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Gepardenzucht



cajun:   Ein RĂŒckschlag in der Wilhelma. Sehr offen und gut kommunizoert. Weiter so!
"Gepardin Niara verliert ihren Nachwuchs
In der Wilhelma hat der neugeborene Nachwuchs der Gepardin Niara nicht ĂŒberlebt.
Am 13. Juli hatten die Tierpflegerinnen und Tierpfleger des zoologisch-botanischen Gartens zunĂ€chst eine erfreuliche Entdeckung gemacht: In den Abendstunden war aus dem Besuchendenbereich der Gepardenanlage deutlich zu sehen, wie Niara im Eingangsbereich ihrer Wurfbox liegend, ein Neugeborenes sĂ€ugte. Überraschend kam das nicht: Bereits im April wurde Niara mit Zawadi zusammengefĂŒhrt, einem MĂ€nnchen, mit dem sie 2022 erfolgreich fĂŒr Nachwuchs gesorgt hatte. Auch dieses Jahr verlief alles zunĂ€chst genau nach Plan. In den Wochen nach dem „Herrenbesuch“ legte Niara bis Juli rund acht Kilogramm an Gewicht zu. Dass sie trĂ€chtig sein musste, war naheliegend.

Da die ersten Tage nach der Geburt eine sehr sensible Phase darstellen, wurden jegliche Störungen vermieden und keinerlei Kontrollen innerhalb der Gepardenanlage durchgefĂŒhrt. Bereits am Tag nach der Geburt kamen aber die ersten Sorgen auf: Dass kein Jungtier mehr zu sehen war, ist nicht weiter ungewöhnlich. Schließlich hĂ€tte der Nachwuchs unerkannt in einem nicht einsehbaren Winkel der Wurfbox liegen können. Dass sich die Gepardin selbst aber kaum noch dort aufhielt, war untypisch. Am Dienstag, dem 16. Juli wurde daher die Entscheidung getroffen, die Wurfbox zu ĂŒberprĂŒfen. Wie befĂŒrchtet, wurde dabei kein lebendiges Jungtier vorgefunden – lediglich Überreste.

Kuratorin Dr. Ulrike Rademacher erklĂ€rt: „Alle Anzeichen sprechen dafĂŒr, dass Niara ihren Nachwuchs gefressen hat. Ob es sich dabei um einen oder mehrere Welpen gehandelt hat, lĂ€sst sich nicht feststellen. Auch ĂŒber die GrĂŒnde können wir nur spekulieren. Schließlich hat Niara vor zwei Jahren in der gleichen Anlage und unter identischen Bedingungen erfolgreich und ohne Komplikationen fĂŒnf Jungtiere großgezogen. Möglicherweise war der Nachwuchs krank und nicht lebensfĂ€hig.“ Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin ergĂ€nzt: „Bei der Nachzucht bedrohter Arten gibt es leider nicht nur Erfolgsmeldungen. Auch traurige RĂŒckschlĂ€ge wie dieser gehören dazu. NatĂŒrlich lassen wir uns davon nicht von unserem Weg abbringen und setzen uns weiter aktiv fĂŒr den Artenschutz ein.“
Quelle:https://www.wilhelma.de/aktuelles/aktuelles/news-presse/meldung/gepardin-niara-verliert-ihren-nachwuchs
(16.07.2024, 15:49)
cajun:   Eine Zuchtkooperation in Österreich:
"Welche Salzburgerin oder welcher Salzburger fĂ€hrt denn auf Sommerfrische nach Wien? Die 5-jĂ€hrige Gepardin aus dem Zoo Salzburg! Im Rahmen des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms verbringt das Gepardenweibchen nun ein paar Monate im Tiergarten Schönbrunn. Hier soll die Katze von dem 9-jĂ€hrigen Kater gedeckt werden, denn beide Tiere passen laut Zuchtbuch genetisch gut zusammen. Nach der Urlaubsromanze geht es fĂŒr die Salzburgerin aber wieder heim nach Hellbrunn."
Quelle:https://www.facebook.com/zoovienna/?locale=de_DE
(11.07.2024, 11:08)
cajun:   @Carsten: FĂŒr die nĂ€chsten drei Nachzuchten in Basel hĂ€tte ich dann den Vorschlag: Veni, Vidi, Vici... schalke* :o)
@Simon: in MĂŒnchen wird es einfach "Yak"... :o)
(07.07.2024, 22:05)
Simon Kirchberger:   @Carsten frag mal in Hellabrunn nach, die hatten letztes Jahr „X“ und die Yaks, die jetzt bei uns in Halle leben, heißen „Xana“ und „Xyris“. Und dieses Jahr „Y“

(07.07.2024, 16:53)
Carsten Horn:   Ja, ist "V-Jahr". In zwei Jahren wird es dann lustig, wenn die Tiere Xanthippe und Co heißen...
(07.07.2024, 16:41)
cajun:   @Carsten: Ist anscheinend V- Jahr in Basel? DafĂŒr haben die Kleinen ja noch ganz hĂŒbsche Namen bekommen :-)
(06.07.2024, 23:39)
Carsten Horn:   Der Gepardennachwuchs in Basel bekam Namen: Vevi, Vina, Vio und Visoke
(06.07.2024, 13:44)
cajun:   Na, GlĂŒckwunsch nach Basel!
"Vierfacher Geparden-Nachwuchs
Am 19. Mai 2024 sind vier Geparde im Zoo Basel geboren. Ihre ersten Wochen verbrachten die Jungtiere, zwei MĂ€nnchen und zwei Weibchen, versteckt im Stall. Nun sind sie mit ihrer Mutter Saada (3) auf der Aussenanlage zu sehen. FĂŒr Saada und Vater Drogo (4) ist es der erste Wurf. Die Gepardenpopulation im EAZA Ex-situ-Programm (EEP) ist seit fĂŒnf Jahren rĂŒcklĂ€ufig. Die aktuelle Nachzucht im Zolli ist im Jahr 2024 erst der zweite erfolgreiche Wurf Europas.
Im Zoo Basel sind am 19. Mai 2024 vier Geparde geboren. Die vier Jungtiere, zwei MÀnnchen und zwei Weibchen, verbrachten die Anfangszeit im Stall. Inzwischen haben sie den ersten Gesundheits-Check hinter sich. Alle vier sind krÀftig und wiegen im Schnitt 2,4 Kilogramm. Die Jungtiere sind noch namenlos.

