterhaltungstechnisch. Da sind dann schon ein paar Schwergewichte (nein, nicht nur wegen der Elefantenhaltung;)) wie Leipzig, MĂŒnchen oder Köln weiter vorne als die Zoom. Eine Meinung, die man international ĂŒbrigens auch in zoochat teilt, wo unter den besten Zoos Deutschlands oder gar Europas die Zoom Gelsenkirchen selten bis gar nicht genannt wird.

Aber ich will mir hier nicht den Zorn der Ruhrpott-Jungs und -MÀdels einfangen und gestehe auch zu, dass anhand der vielen Parameter, die einen "guten" Zoo ausmachen und je nachdem, wie man was gewichtet, diese Frage am Schluss auf den eigenen Geschmack hinauslÀuft.
(02.12.2020, 18:03)
Sebastian Gellert:   Die ZOOM Erlebniswelt wurde nach den Jahren 2009, 2013, 2018, 2019 und jetzt 2020 zum 5. mal zum Besten Zoo Deutschlands gewĂ€hlt. Sicherlich kann man ĂŒber diesen genannten Fakt diskutieren, aber noch viel interessanter wird die zukĂŒnftige Entwicklung des Gelsenkirchener Zoos sein. Nach dem es noch vor Jahren hieß, der Umbau wĂ€re komplett, gibt es wie wir alle nun wissen, mit Tigeranlage im Parkteil Asien, Zwergmangusten und Brillenpinguine in Afrika nun doch die ein oder andere Neuheit.

Doch bei passender Finanzlage eines Tages, wĂŒrde sich der Bereich des Afrikaareals hinter dem Benim-Pfahlbautendorf, welcher parallel zur Tigeranlage verlĂ€uft, fĂŒr eine Geparden- oder Leopardenanalge passend machen. Die ZOOM Erlebniswelt ist noch relativ jung.
(02.12.2020, 15:05)
Adrian Langer:   Zum Schluss Kanadischer Biber

Morgen geht es dann nach Wuppertal und DĂŒsseldorf. Ich bin jetzt schon gespannt!
(22.07.2020, 17:35)
Adrian Langer:   RotschwĂ€nzige Blaumaulmeerkatze
(22.07.2020, 17:33)
Adrian Langer:   Ostafrikanische Ginsterkatze
(22.07.2020, 17:32)
Adrian Langer:   KamschatkabĂ€r
(22.07.2020, 17:31)
Adrian Langer:   Anschließend ging es noch nach Gelsenkirchen. Der Zoo erinnert mich vom Aufbau her sehr an Emmen (wobei dieser vermutlich nur nachgezogen ist). Die Kulissen erzeugen ein spektakulĂ€res GefĂŒhl. Auch Arttechnisch findet man einige Seltenheiten. So fand ich neben den KamschatkabĂ€ren erstmals RotschwĂ€nzige Blaumaulmeerkatzen und Ostafrikanische Zwergginsterkatzen.

Anbei ZwergeneisbÀr Antonia
(22.07.2020, 17:30)
Sebastian Gellert:   Die Machbarkeit bezĂŒglich der Investitionskosten ist erst einmal nebensĂ€chlich. Denn vom Potenzial könnte die ZOOM Erlebniswelt eine Einrichtung wie Wildlands Emmen langfristig ĂŒbertrumpfen, denn bereits gegenwĂ€rtig verfĂŒgt der Gelsenkirchener Zoo ĂŒber mehr Menschenaffen-, Antilopen- und Raubkatzenarten als der Wildlands Adventure Zoo, der eigentlich beim Erstbesuch nur mit seiner spektakulĂ€ren Kulissenwucht punktet.
(16.02.2020, 17:39)
Sebastian Gellert:   BezĂŒglich der kommenden neuen Brillenpinguin-Anlage im Parkteil Afrika bleibt festzuhalten, daß der Asienbereich aufgrund von Luftaufnahmen mehr ErweiterungsflĂ€che bietet als ich bisher gedacht habe.
(16.02.2020, 17:33)
Sebastian Gellert:   Es geht um die Teilabsperrung des Parkteil Afrika von Nov. - Feb. - das war gemeint. Die kĂŒnftige Pinguinanalge unterhalb der Afrika Lodge wĂŒrde den Besucher den Rundweg durchlaufen lassen, wie man es nur aus der Hochsaison kennt.
(20.09.2019, 20:10)
Hannes Lueke:   Was macht denn eine Außenanlage fĂŒr Pinguine wett, was Außenanlagen fĂŒr Huftiere nicht bieten können?
(20.09.2019, 13:14)
Sebastian Gellert:   Nun doch - bis FrĂŒhjahr 2020 entsteht die neue Pinguinanlage. Damit könnte der Afrikabereich spekulativ einmal eine Ganzjahresattraktion werden.
(20.09.2019, 10:49)
Sebastian Gellert:   Zum Thema Tendenzen und Kritik darf auch Europas erste naturnahe Erlebniswelt zur Diskussion stehen. Anscheinend werden die Spornschildkröten kĂŒnftig auf dem GelĂ€nde des ehemaligen Artenschutzzentrums gehalten.
Eine Afrikanische Schildkrötenart im Parkteil Asien. Wie passt das zusammen?? Bei den gestiegenen Eintrittspreisen der letzten Jahre, hÀtte der Besucher eine schöne und authentische Anlage im Parkteil Afrika erwarten können.
Wird das Artenschutzzentrum ĂŒberhaupt thematisch dem Thema Asien angepasst?? Offensichtlich wird in der ZOOM Erlebniswelt ein bisschen gespart ....
Einst war ich ein grosser BefĂŒrworter vom ZOOM Gelsenkirchen, doch dieser Zoo ist uninteressant und auch die fehlende Verkleidung / Detailliebe bei den Stallungen (Grassavanne) unattraktiv geworden.
(10.04.2019, 19:33)
Sebastian Gellert:   Danke der Antwort. Zu erwĂ€hnen sei auch der unschöne Anblick der Grassavanne mit ihren Stallungen samt Betonmauer. Hier dĂŒrfte sich der Besucher mehr Detailliebe wĂŒnschen. Mit geringem Aufwand könnten die Stallungen verkleidet werden.
(04.04.2019, 19:39)
Sacha:   Möglich sicher, wobei ich glaube, dass der Einfluss anderer Zoos auf ZOOM und Wildlands Emmen grösser gewesen ist. Man darf nicht vergessen, dass DAK in Lake Buenavista in einem ganz anderen Klima angesiedelt ist und darum auf geheizte bzw. geschlossene Innenanlagen (wenn wir jetzt mal Rafikis Planet Watch ausser acht lassen) komplett verzichten kann.
FĂŒr mich bemerkenswert ist der Umstand, dass in ZOOM und Erlebniszoo Hannover m. E. diejenigen Anlagen besser ausgefallen sind, die man nicht vom jeweils anderen "kopieren" konnte. Sambesi besser als die Erlebniswelt Afrika, handkerum die Erlebniswelt Alaska besser als Yukon Bay.
(02.04.2019, 21:11)
Sebastian Gellert:   Mit der Eröffnung von Disney`s Animal Kingdom im Jahr 1998 kam wie weiß die Erlebnisarchitektur zu uns und darauf basiert auch meine zu spekulierende Frage.
WĂ€re es möglich, das das in Florida liegende Disney`s Animal Kingdom als Vorbild fĂŒr die Planung und separate Parkaufteilung bei der Entstehung der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen und spĂ€ter fĂŒr Wildlands Adventure Zoo Emmen ein Vorbild war?

(02.04.2019, 18:18)
Sebastian Gellert:   Angeblich soll im April 2019 eine neue Anlage fĂŒr Spornschildkröten öffnen.
(18.02.2019, 20:46)
Carsten Horn:   Die erste Planung war, diverse stĂ€dtische Aufgaben in einer externen Firma im Stadteigentum namens GEW auszugliedern. Die gab es bis 2014 mW und dann wurde in Stadtwerke umfirmiert.

Bin nicht mehr so im Bilde da, da ich nicht in Gelsenkirchen wohne aktuell. Ich denke aber, die Gewinne und Verluste steuerlich aufzurechnen wird einen finanziellen Sinn haben, sonst hĂ€tte man das nicht gemacht. Die Stadt könnte zB auch gut verzinste TrĂ€gerdarlehen gewĂ€hren, fĂŒr das große Ganze sicher sinnvoll
(27.11.2018, 11:23)
Oliver Muller:   @Carsten Horn: Was ist denn genau geplant?
(26.11.2018, 20:53)
Carsten Horn:   Das ist auch so geplant, da in den Stadtwerken, frĂŒher GEW, finanzstarke (Telefon, Hafen, etc) und schwache (Zoo, Bad, Emschertainment) stĂ€dtische Aufgaben zusammengefasst werden, um Gewinne und Verluste aufrechnen zu können....

Prinzipiell wie der alte gute Zuschuß der Stadt, den fast jeder bekommt....
(26.11.2018, 08:35)
Oliver Muller:   SchĂ€tze, man wird sich hier allmĂ€hlich auch mal Gedanken ĂŒber eine Weiterentwicklung machen mĂŒssen....
(25.11.2018, 22:22)
Sebastian Gellert:   Wenn man in die google-Suchleiste "Stadtwerke Gelsenkirchen 2019" eingibt, taucht ein Bericht namens "BĂ€der und Zoom bringen Stadtwerken das grĂ¶ĂŸte Defizit" auf.

Anscheinend soll die Pinguinanlage 2019 entstehen, so zumindest könnte man den Text deuten.

(25.11.2018, 19:40)
Carsten Horn:   Die erste gelungene fĂŒr Gelsenkirchen war das ebenfalls...
(08.05.2018, 08:20)
W. Dreier:   Habe eine Nachricht erhalten, dass in Gelsenkirchen die einzige gelungene EisbĂ€renaufzucht in Deutschland gelang (natĂŒrliche Aufzucht)
(07.05.2018, 10:33)
Sebastian Gellert:   Gelsenkirchener ZOOM im Wandel

Es gibt mit Gelsenkirchen eine Stadt in Deutschland, ĂŒber die sich durchaus sagen lĂ€sst, einer der wandlungsfĂ€higen Metropolen Deutschlands zu sein - von Schön bis Unschön. Mit der benachbarten Metropole Essen zusammen, wird Gelsenkirchen auch als Zentrum vom Ruhrgebiet gesehen und bietet viele unterschiedliche Gesichter, ist facettenreich und desweiteren auch fĂŒr seine Wissens- und Dienstleistungswirtschaft, welche die damalige Montanindustrie ablöste, sowie als Fussballstadt (FC Schalke 04) und sein Musiktheater im Revier bekannt.

Ganz andere KlÀnge findet der Besucher hingegen in der ZOOM Erlebniswelt, die zu den renommiertesten und modernsten TiergÀrten Europas gehört und etwa 900 Tiere in ca. 100 verschiedenen Arten prÀsentiert.

Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen polarisiert, gilt sie doch als perfekte Symbiose moderner Tierhaltung, gepaart mit Erlebnischarakter und diversen Attraktionen.

Als Pionier der Erlebnisarchitektur darf sicherlich das in Orlando, Florida, USA liegende Disney`s Animal Kingdom angesehen werden, welches spekulativ eine Vorbild-Funktion fĂŒr die Entstehung der in Gelsenkirchen liegenden ZOOM Erlebniswelt aufgrund ihrer Parkaufteilung gehabt haben dĂŒrfte.

In Gelsenkirchen ist das Konzept vom Zoo der Zukunft, mit mehr Weite und Raum erfolgreich, vorallem an den Wochenenden ist der Ansturm von Besuchern dementsprechend gross. Totales Chaos mit Menschenmassen am Haupteingang - ein kurioses Schauspiel.
Auch wird man irgendwie das GefĂŒhl nicht los, das der Zoo mit den ganzen Besuchermassen zumindest ein wenig ĂŒberfordert wirkt. Doch die Gelsenkirchener ZOOM Erlebniswelt ist und bleibt Kult im Ruhrpott.

Nach dem es vor einigen Jahren noch hieß, das der Umbau vom ehemaligen Ruhr-Zoo zur ZOOM Erlebniswelt vollendet sei und der Besucher sich bei derartigen Aussagen auf Schritt und Tritt veralbert fĂŒhlen durfte, darf nun wie man mittlerweile weiß, seit der letztjĂ€hrigen Saisoneröffnung im FrĂŒhjahr 2017 auf die weitere Entwicklung gespannt sein, bei der damals die Artenaufstockung von Zwergmangusten, Afrikanischen Brillenpinguinen und Asiatischen Aldabra-Riesenschildkröten bekannt gegeben wurde.

Der Themenbereich Alaska scheint gefĂŒhlt der beliebteste Parkteil in Europas erster naturnaher Erlebniswelt zu sein und bietet neben seinem Erscheinungsbild mit WĂ€ldern, Seen, Bergregionen und Schluchten, auch die ein oder andere gute Perspektive fĂŒr Profi- und Hobbyfotografen. Vorallem kann sich der Gelsenkirchener Zoobesucher unbewusst erfreuen, das mit Alaska ein Parkteil eröffnet wurde, der von seiner damaligen Planung, wo das ganze Projekt ZOOM Erlebniswelt aufkam, auch konsequent umgesetzt und erbaut wurde.

Nur die wenigsten Besucher wissen, das es mit der Eröffnung der Afrikawelt, einst als grösste Baustelle von Nordrhein-Westfalen vermarktet, bereits zu Abweichungen der ursprĂŒnglichen PlĂ€ne kam, was sich letztlich auch relativ deutlich am spĂ€ter eröffneten Asienbereich zeigte. Schon aufgrund seiner heutigen Grösse, dĂŒrfte der Bereich Asien kein fertiger Parkteil sein und mit seinen artenreichen Nachbarn, wie dem Zoo Duisburg und dem Kölner Zoo, dĂŒrfte in Gelsenkirchen generell die Erkenntnis reifen, auch auf Zukunft bemĂŒht zu sein, den vorhandenen Artenbestand auszuweiten, weshalb auf Zukunft eine Asienerweiterung realistisch werden wird.

Schon bei der letzten Anpassung der Eintrittspreise durfte spekuliert werden, welche Neuheit auf den Besucher wartet, da eine Erhöhung der Eintrittspreise ohne NeuankĂŒndigung dem Besucher nicht zu vermitteln gewesen wĂ€re.

Was der Gesellschaft und einigen Unternehmen heutzutage fehlt sind Freidenker und KĂŒnstler - keine Betriebswirte.

In Zeiten von gesellschaftlichen Leistungsdruck, dem tĂ€glichen Beruflichen Pendeln in die jeweiligen StĂ€dte und dem daraus vordiktierten Alltag, woraus zumindest in einigen Teilen der Bevölkerung gerne der Traum von Tiny-House und der eigenen BlockhĂŒtte am Yukon (Kanada) resultiert, schafft es die fĂŒr ca. 100 Millionen Euro erbaute ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen den Besucher in eine reale Phantasiewelt zu holen.

Die auf Zukunft Gigantischen Investitionen in Höhe von 2 Milliarden Euro im Disneyland Paris, welches seinen Parkteil Walt Disney Studios mit Neuen und zusÀtzlichen Bereichen u.a. Star Wars Land erweitern wird, sind in der ZOOM Erlebniswelt wohl eher nicht zu erwarten und dennoch wird es interessant und sicherlich auch vielversprechend sein, die weitere Entwicklung zu beobachten.

Da es immer kÀlter und wechselhafter in einigen Regionen Deutschlands wird und dieses PhÀnomen durchaus hitzige Diskussionen auslöst, wohlgemerkt in Zeiten von vermeintlicher KlimaerwÀrmung, bleibt zu hoffen, das auf Zukunft viele öffentliche Einrichtungen den widrigen WetterverhÀltnissen trotzen werden.

Europas erste naturnahe Erlebniswelt, die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen ist wie der gesamte Ruhrpott stets immer eine Reise wert.





(16.03.2018, 13:32)
Carsten Horn:   Das wĂ€re jedenfalls nicht die erste Konstellation, wo es nicht passt.

Nur gibt es hier keinen offensichtlichen Grund, zu nah verwandt, schlechte Anlage, Anwesenheit von Artgenossen, etc... wie an anderen Stellen..., :-(
(07.02.2018, 12:09)
Jan Jakobi:   Ernie hat mit Rosl frĂŒher erfolgreich gezĂŒchtet, mehrere Jungtiere hat Rosl erfolgreich aufgezogen.

Asita hat insgesamt 3 KĂ€lber zur Welt gebracht.

Zu den Todesursachen der ersten beiden KĂ€lber steht hier was:

"Das Muttertier habe in der Vergangenheit bereits zwei Babys verloren: Eines starb an einem Herzfehler, das andere an einer Magen-Darm-Infektion."
https://www.welt.de/regionales/nrw/article173210107/Flusspferd-Baby-stirbt-nach-nur-einem-Tag.html

Ob sich die QualitÀt der Samenzellen mit zunehmendem Alter verÀndert?

Der Asiatische Elefantenbulle Siam in Paris war bei der Zeugung seines letzten Kalbes ca. 51 Jahre alt.
Dieses Kalb ist Thisiam.

Der Asiatische Elefantenbulle Chieng Mai in Kopenhagen war bei der Zeugung seines letzten Kalbes ca. 56 Jahre alt. Auch dieses Kalb lebt.

Der Vater vom Asiatischen Elefantenbullen Chamundi (seit Februar 2014 in Pairi Daiza) soll bei der Zeugung sogar ca. 60 Jahre alt gewesen sein.
(06.02.2018, 16:08)
Carsten Horn:   Ich hoffe nicht, das man den Ă€ltesten Zoobewohner nach 47 Jahren abschiebt!

Falls sich die ZuchtfĂ€higkeit im Alter nicht gravierend Ă€ndert, hat Ernie die auch bereits mehrfach erfolgreich unter Beweis gestellt frĂŒher...
(06.02.2018, 08:25)
Sebastian Bothe:   Hier ein Bild vom kleinen flusspferd
(04.02.2018, 20:16)
Heidemarie Busch:   @Sebastian Gellert ich verstehe die Aussage nicht. Es gab in Gelsenkirchen letztes Jahr EisbĂ€rnachwuchs, welcher aber leider nicht ĂŒberlebte. Jetzt gab es Drillinge, zwei sind aber bereits verstorben nur das dritte soll munter sein.
(14.12.2017, 10:41)
Sebastian Gellert:   Das gab es noch nie - EisbĂ€rennachwuchs und genauer noch 3 facher Nachwuchs bei den EisbĂ€ren.
(13.12.2017, 19:52)
Sebastian Gellert:   Das in den Parkteil Asien Riesenschildkröten einziehen sollen, dĂŒrfte bekannt sein?! Welches ist der genaue Standort?? Neben der Tigeranlage??
(01.11.2017, 18:18)
Michael Mettler:   In der via Website lesbaren LOOK steht, dass es Brillenpinguine werden und der Bau der Anlage noch in diesem Jahr unterhalb der Afrikalodge startet. Und im Parkteil Asien sollen Riesenschildkröten einziehen (demnach also Aldabraschildkröten).
(13.08.2017, 15:23)
Oliver Muller:   Noch ein köstliches FundstĂŒck ĂŒber Zoom: Der Zoo sei "stets darum bemĂŒht das tierische Angebot zu erweitern". Nun, man weiß ja aus Arbeitszeugnissen was es bedeutet, wenn jemand "stets bemĂŒht" ist ... :-))))

https://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/niedliche-zwergmangusten-im-gelsenkirchener-zoom-werden-sie-die-neuen-publikumslieblinge-id211382957.html
(13.08.2017, 14:42)
Oliver Muller:   Leider ist der u.g. Artikel ohne Abo nicht lesbar? Allerdings habe ich jetzt auf der Seite der Zoom Erlebniswelt gesehen, dass es dort eine Zeitschrift fĂŒr die Besucher gibt ("Look"), und dass eine virtuelle Reise in den Dschungel Asiens als Angebot installiert werden soll. Mir persönlich wĂ€ren ja echte Asiatische Elefanten im Pott lieber gewesen.
(13.08.2017, 13:47)
Oliver Muller:   @Adrian Langer: Na, ausgehend von den "Kontinenten" des Zoom gibt es zwei Möglichkeiten: entweder eine afrikanische Art (d.h. Brillenpinguine) oder eine Art, die durch einen Tornado nach Alaska verwirbelt wurde - letzteres wĂŒrde ich nach den Erfahrungen mit anderen Erlebniszoos nicht ausschließen. Könnten dann gerne Humboldtpingzine sein... ;-)))))
(13.08.2017, 13:32)
Sebastian Gellert:   Neben der Boma liegend, wurde nun die Neue Anlage fĂŒr Zwergmangusten eingeweiht.
(27.07.2017, 20:59)
Oliver Muller:   Ließe sich eine der Anlagen (BĂ€ren oder Wölfe) fĂŒr Pumas umrĂŒsten?
(11.04.2017, 23:06)
Michael Mettler:   @Holger: Ich schrieb bewusst "weiße Wölfe" und nicht "Polarwölfe". Eine weiße Morphe gibt es nĂ€mlich auch von der in Gelsenkirchen schon jetzt vertretenen Unterart des Westlichen Timberwolfes, man mĂŒsste also keineswegs auf die weit verbreiteten Pseudo-Polarwölfe zurĂŒckgreifen, um die gleiche optische Wirkung (und wegen dieser dachte ich an Weiß) zu erzielen. Dass die "europĂ€ischen" Zoo-Timberwölfe (und auch andere Wölfe) ĂŒberhaupt reinblĂŒtiger sind, wĂ€re allerdings noch zu beweisen. Manche davon könnten noch auf die gleiche Frankfurter Mischlingszucht zurĂŒckgehen wie die "Polarwölfe", deren GrĂŒndervater ja ein schwarzer TimberwolfrĂŒde war. Sofern man in Europa keine weißen Timberwölfe mehr findet (frĂŒher gab es selbst in deutschen Haltungen mehrere Farbmorphen der Unterart), wĂ€re selbst ein Import aus Kanada vermutlich weniger schwierig als von themenmĂ€ĂŸig passenderen Elchen fĂŒr Alaska-ZOOM.

Wahrscheinlich ließe sich die FlĂ€che des jetzigen Wolfsanlage eher in eine Anlage fĂŒr eine neue Tierart umrĂŒsten (wenn Wölfe stattdessen auf eine der BraunbĂ€ranlagen kĂ€men), als z.B. Moschusochsen auf die BĂ€renanlage zu stellen. Die wĂŒrden dort zwar optisch toll wirken, aber wenn ich mir ĂŒberlege, dass die Bullen selbst armierte BetonsĂ€ulen bei spielerischen Attacken zertrĂŒmmern (frĂŒher in MĂŒnchen!), dann wĂŒrde der Kunstfels wohl nicht lange halten... Schneeziegen gĂ€ben auch ein tolles Bild auf dem HĂŒgel ab, aber die klettern dann vielleicht schon wieder zu gut fĂŒr die Einfriedung.
(11.04.2017, 22:49)
Holger Wientjes:   @Sebastian Gellert: "Alaska" bietet hier und dort (gerade bei der Anlage der BraunbĂ€ren, wenn man einen passenden Standort wĂ€hlt) sicherlich einige gute Perspektiven, um recht naturnahe Bilder zu bekommen. Aber aufgrund dessen diesen Parkteil gleich mit der Note 1 zu beurteilen? Na ja, ist Geschmackssache.

Was die hier vorgeschlagenen weissen Wölfe fĂŒr "Alaska" betrifft: Bitte nicht!! Abgesehen davon, dass man sich damit keine reinrassigen Tiere zulegen wĂŒrde, hat man doch bereits ein attraktiver Timberwolf-Rudel in einer schicken Anlage.
Moschusochsen halte ich durchaus auch fĂŒr ONB interessant und beeindruckend.

Ohne Elefanten wird es, so man denn das Geld dafĂŒr hat, langfristig in GE wohl nicht funktionieren. Leider muss ich fast sagen, denn auf der FlĂ€che könnte man so viele Arten halten, die man sonst in (NRW-) Zoos nur zu selten sieht. Auch kalte Arten, wenn man denn Energiekosten sparen möchte wĂ€ren fĂŒr einen so abwechslungsreichen Riesenkontinent wie Asien möglich. Kropfgazellen, Kiangs, KragenbĂ€ren, Amur-Leoparden, Buntmarder,... Ansonsten gibt es so viele bedrohte Primaten-, Hirsch-, Rinder- oder Schweinearten, die in Frage kĂ€men. Von Vögeln und Kriechtieren (Schildkröten) ganz zu schweigen. Da könnte man auch ohne Elefanten eine Menge draus machen, die auch fĂŒr ONB spannend und ansprechend sein dĂŒrfte.
(05.04.2017, 11:09)
Hannes Lueke:   Ich wĂŒrde mich freuen wenn man Elefanten statt der BreitmĂ€uler auf der Afrika Anlage hĂ€lt und Inn Asienteil eine Vergesellschaftung, Ă€hnlich Arnheim mit diversen Hirschen, großen Rindern, Primaten, Kranichen und Panzernashörnern anstrebt. Diese wĂ€ren nĂ€mlich ein Alleinstellungsmerkmal in NRW dass evtl sogar Otto N auffĂ€llt
(04.04.2017, 22:37)
Sacha:   @Gudrun: Guter Vorschlag mit den Waldbisons (war ganz ĂŒberrascht als ich auf der iucn-map gesehen habe, dass die auch in Alaska vorkommen).
Schabrackentapir wĂ€re ebenfalls attraktiv, kommt aber bez. ONB-AttraktivitĂ€t wie das Panzernashorn (wĂ€re dann die 2. Nashornart) nicht an den Elefanten ran. Kropfgazellen sind wiederum weniger attraktiv als Saigas. Yaks dĂŒrften bei ONB eher Anklang finden.
(04.04.2017, 22:16)
Sacha:   @Gudrun: Guter Vorschlag mit den Waldbisons (war ganz ĂŒberrascht als ich auf der iucn-map gesehen habe, dass die auch in Alaska vorkommen).
Schabrackentapir wĂ€re ebenfalls attraktiv, kommt aber bez. ONB-AttraktivitĂ€t wie das Panzernashorn (wĂ€re dann die 2. Nashornart) nicht an den Elefanten ran. Kropfgazellen sind wiederum weniger attraktiv als Saigas. Yaks dĂŒrften bei ONB eher Anklang finden.
(04.04.2017, 22:12)
Gudrun Bardowicks:   Anstelle von Saigas könnte man natĂŒrlich auch Kropfgazellen oder Yaks zusammen mit Trampeltieren zeigen.
Im Alaska-Parkteil könnte man natĂŒrlich auch noch Waldbisons unterbringen, im Asienteil wĂŒrden die ursprĂŒnglich geplanten WasserbĂŒffel oder auch Bantengs bzw. Gaure gut passen.
Ich denke auch, dass im Asienbereich fĂŒr Besucher besonders attraktive GroßsĂ€uger wie Panzernashörner oder Elefanten fehlen, wobei ich davon ausgehe, dass sich der ONB mehr fĂŒr Elefanten als fĂŒr Panzernashörner begeistern wĂŒrde. Schabrackentapire wĂ€ren vermutlich auch eine attraktive Tierart fĂŒr den Asienteil.


(04.04.2017, 19:50)
Sacha:   @MM: Ein weiterer Pluspunkt fĂŒr die Hauskamele ist ihre WinterhĂ€rte. Das dĂŒrfte bei einem Zoo mit gerade mal zwei begehbaren (beheizten) TierhĂ€usern eine nicht zu unterschĂ€tzende Rolle spielen. Und generell interessant fĂŒr ONB sind sie auch.

Man könnte auch Trampeltiere UND Saigas halten, evtl. gar zusammen. Bei der Frage der AttraktivitĂ€t Letztgenannter bringst Du im Prinzip schon einen Lösungsansatz mit. Man muss sie nur richtig verkaufen. Und fĂŒr einen richtigen Marketingstrategen sollte dies bei einer Antilope mit RĂŒssel, deren Hörner wie das Nashornhorn sehr begehrt sind und an ausgestorbene Tierformen aus der Mammut-Ära erinnert kein Problem sein. Die entscheidendere Frage hier wĂ€re vielmehr, ob man ĂŒberhaupt welche bekommt.

Bez. Echte Amerikaner: Leider nur zu wahr.

Bez. "Tunnel" durch Huftiersavanne: Hier fehlt meines Erachtens der "Nervenkitzel". Da geben Raubtiere mehr her. Aber ja, in Afrika gibt es Lodges mit WildtiertrĂ€nken, an die man ĂŒber Tunnel gelangt und von denem man durch Guckfenster Wildtiere aus der Froschperspektive beobachten kann (selber erlebt in Kenia).

@Sebastian Gellert: Und wenn man die Zoobesucher, die "die Zoom lieben" fragen wĂŒrde, welche Tierart sie sich am meisten wĂŒnschen, was glaubst, welche Tierart weit oben auf der Liste stehen wĂŒrde? - Genau: Elefanten.
Die RĂŒsseltiere sind nun mal ein Besuchermagnet (wenn auch ein kostspieliger). Aber der Zoo, der welche hat, spielt fĂŒr ONB gleich in einer anderen Liga. Oder steigt ab, wenn er sie abgibt. Ich habe das oft genug erlebt, wenn ich mich mit Besuchern (und/oder Pflegern) in Chicago (beide Zoos seit ein paar Jahren ohne Elefanten), Frankfurt, SaarbrĂŒcken oder NĂŒrnberg unterhalten habe.
(04.04.2017, 10:38)
Oliver Muller:   @Michael Mettler: BĂ€ren waren frĂŒher in großer Artenvielfalt ĂŒberall prĂ€sent und heute gibt es in den meisten Zoos nur noch eine Art. Ich fĂ€nde es völlig unschĂ€dlich, wenn Gelsenkirchen drei klar unterscheidbare Formen zeigt, neben Eis- und BraunbĂ€ren dann eben noch Baribals oder MalaienbĂ€ren. Auch wenn derzeit Kontinente (*rĂ€usper*) das herrschende Paradigma sind, kann man doch auch mal ein bisschen BiodiversitĂ€t, exemplarisch dann eben an BĂ€ren zeigen. Ich glaube, damit wĂ€re man sogar seiner Zeit voraus, denn ich glaube, in der breiten Öffentlichkeit ist das Thema Artensterben noch gar nicht angekommen. Dasselbe gilt sinngemĂ€ĂŸ fĂŒr Katzenformen.
(04.04.2017, 08:08)
Michael Mettler:   @Oliver MĂŒller: Noch mehr BĂ€ren...? Der Wunsch nach mehr Artenvielfalt in Gelsenkirchen ist ja in der Diskussion allgegenwĂ€rtig, aber ich wĂŒrde darunter eher verstehen, dem Besucher zu zeigen, dass es auf dem Riesenkontinent Asien nicht nur Affen, Raubtiere und Tropenvögel gibt. Sowie natĂŒrlich Kamele, wobei deren PrĂ€senz/Beibehaltung nach meiner Kenntnis drei GrĂŒnde hatte: Erstens waren sie mit geringem baulichem Kostenaufwand unterzubringen, zweitens brachte das Gehege wenigstens Großtiere an den damals noch weniger als heute bebauten Weg vom Asien-ZOOM-Zugang zur Tropenhalle, und drittens hatte die Belegschaft des alten Ruhrzoos sich seinerzeit bemĂŒht, so viele wie möglich ihrer vorhandenen Pfleglinge im neuen Konzept unterzubringen, wenn man schon auf australische und sĂŒdamerikanische Tiere fortan ganz verzichten musste.

Gelsenkirchen hĂ€tte z.B. den Platz und als traditioneller Antilopenzoo sicherlich auch die pflegerische Grundvoraussetzung dafĂŒr, statt Trampeltieren Saigas auf der FlĂ€che zu halten. Aber mal ehrlich: Locken die mehr Besucher in den Park, wenn doch dies das vordergrĂŒndige Problem sein soll?

Bei der Zoodichte in NRW ist es schon schwierig, Alleinstellungsmerkmale zu finden, die das Publikum honoriert - ich meine also nicht z.B. den Austausch der in Alaska-ZOOM vertretenen nicht-amerikanischen Tierformen gegen die fĂŒr ONB nicht anders aussehenden "echten Amerikaner" wie Karibu, Grizzly oder Kanada-Elch. Es gibt aber immer auch die Möglichkeit, durch PrĂ€sentationsformen Attraktionen zu erzeugen.

Eine indische Savanne oder zentralasiatische Steppe mag mit ihren Huftieren, die weniger spektakulĂ€r als Zebras oder Giraffen sind, ganz fĂŒr sich betrachtet keinen ONB vom Hocker hauen, aber wenn man sie z.B. in einem Zebu-Karren, auf dem RĂŒcken von Kamelen oder in einem Elektro-GelĂ€ndewagen durchqueren könnte...? Warum gibt es Besuchertunnel in Zoos fast nur durch Affen-, Raubtier- oder Wassertieranlagen? Kamele, Antilopen oder Rinder aus einem versenkten Besucherweg heraus mal aus "Erdhörnchenperspektive" betrachten zu können, könnte ich mir selbst fĂŒr ONB wirkungsvoll vorstellen. (Gibt es nicht in afrikanischen Nationalparks BesucherhĂŒtten an Wasserstellen, aus denen man knapp ĂŒber Wasserspiegelhöhe auf die trinkenden Wildtiere schaut?)
(03.04.2017, 22:10)
Oliver Muller:   Ich habe die Tiger-Anlage selbst noch gar nicht gesehen. Aber wenn sie provisorisch wirkt: könnte man sie vielleicht auch in eine Anlage mit Warmhaus fĂŒr eine warme UA umbauen? Vielleicht mit Sri-Lanka-Leos als Nachbarn?
(03.04.2017, 21:41)
Oliver Muller:   @Sebastian Gellert: Java-Nashörner sind völlig utopisch. Gibbons könnte man gut noch zu den Orangs dazu packen. Komodo-Warane wĂ€ren auch schön, kommen aber auch demnĂ€chst irgendwann nach Köln. Elefanten finde ich nicht deshalb verzichtbar, weil 50 km entfernt welche gehalten werden. Ich glaube auch nicht, dass ein Zooplaner denkt "XY brauchen wir nicht, da kann man in die Nachbarschaft fahren". Da guckt man doch eher, welche Arten unverzichtbar sind (neben ErdmĂ€nnchen, Pinguinen und Zwergottern m.E. auch Elefanten, wenn man sie sich irgendwie leisten kann) und welche Alleinstellungsmerkmale noch gut dazu passen wĂŒrden.
(03.04.2017, 21:24)
Oliver Muller:   Gerade schon selbst gefunden: die alten PlĂ€ne sehen eine kombinierte Tiger-/Leoparden-Anlage vor, da wĂŒrde ich also drauf setzen. An Panzernashörner glaube ich eher nicht, obwohl ich mich sehr darĂŒber freuen wĂŒrde. WĂ€re ja auch ein tolles Alleinstellungsmerkmal. WasserbĂŒffel wĂŒrden ja gut zu den Reisterrassen passen (vgl. Pairi Daiza). Eine BĂ€renart wĂ€re auch toll.
(03.04.2017, 21:09)
Sebastian Gellert:   Als Neuheit damals verkĂŒndet, war die Tigeranlage eigentlich nur ein nachrĂŒsten, da auf dem Standort der heutigen Anlage immer Tiger geplant waren.

Ob Elefanten sinnvoll sind ist fraglich, weil die Besucher, die die ZOOM Erlebniswelt lieben, bis heute stets ohne Elefanten ausgekommen sind. Wer im Ruhrpott wohnt oder wer den Weg in den Ruhrpott findet, könnte auch nach Köln, Duisburg oder Wuppertal fahren - es gibt ein Überangebot von Elefanten.

ZusĂ€tzlich waren immer noch Leoparden, MalaienbĂ€ren, Gibbons, Siamangs, Java-Nashörner und Komodo-Warane geplant. Der Parkteil Asien aktuell auf 3 ha bebaut, hat noch GrĂŒnflĂ€chen zur VerfĂŒgung und generell zusĂ€tzlich mindestens 2ha oder sogar 3 ha Bauland noch einmal obendrauf.

Das Gehege der Binturongs, Tiger und Trampeltiere wird irgendwie provisorisch.
(03.04.2017, 21:06)
Oliver Muller:   Also dass man irgendwann in Asien eine Elefanten-Anlage bauen will, glaube/hoffe ich auch - allerdings braucht man dafĂŒr ja schon so ca. 8 Millionen, das dĂŒrfte nicht ganz einfach werden. Ein paar Kleinigkeiten vorher wĂŒrde ich mir aber schon wĂŒnschen. Eine Leoparden-Anlage (Neubau oder Umbau einer der Tiger-Anlagen).

Gibt es denn aus Àlteren Planungen noch Hinweise, was noch kommen könnte?

Weiße Wölfe neben den BĂ€ren sind auch eine super Idee.
(03.04.2017, 20:51)
Martin Mercus:   @Michael Mettler: Die Bedenken zur Platzierung der Pinguine an der von mir genannten Stelle ist natĂŒrlich mehr als berechtigt. Allerdings wĂŒrde mir keine andere Stelle einfallen, wo die neue Anlage entstehen könnte, ohne dass diverse BĂ€ume gefĂ€llt werden mĂŒssten. Fakt ist, dass diese Anlage zumindest besetzt werden mĂŒsste, und nicht nur mit WitwenpfeifgĂ€nsen.
(03.04.2017, 20:38)
Michael Mettler:   Ein Highlight fĂŒr Alaska-ZOOM zu finden, das nicht nur den zoologisch Interessierten, sondern auch den Großteil der zahlenden Kundschaft begeistert, dĂŒrfte schwierig werden; mit der Raubtierlastigkeit des dortigen Sortiments hat man sich von Beginn an eben schon sehr dem Massengeschmack angepasst. ZusĂ€tzliche Huftiere und Vögel z.B. wĂŒrden wohl nicht unbedingt mehr Publikum anlocken. Auch einen Austausch einer der BraunbĂ€rengruppen gegen Baribals (die ĂŒbrigens sehr viel bessere Kletterer sind - wĂ€ren die Anlagen dafĂŒr ĂŒberhaupt geeignet?) oder Vielfraße halte ich von der Schauwirkung her nicht fĂŒr den Marketing-BrĂŒller. Da wĂŒrde sich ja fast eher anbieten, eine der BraunbĂ€renanlagen fĂŒr weiße Wölfe zu nutzen und denen eine Möglichkeit zum Besuch der Nachbaranlage zu bieten. Ein Alleinstellungsmerkmal fĂŒr NRW wĂ€re aber auch das nicht mehr. Vielleicht kann man ja das Sortiment auf Kryptozoologie ausweiten und eine Bigfoot-/Sasquatch-Ausstellung aufbauen...

Bei Asien-ZOOM könnte ich mir vorstellen, dass man noch auf eine große Investitionsmöglichkeit hofft (und sei es fĂŒr Elefanten) und deshalb das GelĂ€nde vorher nicht weiter bebauen will, damit man diese Anlagen dann nicht wieder abreißen muss.

@Martin Mercus: Ob der bisherige Teich an der Afrika-Lodge ein guter Standort fĂŒr eine Pinguinanlage wĂ€re? Soweit ich mich erinnere, befindet sich genau oberhalb dessen doch eine Gastronomieterrasse - dass der Geruch nach Guano und Fisch den Appetit der GĂ€ste (und damit die Einnahmen der Lodge) steigert, dĂŒrfte wohl fraglich sein.
(03.04.2017, 19:50)
Patrick Marburger:   Wurde im Tiergarten vor kurzem vorgestellt. Schleichwerbung aus (;
(03.04.2017, 18:17)
Sacha:   @Adrian Langer: "Islands" im Zoo von Chester zeigt nach sĂŒdostasiatischen (mehrheitlich indonesischen) Inseln unterteilt die entsprechende Tierwelt (u. a. Sumatratiger und Orang-Utans), wobei einige Arten nur Indoor zu sehen sind (Sunda-Gaviale). Den Bereich kann man auch mit einer Outdoor-Bootstour, Ă€hnlich Gelsenkirchen oder Hannover, erkunden.
(03.04.2017, 17:46)
Sebastian Gellert:   Alaska bietet das Beste Panorama fĂŒr Aufnahmen, von der Artenvielfalt-Diskussion gebe ich Euch recht, das mehr kommen mĂŒsste und wird.

PS: Einen Streifenskunk habe ich gesehen, generell hat es die ZOOM geschafft, das wir hier im Forum wieder viele Meinungen austauschen.

Ich persönlich erinnere mich noch gut daran, wie man bei der PrĂ€sentation der Tigeranlage damals lautstark verkĂŒndete, das dies nun das finale Highlight sei ? wie wir nun wissen, wird der Bestand etwas aufgestockt.

Ich hatte damit gerechnet (Neuheit Artenbestand) wie ich es im abgelaufenen Jahr hier auch erwÀhnt habe. Und und und ...

man interessiert sich fĂŒr das Projekt "Islands" im Zoo Chester.
(03.04.2017, 15:04)
Oliver Muller:   @Sacha: Ob der ONB drei Großkatzenformen korrekt BENENNEN kann, dazu will ich lieber nichts sagen, aber optisch UNTERSCHEIDEN wird er sie sicherlich.

Braune Baribals sind mir aus Europa nicht bekannt, ich wĂŒrde auch fĂŒr schwarze plĂ€dieren...
(03.04.2017, 11:31)
Sacha:   @Holger Wientjes: Das sind ja tolle Neuigkeiten. Da war ich wohl nicht up to date, darum vielen Dank fĂŒr Deine Korrektur.

@Oliver Muller: Sagen wir so: ONB kann die drei Grosskatzenformen generell besser unterscheiden als zwei farblich Àhnliche BÀrenformen (2 BraunbÀr-Formen oder "ZimtbÀr"/BraunbÀr). Aber wenn ich schon an sich bildungsstarke Erwachsene in meinem Umfeld von Löwen sprechen höre, wenn sie Tiger meinen, dann zweifle ich doch ein wenig, ob ONB da tatsÀchlich die Unterscheidung leicht fÀllt...
(03.04.2017, 11:26)
Hannes Lueke:   Kurz zum Kupierverbot. Wo steht, dass man das definitiv nicht darf? Ich weiß, dass es Diskussionen gab ob es rechtens ist Vögel vorĂŒbergehend flugunfĂ€hig zu machen aber, dass ein beschneiden von Federn der Entnahme von gesunden Körperteilen entspricht (und dazu gibt es schließlich Gesetze) wĂ€re mir neu...zumindest schwarz auf weiß
(03.04.2017, 09:35)
Oliver Muller:   @Sacha: Da bin ich ganz bei dir - allerdings glaube ich nicht, dass der ONB drei Arten große Katzen als Zumutung empfindet. Zumal jetzt Löwen, Tiger und Leoparden nicht wirklich Ă€hnlich aussehen... ;-)))
(03.04.2017, 09:19)
Holger Wientjes:   @Sacha: Die Haltung in MĂŒnster wird glĂŒcklicherweise unter der neuen Leitung nicht aufgegeben. Tiger und Leoparden erhalten gerade neue Anlagen! UnabhĂ€ngig davon wĂ€re ein weiterer Halter natĂŒrlich trotzdem wĂŒnschenswert.
(03.04.2017, 07:01)
Sacha:   @Oliver Muller: Nur ist ONB (leider) der, der die Kasse eines Zoos fĂŒllt und nicht der EEP-Koordinator (auch wenn ich mir nach der Aufgabe in MĂŒnster durchaus einen weiteren Halter fĂŒr Pers. Leoparden wĂŒnsche).
Einverstanden: Baribal und eine BraunbÀrform sind besser als zwei BraunbÀrformen. Nur ob ONB die Unterschiede wirklich wahrnimmt (zumal ich schon Baribals gesehen habe, die bis auf die Grösse BraunbÀren Àusserlich sehr nahe kamen)? Da wÀre m. E. der von mir vorgeschlagene Vielfrass vielleicht doch besser.

@MM: BezĂŒglich "falscher Erdteile" - da war ich schon schneller (siehe weiter unten);-):-)
(02.04.2017, 23:37)
Holger Wientjes:   @Sebastian Gellert: Was fĂŒhrt denn dazu, dass "Alaska" (wenn es wenigstens so besetzt wĂ€re...) die Note 1 verdienen könnte?

Der Zoo entwickelt sich sicherlich weiter. Aber eher schleppend, dafĂŒr, dass man nach der Sanierung meiner Meinung nach schon so großspurig aufgetreten ist und meinte, dass Rad in der Zoowelt neu erfunden zu haben. Vielleicht hat man jetzt wirklich erkannt, dass die ĂŒbrigen Zoos im Umfeld deutlich mehr zu bieten haben und stockt nun zumindest den Bestand an "Standartarten" schon mal auf. Was die Artenzahl betrifft, spielt man eher in der selben Klasse wie beispielsweise Aachen, Landau oder Bernburg.
(02.04.2017, 22:36)
Martin Mercus:   Die linke Tigeranlage war heute nicht besetzt, dafĂŒr die rechte mit 2 Exemplaren. Bei der linken Anlage war das Wasser des Grabens abgelassen. Ich kann hier auch nicht verstehen, warum die Anlagen so klein und unstrukturiert sind, da die Zoom doch zumindest in dieser Hinsicht bisher vorbildlich war...
Stinktiere gibt es wohl nicht mehr. Eine Beschilderung war auch nicht mehr vorhanden. Die linke Voliere an der einsehbaren Giraffenstallung wurde abgerissen - um wohl Platz fĂŒr Zwergmanguste oder Riesenschildkröte zu schaffen.
Pelikane und Flamingos waren nicht zu sehen (noch vogelgrippebedingt?). Da auch die Flusspferde in den Innenanlagen waren und die meisten Savannentiere wie immer auf der anderen Seite des HĂŒgels waren, hĂ€tte man sich die Bootstour auch glatt sparen können. Ca. 30 Min. fĂŒr Pavian, Sitatunga sowie Zebra und Großer Kudu von Weitem...
Das Thema Vögel in der Zoom ist fĂŒr mich auch ein Mysterium. Die Anzahl der Arten lĂ€sst bei der vorhandenen FlĂ€che zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Keine 5 Volieren, dazu bei ausreichend WasserflĂ€che beinahe kein WassergeflĂŒgel (kann aber auch am Kupierverbot liegen?!). Bei einem solchen Park vermisse ich z.B. auch eine begehbare Großvoliere. Wie Holger sagte, ist der Vogelbesatz der Tropenhalle quantitativ und besonders auch qualitativ sehr dĂŒnn. In jeder Tropenhalle gibt es einen Grundbesatz, welchen hier die RotohrbĂŒlbĂŒls bilden, aber neben Zweifarbenfruchttaube, Krontaube, Pagodenstar und Sonnenvogel gibt es kein "Highlight". Zwar sind in der ehemaligen Schönhörnchenvoliere Balistare und Krontauben eingezogen, aber das ist fĂŒr mich eher ein Abstieg.
(02.04.2017, 20:58)
Sebastian Gellert:   Ein Besuch in der ZOOM Erlebniswelt am 2. April 2017 zur Saisoneröffnung.
Menschenmassen die sich durch die einzelnen Rundwege drÀngten ? offenkundig wird der Zoo gut angenommen von den Besuchern.

Der Flop des Besuchs war der Asienbereich, wo man 3 Hulmane, 1 Orang-Utan und 2 Trampeltiere zu Gesicht bekam. Die Tiger waren nicht zu sehen, dafĂŒr 1 Schweinsaffe auf der Aussenanlage ? der Parkteil Asien ist mehr etwas zum spazieren gehen ? und Detailliebe fehlt auch ? schon von der Botanik.

In Afrika waren zumindest am genannten Tag keine Flamingos, Pelikane etc. sowie keine Nyala-Antilopen und Blessböcke zu sehen. Die Schimpansen waren lautstark zu hören und zu sehen, jedoch in den Innenbereichen.

Zwischen Löwen- und HyĂ€nenanlage scheint eine verlassene Voliere zu sein, die man fĂŒr Zwergmangusten umbauen könnte, denn eine "verlassene Voliere" ist generell fĂŒr die Zwergmangusten zum Umbau vorgesehen.

In Alaska war das Abwasserbecken, wo das Wasser "getauscht" oder abgelassen wird von den Seerobben, trocken gelegt und mit Sand aufgefĂŒllt - es fehlten nur noch Sonnenschirme und das Strandfeeling wĂ€re perfekt.

Ich persönliche vertrete die Meinung, das die Verantwortlichen sehr wohl verstanden haben, welches PreisleistungsverhÀltnis in umliegenden Einrichtungen wie Zoo Duisburg, Kölner Zoo, Krefelder Zoo oder Zoo Wuppertal "gefahren" wird.

Die ZOOM Erlebniswelt wird sich weiterentwickeln ? die sind auf einem guten Weg und die ZOOM immer eine Reise wert - zumindest Alaska (Note 1) und Afrika (Note 2) sind fĂŒr mich die Highlights.
(02.04.2017, 20:46)
Holger Wientjes:   Ich war vor ein paar Tagen ebenfalls da. Nach fĂŒnf Jahren das erste Mal wieder und im Grunde hat sich, bis auf die Ă€usserst schlechte, weil zu kleine und lieblos gestaltete/strukturierte Anlage der Tiger nichts getan. Acuh mir ist wieder einmal aufgefallen, dass man stellenweise lĂ€uft und lĂ€uft (z.T. auf unbeschatteten Wegen) und man nicht nur keine Tiere oder zumindest Gehege entlang des Weges findet sondern auch keine ansprechend gestaltete Botanik (klar, ein hĂŒbsch bepflanztes Blumenbeet wĂŒrde ja auch den "naturnahen" Eindruck zerstören...), Plastiken etc. Auch der Vogelbesatz in der Tropenhalle ist ziemlich dĂŒrftig. Gerade hier verstehe ich auch nicht warum da nicht mehr draus gemacht wird.
"Afrika" hat mir wieder einmal, allein schon wegen der ĂŒberdurchschnittlich hohen Zahl an Antilopenformen, z. T. in grossen Zuchtgruppen, ziemlich gut gefallen. "Asien" und "Pseudo-Alaska" sind im Grunde recht uninteressant. Leider. Da könnte man so viel draus machen und die FlĂ€che ist ja da.
(02.04.2017, 20:10)
Martin Mercus:   Heute waren wir in Gelsenkirchen. Dass heute Saisoneröffnung war, ist reiner Zufall. Leider war es dementsprechend voll - fĂŒr den Zoo natĂŒrlich gut. Allerdings hat sich auch heute nichts an dem Eindruck geĂ€ndert, den ich bei den vorherigen 4 Besuchen gemacht habe: GehegegrĂ¶ĂŸe und landschaftlich top, Artenauswahl sowie -dichte deutlich ausbaufĂ€hig - hier können auch die wenigen Lichtblicke wie Blaumaulmeerkatze nichts dran Ă€ndern. Sicher werden diverse Klischees bedient und fast alle Besucherlieblinge gezeigt - aber regelmĂ€ĂŸige ZoogĂ€nger werden erkennen, dass Asien und Nordamerika weit weniger zu bieten haben als Afrika, besonders bezogen auf die oben genannten Kritikpunkte.
Der Preis von 21,50? (+5? ParkgebĂŒhr) mag z. B. durch die große zur VerfĂŒgung gestellte NutzflĂ€che zustande kommen, allerdings zĂ€hlen auch bei ONB oder anderen Zoointeressierten vor Allem die Artenauswahl sowie deren Sichtbarkeit. Zwar sind große Anlagen Merkmal eines Landschaftszoos, aber wenn man 5 Min. den Rundweg entlang lĂ€uft und entweder keine oder nur (weit entfernt) dösende Tiere sieht, hat zumindest der eine oder andere ONB oder Fotograf nur wenig VerstĂ€ndnis. So war ich vom heutigen Besuch doch etwas enttĂ€uscht und hĂ€tte die Zeit nach dem gestrigen Tag mit dem BestZoo (Maguari, Hagen-BuschkĂ€nguru, Östliches BergkĂ€nguru, Sri-Lanka-Leopard etc.) und dem Zoo Veldhoven (vornehmlich Vogelbestand mit vielen selteneren Greifvögeln sowie Papageivögeln) (beides bei Eindhoven) lieber anders genutzt...
Bezogen auf die angekĂŒndigten neuen Anlagen fĂŒr Zwergmangusten, Riesenschildkröten sowie Pinguine muss ich deswegen auch sagen, dass diese den gestiegenen Preis nicht rechtfertigen werden - erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass z. B. der Zoo Köln weitaus mehr zu "bieten" hat und der Eintritt bei 19,50? liegt. Bei den Pinguinen hat sich mir zudem die Frage gestellt, wo deren Anlage entstehen soll. Afrikanische KĂŒste gibt es ja bisher nicht als Themengebiet. PlatzmĂ€ĂŸig könnte es der Teich an der Afrikalodge werden, auf dem frĂŒher z.B. WitwenpfeifgĂ€nse zu sehen waren. FĂŒr Riesenschildkröten und Zwergmangusten wird man sicher einen geeigneten Platz finden, da davon auch nicht zu viel benötigt wird.
Alles in allem - die Zoom in der jetzigen Situation brauche ich erst einmal nicht mehr besuchen. Schade - es ist doch genug Potenzial vorhanden, was aber warum auch immer nicht genutzt wird. Es mag auch am Geld liegen, aber das ist m.M.n. nicht der entscheidende Grund.

(02.04.2017, 19:41)
Holger Wientjes:   Die Pinguine kommen wohl wie es sich "gehört" in den Afrika-Parkteil. Finde ich gut, dass man sich so entschieden hat und nicht "Alaska" noch mehr verwĂ€ssert als es ohnehin schon ist. DĂŒrfte bei einigen Besuchern auch zu einem Aha-Effekt fĂŒhren.
(02.04.2017, 13:16)
Michael Mettler:   @Sebastian Gellert: Welche von den drei genannten Arten soll denn den Alaska-Bereich aufstocken? Wird jetzt auch in Gelsenkirchen ein gestrandeter Tiertransport als ErklĂ€rung fĂŒr Tiere im "falschen" Erdteil bemĂŒht...?

@Oliver MĂŒller: Beim Bau des aus zwei Baukörpern zusammengesetzten Afrikahauses war die Möglichkeit ins Auge gefasst worden, das Haus ggfs. irgendwann durch ein drittes Modul und die dazugehörige Außenanlage ergĂ€nzen zu können, um Gorillas zu halten.
(01.04.2017, 22:05)
Sebastian Gellert:   Das Aufstocken von Arten in den Bereichen Alaska und Afrika mit Brillenpinguinen, Riesenschildkröten und Zwergmangusten soll den Besucher bei Laune halten. Im direkten Duell sind umliegende Tierparks vom Preisniveau gleich, besitzen aber Artenvielfalt.

Der Asienbereich wird noch vollendet, da er schon aufgrund seiner Grösse nicht fertig zu sein scheint. Die Tigeranlage liese sich mit Kunstfelsen und Übernetzung leicht umbauen fĂŒr eine Leoparden-Art. Optisch erinnert mich die Gelsenkirchener Tigeranlage ans Leopardental im Zoo von Leipzig. Der Asienbereich mĂŒsste mindestens noch 2 oder 3 ha FlĂ€che haben.
(01.04.2017, 19:36)
Oliver Muller:   @Sacha: Es ging mir bei den Leoparden weniger um den ONB als das EEP ;-)

Und die Baribals waren fĂŒr den Fall gedacht, dass man an zwei BĂ€renanlagen nebeneinander festhalten will - insofern sicher fĂŒr den ONB attraktiver als zwei BraunbĂ€ren-UA, weil farblich und grössenmĂ€ssig klar unterscheidbar.
(01.04.2017, 17:46)
Sacha:   @Oliver Muller: Wir wollen ja klotzen und nicht kleckern;)

Im Ernst: Ist gar nicht so einfach, etwas zu finden, das ONB vom Hocker reisst und dann auch noch thematisch passt. Mit zwei bzw. drei GrossbĂ€renformen ist die Zoom schon gut versorgt, da brĂ€uchte es m. E. nicht noch SchwarzbĂ€ren. Dito Grosskatzen mit Löwe und Tiger. Vielleicht ein eine grosse Krokodil-Art oder ein Aquarium mit grossen Haien? Oder den Vielfrass mit entsprechender Story fĂŒr Alaska?

Zu den Gorillas: Die waren mal im Anfangskonzept angedacht, mit einer eigenen Insel neben den Schimpansen. WÀre m. E. immer noch möglich.
(01.04.2017, 09:56)
Oliver Muller:   @Sacha: Jetzt sind Elefanten natĂŒrlich die teuerste Möglichkeit;-) Da verstehe ich schon, wenn man sich Zeit lĂ€sst.

Baribals statt zwei BraunbĂ€rarten oder eine kalte Leoparden-UA fĂ€nde ich schon mal toll fĂŒr den Anfang.

Irgendwo meine ich auch mal gelesen zu haben, dass Gorillas als Option fĂŒr das Urwaldhaus in Afrika vorgesehen sind.
(01.04.2017, 08:16)
Sacha:   @Oliver Muller: Das sehe ich genauso. Und dabei hĂ€tte man (zumindest theoretisch) Platz fĂŒr Elefanten.

Bei den Pinguinen hoffe ich, dass es eine an den afrikanischen KĂŒste vorkommende Art ist, sonst wirds thematisch schwierig (dito Riesenschildkröten) und dann kann ich auch nach Hannover reisen...;)
(31.03.2017, 16:44)
Tim Sagorski:   Scheint, als wĂŒrden die Riesenschildkröten dann nicht aus ihrem Gelsenkirchener Exil nach Bochum zurĂŒckzukehren...
(31.03.2017, 09:43)
Oliver Muller:   Da bin ich aber mal gespannt auf die Langfrist-Planung. Pinguine und Schildkröten reissen mich jetzt nicht vom Hocker.
(30.03.2017, 21:41)
Sebastian Gellert:   Was bin ich stolz auf meine gute EinschĂ€tzung ? ich schrieb die letzten Monate, das die Preiserhöhung ohne neu Attraktionen dem Besucher nicht zu vermitteln sei und hatte recht.

Im Laufe des Jahres 2017 entstehen Neue Anlagen fĂŒr Zwergmangusten, Brillenpinguine und Riesenschildkröten. Langfristige Planungen darĂŒber hinaus scheinen ebenfalls vorhanden zu sein. WOW, die ZOOM Gelsenkirchen entwickelt sich weiter - eine sehr gute Entscheidung. Über 1,1 Millionen Besucher besuchten im abgelaufenen Jahr die ZOOM.
(30.03.2017, 20:43)
Sebastian Gellert:   Unter "ZOOM Erlebniswelt WAZ" findet man gegenwĂ€rtig einen Text zur neuerlichen Preiserhöhung der ZOOM Gelsenkirchen und dementsprechend interessante Lesermeinungen bzw. Kommentare ?

(24.12.2016, 20:31)
Sebastian Gellert:   Die Aussage, da wĂ€re ja vielleicht auch mal Neues nicht schlecht, findet grosse Zustimmung bei mir - ganz ehrlich.
BegrĂŒndung: Mit der Preiserhöhung zur Saison 2015 hĂ€tte man innerlich die Idee haben können, das die ZOOM 10jĂ€hriges JubilĂ€um und der Asienbereich 5 jĂ€hriges Bestehen feiert. mit einer Neuen Attraktion.
Die neuerliche Erhöhung ist dem Besucher Nicht mehr klarzumachen ohne Neuheit. Ich spekuliere einmal fĂŒr mich, das die Preiserhöhung auf 21,50 Euro den Anfang eines Erweiterungsplans oder Masterplan beinhaltet. Da Artenvielfalt der Nachbarschaft z. B. Zoo Duisburg und Kölner Zoo ist einfach beeindruckend. Die ZOOM Erlebniswelt muss sich einfach weiterentwickeln ...
(23.12.2016, 15:42)
Oliver Muller:   Dann wĂ€re ja vielleicht auch mal was Neues nicht schlecht?
(22.12.2016, 22:02)
Sebastian Gellert:   Neues vom ZOOM Gelsenkirchen - die Preise werden zur Saison 2017 erhöht. So soll u.a. das Tagesticket 21,50 Euro kosten ... nach der Preiserhöhung zur Sommersaison 2015 relativ schnell eine erneute PreisĂ€nderung.
(22.12.2016, 19:59)
Oliver Muller:   Das Tigergehege soll auch zweiteilig sein, glaube ich mal gehört zu haben? Vielleicht könnte in einen Teil auch noch eine kalte Leopardenart einziehen?
(12.07.2016, 10:54)
Sebastian Gellert:   Zum Asienbereich lĂ€sst sich sagen, das dieser Bereich schon aufgrund der jetzigen GrĂ¶ĂŸe, kein fertiger Themenbereich ist. Es mĂŒssten noch mindestens 2 ha FlĂ€che zur VerfĂŒgung stehen. Das Tigergehege liese sich auf Zukunft verĂ€ndern, das es sich um funktionale ZĂ€une handelt, die man baulich schnell entfernen und mit Kunstfelsen als Hintergrund umbauen könnte. Gleiches gilt fĂŒr das Binturong-Gehege, was wie die Tigeranlage aufgrund von ZĂ€unen nicht ins Konzept der ZOOM Erlebniswelt passt - wirbt man doch mit dem Slogan naturnah ...
Nur wenn man sich garnicht weiterentwickeln möchte, hÀtte mancher Besucher ein Problem damit. Kleinere Arten lassen sich in jedem Bereich noch integrieren.
(11.07.2016, 21:12)
Sascha Moeller:   Samstag bei wunderschönem Wetter in der ZOOM Erlebniswelt ? wie gefĂŒhlt ganz Gelsenkirchen und Umland?

Alaska:
- Die drei jungen BraunbĂ€rdamen sind sehr aktiv und avancieren zu Besucherlieblingen. Wahnsinn wie viel grĂ¶ĂŸer die KamtschatkabrĂŒder nebenan sind?
- Seelöwen leider ohne Leitbullen (Paris ist letzte Woche verstorben)
- Die kleine Antonia lebt anscheinend dauerhaft auf der rechten EisbĂ€ranlage. Ihre ursprĂŒngliche Anlage war ebenfalls mit drei Seelöwen besetzt (vielleicht Jungbullen die man nach dem Ableben des Leitbullen nicht in Rangstreitigkeiten verwickeln wollte? weiß einer mehr?)
- Die kleinen Timberwölfe tollten ĂŒber die wirklich sehr schöne Anlage.
- Auch die Otter waren aktiv, wÀhrend EisbÀren, Seelöwen, WaschbÀren, Skunks, Baumstachler, Biber, Luchse und Elche (Mutter mit den beiden Jungtieren abgetrennt) bei der Hitze vor sich hin dösten.

Afrika:
- hier döste fast alles?
- der Wiedehopf nahm ein Sandbad in der Sonne, beÀugt vom Kaptriel.
- nicht zu sehen waren Springböcke auf der großen Grassavanne. Sehr schön anzusehen dafĂŒr die Kopfstarke Herde der großen Kudus. Die Rothalsstrauße patrouillierten hinten vor den StalleingĂ€ngen.
- auf der Buschsavanne nutzten die Nyalas, Impalas und Bleßböcke den Schatten der kleinen ?BĂ€ume? im hinteren Teil der Anlage
- auf der Feuchtsavanne ebenfalls sehr schön die Kopfstarke Gruppe der Sitatungas anzusehen
- In der Afrikanischen Tropenhalle waren neben den WitwenpfeifgÀnsen nur drei Hammerköpfe zu sehen.
- Bei den Blaumaulmeerkatzen ist ein junges PĂ€rchen dazu gekommen.

Asien:
- wieder nicht zu sehen war der Binturong
- kaum eines Blickes wert die hĂ€ssliche neue Tigeranlage (wie im ĂŒbrigen auch die Ă€rmlich wirkende Binturonganlage)
- die Außenanlage der Schweinsaffen wird irgendwie immer kahler und hat ihren schönen waldigen Tempelcharakter bald verloren.
- positiv: Die Orang Zuchtgruppe konnte gemeinsam mit den Hulmans beide Außenanlagen nutzen. Die beiden alten Damen hockten vor dem geschlossenen Innenschieber. In der großen Innenanlage tobten drei recht junge Orangs. Leider konnte ich nicht erkennen ob die Außenanlage fĂŒr sie betretbar war oder ob sie separiert waren. Es ist ja wohl auch ein neuer, zusĂ€tzlicher Mann als Nachfolger fĂŒr den alten Schubbi eingetroffen.
- Im Ele-Tropenpardies waren recht wenig Vögel zu sehen, eine FÀchertaube war im ehemaligen Schönhörnchengehege ?untergebracht?
- Schönhörnchen waren weder zu sehen, noch ausgeschildert. Ebenfalls nicht zu sehen die Zwergotter.

Fazit: Asien stinkt im Vergleich zu Alaska und Afrika echt ab. Einzig positiv hervorzuheben sind hier die Innen-und Außenanlagen der Orangs/Hulmans. Ein Besuch lohnt hier eher bei bedecktem Wetter um die Tiere auf den z.T. sehr großen Anlagen nicht nur in der Ferne liegen zu sehen.
(11.07.2016, 13:04)
Sebastian Gellert:   Wenn man folgendes eintippt "ZOOM Adventure World" taucht ein Video von 4:55min auf - es ist ein Überflug ĂŒber den ZOOM und Hafenanlagen Gelsenkirchen.
(11.05.2016, 10:54)
Michael Mettler:   Vom eigentlichen Thema "Alaska" bleibt immer weniger ĂŒbrig. Luchse und Elche waren von Beginn an Eurasier (was m.W. eigentlich nur vorĂŒbergehend so sein sollte, weil eine Umstellung auf Nordamerikaner durchaus eingeplant war), ĂŒber Kalifornische Seelöwen (an Alaskas KĂŒsten nur vereinzelte WandergĂ€ste) und Hausrentiere haben wir schon frĂŒher an dieser Stelle diskutiert - letztere wurden zwar als Nutztiere dort eingefĂŒhrt, blieben aber offenbar auf vereinzelte Haltungen beschrĂ€nkt (so gesehen könnte man auch z.B. Alpakas in Europa-Parkteilen zeigen). WaschbĂ€ren und Streifenskunks sind zwar Nordamerikaner, kommen aber nicht in Alaska vor. Dann wegen mangelnder VerfĂŒgbarkeit neuer KodiakbĂ€ren die Aufnahme von KamtschatkabĂ€ren, jetzt noch EuropĂ€ische (nehme ich jedenfalls an) BraunbĂ€ren. Es wĂ€re zumindest aus zoologischer Sicht nicht mehr allzu schwierig, "Alaska-ZOOM" konsequent in "Skandinavien-ZOOM" umzuwandeln - fĂŒr Timberwölfe, Kanada-Otter und -Biber sind europĂ€ische Alternativen problemlos verfĂŒgbar, die Skunkanlage war ohnehin eigentlich fĂŒr Vielfraße geplant (und auch das wĂ€ren vermutlich EuropĂ€er geworden), WaschbĂ€ren sind in Skandinavien eingebĂŒrgert, EisbĂ€ren (wegen Spitzbergen) und Schnee-Eulen wĂŒrden passen, statt der Seelöwen könnten Kegelrobben und Seehunde einziehen - nur mit einem Pendant fĂŒr die Baumstachler wĂŒrde es schwierig werden...
(12.03.2016, 08:22)
Sebastian Gellert:   Ja, es werden drei BraunbĂ€ren aus Schweden nach Gelsenkirchen kommen. Ab Ostern 2016 sollen sie schon ins KodiakbĂ€rengehege einziehen.
(11.03.2016, 16:46)
David Heger:   ... und laut dem Parkplan der neuen Internetseite sollen im "FrĂŒhjahr 2016" in der leerstehenden Kodiakanlage BraunbĂ€ren einziehen.
(10.03.2016, 19:23)
Sebastian Gellert:   Die ZOOM hat eine Neue Internetseite - schön gemacht.
(10.03.2016, 12:35)
Nils Loske:   .
(07.03.2016, 19:03)
Nils Loske:   Also gestern waren die Zebra und die Rappenantilopen auf der Anlage zu sehen.
(07.03.2016, 18:54)
Sebastian Gellert:   Auf der Seite der ZOOM Erlebniswelt wird berichtet, das vom 1. - 11. MĂ€rz keine Tiere auf der Grassavanne zu sehen sind - wegen Instandhaltungs- und sehr interessant Umbauarbeiten. Eventuell klingt dies nach optische Umgestaltung ... eventuell neue EindrĂŒcke.
(07.03.2016, 17:20)
Sebastian Gellert:   Die BĂ€ren Wanja und Misho gehen also nicht allzuweit auf Reise - nĂ€mlich herĂŒber in den Wildpark LĂŒneburger Heide. Damit entfĂ€llt die Möglichkeit, leerstehende KodiakbĂ€rengehege zu nutzen. Irgend etwas wird man sich in Gelsenkirchen einfallen, obwohl man auch Sorge haben könnte, das alles leer stehen bleibt. Ein leidiges Thema mit der ArtenprÀsentation dort ... es könnte ruhig etwas attraktiver sein.
(18.01.2016, 19:07)
Sebastian Gellert:   Hagenbeck hat doch regelmĂ€ĂŸig Nachwuchs betreffend der KamtschatkabĂ€ren. Fakt ist, irgend etwas wird man sich in Gelsenkirchen einfallen lassen, da der Besucher nicht vor imposanten, aber möglicherweise leeren Gehegen stehen möchte. Ich denke, in der ZOOM Erlebniswelt findet ein Umdenken statt - zumindest erstmal hinter den Kulissen. Auch wurde auf der Internetseite noch nicht geschrieben, das der Afrikabereich abgesperrt wurde - wie die letzten Jahren ĂŒblich zu so einer Jahreszeit. Im FrĂŒhjahr 2016 wird wohl die Neue Tigeranlage in Duisburg eröffnen, der Kölner Zoo mit seiner Artenvielfalt und aktuellem Masterplan - da wird und kann man sich in der ZOOM keinen Stillstand leisten, vorallem wegen der Preiserhöhung im FrĂŒhjahr 2015
(04.12.2015, 14:23)
Tim Sagorski:   ...also ich fĂ€nd ja Baribals auf der Anlage relativ cool ! Die SchwarzbĂ€ren-Halter in Deutschland sind ja mittlerweile an einer Hand abzuzĂ€hlen...

Die Haltung von Moschusochsen oder Bisons scheitert ja an den erwĂ€hnten GrĂŒnden (warum gibt's eigentlich keine der beiden Arten anstelle der Hausrentiere ?)

Eine Haltung anderer Huftiere (Wapiti, Virginia- oder Maultierhirsch, Elch, Schneeziege oder Dickhornschaf) wĂŒrde die Bepflanzung ĂŒber kurz oder lang zu sehr schĂ€digen...

Als letzte Möglichkeit wĂ€re noch eine Übernetzung denkbar, so dass man die Anlage fĂŒr Pumas nutzen könnte,,,
(04.12.2015, 14:05)
Hannes LĂŒke:   Ich könnte mir vorstellen, dass auch BĂ€ren ein wenig Deckung ganz angebract finden wĂŒrden....
(04.12.2015, 11:47)
Sascha Möller:   Ich finde die Anlage fĂŒr Wölfe zu "Deckungsarm". Es steht doch auf der gesamten Anlage kein einziger Baum, oder? Zudem gefĂ€llt mir deren momentane Anlage als Wolfswald ganz gut (mit Zuchterfolg). Um den "See"/Flusslauf mit leichtem Wasserfall fĂ€nde ich es schade wenn er nicht wie durch die Kodiaks intensiv genutzt wĂŒrde.
Ist es möglich die aus zwei BrĂŒdern bestehende Kamtschatka Junggesellengruppe durch weitere Kamtschatkajunggesellen zu vergrĂ¶ĂŸern (quasi mit Neffen :-))? Dann könnte man wie zu Beginn der ZOOM Zeiten als es nur Kodiaks gab beide Anlagen verbinden und eine gigantische BĂ€renanlage mit entsprechendem Besatz prĂ€sentieren.
Bei meinem letzten Besuch im Herbst war Brenda nicht zu sehen, die erste Anlage somit leer und auf der zweiten verstreut die beiden Kamtschatka BrĂŒder. Das war ein ernĂŒchternder Anblick bei dieser wirklich sehr schönen und großzĂŒgigen Anlage. Verbunden und mit 4 oder 5 Kamtschatkas besetzt macht das glaube ich schon einiges her!
(04.12.2015, 09:11)
Michael Mettler:   @Sacha: Stimmt, an die habe ich gar nicht gedacht. Auch wenn man inzwischen selbst Elefanten und Nashörner hinter Glas zeigen kann, erinnere ich mich gut an die eindrucksvollen Schilderungen der Zerstörungskraft von Moschusochsen aus MĂŒnchen....
(03.12.2015, 14:50)
Sacha:   MM: Bei den Moschusochsen wĂ€ren wohl nicht nur die Stallungen ein Problem, sondern auch die Schaufenster der Anlage. Die dĂŒrften einer Attacke kaum standhalten...
(03.12.2015, 10:01)
Michael Mettler:   Auf der BĂ€renanlage dĂŒrfte sich ein Vielfraß optisch verlieren, die schreit geradezu nach grĂ¶ĂŸerem Besatz. Als ich an die Wölfe dachte, die schon durch StĂŒckzahl mehr her machen, dachte ich an eine Nachnutzung der jetzigen Wolfsanlage durch Huftiere - Alaska-Zoom ist ja seit Beginn sehr raubtierlastig. Aber ich habe die Wolfsanlage nicht gut im GedĂ€chtnis - ziemlich flach und schattig...?

Eindrucksvoll wĂ€ren sicher auch Moschusochsen auf einer der Kodiak-Anlagen, aber dann wĂ€ren die Stallungen wohl ein Problem. Und ob sie fĂŒr Schneeziegen ausstiegsicher wĂ€ren...?
(02.12.2015, 18:25)
Sacha:   Ein Kandidat wĂ€re ja auch der Vielfrass und zwar entweder direkt als Ersatz in die zweite BĂ€renanlage oder im Tausch mit den Wölfen in die Wolfsanlage.
(01.12.2015, 21:36)
Hannes LĂŒke:   Ich könnte mir sehr gut fĂŒr Wölfe mit Durchschlupf zu den BĂ€ren vorstellen um die Anlage zu beleben. Ansonsten wĂ€ren die Elche eine Möglichkeit, evtl mit FĂŒchsen, dafĂŒr die Rentiere auf die Elchanlage und man hat die Rentieranlage frei und kann sie so gestalten, dass die massive Felswand einen nicht mehr erschlĂ€gt
(01.12.2015, 19:11)
Michael Mettler:   Da es ursprĂŒnglich eine Doppelanlage fĂŒr KodiakbĂ€ren war, lĂ€ge die Lösung einer Doppelanlage fĂŒr KamtschatkabĂ€ren natĂŒrlich auf der Hand - zumindest, falls man irgendwann mal zĂŒchten will. Ansonsten gĂ€be es ja noch Baribals als mögliche Lösung - oder einen Umzug der Wölfe.
(01.12.2015, 17:13)
Oliver MĂŒller:   Ich schĂ€tze, dass es dem ONB ohnehin nie aufgefallen ist, dass zwei Unterarten gehalten wurden...
(29.11.2015, 10:31)
Sebastian Gellert:   Auf der Internetseite der ZOOM Erlebniswelt wird darĂŒber informiert, das KodiakbĂ€rin Brenda in den Wuppertaler Zoo umgezogen ist. Schon vor einiger Zeit kam mir die Frage auf, was einst auf der Aussenanlage der KodiakbĂ€ren neu gehalten werden soll. Neue Tierart??? Oder zweite Anlage fĂŒr KamtschatkabĂ€ren??? Einfach abwarten, generell möchte der Besucher unterhalten werden und bis zur nĂ€chsten Hauptsaison ist ja auch noch etwas hin ...
(28.11.2015, 19:37)
Gudrun Bardowicks:   Soweit ich weiß gab es in der Vergangenheit die Planung, langfristig die Trampeltieranlage in eine Elefantenanlage umzubauen. Ob dieser Plan noch immer existiert weiß ich nicht.
(28.09.2015, 20:35)
Oliver MĂŒller:   Ich glaube ja auch nicht an diese Aussage, schon deshalb nicht, weil ein Zoo ja wie wir alle wissen NIE "fertig" sein kann.

Wahrscheinlich bedeutet diese Aussage eher "Nerven Sie uns nicht mit Fragen, wir wissen es selbst noch nicht."
(28.09.2015, 18:23)
Sebastian Gellert:   Also die Aussage, das der Zoo Gelsenkirchen "fertig sei" hat es gegeben - zuletzt im Mai 2013 geĂ€ussert durch ranghohe Vertreter der ZOOM bzw. Stadtwerke Gelsenkirchen. Diese Aussage wurde aber seit Mai 2013 nie mehr öffentlich wiederholt, weil derartige Aussagen jegliche Neugier auf zukĂŒnftige Erweiterungen beim Besucher sprichwörtlich sofort im Keim erstickt. So etwas dĂŒrfte man auch nicht einem Besucher immer und immer wieder klarmachen. Der Asienbereich der ZOOM offenbart viel Potenzial fĂŒr die Zukunft, da die ZOOM Erlebniswelt allgemein noch jung ist. Die hintere Absperrung der Tigeranlage durch funktionale ZĂ€une lĂ€sst sich schnell abĂ€ndern, genau wie das provisorische Gehege der Binturongs und Asiatischen Kamelen, da erstens ZĂ€une nicht ins Konzept passen und zweitens auch eine Ausdehnung des Tigergeheges möglich machen könnte - eventuell ĂŒbernetzt mit Kunstfelsen als Hintergrund und als Leoparden-Anlage nutzbar. Von der Aufteilung erinnert das Tigerrevier der ZOOM an das Leopardental im ZOO Leipzig. Man muss zusĂ€tzlich erwĂ€hnen, das in Duisburg eine noch grössere und wohl imposantere Tigeranlage im Herbst 2015 eröffnen soll und wenn man die Artenvielfalt vom Kölner Zoo nimmt, könnte sich der Gelsenkirchener Zoo einen dauerhaften Stillstand garnicht leisten. Der Besucher möchte nĂ€mlich regelmĂ€ĂŸig "unterhalten werden" - unterhalten mit neuen Projekten und Artenvielfalt. Die Parks deutschland- und europaweit entwickeln sich ja konstant weiter.
(28.09.2015, 17:59)
Michael Mettler:   @Oliver MĂŒller: In Hannover wurde nach der Eröffnung von Yukon Bay (2010) ebenfalls die Außendarstellung gepflegt, mit der "letzten Erlebniswelt" sei der Zooumbau nun abgeschlossen - und jetzt gibt es einen großen neuen Masterplan...
(28.09.2015, 16:40)
Oliver MĂŒller:   Auf meine Anfrage hin hat die Verwaltung in Gelsenkirchen vor einiger Zeit mal geantwortet, der Zoo sei "fertig".
(28.09.2015, 15:05)
Michael Mettler:   @Hannes: Die Anlage war ursprĂŒnglich fĂŒr Vielfraße gedacht. Die waren meiner Erinnerung nach aber zur Eröffnung nicht zu bekommen und Skunks waren ohnehin schon (bzw. noch) im Bestand, deshalb zogen die dann ein.

Übrigens waren fĂŒr die Luchsanlage damals tatsĂ€chlich mittelfristig Kanadische Luchse geplant, man hatte aber noch Eurasische "Senioren" im Bestand und wollte denen ihre Altersruhe ermöglichen. Und auch die EuropĂ€ischen Elche waren m.W. anfangs dazu gedacht, erst mal mit der Haltung dieser Tierart auf der neuen Anlage Erfahrung zu sammeln und dann irgendwann auf die schwerer zu bekommenden Amerikaner umzusteigen - auch eine Art von "Elchtest" ;-) Ob irgendwelche dieser Zielplanungen noch heute gelten, weiß ich allerdings nicht. Die damaligen Luchse mĂŒssten doch lĂ€ngst in den ewigen JagdgrĂŒnden sein.
(27.09.2015, 08:58)
Hannes LĂŒke:   Wo gerade die Skunks erwĂ€hnt wurden, sollten auf die Anlage eigentlich mal andere oder zusĂ€tzliche Bewohner?
Die BĂ€ume sind mit Stahlblechen ummantelt die ein beklettern verhindern sollen...das kann ein Skunk beim besten Willen sowieso nicht.
(27.09.2015, 08:17)
Michael Mettler:   Dient die Spundwand nicht auch dem Hochwasserschutz, falls der unmittelbar benachbarte Kanal ĂŒber die Ufer treten sollte? In diesem Fall nimmt sie jedenfalls weit weniger Platz weg als ein Damm.

Auf jeden Fall gibt es auch anderweitig im ZOOM-Konzept MetallwÀnde als Gehegeabsperrung, zumindest an der Skunk-Anlage.
(26.09.2015, 16:21)
Sebastian Gellert:   Respekt fĂŒr so manche gute ErklĂ€rung, ganz besonders die hier dargestellte Denkweise vom Hannes betreffend der funktionalen ZĂ€une, die als hintere Tigerabgrenzung dienen, haben mich auf eine neue Idee betreffend des Giraffen-Aussenbereiches gebracht. Auch die als Abgrenzung dienende Spundwand passt nicht ins Konzept der ZOOM Erlebniswelt. Aus der Höhe betrachtet scheint dort noch freie FlĂ€che vorhanden zu sein. Fakt ist, das die ZOOM 2005 eröffnete und jetzt gegenwĂ€rtig im September 2015 gerade einmal 10 JĂ€hrchen jung ist - da ist noch Potenzial und Zukunft vorhanden.
(26.09.2015, 15:02)
Patrick Marburger:   @ Sebastian Gellert: stimmt sie lebt noch. Da sie als nicht reinrassig gilt (siehe hier 6/15 und ZTL) habe ich eben im Kopf gehabt, dass der BĂ€r in Wuppertal der einzige deutsche Kodiak ist und vergessen, dass es noch ein nicht reinrassiges Tier gibt.
(24.09.2015, 11:35)
Sebastian Gellert:   Ich denke mal, es war der mĂ€nnliche KodiakbĂ€r Buffy der seit 2014 leider nicht mehr da ist, aber die weibliche BĂ€rin sollte noch im Bestand sein.
(24.09.2015, 10:49)
Patrick Marburger:   @ Sebastian Gellert: sie ist doch 2014 verstorben.
(23.09.2015, 19:30)
Sebastian Gellert:   Was ist eigentlich mit der Haltung der weiblichen KodiakbĂ€rin? Soll sie allein bleiben? Ich könnte mir auf Zukunft vorstellen, das die Anlage ebenfalls den KamtschatkabĂ€ren zugeteilt wird, da es ja regelmĂ€ĂŸig Nachwuchs bei den KamtschatkabĂ€ren im Tierpark Hagenbeck gibt und diese ja irgendwann aus PlatzgrĂŒnden auch abgegeben werden mĂŒssen.
(23.09.2015, 18:21)
Sebastian Gellert:   Ich denke, falls die finanziellen Mittel zur VerfĂŒgung stehen sollten, das der Asienbereich noch einmal abgeĂ€ndert wird. Die vom Hannes genannten funktionalen ZĂ€une lassen sich schnell entfernen, so das eine leichte Ausdehnung nach hinten, aber vorallem aber zur rechten Seite zu den Binturongs hin möglich sei. Als Hintergrund einen Felswand samt kleinen Wasserlauf- oder fall, eventuell die Anlage ĂŒbersetzen und fertig wĂ€re eine "mögliche" Leopardenanlage - rein spekulativ. Der gesamte Asienbereich ist provisorisch, von den Trampeltieren angefangen bis hin zum Baumwipfelpfad, der nur als "markanter Blickfang" dient. Grandios die Anlage der Schweinsaffen - Respekt!
(23.09.2015, 11:05)
Hannes LĂŒke:   Und genau diese Wirkung vermittelt der Komplex
Die Halle wirkt durchdacht und gewollt. Die Orang Anlage Innen ist eine der besten die ich kenne, fĂŒr Tier und Mensch!
Der Tierbesatz ist stimmig und die AtmosphÀre wirkungsvoll
Der angeschlossene Außenbereich wirkt dagegen wie ein notwendiges Übel....
(22.09.2015, 20:23)
Michael Mettler:   @Hannes: Das Wichtigste war wohl damals, die an der Zoogrenze gelegene Asienhalle mit Restaurant und Spielparadies wegen der Nutzbarkeit von außen möglichst bald stehen zu haben, und die musste ja irgendwie Tiergehegen ans ĂŒbrige ZOOM-GelĂ€nde angebunden werden.
(22.09.2015, 14:49)
Sebastian Gellert:   Die ZĂ€une an sich als Hintergrund hatten immer RĂ€tsel aufgegeben, da man auch die Idee hĂ€tte Ă€ussern können, das auf der anderen Seite (Afrikabereich) Geparden oder Leoparden an die Tigeranlage angebaut werden. Selbst wenn die Tigeranlage eines Tages einmal umgebaut werden wĂŒrde, so denke ich wĂŒrden zumindest der Vorderbereich samt Eingang bestehen bleiben.
(22.09.2015, 14:25)
Hannes LĂŒke:   Ich glaube auch noch nicht an eine langfristige Nutzung der Tigeranlage.
Zum einen ist die ganze Anlage aufgrund der geringen GrĂ¶ĂŸe nicht besonders gelungen, zum anderen passen die funktionalen rĂŒckwĂ€rtigen ZĂ€une in keiner Form ins Konzept und sind ohne großen Aufwand wieder zu entfernen. Das selbe gilt fĂŒr die umliegenden Binturong, roter Panda und Kamelanlagen.
In meinem tiefsten Inneren hoffe ich noch auf einen Komplettumbau der Asienanlagen denn mit Außnahme der Schweinsaffen ist keine der Außenanlage besonders gelungen.

FĂŒr mich riecht das ganze nach einem Proforma Abschluß. Man musste die Erlebniswelt Asien offiziell fertig stellen um dem Besucher nicht mit Baustellen abzuschrecken aber in Wirklichkeit wartet man nur auf Gelder um den Spaß zu vollenden
(22.09.2015, 14:12)
Sacha:   @Sebastian Gellert: Die Ecke "schreit" eigentlich geradezu nach einer Elefantenanlage (bei Abgabe oder Verlegung der Hauskamele), Zumindest fĂŒr eine Bullen- oder Altkuhanlage wĂ€re Platz bei optimaler Nutzung (wenn dann wohl auch einige BĂ€ume dran glauben mĂŒssten).
(22.09.2015, 13:26)
Sebastian Gellert:   Desweitern fĂ€llt auf, das laut Internetseite der ZOOM Erlebniswelt schon im August und jetzt im September sĂ€mtliche Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durchgefĂŒhrt wurden und immer noch werden - mitten in der Hochsaison.
(22.09.2015, 11:14)
Sebastian Gellert:   Bei den ganzen MasterplĂ€nen wie u.a. in Hannover könnte leise die Frage aufkommen, was man in der ZOOM fĂŒr Ideen verfolgt ... die Anlage der Trampeltiere sieht recht einfach aus und scheint nicht auf Dauer vorgesehen zu sein. Auf jeden Fall beobachtet die Marketingabteilung der ZOOM das handeln der anderen Parks sehr genau. Im Asienbereich mĂŒssten noch ĂŒber 2 ha BebauungsflĂ€che zur VerfĂŒgung stehen.
(22.09.2015, 10:40)
Hannes LĂŒke:   Man muss den Umbau irgendwann abschließen alleine schon aus Marketingtechnischer Sicht. Wer will schon in einen Zoo gehen von dem er glaubt dort wird ĂŒberall gebaut oder von dem er glaubt er sieht noch immer aus wie anno dazumal.

Die Aussage den Umbau mit der letzten grĂ¶ĂŸeren Attraktion "Tiger" abzuschließen finde ich legitim.

Ob die Besucherzahlen sinken entscheiden nicht ein paar Euro mehr sondern eher das Wetter oder geschickte Werbung sowie Geburten im eigenen und fremden Zoos. Wenn Otto-N einmal im Jahr einen Ausflug macht ist es ihm unterm Strich egal ob der Eintritt nun 16,- oder 17,50 kostet...
(25.06.2015, 13:29)
Sebastian Gellert:   NatĂŒrlich ist das zeigen von kĂŒnftiger Artenvielfalt gemeint - etwas komisch formuliert.
(25.06.2015, 13:27)
Sebastian Gellert:   Das klingt logisch und wĂŒrde sich decken mit den Aussagen hier im Forum, die schon vor Jahren geschrieben wurden. Einheimische Gelsenkirchener berichten von mehr Tierarten in Afrika und Asienbereich, obwohl flĂ€chenmĂ€ĂŸig das ELE-Tropenparadies schon einbezogen wurde.
(25.06.2015, 13:26)
Holger Wientjes:   Ein Zoo ist im Grunde nie fertig. Ich deute das als Verlegenheitsaussage, weil man momentan grössere Projekte wohl nicht finanzieren können wird.
(25.06.2015, 12:54)
Sebastian Gellert:   Dabei wĂŒrde ich dem Zoo Erfolg wĂŒnschen.
(24.06.2015, 13:40)
Sebastian Gellert:   Die Besucherzahlen mĂŒssten fĂŒr 2015 rĂŒcklĂ€ufig sein - rein spekulativ. Wer zahlt schon gehobene Preise fĂŒr einen Park, der sich nicht weiter entwickeln will. Mit Aussage der Verantwortlichen von Mai 2013 (Tigergehege) scheint der Umbau fertig zu sein.
(24.06.2015, 13:17)
Holger Wientjes:   Im Vergleich zum alten Ruhrzoo auf jeden Fall. Ansonsten nicht besser oder schlechter als in anderen modernen Zoos finde ich.
(17.06.2015, 18:36)
Mark Meier:   Zu den unten angegebenen Besucherzahlen: 2013 wurde das ZĂ€hlsystem geĂ€ndert - tatsĂ€chlich gab es da etwas weniger Besucher als im Vorjahr! Letztes Jahr ging es dann aber zum GlĂŒck auch fĂŒr Gelsenkirchen etwas hinauf. Es war aber allgemein ein gutes Zoojahr. Man muss wohl abwarten, ob sich das halten lĂ€sst.

Ich finde die ZOOM aus der Ferne ĂŒbrigens ganz nett gemacht. WĂŒrde ich mir bei Gelegenheit gerne anschauen. Vor allem die Tierhaltung hat dort offenbar ein unheimlich hohes Niveau.
(17.06.2015, 17:28)
Holger Wientjes:   Und Zoologen...
(17.06.2015, 14:37)
Sebastian Gellert:   Der ZOOM Erlebniswelt fehlen Freidenker und KĂŒnstler - KEINE Betriebswirte.
(17.06.2015, 13:08)
Sebastian Gellert:   Auch Hannover ist mein Heimatzoo, da ich im Raum Hannover wohne. Es ist ja schön zu sehen, was fĂŒr eine ausgedehnte Diskussion aus meinen Anregungspunkten geworden ist - wunderbar.
(17.06.2015, 13:05)
Michael Mettler:   Als Hannoveraner muss ich sagen: Ich finde die "Dramaturgie" und Detailverliebtheit in Hannover spannender als in Gelsenkirchen, aber ich beneide ZOOM um den doch wesentlich landschaftsnĂ€heren Eindruck vieler Gehege und Besucherbereiche - da macht sich die rĂ€umliche Enge in Hannover und die daraus resultierende BeschrĂ€nkung auf bĂŒhnenartige Anlagen in vielen FĂ€llen im direkten Vergleich negativ bemerkbar. Sowas wie die Kodiak-HĂŒgel oder die riesigen Afrika-Savannen in ZOOM vermisse ich in meinem Heimatzoo.

@Sacha: "Kopiert" ist relativ, denn die bauliche zeitliche Abfolge stimmt nicht unbedingt mit der des jeweiligen Konzeptes ĂŒberein. Über eine Bootstour mit afrikanischen Langbooten wurde m.W. in Gelsenkirchen schon nachgedacht, als an den hannoverschen Umbau noch nicht zu denken war; andersrum stammt das hannoversche Yukon-Bay-Konzept (damals noch unter dem Arbeitsnamen "Arktika") in seinen GrundzĂŒgen schon aus den Anfangszeiten der Erlebniszooplanung Anfang der 90er Jahre, als noch nicht absehbar war, dass es spĂ€ter ein Ă€hnliches Zookonzept in GE geben wĂŒrde.

Ich schließe mich Hannes' Kritik an, was die Blickachsen auf andere Besucher betrifft. An einem Besuchstag mit wechselhaftem Wetter fiel mir das ganz besonders auf, weil stĂ€ndig irgendwo im Hintergrund von Tieren leuchtend rote und blaue Outdoorjacken zu sehen waren, wenn man ĂŒber einen Graben hinweg im Hintergrund Kunstfelsen usw. mit Scheibeneinblicken sieht. Wobei der Kunstfels nach meinem Geschmack an vielen Stellen seinem Namen Ehre macht und eben nicht nur in der Form (siehe Hannes' Anmerkung zum Robbenbecken, in dem es meiner Erinnerung nach auch noch eine rechteckige Felsinsel gibt), sondern auch in seiner wirklich kĂŒnstlicher wirkt als in diversen anderen Zoos. Wozu ich allerdings sagen muss, dass ich noch nie echten Alaska-Fels in natura gesehen habe - vielleicht hat der ja wirklich einen gewissen Plastik-Charakter...? ;-)

Auch bezĂŒglich der Bootsfahrt geht es mir wie Hannes: Die hat fĂŒr mich in ZOOM als Rundfahrt auf dem See mehr FahrgeschĂ€ft-Charakter als in Hannover, erinnert mich ein bisschen an die Gondolettas im Karlsruher Stadtpark/Zoo.
(17.06.2015, 12:07)
Holger Wientjes:   Schlecht kann so eine Entscheidung ja auch nicht sein. Ich meinte damit, dass Tiger (oder eine andere populĂ€re Art) nicht zwingend in einem Zoo vorhanden sein mĂŒssten, damit dieser "gut" ist. ;-)
(17.06.2015, 10:27)
Sacha:   Wobei fĂŒr mich der Alaska-Bereich in Gelsenkirchen besser ("natĂŒrlicher") wirkt als der in Hannover, dafĂŒr umgekehrt - da schliesse ich mich Euch an - Afrika in Hannover gelungener ist als in der Zoom. Interessanterweise wĂ€ren somit die jeweiligen Nachfolger weniger gelungen, man hat jeweils schlechter "kopiert".
@Sebastian Gellert und Holger Wientjes: Die Zuschauerzahlen sind 2014 gestiegen. So schlecht war die Entscheidung also nicht, auf Tiger zu setzen...
(17.06.2015, 10:04)
Holger Wientjes:   Ich denke auch, dass alles "schnell, schnell" seinerzeit beim Um-/Neubau gehen musste und es so wenig wie möglich kosten durfte. Daher habe ich dort immer den Eindruck, eine schlechte Kopie des Hannoveraner Zoos vor mir zu haben. Leider.
(17.06.2015, 09:38)
Hannes LĂŒke:   Ich muss ganz ehrlich auch sagen, dass mir in GE auch immer das Gewissen etwas fehlt
Man hat meiner Meinung nach zu sehr versucht aus anderen Zoos zu kopieren ohne sich den Sinn dahinter zu ĂŒberlegen.
Das die Betonriesen bereits absacken ist die eine Sache
Das Robbenbecken ist eckig! Warum keine natĂŒrlichen Formen?
Die StahltĂŒr fĂŒr die Pfleger am selben Gehege ist mittig in einer Felswand platziert. Warum ist diese nicht versteckt?

Sichtachsen quer durch die Gehege auf andere Besucher wohin man auch schaut.
Rentiere vor einer Riesen Kunstfelswand? Warum?

Man hatte mit dem gigantischen GelÀnde ein Potential das seines gleichen Suchte. Ich vermute das genau dieser Luxus eben die schlampigkeit in Details verursacht

In Hannover oder Emmen mĂŒssen Gehege aus Platzmangel einfach durchdacht sein.
Man hat bei Hannovers Bootsfahrt einfach keine andere Wahl als andauernd Kurven zu fahren und somit immer neue EindrĂŒcke zu schaffen. In GE kann ich die gesamte Bootsfahrt vom Pier aus ĂŒberblicken und gewinne keinerlei EindrĂŒcke welche ich nicht auch vom Land aus bekomme

Mit Sorge schaue ich auf den Neubau in Emmen. Ich hoffe die Jungs dort können mit so viel mehr Raum umgehen...
(17.06.2015, 08:14)
Holger Wientjes:   Überrascht bin ich da wirklich etwas, dass GE nicht schon lĂ€ngst deratiges "schmĂŒckendes" Beiwerk dort plaziert hat. Unter "Detailliebe" könnte man aber auch etwas anderes verstehen, als den x-ten Jeep in einem sog. "Erlebniszoo" zu plazieren und somit wie ich finde einmal mehr seine KreativitĂ€tslosigkeit unter Beweis zu stellen.

Der verbliebene "KodiakbÀr" ist, soweit ich weiss, kein reinrassiger.
(16.06.2015, 21:01)
Sebastian Gellert:   Also unter Detailliebe versteh eine optische Aufpeppung der HĂ€userfassade in Alaska - nach dem Vorbild von Hannover und Yukon Bay. Auch dĂŒrfte ein mögliches Safari-Flugzeugwrack oder Jeep im Bereich Afrika NĂ€he Duke-House in die Landschaft integriert werden.
Ihr berichtet, es gibt keine Kodiaks mehr?! Da mĂŒsste auch der damalige 2. KodiakbĂ€r nicht mehr vorhanden sein. Die Aufteilung der Themenbereiche an sich ist gut und auch die Grösse.
(16.06.2015, 15:19)
Holger Wientjes:   Detail natĂŒrlich...

Kodiaks gibt es keine mehr und neue werden wohl auf absehbar Zeit nicht nach Europa gelangen.
(15.06.2015, 23:11)
Holger Wientjes:   Detail natĂŒrlich...

Kodiaks gibt es keine mehr und neue werden wohl auf absehbar Zeit nicht nach Europa gelangen.
(15.06.2015, 23:03)
Holger Wientjes:   Detail natĂŒrlich...

Kodiaks gibt es keine mehr und neue werden wohl auf absehbar Zeit nicht nach Europa gelangen.
(15.06.2015, 23:02)
Holger Wientjes:   Was verstehst Du genau unter "Deteilliebe" ?

Wenn es nur an den Tigern liegen wĂŒrde. Gibt auch Zoos, die gut ohne sie "funktionieren".

FĂŒnf Sterne auf einer Skala von wieviel möglichen ?
(15.06.2015, 22:59)
Michael Mettler:   @Sebastian Gellert: Auf der VdZ-Homepage ist die Besucherzahl bereits zu finden.
Besucher 2012: 735'553
Besucher 2013: 864'365
Besucher 2014: 956'154
(15.06.2015, 19:10)
Sebastian Gellert:   Desweiteren ist noch zusĂ€tzlich anzumerken, das neben den besucherschwachen Jahren 2012 und 2013 die Zahlen fĂŒr das abgelaufene Jahr 2014 noch nicht bekanntgegeben wurden - eventuell zu schlecht fĂŒr das aktuelle JubilĂ€umsjahr. Wer sich nicht weiterentwickeln will oder kann, wird wirtschaftlich scheitern. Bis Mai 2013 gab es noch nicht einmal Tiger. Es ist noch genĂŒgend Möglichkeiten vorhanden, die mangelte Artenvielfalt aufzustocken. Ein bisschen mehr Detailliebe wĂ€re zusĂ€tzlich auch noch gut, besonders fĂŒr den Afrikabereich, der etwas kahl und detaillos wirkt.
(15.06.2015, 17:51)
Sebastian Gellert:   Nichts neues in der ZOOM - leider. Dabei steckt Potenzial in dieser doch schönen Erlebniswelt. Schwachpunkte wie "Absperren der Afrikawelt ĂŒber den Winter vermitteln ein GefĂŒhl von Saisonattraktion, mangelnde Artenvielfalt, sichtbare SchwĂ€chen wie fehlende Fensterdeko Alaska, MetallabzĂ€unungen auf der Grassavanne (BĂ€ume) und die fehlende Perspektive. Was wird mit der Haltung der KodiakbĂ€ren? Generell mehr Initiative mĂŒsste kommen, von einer Einrichtung die ein Potenzial von 5 Sterne besitzt.
(14.06.2015, 20:33)
Carsten Horn:   Das Schild in der BĂ€renhĂŒtte hĂ€ngt da bereits jahrelang, seit der EAZA-Raubtierkampagne (2009?). Ist keine Gehegebeschilderung im eigentlichen Sinne...
(06.10.2014, 15:06)
Sascha Möller:   Heute unbedacht an einem Samstag zu Ferienbeginn bei strahlendem Sonnenschein in den Zoom – Horror!

In Alaska waren in der kleinen Schneeeulenvoliere acht Schneeulen untergebracht. Das sah schon sehr nach Legebatterie aus.
Brenda war in der BeobachtungshĂŒtte mittlerweile als BraunbĂ€r ausgeschildert – an der Frontseite jedoch noch als KodiakbĂ€rin.
Nach Fannys Tot ist das junge EisbĂ€rpaar auf deren Anlage gezogen und die kleinwĂŒchsige Antonia auf die freigewordene Anlage der beiden.

In Asien ist mir wieder aufgefallen wie unglaublich hĂ€sslich und Platz verschwendend die neue Tigeranlage gebaut ist. Da macht es echt keinen Spaß stehen zu bleiben.

Afrika mit seinen großen Savannen wie immer traumhaft schön, lediglich die Rothalsstrauße waren nicht zu sehen, dafĂŒr aber eine beachtlich Kopfstarke Sitatunga Herde.

(04.10.2014, 19:34)
Sacha:   Und um noch etwas Öl ins Feuer zu giessen: Zoom Torino befindet sich genau genommen nicht in Turin, sondern in Cumiana (ca. 30 Automin. sĂŒdwestlich von Turin)...;)
(13.05.2014, 15:27)
Carsten Horn:   Tue ich ja, RĂŒdiger, , und dann kann man den vorletzte Beitrag so verstehen, das der Zoo Turin (das ist ein gebrĂ€uchlicher Eigenname wie Zoo Berlin, italienisch: Giardino Zoologico Della Citta Di Torino, fĂŒr eine Einrichtung, die von 1955 bis 1987 bestand) JETZT Zoom Torino heißt, was nicht der Fall ist, anderer Ort, andere Verantwortliche, anderer TrĂ€ger! Und somit nicht der Nachfolger.

Zur Verdeutlichung ĂŒbertrage ich Deine Aussage mal auf Gelsenkirchen: „Der Ruhrzoo heißt jetzt ZOOM-Erlebniswelt“, in dem Falle stimmt die Aussage, ersetze ich die Gelsenkirchener Zoonamen durch die beiden Zoos in bzw. bei Turin stimmt die Aussage nicht mehr, oder?

Wollte ja nur vermeiden, das MißverstĂ€ndnisse in der Sache entstehen, :-)
(13.05.2014, 10:20)
RĂŒdiger Krichel:   Der Zoo in Turin heisst ZOOM Torino.
Man muss genau aufpassen was ich hier schreinbe und formuliere, nicht wahr Carsten.
(12.05.2014, 20:21)
Carsten Horn:   Zoo Turin und ZOOM Torino sind zwei verschiedene Einrichtungen, die haben nix miteinander zu tun, also kein Nachfolger oder sowas...
(11.05.2014, 20:41)
RĂŒdiger Krichel:   @ Jan
Der Zoo Turin heisst jetzt Zoom Turino.
Damit eine Namensvetter . Úbrigens ein Ort, indem auch BreitmÀuler gehalten werden.
(11.05.2014, 18:15)
Heidemarie Busch:   Zoom Torino berichtet auf seiner Facebookseite auch schon von Lisa.
(10.05.2014, 13:47)
Jan Jakobi:   @Carsten:
Hab ich dir gestern schon geschrieben.
Von dem Zoo habe ich aber noch nie was gehört, der Zoo Turin wurde 1987 geschlossen.
(10.05.2014, 12:17)
Carsten Horn:   Flußpferd Lisa ist in den ZOOM Torino umgezogen...
(10.05.2014, 11:58)
Sven P. Peter:   Buffy wurde eingeschlĂ€fert wegen Probleme mit einem Hinterbein: http://www.derwesten.de/wp/staedte/gelsenkirchen/
kodiakbaer-buffy-aus-dem-gelsenkirchener-
zoom-wurde-eingeschlaefert-id9128435.html
(18.03.2014, 00:16)
Jan Jakobi:   Angeblich, laut Zootierliste, ist KodiakbĂ€r "Buffy" dieses Jahr verstorben.

Offizielles, z. B.: auf der Homepage des Zoos, finde ich nicht.

Hat jemand "Buffy" in letzter Zeit gesehen?

Wie alt ist er ungefÀhr?
Er kam damals aus Hamburg nach GE.
(14.03.2014, 16:39)
Jan Jakobi:   Bei den Tigern ist wieder ein Verlust zu beklagen:

Nach dem Tod von "Roger" Anfang Juli, verstarb gestern "Virgil" ebenfalls an Nierenversagen.

Es verbleiben "Manu" und "Thrax".
(08.08.2013, 13:39)
Jan Jakobi:   Zitat Sascha Möller:
"Hab "Ernie" vom Namen mit dem Kölner Bullen "Alfred" verwechselt. Auch das nicht alle KĂŒhe aus Emmen kommen war mir neu. Man lernt nie aus:-)
Seit wann sind die KĂŒhe denn verkracht?"

Ist auch nicht ganz richtig.

In Köln gibt es auch keinen Bullen namens "Alfred", aber einen namens "Albert".

Ich habe bei "Tiersuche" (Carstens Hippo-Datenbank) mal "Alfred" eingegeben, es gibt keinen Bullen namens "Alfred".

2006 kamen "Asita" aus Basel und "Lisa" und "Suze" aus Emmen nach GE.

Zusammen sind "Suze" und "Asita", "Lisa" ist getrennt von den beiden.
(18.07.2013, 09:03)
Michael Mettler:   @Sascha Möller: Bei meinem Besuch im Mai war die besagte Anlage noch mit Jungfernkranichen besetzt, der Fuchs kam offensichtlich erst hinterher...
(17.07.2013, 23:03)
Sascha Möller:   Danke fĂŒr die Infos!

Hab "Ernie" vom Namen mit dem Kölner Bullen "Alfred" verwechselt. Auch das nicht alle KĂŒhe aus Emmen kommen war mir neu. Man lernt nie aus:-)
Seit wann sind die KĂŒhe denn verkracht?

