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Zoo Landau



cajun:  
Eine Einladung aus Landau:
" Am Mittwoch, 29. Juni, findet der nĂ€chste Schildkrötenstammtisch, den die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) in Kooperation mit dem Zoo Landau anbietet, statt. Die vierteljĂ€hrlich stattfindende Veranstaltung richtet sich an Schildkrötenhalterinnen und -halter und solche, die es vielleicht werden wollen, und bietet die Möglichkeit, sich mit Peter Buchert, Schildkrötenexperte der DGHT, und untereinander auszutauschen.
Das Vortragsthema an diesem Abend lautet „Schildkrötennachwuchs und dann?“: Mediterrane Landschildkröten zĂ€hlen zu den geschĂŒtzten Arten, grundsĂ€tzlich ist Nachwuchs also erfreulich. Doch die Erfahrung zeigt, dass es immer schwieriger wird, Nachzuchten in guten Haltungen zu platzieren, wenn der Platz im eigenen Garten eng wird.

Der Schildkrötenstammtisch am Mittwoch, 29. Juni, beginnt um 19:30 Uhr in der Zooschule des Zoo Landau in der Pfalz (Hindenburgstraße 12, 76829 Landau).

Auf die Einhaltung der Corona-Regeln wird selbstverstÀndlich geachtet. In der Zooschule besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Es handelt sich um eine kostenlose Veranstaltung,
Treffpunkt ist um 19:30 Uhr am Nebeneingang an der Zooverwaltung (Zebrastreifen).
Wir freuen uns auf zahlreiche GĂ€ste.

Quelle: https://www.mrn-news.de/2022/06/21/landau-dght-schildkroetenstammtisch-im-zoo-landau-in-der-pfalz-am-mittwoch-29-juni-in-der-zooschule-478111/
(23.06.2022, 13:41)
cajun:   Schöner Bericht. Danke @Dirk Weilert.
(23.06.2022, 10:14)
Dirk Weilert:   Kurzkrallenotter zum Schluss
(22.06.2022, 21:17)
Dirk Weilert:   Philippinen-Kakadu
(22.06.2022, 21:17)
Dirk Weilert:   das 2.Alfred-Kitz mit Mama
(22.06.2022, 21:16)
Dirk Weilert:   Storchenbrut
(22.06.2022, 21:15)
Dirk Weilert:   Eurasische Zwergmaus
(22.06.2022, 21:15)
Dirk Weilert:   ZwegseidenĂ€ffchen
(22.06.2022, 21:14)
Dirk Weilert:   das ĂŒbergriffige LöwenĂ€ffchen
(22.06.2022, 21:13)
Dirk Weilert:   die tolle Klammeraffentruppe, nur ein kleiner Teil...
(22.06.2022, 21:09)
Dirk Weilert:   Haupthirsch mit MĂ€hnen-Schweinen
(22.06.2022, 21:09)
Dirk Weilert:   das erste Prinz-Alfred-Kitz
(22.06.2022, 21:07)
Dirk Weilert:   die schön umgestaltete Anlage der Kurzkrallenotter
(22.06.2022, 21:06)
Dirk Weilert:   die brĂŒteten Regenstörche
(22.06.2022, 21:05)
Dirk Weilert:  

Besuch im Zoo Landau letzte Woche, mein erster Besuch dort.



Am Fronleichnam bei 30 Grad in den Zoo, nicht die besten Voraussetzungen, aber im Urlaub hat man oft nicht die Wahl.

Der flĂ€chenmĂ€ssig sehr ĂŒberschaubare Zoo hat einen Charme, hier wird auf kleiner FlĂ€che trotzdem großer Artenreichtum geboten, ohne das es den Tieren an Platz mangelt.

Gut fand ich vor allem die gelungene Umnutzung einer Altanlagen, beispielsweise das Dikdikgehege, was frĂŒher wohl das Luchsgehege war, oder das Robbenbecken, welches toll fĂŒr die Kurzkrallenotter umgestaltet wurde.

Mit BautĂ€tigkeit wurde man am Afrikakomplex begrĂŒĂŸt. Man erweitert fĂŒr eine zusĂ€tzliche kleinere Gazellenart wie Thomsongazellen oder fĂŒr Ducker, welche in die Gemeinschaftsanlage der Zebras und der Gnus mit integriert werden sollen.

Vorbei an Pinselohrschweinen und zwei jungen Watussis geht es zu den Sudangeparden, denen die Hitze wohl auch zu viel war.

Toll auch die Afrikaflughalle mit Kronenkranichen und mindestens 3 Brutpaaren Regenstörchen.

Nach Afrika dann die Abteilung fĂŒr die Philippinischen Bewohner. Neben den tollen und gut besetzten Vogelvolieren 3 Einzelgehege fĂŒr Besucher einsehbar mit Visaya-MĂ€hnenschweinen und Prinz-Alfred-Hirschen.

Im ersten eine Hirschkuh mit Kitz allein.
Im zweiten eine weitere Hirschkuh mit Kitz und einem mĂ€nnlichen JĂ€hrling (Spießer).
Im 3. Gehege der Haupthirsch und 3 Schweine, Mutter mit zwei HalbwĂŒchsigen, Keiler war nicht zu sehn.
Also fĂŒr alle Hirschfans, 2-facher Nachwuchs wenn alles glatt lĂ€uft...
Borkenratten und Palawanstachelschwein war es ebenso zu warm, wie den Waldhunden die sich auch nicht blicken ließen.
Von der gut strukturierten Pinguinanlage mit Unterwassereinblick kommt man, begleitet von Fischreihern die in den BĂ€umen darĂŒber nisten, zu den Kurzkrallenottern. Eine Familie mit dem letztjĂ€hrigen Nachwuchs, die im Schatten des Felsvorsprunges zumindest RingkĂ€mpfe ausfĂŒhrten, wenn auch nicht im Wasser.

Das Affenhaus war eines der Highlights.
Neben der schönen Gruppe Weißnackenmangaben, deren Chef permanent mit den Besuchern kommuniziert, eine 13-15-köpfige Gruppe Braunstirnklammeraffen. Da könnte man den ganzen Tag zuschauen. Außerdem ZwergseidenĂ€ffchen vergesellschaftet mit Azara-Agutis (mit Nachwuchs), und zwei goldgelben LöwenĂ€ffchen.
Eines der beiden wurde gegen ein Aguti ĂŒbergriffen, und versuchte eine Möhre zu klauen, aber vergeblich
.

Noch ein begehbarer FreiflugkÀfig mit zahlreichen Ibisartigen, Amazonasenten und einiges Limikolienarten.
Dann in den anderen Zooteil, wo in der ehemaligen BĂ€renanlage nun sibirische Tiger leben. Und zur grĂ¶ĂŸten Freianlage, die mit 4 Dromedaren und derzeit einem Kropfgazellenbock besetzt ist.

Klingt nicht viel, war aber sehr lohnenswert. Wenn man an der sĂŒdlichen Weinstraße unterwegs ist, dann unbedingt vorbeischauen


anbei Dik-Dik
(22.06.2022, 21:04)
cajun:   VerĂ€nderungen im Tierbestand des Zoos:

"In den letzten Wochen hat der Zoo Landau einige neue Bewohner erhalten, die – im Rahmen von Erhaltungszuchtprogrammen – teilweise weite Reisen unternommen haben. Die weiteste Strecke hat eine mĂ€nnliche Kropfgazelle hinter sich gebracht, die aus dem Zoo Helsinki nach Landau kam. Nachdem es in der dreiköpfigen Junggesellengruppe heranwachsender Kropfgazellen zu Spannungen gekommen war, wurde das Ă€lteste Tier an den Zoo Karlsruhe, der die ZuchtbemĂŒhungen in den Zoologischen GĂ€rten in Europa koordiniert, abgegeben. Die „LĂŒcke“ fĂŒllt jetzt ein im Juli 2021 geborener Bock. Die ZusammenfĂŒhrung mit den beiden anderen Tieren verlief ohne Probleme. Und auch die deutlich grĂ¶ĂŸeren Gehegenachbarn, die aktuell vierköpfige Dromedarherde, irritiert den Neuzugang nicht.
Liebe auf den ersten Blick scheint es bei den beiden Bartlett-Dolchstichtauben zu sein. Es wurde ein neues PĂ€rchen mit dem schon erfahrenen Landauer Zuchthahn und einem jĂŒngeren Weibchen aus dem Zoo Barcelona zusammengestellt (in der Infopost wurde bereits darĂŒber berichtet), bei dem es nun schon die ersten Eier gibt. Dieser Transfer fand auf Geheiß des Koordinators des EuropĂ€ischen Ex-situ-Programms (EEP) statt, die Nachzucht dieser bedrohten philippinischen Taubenart ist sehr erwĂŒnscht.
Auf einem kombinierten Transport aus den Niederlanden kamen gleich drei neue Vögel nach Landau. Aus dem Ouwehands Dierenpark in Rhenen erhielten wir einen weiblichen Decken-Toko, der das im letzten Jahr leider verstorbene Weibchen ersetzt. Aus dem Zoo Amersfoort erhielten wir einen mĂ€nnlichen Nachtreiher und aus dem Burger’s Zoo in Arnheim eine junge mĂ€nnliche Socorrotaube. Mit diesem Tier soll mittelfristig im Rahmen des EEP ein neues PĂ€rchen zusammengestellt werden. Unser alter Zuchthahn wurde an den Zoo Karlsruhe abgegeben.
Außerdem erhielt der Zoo Neuwied die letztjĂ€hrige mĂ€nnliche ZwergrĂŒsseldikdik-Nachzucht. Alle Tiere haben die Transporte gut ĂŒberstanden und gewöhnen sich glĂŒcklicherweise problemlos ein.

In der erst im Herbst 2020 neu eingeweihten Anlage fĂŒr besonders bedrohte Tierarten der Philippinen ist eine neue Tierart eingezogen. Aus dem Zoo Prag erhielt der Zoo Landau zwei weibliche Nördliche Spitzhörnchen (Tupaia belangeri), die sich die Anlage mittelfristig mit den Nördlichen Borkenkletterern und den Palawan-Stachelschweinen teilen sollen. Anders als die beiden letztgenannten Arten ist das Nördliche Spitzhörnchen, auch Tupaia genannt, allerdings kein Nagetier obwohl es auf den ersten Blick den Hörnchen, die zu dieser Tiergruppe zĂ€hlen, stark Ă€hnelt. Spitzhörnchen, die in rund 20 Arten in den Waldgebieten SĂŒdostasiens verbreitet sind, haben im Vergleich zu den Hörnchen eine verlĂ€ngerte Schnauze mit feuchtem Nasenspiegel, die nackte Ohrmuschel Ă€hnelt in der Knorpelform der der Primaten, und es gibt weitere anatomische Merkmale und molekularbiologische Marker, die sie als deren Verwandte ausweisen. Die neue Tierart ist aber nicht nur taxonomisch eine Besonderheit und damit auch fĂŒr den Unterricht der Zooschule besonders interessant. Die Tupaias sind tagaktiv und damit fĂŒr die ZoogĂ€ste ganztags attraktiv, wĂ€hrend ihre nachaktiven Gehege-Mitbewohner vor allem rund um die beiden tĂ€glichen FĂŒtterungszeiten und ab der AbenddĂ€mmerung geschĂ€ftig unterweg sind. Momentan sind die Tiere allerdings noch in der Eingewöhnungsphase und nicht uneingeschrĂ€nkt fĂŒr die GĂ€ste zu sehen. Die große Glasscheibe, die den Blick ins Innengehege bietet, ist in großen Teilen noch mit Kalk geweißt, der nach und nach entfernt wird, damit die sehr flinken und zunĂ€chst scheuen Tiere sich in Ruhe an das neue Gehege, die tĂ€glichen Arbeiten des Tierpflegeteams, die Gehege-Mitbewohner und das Zoopublikum gewöhnen können. Das Nördliche Spitzhörnchen kommt in Thailand, Bangladesch, Myanmar, im nordöstlichen Indien und Nepal, in SĂŒdchina, Kambodscha, Laos, Vietnam und den zugehörigen KĂŒsteninseln, einschließlich Hainan, vor. Aufgrund seines großen Verbreitungsgebiets gilt es (momentan) noch nicht als bedroht und wird auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als „nicht gefĂ€hrdet“ gefĂŒhrt."
Quelle: https://zoo-landau.de/news-und-aktionen/tupaias-eine-neue-tierart-im-zoo-landau.html
(25.05.2022, 15:05)
cajun:   Im Zoo gibt es Zuzug aus Frankfurt. Schon erschreckend, dass solche, frĂŒher als Allerweltsvögel betitelte, Arten plötzlich auf die Rote Liste rutschen.
"Seit 22. Februar teilt ein PĂ€rchen Reisfinken, das aus dem Zoo Frankfurt nach Landau kam, die Volieren der Bartlett’s Dolchstichtauben, Rotsteißkakadadus und Palwan-Pfaufasane. Zwar stammt der Reisfink nicht ursprĂŒnglich von den Philippinen, ist aber genauso bedroht, wie die genannten von dort stammenden Arten im Volierenkomplex fĂŒr „Besonders bedrohte Vogelarten“. Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird der Reisfink in der Kategorie „Stark gefĂ€hrdet“ gefĂŒhrt. Der Fang fĂŒr den inlĂ€ndischen und internationalen Handel mit KĂ€figvögeln findet wahrscheinlich schon seit Jahrhunderten statt und erreichte in den 1960er und 1970er Jahren seinen Höhepunkt. Er ist die Hauptursache fĂŒr den RĂŒckgang der wildlebenden Reisfinkenpopulationen. Inzwischen ist der internationale Handel reglementiert. Im Ursprungsgebiet, den indonesischen Inseln Java, Bali und Madura, gibt es vermutlich allerdings nur noch zwischen 1.000 und 2.500 erwachsene Individuen bei einem abnehmenden Populationstrend. Der Reisfink wurde aber in zahlreiche LĂ€nder eingefĂŒhrt, zum Beispiel Philippinen, Brunei, China, Fidschi, Japan, Malaysia, Mexiko, Puerto Rico, Sri Lanka, Taiwan, USA und die Weihnachtsinseln. Dort gibt es inzwischen teilweise schon vergleichbar große BestĂ€nde. Die Art ist in buschreichem Grasland, offenem Wald- und Kulturland sowie teilweise auch GĂ€rten anzutreffen. Namensgebend ist die ErnĂ€hrungsweise, die ĂŒberwiegend aus Gras- und Getreidesamen besteht. Sehr hĂ€ufig ist bzw. war die Art vor allem in Reisfeldern anzutreffen. Die beiden Landauer Tiere sind im Sommer 2019 bzw. 2020 geschlĂŒpft, und wir hoffen, mit diesem schon jetzt sehr gut harmonierenden PĂ€rchen auch bei dieser Art einen Beitrag zum Arterhalt durch Nachzucht leisten zu können."
Quelle:https://zoo-landau.de/news-und-aktionen/neue-bewohner-im-vogelrevier.html
(09.03.2022, 10:04)
cajun:   Ein nicht alltĂ€glicher Nachzuchterfolg in Landau und wie immer bewĂ€hrt mit Artenschutzbotschaft und NICHT mit "Knuddelfaktor" beworben! Sehr löblich!
Das Zooteam ist begeistert: erneut hat die Nachzucht bei den seltenen und hochbedrohten Grauen Kronenkranichen geklappt! Am 31. Juli waren vier KĂŒken geschlĂŒpft. Als Nest hatten sich die Eltern in diesem Jahr mal wieder eines in luftiger Höhe ausgesucht. Leider konnte das Zooteam nicht beobachten, wie die KĂŒken das Nest in mehreren Metern Höhe verlassen haben, aber am 2. August waren im Laufe des Tages drei KĂŒken unversehrt am Boden angekommen. Das vierte KĂŒken war leider im Nest verstorben. Seither beschĂŒtzen beide Elternteile die KĂŒken, fĂŒhren sie auf ihren ErkundungsgĂ€ngen durch die große Freiflughalle und zeigen ihnen, welches Futter fĂŒr sie geeignet ist und was am besten schmeckt. Die in Landau gehaltene Unterart des Kronenkranichs, B. r. gibbericeps, kommt in der Demokratischen Republik Kongo, in Ruanda, Uganda, Kenia und sĂŒdwĂ€rts ĂŒber Tansania bis Mosambique vor. Die Bestandszahlen haben in den letzten Jahrzehnten so rapide abgenommen, dass die Art seit dem Jahr 2016 auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als „stark gefĂ€hrdet“ (endangered) klassifiziert wird. Der Populationstrend ist insgesamt abnehmend, da immer mehr Lebensraum, vor allem Feuchtgebiete, die als Brutgebiet benötigt werden, aufgrund von Trockenperioden, EntwĂ€sserung und Überweidung verloren gehen. Außerdem werden Kronenkraniche oder ihre Eier als Nahrung, Nutzung in der traditionellen Medizin, zur Domestikation oder den internationalen, illegalen Tierhandel der Natur entnommen. Dank eines auch durch den Zoo und Zoofreundeskreis Landau zusammen mit der Bundesarbeitsgruppe Afrika des NABU International geförderten in situ-Projekts zum Schutz der Art konnte der negative Trend in Ruanda gestoppt werden. Noch gibt es fĂŒr den Kronenkranich kein europaweit koordiniertes Zuchtprogramm, doch jede Nachzucht zĂ€hlt fĂŒr den Erhalt einer „Backup-Population“ in den fachlich fundiert arbeitenden Zoos.
Quelle:https://zoo-landau.de/aktuelle-geburten/gleich-dreifacher-nachwuchs-bei-den-kronenkranichen.html
(13.08.2021, 09:16)
cajun:   In Landau engagiert man sich bereits seit Jahren fĂŒr den Humbold- Pinguin. Der Zoo verknĂŒpft sehr löblich seinen Tierbestand immer wieder mit Artenschutzprojekten und kooperiert weltweit. Und in der damals neu konzipierten Anlage scheint auch die Nachzucht sehr gut zu funtionieren.

Zoo Landau und Sphenisco e.V. rufen zum Weltpinguintag zum Schutz fĂŒr die Humboldt-Pinguine auf

"Landau – Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus – momentan sind im Zoo Landau neun Paare der Humboldt-Pinguine fleißig mit dem BrĂŒten beschĂ€ftigt. Beide Partner halten ca. 38 bis 41 Tage lang gemeinsam oder abwechselnd die beiden Eier warm, und das Zooteam durfte sich am Wochenende bereits ĂŒber das erste KĂŒken freuen. Alle Paare haben schon im letzten Jahr gemeinsam gebrĂŒtet, manche sind schon seit vielen Jahren erfahrene Eltern, sodass man davon ausgehen kann, dass im Zoo Landau auch in diesem Jahr wieder eine erfolgreiche Pinguin-Brutsaison bevorsteht.

Im Zoo finden die Pinguine ja auch die besten Bedingungen vor – ausreichend Fisch, sauberes Wasser, sichere Bruthöhlen, Schutz vor Feinden. Im natĂŒrlichen Lebensraum sieht es fĂŒr den Humboldt-Pinguin allerdings ganz anders aus, und sein grĂ¶ĂŸter Feind ist der Mensch. In seinem Verbreitungsgebiet, das sich von Peru bis SĂŒd-Chile an der sĂŒdamerikanischen WestkĂŒste erstreckt, lauern fast unzĂ€hlige, menschengemachte Gefahren. Beim Jagen verenden Humboldt-Pinguine in Fischernetzen als unerwĂŒnschter Beifang, die industrielle Fischerei fĂ€ngt ihnen die Nahrungsgrundlage quasi vor dem Schnabel weg, auf den Brutinseln wird der Bruterfolg durch illegalen Guano-Abbau, unkontrollierten Tourismus und Menschen, die Eier absammeln verringert. Verschmutztes Wasser und Plastikabfall im Meer stellen weitere Gefahrenquellen dar, und der Klimawandel verschĂ€rft die Situation durch das hĂ€ufigere Auftreten des El Nino-PhĂ€nomens, was durch ausbleibende FischschwĂ€rme und heftigen Regen die Fitness und wiederum den Bruterfolg der Art verringert.

Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion steht der Humboldt-Pinguin als „gefĂ€hrdet“. Fast weltweit werden Humboldt-Pinguine in Zoos gehalten und gezielt nachgezĂŒchtet, um eine stabile und gesunde Reservepopulation in Menschenobhut zu erhalten. Auch der Zoo Landau ist Teil des EuropĂ€ischen Ex-situ-Programms (EEP) fĂŒr die Art. Doch der Ex-situ-Schutz ist nicht der einzige Weg, auf dem sich Zoos fĂŒr den Arterhalt einsetzen. Besonders wichtig ist das gleichzeitige Engagement vor Ort im natĂŒrlichen Verbreitungsgebiet, um den Lebensraum zu schĂŒtzen (In-situ-Artenschutz). Hier engagiert sich der Zoo Landau als aktives Mitglied der Artenschutzorganisation „Sphenisco-Schutz des Humboldt-Pinguin e.V.“. Seit der GrĂŒndung im Jahr 2008 setzt sich Sphenisco mit UnterstĂŒtzung europĂ€ischer Zoos, von Privatmitgliedern und Institutionen in Chile und Peru fĂŒr den Schutz der Brutinseln und des umgebenden Meeres, fĂŒr die wichtige Umweltbildung der lokalen Bevölkerung und von Touristen ein und unterstĂŒtzt Forschungsvorhaben, die zum Erhalt der Art und des Lebensraums beitragen.

Am 25. April wird international der Weltpinguintag begangen. Seinen Ursprung hat der Gedenktag einem kuriosen Umstand zu verdanken: Wissenschaftler auf der amerikanischen McMurdo-Station in der Antarktis bemerkten, dass jedes Jahr am 25. April die AdĂ©lie-Pinguine nach vielen Monaten auf See in ihre Brutkolonie an Land zurĂŒckkehren – zuverlĂ€ssig jĂ€hrlich am gleichen Tag zur selben Stelle. Der Tag des Erscheinens der Pinguine wurde fĂŒr die Forscher zu einem eigenen Feiertag, der sich nach und nach weltweit etablierte (Quelle: Pressestelle Umweltbundesamt).

AnlĂ€sslich des Weltpinguintags möchten auch der Zoo Landau und Sphenisco e.V. auf die Gefahren, die dem Humboldt-Pinguin drohen, aufmerksam machen. In den vergangenen Jahren hat Sphenisco seine Mitglieder zu öffentlichkeitswirksamen Aktionen aufgerufen. Pandemiebedingt musste im Zoo Landau schon letztes Jahre der „Große Pinguin-Aktionstag“ ausfallen, und auch in diesem Jahr wird es nicht möglich sein, eine solche Aktion zu starten. Wer sich fĂŒr den Humboldt-Pinguin engagieren möchte, findet Informationen rund um die Arbeit und die UnterstĂŒtzungsmöglichkeiten fĂŒr Sphenisco unter www.sphenisco.org. Peru und Chile scheinen weit weg, aber jeder kann auch von hier aus etwas fĂŒr den Humboldt-Pinguin tun, in dem wir auf PlastiktĂŒten und -verpackungen verzichten und diese ordnungsgemĂ€ĂŸ entsorgen, indem wir keinen Guano-DĂŒnger verwenden, beim Verzehr von Fisch und MeeresfrĂŒchten auf Nachhaltigkeit achten und das Klima nicht unnötig weiter anheizen!"
Quelle:https://www.metropolnews.info/mp500071/landau-zoo-landau-und-sphenisco-e-v-rufen-zum-weltpinguintag-zum-schutz-fuer-die-humboldt-pinguine-auf
(27.04.2021, 12:22)
cajun:   Der Phillipinenschwerpunkt in der Tierhaltung wird weiterhin konsequent ausgebaut. Nach Vogelhaus und Huftieranlage sind nun die Nager dran.

"Riesenborkenkletterer und Palawan-Stachelschwein ? zwei weitere ?Tierische Juwelen der Philippinen? im Zoo Landau in der Pfalz
Seit einigen Tagen wartet der Zoo Landau in der Pfalz mit zwei neuen Tierarten auf. Am 5. M?rz erhielt der Zoo zwei N?rdliche Riesenborkenkletterer als Nachzuchten aus dem K?lner Zoo, und am 8. M?rz folgte ein Palawan-Stachelschwein, eine Nachzucht aus dem Zoo Neunkirchen. Beide Arten bezogen ein Gemeinschaftsgehege in einem dazu hergerichteten Nebengeb?ude der erst im Oktober letzten Jahres neu er?ffneten Gehegeanlage f?r philippinische Tierarten. Dieser neue Anziehungspunkt im Zoo wurde durch die Finanzierung des Freundeskreis Zoo Landau e.V. auf dem Gel?nde des ehemaligen Streichelzoos erschaffen. Die in zwei Unterarten endemisch, d.h. nur dort, auf der philippinischen Insel Luzon lebenden Riesenborkenkletterer sind mit einem stattlichen K?rpergewicht von bis zu 2,4 kg die gr??ten lebenden Vertreter der Tierfamilie der Langschwanzm?use. Die Tiere k?nnen farblich von fast wei? bis zu schwarzwei?en Mustern variieren. Laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) ist die Art bisher offiziell nicht gef?hrdet. Die Tiere werden aber stark bejagt, und wurden in einigen Gebieten sogar bereits ausgerottet. Auch dem Palawan- oder Philippinen-Stachelschwein wird der Mensch zum Verh?ngnis. Die Art leidet unter Lebensraumverlust, nicht-nachhaltiger Bejagung f?r den Fleischmarkt oder die sog. ?Traditionelle Chinesische Medizin? und dem Lebendfang f?r den Tierhandel. Laut Roter Liste gilt sie als gef?hrdet. Von den Festland-Stachelschweinen unterscheidet es sich dadurch, dass es deutlich kleiner ist und ein weniger ausgepr?gtes, fast ganz dunkelgraues Stachelkleid hat. Der Zoo Landau ist aktuell au?er dem Zoo Neunkirchen, der einzige Zoo, der die Art in Deutschland h?lt. ?Damit ist der Artenbestand der neuen Anlage f?r die ?Tierischen Juwelen der Philippinen? fast komplett?, freut sich Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel bez?glich der Erf?llung eines schon lange bestehenden Wunsches. Die Philippinen sind ein ?Brennpunkt der Biodiversit?t?. Und leider sind unz?hlige Arten des Inselarchipels akut bedroht. ?Es gibt damit nicht nur zoologisch und tierg?rtnerisch interessante Arten, sondern f?r die meisten ist die Haltung und Nachzucht in menschlicher Obhut zun?chst ein wichtiger Aspekt ihrer langfristigen Erhaltung?, so Heckel. Eine der neuen Innenanlagen mit dazugeh?riger Au?envoliere ist noch nicht besetzt. Diese sollen zun?chst mit als Ausweichquartiere f?r regelm??ige zooeigene Nachzuchten, wie z.B. der philippinischen Palawan-Pfaufasane oder Bartlett?s Dolchstichtauben genutzt werden. Auch mit diesen genannten Vogelarten, sowie dar?ber hinaus mit Rotstei?kakadus, Prinz-Alfred-Hirschen und Visayas-M?hnenschweinen setzt der Zoo Landau einen Schwerpunkt in der Haltung philippinischer Tierarten. Passend dazu l?uft seit vielen Jahren das Artenschutzengagement vor Ort. Der Zoo, der Zoofreundeskreis sowie die Stadtholding Landau f?rdern dazu die Naturschutzarbeit der philippinischen Katala-Foundation und der Talarak-Foundation."
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(15.03.2021, 11:50)
Adrian Langer:   Mexikanischer StelzenlĂ€ufer
(09.10.2020, 20:36)
Adrian Langer:   Sudangepard
(09.10.2020, 20:35)
Adrian Langer:   Timnoh-Graupapagei
(09.10.2020, 20:34)
Adrian Langer:   Besagtes Kaninchen.
(09.10.2020, 20:32)
Adrian Langer:   Heute war ich erstmals im Zoo Landau. Eine sehr schöne kleine Anlage mit einigen RaritĂ€ten im Bestand. Das Affenhaus war leider zu,daher konnte ich nicht alle Tiere sehen. Im Bestand befinden sich unter anderem Sudangeparde, Abdimstörche, Flötennaschvögel und Rotsteißkakadus. Neu fĂŒr mich waren die Timoh-Graupapageien, Graues Kaninchen und PfĂ€lzer Huhn.

Anbei: Waldhund
(09.10.2020, 20:31)
cajun:   Prinz- Alfred Hirsch Zuchtpaar 2014, Zoo Landau. Die Kuratorin des Zoos fĂŒhrt das Zuchtbuch. Landau ist ein sehr gut aufgestellter kleiner Zoo, der viele wichtige Besucherlieblinge auf kleinem Raum zeigt, darunter viele Haltungen von EEP Arten.
(01.04.2020, 21:52)
Zoo Landau:   Ausgerottet in der Wildnis ? zum ersten Mal auch im Zoo Landau in der Pfalz nachgezogen

Socorrotaube geschlĂŒpft und ausgeflogen!

Zum ersten Mal ist auch im Zoo Landau in der Pfalz die Nachzucht einer in der Wildnis bereits ausgerotteten Tierart gelungen! Am 1. Juli schlĂŒpfte eine kleine Socorrotaube, die glĂŒcklicherweise, wie es sich gehört, von beiden Eltern vorbildlich umsorgt wurde und inzwischen aus dem Nest ausgeflogen ist. Wer als Zoobesucher nach dem Jungvogel Ausschau halten möchte, der sollte auch auf dem Boden der Volieren suchen.

Socorrotauben sind flugfĂ€hig, halten sich aber auch sehr viel am möglichst deckungsreichen Boden auf. Es handelt sich um eine evolutionĂ€re Anpassung an das Leben auf einer abgelegenen Pazifikinsel, der Insel Socorro vor der WestkĂŒste Mexikos, auf der es ursprĂŒnglich keine natĂŒrlichen Feinde der Tauben gab. Dieses wurde der Tierart zum VerhĂ€ngnis, als im Jahr 1957 eine Station der mexikanischen Marine auf der Insel errichtet wurde. Eingeschleppte RĂ€uber wie Katzen oder Ratten aber auch Ziegen, die durch Beweidung die Vegetation der Insel sehr stark verĂ€nderten, fĂŒhrten binnen weniger Jahrzehnte zur kompletten Ausrottung der wenig scheuen Taube auf Socorro. Da die Tierart auf dieser Insel endemisch war, also weltweit nur dort zu finden, wird sie seit 1994 auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als ?Ausgerottet in der Wildnis? gefĂŒhrt.

GlĂŒcklicherweise hatten Wissenschaftler der kalifornischen Akademie der Wissenschaften bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts einige Socorrotauben nach Kalifornien gebracht. Nachzuchttiere gelangten nach England, und diese Tiere bilden die Basis des EuropĂ€ischen Ex-Situ-Programms (EEP), das seit 1995 vom Zoo Frankfurt koordiniert wird. Der koordinierten Nachzucht der Art kommt ganz besondere Bedeutung zu, und das Team des Zoo Landau ist hocherfreut, das Programm nun mit dem ersten KĂŒken unterstĂŒtzen zu können! Der Zoo Landau hĂ€lt seit dem Sommer 2016 Socorrotauben, zunĂ€chst zwei mĂ€nnliche Tiere. Im Mai diesen Jahres kam ein Weibchen aus dem Zoo Edinburgh dazu, mit dem die Nachzucht bereits wenige Wochen nach der Ankunft nun gelang.

Auf der Insel Socorro laufen intensive BemĂŒhungen, den Lebensraum fĂŒr eine Auswilderung zoogeborener Tauben wiederherzustellen. Im September 2013 wurden die ersten drei PĂ€rchen aus den USA zurĂŒck in die Heimat, zunĂ€chst aufs mexikanische Festland gebracht. Die Renaturierung der Insel und die Ausrottung eingeschleppter, schĂ€dlicher Arten kommt natĂŒrlich nicht nur der Socorrotaube sondern vielen weiteren Tier- und Pflanzenarten zugute. Doch der eher unscheinbaren zimtbraunen und grauen kleinen Taube kommt eine wichtige Funktion als Flagschiffart fĂŒr dieses Projekt zu!
(19.07.2018, 13:08)
Jörn Hegner:   es werden die beiden sĂŒdamerikanischen seebĂ€ren abgegeben . weil die anlage wohl dafĂŒr nicht mehr so gut geeignet ist . doch irgendwelche otter sollen dort hinein kommen .
(12.01.2018, 22:52)
Michael Mettler:   Na ja, die Vogelfreiflughalle ist ja nicht in Stein gemeißelt, auch an deren Stelle ließe sich ein Menschenaffenhaus errichten. Wobei man aufgrund der rĂ€umlichen Enge vielleicht langfristig eher mit Orangs statt Schimpansen planen könnte, fĂŒr die weniger FlĂ€che nötig ist und die man noch mit kleineren Tieren vergesellschaften könnte.

Oder tatsĂ€chlich eine Freianlage auf der FlĂ€che der jetzigen Schaf/Ziegen-Gehege und das Haus (vielleicht nur von außen einsehbar) anstelle des Gibbon-AußenkĂ€figs - die Gibbons könnten dann im Gegenzug ins jetzige Schimpansengehege umziehen.
(23.09.2014, 19:49)
Oliver MĂŒller:   @Michael Mettler:
Eben. der von mir genannte Bereich ist eigentlich der einzige, der ausreichend groß wĂ€re. Allenfalls der ehemalige Streichelzoo-Bereich zzgl. den vorgelagerten Gehegen wĂ€re noch eine Option...
(23.09.2014, 17:46)
Michael Mettler:   @Oliver MĂŒller: Angesichts der geringen FlĂ€che des Zoos wĂ€re es schade, ausgerechnet im zentralen Bereich des AltgelĂ€ndes eine Anlage zu bauen, die hohe Absperrungen und ein relativ hohes GebĂ€ude mit sich brĂ€chte wie eine Menschenaffenanlage. FĂŒr sowas fĂ€nde ich eine Randlage besser. Aber da ist die Auswahl natĂŒrlich nicht besonders groß...
(22.09.2014, 17:01)
Michael Mettler:   P.S. Die Watussis wĂ€ren allerdings auch passende Kandidaten als Dromedar-Mitbewohner und auffĂ€llige Schautiere fĂŒr die Schaufenster-Anlage.
(22.09.2014, 10:43)
Michael Mettler:   Auf dem ausgegebenen Zooplan sind ĂŒbrigens noch Luchse fĂŒr die alten GroßkatzenkĂ€fige eingezeichnet und ist das ehemalige Luchsgehege (jetzt Dikdiks) mit "in Planung" beschriftet, ebenso die alte Dromedaranlage.

Ich fĂ€nde es schöner, die Watussirinder (ob mit oder ohne Pinselohrschweine) auf die alte Kamelanlage zu stellen, die Prinz-Alfred-Hirsche in deren jetziges "waldnahes" Gehege zu bringen und den Streichelzoo dafĂŒr auf deren jetzige FlĂ€che inklusive des Mara-Geheges, also direkt dem Restaurant benachbart.
(22.09.2014, 10:41)
Oliver MĂŒller:   Meines Wissens sollen noch irgendwann Somaliwildesel mit auf die Kamelanlage. FĂŒr den Bereich Luchs-/Grosskatzengehege und Zoowiese könnte ich mir mittelfristig die Umwidmung zu einer attraktiven Schimpansenanlage vorstellen. Hier muss man ja auch irgendwann mal etwas tun, wenn man an der Haltung der Art festhalten will. Und das alte Streichelgehege liesse sich ja auch umbauen - hier könnte ich mir z.b. Dann die Waldhunde vorstellen, ebenso die Dikdiks.
(22.09.2014, 09:15)
Michael Mettler:   Und hier die Absperrungssituation der "Schaufensteranlage". FĂŒr die Tiere wĂŒrde der Graben allein genĂŒgen, dann wĂ€re die optische Wirkung wenigstens von der Außenseite her fantastisch; aber man muss ja Menschen vom Eindringen ins Gehege abhalten, und die Holzbarriere an der inneren Grabenseite soll wohl die Kamele so weit vom Außenzaun abhalten, dass sie dort nicht gefĂŒttert oder angefasst werden können.

Weiß jemand, ob die Absperrung von Anfang an so aussah, oder musste nachgebessert werden? In der jetzigen Situation ist der Graben ja eigentlich ĂŒberflĂŒssig.
(21.09.2014, 13:08)
Michael Mettler:   War nach einigen Jahren Abstand mal wieder in Landau. Neu fĂŒr mich war vor allem das unten diskutierte "Schaufenstergehege" fĂŒr die Dromedare. Dessen optische Wirkung finde ich allerdings - den SachzwĂ€ngen geschuldet - eher unbefriedigend. Es gibt eine dreifache Absperrung zur Straße hin: Außenzaun, dahinter ein Graben, dahinter eine Barriere fĂŒr die Tiere. Das Betreten des vorgelagerten GrĂŒnstreifens ist verboten - eine leicht erhöhte Aussichtsplattform wenigstens an einer Stelle wĂ€re sicher reizvoll. Von der Zooseite her sieht man die Kamele vor der nackten Straßenkulisse (siehe Foto). Die Haltung als solche mag in Ordnung sein, aber optisch erinnerte es mich daran, wie manchmal Circuskamele auf stĂ€dtischen Wiesen vorzufinden sind.

Die frĂŒhere Dromedaranlage im "alten" ZoogelĂ€nde wird laut Infotafel zu einem Streichelzoo umgestaltet. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Prinz-Alfred-Hirsche schon am jetzigen Standort kannte - stand dort frĂŒher nicht das alte Restaurant? Im ehemaligen PA-Gehege sind jetzt jedenfalls Ouessantschafe untergebracht, die ja dann wohl zusammen mit den benachbarten Zwergziegen in den neuen Streichelzoo umsiedeln dĂŒrften, so dass an dieser Stelle Raum fĂŒr anderweitige Nutzung frei wird.

Die beiden ehemaligen GroßkatzenkĂ€fige sind "auf Durchlauf" und mit Waldhunden besetzt, die frĂŒhere Luchsanlage mit Kirk-Dikdiks - die sich zwar nicht blicken ließen, aber hinter den dicken Raubtiergittern wahrscheinlich merkwĂŒrdig gewirkt hĂ€tten. Aber immerhin sind sie dadurch vor zoofremden Beutegreifern geschĂŒtzt.

Neu fĂŒr mich war auch, dass zu der TotenkopfĂ€ffchen-Ara-Vergesellschaftung auch noch Kattas hinzugefĂŒgt worden. Allerdings empfinde ich die gesamte Anlage als wenig attraktiv.

Von den DĂŒnengazellen, die laut Zootierliste seit letztem Jahr gehalten werden, habe ich leider erst nach meinem Besuch gelesen und nichts von ihnen gesehen. An der Kamelwiese haben ich allerdings nicht auf die Beschilderung geachtet, weil ich dort nur die Dromedare auf dem Schirm hatte. Anderweitig im GelĂ€nde wĂŒsste ich kein Gehege, wo die Gazellen gewesen sein könnten (an der Afrika-Anlage hing jedenfalls kein entsprechendes Schild); der fotokopierte und nicht mehr ganz aktuelle Zooplan, den man beim Eintritt fĂŒr 10 Cent erwerben kann, gibt ebenfalls nichts dazu her.
(21.09.2014, 13:03)
Joshua Förg:   Nein, tut mir Leid. Dromedare - keine Trampeltiere.
(07.08.2011, 12:05)
Sacha:   @Joshua Förg: Sind in Landau nicht Dromedare? Oder habe ich einen Wechsel verpasst?
(07.08.2011, 11:54)
Joshua Förg:   Ich war heute nach lĂ€ngerem wieder einmal im Zoo Landau, hier möchte ich das wichtigste zusammenfassen, was sich ereignet hat:

-Im ehemaligen BĂ€rengehege leben nun sibirische Tiger, meiner Meinung nach "PrachtstĂŒcke" :-)
- Die Igeltanreks wurden aus dem Bestand genommen (oder sie werden hinter den Kulissen gehalten), in deren Vitrine gibt es jetzt Platz fĂŒr ZwergmĂ€use.
- Eine Zoogastronomie wurde eröffnet; auch mehrere GetrÀnke- und EisstÀnde verkaufen jetzt Erfrischendes im Zoo.
- Zwei Gnujungtiere leben auf der Afrikaanlage, daneben wurde ein kleines Trampeltier geboren.
- Ein sĂŒdamerikanisches SeebĂ€renkind lebt zusammen mit der Mutter im "Mutter-Kind"-Bereich.

(06.08.2011, 17:44)
Oliver MĂŒller:   @Manuel Becker: Danke fĂŒr die Info!

