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Zoo Köln



cajun:   Und wann kommt Lucky Luke?
"Die vier Daltons erobern Köln
Seit 28.05.2021 leben vier junge Waschb√§ren-M√§nner in K√∂ln. Sie haben angelehnt an die Verbrecherbande der Daltons die Namen Joe, William, Jack und Averell erhalten. Ihrem Namen haben sie in den ersten Tagen auf der Waschb√§ren-Anlage alle Ehre gemacht und neue Wege gefunden, die Anlage √ľber die √ľppige Vegetation zu verlassen. Die vorherigen Bewohner waren alte Weibchen und daher nicht so agil, wie die jungen M√§nnchen. Die vier Br√ľder sind letztes Jahr in Hattingen in der Wildnis geboren. Sie wurden durch eine Auffangstation zun√§chst aufgenommen und wurden danach an den K√∂lner Zoo vermittelt. Waschb√§ren sind Neozoen in Europa, das hei√üt ihre nat√ľrliche Verbreitung liegt nicht in Europa. Waschb√§ren kommen urspr√ľnglich in Nordamerika vor. Seit 1945 sind sie auch in Europa zu finden. Der Bestand im europ√§ischen Freiland geht auf Ausbrecher aus Pelzfarmen zur√ľck. Da sie hier in Europa ideale Nahrungsgrundlagen finden und keine wirklichen nat√ľrlichen Feinde haben, vermehren sie sich sehr gut und gelten als invasive Art. Aufgrund einer EU-Verordnung (1143/2014) d√ľrfen Waschb√§ren nicht mehr in den Zoos und in Privathand gez√ľchtet werden, daher sind unsere vier M√§nner auch alle kastriert. In Deutschland soll es insgesamt 1,3 Millionen Waschb√§ren geben. Ihren Namen tragen Waschb√§ren nicht wegen ihrer Reinlichkeit, sondern aufgrund ihres Verhaltens. Sie ‚Äěwaschen‚Äú und ertasten ihr Futter in kleinen B√§chen und Wasserstellen, bevor sie es fressen, daher weist die K√∂lner Anlage auch einen Bachlauf auf, um dieses nat√ľrliche Verhalten zeigen zu k√∂nnen. Sie ern√§hren sich als Allesfresser von kleinen Wirbeltieren, Fischen, Wirbellosen und Fr√ľchten. Dadurch werden sie oftmals auch zu einem Problem f√ľr die heimische Fauna, da sie die Nester der V√∂gel pl√ľndern oder seltene Amphibien verspeisen."
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(10.08.2021, 08:39)
Adrian Langer:   @W.Dreier: Das wird hoffentlich bald so sein! Im Artikellink im Tierpark Berlin Thread wird das ja schon angek√ľndigt. Hoffentlich d√ľrfen die H√§user bald √∂ffnen (bzw. auch die im Zoo Berlin samt des renovierten Raubtierhauses). Ich freue mich schon auf die ersten Bilder von den Tieren, die hier im Forum eingestellt werden!
(23.06.2021, 09:09)
W. Dreier:   @A. Langer: das k√∂nnte im Tierpark auch bevorstehen - wenn auch der ``tierische`` Teil des Affenhauses noch geschlossen bleibt (das WC ist offen) und die Au√üenanlage nur von Innen angeschaut werden kann.
Ein Blick ``um die Ecke`` in das Sifaka-Abteil - ohne Sifakas - aber mit Sichtschutz an den Scheiben
(22.06.2021, 18:07)
cajun:   Eine Pressemitteilung zum 50. des Aquariums. Ist in K√∂ln ja eines der Alleinstellungsmerkmale.
K√∂lner Zoo feiert 50 Jahre Aquarium:Seit f√ľnf Jahrzenten vereint das Aquarium Freizeit, Bildung, Forschung und Artenschutz unter einem Dach
Es kribbelt, krabbelt, fiept und faucht ‚Äď hier gibt es die Sch√∂nheit der Natur in allen Farben zu sehen: Der K√∂lner Zoo feiert 50 Jahre Aquarium. Heute vor exakt f√ľnf Jahrzehnten, also am 29. April 1971, √∂ffnete das Haus erstmals seine Tore. Seitdem ist es ein unverzichtbarer Teil des K√∂lner Zoos. Die Entstehungsgeschichte des Hauses ist ‚Äětypisch K√∂lsch‚Äú. Schon seit Jahrzehnten gab es den Wunsch, den 1860 in direkter Nachbarschaft zum Rhein gegr√ľndeten Zoo der Domstadt um ein Haus f√ľr Fische, Wirbellose und Kriechtiere zu erweitern. Es sollte nicht irgendein Haus werden. Wenn schon, denn schon: Gro√üz√ľgig und mit hohem Freizeitwert f√ľr die Besucher‚Äď und das alles auf Basis neuester Technik: So lauteten die ambitionierten Anspr√ľche an das zu bauende Aquarium. Die Planungen liefen bereits l√§nger, einzig: Die Finanzierung des Gro√üprojekts machte Probleme. Den gordischen Knoten durchtrennte schlie√ülich Theo Burauen, K√∂lner Oberb√ľrgermeister von 1956 bis 1973. Er weitete das Gel√§nde der Bundesgartenschau 1971 kurzerhand von der M√ľhlheimer ‚ÄěSch√§√§l Sick‚Äú einmal quer √ľber den Rhein nach Riehl aus. Dank der dadurch akquirierten Bundesf√∂rdermittel konnte das Aquarium, das auch ein Terrarium und Insektarium erhielt, umgesetzt werden. Die Bauarbeiten begannen 1968. Die Baukosten betrugen rund 7 Mio. DM. Eine ebenso stattliche wie, das zeigen die vergangenen Jahrzehnte, gut angelegte Investition. Die Rendite stimmt. Millionen von Besucher konnten im Aquarium Ruhe und Entspannung finden und buchst√§blich in unbekannte Welten ‚Äěeintauchen‚Äú. Hier fand und findet zeitgem√§√üe Wissensvermittlung und Sensibilisierung f√ľr die Sch√∂nheit der Natur ‚Äď und deren Bedrohung ‚Äď statt. Und das ohne erhobenen Zeigefinger. Immer wieder gibt es einpr√§gsame Sonderausstellungen und -aktionen, die z.B. auf die Zerst√∂rung der Lebensr√§ume hochbedrohter Echsen in S√ľdostasien, die Nutzung von Krokodilleder f√ľr Taschen, G√ľrtel und Schuhe oder die Verschmutzung des Rheins und seiner Ufer hier in K√∂ln hinweisen. Das Aquarium des K√∂lner Zoos weist nicht nur hin, es agiert auch tatkr√§ftig selbst als Akteur internationaler Forschungen und Artenschutzma√ünahmen. Weit √ľber 100 Arten haben der zust√§ndige Kurator Prof. Dr. Thomas Ziegler und Team bei ihren Feldeins√§tzen in aller Welt bereits entdeckt und wissenschaftlich erstbeschrieben. Besser kann man das Credo ‚ÄěMan kann nur sch√ľtzen, was man kennt‚Äú, kaum mit Leben f√ľllen. Die Liste der Artenschutz-Erfolge ist gro√ü, www.koelnerzoo.de/artenschutz. ‚ÄĘ 2003 startete der K√∂lner Zoo mit weiteren Partnern im zentralvietnamesischen Phong Nha den Aufbau einer Auffang- und Wiederauswilderungsstation f√ľr konfiszierte Reptilien und S√§ugetiere. Im Rahmen vom K√∂lner Aquarium mit initiierten Expeditionen kam es dort zu einer Vielzahl an Entdeckungen, was die Schutzbed√ľrftigkeit der Region unterstrich. Phong Nha wurde sp√§ter sogar erweitert, zu einem Nationalpark und auch UNESCO-Welterbe, wo der Zoo auch erfolgreich die bedrohten Hatinh-Languren auswildern konnte. ‚ÄĘ Anschlie√üend hat der K√∂lner Zoo im nordvietnamesischen Melinh ein Naturschutzzentrum aufgebaut ‚Äď mit anspruchsvollen Nachzuchtprogrammen f√ľr hochbedrohte Amphibien und Reptilien, die in das sensible √Ėkosystem zur√ľckgegeben werden, und einem eigenen, gemeinsam mit der Friedrich Ebert Stiftung Hanoi aufgebauten Umweltbildungszentrum.‚ÄĘ 2013 gelang dem K√∂lner Aquariums-Team die Erstnachzucht des Philippinenkrokodils in Europa. Diese Pioniertat fand weltweit Beachtung. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) f√ľhrt diese hochbedrohte Art, von der nur noch rd. 100 Tiere in der Wildnis leben, in ihrer Roten Liste als ‚Äěvom Aussterben bedroht‚Äú. ‚ÄĘ Immer wieder f√ľhrt das Aquarium-Team des Zoos Nachzuchten zur√ľck in die Ursprungsgebiete, um dortige Best√§nde zu st√§rken. Erst im Dezember brachte man mit ‚ÄěHulky‚Äú und ‚ÄěDodong‚Äú zwei in K√∂ln geschl√ľpfte Philippinenkrokodile zur√ľck in den Inselstaat. ‚ÄĘ Bereits vielfach f√ľhrte die wissenschaftliche Arbeit des K√∂lner Aquariums-Kurators mitsamt Studenten und internationalen Partnern dazu, dass hochbedrohte Arten auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) und im Washingtoner Artenschutzabkommen aufgenommen oder hochgestuft wurden: so z.B. Krokodil- und Warzenmolche, Krokodilschwanzechsen und Tigergeckos. ‚ÄěHoher Freizeitwert, zeitgem√§√üe Umweltbildung, Studentenausbildung und Forschung sowie Artenschutz, der weltweit Beachtung findet: Es macht Freude zu sehen, wie umfangreich und zielgerichtet die Aktivit√§ten des K√∂lner Zoo-Aquariums sind‚Äú, so Dr. Ralf Unna, Mitglied des K√∂lner Stadtrats und Aufsichtsratsvorsitzender der AG Zoologischer Garten K√∂ln. ‚ÄěDie Investition in den Bau dieses heute vor 50 Jahren er√∂ffnete Haus hat √ľber die Jahrzehnte breit und nachhaltig Rendite gebracht. In den Zoo angelegtes Geld ist Geld, das gesamtgesellschaftlich gro√üen Nutzen mit Breitenwirkung erzielt.‚Äú Die Zoo-Leitungen haben √ľber die Jahrzehnte immer wieder in Instandhaltung und Weiterentwicklung des Hauses investiert. Ma√üstab waren immer neueste biologische Erkenntnisse sowie der Wandel der Besucherbed√ľrfnisse wie z.B. die Integration digitaler Erkl√§relemente in die Schau. Das aktuelle Konzept des Hauses ist das einer modernen Arche ‚Äď das K√∂lner Aquarium auf dem Weg zum Artenschutzzentrum: In allen Bereichen des Hauses hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl stark bedrohter Arten ein neues Zuhause gefunden. So steht das K√∂lner Aquarium f√ľr seltene und nicht oft in Zoos zu sehende Arten, einige davon leider schon in der Natur ausgestorben oder kurz davor. Exakt hier aber kann durch engagierte Nachzuchtbem√ľhungen und den Aufbau von Erhaltungszuchtnetzwerken ein substantieller Beitrag zur Artenrettung geleistet werden, was zudem spannend f√ľr die Besucher oder unsere Follower auf den Social Media-Seiten des Zoos anzusehen und mitzuverfolgen ist. Prof. Dr. Thomas Ziegler: ‚ÄěDas Aquariumsteam setzt sich jeden Tag aufs Neue daf√ľr ein und wir sind sehr stolz darauf, bedrohte Arten bei uns aufzunehmen, bestm√∂glich zu halten und zu vermehren, und sie eines Tages vielleicht in die Natur zur√ľckzubringen. Ob nun in K√∂ln, wie wir es schon seit Jahren f√ľr die bedrohte Wechselkr√∂te tun, oder in den Tropen S√ľdostasiens, wie zuletzt f√ľr bedrohte Krokodilmolche und Philippinenkrokodile geschehen.‚ÄěWir als K√∂lner Zoo sind stolz auf unser Aquarium. Es ist seit f√ľnf Jahrzehnten Ort exotischer Tierbeobachtungen, moderner Bildungsarbeit, exzellenter Forschung und vorbildlicher Artenschutz-Arbeit‚Äú, fasst Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel zusammen.
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(03.05.2021, 09:56)
Christian Badneck:   Es sind wohl doch wieder Grevy¬īs.
(15.04.2021, 16:46)
Christian Badneck:   Angeblich sind neue Zebras angekommen. Lt. meiner Quelle aber keine Grevy¬īs.
Meine Quelle weiß jedoch nicht um welche Art es sich handelt.
Weiß jemand von Euch mehr ? Vielen Dank im voraus.
(15.04.2021, 13:18)
Oliver Muller:   @Jan und J√∂rn: Es gab m. W. ohnehin nur noch 2 oder 3 Tiere aus der Hengstgruppe, die vermutlich auf andere Zoos verteilt wurden.
(08.01.2021, 20:23)
Jan Jakobi:   @J√∂rn Hegner, Update von der Facebook-Seite des K√∂lner Zoos:

"Vielleicht wundert Ihr Euch? Wo sind die Onager hin, die jahrzehntelang (auch von außen) nahe unseres Eingangsbereichs zu sehen waren. Sie sind "zwischen den Jahren" auf die ehemalige Zebraanlage umgezogen. Dort bleiben sie dauerhaft. Unsere Grevy-Zebrahengste haben wir an andere Zoos abgegeben. Aktuell bauen wir die ehemalige Onageranlage um. Wir werden dort nach Abschluss der Arbeiten eine neue Zebrahaltung aufbauen."
(08.01.2021, 13:03)
Jan Jakobi:   @J√∂rn Hegner, keine Tiere, soweit ich gelesen habe.
Die Onager sollen da hin.
(08.01.2021, 12:30)
J√∂rn Hegner:   ach so , die gleiche art bekommt er zur√ľck . die sind nur im moment in einen anderen zoo untergebracht . denn davor hatte er mal damarazebras . was ist denn zur zeit drauf auf der zebra-anlage .
(08.01.2021, 00:42)
Jan Jakobi:   @J√∂rn Hegner, ja, nur vor√ľbergehend wegen Anlagen-Tausch.
(08.01.2021, 00:24)
J√∂rn Hegner:   gibts im zoo k√∂ln keine grevy-zebras mehr ?
(08.01.2021, 00:18)
Oliver Muller:   @Adrian: Nein, alles dasselbe...

@Alle: Sorry, das passiert bei der Technik hier, wenn man auf den ge√∂ffneten Seiten vor- und zur√ľck klickt und dabei versehentlich mehrfach auf einer Seite vorbei kommt, wo man etwas gepostet hatte.

@Klaus Sch√ľling: Vielleicht kann man das mal beheben?
(15.12.2020, 13:18)
Adrian Langer:   @Oliver: War das jetzt drei mal eine andere Version?
(15.12.2020, 09:50)
Oliver Muller:   Er ist da: Der neue Masterplan!

https://www.koelnerzoo.de/images/pdf/Zeitschriften/Zoo_Masterplan_2030_Web.pdf
(14.12.2020, 22:50)
Oliver Muller:   Er ist da: Der neue Masterplan!

https://www.koelnerzoo.de/images/pdf/Zeitschriften/Zoo_Masterplan_2030_Web.pdf
(07.12.2020, 21:22)
Oliver Muller:   Er ist da: Der neue Masterplan!

https://www.koelnerzoo.de/images/pdf/Zeitschriften/Zoo_Masterplan_2030_Web.pdf
(29.10.2020, 23:24)
W. Dreier:   Bis 2040? Bisher haben die neuen Direktoren doch immer nur bis zu ihrer Berentung geplant - der n√§chste schmiss alles wieder um!
(22.10.2020, 19:29)
Oliver Muller:   Der eigentliche Masterplan soll demn√§chst auf der HP ver√∂ffentlicht werden. Ich gehe davon aus, dass dies die Pr√§zisierung des n√§chsten Teils des urspr√ľnglichen Plans ist, der ja 2010 ver√∂ffentlicht wurde und bis mindestens 2040 gehen soll(te).
(19.09.2020, 20:48)
Oliver Muller:   Eben las ich im Jahresbericht 2019 (auf der Website zum Download):

- Es sind mehrere Arten Paradiesvögel im Zoo eingestellt
- Der Bau der Sifaka-Anlage wurde zur√ľck gestellt
- Der verstorbene Kleideraffe hätte gegen ein neues Pärchen aus einem thailändischen Zoo getauscht werden sollen
- Es soll in K√ľrze einen (neuen) Masterplan 2030 geben

F√ľr mich alles ziemlich √ľberraschend!
(27.08.2020, 00:01)
Tim Sagorski:   @cajun:

Weißnacken-Moorantilope, bzw. Mrs. Grays Wasserbock klappt gut, Bestand aktuell: 1,2,1
(03.08.2020, 15:52)
Jan Jakobi:   Vier Flusspferde:

Bulle Albert (geb. in Leipzig)
Kuh Jenny
Kuh Afro
Jungbulle Nils (Sohn von Albert und Jenny)
(20.06.2020, 23:13)
Carsten Horn:   4 Hippos, Albert, Jenny, Afro Aurora und Nils
(20.06.2020, 22:40)
cajun:   @zollifreund: aber ein Gerummel wie bei Marlar damals, gibt es doch l√§ngst nicht mehr oder? :-) wieviel Hippos sind eigentlich zur Zeit in K√∂ln? Wie entwickelt sich die Mrs Grays Wasserbock Haltung?
(20.06.2020, 22:28)
Jan Jakobi:   zollifreund, Shu Thu Zar ist die Mutter.
Aber besonders Maejaruad hält sich bei dem Baby auf.
(20.06.2020, 21:08)
zollifreund:   hier ein Bild des neusten Nachwuchses im Alter von 1,5 Tagen ( also von gestern Nachmittag). Es war toll mit anzusehen, wie die ganze Elefantenfamilie sich um ihm gek√ľmmert hat ( bin ehrlich, ganz sicher, wer von den Elefantendamen nun die Mutter ist, bin ich aus meinen Beobachtungen nicht geworden). Genauso interessant war die gro√üe Fangemeinde der Elefantengruppe auf der anderen Seite der Gehegeabgrenzungen zu beobachten und ihnen zu zu h√∂ren - es waren sehr zahlreiche Stammbesucher da und ich war nicht der einzige, der zig Bilder gemacht hat :-)
Sehr Zoo war insgesamt sehr gut besucht. Da auch das Menschenaffenhaus und der Hippodom offen war, war der Zoobesuch auch unter den aktuellen Coronaauflagen sehr angenehm.
(20.06.2020, 18:13)
Jan Jakobi:   Adrian, es ist erst das vierte Kuhkalb.

Kuhkälber in Köln

0,1 Marlar, geb. 30.03.2006 (Radza & Khaing Lwin Htoo) - in Emmen gezeugt
0,1 Maha Kumari, geb. 09.05.2007 (Bindu & Thi Ha Phyu)
0,1 Bindi, geb. 25.07.2012 (Bindu & Shu Thu Zar)
0,1 , geb. 17.06.2020 (Bindu & Shu Thu Zar)

Bullkälber in Köln

1,0 Ming Jung, geb. 16.04.2007 (Plai Kongka & Tong Koon) - in Thailand gezeugt
1,0 Khin Yadanar Min, geb. 27.07.2009 (Bindu & Aye Chan May)
1,0 Rajendra, geb. 08.04.2011 (Sang Raja & Tong Koon)
1,0 La Min Kyaw, geb. 16.03.2016 (Bindu & Shu Thu Zar)
1,0 Jung Bul Kne, geb. 26.01.2017 (Sang Raja & Maha Kumari)
1,0 Moma, geb. 20.03.2017 (Sang Raja & Marlar)
1,0 Kitai, geb. 08.06.2017 (Sang Raja & Tong Koon)
1,0 - , geb. 12.06.2017 (Sang Raja & Kreeblamduan)

Geschlecht unbekannt:

0,0,1 - , geb. 11.03.2008 (Bindu & Shu Thu Zar)
0,0,1 - , geb. 07.10.2014 (Sang Raja & Maha Kumari
0,0,1 - , geb. 08.11.2014 (Sang Raja & Marlar)







(18.06.2020, 17:43)
cajun:   Aufgrund der doppelten Meldung bin ich verwirrt: haben die nun Zottel- oder Elfenohren??? gr√ľbel*
(25.05.2020, 13:24)
Sebastian Gellert:   Die Er√∂ffnung der neuen L√∂wenanlage liegt nun auch schon etwas zur√ľck und sieht von Berichterstattungen in den Medien sehr ansprechend aus. FRAGE: Gibt es noch eine Glasfront wie fr√ľher um die Tiere ganz nah bewundern zu k√∂nnen??
(16.03.2020, 16:27)
Oliver Muller:   Entwurfsskizzen der neuen S√ľdamerika-Anlage des Zoo K√∂ln auf der Seite von Dan Pearlman. Ich sehe da neben den bereits angek√ľndigten Arten auch Waldhunde und (Riesen-)Otter und ihr?

https://danpearlman.com/work/suedamerikaanlage/
(18.01.2020, 22:31)
Bj√∂rn Haberl:   Von Zoochat da hat jemand einen Link zur j√§hrlichen Brosch√ľre eingestellt, das Tropenhaus wird im Februar √∂ffnen und au√üerdem Manatis, Komodowarane, Riesenotter, Lemuren,Zwergflusspferde, Diana Meerkatzen und Harpyien haben. Aber da kommen bestimmt noch mehr Arten hinzu.
(05.12.2019, 16:43)
Bj√∂rn Haberl:   Der Zooparc de Beauval wird zur Er√∂ffnung des neuen Tropenhauses n√§chstes Jahr Kleideraffen bekommen, Herkunft noch unbekannt
(05.12.2019, 15:59)
W. Dreier:   Zoodirektor Theo Pagel √ľbernimmt f√ľr 2 Jahre den "Chefposten" in der WAZA.
(29.10.2019, 09:16)
J√∂rn Hegner:   aus welchen zoo stammen die vorderindischen schweinshirsche , die mit den bantengs zusammen gehalten werden .
(13.10.2019, 23:52)
Patrick Kalscheuer:   "Neu" ist hiervon aber nur der Bambuslemuren-Nachwuchs.
Strahlenschildkr√∂ten, Goodman-Mausmakis, Geckos und Schildechsen leben bereits seit l√§ngerem in Gemeinschaftshaltung an der Stirnseite des Madagaskarhauses. Neu ist hier jedoch die Umgestaltung zu einem Nachtgehege. Bislang waren z.B. die Mausmakis so gut wie nie zu sehen, da tags√ľber inaktiv.
(06.09.2019, 16:16)
Sacha:   Hat es vorher gewackelt? Oder war man unsicher, ob es √ľberhaupt existiert?...;):)
(19.08.2019, 17:32)
Sacha:   Hat es vorher gewackelt? Oder war man unsicher, ob es √ľberhaupt existiert?...;):)
(19.08.2019, 17:32)
Oliver Muller:   @Paul Schnitzler: Das ist eine Art externe Reserve des US-amerikanischen Zuchtprogramms, da die Tiere sich dort gut vermehren und die Haltungskapazit√§ten ersch√∂pft sind.

@Adrian: Du Tr√ľffelschwein des Forums ;-)))
(13.07.2019, 22:31)
Paul Schnitzler:   Artikel in der K√∂lnischen Rundschau von heute, 13.7. (Druckausgabe, hab ich online nicht gefunden): Der K√∂lner Zoo und der Berliner Tierpark wollen nach diesem Bericht ein Zuchtprogramm f√ľr Coquerel-Sifakas aufbauen. In K√∂ln soll dazu am ehemaligen Elefantenhaus eine "Kletterlandschaft" f√ľr die Sifakas entstehen, wenn alles gut l√§uft sollen bis Ostern zwei Sifakas da sein. K√∂ln w√§re dann - so wird Direktor Pagel zitiert - einer von 4 Zoos in Europa, der Sifakas zeigt, in Menschenhand g√§be es insgesamt 70 Tiere. Blick in die ZTL: keine Coquerel-Sifakas in Europa, Kronensifakas in 7 Einrichtungen.
(13.07.2019, 18:47)
Christian Badneck:   @Patrick Marburger: Vielen Dank.
(10.07.2019, 07:11)
Patrick Marburger:   https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2602321246454097&id=202475489772030&refid=52&__tn__=-R

Vielleicht dazu passend von Interesse.
(09.07.2019, 20:57)
Patrick Marburger:   Die Tiere stammen aus einer Beschlagnahme. Ein Teil der Arten soll in K√∂ln bleiben, nach Walsrode geht auch was. Sind aber leider √ľberwiegend M√§nnchen...
(09.07.2019, 20:24)
Christian Badneck:   Hallo, habe gerade per Zufall auf zootierliste.de gesehen, das K√∂ln jetzt Fadenhopf, Goldfl√ľgel-Paradiesvogel, Kleiner Paradiesvogel, K√∂nigsparadiesvogel und Roter Paradiesvogel im Bestand hat.
Weiß jemand mehr ?....Woher ?...Sind die schon zu sehen ?...oder nur hinter den Kulissen ?...Vielen Dank im Voraus.
(09.07.2019, 18:58)
Paul Schnitzler:   Welche der Anlagen das genau ist, steht nicht im Artikel. Ich tippe aber auch auf die ehemalige Buchara-Anlage, die war bisher leer und auf der benachbarten ehem. Wei√ünackenanlage sind seitdem die Marabus.
(19.05.2019, 13:36)
W. Dreier:   K√∂nnte das die ehemalige Bucharahirschanlage sein? Ein Wassergraben ist ja vorhanden.
Noch aus dem Bericht. ``Der Bock wird in Zukunft noch ein schönes Geweih bekommen`` Aha-ein Geweih! Dann ist der noch seltener, als beschrieben.
(19.05.2019, 11:39)
Oliver Muller:   In welcher Anlage leben die Tiere denn?
(19.05.2019, 10:37)
Paul Schnitzler:   Kurzbericht in der K√∂lnischen Rundschau vom 17.5.: Der Zoo hat 1,1 Wei√ünacken-Moorantilopen erhalten, die Tiere kommen lt. ZTL aus Hodenhagen. Die Haltung wird damit nach ca. 15 Jahren wieder aufgenommen.
(18.05.2019, 12:18)
Sebastian Gellert:   Wie gross ist etwa das Regenwaldhaus oder die Freiflughalle?? Technische Daten scheinen nicht wirklich zu finden zu sein.
(30.04.2019, 19:45)
Tom Schroeder:   Der Artikel sagt, es g√§be 31 Tiere dieser Art in Europa!
(21.03.2019, 15:12)
G√∂tz Heilemann:   @ W. Dreier Beim heutigen Besuch war das Gehege zumindest verweist und auch keine Bucharas mehr ausgeschildert.
(24.02.2019, 18:55)
W. Dreier:   Kann es jemand best√§tigen, dass in K√∂ln wegen pseudo-TB die Bucharas get√∂tet werden mu√üten? Ich habe in der ZTL und auch im Tier-ABC des K√∂lner Zoos keine Eintragung f√ľr die Existenz von Buchara-Hirschen mehr gefunden.
(22.02.2019, 17:45)
Hannes Lueke:   √úber einen Facebook Post bin ich auf das Ger√ľcht egsto√üen, dass Artis Amsterdam bald komplett vegetarisch werden soll. Auch ein guter Ansatz wenn man kein tiergerechtes Fleisch garantieren kann. Mir pers√∂nlich gef√§llt nat√ľrlich besser Fleisch anzubieten und dann in einen edukativen Zusammenhang zu bringen (bedrohte Nutztiere, gesunde Ern√§hrung etc). Passt aber leider nicht zur Chicken Nugget Mentalit√§t der meisten Gastronomien in Zoos
(29.10.2018, 11:39)
Gudrun Bardowicks:   Finde ich auch gut. So etwas sollte es h√§ufiger in zoologischen Einrichtungen geben.
(29.10.2018, 11:24)
Klaus Schueling:   Vortrag im K√∂lner Zoo (englisch)

am 29. Mai 2018, um 19.30 Uhr

Der Vortrag ist kostenfrei und findet im ZooEvent statt.
Zugang ist √ľber den Alten Stammheimer Weg gegen√ľber dem Eingang zur Flora.

To Save a Unicorn: New Species and new extinctions in Vietnam and Laos

William Robichaud, Coordinator
Saola Working Group
IUCN SSC Asian Wild Cattle Specialist Group


Abstract:
Since the 1990s, several new species of large animals have been described by science in the Annamite Mountains of Vietnam and Laos. This pace of discovery of larger terrestrial vertebrates is unmatched by any other region in the world. The most spectacular of these discoveries was the Saola (Pseudoryx nghetinhensis), found in Vietnam in 1992.
More than two decades later, this mysterious bovid remains one of the world?s least-known large mammals, and is now also one of the most endangered. Saola and many other species in the region are under tremendous threat from an intense commercial trade in wildlife. We still have time to save Saola and some other rare species in the Annamites from extinction, and success will require deep collaboration.

William Robichaud is a conversation biologist who is a native of Wisconsin, USA. He has degrees in zoology from the University of Wisconsin and University of British Columbia. For many years he lived in Laos and worked on wildlife conservation projects there (he is a former director the Wildlife Conservation Society?s Laos program). In 2006, he co-founded the Saola Working, and in 2015, the IUCN Species Survival Commission presented him with its Harry Messel Award for Conservation Leadership, for his contributions to Saola conservation.

(18.05.2018, 13:36)
Emilia Grafe:   Vielen Dank f√ľr die Antwort. Ich hatte mich dann auch noch mal bei einem Pfleger erkundigt:
Die eine Katze war nur kurzzeitig in der Schau, weil es in dem auch von Ihnen erw√§hntem Gehege der R√ľsselspringer und Sonnenh√∂rnchen eine M√§useplage gab und die Katze diese beseitigen sollte... Ansonsten ist mit diesem Tier eher eine Zucht hinter den Kulissen geplant. Man wartet auf ein M√§nnchen.
Da hatte ich mir wohl mit den Informationen aus der Zootierliste falsche Hoffnungen gemacht.
(01.05.2018, 08:11)
Holger Wientjes:   Wenn das Tier (die Tiere?) in der Schau im Hippodom sein sollten, dann eigentlich nur im Gehege der Sonnenh√∂rnchen und R√ľsselspringer denke ich.
(30.04.2018, 17:13)
Emilia Grafe:   Ich bin gerade im K√∂lner Zoo und habe im Hippodom erfolglos die Haussa - Gennetten gesucht. K√∂nnte mir bitte jemand verraten, wo ich denn genau suchen muss?
(30.04.2018, 12:55)
Oliver Muller:   @Adrian Langer: Zu deinen Fragen: Das Madagaskarhaus soll langfristig ersetzt werden, ich denke wahrscheinlich durch eine begehbare Anlage f√ľr 2-3 Arten. Das Nashornhais wird renoviert und weiter genutzt werden als Stallung im Rahmen einer gro√üen Afrikasavanne f√ľr Giraffen, Zebras, Antilopen und Nash√∂rner. Wenn du auf der Seite des Zoo schaust findest du im Downloadbereich bei den Zeitschriften irgendwo den recht ausf√ľhrlichen Masterplan in einem Heft.
(19.04.2018, 23:00)
Sacha:   @Adrian Langer: Danke ebenfalls f√ľr den Bericht und die Fotos. Aber irgendwie erinnert mich Dein "Besuch in Hannover" mehr an meine Besuche im Zoo K√∂ln...;)
(19.04.2018, 21:53)
Patrick Marburger:   Danke f√ľr den Bericht! Vor einiger Zeit hie√ü es noch, dass man die Bantengs vergesellschaften will. War davon was zu sehen, zu lesen?
(19.04.2018, 21:50)
Oliver Muller:   @ Adrian: Das ist wieder mal typisch. Der Seel√∂wen-Felsen ist definitiv VOR der Anwohnerin dort gewesen.
(07.03.2018, 14:08)
Sebastian Gellert:   Flora, Fauna und Fortschritt im K√∂lner Zoo der Zukunft

Seit seiner Gr√ľndung im Jahre 1860 liegt der Zoo in K√∂ln-Riehl und pr√§sentiert seinen Besuchern heutzutage ca. 10000 Tiere in etwa 840 verschiedenen Arten.
Der 20ha grosse K√∂lner Zoo befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Botanischen Garten, der Flora K√∂ln. Da der Zoo von B√ľro-, Gewerbe- und Wohnfl√§chen in den letzten Jahrzehnten regelrecht umbaut wurde, war es zumindest in der Vergangenheit hin und wieder Thema in der K√∂lner Stadtpolitik, den Zoo auf dem Gel√§nde der benachbarten Flora auszudehnen.

Ein Besuch im renommierten K√∂lner Zoo lohnt f√ľr die bis zu 1,7 Mio. Besucher in manchem Jahr, hat sich der im Stadtteil Riehl gelegene Zoo in den letzten Jahren gewandelt.

Das im Jahr 2000 er√∂ffnete Regenwaldhaus, zeigt dem Besucher den s√ľdostasiatischen Dschungel mit passender Artenauswahl wie Philippinische Segelechsen, Netzpython, Riesenborkenratten, Matschie-Baumk√§ngurus, Wei√ühandgibbons, Gr√ľne Wasseragamen und diversen Vogelarten.

Mit dem Elefantenpark (2004), dem Hippodom (2010) und dem Clemenshof (2014) entstanden weitere Grossprojekte. Beliebt bei seinen Gästen ist der Hippodom, der zusätzlich zu den vorhandenen Flusspferden, Nilkrokodilen, Sitatunga-Antilopen und Flughunden, neuerdings auch ein Erdferkel, sowie am hinteren Ende des Hippodoms auch Vitrinen mit der Afrikanischen Eierschlange und Braunen Hausschlangen hält. Die Neueste Attraktion im Hippodom ist eine 10m lange Goldmine, die dem Besucher bessere Unterwassereinblicke ohne Spiegelung, zwischen Flusspferden und Nilkrokodilen ermöglichen soll.

Desweiteren sieht der Masterplan des K√∂lner Zoo eine tiefgreifende Umgestaltung des Zoos vor, wobei die historischen Geb√§ude wie Antilopenhaus und S√ľdamerikahaus, welche beide modernisiert und in zuk√ľnftige Themenlandschaften einbezogen werden, erhalten bleiben. Auch soll der Baumbestand des Zoos erhalten bleiben. Weitere Bauprojekte sollen einmal das Kongohaus mit zentralafrikanischer Waldlandschaft und eine Arktislandschaft mit Polarlounge werden.

Zu seinem 125. Geburtstag im Jahre 1985 machte sich der Zoo mit dem f√ľr die damalige Zeit fl√§chenm√§√üig sehr beachtlichen 2200qm grossen Urwaldhaus, optisch einem Gew√§chshaus in XXL-Format und mit dem f√ľr 14 Mio. Euro erbauten Hippodom zum 150. Bestehen des Zoos (2010) jeweils eigene Geschenke.

Der K√∂lner Zoo zeigt eindrucksvoll, wie man eine derartige Einrichtung inhaltlich und wirtschaftlich erfolgreich f√ľhrt. Neben der gigantischen Artenvielfalt mit seinen vielen Rarit√§ten, bekommt der Besucher zus√§tzlich noch Bildung, Erholung, Forschung und Naturschutz vermittelt.

Der damalige holl√§ndische Dierenpark Emmen war einst innovativ und f√ľr seine Artenvielfalt und Artenschutzprojekte europaweit bekannt, doch der f√ľr 200 Mio. Euro erbaute Nachfolger, der WILDLANDS Adventure Zoo Emmen h√§lt nur noch einen Bruchteil der damaligen Artenauswahl. Im Laufe des Jahres 2018 wird der in Emmen gelegene WILDLANDS Adventure Zoo eine Achterbahn er√∂ffnen, was einiges Kopfsch√ľtteln hervorrufen d√ľrfte. Wie sich die Bespassung durch eine Achterbahn mit dem Thema Artenschutz vereinen l√§sst bleibt fraglich, genauso wie es fraglich erscheint, warum finanzielle Mittel und Platzverh√§ltnisse nicht Tieren zur Verf√ľgung gestellt werden, die es n√∂tig haben in menschlicher Obhut zu leben, da deren Lebensraum meistens durch Abholzung des Regenwaldes bedroht ist.

Der Wille zu Neuen Attraktionen kennt auch im Zoo der Nieders√§chsischen Landeshauptstadt Hannover keinerlei Grenzen, welcher dem Besucher seit neuester Zeit mit einem 360-Grad-Panorama virtuell den s√ľdamerikanischen Regenwald n√§herbringen m√∂chte und dem Zoo in regionalen Zeitungen, die √úberschrift ?Zu wenige Besucher im Zoo-Panorama? einbrachte.

Eine Erkenntnis die man heutzutage bei vielen Zoos sieht, ist die Tatsache, das viele leitende Funktion√§re unterschiedlicher Parks die Denkweise hatten, mit dem Bau millionenschwerer Kulissenwelten dauerhaft Besucher anzulocken. Da auch zumindest kurzfristig die Besucherzahlen gestiegen sind, wurde die Mode vom wirtschaftlichen Wachstum erzielen von vielen Parks angewendet. Doch dieses Gesch√§ftsmodell entpuppte sich zumindest in einigen F√§llen als Fehleinsch√§tzung. Heutzutage sitzen einzelne Zoos auf einem Schuldenberg, haben ihre Gel√§ndefl√§che verbaut und zus√§tzlich noch mit r√ľckl√§ufigen Besucherzahlen zu k√§mpfen, da der Neueffekt dieser Kulissenwelten schnell an Anziehungskraft verliert.

Nur mit einer breiten und attraktiven Artenvielfalt, in Verbindung mit moderner Zoo- und Erlebnisarchitektur werden Tiergärten, Tierparks und Zoologische Gärten erfolgreich sein.

Die Mischung aus Moderner Zooarchitektur, Historischen Geb√§uden, Gr√ľnanlagen und Artenvielfalt macht den K√∂lner Zoo erfolgreich und die weitere Entwicklung wird interessant sein zu beobachten. Der K√∂lner Zoo ist stets immer eine Reise wert.

(22.02.2018, 20:01)
Patrick Marburger:   Ich glaube, dass lediglich die bestehende Einsicht mittels der Mine neu gestaltet wurde. Vor Ort war ich aber leider nicht, von daher ohne Gew√§hr.
(22.02.2018, 16:55)
Sacha:   Tut mir leid, aber manchmal bin ich etwas schwer von Begriff:

Einen Unterwassereinblick gibt es ja schon - entlang des "normalen" Besucherweges im Haus (b). Ist jetzt ein zusätzlicher an einer Seite hinzugekommen? Falls ja, könnte dieser ja nur Richtung Zoo-Aussenseite (a) liegen, da eine zusätzliche Einsicht auf Aussengehege-Seite (c) wegen desselben bzw. der Verbindung von Aussen- zu Innengehege nicht in Frage kommen kann. Ist das richtig?

a
---------
b I I
I I
I I
I I
---------
c
(22.02.2018, 15:53)
Sebastian Gellert:   Die Neue Attraktion passt zum K√∂lner Zoo, der sich immer konstant weiterentwickelt.
(22.02.2018, 14:23)
Sebastian Gellert:   Also geplant war einst im Jahr 2015 mit den Bauarbeiten am S√ľdamerikahaus zu starten, die dementsprechend h√§tten im Fr√ľhjahr 2017 fertiggestellt werden sollen.

Es finden sich unter dem Begriff "K√∂lner Zoo S√ľdamerikahaus" Berichte, die vom Wortlaut verlauten lassen, dass die Bauarbeiten 2017 begonnen haben und bis 2019 fertig sein sollen.

Das S√ľdamerikahaus wird, wie es vermute und meine Gelsen zu haben, von "dan pearlman" geplant, da die f√ľr ihre Erlebnisarchitektur bekannt sind.

Ich persönlich dachte, das die Bauarbeiten im vollem Gange wären - dennoch scheint der Kölner Zoo immer eine Reise wert zu sein.
(23.01.2018, 11:30)
Tim Sagorski:   Wie kommst du denn auf die Idee? Die Arbeiten wurden bis jetzt noch nicht mal begonnen...
(23.01.2018, 09:28)
Sebastian Gellert:   Vielen Dank f√ľr die Info. Ich m√∂chte den K√∂lner Zoo besuchen, aber erst im M√§rz wenn es garantiert am Rhein warm ist.

Die Bauarbeiten am S√ľdamerikahaus m√ľssten ja schon weit fortgeschritten sein.
(22.01.2018, 19:01)
Patrick Kalscheuer:   Tats√§chlich gibt es im hinteren Bereich des Hippodoms einige Vitrinen, in denen verschiedene Reptilien und Amphibien gezeigt werden. Bei meinem letzten Besuch waren Afrikanische Eier- und Braune Hausschlangen, sowie Afrikanische Grabfr√∂sche ausgestellt.
(22.01.2018, 14:40)
Sebastian Gellert:   In den Hippodom ist ein Erdferkel eingezogen. Das ist mittlerweile bekannt.

Frage: W√§re es m√∂glich, das im Hippodom auch Schlangen gezeigt werden? Ein Nachr√ľsten von Reptilienarten? Unter K√∂lner Zoo wikipedia w√ľrden zwei verschiedene Arten genannt werden.
(22.01.2018, 11:06)
Sacha:   Besser sp√§t als nie: Vielen Dank f√ľr die Info Patrick!
(04.01.2018, 10:22)
Patrick Kalscheuer:   Nein, im Hippodom. Das Gehege der Krokodile wurde verkleinert und der neu "gewonnene" Raum f√ľr das Erdferkel eingerichtet. Lt. Kurator m√∂chte man in die Zucht einsteigen und hofft entsprechend noch auf ein m√§nnlichers Tier: https://www.ksta.de/koeln/neue-bewohnerin-im-zoo-britische-erdferkel-dame-zieht-nach-koeln-29404862
(29.12.2017, 10:25)
Sacha:   Wo ist der Neuzugang denn konkret untergebracht? Im Dickh√§uterhaus?
(29.12.2017, 09:52)
Gudrun Bardowicks:   Sehr sch√∂ner Zuchterfolg.
(07.12.2017, 15:39)
Oliver Muller:   Schade, dann wird der gro√üe Schub wohl ausbleiben... :-(((
(02.09.2017, 18:52)
Michael Mettler:   Mit den 22 Millionen soll laut unserer Tageszeitung (NEUE PRESSE) eine Stiftung gegr√ľndet werden, deren j√§hrliche Ertr√§ge vom Zoo eingesetzt werden k√∂nnen - Zoo-Vorstand Landsberg erhofft auf diese Weise eine Mio. pro Jahr.
(02.09.2017, 17:27)
Oliver Muller:   Noch hat der Zoo das Geld nicht geerbt. Die gro√üz√ľgige Lady muss erst mal versterben ( was ich ihr nat√ľrlich so bald nicht w√ľnsche...). Jedenfalls d√ľrften damit gleich mehrere Projekte aus dem Masterplan Wirklichkeit werden...
(02.09.2017, 16:41)
Oliver Muller:   @Herr Sch√ľling: K√∂nnen wir hier eigentlich bitte mal eine Funktion zur nachtr√§glichen Korrektur von Fehlern bekommen?
(07.08.2017, 21:32)
Oliver Muller:   Hier findet sich der Jahresbericht 2016 des K√∂lner Zoos, auch mit Informationen √ľber den geplanten Umbau des S√ľdamerika-Hauses (u.a. f√ľr Salzkatzen, G√ľrteltiere und wohl auch Affen und V√∂gel), die Jaguar-Anlage, das Zoo-Museum und die Banteng-Anlage(Seite 66 ff.). Interessant in dem Zusammenhang finde ich √úberlegungen zubeiner begehbaren Pekari-Anlage .- m. W. sollen die kleinen Biester doch "sauaggressiv" sein?

https://www.koelnerzoo.de/images/pdf/Zeitschriften/Zeitschrift_2017_01.pdf
(07.08.2017, 20:33)
R√ľdiger Krichel:   Gibt es nes dazu ?
(16.06.2017, 20:24)
Patrick Marburger:   Falscher Link (;
(02.06.2017, 18:07)
Oskar Schwitters:   Und bitte warum ist der Artikel mit einem Waldrapp illustriert?
(19.03.2017, 08:40)
Oskar Schwitters:   Die Anlage der Alpakas wird derzeit f√ľr Bantengs umgebaut. Die Au√üenanlage misst 2000m¬≤, innen stehen den Tieren 300m¬≤ zur Verf√ľgung. Ob man auf eine Laufhalle hoffen darf?
(02.03.2017, 16:36)
Oliver Muller:   Hoffentlich ist es wirklich nur eine Verz√∂gerung und kein Aus f√ľr den Import.
(25.02.2017, 17:19)
Oliver Muller:   @Oskar: Es gibt kein Ergebnis, nur die Frage...

Wer will findet hier die Zeitschrift: http://www.koelnerzoo.de/fileadmin/Downloads/Jahres_Geschaeftsberichte/Koelner-Zoo_03-2016_komplett.pdf
(13.02.2017, 08:55)
Gudrun Bardowicks:   Gerade wegen der Seuche w√§re es toll, wenn wieder eine Zoopopulation bei den Saigas aufgebaut wird. so h√§tte man m√∂glicherweise mittel- oder langfristig die Chance, Nachzuchten aus Zoos wieder auszusetzen.
(12.02.2017, 23:14)
Oskar Schwitters:   Was ist denn das Ergebnis der "Saiga-√úberlegung"?
(12.02.2017, 18:05)
th.oma.s:   Bantengrevival in K√∂ln - das ist mal eine gute Nachricht.
(11.02.2017, 22:37)
Oliver Muller:   Laut Heft 3/2016 der Zeitschrift des K√∂lner Zoo werden definitiv Bantengs kommen und keine Gaure, wie zwischenzeitlich angedacht, auch weil diese Art Tradition im K√∂lner Zoo hat. Die n√§chsten Projekte werden dann wohl Urwaldhaus (S√ľdamerika), Direktorenvilla und Jaguaranlage sein (je nach Finanzlage).
Interessant fand ich auch, dass in dem Heft sozusagen laut dar√ľber nachgedacht wird, ob es wieder eine Zoohaltung von Saigas braucht.
(11.02.2017, 21:48)
Paul Schnitzler:   Im K√∂lner Zoo werden die Alpakas gegen Bantengs ausgetauscht (irgendwann hie√ü es auch mal, dass Gaure auf die Anlage kommen sollten). Dazu erfolgt bis zum Sommer der Umbau der Alpaka-Anlage sowei unmittelbar daneben auch eine Erweiterung des Spielplatzes:
http://www.koelnerzoo.de/zoo-aktuell/neuigkeiten/kinder-dreigestirn-mit-zoo-neuerungen/
(11.02.2017, 15:55)
Nikolas Groeneveld:   @Jan Jakobi,Tim Sagorski und Patrick Kalscheuer vielen Dank f√ľr die Antworten und den Lageplan
(17.12.2016, 21:08)
Patrick Kalscheuer:   Anbei der entsprechende Ausschnitt aus dem Zoof√ľhrer von 1998.
Der Elefantenpark umfasst heute im Prinzip das gesamte Gelände innerhalb des Ringweges mit Ausnahme des Przewalski-Geheges (Nr. 40 im Plan) sowie des daneben befindlichen (damaligen) Saiga-Antilopengeheges (Nr. 21).
(16.12.2016, 12:45)
Tim Sagorski:   Au√üer den, bereits von Jan erw√§hnten, Arten gab es um den See herum auch noch Anlagen f√ľr Dromedare, Bantengs und Indischen W√∂lfen.
(15.12.2016, 13:07)
Jan Jakobi:   Ein gro√üer Weiher mit Schottischen Hochlandrindern, Vikunjas und Lamas.
(15.12.2016, 00:26)
Nikolas Groeneveld:   Ich h√§tte da mal ein paar Fragen
Was befand sich vor dem Bau des Elefantenparks auf dieser Fläche?
Hat noch jemand etwas ältere Lagepläne die, die Situation vor dem Bau des Elefantenparks zeigen?
(14.12.2016, 23:08)
G√∂tz Heilemann:   Da hier von K√∂ln recht wenig berichtet wird, versuche ich mich mal an einem kurzen Bericht. Insbesondere da K√∂ln derzeit wirklich einen Besuch wert ist. Viele Jungtiere bei nicht allt√§glichen Arten.
Wie immer mit Frau und Kind schon direkt zur √Ėffnungszeit dort gewesen, da es bei gutem Wetter am Sonntag sp√§testens um 11:30 Uhr f√ľr uns zu voll wird. Rechts hinterm Eingang zwei Fohlen (von Juni) bei den Onagern gut in die gro√üe Gesamtgruppe integriert. Gegen√ľber ein junges Trampeltier, vermutlich noch vom vorherigen Hengst.
Die Erdmännchengruppe wie immer belagert und auch hier ein weiteres Jungtier. Die 3 letzten Jungtiere fallen größenmäßig kaum noch auf.
Die Grizzlyb√§ren wie meistens nicht zu sehen, daf√ľr genossen aber die Malaienb√§ren die Sonne.
Das Jungtier bei den Okapis hielt sich mit der Mutter im Stall auf, obwohl die T√ľr zum Au√üengehege offen war, aufgrund der stark spiegelnden Scheiben leider nur schwer zu beobachten und fotografieren unm√∂glich. Auch bei Abstecher auf dem Heimweg leider die gleiche Situation. Bei den Capybaras wird am Stall gebaut.
Bei den Löwen das unveränderte Bild, Kater und Katze noch nicht zusammen auf der Außenanlage, lagen aber durch das Gitter getrennt friedlich nebeneinander.
Bei den Nordpersichen-Leoparden wie √ľblich morgens Mutter und die beiden Jungtiere vom September auf der Anlage, w√§hrend man im Hintergrund den Kater im Absperrgehege laufen sehen kann. Allerdings muss ich sagen, das M√§dchen aus dem Wurf habe ich bisher noch nie zu Gesicht bekommen, w√§hrend sich der Jungkater immer pr√§sentiert, ist es sehr scheu und geht sofort in Deckung.
Im Tropenhaus zwei Jungtiere bei den Kurzkrallenottern. Bei den Matschies nur ein Tier zu sehen, daf√ľr aber ausnahmsweise mal nicht schlafend.
Bei den Menschenaffen haben Bonobos und Orangs mal ausnahmsweise Ihre Freianlagen genutzt. Beide Gruppen mit Jungtieren aus dem vergangenen Jahr. Sehr voll war es vor den Gorillas, wo das Jungtier aus M√§rz der Liebling der Besucher ist. Interessant die Trageweise der Mutter f√ľr das Kind, es wird in der nach innen gedrehten, offenen Hand getragen und klammert sich am Handgelenk der Mutter fest. Durch bei den Gorillas aufgestellten Barrieren leider nur schlechter Einblick zu dem ebenfalls im Haus gehaltenen Kleideraffen und Haubenlangur, aber beide noch da.
Bei den Elefanten die Gruppe √ľber die komplette Anlage verteilt inklusive dem Jungen von M√§rz. Nur der alte Bulle ist auf der Bullenanlage abgesperrt gewesen.
Auf dem Schlussst√ľck noch ein Kalb bei den Moschusochsen (von Mai), welches mit seiner Mutter allein auf der Anlage war und die Sonne genoss und schon am Gras knabberte. Auf der n√§chsten Anlage gleich drei Jungtiere bei den Impalas, die sich wie √ľblich weit weg von den Giraffen im rechten Teil der gro√üen Anlage aufgehalten haben.
Die Drillinge bei den G√ľrtelvaris und die beiden Kleinen bei den Bambuslemuren wachsen immer weiter und waren wie √ľblich am Rumtollen.
Leider keinen Erfolg bei den Sitatungas, die ebenfalls im Juni Nachwuchs hatten, nur der Bock war im hinteren Teil der Anlage gut zu sehen. Dann wurde es uns zu voll und wir sind wieder nach Hause gefahren.
Was mir leider wieder einmal negativ aufgefallen ist, nur im Ausnahmefall ist der Nachwuchs am Gehege ausgeschildert. Dadurch f√§llt es 80% der Besucher nicht einmal auf, dass auch die weniger popul√§ren Tierarten z√ľchten, aber vielleicht ist dies ja so gewollt, damit die Jungtiere ihre Ruhe haben. Oder es ziehen tats√§chlich nur Elefanten und Menschenaffen.

(03.07.2016, 18:39)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Ist auch eine kosteng√ľnstige Methode, mit der man Gehegefl√§chen "optisch vergr√∂√üern" kann ;-)

"Flamingospiegel" gab es m.W. schon vor Leipzig, das m√ľsste in Basel (bei Rosaflamingos) gewesen sein. Karlsruhe wendet den Trick ebenfalls bei Zwergflamingos an.
(29.06.2016, 13:42)
WolfDrei:   Scheint die neue Technik zu sein - Vort√§uschung einer erh√∂hten Anzahl zur Konkurrenzerh√∂hung und zur Befriedigung der Besucher. Leipzig hat es mit den Zwergflamingos vorgemacht. Eine aussichtsreiche Ma√ünahme zur Erh√∂hung der Tieranzahl - ohne Pflegereinstellung und Futterbereitstellung. Braucht man nur noch billige Spiegel. Aber bei der gegenw√§rtigen Verwendung von viel Glas wird das kein Problem sein :-)
(29.06.2016, 10:01)
zollifreund:   noch ein Fotodokument meines Besuches aus K√∂ln: die Anzahl der Sclater¬īs Makis hat sich dort vergr√∂√üert... :-)
(28.06.2016, 22:01)
WolfDrei:   @Tim Meschke: Die waren nicht zu √ľbersehen und zu √ľberh√∂ren!
Die Aufnahme wurde an einer Platane im Okapiaußenteil gemacht.
(19.05.2016, 20:24)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Ich nehme an, die moderne Verwendung des Wortes "Park" soll eher Weitl√§ufigkeit/Gro√üfl√§chigkeit symbolisieren als einen botanischen Zusammenhang. Anders w√§ren Ausdr√ľcke wie "Business-Park" - fr√ľher nannte man das schlichtweg Gewerbegebiet - oder entsprechende Namensgebungen von Einkaufszentren (z.B. der Werre-Park in Bad Oeynhausen, wo kaum Vegetation zwischen der nackten Architektur zu sehen ist) nicht zu erkl√§ren. Und bei parken, Parkplatz usw. hat sich die Bedeutung ja auch vom Urspr√ľnglichen gel√∂st.

Wobei manche Elefantenh√§user durchaus gewisse √Ąhnlichkeiten mit Parkh√§usern aufweisen ;-)
(19.05.2016, 08:32)
Tim Meschke:   @WolfDrei: Hast du auch die wilden Alexandersittiche gesehen?
(14.05.2016, 07:55)
WolfDrei:   Die einzigen deutschen Matschiebaumk√§nguruhs
(13.05.2016, 14:25)
WolfDrei:   Pardon!
(13.05.2016, 14:21)
WolfDrei:   junger Perserkater
(13.05.2016, 14:19)
WolfDrei:   n√∂rdliche Borkenratte
(13.05.2016, 14:18)
WolfDrei:   Gorillamutter
(13.05.2016, 14:16)
WolfDrei:   Die S√ľdamerikaanlagen mit Rotem Br√ľllaffen, Goldbrustkapuziner, L√∂wen√§ffchen, Wei√ülippentamarin, Tapir.
Nachwuchs beim Großen Ameisenbär
(13.05.2016, 14:14)
WolfDrei:   weiblicher Sclaterlemur - u.a. im Franz√∂sischen T√ľrkisaugenmaki genannt
(13.05.2016, 14:09)
WolfDrei:   Fidschi-Leguan (mit Jungtier)
(13.05.2016, 14:07)
WolfDrei:  
Sehe mit Schrecken, dass der letzte Besuch vor meiner jetzigen digitalen Zeit lag - also Elefantenpark und Hippodom existierten noch nicht. A propos: Park. Gemeiniglich eher ein Raum mit Bäumen und kleineren Gewächsen: eine Sammlung von Botanik also. Tierpark: Sammlung von Tieren: Elefantenpark? Sammlung von?.? Etwas mehr vom obigen Charakter wäre angebracht! Und die Fläche, die anderen Tieren gemaust wurde! Ein wenig geht es mir auch beim Hippodom so.

Dennoch nat√ľrlich eine in allen Tierbereichen (inklusive Botanik) ansehenswerte ``Sammlung``: K√∂ln ist eine Reise wert! Da ich als Artensammler im mittleren bis Gro√ütierbereich auch Dank ZTL keine besonderen Ambitionen hatte - ``meine `` Madagassen und den Kleideraffenmann ausgenommen, verbrachte ich sicher 3x je eineinhalb Stunden im Aquarium/Terrarium: 8 Waranarten (nur einer blieb unsichtbar), einige bisher kaum gesehene Schlangen, Geckos (auch anderswo kaum aufs¬īs Foto zu bekommen, die Amphibien, die Mindorocrocs mit Nachwuchs (na ja, nur der Kopf war zu sehen). Dann die australischen Lungenfische, Korallenfische etc.

Dass bei der speziellen ``Herkunft`` des Chefs die Vogelsammlung exellent ist, verbl√ľfft nicht - nur lie√ü das Wetter einige der Besonderheiten nicht in den Au√üenanlagen erscheinen, daf√ľr aber seltene Entenformen: von Bernierente, Laysanente, Neuseelandtauchente bis Schuppens√§ger.

Die k√ľnftige `` Umnutzung`` von russischem Haus und ehemaligem Gro√ütierhaus ist spannend - jetzt gab es dort eine historische Ausstellung zum Werden des K√∂lner Zoos einerseits und die Nashornausstellung andererseits.

Einige spezielle Sachen:
Das erste Elejungtier nach der Pockengeschichte; neuer L√∂wenmann - selbst schon auf der Anlage, die Damen zur Besichtigung im Vorgehege; Ameisenb√§r mit Jungtier; eine erfreuliche Onagergruppe (ca 10 Tiere), j√ľngst Geburt bei den Gorillas; ein sehr beweglicher junger Bonobo; Perserleopardenmutter mit zwei fast erwachsenen Jungtieren; die sch√∂ne gro√üe Irbisanlage; die letzten Grizzlies.
Im Regenwaldhaus imponierten besonders die fr√ľh sehr aktiven Borkenratten, `` oben `` dann die Cassidix-Hornv√∂gel, das Matschiebaumk√§nguruh, w√§hrend sich die V√∂gel in der Halle kaum sehen lie√üen.
Zur Abrundung: Moschusochs, Sitatunga mit sch√∂nem Bock, Netzgiraffen, Przewalskis, rote Br√ľllaffen, das Okapipaar, Pudus - etwas gr√∂√üer k√∂nnte die Bucharahirschgruppe sein - u. v. a. m.
Anbei : Schmetterlingsagame


(13.05.2016, 14:04)
Christian Badneck:   @Oliver Muller: Wenn ich mich recht erinnere, sollen die Jaguare gegen√ľber dem S√ľdamerikahaus eine Anlage bekommen.
Die B√§renanlagen sollen f√ľr Pinguine und Brillenb√§ren umgebaut werden.

@alle: Köln hat wohl ein neues Löwenmännchen aus Frankreich bekommen und am 03.März wurde wohl ein Gorilla geboren.
Der Gorilla ist der erste Nachwuchs von Kissa als auch Kito.
(08.03.2016, 16:54)
Oliver Muller:   Mir gef√§llt die Planung. Man sollte das "Russische Element" nicht zu ernst nehmen - urspr√ľnglich war das Haus ja wohl auch eher f√ľr Exoten genutzt als f√ľr Russen. ;-) Also alles im Sinne des Erfinders. Grund daf√ľr, dass man S√ľdamerika und nicht Asien hierhin verlegt sind sicher die B√§renanlagen, die man ja f√ľr Brillenb√§ren, Jaguare und Pinguine nachnutzen will. So geht das vermutlich vergleichsweise kosteng√ľnstig. F√ľr mich ist das S√ľdamerikahaus daher auch erst perfekt, wenn die Jaguare in die benachbarte jetzige Grizzly-Anlage eingezogen sind.
(08.03.2016, 16:12)
Marcel Poos:   Das Geb√§ude steht laut Masterplan im S√ľdamerikateil. Aktuell wird es von Aras und Neuweltaffen bewohnt, die Nachbaranlage ist die S√ľdamerikawiese mit Tapiren und Wasserschweinen. Dort ist eine Gastronomie im lateinamerikanischen Design und darauf folgen weitere Neuweltaffenanlagen und die Anlage f√ľr Ameisenb√§r und Pudu.
Die Zeichnungen sind alle wunderbar und auch die Wiedernutzung des Mitteleinganges ist klasse und laut aussage von Herrn Pagel gegen √ľber dem F√∂rderverein gew√ľnscht. Nun leider d√ľrfte die Rollstuhlrampe rechts am Glasaussengehege nicht in der Zeichnung sein da dieses eine Ver√§nderung der historischen Bausubstanz w√§re und auch wieder laut Herrn Pagel vom Denkmalschutz nicht genehmigt w√ľrden k√∂nnte. Ich pers√∂nlich hoffe das der Denkmalschutz sich noch mal mit dem Zoo zusammen setzt und Modernisierungen die der Barrierefreiheit dienen doch gebaut werden d√ľrfen.
Das Konzept eines historischen Zoobaus mit einem modernen Jungle im Inneren finde ich sehr spannend und auch das der Zoo zu dem Umbau des Hauses auch wieder ein passendes dauerhaftes Natzrschutzkonzept plant, macht das ganze um so schöner.

(08.03.2016, 12:12)
Michael Mettler:   @Sacha: Es h√§tten ja nicht nur V√∂gel sein m√ľssen. Mir w√ľrden da z.B. auch noch Amurkatzen, Buntmarder oder Feuerwiesel einfallen.

Die Ausgangssituation ist doch, dass man einen Bau im russischen Stil hat, in dessen N√§he ohnehin asiatische Arten wie Kleiner Panda, Muntjak und vier asiatische Gro√ükatzenarten untergebracht sind. Nimmt man die gesamte "L√§ngskante" des Zoos, an welcher der Stilbau liegt, so finden sich dort zus√§tzlich Onager, Trampeltiere, Malaienb√§ren, Eurasische Otter, Rosapelikane und das Regenwaldhaus mit Thema S√ľdostasien. Es w√§re also nicht schwer gewesen, daraus durch Umzug der derzeit "unpassenden" Arten einen reinen Asienbereich zu machen, und dann k√∂nnte man sich nebenbei auch den aufw√§ndigen Schutz des historischen Hauses gegen Tropenfeuchtigkeit ersparen. Das so genannte S√ľdamerikahaus II ist ohnehin ein vielseitig nutzbarer Zweckbau - urspr√ľnglich war es ja als Zuchtanlage f√ľr Papageien gedacht.
(08.03.2016, 10:39)
Sacha:   Ehrlich gesagt bin ich mit dem S√ľdamerika-Thema in der russischen Kirche auch nicht wirklich gl√ľcklich (Auch wenn mir die Umsetzung sehr gef√§llt - sofern sie dann auch wirklich nach den hier bzw. im Link angegebenen Pl√§nen und Zeichnungen erfolgt).
Mir h√§tte eine Ostsibirische Vogelfauna (ggf. mit Zugv√∂geln, die den Winter dann drinnen verbringen), besser gefallen. Oder dann aussen winterharte eurasische V√∂gel und drinnen Wechselausstellungen (Und daf√ľr eine bestehende Ausstellung f√ľr die Tierhaltung genutzt).
(07.03.2016, 09:47)
Michael Mettler:   Manch anderer Zoo w√ľrde wahrscheinlich √ľbel daf√ľr verrissen werden, wenn er es wagen w√ľrde, in einem Geb√§ude im Stil einer russischen Kirche s√ľdamerikanischen Regenwald zu pr√§sentieren...

Meines Wissens sind Tukane Nesträuber. Sie mit Kolibris zusammen im gleichen Flugraum zu halten (so liest sich jedenfalls die Kurzbeschreibung), kann ich mir gerade bei einem Zoo wie Köln, wo der Vogelhaltung und -zucht ein erfreulich hoher Stellenwert eingeräumt wird, nicht vorstellen. Da tippe ich doch eher darauf, dass das beschriebene Erlebnis in getrennten "Abteilungen" stattfindet.
(06.03.2016, 20:34)
Sebastian Gellert:   Das nenne ich mal bei der Vollendung 6 Sterne - super sch√∂n und super spektakul√§r. Das l√§sst Diskussionen zu anderen Parks wie Hagenbeck aufkommen.
(06.03.2016, 19:27)
Christian Badneck:   Habe gerade folgenden Link gefunden:
http://danpearlman.com/work/suedamerikahaus/
Es zeigt wie das S√ľdamerikahaus nach der Sanierung mal aussehen soll.
(06.03.2016, 17:16)
Holger Wientjes:   Neuer Versuch:
https://www.facebook.com/wdrlokalzeitkoeln/videos/1074033489297152/

(08.10.2015, 17:31)
Holger Wientjes:   √úberraschender Nachwuchs in K√∂ln !

https://www.facebook.com/wdrlokalzeitkoe...489297152/
(08.10.2015, 17:03)
Tim Meschke:   Zur Unterscheidung kann dir nur sagen, dass es im K√∂lner Zoo f√ľr jeden Elefanten ein eigenes Schild gibt, auf dem auch auf die individuellen Merkmale hingewiesen wird.
(30.08.2015, 10:08)
Justus Bauer:   Hallo,
Kann mir jemand erklären, wie man die Elefanten Shu Tu Zar, Marlar und Maha Kumari unterscheidet und wann Tong Koon und Shu Tu Zar ihre Babys bekommen und wer der Werdende Vater wird?
Danke
(30.08.2015, 07:59)
Oliver M√ľller:   @Hannes: Die s√ľdamerikanischen Affen sollen wieder zur√ľck ins ehemalige Vogelhaus, welches jetzt u.a. mit Mitteln aus dem Denkmalschutz umgebaut werden soll als s√ľdamerikanisches Tropenhaus mit Affen, G√ľrtel- und Faultieren und Jaguaren. Die aktuellen Affengehege sollen dann f√ľr V√∂gel weiter genutzt werden. Es handelt sich um ein Geschenk eines anonymen B√ľrgers, der dies vorher selbst als Vogelvoliere nutzte.
(09.06.2015, 13:38)
Sacha:   ...zumal man die Elefanten gut mit Hirschziegenantilopen und/oder Axishirschen h√§tte vergesellschaften k√∂nnen.

Bin ebenfalls der Meinung, dass man die Anlage besser hätte gestalten können (zuviel Beton, fehlender Schatten durch Bäume etc.). Einziger Pluspunkt: Im Gegensatz zu anderen Elefantenanlagen hat man auf die nervende Schaukelseil/Stahlpfeiler-Abschrankung verzichtet. Insofern: Danke.
(09.06.2015, 11:34)
Tim Sagorski:   Da muss ich Hannes¬ī Meinung eindeutig teilen.

F√ľr Asiaten ist die W√ľsten-Anlage sehr unpassend, zudem tut es mir immer noch um die verschwundenen Arten auf der Fl√§che des Elefantenparks leid...
(09.06.2015, 08:24)
Hannes L√ľke:   Das ist Fakt Jan....
(08.06.2015, 21:18)
Jan Jakobi:   Vor 8 Jahren gab es den K√∂lner Elefantenpark schon, er wurde im Herbst 2004 er√∂ffnet.
(08.06.2015, 18:35)
Hannes L√ľke:   Mal so an die Zoofreunde
Ich war vergangene Woche nach gut 8 Jahren mal wieder in Köln
Wie immer muss man sagen es ist und bleibt ein schöner Stadtzoo mit ansehnlichem Vogelbestand, schönem Primatenbestand, grandiosem Reptilienbestand (so viele Warane) und einigen netten Kleinigkeiten
Das aktuelle s√ľdamerikanische Affenhaus (nicht das alte Vogelhaus) ist meiner Meinung nach eher na ja! Sehr zweckm√§√üig und doch mehr Quarant√§neanlage als Schauhaus. Was ist da langfristig mit geplant?

Was mich alles andere als umhaut ist die Elefantenanlage. Wo da das non plus ultra sein soll erschließt sich mir nicht.
Die Tiere sind immer weit vom Besucher entfernt, aufgrund der Aufteilung entsteht kein Gef√ľhl von Weitl√§ufigkeit. Futterpl√§tze und Enrichment sind an den hinteren W√§nden. Die Einrichtung wirkt mit seinem W√ľstencharakter auch alles andere als modern. Das Haus als Zweckbau zeigt auch nur die Tiere von oben und gibt mir auch kein Gef√ľhl von moderne. Nett ja, √ľberragend nicht wirklich. Da kenne ich kleinere und f√ľr Besucher so wie wahrscheinlich f√ľrs Tier auch bessere Anlagen (Amersfoort f√§llt mir als erstes ein)

Wie sehen andere Zoofreunde dieses Riesen teil?
(08.06.2015, 18:26)
Zoo K√∂ln:   Elefantenhaus wird wieder ge√∂ffnet
Pockenerkrankung endg√ľltig √ľberwunden ‚Äď Quarant√§ne aufgehoben

K√∂ln, 23. April 2015. Am Samstag, 25. April 2015 wird das Elefantenhaus nach 8-monatiger Schlie√üung wieder f√ľr die Besucher ge√∂ffnet.

Die im September 2014 ausgebrochene Pockenerkrankung ist entg√ľltig besiegt. Die letzten Tupferproben auf Pockenviren verliefen alle negativ. Die Tiere sind klinisch gesund und zeigen keinerlei Symptome mehr. Als abschlie√üende Ma√ünahme wurde das gesamte Haus noch einmal gr√ľndlich desinfiziert und kann nun wieder f√ľr die Besucher zug√§nglich gemacht werden.

Die Behandlung des Pockenausbruches ist erfolgreich verlaufen. Es wurde kein Tier verloren - mit Ausnahme der beiden Aborte, mit denen man rechnen musste und die auch bei Tieren ohne Pockenerkrankung vorkommen k√∂nnen ‚Äď und keines der Tiere beh√§lt bleibende Sch√§den zur√ľck. ‚ÄěAufgrund unseres Haltungssystems (Protected Contact) wurden komplett neue Therapieans√§tze notwendig, die sich letzendlich als erfolgreich erwiesen‚Äú, so Zootierarzt Dr. Olaf Behlert.
(23.04.2015, 12:31)
Zoo K√∂ln:   Zweiter Elefant abortiert

Köln, 10. November 2014.
Ein zweiter Elefant hat am Samstag in den fr√ľhen Morgenstunden sein Jungtier, wohl aufgrund seiner Pockenerkrankung verloren. Dabei handelt es sich in diesem Fall um Marlar. Tierarzt Dr. Olaf Behlert betont: ‚ÄěLeider mussten wir damit rechnen, dass dies bei den tr√§chtigen Tieren passieren kann ‚Äď nicht muss‚Äú. Es handelt sich um eine Sp√§tfolge der vor zwei Monaten aufgetretenen Pockeninfektion.
Marlar war im 14. Monat tr√§chtig. Die Tragzeit bei Elefanten betr√§gt 22 Monate. Dieser Zeitpunkt ist f√ľr einen Abort nicht √ľberraschend. Unabh√§ngig von der Pockenerkrankung gilt der Zeitraum zwischen dem 13. und 16. Monat als Zeitpunkt wo Aborte bei Elefanten verst√§rkt auftreten.
Marlar ist trotz dieser Umst√§nde wohlauf, abgesehen von ihrer Erkrankung, die aber abheilt. Auch der restlichen Herde geht es zunehmend besser, mehrere Tiere sind als abgeheilt anzusehen. So wurden z.B. in der letzten Woche f√ľnf Tiere aus der Intensivbehandlung entlassen.
(10.11.2014, 10:39)
Oliver M√ľller:   @J√∂rn:
Die Hoffnung war immer: Kleideraffen. Ob das aktuell noch so ist, weiß ich nicht.
(15.10.2014, 20:10)
J√∂rn Hegner:   was kommt denn nach den letzten kleideraffen dort in die anlage hinein ?
(15.10.2014, 16:24)
WolfDrei:   Eben im "ZooChat" gelesen: im August ist das letzte K√∂lner Kleideraffenweibchen gestorben. Damit gibt es in Europa in K√∂ln nur noch ein M√§nnchen.
(13.10.2014, 18:52)
Zoo K√∂ln:   ‚ÄěMaha Kumari‚Äú verliert Jungtier

Köln, 7. Oktober 2014.
Die asiatische Elefantenkuh ‚ÄěMaha Kumari‚Äú im K√∂lner Zoo hat heute in den fr√ľhen Morgenstunden ihr Jungtier, wohl aufgrund ihrer Pockenerkrankung verloren. Zootierarzt Dr. Olaf Behlert betont: ‚ÄěWir wussten, dass dies passieren kann ‚Äď nicht muss‚Äú.

Das Jungtier wird zur Untersuchung ins Labor geschickt. ‚ÄěMaha Kumari‚Äú war im 15. Monat tr√§chtig. Die Tragzeit bei Elefanten betr√§gt 22 Monate. Zoodirektor Theo Pagel berichtet, nach R√ľcksprache mit den Tierpflegern: ‚ÄěMaha Kumari ist trotz dieser Umst√§nde wohlauf, abgesehen von ihrer Erkrankung, die aber abheilt.‚Äú

Die Elefantenk√ľhe ‚ÄěMarlar‚Äú und ‚ÄěTong Koon‚Äú sind ebenfalls tr√§chtig, beide sind bisher aber unauff√§llig.

(07.10.2014, 14:27)
Silke Kollrich:   Hier ein Beitrag √ľber die Situation in K√∂ln aus der ARD-Mediathek:
http://www.ardmediathek.de/tv/BRISANT/Pockenalarm-im-K%C3%B6lner-Zoo/Das-Erste/Video?documentId=23425022&bcastId=2673662
(11.09.2014, 20:31)
Zoo K√∂ln:   Vor√ľbergehende Schlie√üung des Elefantenhauses

K√∂ln, 10.09.2014. Bei zwei Elefanten (Maha Kumari und Tong Koon) sind Hautver√§nderungen aufgetreten. Diese beruhen auf einer Virusinfektion, vermutlich Pocken. Die endg√ľltige Best√§tigung durch das diagnostische Labor steht noch aus. Es wurden vorsorglich erh√∂hte Hygienema√ünahmen getroffen. Daher wird das Elefantenhaus bis auf weiteres f√ľr die Besucher geschlossen gehalten. Die Elefanten sind aber ab ca. 10.30 Uhr auf den Au√üenanlagen zu sehen.
Zoodirektor Theo Pagel sagt: ‚ÄěDie Behandlung durch unseren Zootierarzt, Dr. Olaf Behlert, verl√§uft bisher erfolgreich. Au√üer den beiden Elefanten Maha Kumari und Tong Koon zeigen die √ľbrigen Elefanten keine Symptome.‚Äú Zootierarzt Dr. Olaf Behlert erg√§nzt: ‚ÄěAls √úbertr√§ger solcher Erkrankungen gelten u.a. M√§use. Durch verunreinigtes Futter, z. B. Heu oder Stroh, kann eine solche Infektion in Tierhaltungen gelangen.‚Äú
Die eingeleiteten Hygienemaßnahmen sind notwendig, da Pocken seit den 70er Jahren bei Menschen als ausgerottet erklärt wurden und es daher zu einem stetig wachsenden Anteil ungeimpfter Menschen kommt. Eine Übertragung auf den Menschen kann nur durch direkten Kontakt erfolgen.

(10.09.2014, 15:17)
Niko Alf:   Die angesprochene rotbunte Kuh, ist ein sogenanntes "Fleckvieh".
(12.07.2014, 15:00)
Carsten Horn:   Ich meine, ich h√§tte irgendwo was von Rotbuntem Niederungsrind gelesen...
(12.07.2014, 14:23)
Michael Mettler:   @Niko Alf: Auf den Fotos im besagten Online-Artikel ist noch eine rot- bzw. gelbbunte Kuh zu sehen - Hinterw√§lder Rind?
(12.07.2014, 14:00)
Gudrun Bardowicks:   Danke f√ľr die aktuellen Infos.
(11.07.2014, 23:14)
Niko Alf:   Diepholzer Gans, Schw√§bisch-H√§llisches Schwein, Schwarzbuntes Niederungsrind, Bergischer Schlotterkamm, Moorschnucke, Poitou-Esel, Mei√üner Widder und Afrikanische Zwergziege.

Vielleicht hat es der ein oder andere noch nicht mitbekommen, aber seit einiger Zeit leben auch folgende (in meinen Augen) interessante Tiere im Zoo:
- Nördliche Riesenborkenratte
- Nördlicher Helmhokko
- Schopftinamu
- Sulawesi-Hornvogel
(11.07.2014, 16:49)
Michael Mettler:   Welche Rassen sind denn auf dem Clemenshof vertreten?
(11.07.2014, 15:22)
Niklas:   Das Interesse hier im Forum, scheint momentan ja eher auf den Berliner Einrichtungen zu liegen, aber vielleicht interessiert sich der ein oder andere ja doch f√ľr folgendes:
Am Wochenende wurde im Kölner Zoo der Clemenshof, im Stil eines bergischen Bauernhofs, eröffnet. Die bedrohten Haustierrassen sind bereits eingezogen, der im Clemenshof integrierte Zooshop eröffnet. Lediglich die Zooschule wird erst in einiger Zeit bezugsfertig sein.

Wer sich ein Bild vom Clemenshof machen möchte, sollte mal einen Blick auf den folgenden Link werfen.
http://www.ksta.de/nippes/clemenshof-im-koelner-zoo-ein-wenig-luxus-fuer-heimische-tiere,15187558,27689952.html

(10.07.2014, 20:50)
Zoo K√∂ln:   Entscheidung des Landgerichts in Sachen Hippodom am 24. Januar 2014

K√∂ln. 23. Januar 2014.¬† Am 24. Januar 2014 verk√ľndet das Landgericht K√∂ln im Streit K√∂lner Zoo ./. Ingenieurb√ľro D√∂hler eine Entscheidung. Nach Ank√ľndigung des Gerichts wird es sich um einen Beweisbeschluss handeln. Es geht um die Frage, ob das vom Zoo beauftragte Ingenieurb√ľro einen Planungsfehler bei der Konzipierung der Filteranlage gemacht hat. Anhand dieses Gutachtens wird das Gericht zu einem sp√§teren Zeitpunkt entscheiden, ob und in welcher H√∂he der vom K√∂lner Zoo geltend gemachte Schadensersatzanspruch begr√ľndet ist. Die H√∂he des eingetretenen Schadens steht noch nicht abschlie√üend fest. Auf Grundlage der Angebote, die der Zoo f√ľr eine m√∂gliche Ert√ľchtigung der Anlage eingeholt hat, wurde der Schaden zun√§chst auf 1,0 Mio. Euro beziffert; weiter wird die Feststellung verlangt, dass der Planer auch ggf. weitere Kosten und Sch√§den zu tragen hat.

Das im Auftrag des K√∂lner Zoos geplante und errichtete Flusspferd-Becken erf√ľllt aus Sicht des Zoos nicht die Anforderungen, die man auf Grundlage des Vertrages h√§tte erwarten d√ľrfen. Es wurden Vorgaben bez√ľglich Sichttiefe und Wasserqualit√§t beschrieben, die nicht erf√ľllt wurden, was zu einer Beeintr√§chtigung der Sichtqualit√§t f√ľhrt. Hinzu kommt, dass die Betriebskosten h√∂her sind, als von dem beklagten Ingenieurb√ľro urspr√ľnglich berechnet. Aus Sicht des Zoos liegt dies ebenfalls an der falsch konzipierten Anlage.

Der Hippodom wurde im Jahr 2010 zum 150-j√§hrigen Jubil√§um des Zoos er√∂ffnet. Der Hippodom ist nach dem Elefantenpark und dem Regenwaldhaus das dritte Gro√üprojekt im K√∂lner Zoo, das im Zeichen des neuen Erlebnis- und Artenschutzkonzepts steht. Im Hippodom k√∂nnen die Besucher¬†Flusspferde, Nilkrokodile, Antilopen und andere Bewohner der Flussebenen Afrikas hautnah erleben. Die weitr√§umige und begehbare Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft ist europaweit einzigartig. Im Hippodom k√∂nnen die Tiere aus verschiedenen Blickwinkeln beobachtet werden ‚Äď unter Wasser, aus der Vogelperspektive und sogar Auge-in-Auge.
(23.01.2014, 13:00)
Zoo K√∂ln:   Staatsanwaltschaft: K√∂lner Zoo und Theo Pagel treffen keine Schuld
Einstellung des Verfahrens zur tödlichen Tiger-Attacke im August 2012.

K√∂ln, 20. Dezember 2013. Die Staatsanwaltschaft K√∂ln hat in dieser Woche das Verfahren gegen den Vorstand des K√∂lner Zoos gem. ¬ß 170 Abs. 2 der Strafprozessordnung eingestellt. Die Verantwortlichen des K√∂lner Zoos trifft demnach keine Schuld an der t√∂dlichen Attacke eines Sibirischen Tigers auf eine Pflegerin im August vergangenen Jahres. ‚ÄěNiemand, der im Zoo arbeitet, wird den tragischen Tod unserer Kollegin jemals vergessen k√∂nnen. Dennoch sind wir erleichtert, dass mit dem Bericht der Staatsanwaltschaft nun ein abschlie√üendes, entlastendes Urteil vorliegt‚Äú, so Theo Pagel.

Rund 14 Monate hatten die Experten der Staatsanwaltschaft s√§mtliche Vorg√§nge des Ungl√ľckstags intensiv gepr√ľft. Theo Pagel: ‚ÄěDas war eine schwierige Zeit f√ľr unsere Mitarbeiter und alle, deren Herz am K√∂lner Zoo h√§ngt. Umso erleichterter sind wir, dass die sorgf√§ltigen und besonders umfangreichen Untersuchungen zum vorliegenden Ergebnis f√ľhrten.‚Äú

Der tragische Unfall hat das Leben im K√∂lner Zoo nachhaltig ver√§ndert. Die ohnehin schon umfangreichen Sicherheitsma√ünahmen wurden in allen Bereichen des Zoos nochmals kontrolliert. Daf√ľr zog der Zoo eigens externe Experten des Pr√ľfinstituts DEKRA hinzu.

‚ÄěIm Namen des Vorstands und aller Mitarbeiter m√∂chte ich den Menschen danken, die den Zoo auch in dieser schweren Zeit unterst√ľtzt haben. Der gro√üe Zuspruch und Trost von au√üen haben sehr geholfen‚Äú, so Theo Pagel.
(20.12.2013, 11:08)
Zoo K√∂ln:   Feuer im K√∂lner Zoo: Brandstelle freigegeben

K√∂ln, 1. Oktober 2013. Am heutigen Vormittag haben Spezialisten der Polizei die Brandstelle untersucht. Die Polizei hat die Brandstelle mittlerweile freigegeben. Nach Auskunft eines Mitarbeiters des Kriminalkommissariats 13 wurde weder ein Fremdverschulden oder ein Hinweis auf Brandstiftung noch ein technischer Defekt gefunden. Die Polizei geht daher von einer Selbstentz√ľndung von Stroh oder Heu aus, wie dies mitunter vorkommen kann.

Der Zoovorstand und alle Mitarbeiter sind froh dar√ľber, dass weder Menschen noch Tiere zu Schaden kamen.

Unsere Tiere haben keine negativen Reaktionen gezeigt. Die benachbarten Alpakas blieben ruhig und die Elefanten, die nachts auch auf die Au√üenanlage d√ľrfen, zeigten keinerlei negative Reaktionen.

Der Alarmplan sowie die eingeleiteten Maßnahmen verliefen vorbildlich. Der Kölner Zoo dankt allen Einsatzkräften.
(01.10.2013, 16:15)
Zoo K√∂ln:   K√∂ln, 30. September 2013.

Am Montag Abend kurz vor 18 Uhr ist im K√∂lner Zoo ein Feuer in einer Scheune entdeckt worden. Hier wurden Stroh und Heu als Futtermittel sowie Transportkisten gelagert. Die Feuerwehr wurde umgehend informiert. F√ľr Personen und benachbarte Tiergehege bestand keine Gefahr, es ist niemand zu Schaden gekommen. Das Feuer ist gel√∂scht.

Hergang und Ursache des Brandes sind bisher noch unklar und werden derzeit von der Feuerwehr untersucht.

Trotz des sofortigen Feuerwehreinsatzes brannte die Scheune vollst√§ndig ab. Ein Engpass f√ľr Futtermittel besteht nicht, die Scheune muss jedoch wieder vollst√§ndig aufgebaut werden. Der Zoo ist morgen wieder regul√§r ge√∂ffnet.
(30.09.2013, 22:25)
Zoo K√∂ln:   Zweite Ameisendemo im K√∂lner Zoo

Zum 50-jährigen Bestehen des WWF Deutschland lässt der Kölner Zoo erneut hunderttausende Ameisen gegen die Abholzung des Regenwaldes demonstrieren.

K√∂ln, 18.9.2013. Wer die au√üergew√∂hnliche Protestaktion der Blattschneiderameisen im K√∂lner Zoo Anfang des Jahres verpasst hat, darf sich freuen: Anl√§sslich des 50. Geburtstages des WWF Deutschland lassen der K√∂lner Zoo und BBDO Proximity D√ľsseldorf am 21. September 2013 von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr nochmals hunderttausende Ameisen marschieren. Die Insekten werden dann erneut echte Bl√§tter mit Parolen wie ‚ÄěF√ľr den Wald‚Äú oder ‚ÄěRettet B√§ume‚Äú durch das Terrarium im K√∂lner Zoo tragen, um so gegen die Abholzung des Regenwaldes zu demonstrieren.