Und weiß jemand fĂŒr wen die Anlage am Asieneingang ist?
(17.07.2013, 22:48)
Jan Jakobi:   Zitat Sascha Möller:
"Auf der Feuchtsavanne erstaunlich viele Sitatungas aber nur zwei Flusspferde. Im Innenhaus waren die anderen beiden, allerdings auch in getrennten Becken. Bisher lebte Alfred ja immer/meistens mit Rosl im Afrikatropenhaus, und die drei Emmener-Damen auf der Freianlage. Weiß jemand ob man die Gruppe nur aus „SchaugrĂŒnden“ trennte oder ob es Streitereien gab. Zuchtversuche scheinen es ja nicht zu sein, wenn Alfred drinnen immer noch alleine lebt."

Ist nicht ganz richtig.

In GE sind die FlusspferdkĂŒhe von einander getrennt, weil sie "verkracht" sind.

Es gibt kein Flusspferd namens "Alfred" in GE, dafĂŒr aber einen Bullen namens "Ernie".
Es kommen nur zwei Hippo-KĂŒhe aus Emmen: "Lisa" und "Suze". Die dritte namens "Asita" stammt aus Basel.

(17.07.2013, 18:32)
Carsten Horn:   Jungfernkraniche werden wohl hoffentlich keine mehr auf die Anlage am Asieneingang kommen, nachdem die letzten Tiere dem Fuchs geschmeckt haben...

Flußpferde sind "verkracht" untereinander, darum ist die 2/2 Trennung normal, das im Haus nochmal getrennt wird, hab ich Montag das erste Mal gesehen, aber da Bulle Ernie mit im Haus war, kann es sich auch durchaus um "Pillenpause" handeln...

In der Afrikahalle freifliegend nur Hammerköpfe und Nilflughunde...
(17.07.2013, 18:01)
Sascha Möller:   Am Montag war ich mal wieder im ZOOM, bei strahlendem Sonnenschein und vielen desinteressierten SchĂŒlern (wusstet ihr ĂŒbrigens das die Krontaube im Asienhaus nach dem Fachwissen einer SchĂŒlergruppe eigentlich ein blauer Strauß ist?...).

Zuerst ging es natĂŒrlich nach Asien um die Tiger zu bestaunen. Erfreulich zu sehen, dass vor dem Tigergehege noch ein weiteres Gehege entstanden ist (oder entsteht, noch nicht besetzt und ohne Beschilderung) indem vermutlich die Jungfernkraniche einziehen werden. Die Zaunabgrenzung besteht aus grauem Maschendraht, etwa 1,20m hoch. Da hinter den Kulissen ja auch immer noch die Muntjaks und Binturongs leben wĂ€re hier ggf. eine Vergesellschaftung (also Muntjak- Kranich) denkbar. Die TigerbrĂŒder durften sowohl vormittags als auch nachmittags nicht nach draußen, die Außengehege wirkten zudem zwar schön gestaltet aber nicht gerade weitlĂ€ufig. Da hĂ€tte ich vom ZOOM deutlich mehr erwartet. Der Platz, der fĂŒr neue Wege (incl. Bepflanzung und Deko) genutzt wurde entspricht in etwa der FlĂ€che der Tigergehege! Da wĂ€re deutlich mehr drin gewesen. Momentan kann man noch von Afrika (bei den Löwen) auf die RĂŒckseite der Tigeranlage schauen und selbst da ist noch mehr Platz verfĂŒgbar, als die Tiger auf der Außenanlage insgesamt zur VerfĂŒgung haben. Schon enttĂ€uschend. Ansonsten hat sich in Asien nicht viel getan, kleine Pandas, Schweinsaffen im ehemaligen Hulmantempel und die Trampeltiere. Auf der kleinen Orang Insel wieder die Oranggruppe und die Hulmans (wie viele Exemplare zĂ€hlt die Gruppe inzwischen?). Auf der großen Anlage, die ja immerhin einen großen Teil der Zoom Erlebniswelt Asien einnimmt wieder nichts! Völlig unverstĂ€ndlich! Man lĂ€uft aus der Halle raus ĂŒber einen Baumwipfelpfad vorbei an 
 Enten! Man könnte im Übrigen auch unter dem Weg auf der GegenĂŒberliegenden Seite der Orangs eine schöne Anlage fĂŒr Hirsche bauen (wurde weiter unten schon mal thematisiert), die bis zum Wasser reicht. Da wĂ€re ausreichend Platz vorhanden und wĂ€re sicherlich auch sehr ansprechend. Nach der Diskussion ĂŒber das Ableben der Leipziger Kalongs habe ich natĂŒrlich im Asien Tropenhaus besonders auf den Landeanflug geachtet und mit etwas GlĂŒck auch direkt einen Kalong fliegen und landen sehen – mit Rolle vorwĂ€rts.

In Alaska neben diversen Jungtieren keine VerÀnderungen.

In Afrika bedauerlicherweise viele Tiere nicht auf den Anlagen; auf der Grassavanne leider keinen Rothalsstrauß gesichtet, auch fehlte der Kudu-Bock. Auf der Busch-Baumsavanne war weder der Nyala noch der Impala Bock zu sehen. Auch war nur ein einzelner Blessbock zu sehen. DafĂŒr aber ein mutiger Hornrabe, der waghalsig zwischen Giraffenbeinen umherstapste. Auf der Feuchtsavanne erstaunlich viele Sitatungas aber nur zwei Flusspferde. Im Innenhaus waren die anderen beiden, allerdings auch in getrennten Becken. Bisher lebte Alfred ja immer/meistens mit Rosl im Afrikatropenhaus, und die drei Emmener-Damen auf der Freianlage. Weiß jemand ob man die Gruppe nur aus „SchaugrĂŒnden“ trennte oder ob es Streitereien gab. Zuchtversuche scheinen es ja nicht zu sein, wenn Alfred drinnen immer noch alleine lebt. Ansonsten trotz intensiver Suche weder die freilebenden Galagos noch andere Vögel/FledermĂ€use neben den Hammerköpfen gesehen. Ich hatte letztens irgendwo gelesen, wie viele Freiflieger es dort inzwischen geben soll, aber vielleicht hatte ich ja einfach nur Pech oder sie haben sich doch zu lange im Schimpansenteil aufgehalten;-). Schimpansen wie auch die roten Varis sehr aktiv, allerdings waren nur noch 4 Varis zu sehen.

Ich habe bei diesem Besuch mal bewusst ĂŒber diverse ZĂ€une hinweg und hinter einige StrĂ€ucher geschaut um abzuschĂ€tzen wie es mit weiteren Gehegemöglichkeiten ausschaut. Also Platz ist da noch genug. Gerade Asien (s. Orang Insel, FreiflĂ€che gegenĂŒber) bzw. der „Grenzbereich“ zwischen Asien und Afrika bietet noch jede Menge Potenzial. Und wenn man mal etwas geschickter baut als man es jetzt bei den Tigern getan hat, scheint mir auch hier durchaus Platz fĂŒr eine Jungbullen Gruppe Elefanten (es ist immer noch erstaunlich wie oft man bei einem Besuch dort hört „haben die keine Elefanten hier?“). In Afrika lĂ€uft man erst mal ein ganzes StĂŒck durch unbewohnten Afrikanischen Regenwald. Sehr schön gemacht, allerdings könnte man auch hier mit ganz wenig Aufwand Gehege fĂŒr Ducker, Kraniche & co in die Landschaft integrieren. Auch in Alaska gibt es da noch jede Menge freie FlĂ€chen (alleine schon der ewig lange, tierleere Streifen zwischen KamtschatkabĂ€ren und Seelöwen
).

Fazit: Aufgrund der GrĂ¶ĂŸe der meisten Anlagen und der optisch sehr ansprechenden Gestaltung immer ein Besuch wert!

(17.07.2013, 17:32)
Mark Meier:   Übrigens hatte die ZooM 2012 ein rabenschwarzes Jahr. Nur 735.000 Besucher und ein Minus von ĂŒber 7 Mio. Die Besucherzahlen wurde gerade bekannt gegeben...
(30.05.2013, 20:02)
David Heger:   @ Michael Mettler: Zu der Frage mit den Ottern. War am Dienstag im Zoom und hab mal darauf geachtet. An beiden Gehegen waren Kanadische Otter angeschlagen.
(30.05.2013, 17:00)
Carsten Horn:   Wie genau das mit den Aussenanlage mal gedacht war, weiß ich jetzt aus dem Kopf nicht, mĂŒĂŸte ich mal PlĂ€ne raussuchen, ob da was zu sehen war, aber das schaffe ich vermutlich erst, wenn ich von Zootour wieder da bin...

Bei den Ziegen hab ich noch nie so genau drauf geachtet, nicht so mein Interessengebiet. Lt. Ausschilderung sind es aber sowohl Bunte Deutsche Edelziegen als auch Pfauenziegen. Bei den Jungtieren dĂŒrften vermutlich Mischlinge dabei sein, denn ich hab den ganzen Winter ĂŒber nur einen Pfauenziegenbock dabei gesehen (alle Ziegen teilen sich ein Innengehege)
(10.05.2013, 20:22)
Michael Mettler:   @Carsten: Waren denn eigentlich beide Anlagen zur dauerhaften Unterbringung von Orangs konzipiert, oder sollte die kleinere Insel ursprĂŒnglich als Gibbon-Außenanlage o.Ä. dienen und deren Besatz nur innen mit den Orangs vergesellschaftet sein? Dann wĂŒrde die Zuordnung innen/außen m.E. mehr Sinn ergeben, denn die jetzige kleine Orang-Innenanlage wĂ€re dann als "Vorgehege" fĂŒr die große Außenanlage denkbar. Quasi als Sortierfilter, damit von dort wirklich nur die Orangs nach draußen gelangen und nicht auch ihr Nebenbesatz, dem dafĂŒr die kleinere Außenanlage zur VerfĂŒgung stĂŒnde.

Noch zwei Fragen zum Tierbestand: Im Wegeplan ist nur eines der Ottergehege in Alaska-Zoom mit "Kanada-Otter" beschriftet (das neben den Bibern), das andere mit "Fischotter". Sind das noch alles Amerikaner, oder gibt es inzwischen zusÀtzlich Eurasische Fischotter im Park?

Und darf ich anhand der FĂ€rbung annehmen, dass der Großteil der Pfauenziegen nicht rasserein ist? Die pigmentierten Fellbereiche mĂŒssten doch eigentlich schwarz sein und nicht Ă  la Bunte Deutsche Edelziege (eine solche bzw. wenigstens phĂ€notypisch danach aussehende sah ich zusammen mit den "Pfauenziegen" im Streichelgehege).
(09.05.2013, 16:43)
Carsten Horn:   Man kann es sogar noch einfacher machen, zwischen den beiden Anlagen ist ne TĂŒr... Wobei dann natĂŒrlich nur eine Gruppe raus kann, Gang Ă€hnlich wie in Köln wĂ€re schon besser der FreizĂŒgigkeit wegen... Aktuell kann man nur von einem Innengehege auf eine Außenanlage wie beschrieben...
(09.05.2013, 16:20)
Michael Mettler:   @Carsten Horn: Ein Grund mehr fĂŒr eine zusĂ€tzliche Belebung der großen Außenanlage... Aber das bauliche Konzept erschließt sich mir dann nicht. Ein "Verteilergang", mit dem man den Besatz der großen Innenanlage wahlweise auf beide Außenanlagen lassen könnte, existiert also nicht? Sowas ließe sich doch auch noch nachtrĂ€glich an der Außenseite anfĂŒgen.
(09.05.2013, 07:40)
Carsten Horn:   Krontaube Vicky baut Nester nur zur BeschĂ€ftigung, g, ist noch alleine.

Problem bei den Orang-Anlagen ist, das die große Außenanlage mit der kleinen Innenanlage gekoppelt ist, also wenn ĂŒberhaupt sieht man da nur die beiden Omas, wĂ€hrend sich auf der kleinen Außenanlage ggf. die große Oranggruppe und die Hulmans knubbeln...

PolarfĂŒchse gibt es schon lĂ€nger nicht mehr...
(08.05.2013, 23:10)
Michael Mettler:   Ich war gestern in Gelsenkirchen, letzter Besuch vor fast sieben Jahren - hat sich ganz schön was getan seitdem...

Vom Parkteil Asien (gab's beim letzten Besuch noch nicht) bin ich sehr angetan. Am "Reich des Tigers" wird noch fleißig gearbeitet. Da der zugehörige Besucherweg auf einem höheren GelĂ€ndeniveau verlĂ€uft als der bereits vorhandene, kann man die unfertige Anlage noch nicht so recht einschĂ€tzen. Das Drumherum wirkt aber schon mal ganz ansprechend ;-)

Die große Orang-Insel war leider bis auf ein paar Wasservögel komplett tierleer. Ich fĂ€nde es schön, wenn man den Versuch machen wĂŒrde, dort als Bodenbesatz eine mittelgroße Hirschart einzugewöhnen, denn auch die unten im Thread andiskutierten Jungfernkraniche (die noch immer ein Gehege neben der Tigeranlage haben) wĂŒrden die Anlage wohl kaum "optisch fĂŒllen". Axishirsche z.B. brĂ€uchten nicht mal einen geheizten Stall (bzw. Zugang zur Asienhalle).

In der Halle dĂŒrfte es in nĂ€chster Zeit viel Vogelnachwuchs geben; ich habe Krontaube, Sonnenvogel, RotohrbĂŒlbĂŒl und Straußwachtel beim Sammeln von Nistmaterial beobachtet. Die diversen Schmuckschildkröten-Arten haben sich allerdings etwas im Erdteil vertan...

Im Alaska-Teil finde ich bemerkenswert, wie unterschiedlich beansprucht doch die beiden BraunbĂ€ranlagen aussehen - vermutlich wegen der Altersstruktur ihrer jeweiligen Bewohner? Die mit den KamtschatkabĂ€ren besetzte Anlage ist jedenfalls inzwischen nahezu kahl. PolarfĂŒchse scheint es auf den Anlagen nicht mehr zu geben..?

Was macht ZOOM eigentlich mit dem ganzen Anubispavian-Nachwuchs? Ich dachte, ich hÀtte in irgendeiner TV-Doku mal gehört, dass man wegen schlechter Abgabemöglichkeiten die Nachzucht auf operativem Wege weitgehend unterbunden hatte, aber die Insel wimmelt jetzt nur so von jungen Pavianen.

Ich fremdele zwar noch immer mit den Kunstfelsen in Alaska-ZOOM, die auf mich irgendwie plastik-artig wirken, aber beeindruckt war ich - wie schon bei den letzten Besuchen - wieder mal von der WeitlĂ€ufigkeit vieler Großanlagen im gesamten Park und der Landschaft außerhalb der Gehege. Da kommt im Vergleich mit meinem Heimatzoo Hannover, wo viele Anlagen eher wie (wenn auch detailliert gestaltete) BĂŒhnenbilder als wie Landschaften wirken, doch ganz schön Wehmut auf.
(08.05.2013, 18:50)
Liz Thieme:   Der Zoo gab heute bekannt, dass noch vor Ostern vier Sibirische Tiger kommen werden. Es werden vier Kater sein: Virgil, Manu, Thrax und Roger. Drillinge aus Budapest und ein NiederlĂ€nder. Die Anlage wird zu Pfingsten eröffnet.
(13.03.2013, 20:18)
Thomas Schmidt:   Basel hat sich gegen eine RĂŒckkehr der bisherigen Orang Utan Gruppe entschieden und baut lieber eine neue jĂŒngere Zuchtgruppe auf. Schubbi und Co. dĂŒrfen daher in Gelsenkirchen bleiben.
(11.10.2012, 14:29)
Carsten Horn:   @Sacha: Hast recht, aus der Luft ist da mehr Platz zu sehen, als ich gefĂŒhlt jetzt vom Boden aus gesagt habe, :-), mir kam das dort recht knapp vor, aber ich achte beim nĂ€chsten Mal drauf...

Der Vorteil am geplanten Standort ist die Synergie mit den Löwen, so könnten beide Raubkatzenarten von einem Team betreut werden ohne weite Wege, wĂ€re dann noch ein Novum, das erste kontinenteĂŒbergreifende Revier, g...
(18.09.2012, 00:44)
Sacha:   @Carsten: Das erstaunt mich jetzt. Das hatte ich nĂ€mlich anders in Erinnerung und auch gemĂ€ss Zooplan (Erlebniswelt Asien) mĂŒsste es massenhaft Platz (unbebautes, mit BĂ€umen, BĂŒschen und Wiesen versehenes Gebiet) haben???? Auf googlemap kann ich zwar ein GebĂ€ude (besagter Stall?) erkennen, ansonsten ist es dort aber auch völlig grĂŒn.
(17.09.2012, 17:49)
Carsten Horn:   Rechts neben dem Baumkronenpfad ist kein Platz, da ist der Besucherweg fĂŒr Leute, die nicht ĂŒber den Baumkronenpfad können/möchten und die zweite Kassenanlage fĂŒr "Stoßzeiten"...

Falls man aber auf die Kassen dort mal verzichtet, wĂ€re das der prĂ€destinierte Platz fĂŒr ein Huftiergehege, g, StallgebĂ€ude ist noch aus Ruhrzoo-Zeiten vorhanden, dient momentan als "Kloster" fĂŒr Schaf- und Ziegenböcke...
(17.09.2012, 16:24)
Sacha:   @Sebastian: Vielen Dank fĂŒr die Info.

GrundsÀtzlich freue ich mich, dass Gelsenkirchen wieder Tiger halten wird. Erstens gehören sie zu meinen Lieblingstiere ("Ein Zoo ohne Tiger ist kein Zoo";)) und zweitens sind sie ohne Frage ein ONB-Zugpferd, selbst wenn die Planstelle "Raubkatze" schon mit Löwen abgedeckt ist.

Was ich schade finde, ist einerseits die UA-Wahl und andererseits die Lage des kĂŒnftigen Tigergeheges.

Zur UA: Im nĂ€heren Umfeld von Gelsenkirchen haben u.a. bereits Wuppertal und Duisburg Sibirer. Dortmund hat Malayen, so dass m.E. im Sinne der ErgĂ€nzung die Wahl hĂ€tte auf Sumatratiger fallen mĂŒssen (vorausgesetzt natĂŒrlich, dass welche zu bekommen sind).

Und damit komme ich auch gleich zu meinen zweiten Kritikpunkt: Das GelĂ€nde rechts neben dem Baumkronenpfad (wenn man das Orang-Dschungelhaus Richtung Zoo-Ausgang verlĂ€sst) hĂ€tte sich mindestens ebensogut geeignet und die Sumatra-Tiger hĂ€tten den Lebensraum "Tropischer Regenwald SĂŒdostasiens" perfekt ergĂ€nzt bzw. verlĂ€ngert. Schade.
(17.09.2012, 09:30)
Jan Jakobi:   Die Mutter des Giraffenbaby ist "Jadranka", welche letztes Jahr ihr erstes Kalb kurz nach der attackierte. Der kleine Bulle "Hans" hat die Attacke mit viel GlĂŒck ĂŒberlebt.
(16.09.2012, 14:11)
Sebastian:   Ein Revier fĂŒr Tiger - Die Bauarbeiten in der ZOOM Erlebniswelt haben begonnen

Gelsenkirchen. Am Donnerstag, den 13. September beginnt die Gestaltung des neuen Tigerreviers in der ZOOM Erlebniswelt Asien. Mit dem ersten großen Erweiterungsprojekt der zoologischen Erlebniswelt entsteht ein 1000 Quadratmeter großes Revier fĂŒr Sibirische Tiger. Nach Fertigstellung des naturnah gestalteten Lebensraumes im FrĂŒhjahr 2013 werden vier bis fĂŒnf Tiger ihr neues Zuhause in der ZOOM Erlebniswelt beziehen.

Den Auftakt des umfangreichen Bauprojektes bilden die vorbereitenden Erdarbeiten. 530 Kubikmeter Boden mĂŒssen bewegt werden, bevor mit dem Rohbau begonnen werden kann. Im Laufe der kommenden zwei Monate wird die Form des neuen Tigerreviers bereits erkennbar sein. WĂ€hrend einer Bauzeit von etwa neun Wochen werden im neuen Tiger-GebĂ€ude 175 Kubikmeter Beton und sechs Tonnen Stahl verarbeitet, zwölf Schieber und 15 Scheiben eingesetzt. Insgesamt sind mehr als ein Dutzend Fachunternehmen an der Fertigstellung der neuen Landschaftsgestaltung in der Erlebniswelt Asien beteiligt.
Der zukĂŒnftige Lebensraum der Raubkatzen verfĂŒgt ĂŒber einen großzĂŒgigen, einsehbaren Innenbereich, der es ermöglicht, die bis zu drei Meter langen Tiere aus nĂ€chster NĂ€he zu beobachten. Ein integrierter Wasserbereich und eine reichhaltige asiatische Pflanzenwelt komplettieren das Konzept der naturnahen Gestaltung des Reviers. Das neue Territorium wird zweigeteilt angelegt, um die Tigergruppe bei Bedarf trennen zu können.

Europas einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt wĂ€chst auch nach der Vollendung im MĂ€rz 2010 weiter. Ab 2013 werden in Gelsenkirchen drei der grĂ¶ĂŸten Landraubtiere der Welt zu sehen sein: EisbĂ€ren, BraunbĂ€ren und Tiger.

Quelle: http://www.zoom-erlebniswelt.de/deutsche_Version/Partner_Presse/Presse/Pressearchiv/Pressemeldungen_12/33130912.asp (dort finden sich auch zwei Bilder zum Ausbau)
(16.09.2012, 10:16)
Carsten Horn:   Gibt nichts großartig berichtenswertes im Moment, Orang-Omi Sexta (40) hat diesen Monat ein Jungtier zur Welt gebracht und Giraffennachwuchs gab es (leider wieder Handaufzucht), das erste MĂ€del seit zig Jahren.

QR-Code Nutzer hab ich noch nicht gesehen, aber die Dinger sind auch erst zwei drei Wochen angebracht...
(28.08.2012, 00:04)
Liz Thieme:   Bisschen still geworden, um diesen Erlebniszoo.
Man sieht sie inzwischen auf zig Werbeplakaten und anderen Aktionen und nun seit Juli auch im ZOOM. Dort wurden auf den Tierschildern QR-Codes angebracht. Ich frag mich immer wieder wer so etwas nutzt...
(27.08.2012, 21:39)
Liz Thieme:   PM des Zoos:

>ZOOM Erlebniswelt trauert um Flusspferd Rosl

Gelsenkirchen. Am Dienstag, 24. April um 11:55 Uhr verstarb Rosl, das Àlteste Flusspferd in Deutschland, nach langer Krankheit in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Mitarbeiter und Besucher trauern um das liebgewonnene Tier.

Rosl krĂ€nkelte bereits seit Monaten: Ihre seit Jahren bestehende Arthrose war weit fortgeschritten, dazu kam eine Hauterkrankung und Appetitmangel. Trotz intensiver Betreuung durch die VeterinĂ€rin Dr. Pia Krawinkel und die Tierpfleger verschlimmerte sich ihr Zustand zusehends. Seit dem Wochenende nahm sie kaum mehr Nahrung zu sich, selbst die geliebten Äpfel wurden von ihr verschmĂ€ht. Rosl lag nur noch apathisch im Wasserbecken der Dschungelhalle. Dienstagmorgen entschlossen sich dann Dr. Krawinkel und das zoologische Management schweren Herzens Rosl zu erlösen.

Die aus dem ZOO Karlsruhr stammende Flusspferddame wurde im letzten Dezember 53 Jahre alt. Rosl war damit das Ă€lteste Flusspferd in Deutschland. Sie lebte seit 31 Jahren mit ihrem langjĂ€hrigen Vertrauten Ernie (42 Jahre) in Gelsenkirchen. 2006 zog sie mit ihm in die Erlebniswelt Afrika. Dort verbrachte sie ihren Lebensabend auf der weitlĂ€ufigen Landschaftsanlage mit dem afrikanisch angelegten See. Die letzte Zeit lebte sie ausschließlich in der Dschungelhalle; wegen ihrer Arthrose wurde ihr der beschwerliche Weg auf die Außenanlage nicht mehr zugemutet. Rosl hat insgesamt zwölf Kinder zur Welt gebracht, Vater aller Jungtiere war Ernie.

Flusspferde werden in der Natur 30 bis 40 Jahre alt.<
(25.04.2012, 18:58)
Michael Mettler:   Ist dieses besagte, noch freie GelĂ€ndestĂŒck nicht genau an der Grenze dessen, wo noch fĂŒr Elefanten Platz wĂ€re? Dann ließe sich der Zugang dorthin - wenn man denn Afrikaner halten wollte, doch auch ohne Freigabe des Damms fĂŒr Besucher gestalten.

@Sebastian: Die beiden Arten auf dem schmalen Alaska-TeilstĂŒck sind WaschbĂ€r und Luchs.
(20.04.2012, 13:45)
Sebastian:   Vielen Dank fĂŒr das Hochladen! Welche beiden Arten sind denn in Alaska auf dem schmalen TeilstĂŒcken zwischen Otter/Biber und Rentier abgebildet?

Außerdem ist es ja interesant, dass die Anlage zwischen Löwen und Giraffen auf dem damaligen Plan noch mit einer Antilopenart versehen war (welche ist wohl nicht zu entnehmen, oder?), mein etwas jĂŒngerer Plan nur das Gehege aufweist (ohne Abbildung einer Art) und der Platz heute immer noch vorhanden ist. Vielleicht findet hier ja auch eine zukĂŒnftige Afrika-Erweiterung statt.
(20.04.2012, 11:59)
Oliver MĂŒller:   Gestern habe ich per Mail die Info bekommen, dass man noch nicht wisse, welche Tigerunterart angeschafft werden soll. Das lĂ€sst hoffen, dass es nicht wieder Sibirier werden.
(14.04.2012, 18:10)
David Heger:   Alaska. Jetzt hoffentlich auch mit Bild
(14.04.2012, 17:23)
David Heger:   und der Bauernhof
(14.04.2012, 17:15)
David Heger:   Alaska
(14.04.2012, 17:14)
David Heger:   Afrika
(14.04.2012, 17:13)
David Heger:   der Gesamtplan
(14.04.2012, 17:11)
David Heger:   Afrika
(14.04.2012, 17:08)
David Heger:   der Gesamtplan
(14.04.2012, 17:06)
Sebastian:   WĂ€re es möglich, auch die weiteren UrspungsplĂ€ne von 2000 hier einzustellen; also vom afrikanischen, nordamerikanischen und westfĂ€lischen Teil? Diese PlĂ€ne habe ich leider nicht mehr.
(14.04.2012, 13:06)
Carsten Horn:   Elefanten wĂŒrden beide Arten passen, bei Afrikanern gĂ€be es nur ggf eine Sackgasse und der Damm mĂŒĂŸte fĂŒr Besucher freigegeben werden...
(12.04.2012, 21:28)
Michael Mettler:   Und wenn ich mich richtig erinnere, liegt das von Carsten erwĂ€hnte GelĂ€nde so gĂŒnstig zwischen den Parkteilen Asien und Afrika, dass der Zoo in der Wahl der Art ganz flexibel wĂ€re.
(12.04.2012, 17:57)
Dennis Ismer:   Man könnte beim Thema Elefanten ja gleich zwei (oder auch mehr) Fliegen mit einer Klappe schlagen, indem man eine Anlage ausschließlich fĂŒr einen oder zwei adulte Elefantenbullen bauen wĂŒrde.
(12.04.2012, 17:16)
Carsten Horn:   Da ist noch zusĂ€tzliches GelĂ€nde, welches man ggf. nutzen könnte...

Ich wĂŒrde aber auch eher auf Elefanten tippen irgendwann, jedenfalls fragen da anscheinend so viele Besucher nach, das auf der Website erklĂ€rt wird, warum es keine Elefanten gibt, g...
(11.04.2012, 19:55)
Oliver MĂŒller:   Wow, interessant. Bin mal gespannt, was davon umgesetzt wird. Alles sicher nicht, dafĂŒr reicht definitiv der Platz nicht. Panzernashörner wĂ€ren natĂŒrlich der Hammer. Allerdings glaube ich nicht wirklich, dass das gemacht wird, da es ja schon eine Nashornart gibt. Da wĂ€re der Schauwert von Elefanten fĂŒr den ONZ sicher höher.
(11.04.2012, 18:02)
Carsten Horn:   Ich denke, das waren die PlĂ€ne, die ich auch im Kopf hatte, da brauch ich nicht mehr suchen, :-)
(07.04.2012, 12:38)
David Heger:   Die Planung aus ca. 2003/2004
(06.04.2012, 23:23)
David Heger:   Die Ursprungsplanung aus 2000
(06.04.2012, 23:18)
David Heger:   @Oliver MĂŒller @ Carsten Horn
Mir sind zwei VorgĂ€nger-PlĂ€ne fĂŒr Asien bekannt. Der erste stammt aus der Ursprungsplan und wurde u.a. 2000 im Ruhrzoo-Magazin vom Zoo veröffentlicht. Hier wurde mit Kamelen, Gibbons, BĂŒffel, Tiger, Leoparden, Kleine Pandas und Orang-Utans geplant. In einer modifizerten Planung aus ca. 2003/2004 (vom Zoo als Faltplan veröffentlicht)war die Asienwelt mit einigen Tierarten mehr vorgesehen, u.a. Hulmans o.Ă€., Panzernashörner, Tiger, BĂ€ren, Gibbons, Orangs-Utans. Es fehlen u.a. die Kamele. Die Tropenhalle in der heutigen Form gab es in den PlĂ€nen noch nicht, jedoch ein anderes Asienhaus an gleicher Stelle. Ich versuch gleich mal die PlĂ€ne einzustellen
(06.04.2012, 22:28)
Oliver MĂŒller:   Oh bitte! :-)
(05.04.2012, 19:25)
Carsten Horn:   Irgendwo gab es die PlĂ€ne, weiß aber nicht mehr so genau wo, vermute mal im ehemaligen Ruhr-Zoo-Magazin...

Wenn ich Zeit hab, such ich mal...
(05.04.2012, 14:13)
Oliver MĂŒller:   @Carsten Horn:
Im Februar habe ich auf meine Mailanfrage noch die Auskunft bekommen, dass in "Asien" keine Erweiterungen geplant seien. Falls es ĂŒber die ursprĂŒnglichen PlĂ€ne irgendwelche nĂ€heren Infos, Quellen etc gibt, wĂ€re es klasse, wenn du das hier posten könntest. Danke!
(05.04.2012, 13:36)
Carsten Horn:   Wieso, die Tiger entsprechen den ursprĂŒnglichen PlĂ€nen, die mW mangels finanzieller Mittel nicht umgesetzt werden konnten... Z. B. auch Nashörner waren in der ersten Planung, vielleicht kommen die dann als nĂ€chstes nach den Tigern...

Ein bissel voller ist aber schon jetzt geworden, letzten Samstag ist ein Trampeltier geboren, :-)
(05.04.2012, 02:09)
Oliver MĂŒller:   Vielleicht bekommen die Kraniche ja auch eine neue Anlage. Platz genug ist ja noch. Ist ĂŒberhaupt recht luftig gebaut, der Kontinent Asien. Ich wette, da kommen noch einige Neuerungen in den nĂ€chsten Jahren, auch wenn es offiziell "keine PlĂ€ne" gibt. Das galt fĂŒr die Tiger im Februar auch noch.
(04.04.2012, 19:41)
Carsten Horn:   Mit "funktionieren" meinte ich, ob die Kraniche die Gemeinschaftshaltung ĂŒberleben...

Das die Tiere eigentlich nicht zusammen passen, ist mir klar, aber irgendwie ist die Idee fĂŒr GE trotzdem reizvoll. Die Orangs sind vielleicht ein halbes Jahr draußen, je nach Wetterlage und in der ĂŒbrigen Zeit lĂ€uft man vom Ausgang der Asienhalle bis zum Ausgang der Asienwelt, ohne an einem Gehege vorbeizukommen, so könnte man wenigstens noch die fast ganzjĂ€hrig draußen befindlichen Kraniche sehen...
(04.04.2012, 10:28)
Werner Schindler:   Was ist gemeint mit "funktionieren"? Dass sie sich nicht gegenseitig an den Kragen gehen? Darauf reduziert, wĂŒrde es eventuell funktionieren (unter diesem Gesichtspunkt wĂŒrden aber sicher auch Pinguine und Steinböcke usw usw zusammen passen). Aus allen anderen GrĂŒnden passen nach meinem VerstĂ€ndnis von guten Zooanlagen Jungfernkraniche und Orang-Utans ĂŒberhaupt nicht auf eine gemeinsame Anlage. Jungfernkraniche leben nicht im Wald, und Orang-Utans sind keine Steppentiere.

Die kleinste Anlage fĂŒr Jungfernkraniche, auf der diese Junge aufziehen, ist eventuell die in Frankfurt. Ein wirklich kleines Gehege, aber das Paar ist dort fĂŒr sich (wenn nicht gerade TeichhĂŒhner oder NilgĂ€nse Gesellschaft ums Futter leisten) und das ist wohl wesentlich.

Bei der Bezeichnung "Orang", wie im Forum und sonstwo öfter gebraucht, fĂ€llt mir gerade noch eine kleine Geschichte ein, die C.Knott, der Menschenaffen-Revierpfleger in Frankfurt, mal erzĂ€hlte: Die Kurz-Benennung Orang fĂŒhre bei indonesischen GĂ€sten oft zu Irritation und dem Hinweis, Orangs seien wir doch alle. Weil in deren Sprache Orang einfach nur Mensch heiße. Seitdem nenne ich Orang-Utans immer mit vollem Namen, sind ja auch nur wenige Buchstaben mehr.
(04.04.2012, 09:11)
Carsten Horn:   Geografisch hab ich ĂŒber die Kombi natĂŒrlich nicht nachgedacht, wĂŒrde sowas denn generell funktionieren, Orangs und Kraniche oder gibt es das irgendwo?
(03.04.2012, 23:46)
Michael Mettler:   Ich wĂŒrde es eher begrĂŒĂŸen, den Kranichen eine eigene, zur Zucht geeignete Anlage zu gönnen...
(03.04.2012, 22:16)
Werner Schindler:   Hauskamele und Jungfernkraniche (die an manchen Orten im Überwinterungsgebiet in Indien ortsnah leben und von einigen Bevölkerungsgruppen gezielt gefĂŒttert werden) in einer Anlage, das schiene mir denkbar.
Aber Jungfernkraniche als Bewohner innerasiatischer Trockengebiete und Orang-Utans als Regenwaldbewohner zusammenstecken, hm? Vom Habitatanspruch wÀre das etwa so, wie Saigas und Orang-Utans zusammen zu halten.

Sacha pflichte ich ĂŒbrigens bei: die Dschungelhalle wirkt speziesmĂ€ĂŸig nicht gerade ĂŒberfĂŒllt.
(03.04.2012, 20:32)
Carsten Horn:   Wenn sich Kamele und Kraniche vertragen und ggf. die UmzĂ€unung ein wenig umgebaut wĂŒrde, sollte das gehen...

Kraniche und Orangs wÀren auch noch eine Option, falls das funktioniert...
(03.04.2012, 13:10)
Sacha:   @Carsten Horn: Die Jungfernkraniche wĂŒrden doch auch prima auf die Kamelanlage passen, oder?;)
(03.04.2012, 09:49)
Carsten Horn:   Hat sich nix geĂ€ndert im Vogelbestand in der Halle... Außen sind neu Warzenenten...

FĂŒr den Vogelfreund ist die Tigeranlage keine gute Nachricht, g, die kommt an die Stelle, wo jetzt die Jungfernkraniche sind, dazu, wie es mit den Kranichen weitergeht, hab ich noch nichts gehört...
(02.04.2012, 20:58)
Sacha:   Eine gute Nachricht. Damit wird der Asienteil der Zoom bezĂŒglich der Arten massiv aufgewertet.
Aprospos: Gab es in den letzten Monaten eigentlich neue (Vogel-)Spezies fĂŒr die doch relativ leere Dschungelhalle?
(02.04.2012, 13:31)
Oliver MĂŒller:   Laut Homepage (www.zoom-erlebniswelt.de) wird in KĂŒrze der Grundstein fĂŒr eine 1000 qm große, zweigeteilte Tigeranlage fĂŒr 4-5 Tiere gelegt. Eröffnung soll wohl 2013 sein.
(02.04.2012, 12:09)
Carsten Horn:   Ich hab kein Bild von den Königspinguinen...
(30.08.2011, 00:36)
Jan Jakobi:   @Carsten:
Das ging schnell mit dem korrigieren :)

Gibt es ein Bild von den 140 Königspinguinen die auf der Flußpferdaußenanlage waren?

Oder sind die nur durch Text belegt?


(28.08.2011, 00:18)
Carsten Horn:   Prompt korrigiert und das Bild zehn Jahre Ă€lter gemacht, :-)
(27.08.2011, 23:11)
Henry Merker:   @WolfDrei & @Jan Jakobi:
Vielen Dank betreffs der geopolitischen Einordnung Itatibas.
(27.08.2011, 21:40)
Michael Mettler:   Das Foto in hipposworld.de entstand im Juni 1988 (nicht 1998, da hat sich ein Fehler in die Beschriftung eingeschlichen), die junge Afrikanische Elefantin Maja war tatsĂ€chlich aus Platznot kurzzeitig mit dem jungen Nilpferd zusammen untergebracht. Zwar standen auch schon zwei Jahre vorher vorĂŒbergehend junge Elefanten aus einem Großimport ebenfalls wegen Platznot in dieser Anlage, aber damals ohne Hippo-Gesellschaft und mit leerem Becken "etwas komfortabler".

Ich erinnere mich an Fotos aus einem US-Zoo, in dem je ein erwachsenes Einzeltier von Flusspferd und Elefant zusammen eine Anlage bewohnten - komme aber nicht auf den Zoo.
(27.08.2011, 21:16)
Jan Jakobi:   Es gibt in der Bildergalerie von Carsten Horns Seite (hipposworld.de) bei Gelsenkirchen 2 Bilder und zwar unter "Flußpferde bis 2006"(Carsten hat die Seite wegen der hohen Anzahl der Bilder aufgteilt), es handelt sich um das letzte und vorvorletzte Bild von ganz am Ende der Bildergalerie ausgesehen.

Itatiba liegt nicht in Italien, sondern in Brasilien, dorthin wurden die letzten beiden MĂŒnchner Flußpferde abgegeben.

Die Elefanten waren vermutlich aus PlatzgrĂŒnden (oder sie vertrugen sich nicht) bei den Hippos auf der Anlage und nicht bei den Elefanten.
Das war noch zu Zeiten als die Firma Ruhe Tiere, unter anderem auch Elefanten, fĂŒr kurze Zeit in seinem Zoo unterstellte, bevor sie an ihren Bestimmungsort gingen.

(27.08.2011, 20:53)
WolfDrei:   Itatiba: Brasilien
(27.08.2011, 20:45)
Henry Merker:   PS: In der Bildergalerie von www.hipposworld.de ist auch ein Bild zu sehen.
(27.08.2011, 20:07)
Henry Merker:   Scheinbar ja: Im Zoo Parque Itatiba (Italien?) leben Flusspferde mit Asiatischen Elefanten zusammen.

Quelle: http://www.hipposworld.de/index.html
(27.08.2011, 20:06)
Joshua Förg:   Ich sah zufĂ€llig im Internet ein Bild, das anscheinend im Ruhr-Zoo geschossen wurde: Es handelte sich um einen afrikanischen Elefanten, der auf einer kleinen Anlage mit einem Flusspferd untergebracht war. Falls das Bild wirklich im Ruhr-Zoo gemacht wurde: Die Vergesellschaftung Elefant/Flusspferd ist meines Wissens ja ziemlich selten. Gibt es eine solche Zusammenhaltung auch heute noch?
(27.08.2011, 19:48)
Carsten Horn:   Wußte gar nicht, das dieses so eine Seltenheit ist, dann mal ein Bild aus GE, hier gerade bei der "Verunreinigung" des Besucherweges, g...
(17.07.2011, 10:42)
Werner Schindler:   Mandarinente ist zutreffend. Vom sehr Ă€hnlichen Weibchen der Brautente zu unterscheiden am schmalen weißen, weit nach hinten ausgezogenen Augenring und dem hellen Nagel an der Schnabelspitze. Beide diagnostischen Merkmale auf dem Foto sehr schön erkennbar. (Brautente wĂŒrde zudem nicht so gut in die Asienhalle passen.)
Prima, dass das Chukarhuhn da ist. Die Art ist nicht hĂ€ufig in hiesigen Zoos. Warum wird das Chukarhuhn denn als Chukarsteinhuhn bezeichnet? In der Liste der Vögel Deutschlands, die als Referenz fĂŒr die deutschen Namen gilt, ebenso in den aktuellen HandbĂŒchern und FeldfĂŒhrern heißt die Art stets Chukarhuhn (im englischen nur Chukar). Genauso wird sie auch im Sprachgebrauch der Avifaunisten genannt, Chukarsteinhuhn habe ich da noch nie sagen hören.
(16.07.2011, 22:59)
Gerrit Wehrenberg:   Ja ich kann die 0,1 Mandarinente auf dem Foto bestĂ€tigen. ;)
(16.07.2011, 13:06)
Carsten Horn:   Das ist gut, das Du das erwĂ€hnst, eine mĂ€nnliche Mandarinente (die erkenne sogar ich Vogeldilettant, g) gab (gibt) es auch in der Halle, die hab ich vergessen, weil ich sie schon lĂ€nger nicht mehr gesehen habe, das könnte aber fĂŒr Deine Vermutung sprechen...

FrĂŒhlingstauben gab es auch mal, aber die sind wohl nicht mehr da...
(16.07.2011, 01:26)
Henry Merker:   Das könnte eine weibliche Mandarinenente sein...
(15.07.2011, 23:35)
Carsten Horn:   Chukar-Steinhuhn ist da, an FlattermĂ€nnern noch Reisfinken, Straußwachteln, Zweifarb-Fruchttauben, RotohrbĂŒlbĂŒls, Chinesische Nachtigall und Pagodenstar. Dazu Kalongs, Wasseragamen und diverse Schildkröten...

Und den abgebildeten Flattermann gibt es noch, was immer das sein mag, hab es nicht so mit Vögeln...
(15.07.2011, 23:11)
Werner Schindler:   WĂŒrde mich ein bisschen wundern, wenn in der Zoom-Asienhalle SteinhĂŒhner prĂ€sentiert wĂŒrden. WĂ€re zumindest aus geografischer Sicht unpassend, denn das Steinhuhn Alectoris [rufa] graeca hat eine rein europĂ€ische Verbreitung, von den Alpen und Mittelitalien bis zur Balkanhalbinsel. Vielleicht ist östlich ab Kleinasien anschließende Chukarhuhn Alectoris [rufa] chukar gemeint, das mit dem Steinhuhn und dem in Westeuropa vorkommenden Rothuhn Alectoris [r.] rufa eine Superspezies bildet, nach derzeitiger taxonomischer Einstufung. Vom Chukarhuhn soll ein Einzelvogel in der Asienhalle frei leben, laut Zootierliste. Ich hab's bisher dort nicht gesehen, aber HĂŒhnervögel können ja recht heimlich sein.
Der Zoo Dortmund hatte SteinhĂŒhner. Die sind nach Frankfurt abgegeben worden, sie waren als Unterbesatz in der Bartgeiervoliere gedacht.
(15.07.2011, 22:24)
Jan Beensen:   Ist es richtig, dass in der Asienhalle vom Zoom SteinhĂŒhner (ja, ich meine die WĂŒsten/Steppen-Bewohner aus dem nahen Osten) leben?
Was sind dort noch fĂŒr FreigĂ€nger unterwegs?
(15.07.2011, 20:36)
Jan Jakobi:   @Liz: Da waren Sie aber schneller als ich.
Ich habe nÀmlich eben eine Antwort vom Zoo Gelsenkirchen bekommen, in der sich meine Vermutung bestÀtigte.

(27.06.2011, 17:48)
Liz Thieme:   Der kleine Giraffenbulle war bei der Geburt schon sehr schwach und hat bei seiner Mutter nicht getrunken. Am sonntag ist er nun verstorben, trotz BemĂŒhungen des Zoo-Personals.
(27.06.2011, 13:16)
Jan Jakobi:   Am Freitag den 23. Juni, um ca. 6 Uhr, brachte Giraffenkuh "Bashira" ihr erstes Baby Welt.

Es handelt sich wieder um einen kleinen Bullen.

Er schien nicht besonders fit zu sein.

"Bashira" kĂŒmmerte sich auch nicht so gut um ihn.

Gestern Abend gegen 21 Uhr schaute ich in die Live-Stream.
Der kleine lag komplett auf der rechten Seite.
WÀre es die linke, dort liegt der Pansen, dann wÀre es gefÀhrlich.

Als ich ca. 1,5 Stunden spÀter noch mal guckte lag er immer noch so.

Und heute morgen bestÀtigte sich meine Vermutung.
Denn die Live-Stream wurde abgeschaltet.

Der kleine Giraffenbulle hat wahrscheinlich die Nacht nicht ĂŒberlebt...

Letztes Jahr war fĂŒr Leipzig ein schlechtes Giraffen-Jahr und dieses Jahr scheint der Zoo Gelsenkirchen ein schlechtes Giraffenjahr zu haben.

Im Juli soll Giraffenkuh "Aja Sabe", die Àlteste in der Gruppe, ihr Kalb bekommen. Gestern Abend sah es so aus als könnte es in der Nacht zu heute kommen. Es scheint kein neues Giraffenbaby da zu sein.

"Jadrankas" Baby "Hans" geht es gut, soweit man das ĂŒber eine Live-Stream sehen kann.

Im FrĂŒhjahr 2012 soll Giraffenkuh "Mary" ihr zweites Kalb bekommen.

(26.06.2011, 08:47)
Ralf Sommerlad:   Die Übernahme von ISBÂŽs, EEPÂŽs ESBÂŽs ist löblich, aber kein Ersatz fĂŒr absolut unzureichende Beteiligung an bestehenden Erfolg versprechenden Artenschutzprojekten oder der UnfĂ€higkeit, eigene ins Leben zu rufen
(24.05.2011, 13:33)
Carsten Horn:   Bei Übernahme im April wird das wohl noch einige Zeit dauern, bis die erste Ausgabe kommt.

ZuchtbuchfĂŒhrer ist mW Frank Ahrens
(22.05.2011, 23:42)
RĂŒdiger:   Gibt es schon ein neues Giraffenzuchtbuch aus Gelsenkirchen ? Die letzte Ausgabe war noch aus Rotterdam http://www.rotterdamzoo.nl/import/assetmanager/2/6422/EAZA%20Giraffe%20EEP%202008%20Studbook%20for%20website.pdf
Bei soviel Hybridgiraffen sicher kein leichtes Unterfangen. Weiss jemand etwas dazu ? schönen Sonntag
(22.05.2011, 13:18)
Michael Mettler:   Weil jetzt der Bezug zu Gelsenkirchen fehlt, hatte ich parallel schon im Zoo-Berlin-Thread geantwortet, passt da wohl besser hin.

@Henry Merker: Da ein ISB nicht nur europĂ€ische Belange betrifft, kommt es ja so oder so zu Mehrfachverantwortungen. Deine Jahreszahlen geben ĂŒbrigens nicht wieder, seit wann die betreffenden Zoos die EEPs fĂŒhren, sondern seit wann die Programme jeweils bestehen!
(11.04.2011, 16:13)
Henry Merker:   @Sacha:
FĂŒr den Gaur fĂŒhrt Paris (seit 1993) das EEP, fĂŒr das Breitmaulnashorn Beekse Bergen (seit 1992), fĂŒr das Spitzmaulnashorn Chester (seit 1990). Daraus geht hervor, dass die Zuchtbuchleitung nicht mit der EEP-Leitung identisch sein muss ;)

Ob dies allerdings praktischer ist, oder nicht, ist mir unklar.
(11.04.2011, 15:37)
Sacha:   @MM: Sorry, ich bin davon ausgegangen, dass der Zoo, der die ZuchtbĂŒcher oder zumindest Teile davon veröffentlicht (z.B. Bongo) noch immer der "FĂŒhrer" (uuuuh, blödes Wort, und das im Zusammenhang mit Berlin) ist, unabhĂ€ngig davon, ob die Arbeit von "outgesourcten" Mitarbeitern erstellt wird oder nicht. Ebenso sehe ich es mit der vakanten Stelle bez. Gaur (solange die Gaur-BĂŒcher nicht weitergegeben wurden, trĂ€gt der Zoo Berlin doch die Verantwortung, oder sehe ich das falsch?).
Den Pampashirsch habe ich allerdings vergessen, das gebe ich zu. WĂ€re aber immer noch 3:0.
Frage: Wann wurde die EEP-Koordination fĂŒr Spitzmaulnashorn und Gaur des Zoo Berlin "outgesourcet" resp. abgegeben? BezĂŒglich EEP bin ich nĂ€mlich gar nicht auf dem Laufenden. Der Zoo Berlin hatte (resp. hat) doch meines Wissens diese inne, oder irre ich mich?
(11.04.2011, 14:45)
Michael Mettler:   @Sacha: Welche ISB fĂŒhrt denn der Berliner Zoo noch? Das fĂŒr den Pampashirsch ist schon lange Geschichte, das fĂŒr den Gaur seit 2009 vakant, und der ZuchtbuchfĂŒhrer fĂŒr die afrikanischen Nashörner war zuletzt (laut BONGO Nr. 40) der verstorbene Reinhard Frese - und der hat zwar frĂŒher in Berlin gearbeitet, war aber zuletzt etliche Jahre lang Zoodirektor in Duisburg. Also musste Gelsenkirchen nicht mal was tun, um in Sachen ISB mit dem Berliner Zoo auf Augenhöhe zu kommen ;-)
(11.04.2011, 13:48)
Carsten Horn:   Ja nu, alles zu seiner Zeit, erst mal die FirmenverhĂ€ltnisse regeln, dann den Zooumbau, danach EEP und mal schauen, was das nĂ€chste ist, vielleicht ĂŒberholt GE Berlin ja auch noch bei den ISB, :-)
(11.04.2011, 13:09)
Sacha:   @MM und Holger Wientjes: Zur Ehrerrettung des Zoo Berlins sei gesagt, dass dieser dafĂŒr einige INTERNATIONALE ZuchtbĂŒcher mehr fĂŒhrt als Gelsenkirchen:)
(11.04.2011, 10:51)
Michael Mettler:   @Holger: Solche Deutungen wĂŒrden aber eher in einen anderen Thread gehören... Die EAZA-Auflistung hĂ€lt jedenfalls noch mehr Überraschungen parat.
(10.04.2011, 22:25)
Holger Wientjes:   @Michael M.: Das wusste ich nicht. Finde ich sehr interessant ! Kann man das irgendwie deuten/erklĂ€ren ? Berlin zeigt ja einiges mehr an Arten. Aber so ein verzerrtes Bild kann man manchmal besitzen...
(10.04.2011, 21:41)
Henry Merker:   @Michael:
Meine Information stammte aus folgender Quelle:

http://www.zoom-erlebniswelt.de/deutsche_Version/Partner_Presse/Presse/Pressearchiv/Pressemeldungen_11/11-070411.asp

Und nun ein Zitat:
"Ab April 2011 ĂŒbernimmt die ZOOM Erlebniswelt das europĂ€ische Zuchtbuch fĂŒr die Rothschild-Giraffen und den Großen Kudu, das an die Zoologie fĂŒhrender zoologischer Einrichtungen in Europa vergeben wird. Durch diese verantwortungsvolle Aufgabe wird die Population in Zoos lebender Rotschild-Giraffen und Großer Kudus zentral gesteuert und die genetische Vielfalt gesichert. Die ZOOM Erlebniswelt spricht Haltungsempfehlungen zur jeweiligen Tierart aus und koordiniert die Zucht dieser Art in ganz Europa."

Vermutlich ist aber die Aussage der von dir angesprochenen EAZA-Seite die richtigere (?).
(10.04.2011, 21:36)
Michael Mettler:   Laut einem Hinweis in zootierliste.de und der entsprechenden EAZA-Seite ĂŒbernimmt Gelsenkirchen das gesamte Giraffen-EEP, von einer "Abspaltung" der Rothschildgiraffe steht dort nichts.

@Holger: Gelsenkirchen hat dann zwei EEPs mehr inne als der Berliner Zoo - das zum Thema "Verantwortung eines Großzoos"... ;-)
(10.04.2011, 21:27)
Holger Wientjes:   Ich finde es zumindest gut, dass GE in Sachen koordinierter Erhaltungszucht auf europĂ€ischer Ebene Verantwortung ĂŒbernimmt und so auch wirklich ÂŽmal der Rolle eines Grosszoos gerecht wird.
(09.04.2011, 20:21)
BjörnN:   Die Rothschildgiraffen machen ja den grĂ¶ĂŸten Batzen aller Giraffen in Europa aus. Ich finde es vernĂŒnftig, diese Unterart auszugliedern und separat zu koordinieren.

Die Netzgiraffen, wenige Angola- und Kordofangiraffen sowie Hybriden zu koordinieren dĂŒrfte die Arbeit eines Koordinators erheblich erleichtern.
(09.04.2011, 17:00)
Michael Mettler:   Demnach wird das Giraffen-EEP nun unterartlich gesplittet? Wer koordiniert dann die anderen Unterarten und die Mischlinge/Unklaren?
(09.04.2011, 12:57)
Henry Merker:   Ab April diesen Jahres wird der Zoo die EEPs vom Großen Kudu sowie der Rothschildgiraffe ĂŒbernehmen.
(09.04.2011, 11:55)
Jan Jakobi:   Man kann auch nicht jede Ankunft und Abreise von jedem einzelnen Tier filmen.
Aber von allen Elefanten wurde die Ankunft und Abreise gefilmt und gezeigt.

Aber zurĂŒck zum Zoom Gelsenkirchen:
Die Live-Stream ist immer noch an.
Mir ist aufgefallen das eine Giraffenkuh (es handelt sich um "Mary") die Schwanzquaste fehlt.
Es ist nur der Schwanz zu sehen, bei Elefanten sieht man das öfters. Aber bei Giraffen habe ich das noch nie gesehen.
(27.03.2011, 13:33)
BjörnN:   @Jan Jakobi
Seine Abreise wurde bei ETC nicht erwÀhnt, allerdings von den Pflegern bei der Kommentierung berichtet.

Auch die beiden jungen MĂ€dels von 2009 werden wohl 2011 noch auf Reise gehen.
(27.03.2011, 12:39)
Jan Jakobi:   "Kibo"?
Mir ist nichts von seiner Abreise bekannt.
Ich schaue jeden Freitagabend "Elefant,Tiger&Co" und es wurden nur die Abreise von "Simai" und "Twiga" in den letzten Jahren gezeigt.

"Thabo" ist schon vor ein paar Wochen dort hin gegangen.
(27.03.2011, 12:12)
BjörnN:   In Szeged treffen die beiden ZOOM-Bullen auf den 3jĂ€hrigen Leipziger Bullen "Kibo" (Max x Knöpfchen).
(27.03.2011, 11:41)
Carsten Horn:   Nicht nur Luke ist nach Szeged gegangen, sondern auch sein Ă€lterer Bruder...

Binturongs und Schweinsaffen sind jetzt auch zu sehen, dafĂŒr sind die Hulmans vorĂŒbergehend hinter den Kulissen...
(27.03.2011, 07:19)
Jan Jakobi:   Ja, das ist zur Zeit bei den Giraffen sehr kompliziert.

Zur Zeit ist "Jadranka" in einer Einzelbox und in der zweiten ist ihr Baby mit der Giraffenkuh "Mary" die letztes Jahr ein Junges hatte.
"Majanga" ist in der Gruppe und soll dort kalben, genau wie die GiraffenkĂŒhe es im Leipziger Zoo tun.

Es stellt sich die Frage bei mir ob man "Jadranka" in der Gruppe kalben lassen sollen.

In Leipzig haben auch erstgebĂ€rende GiraffenkĂŒhe in der Gruppe unter den Augen der erfahrenen Giraffenkuh "Knöpfchen" ihr Junges bekommen.
Dort ist noch kein Kalb nach der Geburt schwer attackiert worden.

"Jadranka" hatte schon ein paar Geburten und Aufzuchten miterlebt.

(26.03.2011, 21:57)
Tom Schröder:   Das Jungtier ist ein Bulle. Er trinkt bei der einen Tante (dem Weibchen, das selbst kurz vor der Niederkunft steht), wird aber trotzdem noch zugefĂŒttert. Nachts wird er mit einem anderen Weibchen seperat gehalten - das hochtrĂ€chtige Weibchen ist nachts bei der restlichen Gruppe, da es bei vorherigen Seperationen zu nervös wurde. Kommt es nachts nieder, wird es dieses in der Gruppe tun, allerdings ohne das Muttertier des am 16.03. geborenen Jungtieres. Dieses wird ebenfalls seperat gehalten, um das Neugeborene in Spe nicht zu gefĂ€hrden. Alles ein wenig kompliziert, da in Gelsenkirchen ;-).
(26.03.2011, 21:47)
Liz Thieme:   Der Jung-Giraffenbulle Luke wurde nach Szeged abgegeben.

Das Giraffen-Jungtier, das am 16.3. zur Welt kam, wurde von seiner Mutter (ErstgebĂ€rende) angegriffen und wurde von ihr separiert. Seine Tante ĂŒbernimmt nun die Audfsicht, trinken ließ sie ihn nicht. Man hofft, dass sie es noch zulĂ€sst, so dass man die FlaschenfĂŒtterung einstellen kann.

Eine weitere Geburt erwartet man noch.
(26.03.2011, 19:09)
Niedersachse:   Das MĂ€del ist wohl krank geworden und dann verstorben.
(14.09.2010, 10:03)
Ronald Masell:   Wo Sind im Zoom die kleinen Pandas geblieben? Am Samstag waren in deren Gehege drei Zwergotter zu sehen. scheinbar haben die Otter die erste Runde gegen die Orangs verloren.
(14.09.2010, 09:43)
WolfDrei:   @MM: leider (wie insgesamt) keine UA-Angabe - östlich ist eher geographisch gemeint. Übrigens las ich in einem Bericht aus Mulhouse, daß die "französischen" Tiere aus dem Nachwuchs eines "Sitatunga-Importes" (1,1)einer französischen "Kolonialfamilie" abstammen sollen.
(20.08.2010, 16:38)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Zumindest alle Sitatungas, die auf die Ă€ußerst erfolgreichen, aus Importen gegrĂŒndeten Zuchten in Basel, Frankfurt und Antwerpen zurĂŒckgehen, sind Westliche Sitatungas. Da der Kölner ZuchtbuchfĂŒhrer sich noch in jĂŒngerer Zeit um Fotomaterial der ostafrikanischen Nominatform bemĂŒhte, schĂ€tze ich, dass solche Tiere in Europa fĂŒr ihn nicht zu finden waren. Hat Johannesburg denn wirklich östliche Sitatungas und nicht die geografisch viel nĂ€her vorkommende Unterart selousi (Sambesi-Sitatunga)?
(20.08.2010, 15:21)
WolfDrei:   Johannesburg: dort haben Defassawasserböcke einen "Schilfreinugungsteich" (SchilfgĂŒrtel allerdings auf der anderen Seite des Ufers, östliche Sitatungas (sind eigentliche alle "europĂ€ischen" Sitatungas nordwestliche, als gratus?)
leben AN einem Sumpf, der von einem "Duchlaufbach" gespeist wird: keine zertretenen Ufer! Und bei etwa 4 Ganztagesbesuchen habe ich niemals ein Tier im Wasser gesehen! Sumpf nur als Fluchtort, ggf. Nahrungsressource?
(20.08.2010, 11:00)
Ronny:   Danke, fĂŒr die AufklĂ€rung.
(20.08.2010, 09:43)
Sacha:   Ich war letztes Wochenende in Prag (Anmerkungen dazu folgen in einem anderen Thread). In besagtem Gehege sah ich wie Michael eine mĂ€nnliche Sitatunga und einen mĂ€nnlichen Mrs.-Grays-Wasserbock.
Wie "sumpfig" die Anlage ist, kann ich nicht mehr genau sagen. Aus der Erinnerung heraus wĂŒrde ich sie eher als "Feuchtwiese mit kĂŒnstlichem Wasserlauf" bezeichnen (was dann als Lebensraum soooooo falsch auch nicht wĂ€re). Bilder davon gibt es ĂŒbrigens in der Gallery von "www.zoochat.com"
(19.08.2010, 09:26)
Michael Mettler:   @Ronny: Vor drei Jahren war das Prager Gehege mit einer Junggesellengruppe aus Sitatunga und Grays Wasserbock besetzt. Letztere Art auch im Dvur-Gehege, zusammen mit einem mĂ€nnlichen Defassa- oder Ellipsenwasserbock (habe ihn nur von vorn sehen können).
(19.08.2010, 08:36)
Ronny:   In Dvur kann ich die Geschlechter nicht zuordnen. In Prag sah ich nur eine MĂ€nnliche Sitatunga, die Nyala war nur ausgeschildert. Aber wenn es so ist...
(19.08.2010, 07:29)
Michael Mettler:   @Ronny: Wobei ich beide besagten Gehege bei meinem Besuch 2007 ausschließlich mit mĂ€nnlichen Tieren besetzt sah - und die gelten in Zoohaltung gemeinhin als leicht ersetzbar...
(18.08.2010, 23:26)
Ronny:   Mit Fallen da das Gehege der Wasserböcke in Dvur, nahe des Einstiegspunktes der Safari ein. Und dass Mischgehege fĂŒr Sitatungas und Nyalas im unteren Zooteil in Prag.
(18.08.2010, 23:20)
Sacha:   @Anti-ErdmĂ€nnchen: Ich nehme an, wir reden von mitteleuropĂ€ischen Zoos, denn z.B. in sĂŒdostasiatischen Zoos gibt es das durchaus.
FĂŒr Europa fĂ€llt mir z.B. der Parc Animalier de Haute Touche in Zentralfrankreich ein, wo einige Gehege (oder zumindest Gehegeteile) von diversen Hirsch- und auch einigen Antilopenarten sumpfigen (bewachsenen) Charakter vorweisen.
GrundsĂ€tzlich stimmt es natĂŒrlich schon, dass aus den von Dir erwĂ€hnten GrĂŒnden eine naturnahe Haltung fĂŒr "Sumpfhuftiere" auch erhebliche Nachteile aufweisen kann.
(18.08.2010, 20:36)
Michael Mettler:   @Anti-ErdmĂ€nnchen: Elche in manchen Wildparks (z.B. Springe, WP LĂŒneburger Heide). Aber nicht ohne Grund gelten Elche als heikle Pfleglinge.
(18.08.2010, 20:10)
Anti-ErdmĂ€nnchen:   Werden denn irgendwo Huftiere in sumpfigen (bewachsenen) Anlagen gehalten? Ich denke nicht, daß es geht. Erstens wird das GrĂŒn weggefressen, zweitens niedergetrampelt, drittens muß der Wasserstand aufwendig reguliert werden, viertens könnten die Tiere auf Glatteis ausrutschen, fĂŒnftens - das ist der Hauptgrund - dĂŒrfte die Parasitenbelastung zu groß sein.
(18.08.2010, 19:08)
Sacha:   @MM: Sie lernen, dass auf sumpfigen WALDLICHTUNGEN (der beschriebene Bereich der Zoom ist ja nicht komplett "bewaldet", oder ist er inzwischen schon so zugewachsen?) auch Kraniche, Nimmersatte und andere Vögel leben können;)
(18.08.2010, 18:24)
Michael Mettler:   @Sacha: Kraniche und Störche im Wald??? Und was hĂ€tte der geo-interessierte Besucher DARAUS lernen sollen? ;-)
(18.08.2010, 17:52)
Sacha:   @Carsten Horn: Ich auch. Dann heisst es fĂŒr mich her mit den Elefanten und/oder Tigern...;)

PS: Zum Afrika-Eingang: Wenigstens n' paar olle Kraniche, Weissstörche und Afrik. Nimmersatte hÀtten es schon sein können. Deren Winterunterkunft wÀre schon nicht so schwer geworden, dass sie im Sumpf versinkt:)
(18.08.2010, 17:00)
Carsten Horn:   @Sacha: Den Grund, warum die Sitatungas nur schwer an den Afrika-Eingang können, nennst Du auch gleich in Deinem Beitrag, g, das sumpfige GelĂ€nde ist fĂŒr sie zwar als "Lebensraum" ideal, aber nicht fĂŒr die nötige Infrastruktur (Stall, etc), darum sind in dem Bereich leider ĂŒberhaupt keine Tiere untergebracht und man muß erst mal ein paar hundert Meter laufen, bis die ersten kommen...

Aber wenn die Kosten fĂŒr den Neu-/Umbau mal mehr oder weniger abgezahlt sind, sich ein edler Spender findet oder ein neues Highlight nötig ist, wird vielleicht auch dort mal ein aufwendiges Gehege gebaut, ich wĂŒrde allerdings dann erst mal eine Erweiterung in Asien vorziehen...
(17.08.2010, 22:11)
Henry Merker:   Stellt sich allerdings die Frage, wo die Landschaften Afrikas nicht vom Menschen nachhaltig umgestaltet wurde...mal ganz zu schweigen von den TierbestĂ€nden, die nur allzu oft nur noch einen Bruchteil der ursprĂŒnglichen BestĂ€nde darstellen. Dies gilt selbst im Vergleich auf die letzten 50-60 Jahre, schrieb doch ein schon Ă€lterer, noch aktiver und mehr oder weniger bekannter deutscher Journalist in einem 2001 erschienen Buch, in dem er die politischen Entwicklungen gerade in Zentralafrika seit dem Ende des Kalten Krieges beschrieb, dass die heutigen BestĂ€nde - etwa in Ostafrika - doch sehr zusammen geschrumpft seien!
(17.08.2010, 11:48)
Sacha:   @MM: Bez. SĂŒdafrika: Das ist leider nur zu wahr. Darum meine Hinweis auf die Romantik.

Ja, WENN in der Zoom eine Mischung H. n. niger mit H. n. kirkii vorliegt, dann "dĂŒrfen" die Rappenantilope auch nach "Ostafrika":)

Bei den Zebras liegt die Sache m. E. doch etwas anders. Erstens zweifeln gewisse (wenn nicht die meisten) Systematiker die UA borensis an. Und zweitens stimmt der PhĂ€notyp nicht. In SĂŒdafrika (KrĂŒger Park, Hluhluwe) habe ich nicht ein Steppenzebra ohne Schattenstreifen gesehen, in Ostafrika (Tsavo, Serengeti, Manyara, Tarangire, Ngorongoro) nicht eines mit - und es waren in beiden FĂ€llen Hunderte. Das ist natĂŒrlich kein Beweis, sondern allenfalls ein weiterer Hinweis, dass Steppenzebras im sĂŒdlichen Afrika mehrheitlich Schattenstreifen (oder/und streifenlose Beine) haben und die im östlichen Afrika eher nicht. Wohlgemerkt: Es ginge dann um das richtige "Gesamtbild" und wenn einzelne Zebras in der Zoom dem SĂŒdafrika-PhĂ€notyp entsprechen, dann "dĂŒrfen" die auch auf der "SĂŒdafrika-Anlage" bleiben:)

Bez. Sitatungas: Ja, in der "Feuchtsavanne" sind die Sitatungas sehr gut aufgehoben. Ich erwĂ€hnte ja, dass die Sitatungas nicht weichen "mĂŒssten". Die Ecke um das Afrikadorf wĂ€re - sollte man die Umplatzierung vornehmen, die Arten kommen sich ins Gehege UND man will auf keine verzichten - fĂŒr die Sitatungas mindestens ebenso ideal wenn nicht sogar idealer. Es ist dort nĂ€mlich ziemlich sumpfig, zumindest war dies bei meinem letzten Besuch so. Sollte man also eine Umplatzierung ins Auge fassen, dann wĂ€ren die Sitatungas dort wegen des sumpfigen und zeitweise "ĂŒberfluteten" Bodens m.E. besser aufgehoben als die Nyalas. Das ist allerdings alles Gedankenspielerei und gehört wohl eher in den Thread "Eure Planung".
(17.08.2010, 10:00)
Michael Mettler:   @Sacha: Ich lasse mich gern vom Gegenteil ĂŒberzeugen, aber "vom weißen Mann unberĂŒhrte Natur" dĂŒrfte gerade beim Thema SĂŒdafrika/sĂŒdliches Afrika wohl eher eine Reise in tiefste Vergangenheit darstellen... Großtierleben im SĂŒden Afrikas besteht doch meines Wissens vor allem aus Wildtierfarmen und Natonalparks/Reservaten, in denen die Arten nicht selten nach touristischen Gesichtspunkten zusammengestellt bzw. selektiert werden und teilweise auch nicht vor FaunenverfĂ€lschung und gezielter Hybridisation (z.B. Buntbock/BlĂ€ssbock) zurĂŒckgeschreckt wird. Wenn so schon das Vorbild fĂŒr den kĂŒnstlichen Lebensraum Zoo aussieht....

Zur Rappenantilope: Die Unterart kirkii wird m.W. nicht allgemein anerkannt, sondern teilweise zur Nominatform gerechnet. Das schließt die Möglichkeit ein, dass der eine Zoo unter H. niger niger BEIDE Populationen versteht, der andere nur die "echte" Nominatform, und schon sind/waren der Vermischung die TĂŒren geöffnet. Siehe Böhmzebra: Viele Tiere des heutigen Zoobestandes dĂŒrften nach aktueller Systematik Hybriden boehmi x borensis sein, da zumindest Fa. Ruhe etliche "Grantzebras" aus Uganda importiert hat. Von denen wurden die mĂ€hnenlosen eher selektiv weitergezĂŒchtet, die bemĂ€hnten - da fĂŒr unterartgleich mit boehmi alias granti gehalten - mit grĂ¶ĂŸter Wahrscheinlichkeit auch mit Importen aus z.B. Tansania (auch von dort importierte Ruhe) verkreuzt. Kann mit Rappenantilopen Ă€hnlich passiert sein.

Auf ARTniveau wĂ€ren durchaus auch mischblĂŒtige Elen, Kudus und Impalas auf einer Ostafrikaanlage korrekt. Aber auf Artniveau ist auch der Besatz einer SĂŒdafrikaanlage mit vielleicht nicht reinblĂŒtigen Steppenzebras nicht falsch ;-)

Sitatungas sind zwar "psychisch" Waldbewohner, aber deshalb nicht zwingend in waldiger Umgebung richtiger untergebracht. Ihr "Wald" besteht hĂ€ufig genug aus Langgras, Schilf bzw. Papyrus, sprich aus Sumpf, gewĂ€ssernaher oder ĂŒberfluteter Feuchtsavanne. Und genau so heißt ganz zufĂ€llig auch der Gelsenkirchener Anlagenkomplex der Sitatungas und Flusspferde... Da passt die vorwiegend Buschland bewohnende Nyala (im Gegensatz zur Sitatunga ĂŒberwiegend Laubfresser) sogar noch besser in den Wald.
(16.08.2010, 22:49)
Sacha:   @MM: Bez. Strausse: Ich weiss, dass Du bei Deinen Planungen immer auch gern die von Menschen gemachten Aenderungen (Zuchtfarmen) miteinbeziehst. Genauso habe ich eben mehr die "romantische Ader der von der durch den Weissen Mann unberĂŒhrten Natur". Ist Geschmackssache.

Auf die Impalas und Kudus können wir die Frage ausdehnen (aber da UA-Status unklar wĂ€re dies fĂŒr mich wie schon erwĂ€hnt in beiden FĂ€llen "akzeptabel". Wenns schon nicht die Experten rausgefunden haben, dann schafft das wohl auch der Laie nicht). Auf die Rappenantilopen trifft die Ausweitung im Fall der Zoom nicht zu, die sind u.a. gem. zootierliste SĂŒdafrikaner.
Die Rothschildgiraffen wÀren so oder so Ostafrikaner (Mischung zwischen Massai und Netzgiraffe, wenn ich den Kingdon richtig in Erinnerung habe). Bei den Westlichen GÀnsegeiern hÀtten wir aber ein Problem, da gebe ich Dir recht.

Zu Deiner Frage, was man in die Ostafrika-Anlage nebst Giraffe und Böhmzebra sonst noch hinzufĂŒgen könnte, hier eine Auswahl (inkl. neuer Arten und nicht zwingend alle zusammen): Ostafrik. Kronenkranich, Afrik. Marabu, Impala, Elenantilope, Gr. Kudu, Geierperlhuhn, SekretĂ€r, Thomsongazelle, Warzenschwein (natĂŒrlich nicht die Gambia-Form aus Berlin:)), Nilgans, Nördl. Hornrabe usw.

Und die Sitatungas MUSS man NICHT umquartieren. Nur wenn man die Nyalas nicht auf der angedachten SĂŒdafrika-Steppe unterbringen kann, keine weitere Ausweichsmöglichkeit hat und die Art trotzdem behalten will, dann und erst dann wĂ€re es - hier wieder vorausgesetzt, man möchte eine MOEGLICHST zoogeografisch Nahe PrĂ€sentation - besser, die Nyalas bei den Flusspferden einzuquartieren und die WESTLICHEN Sitatungas im Gebiet des bewaldeten, bebuschten Eingangs zu platzieren. Das ist nur eine Idee. Klar: Westliche Sitatungas mit Flusspferden und im Umfeld der Schimpansen passt auch.
(16.08.2010, 22:05)
Henry Merker:   Das stimmt schon, habe dennoch nochmal sicher gehen wollen, da vielleicht neuere Erkenntnisse eine Rolle spielten....
(16.08.2010, 20:21)
Michael Mettler:   @Henry Merker: Bei zoologischer Systematik von "Sicherheit" zu sprechen, gewöhne ich mir allmĂ€hlich ab :-)

Kingdon gehört zu den Wissenschaftlern, die keine Unterartengliederung des Löwen in Afrika anerkennen, weil die Variationsbreite in allen Verbreitungsgebieten zu hoch sei, um klare Trennungen zu ziehen. Er hat dafĂŒr aber keine genetischen Ergebnisse herangezogen, sondern nur "klassische". Glaubt man hingegen der Genetik, dĂŒrfte man doch eigentlich gar nicht mehr zwischen Berber- und Asiatischem Löwen unterscheiden, da diese sich nĂ€her stehen sollen als der Berber den subsaharischen Löwen und wir beim "Nördlichen Löwen" vielleicht im Prinzip eine Situation hĂ€tten wie bei Steppenzebra (Damara-/Burchell-) und Tiger (Amur-/Turan-), dass die vermeintlichen Unterarten nichts weiter als die "Außenposten" eines ehemals geschlossenen Verbreitungsgebietes sind/waren, von dem durch menschlichen Einfluss die verbindenden Populationen ausgelöscht wurden.

Die Trennung durch natĂŒrliche Barrieren ist ja auch sehr relativ. Z.B. ist der Sambesi nicht gerade ein Bachlauf, und trotzdem sollen sich die Löwen von Ost- bis SĂŒdafrika genetisch sehr nahe stehen.

Aber das gehört eigentlich alles in einen Löwenthread bzw. hatten wir dort schon...
(16.08.2010, 20:10)
Henry Merker:   Ist das mit den afrikanischen Löwen wirklich so sicher? Es heißt doch, dass sich mindestens genetisch zum einen die Löwen nördlich und sĂŒdlich der Sahara sowie zum anderen östlich und westlich des großen Grabenbruchs unterscheiden sollen, wobei dann wohl die Löwen der westafrikanischen Sahelregion eine gewisse SelbststĂ€ndigkeit genießen wĂŒrden. Ok, die Frage wĂ€re dann natĂŒrlich, wo man die Grenze bei den Löwen SĂŒdafrikas (tiergeografisch betrachet) zieht. Sollte der systematische Standpunkt, die Löwen Afrikas gehörten einer Unterart an, nicht aufgrund irgend welcher Inzuchtkoeffizientberechnungen festgelegt worden sein - schließlich sind die WildbestĂ€nde der meisten Unterarten (oder auch nur Teilpopulationen - wie man es halt sieht) mittlerweile ja nicht mehr so groß und teilweise von Inzucht betroffen - hĂ€tte dies zumindest fĂŒr die ZoobestĂ€nde von definitiv reinblĂŒtigen Afrikanern positive Auswirkungen, da man sie dann problemlos miteinander kreuzen könnte....
(16.08.2010, 19:50)
Michael Mettler:   @Sacha: Na und? Die zahlenmĂ€ĂŸig vermutlich meisten Strauße sind wahrscheinlich auch in SĂŒdafrika nicht unterartrein, weil sie auf Zuchtfarmen leben... :-) Wir können die Frage allerdings auch auf die Unterartreinheiten der Impalas, Großen Kudus und Rappenantilopen ausweiten, die Rothschildgiraffe noch generell in Frage stellen (Kingdon betrachtet sie nur als Hybridpopulation), und dann hĂ€tten wir da noch verschiedene Vögel bis hin zum GĂ€nsegeier...

Warum mĂŒsste man die Sitatungas umquartieren? Die passen doch auch zoogeografisch prima mit den Flusspferden zusammen. Und was außer den Böhmzebras wĂŒrdest du denn zu den Giraffen stellen wollen, um einen engen geografischen Rahmen puristisch zu bestĂŒcken?
(16.08.2010, 17:57)
Sacha:   Stimmt genau, darum stört mich - wie ich schon erwĂ€hnt habe - die "ZusammenwĂŒrfelung" ostafrik. und sĂŒdafrik. Steppentiere in der Zoom auch nicht. Es ging nur darum, dass ganze im Kleinbereich fĂŒr Zoobesucher, die sich ĂŒberdurchschnittlich fĂŒr einen bestimmten afrikanischen Lebensraum interessieren zu begradigen. Man könnte dann den Afrikabereich feinunterteilen und die Teilbereiche mit "Hluhluwe" oder "Masai Mara" usw. "benamsen", ohne dass man deswegen einen grossen Aufwand betreiben mĂŒsste. Das meinte ich mit "etwas mehr Ordnung".

Die Sitatungas habe ich vergessen. Yep, die mĂŒsste man umquartieren (= eigenes Gehege am Afrika-Eingang, der einen passenden Busch-Baum-Bestand aufweist, evtl. um die HĂ€user). Flusspferde und Nyalas wĂŒrden geografisch passen. Habe z.B. im Umfolozi/Hluhluwe beide Arten gesehen.
Ansonsten eben auch die Nyalas auf die "sĂŒdafrikanische Savanne", wenn sie sich denn mit den anderen Antilopen vertragen.

Bez. der TĂŒpfelhyĂ€nen mĂŒssen wir uns missverstanden haben. Die waren ja schon da. Aber der Tausch "Zoolöwen" mit Transvaal-Löwen hat die Ecke geografisch verbessert (vorausgesetzt - das ist natĂŒrlich richtig - man anerkennt die UA krugeri).

PS: Mich wundert, dass Du die Strausse nicht ins Spiel gebracht hast. Wenn ich mich recht erinnere, dann sind doch die sogenannten SĂŒdafrikanischen Strausse in (den meisten) europ. Zoos nicht unterartenrein, oder?
(16.08.2010, 17:06)
Michael Mettler:   Ach, Sacha... Wenn du bei TĂŒpfelhyĂ€nen keine Unterarten mehr anerkennst, warum tragen sie dann in ZOOM dazu bei, dass das Thema SĂŒdafrika "realer wird" (siehe dein Beitrag vom 13.8.)? Zudem werden auch beim Afrikanischen Löwen nicht (mehr) allgemein Unterarten anerkannt.

Nyalas mit Großen Kudus könnte klappen (in Hannover wurden Große Kudus viele Jahre lang mit kleineren Waldbockarten gemeinsam gehalten). Nyalas bei den Hippos wĂŒrde wegen der dort gehaltenen Sitatungas bedeuten, dem ONB zwei sehr Ă€hnliche Arten nebeneinander vorzusetzen. Und wo bliebe DA der Geopurismus?

Der Zoobereich in Gelsenkirchen heißt ĂŒbrigens einfach nur "Afrika" und ist nach LebensrĂ€umen, nicht nach LokalitĂ€ten gegliedert. Folglich könnte man dort statt Springböcken genausogut Thomsongazellen auf die "Grassavanne" stellen, ohne einen inhaltlichen Fehler zu begehen.
(16.08.2010, 13:29)
Sacha:   Ja, ja Ihr Geospötter. Und dann wundert man sich wieder, wenn Otto-Normalbesucher glaubt, Tiger leben in Afrika und Pinguine in Alaska.
Im Ernst: Ich gebe zu, dass man den Geo-Zoo-Purismus ĂŒbertreiben kann. Die Frage ist hier wie bei vielen Themen auch: Wo zieht man die Grenze?. Meines Erachtens beim Namen des Zoobereichs. Mit "Afrika" habe ich keine MĂŒhe, wenn z.B. Dromedare mit SĂŒdafrikanischen Straussen gehalten werden. Beim Begriff "Sambesi" oder "Okavango" dann schon. Aber bitte, ist ein StĂŒckweit auch Geschmackssache.

@MM: TĂŒpfelhyĂ€nen werden m. W. nicht (mehr) nach Unterarten unterschieden. Also spielt die Herkunft der Importtiere keine Rolle. Die Herkunft der Kaptriele ist offen. Bei unklarer Herkunft oder erwiesenen UA-Mischlingen wĂŒrde sogar ich als Geo-Purist (Puritaner?) ein Auge zudrĂŒcken.

Bez. der Blessböcke und Nyalas bietet sich zumindest bei ersteren an, "rĂŒberzumachen" (also quasi im Ausstausch mit den Böhmzebras). Die Nyalas wĂŒrden vermutlich mit den Grossen Kudus zu sehr "ins Gehege kommen". Ob darum bei den Flusspferden noch ein Eckchen fĂŒr die Nyalas frei ist (mit ggf. Gehegeanpassung)?

Bei den Löwen sehe ich natĂŒrlich das "Weissgen" nicht gerne. Solange aber nicht GEZIELT (nur) Weisslinge gezĂŒchtet werden, kann ich das verkraften, wenn im Gegenzug auf eine Löwen-UA und nicht die Zoomischung gesetzt wird:)
Ob Namibia und Transvaal spielt auch keine Rolle, denn mit dem zoogeografischen Begriff "SĂŒdafrika" ist ja nicht das Land SĂŒdafrika, sondern das Gebiet (sĂŒdliches Afrika) gemeint (analog Nordafrika), und da passen dann Namen und Tierformen wieder zusammen.

Du siehst, so hart sind die Zeiten fĂŒr Geozoo-Puristen doch nicht...:)
(16.08.2010, 11:21)
Carsten Horn:   Die Bezahlung bei den gastronomischen Angeboten o. Ă€. mĂŒĂŸte dann aber auch in LandeswĂ€hrung passieren, Euros sind doch in dem Zusammenhang dann völlig stillos und zerstören das ganze Geo-Erlebnis, g...

@Björn: Leer sicher nicht, wenn drei Tiere bleiben, aber fĂŒr zwei Außenanlagen zumindest ein wenig dĂŒrftig. Und wenn die Alternativen fĂŒr die Hulmans abgeben oder zu den Orangs setzen sind, ist mir die zweite Lösung lieber...

Die neuen "Löwendamen" sind mit GlĂŒck schon fĂŒr den Besucher zu sehen, da die QuarantĂ€ne im Raubtierhaus stattfindet...
(14.08.2010, 18:57)
Michael Mettler:   MĂŒssten in einem geopuristischen Zoo nicht auch die Tierpfleger aus den entsprechenden LĂ€ndern stammen, damit das Bild fĂŒr den Besucher nicht getrĂŒbt wird? ;-)
(14.08.2010, 18:48)
BjörnN:   Danke fĂŒr den Kommentar, Anti-ErdmĂ€nnchen, sie sprechen mir aus der Seele.

Ich war sehr ĂŒberrascht als ich davon las. Auch wenn die Vergesellschaftung aus der Not geboren ist, empfĂ€nde ich sie, das Gelingen vorausgesetzt, als große Bereicherung.

@Carsten
Die Anlage wird auch ohne Hulmans 2011 nicht leer stehen, zumindest die beiden Alttiere und sicherlich das jĂŒngste Weibchen zum Aufbau einer neuen Gruppe könnte in Gelsenkirchen bleiben. Basel wird auch "Schubbi" als genetischen wertvollen Zuchtmann vermutlich nicht verzichten wollen.
(14.08.2010, 18:22)
Anti-ErdmĂ€nnchen:   Orang Utan und Hulman, das stelle ich mir als sehr schön anzusehende, kontrastreiche Vergesellschaftung vor. Schade, wenn sich ein Besucher deshalb daran nicht erfreuen kann, weil die beiden Arten aus unterschiedlichen Gegenden eines fernen Kontinents stammen. FĂŒr solch eine Geographie-Pedanterie habe ich kein VerstĂ€ndnis. Mit ĂŒbertriebener Verbissenheit kann man ein schönes Thema bzw. ein schönes Hobby auch zu Tode schröpfen.
(14.08.2010, 18:06)
Niedersachse:   @ MM: Das sind die Importtiere von Rhenen. Die hatten ja nur einmal Nachwuchs der jetzt in Stuckenbrock lebt.
(14.08.2010, 10:36)
Carsten Horn:   Hulmans zu den Orangs ist zum Teil Verlegenheitslösung, weil die Tempelanlage nicht ausbruchssicher ist... Und wenn die Orangs dann ggf. nach Basel zurĂŒckgehen, hat man keine leere Anlage, also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, g...

Die Zwergotter sind vorrĂŒbergehend auf der Pandaanlage...
(13.08.2010, 19:55)
Michael Mettler:   Mir fĂ€llt gerade auf, dass ich bei den Löwinnen von Nachzuchten aus Rhenen ausgegangen bin - vielleicht handelt es sich ja auch teilweise um Originalimporte, von denen dann der Zuchtkater nicht der Erzeuger sein dĂŒrfte. Mindestens eine der Altlöwinnen ist Weiß-TrĂ€gerin.
(13.08.2010, 19:38)
Henry Merker:   Dessen ungeachtet ist zu begrĂŒĂŸen, dass Gelsenkirchen nun eine echte Löwenunterart aus Afrika zeigen kann. Und wenn irgend wann mal ein Weißling geboren werden sollte, wĂ€re dies meiner Meinung nach auch gut, da Weißlinge (wahrscheinlich nicht nur) bei dieser Unterart durchaus in die Kategorie "normale Farbmorphe" zu zĂ€hlen sind. Bleibt zu hoffen, dass demnĂ€chst noch ein MĂ€nnchen kommen wird.
(13.08.2010, 18:15)
Michael Mettler:   @Sacha: Was ist denn an den TĂŒpfelhyĂ€nen in Gelsenkirchen sĂŒdafrikanisch? Die Importtiere kamen aus Tansania. Die Böhmzebras wĂŒrden auf der Giraffenanlage auf Nyalas und BlĂ€ssböcke stoßen, zumindest die Elenantilopen auf der "Grassavanne" sind Unterartmischlinge und ob die Kaptriele ĂŒberhaupt zur sĂŒdafrikanischen Unterart gehören, wĂ€re erst mal zu klĂ€ren - das Verbreitungsgebiet der Art reicht schließlich ungeachtet des Namens bis Senegal und Arabien. Die neuen Transvaal-Löwen sitzen vor einer nachgebildeten Felsformation aus Namibia. Und der Vater der hollĂ€ndischen Löwinnen - so es noch immer der gleiche Zuchtkater ist - ist ein nachgewiesener Weiß-Vererber (hatte mit einer wildfarbigen Löwin in Rhenen bereits ein weißes Jungtier), so dass die drei Katzen die von dir so "geliebte" Mutation eines Tages in die Zukunft bringen könnten.

Harte Zeiten fĂŒr Puristen...
(13.08.2010, 16:47)
Sacha:   Recht hat Ralf trotzdem, zumindest mehrheitlich. Als "Entschuldigung" könnte man gelten lassen, dass die Zoom ja einen Themenbereich "Asien" und nicht "SĂŒdostasien", "Indonesien" resp. "Indien" geschaffen hat (wobei diese "Ausrede" viele andere Zoos natĂŒrlich auch bringen können). Bei "Pantanal", "Yukon Bay", "Sambesi" oder "Samburu" wird es dann schon schwieriger - vom "Serengetipark" ganz zu schweigen....:)

So oder so: Etwas mehr "Ordnung" könnte auch in der Zoom nicht schaden. Also Schweinsaffen zu den Orangs und die Hulmans in ein eigenes Gehege (fĂŒr Barasinghas, Schweinshirsche oder Hirschziegenantilopen als Mitmieter wirds wohl keinen Platz haben).
Immerhin wird "SĂŒdafrika" mit den Transvaal-Löwen in dieser Ecke (TĂŒpfelhyĂ€nen, Kaptriel) eine Spur realer. Jetzt noch die Böhmzebras zu den Giraffen und dann haben wir auch - falls ich keine Art vergessen habe - eine sĂŒdafrikanische Savannenanlage:)
(13.08.2010, 14:37)
Michael Mettler:   @Ralf Sommerlad: Ist doch auch nicht abenteuerlicher als Orang/Wanderu in MĂŒnster, SĂŒdliches Breitmaulnashorn/Böhmzebra in Gelsenkirchen oder Nilkrokodil/Rodriguez-Flughund bei Hagenbeck.
(13.08.2010, 12:42)
Sebastian:   Laut zootierliste.de hat die Zoom-Erlebniswelt 0,3 Transvaal-Löwen aus Rhenen erhalten.

Außerdem ersetzten Moorschnucken die Bentheimer Landschafe im Grimberger Hof.
(13.08.2010, 12:33)
Ralf Sommerlad:   Ich bin ein wenig irritiert, dass die zumindest etwas abenteuerliche zoogeographische Kombination Hulman / Orang-Utan so wenig kommentiert bleibt...
(13.08.2010, 11:49)
zollifreund:   das sind ja interessante Änderungen - dann kann die Tempelaußenanlage hoffentlich auch mal genutzt werden, vorausgesetzt dass sich die Schweinsaffen als weniger geschickte Ausbrecher erweisen.
Bin gespannt ob die Hulmane dann wenigstens auf der Orang-Anlage bleiben...
(12.08.2010, 17:12)
Sebastian:   Zuwachs im Tierbestand der Erlebniswelt Asien

ZOOM Erlebniswelt trauert um Kleinen Panda

Gelsenkirchen. In der vergangenen Woche verstarb unerwartet der Kleine Panda aus der Erlebniswelt Asien. Nach der Obduktion steht jetzt fest, dass ein multiples Organversagen zum Tode fĂŒhrte. Mit seinen 14 Jahren hatte der Kleine Panda ein stolzes Alter erreicht, die ostasiatischen EinzelgĂ€nger können in menschlicher Obhut maximal 15 Jahre alt werden. Eine Anfrage fĂŒr andere Tiere wurde bereits beim EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) eingereicht. Momentan ist noch nicht absehbar, wann neue Kleine Pandas kommen werden.

Die zahlreichen NeuzugĂ€nge der kommenden Wochen werden ĂŒber den Verlust hinwegtrösten. Muntjaks, Jungfernkraniche, Schweinsaffen und Trampeltiere werden den Tierbestand der ZOOM Erlebniswelt bereichern und den Besuchern ein noch umfangreicheres Spektrum der Tiere des asiatischen Kontinents zeigen.

Zwei Muntjak Weibchen und ein MÀnnchen werden, nach ihrem Aufenthalt auf der QuarantÀne-Station, in den nÀchsten Wochen auf der Tempelanlage ihr neues Revier finden. Sieben Schweinsaffen aus dem Tierpark Berlin komplettieren dann die neue Artengemeinschaft.
Die Hulman-Affen ziehen demnÀchst zu den Orang-Utans und werden dort mit ihren Artgenossen vergesellschaftet.

Im September nehmen drei mÀnnliche und drei weibliche Jungfernkraniche, die kleinste Art aus der Familie der Kraniche, ihre naturnahe Umgebung auf den Reisterrassen in Beschlag.
Drei Trampeltier-Weibchen sollen bis zum Ende des Jahres den Trampeltieren Talifa, Harry und Rosje Gesellschaft leisten und den Tierbestand erweitern. Zuwachs wird auch im ELE-Tropenparadies erwartet. Ein farbenprÀchtiges weibliches Schönhörnchen wird die Baumhöhlen unter dem Membrandach beziehen.

http://www.zoom-erlebniswelt.de/deutsche_Version/Partner_Presse/Presse/Pressearchiv/Pressemeldungen_10/37090810.asp
(10.08.2010, 19:10)
Niedersachse:   Stralsund sollte ebenfalls noch ein paar Nachwuchskater im Bestand habe.
Hagenbeck hat ja auch nur noch einen Kater zur Abgabe. Vlt sammelt man aus paar Einrichtungen welche zusammen.
(25.07.2010, 11:16)
Michael Mettler:   Es gĂ€be ja auch noch die Möglichkeit, Kastraten hinzuzuholen, um optisch ein "normales" Rudel vorzutĂ€uschen... OsnabrĂŒck und Heidelberg hĂ€tten ja welche im Bestand.
(25.07.2010, 09:44)
Liz Thieme:   @Holger in der Pressemitteilung stand nicht welchen Geschlechts, aber ich gehe von Katern aus. Weiter sollten sie aus einem "befreundeten" Zoo kommen, was ja fast auf Hagenbeck vermuten lĂ€sst.
(24.07.2010, 22:41)
Alexander Fuchs:   @Liz Vielen Dank fĂŒr die heroische Korrektur der Zooapps.
(24.07.2010, 09:46)
Sebastian Grafe:   Der Zoo OsnabrĂŒck war der erste Zoo in Deutschland und ich meine auch in Europa, der eine Art interaktiven ZoofĂŒhrer rausbrachte. Dieser nennt sich Zoowiso und kann mit jedem internetfĂ€higen Handy, PDA usw genutzt werden. Außerdem liegen entsprechende GerĂ€te im Zoo zur Ausleihe bereit. Weitere Infos: www.zoowiso.de
(24.07.2010, 09:44)
Jana:   In Zoo Olomouc gibts eine Zooapp seit einigen Wochen, Ostrava startete das vor einigen Tagen und Brno wird nĂ€chste Monat folgen. Ich schĂ€tze aber, das es in Europa andere Zoos gibt, die noch viel frĂŒher damit angefangen haben.
(24.07.2010, 09:25)
Niedersachse:   Alle drei gelsenkirchener Löwen wurden 1999 geboren.
(24.07.2010, 00:09)
Alexander Fuchs:   Mit dem Thema Apps und Zoo beschĂ€ftige ich mich seit ein geraumen Zeit, Bau des App etc. Ich habe nur diesen App gefunden, zum Thema Zoo. Werde morgen noch mal intensiver schauen und dann mal sehen ob es doch noch andere Zooapps gibt (iTunes wird es verraten).

Im großen und ganzen finde ich es eine tolle Sache und es gibt dort genĂŒgend Spielraum und technisch ist es einwandfrei umsetzbar. Ein Zooapp könnte ein virtueller ZoofĂŒhrer werden. Er wird niemals den ZoofĂŒhrer im gedruckten ablösen, aber er könnte eine LĂŒcke fĂŒllen, fĂŒr jĂŒngere Menschen.

Mal sehen was die Zukunft via Web oder App noch bringt :)
(23.07.2010, 22:55)
Michael Mettler:   Auf seiner HP spricht der Zoo von "Deutschlandpremiere" und "als einer der ersten Zoos in Europa". Nun heißt der Zoo ja "ZOOM Erlebniswelt", und in dieser Welt stimmt ja Alex' "weltweit" :-)
(23.07.2010, 21:32)
Liz Thieme:   Hat der ZOOM das so an die Presse gegeben, wie du es hier berichtest?
Denn das stimmt nicht. Der Dallas Zoo hatte im April schon eins. Der Cincinatti Zoo hat ein App, genauso wie Houston. Alle kompatibel fĂŒr iPhone, iPod touch und iPad. Ob das alle waren kA war nur mal eine kurze Googlelei.
Deutschlandweit stimmt das, aber weltweit absolut nicht. HĂ€tte mich auch stark gewundert.
(23.07.2010, 21:21)
Holger Wientjes:   @Liz: Wie alt wurde er denn und plant man wieder eine Junggesellen-WG ? WĂ€re schön, wenn man den frei gewordenen Platz nicht wieder mit Zoolöwen besetzten wĂŒrde !
(23.07.2010, 21:19)
Alexander Fuchs:   Am 8. Juli wurde ein weiblicher Schimpanse geboren. Desweiteren hat man ein App entwickelt und der Zoom ist der erste Zoo weltweit mit diesem Angebot fĂŒr Besucher. iZoom bietet nĂŒtzliche Informationen rund um den Zoo und den Tieren.
(23.07.2010, 06:54)
Liz Thieme:   Wie der Zoo heute erst bekannt gab wurde Löwenkater Kano am Sonntag eingeschlĂ€fert.
Der zurĂŒckbleibende Kater kriegt in KĂŒrze neue Mitbewohner.
(22.07.2010, 22:48)
Carsten Horn:   Das gestrige gute Wetter in Verbindung mit den Osterferien hat fĂŒr gelindes Chaos rund um den Zoo gesorgt, z. B. mehrere Kilometer RĂŒckstau auf der Autobahn, g...

Lt. Tagespresse waren es 12000 Besucher. Bin ja mal auf morgen gespannt, da ist Familientag (ermĂ€ĂŸigter Eintritt), wenn dazu noch das Wetter passt...
(08.04.2010, 20:48)
Carsten Horn:   Die Otter mĂŒssen drin bleiben, wenn ich die Absperrungen aus der Bauzeit richtig in Erinnerung habe, wĂ€ren sie sonst auf dem kompletten Asiensee bzw. dem ZoogelĂ€nde unterwegs, g...

Auf den Ausgang der Orangs bin ich gespannt, kann mich noch an die Schimpansen erinnern, die das auch nicht kannten, "Bloß nicht auf die Wiese, Gras unter den FĂŒssen ist ekelig", und wenn dann da Futter draufgelegt wurde, auf Zehen- bzw. Fingerspitzen hin und schnell wieder zurĂŒck auf den Steinboden vor dem Haus, :-)

Die Außenanlagen der Orangs sind schon von den Mandarinenten mit Beschlag belegt, mal sehen, wie die sich vertragen...
(08.04.2010, 01:06)
Michael Mettler:   Können die Otter die Außenanlage auch mitbenutzen? Da hĂ€tten sie doch wahrscheinlich gute Vorlaufzeit - die Orangs sind aus Basel doch kein Außengehege gewohnt und werden vielleicht etwas zögerlicher sein...
(08.04.2010, 00:00)
Carsten Horn:   Die Orangs kommen bis an den Höhleneingang, dĂŒrfte aber baulich recht einfach zu Ă€ndern sein und auch ein "orangfreier Bereich fĂŒr die Otter einzurichten sein, zu Lasten der Optik, aber das wĂ€re ja im Zweifelsfalle zweitrangig...

Ich hoffe aber, das die Otter, wenn die Orangs erst mal draußen sind demnĂ€chst, die Anlage fĂŒr sich erst mal in Ruhe in Beschlag nehmen und sich dann nicht mehr so leicht die Butter vom Brot nehmen lassen...
(07.04.2010, 23:47)
Liz Thieme:   Ich wĂŒrde auch hier sagen (so wie Oli in Frankfurt), dass das von den Individuen abhĂ€ngig ist. Denn es gibt auch hier genau das Gegenbeispiel in Hagenbeck, wo die Kombi seit Jahren super funktioniert und beide Arten Jungtiere aufziehen/aufzogen. Es wird zusammengespielt, es wird sich gekabbelt und gepiesackt und es wird das Essen gegenseitig geklaut. Aber man sieht deutlich die Unterschiede im Verhalten, wenn die Otter nach der Babypause wieder aus den Höhlen dĂŒrfen und die Anlage wieder in Beschlag nehmen. Allerdings muss man hier auch beachten (das weiß ich nicht wie das im ZOOM ist), dass die Otter einen eigenen Strand haben wo die Orangs nicht hin können und auch an den Höhleneingang kommen die Orangs nicht. Von der Beschreibung her wĂŒrde ich sagen, dass hier wohl der Fehler im ZOOM liegt, dass die Orangs an die Höhle kommen. So kann man den Tieren und dem Zoo nur viel Erfolg wĂŒnschen, dass es sich noch Ă€ndert.
(07.04.2010, 19:16)
Ronald Masell:   @sacha, wĂ€re interessant, ob es in mĂŒnster auch Ă€hnliche probleme gab, ist hier im forum etwas darĂŒber bekannt, vielleicht bei unserem gastgeber?
(07.04.2010, 16:41)
Sacha:   @Ronald Masell: Eine Ă€hnliche Beobachtung konnte ich an Ostern im franz. Zoo AmnĂ©ville machen. Bericht folgt im entsprechenden Thread.
(07.04.2010, 11:44)
Ronald Masell:   lt. aktuelle stunde (WDR)von gestern abend, gibt es im neuen asien probleme in der WGzwischen orangs und zwergottern, die orangs können die otter nicht leiden, klauen ihnen fisch um den dann halbzerkaut den pflegern zurĂŒckzuwerfen und verstopfen die ausgĂ€nge vom otterinnengehege mit holzwollepfropfen , damit die otter nicht rauskönnen. die otter haben ihre aktivitĂ€ten jetzt in die orangfreien zeiten verlegt. aller anfang ist schwer!
(07.04.2010, 10:56)
Carsten Horn:   Hab ich auch nicht ĂŒberbewertet und extra keine Namen genannt (ok, war natĂŒrlich leicht nachzuvollziehen, von wem die Rede ist, g), das Beispiel ist mir nur zufĂ€llig untergekommen, ich vermute mal, bei jedem zweiten Zoo hĂ€tte man Ă€hnliches finden können...

Ich finde das auch eigentlich nicht weiter schlimm, Klappern gehört halt zum Handwerk...
(12.03.2010, 21:21)
BjörnN:   @Carsten Horn
Das sollte man auch nicht ĂŒberbewerten, Leipzig hĂ€lt seit 12 Monaten Riesenotter und die Nachzuchterfolge in Duisburg und Doue sind auch noch ganz frisch. Es bedarf wohl nicht bei jeder kleinsten PopulationsĂ€nderung Updates der Homepage.

Hagenbeck hat meiner Meinung nach allen Grund, dies hervorzuheben, von den Erfolgen, die dort in Haltung und Zucht erzielt wurden, profitieren alle Halter inzwischen.
(12.03.2010, 09:35)
Carsten Horn:   Na ja, mit der Ehrlichkeit aus WerbegrĂŒnden nehmen es ja viele Zoos nicht so genau, g, Grzimek hatte auch immer den Ă€ltesten Zoo der Bundesrepublik...

Hab heute auch noch ein interessantes Zitat auf der Website eines deutschen Zoos gefunden:
>Der Tierpark XXX ist einer von nur drei Zoos in Deutschland, der die extrem seltenen Riesenotter hĂ€lt. 1990 gelang es in unserem Tierpark erstmalig, diese Tiere außerhalb SĂŒdamerikas zu zĂŒchten. Seitdem ist dies nur einem weiteren Zoo gelungen.<

Meines Wissen gibt es mittlerweile vier Halter in Deutschland und mindestens drei zĂŒchtende Zoos, aber den Seltenheitswert herauszustellen hat ja was!
(12.03.2010, 00:13)
Liz Thieme:   Jenny, ich wĂŒrde deine Frage bezĂŒglich Reptilien mit JA beantworten. Aber das ist meine ganz alleinige persönliche Meinung, genauso wie meine Kritik ganz persönlich ist.

Und bezĂŒglich FreigĂ€nger habe ich schon in allen entsprechenden Hallen (an die ich mich erinnern kann) genĂŒgend Tiere gesehen. Klar ist, wenn man mit Leuten unterwegs ist die sich nicht dafĂŒr begeistern können, wenn man zig Minuten vor einem BambusgestrĂŒpp steht um die Winkelkopfagame zu suchen, muss man Abstriche machen. Aber wenn dann ONBs mal FreigĂ€nger entdecken, teils auch auf Grund der Wissenden die davor stehen und "BlĂ€tter" fotografieren, dann ist die Begeisterung um so grĂ¶ĂŸer. Das erlebe ich jedes Mal bei Hagenbeck. Klar ist, dass man mehr sieht, wenn man weiß wo man suchen muss.
Und in Hallen wie das Troparium in Hagenbeck, das Amazonashaus in Dortmund, das Amazonienhaus in Stuttgart und Masoala in ZĂŒrich bieten einfach die Möglichkeit fĂŒr FreigĂ€nger, und man findet sie. Man muss halt die Lust am Suchen und die Geduld haben und das Interesse. Aber ob ich nun eine solche Halle nach den Tierchen absuche oder eine total bewachsene Anlage mit Schlupfwinkeln etc nach Großtieren ist fĂŒr mich das Gleiche - mir macht es Spaß und das macht fĂŒr mich ein Zoobesuch aus. Ich mag keine PrĂ€sentierteller.

Außerdem kann man Kritik ĂŒben, wenn vorher der Zoo selber in Pressemitteilungen Sachen beschreibt, die dann nicht eintreffen. Ab und an sollte man auch mal ZurĂŒckhaltung bewahren, um dann die Besucher nicht zu enttĂ€uschen.

Ein Zitat aus einer PM im April 2009:
>Mit der Fertigstellung der Erlebniswelt Asien im MĂ€rz 2010 wird die ZOOM Erlebniswelt komplettiert: Dann ist sie perfekt: Die „Weltreise an einem Tag“ im Herzen Nordrhein-Westfalens.<


Aber eins muss man ihnen mal lassen:
>Aus den so beliebten Pinguinen wird allerdings nichts: Die Frack-Vögel watscheln nicht in Alaska, sondern auf der anderen Seite der Erdkugel, in der Antarktis – AuthentizitĂ€t fĂ€ngt auch mit A an.<
Das mit der AuthentizitĂ€t stimmt zwar nicht ganz, weil eigentlich nun die beiden Sibirischen BraunbĂ€ren umgesiedelt werden mĂŒssten, aber naja.