Erster Wurf fĂŒr Saada und Drogo
FĂŒr das Gepardenweibchen Saada (3), die im Jahr 2021 selbst im Zoo Basel geboren wurde, sowie fĂŒr Vater Drogo (4) ist es der erste Wurf. Drogo ist im Mai 2022 vom Safaripark Peaugres, Frankreich, nach Basel gekommen. Saada kĂŒmmert sich gut um die Jungtiere und fĂŒhrt sie sicher auf der Anlage herum. Nach knapp sechs Wochen verliess der Nachwuchs seine Höhle ungewohnt frĂŒh. Der Grund dafĂŒr ist unbekannt. FĂŒr gewöhnlich verlassen Geparde ihre Höhle erst nach rund acht Wochen und begleiten ihre Mutter nach draussen.

Typische EinzelgÀnger
Geparde sind typische EinzelgĂ€nger, die Weibchen noch mehr als die MĂ€nnchen. MĂ€nnchen leben manchmal ĂŒber lĂ€ngere Zeit zu zweit oder zu dritt zusammen, vor allem in nahrungsreichen Gebieten. Gemeinsam ist es einfacher, ein Territorium zu verteidigen und Weibchen anzulocken. Dieses Verhalten stellt bei Katzenartigen eine Ausnahme dar. Ausser den Löwen sind alle Katzenartigen EinzelgĂ€nger. Auch im Zolli zieht Mutter Saada die Jungen alleine auf. Sie sind im Aussengehege der Etoscha-Anlage zu sehen. Kater Drogo ist getrennt von den anderen Artgenossen auf der Schutzmatte untergebracht, einer ReserveflĂ€che des Zolli. Im Zoo Basel leben insgesamt acht Geparde (drei MĂ€nnchen und fĂŒnf Weibchen) in mehreren Gehegen vor und hinter den Kulissen.

RĂŒcklĂ€ufige Population
Die vier Geparde aus dem Zolli sind in diesem Jahr erst der zweite erfolgreiche Wurf Europas. Seit fĂŒnf Jahren ist die Gepardenpopulation im EAZA Ex-situ-Programm (EEP, Erhaltungszuchtprogramm der European Association for Zoos and Aquaria) rĂŒcklĂ€ufig. Geparde werden auf der roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als «gefĂ€hrdet» aufgefĂŒhrt. SchĂ€tzungen zeigen, dass noch etwa 6’500 Tiere in der Wildbahn leben. Ausserhalb der Schutzgebiete kommt es vielfach zu Konflikten mit ViehzĂŒchtern und die Geparde werden gejagt. Seit 2013 unterstĂŒtzt der Zoo Basel die Big Life Foundation in Kenia, ein erfolgreiches Schutzprojekt fĂŒr Raubtiere im Amboseli-Schutzgebiet. Seit Beginn des Projektes hat der Bestand an Geparden dort wieder zugenommen."
Quelle:https://www.zoobasel.ch/de/aktuelles/news/1462/vierfacher-geparden-nachwuchs/
(01.07.2024, 15:22)
cajun:   Wie es nun in Erfurt mit der Zucht weitergeht, erklĂ€rt der Zoo nun offiziell:
"ZuchtplÀne mit Gepardenkater Cash
Das erste Zusammentreffen von Judy und Cash war von zugewandter Neugier geprĂ€gt. Am Montagabend traf der knapp zweijĂ€hrige Gepardenkater Cash aus dem Zoo Rostock in Erfurt ein. Noch am selben Abend lernten sich die Erfurter Gepardin Judy und Kater Cash kennen. Jetzt heißt es zunĂ€chst Abwarten und Beobachten und hoffen, dass Judy zunĂ€chst rollig und spĂ€ter tragend wird.

Mit dem Zuzug von Judy (Djehuti) und dem Weggang von Jala Mitte April wurden die Weichen fĂŒr die Wiederaufnahme der Gepardenzucht gelegt. FĂŒr die Gepardin Judy liegt seitens des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms EEP eine Zuchtempfehlung vor. Mit Kater Cash hat der EEP-Zuchtbuchkoordinator einen passenden Kater ausfin­dig gemacht.

Die kommenden Tage verbringen die beiden Geparde in derselben Anlage, anfangs allerdings noch durch einen Zaun voneinander getrennt. Sobald Judy rollig ist, werden die beiden in der Hoffnung auf eine erfolgreiche Verpaarung zusammengefĂŒhrt. Die Nachzuchten aus dieser Verpaarung werden zwingend fĂŒr die weitere Erhaltungszucht dieser charismatischen Tierart benötigt.

Wir werden regelmĂ€ĂŸig ĂŒber den weiteren Fortgang berichten. In der Phase der Eingewöhnung kann es zu UnregelmĂ€ĂŸigkeiten bei den öffentlichen FĂŒtterungen kommen.

WeiterfĂŒhrende Informationen

Die Bedrohung der Geparde in der Wildbahn sowie ihre Zucht in Zoos sind zwei As­pekte, die eng miteinander verbunden sind und große Herausforderungen darstellen. In seinen Ursprungsgebieten hat der Gepard mit verschiedenen Bedrohungen zu kĂ€mpfen, die seinen Bestand gefĂ€hrden: Dazu gehören der Verlust seines natĂŒrlichen Lebensraums durch die Ausbreitung menschlicher Siedlungen und die Umwandlung von Wildgebieten in landwirtschaftlich genutzte FlĂ€chen. Dies fĂŒhrt zu einer zuneh­menden Fragmentierung seines Lebensraums, was seinerseits die natĂŒrliche Wander­ung und den Austausch von Populationen erschwert. ZusĂ€tzlich ist der Gepard vielfach Opfer von Wilderei und dem illegalen Handel mit Tierprodukten. Die geringe geneti­sche Vielfalt aufgrund von Inzucht in einigen Populationen verschĂ€rft die Situation zusĂ€tzlich.

Um den langfristigen Schutz des Geparden zu gewĂ€hrleisten, spielen Zoos eine wichti­ge Rolle. Durch ihre Beteiligung an internationalen Erhaltungszuchtprogrammen tra­gen Zoologische GĂ€rten zur genetischen Vielfalt und zum langfristigen Überleben der Art bei. Allerdings stehen auch Zoos vor Herausforderungen bei der Haltung und Zucht von Geparden. Die Bewahrung einer gesunden genetischen Vielfalt und das Manage­ment von Populationen in menschlicher Obhut erfordern sorgfĂ€ltige Planung und Koordination. DarĂŒber hinaus mĂŒssen Zoos sicherstellen, dass die BedĂŒrfnisse der Geparde in Bezug auf Platz, Sozialstruktur und natĂŒrliche Verhaltensweisen bestmöglich erfĂŒllt werden, um ihr Wohlergehen zu gewĂ€hrleisten.