‚ÄěDer Regenwald verschwindet. Das ist keine neue Nachricht, doch leider ist sie immer noch brandaktuell. Zwischen 1990 und 2010 wurden 125 Millionen Hektar Regenwald durch legale und illegale Entwaldung vernichtet. Das entspricht der 3,5 fachen Fl√§che der Bundesrepublik Deutschland‚Äú, betont Dr. Dirk Reinsberg, Mitglied der Gesch√§ftsleitung WWF Deutschland. ‚ÄěUm darauf aufmerksam zu machen, lassen wir die Insekten zu unserem Jubil√§um nochmal gemeinsam mit dem K√∂lner Zoo los‚Äú, so Reinsberg.

‚ÄěWir unterst√ľtzen diese Aktion sehr gern. Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass jeden Tag nicht nur einzigartige √Ėkosysteme verschwinden, sondern auch Tierarten. Die Blattschneiderameisen stehen stellvertretend f√ľr die bedrohten Arten und schwindenden Lebensr√§ume‚Äú, sagt Theo Pagel, Direktor des K√∂lner Zoos.

Jeder kann spontan helfen: Mit dem Versand einer SMS an 88190 mit dem Kennwort ‚ÄěWWF‚Äú erfolgt eine √úberweisung von 5 Euro, wovon 4,83 Euro direkt an den WWF gehen (kein Abo, zzgl. Kosten f√ľr eine SMS). Der WWF hofft auf zahlreiche Unterst√ľtzung, die f√ľr wichtige Naturschutzprojekte dringend ben√∂tigt wird ‚Äď wie zum Beispiel den Schutz des Amazonas-Regenwaldes, die Heimat der Blattschneiderameise.

Die Idee des Ameisenprotests stammt von der D√ľsseldorfer Werbeagentur. Die Kampagne sorgte im M√§rz f√ľr ein riesiges Medienecho. Beim weltweit wichtigsten Werbe-Kreativfestival in Cannes wurde die Aktion gleich vier Mal ausgezeichnet, darunter mit dem begehrten Grand Prix for Good.

‚ÄěWir sind sehr stolz √ľber den Erfolg dieser Aktion und freuen uns, sie zum WWF-Jubil√§um ein zweites Mal zu pr√§sentieren‚Äú, sagt Christian Mommertz, Gesch√§ftsf√ľhrer Kreation der Werbeagentur BBDO Proximity D√ľsseldorf. ‚ÄěDie Kampagne zeigt, wie man Menschen mit √ľberraschenden Aktionen auf Umweltprobleme aufmerksam machen kann.‚Äú

 
(18.09.2013, 19:40)
WolfDrei:   Aus der "Zeitschrift des K√∂lner Zoos" (2/2013): besondere S√§ugetiergeburten (1.3. - 1.5.): 2 R√ľsselspringer (die "andere" kleinere Art); 2 Rote Varis; 3 G√ľrtelvaris; 1 Roter Br√ľllaffe; 1 Kropfgazelle; 1 Moschusochse
(03.09.2013, 19:50)
Zoo K√∂ln:   Besucherzahlen steigen ‚Äď und Tiger zu sehen!

Der K√∂lner Zoo freut sich, dass die Besucherzahlen, die im Vergleich zum Vorjahr bis Mitte des Jahres r√ľckl√§ufig waren, in den Sommerferien wieder gestiegen sind. Ein Zoobesuch lohnt sich in der noch ausstehenden Sommerferienwoche ganz besonders. Neben den verschiedenen Jungtieren, vom Gro√üen Bambuslemur √ľber die Philippinenkrokodile bis zu Netzgiraffe, welche den Zoobesuch und die Tierbeobachtung besonders interessant machen, kann man ‚Äď mit etwas Gl√ľck ‚Äď nun erstmals auch junge sibirische Tiger noch in der Wurfbox √ľber einen Monitor beobachten.
Der K√∂lner Zoo √ľberwacht die Aufzucht per Kamera und Monitor, der nunmehr auch f√ľr die Besucher am Raubtierhaus so platziert wurde, dass diese die Mutter und die Jungen (geboren am 10.8.2013) in ihren R√ľckzugsabteilen sehen k√∂nnen, sofern sie sich im Kamerabereich aufhalten. Wenn dieser Nachwuchs auch nicht geplant war, so k√ľmmern wir uns selbstverst√§ndlich nach unseren hohen Standards um die Kleinen!
Junge Großkatzen entwickeln sich relativ langsam. In der Regel kann man sie erst mit rund 10 Wochen sehen. Ab morgen sind zumindest die jungen Tiger sichtbar.
‚ÄěEin Besuch des K√∂lner Zoos lohnt sich immer und gerade auch bei unbest√§ndigem Wetter, denn wir verf√ľgen √ľber ausgesprochen viele H√§user und sowohl im Regenwald als auch im Hippodom oder im Aquarium scheint immer die Sonne,‚Äú so Zoodirektor Theo Pagel.
Nicht vergessen darf man unseren neuen Spielplatz, der auch noch auf die kleinen Besucher wartet.
(28.08.2013, 16:11)
Carsten Horn:   In Gelsenkirchen gab es vor ca. 20 Jahren auch so einen Fall, wo der noch nicht zweij√§hrige Kater seine Mutter erfolgreich gedeckt hat...
(18.08.2013, 17:42)
WolfDrei:   Bei den Amurtigern gab es im TP einen derartigen "Ausrei√üer" vor 5 Jahren zwischen dem jetzigen "Hauptkater" Darius und seiner Mutter Sindaja. Zum Zeitpunkt war er 2,5 Jahre alt.
(18.08.2013, 15:36)
Michael Mettler:   Im Grunde wiederholt sich hier ein Thema, wie wir es k√ľrzlich schon bei Elefanten diskutiert haben: Die potenzielle Fr√ľhreife zoogeborener Tiere und der moderne Wunsch, Freilandverh√§ltnisse f√ľr den Verbleib von Nachwuchs bei der Mutter zum Ma√üstab zu nehmen, k√∂nnen offenbar durchaus kollidieren. Dass ein solcher Fall bei Tigern bisher nicht bekannt war, d√ľrfte doch wohl auch daran liegen, dass junge Tiger √ľber viele Jahrzehnte hinweg schon viel fr√ľher von der Mutter getrennt wurden.

Hat K√∂ln eigentlich auch wieder einen "regul√§ren" Zuchtkater? Vielleicht hat ja die Abwesenheit eines Altkaters die Fr√ľhreife des Youngsters beg√ľnstigt. Von manchen Tierarten ist doch bekannt, dass die Pr√§senz eines dominanten M√§nnchens (und sei es im Nachbargehege) auf unterlegene Geschlechtsgenossen entwicklungshemmend wirkt.
(18.08.2013, 13:38)
Oliver M√ľller:   Dumme Frage vielleicht, aber: Wenn mit den kleinen Tigern genetisch alles ok ist und sie gesund ist, warum k√∂nnen sie dann nicht in¬īs EEP?
(16.08.2013, 21:29)
Oliver M√ľller:   Dumme Frage vielleicht, aber: Wenn mit den kleinen Tigern genetisch alles ok ist und sie gesund ist, warum k√∂nnen sie dann nicht in¬īs EEP?
(16.08.2013, 21:29)
Zoo K√∂ln:   Ungeplante Nachzucht bei Sibirischen Tigern

K√∂ln. 14. August 2013. Das Sibirische Tigerweibchen ‚ÄěHanya‚Äú hat vor vier Tagen im K√∂lner Zoo drei Jungtiere zur Welt gebracht. Vater ist Hanyas anderthalbj√§hriger Sohn ‚ÄěJegor‚Äú. ‚ÄěDiese Schwangerschaft war von uns weder gew√ľnscht noch vorhersehbar. Dennoch werden wir f√ľr die drei Jungtiere sorgen und sie gem√§√ü unserer hohen tierhalterischen Standards aufziehen‚Äú, erkl√§rt Theo Pagel, Direktor des K√∂lner Zoos.

Geschlechtsreife setzte ungew√∂hnlich fr√ľh ein
Jegor lebt mittlerweile im M√ľnchner Tierpark Hellabrunn. Der Umzug fand im Rahmen des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) statt. Offenbar deckte er seine Mutter noch vor der √úbersiedlung nach S√ľddeutschland. ‚ÄěBei m√§nnlichen Sibirischen Tigern setzt die Geschlechtsreife normalerweise mit 2 bis 3,5 Jahren ein. Jegor war offensichtlich bereits mit weniger als 1,5 Jahren zeugungsf√§hig. Das ist √ľber die Ma√üen fr√ľh. Aus keinem anderen europ√§ischen Zoo ist uns ein vergleichbarer Fall bekannt‚Äú, erkl√§rt Pagel. ‚ÄěDas Sozialleben unserer Sibirischen Tigerfamilie wies keinerlei Auff√§lligkeiten auf. Daher haben wir den Verband bis zu Jegors Umsiedlung intakt und in einem Gehege gehalten. Mit der aktuellen Entwicklung war aus zoologischer Sicht nicht zu rechnen.‚Äú

Verzicht auf Europäisches Erhaltungszuchtprogramm
Noch ist offen, ob alle drei Tiere durchkommen. Dies ist allerdings nicht ungew√∂hnlich. Auch bei kontrollierter Zucht oder bei Nachwuchs in freier Wildbahn kommt es vor, dass nicht alle Tiger √ľberleben. Nach aktuellem Stand kann ausgeschlossen werden, dass die noch namenlosen Tiger einen genetischen Defekt aufweisen. Trotzdem verzichtet der K√∂lner Zoo vorsorglich darauf, die Tiere im Rahmen des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) einzusetzen. Sie verbleiben zun√§chst bei ihrer Mutter und werden im K√∂lner Zoo nach modernsten zoologischen Standards betreut und aufgezogen. Sobald sie ausgewachsen sind, werden sie vom K√∂lner Zoo in andere Zoos vermittelt.
(15.08.2013, 15:46)
Silke Kollrich:   Im K√∂lner Zoo wurden am 10.08.2013 bei den Sibirischen Tigern Drillinge geboren, deren Vater gleichzeitig auch ihr Bruder ist. Hier der Artikel:
http://www.report-k.de/Titelthemen/Koelner-Zoo-Ungeplante-Nachzucht-bei-Sibirischen-Tigern-22135
(14.08.2013, 16:12)
Zoo K√∂ln:   K√∂lner Zoo: Wo ist das Nashorn?
Wilderei in Afrika erreicht K√∂ln ‚Äď Nashorngehege ist leer

Mit einer weiteren Aktion setzt der K√∂lner Zoo zusammen mit dem WWF nach der erfolgreichen Ameisen-Demo erneut ein aufmerksamkeitsstarkes Zeichen f√ľr den Artenschutz.

Mit dem ‚ÄěTag des leeren Geheges‚Äú wollen der K√∂lner Zoo und der WWF auf die dramatische Situation von Wilderei an Nash√∂rnern und Elefanten in Afrika hinweisen. Auch das Kronberger Freigehege (Opel-Zoo) sowie die Zoos in Leipzig und M√ľnster beteiligen sich an dem Aktionstag. Dabei bleibt in K√∂ln das Nashorngehege am 7.8. leer! Stattdessen weisen 540 Kreuze im Gehege der Dickh√§uter ‚Äď so viele Nash√∂rner wie allein in diesem Jahr get√∂tet wurden - auf ihr Verschwinden hin. Die Botschaft: Nash√∂rner und Elefanten verschwinden direkt vor unseren Augen ‚Äď h√∂chste Zeit zu handeln! Der WWF informiert √ľber seine Arbeit in Afrika und die WWF Jugend schreibt mit den Zoobesuchern zusammen Dankes-Postkarten an die Ranger in den betroffenen Nationalparks, um ihnen Respekt f√ľr ihren Einsatz zu zollen. In den letzten sechs Monaten wurden alleine im Tschad und S√ľdafrika zehn Ranger von Wilderern get√∂tet. Alle Postkarten werden gesammelt und an die Ranger in einer Region des Kongobeckens und in der Republik S√ľdafrika wie den Kr√ľger Nationalpark geschickt.
Der illegale Handel mit Nashorn und Elfenbein hat besorgniserregende Ausma√üe angenommen. In S√ľdafrika stieg die Nashornwilderei seit 2007 um √ľber 6.000 Prozent. Pro Jahr werden √ľber 30.000 Elefanten in Afrika f√ľr ihr Elfenbein get√∂tet. Schuld daran ist die unstillbare Nachfrage aus Asien. Die astronomischen Preise, die f√ľr Wildtierprodukte zur medizinischen Nutzung oder als Schmuck auf dem dortigen Schwarzmarkt gezahlt werden, machen den illegalen Handel mit bedrohten Arten enorm lukrativ.
(05.08.2013, 12:48)
Ralf Sommerlad:   Gratulation nach K√∂ln, hervorragende Arbeit des Croc-Teams !
(25.07.2013, 11:05)
Zoo K√∂ln:   Sensationeller Zuchterfolg

Nicht nur Royals bekommen Kinder. Auch dem K√∂lner Zoo ist Herausragendes gelungen: Erst seit kurzem gibt es ein europ√§isches Zuchtbuch (ESB) f√ľr Philippinenkrokodile, das vom Leiter des Aquariums des K√∂lner Zoos, Herrn Dr. Thomas Ziegler, gef√ľhrt wird. Diese Krokodilart ist eine der seltensten und bedrohtesten der Welt. Nicht nur, dass wir Paarungen bei unseren beiden Philippinenkrokodilen beobachteten und das Weibchen danach auch Eier ablegte, nun sind aus zwei der Eier Jungtiere geschl√ľpft. Dabei handelt es sich um europ√§ische Erstzuchten!
(24.07.2013, 13:31)
Zoo K√∂ln:   Jegor zog nach M√ľnchen

Unser junger Sibirischer Tiger "Jegor‚Äú zog gestern in den Tierpark Hellabrunn nach M√ľnchen um. Dies geschah im Rahmen des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramms. Seine beiden Schwestern, ‚ÄěMila‚Äú und ‚ÄěVinja‚Äú leben noch zusammen mit der Mutter in K√∂ln. Aber auch die beiden ‚Äějungen Damen‚Äú werden alsbald in einen anderen Zoo √ľbersiedeln. Danach werden wir mit einem neuen Tigerkater (es steht noch nicht fest, woher er kommen wird) wieder in die Tigerzucht einsteigen.
Der Transport verlief problemlos. ‚ÄěJegor‚Äú erkundet sein neues Heim mit viel Selbstbewusstsein. Die Umstellung von ‚ÄěK√∂lsch‚Äú auf ‚ÄěBayrisch‚Äú wird er sicher meistern.
Weniger als 500 der stark gef√§hrdeten Sibirischen Tiger leben heute noch in ‚Äěfreier‚Äú Wildbahn. Zoodirektor T. Pagel sagt: ‚ÄěVom Amurtiger, wie er auch genannt wird, gibt es mehr Tiere in Menschenhand als in seiner urspr√ľnglichen Heimat. Leider wird den Tieren ob ihres Felles und im Rahmen der so genannten ‚Äětraditionellen chinesischen Medizin‚Äú unerlaubt nachgestellt. Hier sind insbesondere die Politiker gefordert ein Miteinander von Mensch und Tier zu gew√§hrleisten.‚Äú
(19.07.2013, 13:57)
Jan Jakobi:   @Michael Mettler:
Das hängt nicht nur vom Alter ab, sondern auch vom Charakter.
(12.07.2013, 21:58)
Michael Mettler:   @Jan Jakobi: Wenn diese Theorie stimmen w√ľrde, h√§tte Aye Shan May doch gar nicht auf dem untersten Rang landen k√∂nnen...?
(12.07.2013, 20:55)
R√ľdiger:   Ist es m√∂glich , dass Aye Shan May tr√§chtig nach Belgien gegangen ist ?
(12.07.2013, 17:26)
Jan Jakobi:   Die rangniedrigste w√§re (rechnet man die K√§lber nicht dazu) dann "Shu Thu Zar", die hat ein Kalb.
Es hei√üt K√ľhe mit K√§lbern steigen in der Rangordnung auf einen h√∂heren Platz, dass hei√üt sie w√§re dann vielleicht doch nicht die rangniedrigste.
(12.07.2013, 15:54)
Michael Mettler:   Den Hinweis "Aye Shan May stand an unterster Stelle" finde ich besonders interessant (und zwar abgesehen davon, dass sie vermutlich nicht rangniedriger war als die K√§lber...). Logisch gedacht r√ľckt n√§mlich durch ihre Abgabe nun das bisher vorletzte (erwachsene) Tier der Rangordnung in die unterste Position - irgendwer MUSS diese schlie√ülich einnehmen, sonst landen wir irgendwann wieder bei der Einzelhaltung einer Elefantenkuh ;-)
(12.07.2013, 14:31)
Jan Jakobi:   Das Problem hat man meiner Meinung nach nicht aus der Elefanten-Herde rausgenommen.
"Kreemblamduan" und "Loangdaw" sind nämlich immer noch da.
Es kann sein das sie sich ein neues Opfer (nach "Chumpol" und "Aye Shan May") aussuchen.

Mir war das schon gestern bekannt aus dem Zoofreunde-Forum, aber doppelt hält besser.
(12.07.2013, 13:13)
WolfDrei:   Oh Gott - diese Namen!!!
(12.07.2013, 12:48)
Zoo K√∂ln:   Elefantentransport

Am 11.7.2013 zogen die Elefantenkuh Aye Shan May und ihr bei uns am 27.7.2009 geborenes m√§nnliches Jungtier in den Zoo Pairi Daiza (Belgien) um. Dies geschah im Rahmen des zust√§ndigen Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramms. Aye Shan May, die zusammen mit Shu Thu Zar im September 2005 in den K√∂lner Zoo kam, hatte zuletzt Probleme mit einigen anderen Elefanten in der Herde. Grund daf√ľr ist sicher, dass Shu Thu Zar sich nach der Geburt ihres weiblichen Jungtieres Bindi mehr um das Jungtier gek√ľmmert hat, als um ihre ‚ÄěFreundin‚Äú. Elefantenherden sind dynamische Gruppen mit durchaus wechselnden Rangfolgen. Aye Shan May stand an unterster Stelle. Um der Elefantenkuh und ihrem Jungtier unn√∂tigen Stress zu ersparen, gaben wir sie zum Aufbau einer neuen Gruppe ab.
Die Tiere wurden zuvor wochenlang an die Transportkisten gew√∂hnt. Der Transport selbst wurde wieder in fachm√§nnischer Art von unserem Inspektor U. Riepe sowie dem f√ľr Transporte zust√§ndigen Kurator B. Marcordes durchgef√ľhrt. Das Elefantenpark-Team unter Leitung von Zootierarzt Dr. O. Behlert begleitete den Transport wie √ľblich. Zwei Tierpfleger bleiben in den ersten Tagen der Eingew√∂hnung in Belgien.
(12.07.2013, 12:37)
Zoo K√∂ln:   K√∂lner Zoo wurde Europameister!

Am Samstag, den 6. Juli fand das 26. Internationale Zoofußballturnier in Köln statt.

‚ÄěWir sind sehr stolz darauf, dass wir zum ersten Mal dieses Turnier gewinnen konnten und dann noch hier daheim in K√∂ln‚Äú freute sich Theo Pagel, Zoodirektor.

Vorstandskollege Christopher Landsberg erg√§nzte: ‚ÄěToll ist, dass alle unsere Spieler bei uns auch im Zoo arbeiten und wir zwei andere Mannschaften sogar haben parallel mit Spielern verst√§rken k√∂nnen.‚Äú

Das Halbfinale gegen Hannover konnte f√ľr K√∂ln nach einem 1:1 erst im 7-Meter-Schie√üen mit 8:7 entschieden werden ‚Äď ein echter Krimi, der an die Nerven ging, zumal Hannover anf√§nglich mit 1:0 vorne lag und erst gegen Ende der Spielzeit das 1:1 fiel.

Im Endspiel gegen Duisburg musste man noch einmal alles mobilisieren, spielten dort doch auch hervorragende Fußballer. Am Ende gelang dem Kölner Team um Kapitän und Revierleiter Robben Jens Krause ein 2:0 Sieg.

Insgesamt nahmen 18 Zoo-Mannschaften aus 5 Nationen mit insgesamt √ľber 350 Teilnehmern an dem Turnier teil. Die abendliche Siegerehrung und Abschlussveranstaltung fand dann im K√∂lner Zoo statt.

Teilnehmende Mannschaften: Amsterdam, Basel, Berlin, Dresden, Duisburg, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, K√∂ln, Leipzig, M√ľnchen, Prag, Stuttgart, Wien, Worms und Wuppertal.
(08.07.2013, 15:11)
Zoo K√∂ln:   Vortragsank√ľndigung
Die Elefanten-Wiederauswilderungsstation in Sri Lanka

Referent: Dr. Vijitha Perera, Wildtierarzt, Udawalawe Nationalpark, Sri Lanka

Der Vortrag stellt die Arbeit der Wiederauswilderungsstation f√ľr Asiatische Elefanten im Udawalawe Nationalpark vor. Dort werden verletzte und verwaiste Jungelefanten behandelt, rehabilitiert und innerhalb einer zusammengestellten Herde wiederausgewildert. Dies wird mit Hilfe von Radiohalsb√§ndern und Personal √ľberwacht. Gleichzeitig obliegt der Station die L√∂sung von Mensch-Wildtierkonflikten und die wissenschaftliche Forschung zu den Themen der Wildtierkrankheiten und √Ėkologie verschiedener Arten. Dabei wird Wert auf die Wiederbelebung oder Neuerstellung von Korridoren f√ľr die saisonalen Wanderbewegungen der Elefanten gelegt. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden 95 Jungelefanten wiederausgewildert. Zur Zeit sind 15 Elefanten in dieser Station.
Dr. Perera leitet die Station seit 10 Jahren, dar√ľber hinaus ist er seit 15 Jahren Wildtierarzt der Wildtierbeh√∂rde von Sri Lanka und hat gro√üe Erfahrung in der Behandlung von Elefanten. Er studierte Veterin√§rmedizin und Naturschutz-Management in Sri Lanka und legte weitere Diplome √ľber Wildtierkrankheiten und Management von gef√§hrdeten Wildtierarten in England ab. Weitere Fortbildung und praktische Erfahrung sammelte er in Afrika in den L√§ndern Tansania und Kenia. Er ver√∂ffentlichte √ľber die Jahre eine beeindruckende Anzahl von wissenschaftlichen Artikeln √ľber Elefanten und andere Wildtierarten in Sri Lanka.

Veranstaltungsort, Datum und Zeit:
Mehrzweckhalle im Tropenhaus, Kölner Zoo am Mittwoch dem 10. Juli 2013 um 1900 Uhr.
Zufahrt Betriebshof Kölner Zoo: Boltensternstrasse 31, 50735 Köln.
Der Eintritt ist frei - Spenden f√ľr das kontinuierlich laufende Projekt sind erw√ľnscht!
Der Vortrag ist in englischer Sprache, eine √úbersetzung ist vorgesehen.
(08.07.2013, 15:01)
Zoo K√∂ln:   K√∂lner Zoo Gastgeber des Int. Zoofu√üballturniers!

Am Samstag, den 6. Juli findet in K√∂ln das 26. Internationale Zoofu√üballturnier statt. Der K√∂lner Zoo, Vize-Europameister 2012, freut sich, dass den Weg nach K√∂ln insgesamt 17 weitere Mannschaften aus 5 Nationen mit insgesamt √ľber 350 Teilnehmern gefunden haben ‚Äď ein bisheriger Rekord. Gespielt wird auf der Bezirkssportanlage Nippes, Merheimer Stra√üe 263, von 9 Uhr bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei und Zuschauer sind ausdr√ľcklich erw√ľnscht.
Teilnehmende Mannschaften: Amsterdam, Basel, Berlin, Dresden, Duisburg, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, K√∂ln, Leipzig, M√ľnchen, Prag, Stuttgart, Wien, Worms und Wuppertal.
(05.07.2013, 10:16)
Zoo K√∂ln:   Ameisen aus dem K√∂lner Zoo holen in Cannes Goldenen L√∂wen

BBDO Proximity D√ľsseldorf und der WWF gewinnen beim weltweit wichtigsten Werbe-Kreativfestival gleich zweimal
die begehrte Auszeichnung

Der Protestmarsch von 500.000 Blattschneiderameisen hat nun auch die internationale Werbebranche in Cannes begeistert. Die au√üergew√∂hnliche Demonstration im K√∂lner Zoo gegen die Abholzung des Regenwaldes wurde auf dem weltweit wichtigsten Werbefestival mit einem Goldenen L√∂wen und einem bronzenen L√∂wen pr√§miert. Das meldet das Fachmagazin ‚ÄěWerben & Verkaufen‚Äú.

‚ÄěWir sind sehr stolz √ľber diese Auszeichnungen‚Äú, sagt Christian Mommertz, Gesch√§ftsf√ľhrer Kreation der Werbeagentur BBDO Proximity D√ľsseldorf, von der die Idee stammt. ‚ÄěDie Aktion hat jetzt auch in Cannes f√ľr gro√üe Aufmerksamkeit gesorgt. Sie zeigt, wie man Menschen auf √ľberraschende Weise auf die Probleme aufmerksam machen kann, die durch die Abholzung der Regenw√§lder entstehen.‚Äú ‚ÄěDer K√∂lner Zoo arbeitet weltweit im Naturschutz und ist seit langem Partner des WWF. Wir waren daher sofort gern bereit, in diese Aktion einzusteigen,‚Äú sagt Zoodirektor Theo Pagel.

Die Jury aus internationalen Top-Werbern zeigte sich von der BBDO Proximity-Idee beeindruckt: Hunderttausende von Blattschneiderameisen sind Anfang M√§rz durch ihr Terrarium im K√∂lner Zoo marschiert und haben die Besucher mit Aufrufen wie ‚ÄěHelp‚Äú oder ‚ÄěSave the Tree‚Äú um Unterst√ľtzung gebeten. Der Clou: Die Protestparolen waren aus echten Bl√§ttern geformt, die von den Insekten durch das Terrarium getragen wurden.

Der WWF hat mit der Ameisen-Demo zugleich um Spenden f√ľr den Erhalt des Regenwaldes geworben. Die Naturschutzorganisation finanziert so wichtige Projekte wie etwa den Schutz des Amazonas-Regenwaldes, die Heimat der Blattschneiderameise.

Und hier können Sie den mit einem Goldenen Löwen und einem bronzenen Löwen ausgezeichneten Protestmarsch der Ameisen sehen:

http://www.youtube.com/watch?v=LfUP6ejMnzs
(19.06.2013, 08:54)
Jennifer Weilguni:   Jeder, der selbst schonmal mit Tieren gearbeitet hat (und sei es "nur" die Erziehung eines Hundes) wird wissen, da√ü viele Tiere f√ľr SINNVOLLE und artgerechte Besch√§ftigung sehr dankbar sind.
(11.06.2013, 10:15)
Zoo K√∂ln:   ‚ÄěZoo Report‚Äú: Verband Deutscher Zoodirektoren weist Vorw√ľrfe zur√ľck
K√∂ln, 6. Juni 2013. Der Verband Deutscher Zoodirektoren e.V. (VDZ) weist die von verschiedenen Organisationen im Rahmen des sogenannten ‚ÄěEU Zoo Reports‚Äú erhobenen Vorw√ľrfe zur√ľck. Die Studie unterstellt deutschen Zoos unter anderem mangelnde F√ľrsorge und die Durchf√ľhrung nicht-artgerechter Tiershows. Untersucht wurden bundesweit 25 wildtierhaltende Einrichtungen, darunter auch zehn Zoologische G√§rten, die dem VDZ angeh√∂ren. ‚ÄěDer Report arbeitet mit pauschalen Vermutungen und Behauptungen und versucht, die Zoologischen G√§rten insgesamt in Misskredit zu bringen. F√ľr die organisierte Tierg√§rtnerei in Deutschland, also alle im VDZ, der Deutschen Tierpark-Gesellschaft oder im Deutschen Wildgehegeverband zusammengeschlossenen Einrichtungen, sehe ich diese Missst√§nde nicht‚Äú, so Theo Pagel, Pr√§sident des VDZ.

Mangelnde Wissenschaftlichkeit, zweifelhafte Methodik
Objektivit√§t und Wissenschaftlichkeit der Untersuchung sind zweifelhaft. So werden die Namen der f√ľr die Studie verantwortlichen Autoren unter Verschluss gehalten. Wissenschaftlich unlauter ist auch die Auswahl der analysierten Zoos, die angeblich ‚Äědem Zufallsprinzip‚Äú folgt. Dem widerspricht, dass einerseits VDZ-Mitgliederzoos √ľberproportional stark vertreten sind. So wurden zehn der insgesamt 50 VDZ-Zoos ausgew√§hlt ‚Äď und nur 15 der rund 550 √ľbrigen Tierg√§rten. Auff√§llig ist andererseits die nicht-repr√§sentative geographische Verteilung der untersuchten Zoos mit unverh√§ltnism√§√üig starkem Schwerpunkt auf Norddeutschland, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Zudem ist der Report veraltet ‚Äď der Untersuchungszeitraum liegt bereits drei Jahre zur√ľck.

Fehlende zoologische Urteilskraft
Auch unter zoologischen Gesichtspunkten sind viele der aufgef√ľhrten Kritikpunkte nicht haltbar. Die Gefahr m√∂glicher Krankheits√ľbertragungen durch den Kontakt von Wildtieren mit Zoobesuchern wird √§u√üerst √ľbertrieben dargestellt. Weder dem Leibniz-Institut f√ľr Zoo- und Wildtierforschung noch dem Helmholtz-Institut sind F√§lle dieser Art aus den vergangenen Jahrzehnten bekannt. Zoos sind dar√ľber hinaus f√ľr viele Menschen in Deutschland die einzige M√∂glichkeit, Wildtiere hautnah erleben und buchst√§blich begreifen zu k√∂nnen. Ein Anspruch, mit dem Zoologische G√§rten nicht zuletzt ihrem Bildungsauftrag gerecht werden ‚Äď und Menschen f√ľr den Wert von Tier- und Naturschutz sensibilisieren. Die Kritik an der Integration von Tieren in Shows- und F√ľtterungsvorstellungen greift f√ľr alle im VDZ organisierten Zoos ebenfalls zu kurz. VDZ-Mitgliedzoos setzen Tiere nur entsprechend ihres nat√ľrlichen Verhaltens- und Bewegungsmusters ein. Theo Pagel: ‚ÄěBeispielsweise sind Veranstaltungen mit Kalifornischen Seel√∂wen, die B√§lle jonglieren, alles andere als Zirkus. Solche Vorf√ľhrungen dienen der Besch√§ftigung und der Edukation gleicherma√üen. Die Tiere werden auf diese Weise aktiviert, ihre Barthaare, die sie im Freiland mit denselben Bewegungen zum Beutefinden nutzen, einzusetzen ‚Äď ein spielerischer Vergleich‚Äú.

Steht f√ľr h√∂chste Qualit√§tsstandards
Der VDZ vereinigt die wissenschaftlich geleiteten Zoos im deutschsprachigen Raum und setzt sich f√ľr richtig verstandenen Tierschutz und gute Zootierhaltung ein. ‚ÄěDort, wo Missst√§nde auftreten, prangern wir diese auch an und setzen uns konsequent f√ľr Verbesserungen ein‚Äú, erkl√§rt Pagel. Allerdings liegt die Umsetzung der EU-weit g√ľltigen Zoorichtlinien nicht in H√§nden des VDZ. Zudem werden Zoos regelm√§√üig durch die Beh√∂rden gepr√ľft. √úber die gesetzlichen Vorgaben hinaus lassen sich im VDZ zusammengeschlossene Zoos zunehmend und nach einem aufwendigen Prozess durch die European Association of Zoos and Aquaria (EAZA), den Europ√§ischen Zoo-Verband, pr√ľfen und somit letztlich zertifizieren. Das durch den VDZ ma√ügeblich mit vorangetriebene Verfahren tr√§gt dazu bei, die Tierhaltung in Deutschland stets auf neuestem zoologischen Stand zu halten. Verfahren wie diese sind allerdings nur √ľber feste Verbandsstrukturen und -vorgaben umsetzbar. ‚ÄěVon den 600 in Deutschland existierenden Tierparks sind nur rund 200 gemeinschaftlich organisiert. Es ist w√ľnschenswert, diese Zahl zu erh√∂hen und einheitlich hohe Standards, wie sie in den gro√üen und durch den VDZ vertretenen Zoos gelten, zu etablieren‚Äú, erl√§utert Theo Pagel.
(07.06.2013, 10:51)
Zoo K√∂ln:   Singvogelexperten tagen im K√∂lner Zoo

Die TAXON ADVISORY GROUP f√ľr Singv√∂gel (Passeriformes) des europ√§ischen Zooverbandes EAZA hat eine Expertengruppe, die sich ‚ÄěThreatened Songbirds of Asia Working Group‚Äú nennt. Diese tagt(e) am 6. und 7. Juni im K√∂lner Zoo. Der Gruppe geh√∂ren Zoodirektor Theo Pagel als Vizepr√§sident der o. g. TAG als auch der zust√§ndige Kurator f√ľr V√∂gel, Bernd Marcordes, an. Aber auch Roland Wirth von der Zoologischen Gesellschaft f√ľr Arten- und Populationsschutz (ZGAP) sowie Dr. Nigel Collar von Birdlife International sowie weitere Vertreter aus Gro√übritannien, den Niederlanden sowie Tschechien diskutierten √ľber bedrohte Singvogelarten in Asien und m√∂gliche Erhaltungsma√ünahmen vor Ort und in zoologischen Einrichtungen. Der K√∂lner Zoo hat sich seit Jahrzehnten mit bedrohten asiatischen Singvogelarten besch√§ftigt. So wurde Anfang der 90er Jahre das Europ√§ische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) f√ľr den Balistar (Leucopsar rothschildi) initiiert und seitdem gef√ľhrt. Im letzten Jahr konnten erstmals Balistare aus dem Projekt nach Bali zur√ľckgeschickt werden. Im Tropenhaus ‚ÄěDer Regenwald‚Äú werden seit 2000 die Artenschutzbem√ľhungen des K√∂lner Zoos vorgestellt und die Besucher entsprechend sensibilisiert ‚Äď eine wesentliche Aufgabe moderner, wissenschaftlich gef√ľhrter Zoologischer G√§rten. Zoodirektor Theo Pagel sagt: ‚ÄěUnsere jahrzehntelange Arbeit f√ľr den Erhalt des Balistars hat dazu gef√ľhrt, dass er zumindest in Menschenhand als gerettet betrachtet werden kann. Nun m√ľssen wir dies noch im Freiland erreichen.‚Äú W√§hrend der Tagung suchte man weitere Arten aus, um die man sich zuk√ľnftig in situ und auch ex situ k√ľmmern m√∂chte. Hierzu z√§hlt der Schwarzwei√ü-H√§herling (Garrulax bicolor), der seit kurzem auch im K√∂lner Zoo gehalten wird.
(07.06.2013, 10:49)
Zoo K√∂ln:   Theo Pagel neuer Pr√§sident des Verbands Deutscher Zoodirektoren

Die Mitglieder des Verbands Deutscher Zoodirektoren e.V. (VDZ) haben Theo Pagel zu ihrem neuen Pr√§sidenten gew√§hlt. Die einstimmige Entscheidung wurde im Rahmen der Verbandsjahrestagung, die vom 29. Mai bis 1. Juni 2013 in M√ľnchen stattfand, getroffen. Pagel l√∂st den bisherigen Amtsinhaber Dr. Thomas Kauffels, Direktor des Opel-Zoos in Kronberg/Taunus, ab. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit wird unter anderem der Aufbau der neuen Gesch√§ftsstelle in Berlin sein. ‚ÄěIch freue mich sehr auf die neue Aufgabe und danke f√ľr das mir entgegengebrachte Vertrauen. Von Zuchterhaltung √ľber Tierschutz bis hin zur Umweltp√§dagogik: Zoologische G√§rten haben vielf√§ltige Aufgaben und sind viel mehr als Freizeit- und Erholungseinrichtungen. Das wollen wir in Zukunft verst√§rkt herausstreichen‚Äú, sagt Pagel.

Anerkannt und international bestens vernetzt
Mit dem 52-J√§hrigen steht erstmals seit Dr. Wilhelm Windecker, der Mitte der 60er Jahre als Pr√§sident amtierte, wieder ein K√∂lner Zoodirektor an der Spitze des Verbands. Die Wahl ist eine Best√§tigung f√ľr das hohe Ansehen, das Theo Pagel deutschlandweit und international genie√üt. So engagiert er sich unter anderem im Tierschutzbeirat des Landes Nordrhein-Westfalen, als Mitglied des Komitees f√ľr Erhaltungszuchtprogramme des Europ√§ischen Zooverbands (EAZA) oder innerhalb der International Union for Conservation of Nature (IUCN).

Stark machen ‚Äď f√ľr richtig verstandenen Tierschutz
Der 1887 gegr√ľndete VDZ vereinigt die wissenschaftlich geleiteten Zoos im deutschsprachigen Raum. Er ist die √§lteste Zoo-Organisation weltweit. Der VDZ setzt sich f√ľr richtig verstandenen Tierschutz und gute Zootierhaltung ein. In diesem Sinne unterst√ľtzt er seine Mitglieder bei konkreten Natur- und Artenschutzaktivit√§ten. So wurde zum Beispiel ein gemeinsames Programm der Zoos, Tierparks und Wildparks sowie der in der Deutschen Gesellschaft f√ľr Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) organisierten Privathalter f√ľr den Amphibienschutz initiiert.

Bilden und begeistern, um Natur und Tiere zu erhalten
Die Mitglieder des VDZ f√ľhlen sich gemeinsamen Aufgaben und Zielsetzungen verpflichtet, die sich die organisierten Zoologischen G√§rten bereits Anfang der 90er Jahre selbst in der ‚ÄěWelt-Zoo-und-Aquarien-Naturschutzstrategie‚Äú auferlegt haben. Diesem Leitbild entsprechend sind Zoos Bildungseinrichtungen, die den Besuchern Kenntnisse von der Vielfalt der Tierwelt und Einsichten in biologische und √∂kologische Zusammenh√§nge vermitteln. ‚ÄěWir wollen unsere Besucher bilden und f√ľr Natur und Tiere begeistern, damit sich jeder Einzelne auch f√ľr deren Erhalt einsetzt‚Äú, erkl√§rt der neue Verbandspr√§sident. F√ľr viele Menschen stellen Zoos heute die einzige Gelegenheit zur pers√∂nlichen Begegnung mit Tieren dar. ‚ÄěHunderttausende von Sch√ľlern erleben Natur hautnah in unseren Einrichtungen, die als au√üerschulische Lernorte eine herausragende Rolle spielen‚Äú, erg√§nzt Pagel.

Auf dem richtigen Weg
Zoos betreiben seit vielen Jahren Natur- und Artenschutz. Durch koordinierte Nachzucht im Rahmen nationaler und internationaler Programme erhalten sie von der Ausrottung bedrohte Wild- und Haustierarten. Sie kooperieren dabei oftmals eng mit Naturschutzorganisationen und Beh√∂rden vor Ort. Sind entsprechende Lebensr√§ume vorhanden, werden Nachzuchttiere f√ľr Auswilderungsprojekte zur Verf√ľgung gestellt. Theo Pagel: ‚ÄěEs war f√ľr mich fantastisch, vor drei Wochen am Grand Canyon in den Vereinigten Staaten einen erfolgreich ausgewilderten Kalifornischen Kondor beobachten zu k√∂nnen. Der Bestand war auf unter 30 Tiere geschrumpft, bevor man sie einfing und durch gezielte Zucht erhalten konnte. Das beweist: Zoos sind auf dem richtigen Weg.‚Äú Zoologische G√§rten forschen au√üerdem im Bereich Tiergartenbiologie und Tiermedizin und gewinnen hier wichtige Erkenntnisse. Ihr Fachwissen stellen sie unterschiedlichsten Gremien zur Verf√ľgung. Dar√ľber hinaus sind Zoos selbstverst√§ndlich weiterhin attraktive Orte, um Unterhaltung, Spa√ü, Erholung und Bildung perfekt miteinander verbinden zu k√∂nnen.

Der neu gew√§hlte Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, vier aus Deutschland und je eines aus √Ėsterreich und der Schweiz. Zum neuen Vorstand z√§hlen:

Pr√§sident: Theo Pagel ‚Äď K√∂lner Zoo
Vize-Pr√§sident: Dr. Olivier Pagan ‚Äď Zoo Basel (Schweiz)
Schatzmeister: Dr. Thomas Kauffels ‚Äď Opel-Zoo Kronberg
Sekret√§r: Dr. Dag Encke ‚Äď Tiergarten N√ľrnberg
Beisitzer: Dr. Gisela von Hegel ‚Äď Zoo Karlsruhe
Beisitzer: Dr. Michael Martys ‚Äď Zoo Innsbruck (√Ėsterreich)
(04.06.2013, 07:45)
Zoo K√∂ln:   Vier Gourmet-G√§nge und ein Todesfall
Mord √† la Carte im K√∂lner Zoo ‚Äď erstmals open air!

Sie kennen Agatha Christies ‚Tod auf dem Nil’? Aber kennen Sie auch den neuen Kriminalfall bei den Nilpferden? Erstmals präsentiert sich das Krimi-Theater Mord à la Carte als Freiluftveranstaltung im Kölner Zoo. Am 29. Mai und am 25. Juni bietet die Zoo Gastronomie ein exklusives Gala-Diner mit explosiver Spannung in exotischer Atmosphäre. Lord Westham lädt zu seinem 60. Geburtstag ein und serviert Feinschmeckern und Krimi-Freunden einen echten Leckerbissen.
Wenn die Tore des K√∂lner Zoos f√ľr normale Besucher schlie√üen, lockt Mord √† la carte mit dem Reiz des Verbotenen. Zum ersten Mal kann die feine Gesellschaft der Diner-G√§ste ganz f√ľr sich allein die geheimnisvolle Stimmung eines Sommerabends im Zoo erleben. Vor der einmaligen Kulisse aufregender Dschungelger√§usche und mit Blick auf Flamingo, Trampeltier und Co.
Nehmen Sie Ihren Ap√©ritif auf der Terrasse des Zoo Restaurants mit einem Schuss theatralischer Dramatik. Im Hintergrund h√∂ren Sie vielleicht einen L√∂wen br√ľllen, w√§hrend vor Ihren Augen Lord Westham ‚Äď der Gastgeber des Abends ‚Äď erstochen wird. Das Gala-Men√ľ kombiniert h√∂chste kulinarische Gen√ľsse mit tiefsten menschlichen Abgr√ľnden. Genie√üen Sie vier Gourmet-G√§nge, wahlweise mit rosa gebratenem Roastbeef oder vegetarisch, perfekt abgeschmeckt mit einer Messerspitze moralischer Verderbtheit und scharf kombinierten Schlussfolgerungen.
Wer bei der Freiluftpremiere von Mord √† la Carte im K√∂lner Zoo dabei sein m√∂chte, erh√§lt Karten unter koelnticket.de oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen. Preis (Inkl. VVK-Geb√ľhr): EUR 65,00 ‚Äď Ap√©ritif und 4-Gang-Men√ľ inklusive.
(02.05.2013, 08:07)
Zoo K√∂ln:   Ein Sonntag ganz im Zeichen S√ľdamerikas

Am 28. April findet der erste S√ľdamerikatag im K√∂lner Zoo mit einem bunten Programm statt.

Vom Schmetterling bis zum Ameisenb√§r, bieten wir am ersten S√ľdamerikatag im K√∂lner Zoo ein buntes Programm. Neben Tierpflegersprechstunden und Sonderf√ľtterungen bei Ameisenb√§r und Tapir, informiert das Schokoladenmuseum √ľber s√ľdamerikanische K√∂stlichkeiten. Die Ameisenb√§rforscherin, Lydia M√∂cklinghoff zeigt spektakul√§re Fotos und berichtet in humorvoller Art √ľber die langschnauzigen Ameisenfresser.

F√ľr Kinder gibt es einen Bastelstand an dem sie farbenfrohe Tapirmolas basteln k√∂nnen. F√ľr Gro√ü und Klein werden s√ľdamerikanische Spezialit√§ten in der Hacienda La Danta del Oro angeboten.

Auch das Insektarium macht beim S√ľdamerikatag mit: im Schmetterlingsraum sind s√ľdamerikanische Schmetterlinge und Pfeilgiftfr√∂sche zu entdecken.

Sonntag, 28. 4. 2013, 9 ‚Äď 18 Uhr.
Kosten: nur Zooeintritt
(25.04.2013, 14:23)
Zoo K√∂ln:   Abendf√ľhrungen im K√∂lner Zoo

Wir bieten jeweils freitags Abendf√ľhrungen durch den Zoo an, bei denen die d√§mmerungs- und nachtaktiven Tiere im Mittelpunkt stehen. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Gern teilen wir Ihnen untenstehend die Termine der Abendf√ľhrungen im April 2013 mit. Treffpunkt: vor dem Haupteingang des Zoos.

05.4.2013 Start 18 Uhr Familienabendf√ľhrung f√ľr Kinder und Erwachsene
19.4.2013 Start 18:30 Uhr Familienabendf√ľhrung f√ľr Kinder und Erwachsene
26.4.2013 Start 18:30 Uhr Familienabendf√ľhrung f√ľr Kinder und Erwachsene

Kosten: Erwachsene 26,- ‚ā¨, Kinder 19,- ‚ā¨
Dauer: 2 Stunden

Anmeldung unter 0221 7785 121, montags, mittwochs, donnerstags 13 - 16 Uhr, dienstags und freitags 9 - 12 Uhr oder Zoobegleiter@koelnerzoo.de

Jeden Sonntag um 11:00 Uhr findet eine Matin√©e-F√ľhrung durch den K√∂lner Zoo statt. Sie ist kostenfrei, man zahlt nur den Zooeintritt: Erwachsene 17,50 ‚ā¨, Kinder 8,50 ‚ā¨.
(28.03.2013, 15:15)
Zoo K√∂ln:   Elefantentag am 24. M√§rz 2013
Mit Benjamin Bl√ľmchens ‚ÄěT√∂r√∂√∂√∂ im Zoo‚Äú

Am kommenden Sonntag, dem 24. M√§rz 2013 findet wieder unser gro√üer Elefantentag statt. Anl√§sslich von Marlars 7. Geburtstag¬† gibt es zahlreiche Aktionen, F√ľhrungen, Tierpfleger-Sprechstunden und Infost√§nde zu den beliebten Dickh√§utern. H√∂hepunkt in diesem Jahr sind Auff√ľhrungen des K√∂lner Cocomico Theaters, das mehrmals am Tag die Produktion ‚ÄěT√∂r√∂√∂√∂ im Zoo‚Äú mit dem bei Jung und Alt bekannten Benjamin Bl√ľmchen auff√ľhrt.

An zahlreichen Infost√§nden kann man sich au√üerdem √ľber die Biologie, Lebensweise und Haltung der Elefanten informieren oder aus getrocknetem Elefantendung Papier herstellen. K√ľrbiskeimlinge der Sorte ‚ÄěAmerican Giant‚Äú geben wir gegen eine Spende ab. Sie sind vorgezogen auf Elefantendung. Mit den K√ľrbissen hat man eine Chance, bei der K√ľrbiswiegeaktion am Sonntag, dem 6. Oktober einen tollen Preis zu gewinnen.

Ein besonderes Mitmach-Highlight ist die Elefanten-Olympiade mit Gewichtheben, Tauziehen etc. rund um den Elefantenpark.


Programm
‚ÄěT√∂r√∂√∂√∂ im Zoo‚Äú: 12, 14 und 16 Uhr in der Mehrzweckhalle¬†im Regenwaldhaus

F√ľhrungen:¬†ab 11 Uhr jede halbe Stunde, Start am Eingang des Elefantenhauses

Tierpfleger-Sprechstunden: 11.30 und 14.30 Uhr auf der Kanzel gegen√ľber dem Spielplatz (bei schlechtem Wetter im Elefantenhaus)

Aktions- und Infost√§nde: ganzt√§gig¬† 9 ‚Äď 18 Uhr rund um den Elefantenpark

Es gilt der normale Zooeintritt. Jahreskarten haben G√ľltigkeit.
(21.03.2013, 07:48)
Zoo K√∂ln:   Valentinstag wieder einmal ganz ‚Äětierisch‚Äú
Tour d¬īAmour durch den K√∂lner Zoo findet auch in diesem Jahr wieder statt.

Nicht nur das menschliche Beziehungsgeflecht ist vielf√§ltig, auch in der Tierwelt gibt es interessante und manchmal skurrile Paarbeziehungen zu entdecken. Einige spannende Geschichten erfahren die Besucher des K√∂lner Zoos am kommenden Valentinstag, 14. Februar 2013. Auf der Tour d¬īAmour gibt es Einblicke in die ‚ÄěBeziehungskisten‚Äú der tierischen Zoobewohner.

So geht zum Beispiel das Weibchen der Hornv√∂gel zun√§chst nur eine Partnerschaft ‚Äěauf Probe‚Äú ein. In dieser Phase l√§sst sie sich von ihrem potenziellen Partner f√ľttern, und nur wenn er es schafft, sie satt und zufrieden zu stellen, erh√∂rt sie seine Balzrufe, paart sich mit ihm und zieht in die Bruth√∂hle ein. ‚ÄěBei den Pinguinen ist dick chic. Die f√ľlligsten M√§nnchen haben die gr√∂√üte Chance, von einem Weibchen auserw√§hlt zu werden. Denn nur ein wohl gen√§hrtes M√§nnchen kann ohne Futtersuche lange genug auf dem Ei ausharren, bis das Junge schl√ľpft‚Äú, erkl√§rt Theo Pagel, Direktor des K√∂lner Zoos. Hat sich eine Pinguindame einmal f√ľr den Richtigen entschieden, geht sie oft eine lebenslange Partnerschaft ein.

Aber nicht alle gefiederten oder felligen Freunde sind so treu. Viele lieben in der Partnerschaft auch die Abwechslung ‚Äď allen Arten voran die Bonobo-Affen. Sie haben den meisten Sex im Tierreich und kommen auch bei einem zuf√§lligen Treffen direkt ‚Äězur Sache‚Äú. ‚ÄěPolygamie ist bei manchen Tierarten aus evolution√§rer Sicht sehr sinnvoll, da es f√ľr die M√§nnchen wichtig ist, ihr Erbgut m√∂glichst h√§ufig weiterzugeben‚Äú, so Theo Pagel. ‚ÄěMonogamie ist hingegen die bessere Entscheidung f√ľr Arten, bei denen der Nachwuchs unter Mithilfe der M√§nnchen bei der Aufzucht die besseren √úberlebenschancen hat.‚Äú

Der romantische Abendrundgang mit vielen weiteren spannenden Infos, z.B. wer gern bei Kälte kuschelt startet um 17.00 Uhr am Haupteingang. Im Anschluss können die Besucher den Abend bei einem Cocktail im Aquarium ausklingen lassen.

Teilnehmen k√∂nnen nicht nur Paare und frisch Verliebte, sondern auch √ľberzeugte Singles und alle anderen, die schon immer wissen wollten, was es mit dem tierischen Paarungsverhalten auf sich hat.
 
Eine Voranmeldung ist erforderlich! Information und Anmeldung unter:
Tel.: 0221 / 7785-121 oder zoobegleiter@koelnerzoo.de sowie √ľber K√∂lnTicket.

Preise:
F√ľhrung inkl. Zooeintritt und mit anschlie√üendem Cocktail im Aquarium:
25,- Euro pro Person
(08.02.2013, 13:12)
Patrick Kalscheuer:   Die POs befinden sich im alten Sitatunga-Gehege am Eingang des alten Elefantenhauses.
Der einjährige "Picasso" kam im Mai 2012 aus Landau, "Ruwana" im Juni aus Duisburg.
(12.01.2013, 17:40)
J√∂rn Hegner:   der zoo k√∂ln h√§lt seit letztes jahr ein paar pinselohrschweine . in welchen gehege befinden die sich und aus welchen anderen zoo kamen diese .
(12.01.2013, 14:38)
Zoo K√∂ln:   Der K√∂lner Zoo wird ausgezeichnet!

SKAL INTERNATIONAL K√ĖLN e.V. zeichnet den K√∂lner Zoo mit einem Preis f√ľr besondere Dienste um den Incoming-Tourismus nach K√∂ln aus.

Mit rund 1,5 Mio. Besuchern im Jahr zählt der Kölner Zoo nicht nur zu den meistbesuchten Zoos in Deutschland, sondern er ist auch eine Kölner Attraktion, die zunehmend von Touristen aufgesucht wird. Auch im Jahr 2012 machten sie den rund 750 Tierarten ihre Aufwartung, aus dem weiteren Kölner Umland, aus Holland, Belgien und dem englischsprachigen Raum.
Daf√ľr zeichnet der SKAL INTERNATIONAL K√ĖLN e.V. den K√∂lner Zoo mit seinem Preis f√ľr besondere Dienste um den Incoming-Tourismus nach K√∂ln aus. Der Preis in Form einer k√ľnstlerisch gestalteten Sonne der K√∂lner K√ľnstlerin Gisela Weinert wird den beiden Vorst√§nden des Zoos, Theo Pagel und Christopher Landsberg, im Rahmen einer Feierstunde am 7. Dezember 2012 im Landhaus Kuckuck √ľbergeben.
Sk√•l International ist ein weltweites Netzwerk von Personen, die in der Tourismuswirtschaft Verantwortung tragen und auf der Basis von Freundschaft miteinander gesch√§ftlich in Verbindung stehen. Sk√•l-Mitglieder setzen sich f√ľr Frieden und V√∂lkerverst√§ndigung ein. Sie engagieren sich f√ľr eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus auf betrieblicher, lokaler, nationaler und internationaler Ebene."
(07.12.2012, 12:13)
Matthias Schramm:   Kleine Arbeiten an der Beckenhydraulik im Hippodrom? Also gestern waren im abgelassenen Hippobecken gro√üe Baumassnahmen mit Presslufth√§mmern am Werke! Die Akustik klang eher nach einem Komplettumbau! Da der Baul√§rm nur schwer zu ertragen war, war das Geb√§ude besucherleer. Die Flusspferde nat√ľrlich weggesperrt, die Krokodile m√ľssen wohl durch L√§rm und Staub durch!
Die beiden Honigdachse wirkten ganz entspannt und die Schneeleopardenfamilie nutzen den Tag mit wenig Besuchern zum ausgelassenen Spiel.
(05.12.2012, 20:21)
Zoo K√∂ln:   Es ist geschafft ‚Äď Kavango genie√üt Spanien!

Endlich konnte der K√∂lner Zoo im Rahmen des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramms einen Platz f√ľr den Flusspferdbullen ‚ÄěKavango‚Äú finden. Der im Jahr 2002 im K√∂lner Zoo geborene Flu√üpferdbulle ‚ÄěKavango‚Äú wurde am 26.11.2012 nach Spanien in einen Zoo verbracht. Seit 2010 konnte er mit den anderen Flusspferden des K√∂lner Zoos - ‚ÄěAlbert‚Äú (29 Jahre, Vater), ‚ÄěJenny‚Äú (22 Jahre, Mutter) und ‚ÄěAfro‚Äú (15 Jahre, Tante) ‚Äď die neue Flusspferdanlage, den ‚ÄěHippodom‚Äú genie√üen. ‚ÄěSelbstverst√§ndlich freut es uns, dass der ‚ÄěK√∂lsche Kavango‚Äú nun in Nordspanien eine neue Flu√üpferdfamilie gr√ľndet‚Äú, so Zoodirektor Theo Pagel. ‚ÄěDer Transport und alles, was damit zusammenhing, klappte hervorragend.‚Äú
Bereits vor Wochen hatten die Tierpfleger hinter den Kulissen mit dem sog. Kistentraining begonnen. Dies sorgt daf√ľr, dass sich das zu transportierende Tier an die vor√ľbergehende Unterbringung in einer Transportkiste gew√∂hnt. Dadurch wird der Transportstress auf ein Minimum reduziert. Dies geschah nat√ľrlich unter Ausschluss der √Ėffentlichkeit, um das Tier nicht zu verunsichern. W√§hrend dieser Zeit waren die Flusspferde nicht immer wie gewohnt zu sehen. Wir danken unseren Besuchern f√ľr ihr Verst√§ndnis.
In den nächsten Wochen werden einige Maßnahmen an der Beckenhydraulik erfolgen. Daher kann es sein, dass bis Mitte Dezember wieder nicht alle Tiere im Hippodom zu sehen sind. Eine Schließung des Hauses ist aber bisher nicht vorgesehen.
Jetzt √ľberlegt man, ob man bei einer der Flusspferddamen die Pille nicht bald weglassen wird, damit man nach langer Zeit wieder auf Nachwuchs hoffen kann. Flusspferde haben leider in den letzten Jahren stellenweise starke Bestandsr√ľckg√§nge im Freiland hinnehmen m√ľssen. Und eine kleine Flusspferdherde nebst Jungtier im Zoo beobachten zu k√∂nnen, ist schon etwas Besonderes.
(29.11.2012, 15:53)
Stefanie Fischer:   Klingt ja super, aber eine Lehrstelle in K√∂ln zu kriegen, ist nahezu utopisch. Als ich mich bewerben wollte, haben die nur welche in die Auswahl genommen, die im K√∂lner Zoo auch ihr Praktikum gemacht haben. Ich also gefragt, wann es den n√§chsten freien Praktikumsplatz gibt (Zeit war v√∂llig egal). Antwort: fr√ľhenstens in eineinhalb JAHREN!
(22.11.2012, 00:16)
Zoo K√∂ln:   Unsere Azubis sind ausgezeichnet!

Der Kölner Zoo bietet beste Chancen, mit einer guten Ausbildung erfolgreich in die eigene Zukunft zu starten. Das haben unsere Azubis und der Zoo im vergangenen Jahr eindrucksvoll bewiesen.

Bei den Abschlusspr√ľfungen an der Industrie- und Handelskammer liegen unsere Auszubildenden regelm√§√üig an der Spitze. Viele haben schon Traumnoten erzielt und wurden mit einem sehr guten Ergebnis ausgezeichnet. Und wir sind ein bisschen stolz auf die Anerkennung, die unsere Sch√ľtzlinge und auch der Zoo als Unternehmen daf√ľr in diesem Jahr erfahren haben.

Ein gutes, ausgeglichenes Betriebsklima ist dem K√∂lner Zoo sehr wichtig, daher gestalten wir auch f√ľr unsere Auszubildenden ein Umfeld und eine Atmosph√§re, in der sie sich wohl f√ľhlen k√∂nnen. Sie lernen in der t√§glichen Praxis, besuchen regelm√§√üig die Berufsschule und werden zus√§tzlich intern geschult. Wir nehmen uns Zeit f√ľr ihre individuelle F√∂rderung und ihre speziellen Fragen.

Daf√ľr hat der K√∂lner Zoo 2012, bereits zum zweiten Mal, die IHK Bestenurkunde ‚Äěf√ľr besondere Leistungen in der Berufsausbildung‚Äú erhalten. Aber nicht nur im Raum K√∂ln hat der K√∂lner Zoo daf√ľr gro√üe Anerkennung erfahren, sondern auch √ľberregional: Die IHK Bonn/Rheinsieg √ľberreichte dem K√∂lner Zoo eine Urkunde f√ľr die ‚Äěbeste Ausbildungsleistung im Land Nordrhein-Westfalen f√ľr den Ausbildungsberuf Tierpfleger/in im Ausbildungsjahr 2011/2012‚Äú.

‚ÄěEs freut uns au√üerordentlich, dass unser Unternehmen regional und landesweit zu den besten Ausbildungsbetrieben ernannt wurde‚Äú, so Christopher Landsberg, kfm. Vorstand des Zoos. ‚ÄěAuch hier spielen wir gern ganz vorn mit‚Äú erg√§nzt Vorstandskollege Theo Pagel. ‚ÄěDer K√∂lner Zoo gibt sich gro√üe M√ľhe in der Auswahl und Ausbildung der pro Lehrjahr vier Auszubildenden.‚Äú
(20.11.2012, 15:57)
Zoo K√∂ln:   Eintauchen ins Nachtleben

Bei der Langen Nacht im Aquarium dreht sich alles um die nächtliche Über- und Unterwasserwelt.

Am 17. November √∂ffnet das Aquarium des K√∂lner Zoos auch in diesem Jahr wieder zu ungew√∂hnlicher Uhrzeit seine Pforten f√ľr alle Liebhaber der Unterwasserwelt und der Kriech- und Krabbeltiere. Von 19 bis 24 Uhr kann man bei der Langen Nacht im Aquarium Einblicke in Aquarien und Terrarien erhalten, die sich bei einem normalen Besuch nicht bieten.
Dabei ist f√ľr Nervenkitzel und G√§nsehaut gesorgt: Wer keine Ber√ľhrungs√§ngste hat, kann mit Schlangen, Vogelspinnen und tropischen Gespenstschrecken auf Tuchf√ľhlung gehen. Zudem gibt es Sonderf√ľtterungen einiger Tiere, wie beispielsweise der Piranhas oder der Philippinenkrokodile. Unterhaltsames steht bei der Langen Nacht im Aquarium ebenfalls auf dem Programm. So kann man beim Schabenrennen auf die schnellste Schabe tippen und seinem Favoriten die Daumen dr√ľcken.
Infost√§nde geben dar√ľber hinaus spannende Einblicke in die Lebensweise von Haien, Cham√§leons und der seltenen Philippinenkrokodile, die seit zwei Jahr im K√∂lner Aquarium zu Hause sind. Ganz nahe kann man auch den kleinsten tierischen G√§sten des Abends kommen ‚Äď eine Lupenstation gew√§hrt ungeahnte Einblicke in den Mikrokosmos eines Wassertropfens, in dem sich Wasserfl√∂he, Salinenkrebse und andere Wasserlebewesen wohlf√ľhlen.
Dass sich die menschlichen Besucher gleichfalls rundum wohlf√ľhlen, daf√ľr sorgt eine Neuheit anderer Art. Zum zweiten Mal gibt es die M√∂glichkeit, mit einem leckeren Cocktail oder hei√üen Kaffee durchs Aquarium zu schlendern und sich entspannt von der exotischen Welt der Tiere verzaubern zu lassen. Leise Musik untermalt die stimmungsvolle Atmosph√§re und l√§dt dazu ein, sich beim Blick auf ein Korallenriff oder einem St√ľck Urwald zu verlieren.
Tickets sind im Vorverkauf bei Köln Ticket und beim Besucherservice des Kölner Zoos erhältlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Preise:
9 Euro f√ľr Erwachsene,
5 Euro f√ľr Kinder von 4 bis 12 Jahren

Foto: Rotmeerriff-Becken
(16.11.2012, 13:23)
Zoo K√∂ln:   Wollhandkrabbe wirbt f√ľr Lange Nacht

Aquarium √∂ffnet am Sa., 17.11. von 19 ‚Äď 24 Uhr seine Pforten

Sie kommt urspr√ľnglich aus China, tummelt sich aber mittlerweile auch im Rhein: Die Chinesische Wollhandkrabbe f√ľhlt sich als Neub√ľrger im Rhein pudelwohl und bewohnt seit einigen Wochen auch ein gro√ües Becken im Rheinpanorama des Aquariums. Zusammen mit Edelkrebsen, Schlangen, Krokodilen und Spinnen geh√∂rt sie zu den Stars der Langen Nacht im Aquarium am kommenden Samstag.
(14.11.2012, 15:13)
Jan Jakobi:   Die Container (die f√ľr Elefanten) von der Firma Interzoo haben oben ein Gitterger√ľst oben und darauf eine Plane. Der Container kommt dann auf einen Tieflader/Sattelschlepper.

Ich weiß nicht wie die Transportbox von "Kavango" aussieht. Die beiden letzten Leipziger Hippos wurden in Holzkisten untergebracht. Diese kamen in einen LKW.
(06.11.2012, 21:29)
Stefanie Fischer:   Ist das nicht ein bisschen kalt jetzt noch ein Flu√üpferd zu transportieren. Habe gelernt, dass man tropische Tiere eigentlich nur im Sommer transportieren sollte, denn mindestens beim Einladen ist die Box schlie√ülich den Au√üentemperaturen ausgesetzt.
(06.11.2012, 20:05)
Jan Jakobi:   Bis jetzt hat man Gl√ľck gehabt, dass es noch keine schweren Revierk√§mpfe ala "Nante" und "Knautschke" gab.

"Albert" ist erst 19 Jahre alt, nicht 29 Jahre.
(06.11.2012, 19:34)
Zoo K√∂ln:   Auf ‚ÄěKavango‚Äú wartet Spaniens Sonne
Flusspferdbulle siedelt in den Zoo der Stadt Carbaceno √ľber

Wo zur Winterzeit Millionen von Deutsche zeitweilig Sonne tanken, findet er dauerhaft ein neues Zuhause: Flusspferdbulle ‚ÄěKavango‚Äú verl√§sst den K√∂lner ‚ÄěHippodom‚Äú und siedelt im Rahmen des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) in den Zoo der spanischen Stadt Carbaceno um. Der erfreuliche Grund: ‚ÄěKavango‚Äú, 2002 in K√∂ln geboren, soll die Herzen spanischer Flusspferddamen erobern und unter mediterraner Sonne f√ľr reichlich Nachwuchs sorgen. ‚ÄěBei uns im Zoo ist ,Kavango‚Äô zu einem stattlichen Bullen ausgereift. Er ist nun alt genug, um eine eigene Familie zu gr√ľnden. Wir sind uns sicher, dass ,Kavango‚Äô als echter ,K√∂lsche Jung‚Äô schnell Anschluss finden wird‚Äú, sagt Zoodirektor Theo Pagel.

Artgerechter Transport in der XXL-Box
Der Umzug findet noch in diesem Jahr statt. Die Vorbereitungen daf√ľr starten in den kommenden Tagen. Unter anderem wird ‚ÄěKavango‚Äú behutsam an den Aufenthalt in der f√ľr den Transport n√∂tigen XXL-Box gew√∂hnt. Mit gro√üen Luftschlitzen, Extra-Stroh-Polsterung und ausreichend Platz bietet diese alles, um dem Bullen den eint√§gigen Transport durch eine Spezialfirma so angenehm wie m√∂glich zu gestalten. Theo Pagel: ‚ÄěDie Vorbereitungen k√∂nnen dazu f√ľhren, dass man die Flusspferde des ,Hippodoms‚Äô eine kurze Zeit lang nicht permanent und den ganzen Tag √ľber sehen kann. Wir bitten alle Besucher daf√ľr um Verst√§ndnis.‚Äú
 
Ganz viel Platz f√ľr Flusspferdnachwuchs
2010 hatte ‚ÄěKavango‚Äú gemeinsam mit den anderen Flusspferden des K√∂lner Zoos ‚Äď ‚ÄěAlbert‚Äú (29 Jahre, Vater), ‚ÄěJenny‚Äú (22 Jahre, Mutter) und ‚ÄěAfro‚Äú (15 Jahre, Tante) ‚Äď die neue ‚ÄěHippodom‚Äú-Anlage bezogen. Die weitr√§umige und f√ľr Besucher begehbare Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft mit Nilpferden, Krokodilen und Antilopen ist europaweit einzigartig. Durch den Umzug ‚ÄěKavangos‚Äú, der zuletzt h√§ufiger f√ľr Unruhe und Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Herde sorgte, ist im Hippodom Platz f√ľr Flusspferdnachwuchs. ‚ÄěWie bei vielen anderen im Freiland lebenden Tierarten, mussten Tiersch√ľtzer auch bei den Flusspferden leider starke Bestandsr√ľckg√§nge verzeichnen. Umso bedeutender und sch√∂ner w√§re es, wenn sich die K√∂lner schon bald √ľber ein Flusspferd-Junges in ihrem Zoo freuen k√∂nnten‚Äú, erkl√§rt Pagel.
(06.11.2012, 10:01)
Michael Mettler:   Der K√∂lner Zoo selbst bezeichnet auf seiner Homepage Thi Ha Phyu als rangh√∂chste Elefantin der Gruppe.
(01.11.2012, 21:09)
Jan Jakobi:   Laut den Pressemeldungen im Internet ist "Kreeblamduan" die Leitkuh.

Als ich im Oktober 2004 sie und die anderen im Elefantenpark sah, da waren die Vorderf√ľ√üe schon ein bisschen krumm.
Die Kr√ľmmung ist im Laufe der Jahre st√§rker geworden und die Beine etwas o-beiniger.

Ich vermute das es sich um dasselbe Problem wie bei "Calvin" handelt.

Auch "Calvin" ist eingefallen, genau wie "Yashoda", obwohl diese keine krummen Beine/Vorderf√ľ√üe hat.

"Thi Ha Phy" war aber schon 2004 eine schlanke Elefantenkuh, die war damals nicht im "Khaing Luin Htoo"-"Mala"-Format.
(01.11.2012, 17:58)
Michael Mettler:   Dann ist das die K√∂lner Leitkuh, die sich damals beim Zusammengew√∂hnen mit der Thai-Gruppe als Chefin durchsetzte? Ist ihre Position in der Herde unumstritten? Sie wirkte jedenfalls nicht so, als h√§tte sie einer eventuellen Auseinandersetzung viel entgegenzusetzen.
(01.11.2012, 17:10)
Jan Jakobi:   Das ist "Thi Ha Phy" aus Emmen.
In Emmen gab es noch eine weitere Kuh mit solchen F√ľ√üen, es war "Swe San Thay". Sie starb vor ein paar Jahren bei einer Geburt (Beckenbruch durch Rangelei?).

Beide K√ľhe stammen aus einem der van de Brink-Importe von 1988-1990.
(01.11.2012, 16:01)
Michael Mettler:   Wie steht es eigentlich um die Kuh auf meinem Foto, die ich beim k√ľrzlichen Besuch in K√∂ln aufnahm - habe leider vergessen, ihren Namen von der Beschilderung abzuschreiben? Sie scheint ziemliche Probleme mit den etwa verkr√ľmmten Vorderf√ľ√üen zu haben, bewegte sich entsprechend m√ľhsam (oder vorsichtig) und wirkt ja auch im Ganzen etwas eingefallen.
(01.11.2012, 12:57)
Zoo K√∂ln:   Bei den Elefanten tut sich was

K√∂ln, den 29. Oktober 2012. Den regelm√§√üigen Besuchern des K√∂lner Zoos d√ľrfte es bereits aufgefallen sein: Seit einigen Tagen werden zwei Elefantenk√ľhe separat gehalten. Zum einen handelt es sich um ‚ÄěTong Koon‚Äú, die sich im √Ėstrus befindet. Die Mutter von ‚ÄěRajendra‚Äú und ‚ÄěMing Jung‚Äú, der sich vor√ľbergehend im Antwerpener Zoo tummelt und dort Teil einer Junggesellengruppe ist, soll wieder f√ľr Nachwuchs sorgen. Dazu wird sie derzeit mit ‚ÄěSang Raja‚Äú, einem unserer Zuchtbullen und Vater von Rajendra, vergesellschaftet.

Bei dem anderen weiblichen Tier handelt es sich um die aus Myanmar stammende Elefantenkuh ‚ÄěAye Chan May‚Äú. In den letzten Wochen verstand sie sich nicht mehr so gut mit der Leitkuh ‚ÄěKreeblamduan‚Äú sowie mit ‚ÄěLaongdaw‚Äú. Sie f√ľhrt noch das Bullenkalb ‚ÄěKhin Yadanar Min‚Äú, das am 27. Juli 2009 hier im K√∂lner Zoo zur Welt kam. ‚ÄěAye Chan May‚Äú kam zusammen mit ihrer engen Freundin ‚ÄěShu Thu Zar‚Äú aus Myanmar und beide bildeten eine feste Einheit. Mit der Geburt von ‚ÄěBindi‚Äú hat ‚ÄěShu Thu Zar‚Äú nun aber einen eigenes Jungtier, um das sie sich intensiv k√ľmmert. Dadurch bleibt ‚ÄěAye Chan May‚Äú etwas alleine in der Gruppe zur√ľck. Sie ist eine Handaufzucht aus dem Zoo von Yangon und ist deshalb besonders auf einen stabilen R√ľckhalt in der Elefantenkuh-Herde angewiesen, der jetzt aber nicht mehr in dieser Form vorhanden ist. Da zum einen die Gruppe ausreichend gro√ü ist und die Zucht zudem gut funktioniert, hat sich der K√∂lner Zoo dazu entschlossen, Mutter und Bullenkalb im Rahmen des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramms abzugeben. Derzeit laufen bereits entsprechende Vorbereitungen, ein Vorschlag des EEP-Koordinators liegt vor. Nun wird gepr√ľft, wohin und wann die Tiere gehen werden. Als erste Vorbereitung wurden die Tiere von der Gesamtherde getrennt. Sie werden jedoch zeitweise gezielt mit bestimmten Herdenmitgliedern zusammengelassen.

(31.10.2012, 08:22)
Zoo K√∂ln:   K√∂lner Zoo verpflichtet DEKRA als Partner f√ľr Sicherheit
Experten erstellen bis Jahresende umfangreiche Sicherheitsanalyse

Der K√∂lner Zoo investiert weiter in die Sicherheit. In diesen Tagen nehmen Spezialisten des renommierten Pr√ľfinstituts DEKRA die Arbeit auf. Bis 31. Dezember 2012 unterziehen sie das komplette Zoo-Areal ‚Äď vom Besucherbereich √ľber die Tiergehege bis zu den nur f√ľr Pfleger zug√§nglichen Zonen ‚Äď einem umfangreichen Sicherheits-Check. Auch im Anschluss bleiben die DEKRA-Fachleute an Bord und beraten den Zoo in allen Sicherheitsfragen. Zus√§tzlich werden die Zoomitarbeiter von ihnen regelm√§√üig geschult.
‚ÄěDie Sicherheit unserer Besucher und Mitarbeiter hatte und hat oberste Priorit√§t‚Äú, sagt Zoodirektor Theo Pagel. ‚ÄěDie Experten von DEKRA werden f√ľr uns in dieser Hinsicht ein wertvoller Sparringspartner sein und ihr hohes Know-how zu allen aktuellen Sicherheitsfragen kontinuierlich einbringen.‚Äú
Die Beauftragung eines externen Pr√ľfunternehmens erfolgt auf freiwilliger Basis. Der Vorstand des Zoos hatte im Vorfeld verschiedene Angebote qualifizierter Dienstleister eingeholt. ‚ÄěDEKRA hat uns das beste Gesamtpaket geliefert, vor allem im Hinblick auf eine weitergehende Zusammenarbeit nach der Analyse-Phase‚Äú, erkl√§rt Zoodirektor Theo Pagel.
Unternehmen in Sicherheitsfragen zu beraten, unterst√ľtzen und zu schulen, hat bei DEKRA Tradition. ‚Äě,Unseren‚Äô K√∂lner Zoo zu betreuen ist schon etwas Besonderes‚Äú, sagt DEKRA Niederlassungsleiter Dipl.-Ing. (FH) Klaus Timpe. DEKRA ist eines der weltweit f√ľhrenden Pr√ľforganisationen und in mehr als 50 L√§ndern aktiv. Mehr als 27.000 Mitarbeiter sorgen nachhaltig f√ľr Sicherheit, Qualit√§t und Umweltschutz.
(26.10.2012, 14:58)
Zoo K√∂ln:   Arachnoversum ‚Äď die Welt der Spinnen im K√∂lner Zoo
Ausstellung mit lebenden Tieren im Insektarium
 
Acht Beine, ein zweigeteilter K√∂rper und Giftklauen, das sind die Merkmale der Tiergruppe, die vielen einen Schauer √ľber den R√ľcken jagt. Dabei sind Spinnen h√∂chst n√ľtzliche Tiere, sind sie doch ausgesprochene Insektenvertilger ‚Äď ohne die Spinnen w√§ren die Pflanzen der Erde innerhalb eines Jahres kahl gefressen.
√úber ein halbes Jahr hat der Revierpfleger des Insektariums und Vogelspinnenexperte Peter Klaas Glas geschnitten, Scheiben geklebt und R√ľckw√§nde gestaltet, damit jetzt Vogelspinnen, Radnetzspinnen aber auch Skorpione und Gei√üelspinnen Einzug halten konnten. Hier gibt es so manche Besonderheit zu entdecken, wie die Ornamentvogelspinne oder Stegodyphus-Arten, die im Gegensatz zu anderen einzelg√§ngerischen Spinnen mit mehreren Individuen zusammen lebt.
35 Jahre nachdem die Ausstellung ‚ÄěLeben am seidenen Faden‚Äú des damaligen Zoodirektors und Spinnenexperten Ernst Kullmann die Besucher des Aquariums in ihren Bann gezogen hat, ist jetzt den Spinnentieren wieder ein riesiger Ausstellungsbereich gewidmet. Hier werden die Besonderheiten dieser faszinierenden Tiergruppe mit lebenden Tieren, aber auch in gro√üformatigen Bildern und lebendigen Texten auf eindrucksvolle Weise vermittelt.
Die Ausstellung ist im Eintrittspreis enthalten und wird √ľber l√§ngere Dauer im oberen Stockwerk des Aquariums, dem Insektarium, gezeigt.

Foto von Werner Scheurer: Vogelspinne
(05.10.2012, 08:17)
Oliver Jahn:   @Carsten, aber du hast Recht, K√∂nigsberg hatte zwei Au√üenanlagen, eine nur Landteil, und eine, die durch ein Gitter zu √∂ffnen war, und die hatte ein Becken. Ich meine, das Becken kam erst sp√§ter hinzu. Ich finde aber die Quelle nicht wieder.
(04.10.2012, 22:29)
Oliver Jahn:   Carsten, die Kaliningrader Anlage ist nicht mehr die K√∂nigsberger, welche ich in Erinnerung habe von einigen Bildern.
(04.10.2012, 21:47)
Carsten Horn:   Ich hab von Kaliningrad Bilder bekommen, die sehen mir nach Au√üenbecken aus, wei√ü aber nicht, ob das immer so war...
(04.10.2012, 21:36)
Oliver Jahn:   Gab es nicht auch reine Landhaltung au√üen in K√∂nigsberg?
(04.10.2012, 20:38)
Sacha:   @Carsten Horn: Deine Info bez√ľglich Camden ist wohl richtig. Zumindest steht dies auch so in einem Bericht (von Snowleopard) auf www.zoochat.com
(04.10.2012, 11:55)
Carsten Horn:   Au√üen ist doch ein Badebecken, zumindest f√ľr schlanke Hippos, mW war Kavango schon im Sitatungapool, g...

Reine Landhaltung außen gibt es schon jahrzehntelang im Zoo Ostrava.

Eventuell gibt es auch eine komplette Innenhaltung im Adventure Aquarium Camden, weiß ich aber nicht hundertprozentig, weil ich dazu keine näheren Infos gefunden hab...
(04.10.2012, 11:48)
Ingo Rossi:   Ja, ist schon ein eigene, seltene Haltung. Doch finde ich die Tiere sehr agil und immerhin sie k√∂nnen sich drau√üen sonnen. Nach meinen Beobachtungen ergibt sich ein Tagesablauf von Morgens schwimmen, Mittags sonnen drau√üen (bei sch√∂nem Wetter) und Nachmittags wieder schwimmen/im Wasser liegen bis zum absperren im Nachtstall.
Im alten Elefantenhaus ergab sich ja eine, je nach Wetterlage, 4 - 5 monatige Winterhaltung nur im Innengehege. Daher ist die heutige große Innenanlage eine wirkliche Verbesserung.
(04.10.2012, 10:31)
Michael Mettler:   Danke, interessant zu h√∂ren, denn es ist ja doch eine neuartige Haltungsmethode f√ľr Hippos - zumindest w√ľsste ich gerade keine andere mit ausschlie√ülicher Landhaltung au√üen. Bei meinem Besuch waren die Schieber offen, die Hippos h√§tten also durch den Kunststoffvorgang beliebig rein und raus gekonnt (waren aber innen).
(04.10.2012, 10:10)
Ingo Rossi:   @MM: Es wird zumindest Geld gesamelt und ich denke mal, das ehemalige Elefantenhaus wird das n√§chste gr√∂√üere Projekt werden. Es soll dann den Schwerpunkt Nash√∂rner haben und sich sp√§ter in die Afrikasavanne eingliedern lassen. Aber von einem genauen Zeitplan habe ich nichts geh√∂rt. Das trifft auch das S√ľdamerikahaus zu.
Die Flusspferdhaltung wirkt auf mich recht entspannt, bei schönem Wetter liegen sie oft draußen und sonnen sich. Ser Sandboden lädt wohl dazu ein. Sie können wohl frei wählen, zumindest bei wärmeren Temperaturen, wo sie sich aufhalten.
(04.10.2012, 10:04)
Patrick Kalscheuer:   Habe die Flusspferde durchaus des √∂fteren bei gutem Wetter drau√üen gesehen.
Offenbar gibt es auch Möglichkeiten, es sich ohne Wasserbecken gut gehen zu lassen :-)
(03.10.2012, 22:20)
Michael Mettler:   @Ingo Rossi: So einfach scheint Honigdachs-Zucht nicht zu sein, als dass man auf die Folgegeneration setzen k√∂nnte... Wenn schon das S√ľdamerikahaus eine Dauerbaustelle ist, wann soll dann die Afrikasavanne inkl. Nashornhaus in Angriff genommen werden?

Wie hat sich eigentlich die Haltung der Flusspferde ohne Außenbecken entwickelt, halten sie sich trotzdem häufig draußen auf (offenbar können sie bei gutem Wetter selbst wählen)?
(03.10.2012, 19:59)
Ingo Rossi:   @MM: Theo Pagel gab als Grund f√ľr den jetzigen Import an, sie seinen gerade verf√ľgbar gewesen, was bei Honigdachsen wohl nicht immer der Fall ist. Ob diese Generation noch dem Umzug ins umgebaute Elefantenhaus erleben wird - ich will es zumindest hoffen.

(02.10.2012, 20:45)
Michael Mettler:   Bei einem Besuch des Zoos am Samstag habe ich mich mit den letzten Ausgaben der Zoozeitschrift eingedeckt, die zu weiter unten diskutierten Fragen Kurzinfos liefern: Die zuk√ľnftige Jaguar-Haltung ist tats√§chlich f√ľr das S√ľdamerikahaus (das "gro√üe" bzw. "alte" wohlgemerkt) angedacht, auch die noch hinter den Kulissen sitzende Salzkatze soll dort ihr Domizil finden (wie anzunehmen, nicht allein...). Ansonsten ist f√ľr das Haus noch von Br√ľllaffen (die bleiben also drin) und Faultieren die Rede. Der Artenbestand der Primaten scheint immer weiter heruntergefahren zu werden, so ist offenbar nur noch 1,0 Wei√ükopfsaki im Bestand.

Die Honigdachse sollen nach dem Umbau des alten Elefantenhauses zum Nashornhaus dort einziehen. Zwei der drei importierten Exemplare waren in der jetzigen Anlage bei den Gro√ükatzen zu sehen, eins davon leider mit starker Bewegungsstereotypie (Stand mit dem Gesicht zur R√ľckwand und h√ľpfte ausdauernd mit dem Vorderk√∂rper auf und ab). Da der Umbau des Elefantenhauses doch bestimmt nicht gerade kurzfristig erfolgen wird - h√§tte man nicht lieber mit dem vorzeitigem Import zuk√ľnftiger Bewohner warten sollen, wenn die Unterbringungsm√∂glichkeit - siehe Diskussion unten und jetzt auch eigener Eindruck - nicht gerade optimal ist...?

Ebenfalls den Zeitschriften entnommen: Zebras und Onager sollen demnächst die Gehege tauschen. Damit kämen letztere zwar in einen asiatischen Themenbereich, aber ich vermute, dass die Zebras am Eingang auch nur auf Durchgangsstation sind, bis die große Savannenanlage (jetzige Anlagen Giraffen, Nashörner, Moschusochsen, Bisons) fertig sein wird?

Beeindruckend ist immer wieder die Vielfalt an Schwimmvogelarten, meistens sogar mit Geo-Sortierung. Obwohl Spezialgebiet, sind aber leider einige Arten nicht ausgeschildert. Insgesamt ist der Vogelbestand ein echtes Highlight des Zoos, das leider viel weniger öffentliche Aufmerksamkeit genießt als der Primatenbestand oder die Elefantenhaltung. 2011 wurden laut Jahresbericht 96 Vogelarten zur Nachzucht gebracht!
(01.10.2012, 11:12)
Joshua F√∂rg:   Erfreuliche Nachricht: Bei den K√∂lner Schneeleoparden gab es Nachwuchs.
http://www.koeln.de/koeln/nachrichten/lokales/seltene_schneeleoparden__im_koelner_zoo__haben_nachwuchs_639002.html
(15.09.2012, 21:24)
Sven P. Peter:   Pro-Organisationen werden nur leider nicht so wahrgenommen wie antis...
(30.08.2012, 22:00)
Oliver M√ľller:   Ich m√∂chte mal den Gedanken von Gerard Joerres aufgreifen: w√§re es nicht eine Idee, dass wir Zoofans einen Verein "ProZoo" gr√ľnden, dessen Aufgabe es w√§re, gezielt die Propaganda von spinnerten Organisationen wie PETA und EndZoo zu widerlegen und diesbez√ľglich Lobbyarbeit zu machen? Fachliches Know How bekommen wir doch hier bestimmt genug zusammen.
(30.08.2012, 21:54)
Jennifer Weilguni:   Auch mein aufrichtiges Beileid gilt den Angeh√ɬ∂rigen, Kollegen und Freunden..

Meiner Meinung nach hat Theo Pagel das einzig Richtige getan. Zu bet√ɬ§uben und dann auch erst einmal abzuwarten ob und wann die Bt√ɬ§ubung wirkt w√ɬ§re absolut leichtsinnig gewesen. Es h√ɬ§tte ja auch sein k√ɬ∂nnen, da√ÉŇł die Pflegerin noch lebt und dann w√ɬ§ren das vielleicht enau die entscheidenden Sekunden (oder Minuten) gewesen, die dem Notarzt gefehlt h√ɬ§tten. Hut ab vor dieser mutigen Entscheidung.