Aber ich sag mal so, das Gebiet hat Potential, muss aber noch einwachsen. Habe mir mal Fotos angeguckt, die einen guten Überblick geben - danke da mal ans andere Forum ;)
Mir ist es trotzdem zu ZOOM :D und mir fehlt einfach was an Tieren.
(10.03.2010, 13:19)
Sacha:   Der Argumentation mit dem dringend gebrauchten Indoorbereich muss ich zustimmen (auch wenn die Pandas ja nicht dort zu finden sind:)). Aber die möglichen, ich betone: möglichen, niederen Wirbeltiere und Wirbellose, die man dort schon von Beginn weg hĂ€tte halten können, wĂŒrde ich nicht so pauschal in ihrer AttraktiviĂ€t unterschĂ€tzen. Ich denke da z.B. an asiatische Vogelspinnen, an grosse Fische wie Riesenguramis oder Haiwelse (dann kann man sich endlich mal was unter Pangasius vorstellen, den man im Supermarkt kauft) oder an einen ausgewachsenen Netzpython (die zahlreichen Giftschlangen lasse ich bewusst auf der Seite, die wĂŒrde auch ich - wenn ĂŒberhaupt - erst in einer zweiten Phase zeigen).
BezĂŒglich Masoalahalle hier ein Friedensangebot an Dich, Jennifer: Bei Deinem nĂ€chsten Besuch im Zoo ZĂŒrich werde ich Dich, wenn Du willst, an die Hot Spots der Masoalahalle fĂŒhren und dann schauen wir mal, wieviele FreigĂ€nger wir entdecken:) (FĂŒr einige wĂŒrde ich Dir sogar eine Garantie geben).
(10.03.2010, 11:52)
Jennifer Weilguni:   Man muss da die Kirche im Dorf lassen, Erstens sind ja genĂŒgend puplikumswirksame Tiere vorhanden, zweitens hat Gelsenkirchen wirklich dringend einen Indoorbereich gebraucht und noch dazu wurde die Eröffnung wirklich weit genug nach hinten verschoben.
WÀren die Stimmen hier wirklich leiser, wenn noch zwei, drei Terrarien aufgestellt worden wÀren? Geben sich "Zoofreaks", die sich scheinbar nicht einmal mit Orangs, Kleinen Pandas und Hulmans begeistern lassen dann eher als zufrieden, wenn sie noch ein paar Geckos, Schlangen und Fische vor die Nase gesetzt bekommen?

Und der Ruf nach solchen Tieren als "FreigĂ€nger" in der Halle ist ja fast schon lustig. Wenn ich daran denke, was in der Masoalahalle zum Beispiel alles frei herumlaufen soll und was man dann davon alles NICHT zu Gesicht bekommt, dann frage ich mich, ob es das fĂŒr die ONBs noch rausreissen wĂŒrde.

Ich sage, Ruhe bewaren und kommen lassen.
(10.03.2010, 09:58)
Carsten Horn:   Zum entsprechenden Zeitpunkt werden die FAQ dann schon geĂ€ndert, g, erst mal kann man die Besucher damit beruhigen, bis die Kassen wieder etwas gefĂŒllter sind...

Die "frĂŒhe" Eröffnung (mit fast drei Jahren VerspĂ€tung, g) war aber mE schon gut so, zum einen wĂ€re es nicht gut gewesen, die Besucher noch lĂ€nger zu vertrösten und so kann man ab und an noch mal ein zusĂ€tzliches Highlight (Terrarium oder auch freilebend) in die Asienhalle einfĂŒgen...

(09.03.2010, 22:52)
Liz Thieme:   Wenn die Elefanten irgendwann noch mal kommen sollten und das auch geplant ist, dann sollte der Zoo mal seine FAQs Ă€ndern.
>Warum gibt es in der ZOOM Erlebniswelt es keine Elefanten mehr?
Die bisherige Haltung eines einzelnen Elefanten in einem kleinen Gehege war nicht artgerecht. Das Konzept der neuen ZOOM Erlebniswelt fokussiert sich auf artgerechte Haltung wesentlicher Tierarten der entsprechenden Region. Dabei ist eine Auswahl und Konzentration artgerechter Haltung bestimmter Tiere notwendig. Die Haltung von Elefanten ist fĂŒr die Zukunft nicht vorgesehen.<
(09.03.2010, 19:59)
Sacha:   Den Zeitplan resp. die Eröffnung hat sich die Zoom selber auferlegt. Nun kann man darĂŒber streiten ob "frĂŒhe Eröffnung und weniger Arten" oder "lĂ€nger warten und dafĂŒr mehr Arten" attraktiver ist. Bei Arnheim weiss ich nicht, wie lange die Einfahrzeit war. Allerdings muss hier noch in Betracht gezogen werden, dass man von Anfang an den Anspruch hatte, ein (Teil-)Oekodisplay zu verwirklichen. Diese (teilweise) sich selbst ausbalancierende PrĂ€sentationsform braucht logischerweise mehr Zeit als die "normale" Ausstellungsform in Gelsenkirchen. Aehnlich ist es mit ZĂŒrich.
Ausserdem sprach ich nicht nur von Vögeln, sondern auch von niederen Wirbeltieren. So setzen z.B. Weissbart-Ruderfrösche oder asiatische Mabuyen (in vernĂŒnftiger Zahl ausgesetzt) der Bepflanzung einer neuen Dschungelhalle sicher weniger zu als etwa Papageien.
Das sich mit zunehmendem Wachstum mehr Möglichkeiten bieten, ist unbestritten.

In Arnheim gibt es keine Kleinterrarien IN Burgers Bush, das ist richtig. Aber dafĂŒr leben viele Vogel- und Reptilien sowie einige Amphibien- und Wirbellosearten als FreigĂ€nger in der Halle (Der Lebensraum der Fische beschrĂ€nkt sich logischerweise auf die Teiche).

Der Borgori-Wald in Frankfurt wurde klar als "(Menschen-)affenwald" "verkauft", nie als Asiatische oder Afrikanische Dschungelhalle. Darum gibt es von meiner Seite auch keine Anmerkungen, warum Vögel, Reptilien usw. zu wenig oder gar nicht berĂŒcksichtigt wurden.
(09.03.2010, 14:09)
Michael Mettler:   @Sacha: Wie lange wurden Hallen wie in Arnheim oder ZĂŒrich mit ihrem Besatz "eingefahren", bevor man Besuchern den Zugang gestattete? In Gelsenkirchen scheint mir das nicht gerade lange gewesen zu sein, denn es hieß doch meiner Erinnerung nach im letzten Jahr, Asien werde erst zum Sommer 2010 fertig? Der Vogelbesatz lĂ€sst sich ja durchaus noch aufstocken (wobei es die Frage wĂ€re, ob grĂ¶ĂŸere Artenvielfalt nicht auch auf Kosten der einzelnen Art geht), aber nach dem Foto unten scheint es nicht gerade viele grĂ¶ĂŸere BĂ€ume in der Halle zu geben, und dann kĂ€me es zwischen manchen Vögeln sicher zu Revierstreit um die Ressourcen. Auch das "Unterholz" ist mit ziemlicher Sicherheit noch licht - zumindest vermute ich das anhand des Beispiels anderer Tropenhallen, die ich nach Eröffnung oder Totalrenovierung besucht habe (z.B. Walsrode, Arnheim, Zoo Berlin). Mit zunehmendem Wachstum der Pflanzen bieten sich mehr Möglichkeiten.

Übrigens gibt es auch z.B. in Arnheim keine Kleinterrarien, und lĂ€ngst nicht jede Urwaldhalle, die das Potenzial dazu hĂ€tte, zeigt einen Querschnitt durch die gesamte Fauna - siehe z.B. Borgori-Wald in Frankfurt. Da sehe ich ZOOM auch nicht unbedingt in der Pflicht....
(09.03.2010, 13:15)
Sacha:   Tut mir leid, Michael, aber ich finde etwas Kritik am Startbesatz darf durchaus sein. Meine Bezog sich ja in diesem Fall nicht auf das gegenwĂ€rtige Fehlen der Elefanten und Tiger (das habe ich inzwischen verkraftet:)), sondern auf den mageren Besatz der Vogel-, Reptilien und offenbar nicht einmal vorhandenen Amphibien-, Fische- und Wirbellosenarten. Vor allem letztere zu beschaffen und - wenn als FreigĂ€nger ungeeignet - in passenden Terrarien auszustellen, sollte fĂŒr einen Zoo dieser Grössenordnung eigentlich kein Problem sein. Wenn ich zudem die Erstbesatze in anderen Dschungelhalle mit denen in Gelsenkirchen vergleiche (z.B. Arnheim, ZĂŒrich, Krefeld usw.), dann ist das durchaus mager.
(09.03.2010, 11:36)
Michael Mettler:   Wir hatten das Thema doch schon mal: ZOOM Asien dĂŒrfte kein fertiger Zooteil sein, sondern lediglich eine Entwicklungsstufe zu diesem, im Moment vielleicht noch nicht finanzierbaren Zustand hin. Deshalb finde ich Kritik am Startbesatz auch nicht gerechtfertigt. Eine auch von außen her besuchbare Gastronomie und Tropenhalle wurde aus naheliegenden GrĂŒnden an die Peripherie gelegt, und damit der Zoobesucher auf dem Weg dorthin nicht gefĂŒhlte Kilometer durch BrachgelĂ€nde laufen muss, begleiten ihn vorlĂ€ufig ein paar Anlagen mit unkomplizierten und winterharten Bewohnern (= wenig aufwĂ€ndige Stallungen) wie den Kamelen. So vermute ich die Logik der Sache und sehe durchaus eine mögliche Zukunft mit fĂŒr Zoofans interessanteren Arten (ONB dĂŒrfte das bis auf die erwĂ€hnten Publikumstiere wohl weniger kritisch sehen).
(09.03.2010, 09:23)
Jennifer Weilguni:   Ich finde den Besatz ehrlich gesgt gar nicht mal so schlecht. Abgesehen mal davon, dass Trampeltiere in den Zoos ohenhin immer seltener gezeigt werden, sind Orangs, Kleine Pandas und Hulmans auch interessante Zoobewohner.
Was die Elefanten angeht, das kennen wir ja schon aus Frankfurt. FĂŒr viele Menschen scheint ein Zoo ohne Elefanten kein "echter" Zoo zu sein. Allerdings haben die Gelsenkirchener ja GlĂŒck, wenn sie doch mal graue Riesen sehen wollen, mĂŒssen sie ja nicht allzuweit fahren:-)
(09.03.2010, 08:05)
Gudrun Bardowicks:   Mandarinenten schwimmen ebenfalls auf den AußengewĂ€ssern.
Mir hat die Halle gut gefallen. Vor allem die Orang Utan-Anlagen gefallen mir sehr, da sie den Tieren sehr viele Kletter- und Hangelmöglichkeiten bieten, welche von den Tieren bei meinem Besuch am 6.3. mit Begeisterung genutzt wurden. Der Vogelbestand ist allerdings nicht spektakulĂ€r und auch an Schildkröten habe ich nur Gelbwangen- und Rotwangen-Schmuckschildkröten in der Halle gesehen und keine der genannten asiatischen Schildkrötenformen, ich habe aber auch nicht intensiv nach ihnen gesucht. An freifliegende Doppelhornvögel in der Halle glaube ich allerdings nicht. Vielleicht entsteht fĂŒr diese Art irgendwann eine Extravoliere, vorhanden ist diese allerdings noch nicht.
Asiatische Elefanten und Tiger sind ĂŒbrigens als zukĂŒnftige neue Bewohner des Asienteils anscheinend fest eingeplant, im GelĂ€nde dĂŒrfte auch noch genug Platz fĂŒr die nötigen Anlagen fĂŒr diese beiden Arten geben. Auch einige Fasanenarten und ChukarhĂŒhner sollen noch in Asien einziehen.
(08.03.2010, 22:15)
cajun:   Man hörte gestern durchaus Besucher flĂŒstern:"In Afrika keine Elefanten, in Asien auch nicht... komisch." Die Erwartungshaltung an eine Zoom (oder einen Zoo) in der Region sind anscheinend durchaus die grauen Riesen!Ob machbar ist eine andere Frage.
Von Tigern oder Leoparden sagte keiner etwas. Die wurden in meiner Hörweite anscheinend nicht vermisst....
Nochmal ein Bild vom Trampeltiergehege.
(08.03.2010, 22:06)
Carsten Horn:   Der Eingang wenn man den Rundweg geht ist im linken Drittel der Halle unten. Links sind dann die Orangs und Zwergotter, Einblick Erdgeschoßhöhe, vorne an der Scheibe sind zwei Schwimmbecken fĂŒr die Otter, eins mit Unterwassereinblick. UngefĂ€hr rechts von dem Wort Orang Utan muß man sich eine senkrechte Linie vorstellen, da sind die beiden Gehege geteilt, im grĂ¶ĂŸeren Teil leben die fĂŒnf jĂŒngeren Orangs, im kleineren die zwei „Omas“. Das Gehege ist von drei Seiten einsehbar, aber nicht rundherum, sind immer nur bestimmte Stellen, wo man an das Gehege herantreten kann, ansonsten Kunstfels oder Pflanzen.

Geht man geradeaus weiter, befindet sich links oberhalb von „Weiter zum Notausgang“ die Otterhöhle, wohin die Zwerge sich zurĂŒckziehen können, wenn sie mal keine Orangs mehr sehen wollen.

Von hier kann man dann entweder per Wendeltreppe in die erste Etage oder man geht den Weg wieder ein StĂŒck zurĂŒck, dann kommt rechts oberhalb von „Weiter zum Notausgang“ das Gehege der Prevostschönhörnchen., dahinter ist so eine Art Schlucht dargestellt mit kleinem Wasserlauf.

Unter „Weiter zum Notausgang“ ist der Schildkrötenteich mit dem unvermeidlichen Abenteuerweg am Rand, wo man ĂŒber das BĂ€chlein steigen kann.

Dann geht es auf dem Serpentinenweg langsam in die erste Etage, hier sind auch die meisten „FlattermĂ€nner“ im GrĂŒnzeugs links und rechts des Weges zu finden. Wer nur Tiere sehen möchte, kann sich an der Kreuzung oben gleich nach links wenden, dort sind dann Einblicke ins Orang Gehege von der ersten Etage aus möglich.

Wer sich nach rechts wendet, kommt zunĂ€chst an den Springbrunnen, rechts oberhalb von „Pavillion“, hier ist auch der Abendeingang, geradeaus geht es dann weiter zum Indoorspielplatz (hier kann man auch direkt von außen vom Zoo aus hin) oder rechts zu den Restaurants. Die Pavillions (Teil des Restaurants) sind nur ĂŒberdacht, ansonsten freier Blick in die Halle. Ich hab heute auf der Terasse vor den Pavillions gesessen, nicht zu empfehlen, wenn die Sonne scheint, kommt man schon ins Schwitzen, g
, die DĂ€cher haben schon ihren Sinn.

Der weiße Bereich rechts von den Pavillions ist auch Restaurant (geschlossener Teil), WC, Kiosk am Spielplatz und KĂŒche, denn Bereich hab ich aber noch nicht nĂ€her angesehen.

Vom Restaurant bzw. Pavillion sieht man keine Tiergehege, höchstens die freilebenden Tiere so sie denn kooperativ sind. Interessanter ist da bei entsprechenden Temperaturen wahrscheinlich die Aussenterasse, die liegt direkt gegenĂŒber vom Hulman-Gehege.

Ich hab nur Schildkröten gesehen bislang, ob da weitere Reptilien sind, keine Ahnung. Hornvogel hab ich in der Halle auch keinen gesehen.

@Liz: Ich wĂŒrde fĂŒr ein Bedienungsrestaurant auch nicht in einen anderen Zoo fahren (außer vielleicht wenn im Flußpferdhaus in Berlin aufgetischt wird, g), im hĂ€ufig besuchten „Heimatzoo“ kann man sich das mal gönnen, in seltener besuchten Einrichtungen ist die Zeit dafĂŒr zu schade, :-). Die Speisekarte, die Du da ausgegraben hast, ist nur fĂŒr abends, tagsĂŒber geht die Spanne von 3,50 – 22,00 Euro, allerdings sollte der Zoo bzw. emschertainment das mal deutlich rausstellen, ansonsten vergraulen die sich noch die Tagesbesucher, lach


In der Tageszeitung war letzte Woche sogar das „ElefantengerĂŒcht“ zu lesen, g, vielleicht eine zukĂŒnftige Aufwertung der gehaltenen Tierarten?


(08.03.2010, 21:48)
Liz Thieme:   Gut, war leicht geschockt. Aber es kann ja immer mal sein, dass etwas komisches vorkommt.
(08.03.2010, 21:19)
cajun:   Nein, der Panda hat ein eigenes Gehege auf dem Asien Areal!
Die Orangs haben ein Gehege, dass mit Glas und Netz abgegrenzt ist. Dadurch wohl gleiches Klima wie in der Halle.
(08.03.2010, 21:15)
Liz Thieme:   Danke schon mal.

Sind die Orangs klimatisch vom Rest der Halle abgetrennt?
Versteh ich das richtig, der Panda lebt in der Halle? Die soll doch tropische ca 30 Grad haben. (Hatten wir das nicht schon bei Gondwana?) Kleine Pandas kennen ja Hitze, aber genauso sind sie KĂ€lte gewohnt und bisher ist mir kein Habitat in der Natur bekannt, was rund ums Jahr tropische Hitze hat.

Wisst ihr woher der Panda kommt?
(08.03.2010, 21:06)
cajun:   Halle innen und @Liz: Der Weg fĂŒhrt durch die Halle und man sieht die Freiflieger (Flughund hing im Orang Gehege)und die Schildkröten (in und an einem kleinen Teich). Da soviel los war habe ich nicht auf Beschilderung etc. geachtet.Die Orang Anlage ist fast- aber nicht ganz- vom Weg her einsehbar. Die Pandaanlage ist mit einem- anscheinend Ă€lteren Tier- besetzt (bewegte sich merkwĂŒrdig und wirkte "struppig"). Auf dem Teich vor den Außenanlagen schwammen zwei StreifengĂ€nse.
(08.03.2010, 21:00)
cajun:   Ich war gestern mal schauen und hier ein kleiner Eindruck: Hulman Anlage mit Haus(tempelruine).
(08.03.2010, 20:50)
Liz Thieme:   naja Sacha was hast du denn dir erhofft? Wenn das "Highlight" von Asien die Trampeltieranlage ist. Die Basler Orangs kennst du ja schon. Und dann noch die Pandas und Hulmans und dann war's das schon.
Ich bin von dem Besatz ziemlich enttÀuscht, aber das stand ja schon vorher fest.

@Carsten kannst du den Plan noch mal bisschen erlÀutern.
Also links sind die Orangs. Die man scheinbar von allen Seiten einsehen kann?!
Dann die ganzen Schlingerwege. Gehen die an irgendwelchen Anlagen, Terrarien, Volieren oder so vorbei?
Und was sind das dann bevor man zu den SanitĂ€ranlagen und der Gastro kommt fĂŒr Pavillions?
Naja, den Spielplatz werde ich die kommenden Jahre erstmal links liegen lassen (wobei eher rechts).

Kann man von der Gastro auf irgendwelche Anlagen gucken?
Allerdings fĂŒr ein Restaurant mit Bedienung in einer zoologischen Einrichtung fahr ich nicht in den ZOOM, da bleib ich lieber bei Hagenbeck :)
Va sind die Preise von Pangung ganz schön gepfeffert: http://www.pangung-ryokan.de/Speisekarten/Speisen_und_Getraenke/Speisekarte/Speisekarte.asp
Drei Schildkrötenarten... ist da noch mehr Reptilienartiges was bisher noch nicht entdeckt wurde? Sonst ist das ja sehr mager.

Angeblich soll da noch irgendwo ein Doppelhornvogel sein (war wenigstens geplant. Aber es ist halt ein Vogel!

hier noch mal kurz paar Daten aus einem Artikel in der Welt:
>Der Umbau hat insgesamt rund 92 Millionen Euro gekostet. Die "Asien-Welt" ist mit einer GrĂ¶ĂŸe von fĂŒnf Hektar der kleinste Bereich des insgesamt rund 30 Hektar großen Zoos. HerzstĂŒck der neuen Anlage ist ein rund 4500 Quadratmeter großes Tropenhaus mit rund 3600 exotischen Pflanzen, darunter bis zu acht Meter hohe BĂ€ume. Bei tropischen Temperaturen bis zu 30 Grad ist dort auch eine Gruppe von sieben Menschenaffen untergebracht. Erst bei wĂ€rmeren Außentemperaturen sollen die Orang-Utans auf die Außenanlage gelassen werden. Insgesamt rund 80 Tiere aus 22 Arten leben in der neuen "Asien-Welt", darunter auch ein kleiner Panda.<
(08.03.2010, 20:23)
Carsten Horn:   Hab mir heute das zweite Mal Asien angesehen, diesmal in Ruhe...Mir gefĂ€lltÂŽs, ist zwar nicht zu vergleichen mit Masoala oder Burgers Bush, aber wenn man mehr auf wasserliebende GroßsĂ€uger fixiert ist, reicht das auch im kleinen, vor allem wenn man dann bei den gefiederten Bewohnern auch noch Sichtungserfolge hat, g...

Die HĂ€lfte der Halle ist Restaurant und Spielplatz, aber muß ja auch irgendwo hin und ich hab es heute richtig genossen, nach 6 Jahren endlich mal wieder in einem richtigen Zoorestaurant (mit Bedienung etc) Platz nehmen zu können
(08.03.2010, 19:57)
Sacha:   Das ist wahr. Ich habe mich auch auf die Halle gefreut und werde sie mir auch dieses Jahr ansehen. Nur habe ich mir eben vom Bestand mehr erwartet oder erhofft.
(08.03.2010, 15:16)
Jennifer Weilguni:   Mit der Asienhalle hat Gelsenkirchen zumindest eine Schlechtwetter Option. Bisher gab es ja abgesehen vom Flußpferdhaus gar keine Möglichkeit sich mal unterzustellen. Gerade in einem derart hartnĂ€ckigen Winter kommt da die neue Halle gerade recht.
(08.03.2010, 11:40)
Sacha:   Vielen Dank Sebastian. Also noch ziemlich kĂŒmmerlich. Hoffentlich kommt da noch mehr, besonders Amphibien, Fische und Wirbellose.
@Carsten Horn: Yep, ein Reisfink!
(08.03.2010, 10:48)
Carsten Horn:   Einen gefiederten Bewohner hab ich schon mal "erwischt" gestern, Reisfink?

Der erste Eindruck (Kurzbesuch vor der Arbeit) war nicht schlecht, außen ist allerdings durch den langen Winter noch alles ziemlich kahl...Die Halle hat sich aber prompt bewĂ€hrt als Schutz gegen Schneefall, g...
(06.03.2010, 13:51)
Sebastian:   In der Halle befinden sich: Malaienflughund, Straußwachtel, Chinesische Nachtigall, Reisfink, RotohrbĂŒlbĂŒl, Zweifarben-Fruchttaube, FrĂŒhlingstaube, Pagodenstar, Prevost Schönhörnchen, Malaiische Dornschschildkröte, Amboina Gelenkschildkröte und Chinesische Dreikielschildkröte. Dazu die Kurzkrallenotter und Orangs. Draußen gibt es dann noch Mandarinenten.
(06.03.2010, 11:33)
Sacha:   Weiss jemand schon, welche Arten von Vögeln, Reptilien, Amphibien, Fischen und Wirbellosen in der Asien-Tropenhalle gezeigt werden?
(05.03.2010, 11:39)
Liz Thieme:   Asien ist eröffnet.
(04.03.2010, 20:35)
Carsten Horn:   Heute sind die Baseler Orang Utans in Gelsenkirchen angekommen und befinden sich z. Z. in QuarantĂ€ne in der Asienhalle
(16.12.2009, 21:49)
IP66:   Gar zu viele Busch- und Bauwipfel zum Erobern gibt es in der Anlage ha nicht ...
Wenn ich es recht verstehe, hat man in Gelsenkirchen auch nicht Nachwuchs nachgezogen, sondern Baumstachler.
Was die Pressemeldung zur neuen Erlebniswelt angeht, so könnte die Formulierung auch dafĂŒr stehen, daß die Pressestelle die Zukunft schon als Vergangenheit ansieht ...
(19.06.2009, 11:55)
Zoom Gelsenkirchen:   „Punkerin“ bekommt Baby in der ZOOM Erlebniswelt

Baumstachler-Geburt in „Alaska“

Kerngesund kam am 20. Mai 2009 ein etwa 500 Gramm schweres Baumstachler-Baby in der ZOOM Erlebniswelt Alaska zur Welt. Das zoologische Team freut sich ĂŒber den Nachwuchs, der nur in wenigen Zoos gehalten und nachgezĂŒchtet wird. Mit dem Neuankömmling vergrĂ¶ĂŸert sich die Tiergemeinschaft auf sechs Baumstachler.

Das von der Mutter „Punkerin“ umsorgte Jungtier hat bereits erste Schritte im Innengehege unternommen. Begleitet von Vater „Zahmer“ und drei weiblichen Baumstachlern der ZOOM Erlebniswelt Alaska wird es nun erstmals die Landschaftsanlage in der Erlebniswelt Alaska erkunden. Die fĂŒr Baumstachler typischen Orte zum Verweilen wie Astgabeln oder hohle BaumstĂ€mme wird der neue Nachwuchs schnell aufspĂŒren. Schon nach wenigen Tagen wird es mit seinen Artgenossen auf Klettertouren gehen.

Noch trÀgt das Kleine sein wolliges Jugendkleid, in wenigen Wochen wechselt seine Behaarung jedoch zu dicken, mit Widerhaken besetzten Stacheln.

Die auf dem nordamerikanischen Kontinent verbreiteten Nagetiere werden bis zu 14 Jahre alt und 18 Kilogramm schwer. Als meisterhafte Kletterer verbringen sie den Großteil des Tages auf BĂ€umen. Zusammen mit seinen Artgenossen wird das Jungtier in „Alaska“ nicht nur Busch- und Baumwipfel, sondern auch schnell die Herzen der Besucher erobern.
(19.06.2009, 07:58)
Andreas Knebel:   Auch von einem unserer frĂŒheren Bundeskanzler (der Dicke) gab es einmal eine Neujahrsansprache vom falschen Jahr. Wahrscheinlich ist diese Pressemeldung einfach ein Jahr zu frĂŒh herausgegeben worden...
(18.06.2009, 12:42)
IP66:   "... der die im FrĂŒhjahr 2010 fertig gestellte ZOOM Erlebniswelt Asien mit einem namhaften Betrag als „Premium-Partner“ unterstĂŒtzt"
Die Pressestelle des gelsenkirchner Zoos scheint eine andere JahreszĂ€hlung als die im Abendland ĂŒbliche etablieren zu wollen oder sich als Futur II-freie Zone zu definieren: Ist in Gelsenkirchen schon 2010 oder konnte man nicht schreiben: die EW, die im FrĂŒhjahr 2010 fertiggestellt sein wird?
(18.06.2009, 11:14)
Zoom Gelsenkirchen:   Starke Partner fĂŒr die ZOOM Erlebniswelt

Sparkasse Gelsenkirchen sponsert Erlebniswelt Asien

Freunde und Partner als verlĂ€ssliche StĂŒtzen gewinnen nicht nur im privaten Bereich, sondern auch im GeschĂ€ftsbereich zunehmend an Bedeutung. Mit der Sparkasse Gelsenkirchen hat die ZOOM Erlebniswelt einen Sponsor gefunden, der die im FrĂŒhjahr 2010 fertig gestellte ZOOM Erlebniswelt Asien mit einem namhaften Betrag als „Premium-Partner“ unterstĂŒtzt. „Wir freuen uns, dass wir mit der Sparkasse einen starken Partner gefunden haben. Das unterstreicht die Bedeutung der ZOOM Erlebniswelt fĂŒr Gelsenkirchen und die Region“, so die beiden Leiter der ZOOM Erlebniswelt Arno Bilek und Dr. Jörg Plischka. „Wir betrachten die Zusammenarbeit nicht als reine Werbepartnerschaft, sondern vor allem als Investition in den Standort, von der letztendlich alle BĂŒrger und Unternehmen der Stadt profitieren“, erklĂ€rt Sparkassendirektor Eberhard Breßlein das Engagement der Sparkasse. Mit ihrem Sponsoringbeitrag erwirbt die Sparkasse das Recht auf werbliche PrĂ€senz innerhalb der Erlebniswelt Asien und auf BroschĂŒren, Plakaten und weiteren WerbetrĂ€gern. DarĂŒber hinaus können sich Sparkassen-Kunden auf exklusive Veranstaltungen in der ZOOM Erlebniswelt freuen und auf weitere VergĂŒnstigungen, die zurzeit noch im Detail verhandelt werden. Eine große Zahl privater Freunde unterstĂŒtzt die ZOOM Erlebniswelt zusĂ€tzlich: 100 Tierpatenschaften sind derzeit in der Erlebniswelt ĂŒbernommen worden. Dazu gehören Patenschaften fĂŒr ErdmĂ€nnchen fĂŒr 60 Euro, aber auch große Patenschaften fĂŒr Giraffen oder EisbĂ€ren von 1500 Euro. Die Tierpaten unterstĂŒtzen damit ein Jahr lang die Unterhaltskosten ihres Patentieres. Über eine UnterstĂŒtzung ganz anderer Art konnte sich die ZOOM Erlebniswelt in den letzten Monaten freuen. Der Spender, ein treuer AnhĂ€nger der ZOOM Erlebniswelt, hinterließ den Tieren eine beachtliche Erbschaft und sorgt damit langfristig fĂŒr das Wohl der Tiere.
(18.06.2009, 08:04)
Rene Mantei:   Nanu seit wann gibt es denn bei den Seelöwen diese Holzbretter?
(10.06.2009, 11:37)
IP66:   "... ist der Vater und duldet nur jĂŒngere MĂ€nnchen neben sich ..." - meines Wissens wurden die fraglichen Tiere kastriert, allerdings liegt mir keine öffentliche Stellungnahme zu diesem Thema vor.
(10.06.2009, 11:14)
Zoom Gelsenkirchen:   ZOOM Erlebniswelt erwartet Seelöwenbabys
Erstmals per Live Stream Geburt hautnah erleben

Das FrĂŒhjahr ist die Zeit der Seelöwenbabys: Schon in 2007 und 2008 kam in der ZOOM Erlebniswelt der Seelöwennachwuchs Anfang Juni zur Welt. Bei drei Weibchen wird auch in diesem Jahr Nachwuchs erwartet, dessen Geburt erstmals per Live Stream miterlebt werden kann.Rund um die Uhr können Interessierte das Wunder der Geburt bei den Seelöwen via Live Stream hautnah verfolgen, abzurufen unter www.zoom-erlebniswelt.de. Der Live Stream zeigt dabei die Sicht auf eine bevorzugte Ecke der Seelöwen, die auch in den vergangenen Jahren als RĂŒckzugsplatz fĂŒr Geburten diente.14 Seelöwen leben in Gelsenkirchen, vier davon sind in Gelsenkirchen geboren. Paris, der 13 jĂ€hrige Wuppertaler, ist der Vater und duldet nur jĂŒngere MĂ€nnchen neben sich. Seine Partnerinnen kommen aus der ganzen Welt, unter anderem aus OsnabrĂŒck, Rhenen und Barcelona.Nach einem Jahr Tragzeit finden die Geburten der pazifischen Ohrenrobben an Land und meist ohne Komplikationen statt. Erste AtemĂŒbungen und unbeholfene Schwimmversuche unternehmen die Seelöwen-Babys im sicheren Flachwasser. Erst mit gut sechs Wochen, wenn das wasserdurchlĂ€ssige Babyfell gewechselt wurde, meistern die Jungtiere Tauch- und Schwimmversuche an der Seite ihrer MĂŒtter. Dann werden die verspielten Jungrobben das gesamte Wasserbecken erobern und die Besucher im imposanten Unterwassertunnel in Atem halten. Lieblingsspeise bleibt bis zu einem Jahr die nahrhafte Muttermilch. Danach werden die exzellenten Schwimmer, die mit ihrem spindelförmigen Körper rasant durchs Wasser gleiten, gern fĂŒr einen Fischsnack einen Halt beim Tierpfleger einlegen.
(10.06.2009, 08:28)
Gudrun Bardowicks:   @ IP66: So ist es. Möglicherweise gab es in den letzten Jahre auch noch einige weitere Verluste bei den Elchen.
(28.05.2009, 00:58)
IP66:   Muß ich die Pressemelung so verstehen, daß man von dem GrĂŒndungsbesatz des gelsenkirchner Elchgeheges nicht nur eines der Weibchen, sondern auch den ersten Mann verloren und mittlerweile ersetzt hat?
(27.05.2009, 11:27)
Zoom Gelsenkirchen:   20 Tierpfleger aus ganz Deutschland drĂŒcken die Zoo-Schulbank

Gelsenkirchen. Rund 20 Tierpfleger und Tierpflegerinnen aus ganz Deutschland drĂŒcken erneut die Schulbank, um ihren Tierpflegermeister zu bestehen. Susan Jauch aus der Erlebniswelt Afrika ist eine von ihnen. Ab Montag wird sie mit ihren Kolleginnen und Kollegen ihren Stundenplan in der ZOOM Erlebniswelt fĂŒllen dĂŒrfen.

Im normalen Tierpflegerleben pflegt Susan Jauch die Nashörner, Roten Varis, Zebras und Antilopen der Grassavanne in Afrika. Doch um sich weiterzubilden und um ihre Aufstiegschancen zu verbessern, möchte die 24-jĂ€hrige gerne ihren Meister machen. DafĂŒr war sie bereits im Zoo Leip-zig, im Vogelpark Walsrode, im Tierpark Bochum, im Allwetterzoo in MĂŒn-ster und darf nun auch zwei Wochen in der ZOOM Erlebniswelt lernen. Je eine Woche im Mai und eine im Juni verbringen die gelernten Tierpfleger in Gelsenkirchen, um ihr Wissen zu erweitern.

Die TiergĂ€rtner der ZOOM Erlebniswelt vermitteln Fakten, unter anderem zum Thema SĂ€ugetiere, Gehegekonzepte und Bauen fĂŒr Tiere. VeterinĂ€re, Zoologen und ZoopĂ€dagogen der zoologischen Erlebniswelt stehen den Studierenden mit ihren langjĂ€hrigen Erfahrungen zur Seite.

Je eine Woche pro Monat bilden sich die Teilnehmer des Meisterkurses fĂŒr eineinhalb Jahre nun erneut in den verschiedenen Zoos weiter, lernen die Systematik der Tierfamilien, Betriebsorganisation und Betriebswirtschafts-lehre. Die AbschlussprĂŒfung findet nĂ€chstes Jahr in Leipzig statt.

Bis dahin ist die ZOOM Erlebniswelt komplett und Asien eröffnet. Susan Jauch ist dann ihrem Traum, ihre Kompetenz und ihr neues Fachwissen im Team Erlebniswelt Asien einbringen zu können, einen Schritt nÀher.

Die ZOOM Erlebniswelt bietet den Studierenden und ihren Besuchern auf mehr als 25 Hektar zoologische Fachkompetenz und abenteuerliche Erleb-nisse mit ĂŒber 650 Tieren. Seit 2005 sind mehr als drei Millionen begei-sterte Besucher eine spannende Abenteuerreise von „Alaska“ nach „Afrika“ gegangen. Die erste komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas ist eine einzigartige Kombination aus hautnaher Wildnis, ferner Kultur und Freizeit-Erlebnissen – im Herzen Nordrhein-Westfalens.

(25.05.2009, 08:42)
Zoom Gelsenkirchen:   3. Staffel der „Tierischen Kumpel“ aus der ZOOM Erlebniswelt geht auf Sendung

Erfolgreiche ZDF Doku-Soap meldet sich aus Gelsenkirchen

Ab 18. Mai 2009 startet die dritte Staffel der erfolgreichen Doku-Soap „Tierische Kumpel“, in der das ZDF wieder einzigartige Einblicke hinter die Kulissen der ZOOM Erlebniswelt bietet. In 28 neuen Folgen, montags bis freitags von 15:15 bis 16:00 Uhr, berichtet die Doku-Soap ĂŒber die Arbeit der Tierpfleger und ZootierĂ€rztinnen mit ihren großen und kleinen SchĂŒtzlingen.

Viele spannende, ereignisreiche und außergewöhnliche Episoden zeigen in
der beliebten ZDF Doku-Soap das Leben in „Afrika“ und „Alaska“ mitten im
Ruhrgebiet. Die Bewohner der ZOOM Erlebniswelt beweisen damit auf ein
Neues ihr schauspielerisches Talent und spielen sich im Nu in die Herzen der
Zuschauer.

In den ersten Folgen geht es um die imposanten KodiakbÀren und eine
VerÀnderung des Wasserlaufes. Wie reagieren die mÀchtigen BÀren auf diese
Umgestaltung ihres Lebensraumes? Verliebte Esel, ein Gipsbein beim Roten
Vari Stiefelchen und die Arbeit in der FutterkĂŒche sind nur einige spannende
Themen rund um die Lieblinge aus Gelsenkirchen. Diese und andere tierische Ereignisse – nicht nur aus der Gelsenkirchener Erlebniswelt – versprechen einen kurzweiligen Fernsehnachmittag.

Die Zuschauer können sich auf abenteuerliche Erlebnisse der ĂŒber 650
Bewohner auf mehr als 25 Hektar freuen. Seit 2005 sind mehr als drei Millionen begeisterte Besucher auf eine spannende Abenteuerreise von „Alaska“ nach „Afrika“ gegangen und ĂŒber 300 Millionen TV-Zuschauer verfolgten bisher das Leben in der ZOOM Erlebniswelt von zuhause. Die erste
komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas ist eine einzigartige Kombination aus hautnaher Wildnis, ferner Kultur und Freizeit-Erlebnissen – im Herzen Nordrhein-Westfalens.
(15.05.2009, 14:43)
Zoom Gelsenkirchen:   Elch-Zwillinge in der ZOOM Erlebniswelt
Überraschendes Ereignis bei den großen Hirschen in „Alaska“

Auf wackligen Beinen standen sie beim morgendlichen Kontrollgang am Dienstag dieser Woche mitten auf einer kleinen Erhöhung in der Erlebniswelt Alaska. Die neugeborenen Elchbabys waren noch nicht ganz von ihrer Mutter Hanna trocken geleckt, blickten aber schon ganz munter in die große Erlebniswelt.

Die erfahrene Mutter hat sich sofort hingelegt, so dass sie mit einem hoch
gehobenen Bein eines der Kleinen sĂ€ugen konnte. Eine ungewöhnliche, bei Elchen aber ĂŒbliche Methode, da die Jungtiere anfangs noch sehr wacklig auf ihren Beinen stehen. Zudem sind die Neugeborenen so genannte Ablieger,
die in der Natur die ersten drei Lebenswochen liegend in einem Versteck
verbringen. In der ZOOM Erlebniswelt wagen sie bereits jetzt die ersten Schritte und erkunden ihren Lebensraum an der Seite ihrer Mutter Hanna.

Vater Linus, der noch nicht ganz ein Jahr in Gelsenkirchen lebt, ist „frĂŒhreif“:
Bereits mit 15 Monaten – durchschnittlich werden Elche mit zwei Jahren geschlechtsreif – hat er im Elchrevier fĂŒr Nachwuchs gesorgt und kann nun stolz seine ersten Babys bewundern. Allerdings kĂŒmmern sich ElchvĂ€ter nicht so intensiv um den Nachwuchs. Zum Schutz der Jungtiere wird er mit seiner Zweitfrau Malin, der Ă€lteren Tochter von Hanna, die nĂ€chste Zeit im Stall und dem nicht einsehbaren Vorgehege verbringen.

Die bis zu 18 Jahre alt werdenden Elche bieten mit ĂŒber 650 weiteren Tieren
den Besuchern auf mehr als 25 Hektar abenteuerliche Erlebnisse. Seit 2005
sind mehr als drei Millionen begeisterte Besucher auf eine spannende Abenteuerreise von „Alaska“ nach „Afrika“ gegangen. Die erste komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas ist eine einzigartige Kombination aus hautnaher Wildnis, ferner Kultur und Freizeit-Erlebnissen – im Herzen
Nordrhein-Westfalens.
(13.05.2009, 15:06)
Zoom Gelsenkirchen:   Hochbetrieb in den Kinderstuben der Erlebniswelt
Neun mal sĂŒĂŸer Protest und Hilfe fĂŒr den Weihnachtsmann

Die ersten schönen FrĂŒhlingstage haben auch das Leben in der ZOOM Erlebniswelt zum Erwachen gebracht. 33 Jungtiere haben in diesem Jahr bereits das Licht der Erlebniswelt erblickt und prĂ€sentieren sich jetzt den Besuchern.

Eine Woche sind die neun Husumer Protestschweine im StallgebĂ€ude des Grimberger Hof alt. QuietschvergnĂŒgt wuseln sie mit ihren platten Schnauzen um Mama KĂ€the. Beim SĂ€ugen gibt es keinen Streit: Jeder der Kleinen hat eine eigenen Zitze, die immer wieder erkannt wird.

Bei den Rentieren in Alaska gab es gleich dreimal Nachwuchs. Zwischen wenigen Tagen und einer Woche sind die kleinen KĂ€lber alt und laufen schon eifrig hinter ihren MĂŒttern her. Die FellfĂ€rbung ist bei jedem Jungtier anders, so dass sie auch von den Tierpflegern leicht unterschieden werden können.

Auf der weitlĂ€ufigen Grassavanne der Erlebniswelt Afrika erblickten bereits im Februar und MĂ€rz drei Elenantilopen das Licht der Afrikawelt. Alle drei laufen nun in so genannten KindergĂ€rten zusammen ĂŒber die 1,7 Hektar große Landschaftsanlage.

Auch die Rappenantilope Kira, die bald einen Monat alt wird, darf in diesen Tagen ihre ersten AusflĂŒge unter den wachsamen Augen der Mutter auf der Grassavanne wagen.

Im Afrikanischen Dorf springen die kleinen frechen Zwergziegen den Watussirindern auf den RĂŒcken, die Jungen Somalischafe sind dagegen etwas schĂŒchterner. In diesem Jahr wird die Herde der Haustiere um acht Zwergziegen und vier Somalischafe verstĂ€rkt. Bis jetzt! Und auch im Streichelzoo gibt es eine kleine Deutsche Edelziege, die auf zĂ€rtliche KinderhĂ€nde wartet.

Mit den zusĂ€tzlichen Jungtieren bietet die ZOOM Erlebniswelt ihren Besuchern auf mehr als 25 Hektar abenteuerliche Erlebnisse mit ĂŒber 650 Tieren. Seit 2005 sind mehr als drei Millionen begeisterte Besucher eine spannende Abenteuerreise von „Alaska“ nach „Afrika“ gegangen. Die erste komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas ist eine einzigartige Kombination aus hautnaher Wildnis, ferner Kultur und Freizeit-Erlebnissen – im Herzen Nordrhein-Westfalens.
(11.05.2009, 14:48)
IP66:   Die Wiederholung des Schlußabsatzes erinnert mich weniger an Feminismus denn an ein im liturgischen Vollzug zu wiederholendes Mantra - aber vielleicht gibt es ja auch feministische Buddhistinnen (denen dann aber die KĂŒhe heilig sein sollten?) ...
(17.04.2009, 17:58)
Michael Mettler:   Vielleicht werden die dortigen Pressemitteilungen von einer Feministin verfasst :-) Freuen wir uns einfach auf potenzielle EisbĂ€rkĂ€lber...
(17.04.2009, 17:50)
Shensi-Takin:   Muesste ein Eisbaer"bulle" als Gegenstueck zur Eisbaer"dame" nicht eher ein Eisbaer"herr" sein...? ;) Oder waere die Dame dann nicht eher eine Eisbaer"kuh"?
(17.04.2009, 17:33)
Zoom Gelsenkirchen:   Doppeltes Abenteuer: Giraffenbaby Luke auf erster Entdeckungstour – ZusammenfĂŒhrung von EisbĂ€renpaar Bill und Lara

Gleich zwei Ereignisse standen heute in „Afrika“ und „Alaska“ auf dem Programm. Giraffen-NesthĂ€kchen Luke eroberte nach drei Wochen im schĂŒtzenden Giraffenhaus unter neugierigen Blicken sein Landschaftsgehege. Begleitet wurden die ersten Schritte des 70 Kilogramm schweren Babys von Mutter Majanga und Tante Mary. Nebenan in „Alaska“ kam das neue EisbĂ€renpaar Bill und Lara erstmals zusammen auf die 1.500 Quadratmeter große Anlage. Die mit Spannung erwartete ZusammenfĂŒhrung ist erfolgreich verlaufen.

Bei den ersten Schritten ihres Sohnes im Freien war Mutter Majanga dabei. Wie gewohnt folgte der gut 1,70 Meter große Giraffennachwuchs seiner Mutter und wurde zusĂ€tzlich von Tante Mary umsorgt. Vier Stunden verbrachte Luke im Revier, sah zum ersten Mal sein Spiegelbild im Wasser und wagte sich sogar ins Wasser zu den Pelikanen vor. Die Erkundungstour fand noch unter den beobachtenden Augen von Giraffenmutter Majanga statt. Bei seinem zweiten Ausflug am heutigen Tag jagte Luke schon selbstsicher hinter Antilopen her und erkundet seine neue Heimat. Bald wird er Teil der gesamten Giraffenherde werden.

Zuerst war EisbĂ€r Bill zu sehen. Mit zĂŒgigen Schritten steuerte der EisbĂ€rbulle auf seine Lieblingsecke am Tunnel zu. Doch EisbĂ€rdame Lara lief kurz darauf hinterher. Vorsichtiges Beschnuppern an Schnauze und Rumpf war gefolgt von einem spielerischen Wettlauf im weitlĂ€ufigen Territorium und gemeinsamem Toben im Wasser. Das nicht immer problemlose ZusammenfĂŒhren von zwei EisbĂ€ren ist gestern reibungslos verlaufen. Beim weiteren Kennenlernen haben sich die beiden Schwergewichte heute gegenseitig akzeptiert und zunĂ€chst als Spielpartner erkannt. Wildes Toben im Wasser war gefolgt vom Spielen an Land – beide lassen nicht mehr voneinander. In gut zwei Jahren hofft die ZOOM Erlebniswelt auf den Nachwuchs der großen EisbĂ€renliebe.

Die ZOOM Erlebniswelt bietet seinen Besuchern auf mehr als 25 Hektar abenteuerliche Erlebnisse mit ĂŒber 650 Tieren. Seit 2005 sind mehr als drei Millionen begeisterte Besucher eine spannende Abenteuerreise von „Alaska“ nach „Afrika“ gegangen. Die erste komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas ist eine einzigartige Kombination aus hautnaher Wildnis, ferner Kultur und Freizeit-Erlebnissen – im Herzen Nordrhein-Westfalens.
(17.04.2009, 14:14)
Zoom Gelsenkirchen:   ZOOM Erlebniswelt bietet spannende Expeditionen fĂŒr NachtschwĂ€rmer und neugierige Entdecker

Sehen, was niemand sonst erleben kann, das ist in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen möglich. FĂŒr alle tierbegeisterten NachtschwĂ€rmer besteht am 16. April um 19.00 Uhr und am 15. Mai um 20.00 Uhr wieder die einzigartige Möglichkeit, in der DĂ€mmerung auf Streifzug durch den Zoo zu gehen. Gemeinsam mit den Zoolotsen können sie die Tiere dann beobachten, wenn kein anderer Besucher Zugang hat. Im Mittelpunkt der ersten DĂ€mmerexpeditionen 2009 steht die ZOOM Erlebniswelt Alaska. Bei dem 90minĂŒtigen Rundgang durch die hereinbrechende Dunkelheit werden allerlei spannende Geschichten aus der Tierwelt erzĂ€hlt, wobei sich einmalige Einblicke in das Leben der nachtaktiven Tiere bieten.

Was sie schon immer einmal ĂŒber den Zoo wissen wollten, erfahren Besucher am 19. und 25. April bei einer Entdeckungsreise durch die Erlebniswelt im Rahmen der Reihe "Unternehmen entdecken". Wie sieht es hinter den Kulissen dieses komplexen Betriebs aus? Wie funktioniert die aufwendige Technik der rasanten Iglu-Fahrt? Welches Futter wird wann und wo fĂŒr welche Tiere zubereitet? WĂ€hrend der 90minĂŒtigen Erlebnistouren wird nicht nur Spannendes ĂŒber die exotische Tierwelt Afrikas und Alaskas vermittelt, sondern auch ĂŒber den Bau und die Entstehung der beiden Erlebniswelten. Zoolotsen geben interessante Hintergrundinformationen, die den Zooalltag aus einem ganz anderen Blickwinkel beleuchten. Die FĂŒhrung beginnt jeweils um 14:00 Uhr am Service Center der ZOOM Erlebniswelt.

Der Eintritt fĂŒr die DĂ€mmerexpedition sowie die Erlebnistouren betrĂ€gt 14,00 € fĂŒr Kinder (4 bis 12 Jahre) und 18,00 € fĂŒr Erwachsene. Karten fĂŒr die DĂ€mmerexpedition gibt es auch im Vorverkauf am Service Center. Da die Teilnehmerzahl fĂŒr beide Veranstaltungen begrenzt ist, ist eine Anmeldung unter Telefon 02 09 - 954 50 dringend erforderlich.
(08.04.2009, 08:54)
Onca:   GK kriegt keine Riesenotter.

Und zu den Sibirischen BraunbÀren. Haben die wirklich gedacht, dass alle Pflanzen da bleiben wo sie sind? Hat kein Gelsenkirchener sich die Hamburger Anlage mal angeguckt? Die sind nicht solche guten GÀrtner wie Buffy ;-)
(03.04.2009, 17:04)
Holger Wientjes:   Werden wohl Zwergotter sein. Riesenotter wĂŒrden ja auch geographisch nicht passen. Obwohl...;-)
(03.04.2009, 12:23)
IP66:   Hat man bei den Tiergeburten die MĂ€use in der Futtertierzucht mitgezĂ€hlt oder nur die HĂŒhner im Streichelzoo?
Auf die Flora, die man in einem Jahr prÀsentieren möchte, bin ich gespannt - immerhin hat man sich vorgenommen, keinen unbepflanzten Parkteil zu eröffnen wie seinerzeit in der afrikanischen "Welt".
(03.04.2009, 10:56)
Racool:   Die Riesenotter in "Asien" sollen doch sicher Zwergotter sein - oder?
(03.04.2009, 09:55)
Zoom Gelsenkirchen:   Saison 2009 eröffnet mit schwergewichtigen NeuzugĂ€ngen in „Alaska“ und spektakulĂ€rer Giraffengeburt in „Afrika“

Neu eingetroffene Kamtschatka-BĂ€ren Juri und Kolja erobern erstmals Revier – Taufe des neu geborenen Giraffenbabys Luke – 1. Platz bei Wahl zum „Zoo des Jahres“ – ĂŒber drei Millionen Besucher in dreieinhalb Jahren – Vollendung der ZOOM Erlebniswelt im MĂ€rz 2010

Mit positiven Vorzeichen eröffnet die ZOOM Erlebniswelt heute offiziell die Saison 2009. Über drei Millionen Besucher sind seit der Eröffnung der ersten Erlebniswelt im Sommer 2005 auf die Abenteuerreise von „Alaska“ nach „Afrika“ gegangen. Erst diese Woche kĂŒrten ĂŒber 40.000 Leser die ZOOM Erlebniswelt zum beliebtesten Zoo Deutschlands bei der Wahl zum „Zoo des Jahres“ von Europas grĂ¶ĂŸtem Freizeitportal Parkscout. „Dies sind deutliche Zeichen dafĂŒr, dass die ZOOM Erlebniswelt zu einer der bedeutendsten Freizeitattraktionen Gelsenkirchens mit ĂŒberregionaler Ausstrahlungskraft avanciert ist“, kennzeichnet OberbĂŒrgermeister Frank Baranowksi das wegweisende Projekt mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 91 Millionen Euro.

Die neu gestaltete zoologische Erlebniswelt verzeichnete mehr als 350 Tiergeburten in den letzten drei Jahren: ein Indiz fĂŒr einen hohen „WohlfĂŒhlfaktor“, der auf mehr als 25 Hektar heimisch gewordenen Tier- und Artengemeinschaften. Den Wachstumskurs fĂŒhren mehr als 70 NeuzugĂ€nge des vergangenen Jahres fort. EisbĂ€rdame Fanny aus Hamburg war der Schwergewichtigste. Auch in diesem Jahr sind mit den Kamtschatka-BĂ€ren und EisbĂ€r Bill bereits drei der grĂ¶ĂŸten Landraubtiere der Welt in ihrer neuen Heimat eingetroffen.

„Wir sind stolz, unseren Besuchern die Tierwelt und viele Jungtiere ferner Regionen durch beeindruckende Begegnungen nahe zu bringen“, so Dr. Rainer von CourbiĂšre, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der TrĂ€gergesellschaft Gesellschaft fĂŒr Energie und Wirtschaft mbH. Laut einer Befragung wollen 85 Prozent der GĂ€ste zu einem erneuten Besuch in die zoologische Erlebniswelt kommen. Die hohe Ausstrahlungskraft wird zudem durch die reichhaltige Berichterstattung belegt, die sich mit ĂŒber einer Milliarde Lesern, Hörern und Zuschauern in vier Jahren verfĂŒnffacht hat.

Mit der Eröffnung der Erlebniswelt Asien im FrĂŒhjahr 2010 wird die erste komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt vollendet. „Im MĂ€rz kommenden Jahres wollen wir unseren GĂ€sten eine gewachsene Flora und eingelebte Fauna prĂ€sentieren“, so von CourbiĂšre weiter.

Schwergewichtige NeuzugĂ€nge in „Alaska“
In der Erlebniswelt Alaska beginnt die neue Saison mit dem Einzug der zwei neuen Kamtschatka-BĂ€ren Juri und Kolja. Heute konnten die zweijĂ€hrigen BrĂŒder erstmals ihr 1.500 Quadratmeter großes Revier erobern. Mit einigen Leckerbissen lockten Tierpfleger zur ersten Erkundungstour der drei Meter großen Riesen. Trotz ihrer imposanten Statur benehmen sich die beiden jedoch noch wie echte Teenager und ließen kaum einen GrasbĂŒschel oder Stein am gleichen Platz. Seit Kurzem gehören die beiden Schwergewichte zu der BĂ€renfamilie in der ZOOM Erlebniswelt, die nun bereits neun GroßbĂ€ren der weltweit grĂ¶ĂŸten Arten zĂ€hlt.

SpektakulĂ€re Giraffengeburt in „Afrika“
Vor wenigen Tagen war es soweit: Nach 15 Monaten Tragzeit kam das mit Spannung erwartete Giraffenbaby in „Afrika“ zur Welt. Erst nur die HinterlĂ€ufe, Minuten spĂ€ter der Oberkörper und dann war das Köpfchen zu erkennen. Dann plumpste der rund 70 Kilogramm schwere Nachwuchs aus nahezu zwei Metern Höhe auf den weichen Strohboden. Seitdem hat das Giraffenbaby bereits zwei Kilogramm zugelegt. Unter den Augen der Öffentlichkeit erkundete es heute neugierig das großzĂŒgige Giraffenhaus. Als erstes Jungtier der neuen Saison taufte OberbĂŒrgermeister Frank Baranowski den Nachwuchs heute auf den Namen Luke.

Nachwuchs in „Afrika“ und „Alaska“
Über 350 Tiergeburten in den vergangenen 36 Monaten sind ein Indikator fĂŒr einen hohen „WohlfĂŒhlfaktor“ in den naturnah gestalteten Erlebniswelten Alaska und Afrika. Schimpansenjungtier KlĂ€uschen, GiraffenmĂ€nnchen Thabo und Seelöwenduo Pam und Paul sind nur einige der Neulinge, die im vergangenen Jahr fĂŒr Hochbetrieb in den Kinderstuben sorgten. Auch dieses Jahr steht im Zeichen des Wachstums. Die Zoologie der ZOOM Erlebniswelt erwartet Nachwuchs bei den Rentieren, Seelöwen, Antilopen, Pavianen und den Husumer Protestschweinen. Der im Februar eingetroffene EisbĂ€rbulle Bill aus BrĂŒnn/Tschechien hat sich bereits gut eingewöhnt und weckt als neuer Partner von EisbĂ€rdame Lara berechtigte NachwuchswĂŒnsche in der zoologischen Erlebniswelt. Im Revier der Löwen und HyĂ€nen hingegen verstarben in den letzten Wochen zwei Bewohner der Erlebniswelt Afrika. Die ZOOM Erlebniswelt trauert um die beiden langjĂ€hrigen Tierbewohner. 

Erlebniswelt Asien im MĂ€rz 2010
Anfang MĂ€rz 2010 wird mit „Asien“ die letzte der drei spannenden Erlebniswelten in Gelsenkirchen eröffnen. Auf einer FlĂ€che von ĂŒber fĂŒnf Hektar werden die exotische Flora und Fauna Asiens prĂ€sentiert. HerzstĂŒck der Erlebniswelt ist die 4.500 Quadratmeter große Tropenhalle. Dort werden Orang-Utans, Hulmans, Riesenotter, Kleine Pandas, Trampeltiere, Reptilien und Vögel eine neue Heimat finden. Hier werden Tier- und Pflanzenwelten einen grĂŒnen Dschungel entstehen lassen. Eine großzĂŒgige Indoor-Gastronomie und ein Abenteuer-Spielplatz werden die Tropenhalle bereichern und das witterungsunabhĂ€ngige Freizeitangebot abrunden.

Mit dem Beginn der Neugestaltung der ZOOM Erlebniswelt vor sechs Jahren ist die ursprĂŒngliche FlĂ€che um ein Drittel auf rund 30 Hektar erweitert worden. Seither sind mehr als drei Millionen Besucher auf die spannende Entdeckungsreise von „Alaska“ nach „Afrika“ mitten im Ruhrgebiet gegangen. In Gelsenkirchen ist innerhalb weniger Jahre eine zoologische Erlebniswelt entstanden wie sie in Deutschland einzigartig ist. Mit der Fertigstellung der Erlebniswelt Asien im MĂ€rz 2010 wird die ZOOM Erlebniswelt komplettiert: Dann ist sie perfekt: Die „Weltreise an einem Tag“ im Herzen Nordrhein-Westfalens.
(03.04.2009, 08:48)
Ralf Sommerlad:   So was passiert in kommerziellen Unternehmungen..
(16.01.2009, 18:06)
AndrĂ© Haubrich:   Noch viel "schader" finde ich, dass die Familienkarte rausgenommen wurde.
Der Zoo ist sehr auf Kinder zugeschnitten.
Sind die Erlebnistage eigentlich sehr ĂŒberfĂŒllt?
(16.01.2009, 17:51)
IP66:   Schade, daß man bei den Erlebnistagen Sonn-, Sams- und Feiertage konsequent ausgeschlossen hat.
(15.01.2009, 18:32)
Jamie:   Der war 30-45 Minuten nach Entschwinden schon wieder eingesammelt.

Gruß Jamie
(14.01.2009, 11:21)
cajun:   Im MoMa letzte Woche berichtete der Reporter, dass einer der EisfĂŒchse ĂŒber einen zugefrorenen Graben entwichen sei. Ist der eigentlich wieder da? Man suchte ihn wohl intensiv....
(13.01.2009, 19:07)
Michael Mettler:   Auf der Homepage las ich gerade erst vor ein paar Tagen etwas von "SpĂ€tsommer".
(13.01.2009, 17:52)
AndrĂ© Haubrich:   Wann plant man eigentlich die Eröffnung der Asienwelt?
(13.01.2009, 17:03)
Sven P. Peter:   Da es hier noch nicht vermeldet wurde: Beim aktuellen Wetter lebt ZwergeisbĂ€rin Antonia auf der großen Anlage, da sie nicht ĂŒber einen gefrorenen Graben entkommen kann.
(13.01.2009, 11:50)
Zoom Gelsenkirchen:   Ganzes Erlebnis zum halben Preis:
Auch 2009 wieder Erlebnistage mit ErmĂ€ĂŸigung

Die Geschichte der Erlebnistage ist eine Erfolgsgeschichte: 2005 als Test eingefĂŒhrt, haben sich die Aktionstage fĂŒr finanzschwache Familien in den folgenden Jahren zu einem echten Renner entwickelt. Und das Konzept ist ebenso einfach wie erfolgreich: Die Erlebnistage bieten an ausgesuchten Tagen das ganze Zoo-Erlebnis zum halben Preis.
Auch in 2009 wird es dieses Angebot des Zoo deshalb wieder geben. An folgenden Terminen lockt fĂŒr alle Besucher der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen eine 50% ErmĂ€ĂŸigung auf die Einzeltageskarte:
 Donnerstag, 15. Januar
 Mittwoch, 11. Februar
 Donnerstag, 19. MĂ€rz
 Dienstag, 21. April
 Dienstag, 12. Mai
 Donnerstag, 18. Juni
 Donnerstag, 20. August
 Mittwoch, 16. September
 Mittwoch, 06. Oktober
 Mittwoch, 11. November
 Dienstag, 15. Dezember

(13.01.2009, 11:48)
IP66:   Ich halte die Pressemeldung insofern fĂŒr ein wenig euphemistisch, als nicht erwĂ€hnt wird, daß das greise Tier nicht in der Gruppe gehalten wird. Insofern kann ich mir auch die Bezeichnung "Chefin" nur schwer erklĂ€ren.
(30.12.2008, 11:28)
Zoom Gelsenkirchen:   Ältestes Flusspferd Deutschlands feierte seinen 50-jĂ€hrigen Geburtstag

Rosl wurde am 28. Dezember 2008 50 Jahre alt. Die betagte Flusspferddame ist damit das wohl Ă€lteste Hippo in Deutschland. Zum Geburtstag servierten Tierpfleger ein besonderes Menu aus RĂŒbenschnitzeln, Weizenkleie und Heupellets. Neben Gras im Sommer und Heu im Winter – der Hauptmahlzeit fĂŒr die Flusspferde – sind Äpfel die Lieblingsspeise von Geburtstagskind Rosl.
Seit 1981 lebt Rosl in Gelsenkirchen. In dieser Zeit hat sie zwölf Kinder im Herzen des Ruhrgebietes zur Welt gebracht. Vor zwei Jahren unternahm die rĂŒstige alte Dame eine große Reise und zog vom alten Gelsenkirchener Zoo in die ZOOM Erlebniswelt Afrika. Mit ihren ĂŒber 2.000 Kilogramm Gewicht hat Rosl einiges zu schleppen. So ist die alte Dame auch – ganz nach Flusspferdmanier – am liebsten im Wasserbecken der großen afrikanischen Dschungelhalle zu finden. Dort fallen die kleinen Wehwehchen, die im Alter auftreten, nicht so ins Gewicht: Die Arthrose schwachen Beine haben schwebend im Wasser weniger Last zu tragen.FĂŒr ihre 50 Lebensjahre ist Rosl aber gut dabei. In der Flusspferdgruppe mit weiteren drei Weibchen und ihrem langjĂ€hrigen GefĂ€hrten Ernie ist sie die „Chefin“ in der Dschungelhalle – und ganz nebenbei auch Patenkind des Gelsenkirchener OberbĂŒrgermeisters Frank Baranowski
(29.12.2008, 14:50)
Jana:   Das Meldung ĂŒber den Trasport von Umca aus Prag nach Gelsenkirchen, mit Bild:
http://www.zoobrno.cz/archiv-aktualit/transport-ledniho-medveda/
Wann genau sein Sohn Bill nach Zoom kommt, steht glaube ich noch nicht fest - in Brno gibt es kein Absperrgehege, also muss erst Tom (zweites Jungtier) das Gehege verlassen, bevor Umca nach hause zurĂŒckkehren kann. Der prager Zoo (wohin Tom nach EEP-Empfehlung gehen soll) will ihm aber so lange wie möglich bei der Mutter lassen. Nur der Zeit wird zeigen, wer am lĂ€ngeren Hebel sitzt.
(06.11.2008, 11:38)
Niedersachse:   Beide Sachen stimmt.
Sonja war schon sehr alt.

Umca kommt allerdings aus Prag, wo er aufgrund seines Nachwuchses in Brno eingestellt wurde. Sein Sohn Bill kommt dann nach Gelsenkirchen und er soll in Brno dann wieder zĂŒchten.
Umca ist wechselweise mit Lara auf der Außenanlage.
(06.11.2008, 11:24)
Thomas Schmidt:   Ich bin gerade im Internet ĂŒber eine Meldung gestolpert, wonach die EisbĂ€rin Sonja eingeschlĂ€fert werden musste. Außerdem soll seit dem 08.10.08 der EisbĂ€renmann Umca aus dem tschechischen BrĂŒnn in Gelsenkirchen leben. Im Mai soll er dann im Tausch gegen eines der Jungtiere aus dem dortigen Zoo wieder nach BrĂŒnn zurĂŒckkehren. Da die Zoom selbst ja nichts dergleichen hat verlauten lassen wollte ich mal fragen ob jemand von Euch etwas davon gehört hat?
(06.11.2008, 09:27)
Zoom Gelsenkirchen:   Zwischen Flusspferden und Schimpansen: ZootierĂ€rztetagung in der ZOOM Erlebniswelt


Gelsenkirchen. Zum 28. Mal treffen sich ĂŒber 80 ZootierĂ€rzte vom 31. Oktober bis 01. November 2008 zur Arbeitstagung der ZootierĂ€rzte im deutschsprachigen Raum – diesmal vor einmaliger Kulisse in der ZOOM Erlebniswelt. Im Fokus stehen Themen rund um die Tiermedizin. Die diesjĂ€hrigen Schwerpunkte befassen sich mit den QuarantĂ€nen von neu eintreffenden Zootieren und medizinischen Problemen der Tiere in Gemeinschaftsanlagen. Die jĂ€hrlich veranstaltete Fachtagung verspricht dazu gehaltvolle Themen und Diskussionen.

80 Spezialisten aus vier Staaten
Der Startschuss fĂ€llt bei einem Empfangsessen am 31. Oktober in der Remise des Grimberger Hofs in der ZOOM Erlebniswelt. 80 Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Holland informieren und diskutieren am 01. November im Court Yard Marriott Hotel in Gelsenkirchen. TierĂ€rztinnen Pia Krawinkel und Stefanie Göbel aus der ZOOM Erlebniswelt geben Einblicke in die zooeigene QuarantĂ€nestation und das Thema Infektionskrankheiten. Ein gemeinsames Abendessen zwischen Flusspferden und Schimpansen in der Dschungelhalle rundet den Tag ab. Die anschließende Expedition durch die Erlebniswelten Afrika und Alaska am 02. November zeigt den Teilnehmern die erste naturnah gestaltete Erlebniswelt Deutschlands in ganzer Pracht.
Nach dem Vorbild der Natur sind in der ZOOM Erlebniswelt fĂŒr 650 Tiere und 100 Tierarten LebensrĂ€ume entstanden. Die einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen begeisterte allein in 2007 ĂŒber eine Million Besucher. Eine Freizeitattraktion mit ĂŒberregionaler Anziehungskraft ist entstanden – im Herzen des Ruhrgebiets.

(21.10.2008, 11:29)
Zoom Gelsenkirchen:   Großer Gruselspaß fĂŒr kleine Geister – Halloween-Party in der ZOOM Erlebniswelt

Herbst bedeutet Halloween: Wenn die Tage kĂŒrzer werden, locken Geister und Hexen zum traditionellen Halloween-Fest. Am 31. Oktober 2008 verwandelt sich die ZOOM Erlebniswelt zwischen 17.00 und 22.00 Uhr in einen geheimnisvollen und gruseligen Schauplatz. Inmitten der faszinierenden Tierwelt warten schaurig schöne Erlebnisse auf die Besucher.

Geister und Hexen verzaubern „Afrika“ und „Alaska“. Schummriges Licht, Nebelschwaden, Furcht einflĂ¶ĂŸendes Hexenlachen und Wolfsgeheul lassen den Besucher erschauern. FĂŒr eine einzigartige HalloweenatmosphĂ€re sorgen Hexen- und Gespenstergestalten, die durch das gesamte GelĂ€nde huschen. Wenn dann harmloses GebĂŒsch auf einmal hinter Dir her rennt, ist das FĂŒrchten gewiss. Mit „unheimlich“ schmackhaften Köstlichkeiten, wie der „SchĂ€del-Pizza“ oder dem „Blutigen Finger“ werden mutige Besucher in der Gastronomie des Grimberger Hofes, der Afrika Lodge und dem Alaska Diner belohnt. „Harry`s Zaubertrunk“ oder „Heißer Blutschoppen“ löschen den aufkommenden Durst.

FĂŒr die Halloween-Party wird die ZOOM Erlebniswelt am 31. Oktober 2008 bereits um 16.00 Uhr geschlossen, um dann um 17.00 Uhr zum Gruselspaß wieder zu öffnen. Bis 22.00 Uhr erleben Gruselfans die ZOOM Erlebniswelt einmal ganz anders. Die Kasse schließt um 21.00 Uhr. Die Eintrittspreise betragen fĂŒr Erwachsene 18 Euro und fĂŒr Kinder (4 bis 12 Jahre) 14 Euro. Eine Anmeldung ist erwĂŒnscht, der Vorverkauf fĂŒr die Halloween-Party hat bereits begonnen.
(12.09.2008, 07:46)
IP66:   Zumindest im Flußpferdhaus habe ich den Eindruck, daß dort der Vogelbestand, aber auch Adaptionen wie die Vergitterung der Dachluken, einem derartigen Zufallsprinzip gehorchen und es wĂŒrde mich wundern, wenn man mit Blick auf den Ă€hnlich formenreichen Reptilienmarkt plötzlich andere Vorgehensweisen entwickelt - zumal in einer Halle, die zugleich als Restaurant, Spielplatz und MenschenaffenkĂ€fig dient. Auf der anderen Seite hat man im Afrika-Teil in der Tat AltbestĂ€nde ĂŒbernommen, so daß auch eine gewisse Chance fĂŒr die von Herrn Mettler vorgeschlagene Vorgehensweise besteht.
(07.09.2008, 15:12)
Michael Mettler:   Möglicherweise sitzt noch Altbestand hinter den Kulissen, z.B. gab es doch im frĂŒheren Elefantenhaus Tigerpythons.
(05.09.2008, 14:24)
Ralf Sommerlad:   Also erst mal planen und bauen und dann irgendwas reinsetzen? Das wÀre aber ein fatales Vorgehen, allerdings nicht neu...
(05.09.2008, 12:32)
IP66:   Ich wĂŒrde mich an das schließlich fĂŒr Skunks verwandte Vielfraßgehege erinnern und nicht ausschließen wollen, daß man in Gelsenkirchen selbst noch nicht weiß, was man ausstellen möchte und sich kurz vor der Eröffnung nach Sonderangeboten bei Zajac umschaut ...
(05.09.2008, 10:35)
Ralf Sommerlad:   Weiss jemand, was reptilienmÀssig fĂƒÂŒr Asien angedacht ist?
(05.09.2008, 10:23)
Zoom Gelsenkirchen:   „Asien“ zum Greifen nah – BaustellenfĂŒhrungen geben erste Einblicke in die zukĂŒnftige ZOOM Erlebniswelt Asien

Im 15 Meter hohen Wohnzimmer der Orang Utans stehen oder im grĂŒnen Schlafzimmer der Kleinen Pandas: Die ZOOM Erlebniswelt öffnet erstmals das Asien-Portal zur BaustellenfĂŒhrung durch die ZOOM Erlebniswelt Asien. Ein 90-minĂŒtiger Rundgang am 14. September um 13:30 Uhr beginnt am Service Center und fĂŒhrt entlang der – noch imaginĂ€ren – Reisterrassen bis hin zur 4.500 mÂČ großen Tropenhalle. Weitere Details vermittelt das Modell der Erlebniswelt Asien. Die FĂŒhrung bietet erste spannende Einblicke in die Erlebniswelt Asien und der umfangreichsten Neugestaltung in Deutschland.

Die erlebnisreichen FĂŒhrungen in die letzte der drei ZOOM Erlebniswelten zeigen den Besuchern erste Impressionen und lassen die Vielfalt des sechs Hektar großen Areals erahnen. Mit einem Investitionsvolumen von 21 Millionen Euro komplettiert die Erlebniswelt Asien die einzige konsequent naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas. Dann gehen Besucher auf verschlungenen Pfaden auf Entdeckungsreise: durch die Reviere der Orang Utans, der Trampeltiere und der asiatischen Reptilien. Die 4.500 mÂČ große Tropenhalle mit transparenter Dachkonstruktion bietet etwas fĂŒr jeden Geschmack. Ein grĂŒner Dschungel entfĂŒhrt den Besucher in eine tropisch-asiatische AtmosphĂ€re, der großzĂŒgige Indoor Abenteuerspielplatz hĂ€lt Spiel und Spaß bereit und ein Besuch im Restaurant mit Innen- und Außenbereich runden den Besuch ab.

FĂŒr den Rundgang durch das zukĂŒnftige „Asien“ gelten die Sonderveranstaltungspreise: 18 Euro fĂŒr Erwachsene, 14 Euro fĂŒr Kinder und ein ermĂ€ĂŸigter Preis fĂŒr Gruppen ab 20 Personen. Treffpunkt ist das Service Center in der ZOOM Erlebniswelt. Anmeldungen werden gern unter 0209-954 50 entgegengenommen.
(03.09.2008, 10:41)
IP66:   Herr Amend hat im Hirschthread ein Bild vom sehr beeindruckenden mĂŒnchner Schaufelgeweihelch eingestellt - doch auch dieses Tier gibt es nicht mehr. Ich finde den emmener Hirsch, dessen Foto Herr LĂŒke hier dankenswerterweise eingestellt hat, jedoch sehr beeindruckend. Die FĂŒtterung von Elchen könnte in der Tat ein weiteres Problem bei der Haltung ergeben - so hat der Zoo Berlin sein allererstes Exemplar auf diesem Weg verloren - dort gab es wegen der ostpreußischen Verbindungen des Herrscherhauses ein besonderes Interesse an der Art. In Köln hielt man seine Exemplare - in mehreren Unterarten! - in einem Hirschgehege der zweiten Reihe, daß kein Besucher erreichen konnte.
(30.08.2008, 10:51)
Gudrun Bardowicks:   Ich habe vor etwa 25 Jahren einmal einen außerordentlich stattlichen Elchbullen mit riesigen Schaufelgeweih in einem TĂŒmpel im schwedischen Nationalpark Halle-Hunneberg gesehen. Ein weiterer Elchbulle hatte allerdings auch nur ein Stangengeweih. Bei diesem Tier handelte es sich allerdings noch um einen Jungbullen (Spießer). Der Wildpark LĂŒneburger Heide und der Wildpark Schwarze Berge besitzen Elchbullen aus Schweden bzw. Finnland. Diese Tiere weisen allerdings auch nur ein Stangengeweih auf.
(30.08.2008, 00:50)
cajun:   Sorry, da habe ich wohl nicht weit genug runtergescrollt.
(29.08.2008, 19:35)
cajun:   Laut WDR Text wurde in der Zoom vor ein paar Tagen ein Schimpanse geboren. Mutter ist "Kiki".
(29.08.2008, 19:34)
Michael Schulz:   Ein Beispiel fĂŒr eine Ă€usserst erfolgreiche Elchhaltung ist meines Wissens nach auch MĂŒnchen. Dort klappt es mit den Nachzuchten eigentlich recht gut. Hatten die nicht letztes Jahr sogar fĂŒnf Jungtiere insgesamt?
(29.08.2008, 16:39)
Hannes LĂŒke:   Der Emmener Bulle vor ca. einem Jahr
(29.08.2008, 16:07)
Onca:   ich hatte vor Kurzem mal gelesen, dass es was mit den Unterarten zu tun hat, aber durch weitere Recherche kann man das eigentlich fallen lassen.

Eine gute Seite zu Elchen ist diese: http://www.alces-alces.com/elchgeweih/elchgeweih.htm

Ganz geklĂ€rt wird der Grund fĂŒr die entsprechende Geweihform nicht. Aber vlt enthĂ€lt es noch mal Gedankenanregungn
(29.08.2008, 13:28)
Michael Mettler:   Ob ein Schaufel- oder Stangengeweih ausgebildet wird, könnte eventuell auch an der ErnĂ€hrung liegen. Heimische Rehböcke bilden z.B. je nach Lebensraum unterschiedliche Geweihformen aus, wie mir ein JĂ€ger erzĂ€hlte, so dass Kenner an einer TrophĂ€e z.B. so genannte "Moorböcke" erkennen können. FĂŒr das monströse Geweih des eiszeitlichen Riesenhirsches wird gemutmaßt, dass er es quasi als Entsorgungsmöglichkeit brauchte, da er von sehr mineralreichen GrĂ€sern lebte und deren "Stoffwechselablagerungen" bei der saisonalen Geweihproduktion loswurde; weibliche Tiere hatten auch als Nicht-GeweihtrĂ€ger damit angeblich kein Problem, weil sie durch das Austragen ihres Nachwuchses ohnehin einen erhöhten Mineralienbedarf hatten.

Zoo-Elche stammen m.W. auch nicht selten aus Schweden (War nicht auch der Gelsenkirchener Erstbesatz von dort gekommen?)- wie sieht es denn dort mit Schauflern aus?
(29.08.2008, 13:17)
Jana:   Ich könnte andere (rein theoretische) Ursache fĂŒr fehlende kapitale Elchbulle in Zoos und Tiergehegen liefern. In einem Artikel ĂŒber Historie von Elchhaltung im prager Zoo war mehrmals das Besucher-FĂŒtterung als Tod-Ursache zu finden. Vor allem frisches GebĂ€ck fĂŒhrt schon in kleinen Mengen zu Magen-Erkrankrung und nicht selten auch Tod. Und weil ein erwachsene Bulle an Spitze der Hackenordnung steht, bekommt er den grössten Teil davon. Wie gesagt, nur so ein Gedanke meinerseits.

(29.08.2008, 12:32)
Gudrun Bardowicks:   @ Michael Mettler: Ich kenne außer dem Elchbullen in Karlsruhe (Außenzoo Oberwald), den ich dort vor einigen Jahren sah, und dem leider relativ jung verstorbenen Alaska-Elch-Bullen und seinem ebenfalls frĂŒh verstorbenem Sohn im Wildpark LĂŒneburger Heide leider keine wirklich stattlichen und mit grossem Schaufelgeweih ausgestatteten Elchbullen in deutschen bzw. mitteleuropĂ€ischen Zoos. Die Elchhaltung scheint zumindest in Deutschland immer noch unbefriedigend zu sein, und zwar unabhĂ€ngig davon, ob die Tiere in Wildgehegen oder Zoogehegen leben.Der Zoo Hannover hatte frĂŒher, Ă€hnlich wie Krefeld auch, gute Haltungs- und Zuchterfolge bei den Elchen, bis er sich zur Aufgabe der Haltung entschloss. Er hielt seine Elche sogar zeitweise zusammen mit Rentieren.Vielleicht ist die Haltung von Elchen in Zoos ja wirklich erfolgreicher als in Wildgehegen, wobei ich 2005 im Natuurpark Lelystad in den Niederlanden einen sehr stattlichen europĂ€ischen Elchbullen, allerdings leider mit Stangengeweih, sah. Natuurpark Lelystad ist ein großflĂ€chiges Wildgehege mit natĂŒrlichem Bewuchs Ă€hnlich dem Wisentgehege Springe und dem Wildpark LĂŒneburger Heide, aber noch weitlĂ€ufiger. Das Wisentgehege, welches ich regelmĂ€ĂŸig besuche, hielt zeitweise bzw. hĂ€lt noch immer 2 Zuchtbullen, von denen zumindest ein jĂŒngerer Bulle AnsĂ€tze eines Schaufelgeweihs zeigt.
Allerdings gibt es sogar in freier Wildbahn in Polen kaum noch Elche mit Schaufelgeweih, da diese bevorzugt gejagt wurden und es somit zu einer Selektion auf Elchbullen mit Stangengeweih kam. Viele Elche in Tierparks stammen aus Polen und weisen vielleicht daher nur Stangengeweih auf.
Kennt jemand einen weiteren deutschen Zoo neben Karlsruhe, der ebenfalls stattliche Elchbullen mit Schaufelgeweih hĂ€lt? Der Kanada-Elch in Emmen mĂŒsste allerdings ebenfalls ein Schaufelgeweih haben, ich kenne ihn aber leider nur als Spießer, da ich lange nicht mehr in Emmen war.
(29.08.2008, 12:06)
Zoom Gelsenkirchen:   Schimpansenbaby kommt bei Nachtgeburt zur Welt – Jungtier-Trio in Erlebniswelt Afrika

Neuer Nachwuchs in der Dschungelhalle – in der Nacht zum 21. August 2008 wurde in der ZOOM Erlebniswelt Afrika ein Schimpansenbaby geboren. KrĂ€ftig und gesund ist der neue Nachwuchs –in einer unkomplizierten Geburt brachte Kiki nach etwa acht Monaten Tragzeit ihr Baby zur Welt. Nach dem fast einjĂ€hrigen King-Dinari und dem fĂŒnfjĂ€hrigen Dongo komplettiert das Neugeborene die Kinderstube des 11-köpfigen Schimpansenrudels in der Zoom Erlebniswelt.

Mutter und Baby unzertrennlich: Die 26 Jahre alte Schimpansendame, die seit August 2006 in der ZOOM Erlebniswelt Zuhause ist, behĂŒtet ihr Neugeborenes mit Hingabe. Und auch der „Frischling“ klammert sich, wie fĂŒr Schimpansen typisch, an den wĂ€rmenden Bauch von Mutter Kiki. Die Neugier der Artgenossen ist groß, doch respektvoll lassen sie Mutter und Kind in Ruhe die erste Zweisamkeit genießen. Nach einigen Monaten dicht bei der Mutter, wird auch beim Nachwuchs die Neugier auf seine Umgebung erwachen. Sohn Dongo wird dann mit seinem Geschwisterchen auf gemeinsame Erkundungstour durch die Dschungelhalle gehen.

In der ZOOM Erlebniswelt haben ĂŒber 650 Tiere und rund 100 Tierarten eine Heimat gefunden. Dazu gehört von nun an das Jungtier-Trio bei den Schimpansen in der 2.000 Quadratmeter umfassenden Dschungelhalle.
(29.08.2008, 11:15)
IP66:   Man hat in der neuen Elchnlage in Gelsenkirchen bislang einen Bullen, eine Kuh und ein Kalb verloren, eine Nachzucht wĂ€chst bislang problemlos auf. In Krefeld scheint mir die Elchhaltung, so lange sie lief, etwas erfolgreicher zu sein, bis man sich entschloß, sie aufzugeben. Generell bereiten Elche wegen der winterlichen Nahrungsumstellung Probleme, wobei es anscheinend zwei Fraktionen gibt, von denen die eine meint, große naturbelassene Gehege, in denen sich die Tiere ihr Futter selben suchen können, seien der passende Weg, die andere eher fĂŒr eine entsprechende Kontrolle der ErnĂ€hrung plĂ€diert, die in möglichst pflanzenarmen Gehegen leichter zu bewerkstelligen ist. Mir scheint der letztere Weg, einen aufmerksamen und erfahrenen Pfleger vorausgesetzt, der erfolgversprechendere zu sein, aber leider habe ich auch keinen genauen Überblick ĂŒber die Verluste jenseits von Gelsenkirchen, wo man mit der Anlage einen Mittelweg begangen hat, aber die Pfleger mit der Hirschart nur sehr begrenzt Erfahrungen sammeln konnten. In den letzten Jahren vor dem Umbau hatte man sogar mit Rentieren, die in der Gegend ja von einigen Zoos mit großem Erfolg gehalten wurden, erhebliche Schwierigkeiten, wĂ€hrend man bei den ĂŒbrigen Paarhuferhaltungen eine Reihe von Erfolgen aufweisen konnte.
(28.08.2008, 10:48)
Michael Mettler:   @Gudrun Bardowicks: Wobei die Frage wĂ€re, ob das naturnĂ€here und grĂ¶ĂŸere Gehege in Springe wirklich bessere Lebensbedingungen bietet. Hie und da war mal zu hören, dass man den dortigen Elchbestand sehr regelmĂ€ĂŸig "auffrischen" muss, und auch wenn ich selten öfter als einmal jĂ€hrlich dort bin, so kann ich mich kaum an wirklich stattliche und somit Ă€ltere Elchbullen in Springe erinnern.
(28.08.2008, 10:07)
Gudrun Bardowicks:   Der neue Elchbulle aus Springe ist eine sehr viel naturnĂ€here und grössere Anlage gewöhnt, als sie ihm in der einzigen komplett naturnah gestalteten zoologischen Erlebniswelt in Gelsenkirchen zur VerfĂŒgung steht. Die Lebensbedingungen fĂŒr ihn werden sich im ZOOM also wohl eher verschlechtern als verbessern (in Springe etwa 2 ha GehegeflĂ€che in naturnahem Waldbestand mit Wiese und mehreren Teichen, in Gelsenkirchen nur 2000 m2 mit einem kĂŒnstlichen Bachlauf und TĂŒmpel, SandhĂŒgeln und einigen LaubbĂ€umen).
Was ist eigentlich mit den VorgÀngern von Linus geschehen?
(28.08.2008, 00:46)
IP66:   Da hoffen wir doch alle, daß der neue Elch ein wenig lĂ€nger die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt bewohnen darf als die beiden bereits verschiedenen Exemplare des Erstbesatzes der Anlage.
(27.08.2008, 17:36)
Michael Amend:   @Ralf Sommerlad. Macht der nicht gerade die Koalas in Duisburg , oder war das Daniel KĂŒbelböck ? Der passt aber eher zu den schwulen Pinguinen in Bremerhaven.Und die gute alte Hella von Sinnen arbeitet sich gerade im Antilopenrevier in Hannover ein, mit ihrer so ruhigen und ausgelichenen Art, eine Idealbestzung fĂŒr ein Antilopenrevier.
(27.08.2008, 17:29)
Ralf Sommerlad:   ...und wann wird Herr Medlock oder ein anderer PubertÀtsröhrer die Aushilfspflege der Elche ĂƒÂŒbernehmen?
(27.08.2008, 17:14)
Zoom Gelsenkirchen:   Neues Zuhause fĂŒr Elchhirsch Linus – auf erster Erkundungstour mit Elchfamilie

Erste Entdeckungstour in der ZOOM Erlebniswelt Alaska: Am 21. August 2008 betrat Elchhirsch Linus erstmals den Boden seines neuen Zuhauses. Der aus dem Wisentgehege Springe stammende Elch wurde nach vier Wochen QuarantĂ€nezeit aus der VeterinĂ€rstation der ZOOM Erlebniswelt in sein neues Revier gebracht. Nach fĂŒnf weiteren Tagen im Stall und im Vorgehege wird der einjĂ€hrige Linus heute in seinem Revier auf erste Erkundungstour gehen.

Revier abstecken in der Tundra der Erlebniswelt Alaska: Das 2.000 mÂČ große Revier der Elche hĂ€lt fĂŒr den „Frischling“ viel Neues bereit. Am weitlĂ€ufigen Territorium mit Nadelwald, StrĂ€uchern und FlusslĂ€ufen wird Elchhirsch Linus binnen weniger Tage Gefallen finden. FĂŒr eine schnelle Eingewöhnung stehen ihm Elchkuh Hanna und ihre Tochter Malina zur Seite. FĂŒr den Elch, dessen Artgenossen in der Natur Habitate mit Seen- und Sumpflandschaften bevorzugen, werden die WasserlĂ€ufe der Erlebniswelt Alaska eine besondere Anziehungskraft haben.

Die in der Natur im arktischen Raum verbreiteten Pflanzenfresser werden bis zu 27 Jahre alt und bis zu 800 Kilogramm schwer. Erkennungsmerkmal ist das mĂ€chtige Geweih der Elchhirsche. Auch Linus wird mit ausgewachsenem Geweih bald sein Revier in der Erlebniswelt Alaska durchstreifen – gemeinsam mit seiner neuen Familie.

Mit dem Elchhirsch haben ĂŒber 650 Tiere und 100 Tierarten in der ZOOM Erlebniswelt eine Heimat gefunden. Allein in 2007 begeisterte die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands ĂŒber eine Million Besucher. Die einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen ist eine Freizeitattraktion mit ĂŒberregionaler Anziehungskraft geworden – im Herzen des Ruhrgebiets.
(27.08.2008, 12:48)
Michael Mettler:   Nicht jeder Mensch, der schon mal eine Weltreise gemacht hat, war wirklich auf allen Kontinenten... Ich war auch schon an der Ostsee und habe deshalb noch lange nicht alle LĂ€nder besucht, welche sie umringen :-)
(24.08.2008, 16:28)
IP66:   Ich finde es interessant, daß die Welt aus gelsenkirchner Perspektive nur ĂŒber drei Kontinente verfĂŒgt ...
(24.08.2008, 15:44)
Zoom Gelsenkirchen:   Promis als Tierpfleger in der ZOOM Erlebniswelt – mit den Tieren auf TuchfĂŒhlung

Prominente erleben Tiere hautnah – Schauspielerin und SĂ€ngerin Kathy Karrenbauer, Schauspieler Ralf Richter, Schauspielerin und SĂ€ngerin Isabel Varell und Moderator, SĂ€nger und Schauspieler Oliver Petszokat erlebten die ZOOM Erlebniswelt auf besondere Weise – aus der Sicht eines Tierpflegers. Viel Spaß und harte Arbeit warteten auf die neuen „Azubis“ – vom Stall reinigen ĂŒber Futter zubereiten bis hin zum Tiertraining war alles dabei. Zu erleben sind die Prominenten in „Mitten im Leben!“ am 25. und 26. August 2008 um 15 Uhr auf RTL und in „Comedy Zoo“ am 16. September 2008 um 21:15 Uhr auf PRO 7.

FĂŒr die RTL-Fernsehserie „Mitten im Leben!“ mit dem neuen Thema „Promi im Zoo“ nĂ€herte sich Kathy Karrenbauer („Hinter Gittern – Der Frauenknast“) in der 2.000 mÂČ großen Dschungelhalle den Schimpansen bis auf wenige Zentimeter. FĂŒttern, Scheiben putzen und die Anlage reinigen: tatkrĂ€ftig war die gebĂŒrtige Duisburgerin bei der Sache und machte sich bei ihren SchĂŒtzlingen schnell beliebt. Oliver Petszokat kam den verspielten Seelöwen in Europas grĂ¶ĂŸter Seelöwenanlage bei der FischfĂŒtterung ganz nah. Mit Ausdauer und Spaß lockte der „Azubi“ die hungrigen Seelöwen heran. Danach ging es zur Erholung auf die African Queen – bei der 20-minĂŒtigen Bootsfahrt fuhr er nur wenige Meter entfernt an Flusspferden und Nashörnern vorbei. Ein furchtloser Ralf Richter machte in der ZOOM Erlebniswelt Afrika gemeinsam mit Kathy Karrenbauer mit Flusspferd Rosl Bekanntschaft. Die Flusspferddame genoss sichtlich die FĂŒtterung mit Äpfeln und Salat. Mut und Geschick als Tierpfleger bewies der in Bochum aufgewachsene Schauspieler auch im Reich der HyĂ€nen und stellte sich den Tierpflegeraufgaben von der FĂŒtterung bis zum medizinischen Training. FĂŒr Isabel Varell ging es als Tierpflegerin in das 3.000 mÂČ große Territorium der KodiakbĂ€ren. Mit FingerspitzengefĂŒhl ging sie auf TuchfĂŒhlung mit den imposanten Tieren aus Alaska und konnte bei der FĂŒtterung punkten. Ganz nah dran war die frisch gebackene Tierpflegerin bei den Giraffen. FĂŒr sie ein leichtes Spiel, denn die langhalsigen Huftiere belohnten sie sogar vertrauensvoll mit einem feuchten Kuss und freuten sich anschließend ĂŒber zubereitetes Futter.

Mit Neugier und Engagement haben sich die Prominenten dem Tierpflegeralltag fĂŒr einen Tag gestellt, ungewohnte und herausfordernde Aufgaben angenommen und dafĂŒr einmalige und unvergessliche EindrĂŒcke gesammelt. Alle vier Protagonisten erwarten mit Spannung, dass die Erlebniswelt Asien in 2009 eröffnet wird. Dann ist sie möglich: die Weltreise an einem Tag – mitten im Ruhrgebiet.
(22.08.2008, 11:38)
Zoom Gelsenkirchen:   ZOOM Erlebniswelt verabschiedet vierjĂ€hrige Rothschildgiraffe Abidemi
Reibungsloser Start des Umzuges nach Dresden

Um kurz vor 8.00 Uhr heute Morgen war es so weit: Der Countdown fĂŒr den lang geplanten Transport der vierjĂ€hrigen Rothschildgiraffe Abidemi nach Dresden startete. Der Grund, warum Abidemi ein neues zu Hause bekommt: in einer Giraffenfamilie kann es nur ein ausgewachsenes mĂ€nnliches Tier geben – ein Naturgesetz.Kurioserweise aber begleitete das zweite MĂ€nnchen der achtköpfigen Giraffenfamilie Kito seinen bisherigen WeggefĂ€hrten in den separaten Stall und musste vor dem Verladen auf den Spezialtransporter wieder von ihm getrennt werden. FĂŒr den langhalsigen Bullen Abidemi, der 2004 im alten Ruhr Zoo zur Welt kann, ist es bereits der zweite Umzug.

Leichte NervositĂ€t machte sich am gestrigen Mittwochabend im 5.500 Quadratmeter umfassenden Revier der Giraffen breit. Die Vorbereitungen fĂŒr den Transport blieben auch den Tieren nicht verborgen. Unter tierĂ€rztlicher Aufsicht wurde Abidemi dann heute Morgen in den QuarantĂ€nestall gefĂŒhrt. Kito, dem der Abschied offenbar schwer fiel, lief gleich mit. Nach der ĂŒblichen Gabe von Beruhigungsmitteln ging dann alles ganz reibungslos. Um etwa 10.oo Uhr betrat Abidemi den HĂ€nger. „Allez, allez“ waren die Worte des erfahrenen Tiertransporteurs Roy Smith, (der schon ĂŒber 500 Giraffen durch die Welt geschickt hat), die den Giraffenbullen ermutigten, das unbekannte Terrain zu betreten.

Neugierig blickte Abidemi dann der Schar von Tierpflegern und neugierigen Kameraleuten entgegen. Und als das Dach des HĂ€ngers auf optimale Höhe justiert wurde, kam noch einmal ein wenig Unruhe bei Abidemi auf. Dann verließ die vierjĂ€hrige Rothschildgiraffe schließlich die ZOOM Erlebniswelt. 650 Kilometer lagen vor ihr bis zum Erreichen des neuen Domizils, dem Zoo in Dresden. Dort ist er binnen weniger Tage der zweite Giraffen-Neuzugang und wird ein großzĂŒgiges Revier beziehen wie er es in Gelsenkirchen verlassen hat.

Die nun siebenköpfige Giraffenfamilie in Gelsenkirchen nahm den Umzug mit großer Ruhe auf. Auch Mutter Aja Sabe und Kito galoppierten bald wieder ĂŒber die Baumsavanne in der Erlebniswelt Afrika. Ob ihnen der Abschied so schwer fiel wie den Tierpflegern, die Abidemi mit groß gezogen haben, bleibt das Geheimnis der gefleckten LanghĂ€lse.

In der ZOOM Erlebniswelt haben 650 Tiere und 100 Tierarten eine Heimat gefunden. Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands begeisterte in 2007 ĂŒber eine Million Besucher. Die Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen ist eine Attraktion mit ĂŒberregionaler Anziehungskraft geworden – im Herzen des Ruhrgebiets.
(21.08.2008, 16:21)
IP66:   was bedeutet "in der Nachzucht geboren". Kann ein Jungtier auch außerhalb der Nachzucht geboren werden?
(18.08.2008, 18:54)
Michael Amend:   Die"Zoologische Sensation" einer Baumstachlergeburt hatte Frankfurt frĂŒher fast jĂ€hrlich....
(18.08.2008, 16:42)
Zoom Gelsenkirchen:   Geburtenereignis bei den Baumstachlern –
erneuter Nachwuchs in der ZOOM Erlebniswelt

Auf die zoologische Sensation im April 2008 folgt nun das zweite Geburtenereignis: Am 21. Juli 2008 kam das 500 Gramm schwere Baumstachler-Baby in der ZOOM Erlebniswelt Alaska kerngesund zur Welt. Das Team der ZOOM Erlebniswelt freut sich ĂŒber zwei krĂ€ftige Baumstachler-Jungtiere, die erfolgreich in der Nachzucht geboren wurden. Mit dem zweiten Neuankömmling vergrĂ¶ĂŸert sich die Tiergemeinschaft auf sieben Baumstachler.

Eigenes MutterglĂŒck fĂŒr das Baumstachler-Weibchen: Mit ersten Erfahrungen als „Zweit-Mutter“ des ersten Jungtieres versorgt die „Zahme Tante“ – hier ist der Name Programm – von nun ihren eigenen Nachwuchs. FĂŒrsorglich begleitet sie die ersten Schritte des Jungtieres im Innengehege. Als dĂ€mmerungsaktives Nagetier wird der Nachwuchs bei angenehmen Sommertemperaturen in KĂŒrze das weitlĂ€ufige Landschaftsgehege der ZOOM Erlebniswelt Alaska erkunden. Zusammen mit dem wenige Wochen Ă€lteren Baumstachler-Jungtier hat es einen SpielgefĂ€hrten gefunden, mit dem es auf gemeinsame Entdeckungstouren geht.

Die auf dem amerikanischen Kontinent verbreitete Nagetierart wird bis zu 14 Jahre alt und 18 Kilogramm schwer. Als meisterhafte Kletterer verbringen sie den Großteil des Tages auf BĂ€umen. Zusammen mit seinen Artgenossen wird es nicht nur Busch- und Baumwipfel, sondern auch schnell die Herzen der Besucher erobern.
(18.08.2008, 15:28)
Zoom Gelsenkirchen:   Freie PlĂ€tze bei DĂ€mmerexpedition – nĂ€chtliche Erlebnistour in die ZOOM Erlebniswelt Afrika

Am 23. Juli 2008 entfĂŒhrt die beliebte nĂ€chtliche Expedition die Besucher in den geheimnisvollen Kontinent Afrika. Die mehrmals jĂ€hrlich veranstaltete FĂŒhrung bietet abenteuerlustigen Entdeckern mit einzigartigen Beobachtungen der nachtaktiven Tiere ein unvergessliches Erlebnis.

Die ZOOM Erlebniswelt Afrika bei Nacht erleben: Ein 90-minĂŒtiger Rundgang eröffnet spannende Blicke auf mĂ€chtige Löwen, Giraffen und imposante Flusspferde. In der 2.000 mÂČ großen Dschungelhalle entdecken die Abenteurer, was niemand sonst erleben kann: schlummernde Schimpansen in ihren Schlafnestern. Die DĂ€mmerexpedition bietet eine spannende Möglichkeit bei Nacht durch die ZOOM Erlebniswelt zu streifen und tierische Bewohner unmittelbar zu beobachten.

Zoolotsen empfangen die Abenteurer um 20 Uhr am Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt. Die spannende FĂŒhrung wird Kindern fĂŒr 14,00€ und Erwachsenen fĂŒr 18,00€ angeboten. FĂŒr die Expedition sind noch begrenzte PlĂ€tze frei. Anmeldungen werden unter der Rufnummer 0209-954 50 entgegen genommen.

(14.07.2008, 10:37)
Zoom Gelsenkirchen:   Freie PlĂ€tze bei DĂ€mmerexpedition – nĂ€chtliche Erlebnistour in die ZOOM Erlebniswelt Afrika

Am 23. Juli 2008 entfĂŒhrt die beliebte nĂ€chtliche Expedition die Besucher in den geheimnisvollen Kontinent Afrika. Die mehrmals jĂ€hrlich veranstaltete FĂŒhrung bietet abenteuerlustigen Entdeckern mit einzigartigen Beobachtungen der nachtaktiven Tiere ein unvergessliches Erlebnis.

Die ZOOM Erlebniswelt Afrika bei Nacht erleben: Ein 90-minĂŒtiger Rundgang eröffnet spannende Blicke auf mĂ€chtige Löwen, Giraffen und imposante Flusspferde. In der 2.000 mÂČ großen Dschungelhalle entdecken die Abenteurer, was niemand sonst erleben kann: schlummernde Schimpansen in ihren Schlafnestern. Die DĂ€mmerexpedition bietet eine spannende Möglichkeit bei Nacht durch die ZOOM Erlebniswelt zu streifen und tierische Bewohner unmittelbar zu beobachten.

Zoolotsen empfangen die Abenteurer um 20 Uhr am Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt. Die spannende FĂŒhrung wird Kindern fĂŒr 14,00€ und Erwachsenen fĂŒr 18,00€ angeboten. FĂŒr die Expedition sind noch begrenzte PlĂ€tze frei. Anmeldungen werden unter der Rufnummer 0209-954 50 entgegen genommen.

(14.07.2008, 10:34)
Zoom Gelsenkirchen:   Ein Frechdachs auf Erkundungstour:
Rote Vari-Baby Max will hoch hinaus

Gelsenkirchen. In den Kinderstuben der ZOOM Erlebniswelt herrscht Hochbetrieb – immer mehr Jungtiere lassen sich die warmen Sonnenstrahlen auf den Pelz scheinen. Auch Rote Vari-Baby Max lockt die Neugier aus dem Innenbau. Aber von kindlicher Scheu gar keine Spur: Der kleine Frechdachs faucht seine Mutter gern einmal an und ist entgegen der Rangordnung immer als erster beim Futter. Dort stibitzt das MĂ€nnchen am liebsten frische Bananen – seine Leibspeise. Mutter Lucy sorgte mit der Geburt am 9. April nach 100 Tagen Tragzeit erneut fĂŒr Familienzuwachs. Die 1999 im Ruhr Zoo geborene Rote Vari-Dame fĂŒhlt sich sichtlich in ihrem Revier wohl und bekam bereits zum zweiten Mal Nachwuchs. Erfahrung macht gelassen und kommt ihr bei so manchem Kinderstreich ihres Jungen zu Gute.

Max wĂ€chst in einer fĂŒr Rote Varis typischen Kleinfamilie auf. Insgesamt neun Tiere umfasst die Gruppe mit dem Neuankömmling. Die Halbaffenart aus Madagaskar lebt auf der 1.600 mÂČ großen Lemureninsel in der Erlebniswelt Afrika. Das Freigehege bietet viele Herausforderungen fĂŒr den kleinen Roten Vari. Um ganz hoch hinaus zu kommen sind sichere KletterkĂŒnste Voraussetzung – da braucht selbst Max noch ein bisschen Übung. Bis das Jungtier mit 35 cm Schulterhöhe ausgewachsen ist und das Körpergewicht von vier bis fĂŒnf Kilo erreicht hat, dauert es etwa ein Jahr. Dann wird auch Max, wie fĂŒr Rote Varis kennzeichnend, mit lauten Rufen sein Territorium abstecken. In Menschenobhut erreichen die bedrohten Tiere mit der charakteristischen roten FellfĂ€rbung ein Höchstalter von bis zu 20 Jahren.

(08.07.2008, 10:32)
IP66:   Ich finde es interessant, daß die Abteilung fĂŒr Außendarstellung selbst die Kritik an der geringen Artenzahl und der "Unfertigkeit" der Anlage noch in eine BestĂ€tigung ihres Konzeptes umzumĂŒnzen versucht.
(03.07.2008, 11:07)
Zoom Gelsenkirchen:   Erste Erkundungstouren: Schnee-Eulenjungtier erobert Revier in der ZOOM Erlebniswelt Alaska

Gelsenkirchen. Mit wachen Augen blickte das Schnee-Eulenbaby am 1. Juni 2008 zum ersten Mal in die ZOOM Erlebniswelt. Nach einem Monat Brutzeit schlĂŒpfte der Jungvogel aus dem Ei in das elterliche Nest. Noch lĂ€sst sich der nach rund vier Wochen flĂŒgge werdende Neuling Nahrung wie EintagskĂŒken vom Vater bringen. MĂ€nnchen oder Weibchen: Das wird sich in etwa einem Jahr zeigen, wenn sich das Gefieder des Jungvogels umfĂ€rbt.

Erste Erkundungstouren von Flora und Fauna im Revier gehören ebenso zum Lernprozess des Jungtierlebens wie Begegnungen mit anderen Artgenossen. Die fast ausgewachsene Schnee-Eule hĂŒpft schon heute seiner Mutter davon, die ihr Junges konsequent gegen jede mögliche Gefahr beschĂŒtzt. Mit ausgewachsener KörperlĂ€nge von 55 bis 66 Zentimetern wird die Schnee-Eule in einigen Wochen das Revier in der ZOOM Erlebniswelt Alaska ohne mĂŒtterliche Obhut durchstreifen.

(03.07.2008, 10:25)
Zoom Gelsenkirchen:   Die ZOOM Erlebniswelt „hat sich neu erfunden“ – Zootest im Stern vergibt Bestnote an zoologische Erlebniswelt

Gelsenkirchen. „Die 50 besten Zoos in Deutschland“ titelt das Magazin Stern in seiner aktuellen Ausgabe und bewertet „Eindruck“, „Besucherservice“ und „Tierhaltung“. In der letztgenannten Kategorie, die mit einem SchlĂŒssel von 80% in die Wertung einfließt, erzielte die ZOOM Erlebniswelt mit 1,74 die Bestnote aller getesteten Zoos in Deutschland. Das Gesamtergebnis von 1,91 platziert die zoologische Erlebniswelt im Herzen Nordrhein-Westfalens in den Top Ten.

Das Ranking des Stern fĂŒhrt die ZOOM Erlebniswelt als Sonderfall außerhalb der Konkurrenz anderer zoologischer Einrichtungen. Trotz der BegrĂŒndung der Redaktion, eine offizielle Listung sei erst nach der kompletten Fertigstellung in 2009 möglich, beschreiben die Tester das umfangreichste Neubauprojekt einer zoologischen Erlebniswelt in Deutschland als Neuerfindung des ehemaligen Gelsenkirchener Ruhr Zoos.

„Wir freuen uns ĂŒber diese Bewertung und fĂŒhlen uns mit dem wegweisenden Konzept der ZOOM Erlebniswelt bestĂ€tigt“, kommentiert Dr. Rainer von CourbiĂšre, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der TrĂ€gergesellschaft GEW Gesellschaft fĂŒr Energie und Wirtschaft das Ergebnis. BestĂ€tigt wird der Eindruck durch die durchgĂ€ngig positive Resonanz vieler Kommentatoren, aber auch der begeisterten Besucher. FĂŒr eine Investitionssumme von 91 Millionen Euro entsteht ein „Zoo der Zukunft“ (WAZ u. a.) in Gelsenkirchen, die Erlebniswelten Alaska und Afrika und der einheimische Grimberger Hof sind komplett fertig gestellt und auf einer FlĂ€che von 24 Hektar erlebbar.