Insgesamt ist die Zusammenarbeit zwischen Zoos, Naturschutzorganisationen und Regierungen entscheidend, um die Bedrohungen fĂŒr Geparden in der Wildnis anzu­gehen und gleichzeitig eine gesunde und nachhaltige Population in menschlicher Obhut zu erhalten, um den Erhalt dieser faszinierenden Tiere zu sichern."
Quelle:https://www.zoopark-erfurt.de/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/
(12.05.2024, 14:29)
cajun:   Der Zoo SaarbrĂŒcken meldet die Ankunft der Erfurter Gepardin offiziell:
"Herzlich Willkommen
Seit letzter Woche ist sie da - Jala, eine Gepardin aus dem ThĂŒringer Zoopark Erfurt .
Vor fast sechs Jahren dort zur Welt gekommen, war es nun an der Zeit in ein neues Zuhause zu ziehen.
Mithilfe des Zuchtbuch-Koordinators fiel die Wahl auf SaarbrĂŒcken, da unser Kater Oskar seit dem Tod seines Bruders im letzten Jahr noch allein lebte.
Jala ist eine ruhige und sehr zugÀngliche Katze, die zu einem ihrer neuen Pfleger bereits nach wenigen Tagen ein enges VertrauensverhÀltnis aufgebaut hat. Ruft er ihren Namen, antwortet sie mit einem freudigen Miauen.
Momentan sind beiden noch getrennt, damit Jala sich in Ruhe einleben kann. Sehen könnt ihr sie aber bereits in einem Teil der Gepardenanlage.
Kommt vorbei und begrĂŒĂŸt unseren Neuzugang."
Quelle:https://www.facebook.com/zoosaarbruecken/
(29.04.2024, 10:08)
cajun:   Von Erfurt in den Zoo SaarbrĂŒcken:
"Gepardin Jala zieht nach SaarbrĂŒcken
Am gestrigen Dienstag stand im ThĂŒringer Zoopark ein ganz besonderer Transport an. Schon frĂŒh am Morgen setzte sich das auffĂ€llig gemusterte Zooauto in Bewegung, mit an Bord die fast sechsjĂ€hrige Gepardin Jala. Die reibungslose Verladung in die Transportkiste war ein Ergebnis der vertrauensvollen Beziehung zu ihren Tierpfleger:innen und dem regelmĂ€ĂŸigen Tiertraining.

Die im Jahr 2018 im Erfurter Zoo geborene Jala wird nun auf Empfehlung des Zucht­buchkoordinators des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) fĂŒr Geparde in SaarbrĂŒcken leben. Dort wird sie zusammen mit einem Ă€lteren Kater in einer nicht zĂŒchtenden Gemeinschaft ihr Zuhause finden. Aufgrund einer vermutlich genetisch bedingten Erkrankung darf sich Jala nicht fortpflanzen.