Dann steht da jetzt also ein Wiese unter Denkmalschutz... ;-) Toll.
(23.09.2010, 19:44)
Manuel Becker:   Hier nochmal der Link zur m.W.n. neuesten Info:
http://www.zoo-landau.de/images/pdfs/infopost-2010-6-2.pdf
(23.09.2010, 09:04)
Manuel Becker:   Ich habe ein paar Pressemeldungen zu dem Thema gefunden. Auch findet man eine ausfĂŒhrliche Beschreibung der Erweiterungssituation bei den Infobriefen der Zoofreunde. Die Wiese muss in ihrem jetzigen Zustand grob erhalten werden, darf also höchstens - wie ich es verstanden habe - noch ein unauffĂ€lliges StallgebĂ€ude drauf. Daher favorisiert man eine große Weide fĂŒr die Dromedare, die man dann spĂ€ter eventl. noch mit rasenschonenden Tieren vergesellschaften kann.
Ich denke, dass Landau froh ist, dass man ĂŒberhaupt noch mal was Land dabei bekommt, auch wenn es "nur" fĂŒr ein Gehege ist. Immerhin kann man dann fĂŒr die alte Anlage im Zuge von "Afrika" ein wenig neu planen...
(23.09.2010, 08:50)
Oliver MĂŒller:   @Liz: Ich kann da leider nix finden, auch sonst bei Google nicht... Vielleicht bin ich ja einfach zu blöd ;-)

Was ich versteckt auf der Seite des Zoos gefunden habe ist die Info, dass die Kamele auf das neue GelĂ€nde ziehen sollen. Das kann aber eigentlich nicht alles sein, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein relativ kleiner Zoo ein so tolles großes ErweiterungsgelĂ€nde allein den Kamelen ĂŒberlĂ€sst und keine bessere Verwendung dafĂŒr findet!
(22.09.2010, 17:05)
Manuel Becker:   da ich momentan auf dem "Kleinzoo"-Tripp bin (letzte Woche Hamm statt Dortmund, davor Darmstadt statt Kronberg), möchte ich endlich mal meinen Erstbesuch in Landau hinter mich bringen. Wahrscheinlich so nĂ€chste Woch MO oder DI. Meine Frage: Muss ich mir Brote schmieren (*arrrgg*) oder ist das neue Zoorestaurant mittlerweile geöffnet? WĂŒrde mich echt glĂŒcklich machen...
(22.09.2010, 10:23)
Liz Thieme:   um nur mal zwei Google-BeitrĂ€ge zu nennen, wo was steht...

http://www.luaktiv.de/scripts/cms_rnnews/news.php?id=12051

http://www.zoofreunde-landau.de/ftp/download/Jahresbericht_2008_Freundeskreis_Zoo_Landau.pdf
(19.09.2010, 22:03)
Oliver MĂŒller:   Landau hat ja neu ein ErweiterungsgelĂ€nde bekommen. Weiß jemand etwas ĂŒber die PlĂ€ne fĂŒr dieses GelĂ€nde?
(19.09.2010, 17:25)
Liz Thieme:   Die Tigerin hat inzwischen einen Namen bekommen und heißt Ninoshka
(12.02.2010, 21:03)
Liz Thieme:   Innenanlagen sind fast fertig und die Amurtiger-Geschwister "Igor" + Schwester werden voraussichtlich heute abend im Zoo eintreffen. Die beiden stammen aus einem 4er (1,3) Wurf in Schmiding und wurden im November 2007 geboren.
(27.01.2010, 09:18)
Michael Mettler:   Und warum nicht?
(02.07.2009, 09:21)
Michael Amend:   Und eine 8000 qm grosse Anlage, die im Winter nicht besetzt ist....
(02.07.2009, 04:17)
Gudrun Bardowicks:   Man könnte natĂŒrlich auch den KragenbĂ€rennachwuchs aus Bad Pyrmont auf der BĂ€renanlage in Landau unterbringen. Landau hĂ€tte dann wieder BĂ€ren und eine weitere bedrohte Tierart und Bad Pyrmont hĂ€tte eine gute Unterkunft fĂŒr seinen BĂ€rennachwuchs gefunden.
(29.06.2009, 18:28)
IP66:   Den Graben gibt es schon: Er erstreckt sich vor besagter Mauer. Allerdings wurden sowohl das Gehege wie der Besucherweg in den Graben hineingebaut - man kann die GelĂ€ndesituation gut nachvollziehen, wenn man jenseits der Zoogrenze um die Bastionsecke geht, wo man auf die besser erkennbare Fortsetzung des Grabens und schließlich auch noch auf ein Poternenportal stĂ¶ĂŸt.
(29.06.2009, 12:06)
Andreas Knebel:   @IP66:
Die BĂ€renanlage in Landau ist ein FestungsGRABEN? FĂŒr mich erstreckt sie sich einfach bis zur Festungsmauer. Aber doch nicht in einem Graben. Oder sind meine Erinnerung so schlecht? Ich hab mal ein Foto des "BĂ€rengrabens" rausgekramt und erkenne auch darauf nicht wirklich eine Grabensituation. Dass man auch von Besucherseite auf die BĂ€ren hinunterschaut, liegt imho an dem Holzbesuchersteg. Sollte ich mich doch tĂ€uschen, vielleicht kann das jemand aufklĂ€ren...
(27.06.2009, 19:18)
Niedersachse:   Landau hat nur ein 19jĂ€hrigen Jaguarkater aus der alten mĂŒnsteraner Zucht.
Wenn man nach dem Tod von Basti die Haltung hĂ€tte weiterfĂŒhren wollen, wĂ€re wahrscheinlich schon lĂ€ngst ein 2. Tier da gewesen.
(27.06.2009, 14:44)
IP66:   Da soll noch einmal jemand sagen, in Tschechien gĂ€be es keine historischen Anlagen! Die Haltungen habe ich nicht gekannt, weder aber immer dann darauf zurĂŒckkommen, wenn man mich nach Zwingerhaltung von BĂ€ren fragt.
Die Situation in Landau ist die, daß die Stadt stark durch die wĂ€hrend der französischen Besatzung errichteten Festungsanlagen geprĂ€gt wurde und wird - eines der wenigen Beispiele von Architecture Classique auf deutschem Boden und ein Beispiel dafĂŒr, daß die Heere Ludwigs XIV. nicht nur Burgen und Kirchen sprengen konnten. Man hat dies fĂŒr GĂ€ste und interessierte BĂŒrger recht interessant aufbereitet, und der Zoo wird stark durch die Festungsmauern, vor denen er liegt, geprĂ€gt, und ich finde, daß er daraus mehr Kapital schlagen könnte, als das derzeit geschieht. Die BĂ€renanlage scheint mir da gut ins Konzept zu passen, zumal die tschechischen Beispiele, Krumau ausgenommen, allesamt Schlösser, keine Vauban'schen Befestigungen betreffen.
Es gibt allerdings Hinweise, daß man in dergleichen GrĂ€ben auch andere Großraubtiere gehalten hat - ich finde aber die landauer Situation mit BĂ€ren deutlich sinnfĂ€lliger.
(26.06.2009, 18:15)
Liz Thieme:   @IP66
evtl Zukunft
Sibirische Tiger --> BraunbÀrenanlage (da man kaum umbauen muss)
trop. BĂ€ren --> Jaguaranlage (da man angeblich nicht viel umbauen muss)

ich kenne den Zoo nicht persönlich, kann daher Gehegetechnisch nichts dazu sagen. Aber mir gefĂ€llt artentechnisch diese Überlegung ganz und gar nicht.
(25.06.2009, 12:24)
Jana:   @IP66 Der mit BÀren besetzte historische Festungsgraben in Landau ist sicher nicht der einzige auf der Erde. Nur in Tschechien gibts 4 solche aktuelle Haltungen (BraunbÀren - Burg Tocnik, Schloss Nachod und Cesky Krumlov, KragenbÀr - Schloss Konopiste), auch wenn sich dabei nicht um Zooanlagen handelt.
(25.06.2009, 11:37)
IP66:   Wegen der historischen Zwingersituation scheint es mir in Landau reizvoll, die BĂ€renanlage als solche weiterzunutzen - es dĂŒrfte sich um den einzigen mit BĂ€ren besetzten Festungsgraben auf dieser Erde handeln, der an eine in Mittelalter und FrĂŒhneuzeit gĂ€ngige Praxis erinnert. Daß man angesichts der vorhandenen Infrastruktur unbedingt eine tropische Art halten und so erneut Geld ausgeben muß, scheint mir nicht notwendig - Schwarz- oder BrillenbĂ€ren kĂ€men ohne WarhmrĂ€ume aus, doch gibt es auch bedrohte Unterarten des BraunbĂ€ren, die gut nach Landau passen wĂŒrden.
(25.06.2009, 10:42)
Liz Thieme:   Der BraunbĂ€r Jonny der viele Jahre in Karlsruhe lebte und wegen des Großumbaus nach Landau ging ist vorgestern, am 22.6., gestorben. Er ist ĂŒber 30 Jahre alt geworden. zur Untersuchung an das Paleo-anatomische Institut der TierĂ€rztlichen FakultĂ€t der UniversitĂ€t MĂŒnchen ĂŒbergeben. Dorthin wurde bereits Jonnys langjĂ€hrige GehegegefĂ€hrtin „Newa“ zu Forschungszwecken gebracht. Sie war letztes Jahr ebenfalls in sehr hohem Alter von 32 Jahren gestorben.

FĂŒr das Gehege gibt es seit lĂ€ngerem schon Überlegungen dies fĂŒr Sibirische Tiger zu nutzen. Seit 2008 steht der Zoo mit dem EEP in Kontakt.
Allerdings gibt es auch die Überlegung die BĂ€renhaltung fortzusetzen in Form von tropischen BĂ€ren. Allerdings sind hier die derzeitig von Jaguaren genutzen KĂ€fige in Betracht gezogen worden.

Ich persönlich wĂŒrde mich ĂŒber einen neuen Halter in Sachen tropische BĂ€ren freuen, aber ganz und gar nicht ĂŒber einen weiteren Wegfall eines Jaguarhalters.
(24.06.2009, 18:41)
IP66:   Ich finde es sehr klug, daß man in Landau auch den Weg zur Kooperation mit der UniversitĂ€t gefunden hat - der Zoo ist Nachbar des Instituts, aber die Zusammenarbeit zwischen Zoos und Hochschulen funktioniert nicht ĂŒberall reibungslos, und fĂŒr eine Anlage von der FlĂ€che Landaus dĂŒrfte sie die ruhmreiche Ausnahme sein.
(20.01.2009, 17:00)
Zoo Landau:   UNESCO zeichnet erneut Landauer Zooschule aus
Offizielles UN-Projekt fĂŒr nachhaltige Entwicklung fĂŒr die Jahre 2009/10

Das Engagement der Landauer Zooschule fĂŒr nachhaltige Bildung wird ein weiteres Mal von den Vereinten Nationen honoriert: Die Jury des National-komitees der UN-Dekade „Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung“ zeichnet die Zooschule nach 2007/08 erneut als offizielles Dekade-Projekt aus. Damit darf die Zooschule, die 1992 als Kooperation von Landauer UniversitĂ€t und Zoo ins Leben gerufen wurde, das UNESCO-Logo fĂŒr den Zeitraum 2009/10 nut-zen. Die Urkunde wird anlĂ€sslich des UNESCO-Tages am 11. Februar 2009 auf der Bildungsmesse DIDACTA in Hannover ĂŒberreicht.

Über 700 Projekte wurden seit dem Start der UN-Dekade „Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung“ im Jahr 2005 bislang weltweit ausgezeichnet, 21 davon stammen aus Rheinland-Pfalz. Die Auszeichnung erfolgt immer fĂŒr einen Zeitraum von zwei Jahren. Mit dieser Dekaden-Initiative, die noch bis 2014 laufen wird und die in Deutschland unter der Schirmherrschaft von BundesprĂ€sident Horst Köhler steht, will die UNESCO dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. Ausgezeichnet werden offizi-elle Dekade-Projekte, BeitrĂ€ge zur UN-Dekade oder Kommunen und Landkreise der UN-Dekade.

Die Zooschule ist eines von vier Projekten aus Rheinland-Pfalz, die bereits zum zweiten Mal als UN-Dekadeprojekt ernannt wurden. UrsprĂŒnglich als außerschuli-scher Lernort fĂŒr Kinder und als Praxisfeld fĂŒr angehende Lehrer gegrĂŒndet, hat sich die Zooschule seit ihrem Bestehen ĂŒber eine Tier-, Arten- und Naturschutz-schule zu einer Einrichtung der Bildung fĂŒr Nachhaltigkeit weiterentwickelt. FĂŒr ihre Arbeit wurde die Gemeinschaftseinrichtung von Uni und Stadt bereits mehr-fach national und international mit Preisen gekĂŒrt. Organisatorisch gehört sie zur Arbeits- und Forschungsstelle fĂŒr Zoo- und NaturpĂ€dagogik des Instituts fĂŒr Bil-dung im Kindes- und Jugendalter der Landauer UniversitĂ€t. Im Jahr 2008 prĂ€-mierte die UNESCO eine weitere Gemeinschaftsunternehmung der Arbeits- und Forschungsstelle und des Landauer Zoos. Sie zeichnete das Projekt „Umweltbil-dung fĂŒr Dschibouti“, das schulische Umwelterziehung in der nordostafrikanischen Republik Dschibuti dauerhaft etablieren soll, als UN-Dekadenprojekt fĂŒr die Jahre 2008/09 aus.

(20.01.2009, 16:57)
Zoo Landau:   Wir helfen Fröschen und Kröten auf die SprĂŒnge!“

Gemeinsames Unterrichtsangebot von Zooschule und Nabu Landau

Der Naturschutzbund (Nabu) Landau und die Zooschule Landau bieten in diesem FrĂŒhjahr erstmalig gemeinsam ein aufeinander abgestimmtes Unterrichtspaket an: Freilandbeobachtungen und Rettungsaktionen – geleitet von der Naturerlebnisschule des Nabu – können mit attraktiven Lernstationen zum Themenbereich Amphibien in der Zooschule verbunden werden. Beide Veranstaltungen ergĂ€nzen sich gegenseitig und erlauben SchĂŒlern eine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik „GefĂ€hrdung und Schutz von Amphibien“.

Mit den ersten Sonnenstrahlen im FrĂŒhjahr erwachen die Amphibien aus der KĂ€ltestarre. Auf dem Weg zu ihren LaichgewĂ€ssern werden jedoch zahlreiche Tiere von Autos ĂŒberfahren. Jedes Jahr stellen deshalb NaturschĂŒtzer entlang der Wanderwege AmphibienzĂ€une auf und tragen in der Abend- und MorgendĂ€mmerung die Tiere sicher ĂŒber die Straße zum LaichgewĂ€sser. Der Nabu Landau ermöglicht Schulklassen, an einer solchen Rettungsaktion teilzunehmen. Dabei erfahren die SchĂŒler Wissenswertes ĂŒber die geschĂŒtzten Tiere und beobachten, welchen Gefahren die Tiere ausgesetzt sind. Besonders eindrucksvoll ist fĂŒr sie das Einsammeln der Tiere und Freilassen am LaichgewĂ€sser. ErgĂ€nzend zum Angebot des Nabu können SchĂŒler in der Zooschule des Zoo Landau in der Pfalz in den ersten beiden Februarwochen ihr Wissen zum Themenbereich Amphibien erweitern. Nach einer gemeinsamen EinfĂŒhrung können Kinder der 3.-6. Klasse an 26 Lernstationen lebende Tiere beobachten und bestimmen, experimentieren, erkunden, lesen, zeichnen und basteln. Dabei finden sie auch heraus, warum Frösche Schallblasen besitzen, wie sich Frösche vom Ei zum geschlechtsreifen Tier entwickeln, welche natĂŒrlichen Feinde Frösche haben und warum sie stark gefĂ€hrdet sind.
Termine fĂŒr die Freilandveranstaltungen des Nabu werden voraussichtlich ab Ende Februar und im MĂ€rz stattfinden können – abhĂ€ngig vom FrĂŒhjahrsbeginn.
Die Veranstaltungen können einzeln oder als Paket gebucht werden.

Anmeldung bei der Zooschule Landau unter Tel.: 06341 / 898229 (vormittags) oder beim Nabu Landau: Tel.: 06341 / 31628

Bild (Quelle, Zooschule Landau): Lernen an Stationen in der Zooschule
(19.01.2009, 11:20)
Ralf Sommerlad:   Egal wo - Landau geht den richtigen Weg,ich bin beeindruckt.
(15.12.2008, 09:58)
IP66:   Mir scheint es sehr nĂŒtzlich, die fragliche Station in einem etwas abgelegenen, aber sehr naturgeprĂ€gten Zooteil eingerichtet zu haben - zumal in Landau eigentlich jeder Besucher ohne MĂŒhe alles gesehen haben kann.
(10.12.2008, 15:35)
Zoo Landau:   NaturschutzverbĂ€nde ĂŒbergeben dem Zoo Landau in der Pfalz zwei weitere Naturschutz-Infostationen

Dank der gemeinschaftlichen, fleißigen UnterstĂŒtzung und handwerklichen Begabung aktiver Mitglieder der Regionalgruppen des Naturschutzbund Deutschland (NABU) und des Naturschutzverband SĂŒdpfalz (NV-S) konnten im Zoo Landau in der Pfalz zwei weitere interessante Naturschutz-Infostationen eingerichtet werden. Auf dem Waldweg zum BĂ€rengehege können sich Zoobesucher und Kinder im Rahmen des Zooschulunterrichts ĂŒber hĂ€ufigere heimische Eulen- und Fledermausarten der Region Pfalz informieren. Die weitgehend aus Naturmaterialien individuell hergestellten Stationen verbinden Text- und Bildinformationen mit praktischem Anschauungsmaterial in Form von Brut- und SchlafkĂ€sten. „Die Texte fĂŒr die Schautafeln wurden in Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern der beiden NaturschutzverbĂ€nde und dem Zoo Landau auf die regionalen Gegebenheiten abgestimmt“, erklĂ€rt Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Unter anderem steht mit Verbandsmitgliedern wie Herbert Riebel, Heinz Wissing, Rolf Wambsganss und Werner Kern profundes Wissen auch ĂŒber die Naturschutzprobleme und Schutzmaßnahmen bereit. Die anschaulichen Illustrationen wurden von der Landauer ZoopĂ€dagogin Julia Haubs eigens angefertigt. Zoodezernentin Maria Helene Schlösser zeigt sich begeistert, dass mit der Übergabe der neuen Stationen, nach einem bereits frĂŒher erstellten Wildbienen-Infostand und einem so genannten Lebensturm, nun weitere Informationen ĂŒber heimische Tiere im Zoo zu finden sind. Auch die ĂŒbrigen beteiligten Mitglieder der NaturschutzverbĂ€nde, Alfred Stock, Rolf Lambach, Karl Lauth, Walter Frey und Klaus Hieb erklĂ€rten sich bereit, an einem Ausbau weiterer Stationen mitzuwirken. FĂŒr das nĂ€chste Jahr ist geplant, den Igel und dessen Schutz an einem neuen Infostand zu prĂ€sentieren.

(09.12.2008, 12:31)
Zoo Landau:   Tierischer „Zwergnase“ im Zoo Landau in der Pfalz geboren
Winziges ZwergrĂŒsseldikdik erobert die Herzen der Zoomitarbeiter

Ganz im Gegensatz zu seinem mĂ€rchenhaften Namensvetter, kann sich dem Charme von „Zwergnase“ im Zoo Landau in der Pfalz keiner der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entziehen. Nur wenig ĂŒber 700 Gramm wog das ZwergrĂŒsseldikdik-Böckchen, das am Freitag letzter Woche geboren wurde.
Die zu den Zwergantilopen gehörenden ZwergrĂŒssel- oder Kirk’s-Dikdiks leben in der Wildbahn in zwei Verbreitungsgebieten in Ost- und SĂŒdwestafrika. Erwachsene Tiere begrenzen ihre Territorien durch DungplĂ€tze und durch ein teerartiges Duftsekret, welches aus VoraugendrĂŒsen an Zweigspitzen gerieben wird. Dikdiks sind extrem gut an ihren sehr trockenen Lebensraum angepasst und kommen lange Zeit ohne offenes Wasser aus. Die namens gebende rĂŒsselartige, aufblĂ€hbare Nase spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation der Körpertemperatur und des FlĂŒssigkeitshaushaltes.
Die Elterntiere, die derzeit im Zoo Landau leben, stammen aus der Zucht des Erlebniszoo Hannover, wo auch das EuropĂ€ische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) fĂŒr diese possierlichen Huftiere gefĂŒhrt wird. Insbesondere die ersten Tage nach der Geburt eines solchen winzigen Tierkindes sind immer etwas kritisch und sorgen derzeit bei den Zoomitarbeitern im Landau fĂŒr etwas Anspannung. „Allerdings zeigte sich der kleine Kerl bei der ersten Untersuchung schon recht wehrhaft und wir hoffen, dass alles weiter gut geht!“ sagt der Landauer Zoodirektor und Zootierarzt Dr. Jens-Ove Heckel.
(27.11.2008, 11:07)
IP66:   Die Klammeraffengruppe glĂ€nzt doch schon seit geraumer Zeit durch mehrere Nachzuchten pro Jahr - und lebt in einem Gehege, das zeigt, was auch unter Wahrung alter Bausubstanz und der GebĂ€udeerscheinung gestaltet werden kann!
(25.11.2008, 17:47)
Zoo Landau:   Erfreulicher Nachwuchs bei den Braunkopfklammeraffen im Zoo Landau in der Pfalz

Die seltenen Braunkopfklammeraffen hatten in diesem Jahr mit der ersten Geburt des Jahres den erfreulichen Reigen der Tiergeburten im Zoo Landau in der Pfalz eingelÀutet. In der Nacht zum Samstag kam das nunmehr dritte Affenbaby unserer erfolgreichen Zuchtgruppe in diesem Jahr zur Welt.