Ich kann mir auch vorstellen, da√ÉŇł dieser schlimme Unfall wieder Wasser auf die M√ɬľhlen von Zoogegnern ist. Und ja, so etwas darf eigentlich nicht passieren. Aber zu vielen Berufen geh√ɬ∂rt ein gewisses Risiko. Ein Dachdecker kann auch vom Dach fallen, deswegen werden trotzdem nicht nur noch ausschlie√ÉŇłlich Bungalows gebaut.

Aber dieses schlimme Ereignis sollte einfach nur Anlass zur Trauer sein und nicht f√ɬľr die Zwecke von Zoogegnern oder sonstigen Menschen mi√ÉŇłbraucht werden.
(29.08.2012, 10:11)
Stefanie Fischer:   Mit tut auch die Kollegin leid, die die Pflegerin gefunden hat. Ich kann mir kaum vorstellen wie schlimm es sein muss v√∂llig unvorbereitet in den Tigerstall zu kommen und so ein Drama zu entdecken. Man wei√ü in dem Moment ja auch nicht wo der Tiger ist.
(28.08.2012, 16:45)
Oliver M√ľller:   Auch mein Beileid den Angeh√∂rigen, aber auch dem Zoo-Team. Mein Mitgef√ľhl gilt auch dem Direktor, der nach seiner v√∂llig richtigen Entscheidung, den Tiger zu t√∂ten, nun Opfer einer Hexenjagd ist.

Laut Lokalpresse war es so: Der Tiger lag in einem von mehreren miteinander verbundenen Innenk√§figen. Die Pflegerin betrat einen anderen, so dass dass der Tiger zu ihr lief und ihr den t√∂dlichen Biss zuf√ľgen konnte. Da die T√ľr der K√§figreihe zum sonstigen Innenbereich wohl noch offen war, musste man das Tier t√∂ten, um gefahrlos zu der noch lebenden Pflegerin zu gelangen. Eine Ausbruchsgefahr aus dem Raubtierhaus bestand demnach nicht.
Der Tiger hat den K√§figbereich insgesamt nicht verlassen, womit auch die l√§cherliche Argumentation von PETA ad absurdum gef√ľhrt ist, wilde Tiere w√ľrden wann immer es geht weglaufen, da ihre K√§fige zu klein seien.
(28.08.2012, 14:27)
Gerhard Joerres:   @Ralf
Das h√§ngt auch damit zusammen, dass sie keinen Gegenwind von den Zoobef√ľrworter bekommen. Dazu kommt noch, dass kleine Gruppen einen Verein gr√ľnden k√∂nnen und pl√∂tzlich als Organisation auftreten. Der einfache Mensch wei√ü doch gar nicht, dass sich nur wenige Personen dahinter befinden. Praktisch Privatmeinungen vertren. Ich denke da an die Delfinsch√ľtzer in Deutschland.
(27.08.2012, 17:12)
Ralf Sommerlad:   Ein entsetzlicher Unfall - aber ein Unfall, wie er nun einmal in der Tagesroutine nicht passieren soll aber dennoch passiert.Familie, Freunden und Kollegen gilt mein tiefes Mitgef√ľhl.
Nach dem, was ich bisher √ľber Ermittlungsergebnisse weiss, hat sich der Zoo nach dem Ungl√ľck geradezu vorbildlich verhalten - der Hinweis auf vorher gut durchdachte klare Notfallanweisungen. Direktor, Kuratoren und Tierarzt haben nach meiner Kenntnis wie in den meisten gut gef√ľhrten Zoos Schie√überechtigung und nehmen an laufenden Trainings teil.
PETA und sogar der WWF hingegen sind wenig hilfreich bei der Ursachenforschung. Stattdessen verfolgt man durchsichtig und in höchstem Maße pietätlos eigene, durchaus umstrittene Ziele und ich kann nicht verstehen, warum man alleine den Zookritikern derart umfangreich Foren bietet. Bei RTL erwarte ich nichts Anderes, aber zumindest bei ARD und ZDF sollte man sich so verhalten, wie seriöser Journalismus gebietet.
(27.08.2012, 14:06)
Carsten Horn:   Nachdem die Situation entstanden ist, hat man alles richtig gemacht in K√∂ln...

@MM: Ich hoffe mal, in jedem Zoo mit potentiell gef√§hrlichen Tieren gibt es Waffen und "Schie√überechtigte" und noch mehr hoffe ich, das die nie zum Einsatz kommen... Ist ein Thema, wo man nicht gerne dr√ľber spricht vermutlich, ich wei√ü nur, das man in Berlin auch bewaffnet ist, hat Heiner Kl√∂s mal in nem Interview berichtet...
(26.08.2012, 13:44)
Jolantha Belik:   Routine, eine kurze Unaufmerksamkeit, das Mi√üachten von vorgegebenen Sicherheitsma√ünahmen etc. k√∂nnen zur Katastrophe f√ľhren. Vielleicht k√∂nnte es helfen, wenn Tierpfleger gerade bei der Arbeit mit Raubtieren nicht alleine arbeiten d√ľrften. Ich denke auch, dass die Zoos viel mehr auf die Einhaltung der Sicherheitsprotokolle achten sollten und - auch wenn es f√ľr die Mitarbeiter sehr l√§stig und f√ľr viele "Zeitverschwendung" ist ("ich hab das schon immer so gemacht und es ist nix passiert") - immer wieder Schulungen dazu durchf√ľhren.

@kr√ľmmel: man kann ein Nashorn nicht mit einem Tiger vergleichen. Mal abgesehen von der unterschiedlichen Hautbeschaffenheit, wenn Tiger auch noch in der Aufregung die Muskeln anspannen, mu√üt schon sehr erfahren sein und im richtigen Winkel genau die richtige Stelle treffen, dass da die Spritze nicht abprallt. Selbst wenn es funktioniert, muss man damit rechnen, dass das Mittel durch den hohen Stresslevel im wahrsten Sinne des Wortes "f√ľr die Katz" war und derart langsam transportiert wird, dass es einfach nicht wirkt. Besonders (Gro√ü-)Katzen steigern sich in Ausnahmesituationen derart rein und putschen sich derart auf, dass man die Dosis soweit erh√∂hen m√ľ√üte, bis sie endlich narkotisiert sind, dass diese Dosis schon t√∂dlich w√§re. Es ist auch ein riesen Unterschied, ob man in einem geschlossenen Raum aus kurzer Entfernung oder aus einem Hubschrauber aus auf ein Tier schie√üt. Wie auch immer, wenn es um ein Menschenleben geht und man das Tier nicht wegschlie√üen kann, kann man nur das tun, was hier gemacht wurde.
(26.08.2012, 13:18)
Ulli:   Mein Mitgef√ľhl ist bei den Angeh√∂rigen und Kollegen der leider verstorbenen Pflegerin.
Irgendwelche Diskussionen √ľber das Erschie√üen des Tigers - schon aus Piet√§tsgr√ľnden - er√ľbrigen sich. Herr Pagel hat richtig und umsichtig entschieden.
(26.08.2012, 12:17)
Michael Gradowski:   Es war ja abzusehen, da√ü sich auch PETA sofort einschaltet und seine Weisheiten unters Volk bringen will. Keine Raubtierhaltung mehr in Zoos, und wo man gleich dabei ist, verlangt man wieder die vollkommene Abschaffung von Wildtieren. Langsam aber sicher machen sich diese Herren und Damen, sogenannte Tiersch√ľtzer, total l√§cherlich, abgesehen davon, da√ü sie einem nur noch tierisch auf die Nerven gehen. Ich frag mich ernsthaft, wie es bei dieser Truppe so weit kommen konnte, da√ü sie immer wieder √ľbers Ziel hinausschie√üen. Die Grundidee, n√§mlich der Schutz der Tiere und Tierqu√§lerei in welchen Belangen auch immer aufzudecken und zu beenden, ist ja eigentlich vollkommen richtig. Wenn ich dran denke, da√ü ich die mal richtig gut fand mit ihren Aktionen wie lieber nackt als im Pelz, sch√§me ich mich richtig. Meiner Meinung nach ist Peta nur noch eine Krawallkiste, die st√§ndig mit allen m√∂glichen Mitteln auf sich aufmerksam machen will. Das ist sch√§big und traurig, angesichts der wichtigen Aufgabe, der sie sich mal widmen wollten. Kurz und gut: Die sollen einfach mal gepflegt die Fresse halten! Sorry, aber das mu√üte ich mal loswerden.
(26.08.2012, 10:30)
Michael Mettler:   Jedes Autofahren ist potenziell lebensbedrohlich (in diesem Fall nicht nur f√ľr den Ausf√ľhrenden), und selbst Berufskraftfahrer, die zu zweit unterwegs sind, haben schon Unf√§lle verursacht.

Hundertprozentige Sicherheit halte ich f√ľr einen menschlichen Wunschtraum, Fehler lassen sich m.E. nie ganz ausschlie√üen. Ein Augenblick der Unachtsamkeit im Alltag oder ein kleiner Funktionsfehler der Technik kann auch in anderen Lebenslagen zu t√∂dlichen Verletzungen f√ľhren, ob bei der Arbeit mit oder neben Maschinen, im Stra√üenverkehr oder auch nur beim Fensterputzen im Haushalt... Vorf√§lle wie der K√∂lner rufen uns halt immer unangenehm in Erinnerung, dass menschliches Leben selbst in der vermeintlich sicheren "Zivilisation" auch durch andere Lebewesen ausgel√∂scht werden kann.

Es ist ein bitteres und trauriges Ereignis, das nicht h√§tte sein m√ľssen, andererseits ist doch aber der Beruf des Tierpflegers zwangsl√§ufig mit einem Risiko f√ľr Leib und Leben verbunden. Da haben schon vermeintlich viel harmlosere Tiere f√ľr Opfer oder schwerwiegende Verletzungen gesorgt.

@kr√ľmmel, zum panischen Schimpansenmann: Doch, auch da wurde schon mal gleich zur finalen L√∂sung gegriffen. Sogar in K√∂ln, und das, obwohl Petermann kein "gew√∂hnlicher" Schimpanse, sondern DIE Symbolfigur des K√∂lner Zoos der Nachkriegszeit war. (Mindestens ein weiterer Fall ist mir aus London bekannt, allerdings ebenfalls schon l√§nger her.) Der Schimpansenmann (und ich meine, auch sein ebenfalls ausgebrochenes Weibchen) wurde damals von einem entsprechend ausgebildeten Tierpfleger geschossen, nachdem er den damaligen Zoodirektor Nogge angegriffen und schwer verletzt hatte. Wenn ich eine WDR-Doku √ľber den K√∂lner Zoo richtig in Erinnerung habe, war es dort schon vorher so, dass es einen Waffenschrank f√ľr derartige Notf√§lle gibt und mindestens zwei Personen dazu ausgebildet sind bzw. sein m√ľssen, entlaufene Zootiere im Ernstfall erschie√üen zu k√∂nnen; die Bef√§higung dazu wird in regelm√§√üigen Abst√§nden in Pr√ľfungen kontrolliert. (Ist das eigentlich auch in anderen Zoos so?)
(26.08.2012, 09:20)
Klaus Sch√ľling:   "jeder Pfleger vergisst mal was"

Ja, das ist menschlich.
Und glimpfliche Situationen oder Beinahe-Unfälle hat fast jeder schon einmal erlebt.

Es stellt sich die Frage, inwieweit sich mit technischen (oder baulichen) Mitteln solche menschlichen Fehler verhindern lassen.
Oder man am die Organisationsabläufe in Frage stellt.
In anderen Berufsfeldern d√ľrfen T√§tigkeiten, die potentiell lebensbedrohlich sind nur von zwei Personen erledigt werden.


(26.08.2012, 08:21)
Stefanie Fischer:   @kr√ľmmel: Die Eisb√§ren mussten am Ende aber trotzdem erschossen werden, weil eben das Bet√§uben fehl schlug.

Auch bei einem Tiger, der nicht ausgebrochen ist, habe ich schon erlebt das viermal auf einen Tiger geschossen wurde ohne das dieser danach richtig schlief.

Ansonsten ist mir noch nicht richtig klar was eigentlich passiert ist. Erst hie√ü es der Tiger w√§re in einem Wirtschaftgeb√§ude gewesen bei offenen Fenster. Jetzt ist es im Innengehege passiert, welches zu war. Wie ist die Pflegerin dann da rein gekommen? ich habe gelernt die T√ľr aufzulassen, damit man wenigstens die Chance auf eine Flucht hat.

@C.Lissner: Zum Teil gebe ich ihnen Recht, ich denke aber das die meisten Unfälle doch eher an der Routine liegen, denn man muss es einfach zugeben jeder Pfleger vergisst mal was. Es ist halt die Frage was und bei welchem Tier.
(25.08.2012, 20:00)
Matthias Schramm:   Beileid f√ľr die Angeh√∂rigen!

Die Entscheidung den Tiger ohne weitere Experimente zu erlegen war richtig. In so einem Fall geht Mensch vor Tier!
(25.08.2012, 19:15)
Sven P. Peter:   @C.Lissner: " W√§re es nicht m√∂glich gewesen, dass eine Tier√§rztin mit dem Blasrohr versucht zu schiessen; zur Sicherheit jedoch jemand mit einem scharfen Gewehr dabeisteht, um erst, falls die Situation ausser Kontrolle geraten zu droht, zu schiessen?"

Der Tiger war im selben Raum mit einer schwer verletzten Frau. Bei solchen Fällen zählen Sekunden (sie ist ja leider trotzdem verstorben) um dem Verletzten zu helfen.
(25.08.2012, 18:50)
Sven P. Peter:   Was aktuell auch erschreckend ist was man auf der Facebookseite des Zoos lesen kann. Von groben Anschuldigungen bis "Der Direktor sollte erschossen werden!"...
(25.08.2012, 18:45)
kr√ľmmel:   @Jolantha

Wenn sich Nash√∂rner vom Hubschrauber aus sedieren lassen, d√ľrften Abstand und Hautdicke nicht entscheidend sein.

In vergelichbaren F√§llen (Eisb√§ren in N√ľrnberg) mussten mehrmals nachdosiert werden, das - und eine gegl√ľckte Narkose selbst dauert in solchen Fa√§llen einfach zu lange.
Und ganz ehrlich:
Tigerkater sind so selten nicht.
Von einem panischen Schimpansenmann geht eine vergleichbare Gefahr aus - da w√ľrde man nicht so rasch die finale L√∂sung w√§hlen.

Die Wahl der Waffe hängt immer von zahlrichen Faktoren ab, die wir hier nicht zerreden sollten.

(25.08.2012, 18:37)
C. Lissner:   Ich denke dass eine Bet√§ubung zumindest h√§tte versucht werden sollen. W√§re es nicht m√∂glich gewesen, dass eine Tier√§rztin mit dem Blasrohr versucht zu schiessen; zur Sicherheit jedoch jemand mit einem scharfen Gewehr dabeisteht, um erst, falls die Situation ausser Kontrolle geraten zu droht, zu schiessen? Ein Tier standardm√§ssig nach einem Angriff (w√§hrend ist nat√ľrlich was anderes) zu t√∂ten halte ich f√ľr absolut verwerflich (in unserem Land macht man das ja auch nicht mit unserer Art). Das Tier h√§tte zumindest eine Chance bekommen d√ľrfen.
√úbrigens: Es gibt leider immer noch Tierpfleger "der alten Schule" die die Versicherungsvorschriften einfach nicht einhalten: Vor einigen Jahren machte ich eine F√ľhrung mit einem Pfleger in der alten B√§renanlage in Leipzig und erlebte mit √úberraschung, wie der Tierpfleger T√ľren zu der B√§renanlage bei Anwesenheit von B√§ren √∂ffnete, die Tiere mit dem Besen auf Distanz hielt und Luzernheu aussch√ľttete. Ich perplex dahinter. Ein anderer Pfleger in einem deutschen Tierpark, den ich begleitete, betrat mit mir ein Schneeleopardengehege und wies mich- erst auf der Anlage- darauf hin dass eine der Katzen √ľber nacht nicht eingesperrt worden ist; das Tier lag einige Meter hinter uns und beobachtete uns.. Zoos sollten Kontrollinstrumente einsetzen um die Tierpfleger zum strikten Einhalten der Vorschriften zu bewegen und notfalls auch Sanktionen erteilen, zur Sicherheit von Tier und Mensch.
(25.08.2012, 18:35)
Zoo K√∂ln:   16:49 Uhr:
Pressemitteilung

Tödlicher Unfall mit Tiger im Kölner ZOO

K√∂ln, 25. August 2012. Leider m√ľssen wir Ihnen mitteilen, dass eine Tierpflegerin im K√∂lner ZOO heute von unserem Tigerkater ‚ÄěAltai‚Äú t√∂dlich verletzt worden ist. Bei der get√∂teten Tierpflegerin handelt es sich um die f√ľr Raubkatzen verantwortliche Revierpflegerin Ruth K., die √ľber umfassende und langj√§hrige Erfahrungen im Umgang mit diesen Tieren verf√ľgte.

Nachdem eine Kollegin das Opfer leblos im Tiger-Innengehege gefunden hatte, wurde der Alarmplan umgehend in Kraft gesetzt. Polizei und Feuerwehr waren unverz√ľglich zur Stelle. Zoodirektor Theo Pagel erschoss den Tiger auf Anweisung der Einsatzleitung sofort. Der Notarzt konnte daraufhin nur noch den Tod der Pflegerin feststellen. Nach derzeitigem Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass diese es vor Beginn der t√§glichen routinem√§√üigen Reinigungsarbeiten vers√§umt hat, den Tiger abzusperren. Vermutlich ist sie dann vom Tiger von hinten angefallen worden, der ihr einen t√∂dlichen Biss in den Hals zuf√ľgte, danach aber von ihr ablie√ü. ‚ÄěWir k√∂nnen uns derzeit nicht erkl√§ren, warum der erfahrenen Pflegerin, ein derart verh√§ngnisvolles Versehen unterlaufen konnte‚Äú, meint Zoodirektor Theo Pagel.

F√ľr die Besucher und die √ľbrigen Besch√§ftigten des K√∂lner ZOOs bestand zu keiner Zeit eine Gefahr, da der Tiger sein Innengehege nicht verlassen konnte. Trotzdem wurde der ZOO aus Sicherheitsgr√ľnden zun√§chst ger√§umt, was Dank der Umsicht der Zoomitarbeiter und den verst√§ndnisvollen G√§sten ohne weitere Zwischenf√§lle ablief. Mittlerweile ist der ZOO wieder ge√∂ffnet. Gleichwohl wurde die f√ľr heute Abend vorgesehene ‚ÄěAudi-Sommernacht im ZOO‚Äú mit R√ľcksicht auf die Angeh√∂rigen und Besch√§ftigen abgesagt. Der ZOO bittet hierf√ľr um Verst√§ndnis und wird schnellstm√∂glich auf seiner Internetseite dar√ľber informieren, wie bereits gekaufte Karten zur√ľckgegeben werden k√∂nnen.
(25.08.2012, 18:28)
Manuel Becker:   Der Zoo hat bekannt gegeben, dass es keinen Ausbruch gab. Die Pflegerin hat sich scheinbar in einem Gehegeteil zusammen mit dem Tiger aufgehalten, obwohl zus√§tzlich von technischen M√§ngeln an der Sicherheitsschleuse die Rede ist. In Medien wird damit wohl erstmal wieder die "Tigerhaltungssau" durchs Dorf getrieben. Sehr schade das Ganze, aber man darf gespannt sein. Die Erschie√üung war aber sicher die richtige, wenn auch dramatischste Entscheidung...
(25.08.2012, 16:47)
Silke Kollrich:   Im Radio wurde gesendet, dass sich die Pflegerin nicht in diesem Gehege h√§tte aufhalten d√ľrfen. Wie dem auch sei, es ist sehr traurig und mein Beileid gilt den Angeh√∂rigen.
Um den Tiger tut es mir auch sehr leid, es war ein prachtvolles Tier.
(25.08.2012, 16:41)
Jolantha Belik:   @Jan: eine Raubkatze in einer solchen Ausnagmesituation kannst nicht so einfach mit einer Narkosespritze sedieren. Zudem Tiger haben eine derart feste Haut, man m√ľ√üte schon sehr sehr nahe an das Tier rankommen k√∂nnen und es m√ľ√üte still halten, damit die Spritze tief genug eindringt und hoffen, dass das Mittel auch wirkt. Vor einigen Jahren ist dabei in einem Zoo (in Ru√üland glaub ich, bin mir jetzt nicht ganz sicher) ein Tierarzt vom Tiger t√∂dlich verletzt worden, weil dieser trotz mehrfacher Versuche derart aufgeregt war, dass die Narkose nicht gewirkt hat. Wenn sich das Tier nicht rein zuf√§llig in einem geschlossenen Raum ohne (weitere) Ausbruchsm√∂glicheit befindet und sich dort wieder beruhigen kann, ist die einzige M√∂glichkeit, bevor noch mehr Menschen zu Schaden kommen, es zu erschie√üen.
Eine sehr tragische Gschicht, mein aufrichtiges Beleid der Familie und den Kollegen der Pflegerin.
(25.08.2012, 16:38)
Sven P. Peter:   Und wenn Menschen in Gefahr sind und man zu einer verletzten Pflegerin gelangen m√∂chte sollte man nicht versuchen das Tier zu sedieren (wo man am ende noch vier mal nachdosieren muss) und dann lange warten bis es schl√§ft.
(25.08.2012, 14:45)
Gerhard Joerres:   Ich glaube nicht das eine Bet√§ubung hier auf die schnelle m√∂glich war. Wer will in dieser Situation die richtige Bet√§ubungsmenge bei einem hektischen Tiger einsch√§tzen?? Hier ging die Sicherheit sicherlich vor. Tragisch die Geschichte.
(25.08.2012, 14:33)
Jan Jakobi:   Der Zoo K√∂ln scheint mit Tigern nicht so viel Gl√ľck zu haben.

Letztes Jahr gab es Nachwuchs.

Davor gab es ein Tigerweibchen dem nacheinander zwei verschiedene M√§nnchen zuf√ľhrte, allerdings ohne Erfolg.

Hätte man den Tiger nicht mit dem Blasrohr oder dem Narkosegewehr betäuben können?
(25.08.2012, 14:16)
Sven P. Peter:   Heute ist ein Tiger aus seinem Gehege entkommen und hat dabei eine Pflegerin t√∂tlich verletzt. Das Tier wurde erschossen.

http://www.express.de/koeln/zoo-evakuiert--tiger-ausgebrochen--
zoodirektor-erschiesst-das-tier,2856,16968014.html
(25.08.2012, 13:35)
Carsten Horn:   Ganz schlimme Nachricht, in K√∂ln ist ein Tiger ausgebrochen, hat eine Pflegerin get√∂tet...

Der Tiger wurde erschossen...
(25.08.2012, 13:34)
Patrick Kalscheuer:   Zuchterfolg bei den Bambuslemuren!
Bereits im Juni gab es Nachwuchs bei den Großen Bambuslemuren. Das Geschlecht ist noch nicht bekannt; Mutter und Kind sind derzeit vom Vater getrennt, da die Mutter ihn noch nicht in der Nähe des Kindes akzeptiert.
(10.08.2012, 17:28)
Zoo K√∂ln:   Rekord im K√∂lner Zoo:
100-millionster Besucher begr√ľ√üt!
 
K√∂ln, 8. August 2012. Der K√∂lner Zoo konnte heute ‚Äď wie es der Zufall wollte und wie es zu K√∂ln passt ‚Äď um fast 11.11 Uhr den 100-millionsten Besucher begr√ľ√üen. Zoodirektor Theo Pagel begr√ľ√üte Herrn S. Nolte mit seiner Familie aus der N√§he von Gummersbach pers√∂nlich mit einem gro√üen Blumenstrau√ü am Eingang und gratulierte herzlich. Familie Nolte staunte nicht schlecht.
Herr und Frau Nolte waren mit ihren beiden S√∂hnen Neven und Harvey das erste Mal im K√∂lner Zoo. Nun k√∂nnen sie ein Jahr lang jeden Tag in den Zoo kommen, denn sie erhielten u.a. eine Zoo-Familienjahreskarte. Zudem gab es eine Spezialf√ľhrung hinter die Kulissen exklusiv mit dem Zoodirektor, der ihnen Rede und Antwort stand. Besucht wurden die Giraffen, der Wei√ükopfseeadler (Flugshow), die Elefanten und die Tiger. Herr Nolte scheute sich nicht die Giraffen selbst zu f√ľttern, was im Zoo normalerweise absolut verboten ist. ‚ÄěMensch, die haben aber eine lange und glitschige Zunge‚Äú, so Herr Nolte. Nach einem gemeinsamen Mittagessen erkundete die junge Familie den Zoo noch auf eigene Faust. Zum Abschluss konnten sich die beiden Kinder noch etwas im Zooshop aussuchen und gingen nach einem erf√ľllten Tag m√ľde aber gl√ľcklich wieder nach Hause. ‚ÄěDie Elefanten haben mir am besten gefallen‚Äú, so Neven Nolte. Sein j√ľngerer Bruder Harvey konnte sogar fast originalgetreu das ‚ÄěBr√ľllen‚Äú des Tigers nachmachen.
Beim Verlassen des Zoos schw√§rmte Frau R. Nolte: ‚Äě Es war ein wundersch√∂ner Tag im K√∂lner Zoo, wir haben uns wirklich sehr gefreut und werden die Jahreskarte so oft als m√∂glich nutzen. Wir k√∂nnen einen Besuch nur weiterempfehlen‚Äú. Nun hofft der Zoo darauf, dass diesen 100 Millionen Besuchern noch viele folgen werden, damit man noch mehr Menschen f√ľr die Tiere und deren Lebensr√§ume, begeistern kann. Zoodirektor Pagel: ‚ÄúWir sind stolz darauf heute, nach 152 Jahren den 100-millionsten Besucher begr√ľ√üen zu k√∂nnen. Welche Einrichtung ‚Äď nicht nur in K√∂ln - kann das schon von sich behaupten. Der K√∂lner Zoo ist und bleibt eines der sch√∂nsten Ausflugsziele f√ľr Jung und Alt in und weit √ľber K√∂ln hinaus. Und gerade momentan mit den vielen Jungtieren, z.B. bei Giraffe, Orang-Utan oder Elefant, ist der K√∂lner Zoo √ľberaus sehenswert.‚Äú
(09.08.2012, 08:10)
Niedersachse:   Das Foto muss ja Bindi nicht unter ihrer Mutter zeigen, da sich die ganze Herde sehr gut um das Kalb k√ľmmert.
(29.07.2012, 11:34)
R√ľdiger:   T√§uscht der Eindruck oder hat die Mutter kaum Milch in den Zitzen?
Oder ist das Foto vom Zoo K√∂ln irref√ľhrend?
(28.07.2012, 12:34)
Jolantha Belik:   Die Kleine Ele-M√§dchen hei√üt Bindi, ein s√ľ√ües Zwergerl :-)
http://www.ksta.de/nippes/nachwuchs-der-kleine-elefant-geht-spazieren,15187558,16732230.html
(28.07.2012, 00:16)
Zoo K√∂ln:   Foto vom zwei Stunden alten Elefantenkalb.

P.S.
...und wenn wir uns nicht verguckt haben, ist es ein Mädchen.
(27.07.2012, 14:24)
Gudrun Bardowicks:   Sch√∂ne Nachricht. Ich hoffe, dass die Aufzucht ohne Probleme gelingt.
(26.07.2012, 22:20)
Zoo K√∂ln:   Zuwachs in der K√∂lner Elefantenherde

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass heute kurz nach 10.00 Uhr ein neues Elefantenkalb im Kölner Zoo geboren wurde. Es ist mittlerweile das sechste und das erste von unserer Elefantenkuh Shu Tu Zar.
Die Geburt verlief ohne Probleme.
Nachdem die Pfleger am fr√ľhen Morgen festgestellt hatten, dass sich¬†Shu Tu Zar ‚Äěkomisch‚Äú verh√§lt und mehr und mehr die Hinterbeine entlastet, war klar, dass es bald soweit sein w√ľrde. Wir haben zun√§chst nur eine faustgro√üe Beule gesehen, und schon wenige Minuten sp√§ter guckten die Hinterbeine heraus, meint Christina Klawitter, Elefantenpflegerin im K√∂lner ZOO.
Um kurz nach 10.00 Uhr war der Elefantennachwuchs da und ohne menschliche Hilfe zur Welt gekommen, was uns nat√ľrlich besonders freut. Unserer Pfleger haben das alles zwar aus der Box beobachtet, aber ansonsten nicht eingegriffen, erkl√§rt Christopher Landsberg, Vorstand des K√∂lner ZOOs. Nach der Geburt kamen sofort die Tanten und auch die √ľbrigen Elefantenk√§lber, um den Neuank√∂mmling in der Herde zu begr√ľ√üen. Die Tanten haben dem kleinen Elefantenbaby dann noch auf die Beine geholfen und mittlerweile steht unser kleiner Elefant sehr sicher.
Soweit wir das daher aus aktueller Sicht beurteilen k√∂nnen, sind die Mutter Shu Tu Zar und ihr Kalb wohlauf. Das gilt √ľbrigens auch f√ľr Bindu, unseren Elfentenbullen, der der Vater des neuen Elefantenkalbes ist, erst aber noch nicht zur Herde gelassen wird.
Leider k√∂nnen wir auch zum gegenw√§rtigen Zeitpunkt noch nicht sagen, ob es ein Junge oder ein M√§dchen ist, das ist bei kleinen Elefanten leider nicht so einfach zu sehen wie man gemeinhin glaubt. Damit der Eingew√∂hnungsprozess weiter reibungslos verlaufen kann und Mutter und Kalb noch ein wenig Ruhe haben, bitten wir um Verst√§ndnis daf√ľr, dass das Elefantenhaus bis auf weiteres geschlossen bleibt.
(25.07.2012, 14:19)
Zoo K√∂ln:   Schaut Euch mal die K√∂lner Affen an!
K√∂lner Zoo goes D√ľsseldorf
 
Mit einer doppeldeutigen Au√üenwerbekampagne wirbt der K√∂lner Zoo erstmals in seiner √ľber 150-j√§hrigen Geschichte ab heute in unserer
Nachbarstadt D√ľsseldorf.
‚ÄěIch glaube, dass man in D√ľsseldorf gar nicht wei√ü, dass es in K√∂ln einen wundersch√∂nen Zoo gibt‚Äú, schmunzelt Christopher Landsberg, kaufm. Vorstand des K√∂lner Zoos. Mit der n√∂tigen Priese Selbstironie hei√üt das Motto f√ľr D√ľsseldorf ‚ÄěSchaut Euch mal die K√∂lner Affen an‚Äú! ‚ÄěWir freuen uns nat√ľrlich √ľber jeden Gast, √ľber G√§ste aus D√ľsseldorf aber ganz besonders. Gerade in den Ferien lohnt sich ein Besuch des K√∂lner Zoos als Ausflugsziel selbst wenn das mitten in K√∂ln liegt‚Äú, meint Landsberg weiter.
Insgesamt h√§ngen √ľber 100 Gro√üplakate noch bis zum 27. Juli an zentralen Punkten in der Landeshauptstadt und an der Autobahn. Da es in D√ľsseldorf keinen vergleichbaren klassischen Zoo, sondern den Aquazoo L√∂bbecke Museum gibt, in dem Besucher haupts√§chlich Meeresbewohner bestaunen k√∂nnen, wird die Aufforderung nach K√∂ln zu fahren auch von den anderen Zoos im Umland nicht kritisch be√§ugt. √úbrigens ist NRW das Bundesland mit der h√∂chsten Zoodichte - und das nicht nur deutschland- sondern sogar weltweit! ‚ÄěDaher lohnt sich auch ein Kauf unserer Jahreskarte‚Äú, so Landsberg weiter, ‚Äěda man mit einer Jahreskarte des K√∂lner Zoos in allen 10 NRW-Partnerzoos¬† eine Eintrittspreiserm√§√üigung erh√§lt‚Äú. Die vielf√§ltigen Angebote und Tierarten erg√§nzen sich hervorragend und locken so j√§hrlich rund 6.000.000 Besucher in die nordrhein-westf√§lischen Zoos. Mehr Infos unter www.partnerzoo.de oder www.koelnerzoo.de.
(24.07.2012, 09:55)
Zoo K√∂ln:   Ming Jung is fott!

Köln, den 13. Juli 2012.

Gestern wurde unser junger Elefantenbulle ‚ÄěMing Jung‚Äú (geb. 16.4.2007) im Rahmen des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) f√ľr Asiatische Elefanten in den Zoo Antwerpen (Belgien) gebracht.

Dort soll er zusammen mit zwei anderen Elefantenbullen seine Jugendzeit verbringen. Gemeinsam mit den anderen soll er weiter aufwachsen und sozialisiert werden.

F√ľr die K√∂lner Zoofreunde ist ‚ÄěMing Jung‚Äú also nach rund 2 Stunden Fahrtzeit auch weiterhin zu sehen, wenn dies ihr Wunsch ist.

Sp√§ter, vielleicht in f√ľnf bis sieben Jahren, soll er dann wieder in den K√∂lner Zoo kommen, um hier als Zuchtbulle eingesetzt zu werden. Genetisch ist er ein wichtiger Bulle, wurde seine Mutter doch bereits in Thailand gedeckt, bevor sie zu uns kam und die Linie seines Vaters ist somit bisher gar nicht in der europ√§ischen Population asiatischer Elefanten vertreten.

Gern stellen wir uns die Frage, ob die belgischen Besucher des Zoo Antwerpen erkennen, welche Bedeutung der Name ‚ÄěMing Jung‚Äú hat. Sicher werden viele glauben, dass es thail√§ndisch ist und nicht ‚Äěk√∂lsch‚Äú.

Der Transport wurde von Mitarbeitern des K√∂lner Zoos selbst durchgef√ľhrt und hat einwandfrei funktioniert. W√§hrend der Eingew√∂hnungszeit in Antwerpen bleiben noch zwei vertraute Tierpfleger aus K√∂ln vor Ort.

(13.07.2012, 09:49)
Ronald Masell:   man sollte vorher die Augen √∂ffnen und lesen! Sorry!
(12.07.2012, 11:48)
Ronald Masell:   Am Montag ist nach 36 Jahren wieder ein ameisen b√§r im Zoo eingezogen 0,1 aus DOrtmund. es folgen noch 1,0 aus Amsterdam und 0,1 aus Halle. dasAmeisenb√§r/pudu-haus ist er√∂ffnet.
(12.07.2012, 11:46)
Zoo K√∂ln:   Der Gro√üe Ameisenb√§r ist da! Neues Erlebnis- und Artenschutzprojekt im K√∂lner Zoo er√∂ffnet.¬†

Die neue Ameisenb√§renanlage pr√§sentiert auf¬† ca. 1.500 m¬≤ Ameisenb√§ren und Pudus in einem ihren nat√ľrlichen Lebensanspr√ľchen angepassten Gehege direkt neben den s√ľdamerikanischen Tapiren.

Gestern wurde die neue Ameisenb√§renanlage im K√∂lner Zoo er√∂ffnet. Auf der Er√∂ffnungsveranstaltung feierten rund 100 geladene G√§ste die Fertigstellung dieses neuen und gr√∂√üten Projektes in Europa mit s√ľdamerikanischen K√∂stlichkeiten. Denn auch die Gastronomie hat im ‚ÄěS√ľdamerika‚Äú des K√∂lner Zoos ein neues Gesicht erhalten: Die ‚ÄěHazienda La Danta del Oro‚Äú (√ľbersetzt: ‚ÄěDas Haus zum Goldenen Tapir‚Äú) wurde ebenfalls p√ľnktlich zur Er√∂ffnung fertiggestellt und vervollst√§ndigt die geografische Gliederung dieses Teils des Zoos. Ein weiteres St√ľck S√ľdamerika mitten in K√∂ln!
Das im Jahr 2011 begonnene Projekt ist f√ľr rund 700.000,-¬†Euro verwirklicht worden. Auf 1.500 m¬≤ ist Platz f√ľr bis zu 4 Ameisenb√§ren und 3 Pudus in diesem naturnah gestalteten Lebensraum. Den Anfang macht Ameisenb√§rendame ‚ÄěGuapa‚Äú aus dem Dortmunder Zoo. Ein m√§nnliches Tier namens ‚ÄěYavi‚Äú wird in den n√§chsten Tagen aus dem Zoo in Amsterdam einziehen. Das bereits im Zoo lebende Pudu-Paar wird ebenfalls in den n√§chsten Tagen die neue Anlage erkunden k√∂nnen.
F√ľr Zoodirektor Theo Pagel und seinen Vorstandskollegen Christopher Landsberg ist heute ein weiteres einzigartiges Zooprojekt fertiggestellt worden: ‚ÄěDie Ameisenb√§renanlage ist ein weiterer Schritt in Richtung unseres ‚ÄěZoo der Zukunft¬† 2020‚Äú, der neue Standards in der Haltung dieser Tierarten setzt‚Äú, so Theo Pagel. Oberb√ľrgermeister J√ľrgen Roters f√ľgt hinzu, dass ‚Äěder Zoo als Touristenattraktion mit dieser Anlage weitere Impulse setzt‚Äú. Christopher Landsberg, kfm. Vorstand des Zoos, freut sich dabei besonders dar√ľber, dass es die erste Anlage in der Geschichte des K√∂lner Zoos ist, die zu 100 Prozent durch Nachl√§sse, Spendengelder sowie Zuwendungen der K√∂lner Kulturstiftung der Kreissparkasse K√∂ln, der Hans und Waltraut Korbmacher Stiftung sowie den Stiftungen von Kurt & Chris Blumberg und H.J.S.W. Kirschbaum finanziert werden konnte! Neben den Gro√üspenden konnten in den letzten vier Monaten viele Spendengelder ortsans√§ssiger Unternehmen und vieler Privatpersonen generiert werden, was nicht zuletzt dem hohen Interesse an diesen au√üergew√∂hnlichen Tieren zu verdanken ist.

Hintergrundinformationen zu unseren Tieren
Der weibliche Gro√üe Ameisenb√§r ‚ÄěGuapa‚Äú wurde im Februar 2011 im Zoo Dortmund geboren und musste nach ein paar Tagen vom Personal des Zoos von Hand aufgezogen werden. Ihr Vater ist noch ein Wildfang aus Guayana.
Ein weiteres Ameisenb√§r Weibchen mit dem Namen ‚ÄěDolores‚Äú wurde im Juni 2011 im Zoo Halle geboren und wird in den n√§chsten Tagen zu uns an den Rhein kommen.
Der m√§nnliche Ameisenb√§r ‚ÄěYavi‚Äú kommt ebenfalls etwas sp√§ter aus dem Artis Zoo Amsterdam in den Niederlanden.
Das Puduweibchen ‚ÄěBonita‚Äú h√§lt den momentanen Altersrekord unter S√ľdpudus im Europ√§ischen Erhaltungszucht Programm (EEP) mit 16 Jahren. Sie hat trotz ihres Alters letztes Jahr ein gesundes Jungtier geboren, welches wir an den Zoo Apenheul abgegeben haben.
Der Pudubock ‚ÄěAmos‚Äú stammt ebenfalls aus dem Zoo Dortmund. Er ist erst 3 Jahre alt und hat bereits bevor er das 2. Lebensjahr erreichte seinen ersten Nachwuchs gezeugt. Wir hoffen, dass er noch ein Jungtier mit ‚ÄěBonita‚Äú hervorbringen wird.
Der Gro√üe Ameisenb√§r kann √ľber 60 kg erreichen. Charakteristisch f√ľr diese Tiere ist die zahnlose R√∂hrenschnauze, die eine bis zu 60 cm lange Zunge beherbergt. Er hat lange und sehr scharfe Krallen, die zum Aufrei√üen von Termitenbauten ebenso dienen wie zur Abwehr von Feinden. Augen und Ohren dieser Tiere sind klein, ihr Geruchssinn dagegen ist sehr gut entwickelt. Sie leben ausschlie√ülich am Boden und bewohnen eine gro√üe Vielfalt verschiedener Lebensr√§ume (Savannen, Graslandschaften, S√ľmpfe und W√§lder). Nach rund 180 Tagen Tragezeit bringt das Weibchen ein einzelnes Jungtier zur Welt. Es klettert nach wenigen Minuten auf den R√ľcken der Mutter und bleibt dort f√ľr die n√§chsten 6 Wochen. Gro√üe Ameisenb√§ren geh√∂ren zu den bedrohten Arten. Die IUCN listet sie als gef√§hrdet ein.


Hintergrundinformationen zum Bau / Technik

Planungsbeginn: März 2011
Baubeginn: Februar 2012
Fertigstellung: Juli 2012

Insgesamt waren 10 Unternehmen, die Mitarbeiter der Zoowerkstatt und die zooeigene Gärtnerei an der Entstehung der Anlage beteiligt.
Die Ameisenb√§renanlage wird als erste Anlage im K√∂lner Zoo mit einer Luft-Wasserpumpe beheizt. Die aus der Au√üenluft gewonnene Energie wird √ľber einen Pufferspeicher zur Warmwasserversorgung und Beheizung des Geb√§udes gespeichert, die Heizungsw√§rmeabgabe erfolgt ausschlie√ülich √ľber die Betonkernaktivierung in Decken und W√§nden.
Als erste Anlage im K√∂lner Zoo wurde das komplette Haus, auch die Wegebeleuchtung, mit energiesparenden und unterhaltungsarmen¬† LED-Leuchtmitteln ausgestattet, dar√ľber hinaus wird die Beleuchtung¬†zur Vermeidung von unabsichtlicher¬† Dauerbeleuchtung √ľber Pr√§senzmelder und Zeitschaltuhren geschaltet.
Um Transmissionsverluste gering zu halten wurde das gesamte Gebäude (Boden, Außenwände und Decke) wärmegedämmt. Als zusätzlicher Puffer gegen Sommerhitze und Winterkälte erhielt das Dach eine Substratschicht mit extensiver Bepflanzung.

Foto: Zoo Köln / Werner Scheurer
(10.07.2012, 08:19)
Zoo K√∂ln:   ‚ÄěPicasso‚Äú und ‚ÄěRuwana‚Äú (der eine rank und schlank, die andere recht beleibt) hei√üt das entz√ľckende P√§rchen, das die ehemalige Sitatunga-Anlage am alten Elefantenhaus neu belebt.
Die auff√§llige Farbpalette ihres Felles reicht von schwarz √ľber r√∂tlich braun bis wei√ü.
Die B√ľschel an ihren blattf√∂rmigen Ohren gaben ihnen den Namen:

Pinselohrschweine.
(04.07.2012, 12:18)
Henry Merker:   Der Zoo K√∂ln hat aus San Diego 1,2 Honigdachse erhalten. Die Unterart ist mir nicht bekannt.

Quelle: Zootierforum
(28.05.2012, 19:39)
Zoo K√∂ln:   EISZEIT im K√∂lner Zoo

Nehmen Sie teil an einer Zeitreise in das Europa vor 12.500 Jahren, als die letzte Eiszeit das Klima beherrschte. Erleben Sie einen der kurzen, trockenen und relativ k√ľhlen Sommertage in Mitteleuropa, als noch die Eiszeittiere unsere Heimat bev√∂lkerten und der steinzeitliche Fr√ľhmensch sein Jagdgl√ľck versuchte.
‚ÄěWir sind gl√ľcklich dar√ľber, dass wir die Ausstellung ‚ÄěEiszeit der Tiere‚Äú in diesem Jahr nach K√∂ln holen konnten‚Äú freut sich Theo Pagel. Vom 25. Mai bis zum 5. November gastiert die Wanderausstellung ‚ÄěEiszeit‚Äú nun nach u. a. Wiesbaden und Hamburg in K√∂ln. ‚ÄěAuge in Auge mit einem fast vier Meter gro√üen Mammut, mit einem H√∂hlenb√§ren oder mit einem Wollnashorn - was unsere steinzeitlichen Vorfahren beim Anblick dieser Urzeitriesen gef√ľhlt haben m√ľssen, k√∂nnen unsere Besucher jetzt im K√∂lner Zoo nachempfinden.‚Äú
‚ÄěDie Ausstellung eignet sich besonders f√ľr Schulklassen zur lebensnahen Unterrichtserg√§nzung des im Lehrplan vorgesehenen Themas Eiszeit-Steinzeit und gerade deshalb sind wir sehr froh dar√ľber, dass wir unseren Besuchern die Ausstellung ohne einen Zusatzeintritt anbieten k√∂nnen‚Äú, so der kaufm√§nnische Vorstand Christopher Landsberg. ‚ÄěEine Kooperation mit der Lanxess arena und der ICE AGE LIVE Show, die n√§chstes Jahr im Januar in K√∂ln zu sehen ist, unterst√ľtzt uns zus√§tzlich bei der Bewerbung. So k√∂nnen die Besucher erst dem vier Meter gro√üen Mammut der Ausstellung gegen√ľber stehen um dann im Januar ‚ÄěManni, das Mammut‚Äú in der Lanxess arena zu bestaunen.‚Äú

Zur Ausstellung:
In Mitteleuropa entsprachen die Bedingungen w√§hrend der Kaltzeiten denen des heutigen Nordskandinaviens und Sibiriens. Den Klima- und Vegetationsverh√§ltnissen angepasst, lebten vor allem gro√üw√ľchsige Herdentiere, die die Pflanzen der hiesigen Tundra abweiden konnten. Zu nennen sind hier neben Pferd, Rentier und Riesenhirsch vor allem das Mammut, das Wollnashorn, der Auerochse und der Bison.
Bedingt durch schnell voranschreitende Klimaveränderungen, aber vermutlich auch infolge der Bejagung durch den Menschen, starben viele dieser Tierarten gegen Ende der letzten Eiszeit aus.
Cro-Magnon-Menschen lebten gegen Ende der letzten Eiszeit (vor etwa 25.000 Jahren) in Europa. Benannt nach einem H√∂hlensystem im franz√∂sischem D√©partement Dordogne, in dem 1868 zum ersten Mal seine √úberreste auftauchten, unterscheidet sich der Cro-Magnon-Mensch anatomisch deutlich vom Neandertaler: So fehlen ihm die f√ľr Neandertaler typischen starken √úberaugenw√ľlste, die fliehende Stirn oder das vorspringende Mittelgesicht. Der Cro-Magnon-Mensch, der sich mit seinen ber√ľhmten H√∂hlenmalereien auch ein k√ľnstlerisches Denkmal setzte, geh√∂rt eindeutig zum modernen Menschen Homo sapiens sapiens. Der Cro-Magnon-Mensch hat im Laufe von Jahrtausenden wahrscheinlich den Neandertaler in Europa verdr√§ngt.
Beobachten Sie zwei eiszeitliche J√§ger bei der Errichtung ihrer Behausung. Ein Schamane, der um das n√∂tige Jagdgl√ľck bittet, weist auf die wichtigen kultischen Handlungen hin. Nachbildungen eiszeitlicher Jagd- und Gebrauchsgegenst√§nde geben Einblick in das harte Leben unserer Vorfahren.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Pr√§sentation eiszeitlicher Kunstgegenst√§nde und Tierdarstellungen. Darunter Abbildungen eiszeitlicher Frauenstatuetten, bekannt als Venusfiguren, wie die ber√ľhmte und vor fast 100 Jahren gefundene Venus von Willendorf.
In dieser Ausstellung werden die wichtigsten f√ľr die K√§ltesteppen der letzten Eiszeit charakteristischen Tiere in ihrer nat√ľrlichen Umgebung gezeigt.
Zu sehen sind √ľber 20 ausgestorbene und rezente Tiere, als Nachbildungen in Originalgr√∂√üe und als Originalpr√§parate:
Wollmammut mit Jungtier, Wollnashorn mit Jungtier, Höhlenbären mit Jungtieren, Riesenhirsch, Steppenbison, Elch, Höhlenhyäne, Höhlenlöwe, Wildpferd, Auerochse, Rentier, Saiga-Antilope, Schnee-Eule, Schneehase, Schneehuhn, Vielfraß, Eisfuchs, Steinbock, Gämse, Kolkrabe, Moschusochse mit Jungtier, Wolf, Luchs und Wildkatze.
Bei den Nachbildungen wurde gro√üe Sorgfalt auf genaue √úbereinstimmung der K√∂rperformen, Farben und Behaarung verwendet. Die √úbereinstimmung von Form und K√∂rperma√üen ergibt sich z.T. aus der von Wissenschaftlern vorgenommenen Vermessung der gefundenen Skelette aus tief gefrosteten Kadavern der ostsibirischen Tundra sowie aus H√∂hlenzeichnungen der in der Eiszeit lebenden Fr√ľhmenschen. Hauptdarsteller ist sicherlich das sieben Meter lange und √ľber drei Meter gro√üe Wollmammut. Es ist - f√ľr den Aufbau nicht unerheblich- in 14 Teile zerlegbar und findet somit problemlos seinen Weg in jedes Ausstellungsgeb√§ude.
Zu sehen ist auch ein Originalabguss des 1977 gefundenen und noch vollst√§ndig erhaltenen weltber√ľhmten Mammutkalbes Dima.
Gezeigt wird eine Vielzahl von Skelettteilen, Sch√§deln, Sto√üzahnteilen, Wirbeln und Z√§hnen der verschiedenen Tiere, zum Teil Originale, zum Teil Originalabg√ľsse.
Die Ausstellung ‚ÄěEiszeit im K√∂lner Zoo‚Äú vermittelt dem Besucher einen interessanten Einblick in das Leben unserer Vorfahren und entf√ľhrt die Familie des 21. Jahrhunderts in die letzte Eiszeit vor 10.000 Jahren.
(24.05.2012, 14:03)
Jan Jakobi:   Das ist schlimmer als ich dachte.

Ich hab sie auf ca. 10 Jahre älter geschätzt, damit lag ich gar nicht schlecht.
Die fast nicht mehr vorhandenen Backenzähne erklären auch den körperlichen Abbau.

"Chumpol" scheint nicht zur Herde gehört zu haben, da unten steht die Herde habe das Verschwinden von ihr reaktionslos aufgenommen.

6 Jahre lebte sie mit den anderen 4 thail√§ndischen Elefantenk√ľhen im K√∂lner Zoo.
Das "Chumpol" von den Thail√§ndern j√ľnger gemacht wurde finde ich nicht gut, es k√∂nnte sein das die anderen vier ebenfalls viel √§lter sind als angegeben.

War nicht sogar eine Elefantenkuh zu jung um zu verreisen?
Zu alt war offensichtlich keine Elefantenkuh.

Habe die Info hier im Thread "Elefanten in Europa" gefunden:

"Zitat von 2 Dee: noch ne kleine Erg√§nzung zu den K√∂lner Elefnten: geplant waren 6 K√ľhe. Jedoch was eine noch zu jung f√ľr den Transport."

(03.05.2012, 18:12)
Zoo K√∂ln:   Obduktionsbefund von ‚ÄěChumpol‚Äú liegt vor

K√∂ln, den 3. Mai 2012. Die Obduktion des Elefanten ‚ÄěChumpol‚Äú fand in der Veterin√§rpathologie Gie√üen im Beisein von Zootierarzt Dr. Olaf Behlert statt.

Das Tier hatte ein ausgekugeltes H√ľftgelenk und gro√üfl√§chige Muskelsch√§den. Die anderen √§u√üerlichen Ver√§nderungen waren sekund√§r bedingt.

‚ÄěChumpol‚Äú ist nicht im Badebecken (Mittelbecken) ertrunken, sondern verstarb an den posttraumatischen Folgen.

Zudem wurde festgestellt, dass das Tier deutlich √§lter war als aus dem Ursprungsland Thailand mitgeteilt. Aufgrund der fast nicht mehr vorhandenen Backenz√§hne muss ein Alter von rund 55 Jahren gesch√§tzt werden. Die Lebenserwartung von Elefanten liegt durchschnittlich bei 50 ‚Äď 60 Jahren. Der √§lteste Elefant im K√∂lner Zoo wurde 55 und verstarb an Altersschw√§che.

Die H√ľftgelenksluxation bei Gro√ütieren wie z. B. Rind und Pferd sowie erst recht bei Elefanten kommt vor und ist unheilbar. Eine solche ist aber √§u√üerlich nicht eindeutig erkennbar. R√∂ntgendiagnostische Untersuchungen sind aber bei Tieren dieser Gr√∂√üe nicht durchf√ľhrbar. Eine Notfallbehandlung war erfolgt.

Die Verdachtsdiagnose bestand allerdings und eine Euthanasie wurde bereits in Erw√§gung gezogen. Das Tier stand die ganze Zeit √ľber unter Beobachtung.

Die Elefantenherde verhielt sich heute absolut normal, das Verschwinden von ‚ÄěChumpol‚Äú wurde reaktionslos von den √ľbrigen Elefanten aufgenommen.

Elefanten leben im Herdenverband (Matriarchat), also in einem Sozialgef√ľge, in dem es immer wieder zu Rangauseinandersetzungen kommt, die als normal anzusehen sind, in Freiheit ebenso zu beobachten sind und in der Regel ohne gro√üe Sch√§digungen der Kontrahenten ausgehen. R√ľckblickend ist aus unserer Sicht in Erw√§gung zu ziehen, dass es sich hier um einen tragisch verlaufenen Zwischenfall handelt.

(03.05.2012, 17:35)
Zoo K√∂ln:   Ein Foto der gestern verstorbenen Elefantenkuh ‚ÄěChumpol‚Äú.
(03.05.2012, 13:27)
Michael Mettler:   @Werner Schindler: War von mir halb im Spa√ü, halb im Ernst gedacht. Schlie√ülich hat man andernorts schon Versuche unternommen, Mangusten (Schwerin, Basel), F√ľchse (Stralsund) oder Sittiche (Z√ľrich) mit L√∂wen zu vergesellschaften, da w√§ren Honigdachse ein echtes "Upgrade". Zumal ihnen der Ruf voraus geht, sich in der Wildbahn nicht mal von L√∂wen beeindrucken zu lassen.

Weiterer Hintergedanke: Wenn sich ausgerechnet der Kölner Zoo eine neue, aber im Freiland nicht bedrohte Säugerart aus Übersee importiert, hat er vielleicht damit mehr vor als sie "einfach nur halten" zu wollen.
(03.05.2012, 13:25)
Werner Schindler:   Ich dachte, das mit den Gro√ükatzen w√§re als Spa√ü gemeint.
Wenn nein: was k√§me denn als Vergesellschaftungsart in Betracht? Von der nat√ľrlichen Verbreitung der Arten und dem Zoobestand in K√∂ln her fast nur die L√∂wen, oder? Und ob deren Gehege honigdachsausbruchsicher ist?
Honigdachse gelten zwar als außerordentlich wehrhaft, aber gegen Löwen, die es eventuell als Zeitvertreib ansehen, sich mit den Mitbewohnern näher zu befassen, ...

Kurz und klein - gabs eine solche Vergesellschaftung mit Großkatzen schon mal und ggf mit welchem Ergebnis?

(03.05.2012, 11:41)
Ingo Rossi:   Die ehemalige eisb√§renanlage w√§re sicherlich auch eine gute Option gewesen, wenn gleich ich den Blick von oben auf die recht kleinen Tiere nicht f√ľr so gut halte. M√∂glich w√§re auch die ehemalige Flusspferdanlage gewesen, die jetzt f√ľr Stachelschweine genutzt wird. Dort h√§tte man das Becken mit Erde f√ľllen k√∂nnen und dadurch M√∂glichkeiten zum Graben geschaffen. Allerdings h√§tte es dort bestimmt das Problem der Reviererweiterung durch die Gehegez√§unen hindurch gegeben. Eine Vergesellschaftung mit den anderen Gro√ükatzen w√§re bestimmt spannend.
(03.05.2012, 09:54)
Werner Schindler:   Ein Areal, auf dem ich mir Honigdachse gut vorstellen k√∂nnte, ist die ehemalige Eisb√§ranlage. Sie wird ja derzeit nur f√ľr die Flugshow etwa eine Stunde t√§glich genutzt. Dort ist Naturboden aufgetragen, auch Baumst√§mme wurden eingebracht. Nat√ľrlich w√ľrden Honigdachse das Gel√§nde nach ihren Interessen umgestalten, aber es w√ľrde ihnen viel mehr Bet√§tigung und den Besuchern Beobachtungsm√∂glichkeiten er√∂ffnen. F√ľr die Flugshow k√∂nnte das Gel√§nde sogar wohl auch noch genutzt werden.

Aber ich nehme an, dass der Zoo andere Vorstellungen zur weiteren Nutzung dieses zentralen Areals hat. Wei√ü aber nichts √ľber die Zoopl√§ne.
(02.05.2012, 23:22)
Michael Mettler:   Vielleicht dient das Gehege ja nur als "Basislager" f√ľr die Honigdachse, und man will eine Vergesellschaftung mit den Gro√ükatzen auf den Freianlagen versuchen...
(02.05.2012, 22:29)
Ingo Rossi:   @Michael Mettler und Werner Schindler: Ich denke auch, die Anlage wird nicht neuerfunden. Der Umbau sieht nach einer etwas verbesserten Struktur aus aber auch wenn eine Art Naturboden eingesetzt wird, gro√üe Grabem√∂glichkeiten wird es wohl nicht geben. Auch bleibt die Ursprungsgr√∂√üe unver√§ndert. Die Eing√§nge zum eigentlichen Raubtierhaus, wo die Innengehege liegen, sind eine Ebene unter der Gehegeebene. Ob dadurch eine Unterkellerung des ganzen Geheges gegeben ist, wage ich zu bezweifeln. Eher scheint dadurch nur ein Teil einen ‚Äědoppelten Boden‚Äú zu haben. Insgesamt scheint mir die Anlage f√ľr die bewegungsfreudigen und auch grabenden Honigdachse nur sehr bedingt geeignet. Auch wenn in der Geschichte dieses Hauses schon weit gr√∂√üere Tiere dort lebten, ich erinnere mich noch ganz schwach an die von MM erw√§hnten Pumas.

(Auf dem Foto ein Blick in das linke Gehege mit dem Abgang in den "Keller". Im Hintergrund wohl eine mögliche kleine Naturbodenstelle)
(02.05.2012, 21:26)
Jan Jakobi:   Ich fand sie sah √§u√üerlich schon viel √§lter aus als "Kreemblamduan" (geb. 1984. Ich sch√§tze "Chumpol" auf ca. 10 Jahre √§lter als Jahrgang 1983.
Dann wäre sie 39 statt 29.

Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben das es mit "Chumpol" Probleme gibt, sowohl innerhalb der Herde als auch gesundheitlich.
(02.05.2012, 16:45)
Zoo K√∂ln:   Am 02.05.2012 verstarb unser asiatischer Elefant ‚ÄěChumpol‚Äú. In der vergangenen Nacht kam es innerhalb der Elefantenkuhherde anscheinend zu einer heftigen Auseinandersetzung.
Die Elefantenkuh ‚ÄěChumpol‚Äú wurde vermutlich von anderen Mitgliedern der Herde angegriffen.
Sie wurde heute am Morgen mit schweren äußerlichen Verletzungen von den Tierpflegern vorgefunden.
Trotz einer Notfallbehandlung verstarb das Tier in den späten Mittagsstunden.
Das am 16. September 2006 aus Thailand importierte Tier soll 1983 geboren worden sein. Sie machte aber auf uns schon immer einen deutlich √§lteren Eindruck. Eine Obduktion wird eingeleitet, die Ergebnisse m√ľssen abgewartet werden.
(02.05.2012, 16:20)
Werner Schindler:   Eine grundlegende Umgestaltung ist zu erhoffen, aber nach √§u√üerem Eindruck derzeit nicht zu erkennen. Ingo Rossi schrieb ja, das Honigdachsgehege "macht gro√üe Fortschritte". Das habe ich so interpretiert, als ob die grundlegenden Arbeiten schon weit gediehen seien.

Im Au√üenbereich ist aktuell eine badewannengro√üe Vertiefung neu mit Drahtgeflecht ausgelegt, da soll wohl erdiges Substrat eingebracht werden. Ansonsten sieht die Anlage (es sind ja eigentlich zwei kleine Anlagen √ľber Eck) und insbesondere der Steinboden √§u√üerlich wenig ver√§ndert aus, und gearbeitet wird wohl schon an Feinheiten bzw. an nicht sichtbaren Funktionsbereichen wie Durchl√§ssen.

(02.05.2012, 11:38)
Michael Mettler:   Ingo Rossi hat Umbauarbeiten am zuk√ľnftigen Honigdachsgehege erw√§hnt, vielleicht gibt es da ja eine grundlegende Ver√§nderung der Altanlage...?
(02.05.2012, 10:37)
Werner Schindler:   So habe ich die Honigdachse auch in Erinnerung. Meist auf Achse, und das recht z√ľgig.

Die fr√ľheren Bewohner der vorgesehenen K√∂lner Anlage waren nat√ľrlich nicht H√∂rnchen, sondern Feuerwiesel (da war ich mit den Gedanken wohl woanders).
Der Boden der Kölner Anlage besteht großenteils aus Steinplatten bzw. Beton, falls dort nicht komplett umgestaltet wird (was ich nicht annehme).
(02.05.2012, 09:13)
Michael Mettler:   Ich habe noch die fr√ľher in diesen Anlagen gehaltenen Beutelteufel in Erinnerung, von denen einer bei meinem Besuch unerm√ľdlich seine Runden lief... So √§hnlich k√∂nnte das dann auch bei den Honigdachsen aussehen, f√ľrchte ich, denn auch ich kenne diese Tierart mit reichlich Bewegungsdrang.

"Fr√ľheres H√∂rnchengehege" sagt schon alles, wie sich die Nutzung dieser Anlage im Laufe der Jahrzehnte ver√§ndert hat. In den Anfangszeiten diente sie sogar zur Puma-Haltung!
(02.05.2012, 09:10)
Liz Thieme:   Also alle Honigdachse, die ich bisher gesehen habe, waren Langstreckenl√§ufer. Kenne aber die Anlage nicht in K√∂ln.
(01.05.2012, 21:16)
Werner Schindler:   Die Pinselohrschweine sind noch nicht da. Je ein Tier wird aus Aachen und Landau kommen. Bei den (schon anwesenden) Stachelschweinen handelt es sich um S√ľdafrikanische Stachelschweine, lt. Pflegerauskunft.
Am Honigdachsgehege wird noch gebastelt. Mir erscheint dieses weitgehend verglaste, fr√ľhere H√∂rnchengehege, f√ľr mehrere(!) Honigdachse als arg beengt. Das sind ja von einer Seite auf die andere nur ein paar K√∂rperl√§ngen. Oder hat die Art entgegen meiner Meinung (ich habe bisher nur die Tiere in Prag gesehen) nur wenig Bewegungsdrang?
(01.05.2012, 20:51)
Ingo Rossi:   @Oliver: Ja, soll weiterhin zur Tierhaltung genutzt werden. Laut Ausschilderung langfristig als Nashornhaus im Rahmen des neuen Masterplans.
(23.04.2012, 20:52)
Oliver Jahn:   Vielen Dank f√ľr die Infos. Demnach sieht es ja so aus, als ob das Haus auch in Zukunft weiterhin f√ľr die Tierhaltung genutzt werden soll. Das freut mich sehr.
(23.04.2012, 20:09)
Ingo Rossi:   @Oliver und Parick: Die POS nutzen den auf der rechten Seite ( vom Eingang aus) gelegenen ehemaligen Stall der Sitatungas. Er ist zweigeteilt mit Verbindungsm√∂glichkeit. Vor dem Eingang zum Stall wurden au√üen zwei Vorgehege angelegt. Zu sehen waren die Schweine heute allerdings noch nicht.
Das Becken der alten Flusspferdanlage wird gerade f√ľr Fische genutzt (ich h√∂rte mal irgendwo Nilbarsche, weiss aber nicht ob es stimmt) Allerdings steht auch eine gro√üe Pflanze davor und sie sind nicht ausgeschildert, so dass eine temp√∂rare Unterbringung dort wahrscheinlich ist.
Ein Stachelschwein war heute schemenhaft auf der Innenanlage, rechts neben dem ehemaligen Flusspferdbecken zu erkennen. Ich tippe mal auf Hystrix cristata, aber wie gesagt, nur schlecht zu sehen. Die Außenanlage ist nocht nicht umgestaltet worden.
Ansonsten wird am Ameisenbärenhaus und Anlage viel gebaut. Das Honigdachsgehege macht auch große Fortschritte.
Im Insektarium sind Pferdekopfschrecken und Wasserwanzen in der Ausstellung sowie eine gro√üe neue Anlage f√ľr Blattschneideameisen. Im hinteren Teil, wo bisher eine Ausstellung heimischer Amphibien war wird eine Spinnenausstellung gebaut.
(23.04.2012, 19:17)
Patrick Kalscheuer:   Welche Art Stachelschwein ist es denn???
(23.04.2012, 08:36)
Bj√∂rnN:   Die linke Seite nutzt nachwievor der Nashornbulle. Ein Stachelschwein soll schon auf der Anlage sein. Was mit dem Innenbereich passiert, vermag ich nicht zu sagen. Die Schweine sind auch noch hinter den Kulissen, die Meldung der Herkunft der Honigdachse habe ich dem Zoochatforum entnommen.
(22.04.2012, 23:24)
Oliver Jahn:   @Bj√∂rnN, bewohnen die Tiere dann auch die dazugeh√∂rigen Innenanlagen?
Was macht man bei der alten Flusspferdanlage innen mit dem Becken?
Und wird die linke Seite noch immer vom Nashorn genutzt?
(22.04.2012, 23:14)
Bj√∂rnN:   @Oliver Jahn
Die Stachelschweine kommen auf die alte Flsspferdaußenanlage (Tier[e] sind schon da), die Pinselohrschweine auf die alte Sitatungsanlage (wohl auch schon da, kommen aus Landau und Hellabrunn), 1,2 Honigdachse aus San Diego in die Feuerwieselanlage an der Löwenanlage.
(22.04.2012, 22:44)
Oliver Jahn:   @Holger, hei√üt das, dass die POS ins alte Dickh√§uterhaus kommen?
(22.04.2012, 20:50)
Holger Wientjes:   Man hilft wo man kann... ;-)
(22.04.2012, 20:45)
Christian Badneck:   DANKE
(22.04.2012, 20:30)
Holger Wientjes:   Die POS kommen wohl auf die alte Sitatunga-Anlage. Woher der Honigdachs oder vielleicht sogar die Honigdachse kommen, weiss ich leider auch nicht. W√ľrde mich auch interessieren. Der TP wartet ja sicherlich auch noch auf ein Weibchen. Vielleicht haben mehrere Zoos vor zu importieren ?
(22.04.2012, 19:14)
Christian Badneck:   @Holger Wientjes: ...vielen Dank f√ľr die schnellen Antworten. Wo sollen denn die Pinselohrschweine einziehen ? ... und wo kommt der Honigdachs denn her ? (ist ja in Zoos nicht gerade h√§ufig anzutreffen). Vielen Dank im Voraus.
(22.04.2012, 15:49)
Holger Wientjes:   Das werden Pinselohrschweine. Kann sein, dass die auch schon da sind. Der Honigdachs soll in die alte Feuerwieselanlage ziehen, dort wird auch schon Werbung f√ľr ihn gemacht. Wobei ich die Anlage bei einem so bewegungsfreudigen Tier f√ľr nicht optimal, sprich zu klein halte.
(22.04.2012, 15:33)
Christian Badneck:   Hallo liebes tiergarten.com Forum,

ich halte gerade die aktuelle Ausgabe der ‚ÄěZeitschrift des K√∂lner Zoos‚Äú in H√§nden, und bin dabei auf
Interessante Information gestoßen,
die ich gerne mit euch teilen möchte.

Laut Zeitschrift ist der Zoo seit Ende Oktober neuer Halter von einer Salzkatze.
Aktuell lebt das Tier hinter den Kulissen des Löwenreviers.
Sp√§ter im Jahr soll Sie im alten S√ľdamerikahaus zu sehen sein.

Desweiteren schreibt Zoodirektor Pagel in seinem Vorwort, das der Zoo dar√ľber nachdenkt den Tierbestand durch Honigdachse und eine tropische Schweineart zu bereichern.

Was die Schweineart w√ľrden ich gerne von euch wissen was Ihr euch da vorstellen k√∂nnt.

Viele Gr√ľ√üe

(22.04.2012, 15:05)
Zoo K√∂ln:   Wassertag im K√∂lner Zoo

Mit der Stra√üenbahn zur Safari ‚Äď in K√∂ln kein Problem: Am Sontag, 22.4.2012, l√§dt die RheinEnergie zur gro√üen Entdeckungstour durch den K√∂lner Zoo. F√ľr Kinder und Familien gibt es spannende Stationen und jede Menge Wissen zum Thema ‚ÄěWasser‚Äú. Im Aquarium findet au√üerdem eine interessante Wasserausstellung statt.

An sieben Stationen im Kölner Zoo hat die RheinEnergie unterhaltsame und spannende Wissensspiele rund ums Wasser aufgebaut. Hier können Kinder gemeinsam spielerisch kniffeliger Aufgaben lösen.
Zum Start der Tour bekommen die kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Plan, auf dem die einzelnen Stationen verzeichnet sind. In welcher Reihenfolge sie diesen Parcours absolvieren, bleibt ihnen selbst √ľberlassen.
An jeder Station bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Stempel in ihren Plan. Haben sie alle Stempel gesammelt, bekommen sie am Haupteingang des Kölner Zoos eine tolle Überraschung von der RheinEnergie.
(20.04.2012, 13:09)
Zoo K√∂ln:   Gut 14 Tage ist es her, dass unserem Gepard ‚ÄěNelson‚Äú ein Ausflug auf die benachbarte Flamingo-Anlage gelang. Inzwischen haben unsere Mitarbeiter alle Gehegeabgrenzungen genau unter die Lupe genommen, um zu kontrollieren, ob und wo sich eventuell eine L√ľcke auftut f√ľr einen weiteren Besuch ‚ÄěNelsons‚Äú bei Flamingos und Enten. Jetzt sind wir uns sicher, dass alles getan wurde, um dies zu verhindern. W√§hrend dieser ganzen Zeit durfte ‚ÄěNelson‚Äú das Innengehege nicht verlassen. P√ľnktlich zum ‚Äď hoffentlich sonnigen ‚Äď Wochenende ist seine ‚ÄěVerbannung‚Äú vor√ľber. Am Freitag, dem 23. M√§rz 2012 wird sich f√ľr ihn wieder die T√ľr zur Freianlage √∂ffnen und er kann wieder seinen Lieblingsplatz auf dem H√ľgel einnehmen. Wenn Sie dabei sein m√∂chten, kommen Sie bitte um 10.15 Uhr zum Besucherservice in die Verwaltung. Herr Landsberg wird Sie begleiten.
(22.03.2012, 16:04)
Zoo K√∂ln:   Gepard frei im K√∂lner ZOO

Am heutigen Vormittag ca. gegen 10.10 Uhr hat es einer der 3 Geparden im K√∂lner Zoo geschafft, eine Gitterabsperrung seines Freigeheges zu √ľberwinden. Dabei gelangte er auf die Flamingoanlage. auf der er auch blieb. Wie h√§ufig bei freikommenden Tieren zeigte sich der Gepard in der f√ľr ihn fremden Umgebung stark verunsichert. Mit Hilfe des unmittelbar zur Stelle eilenden Zoopersonals sowie unter der Aufsicht des Zootierarztes Dr. Behlert und Zoovorstand Christopher Landsberg wurde der Gepard in sein Gehege zur√ľckgeleitet. ‚ÄěF√ľr Zoobesucher und Flamingos bestand zu keiner Zeit eine Gefahr‚Äú, erkl√§rte Dr. Behlert weil Gepard ‚ÄěNelson‚Äú, ein √§lteres Tier, sofort versuchte in sein altes Gehege zur√ľckzugelangen. Auf den Einsatz eines Narkosegewehres konnte daher auch von vorneherein verzichtet werden und nach rund 20 Minuten war ‚ÄěNelson‚Äú zur√ľck in seinem Gehege.
Die Zoobesucher verhielten sich sehr verst√§ndig und r√ľcksichtsvoll, meinte Zoovorstand Landsberg, und haben den Anweisungen des Zoopersonals uneingeschr√§nkt Folge geleistet. Dabei wurden die G√§ste vor allem gebeten, sich in geschlossene R√§umlichkeiten wie bspw. das Zoorestaurant zu begeben. Die Gepardenanlage steht seit rund 4 Wochen ohnehin unter besonderer Beobachtung der Tierpfleger, weil dort gerade zwei junge neue Geparden eingew√∂hnt werden, die sich aber zum Zeitpunkt des Ausbruchs in den Innengehegen befanden. Aus diesem Grund mussten wir in den letzten Wochen auch immer mal wieder mit Flatterband arbeiten, damit die Tiere die Absperrungen als Grenzen akzeptieren und sich so in Ruhe eingew√∂hnen k√∂nnen, sagte Zootierarzt Dr. Behlert.
Landsberg wies darauf hin, dass die Gepardenfreianlage seit 1987 in Betrieb sei und es bis heute zu keinem vergleichbaren Vorfall gekommen sei. Insofern handele es sich um einen Einzelfall. Gleichwohl werde man alle Absperrungen der Anlage noch einmal einer kritischen Pr√ľfung auf Schwachstellen unterziehen. ‚ÄěBis dahin bleiben die Tiere in den Innengehegen und wir bitten unsere G√§ste um Verst√§ndnis daf√ľr, dass die Geparden bis zu einer endg√ľltigen Kl√§rung des Vorfalls zun√§chst nicht mehr auf der Freianlage zu sehen sein werden‚Äú, so Landsberg abschlie√üend.
(06.03.2012, 13:16)
Christian Badneck:   Erg√§nzung: Maejaruad wurde lt. zooelefant.de 2003 Mutter eines Bullkalbes in Thailand
(11.02.2012, 15:12)
Christian Badneck:   @Jan Jakobi: vielleicht hatten die 4 K√ľhe schon in Thailand Nachwuchs.

Tong Koon hatte auf jedenfall in Thailand schonmal Nachwuchs
(11.02.2012, 15:09)
Jan Jakobi:   Von den 5 aus Thailand importierten Elefantenk√ľhen hat bisher nur "Tong Koon" in K√∂ln gez√ľchtet.

Sind die anderen vier ("Chumpol" geb. 1983, "Kreemblamduan" geb. 1984, "Maejaruad" geb. 1989, "Laongdaw, geb. 1990") wohlmöglich zu alt und/oder unfruchtbar?

Nur bei den letzt genannten k√∂nnte es noch klappen, sind jetzt 22 bzw. 23 Jahre alt. F√ľr die beiden erstgenannten (28 bzw. 29 Jahre alt) ist die Uhr abgelaufen.

Wenn ich mich nicht irre interessiert sich nur "Sang Raja" f√ľr die thail√§ndischen Elefantenk√ľhe.

(11.02.2012, 12:09)
R√ľdiger:   Gute Neuigkeiten f√ľr die Elefantengruppe in K√∂ln.Heute habe ich eine Best√§tigung aus K√∂ln erhalten, dass Shu Thu Zar tr√§chtig ist und die Geburt im Sommer erwartet wird.
Dann k√∂nnen wir uns also √ľber weiteren Elefantennachwuchs freuen.
(10.02.2012, 18:12)
Zoo K√∂ln:   K√∂lner Tigerjungtiere zum ersten Mal auf der Au√üenanlage

Am 9. Februar fand der erste Ausflug der drei Tigerjungtiere, die am 6. November 2011 geboren wurden, auf ihre Außenanlage statt.
Die Jungtiere haben nach dem ersten Gesundheitscheck und Geschlechtsbestimmung russische Vornamen bekommen. Es sind der Kater ‚ÄěJegor‚Äú und die Katzen ‚ÄěMila‚Äú und ‚ÄěFinja‚Äú. Die inzwischen drei Monate alten Jungtiere haben sich pr√§chtig entwickelt und toben t√§glich immer wilder in ihrem Stall herum, weshalb wir uns entschlossen haben ihnen einen ersten Ausflug auf die Au√üenanlage zu erlauben. Nat√ľrlich findet dieser unter der Begleitung ihrer aufmerksamen Mutter ‚ÄěHanya‚Äú statt. Gerade in der letzten Woche standen die Jungtiere immer h√§ufiger an den Gittern ihrer Stallungen zur Au√üenanlage und sahen gespannt nach drau√üen. Wir glauben, dass sie inzwischen die motorischen F√§higkeiten erlangt haben mit dem zum Teil steilen Gel√§nde und dem Wassergraben der Au√üenanlage zurechtzukommen und hoffen, dass ihre Mutter gut auf sie aufpasst. Au√üerdem haben wir noch verschiedene Baumst√§mme an die absturzgef√§hrdeten Stellen der Anlage angebracht.
Der Vater ‚ÄěAltai‚Äú muss in der Zeit des Ausflugs im Stall warten, obwohl er t√§glich mehrfach mit den Jungen durch das Gitter Kontakt hat, wird er vorerst von ihnen getrennt gehalten. Wir werden nach dem Verlauf des heutigen und den darauffolgenden Tagen erst einsch√§tzen k√∂nnen wann, wie lange und wie h√§ufig wir die Kleinen auf die Au√üenanlage lassen k√∂nnen.
Zuletzt zog eine Amur- oder Sibirische Tigerin Nachwuchs vor 20 Jahren d.h. im Jahr 1991 im K√∂lner Zoo auf. Der Sibirische Tiger, besser Amurtiger genannt, kommt im Amur- und Ussurigebiet des russischen Fernen Ostens, nahe der Hafenstadt Wladiwostok vor. Nach einem katastrophalen R√ľckgang dieser Tiger-Unterart auf nur noch ca. 50 Tiere um 1940 haben sich die freilebenden Best√§nde durch konsequente Schutzma√ünahmen durch die russische Regierung auf ca. 400 erh√∂ht. Ihnen droht aber, wie allen Tigern weltweit, weiterhin die Ausrottung durch Lebensraumzerst√∂rung, √úberjagung ihrer nat√ľrlichen Beute, Krankheits√ľbertragung durch Haushunde und besonders der Wilderei zur Verwendung in der Traditionellen Chinesischen Heilmedizin. Inzwischen sch√§tzt man den Gesamtbestand freilebender Tiger auf nur noch ca. 4.000 Tiere. Auf jeden freilebenden Tiger kommen in Asien inzwischen √ľber 825.000 Menschen, da er in den von Menschen am dichtesten besiedelten Gebieten vorkommt. Zoos leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Tiger durch koordinierte Zuchtprogramme, wie etwa das seit 1985 ins Leben gerufene Europ√§ische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) in dem momentan 280 Amurtiger in 90 Haltungen koordiniert werden. Aber auch durch die Aufkl√§rung der weltweit j√§hrlich 600 Millionen Zoobesucher, das Sammeln von Spenden f√ľr Schutzma√ünahmen, j√§hrlich ca. 6 Millionen US$, und die Bereitstellung von Fachwissen und aktiver Hilfe, versuchen Zoos, dem Tiger zu helfen.
Wir sind stolz, dass der K√∂lner Zoo wieder an seine Zuchterfolge ankn√ľpfen konnte und freuen uns darauf die lebhaften Tigerjungtiere den Besuchern auf der Au√üenanlage zeigen zu k√∂nnen.
(10.02.2012, 08:57)
Zoo K√∂ln:   Valentinstag wieder einmal ganz ‚Äětierisch‚Äú
Tour d¬īAmour durch den K√∂lner Zoo

Ehepaare, Patchwork-Familien, gleichgeschlechtliche Liebespaare ‚Äď nicht nur das menschliche Beziehungsgeflecht ist vielf√§ltig. Auch in der Tierwelt gibt es interessante und manchmal skurrile Paarbeziehungen zu entdecken. Einige spannende Geschichten erfahren die Besucher des K√∂lner Zoos am kommenden Valentinstag, 14. Februar 2012. Auf der Tour d¬īAmour gibt es Einblicke in die ‚ÄěBeziehungskisten‚Äú der tierischen Zoobewohner.
So geht zum Beispiel das Weibchen der Hornv√∂gel zun√§chst nur eine Partnerschaft ‚Äěauf Probe‚Äú ein. In dieser Phase l√§sst sie sich von ihrem potenziellen Partner f√ľttern, und nur wenn er es schafft, sie satt und zufrieden zu stellen, erh√∂rt sie seine Balzrufe, paart sich mit ihm und zieht in die Bruth√∂hle ein. ‚ÄěBei den Pinguinen ist dick chic. Die f√ľlligsten M√§nnchen haben die gr√∂√üte Chance, von einem Weibchen auserw√§hlt zu werden. Denn nur ein wohl gen√§hrtes M√§nnchen kann ohne Futtersuche lange genug auf dem Ei ausharren, bis das Junge schl√ľpft‚Äú, erkl√§rt Theo Pagel, Direktor des K√∂lner Zoos. Hat sich eine Pinguindame einmal f√ľr den Richtigen entschieden, geht sie oft eine lebenslange Partnerschaft ein.
Aber nicht alle gefiederten oder felligen Freunde sind so treu. Viele lieben in der Partnerschaft auch die Abwechslung ‚Äď allen voran die Bonobo-Affen. Sie haben den meisten Sex im Tierreich und kommen auch bei einem zuf√§lligen Treffen direkt ‚Äězur Sache‚Äú. ‚ÄěPolygamie ist bei manchen Tierarten aus evolution√§rer Sicht sehr sinnvoll, da es f√ľr die M√§nnchen wichtig ist, ihr Erbgut m√∂glichst h√§ufig weiterzugeben‚Äú, so Theo Pagel. ‚ÄěMonogamie ist hingegen die bessere Entscheidung f√ľr Arten, bei denen der Nachwuchs unter Mithilfe der M√§nnchen bei der Aufzucht die besseren √úberlebenschancen hat.‚Äú
Der beliebte romantische Abendrundgang durch den Kölner Zoo startet um 17.00 Uhr am Haupteingang. Im Anschluss können die Besucher den Abend bei einem Cocktail im warmen Aquarium ausklingen lassen.

Preis:
F√ľhrung (inkl. Zooeintritt) mit anschlie√üendem Cocktail im Aquarium:
50,- Euro pro Paar, 30,- Euro f√ľr Einzelpersonen.
Teilnehmen k√∂nnen nicht nur Paare und frisch Verliebte, sondern auch √ľberzeugte Singles und alle anderen, die schon immer wissen wollten, was es mit dem tierischen Paarungsverhalten auf sich hat.
Eine Voranmeldung ist erforderlich! Information und Anmeldung unter:
Tel.: 0221 / 7785-121 oder zoobegleiter@koelnerzoo.de sowie √ľber K√∂lnTicket.
(09.02.2012, 08:00)
Zoo K√∂ln:   Besucher sind begeistert vom K√∂lner Zoo

Die unabh√§ngige Befragung des Deutschen Instituts f√ľr Marketing (DIM) zur Zufriedenheit der Besucher mit dem K√∂lner Zoo macht deutlich: Die Besucher sind sehr zufrieden mit dem Angebot des K√∂lner Zoos. Insgesamt wird der Zoo mit einer sehr guten Gesamtnote von 1,71 beurteilt. Zudem w√ľrden 94,1 Prozent der Besucher den Zoo Freunden, Bekannten oder der Familie weiter empfehlen.
Das Deutsche Institut f√ľr Marketing befragte seit 2008 insgesamt mehr als 2.300 Besucher des K√∂lner Zoos nach Ihrer Meinung und Einstellung zum K√∂lner Zoo. Im Rahmen der Studie wurde, neben der Gesamtzufriedenheit und Weiterempfehlungsabsicht, unter anderem die Meinung zur Vielfalt an Tieren, Tierhaltung, Freundlichkeit des Personals, Kinderfreundlichkeit des Zoos, Gastronomie und Zoovenir-Shop abgefragt. Insgesamt bescheinigt das Deutsche Institut f√ľr Marketing dem K√∂lner Zoo eine Gesamtzufriedenheit mit der Note 1,71. Besonderes Highlight des Zoos sind nach Meinung der Besucher der im Fr√ľhjahr 2010 er√∂ffnete Hippodom sowie der Elefantenpark. Weiterhin sind die Affen und Erdm√§nnchen f√ľr viele, insbesondere j√ľngere Besucher ein entscheidender Grund f√ľr einen Besuch im K√∂lner Zoo. Viele loben zudem die Artenvielfalt und die Gehege der Tiere, die als gro√ü und gepflegt eingestuft werden.
Auch die Gastronomie des Kölner Zoos wird von den Besuchern positiv wahrgenommen. Sehr gut bewertet werden neben dem Angebot an Speisen und Getränken das sehr freundliche Personal und die Kinderfreundlichkeit in den gastronomischen Einrichtungen. Auch die Kinderfreundlichkeit des Kölner Zoos insgesamt wird von den Besuchern positiv hervorgehoben und erhält eine Gesamtnote von 1,80. Sowohl die Anzahl als auch die Platzierungen der Spielmöglichkeiten im Zoo sind aus Sicht der Besucher lobenswert.
F√ľr diese guten Umfragewerte wurde heute dem kfm. Vorstand des K√∂lner Zoos, Christopher Landsberg, ein G√ľtesiegel durch Prof. Dr. Bernecker verliehen. Christopher Landsberg kommentierte das Ergebnis der Studie wie folgt: ‚ÄěDie Ergebnisse sind besonders erfreulich, weil die Besucher die Entwicklung, die der Zoo seit 2008 genommen hat, positiv wahrnehmen und dies nun auch durch eine unabh√§ngige Befragung best√§tigt wurde. Dies gilt sowohl f√ľr die Entwicklung der Serviceleistungen, wie auch f√ľr die Verbesserungen der Tierh√§user und Anlagen. Besonders stolz macht mich die Tatsache, dass der 2010 er√∂ffnete Hippodom so gut bei den Besuchern ankommt.‚Äú Der Gesch√§ftsf√ľhrer des Deutschen Institut f√ľr Marketing, Prof. Dr. Michael Bernecker, zieht folgendes Fazit: ‚ÄěEine Gesamtnote von 1,71 und eine Weiterempfehlungsabsicht von 94,1 Prozent best√§tigen, dass der K√∂lner Zoo zu einem der beliebtesten Zoos Deutschlands z√§hlt.‚Äú
(26.01.2012, 15:16)
WolfDrei:   Na, na , liebe K√∂lner, wohl noch nichts von den Elbebibern geh√∂rt - die wurden nicht ausgerottet an diesem "urdeutschen" Flu√ü
(19.01.2012, 16:26)
Zoo K√∂ln:   Schulterschluss f√ľr einen Sympathietr√§ger - der Biber in der Nordeifel
Der Kölner Zoo ist mit dabei!