WĂ€hrend Jala Erfurt verlĂ€sst, erhielt die in Erfurt verbleibende Gepardin Judy (Djehuti) eine Zuchtempfehlung vom EEP. In den kommenden Wochen wird ein junger Kater in die neue Gepardenanlage in Erfurt einziehen. Die Nachzuchten aus dieser Verpaarung werden zwingend fĂŒr die weitere Erhaltungszucht dieser charismatischen Tierart benötigt."
Quelle:https://www.zoopark-erfurt.de/neuigkeiten/aktuelle-meldungen/
(17.04.2024, 20:44)
cajun:   Die Rotation der Zuchttiere trĂ€gt erste FrĂŒchte in Beekse Bergen:
"Unter den wachsamen Augen der fĂŒrsorglichen Mutter entdeckten die beiden ĂŒber zwei Monate alten Gepardenjungen zum ersten Mal das Freigehege.
Ende Oktober kam der Gepard Daria im Rahmen des europÀischen Managementprogramms aus Frankreich nach Beekse Bergen. Mitte Februar brachte sie nach dreimonatiger Schwangerschaft ihren ersten Wurf zur Welt.
Beekse Bergen ist Koordinator des europĂ€ischen Gepardenmanagementprogramms. Kurator Lars Versteege: „Als Koordinator des Managementprogramms haben wir die wichtige Aufgabe, genetisch gute Tiere zusammenzustellen, damit wir in europĂ€ischen Zoos eine gesunde Reservepopulation haben. Die Population in freier Wildbahn ist mit weniger als 7.000 Geparden sehr klein.“ " Die Katzen sind vielen Bedrohungen ausgesetzt, die grĂ¶ĂŸte davon sind Mensch-Tier-Konflikte."
Quelle:https://www.facebook.com/beeksebergen.nl/?locale=de_DE
(08.04.2024, 14:35)
cajun:   Eine neue Bewohnerin in Montpellier:
"Letzte Woche ist ein junges Gepardenweibchen aus dem Beekse Bergen Zoo in den Niederlanden eingetroffen!
Diese Ankunft findet im Rahmen des europĂ€ischen Gepardenschutzprogramms statt, das von der EAZA – dem EuropĂ€ischen Verband der Zoos und Aquarien – verwaltet wird.
Im Gehege Nr. 51, einem der Gehege, die den weiblichen Tieren dieser Art vorbehalten sind, kann man sie bereits sehen.
Sie unterscheidet sich von den anderen durch ihre kleinere GrĂ¶ĂŸe und das dunklere Fell."
Quelle:https://www.facebook.com/zoomontpellier/?locale=de_DE
(13.03.2024, 14:30)
cajun:   Im Zoo ÚstĂ­ nad Labem ist nun der Gepardennachwuchs fĂŒr die Besuchenden zu sehen. Im Jahr 2023 wurden im Rahmen des Zuchtprogramms in Europa 14 Junge geboren. Bisher haben nur sechs KĂ€tzchen ĂŒberlebt. Der Viererwurf gehört bisher dazu schreibt der Zoo in den Sozialen Medien.
(31.01.2024, 08:54)
cajun:   Der Zoo Beekse Bergen meldet in den Sozialen Medien:
" Letzte Woche fand ein Gepardenaustausch zwischen Beekse Bergen und Burgers' Zoo statt
Zwei Weibchen haben den Platz getauscht und hoffen auf ein erfolgreiches Match mit den dort anwesenden MÀnnchen. Mit dem ultimativen Ziel: ein neuer Wurf Geparden! Auf diese Weise können beide Parks einen wertvollen Beitrag zum Schutz dieser gefÀhrdeten Art leisten."
Quelle:https://www.facebook.com/beeksebergen.nl/?locale=de_DE
(18.01.2024, 12:17)
cajun:   In Neuwied klappt es nicht mit der Gepardenzucht in der aktuellen Konstellation. Dir beiden GepardenbrĂŒder werden alleine zum Weibchen gelassen, aber suchen sich dann gegenseitig und zeigen kein Interesse an PaarungsaktivitĂ€ten. Da das Weibchen genetisch sehr wertvoll ist, sollen nun die Zuchttiere gewechselt werden. Nachzulesen unter:
Quelle:https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/kreis-neuwied_artikel,-alle-zuchtversuche-schlagen-fehl-wahre-liebe-unter-bruedern-verhindert-paarung-bei-geparden-_arid,2571154_source,rss.html
(01.09.2023, 11:55)
cajun:   Hier zĂ€hlt eigentlich jedes Individuum:
"Asiatisches Gepardenjunges im Iran kurz nach der Geburt gestorben
Vor wenigen Tagen sind im Iran zum ersten Mal drei asiatische Geparde in Gefangenschaft zur Welt gekommen. Eines ist nun jedoch kurz nach der Geburt gestorben.
RĂŒckschlag nach erster Geburt mehrerer asiatischer Geparden in Gefangenschaft im Iran: Schon nach kurzem ist eines der drei Jungen gestorben.
«Das Baby war von Geburt an schwach und hat kein Gewicht zugelegt», sagte Irans fĂŒr Umwelt zustĂ€ndiger VizeprĂ€sident Ali Saladschegeh am Mittwoch nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna. Eine Autopsie habe eine angeborene Missbildung des linken LungenflĂŒgels ergeben.
Die beiden anderen Geparden legten den Angaben zufolge an Gewicht zu. Die Behörden riefen dazu auf, fĂŒr die neugeborenen Raubkatzen NamensvorschlĂ€ge einzureichen.
Erst Geburt asiatischer Geparde in Gefangenschaft
Die drei Jungen waren am Sonntag in einem Tierpark in der Provinz Semnan per Kaiserschnitt zur Welt gekommen. Nach Regierungsangaben handelte es sich um die erste Geburt asiatischer Geparden in Gefangenschaft. Asiatische Geparden, deren wissenschaftlicher Name Acinonyx jubatus venaticus lautet, sind nach Angaben der internationalen Naturschutzunion (IUCN) vom Aussterben bedroht. Der Iran ist eines der letzten LĂ€nder, in denen sie noch in freier Wildbahn leben.
Im Iran wurden laut Saladschegehs BĂŒro zuletzt weniger als 20 Geparden gezĂ€hlt. Geparden sind die schnellsten Tiere der Welt. Sie können Geschwindigkeiten bis zu 120 Stundenkilometern erreichen.
Quelle: https://www.nau.ch/news/europa/asiatisches-gepardenjunges-im-iran-kurz-nach-der-geburt-gestorben-66170138
(10.05.2022, 13:30)
cajun:   Laut Meldung die erste Nachzucht asiatischer Geparde in menschlicher Obhut (?!?):
"Rare birth of Asiatic cheetah cubs in Iran
An Asiatic cheetah gave birth to three "healthy" cubs in Iran, the head of the environment department said Sunday, calling it a first in captivity for the endangered species.
"Iran", one of only a dozen cheetahs found in the Islamic republic, delivered three "healthy" cubs by C-section, Ali Salajegheh told IRNA news agency.
"This is the first birth of an Asiatic cheetah in captivity," he said.
"By preserving these cubs, we can increase the cheetah population in captivity and then in semi-captivity," Salajegheh added.
The cubs were born in the Touran Wildlife Refuge in the Semnan province east of Tehran, where the mother and her babies are being monitored in intensive care.
The world's fastest land animal, capable of reaching speeds of 120 kilometers (74 miles) per hour, cheetahs once stalked habitats from the eastern reaches of India to the Atlantic coast of Senegal and beyond
They are still found in parts of southern Africa, but have practically disappeared from North Africa and Asia.
Iran is one of the last countries in the world where the Asiatic cheetahs live in the wild and began a United Nations-supported protection program in 2001.
The subspecies "Acinonyx jubatus venaticus", commonly known as the Asiatic cheetah, is critically endangered, according to the International Union for Conservation of Nature.
In January deputy environment minister Hassan Akbari said Iran is home to only a dozen Asiatic cheetahs—down from an estimated 100 in 2010.
Their situation "is extremely critical", Akbari said at the time, adding that the animals have been victims of drought, hunters and car accidents. "
Quelle:https://phys.org/news/2022-05-rare-birth-asiatic-cheetah-cubs.html
(10.05.2022, 13:14)
cajun:   Neue Perspektiven fĂŒr Basel:
"Tod von Gepardin Dina
Geparden sind dafĂŒr bekannt, dass sie hĂ€ufig unter Magenproblemen leiden. So auch Dina. Als sie Anfang Februar plötzlich anfing, das Futter zu verweigern, lag der Verdacht nahe, dass sie mit einer MagenentzĂŒndung oder einem -geschwĂŒr kĂ€mpft. Trotz der eingeleiteten tierĂ€rztlichen Behandlung verstarb sie am 17. Februar. Der Pathologiebericht hat bestĂ€tigt, dass sie an einer chronischen MagenentzĂŒndung gelitten und sich zusĂ€tzlich ein GeschwĂŒr gebildet hatte, an dessen Folgen die Katze schliesslich verstorben ist. Mit ihren dreieinhalb Jahren war Dina fĂŒr einen solchen Befund verhĂ€ltnismĂ€ssig jung. Sie hinterlĂ€sst Saada und Sambesi, die am 28. April einjĂ€hrig werden.