Ganz ĂŒberraschend kam die Geburt fĂŒr die Zoomitarbeiter nicht, hatte doch ein auffĂ€lliger dicker Bauch des Zuchtweibchens „Hexe“ Freudiges erwarten lassen. Allerdings kĂŒmmerte sich dieses Weibchen bei der Aufzucht ihres ersten Babys im Jahr 2002 nicht ausreichend, so dass ihr Verhalten gegenĂŒber ihrem nun zweiten Jungtier kritisch und besonders aufmerksam beobachtet wird. „Dieses Mal kĂŒmmert sich die Mutter jedoch bisher sehr liebevoll um ihren Nachwuchs“ sagt Zoodirektor und Zootierarzt Dr. Jens-Ove Heckel. Hexe sei auch ganz entspannt, wenn die anderen vier Zuchtweibchen der Gruppe oder die verspielten Geschwister, neugierig nach dem jĂŒngsten Nachwuchs schauen wollen.

Bisher wurden insgesamt 23 Braunkopfklammeraffen im Zoo Landau erfolgreich von ihren MĂŒttern aufgezogen, und die Gruppe ist damit eine der erfolgreichsten Zuchtgruppen in den zoologischen GĂ€rten Europas. Der relative alte Zuchtmann „Etzel“ ist ein rarer Wildfang und die Landauer Klammeraffenjungtiere daher genetisch besonders wertvoll fĂŒr die Zoopopulation. Im Freiland zĂ€hlt diese sĂŒdamerikanische Affenart zu den inzwischen 25 bedrohtesten Primaten der Welt.
(25.11.2008, 08:03)
Zoo Landau:   Die WĂŒrfelnatter – das „Reptil des Jahres 2009“
Mit der ungiftigen und harmlosen WĂŒrfelnatter (Natrix tessellata) stellt die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT) erstmals eine einheimische Schlangenart als „Reptil des Jahres“ in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit.
Aufgrund ihrer Seltenheit und der starken GefĂ€hrdung ihrer LebensrĂ€ume in Flussauen ist diese Wasserschlange schon seit Jahrzehnten Gegenstand intensiver SchutzbemĂŒhungen. So startete das Bundesland Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Gesellschaft fĂŒr Ornithologie und Naturschutz (GNOR) bereits in den 80er Jahren ein Artenschutzprojekt. Die DGHT nahm sich der WĂŒrfelnatter von 1999 bis 2002 als TrĂ€ger eines Entwicklungs- und Erprobungsprojektes des Bundesamtes fĂŒr Naturschutz in Zusammenarbeit mit den BundeslĂ€ndern Rheinland-Pfalz und Sachsen besonders an.
Aus diesem Grund prĂ€sentiert die DGHT das „Reptil des Jahres 2009“ im Zoo Landau als Vertreter aus Rheinland-Pfalz und langjĂ€hrig befreundetem Kooperationspartner der DGHT-Regionalgruppe Kurpfalz.
(31.10.2008, 14:43)
Zoo Landau:   „Regardez les dromadaires“

Nicht nur fĂŒr unsere Nachbarn im Elsass: ZoofĂŒhrung in französischer Sprache

Nicht nur fĂŒr unsere Nachbarn und Freunde im angrenzenden Frankreich
bietet der Zoo Landau in der Pfalz am Sonntag, den 26.10.08 um 14.00 Uhr wie jedes Jahr unsere beliebte ZoofĂŒhrung in französischer Sprache an.

PÀdagoginnen der Zooschule werden Erwachsenen und Kindern in französischer Sprache die Einrichtung sowie ausgewÀhlte Tierarten des Landauer Zoos vorstellen.

Interessant ist dieses Angebot aber auch fĂŒr SchĂŒler oder Erwachsene mit französischen Fremdsprachenkenntnisse, um das eigene Sprachwissen aufzufrischen!

Es ist der ĂŒbliche Eintrittspreis zu zahlen, die FĂŒhrung an sich ist kostenlos.

Treffpunkt: 14:00 Uhr an der Zookasse des Landauer Zoos.

(23.10.2008, 19:07)
Zoo Landau:   Trauriger Abschied von zwei Tierpersönlichkeiten

(ĂŒberarbeitete Version der Meldung vom 14. August)
Der Zoo Landau in der Pfalz hat in diesen Tagen zwei sehr bedauerliche Tierverluste zu beklagen. Bei einer Notoperation wegen des Verdachts auf einen Fremdkörper im Magen-Darm-Trakt wurde bei der Gepardenkatze MALINDI ein schwerer Leberschaden festgestellt. Nach einer sehr ungĂŒnstigen Prognose und negativem Verlauf der Krankheit in den Tagen nach der Operation musste MALINDI trotz aller tierĂ€rztlicher und pflegerischer BemĂŒhungen am 12. August eingeschlĂ€fert werden. Die Ursache des Leberleidens wurde in einem Fachinstitut fĂŒr Zoo- und Wildtierkrankheiten in Berlin abgeklĂ€rt. MALINDI hatte einen angeborenen Defekt in den versorgenden BlutgefĂ€ĂŸen der Leber und war damit langfristig nicht lebensfĂ€hig. Der Verlust der Katze ist umso bedauerlicher, weil es sich um ein junges Tier und einen wichtigen HoffnungstrĂ€ger in den ZuchtbemĂŒhungen zur Erhaltung des seltenen Sudan-Geparden handelte.
Am 13. August verstarb außerdem die alte BĂ€rendame NEWA in Folge eines akuten Herz-Kreislaufversagens auf der BĂ€renanlage. Auch NEWA gehörte zu den wichtigen Tierper-sönlichkeiten des Landauer Zoos. NEWA wurde am 21. Januar 1976 im Zoo Hannover geboren. Da eine natĂŒrliche Aufzucht durch die Mutter damals aus rĂ€umlichen GrĂŒnden wohl nicht möglich war, wurde NEWA durch eine Zoomitarbeiterin mit der Flasche aufgezogen. Im Herbst des gleichen Jahres kam die junge BĂ€rin nach Landau und bewohnte dort zunĂ€chst noch die alte BĂ€renanlage. Im Jahr 1994 zog sie mit ihrem damaligen GefĂ€hrten PETER auf die neu errichtete Naturanlage an der Fortmauer um. Ihr Tod kam aufgrund ihres fĂŒr einen BraunbĂ€ren extrem hohen Alters fĂŒr die Zoomitarbeiter jedoch nicht unerwartet. Derzeit lebt noch der ebenfalls weit ĂŒber 30 Jahre alte BraubĂ€r JONNY im Zoo Landau.

(26.08.2008, 13:09)
Michael Mettler:   @IP66: Kein Problem. Es gibt noch weitere Fotos aus Newas Hannover-Zeit, auch zusammen mit dem Salzburger Mischling. M.W. verließen die beiden noch in Newas Geburtsjahr den Zoo, dazu mĂŒsste ich lediglich im Jahresbericht nachschlagen. Ich meine mich aber zu erinnern, ĂŒber die BraunbĂ€r-Zuchtgeschichte (und hannoversche BĂ€renzucht allgemein) irgendwo hier im Forum schon einmal Informationen zusammengetragen zu haben.
(14.08.2008, 20:01)
IP66:   Vielen Dank fĂŒr die Information! Darf ich den ganzen Beitrag, selbstredend unter Nennung des Autors, nach Landau weiterleiten? Er wĂŒrde dort sicher auf Interesse stoßen!
(14.08.2008, 19:16)
Michael Mettler:   Newa kam aus Hannover nach Landau, und zwar zusammen mit einem EisbĂ€r-BraunbĂ€r-Mischling aus Salzburger Zucht, der ihr in Hannover als SpielgefĂ€hrte gedient hatte - Newa war nĂ€mlich eine Handaufzucht. Anbei ein Beleg, leider ist der Text schwer lesbar.

Sie war NICHT die einzige BĂ€rengeburt auf der alten hannoverschen Anlage und erst recht kein Mischling, sondern ein reinblĂŒtiger BraunbĂ€r - ziemlich sicher ein PyrenĂ€en-BraunbĂ€r. Mag sein, dass die KragenbĂ€r-Mix-Legende (habe ich schon mal gehört) dadurch entstand, dass sie wie wohl alle hannoverschen Nachzuchten der BraunbĂ€rgruppe als Jungtier sehr ausgedehnte weiße Markierungen am Hals hatte. Es gab allerdings in der Anlage einmal eine EisbĂ€r(!)-KragenbĂ€r-Mischlingsgeburt, doch waren die Jungtiere nicht lebensfĂ€hig.

Newa hat somit ihre Mutter nicht lange ĂŒberlebt, denn um diese handelte es sich bei der letzten BraunbĂ€rin des hannoverschen Zoos.
(14.08.2008, 15:23)
Niedersachse:   Newa kam aus dem Zoo Hannover, sowie es auch in der PM steht. Ich meine sie ist die einzige BĂ€rengeburt auf der alten BĂ€renanlage in Hannover und hinzu noch eine Handaufzucht.
M.E. war sie auch ein "reiner" BraunbÀr und kein Kragen-/BraunbÀr-Mischling.
(14.08.2008, 14:22)
IP66:   Besteht denn Hoffnung, fĂŒr den Sudan-Geparden einen Ersatz zu erhalten?
Die nunmehr eingegangene BĂ€rin stellte ein interessantes Exemplar vor, einen Mischling zwischen Kragen- und BraunbĂ€ren, und mir wurde berichtet, daß sie aus dem Tierpark Hagenbeck nach Landau gekommen sei. Bemerkenswert ist das insofern, als zu diesem Zeitpunkt wohl keine entsprechende Gemeinschaftshaltung - mit dem Tier als Zuchtprodukt - stattfand. Allerdings könnte das Tier natĂŒrlich auch ĂŒber die Handelsabteilung nach Landau gelangt sein, wodurch sich die Frage nach der Herkunft stellt. Angesichts der vielen interessanten Arten im pfĂ€lzischen Zoo bedeutete das Tier fĂŒr mich so etwas wie den Ă€ltesten Vertreter des "Sortiments" ...
(14.08.2008, 14:12)
Zoo Landau:   Trauriger Abschied von zwei Tierpersönlichkeiten in Zoo Landau

Der Zoo Landau in der Pfalz hat in diesen Tagen zwei sehr bedauerliche Tierverluste zu beklagen. Bei einer Notoperation wegen des Verdachts auf einen Fremdkörper im Magen-Darm-Trakt wurde bei der Gepardenkatze MALINDI ein schwerer Leberschaden festgestellt. Nach einer sehr ungĂŒnstigen Prognose und negativem Verlauf der Krankheit in den Tagen nach der Operation musste MALINDI trotz aller tierĂ€rztlicher und pflegerischer BemĂŒhungen am Dienstag dieser Woche eingeschlĂ€fert werden. Die Ursache des Leberleidens wird zur Zeit in einem Fachinstitut fĂŒr Zoo- und Wildtierkrankheiten in Berlin abgeklĂ€rt. Der Verlust der Katze ist umso bedauerlicher, weil es sich um ein junges Tier und einen wichtigen HoffnungstrĂ€ger in den ZuchtbemĂŒhungen zur Erhaltung des seltenen Sudan-Geparden handelte.
Am Mittwochnachmittag verstarb außerdem die sehr alte BĂ€rendame NEWA in Folge eines akuten Herz-Kreislaufversagens auf der BĂ€renanlage. Auch NEWA gehörte zu den wichtigen Tierpersönlichkeiten des Landauer Zoos. Bereits im Jahre 1976 kam NEWA aus dem Zoo Hannover nach Landau. Ihr Tod kam aufgrund ihres extrem hohen Alters fĂŒr die Zoomitarbeiter jedoch nicht unerwartet. Derzeit lebt noch der ebenfalls weit ĂŒber 30 Jahre alte BraubĂ€r JONNY im Zoo Landau.
(14.08.2008, 13:53)
Zoo Landau:   Abendliche ZoofĂŒhrung fĂŒr die ganze Familie – ohne Anmeldung - mit anschließendem Grillen und Sitzen am Lagerfeuer

Am Freitag, 1. August, bietet der Zoo Landau letztmals fĂŒr dieses Jahr die beliebte abendliche FĂŒhrung fĂŒr die ganze Familie an. „Gegen Abend herrscht immer eine ganz besondere Stimmung im Zoo“, schwĂ€rmt Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Er und weitere Zoomitarbeiter werden die FĂŒhrungen zu einigen ausgewĂ€hlten Tieren durchfĂŒhren und dabei allgemein ĂŒber neue Entwicklungen im Tiergarten, aber natĂŒrlich auch speziell ĂŒber Ruhe- und Schlafverhalten verschiedener Tiere berichten. Im Anschluss an die ca. eineinhalbstĂŒndige FĂŒhrung können die Teilnehmer, wenn es die Witterung zulĂ€sst, den Abend am Lagerfeuer auf der Zoowiese ausklingen lassen. Im Veranstaltungspreis von 10 Euro pro Person sind der Eintritt, die FĂŒhrung, eine Bratwurst mit Pommes, ein GetrĂ€nk und eine Portion Stockbrot zum Grillen am Lagerfeuer enthalten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Treffpunkt ist jeweils kurz vor 18 Uhr an der Zookasse.

(23.07.2008, 12:54)
Zoo Landau:   2. DGHT-Amphibien- und Reptilien-Stammtisch 2008 im Zoo Landau in der Pfalz

Zum zweiten Mal im Jahr 2008 findet der beliebte DGHT-Stammtisch zu Amphibien und Reptilien im Zoo Landau in der Pfalz statt. Der nĂ€chste Termin ist am Mittwoch, 25. Juni 2008, um 19.30 Uhr. Treffpunkt ist wie immer der Haupteingang des Zoos, Hindenburgstraße 12-14. Die Teilnahme ist kostenlos. Vortragsthema des Abends ist: „Artgerechte ErnĂ€hrung europĂ€ischer Landschildkröten“. Wie immer besteht auch nach dem Vortrag noch die Möglichkeit, sich beim gemĂŒtlichen Zusammensitzen auszutauschen.

Die vierteljĂ€hrlich stattfindenden Treffen im Zoo Landau stehen unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT). Jeder interessierte Halter, ob Einsteiger oder bereits Profi, ist herzlich eingeladen, an dem Treffen teilzunehmen.

An weiteren Terminen im Jahr 2008 werden die folgenden Themen behandelt werden:
24. September: Die Überwinterung von mediterranen Landschildkröten
29. Dezember: Erfahrungen bei der Aufzucht europÀischer Landschildkröten

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: p_kern@t-online.de oder peter.buchert@t-online.de.
(13.06.2008, 09:50)
Zoo Landau:   Abendliche ZoofĂŒhrung fĂŒr die ganze Familie
- mit anschließendem Grillen und Sitzen am Lagerfeuer -

Am Freitag, 27. Juni 2008, bietet der Zoo Landau erstmals fĂŒr dieses Jahr die beliebte abendliche FĂŒhrung fĂŒr die ganze Familie an. „Gegen Abend herrscht immer eine ganz besondere Stimmung im Zoo“, schwĂ€rmt Zoodezernentin Maria Helene Schlösser. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und weitere Zoomitarbeiter werden die FĂŒhrungen zu einigen ausgewĂ€hlten Tieren durchfĂŒhren und dabei allgemein ĂŒber neue Entwicklungen im Tiergarten, aber natĂŒrlich auch speziell zum Ruhe- und Schlafverhalten verschiedener Tiere berichten. Im Anschluss an die circa 90-minĂŒtige FĂŒhrung können die Teilnehmer, wenn es die Witterung zulĂ€sst, den Abend am Lagerfeuer auf der Zoowiese ausklingen lassen. Im Veranstaltungspreis von zehn Euro pro Person sind der Eintritt, die FĂŒhrung, eine Bratwurst mit Pommes frites, ein GetrĂ€nk und eine Portion Stockbrot zum Grillen am Lagerfeuer enthalten.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Treffpunkt ist um kurz vor 18 Uhr an der Zookasse.
(12.06.2008, 15:32)
Zoo Landau:   Aktionstag zur Rettung des Humboldt-Pinguins im Zoo Landau in der Pfalz

„Abrazo – Rettet den Humboldt-Pinguin“ ist das Motto des Pinguin-Aktionstages am Sonntag, 15. Juni, im Zoo Landau in der Pfalz. „Abrazo“ bedeutet zu deutsch „Umarmung“ – und eine schĂŒtzende Hand haben die wild lebenden Populationen des Humboldt-Pinguins dringend nötig. 80 Prozent der gesamten Freilandpopulation ist akut durch den Bau von drei Kohlekraftwerken bedroht. Außerdem schrĂ€nken die Überfischung des fischreichen Humboldtstroms, illegaler Guanoabbau, Jagd und KlimaphĂ€nomene wie z.B. El Niño die Lebensgrundlage der Pinguine und vieler weiterer bedrohter Tierarten immer mehr ein. Der Zoo Landau ist zusammen mit sechs weiteren Zoos und engagierten Privatpersonen Initiator des Vereins „Sphenisco“ zur Rettung des Humboldt-Pinguins, der am 7. Juni im Landauer Zoo gegrĂŒndet wird. Am Pinguinaktionstag soll zusĂ€tzlich die Öffentlichkeit auf die Problematik aufmerksam gemacht und zur UnterstĂŒtzung animiert werden. An der Pinguinanlage wird ganztĂ€gig ein Stand des Vereins „Sphenisco“ ĂŒber die Bedrohung des Humboldt-Pinguins, die Ziele und den Einsatz des Vereins informieren. Es sollen Unterschriften als Protest gegen den geplanten Bau der Kohlekraftwerke in den Schutzgebieten der Pinguine gesammelt werden. Kinder können mit selbst gemalten Pinguinbildern an dieser Aktion teilnehmen, die eingescannt und an die PrĂ€sidentin von Chile per Email verschickt werden. Außerdem gibt es um 11 und 14 Uhr fĂŒr die jungen Zoobesucher eine von den PĂ€dagogen der Zooschule erstellte und betreute Pinguin-Rallye, Bastelmöglichkeiten und jeweils einstĂŒndige Workshops rund um den Pinguin in der Zooschule. Auf einem Monitor an der Pinguinanlage werden Live-Bilder von der Jungenaufzucht der aktuell fĂŒnf brĂŒtenden Pinguinpaare im Zoo Landau gezeigt. Neben kommentierten FĂŒtterungen durch die Vogelpfleger (10.30 Uhr und 15 Uhr) wird Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel ĂŒber die artgerechte Haltung von Humboldt-Pinguinen in Menschenobhut und die neu gestaltete Anlage im Zoo Landau referieren (11.30 und 14.30 Uhr). In der Zooschule wird außerdem der jeweils 15-minĂŒtige Film „Pinguin Pepe in Not – Geier Gonzales berichtet“ gezeigt (12, 13, 15.30 und 16.30 Uhr).
(11.06.2008, 12:21)
Zoo Landau:   Gemeinsam fĂŒr das Überleben des Humboldt-Pinguins in Chile !
- Internationaler Artenschutzverein grĂŒndet sich im Zoo Landau in der Pfalz

Chile beherbergt eine faszinierende Natur und Artenvielfalt: kalte RegenwĂ€lder, unberĂŒhrte WĂŒsten, weite Steppen, Tausende Kilometer lange KĂŒsten – Lebensraum unter anderem fĂŒr Pinguine, MĂ€hnenrobben, Delfine oder Guanakos. Doch sie sind stark bedroht. Aktuell kĂ€mpfen NaturschĂŒtzer und Wissenschaftler in Nordchile gegen den geplanten Bau von drei Kohlekraftwerken in der Region Coquimbo, die ausgerechnet in unmittelbarer NĂ€he des „Nationalen Schutzgebiets des Humboldt-Pinguins“ entstehen sollen. Nun grĂŒnden sieben europĂ€ische Zoos und Naturfreunde am 7. Juni 2008 im Landauer Zoo den Verein „Sphenisco - Schutz des Humboldt-Pinguins“. Schon seit mehreren Jahren werden Maßnahmen zum Schutz auch dieser Tiere, zur Förderung von Umweltbildung und wissenschaftlichen Untersuchungen sowie die Erschließung von alternativen Einkommensquellen fĂŒr Menschen in den Schutzregionen unterstĂŒtzt. Ziel des Vereins ist es nun, diese AktivitĂ€ten auf neuer organisatorischer Basis zu fördern. Außerdem möchte Sphenisco, der Vereinsname leitet sich vom wissenschaftlichen Namen der Pinguine ab, durch intensivierten Informationsaustausch einen Beitrag zur noch artgerechteren Haltung von Humboldt-Pinguinen in menschlicher Obhut leisten.