Die beiden Erlebniswelten Alaska und Afrika auf einer FlĂ€che von rund 24 Hektar begeisterten im vergangenen Jahr bereits ĂŒber eine Million Besucher aus ganz Deutschland. Mehr als 600 Tiere und 100 Tierarten haben in den großzĂŒgigen Revieren eine Heimat gefunden. Mit der Fertigstellung der Erlebniswelt Asien wird die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt in Europa komplettiert.

(03.07.2008, 09:12)
Zoom Gelsenkirchen:   Doppeltes MutterglĂŒck bei den Seelöwen –
Nachwuchs-Duo in der ZOOM Erlebniswelt Alaska

Zwei auf einen Streich – in Europas grĂ¶ĂŸter Seelöwenanlage in der ZOOM Erlebniswelt kamen innerhalb von sieben
Tagen gleich zwei Neuankömmlinge hinzu. Dem ersten Seelöwen-Baby von Mutter Caro, das am 5. Juni 2008 geboren wurde, folgte das Zweite von Seelöwenmutter Elza nur eine Woche spÀter am 12. Juni 2008. Nach einem Jahr Tragzeit fanden die Geburten der pazifischen Ohrenrobben an Land und ohne Komplikationen statt: Beide Jungtiere kamen kerngesund zur Welt.
Erste AtemĂŒbungen und unbeholfene Schwimmversuche unternehmen die Seelöwen-Babys vorerst im sicheren Flachwasser. Erst mit gut sechs Wochen, wenn das wasserdurchlĂ€ssige Babyfell gewechselt wurde, meistern die beiden Jungtiere Tauch- und Schwimmversuche an der Seite ihrer MĂŒtter. Dann wird das verspielte Duo das gesamte Wasserbecken erobern und die Besucher im imposanten Unterwassertunnel in Atem halten. Lieblingsspeise bleibt bis zu einem Jahr die nahrhafte Muttermilch. Danach werden die exzellenten Schwimmer, die mit ihrem spindelförmigen Körper rasant durchs Wasser gleiten, gern fĂŒr einen Fischsnack einen Halt beim Tierpfleger einlegen.
In der ZOOM Erlebniswelt haben ĂŒber 600 Tiere und 100 Tierarten eine Heimat gefunden: Dazu zĂ€hlen nun auch die zwei Neuankömmlinge. Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands begeisterte in 2007 ĂŒber eine Million Besucher. Die einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen ist eine Attraktion mit ĂŒberregionaler Anziehungskraft – im Herzen des Ruhrgebiets.
(25.06.2008, 15:34)
WolfDrei:   Sicherlich ertragen weder die PR-Leute noch die "arktischen Rentiere" die Temperatur, so daß es zu diesen "ungewöhlichen Geburten" gekommen ist - immerhin hatten wir hier in Berlin heute auch 33°C.
(02.06.2008, 19:45)
Michael Mettler:   Auch ohne Superlative sind die PM aus Gelsenkirchen recht amĂŒsant: Es ist laut Formulierung also eine Folge der 230-tĂ€gigen Tragzeit, dass die drei KĂ€lber unterschiedlich aussehen, und "nicht ungewöhnlich", dass sie verschiedene MĂŒtter haben...? (kopfschĂŒttel)
(02.06.2008, 17:35)
Zoom Gelsenkirchen:   Rentier Nachwuchs in Gelsenkirchen:

Alles neu macht der Mai“ in der ZOOM Erlebniswelt. Gleich drei Neuankömmlinge erblickten in „Alaska“ das Licht der Welt. Am 06. Mai und am darauffolgenden Wochenende (11. und 12. Mai) wurden die drei Rentiere siebeneinhalb Monate nach der Brunftzeit im September und Oktober geboren. Alle drei Jungtiere sind Halbgeschwister, teilen den gemeinsamen Vater Sauron. Dass die beiden KĂŒhe und der Bulle mit Hope, Eileen und Nelly jeweils eine andere Mutter haben, ist bei dieser arktischen Tierart nicht ungewöhnlich. Zumeist wird nach etwa 230 Tagen Tragzeit ein Kalb geboren. Folgerichtig sehen sich die Jungtiere nicht in allen Belangen Ă€hnlich: zwei der KĂ€lber sind braun und das dritte weiß. Nicht nur das weiße Fell unterscheidet das Weibchen von seinen Halbgeschwistern: Es wurde bereits auf den Namen Hilary getauft.
(02.06.2008, 11:45)
IP66:   Da haben Sie sicher recht - im Winter konnte ich sogar Zwergtaucher im Zoo beobachten, Frösche habe ich auch bemerkt. Im Grunde fĂ€nde sich hier sogar ein Ansatz, die Behauptung der "naturnahen Gestaltung" gegenĂŒber anderen Zoos, etwa jenen, die natĂŒrliche Materialien bei der Gestaltung ihrer Anlagen verwenden, zu untermauern. Dennoch habe ich den Eindruck, daß die Freude an superlativistischen Formulierung, die die Pressestelle des gelsenkirchner Zoos erfaßt hat, eher dem Wunsch nach Abgrenzung und Alleinstellung folgt. Und ich glaube auch nicht, daß die Vorteile fĂŒr Amphibien, die sich aus dem ZoogelĂ€nde ergeben, zum Nutzen dieser Tiergruppe geplant wurden. Da scheint man mir in Köln weiter, wo man in Zoo und Flora tatsĂ€chlich ein paar TĂŒmpel mit Hinweisschildern versehen und nicht nur die mich nicht gĂ€nzlich beglĂŒckende Amphibienausstellung im Treppenhaus des Insektariums aufgestellt hat.
(15.05.2008, 10:32)
th.oma.s:   habe die zoom voriges jahr anfang mai eigentlich auch als ein paradies fĂŒr einheimische libellen und lurche in erinnerung... denke dies wĂ€re der richtige ansatzpunkt in bezug auf die EAZA - kampagne, insbesondere wenn man sich die aktuelle bedrohung der ein- heimischen amphibien, reptilien usw. in folge großflĂ€chiger lebensraumzerstörung vor augen fĂŒhrt.
(14.05.2008, 19:47)
Michael Mettler:   @IP66: Die Frage ist, wer mehr fĂŒr den Amphibienschutz tut: Ein Zoo, der ein paar Pfeilgiftfrösche im Terrarium oder Axolotl in Aquarium passend zur Kampagne ausstellt oder einer, dessen WassergrĂ€ben und GrĂŒnbereiche tatsĂ€chlich fĂŒr die heimische Amphibienfauna nutzbare LebensrĂ€ume bietet. Ich war zwar noch nie zur Laichzeit im FrĂŒhjahr in ZOOM, aber als ehemaliger "TĂŒmpler" möchte ich behaupten, dass sich auf dem ZOOM-GelĂ€nde so Einiges an Amphibien tummeln dĂŒrfte und von der Umgestaltung des Zoos sogar profitiert hat. Zumindest hat mich bei meinen bisherigen sommerlichen Besuchen eine gewisse Libellenvielfalt begeistert, die man ebenfalls als Indikator fĂŒr den Wert der dortigen GewĂ€sser - vom Luchsgraben bis zum Alaskasee - betrachten kann.

Kurioser finde ich es, wenn sogar der Vogelpark Walsrode fĂŒr die EAZA-Kampagne eigens ein paar Lurche heranschafft (immerhin gibt es auch dort ein paar heimische Teichfrösche im Straußengraben). Zur Nashornkampagne gab es dort ĂŒbrigens keine lebendige Sonderausstellung :-)
(14.05.2008, 17:21)
IP66:   Skurril bleibt, daß die "einzige konsequent naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas" keine einzige Amphibie im Bestand hatte, bevor jene sensationelle Forschhutzkampagne begann und sich auch an keinem einzigen Amphibienschutzprogramm beteiligt. Vielleicht sollten sich die zustĂ€ndigen Mitarbeiter fĂŒr Öffentlichkeitsarbeit ein wenig sorgfĂ€ltiger ĂŒberlegen, welche Vorbilder fĂŒr den Sprachstil ihrer Pressemitteilungen angemessen sind.
(14.05.2008, 16:43)
Sacha:   War in einer Zoom-Pressemeldung kĂŒrzlich nicht auf von einem "sensationellen Zuchterfolg" bei den Ursons die Rede?
(Hat man zwar nicht alle Tage, aber "sensationell"?. Also nĂ€chstes kommt dann der "ultra-mega-giga-einzigartige-nochniedagewesene-fĂŒrdieewigkeitgeltende-universumumspannende Zuchterfolg".....:)
(14.05.2008, 16:25)
Michael Mettler:   Sieh mal an... Gestern habe ich noch ĂŒber die "einzige Deutschlands" gelĂ€stert, heute ist es gar die "einzige Europas". Da darf man doch nach dem Gesetz der Serie schon mal gespannt auf die Formulierung in der nĂ€chsten Pressemitteilung sein :-)
(14.05.2008, 15:47)
Zoom Gelsenkirchen:   ZOOM Erlebniswelt lĂ€dt ein zum Thementag ‚EAZA Kampagne 2008 – Sei kein Frosch. Hilf mit.‘

Gelsenkirchen. Mit einem Tag ein Zeichen setzen – zum wiederholten Mal unterstĂŒtzt die ZOOM Erlebniswelt eine weltweite Tierschutzkampagne der EAZA. Mit einem eigens fĂŒr die Kampagne ‚Sei kein Frosch. Hilf mit.‘ initiierten Thementag lĂ€dt die ZOOM Erlebniswelt am 18. Mai 2008 von 10 bis 17 Uhr mit einem spannenden Programm Interessierte ein. StĂŒndliche SonderfĂŒhrungen rund um das Thema Amphibien, Aquarien mit lebenden Fröschen und Molchen im StallgebĂ€ude des Grimberger Hof und eine PrĂ€sentation laden die Besucher zu Wissenswertem ĂŒber die bedrohte Tiergruppe ein. Sich wie ein Frosch fĂŒhlen: das können die kleinen Besucher, wenn sie sich mit Schminke in das grĂŒne Tier verwandeln. Mit einer Spende erhalten engagierte NaturschĂŒtzer ein einzigartiges Andenken: ein persönliches Foto mit einem Walk Act in Gestalt eines Froschkönigs.

Die European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) setzt dieses Jahr mit der weltweiten Kampagne ‚Sei kein Frosch. Hilf mit.‘ ein Zeichen fĂŒr die bedrohte Welt der Amphibien. Mit internationalen Kampagnen schafft sie seit vielen Jahren PrĂ€senz fĂŒr vom Aussterben bedrohte Tierarten und deren LebensrĂ€ume. Als einzige konsequent naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Europas engagiert sich die ZOOM Erlebniswelt auch ĂŒber die Grenzen der Erlebniswelten hinaus fĂŒr Natur- und Artenschutz und ĂŒbernimmt Verantwortung fĂŒr die Tier- und Pflanzenwelt. FĂŒr ihr Engagement zur Madagaskar Kampagne 2007 erhielt die ZOOM Erlebniswelt im vergangenen Jahr das Bronzezertifikat fĂŒr Fundraising.

(14.05.2008, 14:31)
Michael Mettler:   "Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands" - dass man sich damit von Branchenkollegen wie Hannover und Leipzig abgrenzen will, in denen man als Besucher jeweils auch noch alte und z.T. nicht naturnahe Bereiche durchwandert, liegt auf der Hand. Aber schon mit Bremerhaven gibt es eine zweite komplett umgestaltete Anlage, und das in der Gelsenkirchener Eigenwerbung beschriebene Profil wĂŒrde genau genommen auch auf etliche Parks vom Otterzentrum HankensbĂŒttel bis zum Wildpark Sababurg passen....
(13.05.2008, 11:58)
Zoom Gelsenkirchen:   ZDF-Dokumentationsreihe macht Tierge-schichten aus der ZOOM Erlebniswelt zum Medienereignis

30-teilige Doku-Soap berichtet jetzt auch aus Deutsch-lands einziger komplett naturnaher zoologischer Erlebnis-welt – „Tierische Kumpel“ ab Herbst 2008 im ZDF

Gelsenkirchen. Die Ausstrahlungskraft der ZOOM Erlebnis-welt in Gelsenkirchen soll zukĂŒnftig auch die ZDF-Fernsehzuschauer in ihren Bann ziehen. Ab Herbst 2008 sind 30 Folgen einer Doku-Soap unter dem Titel „Tierische Kumpel“ geplant, bei der auch Stars aus Gelsenkirchen mitwirken. Seit drei Wochen sind die Erlebniswelten Afri-ka und Alaska SchauplĂ€tze von aufwĂ€ndigen Filmaufnahmen. ZunĂ€chst bis Ende September erstrecken sich die Drehar-beiten fĂŒr eine weitere Ausgabe der beliebten Zoo-Geschichten im ZDF Nachmittagsprogramm.

„Mit dem Zweiten sieht man besser“ Zoo Geschichten
Bis zu vier Drehteams begleiten Tierpfleger, TierĂ€rztin-nen, zoologische Mitarbeiter, GĂ€rtner und Handwerker von Arbeitsbeginn bis Dienstschluss. Die eigentlichen Prota-gonisten der Dokusoap sind die Bewohner der zoologischen Erlebniswelt. Spannende Tiergeschichten, die Begegnungen zwischen Mensch und Tier und unbekannte Blicke hinter die Kulissen garantieren dafĂŒr, dass ZDF-Zuschauer „mit dem Zweiten besser sehen“. Die ersten Drehs haben bereits stattgefunden: Die Ausquartierung der Flamingos aus dem Winterquartier und die glĂŒckliche ZusammenfĂŒhrung der beiden mĂ€chtigsten Bewohner – den beiden KodiakbĂ€ren – sind schon „im Kasten“ der Filmteams.

Erfolgreicher Sendeplatz
Jeweils Montag bis Freitag von 15.15 bis 16.00 Uhr ist die Doku-Soap im Programm platziert. Neben der ZOOM Er-lebniswelt sind auch der Zoo Duisburg und der Aquazoo DĂŒsseldorf „BĂŒhnen des Lebens“ fĂŒr die interessanten Tiergeschichten. Die beliebten Zoo-Geschichten im ZDF se-hen durchschnittlich mehr als eine Million Fernsehzu-schauer. Neben „Menschen, Tiere und Doktoren“ im TV-Kanal VOX ist „Tierische Kumpel“ bereits die zweite Dokuserie, die ungewöhnliche Einblicke hinter die Kulissen der ZOOM Erlebniswelt verspricht – und Tierpersönlichkeiten von EisbĂ€rin Lara bis hin zum Schimpansenjungen King-Dinari zu Medienstars macht.

Mehr als eine Million begeisterte Besucher gingen in 2007 in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen auf Entdeckungs-reise durch „Afrika“ und „Alaska“. Highlights der zoolo-gischen Erlebniswelt im Herzen Nordrhein-Westfalens sind u. a. das 3.000 mÂČ umfassende Territorium der KodiakbĂ€-ren, die 1.000 mÂČ umfassende Afrikahalle, die Panorama Bootsfahrt durch die afrikanischen Savannen, das Alaska Ice Adventure, die grĂ¶ĂŸte Seelöwenanlage Europas oder der naturnah gestaltete Lebensraum der EisbĂ€ren. Mehr als 600 Bewohner leben in der ZOOM Erlebniswelt auf einer FlĂ€che von ĂŒber 30 Hektar in naturnah gestalteten Revieren. Über 120 Jungtiere kamen im vergangenen Jahr in den großzĂŒgi-gen LebensrĂ€umen zur Welt.



(13.05.2008, 10:59)
Zoom Gelsenkirchen:   Faszinierendes Erlebnis DĂ€mmerexpedition – freie PlĂ€tze bei nĂ€chtlicher Abenteuertour

NĂ€chtlicher Andrang in der ZOOM Erlebniswelt: Nach wieder voll besetzter DĂ€mmerfĂŒhrung im April entfĂŒhrt die beliebte nĂ€chtliche Expedition der ZOOM Erlebniswelt Groß und Klein erneut am 16. Mai 2008 in die geheimnisvolle Welt der Tiere. Die acht Mal jĂ€hrlich veranstaltete FĂŒhrung bietet abenteuerlustigen Entdeckern mit einzigartigen Beobachtungen der nachtaktiven Tiere ein unvergessliches Erlebnis.

Der 90-minĂŒtige Rundgang in der ZOOM Erlebniswelt Alaska fĂŒhrt vorbei an den Wölfen und Luchsen, den imposanten Elchen und quirligen WaschbĂ€ren und Bibern. WĂ€hrend der DĂ€mmerexpedition erwartet die Besucher erstaunliche Einblicke in die nĂ€chtlichen AktivitĂ€ten der tierischen Bewohner.

Zoolotsen empfangen die Abenteurer um 20 Uhr am Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt. Die spannende FĂŒhrung wird Kindern fĂŒr 14,00€ und Erwachsenen fĂŒr 18,00€ angeboten. FĂŒr die Expedition sind noch begrenzte PlĂ€tze frei. Anmeldungen werden unter der Rufnummer 0209-954 50 entgegen genommen.
(06.05.2008, 10:05)
IP66:   Welche Art hat im alten Ruhr-Zoo denn gezĂŒchtet? Der Rotschnabeltocko?
(05.05.2008, 11:16)
Michael Mettler:   Der Vogel auf dem Foto ist jedenfalls kein Grautoko. Das sieht mir eher nach einem Von-der-Decken-Toko (Tockus deckeni) aus.
(04.05.2008, 19:10)
Sebastian:   Sorry, falsches Bild...
(04.05.2008, 15:29)
Sebastian:   In der Voliere, die ursprĂŒnglich fĂŒr GeierperlhĂŒhner und Grautockos gedacht war, aber wegen der zu geringen Höhe bislang nur von den PerlhĂŒhnern besetzt war, ist nun, nachdem man das obere Netz angehoben hat, auch von den Tockos bewohnt (siehe Bild).

Es sind doch Grautockos, oder irre ich mich? Jedenfalls waren diese ja geplant und auch im Altbestand des Zoos.
(04.05.2008, 15:23)
Zoom Gelsenkirchen:   „Geburten-Highlight“ in der ZOOM Erlebniswelt Afrika: Giraffenbaby stĂŒrzte mit Hufen voran ins Leben!

Gelsenkirchen. Der Geburtenreigen in der ZOOM Erlebniswelt hat seinen vorlĂ€ufigen „Höhepunkt“ erreicht: Giraffendame Aja Sabe gebar gestern, am 28. April 2008, um 13.40 Uhr, wĂ€hrend einer dreieinhalbstĂŒndigen Geburt einen Sohn. Ihre dritte Geburt verlief gewohnt unkompliziert: Mit den Hufen voran stĂŒrzte sich der kleine Giraffenjunge aus zwei Metern Rumpfhöhe ins Leben. Zuerst entdeckten die Tierpfleger FĂŒĂŸe, wenig spĂ€ter erblickten sie den Kopf, bevor der neugeborene Giraffenbulle auf den mit Stroh ausgepolsterten Boden glitt.

1,80 Meter groß und rund 70 Kilogramm schwer ist der langersehnte Nachwuchs der Rotschildgiraffen. Bereits eine halbe Stunde nach der Geburt glĂŒckten dem Neugeborenen die ersten Trink- und Stehversuche auf noch wackeligen dĂŒnnen Beinen. Wenig spĂ€ter steht der Kleine, liebevoll umsorgt von Mutter Aja Sabe. Schon bald nach der Geburt wird die Welt fĂŒr das Giraffenbaby grĂ¶ĂŸer – in wenigen Wochen wird der Giraffenbulle seinen Vater Kito kennenlernen und die Verwandtschaft der 7-köpfigen Giraffenherde. Es ist der erste Nachwuchs im neu erbauten Giraffenhaus, dem die Besucher schon jetzt auf Augenhöhe begegnen können.

In der ZOOM Erlebniswelt haben 600 Tiere und 100 Tierarten eine Heimat gefunden. Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands begeisterte in 2007 ĂŒber eine Million Besucher. Die einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen ist eine Freizeitattraktion mit ĂŒberregionaler Anziehungskraft geworden – im Herzen des Ruhrgebiets.

(01.05.2008, 11:07)
Zoom Gelsenkirchen:   KodiakbĂ€ren-Paar Brenda und Buffy erobern erstmals gemeinsam ihr Territorium in der ZOOM Erlebniswelt Alaska

Sie sind die neuen Stars der Saison 2008 – die KodiakbĂ€ren Brenda und Buffy eroberten heute erstmals gemeinsam die 3.000 mÂČ umfassende Außenanlage in der ZOOM Erlebniswelt Alaska. Die mit Spannung erwartete ZusammenfĂŒhrung der grĂ¶ĂŸten Landraubtiere der Erde verlief ĂŒberaus harmonisch. In der europĂ€ischen Zoolandschaft ist die Haltung von KodiakbĂ€ren eine Seltenheit. Das weitlĂ€ufige Territorium der ZOOM Erlebniswelt Alaska bietet Brenda und Buffy einen idealen Lebensraum und verhalf zu einer glĂŒcklichen Zusammenkunft der zwei Giganten.

Der seit einem halben Jahr in der ZOOM Erlebniswelt lebende KodiakbĂ€r Buffy und die aus Buenos Aires stammende Brenda kamen sich schon nach 30 Minuten im separaten Vorgehege unter Ausschluss der Öffentlichkeit nahe. Erstes gemeinsames Herumtollen der imposanten Tiere zeugt von großer Sympathie. Der beinahe 400 Kilogramm schwere Buffy zeigte dann in dem großen Landschaftsgehege Brenda schnell seinen Lieblingsplatz: Mit einem spielerischen „Tanz“ ĂŒberzeugte er die wasserscheue Brenda, mit ihm Schwimmen zu gehen. Erste Zuneigungsgesten wie lautes Schnaufen und Liebkosungen mit der Schnauze lassen auf mehr hoffen.

In der ZOOM Erlebniswelt haben 600 Tiere und 100 Tierarten eine Heimat gefunden. Die einzige komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt Deutschlands begeisterte in 2007 ĂŒber eine Million Besucher. Die einzigartige Kombination aus unmittelbarem Wildlife, fremder Kultur und Freizeit-Erlebnissen ist eine Freizeitattraktion mit ĂŒberregionaler Anziehungskraft geworden – im Herzen des Ruhrgebiets.
(28.04.2008, 16:25)
Ralf Sommerlad:   @sacha: SpĂ€t kommt er, doch er kommt: Junge C.intermedius in Dallas
(28.04.2008, 14:48)
IP66:   Ich frage mich, welche geheime Bedeutung der Formulierung "in der Nachzucht geboren" verbirgt - hat es eine "Vorzucht" gegeben - oder schon einmal eine Geburt von einem der, das nicht im Bestand war?
Dennoch ist es erstaunlich, daß bei der Haltung von Baumstachlern in Großgruppen auf wenig ausgedehnten Anlagen jene Jungtiere geboren werden, auf die man anderenorts lange warten mußte-
(28.04.2008, 13:31)
Zoom Gelsenkirchen:   Zoologische Sensation: Baumstachlernachwuchs in der ZOOM Erlebniswelt

Gelsenkirchen. Es ist eine zoologische Sensation, die sich am 19. April 2008 in der ZOOM Erlebniswelt ereignete: Erstmals in der Geschichte der zoologischen Erlebniswelt wurde ein Baumstachler-Junges in der Nachzucht geboren. Die dÀmmerungsaktiven Nagetiere werden von nun an zu sechst ihr Revier in der ZOOM Erlebniswelt Alaska bewohnen.

Das von der Mutter umsorgte Jungtier hat erste Schritte im Innengehege unternommen. Begleitet von den zwei mĂ€nnlichen und drei weiblichen Baumstachlern der ZOOM Erlebniswelt Alaska wird es nun erstmals die Landschaftsanlage entdecken. Die fĂŒr Baumstachler typischen Orte zum Verweilen wie Astgabeln oder hohle BaumstĂ€mme wird der neue Nachwuchs schnell aufspĂŒren. Schon nach wenigen Tagen wird es mit seinen Artgenossen auf Klettertouren gehen.

Die auf dem amerikanischen Kontinent verbreitete Nagetierart wird bis zu 14 Jahre alt und 18 Kilogramm schwer. Als meisterhafte Kletterer verbringen sie den Großteil des Tages auf BĂ€umen. Von dort wird auch das Baumstachler-Junge der ZOOM Erlebniswelt seine neue Heimat erforschen.

(28.04.2008, 11:08)
Michael Amend:   @Sacha. Ich habe die Orinoco-Krokos in Dallas gesehen. Bewegen sich aber auch nicht viel mehr als andere Krokos, ha,Ha.
Bei Interesse kann ich ja mal ein Foto rauskramen.
(14.03.2008, 18:38)
IP66:   Ich finde es trotzdem problematisch, wenn gerade in Zusammenhang mit einem "Innovationspreis" zu Erneuerungen der Vergangenheit schwungvoll beiseite geschoben werden - vielleicht, weil manche Innovation von gestern ein Problem von heute und demgemĂ€ĂŸ manche preiswĂŒrdeige Neubaumaußnahme der Gegenwart eine Hypothek fĂŒr die Zukunft bedeutet.
(14.03.2008, 18:22)
Sacha:   @Ralf Sommerlad: Mann, die Orinoko-Crocs hĂ€tte ich auch gerne gesehen (Neid)....:) - Zumal ja offenbar das Berliner Exemplar keines ist.
(14.03.2008, 16:49)
Volker Gatz:   @ Ralf Sommerlad: Ein Riesenotter (geboren in Cali) und auch ein Orinoko Krokodil sind in Miami bereits verstorben.
(14.03.2008, 15:17)
Ralf Sommerlad:   @Sacha: Die ersten Riesenotter fĂŒr die neue grosszĂŒgige "SĂŒdamerika-Anlage" sitzen in Miami hinter den Kulissen: Ich hab die bereits im MĂ€rz 2007 besichtigt, ebenso ĂŒbrigens wie 7 Orinoko-Krokodile aus der Zucht des Dallas World Aquarium ...
(14.03.2008, 13:35)
Michael Mettler:   Mich faszinieren immer wieder Attribute wie "einzigartig" usw. - wo sind denn auch schon mal Bauprojekte an zwei verschiedenen Stellen exakt 1:1 entstanden? Wahrscheinlich nicht mal bei SeaLife...
(14.03.2008, 13:21)
Michael Amend:   Und auch vom ehemaligen Zoo Hannover ist ja nun auch nicht mehr viel ĂŒbrig. Die Zoos ĂŒbertreiben halt immer gerne in ihren Pressemeldungen, siehe Zoo Berlin, der laut ZoofĂŒhrer das grĂ¶ĂŸte Nachttierhaus Europas hat ( Frankfurt ist nicht Europa, sondern liegt in Hessen ! )
(14.03.2008, 12:25)
IP66:   Ich halte die Behauptung, in Gelsenkirchen sei die "bisher umfangreichste Neugestaltung eines Zoos in Deutschland" geschehen, fĂŒr irrefĂŒhrend. Zumindest der Zooneubau in MĂŒnster war in vieler Hinsicht "umfangreicher"
(14.03.2008, 10:44)
Sacha:   Da wir gerade von Geografie sprechen: Zu einer WELTreise, wie in der PM erwĂ€hnt, gehört doch irgendwie auch Australien und SĂŒdamerika, oder? (Die Antarktis lasse ich jetzt mal grosszĂŒgig weg).
Uebrigens: So illusorisch wie Sumatranashörner oder Schnabeltiere sind Riesenotter nicht (mehr). In den USA bemĂŒht man sich in letzter Zeit verstĂ€rkt um Import und Zucht (z.B. Miami Metrozoo) und auch in Europa gibt es gemĂ€ss ISIS einen neuen Halter: Den Zoo DouĂ©-la-Fontaine in Frankreich.
Wieso man in Gelsenkirchen aus Zwergotter Riesenotter gemacht hat, ist mir auch schleierhaft. Vielleicht wollte man den neuen Besatz etwas aufwerten, nachdem ja Panzernashörner und Tiger weggefallen sind....:)
(14.03.2008, 10:31)
Michael Mettler:   Na, wenigstens die Nashörner passen dann geografisch zum Thema :-)
(13.03.2008, 20:19)
Sven P. Peter:   Doch klar, Michael. Vergesellschaftet mit Sumatra und Javanashörnern. Unterbesatz Schnabeltiere :)
(13.03.2008, 18:05)
Michael Mettler:   "Riesenotter"...? Wohl kaum.
(13.03.2008, 15:39)
Zoom Gelsenkirchen:   Die ZOOM Erlebniswelt eröffnet heute offiziell die Saison 2008.
Gelsenkirchens OberbĂŒrgermeister Frank Baranowski, Dr. Rainer von CourbiĂšre, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der TrĂ€gergesellschaft Gesellschaft fĂŒr Energie und Wirtschaft mbH (GEW), und Sven Olderdissen (Mitglied der GeschĂ€ftsleitung Deutsche Bank Region Essen) unternahmen gemeinsam mit zahlreichen Pressevertretern eine der ersten Expeditionen durch die Erlebniswelten Alaska und Afrika.
„Die wegweisende Neugestaltung der ZOOM Erlebniswelt hat fĂŒr die Stadt Gelsenkirchen und die gesamte Emscher Lippe Region zu einer deutlich spĂŒrbaren touristischen Aufwertung gefĂŒhrt“, sagte OberbĂŒrgermeister Frank Baranowski. „Die zoologische Erlebniswelt im Herzen NRWÂŽs verfĂŒgt ĂŒber eine ĂŒberregionale Anziehungskraft und birgt ein hohes Identifikationspotenzial fĂŒr die Menschen unserer Stadt. Über eine Million Besucher aus nah und fern im Jahr 2007 und eine enorm positive Berichterstattung sind deutliches Indiz dafĂŒr." Dr. Rainer von CourbiĂšre, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der GEW, belegt die hohe Ausstrahlungskraft der ZOOM Erlebniswelt, die GĂ€ste und Kommentatoren gleichermaßen begeistert: „Die Besucherzahlen sind seit der Eröffnung der ersten Erlebniswelt Alaska um 400% angestiegen“. Damit wurde das hoch gesteckte Ziel von einer Million Besuchern nach der kompletten Fertigstellung vorzeitig erreicht. „Unsere Besucher sind fast ausnahmslos begeistert von dem Freizeitwert, den die ZOOM Erlebniswelt bietet“, so von CourbiĂšre weiter. Eine aktuelle Besucherumfrage gibt Auskunft darĂŒber, dass 96% der Befragten eine hohe Zufriedenheit mit dem Freizeiterlebnis angeben. Auch die regionale und nationale Berichterstattung hat sich mit 800 Millionen Lesern, Hörern und Fernsehzuschauern in drei Jahren vervierfacht.

Sieger beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“:
Das wegweisende Konzept der zoologischen Erlebniswelt findet große Anerkennung: Aus Anlass der offiziellen Saisoneröffnung ĂŒberreichte Sven Olderdissen die Auszeichnung fĂŒr die ZOOM Erlebniswelt als einer der Sieger des Wettbewerbes „Deutschland – Land der Ideen“. Die gemeinsame Standortinitiative von Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft zeichnet Orte aus, in denen Innovationen entwickelt und Ideen verwirklicht werden. Unter mehr als 1.500 Bewerbern wĂ€hlte eine Jury unter der Schirmherrschaft von BundesprĂ€sident Horst Köhler die ZOOM Erlebniswelt als einen von 366 kreativen Orten aus, in denen Deutschlands Zukunft vermittelt wird.

Jungtiere in neuer Saison erwartet:
120 Geburten im vergangenen Jahr sind Indikator fĂŒr das Wohlbefinden der Tierbewohner in den neuen, großzĂŒgig gestalteten Erlebniswelten Alaska und Afrika. Darunter der vier Monate alte Schimpansenjunge King Dinari, der bereits seine ersten Geh- und Krabbelversuche unternimmt. In der kommenden Saison erwartet die zoologische Abteilung der ZOOM Erlebniswelt zudem Nachwuchs bei den Seelöwen, den Rentieren, den Schnee-Eulen und den Roten Varis. FĂŒr die dreijĂ€hrige EisbĂ€rin Lara soll ein geeigneter Partner gefunden werden, damit sie Nachwuchs bekommt.

Jungtiertaufe und FamilienzusammenfĂŒhrung:
Stellvertretend fĂŒr den gesamten Nachwuchs der ZOOM Erlebniswelt wurde heute das wenige Tage alte Jungtier im Afrikanischen Dorf getauft. Das Watussi-Kalb hört auf den Namen „Lena“ und wurde am 1. MĂ€rz von Mutter „Louise“ zur Welt gebracht. Danach ging Lena auf ihre erste Entdeckungsreise durch ihren Lebensraum in der Erlebniswelt Afrika. Anschließend wohnten die rund 50 GĂ€ste der Veranstaltung der FamilienzusammenfĂŒhrung einer Elchfamilie bei, die erst seit wenigen Tagen wieder gemeinsam ein Revier der Erlebniswelt Alaska bewohnt.

Erlebniswelt Asien wird gebaut:
Deutliche Konturen nimmt der im Herbst 2007 begonnene Neubau der dritten Erlebniswelt Asien an. Dort werden Orang-Utans, Hulmans, Riesenotter, Kleine Pandas, Trampeltiere, Reptilien und Vögel eine neue Heimat finden. Als besonderes Highlight wird dort eine 4.500 mÂČ umfassende Tropenhalle entstehen. Hier werden Tier- und Pflanzenwelten einen grĂŒnen Dschungel entstehen lassen. Eine großzĂŒgige Indoor-Gastronomie und ein Abenteuer-Spielplatz wird die Tropenhalle bereichern und das witterungsunabhĂ€ngige Freizeitangebot abrunden.
Vor fĂŒnf Jahren hatte in Gelsenkirchen die bislang umfangreichste Neugestaltung eines Zoos in Deutschland begonnen. Mehr als 70 Millionen Euro wurden seitdem fĂŒr die realisierten Erlebniswelten Alaska und Afrika, den Grimberger Hof und Infrastrukturmaßnahmen investiert. Voraussichtlich in der Saison 2009 wird die ZOOM Erlebniswelt mit der Fertigstellung von „Asien“ komplettiert (Investitionsvolumen ca. 21 Millionen Euro). Dann ist sie perfekt: Die „Weltreise an einem Tag“ – mitten im Herzen von NRW.


(13.03.2008, 15:12)
Sebastian:   Auf den Teich, der anfangs von den Pelikanen bewohnt war, sollen innerhalb der nĂ€chsten Wochen WitwenpfeifgĂ€nse einziehen.
(24.02.2008, 15:10)
Sebastian:   Auf dem zweiten Bild mĂŒsste das Haus der Hulmans und kleinen Pandas zu sehen sein. Bin mir aber nicht sicher...

Außerdem wurde der Kuhreiherbestand in der Afrikahalle auf acht Tiere aufgestockt.
(21.02.2008, 15:00)
Sebastian:   Da an der dritten Erlebniswelt Asien bereits fleissig gebaut wird, wollte ich mal zwei Bilder einfĂŒgen, die einen ersten Eindruck vermitteln.

Das Bild hier zeigt das Eingangsportal.
(21.02.2008, 14:53)
IP66:   HĂŒbsch finde ich zumindest, daß die Welt in Gelsenkirchen nur aus drei Kontinenten besteht ... Ich fĂŒrchte, daß die Angabe der Preiserhöhung sich als realitĂ€tsnĂ€her erweisen wird ...
(07.02.2008, 18:27)
Sebastian:   Zur Zeit ist die Buschsavanne nicht besetzt, da im Eingangsbereich der Boden bearbeitet und neu verdichtet wird, nachdem die Giraffen dort durch hĂ€ufiges Umherlaufen eine Schlammlandschaft angelegt hatten.
(01.02.2008, 17:41)
Hannes LĂŒke:   zĂ€hlen wird die Fehler oder nehmen wir es so hin?
(29.01.2008, 16:50)
Zoom Gelsenkirchen:   Besucherrekord und tierischer Nachwuchs:
Die ZOOM Erlebniswelt blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2007 zurĂŒck
Weit mehr als 1 Million GĂ€ste begaben sich in den vergangenen zwölf Monaten in der zoologischen Erlebniswelt auf Entdeckungsreise: ein neuer Besucher-Rekord. Zudem bescheinigen 96 Prozent der GĂ€ste der ZOOM Erlebniswelt eine „hohe Zufriedenheit“ mit ihrem
Besuch, wie eine aktuelle Befragung von ĂŒber 1.000 Besuchern ergab.
Insbesondere die Gestaltung der Landschaften und LebensrÀume begeistert
Groß und Klein: In Gelsenkirchen ist innerhalb von fĂŒnf Jahren ein „Zoo
der Zukunft“ entstanden wie er in Deutschland einzigartig ist. Nirgendwo
sonst existiert eine komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt, die Besuchern derart unmittelbare Begegnungen mit Tieren ohne sichtbare Grenzen ermöglicht und sie in fremde Welten eintauchen lÀsst. Daher nehmen sich die meisten Besucher Zeit, die Welten Afrika und Alaska ausgiebig zu entdecken: Jeder zweite Gast verweilt mehr als vier Stunden in der ZOOM Erlebniswelt.

Erneut können gestiegene „Einwohnerzahlen“ in der zoologischen
Erlebniswelt verbucht werden. Allein in der ZOOM Erlebniswelt Afrika leben
mittlerweile 205 SÀugetiere und 194 Vögel. Die Erlebniswelt Alaska
beheimatet 68 SÀugetiere sowie 42 Vögel und am Grimberger Hof haben 41
SÀugetiere und 25 Vögel ihr Zuhause gefunden. Auch die Artenvielfalt
wÀchst stetig: Heute lassen sich in der ZOOM Erlebniswelt 45 verschiedene
SÀugetierarten, 36 Vogelarten und 15 Reptilienarten aus nÀchster NÀhe
betrachten. Viele hungrige MĂ€uler, die gestopft werden wollen: So wurden
im vergangenen Jahr unter anderem 1.700 Kubikmeter Laub, 116 Tonnen Heu
und Luzerne sowie knapp 10 Tonnen Äpfel verfĂŒttert. Auch die abenteuerliche Expedition nach „Afrika“ und „Alaska“ machte hungrig: So verzehrten 1 Million Besucher nicht weniger als 85 Tonnen Pommes Frites.

Tierbabys in „Afrika“ und „Asien“
Besondere Besucher-Attraktionen sind immer wieder die Tierbabys, die 2007
in der ZOOM Erlebniswelt zahlreich das Licht der Welt erblickten: In den
vergangenen zwölf Monaten verzeichnete die zoologische Erlebniswelt rund
120 Tiergeburten. Ob das Seelöwenbaby „Ottilie“, das Rote Vari-MĂ€dchen
„Lilly“, der kleine Elch „Malin”, die Elenantilopenzwillinge „Abasi“ und
„Akil“, die drei quirligen ErdmĂ€nnchen, das Schimpansenbaby „King Dinari“
oder jĂŒngst die zwölf „Schnapszahl-Ferkel“ der Husumer Protestschweine, die am 12.12. geboren wurden – jeglicher Nachwuchs in der ZOOM
Erlebniswelt avancierte binnen kĂŒrzester Zeit zum Publikumsliebling.

Nicht nur Jungtiere haben die Bewohnerzahl ansteigen lassen, auch
NeuzugÀnge aus anderen Zoos haben in der ZOOM Erlebniswelt ein neues
naturnahes Zuhause gefunden: So bevölkern drei Nashörner aus SĂŒdafrika
seit Mitte letzten Jahres die afrikanische Savanne in Gelsenkirchen. Und in der Erlebniswelt Alaska rÀkeln sich texanische Baumstachler auf den
BĂ€umen der Biberreviere. Die Busch- und Baumsavanne wird von einer
siebenköpfigen Giraffenfamilie durchstreift und Buffy, der KodiakbÀr
wandert durch die 3000 mÂČ große Alaska-Berglandschaft auf der Suche nach
seiner Partnerin Brenda. Mit dem EisbÀrbullen Felix erhielt die
Erlebniswelt Alaska noch im Dezember 2007 einen besonders schwergewichtigen Bewohner – und die Aussicht auf Nachwuchs mit der EisbĂ€rdame Lara.

Ganz viel los – Veranstaltungen in der ZOOM Erlebniswelt
Hohe Anziehungskraft hatten in den vergangenen zwölf Monaten Events und
spezielle Angebote fĂŒr besondere Abenteuer. Zur Saisoneröffnung im
FrĂŒhjahr und zum aufwĂ€ndig inszenierten Halloween-Fest im Herbst kamen
allein mehr als 10.000 Besucher. Über 4.000 GĂ€ste ließen sich von einer
gefĂŒhrten DĂ€mmerexpedition begeistern und mehr als 500 Kinder aus der
Region feierten ihren Geburtstag in „Alaska“ und „Afrika“. Auch eine enorm
gestiegene Nachfrage an Firmenevents (Firmenveranstaltungen fĂŒr ĂŒber 2.000
GĂ€ste in 2007) spiegelt die hohe Anziehungskraft des neuen Freizeit-Highlights in der Rhein-Ruhr-Region.

Um der gestiegenen Nachfrage serviceorientiert zu begegnen, sind Tickets unter www.zoom-erlebniswelt.de und ĂŒber verschiedene Vorverkaufsstellen
buchbar. Neue zusĂ€tzliche KassenhĂ€user am Haupteingang der ZOOM Erlebniswelt sorgen seit einigen Monaten fĂŒr eine Optimierung der Einlasssituation auch in Stoßzeiten.

Neuerungen in der Saison 2008
Um dem stetig erweiterten Freizeiterlebnis Rechnung zu tragen, werden die Eintrittspreise der ZOOM Erlebniswelt zur Saisoneröffnung 2008 angepasst.
Ab dem 1. MĂ€rz 2008 sind Tageskarten fĂŒr Erwachsene fĂŒr 13,50 Euro
erhĂ€ltlich, Kinder von vier bis zwölf Jahren erleben fĂŒr 9 Euro Alaska und
Afrika mitten im Ruhrgebiet. ErmĂ€ĂŸigungen auf den Eintrittspreis gewĂ€hrt die ZOOM Erlebniswelt unter anderem SchĂŒlern, Studenten, Wehr- und
Zivildienstleistenden, Gruppen ab 20 Personen sowie Schulklassen und
Kindergartengruppen. Die Preise fĂŒr Jahreskarten fĂŒr Erwachsene (56 Euro)
und Kinder (43 Euro) bleiben konstant.

Ab MĂ€rz 2008 gibt es in der ZOOM Erlebniswelt darĂŒber hinaus ein neues
Angebot fĂŒr Familien: An jedem ersten Freitag im Monat findet der
Familientag statt, dieser ersetzt die bisherige Familieneintrittskarte. An
den Familientagen erhalten Familien einen Nachlass von 20 Prozent auf das
Einzelticket. Als Familie gilt dabei bereits ein Erwachsener mit einem
Kind. Das Angebot gilt auch in den Ferien, nur Feiertage sind von der
Aktion ausgenommen.

Vor fĂŒnf Jahren hatte in Gelsenkirchen die bislang umfangreichste
Neugestaltung eines Zoos in Deutschland begonnen. Mehr als 70 Millionen
Euro wurden seitdem fĂŒr die realisierten Erlebniswelten Alaska und Afrika,
den Grimberger Hof und Infrastrukturmaßnahmen investiert. 2009 wird die ZOOM Erlebniswelt mit der Fertigstellung von „Asien“ komplettiert. Dann ist sie perfekt: Die „Weltreise an einem Tag“ – mitten im Ruhrgebiet.

(29.01.2008, 11:51)
IP66:   Da muß man aber auch noch den Besatz des alten DickhĂ€uterhauses mitgezĂ€hlt haben, der ja auch noch, mangels Abgabemöglichkeit, irgendwo sitzen könnte.
(29.01.2008, 10:45)
Michael Mettler:   Vielleicht hat ZOOM Inventur bei den in den Teichen ausgesetzten Wasserschildkröten gemacht :-)
(28.01.2008, 12:47)
Sebastian:   Von der ZOOM-HP:
"Allein in der ZOOM Erlebniswelt Afrika leben mittlerweile 205 SÀugetiere und 194 Vögel. Die Erlebniswelt Alaska beheimatet 68 SÀugetiere sowie 42 Vögel und am Grimberger Hof haben 41 SÀugetiere und 25 Vögel ihr Zuhause gefunden. Auch die Artenvielfalt wÀchst stetig: Heute lassen sich in der ZOOM Erlebniswelt 45 verschiedene SÀugetierarten, 36 Vogelarten und 15 Reptilienarten aus nÀchster NÀhe betrachten."
http://www.zoom-erlebniswelt.de/Presse/Pressearchiv/2008/28_01_2008.asp

15 Reptilienarten? Habe ich etwas verpasst?
(28.01.2008, 11:02)
IP66:   Man hört viel ĂŒber sehr beschrĂ€nkte StallkapazitĂ€ten in Gelsenkirchen - bei den Nashörnern habe ich dies selbst ĂŒberprĂŒft, im Vergleich zu diesem Stall dĂŒrften Magdeburg oder Köln fĂŒr SpitzmĂ€uler una Duisburg fĂŒr BreitmĂ€uler nachgerade paradiesische Stallbedingungen bieten. Mit den Absperrmöglichkeiten bei den Schimpansen scheint es auch so weit nicht her zu sein.
(24.01.2008, 12:06)
Michael Mettler:   @Sebastian: So weit ich mich erinnere, hat Jamie irgendwo hier im Forum schon mal verkĂŒndet, dass zumindest die Stallungen der Grassavanne mit dem jetzigen Bestand plus vorĂŒbergehend Nachzuchttieren bereits ausgelastet sind.
(05.01.2008, 15:47)
Sebastian:   Wie sieht es eigentlich mit den Stallungen der Zoom-Erlebniswelt aus? Vor allem auf der Gras- und Buschsavanne wĂŒrden mich die freien KapazitĂ€ten interessieren, sprich, ob dort noch die Möglichkeit besteht, den Bestand zu erweitern.
(05.01.2008, 15:12)
Sebastian:   Neue Giraffen? Nicht das ich wĂŒsste...
(27.12.2007, 19:50)
IP66:   Gibt es eigentlich schon Pressemeldungen zu den neuen Giraffen?
(27.12.2007, 17:43)
Sebastian:   Genau, das ist er. Danke!
(27.12.2007, 14:11)
Michael Mettler:   @Sebastian: Vielleicht ein Hammerkopf?
(27.12.2007, 14:05)
Sebastian:   In der Afrikahalle gibt es nun die ersten Freiflieger. Neben drei Kuhreihern konnte ich eine weiteren Vogel entdecken, den ich aber nicht zuordnen konnte. Er ist in etwa so groß wie die Kuhreiher, hat einen dicken, geraden Schnabel und eine Haube am Hinterkopf. Die Federn sind komplett dunkelbraun. WĂŒsste da jemand Bescheid, welche Art dies sein könnte?
Die Schildturakos sind allerdings noch hinterm Netz, dort sind jetzt auch (vorĂŒbergehend?) die Doppelspornfrankoline untergebracht.
(27.12.2007, 13:28)
krĂŒmmel:   Es muß wohl Rasbach, nicht Rastbach heißen - aber soviel ich weiß, hat Rasbach weder Gelsenkirchen noch Hannover geplant.

(13.12.2007, 18:40)
Thomas Schröder:   @IP66 & all: Ist die Zoom-Erlebniswelt komplett von der Firma Rasbach geplant worden? Ich habe bisher geglaubt, daß in Gelsenkirchen die gleiche Architektin am Werke war, die auch die Umbauten in Hannover entwarf. Aber selbst da hab ich keinen Namen. Weiß jemand genaueres?
(13.12.2007, 17:24)
Sven P. Peter:   Das Jungtier kam in der Nacht vom 7. zum 8.8. auf die Welt. Am 9. kam das Tier zu tode.
(13.12.2007, 12:39)
Sebastian:   Und wann geschah dies ungefĂ€hr?
(13.12.2007, 12:26)
Sven P. Peter:   Das erste Jungtier hatte die alte Gelsenkirchenerin Lady, welches aber kurze Zeit nach seiner Geburt streitigkeiten innerhalb der Gruppe zum Opfer fiel.
(13.12.2007, 12:07)
Sebastian:   @IP66: Zweite Geburt??? Wundert mich, dass ich von der ersten nichts mitbekommen habe. Wann soll die denn gewesen sein und wer waren die Eltern?
(13.12.2007, 11:31)
IP66:   Bei der zweiten Geburt in der wohl noch instabilen Gruppe hat man jetzt den sicheren Weg gewĂ€hlt - wie gut, daß trotz des Vorbildes "Natur" die Firma Rastbach einen AbsperrkĂ€fig eingebaut hat. Einen kleinen Schimpansen, der in der Gruppe aufwĂ€chst, kann man derzeit nicht weit von Gelsenkirchen in Krefeld bewundern.
(13.12.2007, 10:41)
Zoom Gelsenkirchen:   Schimpansengeburt in der Erlebniswelt Afrika
12 Husumer Protestschweine am 12.12. im Grimberger Hof geboren


Gelsenkirchen. Die ZOOM Erlebniswelt freut sich kurz vor Weihnachten ĂŒber spektakulĂ€ren und reichhaltigen Nachwuchs: ein 18 Tage altes Schimpansenbaby erlebt die ersten Tage gemeinsam mit Mutter Djuba und Vater Sepp-Toni in einem abgetrennten Bereich der großflĂ€chigen Dschungelhalle. Nach einer behutsamen Eingewöhnung in unmittelbarer Nachbarschaft der jetzt 11-köpfigen Menschenaffengruppe wird der Neuankömmling in den nĂ€chsten Monaten mit der gesamten Familie in BerĂŒhrung kommen.

KĂ€the und Fiete Eltern von 12 Ferkeln

Am 12. Dezember erblickten gleich zwölf weitere Neuankömmlinge das Licht der Erlebniswelt. Die ersten Geburten im vor zwölf Wochen eröffneten StallgebĂ€ude des Grimberger Hofes sind ein Wurf Husumer Protestschweine. Mutter KĂ€the und Vater Fiete fĂŒhlen sich offensichtlich sehr wohl in den neuen Stallungen des heimatlichen Teils der zoologischen Erlebniswelt.

Affendame Djuba ist Mutter des Primatenbabys
Am 26. November hatte die Affendame Djuba das neue SchimpansenmĂ€nnchen nach neun Monaten Tragzeit zu Welt gebracht. Jetzt wird ein Name fĂŒr das Primatenbaby gesucht. Das Muttertier trĂ€gt ihren Sohn zumeist auf dem Bauch in dem insgesamt ĂŒber 400 Quadratmeter umfassenden Innenrevier der Dschungelhalle in der Erlebniswelt Afrika.

Knapp zwei Kilogramm brachte der Schimpansennachwuchs bei seiner Geburt auf die Waage. Die ersten drei Wochen seines Lebens verbrachte er an der Seite seiner Mutter zunĂ€chst in einem Einzelgehege, um beide Tiere behutsam an die erste Begegnung mit Sepp-Toni und spĂ€ter mit der Gruppe heranzufĂŒhren. Alle 20 Minuten wird das Affenbaby derzeit mit Muttermilch gesĂ€ugt und erfreut sich bester Gesundheit. Mit dem vierjĂ€hrigen Dongo leben nun bereits zwei Jungtiere im Primatenrudel der Erlebniswelt Afrika. Ein Schimpansenwurf besteht zumeist aus einem Jungtier, das Höchstalter der Menschenaffen liegt bei bis zu 50 Jahren.
(13.12.2007, 10:16)
Michael Mettler:   @IP66: Ja, auch die Löffelente kommt in Nordamerika vor, sogar ohne Unterartentrennung. Umgekehrt gibt es Spatelenten auch in Europa, nĂ€mlich auf Island. Dagegen passt der selbst angesiedelte Zwergtaucher geografisch nicht :-)
(22.11.2007, 19:11)
IP66:   Vielen Dank! Da bin ich doch wieder ein StĂŒck klĂŒger. Gilt das gleiche eigentlich fĂŒr die Löffelente? Die ist in Gelsenkirchen zwar nur noch durch ein Einzelexemplar vertreten, aber immerhin.
(22.11.2007, 17:45)
Karsten Vick:   Das stimmt nicht, in Nordamerika kommen Schell-, Spatel- und BĂŒffelkopfente nebeneinander vor und die Schellente ist die am weitesten verbreitete. Die ist in Gelsenkirchen also richtig untergebracht, zumal sich EuropĂ€er und Amerikaner nur etwas in der GrĂ¶ĂŸe unterscheiden.
(22.11.2007, 12:16)
IP66:   Ich habe einmal gelernt, daß die Schellente der neuen Welt die Spatelente sein woll - stimmt das?
Auf den gelsenkirchener Teich hatte sich im ĂŒbrigen ein wenig scheuer, wilder Zwergtaucher verirrt, der die Besucher durchaus interessierte, wohl wegen seines Tauchverhaltens.
(22.11.2007, 11:31)
Michael Mettler:   Ah, vielleicht ist das "Gesellschaft leisten" dann also wörtlich zu nehmen - da steht ja nix von "decken"... Hoffentlich kennt der Bulle den Unterschied :-)

@IP66: Schellenten gibt es wirklich in Nordamerika. Aber ich bezweifele, dass ZOOM die richtige Unterart dafĂŒr hĂ€lt...
(21.11.2007, 19:40)
Niedersachse:   Was ich nicht ganz versteh in der Pressemitteilung, dass dort steht das Felix Lara gesellschaft leisten soll. Dass sind Geschwister aus Wien. Wenn sie nicht die selbe Mutter haben, dann zumindest den selben Vater. Da wĂ€r ja ne Zucht recht unglĂŒcklich.
(21.11.2007, 16:51)
IP66:   EisbĂ€rbulle - Kaninchenhengst - Mauseber - Steinbockziege: Es gibt doch noch Möglichkeiten fĂŒr die Pressestelle des Ruhrzoos, markige Überschriften mit wortschöpferischen Bestrebungen zu verbinden. Hoffentlich wissen sie dort im Zoo, wie ihre Tiere heißen - bei den Enten haben sie die Schilder allerdings abmontiert, nachdem man dort nordamerikanische Charakterarten wie StreifengĂ€nse und Schellenten ausgesetzt hat.
(21.11.2007, 16:51)
BjörnN:   Da ist was dran, 1 EisbĂ€rin hĂ€tte dort vollkommen gereicht...
(21.11.2007, 15:07)
Michael Mettler:   Sowas ist mir schon klar, nur ist dann doch die Anlage entweder fehlgeplant oder schlichtweg ĂŒberbesetzt, wenn man zur erfolgreichen Zucht die "Hoteldienste" eines anderen Zoos in Anspruch nehmen muss...
(21.11.2007, 13:35)
Shensi-Takin:   Also meine Kinder liesse ich nicht von EisbĂ€rmĂŒttern großziehen-weder in Gemeinschaft oder einzeln. (sorry, das drĂ€ngte sich irgendwie auf...;)
(21.11.2007, 13:32)
BjörnN:   Die neue Anlage in NĂŒrnberg besitzt nur 2 Außenanlagen und relativ kleine Innenanlagen im Sandsteinfels. Egal, ob ein Weibchen oder beide trĂ€chtig werden, jedes braucht mit ihrem Kind(ihren Kindern) ein seperates Gehege, sodass der Mann zu viel ist und die 2. BĂ€rin das 2. Gehege bewohnt. Ich glaube nicht, dass EisbĂ€renmĂŒtter Ihre Kinder in Gemeinschaft großziehen wĂŒrden, oder sehe ich das falsch?
(21.11.2007, 13:25)
Michael Mettler:   EisbĂ€r"bulle"?? Öfter mal was Neues. Dann drĂŒcken wir doch Lara die Daumen, dass der Bulle ihr den Hengst macht statt ihr nur einen BĂ€ren aufzubinden.

Interessante BegrĂŒndung ĂŒbrigens fĂŒr den vorĂŒbergehenden Umzug. Die mit enormem Aufwand erneuerte und vergrĂ¶ĂŸerte EisbĂ€renanlage in NĂŒrnberg erlaubt also nicht mal, dass der mĂ€nnliche BĂ€r wĂ€hrend der Aufzucht dort bleiben kann...?
(21.11.2007, 13:21)
Zoom Gelsenkirchen:   EisbĂ€rbulle Felix kommt aus NĂŒrnberg

Zur Winterzeit bekommt die ZOOM Erlebniswelt mÀchtigen Zuwachs:
Morgen trifft der sechsjĂ€hrige EisbĂ€r Felix in Gelsenkirchen ein. Der 450 Kilogramm schwere GroßbĂ€r wird in einer Transportkiste auf einem LKW vom Zoo NĂŒrnberg aus seine Umzugsreise antreten. In der Erlebniswelt Alaska soll Felix nach einer mehrwöchigen QuarantĂ€ne ein 1.500 mÂČ großes Revier beziehen und in unmittelbarer Nachbarschaft mit der bisher vierköpfigen EisbĂ€rengruppe leben.
Felix kann bis zu zwei Jahre in seiner neuen Heimat bleiben. Im Zoo NĂŒrnberg wurde die Umzugsmaßnahme durch den zu erwartenden Nachwuchs und das dadurch begrenzte Raumangebot erforderlich. In der Erlebniswelt Alaska wird Felix EisbĂ€rdame Lara Gesellschaft leisten und sich in seinem großzĂŒgigen neuen Lebensraum sicher wohl fĂŒhlen.
In wenigen Wochen wird er die QuarantÀnestation verlassen und sein neues Territorium erobern.
Die ZOOM Erlebniswelt bietet seinen Besuchern abenteuerliche Wintererlebnisse mit ĂŒber 300 Tieren – von den EisbĂ€ren bis hin zu Dschungelbewohnern. Mehr als eine
Million begeisterte Besucher erlebten seit Januar 2007 eine spannende Abenteuerreise von „Afrika“ nach „Alaska“. Die erste komplett naturnah gestaltete zoologische Erlebniswelt in Deutschland bietet zu jeder Jahreszeit eine einzigartige Kombination aus hautnaher Wildnis, ferner Kultur und Freizeit-Erlebnissen – im Herzen Nordrhein-Westfalens.
(21.11.2007, 12:58)
Sebastian:   Die Nyala-Herde von bisher drei Tieren wurde nun auf fĂŒnf Exemplare aufgestockt. Zudem wird es demnĂ€chst wohl "echte" Freiflieger in der Afrikahalle geben. Dort wurden mehrere Äste angebracht, die auf eine baldige "Freilassung" der Schildturakos hoffen lĂ€sst.
(11.11.2007, 13:58)
Sebastian:   Zur Zeit werden am Unterwassertunnel der Seelöwenanlage Reperaturarbeiten durchgefĂŒhrt. Von daher wurde dieser Teil komplett geleert, sodass den Seelöwen nur noch ca. 1/3 der Anlage bleibt, die durch einen mobilen Zaun abgesperrt ist.
(28.10.2007, 13:13)
Sven P. Peter:   TierBILD sagt eigentlich schon alles ;) Wie hier auch schon 1000 mal zu lesen ist, wurden die Kosten fĂŒr die anderen beiden Erlebniswelten so hoch, dass bei Asien abgespeckt wurde...
(16.10.2007, 14:30)
Dennis Ismer:   Was ist eigentlich aus den Nashörnern geworden, die auch in Asien eine Anlage bekommen sollten ( in Tier BILD war mal ein Artikel, mit Lageplan).
(16.10.2007, 14:20)
Sebastian:   Die Paviane haben seit Samstag zwei neue UnterstĂ€nde bekommen, wovon mindestens einer laut HP durch örtliche Pfadfinder erbaut wurde. Einer der beiden UnterstĂ€nde stellt ein angeschwemmtes ĂŒberdachtes Boot dar, wĂ€hrend der andere eher eine simple quadratische Konstruktion mit Dach ist, die mir persönlich eher wenig zusagt.
Welche neuen Infos hat denn der Tiergarten Rundbrief ĂŒber Asien gegeben?
(15.10.2007, 18:21)
Michael Mettler:   Na und? Ratten sind doch - dem Kino sei dank - gerade mal wieder en vogue. Warum also nicht einen Rattenkanal in den Indoorspielplatz einbauen? (In der KĂŒche des geplanten Restaurants dĂŒrften sie trotz Pixar nicht so sehr auf Wohlgefallen stoßen.) Übrigens: Auch die Hausratte stammt ursprĂŒnglich aus Asien, in SĂŒdostasien gibt es bekanntlich Rattentempel mit heiligen Tempelratten, und auch die Domestikation der Wanderratte, die in unserem heutigen Labor- und Streicheltier gipfelte, begann in Fernost. Wenn DAS nicht fĂŒr ZOOM Asien reicht...
(11.10.2007, 19:17)
IP66:   Psst!!! Gelsenkirchen hört mit und hat Sparideen bitterer nötig als das PolitĂŒro 1989 in Berlin!
(11.10.2007, 19:09)
Michael Mettler:   Nette Idee! Sowohl die Wanderratte als auch das Hausschaf sind asiatischen Ursprungs und haben erst im Gefolge des Menschen andere Erdteile erobert - die Ratte wahrscheinlich zuerst als blinder Passagier in Kamelkarawanen. Da Trampeltiere fĂŒr ZOOM Asien ohnehin eingeplant sind, ließe sich das didaktisch wunderbar aufbereiten :-)
(11.10.2007, 17:54)
IP66:   Zumindest wird man sich nicht Ă€rgern, wenn groß angekĂŒndigte Sensationsarten durch Hausschafe und Wanderratten ersetzt werden - und der aufkommende Geldmangel nĂ€hrt die Hoffnung, daß weniger Felskulissen errichtet werden, so daß dem kĂŒnftigen Umbau zum Artenzoo sich weniger Material in den Weg stellen wird.
(11.10.2007, 14:48)
Michael Mettler:   @Ronald Masell: Wieso Chance vertan? Die Anlagen stehen doch noch gar nicht, bis dahin fließt noch viel Wasser ĂŒber Kodiak Falls... :-)

Übrigens hatten wir das Thema ZOOM Asien doch schon mal erschöpfend im ZOOM-Thread diskutiert und waren mit dem "großen Aufschrei" der Zeit voraus!
(11.10.2007, 14:37)
Sven P. Peter:   Also grade eine Vergesellschaftung von Panda und Hulman, sowie zwei Orang-Gruppen (Zucht und Jungesellen) halte ich fĂŒr sehr interessant.
Man hĂ€lt sich auch viel gelĂ€nde frei um die Anlage spĂ€ter zu ergĂ€nzen, was ich fĂŒr besser halte, als ab 2009 vor einem fertigen Zoo zu stehen, der keine möglichkeit fĂŒr Neubauten hat. So kann man sich erstmal auf wenige Arten konzentrieren, hier aber dann nicht die hektikfehler der Vergangenheit machen und dann spĂ€ter aufrĂŒsten.
(11.10.2007, 14:25)
Ronald Masell:   Ich habe hier eigentlich den großen Aufschrei vermisst, zu dem Artikel im Tiergarten Rundbrief ĂŒber den Parkteil Asien.
Was soll das werden?
Ein großer Indoor-Spielplatz mit Tierbesatz? Das kanns ja wohl nicht sein. EnttĂ€uschend. Wieder nur ein Standardbesatz. Ich wĂŒrde sagen: Chance vertan!
(11.10.2007, 14:08)
IP66:   Hausarrest fĂŒr Giraffen im Oktober - da kann man sie ja gleich in einer stationĂ€ren Menagerie in einem Hochhaus aufstallen?
(09.10.2007, 17:47)
Michael Mettler:   Bei den drei genannten Haustierarten ist doch aber hoffentlich keine dauerhafte Einzelhaltung geplant??
(08.10.2007, 16:32)
Ronald Masell:   Sorry, falscher Fred.
(08.10.2007, 15:27)
Ronald Masell:   @Sebastian
Da sieht mans wieder.
Das ist der Nachteil von Gemeinschaftshaltungen. *fg*
(08.10.2007, 15:25)
Sebastian:   Endlich sind auch die Haustiere auf ihren Außenanlagen. Wie erwartet hat das Rind die vordere kleine Wiese fĂŒr sich, wĂ€hrend sich Esel und Pony die Große teilen.
Im Schimpansengehege (Innen) fĂŒhrt man nun Bauarbeiten durch. Die eingesetzten und wohl nicht ganz so stabilen StĂ€mme (drei waren schon gebrochen und umgekippt) werden anscheinend komplett ausgetauscht, da man selbst die stabilen zum Teil abgesĂ€gt hat und den Stumpf mit einem Schlagbohrhammer aus dem Boden zu lösen versuchte.
Dazu gab es noch eine seltene Beobachtung bei den Flusspferden, wo sich ein Sattelstorch (fĂŒr mich erstmals) im ersten Gehege aufhielt und dort vor einem Flusspferd trank.
Zudem sind bereits jetzt alle Giraffen nicht mehr auf der Anlage, sondern im Stall zu sehen.
(08.10.2007, 14:48)
IP66:   Vielen Dank fĂŒr die vielen RatschlĂ€ge! Hemmungslos begeistert von Gelsenkirchen bin ich ja auch nicht, aber der empathische Zoo vor der HaustĂŒr hat mich schon gezwungen, erheblich stĂ€rker ĂŒber dieses PhĂ€nomen nachzudenken und die Dinge differenzierter zu sehen. Hannover und Leipzig, wo ich seltener bin, hĂ€tten daß sicher nicht in dieser Weise bewirkt, zumal die VerĂ€nderungen dort auch nicht ganz so umfassend waren.
(08.10.2007, 11:32)
Jennifer Weilguni:   @IP66
Na, also irgendwohin gezwungen habe ich mich nun wirklich nicht gefĂŒhlt :-) TatsĂ€chlich sieht es aber so aus, dass fĂŒr mich Köln und Duisburg "an erster" Stelle standen und Gelsenkirchen fĂŒr mich beiweitem nicht der interessanteste nur weil "neuste" Zoo in NRW ist.
Auch ich habe Cottbus dieses Jahr mit Besuchen in Dresden, Leipzig, Prag, Gera, Chemnitz, Oberrabenstein, Usti nad Labem, Decin, Halle und Hoyerswerda verknĂŒpft, muss aber ehrlicherweise dazu sagen, dass ich von Hoyerswerda und Gera relativ enttĂ€uscht war.
(08.10.2007, 10:16)
Michael Mettler:   @IP66: Dem Manne kann geholfen werden: Cottbus, Hoyerswerda, Görlitz, Dresden, Chemnitz liegen recht dicht beieinander, und von Dresden aus erschließt sich bereits die benachbarte tschechische Zoolandschaft. Schwerin, Rostock, Marlow, Stralsund wĂ€re ebenfalls eine nette "Safari". Die erste Kombination habe ich selbst schon gemacht (damals noch ohne Tschechien), von der zweiten bislang nur die Kombi Schwerin/Rostock - der Rest harrt noch meiner Entdeckung :-)
(07.10.2007, 14:09)
IP66:   Ich wollte ja niemanden irgendwohin zwingen - ich finde nur, daß hier im Rheinland recht viele Zoos nahe beieinander liegen, wĂ€hrend ich fĂŒr meine WĂŒnsche Cottbus und Rostock leider noch keine ganz so attraktiven Kombinationen gefunden habe.
(07.10.2007, 11:36)
Jennifer Weilguni:   War bei mir an einem einzigen Tag leider nicht möglich :-( Aber in Duisburg und Köln war ich ja dieses Jahr auch schon, waren auch jeweils Tagesreisen und Dortmund und DĂŒsseldorf stehen ebenso wie Erfurt auch noch ganz oben auf der Wunschliste.
(06.10.2007, 19:10)
zollifreund:   was ich z.b. natĂŒrlich getan habe: Köln und Dortmund habe ich an den anderen tagen besucht :-)
(06.10.2007, 16:20)
IP66:   Ich möchte bei aller Neuheit des gelsenkirchner Zoos in aller Dezenz darauf hinweisen, daß es, wenn man aus der Ferne ansreist, eine Reihe interessanter Nachbarzoos gibt, deren Besuch sich eventuell kombinieren lĂ€ĂŸt.
(06.10.2007, 15:31)
zollifreund:   auch ich war in den letzten tagen mal wieder in Gelesenkirchen. da es bei mir mehr als 800 km sind, kommt dann immer noch mindestens eine ĂŒbernachtung dazu ... soweit zum thema verrĂŒckt sein :-)
besonders gut gefallen hat mir die buschsavanne, die ich bisher nicht gekannt habe: es gibt wohl wenige zoogehege fĂŒr Antilopen und Giraffen, die so groß und reich strukuriert sind. es war herrlich anzusehen, wie die Nyalas aus den bĂŒschen im hinteren bereich langsam nach vorne zum wassergraben gezogen sind.
zwei fragen hÀtte ich an die "zoom-experten" und hoffe dass sie jemand beantworten kann:
- ist eigentlich angedacht den flamingos auch brutmöglichkeiten anzubieten ?
- wie ist denn die integration bei den Schimpansen verlaufen? ich konnte nur beobachten, dass ein Schimpanse den ganzen tag bis zum einlass nur auf dem baum gesessen hat (jedenfalls saß er dort gegen 11uhr und mittags gegen 15uhr immer noch). dann sind alle affen wegen dem aufziehenden regen hineingelassen worden wobei zwei Schimpansen erst nach mehrmaliger aufforderung durch den tierpfleger hingegangen sind. dies hat sich dann zu einem wilden gegenseitigem anbrĂŒllen entwickelt. da war wirklich high-life im tropenhaus.
(06.10.2007, 15:21)
Jennifer Weilguni:   Auch ich habe es heute endlich mal in die Zoom Erlebniswelt geschafft. Meine GĂŒte, fast 800 km Fahrt. Zoofans sind verrĂŒckt ! Buffy fĂŒhlt sich offentlichtlich mehr als nur wohl in seiner neuen Heimat, fĂŒr die auf der anderen Anlage gerade dösende BĂ€rin interessierste er sich allerdings nicht so sehr, wie fĂŒr das viele Wasser, baden scheint immer noch zu seinen Lieblingshobbys zu gehören.
So viele Bilder ich auch vorher schon von "BonsaibĂ€rchen" Antonia gesehen hatte, dass die kleine Dame SO winzig ist, hĂ€tte ich dann doch nie gedacht. Ich wĂŒrde sagen : Kindchendhema voll erfĂŒllt ! Schollensimulator und Bootsfahrt waren arg ĂŒberfĂŒllt, die Wartezeiten jenseits von Gut und Böse, weshabl wir auf diese Attraktionen dankend verzichteten. Ich muss auch sagen, dass mich diese Bootsfahrt eher an die Gondolettaboote in Karlsruhe erinnerten, alles sehr kahl, keine "Überraschungsmomente" wie etwa in Hannover, da man ja schon vor Beginn der Fahrt nahezu das gesamte Areal mit einem Blick ĂŒberschauen kann.
Einen ZoofĂŒhrer soll es erst dann wieder geben, wenn auch Asien fertig ist.
Generell hat mir und meinem Mann der Zoo sehr gut gefallen, allerdings finde ich ihn didaktisch gesehen eine wahre Katastrophe. Sehr wenige wichtige Informationen, hier wird mehr Wert auf das Zoom, Zoom, Zoom gelegt, als auf das Vermitteln von Wissen :-( Positiv aufgefallen ist mir, dass die begehbare Anlage der Varis durch einen Zoomitarbeiter beaufsichtigt wurde.
@Ip66
Kommt immer drauf an.. kleinere Raubtiere könnten schon satt werden :-)))
(04.10.2007, 22:01)
IP66:   GĂ€nse kann man ja aufessen - wie Tockos schmecken, weiß ich allerdings nicht, außerdem liefern sie wohl kaum eine vollstĂ€ndige Mahlzeit.
(04.10.2007, 11:37)
Sebastian:   Genau darĂŒber wundere ich mich ja auch. Zu Anfang hing an der besagten Voliere sogar schon das Artenschild, dann wurde es wieder abgenommen, weil erst noch Umbauarbeiten durchgefĂŒhrt werden sollten (HĂŒgel abtragen um Flugraum zu schaffen). Jetzt sind sie wohl erstmal vom Lageplan runter...
Gleiches gilt ja auch fĂŒr die HausgĂ€nse, mit denen ich eigentlich im Grimberger Hof gerechnet hatte. Auch die sind verschwunden, obwohl man sie lange wĂ€hrend der Umbauarbeiten in Afrika von einer Stelle zur anderen schob und schlussendlich auf der alten Zwergflamingoanlage bei den Giraffen unterbrachte. Die ist jetzt aber auch schon den Asien-Bauarbeiten zum Opfer gefallen.
(03.10.2007, 11:45)
IP66:   Die Tockos gab es doch schon im alten Zoo - hat man die verbliebenen Tiere verfĂŒttert?
(03.10.2007, 11:17)
Sebastian:   Obwohl noch Ferien sind hĂ€tte ich bei diesem Wetter und einen Tag vor dem Feiertag nicht mit so einem Andrang gerechnet...
Wirklich neues gibt es nicht zu berichten, lediglich ein neuer "Expeditionsplan" lag aus. In diesem hat man im Vergleich zum VorgĂ€nger die fehlenden Arten Blessbock, Kormoran, Turako, Galago, Graupapagei und die neuen Bauernhoftiere eingefĂŒgt und die Arten, die ihr altes Gehege verlassen haben (Pelikane, Sattelstorche) an den richtigen Platz gesetzt. Gestrichen wurden hingegen sowohl die Webervögel als auch die Tockos (beide am Giraffenstall eingeplant), wohl ein Indiz dafĂŒr, dass diese Arten erstmal nicht kommen werden. Interessant ist jedoch, dass man fĂŒr das ehemalige "Pelikan-Loch" im Plan Marabus als Besatz fĂŒhrt, die zusĂ€tzlich (und korrekterweise) auch auf der Grassavanne eingezeichnet sind. GibtÂŽs da irgendwelche PlĂ€ne?
@ Carsten: Welcher geschĂŒtzte Bereich soll denn nun fĂŒr die Hornraben geschaffen worden sein? Oder ist der KĂ€fig unter dem Serengeti-View gemeint?
(02.10.2007, 15:49)
Carsten Horn:   Hab heute mal eine Runde durch den Zoo gedreht:

Die Haustiere sind weiterhin nur im Stall, Esel und Pony dĂŒrfen allerdings in der Mittagspause in den Streichelzoo.

Auf der Baumsavanne hat man am Serengetiview und an einem Baum die Futterkörbe der Giraffen abgehĂ€ngt, stattdessen bekommen sie jetzt AstbĂŒndel, optisch ein schönerer Anblick als die Metallkörbe. FĂŒr die Hornraben hat man einen geschĂŒtzten Bereich geschaffen, der durch die Mitbewohner nicht betreten werden kann.

Buffy ist auf der Aussenanlage zu sehen, allerdings noch von Brenda getrennt. Interessieren scheint er sich aber fĂŒr sie, er stand lange im Wasser am Durchblick zur zweiten Anlage...

Bei den Flußpferden wie ĂŒblich, Rosl und Asita getrennt im Haus, die anderen drei draußen, der Durchgang zur zweiten Anlage war zu und der Ente scheint es im Haus zu gefallen, war immer noch da, g... Der Wasserstand im See bzw. Flußpferdbecken war gut hoch, die Mauer wurde tlw. ĂŒberspĂŒlt und auch der Landbereich der Flußpferde...

Im Asienbereich ist der erste Baukran aufgestellt, ansonsten war dort fleißiges Arbeiten zu beobachten...
(01.10.2007, 16:14)
Sacha:   Meine Verwandten in NRW (die nicht so Zoo-verrĂŒckt sind wie ich) haben erstmals den Zoo Gelsenkirchen nach dessen Umbau besucht und waren begeistert. WĂ€hrend den Erwachsenen vor allem die Gesamtgestaltung gefiel, waren die Kleinen von der animierten "Iglufahrt" nicht mehr wegzukriegen (letzteres zu meinem Leidwesen). Gefallen hat sowohl alt wie jung die Bootsfahrt, die - zu meiner Freude - mehrmals gemacht wurde und wie nahe einem dabei die Flusspferde waren. Leider geriet insgesamt das Erlebnis TIER wie von mir befĂŒrchtet in den Hintergrund. BemĂ€ngelt wurde nur der "hohe Eintrittspreis". Wichtig ist auch zu erwĂ€hnen, dass der Besuch an einem Montag mit nur wenig Publikum stattfand.
Nun bin ich gespannt, wie oft meine Verwandten in den nĂ€chsten Jahren die Zoom besuchen werden. Die Absicht dazu haben sie jedenfalls geĂ€usstert, was Wasser auf die MĂŒhlen der BefĂŒrworter dieser Zoo-PrĂ€sentationsform sein dĂŒrfte....:)
(01.10.2007, 11:43)
Niedersachse:   In Gelsenkirchen soll eine der FlusspferdkĂŒhe tragend sein und ist deshalb wohl auch von den anderen getrennt.
(30.09.2007, 13:14)
Sven P. Peter:   Schön zu hören, dass er sich so gut einlebt. HĂ€nge hatte er in der tat bisher nicht gehabt ;)
(29.09.2007, 11:58)
Sebastian:   Zuerst war Buffy in der BĂ€renhöhle. Von dort ging er den Hang sehr vorsichtig herunter, bis zum Wasser. Dort riss er ein paar Zweige vom Flieder ab, die dann in der Strömung davonschwammen. Er ist hinterher und hat mit den Zweigen im Wasser gespielt.
(29.09.2007, 02:38)
Sven P. Peter:   Und wie hat sich Buffy verhalten? Eher Ă€ngstlich oder entspannt? Und was hat er so gemacht? Sorry fĂŒr die vielen Fragen nach meinem LieblingsbĂ€ren ;)
(28.09.2007, 17:49)
Sebastian:   Buffy habe ich heute zum ersten Mal auf der Außenanlge sehen können, allerdings noch getrennt von Brenda. Gesellschaft leistete ihn nur einer der drei PolarfĂŒchse; die beiden anderen waren bei Brenda. Insgesamt wirkt Buffy im Vergleich zu Ibo etwas moppeliger.
Zwei weitere interessante Beobachtungen konnte man heute in Afrika machen. Zum einen saß direkt hinter der Frankolin-/Russköpfchenvoliere einer der beiden Hornraben auf dem mit Gras bewachsenen HĂŒgel. Da scheint es irgendwo ein Schlupfloch zu geben. Zum anderen hat sich eine der Flusspferddamen so aus dem Wasser gedrĂŒckt, dass sie auf der Außenanlage an der Besucherseite mit den Vorderbeinen auf dem Beckenrand stand und sich dort die wildwachsenen KrĂ€uter rupfte. Einige andere Besucher fĂŒrchteten schon, sie wĂŒrden sie gleich neben sich stehen haben und wichen zurĂŒck. :D
Auffallend war heute auch das sehr klare Wasser bei den Bibern. Ob das an einer eventuellen grĂŒndlichen Reinigung oder einem neuen Filter lag sei dahingestellt, aber von der Scheibe bis zur hinteren Wand konnte man selten (eigentlich nie) schauen.
Noch eine Anmerkung zum Grimberger Hof: Alle Außenanlagen noch unbesetzt (außer der HĂŒhnervoliere, dort war ein Huhn zu sehen), Esel und Pony aber mit im Streichelzoo. Dazu hat man den bisherigen drei HĂŒhnern ein weiteres beigesetzt.
(28.09.2007, 14:45)
Uakari:   Das lĂ€sst sich leicht sagen, da denken die Zoodirektoren aber anders, die wollen fast alle Kassenmagnet Knut.
Und so schlecht muss man Handauzuchten nun auch wieder nicht machen,
andernfalls kann man die Gorillababy-
aufzucht der Wilhelma auch zu machen.
(24.09.2007, 22:07)
Carsten Horn:   Weiß ja nicht, ob gestern besonders viele Besucher da waren, evtl. anzunehmen, da gutes Wetter und Ferienanfang. Heute war es jedenfalls den ganzen Tag (von 09:15 bis nach 17:00) relativ leer, kein GedrĂ€nge und Geschiebe... Wegebreiten sind Ansichtssache, ich mag keine 10 Meter breiten Wege, auf denen ich mir dann bei 90 % der Besuche total verloren vorkomme, da nehm ich lieber mal ab und an bissel GedrĂ€nge in Kauf. Und als Tiergehege sind die FlĂ€chen sicher besser genutzt als an den paar vollen Tagen im Jahr als benötigter Weg...

Gehegeeinsichten sind m. E. eigentlich nur an der HyĂ€nenanlage ungĂŒnstig gelöst (nur Schmalseite), es kommt ja auch immer das Problem dazu, das man nicht hinter der Anlage wieder Besucher sehen will bzw. davor, weil man in zehnter Reihe auf einer TribĂŒne gucken darf...

Die Außengehege am Stall Grimberg sehen fertig aus, die Tiere waren allerdings noch im Stall.

Das Problem der defekten Scheibe im Robben-EisbÀrtunnel hat man radikal gelöst, die Fensteröffnung ist jetzt felsverkleidet. Zu dieser Lösung sollte allerdings nicht zu oft gegriffen werden, sonst sind keine Tiere mehr zu sehen, g...

In der Afrikahalle war endlich mal ein Freiflieger zu beobachten, sah mir allerdings eher nach einer verirrten heimischen Ente aus. War fĂŒr Asita jedenfalls interessant, sie ist immer schön der Ente nach, g...

Von Buffy noch nix zu sehen...

Also ich brauch keinen Knut, der kann ruhig woanders hin, hÀtte lieber einen normal von der Mutter aufgezogenen EisbÀr...
(24.09.2007, 21:45)
Ronald Masell:   Kann natĂŒrlich auch ein Wildkaninchen gewesen sein. Das es gereicht wurde habe ich nicht gesehen.
(24.09.2007, 18:51)
th.oma.s:   habe in gelsenkirchen himmelfahrt wildkaninchen in der kodiakanlage gesehen, habe das auch im vergesellschaftungsthreat genannt..
(24.09.2007, 18:17)
IP66:   Die Erfarungen von Herrn Masell bestĂ€tigen meine Beobachtung, daß viele Anlagen in Gelsenkirchen nicht fĂŒr große Besuchermassen taugen, weil es kaum Einblicke mit TribĂŒnen gibt und die Wege generell zu schmal sind. Anlagen wie Friedrichsfelde oder NĂŒrnberg sind da schlĂŒssiger konzipiert.
(24.09.2007, 18:08)
Jamie:   Also WIE das Karnickel zu Antonia geraten ist, weiß ich nicht, aber zu 100% wurde es NICHT von Tierpflegern gereicht. Die LebendfĂŒtterung an SĂ€ugetiere ist gesetzlich verboten und der Zoo könnte sich hackewarm anziehen, wenn da einer auf alberne Gedanken kĂ€me!
DafĂŒr leg ich alle vorhandenen HĂ€nde ins Feuer!

Gruß Jamie
(24.09.2007, 17:27)
Uakari:   Liebe Gelsenkirchner, Pfoten weg von Knut, ihr habt schon Antonia !
(24.09.2007, 16:34)
Ronald Masell:   Wir haben es gestern endlich nach Gelsenkirchen geschafft.
Morgens um 9 gibt es auch Sonntags ausreichend ParkplÀtze.
Erst durch Afrika, es war noch wunderbar ruhig. Tiere alle aktiv und sehr gut zu sehen,
auch die Hornraben. Sehr viele Interaktionen zwischen den Tieren.
Die Sitatungas grasten auf der Anlage, auf der die Flußpferde lagen.
Bei der Bootstour keine Schlange.
Fazit: FĂŒr meine Fau und mich als Huftierfans ein El Dorado. So stelle ich mir Vergesellschaftungen vor.
Dann Alaska, da war die Uhrzeit schon fortgeschritten und man klinkte sich am Eingang in die Schlange ein um dann mehr oder minder durchgeschoben zu werden.
Dort fehlte die Muße sich alles in Ruhe anzusehen, da die Schubserei schon gewaltig war.
Wir empfanden Alaska als EnttĂ€uschung, was aber auf die Vollheit und den, fĂŒr uns, nicht so attraktiven Tierbestand zurĂŒckzufĂŒhren war. Ausserdem treten die Kunstfelsen doch sehr in den Vordergrund.
Höhepunkt in Alaska war die FĂŒtterung von Antonia mit einem lebenden! Kaninchen.
Sie spielte erst einmal ausgiebig mit dem Nager um ihn dann bei lebendigem Leibe aufzufressen.
Alles drÀngelte sich vor den Sichtscheiben um dem Schauspiel trotz Igiiitt und schrecklich zuzusehen.

(24.09.2007, 15:44)
Carsten Horn:   Das Pony fehlte und dafĂŒr waren die Tiere alle einen Stall aufgerĂŒckt...

Vielleicht noch Restarbeiten am ersten Stall, im Haus waren Handwerker aktiv.

Der hintere Ein-/Ausgang konnte auch genutzt werden.
(18.09.2007, 11:36)
Sebastian:   "Liebesbrief" an den EisbĂ€r Knut

Mit einem "Liebesbrief" an EisbĂ€r Knut will die Gelsenkirchener Zoom Erlebniswelt um Deutschlands berĂŒhmtestes Zoo-Tier werben. Das im Namen der Gelsenkirchener EisbĂ€rendame Lara verfasste Schreiben werde in den nĂ€chsten Tagen Berlins BĂŒrgermeister Wowereit (SPD) zugestellt, berichtete der Gelsenkirchener Zoo am Montag.

Die "Zoom Erlebniswelt" hatte sich kurz nach der Geburt von Knut um den Berliner EisbÀren beworben. In Gelsenkirchen erwarte Knut nicht nur Lara, sondern auch eine moderne EisbÀrenanlage.

(18.09.2007, 10:19)
Sebastian:   Hmm, am Freitag waren die Schilder bzw. Tiere noch am richtigen Platz. Zuerst kamen die Schweine, dann das Rind, Esel und Pony.
(18.09.2007, 10:12)
Carsten Horn:   Hab es erst heute zum Zoo geschafft, war aber vielleicht auch besser so, den lt. Tagespresse muß am gestrigen Zootag gut voll gewesen sein...

Mit den Außengehegen am Stall Grimberg ist man fleißig zugange, denke innerhalb einer Woche können die Tiere auch raus. Die Beschriftung der einzelnen InnenstĂ€lle paßt nicht zu den gezeigten Tierarten, da sind die Esel mit Shetlandpony, das HinterwĂ€lder Rind mit Esel, die Schweine mit Rind etc. beschriftet, vielleicht sollte man das in Ordnung bringen, ansonsten verwirrt man die Großstadtkinder noch mehr (lila KĂŒhe), g

Auch die Hornraben waren heute gut zu sehen, scheinen sich langsam an die neue Anlage zu gewöhnen.

Bei den Flußpferden scheint das 3:2 VerhĂ€ltnis ĂŒblich zu werden, wenn ich richtig gesehen habe, waren Lisa, Suze und Ernie draußen und Rosl und Asita drinnen (getrennt).

Bei den Schimpansen war action angesagt, anscheinend sind sie sich ĂŒber die Rangfolge nicht einig. Die Tiere jagten sich gegenseitig ĂŒber die Anlage und da wurde auch schon mal Dampf abgelassen, indem gegen die Besucherscheibe geschlagen wurde (fĂŒhlte ich mich fast wie im alten Zoo, nur die fliegende Sch... fehlte noch, g)

Auf dem AsiengelĂ€nde ist man fleißig, Fortschritte sind allerdings noch nicht zu entdecken.

Ansonsten war es recht leer heute, ein Boot fĂŒr mich alleine hatte ich glaub ich auch noch nicht...
(17.09.2007, 22:00)
Jamie:   Es sind 2,1 Bielefelder KennhĂŒhner(KĂŒken), die Zwergform.

Gruß Jamie
(14.09.2007, 20:28)
Sebastian:   So, bin mal hin und habe mir den neuen Stall angeschaut. Wie erwartet wurde draußen noch gearbeitet, alle Tiere befanden sich dementsprechend im Inneren, in das man jedoch hinein kam. Auf der rechten Seite befinden sich die Innenvoliere der HĂŒhner (Art kann ich nicht sagen, ist aber auf dem Bild zu sehen; 3 Exemplare) und vier abtrennbare StĂ€lle, die mit ein paar Schaafen und Ziegen aus dem Streichelzoo bestĂŒckt waren (der ja nun mit dem neuen Stall verbunden ist). Im hinteren Teil waren auf dieser Seite noch ein Schaufenster mit Brutkasten (noch leer) und die PflegerrĂ€ume. Auf der linken Seite hat man 9 Boxen (ebenfalls abtrennbar) gebaut, die heute mit Husumer Protestscheinen (3 Adulte + Frischlinge), einem HinterwĂ€lder Rind, drei Eseln und einem Shetland-Pony besetzt waren. Auf die andere Seite des GebĂ€udes konnte man allerdings noch nicht, die hintere StalltĂŒr war geschlossen.
Trotzdem sollten nun alle geplanten Haustierarten zu sehen sein, wobei ich mich ĂŒber den Verbleib der GĂ€nse wundere, die, soweit ich mich erinnern kann, eigentlich auch umziehen sollten...
(14.09.2007, 15:20)
Carsten Horn:   2004 sind die ersten zwei GebĂ€ude (Restaurant- & Veranstaltungs-/ ToilettengebĂ€ude) gebaut worden, der Stall steht an der Stelle, wo frĂŒher das Flußpferdhaus stand, welches bis 2006 genutzt wurde, die Bauarbeiten haben also incl. Abriß ca. 1 Jahr gedauert.

Ob man von letztem Sonntag (letzer Besuch) bis heute außen fertig ist, kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen, werde am WE mal vorbeischauen...
(14.09.2007, 11:41)
IP66:   Der Artikel findet sich im Thread der Pressemeldungen. Interessant fand ich, daß von einer dreijĂ€hrigen Bauzeit fĂŒr dieses doch wenig komplexe GebĂ€ude die Rede war. Wenn man diese Angabe mit den den WĂŒnschen fĂŒr den asiatischen Teil des Zoos vergleicht, wird man sich wohl auf eine lĂ€ngere Wartezeit einstellen mĂŒssen - was ja der Bau- und HaltungsqualitĂ€t nur guttun kann.
(14.09.2007, 10:30)
Sebastian:   Lt. heutiger Meldung der WAZ wurde gestern der Grimberger Hof eröffnet. Schweine und Esel sind auch abgebildet, allerdings nur im Stall. Kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass die Außenanlagen fertig sind, da ich ja erst am Mittwoch noch dort war. Vielleicht schau ich nachher mal vorbei und berichte...
(14.09.2007, 09:20)
Carsten Horn:   Lt. Tagespresse ist gestern Buffy, der KodiakbĂ€r von Hagenbeck, angekommen.

Der Transport hat 5 Stunden, 15 Minuten (inkl. einer Stunde Stau) gedauert.

Nach 14 tÀgiger QuarantÀne ist Buffy dann auf der Anlage zu sehen.

Noch ein kleines Zitat zur QualitÀt des Artikels: Im Dezember 2005 starb BÀrin Ibo - bei einem Paarungsversuch von Ibo totgebissen...
(13.09.2007, 20:57)
Carsten Horn:   Gut getippt mit dem 50 % Tag, war heute, g...
(12.09.2007, 16:16)
Sebastian:   Trotz des Mittwochs war es heute im ZOOM ordentlich voll (war heute etwa einer der 50% Tage?). Die Hornraben habe ich wieder auf der Außenanlage gesehen; beide saßen/liefen am Gehegetor der Giraffen herum. Den dritten Hornraben (den mit der Schnabelfehlstellung) scheint man nicht mit auf die Anlage ĂŒbernommen zu haben. Auffallend auf der Buschsavanne war heute allerdings, dass sowohl Impalas als auch Nyalas bis an den Wassergraben gekommen waren. Sonst sieht man die ja eher im hinteren Teil der Anlage.
Auf der Grassavanne hingegen hatten es sich fast alle Pelikane am Ufer gemĂŒtlich gemacht. Schön zu sehen, dass sie den kompletten See nutzen. Von den HelmperlhĂŒhnern ist weiterhin nichts zu sehen, vielleicht eine Vorsichtsmaßnahme wegen der Vogelgrippe? Auch bei den Servalen stand ich zuletzt trotz Suche immer vor einem leeren Gehege. Was ist mit denen los?
Getrennt scheint man sich dagegen vom Watussikalb zu haben, auf der Anlage war es heute jedenfalls nicht.
Jungtiere gab es jedoch bei den ErdmÀnnchen zu bewundern, eines wurde gesÀugt, das andere kuschelte sich in ein KnÀul der Erwachsenen Tiere.
Der Bau des StallgebĂ€udes und seiner Außenanlagen am Grimberge Hof geht augenscheinlich in die entscheidende Phase. Ein Großteil der UmzĂ€unung steht, auch ein Teil des Bauzauns wurde bereits entfernt. Insgesamt wird es wohl 3 große Anlagen geben (zwei mit Rasen, eine lediglich Erde), dazu der HĂŒhnerstall. Auch der Streichelzoo wurde ĂŒber ein Gatter mit dem neuen StallgebĂ€ude verbunden.
(12.09.2007, 15:02)
Carsten Horn:   Wieso nĂ€chstes Jahr, die Eröffnung ist doch 2009 im FrĂŒhjahr geplant, also noch ca. anderthalb Jahre Zeit...

Hoffe mal, es wird dieses Mal mit ein bissel mehr Ruhe angegangen, die Hektik bei den anderen Eröffnungen war bestimmt nicht produktiv...
(12.09.2007, 14:00)
IP66:   Heißt das, das man im nĂ€chsten Jahr ein Tierhaus eröffnen will, fĂŒr daß man im September diesen Jahres noch keine Baugenehmigung erwirken konnte?
(12.09.2007, 11:17)
Carsten Horn:   Heute war in der Tagespresse ein Bericht ĂŒber Asien, leider nicht mit allzuvielen neuen Informationen.

Die Baugenehmigung fĂŒr die Halle ist noch nicht erteilt, wird aber in absehbarer Zeit erwartet. GrĂ¶ĂŸe der Halle 4500 Quadratmeter. Restaurant 150 Innen, 400 AußenplĂ€tze, auch nach Zooschluß geöffnet. Indoorspielplatz und Shop. GesamtflĂ€che Asien 5 Hektar, Wegstrecke 1,2 km, davon 350 m in der Halle. Tiere: u. a. Orangs, Kleine Pandas, Trampeltier, Vögel und Reptilien.

Ist auch eine Außenansicht der Halle dabei, unten geschlossenen WĂ€nde, oben ein halbovales Glasdach.

Baubeginn Ende November / Anfang Dezember
(12.09.2007, 00:06)
Carsten Horn:   Wird samstags hoffentlich genau so wie sonntags sein, Samstag bin ich sehr selten dort...

Bei frĂŒhem Erscheinen kann in der Seitenstraße zwischen Zooeingang und Kirche geparkt werden, da spart man sich die ParkgebĂŒhren...
(11.09.2007, 12:31)
IP66:   Vielleicht nehmen ich den nĂ€chsten Samstag in Aussicht - vielen Dank!
(11.09.2007, 12:21)
Carsten Horn:   @IP66: Solange kein absolut schönes Wetter ist, sollte es auch am WE gehen, war diesen Sonntag direkt morgens um 09:30 bis 12:30, da hielt es sich in Grenzen, Boot fahren und Kaffee trinken ohne Anstellen, Parkplatz in der Seitenstraße umsonst.

Und die Hippos direkt als erstes so ziemlich fĂŒr mich alleine, ebenso die Varis...

NĂ€chsten Sonntag ist Zootag, da ist evtl. mit mehr Andrang zu rechnen, beim Sommerfest vor einigen Wochen war allerdings nix los...
(10.09.2007, 12:54)
IP66:   Ich plane einen Besuch in Gelsenkirchen und wollte fragen, ob man besser Wochenenden vermeidet oder es schon so ruhig geworden ist, daß Besuche auch an solchen Tagen funktionieren.
(10.09.2007, 11:03)
Carsten Horn:   Hab heute nur mal eine schnelle Runde durch den Zoo gedreht, hat sich aber auch gelohnt.

War das erste Mal heute, daß ich zwischen KodiakbĂ€rin und Polarfuchs Interaktion gesehen hab, drei FĂŒchse waren mit Brenda in einer Anlage und standen ihr ab und zu auf ihren Runden im Weg, so daß sie manchmal von den gewohnten Pfaden abgewichen ist und ein StĂŒck hinter den FĂŒchsen hergelaufen ist.

Auch hab ich mal bei den Rentieren genau hingehört, da ist wirklich das Brummen der Pumpe zu hören, ist mir sonst noch nie so aufgefallen, kommt vielleicht von meiner ehemaligen TÀtigkeit im Maschinenbau, da hat man sich an GerÀusche durch laufende Maschinen gewöhnt.Vielleicht schaffe ich es nÀchste Woche beim Zootag mal, einen Blick bzw. ein Ohr in die BÀreninnenstallungen zu werfen, wie lt. das GerÀusch da ist.

Die Hornraben hab ich nicht gesehen, hab aber auch mangels Zeit nicht großartig gesucht.

Am Stall Grimberg sind die PfĂ€hle fĂŒr die Gehegebegrenzung eingerammt.

Flußpferde wie immer, Rosl und Ernie drin, der Rest draußen...

Ansonsten relativ leer, war aber auch nicht das tollste Wetter...
(09.09.2007, 19:12)
Sebastian:   Der "letzte Elefant" ist auch schon weg und stand heute auf dem Wirtschaftshof rum...
(08.09.2007, 00:21)
Carsten Horn:   In der Tageszeitung wurde bekanntgegeben, daß der Vorplatz neu gestaltet wird, Pflaster, etc, wobei sich die Pflasterung vom Innenbereich außen fortsetzen soll. Die Elefantenskulptur, auch wenn momentan nicht ganz passend, soll erhalten bleiben. Die Kosten von ca. 150000 € ĂŒbernimmt die Stadt

Die Straße Richtung ehemalige Zooterassen soll in einem zweiten Stepp "verschönert" werden, aber sinnvollerweise erst nach Beendigung der Bauarbeiten Asien.
(07.09.2007, 20:08)
Sebastian:   Trotz des immer wieder leichten Regens war es heute ein ganz interessanter Tag im Zoom, da einige Arten aktiver bzw. an anderen Stellen zu finden waren als sonst. So sah ich heute zum ersten Mal einen Sattelstorch durchs Wasser waten, gleich sechs Arten waren besucherfreundlich am Seeufer der Savanne zu sehen (Elenantilope, Kudu, Sprinbock, Marabu + "verirrte" Pelikane und Kormorane). Auch die Hornraben scheinen sich mehr Platz verschafft zu haben und liefen auf dem hinter der eigentlichen Anlage befindlichen HĂŒgel herum, wenn mich meine Augen ĂŒber die Distanz (Stand am Duka-House) nicht getĂ€uscht haben. Zudem waren heute alle Baumstachler auf der Außenanlage, allerdings bedingt durch geschlossene Schieber...
Auch die Anlagen am Grimberger Hof nehmen langsam Gestalt an. Anscheinend wird es links neben dem Eingang zwei nebeneinander liegende Gehege geben (Schweine & Esel???), rechts davon der Stall fĂŒr die HĂŒhner. Auch auf der RĂŒckseite soll wohl ein Gehege entstehen, ob dies jedoch zu einer der beiden anderen Anlagen gehört oder fĂŒr sich allein steht ist (noch) nicht zu erkennen.
(07.09.2007, 13:47)
IP66:   Die Wiederbeschaffung der Baumstachler hat auch mich positiv ĂŒberrascht - auch wenn sie wohl nicht fliegen und damit nicht alle fĂŒr sie vorgesehenen Felsöffnungen werden benutzen können. Insomma und vor allem mit dem RĂŒckblick auf den alten gelsenkirchener Tierbestand bedeutet der neu gebaute Zoo eine erfreuliche ErgĂ€nzung des deutschen Zoobstandes - sicher nicht das Maß aller Dinge und wohl auch nicht das entscheidende Vorbild fĂŒr die Tiergartenarchitektur des nĂ€chsten Jahrhunderts, aber doch eine besuchenswerte Anlage. Wobei ich denke, daß man 1980 den Zooneubau in MĂŒnster Ă€hnlich hĂ€tte beurteilen können.
(03.09.2007, 19:42)
Michael Mettler:   ... und ein sehr renommierter "klassischer" Zoo nahm schon Tierarten in eine veröffentlichte Bestandsliste auf, obwohl sie noch gar nicht im Zoo waren und z.T. erst zwei Jahre spĂ€ter eintrafen :-) Dagegen ist ZOOM wirklich harmlos.
(03.09.2007, 14:05)
Carsten Horn:   Schön, daß die unendliche Geschichte auch noch ein gutes Ende nimmmt. So langsam krieg ich das GefĂŒhl, das man die PlĂ€ne (Hornraben, Nashörner, Baumstachler), die man hat, auch umgesetzt bekommt, nur Geduld muß man haben. Aber andere haben die Besucher auch schon jahrelang auf Neuheiten warten lassen, g...
(03.09.2007, 13:22)
Sebastian:   Heute habe ich die Hornraben zum ersten Mal auf der Außenanlage gesehen. Zudem sind alle WassergrĂ€ben/-becken wieder gefĂŒllt...
(03.09.2007, 13:09)
Carsten Horn:   Lt. Tageszeitung kommt Buffy evtl. diesen Monat noch nach GE...
(23.08.2007, 22:59)
Michael Mettler:   Zu dem Thema habe ich gerade im Zusammenhang mit der alten BĂ€renburg etwas in dem schon zitierten RĂŒckblick gelesen. Da hieß es sinngemĂ€ĂŸ, dass man dieses schwere Bauwerk wegen des unsicheren Untergrundes sehr tief grĂŒnden musste und die vorbereiteten BetonsĂ€ulen so tief versackten, dass man VerlĂ€ngerungen angießen musste - nur um dann am nĂ€chsten Tag festzustellen, dass auch diese ĂŒber Nacht schon wieder versackt waren...

Sind ĂŒberhaupt einige interessante Anekdoten drin. Z.B. ergab sich der Standort des ersten Elefantenhauses bei der Planung des Zoos dadurch, dass an dieser Stelle die noch nutzbare Grundplatte einer Waschbaracke vorhanden war - und der einzige Brauchwasseranschluss im GelĂ€nde.... Die anderen StĂ€lle und HĂ€user mussten damals noch mit am/im Elefantenhaus in FĂ€sser gefĂŒlltem Wasser versorgt werden!
(22.08.2007, 00:02)
Carsten Horn:   Im ganzen GelĂ€nde ist auf jeden Fall ein hoher Grundwasserspiegel, daß trĂ€gt sicher zum Teil dazu bei. Der andere Teil liegt dann vermutlich an der Buddelei nach "schwarzem Gold", das ganze Ruhrgebiet sich ja unten irgendwo wie ein Schweizer KĂ€se aus...
(21.08.2007, 23:11)
Michael Mettler:   Das Gelsenkirchener GelĂ€nde muss wirklich schwierig sein. Bei den Schimpansen versickert immerhin nur Wasser, an anderer Stelle im Zoo (Kodiak-Steilwand) ganze SpundwĂ€nde :-)
(21.08.2007, 18:33)
Sebastian:   @Carsten Horn: Danke fĂŒr den Tipp mit dem "Eingewöhnungsgehege" der Hornraben, so konnte auch ich sie heute nach langer Zeit mal wieder sehen.
Bei den Baumstachlern sollte es jetzt erstmal zu keinen wilden Vermutungen mehr kommen, das alte Schild steht wieder (dafĂŒr mĂŒssen wohl aber wieder die Biber, falls sie mal draußen sind, mit falscher Ansprache rechnen ;-) ).
Zudem scheint man zur Zeit mal wieder Probleme mit zwei Wasserbecken zu haben, da sowohl der Schimpansengraben als auch die Flamingoanlage leergepumpt sind. An letzterer waren mehrere Arbeiter damit beschĂ€ftigt, aus dem angelegten Schacht Schlamm herauszuholen. Bei den Schimpansen gab es ja schon frĂŒher Versickerungsprobleme.
(21.08.2007, 16:09)
Michael Mettler:   Nochmal KodiakbĂ€ren: Ich wusste bisher gar nicht, dass Gelsenkirchen auf eine nicht unbedeutende Zuchthistorie bei Kodiaks zurĂŒckblicken kann. In einem RĂŒckblick "40 Jahre Ruhr-Zoo" las ich, dass im Oktober 1956 ein Paar Kodiaks eintraf und als fester Besatz die Anlage in der BĂ€renburg neben den EisbĂ€ren bezog. Dieses Paar (bzw. genau genommen das Weibchen...) zog im Laufe der Jahre unter den dortigen VerhĂ€ltnissen 24 JungbĂ€ren auf!
(21.08.2007, 15:27)
Michael Mettler:   Zu solchen Kampfeinlagen wird es sicherlich noch öfter kommen. In Duisburg sollen sich frĂŒher der Nashornbulle und der Jackson-Hartebeestbulle viele (spielerische) Gefechte geliefert haben, muss ein irrer Anblick gewesen sein.
(19.08.2007, 21:11)
Carsten Horn:   Die Nashörner haben heute mal einem Mitbewohner klargemacht, wer der Chef im Hause (bzw. auf der Savanne) ist. Ein Nashorn fĂŒhrte mit einem großen Kudu RangordnungskĂ€mpfe aus, war ein kurioser Anblick, der Kudu mit gesenktem Kopf, die Hörner links und rechts am Nasenhorn vorbei. Als dann ein zweites Nashorn zur "Hilfe" kam, hat er lieber die Flucht ergriffen, die Nashörner hinterher, bis zum Durchgang zur nashornfreien Savanne...
(Mußte ich irgendwie an Basel denken...)

Als ich das zweite Mal dort vorbeikam, waren die Zebras dabei, die Reste vom NashornfrĂŒhstĂŒck zu verspeisen, die Nashörner lagen in der NĂ€he und haben geruht. Allerdings sind sie sehr schreckhaft, ein Zebra hat eine LautĂ€ußerung von sich gegeben und alle drei standen sofort...

Sitatungas waren nur im dritten "flußpferdfreien" Gehege, ein Sattelstorch kam mal ins zweite Gehege, die drei Hippos waren jedoch wenn ich da war nur vor dem ersten Gehege im Wasser...