Wie weiter mit den Geparden?
Im Zoo können junge Geparden wie Saada und Sambesi sehr gut ohne Mutter ĂŒberleben. Geparden beginnen im Alter von etwa zwei Monaten Fleisch zu fressen und trinken nur Muttermilch, bis sie dreieinhalb bis fĂŒnfeinhalb Monate alt sind. Danach mĂŒssen sie das Jagen erlernen. Entsprechend stellt der frĂŒhe Tod des Muttertiers fĂŒr die beiden Geparden im Zolli kein Problem dar. Im Freiland bleiben Jungtiere bis zum Alter von etwa 18 Monaten bei der Mutter. Es stellte sich hier also die Frage, wie gut die Jungen zum Todeszeitpunkt der Mutter schon selbstĂ€ndig jagen könnten. Ihre JagdfĂ€higkeit wĂ€re essenziell fĂŒrs Überleben.
Trennen sich die Jungtiere mit 18 Monaten von der Mutter, bleiben Geschwister in der Regel noch beisammen; BrĂŒder bis zu weiteren sechs Monaten. Weibchen wandern frĂŒher ab, weil sie mit zwei Jahren bereits geschlechtsreif werden – die MĂ€nnchen erst etwas spĂ€ter, im Schnitt mit zweieinhalb bis drei Jahren. Entsprechend ist es wichtig und richtig, dass Saada und Sambesi vorerst zusammenbleiben. Sie werden frĂŒhestens Ende 2022 getrennt. Saada soll sodann als Zuchtweibchen im Zolli verbleiben. Sambesi, das MĂ€nnchen, wird abgeben. Wohin, ist noch offen. Ross, der Vater der beiden, wird den Zoo Basel voraussichtlich im April 2022 in Richtung Auxois, Frankreich, verlassen und Platz machen fĂŒr einen neuen Kater aus Peaugres, ebenfalls Frankreich. Je nach Entwicklung, frĂŒhestens aber ab Sommer 2023, dĂŒrfte dieser mit Saada verpaart werden."
Quelle:https://www.zoobasel.ch/de/aktuelles/news/1381/freud-und-leid-im-zolli-ankunft-der-stoerche-und-abschied-von-gepardin-dina/
(17.03.2022, 21:42)
cajun:   Eine gute Nachricht mit einer Mahnung, das es immer noch viel zu tun gibt:
"Der Zoo Olomouc hat bereits 12 Junge nachgezĂŒchtet
In freier Wildbahn die letzten 7.500 Tiere, Afrikas am stĂ€rksten gefĂ€hrdete Katze, Lebensraumverlust, der missliebige Faktor Mensch, illegaler Tierhandel. Das alles gehört zu den schlanken Geparden, an die am 4. Dezember an ihrem Internationalen Tag erinnert wird. Der Zoo Olomouc hĂ€lt seit dem Jahr 1999 Geparden. "Das Jahr 2004 stand im Zeichen von FĂŒnfen. Der Zoo in DvĆŻr KrĂĄlovĂ© hat uns das fĂŒnfjĂ€hrige Weibchen Massara geliehen, das zusammen mit unserem fĂŒnfjĂ€hrigen MĂ€nnchen fĂŒr die Geburt von FĂŒnflingen sorgte. Insgesamt wurden im Zoo 12 Jungtiere erfolgreich nachgezĂŒchtet. GegenwĂ€rtig halten wir ein Paar Gepardensenioren", sagt Zoo-Sprecherin Iveta GronskĂĄ. Geparde werden oft auch Teil des illegalen Tierhandels. Der Zoologe Jan Kirner aus Olomouc ist kĂŒrzlich aus Afrika zurĂŒckgekehrt, und das Thema Geparden in Somaliland hat ihn sehr stark berĂŒhrt. "Dank der Lage Somalilands, gegenĂŒber der Arabischen Halbinsel, bietet sich eine Möglichkeit, Geparde aus der Wildnis zu wohlhabenden Menschen in Gebiete am Persischen Golf zu transportieren. Die somalilĂ€ndische Regierung hat sich den Kampf gegen den Geparden-Schwarzmarkt zu einer ihrer PrioritĂ€ten gemacht. Ziel ist es, den Export zu stoppen. UngefĂ€hr 70% der Gepardenjungtiere sterben aufgrund des langen Transports. Wenn der Handel weitergeht, könnte dies zu einer Liquidierung der wildlebenden Gepardenpopulationen in Somaliland und Äthiopien werden. Nach harter langjĂ€hriger Arbeit gelang es, die Hauptpersonen, die den Handel mit den Gepardenjungtieren organisierten, fĂŒr vier Jahre zu inhaftieren. Dies ist eine Bestrafung, die in westlichen LĂ€ndern fĂŒr illegale Aktionen im Bereich WildtierkriminalitĂ€t nicht ĂŒblich ist", sagt Jan Kirner."
Quelle:https://www.olomouc.cz/zpravy/clanek/Na-sobotu-pripada-svetovy-den-gepardu-Olomoucka-zoo-odchovala-uz-12-mladat-33591
Übersetzung: Zoopresseschau
(07.12.2021, 16:56)
cajun:   Ein ungewöhnliches Ereignis aus Beekse Bergen.
"Gepard, der erst geboren hatte, adoptiert drei weitere Welpen in Beekse Bergen
Ein einzigartiges Ereignis im Safaripark Beekse Bergen. Die Geparden Sara und Kate haben vier bzw. drei Junge zur Welt gebracht. Kate hat gleich nach der Geburt die Jungen von Sara adoptiert, weil diese aus gesundheitlichen GrĂŒnden sich nicht um ihren Nachwuchs kĂŒmmern konnte. Das ist wirklich eine besondere Situation, die uns noch nie passiert ist. Sara ging es gut, aber wir sahen, wie sich ihr Gesundheitszustand weiter verschlechterte. Infolgedessen konnte sie sich nicht mehr um ihre Jungen kĂŒmmern und ein Junges starb schließlich", sagt Tierpflegerin Mariska Vermij - Van Dijk. Sie fĂ€hrt fort: "Kate gebar einen Tag spĂ€ter, woraufhin wir beschlossen, Saras drei Junge ihrem Wurf hinzuzufĂŒgen." "Kate hat die Welpen sofort angenommen und kĂŒmmert sich hervorragend um sie. Sechs Junge sind viel zu fĂŒttern, also geben wir ihnen etwas zusĂ€tzliches Futter, aber ansonsten kĂŒmmert sich Kate gut um ihre eigenen Jungen und ihre Pflegekinder. Auch Sara geht es inzwischen viel besser", sagt Vermij - Van Dijk. Insgesamt sind es vier MĂ€nnchen, die die Namen Pikachu, Onix, Jynx und Ajabu gekriegt haben, und die beiden Weibchen Nyah und Bomani. Die sechs Jungtiere und Kate werden bald ihre Außenanlage entdecken.
Koordinator des Managementprogramms
Es werden immer weniger Geparden in der Natur. Derzeit gibt es nur noch etwa 7.000 erwachsene Tiere in freier Wildbahn. Diese Art fĂ€llt daher in die Kategorie "gefĂ€hrdet" auf der Roten Liste der IUCN. Um eine gesunde Gepardenpopulation in Zoos zu gewĂ€hrleisten, gibt es ein Managementprogramm, auch Zuchtprogramm genannt. Safaripark Beekse Bergen ist der stolze Koordinator dieses Programms. "Das heißt, wir schauen uns genau an, welche Tiere am besten 'verkuppelt' werden können, um gesunde Jungtiere zu bekommen. Es ist wunderbar, dass dieses Wissen auch in unserem eigenen Park FrĂŒchte trĂ€gt. Die Geburt dieser sechs Jungtiere ist fantastisch, vor allem, weil die VĂ€ter Ash und Rowan im Rahmen des Managementprogramms in unseren Park kamen", sagt Vermij – Van Dijk."
Quelle: https://www.beeksebergen.nl/nieuws/cheeta-adopteert-welpjes
Übersetzung: Zoopresseschau
(24.08.2021, 12:42)
Udo Kowatzki:   Das Problem mit den Parvoviren ist die kurze Inkubationszeit von 3-7 Tagen. Wir wissen, dass Parvoviren eine hohe AffinitĂ€t zu teilungsbereiten Zellen haben. Soll heißen, dass ein wachsender Organismus, mit vielen Zellen die sich teilen, einen guten "Lebensraum" fĂŒr den Parvovirus darstellt. Weiterhin ist bekannt, dass das Immunsystem bei jungen Tieren noch nicht so stark entwickelt ist. In den ersten Tagen erhalten sie noch einen Schutz durch die Antikörper, die im Kolostrum vorhanden sind. Jedoch ist dieser transkolostrale Immunschutz durch die maternalen (mĂŒtterlichen) Antikörper nur bis zu ca. 3 Wochen möglich, da nun andere Zellen die Darmschleimhaut des Welpen bilden (diese haben nun keine Rezeptoren mehr fĂŒr die maternalen Antikörper).
Folglich beginnt erst jetzt, die aktive Bildung von spezifischen Immunzellen des Jungtieres. Diese Zeit ist zugleich die Periode mit der grĂ¶ĂŸten InfektionsgefĂ€hrdung fĂŒr den Gepardenwelpen. Jede Infektion mit einem Antigen (Infektion mit Erreger) ist eine PrimĂ€rinfektion. Soll heißen, der Welpe benötigt vom Zeitpunkt des ersten Kontakts mit dem Erreger bis zur Ausbildung eines ausreichenden Antikörpertiters eine lange Zeit, mindestens 2-3 Wochen.
Eine aktive Immunisierung des Welpen findet meist erst nach 8-12 Wochen, in der Regel, statt. Bei KrankheitsverdÀchtigen Tieren oder solchen, die unter hohem Infektionsdruck leiden, besteht noch die Möglichkeit der passiven Immunisierung mit "fertigen" Antikörpern.
Kurzum kann man festhalten, dass der Parvovirus meist vor der aktiven Immunisierung den Organismus infiziert. Die primÀre Immunantwort ist bei einem akuten Verlauf (>90 % letal)meist nicht schnell genug. Eine nachfolgende Immunisierung verzögert hÀufig nur die Inkubationszeit. Somit ist eine Infektion durchaus möglich, auch wenn die Impfung zum "richtigen Zeitpunkt" verabreicht wurde.
Da der Parvovirus Darmepithelzellen lysiert (auflöst, zerstört)(daher auch ein meist blutiger Durchfall), bieten sich hervorragende Bedingungen fĂŒr SekundĂ€rinfektionen (E. coli oder Campylobacter). Aus diesem Grund wird oft eine Antibiose durchgefĂŒhrt, da das Immunsystem des Welpen hauptsĂ€chlich "gegen die Parvoviren kĂ€mpfen sollte" und nicht noch zusĂ€tzlich durch SekundĂ€rinfektionen beeintrĂ€chtigt werden.
(17.10.2008, 23:07)
Klaus SchĂŒling:   Wer erklĂ€rt mir den Pseudoeffekt?
Oder geht es vielleicht darum, opportunistische Begleitinfektionen antibakteriell zu behandeln, wenn man den Virus nicht gezielt angehen kann?
Wo sind die Tiermediziner?
(15.10.2008, 19:24)
nurmichael:   Auch wenn ich hier dĂŒnnes Eis besteige, so meine ich doch zu wissen, dass der Parvovirus (Ereger der Katzenseuche) schon in der Schwangerschaft ĂŒber die Plazenta ĂŒbertragbar ist. Eine naturgemĂ€ĂŸ postnatale Impfung mĂŒsste also schon des Öfteren zu FehlschlĂ€gen gefĂŒhrt haben.
(15.10.2008, 18:59)
Gudrun Bardowicks:   Könnte es sich bei der Erkrankung der Gepardenjungtiere in Bernburg nicht vielleicht auch um die GepardenlĂ€hmung handeln an der die letzten beiden hannoveraner GepardenwĂŒrfe gestorben sind? Ich kann es mir kaum vorstellen, dass die Impfung gegen Katzenseuche nicht gewirkt hat, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt verabreicht wurde.
An GepardenlÀhmung erkranken nur Jungtiere, keine Alttiere.
(15.10.2008, 11:43)
IP66:   Gibt es weitere Beispiele fĂŒr ein Versagen der Impfung gegen Katzenseuche bei Wildarten?
(15.10.2008, 11:00)
Alexander Fuchs:   Ja, vielleicht hofft man auf einen Pseudoeffekt.
Ich habe mal gelernt, in meiner Ausbildung, dass man nur Bakterien damit behandeln kann. Danke fĂŒr den Denkanstoss.
(14.10.2008, 22:02)
Klaus SchĂŒling:   Antibiotikum gegen ein Virus?
(14.10.2008, 21:37)
Alexander Fuchs:   Ich wusste jetzt nicht wo ich es reinpacken sollte, deshalb hier.