Die vom Bau der Kraftwerke betroffene Meeresregion in Chile beherbergt 80% der gesamten Freilandpopulation des Humboldt-Pinguins (Sphenisco humboldti). Neben der großen Bedeutung fĂŒr den Fischfang wurde dieses Meeresgebiet auch deshalb unter besonderen Schutz gestellt, weil es der Lebensraum zahlreicher anderer, auch endemischer und bedrohter Arten wie Garnot-Sturmvogel (Pelecanoides garnoti), Guanotölpel (Sula variegata ), Meeresotter (Lutra felina) oder Großer TĂŒmmler (Tursiops truncatus ) ist.

Neben dem Zoo Landau in der Pfalz werden die Zoologischen GĂ€rten in Bremerhaven, Dublin (Irland), Halle, Kolmarden (Schweden), Magdeburg und OsnabrĂŒck den Verein: „Sphenisco - Schutz des Humboldt-Pinguins“ grĂŒnden. Außer Mitarbeitern der beteiligten zoologischen GĂ€rten, tragen auch ehemalige VolontĂ€re der chilenischen Naturschutzorganisation FundaciĂłn Otway, ArtenschĂŒtzer und einige private Pinguinfans das Engagement fĂŒr den Artenschutz. Das Projekt der europĂ€ischen Zoos wird auch vom Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) als beispielhaft anerkannt und ist eines von 15 sog. in situ-Schutzvorhaben unter Schirmherrschaft des Weltverbandes in SĂŒd- und Mittelamerika. Als ReprĂ€sentant und Koordinator in Chile konnte Prof. Alejandro Simeone von der UniversitĂ€t AndrĂ©s Bello, in Santiago de Chile gewonnen werden. Weitere Mitstreiter und Förderer sind dem neuen Verein natĂŒrlich jederzeit herzlich willkommen!

Die Pinguinfreunde und der Zoo Landau laden Interessierte zur GrĂŒndung von Sphenisco am 7. Juni 2008, um 11.00 Uhr und zu einer Informationsveranstaltung mit chilenischen NaturschĂŒtzern und Wissenschaftlern um 15.00 Uhr in die Zooschule Landau ein. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen könne unter Telefon 06341-898229 oder an der Zookasse erfolgen. Mehr Informationen zum Zoo Landau unter www.zoo-landau.de

(03.06.2008, 08:13)
Shensi-Takin:   Den Vortrag gab's bereits auch bei der ZGAP-Hauptversammlung dieses Jahr: hingehen-empfehlenswert!
(24.05.2008, 12:02)
Ralf Sommerlad:   Ich hab ne alte SchwĂ€che fĂŒr den kleinen Zoo in Landau, auch wenn ich diese dĂŒstere BĂ€renanlage nicht mag ( auch wenn ich dafĂŒr Schelte beziehe, von den Historikern und denen, die sicher auch VorzĂŒge in der Anlage sehen).Das Engagement im Arten-und Naturschutz des Landauer Zoos ist geradezu vorbildlich, sicherlich auch und vor Allem dem engagierten Zoodirektor zu verdanken.Also: NĂ€chstes Wochenende sollte ich mal wieder....
(24.05.2008, 11:18)
Zoo Landau:   Abendvortrag mit gemĂŒtlichen Ausklang im Zoo Landau in der Pfalz

Auf den Spuren der Tora-Kuhantilope in West-Äthiopien

Die so genannte Tora-Kuhantilope gehört zu den extrem gefĂ€hrdeten Antilopen-Unterarten im westlichen Ärthiopien. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel berichtet am Freitag, 30. Mai 2008, im Rahmen der beliebten AbendvortrĂ€ge in der Zooschule Landau von einer Forschungsreise auf der Suche nach dieser hochbedrohten Antilopenart. Ab 19 Uhr geht es auf eine Bilderreise in das Ă€thiopisch-sudanesische und Ă€thiopisch-eritreische Grenzgebiet. Heckel ist seit 15 Jahren als Regional-Koordinator der Antilopen-Spezialistengruppe der Welt-Artenschutz-Union (IUCN) fĂŒr die Region Horn von Afrika zustĂ€ndig. Nach dem Vortrag sind alle Besucher eingeladen, den Abend bei einer Weinprobe der Zooweine gemĂŒtlich ausklingen zu lassen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt inklusive der Zooweinprobe kostet drei Euro pro Person. Weitere Informationen erhĂ€lt man unter Tel. 06341/898229, oder unter www.zoo-landau.de.

(21.05.2008, 17:03)
Zoo Landau:   Zoo Landaus „Knut“ heißt „Jim Knopf“
- Schulklasse zu Besuch bei jungem Quessant-Schaf im Landauer Zoo

Publikumslieblinge im Zoo mĂŒssen nicht immer weiß, pelzig und ein Raubtier sein – schwarz-gelockt, manchmal etwas bockig und mit kleinen Hufen ist doch mindestens genauso hĂŒbsch und sehenswert! Unter diesem Motto hatte der Zoo Landau in der Pfalz Mitte MĂ€rz einen Namenswettbewerb fĂŒr das damals frisch-geborene Quessantschaf-Böckchen aus dem Streichelzoo ins Leben gerufen. Die Klasse 4 b der Grundschule Annweiler hatte im vergangenen Schuljahr mit Begeisterung Michael Endes „Jim Knopf und Lukas der LokomotivfĂŒhrer“ gelesen, fĂŒhlte sich bei der Beschreibung des kleinen Schafs sofort daran erinnert und schickte ihren Namensvorschlag „Jim Knopf“ an den Zoo. Unter den zahlreichen, sehr fantasievollen Einsendungen fand dieser Vorschlag bei der „Jury“ aus Tierpflegern und Zooverwaltung die meiste Resonanz. Als Dankeschön wurde die Schulklasse nun zur „Schaftaufe“ und zu einer Unterrichtseinheit in der Zooschule eingeladen. Am 23. April 2008 kamen die 22 SchĂŒler gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Gisela Weber und begleitenden Eltern in den Zoo. Mit ZoopĂ€dagogin Jeannine SchĂŒtzendĂŒbe lernten die Kinder bei einem Spiel und einer Geschichte, von welchen Wildtieren unsere Haustiere abstammen. Die Frage warum der Menschen Wildtiere zu Haus- und Nutztieren domestiziert haben und die Verantwortung, die sich daraus ergibt, war ebenfalls ein wichtiges Thema dieses Zooschulunterrichts. Im Anschluss fand im Streichelzoo im Beisein der Beigeordneten und Zoodezernentin Frau Maria Helene Schlösser die offizielle Schaftaufe statt. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und Pflegerin Anne Hannak prĂ€sentierten den begeisterten Kindern ihr Patenkind„Jim Knopf“ und seinen vergangene Woche geborenen schneeweißen Halbbruder. Mit großer Begeisterung der Kinder und begleitet vom Geblöke der Mutterschafe und der ĂŒbrigen Streichelzoobewohner durften die SchĂ€fchen gestreichelt und von ganz Nahem bewundert werden. Lehrerin Weber wusste zu berichten, „dass manche Kinder vor lauter Freude und Aufregung die halbe Nacht nicht geschlafen hĂ€tten“. Zum Abschluss des Zoobesuchs stellte Dr. Heckel den Kindern noch das Zooschulschwein „Franzl“ vor. Zoodezernentin Schlösser dankte der Klasse fĂŒr ihre schöne Idee und die kleinen selbstgebastelten PrĂ€sente fĂŒr das Patenschaf und die Zoomitarbeiter. „Ich bin mir sicher, dass sich die Kinder noch oft an diesen schönen Tag im Zoo erinnern und in Zukunft die vielfĂ€ltigen Veranstaltungen im Zoo und der Zooschule besuchen werden“, so Schlösser.
(28.04.2008, 16:16)
Zoo Landau:   Brauchen wir auf unserer Erde 350 Papageienarten?

Neu entwickeltes Unterrichtsmedium der Zooschule Landau erklĂ€rt GrundschĂŒlern die Bedeutung der Artenvielfalt

Rosa-Löffler, Pinguin, Emu - zum Tierbestand des Zoo Landau in der Pfalz gehören 37 Vogelarten, dazu kommen noch die zahlreichen VogelgĂ€ste Graureiher, Amsel, Stockente, Zaunkönig ... . Die SchĂŒler der Klasse 4a der Grundschule Ilbesheim haben auf ihrem Rundgang durch den Zoo viele der Tiere entdeckt und ihre Namen aufgeschrieben. Die Vielfalt der Tierwelt - in einem Zoo kann man sie besonders gut erleben. Nun aber staunen die Kinder wirklich: Björn Stampfer, PĂ€dagoge der Landauer Zooschule, lĂ€sst die Kinder mit einer Bildershow an der Leinwand eine Vielzahl von Papageienarten erleben. Die Kinder sind beeindruckt von den vielen bunten Vögeln - jeder sieht ein wenig anders aus. "Auf unserer Erde leben 350 Papageienarten!", erlĂ€utert Stampfer die Bilder. "Artenvielfalt" - das ist heute das Thema im Unterricht. Auf der Weltkarte wird gemeinsam erkundet, wo es auf der Erde eine besonders große Vielfalt von Pflanzen und Tieren gibt. Das sind auch die Regionen, in denen sich der Zoo Landau seit mehreren Jahren aktiv fĂŒr den Artenschutz engagiert. Aber nicht nur in den tropischen RegenwĂ€ldern, sondern auch in Deutschland leben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. "Viele Arten sind von Ausrottung bedroht!" - die Kinder selbst sprechen das große Problem an. Und sie können auch GrĂŒnde fĂŒr Bedrohung und Artensterben nennen. Über die VerĂ€nderung des Weltklimas haben sie aus dem Fernsehen erfahren: "Weil es immer heißer wird, haben die EisbĂ€ren bald kein Eis mehr ..." Gemeinsam mit dem PĂ€dagogen erarbeiten die Kinder anhand von Bildkarten die eigentliche Ursache fĂŒr das Artensterben: den Menschen. Die Kinder sind betroffen. Es ist ihnen anzumerken, dass sie das Thema interessiert und sehr berĂŒhrt. "Aber brauchen wir wirklich so viele Tier- und Pflanzenarten auf der Erde? Brauchen wir 350 Papageienarten?", fragt Stampfer die Kinder. Eine einfache, pauschale Antwort gibt es auf diese Frage nicht, das weiß auch der PĂ€dagoge. Es gibt jedoch Aspekte, die sehr wohl von den Kindern verstanden werden können. Er schiebt die große Tafel "Biologische Vielfalt - Netz des Lebens" in den Klassenraum, die er im Rahmen seiner Examensarbeit fĂŒr den Unterricht in der Zooschule selbst gebaut hat. Hier können die Kinder anhand eines Planspiels erfahren, dass die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten das große Netz des Lebens bilden. Die verschiedenen Spielvarianten machen deutlich: Verschwinden Arten unwiederbringlich, wird das Netz des Lebens löchrig und instabil. Ist eine große Vielfalt an Arten vorhanden, können "Störungen" von der Natur ausgeglichen werden. Gibt es nur noch wenige Arten, wirken sich "Störungen" verheerend aus. Das Spiel fesselt die Kinder, und ein UnterrichtsgesprĂ€ch ergĂ€nzt die gewonnenen Einsichten. Der Mensch nutzt die Artenvielfalt fĂŒr die Medizin, fĂŒr technische Entwicklungen und fĂŒr die Nahrungssicherung. "Mit dieser neuen Unterrichtseinheit wollen wir einen Schritt weiter gehen als dies ĂŒblicherweise im Grundschulunterricht geschieht", erklĂ€rt die Leiterin der Zooschule, Dr. Gudrun Hollstein. "Nach unseren Erfahrungen belĂ€sst man es hier zumeist beim Kennen lernen und Erleben der Artenvielfalt. Über ihre Bedeutung und ihren Wert wird aufgrund der KomplexitĂ€t des Themas erst in den weiterfĂŒhrenden Schulen nachgedacht. Der Unterricht in der Zooschule hat jedoch gezeigt, dass sich bereits Ă€ltere GrundschĂŒler gewinnbringend mit diesem Thema befassen können." Die neue Unterrichtseinheit wird in das Programm der Zooschule aufgenommen.

(21.04.2008, 17:24)
IP66:   Ich wĂŒrde mir ja nicht nur einen neuen Zooplan, sondern auch eine sachkundige FĂŒhrung zu den vielen RaritĂ€ten wĂŒnschen wollen ...
(30.03.2008, 13:57)
Michael Amend:   @IP66.Wenn Sie nach landau kommen, bringen Sie Ihren ZoofĂŒhrer mit, es gibt nĂ€mlich einen neuen Lageplan,der erste seit 7 Jahren, den Sie gratis bekommen,wenn Sie an der Kasse Ihren ZoofĂŒhrer vorlegen.Den Plan kann man darin einheften.
(28.03.2008, 19:01)
IP66:   Ich könnte am 7. oder 8. April den Zoo in Landau besuchen. Falls Herr Amend oder auch ein anderer Forumsteilnehmer aus der Gegend sich interessiert, könnte man sich dort auch treffen - es wĂŒrde mich freuen!
(28.03.2008, 11:49)
Michael Amend:   Übrigens, Landau hat noch nie Giraffen gehalten.....
(27.03.2008, 18:40)
Michael Amend:   Hier noch eine Kurz-Notiz aus der Zeitschrift"Rheinland-Pfalz-Stadtgeschnupper"
(27.03.2008, 18:39)
Zoo Landau:   Wir tun was fĂŒr Kröten! - Erstes gemeinsames Unterrichtsprojekt von NABU und Zooschule Landau

"Jedes Jahr verdanken allein in der SĂŒdpfalz Tausende von Lurchen ihr Leben der Hilfe von NaturschĂŒtzern", erklĂ€rt Ingeborg Keller von der Naturerlebnisschule des Naturschutzbundes (NABU) Landau. 36 ViertklĂ€ssler der Thomas-Nast-Grundschule hören der UmweltpĂ€dagogin gespannt zu. Nahe der Pfalzwerke Landau, hinter dem "Gillet-Parkplatz" haben sie sich eingefunden, um sich vor Ort ĂŒber Rettungsmaßnahmen zu informieren. Sie erfahren, dass Lurche Straßen ohne RĂŒcksicht auf den Verkehr ĂŒberqueren, um zu ihrem LaichgewĂ€sser zu gelangen. Die Oskar-von-Miller-Straße ist so ein Gefahrengebiet. Zahlreiche Erdkröten ĂŒberqueren jedes Jahr diesen Bereich, um in das RĂŒckhaltebecken auf der anderen Straßenseite zu gelangen. "Damit die Laichtour der Kröten nicht tödlich endet, mĂŒssen wir Menschen helfen", erklĂ€rt Keller. Sie zeigt den Kindern die AmphibienzĂ€une, die die Kröten aufhalten, und die eingegrabenen Eimer, in die die Kröten plumpsen. Darin werden sie von den Krötenrettern ĂŒber die Straße in das sichere Feuchtgebiet getragen. "Bereits 250 Erdkröten wurden auf diese Weise hier in den letzten Tagen gerettet", berichtet Keller den staunenden Kindern. Und heute morgen kommen wegen der kalten Nacht vier weitere Erdkröten dazu. Aufmerksam betrachten die Kinder die Tiere in den Eimern. Vorsichtig dĂŒrfen sie diese auch anfassen. Jeannine SchĂŒtzendĂŒbe, PĂ€dagogin der Landauer Zooschule, und Ingeborg Keller setzen den Kindern die kleinen Erdkröten auf die Hand. Über die feuchte Haut der Tiere wundern sie sich nicht, denn eine Woche zuvor konnten sich alle Kinder in der Zooschule Landau Wissen ĂŒber Amphibien an 26 Lernstationen aneignen. Dabei erfuhren sie auch, dass die glitschige, drĂŒsige Haut fĂŒr die Tiere lebensnotwendig ist und sie vor dem Austrocknen schĂŒtzt. Nun aber sollen die Kröten wieder freigelassen werden. Gemeinsam mit den Kindern ĂŒberqueren die beiden PĂ€dagoginnen die Gilletstraße, um zum Laichgebiet der Erdkröten zu gelangen. Besonders beachtet wird dabei ein Verkehrschild, das Autofahrer vor den Krötenwanderungen im FrĂŒhjahr warnt und langsames Fahren empfiehlt. "Vorsicht bei jedem Schritt", mahnt Keller, "damit wir nicht auf einen wandernden Lurch treten." Das Laichgebiet der Kröten wird erkundet und die Tiere sorgsam in die Natur entlassen. Nun erfahren die Kinder, was sie selbst fĂŒr den Krötenschutz tun können. "Dies ist der erste gemeinsame Veranstaltungsblock von Zooschule und NABU Landau", erlĂ€utert Dr. Gudrun Hollstein, Leiterin der Landauer Zooschule, "und weitere werden folgen." Gerade im Zusammenhang mit heimischen Tierarten bieten sich Kooperationen der beiden Umweltbildungseinrichtungen an. WĂ€hrend die Kinder in der Zooschule ein erstes Grundwissen ĂŒber ausgewĂ€hlte Tierarten erwerben, können sie anschließend im Rahmen einer vom NABU geleiteten Lehrwanderung dieses Wissen vertiefen und erweitern. Hierbei haben die Kinder die Möglichkeit, auch die natĂŒrlichen LebensrĂ€ume der Tiere selbst zu erkunden. "Kooperationen dieser Art haben eine besondere QualitĂ€t, denn sie steigern die Effizienz von Lehren und Lernen bezogen auf den Umwelt- und Naturschutz" - davon sind Hollstein und Keller ĂŒberzeugt. Im kommenden Jahr wird Grundschulen ein entsprechendes "Veranstaltungspaket" zum Themenbereich "Amphibienschutz" von Zooschule und NABU offiziell angeboten. Mehr Informationen gibt es unter www.zooschule-landau.de und www.nszhirtenhaus.de.

(27.03.2008, 08:19)
IP66:   Wenn man an die Summen denkt, die mancher Zoo fĂŒr Neubauten ausgibt, sollte man Landau und die Kosten fĂŒr die dortige Pinguinanlage loebend hervorheben. Schön finde ich auch, daß die alte Tradition von Tierskulpturen in Zoos wieder aufgegriffen wird.
(26.03.2008, 11:18)
Zoo Landau:   Weiterer Glanzpunkt im Landauer Zoo geschaffen – Humboldtpinguin-Anlage eingeweiht.

Das neue Zuhause fĂŒr die Humboldtpinguine im Landauer Zoo ist fertiggestellt. Am 14. MĂ€rz konnten die kleinen FracktrĂ€ger ihre neue Behausung, eingerahmt von zahlreichen GĂ€sten, beziehen. Finanziert wurde die Anlage durch den Zoo-Freundeskreis, diverse Stiftungen und Spender.

„Ein weiterer Glanzpunkt in Landau konnte durch die UnterstĂŒtzung und die Mithilfe von vielen Spendern realisiert werden“ zeigte sich die zustĂ€ndige Dezernentin und Beigeordnete der Stadt Landau, Maria Helene Schlösser, begeistert. UnterstĂŒtzt vom Bezirksverband Pfalz, der BĂŒrgerstiftung Landau und der Adolf und Hildegard Isler- Stiftung, investierte der Freundeskreis des Landauer Tiergartens e.V. die beachtliche Summe von 250.000 Euro in den Neubau. „Unser besonderer Dank gilt dem ArchitekturbĂŒro Buchert, allen zusĂ€tzlichen Sponsoren und den beteiligten Baufirmen, die trotz baulicher Herausforderungen fĂŒr den reibungslosen Ablauf des Bauvorhabens sorgten“, so der Vorsitzende des Freundeskreises Frank Keller.