Er ist wieder da ‚Äď der Biber! Rund 100 Jahre nach seiner Ausrottung in Deutschland ist der Nager durch Wiederansiedlung und konsequenten Artenschutz wieder in hiesigen Gefilden heimisch. Verbreitungsschwerpunkt der mittlerweile etwa 300 Tiere ‚Äď Tendenz steigend ‚Äď ist die Nordeifel. Hier schafft der Nager durch seine im Tierreich einzigartige Lebensweise und seine faszinierenden Bauwerke wild-romantische Naturlandschaften.

Seit rund sieben Jahren k√ľmmert sich die Biologische Station D√ľren um die Biber, die vor 30 Jahren von der Landesforstverwaltung NRW wieder angesiedelt wurden. Jetzt hat sich das Team um Leiterin Heidrun D√ľssel-Siebert erfolgreich um das mit EU-Mitteln gef√∂rderte Projekt ‚ÄěNetzwerk Naturerlebnis Biber in der Nordeifel‚Äú, beworben.

‚ÄěDas ist ein Leuchtturmprojekt f√ľr NRW‚Äú, begl√ľckw√ľnschte Dr. Martin Woike, Ministerialrat im NRW-Umweltministerium, das Team und bezeichnete die Nordeifel als das Zentrum f√ľr den Biber im Rheinland. Der K√∂lner Zoo ist Projektpartner der Biologische Station D√ľren. Gemeinsam mit weiteren namhaften Partnern wie dem Rureifeltourismus e.V., dem Museum Alexander Koenig Bonn und der Internationalen Kunstakademie Heimbach, m√∂chten wir diesen einzigartigen Landschaftsgestalter in seinem nat√ľrlichen Lebensraum einer breiten √Ėffentlichkeit nahebringen und in Konfliktsituationen als erster Ansprechpartner zu fungieren.

Eine Biber-Hotline sorgt f√ľr Unterst√ľtzung, wenn z.B. ein Biberdamm zu ungewollten √úberschwemmungen von Gehwegen f√ľhrt. Nicht nur der Mensch muss mit dem Biber leben, auch umgekehrt m√ľssen Biber mit den problematischen ‚Äěunnat√ľrlichen‚Äú Situationen wie z.B. Stra√üen und Schienenverkehr zurechtkommen, so Dr. Lutz Dalbeck, der das Projekt wissenschaftlich betreut. Neben den Menschen vor Ort sollen auch Naturfreunde in den umliegenden Ballungsgebieten K√∂ln, Bonn und Aachen angesprochen und dabei besonders Schulkinder sowie deren Eltern f√ľr den heimischen Baumeister begeistert werden. Von Biberwanderungen bis zu Kunstwettbewerben ‚Äď das neue Projekt wartet mit zahlreichen interessanten Aktionen auf. Des Weiteren soll die Nordeifel als ‚ÄěBiberland‚Äú positioniert und weit √ľber die Grenzen des Kreises D√ľren hinaus bekannt gemacht werden. Alle beteiligten Organisationen sind an Ma√ünahmen interessiert, die vorrangig der Biodiversit√§t, dem Naturschutz sowie dem regionalen, nachhaltigen Tourismus dienen.

Fotoquelle: Harald Schein
Teilnehmer der Auftaktveranstaltung des Projektes Bibernetzwerk. Mit dabei: Zoodirektor Theo Pagel (3.v.r.)
(19.01.2012, 12:00)
Ralf Sommerlad:   Die Bem√ľhungen f√ľr das MSC-Siegel f√ľr nachhaltig gefangenen Fisch sind garnicht hoch genug einzusch√§tzen. Kleine und nicht ganz billige Schritte in die richtige Richtung! Eine ausgezeichnete Initiative.
(10.01.2012, 09:43)
Niedersachse:   Nyiri hat ein Kalb zur Welt gebracht am 07.01.
(08.01.2012, 23:59)
Joshua F√∂rg:   Ich war heute in K√∂ln, das Giraffenhaus war aufgrund einer Geburt gesperrt.
(08.01.2012, 18:39)
Zoo K√∂ln:   K√∂lner Zoo setzt nachhaltig gefangenen Fisch mit MSC-Siegel auf den Speiseplan

‚Ķf√ľr Seel√∂we, Pinguin und Mensch

Der K√∂lner Zoo setzt als erster Zoo in Deutschland nachhaltig gefangenen Fisch mit MSC-Siegel auf den Speiseplan. Nicht nur die Zoobesucher kommen in der Zoogastronomie in nachhaltigen Fischgenuss, sondern auch bei den Seel√∂wen und Pinguinen geh√∂ren ab sofort MSC-zertifizierter Hering und Makrele aus nachhaltiger Fischerei zum Men√ľ. Daf√ľr hat sich der K√∂lner Zoo zusammen mit seiner Zoogastronomie nach dem R√ľckverfolgbarkeitsstandard des MSC zertifizieren lassen.

‚ÄěArtenschutz und Nachhaltigkeit steht im K√∂lner Zoo an oberster Stelle. Diese Werte m√∂chten wir konsequent verfolgen und vorantreiben. Ein nachhaltiges Speiseangebot f√ľr Mensch und Tier spielt hierbei eine wichtige Rolle. Deshalb haben wir viel darangesetzt, den MSC-Standard einzuhalten. Wir freuen uns, dass wir nun der erste Zoo Deutschlands sind, der MSC-zertifizierten Fisch in seinen Speiseplan integriert‚Äú, freut sich Christopher Landsberg, kaufm√§nnischer Vorstand des K√∂lner Zoos. Vorstandskollege Theo Pagel dankt allen, die sich so vehement f√ľr die Zertifizierung eingesetzt haben und hofft, dass der Nachhaltigkeitsgedanke auch in anderen Bereichen noch verbessert werden kann.

Fisch steht im K√∂lner Zoo hoch im Kurs. So verkauft die Zoogastronomie j√§hrlich rund 5.000 Portionen Fisch in seinem Restaurant. Bei einigen der tierischen Bewohner steht Fisch t√§glich und ausnahmslos auf dem Speiseplan. Rund 600 Kilogramm Hering pro Monat futtern die Seel√∂wen und Pinguine im K√∂lner Zoo. ‚ÄěNur Seel√∂wennachwuchs Lina hatte keinen Appetit auf Fisch und bevorzugte bis zum Alter von 17 Monaten ausschlie√ülich ‚Äědie Brust‚Äú ihrer Mutter Astrid. Erst als der erste MSC-zertifizierte Hering aus nachhaltiger Fischerei im K√∂lner Zoo eintraf, fra√ü Lina ihren ersten Fisch. Damit ist Lina die erste Seel√∂win Deutschlands, die in ihrem Leben bislang nur MSC-zertifizierten Fisch gefressen hat‚Äú, erkl√§rt Landsberg.

‚ÄěMit der Zertifizierung des gesamten Zoobetriebes sowie der Zoogastronomie nimmt der K√∂lner Zoo eine Vorreiterrolle unter allen deutschsprachigen Zoos und Aquarien ein. Diese MSC-Zertifizierungen beweisen in besonderem Ma√üe das Engagement der K√∂lner f√ľr die nachhaltige Fischerei. Wir hoffen, dass diesem Beispiel noch viele weitere Zoos folgen werden‚Äú, sagt Katja Willeke, verantwortlich f√ľr den Bereich Foodservice beim MSC Deutschland, √Ėsterreich und Schweiz.
(09.12.2011, 08:37)
Zoo K√∂ln:   Drei Tigerjungtiere drei Wochen alt

Wir freuen uns sehr Ihnen mitzuteilen, dass wir seit dem 6. November 2011 Jungtiere von unserem im Fr√ľhjahr 2011 neu in den K√∂lner Zoo geholten Amurtigerpaar haben.

Nachdem wir die 7-j√§hrige Amurtigerin ‚ÄěHanya‚Äú aus dem African Safari Park, Plaisance-du-Touch bei Toulouse/S√ľdfrankreich mit dem 3-j√§hrigen Tigerkater ‚ÄěAltai‚Äú aus dem Howletts Wild Animal Park in S√ľdengland zusammengew√∂hnt hatten, kam es Ende Juli zu Deckakten. 109 Tage nach dem ersten Decktermin wurden vier Tigerjungtiere geboren. Die Mutter k√ľmmerte sich von Anfang an sehr gut um die Jungtiere. Leider starb eines der Jungtiere nach 6 Tagen, vermutlich an Schw√§che. Dies ist bei einem so gro√üen Wurf bei Tigern nichts ungew√∂hnliches, denn im Durchschnitt werden meist nur zwei Jungtiere im Freiland bei der Mutter beobachtet, sobald sie die Aufzuchth√∂hle verlassen. Bei einem durchschnittlichen Geburtsgewicht von 1300 - 1500g m√ľssten die Jungtiere nun ca. 4000 g auf die Waage bringen. Augen und Ohrmuscheln sind ge√∂ffnet und die Sehsch√§rfe ist mit nun 3,5 Wochen vollst√§ndig ausgebildet. Die ersten Milchz√§hne sind durchgebrochen. Da wir keine St√∂rung der Mutterinstinkte bei der erstgeb√§renden Tigerin riskieren wollten, haben wir die Jungtiere bisher noch nicht in der Hand gehabt, um zum Beispiel das Geschlecht zu bestimmen. Es erfolgte aber bereits zwei Wochen vor der Geburt und weiterhin durchg√§ngig eine Kamera√ľberwachung des Wurfstalls. Die erste Impfung wird mit ca. 6 - 8 Wochen erfolgen und die Nachimpfung steht dann weitere vier Wochen sp√§ter an. So lange der Impfschutz nicht gegeben ist und auch die motorischen F√§higkeiten, mit dem steilen Gel√§nde und dem tiefen Wassergraben der Au√üenanlage zurecht zu kommen, k√∂nnen wir die Jungtiere der √Ėffentlichkeit noch nicht zeigen. Wir rechnen damit, dass es erst Anfang Februar 2012 soweit sein wird.

Zuletzt zog eine Amur- oder Sibirische Tigerin Nachwuchs vor 20 Jahren, d.h. im Jahr 1991 im K√∂lner Zoo auf. Der Sibirische Tiger, besser Amurtiger genannt, kommt im Amur- und Ussurigebiet des russischen Fernen Ostens, nahe der Hafenstadt Wladiwostok vor. Nach einem katastrophalen R√ľckgang dieser Tiger-Unterart auf nur noch ca. 50 Tiere um 1940 haben sich die frei lebenden Best√§nde durch konsequente Schutzma√ünahmen durch die russische Regierung auf ca. 400 erh√∂ht. Ihnen droht aber, wie allen Tigern weltweit, weiterhin die Ausrottung durch Lebensraumzerst√∂rung, √úberjagung ihrer nat√ľrlichen Beute, Krankheits√ľbertragung durch Haushunde und besonders der Wilderei zur Verwendung in der Traditionellen Chinesischen Heilmedizin. In letzterer wird jedem K√∂rperteil des Tigers heilenden Wirkung zugesprochen. Inzwischen sch√§tzt man den Gesamtbestand freilebender Tiger auf nur noch ca. 4.000 Tiere. Auf jeden freilebenden Tiger kommen in Asien inzwischen √ľber 825.000 Menschen, da er in den von Menschen am dichtesten besiedelten Gebieten vorkommt. Zoos leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Tiger durch koordinierte Zuchtprogramme, wie etwa das 1985 ins Leben gerufene Europ√§ische Erhaltungszuchtprogramm (EEP), in dem momentan 280 Amurtiger in 90 Haltungen koordiniert werden. Aber auch durch die Aufkl√§rung der weltweit j√§hrlich 600 Millionen Zoobesucher, das Sammeln von Spenden f√ľr Schutzma√ünahmen, j√§hrlich ca. 6 Millionen US$, und die Bereitstellung von Fachwissen und aktiver Hilfe, versuchen Zoos, dem Tiger zu helfen. Wir sind stolz, dass der K√∂lner Zoo wieder an seine Zuchterfolge ankn√ľpfen konnte.

Foto: A. Sliwa/Zoo Köln
(01.12.2011, 10:10)
Ingo Rossi:   Nachwuchs in K√∂ln: http://www.express.de/koeln/dreifacher-nachwuchs-tiger-babys-im-koelner-zoo-geboren,2856,11242774.html
(30.11.2011, 18:17)
Zoo K√∂ln:   Eintauchen ins Nachtleben

Bei der Langen Nacht im Aquarium dreht sich alles um die nächtliche Über- und Unterwasserwelt

Am 19. November √∂ffnet das Aquarium des K√∂lner Zoos auch in diesem Jahr wieder zu ungew√∂hnlicher Uhrzeit seine Pforten f√ľr alle Liebhaber der Unterwasserwelt und der Kriech- und Krabbeltiere. Von 19 bis 24 Uhr kann man bei der Langen Nacht im Aquarium Einblicke in Aquarien und Terrarien erhalten, die sich bei einem normalen Besuch nicht bieten.

Dabei ist f√ľr Nervenkitzel und G√§nsehaut gesorgt: Wer keine Ber√ľhrungs√§ngste hat, kann mit Schlangen, Vogelspinnen und tropischen Gespenstschrecken auf Tuchf√ľhlung gehen. Zudem gibt es Sonderf√ľtterungen* einiger Tiere, wie beispielsweise der Piranhas oder der Philippinenkrokodile. Unterhaltsames steht bei der Langen Nacht im Aquarium ebenfalls auf dem Programm. So kann man beim Schabenrennen auf die schnellste Schabe tippen und seinem Favoriten die Daumen dr√ľcken.

Infost√§nde geben dar√ľber hinaus spannende Einblicke in die Lebensweise von Haien, Cham√§leons und der seltenen Philippinenkrokodile, die seit diesem Jahr im K√∂lner Aquarium zu Hause sind. Ganz nahe kann man auch den kleinsten tierischen G√§sten des Abends kommen ‚Äď eine Lupenstation gew√§hrt ungeahnte Einblicke in den Mikrokosmos eines Wassertropfens, in dem sich Wasserfl√∂he, Daphnien und andere Lebensgenossen wohlf√ľhlen.

Dass sich die menschlichen Besucher gleichfalls rundum wohlf√ľhlen, daf√ľr sorgt eine Neuheit anderer Art. Erstmals in diesem Jahr gibt es die M√∂glichkeit, mit einem leckeren Cocktail durchs Aquarium zu schlendern und sich entspannt von der exotischen Welt der Tiere verzaubern zu lassen. Leise Musik untermalt die stimmungsvolle Atmosph√§re und l√§dt dazu ein, sich beim Blick auf ein Korallenriff oder ein St√ľck Urwald zu verlieren.

Tickets sind im Vorverkauf bei K√∂lnTicket und am Besucherservice des K√∂lner Zoos erh√§ltlich, Restkarten gibt es an der Abendkasse. Preise: 9 Euro f√ľr Erwachsene, 5 Euro f√ľr Kinder von 4 bis 12 Jahren, Sch√ľler zahlen 7,50 Euro.

*Termine Sonderf√ľtterungen:
19.30 Uhr        Panoramabecken
20.00 Uhr¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Sch√ľtzenfische
20.30 Uhr        Arapaima und Pacus
21.00 Uhr        Piranhas
21.30 Uhr        Philippinenkrokodile
(18.11.2011, 11:05)
Zoo K√∂ln:   K√∂lner Zoo hilft von Flutkatastrophe bedrohten Elefanten

Thailand erlebt zur Zeit eines der schwersten Hochwasser seit Jahrzehnten. Davon betroffen ist auch die Stadt Ayutthaya etwa 70 Kilometer n√∂rdlich von Bangkok. Dort befindet sich der Ayutthaya Elephant Palace and Royal Kraal, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, kranken, misshandelten und verletzten Elefanten eine neue Heimat zu geben und sie gesund zu pflegen. Von hier sind 2006 auch f√ľnf Elefantenk√ľhe in den K√∂lner Zoo, der schon l√§nger mit dem Elefantenpark zusammenarbeitet, gekommen.
Ihre 98 Artgenossen in Ayutthaya m√ľssen nun wegen der Flut um ihre Zukunft f√ľrchten, ihre Unterk√ľnfte wurden bis zu einer Wasserh√∂he von drei Metern √ľberschwemmt. Die Tiere mussten auf wenige verbliebene Anh√∂hen gebracht werden. Dicht gedr√§ngt muss sich eine H√§lfte der Tiere den begrenzten Platz auf einem nur wenige Meter breiten Stra√üendamm mit dem Vieh der Bauern aus der Umgebung teilen, die andere H√§lfte wurde auf die Au√üenmauern des tief im Wasser stehenden Kraals gebracht. Auch die Mahouts, die sich um die Elefanten k√ľmmern, mussten ihre Unterk√ľnfte verlassen, da diese ebenfalls zerst√∂rt wurden. Sie leben mit ihren Familien zum Teil in Zelten oder unter Planen zwischen den Elefanten.
Da die Stadt und s√§mtliche Zufahrtswege seit nunmehr drei Wochen unter Wasser stehen, werden Trinkwasser und Futter knapp, nur sp√§rlich gab es vereinzelte Futterspenden aus Bangkok. Seit die thail√§ndische Hauptstadt selbst √ľberflutet ist, ist auch diese Hilfe zum Erliegen gekommen. Der Leiter des Elefantenparks, Laithongrien Meepan, bangt um die Tiere. Die Tiere sind akut in ihrer Existenz bedroht, unabh√§ngig von den Langzeitsch√§den, die sich aus der derzeitigen Situation ergeben. Umgehende Hilfe ist zwingend erforderlich, um das √úberleben der Elefanten zu sichern, mittelfristig werden weitere Mittel zum Wiederaufbau n√∂tig.
Aufgrund der Verbundenheit und der Verantwortung des K√∂lner Zoos zum Ayutthaya Elephant Palace and Royal Kraal hat der Vorstand des K√∂lner Zoos vergangenen Sonntag Zoo-Tierarzt und Elefanten-Kurator Dr. Olaf Behlert nach Thailand entsandt, um sich ein Bild von der Lage vor Ort machen und, soweit m√∂glich, auch tier√§rztliche Soforthilfe leisten zu k√∂nnen. Behlert holte damals auch die Tiere nach K√∂ln und kennt sich vor Ort gut aus. Nach seiner R√ľckkehr am Donnerstagabend konnte er einen ersten Lagebericht geben: ‚ÄěDie logistischen Probleme k√∂nnen mit dem vorhandenen Know-how lokal gel√∂st werden‚Äú, so Behlert. Es fehlten allerdings die finanziellen Mittel. ‚ÄěWerden diese bereitgestellt, sind die Thais in der Lage sich selbst zu helfen.‚Äú Alleine Futterbeschaffung und -transport kosten rund 5.000 Euro pro Woche.
Um die Versorgung der Tiere √ľber die n√§chsten vier Wochen zu gew√§hrleisten, stellt der K√∂lner Zoo 20.000 Euro zur Verf√ľgung. Damit k√∂nnen die Elefanten in ihrer prek√§ren Situation zumindest mit dem N√∂tigsten versorgt werden. ‚ÄěMit diesem Betrag haben wir das Maximum ausgesch√∂pft, was wir kurzfristig leisten k√∂nnen‚Äú, so Christopher Landsberg, Vorstand des K√∂lner Zoos, ‚Äěf√ľr weitere Hilfe ist der K√∂lner Zoo auf die Unterst√ľtzung aus der Bev√∂lkerung angewiesen und ruft daher zu Spenden f√ľr die Elefanten in Thailand auf.‚Äú

Wer die Hilfe des K√∂lner Zoos f√ľr die Elefanten von Ayutthaya unterst√ľtzen will, kann folgendes Spendenkonto nutzen:

Kölner Zoo
Kreissparkasse Köln
BLZ: 370 502 99
Konto: 280 820
Stichwort: Elefantenhilfe Thailand

‚ÄěJeder Euro z√§hlt‚Äú, so Landsberg, ‚Äěauch die kleinste Spende hilft den
notleidenden Tieren in Thailand.“
(28.10.2011, 15:10)
Zoo K√∂ln:   Ausstellung

‚Äě150 Jahre K√∂lner Zoo. Von der Menagerie zum Naturschutzzentrum‚Äú

Das K√∂lnische Stadtmuseum hat im Jubil√§umsjahr des K√∂lner Zoos mit der Ausstellung ‚ÄěVon Marlar bis zur Sch√∂nen Marie‚Äú die 150-j√§hrige Geschichte dieser K√∂lner Institution aufgegriffen. Die Ausstellung ist nun in √ľberarbeiteter und erweiterter Form im S√ľdamerikahaus des K√∂lner Zoos zu sehen ‚Äď einem Geb√§ude, das selbst auf √ľber 100 Jahre Geschichte zur√ľckblickt. Von einer deutschlandweit einmaligen Vogelsammlung √ľber die ersten Menschenaffen des Zoos bis zu den s√ľdamerikanischen Primaten waren hier verschiedenste Tierarten beheimatet.
Das S√ľdamerikahaus entspricht heute nicht mehr den Vorstellungen einer modernen Tierhaltung und wird daher in den n√§chsten Jahren saniert und umgebaut.
Die Ausstellung zeigt u. a. die Bedeutung des Hauses f√ľr den K√∂lner Zoo und welche Rolle es in der k√ľnftigen Planung spielt.
(19.10.2011, 09:05)
Zoo K√∂ln:   Auf Safari in Riehl - Ferienprogramm im
Am 22. Oktober geht es los, ab dann k√∂nnen kleine Entdecker im K√∂lner Zoo auf gro√üe Tour gehen. Kostenlose F√ľhrungen mit Materialien speziell f√ľr Kinder widmen sich spannenden Themen. ‚ÄěTiere Afrikas‚Äú f√ľhrt zum Beispiel zu Giraffe, Nashorn, Affen und Co. und nat√ľrlich auch in den Hippodom, wo es neben Flusspferden und Nilkrokodilen weitere Bewohner afrikanischer Flusslandschaften zu erforschen gilt.

‚ÄěGiftig und gef√§hrlich‚Äú klingt gruselig, ist es aber nicht. Obwohl dem ein oder anderen Nachwuchswissenschaftler vielleicht doch eine schaurig-sch√∂ne G√§nsehaut den R√ľcken herunterl√§uft, wenn sie sich Auge in Auge mit Vogelspinnen, Pfeilgiftfr√∂schen und Pythons wiederfinden, nur getrennt durch eine Glasscheibe. Daneben warten noch viele andere, jeden Tag wechselnde Themenf√ľhrungen auf die jungen Besucher. Je nach Wetter werden die Themen angepasst, so dass man auch bei Regen trockenen Fu√ües auf Entdeckertour gehen kann.

Die Safaris starten w√§hrend der Herbstferien vom 22. Oktober bis 6. November t√§glich um 11.30 Uhr und dauern jeweils rund eine Stunde. Treffpunkt ist am ‚ÄěSafari-Vari‚Äú zwischen dem Haupteingang und der Kamelwiese. Die F√ľhrungen sind kostenlos, der Eintritt in den Zoo kostet f√ľr Kinder zwischen vier und zw√∂lf Jahren 7,50 Euro.

Weitere Informationen:

Kölner Zoo
Lucia Schröder
E-Mail: schroeder@koelnerzoo.de
(17.10.2011, 11:21)
Zoo K√∂ln:   Abschiedsfeier des Weltgartens im K√∂lner Zoo

Der K√∂lner Oberb√ľrgermeister und Ministerin Schwall-D√ľren werden am Sonntag, 16. Oktober 2011, um 15:00 Uhr die Ausstellung ‚ÄěWeltgarten‚Äú im K√∂lner Zoo schlie√üen.

Unter der Schirmherrschaft von Dr. Angelica Schwall-D√ľren, Ministerin f√ľr Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, und J√ľrgen Roters, Oberb√ľrgermeister der Stadt K√∂ln, pr√§sentierte der Weltgarten seit Ostern dieses Jahres √ľberraschende Fakten zur Globalisierung im K√∂lner Zoo. Au√üerdem stellten Woche f√ľr Woche 28 Eine-Welt-, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen aus K√∂ln und Umgebung ihre Projekte vor. Insgesamt haben √ľber 200 ehrenamtlich Aktive am Weltgarten mitgewirkt. Rund 30 Schulklassen haben Lernprogramme im Weltgarten mitgemacht.

‚ÄěWir freuen uns sehr √ľber die gro√üe Resonanz, die der Weltgarten in K√∂ln hatte‚Äú sagt die Projektleiterin Barbara Engels. ‚ÄěDie Zusammenarbeit und die Gastfreundschaft hier im Zoo war einfach gro√üartig!‚Äú Der Standort im K√∂lner Zoo war mit Bedacht gew√§hlt: Eine Station des Weltgartens informiert √ľber den Rohstoff Koltan, der in jedem Handy steckt. Durch den Abbau von Koltan im Regenwald im Kongo wird der Lebensraum der letzten Gorillas akut bedroht. Der K√∂lner Zoo ruft deshalb seit langem dazu auf, Handys l√§nger zu nutzen und zu recyceln. ‚ÄěDas 1,5 Meter gro√üe Handy mit den Infos zum Kongo werden wir weiter hier im Zoo zeigen k√∂nnen‚Äú freut sich Zoodirektor Theo Pagel.

Im Weltgarten wurden auch Produkte aus Fairem Handel vom K√∂lner Weltladen angeboten. ‚ÄěSich √ľber Globalisierung zu informieren ist gut, fair zu handeln ist besser‚Äú meint Barbara Engels. Es gehe darum, selbst zu entscheiden, welche Schritte zu einer gerechteren Welt jeder einzelne von uns gehen k√∂nne. Die Projekte der 28 Gruppen ‚Äď von der Solarkochschule √ľber das Allerweltshaus K√∂ln bis zu den Ingenieuren ohne Grenzen ‚Äď haben gezeigt, dass jeder etwas tun kann.

Das Eine Welt Netz NRW, der Zusammenschluss von Eine-Welt-Gruppen in NRW, ist Veranstalter des Weltgartens. Die Planungen f√ľr den neuen Weltgarten, der ab 2013 auf Tournee gehen soll, laufen bereits.
(13.10.2011, 12:19)
Zoo K√∂ln:   Vortragsank√ľndigung:


Eurasische Altelefanten im Kölner Zoo

Am kommenden Dienstag, 11.10.2011 startet um 19.30 Uhr die monatliche Vortragsreihe des K√∂lner Zoos im Winterhalbjahr. Dr. Christian Peitz vom LVR-Landesmuseum Bonn wird √ľber die spektakul√§ren Funde Eurasischer Altelefanten in Neumark-Nord berichten, die noch vor 200.000 Jahren auch in Deutschland umherliefen.

Bitte benutzen Sie die Diensteinfahrt des Kölner Zoos: Boltensternstraße 31. Der Eintritt ist frei.
(07.10.2011, 12:10)
Zoo K√∂ln:   Im Dienste artgerechter Tierhaltung und weiterer Verbesserungen

Neue Vorstandsmitglieder wollen erfolgreichen Weg fortsetzen

K√∂ln, 29. September 2011. Am 26. September hat der F√∂rderverein des K√∂lner Zoos, als einer der mitgliederst√§rksten Vereine K√∂lns, auf seiner Jahreshauptversammlung zwei neue Vorstandsmitglieder gew√§hlt. Neuer Vorsitzender der ‚ÄěFreunde des K√∂lner Zoos e.V.‚Äú ist Uwe Sch√∂neberg (47), Mitglied des Vorstands der RheinEnergie AG, das Amt des Schatzmeisters bekleidet nun Dr. Klaus Tiedeken (53), Mitglied des Vorstands bei der Kreissparkasse K√∂ln.
Nach seiner Wahl betonte Sch√∂neberg, dass er sich f√ľr die Weiterentwicklung des Zoos einsetzen werde und auf Kontinuit√§t setzen wolle: ‚ÄěDer Weg der artgerechten Tierhaltung und Informationsvermittlung soll weiter beschritten werden.‚Äú Denn mit dem, was der K√∂lner Zoo biete, erg√§nzte Tiedeken, sei er ‚Äěeines der herausragenden Angebote f√ľr die Menschen in der Region.‚Äú
Zuvor wurden die beiden scheidenden Vorstandsmitglieder Klaus Josef Maus (77) und Dr. Ingo Ellgering (74) aus dem Vorstand verabschiedet. Aufgrund ihres langen, erfolgreichen Wirkens als Vorstandsmitglieder ‚Äď Maus wurde bereits 1984 Vorsitzender und Ellgering war seit Vereinsgr√ľndung 1982 Schatzmeister ‚Äď wurden die beiden zu Ehrenmitgliedern der Freunde des K√∂lner Zoos ernannt.
Theo Pagel, Vorstandsvorsitzender des K√∂lner Zoos, der zusammen mit seinem Vorstandskollegen Christopher Landsberg die zugeh√∂rigen Urkunden sowie zwei pers√∂nliche Aufmerksamkeiten √ľberreichte, w√ľrdigte das Engagement der Altvorst√§nde: ‚ÄěDas, was der F√∂rderverein unter ihrer Regie umgesetzt hat, ist heute im Zoo deutlich abzulesen.‚Äú So seien Urwald- und Tropenhaus, Elefantenpark, Hippodom und zuletzt die neue Anlage f√ľr die Philippinenkrokodile ohne das Engagement von Maus und Ellgering ‚Äěsicher nicht zu realisieren gewesen.‚Äú
Der neu gew√§hlte Vorstand griff dies gleich auf: Als erste Amtshandlung Sch√∂nebergs wurde die Zustimmung der Mitgliederversammlung eingeholt, dem Vorschlag des Zoodirektors zu folgen und Mittel des F√∂rdervereins zur Verbesserung der Haltung des Spitzmaulnashorns zu verwenden. Landsberg, der kaufm√§nnische Direktor des Zoos, freute sich √ľber diese Unterst√ľtzung und hofft, ‚Äědass sich weiterhin m√∂glichst viele Menschen dem F√∂rderverein des K√∂lner Zoos anschlie√üen‚Äú, damit man auch k√ľnftig Projekte im Sinne der Tiere umsetzen k√∂nne.

(04.10.2011, 08:20)
Zoo K√∂ln:   Abendf√ľhrungen im K√∂lner Zoo

Wir bieten im Winterhalbjahr jeweils freitags Abendf√ľhrungen durch das Aquarium an. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich. Gern teilen wir Ihnen untenstehend die Termine der Abendf√ľhrungen von Oktober bis M√§rz mit. Sie beginnen jeweils um 18:30 Uhr. Treffpunkt: vor dem Haupteingang des Zoos.

1. Freitag des Monats: Taschenlampenf√ľhrung ‚ÄěSchlafen Fische nachts?‚Äú, bei der die Beleuchtung ausgeschaltet ist und nur die Zoobegleiter Taschenlampen mitf√ľhren; hier stehen nachtaktive oder in Dunkelheit lebende Tiere im Fokus.

2. Freitag des Monats: Taschenlampenf√ľhrung ‚ÄěSchlafen Fische nachts?‚Äú, s.o.

3. Freitag des Monats: Taschenlampenf√ľhrung ‚ÄěSchlafen Fische nachts?‚Äú, s.o.

4. Freitag des Monats: ‚ÄěKorallen im Mondschein‚Äú-F√ľhrung im beleuchteten Aquarium, bei der tagaktive Tiere besucht werden

5. Freitag des Monats: Taschenlampenf√ľhrung ‚ÄěSchlafen Fische nachts?‚Äú, s.o.

Kosten: Erwachsene 24,-‚ā¨, Kinder 18,- ‚ā¨.

Dauer: 1,5 Stunden

Anmeldung unter 0221 7785 121, montags, mittwochs, donnerstags 13 - 16 Uhr, dienstags und freitags 9 - 12 Uhr oder Zoobegleiter@koelnerzoo.de

Jeden Sonntag um 11:00 Uhr findet eine Matin√©e-F√ľhrung durch den K√∂lner Zoo statt. Sie ist kostenfrei, man zahlt nur den Zooeintritt: Erwachsene 15,- ‚ā¨, Kinder 7,50 ‚ā¨.
(21.09.2011, 11:18)
Zoo K√∂ln:   Mehr Farbe f√ľrs Giraffenhaus.
VRS-Familientage am kommenden Wochenende im K√∂lner Zoo. Gro√üe Unterhaltung f√ľr kleine Preise

H√§tten Sie‚Äôs gewusst? Giraffe ist l√§ngst nicht gleich Giraffe ‚Äď vielmehr unterscheiden Experten sechs bis neun Unterarten. Wobei sich die genetischen Unterschiede auch im Fellmuster widerspiegeln. Mal ist es ein Netz wie bei den Giraffen im n√∂rdlichen Kenia und in √Ąthiopien, mal ein Sternmuster wie bei der Massaigiraffe aus Tansania. Die Fell-Vielfalt entfaltet jetzt ihren √§sthetischen Reiz auch im K√∂lner Zoo. Zur Versch√∂nerung des Giraffenhauses werden die f√ľnf S√§ulen des Hauses mit den Fellmustern der f√ľnf am meisten verbreiteten Arten bemalt. Den ersten Pinselstrich l√§sst sich ein verdienter Tierfreund nicht nehmen: der Gesch√§ftsf√ľhrer des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag. Der VRS ist Pate des Giraffenbullen Maru. Zum Auftakt der schon traditionellen VRS-Familientage legt er selbst Hand an und gibt damit den Startschuss f√ľr die k√ľnstlerische Umgestaltung von Marus Zuhause.

Die VRS-Familientage ‚Äď ein Gemeinschaftsprojekt des K√∂lner Zoos und des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg ‚Äď finden in diesem Jahr am 10. und 11. September statt. Am Wochenende gibt es die komplette Tierwelt zum halben Preis: Kinder zahlen f√ľr die Tageskarte 3,75 Euro, Erwachsene 7,50 Euro. ‚ÄěWir wenden uns mit dieser Aktion speziell an Familien, bei denen das Geld f√ľr solche Ausfl√ľge knapp ist‚Äú, sagt Zoodirektor Theo Pagel. ‚ÄěDenn wir finden, dass der Besuch im K√∂lner Zoo ein ganz besonderes Erlebnis ist, von dem niemand ausgeschlossen sein soll.‚Äú

Zus√§tzlich gibt es am Samstag und Sonntag ein attraktives Rahmenprogramm im K√∂lner Zoo ‚Äď unter anderem das beliebte Ratespiel ‚ÄěRot, gr√ľn oder wei√ü ‚Äď wer am meisten wei√ü‚Äú mit WDR-Moderator Jo Hiller. Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg ist mit einem eigenen Infostand pr√§sent, an dem sich die Besucher √ľber die Vorteile klimafreundlicher Verkehrsmittel informieren k√∂nnen. ‚ÄěWir f√ľhlen uns besonders dem Schutz der Arten verpflichtet‚Äú, erl√§utert VRS-Gesch√§ftsf√ľhrer Schmidt-Freitag. ‚ÄěDazu geh√∂rt, dass wir m√∂glichst vielen Menschen einen Lebensstil nahe bringen, der Umwelt und Klima schont.‚Äú

Maru wird es seinem Patenonkel danken. √úbrigens: Eintrittskarten, die im Vorverkauf bei K√∂lnTicket erworben werden, gelten auch als Tickets f√ľr √∂ffentliche Verkehrsmittel im erweiterten VRS-Netz. Die K√∂lner Seilbahn, die direkt gegen√ľber dem Zoo h√§lt, bietet an beiden Tagen ihre Fahrten ebenfalls zum halben Preis an.
(08.09.2011, 13:54)
Zoo K√∂ln:   Ein Designer-Heim f√ľr Maru

Am kommenden Wochenende finden wieder die beliebten VRS-Familientage statt ‚Äď eine Begegnung mit Tieren aus aller Welt zum halben Preis.

 

Es ist mittlerweile eine Veranstaltung mit Tradition: Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg √∂ffnet der K√∂lner Zoo seine Tore f√ľr die VRS-Familientage. Am 10. und 11. September werden die Eintrittspreise um 50 Prozent erm√§√üigt. Dazu bietet der Zoo seinen gro√üen und kleinen Besuchern ein attraktives Rahmenprogramm.

F√ľr einen Bewohner des Zoos hat das Wochenende eine besondere √úberraschung parat. Das Heim von Giraffenbulle Maru ‚Äď Patenkind des Verkehrsverbunds - wird versch√∂nert und mit ausgefallenem Design zu einem echten Blickfang. Die f√ľnf S√§ulen des Giraffenhauses werden mit den Fellmustern von f√ľnf Giraffenunterarten bemalt ‚Äď so wird deutlich, wer hier der Herr im Haus ist. Doch nicht nur Maru, sondern auch die f√ľnf anderen Netzgiraffen des K√∂lner Zoos werden sich in diesem edlen Ambiente wohl f√ľhlen. VRS-Vorstand Schmidt-Freitag legt pers√∂nlich Hand an und gibt mit einem ersten Pinselstrich das Signal zur Umgestaltung des Giraffenhauses.
(06.09.2011, 10:23)
Zoo K√∂ln:   Naturschutzarbeit durch den K√∂lner Zoo - Pagels Bogenfingergecko

Die j√ľngste Beschreibung einer Bogenfingergeckoart aus Laos wurde im Juni 2011 in der internationalen Fachzeitschrift ‚ÄěZootaxa‚Äú ver√∂ffentlicht. Benannt wurde diese Art von Schneider, Nguyen, Schmitz, Kingsada, Auer und Ziegler nach dem Direktor des K√∂lner Zoos, Theo Pagel: Cyrtodactylus pageli.

Dies geschah als Anerkennung seiner langj√§hrigen Verdienste in der Unterst√ľtzung der Biodiversit√§tsforschung und des Naturschutzes im indochinesischen Raum, speziell Vietnam und Laos. Als Kurator hat T. Pagel Ende der 90-er Jahre, damals war er u. a. f√ľr das Tropenhaus ‚ÄěDER REGENWALD‚Äú verantwortlich, die Naturschutzarbeit des K√∂lner Zoos ‚Äď damals noch unter Leitung von Prof. Dr. Gunther Nogge ‚Äď mit initiiert. Seit 2007 ist er nun Direktor des K√∂lner Zoos. Unter ihm wurden und werden die Biodiversit√§tsforschung, Naturschutzprojekte und auch die Zusammenarbeit mit dem Zoologischen Institut der Universit√§t zu K√∂ln weiter ausgebaut. So sind derzeit sechs Mitarbeiter des K√∂lner Zoos mit einem Lehrauftrag versehen.

Daneben laufen mittlerweile verschiedenste Projekte in Vietnam und Laos, Freilandforschung an der Schwarzfu√ükatze in S√ľdafrika sowie ein ‚ÄěMensch-Tier-Konflikt-Projekt‚Äú in Swasiland (Flusspferde und Nilkrokodile). Weitere Projekte werden unterst√ľtzt. T. Pagel ist soeben aus den USA zur√ľckgekehrt, dort hat er die Mitgliedschaft in der Madagascar Fauna Group unterschrieben. Somit ist der K√∂lner Zoo seit Juli 2011 auch Mitglied in diesem Zusammenschluss aus vornehmlich Zoologischen G√§rten in den USA, der sich um die stark bedrohte Fauna Madagaskars k√ľmmert. Neben der traditions- und erfolgreichen Lemurenhaltung des K√∂lner Zoos ist dies ein weiterer Beitrag zur Erhaltung seltener Endemiten.

Unseren Mitarbeitern, allen voran Dr. Thomas Ziegler, ist es gelungen, in Indochina eine Reihe von Neuentdeckungen und Erstbeschreibungen zu machen. Erst im letzten Jahr wurde ein Gecko nach einem unserer Projektpartner vor Ort, Prof. Dr. Sengdeuane Wayakone benannt. Aber auch Benennungen von Tieren nach Mitarbeitern des K√∂lner Zoos gab es schon fr√ľher, so ein Saki(-affe) Chiropotes utahicki nach Frau Uta Hick, nach dem ersten K√∂lner Zoodirektor Bodinus eine Amazone (Amazona festiva bodini), nach Prof. Dr. Gunther Nogge wurde ein Wasserskink Trophidophorus noggei, die Klaas-Vogelspinne Brachypelma klaasi nach Peter Klaas aus unserem Insektarium und nach Dr. Ziegler u.a. ein Bogenfingergecko Cyrtodactylus ziegleri benannt. In diesen illustren Kreis reiht sich T. Pagel nunmehr ein. Dem Zoodirektor, der am 1. Juli 2011 seit 20 Jahren im K√∂lner Zoo t√§tig war, ist diese Benennung gleicherma√üen Ehre als auch Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Er freut sich: ‚ÄěEs ist toll, wenn ein Tier nach einem benannt wird, das l√§sst auch einem eingefleischten Zoologen und Tierg√§rtner wie mir das Herz aufgehen.‚Äú Gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird er daran arbeiten, dass der K√∂lner Zoo sich weiter positiv entwickelt, Menschen f√ľr Tiere begeistert werden und die Bildung sowie die Naturschutzarbeit stetig verbessert werden.

Foto von Dr. T. Ziegler
(05.08.2011, 10:45)
Zoo K√∂ln:   Neues Tigerp√§rchen f√ľr den K√∂lner Zoo

Seit 150 Jahren, also seit seiner Gr√ľndung, gibt es im K√∂lner Zoo Tigerhaltung und ‚Äďzucht. In dieser Zeit wurden 200 Tiger in K√∂ln geboren. Die letzten beiden allerdings 1991.
Nun soll das junge P√§rchen ‚ÄěHanya‚Äú und ‚ÄěAltai‚Äú, das bereits seine ehelichen Pflichten erf√ľllt hat (!) an die alten Zuchterfolge ankn√ľpfen.

(03.08.2011, 11:07)
Zoo K√∂ln:   Nachwuchs bei den Moschusochsen

Das lange, dichte Fell ist aus mehreren unterschiedlichen Haararten zusammengesetzt und reicht fast bis zu den Hufen hinunter. Vor allem das sehr dichte Winterfell l√§sst die Tiere massig erscheinen. Die Unterwolle z√§hlt zu den feinsten nat√ľrlichen Fasern. Bezogen auf ihr Gewicht ist sie achtmal w√§rmer als Schafswolle und so weich wie die Unterwolle der Kaschmirziegen. Die Rede ist von Moschusochsen.
Der Zoo K√∂ln freut sich √ľber einen neu geborenen, weiblichen Moschusochsen.

(27.07.2011, 08:03)
Zoo K√∂ln:   Mit Beginn der Sommerferien startet die Aktion ‚ÄěEin tierisches Vergn√ľgen f√ľr
Kölner Kids & Co“.

Das OVB Hilfswerk ‚ÄěMenschen in Not e. V.‚Äú und der K√∂lner Zoo laden 10.000 Kinder zu einem kostenlosen Besuch in den Zoo ein. Zusammengebracht hat die beiden Partner der Vingster Pfarrer Franz Meurer.
Tausende Kinder aus der Region K√∂ln m√ľssen die Sommerferien ‚Äď aus welchen Gr√ľnden auch immer ‚Äď daheim verbringen. Das ist nicht ganz einfach, falls ‚ÄěFreundinnen und Freunde mit ihren Eltern an die See oder in die Berge fahren und dann viele spannende Dinge erz√§hlen k√∂nnen‚Äú, sagt der Vingster Pfarrer Franz Meurer. Um den Kleinen, die in den n√§chsten Wochen daheim bleiben m√ľssen, dennoch etwas zu bieten, gab er den Ansto√ü f√ľr die Aktion ‚ÄěEin tierisches Vergn√ľgen f√ľr K√∂lner Kids & Co‚Äú.
Zusammengetan haben sich das K√∂lner OVB Hilfswerk ‚ÄěMenschen in Not e. V.‚Äú und der K√∂lner Zoo zu einem bis dato beispiellosen Gemeinschaftsprojekt.
Die Kosten ‚Äď insgesamt 50.000 Euro ‚Äď √ľbernimmt das OVB Hilfswerk. Bereits 1970 wurde die OVB in K√∂ln gegr√ľndet. ‚ÄěAls Unternehmen mit K√∂lner Wurzeln, das sich von hier aus sehr erfolgreich entwickelt hat, wollen wir etwas von dem zur√ľckgeben, was wir von den Menschen dieser Stadt und aus der Region bekommen haben‚Äú, sagt J√ľrgen Kotulla, Vorstand Vertrieb und Marketing bei der OVB Verm√∂gensberatung AG. Diese ist die deutsche Gesellschaft der europaweit in insgesamt 14 L√§ndern vertretenen OVB Holding AG.
Die Kleinen ab vier Jahren ‚Äď Kinder bis drei zahlen √ľbrigens schon heute keinen Eintritt ‚Äď k√∂nnen im Rahmen der Aktion einen ganzen Tag lang in die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt des K√∂lner Zoos eintauchen. ‚ÄěMit dieser Einladung, die bis Ende dieses Jahres gilt, m√∂chten das ‚ÄöOVB Hilfswerk‚Äô und der K√∂lner Zoo so vielen Kindern wie m√∂glich ein wundervolles St√ľck der kulturellen Vielfalt ihrer Heimatstadt nahe bringen‚Äú, sagt Christopher Landsberg, Vorstand AG Zoologischer Garten K√∂ln.

Zum Ablauf: Das OVB Hilfswerk √ľbernimmt den Eintritt f√ľr Gruppen mit maximal 20 Kindern bis 16 Jahren sowie zwei BetreuerInnen. Die Aktion startet mit dem Beginn der Sommerferien am 25. Juli und ist begrenzt auf 10.000 Freikarten. Bei Gruppen mit mehr als 20 Kindern und mehr als zwei BetreuerInnen bietet der K√∂lner Zoo einen Sonderpreis an. Ber√ľcksichtigt werden Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs.
‚ÄěEin erfolgreiches Unternehmen wie die OVB sollte auch seiner sozialen Verantwortung gerecht werden‚Äú, betont Vertriebsvorstand J√ľrgen Kotulla. Deshalb wurde bereits im Jahr 1983 das OVB Hilfswerk ‚ÄěMenschen in Not e. V.‚Äú gegr√ľndet. Seitdem kamen mehr als 3,5 Millionen Euro hilfsbed√ľrftigen Menschen sowie gemeinn√ľtzigen Organisationen zugute. Von Anfang an f√∂rdert das OVB Hilfswerk soziale Einrichtungen in K√∂ln, vor allem in den Stadtteilen H√∂henberg und Vingst, seit geraumer Zeit mit einem namhaften f√ľnfstelligen Euro-Betrag j√§hrlich.

(21.07.2011, 15:05)
Zoo K√∂ln:   ‚ÄěMiniharem‚Äú im Zoo K√∂ln

Anderthalb Jahre lang waren unsere Trampeltierschwestern ¬†‚Äěunbemannt‚Äú. Seit kurzem leistet ihnen ‚ÄěTarek‚Äú, ein junger Hengst aus dem Tierpark Berlin, ¬†Gesellschaft.
(13.07.2011, 13:55)
Ronald Masell:   Nachtrag:
Nashornbulle Taco wird gegen Herpes behandelt. ich eusste bis jetzt nicht, das auch Nashörner an Herpes erkranken können, konnte aber auch nicht nachfragen, da ich diese Info aus 2ter Hand/aus 2tem Mund habe.
(22.06.2011, 12:30)
Ronald Masell:   Neues aus der Domstadt:
Geburten: 1Tapir, 1 kleiner Panda. Schlupf: 2 Mandschurenkraniche.
Das Pandajunge wurde in die Handaufzucht genommen, da das Weibchen
Seit einigen Tagen schwer traumatisiert(wahrscheinlich ein nächtlicher Besuch eines Fuchses im Gehege und in der Wurfbox) im Baum liegt und durch nichts, nicht mal durch Futter,
Dazu zu bewegen ist von dem Baum runter zu kommen.

(20.06.2011, 23:45)
Ralf Sommerlad:   Die aufw√§ndig umgebaute Anlage der Philippinen-Krokodile wird am 4.5.2010 der √Ėffentlichkeit √ľbergeben werden.
(03.05.2011, 12:08)
Ralf Sommerlad:   Mit meiner Kritik an von Hagen meinte ich vor allem die Wanderschauen menschlicher Leichen, die mittlerweile in mhrfacher Ausf√ľhrung um die Welt reisen. Grunds√§tzlich hab ich nichts gegen museale Verwertung und Ausstellung, im Gegenteil. Es ist der Veranstalter selbst, der mir zweifelhaft erscheint.
(21.04.2011, 13:40)
Anna Lena Stephan:   ...Darauf wollte ich hinaus. Bei Zootieren gibt es keine Beerdigung mit Grabstein usw. Entweder sie dienen zu Forschungszwecken, oder sie werden zu Tiermehl verarbeitet oder ihre Asche im Stra√üenbau eingesetzt (habe ich irgendwo geh√∂rt). Da wei√ü ich nicht, warum man um die K√∂rperwelten so ein Theater macht (mit "man" meine ich nicht die moderate Kritik der Forumsmitglieder, sondern verschiedene Zeitungs√ľberschriften).
(20.04.2011, 08:07)
Jan Jakobi:   Wie soll man wissen wie ein Tier von innen aussieht, wenn man es nur von au√üen sieht?

Das Tiere erstmal obduziert werden ist mit klar, auch das einige Körperteile zu Forschungszwecken weiter benutz werden.



(19.04.2011, 17:16)
Michael Mettler:   Leute, mal im Ernst: Wie bitte w√ľrdet ihr euch denn den Vorgang des Plastinierens vorstellen, wenn die daf√ľr vorgesehenen Tiere NICHT schon tot w√§ren?

√úbrigens werden gestorbene Zootiere normalerweise erst mal auf die Todesursache hin untersucht und DANN die √úberreste diversen Zwecken zugef√ľhrt. In Hannover z.B. gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Tier√§rztlichen Hochschule, so dass diese alle anfallenden Kadaver bekommt und zu Lehr- und Forschungszwecken verwenden kann und im Gegenzug (und m.W. kostenlos) die Obduktionen/Sektionen vornimmt und die Ergebnisse dem Zoo zur Verf√ľgung stellt.
(19.04.2011, 14:30)
Anna Lena Stephan:   So weit habe ich mir das gedacht, aber was passiert danach mit der Asche?
(19.04.2011, 12:34)
Jan Jakobi:   Im Berliner Zoo wurden im 2. Weltkrieg der Gorilla "Pongo" und 2 Schimpansen auf dem Zoo-Gel√§nde beerdigt. Die drei wurden aber sp√§ter wieder ausgegraben.

Habe ich im Buch "Mit Falten beganns" von Katharina Heinroth gelesen.
(19.04.2011, 10:40)
Jan Jakobi:   Tote Zootiere kommen normalerweise in eine Tierk√∂rperbeseitigungsanstalt, wo sie einge√§schert (also verbrannt) werden.

Ich denke schon das die Tiere schon bevor sie plastiniert worden sind, gestorben sind, zum Beispiel an Altersschwäche, wegen unheilbarer Krankheit eingeschläfert.
(19.04.2011, 10:34)
Anna Lena Stephan:   Tiere, gerade prominente Tiere, nach ihrem Tod auszustopfen und auszustellen ist doch g√§ngige Zoopraxis (soll dieses Schicksal nicht auch Knut wiederfahren?). Auch Skelette werden immer gerne ausgestellt, zum Beispiel der Flusspferdkopf im alten Elefantenhaus.
Die Tiere, die zu Plastinaten wurden, waren ja hoffentlich schon vorher tot, und ob sie in der van-Hagenschen Art ausgestellt oder mit Watte gef√ľllt oder verbrannt werden, wird ihnen ziemlich egal sein.
Was passiert eigentlich mit toten Zootieren?
(19.04.2011, 08:41)
Michael Mettler:   Ich kenne zwar Plastinate nur von Fotos und es zieht mich nicht in eine solche Ausstellung, aber ich frage mich, warum niemand (mich durchaus eingeschlossen!) es genauso fragw√ľrdig findet, montierte Skelette oder Dermoplastiken ("ausgestopfte Tiere") in Museen zu betrachten. Schlie√ülich sind das ebenfalls "Leichenschauen", und gerade bei Skeletten ist es im Grunde genauso skurril wie bei K√∂rperwelten-Plastinaten, dass sie gern in "lebensechter Haltung" gezeigt werden - die echteste Haltung f√ľr blanke Knochen w√§re doch normalerweise, mehr oder weniger wirr am Boden herumzuliegen...
(18.04.2011, 19:46)
Ralf Sommerlad:   Meine Begeisterung hinsichtlich der Hagen¬īschen Leichenschauen h√§lt sich zwar in Grenzen - seinen Gesch√§ftssinn kann man allerdings nur bewundern.

Freuen wir uns daher mehr auf die Philippinen-Krokodile in einer Anlage, die in Europa sicherlich ihresgleichen sucht.
(18.04.2011, 12:24)
Anna Lena Stephan:   http://www.koerperweltendertiere.de/de/tickets.html
(14.04.2011, 20:54)
Ronald Masell:   zur√ľck auf los, im archiv lese ich es jetzt anders:http://www.koeln.de/koeln/koerperwelten_der_tiere_kommt_nach_koeln_451845.html
(14.04.2011, 10:51)
Ronald Masell:   @Anna, wenn es denn so gemeint war ist es o. k. ich habe es anders verstanden.
(14.04.2011, 10:46)
Anna Lena Stephan:   So wie ich es verstanden habe, aber 20 Euro inklusive Zoo-Eintritt. Das ist wohl einigerma√üen vertretbar.
(13.04.2011, 16:30)
Ronald Masell:   die Ausstellung "K√∂rperwelten der Tiere" von Gunter von Hagens kommt wohl im Mai nach K√∂ln. wird aber 20! Euro Eintritt kosten.habe die genauen Termine nicht mehr pr√§sent da der Bericht im Stadtanzeiger schon 2 Wochen her ist.
(13.04.2011, 15:19)
Ralf Sommerlad:   Das sich K√∂ln auf dem richtigen Weg befindet wird die neue Anlage f√ľr Philippinenkrokodile und -warane zeigen, die vor der Fertigstellung stehen. Sie wwerden vermutlich in der ersten Maih√§lfte erstmals zu besichtigen sein.
(12.04.2011, 12:55)
Jan Jakobi:   Es scheint sich dabei um einen √§hnlichen Namen mit √§hnlicher Bedeutung zu handeln.
(11.04.2011, 19:00)
Christian Badneck:   ...der kleine hei√üt wirklich Rajendra
Rajendra = K√∂nig der G√∂tter‎

(11.04.2011, 17:56)
Jan Jakobi:   @Henry:
Meinst du vielleicht "Gajendra"?
Spricht man "Gaschendra" aus.
Übersetzt ins deutsche heißt das: "König der Elefanten".

Der M√ľnchner Bulle hei√üt so, befindet sich seit Januar 2011 im Zoo Leipzig.
(11.04.2011, 17:15)
Henry Merker:   Der Bulle hei√üt √ľbrigens "Rajendra".
(11.04.2011, 08:22)
Manuel Becker:   @ Jan: Es ist das der dritte Bulle aus f√ľnf Geburten. Da ist der Teufel an der Wand nicht berechtigt. Die Herdenstruktur wird sich mit der Zeit ver√§ndern, davon bin ich √ľberzeugt...
(11.04.2011, 07:01)
Niedersachse:   Sang Raja ist definitiv der Bulle. Bindu war wohl zuletzt nicht bei den Thais.

@Ingo Rossi: Ich kenn genau die entgegengesetzte Theorie. Das sich K√ľhe lieber von jungen kleineren und dementsprechend auch leichteren Bullen lieber decken lassen, da es wohl "besser auszuhalten" sei.


(09.04.2011, 12:59)
Jan Jakobi:   Mist... ich habe es richtig erkannt auf dem Bild.

So wird das nie was mit einer normalen Elefantenherde die aus M√ľttern, T√∂chtern, Tanten und Cousinen besteht.

Das ist jetzt schon das dritte Bullkalb das im Kölner Zoo zur Welt kam.


(08.04.2011, 22:03)
Ingo Rossi:   Letzten Meldungen nach ist der neugeborene Elefant ein Bulle.
(08.04.2011, 19:48)
Ingo Rossi:   Ich kenne nur die Theorie, dass erfahrene, √§ltere Elefantenbullen die beliebteren Partner sind. Was aber nicht ausschliesst, dass sich auch j√ľngere, rangniedrigere Bullen verpaaren k√∂nnen.
Wenn Sang Raja wirklich der Vater ist, so kann es ja auch an einer geplanten Zusammenf√ľhrung liegen. Erfreulich ist dann aber aufjedenfall das Sang Raja bei Bindu so einiges gelernt hat...
(08.04.2011, 16:38)
Jan Jakobi:   Ich habe im Internet ein paar Artikel zu dieser Elefantengeburt entdeckt sowie zwei Bilder.

Auf einem Bild sah ich etwas was nach einem Bullkalb aussieht, könnte aber auch ein Rest der Nabelschnur sein.

In einem Artikel im letzten Sommer hieß es das es Ende 2011/Anfang 2012 von der Elefantenkuh "Tong Koon" ein Jungtier geben wird.

Vater sol "Sang Raja" sein.

Ist man sich da hundertprozentig sicher?

Ich dachte "Bindu" w√ľrde den j√ľngeren "Sang Raja" von der paarungsbereiten Kuh wegdr√§ngen.


In freier Wildbahn ist es so das nur die gr√∂√üten, st√§rksten und erfahrensten Bullen die K√ľhe decken d√ľrfen, die j√ľngeren Bullen kommen erst mit ca. 25 bis 30 Jahren zum ersten Deckakt.
(08.04.2011, 15:27)
Jan Jakobi:   Das ist aber interessant!
Ich dachte es soll im Dezember 2011/Januar 2012 ein Elefantenbaby geben?!
(08.04.2011, 14:54)
Ingo Rossi:   Ein weiterer Elefant in K√∂ln geboren, Geschlecht noch unbekannt! http://www.express.de/regional/koeln/neues-elefanten-baby-im-koelner-zoo-/-/2856/8322850/-/index.html
(08.04.2011, 12:32)
Ronald Masell:   das Drachenhaus ist dort geplant, wo jetzt noch hinter dem Regenwaldhaus ein Wohnhaus mit Garagenhof steht, am Zugang zum Urwaldhaus
(25.03.2011, 11:10)
Manuel Becker:   @ Poos: Ich denke da eher an 40 statt 20 Jahre! Finde das auch alles ambitioniert und wenn nur die H√§lfte der angek√ľndigten Dinge so oder √§hnlich kommt, bin ich ja schon froh! Diese Euphorie ist daher auch nicht so mein Ding...
(24.03.2011, 23:22)
Michael Mettler:   @Anna Lena Stephan: Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das Regenwald- zum Drachenhaus umfunktioniert werden soll... Da erscheint mir die ans Haus anschlie√üende Voliere, die ohnehin eher provisorisch nachgenutzt wird (war doch eigentlich als Zuchtvoliere f√ľr Bengalgeier konzipiert), als plausibelste Fl√§che f√ľr die Waranhalle.
(24.03.2011, 22:44)
Marcel Poos:   Also das Prsse nun mal nicht vom Fach ist ist doch wohl klar, und erst recht bei der Lokalpresse.
Das auch nicht alle neuen Arten und auch nicht alle Bauideen umgesetzt werden ist wohl auch klar.
Und das uns Zoofans in Köln tolle neue Sachen erwarten wohl auch und wie die Planung und der Bau von Elefantenpark und Hippodom gelaufen sind können wir uns auf weitere Anlagen der Spitzenklasse freuen. Und wie schon geschrieben momentan fehlt ein Badebecken im Hippoaussengehege, dieses wird mit Sicherheit kommen.
Ich glaube auch nicht das man 30 Jahre brauchen wird, vielleicht 20 oder etwas mehr.
Aber freuen wir uns einfach auch das was kommt, denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

vg
(24.03.2011, 22:32)
Holger Wientjes:   Das man ausschliesslich mit Lemuren nicht allzu viele Menschen (Sponsoren) begeistern kann, ist schon klar. Ich meine damit aber auch, dass ich mich von dieser Masterplan-Euphorie nicht anstecken lasse nur weil da Arten aufgef√ľhrt werden, die dann (vgl. andere Masterpl√§ne) viele sowieso nicht kommen werden. Berggorillas h√§tten ja noch "Tradition" in K√∂ln...
(24.03.2011, 21:03)
Anna Lena Stephan:   Das Aquarium scheint zumindest teilweise abgerissen zu werden. Das Drachenhaus ist nicht an der Stelle vermerkt, wo jetzt die Greifvogelanlage ist, sondern mitten im Regenwaldhaus (allerdings wurden auch altes und neues S√ľdamerikahaus verwechselt). Auch hier wird der Jaguar im S√ľdamerikahaus erw√§hnt, aber die Platzfrage scheint so gel√∂st zu werden, dass gegen√ľber des S√ľdamerikahauses Freianlagen sind. Ich frage mich aber, wie die Affen den Jaguar als WG-Partner empfinden.
(24.03.2011, 20:38)
Ingo Rossi:   Wenn man die Geschichte der Zoo-Masterpl√§ne oder Perspektivepl√§ne betrachtet, kann wirklich alles noch ganz anders kommen. Allerdings sollte man immer den grossen Zeitraum von 30 Jahren im Auge behalten. Umgerechnet sind dann die grossen Neubauten etwa so h√§ufig wie bisher... Und wie es mit der Zucht vom Grossen Panda oder Komodowaranen dann aussieht, wer weiss. Vielleicht wird man dann, √§hnlich wie wahrscheinlich bald bei Elefanten, um jeden Unterstellplatz froh sein... Ich freue mich, dass der K√∂lner Zoo durch den Plan und die bisherige Absegnung auch vom Oberb√ľrgermeister, weiterhin eine Vorw√§rtsentwicklung gehen wird. Das wird n√∂tig sein um weiterhin die hohen Besucherzahlen zu halten. Eine Lemurenzucht alleine, so wichtig und sch√∂n sie auch ist, wird daf√ľr alleine nicht reichen.
(24.03.2011, 19:29)
Michael Mettler:   Sehen wir es doch mal so: Wenn der Zoo bei der Ver√∂ffentlichung seines Masterplanes verk√ľnden w√ľrde, er wolle sich in Zukunft verst√§rkt dem Sclaters Maki widmen, w√ľrde dies wohl das K√∂lner Publikum nicht gerade vom Hocker rei√üen... Da ist es doch verst√§ndlich, mit spektakul√§ren Tieren zu werben, wenn man Begeisterung und Vorfreude entfachen will. Auch, weil der Zoo auf Gro√üsponsoren hofft und sich Walross & Co. bei einer entsprechenden Pr√§sentation nun mal besser machen als Bambuslemur und Balistar.

Mich w√ľrde interessieren, wo genau das "Drachenhaus" geplant ist. Auf dem von Ronald Masell verlinkten Plan ist mit der entsprechenden Ziffer der "Regenwald" gekennzeichnet. Das lie√üe den Schluss zu, dass die jetzige Greifvogelvoliere zu einer Halle umgebaut werden k√∂nnte...?
(24.03.2011, 19:25)
Anna Lena Stephan:   Das sehe ich auch so. Ich finde es ja jetzt schon schade, dass K√∂ln zum Beispiel die Lemurenzucht immer mehr aufzugeben scheint. Ich bef√ľrchte, dass es doch letztlich auf die typischen Besuchermagnete als Tierbesatz hinauszulaufen scheint (bis auf die Walr√∂sser, aber an die glaube ich erst, wenn ich sie sehe).
(24.03.2011, 19:08)
Holger Wientjes:   Ach, ich glaub¬ī das sowieso alles erst wenn¬īs steht !! Was n√ľtzen mir da teilweise hochtrabende Ambitionen. Man sollte seine momentanen Schwachpunkte beseitigen und sich auf seine aktuellen St√§rken besinnen. √úber eine erfolgreiche Haltung und Zucht bei den Sclaters Makis oder Bambuslemuren oder vielleicht einen Neuaufbau einer Kleideraffengruppe w√ľrde ich mich mehr freuen als √ľber Walr√∂sser, Grosse Pandas oder die n√§chste Savannenlandschaft mit Breitmaulnash√∂rnern. Bis das alles umgesetzt sein sollte fliesst noch viel Wasser den grossen Fluss runter, den es in K√∂ln gibt... ;-)
(24.03.2011, 18:27)
Michael Mettler:   Auch auf Gro√üe Pandas wird also zumindest ein Auge geworfen...
(24.03.2011, 14:58)
Ronald Masell:   leider ohne erkl√§rungen,
das Format des Artikels erlaubt leider kein einscannen, jedenfalls bei mir nicht.
(24.03.2011, 14:25)
Ronald Masell:   heute hat man auch einen Plan:
http://www.ksta.de/html/seiten/992279212917/
(24.03.2011, 14:21)
Marcel Poos:   Desweiteren schreibt der K√∂lner zoo auf seine Homepage: http://www.koelnerzoo.de/zoo-tierwelten/hippodom/
... das Elefantenpark, Regenwald und Hippodom 3 gro√ü Projekte des neuen Artenschutzthemas sind. Und wenn wir mal die Kosten von Hippodom und Elefantenpark nehmen, ca. 25Mio‚ā¨, und von den 100‚ā¨ abzuiehen wird es nicht nehr viel was der Restumbau kosten soll/wird.

Zudem hatte ich hier schon im September 2010 spekuliert, mit dem Umbau des alten Elefantenhauses in ein Infocenter zum Nashornschutz das man dort eine schöne Savanne machen könnte.

Also dieser Masterplan kommt quasi nach seinem Baubeginn!

vg
(23.03.2011, 22:13)
Michael Mettler:   @Anna Lena Stephan: Moschusochsen sind aber in den Entw√ľrfen noch zu sehen, als Nachbarn der Walrosse am umgebauten Haupteingang. Allerdings sind die abgebildeten Robben auch keine Walrosse, vielleicht sind ja mit den Moschusochsen eigentlich Rentiere gemeint ;-)
(23.03.2011, 22:11)
Marcel Poos:   Also es ist nur ein Masterplan und hat noch wenig mit der Realit√§t zutun.
Zu den Mochusochsen, wenn ich die Bilder in der Presse richtig sehr sind sie bei der neuen Themen Welt "Klima/Arktis" mit Robben und Pinguinen. Aber ich weiß auch nicht mehr als die Kölner Lokalpresse hergibt.
Was jetzt aber einen Sinn ergibt ist das die Flusspferde im neuen Hippodom kein Aussenbadebecken haben. Wo doch sonst alles da ist, es wird wohl in einem neuen See integriert werden.
Zudem wenn ich richtig gelesen habe, in den verschiedenen Berichten, ist von Geo-Bereichen die Rede und nicht von einem kompleten Geo-Zoo! Zudem finde ich die Idee mit den Erweiterungsgel√§nde super, mehr Fl√§che f√ľr Zoos ist immer gut.
vg
(23.03.2011, 22:05)
Andreas Knebel:   @Liz:
Keine Sorge, es kommen wenigstens 2 Jaguare. Und der erste ist sogar schon da! (siehe Foto: www.n-tv.de/img/44/447437/Img_17_6_450_XF-1-schraeg-vorn.jpg )
(23.03.2011, 21:06)
Anna Lena Stephan:   Hier steht noch mal genaueres:
http://www.report-k.de/content/view/37992/
Ich glaube nicht wirklich an eine Realisierung. Walr√∂sser, Brillenb√§ren, Warane... w√§ren nat√ľrlich sch√∂n, aber woher nehmen? Und viele Tierarten m√ľssten abgegeben werden: Bisons, Otter und Moschusochsen zum Beispiel. In diesem Artikel (der f√ľr meinen Begriff sehr viele Rechtschreibfehler enth√§lt, was ja nicht gerade ein Zeichen von kompetenten Journalismus ist)wird erw√§hnt, dass in das alte S√ľdamerikahaus ein Jaguar kommt, was ja hoffentlich nicht richtig ist. In den Pl√§nen am Haus waren Ozelots erw√§hnt.
Insgesamt kommt mir zumindest der Plan etwas phantasielos vor. Geo-Zoos gibt es ja genug, und die Bootsfahrt ist auch geklaut. Aber trotzdem finde ich das Ganze spannend.
(23.03.2011, 19:58)
Michael Mettler:   Eine endg√ľltige Planung f√ľr 30 Jahre scheint mir auch recht illusorisch. Nicht nur, dass in diesem Zeitraum mindestens ein Direktorenwechsel stattfinden wird (und damit vielleicht auch ein Wechsel in zoologischen Schwerpunkten) - es ist doch gar nicht absehbar, wie sich Haltungsrichtlinien, halterische und Freilandsituationen von Tierarten, Erkenntnisse √ľber Haltung und Zucht und nicht zuletzt auch Modewellen und Anspr√ľche des Publikums in dieser Zeit entwickeln werden, worauf der Zoo m√∂glichst flexibel reagieren muss. Wenn ich mich jetzt in die Zoowelt vor 30 Jahren zur√ľck versetze - da begann ich gerade, die deutschen Zoos au√üerhalb meines Heimatumkreises kennen zu lernen - h√§tte ich nie und nimmer gedacht, dass unsere Zoolandschaft mal so aussehen w√ľrde wie heute (mal abgesehen von ein paar Zoos, die sich seitdem nur wenig ver√§ndert haben). Genausowenig k√∂nnen die Planer in K√∂ln doch jetzt wissen, was auch nur in 10 oder 15 Jahren Sache sein wird.
(23.03.2011, 18:27)
Manuel Becker:   Wie bereits geschrieben, sieht das Vorhaben sehr vielversprechend aus. Insgesamt wirken die vielen vagen Angaben aber etwas kurios. Der neue Masterplan scheint nicht wirklich auf sicherem Grund zu stehen. Bin in diesem Sinne wirklich gespannt, was man davon umsetzen wird und was im Laufe der Zeit ge√§ndert oder gar wieder gestrichen wird...
(23.03.2011, 17:00)
Ingo Rossi:   @Michael Mettler: Ja, das fand ich auch und wunderte mich √ľber die "Takins". Aber vielleicht sind sie ja nur Platzhalter in der Grafik. Nur die "Hanglage" spr√§chste f√ľr sie. Bild 1 wirkt auf mich so, als ob der Besucher von einer Aussichtsplattform einen Blick auf den Holzsteg hat und nur am Rande auf die Nash√∂rner... Ich finde alle Bilder nicht sehr aussagekr√§ftig. Ich hoffe, es gibt bald einen genaueren Plan zum Masterplan...;-)
(23.03.2011, 13:13)
Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Wenn die Gr√∂√üenproportionen auch nur ann√§hernd stimmen, w√§re das aber ein rechts "ausbruchfreudiges" Takingehege, zudem mit einer ungew√∂hnlichen Schlauchform innerhalb eines umlaufenden Besucherweges...
(23.03.2011, 12:37)
Ingo Rossi:   Hier gibt es auch ein paar Bilder dazu: http://www.express.de/regional/koeln/so-schoen-wird-der-koelner-zoo/-/2856/8255594/-/index.html Sind das auf Bild 4 Takins? Immerhin werden ja recht interessante Tierarten angek√ľndigt. Jedoch ist die Laufzeit des Masterplans ja 30 Jahre, da kann noch so einiges passieren. Die Neugestaltung des Haupteingangs freut mich schon. In manchen Berichten wird das Terrarium abgerissen und das Aquarium bleibt stehen? Weiss da jemand schon mehr dr√ľber? Die Einbeziehung des Bereiches vor dem Haupteingang und den Neubau der Restauration am Nebeneingang wurden schon von Prof. Nogges seinerzeit angeregt bzw. geplant.
(23.03.2011, 11:37)
Ronald Masell:   Masterplanvorstellung die N√§chste, leider gibt der Bericht nicht viel her
http://www.ksta.de/html/artikel/1300555258351.shtml
(23.03.2011, 10:33)
Manuel Becker:   So wirklich will mir der Bericht nicht schmecken! Die zoogeografische "Neuordnung" macht m.E. in K√∂ln nicht den gr√∂√üten Sinn, oder? Man hat doch viele gute und neue Anlagen, die ich mir nicht einfach neu zu besetzen vorstellen kann, bspw. Erdm√§nnchen, Fischotter, Waschb√§ren. Mehr als Schwerpunkte neben der bisherigen Ordnung kann ich mir daher nicht vorstellen...
(23.03.2011, 00:15)
Liz Thieme:   Da hat wohl jmd in der ZTL nicht aufgepasst ;-) (nun ge√§ndert)
Ich bin ja va lustig, ich habe es selber hier geschrieben, dass er weggeht. Kommt davon wenn man andere Tiere im Kopf hat.
(22.03.2011, 21:19)
Niedersachse:   K√∂ln hat keinen Tiger mehr. Der letzte Kater, Tharo, lebt seit diesem Jahr in Tschechien. Man baut die Anlage f√ľr das neue Paar jetzt um.

Die Grizzleys sind nicht mehr die J√ľngsten. Wird somit wahrscheinlich ein nat√ľrliches Auslaufen der Haltung sein, anstelle einer Abgabe.
(22.03.2011, 20:45)
Liz Thieme:   Erstaunlich was der Zoo so kurz nach der Elefantenanlage und dem Hippodom vor hat. Und dann auch Besuchertiere wie Grizzlys abzugeben, anstatt f√ľr solche entsprechende Anlagen zu bauen ist auch bemerkenswert.
Ich hoffe nur, dass es sich nicht nur um EINEN Jaguar handelt, auch wenn ich √ľber jeden neuen Jaguarhalter gl√ľcklich bin.
Rinderhaus lässt ja auch einiges hoffen, wobei da leider im Text nicht steht, wo dieses geografisch einzugliedern ist. Wenn es aber bei den Elefanten sein soll, kann man vlt auf Gayale hoffen.

Soweit ich weiß hat Köln noch 1,0 Amurtiger.
(22.03.2011, 18:00)
Christian Badneck:   hier noch einmal..und diesmal nicht 3 x hintereinander ;O)
http://www.koeln.de/koeln/nachrichten/lokales/koelner_zoo_umbau_fuer_100_millionen_euro_451830.html
(22.03.2011, 17:37)
Manuel Becker:   Es war √ľbrigens rappelvoll und dennoch hat auch Lukas Podolski samt Kind und Frau einen Besuch gewagt...
(13.03.2011, 23:33)
Manuel Becker:   War heute seit zwei Jahren nochmal in K√∂ln und war schlichtweg begeistert vom Zoo. Er ist einfach traumhaft sch√∂n, klasse besetzt und zu Recht derart beliebt. Das neue Hippodom war schon sehr nett. Die Flusspferde haben vor der Scheibe auch alles gegeben ;-) Besonders lobenswert finde ich √ľbrigens die einheitliche Struktur, die jeden Besuch angenehm macht (tolle Gehege-, Hinweis- und Wegesschilder sowie ein sch√∂ner Plan). Zu den Tigern habe ich noch eine Frage: Ist derzeit gar keiner im Zoo? Anlage war morgens und nachmittags leer, Hinweise habe ich dort auch keine ersp√§ht...
(13.03.2011, 23:32)
Liz Thieme:   Der Zoo kriegt wieder Tiger. Der Kater (2,5) kommt aus Port Lympne und die Katze (6) aus Plaisance. Sie sollen noch vor Ostern eintreffen.
Kater Tharo (14) wechselt nach Ostrava.
(20.01.2011, 19:09)
Ronald Masell:   gestern Juvenilen Sitatungabock gesichtet. seit wann in k√∂ln?weiss jemand ob nur noch ein Ringelschwanzmungo lebt?gestern nur ein Tier gesehen, was sehr ungew√∂hnlich ist
(16.01.2011, 13:36)
Ronald Masell:   Wasserschweinsechslinge!geboren. Ein Verm√§chtnis von Elvis, denn Elvis ist tot. Ursache stand nicht in der Zeitung.
(14.01.2011, 12:09)
Christian Badneck:   @ronald masell: es sollten 0,4 sein die auf einen neuen Bock warten. Die anderen beiden sollen wohl abgegeben werden.
(21.07.2010, 20:23)
Ronald Masell:   die tigerin mery musste eingeschl√§fert werden wegen massiver Tumore an der Milchleiste. die inkaseeschwalnenanlage ist fertg. ist sehr sch√∂n geworden.Mittlerweile sind 4 sitatungas am hippodom. 2 sind noch im elefantenhaus. warum??? keine Ahnung. wer 4 hippos an einem tag umzieht sollte auch die antilopen packen
(21.07.2010, 11:15)
Holger Wientjes:   Eines der neuen Kropfgazellenweibchen ist wohl leider verstorben ! Ursache noch unklar (Besucherf√ľtterung ??).
(05.07.2010, 22:08)
Ronald Masell:   Fernsehtipp: Dienstag 13.07 20.15 Uhr im WDR" Die Hippos vom Rhein" von der Planung bis zur Inbetriebhahme des Hippodoms.
(05.07.2010, 09:53)
Niedersachse:   Der Bonobonachwuchs kann sowohl im Innen- als auch im Au√üengehege bewundert werden.
(01.07.2010, 16:27)
Patrick Kalscheuer:   Zwei der Sitatungas sind mittlerweile in einem der Au√üengehege des Hippodoms zu sehen, die weiteren noch im alten Elefantenhaus untergebracht.
Dort, bzw. im ehemaligen Außenbecken der Flusspferde sind mittlerweile auch die Seelöwen angekommen, der Seelöwenberg ist komplett eingezäunt und mit der Sanierung wird wohl relativ bald begonnen.
Das Giraffenhaus ist noch wg. des Nachwuchses f√ľr Besucher gesperrt, genauso ist der Bonobonachwuchs mit seiner Mutter noch nicht zu sehen.
(30.06.2010, 22:27)
Laurenz Gewiss:   Giraffe in K√∂ln geboren!
(28.06.2010, 19:45)
Ronald Masell:   @ralf Sommerlad: erst mal den grossen Ansrturm abwarten und dann in Ruhe Gucken. du kennst ihn doch wahrscheinlich schon am besten von uns. deine Meinung dazu??
(26.06.2010, 12:19)
Holger Wientjes:   Vgl. meinen Beitrag vom 07.06. ff. !
(25.06.2010, 17:06)
Ralf Sommerlad:   Hab ich was √ľberlesen oder gibts zum Hippodom nichts zu sagen?
(25.06.2010, 16:34)
Christian Badneck:   Nachwuchs bei den Bonobos in K√∂ln.
Geboren am 15.06.2010.
(20.06.2010, 14:23)
Holger Wientjes:   Also die Flusspferde habe ich nur innen gesehen und die Schieber waren geschlossen. Die Sitatungas habe ich noch in ihrem alten Gehege am alten Elefantenhaus gesehen. Die Anlagen scheinen aber soweit fertig zu sein und ich denke, dass, wenn es nicht mittlerweile schon geschehen ist, die Tiere bald raus d√ľrfen.
(07.06.2010, 19:46)
Laurenz Gewiss:   @AnnaLenaStephan: Ich werde am Wochenende noch einmal nach K√∂ln fahren, wenn die Seel√∂wen dann schon umgezogen sind, bin ich auch gespannt wie das Flusspferdbecken dann aussieht.
@HolgerWientjes: Ich habe noch eine Frageund zwar: D√ľrfen die Au√üenanlagen denn schon genutzt werden von Flusspferden, Sitatungas und Kronenkranichen?
(07.06.2010, 19:43)
Anna Lena Stephan:   Seel√∂wen im Flusspferdbecken? Na dann hoffe ich mal, dass Bauz√§une aufgestellt werden. Denn ich denke, die "Ausbruchsk√ľnstler" werden das Gehege dann doch testen, und ich habe mal gesehn, dass sie 2 m hohe Z√§une durchaus √ľberwinden k√∂nnen.
(07.06.2010, 18:55)
Holger Wientjes:   Habe letzte Woche den Hippodom besichtigt und war recht angetan. Von aussen macht er zwar nur den Eindruck eines rieseigen Gew√§chshauses. Von innen ist er jedoch h√ľbsch und mit Liebe zum Detail gestaltet worden. Die Unterwassereinblicke bieten tolle Beobachtungsm√∂glichkeiten, auch wenn die Flusspferde ihr Bassin recht schnell hippogerecht aufbereitet hatten... Die Krokos waren sehr aktiv (ich glaube so aktive Panzerechsen habe ich noch nie gesehen), nutzen die gesamte Fl√§che und es scheint ihnen sichtlich gut zu gehen ! Viele gelungene Infotafeln zu den Tieren und Natur-/Artenschutzbelangen runden das Bild ab.
Die Aussenanlagen ohne Wasserbecken waren ungewohnt aber ansonsten gut strukturiert.
Erstmals konnte ich ein Rotarm-Sonnenhörnchen und zwei Rote Elefantenspitzmäuse bewundern ! Kleine aber imposante Tiere !

Ansonsten konnte ich die neuen Rotducker und Klunkerkraniche in der alten Mähnenwolfanlage sowie die Kropfgazellen in der etwas umgestalteten alten Saigaanlage beobachten. Beides schön anzuschauen !

Die umgestaltete Eisbärenanlage fand ich na ja...

Eines der Feuerwiesel hatte einen kahlen Schwanz. Kennt jemand den Grund ?

Ansonsten war¬īs ¬īmal wieder ein gelungener Besuch ! Fragen ??


(07.06.2010, 10:27)
Laurenz Gewiss:   Neues aus K√∂ln:Orang-Utan Dame Lotti ist mit 39 Jahren leider verstorben. Die Seel√∂wen ziehen in das alte Flusspferdbecken um solang der Seel√∂wenfelsen renoviert wird.
(06.06.2010, 19:37)
Christian Badneck:   Hier ein Link zu den ersten FOTOS des K√∂lner Hippodoms: http://www.ksta.de/html/fotolines/1275047863836/rahmen.shtml?1
(28.05.2010, 18:51)
Ralf Sommerlad:   Zun√§chst mal: Der Umzug der 4 Flusspferde an einem einzigen Tag ist keine Selbstverst√§ndlichkeit sondern eine pflegerische Glanzleistung durch wochenlanges und intensives Kistentraining.
Der verbleibende Nashornbulle wird, denke ich, alleine bleiben solange die Umgestaltung des Hauses und der Aussenanlagen, verbunden mit deren Erweiterung, nicht erfolgt ist. Mn will sich, wie mir gesagt wurde, auch weiterhin auf Spitzmaulnash√∂rner konzentrieren, ws ich f√ľr sehr vern√ľnftig halte.
Die Auflistung der Arten f√ľr den Hippodom ist mir teilweise neu, von Hammerk√∂pfen war nie die Rede. Ich denke auch, dass diese durchaus problematisch da drinnen w√§ren.
Ansonsten halte ich die Innenanlagen des Hippodoms f√ľr beeindruckend und besonders auch f√ľr die Besucher attraktiv, nicht nur was die r√§umliche Ausdehnung angeht.
(15.04.2010, 15:37)
Michael Mettler:   @Oliver: Der K√∂lner Nashornbulle Taco ist ein Sohn des hannoverschen Zuchtpaares Kifaru und Sany (damals ihr erster Nachwuchs, noch in der alten Anlage). √úberaltert ist er also nicht.
(15.04.2010, 12:59)
Oliver Jahn:   Ich hatte mal irgendwo was von Panzernash√∂rnern geh√∂rt, aber das ist schon etwas her..nun ja, schauen wir mal und vielen Dank f√ľr die Infos. @Ronald, Magdeburg versucht es ja auch mit den Spitzm√§ulern in einer Gemeinschaftshaltung. Also schauen wir mal, wie das dort laufen wird.
(15.04.2010, 11:51)
Ronald Masell:   @oliver, es gab eheprobleme, deshalb ist die kuh in frankreich, um dort vielleicht f√ľr nachwuchs zu sorgen. in planung ist wohl eine afrikasavanne(neues modewort in zoos)und dann BMs(ich kann sie bald nicht mehr sehn, obwohl ich nashornfan bin)immer nur BM, sehr einfallslos, aber spitzlippen und vergesellschaftung...
(15.04.2010, 11:35)
Holger Wientjes:   Nash√∂rner (Art ?) sollen wohl weiterhin in K√∂ln gehalten werden. Eventuell mit zwischnzeitlicher Pause w√§hrend einer Sanierung des Hauses. Wann die sein wird in Anbetracht der derzeitigen Baustellen, weiss ich auch nicht...
Ich denke ¬īmal, dass man bis dahin aber auch nicht nach einem zweiten Tier Ausschau halten m√∂chte.
(15.04.2010, 11:33)
Oliver Jahn:   Na der hat ja dann ordentlich Platz! Warum steht das Tier dort allein? Ist kein Weibchen mehr zu bekommen oder ist es ein √§lteres Tier, welches nicht mehr zuchttauglich ist? Und wie ist die weitere Planung im Bezug auf Nash√∂rner in K√∂ln generell?
(15.04.2010, 11:24)
Holger Wientjes:   Im gesamten Haus lebt dann zur Zeit noch, wenn die Sitatungas auch umgezogen sind, noch ein Spitzmaulbulle.
(15.04.2010, 11:16)
Oliver Jahn:   Und wie sieht es jetzt im alten Elefantenhaus aus? Wieviel Nash√∂rner gibt es dort noch und sind sie/es jetzt die einzigen Bewohner? Ist das alte Haus √ľberhaupt noch f√ľr Besucher ge√∂ffnet?
(15.04.2010, 11:04)
Ronald Masell:   dienstag sind die flusspferde in den hippodom umgezogen,ging alles sehr gut, bis auf Kavango, der sich in seiner kiste verdreht hatt und m√ľhsam rausgeholt werden musste. gestern waren beide Rotducker auf der Aussenanlage. der Affenfelsen sieht mit der halben besatzung etwas vereinsamt aus, wenn man 30 jahre das vorherige gewusel gewohnt war.
(15.04.2010, 10:44)
Laurenz Gewiss:   In der K√∂lnischen Rundschau habe ich ein Artikel √ľber den Hippodom gefunden. Dort gibt es einige Informationen bez√ľglich der Tierbesetzung: rot-braune Elefantenr√ľsselspringer, Sonnenh√∂rnchen( h√∂re ich das erstemal, dass diese ins Hippodom kommen),Hagedash, Hammerkopf, Scharlachspinte, Witwenpfeifg√§nse, Pelomedusenschildkr√∂ten, graue Kronenkraniche, nat√ľrlich Sitatungas, Flusspferde und Nil-Krokodile, Malawi-Buntbarsche, Nilbarsche.
(10.04.2010, 13:24)
Holger Wientjes:   Nach OS sollen wohl Paviane aus Emmen ziehen. Die abgetrennten K√∂lner Paviane ziehen, laut einem anderen Forum, nach Myanmar um.
(31.03.2010, 21:53)
Laurenz Gewiss:   Erfragen konnte ich dies nicht, jedoch ist die abgetrennte K√∂lner Gruppe wesentlich gr√∂√üer als die, die der Zoo Osnabr√ľck plant.
(30.03.2010, 20:21)
Michael Mettler:   Ich nehme an, die abgetrennte Paviankolonie zieht um nach Osnabr√ľck?
(30.03.2010, 20:01)
Laurenz Gewiss:   Ich war heute im K√∂lner Zoo. Neues: Ungef√§hr die H√§lfte der Mantelpaviane sind derzeit in Quarant√§ne im Alten S√ľdamerikahaus. Wenn diese dann in einem anderen Zoo sind, gibt es noch 70 Paviane auf dem Felsen. Am Polarium wird gebaut: Volieren f√ľr Inka-Seeschwalben, Aras, J√§gerlieste und der alte Teil der Pinguinanlage wird renoviert. Rotducker habe ich nicht gesehne, Kropfgazellen nur an der Stallt√ľr. Daf√ľr konnte ich das Gorillam√§dchen bewundern.