In Bernburg ist ein Gepardenjunges verstorben, an Katzenseuche, vor vier Wochen.Das Jungetier was gestorben war, war der einzigste Kater im Wurf.
Die restlichen vier Jungen sind auch vom Virus befallen und werden mit Antibiotikum behandelt. Trotz Impfung hat die Seuche, bei den Geparden, zugeschlagen.
(14.10.2008, 21:34)
IP66:   In Köln ist die Gepardenzucht nie gelungen, obwohl man ĂŒberaus stolz auf die neue Anlage war, die alle Kriterien, die man gemeinhin anfĂŒhrt, erfĂŒllt. Aber auch in Krefeld lĂ€uft die Zucht ja nicht regelmĂ€ĂŸig. Was ist eigentlich mit Neuwied - vor einem Jahrzehnt war das doch der Gepardenzoo?
(10.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Wie es aussieht, brauchen Geparden vor allem Ruhe, um sich erfolgreich fortzupflanzen, und können dann andere als negativ betrachtete Faktoren (NĂ€he von Großkatzen z.B.) durchaus tolerieren.

TĂ€uscht mich meine Erinnerung, oder waren es in Krefeld und MĂŒnster nicht auch handzahme Gepardinnen, mit denen damals die ersten Zuchterfolge gelangen?