Netter Anblick war ein "fußbadender" Strauß im See, hatte ich auch noch nicht gesehen...
(19.08.2007, 20:01)
Michael Mettler:   Wie hat sich denn inzwischen das Miteinander der Nashörner mit den anderen Savannentieren entwickelt? Und wie sieht es mit der Flusspferd/Sitatunga-Kombi aus?
(19.08.2007, 19:41)
Jamie:   DafĂŒr war wĂ€hrend der Woche, trotz Ferien zu Ende und teils Regen die HĂ€lle los :-)
Heute war ich nicht böse um weniger Betrieb, so konnten meine Kids in Ruhe die Lollipops genießen, und ich auch. Nun hab ich 2 Minifans hier rumfegen und einen verliebten 9jĂ€hrigen.
An den Baumstachlern bin ich auch vorbeigekommen, die machen sich doch prima dort. Aber mehr als die und den Vorplatz hab ich heute nicht zu sehen bekommen.

Gruß Jamie
(19.08.2007, 18:44)
Carsten Horn:   War heute direkt mal auf "Baumstachlerpirsch" und einige der Tiere haben mir auch den Gefallen getan, sich zu zeigen und ausgiebig fotografieren zu lassen (einer sogar im Wasser), obwohl sie die Möglichkeit hatten, sich zurĂŒckzuziehen. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, nix zu sehen, denn die sind doch eigentlich nachtaktiv. Allerdings sind die Baumstachler "Perlen vor die SĂ€ue geschmissen", denn fĂŒr 70 % der Besucher sind es Biber, fĂŒr 29 % Prozent Stachelschweine und 1 % Prozent kann sie richtig einordnen (Ergebnis von ca. 15 Minuten Besucher zuhören).

Auch die Hornraben waren endlich mal zu sehen, allerdings nicht auf der Baumsavanne, sondern im (Eingewöhnungs-???)Gegehe direkt unter dem Serengetiview. Ob ich den Standort als Hornrabe so toll finden wĂŒrde, weiß ich nicht, den ganzen Tag trampelt mir jemand auf dem Kopf rum und der ein oder andere Dreck von den Schuhen beispielsweise rieselt bestimmt auch runter...

Beim Stall Grimberg scheint man mit der Inneneinrichtung voranzukommen, außen wurde tlw. Rasen ausgelegt, aber von Außengehegen ist noch nichts zu sehen...

Ansonsten nichts neues, keine Freiflieger in der Afrikahalle, Rosl & Ernie im Haus...

DafĂŒr das heute Sommerfest ist, war der Zoo recht leer, konnte sogar ohne langes Anstehen Boot fahren, aber vielleicht kommen die Leute ja noch, ist bis 20:00 Uhr geöffnet...
(19.08.2007, 13:33)
Carsten Horn:   In der Tageszeitung stand, daß es sich bei den Baumstachlern um fĂŒnf Tiere handelt, 2,3.

Lt. Zeitung scheint man auch das Gehege deutlich vergrĂ¶ĂŸert zu haben, Zitat: In der Erlebniswelt Alaska leben sie zusammen auf fĂŒnf Hektar, g
(16.08.2007, 23:04)
Sven P. Peter:   Im Hagenbeckmagazin wird schon verkĂŒndet das Buffy die Hansestadt in einigen Wochen richtung GE verlĂ€sst.
(13.08.2007, 23:02)
Michael Mettler:   Na, hoffentlich packen sie euch bei Hagenbeck dann auch das richtige Tier ein. In meiner TV-Zeitung ist bei einer der Soap-Folgen als "KodiakbĂ€r Buffy" ein NasenbĂ€r abgebildet :-)
(13.08.2007, 21:42)
Carsten Horn:   Seit heute sind lt. Pressemeldung die neuen Baumstachler zu sehen. Da weiß ich schon, wo ich am WE bin, g...

Hagenbeck bekommt angeblich die geplanten KamschatkabĂ€ren, dann besteht ja auf fĂŒr Brenda wieder Hoffnung auf Gesellschaft...
(13.08.2007, 20:52)
Carsten:   @Sebastian: Termin fĂŒr Grimberg Hof ist mir auch nicht bekannt, heute waren sie innen und außen zugange. Sieht allerdings wirklich so aus, als ob es noch dauert.

Ansonsten nichts zu sehen von den "vermißten" Tieren, die Schildturakos sind noch im Eingewöhungsgehege. Sind die Galagos eigentlich schon in der Halle oder auch noch im Eingewöhnungsgehege?

Die Variinsel ist fĂŒr Kinderwagen gesperrt, wahrscheinlich wird das "Kinderwagenentern" zu riskant, g...

Heute gab es noch eine Situation zum Schmunzeln, Flußpferd Lisa stellte sich genau in den Durchgang zwischen den Anlagen und ließ den Pfleger nicht durch...

Ansonsten waren viele Tiere im Schatten, war recht warm heute...

Das Filmteam von SAT1 war auch fleißig zu gange, auf den Film bin ich ja mal gespannt...
(07.08.2007, 01:49)
Marco:   @ Carsten und Michael Mettler:
Gemeint ist im Idealfall ein Tier pro Zoo, ebenfalls akzeptabel seien zwei Tiere in zwei Gehegen (die widerum idealerweise nicht aneinander grenzen sollten).

Die Frage nach den "natĂŒrlichen" EisbĂ€ren"herden" in Kanada schließt sich logisch an die Forderung nach Einzelhaltung an. Ich kann dazu nichts gesichertes sagen, frage mich aber, ob es nicht auch im Freiland rangniedere Tiere gibt, die sich von den anderen in der GedrĂ€ngesituation zurĂŒckziehen. Die RĂŒckzugsmöglichkeit fehlt im Zoo, wodurch Stereotypien begĂŒnstigt werden können.
Ob auch in Mischgruppen von BĂ€ren eine erhöhte StereotypiehĂ€ufigkeit festzustellen ist, vermag ich nicht zu sagen. Interessant wĂ€re diesbezĂŒglich natĂŒrlich auch, ob besonders EisbĂ€ren "anfĂ€llig" sind.
Den Namen der Expertin möchte ich öffentlich nicht nennen, es gibt jedoch jĂŒngere Publikationen von ihr in der Zeitschrift des Kölner Zoo, die einigen Forumsteilnehmern vorliegen dĂŒrfte. Mir fehlt im Moment die Zeit, genauer zu recherchieren, kann aber die ungeklĂ€rten Fragen bei Zeiten weiterleiten.
(06.08.2007, 19:05)
Sebastian:   Gibt es eigentlich bereits einen Termin fĂŒr die Eröffnung des komplett fertiggestellten Grimberger Hofs? Eigentlich sollte das neue StallgebĂ€ude ja in diesem Sommer fertig sein, der aktuelle Stand beim Bau gibt mir allerdings keine Hoffnung auf ein zeitlich nahes Gelingen, da man sowohl bei den Innen- als auch den Außenanlagen noch nicht wirklich weit gekommen ist.
Gibt es denn neue Infos bezĂŒglich Baumstachler, Hornraben, Tockos und Webervögeln? Auch die HelmperlhĂŒhner habe ich schon lĂ€ngere Zeit nicht mehr gesehen.
(06.08.2007, 18:11)
Michael Mettler:   @Marco: Meint die Expertin mit Einzelhaltung ein Tier pro Gehege (und dann höchstens zwei getrennte Gehege) oder gar nur ein Tier pro Zoo? Und wie kommen die frei lebenden EisbĂ€ren in Kanada mit der "GedrĂ€ngesituation" zurecht, die sich m.W. ohne wirkliche Not, sondern nur wegen der bequemen Versorgung aus MĂŒllkippen freiwillig auf relativ engem Raum versammeln? Ich will damit keineswegs die Herdenhaltung a la Berlin befĂŒrworten, aber treten denn z.B. vermehrte Stereotypien bei Einzel- oder Paarhaltung wirklich seltener auf?

Auf der berĂŒhmt-berĂŒchtigten Mischanlage in Hannover hatten sich frĂŒher Untergruppen/PĂ€rchen gebildet, in denen sich die Tiere miteinander beschĂ€ftigten. So sah man im Wasser eigentlich immer entweder ein EisbĂ€renpaar oder die zweite EisbĂ€rin zusammen mit einer BraunbĂ€rin. Sozialspiel entfiele bei Einzelhaltung - außer natĂŒrlich bei einer BĂ€rin, die Nachwuchs fĂŒhrt.
(06.08.2007, 09:11)
Carsten:   @Marco: Sind andere BĂ€ren da auch störend oder nur EisbĂ€ren in Massen?
(05.08.2007, 23:55)
Marco:   Eine anerkannte EisbĂ€renexpertin empfiehlt, in einem Zoo (!) maximal 2 Tiere zu halten, ideal wĂ€re die Einzelhaltung. Mit "Zoo" ist auch wirklich der Zoo gemeint, nicht etwa das Gehege. Somit ist ein Zustand wie in Gelsenkirchen, wo 5 EisbĂ€ren dicht beisammen leben, nicht erstrebenswert. BegrĂŒndet wird dies mit den "scharfen Sinnen" der BĂ€ren, welche bei Anwesenheit eines oder mehrerer Artgenossen hĂ€ufig Stresssymptome wie vermehrte Stereotypien zeigen.
Die beiden Berliner Zoos befinden sich so gesehen mit ihren EisbÀrenhaltungen in grauer Vorzeit...
(05.08.2007, 23:10)
Niedersachse:   Strupo ist geborener MĂŒnchener (*1987), kam aber aus Straubing nach Gelsenkirchen
(05.08.2007, 20:37)
Michael Mettler:   War er auch.
(05.08.2007, 20:20)
Dirk K:   Ich dachte Strupo wĂ€re der letzte Straubinger EisbĂ€r gewesen?
(05.08.2007, 19:44)
XXX:   Nö, Antonia ist einfach nur klein. Ihr Bruder Anton in Stuttgart ist ganz normal.

Sonya und Elvis kamen aus OsnabrĂŒck, Strupo + kam aus MĂŒnchen und Lara kam aus Wien. Olinka kam und ist jetzt wieder in Wien (habe sie diese Woche besucht).
(05.08.2007, 17:12)
Anna Lena:   Ist Antonia Opfer eines Gendefekts, der sich durch Inzucht vermehrt? Und wie sind die Gelsenkirchener BĂ€ren miteinander verwandt?
Das Stallproblem habe ich auch noch nicht ganz verstanden, könnt ihr das einer Blondine mal genauer erklÀren?
(05.08.2007, 16:39)
Carsten:   So wie ich das gesehen habe sind die StĂ€lle jeweils außen an den Anlagen, ĂŒber den Besuchertunnel können nur die beiden großen Anlagen verbunden werden...
(05.08.2007, 15:24)
Michael Mettler:   Wenn die Stalltrakte ĂŒber den Besucherweg im Tunnel hinweg miteinander verbunden sind, wie es hier schon mal hieß, dĂŒrfte das Aufstallen eigentlich kein Problem sein.
(05.08.2007, 13:06)
Carsten:   Von der GrĂ¶ĂŸe der Anlagen her dĂŒrfte es kein Problem sein, ich weiß nur nicht, wie es mit den Aufstallmöglichkeiten aussieht...
(05.08.2007, 11:13)
Anna Lena:   Wie ist das ĂŒberhaupt, in Berlin werden doch auch mehrere EisbĂ€ren in einem Gehege gehalten. Geht das in Zoom nicht und warum nicht?
(05.08.2007, 11:02)
Carsten:   Von einem neuen EisbĂ€r hab ich auch nichts gelesen oder gehört... Und was heißt zu alt, Louis Trenker ist doch auch noch mit ĂŒber 90 Vatter geworden, g...

Ich frage mich nur, wie das weitergeht, wenn wirklich mal ein kleiner EisbĂ€r geboren wĂŒrde, das Mutter-Kind Gehege ist ja besetzt, dann heißt es entweder Schichtdienst machen oder Sonja und Elvis bekommen einen Untermieter...
(04.08.2007, 19:20)
Carsten:   Ich bin auch gespannt, ob der Reiz des Neuen die Besucherzahlen hochtreibt, oder ob sie gehalten werden können.

GrundsĂ€tzlich hat man mit der GEW m. E. einen guten Schritt getan, indem man dort ehemals stĂ€dtische Bereiche (ohne Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit) wie ZOOM, Gelsenlog (Hafen), Großmarkt, Gelsennet (Telekommunikation), emschertainment (Gastronomie & Veranstaltungen), SportstĂ€tten (z. B. SchwimmbĂ€der) und die Verpachtung von Gas- und Stromnetz zusammengefĂŒhrt hat, so können umsatzstarke bzw. gewinntrĂ€chtige Bereiche die eher zuschußbedĂŒrftigen mittragen.

Ein Flußpferd decken zu lassen ist wirklich ĂŒberfĂ€llig, die letzte Geburt war 2001 und ich hĂ€tte gerne mal wieder ein Kleines in der NĂ€he...

Auch mal endlich einen Partner fĂŒr Lara zu finden hĂ€tte was, kleiner EisbĂ€r wĂ€re sicher auch ein Publikumsrenner fĂŒr 2008... Oder Elvis einfach mal ranlassen?
(03.08.2007, 20:54)
Michael Mettler:   Eine Möglichkeit, die Besucherzahlen trotz fehlender Neuanlagen zu halten, wĂ€re gezielt geplanter Nachwuchs bei einem Publikumsmagneten. Bei acht Monaten Tragzeit wĂ€re z.B. jetzt eine gute Zeit, eine Flusspferdkuh decken zu lassen...
(03.08.2007, 13:23)
IP66:   Die Zahlen sprechen schon fĂŒr sich. Es stellt sich die Frage, ob man mit den Besucherzahlen, die jetzt erreicht sind, kostendeckend arbeiten kann - einschließlich Gastronomie. Letztlich wird das aber erst die Endabrechnung fĂŒr 2007 zeigen. Interessant wĂ€re auch, ob sich 2008 ohne Neueröffnung einer Anlage die Besucherzahlen halten lassen.
(03.08.2007, 11:21)
Carsten:   Heute standen in der Zeitung ein paar Zahlen zur ZOOM Erlebniswelt:

Besucher: Juli 04 bis Juni 05 228000, Juli 05 bis Juni 06 649000, Juni 06 bis Juni 07 1052000

Rekordtag: 10. 09. 06 13300 Besucher

Umsatz: 2005: 3,4 Mio €, 2006: 8,1 Mio €

2006 2,38 Mio € Verlust, schwarze Zahlen angepeilt fĂŒr 2009. Die Gatronmie wird, so wie ich das verstanden hab, nicht ĂŒber den ZOOM abgerechnet, sondern ĂŒber die GEW Tochtergesellschaft emschertainment, 2006 240000 € Überschuss.

Insgesamt hat die GEW einen Überschuss von 1,37 Mio erwirtschaftet.
(02.08.2007, 23:00)
Tina:   Wenn ich recht verstanden habe, mĂŒssen die Fotos nicht unbedingt in der ZOOM-Erlebniswelt aufgenommen worden sein??
Aber hat man ĂŒberhaupt Chancen, wenn die Bilder woanders aufgenommen worden sind, da der Wettbewerb doch von ZOOM ins Leben gerufen wurde...
(22.07.2007, 16:54)
IP66:   Handelt es sich um eine Maßnahme zur grĂ¶ĂŸeren Verbeitung von Teleobjektiven in Deutschland?
(21.07.2007, 11:03)
Björn:   Natur - tierisch nah


Bild: ZOOM Erlebniswelt, Fotograf Hardy MĂŒller

Die WAZ und die ZOOM Erlebniswelt richten vom 18. Juli bis 20. August 2007 einen Fotowettbewerb aus. Das Sieger-Foto wird auf einem Banner per Flugzeug prĂ€sentiert. Außerdem winken Fotoworkshops sowie Jahres- bzw. Familienkarten fĂŒr die ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen.

Das Motto des Wettbewerbs lautet "Natur - tierisch nah". Dabei liegt der Fokus auf Naturaufnahmen, die Tiere in der ZOOM Erlebniswelt oder Ă€hnlichen LebensrĂ€umen zeigen. Voraussetzung fĂŒr eine Teilnahme ist, dass das Bild nicht Ă€lter als 6 Monate ist, noch nicht in gedruckter Form veröffentlicht worden ist und auch keine Auszeichnung bei einem Wettbewerb erhalten hat. Motive, die gegen das geltende Recht verstoßen, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Bitte senden Sie nicht mehr als drei Bilder ein. Senden Sie Ihre Dateien mit Ihrem Namen, Kontaktdaten, hÀngen Sie eine kurze Beschreibung und die BestÀtigung "Ich habe die Teilnahme-Bedingungen im Detail unter http://www.waz.de/waz/waz.extra43.startseite.php gelesen und stimme diesen zu." an
wazonline@waz.de

In die Betreffzeile Ihrer Mail tragen Sie bitte "Natur - tierisch nah" ein.

Mit der Einsendung bestÀtigen Sie automatisch, dass die Fotos von Ihnen stammen, frei von Rechten Dritter sind und durch ihre Inhalte keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Die per Email eingesandten Bilder prÀsentieren wir auf WAZ.de.

Zudem rÀumen Sie der WAZ das kostenfreie Nutzungsrecht (Print und Online) an Ihren Bildern ein.

Einsendeschluss ist der 20. August 2007 (12 Uhr).

Die Teilnahmebedingungen im Detail

Wer darf teilnehmen?
Teilnehmen können alle - ausgenommen Mitarbeiter der WAZ und der ZOOM Erlebniswelt. Voraussetzung ist, dass die Bilder als digitale Bilddateien an wazonline@waz.de mit Ihrem Namen, Adresse, Telefonnummer und folgender BestÀtigung gesandt werden:
"Ich habe die Teilnahme-Bedingungen unter http://www.waz.de/waz/waz.extra43.startseite.php gelesen und stimme diesen zu."

Was darf eingereicht werden?
Das Motto des Wettbewerbs lautet "Natur - tierisch nah". Dabei liegt der Fokus auf Naturaufnahmen, die Tiere in der ZOOM Erlebniswelt oder Àhnlichen LebensrÀumen zeigen.

Jeder Teilnehmer kann mit maximal drei Bildern am Fotowettbewerb teilnehmen. Das Bild sollte eine Auflösung von 300 dpi haben, im JPEG-Format (Endung .jpg oder .jpeg) abgespeichert sein und die maximale GrĂ¶ĂŸe sollte 10 MB nicht ĂŒbersteigen. Auch analog aufgenommene Bilder dĂŒrfen digitalisiert unter den vorgenannten Vorgaben eingesandt werden. Per Post eingesandte FotoabzĂŒge und Fotoprints oder per Post eingereichte digitale BildtrĂ€ger jeglicher Formate werden nicht zugelassen.

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Der Einsendeschluss
Einsendeschluss ist der 20. August 2007, um 12 Uhr. Alle Gewinner werden auf WAZ.de bekannt gegeben. Ein etwaiger Gewinn kann nicht ĂŒbertragen oder bar ausgezahlt werden.

Die Preise
Die besten zehn Fotos werden prÀmiert:
1. Preis: PrÀsentation als Flugzeugbanner und Teilnahme an einer professionell geguideten Foto-Workshop-Safari (mindestens 5 Stunden),
2.-5. Preis: TN an einer professionell geguideten Foto-Workshop-Safari (mindestens 5 Stunden),
6.-10. Preis: wahlweise je ein Familienticket (2 Erwachsene, 2 Kinder) mit FĂŒhrung bzw. eine Jahreskarte

Die Jury
Die Jury setzt sich aus einem WAZ-Fotografen sowie je einem Vertreter der WAZ-Online-Redaktion und Sabine Haas, Pressesprecherin der ZOOM Erlebniswelt, zusammen.

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Die Teilnehmer versichert, dass er oder sie ĂŒber alle Rechte am eingereichten Bild verfĂŒgt, die uneingeschrĂ€nkten Verwertungsrechte aller Bildteile hat, dass das Bild frei von Rechten Dritter ist sowie bei der Darstellung von Personen keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Falls auf dem Foto eine oder mehrere Personen erkennbar abgebildet sind, mĂŒssen die Betreffenden damit einverstanden sein, dass das Bild veröffentlicht wird. Die Teilnehmer werden Vorstehendes auf Wunsch schriftlich versichern. Sollten dennoch Dritte AnsprĂŒche wegen Verletzung ihrer Rechte geltend machen, so stellen die Teilnehmer die Veranstalter von allen AnsprĂŒchen frei. Am Computer bearbeitete Fotos dĂŒrfen keine Bildteile aus Zeitschriften, BĂŒchern, gekauften CDs usw. enthalten.

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Rechtsmittel
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
(20.07.2007, 17:46)
Variliebling:   Hallo, hat jemand eine Ahnung, warum bei den Schneeeulen gestern kein Jungtier mehr draußen war? Außerdem habe ich nur 3 Erwachsene gesehen. Ob das wohl zu heiß war und alle ĂŒbrigen im Innengehege untergebracht waren?
(17.07.2007, 09:11)
Sebastian:   Es sieht so aus, als wĂŒrden demnĂ€chst wieder Baumstachler zu sehen sein, da man den alten Kletterast durch weitere Äste und Plattformen erweitert hat.
(09.07.2007, 16:16)
Eagle:   WHAT?
(04.07.2007, 16:56)
Björn:   Geht es im Leben auch immer "Zack Zack"?
(04.07.2007, 14:31)
Eagle:   Ja Entschuldigung ist halt Gewohnheitssache. Dieses bescheuerte ICQ da hat man sich an diesen Schreibstyl einfach gewöhnt....da gehts halt immer zack zack...
(03.07.2007, 23:42)
Bene:   @Eagle: Wie wĂ€re es eigentlich, wenn du mal mit einer halbwegs normalen Zeichensetzung anfĂ€ngst? Es ist nicht gerade leicht deine Gedanken zu verstehen wenn alles an einem StĂŒck ohne Punkt und Komma geschrieben ist. Denk mal drĂŒber nach, fĂŒr einen 16 jĂ€hrigen Jungen sollte das doch kein großes Problem darstellen, oder?
(03.07.2007, 23:00)
Björn:   Ich besuche den Zoo min. 1x im Monat und wĂŒrde gern nach den RundgĂ€ngen was leckeres essen und trinken, mich dabei schön h1nsetzen, etc. Daher wĂŒnsche ich mir richtige Gastronomie, der Grimberger Hof mag zwar toll sein, aber nicht bei kĂŒhlem Wetter und bei warmen Temperaturen ist dieser immer ĂŒberfĂŒllt. :(
(03.07.2007, 18:51)
Bernd:   Abends sind die Parkplatz-Schranken eh offen, bei DĂ€mmerfĂŒhrungen zahlen die Besucher auch keine ParkgebĂŒhr.
(03.07.2007, 16:36)
Carsten:   Grimberg Hof wird gelegentlich als Biergarten genutzt, aber ich vermute mal, sobald drei Tropfen Regen fallen ist da nix mehr los. Mit der Asienhalle wĂ€re man wetterunabhĂ€ngig, nur mit dem Parken abends sollte man sich was einfallen lassen, ob Restaurantbesucher ParkgebĂŒhren zahlen?
(03.07.2007, 15:11)
Eagle:   ist sowas nicht shon am grimberger hof vorhanden das leute die was essen oder trinken wollen nicht in den zoo mĂŒssen sondern auch wenn dder zoo zu ist das als biergarten genutzt wird ich habe mal sowas gelesen dann hĂ€tte der zoo ja das doppeltgemoppelt.
(03.07.2007, 13:09)
Michael Mettler:   @Sven: Zahlen kenne ich nicht. Aber da Gastronomie in Bau und Unterhaltung (Personal!) unwahrscheinlich kostenaufwendig ist und sie in Hannover TROTZDEM stĂ€ndig erweitert wird, lohnt sich der Aufwand offensichtlich. Der Maharadscha-Prunksaal wurde schließlich nicht gebaut, weil man den Hulmans unbedingt die HĂ€lfte ihrer GehegeflĂ€che wegnehmen wollte, sondern weil der Zoo trotz großer RĂ€umlichkeiten auf Meyers Hof immer wieder Anfragen nach Raum fĂŒr NOCH grĂ¶ĂŸere Events ablehnen musste. Kurz nach Fertigstellung war er m.W. schon fĂŒr ĂŒber 30 Veranstaltungen ausgebucht. Der Zoo bzw. eine Teilgesellschaft fungiert ja auch als Event-Management und kann nicht nur den Raum und die Verköstigung, sondern auch allerlei stilvolles Drumherum bieten bzw. vermitteln. Wenn also - wie m.W. schon geschehen - VW eine abendliche indische Palastfeier fĂŒr vierhundert Personen bucht, dann wird auf Wunsch auch die Terrasse zwischen Hulmans/Tigern und Elefanten illuminiert und es treten TempeltĂ€nzerinnen und Fakire auf (Hagenbecks Dschungelnacht lĂ€sst grĂŒĂŸen). Das spricht sich natĂŒrlich rum und sorgt fĂŒr noch mehr Nachfrage. Meyers Hof, der ja auch abends geöffnet ist, wird darĂŒber hinaus wegen seines Ambientes und seines Essens immer wieder in den hannoverschen Medien heraus gestellt, was wiederum positiv auf den Zoo abfĂ€rbt. Und im von Hardcore-Zoofans belĂ€chelten bis bestöhnten neuen Kinderzoobereich Mullewapp war das neue Familienrestaurant am vorletzten Sonntag gerammelt voll - und zwar nicht STATT der anderen gastronomischen Möglichkeiten im Zoo, sondern ZUSÄTZLICH. Was dann auch allzu lange Schlangen an Imbissen verhindert, die negativ wirken. Die im Forum mehrfach gestellte Frage "Wozu braucht denn der Zoo NOCH ein Restaurant?" hat sich also schnell beantwortet.
(02.07.2007, 23:37)
Dennis F.:   Als ErgĂ€nzung zu Michael Mettler: Busunternehmen wollen fĂŒr Tagestouren fast immer eine "richtige" Gastronomie, also nicht nur ĂŒberdachte AußenplĂ€tze, sondern auch die Sicherheit, im Zweifel in ein Indoor-Restaurant ausweichen zu können. Auch fĂŒr diesen Vertriebs-Weg ist das Restaurant im Asien-Bereich also wichtig.
(02.07.2007, 23:01)
Sven P. Peter:   Und wirft das in Hannover so viel ab? Wenn ja wĂ€re es ja eine tolle Idee so parks wie den Berliner TP zu "retten" :)
(02.07.2007, 22:56)
Michael Mettler:   @Eagle: Die Gastronomie in Asien-ZOOM ist aus anderen GrĂŒnden wichtig, denn sie soll auch von außerhalb des Zoos zugĂ€nglich und auch außerhalb von dessen Öffnungszeiten GĂ€ste anlocken, die gar nicht den ganzen Zoo besuchen wollen. Zudem wird man sie fĂŒr Events buchen können, und das alles bringt dem Zoo zusĂ€tzliche Einnahmen - von denen dann die fehlenden Anlagen fĂŒr Asien gebaut werden können :-)

Da lohnt sich der Blick nach Hannover, wo man ja mit dem Erlebniszoo-Prinzip einige Jahre voraus ist: Kaum wird im hiesigen Zoo irgendwo das Angebot an Gastronomie oder Event-RĂ€umen erweitert, ist es auch schon wieder ausgebucht... Ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor (wovon auch die eigentlichen Ziele des Zoos profitieren), ein unbezahlbarer WerbetrĂ€ger fĂŒr den Zoo (wegen der Mundpropaganda - gastronomisches Prinzip: wo viele Leute hingehen, muss es toll sein) und sogar fĂŒr die Stadt (selbst Konzerne von außerhalb Hannovers haben schon im hiesigen Maharadscha-Prunksaal Feiern gebucht) - und schafft ganz nebenbei noch reichlich ArbeitsplĂ€tze.
(02.07.2007, 22:48)
Eagle:   Mit dem erweitern habt ihr wohl recht darĂŒber habe ich gar nicht nachgedacht das finde ich auch gut denn Platz ist reichlich vorhanden und das ist ein großer Vorteil vom Zoom in GE nur die Gastronomie finde ich nicht so extrem wichtig wĂŒrde man die Preise um 1-2 € runtersetzen(fĂŒrs essen usw)dann wĂ€re die gastronomie auch gut voll nur ich finde die preise gigantisch und nehme mir deshalb lieber essen mit in den zoo denn bei den presen kann sich ein 16 jĂ€hriger Junge nicht allzu viel leisten.... :-(
(02.07.2007, 22:14)
Carsten:   Asien ruhig schön in Ruhe bauen, fertig sein zur Eröffnung und nicht die Besucher in eine Baustelle reinschicken wie bei Afrika ist schon vernĂŒnftig. Und ein neues Highlight in zwei Jahren macht irgendwo auch Sinn. Das einzige, was an Asien wirklich eilig ist, ist das beheizbare, geschlossene Restaurant, aber vielleicht könnte man sich da ja provisorisch behelfen, z. B. ein Zelt in der kalten Jahreszeit im Bereich Grimbergs Hof o. Ă€.
(02.07.2007, 20:47)
Michael Mettler:   Sehe ich genauso wie Saya. Man ĂŒberlege sich nur mal die "Luxus-Situation", sich noch flexibel fĂŒr die Elefantenhaltung entscheiden zu können (weil reichlich freies GelĂ€nde vorhanden ist) und sogar in aller Ruhe abwĂ€gen zu können, ob es Afrikaner oder Asiaten wĂŒrden, weil die FreiflĂ€che von beiden Themenwelten aus nutzbar wĂ€re....

Ich habe es schon mal erwĂ€hnt: FĂŒr meinen Geschmackt "funktioniert" ZOOM auch ohne Asien; sieht man mal von Elefanten und mit Abstrichen Tigern, werden schon mit dem jetzigen Bestand nahezu alle BesucherwĂŒnsche von Otto N. erfĂŒllt. Und ich finde, man soltte sich auf Asien als Erweiterung des Angebotes einfach freuen und nicht mosern, warum es noch nicht fertig ist oder nur in Sparversion errichtet wird...
(02.07.2007, 20:14)
Saya:   Ich gehe davon aus dass "Asien" in den Jahrne nach der Eröffnung noch weiter ausgebaut wird wenn wieder Geld vorhanden ist, Platz ist ja genĂŒgend vorhanden. Und eigentlich ist es schön dass noch weitere Entwicklungsmöglichkeiten bestehen (anders als zB im Zoo Bremerhaven).
(02.07.2007, 19:38)
abjatar:   Genau das dĂŒrfte die Überlegung sein. Der "Zoologische Druck", wie Michael Mettler schreibt, war ja fĂŒr "Afrika" (Schimpansen, Flusspferde!) enorm, gerade durch den Vergleich mit "Alaska" nebenan. Diesen gibt es inzwischen ĂŒberhaupt nicht mehr, denn anders als Hannover hat Gelsenkirchen ja nun keinen "alten Teil" mehr. Und auch sonst ist mit den beiden bereits stehenden Erlebniswelten ein reprĂ€sentativer Park von ĂŒber 20 ha GrĂ¶ĂŸe vorhanden.

@ Egale: Keine MissverstÀdnisse - auch ich finde schade, dass "Asien" spÀter und kleiner gebaut wird, ich hatte mich sehr auf Tiger (und mehr EEP-Tiere...) gefreut, aber ich sehe es auch so, dass (wirtschaftlich) die Innen-Gastronomie im Prinzip die aktuell höchste PrioritÀt hat. Und Bernd hat ja darauf hingewiesen: So wie "Afrika" unmittelbar nach der Eröffnung aussah, da warte ich auf "Asien" doch lieber ein halbes Jahr lÀnger!
(02.07.2007, 19:26)
Michael Mettler:   Auch hier sei der Blick auf die Erfahrungen in Hannover erlaubt: Nach dem wegen der bevor stehenden EXPO 2000 rasanten Bautempo hieß es, man sollte lieber die AbstĂ€nde zwischen den neuen Highlights grĂ¶ĂŸer werden lassen, um die einzelnen Projekte besser heraus stellen zu können.

"Zoologischer Druck" herrscht ja in Gelsenkirchen nicht unbedingt, schließlich sitzen m.W. nirgendwo im alten Bereich asiatische Tiere, die auf ein besseres Zuhause warten. FĂŒr die wirtschaftliche Seite dĂŒrfte allerdings das Restaurant in der Tropenhalle wichtiger und dringlicher sein als Orangs oder Tiger...
(02.07.2007, 14:02)
Bernd:   Eröffnung von Asien ist sogar auf FrĂŒhjahr 2009 verschoben. Aber wieso verarschen? Ich finde es nach den Erfahrungen mit Alaska und Afrika gar nicht so verkehrt das man sich etwas mehr Zeit lĂ€st anstatt unter Termindruck halbe Bau Stellen zu eröffnen.
(02.07.2007, 13:35)
Eagle:   Die können mir bei einem solchen Besucheransturm wie ich ihn schon desöfteren im ZOOM erlebt habe das das Geld knapp ist die spinnen doch wohl was kommt denn jetzt nur noch nach Asien die TRopenhalle? und dann habenses eröffnungsdatum von 2007 auf 2008 verlegt ich lass mich als Zoo-Stammbesucher doch nicht so dermaßen verarschen
(02.07.2007, 12:06)
Carsten:   Das einzige Wohnhaus, welches in GE stand, ist leider im Zuge des Umbaus abgerissen worden (war aber vorher schon nicht mehr bewohnt).

Im Zoo wohnen wÀre aber schon reizvoll, mal eben bei den Tieren vorbei hÀtte was, z. B. auf dem Weg zur Arbeit, g..., aber das wird wohl ein Traum bleiben.
(02.07.2007, 09:34)
Variliebling:   @Carsten
Jo, stimmt. Wo Du es sagst, fĂ€llt mir wieder ein, daß ich das auch mal gelesen hatte mit den Schild-Turakos. Vielen Dank auch fĂŒr Deine Beschreibung der Nilpferde. Ich werde auf jeden Fall bei meinem nĂ€chsten Besuch auf diese Details achten. Einen Nachtbesuch habe ich leider noch nicht machen können. WĂŒrd mich aber schon reizen. Überhaupt, wenn es nach mir ginge, wĂŒrde ich sogar liebend gerne im Zoo wohnen, zumindest im Sommer. Aber das bleibt halt ein Wunschtraum. Ist auch gut, wenn ein paar WĂŒnsche nicht in ErfĂŒllung gehen. Ich freu mich auf jeden Fall immer auf einen Zoobesuch.
(02.07.2007, 09:26)
Bernd:   @ Eagle: Erstmal werden keine Tiger nach Asien kommen, die Planung wurde ja ziemlich reduziert
(02.07.2007, 09:25)
Drac:   Sind KamschatkabĂ€ren eigentlich so leicht zu beziehen?
(02.07.2007, 02:29)
Eagle:   Jo das ist gut dann is alaska ja wenigstens wieder halbwegs voll :-)

Wie siehts denn jetzt mit asien aus kommen die tiger oder nicht?
(02.07.2007, 00:48)
Sebastian:   Achso, dann habe ich die Infos falsch interpretiert. Aber Danke fĂŒr die schnelle Antwort.
(02.07.2007, 00:02)
Sven P. Peter:   Die Infos sind von der Hagenbecker Hauptverdammlung. Es sollen 4 KamschatkabĂ€ren nach Hamburg und der Kodiak wĂŒrde dann nach GE umziehen.
(01.07.2007, 23:22)
Sebastian:   @Sven P.Peter: "Ein Kodiak und vier KamschatkabĂ€ren" oder "ein Kodiak oder vier KamschatkabĂ€ren"? Woher stammen diese Infos?
Desweiteren wĂŒrde die Frage auftauchen, wie sich die Tiere auf der Anlage verteilen wĂŒrden.
(01.07.2007, 23:09)
Sven P. Peter:   Es sollen wahrscheinlich 4 KamschatkabĂ€ren aus Moskau kommen.
(01.07.2007, 22:52)
Michael Mettler:   Na, dann bin ich aber gespannt, welche Folgen das in HH nach sich zieht!
(01.07.2007, 22:38)
Sven P. Peter:   Der neue Kodiakmann wird wohl "Buffy" aus Hamburg.
(01.07.2007, 22:06)
Michael Mettler:   @Eagle: Viel mehr als das, was du ĂŒber Biber schreibst, bieten aber z.B. Löwen eigentlich auch nicht :-)
(01.07.2007, 22:06)
Eagle:   Too was hat der gemeine Besucher von Bibern die sich nicht bewegen oder nur fressen ja KOdiaks ist der Zoo grad am besorgen sowie otter und eisbĂ€r woran sind denn die baumstachler nach solch kurzer zeit gestorben?
(01.07.2007, 22:01)
Carsten:   @Variliebling: Stimmt, könnte ein Mauersegler gewesen sein, bin mit Vögeln nicht so bewandert. Schwarz und schnell, g...

Rosl hat sehr helle Hautpartien hinter den Ohren, daran kann man sie erkennen. Ob sie jetzt dauerhaft getrennt ist, weiß ich nicht, aber sie durfte ja schon mal öfter drin bleiben, mit 49 ist der Weg zur Außenanlage recht weit. Ernie ist an seinem Zahn gut zu erkennen, Asita noch an ihrer GrĂ¶ĂŸe und Suze mĂŒĂŸte das dunkelste Tier sein und dann bleibt noch Lisa ĂŒber. Sicher bin ich mir aber auch nicht immer, ob ich die Hippos richtig den Namen zuordne.

Die Vögel mĂŒĂŸten Schildturakos sein, aber wie gesagt, der Vogelexperte bin ich nicht.

@IP66: Bin ich Elektriker, g? Hat der Angestellte sich nicht nĂ€her drĂŒber ausgelassen, hat nur gesagt, das Montag wohl der Elektriker kommt. Die Bestromung war ja lĂ€ngere Zeit wohl nicht in Betrieb, da die erwachsenen Tiere gelernt haben, nicht auf die BrĂŒcke zu gehen.

Hat in letzter Zeit mal jemand eine NachtfĂŒhrung mitgemacht? Vielleicht sind die Biber dann aktiv.
(01.07.2007, 17:30)
Variliebling:   @Dennis F.
Eigentlich hatte ich frĂŒher im alten Zoo die Biber auf ihrer alten Anlage auch des öfteren bei Tag aktiv gesehen. Auch in den Anfangstagen von Alaska hatte ich die Biber draußen gesehen. Sogar 1 x richtig viele, die im Wasser ihre Runden drehten. Wahrscheinlch haben sie sich jetzt wohl eingelebt und sind zur Tages(Nacht)Ordnung ĂŒbergegangen. Übrigens, kannst Du mir erklĂ€ren, woran man Rosl erkennen kann? Bis jetzt kann ich nur Ernie erkennen. Ach ja, und Ascita ist die kleinste, aber die wird ja auch grĂ¶ĂŸer.
@Carsten
Den einheimischen Vogel habe ich auch gesehen. Kam mir vor wie ein Mauersegler. Wie heißen denn die beiden Vögel, die in der Afrika-Halle in dem Eingewöhnungs-Gehege einquartiert sind. Ich dachte immer, daß sind die Tockos? Muß ich mich noch mal genau erkundigen.
Vielen Dank fĂŒr Eure Kommentare.
(01.07.2007, 16:46)
IP66:   Weshalb funktioniert die Bestromung der Vari-Anlage denn nicht?
(01.07.2007, 16:39)
Sebastian:   @ Eagle: Die Biber waren schon einige Male auf der Anlage zu sehen, kommt aber auch auf die Frequenz der Besuche an.
Zu den Baumstachlern: Waren eigentlich immer zu sehen bis auch das letzte Tier verstarb, seitdem bemĂŒht sich der Zoo angeblich um neue Tiere. Es sollen ja auch noch ein EisbĂ€r (1,0), Otter (1,0) und wohl auch Kodiaks geholt werden.
Und letzlich fehlen im Afrikateil immer noch Hornraben, Webervögel, Tockos, Königspythons und Flughunde (letztere beide in der Afrikahalle). Und wenn man der Zoom-HP Glauben schenken darf, könnten ja auch noch Eisvögel hinzukommen.
(01.07.2007, 16:22)
Dennis F.:   @ Eagle: Aber gerade mit den Bibern ist es doch ganz elegant gelöst, wer zu den Sichtfenstern der Burg geht, sieht eigentlich IMMER Biber. Und bei den von Carsten erwĂ€hnten NachtfĂŒhrungen ist das doch dann bestimmt eine schöne Besonderheit, das man Biber, Galagos usw. sieht.

@ Carsten: Soweit ich weiß, sind die Schildkröten die man in den Teichen sieht aus dem alten Ruhrzoo-Teich ĂŒbernommen, der im kĂŒnftigen Asien-GelĂ€nde liegt. Wobei ich wie du befĂŒrchte das sich den Sommer ĂŒber die ein oder Andere dazu gesellen wird.

Weißt du ob Rosel jetzt dauerhaft getrent ist von den anderen Flußpferden oder war das nur aus einem besonderen Grund?
(01.07.2007, 14:44)
Carsten:   Und natĂŒrlich nix zu sehen von den Hornraben
(01.07.2007, 14:00)
Carsten:   Heute war auch nichts von den Galagos zu sehen, vielleicht einfach mal eine NachtfĂŒhrung besuchen, dann klappt es vielleicht mit Galago gucken. DafĂŒr war der erste Freiflieger in der Afrikahalle zu bewundern, allerdings ein einheimischer Vogel. Vielleicht haben die Galagos ja auch den Eingang dieses Besuchers gefunden und als Ausgang benutzt, g.

Schneeeulen-, Serval-, Seelöwen und Elchjungtier(e) waren zu sehen, das Varijungtier darf im Moment lt. der Aufsicht nicht nach draußen, da die BrĂŒcken sich nicht unter Strom setzen lassen.

Im ersten Teich im Afrikabereich war eine Schildkröte, ob geplant oder Urlaubszeit begonnen hat, weiß ich nicht.

Rosl war im Haus, die restlichen Hippos draußen, beide Anlagen konnten sie nutzen, die Mitbewohner haben sich jedoch zurĂŒckgehalten und waren in der letzten Anlage. DafĂŒr hab ich endlich mal gesehen, daß die Nashörner Besuch von den restlichen Bewohnern der Afrikasteppe hatten.

Der zusÀtzliche Eingangsbereich scheint soweit fertig zu sein, zwei Container mit jeweils zwei Kassen und mit Seilen angelegte ZickzackgÀnge zur Lenkung der Besucherströme sowie zwei Tore im Zaun. War aber heute nicht in Betrieb, war auch nicht so voll.
(01.07.2007, 13:59)
Michael Mettler:   Diese Frage macht wieder mal das ganze Dilemma deutlich, welchen AnsprĂŒchen ein Zoo genĂŒgen soll. Einerseits soll er Tiere zeigen, die man tagsĂŒber in Aktion erleben kann, andererseits aber auch nicht einfach auf solche verzichten, bei denen das höchst selten der Fall ist (siehe Frankfurter Kiwis und Nebelparder). Einerseits soll er sich auf bedrohte Arten konzentrieren, andererseits aber die nicht (noch nicht, nicht mehr) bedrohten auch nicht in Vergessenheit geraten lassen. Kurz gesagt: Egal, was ein Zoo macht, es gibt immer jemand, der das Gegenteil möchte....
(01.07.2007, 13:57)
Eagle:   ich versteh nicht wieso sich der zoo biber anschafft oder umziehen lĂ€sst wenn die eh nachtaktiv sind und die besucher praktisch gar nichts von den bibern sehen ich war seitdem alaska eröffnet isÂŽt ca. 5 mal im zoom die biber waren nie draußen genausowenig wie die baumstachler wies0 nutzt der zoo den platz nicht fĂŒr andere tiere die auch ins konzept passen? biber sind mittlerweile auch nicht mehr so bedroht das man sie umbedingt im zoo halten muss...
(01.07.2007, 13:21)
Dennis F.:   @ Variliebling: "Keine Spur von den Galagos" - das wird wohl auch so bleiben, zumindest tagsĂŒber fĂŒr Normalbesucher, denn schließlich sind Galagos nachtaktiv... Und bei den Bibern gilt wohl dasselbe, wenn die tagsĂŒber NICHT schlafen, wĂŒrd ich mir Sorgen machen ;-)
(01.07.2007, 12:54)
Variliebling:   War heute mal wieder im Zoom und möchte gerne alle an meinen Erlebnissen teilhaben lassen.
Vari Lilli war mit Mama Debbie leider nicht draußen, weil die Pfleger Samstags nicht so schnell mit der Arbeit fertig werden. Es mĂŒssen nĂ€mlich immer mehrere Pfleger aufpassen, daß der Kleinen nichts passiert. Außerdem war etwas mit der Stromversorgung der BrĂŒcken nicht in Ordnung. Hab ich bei einem Pfleger erfahren. Nashörner standen alle 3 munter auf dem HĂŒgel und haben Heu gefuttert. Schimpansen alle draußen, wahrscheinlich schon alle auf ihren StamplĂ€tzen. 1 Nilpferd war im Haus. Immer noch keine Spur von den Galagos. Die 3 Serval-Jungen waren mit Mutter draußen. Das Elch-KĂ€lbchen war mit Mama Hanne um ca. 15 Uhr draußen. Nach 16 Uhr bin ich wieder vorbeigekommen. Da war Elchbulle Gunde draußen. Bei den Schnee-Eulen war das Jungtier gut zu sehen. Allerdings habe ich nur 2 MĂ€nnchen und 2 Weibchen beobachtet. Wo die restlichen 3 verblieben sind, weiß ich nicht. Die Biber glĂ€nzten mal wieder in Abwesenheit, dh. sie schliefen im Bau. Brenda war leider nicht in Sicht, dafĂŒr 1 Polarfuchs. Das schönste Erlebnis war bei den Seelöwen.Mama Caro mit Jungtier saß auf einer Scholle und hat immer alle anderen, die auch auf die Scholle wollten durch Rufen und Drohen vertrieben. Aber dann kam Papa Paris. der ließ sich nicht vertreiben. Da htten wir dann ein super Bild und viele Fotos wurden geschossen.
So. Das waren heutige ZOOM-Impressionen. Hoffe auch mal wieder was von Euren Erlebnissen zu lesen.
(30.06.2007, 20:23)
Marie:   Das Vari Jungtier ist jetzt regelmĂ€ĂŸig draußen
(27.06.2007, 22:47)
Sebastian:   Heutige Impressionen:
- Nachwuchs bei den Scheeeulen
- nichts zu sehen von Seelöwen- und Elchjungtier
- neue Scheiben bei den Luchsen
- Hornraben fehlen immer noch, ebenso Webervögel und Tockos
- neue Kassen erhalten Überdachung (Ă€hnlich der des Teffpunkts), zudem arbeitet man am Weg (Ă€hnlich dem ehemaligen Seiteneingang zu Zeiten der Kassenhaussanierung)
(25.06.2007, 16:11)
abjatar:   Das Elchbaby ist seit heute wohl immer vormittags zu sehen. Sehr sĂŒĂŸ ĂŒbrigens :-) Heute war es allerdings brechend voll, obwohl die Ferien noch gar nicht angefangen haben...
(19.06.2007, 15:37)
Michael Mettler:   Pack noch ein paar Elefanten, Pinguine, Zebras usw. mit ins Sortiment, vielleicht ist es dann leichter....
(19.06.2007, 00:16)
Sven P. Peter:   Und am Beispiel vom Raubtierpark merkt man auch wie leicht das ist...
(18.06.2007, 23:42)
Michael Mettler:   Dann mĂŒsste doch jetzt eine gute Zeit fĂŒr Zoo-NeugrĂŒndungen sein....
(18.06.2007, 23:32)
Sven P. Peter:   Ich meine das Besucherinteresse steigt allgemein, sowohl in Dortmund und in Krefeld kommt es mir viel voller vor als in den vergangenen Jahren. Vor allem die Sendungen dĂŒrften das begĂŒnstigen.
(18.06.2007, 23:06)
Michael Mettler:   Na, dann scheint der angebliche "Spaßzoo" doch noch ein "paar" mehr Menschen zu gefallen ;-) Macht sich das eigentlich schon bei den Besucherzahlen in Dortmund oder anderen Revierzoos negativ bemerkbar, oder wurde tatsĂ€chlich ganz neues Besucherpotenzial geweckt?
(18.06.2007, 22:32)
Jamie:   Es sind an der Seite weitere Kassen geplant. Es werden nicht die Container bleiben, aber es mußte erst einmal eine schnelle Lösung her, da bei schönem Wetter phantasialandwĂŒrdige Schlangen entstehen:
Wartezeit ab hier noch 1 Stunde 35 Minuten ;-)).

Gruß Jamie
(18.06.2007, 20:42)
Variliebling:   Hallo,
hatte heute kurz die Gelegenheit einen kleinen Kurs durch Afrika zu ziehen. Hier mein Lagebericht: Vari Jungtier noch nicht in Sicht. Nashörner lagen in der Suhle, Springböcke grasten bei Ihnen und Elen fraß den Buschbestand in der UmzĂ€unung auf. Schimpansen sonnten sich auf dem Gras. Vater Serval hatte das Gehege fĂŒr sich, Kinder waren nicht zu sehen. Die Galagos sind definitiv auf Freigang in der Halle, werden laut Tierpflegerin aber selbst von Ihnen nicht gesichtet. Da sie aber reviertreu sind, besteht keine Gefahr daß sie weiter zu den Schimpansen vordringen. Flusspferde waren sowohl im 1. als auch im 2. Gehege. 2 Sitatungas lagen im dornengeschĂŒtzten Bereich des 1. Geheges - endlch sichtbar fĂŒr Besucher. Sattelstörche waren nicht zu sehen. Paviankind hing noch unter der Mutter. Alle 5 Giraffen waren leider nicht auf der Außnanlage zu sehen, da sie sich vor dem Tor zum Innenhaus aufhielten. Die Elen-Zwillinge rannten hinter ihrer Mutter her, die vor den Pflegern mit den Schaufeln weglief. Leider hatte ich keine Zeit mehr fĂŒr Alaska. Am Eigang konnte ich noch die Container betrachten. Erst dachte ich es könnten BĂŒros fĂŒr die Bauleitung sein, aber nach einer 2. Betrachtung von der anderen Seite könnte es sich wirklich um Kassen handeln. Vielleicht ist ein provisorischer 2. Eingang geplant, um zu den Kassen zu gelangen, da sie mit dem RĂŒcken zum Eingangsbereich stehen. Die Zeit wird zeigen, was es wird.
(18.06.2007, 18:32)
Carsten:   Das wird vermutlich so sein, ggf. sind die Container vom damaligen Umbau ja sogar noch vorhanden.

Aber ist das auch optisch schöner, der Eingang ist doch sowas wie eine Visitenkarte des Zoos.

War nicht im Asienbereich auch mal ein Eingang geplant oder machbar (dann könnte das Restaurant in der Asienhalle ggf. auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten genußt werden wie der Biergarten)? Wobei das dem Konzept mit dem zentralen Verteiler widersprechen wĂŒrde.

Was ich noch vergessen habe gestern, an der Afrikalodge hat man ein Zelt aufgebaut, provisorische VergrĂ¶ĂŸerung der RestaurantflĂ€che oder vielleicht eine Veranstaltung?
(18.06.2007, 13:28)
Dennis F.:   Bei einer FĂŒhrung wurde mal erzĂ€hlt, das der Eingangsbereich ohnehin kompliziert war weil er unter Denkmalschutz steht. Wahrscheinlich sind die Kontainer Kassen billiger und mit viel weniger Aufwand verbunden, oder?
(18.06.2007, 11:06)
Carsten:   @Dennis: Das Schild an den Kassen kenne ich auch, trotzdem könnte man darĂŒber nachdenken, den alten Zustand wieder herzustellen, optisch wĂ€re das sicher ansprechender als zwischen dem alten EingangsgebĂ€ude und dem modernen Servicecenter irgendwas hinzubauen, denn die Verbindung von alt zu neu dĂŒrfte schwierig werden...

FĂŒr mich war es das erste Mal, daß die Nashörner nicht alleine in Ihrem Gehege waren. Und Zebras und Elen waren nur bei meiner ersten Runde bei den Nashörnern, sobald der Futterberg abgearbeitet war, haben sie sich wieder auf die nashornfreie Steppe zurĂŒckgezogen, denn spĂ€ter hab ich nur die Nashörner gesehen. Als die Nashörner noch nicht da bzw. draußen waren, hab ich diverse Antilopen regelmĂ€ĂŸig im Nashornteil gesehen...

Aber mag sein, daß ich immer zu den falschen Zeiten da bin...
(17.06.2007, 21:01)
Variliebling:   Hallo an alle. Bin noch neu hier, habe aber schon alle BeitrĂ€ge sehr gespannt verfolgt und brenne schon auf Neuigkeiten eurerseits. Hab 'ne Dauerkarte, komme aber leider nur 1 x im Monat in meinen Lieblings-Zoom. Ich hĂ€tte mal die Frage, ob schon jemand die Senegal Galagos in der Tropenhalle gesichtet hat. Sie sollen ja jetzt dort rumgeistern. Ich weiß auch, daß ein Pelikan-MĂ€del Fritzi heißt und schon im alten Zoo zwischen den Menschen herumspazierte. Könnte es sein, daß es der oder die mit dem andersfarbigen Schnabel ist? Weiß da jemand Bescheid?
(17.06.2007, 19:16)
Dennis F.:   @ Carsten: Es sind eben keine 10 Kassen, sondern 10 Fenster. Laut Beschilderung in den Fenstern kann man seit der Renovierung des denkmalgeschĂŒtzten Eingangs nicht mehr alle Fenster als Kassen nutzen. So sind es nur noch sechs Kassen.
Nashörner, Zebras und Antilopen haben doch bereits recht engen "Kontakt", seit die Nashörner auf der Anlage sind.
(17.06.2007, 19:12)
Carsten:   Ich habe die Kassen heute mal von außen gezĂ€hlt, sind 10 im alten EingangsgebĂ€ude plus das Servicecenter.
Allerdings sind einige davon ungĂŒnstig im Durchgang gelegen, so daß man sie bei großem Andrang nicht optimal nutzen kann (Lenkung der Besucherströme). Die Container zwischen Eingang und Servicecenter stehen aber komisch, zum Besucherweg hin sind die TĂŒren, dann wĂ€ren die Kassen ja quasi auf der abgewandten Seite? Nach Fertigstellung des neuen VerwaltungsgebĂ€udes wĂ€re es ja vielleicht möglich, die Kassen im EingangsgebĂ€ude zu reaktivieren plus Online Ticket Verkauf wie in einigen anderen Zoos, dann könnte man vielleicht auf die zusĂ€tzlichen Kassen verzichten und den Platz fĂŒr was anderes nutzen.

Heute war es erfreulich (aus Besuchersicht) leer, konnte sogar ohne warten eine Runde mit dem Boot drehen. Auch das Parkchaos hielt sich in Grenzen, obwohl heute auch das BW Bismarck geöffnet hatte.

Die Nashörner hatten Besuch von Zebras und Elen, da diesen das Futter im Nashornbereich gereicht wurde (oder sie sich ĂŒber das Nashornfutter hergemacht haben), jedenfalls haben sie gefressen und die Nashörner lagen 10 Meter daneben. Bei meiner zweiten Runde waren dann die Nashörner mit den Resten beschĂ€ftigt.

Im Nashornteil der Afrikasavanne besteht jetzt auch die Möglichkeit, sich zu suhlen. Zwischen Vorgehe und erstem Durchgang ist die Suhle (Evtl. durch die RegenfÀlle der letzten Tage entstanden, wenn geplant dann ist sie sehr klein). Ein Tier nutze sie ausgiebig.

Bei den Hippos macht die Wohngemeinschaft Fortschritte, das Tor zwischen erster und zweiter Anlage war geöffnet, im ersten Gehege waren zwei Sitatungas (im mit BaumstĂ€mmen fĂŒr die Hippos nicht zugĂ€nglichen Bereich) und zwei Hippos, im zweiten Gehege waren zwei Hippos und ein Sattelstorch.

Jungtiere bei Elch und Vari noch nicht zu sehen.

Keine Hornraben auf der Baumsavanne. Nyalas und Impalas bildeten eine Gruppe.
(17.06.2007, 13:59)
schnappi26du:   aber waren frĂŒher nicht auch schon bĂŒroÂŽs vorne drin und das bĂŒro der tierĂ€rztin??
(17.06.2007, 00:16)
Carsten:   FrĂŒher war es jedenfalls möglich, wĂ€re ggf. alles nur eine Frage der Planung gewesen. Aber vielleicht ist man ja von den Besuchermassen einfach ĂŒberrannt worden und hat nicht damit gerechnet.

Eine Lösung des Parkproblems hat sich auch noch nicht gefunden. Die Sommerferienspiele sind um eine Zusatzwoche verlÀngert worden, da die angebotene Woche komplett ausgebucht war...
(16.06.2007, 22:38)
schnappi26du:   soweit ich weiß, sind die anderen fenster nicht besetzbar.
(16.06.2007, 20:22)
Carsten:   Da sind jetzt tlw. BĂŒros hinter den Fenstern, die Frage ist nur, wann diese Kassen genutzt werden, doch wohl hauptsĂ€chlich an den Wochenenden. Sind die BĂŒros da besetzt oder hĂ€tte man eine Doppelnutzung, Werktag BĂŒro und Wochenende Kasse realisieren können?

Werde ich morgen mal einen Blick drauf werfen, aber ich vermute, optisch wÀre diese Lösung eleganter gewesen...
(16.06.2007, 17:26)
Björn:   Danke! :)


(16.06.2007, 16:16)
Dennis F.:   Sorry, etwas undeutlich formuliert: Also jedenfalls nicht mehr alle Fenster sind als Kassen nutzbar
(15.06.2007, 22:12)
Dennis F.:   Die 10 Kassenfenster sind zwar Fenster, aber seit dem Umbau nicht mehr als Kassen nutzbar ;-)
(15.06.2007, 22:12)
Carsten:   Neue Kassen kommen zwischen EingangsgebĂ€ude und Servicecenter.

Verstehe ich auch nicht ganz, im EingangsgebĂ€ude sind doch mehr als 10 Kassenfenster, der einzige Grund ist vielleicht der RĂŒckstau tlw. bis auf die Straße...
(15.06.2007, 22:04)
Björn:   Was? Wieso neue Kassen?

HĂ€? Wo denn? Bild?

So viele ?! :D
(15.06.2007, 20:43)
Sebastian:   Einige Impressionen von meinem heutigen Besuch:
- Die neuen Kassen sind einfache Container (hoffe, dass man das irgendwie noch mit Holz oder Schilf verkleidet)
- alle drei Servaljunge auf der Anlage zu sehen
- Alaska bekommt eine neue Wegebegrenzung (Rundhölzer wie auch schon in Afrika vorhanden)
- Pelikan mitten auf dem Besucherweg zu Gast
- von den Hornraben immer noch keine Spur
- Serengeti-View zum Anlagentor hin mit Holz verkliedet (-> also kein Blick nach links mehr möglich)
(15.06.2007, 15:34)
JT99:   Eines der beiden Elch Zwillinge musste leider eingeschlĂ€fert werden, da es zu schwach war.
(15.06.2007, 14:28)
IP66:   Nachdem ich hier und da gemĂ€kelt habe: Der Elchnachwuchs freut mich sehr und er wird fĂŒr mich ein Grund sein, den gelsenkirchener Zoo erneut zu besuchen.
(15.06.2007, 12:21)
schnappi26du:   Nachwuchs bei den Elchen! Zwilinge! Sind beide topfit! Das eine hat wohl probleme beim stehen, wie ich heute gehört habe, deswegen wurde es wohl separiert!
(14.06.2007, 22:32)
Winja:   Das Vari Jungtier bleibt noch drin, bis es groß genug ist um selbststĂ€ndig klettern zu können. Erstens ist die Gefahr zu groß, dass es vom Baum fĂ€llt. Zweitens stellt der Wassergraben eine Gefahr fĂŒr ein zu unvorsichtiges Tier da. Und drittens mĂŒsste die Anlage dann sehr lange geschlossen bleiben, da auch die Besucher nicht ganz ungefĂ€hlich sind.
(13.06.2007, 21:58)
IP66:   Wundert mich, daß der kleine Vari nicht hinaus darf. Varis bleiben doch zunĂ€chst einmal im HĂ€uschen liegen und erkunden ihre Umgebung ganz langsam und zunĂ€chst immer in der Umgebung des Muttertiers - das konnte man in Köln oft beobachten. Könnte es sein, daß das Muttertier erst einmal im Haus bleibt, weil es in der nĂ€he des abgelegten Jungtieres bleiben will.
(12.06.2007, 11:08)
abjatar:   Das beruhigt mich :-)
(12.06.2007, 09:29)
Carsten:   Am Donnerstag hab ich Brenda noch gesehen.
(11.06.2007, 23:39)
abjatar:   Heute war Erlebnistag, alles zum halben Preis, darum so voll :-) Am Service-Center entstehen eben wegen der Besuchermengen zusĂ€tzliche Kassen.

Habe das Seelöwenbaby heute gesehen, ganz rechts außen am Becken, die Mutter war sehr fĂŒrsorglich. Ist die letzte KodiakbĂ€rin eigentlich noch da? Bzw draußen? Hab sie seit Ibos Tod nicht mehr gesehen.

Das Vari-Jungtier ist glaube ich nach wie vor im Stall, wenn es rauskommt, wird die Vari Insel ersteinmal einige Tage fĂŒr Besucher gesperrt weil die BrĂŒcken dann wieder unter Strom stehen mĂŒssen.
(11.06.2007, 21:33)
Sebastian:   Meine GĂŒte, das waren ja heute fast Wochenende-VerhĂ€ltnisse, dadurch das so viele Schul- und Kindergartengruppen da waren. Aber auch sonst waren die beiden ersten ParkplĂ€ze gut gefĂŒllt.
Leider hab ich keines der Jungtiere (Servale, Seelöwen, Varis) entdecken können, dafĂŒr aber einen brĂŒtenden BĂ€ndertriel samt einem Ei.
Das Dach der neuen Stallung im Grimberger Hof ist fertig und zwischen Eingang und Service-Center scheint ein neues GebĂ€ude zu entstehen. Heute war man damit beschĂ€ftigt, dort Fundamente zu gießen.
(11.06.2007, 13:47)
Winja:   @?:Naja, er hatte es warscheinlich nicht geplant.
(11.06.2007, 08:31)
?:   @Winja. Also war es ein Unfall und hat mit Selbstmord nichts zu tun, dazu sind Tiere nĂ€mlich nicht fĂ€hig.( auch Delphine und Menschenaffen nicht )
(10.06.2007, 22:43)
Winja:   Der Nyalabock ist leider wie so viele Tiere ins Gitter gesprungen.
(10.06.2007, 20:57)
Gabriele:   Ich, Gelsenkirchenerin und begeistere ZoogĂ€ngerin seit Ruhr-Zoo Zeiten, bin gerade auf einer nicht nur Zoo-Zour im Norden. Angefangen haben wir in Emmen. Ein wenig genervt war ich von der ĂŒppigen Infrastruktur und den vielen SpielplĂ€tzen. Aber ob sowas nervt, ist oft auch nur tagesformabhĂ€ngig.
Klasse fand ich das Elch-ZwillingspÀrchen. Sowas wÀre in Gelsenkirchen sicher auch gut gekommen.
Schade, aber wer weiß, vielleicht klappt es ja mal! Schön auch die Afrikaanlage mit den Gnus, die sieht man ja sonst nicht sehr oft. Der Eintrittspreis war hoch aber ich fand doch angemessen.
Bremerhavens Zoo am Meer, hat mir bis auf die Schimpansenanlage ganz gut gefallen. War zumindest fototechnisch ein echter Knaller.
NĂ€chste Woche geht es noch nach Hagenbeck, Wildpark LĂŒneburg, Vogelpark Walsrode und zum Schluß nach Hannover.
(08.06.2007, 18:01)
Carsten:   Mein Heimatzoo ist auch Gelsenkirchen, aber ich hatte nach dem Umbau auch eine Phase, wo ich mir ĂŒberlegt habe, ob er das wirklich noch ist. Im ersten Moment waren mir die Änderungen auch viel zu radikal und ich hab mich da nicht mehr "zuhause" gefĂŒhlt.

Wobei irgendwas geschehen mußte, der alte Zustand war ja nicht mehr tragbar.

Mittlerweile sehe ich das allerdings ein bissel anders, ist vielleicht auch Gewöhnungssache. Es ist zwar sicher nicht alles perfekt gemacht worden, aber da es sich um ein neues Konzept handelt, werden halt auch Fehler gemacht. Aber ich glaube, es gibt keinen Zoo, wo alles perfekt ist. Wichtig wĂ€re nur, aus Fehlern zu lernen und was besser zu machen, und ich denke, da sind die Verantwortlichen bemĂŒht drum.

Die Entwicklung, wenn der Reiz des Neuen weg ist, muß man mal abwarten, da kann man erst in einigen Jahren was zu sagen. Die gefĂŒhlten Besucherzahlen sind jedenfalls stellenweise schon nervig, da ich im Moment meistens nur am WE kann.

Tierverluste sind bedauerlich, aber bei Neubeginn der Haltung oder einem neuen Gehege nicht immer vermeidbar, das geht doch in anderen Zoos auch so, z. B EisbÀr in Bremerhaven oder Delphine in Duisburg...

Trotzdem möchte ich auch gerne weiterhin Kritik hören, gerade auch von Mitgliedern, welche den Zoo eher selten besuchen, denn die tragen nicht die rosarote Brille, die ich vielleicht bei meinem Heimatzoo aufhabe....
(08.06.2007, 11:45)
?:   @Winja. Wie hat sich denn der Nyalabock umgebracht ? Mir war bisher nicht bekannt, das Antilopen Selbstmord begehen können, denn ein so Lebenverachtendes Verhalten kenne ich nur vom Mensch.
(08.06.2007, 11:04)
IP66:   Es tut mir leid, wenn ich mit meinen Bemerkungen Unwillen und Ärger erzeugt habe. Ganz so negativ schienen mir meine Berichte nicht, die Verluste bei Baumstachlern, "Kodiak"-BĂ€ren, Wölfen und Elchen sind ja traurige RealitĂ€t, ebenso die RĂŒckstĂ€nde bei der Bepflanzung. Über das Erlebniszookonzept wird im Forum ja viel diksutiert, ebenso ĂŒber das VerhĂ€ltnis von Eintrittspreis und Tierbestand.
Generell bin ich froh, daß in Tagestourabstand zu meiner Heimatstadt ein Erlebniszoo entstanden ist, und es war auch nicht zu verkennen, daß in Gelsenkirchen etwas passieren mußte. Der vollstĂ€ndige Neubau des Zoos scheint mir dennoch problematisch, ebenso das geographische Konzept, das ja im Alaskateil nur bedingt umgesetzt werden konnte und unter anderem zu dem derzeitigen Besatz der BraunbĂ€renanlage gefĂŒhrt hat. WĂŒrde man noch ĂŒber die alte BĂ€renburg verfĂŒgen, so hĂ€tte man den MischlingsbĂ€r hier unterbringen und einen zuchtfĂ€higen Besatz auf die Großanlage setzen können.
Ein wirklicher Artenschwund hat allerdings nicht stattgefunden, es ist eher der alte Ruhr-Zoo, der vollstĂ€ndig verschwunden ist, was ich trotz aller Probleme fĂŒr schade halte.
Bei den Besucherzahlen mĂŒssen wir abwarten. Daß sie sich erhöht haben, ist sehr erfreulich, aber die von Ihnen angefĂŒhrte Argumentation konnte man auch nach dem Neubau in MĂŒnster hören. MĂŒnster war ja auf einen Schlag fertig, war dann fĂŒnf Jahre sehr gut besucht, und danach gab es einen Niedergang, weil ein fertiger Zoo eben kaum ErgĂ€nzungen erfĂ€hrt und alle Anlagen gleichzeitig veraltet wirken. Ich fĂŒrchte, daß sich dergleichen auch in Gelsenkirchen vollzieht, und ich denke, daß die großen Nachbarzoos dann attraktiver bleiben werden.
Insgesamt wĂŒrde auch ich den Zooneubau in Gelsenkrichen trotz der Kritikpunkte als positiv bewerten, bin aber der Meinung, daß man mit den verwendendeten Mitteln mehr und besseres hĂ€tte erreichen können.
Diese persönliche EinschÀtzung soll allerdings Ihre Freude am ZOOM nicht stören und ich werde darauf achten, ihnen in diesem Thread auch positive Beobachtungen mitzuteilen, die ich bei meinem nÀchsten Besuch sicher auch machen werde.
(08.06.2007, 10:57)
Panda:   Sorry Ergenzung: schaden
(08.06.2007, 03:11)
Panda:   @IP66 . Ich lese viele negative EintrĂ€ge von Dir ĂŒber Zoom. Im letzte Eintrag bezweifelst Du die Besucherzahlen. Ich kann BestĂ€tigen, dass sich die Besucherzahlen in den letzten 3 Jahren dramatisch erhöht haben. Die Verantwortlichen der Erlebniswelt haben mit dem Erfolg gar nicht gerechnet. Ich glaube fast, Du bist neidisch auf den Erfolg der Zoom Erlebniswelt. Ich weiß ja nicht welcher Zoo Dein Heimatzoo ist, aber mein Heimatzoo ist Die Zoom Erlebniswelt
Und dazu stehe ich. Ich habe den alten RUHR ZOO schon in den 70’ besucht und deshalb
weis ich, dass sich die Haltung der Tiere deutlich verbessert hat. Ich finde, es ist nicht OK,
wenn man ĂŒber Sachen schreibt, die man nicht kennt. Negative Berichte können der guten Sachenschaden

(08.06.2007, 03:09)
Carsten:   Was mir gerade noch einfĂ€llt, die professionelle Fotonerverei gibt es jetzt auch...

Der Kiosk im Alaskaeingang wurde dafĂŒr entsprechend umgerĂŒstet...
(08.06.2007, 01:45)
Carsten:   Dann hab ich ja heute noch mal GlĂŒck gehabt, sie gesehen zu haben.

War der Nyalabock denn noch in der neuen Anlage, oder passierte das schon vorher?
(07.06.2007, 22:16)
Winja:   Der Nyalabock hat sich schon vor lĂ€ngerem umgebracht. Ronny geht morgen nach Wales und Laki wie gehabt nach Teneriffa.
(07.06.2007, 21:24)
Carsten:   Stimmt, Elvis ist unsterblich, hab die Namen durcheinandergeschmissen, war in Gedanken mit der Homepage zugange...

Mit Knut wĂŒrde GE ja dann langsam zum EisbĂ€renraritĂ€tenkabinett, g, den Dackel haben wir ja schon...
(07.06.2007, 20:06)
Medojed:   Zu dem Thema fĂ€llt mir ein,das Prag seit ca.2-3Jahren verzweifelt einen EisbĂ€ren-Mann suchen, aber auf meine Frage, wie es denn mit Knut sei, schĂŒttelte man nur lachend den Kopf " Nicht mal geschenkt...!"( man möchte in Prag die Zucht fortsetzen, da sei KnĂŒtchen denkbar der falsche Kandidat...)
(07.06.2007, 19:35)
?:   Was möchte denn Gelsenkirchen mit Knut ? Ich dachte, die sind bestrebt, EisbĂ€ren zu zĂŒchten ?
(07.06.2007, 19:32)
Michael Mettler:   Tja - ELVIS LEBT..... :-)
(07.06.2007, 19:21)
Carsten:   @Michael: Stimmt, leicht verwirrt...
(07.06.2007, 17:40)
Paul Mehring:   Habe auch gerade die Meldung gefunden, dass Strupo gestorben war.
Todesursache damals unbekannt.
Plötzlich verstorben!
Unfall?
Lara soll Knut bekommen, so die wĂŒnsche von Gelsenkirchen.
(07.06.2007, 17:35)
Michael Mettler:   @Carsten: Elvis war aus OsnabrĂŒck, Strupo aus Straubing. Und m.W. ist doch Strupo und nicht Elvis gestorben?
(07.06.2007, 15:49)
Carsten:   @ Paul: Lara (ex Wien), Strupo & Sonja (ex OsnabrĂŒck), Antonia (ex Karlsruhe, aber schon im alten Zoo gewesen, kleinwĂŒchsig (DackeleisbĂ€r)).

Olinka ist zurĂŒck nach Wien, hat ja nur fĂŒr einige Zeit Klein-Lara begleitet.

Elvis ist gestorben.

Die vorhandene KodiakbĂ€rin heißt Brenda.
(07.06.2007, 15:39)
Paul Mehring:   Sorry!
Ich bin gerade im falschen Film.

Welcher EisbÀr ist denn noch in Gelsenkirchen?
Lara, Strupo, Elvis, Olinka?
(07.06.2007, 15:30)
Paul Mehring:   EisbĂ€ren Karlsruhe

Meine Wissen hört nach dem Tod
der Karslruher EisbĂ€ren im Zoo NĂŒrnberg
auf.

Wer kam danach nach Karlsruhe?
Waren das nicht EisbĂ€ren aus MĂŒnster?
(07.06.2007, 15:07)
IP66:   Die Disziplinprobleme steigen in Gelsenkirchen wohl mit den Besuchermassen? AuffĂ€llig sind die Besuchersteigerungen schon, man darf aber nicht vergessen, daß Köln bei weniger Neubauten auf deutlich mehr Besucher kommt und nach dem letzten Neubau Gelsenkirchen eine Ă€hnliche Entwicklung nehmen könnte wie seinerzeit der Allwetterzoo in MĂŒnster.
(07.06.2007, 14:45)
Carsten:   Der ZoofĂŒhrer ist jetzt billiger, kostet nur noch 4,85, vielleicht hat man den ĂŒberhöhten Preis erkannt oder ist Ausverkauf und kommt bald ein neuer?
(07.06.2007, 14:35)
Carsten:   Hab mir heute trotz Feiertag mal den Zoo angetan. War, obwohl ich vor 10 Uhr da war, das erwartete Chaos.

Die Nashörner hab ich jetzt auch endlich mal gesehen, die Mitbewohner scheinen den "Neuen" gegenĂŒber noch skeptisch zu sein, die Nashörner hatten den ganzen Teil jedenfalls fĂŒr sich. Umsatzankurbelndes Verhalten haben die Nashörner jedenfalls schon gelernt, lagen direkt vor dem Restaurant... (Oder liegt es daran, daß dort Schatten ist, g).

Die Servaljungtiere sind jetzt zu sehen, das Seelöwenbaby ebenfalls, den kleinen Vari hab ich nicht gesehen.

Die beiden Schimpansen aus dem alten Zoo sind noch da, hab extra mal das Tele draufgemacht, um genau gucken zu können. Beide gesehen.

Auf der Baumsavanne weiterhin keine Hornraben, sonst alles draußen. Was mir heute so aufgefallen ist, wo ich sonst nicht drauf geachtet habe, ist das ich gar keinen Nyalabock gesehen habe. Gibt es keinen oder machen die Antilopenböcke Schichtdienst...

Der Zoo ist jetzt bis 22:00 Uhr geöffnet, allerdings nur im Bereich Grimberg Hof, da kann man dann noch ein Bierchen oder Àhnliches trinken...

Ansonsten kann ich nur hoffen, daß es bald wieder Winter wird, das Wetter ist ja zum K....
(07.06.2007, 14:10)
Carsten:   Die Servale sind schon ein bissel Ă€lter, waren aber bislang nur hinter den Kulissen...
(06.06.2007, 19:46)
Dirk K:   Ich meine davon hier noch nichts gelesen zu haben, deshalb zwei Infos: Es wurden laut Website der Zoom ein roter Vari und drei Servaljungtiere geboren.
(06.06.2007, 17:32)
Carsten:   @Paul: Korrekt, 4 EisbĂ€ren und 1 Kodiak, wobei man sich da nicht so schlĂŒssig ist, ob es wirklich ein Kodiak ist...
(06.06.2007, 16:44)
Paul Mehring:   Welche BĂ€renarten hat die Erlebnsiwelt jetzt eigentlich.
Nur Eis- und KodiakbÀren?

(06.06.2007, 16:27)
Panda:   @Sven P. Peter: Der Fehler liegt im Detail. NatĂŒrlich haben Sie (Du) Recht. Ich habe mich nur so tierisch gefreut das Jungtier gesehen zu haben.
(05.06.2007, 20:56)
Sven P. Peter:   TatsĂ€chlich Seehund (wĂ€ren mir neu, wĂŒrde mich aber ĂŒber eine neue Haltung freuen) oder doch ein Seelöwe?
(05.06.2007, 19:33)
Panda:   Heute ist ein Seehundbaby geboren. Ich habe es gesehen (das Baby, nicht die Geburt). Mutter macht ihre Sache gut (ErstgebĂ€rende) und die Pfleger sind zufrieden.
(05.06.2007, 19:21)
schnappi26du:   Aber das die Eltern nie was sagen, das war schon im alten Ruhr Zoo so. Da konnte man den das auch zig mal sagen. Die lassen den Kindern immer alles durchgehen. Auch mit der FĂŒtterei. Überall steht, dass man die Tiere nicht fĂŒttern soll, aber trotzdem wird es gemacht. Und wenn man die Eltern drauf anspricht, wird man noch doof angemacht. Da weiß man doch, von wem die Kinder das haben!
(04.06.2007, 22:55)
Carsten:   Hab beim DurchblĂ€ttern alter Zeitung ein paar Besucherzahlen gefunden:

2005 520000
2006 785000

Dazu die Zahl 180000 von April diesen Jahres, da dĂŒrfte die Million dieses Jahr wohl fallen.
(04.06.2007, 17:12)
Heidi:   Hab am Samstag auch noch mit ein paar Eltern gestritten - da bewerfen die Kinder die Seelöwen mit Steinen und die Eltern stehen da neben! Das ist doch krank!
Auch das leider immer mehr Scheiben zu bruch gehen ist unmöglich! Wie die Vandalen! Unglaublich!
Und dann habe ich gerade gelesen, dass Ibo gestorben ist! Och man das ist echt schlimm und tut mir richtig leid!
Lara war total verschlafen udn Antonia zickte nur rum! Aber die beiden sind auch echt sĂŒĂŸ!
(04.06.2007, 09:23)
Björn:   Die Eltern sind die schlimmsten. Manche vom Wachtdienst kriegen das Maul nicht auf. 1€ Jobber?!
(02.06.2007, 23:00)
Carsten:   Und der vom Zoo extra beschĂ€ftigte Wachdienst guckt auch lieber weg (schon gesehen), Hauptsache Tasche voll und nix dafĂŒr tun...
(02.06.2007, 14:11)
Panda:   Es ist wohl nicht immer pure Zerstörungswut. Die Scheibe bei den Bibern vor einigen Wochen soll von einem Stein getroffen worden sein, den ein kleines Kind geworfen hat. Ich sehe stĂ€ndig Kinder die Steine oder Stöcke in die Gehege werfen. Schlimm ist, dass die Eltern doof daneben stehen und kein Wort sagen. Wenn man sie darauf anspricht wird man noch blöde angesehen. Zu hause dĂŒrfen die Kinder wahrscheinlich nicht ĂŒber den Rasen laufen, im Zoo können sie sich benehmen wie die Axt im Walde.
(02.06.2007, 13:31)
Björn:   Kein Wunder!

Das Proll Volk des Movie Park siedelt nach Gelsenkirchen um und zeigt dort die VandlismuskrÀfte.
(02.06.2007, 12:11)
abjatar:   Die Scheibe ist schon seit zwei Wochen hin...

Schön dass die Schimpansen endlich umziehen!
(01.06.2007, 18:28)
Bernd:   @Bernd Die Ziele fĂŒr die beiden mĂ€nnlichen Schimpansen sind gleich geblieben!
(01.06.2007, 17:57)
Sebastian:   Ach, fast vergessen. Die nĂ€chste Scheibe ist gesplittert: Diesmal im Alaskatunnel bei den EisbĂ€ren (gegenĂŒber der Kinderrutsche).
(01.06.2007, 17:01)
Michael Mettler:   In Anlehnung an die Tierhandels-Vergangenheit des Zoos und passend zum heutigen Konzept wĂ€re es doch eine charmante Idee, VeterinĂ€rstation und Verwaltung von der Zooseite her mit einer Kulisse a la Tierfangstation zu verbrĂ€men - nur eben auf Alaska umgepolt :-)
(01.06.2007, 16:52)
Bernd:   Es hieß doch immer das einer der Affen in den Loroparque soll und der andere nach Brasilien. Hinter der VeterinĂ€rstation wird ein neues VerwaltungsgebĂ€ude gebaut
(01.06.2007, 16:43)
Sven P. Peter:   Ist denn nun auch klar wohin sie umsiedeln?
(01.06.2007, 16:40)
Gabriele:   Habe heute erfahren, dass die beiden Schimpansen-Boys aus dem alten Affenhaus in ca. 14 Tagen umsiedeln. Heute habe ich zum ersten mal die Nashörner richtig gesehen. KLasse!
(01.06.2007, 16:37)
Sebastian:   Neben dem neuen StallgebĂ€ude des Grimberger Hofs am Platz des ehemaligen Elefantenhauses scheint man nun sogar noch ein weiteres hinter der VeterinĂ€rstation zu bauen.
Das alte Affenhaus steht bislang immer noch.
(01.06.2007, 15:53)
Michael Mettler:   Wenn Asien-ZOOM zumindest am Anfang neben den haltungsaufwĂ€ndigen Orangs nur mit anspruchslosen Tieren besetzt werden sollte, wĂ€re das doch eine schöne Gelegenheit, asiatische Hirsche zu integrieren...?
(30.05.2007, 08:59)
abjatar:   Strupo war ursprĂŒnglich in der Anlage, in der jetzt Lara lebt. Nach deren Ankunft hat er die Anlage im Wechsel genutzt mit Lara (die noch mit ihrer Mutter Olinka zusammen war) und war sonst hinter den Kulissen im Absperrgehege
(29.05.2007, 20:24)
IP66:   Was die KodiakbĂ€ren anbetrifft, wollte ich nur zu schildern versuchen, welche Argumente man in Duisburg anwenden könnte. Die Anlage ist sicher kleiner als jene in Gelsenkirchen, aber auch nicht ganz so klein, wie sie aussieht, da der Graben mitbenutzt werden kann und auch wird. Außerdem wĂŒrde Duisburg mit dem Weggang der Kodiaks keine GroßbĂ€ren mehr zeigen können, und zur Zucht wĂŒrden die kastrierten Tiere auch in Gelsenkirchen nicht taugen.
In Sachen Hirschhaltung kann man Gelsenkirchen wegen der Elchhaltung rĂŒhmen, einer Art, die es in NRW sonst wohl nicht mehr gibt (wobei es wohl auch schon die ersten Verluste gegeben hat), ansonsten finde ich aber schon, daß im Westen der Republik, zumindest im Vergleich zu Berlin, Hirschmangel herrscht. Bei den Antilopen ist die Lage nicht so unausgeglichen, aber die Idee, die allgegenwĂ€rtigen Rentiere durch eine andere Art zu ersetzen, finde ich nicht so abwegig, zumal die ĂŒberlieferten Hirschreviere in Köln und Wuppertal teilweise fĂŒr andere Tiergruppen genutzt werden. Man sollte allerdings auch darauf hinweisen, daß man in der Region sehr viele Affenarten und auch einiges an Delphinen sehen kann - auch wenn die Zuchterfolge in Duisburg schon ein wenig historisch zu werden beginnen.
(29.05.2007, 19:34)
Gabriele:   Danke fĂŒr die Info!
HabÂŽ da gleich noch ne Frage, vielleicht weiß es ja jemand: Vor einiger Zeit ist ja Strupo der EisbĂ€r gestorben. Wo war der eigentlich?
In einem Gehege leben ja Elvis und Partnerin und in dem anderen Lara, jetzt alleine. Und bei Antonia ist eh keiner gewesen.
(29.05.2007, 19:23)
Carsten:   Vor einer Woche war das Giraffenhaus eingestampft, Affenhaus stand noch...
(29.05.2007, 19:06)
abjatar:   Echt sind die noch da??? huch dachte auch die wĂ€ren schon lĂ€nger weg, wird da in dem Bereich nicht schon abgerissen?

Heute waren die Nashörner draußen, und zwar richtig! :-)
(29.05.2007, 19:02)
Carsten:   Falls da noch welche sind, sind des die beiden Söhne von Lady, Ronny und Laki. Dachte eigentlich, die wĂ€ren schon weg?
(29.05.2007, 18:57)
Gabriele:   Hallo, weiß jemand welche Schimpansen im alten Affenhaus vom Zoom sind?
(29.05.2007, 18:18)
Michael Mettler:   @nurmichael: Ja, okay, aber wo lĂ€gen denn in diesem Zusammenhang aktuelle "Problempunkte" in NRW, die durch Absprache geĂ€ndert werden könnten bzw. sollten? Mir fiele da im Moment nur z.B. eine hohe Orang-Dichte auf (ZOOM wird ja als Halter wieder hinzu kommen), aber von Orangs wird sich wohl kaum einer der Halter trennen wollen. Und andersrum wird wahrscheinlich auch bei Absprache keiner freudig "hier" rufen, wenn es um die Anschaffung zusĂ€tzlicher Hirscharten geht...
(28.05.2007, 22:48)
nurmichael:   @ Michael Mettler, ich habe den Artenschwund ja auch nicht auf NRW-Zoos bezogen. Ich hatte mir nur vorgestellt, dass in NRW Absprachen unter den Zoos den Sinn machen könnten genau diesem entgegenzuwirken. Wie Sie schon des Öfteren beschrieben haben, ist dem Ottonormalbesucher ziemlich egal ob er eine Rappenantilope oder irgendeine anderen Pferdebock zu sehen bekommt. Gerade in der rĂ€umlichen Verteilung der Zoos in NRW lĂ€ge doch die Chance fĂŒr einen Wettbewerber/Partner dann die Pferdeantilope oder die Beisa zu zeigen um sich vom Programm des Nachbarn zu unterscheiden. Ähnlich Überlegungen könnte man fĂŒr andere Huftiere, Affen und Raubtiere u.a.m. anstellen. Der „Gewinn“ lĂ€ge bei allen Beteiligten Haltern, Besuchern, Liebhabern und nicht zuletzt den Tieren.
(28.05.2007, 22:03)
Michael:   @abjatar:
sehe ich genauso, so eine große Auswahl an verschiedenen Antilopen sieht man selten.
Sehr begeistert war ich von den Pferdeantilopen in Dortmund, da ich diese noch in keinem anderen Zoo bisher gesehen habe oder auch die Ellipsen-Wasserböcke in Krefeld. Sehr schön finde ich auch die Nilgau-Antilopen, die meiner Meinung nach in den Zoos inzwischen wieder seltener geworden sind.
(28.05.2007, 17:01)
abjatar:   und grade antilopen kommen in nrw doch ganz gut weg
(28.05.2007, 14:46)
Michael Mettler:   @nurmichael: Der Artenschwund bei großen Huftieren ist ja keineswegs auf NRW beschrĂ€nkt und dĂŒrfte auch nichts mit mangelnder Absprache zu tun haben; die werden eben wegrationalisiert, weil sie - von gewissen Ausnahmen wie z.B. Giraffen und Zebras (oder allgemeiner: Afrikasteppen) abgesehen - beim Publikum wenig Interesse finden und viel Platz benötigen; und das gilt nun mal leider fĂŒr viele Zoos in ganz Deutschland.
(28.05.2007, 12:28)
Michael:   @nurmichael:
Da ich ja selbst gerade von meiner NRW-Zoo-Tour komme und in Köln, Krefeld, Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund und Wuppertal war, kann ich nur sagen, dass jeder dieser Zoos seine RaritÀten hat und seine baulichen Besonderheiten, so dass es sich auf jeden Fall lohnt, jeden einzelnen Zoo zu besuchen. Sicher gibt es in jedem der Zoos gewisse Standardtiere, die man auch in allen oder fast allen anderen Zoos (und nicht nur in NRW) sehen kann. Hier mal ein paar Beispiele.
Köln: Saiga-Antilope, Zwergpinguine, Grizzly- Maleien- und KragenbĂ€r, verschiedene Lemuren, wie großer Bambuslemur, div. Makis, GĂŒrtelvaris, Elefantenpark und Amazonashaus,...
Krefeld: Blauducker, Godfellow BaumkÀnguruh, Ellipsen-Wasserböcke, SekretÀr,...
Duisburg: Amazonas-Flußdelphin, Koalas, Wombats, Vielfraß, große TĂŒmmler, Weißnasenmeerkatzen,...
Gelsenkirchen: Blaumaulmeerkatzen, Galagos, Rappen-Antilopen, Timerbwölfe, kanadische Fischotter, die komplette Gestaltung des Zoos mit vielen liebevollen Details,...
Dortmund: drei verschiedene GĂŒrteltierarten, Schabrackentapir, BrillenbĂ€r, Pferdeantilopen, Nilgauantilopen, Fuchsmangusten,...
Wuppertal: Bairds-Tapire, Weißlippenhirsche, Goldkatzen, Zwergzebus, Schuhschnabel, GelbrĂŒckenducker,...

Sicher gibt es auch hier Konkurrenzdruck, aber wie schon erkannt, jeder Zoo hat seine eigenen Attraktionen und zoologische RaritÀten und als Tierliebhaber sind alle Zoos gleich interessant, wenn man von Standard-Arten absieht.
(28.05.2007, 08:35)
nurmichael:   @ Michael Mettler, wenn Sie das sagen, will ich das mal glauben. Allerdings wunderte ich mich schon des Öfteren ĂŒber das Klagen vom Verschwinden verschiedener Tierarten oder –gruppen (Antilopen, Hirsche u.a.) aus zoologischen Einrichtungen. Vor allem in NRW, wo fĂŒr die potentiellen Besucher (und Liebhaber) alles in S-Bahn-Reichweite liegt, wĂ€re das doch dann zu vermeiden und alle hĂ€tten etwas davon vermeintliche RaritĂ€ten zeigen zu können.
(27.05.2007, 22:17)
Michael Mettler:   @nurmichael: Ich finde, dass sich die Zoos in NRW durch Schwerpunkte und Grundkonzepte schon relativ gut ergĂ€nzen, ob diese nun in jĂŒngerer Zeit geplant oder historisch gewachsen sind. Allerdings gibt es einen fundamentalen Unterschied zwischen der NRW-Situation und den beiden Berliner GĂ€rten: Letztere liegen in einer Hand, und die Abstimmung der BestĂ€nde soll letztlich bestimmt auch vermeiden, dass man sich "konzern-intern" gegenseitig Konkurrenz macht. Konkurrenz gibt es zwischen den NRW-Zoos auch, da das Einzugsgebiet nun mal weitgehend das Selbe ist, aber da dĂŒrfte sich jeder Zoo im Zweifelsfall selbst der NĂ€chste sein...
(27.05.2007, 21:59)
nurmichael:   Ich weiß nicht, ob das Thema schon in einem anderen Thread behandelt wurde, daher aus aktuellem Anlass hier meine Frage: Weiß jemand, ob die NRW-Zoos schon einmal ĂŒber ein „ErgĂ€nzungsprogramm“ ĂĄ la Berlin nachgedacht haben? Wenn ja: Zu welchem Ergebnis ist man gekommen. Diese Fragen sind ĂŒbrigens schon vor ca. 30 Jahren von dem Journalisten Horst Stern in einem zookritischen Fernsehbeitrag gestellt worden.
(27.05.2007, 21:47)
Carsten:   Die Anwohner werden mittlerweile recht rebellisch, gab letzte Woche eine BĂŒrgerversammlung wegen dem Parkchaos...

Weiß jemand, ob die ParkgebĂŒhren auf die Stadt oder den Zoo zurĂŒckgehen, ich hab mittlerweile beide Varianten gehört...
(27.05.2007, 20:29)
Medojed:   @Ich stimme Winja zu, eine Zwillingsgeburt bei Elenantilopen ist die weitaus gröÃƞere Sensation als ein handaufgezogener EisbÀr. Und warum soll man nach Gelsenkirchen keine BÀren hingeben, nur weil zwei BÀren gestorben ( an natĂƒÂŒrlicher Todesursache ! )sind ? Berlin hat drei Komodowarane ĂƒÂŒber den Jordan geschickt und trotzdem danach drei weitere Tiere erhalten, die ebenfalls recht schnell das Zeitliche gesegnet haben. Nur wird Berlin jederzeit wieder Komodwarane erhalten, sobald sie danach pfeifen. Zwar kenne ich ich die KodiakbÀren-Anlage in Gelsenkirchen nicht, sie wird aber sicherlich besser sein als die BetonwĂƒÂŒste in Duisburg.
(27.05.2007, 14:11)
Winja:   @IP66: Wenn ein EisbĂ€r ohne Ende vermarktet wird, wieso darf man denn nicht eine seltene Zwillingsgeburt erwĂ€hnen?
(27.05.2007, 11:34)
abjatar:   Naja, tiermedizinisch z.B. arbeiten die beiden Zoos doch eh relativ eng zusammen. Ich glaube nicht, dass von der Seite her sooo viel dagegen spricht.

Und auch nicht, dass in Gelsenkirchen mehr Tiere sterben als in Duisburg: Auch Duisburg hat seine kranke Elefantenkuh Khari nicht retten können, und sĂ€mtliche DelphinkĂ€lber nach 1996 sind nicht mehr groß geworden, so dass deren Geburten inzwischen (z.B. bei Duke) erst bekannt gegeben werden, wenn man sich nach mehreren Monaten ĂŒber den Berg wĂ€hnt, oder man verschweigt sie, um nicht schon wieder mitteilen zu mĂŒssen, dass das Junge tot ist. Und zum Thema "ĂŒberfahrener Wolf" - in der Duisburger Zoo-Geschichte wurde wohl schon einiges mehr an Tieren auf Autobahnen ĂŒberfahren ;-)

Ums nicht misszuverstehen - ich schÀtze den Duisburger Zoo sehr! Aber dass die KodiakbÀren schon 2005 nicht nach GE "durften", scheint mir doch eher an der (Marketing-)Angst vor unmittelbarer Konkurrenz zu liegen.
(26.05.2007, 16:45)
IP66:   Ich will ja nicht böse sein, aber ich wĂ€re als fĂŒr Duisburg Verantwortlicher auch nicht begeistert von dem Gedanken, meine BĂ€ren an einen Zoo abzugeben, in dem in kĂŒrzester Zeit zwei GroßbĂ€ren umgekommen sind, Wölfe auf der benachbarten Autobahn ĂŒberfahren werden und aus ElenantilopenkĂ€lbern Pressesensationen werden. Wobei es die BĂ€ren aber doch ein wenig gerĂ€umiger hĂ€tten ...?
(26.05.2007, 15:16)
Winja:   Die PerlhĂŒhner wurden von privat abgegeben und auf der Steppe wĂŒrden die anderen sie platt machen. Aber es waren Anfangs drei und der Fuchs wird wohl auch die anderen beiden holen. Die Elchkuh ist Hochtragend und die Pfleger erwarten bald die Geburt.
(26.05.2007, 09:26)
Sebastian:   Von den Nashörnern war heute nichts auf der Anlage zu sehen...
DafĂŒr waren allerdings im afrikanischen Dorf zwei HelmperlhĂŒhner untergebracht. Grund?
(25.05.2007, 13:37)
Pressemeldung BĂ€r ist tot:   In der Nacht zum Mittwoch verstarb der schwer erkrankte KodiakbĂ€r Ibo. Bis
zuletzt hatte die tiermedizinische Abteilung der ZOOM Erlebniswelt ihm
trotz seines Krebsleidens ein weitgehend normales Leben im großzĂŒgigen
Revier der Erlebniswelt Alaska ermöglicht. Verschiedene Therapiemethoden
und operative Eingriffe konnten den Krankheitsverlauf allerdings nicht
mehr beeinflussen. Schon vor Wochen hatte Dr. Pia Krawinkel eine Heilung
kaum noch fĂŒr möglich gehalten: "Wir haben alles medizinisch notwendige
und möglich fĂŒr Ibo getan", so die TierĂ€rztin der zoologischen
Erlebniswelt. "Die genaue Todesursache wird in einer Obduktion ermittelt."

Nach Ibos Ableben ist nur noch ein KodiakbĂ€r im 3.000 mÂČ umfassenden
Revier der ZOOM Erlebniswelt zu Hause. "Wir bedauern den Krankheitsverlauf
bei Ibo und trauern um ihn", sagt Frank Ahrens, zoologischer Leiter der
ZOOM Erlebniswelt. FĂŒr die Zukunft plant er, weitere Artgenossen auf der
Anlage anzusiedeln. "Die zoologische Abteilung hat bereits begonnen, mit
großer SensibilitĂ€t nach einem Reviergenossen fĂŒr Brenda in zoologischen Einrichtungen auf der ganzen Welt suchen."

(25.05.2007, 09:06)
abjatar:   Ibo ist tot, es gibt halt noch keine Info, weil die Obduktion noch keine Befunde erbracht hat.

Morgen kommen die Nashörner "richtig" raus!
(24.05.2007, 19:29)
Panda:   Leider konnte ich nichts ĂŒber Ibo erfahren. Offiziell hat der Zoo noch keine Meldung herausgegeben und deshalb durfte oder konnte mir niemand etwas genaues sagen.
Ob die Elchkuh trÀchtig ist, wussten die Damen in der Info auch nicht.

(24.05.2007, 19:08)
Carsten:   Lt. Zeitung wird das "billige" Parken im Umkreis des Zoos wohl bald vorbei sein, da dort eine Anwohnerparkzone eingerichtet wird.

War ja zu erwarten, bei dem Chaos, was an manchen Tagen dort herrschte...
(24.05.2007, 16:33)
abjatar:   Ibo war der einzige Kodiak in Sofia(ĂŒbrigens auch in Rostock geboren). Die Königspython-Planung ist noch aktuell, die Afrikahalle wird ja derzeit schrittweise weiter besetzt. Die Galagos sind inzwischen FreigĂ€nger, die Turakos im Moment in deren ehemaligem Einegwöhnungsgehege. Flughunde sollen noch folgen, und fĂŒr die Pythons ein Terrarium eingerichtet werden.

Warum die Duisburger ihre Kodiaks nicht abgeben (und auch 2005 ja wohl nicht dazu ebreit waren), keine Ahnung - vielleicht Konkurrenzdenken? Den Duisburger BĂ€ren wĂŒrde ich die Anlage in GE gönnen ;-)
(24.05.2007, 15:21)
Winja:   Die Elen- Zwillinge sind Böcke und die Nashörner liegen öft dierekt am Schieber zur Anlage und sind deshalb nicht zu sehen.
(24.05.2007, 14:15)
Carsten:   In Sofia hab ich keine Kodiaks gesehen und waren auch nicht ausgeschildert...
(24.05.2007, 11:21)
Sven P. Peter:   Soweit ich weiß sind und waren Kodiaks heiß begehrt und daher kastrierten die wenigen ZĂŒchter immer sofort die Nachzuchten um eine Monopolstellung nicht zu verlieren. Doch als die Tiere die Zucht einstellten, hatte man keine anderen zuchtfĂ€higen Tiere. Ibo kam ja aus Sofia, gibt es da vieleicht noch mehr?
(24.05.2007, 11:11)
Michael Mettler:   @Sven: Sie wĂ€ren nicht nur in ZOOM nett anzusehen, sie dĂŒrften sich auch ĂŒber ein m.E. fĂŒr sie deutlich interessanteres Gehege freuen... Und die Zucht wĂ€re vielleicht ohnehin nur ein Strohfeuer - denn der momentane Bedarf einiger weniger Zoos wĂ€re schnell gedeckt, und dann wĂŒrde sich die Geschichte mit der Sterilisation oder Kastration schnell wiederholen.
(24.05.2007, 11:07)
Sven P. Peter:   Bernd schrieb im Februar: "Die zukĂŒnftige Bleibe der Königspythons wird sich im Tropenhaus zwischen den Servalen und den Flusspferden befinden."

Doch bisher hat sich da nichts getan, ist diese Planung denn noch Aktuell?
(24.05.2007, 10:59)
Sven P. Peter:   Dumm nur, dass sie entweder zu alt, oder sterelisiert sind (jedenfalls sagte mal ein Pfleger, die könnten nicht mehr zĂŒchten). Genau wie die beiden Wuppertaler Kodiaks. Z.Z. sollte man all seine Hoffnung auf Rostock legen, denn von Kodiak-Importen kann man wohl nur trĂ€umen...
Aber auch ohne Zucht wÀren die Duisburger auf der GE-Anlage sicher sehr nett anzusehen :)
(24.05.2007, 10:50)
Michael Mettler:   Na dann mal los. Sind doch m.W. 1,2? Also: Den Mann nach Gelsenkirchen, die Weiber nach Hamburg :-)
(24.05.2007, 00:42)
Sven P. Peter:   Winkler hat doch mal in der Soap gesagt, dass man schon Ideen hat, was auf das GelĂ€nde der BĂ€renanlage bauen könnte, wenn die BĂ€ren verstorben sind. Die Dreiergruppe könnte ich mir gut in GE vorstellen :)Grade mit diesen gekonnten FischjĂ€gern wĂ€ren bei dem riesen Wassergraben interessante Szenen möglich.
(24.05.2007, 00:11)
Michael Mettler:   Auch eine Idee, an die Duisburger habe ich gar nicht gedacht... Wobei ich nicht weiß, ob es fĂŒr die Duisburger Anlage bzw. deren FlĂ€che schon ZukunftsplĂ€ne gibt - fĂŒr die Kölner gibt es welche, und die können ohnehin nicht angegangen werden, so lange noch zwei Anlagen mit den Grizzlys und dem letzten KragenbĂ€ren besetzt sind.
(23.05.2007, 23:54)
Sven P. Peter:   Oder man kann die Duisburger Gruppe umziehen lassen ;) Jedenfalls denke ich nicht, dass man auf der Anlage dauerhaft nur ein Tier halten wird.
(23.05.2007, 23:44)
Michael Mettler:   Wieder eine (Zucht-)Hoffnung dahin...

Da es ja anscheinend schwierig bis unmöglich ist, Kodiaks zu bekommen: WĂ€re es nicht eine Alternative, die beiden Kölner GrizzlybĂ€rinnen nach Gelsenkirchen zu holen, um die zweite Kodiak-Anlage einigermaßen geografisch passend zu besetzen? Dann hĂ€tten die BĂ€rinnen auf ihre alten Tage noch ein herrliches Gehege und der Kölner Zoo ein solches frei, um eventuelle Modernisierungsmaßnahmen im BĂ€renrevier in Angriff zu nehmen. Und Ă€lter als manche der nach GE geholten EisbĂ€ren dĂŒrften doch die Grizzlys auch nicht sein, so dass man ihnen noch einen Transport zumuten könnte?
(23.05.2007, 23:42)
Carsten:   War ja zu erwarten und ist vielleicht auch besser so, wer weiß, ob man einem Tier von außen so ansehen kann, ob es wirklich nicht leidet...
(23.05.2007, 14:56)
Inge:   Der krebskranke KodiakbĂ€r Ibo ist verstorben.
(23.05.2007, 12:10)
abjatar:   nur im vorgehege...
(21.05.2007, 21:26)
Carsten:   @abjatar: Waren die Nashörner heute draussen?
(21.05.2007, 20:20)
abjatar:   Wie ich mit halbem Ohr bei einem GesprĂ€ch mitbekommen habe, ist die Elchkuh trĂ€chtig, deswegen offenbar unter Beobachtung und nicht zu sehen. Ibo, Brenda, Sonja und Elvis sind eigentlich immer draußen, werden oft schlicht ĂŒbersehen, und dann heißt es sie wĂ€ren nicht drausen. Das gleiche gilt fĂŒr die Geier. Jadranka, die Giraffe aus Ostrava, ist meiner Meinung nach die kleinste in der Gruppe?! Besonders scheu ist laut Auskunft der Tierpfleger ĂŒbrigens ausgerechnet Aja Sabe. Heute waren ĂŒbrigens die Elen-Zwillinge UND die zebras zusammen ;-)
(21.05.2007, 18:12)
Panda:   Von Brenda und Ibo habe ich gestern nichts gesehen. Einen Elch , ich glaube die Kuh, vermisse ich auch schon zum zweiten Mal. Am Donnerstag werde ich versuchen Infos zu bekommen falls niemand vorher etwas heraus bekommt.
(21.05.2007, 16:18)
Carsten:   Elvis und Sonja waren draußen. Jetzt, wo Du es sagst, fĂ€llt es mir auch auf, in der zweiten BĂ€renanlage am Rundweg war glaub ich Brenda, hatte zumindest keinen Verband und war sehr aktiv. Am ĂŒblichen Platz der Elche lag nur ein Tier, so genau hab ich nicht geguckt, war mir zu voll...

Der Geier lag direkt am Restaurant, vielleicht brauch ich doch mal ne Brille oder muß mal genauer auf die andere Stelle achten...

Auf die GiraffenschwÀnze hab ich noch nicht so genau geachtet, das alte Giraffenhaus ist eingestampft und beim Stall Grimberg ist der Dachstuhl drauf...

Weiß jemand, was bei den Flußpferden und Untermietern beobachtet wird, da sitzt öfters jemand hinter den Anlagen auf dem HĂŒgel?
(21.05.2007, 14:24)
Sebastian:   @Carsten: Ich habe gehört, dass gestern auch Elvis, Sonja und Ibo sowie ein Elch nicht draußen waren. Stimmt das?
Die Geier sehe ich zuletzt regelmĂ€ĂŸig, schau mal in den oberen Teil des Gehölzschutzes (den Baum-/Astkreis) gegenĂŒber des Bootanlegers. Da ist fast immer einer zu sehen.
Die Giraffe aus Ostrava hat glaube ich einen gekĂŒrzten Schwanz, oder hab ich das bei unseren Alttieren immer ĂŒbersehen?
(21.05.2007, 13:29)
Carsten:   Was ich noch vergessen habe: Von den Nashörnern war nix zu sehen, ebensowenig von den Hornraben...

DafĂŒr hab ich endlich mal wieder einen der Geier auf der Steppe gesehen...

Die Giraffen nehmen die Baumsavanne auch gut an mittlerweile, vier waren die ganze Zeit ĂŒber die Anlage verteilt, eine Stand am Tor, vielleicht die neue Kuh aus Ostrava...
(21.05.2007, 12:30)
Carsten:   War heute im Zoo, die Schimpansen waren draußen und scheinen sich auch langsam an die Wiese zu gewöhnen. Insbesondere dem Kleinen beim Spielen zuzusehen hat was.