(30.03.2010, 19:52)
Ronald Masell:   @liz, kleine korrektur, die weibchen sind aus hamburg, der junge bock kam aus n√ľrnberg. aus d√§nemark ist jetzt endlich ein flachlandtapirweibchen angekommen und wird eingew√∂hnt.im moment aber noch zu jung f√ľr nachwuchs.
(29.03.2010, 09:31)
Liz Thieme:   Die Kropfgazellen sind Hamburger Nachzuchten.
(16.03.2010, 15:25)
Ingo Rossi:   Bild nicht mitgekommen, noch ein Versuch...
(12.03.2010, 21:00)
Ingo Rossi:   In K√∂ln scheint der Umzug der Flusspferde sehr p√ľnktlich statt zu finden. Zumindest stehen schon die Transportkisten am alten Gehege bereit und die Flusspferde werden an sie gew√∂hnt.

Ein historischer Pfad wurde eingerichtet. Grosse Tafeln erz√§hlen an wichtigen Punkten die Geschichte des Zoos, seiner Bewohner und der Bauten. Als Foto das Schild am alten Elefantenhaus. Ob der letzte Satz ‚Äěnach dem Unzug der Flusspferde in den Hippodom wird dieses Haus nur noch den Nash√∂rnern zur Verf√ľgung stehen‚Äú eine langfristige Zukunftsprognose bedeutet, lasse ich mal offen.

√úber die schon erw√§hnte √ľberraschende Gorillageburt ist hier ein kleiner Filmbericht zu sehen: http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2010/03/11/lokalzeit-koeln-gorillababy.xml

(12.03.2010, 20:56)
Niedersachse:   Gina hat vor ein paar Tagen ein Baby bekommen. Mutter und Kind geht es gut.
(10.03.2010, 18:10)
Laurenz Gewiss:   auf der K√∂lner Zooseite steht bei den Jungtieren im M√§rz ein Flachlandgorilla! Wei√ü jemand mehr?
(10.03.2010, 15:54)
Ronald Masell:   gestern waren1,2 kropfgazellen auf der anlage zu sehen.
(10.03.2010, 10:35)
Ronald Masell:   ja, am ex saiga-gehege ist jetzt ein sichtschutz montiert.
(03.03.2010, 12:38)
Laurenz Gewiss:   es sind wohl 2 Kropfgazellen(weibliche) nun in K√∂ln woher wei√ü ich nicht
(02.03.2010, 16:38)
Ronald Masell:   na bitte : "elvis lebt" und ist vater geworden!
dreifacher capybara nachwuchs in köln.
(23.01.2010, 17:49)
Ingo Rossi:   Nochmal muss ich mich verbessern: Aus N√ľrnberg und Hamburg sollen die Kropfgazellen kommen (1,2) So, jetzt stimmt es aber endg√ľltig....
(18.01.2010, 22:37)
Ingo Rossi:   Oh Michael, Entschuldigung. Da war ich mit den Gedanken ganz woanders... Nat√ľrlich sind Kropfgazellen gemeint und die sollen aus Stuttgart und Hamburg kommen.
(18.01.2010, 22:34)
Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Das mit den Gazellen verwirrt mich. Stuttgart h√§lt zwar Dorkasgazellen, aber Karlsruhe nicht - dort werden Kropfgazellen gehalten. K√∂nnte es sein, dass sich K√∂ln noch zwischen den beiden Arten entscheiden will? Denn dass beide ins Sortiment genommen werden, halte ich f√ľr weniger wahrscheinlich.
(18.01.2010, 22:21)
Ingo Rossi:   Hier mal einige Informationen aus dem K√∂lner Zoo, die auf den letzten Treffen oder Vortr√§ge der Zoofreunde zu h√∂ren waren:
K√∂lner Zoo ‚Äď begeistert f√ľr Tiere! So der neue Leitfaden und werbespruch.
Wie schon aus der Zoozeitung zu erahnen war wird wohl wieder der große Ameisenbär im Zoo einziehen. Neben den Pudus, also in das ehemalige Kasuar-Gehege. Auch wenn Ameisenbaären in NRW nicht gerade selten sind, freue ich mich ihn jedoch auch in Köln sehen zu können.
Die ehemalige Zwergpinguinanlage wird zu einer S√ľdamerika-Voliere umgebaut. Der ganze ehemalige Eisb√§ren/Pinguin-Komplex gilt als Provisorium. Was dort irgendwann mal neues entstehen soll wurde allerdings nicht gesagt. Allerdings wird wohl der Masterplan √ľberarbeitet oder gar neu entworfen. Die Zukunft soll eine Mischung aus systematischen oder geografischen Anlagen sein.
Umbesetzungen sind wohl noch in einigen Gehegen vorgesehen. Die Rot-Ducker sind da und werden eingew√∂hnt. Dorcas-Gazellen aus Stuttgart und Karlsruhe werden auch noch f√ľr das ehemalige Saiga-Gehege erwartet.
Im letzten Zoofreunde-Vortrag wurde die Geschichte des Zoos in ca. zwei und einer halbe Stunde erz√§hlt. Sehr interessant, auch f√ľr Interessierte wie mich gab es einige Neuigkeiten: K√∂nigspinguine im Wassergraben des Affenfelsens oder ein Seeelefante im Flusspferdbecken. Von fast allen Geb√§uden, auch den vieldiskutierten wie Schweinehaus oder Polarium , wurde die Geschichte erz√§hlt. Auffallend war dort, welchen Wandel der Zoo in seiner Geschichte mitgemacht hat und zukunftorientiert, sich seiner Geschichte bewusst, bestimmt noch machen wird. Eine Ausstellung von Mai bis August im Stadtmuseum soll die Zoogeschichte und das Jubil√§um begleiten. Ebenso ein historischer Pfad durch den Zoo und ebensolche F√ľhrungen.
Eine neue Chronik soll auch noch dieses Jahr erscheinen, allerdings in unterhaltsamer Anekdotenform. Es soll ein breites Publikum mit diesem Buch angesprochen werden.

(18.01.2010, 21:33)
zollifreund:   in dem Beitrag wurde definitiv von zwei M√§nnchen gesprochen - vielleicht wurden in Dallas ein Fehler beim Packen gemacht ... :-)
aber wichtig ist, dass √ľberhaupt wieder neue Tiere die Zuchtbasis verbreitern k√∂nnen.
(13.01.2010, 20:43)
Bj√∂rnN:   Es kamen 1,1 Rote Br√ľllaffen, Nachzuchten aus Dallas.

Im bzw. am Haus leben derzeit der alte Br√ľllaffenmann "Chico" und das Importweibchen "Mita" (seit 2001 im Zoo), die √ľbrigen Tiere leben in den Neuanlagen.

Nach dem Tod des Importm√§nnchens "Cuni" hat man gehofft, dass "Chico" noch einmal f√ľr Nachwuchs sorgt, was wohl aber nicht geschehen ist, denn den letzten Nachwuchs gab es 2008.

K√∂ln h√§lt dereit 3,10 Br√ľllaffen (ausgehend von 1,0 Alttier und 1,2 Importen aus Venezuela) + 1,1 US-Importe von 2009. Eines der eigenen Nachzuchtm√§nnchen hat wohl inzwischen die Geschlechtsreife erreicht, somit w√§re theoretischerweise perspektivisch der Aufbau von 3 Zuchtgruppen und einer Rentnergruppe m√∂glich. Ich kann mir derzeit aber nicht vorstellen, dass K√∂ln auf Dauer, wie von zollifreund berichtet, 4 Gruppen halten kann und und noch eine Gruppe abzugeben vermag.
(10.01.2010, 20:01)
Anna Lena Stephan:   Man sieht jetzt erst, wie heruntergekommen das Haus ist...

War heute in K√∂ln. Im S√ľdamerikahaus war ordentlich Gebr√ľlle, dort waren mindestens ein Br√ľllaffe und ein Tamarin. Vielleicht sind das die Tiere aus den USA. Man konnte nicht nah an die Gehege ran.

Sp√§ter sollen in dem Haus wieder s√ľdamerikanische Tiere, nicht nur Affen, einziehen. So wie es aussieht, sehr viel sp√§ter, denn an dem von Dennis Ismer fotografierten Zustand hat sich seit einem halben Jahr nichts ge√§ndert, au√üer dass in den hinteren K√§figen halt wieder Tiere sind.

Am ehemaligen Mähnenwolf-Gehege sind Klunkerkraniche ausgeschildert.
(10.01.2010, 19:22)
Dennis Ismer:   Nr.3
(10.01.2010, 18:44)
Dennis Ismer:   Nr.2
(10.01.2010, 18:42)
Dennis Ismer:   Das alte S√ľdamerikahaus ist mittlerweile vollst√§ndig leer.
Das Haus ist aber geöffnet, denn dort drin sind die von zwei Orang-Utans gemalte Bilder zu sehen.
Die Pflanzinsel in der Mitte des Hauses und der Rindenmulchboden sind komplett entfernt worden. Einige Käfige sind ebenfalls vollständig entfernt worden ( man kann bis in das darunter liegende Geschoss gucken ).

Die Fotos sind von meinem Besuch, Ende Oktober.
(10.01.2010, 18:41)
zollifreund:   ich habe diese woche mir mal wieder ein paar aktuelle folgen der K√∂lner doku-soap angeschaut. es wurde darin einige szenen aus dem "neuen" S√ľdamerikahaus gezeigt. unter anderem wurde erw√§hnt, dass zwei neue Br√ľllaffenm√§nner aus den USA kommen sollen/gekommen sind. der zust√§ndige pfleger zeigte verschieden m√∂glichkeiten auf, wie neue gruppen bei den Br√ľllaffen gebildet werden sollen. das ziel sind insgesamt 5 gruppen, wobei eine dann an einen anderen Zoo abgegeben werden soll.
da ich schon länger nicht mehr in Köln war und das haus nicht kenne, habe ich dazu ein paar Fragen, vielleicht kann mir diese jemand beantworten, wäre sehr schön:
sind denn alle Affen aus dem "alten" S√ľdamerikahaus umgezogen und ist das eine dauerl√∂sung? kann das neue haus auch von innen besichtigt werden? haben die affen dort genausoviel platz?
ist mittlerweile bekannt, was aus der russischen Kathedrale wird?
(10.01.2010, 14:35)
Ronald Masell:   @bj√∂rn. ja es waren1,1 aus leipzig. mehr wurde nicht erw√§hnt.
(20.12.2009, 12:36)
Bj√∂rnN:   DIE Rotducker?? Hat man gleich 1,1 Nachzuchten des Leipziger Zoos erhalten??

Es gab in den letzten 1,5 Jahren 1,2 Nachzuchten (0,1 Juni 2008, 1,0 Februar 2009, 0,1 Oktober 2009), die in Frage kämen, ein weibliche Jungtier von diesem Jahr sollte noch zu jung zur Abgabe sein.
(17.12.2009, 11:47)
Ronald Masell:   muss ja denn schon im sommer gewesen sein.
(17.12.2009, 11:46)
Ronald Masell:   tierisch k√∂lsch14.12: die rotducker aus leipzig sind angekommen, bleiben aber noch einige zeit im haus.
(17.12.2009, 11:44)
Michael Mettler:   Nach den Angaben in "Das Elefantenbuch" von Fred Kurt ist es gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass ein Ceylon-Elefant √ľber einen indischen Elefantenmarkt nach Europa gekommen sein kann - fragt sich nur, ob das zu Zeiten des Importes von Bindu auch noch m√∂glich war. Kurt beschreibt jahrtausendealte Handelswege, auf denen Elefanten von Kambodscha bis Afghanistan gehandelt wurden, und das noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Seit etwa 2.000 Jahren wurden Elefanten zudem regelm√§√üig auf dem Seeweg transportiert, wobei die Routen u.a. rings um den indischen Subkontinent und bis zur K√ľste Myanmars f√ľhrten. Ceylon war dabei ein wichtiges Zentrum des Elefantenfangs und exportierte viele Elefanten nach Indien.
(13.12.2009, 16:48)
Henry Merker:   Stimmt, die Sendung √ľber Chinas wilde Elefanten hatte ich damals auch gesehen. Bis dahin hatte ich auch nicht gewusst, dass es in China noch welche gibt. Der Macher des Films meinte jedoch, dass sich die Elefanten Chinas nicht von denen Indiens unterscheiden w√ľrden.

In diesem Zusammenhang stellt sich mir auch die Frage, ob sich denn hirsutus und brimanicus wirklich von indicus unterscheiden...
(13.12.2009, 15:38)
WolfDrei:   und auch in S√ľdchina (Y√ľnan)gibt es Elefanten.
(12.12.2009, 22:26)
Henry Merker:   Nach meinen Kenntnisstand umfasst Hinterindien folgende Staaten: Myanmar, Laos, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Malaysia. Im Gegensatz dazu meint Vorderindien den Indischen Subkontinent, wie Sie sicherlich auch wissen.
(11.12.2009, 14:59)
WolfDrei:   exklusive hirsutus von der malayischen Halbinsel. Wo ist nun neuerdings Hinterindien?
(11.12.2009, 08:10)
Henry Merker:   Mhm...wenn die Arbeitselefanten tats√§chlich alle in Asien "hin und her gereicht" worden sind, dann stellt sich allerdings die Frage, ob die Aufrechterhaltung der beiden Unterarten indicus und maximus noch zu rechtfertigen ist...
Wären nach Auffassung der Systematiker, die birmanicus als eigenständige Unterart ansehen, alle hinterindischen Elefanten dieser Unterart zuzuordnen?
(10.12.2009, 22:57)
Michael Mettler:   John Aspinall, der Bindu nach Europa holte, gibt in seinem Buch an, ihn und seine beiden ersten K√ľhe auf einem Elefantenmarkt in Indien gekauft zu haben. Da aber Arbeitselefanten seit ewigen Zeiten quer durch S√ľdasien gehandelt wurden, besteht immerhin eine theoretische M√∂glichkeit, dass auch mal ein Ceylonese auf einem indischen Markt auftauchte...

Mit der Unterartreinheit w√§re das trotzdem so eine Sache. Immerhin gibt es auch Systematiker, die den Burma-Elefanten als E.m.birmanicus f√ľr eine eigene Unterart halten, und dann w√§re ein indicus-Bulle immer noch der falsche Partner :-)
(10.12.2009, 22:53)
Bj√∂rnN:   Sollte er tats√§chlich aus Indien stammen und folglich Elephas maximus indicus sein, w√§re das ein Gl√ľcksfall, da seine Nachzuchten damit alle unterartrein w√§ren.
(10.12.2009, 22:22)
Henry Merker:   Ist es eigentlich als gesichert anzusehen, dass "Bindu" ein Elephas maximus maximus ist? Ich jedenfalls verf√ľge gerade √ľber eine Quelle, der zufolge er aus Indien stammen soll...
(10.12.2009, 21:17)
Liz Thieme:   Richtfest f√ľr das Gew√§chshaus der Hippos.
Hier eine Bildergalerie
http://www.ksta.de/html/fotolines/1259578612016/rahmen.shtml?1


das mit den Zwergpinguinen h√∂rt sich nicht gut an, aber vlt kann man einem Tierpfleger in einer anderen Einrichtung in ein paar Jahren den Wunsch erf√ľllen :)
(10.12.2009, 19:54)
WolfDrei:   nach einer gestrigen Insidermitteilung nun nur noch ein Zwergpinguin in Wuppertal.
(10.12.2009, 07:16)
Niedersachse:   Die neuen Orangs aus Arnheim, Mutter mit ihren 1,1 Kindern, sind bereits da.
(09.12.2009, 23:48)
Liz Thieme:   ich wei√ü von nichts und die Meldungen h√∂rten sich eher nach kompletter Beendigung an. Wobei ja eh nur noch zwei von den Ex-K√∂lnern leben.
(09.12.2009, 19:53)
Christian Badneck:   war heute in K√∂ln, auf der M√§henwolfanlage wahren Klunkerkraniche ausgeschildert und die ehem. Puduanlange beherbergte Wei√ünacken- und Kronenkraniche (letztere f√ľr den Hippodom ?). Desweiteren sind Orang-Utan Nony mit Tochter Nala, auf Wunsch des EEP¬īs, inzwischen in den Zoo Kristiansand (Norwegen) umgezogen, es sollen aber 3 neue kommen.
Die ehemalige Mutter Kind Anlage der Eisbären wurde abgerissen an der ehemaligen Zwergpinguinanlage stand nur das die Anlage neu gestaltet werden soll. Hat jemand nähere Informationen ? DANKE
(09.12.2009, 19:22)
Ronald Masell:   Die rotducker sind wohl da, jedenfalls ist am zaun des ex m√§hnenwolfgeheges bis tierh√∂he ein sichtschutz montiert eorden, um die ducker einzugew√∂hnen.
(02.12.2009, 09:53)
Laurenz Gewiss:   wei√ü jemand wann die Kropfgazellen kommen sollen!?
(27.11.2009, 21:25)
Laurenz Gewiss:   Das alte Leopardenp√§rchen muss wohl gestorben sein. Momentan lebt nur noch ein m√§nnliches Jungtier vom Paar auf der Anlage.
(09.11.2009, 17:49)
Michael Mettler:   Vielleicht m√∂chte der Zoo schlichtweg Verwaltungsaufwand f√ľr eine gro√üe Zoopopulation einsparen, deren Zuchtprogramm m.W. derzeit weitgehend eine √Ąra der Zuchtvermeidung durchl√§uft.
(03.11.2009, 13:14)
IP66:   Interessant finde ich, da√ü Herr Pagel in seinem Jahresbericht zwar die Abgabe des Zuchtprogramms, nicht aber die √ľbernehmenden Personen angef√ľhrt hat.
Ich k√∂nnte mir vorstellen, da√ü das Zur√ľckstufen des Stellenwerts Lemurenhaltung wie die Aufgabe der Form im Logo mit jenem F√ľhrungskonflikt in verbindung stehen, der dazu f√ľhrte, da√ü uns die Presse zun√§chst Herrn Winkler und erst einige Tage sp√§ter die derzeitige Leitung pr√§sentierte.
(03.11.2009, 11:07)
Liz Thieme:   ich habe keine Infos weiter dazu gefunden.
Ich habe das zwar schon h√§ufiger mit den anderen beiden Zoos gelesen, aber nie geschaltet, dass K√∂ln vorher die B√ľcher hatte.
(03.11.2009, 10:40)
Holger Wientjes:   Die Varis haben ja in den letzten Jahren in K√∂ln eine steile Karriere hingelegt... Erst den Status des Wappentiers verloren und nun wurde das Zuchtbuch abgegeben. Oder gab es daf√ľr trifftige Gr√ľnde ?
(03.11.2009, 10:08)
Liz Thieme:   das EEP f√ľr Schwarz-Wei√üe Varis wird von Lisbeth Hoegh in Bandholm gef√ľhrt.
Und das f√ľr die Roten Varis sowie G√ľrtelvaris f√ľhrt Delphine Roullet vom Paris Zoo.
Der Wechsel kam wohl im Dezember 2008.
(02.11.2009, 14:58)
IP66:   Wei√ü jemand, an welchen Zoo und welchen Kurator Herr Sliwa das Vari-Zuchtbuch abgegeben hat?
(02.11.2009, 14:19)
Ingo Rossi:   @Laurenz Gewiss: Danke f√ľr die Information. Habe leider heute nicht so sehr auf den Neubau geachtet. Allerdings beim fl√ľchtigen hinschauen erschien sie mir noch nicht viel weiter, ein grosser Autokranwagen stand dort, f√ľr mich neu, auf der Baustelle. Ingesamt geht es aber meiner Meinung gut voran.
(25.10.2009, 21:49)
Laurenz Gewiss:   @Ingo Rossi:wenn sie heute im K√∂lner Zoo waren wissen sie ja wohl auch wie weit die Dachkonstruktion des Hippodoms schon ist oder!?
(25.10.2009, 21:38)
Laurenz Gewiss:   Also: Das Leopardenpaar war in Quarant√§ne(warum wei√ü ich auch nicht) und das M√§nnchen ist wohl schon wieder auf der Anlage ,das Weibchen m√ľsste noch kommen
(25.10.2009, 21:36)
Ingo Rossi:   Das Leopardengehege war heute wieder mit einem Exemplar besetzt. Wei√ü jemand woher oder ob es noch mehr gibt bzw. kommen?
(25.10.2009, 21:14)
IP66:   Zu den Pudus: Es wird noch ein Einzeltier in einer der beiden Kasuaranlagen ausgestellt. Die andere Anlage steht leer.
Zum Wasserlauf: Der den gesamten Zoo durchziehende Wasserlauf entstammt einer Idee des Wiederaufbaus - die Quelle befand sich innerhalb der Lamaanlage, speiste den schmalen Graben dort, floß in den großen Teich und von dort in etwa so weiter, wie man das heute noch nachvollziehen kann. Hierbei ging es darum, eine struktive Verbindung zu finden und dem nördlichsten Teich des alten Zoogeländes seine trennende Wirkung zu nehmen. Dieses Konzept hat man regelrecht abgetrennt, als man die Mauer zwischen Urwildpferden und Saigas auf der einen und den Elefanten auf der anderen Seiten aufrichtete.
Zur Savanne: Ich sehe neben dem denkmalpflegerischen Problem (es stehen ja die H√§user samt den Anlagen und dem Parkkontext unter Schutz) noch zwei weitere Schwierigkeiten: Zum einen bietet der Zoo nur einen kurzen Rundgang, dem durch die Beseitigung von Zwischenwegen und die Schaffung einer zweiten Riesenanlage nicht nur Abwechslung, sondern auch schlichte L√§nge genommen w√ľrde. Au√üerdem w√ľrde, im Gegensatz zur einmaligen Elefantenanlage, ja nur eine im Vergleich zu Gelsenkirchen oder M√ľnster kleine Fl√§che genutzt, die zudem auf beiden Seiten des Zoos auf die Randbebauung blicken lie√üe.
Die zweite Schwierigkeit betrifft die Finanzlage: Es sind bereits erhebliche K√ľrzungen im st√§dtischen Haushalt angek√ľndigt, und die Zooleitung sieht sich momentan nicht in der Lage, alle von ihr in Angriff genommenen Bauvorhaben zu finanzieren - damit wird u. a. der Leerstand des S√ľdamerikahauses oder die Unterbringung der Zooschule in Containern begr√ľndet. Ich frage mich, ob der Zoo durch eine weitere Gro√übaustelle oder einen "provisorisch" besetzten Bereich wirklich attraktiver wird.
Ich sehe die Zukunft eher in einer durchdachten und formenreichen Ausnutzung der vorhandenen Gebäude, einer Kooperation mit dem angrenzenden botanischen Garten und der Bebauung der Restflächen um das Aquarium.
(23.10.2009, 15:59)
Anna Lena Stephan:   Kattas sind also Lemuren - wieder was gelernt! Ich f√ľr meinen Teil finde die aktuellen K√∂lner Lemuren allerdings interessanter.
Der prognostizierte Besatz von mir war nicht mein Wunsch-Besatz. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass K√∂ln, um aus der NRW-Zoolandschaft auch in Zukunft heraus zu stechen, statt des Geozoo-Konzeptes das Tierfamilien-Konzept erhalten sollte, also Raubtiere zu Raubtieren, V√∂gel zu V√∂geln etc. Die afrikanische Savanne lie√üe sich in den Huftierbereich ja wunderbar integrieren. Es ginge auch relativ einfach: Man m√ľsste den Bereicht Hippodom-Giraffenanlage-Moschusochsen-Bisons verbinden. Moschusochsen oder Bisons k√∂nnten mit Zebras tauschen.
Aber f√ľr weiter Ausf√ľhrungen mache ich mal einen Extra-Thread auf.
(22.10.2009, 09:17)
Holger Wientjes:   Gab¬īs nicht ¬īmal Bestrebungen zur Errichtung einer Rheinischen Republik... ?!

Na ja, ich hoffe, so schlimm ist¬īs nicht !
(22.10.2009, 00:13)
Michael Mettler:   @Holger: Falls die Ursprungsplanung des Hippodoms wenigstens in landschaftlicher Hinsicht beibehalten wird, sollte sich ja das Thema Wasser au√üerhalb des Geb√§udes fortsetzen. Dann w√§re es schon mal ratsam, dortige Teiche zu bewahren...!

Das mit dem Bundesland sieht der durchschnittliche K√∂lner vielleicht anders - wenn die Klischees √ľber die einzig wahre Rheinseite und das Selbstverst√§ndnis ihrer Bewohner stimmen sollten (ich beziehe meine Kenntnisse dar√ľber √ľberwiegend aus der j√§hrlichen "Stunksitzung"...), f√§hrt der wohl kaum nach Gelsenkirchen, das liegt doch weit auf der "sch√§len Sick" :-)
(22.10.2009, 00:05)
Holger Wientjes:   Ich finde EINE Bootsfahrt pro Bundesland reicht... !

Einbindung der Wasserflächen als Gehegegräben o.k. Aber bitte behutsam. Keine neuen Riesenbauten mehr.
(21.10.2009, 23:51)
Michael Mettler:   Wenn ich mir den aktuellen Zooplan von K√∂ln ansehe (http://www.koelnerzoo.de/fileadmin/templates/img/illu/zooplan_gross.jpg), dann g√§be es in Sachen Wasserfl√§che noch eine ganz andere M√∂glichkeit: Verl√§ngern wir doch mal den Wasserlauf, der jetzt vom Flamingoteich am Okapigehege im Uhrzeigersinn bis zu den Przewalskipferden verl√§uft, weiter durch die Saiga-Anlage (jetzt leer), die Zebra-Anlage (wird geleert, wenn die Afrika-Savanne entsteht) und an den Okapis vorbei zum Ausgangspunkt zur√ľck, dann w√§re sogar eine publikumswirksame Bootsfahrt √° la Hannover umsetzbar. Aber selbst ohne eine solche bin ich der Meinung, dass sich die vorhandenen Wasserfl√§chen in Neugestaltungen einbeziehen lie√üen und nicht unbedingt zugesch√ľttet m√ľssten. Warum sollten sie nicht - wie auch jetzt schon zum Teil - als Wassergr√§ben f√ľr Gro√üanlagen dienen?
(21.10.2009, 23:45)
Holger Wientjes:   F√ľr kleinere Gehege, die man hier und da f√ľr kleine Arten in die Landschaft einstreuen k√∂nnte, ist vielleicht noch Platz. Weitere Grossprojekte a la Elefantenhaus w√ľrden aber den Parkcharakter gewaltig st√∂ren und wohl auch auf Kosten von Vogelarten errichtet werden.
(21.10.2009, 20:35)
Thomas Schr√∂der:   so verschieden sind die menschen. bei teichen von der kamelanlage bis zum m√§hnenwolfgehege sehe ich sehr wohl noch streichm√∂glichkeiten. der eintausch des gro√üen teiches gegen eine hervorragende elefantenanlage mu√ü in k√∂ln kein einzelfall bleiben. ;-)
(21.10.2009, 19:44)
Holger Wientjes:   @Niedersachse: Klingt gut !

@Th. Schröder: Also ich möchte nicht auf die schön angelegten ruhigen Teichanlagen (ob denkmalwert oder nicht) verzichten. Dieser Bereich des Zoos macht u.a. auch seinen ganz eigenen Charakter aus !
Wenn ich grosse Afrikaanlagen sehen m√∂chte, dann fahre ich nach M√ľnster, Gelsenkirchen, Osnabr√ľck, Hannover, Berlin, Leipzig,...
(21.10.2009, 19:35)
Niedersachse:   Man will wohl an Spitzm√§uler festhalten. Allerdings kommen erst zum Bullen neue Tiere wenn man den Bereich um das alte Elefantenhaus neugestaltet.
(21.10.2009, 18:22)
Gudrun Bardowicks:   Ich vermute allerdings, dass auch K√∂ln zuk√ľnftig Breitmaulnash√∂rner halten wird, falls er nach der Abgabe des Spitzmaulnashornes wieder Nash√∂rner zeigen will, da man Breitmaulnash√∂rner gut auf einer gro√üen Savannenanlage, die ja in K√∂ln geplant ist, zusammen mit Impalas, Giraffen und m√∂glicherweise Zebras halten kann, wenn man einen Anlagenteil mit Pollern, durch die die Nash√∂rner nicht gehen k√∂nnen, abteilt. Spitzmaulnash√∂rner werden bisher kaum auf Gemeinschaftsanlagen gehalten.

Vielleicht wird man sich aber auch f√ľr Panzernash√∂rner entscheiden, die man ebenfalls beispielsweise mit HZA und Nilgau vergesellschaften k√∂nnte. Ich wei√ü allerdings nicht, ob eine weitere Asienanlage geplant ist.
(21.10.2009, 17:45)
Thomas Schr√∂der:   - SIND kattas nicht lemuren?...
- gegen√ľber der zebras/strau√üen (ehemals kasuar?) waren vor zwei wochen die pudus ausgeschildert, also damals noch nicht abgegeben.
- wenn k√∂ln weitere denkmalunwerte teiche reduziert, um attraktivere bereiche (z.b. savannenanlage) gestalten zu k√∂nnen, dann begr√ľ√üe ich das aufs √§u√üerste!! und dass die denkmalunwerte, absolut h√§√üliche ex-eisb√§renanlage wegsaniert wird bzw teilabgerissen, begr√ľ√üe ich ebenso und wei√ü mich nicht allein mit dieser meinung. zoos k√∂nnen nicht alle alten (schweine-)h√§user behalten, denn ihr hauptexistenzgrund liegt in einer tiergerechten tierhaltung und nicht in der dokumentation des architektonischen verlaufs eben dieser tierhaltung.
den ruf nach neuer f√ľhrung des zoos kann ich ebenso keineswegs nachvollziehen, nachdem die jetzige f√ľhrung noch keine zeit hatte, sich zu bew√§hren. nur, weil man vielleicht die ersten entscheidungen dieser f√ľhrung nicht nachvollziehen kann, sollte man nicht sofort nach abl√∂se schreien. ich hoffe f√ľr sie, da√ü sie in IHREM arbeitsfeld l√§nger zeit haben, sich zu bew√§hren...
(21.10.2009, 17:00)
Michael Mettler:   Ich schlie√üe mich der Vermutung von IP66 an, dass vielleicht manche Gehege schon im Hinblick auf Umgestaltungspl√§ne ger√§umt werden, wenn sich gerade eine M√∂glichkeit zur Abgabe ergibt oder eine Art ausstirbt - siehe Magdeburg. Und ich m√∂chte fast wetten, dass auch die Tage der Haltung von Moschusochse und Bison gez√§hlt sind (Stichwort Afrika).

@Anna Lena Stephan: Kattas SIND Lemuren :-) Und da erlaube ich mir einen weiteren Tipp: Egal, mit welcher Art, auch Köln wird sich vermutlich der Mode begehbarer Lemurenanlagen nicht verschließen...
(21.10.2009, 16:57)
Sacha:   @Anna Lena Stephan: Nasenb√§ren statt Grizzlys, Kattas statt Kleideraffen - wow, was f√ľr ein Gewinn! Schade sind die Zwergotter und Erdm√§nnchen bereits vorhanden, sonst h√§tte man f√ľr die die Gehege der Bucharahirsche und Sclaters Makis r√§umen k√∂nnen. (Achtung: Ironie)

PS: Unter den besonderen Abgaben der letzten zwei bis vier Jahre w√ľrde ich auch die Bengalengeier listen.
(21.10.2009, 16:30)
Holger Wientjes:   Ja jetzt hast Du mich aber ganz sch√∂n runtergezogen mit Deiner Prognose ! :-(

Die Hoffnung stirbt zuletzt !!!
Und ich hoffe, dass sich der K√∂lner Zoo in Zukunft (vielleicht unter neuer F√ľhrung ?) wieder Durchschnitt abheben wird ! Noch liegt er aus meiner Sicht dar√ľber. Nicht zuletzt wegen der Vogelsammlung und des Aquariums.
(21.10.2009, 16:02)
Anna Lena Stephan:   @ Holger Wientjes: Die einen sind optimistisch, die anderen pessimistisch...

Ich ergänze meinen Beitrag mal um Arten, die wahrscheinlich kommen werden:
Nasenbären auf die Grizzly-Anlage
Kattas, vielleicht statt Lemuren oder Kleideraffen
Einzelne Zebras statt Nashörner
Streichelzoo statt Mähnenwolf
Stelzvögel in der Saiga-Anlage
Reste der Seelöwen in der Flusspferdanlage (Hoffentlich mit erhöhtem Zaun)

(21.10.2009, 15:52)
Holger Wientjes:   Sind √ľberhaupt keine Pudus mehr da ???

Also nach dem Ableben der Grizzlies hoffe ich mal auf eine neue Bärenart. Brillenbären oder vielleicht auch Kragenbären wären ja nicht verkehrt.

Ebenso hoffe ich, dass man eins der (ehemaligen ?) grossen Aushängeschilder des Zoos, nämlich die Lemuren, nicht weiter vernachlässigen wird !

Auch denke ich mal, dass √ľber kurz oder lang wieder eine Nashornart (bitte keine weiteren Breitm√§uler f√ľr NRW !)Einzug halten wird, wenn entsprechende Anlagen zur Verf√ľgung stehen.

Aber im Moment scheint mir die ganze Situation in Köln, so weit ich das beurteilen kann, auf lange Sicht nicht sonderlich durchdacht zu werden/worden zu sein.
(21.10.2009, 15:03)
IP66:   Ich bin mir nicht sicher, ob es sich bei dem angek√ľndigten Besatz der M√§hnenwolfanlagen um eine auf Dauer angelegte L√∂sung handelt. In Verbindung mit der Zuchtverhinderung bei den Bucharahirschen k√∂nnte ich mir auch ein Freir√§umen der von der Zooleitung f√ľr die nach wie vor geplante Afrikasavanne denken, die sich von den denkmalwerten Teichen bis zur im Teilabri√ü befindlichen ebenfalls denkmalwerten Eisb√§renanlage erstrecken soll. Da die Puduanlagen am Eingang ebenfalls ger√§umt wurden, stehen dort mehrere Stelzvogelanlagen nebst Warmhaus bereit, die bislang nur mit dem Nachwuchs von Marabus und Schwarzst√∂rchen best√ľckt sind bzw. leer stehen. Es w√§re ein Leichtes, hier Ducker oder ein bis zwei neue Kranicharten unterzubringen.
(21.10.2009, 14:36)
Anna Lena Stephan:   Ich fasse zusammen:
Abgegeben / abgetreten in 2008/2009:
Mähnenwolf
Pudu
Saiga
Kragenbär
Helmkasuar
Zwergkrallenäffchen
Seehunde
Zwergpinguine
Kakadus

Ich prognostiziere au√üerdem f√ľr die n√§chste Zeit den Wegfall von:
Grizzlys
Nashorn
Sämtliche Lemuren
Vor√ľbergehend Seel√∂wen
Kleideraffen

War nicht in der heutigen Marabuanlage auch mal eine Raubtierart drin. Kann mich dunkel erinnern, dass dort so ein Holzzebra am Draht f√ľr Futterjagd hing?
(21.10.2009, 14:32)
Sacha:   Also wenn wir hier schon am w√ľnschen sind, dann w√ľnsche ich mir f√ľr K√∂ln "ganz einfach" einen neuen Import Saigas....:)

Im Ernst: Sehe es wie Holger. Was hatte K√∂ln f√ľr Rarit√§ten, da kommt mir jetzt noch das Augenwasser.
(21.10.2009, 14:16)
Laurenz Gewiss:   eine andere Raubtierart wie zB Rothunde f√§nde ich ebenfalls gut, allerdings halte ich Kropfgazzellen f√ľr die alte Saigaanlage f√ľr eine sehr gute Idee.
(21.10.2009, 13:40)
Holger Wientjes:   @M. Schmidkunz: Dem kann ich mich nur anschliessen. Ich habe das Gef√ľhl, dass der grosse K√∂lner Zoo im Moment immer mehr "verarmt".
(21.10.2009, 13:38)
Mirko Schmidkunz:   Ich w√ľnschte mir Bantengs f√ľr die Saiga-Anlage und f√ľr die M√§hnewolfanlage Rothunde oder Hy√§nen. Ich finde, Rotducker bezaubernd, aber K√∂ln kann sie problemlos bei den Okapis unterbringen und Kraniche hat K√∂ln schon genug. Man w√ľrde hier zu wenig aus den M√∂glichkeiten herausholen.
(21.10.2009, 13:32)
Laurenz Gewiss:   ich war am Wochenende selber nochmal im Zoo und habe ebenfalls das Schild bei der Leopardenanlage gesehen, allerding muss mindestens das M√§nnchen schon wieder die Anlage bezogen haben.
Das Paar wahr wohl aus welchem Grund auch immer in der Quarantänestation.
(21.10.2009, 13:16)
Laurenz Gewiss:   ich wei√ü nur, dass er in den Zoo Peking abgegeben wurde....
(20.10.2009, 20:23)
Holger Wientjes:   Ach, ist das Tier schon abgegeben worden ?!?

Ich hoffe nur, es ist ¬īne akzeptable neue Unterbringung in die er abgegeben wurde.
China entwickelt sich ja zum Auffanglager nicht mehr gewollter deutscher Zootiere...


(20.10.2009, 20:14)
Laurenz Gewiss:   in der alten M√§hnenwolfanlage(der ist mitlerweile in China, die momentan leer steht(au√üer das im Momentim Vork√§fig ein W√ľstenbussard flattert)
werden wohl Rotducker und Kraniche einziehen
(20.10.2009, 18:45)
Michael Mettler:   Habe gerade festgestellt, dass ich die Idee mit den Hirschziegenantilopen in diesem Thread vor fast vier Jahren schon mal ge√§u√üert hatte... :-)
(12.10.2009, 20:34)
Sven P. Peter:   Eben, und grade Bindu soll ja nicht der einfachste sein.
(12.10.2009, 20:16)
Michael Mettler:   @Sven: OK, ausschlie√üen l√§sst sich sowas nat√ľrlich nie. Aber es gibt auch Gegenbeispiele; im Safaripark G√§nserndorf z.B. wurden Asiatische Elefantenk√ľhe, von denen eine "nicht ganz ohne" gewesen sein soll, zusammen mit Schottischen Hochlandrindern und M√§hnenschafen gehalten. Andersrum hat selbst eine 20-Hektar-Anlage den fr√ľheren Afrikanerbullen in Cabarceno nicht davon abgehalten, auch mal einen Wasserb√ľffel oder eine Elefantenkuh zu t√∂ten.
(12.10.2009, 20:12)
Sven P. Peter:   Nachdem Elefantenkuh Jenny dort ankam machte sie dem Nebenbesatz die H√∂lle hei√ü, soweit ich wei√ü.
(12.10.2009, 18:57)
Michael Mettler:   Ach so, ich dachte, man habe lediglich die Nachbaranlage f√ľr die Vergr√∂√üerung der Elefantenanlage geleert. Wie √§u√üerten sich denn die Vergesellschaftungsprobleme dort?
(12.10.2009, 18:39)
Sven P. Peter:   In Heidelberg wurde doch auch die Vergesellschaftung wieder abgebrochen, trotz enormer Schnelligkeit.
(12.10.2009, 17:28)
Michael Mettler:   @Sven: Eines der schnellsten Landtiere der Welt sollte in der Lage sein, im Zweifelsfall einem Elefanten zu entkommen. Voraussetzung w√§re allerdings eine gesteuerte Wurfsaison der HZA, so dass in der Zeit abliegender Kitze der Durchgang gesperrt werden k√∂nnte, bis die Jungtiere aus dem Abliegealter heraus sind.
(12.10.2009, 15:01)
Sven P. Peter:   Ich denke nicht, dass es f√ľr die HZAs so gesund w√§re einen Durchbruch zur Elefantenbullen-Anlage mit Bindu zu haben.
(12.10.2009, 14:18)
IP66:   Das wurde schon vor einiger Zeit erwogen. Im Grunde leben die Hirschziegenantilopen ja auf einer Anlage des Hirschreviers, in die zun√§chst die Rentiere versetzt wurden, die bis dahin in den Huftieranlagen des Panoramas untergebracht waren, zu denen auch die Freisichtgehege f√ľr Eisb√§ren und Paviane z√§hlte.
Ich w√ľrde es aber f√ľr unklug halten, sich in der derzeitigen Situation noch eine Baustelle zu leisten, auch wenn sie an einem der weniger begangenen Wege liegt.
(12.10.2009, 13:48)
Sacha:   @MM: Du bist mir gedanklich wieder einmal einen Tick voraus..:)
(12.10.2009, 13:05)
Michael Mettler:   W√§re es baulich bzw. von der Lage der Gehege her m√∂glich, das bisherige Saiga-Gehege mit dem Elefantenpark so zu verbinden, dass man dort die Hirschziegenantilopen unterbringen und ihnen durch schmale Zug√§nge die zus√§tzliche Nutzung des Elefantengeheges erlauben k√∂nnte?
(12.10.2009, 12:40)
IP66:   Wenn meine Informationen stimmen, will man auch dort umgestalten. Damit besteht die Gefahr, da√ü zu den vielen Baustellen und Leerst√§nden im Jubil√§umsjahr noch ein weiterer hinzukommt.
(12.10.2009, 11:22)
Anna Lena Stephan:   Das Gehege befindet sich eh an einer ung√ľnstigen Stelle, da dort sehr wenig Leute vorbei gehen. Von daher w√ľrde dort ein Leerstand nicht so auffallen. Bei all den "Baustellen" des K√∂lner Zoos vielleicht nicht die schlechteste Entscheidung.
(11.10.2009, 20:22)
IP66:   Ich k√∂nnte mir eine Nutzung der Anlage durch Kropfgazellen durchaus vorstellen - wenn ich allerdings an die angek√ľndigten Bergtapire oder Kattas denken, so w√ľrde ich mich nicht wundern, wenn man noch lange auf die Tiere warten mu√ü oder man letztendlich zu anderen, wom√∂glich weniger praktikablen L√∂sungen realisiert wird.
Am allerliebsten w√§re es mir nat√ľrlich, wenn man dort, wo viel Infrastruktur und Erfahrung in Sachen Saigaantilopen besitzt, auch solche h√§lt - doch deren Beschaffung d√ľrfte gro√ües Engagement und viel Phantasie erfordern, wenn sie nicht v√∂llig unm√∂glich ist.
(10.10.2009, 10:54)
Gerrit Wehrenberg:   Na Herzlichen Gl√ľckwunsch ...!
Nächste Woche fahre ich zum ersten Mal in den Kölner Zoo - und jetzt schickt der Zoo seine Zwergpinguine nach Wuppertal und der letzte Saiga-Bock in ganz Westeuropa segnet das Zeitliche! Warum nur ... :-(
(09.10.2009, 23:02)
Bj√∂rnN:   Als Nachfolger f√ľr den Saigabock sind Persische Kropfgazellen im Gespr√§ch.
(09.10.2009, 22:52)
Laurenz Gewiss:   der alte Saigaantilopenbock ist diese woche gestorben und somit f√§llt diese Haltung weg
neue Tiere wird amn ja wohl nicht mehr kriegen können
(09.10.2009, 22:00)
Thomas Schr√∂der:   Am Donnerstag war das Gehege besetzt mit einem sehr mageren Persischen Leopardenkater.
(04.10.2009, 22:42)
Ingo Rossi:   Bei einem heutigen Kurzbesuch im K√∂lner Zoo war das Leopardengehege leer und ein handgeschriebenes Schild "Gehege unbesetzt" war an der Scheibe zu lesen. Wei√ü jemand mehr?
(04.10.2009, 20:28)
IP66:   Immerhin startet die Zooleitung trotz nicht allzu langer Amtszeit jetzt schon den zweiten versuch, diesen Bereich neu zu "gestalten" - und erkl√§rt zugleich, da√ü das alles doch nur provisorisch gemeint ist und man f√ľr das Gel√§nde noch viel prachtvolliere Ideen entwickle ...
Das Alleinstellungsmerkmal Zwergpinguine hat man dauerhaft nach Wuppertal verlagert. Ob die Statik der noch besetzten Humboldtpinguinanlage die Abrisse verträgt, ist unklar.
(02.10.2009, 10:42)
Laurenz Gewiss:   werde die Zwergpinguine dort dauerhaft bleiben?
(01.10.2009, 18:44)
Anna Lena Stephan:   Die Zwergpinguine wurden Wuppertal √ľbergeben (siehe "Zoo Wuppertal"). Wahrscheinlich wird also dieser Teil des Geb√§udes ebenfalls abgerissen. Mal abgesehen, dass ich den Abriss auch schade finde, wundere ich mich schon: Erst auff√ľllen, Vogelh√ľtten bauen und dann doch teilweise abrei√üen??? Da h√§tte man ja auch direkt ganz abrei√üen k√∂nnen (und f√ľr ONB dorthin eine Achterbahn bauen, um mal ganz sarkastisch zu sein).
Kölner sind ja manchmal wirr im Kopf, aber so sehr...?
(01.10.2009, 16:54)
IP66:   Der Abri√ü des denkmalwerten Polariums wird fortgesetzt: Derzeit ist man damit befa√üt, die D√§cher zwischen Pinguinanlage und Klimakammer zu demolieren. Da als Begr√ľndung f√ľr die sehr begrenzte Vertragsverl√§ngerung der derzeitigen Zooleitung zu lesen war, es anfallende Bauarbeiten im Zoo seien nicht ausgeschrieben worden, mag von Interesse sein, da√ü die Abrisse von einer im k√∂lner Milieu gut vernetzten Firma ausgef√ľhrt werden und kein Baustellenschild zu sehen ist.
(30.09.2009, 10:30)
IP66:   Ich f√ľrchte, es handelt sich um eine der Ideen, die man erst beim scheibchenweisen Umbauen entwickelt hat und die man mit der Bemerkung rechtfertigt, man w√ľrde das Ganze, wenn denn der gro√üe Masterplanzoo kommt, ohnedies wieder abbrechen ...
(21.09.2009, 19:08)
Anna Lena Stephan:   Das stimmt... Zwei Pfleger, die eine halbe Stunde lang "Lotti fein, Lotti komm!" rufen, w√§hrend der Papagei sie offensichtlich verstanden hat, aber ignoriert, waren durchaus sehenswert.

Das Boot hat mich auch irritiert. Ist das eine Hommage an die alte Nutzung der Anlage oder kommt dort doch am Ende wieder Meeresgetier rein?
(21.09.2009, 14:47)
IP66:   Zumindest als Besch√§ftigungsprogramm f√ľr ansonsten √ľberfl√ľssige Pfleger scheint sich der denkmalpflegerisch verheerende Neubau zu bew√§hren - auch das Publikum schaut interessiert zu, wenn ein Pfleger allerlei Methoden versucht, einen renitenten Vogel, der das Umfeld der Anlage reizvoller findet, wieder zu k√§figen ...
(21.09.2009, 14:15)
Ralf Sommerlad:   @MM: Interessanter Ansatz f√ɬľr ein Riesenschlangentraining...
@Anna Lena Stephan: Ich hab die Flugschau noch nicht gesehen, aber vermutlich hätte ich mich schwerlich darauf konzentrieren können ob der fantasievollen Bootskontruktion auf der Anlage, die mich seit Tagen beschäftigt. Ich weiss nicht, wer auf die Idee kam - aber ich hoffe, er/sie ist mittlerweile entlassen.
(21.09.2009, 11:19)
Michael Mettler:   P.S. F√ľhrt eigentlich irgendein Zoo eine Riesenschlange vor, die quasi im Gegenzug einen Pl√ľschvogel "erw√ľrgt"...? :-)
(20.09.2009, 09:35)
Michael Mettler:   Walsrode f√ľhrt einen Sekret√§r als Schlangent√∂ter vor...
(20.09.2009, 01:00)
Karsten Vick:   Im Vogelpark Marlow ist eine Seriema darauf dressiert, Gummischlangen in der Show zu t√∂ten. Bei meinem letzten Besuch war dieser Vogel in der begehbaren Totenkopf√§ffchenanlage und hatte von einem Besucher einen kleinen Stoffteddy erbeutet und war dabei, ihn auf dem Boden totzuschlagen. Das war ganz witzig - nur nicht f√ľr den Bestohlenen...
(19.09.2009, 23:19)
Anna Lena Stephan:   Ich war heute im Zoo und habe das Ende der Flugschau gesehen: Ein Lachender Hans, der eine Gummischlange erlegte (ich nehme an, dass sie aus Gummi war, denn sie war steif) und immer wieder gegen einen Ast schlug. Auf Zuruf und mit einer Maus als Lockmittel kam er zur√ľck zum Pfleger. Lotti, ein Ara, dachte dagegen nicht daran, zum Pfleger zur√ľck zu kommen. Sie hat in einem Ahornbaum gesessen und sich an den Samen g√ľtlich getan, w√§hrend zwei Pfleger sie lockten. Wahrscheinlich sitzt sie jetzt noch da...
Erstaunliche Flugschau, zumindest von den Arten her.
(19.09.2009, 16:58)
IP66:   Dem Zoo droht neues Ungemach: Die Kulturstiftung der Stadtsparkasse, j√ľngst dadurch bekannt geworden, da√ü ihr Vorsitzender einen Doktortitel f√ľhrte, den er nicht legal erworben hat, stellt nach Meldung einer Lokalzeitung 70.000 Euro f√ľr die "Erneuerung" der Seel√∂wenanlage zur Verf√ľgung. Zu Zeiten von Herrn Nogge h√§tte ich mich √ľber die Zuweisung gefreut, zumal ja die Anlage tats√§chlich wieder einmal neu abgedichtet und entrostet werden sollte. Der Umgang der Zooleitung mit der √ľberlieferten denkmalwerten Substanz und deren Neubauaktivit√§ten lassen wecken bei mir aber eher die Furcht, da√ü nach Schweine- und S√ľdamerikahaus sowie der Afrikaanlage nun das n√§chste Opfer auf der Abschu√üliste steht und der Zoo dadurch ganz erheblich an Attraktivit√§t verliert.
(02.09.2009, 10:51)
IP66:   Der sukzessive Abri√ü des denkmalwerten Polariums setzt sich also weiter fort, wobei ich es besonders unsch√∂n finde, da√ü die Ersatzbauten weniger den Anspr√ľchen von Tiergartenarchitektur als einer Art Kleing√§rtner√§sthetik folgen. So wird die Gesellschaft eines Denkmals beraubt und erh√§lt als Ersatz Kollektionen von Baumarkprodukten.
(28.08.2009, 11:21)
Anna Lena Stephan:   Ich war am Wochenende in K√∂ln.
Am S√ľdamerikahaus hat sich nichts ge√§ndert. Im Helmkasuar-Gehege lebt ein Pudu, im Pudu-Gehege junge Marabus.
F√ľr die Greifv√∂gel auf der ehemaligen Eisb√§r-Anlage ist ein Holzstall einstanden (in den man nicht hineinsehen kann), das alte Mutter-Kind-Abteil wird abgerissen. Hippodom w√§chst und gedeiht.
Die Bartaffen sind im neuen Innengehege. Im Au√üengehege des S√ľdamerikahauses waren zwei Br√ľllaffen.
(27.08.2009, 17:54)
IP66:   Die Insel kann man heute noch bestaunen, und vielleicht gibt es die Kondore, die nach Aufgabe der Teichhaltung in die Au√üenk√§fige des heutigen S√ľdamerikahauses umsiedelten, bevor Herr Nogge sie abgab, auch noch irgendwo.
In den k√∂lner Teichen, deren Gestalt noch auf die Zeiten der Direktoren Bodinus und Funck zur√ľckgehen und die zum denkmalwerten Bestand des Zoos z√§hlen, gibt es noch eine Reihe solcher Inseln: Zum Teil bestanden sie von Anfang an, zum Teil wurden sie von Herrn Windecker aufgesch√ľttet oder vergr√∂√üert, um dort diverse Tiere, vor allem Affen, aber eben auch die Kondore zu halten. Das Problem bestand darin, da√ü der Zoo seit der Gr√ľndung √ľber ausgedehnte Greifvogelanlagen verf√ľgte, deren zweiter Vertreter allerdings der "Freilegung" des Affenfelsens und dem Anschlu√ü der Afrikaanlage geopfert worden war. Da zudem im alten Vogelhaus wegen der Menschenaffenhaltung ein K√§fig nach dem anderen fortfiel, sah man sich einem ausgepr√§gten Volierenmangel gegen√ľber, der das Kondorexperiment nahelegte. In der Perspektivplanung waren Greifvogelvolieren auf jenem Gel√§nde vorgesehen, auf dem jetzt der Katzentunnel mit den Leopardenanlagen steht, doch diese wurden nie gebaut.
(27.08.2009, 12:03)
Michael Mettler:   In K√∂ln wurde in den 60er Jahren mal der Versuch gemacht, Andenkondore im Freiflug zu halten, aber wohl recht bald wieder abgebrochen. Ich hatte mal gelesen, dass das Kondorpaar danach auf einer Insel in einem der Zooteiche untergebracht wurde. In einer Zoobrosch√ľre von ca. 1967 fand ich nun gerade das nebenstehende Foto, auf dem diese - recht kleine und spartanisch gestaltete - Insel im Hintergrund der Pelikane zu sehen ist.
(19.08.2009, 19:35)
Laurenz Gewiss:   kann mir jemand noch meine fragen beantworten das w√§re nett
wie verläuft die entwicklung des neuen jungen denn ich war bis jetzt nicht in der lage selber noch mal in den zoo zu gehn!?
(15.08.2009, 00:08)
Dennis Ismer:   Elefantenbaby Nr. 4 ist da!!! Name:‚ÄěKhin Yadanar Min‚Äú (burmesisch f√ľr: siegreiches Juwel)
Mutter: Aye Shan May
(30.07.2009, 17:56)
Laurenz Gewiss:   also ich war heute im K√∂lner zoo und habe einiges festgestellt:
aslo die geiervoliere vor dem regenwald haus wird nun von 2 nimmersattstorchen besiedelt was ich pers√∂nlich sehr schade finde da kich mir etwas besseres daf√ľr h√§te vorstelln k√∂nnte
dann habe ich im regenwaldhaus njur noch ein en doppelbhornvogel gesehn wei√ü jemand was genaueres dar√ľber weil bei meinem letzten besuch war es auch nur noch einer
dann gabs ansonsten nichts viel neueres zu berichtenw asich jetzt mitbekommen habe mal abgesehn dav on das das hippodom wächst und gedeiht
(20.07.2009, 22:31)
Michael Mettler:   Spontan wollte ich eben antworten, dass ich bei Sitatunga/Pavian um die Sitatungak√§lber (Ablieger!) f√ľrchten w√ľrde. Andererseits scheinen Mantelpaviane in anderen Zoos M√§hnenschafl√§mmer in Ruhe zu lassen - das sind zwar Nachfolger, aber irgendwann legen die sich ja auch mal hin, und Paviane w√§ren durchaus auch flink genug, um zu jagen. Aber wenn der Zoo ein relativ lebensraumgerechtes Szenario bieten will, passt der Mantelpavian als Gebirgs- und Trockensavannen- bis Halbw√ľstenbewohner nicht gerade gut zu den anderen Arten.
(19.07.2009, 12:01)
Anna Lena Stephan:   Ist denn eine Haltung Flusspferd-Sitatunga-Pavian v√∂llig ausgeschlossen? Die K√∂lner h√§tten den Vorteil, dass sie sehr aggressive Pavianindividuen nicht dazu nehmen m√ľssten.
Vielleicht wäre es ja auch möglich, die Erdmännchen aus der Sondergruppe im Onagerstall mit den Flusspferden zu vergesellschaften.
(19.07.2009, 10:27)
Laurenz Gewiss:   also was ich bis jetzt gesehen habe war nur die gemeinschaftshaltung von zwergflusspferden und rotscheitelmangaben
(18.07.2009, 20:55)
Andr√© Haubrich:   Im Prinzip w√§re da gut eine Kombi aus Mantelpavian und Flusspferd machbar.
Damit bekäme man den Pavianfelsen deutlich leerer und die Flusspferde hätten Gesellschaft.
Die Nachteile: Die Sitatungs k√∂nnten nicht mehr auf die Anlage und es m√ľsste eine deutlich sichere und h√∂here Gehegebegrenzung geben.
Aber eine Idee wie in Augsburg (unten Palisadenzaun, oben hoher Elektrozaun) w√§ren denkbar. Bei Meerkatzen oder Mangaben w√§re die Begrenzung noch komplizierer, sonst f√§nde ich die sch√∂ner. Wenn f√ľr die Die Mantelpaviane ein Abnehmer gefunden h√§tte oder so aufgeteilt w√ľrde, dass auf beiden Paviangehegen kaum Nachzuchten kommen, der Bestand sich stark verkleinert und man sp√§ter nur den Pavianfelsen mit niedrigenm Besatz nutzen k√∂nnte, w√§re der Wechsel auf Drills m√∂glich.
(18.07.2009, 13:57)
Anna Lena Stephan:   W√§re nicht eine Gemeinschaftshaltung Affen-Flusspferde denkbar? Affen (ich denke da an kleinere Arten) sind ja wahrscheinlich f√ľr ein Flusspferd zu schnell, und sowieso eher selten auf dem Boden. Das w√ľrde zwar nicht dem Geokonzept entsprechen, aber ich stelle es mir interessant vor.
(18.07.2009, 12:38)
IP66:   Man h√∂rt ab und an von einigen Pl√§nen, wobei gerade die Zooleitung sich diesbez√ľglich wenig Beschr√§nkungen aufzuerlegen scheint. Allerdings kommt selbst in so einfach Fragen wie der Verlagerung der Onager auf die alte Reitbahn (heute Alpakas) nicht so voran, wie man das ank√ľndigt, was in diesem Fall dazu f√ľhrt, da√ü die Verkehrsbetriebe mit ihrem Haltestellenneubau begonnen haben, ohne da√ü die Tiere, wie angek√ľndigt, wegen dieser Arbeiten umgesiedelt wurden. Insofern w√ľrde ich mich nicht wundern, wenn das Projekt noch auf irgendeine Weise verfolgt wird. Offiziell ist allerdings der Masterplan, der nie publiziert wurde, via Pressemeldung als undurchf√ľhrbar kassiert worden, was man so interpretieren kann, da√ü das Projekt nicht mehr verfolgt wird.
(18.07.2009, 10:51)
Mirko Schmidkunz:   Ich w√ľrde mir w√ľnschen, dass der Zoo in K√∂ln die Zahl an Kleinraubtieren erh√∂ht. Man hat sechs Arten, von denen aber nur zwei besonders selten sind. Genauso wie in Heidelberg k√∂nnte man doch √ľber die gesamte Fl√§che verteilt kleine Anlagen erbauen und die Auswahl an Arten ist doch sehr gro√ü.
(18.07.2009, 09:42)
Michael Mettler:   @Henry Merker: Antwort siehe Waldbock-Thread.
(17.07.2009, 14:18)
Henry Merker:   @Michael Mettler:
Das kann durchaus hinhauen; wenn zum Beispiel das scheue Tiere ein ranghohes war und/oder die anderen Tiere quasi "angesteckt" hat. Der Ersatz ist aber auch was besonderes; Kleine Kudus sieht man nicht √ľberall. Ich kenne sie nur von Dvur Kralove.
(17.07.2009, 12:32)
Michael Mettler:   @Henry Merker: Wei√ü ich nicht. Die Sitatungas bekamen dann zusammen mit weiteren Artgenossen ein eigenes Gehege (heute von den Kleinen Kudus bewohnt). Tats√§chlich lautete aber die Begr√ľndung f√ľr die sp√§tere Abgabe, dass die Tiere sich immer h√§ufiger in den Trockengraben der Anlage zur√ľckzogen und somit "unsichtbar" machten - im Gegensatz zu fr√ľheren Sitatungas des Zoos, also auch hier eher eine individuelle Geschichte.

@IP66: Besteht immer noch der Plan, anstelle des jetzigen K√∂lner Restaurants eine Anlage f√ľr Gorillas und Mandrills zu bauen?
(17.07.2009, 12:18)
IP66:   F√ľr den Restaurantneubau gab es sogar schon einmal einen Wettbewerb, der allerdings wenig wirklich √ľberzeugende Ergebnisse erbrachte, weil das geforderte Nutzungsvolumen auf der fraglichen Fl√§che kaum unterzubringen war. Zudem wollten dem Neubau mit der Seel√∂wenanlage und dem Nebeneingang zwei weitere Baudenkm√§ler geopfert werden, wobei manche Entw√ľrfe sich bereitfanden, Fragmente der Seel√∂wenanlage auf einer Restaurantterrasse herumstehen zu lassen.
Ich habe allerdings weniger den Eindruck, da√ü es der Wunsch, die einmalige, durch die Denkm√§ler gepr√§gte Atmosph√§re des k√∂lner Zoos zu erhalten gewesen ist, der diesen Restaurantneubau vorerst verhindert hat - vielmehr hat man im Vorfeld des Jubil√§umsjahres mit der Raumung des S√ľdamerikahauses, den neuen Pl√§nen f√ľr das zur H√§lfte leer stehende Gro√ütierhaus und einige andere Projekte erheblich mehr Erwartungen erweckt und Projekte angek√ľndigt, als der Etat hergibt und sieht sich derzeit auch sinkenden Eintrittseinnahmen gegen√ľber.
(17.07.2009, 11:16)
Henry Merker:   Was das Sitatungaweibchen nach Aufgabe des Versuches immer noch so scheu?
(17.07.2009, 11:12)
Michael Mettler:   Ich habe selbst schon sehen d√ľrfen, wie Flusspferd und Nyala im Berliner Zoo miteinander spielerisch rangeln. Garantie auf Endg√ľltigkeit gibt es dabei nat√ľrlich ebensowenig wie bei jeder anderen Gemeinschaftshaltung auch, siehe der Baseler Flusspferd/Zebra-Unfall.

Flusspferd/Sitatunga gibt es √ľbrigens bereits in Gelsenkirchen. Hannover wollte die Kombi vor einigen Jahren ebenfalls; sie scheiterte nicht an den Hippos, sondern daran, dass sich die weibliche Sitatunga als sehr scheu erwies und sich mehrfach einen Ruheplatz au√üerhalb des Geheges suchte, da es kein Nebengehege gab. Der Versuch wurde deshalb sehr bald beendet, ich habe die Kombi damals gar nicht erst zu Gesicht bekommen.
(17.07.2009, 10:56)
Henry Merker:   Dies w√ľrde ich so weit auch best√§tigen. Bislang hatte ich nur einmal das Gl√ľck, beide Tierarten auf der Au√üenanlage zu sehen. Da hat ein junges Hippo mit einem der Nyalas gespielt. Ansonsten habe ich keine weiteren Interaktionen der beiden Tierformen beobachten k√∂nnen, da die Nyalas nicht auf dem Hippogebiet zu sehen waren.
Auf jeden Fall sind, wenn man schon Nilpferde mit Sitatungas, Nyalas oder anderen Huftieren vergesellschaften möchte, Bereiche zu schaffen, die ausreichend groß sind, von den Nilpferden nicht aufgesucht und nötigenfalls vom Hippobereich abgetrennt werden können, zu bevorzugen. So wie ich den kölner Plan interpretiere, wurde dies ja so geplant.
(17.07.2009, 10:50)
Mel:   @Sacha: als nach all den Jahren k√∂nnte man grob zusammen gefasst sagen das sich die Jungtiere bzw Halbstarken ab und an f√ľr die Nyalas interessieren. richtige Auseinandersetzungen gab es meines wissens nach nicht wirklich. Allerdings haben die Nyalas auch einen teil der Aussenanlage f√ľr sich alleine, da dieser nicht f√ľr die Hippos erreichbar ist.
(17.07.2009, 10:08)
Sacha:   @Henry Merker: Im Zoo Berlin leben die Flusspferde ja schon seit Jahren mit den Flachlandnyalas auf der Aussenanlage. Die Nyalas haben auch immer wieder Junge. Was weiss man von dort √ľber interspezifische Auseinandersetzungen?
(17.07.2009, 09:56)
Anna Lena Stephan:   Die Anlage erschien mir nicht als zu gro√ü, sondern relativ ungenutzt , vor allem im Luftraum. Aber wenn es so ist, wie Christian Badneck beschreibt, k√∂nnte daraus wirklich was Gutes werden. Dass ich Krokodile relativ langweilig finde ist dagegen mein pers√∂nliches Problem...
(17.07.2009, 09:27)
Henry Merker:   Last but not least:

http://www.youtube.com/watch?v=fGYVZdASgUw
(16.07.2009, 21:51)
Henry Merker:   Zu diesem gerade angesprochenen Thema sie noch folgende Sequenz erw√§hnt:

http://www.youtube.com/watch?v=Gp-0BtK1zIk&feature=PlayList&p=B6DDF4A11DC2BB41&playnext=1&playnext_from=PL&index=7
(16.07.2009, 21:42)
Henry Merker:   Nachdem ich mir jetzt noch einmal den von Herrn Christian Badneck eingestellten Plan angesehen habe, erscheint mir die Anlage keineswegs als zu gro√ü. Die "linke" Au√üenanlage soll - so viel mir zu Ohren gekommen ist - f√ľr Sitatungas genutzt werden. Wenn ich den Plan richtig interpretiert habe, so kann der Flusspferdlandteil vom Sitatungateil abgetrennt werden. Dies halte ich f√ľr sehr richtig, da neuere Forschungen ergeben haben, dass Flusspferde Allesfresser sind, demnach eine Art Riesenschwein darstellen, wenn man so will. Mit diesen sollen sie ja auch verwandt sein, ber√ľcksichtigt man jetzt mal die neusten Ergebnisse nicht, demzufolge sie (die Flusspferde) den Walen n√§her stehen sollen als den √ľbrigen Paarhufern.
Wie dem auch sei, es gibt nicht nur Hinweise, sondern auch Belege daf√ľr, dass Hippos f√ľr Huftiere eine lebensgef√§hrliche Gefahr darstellen. Mir ist schon fr√ľher aufgefallen, dass in Dokumentarfilmen Nilpferde fast nie mit anderen Huftieren interagieren, sondern stets unter sich bleiben. Mir selbst sind jetzt jedoch zwei Sequenzen bekannt, wo genau dies geschieht. In beiden F√§llen wird die Antilope von Wildhunden in einen kleinen See getrieben, um dort vom Flusspferd get√∂tet zu werden. Eine Sequenz findet man sogar im Internet unter http://www.youtube.com/watch?v=ybrcP4KnhPQ. Die andere, die mir bekannt ist, habe ich vor gar nicht all zu langer Zeit im Fernsehen gesehen (Videoaufnahme). Dort hat das Flusspferd die Antilope sogar gefressen. Auch Aas verschm√§hen Hippos nicht (so fressen sie auch Zebras ‚Äď sowohl als Aas wie auch als Lebendfutter). Ganz neu sind solche Erkenntnisse ja auch nicht, werden doch in Afrika die meisten Menschen durch Hippos get√∂tet. Darum bin ich bei Haltungen, die Nilpferde mit anderen Huftieren vergesellschaftet halten, doch skeptisch geworden!
(16.07.2009, 21:38)
Christian Badneck:   @Anna Lena Stephan: Was sonstige Arten im Hippodom angeht sollen wohl Schildkr√∂ten als auch Fische mit im Hippopool schwimmen. Ornithologisch sind wohl Scharlachspinte vorgesehen. Desweiteren sollen wohl H√∂rnchen in eine Anlage kurz vor dem Ausgang einziehen.
(16.07.2009, 19:37)
Laurenz Gewiss:  
Neues Mitglied in der Giraffenfamilie



Makindu hei√üt der neue Nachwuchs bei den Netzgiraffen. Das Jungtier ist ein M√§nnchen und wurde von der 5-j√§hrigen Koobi am 6. Juli 2009 zur Welt gebracht. Sein gesch√§tztes Gewicht betr√§gt ungef√§hr 80 kg und er d√ľrfte eine Gr√∂√üe von ca. 1,80 m haben. Der 7-j√§hrige Vater ‚ÄěMaru‚Äú stammt aus dem Kopenhagener Zoo. Makindu ist der zweite Nachwuchs von Koobi. F√ľr Makindu ist derzeit nur die Milchquelle der Mutter interessant, sonst ern√§hren sich Giraffen von Bl√§ttern, jungen Trieben und Knospen, die sie mit ihrer langen blauen Zunge geschickt und ohne sich an den Dornen der Akazien zu verletzen von den √Ąsten zupfen. Trinken m√ľssen sie selten, die ben√∂tigte Fl√ľssigkeit nehmen sie mit der Nahrung zu sich. Bei uns erhalten sie im Winter als Ersatz Luzerneheu, im Sommer auch frische Luzerne und nat√ľrlich Laub, etwas Obst und Gem√ľse und ein pelletiertes Kraftfutter bestehend aus Getreide, Soja, Vitaminen und Mineralien.



Der f√ľr Giraffen charakteristische lange Hals besteht interessanterweise genau so aus sieben Wirbeln, wie der anderer S√§ugetiere, nur dass die Wirbelk√∂rper stark verl√§ngert sind. Um das Blut bis ins Gehirn zu transportieren, leistet das 12 kg (!) schwere Herz Schwerarbeit. Bis zu 60 l/min werden durch den K√∂rper gepumpt. Auch liegt der Blutdruck bei Giraffen h√∂her als bei anderen S√§ugern.



Sowohl M√§nnchen als auch Weibchen tragen zapfenf√∂rmige H√∂rner auf dem Kopf. Diese setzen die m√§nnlichen Tiere im Kampf ein. Gef√ľrchtet sind auch ihre Huftritte, mit denen sie sich gegen Angreifer zur Wehr setzen. Ausgewachsene gesunde Giraffen haben zwar keine nat√ľrlichen Feinde, jedoch versuchen u.a. L√∂wen und Hy√§nen gelegentlich, Jungtiere oder alte und kranke Tiere zu erbeuten. Trotz ihrer Gr√∂√üe und ihres Gewichtes bringen Giraffen es im Galopp auf bis zu 50 km/h.



Bayer Diabetes Care hat im Juli 2008 die Patenschaft √ľber Koobi √ľbernommen, die seitdem mit Zweitnamen ‚ÄěFine‚Äú hei√üt, wie das Maskottchen von Bayer Diabtes Care. An diesem Wochenende (18./19.7.) veranstaltet Bayer Diabetes Care ein Zeltlager im K√∂lner Zoo f√ľr eine Gruppe Diabetikerkinder, die √ľber ein Gewinnspiel ausgew√§hlt wurden und aus ganz Deutschland zusammenkommen. Koobi-Fine und ihr Nachwuchs werden dabei nat√ľrlich im Mittelpunkt stehen.






Makindu hei√üt der neue Nachwuchs bei den Netzgiraffen. Das Jungtier ist ein M√§nnchen und wurde von der 5-j√§hrigen Koobi am 6. Juli 2009 zur Welt gebracht. Sein gesch√§tztes Gewicht betr√§gt ungef√§hr 80 kg und er d√ľrfte eine Gr√∂√üe von ca. 1,80 m haben. Der 7-j√§hrige Vater ‚ÄěMaru‚Äú stammt aus dem Kopenhagener Zoo. Makindu ist der zweite Nachwuchs von Koobi. F√ľr Makindu ist derzeit nur die Milchquelle der Mutter interessant, sonst ern√§hren sich Giraffen von Bl√§ttern, jungen Trieben und Knospen, die sie mit ihrer langen blauen Zunge geschickt und ohne sich an den Dornen der Akazien zu verletzen von den √Ąsten zupfen. Trinken m√ľssen sie selten, die ben√∂tigte Fl√ľssigkeit nehmen sie mit der Nahrung zu sich. Bei uns erhalten sie im Winter als Ersatz Luzerneheu, im Sommer auch frische Luzerne und nat√ľrlich Laub, etwas Obst und Gem√ľse und ein pelletiertes Kraftfutter bestehend aus Getreide, Soja, Vitaminen und Mineralien.



Der f√ľr Giraffen charakteristische lange Hals besteht interessanterweise genau so aus sieben Wirbeln, wie der anderer S√§ugetiere, nur dass die Wirbelk√∂rper stark verl√§ngert sind. Um das Blut bis ins Gehirn zu transportieren, leistet das 12 kg (!) schwere Herz Schwerarbeit. Bis zu 60 l/min werden durch den K√∂rper gepumpt. Auch liegt der Blutdruck bei Giraffen h√∂her als bei anderen S√§ugern.



Sowohl M√§nnchen als auch Weibchen tragen zapfenf√∂rmige H√∂rner auf dem Kopf. Diese setzen die m√§nnlichen Tiere im Kampf ein. Gef√ľrchtet sind auch ihre Huftritte, mit denen sie sich gegen Angreifer zur Wehr setzen. Ausgewachsene gesunde Giraffen haben zwar keine nat√ľrlichen Feinde, jedoch versuchen u.a. L√∂wen und Hy√§nen gelegentlich, Jungtiere oder alte und kranke Tiere zu erbeuten. Trotz ihrer Gr√∂√üe und ihres Gewichtes bringen Giraffen es im Galopp auf bis zu 50 km/h.



Bayer Diabetes Care hat im Juli 2008 die Patenschaft √ľber Koobi √ľbernommen, die seitdem mit Zweitnamen ‚ÄěFine‚Äú hei√üt, wie das Maskottchen von Bayer Diabtes Care. An diesem Wochenende (18./19.7.) veranstaltet Bayer Diabetes Care ein Zeltlager im K√∂lner Zoo f√ľr eine Gruppe Diabetikerkinder, die √ľber ein Gewinnspiel ausgew√§hlt wurden und aus ganz Deutschland zusammenkommen. Koobi-Fine und ihr Nachwuchs werden dabei nat√ľrlich im Mittelpunkt stehen.




(16.07.2009, 18:53)
Anna Lena Stephan:   Ich bef√ľrchte nur, dass die Anlage sehr gro√ü ist f√ľr die paar Tiere. Nicht falsch verstehen, es ist toll, dass sie so viel Platz haben. Ich h√§tte nur von vorneherein noch ein paar kleinere Tierarten eingeplant, z.B. kleinere Aquarien oder Terrarien bzw. frei fliegende V√∂gel (nur bitte nicht bei den Krokodilen).
Es ist ähnlich wie bei dem Innenraum der Elefantenanlage. Dem hätte es auch ganz gut getan, kleinere, z.B. Mäuseartige dort auszustellen. Zumal sowohl Fulsspferde als auch Krokodile sich ja nicht gerade durch Bewegungsfreude auszeichnen.
(16.07.2009, 09:27)
Henry Merker:   @Liz:
So wie die Modelle aussehen, d√ľrfte das demn√§chst (?) fertig gestellte Hippodrom ja eine ordentliche Augenweide sein. Habe ich das Bild richtig interpretiert, wenn es um die Frage der gro√üz√ľgigen Au√üenanlage (Landteil) des Anlagenkomplexes geht?
(16.07.2009, 08:05)
Laurenz Gewiss:   im jahresbericht steht das in unbestimmter zeit ein neuer nebeneingang sowie ein neues zooresteraunt entstehen soll wenn das so w√§re w√§re das alte zooresteraunt dann √ľberfl√ľssig also k√∂nnte man diese fl√§che doch eventuell f√ľr eine arfrikasavanne benutzen oder?
(15.07.2009, 21:17)
Liz Thieme:   da hier noch nie Bilder vom Hippodom gezeigt worden, hier mal paar "uralt" Modelle
(15.07.2009, 21:17)
IP66:   Man hat in der hiesigen Presse angegeben, da√ü man auf Wunsch des Zuchtbuchf√ľhrers und wegen genetischer √úberrepr√§sentation Nachwuchs hink√ľnfitig verhindern m√∂chte. Der Anla√ü war allerdings die Geburt des vorletzten Jungtieres. Der Artikel fand sich auch auf der neuen, aktuelle Meldungen eher vermeidenden Homepage.
(15.07.2009, 18:34)
Anna Lena Stephan:   K√∂ln hat aber tats√§chlich die Tendenz, haupts√§chlich publikumswirksame Tiere zu f√∂rdern (mit Ausnahme der V√∂gel, die Diskussion hatten wir aber schon mal).
Auch mit Todesf√§llen wird nich sehr transparent umgegangen. Als damals das Flusspferdbaby ertrunken ist, hat man einfach alle Eintr√§ge in Geburtenlisten gel√∂scht. Auch wenn Tierpers√∂nlichkeiten sterben, wie Savani oder der Kragenb√§r, w√ľrde ich mir eine entsprechende Notiz am Gehege w√ľnschen.
(15.07.2009, 18:24)
Christian Badneck:   Es war zu keiner Zeit bei der F√ľhrung die Rede das die Bucharahirsche abgegeben werden sollen. Lediglich das wenn es zu einer Afrikasavanne kommen sollte, dass mehrere Anlagen wie z.B. Giraffenanlage, altes Elefantenhaus usw. zusammengelegt werden k√∂nnten.
(15.07.2009, 17:33)
Henry Merker:   @Laurenz Gewiss:
Ich sage mal so: Wenn der Zoo Köln den Bucharahirschbestand an einen anderen (deutschen) Zoo abgeben sollte, dann ginge das schon in Ordnung; auch wenn es doch irgendwie schade ist. Ist denn schon bekannt wohin die Tiere gehen sollen?
(15.07.2009, 16:00)
Laurenz Gewiss:   @Henry Merker:das f√§nde ich ebenfalls sehr dumm und vorallem schade ich finde es schon eigenartig das man mit der zucht der bucharahirsche aufh√∂rt (auch wenn der grund schon einleuchtend ist)
gibt es ein genaueres datum zur womöglich nächsten elefantengeburt durch aye chan may??
(15.07.2009, 14:30)
Henry Merker:   @IP66:
Beabsichtigt man in K√∂ln tats√§chlich die Bucharahirschhaltung aufzugeben oder war das nur eine theoretische √úberlegung der dortigen Zooleitung? Ich w√ľrde dies n√§mlich als sehr dumm ansehen, um mich mal so auszudr√ľcken.
(15.07.2009, 13:41)
IP66:   Derzeit gibt es ja nicht einmal eine aktuelle Geburtenliste auf der Hompage des Zoos - da sehe ich auch ein Defizit. Ich h√§tte mich auch geh√ľtet, einen Erf√∂ffnungstermin f√ľr ein noch in der Rohbauphase befindliches Tierhaus zu nennen, doch finde ich, da√ü dergleichen Zoofreundef√ľhrungen eben keine Treffen einer Geheimgesellschaft vorstellen, sondern da√ü die dort verk√ľndeten Zukunftsentwicklungen f√ľr eine √Ėffentlichkeit bestimmt sind.
(15.07.2009, 11:25)
Ronald Masell:   @andreasfehlverhalten?es war mir klar, das es auf diese reaktion hinausl√§uft,trotzdem bleibe ichbei meinem standpunkt.zitat des ex bk schr√∂der:basta!
(15.07.2009, 11:19)
Anna Lena Stephan:   Ich w√ľsste auch nicht, welche von den (interessanten!) Nachrichten von Christian Badneck so dramatisch w√§re, dass sie nicht in die √Ėffentlichkeit geh√∂rt. Gerade der K√∂lner Zoo besticht meiner Meinung nach nicht mit Transparenz und Informationsangeboten, v.a. wenn etwas schief gelaufen ist. Da bin ich dankbar um solche Neuigkeiten.
(15.07.2009, 09:00)
Andreas Knebel:   Im √úbrigen gebietet es die Fairness, nicht den anderen die Schuld f√ľr das eigene Fehlverhalten aufzudr√ľcken ("nu haltet mal den ball flach!"). Um im Beispiel zu bleiben: Der einzige Ball in dieem Thread, der die Kopfh√∂he deutlich √ľberflogen hat, wurde von R. Masell nach oben gefeuert!
(14.07.2009, 19:39)
Holger Wientjes:   Dann ist aber ¬īne Menge rausgerutscht... !!!
(14.07.2009, 16:14)
Ronald Masell:   nu haltet mal den ball flach!jedem kann mal was rausrutschen was er eigentlich gar nicht sagen wollte,eigentlich gebietet es die fairness nachzufragen ob das alles so an die √∂ffentlichkeit kann, das ist jedenfalls mein standpunkt, und dazu stehe ich!
(14.07.2009, 16:03)
IP66:   Die F√ľhrung war ja offiziell angek√ľndigt, und man kann es den Zoofreunden wohl nicht zumuten, neben ihrer finanziellen Unterst√ľtzung auch noch als Geheimnistr√§ger zu fungieren. Wobei man allerdings sagen mu√ü, da√ü nicht alle k√∂lner Ank√ľndigungen auch Wirklichkeit werden: Ich denke da an die Kattas auf der Eisb√§renanlage, die Bergtapire oder das gro√üe Huftierrevirment wegen des Onagerumzugs, das ja immer noch auf sich warten l√§√üt, obwohl die KVB schon flei√üig bauen ...
(13.07.2009, 19:14)
Christian Badneck:   @Ronald Masell Wenn es nicht offiziell w√§hre h√§tte es Herr Pagel ja wohl kaum einer ganzen Gruppe von ca. 20-30 Personen w√§hrend einer F√ľhrung der Freunde des K√∂lner Zoos e.V. erz√§hlt oder ?
(13.07.2009, 17:48)
Ronald Masell:   @christian.hast du nichtd besseres zu tun alsdas gleich rauszuposaunenen?vielleicht war das alles noch gar nicht offiziel, h√§ttest mal besser herrn pagel gefragt,anstatt hier zu posten
(13.07.2009, 10:49)
IP66:   Demnach hat man das S√ľdamerikahaus tats√§chlich ger√§umt, ohne klare Vorstellungen von den Umbauten oder diese gar ausgeschrieben zu haben. Die Kasuaranlage steht ja nun schon geraume Zeit leer, ein Wiederbesatz w√§re w√ľnschenswert, scheint aber auf sich warten zu lassen.
Breitmaulnash√∂rner scheinen mir weder f√ľr die Bausubstanz noch f√ľr die Fl√§che eines der wichtigsten Baudenkm√§ler in der Tiergartengeschichte geeignet - wenn die Boxen und Anlagen schon f√ľr die paarweise gehaltenen kleineren Spitzmaulnash√∂rner zu klein sein sollen, d√ľrften sie f√ľr eine Gro√ügruppe Breitmaulnash√∂rner wohl noch weniger passen. Die Idee der Afrikasavanne, auch wenn ihre Realisation, wenn ich die Finanzlage des Zoos betrachte, wohl eher als utopisch bewertet werden mu√ü, w√ľrde so nicht nur viel denkmalwerte Substanz, sondern auch die Buchara-Hirsche kosten, deren Zucht ja auch einzustellen versucht wurde. Ich w√ľrde mich freuen, wenn, wie eigentlich schon seit einem halben Jahrhundert, das Gro√ütierhaus wieder einmal durch Geldmangel vor gro√üen Umgestaltungs- und Umbesetzungspl√§nen gerettet wird. Ich denkezudem, da√ü zwischen den "Afrikasavannen" in Gelsenkirchen, Duisburg, Krefeld, Neuwied, Aachenm Dortmund und M√ľnster sich ein deutlich mickrigeres und auf Kosten denkmalwerter Substanz realisiertes Beispiel kaum besonders prachtvoll ausnehmen w√ľrde, insbesondere dann, wenn es auf die in M√ľnster, Dortmund, Gelsenkirchen und Duisburg in zum Teil schon in stolzer Anzahl vorhandenen Breitmaulnash√∂rner setzt.
(13.07.2009, 10:41)
Holger Wientjes:   Um die M√§hnenw√∂lfe ist¬īs schade ! Obwohl "kleine Antilopenart" ja auch interessant klingt... !