Abgestimmt auf die BedĂŒrfnisse der Pinguine bietet der Neubau vor allem fĂŒr den Nachwuchs der sĂŒdamerikanischen Vögel optimale Bedingungen. „Nach neuesten Erkenntnissen gestaltet, sollen die Landauer Pinguine auf dieser Anlage die Zuchterfolge der Vergangenheit fortsetzen“, so Dr. Heckel, Direktor des Landauer Zoos. Die neugestalteten Bruthöhlen in Hanglage sind bewusst sonnen und luftexponiert, was die PinguinkĂŒken vor Krankheiten bewahrt. „Die Anlage konnte auf ca. 220 qm erweitert werden. Auch das Wasserbecken ist mit nun 50 qm NutzflĂ€che deutlich grĂ¶ĂŸer und den BedĂŒrfnissen der Pinguine angepasst“, berichtete Dr. Heckel ĂŒber die Ausmaße der neuen Heimat fĂŒr die Humboldtpinguine. Besonders die Expertise des Ehepaares Knauf aus Landau trug dazu bei, die Anlage artgerecht zu gestalten.

„Der schönste Moment bei einer Planung ist immer die Übergabe des fertigen Projekts“, so der Architekt der Pinguinanlage, Hans- Peter Buchert, ĂŒber seine ganz persönliche Freude ĂŒber die Eröffnung der Anlage. Es wurden ausschließlich Materialien aus der nĂ€heren Umgebung verbaut. Die Verwendung von Naturstein aus dem Steinbruch in Albersweiler sowie Holz aus dem Landauer Stadtwald sorgte fĂŒr kurze Transportwege der beteiligten Firmen.
Ein ganz besonderes Dankeschön ging an das KĂŒnstlerpaar Paulduro. Mit zwei lebensgroßen Pinguinen aus Bronze setzten sie einen kĂŒnstlerischen Akzent direkt an der neuen Anlage. Hans-Peter Buchert ĂŒberreichte ein dazu passendes PinguinkĂŒken aus Bronze als Eröffnungsgeschenk.

Ein witterungsgeschĂŒtzter, abgestufter Besucherausguck lĂ€dt die Besucher zukĂŒnftig ein, die Vögel lĂ€nger zu beobachten. Er kann auch im Rahmen des zoopĂ€dagogischen Programms als Aufenthaltsort genutzt werden. Geplant ist in diesem Bereich auch die zusĂ€tzlich Artenschutzinformationstafeln zu installieren.

Die Haltung von Humboldtpinguinen hat im Zoo Landau seit langem Tradition. Die Landauer Gruppe gehört auf Grund regelmĂ€ĂŸiger Naturaufzuchten und der wertvollen Genetik zu den besonders wichtigen innerhalb des EuropĂ€ischen Erhaltungszucht-Programms, EEP.
(26.03.2008, 09:41)
Michael Amend:   @BjörnN.Unscheinbare Arten gibt es in Landau noch einige mehr....BezĂŒglich des Zuchtbuches einfach mal beim Zoo direkt anfragen.
(22.03.2008, 20:13)
BjörnN:   @Michael Amend
Ich wollte damit keineswegs sagen, dass Landau sich verstecken mĂŒsste. Ich bewundere Zoos, die sich Arten annehmen, die fĂŒr Besucher eher wenig attraktiv sind und damit ein wenig gegen den Strom schwimmen. Ich finde, dass unscheinbare Arten einen Zoo erst richtig interessant machen.
So komisches es klingt, auch wenn ich in Leipzig jedes Mal Stunden bei den Menschen- und Tieraffen verbringe, faszinieren mich unscheinbare Tiere wie Hörnchen, Moschushirsche, Anoas und andere nicht weniger als die Affen....

Gibt es denn die Möglichkeit, das Zuchtbuch fĂŒr den Prinz-Alfred-Hirsch vom Zoo Landau zu beziehen??
(22.03.2008, 20:04)
IP66:   MĂŒnster hat fĂŒr die Art immerhin einen festen Stall errichtet - ich denke, daß mancher Zoo diesen Aufwand scheut und daß man deshalb winterharte Hirschformen den tropischen Arten vorzieht. Ich fand das seinerzeit fĂŒr die Alfred-Hirsche in Landau verwandte Gehege allerdings nur bedingt gerĂ€umig, wurde mich aber freuen, wenn die Haltung dieser Art Schule macht. Man hat mir erzĂ€hlt, daß Axis-Hirsch-Nachwuchs bislang noch sehr gefragt ist - vielleicht können die Landauer ja bei der Nachwuchsvermittlung auf die Zoos zurĂŒckgreifen, die auf die indische Art warten mĂŒssen.
(22.03.2008, 19:54)
Michael Amend:   @BjörnN.Die Prinz-Alfred-Hirsche zĂŒchten inzwischen so gut in den Zoos, das es problematisch ist,den Nachwuchs, speziell den mĂ€nnlichen, zu platzieren, denn es finden sich nur sehr schwierig neue Halter fĂŒr diese Art. Viele Einrichtungen halten eben lieber die pflegeleichteren Hirsch-Formen, obwohl der Prinz-Alfred-Hirsch nicht nur eine hochbedrohte, sondern auch ausgesprochen schöne Hirschart ist. In Landau halten wir die Art seit einigen Jahren. Die alte Gruppe ist erloschen und mit zwei neuen Weibchen in einer neuen Anlage an anderer Stelle im Zoo hoffen wir,die Zucht dieser Art wieder beginnen zu können. NatĂŒrlich kommt noch ein Bock zu den beiden Damen.Übrigens: Das Zuchtbuch fĂŒr den Prinz-Alfred-Hirsch wird in Landau gefĂŒhrt ! Landau ist zwar ein kleiner Zoo, er braucht sich aber keineswegs hinter den "Großen"zu verstecken. Einige davon sollten mal ihrer Pflicht als"Arche Noah" nachkommen und z.b eine Bock-Gruppe PA-Hirsche in den Bestand aufnehmen, denn das ist sehr wichtig, und ĂŒber genĂŒgend FlĂ€che verfĂŒgen ja schon einige Zoos.
(22.03.2008, 19:34)
BjörnN:   Sind denn die Zuchterfolge bei den Prinz-Alfred-Hirschen so gut, dass jetzt auch Landau die Tiere hĂ€lt oder gehören sie schon lĂ€nger zum Bestand????
(22.03.2008, 19:06)
Michael Amend:   Winterchaos in Deutschland ? Nicht hier in der Pfalz. FrĂŒhligsimpression aus dem Zoo Landau, Blick ĂŒber die Australien-Anlage fĂŒr Benett-KĂ€nguruhs und Emus nach"Afrika". Letzte Woche wurde die neue Pinguin-Anlage eingeweiht. Bei Interesse, stelle ich gerne Bilder der Anlage ( und vom neuen Prinz-Alfred-Hirschgehege) ein.
(22.03.2008, 18:35)
Zoo Landau:   1. DGHT-Amphibien- und Reptilien-Stammtisch 2008 im Zoo Landau in der Pfalz

Auch 2008 wird der beliebte DGHT-Stammtisch zu Reptilien und Amphibien im Zoo Landau in der Pfalz fortgesetzt. Das erste Treffen findet am kommenden Mittwoch, den 26. MĂ€rz 2008 um 19:30 Uhr statt. Treffpunkt ist der Haupteingang des Zoo Landau in der Pfalz, Hindenburgstraße 12-14. Vortragsthema an diesem Abend wird pĂŒnktlich zum FrĂŒhlingsanfang „Der Beginn eines neuen Schildkrötenjahres“ sein. Im Anschluss an den Vortrag ist bei gemĂŒtlichem Beisammensein noch Zeit fĂŒr Fragen und Erfahrungsaustausch.

Die vierteljĂ€hrlich stattfindenden Treffen im Zoo Landau in der Pfalz stehen unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT) und sind fĂŒr jeden interessierten Halter, ob Einsteiger oder bereits Profi, offen. Die Teilnahme an den Abenden kostenlos!

Folgende anschließenden Termine und Themen sind bereits fĂŒr 2008 geplant:
25. Juni: Artgerechte ErnÀhrung europÀischer Landschildkröten
24. September: Die Überwinterung von mediterranen Landschildkröten
29. Dezember: Erfahrungen bei der Aufzucht europÀischer Landschildkröten

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: p_kern@t-online.de oder peter.buchert@t-online.de.
(20.03.2008, 09:01)
Zoo Landau:   „Follow the dromedary
“
ZoofĂŒhrung in englischer Sprache

Im letzten Jahr fand im Zoo Landau in der Pfalz auch erstmals eine ZoofĂŒhrung in englischer Sprache statt. Nach dem großen Erfolg wird diese Veranstaltung in diesem Jahr am Sonntag, den 30. MĂ€rz um 14 Uhr wiederholt. Genauso wie die seit Jahren durchgefĂŒhrten und stets gut besuchten FĂŒhrungen in französischer Sprache wird wohl auch die Englische FĂŒhrung zukĂŒnftig einen festen Platz im Veranstaltungskalender des Zoo Landau haben. Das Zooteam möchte damit auch den zahlreichen Zoobesuchern aus den englischsprachigen LĂ€ndern oder sprachlich Interessierten seine Tierwelt nĂ€her bringen.

PÀdagoginnen der Zooschule werden Erwachsenen und Kindern in englischer Sprache die Einrichtung sowie ausgewÀhlte Tierarten des Landauer Zoos vorstellen.

Interessant ist dieses Angebot aber auch fĂŒr SchĂŒler oder Erwachsene mit englischen Fremdsprachenkenntnissen, um das eigene Sprachwissen aufzufrischen!

Es ist der ĂŒbliche Eintrittspreis zu zahlen, die FĂŒhrung an sich ist kostenlos.

Treffpunkt: 14:00 Uhr an der Zookasse des Landauer Zoos.
(20.03.2008, 08:58)
IP66:   Vielleicht geht das ja nicht allen Besuchern so, aber ich habe schon den Eindruck, daß man durch die Bepflanzung den Eindruck erweckt, hinter dem schmalen Streifen befĂ€nde sich etwas, das der Besucher auf keinen Fall wahrnehmen dĂŒrfe, weshalb es kaschiert wurde. Zudem halte ich den Trend zu "natĂŒrlichen Anlagen" fĂŒr eine Modeerscheinung. Ich kann mich da natĂŒrlich irren, habe bislang aber erlebt, daß derartige Modewellen schnell verebben, die Zoos aber lange mit diesen einstmals schicken Anlagen leben mĂŒssen. Schließlich wirkt die Anlage in Landau in ihrer Gesamtheit so natĂŒrlich nicht, zumal er ja um die monumentale Bastion herum angelegt wurde. Mithin schiene mir es sinnvoll, mit diesem Pfund zu wuchern, zumal modische Felsanlagen ja allenthalben gebaut werden, aber kaum ein Zoo ĂŒber eine Festungsbastion und einen richtigen BĂ€rengraben verfĂŒgt - also einen echten Graben mit echten BĂ€ren vor einer echten Festung.
(27.12.2007, 18:03)
Michael Amend:   Aber gerade weil man die Mauer als solche kaum wahrnimmt, macht doch den Reiz der Anlage aus. Das Ziel in landau ist, die Tiere in möglichst natĂŒrlcihen Anlagen dem Besucher zu prĂ€sentieren, und dazu gehörte auch, eben die Mauer, solche Mauern assoziert Otto N. in der Regel mit GefĂ€ngnis,so gut es geht zu kaschieren. In der Vegetationsperiode ist die Mauer ohnehin von wilden Wein ĂŒberwuchert, und desweiteren mußte ja auch irgendwo der Stall hin...Wenn die Besucher BĂ€ren in einem Graben sehen wollen, mĂŒĂŸen sie eben nach Bern fahren...
(27.12.2007, 17:50)
IP66:   Man sollte die Mauer zumindest sehen, und ich hĂ€tte es schön gefunden, wenn man sie so freigelegt hĂ€tte, daß die Tiere unmittelbar vor der Mauer gestanden hĂ€tten. Ähnliches wĂŒrde ich mir bei den BĂ€ren wĂŒnschen, leben diese doch jetzt in einer Art Festungsgraben, ohne daß der Besucher es bemerkt. Sicherlich wĂ€re eine solche Idee nicht einfach zu verwirklichen, daß Beispiel der Anbringung von Heizkörpern zeigt, daß solch ein Baudenkmal nicht einfach angebohrt oder angefressen werden darf. Zum anderen gibt es aber wenige Zoos, die solch einen unmittelbaren Kontakt zu einer Festung haben, und wenige StĂ€dte, die so stark durch das Festungsdasein geprĂ€gt wurden wie Landau. Und ich könnte mir vorstellen, daß Ă€hnlich wie die Tiergrotten in Bremerhaven sich als "Zoo vor dem Deich" definiert haben, auch fĂŒr Landau ein Etikett wie "Zoo im Festungsgraben" denkbar wĂ€re.
(27.12.2007, 10:57)
Michael Amend:   Wie wĂŒrden Sie die Festungsmauer in die Afrika-Analge einbeziehen ? Diese gehört ĂŒbrigensder UniversitĂ€t und darf von uns nicht angetastet werden, selbst die Heizkörper im Afrika-Stall durften wir nicht an der Mauer anbringen....Sehr wirkungsvoll ist aber der Wald im Hintergrund, da wĂŒrden sich Guerezas als Hintergrundbesatz gut machen...
(26.12.2007, 17:51)
Michael Amend:   An dieser Stelle standen schon seit ca. der 50 iger Jahre Huftier-Anlagen.Die aus meherern Einzelanlagen bestehende Huftier-Anlage mit dem auf dem Bild zu sehenden Zaun wurde 1973 eröffnet.
(26.12.2007, 17:48)
IP66:   Von wann stammten denn diese Anlagen? Sie haben ja recht stabile ZĂ€une und hatten wie die heutige den Nachteil, zwar unmittelbar unter der Festungsmauer zu liegen, diese aber nicht in ihre Wirkung einzubeziehen.
(26.12.2007, 10:03)
Michael Amend:   Besucherweg vor der Anlage.
(26.12.2007, 07:34)
Michael Amend:   Detailansicht mit Streifengnus. Die Anlagen waren durch zwischentore jederzeit unterteilbar, etwas,das mir auf der neuen Anlage leider fehlt...
(26.12.2007, 07:33)
Michael Amend:   Detailansicht mit SĂŒdlicher Steppenzebra-Stute.
(26.12.2007, 07:31)
Michael Amend:   Das war die ehemalige Straußenanlage, in der ab 1994 bis 2003 die Pinselohrschweine lebten.
(26.12.2007, 07:31)
Michael Amend:   Und hier die Anlage von der Dromedarseite aus gesehen.
(26.12.2007, 07:29)
Michael Amend:   So, hier eine Komplett-Anischt der Afrika-Anlage, wie sie bis Ende 2003 bestand. Es waren frĂŒher mehrere Anlagen fĂŒr verschiedene Tierarten. Gnus leben seit 1977 darin.
(25.12.2007, 20:21)
Trebaruna:   Ich habe in das Niederlandische Safari beeske bergen auch die sudan-geparden gesehen und sie wirkten mich etwas kleiner als die sudafrikanischen. Keine ahnung ob das stimmt, weil mann in beekse bergen ein bisschen hoher steht als das gehege, vielleicht darum kleiner wirken.
(12.12.2007, 13:28)
Niedersachse:   Herr Amend. HĂ€tten Sie noch die Namen ihrer Geparden und die Geburtsdaten fĂŒr mich.
Ich sag schon mal danke.
(11.12.2007, 22:49)
Michael Amend:   Noch nicht, diese kommen aber wieder.
(20.11.2007, 18:55)
IP66:   Ich fand die Geparden bei meinem Besuch im vergangenen Winter ebenfalls sehr normal - gibt es eigentlich wieder Prinz-Alfred-Hirsche in Landau?
(20.11.2007, 18:49)
Michael Amend:   Gern geschehen ! FĂŒr weitere Fragen stehe ich weiterhin zur VerfĂŒgung.
(20.11.2007, 18:16)
Johannes Pfleiderer:   @Michael Amend
Vielen Dank fĂŒr die schnelle Antwort!
(20.11.2007, 12:09)
Michael Amend:   @Johannes Pfleiderer. Unsere Geparden sind tĂ€glich bei jedem Wetter draußen. Allerdings werden Sie nur einen von beiden zu sehen bekommen, aufgrund der Tatsache, das wir derzeit bestrebt sind, die Tiere zur Zucht zu bringen, ist im Wechsel immer ein Tier im Stall, das dann aber nachts raus darf. Sehr viel anders als "normale"Geparden sieht der Nordafrikanische ĂŒbrigens nicht aus.Nebenbei bemerkt, sind alle afrikanischen Geparden genetisch fast identisch, und viele Systematiker, unter anderen Jonathan Kingdon, unterscheiden aufgrund dieser Tatsache keine Geparden-Unterarten in Afrika. Manche sagen, der "Sudan-Gepard"sei etwas gestĂ€rker getupft, das kann ich so nicht bestĂ€tigen, gerade in den USa habe ich viele SĂŒdafrikanische Geparden gesehen, die genauso stark getupft waren. Und nur weil ein z.B. Grantzebra im Brustbereich etwas enger gestreift ist, mache ich daraus nicht sofort ebenfalls eine "Unterart". ( es gibt nur zwei klar unterscheidbare Unterarten des Steppenzebras, das SĂŒdafrikanische und das ostafrikanische )Ist alles eben eine Auslegungssache, ich halte aber die Unterarten-Politik in einigen FĂ€llen fĂŒr ĂŒbertrieben.
(19.11.2007, 18:02)
Johannes Pfleiderer:   NĂ€chste Woche hĂ€tte ich eventuell Gelegenheit, nachmittags den Zoo Landau zu besuchen und endlich mal die Sudan-Geparden zu bestaunen (mein letzter Besuch liegt schon fast zwei Jahre zurĂŒck).
Frage an Michael Amend oder jeden anderen, der das weiß: zeigen sich die Tiere zu dieser Jahreszeit ĂŒberhaupt?
Ich hab ja durchaus schon Geparden an kĂ€lteren Tagen draußen gesehen, aber diese sind ja schließlich wĂ€rmere Gefilde gewohnt und noch nicht allzu lange im kalten Europa...
(19.11.2007, 17:16)
Ralf Sommerlad:   @Herr Kleinert: Ihnen ist nach Schwarzen mambas: Damit kann ich dienen, nicht im Reptilium Landau, aber im Gifttierhaus Eimsheim ( www.gifttierhaus.de)einer kleineren, ebenfalls privaten aber vorbildlich gefĂŒhten Einrichtung. Just my 2 cents...
(11.10.2007, 10:05)
Dennis K.:   Ich weiß das kommt sehr verspĂ€tet.. aber ich bin als begeisterter Terrarianer ebenfalls vor zwei Wochen im Landauer Reptilienzoo gewesen und muss auch sagen es hat mir gefallen, ich hatte einen Freund von mir, Achim Janu sein Name, der hofft dort arbeiten zu können. Gut fĂŒr mich als SchulgĂ€nger sind 14, 50 schon viel fĂŒr zwei-drei Stunden Reptilien schauen aber wirklich es hat sich gelohnt. Zum Them ZoofachgeschĂ€ft kann ich sagen: Besucht Tropic Fauna in Bisingen! besser als so mancher Reptilienzoo! Momentan allerdings hat er en spĂ€rlichen Bestand "nur" etwa 200 Arten aber zu Glanzzeiten kann man 500 Arten sehen! Giftschlangen sind leider nur hinter den Kulissen und werden auf der Wbsite www.tropicfauna.de auch nicht zum Verkauf angeboten was ich vernĂŒftig finde, auch wenn teilweise Affen und Kaimane verkauft werden.
(14.08.2007, 21:58)
IP66:   Der Clou beim landauer BĂ€rengraben ist der, daß es sich eher um ein Gehege im Festungsgraben handelt, daß allerdings die Wand der Bastion als RĂŒckmauer verwendet. Aufgrund der Vauban'schen Planungen ist der Graben zudem mehr als gerĂ€umig, feldseitig ist er allerdings vergittert. Die GrĂ€ben in Bernburg und Torgau wĂŒrden mich durchaus interessieren. Handelt es sich um besetzte Festungsanlagen oder um BĂ€rengruben vom Typus Pfaueninsel?
(10.12.2006, 18:20)
ZooFanKarlsruhe:   Michael Amend schrieb am 25.07.2005:

"Auf der anderen seite muß ich aber auch sagen,das ichs chon durchaus weiß,was Frau Rauschenberg mit"Möchtegern-Zooexperten"meint.In diesme Forum gibt es die nciht,dann kann ich ganz klar sagen, aber bei der European Elephant Group kenne ich einen"

@Michael Amend: Können Sie den hier auch beim Namen nennen ?
(10.12.2006, 00:37)
Oliver Jahn:   @IP66, Bernburg und Torgau haben auch noch benutzte BĂ€rengrĂ€ben.
(09.12.2006, 22:49)
Mulan:   Ich kann einen Besuch in Landau auch nur sehr empfehlen, wenn mir auch die Afrika-Anlage nicht gefĂ€llt. Die ist offensichtlich nur fĂŒr die Besucher-Optik gebaut. Waren denn die Rotducker mit dem Jungtier zu sehen ? Zu kalt dĂŒrfte es fĂŒr die Ducker an fĂŒr sich ja nicht sein.
(09.12.2006, 20:23)
IP66:   Ich habe es in der letzten Woche endlich einmal nach Landau geschafft und kann einen Zoobesuch dort nur empfehlen. Im Forum gibt es ja Insider, und so hat man schon einiges gehört. Es bleibt dennoch ĂŒberraschend, das kleine, wenn auch gut strukturierte GelĂ€nde mit so vielen so interessanten Arten besetzt zu sehen. Die Umnutzung des Affenhauses gefiel mir sehr gut, es hat viel von einem Bau der 50er, ist aber doch gut zu gebrauchen und gut besetzt. Auch das Problem der Vitrinenreihe ohne Außenanlagen ist durch Besatz mit Reptilien und KrallenĂ€ffchen schön gelöst - Dresden oder Erfurt können hier einiges lernen. HĂŒbsch fand ich auch den Freiflugraum - mit Dikdiks und Schwarzkopfibissen - und die augenscheinlich nach hellabrunner Vorbild begrenzte Kamelanlage, ein schönes Beispiel fĂŒr das "Aufsockeln" von Großtieren. Das neue Afrikagehege fand ich ein wenig "ĂŒbergestaltet" - braucht es den Pavillon? - außerdem hĂ€tte ich es mir gewĂŒnscht, daß die Bastionswand, die sich hinter der Anlage befindet, irgendwie einbezogen worden wĂ€re, denn diese Möglichkeit gibt es ja andernorts nicht. Der Besatz wurde im Tiergartenrundbrief vorgestellt, zu ergĂ€nzen ist nur, daß ich seit Kindertagen kein Gnu mehr so aus der NĂ€he gesehen habe wie hier in Landau. Das Bild hĂ€tte sich ergĂ€nzt gefunden, wenn Landau die selten gezeigte dunkelhalsige Art des Kronenkranichs besitzen wĂŒrde, aber auch so ist die Anlage ein PrunkstĂŒck. Was den Blinddarmfortsatz des GelĂ€ndes zwischen Contrescarpe und Bastionsmauer angeht, so könnte es sich hier um den einzigen noch benutzten BĂ€rengraben der BRD handeln - recht gerĂ€umig, aber ebenfalls ein wenig ungeschickt mit der GelĂ€ndesituation vernetzt. Doch die Robbenanlage und das Gepardengehege schaffen hier Ersatz. Wer kleinere Anlagen mag und sich fĂŒr nicht allenhalben gezeigte Arten interessiert, fĂŒr den ist ein Besuch in Landau eigentlich zwingend.
(09.12.2006, 14:39)
Michael Amend:   Wie Oliver schon schreibt,habe ich in Tierpflegerkreisen schon einige Leutchen kennengelernt,deren Fachwissen reichlich bescheiden ist .Keiner kann alles wissen, um Gottes Willen. Niemand ist unfehlbar, und ich weiß auch lĂ€ngst nicht alles,auch in meienn Interessenschwerpunkten,und auch habe mich schon geirrt (siehe Fischermarder/Tayra),aber ich stehe dazu.Wenn aber ein ausgelernter Tierpfleger nciht weiß,was ein Wapiti ist,er von einem Ducker noch nie etwas gehört hat,oder fragt,welche Zebraart im eigene Zoo gehalten wird,dann finde ich das mehr als peinlich und bedauernswert.Und leider muß ich sagen,treffe ich immer mehr Tierpfleger,deren Interesse an diesem Beruf nur noch sehr gering ist.Auf der anderen seite muß ich aber auch sagen,das ichs chon durchaus weiß,was Frau Rauschenberg mit"Möchtegern-Zooexperten"meint.In diesme Forum gibt es die nciht,dann kann ich ganz klar sagen, aber bei der European Elephant Group kenne ich einen, und unter vielen Zoodauerbesuchern gibt e sie auch,die selbst erfahrenen Tierpflegern noch etwas ĂŒber ihre eigenen Tiere rezĂ€hlen wollen.Einer dieser"Zooexperten"hat wĂ€hrend des Zoosammlertrefefns in Wien erzĂ€hlt,Wien sei der einzige Zoo Europas,der zwei Elefanetnbullen hĂ€lt.Komisch,ihc kenne da noch eine ganze Riehe mehr Zoos in Europa,die mehr als einen Bullen halten.
(25.07.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Dem Beitrag von Oliver Jahn pflichte ich bei.Ich beschĂ€ftige mich auch schon lange mit Zoos und Tieren und habe mich in dieser Zeit nie als einen"Möchtegern-Experten"gesehen und habe auch niemals in irgendeiner Weise versucht,meine Meinung als die einzig Richtige darzustellen.Sicherlich mag es auch unter den"Zoofans"solche Leute geben,und es tut mir Leid,wenn Frau Rauschenberg es schon mit diesen"Möchtegern-Zooexperten"zun tun bekommen hat,aber einige Teilnehmer in diesem Forum als solche zu bezeichnen,finde ich eine Frechheit.Dennoch toleriere ich Frau Rauschenbergs Meinung,denn wie Herr Schubert schreibt,jeder hat das Recht auf freie MeinungsĂ€ußerung,auch in diesem Forum.Ich jedenfalls habe nicht das GefĂŒhl,es hier mit"Möchtegern-Zooexperten"zun tun zu haben,sondern mit ĂŒberaus netten und interssierten Zoofans,die zum großen Teil sich sehr gut in der Zoowelt auskennen,selbst in fachlichen Belangen und genau das weiß ich sehr zu schĂ€tzen!
(25.07.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Also jeder, der dieses Forum hier kennt, und sich ĂŒber dieses Forum hier genau so gefreut hat, wie ich, der weiß, dass dieses Forum auch davon lebt, dass Zoofreunde und Fachleute miteinander diskutieren, sicher in der Sache auch mal streiten. Sehr gefreut hat mich, dass selbst Zoo-Direktoren, wie Herr Perret sich hier zu Wort gemeldet haben. Dennoch ist und bleibt es ein Forum von Zoofreunden, die nun mal in der ĂŒberwiegenden Zahl Laien sind. Wenn dann Fachleute, so wie Michael uns das ein oder andere an Hintergrundinformation liefern können, wenn Herr Dr. SchĂŒling mit seinen Verbindungen das ein oder andere RĂ€tsel aufklĂ€rt, dann macht das dieses Forum einfach nur noch spannender und interessanter. Und Gott lob, treffen hier eben auch sehr unterschiedliche Meinungen aufeinander. Wie langweilig wĂ€re es, wenn alle nur den selben Zoo gut fĂ€nden, die selbe Tierhaltung schlecht, den gleichen Bau gelungen, die gleiche Zoogeburt spektakulĂ€r. Dennoch meine ich, in alle dem sollte doch nie vergessen werden, dass dieses hier ein Forum fĂŒr alle Meinungen ist, in dem doch immer wieder mal darauf hingewiesen werden sollte, dass oft der Ton die Musik macht! Frau Rauschenberger, sie sind nun Tierpflegerin. Die meisten hier sind das nicht. Dennoch sind wir Laien hier nicht Forumsmitglieder zweiter Ordnung. Viele von uns beschĂ€ftigen sich schon sehr lange mit dem Thema Zoo und das sehr intensiv. Dadurch haben viele von uns sich ĂŒber die Jahre auch ein bestimmtes Wissen angeeignet, welches sicher nicht mit einer fundierten Berufsausbildung zu vergleichen ist, aber wie Kollegen von Ihnen hier im Forum schon bestĂ€tigt haben, gibt es auch unter den Tierpflegern heute einige, die nicht gerade durch Sachverstand glĂ€nzen. Michael hat in einigen BeitrĂ€gen darauf hingewiesen, Herr Dr. SchĂŒling hat es, bzgl. des Unistudiums bestĂ€tigt. Von daher halte ich wirklich nichts davon, wenn dann Laien, die hier eine Palttform gefunden haben, um durchaus auch mal kontrĂ€r zu diskutieren, als "Möchtegern-Experten" bezeichnet werden. Schließlich sind es ja genau diese "Möchtegern-Experten", die mit ihren hĂ€ufigen Zoobesuchen und den damit verbundenen Eintrittsgeldern nicht unwesentlich zum Erhalt der Zoos und damit auch zum Erhalt Ihres Arbeitsplatzes beitragen. Seien Sie also bitte so nett, und sehen Sie dieses Forum nicht als Fachforum fĂŒr ausgebildete Tierpfleger, sondern als das, was es ist, eine Plattform zur MeinungsĂ€ußerung fĂŒr jeden, der sich mit dem Thema Zoo beschĂ€ftigt und der dankbarer Weise dieses Forum mit seinen BeitrĂ€gen belebt!
(25.07.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Ich kenne eine ganze Reihe guter Reptilienhaltungen, wo die Tiere als Teil des dargestellten Ökosystems ein grosses Gehege/Anlage/SchaustĂŒck bewohnen. Ich kenne mich mit Reptilien nicht so aus, doch sehe ich sie meistens nur trĂ€ge und so halte ich die Haltung auf wenigen Quadratmetern vielleicht fĂŒr gerechtfertigt. Doch bezog sich meine Kritik nicht auf die Tierhaltung sondern das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis! Die Haltungen fand ich o.k., doch schien mir der Eintritt zu hoch, als das es eine gezielte Anfahrt aufs Reptilium alleine lohne.
Im ĂŒbrigen halte ich dieses Forum fĂŒr ein Podium zur freien MeinungsĂ€usserung, zur Anregung und Information und möchte ich hier nicht mich stĂ€ndig rechtfertigen mĂŒssen. Sollte ich jemanden auf die FĂŒsse getreten sein, will ich mich hier bei allen Betroffenen entschuldigen, insbesonders den MitarbeiterInnen des Reptiliums Landau!!!!!
(23.07.2005, 00:00)
Michael Amend:   Harte Worte,aber ich kann Ihnen zustimmen.Die LĂ€nge des Besuches in einem Zoo als Maßstab fĂŒr dessen QualitĂ€t anzusehen,finde ich auch etwas seltsam.Vor zwei Jahren ahbe ich einen der schlimmsten und katastrophalsten Tierparks in meienm Leben besucht,dem mittlerweile in diesem Forum ein eigener Beitrag gewidmet ist.Ich rede vom Hollywoodpark Stukenbrock.Ihc habe mich in diesem Park ca.5-6 Stunden aufgehalten und danach beschlossen,diesen furchtbaren Park kein zweites Mal zu besuchen.HauptsĂ€chlcih bin ich ja nur wegender Gnus dorthin gefahren,um damit eben alle vier deutschen Gnuhalter zu kennen.WĂŒrde ich diesen park nun nach der LĂ€nge meiener Besuchszeit bewerten,so wie Herr Schubert,dann muß das ja ein Spitzenpark sein.......

(23.07.2005, 00:00)
Manuela Rauschenberg:   Ich bin gelernte Zootierpflegerin und habe 1980 habe meine Ausbildung abgeschlossen.Ich habe in diesem Beruf schon so manchen "Möchtegern-Zooexperten"
kennengelernt, doch der eine oder andere Teilnehmer in diesem Forum schießen glatt den Vogel ab.Eine Kollegin von mir ,die mit mir gelernt hat,arbeitet im Landauer Reptilium,wo ich sie jetzt vor kurzem zum ersten Mal besucht habe. Ich war begeistert von der Anlage,kaum ein deutscher Zoo,der seinen Reptilien soviel Platz zugesteht.Wenn ich dann aber den Beitrag von Herrn Schubert vom 04.06 lese,könnte ich glatt meinen Glauben an den gesunden Menschenverstand verlieren.Bitte,Herr Schubert,nennen Sie mir ein ZoofachgeschĂ€ft,das mehr als 100 verschiedene Reptilenarten im Angebot hat,und noch halbwegs vernĂŒnftig hĂ€lt ? Und ihre Bemerkung"Ich habe mich mehr als 3 Stunden aufgehalten,was vielleicht doch fĂŒr eine QualitĂ€t sprechen könnte" ist an Arroganz schwerlich zu ĂŒberbieten.Dennoch entbehrt sie nicht eines gewisen Humores,denn im Reptilium haben wir uns doch gut darĂŒber amĂŒsiert.Es ist doch sehr anmaßend von Ihnen,die QuĂ€litĂ€t einer Tierhaltung daran zu messen,wie lange Sie sich in der entsprechenden Einrichtung aufgehalten haben. Ich schlage Ihnen vor,sich eingehender mit der Materie"Tierhaltung"zu befassen,bevor Sie solche SprĂŒche loslassen.Wie schon gesagt,selbtsernannte"Möchtegern-Zooexperten"gibt es jede Menge....
(23.07.2005, 00:00)
Michael Amend:   Um auf den Beitrag von Herrn Löchner zurĂŒckzukommen:Ins Reptillium dĂŒrfen auch Hunde mitgenommen werden!Das hat sich aber unter den Hundebesitzen noch ncith herumgesprochen,denn nur sehr wenige machen Gebrauch davon.Was glauben Sie,wozu die HundetrĂ€nke am Eingang gedacht ist?
(09.06.2005, 00:00)
JĂŒrgen Kleinert:   Um auf das Thema"Reptillium"zurĂŒckzukommen.Ich halte seit ĂŒber 15 Jahren selbst Reptilien,von der Bartagame bis zum Baumpython ist alles vertreten und ich habe natĂŒrlich bereits einige Wochen nach dessen Eröffnung das Reptillium besucht.
Ehrlich gesagt, meine Erwartungen waren nicht sehr hoch,da ich bereits andere Reptilienzoos in Deutschland besucht habe (Regensburg-katastrophal , Schladen-schlimm,Rheinberg-in Ordung)aber ich wurde auf das Angehmste ĂŒberrascht.Große,helle Terrarien,oftmals mit mehreren Arten besetzt, ein sehenswerter Tierbestand,eine sehr schöne WĂŒstenhalle und,wovon ich sehr angetan war,das einzige Nachttierhaus fĂŒr Reptilien,eine nachahmenswerte Idee! WĂŒnschen wĂŒrde ich mir noch eine große Tropenhalle mit großen Krokodilen und Waranen.Es mĂŒĂŸen ja nicht gleich Komodowarane sein ,aber es gibt ja noch eine ganze Menge schöner Waran-Arten. Auch weitere Giftschlangen-Arten wĂ€ren schön.Nirgendwo sieht man mehr die Schwarze Mamba...Ich werde gewiss bei nĂ€chster Gelegenheit das Reptillium wieder besuchen und kann ebenfalls nur bestĂ€tigen,das 14,50 Eintritt nicht zuviel sind.
(08.06.2005, 00:00)
Zoofan:   Leider habe auch ich schon negative Erfahrungen mit Hunden in Zoos machen mĂŒĂŸen.Zweimal wurde ich bereits von Hunden im Zoo grundlos angebellt,das wĂŒrde mir bei kleinen Rassen ja nichts ausmachen,aber es waren in beiden FĂ€llen große Hunde,einer davon zĂ€hlt zu den Kampfhunden,der auch noch ohne Maulkorb war.Glauben sie mir,da hat man ein sehr unangenehmes GefĂŒhl in der Magengrube ,wenn man von einem solchen"Hund"heftig angeknurrt wird.Hunde haben im Zoo absolut nichts verloren.Zumal ich die Meinung vertrete,das die Haltung von großen Hunden in GroßstĂ€dten TierquĂ€lerei ist.
Seltsam finde ich,das viele Zoos aus bestimmten GrĂŒnden die Mitnahme von Hunden verbieten,z.B aus Gefahr der KrankheitsĂŒbertragung oder weil die meisten Tiere in den Hunden eine Gefahr sehen.Warum gelten diese GrĂŒnde in anderen Zoos nicht ? Ich bin der Meinung, Zoos sollten hundefreie Zonen bleiben,denn viele Menschen fĂŒhlen sich durch Hunde bedroht und sind froh ĂŒber einen Freizeitort,wo Hunde nicht mitgebracht werden dĂŒrfen.
(08.06.2005, 00:00)
Michael Amend:   Seit ein paar jahren dĂŒrfen bei uns in den Zoo Landau Hunde mitgebracht werden,und bisher haben wir keine nennenswerten negativen Erfahrungen damit geamcht.Selbst dieTiere haben sich an die Hunde problemlos gewöhnt und nehmen so gut wie keine Notiz mehr von Ihnen.NatĂŒrlich gibt es auch unter den Hundebesitzern schwarze Schafe,die ihren Hund unangeleint im Zoo laufen alssen,was sehr selten geschieht,aber wenn wir Tierpfleger das sehen,dann fordern wie diese Leute auf,den Hund anzuleinen,was bisher auch jeder getan hat.Es ist zwar bedauerlich,das im Zoo Landau ein Hund die Tochter von Herrn Löchner angebellt hat,aber das kann nun mal ĂŒberall passiern und kann nun wirklcih nicht dem Zoo Landau vorgeworfen werden.Und unsere Scahfe und Ziegen im Streichelgehege sind sicher nciht futtergieriger als die in anderen Streichelzoos.Ich bin der Meinung,das Kleinkinder nur in Begleitung ihrer Eltern in den Streichelzoo hineingehen soltlen,um eben solche VorfĂ€lle,das die Kinder von den Ziegen bedrĂ€ngt werden,zu vermeiden.Leider she eich oft Kleinkinder,die ohne ihre Eltern in das Streichelgehege gehen.Und ein ganz andrere Aspekt ist,wie sich viele,vor allem schon grĂ¶ĂŸere Kinder,den dortigen Tieren gegenĂŒber verhalten.Da werden die LĂ€mmer stĂ€dnig,oft sehr grob,hochgehoben und quer durch das gehge herumgetragen,die Tiere werden geschlagen,gezwickt und gekniffen,die Kinderr enne in die Ruhezonen und in den Stall der Tiere,die Kaninchen werden hochgehoben und absichtlich auf den Boden geworfen,solche VorfĂ€lle hĂ€ufen sich!Und das meiste davon geschieht in Gegenwart der Eltern!
(08.06.2005, 00:00)
Walter Koch:   Im Gegensatz zu Markus Löchner habe ich
gegenteilige Erfahrungen gemacht. Oft werde ich gefragt, in welchen Zoo darf
ich meinen Hund mitbringen? So hat z.B.
Krefeld eine Ausnahmestellung im Rhein-
land. Gleichzeitig gilt der Krefelder
Zoo als besonders beliebt fĂŒr AusflĂŒge
von Kindergartengruppen (Aussage von
verschiedenen Kinderbetreuerinnen). Die
Einsicht der Hundehalter ist hier also
zu fördern.