Die Elenzwillinge waren draußen, allerdings ziemlich in der Mitte der Anlage, nicht besonders gut zu sehen. DafĂŒr waren die Zebras nicht draußen, wohl zum GlĂŒck fĂŒr die Kleinen, wenn man Mr. Allwissend glaubt...

Der LandĂŒbergang bei den Flußpferden ist wieder geschlossen, scheint doch nicht so einfach zu sein mit der Zusammengewöhnung...

Im Eingewöhungsgehege in der Afrikahalle sind jetzt die Schildturakos (hoffe das sie es sind, bin nicht so der Vogelexperte).

Ansonsten war es sehr voll, ist am WE nicht unbedingt zu empfehlen, aber ich kann im Moment nicht anders...
(20.05.2007, 14:31)
Ollo:   "prognostiziert" mĂŒĂŸte es heißen
(19.05.2007, 22:36)
Ollo:   Also fĂŒr Ostdeutschland und Osteuropa generell wird ja eher zunehmende Trockenheit diagnostiziert, weil dort die Wolken nicht so oft vorbeikommen.

Wenn man sich in der Sahara eine Oase mit GewĂ€ssern anlegt, bedeutet das ja auch nicht, daß es ab sofort dort regnet. Aber das ist ja klar, vermutlich meintest Du etwas anderes.
(19.05.2007, 22:32)
Michael Mettler:   @Ollo: Schon klar, aber das verdunstete Wasser kommt doch als Regen oder Tau wieder runter - sonst mĂŒssten wir uns doch um die wegen der KlimaerwĂ€rmung befĂŒrchtete Überflutung vieler Landstriche keine Gedanken machen? (grĂŒbel)
(19.05.2007, 22:17)
Ollo:   @ M.M.
Bei höheren Temperaturen steigt aber auch die Verdunstungsrate an.
(19.05.2007, 22:02)
Sebastian:   Der WDR-Text meldet:
Im Gelsenkirchener Zoo sind bei den Elen-Antilopen erstmals Zwillinge zur Welt gekommen. Die beiden Antilopen-MĂ€dchen "Abasi" und "Akil" seien ebenso wie die Mutter "Mona Lisa" wohlauf und genießen bereits den Auslauf.

Mehrlingsgeburten bei Antilopen seien Ă€ußerst selten, sagte Zoo-Biologin Sabine Haas. Mutter "Mona Lisa" habe genug Milch, um die beiden Neuankömmlinge durchfĂŒttern zu können. Elen-Antilopen werden bis zu 900kg schwer und bis zu 3,45 Meter lang. Sie können schnell laufen und hoch springen.
(19.05.2007, 16:26)
Carsten:   180000 Besucher nur im April, vermutlich zum Teil wetterbedingt. Wenn in den anderen Monaten nur knapp die HĂ€lfte kommt bzw. da war, dĂŒrfte der Zoo sich unter die Zoos mit mehr als einer Million Besucher pro Jahr dieses Jahr einreihen...

Werde ich morgen also mal mithelfen, dieses Ziel zu erreichen, g, heute muß ich mir erst mal die "Heulsusen" mit ihrem 49 jĂ€hrigen Traum angucken (und nĂ€chstes Jahr feiern wir dann 50 Jahre ohne Meistertitel, fg)
(19.05.2007, 13:28)
Michael Mettler:   Aber woher kĂ€me dann die fĂŒr die Gletscherbildung nötige KĂ€lte, wenn es doch so warm wĂ€re, dass sogar die Polkappen schmelzen???
(17.05.2007, 19:46)
Carsten:   Gletscher könnten ja zumindest zu Alaska passen...
(17.05.2007, 14:57)
Daniel:   Wenn viel NierdschĂ€ge fallen, steigen auch die Schneemengen in niederschlagsarmen Regionen die den Polarzonen und den Hochgebirgen. Also könnte auch ein Aufbau von Gletschern stattfinden.
Alles ist möglich.
(17.05.2007, 14:37)
Michael Mettler:   So weit ich weiß, war das Weltklima am niederschlagsĂ€rmsten, als durch die Eiszeit bedingt riesige Wassermengen im Eis gebunden waren. Im Umkehrschluss mĂŒsste also nach dem Abschmelzen der Polkappen so viel Wasser frei werden, dass es gigantische Niederschlagsmengen geben dĂŒrfte UND durch deren Versickerung zwangslĂ€ufig auch der Grundwasserspiegel steigen wĂŒrde. Oder mache ich da einen Denkfehler?
(17.05.2007, 13:31)
Carsten:   Hm, steigt der Grundwasserspiegel bei der KlimaerwĂ€rmung oder regnet es dann mehr?

Der Kanal dĂŒrfte auch nicht das Problem sein, als stehendes GewĂ€sser ist der ja regulierbar. Die Hochwasserhysterie geht ja mehr vom HĂŒller Bach und der Emscher aus...

Aber ein höherer Wasserstand hĂ€tte den Vorteil, daß die Firma, bei der ich beschĂ€ftigt bin, zukĂŒnftig auch umweltfreundliche Binnenschifftransporte direkt ab Lager anbieten könnte, g, der Sitz ist auch nah an den ganzen GewĂ€ssern...
(17.05.2007, 11:45)
Michael Mettler:   @Carsten: HĂ€tte das dann nicht auch Auswirkungen auf ZOOM - mit anderen Worten, wĂŒrde Afrika-ZOOM in diesem Fall wegen Hochwasserstandes im Kanal nicht Dauer-ÜberschwemmungsflĂ€che...? Im Ruhrpott passt ja erstmal 'ne Menge Wasser in die alten Bergwerksstollen, aber wenn die "Fundamente" eines ganzen Landstriches unterspĂŒlt werden - ohauerha....
(17.05.2007, 09:16)
Carsten:   Bei fortschreitender KlimaerwĂ€rmung wird die Nordsee ja nĂ€her kommen, g...
(17.05.2007, 02:19)
Bernd:   Im Allgemeinen versteht man unter dem Begriff Ruhrgebiet heutzutage das Gebiet des Regionalverbands Ruhr (RVR). Zum RVR gehören die kreisfreien StĂ€dte Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, MĂŒlheim an der Ruhr und Oberhausen sowie die Kreise Recklinghausen, Unna, Wesel und der Ennepe-Ruhr-Kreis. Die Daten im Folgenden beziehen sich daher auf dieses Verwaltungsgebiet. Der Begriff „Ruhrgebiet“ ist jedoch keine offizielle Verwaltungsbezeichnung. Die genauen Grenzen sind interpretationsabhĂ€ngig und die StĂ€dte und Kreise gehören auch den Landesteilen Rheinland und Westfalen an (wikipedia)


(16.05.2007, 22:21)
Michael:   *g*
Naja bis zur Nordsee hÀtte ich es jetzt auch nicht ausgeweitet. Dachte nur, weil die sechs StÀdte so nah beieinander liegen, dass sie vielleicht alle zum Ruhrpott gehören, aber man lernt ja nie aus.
(16.05.2007, 19:50)
abjatar:   hab mir sowas gedacht, meine schwiegermutter (aus augsburg) war auch lange ĂŒberzeugt, das ruhrgebiet hats nicht weit zur nordsee ;-) und umgekehrt bin ich wahrscheinlich nicht besser ;-)
(16.05.2007, 19:30)
Michael:   @abjatar:
Als Bayer sei mir die Ausdehnung des Ruhrpotts verziehen! :-)
Sei froh, dass ich MĂŒnster nicht auch noch mitgenommen hab. ;-)
(16.05.2007, 19:18)
abjatar:   Eine Erkrankung ist es bei den Nashörnen nicht, nach Auskunft des Zoos wurden lediglich Keime ausgeschieden, und es ist eine Vorsichtsmaßnahme, da ja nunmal Zebras, Antilopen, Strauße etc. vergesellschaftet werden. Bei einer Erkrankung hĂ€tte wohl der Amtstierarzt die QuarantĂ€ne nicht aufgehoben...

@ Michael: Köln, Krefeld und Wuppertal sind aber eine recht weite Ausdehnung vom "Ruhrpott" ;-)
(16.05.2007, 19:16)
Michael:   Oh je, bin ja mal gespannt. NĂ€chste Woche Mittwoch bin ich in Gelsenkirchen, mal sehen ob man die Nashörner dann zu Gesicht bekommt.
Bin ĂŒberhaupt schon gespannt, da ich nĂ€chste Woche ne Ruhrpott-Zoo-Tour mache. Köln, Krefeld, Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund und Wuppertal. Bin auf Zoom schon sehr gespannt.
(16.05.2007, 10:43)
Sabby:   Bei den Nashörner wurde eine Salmonellenerkrankung festgestellt, weswegen sie noch nicht auf die Anlage dĂŒrfen.
(16.05.2007, 10:05)
Carsten:   Wer gerne mal ein Rentier benennen und vielleicht umsonst den Zoo Gelsenkirchen besuchen möchte, kann sich an einem Namenswettbewerb der Bogestra beteiligen:

Von www.bogestra.de

Nahverkehrsunternehmen sucht mit seinen Kunden Namen fĂŒr Patentier in ZOOM-Erlebniswelt

Von Donnerstag, 17. Mai, geht es an Sonn- und Feiertagen noch bequemer mit der Straßenbahn zu den Tieren der ZOOM-Erlebniswelt in Gelsenkirchen. Bis zum 30. September sind an diesen Tagen auf der Linie 301 zusĂ€tzlich Niederflurwagen zwischen den Haltestellen Gelsenkirchen Hbf und GE-Buer SĂŒd Bf (und zurĂŒck) im Einsatz. Die erste Fahrt beginnt um 11.48 Uhr an Gelsenkirchen Hbf, die letzte dort um 18.18 Uhr. Zusammen mit den anderen Bahnen auf der Linie 301 wird in dieser Zeit zwischen den Haltestellen Gelsenkirchen Hbf und GE-Buer SĂŒd Bf ein 15-Minuten-Takt angeboten.

Dadurch wird es noch leichter ganz ohne Anfahrtsstress, Parkplatzsuche oder Staugefahr den Ausflug nach Afrika und Alaska zu starten. Bei der Entdeckungsreise durch Savanne und Tundra lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch bei den "caribou", wie Rentiere in Nordamerika bezeichnet werden. Schließlich sind Rentiere die einzigen Vertreter der Hirsche, die auch als Haustiere leben - weitere Besonderheit bei den Rentieren der ZOOM-Erlebniswelt - hier lebt seit einem Jahr das BOGESTRA-Rentier. FĂŒr ihr Patentier - eine total mobile Rentierdame - sucht die BOGESTRA zusammen mit ihren Kunden nun einen Namen. Mitmachen lohnt sich: Auf den Gewinner des Namenswettbewerbs und eine Begleitperson wartet ein heiß begehrter Schnupperkurs bei den Rentieren. Auch die Zweit- bis FĂŒnftplatzierten gehen nicht leer aus. Sie erhalten ein Ticket fĂŒr einen Besuch in der ZOOM-Erlebniswelt.

Die VorschlĂ€ge mit einer kurzen BegrĂŒndung bitte schicken an:

BOGESTRA
KI3
Namenswettbewerb
UniversitĂ€tsstraße 58
44789 Bochum
oder per E-Mail an gewinnspiel@bogestra.de

Einsendeschluss ist Freitag, 22. Juni 2007.

Wichtiger Hinweis zum Zusatzangebot auf der Linie 301: Wenn ab August an Sonntagen Veranstaltungen in der VELTINS-Arena stattfinden sollten (z.B. Bundesligaspiele), die vor 19 Uhr enden, können bei den zusĂ€tzlichen Fahrten leider keine Niederflurstraßenbahnen eingesetzt werden.
(15.05.2007, 21:15)
Sebastian:   Die Nashörner waren heute noch im Vorgehege, alle 5 Giraffen hingegen auf der Freianlage. Keine Spur allerdings von den Hornraben.
DafĂŒr viel los auf der Grassavanne, auf der einige Zebras sich die Elen (vor allem das JĂŒngste) vorgeknöpft hatten und sie ĂŒber die Anlage trieben. Durch das Spektakel um sie herum wurden auch die Springböcke und Kudus sehr aktiv und flĂŒchteten. Lediglich die Rappenantilopen blieben seelenruhig in der Mitte liegen.
(13.05.2007, 19:37)
schnappi26du:   @jamie: dann bist du ja doch die richtige. Mich mĂŒsstest du auch noch kennen. Marcus
(13.05.2007, 19:13)
Jamie:   Bingo
(13.05.2007, 17:18)
schnappi26du:   kann es sein, das du mal ein schaf hattest??? ich glaube moses hieß es. bin mir aber nicht ganz sicher!
(13.05.2007, 13:25)
Jamie:   Hi Schnappi, kann schon sein, allerdings war ich in den letzten Jahren so viel krank geschrieben, daß eine hohe Chance besteht, daß wir uns auch verpasst haben können.

Gruß Jamie
(13.05.2007, 12:06)
schnappi26du:   Hallo Jamie,
kann es sein, das ich mal mein Praktikum bei dir gemacht habe???
WĂŒrde mich freuen, wenn Du Dich mal melden wĂŒrdest!!!
(12.05.2007, 22:46)
Panda:   @Winja: ich bin auch etwas skeptisch bei der Frage ob Ibo wieder wird oder nicht, aber in der letzten Woche habe ich ihn gesehen und er mach er einen guten Eindruck. Er ist gelaufen und hat fast gar nicht gehumpelt. Ich war auch der Meinung, dass sein Fell glĂ€nzender war als vorher. NatĂŒrlich bin ich kein Fachmann, trotzdem hatte ich das GefĂŒhl, dass es Ibo deutlich besser geht. Er ist interessiert, aufmerksam und er bewegt sich endlich wieder. Da ich schon vor dem GesprĂ€ch mit dem Pfleger der Meinung war, das Ibo deulich besser geht, glaube ich fest an die Genesung von Ibo. Bitte drĂŒckt dem Jungen alle Daumen dass es gut wird und wir bald kleine IboÂŽs und BrendasÂŽs bekommen.


(10.05.2007, 22:27)
Hannes:   Noch nicht!
(10.05.2007, 19:17)
th.oma.s:   wobei eine regelmĂ€ĂŸige erhaltunszucht von bm wohl in den wenigsten haltungen
gelingt?
(10.05.2007, 19:13)
Sebastian:   Die neue Giraffe aus Ostrava war heute mit den anderen vier Gelsenkirchener Tieren im Stall zu sehen, dass alte Giraffenhaus hingegen wurde dem Erdboden gleich gemacht.
Das StallgebÀude im Grimberger Hof bekommt gerade seinen Dachstuhl.
(10.05.2007, 17:48)
Shensi-Takin:   @Jonny: Und welche Art von Nashörnern sollt's denn bitt'schön sonst sein? Panzer-oder gar Sumatranahörner(wie in Leipzigs fiktiver Planung)? Mit einem Klecks Javanashorn obendrauf? Oder wenn wir schon dabei sind: warum nicht gleich Wollnashörner oder das possierliche Elasmotherium?

Breitmaulnashörner haben nun einmal gewisse Vorteile fĂŒr Zoos: sie sind rel. leicht zu bekommen(i.e. die sĂŒdliche Unterart) und lassen auch eine Vergesellschaftung in der Gruppe sowie mit anderen Arten rel. problemlos zu-Eigenschaften, die nur bedingt auf z.B. das Spitzmaulnashorn zutreffen.
Cincinnati ist trotz erneutem Zuchterfolg meilenweit davon entfernt, die ĂŒbrige Zoowelt mit Sumatranashörnern auszustatten, wobei des weiteren zu bedenken ist, dass weder Sumatra-noch Panzernashorn und auch nicht der "Klecks" Javanashörner sonderlich gut zum Thementeil "Afrika" passen dĂŒrften...Insofern sollte man als Zoobesucher auch "nur" mit Breitmaulnashörnern zufrieden sein. Ansonsten steht immer noch der Weg gen Dvur Kralove, Chester, Cincinnati u.a. offen...
(10.05.2007, 12:02)
Jonny:   Waaaahnsinn, in der ZOOM-Fotoaustellung gibt's Nashörner, unglaublich, auch noch Breitmaulnashörner,wer hat die schon ?
(10.05.2007, 06:40)
Winja:   Ich glaub zwar nicht dran, dass Ibo wieder wird, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt! Also so weit ich informiert bin, dĂŒrfen die Nashörner erst in 3 Wochen auf die Anlage
(09.05.2007, 22:00)
Panda:   Die Nashörner habe ich heute auch gesehen. Sie sehen sehr munter aus. Ein Pfleger meint, dass sie eventuell am kommenden Wochenende auf die Anlage kommen könnten.
Nach Aussage des Pflegers soll sich der Zustand von Ibo deutlich gebessert haben. Es gibt Grund optimistisch zu sein, dass Ibo gesund wird! Ich hoffe er hat recht.

(09.05.2007, 21:31)
Winja:   Hey Leute die Nashörner sind im Vorgehege zu sehen!!!
(09.05.2007, 21:08)
Pressemeldung:   Besucherrekord in der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen: Über 180.000
Besucher strömten allein im April dieses Jahres durch die Portale der
Erlebniswelten Afrika und Alaska. Ab sofort ist das Ruhrgebiet um eine
lang erwartete Attraktion reicher: drei mĂ€chtige Nashörner aus SĂŒdafrika
erobern seit heute ihr ĂŒber 5.000 mÂČ großes Revier am Afrikasee. Weitere
Informationen ĂŒber die ZOOM Erlebniswelt finden Sie unter
www.zoom-erlebniswelt.de oder jr-pr.de.
(07.05.2007, 18:31)
abjatar:   Dass man nur so wenige Stachelschweine sieht, liegt glaube ich daran, dass die MĂŒtter mit den (kleinsten) Jungtieren immer nur eine gewisse Zeit auf die Freianlage gelassen werden. Außerdem haben die Tiere wohl ordentliche Höhlen gegraben, letztens stand ich auch erst vor einem "leeren Gehege". Als dann eine KinderfĂŒhrung kam und die Stachelschweine gefĂŒttert wurden, tauchten auf einmal fĂŒnf Tiere aus der Erde aus, dabei sahen die Löcher gar nicht so groß aus ;-)
(06.05.2007, 12:05)
Sebastian:   HĂ€tte ich das mit Ibo hier nicht gelesen wĂ€re wohl auch ich an ihm vorbei gegangen. Allerdings wirkte er auf mich ziemlich schwach.
Die Schimpansen hatte man heute ausgesperrt, sodass sie alle auf der Anlage waren. Lediglich Dongo blieb erstmal auf dem RĂŒcken seiner Mutter und kletterte erst spĂ€ter in den Seilen.
An der Löwenanlage scheint man leichte Änderungen durchgefĂŒhrt zu haben, indem man mehrere große BaumstĂ€mme ins Gehege gelegt hat.
Doppelten Nachwuchs gibt es bei den Rentieren, eines der Jungtiere war noch sehr wackelig auf den Beinen.
Und im Gegensatz zu den Nashörnern waren die 3 neuen Springböcke heute auch auf der Anlage. Die Gruppe umfasst jetzt 10 Tiere.
Was ist eigentlich bei den Stachelschweinen los? Zuletzt sehe ich immer nur 2-3 Tiere auf der Anlage.
Von neuen Baumstachlern hat auch niemand etwas gehört, oder?
(05.05.2007, 14:20)
abjatar:   Genauso wĂ€rs mir ja auch beinahe gegangen ;-)

Montag werden ĂŒbrigens die Nashörner ins Vorgehege kommen, und dann Ende der Woche bzw. Anfang der ĂŒbernĂ€chsten Woche auch auf die Freianlage
(05.05.2007, 13:35)
Carsten:   @abjatar: Kann auch sein, daß ich ihn da nicht gesehen habe, war tlw. ins GesprĂ€ch vertieft und nicht so aufmerksam...
(04.05.2007, 22:48)
abjatar:   @ Carsten: Ibo war heute ganz normal draußen. Er saß heut Nahcmittag allerdings direkt unter der HĂ€ngebrĂŒcke am Wasserfall in einer Ecke, ich wĂ€re auch beinahe an ihm vorbeigelaufen, weil ich ihn da erst einmal gesehen habe und gar nicht vermutet hĂ€tte ;-)
(04.05.2007, 20:58)
Carsten:   Ibo war auch nicht draußen, leider kein Pfleger zu sehen, konnte also nicht nachfragen. DafĂŒr drei PolarfĂŒchse auf der rechten Anlage, dachte schon, die wĂ€ren als BĂ€rensnack geendet, weil ich die so lange nicht mehr gesehen hab...
(04.05.2007, 15:28)
Carsten:   Leider keine Nashörner zu sehen, weder im Vorgehege noch auf der Anlage.

Auf dem Weg zum Flußpferd (immer der erste Gang, g), wurde auf der Schimpansenanlage gerade Futter verteilt. Auf dem RĂŒckweg vom Flußpferd wurden dann die Schieber geöffnet, die HĂ€lfte der Tiere hat die Gelegenheit genutzt, frische Luft zu schnappen, drei waren jedoch sofort wieder drin und so konnten sich zwei das gesamte Futter reinziehen. Dabei wurde möglichst darauf geachtet, die Wiese nicht zu betreten, eine interessante Hangelei von Stein zu Stein. SpĂ€ter lag dann ein Schimpanse im Gras, ca. 2 bis 3 Meter von der TĂŒr weg, der ganze Rest war drinnen.

Weiterhin starke Veralgung der GewÀsser und Becken.

Die Flußpferde konnten beide Anlagen nutzen und der Durchgang zu den Mitbewohnern war offen, allerdings blieben Sattelstörche und Sitatungas im hinteren Bereich.

Die Baumsavanne machte auf den ersten Blick einen leeren Eindruck, nur die Bleßböcke zu sehen. Die Giraffen alle oben beim Tor und die restlichen Antilopen an der hinteren Begrenzung.

Bin mit jemandem ins GesprĂ€ch gekommen und durfte dann erst mal fĂŒr den restlichen Zoo eine "FĂŒhrung" machen, gute Übung fĂŒr ein eventuelles Forumstreffen, g...
(04.05.2007, 15:23)
Sven P. Peter:   Ich habe in der Fotocommunity noch ein gutes Bild des Tieres gefunden:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/extra/mydiscuss/display/8775940

@IP66: Bei nÀchsten mal, bekomme ich dich auch noch mit ins Boot, einem Fischkopp kannst da vertrauen ;)
(03.05.2007, 20:34)
IP66:   Da meine mangelnde See- resp. TeichtĂŒchtigkeit anscheinend taxonomische Probleme bereitet hat, hier zur Entschuldigung zwei GedankengĂ€nge: Ersterer betrifft die Tatsache, daß der fragliche Pelikan mir in Gelsenkirchen schon in den 90er Jahren aufgefallen ist. Er war nie ausgeschildert, ein recht junger Pfleger, den ich damals fragte, schien erstmals zu sehen, daß das Tier anders aussah und konnte dementsprechend nicht weiterhelfen. Gedankengang Nr. 2 betrifft die Tatsache, daß im alten Gelsenkirchen eine ganze Reihe von Tieren standen, denen man ansah, daß sie schwer zu vermitteln waren -ntilopen mit Horndeformationen, der dackelbeinige EisbĂ€r usf. Ich habe das immer fĂŒr eine Art Atelierbestand (weniger diskret: LadenhĂŒtersortiment) von Herrn Ruhe gehalten, Exemplare, die niemand wollte. Wenn der Pelikan kein Nashornpelikan, sondern ein Bastard ist, könnte es sein, daß er ebenso unverkĂ€uflich war, da man in Walsrode oder Friedrichsfelde ja doch lieber sein sauer verdientes Geld in artenreine Nashornpelikane investierte. Klös dagegen hatte ein vitales Interesse, seine Nachzuchten loszuwerden, da er möglichst viele Arten Pelikane auf einem nicht eben großen Teich mit einem begrenzt gerĂ€umigen Winterquartier halten wollte. Sollte alles nichts helfen und eine neue Aufnahme nötig sein, können wir ja ein paar Herren im MatrosenkostĂŒm nach Gelsenkirchen dĂ©tachieren, damit Herr Sven P. Peter nicht desentouragiert zu pohotographischen Expedeitionen aufbrechen muß - ich bilde dann gerne die Ehrenformation am Ufer.
(03.05.2007, 20:16)
Winja:   Hallo, so weit ich weiss bleiben die Pelikane auf dem See und die Nashörner dĂŒrfen ab Freitag ins Vorgehege und ab Montag, wenn alles gut geht ganz raus.
(01.05.2007, 22:57)
Sebastian:   Ok, ich war nach 15Uhr da und zu den Schimpansen ist es ja auch noch ein gutes StĂŒck...
(01.05.2007, 18:40)
abjatar:   @ Sebastian: Wann warst du denn heute bei ZOOM? Also zumindest in der Mittagszeit waren heute alle 10 Schimpansen fĂŒr mehrere Stunden auf der Freianlage (mindestens zwischen 12 und 15 Uhr)
(01.05.2007, 18:13)
Sebastian:   Im Gegensatz zu gestern konnten die Schimpansen heute nich auf die Freianlage. Auch die Flusspferde waren wieder von Sitatungas und Sattelstorchen getrennt (eventuell wegen Nahrungsaufnahme).
Die Pelikane scheinen wirklich dauerhaft auf dem See zu bleiben, da man nun auch schon die Schildhalterung zur Seeseite hin eingesetzt hat.
Das Schild wird wohl zusammen mit den noch fehlenden angebracht werden (Nashörner, Schimpansen, Rußköpfchen, Pelikane, Sattelstorche, event. auch die Enten und GĂ€nse in Alaska).
(01.05.2007, 17:12)
Sebastian:   Die Schimpansen waren heute teilweise draußen, jedoch fast nur, um Äste aus den BĂ€umen zu reißen und diese dann Innen zu fressen.
(30.04.2007, 15:37)
Sven P. Peter:   FĂŒr alle die es interessiert ein paar Bilder:

Schimpansenanlage:

http://img131.imageshack.us/img131/3882/klschimpansenfreianlagebr9.jpg

http://img159.imageshack.us/img159/9940/klschimpansenfreianlageqa5.jpg

Alle Flusspferde zusammen:

http://img372.imageshack.us/img372/5223/klflusspferdeti6.jpg

http://img252.imageshack.us/img252/8492/klflusspferde2oi5.jpg

Giraffen auf der Anlage:

http://img406.imageshack.us/img406/8266/klgiraffenfx7.jpg

Ein Löwe:

http://img76.imageshack.us/img76/4213/kllwe11xk7.jpg

Und Lara:

http://img209.imageshack.us/img209/1258/kleisbr2no4.jpg
(29.04.2007, 18:44)
Michael Mettler:   Vielleicht sollte ZOOM die Rasensprenger mal in die INNENanlage der Schimpansen stellen, damit sie nach draußen flĂŒchten :-)
(29.04.2007, 18:20)
Sebastian:   Ich tippe ja darauf, dass die Nashörner am Mittwoch zum ersten Mal nach draußen dĂŒrfen, so lange alle medizinischen Checks gut verlaufen sind. Dann wĂŒrde der Stress im Vergleich zum Feiertag deutlich geringer ausfallen und bis zum nĂ€chsten Wochenende bliebe genug Zeit, sich an die Besucher zu gewöhnen.
Bleiben die Schimpansen bei dem Wetter jetzt eigentlich dauerhaft Innen, damit man den Rasen sprengen kann? Zuletzt sah ich sie nĂ€mlich auch immer nur hinter verschlossenen TĂŒren im Innenbereich...
(29.04.2007, 17:42)
Carsten:   Ich habe es trotz des schönen Wetters mal riskiert, zum ZOOM zu fahren, war gut voll, obwohl ich schon vor 10 Uhr da war.

Erst mal Entwarnung fĂŒr die Kodiaks, waren heute beide draußen. Robben- und EisbĂ€rbecken immmer noch stark veralgt, wenn man aus dem Tunnel guckt, alles grĂŒnstichig...

Schimpansen nicht draußen, Rasensprenger liefen im Dauerbetrieb.

Nashörner auch noch nicht zu sehen, aber die 30 Tage sind ja noch nicht rum.

Auf der Baumsavanne alles gesehen außer den Hornraben, die Giraffen waren erst alle beim Tor, danach verteilten sie sich aber ĂŒber die ganze Anlage...

Die Flußpferde dĂŒrfen jetzt auch die zweite Außenanlage und den kompletten Wasserbereich nutzen, was sie auch ausgiebig taten. Leider dadurch von Land aus nicht zu sehen, da sie tlw auf der zweiten Anlage lagen. Den Wasserbereich haben sie komplett bis zur zweiten Insel genutzt, zwei waren ganz hinten im Wasser und die zweite Insel war beschissen... Sitatungas und Sattelstörche schienen Ihren Nachbarn noch nicht zu trauen, waren nur im dritten Gehege. DafĂŒr im ersten Gehege neue Mitbewohner, eine Entenmutter mit ihren Kindern...

Ansonsten ein sehr gesunder Zoobesuch, denn außer in den Gastronomiebereichen aufgrund der Trockenheit Rauchverbot.


(29.04.2007, 14:17)
Karsten Vick:   Im Berliner JubilĂ€umsbuch ist nur von einem Pelikanmischling die Rede, nĂ€mlich Krauskopf x Rötel 1966. Das wĂŒrde auch zu Svens Bild passen.
(28.04.2007, 13:39)
Sven P. Peter:   Also ich habe alle Pelikanarten verglichen und es kann nur diese sein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nashornpelikan

Grade der auf dem ersten Bild sieht dem GE-Exemplar sehr Ă€hnlich. Das Horn haben soweit ich weiß nur die MĂ€nnchen zur paarungszeit.
(28.04.2007, 13:00)
Michael Mettler:   (ratlos) Da wĂ€re ich auch stutzig geworden - im Herbst war ich es nicht, entweder ist es ein anderer Vogel oder eine saisonale FĂ€rbung.... Aber die Frage von IP66 ist interessant, denn irgendwo mĂŒssen die Mischlinge aus Berlin ja geblieben sein.
(28.04.2007, 12:39)
Sven P. Peter:   Also Rosapelikane sehen ich 3 mal die Woche, das ist devinitiv keiner. Da diverse Leute kein Boot fahren wollten, hier nur eine Aufnahme aus der ferne:

http://img19.imageshack.us/img19/5434/klpelikan4zz0.jpg
(27.04.2007, 21:23)
IP66:   Wir haben den Pelikan gemeinsam angeschaut, und ich kenne das Tier schon aus dem alten Ruhrzoo. Er ist von hĂ€nlicher grĂ¶ĂŸe wie die Rötelpelikane, aber weiß, mit einer schwarzen FlĂ€che unter den FlĂŒgeln. Der Schnabel ist im oberen Bereich dunkel blaugrau, im unteren gelblich gefĂ€rbt. Wenn Sven P. Peter eine brauchbare Photographie gespeichert hat, wĂ€re es vielleicht gut, sie zugĂ€nglich zu machen - ich bin zwar kein Pelikanexperte, meine aber nicht, ein vergleichbares Tier unter der friedrichsfelder Pelikansammlung gesehen zu haben. Könnte es sich um einen der Bastardvögel handeln, die in den 70er Jahren im Zoo Berlin nachgezogen wurden?
(27.04.2007, 19:14)
Carsten:   Der Rosapelikan war auch schon im alten Zoo, wenn mich meine Erinnerung nicht ganz tĂ€uscht
(27.04.2007, 16:55)
Michael Mettler:   @Sven: Im letzten Herbst befand sich unter den Rötelpelikanen ein einzelner Rosapelikan. Nashornpelikan(e?) meines Wissens deutschlandweit nur noch im Berliner Zoo.
(27.04.2007, 14:58)
Sven P. Peter:   Meine gestrigen EindrĂŒcke:

Der Löwe mit der blonden MÀhne war heute stark am hinken.

Die Kodiaks waren nicht draußen, dafĂŒr standen auf dem Hof hinter deren Stall die TierĂ€rztin und ein Rudel von sehr bedrĂŒckt schauenden Pflegern. Vieleicht was mit Ibo?

Alle Flusspferde waren zusammen. Konnten aber nur die vordere Aussenanlage (also auch nur den einen wasserteil) nutzen. Auf den hinteren waren Sattelstörche und Sitatungas.

Paviane hatten Stress, zwei Tiere wurden den ganzen Tag in den Graben getrieben und angegriffen.

Schimpansen waren nur Innen und die Aussenanlage wurde dauer-Rasen-gesprengt.

Das Robbenbecken, sowie der Afrikateich sind extrem veralgt. Auf dem Teich war neben den Rötelpelikanen auch ein anderer, sah mir nach einem Nashornpelikan. Zwischen den Zwergflamingos konnte ich 3 Rosas sichten. Die Flamingoanlagen werden wohl umgebaut, das Wasser in dem Bereich war fast ganz abgelassen.

Bei den WaschbĂ€ren steht auf einem Schild sinngemĂ€ĂŸ: Wer von der WDR-Web-Cam nicht erfasst werden möchte, soll dem Gehege fern bleiben.
(27.04.2007, 12:44)
Thorsten Deweleit:   Hallo! Ich bin nun zufĂ€llig auf diese Seite gestoßen und lese mit Interesse. Ich plane mit meiner Familie einen Besuch in der Zoom-Welt, nachdem Freunde meines Sohnes im letzten Jahr sehr begeistert waren. Jetzt habe ich hier so einiges gelesen, darum meine Frage: Lohnt es sich im Moment dorthin zu gehen? Oder sollte ich lieber bis ca. Pfingsten warten? Kommen noch mehr neue Tiere (habe was von Nashörnern in QuarantĂ€ne gelesen - sind also gar keine zu sehen?) oder neue Anlagen in nĂ€chster Zeit hinzu? Sollte ich was beachten wenn ich den Tagesausflug plane? Danke fĂŒr die Hilfe!
(27.04.2007, 11:44)
Carsten:   A bissel runterscrollen hilft auch weiter, g...

http://www.akita-nest.de/fotolandschaften-Dateien/Galerie15/galerie15.html
(26.04.2007, 02:44)
Schnappi26Du:   Kann mir vielleicht hier jemand sagen, wie ich an alte FotoÂŽs aus dem Ruhr Zoo komme? Bin praktisch da aufgewachsen, habe aber leider keine ErinnerungsstĂŒcke!!!
(25.04.2007, 21:29)
Carsten:   @Michael: Stimmt, bei zwei Tieren war es noch leicht, zumal die in GE auch noch ihre festen Gehege hatten, da brauchtest nur gucken, innen links Rosl, rechts Ernie, außen dementsprechend spiegelbildlich...

Bin schon froh, daß nicht Emmen mein "eigener" Zoo ist, :-)
(23.04.2007, 17:02)
Michael Mettler:   @Carsten: Nein, das kann ich nicht, aber ich hatte auch nie den Ehrgeiz, es zu können :-) Eine der KĂŒhe scheint mir dunkler zu sein als die anderen, aber ich habe keine Ahnung, wer das ist. Beruhigt mich aber zutiefst, dass selbst ein spezialisierter Hippo-Fan mit sowas im "eigenen" Zoo Probleme hat :-) Ach, was war das noch einfach, als diese Tiere nur paarweise gehalten wurden...
(23.04.2007, 16:36)
Carsten:   @Michael: Nein, leider nicht.

Ernie ist an seinem ausgewachsenen Zahn leicht zu erkennen, auch Asita ist da noch nicht voll ausgewachsen, gut zu erkennen. Rosl ist kleiner als die beiden anderen KĂŒhe, aber dafĂŒr mĂŒssen sie schon nebeneinander stehen. Rosl erkennt man auch an der altersbedingt etwas schwerfĂ€lligen Gehweise. Lisa und Suze sind ganz schwer auseinanderzuhalten, da muß ich eigentlich komplett passen...

Erkennst Du denn die Hannoveraner Damen als Individium oder ist das auch nicht so einfach?
(23.04.2007, 14:48)
Michael Mettler:   @Carsten: Kannst du denn jetzt die vier "dicken Damen" auf Anhieb auseinanderhalten?
(23.04.2007, 14:40)
Carsten:   Samstag hatte ich das VergnĂŒgen, einen Schnupperkurs als Tierpfleger absolvieren zu dĂŒrfen. Wenn man dort nicht mit einer falschen "romantischen" Vorstellung, daß ein Tierpfeger den ganzen Tag nur Tiere streichelt und vielleicht mal den Besuchern Auskunft gibt, ist das eine sehr interessante Sache.

Los ging es morgens um 8 Uhr, wo man von einem Zoolotsen am Eingang abgeholt wird. Nach einer kurzen allgemeinen Einweisung, z. B. Rauchverbot im Heulager, etc geht es dann in das gewĂ€hlte Revier, bei mir natĂŒrlich keine Frage, zu den Flußpferden. Ist faszinierend, so durch den leeren Zoo zu laufen, einige Tiere kommen dann gerade auf ihre Anlagen oder sind gerade draussen.

Bei den Tieren angekommen, kommt man dann in die Obhut eines Tierpflegers oder wie bei mir sogar des Revierleiters, wird ĂŒber den ungefĂ€hren Tagesablauf aufgeklĂ€rt, bekommt kurz die Örtlichkeiten gezeigt und dann geht es los...

Zuerst mußte fĂŒr die Flußpferde das "FrĂŒhstĂŒck"§ gerichtet werden, welches in den fĂŒr Besucher nicht sichtbaren InnenstĂ€llen eingenommen wird. Dazu sind diverse Heuballen zu holen, zu zerkleinern und zu wĂ€ssern und auf die einzelnen Gehege zu verteilen. Dann werden die Tiere, Ernie natĂŒrlich zuerst, g, in die StĂ€lle gelassen und nehmen ihr FrĂŒhstĂŒck ein.

WĂ€hrenddessen kontrolliert man die drei Aussenanlagen, entfernt den Kot vom Vortag und schafft dicke Steine an die Seite, damit die Bewohner sich nicht die FĂŒĂŸe verletzen. Dann bekommen sie auf der Anlage auch noch ein HĂ€ppchen zu essen. Nun geht es zurĂŒck ins Haus, wo die Tiere inzwischen ihre Mahlzeit beendet haben.

Die Tiere werden dann auf die Aussenanlage gelassen, wo sie sich erst mal ĂŒber das zweite FrĂŒhstĂŒck hermachen und dann noch ein wenig ruhen. Auch die Sattelstörche und Sitatungas werden jetzt rausgelassen.

Dann werden die InnenstĂ€lle gereinigt, was besonders in Ernies Stall Spaß macht, da er natĂŒrlich erst mal nix besseres zu tun hat, als den sauberen Stall zu markieren. Das gleiche tut er natĂŒrlich auch mit dem Gang zur Aussenanlage, der danach gereinigt wird.

Als nĂ€chstes werden die zwei Landbereiche im Haus gereinigt, hier haben die Tiere zum GlĂŒck grĂ¶ĂŸtenteils das Wasserklosett benutzt, so daß es nicht ganz so viel war. Dann wird, solange Heu (bei der sommerlich FrischgrasfĂŒtterung spĂ€ter) gefĂŒttert wird, in beiden Innenanlagen das Abendessen fĂŒr die Tiere gerichtet, genauso wie das FrĂŒhstĂŒck.

Hier waren erlebnisreiche vier Stunden dann leider zu Ende, aber war ein sehr schönes Erlebnis. Erstmal bekommt man Hochachtung vor der Arbeit der Tierpfleger (besonders wenn man sonst nur im BĂŒro sitzt) und es sind sehr interessante Einblicke in Bereiche möglich, die man sonst als Besucher nicht zu sehen bekommt, z. B. InnenstĂ€lle von Flußpferden, Sitangugas und Sattelstörchen, das Überwinterungsgehege der Flamingos, die Aussenanlagen aus anderer Perspektive und die zugehörigen LaufgĂ€nge, das Buschbabygehege (leider keine Tiere zu sehen) und die zusĂ€tzlichen, nicht sichtbaren Außenanlagen fĂŒr Servale und Blaumaulmeerkatzen.

Auch fĂŒr Fragen oder zusĂ€tzliche Informationen ist zwischendurch immer mal Zeit und man erfĂ€hrt einiges neues, z. B. wird in KĂŒrze der Übergang zwischen den Anlagen geöffnet, so daß die Antilopen und Störche zu den Flußpferden könnten. Und bei den Servalen gibt es Nachwuchs, welcher noch hinter den Kulissen ist.

Alles in allem eine sehr interessante und empfehlenswerte Sache, wenn man sich vorher im klaren ist, daß es möglichst realistisch ablĂ€uft. Da die Schnupperkurse pro Revier nur einmal die Woche angeboten werden (um die ArbeitsablĂ€ufe und die Tiere nicht zu sehr zu stören) ist leider eine lange Wartezeit erforderlich, fĂŒr 2007 komplett ausgebucht (oder man braucht einen guten Arbeitgeber, der ein bissel nachhilft).

Der Schnupperkurs war ein Geschenk meines Arbeitgebers und dient als AufhĂ€nger fĂŒr einen Artikel in unserer Firmenzeitung ĂŒber mein Hobby.
(23.04.2007, 12:02)
Michael Mettler:   @Saya: Du hast Recht, ich habe nach Toto gegoogelt. Er war ein 1956 geborener Wildfang und lebte vor seinem Umzug nach Frankfurt im Tierpark Berlin.
(20.04.2007, 19:32)
IP66:   Ich möchte nicht unhöflich sein, aber daß berliner Menschenaffenhaus war schon ein anderes Kaliber als das gelsenkirchener, und wenn ich die MaßstĂ€be bei Klös richtig interpretiere, waren die AußenkĂ€fige schon im ersten NachkriegsflĂŒgel grĂ¶ĂŸer als die des Affenpalmenhauses, wobei diese GrĂ¶ĂŸe zuvor meines Wissens vor dem Krieg nur in Frankfurt und NĂŒrnberg realisiert worden war. An den Tisch und die StĂŒhle in Duisburg und in Berlin kann ich mich auch noch erinnern. AuffĂ€llig finde ich nach wie vor die sehr kleinen InnenkĂ€fige in Gelsenkirchen. Ich kenne ja viele Artsammlungsprobleme in Berlin, finde aber, daß Klös, vor allem bis in die 70er, recht großzĂŒgig gebaut hat, wenn man nicht heutige, sondern damalige Vergleichsbauten heranzieht. Auch bei den niederen Affen ist der Nachkriegsbau durchaus gerĂ€umig.
(20.04.2007, 18:24)
Carsten:   @cajun: Ist Ostrava, im Artikel steht das es sich um eine tschechische Stadt handelt. Hab halt nur genau zitiert, g, hĂ€tte also auch in zoologische Fauxpas gepaßt, :-)
(19.04.2007, 22:59)
Say:   @ Michael: ich glaube, der letzte Frankfurter Schimpanse Toto war ein Wildfang, geboren in den 50ern. Er war bei seinem Transport in die spanische Schimpansenstation jedenfalls schon ĂŒber 50, lebt aber meines Wissens heute noch.
(19.04.2007, 22:43)
cajun:   @Carsten: Du meinst Ostrava... ne? ;-)
(19.04.2007, 22:36)
Carsten:   In Duisburg gab es auch Tische und StĂŒhle bei den Menschenaffen...

Heute steht in der Lokalzeitung, daß die Giraffe Jadranka aus Ostrara!!! angekommen ist...
(19.04.2007, 21:57)
Michael Mettler:   @IP66: In gewissem Sinne wohl schon, aber es war ein Provisorium, das zur Dauereinrichtung wurde - in den ZoofĂŒhrern nannte Dathe es das "temporĂ€re Haus fĂŒr Menschenaffen". Die ersten Menschenaffen (Schimpansen) wurden m.W. noch im Schloss Friedrichsfelde gehalten - wurde nicht sogar der letzte in Frankfurt gehaltene Schimpanse Toto zu dieser Zeit dort geboren?

Die heutige Freianlage fĂŒr Dscheladas war jedenfalls ursprĂŒnglich als Schimpansenanlage gedacht - also ausgerechnet fĂŒr eine Art, die bei ihrem Bau gar nicht gehalten wurde (im Menschenaffenhaus lebten Orangs und Gorillas). Als die beiden Inseln und der Wassergraben fertig waren (an ein Haus war noch gar nicht zu denken), kam die Wende dazwischen, und dann wurde der "Rohbau" fĂŒr einige Jahre als Wasservogelanlage zwischengenutzt.

Die großen Außenanlagen im Berliner Zoo entstanden ja auch erst ab den 80ern, vorher hatten die Menschenaffen dort AußenkĂ€fige, die auch nicht viel besser waren als die Gelsenkirchener. Von meinem ersten Berlin-Besuch 1981 erinnere ich mich noch dunkel an "Sitzgruppen" aus Tisch und Hockern, die am KĂ€figboden festgeschraubt oder -betoniert waren.... Nur kann sich der Berliner Zoo im Gegensatz zu Gelsenkirchen oder Hannover nicht darauf berufen, dass diese Anlagen im Ursprung nur fĂŒr Jungtiere konzipiert waren, denn schließlich hatte er schon vor dem Krieg Erfahrung mit der Haltung ausgewachsener Menschenaffen in drei Arten und schon bald danach wieder einen festen Bestand derselben - ohne den Handelsdurchlauf der Ruhe-Zoos. Aber wie gesagt: Es war eben eine Zoo-Ära lang Standard, Menschenaffen so zu halten - und dann kam Krefeld.
(19.04.2007, 18:27)
IP66:   @Herr Mettler: War das friedrichsfelder Menschenaffenhaus denn auch nur fĂŒr Jungtiere gedacht? In Gelsenkirchen war mir die Sache schon klar, auch wenn in den entsprechenden KĂ€figen ja schon ein Jahrzehnt erwachsene Schimpansen leben mußten.
(19.04.2007, 17:55)
Carsten:   Auf jeden Fall hört sich das faszinierend an mit dem Schnupperkurs und scheint auch gut zu gehen, ist ziemlich lange im voraus ausgebucht.

NĂ€chste Woche weiß ich mehr, ob sich das lohnt...
(17.04.2007, 13:21)
abjatar:   @ britta: das kommt natĂŒrlich drauf an was man erwartet, eisbĂ€ren streicheln oder wölfe aus der hand fĂŒttern geht natĂŒrlich nicht ;-) naja man begleitet halt 4 std lang einen oder mehrere tierpfleger, hilft ihnen beim gehege reinigen, futter zubereiten usw. dabei kriegt man ziemlich exklusive blicke "hinter die kulissen" und von den pflegern und dem zoolotsen der dabei ist auch reichlich infos. im vergleich zu einer fĂŒhrung o.Ă€. ist es halt sehr viel persönlicher, was man erzĂ€hlt bekommt. und wenn man sich nicht zu fein ist, auch beim stall misten mitzumachen, sollte es eigentlich ganz klasse werden ;-) man kommt halt schon nah ran an die tiere und kriegt bereiche zu sehen wie kein anderer besucher.
(17.04.2007, 10:37)
Britta:   Hallo!
Hat schon jemand diesen Schnupperkurs als Tierpfleger gemacht? Ich habe meinem Freund einen zu Weihnachten geschenkt. Der Termin ist im Sommer und mich wĂŒrde mal interessieren, ob es sich wirklich lohnt!
(17.04.2007, 10:17)
Michael Mettler:   @IP66: Im Tierpark Berlin gab es ebenfalls keine AußenkĂ€fige fĂŒr Menschenaffen, die heute am Haus befindlichen wurden erst nach dem Einzug der MalaienbĂ€ren errichtet.

Auch die anderen zitierten Gelsenkirchener HĂ€user/Anlagen dienten tierhandelsbedingt ĂŒberwiegend der vorĂŒbergehenden Haltung von jungen Tieren, Ausnahme ist die Elefantenanlage, in der es immer mindestens eine erwachsene Kuh gab.
(16.04.2007, 17:27)
Carsten:   Heute mal richtig GlĂŒck gehabt. Auf der Baumsavanne alles außer Hornraben gesehen, die Giraffen waren sogar einmal quer ĂŒber die Anlage bis in die hintere Ecke beim Graben und haben dort getrunken. Die meiste Zeit hielten sie sich allerdings oben am Tor auf. Der Serengeti View war geöffnet, ist eine gute Übersicht von da oben... Nyalas und Bleßböcke hielten sich friedlich beieinander in der Mitte der Anlage auf, hier scheint das Zusammenleben also zu klappen. Die Impalas waren im hinteren Bereich der Anlage. Auch zwei Kormorane hielten sich auf der Baumsavanne auf...

Vier Schimpansen waren draußen, drei sogar bis auf dem HĂŒgel und dort in den BĂ€umen, ein vierter saß direkt an der Wand zum Haus und schien der Sache noch nicht so recht zu trauen.

Die Sattelstörche und Sitatungas waren zusammen, die Flußpferde alleine. Alle fĂŒnf draußen.

Am Pelikanloch ist das Schild weg, vielleicht dĂŒrfen die Pelikane auf dem großen See bleiben.

Am neuen Stall fĂŒr Grimbergs Hof wird das Fundament gegossen und das alte Nashornhaus ist im Abbruch.

Endlich auch mal einen Marabu auf der Steppe gesehen, ebenso zwei kleine Elenantilopen.
(16.04.2007, 17:08)
IP66:   Was "krasse" VerhĂ€lltnisse bei den Menschenaffen anbetrifft, so waren die von Herrn Mettler zitierten Anlagen (außer Rostock, daß ich nicht kenne), meiner Meinung nach doch deutlich höher und auch im Ganzen gerĂ€umiger als die InnenrĂ€ume in Gelsenkirchen. Außer in Köln gab es auch ĂŒberall AußenkĂ€fige, wobei da allerdings die gelsenkirchener nur wenig kleiner waren. In den 70ern errichtet und trotzdem recht gerĂ€umig ist das Menschenaffenhaus in Stuttgart, eigentlich auch die in wesentlichen Teilen in der NS-Zeit entstandene Menschenaffenstation in MĂŒnchen oder der Nachkriegsbau im Zoo Berlin. Es scheint, daß manche Zoos, vor allem Gelsenkirchen, doch nur die Haltung von Jungtieren im Auge hatten, diese dann aber erfolgreich heranwuchsen und man sie, mangels Alternativen, einfach behielt. Generell sind die gelsenkirchener Bauten im Spekturm ihrer Entstehungszeit alle eher klein geraten, man denke an die BĂ€renanlagen, das Nashorn- oder das Elefantenhaus.
(16.04.2007, 17:04)
Saya:   Die InnenkĂ€fige im ZĂŒricher Haus sind ganz ok, nicht wirklich groß aber gut eingerichtet, vielleicht vergleichbar mit Stuttgart oder Frankfurt. Das grĂ¶ĂŸte Problem ist dass die vorhandenen Außenanlagen den namen nicht verdienen, die Gorillas haben eine kleine Betonanlage wie die alte in Wuppertal, und der Schimpansen-AußenkĂ€fig war auch winzig. Ich habe ca. 3-4 Tiere drin gesehen und er wirkte bereits mit denen ĂŒberfĂŒllt. Ob die Orangs eine Außenanlage hatten, daran kann ich mich gerade nicht mehr erinnern.
(16.04.2007, 17:01)
Michael Mettler:   @abjatar: Solche "krassen VerhĂ€ltnisse" waren immerhin eine ganze Zoo-Generation lang Standard fĂŒr Menschenaffen, nur haben sie je nach Zoo unterschiedlich lange gehalten. Ich erinnere an Duisburg, Frankfurt, Köln, Dortmund, Tierpark Berlin, Rostock usw. - zum Teil sogar ohne AußenkĂ€fige!
(16.04.2007, 16:54)
abjatar:   ich kenne die (ehemalige) haltung in zĂŒrich nicht, waren das tatsĂ€chlich Ă€hnlich krasse verhĂ€ltnisse wie im alten gelsenkirchener affenhaus?
(16.04.2007, 16:36)
Michael Mettler:   Nochmal @Saya: Unter diesem Link, den Carsten schon mal im Thread "Alter Ruhrzoo" gepostet hatte, findest du zwei Schimpansenfotos aus einem der alten KĂ€fige:
http://www.akita-nest.de/fotolandschaften-Dateien/Galerie15/galerie15.html
Aus den im Hintergrund erkennbaren Seiten- und RĂŒckwĂ€nden lĂ€sst sich die KĂ€figgrĂ¶ĂŸe einigermaßen abschĂ€tzen. Übrigens: Einen Ă€hnlichen Rauminhalt, wenn auch einen anderen Bautyp hatten die frĂŒheren Menschenaffen-AußenkĂ€fige in Hannover, bevor deren Bewohner ins Urwaldhaus umsiedelten (du erwĂ€hntest mal, dass du die damalige Unterbringung nicht kennst).
(16.04.2007, 16:10)
Michael Mettler:   @Saya: Die alte Gelsenkirchener Unterkunft war (bzw. ist, wenn die beiden SchimpansenmĂ€nner noch da sind) kein bisschen komfortabler, erinnert(e) eher an einen historischen Raubtierzwinger mit einem Kinder-KlettergerĂŒst darin. Ich habe den ZĂŒricher KĂ€fig nicht in Erinnerung (war vor ĂŒber 12 Jahren ein einziges Mal in ZĂŒrich), aber wenn darin acht Schimpansen Platz hatten, muss er deutlich grĂ¶ĂŸer sein als jeder der beiden alten, mit je zwei Tieren schon fast ĂŒberbesetzte Gelsenkirchener. Dass Lady am mutigsten ist, dĂŒrfte - wie schon mal erörtert - daran liegen, dass sie als ehemaliger "Holiday on Ice"-Schimpanse von Klein auf wechselnde OrtsverhĂ€ltnisse gewohnt war und deshalb weniger Angst vor Neuem hat.
(16.04.2007, 14:22)
Saya:   Ich weiß, und meinte auch gerade die ZĂŒricher Schimpansen, weil ich die alten Menschenaffenanlagen in Gelsenkirchen nicht kenne. In ZĂŒrich gab es nur einen winzigen AußenkĂ€fig ohne Naturboden, BĂ€ume ect.
(16.04.2007, 13:55)
abjatar:   @ saya: 8 von 10 der schimpansen stammen allerdings aus zĂŒrich, das alte gelsenkirchener weibchen "lady" hat sich bei den bisherigen kurzen ausflĂŒgen der gruppe auf die freianlage als das mutigste tier entpuppt.
(16.04.2007, 10:42)
Michael Mettler:   @Saya: Ist mir klar. Ich wĂŒrde damit ja auch nur verdeutlichen wollen, dass das "eingesperrte" Zootier nicht gleich durch die erstmögliche "FluchtlĂŒcke" nach draußen tĂŒrmt.
(15.04.2007, 22:42)
Saya:   @ Michael M.: DafĂŒr sind aber gerade die Schimpansen in Gelsenkirchen kein gutes Beispiel. Die sind ihr ganzes Leben unter miesen Bedingungen gehalten worden und haben Angst vor dem Ungewohnten. Daraus generelle SchlĂŒsse zu ziehen dass Schimpansen mehr Platz, Außenanlagen und "Freiheit" grundsĂ€tzlich nicht wollen ist m.M. falsch.
(15.04.2007, 21:10)
Michael Mettler:   Wenn die Schimpansen bei geöffneten Schiebern das Außengehege (noch) meiden, wĂŒrde ich das als Zoo gleich nutzen, um mit einer Tafel ĂŒber die Legende aufzurĂ€umen, dass sich Zootiere stĂ€ndig nach der grenzenlosen Freiheit sehnen....
(15.04.2007, 19:56)
Carsten:   Na das ist doch mal was mit den Giraffen. Dann hoffe ich mal, das ich morgen auch das VergnĂŒgen habe, sie mal aus der NĂ€he ohne Glas zu sehen...
(15.04.2007, 19:50)
Panda:   Die Giraffen sind heute bis vorne an die Futterkörbe gekommen und haben dort gefressen. Es war ein tolles Bild!! Leider sind die Schimpansen noch immer im Haus weil sie, nach Aussage eines Pflegers, zu viel Angst haben. Ich hoffe, dass sie bald das Außengehege in Besitz nehmen
(15.04.2007, 18:00)
abjatar:   heute mittag waren sie allerdings schon besser zu sehen, haben sich (zumindest zwei) auch weiter auf die anlage getraut.
(13.04.2007, 16:09)
Sebastian:   Seit gestern sind alle 4 Giraffen auf der Aussenanlage. Heute allerdings schlecht zu sehen, da sie hinter dem Serengeti-View standen und dieser noch geschlossen ist. Zudem ist eine weitere Giraffe aus Tschechien eingetroffen.
(13.04.2007, 16:06)
abjatar:   @ sebastian die giraffen brauchen wohl schlicht noch zeit, die bullen sind zwar schon etwas weiter, die beiden kĂŒhe lassen sich aber immer noch nicht in den gang bewegen...
(12.04.2007, 15:22)
abjatar:   jedenfalls sollte man aufpassen, nix und niemanden und erst recht keine auffahrt zuzuparken, die anwohner reagieren nĂ€mlich inzwischen recht allergisch und lassen sofort abschleppen. wer nicht zu den ersten besuchern morgens frĂŒh gehört, hat jedoch meistens eh keine chance auf nen parkplatz in der seitenstraße ;-)
(12.04.2007, 15:19)
Carsten:   @Panda: BefĂŒrchte ich auch und bei der Stadt vermutlich auch, weil die keine ParkgebĂŒhren kassieren können, g...

Wundere mich eh schon, warum dort bei dem hĂ€ufigen Chaos in der Seitenstraße noch kein Parkverbot oder Anwohnerparken eingefĂŒhrt wurde.
(12.04.2007, 14:49)
IP66:   Vielen Dank! Wenn ich hinreichend oft frei parke, ergibt die Ersparnis eine Eintrittskarte.
(12.04.2007, 10:49)
Panda:   Carsten@: ich glaube Du hast dich jetzt bei den Anwohnern unbeliebt gemacht.
(12.04.2007, 10:20)
Carsten:   Stimmt, der P+R Parkplatz ist auch noch da, ist vom Eingang aus in Richtung der ehemaligen Zootterassen. Hinter dem P+R Parkplatz kann am Wochenende auch im Baustellenbereich geparkt werden. Und bei Linksabbiegen vor dem P+R Parkplatz kommt man nach Überquerung der Hauptstraße in besagtes Wohngebiet, wo in der Regel immer Parkmöglichkeiten sind...
(11.04.2007, 20:15)
FfmTH:   Ich war am Wochenende da.
Die Giraffen war im Vorgehege. Deshalb hat man sie nur schlecht durch den Stall sehen können, da der Aufgang zum Aussichtspunkt der Savanne gesperrt war. Die Schimpansen waren im Haus.
Parken kann man auch auf dem P+R-Parkplatz. So jedenfalls am Samstag um 10.00 Uhr.
(11.04.2007, 18:16)
Sebastian:   Irgendwas ging da schief. Sorry.
(11.04.2007, 17:56)
Sebastian:   Du bekommst sie fĂŒr 2€ je MĂŒnze beim Kauf von 10. Sprich, du musst 20€ auf einaml berappen können.
(11.04.2007, 17:55)
Sebastian:   Gut, frĂŒh da sein sollte man schon.
Beim Kauf von 10 MĂŒnzen bekommst du sie zum Preis von je 2€. Musst also direkt mal 20€ berappen.
(11.04.2007, 17:54)
Sebastian:   Gut, frĂŒh da sein sollte man schon.
Beim Kauf von 10 MĂŒnzen bekommst du sie zum Preis von je 2€. Musst also dirket mal 20€ berappen.
(11.04.2007, 17:53)
Sebastian:   Gut, frĂŒh da sein sollte man schon. ParkmĂŒnzen fĂŒr je 2€ bekommst du nur beim Kauf von 10, sprich 10 StĂŒck je 2€ =20€
(11.04.2007, 17:52)
Carsten:   @Sebastian: 10 ParkmĂŒnzen fĂŒr 2 € oder 1 ParkmĂŒnzen fĂŒr 2 € als Dauerkartenbesitzer? Deine Idee mit dem Verkaufen ist aber nicht schlecht, am nĂ€chsten Wochenende hol ich mir mal so 200-300 MĂŒnzen mit meiner Jahreskarte und verschacher die dann fĂŒr 2,50 an die Besucher. Da kannste reich bei werden, g...

Ich bin davon ausgegangen, daß IP 66 keine Dauerkarte hat, deshalb 3 Euro.

Versuchsweise fahr ich auch meistens mal am Grimberger Hof rum, aber die Chancen, wenn Du erst mal ausgeschlafen hast, sind da nicht so gĂŒnstig, g...
(11.04.2007, 17:38)
Sebastian:   Wieso 3€? Als Dauerkartenbesitzer bekommst du doch 10 ParkmĂŒnzen fĂŒr 2€. Könnte meine ĂŒbrigen 9 ja mal fĂŒr 2,50€ verkaufen, da ich seit EinfĂŒhrung der ParkgebĂŒhr in der Seitenstraße am Grimberger Hof parke.
GibtŽs denn schon neues von den Giraffen und Schimpansen oder wartet man die Ferien ab, um die Eingewöhnung auf der Aussenanlage möglichst stressfrei zu gestalten?
(11.04.2007, 17:25)
Carsten:   Zwischen Zooeingang und Kirche fĂŒhrt eine Straße am Zoo entlang, wo man an den RĂ€ndern kostenfrei parken kann. Wundert mich zwar, daß dort noch kein Halteverbot ist, aber noch kann man da parken. Letzen Samstag gab es dort sogar morgens um 10:00 noch ein PlĂ€tzchen fĂŒr mich.

Die andere alternative ist das hinter der Hauptstraße liegende Wohngebiet, dort parke ich meistens, da ist immer was frei. Sind dann halt nur ein paar Schritte zu laufen ĂŒber den Damm, aber fĂŒr 3 Euro lauf ich die gerne.
(11.04.2007, 11:56)
IP66:   Das klingt ja gut - und wenn ich ganz indiskret sein darf: Wo kann man den Wagen denn so preiswert abstellen?
(11.04.2007, 11:49)
Carsten:   Außerhalb der Ferien geht es in der Regel unter der Woche. Bei frĂŒhzeitigem Erscheinen besteht sogar die Chance, die ParkgebĂŒhren zu sparen, g...
(10.04.2007, 20:03)
IP66:   Ich ĂŒberlege, einen Werktag der nĂ€chsten Woche zum Besuch in Gelsenkirchen zu nutzen. Geht das oder wird der Andrang so groß sein wie in den Ferien?
(10.04.2007, 18:51)
Carsten:   Na dann ĂŒbe ich mich eben in Geduld mit den Nashörnern oder bestech nen Pfleger, g...
(09.04.2007, 18:51)
Winja:   Schönen guten Tag!Auf der Grasssavanne sind 9 Elen und es werden nur 10,0 Springböcke, die letzten 3 sind bereits in der QuarantĂ€ne. und werden wohl nĂ€chste oder ĂŒbernĂ€chste Woche zu sehen sein. In der QuarantĂ€ne sind auch die Galagos, da man sich noch nicht einig ĂŒber die Unterbringung ist. Die Nashörner bleiben mindestens die vorgeschriebenen 30 Tage in QuarantĂ€ne und wĂ€hrend dessen auch im Stall.
(09.04.2007, 17:50)
Carsten:   Mit den Rappen hab ich heute GlĂŒck gehabt, die waren im Nashornteil direkt am Durchgang zur restlichen Steppe. Auch ein Zebra und diverse Elen hielten sich dort auf. Von der Plattform links neben der Afrikalodge ist auch das Vorgehe der Nashörner und teilweise der Innenbereich am Afrikahaus einzusehen.
(07.04.2007, 22:14)
Dirk K:   Auf der Grassavanne sind die meisten Antilopenherden gar nicht so klein (Kudus 2,4, Springböcke 7,0 sollen noch 12,0 werden, um die 8 Elen). Mehr Rappenantilopen wĂ€ren wĂŒnschenswert. Die Anlage ist aber echt riesig, deshalb sind manche Arten nicht so gut zu sehen. Die Rappen habe ich leider immer nur in dem Gebiet um die StĂ€lle gesehen und das ist recht weit weg von den Besuchern.
(07.04.2007, 20:43)
cajun:   @Dirk K. : That`s it :-) witzig, ne? Ok, aber fĂŒr Normal Besucher (Ich zitier nur weiter unten: Kudus= Lamas) irrelevant. FĂŒr einen Zoo schon ein ziemlicher Schnitzer. WĂ€re interessiert, welche Geschichte dahinter steckt...
Ansonsten hat mich es sehr gefreut endlich mal wieder so viele Antilopenarten zu sehen. Klasse! Wobei die Tiere sich keineswegs an die Abgrenzungen zum Baumschutz halten.Die Kudus nutzen diese sogar als blickgeschĂŒtzte LiegeplĂ€tze.Laut Hörensagen halten sich die Impalas wegen der noch nicht abgeweideten Vegetation vor allem im hinteren Teil der Giraffenanlage auf. Die Antilopengruppen wirken- trotz der Anzahl der Tiere- doch etwas verloren auf den großen Anlagen. Schade, das die StallkapazitĂ€ten fĂŒr grĂ¶ĂŸere Herden zu begrenzt sind.
(07.04.2007, 17:41)
Dirk K:   @cajun. Mir ist nur das Springbockfoto unter Impala aufgefallen. Gibts da noch weitere "Highlights"*g*?
(07.04.2007, 17:11)
Carsten:   Tja, dann hab ich wohl kein GlĂŒck gehabt oder die restlichen waren nicht draussen, ist ja nicht so tolles Wetter heute.

Schild hab ich nicht gelesen, schade, mach ich nÀchstes Mal, wenn es lesenswert ist...

Die Spundwand ist mir auch schon ins Auge gestochen, allerdings wird man bzgl. der HintergrĂŒnde der Anlagen im ZOOM ja abgestumpft, manche sind ja auch mit Industriekulisse. Ein Anstrich oder eine dichte Bepflanzung wĂ€re an manchen Stellen nicht verkehrt...
(07.04.2007, 17:02)
cajun:   Ich sah gestern alle drei Antilopenarten auf der Anlage. Unschön fiel mir die unverkleidete Spundwand im Hintergrund auf. Wird da noch was getan? Und, wer außer mir mußte bei dem Antilopenschild an der Buschsavanne noch lauthals lachen? Wenn das unsere Antilopenfans hier lesen und sehen wĂŒrden..... ;-)
(07.04.2007, 15:37)
Sebastian:   Also die 3 Blessböcke waren schon gestern ziemlich in der Gehegemitte zu sehen, auch die drei Nyalas habe ich schon dort gesehen. Die drei Impalas hingegen konnte ich bisher jedoch immer nur im hinteren Teil der Savanne entdecken.
(07.04.2007, 15:01)
Carsten:   Auf der Baumsavanne waren heute endlich mal drei Tiere zu sehen, nur leider so weit weg, daß ich nicht sehen konnte, ob es die Bleßböcke oder die Impalas waren. Falls die nicht in Zukunft ein bissel zutraulich werden, empfiehlt es sich, Fernglas oder dickes Tele mitzunehmen (hatte ich leider beides nicht, schnief)...

Besucherandrang hielt sich in Grenzen, entweder lagen die alle noch in den Betten, Wetter zu schlecht oder alle bei Schalke...

Pelikaneloch ist immer noch verwaist, die Wohngemeinschaft aus Flamingos, Pelikanen und Kormoranen besteht also weiter...

Sattelstörche und Galagos leider nicht gesehen...

Durch eine Besucherin zu der Erkenntnis gelangt, daß Große Kudus und Lamas sich irgendwie Ă€hnlich sehen mĂŒssen, wenn man die miteinander verwechseln kann.

Das kleine Affenhaus im zukĂŒnftigen Asienteil, wo zuletzt die ErdmĂ€nnchen gelebt haben, ist fast abgerissen, standen nur noch die beiden StirnwĂ€nde. Die Volieren von Serval und Uhu sind ebenfalls abgerissen. Am Standort des ehemaligen Flußpferdhauses scheint die EntwĂ€sserung fĂŒr den Neubau fertig zu sein und ein Kran wird aufgebaut.

Von den Nashörner leider nix zu sehen, hatte ja gehofft, die dĂŒrften vielleicht ins Vorgehege, oder muß die QuarantĂ€ne im geschlossenen Haus stattfinden? War allerdings auch nicht sonderlich warm, könnte auch ein Grund sein.
(07.04.2007, 14:35)
Michael Mettler:   Tipp an Panda: Man kann den geschriebenen Text im Fenster auch vor dem "EinfĂŒgen" nochmal Korrektur lesen... :-)
(06.04.2007, 21:10)
Panda:   Tipp an alle, schreibt nie lĂ€ngere Texte in dem kleinen Fenster.Es kommen Sachen heraus, die glaubt man nicht. Rechtschreibung 6. SORRY
(06.04.2007, 21:04)
Panda:   Niedersachse@ Bei dem TierpflegergesprĂ€ch vom 29.3 hatte die Pflegerin erwĂ€hnt, dass man hofft, irgentwamm Nachwuchs bei den HyĂ€nen zu haben. Es wurden, wenn ich das richtig verstanden habe, Genuntersuchungen gemacht unm die Geschlechter der Tiere genau zu bestimmen. Deshalb ist man sehr sich sicher, dass es sich um einn Paar handelt.
(06.04.2007, 21:00)
Michael Mettler:   Gut möglich, dass der Impalabock der Unruheherd war. Dittrich beschrieb mal, dass ein hannoverscher Impalabock auf der alten Afrikasteppe neben seinen Geißen sĂ€mtliche weiblichen und noch nicht geschlechtsreifen Antilopen der anderen Arten in seinen Harem eingemeinden wollte - inklusive der Elen-KĂŒhe und eines Trios jugendlicher Rappenantilopen, die damals vorĂŒbergehend auf der Anlage lebten. Meiner Erinnerung an besagte Veröffentlichung nach legte sich dieses Verhalten, als das kleine Impalarudel zu einer kopfstarken Herde herangewachsen war und der Bock mit seinen eigenen Weibchen - und ein paar Kastraten, die der Aufstockung dienten - genĂŒgend "Arbeit" hatte. Vielleicht war die Impalagruppe in Dresden einfach zu klein...
(06.04.2007, 20:54)
th.oma.s:   nyala + impala (1,4 + 1,3)ist in dd nicht erfolgreich gewesen ,problem war nach m. beobachtungen (als besucher)der impalabock eventuell auch die gehegegrĂ¶ĂŸe.
(06.04.2007, 20:42)
Sebastian:   Nun sind auch die Sattelstorche nach Afrika umgezogen. Die beiden leben jetzt zusammen mit den Sitatungas und Flusspferden, wobei sie ebenso wie die Sitatungas noch von den Flusspferden abgetrennt sind.
(06.04.2007, 14:14)
Michael Mettler:   Mit den Nyalas ist sogar noch eine dritte Art ungefĂ€hr gleicher GrĂ¶ĂŸe dabei, die in anderen Zoos in der Regel unvergesellschaftet gehalten wird. Ist also ein spannendes Experiment.

In Hannover wurden und werden wenigstens seit den 70ern so gut wie alle Antilopenvergesellschaftungen so zusammengesetzt, dass schon durch unterschiedliche KörpergrĂ¶ĂŸe ungleiche VerhĂ€ltnisse herrschten. Die einzige Ausnahme, an die ich mich erinnere, waren die etwa gleich großen Kleinen Kudus und Grantgazellen auf der alten Giraffenanlage, die aber meistens unterschiedliche Gehegebereiche nutzten. Impala/BlĂ€ssbock gab es meines Wissens auch frĂŒher nicht als Kombi in Hannover, die Impalas standen immer auf der Afrikasteppe und die BlĂ€ssböcke bei den Giraffen. Weiß aber nicht, ob das ein Ergebnis frĂŒherer Experimente war oder schlichtweg durch Zufall entstanden ist.
(06.04.2007, 09:59)
Dirk K:   Wie sieht es eigentlich mit der VertrĂ€glichkeit von Impalas und Blessböcken aus? Könnte das in Zukunft zu Problemen auf der Buschsavanne fĂŒhren? Den einzigen Zoo den ich kenne, der beide Arten hat (Hannover) hĂ€lt sie jedenfalls getrennt.
(05.04.2007, 22:49)
IP66:   @Dirk K. Das problem der plötzlichen Verfolgung einzelner Tiere scheint fĂŒr alle ErdmĂ€nnchengruppen zu gelten - es ist auch auf der gerĂ€umigen Anlage in Köln aufgetreten und hat wohl zum Zusammenbruch des Erstbesatz beigetragen. In Köln kann man abgebissene Tiere in dem kleinen GebĂ€ude unterbringen - ob in Gelsenkirchen dergleichen möglich ist, weiß ich nicht. Zu der kölner Anlage gibt es einen Artikel in der Zoo-Zeitschrift, der freilich in Hinblick auf die GruppenstabilitĂ€t ein wenig zu positiv ausgefallen ist.
(05.04.2007, 14:30)
Carsten:   @Niedersachse: Bislang hab ich auf jeden Fall noch keine kleinen HyĂ€nen gesehen
(05.04.2007, 11:56)
Niedersachse:   @abjatar: Ich hab mir gerade nochmal die MĂŒhe gemacht und hab mir die entsprechenden Elefant, Tiger und Co-Folgen nochmal angeschaut und muss Ihnen Recht geben. Dort wurde vom Pfleger noch mal erwĂ€hnt, dass das "Weibchen" Kitana (jetzt Kitano) aus Gelsenkirchen kam und die beiden Jungs aus Amersfoort. Ich hatte meine Infos bzgl der Herkunft nur von der Leipziger-Zoo-Page und da muss es dann ja falsch gestanden haben.

Die beiden HyĂ€nen in Gelsenkirchen zĂŒchten doch nicht, oder? Könnte das vielleicht auch dran liegen, dass es sich um die gleichen Geschlechter handelt, weil das Sexen ja alles andere als leicht ist bei den HyĂ€nen.
(05.04.2007, 11:28)
abjatar:   @ niedersachse kitano kam definitiv aus gelsenkirchen und wurde dort als kitana gefĂŒhrt.
(05.04.2007, 09:55)
Michael Mettler:   ... und wenn man bei der alten Unterartengliederung bleibt, erzeugt Leipzig mit seinem guten ZuchtpĂ€rchen Unterartbastarde, denn die Amersfoorter Tiere sind m.W. im Gegensatz zu den Gelsenkirchenern WESTafrikanische TĂŒpfelhyĂ€nen.
(04.04.2007, 22:27)
Niedersachse:   Nach Leipzig kamen 3 Tiere. Man dachte 2,1. 1,0 aus Gelsenkirchen mit dem Namen Lubango und das Geschwisterpaar 0,1 Kitana und 1,0 Lopido aus Amersfoort. Bei einer Untersuchung wurde dann festgestellt das 1,0 Lubango doch eher eine Lubanga ist und auch schon trĂ€chtig. Bei Kitana stellte man fest, dass es ein Kitano ist. Lopido blieb Lopido aber brachte zuviel Ă€rger in die gruppe und musste zurĂŒck. Und aus Lubanga und Kitano entwickelte sich ein gutes ZuchtpĂ€archen.
(04.04.2007, 22:22)
Dirk K:   Ich meine Kitana hĂ€tte sich in Leipzig erst als Kitano entpuppt.
(04.04.2007, 21:33)
Niedersachse:   Also die beiden Gelsenkirchener HyĂ€nen 1,0 Fisi und 0,1 Dogo Sana, sowie die Leipziger Lubanga, die ja ĂŒber Gelsenkirchen nach Leipzig kam, kamen alle im August 2000 aus Tansania. Lubanga hat sich als Weibchen ja erst in Leipziger herausgestellt, also dachte man in Gelsenkirchen wohl, dass man 2,1 importiert hatte. Ebenso wie Leipzig auch dachte sie hĂ€tten 2,1, was sie hatten bis auf dass sich bei 2 das Geschlecht geĂ€ndert hat.
(04.04.2007, 21:06)
Dirk K:   Apropos ErdmĂ€nnchen (aus dem Besucher-Thread). Gestern fiel mir ein Exemplar auf, welches extrem "gerupft" aussah. Von seinen Artgenossen wurde es auch oft gejagt. Die verschiedenen Gruppen scheinen sich immer noch nicht ganz einig zu sein... Weiß jemand mehr zu dieser Sache?
(04.04.2007, 20:25)
Michael Mettler:   @abjatar: Nanu? Hieß es nicht damals, die HyĂ€nen stammten aus einem Tierkinder-Waisenhaus in OSTafrika?
(04.04.2007, 20:22)
abjatar:   aber wieso so skeptisch? die tĂŒpfelhyĂ€nen stammten von derselben wildfarm in sĂŒdafrika, deren import hat vor jahren schon problemlos geklappt (außer dass sich dann 1,2 tiere als 2,1 herausstellten...)
(04.04.2007, 19:30)
IP66:   Ich war auch sehr skeptisch in Sachen nashornimport - nehme die Sache aber als Beweis dafĂŒr, daß, wer importieren will und hinreichend investiert, auch importieren kann.
(04.04.2007, 11:52)
Michael Mettler:   Ich zitiere den Eintrag von Pia vom 21.3. (also vor zwei Wochen): "Und dass die Zoom-Erlebniswelt wirklich noch an die Nashörner aus Afrika glaubt, ist sehr naiv." Ist doch erstaunlich, wie weit man mit "NaivitĂ€t" kommen kann, nicht wahr? :-)
(03.04.2007, 23:32)
Carsten:   Na also, was lange wĂ€hrt wird endlich gut... Schön, daß es nach langer Zeit endlich mal wieder Nashörner gibt.

Wann waren die letzten Nashörner im Ruhrzoo, ist doch schon mindestens 12 Jahre her?
(03.04.2007, 21:43)
Dirk K:   Habe Das Ausladen der Nashörner beobachten können. Scheint alles gut gelaufen zu sein. Ich war erstaunt, wie klein die Transportboxen waren, allerdings sind die Tiere ja auch noch recht jung (2 1/2 und 3 Jahre alt).

Ansonsten war es trotz KĂ€lte ziemlich voll.

Flusspferde innen, 0,4 Sitatungas draußen (gibts keinen Bock), Blessböcke und Impalas auf der Buschsavanne.
(03.04.2007, 18:56)
Pressemeldung:   „Afrika“ im Ruhrgebiet: Drei sĂŒdafrikanische Nashörner sind in ihrem 5.000 mÂČ großen Revier eingetroffen
Gelsenkirchen. Die drei mit Spannung erwarteten Breitmaulnashörner sind heute um 15 Uhr von einer Wildfarm in SĂŒdafrika in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen eingetroffen. Ab sofort beginnt fĂŒr den Bullen und die zwei Weibchen eine QuarantĂ€nezeit von etwa 30 Tagen. Nach Beendigung der EinzelquarantĂ€ne können die bis zu zwei Tonnen schweren noch namenlosen Neulinge dann erstmals gemeinsam ihren rund 5.000 mÂČ großen Lebensraum in der ZOOM Erlebniswelt Afrika erkunden. Die Fernreise vom zweitgrĂ¶ĂŸten Kontinent der Erde nach „Afrika im Ruhrgebiet“ be-gann gestern Morgen um 9.30 Uhr nördlich von Pretoria. Auch den zehnstĂŒndigen Flug aus dem ĂŒber 10.000 km entfernten SĂŒdafrika haben die Nashörner in Begleitung des Farmleiters und einer TierĂ€rztin gut ĂŒberstanden. FĂŒr die Luftreise wurden eigens Thermo-Einzeltransportkisten fĂŒr die schwergewichtigen Tiere angefertigt. Nach der Landung auf dem Frankfurter Flughafen erwartete ein Spezialtransporter die Tiere. Am Ziel der 20-stĂŒndigen Reise, der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen, erwarteten Tierpfleger, Zoologen und TierĂ€rztin die jeweils zweieinhalb Jahre alten Breitmaulnashörner. Gemeinsam mit Antilopen, Zebras und Großvögeln werden die Nashörner in einer Artengemeinschaft in der ZOOM Erlebniswelt Afrika leben. Die Gestaltung des weit-lĂ€ufigen Reviers ist durch Schlammsuhlen, HĂŒgel und WasserlĂ€ufe den natĂŒrlichen Verhaltensweisen der Nashörner angepasst. Das Einleben der Nashörner können die Besucher nach Ablauf der QuarantĂ€ne von der Afrika Lodge aus live miterleben. Die geselligen Herdentiere werden fĂŒr die Besucher ein neuer Höhepunkt auf der 1,3 Kilometer langen Entdeckungstour durch die Erlebniswelt Afrika sein. Mit der Ankunft der drei Nashörner wĂ€chst die Vielfalt der Tierarten in der ZOOM Erlebniswelt weiter. Allein in der Erlebniswelt Afrika leben heute 40 Tierarten. Zu den Big Five von „Afrika“ im Ruhrgebiet zĂ€hlen jetzt neben Löwen, Giraffen, Schim-pansen und Flusspferden auch die vom Aussterben bedrohten Nashörner. Knapp zwei Jahre nach Eröffnung der ersten Erlebniswelt Alaska sind rund 400 Tiere in der ZOOM Erlebniswelt zuhause. In dieser Zeit strömten ĂŒber 1,4 Millionen Besucher in die zoologische Erlebniswelt.
(03.04.2007, 18:39)
JT99:   @Dortmunder: Die Gruppenzusammensetzung von 1,2 wurde glaube ich auch in der Doku ĂŒber die Zoom die vor kurzen im WDR lief bestĂ€tigt.
(03.04.2007, 15:55)
Michael Mettler:   @Dortmunder: QuarantĂ€ne dient doch eigentlich dazu, ANDERE Tiere vor den Neuankömmlingen bzw. genauer gesagt, vor möglichen mit den Neuen eingeschleppten Krankheiten zu schĂŒtzen und nicht die Neuankömmlinge selbst! Letzteres nennt man schlichtweg "Eingewöhnung"...
(02.04.2007, 23:02)
Dortmunder:   Ich glaube, eher nicht... Wenn man bedenkt, dass die Luft im "Pott" ja doch noch ein bisschen anders ist, als in SĂŒdafrika... Da sollte man kein Risiko eingehen...

Man denke nur an den Feinstaub ;o)

Wie sieht denn die Gruppenzusammensetzung aus ??? 1,2 ???
(02.04.2007, 22:14)
abjatar:   QuarantĂ€ne von mind. 30 Tagen ist klar. LĂ€nger offensichtlich nicht, weil die Nashörner auch in der Haltung in SĂŒdafrika in QuarantĂ€ne standen (sogar ziemlich lange, da sich der "Papierkrieg" ja ewig hingezogen hat). Und zu sehen sein werden sie wĂ€hrend dieser ersten vier Wochen definitiv nciht, die Frage war eher, ob sie bereits ins Vorgehege, also "an die frische Luft" dĂŒrfen, das weiß ich leider auch nicht.
(02.04.2007, 19:00)
Dortmunder:   Also, sofoern ich mich erinnern kann, ist bei Großtieren mindestens eine vierwöchige QuarantĂ€ne vorgeschrieben... Ich meine, das hĂ€tte ich damals gelesen, als das Spitzmaulnashorn Samira aus Hannover nach ZĂŒrich gekommen ist... Also, bei Tieren aus Afrika wahrscheinlich eher noch eine lĂ€ngere QuarantĂ€ne
(02.04.2007, 18:33)
abjatar:   @Carsten Das weiß ich leider nicht. Kennt sich hier jemand genau aus mit QuarantĂ€ne-Regelungen?

Ansonsten: Die kaputte Glasscheibe bei den Bibern ist repariert.
(02.04.2007, 17:57)
Carsten:   DĂŒrfen die Nashörner wĂ€hrend der QuarantĂ€ne schon ins Vorgehege oder mĂŒssen sie im Haus bleiben?
(01.04.2007, 17:13)
abjatar:   Die drei Nashörner sollen, wenn alles gut geht, am Dienstag, den 3.4., in ihrem Haus zur QuarantĂ€ne stehen :-)
(01.04.2007, 12:09)
JT99:   Ui dann kommt in die Sache ja wohl endlich mal Bewegung, das freut mich. Und ich find die beinah schon tĂ€glichen News hier immer wieder toll, spannend und hochinteressant:) Weiter so!
(01.04.2007, 01:03)
Panda:   @: Bernd: Danke fĂŒr die schnelle Antwort
(31.03.2007, 20:10)
Carsten:   @cajun: Stimmt, solche Besucher scheint es nur in GE zu geben, lach...

In der Lokalzeitung stand, daß der Flug fĂŒr die Nashörner fĂŒr den 02. 04. (ohne Jahresangabe) gebucht ist. Nach 30 tĂ€giger QuarantĂ€ne sollen sie dann auf der Anlage zu sehen sein.

Da die QuarantÀne vermutlich im eigenen Haus stattfindet, wird hier hoffentlich bald von der ersten Sichtung berichtet werden...
(31.03.2007, 14:56)
cajun:   @MM: Das mit dem Geierhaus (ĂŒbrigens Steinbauweise) ist auch immer noch eine Never-Ending Story. Es ist unglaublich. :-)Wobei, man könnte es auch so sehen, dass man ggf. da dann nix nach bessern muß, weil es zu schnell gebaut wurde. scherz* Wahrscheinlich steht es unter Denkmalschutz bei der Eröffnung! Aber hier geht es ja um Gelsenkirchen und ich will nicht weiter vom Thema abschweifen. :-)
@Carsten: ich bitte darum :-)scherz* Nein, ich kann das gut verstehen, wenn man sich einem Zoo verbunden fĂŒhlt.Ist doch auch ok.Habe nur anmerken wollen, dass dieses sonst kaum jemand fĂŒr einen anderen Zoo in diesem Forum macht.Wobei mich eher Nachrichten wie: "Die Nashörner sind endlich da!" interessieren wĂŒrden. Jedem halt das Seine ;-)
(31.03.2007, 14:09)
IP66:   Ich wĂŒrde die von Herrn Mettler genannten Zooneubauten nicht ganz so revolutionĂ€r sehen: In MĂŒnster gab es ja auch einen Neubau in den 70ern, MĂŒnchen ist in einem Jahrzehnt in der selben Ziet - und im selben Stil - ebenfalls sehr weitgehend umgestaltet worden, und vom Bauvolumen her war auch die Erweiterung von Stuttgart aus dem alten Wilhelma-GelĂ€nde heraus vergleichbar. Und schließlich war das Nordlandpanorama in Wuppertal vom Bauvolumen mit dem Alaska-Teil in Gelsenkirchen auch vergleichbar, wenn man die GrĂ¶ĂŸe des ursprĂŒnglichen Zoos vergelicht. Ungewohnt ist eher, daß diese Neubauten die ersten nach MĂŒnster sind, also nach etwa einer Generation.
(31.03.2007, 12:26)
Michael Mettler:   @cajun: Ich kann die Detail-Verliebtheit in der Diskussion durchaus nachvollziehen. Immerhin vollzieht sich in den Erlebniszoos ZOOM, Hannover, Leipzig und Bremerhaven eine Entwicklung im Zeitraffer, wie es sie zumindest in der deutschen Zoogeschichte noch nie gab (von den GrĂŒndungsjahrzehnten vielleicht abgesehen, aber da gab es ja keinen Altzustand). Sowas nimmt man doch zwangslĂ€ufig intensiver wahr als Entwicklungen in einem Zoo, wo nur alle paar Jahre mal was Neues entsteht oder sich gar der Bau eines HolzhĂ€uschens als Winterquartier fĂŒr Geier ĂŒber -zig Monate (Jahre?) hinzieht - du weißt, was ich meine :-) In einem der genannten Zoos hĂ€tte das Ding wahrscheinlich innerhalb von zwei Tagen gestanden - möglicherweise zwar mit Nachbesserungsbedarf, aber die Geier hĂ€tten wenigstens schon mal ein Dach ĂŒber dem Kopf gehabt....
(31.03.2007, 10:08)
Carsten:   Tja, obwohl nicht immer alles rund lĂ€uft im ZOOM und ich in manchen Dingen immer noch dem alten Ruhr Zoo nachtrauer, ist es doch der Heimatzoo, der mir am Herzen liegt und am hĂ€ufigsten besucht wird... (ggf. auch in der Mittagspause, auch wenn der Weg zu den Hippos jetzt so lang ist, schnief...)...

In einem Zoo, welchen ich mindestens 30 mal im Jahr besuche, fallen natĂŒrlich die Details viel mehr ins Auge, als in einem Zoo, den ich ein- oder zweimal im Jahr besuche...

@cajun: Sobald die Hornraben zu sehen sind werde ich dem Wunsch nachkommen, und ĂŒber die Verdauung berichten, g...
Bist Du vielleicht auch an der Verdauung der Stachelschweine interessiert, deren Toilette liegt sehr blickgĂŒnstig direkt an der Gehegescheibe...
(30.03.2007, 23:54)
cajun:   Ich wĂŒnschte jeder Zoo (oder sollte ich sagen: jede Erlebniswelt??? fg*)hĂ€tte so detailverliebte Besucher wie die Zoom. Hier liest man ja bestimmt auch demnĂ€chst wie,wann und was die Hornraben verdauen...
(30.03.2007, 22:42)
Sebastian:   Jedenfalls kamen sie von dort, und Carsten hatte am 26.03 erwĂ€hnt, dass das Winterquatier außerhalb des Überflutungsgebiets fernab der eigentlichen Anlage lĂ€ge, sodass es fĂŒr mich eine logische Schlussfolgerung war. Eventuell gibt es ja einen Sommerstall und ein Winterquatier.
(30.03.2007, 20:06)
Michael Mettler:   Winterquartier in der Afrikahalle? Ich dachte, der Flamingostall befindet sich eine Etage unter der ErdmĂ€nnchenanlage?
(30.03.2007, 19:01)
Sebastian:   Naja, heute lief der Schimpansensee auch schon wieder voll...
Desweiterern sind neben den Blessböcken nun auch die Impalas und Nyalas auf der Buschsavanne, wĂ€hrend die Giraffen fleißig trainierten. Von Hornraben noch keine Spur.
Zudem wurden heute die Flamingos aus ihrem Winterquatier in der Afrikahalle auf ihre Insel gebracht, wobei ein Großteil der neuen Flamingos ersteinaml die Barriere ĂŒberwand und dann ziellos ĂŒber den See schwamm. Bis auf 5 Tiere, welche sich zu den Pelikanen gesellten, kamen aber alle wieder zurĂŒck. Sechs weitere scheinen jedoch noch nicht fit zu sein, wenn ich das GesprĂ€ch unter den Pflegern richtig verstanden habe und werden erst demnĂ€chst hinzukommen. Um die Sattelstorche will man sich hingegen wohl schon nĂ€chste Woche kĂŒmmern.
(30.03.2007, 17:14)
IP66:   An der EisbĂ€renanlage war bei meinem letzten Besuch mehr als eine Scheibe gesprungen oder ersetzt. Ich habe den Eindruck, daß das hohe Bautempo dergleichen verursacht, einmal wegen der schon erwĂ€hnten Erdbewegung, zum zweiten aber auch deshalb, weil man wohl kaum das Setzen des Bodens in den Anlagen abwarten konnte. Auch die Neupflanzungen im Afrikabereich sahen so aus, als hĂ€tte man sie sehr hektisch vollzogen. In KÖln sind zwar in den letzten Jahren schon einmal die Scheiben gesprungen, die um die Fischotteranlage angeordnet sind, aber von so vielen SchĂ€den habe ich auch bei Neubauten noch nichts gemerkt. Allerdings ist die Lage in Gelsenkirchen ja auch so, daß man, besonders in Alaska, sehr schnell fertig werden mußte, da der neue Zoo den alten ersetzen sollte. Bei der Löwenanlage wirkte alles noch gediegener,, wobei die Geschichte vom Wassergraben der Schimpansen ein wenig an die der magdeburger Zooteiche erinnert, die auch immer wieder leerliefen.
(30.03.2007, 12:20)
abjatar:   das problem der scheiben war ja nicht nur die hohe spannung, sondern dass einfach in unmitteblbarer nĂ€he auch unglaublich große erdbewegungen stattfanden. ohne die afrika-baustelle wenige meter weiter wĂ€re die scheibe bei den bĂ€ren z.b. sicher nicht gesprungen. und es ist auch nie die ganze scheibe kaputt, sondern immer nur eine der "schichten" des verbundglases - also ist die scheibe nicht wirklich kaputt (und hat z.b. auch das wasser in der biberanlage gehalten), aber schlicht "undurchsichtig".
(30.03.2007, 01:08)
Bernd:   P.S.: Ein Teil der Tiere, vor allem die Fische, stammen aus dem großen See im altem Zoobereich.
(30.03.2007, 01:05)
Bernd:   @Panda: Die Schmuckschildkröten sind zwar Mitbringsel von Besuchern, aber aus frĂŒheren Zeiten. Die Tiere befanden sich bis zum letzten Jahr noch in der Tschaja-Anlage und sind im Rahmen der Umbauarbeiten (wie auch viele Fische) in den Alaska und Afrika-GewĂ€ssern ausgesetzt worden.
(30.03.2007, 01:02)
Hannes:   Das war auch mein eraster gedanke aber ich bin eh ein bischen Ă€ngstlich was scheiben angeht da ich als lĂŒtten mal dabei war als ein gorilla eine scheibe zum splittern gebracht hat wobei dieser sich zuerst mehr erschrocken hat als die besucher.
(29.03.2007, 23:11)
Michael Mettler:   Das ist nun schon die zweite Scheibe in ZOOM, von der ich höre, dass sie durch Steinschlag demoliert wurde (die andere war eine bei den EisbĂ€ren, die wohl mit so starker Spannung eingesetzt war, dass ein dagegen gekickter Stein reichte). Da fragt man sich unwillkĂŒrlich, was wohl passieren wĂŒrde, wenn statt ein paar Gramm Kiesel z.B. ein ausgewachsener BĂ€r an einer unglĂŒcklichen Stelle gegen das Glas donnert...
(29.03.2007, 22:53)
Panda:   Hallo Zoofreunde, ich habe mit viel Interesse die EintrĂ€ge gelesen und da ich öfters in der Erlebniswelt bin, schreibe ich mal mit.
Da ich heute den Zoo besucht habe, kann ich einen Zustandsbericht liefern.
Von der Flusspferdgruppe waren vier Tiere draußen. Die Pelikane haben jetzt ihren Platz auf der anderen Seeseite gegenĂŒber von ihrem, noch im letzten Jahr, benutzten Platz.
Die Flamingoinsel wurde gereinigt und die Tiere waren deshalb wahrscheinlich eingeschlossen. Der Wassergraben am Schimpansengehege ist wieder einmal leer gelaufen. Nach Aussage einer Pflegerin ist der Wasserverlust an einem Tag so hoch, dass die Affen ausbĂŒchsen könnten. Auf der Buschsavanne laufen seit ein paar Tagen die Blessböcke herum.
In Alaska wird an der Bieberburg gearbeitet. Das Wasser ist abgelassen und die Tiere sind im Stall. Dies ist wohl nötig um die kaputte Scheibe zu ersetzen die, wie ich von einer Pflegerin erfahren habe, von einem kleinen Kind durch Steinwurf zerdeppert worden ist. Wie mir versichert wurde, hat der Vater den Schaden sofort gemeldet ( Lobenswert!!),
aber warum schmeißen kleine Kinder Steine in die Gehege liebe Eltern??? .
Die EisbĂ€rin Lara scheint sich einen Spaß damit zu machen, Hunde zu erschrecken. Sie hat einen jungen Pudel der vor der Scheibe stand so angesprungen, dass er erst jaulend weggerannt ist (so weit die Leine es erlaubte) und danach zitternd neben seinem Frauchen gestanden hat. FĂŒr den Hund tut es mir leid, lustig war`s aber doch.
Eine Frage habe ich. Im Flusslauf der Buschsavanne kurz vor dem Steg zum Bootsanleger Africa Queen habe ich mehrmals eine Schildkröte gesehen. Weis jemand woher die kommt? Da es nur ein Tier ist, glaube ich fasst, dass „ Tierfreunde“ sie ausgesetzt haben.
Puh, das war viel, aber ich hoffe, dass ich einige Info`s anbringen konnte.

(29.03.2007, 20:00)
Michael Mettler:   Unter "Höhlengrillen" wĂŒrde ich mir auch eher etwas Sechsbeiniges mit langen FĂŒhlern vorstellen. Taugt aber auch nicht als zusĂ€tzliches Highlight fĂŒr die Bootsfahrt :-)
(26.03.2007, 23:02)
Carsten:   Ups, sollte natĂŒrlich Höhle heißen, wollte ja hier keinen grillen....
(26.03.2007, 22:42)
Michael Mettler:   @Carsten: Wer ab den Pavianen durch eine HÖLLE fahren muss, dĂŒrfte hinterher die Lust auf alles Andere verloren haben (muhaha).... Technisch machbar wĂ€re das ja mit ein paar Flammenwerfern, aber die Flughunde und Galagos dĂŒrften das auch nicht so witzig finden :-)
(26.03.2007, 21:05)
Carsten:   So ein Highlight am geplanten Kormorangehege hĂ€tte schon was, den zu den falschen Zeiten oder bei unkooperativem Verhalten der Tiere sieht man wirklich recht wenig. Im Winter hab ich mal ne Runde mit dem Boot gedreht und nichts gesehen ausser den Kormoranen und ein paar Anubispavianen.

Was ich faszinierend fĂ€nde, wĂ€r ab Pavianfelsen bis kurz vor den Flußpferden durch eine Hölle zu fahren, in welcher nachtaktive Tiere mit Zeitumstellung leben, z. B. die Flughunde oder die Buschbabys.

Ob das technisch machbar und mit den Vorschriften des Hochwasserschutzes vereinbar ist, weiß ich nicht.

Die Lage im Hochwasserschutzgebiet wurde mir auch als Grund fĂŒr das entfernt liegende Winterquartier der Flamnigos genannt...

Das Fenster hinter den Seelöwen war eine Vorschrift der Stadt, damit vom dahinterliegenden Radweg Einblicke möglich sind...
(26.03.2007, 20:38)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Wenn ich die Stelle richtig in Erinnerung habe (bin ja auch nur einmal mit dem Boot dran lang gefahren), ist das im Prinzip ein steiler Deichhang mit Außenzaun oben drauf, und aus der Böschung ragt ein wenig Totholz (das eigentlich als Ruheplatz fĂŒr die Kormorane gedacht war). Und es ist so dicht an den Booten, dass man ohne Umleitung des Parcours auch keine Halbinsel davor aufschĂŒtten könnte, um Platz zu gewinnen. Zu Zeiten des alten Hagenbeck hĂ€tte man da vielleicht einen Goliathreiher angekettet, aber viel mehr gibt die Ecke eigentlich nicht her. Zumal sie thematisch zur Feuchtsavanne gehört, also wĂ€re auch ein Bonsai-Kopje fehl am Platz.

Aber was spricht gegen einen "Knochenfund"? Hannover hat eine "archĂ€ologische AusgrabungsstĂ€tte" am Gorillaberg, Leipzig eine mit ein paar Tonscherben eher peinlich wirkende Mini-Variante des Themas neben dem Elefantenpalast, und in Gelsenkirchen gibt es auch schon Walknochen in Alaska. Im Grunde ist doch ein im Wildwuchs liegendes Skelett viel natĂŒrlicher (und damit lehrreicher) als ein "in natĂŒrlicher Haltung" (oder gar in Bewegung) aufgestelltes in der Vitrine, wie es ja auch in einigen Zoos zu finden ist (vom welchem Tier auch immer).
(26.03.2007, 20:09)
Karsten Vick:   Ich kenne die location nicht, aber kann man da wirklich kein echtes Tier unterbringen? Sonst kannst du auch gleich wie in Hodenhagen beim Dschungelexpress oder wie das heißt, Pappmache-Neger hinstellen, die mit Blasrohr Wasser auf die Bootsfahrer spritzen.
Man kann ja ĂŒber Knut unterschiedlicher Meinung sein, aber da strömen die Massen in den Zoo, um ein TIER zu sehen. Und das sollte immer noch der Sinn eines Zoos sein.
(26.03.2007, 17:41)
Michael Mettler:   Was mir dabei erstmals auffĂ€llt: Die WeitrĂ€umigkeit des Parkteils Afrika, um die ich als Hannoveraner ZOOM bei meinem Besuch beneidet habe, hat bei nĂ€herem Hinsehen leider auch einen (dramaturgischen) Haken. Denn auf der ersten HĂ€lfte der Bootsfahrt sieht man nur wenig Tiere (und keinerlei Großtiere), und wenn das Schilfdickicht der schwimmenden Inseln ab diesem Jahr erst mal mannshoch sein sollte, selbst die Wasservögel nur noch durch einzelne LĂŒcken in der Vegetation hindurch. Hat man ganz großes Pech, sind die Flusspferde unter Wasser und die Savannenbewohner hinter dem HĂŒgel...

Soll heißen: Könnte man nicht ein Highlight noch auf halbem Wege zu den Hippos einbauen, also dort, wo eigentlich die Kormorane hĂ€tten sitzen sollen? Das mĂŒsste ja nicht mal eine Tieranlage sein, fĂŒr die der Hang ohnehin nur schwierig zu nutzen wĂ€re. Ich denke da gerade an das Elefantenskelett in Hagenbecks Elefanten-Entdeckerpfad... Und Ostafrika war der Fundort von Brachiosaurus, man könnte also auch einen riesigen "freigespĂŒlten" Saurierknochen aus der Böschung ragen lassen :-) Das wĂŒrde die Bootsfahrt noch attraktiver machen, denn die besagte Stelle ist zu Fuß fĂŒr Besucher nicht erreichbar.
(26.03.2007, 16:37)
Michael Mettler:   @abjatar: Darf man da herauslesen, dass es bezĂŒglich der Bootsfahrt einen Planungsfehler in ZOOM gab? Denn gemeinhin baut man doch heute die ÜberwinterungshĂ€user fĂŒr Flamingos direkt an deren Außenanlage, damit sie eben NICHT hin- und her gesetzt werden mĂŒssen (sonst hĂ€tte man die Flamingos ja gleich im/am Afrikahaus ĂŒberwintern können). Dass die Hippo-Außenanlage zum Saisonstart jahreszeitlich bedingt unbesetzt sein könnte, sollte doch eigentlich in eine Planung eingeflossen sein? Oder ist fĂŒr die kommenden Jahre daran gedacht, die Flusspferde "abzuhĂ€rten" - was ja, siehe Kronberg, möglich zu sein scheint?
(26.03.2007, 15:57)
abjatar:   die "alteingesessene"
(26.03.2007, 15:31)
Dirk K:   Warum waren die Flamingos ĂŒberhaupt und so lange im Winterquartier? Die Krefelder Tiere waren draußen, die Duisburger z.B. auch.

Welche Elchkuh ist jetzt eigentlich noch da? Die "Neue" oder die "Alteingesessene" (das ist ja in dem Fall auch relativ*g*). Eine ist m. W. schon wieder gestorben...
(26.03.2007, 13:40)
abjatar:   aber immerhin waren die zwillinge voll entwickelt, so dass man davon ausgehen kann, dass die komplikationen eingetreten sind, da es sich um eine erstgeburt handelte. und die flamingos waren wahrscheinlich vorĂŒbergehend im flusspferdgehege, um sie zur saisoneröffnung ĂŒberhaupt aus dem winterquartier heraus zu holen (vermute ich) und die bootsfahrt wegen der draußen fehlenden flusspferde attraktiver zu machen.
(26.03.2007, 12:48)
Carsten:   Kann ich mir auch nicht vorstellen, daß die Flamingos in dem Gehege bleiben. Oder könnten sie mit den Flußpferden zusammen gehalten werden? Vermute, dafĂŒr sind sie zu schreckhaft. Und daß die Flußpferde nur in den hinteren Gehegen gehalten werden, kann ich mir nicht vorstellen (und hoffe ich nicht), denn so toll sind die Gehege ja nicht einzusehen...

In der Lokalzeitung war in der letzen Woche ein Interview mit dem Revierleiter Alaska. Darin wurde unter anderem erwĂ€hnt, daß es 2006 Elch-Zwillinge gab, die aber leider nicht aufgekommen sind...
(26.03.2007, 01:04)
Sebastian:   Habe ĂŒbrigens auch gleich mal darauf geachtet, ob die Flamingos dort bleiben könnten. Dagegen wĂŒrde vor allem der Wasserzugang sprechen, da dieser stufig und fĂŒr Flusspferde angelegt ist...
ein Schritt und der Flamingo steht zur HĂ€lfte im Wasser.
(26.03.2007, 00:32)
Sebastian:   Das vorderste Flusspferdgehege war mit den Flamingos besetzt. Die Sitatungas konnten also nur den Bereich nutzen, den sie zuletzt immer einnehmen durften, wenn die Flusspferde draußen waren.
Die Kameras bei den WaschbĂ€ren sind ĂŒbrigens WebCams des WDR und waren vorher in MĂŒnster aufgebaut.
http://www.wdr.de/themen/freizeit/freizeiteinrichtung/zoocam/waschbaeren_gelsenkirchen.jhtml
(25.03.2007, 15:46)
abjatar:   @ Carsten: Auf dem GelĂ€nde vom ehem. Elefanten- bzw. Flusspferdhaus wird als ErgĂ€nzung des Grimberger Hofs ein begehbares StallgebĂ€ude gebaut mit Freianlagen drumherum fĂŒr die Husumer Protestschweine (die sind derzeit beim Amtstierarzt privat eingestellt), fĂŒr Rinder und HĂŒhner.
(25.03.2007, 15:34)
Carsten:   Kann ich mir denken, Wetter ist ja auch recht gut...

Mit montags frei hat was, ich hab auch schon lĂ€nger nur noch vier Tage und nutze den Montag daher grade im Sommer fĂŒr Zooexkursionen... Oder Tage mit schlechtem Wetter, gestern konnte ich sogar ohne anstehen zu mĂŒssen, Boot fahren.

In welcher Flußpferdanlage waren denn die Flamingos?
(25.03.2007, 15:24)
Sebastian:   Bin ich froh, dass ich demnĂ€chst alle zwei Wochen Montags frei habe, war ja heute extrem voll, wobei die Saisoneröffnung das schöne Wetter noch ordentlich unterstĂŒtzte.
Auf der Buschsavanne hat sich noch nichts getan, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass innerhalb der nÀchsten Woche, in der schönes Wetter angesagt ist, der Weg vom Stall auf die Anlage trainiert wird. Ist eigentlich bekannnt, ob die Hornraben schon den Stall gewechselt haben?
Die Flamingos waren heute zum ersten Mal in diesem Jahr draußen, allerdings in der Flusspferdanlage (!) und getrennt von den auch auf der Freianlage befindlichen Sitatungas; die Flusspferde waren drinnen.
Bin mal gespannt, wie es sich mit Pelikanen, Flamingos und Sattelstorchen entwickeln wird...
(25.03.2007, 14:26)
Carsten:   FĂŒr die morgige Saisoneröffnung hat man sich auf jeden Fall gerĂŒstet, am Eingang waren provisorische Zickzackgitter aufgebaut, um die erwarteten Massen in geordnete Bahnen zu lenken (beim letzten Schönwettertag standen die Leute bis auf die Straße). Der "Bootsfriedhof" gegenĂŒber der Löwenanlage ist auch verschwunden, ich hab nicht gezĂ€hlt, aber es scheinen wieder alle Boote im Einsatz zu sein...