Und weiß jemand, wie die Geparden im Wassenaar Wildlife Breeding Center gehalten werden?
(05.02.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Jana
Die Geparden sind nicht im gleichen GebÀude wie die anderen Großkatzen untergebracht, sondern nur das Außengehege grenzt an die anderen Großkatzen-Gehege.Im San Diego Wild Animal Park, eienrd er erfogreichsten gepardenzĂƒÂŒchetr der Welt, werden a
(05.02.2006, 00:00)
Jana:   @Michael Amend
Ich hab das Störung durch den tÀglichen Betrieb in solchen Tierhaus-Innenanlagen gemeint, nicht die Anwesenheit von anderen Raubtieren.

Wie sieht das Geparden-Unterbringung (speziel das Innengehege) in Nadermanns Tierpark? Übernachten si
(05.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Wombat: Mal abgesehen davon, dass es inzwischen erhebliche Zweifel daran gibt, dass der Mensch den Hund aktiv domestiziert hat - nicht wenige Fachleute gehen heute von einer Art Co-Evolution aus - muss auch heute noch jeder Hund auf den Menschen und dess
(05.02.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Saya
Ganz Ihrer Meinung, dem gibt es Nichts hinzuzufĂƒÂŒgen.
@Jana
Die Geparden in Nadermann's Tierpark nahe Bielefeld zĂƒÂŒchten, obwohl unmittelbar neben bze.gegenĂƒÂŒber dem Gegepardengehege Löwen , Tiger und Leoparden gehalten werden.Ich denke also nicht,
(05.02.2006, 00:00)
Jana:   Der Gepardenzucht ist nicht extrem schwierig. Unterschiedet sich aber von Zucht von anderen Groskatzenarten.
-Geparden fĂŒhlen sich nicht gut in klassischen GrossraubtierhĂ€usern. Sie brauchen eher separate kleinere HĂ€user auf ruhigen Platz.
-Sie können sehr wÀhlerisch sein, wenn es um den Partner geht. Oft muss man 2-3 mal den Partner austauchen, biss es unter den Tieren "funkt".
-Der Paar braucht fĂŒr die "Vorspiele" eine grosse, gut strukturierte Aussengehege. Sie fĂŒhren eine "Katzen-Maus-Spiel" vor. Sie verstecken sich voreinander, dann suchen sie den Anderen, jagen sie sich.
-Die Paaren sollen den meisten Zeit getrennt leben. Die Weibchen vor dem Geburt und vor allem dann mit den Jungen toleriert den MĂ€nchen nicht. Sie braucht Ruhe, am besten hinter den Kulissen.
-Die Weibchen wird nie einen Einzelkind aufziehen. In diesem Fall verliert sie das Milch. Nur der Handaufzucht kann den Jungen retten.
-Alle Geparden heute sind ein Produkt von sehr langjÀhrigen (schon seit etwa 10 000 Jahren) Inzucht. Die Folgen - die Spermien haben nicht gute QualitÀt, Infektion-AnfÀlligkeit, öfftere Deformationen bei Neugeborenen, Schwierigkeiten bei dem Geburt usw.

Nach ISIS hat gerade den grössten Zahl in Europa Zoo DvĂčr KrĂĄlovĂ© (18 Tieren, davon 9 waren im Jahr 2005 geboren).
(05.02.2006, 00:00)
wombat:   Die Themen "Beziehung Mensch-Tier" und "Haustierhaltung" (oder auch Nutztierhaltung) ist sicherlich ein eigenes interessantes (und kontrovers zu diskutierendes) Thema!
Ist es nicht so, dass der Hund gegenĂŒber dem Wolf im Laufe der ich nenne es jetzt "Domestikationszucht" nicht nur auf körperliche Merkmale (u.a.) sondern eben auch auf die "Kooperationsbereitschaft" mit dem Menschen "selektioniert" wurde? Daher ist die Hundehaltung mit der Gepardenhaltung nicht eins zu eins vergleichbar. (?)
(05.02.2006, 00:00)
wombat:   FĂŒr mich als unerfahrene Zoo-Einsteigerin wĂ€re es interessant, was gerade die Gepardenhaltung bzw -zucht so schwierig gemacht hat. Kann jemand das mal in einigen Stichworten erlĂ€utern?
(05.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich sehe da schon einen Unterschied, ob man die Art der Haltung an sich kritisiert oder die Weise, wie dies vor Publikum prĂ€sentiert wird. Letzterer Kritik wĂŒrde ich mich nach euren Schilderungen durchaus anschließen, da der Effekt des Nachahmen-Wollens nicht zu unterschĂ€tzen ist. (Im Zeitungsartikel erwĂ€hnte der Tierarzt, dass sein eigener Wunsch nach Geparden durch Grzimeks frĂŒhere Fernsehstudio-Mitbringsel geweckt wurde!)

Was die Form der Haltung an sich betrifft: Solange sich die Tiere freiwillig in menschlicher NĂ€he aufhalten, ihr Sozialverhalten mit artgleichen Partnern ausleben und sich bei Bedarf zurĂŒckziehen können, finde ich nichts Verwerfliches dran. Ob man nun zu seinen Wölfen in die Höhle kriecht wie Werner Freund oder seine Geparden ins Haus lĂ€sst, ist letztlich eine Frage der persönlichen Einstellung, aber das Prinzip engen Mensch-Tier-Zusammenlebens ist das gleiche. Es sei denn, man stört sich prinzipiell an der privaten Haltung von Wildtieren.

MerkwĂŒrdigerweise hört man nur höchst selten Kritik darĂŒber, dass ein anderes, noch sehr viel sozialeres Großraubtier gegen seine Natur zu Millionen und viel zu frĂŒh seiner Familie entrissen in menschlichen Behausungen in Einzelhaltung leben muss und zeitweise "gefesselt" (angeleint)herumgefĂŒhrt wird: Ich rede natĂŒrlich vom Hund - Ethik darf nĂ€mlich keine Unterschiede zwischen Wild- und Haustier Unterschiede machen. (Ich habe selbst zwei Hunde und mir seitdem viele Gedanken zu dieser Frage gemacht.) Meinen Hunden kann ich leider keine 7 Hektar eigener AuslaufflĂ€che zur VerfĂŒgung stellen, und wenn ich sie hierzulande Kaninchen jagen ließe, wĂŒrden sie schnell von einem JĂ€ger abgeschossen....
(04.02.2006, 00:00)
Saya:   Ich habe diese Sendung damals auch gesehen und mir hat®s nicht gefallen, die Geparde wurden wie Hauskatzen getÀtschelt, an der Leine gefĂƒÂŒhrt und schlafen im Haus. Ob das fĂƒÂŒr die Tiere nachteilig ist kann ich nicht beurteilen, aber ich finde es grundsÀtzlich falsch Raubkatzen als ideale Schmuse-Schoßtiere zu prÀsentieren. Wer weiß wer da noch auf die Idee kommt, so ein sĂƒÂŒĂƒŸes KÀtzchen im Garten halten zu wollen...!
(04.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich denke, die Grenze zwischen VertrauensverhĂ€ltnis und VerhĂ€tscheln ist sehr fließend und wird vom jeweiligen Betrachter unterschiedlich festgelegt.