Das man sich um Ameisenb√§ren bem√ľht und einen neuen F√ľhrer herausbringen m√∂chte kann man ebenfalls begr√ľssen.

F√ľr die Weiterf√ľhrung der Nashornhaltung hoffe ich allerdings noch auf Spitzm√§uler !!! Gerade NRW ist ziemlich "breitmaullastig" und ich versteh auch nicht, warum man Nash√∂rner auf Biegen und Brechen vergesellschaften muss !!!
(13.07.2009, 10:28)
Christian Badneck:   P.S. -Flugshow findet wohl nun regelm√§√üig in der alten Eisb√§renanlage statt, soll aber nich f√ľr immer sein.
Nur solang man noch nich weiss welche Art entg√ľltig Einzug halten soll.

-Schuhschnäbel die auf der Palnungsskizze des Hippodom auftauchten sind wohl Geschichte. Es wird wohl eine Kranichart (höchstwahrscheinlich Kronenkranich) werden.

- S√ľdamerikahaus: Endplanung liegt noch nicht vor da man noch √ľberlegt ob der ungenutzte Keller des Hauses mit in die Anlagen integriert werden soll.


(12.07.2009, 15:41)
Christian Badneck:   Hallo, bin gerade von meinem Besuch im K√∂lner Zoo (mit Zoof√ľhrung zum Thema: "Hippodom und andere Ideen f√ľr die Zukunft" unter Leitung von Zoodirektor Theo Pagel)zur√ľckgekommen.

Folgende Neuigkeiten sind zu vermelden:

- Hippodom wird am 22.07.2010 eröffnet.

- Mähenwolfhaltung wird eingestellt
daf√ľr demn√§chst eine kleine
Antilopenart geplant.

- Nachdem Helmkasuar C√§sar nun in Moskau wohnt ist die Anlage f√ľr Gro√üe Ameisenb√§ren gedacht. Anfrage beim EEP Koordinator bereits gestellt. Ankunft eines P√§rchens f√ľr das n√§chste Jahr erwahrtet.

- Orang-Utan Mutter Nony und Jungtier Nala werden den Zoo auf Wunsch des EEP
Koordinators wohl verlassen. Daf√ľr Ersatz aus Arnheim (ein heran-wachsendes M√§nnchen und eine Orang-Mutter mit Jungtier.

- Altes Elefantenhaus soll nach dem Auszug der Flusspferde und Sitatungas wohl als Nashornhaus dienen (urspr√ľnglich war gar keine Tierhaltung in diesem Haus mehr geplant.) Herr Pagel redete von Breitmaulnash√∂rnern w√§hren im Fall einer Afrika-Savanne (die √ľber kurz oder lang entstehen soll) mit anderen
Arten besser zu vergeselsschaften.

- Bartaffen in neue Anlage umgezogen, aber noch nicht zu sehen. Eröffnung sehr wahrscheinlich am 23.07.09.

und das beste f√ľr Zoologikasammler zum Schluss:
- 2010 soll es neben einem neuen Buch (wohl keine Chronik) auch endlich wieder einen Zoof√ľhrer geben.
Herr Pagel sprach von einem Erscheinungsdatum etwa zu Saisonbeginn.

(12.07.2009, 15:34)
IP66:   Einen der Geparden habe ich heute gesehen. Ich habe auch den Eindruck, da√ü, seit der Zoo einen kaufm√§nnischen Direktor in gleichberechtigter Position besch√§ftigt, die Bauprojekte weniger termingerecht und planvoll betrieben werden als unter Herrn Nogge. Ich zweifle allerdings, ob Primatenabstriche so viel Geld einbringen, da√ü die Dinge, die diesen Eindruck verursacht haben, schnell bew√§ltigt werden.
(09.07.2009, 19:00)
Anna Lena Stephan:   Wo sind eigentlich die beiden K√∂lner Geparden? Sie sind seit Wochen nicht mehr da, das Gehege w√§chst ziemlich zu.

Im S√ľdamerikahaus sind teilweise W√§nde und der Boden herausgerissen worden, im Rest des Geb√§udes (dessen maroder Zustand jetzt erst richtig auff√§llt) werden Bilder der Orangdamen Lotti und Tilda ausgestellt. Der Erl√∂s soll in die Sanierung des S√ľdamerikahauses flie√üen. Sieht mir schwer nach "Geld ausgegangen" aus.
Es w√§re ja sch√∂n, wenn der Zoo einen der ehemaligen Affenk√§fige f√ľr Besucher √∂ffnet, √§hnlich wie Duisburg.

Die Bartaffen sind noch im S√ľdamerikahaus, ihr Gehege ist aber so gut wie fertig. Allerdings scheint mir das Netz √ľber der Orang-Anlage sehr breitmaschig f√ľr Bartaffen.

(09.07.2009, 09:07)
IP66:   Von einer tats√§chlich erfolgten Vergr√∂√üerung des Raubtierhauses wei√ü ich nichts - allerdings wissen wir √ľber den Bodinus-Zoo in K√∂ln mangels Forschung und Quellen ohnedies viel zu wenig. Das Geb√§ude war allerdings bis zur Kriegszerst√∂rung kleiner als das zweite, ebenfalls von Bodinus errichtete Raubtierhaus in Berlin. Die Braunb√§renburg, die den Krieg sogar √ľberlebt hat, war recht ger√§umig, und gegen√ľber gab es noch eine Art Grottenk√§fig f√ľr kleinere Arten.
(08.07.2009, 19:27)
Liz Thieme:   K√∂ln, November 1861
neu kamen "kurz" vorher
*ein Schwarzbär
*ein Paar Grizzlybären (Ursus ferox)
* ein Gepard (Felis guttata)
* ein Serval
* ein Karakal

daraus folgt:
* 5 Löwen
* 1 Javatiger
* 1 Bengaltiger
* 1 Jaguar
* 4 Leoparden, darunter 1 melas, 1 fel. concolor, 1 fel. gutatta 1 fel. serval und 1 fel. caracal
* 4 Ursus arctos [Braunbär]
* 2 Ursus americanus [Schwarzbär]
* 2 Ursus ferox [Grizzlybär]
* 3 Ursus maritimus [Eisbär]
* 2 Wölfe
+ kleine Raubtiere
+ Hyrax capensis [Klippschliefer]

aus diesem Grund sollte das Raubtierhaus um die Hälfte vergrößert werden
(07.07.2009, 18:53)
Laurenz Gewiss:   d.h. der eig plan das s√ľdamerikahaus ca 2010 wieder zu er√∂ffnen mit neuer tierbesetzung wurde erstmal √ľbern haufen geworfen!? wurde die neue bartaffenanlage eig schon er√∂ffnet?

(27.06.2009, 12:09)
IP66:   In beiden F√§llen gibt es Pl√§ne, doch scheint man sich nicht in jeder Hinsicht daran zu halten. Der Masterplan, der allerdings von der neuen Zooleitung √∂ffentlich f√ľr nicht mehr g√ľltig erkl√§rt wurde, sah das alte Gro√ütierhaus als Teil einer Afrika-Savanne vor, der die historischen Teiche, die Buchara-Hirsche und noch allerlei anderes geopfert werden sollte. Derzeit ist die Aufgabe der Nashornhaltung f√ľr 2010 angek√ľndigt, mit dem Auszug der √ľbrigen Bewohner in den dann er√∂ffneten Neubau. Angek√ľndigt war f√ľr dieses Jahr auch eine umfassende Sanierung des S√ľdamerikahaus, um deretwillen die dort gehaltenen Tiergruppen zum Teil abgeben oder in die Papageienk√§fige hinter dem leer stehenden Australienkomplex umgesiedelt wurde. Mittlerweile ist das Geb√§ude allerdings wieder ge√∂ffnet, auch wenn es dort nur die Ergebnisse der Besch√§ftigung von Menschenaffen mit Farben zu sehen gibt. Wenn Sanierungst√§tigkeiten stattgefunden haben, so k√∂nnen sie nur f√ľr das Publikum nicht sichtbare Bereiche betroffen haben.
(27.06.2009, 10:34)
Anna Lena Stephan:   Oder f√ľr das alte Affenhaus: Besucher in die alten K√§fige, Tiere in die alte Besucherhalle. Wozu brauchen Besucher denn 8m hohe Decken?
(27.06.2009, 09:15)
Laurenz Gewiss:   in der fasanerie gibt es ja 2 neue Tukane die werden dann auch wohl in das S√ľdamerikahaus ziehen!? sind die beiden Gibbons im Regenwald eig m√§nnchen und weibchen ?
(26.06.2009, 18:35)
Laurenz Gewiss:   Ich habe erneut eine frage was die Zukunft des Alten Elefantenhauses angeht sowie den zusrand des geb√§udes

(18.06.2009, 16:54)
IP66:   Ich denke, da√ü die Zooleitung √ľber solche Pl√§ne nachgedacht hat - allerdings stehen Innen- wie Au√üenanlagen auf eigenen Fundamenten, und es wird schwer fallen, die St√ľtzkonstruktion des Hallendachs, die mehr oder weniger √ľber den Innengittern der K√§figreihen ruht, abzufangen, zumal diese W√§nde wieder die T√ľrme stabilisieren. Wenn man viel Geld in die Hand nehmen m√∂chte, k√∂nnte man allerdings die Pflanzbeete oder ein eventuelles Innengehege, etwa f√ľr Faultiere, eintiefen. N√∂tig ist das allerdings nicht, wenn die Halle ist ja f√ľr die Haltung vieler Arten in jeder Dimension gro√ü genug, und erh√∂hte K√§fige f√ľr die gr√∂√üeren Affenarten gibt es an den Schmalseiten des Hauses ja auch.
(18.06.2009, 11:36)
Anna Lena Stephan:   Ich bin kein Architekt, aber ein Tr√§umer: Bodenplatte raus, Besucherplattform auf Kellerniveau, Treppe runter und superhohe K√§fige.
(17.06.2009, 20:46)
IP66:   Bei den T√ľrmen kommt die Feuchtigkeit von au√üen - die m√ľ√üte man vom regenreichen Niederrhein nach Freiburg versetzen, um sich die regelm√§√üigen Sanierungen zu sparen. Ich denke, da√ü die Halle selbst unzureichend umger√ľstet wurde - wenn man die Dachtr√§ger und die Eisenkonstruktionen in den K√§figen entrostet und neu streicht, die Kachelw√§nde beibeh√§lt und einen wasserabweisenden Innenanstrich anbringt, sehe ich wenig Schwierigkeiten, jedenfalls dann, wenn man das Geb√§ude nicht von W√ľrgfeigen zuwachsen l√§√üt. Das zweite Problem ist der Keller - es handelt sich um eines der wenigen historischen Tierh√§user, da√ü einen solchen besitzt. Allerdings hat man in der Halle auch eine gro√üe Aquarienanlage aufgestellt, die die Statik ebenfalls ausgehalten hat, insofern k√∂nnte auch da eine Sanierung ausreichen, wenn man daf√ľr sorgt, da√ü keine Feuchtigkeit in die Bodenplatte eindringt. Es k√∂nnte allerdings sein, da√ü die Verbindung von Gewicht und Wasser den derzeitigen Boden irreparabel besch√§digt hat, was ich allerdings f√ľr unwahrscheinlich halte, da es zu keinen Einbr√ľchen gekommen ist. √Ąhnlich wie beim berliner Antilopenhaus gab es immer wieder Versuche, die recht gro√üe Besucherhalle irgendwie zu nutzen, was sich ja auch anbietet, und wenn die Affen das Ersatzquartier √ľberleben, wird man zumindest vorl√§ufig Urwaldarten ausstellen m√ľssen. Ich f√§nde das aber auch nicht so falsch, da man mit ein paar Pflanzen in der Halle recht gut eine Waldatmosph√§re imaginieren kann, w√§hrend mir die W√ľsten- oder Savannenr√§ume, selbst der in Arnheim, recht gewollt und weniger √ľberzeugend erscheinen.
(17.06.2009, 20:01)
Michael Mettler:   W√§re es dann im Sinne des Geb√§udeerhalts nicht sinnvoller, es einem trockeneren Lebensraum zu widmen (gibt es ja ebenfalls in S√ľdamerika) als ausgerechnet dem Regenwald, wo Dauerfeuchtigkeit nicht zu umgehen ist?
(17.06.2009, 12:10)
IP66:   Die letzte Renovierung bezog sich vor allem auf die T√ľrme, deren giebelreicher Dekor nicht so leicht abzudichten ist. Das derzeit gr√∂√üte Problem scheint in der Durchfeuchtung der Besucherhalle zu liegen. Zum einen haben die Pflanzbeete durch ihr Gewicht und austretende Feuchtigkeit die Kellergew√∂lbe in Mitleidenschaft gezogen, zum anderen gibt es auch Wassersch√§den in den W√§nden, die wohl nicht nur auf eine zur√ľckhaltende Reinigungst√§tigkeit im Bereich der Dachrinnen verursacht wurden. Allerdings hat die Zooleitung durch Aufstellen von Schildern und Ank√ľndigen neuer Tierarten Erwartungen geweckt, die mit einer einfachen Sanierung nur schwer zu erf√ľllen sein werden, zudem birgt ein ein Jahrhundert altes Kellergew√∂lbe auch die ein oder andere √úberraschung. Ich denke, da√ü man bei einer Beschr√§nkung auf reine Sanierungsarbeiten und geschickter Planung das Geb√§ude durchaus im Jubli√§umsjahr wieder zug√§nglich machen k√∂nnte.
(17.06.2009, 11:31)
zollifreund:   wenn ich mich an meinen letzten besuch in K√∂ln im Mai 2007 richtig erinnere, wurden doch erst vor zwei jahren renovierungsarbeiten am S√ľdamerikahaus durchgef√ľhrt - das spricht nicht gerade f√ľr ein langfristiges konzept...

hat man wirklich von den Bartaffen tiere abgegeben? fand diese große gruppe immer fazinierend. wohin gingen den die tiere?
(16.06.2009, 23:31)
Niedersachse:   1996 und 1998 geboren.
(16.06.2009, 22:29)
Laurenz Gewiss:   hat jemand aktuelle fotos von der hippodombaustelle!?
(16.06.2009, 21:25)
Laurenz Gewiss:   d.h. das p√§rchen heute ist gar nicht so alt oder?

(16.06.2009, 20:49)
Niedersachse:   Der Wurf war am 02.05.2002.
(16.06.2009, 20:20)
Niedersachse:   D√ľrfte zwischen 2002 und 2004 gewesen sein. War ein 1,2 Wurf. Der Kater ist glaube ich jetzt in Helsinki und die beiden Katzen gingen nach Magdeburg. Eine ist dort geblieben, hat dort inzwischen Nachwuchs, und die andere ist mein ich nach Frankreich gezogen.
(16.06.2009, 19:06)
Laurenz Gewiss:   wei√üt du wann?
(16.06.2009, 17:20)
Bj√∂rnN:   Jepp, es gab schon einmal Nachwuchs von dem Paar...
(16.06.2009, 17:17)
Laurenz Gewiss:   Hatte das L√∂wenp√§rchen in K√∂ln eigentlich schon einmal nachwuchs?
(16.06.2009, 17:06)
Andreas Knebel:   Es gibt jetzt auf der neuen K√∂lner Homepage auch ein pdf zum Hippodrom runterzuladen
(15.06.2009, 23:03)
Dennis Ismer:   Das gro√üe S√ľdamerikahaus wurde allerdings schon zum hundertsten Jahrestag der Er√∂ffnung ( laut Jahresbericht f√ľr 1999 ) "innen und au√üen einer gr√ľndlichen Renovierung" unterzogen.
(15.06.2009, 21:02)
Dennis Ismer:   Laut Jahresbericht sollen dort wieder Tiere aus S√ľdamerika einziehen, allerdings nicht nur Primaten sondern auch V√∂gel und andere S√§ugetiere.
Genaue Arten stehen aber wohl noch nicht fest.
Mit einer Neueröffnung in absehbarer Zeit ist aber nicht zu rechnen.
(15.06.2009, 20:43)
Christian Badneck:   @Laurenz Gewiss: Bei meinem letzem Besuch war eine Gehegebeschilderung angebracht welches die Geschichte und Zukunft des Hauses zeigte: Kann mich bei der Zukunft noch an Fotos von Roten Br√ľllaffen, Goldgelben L√∂wen√§ffchen, Margays und Gelbb√ľrzelkassike erinnern.
Es k√∂nnte auch ein Zweifingerfaultier dabei gewesen sein, lege hierf√ľr meine Hand aber nicht ins Feuer.
(15.06.2009, 20:39)
Laurenz Gewiss:   ist nun eigentlich klar was genau f√ľr Arten nachd er Sanierung in das S√ľdamerikahaus einziehen solen!?
(15.06.2009, 19:57)
IP66:   Ganz leer ist das S√ľdamerikahaus noch nicht, da in der alten Orang-utan resp. Klammeraffen-Anlage die Bartaffen einquartiert werden mu√üten, von denen aber auch eine Reihe abgegeben wurden. Neben der Klammeraffenhaltung wurde auch die der Zwegseiden√§ffchen aufgegeben, der Rest wanderte in die Papageienk√§fige, wo j√ľngst der Verlust des Zuchtmannes bei den Br√ľllaffen zu beklagen war.
(15.06.2009, 11:14)
Andreas Knebel:   Das S√ľdamerikahaus wird/ist leerger√§umt, weil es einer umfangreichen Renovierung entgegenharrt. Darum sind viele Bewohner in das neue "kleine S√ľdamrikahaus" √ľbersiedelt, welches urspr√ľnglich als Heimat f√ľr Gro√üpapageien errichtet werden sollte. Tja, im modernen Zoo kommt es halt immer anders...
(14.06.2009, 15:17)
zollifreund:   ich war schon √ľber ein jahr nicht mehr in K√∂ln, bin daher ganz √ľberrascht auf dem plan ein neues haus f√ľr Br√ľllaffen und Kapuziener bei den Tapieren zu sehen. sind da noch mehr tiere aus dem "S√ľdamerikahaus" √ľbergesiedelt? Auch das neue Gehege f√ľr Bartaffen kenne ich noch nicht. Ist das gegen√ľber der Orang-Anlage? es war mir bisher nicht bewusst, dass da noch Platz f√ľr so eine gro√üe Bartaffengruppe ist.
(14.06.2009, 15:11)
Dennis Ismer:   Der k√∂lner Zoo hat eine neue Homepage.
Der Zooplan ist auch aktualisiert worden ( zugesch√ľttete ehem. Eisb√§renanlage, kleine S√ľdamerikahaus, Kasuar weg und es sind neue Zeichnungen anderer Tiere hinzu gekommen z.B. Baumk√§nguru o. Persischer Leopard ).
(13.06.2009, 19:17)
Michael Mettler:   Im Jahresbericht war noch die Rede davon, dass man sich per Austausch mit anderen Haltern um die Fortf√ľhrung der Haltung bem√ľhen wolle. Aber die neue Situation stimmt daf√ľr nat√ľrlich nicht gerade hoffnungsfroh.
(08.06.2009, 09:17)
Holger Wientjes:   Das wird`s dann wohl gewesen sein ! Sehr schade !!! Aber einen Neuimport strebt man ja wohl auch nicht an in K√∂ln ?!
(07.06.2009, 23:32)
Bj√∂rnN:   Nun ist auch der Kleideraffenzuchtmann "Meo" gestorben, wohl an einem Gefl√ľgelvirus.

√úbrig sind nur noch ein altes Weibchen, das Zuchtweibchen und der Nachwuchs von 2008.
(07.06.2009, 22:54)
Holger Wientjes:   Also ich kenne durchaus Lemuren, die sind ganz sch√∂n flink...
In diesem Fall finde ich es auch durchaus vorteilhaft, dass en weiterer Halter f√ľr diese sch√∂ne Mungoart gefunden wurde und neben den Lemuren ein Vertreter einer anderen Ordnung den Besuchern die Fauna Madagaskars vor Augen f√ľhrt.
(05.06.2009, 15:52)
Anna Lena Stephan:   Aber da sieht man es doch mal wieder: Weg mit den langsameren Lemuren, her mit etas, das sich bewegt, damit ONB das Tier auch gut sieht.
(05.06.2009, 15:38)
IP66:   Allerdings wurden die Ringelschwanzmungos auf Kosten des Lemurenbestandes, konkret der Rotstirnmakis angeschafft. Ich denke, da√ü schon der Elefantenpark und jetzt auch das Flu√üpferdhaus Dimensionen markieren, die, zumindest wenn man sie nicht architektonisch geschickt integriert, letztlich in diesem Zoo nur auf Kosten der Restanlagen realisiert werden k√∂nnen.
(04.06.2009, 14:05)
Anna Lena Stephan:   Gut, was die Onager (die aufgrund ihrer Lage durchaus h√§ufig betrachtet werden), Okapis und Baumk√§ngurus angeht, die sind meinentwegen selten. Aber Grizzlys und Saigas wird man aussterben lassen. Und Pudus, Moschusochsen und Ringelschwanzmungos sind nur Zweit- oder Randbesatz und recht wenig interessant pr√§sentiert. Man hat da eher den Eindruck, dass, als das Gehege frei wurde, man einfach irgendwas gesucht hat, was da rein passt. Wobei ich das beim Ringelschwanzmungogehege gut gelungen finde.
(04.06.2009, 14:00)
IP66:   Nachwuchs gab es bei den Grizzlyb√§ren nie - die derzeit gehaltenen Tiere wurden wie in manch anderer Braunb√§renhaltung auch kastriert. Dabei hat die Grizzlyhaltung in K√∂ln eine Tradition, von der man einmal pr√ľfen mu√üte, ob sie nicht noch weiter zur√ľckreicht als diejenige der Kragenb√§ren, denn das Vorg√§ngerpaar der selben Unterart wurde im Nachkriegsjahrzehnt f√ľr den alten B√§renzwinger angekauft und hat auch sehr lange ausgehalten.
Ich pers√∂nlich sehe gro√üe Chancen bei einer Vereinigung von Zoo und Flora, wobei der geschickter wirtschaftende Leiter wohl derzeit im Pflanzenpark sitzt, wo man neue, manchmal gar nicht teure Ideen an allen Ecken und Enden aufsp√ľren kann.
Allerdings sollte man sich bei einer solchen Vereinigung dar√ľber im klaren sein, da√ü der Florapark nebst dem botanischen Garten dahinter ein historisch gewachsenes Parkgel√§nde vorstellt, in das man Tierunterk√ľnfte zwar einpassen, da√ü man aber nicht als Fortsetzung des Zoos planen kann. Man wird sich die Kombination mit dem historischen Park dann eher so vorstellen m√ľssen wie heute in der Wilhelma, deren gartenarchitektonisch wichtige Bereiche keine Gro√ütiere mehr beherbergen. Von einer solchen L√∂sung w√ľrde auch die Botanik profitieren, denn die bepflanzbaren Bauten im Zoo sind derzeit ja geschlossen oder werden mit unverk√§uflichen √úbersch√ľssen √∂rtlicher G√§rtenreien best√ľckt, mit im Vergleich zu Wuppertal oder gar Stuttgart doch recht bescheidenen Ergebnissen.
(03.06.2009, 19:13)
Holger Wientjes:   Na ja zumindest sind Onager, Okapi, Grizzly (noch), Moschusochse, Pudu, Saiga (noch), Buchara-Hirsch, Ringelschwanzmungo, Baumk√§nguruh, diverse Primaten sowie auch der Reptilienbestand nicht unbedingt allt√§glich ! Da darf man dann auch Elefant, Tiger, Seel√∂we und Co. zeigen ! :-)
(03.06.2009, 19:06)
Anna Lena Stephan:   Ich habe bei K√∂ln die Bef√ľrchtung, dass es sich (au√üer bei V√∂geln) auf die 0815-Gro√ütiere spezialisiert. Hippodom mit Krokodilen und Flusspferden, Elefantenpark, Flachlandtapiranlage, Erdm√§nnchenanlage... Sind doch eher die klassischen Besuchermagnete.
Von meinem pers√∂nlichen Geschmack her sollte sich K√∂ln wieder von der eher halbherzig ausgef√ľhrten Idee des Geozoos entfernen und lieber wieder, wie urspr√ľnglich, nach Arten (Kleins√§uger, B√§ren, Raubtiere,...) trennen.W√§re mal was anderes, und die Trennung nach Erdteilen werden die eh in den n√§chsten 100 Jahren nicht schaffen.
(03.06.2009, 18:19)
Sacha:   Mein TRAUM ist ja immer noch, dass sich Zoo und Flora vereinigen und dann der herk√∂mliche Zooteil f√ľr die Fauna und Flora Eurasiens und Afrikas und der Neue f√ľr die Tier- und Pflanzenwelt Australiens sowie Nord- und S√ľdamerikas genutzt wird. Was b√∂ten sich da f√ľr M√∂glichkeiten an!!! Und man k√∂nnte locker an die 1000 Tierarten halten (ja, hier spricht wieder der Artensammler), ohne dass grosses Gedr√§nge herrschen w√ľrde. Dann h√§tte man auch gen√ľgend Platz f√ľr Kragen-, Malaien- UND Grizzlyb√§ren samt Nachwuchs (und evtl. sogar auch wieder f√ľr Eisb√§ren). Aber leider wird das wohl immer ein Traum bleiben.... wenigstens auf Papier habe ich schon mal eine entsprechende Planung gemacht.
(03.06.2009, 17:24)
Anna Lena Stephan:   Also ca. 1981, demnach sind sie mindestens 28 Jahre alt (kamen sie als Jungtiere?) und damit auch hoch betagt. Schade, dass K√∂ln immer weniger B√§renrassen zeigt. Da h√§tte man besser mehr Geld in die Anlagen gesteckt. Mir als bekennender Elefanten-Ignorant w√§re eine riesige B√§renanlage statt Elefantenpark lieber gewesen.

Mein Vater hat irgendwann in den 80-ern Fotos in Köln gemacht von jungen Grizzlys. Waren das die heutigen oder deren Nachwuchs?
(03.06.2009, 16:27)
IP66:   Die Grizzlyb√§ren kamen zu dritt zu Anfang von Herrn Nogges Direktion, ein Tier wurde recht bald bei einem Fluchtversuch erschossen ...
(03.06.2009, 11:55)
Anna Lena Stephan:   Woran ist der Kragenb√§r gestorben? Fridolin hie√ü er, oder?

Wie alt sind eigentlich die beiden Grizzlys?
(02.06.2009, 18:52)
IP66:   Auch den letzten Kragenb√§ren mu√ü man jetzt auf die Verlustliste setzen. Die Vorf√ľhrung der Greifv√∂gel findet immer noch nicht statt.
(02.06.2009, 14:36)
Bj√∂rnN:   Gestorben ist ein altes Kleideraffenweibchen an Altersschw√§che und die Nachzucht von 2007 an einem viralen Infekt.

Der verstorbene Br√ľllaffenmann ist leider Gottes einer der zwei Zuchtm√§nnchen.
(18.05.2009, 07:11)
Christian Badneck:   @Sven P. Peter: Weiss man um welches M√§nnchen und welches Weibchen es sich bei den Kleideraffen handelt ?
Zuchtmann oder eine der beiden Nachzuchten ? Zuchtweibchen oder eines der beiden alten Weibchen ?
Vielen Dank im voraus.
(18.05.2009, 07:01)
Sven P. Peter:   1,1 Kleideraffen und 1,0 Br√ľllaffe sind verstorben.
(18.05.2009, 00:10)
Petra Schulten:   Neben dem Schild, dass keine Flugschau stattfindet, sind aber einige Tafeln mit Raubv√∂geln angebracht. Es werden dort auch immer wieder V√∂gel hingebracht. Ich nehme an, dass dort bald eine Flugschau stattfinden soll.
(20.04.2009, 21:04)
IP66:   Mittlerweile stehen Schilder an der Anlage, deren Wasserteil in eine Art Schlammloch verwandelt wurde, die melden, da√ü die Flugschau dort noch nicht stattfindet - das verstehe ich so, als ob die Zooleitung derzeit davon ausgeht, da√ü sie das Wasserproblem l√∂sen und eine solche dort einmal stattfinden wird. Allerdings haben dort auch schon Schilder gehangen, die einen Umzug der Seel√∂wen ank√ľndigten, von dem man dann wieder Abstand nahm.
(14.04.2009, 11:54)
Ronald Masell:   ichhabe den jb jrtzt noch mal gr√ľndlich gelesen und nicht nur √ľberflogen, glei auf der im gru√üwortb des ehemaligen ob wird darauf eingegangen. ()zitat:()..imm√§rzwird dann wird auch die ehemalige eidb√§renanlage,in der zwischenzeitlich seehunde der universit√§t bochum gehalten wurden,
umgestaltet, wof√ľr, das bleibt noch ein geheimnis des zoos.
(14.04.2009, 11:20)
IP66:   Ich denke nicht, da√ü eine geschickte Erh√∂hung dieser Zwischenabsperrung den Denkmalcharakter der Anlage beeintr√§chtigen w√ľrde - in der ersten Generation der Seel√∂wenanlagen gab es ohnedies recht hohe Gitter. Herr Bodinus d√ľrfte der Verursacher gewesen sein, da sein erster im klassischen Seehundbecken ausgestellter Seel√∂we dieses schnell verlie√ü und bis zur Vergitterung des Beckens in der Elefantenpagode ausgestellt werden mu√üte.
(13.04.2009, 10:52)
Anna Lena Stephan:   Ich meinte eigentlich den Zaun zwischen den beiden Bereichen des Seel√∂wenbeckens. ich war dabei, als ein Seel√∂we, der in "Einzelhaft" war, dr√ľber gesprungen ist.
(11.04.2009, 17:18)
IP66:   Da√ü die Abgrenzung der Seel√∂wenanlage - √ľbrigends ein eingetragenes Baudenkmal, einschie√ülich des Beckens - Probleme bereitet, ist mir neu. Auch in Urwildpferdanlage oder in die Flamingoanlage k√∂nnen Besucher eindringen, ohne da√ü dies ein Grund f√ľr einen Abri√ü w√§re.
Der derzeitige Umbau f√ľr die Flugschau stoppt, weil das Becken zumindest nicht so undicht ist, als da√ü das einflie√üfende Regenwasser hinausflie√üen k√∂nnte, so da√ü sich derzeit anstelle einer attraktiven Flugschau den Besuchern ein unattraktives Schlammloch darbietet.
(11.04.2009, 11:01)
Anna Lena Stephan:   Die Innenst√§lle sind nicht so rosig und der Zaun des Absperrbereichs ist von Seel√∂wen problemlos √ľberwindbar.

Im Jahresbericht stand, dass im Sommer 08 ein kleiner Malaienbär zur Welt kam. Vielleicht kommen Mutter und Kind in das alte Eisbärgehege.
(10.04.2009, 08:55)
Michael Mettler:   Ist denn die heutige Seel√∂wenanlage bauf√§llig oder irgendwelchen Zukunftspl√§nen im Weg? Ansonsten l√§ge doch irgendwie auf der Hand, DIESE zu einer naturnahen Anlage umzubauen...
(09.04.2009, 14:44)
Anna Lena Stephan:   Das Becken ist wohl undicht. Ich denke, gr√∂√üere Sanierungsarbeiten kann sich der Zoo gerade nicht leisten, und da war das Auff√ľllen mit Erde einfacher.
(09.04.2009, 14:28)
Ronald Masell:   ende2008hing an der eisb√§renanlagr ein hinweisschild, das sie(die eisb√§renanlage)zu einernaturnahen seel√∂wenanlage umgebaut werden soll,allerdingsohne jahresangabe.
im √ľbrigen war der bambuslemurennachwuchs doch keine "ente"
das jungtier ist nach 3 tagen gestorben, siehe jahresbericht, der seit gestern raus ist(zoozeitschrift)
(09.04.2009, 11:38)
Klaus Sch√ľling:   Die Flugschau-Diskussion finde ich spannend, die sollten wir in dem daf√ľr vorhandenen Thread f√ľhren ...
(07.04.2009, 09:09)
Anna Lena Stephan:   Eben deshalb glaube ich nicht daran, dass man das jetzt vor den Kulissen praktiziert. Daf√ľr sind Zoobesucher mittlerweile zu sensibel.
Au√üerdem habe ich die Greifvogelshow mal "inoffiziell" in der Vorsaison gesehen. Der Vogel dachte gar nicht daran, zum Tierpfleger zur√ľck zu kehren. In der Greifvogelvoliere ist das ja kein Problem, aber ob man ohne Netz damit gl√ľcklich ist?
Man k√∂nnte ja ein Netz √ľber die Anlage spannen, was dem Besucher eine ungew√∂hnliche Vogel-Perspektive er√∂ffnen w√ľrde. Aber daf√ľr gab es wohl keine Vorrichtungen.
Mein Freund und ich haben √ľberlegt, welche Tierart auch dort hinein k√∂nnte. Wir kamen auf Erdm√§nnchen (die zweite Gruppe von hinter den Kulissen), B√§ren oder Alpakas (davon hat K√∂ln auch mindestens zwei Gruppen). Oder eine neue Tierart, die leicht und billig zu besorgen ist. Meerschweinchen oder so.
(07.04.2009, 08:40)
IP66:   Da dies jetzt die dritte angek√ľndigte Nutzung der Altanlage vorstellt und von Seiten der Zooleitung wenig respektivolle √Ąu√üerungen √ľber das zum Zeitpunkt seiner Entstehung √ľberregional gelobte Baudenkmal get√§tigt wurden, scheint es sich mir bei der Umnutzung um eine Flucht nach vorn zu handeln, die wenigstens an einer Baustelle schnell zu einer Fertigstellung f√ľhren soll. Von einem Haltungsfortschritt zu sprechen, scheint mir allerdings zweifelhaft - wenn auch die Anlage heute hier und da kritisiert wird, so wurde, wenn ich mich recht erinnere, niemald ein Eisb√§r angebunden. Auf der anderen Seite stellt die Anbindehaltung von Greifv√∂geln in K√∂ln schon l√§ngere Zeit ge√ľbte Praxis vor, sie fand allerdings f√ľr das Publikum nicht sichtbar hinter der Holzwand der Geiervoliere statt.
(06.04.2009, 18:42)
Sacha:   @MM: Ich war sicher nicht so oft wie Du in Walsrode, habe mir daf√ľr die Vogelshow immer angesehen (ist √ľbrigens wirklich witzig gemacht). Jedenfalls habe ich es in Erinnerung, dass einige klauenbewehrte Teilnehmer (W√ľstenbussard?) ihre Kreise auch √ľber die Papageienvolieren zogen. Ich lasse mich von einem VP-Experten aber gerne eines Besseren belehren.
(06.04.2009, 17:29)
Michael Mettler:   @Sacha: Ich habe die dortige Flugshow erst zweimal gezielt verfolgt und mehrmals auf meinem Rundgang quasi aus der Ferne gesehen, aber in allen F√§llen bewegten sich die vorgef√ľhrten V√∂gel nur √ľber der zentralen Wiese und nicht √ľber die Volieren.
(06.04.2009, 17:01)
Sacha:   Streift die Show im Vogelpark Walsrode (zumindest Teilweise) nicht auch die benachbarten Papageienvolieren (bei denen kleinere Arten potenzielle Opfer von Greifv√∂geln sein k√∂nnten)?
(06.04.2009, 16:58)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Falls nach dem ersten Erschrecken und seinen m√∂glichen physischen Folgen √ľberhaupt noch eine Gew√∂hnung m√∂glich ist... Gibt es Erfahrungswerte aus anderen Zoos mit solchen Konstellationen? Mir fallen spontan nur Flugshows ein, die √ľber Freifl√§chen und Arenen oder neben Gro√ütier- und Greifvogel-/Eulen-Anlagen stattfinden, und da stellt sich das Problem - wenn es denn eins sein sollte - nicht.
(06.04.2009, 16:07)
Shensi-Takin:   Zu Beginn ggf. Furcht, spaeter je nach Art vermutlich Habituation.
(06.04.2009, 15:55)
Michael Mettler:   Wenn "vorf√ľhren" im Sinne einer Flugshow gedacht ist: Wie werden die V√∂gel der unmittelbar benachbarten Fasanerie auf √ľber sie hinweg streichende Greifvogelsilhouetten reagieren?

Wenige Meter weiter verweist der Zoo gern stolz darauf, dass das Zeitalter der Anbindehaltung √ľberwunden sei (Elefanten)...
(06.04.2009, 14:28)
Anna Lena Stephan:   Sicher? Aber daf√ľr Erde und Baumst√§mme? Und angekettete Ausstellungen sind wohl auch nicht mehr so ganz zeitgem√§√ü.
Vor der Eisberg-Kulisse mutet sich das sicherlich recht merkw√ľrdig an...
(06.04.2009, 13:07)
IP66:   Der j√ľngste Plan sieht vor, dort die angeketteten Greifv√∂gel auszustellen (sie befinden sich momentan im Hinterhof der Freiflguhalle vor dem Urwaldhaus) und vorzuf√ľhren. Daf√ľr wurden schon Teile des Baudenkmals beseitigt.
(06.04.2009, 10:42)
Anna Lena Stephan:   Mein Freund war gestern im K√∂lner Zoo und berichtete mir, dass die ehemalige Eisb√§ranlage mit Erde aufgef√ľllt wurde und das dort Baumst√§mme liegen. Wei√ü jemand, was da rein kommt?
(06.04.2009, 09:39)
Ronald Masell:   im bartaffenhaus sind mittlerweile diescheibeneingebautworden,amk√§fig f√ľr die kleideraffen sind die "zweige"und die sitzbretter motiert.
(08.03.2009, 16:37)
Bj√∂rnN:   Gibt es denn schon Fortschritte beim Bau des neuen Bartaffenhauses neben dem Menschenaffenhaus, ist der ehemalige Bartaffenk√§fig f√ľr die Kleideraffen schon montiert???
(08.03.2009, 15:33)
Ronald Masell:   und noch ein foto
(08.03.2009, 15:23)
Ronald Masell:   Ohne viel tam tam und ohne medien ist derbaubeginnzumhippodom erfolgt
Der nicht renovierte teil des madagaskarhauses ist bereits abgerissen, die bartaffen sind in das ehemaligeklammeraffengehege umgezogen,im moment ist der besuch deszoos durch einige umwege erschwert.

(08.03.2009, 15:22)
Anna Lena Stephan:   OK, dann bitte Adresse an knubbelefutz@web.de mailen.
(20.02.2009, 18:25)
Patrick Kalscheuer:   Ich w√ľrde sie nehmen!
(20.02.2009, 17:22)
Anna Lena Stephan:   Ich verschenke an den ersten, der sich hier meldet, die Zeitschrift des K√∂lner Zoos 2-4/2008.
(20.02.2009, 10:19)
IP66:   Besagtes Kamelhaus wurde nach dem Krieg recht provisorisch wieder eingedeckt, w√§hrend man sich mit der Gestaltung der Anlage viel M√ľhe machte, verschiedene Gr√§ben verwendete und eine neue Struktur schuf. Schlie√ülich hat man in den letzten Jahrzehnten kaum in den Erhalt des Geb√§udes investiert, aber vielleicht w√§ren dann auch die originalen T√ľr√∂ffnungen zur Anlage verschwunden. Ich wurde es auch f√ľr sinnvoll halten, die alte Substanz zu sanieren und zum Bestandteil eines Geb√§udes zu machen, das auf die verschiedenen historischen Schichten, die an dieser Stelle des Parks pr√§sent sind, reagiert.
(18.12.2008, 10:42)
Anna Lena Stephan:   Ich bin ja auch ein Verfechter des Denkmalschutzes, aber der Stall ist im gegensatz zu dem alten Schweinehaus wirklich nur ein Unterstand. Aber ich werde ihn mir n√§chstes Mal im Zoo noch einmal genauer betrachten. Hat K√∂ln eigentlich neue Kamele, die sahen letztes Mal so anders aus? Und ist das eine Zuchtgruppe? Ich habe n√§mlich in den letzten 15 Jahren nichts von Kamelbabys mitbekommen.
(17.12.2008, 17:29)
IP66:   Zum jungen Kleideraffen: Es gibt ihn!
Zum Kamelstall: Es handelt sich in der Tat um das gr√∂√üte der alten Hirschh√§user, mit einem neuen Dach, aber den alten Mauern. Wenn man ihn beseitigt, w√ľrde nach dem Schweinehaus ein zweites wichtiges Baudenkmal und eines der √§ltesten Tierh√§user Europas vernichtet.
(17.12.2008, 10:38)
Oliver Jahn:   Ich habe die Mitteilung auch heute erhalten. Sie kann als best√§tigt gelten.
(16.12.2008, 21:46)
WolfDrei:   soeben m√ľndliche Mitteilung:in K√∂ln sei ein Kleideraffe geboren worden. Kann das best√§tigt werden?
(16.12.2008, 20:44)
Christian Badneck:   @IP66: Kamelstall ??? Sie meinen doch nicht den Stall am Eingang ??? oder ???

Dachte immer das wäre so ein provisorisches Ding das man vergessen hätte durch ein neues zu ersetzen.
Mir war nicht klar das es sich dabei um
ein so altes Tierhaus handelt.

(12.11.2008, 19:03)
IP66:   In K√∂ln ist das n√§chste historisch bedeutsame Geb√§ude vom Abri√ü bedroht: Man m√∂chte den Kamelstall, den letzten Rest des Bodinus'schen Hirschreviers, einem Neubau opfern.
(12.11.2008, 18:39)
IP66:   Ich vermute, da√ü sowohl Masterplan wie Flu√üpferdhaus der derzeitigen Zooleitung vom Vorg√§nger aufgezwungen wurden, dessen Abschied ja auch recht turbulent verlaufen ist. Hinzu tritt die Aufl√∂sung des Parkplatzes f√ľr das Personal, die umstritten ist, sowie eine zumindest formale St√§rkung der Position des Finanzvorstandes. Auch die Beseitigung des Schweinehauses hat Diskussionen ausgel√∂st, ebenso die R√§umung der alten Eisb√§renanlage und die Pl√§ne, den Seel√∂wenfelsen zu zerst√∂ren. Der erste Neubau der neuen Leitung wurde auch nicht √ľberall begr√ľ√üt, und es macht auch wenig Effekt, da√ü man die geschenkten Papageien weiterhin in Twisteden belassen mu√ü, weil in die wenig spektakul√§ren neuen Anlagen erst einmal der popul√§re Besatz des S√ľdamerikahauses umzieht.
Insofern hat man sich zu einer ganzen Reihe geerbter Schwierigkeiten einige neue Baustellen geschaffen und steht, wenn meine Informationen stimmen, auch noch vor einem Besuchereinbruch.
Offensichtlich wollte man sich in dieser Situation nicht wie weiland in Leipzig durch Artikel auf Struktur und Gr√∂√üe des Neubaus festlegen, dessen Finanzierung ja auch noch diskutiert wird. Allerdings gibt man sich in dieser Hinsicht inkonsequent, da man die in den letzten Tagen des alten Direktors aufgestellte Werbetafel f√ľr den Neubau noch nicht abger√§umt hat.
(06.11.2008, 10:41)
Michael Mettler:   Nicht nur der Masterplan als Ganzes fand bisher nicht mal in der Hauszeitschrift des Zoos geb√ľhrenden Niederschlag; mich wundert nach wie vor, dass der Hippodom als m√∂gliches n√§chstes Gro√üprojekt dort noch nie zum Thema gemacht wurde.
(05.11.2008, 23:34)
IP66:   Als Fernziel kann ich derartige Ideen durchaus nachvollziehen, zweifle aber ein wenig daran, ob in drei Jahrzehnten noch geographisierende Zoos in Mode sein werden.
Die Wirklichkeit ist insofern viel profaner, als im botanischen Garten tats√§chlich einige, wenn auch keine gro√üen Fl√§chen bereit stehen, in die man Tiergehege integrieren k√∂nnte und auch eine Umr√ľstung des nur fragmentarisch √ľberlieferten Flora-Palast zum Tropenhaus denkbar w√§re. Zudem t√§te eine botanische Beratung und Lenkung bei der Bepflanzung der k√∂lner Tierh√§user drinegnd not, da derzeit hier meist Restbest√§nde kommerziell betriebener Gro√üg√§rtnereien mehr oder weniger kompetent verteilt und bisweilen auch in den Lieferungskartons einfach abgestellt werden.
(05.11.2008, 16:06)
Sacha:   Das Ger√ľcht an sich mag merkw√ľrdig und bei einigen sicher auf taube Ohren stossen, andererseits finde ich, dass Zoo und Flora geradezu pr√§destiniert sind, zusammengef√ľgt zu werden.

1. w√ľrde sowohl Flora (Verbindung Tiere und Pflanzen) wie Zoo (mehr Platz) aufgewertet. Beide w√ľrden ohne Frage an Renom√© (noch mehr) hinzugewinnen.

2. Man k√∂nnte einen wunderbaren Zoologisch-botanischen Garten nach stark geografischen Gesichtspunkten schaffen. Im Florateil w√ľrde die Fauna S√ľd- und Nordamerikas untergebracht (mit entsprechenden Terrarien und Volieren in den Gew√§chsh√§usern), f√ľr die es im Zoo ohnehin eng geworden ist. Daf√ľr "wandern" abgesehen von den schwer verlegbaren St√ľcken (z.B grosse B√§ume) die Pflanzen Asiens, Afrikas und ggf. Australiens (hier w√§re auch denkbar, die austral. Tierwelt in den Florateil zu bringen) in den Zooteil. - Fertig w√§re einer der geografisch am besten gestalteten und wahrscheinlich auch artenreichsten Zoos Europas.
(05.11.2008, 11:30)
IP66:   Im Grunde ist der Masterplan, den Herr Nogge in seinen letzten Amtstagen pr√§sentiert hat, schon durch die Neubauten √ľberholt, denen das historische Schweinehaus zum Opfer fiel. Auff√§llig ist auch, da√ü dieser Plan, anders als be vergleichbaren geographisierenden Umbauten, bis heute nicht publiziert wurde und man nur merkw√ľrdige Ger√ľchte h√∂rt, etwa jenes, den Zoo und die weniger als 50 Meter benachbart liegende Flora durch eine Monorail-Bahn miteinander zu verbinden.
Im Falle des Flu√üpferdhausnebaus scheinen mir allerdings die zu opfernden Parkpl√§tze f√ľr die Verwaltungsangestellten eine wichtige Frage vorzustellen, die schon die Planungen f√ľr das Restaurant am Nebeneinangang pr√§gte und sicherlich bei den Betroffenen auch zur Weitergabe von Stimmungsbildern an mehr oder weniger seri√∂se Lokalzeitungen f√ľhren k√∂nnen.
Dergleichen Querelen haben eine Generation lang die Erweiterung des Stadtmuseums, f√ľr die die Gelder l√§ngst bereitstanden und -stehen, verhindert, und ich will nicht ausschlie√üen, da√ü dergleichen auch die Errichtung des neuen Tierhauses beeinflu√üt.
(05.11.2008, 11:12)
Michael Mettler:   In Berlin ging eine solche Vater-Sohn-Konstellation mit Knautschke und Nante immerhin so lange gut, dass Nante im Beisein seines Vaters sogar schon die Rolle des Zuchtbullen √ľbernahm...
(28.10.2008, 15:40)
Anna Lena Stephan:   Kavango wird angeblich ab und an "ausgesperrt", aber ich habe sie bisher auch immer nur zusammen gesehen.
(28.10.2008, 15:29)
Ingo Rossi:   Bei meinem letzten Besuch, allerdings schon etwas her, vertrugen sie sich anscheinend noch. Die Frage wird ja sein, wie lange noch und wenn, wohin mit dem Jungbullen???
(27.10.2008, 21:28)
Michael Mettler:   Bei der Gelegenheit: Was machen eigentlich die K√∂lner Hippos? M.W. ist doch der Jungbulle Kavango immer noch da, vertr√§gt der sich mit seinem Vater noch?
(27.10.2008, 21:12)
Michael Mettler:   Bis dahin ist das Flusspferd ausgerottet und der Bau er√ľbrigt sich. Oder man kann ihn dann mit Agakr√∂ten besetzen wie die ehemalige Amsterdamer Manati-Anlage...
(27.10.2008, 21:04)
Ingo Rossi:   Na wenn es so wie beim Dom ist, haben wir noch √ľber √ľber 600 Jahre vor uns...;-)


(27.10.2008, 21:01)
Michael Mettler:   @Ingo Rossi: War mir klar ;-) Andererseits hat man ja in K√∂ln einschl√§gige Erfahrungen mit langwierigen Bauten - war da nicht mal was mit einem Dom, der nicht "Hippo" mit Vornamen hie√ü...? :-D
(27.10.2008, 20:40)
Ingo Rossi:   @Michael Mettler: Das war ja auch eine ironisch gemeinte Hoffnung, deswegen auch das ";-)" dahinter.
(27.10.2008, 20:38)
Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Deine Rechnung hinkt - im Artikel hei√üt es n√§mlich "in den N√ĄCHSTEN 30 Jahren"!
(27.10.2008, 20:35)
Oliver Jahn:   Hei√üt das dann, dass das alte K√∂lner Elefantenhaus weiterhin mit den Hippos besetzt bleibt? ;-)
(27.10.2008, 20:15)
Ingo Rossi:   Naja, wenn Du die schon jahrelang dauernde Planung abziehst, bleiben ja nur noch ein paar J√§hrchen √ľbrig... ;-)
(27.10.2008, 20:12)
Michael Mettler:   Ein Masterplan f√ľr 30 Jahre?? Das ist wohl die l√§ngste Umstrukturierungsphase eines Zoos, von der ich bisher geh√∂rt habe.
(27.10.2008, 19:54)
Ingo Rossi:   Heute im Online-Express:

Köln - Das Aus droht!
Kostenexplosion beim HippodomVon ROBERT BAUMANNS Sie sollte das n√§chste Highlight im Zoo werden: Die ‚ÄěHippodom‚Äú genannte afrikanische Flusslandschaft. Doch statt 12 Millionen Euro soll sie pl√∂tzlich 19 Millionen Euro kosten. Das Aus droht!
Neueste Meldungen ‚Äļ Mehr aus K√∂ln ‚Äļ Wenn die Kosten f√ľr das Projekt nicht auf maximal 13 Millionen Euro gesenkt werden k√∂nnen, wird der Hippodom eben nicht gebaut‚Äú, so die Vorgabe von Zoo-Finanzvorstand Christopher Landsberg. Die Projektleiter sollen Einsparpotenziale finden. ‚ÄěKleiner als geplant soll der Hippodom aber nicht werden.‚Äú

Die afrikanische Flusslandschaft soll nach dem Elefantenhaus (Kosten: 10 Millionen Euro) das zweite K√∂lner Zoo-Highlight von Weltrang werden. Nilpferde, Antilopen und Krokodile sollen in einem Gehege leben ‚Äď sich aber nicht ins Gehege kommen. Zentraler Bestandteil ist ein 50 x 60 Meter gro√ües Glashaus, in dem sich ein 600 Quadratmeter gro√ües Wasserbecken f√ľr die Krokodile und ein weiteres f√ľr die Nilpferde befindet. Durch 13 Zentimeter dicke Scheiben soll man die Tiere auch unter Wasser beobachten k√∂nnen.

Die Anlage ist zentraler Bestandteil des Zoo-Masterplans, mit dem der Zoo in den n√§chsten 30 Jahren ganz neu und geografisch geordnet werden soll. Den wollte Zoovorstand Theo Pagel bereits vor einem Jahr vorstellen, nahm aber immer wieder √Ąnderungen vor. Die Kostenexplosion beim Hippodom k√∂nnte den Masterplan nun ganz zu Fall bringen.

Urspr√ľnglich sollte schon vor einem Monat mit den Bauarbeiten begonnen werden, schlie√ülich soll es 2010 zur 150-Jahr-Feier des Zoos er√∂ffnet werden. Der Aufsichtsrat entscheidet nun am 15. Dezember dar√ľber. ‚ÄěWir werden keine Beschlussvorlage einbringen, bei der die Kosten h√∂her als 13 Millionen Euro liegen‚Äú, verspricht Landsberg.

(27.10.2008, 19:38)
IP66:   So viel mir bekannt ist, wurden die Pl√§ne betr√§chtlich reduziert. Wie stark und in welcher Weise, wurde aber noch nicht publik gemacht.
(11.09.2008, 14:18)
Michael Mettler:   @Mirko Schmidkunz: Nach dem in K√∂ln aush√§ngenden Plan des Hippodoms w√ľrde Letzteres nur direkt an das heutige Madagaskarhaus angrenzen, aber dessen Fl√§che w√ľrde in Zukunft f√ľr den Stall der erweiterten Afrikasavanne genutzt werden. Nun ist es allerdings anderthalb Jahre her, dass ich den Plan gesehen habe - wurde seither etwas an der Planung ge√§ndert?
(11.09.2008, 13:30)
Ronald Masell:   in tierisch k√∂ln verabschiedeten sich vorgestern 2 elefantenpfleger nach heidelberg, um dort eine bullengruppe! aufzubauen, habe ich was verpasst? ich dachte bis jetzt, dort soll ein hospiz f√ľr k√ľhe enstehen
(11.09.2008, 11:44)
Dennis Ismer:   Hier einmal der neue Zooplan.
Mit Hippodom und Tapiranlage.

(10.09.2008, 14:08)
Sven P. Peter:   Wenn schon, dann auch richtig ;) Aus dem Forum von zoofreunde.net
(10.09.2008, 13:31)
Gudrun Bardowicks:   In einem Zooforum, ich glaube in zooforum.de, habe ich gelesen, dass die Bartaffen in der Tat mit den Orang Utans vergesellschaftet werden sollen. Die Bartaffengruppe soll durch die Abgabe von Tieren stark verkleinert werden. F√ľr die Bartaffen wird ein neues Haus √§hnlich dem Guerezahaus in M√ľnster gebaut, welches an die Au√üenanlage f√ľr Orang Utans grenzen soll. Au√üerdem sollen die afrikanischen Menschenaffen zu einem sp√§teren Zeitpunkt in das Umfeld der neuen Nilpferdanlage umgesiedelt werden und dann das aktuelle Menschenaffenhaus nur noch f√ľr asiatische Primaten genutzt werden, da dieses besser zur geografischen Gliederung des K√∂lner Zoos passt. Die Kleideraffen sollen eine der alten Affenkuppeln des Lemurenhaus als Aussenanlage bekommen.
(10.09.2008, 12:22)
Mirko Schmidkunz:   Ist es eigentlich richtig, dass f√ľr das Hippoaquarium das gesamte Lemurenhaus geopfert wird und was soll mit den Tieren dort geschehen?
(10.09.2008, 11:34)
IP66:   Derzeit wird die neu vergitterte Orang-Utan-Au√üenanlage nur von einem Paar dieser Art nebst aktuellem Jungtier genutzt - und dies vergleichsweise sporadisch, auch wenn ich heute den Mann bei der Suche nach wohlschmeckenden Unkr√§utern im englischen Rasen beobachten konnte. Insofern w√§re eine Vergesellschaftung m√∂glich, auch wenn man sich in M√ľnster diesbez√ľglich auf √ľbersch√ľssige Bartaffenm√§nner beschr√§nkt hat. Ich bin allerdings ein wenig skeptisch, weil das Experiment gegen√ľber, bei dem die Guerezas den Gorillak√§fig mitnutzen d√ľrfen, nur bedingt gelungen ist - die kleinere Art beschr√§nkt sich auf kurze Ausfl√ľge, wenn die gr√∂√üere au√üer Sichtweite ist.
(09.09.2008, 18:28)
Bj√∂rnN:   @Sven
Gibt es einen Grund daf√ľr, dass die Tiere ihre Au√üenanlagenicht nutzen. In anderen Zoos bekommt man sie kaum wieder auf die Innenanlage, wenn sie einmal drau√üen sind.....

Sicher wären die Bartaffen im Urwaldhaus gut aufgehoben, doch könnte man die Gruppe trotzdem etwas verkleinern....
(09.09.2008, 18:26)
Sven P. Peter:   Da die Orangs ihre Aussenanlage fast nie nutzen denke ich nicht, dass es ein Problem w√§re, diese den Bartaffen zu √ľbergeben.
(09.09.2008, 18:00)
Bj√∂rnN:   @Ralf Sommerlad
Ich habe auch erstmal nicht daran geglaubt, gerade, weil ich den Import eines Einzeltieres ohne Aussicht auf Zucht, f√ľr sinnlos und f√ľr Verschwendung halte.
Das Tier wäre in einem US-Zoo deutlich besser aufgehoben, wo vielleicht irgendwann noch einmal die Möglichkeit zum Import eines blutsfremden Weibchen besteht und bereits eine, wenn auch sehr kleine Population vorhanden ist.
Der Transport nach K√∂ln wird in einem englischsprachigen Forum noch f√ľr dieses Jahr angek√ľndigt, der Zoo LA soll dies bereits best√§tigt haben.
(09.09.2008, 17:15)
Bj√∂rnN:   Es wurden 4 Krustenechesen und der erst vor ein paar Monaten geschl√ľpfte Blaue Baumwaran gestohlen....
(09.09.2008, 17:03)
Christian Badneck:   NEUIGKEITEN AUS K√ĖLN

1. Elefantendame Aye Shan May ist trächtig. Mit der Geburt wird wohl im August 2009 gerechnet.

2. Dieses Jahr hat es endlich mit Nachwuchs bei den Gelbbrustkapuzinern geklappt.

3. In der Nacht auf Sonntag wurde in
das Kölner Aquarium eingebrochen. Hierbei wurden 4 Gila-Krustenechsen gestohlen.
(09.09.2008, 16:15)
Christian Badneck:   @Mirko Schmidkunz
Habe die √Ąusserung bzgl. Vergesellschaftung der Orang-Utans mit anderen Affen zwar nicht mitbekommen, mir ist aber aufgefallen das auf dem Zoo-Plan auf der Internetseite des Zoos
die Wanderu Zeichnung nicht mehr am Madagaskar-Haus ist sondern am Urwaldhaus. Dieses spricht meiner Meinung nach, doch sehr f√ľr eine Vergesellschaftung mit den Orangs.

(09.09.2008, 16:09)
Ralf Sommerlad:   @Bj√ɬ∂rnN: Ich stimme zu!Zur Befriedigung einer Rarit√ɬ§ten-Sammallust w√ɬ§ren die zu schade. Ich kann mir garnicht vorstellen, dass LA den ausserhalb des AZA-Einflussbereiches abgeben w√ɬľrde..
(09.09.2008, 14:18)
Bj√∂rnN:   @Ralf Sommerlad
Mehr als eine Einzelhaltung wird es in K√∂ln wohl nie geben. F√ľr das Nachzuchtm√§nnchen aus LA in absehbarer Zeit ein Weibchen zu bekommen, ist sicher beinahe aussichtlos, was den Sinn des Import f√ľr mich in Frage stellt.
Ich kann nicht verstehen, warum sich der Zoo derart in eine Tierart fixiert, auch wenn diese akut gef√§hrdet ist und die Kraft nicht lieber in den Erhalt vorhandener Zuchtgruppen steckt, wof√ľr die Br√ľllaffen und Kleideraffen Paradebeispiele w√§ren.

@Mirko Schmidkunz
Die Idee finde ich durchaus interessant, doch wird der Platz das sicher nicht hergeben. Immerhin besteht die Bartaffengruppe aus nunmehr 20 Tieren.
Die K√∂lner Orang-Innenanlagen d√ľrften etwa 120m¬≤ gro√ü sein, die Au√üenanlage ca. 600m¬≤, das ist nicht gerade viel f√ľr 1,4 Orangs und 20 Bartaffen....

Eine deutliche Reduzierung der Gruppe auf ca. 8-10 Tiere könnte die Lösung bringen, doch ist in diese Richtung noch keine Absicht zu erkennen...
(09.09.2008, 13:17)
Ralf Sommerlad:   Eine Vergesellschatungsm√ɬ∂glichkeit sehe ich nicht, zumindest nicht, wenn ein m√ɬ§nnlicher Bergtapir kommen sollte. So oder so ist m.E. bei Bergtapiren Einzelhaltung angebracht.
(09.09.2008, 12:09)
Mirko Schmidkunz:   Gestern hat ein Pfleger in der ZDF-Serie davon gesprochen, dass die Orangs mit anderen Affen vergesellscahftet werden sollen. Vielleicht ja mit Bartaffen, die doch dem Hippoaquarium weichen m√ľssen.
(09.09.2008, 10:57)
Anna Lena Stephan:   Ich war heute in K√∂ln. An der ehemaligen Eisb√§ranlage hing ein Schild, dass die Anlage ab Winter umgebaut wird.

Weiß jemand, was da hin / rein soll?
(07.09.2008, 12:59)
IP66:   Schon die Tapirhaltung auf dem Gel√§nde der historischen Schweineanlage widerspricht dem Masterplan, dessen Behandlung als Geheimsache mir ohendies merkw√ľrdig vorkommt. Die Degradierung von Herrn Behlert scheinen mir wie die nicht am Plan orientierten Bauprojekte darauf hinzuweisen, da√ü der Versuch, hier eine Zooentwicklung f√ľr die n√§chsten Jahrzehnte festzulegen, gescheitert ist.
(11.04.2008, 11:00)
Michael Mettler:   Falls denn noch irgendwas vom Masterplan bestehen bleibt, w√ľrde das alte Elefantenhaus allerdings zu "Afrika" geh√∂ren, und man m√ľsste wegen der Tapire irgendeine Story von einem gestrandeten Tiertransport aus S√ľdamerika erz√§hlen :-)
(10.04.2008, 23:18)
Tim Sagorski:   Die Bergtapir-Geschichte w√§re nat√ľrlich ein Traum, auch wenn es mir immer noch ein wenig utopisch erscheint...

Eine Haltung mehrerer Tapirarten in K√∂ln w√ľrde ich √ľbrigens sehr begr√ľ√üen, da der Flachlandtapir ja auch so was wie ne Traditionsart des Zoos ist...

Au√üerdem k√∂nnte ich mir das alte Elefantenhaus, bei Fertigstellung des Hippodroms und Abgabe oder Umsiedlung der Nash√∂rner sehr gut als Tapirhaus f√ľr eine oder mehrere Arten vorstellen...
(10.04.2008, 22:01)
IP66:   Vermutlich mu√üte die Tapiranlage erst einmal provisorisch besetzt werden, und da bot es sich an, ein Einzeltier zu √ľbernehmen. Die Umsiedlung der Br√ľllaffen in die Papageienhalle halte ich f√ľr problematisch. Sicherlich mu√ü das alte Vogelhaus renoviert werden, doch w√§re ich gl√ľcklicher, wenn man dies so abwickeln w√ľrde, da√ü die Br√ľllaffen in ihren angestammten Quartieren bleiben k√∂nnten. Man hat schon die Saiga-Zucht zugunsten einer Baustelle aufgegeben, weshalb ich es schade finden w√ľrde, wenn nun wegen einer Bauma√ünahme eine weitere Charakterart verschwindet.
(10.04.2008, 12:02)
Christian Badneck:   Herr Pagel sagte das man bisher nur "einen" Flachlandtapir h√§lt da noch
nicht ganz klar ist ob die Verhandlungen mit dem US-Zoo Erfolg haben. Habe es so verstanden das die Möglichkeit in Frage kommt das "Ailton" (Name des Flachlandtapir)
auch bleibt wenn der Bergtapir kommen sollte.

Wenn die Verhandlungen zu keinem Ergebniss f√ľhren sollten, wird Ailton
aber definitiv Gesellschaft von seiner eigenen Art bekommen.
(08.04.2008, 16:29)
Anna Lena Stephan:   K√∂ln hat ja aktuell einen Flachlandtapir. Wollen die den wieder weggeben, wenn er das Gehege f√ľr tapirgerecht erkl√§rt hat, und dann einen Bergtapir holen?

Und mal eine naive Frage: Was spricht gegen die Haltung verschiedener Tapirsorten in einem Gehege? Zoff oder zu viel Zuneigung?
(08.04.2008, 15:59)
Shensi-Takin:   Zu den Saigas: der 2. Bock lebt offenbar noch, allerdings hinter den Kulissen.
(07.04.2008, 15:36)
Christian Badneck:   Herr Pagel redete erst von Bergtapiren
und später dann von einem Exemplar.

Habe auf ISIS nachgeschaut und gesehen
das alle Zoos in den USA Maximal ein
Paar der Art halten mit Ausnahme von Los Angeles.

Desweiteren hatte L.A. lt. ISIS innerhalb der letzten 12 Monate eine Nachzucht. Vielleicht das Tier f√ľr K√∂ln (reine Spekulation meinerseits)?
(06.04.2008, 19:06)
Oliver Jahn:   Was bedeutet "zumindest am Anfang"? K√∂ln m√∂chte mit einem Bergtapir beginnen, um dann mehrere zu bekommen?
Auf jeden Fall klingt das sehr spannend und läßt doch ein paar Hoffnungen keimen.
(06.04.2008, 18:36)
Christian Badneck:   Hallo,

habe heute an einer F√ľhrung der "Freunde des K√∂lner Zoos" teilgenommen und dabei ein paar interessante Infos bekommen:

1. Köln möchte definitiv Bergtapire, oder zumindest am Anfang einen Bergtapir, halten.
Es laufen wohl Gespräche mit einem US-Zoo.

2. S√ľdamerikahaus soll demn√§chst umgebaut werden sodass die Affen vor√ľbergend bzw. dauerhaft in die neu gebaute Papageienanlage ziehen sollen.

Nach Abschluss der Renovierung ziehen
ein paar Arten, wahrscheinlich die gr√∂sseren, zur√ľck ins S√ľdamerikahaus.
Dort sollen Zuk√ľnftig aber nicht nur Affen sondern auch andere Tiere S√ľdamerikas Einzug halten. Sowohl V√∂gel als auch S√§ugetiere.
Als Säugetiere momentan im Gespräch:
Faultiere und G√ľrteltiere.

3. In die Papageienanlage ziehen danach, wie der Name es schon sagt dann neben, wahrscheinlich, Krallenaffen die Papagien und andere V√∂gel und S√§ugetiere S√ľdamerikas ein.

Wenn Fragen auftauchen sollten werde ich gerne versuchen diese zu Beantworten.


(06.04.2008, 15:42)
IP66:   Leider kann man in K√∂ln noch immer keine Philippinen-Krokodile bewundern: Das historische Kaimangehege bewohnen Froschkopfschildkr√∂ten, das vor einiger Zeit f√ľr die Kaimane umgestaltete Bindenwaranquartier ein zweiter Regenwald-Nilwaran. Ich denke, da√ü die Anlagen den Vorschriften zur Krokodilhaltung, die wohl eher Beamtenutopien als Haltungserfolgen geschuldet entsprungen sind, nicht entsprechen und deshalb auch die Fortsetzung der Kaimanzucht verhindert wurde. Beim Publikum sind die vier Nilkrokodile ohnedies beliebter, da die recht gro√üen Tiere dank der Anlage ziemlich monumental wirken.
(02.04.2008, 17:35)
Johannes Pfleiderer:   Sind die Philippinen-Krokodile mittlerweile eigentlich in der Schau oder ist das ehemalige Kaimangehege immer noch mit Schildkr√∂ten besetzt?
(02.04.2008, 16:08)
IP66:   Presseberichten zufolge soll bei Auseinandersetzungen in der Elefantenherde eine der Thail√§nderinnen im Graben gelandet sein.
(31.03.2008, 12:35)
Anna Lena Stephan:   N√§chster Versuch, ein Bild einzustellen.
(30.03.2008, 14:54)
Anna Lena Stephan:   Ich war heute in K√∂ln. Es gibt 2 neue Capybaras, offensichtlich erwachsen.
Den im Besucher-Thread erw√§hnten Buschmeister habe ich auch gesehen und f√ľr euch fotografiert (er wollte leider nicht an die Scheibe kommen...)
(30.03.2008, 14:53)
Shensi-Takin:   @Christian Badneck: Anscheinend hat der Sinneswandel etwas mit einem Kuratorwechsel zu tun...Was San Diego angeht: bei dem "Red Tape" bei US-Tiertransfers und den meines Wissens ohnehin schon bestehenden Problemen in der US-Haltung wird's da wohl so schnell keinen Austausch geben. In der Hinsicht "sitzt" K√∂ln sogar eher "an der Quelle".
@MA: Ach, das ging schon-daf√ľr gab es keine Schlange am Eingang. ;)
(29.03.2008, 00:49)
IP66:   Ich habe den zweiten Saiga-Bock schon lange nicht mehr gesehen, und seit einiger Zeit ist auch das Tor zum Absperrgehege wieder ge√∂ffnet. Der Sinneswandel bei den Kleideraffen freut mich sehr. Ich habe den Eindruck, da√ü die neue Zooleitung nicht mehr dergestalt intensiv an den z√ľchterischen Selbstversorgungsideen und Importverboten festh√§lt, die Herr Nogge propagiert hat. Es ist ja mehr als vern√ľnftig, die Haltungserfahrung bei den Kleideraffen zu nutzen.
(28.03.2008, 10:34)
Christian Badneck:   P.S. Habe noch eine Frage vergessen:
Weiss jemand von euch was n√§heres √ľber wohl 9,9,5 Kleideraffen in San Diego
,die ich zwar bereits letztes Jahr in ISIS entdeckt habe, aber immer gehofft habe das nach dem Import irgend wann mal was in den aktuellen ZOONOOZ steht ?

Könnte man nicht evtl. aus SAN DIEGO ein zusätzliches Weibchen bekommen ???
(28.03.2008, 09:58)
Christian Badneck:   @Shensi-Takin: Hallo, das sind ja wirklich sehr gute Nachrichten von der K√∂lner Kleideraffengruppe. Weiss man denn wie dieser Sinneswandel in K√∂ln zustande gekommen ist ? Schliesslich habe ich vor nicht allzu langer Zeit gelesen das K√∂ln √ľberlegte seine Gruppe
aufzulösen um die Tiere selbst nach Vietnam zu geben. Desweiteren wieso gerade ein Männchen ? Lt. meines Wissens besteht die Gruppe doch aus Vater und Sohn (beide noch relativ Jung) und 3 Weibchen von denen allersings 2 nicht mehr im zuchtfähigen Alter sind ?

Vielen Dank im voraus f√ľr eure Antworten/Meinungen.
(28.03.2008, 09:52)
Michael Amend:   @Shensi-Takin, das Foto ist ja grausam, da sch√ľttelt es einen ja nur beim Ansehen....
(28.03.2008, 06:46)
Shensi-Takin:   @Sven P. Peter: Anscheinend nicht mehr-die Verbindung stand offen und der eine Bock marschierte rein und raus.
@th.oma.s: Bitte. Hoffentlich klappt das schlußendlich!


(27.03.2008, 21:26)
th.oma.s:   in bezug auf die kleideraffengruppe in k√∂ln w√§re es wirklich jammerschade gewesen. danke f√ľr die gute nachricht
(27.03.2008, 20:53)
Sven P. Peter:   Der lebt hinter dem Palisadenzaun des Vorzeige M√§nnchens. Das mit dem Kleideraffen ist ja erfreulich :)
(27.03.2008, 20:13)
Shensi-Takin:   Lebt eigentlich der 2. K√∂lner Saiaga-Bock nicht mehr? √úbrigens gute Nachricht f√ľr alle Kleideraffen-Fans : offenbar soll Verst√§rkung in Form eines weiteren Zuchtmanns aus Vietnam kommen.
Und wie man sieht lassen sich Kölns Elefanten die Lust am Baden auch nicht bei widrigen Bedingungen vermiesen...;)
(27.03.2008, 20:00)
IP66:   Wie gesagt - das √§lteste Zoobauwerk, da√ü in diesem Jahrhundert in Deutschland beseitigt wurde ...
(27.03.2008, 19:53)
Michael Amend:   Hier noch etwas f√ľr die K√∂ln-Fans, ein Foto des k√ľrzlich abgerissenen Schweinehauses, aus dem ZF 1907, mit Pinselohrschweinen davor !
(27.03.2008, 19:48)
Anna Lena Stephan:   Ich kann mich daran erinnern, vor ca. 2 Wochen Shu Thu Zar gesehen zu haben und man sah sehr deutlich in ihrem Bauch den R√ľcken des Babys. Es war ziemlich gro√ü, ich w√ľrde sagen, fast wie ein neugeborener Elefant. Es bleibt also zu hoffen...
(22.03.2008, 17:03)
R√ľdiger:   Hier nochmals etwas Neues zum Thema Elefanten!
Dienstag, 18.03.2008
Elefantenkuh Shu Thu Zar doch noch trächtig?
Zoo Köln
Am 11. M√§rz 2008 musste der K√∂lner Zoo eine traurige Nachricht verk√ľnden. Tierpfleger hatten am Morgen einen toten Elefanten-F√∂tus im Gehege gefunden. Schnell nahm das Zooteam an, dass er von der 13-j√§hrigen Shu Thu Zar stammen m√ľsse. Die Elefantenkuh, die im April ihren Nachwuchs zur Welt bringen sollte, war vor knapp einem Jahr in eine Rangelei mit anderen Elefanten aus der Zooherde geraten. Danach hatte das Tier aus dem Unterleib geblutet, und schon damals waren Sp√§tfolgen f√ľr das Kalb bef√ľrchtet worden. Nun k√∂nnte es aber dennoch sein, dass nicht sie die Fehlgeburt hatte, sondern eine andere tr√§chtige Kuh aus der Herde, n√§mlich Aye Chan May, die im September vom K√∂lner Elefantenbullen Bindu gedeckt worden war. Der gefundene F√∂tus war so klein, dass er auch zu ihrem Deckdatum passen k√∂nnte. Wenn sich der Verdacht best√§tigt, k√∂nnte der Zoo im April dann doch noch mit dem n√§chsten Elefantenbaby rechnen. "Das ist allerdings zum jetzigen Zeitpunkt reine Spekulation", sagt Zoo-Direktor Theo Pagel. "Nur genaue Schwangerschaftstests und Blutproben k√∂nnen jetzt Sicherheit bringen." Ergebnisse werden allerdings erst in ein paar Wochen erwartet.



(22.03.2008, 12:42)
Shensi-Takin:   Danke f√ľr die Empfehlungen, wobei: wenn ich mir so die Zusatzgeb√ľhren f√ľr die Reservierung via Internet anschaue-da warte ich lieber in einer Schlange...;)Besonderen Dank auch f√ľr die Empfehlungen hinsichtlich der V√∂gel & Saiga.
(21.03.2008, 19:05)
IP66:   Internetbestellung der Karten w√ľrde ich auch empfehlen. Da das Aquarium bei den herrschenden Witterungsbedingungen besonders frequentiert wird, w√ľrde ich seinen Besuch ans Ende der Besuchszeit verlegen, wenn sich das Gros schon verlaufen hat. Die neue Ausstellung einheimischer Amphibien befindet sich im oberen Teil des hinteren Treppenhauses, ist also nur durch das Insektarium zu erreichen. Die Klaffschn√§bel und der Abdimstorch leben jetzt in der Scorrotaubenzuchtvoliere am r√ľckw√§rtigen Hof der Fasanerie, gegen√ľber sind die beiden Arten Seidenkuckuke und andere Rarit√§ten untergebracht, am einfach zu √ľbersehenden Weg, der von den B√§renanlagen zum Lemurenhaus f√ľhrt, gibt es einiges an rarem Wassergefl√ľgel. Ich wei√ü nicht, ob ich damit Eulen nach Athen trage, doch sind die Zwergpinguine schon h√§ufiger √ľbersehen worden - Sie finden sie in der alten K√∂nigspinguinanlage, also auf der r√ľckseite des heute von Seehunden bewohnten Eisb√§rfelsens. Falls man die letzte Saiga-Antilope besuchen m√∂chte, sollte man das vor 16.00 tun, da sie danach aufgestallt wird. Mehr f√§llt mir in diesem Zusammenhang nicht ein. In Krefeld kann man die Anlage f√ľr Ameisenb√§ren leicht √ľbersehen (gegen√ľber dem Tapirhaus), in Duisburg findet man die Kanadakraniche in dem ebenfalls schnell passierten Gehege vor dem Sommerrestaurant.
(21.03.2008, 16:38)
Anna Lena Stephan:   Ich glaube, man kann auch vorher Karten √ľbers Internet bestellen.
(21.03.2008, 16:07)
Shensi-Takin:   @Anna Lena Stephan: Tja, das klappt bei mir schon mal nicht, weil ich um ca. 13:00 erst ankomme...;)
(21.03.2008, 13:02)
Anna Lena Stephan:   Ganz fr√ľh ankommen, die Kassen sind momentan manchmal echt √ľberlaufen!
(21.03.2008, 12:58)
Shensi-Takin:   In einer anderen, pers√∂nlichen Sache: ich werde den K√∂lner Zoo am 25.3. besuchen-n√ľtzliche Empfehlungen sind hierbei hochwillkommen ;). Am n√§chsten Tag sind √ľbrigens Krefeld & Duisburg geplant.
(21.03.2008, 12:26)
IP66:   Z√ľrich besitzt ebenfalls noch eine kopfstarke K√Ėnigspinguinkolonie - ISIS ist eben kein wirklich zuverl√§ssiges System. Mich wundert allerdings auch, da√ü trotz des recht publikumswirksamen Neubaus f√ľr K√∂nigspinguine in Berlin sich kaum Nachfolger gefunden haben, die in neue Pinguinanlagen investieren wollen. Hier scheinen die Besucher auch Anlagen der substituierenden Richtung zu sch√§tzen, so da√ü es kaum Ernerungsbedarf gibt, obgleich die gr√∂√üeren und bunteren Pinguinarten eigentlich einen hohen Schauwert haben und in der Nachkriegszeit auch in nicht auf Artenf√ľlle spezialiserten Zoos gezeigt wurden.
Ger√§umige Absperranlagen in Gelsenkirchen habe ich nirgendwo gesehen - auch bei den Elchen nicht, wo das noch sinnvoller w√§re als bei den Seel√∂wen, oder bei den Nash√∂rnern, wo der gesamte Komplex gut zu √ľberblicken ist.

(21.03.2008, 10:05)
Michael Mettler:   Es gab durchaus fr√ľher weitere Halter von Magellanpinguinen, nur sa√üen die V√∂gel den damaligen Gepflogenheiten entsprechend wohl eher inmitten gemischter Gruppen, und die Gehegebeschilderung t√§uschte gleichwertige Verh√§ltnisse vor... Neben K√∂ln fiele mir als Ex-Halter auch noch Duisburg ein, und ich meine mich dunkel auch an Tiere in Hannover und im Berliner Zoo zu erinnern ("selbstverst√§ndlich" vergesellschaftet mit Brillen- und Humboldtpinguinen...).

Andere Frage in Richtung Köln: Gibt es nach Papageienhaus und Tapiranlage eigentlich auch Neuigkeiten zum Projekt Hippo-Aquarium?
(20.03.2008, 22:52)
Shensi-Takin:   @MA, MM: Das Problem mit den genannten Haltungen von K√∂nigspinguinen ist nur: die einzelnen Halter scheinen sich nicht besonders gern von ihren fortpflanzungsf√§higen Weibchen trennen zu wollen. Der alters-oder krankheitsbedingte Verlust von Weibchen ist dementsprechend f√ľr die jeweiligen Halter im Grunde ein verh√§ngnisvoller Schritt gen k√ľnftiger Haltungsaufl√∂sung...Dementsprechend war man im Fall des u.g. Weibchens alles andere als gl√ľcklich.

Interessant, mir war immer so, als h√§tte ich in mehr Einrichtungen Magellanpinguine gesehen...Tja, dann bleiben also zuk√ľnftig nur zwei "Zoopinguin"-Arten √ľbrig. Der "Vorteil": bei einen Besuch AUS oder NZ ischer Zoo kann man sich auf die Begegnung mit "neuen" Pinguinarten freuen...;)
(20.03.2008, 22:02)
Michael Mettler:   Upps, da habe ich nur bis zur Unterart halli gescrollt und die Nominatform glattweg ignoriert. Und schon ist auch Z√ľrich wieder besser besetzt :-)
(20.03.2008, 21:55)
Michael Amend:   @MM.Bei Isis werden 10 Halter von K√∂nigspinguinen ( zwei Unterarten ) aufgef√ľhrt. Dazu kommen noch weitere Halter hinzu, wie Berlin und der Loro-Park sowie das Ozeanararium Brest.
Eventuell gibt es ja noch weitere Halter, aber diese beiden fallen mir gerade noch spontan ein.
(20.03.2008, 21:43)
Michael Mettler:   ISIS verzeichnet tats√§chlich nur drei europ√§ische Halter von Magellanpinguinen, wobei es mit Karlsruhe eigentlich noch mindestens einen vierten geben m√ľsste. Bei den K√∂nigspinguinen sind es noch sieben "Europ√§er" plus mindestens dem Zoo Berlin, der ja kein Isis-Mitglied mehr ist. (Und Z√ľrich hat nur noch EINEN K√∂nigspinguin??)

F√ľr K√∂ln sind interessanterweise noch drei Humboldtpinguin-Hybriden verzeichnet. Es gab im Zoo mal ein Mischpaar aus einem Humboldt-Wei√üling bzw. -Schecken und einem Magellanpinguin, wahrscheinlich sind das noch Nachkommen davon? Frohes Heraussuchen vor Ort :-)
(20.03.2008, 21:05)
Ingo Rossi:   Hallo mal wieder, einen sch√∂nen Eindruck vom Inneren des k√∂lner Tapirhauses und seinen Bewohnern bekommt man hier:http://www.wdr.de/mediathek/html//regional/2008/03/13/lokk_02.xml
(20.03.2008, 20:36)
Michael Amend:   qShensi-Takin. Wobei Magellan-Pinguine in Europa weitaus weniger anzutreffen sind als K√∂nigspinguine. √úbrigens hat die Wilhelma jetzt bekanntgebene, nach dem Tod der letzten vier K√∂nigspinguine die Haltung dieser Art nicht fortzusetzen, was angesichts der derzeitigen Anlage auch vern√ľnftig erscheint.
(20.03.2008, 19:11)
Michael Mettler:   @IP66: Warum soll es eigentlich in Gelsenkirchen keine Absperranlagen f√ľr Robben geben? In einer TV-Doku vor einiger Zeit wurden jedenfalls welche gezeigt, in denen neu hinzugekommene Tiere eingew√∂hnt wurden. Nur liegen diese Gehege nicht wie das K√∂lner im Schaubereich - was ja auch seine Vorteile hat. Das K√∂lner Nebengehege ist dagegen auf Pr√§sentation ausgerichtet, weil es fr√ľher als Mutter-Kind-Schaugehege f√ľr Eisb√§ren diente.
(20.03.2008, 15:54)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Mein Gedanke ging in die Richtung, ob vielleicht das "Wiederfinden" des letztj√§hrigen Brutpartners eine st√§rkere Brutstimmung ausl√∂sen k√∂nnte als dessen st√§ndige Anwesenheit, so dass eine zeitweilige Geschlechtertrennung wom√∂glich die Zuchterfolge steigern w√ľrde. Wie hei√üt es doch so sch√∂n: Wie nennt man es, wenn ein Paar zeitlebens zusammen bleibt? Monotonie... :-)

Bei Klimahallen w√ľrde sich das Spektrum der Arten durchaus auch dann vergr√∂√üern, wenn man nicht nur immer auf die beiden Riesenformen "schielt". Selbst Esel- oder Felsenpinguine sind zwar im Vergleich zu anderen Arten noch in relativ vielen Zoos vertreten (gewesen), aber nur √§u√üerst selten in kopfstarken, "anregenden" Kolonien, was vielleicht die geringe Nachzuchtrate erkl√§rt. Edinburgh ist ja ein gutes Gegenbeispiel.
(20.03.2008, 15:44)
Shensi-Takin:   @MM: Es ist nicht nur das (tats√§chlich ung√ľnstige) Geschlechterverh√§ltnis-es ist einfach der zu geringe Nachzuchtserfolg an sich (ob dem eine getrenntgeschlechtliche Haltung noch verbessern k√∂nnte-?). Denn obwohl ja immer wieder Zoos mit K√∂nigspinguinen Nachwuchs melden, scheint die Zoopopulation sich nicht selbst zu halten zu k√∂nnen und schrumpft-v.a. weil viele noch in den Ende 60igern/Anfang Siebzigern erworbenen Exemplare jetzt altersbedingt versterben bzw. euthanasiert werden, ohne dass sie ersetzt werden. Den K√∂lner Zwergpinguinen bl√ľht meines Erachtens ein √§hnliches Schicksal. "Freuen" wir uns also darauf, dass in Zukunft (wie es auch jetzt bereits gr√∂√ütenteils der Fall ist) der Begriff "Zoo-Pinguine" in europ. Zoos mit Humbolt-, Magellan-und Brillenpinguin gleichzusetzen sein wird.
(20.03.2008, 13:53)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Mir ist auch so, als h√§tte ich mal was √ľber ein extrem ung√ľnstiges Geschlechterverh√§ltnis bei der europ√§ischen K√∂nigspinguinpopulation gelesen... Aber das gilt nat√ľrlich f√ľr die K√∂lner Zwergpinguine genauso (nur zwei Weibchen), und wenn es m√∂glich war, Zwergpinguine an den Rhein zu holen, dann vielleicht auch "K√∂nige"...?