Der Besatz an der Buschsavanne wird auf der Tafel mit Rothschildgiraffe, Impala, Tieflandnyala, Bleßbock und Hornrabe angegeben.

Die Pelikane sind immer noch auf dem großen See, die Flamingos noch im Winterquartier...

Galagos hab ich leider keinen gesehen...

Am Standort des alten Flußpferdhauses wird gebaut, irgendwelche Kanalisation wurde dort verlegt. Ob fĂŒr ein weiteres Freigehege oder den zweiten Stall fĂŒr Grimbergs Hof konnte ich noch nicht erkennen.

Interessant war, wie Lara sich einen klÀffenden Vierbeiner als AppetithÀppchen ausgesucht hat, dieser dann fachgerecht angeschwommen wurde und mit einem Prankenhieb ins Wasser geholt worden wÀre, wenn dort nicht die Scheibe gewesen wÀre...

Die Kameras im WaschbÀrgehege sind tatsÀchlich sehr ungeschickt plaziert, kann ich Sebastian nur beipflichten...
(24.03.2007, 19:56)
Sebastian:   Der Besatz der Buschsavanne ist wohl nur noch eine Frage der Zeit: Nachdem bereits letzte Woche der Wasssergraben gefĂŒllt wurde hat man unter der Woche nun auch die Informationstafel aufgestellt.
Dagegen scheint es bei den Schimpansen wohl noch zu dauern: Der Wassergraben hatte mal wieder deutlichen Wasserschwund.
Desweiteren könnten die Galagos nun in der Afrikahalle sein. Das Eingewöhnungsgehege steht und wahrscheinlich habe ich auch einen gesehen; leider war die Ecke, wo er eventuell saß, sehr dunkel, sodass es auch etwas anderes hĂ€tte sein können.
Zudem hat man jetzt bei den WaschbÀren drei Kameras aufgebaut, wovon zwei sehr unschön mitten auf der Anlage stehen...
(24.03.2007, 19:27)
IP66:   Offiziell sind das doch Hybriden, so daß die Nachzuchten niemand haben wollen wird.
(24.03.2007, 16:09)
abjatar:   und von der jahreszeit her werden die kodiaks jetzt im frĂŒhjahr sicher keine jungen bekommen, dezember / januar wĂ€re ja die zeit gewesen. schade dass durch die krankheit und die trennung dann auch die nĂ€chste nachwuchs-"saison" wohl ausfĂ€llt.
(23.03.2007, 20:14)
Carsten:   Noch wird nicht gebaut, es soll gebaut werden, Baubeginn weiß ich leider nicht. DĂŒrfte aber schĂ€tzungsweise in 2 - 3 Tagen erledigt sein, sind ja nur 3-4 qm. Vielleicht dann noch ein bissel trocknen, je nach Material...

Falls die BĂ€ren den Nachwuchs nicht schon auf den Weg gebracht haben, wird es in der nĂ€chsten Zeit sicher nichts, da sie wegen dem Fußverband des MĂ€nnchens momentan getrennt sind...
(22.03.2007, 23:42)
Sven P. Peter:   Wenn da also gebaut wird, heißt das, dass die Kodiaks sicher dieses Mal keine Jungtiere bekommen?
(22.03.2007, 23:09)
Carsten:   WĂ€re möglich, waren nur auch keine Befestigungsmöglichkeiten zu sehen oder Ă€hnliches. Schade, daß mir die Frage nicht bei der FĂŒhrung eingefallen ist.

In die Wurfboxen fĂŒr die Kodiaks werden noch Zwischendecken eingebaut, da man vermutet, daß die BĂ€renmĂŒtter sich in dem ĂŒbermannshohen Raum nicht wohlfĂŒhlen.
(22.03.2007, 22:36)
Michael Mettler:   Ist ja vielleicht schon eingeplant und steht irgendwo auf dem Wirtschaftshof rum, da noch nicht benötigt.... :-)
(22.03.2007, 22:32)
Carsten:   Na ja, ich dachte nur, sowas plant man vielleicht von vornerein mit ein, z. B. hat der Löwenjunggesellenklub ja fĂŒr den Fall der FĂ€lle auch schon mal eine Wurfbox erhalten...
(22.03.2007, 20:34)
Michael Mettler:   Sooo ungewöhnlich ist ja nun ein provisorischer Jungtierschutzzaun in der Zootierhaltung ganz allgemein nicht. Dass z.B. GrĂ€ben vorĂŒbergehend gesichert werden oder vor das normale Gitter einer KĂ€figanlage provisorisch ein feinmaschigeres gespannt wird, ist doch eigentlich Zoo-Alltag. Also doch alles nicht so wild?

Nebenbei bemerkt: WENN ein Zoo Erfahrung im Improvisieren und im schnellen Reagieren auf neue Situationen hat, dann wohl am ehesten ein Zoo mit Tierhandelsvergangenheit, in dem solche Probleme zum Alltag gehört haben dĂŒrften. Laut Aussage des Zoologischen Leiters in Hannover profitiert der Zoo noch heute (ĂŒber 35 Jahre nach Ruhes Abschied!) von den dementsprechenden FĂ€higkeiten des damaligen Personals, die bis in die jetzige Generation weitergegeben wurden. In Gelsenkirchen war Ruhe noch gut 20 Jahre lĂ€nger tĂ€tig - da wird es nicht anders sein....
(22.03.2007, 20:26)
Carsten:   Zum Pflegergang ist aber auch die Bullenbox nur mit StĂ€ben abgetrennt.
(22.03.2007, 20:15)
Carsten:   Ja, wird man sich dann vermutlich ein Provisorium ausdenken, von vorne rein vorgesehen ist jedenfalls keine zusĂ€tzliche Verkleinerung der AbstĂ€nde...
(22.03.2007, 20:13)
Michael Mettler:   Im Dortmunder Nashornhaus sieht es wahrscheinlich auch nicht anders aus (da war ich schon drin, das Gelsenkirchener kenne ich nicht), und aus der Erinnerung wĂŒrde ich behaupten, dass auch die Boxenabtrennung im Berliner Nashornhaus aus so weit stehenden MetallstĂ€ben (das Material ist ja letztlich egal) besteht, dass ein Pfleger hindurch passt - und damit auch ein Nashornkalb. Folglich muss man auch in anderen NashornstĂ€llen vorĂŒbergehend "FangzĂ€une" fĂŒr KĂ€lber anbringen - in Berlin muss sogar noch zusĂ€tzlich der Graben gesichert werden.
(22.03.2007, 20:07)
@ Carsten:   ja, aber wer sagt, dass man die betonpfeiler nicht noch durch zusĂ€tzliche gitter "jungtier-undurchlĂ€ssig" machen könnte? und eine der boxen lĂ€sst sich doch komplett rĂ€umlich von den anderen trennen (auch wenn die eigentlich fĂŒr den bullen vorgesehen ist, aber im nachzucht-fall kann man doch ggf. die tiere die boxen "tauschen" lassen)
(22.03.2007, 19:11)
Carsten:   Ich war am Samstag im Nashornhaus im ZOOM, die Innenanlagen sind teilweise nur mit eben solchen betonierten StĂ€ben wie auf dem ersten Bild abgeteilt. Biegen fĂ€llt bei Beton wohl aus, aber ein Kleines könnte damit zwischen den Gehegen wechseln oder in den Pflegergang, und das ist doch nicht unbedingt erwĂŒnscht, daß es sich von seiner Mutter entfernt zu den anderen Nashörnern.

Auch könnte es evtl. auf den Teil der Steppe, die nicht fĂŒr die Nashörner vorgesehen sind gelangen. Das gleiche gilt fĂŒr den Außenbereich der Flußpferde, dort könnten Jungtiere dann auch in fĂŒr sie nicht vorgesehene Bereiche...

Gelsenkirchen hat damit schon vor einigen Jahren schlechte Erfahrungen gemacht, als das Elefantenbaby in den Graben im Haus gefallen ist, aber scheinbar hat sich da bei der Planung keiner mehr dran erinnert...
(22.03.2007, 19:03)
abjatar:   es ist ja auch völlig mĂŒĂŸig jetzt im voraus sowas zu spekulieren, wer weiß, ob die durchlĂ€sse nicht zusĂ€tlzich gesperrt werden, wenn ein jungtier bei den nashörnern da ist?!

im ĂŒbrigen finde ich auch, dass zoom keinesfalls rĂŒckschlĂ€ge verschweigt. es gab pressemitteilungen, und auch zb bei fĂŒhrungen wird offen und ehrlich zu den problemem stellung genommen (sei es kodiakbĂ€r, wolf, etc.) und todesfĂ€lle und andere probleme sind beim umgang mit lebenden tieren ja nun in keinem zoo zu vermeiden... und bei zoom sind nunmal derzeit ausgsprochen viele Ă€nderungen zur gleichen zeit in angriff genommen worden, dementsprechend vergrĂ¶ĂŸert sich eben auch das risiko der "startschwierigkeiten" mit neuen anlagen und tieren...

im ĂŒbrigen @ pia: wieso so eine aggression???
(22.03.2007, 18:58)
Hannes:   @Carsten, ja das ist je nach breite dĂŒrfte möglich sein,
http://img145.imageshack.us/
my.php?image=dsc01551px2.jpg

http://img164.imageshack.us/
img164/2254/dsc01591os7.jpg

Aber wenn die Tiere die Stangen ausreichend biegen kommen auch einige schlanke große durch
(22.03.2007, 16:47)
IP66:   Zu den EisbĂ€ren wĂŒrde ich auch im Kraftwagen ungern hineinfahren ... Vielleicht ist es ja so, daß die Verluste im Erlebniszoo eher auffallen. Im kölner Regenwald sind ja auch vor dem Bau angekĂŒndigte Arten niemals aufgetaucht, und die Zwergotter leben dort in einer zweistöckigen Voliere. Das regt aber niemand auf, weil sich die Anlagen ja alle mehr oder weniger auch fĂŒr andere Arten nutzen lassen. In einem Alaska-Zoo geht es aber nicht ohne Elche, die Auswahl der BĂ€renarten ist auch recht festgelegt, und man kann ein Baumstachelschwein nicht so ohne weiteres durch NasenbĂ€ren ersetzen. Sobald die Dinge stĂ€rker festgelegt sind, wird es schwieriger: Um 1900 stand manches europĂ€ische Giraffenhaus leer, weil es wegen des Mahdi-Aufstandes keine Importe gab, Frau Heinroth baute in ihr Flußpferdhaus ein Becken, in dem niemals eine Seekuh schwamm, und Herr Nogge bekam die gewĂŒnschten 20 Elefanten zur Eröffnung seines Elefantenparks auch nicht zusammen. Auf der anderen Seite war ich doch unangenehm berĂŒhrt, als ich in Gelsenkirchen die Volieren neben dem Giraffenhauseinblick sah, die doch selbstgestrickt und ganz und gar nicht von einem Vogelhalter inspiriert wirkten. Aber die hellabrunner Orang-Utan-KĂ€fige sind ja auch nicht der Weisheit letzter Schluß, obgleich in MĂŒnchen kein Spaß-Zoo steht.
(22.03.2007, 16:45)
Carsten:   @Dirk K: Tockos gab es schon im alten Zoo, Verbleib keine Ahnung...

Wenn man in die Afrikahalle auf der Flußpferdseite reinkommt, am Flußpferdbecken auf der linken Seite, da war an der Wand irgendwie ein Netz gespannt, vielleicht ist dieses das Eingewöhnungsgehege fĂŒr die Galagos...
(22.03.2007, 16:21)
Dirk K:   Tockos waren im Sommer 2006 aber schon vorhanden, zwei StĂŒck wenn ich mich richtig erinnere
(22.03.2007, 15:05)
Sebastian:   Achja, dass die Voliere zu niedrig ist, wurde mir nicht gesagt. Wurde ja auch schon als Grund hier im Thread angefĂŒhrt.
(22.03.2007, 14:34)
Sebastian:   Hatte mal eine Anfrage an den Zoo geschickt bezĂŒglich der Webervögel, Tockos, Sattelstorche und Galagos.
Die beiden Erstgenannten können aufgrund eines Importstopps im Zuge der Vogelgrippe derzeit nicht eingefĂŒhrt werden. (Was ist mit den alten Tockos?)
Den Sattelstorchen wollte man keine zwei UmzĂŒge innerhalb kurzer zumuten und ließ sie daher bei den Giraffen. Bei entsprechender Witterung sollen sie auf die Flusspferdanlage ziehen. (etwa nicht wie laut Plan zu den Pelikanen)
Zuletzt hatte ich gefragt, wohin die Galagos ziehen sollen. Angeblich hat man nun ein Eingewöhnungsgehege innerhalb der Afrikahalle aufgebaut, damit sie nicht direkt in den Flusspferdebereich gelangen. Danach sollen sie, nachdem sie sich sicher fĂŒhlen, schrittweise an die große Halle gewöhnt werden.
(22.03.2007, 14:32)
Michael Mettler:   @IP66: Im BONGO haben sich die Angaben ĂŒber Tierverluste seit ein paar Jahren drastisch reduziert. Die Berliner Luft scheint gesĂŒnder geworden zu sein :-)

Zu den Tierverlusten in Gelsenkirchen: Man zeige mir mal einen Zoo, der in fast zwei Jahren kein einziges Tier verloren hat.... Illusorisch. Dass es bei einem neu zusammengestellten Paar Großraubtiere zu einer Auseinandersetzung mit tödlichen Folgen kommen kann (wie bei den Kodiaks), ist doch wirklich nichts Ungewöhnliches. Und wie man an den Beispielen der Elefanten in Heidelberg und Neunkirchen sieht, gibt es schwer wiegende Verluste auch ohne das gern kritisierte Erlebniszoo-Konzept.

Übrigens wurden frĂŒher in Hannover besonders streitlustige Antilopenarten - vor allem die in beiden Geschlechtern behornte Pferdebock-Verwandtschaft - ganz bewusst in kleinen Anlagen gehalten, weil man die Erfahrung gemacht hatte, dass sich die Kontrahenten im Falle ernsthafter innerartlicher Streitigkeiten dort schneller trennen ließen (manchmal sogar durch bloßes Öffnen einer StalltĂŒr als Zuflucht) als in den deutlich grĂ¶ĂŸeren Gemeinschaftsanlagen. Dittrich schrieb dazu mal, dass man in letztere Anlagen sogar mehrfach mit einem Pkw fahren musste, um kĂ€mpfende Tiere gefahrlos auseinander zu treiben. Das Grundprinzip dĂŒrfte auch auf viele andere Tierarten zutreffen: Große, reich strukturierte Gehege schaffen zwar mehr Ausweichraum, vermindern aber auch die Eingreifmöglichkeiten.
(22.03.2007, 13:22)
Carsten:   Es ist auch nicht so, daß die TodesfĂ€lle alle nicht erwĂ€hnt wurden, denn sowohl zum Tod der KodiakbĂ€ren als auch zum Tod von Elvis gab es Pressemeldungen seitens des Zoos...
Einzusehen auf der Website des Zoos unter Presse.

Und zu den Nashörner bin ich fest ĂŒberzeugt, das der Zoo alles tut, um diese zu bekommen, denn den Aufwand des Baues treibt man doch nicht, um die Anlage leerstehen zu lassen...

Allerdings hĂ€tte ich auch nichts dagegen, wenn keine kommen, mit kleinen Umbauten wĂ€re es möglich, in der Anlage eine zweite Flußpferdgruppe zu halten, g... (Wunschdenken)

Mal eine andere Frage: Ein Nashornbaby, kommt das zwischen zwei senkrechten PfÀhlen hindurch, wo auch ein ausgewachsener, normalgewichtiger Mensch durchkommt?
(22.03.2007, 12:35)
IP66:   Die beiden berliner Zoos sind in ihren Jahresberichten eigentlich immer recht offen mit Verlusten umgegangen, ebenso Wuppertal. Verluste bei Elchen sind ja auch alles andere als AusnahmefĂ€lle, bei BraunbĂ€ren finde ich sie aber ĂŒberraschend. Auf der anderen Seite erprobt man in Gelsenkrichen ja neue Gehegetypen, und man war ja auch kein wirklicher Großzoo mit schwierigen Arten und entsprechenden Erfahrungen mehr, als der Umbau einsetzte. Insofern halte ich Probleme fĂŒr normal, und bislang sind davon zumindest keine bedrohten Arten betroffen. Ein wenig scheint es ja auch so, als ob die Internetforen zur Verbreitung von Nachrichten beitragen, die manche Zooleitung vielleicht doch nicht verbreitet wissen will. Und schließlich kann man wohl von jeder neuen Anlage und jedem neuen Tierhaus "Kinderkrankheiten" berichten. Ich finde es jedenfalls verfrĂŒht, Verluste und Probleme auf die Leitungsstruktur oder den baulichen Charakter des Zoos zurĂŒckfĂŒhren zu wollen.
(22.03.2007, 11:42)
Michael Mettler:   @JT99: Davon habe ich gehört. Aber noch lebt er offensichtlich, genauso wie seine BĂ€rin - somit sind die Kodiaks in GE eben nicht "ausgestorben", wie Pia behauptete.
(22.03.2007, 10:14)
JT99:   @MM: Der andere KodiakbĂ€r ist leider auch schwer krank, soweit ich weiß muss ihm im weiteren Krankheitsverlauf evtl. sogar der Fuß amputiert werden. Das will man ihm wohl nicht zumuten und daher soll er vermutlich bei verschlechterung der Krankheit eingeschlĂ€fert werden.

Wie gesagt, dass ist nur das was ich in einem anderen Forum gelesen hab, daher ist das hier alles ohne GewÀhr.
(22.03.2007, 09:59)
Michael Mettler:   @Pia: Typisch wofĂŒr? Wenn ich mir die Jahresberichte verschiedener Zoos ansehe (sofern sie welche herausgeben), werden Tierverluste darin hĂ€ufig ebenfalls nicht oder nur in AnsĂ€tzen erwĂ€hnt. Diese Angewohnheit ist also nicht auf ZOOM beschrĂ€nkt. Auch der kleine, aber wichtige Unterschied zwischen "geboren" und "aufgezogen" ist oft nicht ohne Weiteres ersichtlich, so gesehen sind auch die 50 Tiergeburten eine relative Angabe...

Habe ich da eigentlich was verpasst? Meines Wissens ist doch nur EIN KodiakbĂ€r gestorben (bzw. vom MĂ€nnchen getötet worden), warum also "Aussterben der KodiakbĂ€ren"? Wer ĂŒber falsche Außendarstellung klagt, sollte doch selbst konsequenterweise auch keine solche betreiben, nicht wahr?
(22.03.2007, 09:14)
Dortmunder:   Na, dafĂŒr wird ja vielleicht "Super-Knut" aus Berlin das neue MĂ€nnchen fĂŒr Lara... Was fĂŒr Gelsenkirchen ja wieder ein beachtliches Presse-Echo zur Folge hĂ€tte...
(22.03.2007, 08:04)
Pia:   Ich findes es mal wieder typisch, dass 50 Tiergeburten erwĂ€hnt werden, aber das Aussterben der Baumstachler, der KodiakbĂ€ren, dar EisbĂ€r- und Elchsterben verschwiegen wird. Und dass die Zoom-Erlebniswelt wirklich noch an die Nashörner aus Afrika glaubt, ist sehr naiv.
(21.03.2007, 23:33)
abjatar:   wird wohl mit absicht vage gehalten ;-)

mehr als das bereits bekannte steht nicht fest...
(21.03.2007, 18:43)
Sacha Beuth:   Die Meldung geizt mal wieder mit Details bezĂŒglich des kĂŒnftigen Tierbestandes im Bereich Asien. Gibt es hier noch keine Neuigkeiten oder will man noch nichts verraten?
Immerhin gibts schon eine Skizze der Halle. Da kann man sich wenigstens rudimentÀr etwas vorstellen.
(21.03.2007, 18:28)
abjatar:   die pythons sind z.t. abgegeben worden, z.t. derzeit hinter der kulissen. je nach art (tiger-/ königspythons) sollen sie aber in die asienhalle bzw. auch noch in die afrika-halle (die ja auch noch mit galagos, turakos und flughunden "komplettiert" werden soll).
(21.03.2007, 18:19)
Dortmunder:   Canopy-Walk wĂŒrde ich als Gang durch die Baumkronen ĂŒbersetzen... 50 Geburten ? Sind eigentlich auch die Pythons aus dem alten Elefantenhaus nach Afrika umgezogen ? Die haben ja immer massig Jungtiere gehabt...
(21.03.2007, 16:48)
IP66:   Bei den 50 Tiergeburten hat man wohl auch die MĂ€usejungen mitgezĂ€hlt. Und was, zu Gnaden, ist ein Canopy-Walk? Die Innenbesichtigung eines altĂ€gyptischen EingeweidebehĂ€lters?
(21.03.2007, 16:38)
Pressemeldung:   Erstmals Saisonstart als Reise von „Alaska“ nach „Afrika“: „Asien“ eröffnet 2009 mit 4.500 mÂČ großer Tropenhalle

Grundsteinlegung Asienhalle im Herbst 21 Millionen Investitionsvolumen fĂŒr die dritte Erlebniswelt – Giraffen und Nashörner bereichern Erlebniswelt Afrika


Erstmals zu einem Saisonauftakt sind rund 25 Hektar der ZOOM Erlebniswelt konsequent naturnah gestaltet. Seit der Eröffnung der Erlebniswelt Alaska im Juni 2005 gingen ĂŒber 1,4 Millionen Besucher auf Entdeckungsreise. Die grĂ¶ĂŸte Erlebniswelt Afrika wird in der ersten JahreshĂ€lfte um weitere exotische Tiere bereichert: Drei Nashörner kommen von einem Wildreservat aus SĂŒdafrika und die Giraffengruppe erhĂ€lt Zuwachs aus Ostrava/Tschechien. Eine weitere Giraffe aus Prag komplettiert die Zuchtgruppe in der 5.000 mÂČ umfassenden Baum-savanne in der zweiten JahreshĂ€lfte. Bereits im Sommer 2007 werden zusĂ€tzliche Haustiere in ein neues StallgebĂ€ude im heimatlichen Teil der zoologischen Erlebniswelt, dem Grimberger Hof, einziehen. Bis zur Saison 2009 wird die dritte Erlebniswelt Asien mit einem Investitionsvolu-men von rund 21 Millionen Euro realisiert. Auf dem fĂŒnf Hektar umfassenden Areal entsteht nach der Grundsteinlegung im Herbst 2007 eine 4.500 mÂČ große Tropen-halle, die mit einer transparenten Dachkonstruktion versehen wird. Hier werden asiatische Tier- und Pflanzenarten einen grĂŒnen Dschungel entstehen lassen. Canopy Walks ermöglichen Besuchern abenteuerliche StreifzĂŒge in den Baumwipfeln durch die Reviere der Orang Utans. Eine großzĂŒgige Indoor-Gastronomie wird die Tropenhalle bereichern und ein Indoor-Spielplatz rundet das vielfĂ€ltige witterung-sunabhĂ€ngige Angebot ab.
„Seit der Eröffnung der ersten Erlebniswelt hat der Besucherzuspruch all unsere Erwartungen ĂŒbertroffen“, sagt Dr. von CourbiĂšre, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der TrĂ€gerge-sellschaft GEW Gesellschaft fĂŒr Energie und Wirtschaft mbH. „Entscheidend fĂŒr diesen Erfolg ist, dass die spannenden Begegnungen zwischen Mensch und Tier begeistern und unsere GĂ€ste gern wieder kommen, um weitere Entdeckungsreisen in ferne Welten zu unternehmen.“ Die Erlebniswelt Asien ermöglicht ab FrĂŒhjahr 2009 eine Weltreise an einem Tag mitten im Ruhrgebiet.
Die erweiterten Planungen komplettieren das umfangreichste Zoo-Neugestaltungs-projekt Deutschlands mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 91 Millionen Euro. 70 Millionen Euro sind bereits fĂŒr die realisierten Erlebniswelten Alaska und Afrika, den Grimberger Hof und Infrastrukturmaßnahmen investiert worden. Insgesamt 300 Tiere und 39 Arten leben heute in der ZOOM Erlebniswelt Afrika und rund 100 Tiere und 23 Arten in der Erlebniswelt Alaska. In den vergangenen 15 Monaten verzeichnete die zoologische Erlebniswelt bereits ĂŒber 50 Tiergeburten. Nach der Vollendung des wegweisenden Konzepts werden eine Million Besucher pro Jahr erwartet.

(21.03.2007, 14:07)
Sebastian:   Ups, ganz vertan, Webervögel sollen ja wie die Tockos zu den GeierperlhĂŒhnern...
(19.03.2007, 20:19)
Sebastian:   Ich bin ja mal gespannt, ob die Webervögel wirklich noch in die Voliere einziehen. Denn die 25 Rußköpfchen und 3 Doppelspornfrankoline fĂŒllen die Voliere ganz gut...
(19.03.2007, 16:23)
Carsten:   Das ist doch mal ein Grund, sich zu freuen, daß eine Aussage nicht lange Bestand hat...

Das Tor zum ersten Flußpferdgehege war Samstag auch auf, nur waren keine Tiere zu sehen...
(19.03.2007, 16:09)
Sebastian:   @ Carsten: Lange hatte deine Aussage aber nicht Bestand, denn der Wassergraben der Buschsavanne wurde heute gefĂŒllt...
Ebenso sind bei den Schimpansen alle drei WassergrÀben voll, sodass beide Anlagen wohl zum Saisonauftakt besetzt sein werden.
Auch habe ich die Sitatungas heute zum ersten Mal im vordersten Bereich gesehen, das Zwischentor war geöffnet. Die Flusspferde waren allerdings drinnen.
Desweiteren fanden Arbeiten im Bereich der Besucherwege statt. Zum einen versperrt man nun die Hauptwirtschaftwege mit optisch schönen Holzschranken, in Alaska hat man den fehlenden Teil der Wegbegrenzung angebracht (im Bereich des Alaska/Afrika trennenden HĂŒgels). Wie man aber dazu kommt, statt der in Alaska ĂŒblichen Bretter "afrikanische Rundhölzer" zu verarbeiten, ist mir rĂ€tselhaft, denn das Bild sollte ja möglichst einheitlich sein.
Zudem hat man nun die ErdmÀnnchenanlage "richtig" bepflanzt, als auf Yucca-Palmen in Töpfen auszuweichen.
Interessant wird zu beobachten sein, wie man mit den Pelikanen vorgehen wird. Denn spĂ€testens dann, wenn 40! Flamingos aus dem Winterquatier zurĂŒckkehren, wird es auf den drei Inseln eng. Schließlich sind schon die Kormorane ungeplante Untermieter (ein kleiner Teil von ihnen saß heute hinter dem Duka-House an der Buschsavanne, mal gucken wo sie noch auftauchen), ob da noch 6 Pelikane ihren Platz finden?
Desweiteren konnte man sich heute ein gutes Bild ĂŒber den Rußköpfchenbestand machen, da sie draußen waren und das TĂŒrchen zum Stall geschlossen war. Wenn ich mich nicht allzu groß verzĂ€hlt habe, mĂŒssten es ca. 25 Exemplare sein.
(19.03.2007, 14:32)
Carsten:   FĂŒr Gelsenkirchen muß das Wetter von vornerein schlecht sein, dann ist es auch nicht so voll, ich gehe dann lieber, zumindest am WE...
Allerdings sollte man dann nicht zu verfroren sein, denn als AufwĂ€rmmöglichkeiten gibt es nur die Afrikahalle, wenige StehplĂ€tze im Alaskadiner, die Shops (falls offen) oder diverse HeißgetrĂ€nke (vielleicht so gewollt, um den Umsatz anzukurbeln, g).

Geht man aber an einem Tag, der schön beginnt und dann in schlechteres Wetter ĂŒbergeht, so hat man die von IP66 beschriebenen Probleme, an manchen Stellen durch Menschenmassen wĂŒhlen zu mĂŒssen (da ja anscheinend viele aus Zucker sind), neben den schon genannten Grotten in Alaska ist auch das betreten der einzelnen Kontinente dann nicht so einfach und mit Slalom verbunden...
(19.03.2007, 12:38)
IP66:   Vor Pavianen habe ich eine relativ ausgrpĂ€gte Angst - aber ich bin ja kein Pelikan.
@Hannes: Ich wĂŒrde Gelsenkirchen als ausgesprochenen Schönwetterzoo bezeichnen. Im letzten Herbst war ich an einem bedeckten Tag dort und hatte wĂ€hrend zweier Schauern Probleme, irgendwo ein trockenes PlĂ€tzchen zu finden. Selbst die Reaturants waren naß, die Halle im Afrikabereich hat kein wasserdichtes Dacht und am Bauernhof waren die ĂŒberdachten SitzplĂ€tze fĂŒr eine Reisegruppe reserviert. Die Kunstfelsgrotten sind auch kein Muster an Wasserdichte, außerdem knubbeln sich dort im Regenfall die Besucher. Vielleicht wird es ein wenig besser, wenn die Asienhalle steht. Eigentlich stören mich Zoobesuche bei schlechtem Wetter wenig, aber Gelsenkirchen gehört zu den Anlagen, die ich in einem solchen Fall meide.
(19.03.2007, 10:51)
Carsten:   @Sebastian: Der Wassergraben war nicht gefĂŒllt, auch der View nicht offen. Hannes hat ja geschrieben, sobald das Wetter mitspielt, und da es ja erstmal schneit, wird es noch a bissel dauern mit seinem Besuch, vielleicht wird es ja bis dahin... Die Hoffnung nie aufgeben, g...
(18.03.2007, 23:50)
Sebastian:   War denn der Wassergraben an der Buschsavanne schon wieder gefĂŒllt oder wie kommst du darauf, dass die Giraffen auf der Aussenanlage sein könnten?
(18.03.2007, 23:16)
Carsten:   @Hannes: Die Giraffen sieht man vom Boot nicht, das Gehege grenzt nicht an den großen See... Aber im Stall oder vielleicht auf der Außenanlage sind sie zu sehen... Vom Boot aus sieht man die Anubispaviane, Flamingos (falls aus dem Winterquartier), Kormorane, Pelinkane (wenn nicht wieder im Loch), Sitatungas und Flußpferde (ab ca. 10 Grad draußen), Nashörner (wenn da) und die Tiere auf der Afrikasteppe). Boote waren gestern 6 im Betrieb (maximal 14), kann also bei gutem Wetter zu Stauungen fĂŒhren, falls dann nicht wieder mehr eingesetzt werden.

Die Pelikane als FreigĂ€nger fĂ€nde ich auch reizvoll, man mĂŒĂŸte halt nur sicher sein, daß sie nicht in fĂŒr sie gefĂ€hrliche Bereiche gelangen, z. B. Löwen und HyĂ€nen. Können die Schimpansen oder Paviane den Pelikanen auch gefĂ€hrlich werden? Und wie sieht es mit freilebenden FĂŒchsen aus?

Das Problem bei den Nashörner ist lt. der FĂŒhrerin von gestern die fehlende Ausfuhrgenehmigung. Die Genehmigung in SĂŒdafrika lag vor, aber man erwartet, daß der EmpfĂ€nger das Gehege fertig hat, und bis das Gehege im ZOOM fertig war, war die Genehmigung wieder abgelaufen, so daß sie jetzt neu beantragt werden muß.

Das VerhĂ€ltnis Tierpfleger - sonstige Mitarbeiter ist in anderen Zoos vielleicht auch ausgeglichener, weil die Zoos die Gastronomie nicht in Eigenregie betreiben, die FĂŒhrungen etc von ehrenamtlichen Mitarbeitern ĂŒbernommen werden und diese dann nicht in der offizielen Personalstatistik auftauchen...

Die Flamingos waren gestern auch noch im Winterquartier, also nicht zu sehen.
(18.03.2007, 15:24)
Hannes:   Abr vom Boot sieht man das wichtigste, Zebras Giraffen etc.?
(18.03.2007, 14:04)
Sebastian:   Wieso wieder Bötchen fahren? Waren in der letzten Zeit immer in Bewegung, lediglich hatte man die Anzahl der Boote reduziert.
In Alaska ist alles zu sehen (außer Baumstachler) und in Afrika sieht man nur die kĂ€lteempfindlichen Tiere nicht bzw. die Arten, die auf der Buschsavanne sind (Impalas, Nyalas, Blessböcke und Hornraben). Dazu fehlen noch die Nashörner.
Hoffe, dass ich jetzt nichts vergessen habe, was noch fehlt.
(18.03.2007, 14:01)
Hannes:   Was iseht man denn im Moment ĂŒberhaupt vernĂŒnftig in GE.
Hab heute ne Freikarte bekommen und werde sobald das Wetter mitspielt mit Verwandten und unter anderem 2 Kindergartenkindern dort hin pilgern und es sollte natĂŒrlich was zu entdecken geben.
Kann man denn wieder Böötchen fahren
(18.03.2007, 13:52)
Sebastian:   Man sollte sich trotzdem ĂŒberlegen, ob es so sinnvoll wĂ€re, die Pelikane als FreigĂ€nger im Zoo zu lassen...
(18.03.2007, 13:38)
Matthias:   @Carsten: Das Tierpfleger in einem Zoo gegenĂŒber anderen Mitarbeitern zahlenmĂ€ĂŸig eine Minderheit sind, ist völlig normal und eigentlich in jedem Großzoo der Fall.
Die Besucherbetreuung (vor allem Gastro) nimmt nun mal die meiste Arbeit ein.
(18.03.2007, 13:26)
IP66:   In Duisburg hĂ€lt man ja Rötelpelikane mit Kuba-Flamingos zusammen, allersings keine Kormorane, und in Friedrichsfelde marschieren Pelikane aller Arten durch das Schloßgartenpaterre. Auf der anderen Seite fĂ€nde ich es schon gut, wenn man GehegezĂ€une verwenden wĂŒrde, die fĂŒr die Tiere ein Hindernis darstellen.
(18.03.2007, 11:39)
Michael Mettler:   Einer der Pelikane soll schon im letzten Jahr mehrfach den Zaun ĂŒberflogen und den See erkundet haben, und es hieß seinerzeit auch, wenn sich die Haltung in der eigenen Anlage nicht bewĂ€hren sollte, sei der See bereits als "offizielle" Alternative ins Auge gefasst.
(18.03.2007, 10:14)
Carsten:   Die Dame, welche die FĂŒhrung durchgefĂŒhrt hat, sagte, die Pelikane sind aus eigener Kraft vom Loch auf den großen See, kurze Strecken könnten sie fliegen, flattern... MĂŒĂŸten ja auch nur ĂŒber den Zaun, den Rest könnten sie ja laufen. Beim ersten Vorbeikommen saßen sie auf der rechten Flamingoinsel, bei zweiten Vorbeikommen saßen sie auf oder schwammen zwischen den KormoranĂ€sten ... Das Schild hing noch am Loch. Die Dame sagte aber auch, Asien eröffnet 2008, nicht wie lt. Pressetext 2009...

Lt. der Dame werden auch die HyĂ€nen gelegentlich auf die Löwenanlage gelassen, um fĂŒr die Löwen geruchliche Reize zu schaffen...

Der Wassergraben bei den Schimpansen am Flußpferdeingang scheint jetzt auch endlich dicht zu sein, war auf jeden Fall gefĂŒllt. Am Schimpansenausgang der Graben war noch leer.

Ronny und Laki sind noch da
(18.03.2007, 02:24)
Sebastian:   Die Pelikane sind wieder draußen? Und dann wurden sie zu den Kormoranen gesetzt? SelbststĂ€ndig wĂŒrden sie von ihrem Wasserloch ja nicht dort hinkommen...
(18.03.2007, 01:18)
Carsten:   In Alaska sind ĂŒbrigens ganze acht Tierpfleger beschĂ€ftigt, insgesamt sind 30 Pfleger im Zoo tĂ€tig, also sind die Tierpleger gegenĂŒber den anderen BeschĂ€ftigten klar in der Minderheit. Ist das normal?
(17.03.2007, 18:38)
Carsten:   War heute auf einer FĂŒhrung hinter den Kulissen.

Zuerst wurde der Simulator in Alaska besichtigt, die Technik ist schon beeindruckend und fĂŒr mich war es die erste Fahrt, ist schon beeindruckend gemacht, auch wenn ich immer noch denke, daß die Million besser verwendet werden hĂ€tte können...

Danach ging es in die Stallungen fĂŒr BĂ€ren und Renntiere, fĂŒr die BĂ€ren gibt es drei Innengehege, zwei Wurfboxen (die einzigen beheizbaren RĂ€ume im Haus) und zwei Vorgehege.
Im Rentiergehege befindet sich ein vom Besucherbereich nicht einsehbarer Bereich, welcher durch zwei HochzeitszĂ€une abgeteilt wird, so daß die Weibchen sich vor zu großen Zudringlichkeiten in Sicherheit bringen könnten...

Weiter ging es mit dem Wolfsgehege von hinten und den Absperrgehegen fĂŒr die Elche, 2 StĂŒck.

Nun ging es die Technik der Bootsfahrt besichtigen, hydraulischer Antrieb.

Dann ging es zu den Nashornstallungen, drei Innengehege und ein Vorgehege. Bei der Gelegenheit konnte man dann noch einen Blick auf die frisch geborene Elenantilope im Innengehege werfen. Im ehemaligen Gehege der Kleinen Kudus sind momentan die Zwergesel untergebracht.

WĂ€hrend des Rundgangs gab es noch zu verschiedenen Sachen Informationen, zum Beispiel zum Wasserfall oder Robbentunnel, insgesamt Dauer ĂŒber 2 Stunden, war interessant.

Den Pelikanen scheint das Loch auch nicht zu behagen, sie haben sich da erst mal weggemacht und halten sich jetzt bei den Kormoranen auf...

Die Stachelschweine sollen wieder Nachwuchs haben, leider nicht gesehen.



(17.03.2007, 18:34)
IP66:   Ich meine, von den neunkirchner Tieren Ă€hnliches gehört zu haben. Das werfen die wuppertaler und das alte kölner Schimpansenpaar bei mir zu persönlich interpretierte lange Schatten, wobei ich doch die Aufzucht des letzten gelsenkirchener Jungtieres sogar noch mitbekommen habe. Wie gut, daß man hier im Forum informiert wird!
(16.03.2007, 19:51)
abjatar:   und im loro parque gabs in der "auffanggruppe" fĂŒr schimpansen (in die ja auch laki gehen soll) ja auch schon nachwuchs
(15.03.2007, 17:16)
Michael Mettler:   @IP66: Vielleicht gibt es davon gar nicht so wenige, schließlich kamen viele Schimpansen, die fĂŒr Circus, Variete oder Strandfotografie zu unkontrollierbar wurden, in Zoos. In Hannover begann die Schimpansenzucht auch mit einer Circus-Schimpansin (Schika), die kurz vor Eröffnung des Urwaldhauses hinzu erworben wurde und ihren Nachwuchs von Anfang an selbst aufzog.
(15.03.2007, 16:42)
IP66:   Lady wĂ€re also einer der Dressurschimpansen, die sich trotz dieses Schicksals erfolgreich fortpflanzen konnten.
(15.03.2007, 15:27)
Michael Mettler:   Ist doch auch vom Menschen her bekannt: Wer in reizarmer, gut behĂŒteter Umgebung aufwĂ€chst, ist stressanfĂ€lliger und weniger in der Lage, mit verĂ€nderten Bedingungen umzugehen.
(14.03.2007, 19:56)
abjatar:   @ michael mettler: ja, stimmt mit den laboraffen. und es ist tatsĂ€chlich interessant zu beobachten, dass ich die zoogeborenen tiere sehr viel schwerer tun, das gilt auch fĂŒr die zĂŒricher. eigentlich hatte in zĂŒrich lĂ€ngst einer der söhne die "macht" in der gruppe ĂŒbernommen. beim umzug nach ge zeigte der sich jedoch (zum erstenmal aus seinem "geburts-affenhaus" raus) sehr viel unsicherer als sein vater sepp-toni (ein wildfang), so dass dieser jetzt wieder das dominate tier ist. finde sowas sehr spannend :-)
(14.03.2007, 19:52)
Michael Mettler:   Klingt zugegebenermaßen fĂŒrchterlich, aber dass Lady mit den neuen VerhĂ€ltnissen gut zurecht kommt, dĂŒrfte an ihrer Vergangenheit als Tourneeschimpanse liegen. Circustiere sind es schließlich gewohnt, stĂ€ndig mit neuen EindrĂŒcken konfrontiert zu werden. Ein Schimpanse, der dreißig oder vierzig Jahre im selben kleinen ZookĂ€fig verbracht hat, dĂŒrfte sich mit einem neuen Gehege wohl schwerer tun. Und was die Nachzucht betrifft: Schimpansen haben sich doch auch schon unter Laborbedingungen ĂŒber Generationen hinweg fortgepflanzt?
(14.03.2007, 19:43)
abjatar:   naja, aufrichten konnten sich die schimpansen im innern schon, die kĂ€fige waren ja höher als die gitter-/ scheibenfront. aber natĂŒrlich, dieses haus war ein absoluter skandal. und bis zum einzug von "lady" und "king" (die von "holiday on ice" stammten) war es ja auch nur fĂŒr jungtiere gedacht bzw. genutzt. eigentlich hĂ€tte man dieses haus (ohne tiere natĂŒrlich!) als denkmal bzw. fast schon mahnmal erhalten sollen, wĂ€re ein spannender kontrast zum neuen ZOOM gewesen.

zumindest bei dem alten weibchen "lady" kann man in der neuen anlage auch erkennen, dass ihr verhalten wieder duetlich lebhafter geworden ist. sie wirkt lÀngst nich mehr so trÀge und abgestumpft wie zuletzt im alten haus, und war ja auf der freianlage auch eine der "mutigsten". schon faszinierend, dass sie in dieser furchtbaren alten haltung drie jungtiere aufgezogen hat und auch nun mit den neuen bedingungen (neues haus, neue gruppe, erstmals naturboden etc.) in ihrem alter so gut zurecht kommt.
(14.03.2007, 19:14)
IP66:   TĂ€uscht mich meine Bleßbockerinnerung oder gab es andere Ursachen ...? Aber gesunde Tiere sind natĂŒrlich schon eine Voraussetzung fĂŒr eine vernĂŒnftige Zucht. Es ist nur schade, daß die Art, wenn ich es recht ĂŒbersehe, mit den gelsenkirchner Tieren in NRW ausstirbt, und irgendwie hĂ€nge ich auch dort an den Traditionsarten, die es anderenorts nicht gab.
Auf der anderen Seite zeigt die Tatsache, daß in den KĂ€figen des Affenhauses - ausgewachsene? - Gorillas gehalten wurden das Dilemma. Selbst die Schimpansen mußten ja, wenn sie sich aufrichten wollten, das Außengehege aufsuchen. Da waren selbst die MenschenaffenkĂ€fige aus dem vorvergangenen Jahrhundert gerĂ€umiger.
(14.03.2007, 18:50)
Carsten:   Tja, ich merke, das ich auf die Vierzig zugehe, schmeiß schon das ein oder andere durcheinander, schnief...

Am Wochenende such ich mal, wo ich das gefunden hab mit den Gorillas.
(14.03.2007, 01:29)
Michael Mettler:   @abjatar: Die beiden letzten Japanmakaken waren aber meines Wissens Mischlinge (mit BĂ€renmakak).
(13.03.2007, 23:45)
abjatar:   @ carsten: es war allerdings nicht laki, sondern ronny, der bei den orangs saß, ronny ist nĂ€mlich der Ă€ltere. (ronny 1987, laki 1989, djuba 1991). und 1984 könnte fĂŒr den letzten gorilla stimmen, exakt weiß ich es aber auch nicht. in den kleinaffenkĂ€figen saßen zuletzt japanmakaken und schopfmangaben, die da sogar gezĂŒchtet haben! allerdings wurden die tiere dann ja zugunsten der blaumaulmeerkatzen abgegeben.

@IP66: also zumindest 2005 waren es bereits nur noch fĂŒnf blĂ€ssböcke. das problem ist ja nunmal, dass meines wissens bei einer herpesinfektion (zumindest im falle der blĂ€ssböcke) tierseuchenrechtlich die euthanasie vorgeschrieben ist...
(13.03.2007, 23:07)
Carsten:   Ich meine auch irgendwo gelesen zu haben, daß dort die drei Menschenaffenarten zusammen gelebt haben. Dunkel schwebt mir 1984 noch im Kopf als Abgabedatum der Gorillas, aber weiß ich nicht hundertprozentig, mĂŒĂŸte ich nachsehen...

Bei meinen ersten Besuchen waren, wenn man ins Haus reinkam, rechts die Schimpansen und links die Orangs, in der Mitte diverse Kleinaffen. Ab einem gewissen Zeitpunkt war der Schimpanse Laki (der Name ist eine Zusammensetzung aus Lady und King, seinen Eltern) mit den Orangs zusammen auf der linken Seite. Nachdem die Orangs abgegeben und King gestorben war, gab es die in den letzten Jahren ĂŒbliche Aufteilung mit Lady und Dhubai rechts und Ronny und Laki links.

Das rechte Gehege konnte mit einer ZwischentĂŒr, die einen Durschlupf in JungtiergrĂ¶ĂŸe hatte, geteilt werden.
(13.03.2007, 21:22)
IP66:   Da muß es bei den Bleßböcken aber ein Massensterben gegeben haben. Ich war im vorletzten Sommer noch an der Anlage und habe 8 oder 9 Tiere gesehen. An Orangs in GE kann ich mich noch erinnern, an eine gemischte BĂ€rengruppe in der BĂ€renburg nicht, da auch ich als Kind nie dort war.
(13.03.2007, 19:44)
Michael Mettler:   ... und genau so dĂŒrften auch die Menschenaffen zu Ruhes Glanzzeiten in gemischten Jungtiergruppen gelebt haben - wurde schließlich in Hannover auch so gehandhabt. Und das sogar noch einige Jahre nach Ruhe: Gorillas und Orangs wuchsen in gemischter Gruppe auf, und in dieser Truppe wurde sogar ein Orangbaby gezeugt. Und die handaufgezogenen Schimpansen und Orangs der Nach-Ruhe-Ära lebten ebenfalls als Jungtiere zusammen.

Ich war 1986 erstmals im Ruhrzoo und habe dort nie Gorillas gesehen, nur Schimpansen und Orangs. Die KĂ€fige fĂŒr Niedere Affen waren allerdings damals noch mit mehreren Arten besetzt, im Laufe der Zeit saßen da z.B. auch Klammeraffen und Schopfmangaben.
(13.03.2007, 17:43)
Dortmunder:   Ich glaub aber auch, dass alle drei grossen Menschenaffen gleichzeitg gehalten wurden, wobei aber der Plan nicht besonders aussagekrĂ€ftig ist oder war, weil er, ohne VerĂ€nderung, seit mindestens 1987 (mein erster Ruhrzoo-Besuch) im Ruhrzoo-Magazin beilag...

Ausserdem waren es bei weitem nicht nur zwei BĂ€renarten... Zu Hochzeiten waren es Syrer, EisbĂ€ren, KragenbĂ€ren, Baribals und wohl auch Lippen- und BrillenbĂ€ren, wobei ich die nie gesehen hab... Aber das alte BĂ€renschaufenster am Eingang (in dem bis zum Schluß Antonia lebte) beherbergte frĂŒher immer wechselnde JungbĂ€ren-BestĂ€nde (HĂ€ndler-Zoo halt)
(13.03.2007, 17:00)
Marco:   Saßen im heutigen alten Schimpansenhaus nicht nebeneinander Gorillas, Schimpansen, Orangs? So wurde es mir berichtet, gesehen habe ich es aber nur mit Schimpansen und Meerkatzen.
(13.03.2007, 16:18)
Sebastian Dahl:   @Carsten: Ich weiß leider nicht aus welchem Jahr der Plan stammt, da er in einem ZoofĂŒhrer abgebildet ist. Das Buch ist von 1995.
(13.03.2007, 14:12)
abjatar:   @ Dirk K. / Michael Mettler: fĂŒr die girrafenanlage waren von vorneherein mehrere antilopenarten geplant. von den blĂ€ssböcken sind aber auf grund einer herpes-infektion tatsĂ€chlich nur 1,1 ĂŒbrig geblieben, und an neue kommt man kaum, z.b. in duisburg ist der bestand ja auch völlig weg. und der noch geringe bestand an impalas und nyalas ist erstmal der anfangsbesatz. stallboxen gibts hinter dem giraffenhaus jedenfalls genĂŒgend. und die 0,2 giraffen sollten meines wissens aus holland kommen. eigentlich schon im letzten herbst, nun aber wohl erst, wenn die freianlage in benutzung ist.
(12.03.2007, 23:04)
Carsten:   @Sebatian Dahl: Das es welche gab, weiß ich, war aber vor meiner Gelsenkirchener Zeit, da meine Eltern frĂŒher mit mir in allen Revierzoos waren, nur komischerweise nie in Gelsenkirchen.

Die Orangs hab ich noch selber gesehen, und auch den Schimpansenmann King.

Von wann ist denn der Plan, dann lĂ€ĂŸt sich das Datum schon mal ein bissel eingrenzen...
(12.03.2007, 22:38)
Sebastian Dahl:   @Carsten: Es gab in Gelsenkirchen Gorillas, zumindest ist auf einem alten Lageplan von mir an der Stelle des Menschenaffenhauses einer abgebildet.
(12.03.2007, 22:16)
Michael Mettler:   In Sachen BlĂ€ssböcke hatte ich im Herbst gehört, dass der Altbestand krankheitsbedingt bis auf ein Paar zusammengebrochen sein soll und man sich nicht sicher war, ob dieses ĂŒberhaupt eine Zukunft hĂ€tte - dann wurde aber ein gesundes Jungtier geboren. Hörte sich fĂŒr mich damals so an, als hĂ€tte man durchaus auch eine grĂ¶ĂŸere Gruppe in das neue Gehege rĂŒbergenommen - also mĂŒsste fĂŒr diese eigentlich auch Stallraum da sein? Oder sind die Impalas ursprĂŒnglich als "Nachfolger" geplant gewesen, und die beiden Arten mĂŒssen sich nun die KapazitĂ€ten teilen?
(12.03.2007, 21:20)
Carsten:   Gab es in den 80er Jahren nicht sogar auch noch Gorillas?

Die hohen Besucherzahlen sind sicher auch der Reiz des Neuen, da bleibt die Entwicklung abzuwarten, wenn sich das gelegt hat.
(12.03.2007, 21:16)
Dirk K:   Auf der Buschsavanne fĂ€llt ja auf, dass die Antilopenherden nicht sonderlich groß werden. Sind 1,2 fĂŒr Blessböcke und Impalas tatsĂ€chlich der Endbestand oder haperts auch hier am Stallraum? Vor der Eröffnung von Afrika gabs noch einen Nyalabock, der ist dann wohl wahrscheinlich mittlerweile gestorben.

Und es sollten doch auch noch 0,2 Giraffen kommen (natĂŒrlich aus Tschechien). Klappt das auch wegen der Blauzungenkrankheit nicht?
(12.03.2007, 20:22)
IP66:   Zum Altbestand des Ruhrzoos: Noch in den 80er Jahren hatte man ja den Eindruck, daß in wenig gerĂ€umigen Anlagen das "klassische Großzoo-Programm" gehalten wurde: Flußpferde, Elefanten, Tapire und Nashörner, Löwen, Tiger und Leoparden, zwei Arten BĂ€ren, Giraffen, Orangs und Schimpansen, zwei Arten KĂ€nguruhs usf. Hinzu kam ein recht großer Antilopenbestand, nicht zuletzt durch das große Afrika-Gehege, bei den Huftieren gab es allerdings auch viele Haustierarten, der Vogelbestand war wenig umfangreich, allerdings lebten in den Papageienvolieren mehrere Arten nebeneinander, und auch auf dem Ententeich ging es artenreich, aber sensationsarm zu. Das Problem war allerdings der Erhaltungszustand und natĂŒrlich auch das Alter der gerade bei den Klassikern schon fĂŒr die Nachkriegszeit wenig gerĂ€umigen Gehegen. Insofern wĂŒrde ich auch behaupten, daß es in Hannover leichter war, Zoo-Teile weiterzubetreiben, als in Gelsenkirchen. Ich hatte seinerzeit den Vorschlag gemacht, als eine Art historische Zone den Bereich zwischen Weiher und Affenhaus zu erhalten und in einen Kinderzoo zu verwandeln, wozu macn auch das alte Restaurant - immerhin beheizt! - hĂ€tte rechnen können. Auf diesem Wege hĂ€tte man den Raum fĂŒr Asien reduzieren mĂŒssen, wenn ich aber die jetzigen Sparversionen und die vielen Reparaturen an kaum fertiggestellten Gehegen bemerke, wĂ€re dies vielleicht das kleinere Übel gewesen. Aufgefallen ist mir auch die sehr geringe Sorgfalt, die in Alaska und noch mehr in Afrika auf das Einpflanzen der BĂ€ume und StrĂ€ucher verwandt worden ist: manches brauchte da sicher keinen Sturm, um umzufallen. Derzeit bin ich ĂŒberrascht, das trotz des ja auch fĂŒr Durchschnittsbesucher eher sensationsarmen Tierbestandes die Besucherzahlen recht hoch sind.
(12.03.2007, 19:52)
abjatar:   zur asien-diskussion (michael mettler):
so wirds wohl sein, dass zb das kamel-gehege eher "provisorisch" ist, damit außer den orangs halt ĂŒberhaupt tiere zu sehen sein werden. von seiten der presse-abteilung hieß es mal, dass spĂ€ter durchaus elefanten dazu kommen könnten, aber das ist im moment einfach kostentechnisch nicht sofort realisierbar.
und zur asien-halle: fĂŒr die orangs wird wohl auch deswegen viel platz benötigt, weil zwei gruppen gehalten werden sollen. ein pĂ€rchen (mit gewĂŒnschtem nachwuchs) und eine mĂ€nnergruppe (nach info pressestelle)
(12.03.2007, 15:07)
Carsten:   Michael hat es getroffen, schnief, sollte natĂŒrlich Pelikane heißen (oder das Wunschdenken hat die Finger gefĂŒhrt, g)...
(11.03.2007, 20:10)
Michael Mettler:   Na, das sollte doch bestimmt "Pelikane" heißen...

Das mit den Besuchern im Hintergrund ist mir schon beim ersten Besuch nach der Alaska-Eröffnung unangenehm aufgefallen, denn es war leicht regnerisch und ĂŒberall leuchteten schreiend rote, blaue und gelbe Regenjacken aus den Felsen-Gucklöchern usw. Dieser Effekt wird in Hannover weitgehend vermieden, und auch in Leipzig fiel mir dergleichen nicht weiter auf.
(11.03.2007, 19:02)
Sven P. Peter:   Im ZOOM gibt es noch Pinguine? Auch noch in der Schau? Stehe etwas auf dem Schlauch ;)
(11.03.2007, 17:35)
Carsten:   Heute waren es schon vier Flußpferde auf der Aussenanlage, nur Rosl war drin. Sitatungsas waren auch draußen, aber keine Möglichkeit, trockenen Fußes zu den Flußpferden zu gelangen.
Pinguine und Flamingos noch im Winterquartier, was die Kormorane genutzt haben, um die Flamingoinsel zu annektieren.
Die Seelöwen waren nicht zu sehen, daß Becken war teilweise nicht komplett gefĂŒllt (Folge der Bauarbeiten?).
Bibo saß perfekt am Ufer des GewĂ€ssers im BĂ€rengehege, so daß man sich genau den Verband am Bein ansehen konnte.
Ansonsten aufgrund des schönen Wetters großer Andrang, Schlangen vor den Kassen bis auf die Straße, Verkehrschaos vor den geschlossenen ParkplĂ€tzen direkt am Zoo, 20 Minuten anstellen fĂŒr ne Tasse Kaffee und FĂŒnferreihen vor den Gehegen.
So schön ich das fĂŒr den Zoo finde, daß ein solcher Besucherandrang (entsprechende Einnahmen) herrscht, die ProfessionalitĂ€t damit umzugehen (Parkleitsystem, Besucherservice) lĂ€ĂŸt noch zu wĂŒnschen ĂŒber und verĂ€rgert vielleicht auch die Besucher. FĂŒr mich war es das auf jeden Fall außer Sonderveranstaltungen mit den Wochenendbesuchen bis zum Winter, daß muß ich mir nicht antun.
Was mir noch negativ aufgefallen ist bei dem Besucherandrang, daß bei vielen Gehegen im Hintergrund Besucher zu sehen sind, daß hĂ€tte man an einigen Stellen sicher optisch besser lösen können...
(11.03.2007, 17:18)
Carsten:   WĂ€re schön, wenn die Vermutung stimmt, dann mĂŒĂŸte man halt nur ein bissel lĂ€nger auf die Highlights warten, g...

Das Restaurant ist aber auch einfach erforderlich, damit die Besucher bei kĂ€lteren Temperaturen kommen, denn momentan gibt es ja keine Gelegenheit, sich mal im Warmen hinzusetzen und was zu essen oder zu trinken, worĂŒber ich schon die ein oder andere Klage gehört habe.

Hoffe mal, daß dem Zoo durch die Verschiebung auf 2009 nicht allzuviele Einnahmeverluste enstehen, vielleicht sollte man fĂŒr die zwei Winter da noch ein Provisorium schaffen, beheiztes Zelt o. Ă€.
(10.03.2007, 16:16)
Michael Mettler:   Betrachten wir das doch mal rein wirtschaftlich: Das zusĂ€tzliche Restaurant ist eine wichtige Einnahmequelle und ein guter WerbetrĂ€ger - denn wer es abends von außen besucht, ohne schon mal in ZOOM gewesen zu sein, dĂŒrfte mit einiger Wahrscheinlichkeit neugierig werden und danach auch den Zoo besuchen. Durch die Randlage bedingt macht es aber keinen Sinn, NUR das Restaurant bzw. gesamte Tropenhalle zu bauen, da vom bereits fertig gestellten GelĂ€nde aus eine Anbindung bestehen muss - sprich also Tiergehege, die den Besucher zum Restaurant leiten.

Was also tun, wenn man nicht (mehr) im Geld schwimmt? Man plant einfach erst mal "Anbindungsgehege" mit unkomplizierten, gleichwohl aber beim Besucher beliebten Tierarten (Hulmans, Kleine Pandas, Kamele) ein, die keine allzu massiven Absperrungen oder aufwĂ€ndige Betonkulissen benötigen, möglichst kĂ€lteresistent sind - und deren Anlagen man vielleicht sogar einige Jahre spĂ€ter zu anderen Zwecken "aufwerten" kann. So wĂŒrde ich jedenfalls die derzeitige Artenwahl deuten, und das wĂŒrde erklĂ€ren, warum (vorerst?) keine Großraubtiere, DickhĂ€uter und ausgesprochen kĂ€lteempfindlichen Tierarten a la Banteng & Co. eingeplant sind. Das heißt ja nicht zwingend, dass es bei diesem Besatz auf Dauer bleiben wird. Eine Kamelanlage ist z.B. relativ einfach zu erstellen und genauso einfach wieder platt zu machen...

FĂŒr meine Vermutung habe ich das Vorbild direkt vor der Nase: In Hannover ist der alte Bereich zwischen Dschungelpalast und Meyers Hof noch immer ein solches "Anbindungsviertel", in das möglichst wenig Geld investiert wird, weil andere Projekte Vorrang haben - nur so viel, dass der Bereich optisch gegenĂŒber dem Rest des Zoos nicht allzu sehr abfĂ€llt. Im Unterschied zu ZOOM sind hier allerdings noch viele alte Anlagen in Betrieb, man musste also die meisten nicht erst neu errichten. Echte "Highlights", sprich also Tiere der höchsten Beliebtheitsstufe beim Publikum oder zoologische RaritĂ€ten, gibt es auch hier nicht; aber der Bereich wird bis zu seinem endgĂŒltigen Umbau (fĂŒr den es m.W. noch keine definitive Zielplanung gibt) immerhin genutzt.
(10.03.2007, 15:25)
Sebastian:   Ronny und Laki sind noch da, waren heute gut hörbar...
Die ErdmÀnncehn sind wieder auf ihrer neu umgebauten Anlage. Auch Sitatungas und Flusspferde (dort allerdings nur 3) waren wieder auf der Aussenanlage.
Der Alaska-Rundweg ist nach den Arbeiten im Tunnel wieder begehbar und auch der Sturmschaden am Wolfsgehege ist komplett behoben.
@ Michael Mettler: Stimmt, KĂŒche, Lager, Toiletten etc. hatte ich jetzt komplett vergessen. Trotzdem wird der Tierbereich wohl grĂ¶ĂŸer ausfallen als in Afrika.
Und Carsten muss ich ebenso wie Michael Recht geben, dass keine wirklichen Highlights in Asien geplant sind. Schade eigentlich...
(10.03.2007, 14:33)
Carsten:   FĂŒr Michaels These, das hauptsĂ€chlich der Restaurantbetrieb fĂŒr den Zoo interessant ist, spricht auch die geplante Öffnung des Restaurants am Abend, wo der normale Zoo geschlossen ist.

In Asien fehlt irgendwie ein tierisches Highlight, neben den Trampeltieren gibt es ja dort ĂŒberhaupt keine Großtiere, auch keine große Raubkatzenart.

Und einige geplante Tierarten sind ja schon vorhanden, z. B. Menschenaffen, Otter, da hĂ€tte ich mir gerne noch ein wenig Abwechslung gewĂŒnscht, z. B. Schabrackentapire, Gaur. Eine Tigerart und Nashörner oder Elefanten hĂ€tten auch was gehabt...

In der Pressemitteilung von Februar steht, das es noch 10 Schimpansen gibt, also sind die 2 MĂ€nner aus dem Altbestand abgeben oder einfach nicht mitgezĂ€hlt, da sie ja nicht im Afrikabereich leben. Weiß da einer was?
(10.03.2007, 13:04)
Michael Mettler:   @Pia: Da die Felswand an der Kodiakanlage m.W. nachweisbar durch Pfusch des Bauunternehmens abgesackt ist, wĂŒrde ich davon ausgehen, dass nicht der Zoo, sondern das Bauunternehmen die Reparaturkosten tragen muss - also dĂŒrfte dadurch auch kein anderweitig benötigtes Geld gebunden sein. Und wenn der Termin fĂŒr Asien-ZOOM nach hinten verschoben wird, werte ich das nach den bisherigen Erfahrungen sogar als positiv, denn mit einer ĂŒberstĂŒrzten Fertigstellung ist niemand gedient.

Nach meinem Geschmack "funktioniert" ZOOM auch ohne Asien und deckt die BesucherwĂŒnsche weitgehend ab. Das fĂŒr den Zoobetrieb Wichtigste an Asien-ZOOM dĂŒrfte ohnehin die zusĂ€tzliche Einnahmequelle durch das Restaurant sein, wenn man es mal ganz nĂŒchtern betrachtet; die derzeit geplanten Tierarten scheinen da eher "Zubrot" zu sein. Denn ich wette darauf, dass bei einer Umfrage unter den ZOOM-Besuchern, welche Tierarten sie noch vermissen, mit weitem Abstand Elefanten genannt wĂŒrden, wohl weniger bis gar nicht dagegen die derzeit fĂŒr Asien geplanten Arten.

@Sebastian: FĂŒr den Restaurantbereich in der Asienhalle musst du wahrscheinlich wesentlich mehr FlĂ€che einrechnen. Denn KĂŒchenbereich (ist schließlich nicht nur eine ImbisskĂŒche), KĂŒhlkammer, Toilettenanlagen usw. brauchen viel Platz, und wenn Erlebnisgastronomie geboten werden soll (was ich stark annehme), braucht man auch noch LagerrĂ€ume fĂŒr zusĂ€tzliches Mobiliar, Dekorationen usw. Ist natĂŒrlich die Frage, ob die Halle zweietagig geplant bzw. mit einem entsprechenden Wirtschaftsbereich unterkellert geplant ist.
(10.03.2007, 12:02)
Niedersachse:   Ibo ist noch nicht gestorben!
(10.03.2007, 10:33)
Pia:   Ich bin mal gespannt, ob Asien ĂŒberhaupt gebaut wird. Der Termin ist schon nach hinten verschoben und ich Kosten steigen weiter nach oben, denn Alsaka ist schon wieder baufĂ€llig. Der Kunstfelsen am der "Kodiakanlage" (eher BraunbĂ€r, denn Gelsenkirchen hat ja gar keinen KodiakbĂ€r mehr)wurde schon ausgetauscht.Ob da noch Geld ĂŒbrigt bleibt, bleibt abzuwarten.
(10.03.2007, 09:16)
Sebastian:   Interessant finde ich, dass die Asienhalle mit 4500mÂČ deutlich grĂ¶ĂŸer wird als die in Afrika (2000mÂČ). Zieht man nun den geplanten Spielbereich von ca. 850mÂČ (diesen Wert hatte ich irgendwo mal gelesen) und die 150 RestaurantplĂ€tze (genauso viele wie in Alaska auf der langezogenen Seeterasse, was wahrscheinlich ca. 500mÂČ entspricht) ab, so kĂ€me man auf gerundete 3000mÂČ FlĂ€che allein fĂŒr Anlagen und den Besucherweg. Sprich 1000ÂČ mehr fĂŒr Orangs, Zwergotter, Vögel und Reptilien als in Afrika fĂŒr Flusspferde, Schimpansen, Graupapageien, Sitatunga-, Serval- und Meerkatzenstallungen + Spielplatz.
(09.03.2007, 22:14)
Carsten:   Falls SĂŒdafrika sich querstellt, sollten es doch Probleme mit der Ausfuhrgenehmigung sein?

Gibt es im EU oder nationalen Recht auch eine Vorgabe, wieviele Nashörner man halten muß oder gibt es die nur im EEP?
(09.03.2007, 00:12)
Steffi:   Die Nashörner haben angeblich keine Einfuhrgenehmigung. SĂŒdafrika stellt sich laut Zoo-Erlebniswelt quer. Aber vielleicht hat Gelsenkirchen auch keine Haltungsgenehmigung bekommen. Breitmaulnahörner sollten ja eigentlich in grĂ¶ĂŸeren Gruppen gehalten werden, zwecks Zucht.
(08.03.2007, 23:40)
Pia:   Ich war jetzt schon lĂ€nger nicht mehr in der Erlebniswelt. Was machen die Nashörner? Was soll eigentlich 2007 neu gebaut werden? Ist wieder ein Highlight geplant?
(08.03.2007, 23:36)
Martin:   die galagos sind noch in der veterinĂ€rstation, die sollen ja mal als freigĂ€nger in die afrika-halle, was aber wohl noch umbau-arbeiten notwendig macht (schutz vor den schimpansen zb). und seelöwen werden in der tat ca. 20 tiere angestrebt, inkl. optimal drei bullen. ein bulle (yumni) lebt ja seit kurzem in köln und ein weiterer soll wohl auch noch nach möglichkeit abgegeben werden. asien wird wohl im frĂŒhjahr 2009 fertig, weil die feuerschutzbestimmungen fĂŒr restaurant und orang-anlage in einem haus wohl aufwĂ€ndiger sind als gedacht...
(08.03.2007, 19:36)
Carsten:   In der Pressemeldung steht auch, daß die Eröffnung von Asien erst 2009 ist.

In der Pressemeldung vom September 2006 steht, daß die Galagos noch aus dem Zoo Stockholm erwartet werden, mĂŒssen die in QuarantĂ€ne und ggf. wie lange?

Wohin sie dann sollen, weiß ich auch nicht...

Am 17.03. ist eine FĂŒhrung hinter die Kulissen, vielleicht sind sie da zu entdecken, ansonsten frage ich mal nach...
(07.03.2007, 15:45)
Sebastian:   @ Michael Mettler: Ich habe meine ich mal irgendwo gelesen, dass auf der Seelöwenanlage bis zu 30 Tiere gehalten werden können man aber 20-22 anstrebt. Sicher bin ich mir aber nicht, da es schon etwas lĂ€nder zurĂŒckliegt.
Rußköpfchen waren zuletzt ca. 7-8 Tiere in der Voliere, allerdings bei geöffneten Schiebern, es könnten also noch mehr sein...
Und natĂŒrlich meinte ich die Anlage der Galagos und nicht ihren Platz auf der Liste. Wenn keine eigene Anlage mehr gebaut wird, mĂŒssten sie ja in eine Bestehende. Spontan wĂŒrde mir nur die Tropenhalle einfallen, und da als FreigĂ€nger...
(07.03.2007, 15:40)
Hongabonga:   Laut der Homepage der Zoom, in einer Pressemitteilung steht :

Allein in der neuen ZOOM Erlebniswelt Afrika wurden 152 SÀugetiere in 22 Arten gezÀhlt sowie 143 Vögel in 17 Arten. Die ZOOM Erlebniswelt Alaska kommt auf 64 SÀugetiere in 12 Arten sowie 31 Vögel in 11 Arten. Insgesamt tummeln sich 559 Tiere in 90 Arten im Gelsenkirchener Zoo.

MfG
Hongabonga
(07.03.2007, 15:34)
Michael Mettler:   Sebastian meinte wohl eher, WO IM ZOO die Galagos sind... Bei den 800 bis 900 Tieren des Altbestandes muss man aber einkalkulieren, dass ein nicht unerheblicher Teil der Individuen aus WassergeflĂŒgel, ZwergmĂ€usen und Schildkröten bestand. Die "diversen Vögel" der Buschsavanne bringen ja auch noch ein paar Kopf zusammen, denn von den Rußköpfchen dĂŒrfte wohl eher ein Schwarm vorhanden sein als nur ein PĂ€rchen. Die Graupapageien im Schimpansenhaus und die Tiere im alten Teil des Zoos (z.B. die Grautokos und Rosenköpfchen) fehlen sogar noch in der Liste (ebenso die StĂŒckzahl der Kudus). Und bei einigen Arten muss man von einem Startbestand ausgehen, der sich mit Sicherheit vergrĂ¶ĂŸern wird; ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass es bei nur 1,2 Impalas bleibt oder dass die Nyalas ohne Bock bleiben. Und hieß es nicht irgendwo, dass bei den Seelöwen ein Endbestand von ca. 30 Tieren angepeilt sei, von denen - mangels erhĂ€ltlicher Weibchen - mal gerade erst die HĂ€lfte vorhanden wĂ€re?
(07.03.2007, 15:23)
@Sebastian:   Die Galagos stehen doch auf der Liste, zweite von unten?

Macht zusammen 337 gelistete Tiere plus diverse Vögel und die Tiere vom Streichelzoo, welche nicht aufgefĂŒhrt wurden. Der Ruhr Zoo hatte vor Umbau einen Bestand von ca. 800 bis 900 Tieren, also schon ein ganz schöner Schwund. FĂŒr Asien kommen ja noch ein paar Tiere dazu, aber an alte Zahlen wird man trotz grĂ¶ĂŸerer FlĂ€che wohl nicht mehr rankommen. Liegt aber vermutlich im Trend so, weniger Tiere in grĂ¶ĂŸeren Gehegen...
(07.03.2007, 14:58)
Sebastian:   Im Februar wurde der aktuelle Bestand aufgelistet:

Alaska:
• Timber-Wölfe (3,1)
• Elche (1,1)
• Kanada-Biber (3,2)
• Kanada-Otter (0,2)
• WaschbĂ€ren (7,3)
• Streifenskunk (1,4)
• Luchse (1,2)
• Schnee-Eulen (3,4)
• Rentiere (4,4)
• WassergeflĂŒgel (8 verschiedene Arten; 8,8)
• KodiakbĂ€ren (1,1)
• PolarfĂŒchse (1,2)
• EisbĂ€ren (1,3)
• Kalifornische Seelöwen (6,8)

Afrika:
• Afrikanische Haustiere:
Watussi-Rinder (1,3), Zwergziegen (1,6), Somali-Schafe (3,10)
• Löwen (3,0)
• TĂŒpfelhyĂ€nen (1,1)
• Buschsavanne:
Giraffen (2,2), Blessböcke (1,2), Nyala-Antilopen (0,3), Stachelschweine (2,6),
Impala (1,2), Hornraben (1,1), diverse Vögel
• Grassavanne:
Zebras (1,5), verschiedene Antilopen-Arten (Elenantilope (2,6), Großer Kudu,
Rappenantilope (2,3), Springbock (7,0)), Strauße (0,3), GĂ€nsegeier (1,1), HelmperlhĂŒhner
(17), Marabus (1,2)
• Feuchtsavanne:
Flusspferde (1,4), Sitatunga-Antilopen (1,4), Pelikane (3,3), Zwerg-Flamingos
(38), Rosa Flamingo (2,0), Kormorane (17), Sattelstörche (1,1)
• Schimpansen (4,6)
• Blaumaulmeerkatzen (1,2)
• Servale (1,2)
• ErdmĂ€nnchen (6,3)
• Paviane (15,20,1)
• Rote Varis (3,4)
• Senegal-Galagos (3,3)
• Erwartet werden Breitmaulnashörner (SĂŒdafrika) (1,2)


Was mich stutzig macht: Wo sind denn die Galagos?

(07.03.2007, 12:16)
Sebastian:   So ist es, es werden demnĂ€chst also wohl drei Otter zu sehen sein.
(05.03.2007, 18:06)
Sebastian Dahl:   @IP66: Es sind meines Wissens zwei Otterweibchen, die zur Zeit gehalten werden.
(05.03.2007, 18:00)
IP66:   Ist denn einer der Otter abhanden gekommen? Ich habe der Gehegebegrenzung nicht ganz getraut, aber als ich das letzte Mal dort war - im Herbst des vergangenen Jahres - waren die Otter noch zu zweit.
(05.03.2007, 17:57)
Natalie:   Ich war heute zum ersten Mal bei Zoom und bin jetzt auch zum ersten Mal aus Zufall hier gelandet.

Also ich muss sagen es hat mir schon alles in allem gefallen was ich gesehen habe aber es war schade das der Seelöwen Tunnel gesperrt ist!!! Aber dafĂŒr war die "Umleitung" eine tolle EntschĂ€digung man kann hinter die Kulissen schauen zwischen Seelöwen und Afrika Halle sehr beeindrucken die KunstfelswĂ€nde von hinten und dort waren auch zufĂ€llig Tierpfleger die sehr nett waren!

GrĂŒĂŸe
Natalie
(05.03.2007, 17:38)
Sebastian:   In der ZOOM-Erlebniswelt Alaska ist zur Zeit der Unterwassertunnel gesperrt, da dort Bauarbeiten durchgefĂŒhrt werden. Als EntschĂ€digung bekommt man einen 2€-Gutschein fĂŒr einen ZOOM-Shop und wird hinter der Afrikahalle an der Baustelle vorbeigeleitet.
Der Serengeti-View ist nun auch wieder geschlossen bzw, nicht erreichbar...

Zudem soll laut Pflegerin demnĂ€chst/bald/in einem Jahr (weiß man ja nie so genau ;-) ) ein OttermĂ€nnchen in den Zoo einziehen.
(05.03.2007, 15:43)
Sebastian:   So, habÂŽ mir das mit dem Serengeti-View mal genauer angeschaut. Das Seil liegt noch neben dem Weg und wurde wohl entfernt, da genau an dieser Stelle wie auch im Bereich der Flusspferde "natĂŒrliche" Regenrinnsale durch welche aus Stein begradigt worden sind. Hat wohl nur jemand vergessen dieses Seil wieder anzubringen.
Bei den ErdmĂ€nnchen hat man die von Carsten angesprochene Betonwand ebenso wie die herausragenden Betoneinfassungen der beiden StĂ€mme mit Kunstfels kaschiert. Ich denke, dass die Anlage in Zukunft statt einem HĂŒgel in zwei Ebenen unterteilt sein wird: Die hintere zum Graben, die vordere Ebene entlang der Scheibe zum einfachen Laufen. Ebenso werden wohl am Rand der Anlage zwei WĂ€rmelampen angebracht. Jedenfalls endet an beiden Stellen ein Stromkabel ca 0,5m ĂŒber dem Boden, auf einer Seite hat man schon einen Überstand an den Kunstfels modelliert, unter dem sich die Lmape dann wohl verbergen wird (Ă€hnlich wie bei den Stachelschweinen).
Die Metallelemente des Glastunnels bei den Schimpansen sind nun komplett mit Holz verdeckt und erwecken nun den Eindruck einer "HolzhĂŒtte im Rohbau". Zudem begann man heute mit langen BaumstĂ€mmen einen Teil der hohen Metallmasten, die die Netze der Schimpanseninnenanlage halten, zu verkleiden.
Desweiteren hÀtten heute die Russköpfchen ihre Anlage nach dem Umbau in Augenschein nehmen können, war ihnen aber wohl zu nass. Ein Doppelspornfrankoline traute sich hingegen...
(27.02.2007, 17:26)
Michael Mettler:   Wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe, erfolgt schon die Nominierung durch Stimmabgabe der User? Das hieße dann, dass sĂ€mtliche anderen Zoos nicht genug Stimmen bekamen, um unter die besten Acht zu kommen.
(26.02.2007, 17:11)
Hannes:   Welcher Zoo wurde denn rausgekickt weil fĂŒr mich sieht das aus wie die Liste der Zoos welche jedes Jahr nominiert sind.
(26.02.2007, 17:01)
Michael Mettler:   Da habe ich doch neugierigerweise gleich mal nachgesehen, gegen welche sieben Mitbewerber ZOOM antritt: In der Endausscheidung sind außer Gelsenkirchen noch Hagenbeck, die Wilhelma, Duisburg, Hannover, Leipzig, Köln und MĂŒnster. Die Konstellation ist ĂŒbrigens interessant, stehen doch z.B. ZOOM, Köln und die Wilhelma fĂŒr drei sehr unterschiedliche Zookonzepte.
(26.02.2007, 16:56)
Sebastian:   Von der ZOOM-HP

ZOOM Erlebniswelt fĂŒr die Wahl zum "Zoo des Jahres" nominiert

Nur acht Zoos in Endausscheidung

Gelsenkirchen. Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen wurde von dem renommierten Internetportal www.parkscout.de - Europas grĂ¶ĂŸtem Freizeitpark-Portal im World Wide Web - fĂŒr die Wahl zum "Zoo des Jahres" nominiert. Insgesamt acht der besten deutschen Zoos wetteifern in diesem Jahr um die begehrte Auszeichnung. Viele deutsche Zoos verfehlten eine Nominierung.

Bereits in den letzten Wochen haben die User und Leser des Internetportals Nominierungen fĂŒr die diesjĂ€hrige Abstimmung zum "Parkscout 06/07" eingereicht. Aus allen Einsendungen wurden die bestplatzierten Kandidaten ermittelt: Darunter erstmals auch die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Die Finalteilnehmer stehen nun fĂŒr alle User des Portals bis zum 11. MĂ€rz 2007 zur Wahl.

Fans der zoologischen Erlebniswelt, Gelsenkirchener BĂŒrger und die Bewohner der Emscher-Lippe-Region sind nun aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Dazu Dipl.-Biologin Sabine Haas, Pressereferentin der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. "NatĂŒrlich freuen wir uns darĂŒber, wenn unsere Besucher aus Überzeugung fĂŒr uns stimmen. Aber allein die Nominierung begreifen wir als große Auszeichnung. Das bestĂ€tigt uns in unseren Besucherbefragungen, dass bereits vor Fertigstellung der zweiten Erlebniswelt Afrika 95% unserer Besucher außerordentlich zufrieden mit dem Erlebnisangebot auf ĂŒber 20 Hektar sind."

Den Weg zur Internet-Abstimmung ebnet ein Klick auf www.parkscout.de. Die Teilnahme lohnt sich, denn unter den Teilnehmern verlost parkscout.de fĂŒnf Mal den Klassiker "Freizeitparks in Europa", der in KĂŒrze in der komplett ĂŒberarbeiteten JubilĂ€umsausgabe fĂŒr 2007 erscheinen wird.
(26.02.2007, 16:26)
Sebastian:   Ok, hatte nicht daran gedacht, das Sonntag ist. Aber seltsam ist das schon, da der Bau schon seit langem fertig schien und ich mir die Absperrung nur damit erklĂ€ren konnte, dass dort niemand hochgeht um letztendlich nichts zu sehen. Und nun öffnet man einfach den Weg, ohne das es Anzeichen fĂŒr einen Besatz der Anlage gibt, denn der Wassergraben ist ja nach deiner Aussage noch nicht wirklich gefĂŒllt. Schließlich hĂ€tte man das Seil auch innerhalb einer Minute nach dem erstmaligen Öffnen der Tore zur Anlage entfernen können.
Naja, vielleicht schau ich mir das morgen mal an, aber erstmal Geld besorgen fĂŒr die neue Jahreskarte...
(26.02.2007, 16:07)
Carsten:   Das Absperrseil war komplett weg, nicht nur an die Seite gelegt, falls das ein Indiz ist.

Baufahrzeuge am Sonntag? Ich hab niemanden arbeiten sehen, und bei den ganzen Wachleuten, welche darum patroullieren, hÀtte das dann eigentlich auffallen sollen...
(26.02.2007, 12:30)
Sebastian:   Vielleich ist er ja auch noch nicht dauerhaft freigegeben und war gestern(?) nur offen, weil irgendwelche Baufahrzeige etc. durch mussten.
(26.02.2007, 11:08)
Carsten:   @Sebastian: Gute Frage, hab ich mir auch gedacht. Zumindest hab ich so mal die Bleßböcke und Nyalas gesehen.

Da fĂ€llt mir gerade noch ein, daß bei den Nashörner der Hinweis ĂŒber die baldige Ankunft weg war, was immmer das heißen mag, g...
(26.02.2007, 01:34)
Sebastian:   Wenn du dir die MĂŒhe machen möchtest, ok, aber eigentlich wollte ich mit meiner Aussage nur sagen, dass ein Teil der Kormorane, der seinen Platz bei den Flamingos verlassen hat, nicht zum Bootsanleger hingeflogen sein kann sondern aus dem Zoobestand stammt und kupiert ist.
Was bringt es eigentlich den Serengeti View zu öffnen wenn die Tiere noch nicht auf die Anlage können?
(26.02.2007, 00:21)
Bernd:   @Sebastian Ich achte das nĂ€chste Mal auf die Zusammensetzung der Kormorane. Ich denke aber, die HĂ€lfte des Bestandes hat kupierte FlĂŒgel. Werde Dir nĂ€chste Woche genau das VerhĂ€ltnis zwischen flugunfĂ€higen und flugfĂ€higen Vögeln mitteilen können.
(25.02.2007, 21:38)
Carsten:   Bauarbeiten bei den ErdmĂ€nnchen sind noch im Gange, die vordere HĂ€lfte ist ca. 1,5 Meter ab Gegehegrenze aufgegraben und mittig ist eine Betonwand (sehr dĂŒnn, ca. 2 cm) eingesetzt worden. Im Boden des vorderen Teiles ist der Durchgrabeschutz zu erkennen.

Am Standort des ehemaligen Flußpferdhauses ist eine ca. 1 Meter tiefe Grube ausgehoben worden, in etwas 15 x 20 Meter, vielleicht fĂŒr das Fundament eines Neubaus?
(25.02.2007, 19:46)
Carsten:   Der Serengeti View ist jetzt fĂŒr die Besucher freigegeben, die Nyalas und Bleßböcke haben den halben Weg zur Freianlage schon gelernt, denn sie standen direkt hinter dem fĂŒr sie verschlossenen Dammtor. Der Graben der Anlage war nur stellenweise leicht gefĂŒllt, vermutlich vom Regen.

Die Stachelschweine haben nach dem Umbau, besonders zur Freude der jĂŒngeren Besucher (Mama, kuck mal, der kackt!) ihre Toilette direkt in den Sandbereich an der Sichtscheibe verlegt.

Ernie und Asita (wenn ich die Nasenspitze ĂŒber Wasser richtig erkannt hab) hatten den ganzen Nachmittag viel Spaß miteinander, als ich gekommen bin, waren sie eine gute dreiviertel Stunde miteinander beschĂ€ftigt und als ich zwei Stunden spĂ€ter nochmal im Flußpferdhaus war, haben sie es schon wieder eifrig getrieben, g...
(25.02.2007, 19:39)
Sebastian:   Allerdings war der Teil, der seinen aktuellen Platz bei den Flamingos verlassen flugunfĂ€hig.
(24.02.2007, 12:01)
Bernd:   Ein Teil der Komorane der Afrika-Erlebniswelt sind ZaungĂ€ste und profitieren vom reichlichen Nahrungsangebot (warum im Rhein-Herne-Kanal selber fischen, wenn es auch einfacher geht). Die NilgĂ€nse wandern schon seit Jahren durch den gesamten Zoo und sind teilweise auch im Umland (Wiesen am Bauernhof kurz vor den A42 Auffahrt)anzutreffen.
(23.02.2007, 20:30)
Michael Mettler:   Nach meinen Beobachtungen in Hannover ist das "Wanderverhalten" der Wasservögel sehr unterschiedlich. WĂ€hrend die Enten, NilgĂ€nse und Graukopfkasarkas den gesamten Sambesi-"Flusslauf" nutzen und sich letztere auch teilweise darĂŒber hinaus ins ZoogelĂ€nde wagen, habe ich die Kormorane bisher ausschließlich bei den Flamingos und/oder vor der Afrikasteppe gesehen, obwohl auch sie ungehindert den gesamten Sambesi nutzen könnten. Vielleicht entfernen sie sich einfach nur ungern weit von ihrem Futterplatz?
(23.02.2007, 12:39)
Sebastian:   Seit dort der E-Zaun ist habÂŽ ich keine Ziege mehr draußen gesehen.
(23.02.2007, 11:32)
Carsten:   Auch mit Absperrungen klappt das manchmal nicht, g, z. B. bei den afrikanischen Haustieren
(23.02.2007, 11:24)
Sebastian:   Andererseits kann man ohne eine Absperrung schwimmfĂ€hige Tiere auch nicht an einem Platz halten. Das betrifft neben den Kormoranen auch die NilgĂ€nse.
(23.02.2007, 11:13)
IP66:   Die Beobachtung bei den Kormoranen bestĂ€tigt den Eindruck, den ich weiter unten geschildert habe: Vieles ist provisorisch, an vielen Stellen (Luchsgehege, BĂ€renanlage, Volieren) wird gleich nach der Fertigstellung wieder umgebaut, und auch die Pflanzungen wirken ausgesprochen unprofessionell. Gewisse Kinderkrankheiten bei Neubauten sind ja normal, aber in Gelsenkirchen scheinen sie besonders verbreitet und besonders hartnĂ€ckig zu sein.
(23.02.2007, 10:26)
Carsten:   Mir gefallen sie da auch, erinnert mich an das alte Gehege, wo sie auch meistens auf den Ästen in der Mitte des Wasserbeckens gesessen haben und nur selten an Land gingen...

LĂ€ĂŸt die ProfessionalitĂ€t in Gelsenkirchen vielleicht ein bissel zu wĂŒnschen ĂŒber?
(22.02.2007, 23:33)
Michael Mettler:   Hatte wohl weniger mit Dickköpfigkeit zu tun als vielmehr mit fehlender Eingewöhnungszeit. WĂ€ren die Vögel VOR Start der Bootsrundfahrt am geplanten Platz rausgelassen und angefĂŒttert worden, hĂ€tte es ja vielleicht geklappt. Aber wie cajun als Augenzeuge der Aktion damals im Forum berichtete, wurden die Kormorane bei laufender Bootsfahrt quasi zwischen zwei Booten aus den Kisten gekippt - da haben sie sich eben dorthin in Sicherheit gebracht, wo sie am weitesten von den fremden UngetĂŒmen entfernt waren... Wobei ich sie auf den Ästen mitten im Wasser viel attraktiver platziert finde!
(22.02.2007, 23:29)
Michael Mettler:   Hatte wohl weniger mit Dickköpfigkeit zu tun als vielmehr mit fehlender Eingewöhnungszeit. WĂ€ren die Vögel VOR Start der Bootsrundfahrt am geplanten Platz rausgelassen und angefĂŒttert worden, hĂ€tte es ja vielleicht geklappt. Aber wie cajun als Augenzeuge der Aktion damals im Forum berichtete, wurden die Kormorane bei laufender Bootsfahrt quasi zwischen zwei Booten aus den Kisten gekippt - da haben sie sich eben dorthin in Sicherheit gebracht, wo sie am weitesten von den fremden UngetĂŒmen entfernt waren... Wobei ich sie auf den Ästen mitten im Wasser viel attraktiver platziert finde!
(22.02.2007, 23:22)
Carsten:   Achso, ich dachte dort wo die Äste liegen, wĂ€ren sie am richtigen Fleck...

So viel zum Thema Planung oder Dickköpfigkeit von Tieren, g...
(22.02.2007, 21:40)
Michael Mettler:   Genau so wurde es mir in Gelsenkirchen erzĂ€hlt. Die Kormorane sollten eigentlich am Ufer ihren Stammplatz haben (rechts von der jetzigen Futterstelle an der Böschung), wurden aber bei bereits laufendem Bootsbetrieb ausgesetzt und zogen sich erstmal auf die ruhigeren Flamingo-Inseln zurĂŒck. Weil sie dort aber fĂŒr Unruhe bei den Flamingos sorgten, versenkte man schließlich neben den Inseln das Astwerk, auf dem sie dann blieben.
(22.02.2007, 18:24)
Sebastian:   War der geplante Platz nicht der Uferbereich?
(22.02.2007, 17:13)
Carsten:   Zur FĂŒtterung werden die Kormorane sogar vom geplanten Platz ans Ufer gelockt, queren also die Bootstrecke und bekommen dort ihren Fisch...
(22.02.2007, 16:40)
Sebastian:   Bei den Stachelschweinen hat man den leichten Hang rot betoniert, der flache linke Teil ist weiterhin mit Naturboden versehen.
Bei den ErdmÀnnchen hingegen scheint man den Durchgrabeschutz auszutauschen. Jedenfalls war dort ein Arbeiter zu Gange.
Der Felsbruch durch Baumschlag bei den Wölfen wurde heute auch behoben.
Zudem waren die Kormorane heute als FremdgÀnger unterwegs. Erst in der NÀhe des Bootstegs und dann am Ufer der Grassavanne. War irgendwie klar, dass sie nicht unbedingt an Ort und Stelle zu halten sind. Genauso war es ja im Somer mit den NilgÀnsen.
(22.02.2007, 14:34)
Sebastian:   Bei den Stachelschweinen hat man den leichten Hang rot betoniert, der flache linke Teil ist weiterhin mit Naturboden versehen.
Bei den ErdmÀnnchen hingegen scheint man den Durchgrabeschutz auszutauschen. Jedenfalls war dort ein Arbeiter zu Gange.
Der Felsbruch durch Baumschlag bei den Wölfen wurde heute auch behoben.
Zudem waren die Kormorane heute als FremdgÀnger unterwegs. Erst in der NÀhe des Bootstegs und dann am Ufer der Grassavanne. War irgendwie klar, dass sie nicht unbedingt an Ort und Stelle zu halten sind. Genauso war es ja im Somer mit den NilgÀnsen.
(22.02.2007, 14:34)
Jamie:   An 2 Rappenkerle parallel kann ich mich nicht erinnern, Ausnahme 2 von der Herde abgetrennte fast gleichalte, die aber im Alter von 1,5 - 2 Jahren, kurz bevor sie weggingen auch getrennt werden mußten. Im Schnitt kommen die lĂŒtten Kerle so ums erste Lebensjahr aus der Herde, wenn ich mich nicht irre.

Kudus sind unproblematischer, da sind im Moment 2 große Böcke zusammen bei der Herde, wobei fĂŒr den jĂŒngeren, die eigene Nachzucht von etwa 2,5 Jahren die Transportkiste schon vermessen ist. Die beiden vertragen sich aber noch problemlos.

Gruß Jamie
(21.02.2007, 18:07)
Sebastian:   Die beiden Kudus mĂŒssten eigentlich immer noch zusammen auf der Anlage sein. 100%ig sicher bin ich mir aber nicht, da unsere Steppe ja doch unĂŒbersichtlich ist.
(21.02.2007, 16:59)
Michael Mettler:   @Jamie: Im Antilopen-Thread haben wir doch gerade das Thema VertrĂ€glichkeit von Bullen/Böcken der selben Art. Habe ich das richtig in Erinnerung, dass es auf eurer Afrikasteppe zeitweise zwei Rappenantilopenbullen gab, und waren nicht zuletzt auch zwei mĂ€nnliche Große Kudus (verschiedenen Alters) dort?
(21.02.2007, 15:30)
Jamie:   Mal ein Stimmchen aus dem Hintergrund:

Ich kenne die frĂŒheren Angaben der Steppe mit 1,2ha.

Heute wird sie inclusive Nashornanlage (OHNE Vorgehege, Gehege auf der GebĂ€uderĂŒckseite und Besucherwege!) angegeben mit 1,4ha.

Der persönliche Eindruck einer mit der MistschĂŒppe drĂŒberackernden:

Alte Zahlen ok, neue Zahlen untertrieben. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass man die hochalpinen BĂŒgelfalten der neuen Steppe nicht mitberechnet hat. Sie IST definitiv, schon nur die Antilopenseite, grĂ¶ĂŸer als die alte. Vermutlich wurde nur die senkrechte Aufsicht vermessen? Zieht man jeden HĂŒgel und jedes Tal glatt, die FlĂ€che wĂ€chst enorm.
Treibt mal Tiere rein, die nicht wollen, der Wegeaufwand ist...*Ă€chz*. Da ist nicht mehr mal schnell einer links- und einer rechtsrum.

Der Zeitaufwand fĂŒr die Reinigung und Pflege der Anlage ist eindeutig höher gegenĂŒber der alten Anlage. „Mal eben“ alleine fĂŒr ein halbes StĂŒndchen noch schnell vor der Pause rĂŒbergehen, so wie frĂŒher, kann man sich schenken.

Wenn wirklich an irgendeiner Stelle alte Anlage beschnitten wurde, wurde sie mit Sicherheit an anderer 3fach dazugewonnen.

Gruß Jamie
(21.02.2007, 10:20)
Carsten:   Ich hab noch mal nach der GrĂ¶ĂŸe der Steppe ein wenig gestöbert. WĂ€hrend auf den ZooplĂ€nen kontinuirlich 1,5 Hektar angegeben ist, steht in einem Artikel des Zoos aus dem Jahre 2000 1,4 Hektar und im JubilĂ€umsbericht zu 25 Jahre Afrikasteppe wieder 1,5 Hektar. Also ist man sich im Zoo ĂŒber die genaue GrĂ¶ĂŸe anscheinend auch nicht klargewesen, g.

Bei der Suche bin ich auch noch auf das Planungskonzept von 1996 gestossen, welches der Rat der Stadt Gelsenkirchen damals beschlossen hat. Ist interessant zu lesen und zu vergleichen, was daraus geworden ist:

Bewahrung des ursprĂŒnglichen Charakters
Bewahrung des vertrauten Tierbestandes
Lebensraum und LebensqualitÀt verbessern
Weniger Gitter, mehr Glas und GrÀben
Beibehaltung des BewÀhrten, z. B. Wegesystem, Baumbestand, Eingang

Erforderlich Neubauten
Menschenaffenhaus
Raubtierhaus
Elefantenhaus
BĂ€renanlage
Biber-/Otteranlage
WestfÀlischer Bauernhof
Deutscher Wald mit einheimischen Tieren
Feuchtgebiet mit Wasser-, Sumpf- und Kleintieren
Afrika Volieren an der Afrikasteppe

Anlagen, auf welche verzichtet wird, um Platz zu schaffen
Kropfgazellenanlage
Wasserbockanlage
Afrika Volieren am Giraffenhaus
Kleinaffen am Teich
WaschbÀrengehege
Finkenvoliere
KĂ€nguruhanlagen
BĂ€renrondell
Biberanlage

Anlagen, welche saniert werden
Pavianinsel (2 Außenanlage, grĂ¶ĂŸerer Stall)
Afrikasteppe (Trockengraben, Erweiterung)
Robbenanlage (2. Becken oder VergrĂ¶ĂŸerung)
Tapirhaus (Umwidmung Afrika WĂŒste)
SĂŒdamerikaanlage (zur Aufnahme der Tapire)
Baby Zoo (Umbau zur Australiensteppe)
Altes Raubtierhaus (Umbau fĂŒr Kleinraubtiere)
Altes Menschenaffenhaus (Umbau fĂŒr Kleinaffen)
Altes Elefantenhaus (VergrĂ¶ĂŸerung des Flusspferdteils, Elefantenbullenhaltung!)

ZusÀtzlich
Großes Tropenhaus mit Gastronomie
Zweiter Eingang
Schiffsanlegestelle

(20.02.2007, 22:51)
Michael Mettler:   @Carsten: Oder der Besucherweg rund um die Anlage wurde damals eingerechnet - siehe Kölner Elefantenpark...
(20.02.2007, 20:30)
Hannes:   Man rudet ja auch gerne.
Das MĂŒnsteraner Delfinarium soll in der Showhalle 1 Mio Liter und im Anbau nochmal 1 Mio Liter Wasser fassen.
Letztens hatte ich die Maße vor mir und konnte sofort errechnen, dass das Showbecken nur 800 t Liter fasst.
(20.02.2007, 19:46)
Carsten:   @Michael: Wenn wir noch ein bissel stöbern, bekommen wir bestimmt noch ein paar Zahlen fĂŒr die GrĂ¶ĂŸe der Afrikasteppe, g...
In dem Falle mit 20000 qm wĂ€re sie ja frĂŒher grĂ¶ĂŸer gewesen als mit der Nashornanlage zusammen. Vielleicht sind da die Vorgehege, das Haus und die zwei Schaugehege vorne mitgerechnet ..., wobei das natĂŒrlich keine Differenz von 6000 bis 8000 qm ausmachen dĂŒrfte...
(20.02.2007, 19:43)
Michael Mettler:   @Carsten: In dem alten "Zoo- und WildparkfĂŒhrer", den ich wegen der Gruga-Frage gerade in der Hand hatte, stieß ich zufĂ€llig darauf, dass dort fĂŒr die Afrikasteppe des Ruhrzoos eine FlĂ€che von 20.000 qm (also 2 ha) angegeben wurde!
(20.02.2007, 16:38)
Sebastian:   Die Arbeiten an der Stachelschweinanlage sind weiter fortgeschritten. Auf einem neuen Durchgrabeschutz war man dabei eine flĂŒssige rote Masse (Beton?) aufzutragen, diese glattzustreichen und mit einem weißen Stoff einzupudern.
Auch bei den ErdmÀnnchen und in der Afrikahalle wird gebaut. WÀhrend bei den ErdmÀnnchen entlang der Scheiben Erdreich entfernt wird verkleidet man in der Halle die Metallstreben des Schimpansen-Besuchertunnels mit Holz.
(20.02.2007, 16:08)
Carsten:   Soweit ich mich erinner, hatte die alte Afrikasteppe eine FlĂ€che von ĂŒber 14000 qm.
(18.02.2007, 14:37)
Michael Mettler:   Inklusive der NashornflĂ€che ist die Savanne 1,7 ha groß. Ich bin mir nicht ganz sicher, meine aber fĂŒr die alte Anlage mal was von 1,2 ha gelesen zu haben. Da das Nashorngehege fĂŒr die Tiere der Hauptanlage voll nutzbar ist, hĂ€tte sich deren GehegeflĂ€che somit durch den Umbau um fast die HĂ€lfte vergrĂ¶ĂŸert.
(18.02.2007, 13:56)
Carsten:   @Sven: Da wĂ€re ich mir nicht so sicher, ob sie jetzt grĂ¶ĂŸer ist, kann sowas schlecht schĂ€tzen.

Wenn man den Nashornteil dazurechnet, hast Du sicher recht, daß sie dann grĂ¶ĂŸer ist, wenn man jedoch den Nashornbereich als Extragehege nimmt, wĂŒrde ich eher tippen, sie ist kleiner geworden, da das HyĂ€nengehege zum Teil, der Besucherweg und ein Teil des Sees auf der ehemaligen Afrikasteppe liegt.
(18.02.2007, 12:14)
Sebastian:   Auch Blessböcke kommen mit auf die Anlage. Sie sind ebenso wie Nyalas und Impalas teilweise durch das Giraffenhaus hindurch zu sehen.
(18.02.2007, 10:30)
Sven P. Peter:   @Carsten: Die Savanne wurde doch vergrĂ¶ĂŸert und nicht verkleinert.

In Hamburg hÀlt ein recht schmaler Wassergraben die Hornraben auf der Anlage.
(18.02.2007, 01:19)
Carsten:   Ich hab einfach mal meine Fotoliste genommen und hingeschrieben, was ich jetzt nicht mehr sehen kann... (Die Pfauen hab ich dann wohl ĂŒbersehen, man sollte halt nicht nur Augen fĂŒr die Flußpferde haben, g).

Die alte Giraffenanlage war doch mit ZĂ€unen bzw. Netzen so verschlossen, daß die Hornraben sie nicht verlassen konnten. ErfĂŒllt ein Wassergraben da den selben Zweck? Und was ist mit den Bleßböcken, die mit auf der alten Anlage waren, kommen die auch mit in die neue?

@Bernd: WĂŒrde mich auch freuen, mehr ĂŒber Asien zu lesen...

@Ollo: Es ist so gut wie nichts erhalten geblieben außer dem Huftierhaus (leben auch ein paar Vögel drin) und der Afrikasteppe, diese wurde allerdings verkleinert und umgestaltet. An GebĂ€uden bleibt der Eingang (Denkmalschutz) und ein Toilettenhaus (generalsaniert) erhalten. Momentan stehen im Asienteil noch einige TierhĂ€user, diese werden aber dann noch abgerissen.
(18.02.2007, 01:06)
Sebastian:   Ok, danke. Das demnĂ€chst auch Impalas zu den Giraffen kommen wusste ich, mein Beitrag war nur auf Carstens Text bezogen, in dem er sagt, dass Hornraben und Nyalas aus dem Zoo verschwunden sind.
Mehr Details zu Asien lese ich natĂŒrlich immer wieder gern... :-)
(18.02.2007, 00:32)
Bernd:   @ Sebastian Auf die Giraffenanlage kommen auch noch Impalas! Befinden sich auch schon einige Zeit im Zoo. Zu deiner Frage vom 13.02.2007: Das Konzept der einzelnen Asien-Anlagen liegt schon vor. Die Asien-Halle ist zum Beispiel dreigeteilt. Sie besteht aus der Gastronomie, einem großen Indoor-Spielplatz und der Orang-Anlage (wahrscheinlich zwei Gruppen, Innenbereich und zwei große Außenbereiche in Form von Halbinseln). Des Weiteren werden wohl die Zwergotter und die Tigerpythen hier ihre Bleibe finden.
(18.02.2007, 00:28)
Sebastian:   Hornraben und Nyalas werden allerdings mit auf der Giraffenanlage leben. Die Pfaue laufen immer noch frei im Zoo herum.
(17.02.2007, 18:52)
Ollo:   Danke fĂŒr die kompetente Beantwortung. Bleibt denn anders als in Hannover außerhalb der Themenwelten wirklich nichts bestehen? Man verzichtet sogar auf Standardtiere wie Kleinkamele, KĂ€nguruhs, Pinguine und Aras?
(17.02.2007, 18:40)
Carsten:   @Ollo: Syrische BraunbĂ€ren, Indische Elefanten, Nilgauantilope, MĂ€hnenwolf, Aras, Kropfgazelle, Hornrabe, Lama, Flachlandtapir, Weißstorch, Eurasische Zwergmaus, GrĂŒner Leguan, Tigerpython, Bartagame, Zwergesel,
Alpaka, Persische Kropfgazelle, Hellroter Ara, BĂ€renmakaken, Dromedar, HĂ€ngeohrziege, Kleiner Kudu, Banteng, Nyala, Guanako, Mara, Addaxantilope, Nandu, Katta, Hausgans, Humboldtpinguin, Gelbbrustara, Wildschwein, Pfau, Nilflughunde, Degu, Perleidechse, Brillenpinguin, Chukar Steinhuhn, Tieflandnyala, Stachelmaus, Flinkes KĂ€nguruh, Segelechse, Weißhaubenkakadu, Sibirische Tiger(ohne Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit).
Mag sein, daß das ein oder andere Tier noch hinter den Kulissen lebt, aus dem Schaubereich sind sie verschwunden...