Ich habe die von dir erwÀhnte Sendung nicht gesehen, sondern nur einen Zeitungsartikel gelesen, somit bin ich kein Augenzeuge des Umganges zwischen Mensch und Gepard. Was wurde denn gezeigt?



(04.02.2006, 00:00)
Michael Amend:   Ich habe zu all meienn Tieren ein ausgezeichnetes VertrauesnverhĂ€ltnis, ohne das eiens dieser Tieer verhĂ€tschelt ist, sowie das dieser Tierarzt mit seienn Geparden getan hat.Meien Gnus oder Po-Schweien gehen nciht an der Leien spazieren, mal abgesehen davon möchte ich keinen StirnwaffentrĂ€ger an meienr Seite ahben.Meien Gnus halten eienn Mindetsabstand zu mir, und das ist auch gut so, genau wie ich deren Fluchtdistanz nicht ĂŒberschreite.LeinenfĂŒhrige Gparden werden von einer ganzen Menge Tierpfleger kritisiert, nicht nur von mir.Die Geparden dieses Tierarztes haben ĂŒbrigens keinen Stall, die schlafen in seinem Haus, im Bett womöglich.....
(04.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   "...wie Haustierchen zu behandeln..." Wo ist das Problem, wenn die BedĂŒrfnisse der Tiere dabei gewahrt werden? Ist es nicht auch eine "Haustierchen-Behandlung", wenn ein Tierpfleger mit einem Seelöwen Dressur macht, ein Nashorn abschrubbt oder ein Zebra tĂ€glich in einem Stall einsperrt? Hat auch alles nichts mit dem natĂŒrlichen Leben der betreffenden Tierart zu tun.

Und dir als Tierpfleger sind doch sicherlich auch "zahme" Dromedare, Gnus und Pinselohrschweine lieber als solche, die einen weiten Bogen um dich machen oder gar aggressiv auf dich losgehen, oder? (Ich weiß, dass Dromedare domestizierte Tiere sind, aber wie das Beispiel Australien beweist, kommen auch sie sehr gut ohne Menschen zurecht...)
(04.02.2006, 00:00)
Michael Amend:   Der Typ war vor ein paar Monaten mit seienn handaufgezogenen Gepardenwelpen bei Jauch in"Stren Tv"Obwohl er es als Tierarzt ja besser wissen mĂŒĂŸte, hat er die kleienn wie verhĂ€tschelte HauskĂ€tzen aufgezogen udn auch so behandelt, als er kein bedrohtes Wildtier vor sich.Klar, die Tiere haben eienn schönen großen Auslauf bei ihm in Spanien, trotzdem meine ich, ist das kein Grund, seine Geparden wie Haustierchen zu behandeln und auch leinenfĂŒhrig zu machen.Das Geheimnis der Gepardenzucht ? Das kennen wohl nur die Geparden selbst,jedenfalls hat Nadermann bewiesen, das sich Geparden auch zĂŒchten lassen, wenn sie in der NĂ€he andere Großkatzen gehalten werden.
(04.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Einem Privatmann in Spanien ist kĂŒrzlich die Nachzucht von Geparden geglĂŒckt. Es handelt sich um einen ehemaligen Tierarzt aus Hannover, der aufgrund seiner Kenntnisse ĂŒber Greifvögel von einem Scheich aus Abu Dhabi fĂŒr ein paar Jahre dessen Falken angeheuert worden war und sich nun auf seinen Altersruhesitz in Spanien zurĂŒckgezogen hat. Als Abschiedsgeschenk seines vorherigen Arbeitgebers erhielt er ein Paar junger Geparden, da er sich schon immer fĂŒr diese Katzen begeistert hatte.

Da sich die Katze fĂŒr den unverwandten Kater nicht sexuell interessierte, suchte der Tierarzt in Zoos nach einem Leihkater, konnte jedoch keinen bekommen. Stattdessen schaffte er sich noch zwei weitere Katzen an - und hat inzwischen den ersten Wurf aufgezogen (leider stand in dem Zeitungsartikel aus der hannoverschen Lokalpresse nicht, ob nun doch vom ersten Weibchen oder von einem der neuen).

Alle vier erwachsenen Geparden sind handzahm, leinenfĂŒhrig und leben wie Hunde mit vollem Familienanschluss. Als Auslauf steht ihnen ein 7 Hektar großes GelĂ€nde mit natĂŒrlicher Vegetation zur VerfĂŒgung, auf dem sie auch auf Wildkaninchenjagd gehen können.

Das Interessanteste an diesem Zuchterfolg ist ja, dass fĂŒr erfolgreiche Zucht in Zoos seit langem die GrundsĂ€tze gelten, dass a) die Gepardenkatze mehrere Kater zur Auswahl haben muss und b) die Geschlechter nicht ganzjĂ€hrig beisammen leben dĂŒrfen, sondern am besten sogar außerhalb der Hör- und Riechweite unterzubringen seien. Beide Voraussetzungen waren hier nicht nötig; das einzige Hindernis war offensichtlich, dass die erste Katze den mit ihr zusammen aufgewachsenen, aber nicht verwandten Kater offensichtlich als Bruder betrachtete und deshalb nicht als Sexualpartner annahm.

Mittlerweile gelingt die Gepardenzucht ja sogar schon kleineren Tierparks wie Jaderberg und DelbrĂŒck (Nadermanns Tierpark), wo die Geschlechter keineswegs weitrĂ€umig voneinander untergebracht sind.

Hinsichtlich der Gepardenzucht fĂ€hrt der Zoo Hannover ein ebenso ungewöhnliches wie erfolgreiches Konzept: Hier wird schon seit Jahren nur eine einzelne Katze gehalten, die in AbstĂ€nden "Hochzeitsbesuch" aus anderen Zoos empfĂ€ngt - ĂŒbrigens ebenfalls immer nur einen einzelnen Kater. Einer der Kavaliere war der Katze so sympathisch, dass er sie schon wenige Minuten nach dem Zusammenlassen decken durfte - aber schon kurz danach wieder von ihr getrennt werden musste: Aus diesem "One-Night-Stand" entstand der letzte Wurf!

Was ist nun wohl das wirkliche Geheimnis erfolgreicher Gepardenzucht?
(04.02.2006, 00:00)

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