Verwechsele ich da was, oder finden sich die Paare bei wild lebenden K√∂nigspinguinen nicht nur zur Brutzeit zusammen? Vielleicht lie√üe sich dann ja dem Zuchtgeschehen auf die Spr√ľnge helfen, wenn man die Geschlechter getrennt in K√∂ln und Wuppertal halten und nur zwecks Br√ľtens zusammenbringen w√ľrde :-)
(20.03.2008, 13:35)
Shensi-Takin:   @MM: Das Problem bzgl. gro√üer Pinguine: Das Kontingent ist in Schrumpfen inbegriffen. Soweit ich aus verschiedensten Quellen erfahren habe (u.a. beim munterern Zerschnippeln eines greisen K√∂nigspinguinweibchens) ist die europ√§ische Zoopopulation von K√∂nigspinguinen in den letzten Jahren stark im Schrumpfen begriffen, sprich die Relatio von NEuzug√§ngen & Geburten/ Verluste neigt sich stark der Verlustseite zu. Ob sich da in Hinblick auf eine solche Zukunft (v.a. ohne Option der Neuzufuhr) & Wuppertal ein solches Bauprojekt f√ľr K√∂ln rentiert? Zumal von den "gro√üen" Pinguinen die Kaiser sicher nicht als Option zur Verf√ľgung stehen...;)
(20.03.2008, 12:39)
IP66:   Ich habe den Eindruck, da√ü der Abzug des Seehundprojektes sehr √ľberraschend gekommen ist. Bis dahin hatte man das Problem der abgegebenen Eisb√§ren durch den publikumswirksamen Neubesatz, der auch noch, dank Forschung, interessant voegrf√ľhrt wurde, gel√∂st. Mir scheint ja ein Besatz mit einer gr√∂√üeren Robbenart attraktiv zu sein, weil die Strukturen da wenig ver√§ndert werden m√ľssen, wobei ich Kegelrobben bevorzugen w√ľrde. Die Ummauerung der Anlage hat schon zwei Weltkriege √ľberstanden, insofern w√§re eine √úberkuppelung sicher m√∂glich. Es entst√ľnde dann allerdings ein riesiger Bauk√∂rper, und die skulpturale Wirkung der alten Anlagengestaltung k√∂nnte, selbst wenn sie vollst√§ndig erhalten w√ľrde, auch nicht mehr erfahren werden. Immerhin gibt es, im Gegensatz zu Neubauten wie Gelsenkirchen, ein echtes Absperrgehege, und auch, anders im Elefantenpark, eine geregelte Wasserversorgung, deshalb w√§re es auch √∂konomisch sinnvoll, die Anlage wieder f√ľr Wasserbewohner zu nutzen.
(20.03.2008, 10:29)
Anna Lena Stephan:   Wenn Zwerge, dann m√ľsste es eine richtig gro√üe Kolonie sein, 8 Tiere auf der riesigen Anlage s√§he nicht so toll aus.

An dem Konkurrenzkampf ist was dran... Vielleicht k√∂nnte man f√ľr so was die Anlage zweiteilen, so dass man die Tiere einfach nebeneinander pr√§sentiert, Wirkung w√§re ja √§hnlich.

(20.03.2008, 09:30)
Michael Mettler:   @Sven: Ich dachte eigentlich eher an eine GROSSE Pinguinart - f√ľr die Zwerge w√§ren doch zur anderen Seite hin noch Erweiterungsm√∂glichkeiten :-)
(19.03.2008, 23:27)
Sven P. Peter:   Die alte Eisb√§renanlage f√ľr eine kleine Pinguinart zu nutzen (f√ľr die Zwergpinguine w√§re das ja genial) halte ich f√ľr eine Sch√∂ne idee :) Vieleicht mit Strandabschnitt etc.
(19.03.2008, 20:41)
Andreas:   @Anna Lena Stefan Sch√∂n, da√ü Du Dir kreative Gedanken machst. Aber ganz so einfach, wie Du Dir das denkst, wird es nicht gehen. Tiere mit gleichen Lebensgewohnheiten stehen meist in Konkurenz zueinander. Streitigkeiten, Angriffe und Tod der unterlegenen Art w√§ren die Folge. Und da es ein GEHEGE ist, k√∂nnen sie sich nicht ausweichen. Wenn ich gefragt werde, was gegen Maulw√ľrfe im Garten hilft, sage ich meist flapsig:"schafft euch eine W√ľhlmaus an." Stress pur. Setzt man dann Pr√§riehunde dazu, ist man das Problem ganz los :-) Denen traue ich sogar zu, da√ü sie mit vereinten Kr√§ften den Wombat zur Verzweiflung treiben.
Vergesellschaftungen m√ľssen immer wohldurchdacht sein. Im Zoo ist durch die F√ľtterung zwar die Nahrungskonkurenz nicht sooo ausschlaggebend, aber bedenke den Kampf um den gleichen Lebensraum.
(19.03.2008, 20:04)
Anna Lena Stephan:   Es w√§re ja auch theoretisch denkbar, f√ľr den √úbergang das Haus √§u√üerlich neu zu gestalten, das Wasserbecken mit Sand oder Erde aufzuf√ľllen und daraus ein gehege f√ľr Buddler zu machen - Pr√§riehunde, Wombats, W√ľhlm√§use, Maulw√ľrfe... Am Besten in Gemeinschaftshaltung. Waum denn immer nur Tiere zusammen halten, die aus den gleichen Gebieten stammen, warum nicht mal Tiere mit gleichen Lebensgewohnheiten aus verschiedenen Erdteilen...
(19.03.2008, 19:32)
Dennis Ismer:   Wegen dem Neubesatz der ehem. Eisb√§renanlage hab ich gerade die Antwort erhalten. Darin hei√üt es, dass die Anlage "mit Sicherheit" neu besetz wird. Man befindet sich wohl aber noch in der Planungsphase und k√∂nne jetzt noch nichts genaues sagen.

M√∂chte √ľbrigens noch jemand den Nachfolger von "ZooAktuell" ( Entdeckungsplan ) als Foto haben?
(19.03.2008, 18:07)
Michael Mettler:   Was sagte denn der Masterplan √ľber diesen Zoobereich aus? Theoretisch l√§gen doch Fasanerie, Seel√∂wenanlage und "Polarium" zuk√ľnftig an der Grenze von "Afrika" zu "Asien"? Die Fasanerie auf rein afrikanischen Besatz umzustellen, w√§re aufgrund gro√üer Auswahl bestimmt nicht schwierig, tropisch-asiatische Vogelwelt ist schlie√ülich im Regenwaldhaus repr√§sentiert, und f√ľr S√ľdamerika er√∂ffnen sich ja gerade ganz neue Perspektiven auf der anderen Seite des Gel√§ndes, nachdem dieser Erdteil im Masterplan eigentlich gar nicht mehr auf dem jetzigen Zoogel√§nde vertreten sein sollte. Statt der Seel√∂wen S√ľdafrikanische Seeb√§ren zu halten, w√§re wohl ebenfalls kein Problem - wenn auch sehr schade um eine absolute Traditionsart des Zoos. Da w√ľrde sich als Bindeglied zwischen den Themen Meeresk√ľste und Vogelwelt in diesem Bereich tats√§chlich anbieten, den Polarkomplex f√ľr eine gro√üe Brillenpinguinanlage zu nutzen, vielleicht sogar unter Netz und in Kombination mit Kormoranen und anderen s√ľdafrikanischen K√ľstenv√∂geln. M.W. z√§hlen die subantarktischen Inseln vor S√ľdafrika zum Verbreitungsgebiet des K√∂nigspinguins, da w√§re also eine zweite Art m√∂glich - und wenn an die R√ľckseite des Komplexes ein Australienbereich angeschlossen w√ľrde, k√∂nnten sogar die Zwergpinguine an Ort und Stelle bleiben....

Falls es der bauliche Zustand der alten Eisb√§renanlage zul√§sst: W√§re das nicht eine nette Basis f√ľr eine √ľberkuppelte K√∂nigspinguinanlage, vielleicht mit einem hindurch f√ľhrenden Besuchersteg oder -tunnel? Andererseits: K√∂nigs- und Brillenpinguine gibt es nat√ľrlich auch im nahe gelegenen Wuppertal.
(19.03.2008, 17:51)
Dennis Ismer:   @Sven Ich habe keine Ahnung, warum. Ich hab hier auch nur das eingetragen, was mir auf die Frage, warum die Seehunde nicht mehr im Lageplan sind, per E-mail geantwortet wurde.
Vielleicht war die Dame, die mir geantwortet hat auch nicht richtig informiert, oder hat sich verschrieben. Normalerweise m√ľsste man ja davon ausgehen k√∂nnen, dass die Antworten, die einem auf Anfragen in so einem Kontaktformular geschrieben werden richtig sind.
Ich hab auch nochmal eine Anfrage wegen der Zukunft der ehem. Eisbärenanlage geschickt ( Nachfolgebesatz ), hoffentlich stimmt diese Antwort dann.
(19.03.2008, 17:50)
IP66:   Zumindest ergibt sich momentan, da die Forschungsger√§tschaften weitestgehend entfernt sind, die M√∂glichkeit die Anlage noch einmal in ihrer alten Konzeption zu erleben, die in ihren abstrahierenden Formen und auch wegen der Gr√∂√üe einzigartig ist. Vielleicht w√§re es doch m√∂glich, das Ganze f√ľr eine Robbenart zu nutzen, wenn man schon keine Eisb√§ren will. Immerhin besteht die M√∂glichkeit eines Absperrgeheges, wie es manche Neubauten nicht besetzen, und das Wasserbecken bietet eine Tiefe, die viele vergleichbare Anlagen nicht besitzen.
(19.03.2008, 17:23)
Sven P. Peter:   @Dennis: Warum sollten die auf der Seite l√ľgen?
"Zum Fr√ľhling 2008 werden wir mit unseren Tieren nach Rostock wechseln, wo die Robben in unserer neuen schwimmenden Forschungsanlage direkt an der Ostseek√ľste ein neues Zuhause finden werden."

Berlin Zoo hat keinerlei kapazit√§ten f√ľr so viele Seehunde, au√üer man w√ľrde sich von Seel√∂wen oder Seeb√§ren Trennen. Und der TP h√§tte nicht mal ein Gehege f√ľr Robben. Also woher kommt diese Info?
(19.03.2008, 16:47)
Anna Lena Stephan:   Ich f√§nde es gar nicht so schlecht, wenn die gesamte Anlage entweder abgerissen oder komplett neugestaltet wird. Ist ohne Eisb√§ren eh nicht mehr wirklich attraktiv, auch wenn die Seehundforschungen sehr interessant waren.
Wenn ich mir was tr√§umen d√ľrfte, f√§nde ich einen Neubau f√ľr verschiedene Pinguinarten (mindestens 5, schlie√ülich tr√§ume ich...) oder ein Tropenhaus f√ľr Manatis attraktiv. Alternativ einen Tunnel zum Seel√∂wenbecken, dann haben die endlich mal mehr Platz. Am besten einen Tunnel aus Glas, √ľber den man laufen kann.
(19.03.2008, 16:38)
Dennis Ismer:   @Anna Lena Stephan Womit die Anlage besetzt wird, weiss ich auch nicht. Ich k√∂nnte mir aber vorstellen, dass sie zu mindest dieses Jahr leer bleibt und dann in den n√§chsten Jahren wieder mit Seehunden besetzt wird.
(19.03.2008, 12:38)
Anna Lena Stephan:   Was kommt denn dann ins ehemalige Eisb√§rgehege, wenn die Seehunde nach Berlin gehen?
(18.03.2008, 18:49)
Dennis Ismer:   Ich hab mal so eine Anfrage wegen der Tapiranlage an den Zoo geschickt. Sie hat ( wie IP66 sagte ) 6 Boxen und ist insgesammt 1000m¬≤ gro√ü.

Die Seehunde des Zoos , demnach gehen √ľbrigens nicht wie auf der Seite "http://www.marine-science-center.de/center.htm
" steht nach Rostock, sondern in den Zoo Berlin.
(18.03.2008, 18:39)
IP66:   Der letzte Neuanstrich des alten Gro√ütierhauses liegt schon ein wenig zur√ľck, allerdings wurde nach dem Auszug der Elefanten die entsprechende Seite noch einmal √ľbergestrichen. die Farbgebung erfologte seinerzeit wohl nicht nach Befund, sondern nach dem kolorierten Stich, dessen Abbildung im Innern zu sehen ist. Ich meine, beim Z√§hlen der Boxen in neuen Tapirstall auf sechs gekommen zu sein, allerdings ist die gr√∂√üere Mittelbox so konzipiert, da√ü man sie in drei Einzelst√§nde unterteilen kann. Wenn man den alten K√§nguruhstall nicht auch noch wie das aus der Gr√ľndungszeit des Zoos stammende Schweinehaus abbrechen m√∂chte, wird zwischen der Papageienunterkunft und dem neuen Stall eine Hinterhofatmosph√§re entstehen, was ich nicht so gl√ľcklich finde. Dagegen scheint mir, wenn man von dem Verlust eines unersetzlichen Baudenkmals absieht, die Anlage sich ganz gut einzuf√ľgen.
(18.03.2008, 10:41)
Michael Mettler:   @Oliver: "Flecken durchkommen"? Sind das nicht eher "Hippo-Graffiti", sprich Markierstellen?
(17.03.2008, 20:54)
Sven P. Peter:   Das Flusspferdbecken war doch mal Blau^^

Wegen den Seehunden:
http://www.marine-science-center.de/center.htm
(17.03.2008, 20:53)
Oliver Jahn:   Was am Boden des Flusspferdgeheges ist denn neu?
Und das Haus scheint auch mal wieder einen neuen Anstrich erhalten zu haben.Da aber schon wieder die Flecken durchkommen, scheint der Anstrich wohl nicht sehr gut gewesen zu sein.
(17.03.2008, 20:40)
Dennis Ismer:   @Michael Mettler Ich bin mir nicht ganz sicher, weil ich die Boxen nicht genau gez√§hlt habe, aber ich glaube es sind mehr als 5.
(17.03.2008, 19:28)
Michael Amend:   @Dennis Ismer. Danke f√ľr die tollen Bilder. Die Anlage sieht wirklich gut aus, erinnert etwas an eine verkleinerte Ausgabe der Okapi-Anlage. Es ist wirklich oft nicht einfach, nach drinnen zu fotografieren, wenn die St√§lle nur von au√üen einsehbar sind, speziell wegen der Reflektion. Der Zoo sieht sich wohl schon nach einer Kuh f√ľr den Bullen um.
(17.03.2008, 19:03)
Dennis Ismer:   Und hier noch die Flusspferdanlage
(17.03.2008, 18:25)
Dennis Ismer:   Sorry, jetzt noch mal der Blick auf die Seehundanlage.
(17.03.2008, 18:24)
Dennis Ismer:   Blick auf die Seehundeanlage.
(17.03.2008, 18:17)
Michael Mettler:   Wieviele Boxen hat denn das Haus? Sieht ja recht ger√§umig aus.
(17.03.2008, 18:16)
Dennis Ismer:   Links und Rechts Blich auf die Au√üenanlage ( Standort : Aussichtsplattform neben dem Haus )
(17.03.2008, 18:14)
Dennis Ismer:   Links: Absperrbereich ( im Hintergrund liegt Ailton, bei ihm ist ein Tierpfleger )
Rechts: Haus
(17.03.2008, 18:09)
Dennis Ismer:   @Michael Amend Ich muss Sie leider entt√§uschen, ich habe nur Fotos von der Au√üenanlage. Da man beim Haus durch Glas fotografieren muss und da es im Haus nicht gerade hell ( wie beim Okapihaus ) ist, ist das Fotografieren von Innenboxen wegen des Blitzlichts nicht gerade einfach.

Hier aber schon mal die ersten Bilder:

Links: Teil der Außenanlage.
Rechts: Blick vom S√ľdamerikahaus auf die Anlage und das Haus.


(17.03.2008, 18:03)
Sven P. Peter:   Wurde nicht vor kurzem erst ein neuer Seehund hinzugeholt?
(17.03.2008, 17:43)
Michael Amend:   @Dennis Ismer. Ich bin auf jeden Fall an Bildern der Tapir-Anlage interessiert, sowohl der Innenboxen, als auch der Au√üenananlage.Danke schon mal im Vorraus.
(17.03.2008, 17:14)
Michael Mettler:   Bleiben denn die Seehunde im Zoo?
(17.03.2008, 16:43)
Dennis Ismer:   Ach ja, ich hab noch vergessen, dass die Flusspferdanlage einen neuen Boden und das dazugeh√∂rige Wasserbecken einen gelben Anstrich bekommen hat.
(17.03.2008, 16:33)
Dennis Ismer:   Ich war heute in K√∂ln und mir sind einige Neuerung aufgefallen.
"ZooAktuell" ist tot, es lebe der Entdeckungsplan ( alter Zooplan in neuer "Verpackung" ).

Die neue Tapiranlage ( Standort: ehem. Gehege von Ziegen und Schafen ) ist meiner Meinung nach sehr gut geworden. Auch das Haus ( wie bei den Okapis ) ist gut, aber nur von außen einsehbar.
Eine weitere wichtige Sache ist das Ende des Forschungsprojekts bei den Seehunden, wo jetzt schon alle Utensilien zur Forschung abgebaut und abtransportiert werden.
Und jetzt noch eine Frage, möchte jemand Bilder von der neuen Tapiranlage haben??
(17.03.2008, 16:22)
Niedersachse:   Ailton, der Hamburger Flachlandtapir Mann, ist 10.03. nach K√∂ln gegangen. Zusammen mit einem Capybara.
(13.03.2008, 12:16)
IP66:   Ich wei√ü nicht recht, ob die Fehlgeburt in der Elefantenherde durch deren sehr inhomogenen Zustand mitverursacht begr√ľndet wurde. Immerhin handelt es sich bei dem betroffenen Tier um eine der beiden Elefantinnen, die sich sehr oft jenseits der Gruppe aufhalten und einzelnen Exemplaren gezielt aufweichen. Schlie√ülich sind bis auf ein Tier alle Elefantenk√ľhe Tiere aus Arbeitscamps, die mit dem Zusammenleben in einer starken Ver√§nderungen unterworfenen Gruppe √ľberfordert sein k√∂nnten.
(13.03.2008, 10:07)
Michael Amend:   Das Tapirhaus soll heute er√∂ffnet werden, zun√§chst mit einem aus Hamburg stammenden Flachlandtapir.
(13.03.2008, 06:38)
cajun:   Pressemitteilung Zoo K√∂ln:

Abort bei Elefantenkuh

Die dreizehnj√§hrige Elefantenkuh Shu Thu Zar erlitt am fr√ľhen Morgen des 11. M√§rz einen Abort. Das ausgesto√üene Jungtier wurde gegen 9.00 Uhr auf der Innenanlage des Elefantenhauses gefunden. Der Tierk√∂rper war sehr klein, das Jungtier vermutlich schon vor einiger Zeit abgestorben. Das wichtigste, so Zootierarzt Behlert: das Muttertier ist wohlauf.

Komplikationen sind bei Erstgeb√§renden nichts ungew√∂hnliches, Totgeburten, Aborte, Aufzuchtprobleme werden √∂fters beobachtet, so Behlert. Die Geburt war f√ľr Ende April erwartet worden. M√∂glicherweise auftretende Probleme waren schon in Betracht gezogen worden, als Shu Thu Zar vor einigen Monaten Schleim aus ihrer Scheide verlor. Im Rhamen interner Herderangeleien war Shu Thu Zar vor ca. einem jahr gesto√üen worden mit anschlie√üendem leichten Blutaustritt aus der Scheide. Sp√§tfolgen waren damals bereits bef√ľrchtet worden. Untersuchungen der Blut- und Schleimabsonderungen brachten jedoch keine weiteren Erkenntnisse.
Behlert: eine momentane Behandlung Shu Thu Zars ist nicht erforderlich. Das Tier wird selbstverständlich weiter intensiv beobachtet und Maßnahmen werden ergriffen, wenn sie notwendig werden.




(12.03.2008, 19:40)
IP66:   Auf der Eisb√§renanlage haben, so weit ich wei√ü, seit ihrer Errichtung nach der Jahrhundertwende nur Eisb√§ren gelebt. Die r√ľckw√§rtigen Becken waren vielf√§ltig besetzt, auch die Klappm√ľtzen waren zumindest teilweise hier untergebracht. Vor den M√§hnenrobben lebten in dem jetzigen Au√üenbecken der Zwergpinguine Seeb√§ren. Generell verf√ľgte der k√∂lner Zoo mit dem Seel√∂wenfelsen und seinem Nebenbecken, der Robbenanlage am gro√üen Weiher und den Anlagen hinter den Eisb√§ren √ľber ein Haltungsvolumen, da√ü nur mit Berlin oder der Vorkriegssituation bei Hagenbeck verglichen werden kann.
F√ľr die Rinderallee kann ich mich noch an Wisente und Bantengs erinnern - das war allerdings schon der Besatz, der nach der Einrichtung von Freianlagen durch Windecker dort stand und jeweils einer Art ein Haus zuwies. Am Anfang der Nogge-Zeit wurden die beiden s√ľdlichen Anlagen f√ľr das alte Breitmaulnashornpaar und ein dazu geholtes Exemplar zusammengelegt und neu gestaltet, um schlie√ülich, nach Abgabe der Nash√∂rner, den Moschusochsen Heimat zu bieten. Vor der Umgestaltung besa√ü jedes der Geb√§ude drei Anlagen, die wohl auch entsprechend besetzt waren, wobei allerdings in dieser Zeit wohl auch eine Reihe von Haustierrassen gehalten wurden, zumal die Beheizbarkeit der Blockh√§user zu w√ľnschen √ľbrig lie√ü - im Grunde sollte man die H√§user nicht mit den Stilbauten der Heck-Zeit, sondern den St√§llen der Bodinus-Zeit verglichen werden, √§hnlich wie das j√ľngst vernichtete Schweinehaus.
Im Insektarium stehen derzeit die Wettbewerbstafeln zur Verbauung des Gel√§ndes um den Nebeneingang herum. Die Ergebnisse sind wenig befriedigend: Zum einen scheint der recht schmale Gel√§ndestreifen f√ľr die von der Zooleitung gew√ľnschten Raumvolumina einfach zu schmal, so da√ü ein mehrst√∂ckiges Geb√§ude erforderlich wird, da√ü das Elefantengehege nun auch von der dem Colonia-Hochhaus gegen√ľberliebenden Seite massiv bedr√§ngen wird. Manche Entw√ľrfe sehen auch eine Beseitigung des Seel√∂wenfelsens vor, zumindest ist dessen Verschattung und Einzw√§ngung nicht zu vermeiden. Die zweite Schwierigkeit liegt darin, da√ü anscheinend kein Architekt eine Idee entwickelt hat, die angesprochenen Volumina zu kaschieren, vielmehr deklinieren die Vorschl√§ge die Erscheinungsbilder durch, die man von Investorenprojekten und Einkaufshallen strukturschwacher Mittelst√§dte kennt. Das ist um so bedauerlicher, als das unter √§hnlichen Umst√§nden errichtete Regenwaldhaus die klassischen Probleme einer solchen Billigarchitektur nebst Nachinvestitionen gerade in extenso vorf√ľhrt und ich mir davon einen p√§dagogischen Effekt in Hinblick auf Nebauma√ünahmen erhofft h√§tte.
Sinnvoller w√§re es sicher, die gew√ľnschten Baulichkeiten auf das Gel√§ndes des Spielplatzes zu verlagern, um diesen im Bereich der alten Zooschule und im Vorfeld des alten Einganges anzulegen. Die Vorteile der Erreichbarkeit des Lokals von Au√üen und der Blick auf de Elefanten ergibt sich auch hier, wo man ohne Schaden f√ľr Landschaft und Nachbarbauten Geschosse t√ľrmen und vielleicht auch eine Architektur jenseits der Investorenkiste entwickeln kann.
(23.01.2008, 17:06)
Tim Sagorski:   Also, zu den Gehegen bei den Eisb√§ren... Wie du schon gesagt hast, waren da nat√ľrlich die Eisb√§ren und die Pinguine untergebracht, die beiden kleineren Gehege beherbergten fr√ľher allerdings auch mal Kormorane und ein Paar M√§hnenrobben, die sogar einmal z√ľchteten...
(23.01.2008, 08:18)
Oliver Jahn:   Die Blockh√§user stehen ja auf einem Zooteil, der erst sp√§ter als Erweiterungsgel√§nde hinzukam. Welche Arten das nun in der langen Geschichte waren, kann ich nichtsagen, aber auf jeden Fall sind beide H√§user auf allen Pl√§nen als Rinderh√§user bezeichnet.
(22.01.2008, 19:39)
Michael Mettler:   Meines Wissens sind die Bisons noch immer der Rest des urspr√ľnglichen Besatzes, und im heutigen Moschusochsengehege waren vor den Nash√∂rnern Wisente untergebracht. Oder?

Ein Seitenabteil der Eisb√§renanlage diente fr√ľher als Mutter-Kind-Gehege f√ľr die B√§ren.
(22.01.2008, 19:32)
Anna Lena Stephan:   Nachdem wir wieder Jahreskarten f√ľr den K√∂lner Zoo haben und am Sonntag dort waren, sind bei mir zwei Fragen aufgetaucht:
Was war die Original-Tierbesetzung der ehemaligen Eisbäranlage. In meinen Unterlagen finde ich dort 1984 Eisbären, Königspinguine und Humboldtpinguine. Was war aber in den beiden kleinen Becken, also jeweils zwischen Eisbären und Königspinguinen? Mein Freund hatte die grobe Erinnerung, dass in einem mal irgendwann Otter waren.
Und noch eine Frage: In dem Gehege, wo heute die Moschusochsen sind, waren fr√ľher einmal Breitmaulnash√∂rner. Was war in dem Gehege daneben (heute Bisons)?

Ihr könnt mir doch bestimmt weiter helfen. Vielen Dank!
(22.01.2008, 18:10)
Michael Amend:   Die "Bergtapire f√ľr K√∂ln"-Geschichte war nie ganz Ernst gemeint.
(06.01.2008, 19:41)
Anna Lena Stephan:   Leider muss ich die Hoffnungen auf Bergtapire in K√∂ln zunichte machen:
Ich war heute im Kölner Zoo, und auf der Hinweistafel an der Baustelle steht "Flachlandtapir". Außerdem kommen noch Capybaras dazu.
"Baustelle" ist √ľbrigens √ľbertrieben, momentan wird noch der Betonboden der ehemaligen Anlagen abgerissen. Ostern soll das Ganze fertig sein.
(06.01.2008, 15:23)
IP66:   An die Bastelaktion erinnere mich auch, und die in den letzten Wochen der Nogge-Direktion aufgestellte Tafel nebst Flu√üpferdskulptur bei den Buchara-Hirschen ist um einen Spendentrichter mit neuer Aufschrift ersetzt worden. Ich wei√ü allerdings nicht, ob man die dort abgebildeten Geb√§ude auf dem Personalparkplatz unterbringen kann oder ob man auf das Gel√§nde des Restaurants zur√ľckgreifen mu√ü, wo es wohl komplexe Besitzverh√§ltnisse gibt.
(20.12.2007, 17:14)
Stefan Wolf:   @Michael Mettler: Die Hinweistafel samt Spenden-Box steht nach wie vor noch gegen√ľber der Flusspferd-Freianlage. Ich selbst kann mich an eine Bastelaktion vor ca. 2 Monaten erinnern, bei der Kinder eingeladen wurden, das neue Flusspferd-Aquarium-/Gehege nach ihren Vorstellungen zu "designen". Einige Modelle der Jung-Architekten wurden anschlie√üend im derzeitigen Flusspferdhaus ausgestellt. Es gab dar√ľber zumindest auch einen PR-Bericht entweder im "K√∂lner Stadtanzeiger" oder in der "K√∂lner Rundschau". Wenn ich richtig informiert bin, tagte k√ľrzlich auch der Aufsichtsrat des Zoos. Ein TOP behandelte den Startschuss der geplanten Anlage "Hippo-Dom". Leider wei√ü ich keine Einzelheiten √ľber die Ergebnisse.
(20.12.2007, 14:53)
Michael Mettler:   Gab es denn in der K√∂lner Presse irgendwann noch mal Hinweise auf das Flusspferdhaus? Steht die darauf hinweisende Tafel √ľberhaupt noch im Zoo...?
(20.12.2007, 11:41)
IP66:   Das dachte ich auch, zumal bei der gro√üen Begehung in den 80ern sogar die Rundst√§lle im Hirschrevier unter Schutz gestellt wurden. Allerdings w√§re das Geb√§ude nicht das erste seiner Art, das einfach beseitigt wurde, zumal es ja recht klein unspektakul√§r aussah. Immerhin gibt es keinerlei Pressemeldungen zur Bebauung des Gel√§ndes, zur Papageienbaracke und zur Nutzung des jetzt planierten Gel√§ndes. Das k√∂nnte allerdings auch damit zusammenh√§ngen, da√ü der gro√üartig angek√ľndigte Masterplan quer zu den gesamten Bauma√ünahmen steht.
(20.12.2007, 11:08)
Anna Lena Stephan:   Ich dachte, das Schweinehaus w√§re denkmalgesch√ľtzt?! Ist es das Haus, wo zuletzt ein paar Schafe lebten, mit dieser √§tzenden Betonfl√§che davor?
(19.12.2007, 19:45)
IP66:   Aus K√∂ln ist der Abri√ü des Schweinehauses aus der Anfangszeit des Zoos, wohl des √§ltesten erhaltenen Beispiels seiner Gattung, zu melden. Damit verschwindet auch eine der alten Sichtachsen √ľber den alten Abschlu√üweiher des Zoos.
(19.12.2007, 18:54)
IP66:   Sicherlich sollte man mit solchen Informationen vorsichtig umgehen. Zwei Beobachtungen scheinen mir aber, bei aller Bedachtsamkeit, doch f√ľr eine gewisse Wahrscheinlichkeit der Herrn Wolf gegen√ľber gemachten Aussagen zu sprechen: Zum einen sind im Vogelbestand auch schon eine Menge Rarit√§ten aufgetaucht, obgleich es immer schwieriger wird, sie unterzubringen, zum anderen haben Bergtapire den entscheidenden Vorteil, kein Warmhaus zu brauchen, was in dieser Zooecke mit dem denkmalgesch√ľtzten Schweinehaus und der ziemlich volumin√∂sen Papageienunterkunft einen gro√üen Vorteil bedeutet. Die Umsiedlung der Pudus scheint mir aber eher mit den Ver√§nderungen um das neue Flu√üpferdhaus zusammenzuh√§ngen als mit etwelchen Gro√üprojekten eines Masterplans, der das Vorhandensein der verhei√üenen Tapire ausschlie√üt.
(14.12.2007, 11:16)
Tim Sagorski:   @ Drac :

Na, wenn demn√§chst Nasenaffen oder Berggorillas in den Zoo-Spekulationen auftauchen, d√ľrfte sich K√∂ln, als einziger, ehemaliger und langj√§hriger, Halter BEIDER Arten in Deutschland ja durchaus auch wieder Hoffnungen machen... √úber eine Gruppe Uakaris w√ľrde ich mich allerdings auch freuen (bin ja bescheiden geworden)
(14.12.2007, 07:46)
Michael Mettler:   Egal, welche amerikanische Tapirart: Damit d√ľrfte der Masterplan anscheinend zumindest in Teilen ad acta gelegt worden zu sein, denn die Tierwelt Amerikas sollte doch eigentlich in Zukunft aus dem jetzigen Zoogel√§nde weichen und in der Flora eine neue Heimat finden... Da w√ľrden dann in der erw√§hnten Anlage Schabrackentapire viel besser passen.
(13.12.2007, 19:16)
Drac:   Konnten Sie herausfinden mit wem verhandelt wird (Kolumbien, Ecuador, Peru oder ein US-Zoo?) bzw. inwieweit die Verhandlungen fortgeschritten sind - der Realist in mir will es nicht ganz wahrhaben, besonders wenn man bedenkt, was K√∂ln vor rund 10 Jahren f√ľr das Tropenhaus ank√ľndigte - aber das Kind in mir ist doch sehr gespannt - Sumatranash√∂rner, Bergtapire, was wird im n√§chsten deutschen Zoo angek√ľndigt: Saola, Berggorilla, Nasenaffe und Kouprey? ;)



(13.12.2007, 19:09)
Stefan Wolf:   @Drac: Mir ist die Schwierigkeit der Beschaffung von Bergtapiren durchaus bekannt. Sie k√∂nnen sich vorstellen, wie erstaunt ich war, als ich von Bergtapiren h√∂rte. Wie ich bereits sagte, gebe ich diese Information kommentarlos weiter. An die Verwechslung mit dem Bairds-Tapir habe ich selbst sofort gedacht und ein zweites Mal nachgehakt, um die Irritation auszuschlie√üen. Der "Verantwortliche" schien aber klar in der Lage, den Unterschied zu kennen. Nun, auch ich bin gespannt, wie erfolgreich die Bem√ľhungen sein werden... So oder so: Bleibt abzuwarten, ob ggf. offizielle Statements folgen werden. √úbrigens sind es laut Isis derzeit 11 Tiere in nordamerikanischen Zoos... Dar√ľber hinaus lebt wohl noch ein M√§nnchen im Zoo von Cali, das bei g√ľnstiger Zuchtentwicklung von LA in einen Austausch einbezogen werden soll. Nachzulesen auf der neu gestalteten Homepage LA-Zoo.
(13.12.2007, 18:47)
Drac:   Und wo sollen die herkommen?
Bei den 9 Individueen in den Staaten wird wohl keiner der Zoos mit Europäern teilen wollen.
In den Heimatsl√§ndern werden gar keine Bergtapire gehalten, tut mir leid, aber ich halte das f√ľr einen unverwirklichbaren Wunschtraum...
Den Neuimport von Flussdelfinen halte ich f√ľr wahrscheinlicher als, dass in absehbarer Zeit wieder Bergtapire in Deutschland zu sehen sind.
Als bekennender Zyniker nehme ich mal an, dass der Verantwortliche bei dem Wort Bairds Tapir nicht richtig zugehört hat und sich den Rest selber zusammen gereimt hat ;)
(13.12.2007, 18:15)
Stefan Wolf:   Die weitere Baustelle rechts neben dem neuen Papageienhaus (dort wo sich z.Zt. noch die Ziegen befinden) ist f√ľr Tapire angedacht - aber nicht irgendwelche. Tapir-Fans m√ľssen sich jetzt anschnallen. K√∂ln verhandelt wohl - wie ich vor Ort erfahren konnte - tats√§chlich √ľber BERGtapire!!!! Ich gebe das (noch immer) sprachlos weiter und kann nur die Daumen dr√ľcken. Offenbar sollen die Pudus dann zur Gesellschaft mit ins Gehege. Das w√ľrde insofern passen, als deren jetzige Anlage sp√§ter f√ľr eine geplante neue Anlage der Gorillas weichen soll.
(13.12.2007, 16:53)
IP66:   Wenn ich die Bama√ünahmen hinter dem ehemaligen K√§nguruhstall (dem heutigen Kasuarhaus) nicht v√∂llig falsch deute, stehen f√ľr das Geb√§ude die Fundamente und das Au√üenger√ľst - wobei nicht auszuschlie√üen ist, da√ü man das Gebilde auch f√ľr die Haltung von anderen Vogelarten oder Kleins√§ugern wird nutzen k√∂nnen.
(12.10.2007, 11:39)
zollifreund:   bei der nachbearbeitung meines k√∂lnbesuches vor zwei wochen ist mir aufgefallen, dass auf dem neuen lageplan (im gegensatz zu dem mir noch vorliegenden plan vom Mai 07), das geplante papageienhaus nicht mehr aufgef√ľhrt ist. auch kann ich mich nicht erinnern, in der n√§he des geplanten standortes noch irgend ein hinweis auf das projekt gesehen zu haben.
ist der plan eines reinen papageienhauses mittlerweile bereits wieder geschichte?
(11.10.2007, 21:33)
Dennis Ismer:   Ab sofort k√∂nnen Souvenirs mit dem neuen Zoo-Logo gekauft werden :
- Feuerzeug
- Schirm
- Kaffebecher
- Schl√ľsselband
- Kugelschreiber
- Basecap
- Tragetasche
- T-Shirts
und sogar Krawatte

- weitere Marlar und Ming Jung Artikel
(22.08.2007, 19:25)
Carsten:   Sorry, meinte auch Menschenaffenhaus, hab ich mich vertippt... Direkt im ersten Gehege rechts...
(09.07.2007, 16:33)
Marco:   Kleideraffen im S√ľdamerikahaus? Entweder muss das Menschenaffenhaus hei√üen oder ich habe etwas verpasst.

F√ľr das Flusspferdhaus wird der unrenovierte Teil des Lemurenhauses (also der, in dem derzeit die Guerezas und Bartaffen leben) abgerissen. Die Huftierstallungen auf der Fl√§che der renovierten zwei Drittel des Hauses sind Teil der im Masterplan vorgesehenen Afrika-Savanne, die aber noch in weiter Ferne liegen d√ľrfte.
(09.07.2007, 15:56)
Carsten:   Die Kleideraffen sind jetzt im S√ľdamerikahaus, daf√ľr leben im Lemurenhaus die Guarezas. Bei den Gorillas waren sie aber auch noch ausgeschildert.

Weiße Pythons (im Regenwald) scheinen mittlerweile auch zu Standardzootieren zu werden...
(09.07.2007, 12:15)
Carsten:   Der Eintrittspreis von 10,50 (erm√§√üigt) f√ľr Zoo und Aquarium ist angemessen
(08.07.2007, 23:24)
Carsten:   War nach l√§ngerer Zeit mal wieder in K√∂ln, hier mal ein paar Eindr√ľcke:

Das S√ľdamerikahaus wird renoviert und ist momentan in halbfertigem Zustand ge√∂ffnet. Die Gelbbrustkappuziner haben eine Freianlage direkt am Haus erhalten.

Die F√ľtterungen werden teilweise kommentiert, z. B. bei den Pavianen (live erlebt) oder bei den Seel√∂wen (Lautsprecher gesehen).

Die Wildmeerschweinchen im ehemaligen Orang Eingewöhnungskabuff können jetzt auch den Bereich zwischen der Affenanlage und der Außenscheibe nutzen.

Bei den Pavianen ist ein E-Draht im Graben, da lt. Pfleger einige Tiere "schwimmen gelernt haben".

Lt. Plan f√ľr das neue Flu√üpferdhaus, welcher aush√§ngt, sieht es so aus, als w√ľrde das Lemurenhaus komplett abgerissen, da zwischen dem Neubau und Giraffenhaus Huftierstallungen vorgesehen sind. Bauaktivit√§ten waren noch nicht zu bemerken.

K√∂ln h√§lt zwei Flu√üpferdbullen, Vater und Sohn, beide waren mit den zwei K√ľhen zusammen im Aussenbecken, aber irgendwelche Aggressionen waren nicht zu bemerken...
(08.07.2007, 23:21)
Dennis I:   Nachtrag : Es gibt jetzt auch einen Internet-Ticketshop
( http://www.koelnticket.de/index.php?mapid=full_service_ergebnisse&serviceid=568 oder ebenfalls unter zoo-koeln.de letzter Button im Hauptmen√ľ )
(30.06.2007, 14:26)
Dennis I:   Ab jetzt gibt es Kreditkarten mit Zoomotiven aus K√∂ln ( Postbank )
Infos :
zzoo-koeln.de ( schaltfl√§che auf der linken leiste ( Hauptmen√ľ ))
(30.06.2007, 14:20)
IP66:   Nach langen Jahren der Haltung w√§chst in K√∂ln das erste Flu√üseeschwalbenk√ľken auf - in der Limicolenvoliere der Fasanerie.
(28.06.2007, 19:06)
IP66:   Nunmehr sind beide Anlagen auf Nachtbetrieb geschaltet und man kann auch die Kurzkopfgleitbeutler gut beobachten (nebst Jungtier). Allerdings kann man dies nur dann, wenn die Brille nicht beschl√§gt - der Brillenpuster funktioniert noch nicht.
(26.06.2007, 19:49)
IP66:   ... der, der mir begegnet ist, sah noch ein wenig zerrupft aus - vielleicht wartet man die erste Mauser ab - oder das Tier mag keine k√ľnstlichen Pflanzen, die in beiden Anlagen in epischer Breite vertreten sind.
(13.06.2007, 17:02)
Konstantin Ruske:   Die Fischuhus kommen aus Walsrode.
(13.06.2007, 09:43)
Achim:   hallo,
in die Anlage sind Fischuhus vom Zoo Wuppertal gezogen
(12.06.2007, 23:25)
Sebastian Dahl:   @IP66: Welche Tierart(en) ist/sind denn nun in die gr√∂√üere der beiden Anlagen eingezogen?
(11.06.2007, 19:19)
IP66:   Die beiden Anlagen im Eingangsraum des Regenwaldhauses sind nunmehr besetzt.
(11.06.2007, 19:16)
Ronald Masell:   Heute waren alle Tiere zusammen auf allen Anlagen. Also wieder der Durchgang. Die K√ľhe schirmen die K√§lber sehr ab, wenn Bindu oder sang Raja Ihnen zu nahe kommen. Ansonsten ein friedliches Bild. Die drei K√§lber zusammen und auch alle K√ľhe standen zusammen.
(02.06.2007, 17:21)
Carsten:   Zwei Kassenh√§uschen zerst√∂rt
Brand im Kölner Zoo

Im Kölner Zoo hat in der Nacht zum Mittwoch ein Brand zwei Kassenhäuschen zerstört. Ein Häuschen brannte bereits lichterloh, als gegen 4.30 Uhr die Feuerwehr eintraf. Ein Übergreifen der Flammen auf ein zweites Häuschen konnte nicht verhindert werden.

Zoo-Direktor Theo Pagel sprach gegen√ľber der K√∂lnischen Rundschau von einem Totalschaden. Computer und und Ticketsysteme seien komplett zerst√∂rt worden und ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei muss nun kl√§ren, ob es sich um einen technischen Defekt oder um Brandstiftung handelt. Wie Pagel berichtet, sei eine Scheibe eingeschlagen gewesen, so dass Fremdverschulden sehr wahrscheinlich sei.

Der reguläre Zoobetrieb wird von dem Brand nicht beeiträchtigt. Spätestens bis zum Wochenende werden Ersatzhäuschen aufgestellt. Bis dahin findet der Ticketverkauf auch im Gebäude des Besucherservice satt.

http://www.koeln.de/artikel/Koeln/Brand-im-Koelner-Zoo-35597-1.html

(31.05.2007, 23:54)
Elifreund:   Gerade aber die zuletzt importierten K√ľhe zeigen dieses Herdenverhalten viel st√§rker als das es Thi Ha Phyu und die beiden Burmesinnen zeigen, obwohl sie bis zum letzten Jahr noch unter Appell standen.
Sicher ist die Herde noch nicht homogen, aber es l√§uft im Moment doch viel besser als viele nach dem letzten Import bef√ľrchtet oder prophezeit haben. Denke auch, dass die Jungtiere einiges zum Zusammenwachsen der Gruppe beitragen.
Dabei wird es auch interessant, dass Shu Thu Zar das n√§chste Kalb in 2008 bekommen wird. Shu Thu Zar macht einen sehr unerfahrenen Eindruck was Jungtiere angeht und sie wird viel Hilfe, gerade von den Thai-K√ľhen ben√∂tigen damit alles gut geht.
(31.05.2007, 21:29)
IP66:   Sehr homogen wirkt die Elefantenherde halt immer noch nicht: Die emmener Kuh steht abseits, und die Burmesinnen erlebt man oft auch dabei, wie sie irgendwo alleine unterwegs sind. Man darf auch nicht vergessen, da√ü es sich bei allen Importen um Arbeitselefanten handelt, die eben nicht in einer Herde, sondern unter Appell gelebt haben. Ich denke, da√ü da mit einer l√§ngeren Einge√∂hnugnsfrist zu rechnen ist und da√ü Rangstreitigkeiten sich auch dadurch versch√§rfen, da√ü die Tiere ein Leben allein unter Elefanten eben nicht gewohnt sind, zumal sie auch noch den Klimawechsel zu verkraften haben.
(31.05.2007, 20:31)
Elifreund:   @Michael Mettler

Bei "Tierisch K√∂lsch" war die Behandlung von Tong Koon (Mutter von Ming Jung) zu sehen. Ihre Schwanzquaste fehlt mittlerweile v√∂llig. √úbelt√§terin ist wohl Laongdaw, die j√ľngste der Thai-K√ľhe.
Lt. "Tierisch K√∂lnsch" handelt es sich dabei nicht nur um reine Langeweile sonder auch um Rangordnungstreitigkeiten und Laongdaw sucht sich die K√ľhe die in der Rangordnung unter ihr stehen.
Selbst habe ich Beißversuche von Laongdaw bei Shu Thu Zar (die wird häufiger "attackiert") und Aye Chan May gesehen, ohne das es hier zu körperlichen Schäden gekommen ist.
(29.05.2007, 20:50)
Michael Mettler:   Laut "Tierisch k√∂lsch" ist die Mutter des jungen Zwergpinguins der einzige weibliche Vogel der Gruppe - also Daumen dr√ľcken, dass der Kleine eine "sie" ist...

In einer anderen Folge wurde gezeigt, dass zwei Elefantenk√ľhe (Namen wurden nicht genannt) wegen Bisswunden am Schwanz behandelt werden mussten. Dazu wurde gesagt, dass manche Elefanten "aus Langeweile" Artgenossen in die Schw√§nze bei√üen. Nun hie√ü es aus dem Berliner Zoo wegen damals √§hnlicher Probleme, dass Schwanzbei√üen eine ziemlich perfide Form von Rangordnungsstreit unter Elefantenk√ľhen sei ("hintenrum agieren" im wahrsten Sinne des Wortes) - und √ľberhaupt, Langeweile d√ľrfte doch im K√∂lner Elefantenpark gar nicht aufkommen...? Wei√ü jemand mehr √ľber diese Geschichte?
(29.05.2007, 18:33)
Michael Mettler:   Beim Sambar als tropischem Hirsch w√§re ich mir nicht sicher, ob der ohne Stall haltbar w√§re; der Barasingha hat allerdings trotz vergleichbarer Herkunft seine Winterh√§rte √ľber Jahre hinweg in Springe unter Beweis gestellt (was zur Beendigung der dortigen Haltung f√ľhrte, wei√ü ich leider nicht). Bucharas m√ľssten doch auch k√§lteresistent sein. Und sonst g√§be es ja noch den beeindruckenden Altai-Maral, der ebenfalls kaum noch in unseren G√§rten gehalten wird.
(22.05.2007, 21:07)
Dortmunder:   Die Idee mit den Bucharas oder anderen asiatischen Hirschen (Sambars oder Barasinghas z.B.) in der Dortmunder Rothirsch-Anlage finde ich ziemlich gut... Vor allem, weil man "gew√∂hnliches" Rotwild doch heutzutage wirklich in jedem "Kleingarten-Wildpark" findet...
(22.05.2007, 20:41)
Michael Mettler:   Was ich durchaus erfreulich finde. Im JB 2006 hei√üt es w√∂rtlich, nach dem Hinweis auf drei aufgezogene Jungtiere im Berichtsjahr: "Zurzeit stoppen wir die Zucht dieser seltenen Hirschart, da es nicht ausreichend Unterbringungsm√∂glichkeiten gibt." W√§re ja sch√∂n, wenn sich inzwischen ein neuer Interessent gefunden h√§tte, der zum Revidieren der Entscheidung Anlass gab!
(22.05.2007, 19:54)
Sebastian Dahl:   Scheinbar ist die Zucht nicht mehr/ noch nicht eingestellt!?
Gerade habe ich in der Geburtenliste auf der Homepage des Zoos zwei Buchara-Jungtiere f√ľr diesen Monat entdeckt.
(22.05.2007, 18:19)
Michael Mettler:   @Jelle: Ich f√ľrchte nur, dass eine Umwandlung von ESB in EEP nicht automatisch f√ľr mehr Interesse unter den Zoos sorgt - es scheint ja an mangelnder Nachfrage zu liegen, dass K√∂ln die Zucht stoppen musste. Gerade bei einer solchen Tierart, die vielleicht manchen gro√üen Zoos zu unattraktiv ist, w√§re die Mitwirkung von kleineren Parks oder sogar Wildparks vielleicht eine L√∂sung.

Gibt es haltungstechnisch einen Unterschied zwischen Bucharahirsch und Europ√§ischem Rothirsch? Ansonsten w√§re das doch die einfachste L√∂sung, mehr Halter zu finden: Rothirsche raus, Bucharas rein. Zum Beispiel in Dortmund, w√ľrde gut zu den asiatischen Arten in den Gehegen gegen√ľber passen....
(22.05.2007, 18:00)
Jelle:   Das mit den Bucharahirschen beunruhigt mich moeglichst sehr viel. Es wird gerade Zeit das dass ESB in ein EEP umgewandelt wird und diese hochgradig bedrohte Art heufiger gezuechtet werden kann!
(22.05.2007, 17:13)
Sebastian Dahl:   @Michael Mettler: Der lebt noch, habe ihn letzte Woche gesehen!
(22.05.2007, 14:28)
Michael Mettler:   Nachtrag: In der regelm√§√üig in der Zeitschrift erscheinenden Liste der Nachzuchten ist das Geburtsdatum des jungen Kleideraffen angegeben: 5. M√§rz - Geschlecht noch unbekannt. Lebt der eigentlich noch?
(22.05.2007, 14:19)
Michael Mettler:   Ich habe heute den K√∂lner Jahresbericht 2006 erhalten. Daraus ein paar interessante Infos:

Man hofft, mit dem Bau der afrikanischen Flusslandschaft f√ľr Nilpferde und Nilkrokodile schon in diesem Jahr beginnen zu k√∂nnen. Mehr wird √ľber das Projekt allerdings nicht berichtet.

Die Zahl der Mantelpaviane ist nach Sterilisation der M√§nnchen zum Jahresende leicht auf "nur noch" 155 St√ľck gesunken.

S√§mtliche m√§nnlichen Rodriguez-Flughunde (9 St√ľck) wurden nach Absprache mit dem EEP aus der GRuppe genommen, um mit dieser nicht mehr zu z√ľchten, und an Hagenbeck abgegeben.

Die Zucht der Bucharahirsche wurde gestoppt, "da es nicht ausreichend Unterbringungsm√∂glichkeiten gibt". Wird also Zeit, dass sich neue Halter f√ľr diese hochgradig bedrohte Hirschform finden lassen!

"Es wurden Impalas und Hirschziegenantilopen geboren": Damit sind dies einzigen S√§ugetiere, deren genaue Nachzuchtzahl nicht angegeben ist (lie√üe sich aber √ľber die Nachwuchs-Kalender in den Zeitschriften rekonstruieren). Das d√ľrfte wohl in Zusammenhang mit der Verwertung stehen...

Nach Zugang einer Henne aus New York werden inzwischen 2,2 Kleine Paradiesv√∂gel gehalten, im November gab es das erste befruchtete Ei - der Embryo starb nach acht Tagen k√ľnstlicher Bebr√ľtung leider ab.

Bei den Braunbauch-Laubenvögeln kam es zu einer Fast-Erstzucht, der Jungvogel verstarb bei sommerlicher Hitze (Nun ja, eigentlich WAR das doch schon eine Erstzucht - nur welche?).
(22.05.2007, 14:03)
Christian Badneck:   Habe ein paar generelle Fragen zum Zoo K√∂ln die nichts mit den Elefanten zu tun haben obwohl ich ein grosser Fan
der Anlage,Haltung usw. in Köln bin.

1. Weiß jemand was eigentlich aus den
Goldkatzen geworden ist, die vor einigen
Jahren im Kölner Zoo zwischen Tiger- und
Löwenanlage gehalten wurden.

2. Desweiteren wird ja in den älteren ZF
und Zeitschriften des Kölner Zoos auf
das Aussengel√§nde im D√ľnnwald hingewiesen. Gibt es dieses Gel√§nde noch,habe l√§nger nichts mehr davon geh√∂rt.
Und wenn ja wie gross ist es ?
Lässt es sich evtl. vergrössern ?

und evtl. als Aussenzoo umgestalten wie
z.B. den San Diego Wild Animal Park mit grossen Huftieranlagen ?
oder vielleicht als Gegenst√ľck zum Zoo
wie z.B. in Berlin (Zoo / Tierpark)?

Vielen Dank im voraus f√ľr die Antworten !
(14.05.2007, 19:22)
Inge:   Sorry, zu schnell:

Maha Kumari
(14.05.2007, 11:33)
Inge:   Das dritte Kalb ist weiblich und hat den Namen "Maha Kumuri".

http://svoe.zgk.de/cms/indexelefantenpark.jsp?ausgabe=ks
(14.05.2007, 11:33)
Daniel:   Der n√§chste Elefant ist da:

http://img512.imageshack.us/img512/9189/92zp8.jpg
(10.05.2007, 00:12)
Ronald Masell:   @MM, sorry hast nat√ľrlich recht. Hatte dein Posting nicht ganz durchgelesen. *fg*
(09.05.2007, 11:26)
Michael Mettler:   Sieht so aus, als w√ľrde "Elefant" nun auch noch DAS Zoo-Logomotiv schlechthin werden....
(08.05.2007, 19:26)
Frank-Walter B√ľschner:   Ming Jung, so hei√üt die Besitzerin einer Cocktailbar, welche Ich √∂fters Besuche. Die Dame ist Vietnamesin ;-)

Aber das neue Logo des Kölner Zoos gefällt mir persönlich gar nicht. Das alte war besser.
(08.05.2007, 17:59)
Michael Mettler:   Na, dann lag ich doch gar nicht so falsch, und den Doppelsinn hab' ich doch auch vermutet :-)
(08.05.2007, 17:35)
Ronald Masell:   @MM das verstehst Du falsch.
Auf K√∂lsch m√ľ√üte er Minge Jung hei√üen.
Das ist eine typisch kölsche Lösung,
in Tick Lokalkolorit und trotzdem Weltmännisch. Ming Jung klingt doch "Asiatisch" *fg*
(08.05.2007, 16:34)
Michael Mettler:   Sieh an, sieh an - auch hier also die Abkehr vom einstigen Spezialgebiet Lemuren....

Habe gerade gesehen, dass das zuletzt geborene Elefantenkalb "Ming Jung" getauft wurde. Ist das nicht K√∂lsch f√ľr "Mein Junge"? Wenn dieses Beispiel Schule machen sollte, wird ein m√§nnliches Elefantenkalb in M√ľnchen demn√§chst wohl "Mei Bua" hei√üen, und alle Nicht-Bayern werden das f√ľr irgendwas Asiatisches halten :-)
(08.05.2007, 16:27)
Dennis I:   Der K√∂lner Zoo hat ein neues Logo
(08.05.2007, 15:38)
Daniel:   Kann so akut noch nicht sein, da die Tiere jetzt wieder auf der Au√üenanlage sind.
(07.05.2007, 15:35)
Inge:   Danke, dass Du mich auf dem Laufenden h√§lst. Bin froh, wennich gleich selber kucken kann :-)
(07.05.2007, 15:14)
Daniel:   Sie steht einwenig abseits. Schwenkt den R√ľssel h√§ufig und frisst dabei relativ wenig, hei√üt sie h√§lt das Heu lange fest und sch√ľttelt es. Dazu bewegt sie die Beine im Vergleich zu den anderen Tieren h√§ufiger. Weiter ist aber nichts zu sehen.
(07.05.2007, 14:48)
Inge:   Die Delle ist ein √Ėdem, nicht un√ľblich bei hochtr√§chtigen Elefantenk√ľhen. Eine weitere "Beule" zeigt sich dann kurz vorher an der Vulva und liegt eher .... maaaan, wie erkl√§re ich das jetzt? ... zwischen den Beinen, mehr Richtugn Boden als Schwanzansatz. Wie verhalten sich denn die anderen K√ľhe? Die merken auch, wenn es losgeht und k√ľmmern sich dann um die werdende Mutter und sind unruhig.....
(07.05.2007, 13:32)
Daniel:   Was mir auff√§llt, ist das eine Delle unten am Bauch sichtbar ist? Ist das normal oder ist es ein Anzeichen das es losgeht. Wenn man das Tier beobachtet macht es schon einen recht unruhigen Eindruck
(07.05.2007, 13:17)
Daniel:   Mittlerweile sind die Elefanten wieder im Haus und fressen. Nichts auff√§lliges zu sehen.
(07.05.2007, 13:02)
Inge:   Danke f√ľr die Info. ICh habe gestern mittag geschaut, da hatte sie ohne Zweifel Wehen, bei denen sie eingeknickt ist. Aber wenn es ihr gut geht, um so besser. Danke!!!
(07.05.2007, 12:55)
Niedersachse:   Es scheint wohl nichts passiert zu sein. Die Kamera ruht zur Zeit auf Thi Ha Phyu und die sieht total normal und ruhig aus. Und neben ihr steht auch nichts kleines.
(07.05.2007, 12:50)
Inge:   Das ist kein gutes Zeichen. Bzw. w√§re das Kalb geboren, w√ľrden alle drin bleiben m√ľssen, bis die Mutter-Kind-Beziehung gefestigt ist.... Danke!!!
(07.05.2007, 11:07)
Daniel:   Ich kann die Elefanten leider nicht unterscheiden, mittlerweile stehen die Tiere aber alle auf der Au√üenanlage im Regen. Kann nicht sagen ob einige noch im Haus sind. Die beiden kleinen sind aber definitiv drau√üen
(07.05.2007, 11:05)
Inge:   @ Daniel, ich kann leider nicht Webcam schauen. Ist Dir irgendetwas aufgefallen? Siehst Du Thi?
(07.05.2007, 10:36)
Daniel:   So jetzt sieht man die K√ľhe in den Boxen.
(07.05.2007, 10:20)
Inge:   Online ist auch nichts zu finden. Die Wehen setzen vor 20 Std. ein.... :-(
(07.05.2007, 09:50)
Daniel:   Webcam funktioniert im Moment, aber noch ist nichts zu sehen
(07.05.2007, 09:44)
Inge:   Es scheint bei der Geburt Probleme zu geben, Die Webcam ist seit gestern mittag ausgeschaltet....
(07.05.2007, 07:54)
Daniel:   Nachdem am Sonntag gegen 13.45 Uhr die hochtr√§chtige Leitkuh Thi Ha Phyu (27) erste Wehen hatte, lie√ü Zootierarzt Dr. Olaf Behlert die Herde vom Au√üengehege ins Elefantenhaus holen.

http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&pageid=1004370693460&rubrik=200&artikelid=1177082154164
(07.05.2007, 00:17)
IP66:   Habe im Pinguin-Thread die Sichtbarkeit des Zergpinguink√ľkens gemeldet ...
(27.04.2007, 19:44)
Inge:   Ja, Aung Si und Aung Bo sind Fr. morgen verladen worden. 2 Tierpfleger (und Zootierarzt) sind mit gefahren. 2 Tage sollte es dauern. Aber leider gibt es im Netz keine Infos wie die "Reise" verlaufen ist und ob sie gut angekommen sind.
(23.04.2007, 13:55)
Daniel:   Die beiden Jungbullen aus K√∂ln sind angeblich nach Sevilla umgezogen:

http://www.elefanten-news.de/index.php?Kategori=Transfer
(22.04.2007, 19:00)
Sebastian Dahl:   Habe heute die neue Ausgabe der Zeitschrift des K√∂lner Zoo mit Jahresbericht bekommen. 2006 soll der Zoo 1.579.972 Besucher gehabt haben!
(19.04.2007, 16:23)
Michael Mettler:   Wenn die Emmener Zucht so drohnenbr√ľtig war, k√∂nnte es da doch auch mal so viele m√§nnliche Elefanten gleichzeitig gegeben haben, wenn man die K√§lber hinzu rechnet?
(16.04.2007, 17:44)
?:   In einem Zoo wohl nicht, aber der Zirkus Kludsky hat mal √ľber 50 Elefanten auf einer Tournee dabeigehabt, darunter eine Menge Bullen, die genaue Anzahl m√ľ√üte ich nachschlagen.
(16.04.2007, 17:21)
IP66:   @Sven P. Peter: Mitlaufen geht ja nicht immer, und wenn man ehrlich ist, gibt es innen einen Laufstall und au√üen eine Anlage f√ľr Bullen - alles √ľbrige sieht dann doch wieder recht konventionell und eng aus und wird auch umsperrtechnisch kompliziert. Wobei es ja jetzt f√ľnf Bullen sind - gab es eigentlich schon einmal so viele m√§nnliche Elefanten auf einem Fleck?
(16.04.2007, 17:17)
Niedersachse:   Elefantengeburt im Zoo K√∂ln. Heut Nacht kam das Kalb von Thong Khun zur Welt. Es gibt noch keine offizielle Angabe √ľber das Geschlechter, aber bei der Web-Cam konnte man erkennen, dass es sich wohl um einen Bullen handeln muss.
Web-Cam:
http://www.wdr.de/themen/freizeit/freizeiteinrichtung/zoocam/elefanten/index.jhtml
(16.04.2007, 11:46)
Michael Mettler:   Da die Frage gerade bei den "Historischen Geb√§uden" auftauchte: Sind im K√∂lner Masterplan √ľberhaupt noch Nash√∂rner vorgesehen? Und wenn ja, wo?
(12.04.2007, 22:57)
Frank-Walter B√ľschner:   Oh mein Gott wie peinlich, aber mir ist der Bauzaun nie aufgefallen.
(12.04.2007, 15:10)
Sven P. Peter:   Wieso sollte es sich r√§chen? Wenn die Bullen gar nicht mehr miteinander k√∂nnen, sin erstens 3 Seperate Anlagen vorhanden und zweitens kann man auch einfach einen der Bullen in der Herde mitlaufen lassen.
(12.04.2007, 15:08)
IP66:   @Herr B√ľschner: Schade, da√ü junge Okapi konnte ich gestern hinter dem Astvorhang ganz gut erkennen. Den Bauzaun bei den Przewalski-Pferden gibt es, seit auf der Saiga-Antilopenanlage die Baucontainer f√ľr den Elefantenpark standen, also seit mehreren Jahren. Wie in diesem Graben ein Pferd ertrinken kann, ist mir allerdings schleierhaft. Sang Raja scheint mir in den letzten Monaten kr√§ftig gewachsen zu sein, vielleicht h√§ngt das mit den Konflikten zusammen. Es r√§cht sich jetzt, da√ü man keine zweite Bullenanlage gebaut hat, allerdings wird die Situation mit dem Abtransport der emmener Bullen ein wenig einfacher.
(12.04.2007, 10:56)
Stefan:   Im Eingangsbereich des Regenwaldhauses gibt es aber 2 neue Anlagen. Die Kleinere mit Verglasung ist der Bilderung zufolge also f√ľr die Kurzkopfgleitbeutler. Was aber ist denn genau f√ľr die gr√∂√üere Anlage (mit Gitterdraht) geplant: Der Text der Beschilderung bezieht sich zwar nur auf Nachttiere allgemein, allerdings findet sich dort die Abbildung eines Fischer-Uhus... Sollte das denn wirklich alles sein?!
(12.04.2007, 09:52)
Marco:   In den Eingangsbereich des Regenwaldes ziehen die Kurzkopfgleitbeutler, in der Hoffnung, dass sie hier nicht schon wieder "Auswege" finden...

Der Bauzaun bei den Przewaldkis steht dort schon lange.
(12.04.2007, 00:21)
Frank-Walter B√ľschner:   Ich bin unbedingt f√ľr eine editier Funktion ;-)

Ist ja schrecklich, wobei wenn man eh in Eile ist.
(11.04.2007, 21:37)
Frank-Wa√∂ter B√ľschner:   @MM: Ja, das wird es wohl sein :-)
@Christian Badneck: Nein, an dem Gitter der Schauanlage stand nur, das "Hier bald neue Bewohner einziehen werden". Mehr nicht, udn es man konnte auch noch nicht erkennen, was es denn ungefährt mal sein wird.
(11.04.2007, 21:32)
Christian Badneck:   Sehr interessanter Berich von Frank-Walter B√ľschner. Habe aber eine Frage: Konnte man schon erkennen was in die neue Schauanlage am Eingang des Regenwaldes einziehen wird (evtl. Beschilderung)??
Vielen Dank im voraus !
(11.04.2007, 20:11)
Michael Mettler:   Vielleicht waren die fehlenden Paviane ja das Abschiedsgeschenk des Zoos an den scheidenden Direktor :-)
(11.04.2007, 19:17)
Frank-Walter B√ľschner:   Ha! Wenn das mal kein Zufall ist, Ich war heute ganz spontan im K√∂lner Zoo.

Heute war super Wetter, der Zoo war sehr gut besucht hat einfach alles heute geklappt. Vorab m√∂chte Ich erw√§hnen, das heute besonders viele Muslime den Zoo besucht haben, denn es waren wirklich viele Kopft√ľcher zusehen ;-) Hat mich selbst √ľberrascht.

Mal so ein paar Eindr√ľcke:
Bindu hatte heute auf der Bullenanlage mit Sang Raja immer mal wieder ein Gerangel gehabt, und Bindus bzw. Sang Raja¬īs ‚Äěgr√∂len‚Äú hat man quasi bis zum anderen Ende des Parks geh√∂rt, aber es blieb sonst alles ruhig bei den beiden.
Die Seel√∂wen taten mir doch ein wenig Leid, bei der Hitze, im Absperrbereich h√§ngen zu m√ľssen, da aus ihrem Bassin das Wasser komplett abgelassen wurde, und gereinigt wurde, das selbe Spiel bei den Seehunden. Ebenso wurde das Flusspferdgehege gereinigt, mit neuem Sand aufgef√ľllt, und das Becken wurde auch neu mit Wasser bef√ľllt.
Mir ist aufgefallen, das heute auf dem Pavianfelsen nicht so viele Paviane vorhanden waren, wie sonst auch. Weiß da einer mehr? Abgegeben, oder schon alle gestorben? Oder hatten die Raubtiere nur besonders viel Hunger? ;-)
Dort, wo der Unfall mit dem Przewalskipferdhengst stattgefunden hat, ist nun alles mit einem Bauzaun abgesperrt. Kann aber sein das der auch schon vorher dort war, aber daran k√∂nnte Ich mich erinnern. Der Nachwuchs der Westlichen Sitatunga war sehr niedlich anzuschauen, wenn Ich mich nicht irre, ist es nicht √§lter als einen Monat, meine etwas von M√§rz als Geburtsdatum gelesen zuhaben. Die j√ľngste Giraffe im Bunde, war auch quietschfidel, und bei den Impalas mangelte es auch nicht an Nachkommen.
Seit wann, und vor allem Warum leben die Spitzmaulnashörner getrennt auf der Anlage?
Au√üerdem, war ein Kamerateam zusehen, aber man konnte nicht erkennen, f√ľr was gedreht wurde etc. Das Okapikalb konnte ich nicht leider nicht ersp√§hen, allerdings Mutter und Vater, die aber getrennt leben. Und was die beiden jungen Elefanten Bullen angeht‚Ķund das angebliche verschwinden, der Anzeigentafeln, dazu kann Ich nur sagen, das lediglich Aung Bo¬īs Tafel entfernt worden war, nicht die von Aung Si . Was das zu bedeuten hat, wei√ü Ich nicht, es war auch nirgends etwas dar√ľber zu lesen.

So, falls jemand noch was spezielles wissen m√∂chte. Ich gebe mein bestes. Tut mir auch leid, das Ich nicht vorher im ‚ÄěZoo-Korrespondet‚Äú-Thread bescheid gegeben habe, wie gesagt war ja super spontan der Ausflug.

PS: Ich bin mir nicht sicher, ob ich Im Zoo-Korrespondententhread hätte posten sollen, oder Im Zoo Kölnthread. habe einfach mal den Kölner misbraucht ;-)

(11.04.2007, 17:24)
Carsten:   Wei√ü leider auch nichts genaueres, hab das nur um drei Ecken geh√∂rt...
(11.04.2007, 11:42)
IP66:   Die Steckbriefe sind schon seit der Ankunft der neuen Herde verschwunden. Anscheinend kommen die Tiere aber nicht mehr mit dem Jungbullen zusammen auf die Freianlage, jedenfalls habe ich sie dort in der letzten Woche nicht gesehen.
(11.04.2007, 11:37)
Marco:   Aung Bo und Aung Si sind NOCH da, werden derzeit auf den Umzug vorbereitet. Sind die Steckbriefe nicht schon weg, seit die Thail√§nder ihre Schilder bekommen haben?

Der Wassergraben ist doch nicht so tief, dass ein Pferd darin Probleme haben m√ľsste?! Hat sich das Tier beim Sprung verletzt? Oder war der Rand des Grabens so schmierig, dass er nicht wieder heraus kam?
(11.04.2007, 10:05)
Carsten:   Der Hengst ist wohl durch den Bauzaun in den Wassergraben gesprungen und nach der Bergung verstorben.
(11.04.2007, 00:02)
cajun:   Anscheinend ist der Przewalskihengst im K√∂lner Zoo letzten Samstag recht dramatisch zu Besuchszeiten verendet. Wei√ü jemand da N√§heres?
(10.04.2007, 21:43)
Dennis I:   Leben Aun Si und Aung Bo eigentlich noch in K√∂ln ? Ihre Steckbriefe wurden n√§mlich schon entfernt
(10.04.2007, 19:49)
IP66:   Ich bin F√∂rdervereinsmitglied, bekomme die Zeitschrift zugesandt und habe nich nichts - insofern ist, wie bei manchem Exemplar der letzten Jahre, wohl Geduld am Platze.
(05.04.2007, 15:02)
Michael Mettler:   Ich bekomme sie √ľber einen Sammler immer recht zeitnah nach Erscheinen, habe sie aber auch noch nicht. Da sie den Jahresbericht f√ľr 2006 enthalten m√ľsste, k√∂nnte ich mir aber vorstellen, dass sich wegen des Direktionswechsels etwas verz√∂gert...
(04.04.2007, 14:04)
Sebastian Dahl:   Hat hier schon jemand die aktuelle "Zeitschrift des K√∂lner Zoo"? Normalerweise sollte sie doch gegen M√§rz erscheinen. Ich habe sie leider bisher noch nicht zugeschickt bekommen und auch bei meinem Besuch am 2.4. gab es sie noch nicht im Zooshop.
(04.04.2007, 12:36)
Claudia:   Die beiden m√§nnlichen Jungtiere sind seit Dezember06/Januar07 eigentlich fast jeden Morgen im Au√üengehege. Allerdings ziehen sie sich gerne zur√ľck, sobald zu viel los ist.
(27.03.2007, 21:39)
Stefan:   Ich war ca. Februar im K√∂lner Zoo, als bei den Persischen Leoparden ein kleines Schild an der Scheibe hing mit dem Hinweis auf eine (Zwillings-?)Geburt aus Juni 06 !! Weiterhin w√ľrden die Jungtiere z.Zt. f√ľr ihren "Einsatz" im Schaugehege vorbereitet. Bislang habe ich die noch nicht sehen k√∂nnen. Hatte da jemand vielleicht mehr Gl√ľck bzw. wei√ü N√§heres zu den Umst√§nden des "Geheimnisses". Die Webseite ist wie so oft wenig hilfreich...
(27.03.2007, 19:24)
IP66:   @Marco: Immerhin wurden die Runden, die der Wolf lief, deutlich kleiner, weil der K√§fig kleiner war.
(13.03.2007, 20:10)
Ronald Masell:   @Dortmunder
Schweissabwischundf√ľrdieGnadedanke. *gfg*
(11.03.2007, 18:47)
Michael Mettler:   @Dortmunder: Na klar, es gibt doch die ber√ľhmte K√§lberblut-Frischzellenkur von Dr. M√ľller-Wohlfahrt *rotfl*
(11.03.2007, 09:37)
Dortmunder:   Geht doch... Es sei dir verziehen ;o) Hoffentlich gibts doch noch mal ne Chance zur Blutauffrischung bei den Kleideraffen...
(10.03.2007, 21:33)
Ronald Masell:   @Dortmunder
AufdenKnieenrutschundAscheaufmeinHauptstreue.
(09.03.2007, 18:55)
Dortmunder:   @ Ronald Masell :

Ich erwarte eine ausf√ľhrliche Entschuldigung *lol*
(09.03.2007, 08:10)
Carsten:   @ Pia: Da hast Du richtig geh√∂rt, dem Zoo wird ein Papageienhaus von einem Privatmann gespendet.

Einfach mal runterscrollen, da steht diverses dar√ľber...
(09.03.2007, 00:28)
Pia:   Ich habe geh√∂rt, dass im K√∂lner Zoo demn√§chst ein Papageienhaus gebaut werden soll. Hat jemand schon √§hnliches geh√∂rt?$Ich hoffe sehr, dass, wenn sich die Nachricht best√§tigt, dieses Papageienhaus von den √ľblichen K√§figen unterscheidet. K√∂ln kann es sich nicht leisten 2007 Papageien auf 3x3 Meter zu halten.
(08.03.2007, 23:32)
Saya:   Die Kleideraffen hatten in den letzten Jahren immer mal wieder Nachwuchs aber es waren immer nur Totgeburten, Aborte oder die Mutter ist gestorben. Klar sind die Tiere alle verwandt, aber das gilt f√ľr Pinselohrschweine und alle Takine auch; trotzdem werden sie weiter gez√ľchtet. Inzucht muss keine gesundheitlichen Probleme mit sich bringen.
(08.03.2007, 22:21)
Franz:   @ Saya + Dirk K.
Ich dachte die 4 Kleideraffen wären Geschwister und sollten kein Nachwuchs bekommen? Wenn es stimmt eine echte Sensation!

@ Michael:

Aber schon eine sehr lieblose Unterkunft f√ľr die letzten Tage!
(08.03.2007, 22:09)
Saya:   Und zwar hier: http://www.kpanlogo2007.blogspot.com/
(08.03.2007, 20:05)
Dirk K:   Mittlerweile gibt es ein "Beweisfoto" vom Kleideraffenbaby.
(08.03.2007, 19:23)
Michael Mettler:   Erg√§nzende Frage: Laufen die Guerezas in K√∂ln eventuell genauso aus wie die Kleideraffen? Im Urwaldhaus werden doch m.W. nur M√§nner gehalten, und auf der Fl√§che des Madagaskarhauses soll ohnehin laut Masterplan das Stallgeb√§ude f√ľr die Afrikasteppe entstehen. Und die Gorillas sollen in ihrer sp√§teren Anlage mit Mandrills, nicht mit Guerezas zusammen leben.
(08.03.2007, 18:48)
Franz:   Warum werden die Guerezas im Madagaskarhaus so erb√§rmlich gehalten?
Was ist mit der andern Gruppe im Urwaldhaus
Soweit ich weiß sind es 3 Tiere die dort gehalten werden. Sollen diese Gehege nicht saniert/renoviert werden??

(08.03.2007, 18:07)
Ronald Masell:   @Dortmunder
Vielen dank f√ľr die Info.
Enten hatten wir schon. *lol*
(08.03.2007, 08:36)
Dortmunder:   √úbrigens soll in K√∂ln, laut Ger√ľchten, ein kleiner Kleideraffe geboren worden sein... Ist aber wohl noch nicht offiziell
(07.03.2007, 22:51)
Sven P. Peter:   Der ehemalige Direktor vom Tierpark Kr√ľzen wurde von einem Gibbonmann mal angegriffen und schwer verletzt. Neben mehrern Bisswunden und ausgekugelten Gelenken hatte er auch nur von dem Schlag des Tieres ein gebrochenes Bein.
In so einer begehbaren Anlage wäre also ganz gut was los ;)
(07.03.2007, 22:38)
Michael Mettler:   @JT99: Also, die hannoverschen Wei√üwangengibbons wurden abgegeben, weil das M√§nnchen es gelernt hatte, von der Insel zu entkommen, und es soll Besucher angegriffen haben... Deswegen sitzt der Gute samt Familie seitdem in Osnabr√ľck hinter Glas und Gitter, und daf√ľr kam das dortige Paar Gelbwangengibbons nach Hannover.

In der Kronberg-Soap berichtete ein Pfleger, dass Gibbons f√ľr ihre K√∂rpergr√∂√üe enorme Kr√§fte haben und mit dem dortigen M√§nnchen nicht gut Kirschen essen sei.

Spricht also nicht daf√ľr, entsprechende Experimente zu machen - bezeichnenderweise hat das nicht mal Apeldoorn gewagt.
(07.03.2007, 22:18)
JT99:   Wo liegt eigentlich das Problem Gibbons in begehbare Anlagen zu packen? Mit Kattas, Varis oder Guerezas gehts doch auch, also warum nicht mit Gibbons? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie f√ľr den Besucher gef√§hrlich sind und andersrum auch nicht. Oder sind die Tiere besonders scheu oder schreckhaft?
(07.03.2007, 21:50)
Michael Mettler:   @Dortmunder: Nette Idee, nur mit der Begehbarkeit w√§re es dann Essig :-)

Aber ein paar Silberklaffschn√§bel, Wildh√ľhner usw. w√ľrden mir darin schon gefallen - vor allem mit dem Hintergedanken, dass die Fasanerie ja sp√§ter in "Afrika" liegt und wom√∂glich nicht mehr international besetzt sein wird...?
(07.03.2007, 18:51)
Dortmunder:   Das w√§re doch die ideale Aussenanlage f√ľr die Gibbons, oder ?
(07.03.2007, 12:20)
Michael Mettler:   @Dortmunder: Verst√§ndlich, ist ja auch soo weit weg von dir :-) Aber ehrlich: Ich kann mich nicht an eine Anlage f√ľr Riesenschildkr√∂ten erinnern, die scheint dann wohl nach 2002 entstanden zu sein.

@Marco: Soll sich laut Masterplan etwas mit der Greifvogelvoliere √§ndern? Ihren eigentlichen Zweck als Geier-Zuchtanlage erf√ľllt sie doch l√§ngst nicht mehr, und eine Flugshow lie√üe sich auch andernorts unter freiem Himmel abhalten. (Obwohl es so durchaus den Vorteil hat, dass die V√∂gel keine unerw√ľnschten Ausfl√ľge machen k√∂nnen.)
(07.03.2007, 11:40)
Dortmunder:   Dann kannst du das doch sagen... Ich war das letzte Mal 1997 in Bochum :o)
(07.03.2007, 10:25)
Michael Mettler:   @Dortmunder: Kann ich nicht sagen, war zuletzt 2002 in Bochum.
(07.03.2007, 10:12)
Dortmunder:   Das m√ľsste ja jetzt, zum besseren Verst√§ndnis, das heutige Schildkr√∂tengehege mit den Riesenschildkr√∂ten sein... Und ein Teil der jetzigen Seehundanlage, oder ?
(07.03.2007, 09:40)
Michael Mettler:   Ich hatte zwar das lange, schmale Wolfsgehege in Bochum noch dunkel im Ged√§chtnis, aber wegen der Lage musste ich jetzt doch in den alten Zoof√ľhrer schauen: Es lag an der Au√üenseite des Tierparks, die zur Klinikstra√üe hin weist, und ihm gegen√ľber befanden sich der Kinderzoo und der Greifvogel-Flugk√§fig.

Die Bochumer Timberw√∂lfe gingen √ľbrigens auf die Frankfurter Zucht zur√ľck - aus der Zeit, bevor diese auf wei√üe F√§rbung selektiert wurde.
(07.03.2007, 09:22)
Dortmunder:   Ja, Bochum hatte mal ein gut z√ľchtendes Rudel Timberw√∂lfe, kann mich aber leider nicht mehr wirklich dran erinnern, wo die genau untergebracht waren... Viel Fl√§che hat der Tierpark ja nicht...
(07.03.2007, 08:29)
Marco:   Der Nachfolger f√ľr Herrn Kaumanns ist schon bekannt, aber ich glaube, dass er noch nicht offiziell vermeldet wurde. Da will ich dem Zoo ungern vorgreifen... Er kommt jedenfalls aus NRW.

@IP66: Wölfe in Bochum? Wo waren die denn? Der Kölner Wolf hat in seinem Gehege nichts anderes getan, als in den alten Käfigen, nämlich ausdauern seine Bahnen zu ziehen.
Die Unterbringung der Bartaffen ist in der Tat ung√ľnstig f√ľr Besucher. Das Hauptgehege ist so stark mit Ge√§st ausgestattet, dass man kaum den Durchblick behalten kann. Ferner steht der Besucher etwas unter der Gehegefl√§che. Die Innengehege liegen hinter dem Lemurenhaus und sind nicht einsehbar, h√§ufig sitzen die Affen im VErbindungsgang au√üer Sicht. Der Baumk√§fig ist prima f√ľr die Tiere, f√ľr Betrachtungen aber auch nicht so g√ľnstig.

Ob Tapire kommen und wenn ja, ob sie vergesellschaftet werden, weiß ich nicht.
(06.03.2007, 21:00)
IP66:   Es ist ja erfreulich, da√ü der letzte indische Wolf so lange ausgehalten hat. Ihm war aber ein weniger gro√ües Gehege verg√∂nnt als seinen Verwandten in Bochum oder im alten Wolfsgehege in Berlin. Die Bartaffengruppe ist sicher ein integraler Bestandteil des Tierbestandes, und ich habe gehofft, da√ü man sich f√ľr eine Vergesellschaftung mit den Orangs entscheiden w√ľrde - wobei in M√ľnster meines Wissens keine Zuchtgruppe vergesellschaftet wurde. Die jetzige Situation ist ein wenig unbefriedigend, da man an kaum einer Stelle die Tiere wirklich gut beobachten kann. Die in Einzelhaltung untergebrachten Guerezas in der alten Kleideraffenanlage scheinen mir da aber das noch schlechtere Los gezogen zu haben.
(05.03.2007, 18:04)
Stefan:   @Jt99: Wie gesagt: Ich w√§re sofort daf√ľr. Ich kann mich nicht erinnern, irgendwo gelesen zu haben, dass Dortmund gr√∂√üere Probleme mit dieser Vergesellschaftung nach der Eingew√∂hnungsphase gehabt h√§tte. Oder wei√ü ein Insider vielleicht mehr? Immerhin meldete der Zoo ja auch im letzten Jahr wieder Nachwuchs bei den Schabrackentapiren, den ersten im Regenwaldhaus und den zweiten des aktuellen Zuchtpaares (nach Kakak G√∂tz). Rumah Hutan war zwar bis vor kurzem geschlossen, doch die Gr√ľnde hierf√ľr waren technische Probleme mit der Netzkonstruktion des Regenwaldhauses.
(05.03.2007, 17:34)
Jt99:   @Stefan: Spr√§che eigentlich irgendwas dagegen, dass die Tapire mit den Orangs vergesellschaftet werden? Verhalten sich die Tiere agressiv zu einander oder sowas? Ansonsten w√§re das doch kein Problem.
(05.03.2007, 15:54)
Stefan:   @Marco: Mit dann m√∂glicherweise Schabrackentapiren im K√∂lner Urwaldhaus sind wir dem Dortmunder Rumah Hutan auf den Spuren... Ich f√§nd s klasse. W√§re interessant zu wissen, ob die Tapire in K√∂ln dann auch Mitbewohner oder nur Nachbarn der Orangs werden sollen...
(05.03.2007, 11:30)
Christian Badneck:   Wenn Dr. Kaumanns den Zoo verl√§sst,
weiss man denn wer Nachfolger wird ?
(05.03.2007, 10:18)
Marco:   @Michael Mettler: Ein richtiger Gedanke, dass die Braunb√§ren-"Massen" in den diversen kleinen und gro√üen Tierparks / Zoos in den n√§chsten max.20 Jahren wohl zu gro√üen Teilen verschwinden werden.

Der Plan ist wohl noch nicht komplett ver√∂ffentlicht worden. Ich kann nur aus meinen Erinnerungen berichten, da er mir vorgestellt wurde. F√ľr die Bonobos war auch ein eigenes, neues Haus vorgesehen (irgendwo mitten im Zoo).
Mit den Malaienbären bin ich mir nicht mehr ganz sicher, nachdem Christian Badneck nach Tapiren fragte. Diese sind nämlich auch geplant. Wer von beiden ins Urwaldhaus sollte, weiß ich nicht mehr sicher. Sinnvoller wären wohl Tapire, da Malaienbären v.a. bei der Nachzucht Ruhe brauchen, die sie neben den Orangs nicht hätten...

Dass die Bartaffen "gehen", hängt vielleicht auch damit zusammen, dass Dr. Kaumanns den Zoo verlassen wird. Schließlich war er es, der sie bei seinem Dienstantritt mitsamt des Käfigs mitbrachte.
(04.03.2007, 13:10)
Michael Mettler:   @Saya: Auf dem im Zoo aufgestellten Plan f√ľr das Hippo-Haus steht in der Nachbarschaft nur "Gorillas/Mandrills", nichts von Bonobos - wobei allerdings nicht der gesamte Masterplan aush√§ngt. Wenn allerdings ohnehin Tierarten zu Gunsten gr√∂√üerer Anlagen f√ľr andere Tiere und zwecks ausgewogeneren Tierbestandes weichen m√ľssen, w√ľrde es durchaus ins Konzept passen, auf eine von drei Menschenaffenarten zu verzichten.

Sind die Wanderus wom√∂glich f√ľr ein Wiederansiedlungsprojekt gedacht??
(04.03.2007, 09:11)
Saya:   Danke f√ľr die Infos Claudia, aber es schockt mich, dass die bl√ľhende zuchtgruppe Wanderus nach Indien soll - warum denn das blo√ü?? Ich habe kein gro√ües Vertrauen in die indischen Zoos und verstehe auch nicht warum die Familie nicht in Europa gebraucht wird, schlie√ülich z√ľchten Wanderus nicht sooo toll (au√üer die K√∂lner,-)

Soll f√ľr Bonobos nicht neben dem neuen Hippohaus zusammen mit den Gorillas was neues gebaut werden?
(03.03.2007, 23:30)
Michael Mettler:   @Marco: Innerhalb der n√§chsten ein bis zwei Jahrzehnte d√ľrften sich viele Braunb√§rhaltungen durch Alterstod der Tiere erledigt haben, und wenn sich der momentane Trend fortsetzen sollte, d√ľrften die dann verwaisten Anlagen teilweise eher mit kleineren Arten als mit neuen Braunb√§ren besetzt werden. Der K√∂lner Masterplan soll doch auf 30 Jahre ausgelegt sein...?
(03.03.2007, 22:12)
Claudia:   @Marco
Wenn sich laut Masterplan die Braunb√§renanlage bis √ľber das Gepardengehege erstrecken soll, wo sollen dann die Geparden hin?
Und wenn in das Urwaldhaus die Malaienbären einziehen und Languren, was ist dann mit den Bonobos?