(17.02.2007, 16:37)
Sabby:   @Ollo: Pinguine lebten zuvor mit EisbĂ€rin Antonia in einem Teil der alten BĂ€renburg. Wildschweine gab es, sowie Tapire und Lamas. Zuletzt gab es auch ein Trampeltier, aber ich glaube das musste sowieso eingeschlĂ€fert werden, weil es so krank war. Ansonsten fĂ€llt mir im Moment nichts mehr ein.
(17.02.2007, 16:16)
Ollo:   Ich beschĂ€ftige mich nun zum ersten Mal mit diesem Zoo. Könnte mir bitte mal jemand mitteilen, welche Tiere in der Schlußphase des Ruhr-Zoos vorhanden waren, aber wegen des Umbaus weichen mußten? Es wird doch sicherlich auch sĂŒdamerikanische und australische Arten gegeben haben.
(17.02.2007, 16:08)
Sebastian:   Problem: Der Wassergarben der Anlage ist leer. Also könnte nur der Weg zum Tor trainiert werden...
(16.02.2007, 15:06)
@Sabby:   Auf jeden Fall hĂ€ngen am Haus wieder Zettel, daß die Giraffen den Weg zur Außenanlage tranieren, g...
(16.02.2007, 00:06)
Sabby:   Wie siehts eigentlich mit den Giraffen aus? Ist die Anlage jetzt endlich komplett fertig?
(15.02.2007, 23:58)
Sebastian:   Im ZOOM hat man nun damit begonnen die Flora Alaskas zu verdichten (jedenfalls stehen ĂŒberall grĂ¶ĂŸere und kleinere Pflanzen bereit, ein Teil schon gepflanzt). Desweiteren hat man nun auch wieder die afrikanische BegrĂŒnung aufgerichtet und zum Teil angebunden.
An beiden Volieren am Giraffenhaus wird gearbeitet, an der linken wurden neue StĂ€mme befestigt, in der rechten sorgte man sich um die vom Umbau in Mitleidenschaft gezogene Einrichtung. Auch bei den Stachelschweinen war eine Handvoll Bauarbeiter mit Bagger und Radlader beschĂ€ftigt. Was die dort aber genau trieben, war nicht einzusehen (dafĂŒr aber dumme "Blagen", die die HyĂ€nen mit Steinen bewarfen).
(15.02.2007, 18:28)
Sebastian:   Hört sich ja so an, als wenn man doch schon ziemlich genau wĂŒsste, wie Asien aussehen soll. Kennst du noch mehr Details?
(13.02.2007, 15:45)
Bernd:   Die Trampeltieranlage wird in etwa in dem Bereich liegen, wo sich das Affenhaus befindet. Bestimmte FreiflĂ€chen z.B. der Bereich zwischen dem Affenhaus und dem AfrikagelĂ€nde wird freigehalten, fĂŒr optionale TĂ€tigkeiten in der Zukunft. Asien wird von seinen Landschaftselementen leben (Reisterrassen!!!, Tempelanlagen ...), nicht von der Anzahl der Tierarten.
(12.02.2007, 21:17)
Sebastian:   Es ging mir ja auch nicht um konkrete Planungen sondern mehr um den Platz, der auf dem kĂŒnftigen Asienbereich zur VerfĂŒgung steht. Und sollte man die Gehege/Landschaftsteile nicht drastisch vergrĂ¶ĂŸern, könnte zu den bisher halbwegs "sicheren" Arten noch die ein oder andere hinzukommen.
(12.02.2007, 16:25)
Michael Mettler:   Die Planungen haben sich im Laufe der Zeit mehrfach verĂ€ndert, siehe meinen Beitrag vom 2.10.2006, der sich auf eine ebenfalls vom Ruhrzoo veröffentlichte Version stĂŒtzte. Und darin war z.B. Alaska keineswegs so, wie es heute aussieht.
(12.02.2007, 16:02)
Carsten:   War die FreiflĂ€che am Eingang nicht optional fĂŒr Elefanten gedacht?
(12.02.2007, 15:53)
Dirk K:   Noch ein wenig frĂŒher waren auch Bantengs fĂŒr Asien geplant. Vielleicht werden die ja auch wieder aufgenommen, Tiere zu bekommen dĂŒrfte jedenfalls kein Problem sein.
(12.02.2007, 14:52)
Sebastian:   Zum Asienbesatz: Einige Zeit vor der Eröffnung Alaskas (ca.1-1 1/2 Jahre vorher) gab es im Ruhr Zoo eine BroschĂŒre, die unter dem Namen "Tierische Aussichten" lief. In dieser ist ein großer Plan von der gesamten geplanten ZOOM-Erlebniswelt samt einzelner wichtiger Tierarten abgebildet. WĂ€hrend der Plan fĂŒr Alaska noch fast eins zu eins umgesetzt wurde gab es in Afrika schon grĂ¶ĂŸere VerĂ€nderungen im Breich des Sees und der Afrikahalle samt Außenanlagen. Worauf ich hinaus will ist die Tatsache, dass damals fĂŒr Asien 9 Anlagen + Tropenhalle geplant waren: je eine fĂŒr die Orangs, Hulmans, Tiger und MalaienbĂ€ren und je zwei fĂŒr Gibbons und Nashörner. Eine weitere Anlage war ohne den zugehörigen Besatz abgebildet. Orangs und Hulmans sollen ja weiterhin geplant sein, die Trampeltiere könnten ein Areal Ă€hnlich das der Tiger einnehmen. Ebenso verhĂ€lt es sich bei Gibbons und Katzenpandas. Sprich: Vier grĂ¶ĂŸere Anlagen wĂ€ren noch zu besetzen, wenn man nicht große Landschaftsteile lediglich als Landschaft zwischen den Gehegen nutzen möchte, da zudem schon damals im Eingagsbereich eine große FreiflĂ€che vermerkt worden ist und diese dann noch grĂ¶ĂŸere Ausmaße haben wird.
(12.02.2007, 13:25)
Carsten:   @JT99: Welche GebĂ€ude wurden denn da abgerissen außer dem alten Direktorenhaus und den Zoo-Terassen?

Ansonsten stand bei meinem heutigen Besuch noch alles...
(11.02.2007, 20:55)
JT99:   @Bernd:
Du sagst, dass diese Tiere mehr oder weniger feststehen. Gibt es da was offizielles? (mit Außnahme der Website, auf der auch schon andere Sachen standen)

Weiss man eigentlich mitlerweile, wann Baubeginn fĂŒr "Asien" ist? Viele alte Zoobauten wurden in diesem Bereich ja in letzter Zeit abgerissen. WĂ€re toll wenn hier jemand ein paar Infos dazu hat. Ich hoffe das man trotz der Tatsache, dass man vorher mehr Geld fĂŒr "Asien" eingeplant hatte, noch was ordentliches hinbekommt. Nach dem Motto "klein aber fein"

Gruß...JT
(11.02.2007, 19:53)
Carsten:   Die Volieren am Giraffenhaus sind wieder besetzt, links GeierperlhĂŒhner (draußen) und rechts Doppelspornfrankoline (lt. Beschilderung, nicht draußen, aber akustisch auf sich aufmerksam machend).
(11.02.2007, 18:40)
Michael Mettler:   Im kleinen Tropenhaus in Hamm wurden frĂŒher Nilflughunde mit Brillenkaimanen zusammen gehalten, und meiner Erinnerung nach lebten in der Anlage sogar noch WeißbĂŒschelĂ€ffchen und Vögel. Hat mich sehr gewundert, dass das klappte. Aber da die Krefelder Kaimane m.W. noch andere Tiere auf dem Gewissen haben: Vielleicht sind Brillenkaimane in dieser Hinsicht unkomplizierter als Glattstirnkaimane?
(11.02.2007, 09:58)
Hannes:   Das einzige Problem von Flughunden und Wasser ist mir aus der Krefelder Tropenhalle bekannt, wo die Flughunde beim trinken RegelmĂ€ig von den Kaimanen entsorgt wurden.
(11.02.2007, 09:35)
Carsten:   Hab mal ein bissel gestöbert wegen der Flughunde im Flußpferdhaus und sogar was gefunden.
Die Haltung dort funktionierte nicht, weil die Elefanten sich durch die Flughunde gestört fĂŒhlten und mit gezielten RĂŒsselschlĂ€gen fĂŒr Ruhe gesorgt haben... Hatte ich dann wohl falsch in Erinnerung mit dem Ertrinken, oder kann das bei Flughunden ein Problem sein?
(10.02.2007, 23:54)
Bernd:   Die Tiere die fĂŒr Asien-Erlebniswelt, mehr oder weniger feststehen, sind Hanuman-Languren, KatzenbĂ€ren, Orang-Utans, Trampeltiere, Zwergotter und Tigerpythons. Flughunde wĂ€ren sicherlich auch fĂŒr Asien interessant. Die Wahrscheinlichkeit, fĂŒr die PrĂ€sentation solcher Tiere, ist meiner Meinung nach jedoch relativ gering.
(10.02.2007, 22:35)
Michael Mettler:   Vielleicht könnte man fĂŒr Nilflughunde etwas in Asien-ZOOM einplanen - trotz ihres Namens kommt die Art ja nicht ausschließlich in Afrika vor.
(10.02.2007, 21:29)
Carsten:   Die Frage ist, ob sich der Aufwand ĂŒberhaupt lohnt fĂŒr die Flughunde, denn so sonderlich attraktiv sind sie ja nicht. Im Affenhaus hat man außer bei den NachtfĂŒhrungen meistens nur am Heizungsrohr was erahnen können ...
(10.02.2007, 20:26)
Michael Mettler:   FĂŒr den Freiflug wĂŒrden sich ohnehin eher Palmflughunde anbieten. Erstens hĂ€ngen die in Ruhe frei und verkriechen sich nicht in Nischen, und zweitens sind sie grĂ¶ĂŸer und somit besser sichtbar.

Wegen je zwei Turakos und Nilflughunden die gesamte Schimpansenanlage feinmaschig abdecken zu mĂŒssen, empfinde ich ĂŒbrigens als (zu) großen Aufwand. Ließe sich nicht im Übergangsbereich zwischen Flusspferden und Schimpansen ein Netzvorhang quer durch das Haus anbringen? Denn zumindest die Flughunde als geruchsorientierte Fruchtfresser werden doch bestimmt vom Schimpansen-Obst magisch angezogen und alles unternehmen, um in deren Anlage zu gelangen.
(10.02.2007, 17:40)
Sebastian:   @ M.M.: Aber die Wahrscheinlichkeit, eine zu sehen, ist höher. ;-)
(10.02.2007, 16:29)
Michael Mettler:   @Sebastian: Ob in den Landboxen der Flusspferde nun zwei oder zweihundert Nilflughunde versteckt sind, macht fĂŒr den Besucher wenig Unterschied :-)
(10.02.2007, 15:23)
Sebastian:   Ein weiteres Problem dĂŒrften auch zum einen die WeitlĂ€ufigkeit der Halle sein (fĂŒr 2 Turakos und 2 Nilflughunde) und zum anderen die Möglichkeit der Tiere, in die Landboxen der Flusspferde zu gelangen und dort versteckt zu sein. Alles natĂŒrlich gut fĂŒr die Tiere, fĂŒr den Besucher empfehlen sich aber mehr Exemplare.
(10.02.2007, 13:22)
Sebastian:   Ein weiteres Problem dĂŒrften auch zum einen die WeitlĂ€ufigkeit der Halle sein (fĂŒr 2 Turakos und 2 Nilflughunde) und zum anderen die Möglichkeit der Tiere, in die Landboxen der Flusspferde zu gelangen und dort versteckt zu sein. Alles natĂŒrlich gut fĂŒr die Tiere, fĂŒr den Besucher empfehlen sich aber mehr Exemplare.
(10.02.2007, 13:20)
Carsten:   Ich hab dunkel in Erinnerung, das es in Gelsenkirchen schon einmal im alten Flußpferdhaus Flughunde gab, welche dann im Flußpferdbecken ertrunken sind?
Gab dann damals die Idee, ein waagerechtes Netz zu spannen, was aber wegen den Elefanten nicht möglich war, deshalb sind die Flughunde dann ins Affenhaus. Diese Problematik wĂŒrde dann ja im neuen Haus auch bestehen...
(10.02.2007, 02:28)
Sebastian:   Ich habe heute nochmal in der Afrikahalle bezĂŒglich der Sicherheitsmaßnahmen fĂŒr die kĂŒnftigen Freiflieger nachgeschaut: Im Flusspferdebereich sind alle Fenster mit Netzen versehen und die seitlichen Drahtnetze der Schimpansen sind zu engmaschig fĂŒr ein Hindurchkommen, sodass "nur" oberhalb der Schimpansen ein engmaschigeres Netz angebracht werden mĂŒsste und mit den Fenstern Ă€hnlich vorgegangen wird wie im Hippobereich.
Desweiteren wurde heute die Frankolinen/Rußköpfchenvoliere fertiggestellt. Lediglich die Inneneinrichtung bedarf nun einer kleinen Überarbeitung, da die Arbeit doch ihre Spuren hinterlassen hat.
Gespannt bin ich auf das Vorgehen auf der anderen Seite. Ein Absenken des Bodens hĂ€tte ja die Folge, dass die GeierperlhĂŒhner als Bodenbesatz deutlich unter dem Standpunkt der Besucher rutschen wĂŒrden. Eher möglich ist meiner Ansicht nach eine Erhöhung nach oben.
Zudem wurde die HyĂ€nenanlage leicht ummodeliert, wobei der vordere HĂŒgel verschmalert wurde und nun ein besserer Einblick in die Anlage ermöglicht wird.
(09.02.2007, 14:10)
Carsten:   Der BĂ€r ist erst in Gelsenkirchen vom Bibo zum Ibo "mutiert", in einer Pressemeldung vom 04. 10. 2005 wird er noch als Bibo bezeichnet.
Da freut sich der Datensammler...
(08.02.2007, 19:41)
Michael Mettler:   Als Link auf der Sofia-HP gefunden:
http://www.thegrizzlysanctuary.com/
Den dortigen Fotos nach zu urteilen gibt es optisch zwischen dem Kodiak-Typus und dem "normalen" Grizzly-Typus alle fließenden ÜbergĂ€nge, so dass man sich auf den PhĂ€notyp nicht verlassen kann. In einem Bestimmungsbuch ĂŒber nordamerikanische SĂ€ugetiere entdeckte ich den Hinweis, dass Grizzlys normalerweise viel lĂ€ngere Krallen haben sollen als Kodiaks. Wenn man SOWAS schon erwĂ€hnen muss....
(08.02.2007, 18:54)
Michael Mettler:   Auf der HP des Zoos Sofia gibt es ein nettes Foto aus Gelsenkirchen:
http://www.sofiazoo.com/gallery/v/animals-in-the-sofia-zoo/bibo.jpg.html
Anscheinend ging auf dem Transportweg von Sofia nach Gelsenkirchen der Anfangsbuchstabe des BĂ€ren verloren, auf der HP heißt er jedenfalls noch Bibo. Und nach dem Foto zu urteilen, ist es zumindest IHM völlig egal, ob seine Partnerin ein Kodiak ist oder nicht :-)
(08.02.2007, 18:44)
Bernd:   Neben den eurasischen Arten, gehören auch Dosenschildkröten und eine Vielzahl an verschiedenen Schmuckschildkröten zum Inventar des Ruhr Zoos. Bei den Landschildkröten hat sich in den letzten Jahren auch öfters Nachwuchs eingestellt. UrsprĂŒnglich sollten die Landschildkröten in Form einer Sonderaustellung ĂŒber bedrohte Tierarten im Zoom Konzept integriert werden.

@Pia: Hast Du persönlich bei Brenda eine Genfrequenzanalyse durchgefĂŒhrt?
(08.02.2007, 18:18)
Stefanie:   In der Zoom Erlebniswelt werden noch diverse Landschildkrötenarten hinter den Kulissen "gehalten"
(08.02.2007, 12:00)
Pia:   0,1 Brenda ist aber keinesfalls ein KodiakbĂ€r. Da wĂ€re sie extrem eingelaufen
(07.02.2007, 21:24)
Sven P. Peter:   1,1 / Ibo und Brenda
(07.02.2007, 17:38)
Niedersachse:   Wie viele KodiakbĂ€ren leben den da??
(07.02.2007, 16:44)
Sebastian:   Laut ZOOM-HP ist KodiakbĂ€r Ibo unheilbar an Krebs erkrankt.
(07.02.2007, 16:16)
Michael Mettler:   Auch laut einem Artikel von GĂŒrtler ĂŒber die Tierwelt Alaskas leben an der dortigen SĂŒdkĂŒste tatsĂ€chlich Kalifornische Seelöwen!
(06.02.2007, 21:12)
Dirk K:   Laut einiger Gehegeschilder scheinen Kalifornier tatsĂ€chlich so weit in den Norden zu kommen.
(06.02.2007, 21:01)
Carsten:   Passen eigentlich die kalifornischen Seelöwen nach Alaska?

Mit viel Phantasie könnte ich sie mir als wandernde Einzeltiere vorstellen, die vielleicht mal soweit hinaufkommen, aber sobald das erste Jungtier da ist, passt es nicht mehr, denn die FamilienverbĂ€nde leben doch deutlich sĂŒdlicher von Alaska...
(06.02.2007, 20:55)
Michael Mettler:   Wo werden denn in ZOOM noch Landschildkröten gehalten? Die frĂŒhere Schauanlage und die Anlage auf dem alten Wirtschaftshof sind doch lĂ€ngst Geschichte, und ins tiergeografische Konzept passen sie doch auch nicht?
(06.02.2007, 19:13)
Jamie:   @ Pia: Willkommen auf dem Stand Anfang der 90er.

@ allgemein: es ist zunehmend interessant,
wieviele Miesmacher sich hier, natĂŒrlich REIN ZUFÄLLIG mit Namen von Zoomitarbeitern, herumtummeln und mit Halbwissen, Unwahrheiten und offensichtlichen Sticheleien um sich werfen. Es gibt mit Sicherheit immer noch genug zu bemĂ€ngeln, aber dafĂŒr reichen durchaus Fakten und eigene Nicks.

Gruß Jamie
(06.02.2007, 06:24)
Bernd:   Katzen- oder Hundefutter hat fĂŒr eurasische Landschildkröten wirklich einen viel zu hohen Fett- und Eiweißgehalt. Der Magen-/Darmtrakt der Landschildkröten ist fĂŒr dieses Futter nicht ausgelegt. Wird ein solches Futter auf Dauer angeboten, werden Nierengicht oder Gelenkgicht auftreten. Die Folge ist ein schleichender Tod ĂŒber einige Jahre. Der Ruhr Zoo kooperiert mit dem Bochumer Tierpark, d.h. im Rahmen der Ausbildung zum Tierpfleger/in sammeln die Azubis des Ruhr Zoos einige Wochen Erfahrungen in Bochum. Der Schwerpunkt hierbei, ist natĂŒrlich die Aquaristik und Terraristik. Hierbei sollte man natĂŒrlich davon ausgehen, dass im Rahmen der Ausbildung, solche elementaren Kenntnisse vermittelt werden. Aber wie in allen Berufen gibt es bekanntlich gute und weniger gute Mitarbeiter.


(05.02.2007, 23:29)
Stefanie:   Es ist bei der Planung ja auch offensichtlich nicht an Reptilien gedacht worden. Keine Terrarien in der Afrikahalle! Schade, denn ein Zoo sollte doch bemĂŒht sein ein kleines Spektrum der Wirbeltiergruppen zu zeigen.
(05.02.2007, 22:18)
Pia:   Es werden besser keine Reptilien in die Zoom Erlebniswelt einziehen. Ein Zoo, der Hundefutter an grichische, maurische und russische Landschildkröten verfĂŒttert, sollte erstmal eine entsprechende Fortbildung besuchen. Turtle Eye und Reptoagil helfen da auch nicht weiter.
(05.02.2007, 22:14)
Carsten:   Das Schimpansengehege ist doch tlw. nur mit Maschendraht abgegrenzt, da dĂŒrften zumindest die Flughunde ohne Probleme durchpassen, die Turakos mĂŒĂŸten vielleicht erst ein paar Fastentage einlegen...

Freiflieger gingen meiner Meinung nach nur, wenn zwischen dem Flußpferd- und Schimpansenteil eine Abtrennung vorgenommen wĂŒrde.

Und an den Deckenfenstern mĂŒĂŸte noch was gemacht werden ...
(04.02.2007, 23:01)
Bernd:   Die beiden Flughunddamen sollten ursprĂŒnglich Freiflieger in der Afrika-Tropenhalle werden (wie die Turakos). Momentan befinden sich die beiden Tiere noch im alten Affenhaus. Da dieses GebĂ€ude, demnĂ€chst im Zuge der Asien-Umbauarbeiten abgerissen wird, werden diese beiden Tiere umquatiert. Wie die Lösung aussehen wird, ist mir auch nicht bekannt. Das sowohl fĂŒr die Turakos, als auch fĂŒr die Nilflughunde der gesamte Hallenkomplex in Afrika zur VerfĂŒgung steht, halte ich fĂŒr unwahrscheinlich, da die Schimpanzen an einigen Stellen auch nach draussen greifen können. Und Schimpansen sind bekanntlich keine KostverĂ€chter!
(04.02.2007, 20:45)
Sebastian:   Ok, danke. Ist vielelicht auch bekannt, was mit den beiden Nilflughunden aus dem Affenhaus passiert?
(04.02.2007, 12:42)
Bernd:   Einige der Reptilien waren Leihgaben eines Tierpflegers, wie z.B. die Leopardgeckos (ich glaube auch die Agamen?). Diese Tiere befinden sich wieder bei ihm zu Hause. Die zukĂŒnftige Bleibe der Königspythons wird sich im Tropenhaus zwischen den Servalen und den Flusspferden befinden. Wahrscheinlich werden die Tigerpythons in die neue Asien-Kombi-Tropenhalle einziehen. Neue Arten werden vermutlich nicht hinzukommen. Die Tiere die sich bis dato im Ruhr-Zoo aufhielten waren ĂŒberwiegend beschlagnahmte Tiere oder Fundtiere. Zum großem Teil waren es auch Tiere, die auf Initiative von Tierpflegern ausgestellt wurden. Die Wahrscheinlich fĂŒr weitere Reptilien ist eher gering, da der Ruhr Zoo historisch gesehen eigentlich auf Grosstierhaltung spezialisiert ist. Ich hoffe die Zukunft belehrt mich eines Besseren und einige neue interessante Reptilienarten finden im Ruhr Zoo eine Unterkunft.
(04.02.2007, 12:10)
Sebastian:   Wie bitte, wo sollen denn da noch Terrarien hin? Gilt das desselbe auch fĂŒr die DornschwĂ€nze, wenn dies fĂŒr einige Tiere gilt? Oder kommen sogar noch neue Arten?
(04.02.2007, 00:37)
Bernd:   Die Husumer Protestschweine sind meiner Kenntnis nach bei einem Bauern untergebracht. Einen Großteil der Reptilien hat ein Privathalter aus Gelsenkirchen aufgenommen. Einige Tiere wie z.B. die Königspythons vorĂŒbergehend (bis das Terrarium im Afrika-Tropenhaus fertig ist), andere Tiere wie z.B. der Leguan bleiben dauerhaft bei diesem Reptilienfreund.
(03.02.2007, 19:57)
Sebastian:   Nein, die Fenster sind nicht vergittert. Es sah zwar mal so aus, als wollte man dort ein Netz anbringen (in Teilen hang es da nĂ€mlich schon), aber das ist wieder weg.
(03.02.2007, 15:44)
Carsten:   Uiiih, dann waren die aber schnell mit dem Abriß, am letzten Sonntag war noch nichts zu bemerken, da hab ich auch nochmal einen Blick auf die alten Flußpferdaussenbecken geworfen.

Sind die Deckenfenster in der Afrikahalle vergittert, hab ich noch nicht drauf geachtet, ansonsten wĂŒrden die Turakos Freiflieger im wahrsten Sinne des Wortes?

Die Bojen waren letzte Woche schon, ich wĂŒrde eher vermuten, daß sie dazu dienen, die AnhĂ€ngepunkte der Boote wiederzufinden. Letzte Woche waren noch zwei Boote im Einsatz.
(03.02.2007, 15:39)
Sebastian:   Zu den Bauarbeiten an den beiden Volieren lĂ€sst sich sagen, dass vor erstere lediglich eine Holzstammwand gesetzt wurde, um den Pflegereingang zu kaschieren (daher auch der von Carsten gesehene Graben). An der rechten Voliere hat man mittlerweile zur HĂ€lfte neuen, stabileren Maschendraht angebracht, sodass einem ersten Ausflug der Rußköpfchen demnĂ€chst wohl nichts mehr im Wege steht.
Zudem hat man nun das alte Elefantenhaus abgerissen. Was allerdings mit den zuletzt dort gehaltenen Tieren (Husumer Protestschweine, Turakos, Schildkröten, afrik. DornschwĂ€nze, Tigerpythons, Königspythons, GrĂŒner Leguan) passiert ist, kann ich nicht sagen. Die Protestscheine werden aber wohl nur bis zur Erweiterung des Grimberger Hofes umgesiedelt sein, wĂ€hrend die Turakos laut Michael Mettler ja als Freiflieger in der Afrikahalle angedacht sind. Zu sehen ist davon aber noch nichts. Was mit den anderen Arten geschehen soll ist mir nicht bekannt.
Auf dem afrikanischen See sind zudem zur Zeit zwei orange Bojen mit angehÀngtem Holzdreieck zu bewundern, die auf den Bahnen der Boote laufen. Auch hier war der Zweck nicht wirklich ersichtlich, könnte aber eventuell der Reinigung dienen.
(03.02.2007, 15:10)
Bernd:   Das genaue Jahr kann ich leider nicht nennen, aber die Tiere sind schon seit einigen Jahren erkrankt. Somit spielten die Tiere beim Vorhaben Zoom Erlebniswelt keine Rolle!
(31.01.2007, 15:17)
Sebastian:   Sind denn die Rosenköpfchen schon seit lĂ€ngerem erkrankt oder wieso wollte man sie nicht in den neuen Teil ĂŒbernehmen?
(30.01.2007, 16:07)
Bernd:   Die Rußköpfchen waren von Beginn an fĂŒr die Voliere vorgesehen. Eine Vergesellschaftung mit den Rosenköpfchen kommt krankheitsbedingt und auch wegen der Gefahr der Bastardisierung nicht in Frage.
(30.01.2007, 13:18)
IP66:   Die Schimpansen in Krefeld haben pro Tier sicher in der Innenanlage - und auf die kommt es ja an - mehr Platz als die Tiere in Gelsenkirchen.
(29.01.2007, 19:37)
Sebastian:   Waren die Rußköpfchen von Anfang an geplant oder sollten anfangs die Rosenköpfchen in die Voliere? Oder gar beide Arten?
(29.01.2007, 12:18)
Bernd:   Die Rußköpfchen halten sich schon lĂ€ngere Zeit in der Anlage der Frankoline auf. Der alte Rosenköpfchenbestand befindet sich nachwievor gegenĂŒber dem alten Giraffenhaus. Die Tiere werden wahrscheinlich aber dem Besucher nicht mehr prĂ€sentiert, da der Gesamtbestand an einer Pilz- oder Virusinfektion(?)erkrankt ist.
(28.01.2007, 23:14)
Sebastian:   Bei dem Oberbesatz bei den Doppelspornfrankolinen mĂŒssten es eigentlich Rosenköpfchen sein und bei den GeierperlhĂŒhnern kommen auf jeden Fall noch die Grautokos hinzu. Welche Voliere dann die Webervögel beziehen, kann ich nicht sagen, dachte aber, es wĂ€re die Rechte.
(28.01.2007, 19:58)
Michael Mettler:   Dann ist ja "Land in Sicht" fĂŒr die Vögel. In die rechte Voliere (zu den Frankolinen) sollten nĂ€mlich als Oberbesatz zu den Frankolinen noch Unzertrennliche (ich glaube Rußköpfchen) rein, nur war das benutzte Gitter fĂŒr deren SchnĂ€bel zu dĂŒnn. Und in der linken Voliere sollte der zentrale HĂŒgel weg, der einfach zuviel Höhe klaut. M.W. war dort noch ein Oberbesatz mit Webervögeln geplant.
(28.01.2007, 19:41)
Carsten:   Im ZOOM sind irgendwelche Umbauarbeiten an den zwei Volieren am Giraffenhaus begonnen worden. WĂ€hrend bei der linken Voliere stellenweise ein Graben an den Außenseiten ausgehoben wurde, ist bei der rechten Voliere der Maschendraht komplett entfernt worden.
Beim Luchs wurde der Kunstfels an der ausgetauschten Scheibe nachmodelliert.
Die Scheibe bei den Bibern ist noch nicht ausgetauscht.
Bei dem schlechten Wetter ist die ZOOM Erlebniswelt nur bedingt besuchbar, die wenigen betretbarenn TierhÀuser und kein richtig geschlossenes Restaurant machen sich negativ bemerkbar. Auch die Wege waren stellenweise ziemlich verschlammt.
(28.01.2007, 17:57)
Oliver Jahn:   Aber fĂŒr Menschenaffen gibt es einige Threads. Dieser hier ist fĂŒr Gelsenkirchen.
(22.01.2007, 22:42)
Oliver Jahn:   @? Was ist Megdeburg? Etwa Magdeburg? Wenn ja, so ist das Menschenaffenhaus sicher nicht der ganz große Wurf, leider hat der Zoo mit vielen baulichen MĂ€ngeln zu kĂ€mpfen und mit Klagen der Anwohner gegen Freianlagen. Aber eines ist die Anlage sicher nicht, nĂ€mlich altertĂŒmlich!!
(22.01.2007, 22:40)
Sven P. Peter:   @Michael: LĂŒbeck hat 3 Zirkusschimpansen in 2 Anlagen. Diese Wurden 2005 erweitert und sind fĂŒr die Tiere nun recht annehmbar.
(22.01.2007, 20:54)
Carsten:   Laki hat sogar schon Erfahrungen in Sachen Gemeinschaftshaltung, da er frĂŒher zeitweise mit den Orang Utans zusammenlebte, falls sich den garnichts findet...
(22.01.2007, 20:47)
Saya:   ... und die Freianlage hat mehr Golfplatz-Charakter mit gepflegtem kurzen Rasen und wenig Einrichtung/Versteckmöglichkeiten/
KletterbĂ€umen. Hat mir ĂŒberhaupt nicht gefallen. Da sind manche alte KĂ€fige besser strukturiert.
(22.01.2007, 20:30)
?:   @krĂŒmmel. Neuwied hat ein ganz neues Schimpnasenhaus mit moderner Freianlage fĂŒr Schimpansen im letzten Jahr eröffnet. Dabei nimmt der Wassergraben der Außenanlage fast doppelt soviel FlĂ€che ein wie die eigentliche Freianlage...
(22.01.2007, 20:22)
Michael Mettler:   Bei meinem letzten Besuch in Nadermanns Tierpark (DelbrĂŒck) vor knapp vier Jahren gab es dort noch drei Ă€ltere weibliche Schimpansen in "altertĂŒmlicher" Haltung. Es hieß damals allerdings, man suche bereits ein neues Zuhause fĂŒr sie.

Mein letzter Besuch in Gettorf ist noch lÀnger her (2000), da gab es laut meinen Aufzeichnungen ebenfalls noch Schimpansen; ich kann mich aber nicht an die Haltungsbedingungen erinnern. Irgendwo meine ich gelesen zu haben, dass Gettorf schon immer nur weibliche Schimpansen hielt.

Und dann gĂ€be es noch den Einzelschimpansen in LĂŒbeck, auch ein Gnadenbrot-Tier.
(22.01.2007, 20:17)
KrĂŒmmel:   Gibt es in Neuwied noch Schimpansen - das ist doch so eine "Gnadenbrot" Haltung.
(Im Kino nannten wir das frĂŒher Abspielkino).
Und wie ist das in Nordhorn; zĂŒchten die? Welch vergleichbaren Haltungen gibt es in unseren Gefilden?
(22.01.2007, 19:45)
?:   So altertĂŒmlich ist die Menschaffenhaltung in Landau keineswegs, immerhin haben die Tiere eine große Außenanlage, im Gegensatz zur der altertĂŒmlichen Menschenaffenhaltung in Krefeld oder Megdeburg.
(22.01.2007, 19:40)
Sven P. Peter:   Vor allem das eine Weibchen das nun mit in der Tropenhalle ist, ist deren Mutter, also noch wesentlich Ă€lter und kommt super mit der Situation zurecht.
(22.01.2007, 19:21)
IP66:   WĂ€ren die gelsenkirchener Tiere nicht eine Lösung fĂŒr eine etwas altertĂŒmliche Menschenaffenhaltung, wie sie etwa in Landau praktiziert wird. Mir fĂ€llt aktuell kein weiterer Halter ein, aber vielleicht steht ja irgendwo ein Menschenaffenhaus, daß fĂŒr zwei Tiere ausreicht. Die Bedingungen in Gelsenkirchen sind ja mehr als problematisch, und ich finde es schon schwierig, daß es nicht gelungen ist, bei dem Neubau ein Abteil fĂŒr die beiden Alttiere zu integrieren.
(22.01.2007, 19:20)
Dirk K:   Die Tiere sind glaube ich 86 und 87 geboren, also noch nicht wirklich alt. Aus der der Sicht also meiner Meinung nach kein Problem.
(22.01.2007, 18:52)
Verena Baur:   Ganz herzlichen Dank fĂŒr die Infos. Aber kann man denn schon alten Tieren einen Platzwechsel zumuten? Ich kann das etwa so vergleichen, wie wenn man mich wenn ich alt bin ins Heim abschieben wĂŒrde, alles fremd.... Das gibt doch Stress, sich mit fremden Schimpansen anzufreunden, neue WĂ€rter, neue Umgebung. Habe ich zu viel GefĂŒhl? ErklĂ€rt mir das genau. Herzlichen Dank im voraus.
(22.01.2007, 18:36)
Carsten:   Darum hab ich auch geschrieben ein Grund, ich wußte nicht, ob die Eingewöhnung in eine fremde Gruppe, in der MĂ€nnchen vorhanden sind, möglich ist.
(22.01.2007, 11:28)
Michael Mettler:   Nur mussten die MĂŒnsteraner "Wallache" nicht in eine fremde Gruppe eingewöhnt werden, sondern blieben in ihrer gewohnten.
(22.01.2007, 08:36)
Sven P. Peter:   Wobei der MĂŒnsteraner Zoo ja zeigt, dass man SchimpansenmĂ€nnchen ganz leicht kastrieren kann.
(21.01.2007, 22:11)
Carsten:   Die zwei Gelsenkirchener MĂ€nnchen sind BrĂŒder bzw. Söhne der mit den ZĂŒrichern zusammenlebenden Weibchen aus dem ehemaligen Ruhrzoo, das ist ein Grund fĂŒr die Abgabe.
(21.01.2007, 21:51)
Sven P. Peter:   Ich bin zwar nicht Jamie, aber ich kann dir auch was dazu sagen:
Die beiden MĂ€nnchen sind die alten MĂ€nnchen, die schon im Ruhrzoo geboren sind. Die sitzen noch im alten Haus und sollen bald weg.
Die ZĂŒricher mit den beiden Gelsenkirchener Damen sollen so zusammen bleiben.
(21.01.2007, 19:44)
Verena Baur:   Lieber Jamei, welche SchimpansenmĂ€nnchen mĂŒssen denn weg, sind da auch die neuen SchimpansenmĂ€nnchen von der Schweiz dabei? Wieviele Tiere sind es denn jetzt eigentlich mit der Schweizergruppe? LĂ€sst man die Schweizergruppe zusammen? Interessiert micht sehr. Danke.
(21.01.2007, 19:40)
Sebastian:   Hehe, wĂ€re aber mal wirklich ÂŽne Sensation...
(21.01.2007, 19:12)
Michael Mettler:   Die Löwen möglichst nicht.... ('tschuldigung, den konnte ich mir nicht verkneifen!) :-)
(21.01.2007, 17:11)
Sebastian:   Welche Arten sollen eigentlich zĂŒchten und welche nicht?
(21.01.2007, 16:50)
Jamie:   Wir hoffen und warten auch, die letzte Deckaktion war fruchtlos.
Die Pflegerin ist 99% sicher, daß es ein PĂ€rchen ist, aber 99% ist nicht 100% ;-)

Gruß Jamie
(20.01.2007, 20:54)
Michael Mettler:   @Jamie: Besteht bei euch eigentlich mal Hoffnung auf HyĂ€nennachwuchs? Oder ist es am Ende gar kein Paar - das dritte Tier hat ja auch erst nach dem Umzug nach Leipzig "sein wahres Ich gezeigt" :-)
(20.01.2007, 20:16)
Jamie:   @ sebastian, sorry, wenn ich nichts zu sagen weiß, antworte ich auch nicht.

Zu den Volieren hat Michael ja schon geantwortet, und wieso die Sattelstörche noch nicht rĂŒber sind weiß ich nicht, die stehen noch im alten Teil.

Gruß Jamie
(20.01.2007, 18:55)
Michael Mettler:   @Sebastian: Zu den beiden Vogelvolieren habe ich bei meinem Besuch im Herbst etwas erfahren. Ihr Umbau liegt leider nicht in den HĂ€nden des Zoos, sonst wĂ€re er mit eigenen Leuten innerhalb kurzer Zeit machbar gewesen. Da sie aber Teil der Gesamtgestaltung sind, muss der "Instanzenweg" beschritten werden, beinhaltend wohl die "Schuldfrage" (das verwendete Gittermaterial ist zu schwach fĂŒr Unzertrennliche) und damit die Übernahme der Umbaukosten, die Genehmigung des zustĂ€ndigen Architekten, an dessen Entwurf ĂŒberhaupt etwas Ă€ndern zu dĂŒrfen, und die Ausschreibung der dafĂŒr notwendigen Arbeiten....
(20.01.2007, 10:42)
Sebastian:   @ Jamie: Ich wiederhole nochmal meine Fragen: Was ist eigentlich mit den Sattelstorchen? Schließlich hatten wir die ja schon im alten Zooteil und eigentlich sollten sie ja zu den Pelikanen, was aber im Sommer nicht passiert ist.
Wann hat man vor, die beiden Volieren am Giraffenstall "vogelgerecht" umzubauen?

(20.01.2007, 10:15)
Jamie:   @Albert:
Die Ziele der beiden SchimpansenmĂ€nner stehen schon seit Monaten fest. Von deutscher Seite her ist auch alles lĂ€ngst abgehakt in Sachen Papiere, es hing an den jeweiligen ZiellĂ€ndern und daran, daß die beiden gemeinsam gehen sollen, damit nicht einer noch alleine endlos absitzt.
Einer geht nach Teneriffa, einer nach Brasilien ins Great Ape Project. Die Papiere aller LĂ€nder sind wohl komplett zusammen.
Soweit ich weiß, muß nur noch ein Termin zur gemeinsamen Abreise organisiert werden.

Gruß Jamie
(20.01.2007, 08:27)
Albert Roolfs:   Im alten Zooteil befinden sich neben einigen Agaporniden, den beiden Hornraben, HausgĂ€nsen, einem Bentheimer Schaf und eine Zwergziege noch die beiden SchimpansenmĂ€nner. Gibt es mittlerweile fĂŒr diese beiden noch recht jungen 'Zweisiedler' eine halbwegs vernĂŒnftige Unterbringungs-Aussicht?
(19.01.2007, 21:38)
Michael Mettler:   In Bestandslisten gibt es dazu auch leider keine einheitliche Linie. Manche rechnen eigene und eingestellte Tiere zusammen (und lassen auswĂ€rts eingestellte unter den Tisch fallen), andere erstellen eigene Tabellen fĂŒr eingestellte und ausgelagerte Tiere, wieder andere fĂŒhren alles in der selben Übersicht auf und verwenden Plus- und Minuszeichen fĂŒr die "Fremdplatzierten". WĂ€re schön, wenn es fĂŒr sowas - wie auch fĂŒr die Definition von Nachzuchten (ob aufgewachsen oder nicht, Totgeburten) - eine einheitliche Regelung in der Zoowelt gĂ€be.
(17.01.2007, 19:58)
IP66:   Irgendwie betrachte ich die Tiere außerhalb des Zoos nicht mehr so recht als zugehörig - in den 70ern sind doch auch Wisente ausgebĂŒrgert worden, die man immer noch zum Bestand zĂ€hlt, die fĂŒr mich eher Phantomcharakter haben.
(17.01.2007, 17:49)
Michael Mettler:   @IP66: Doch, die gab/gibt es, aber nicht im Zoo, sondern aus dessen Bestand auf einer Koppel irgendwo im Rheinischen.
(16.01.2007, 12:27)
IP66:   Da muß etwas schief gelaufen sein: Urwildpferdhengstgruppen gab es in Köln keine, wohl eine entsprechende GrĂ©vy-Zebra-Herde.
(16.01.2007, 12:02)
Ulli:   Auch im Saupark Springe gibt es zwei große rĂ€umlich getrennte Anlagen fĂŒr Przewalskipferde - eine reine Hengstgruppe und eine Gruppe mit den weiblichen Tieren und einem (!) Leithengst - was ja auch den FreilandverhĂ€ltnissen entspricht.

Reine Hengst- oder Bockgruppen machen im Zoo-Management sogar großen Sinn, da sie als Gen-Pool und als "Ersatz-Reservoir"
fĂŒr andere Zoos dienen können.

Fazit: es wĂŒrde mich persönlich sehr wundern, wenn man in Gelsenkirchen ernsthaft ĂŒberlegen wĂŒrde, weibliche Springböcke in die Gruppe zu integrieren - es sei denn man leidet in Gelsenkirchen im Pflegebereich unter Langeweile.
(16.01.2007, 10:35)
Ulli:   Reine MĂ€nner-Gruppen, also auch bei Springböcken, sind in der Haltung in der Regel unproblematisch. Sie bilden ihre eigene Rangordnung aus. Die Bockgruppe könnte auch 20 Kopf stark sein. FĂŒr reine MĂ€nnergruppen gibt es noch mehr Beispiele im Huftier- und auch im Affenbereich – Przewalski-Hengst-Gruppe ĂŒber Jahre im Zoo Köln, Grevy-Zebras im Zoo OsnabrĂŒck Netz-Giraffen-Hengst-Gruppe in Amersfoort, Gorilla-MĂ€nner-Gruppe in Hodenhagen. Dies entspricht auch der Situation im Freiland, wo es reine MĂ€nner-Gruppen gibt, die untereinander ihre Rangordnung festlegen. Der „stĂ€rkste“ Mann (nicht zwingender weise immer aber meistens) wird die erstbeste Gelegenheit nutzen, sich eine „Weibchen“-Gruppe als Leittier zu sichern und diese Aufgabe ĂŒber einen gewissen Zeitraum wahrnehmen.
Problematisch wird es erst, wenn sich mehrere geschlechtsreife MĂ€nner in einer gemischten Gruppe sich befinden. Auch hier gibt es durchaus Haltungen (z.B. die Elefanten im Elefantenpark Köln oder in den Sechziger Jahren im Opelzoo Kronberg oder auch die Schimpansengruppe in Arnhem, zumindest in den Siebziger und Achtziger Jahre), die dies wagen – nur ist dieses meist an zwei Voraussetzungen geknĂŒpft: 1. ein hinreichend großes Areal zum Ausweichen und 2. eine relativ klare und von den Tieren akzeptierte stabile Rangordnung.
Wenn sich die KrĂ€fteverhĂ€ltnisse auf „gleichem Niveau“ befinden, kann es zu heiklen Situationen kommen. Eine reibungslose Ablösung der Leitfunktion aus der Gruppe heraus ohne massiven Stress, ist in oft GlĂŒckssache (bei Schimpansen aber oft mit Strategie verbunden). In OsnabrĂŒck war der Übergang vom alten Mann Jockel zu seinem Sohn Tatoo so eine gĂŒnstige Situation – der Konflikt von Tatoo und Quattro (beide vergleichbar alt) war unter den gegebenen Haltungsvoraussetzungen in OsnabrĂŒck nicht zu lösen und fĂŒhrte zwangslĂ€ufig zur Abgabe eines Tieres. In der Regel werden die nachwachsenden, geschlechtsreif gewordenen Tiere abgeben, ich denke hier nur an den Schimpansenmann Charlie in den achtziger Jahren im Zoo Hannover. Auch der Elefantenbulle Nicolai im Zoo Hannover wurde unter anderem auch aus diesem Aspekt abgegeben.

(16.01.2007, 10:18)
kg:   Die Vogelvolieren am Giraffenhaus der Zoom-Erlebniswelt sind wirklich misslungen.Schade.
(16.01.2007, 09:41)
Michael Mettler:   Zu sieben mĂ€nnlichen Springböcken noch Weibchen hinzu? Das gibt ein Problem - oder besser gesagt, SIEBEN Probleme...
(14.01.2007, 18:38)
Sebastian:   @ Jamie: Sollen denn noch Weibchen kommen oder bleibt die Springbockgruppe rein mĂ€nnlich?
Und: Was ist eigentlich mit den Sattelstorchen? Schließlich hatten wir die ja schon im alten Zooteil und eigentlich sollten sie ja zu den Pelikanen, was aber im Sommer nicht passiert ist.
Wann hat man vor, die beiden Volieren am Giraffenstall "vogelgerecht" umzubauen?
(14.01.2007, 14:15)
Jamie:   Einige Boxen in der Grassavanne sind noch frei. Springböcke sollen aufgestockt werden auf 10-12. Die stehen als Gruppe in den grĂ¶ĂŸten Boxen zusammen.

Bei der BĂ€rin wird gehofft aber nicht gewußt.

Zum Rest kann ich nichts sagen.

Kurz zu Ausbrecherantilopen:

In den meisten Zoos akzeptieren diese Tiere die vom Menschen vorgegebenen Gehegegrenzen als ihr Revier. Die Elenantilopen, die großen Kudus, die Springböcke... wenn die nicht wollten, die könnten jeden Zooarchitekten in den Wahnsinn treiben. Die vorhandenen EinzĂ€unungen nehmen die lĂ€chelnd im Halbschlaf. Sie wollen nur nicht. In Wuppertal ging vor Jahren das Damwild nachts immer spazieren und sprang morgens, wenn die ersten Tierpfleger kamen zurĂŒck ins Gehege. Und so Stories kennt man aus fast jedem Zoo.

Gruß Jamie
(14.01.2007, 09:03)
Sven P. Peter:   Ist denn bekannt ob das Kodiak-Weibchen trĂ€chtig ist?
(13.01.2007, 17:23)
Sebastian:   Mal ein paar neue Infos von einer ZOOM-FĂŒhrerin, die ein Fernsehteam begleitete:
Die Breitmaulnashörner sollen immer noch in Afrika stehen und auf ihre Papiere warten, wĂ€hrend die Giraffen erst im FrĂŒhjahr auf die Anlage gelassen werden sollen, da sie noch den Weg dorthin trainieren mĂŒssten und es sich bei momentaner Witterung und den somit verbundenen kurzen Auslaufzeiten nicht lohnen wĂŒrde und man deshalb warte.
Zudem sind die Kodiaks zur Zeit nur selten zu sehen, da sie laut Aushang momentan ihre Winterruhe halten und somit viel Zeit in den Schlafboxen verbringen.
(13.01.2007, 16:44)
Carsten:   Wahrscheinlich sind die AbstĂ€nde so geplant als Fluchtmöglichkeit fĂŒr die Sitatungas, wenn die Flußpferde mal zu nahe kommen. Die Unterteilung des Aussenbeckens besteht auch aus diesen StĂ€ben, so daß die Sitatungas theoretisch in alle Gehege können, wĂ€hrend fĂŒr die Flußpferde eine TĂŒr vorhanden ist.
(13.01.2007, 15:18)
Sebastian:   @ Sebastian Dahl: In die Flusspferdbecken könnten sie theoretisch, und auch durch die BetonstĂ€be hindurch. Diese sind aber so weit auseinander, dass der Wasserstand keine Rolle spielt. Sie dienen nur dazu, die Flusspferde von der eigentlichen Gehegewand, die auch die Sitatungas nicht ĂŒberwinden können, fernzuhalten.
(13.01.2007, 11:07)
Sebastian Dahl:   Können die Sitatungas auch ins Flußpferdaußenbecken? Vielleicht könnten sie ja in den See ausbrechen, wenn die BetonstĂ€be ganz unter Wasser sind.
(13.01.2007, 10:59)
Marco:   Ich nehme an, dass die Wassertemperatur fĂŒr die Flusspferde nicht ausreichend ist und sie deshalb im Haus bleiben sollen. Das erklĂ€rt aber nicht, warum die Sitatungas nicht raus dĂŒrfen.
(13.01.2007, 00:53)
Michael Mettler:   Warum sind die Tiere denn bei diesem milden Wetter dauerhaft drinnen? Ist doch momentan wĂ€rmer als im FrĂŒhjahr...
(12.01.2007, 20:57)
Carsten:   Letztes Wochenende war die Giraffenanlage noch abgesperrt, ebenso der Aussichtspunkt Serengeti View.

Flußpferde & Sitatungas tut sich im Moment auch nichts, da die Tiere nur drinnen sind. Der momentane Lichtblick ist das ordentlich gefĂŒllte Flußpferdaussenbecken, BetonstĂ€be sind unter Wasser.
(12.01.2007, 20:30)
Michael Mettler:   @Jamie: Sagtest du nicht mal, die Boxen der Grassavanne seien schon voll? FĂŒr wieviele Springböcke ist denn im Haus Platz?

Gibt es was Neues von der Giraffen-Außenanlage, ist die inzwischen in Betrieb?

Letzte Frage: Wie klappt es mit den Sitatungas bei den Flusspferden?
(12.01.2007, 19:57)
Jamie:   Revidiere, die 3 Springböcke sind aus Hannover.
Und der Zebrahengst bleibt ĂŒbers WE noch in QuarantĂ€ne.

Gruß Jamie
(12.01.2007, 19:50)
Jamie:   Die 3 neuen Springböcke kommen aus Karlsruhe. Die Gruppe besteht nur aus MĂ€nnern, also nix mit Nachwuchs.

Die jĂŒngere Elchkuh ist bei einem Deckversuch verunglĂŒckt.

Morgen kommt der Zebrahengst von der QuarantĂ€ne in die Grassavanne. Erst mal in den Stall, aber ich denke, im Laufe der nĂ€chsten Woche auch ĂŒber die Vorgehege auf die Anlage.

Vor 3 Wochen ist ein kleiner putzmunterer Rappenantilopenbock geboren. Er ist zur Zeit noch mit seiner Mutter im Vorgehege. Da er sich schnell ablegt bringt es bei dem Wetter und der nicht sehr freundlichen Mutter noch nichts, die beiden ganz raus zu lassen.

Gruß Jamie
(11.01.2007, 21:44)
Michael Mettler:   So weit ich weiß, waren sogar die vier Tiere vom Herbst noch nicht lange im Zoo. Scheint sich wohl eher um den etappenweisen Aufbau einer Gruppe zu handeln.
(11.01.2007, 21:25)
Verena Baur:   Die Springböcke könnten ja auch Junge bekommen haben, wĂ€re doch möglich, oder sind diese Springböcke schon ausgewachsen? Dann haben sie sich gut versteckt oder der ZOOM hat neue Tiere erhalten. Sonst fragt doch einen Tierpfleger. Liebe GrĂŒsse aus der Schweiz
(11.01.2007, 20:32)
Michael Mettler:   @Sebastian: Als ich im Herbst in ZOOM war, habe auch ich nur vier Springböcke gesehen.
(07.01.2007, 14:18)
Verena Baur:   Danke lieber Sebastian, herzlichen Dank fĂŒr die Antwort. Ich habe diese Schimpansen immer gerne in ZĂŒrich beobachtet und eines Tages werde ich nach Gelsenkirchen kommen, das muss ja ein phantastischer Zoo sein. Bin froh, dass alles so glimpflich abgelaufen ist, die Schimpansen sind manchmal rechte Raufbolde. Gruss aus der Schweiz
(07.01.2007, 11:57)
Sebastian:   Stimmt, den kleinen Graben nach der Afrikahalle hatte ich jetzt vergessen.
Weiß jemand, woher die drei neuen Springböcke stammen oder habe ich mich geirrt und es waren schon immer sieben Tiere?
(07.01.2007, 11:42)
Carsten:   Bei meinem letzten Besuch waren sogar zwei von drei GrĂ€ben bei den Schimpansen nicht gefĂŒllt, sonst war immer nur der am Eingang leer, jetzt auch der am Ausgang des Hauses liegt.
(06.01.2007, 17:44)
Sebastian:   @ Baur Verena: Leider gibt es wohl Probleme mit dem Wassergraben. Denn dieser steht seit den ersten FreigĂ€ngen in der Außenanlage leer, die Schimpansen sind dementsprechend Innen. DafĂŒr gibt es augenscheinlich keinerlei Probleme in der neuen 10er Gruppe, die meist eng zusammen ist. Nur anfangs soll es kleinere Beißereien zwischen den Gelsenkirchenern und neuen Weibchen gegeben haben.

Desweiteren scheint die ZOOM-Erlebniswelt 3 neue Springböcke zu haben. Jedenfalls hatte ich bisher immer nur vier Exemplare gesehen, heute waren es sieben.
Und eine weitere Scheibe ist zu Bruch gegangen: an der Biberanlage. Der Stoss kam den Rissen zu Folge von oben...
(06.01.2007, 16:32)
Baur Verena:   Gerne wĂŒsste ich mehr ĂŒber die "ZĂŒrcher-Schimpansen". Wie geht es dieser Rasselbande jetzt? Haben die beiden Gelsenkircher-Damen die neue Familie akzeptiert? Herzlichen Dank fĂŒr die Infos.
(05.01.2007, 20:13)
Michael Mettler:   Und wenn sich das besagte Fenster öffnen lĂ€sst, kann sich der BĂ€r beim Gehegewechsel sogar noch eine Wegzehrung mitnehmen... :-)
(05.01.2007, 17:37)
Sebastian:   Stimmt genau, wenn man an der Kinderrutsche innerhalb des Tunnels durch das grĂ¶ĂŸere Fenster nach rechts schaut, kann man den Schieber, der beide Gehege trennt, sogar sehen.
(05.01.2007, 17:29)
Sven P. Peter:   Ich oute mich als der User aus dem anderen Forum ;) Der Besucherweg ist UNTER der Verbindung. Da wo die Besucher durch eine Grotte gehen, die eben ZWISCHEN den Anlagen durchfĂŒhrt.
(05.01.2007, 17:19)
Sabby:   Vielleicht kann man ja durch den Tunnel irgendwie eine Verbindung herstellen.
(05.01.2007, 10:18)
Sabby:   In einem anderen Forum meinte ein User, die beiden großen Anlagen seien verbunden. Allerdings wĂŒsste ich nicht wo. Die Anlage in der Lara sitzt, ist mit der kleinen Anlage von Antonia vernetzt, aber die große Anlage mit Elvis und Sonja ist ja auf der gegenĂŒber liegenden Seite.
(05.01.2007, 10:16)
Carsten:   Eine sichtbare Verbindung, die sich ggf. auch nur provisorisch herstellen lassen wĂŒrde, hab ich noch nicht gesehen. Werd ich beim nĂ€chsten Besuch mal drauf achten oder fragen...
(05.01.2007, 02:58)
Michael Mettler:   Sind die EisbĂ€renanlagen in ZOOM eigentlich vernetzt, könnte man im Bereich des Tunnels Tiere zwischen den beiden Großanlagen austauschen? Oder mĂŒsste man einen BĂ€ren dazu tatsĂ€chlich "einkisten"?
(04.01.2007, 23:07)
Sabby:   Ja stimmt schon, probieren könnte man es mit ihm auf jeden Fall. Aber anscheinend will das der Zoo nicht, warum auch immer.
(04.01.2007, 23:02)
Michael Mettler:   @Sabby: Spricht ja nichts dagegen, dass Elvis mit Sonja zĂŒchtet (das hĂ€tte er allerdings auch schon in OsnabrĂŒck tun können). Aber sollte Sonja Nachwuchs bekommen, mĂŒsste man Elvis ohnehin fĂŒr eine ganze Weile von ihr trennen - dann kann er auch gleich bei Lara einziehen.
(04.01.2007, 14:19)
Sabby:   Ja, dann wird es wohl die gewesen sein. Ich glaube, sie wurde sogar eingeschlĂ€fert. Aber ich frag nochmal meinen Bekannten, der weiß das genau.
(04.01.2007, 12:46)
Sebastian:   Da wir 3 Elche hatten und nun nur noch 2 da sind, wird es wohl diese Kuh gewesen sein. Wundert mich allerdings, da sie ja noch relativ jung war... Danke Sabby!
Achja, die 2-3 Monate waren nur gefĂŒhlsmĂ€ĂŸig angegeben.
(04.01.2007, 11:38)
Sabby:   Soll Elvis nicht mit Sonja zĂŒchten?
Wegen der Elchkuh: ich weiß wohl dass eine Elchkuh gestorben ist, das ist aber schon lĂ€nger als drei Monate her. Ob es die ist, die Du meinst?
(04.01.2007, 10:24)
Michael Mettler:   Es gibt doch noch einen EisbĂ€renmann in ZOOM, den Ex-OsnabrĂŒcker Elvis. Dass er fortpflanzungsfĂ€hig ist, hat er in OsnabrĂŒck bewiesen - wenn auch "nur" mit einer BraunbĂ€rin. Also könnte man ihn auch mit der jungen Lara zusammenfĂŒhren, wenn sie so weit ist.
(03.01.2007, 17:57)
Sebastian:   Eine Frage, die sich fĂŒr mich bisher noch nicht beantwortet hat: Was ist mit der zweiten, jĂŒngeren Elchkuh passiert, die schon seit 2-3 Monaten nicht mehr auf der Anlage ist?
Außerdem wĂŒrde mich interessieren, wie gut die Chancen fĂŒr Gelsenkirchen stehen, einen EisbĂ€rmann zu bekommen.
(03.01.2007, 14:01)
Sabby:   Danke Carsten!
(29.12.2006, 12:13)
Carsten:   @ Sabby: Humboldtpinguine
(29.12.2006, 11:17)
Sabby:   Könnte mir bitte jemand sagen, welche Piguinunterart im ehemaligen Ruhr Zoo gehalten wurde?
(29.12.2006, 10:13)
Sebastian:   Genau wie die Servale...
(25.12.2006, 11:05)
Carsten:   Also artige Tiere, g
(25.12.2006, 10:46)
Jamie:   Bei den Löwen ist die Scheibe mehr von der Besucherseite verkratzt.
Die Löwen waren noch nicht nennenswert dran.

Gruß Jamie
(24.12.2006, 20:44)
Carsten:   @ Marco: Da wurde durch den ohnehin nicht große Innenstall ein Elektrodraht gespannt, so daß Artaida nicht mehr an die TĂŒr kam, ohne einen "gezuppt" zu bekommen.

Wenn ich mich recht erinner, sind am Löwengehege, wo die Löwen direkt bis an die Scheibe kommen, deutlich weniger Kratzer. Muß ich beim nĂ€chsten Besuch mal drauf achten, denn bauliche Trennmaßnahmen gibt es da auch nicht.
(24.12.2006, 18:00)
Michael Mettler:   Was mich an dieser Geschichte wundert, ist die mangelnde LernfĂ€higkeit in der Zoowelt.... Überall gibt es immer und immer wieder das selbe Problem: Erst versucht man mittels Glasscheibe das Tier direkt vor die Nasen der Besucher zu bringen, und spĂ€testens ein Jahr danach versucht man, das selbe Tier mit allen möglichen Mitteln (Astabarrieren, Elektrodraht, unbequemer Untergrund usw.) von der Scheibe fern zu halten, damit es sie nicht zerkratzt.

Ähnliches gilt auch fĂŒr Randbepflanzungen wie das von Sebastian vorgeschlagene Gehölz: Wann immer irgendwo eine neuere Anlage fĂŒr grĂ¶ĂŸere Katzen entstanden ist, konnte man beinahe darauf wetten, dass dort entlang der Gitter oder Mauern vereinzelte StrĂ€ucher oder Bambushorste gepflanzt wurden. Was die Tiere davon hielten konnte man schön nach dem Umzug der Leoparden und Tiger in den hannoverschen Dschungelpalast sehen: Sie betrachteten das GrĂŒnzeug als Hindernis auf ihrem Rundgang entlang der Reviergrenze. Folglich sind die Amurtiger so lange mitten durch die Bambushorste hindurch gelatscht, bis sie hin waren. Oder sie wurden als "Grenzsteine" so ausgiebig mit Urin markiert, dass sie dem chemischen Tod starben. Lustigerweise wurden an die selben Stellen noch mal neue gepflanzt.... Erst nachdem auch diese hin waren, hat man es wohl eingesehen, dass das Blödsinn ist. Den selben Effekt habe ich z.B. auch in der Anlage der weißen Tiger in Amersfoort vor ein paar Jahren gesehen: Die einstmals wohl sehr ausgiebige Randbepflanzung sah aus, als wĂ€re ein Elefant hindurchgetrampelt.

Vielleicht sollten manche Gehegeplaner vorab besser die Gewohnheiten ihrer kĂŒnftigen "Mieter" studieren bzw. die Erfahrungen anderer Zoos erfragen....
(24.12.2006, 14:58)
Marco:   @Carsten: Was hat man denn gegen Artaidas "AffinitĂ€t zum Pflegerraum" gemacht?
(24.12.2006, 14:53)
JT99:   Wurde dies nicht auch bei den Löwen in Duisburg probiert? Aus dem Raubtierhaus kann man ja durch eine Scheibe auf die Außenanlage schauen und vor dieser haben die Löwen auch gerne gelegen. Seit langem sind vor der Scheibe aber viele spitze Steine im Boden, so dass die Löwen nicht mehr direkt an die Scheibe kommen. Evtl. wĂ€re das ja eine Möglichkeit.
(24.12.2006, 14:38)
Sebastian:   Anscheinend haben die Luchse aber eine Vorliebe fĂŒr das vom Besucher aus linke Fenster. Man könnte ja dann auch ein(e) kleine(s) Pflanze/Gehölz vor diese setzen, sodass die Luchse keine Möglichkeit haben, an die Glasscheibe zu kommen.
Es könnte dann jedoch passieren, dass die Luchse auf die Rechte ausweichen...
(24.12.2006, 13:40)
Carsten:   @ Dirk: Wenn man nicht welche aus kratzfestem Glas (weiß nicht ob es sowas gibt), lĂ€uft es wohl darauf hinaus. Oder durch gegeignete Maßnahmen die Tiere von dort fernhalten, vielleicht kommt da den Verantwortlichen ein Ă€hnlicher Geistesblitz wie frĂŒher bei Artaida und der TĂŒr zum Pflegerraum, g.
WÀre aber schade, da der Luchs ein sehr kooperatives Tier ist und sich gerne dort in Positur setzt, um sich aus nÀchster NÀhe betrachten zu lassen.
(24.12.2006, 13:14)
Dirk:   Wenn man die Scheibe dieses Jahr austauscht, kann man das doch jedes Jahr machen. Der Kater wird ja nicht aufhören die Scheibe zu verkratzen.
(24.12.2006, 10:23)
Carsten:   Die Scheibe war glaub ich schon ausgetauscht, der Kunstfels aber noch nicht nachmodelliert.
Vielleicht ist der Wassergraben auch nicht frostsicher, bei den WasserflĂ€chen am Anfang von Afrika ist der Wasserstand auch ziemlich niedrig. Oder das Wasser ist im Flußpferdaussenbecken, g, das war nĂ€mlich mal so vernĂŒnftig gefĂŒllt, daß die Poller vor der Wand zum See komplett unter Wasser waren.
(23.12.2006, 20:38)
Sebastian:   Naja, die Spundwand wurde ja auch repariert und die zerkratzte Scheibe am Luchgehege wird wohl auch ausgetauscht; der Kunstfels ist ja schon beseitigt. GibtÂŽs eigentlich einen Grund dafĂŒr, dass die Schipansen wieder drin sind? Oder sind Probleme mit dem "Wasser"graben aufgetreten, schließlich ist der schon wieder seit ein paar Wochen wasserlos.
(23.12.2006, 20:18)
Carsten:   Der Alaskarundweg ist wieder komplett begehbar. An sichtbaren Baumaßnahmen ist nur eine ErdaufschĂŒttung im Polarfuchsgehe zu sehen.
An der engsten Stelle zwischen Alaska und Afrika steht jetzt ein Palisadenzaun aus BaumstĂ€mmen, damit dĂŒrften die "KontinentalsprĂŒnge" quer durch die "Pampa" der Vergangenheit angehören.
Als recht nachteilig am Zom erweist sich die geringe Anzahl an TierhĂ€usern (AufwĂ€rmmöglichkeit fĂŒr den Besucher, g). Vielleicht aber auch gewollt, um den GlĂŒhweinverkauf anzukurbeln ...
(23.12.2006, 15:31)
Sebastian:   Schon tragisch. War lange Zeit nur hinter den Kulissen und nun, wo es bald zu einer Vergesellschaftung kommen sollte, stirbt er...
Schon traurig.
(21.12.2006, 18:24)
Sabby:   In der Gelsenkirchener Zeitung steht, dass Strupo bereits am Dienstagmorgen tot is seinem Gehege aufgefunden wurde. Ihm ging es schon ein paar Tage nicht so gut, wollte nicht fressen. Man vermutet Nierenversagen. Bin sehr traurig! Zumal er ja mit Lara vergesellschaftet werden sollte und man auf Nachwuchs hoffte...
(21.12.2006, 11:58)
JT99:   Laut meiner Tageszeitung (RP) ist EisbĂ€rmann "Strupo" gestern leider verstorben :( Die Todesursache ist noch nicht bekannt, der Zoo setzt aber alles daran, diese so schnell wie möglich herauszufinden.

Wirklich schade...:(
(21.12.2006, 10:11)
Carsten:   Lt. Lokalradio kehrt heute die EisbĂ€rin Olinka, welche Anfang 2006 ihre Tochter Lara nach Gelsenkirchen begleitete, heute wieder nach Wien zurĂŒck.
(04.12.2006, 15:52)
Sebastian:   In dieser Woche sind die beschĂ€digten Glasscheiben an der EisbĂ€renanlage ersetzt worden. Die Reperaturarbeiten finden folglich nur noch an der Kodiak-/Polarfuchsanlage statt.
(02.12.2006, 20:07)
IP66:   In den Zoo-News gibt es eine gelsenkirchener Meldung, in der Stachelschweinnachwuchs als große Sensation gefiert wird. Ich freue mich ja auch ĂŒber hĂ€ufigere Nachzuchten, finde aber, man sollte auch bei Pressemeldungen die Kirche im Dorf lassen. Wer zu laut trommelt, hat meist einen Grund dafĂŒr.
(01.12.2006, 17:56)
Michael Mettler:   Na, dann muss ich wohl aufpassen, nicht den Kopf zu verlieren :-)

Falls du auch bei anderen Tieren unterartlich genau notieren möchtest: Die ZOOM-Blaumaulmeerkatzen gehören zur Nominatform, kenntlich an der roten SchwanzfĂ€rbung. Von der grauschwĂ€nzigen Unterart cephodes gab es vor Jahren ein Einzeltier in Gelsenkirchen, das aber nicht mehr lebt (und auch keinen Nachwuchs hinterließ). Darauf wurde ich auch erst mit der Nase gestoßen, als damals in der Zeitschrift "RuhrZoo" ein entsprechender Bericht erschien.
(27.11.2006, 18:34)
Sacha Beuth:   @Michael Mettler: Vielen herzlichen Dank. (Irgendwie habe ich schon mit Deiner Hilfe gerechnet. Wie heisst es doch im Highlander: Es kann nur einen geben... :-))
(27.11.2006, 17:50)
Michael Mettler:   @Sacha Beuth: Es handelt sich um den Doppelspornfrankolin (Francolinus bicalcaratus) und um EuropĂ€ische Elche - dies beides definitiv. Den Schwan habe ich als Singschwan in Erinnerung. Da ich mit einem eingefleischten Feldornithologen zusammen in Gelsenkirchen war, gehe ich davon aus, dass dieser mich bei Pfeif- oder Zwergschwan besonders aufmerksam gemacht hĂ€tte :-)
(27.11.2006, 17:04)
Sacha Beuth:   Habe bei meinen Besuch in Gelsenkirchen eine schmĂ€hliche UnterlassungssĂŒnde begangen und die Namen (deutsch+wissenschaftl.) zweier Tierarten nicht notiert resp. trotz FĂŒhrung nicht erfragt. Ich hoffe, einer von Euch kann mir weiterhelfen:

1. Welche Frankolin-Art lebt in der Afrika-Zoom?
2. Ist die Schwanenart/-form in der Zoom-Alaska der Singschwan, der Pfeifschwan oder der Bewick-Zwergschwan?

und als Zusatz
3. Sind die gezeigten Elche in der Zoom-Alaska Nordelche/Nominatform oder eine amerik. Form?

Sage schon jetzt vielen Dank fĂŒr Eure Hilfe!!
(27.11.2006, 15:24)
Sebastian:   @IP66: Es ist die Wand zur Wasserfallschlucht. Also das zweite Gehege. Im ersten werden jedoch augenscheinlich Bodenarbeiten vorgenommen.
Auch die kaputten Scheiben der EisbÀrenanlage werden wohl bald ausgetauscht. Den Kunstfels drumherum hat man jedenfalls letztens entfernt.
(26.11.2006, 18:55)
IP66:   Welche Wand fĂ€llt denn da gerade um? Wenn man beide Gehege nicht besetzen kann, muß es doch wohl die Mittelwand sein. Die Nachricht entspricht allerdings meinem Eindruck, daß in Gelsenkirchen alles sehr schnell und wenig professionell vor sich gegangen ist - das neue Elefantenhaus in Köln hat zwar keine UrinabflĂŒsse und die Tore funktionieren auch nicht zuverlĂ€ssig, aber aufrecht stehen tut es noch.
(26.11.2006, 18:49)
Michael Mettler:   Die Spundwand, die als Unterbau fĂŒr den Kunstfels dient, ist wohl von der ausfĂŒhrenden Firma nicht korrekt im Erdreich verankert worden und hat dem Druck vom zig Kubikmetern dahinter angeschĂŒtteten Erdreiches nachgegeben. Lag also wohl nicht am Material, sondern am unsachgemĂ€ĂŸen Umgang damit - ob nun aus Zeitdruck oder auch nicht.
(25.11.2006, 19:14)
Carsten:   @ IP66: Meines Wissens ist da eine Spundwand der Gehegebegrenzung nicht in Ordnung. Die BĂ€ren sind im Alaskateil, der steht schon ĂŒber ein Jahr. Aber komisch find ich das auch, die hatten wohl nicht so daß glĂŒckliche HĂ€ndchen bei der Auswahl der Baufirmen und Baumaterialien.
(25.11.2006, 18:29)
IP66:   Was muß bei den gelsenkirchener BĂ€ren denn renoviert werden? Es sind doch zwei Gehege, so daß man den Tieren eines zur VerfĂŒgung stellen könnte. Oder ist mit so heißer Nadel gebaut worden, daß alles zusammenfĂ€llt, bevor es ein Jahr alt wird?
(25.11.2006, 18:24)
Daniel B.:   @Carsten/Sebastian:

Danke dafĂŒr und ja ich werde wohl sowieso noch ein paar Wochen warten. Vielleicht auch erst im Januar hinfahren, nach den Weihnachtsferien. Habe schon was lĂ€nger hier gelesen und mir ein paar Bilder und das Video von den Schimpansen angesehen und denke die Anfahrt von ca. einer Stunde wird sich auf jeden fall lohnen :)
(25.11.2006, 16:44)
Carsten:   @ Daniel B.: Ich gehe meistens montags in den Zoo, und gerade in der momentanen Jahreszeit siehst Du da nicht viele Leute. Den Flußpferdbereich des Tropenhauses hab ich dann tlw. fĂŒr mich alleine wie auch andere Gehege, Anstellen an ImbißstĂ€nden etc entfĂ€llt und die Bootsafari wurde letztes Mal extra fĂŒr mich angworfen, damit ich eine Runde drehen konnte.

Im Moment ist allerdings wegen Bauarbeiten das BÀrengehege nicht zu sehen, ggf. solltest Du also noch ein bissel warten, falls Du alles sehen möchtest.
(25.11.2006, 14:53)
Sebastian:   Vor meinem Studium bin ich bewusst unter der Woche in die Zoom-Erlebniswelt gegangen, um den grĂ¶ĂŸten Besucherandrang zu vermeiden. Meistens hat man dann auch das GlĂŒck, dass man vor manchen Gehegen allein verweilen kann, was allerdings auch stark von der gezeigten Tierart abhĂ€ngt.
Der Besuch setzt sich dann meistens aus Schulklassen (max. aber 3), MĂŒtter mit Kindern, ein paar Senioren und sehr wenigen Familien zusammen, gestern (ich habe mir mal ausnahmsweise freigenommen) waren es schĂ€tzungsweise 150-200.
(25.11.2006, 13:35)
Daniel B.:   Herzlichen Dank @ Carsten. Das reicht mir auch fĂŒrs erste ;)

Aber noch eine Frage. Ist der Zoo eigentlich unter der Woche (also wenn die Kinder in der Schule sind und die meisten Menschen arbeiten mĂŒssen) auch sehr voll oder kann man da auch GlĂŒck haben und mal ein Gehege fĂŒr "sich alleine" haben?
(25.11.2006, 13:24)
Carsten:   @ Daniel B: Handelt sich zwar nur um Bilder, aber besser als nichts. http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/8380/startpic/20
http://www.neubaustrecke.de/pages/Galerie_1_zoom.php
(25.11.2006, 02:08)
Danniel B.:   Gibt es eigentlich irgendwo im Netz auch ausfĂŒhrlichere bebilderte Berichte zur Zoom Erlebniswelt? Habe da leider nicht so viel gefunden bis jetzt und wĂŒrde mir gerne mal ein Bild davon machn.
(25.11.2006, 00:13)
Sabby:   Weiß jemand von Euch zu 100%, dass es sich bei den Möbeln in der Afrika Lodge auch tatsĂ€chlich um Holz von der Firma Teak 24 handelt?
(19.11.2006, 23:09)
Sebastian:   Bitte, immer wieder gern.

Mal was neues aus Alaska:
Der Rundweg ist seit dieser Woche wegen Reperaturarbeiten am Kodiakgehege zwischen den Rentieren und Seelöwen nicht begehbar. Zum einen scheint man sich um die gesprungene Spundwand (Schlucht) zu kĂŒmmern, andererseits wird aber wohl auch das erste Kodiakgehege (mit "Peek-In", ohne Wasserfall) umgestaltet, da dort neben einem Bagger frisch aufgeschĂŒttete Erde zu sehen ist.

(12.11.2006, 11:20)
Stefan Schubert:   Danke Sebastian! Genau da sah ich sie!
(11.11.2006, 18:36)
Sebastian:   MĂŒsste sich um die Rothörnchen handeln, die damals fĂŒr Alaska (laut HP) noch eingeplant waren. Untergebracht waren sie gegenĂŒber vom Storch/Kormoranteich.
(11.11.2006, 18:07)
Stefan Schubert:   Eine Frage an ZOOM-Kenner: Anfang letzten Jahres sah ich in Gelsenkirchen ein Hörnchen, dass ich nicht klar einordnen kann, könnte mir jemand diesbezĂŒglich helfen? Danke im Voraus!
(11.11.2006, 11:23)
Sabby:   Soweit ich weiß, sollten aus der "Lieferung" fĂŒr Gelsenkirchen, auch ein oder zwei Nashörner nach OsanbrĂŒck gehen, fĂŒr die neue Aussenanlage. Dann werden die wohl auch noch auf ihre Tiere warten, oder weiß da jemand zufĂ€llig was anderes?
(29.10.2006, 23:22)
Carsten:   Die fehlende "Traute" der Giraffen hab ich einem Anschlag am Haus entnommen.

Kann natĂŒrlich auch an technischen Problemen liegen, die nicht gerne zugegeben werden. Die Hetze, ja zum festgesetzten Termin fertig zu sein und eröffnen zu können hat sich ja schon bei der Alaskaöffnung gerĂ€cht, die HĂ€ngebrĂŒcke ĂŒber den Wasserfall konnte aufgrund technischer Probleme an der dortigen Spundwand erst ca. ein Jahr nach Eröffnung in Betrieb gehen. Und an der BrĂŒcke bei den Pavianen scheint auch irgendwas defekt zu sein, da dort wieder gebaut / repariert wird.

Die Sitatungas waren heute wieder nur im dritten Gehege, haben anscheinend immer noch Respekt vor den Flußpferden, g.
(29.10.2006, 23:21)
Michael Mettler:   Solange ZOOM nicht den Rekord von Duisburg ĂŒberbietet... Da hing ewige Jahre lang ein Schild "Hier entsteht in KĂŒrze eine Anlage fĂŒr Tapire und Zwergflusspferde" oder so Ă€hnlich. Ist in der geplanten Form NIE gebaut worden... Und sowas Ähnliches soll es auch im Tierpark Berlin gegeben haben. Tapiranlagen scheinen eine lange Anlaufzeit zu brauchen, gut dass ZOOM SĂŒdamerika ausklammert :-)
(29.10.2006, 18:32)
Sebastian:   Soweit ich weiß haben können die Giraffen noch nicht auf die Außenanlage. Jedenfalls habe ich noch kein Tier dort gesehen (auch keine Antilope), obwohl ich jede Woche dort bin.
Das Schild an der Schimpansenanlage fand ich ĂŒbrigens auch nett formuliert und hĂ€ngt dort schon seit mindestens 4 Wochen.
Seit etwa 6 Wochen ziehen auch die Nashörner "in KĂŒrze" ein. Aber die meisten Besucher merken das ja nicht, da der nĂ€chste Besuch erst nach einem viel lĂ€ngerem Zeitraum stattfindet. Nur blöd fĂŒr wöchentliche Besucher wie mich.
(29.10.2006, 18:16)
Michael Mettler:   Lustig formuliert. Wie gewöhnt man sie denn dran, wenn sie nicht raus dĂŒrfen? :-)
(29.10.2006, 17:07)
Sebastian Dahl:   Ich war gestern in Gelsenkirchen. Auf einem Schild stand, dass man die Schimpansen noch nicht auf der Außenanlage sehen kann, weil sie erst noch daran gewöhnt werden mĂŒssen.
(29.10.2006, 16:58)
Michael Mettler:   KÖNNTEN denn die Giraffen mittlerweile auf ihre Außenanlage? KĂŒrzlich gab es noch bautechnische Probleme mit den Toren auf der Deichkrone, so dass die Tiere noch gar nicht "ĂŒber den Berg" konnten.
(29.10.2006, 16:56)
Carsten:   @Sabby: War wohl nur ne Schnuppertour, komme gerade aus dem Zoo, die Schimpansen waren im Haus. Ob sie rausgekonnt hĂ€tten, weiß ich nicht, hab nicht darauf geachtet, ob die Schieber offen waren.
Nashörner sind noch nicht da und die Giraffen trauen sich auch noch nicht auf die Außenanlage, oder ich bin immer zu den falschen Zeiten da...
(29.10.2006, 14:48)
Sabby:   War jemand schon da? Sind die Affen jetzt grndsĂ€tzlich draussen? Oder war das nur eine kurze Schnuppertour?
(29.10.2006, 11:16)
Sabine Haas, Zoom Gelsenkirche:   Die ZusammenfĂŒhrung der Schimpansen hat sehr gut geklappt. Lady und Djuba, die beiden Gelsenkirchener Damen, wurden zunĂ€chst mit Sepp-Toni und dann mit den anderen "Herren" aus der Schweiz vergesellschaftet. Dies klappte sehr gut, da unsere Damen gerade heiß waren.
Danach wurden jeden Tag ein Weibchen aus ZĂŒrich mehr dazu gelassen. Hier kam es erwartungsgemĂ€ĂŸ zu kleineren Beißereien. Aber grundsĂ€tzlich hat die ZusammenfĂŒhrung sehr gut geklappt.
Mittlerweile schmust Lady mit dem 3jĂ€hrigen Dongo, unterstĂŒtzt Sepp-Toni, der Angst hat auf die Außenanlage zu gehen, und Djuba spielt mit dem achtjĂ€hrigen Yamou.

Gestern waren die Tiere erste Mal auf der Außenanlage. Nach der anfĂ€nglichen Angst vor dem grĂŒnen, kitzligen Rasen spielen jetzt auch die ZĂŒricher Schimpansen wenigstens in Sichtweite der Schieber in der Landschaftsanlage. Die ĂŒber 40jĂ€hrige Lady war direkt am Anfang mutig und eroberte sofort BĂ€ume und Kletterseile.

(26.10.2006, 15:10)
Ewok:   @Matthias: von feiern kann da noch keine Rede sein ;)
Aber immerhin tut sich was, war doch zuvor noch zu hören, das Artenschutz und Information in Zoom keine Rolle spielen sollten. Eine gewisse Skepsis Gelsenkirchen gegenĂŒber bewahre ich mir trotz allem optimismus aber dennoch.
(23.10.2006, 20:29)
Sacha Beuth:   @Klaus SchĂŒling. Kann ich (zumindest teilweise). Die alteingesessenen Gelsenkirchner Damen haben je einen der ZĂŒrcher MĂ€nner zu ihren Favoriten erkoren (Lady und Sepp-Toni und Djuba vorab mit Tai) und es ist auch schon zu Paarungen gekommen. Noch nicht reibungslos verlaufen die Kontakte zwischen neuen und alten Weibchen. Ueber den neusten Stand kann Zoom-Medienbetreuerin Sabine Haas Auskunft geben.
(23.10.2006, 16:11)
Matthias:   @Michael Mettler
Natuerlich nicht und die Zoos sollen ruhig noch weiter informieren und Spenden sammeln.
habe das nur ein bisschen ueberspitzt formuliert, da es mich ein bisschen irritiert hat, dass das Aufhaengen von Info-Tafeln, hier als grosse Leistung fuer den Artenschutz gefeiert wird.
(23.10.2006, 15:23)
Klaus SchĂŒling:   Kann mir jemand verraten, wie weit die Zusammenwöhnung der beiden Gelsenkirchener Schimpansen mit der ZĂŒricher Gruppe gediehen ist?
(23.10.2006, 14:58)
Michael Mettler:   @Matthias: Na und? Sind Nashörner denn seit dem Monatswechsel nicht mehr bedroht? In Leipzig stand gestern ebenfalls noch der Rhino-Container mit der EAZA-Kampagne, von Madagaskar habe ich nichts gesehen.
(23.10.2006, 13:29)
Matthias:   Toll, dass jetzt auch schon in Zoom was zur EAZA Nashorn Kampagne aushaengt. Ist diese doch schon seit Anfang Oktober vorbei und hat die aktuelle EAZA Madagaskar-Kampagne begonnen.
(23.10.2006, 10:24)
Sabby:   Bin da auch sehr optimistisch. Wenn man auf die Zoom homepage schaut, kann man auch unter dem Punkt "Artenschutz" nachlesen, dass es fĂŒr den Zoo wohl eine große Rolle spielt. Sie mĂŒssen einfach mehr darĂŒber bringen und ich denke wirklich dass sie das auch tun werden...
(22.10.2006, 00:04)
Ewok:   Da scheint sich ja im Zoom bezĂŒglich Artenschutz doch noch was zu tun. Wenigstens wird etwas informiert. Mal sehen, was da noch so kommt. Bin da mal optimistisch.
(21.10.2006, 17:25)
Sebastian:   Die Infotafeln zur EAZA-Kampagne der Nashörner hĂ€ngen nun im Bereich des afrikanischen Dorfes aus. Zudem gibt es am Giraffenhaus (Boma) eine neue große Infotafel, die ĂŒber den frĂŒheren Giraffenfang informiert. Desweiteren werden die Giraffen zur Zeit an ihren Weg zur Außenanlage gewöhnt.
Die Schimpansen konnten nun den gesamten Innenbereich ohne Absperrung benutzen; ob jedoch Alt- und Neutiere zusammengesetzt waren, war nicht zu erkennen, da die Tore zu den Boxen offenstanden und so nur 6 der insgesamt 10 Tiere zu sehen waren.
Dem Scheibenbruch bei den EisbĂ€ren scheint man nun mit einer zweiten, hĂŒfthohen Scheibe ca. 10cm vor der eigentlichen Scheibe zu verhindern versuchen. Jedenfalls ist ein solches Exemplar angebracht worden. Bepflanzungen in Afrika fanden nun schon im Bereich des Duka-House statt. Weitere Pflanzen standen bereit.
Baumstachler sollen ĂŒbrigens laut Wikipedia wieder im Herbst 2006 zu sehen sein.
(21.10.2006, 16:55)
Pinagel:   Die Tiere, die mehr oder weniger, fĂŒr Asien feststehen sind Orangs und Trampeltiere!
(10.10.2006, 00:26)
Sacha Beuth:   @Inge: Die in meinem Erlebnisbericht erwĂ€hnte Mitarbeiterin der ZOOM-PR/Medien-Abteilung.
Gruss
Sacha
(09.10.2006, 16:56)
Inge:   @ Sacha Beuth: Wer hat Dir gesagt, dass man sich die Option auf Elefantenhaltung offen halten möchte?
Gruß Inge
(09.10.2006, 13:43)
Pinagel:   Sorry! Genauso ist es!
(08.10.2006, 22:27)
pinagel:   Genau so ist es!
(08.10.2006, 22:26)
Michael Mettler:   Herr GĂŒrtler erwĂ€hnte, dass auf dem Platz des alten Elefantenhauses Ponys und Esel untergebracht werden sollen. Und irgendwo mĂŒssen ja auch die Schweine bleiben...
(06.10.2006, 22:11)
Sebastian:   @ Dirk K.: Soweit ich weiß wird nur das momentane Schweinegehege abgrissen (samt Elefantenhaus); die Stallungen/Gehege fĂŒr Ziegen, Schafe, Kaninchen und Meerschweinchen bleiben.
(06.10.2006, 21:23)
Sacha Beuth:   @Michael Mettler: Aus welchem Material diese KunstbelĂ€ge in den US-Zoos bestehen, weiss ich leider nicht. War teilweise sicher sowas wie Tartan, teilweise aber auch so was wie "gespritzter" Lehm.
Stimmt, wenn man einen Tag durch den Zoo Berlin lĂ€uft (oder noch extremer durch den Tierpark) macht sich das hinterher - trotz gutem Schuhwerk - ordentlich bemerkbar. Aber eben: Wir gehören zu den glĂŒcklichen, die selber laufen können. Aber wenn Du Dich im Rollstuhl hangaufwĂ€rts durch den Morast kĂ€mpfen musst, hast Du an einem Zoobesuch nicht viel Freude.
(05.10.2006, 14:12)
Michael Mettler:   @Sacha Beuth: Woraus besteht denn der naturĂ€hnliche Kunstbelag der US-Zoos? Ist das sowas wie Tartan auf Leichtathletikbahnen?

Den Einwand mit dem Wetterschutz kann ich bestÀtigen. Bei meinem Besuch herrschte sehr sonniges Wetter, und nach der Umrundung des Afrika-Areals nebst Bootsfahrt war ich erleichtert, unter dem Dach der Lodge mal kurz die Gesichtsmuskulatur entspannen zu können - Augenkneifen gegen Blendung kann ganz schön anstrengend sein :-)

Den Bodenbelag empfand ich dagegen als angenehm zu begehen. Ich zwar zu Fuß Einiges gewohnt, aber z.B. nach einem Besuch des Berliner Zoos mit seinen ĂŒberwiegend harten, z.T. gepflasterten WegebelĂ€gen merke ich meine FĂŒĂŸe trotz angepassten Schuhmaterials noch am nĂ€chsten Tag. Diesen Effekt hatte ich nach ZOOM nicht im geringsten. Klar schmuddelt man sich die Schuhe auch mal ein, aber das macht man bei einem Wald- oder Strandspaziergang auch - ist eine reine Lernerfahrung. Wem der Zoo gefĂ€llt, der kommt wahrscheinlich nĂ€chstes Mal mit robusterem Schuhwerk wieder.
(05.10.2006, 14:02)
Sacha Beuth:   Habe noch einen Kritikpunkt fĂŒr Zoom anzubringen - der allerdings auch auf viele andere Zoos zutrifft: Der Grossteil des Wegenetzes im Afrikateil (und auch ein kleinerer Teil in Alaska) ist ungeschĂŒtzt dem Wetter ausgesetzt und die Strecke von Unterstand zu Unterstand oft sehr lang. Im Sommer knallt also die Sonne voll auf den Besucher und an starken Regentagen wird er - manchmal auch trotz Regenschirm - patschnass (Letzteres selber erlebt). Wegen des an und fĂŒr sich löblichen Naturbodens sind die Schuhe und Hosen dann schnell bedeckt mit einer Schmutzschicht. FĂŒr "Zoospinner" wie mich kein Problem, fĂŒr Normalo-Besucher vermutlich aber schon.
Der Naturboden hat bei feuchtem Wetter noch ein weiteres Manko: Personen im Rollstuhl oder Eltern mit Kinderwagen können sich darauf nur mit sehr viel MĂŒhe fortbewegen. Ein naturĂ€hnlicher Kunstbelag, wie er in vielen US-Zoos verwendet wird, wĂ€re besser gewesen.
(05.10.2006, 13:10)
Dirk K:   Ich finds komisch, dass das derzeitege Streichelgehege anscheinend wirklich nur ein Provisorium ist. Bezieht sich das auf das komplette Gehege oder nur die Stallungen. Welche neuen Arten wird es denn nach der Fertigstellung im Grimberger Hof geben?

Gibt es denn PlĂ€ne, wann man ungefĂ€hr mit den ersten Asienanlagen anfĂ€ngt. Oder ist das Geld dafĂŒr noch absolut nicht da?
(05.10.2006, 10:49)
Pinagel:   Die Zoo-Terassen sollten eigentlich erhalten bleiben. Der Abriss und der Neubau der Asien-Gastronomie ist aber gĂŒnstiger. Das alte Elefantenhaus wird in den nĂ€chsten Wochen abgerissen, anschließend entstehen an dieser Stelle die Stallungen fĂŒr verschiedene Haustierrassen.
(04.10.2006, 21:00)
Michael Mettler:   Genau. Vielleicht entsteht da ja auch die grĂ¶ĂŸte und schönste Orang-Anlage Europas oder ein 3 Hektar großer Elefantenpark :-)

Das alte Restaurant "Zoo-Terrassen" wurde ĂŒbrigens inzwischen abgerissen. Und es fĂŒhrt auch kein Besucherweg mehr zum Inneren des alten Elefantenhauses; nur noch bis zum (verkleinerten) Außengehege, das jetzt mit den Rotbunten Schweinen besetzt ist. Die Hauswand ist als "Pseudo-Fachwerk" bemalt - nette Idee fĂŒr die Übergangszeit.
(03.10.2006, 12:25)
Sacha Beuth:   Das Zoom-Magazin 2/2000 besitze ich leider nicht, musste mich diesbezĂŒglich auf Infos aus dem Internet stĂŒtzen.
Aendert nichts an der Tatsache, dass NUR Orangs statt auch Panzernashörner und NUR Trampeltiere statt auch Tiger im DIREKTVERGLEICH bezĂŒglich "Tierwert" resp. in letzerem Fall auch "Schauwert" ein RĂŒckschritt sein wĂŒrden. (Und jetzt bitte nicht behaupten, die MEHRZAHL der Normalobesucher (insbesondere Kinder) sĂ€he Kamele genauso gerne wie Tiger).
Ich glaube wir sind uns sicher einig, dass die Zoom fĂŒr ihr Asienteil (trotz meiner Unkenrufe) eine Chance verdient. Lassen wir uns ĂŒberraschen.
(03.10.2006, 09:57)
Michael Mettler:   Nachtrag: Von BĂ€ren ĂŒbrigens auch nicht. Das damalige Tiersortiment orientierte sich offensichtlich noch sehr an den Arten, die im Ruhrzoo ohnehin damals noch vorhanden waren - z.B. gab es da noch Persische Leoparden (Geschwisterpaar) und Amurtiger (Mutter und Sohn).
(02.10.2006, 21:07)
Michael Mettler:   Orangs und Kamele sind nicht neu, sondern waren schon in der frĂŒhesten ZOOM-Planung vorgesehen. Nachzulesen im ZOOM-Magazin 2/2000, wo die ursprĂŒngliche Planung vorgestellt wurde. Dies wurde inzwischen lĂ€ngst modifiziert, z.B. sieht Alaska heute bei gleichem Tierbestand (außer den Skunks statt derer eigentlich Vielfraße rein sollten) ganz anders aus. In Afrika fielen z.B. die damals noch eongeplanten Gorillas (riesige Freianlage gleich neben den Schimpansen) weg.

FĂŒr Asien-ZOOM wurden damals erwĂ€hnt: WasserbĂŒffel, Tiger, Leoparden, Kleine Pandas, Orangs, Gibbons, Hulmans, Tigerpythons, Hirsche, Yaks und Trampeltiere. Und Asien sollte keineswegs auf den Regenwald beschrĂ€nkt sein. Wie man sieht, war damals von Panzernashörnern noch gar nicht die Rede.
(02.10.2006, 19:21)
Sacha Beuth:   @Michael Mettler: Habe natĂŒrlich Letzteres gemeint. Ja, der Tierbestand fĂŒr Asien ist noch nicht in Stein gemeisselt. Aber wenn man sieht, wie in der Planung immer mehr zurĂŒckgekrebst wurde und wird (erst Tiger und Panzernashörner, zuletzt Hauskamele und Orang-Utans) dann kann man (weil in Zukunft Anlagen immer teurer werden, das Geld dagegen immer knapper) stark damit rechnen, dass wohl kein tierischer Hammer (und das wĂ€ren fĂŒr mich z.B. Panzernashörner, die bezĂŒglich Beschaffung ungefĂ€hr gleich realistisch sind wie Komodowarane oder Nebelparder) mehr kommt. Lassen wir uns ĂŒberraschen, wer von uns die besseren hellseherischen FĂ€higkeiten in diesem Punkt besitzt (schmunzel).
(Von Komodowaren und Nebelparder war m. W. zwar nie die Rede, aber man darf ja mal den Bogen weiterspinnen).
(02.10.2006, 18:15)
Michael Mettler:   @Sacha Beuth: Die Hochspannungsmasten kannte ich schon, die sah man vom "alten" Ruhrzoo aus schon im Hintergrund der Afrikasteppe. Vielleicht finde ich sie deswegen weniger störend.

Ob die Hippos die "Sandbank" zum Liegen benutzen, bleibt ja abzuwarten. Da die ĂŒber Wasser ragende FlĂ€che konvex gewölbt und nicht viel grĂ¶ĂŸer als EIN Flusspferd ist, dĂŒrfte das nicht besonders bequem sein. Aber hĂ€tte ein StĂŒck Mauer wirklich besser ausgesehen...?

Klar bin ich bei den Erlebniselementen inkonsequent, denn ich unterteile einfach in "gefĂ€llt mir" und "gefĂ€llt mir nicht" - man muss ja nicht alles gut oder alles schlecht finden. Schließlich gehe ich ja auch an Schimpansen eher vorbei als an Antilopen - das sind eben persönliche Vorlieben. Und das "persönlich" habe ich ja unten auch ausdrĂŒcklich erwĂ€hnt.

Aus neutraler Sicht wĂŒrde ich sagen: Da alle diese Effektelemente ihr Publikum finden, haben sich auch alle ihren Platz verdient. Wenn sich womöglich ein paar Hunderttausend Besucher im Jahr ĂŒber Sams Minengeist amĂŒsieren, das weiter erzĂ€hlen und damit weitere Besucher anlocken, dann gehöre ich eben zu einer kleinen Minderheit, muss und KANN damit leben. Streng genommen mĂŒsste ich ja jedem dieser Besucher die FĂŒĂŸe kĂŒssen, weil er mir mit seinem Eintritts-, Souvenir- und Verzehrgeld ermöglicht, auch weiterhin in Gelsenkirchen Rappenantilopen oder Flusspferde zu sehen und TROTZ Special Effects einen schönen und interessanten Tag zu haben. Da bin ich offensichtlich toleranter als viele der ZOOM-Kritiker hier.

Und wieso "popeliger Asienbereich"? Die zur VerfĂŒgung stehende FlĂ€che ist fĂŒnf Hektar groß - also knapp halb so groß wie der Frankfurter oder Baseler Zoo, zweieinhalb mal so groß wie der Kölner Elefantenpark oder um ein Viertel grĂ¶ĂŸer als der ganze Zoo Landau. Da lĂ€sst sich schon was draus machen. Mancher Zoo wĂ€re froh, so eine "popelige" Ecke als ErweiterungsgelĂ€nde zu bekommen....

Falls sich die Bewertung eher auf den Tierbestand bezieht: Die Asien-Planung ist lĂ€ngst nicht abgeschlossen bzw. neu in Arbeit. Kann also noch ganz anders ausfallen als ursprĂŒnglich geplant oder aktuell veröffentlicht. Und da im alten Teil keine asiatischen Arten mehr auf neue Gehege warten (vielleicht bis auf ein paar Reptilien - bei den Kamelen bin ich mir nicht sicher), kann der Zoo das Artenspektrum ganz relaxed angehen (die Baukosten weniger). Lassen wir uns ĂŒberraschen. Sicher dĂŒrfte nur sein, dass es MACHBARE Lösungen werden, also keine TrĂ€umereien a la Sumatranashorn.
(02.10.2006, 17:53)
Sacha Beuth:   @Michael Mettler: Bez. Wermutstropfen wegen der Halle. Neben dieser verschandeln auch die Hochspannungsleitungen entlang der Giraffen/Pavian/Flusspferdanlagen die "Afrika-Illusion".
Wenn Du die verunglĂŒckte "Sandbank" im Innengehege der Flusspferde NUR als Möglichkeit siehst, dass sich die Tiere aus den Augen gehen können (und nicht wie bei einer echten Sandbank ĂŒblich auch darauf liegen können) muss ich sagen: Dann hĂ€tte es auch eine einfache, halb aus dem Wasser ragende Mauer getan.
Und bist Du nicht beim Thema Erlebniselemente (wie ich auch) etwas inkonsequent: UmgestĂŒrzter Schulbus und RangerhĂŒtte eher Ja, Ice Adventure und projizierter Geist eher Nein?
Den Gedanken mit Afrik. Elefanten finde auch ich gut - unabhÀngig davon, dass in relativer NÀhe mit Wuppertal und Duisburg schon zwei Zoos Afrikaner halten. Besser ein attraktiver Afrikateil, als ein "popeliger" Asienbereich zur ErgÀnzung.
(02.10.2006, 17:25)
Michael Mettler:   Nach den reinen Infos nun zu meinen persönlichen EindrĂŒcken aus ZOOM. Dazu möchte ich vorab erwĂ€hnen, dass ich nicht mit einer Fehler-Checkliste durch den Zoo gegangen bin (oder gar MöbelstĂŒcke nach Stempeln abgesucht habe), sondern mich bemĂŒht habe, möglichst unvoreingenommen an die Sache ranzugehen. Was nicht ganz einfach ist, wenn man vorher interessiert die Meinungen hier im Forum verfolgt hat und dann "auf Null" runterschrauben und den Tunnelblick absetzen muss.

"Alaska" hatte ich vor etwas ĂŒber einem Jahr schon gesehen. Erstaunlich, was 13 Monate in Sachen Bepflanzung ausmachen, der Parkteil hat sich sehr schön eingegrĂŒnt (soweit er es nicht von Anfang an war). Elemente wie der Wildbach, der Gletschersee oder das Feuchtgebiet vor der GoldgrĂ€berstadt lassen schon mal vergessen, dass man sich in einem Zoo befindet (und das meine ich POSITIV). Schade, dass es in Hannover fĂŒr solche Ecken an Platz mangelt, hier kenne ich den Nicht-im-Zoo-Effekt eigentlich nur von "Meyers Hof". "Yukon Bay" wird niemals diesen Eindruck von WeitlĂ€ufigkeit erreichen können.

Je nackter ein Gehege ist bzw. sein muss, desto eher fĂ€llt einem natĂŒrlich auf, wenn etwas unnatĂŒrlich wirkt - so fielen mir bei den Seelöwen rechtwinklige Formen der Kunstfels-Inseln und Becken mehr ins Auge als anderswo, und auf das eine oder andere Guckloch in diversen "FelswĂ€nden" der Anlagen hĂ€tte ich wahrscheinlich verzichtet, um sie "echter" erscheinen zu lassen - aber das ist eben Geschmackssache. Die etlichen unterschiedlichen Perspektiven bei den meisten Anlagen haben natĂŒrlich auch ihren Reiz. Was mich allerdings noch immer stört: An vielen Stellen sieht man im Hintergrund andere Besucher, was der Illusion ein paar Kratzer verleiht.

Von den Außenanlagen in "Afrika" und vom dortigen GelĂ€nde insgesamt bin ich schwer beeindruckt. Ein Wermutstropfen ist die riesige Halle auf dem NachbargelĂ€nde des Zoos, die sich nur schlecht verbrĂ€men lĂ€sst und die aus einigen Blickwinkeln die Landschaftsillusion stört - man kann nur auf schnelles Baumwachstum hoffen.... Dass man in "Afrika" einen Flutschutzdamm ĂŒberschreitet, nimmt man nicht wahr; fĂŒr mein Empfinden fĂŒgt er sich als "HĂŒgelkette" organisch in das GelĂ€nde ein, das dadurch reizvoll modelliert ist. Die riesige "Grassavanne" (1,4 ha + 0,3 ha Nashornbereich) ist vom keinem Standpunkt aus komplett zu ĂŒberblicken, der Damm als "Raumteiler" bildet dabei einen schönen Hintergrund.

Wie sich zeigte - von der Bootstour aus zu sehen - sind "Grenzstreifen" aus Felsbrocken kein unĂŒberwindliches Hindernis fĂŒr Huftiere. Eine auf diese Weise "gesicherte" Gehölzpflanzung am Ufer wurde jedenfalls von den Tieren bereits annektiert (und kahlgefressen). Übrigens ein faszinierender Anblick, wie ausgewachsene Elenantilopen vorsichtig, aber keineswegs unsicher ĂŒber die Steinbrocken balancieren bzw. in kleinste ZwischenrĂ€ume treten - das hĂ€tte ich zwar Springbock & Co. zugetraut, aber nicht diesen Riesen.

Einen deutlichen gestalterischen Unterschied zwischen "Grassavanne" und "Buschsavanne" (= Giraffenanlage) konnte ich nicht feststellen - allerdings ist letztere noch nicht fertiggestellt.

Dass die Bootstour momentan weniger atmosphĂ€risch wirkt als die hannoversche, liegt zum einen an der Schlichtheit der Boote, die eher an Mini-Ausflugsdampfer erinnern (ich habe unwillkĂŒrlich nach den Tretboot-Pedalen gesucht), zum anderen daran, dass die schon erwĂ€hnten SchilfgĂŒrtel erst in den Startlöchern stehen. Letzteres wird nĂ€chstes Jahr um diese Zeit schon ganz anders aussehen, auch der Uferbewuchs wird dann noch "wilder" wirken. Was mir nicht gefĂ€llt, ist die Gestaltung des Bootstunnels, dem es an jeglicher Illusion von NatĂŒrlichkeit fehlt. Da wĂ€re sogar eine EisentrĂ€gerbrĂŒcke a la Hannover "authentischer" gewesen. Mal sehen, wie ich beim nĂ€chsten Besuch darĂŒber denke. Fairerweise muss ich natĂŒrlich sagen, dass ich mich vom Vergleichen mit Hannover nicht ganz freimachen kann - diesen Vergleich dĂŒrften die wenigsten ZOOM-Besucher ziehen, und dann stört sie sowas auch weniger.

Die Vari-Anlage ist ein echtes SchmuckstĂŒck - was doppelt zĂ€hlt, da sie ja von den ZOOM-Pflegern in Eigeninitiative durchgedrĂŒckt und erstellt wurde. Auf meiner zweiten Runde sah ich die Varis hoch oben in den BĂ€umen - allerdings vom benachbarten Alaska-Weg aus, so zu sagen "Madalaska"....

Das Afrikahaus hatte ich mir nach den bisherigen Infos ganz anders vorgestellt - vor allem weitrĂ€umiger. Der "tropische See" fĂŒr die Flusspferde ist doch eher ein Teich. Wobei die Hippos nun mal keine Delfine sind und die dreiteilige Gesamtanlage immerhin reichlich Möglichkeit bietet, sich aus den Augen zu gehen - auch dank der Insel im grĂ¶ĂŸten Becken. Und der Effekt, in einem Glastunnel die Innenanlage der Schimpansen zu durchqueren, wollte sich bei mir nicht einstellen. Auf mich wirkt der Besucherweg einfach nicht wie ein Teil einer großen Anlage. Vielmehr sieht es so aus, als habe man zwei sich am Weg gegenĂŒber liegende Anlagen ĂŒber diesen hinweg und unter ihm hindurch (!) nachtrĂ€glich miteinander verbunden. Da die Anlage an vielen Stellen weniger Tiefe als erwartet hat und mit reichlich Klettermöglichkeiten bestĂŒckt ist, entsteht eben kein Eindruck von WeitlĂ€ufigkeit. Aber - und das ist wie schon bei den Flusspferden meines Erachtens wichtiger - der Rundlauf und die "GelĂ€ndestruktur" (eine Berg- und Tal-Landschaft Ă€hnlich den Kölner Innenanlagen, nur noch ausgeprĂ€gter) dĂŒrften den BedĂŒrfnissen der Schimpansen sehr entgegen kommen. Und sie bieten ungewöhnliche Perspektiven, denn man kann die Affen in den Verbindungstunnels auch von unten und von oben sehen. Der Boden scheint allerdings nicht nur fĂŒr Tierpfleger rutschig zu sein, ich sah auch einen Schimpansen beim Kurvenlauf ausrutschen. Die Meerkatzenanlagen bilden eine Art vorgelagerten Wintergarten, die ebenfalls der Halle vorgelagerte Servalvoliere ist ausschließlich von innen durch Scheiben einsehbar.

ResĂŒmee: Die GelĂ€ndegestaltung in ZOOM ist fĂŒr meinen Geschmack sehr gelungen, ich empfinde es als "WohlfĂŒhl-Park". Und dazu zĂ€hlt fĂŒr mich eben auch, dass NICHT jeder Quadratmeter fĂŒr Tiergehege genutzt wird, sondern sich zwischen den Anlagen auch mal eine weitlĂ€ufige Landschaftsgestaltung erstreckt. Ich persönlich brauche kein "Ice Adventure" und keinen projizierten Minengeist, aber solche Elemente drĂ€ngen sich nicht so sehr in den Vordergrund, dass sie mir den "Rest" des Zoos versauen wĂŒrden - den meisten Besucher scheint es ohnehin zu gefallen. Auf die oft kritisierten "MĂ€tzchen" wie Schulbus-Wrack, Bootsfahrt oder RangerhĂŒtte wĂŒrde auch ich allerdings ungern verzichten, sie haben eben auch ihren Reiz, wenn man sich vom Puristisch-Zoologischen frei machen kann.

Übrigens: "Asien" fehlt gefĂŒhlsmĂ€ĂŸig eigentlich gar nicht, ZOOM prĂ€sentiert schon jetzt ein sehr abgerundetes Angebot. Und auch wenn ich kein Freund des momentanen Elefanten-Großanlagen-Hypes bin: In Gelsenkirchen wĂŒrde ich sowas wegen des noch reichlich vorhandenen, ausbaufĂ€higen Platzes nicht als störend empfinden, zumal dort nicht mal vorhandene Tierarten zu Gunsten der RĂŒsseltiere weichen mĂŒssten. Das potenzielle Asien-GelĂ€nde ließe sogar alternativ eine Erweiterung von "Afrika" zu - warum nicht Afrikanische Elefanten (muss ja keine Zuchtanlage sein) und diverse afrikanische Waldbewohner...?
(02.10.2006, 16:35)
Michael Mettler:   Habe mir vorhin noch mal ganz bewusst den gesamten Thread wie auch den ĂŒber ZOOM Afrika durchgelesen. Da ich zu v