(08.06.2005, 00:00)
Markus Löchner:   Eigentlich bin ich kein so"ZooverrĂŒckter",sondern ein ganz normaler Zoobesucher,aber ich bin durch einen Bekannten auf dieses Forum aufmerksam gemacht worden und möchte mich zum Landauer Reptillium Ă€ußern.Ich bin Familienvater und habe zwei Kinder im Alter von 7 und 11 und komme aus der Landauer Umgebung.Seit Eröffnung des Reptillums haben wir es bereits siebenmal besucht und sind jedesmal auf das Neue begeistert.Auch wenn einige Leute glauben,das Retillium sei zu teuer,wie auch Herr Schubert der Meinung ist,so kann ich dem nicht zustimmen.Unter teuer verstehe ich,wenn das PreisleistungsverhĂ€ltnis nicht ausgewogen ist, das wĂ€re der Fall,wĂŒrde das Reptillium drei Terrarien dahinstellen und dafĂŒr 14,50 verlangen!Das tun sie aber nicht,das Reptillium bietet ein hervorrgandes PreisleistungsverhĂ€ltnis,man bekommt nicht nur einen ausgewogenen,sehr schönen Tierbestand in ganz hervorragenden Terrarien geboten,sondern darĂŒber hinaus erstklassige SchaufĂŒtterungen und FĂŒhrungen durch die sehr netten Tierpfleger,die stets bereits sind,ĂŒber das bereits Gebotene in den SchaufĂŒtterungen noch zusĂ€tzliche AuskĂŒnfte zu erteilen! Ich habe mit meiner Familie schon einige Zoos besucht,darunter Stuttgart, Frankfurt und Berlin,die alle ĂŒber große Terrarienabteilungen verfĂŒgen,aber keine davon ist so liebvoll und tiergerecht gestaltet wie im Landauer Reptillium.Nirgendwo haben selbst kleine Echsen oder Schlangen so große Terrarien,und diese nutzen sie auch!Ein anderer, sehr postiver Aspektist,wie in diesem Forum bereits genannt,die Möglichkeit,GetrĂ€nke zu einem einmaligen Preis nachzufĂŒllen und auch die kleinen Speisen,die angeboten werden,sind sehr preisgĂŒnstig.Wir halten uns bei jedem Besuch mehrere Stunden im Reptillium auf und entdecken jedesmal etwas Neues.Wo sonst haben Kinder einmal die MÖglichkeit,verschiedenen Reptilien so nahe zu kommen,sie zu berĂŒhren oder sogar fĂŒttern zu dĂŒrfen? Das ist ein Erlebnis,das meiner Frau und meinem 11jĂ€hrigen Sohn die Vorurteile vor Schlangen genommen hat!
Wenn nun Herr Schubert der Meinung ist,das Reptillium sei teuer,dann sollte er mal mit zwei Kindern einen Rummelplatz besuchen oder einen VergnĂŒgungspark wie den Holidaypark.
Vor Eröffnung des Reptilliums haben meine Familie und ich oft den Zoo in Landau besucht.Dieser bietet uns nicht soviel wie das Reptillium.Man kann sich die Tiere anschauen und erhĂ€lt kurze,knappe Informatioen ĂŒber die Arten durch die Schilder,das war's.FĂŒr einen netten Spaziergang reicht das,wĂ€re da nicht die unangenehme Tatsache,das seit ein paar Jahren Hunde in den Zoo mitgebracht werden dĂŒrfen! Meine Tochter hat Angst vor Hunden,speziell großen Rassen.Bedauerlicherweise machte sie vor 2 Jahren im Landauer Zoo eine weitere negative Erfahrung mit einem Hund,als ein SchĂ€fergund,angeleint zwar,aber an einer dieser meterlangen Auslaufleinen,sich plötzlich meiner Tochter zuwandete und diese heftig anbellte!Meine Tochter fing sofort an zu weinen,da sie selbstverstĂ€ndlich Angst vor dem Hund hatte! Ich frage mich nach diesem Vorfall,warum Hunde in einen Zoo mitgebracht werden dĂŒrfen.Wenn das schon sein muß,( wahrscheinlich um die Einnahmen zu erhöhen durch die vielen Hundebesitzer )dann sollte der Zoo auch darauf achten,das diese kurz angeleint werden! An diesem Sonntag Nachmittag,der sehr gut besucht war,sahen wir auch noch einen gar nicht angeleinten Hund! An diesem Tag wurde meine Frau auch noch von einem ca.12 jĂ€hrigen Jungen angerempelt,der mit seinem Roller im Zoo unterwegs war...Den Besuch im Streichelzoo,dem einzigen Ort im Zoo,wo Kindern mal die MÖglichkeit geboten wird,Kontakt zu den Tieren herzustellen,verkniffen wir uns.Die Schafe und Ziegen waren derart gierig auf das Automatenfutter,das sie sich auf kleine Kinder stĂŒrtzen und diese bedrĂ€ngt von den Ziegen,weinten.Meine Tochter wollte da gar nicht erst hinein.Jedenfalls verzichten wir in Zukunft auf Besuche im Landauer Zoo und werden unsere zukĂŒnftigen Zoobesuche darauf ausrichten,ob dort Hunde Zutritt haben oder nicht.Zum GlĂŒck gibt es ja mit dem Reptillium nun eine sehr gute,familien,- und besonders kinderfreundliche,hunde,-und rollerfreie Alternative,wo Kindern auch reichlich gefahrloser Konatkt zu den Tieren ermöglicht wird.Im Übriegn sehen das viele meiner Bekannten genauso,und ich kenne keine negativen Stimmen oder Kommentare,das Reptillium sei viel zu teuer.Meine Familie und ich werden uns eine jahreskarte vom Reptillium kaufen und darĂŒberhinaus noch eine Patenschaft fĂŒr ein Tier ĂŒbernehmen,um diese sehr schöne Einrichtung in Landau zu unterstĂŒtzen.
(07.06.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Es gefĂ€llt mir, eine Diskusion zum Landauer Reptilium losgetreten zu haben. Die Zeilen entstanden in aller Eile im Anschluss an meine Tour, wĂ€rend der Schweiss des Tages noch trocknete. Der Eintritt hate mich geschockt und insgesamt empfand ich die Anlage nicht umfangreicher als manche vergleichbare Einrichtung in Zoos. Mancherorts findet man in "ZoofachgeschĂ€ften" eine reichere ArtenfĂŒlle, doch deren Zweck und Haltungskriterien sollen hier nicht als Vergleich dienen! Jedenfalls sortieren sich nach zwei Tagen langsam die EindrĂŒcke und entsprechend einer kindlichen Beurteilung eines Zoobesuchs steht nicht mehr der Spielplatz als letztes Highlight an, sondern das Gesehene zuvor. Als Freund der madagassischen Fauna war ich vor allem auf diesbezĂŒgliche SchaustĂŒcke gespannt, die man auch als ErgĂ€nzung zu jenem im Zoo sehen kann, da hier die Trockengebiete representiert werden. In den anderen Vitrinen blieben mir einige interessante Tiere verborgen, wie der Blauzungenskink und die Oman-Dornschwanzagame. Ich habe mich mehr als drei Stunden darin aufgehalten, was vieleicht doch fĂŒr eine QualitĂ€t sprechen könnte!
Die neue Afrika-Anlage hatte sich meines Erachtens durch den Umbau vergrössert, da ein Teil der Rosenbeete geopfert wurde. Der Sand störte mich zwar auch, doch glaube ich nicht, dass ein Rasen lange Bestand hĂ€tte. Gut fande ich die Gestaltung der Bauminseln als Unterschlupf fĂŒr die Ducker.
(04.06.2005, 00:00)
Zoofan:   Ich kann Oldzooboy in allen Punkten Recht geben! Ich habe das Reptillium und den Zoo Landau im Herbst letzten Jahres besucht und war vom Reptillium genauso angetan wie Oldzooboy.Neben den von Herrn Schubert genannten Arten gibt es auch noch Warzen-ChamĂ€lions, die ich in noch keinem anderen Zoo gesehen habe oder auch Arrau-Schienenschildkröten.Auch das in den meisten Becken mehrere Arten vergesllschaftet sind,gefĂ€llt mir sehr gut.Die Nordamerika-Anlage mit Chuckwallas,Blaue Felsenleguane,Leopardleguane,WĂŒstenleguane und WĂŒstenstachel-Leguane ist absolut phantastisch und eines der schönsten Terrarien,das ich je in einem Zoo gesehen habe! 14,50 Eintritt sind beleibe nicht zu viel fĂŒr diesen wirklich sehr schönen Reptillien-Zoo.Zumal man sich auch alkoholfreie GetrĂ€nke in der kleinen Cafeteria fĂŒr nur 2 Euro so oft nachfĂŒllen kann, wie man möchte! Ich werde gerne wieder das Reptillium besuchen.NatĂŒrlich habe ich auch den Zoo in Landau besucht,beides kann man ja wunderbar mtieinander kombinieren.FĂŒr seine GrĂ¶ĂŸe ist der Zoo sehr ordentlich und auch der Tierbestand und die Anlagen können sich sehen lassen.Der Zoo ist wunderbar grĂŒn,was mir sehr gut gefĂ€llt.Von den Gehegen sind die BĂ€ren-Anlage und die Affen-Gehege hervorzuheben.Nicht so gut gefĂ€llt mir die neue Afrika-Anlage mit dem Sandboden.Der Tierpfleger,der gerade die Anlage gereinigt hat ,hatte sichtlich MĂŒhe, sich mit seiner Schubkarre durch den hohen Sand durchzukĂ€mpfen,außerdem finde ich,sind viel zu viele Steine im Gehege.Das nimmt den Tieren viel Laufraum.Die Steinelinien,die vom Graben weg ins Gehege gehen, erinnern an BootsanlegeplĂ€tze.Genauswenig gefĂ€llt mir die ErdmĂ€nnchen-Anlage,die vielzu klein, dĂŒster und nur sehr spĂ€rlich eingerichtet ist.Auch diese nimmt Platz weg,die man den Zebras und Gnus hĂ€tte zur VerfĂŒgung stellen können.Ansonsten aber ist der Zoo sehr zu empfehlen.Leider fehlt ein Plan im ZoofĂŒhrer.
(04.06.2005, 00:00)
Oldzooboy:   Ich habe im Dezember das Reptillium in Landau besucht und war absolut begeistert,es ist also nicht richtig, wenn Herr Schubert schreibt ,das man sich einen Umweg dafĂŒr ĂŒberlegen sollte!
14,50 Eintritt mögen zwar viel sein ,aber das ist das Reptillium auf jeden Fall wert.Man darf nicht vergessen das es ich dabei um eine reine private Einrichtung handelt, die keinerlei öffentliche ZuschĂŒsse erhĂ€lt!Um das Reptillium verwirklichen zu können, mußten erst einmal 3,5 Millionen Euro investiert werden! Von den laufenden Kosten gar nicht erst zu reden!Mal abgesehen davon,ich habe noch in keinem Zoo soviele Reptillien aktiv gesehen wie hier,und die kommentierten SchaufĂŒtterungen und FĂŒhrungen der Tierpfleger sind toll und sehr informativ.Nicht in jedem Zoo werden die Mitarbeiter so motiviert wie hier.
Und ich gebe lieber 14,50 Euro aus und sehe dfĂŒr 98 % der Tiere als wenn ich weniger bezahle und kaum Tiere zu Gesicht bekomme wie in so manch anderem Zoo.Kaum ein Zoo wie das Reptillium bietet seinen Reptillien so großzĂŒgig bemessene und tiergerecht eingerichtete Terrarien! Wer in landau ist,sollte auf jeden Fall das Reptillium besuchen,es lohnt sich wirklich.Andere Zoo kosten mehr und bieten weitaus weniger,wie Hannover,Disney-Kitsch in seiner vollendesten Form,noch dazu werden Elefanten gequĂ€lt,siehe die neueste Ausgabe des Elefanten-Magazins,oder Stuttgart,wo man außer einer Unmenge von Pflanzen und schrecklichen beton-Anlagen nur noch gewickelte Menschenaffenbabies zu Gesicht bekommt.Hagenbeck kostet auch mehr,dafĂŒr sieht man den ganzen Tag bettelnde Elefanten und einen imposanten,riesigen Eingangstempel!Nein danke,dann lieber ins Reptillium und natĂŒrlich in den Landauer Zoo.Leider habe ich die Rotducker nicht gesehen,war wohl zu kalt fĂŒr sie.
(04.06.2005, 00:00)
Klaus SchĂŒling:   Ich hatte heute die Gelegenheit, Dr. Jens-Ove Heckel,den Direktor des Zoo Landau zu sprechen:
Es gibt leider keine Rote Mausmakis im Zoo Landau mehr!
(03.06.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Heute habe ich mir mein Versprechen eingelöst und den Landauer Zoo besucht und war wie erwartet begeistert! Die Dikdiks haben sich zwar nicht gezeigt und der BraunbĂ€r schlief wieder im VorkĂ€fig, aber die Freianlage belebten diesmal KorsakfĂŒchse, was mir gefiel! Die Roten Mausmakis sind laut Beschilderung (wieder) da? Doch das Highlight waren wirklich die Natal-Rotducker! Teils scheu, teils selbstsicher eroberten sie die Anlage und ĂŒber die Gnus muss ich nichts mehr bemerken! Es war ein lohnenswerter Ausflug!
Im Anschluss göhnte ich mir LandauÂŽs zweite zoologische Einrichtung, das Reptilium. Quer durch die Stadt ans andere Ende gelaufen und dann der Hammer: €14,50 Eintritt! Einiges Interessantes gab es zu sehen: Kapwaran, Roter Teju und Apothekerskink, die Vitrinen waren angenehm gestaltet und ein ZoofĂŒhrer im Preis inklusive! Wenn es auf dem Weg liegt, kann man den Reptilien-Zoo empfehlen, einen Umweg sollte man sich aber ĂŒberlegen!
(02.06.2005, 00:00)
Michael Amend:   der natu niemals auf Girafen oder Zebras treffen wĂŒrden...Außerdem,WĂŒstenantilopen auf deutschem Weidegras,toll.Und was Hannover angeht,seit wann gibt's am Sambesi Mendesantilopen, Dorcasgazellen, Somali-Wildesel und CHile-Flamingos? Wie gesagt,massig neue Afrika-Anlagen,aber keint kommt auf die Idee,wieder mit Gnus zu beginnen.Schade.
(17.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Das freut mich fĂŒr dich.Die neue Afrika-Analge ist zumindestens Fotografen"freundlich"Absoluter Star ist zur Zeit natĂŒrlich das Dromedarfohlen,das ein tag vor deinem Besuch geboren wurde.Es ist eiN hengst,und das elfte Fohlen,das ich innerhalb von 5 einhalb Jahren aufziehe......Ich hoffe,du hast auchs chöne Fotos vom Gnubullen,der ist nĂ€mlcih ein besonders stattlicher und wunderschöner Vertreter seiner Art.....
Stammt aus Kaunas,und bringst somit frisches Blut in die westliche Population von Gnus.Diese jahr erwarte ich nur ein kalb,da die ebdien Weiber aus Beekse Bergen noch zu jung sind(die halten dort ĂŒbrigens 27 Gnus...),aber nĂ€chstes Jahr könnte ich dreifachen nachwuchs haben..Wohin damit?Da entstanden in den letzten jahren Massenhaft neue Afrika-Analgen mit so tollen namen wie Sambesi,Samburu und Kiawara,aber keiner davon hat eine der wichtigsten,bekanntesten und markantesten afrikischen Charakterart wie das Gnu darauf,stattdessen,wie unpassend,nordafrikansiche WĂŒstenbewohner wie SĂ€belantilopen,die in
(16.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Michael, die Bilder sind absolut klasse geworden! Besonders die Duckerbilder freuen mich sehr, aber auch die Watussis sind super geworden, genau wie die Gnus und die Hartmanns! Es hat sich absolut gelohnt!!!
(14.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Die TĂŒre zum Aussengehege stand offen! Doch ĂŒber solche "ZwischenfĂ€lle" bin ich nicht erbost, sie veranlassen mich höchstens zum Wiederkommen und dies steht in den nĂ€chsten Tagen auf dem Programm! Die Eintrittskarte ist schon gekauft, den fĂŒr Interessenten sei bemerkt, das die Zoos in Landau, Karlsruhe und Heidelberg ein Kombiticket zum Preis von €10,- anbieten, welches zum jeweils einmaligen Besuch der beteiligten TiergĂ€rten binnen eines Jahres berechtigt! Die beiden anderen Einrichtungen verfĂŒgen gleichfalls ĂŒber interessante Ausstattungen, die diese Investition lohnen!
(10.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   In der tat. es waren die einzigen in einem europĂ€ischen Zoo gezeigten Roten Mausmakis! Dies esind ĂŒbrigens schon seit end eApril verschwunden und es bleiben nur Vermutungen,das beide Opfer einer Ratte wurden.
Das es Oliver so gut in Landau gefallen hat,freut mich natĂŒrlich.
Die Vergesllschaftung Gnu/Zebra und Ducker ist ĂŒbrigens einmalig in Europa,denn kein Zoo wĂŒrde das wagnis eingehen,die als Antilopenkiller bekannt/berĂŒchtigten Zebra smit Duckern zusammenzuhalten,ausser in Landau.Bisher klappe es fabelhaft un dich konnte schon mehrfach Interaktionen zwischen Zebras und den Duckern beobachten.Leider hat man in solchen Momenten nie einen Fotoapperat zur Hand,denn ich kenne eine Menge Leute,die mir das nie glauben wĂŒrden....
Jedenfalls wir dsich der Landauer Zoo auch in den nÀchsten Jahren noch wietrentwickeln.Mittlerweile haben wir sogar viele Besucher aus Heidelberg und Frankfurt,die unseren Zoo viel schöner finden als den eigenen.....
Das du den BĂ€r nur in seinem Vorgehege gesehen hast,lag daran,das er wahrscheinlich keinen Zugang zur Freianlage hatte,aus betrieblichen GrĂŒnden.Wann war das denn?

(09.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Ich bin sprachlos....! War dies doch die einzigste mir bekannte Haltung dieser Art in Europa!
(08.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Die Roten Mausmakis waren leider in der Nacht vor meinem Besuch beide verschwunden. Michael kann dazu sicher mehr schreiben, denn bei meinem Besuch war noch nicht 100%tig sicher, ob sie Opfer einer Ratte geworden waren, die Nachts zuvor ins Gehege eingedrungen ist.
(07.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Vor einigen Jahren weilte ich ebenfalls im Landauer Zoo und war auf das positivste erstaunt, dort Streifengnus vorzufinden, hielt ich sie bislang fĂŒr ausgestorben im Zoo! Nach einem Rundgang belagerte ich aber fĂŒr den Rest des Tages das hĂŒbsche Madagaskar-Display in der Hoffnung, die Roten Mausmakis wĂŒrden sich mal zeigen. Von den Prinz-Alfred-Hirschen war ich besonders fasziniert und vom BraunbĂ€r besonders enttĂ€uscht! Da hat er so ein grosses Gehege und schlĂ€ft dann im VorstallkĂ€fig. Die neue Afrika-Anlage war seinerzeit schon in Aussicht gestellt und ich schwörte mir nach deren Eröffnung zurĂŒckzukehren. Allen VorsĂ€tzen zum trotz verstrich das 100jĂ€hrige ohne meinen Besuch! Doch letztens lief im TV ein Beitrag und ein FlĂ€mmchen begann zu lodern......
(07.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Ja, nun war es soweit. Nach dem Michael hier einiges ĂŒber seinen Zoo geschrieben hat, war ich am Freitag nun in Landau. Ich habe dort nicht nur in Michael einen sehr freundlichen Menschen und versierten Tierpfleger aus Leidenschaft kennengelernt, sondern auch den Zoo, den ich hier mal unter die Rubrik stellen wĂŒrde: "Klein aber fein!" Der Tierbestand ist nicht sehr groß, aber erlesen. Einige Arten hatte Michael ja schon aufgezĂ€hlt, aber fĂŒr den Interessierten sei noch mal besonders auf die einzigen, in Deutschland gehaltenen Weißscheitel-Mangaben hingewiesen, auf so ziemlich mit die letzten Gnus in Deutschland, die zusammen mit Hartmanns und Rotduckern auf der Anlage eine exklusive Mischung geben. Michael verzeih mir, auch wenn unter tierpflegerischen Aspekten das sicher anders zu bewerten ist, fĂŒr den Besucher ist diese Afrika-Anlage absolut spitze!!!!
Prinz-Alfred-Hirsche, Fenneks, Geparde, schwarze Leoparden, Luchs, Watussi, Pinselohrschweine und einiges andere mehr, vermitteln einen sehr guten Eindruck, besonders die gepflegten Anlagen des Zoos lassen ein Besucherherz höher schlagen.
Also, liebe Forum-Gemeinde, wenn es euch mal in die Pfalz verschlÀgt, dann solltet ihr Landau nicht verpassen.
Mir hat es gefallen und es war, nach meinem Besuch am Donnerstag, im Zoo Frankfurt, ein zwar ganz anderer, aber auf keinen Fall schlechterer Eindruck. Im Gegensatz zu manch grĂ¶ĂŸerem Zoo (und damit meine ich jetzt nun nicht gerade Frankfurt, sondern eher meinen Besuch in Hannover vom letzten Wochenende)ist hier mal wieder der Beweis angetreten: Manchmal ist eben weniger mehr!!
(07.05.2005, 00:00)

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