Die Bartaffen werden nach meinen Infos dieses Jahr komplett - also als ganze Familie - nach Indien "gehen".

(03.03.2007, 21:41)
Sebastian Dahl:   Die B√§renanlagen w√§ren doch sicherlich auch gut f√ľr europ√§ische / asiatische Gebirgstiere (Steinb√∂cke, Tahre o.√§.)geeignet.
(03.03.2007, 20:32)
Shensi-Takin:   @Marco: Nur "gefrorenes Laub"? Ganz so trivial ist die Angelegenheit bei weitem nicht: es werden nur bestimmte Laubb√§ume mit zudem bestimmten z.T. jahreszeitlich bedingten Rohfasergehalt verwendet. Das alles in gr√∂√üeren Mengen & konstant gek√ľhlt ist eben nicht ganz so billig, wie man sich es vielleicht vorstellen mag-zumal auch Zuf√ľtterungen von Nicht-Blattmaterial auch nur bis zu einen gewissen Grad m√∂glich ist, ohne Negativfolgen f√ľr die Tiere zu haben.
(03.03.2007, 20:31)
Christian Badneck:   Gibt es den Masterplan eigentlich in schriftlicher Form ? Wenn ja, hat jemand
diesen und könnte mir davon eine Kopie
als z.B. Mailanhang schicken (oder eine Idee wo man diesen vielleicht bekommen
könnte).

Desweiteren könnten die Bartaffen doch
sehr gut mit den Orangs vergesellschaftet werden wie in M√ľnster.

Was sagt denn der Masterplan zu evtl. neuen Arten wie z.B. Tapiren, Schweinen (Hirscheber oder z.B. Bartschwein f√ľr Asien)usw..
W√ľrden schliesslich auch prima ins Asienkonzept passen.







(03.03.2007, 19:57)
Marco:   "Leider", weil es Braunb√§ren zu gen√ľge gibt. Von Syrern war √ľbrigens nicht die Rede.
Ich gebe Dir allerdings vollkommen recht, dass √ľber "normale" Braunb√§ren die R√ľckkehr freilebender B√§ren nach Deutschland hervorragend thematisieren l√§sst (schade, dass dies meiner Erinnerung nach in M√ľnchen nicht passiert (?) ).
Eisb√§ren w√§ren super - zumal die Braunb√§renanlage sich √ľber die Fl√§che der alten B√§renanlagen und die Gepardenanlage erstrecken soll.

Wie gesagt: alles laut Masterplan und somit fraglich...
(03.03.2007, 18:40)
Michael Mettler:   @Marco: Warum "leider" Braunb√§ren? Sind denn z.B. die Syrischen Braunb√§ren nicht immer noch eine bedrohte Form? Klar, es ist schwierig, derzeit Nachwuchs unterzubringen, aber das scheint bei Lippenb√§ren schon jetzt nicht viel besser zu sein (und k√∂nnte bei Malaienb√§ren bis zur Verwirklichung des Plans nicht viel anders sein). Von Kragenb√§ren ganz zu schweigen... Und damit w√§re die eurasische Artenpalette schon fast ersch√∂pft - falls K√∂ln nicht ein paar Milli√∂nchen √ľbrig hat und sich Pandas mietet....

Wobei ja der Eisb√§r auch noch zur eurasischen Fauna z√§hlt und eine Verbindung der Anlagen bzw. eine Vergr√∂√üerung in den sehr √ľppigen Besucherbereich hinein doch bestimmt m√∂glich w√§re?

Ist also eigentlich egal, welche Art gehalten und vielleicht NICHT gez√ľchtet wird. Als Artenschutzzoo k√∂nnte K√∂ln den Braunb√§ren vielleicht sogar sinnvoller f√ľr eine Botschaft an die Besucher nutzen als manche andere Art, denn die "Bruno-Problematik" und das Leid der Tanzb√§ren sind uns immerhin geografisch n√§her als einige Umst√§nde um die rein asiatischen Arten.
(03.03.2007, 18:12)
Marco:   Zoof√ľhrer: Es war mal geplant, einen Zoof√ľhrer im Stil der neuen Schilder herauszugeben, sobald die Beschilderung fertig ist. Bestimmten Ticketverk√§ufern sollte man nicht immer glauben...

Urwaldhaus: Im Masterplan sind f√ľr das Urwaldhaus Orang-Utans (deren neue Au√üenanlage nun fertig ist und nur noch begr√ľnt werden muss), Languren und Malaienb√§ren vor. Die Bartaffen werden, soweit ich wei√ü, den Zoo verlassen, sobald der Bau des Flusspferdhauses beginnt.
Die Kleideraffengruppe aufzufrischen w√ľrde ihr Aussterben nur verz√∂gern. Die Tiere sind einfach zu stark ingez√ľchtet. √úbrigens wei√ü ich nicht, warum sie sonderlich teuer im Unterhalt sein sollen: im Winter erhalten sie gefrorenes Laub. Zudem macht Laub nur die H√§lfte der Nahrung aus.

Der letzte indische Wolf ist erst 2006 gestorben - er lebte also √ľber 3 Jahre im kleineren Gehege bei den Geparden.

Neben den Malaienbären soll noch eine Bärenart gehalten werden. Im Masterplan ist leider von Braunbären die Rede. Das kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen und vertraue daher auf die Vorläufigkeit eines jeden Masterplans.
(03.03.2007, 17:28)
IP66:   Also so ganz gestrig ist die Primatensammlung im S√ľdamerikahaus ja nicht: Der Bestand an Br√ľllaffen hat sich durch Nachzucht verdreifacht, man f√§ngt gerade mit Gelbbrustkapuzinern an, und auch bei den Krallenaffen sind es nicht nur 0815-Arten, die gut z√ľchten. Die indischen W√∂lfe sind letztlich dem Elefantenpark geopfert wurden, die Anlage war zwar √§lteren Datums, aber recht ger√§umig und n√ľtzlich. Zwei Tiere mu√üten ja sogar ihr letztes Lebensjahr in einem Abteil der Absperrk√§fige der Geparden verbringen - hier wurde durch einen Neubau die Situation f√ľr Tiere im Bestand eindeutig verschlechtert.
Aber es gab ja schon einmal, in den 50ern, einen Masterplan f√ľr K√∂ln, der auch nur sehr partiell realisiert wurde, gerade weil er an Bestand au√üer dem Pavialfelsen kaum etwas √ľbriglassen wollte. Es ist ja nicht ausgeschlossen, da√ü sich diese Geschichte wiederholt, zumal man das neue Konzept ja noch nicht einmal richtig ver√∂ffentlicht hat.
(02.03.2007, 12:22)
Ingo Rossi:   Hat jetzt nicht direkt mit dem K√∂lner Zoo zu tun aber f√ľr K√∂lnbesucher oder einwohner sicherlich trotzdem interessant:
Wallraf-Richartz-Museum
(www.museenkoeln.de)
Tierschau - Wie unser Bild vom Tier entstand

16. März bis 5. August 2007

Was ist das Tier f√ľr den Menschen? Bester Freund oder √§rgster Feind? Nahrung und Nutztier oder Wesen mit Seele und Teil der Familie? Die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist komplex und spiegelt sich nirgendwo besser wider als in den menschlichen Darstellungen vom Tier. Die Tierschau im Wallraf zeigt dies auf lebendige, lehrreiche und am√ľsante Weise. Mit dem Aufkommen der Zoos und der Naturkundemuseen entdecken die Europ√§er ein bis dato v√∂llig unbekanntes Tierreich. Tiger, L√∂wen, Nash√∂rner oder Elefanten werden frenetisch bejubelt. Wie reagieren K√ľnstler auf diesen Wandel? Wie spiegelt sich der neue Blick auf das Tier in ihren Werken wider? Wie hat die Kunst ihrerseits das Bild der Tiere gepr√§gt? Die Tierschau gibt Antworten auf diese Fragen anhand von Bildhauerarbeiten von Antoine Barye und August Gaul, Gem√§lden von Frans Snyders bis Eug√®ne Delacroix, Vincent van Gogh und Franz Marc. Sie erz√§hlt bildgewaltig und eindrucksvoll vom Wandel der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Bemerkenswerte wissenschaftliche Illustrationen, pr√§parierte Tiere, Skelette und Fossile erg√§nzen die moderne Pr√§sentation der √ľber 150 Exponate. Die innovative Didaktik l√§dt Besucher aller Altersgruppen zum Vergleichen, Entdecken und Erfahren ein. Vor allem f√ľr Familien ist die Tierschau eine echte Expedition in das Tierreich der Kunst.

(01.03.2007, 19:58)
Ingo Rossi:   Soweit ich h√∂rte, ist das Papageienhaus ein Geschenk und wurde deswegen auch erstmal gerne angenommen. Ohne es jetzt schon georafisch genau zuzuordnen. Der Masterplan ist meines Wissens, auf ca. 30 Jahre ausgelegt. F√ľr einen Plan ein sehr lange Zeit. Da wird sich im laufe der Jahre noch einiges √§ndern...
(01.03.2007, 19:55)
Dortmunder:   Merkw√ľrdig finde ich pers√∂nlich nur, dass in der Ecke auch das neue Papageienhaus stehen wird... Und Eurasien ist ja, vorsichtig formuliert, nicht gerade gesegnet mit Gro√üpapageien, die kommen erst wieder in Richtung S√ľdostasien / Australien... Bin mal gespannt, wie das im K√∂lner Zoo gehandhabt wird !

Schade nur um die Lemuren und die Neuweltaffen, auch wenn die Bestände, wie bereits erwähnt, ja eh nur noch ein Überbleibsel aus glorreichen Kölner Primatentagen (Kleider- und Nasenaffen, diverse Sakis, Uakaris, etc.)

Also wird da auch der Trend, weg von den Raritäten und Insider-Tieren, hin zum Zoo-Einheitsbrei verfolgt :o(

(01.03.2007, 19:47)
Michael Mettler:   @Dortmunder: Vom Bucharahirsch gibt es aber wenigstens noch mehrere Halter (z.B. TP Berlin, Mulhouse), wenn auch die genetische Bandbreite vielleicht nicht gr√∂√üer ist als bei den Kleideraffen. Aber neue Halter wird man auch daf√ľr zumindest in Deutschland kaum finden.

Das S√ľdamerikahaus geh√∂rt laut Masterplan zum sp√§teren Parkteil Eurasien, so gesehen w√§ren die Kleideraffen da gar nicht so falsch untergebracht. Aber da zwei von ihnen schon recht alt sein sollen, erleben sie das vielleicht gar nicht mehr... Ich f√§nde es allerdings nach wie vor konsequenter, wenigstens die beiden j√ľngeren Kleideraffen "back to the roots" nach Vietnam zu schicken, wenn sie hier eh schon brach liegendes Zuchtpotenzial darstellen.

Bin sowieso sehr gespannt, wie sich das Artenspektrum in n√§herer Zukunft ver√§ndern wird. Der Lemurenschwerpunkt ist bereits stark zusammengeschmolzen, mit dem geplanten Wegfall s√ľdamerikanischer Tiere br√§che der zweite Schwerpunkt Neuweltaffen komplett weg, und auch Traditionsarten wie M√§hnenwolf oder Pudu m√ľssten dann verschwinden.
(01.03.2007, 15:31)
Dortmunder:   L√§uft es in K√∂ln nicht so √§hnlich mit den Buchara-Hirschen ??? K√∂ln hatte doch ohnehin mal einen ansehnlichen Bestand mit Tieren aus Afghanistan, oder ?
(01.03.2007, 14:44)
Ingo Rossi:   Laut Prof. Nogge waren andere Zoos an einer Kleideraffenhaltung nicht interessiert und nach heutigen Gesichtspunkten ist es nicht sinnvoll, nur an einer Stelle Tiere zu z√ľchten. Daher wird wohl die Gruppe aussterben. Das gleiche geschah √ľbrigens mit den afghanischen W√∂lfen.
(01.03.2007, 14:12)
Dortmunder:   Aus tierhalterischen Gesichtspunkten w√ľrde ich ja das S√ľdamerikahaus nicht als geeignet f√ľr die Kleideraffen halten, wenn sie irgendwie weiterhin gehalten werden k√∂nnten. Als Asiaten passen sie ja auch geographisch nicht wirklich gut dahin... Andererseits wurden in dem Haus ja auch schon die Menschenaffen gehalten... Sogar Berggorillas ! Heute ja total unvorstellbar
(01.03.2007, 12:40)
IP66:   Kleideraffen in K√∂ln f√§nde ich auch deshalb sinnvoll, weil man ja recht gute Haltungserfahrungen gemacht und auch in Forschungen zur Ern√§hrung investiert hat. Was helfen denn die sch√∂nen wissenschaftlichen Studien, wenn man die Art, deren Haltung mit viel Aufwand erforscht wird, dann aussterben l√§√üt. Man k√∂nnte die Tiere auch an der S√ľdschmalseite des S√ľdamerikahauses halten, wo die Klammeraffen in absehbarer Zeit aussterben werden.
(01.03.2007, 12:21)
Michael Mettler:   Laut Masterplan soll S√ľdamerika im jetzigen Zoogel√§nde nicht mehr vertreten sein - da w√§re es inkonsequent, dort wieder Brillenb√§ren zu halten.

√úber das Urwaldhaus habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. K√∂nnte mir vorstellen, dass die Wanderus dorthin umziehen, die an ihrem jetzigen Standort afrikanischen Tieren weichen m√ľssten. Es ist auch nicht auszuschlie√üen, dass statt der Kleideraffen in Zukunft eine andere Langurenform gehalten w√ľrde, um deren genetische Basis es in den Zoos etwas besser aussieht (z.B. der Haubenlangur). Und dann g√§be es ja noch Gibbons ohne Au√üenanlage im Regenwaldhaus :-)

Eine ganz andere Idee: Die sp√§ter frei werdende Gorilla-Anlage m√ľsste doch mit gewissen Umbauten (Unterw√ľhlschutz) auch f√ľr Malaienb√§ren geignet sein...?
(01.03.2007, 12:12)
Christian Badneck:   Danke f√ľr die schnellen Antworten.

War dann von der Info √ľber die Kleideraffen doch ein wenig geschockt.
Da die Kleierdaffen, finde ich, sehr gut
in den Kölner Zoo passen (Vietnamprojekt / Haltungsschwerpunkt Affen)usw. Sollte Köln eigentlich der
Aufwand (Futter) usw. wert sein.

Desweiteren fiehlen mir nach dem die E-Mail abgesendet war noch zwei weitere
Fragen ein.

Nach Informationen des Zoos sollen in das Flußpferdhaus bzw. ans Flußpferdhaus angrenzend die Gorillas
mit Mandrills ziehen. Was w√ľrde wohl mit
der leeren Anlage bzw. mit den Bonobos im Urwaldhaus werden wenn Köln den Zoo
wirklich nach Kontinenten aufteilt.

Desweiteren beschäftigt mich die Frage
wie stellt Köln sich in Zukunft die Bärenhaltung vor. Habe bei meinem letzten Besuch keinen Brillenbär mehr
gesehen und lt. ISIS gibt es wohl auch keinen mehr im Zoo.
Die zwei Grizzlys und der Kragenbär
sind ja auch nicht mehr die j√ľngsten.
Demnächst nur noch Malaienbären ???

Besonders wo Köln ein Naturschutzprojekt
f√ľr den Brillenb√§r unterst√ľtzt.

(01.03.2007, 10:19)
Shensi-Takin:   Bzgl. u.g. Artikels: Frank Albrecht d√ľrfte dem einen oder anderen in Zusammenhang mit den Leipziger Lippenb√§reneuthanasie bzw. "Knut", dem j√ľngsten Berliner Eisb√§r bekannt sein...
(28.02.2007, 22:38)
Shensi-Takin:   @Christian Badneck: zu den Kleideraffen: man k√∂nnte durchaus Exemplare bekommen-nicht zwangsl√§ufig aus Singapur, sondern z.B. vom Endangered Primate Rescue Center in Vietnam o.√§. ME l√§sst man hier die Haltung eher aufgrund des Mi√üverh√§ltnis zw. allg. Besucherattraktivit√§t & Haltungsaufwand auslaufen...
(28.02.2007, 22:18)
Jennifer Weilguni:   @Christian Badneck
Erstmal herzlich willkommen im Forum ! Die Aussage das der neue ZF von K√∂ln dieses Fr√ľhjahr erscheinen soll stammt von einer Ticketverk√§uferin. Da kann man nur hoffen, dass deren Informationen stimmt.
(28.02.2007, 21:18)
Christian Badneck:   Hallo mein Name ist Christian Badneck,
und bin neu im Forum.

Da ich ein sehr grosser Fan des Kölner Zoos bin hoffe ich das man mir hier ein
paar Fragen, die sich angesammelt haben,
beantworten kann:

1. Habe gelesen das die Zusammenarbeit des Kölner Zoos mit der Uni-Bochum (Seehunde) bis 2007 geht. Weiß jemand was nach 2007 geschieht ?

2. Kleideraffen. War vor einiger Zeit
im Zoo und musste feststellen das die
Kleideraffengruppe nur noch aus vier
Tieren besteht. Könnte man nicht aus dem
Zoo Singapur vielleicht ein,zwei oder
drei Tiere bekommen um die Gruppe zu erhalten ? oder gibt es
irgendwelche Einfuhrbeschränkungen.

3. Habe weiter unten im Forum gelesen
das es im Fr√ľhjahr einen neuer Zoof√ľhrer
geben soll. Von wem im Kölner Zoo stammt
diese Aussage ? Habe ende letzten Jahres
eine E-Mail an den Kölner Zoo geschickt,
wo Direktor Pagel persönlich antwortete:
Er m√ľsse erst andere " Hausaufgaben" machen bevor ein neuer ZF heruaskommt.
Sollte es wirklich dieses Jahr bereits so weit sein ? Desweiteren schrieb Herr
Direktor Pagel das es wenn kein ZF nach
den alten Vorbildern sein wird.

Vielen Dank im voraus !
(28.02.2007, 20:02)
Sebastian Dahl:   Sorry, der Beitrag stammt von den Internetseiten des K√∂lner Stadtanzeigers.
(28.02.2007, 19:17)
Sebastian Dahl:   Anzeige gegen Zoo-Chefs

Ein Tierrechtler aus N√ľrtingen hat den Direktor des K√∂lner Zoos, Theo Pagel, und seinen Vorg√§nger Gunther Nogge wegen Versto√ües gegen die Tierschutzvorschriften angezeigt. Oberstaatsanwalt G√ľnther Feld best√§tigte gestern den Eingang der Anzeige. Hintergrund ist die T√∂tung eines Bisons im November vorigen Jahres. Der Zoo hatte das Tier t√∂ten lassen, weil das Gehege zu voll war und kein anderer Zoo als Abnehmer f√ľr das √ľberz√§hlige Bison gefunden worden war. „Wegen der Blauzungenkrankheit ist K√∂ln Sperrbezirk“, sagte gestern Theo Pagel. „Deshalb d√ľrfen wir die Tiere nicht transportieren.“

Der Tierrechtler Frank Albrecht wirft den Zoo-Chefs dagegen vor, „nicht alle M√∂glichkeiten ausgesch√∂pft“ zu haben. Die Verantwortlichen h√§tten rechtzeitig „mit Geburtenkontrolle, dem Bau eines Ausweichgeheges oder mit der rechtzeitigen Beendigung der Bisonhaltung“ reagieren m√ľssen. (ts)

Quelle: koeln.de
(28.02.2007, 15:35)
Klaus Sch√ľling:   Thema Katzenfutter:
Es gab vor vielen Jahren mal einen sehr spannenden Artikel √ľber Katzenfutter-Design in der GEO

Darin stand, dass die amerikanischen professionellen Designer in erster Linie f√ľr die Dosen√∂ffner arbeiten.
Die Präferenz der Katzen ließe sich am besten durch die Wirkungsdauer der zugesetzten Verdauungsenzyme steuern:
Je länger - je lieber.
Um so mehr sind dann wohl die Jungens gefordert, das Lieblingsfutter der Katzen wieder f√ľr die Dosen√∂ffner attraktiv zu machen.
Jeder, der schon einmal versucht hat, seinen Stubentiger auf ein billigeres Dosenfutter umzustellen, weiß, wie gut diese Leute ihr Handwerk verstehen...

(20.02.2007, 11:36)
N.N.:   @Ronald Masell: 1 Maleinb√§rjunges verstarb am Wochenende. In fr√ľhen Sonntagsstunden wurde Okapi geboren (Mutter Kisanga, so um 370kg schwr vor der Geburt, Vater Tiemen, gut 100kg leichter als Kisanga)

(20.02.2007, 09:16)
Ronald Masell:   Am 4. Dez. wurden in K√∂ln zwei Malaienb√§ren geboren. Sie sind √ľber den Monitor am Malaienb√§rengehege in ihrer Wurfbox zu sehen. (Nein diesmal ist es keine Halluzination) *fg*
Hinter der ehemaligen Saigabockanlage beim Tierkinderzoo haben wohl die Erdarbeiten f√ľr das Papageienhaus begonnen, dort steht ein Bagger.
Eien Hälfte des Okapihauses ist durch Rolläden blickdicht gemacht.
Im Eingangsbereich des Tropenhauses steht auf Schildern am Bauzaun nur "hier entsteht ein neues Schaugehege". F√ľr wen oder was nicht. Auch ein neugieriger Blick hinter die Planen ergab nichts erhellendes.

(16.02.2007, 16:38)
Michael Mettler:   Gerade beim Katzenfutter K√ĖNNEN die Hersteller aber eine breite Palette an Geschmacksrichtungen bieten - ein Schelm, der B√∂ses dabei denkt :-) Wobei es wom√∂glich wirklich nur der GESCHMACK ist, der variiert, und weniger der Inhalt. Wieviel Huhn sich in einer 100-Gramm-Packung Katzenfutter "mit Huhn" befindet, wenn es laut Aufdruck 4% ausmacht, kann man ja leicht ausrechnen...
(12.02.2007, 19:20)
Shensi-Takin:   @MM: Nat√ľrlich wird Hunde-/Katzenfutter u.a.(oder vielmher, v.a.;) auch auf die Akzeptanz des menschlichen Kundens hin "designt"-daher auch die Bezeichnungen "Lachs/ Pute" etc., auch wenn das Produkt nur geringe prozentuale Anteile von diesen Tieren enth√§lt.
Wenn die Katze das Futter stehen l√§sst, ist dies f√ľr den Hersteller eher wenig zweckdienlich; der Kunde wird-sofern der Hersteller nicht noch plakativ "auf anders" gemachte Produkte liefern kann, recht schnell zur Konkurrenz wechseln.
Wer die Schlangenw√ľrste live gesehen hat, wird selbst nur der verfressensten Kornnatter zugestehen wollen, diese auch tats√§chlich zu fressen. Allerdings habe ich gerade Nattern schon das Unm√∂glichste fressen gesehen...;)
Futterratten-/mäuse fallen wie auch Futterfische & allerlei Wirbellose unter die "Futtertier"-Rubrik, wobei auch hier die Tierschutzbestimmungen(Schutz vor unnötigen Leid/Schmerzen etc.) v.a. bei den Vertebraten gelten.

Hinsichtlich Pavian: das d√ľrfte schwer sein, da keine g√ľltigen Rechtsvorschriften/-anweisungen/-standards hinsichtlich T√∂tung von Primaten zur sp√§teren Verwertung bestehen(die Anwendung g√§ngiger Euthanasiepr√§parate d√ľrften da in Hinblick auf die sp√§tere Verwendung flach fallen); des weiteren d√ľrfte die √∂ffentliche Emp√∂rung, sollte dies herauskommen, recht gro√ü sein(ich erinnere da an M√ľnchen in den fr√ľhen 90igern).
(12.02.2007, 19:09)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Dosenfutter f√ľr Haustiere wird auf die MENSCHLICHEN Geschmacksnerven abgestimmt, wie ein Vertreter einer bekannten Herstellerfirma einmal √§u√üerte, damit der Hausfrau beim Dosen√∂ffnen nicht das K... kommt. Gerade Hunde w√ľrden ihr Fleisch ja viel lieber etwas "abgelagert" genie√üen...

Wenn aber Mieze ihr Futter angewidert stehen lässt, fördert das sogar noch den Umsatz, denn Herrchen/Frauchen probiert garantiert dauernd neue Geschmacksrichtungen aus und so wird ein Vielfaches vom tatsächlich benötigten Futter verbraucht.

Zu den W√ľrstchen f√ľr Schlangen: Das d√ľrfte individuell verschieden sein. Ich hatte zeitweise knapp zwei Dutzend Kornnattern, und die verfresseneren unter ihnen h√§tten sogar die Futterpinzette runtergew√ľrgt, solange sie nur nach Maus roch!

Wenn auch zur Ern√§hrung von Tieren nur Tierarten verwendet werden d√ľrfen, die f√ľr Lebensmittelzwecke geschlachtet werden, wie steht es dann um die Futterratten usw.? Oder anders gefragt, d√ľrfte rein lebensmittelrechtlich betrachtet - also Artenschutz mal au√üen vor - z.B. ein Pavian als artgerechtes Leopardenfutter genutzt werden oder nicht?
(12.02.2007, 18:52)
Shensi-Takin:   Die Verf√ľtterung von (Raub)Katzen d√ľrfte eher schwierig werden-wie z.B. auch Primaten fallen sie nicht unter die LM-liefernden Tiere(was auch die Verwertung als Tierfutter beinhaltet). Insofern d√ľrfte eine Schlachtung von Raubkatzen & Primaten in D zur Fleischnutzung eher unwahrscheinlich sein. Nutrias z.B. hingegen sind durchaus als LM-lieferndes Tiere einzustufen; wer also bestimmte Bereiche in Nordostdeutschland besucht, kann einmal dieses kulinarische "Wagnis" auf sich nehmen (und d√ľrfte es meist nicht bereuen).
Zur Hundeschlachtung in D gibt es √ľbrigens eine interessante Dissertation von Pia Geppert (Hundeschlachtung in Deutschland im 19. und 20. Jh., M√ľnchen 1990).

Was den "Ratten"-bzw. "M√§usegeschmack" angeht-der Witz ist alt. Die Geschmacksrichtung d√ľrfte zum einen daran scheitern, dass nur wenige Menschen von sich behaupten k√∂nnen, den Geschmack n√§mlicher Nager zu kennen-und dass, w√ľrde man den Geruch zu imitieren versuchen(am besten abgeleitet von dem Uringeruch...;), dies auf wenig olfaktorische Gegenliebe seitens der menschlichen "Dosen√∂ffner" sto√üen d√ľrfte-von manch einer verw√∂hnten Samtpfote ganz zu schweigen.

Man kann ja auch einen Schritt weitergehen, wie es etwa einige US-Tierfutterhersteller getan haben-und die "Fleischwurst mit M√§useduft" f√ľr die Hausschlange anbietet. Ob indes die auf den Verkaufsbildern abgebildeten Korn-oder K√∂nigsnattern tats√§chlich freiwillig solche W√ľrste zu sich nahmen, wage ich zu bezweifeln...
(12.02.2007, 18:08)
Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Ganz einfach: Weil die Abf√§lle aus der Massentierhaltung irgendwie entsorgt werden m√ľssen - dann macht man halt Heimtierfutter daraus... Abgesehen davon, dass vieles, was z.B. im Hundefutter wie Fleisch aussieht, gar keins ist. Es soll sehr viele Hunde mit Soja-Allergie geben...

Besagte Gesellschaft hatte bis vor gar nicht langer Zeit kein Problem damit, auch selbst Katzen zu essen. Nicht umsonst hat die Katze im Volksmund auch den Spitznamen "Dachhase". W√ľrde man das durchschnittliche "Pfui"-Prinzip unserer hiesigen Gesellschaft konsequent auf die F√ľtterung von Zootieren √ľbertragen, d√ľrften dort weder M√§use und Ratten noch Pferdefleisch verf√ľttert werden.
(12.02.2007, 17:12)
Ingo Rossi:   @Michael Mettler: Interessanter Gedanke (der Letztere)! Aber da ist doch unsere Kultur eine Antwort: Schweine, K√ľhe, K√§lber, Schafe etc. essen wir - Hunde und Katzen auf keinen Fall! Das d√ľrfte doch auch f√ľr Zootiere zutreffen.
Letztens h√∂rte ich die lustige Frage eines Kabarettisten: "Wieso gibt es Katzenfutter mit Huhn-/Schwein-/Rindergeschmack. Aber nicht mit Rattengeschmack? Das w√§re doch das Nat√ľrlichste."
Aber dar√ľber was wirklich "nat√ľrlich" ist, entscheidet schlussendlich doch der/die Halter und die Gesellschaftn der sie leben.

(12.02.2007, 16:49)
Michael Mettler:   @Langhals: Dann k√∂nnten die K√∂lner ihre √ľberz√§hligen Bisonk√§lber doch gleich zu dir schicken... :-)

Um die Konzeption weiter zu denken: An wen w√ľrde man eigentlich √ľberz√§hlige Gro√ükatzen verf√ľttern? An Hy√§nen (und umgekehrt)?
(12.02.2007, 16:24)
Langhals:   Ich schaffe das Problemlos, bei einem K√∂rpergewicht von 140 kg bei 1,76 K√∂rpergr√∂√üe, brauche ich reichlich " Futter ".
(12.02.2007, 07:13)
Michael Mettler:   @Langhals: NOCH regt sich doch √ľberhaupt niemand √ľber die Bisonschlachtung in K√∂ln auf..?
(11.02.2007, 23:29)
Marco:   11 K√ľhe und 16 Schweine d√ľrften sch√§tzungsweise √ľber 5.000 kg verwertbarer Produkte liefern - ganz soviel schafft kein Bundesb√ľrger... noch nichtmal in Bayern ;-)
(11.02.2007, 21:43)
Langhals:   Vegatarier und Veganer nicht mitgerechnet, verspeist jeder erwachsene Bundesb√ľrger statistisch gesehen im Jahr 11 K√ľhe und 16 Schweine, alle anderen Tiere sind da statistisch noch nicht erfasst. Aber HJauptsache , man regt sich √ľber 2-3 Bisonk√§lber auf , die im Zoo K√∂ln j√§hrlich geschlachtet und verf√ľttert werden. √úbrigens, sowohl in den USA als auch in Deutschland werden Bisons l√§ngst auch f√ľr den menschlichen Verzehr geschlachtet.
(11.02.2007, 19:44)
Shensi-Takin:   Ganz neu ist diese Offenheit hinsichtlich Verwertung von Zootieren indes nicht: der Tiergarten N√ľrnberg z.B. weist schon seit Jahren in seinen Zoof√ľhrern(u.a. mit der √úberschrift "Katzenfutter") darauf hin, dass er √ľberz√§hlige Huftiere aus eigenem Bestand an die Raubkatzen verf√ľttert. Das K√∂lner Bsp.(sofern es denn wahr ist) ist jedoch ebenso lobenswert.
(11.02.2007, 13:26)
Ingo Rossi:   Laut der Pressemeldung, die auch auf koeln.de zu finden ist, wurden letztes Jahr drei Bisons geschlachtet und dieses Jahr eventuell noch zwei. Gez√§hlt habe ich aber auch nicht...
Aber wenn ich in Gedanken die ganzen Geburten der letzten Jahre zusammnen z√§hle, m√ľssten es doch mehr sein, als heute noch da sind. Oder?
(11.02.2007, 10:27)
Marco:   ...und der Python musste quasi genommen werden, wenn man die anderen Tiere wollte. Es gab sie wohl nur im Paket...

@Claudia: Nachgezählt habe ich nicht, aber ist ja interessant, was Du da schreibst. Bei den 2006er-Jungbisons gibt es noch die besondere Schwierigkeit, dass das erstgeborene (mänliche!) Jungtier sofort einen Paten gefunden hat. Da dachte ich sofort an die dadurch verkomplizierte Abgabe des Tieres.

Hätte das Blättchen seine Spitzel regelmäßiger in den Zoo geschickt, hätten diese aber gelegentlich Impala-Teile oder Schafschenkel in verschiedenen Gehegen finden können.
(11.02.2007, 00:22)
Sebastian Dahl:   @Michael Mettler: Die Tigerpythons wurden von einem Wuppertaler Museum √ľbernommen, weil sie ihnen dort zu gro√ü geworden waren .
(10.02.2007, 20:32)
Claudia:   @Marco
deine Bemerkung, dass die Zeitung das Interview entsprechend bearbeitet hat, ist wahrscheinlich treffender als du beim Schreiben dachtest!
Es ist n√§mlich gar kein Bison get√∂tet/geschlachtet worden. Heute waren alle (der Bulle, die vier K√ľhe und die vier Jungtiere) auf der Anlage. Live, lebendig und in Farbe!
(10.02.2007, 20:26)
Michael Mettler:   Mir ist gerade noch eine nette Schlagzeile f√ľr die Bison-Story eingefallen: "Was Winnetou lecker fand, schmeckt auch K√∂lner Gro√ükatzen". DAGEGEN soll mal jemand was sagen :-)
(10.02.2007, 17:53)
Michael Mettler:   Nun ja, es g√§be ja noch die Chance, in der n√§chsten Staffel von "Tierisch k√∂lsch" entsprechende Aufkl√§rungsarbeit zu leisten.... W√§re vielleicht gar keine schlechte M√∂glichkeit, denn darin kommt Wissensvermittlung und die Erl√§uterung von Zoo-Notwendigkeiten auf deutlich lockerere Weise r√ľber als durch m√∂glicherweise rei√üerische Zeitungsaufmacher.

Übrigens war ich erstaunt, ausgerechnet in Köln einen weißen Tiger vorzufinden. OK, es handelt sich nur um einen "Albino"-TigerPYTHON im Regenwaldhaus, aber vom Prinzip her macht das wenig Unterschied :-)
(10.02.2007, 17:51)
Marco:   Ich habe dieses Schmierenbl√§ttchen gestern sogar gekauft! Meiner Meinung nach h√§tte Herr Pagel noch deutlicher (und f√ľr den Durchschnitts-Express-Leser verst√§ndlicher...) werden k√∂nnen: Der Vergleich zwischen Massentierhaltungs-Rind und gl√ľcklichem, aber √ľberz√§hligem Zoo-Bison als Futtertier ist nur dann noch anfechtbar, wenn man Fleischfresser zu Vegetariern machen m√∂chte. Diese Chance hat er leider nicht genutzt (oder aber, die "Zeitung" hat das Interview entsprechend "bearbeitet").
(10.02.2007, 14:18)
Michael Mettler:   Auch von meiner Seite Beifall!
(09.02.2007, 20:01)
Frank-Walter B√ľschner:   Endlich mal jemand, der wie Wahrheit ausspricht, und nicht einen auf Scheinheiligen macht ;-)
(09.02.2007, 19:29)
Ingo Rossi:   Der neue Zoodirektor geht ja sehr positiv ehrlich an die √Ėffentlichkeit. Auch mit unangenehmen Themen.
In der Boulevard-Zeitung "Express" war es heute sogar der Aufmacher: "Zoo: Bison geschlachtet".
Der Rest hier:
http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&pageid=1004370693460&rubrik=200&artikelid=1170697911911
(09.02.2007, 17:38)
Ingo Rossi:   K√∂lner Zoodirektor geht in Ruhestand
Der Kölner Zoodirektor Gunther Nogge tritt heute nach 25 Dienstjahren offiziell in Ruhestand. 1981 hatte der habilitierte Biologe das Amt in seiner Geburtsstadt Köln angetreten und sich vor allem dem Artenschutz gewidmet. Außerdem begann Nogge mit dem Aufbau von Erlebniswelten im Zoo, zum Beispiel dem Urwaldhaus, dem Eulenkloster und dem Regenwald. Auf eine Feierstunde verzichtet Nogge, da er sich mit dem Aufsichtsrat des Kölner Zoos weiterhin in einer gerichtlichen Auseinandersetzung um die Höhe seines Altersruhegeldes befindet.
(Quelle WDR Regional)
(31.01.2007, 17:55)
?:   Ja, das war aber ein beschlagnahmtes Tier aus Guyana, das f√ľr K√∂ln importiert wurde. Vermutlich m√∂chte Frankfurt mit Br√ľllaffen nicht weitermachen, oder erst en Tod der beiden Alttiere abwarten.
(29.01.2007, 20:08)
Sebastian Dahl:   Hat nicht K√∂ln vor kurzem ein Br√ľllaffenweibchen aus Frankfurt √ľbernommen?
(29.01.2007, 19:29)
?:   Es soll jetzt 12 Rote Br√ľllaffen in zwei Gruppen in K√∂ln geben. Wie soll es dort mit den Tieren weitergehen ? Warum gibt K√∂ln kein junges Weibchen nach Frankfurt ab ? Ich wei√ü, das die Frankfurter Tiere sehr alt sind, aber das M√§nnchen kann doch bestimmt noch z√ľchten.
(29.01.2007, 17:55)
Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Hattest du meinen Hinweis im "Zoofreund sucht Zoofreund"-Thread gelesen? Da kam keine Reaktion....
(27.01.2007, 19:31)
Ingo Rossi:   Nach der letzten Auswertung aller Besucherzahlen h√∂rte ich f√ľr K√∂ln die offizielle Zahl von ann√§hernd 1,5 Mill. Besuchern.
(27.01.2007, 18:13)
Michael Mettler:   Na ja, danach lief ja dann "Tierisch k√∂lsch" im Fernsehen, da mussten die K√∂lner nicht mehr gegen teures Geld in den Zoo gehen (scherz).
(26.01.2007, 17:51)
Sebastian Dahl:   Unter http://nrw-tournews.de/pages/archiv_details.cfm?ID=5626 habe ich etwas interessantes gefunden:


"Marlar sorgt f√ľr Besucherrekord

Köln (nrw-tn). Einen beeindruckenden Besucherzuwachs meldet der Kölner Zoo und steuert auf ein Rekordjahr hin. Von Januar bis Mai haben 19,5 Prozent mehr Menschen den Zoo aufgesucht als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei lag Pfingsten, ein klassischer Zoobesuchstermin, 2005 schon im Mai. Pfingsten 2006 zählte der Zoo 32.082 Besucher. Somit könnte das Jahr 2006 - was die Besucherzahlen betrifft - das beste in der 146-jährigen Geschichte des Kölner Zoos werden.

Einer der Hauptgr√ľnde f√ľr den rasanten Zuwachs ist grau rund mittlerweile weit √ľber 200 Kilo schwer: Marlar, das erste im K√∂lner Zoo geborene Elefantenbaby, erblickte am 30. M√§rz das Licht der Welt und ist seitdem absoluter Publikumsliebling. "

Da frage ich mich wirklich, ob die Besucherzahl von 1,15 Mil. 2006 stimmen kann. Wie derma√üen schlecht m√ľsste es denn dann im Rest des Jahres mit den Besucherzahlen ausgesehen haben, wenn nach diesen Angaben von Januar bis Mai 2006 19,5 (!) Prozent mehr Menschen im Zoo waren als 2005 zu der Zeit, um am Ende eine niedrigere Besucherzahl zu haben?
(26.01.2007, 16:53)
Marco:   Vor kurzem haben √ľbrigens die Arbeiten f√ľr eine neue, provisorische Zooschule auf dem Busparkplatz begonnen (Fundamente f√ľr Containerklassen). Somit kommt die Zooschule endlich dorthin, wo man sie haben will, n√§mlich in die N√§he des Eingangs.
(24.01.2007, 10:49)
Marco:   Stimmt, ich glaube Thi Ha Phyu hie√ü Janus... Das waren die Namen der Leute, die die Patenschaft im ersten Jahr √ľbernommen haben (f√ľr 5000 Euro pro Tier), alles k√∂lner Musiker. Die Rufnamen sind aber nat√ľrlich die gleichen geblieben.

@ "?": zum Papageienhaus einfach mal ein bissl runterlesen, es steht schon alles bekannte im Forum. Die Arbeiten haben noch nicht begonnen, abgesehen von der Vorbereitung des neuen Standortes des "Tigersnack", der dem Haus / der neuen Wegf√ľhrung weichen muss.
(24.01.2007, 10:47)
Ingo Rossi:   Oh, da fehlt irgendwie was und ist durcheinander geraten. Ich meinte Namen von hiesigen Karnevalsgr√∂ssen, die sich aber nicht durchgesetzt haben.
(24.01.2007, 10:47)
Ingo Rossi:   Die ersten anreisenden k√∂lner Elefanten haben ja auch noch Namen, gegen eine Spende, gegen einen Spende von diesen. Aber ehrlich gesagt, dann doch lieber die fremd klingenden Namen...
(24.01.2007, 09:59)
?:   Wenn Sie mal in den Zoo Johannesburg fahren, und hinter Ihnen br√ľllt Jemand " Hannover, down, Down, Hannover", dann drehen Sie sich nicht um, da macht nur ein W√§rter Gehorsams√ľbungen mit einem Elefanten. Und die W√§rter bechweren sich √ľber die exotischen, unaussprechlichen Namen...Wird denn schon am neuen Papageienhaus in K√∂ln gearbeitet ? Welche Arten sollen da rein und wird es f√ľr Besucher begehbar sein ?
(24.01.2007, 07:18)
Marco:   Ich habe ihn gesucht und NICHT gefunden. Auch der zust√§ndige Kurator wusste von nix, erg√§nzte aber, dass er nach einer Reise noch garnicht im Revier war.

@Michael: Tja... bei mir w√ľrden Elefanten auch eher "Ernst", "Claudia" und "Bibi" hei√üen. Aber was soll's, es muss ja alles sch√∂n exotisch sein.
(24.01.2007, 00:54)
Saya:   Hast du auch den Nachwuchs bei den bambuslemuren gesehen, von dem hier berichtet wurde?
(23.01.2007, 23:46)
Michael Mettler:   Und der Elefant lebt die ganze Zeit in dem Glauben, er hie√üe "Sheisuf"?
(23.01.2007, 23:43)
Karsten Vick:   Auch bei Haustieren unterscheidet man Zuchtbuch- und Rufnamen. Das wird bei den Elefanten auch so sein. Michael Tempelhoff sagt ja auch: Voi, h√∂rsde mid dem Schei√ü uff!
(23.01.2007, 23:33)
Michael Mettler:   Ich habe mal geh√∂rt, dass die Thai-K√ľhe ohnehin nicht auf ihre Namen h√∂rten. Warum wurden sie dann in K√∂ln nicht gleich auf praktischere Namen umgetauft...? :-)
(23.01.2007, 23:30)
Marco:   Korrekt. Marlar kann kaum 5 Schritte machen, ohne dass mindestens 3 Thais hinter ihr her sind. Besonders intensiv k√ľmmern sich Kreemblamduan (ich habe es aufgegeben, √ľber die korrekte Schreibweise des Namens zu sinnieren, da jeder etwas anderes sagt...), Maejaruad und Laong Daw um den "Zwerg", der nun auch wieder t√§glich das obligatorische Kilo zunimmt. Thi Ha Phyu und die beiden Burmesen k√ľmmern sich kaum, so gesehen kamen die Thais also im rechten Moment.
(23.01.2007, 22:42)
Claudia:   Also, ich kann Jennifers Eindruck nur best√§tigen. Die "Tanten" k√ľmmern sich wirklich sehr liebevoll um die Kleine. Insbesondere Maejaruad, Tong Koon und Kreeblamduan (bei der darf Marlar auch an den Zitzen saugen). Ansonsten wird Marlar viermal am Tag gef√ľttert. Mit Milch und Trockenmilch und... (keine Ahnung was die sonst noch so bekommt).
M√∂hren, R√ľben, Zweige, etc.(was halt an Futter auf der Anlage rumliegt) isst sie auch.
(23.01.2007, 22:41)
Jennifer Weilguni:   Also laut Schild an der Anlage k√ľmmern sich die Tanten √§usserst liebevoll um die Kleine und von dem was ich beobachtet habe, kann ich das auch nur best√§tigen. Wenn Klein-Marlar ruft (die hat ein Organ, wie ein Elefantenbulle smile), dann huschen die liben tanten gleich alle um die Kleine zu bet√ľdeln und Marlar hat recht ausgelassen herumgetobt und einen sehr munteren Eindruck gemacht.
(23.01.2007, 21:00)
Michael Mettler:   Mal was Anderes, da die Elefantenszene ungew√∂hnlich ruhig ist: Wie hat sich denn die Situation mit und um Marlar seit dem Tod ihrer Mutter weiter entwickelt?
(23.01.2007, 19:16)
Michael Mettler:   @Jennifer: Klar, die erkennst du noch heute am eckigen K√∂rperbau :-)
(22.01.2007, 21:30)
Jennifer weilguni:   @Ronald Masell
Puuh und ich dachte jetzt schon, die h√§tten da √ľber einen l√§ngeren Zeitraum dauerhaft Orangs drin gehabt.
(22.01.2007, 21:20)
Claudia:   Es werden zwei Gruppen von Felsenmeerschweinen gehalten. Die eine ist mit den Klammeraffen vergesellschaftet, die andere mit den Br√ľllaffen, Zwergseiden√§ffchen und Rothandtamarinen.
(22.01.2007, 20:12)
IP66:   Vor Errichtung des Urwaldhauses war die Menschenaffenhaltung in K√∂ln eben doch ein wenig vorsintflutlich. Zeitweise gab es im Haus drei Orang-Paare, dazu das bekannte Schimpansenpaar und einige junge und halbw√ľchsige Tiere, zu denen auch die beiden √§ltesten heute noch lebenden Gorillas geh√∂rten. Die Tiere verteilten sich auf die beiden K√§fige an den Schmalseiten des Hauses und auf die heute verglasten K√§fige der R√ľckseite, also nur auf die ersten drei. Der "Au√üenk√§fig" zu den B√§renanlagen hin war allerdings auch damals schon ein Innenk√§fig, bei dem man nur die r√ľckw√§rtigen Fenster beiseite schieben kann - ansonsten w√§re die Gruppenbildung nicht m√∂glich gewesen. K√∂ln hat, allerdings ohne eine Gorilla-Gruppe, im Grund von der Menschenaffenhaltung um 1900 auf ein Urwaldhaus nach krefelder Muster umgestellt, also die Phase der Gro√übauten im Kachelstil nach dem Muster von Stuttgart oder Basel √ľbersprungen - wie Frankfurt, wo man allerdings schon in den 60ern eine Gorillaanlage angebaut hat.
(22.01.2007, 19:33)
Ronald Masell:   @Michael, Sebastian
Ja, beides ist richtig. Die Klammeraffen hatten es als R√ľckzugsgehege.
Zwergseidenäffchen lebten längere zeit dort, ich meine auch Lisztäffchen.
(22.01.2007, 15:11)
Sebastian Dahl:   Waren in der Kammer eigentlich auch einmal Zwergseiden√§ffchen untergebracht? Ich kann mich nur noch schwer erinnern, aber ich meine als Kind dort ein sehr kleines √Ąffchen gesehen zu haben. Da kannte ich mich noch nicht so aus, deshalb wei√ü ich auch die Art nicht.
(22.01.2007, 14:38)
Michael Mettler:   Eine Zeit lang m√ľssten aber auch die Klammeraffen Zugang zu der Kammer gehabt haben? Ich bin mir jedenfalls ziemlich sicher, vor einigen Jahren dort einen fotografiert zu haben.
(22.01.2007, 14:26)
Ronald Masell:   Hi Jennifer, doch von genau diesem raum sprechen wir. Die Jungtiere waren aber nur eine gewisse Zeit am Tag dort. Wie schon geschrieben, zur Eingew√∂hnung an die Gruppe. Wo jetzt die Klammeraffen drin sind, lebte fr√ľher die Orang-Gruppe. Und links in diesem Kabuff ist ein Gitter zur Nebenanlage, durch das die Jungtiere Kontakt aufnehmen konnten. Oder eben auch die Gruppe.
(22.01.2007, 13:42)
Jennifer Weilguni:   Also ich bin mir wirlkich nicht sicher, ob wir hier alle von der exakt selben R√§umlichkeit sprechen. Ich meine den winzig kleinen Raum, gleich wenn man das Geb√§ude betritt rechts noch bevor man in die eigentliche bepflanzte Halle eintritt. Da wurden doch nicht wirklich Orangs reingequetscht..? Ich versuche mir das grade bildlich vorzustellen aber irgendwie gelingt es nicht.
(22.01.2007, 13:26)
IP66:   Die Felsenmeeschweinchenabstellkammer hat eine Geschichte: Man hat n√§mlich auf dieser Seite des Hauses, als es noch als Menschenaffenunterkunft diente, versucht, eine gr√∂√üere Oranggruppe zusammenzugew√∂hnen, die dann zum Erstbesatz der Kopfanlage des neuen Menschenaffenhauses wurde. Dabei nutzte man den Raum, um Handaufzuchten erstmalig alleine durch einen Gitterschieber getrennt neben ihrer Gruppe zu halten. Die Kammer sieht ein wenig kleiner aus, als sie ist. Die Meerschweinchen nutzen auch den Raum zwischen Gitter und Scheibe der alten Orang-"Au√üen"-Anlage, wo man sie recht gut beobachten kann.
(22.01.2007, 12:09)
Marco:   @ "?": Gelbbrustkapuziner, die nun die beiden Anlagen auf der Kopfseite bewohnen und f√ľr die ein gr√∂√üeres Au√üengehege angebaut wurde.
(22.01.2007, 10:42)
?:   Was wird denn jetzt eigentlich in der ehemaligen Anlage f√ľr die wei√üen Uakaris gehalten ?
(22.01.2007, 07:05)
Marco:   Bis vor etwa 2 Jahren haben in dem Kabuff noch Zwergkrallen√§ffchen gesessen. Die Kletter-S√§ue aus dem Fernsehen waren doch im Br√ľllaffengehege, dachte ich?

Noch weniger Platz als im S√ľdamerikahaus-Turm hatten die Mausmakis im Madagaskarhaus. Sie lebten in der Vitrine, in der nun seit kurzem Wanderheuschrecken und vor der Sanierung des Hauses Dumerils Boas lebten. F√ľr die Boas wurde der Raum √ľbrigens bis zur Unterkante der Sichtscheibe mit Erde aufgef√ľllt. Die Makis hatten Platz bis zum Fu√üboden.
(22.01.2007, 01:21)
Michael Mettler:   @Jennifer: Irgendwo in √ľber anderthalb Meter H√∂he m√ľsste es einen Sims oder √Ąhnliches an der Wand geben, wo die Tiere gern sitzen - so sah es jedenfalls im TV aus, in natura habe ich die Meerschweine dort noch nicht gesehen.
(21.01.2007, 20:03)
Jennifer Weilguni:   @Ronald Masell
Sprechen wir wirklich √ľber das selbe ca. 1qm gro√üe Zimmerchen ? Au weia.....
@Michael Mettler
Um einen Raum dreidimensional nutzen zu k√∂nnen m√ľssten ja aber auch Kletterm√∂glichkeiten vorhanden sein. Ich habe lediglich nackte, geliesste W√§nde und besagten Stromkasten ( oder sowas in der Art) gesehen. Aber ich m√∂chte trotzdem hier nicht den Eindruck vermitteln, ich f√§nde den Tieren w√ľrde es darin nicht gutgehen. Ich fand es einfach nur kurios, das die schmale Glast√ľr mit einem Artenschild versehen war. Rattendachb√∂sen, Speisekammern und M√§usezimmer sind ja gewollt so angelegt, dass man diese Tiere als Kulturfolger erkennen kann. In K√∂ln wirkt das Zuhause der Felsenmeerscheinchen eben igendwie ungl√ľcklich.
(21.01.2007, 19:10)
Ronald Masell:   @Jennifer
In der "Abstellkammer" wurden auch jahrelang Krallenaffen untergebracht.
(21.01.2007, 18:47)
Michael Mettler:   Na ja, auch nicht ungew√∂hnlicher als die mittlerweile weit verbreiteten M√§usezimmer oder Rattendachb√∂den.... In der Soap wurde auch gezeigt, dass die Felsenmeerschweinchen die "Kammer" in voller H√∂he ausnutzen, die k√∂nnen n√§mlich klettern wie Klippschliefer.
(21.01.2007, 16:58)
Jennifer Weilguni:   Das kann schon sein, dass die Felsenmeerschweinchen das Aussengehege der Klammeraffen mitbenutzen k√∂nnen, ich habe nur einfach noch nie eine Abstellkammer gesehen, die als Gehege beschildert war und fand dies einfach zu kurios um es hier unerw√§hnt zu lassen :-) √úbrigens, selbst WENN die Meerscheinchen nur diese Kammer zur Verf√ľgung h√§tten, st√ľnde ihnen damit wohl immer noch mehr Platz zur Verf√ľgung, als den meisten Meerschweinchen, die ihr Dasein in winzigen K√§figen als Heimtiere verbringen. Ich fand nur die Pr√§sentation einfach nicht wirklich ansprechend bis witzig. Die Sau in der Besenkammer oder so :-)))
@Michael
Danke f√ľr den lateinischen Artnamen, da sollte sich ja mehr √ľber diese sch√∂ne Schlange herausfinden lassen.
(21.01.2007, 15:52)
Michael Mettler:   Die Chihuahua-K√∂nigsnatter hei√üt √ľbrigens wissenschaftlich Lampropeltis pyromelana knoblochi.
(21.01.2007, 14:11)
Michael Mettler:   @Jennifer: Laut K√∂ln-Soap sind die Felsenmeerschweinchen Untermieter der Klammeraffen und k√∂nnen deren ganes Au√üengehege mitbenutzen. Die besagte Kammer ist wohl nur ihre R√ľckzugsm√∂glichkeit.
(21.01.2007, 13:53)
Dirk K:   Die Felsenmeerschweinchen k√∂nnen doch das ganze Gehege der Klammeraffen mitnutzen, oder ist das ge√§ndert worden?
(21.01.2007, 13:52)
Jennifer Weilguni:   So, gestern waren mein Mann und ich uch erstmals in K√∂ln und im Gro√üen und Ganzen hat es uns da sehr gut gefallen. Allerdings muss ich sagen, dass das im S√ľdamerikahaus befindliche "Gehege" f√ľr Felsenmeerschweinchen mit Anstand eine der seltsamsten Pr√§sentationsm√∂glichkeiten f√ľr Tiere darstellt, die mir je begegnet sind. Eine Abstellkammer mit Stromkasten und Glast√ľr und dann auf dem Quadtratmeter Bodenfl√§che etwas Stroh verteilt und fertig ist das Zuhause f√ľr die kleinen Nager. Nicht grade ein Augenschmaus :-( Die Humboldtpinguine waren in allerbester Paarungsstimmung und haben wahre Orgien gefeiert, war das erste Mal, das wir diesen Tieren direkt bei der Paarung zusehen konnten. Wenn ein P√§rchen mal damit anf√§ngt, scheint es die ganze Kolonie anzustecken :-)
Eine Frage tut sich allerdings noch auf, vieleicht kann ja einer von euch weiterhelfen..? Im Aquariumhaus haben wir eine K√∂nigsnatter entdeckt, die als "Chihuahua-K√∂nigsnatter" beschildert war. Eine lateinische Artbezeichnung stand leider nicht dabei. Unter dem angegebenen deutschen Namen finden wir leider in unseren B√ľchern keinerlei Angaben zu diesem Tier. Weiss jemand mehr dar√ľber..?
(21.01.2007, 13:29)
Marco:   Der Keller hat keine Fenster, zumindest habe ich keine entdeckt. Die Kellerdecke wird stellenweise zus√§tzlich abget√ľtzt. Gelagert werden dort K√§fige und Transportkisten, zudem "Lampeshausen", das Oster-Karnickel-Dorf ;-).
(11.01.2007, 21:56)
IP66:   Sinnvoll ist es, sich einmal die Dachsituation des S√ľdamerikahauses anzusehen. Zum einen werden die Dachrinnen nicht regelm√§√üig gereinigt, zum anderen liegt das Glasdach auf Tr√§gern, die aus dem Material des Altbaus und solchem der unmittelbaren Nachkriegszeit zusammengeschustern sind. Schlie√ülich sind die vielen Abl√§ufe in dem Bereich, in dem das Dach auf die T√ľrme st√∂√üt, mangelhaft abgedichtet. Die entsprechenden Sch√§den kann man von innen besichtigen. Basel macht ja sehr gut vor, wie man ein solches Geb√§ude nutzen kann, wobei es im Grunde gleichg√ľltig ist, ob man die K√§fige mit Krallenaffen oder mit V√∂geln besetzt. Wie ich das Haus von au√üen einsch√§tze, ist der Keller schwer zu l√ľften. Wenn man das √§ndert oder versucht, eine Heizung einzubauen, und gleichzeitig isoliert, sehe ich eigentlich keine gewaltigen Probleme, zumal der Bau ja kaum Setzungsrisse zeigt, obgleich er im Krieg schwer getroffen wurde. Es ist meist das kl√ľgste, ein Baudenkmal in seiner urspr√ľnglichen Nutzung zu belassen, und wenn man K√∂ln unbedingt geographisieren will, d√ľrfte es V√∂gel aus aller Herren L√§nder geben, um einen Besatz zu bilden. Bei einer Laufzeit eines Plans von 30 Jahren frage ich mich aber doch nach dem Zweck. Ist der m√ľnsteraner Zoo nicht gut 30 Jahre alt? Das w√ľrde ja hei√üen, da√ü man, wenn man ihn in dieser Zeit und nicht auf einmal realisiert h√§tte, man gerade irgendwo zwischen Eisb√§renanlage und Altzustand des Elefantenhauses angekommen w√§re. Das Ganze ist doch mehr ein ABM-Programm f√ľr Planungsb√ľros, wobei mir die besseren Planer manchmal in unserem Zoofantasie-Thread aufzutreiben zu sein scheinen.
(11.01.2007, 19:57)
Marco:   @IP66: Schonmal im Keller des S√ľdamerikahauses gewesen? Feuchtigkeit ist definitiv (auch) ein Problem des Hauses, was durch ein unsachgem√§√ü renoviertes Dach (von dem ich noch nichts geh√∂rt habe, was aber nichts hei√üen muss ;-) )sicherlich nicht besser wird.
Mit "Grottendecke" im Aquarium meinte ich nicht irgendeine Kulisse, sondern einfach den d√ľsteren, unsympatischen Eindruck, den der Geb√§udeteil macht.
Die Australienhalle l√§ge im hinteren Teil der Flora (quasi auf der gro√üen Wiese), der, wie mir berichtet wurde, nicht gesch√ľtzt ist.
Die Einschienenbahn ist nat√ľrlich sehr weit hergeholt. Sie dient in meinen Augen als einfache, nicht wirklich ernstgemeinte "L√∂sung" des Problems "Stammheimer Stra√üe". Wobei das ja so ein gro√ües Problem nicht ist, denn die aktuelle Situation mit der Lage des Aquariums au√üerhalb des Zoos und somit zwei Eingangssituationen entspricht ja im Prinzip der hypotetischen Situation der "australischen Flora". Zudem soll wohl der gesch√ľtzte Florateil kostenlos zug√§nglich bleiben, sodass der Eingang zum kostenpflichtigen Zooteil mitten in der Flora liegen m√ľsste.
Ob der "Au√üenzoo" schon konkreter geplant ist, wei√ü ich nicht. Es w√§re wohl ein "Zweckbau" ohne teure Kulissen etc, sodass sich die Kosten in Grenzen halten w√ľrden.
Als Gesamtkosten zur Umsetzung des gesamten Masterplans wurden 100 Mio Euro genannt, aber wohlgemerkt in 30 Jahren. Diese Zahl ist also genauso mit Vorsicht zu genießen, wie der gesamte Masterplan.
(11.01.2007, 01:13)
IP66:   Ich w√§re ja sehr vorsichtig, zu definieren, was in 20 Jahren gef√§llt. Der historische Matserplan der 60er wollte ja das Elefantenhaus abrei√üen und fand das heutige S√ľdamerikahaus furchtbar, da√ü im √ľbrigen nicht unter der Feuchtigkeit, sondern unter einem unsachgem√§√ü renovierten Dach leidet. Grottendecken im Aquarium habe ich noch nicht bemerkt. Das Dach der Terrarienhalle h√§tte einer Erneuerung n√∂tig. Mir scheint aber nach allem, was ich vom k√∂lner Matserplan h√∂re, der Gr√∂√üenwahnsinn Regie gef√ľhrt zu haben. Wo will man denn die Gelder f√ľr einen nicht begehbaren Au√üenzoo auftreiben? Wie w√ľrde man in einer etwaig errichteten Australienhalle in der Flora die Wegf√ľhrung dieses Parkteils, die zum eingetragenen Denkmal geh√∂rt, erhalten? Die Einschienenbahn √ľber eine Wohnstra√üe dritter Ordnung d√ľrfte f√ľr die laufende Karnevalssaison taugen.
(10.01.2007, 18:58)
Marco:   Auch ich habe nur 1,15 Mio geh√∂rt und bin dabei √ľber den gleichen Widerspruch gestolpert.
(09.01.2007, 20:05)
Sebastian Dahl:   Kennt jemand die Besucherzahl des K√∂lner Zoos von 2006? Ich habe als Besucherzahl bereits mehrmals 1,15 Millionen gelesen. Laut Zeitungsartikeln sollen das 200.000 mehr gewesen sein als 2005, aber das kann ja nicht sein. 2005 besuchten laut Jahresbericht bereits √ľber 1,2 Mil. Menschen den Zoo.
(09.01.2007, 17:52)
Marco:   Das tropische Klima schadet dem Geb√§ude auf Dauer merklich. Wenn Tierhaltung, dann trockener.
Es handelt sich um ein Denkmal, daher ist ein Abriss nat√ľrlich tabu.
(08.01.2007, 22:35)
Sven P. Peter:   Soll denn das alte Vogelhaus (heute Neuweltaffen) abgerissen werden? Steht doch unter denkmalschutz. Da k√∂nnen die Affen doch auch bleiben?!
(08.01.2007, 22:23)
Marco:   Zu den Pinguinen habe ich auch die Brillenpinguine in der s√ľdafrikanischen K√ľstenlandschaft gefunden (√ľbrigens auch den Zwergseeb√§r). Zum Pinguinarium habe ich keine Art notiert, wohl weil das ganze Projekt noch viel zu wenig konkret ist und man noch keine benennen wollte / konnte.

@Michael Mettler: Ja, den Primaten ginge es wohl etwas an den Kragen, wenn's nach dem Plan ginge. Unter anderem wegen dieser Planungen glaube weder ich, noch Leute, mit denen ich √ľber den Plan gesprochen haben, an eine 1:1-Umsetzung in die Realit√§t (irgendwo logisch, trifft ja auf viele Masterpl√§ne zu, die auf 20-30 jahre angelegt sind). Geplant ist, soweit ich mich erinnere und meine Aufzeichnungen hergeben, garkein Neuwelt-Primaten-Bereich mehr. Lemuren w√ľrden auf die obligatorische begehbare Katta-Insel reduziert (n√§mlich auf jener Insel, auf der heute das Pelikan-Winterhaus steht). Die Menschenaffen bleiben, werden aber auf verschiedene Zoobereiche verteilt.

Aber ich betone: Nat√ľrlich sind das alles vorl√§ufige Ideen (das Wort "Idee" trifft's wohl besser als der "Plan"), sowohl baulich als auch bzgl. der Arten! Also nicht zu ernst nehmen ;-)
(08.01.2007, 20:38)
Marco:   Also wenn man weiter Flusspferde halten will (was durchaus sinnvoll ist, siehe Thema "Flusspferde"), braucht man definitiv ein neues Gehege. Ob ein Haus nach BErliner Vorbild n√∂tig ist, dar√ľber kann man streiten. Ich sehe den K√∂lner Zoo im Jahr 2027 als Schaubetrieb nach amerikanischem Vorbild.

@Sebastian Dahl: Mir wurde der Masterplan persönlich vorgestellt, öffentlich einsehbar gibt's ihn (soweit ich weiß) nicht.
Die "Tropenhalle" am Eingang ist, laut Plan, der Bereich zwischen Verwaltung und Aquarium plus das gesamte Aquarium, welches dann "oben ohne" daher kommt. D.h., das heutige Grotten-Dach kommt weg, das Gebäude an sich bleibt erhalten (bis auf das Insektarium im ersten Stock, der wird auch abgeräumt). Da es aber noch Jahre dauern wird, bis der Bereich in Angriff genommen wird, wird das Aquarium / Terrarium trotz der Umbauten (Beckenzusammenlegungen, Umgestaltung der gesamten heutige Nilkrokodil-Seite des Terrariums) bis dahin sicherlich nicht mehr gefallen oder von der Bausubstanz mangelhaft werden.
Bzgl. der Pinguine muss ich nochmal in meinen Aufzeichnungen nachblättern.
(08.01.2007, 20:23)
Michael Mettler:   Sieht ja nach den Angaben aus dem Masterplan so aus, als wolle der Zoo seinen traditionellen Primaten-Schwerpunkt aufgeben.... Die Lemuren wurden bereits "runter gefahren", f√ľr die Neuweltaffen w√§re anscheinend k√ľnftig kaum noch Platz.

@Sebastian Dahl: Vielleicht sind f√ľr das Pinguinarium Arten vorgesehen, die derzeit nicht zum Bestand geh√∂ren? Ich k√∂nnte mir schon vorstellen, dass man nicht Brillen- UND Humboldtpinguine halten wird, sondern eher optisch bzw. √∂kologisch unterschiedlichere "Typen" - also vielleicht antarktische Pinguine im Neubau.
(08.01.2007, 20:22)
Franz:   @IP66
Wiso braucht man kein neues Nilpferdhaus, das alte ist doch schrecklich?
(08.01.2007, 20:06)
Sebastian Dahl:   @Marco: Sie scheinen den K√∂lner Masterplan gut zu kennen. Ist dieser noch irgendwo einzusehen?
Dass Pinguine in das Eingangsgeb√§ude mit Aquarium sollen, finde ich etwas seltsam. Zum einen, weil in der geplanten s√ľdafrikanischen Flusslandschaft bereits Pinguine (Brillenpinguine?) eingeplant sind. Zum anderen, weil sich die Zwergpinguine wohl eher f√ľr das Australien-Haus eignen w√ľrden. Es blieben also als vorhandene Art noch die Homboldt-Pinguine.
Man k√∂nnte ja theoretisch, wenn man diese mit ins Eingangsgeb√§ude nimmt, hier ein kleines S√ľdamerika zeigen (in Rotterdam sind auch jede Menge verschiedene Landschaften in einem Geb√§ude, dem Oceanium, untergebracht).
Dann k√∂nnte man ja schlie√ülich auch die S√ľdamerika-Affen hier unterbringen. Warum ist denn sonst angeblich eine Tropenhalle im Eingangsbereich in Planung? Aber vielleicht wei√ü Marco das ja besser.
(08.01.2007, 20:01)
Marco:   Nein, die Flora ist rein australisch. Die Amerikas w√ľrden laut Plan sehr, sehr sp√§rlich bedient. So ist f√ľr das S√ľdamerika-Haus kein auch nur ansatzweise vergleichbarer Ersatz vorgesehen.
Geographisch sind Asien und Afrika als Schwerpunkt vorgesehen, zudem ein bisschen Europa. Der heutige Zoo wird zum Schau-Zoo, f√ľr die Zucht und die Haltung von zweiten, dritten (...) Zuchtpaaren verschiedener Arten wird es eine Au√üenstation geben.
(08.01.2007, 19:59)
Michael Mettler:   @Marco: Sollte nicht das gesamte Themengebiet Amerika (Nord wie S√ľd) ebenfalls laut Masterplan in die Flora ausgelagert werden? W√§re das Gel√§nde daf√ľr √ľberhaupt gro√ü genug?
(08.01.2007, 19:46)
Marco:   Der Eingangsbereich w√ľrde (laut Masterplan nat√ľrlich ;-) ) erst in einigen Jahren umgebaut werden (ich denke mal nicht vor 2020), es w√ľrde ein geschlossener Komplex aus Aquarium, Eingang, Pinguinarium (ja, wirklich!) werden.
Die Flora IST im Masterplan ber√ľcksichtigt! Der vordere Bereich um das Hauptgeb√§ude der Flora steht unter Denkmalschutz und ist f√ľr Zoo-Pl√§ne ohnehin tabu. Im hinteren Teil sieht der Masterplan ein gro√ües Australien-Haus vor. Die Stammheimer Stra√üe wird (achtung, festhalten!) mit einem Monorail √ľberbr√ľckt...
Die Flora ist aber nur pro forma eingeplant worden, da der Zoo sie zu den derzeit gebotenen Konditionen nicht nehmen wird.
(08.01.2007, 18:43)
IP66:   Sie werden erschrecken, aber ich w√ľrde die Flora mit jedem Defizit √ľbernehmen: Als Sch√∂chle die Wilhelma zoologisierte, sah sein Etat auch klamm aus, und was herauskam, ist ja mehr als erfreulich. Und der frankfurter Zoo w√ľrde auch heute nur bis zum Menschenaffenhaus reichen, wenn Grzimek nicht gegen alle Vernunft - und unter Verletzung einer Reihe von gesetzlichen Vorschriften - das Erweiterungsgel√§nde aquiriert h√§tte. Die Lage in K√∂ln ist mehr als grandios: Das Zoogel√§nde ist zu klein und durch den Elefantenpark sind die dortigen M√∂glichkeiten au√üerordentlich gering. In der Flora mu√ü nach derzeitigem Konzept der Gew√§chshauskomplex um den tropischen Hof erneuert werden, au√üerdem wird das Hauptgeb√§ude nicht vern√ľnftig bewirtschaftet, mit dem Rosenhof steht ein Schulgeb√§ude zur Verf√ľgung. Im Zoo sind die botanisch wertvollen Beete verwahrlost, die Tropenh√§user werden gro√üenteils mit Restelieferungen eines Gartencenters best√ľckt. Sicherlich wird man in den Florapark nicht unz√§hlige Gro√übauten integrieren k√∂nnen, aber jene Kleinanlagen, die auf das Zoogel√§nde nur mit M√ľhe passen - man denke an das neue Papageienhaus - w√§ren hier problemlos unterzubringen. Mir scheint es wirklich sinnvoll, die Mittel f√ľr ein Nilpferdhaus, das niemand braucht, in das neue Urwaldhaus der Flora zu stecken, dieses wom√∂glich auf dem Freigel√§nde vor dem Aquarium zu errichten, sich den tropischen Hof und seine H√§user f√ľr ein neues Tierhaus freizuhalten, und aus dieser Situation heraus dann den Eingang neu zu organisieren.
(08.01.2007, 18:39)
Ronald Masell:   @IP66
Das ist vollkommen richtig, doch w√ľrdest du als Zoochef, dir von der Stadt die Flora aufdr√§ngeln lassen. Daf√ľr sind die Defizite dort einfach zu gro√ü. Scheinbar sieht sich bei der Stadt niemand in der Lage ein vern√ľnftiges Konzept zu erarbeiten
(08.01.2007, 17:01)
IP66:   Die Flora-Schule hat im Geb√§ude des Rosenhofs eine Unterkunft, die sie, so weit ich es √ľbersehe, mitnichten vollst√§ndig nutzt. Ein neuer Eingang w√§re ein Schildb√ľrgerstreich, da gerade viel Geld in die Renovierung des Verwaltungsgeb√§udes geflossen ist. Das ist der Fluch der Masterpl√§ne - da sie immer einen Zoogesamtneubau vorsehen, kann man kaum flexibel reagieren und realisiert letztlich Planungen, die Jahrzehnte alt sind. In K√∂ln kommt hinzu, da√ü ein Masterplan ohne √úberlegungen zum Flora-Gel√§nde und einer Verbindung zu den dortigen Planungen groben Unfug darstellt.
(08.01.2007, 12:00)
Marco:   Wenn's noch die "Baugrube" war, handelt es sich wohl eher nicht um den Beginn eines Neubaus (was mich auch gewundert h√§tte, da es s√§mtlichen fr√ľheren Aussagen widersprochen h√§tte).
Langfristig (!) soll die Zooschule an den Haupteingang, der im Zuge des Masterplans komplett umgestaltet werden soll. Da momentan aber "Not am Mann" (bzw. "am Sch√ľler") ist, w√§ren auch Alternativen nicht unlogisch. Die Provisorien, von denen ich gestern schrieb, w√§ren erstmal Container-Klassen (so zumindest der Plan von Oktober oder November).
(08.01.2007, 10:26)
Ronald Masell:   @Marco
Ja, es glich mehr einer Baugrube. Von einem Fundament war nichts zu sehen.
Ich kam auf Neubau, da Baumaterial rumstand. Meinst du den neuen Eingang in Riehl oder am jetzigen Eingang?
(08.01.2007, 08:23)
Marco:   @Ronald Masell: Die Zooschule soll provisorisch auf dem Busparkplatz oder auf der Wiese am alten Elefantenhaus unterkommen, derzeit wird der Unterricht in der Mehrzweckhalle im Regenwald abgehalten. Der Masterplan sieht vor, die Zooschule in ein neues Haupt(eingangs)geb√§ude zu integrieren und enger mit der "gr√ľnen Schule" der Flora zu verbinden.
War denn am Standort der alten Zooschule ein Fundament gegossen? Als ich sie das letzte mal gesehen hatte, war alles abgetragen, es glich einer Baugrube.
(07.01.2007, 21:57)
Ronald Masell:   Von Vorne:
1.Über die Nashörner ist mir noch nicht anderes bekannt.
2.Ganz sicher! Ein kleiner Kopf war zu sehen. Erwachsene Tiere waren nur zwei.
3. Arten: G√ľrtelvaris, Rotstirnmakis, Rotbauchmakis, Sclater`s Makis mit einem neuen Weibchen und rote Varis. Im Giraffenhaus dann noch Schwarzwie√üe Varis. Und im ehemaligen Kleideraffenbereich ein Guerezagruppe.
Ach, die Bartaffen nat√ľrlich auch noch.
(07.01.2007, 17:38)
Sven:   W√ľrdene gerne etwas √ľber den Zoo K√∂ln erfachren.Ich bin AZUBI als Tierpfleger im Luisenpark.
(07.01.2007, 17:26)
Dirk K:   Was f√ľr Arten werden denn jetzt im Madagaskarhaus gehalten? Bei den Sclater's soll ja auch ein neues Tier gekommen sein, stimmt das?
(07.01.2007, 17:17)
Saya:   Nachwuchs bei den gro√üen Bambuslemuren??? Ganz sicher? Das ist ja gro√üartig!! Wie viele Erwachsene hast du gesehen? Im Herbst sind zu dem K√∂lner Paar 2 Weibchen aus Asson/Frankreich gekommen und das K√∂lner Weibchen sollte in einen anderen Zoo. Habe aber keine Ahnung, ob das schon passiert ist. Welches Weibchen wohl die Mutter ist?
(07.01.2007, 17:10)
Rhinofan:   In der letzten tierisch K√∂lsch Sendung war die Rede , dass bei den Nash√∂rner im K√∂lner Zoo, laut Herrn Pagel doch ein Partnertausch stattfinden muss, da aco mit seiner jetzigen Dame √ľberhaupt kopulieren kann. Ist dies bereits passiert und welcher neue(r) Partner(in) ,wird kommen? Hat jemand schon die Nachtigall etwas trapsen geh√∂rt !
(07.01.2007, 17:05)
Ronald Masell:   Ich war heute in K√∂ln.
Gesehen habe ich ein Jungtier bei den großen Bambuslemuren. Vielleicht auch zwei, aber die Mutter ließ nur ganz kurze Einblicke zu. Die Zooschule ist bgerissen worden, und es sieht nach einem Neubau aus. Kein Hinweis!
Die Netzabdeckung der Orang-Freianlage ist fertig. Im Moment wird an der Inneneinrichtung gearbeitet. Seil, Baumstämme usw. Ansonsten nicht neues.
Der Besucherandrang war trotz des nicht so schönen Wetters sehr groß.
(07.01.2007, 16:58)
Marco:   Das Papageienhaus ist ein Geschenk eines Privatmannes, incl. Besatz. Es ist nicht Teil des Masterplan. Es wird auf der Flache der ehemaligen K√§nguruh- und des zweiten Saiga-Geheges aufgestellt. Der Kausar bleibt, soweit ich wei√ü.
(05.01.2007, 22:48)
Sebastian Dahl:   Bei Tierisch K√∂lsch hatte ein Tierpfleger noch vor kurzer Zeit gesagt, dass man vielleicht auch wieder einen Partner f√ľr den Kasuar bekommen wird. Wird die Anlage dann wirklich betroffen sein? Immerhin steht ja wohl schon seit einer l√§ngeren Zeit fest, dass ein Papageienhaus gebaut werden soll. Auch ist mir die Artenwahl im Papageienhaus nicht ganz klar. Es soll sich ja unter anderem um Aras handeln. Das w√§re wieder s√ľdamerikanisch. Werden die dann sp√§ter wieder abgeschafft?
(05.01.2007, 22:35)
Dirk K:   Das ist ein neues Weibchen, zwei Jahre alt und aus Krefeld.
(05.01.2007, 21:32)
Stefan:   Ich habe heute im Zoo K√∂ln einen vierten Mochusochsen ausgemacht. Bislang hie√ü es immer, der Revierbulle akzeptiere nur das Zuchtweibchen (mit Kalb aus letztem Jahr). Seit wann gibt es den Neuerwerb und woher kommt er?
Weitere Frage: Ein neues Papageienhaus soll her - zwischen die Tiger und das Affenhaus. Wer kennt den Masterplan und die genaue geplante Lage: Ehemalige Saiga-Anlage und/oder aktuelle Kasuaranlage? Die Stelle des Haustierbereichs darf ja aus Denkmalschutzgr√ľnden nicht angetastet werden (mir unverst√§ndlich, wer`s kennt, kann das wohl nachvollziehen...)
(05.01.2007, 21:21)
Carsten:   http://www.zoo-koeln.de/index.php?id=1431
(23.12.2006, 11:52)
IP66:   Ich habe unter den Pressemeldungen nachgeschaut und dort nichts gefunden - ich werde es aber noch einmal probieren.
(23.12.2006, 11:49)
Sebastian Dahl:   @IP66: √úber die Startseite kann man doch zu einem Artikel √ľber den Elefantenverlust gelangen!
(21.12.2006, 21:02)
IP66:   Die Internetseite meldet ja auch die Presseartikel um den j√ľngsten Elefantenverlust nicht, obgleich die Geburten aktualisiert wurden. Wenn die Baubeschreibung stimmt, wird wohl auch die Kasuaranlage nebst Bewohner fallen - Helmkasuare in NRW gibt es dann nur noch in Aachen. Sch√∂n fand ich die alte K√§nguruhanlage in K√∂ln mit dem Besucherdurchgang nicht, und f√ľr ein Baudenkmal ist sie wohl auch die stark ver√§ndert worden. Allerdings ist bald nicht mehr viel vom alten Erweiterungsgel√§nde da - wenn auch noch der Nebeneingang f√§llt, bleibt nur noch das Raubtierhaus, das so typisch f√ľr diesen Parkteil nicht war. Der Schafstall ist das historische Schweinehaus.
(21.12.2006, 20:22)
Marco:   Wenn ich richtig informiert bin, ist Prof. Nogge bis zum 31. JANUAR Direktor des Zoo K√∂ln. Krankheitsbedingt wird er schon seit Monaten von Theo Pagel vertreten, der auch bereits das Direktoren-B√ľro bezogen hat.
Der Streit um Prof. Nogges Altersbez√ľge scheint sich zu Gunsten Nogges entschieden zu haben.

Die Treppen zu den Menschenaffen-Innenanlagen sind mit voller Absicht zugesch√ľttet worden, um den Tieren mehr Abstand von den Besuchern zu erm√∂glichen.

F√ľr eine Innenanlage ist die K√∂lner Gibbonanlage sicherlich sehr gut. Ein definitiver und mir unerkl√§rlicher Mangel ist nat√ľrlich das Fehlen einer Au√üenanlage, f√ľr die an der Stelle des Tropenhaues aber wirklich kein Platz ist (h√∂chstens auf dem Dach des Hauses - hier sieht die Tiere aber nat√ľrlich niemand).

In der begehbaren Voliere des Eulenklosters haben zumindest die Schwarzst√∂rche in diesem Jahr erfolgreich gebr√ľtet. Das Jungtier starb allerdings an einer mir nicht genau bekannten Verletzung / Fehlbildung. Bartk√§uze und Schleiereulen br√ľten in den Nebengehegen regelm√§√üig.

Das Papageienhaus incl. Bestand ist ein Geschenk eines Privatmannes. Die V√∂gel sind derzeit in Kevelaer in Quarant√§ne. Nicht alle geschenkten V√∂gel sollen auch √ľbernommen werden, es wird sich wohl u.a. um versch. Ara-Arten handeln. Beim Aufbau des Hauses wird auch das ehemalige Saigagehege des zweiten Bockes weichen und der Besucherweg au√üen herum gef√ľhrt. Bei der Gelegenheit wird an der Tigeranlage eine Fensterscheibe eingebaut werden. Der "Tiger-Snack" (= Imbiss) wird dabei in das Geb√ľsch zwischen Haustiergehegen und Okapihaus verlegt. Die Haustiergehege bleiben wohl bestehen - soweit ich wei√ü steht der Schafstall unter Denkmalschutz.

Die Beschilderung im Zoo Köln, welche im Oktober kritisiert wurde, ist seit Jahren im Umbruch. Es sollen sämtliche DinA4-Schilder durch die neue Beschilderung ersetzt werden. Auch Aquarium und Terrarium erhalten neue (bzw. erstmalig...) ordentliche Schilder. Ein Prototyp hängt schon länger an einem Aquarium, im Terrarium ist es schon etwas weiter fortgeschritten.
(18.12.2006, 17:59)
Carsten:   Herr Nogge scheidet offiziel am 31. 07. 2007 aus seinem Dienst. Allerdings ist er meines Wissens bis zu diesem Zeitpunkt arbeitsunf√§hig geschrieben, so da√ü evtl. Herr Pagel heute schon die Amtsgesch√§fte des Zoodirektors f√ľhrt. Es gibt dort irgendwelche Querelen um die Altersbez√ľge von H. Nogge, vielleicht h√§ngt die momentan etwas komische Situation damit zusammen.
(18.12.2006, 15:23)
Dennis I:   In der Serie " Tierisch K√∂lsch " wurde aber immerwieder gesagt, das zum Drehzeitpunkt bereitz Theo Pagel der Zoodirektor sei.
(18.12.2006, 13:50)
Michael Mettler:   Meines Wissens ist er das doch auch noch bis Jahresende?
(18.12.2006, 13:32)
Dennis I:   Im Impressum der K√∂lner Homepage ist noch Herr Nogge als Leiter eingetragen.
(18.12.2006, 12:41)
IP66:   Ich habe schon einmal darauf hingewiesen und tue es wieder: In dem Freiflugraum des Eulenklosters hat noch keine Art erfolgreich nachgezogen. Ich denke, die Anlage ist viel zu unruhig. Das S√ľdamerikahaus war zum Zeitpunkt seiner Errichtung ein Vogelhaus von fast berliner Ausma√üen, trotzdem war die Wahl des russischen Stils seltsam. Sie betraf nicht nur die T√ľrme, sondern auch die Rahmungen der Volieren und ist an den beiden Eingangst√ľren des Geb√§udes noch nachzuvollziehen. Allerdings gilt f√ľr den Exotismus wie f√ľr den Historismus in der Architektur, da√ü gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Zahl der Vorbilder immer gr√∂√üer und deren Orientierung an Originalbauten immer enger wurde. Streng genommen folgte ja schon die berliner Elefantenpagode indonesischen Vorbildern, auch wenn dort afrikanische Flu√üpferde und Elefanten untergebracht waren, und die nordafrikanisch inspirierten Elefantenh√§user von Z√ľrich oder M√ľnster hatten ja auch nichts mit den Verbreitunsgebieten der Elefanten zu tun. Ru√üland und Exotik gehen aber auch nur bedingt √ľberein - allerdings w√§re anzunehmen, da√ü in der zweiten H√§lfte des 19. Jahrhunderts in Mitteleuropa eine erkleckerliche Anzahl russischer Kirchenbauten - eben auch und gerade in russischem Stil - entstand, die zum Teil durch entsprechende Archiktenb√ľros bis zum letzten Altarkelch schl√ľsselfertig geliefert wurden.
Wenn man an der Kasuarhaltung festhalten m√∂chte, wird auf dem Gel√§nde des alten Bergk√§nguruhgeheges aber nur Platz f√ľr zweieinhalb Graupapageien sein - aber australische Tiere sind ja derzeit ziemlich unmodern.
(17.12.2006, 20:56)
Sabby:   Das ist wirklich sehr sehr traurig! Ich hoffe Marlar wird gut von ihren Tanten versorgt!
(14.12.2006, 13:44)
Ronald Masell:   Traurige Nachricht!!
Khaing Lwin Htoo ist Tod.
http://wdrblog.de/zoos_nrw/
(13.12.2006, 14:36)
Mulan:   Von K√∂ln nach Stuttgart.
(12.12.2006, 19:36)
Jonny:   Salzburg hat eine sehr sch√∂ne Gibbon-Anlage. Optisch h√§√ülich und mit wenigen Reizen ausgestattet f√ľr die Tiere ist die Gibbonanlage in Stuttgart und √ľber deren Klammeraffen-Haltung braucht man kaum ein Wort zu verlieren.
(12.12.2006, 19:10)
Michael Mettler:   Wobei man zur Gr√∂√üe ehrlicherweise sagen muss, dass manche Gibbon-Freianlagen anderer Zoos den Tieren auch nicht unbedingt mehr Platz bieten - denn sie sind auf die Inseln beschr√§nkt, der Wassergraben t√§uscht mehr Fl√§che vor. Siehe Hannover oder M√ľnchen.
(12.12.2006, 18:35)
Jonny:   Die Gibbonanlage ist klein und hat keine Au√üenanlage. Und das, wo der Zoo sich jahrelang bem√ľht hatte, allen seinen Primaten Zugang zu Au√üenanlagen zu erm√∂glichen. Meine fr√ľhere Begeisterung f√ľr den K√∂lner Zoo hat dadurch einen erheblichen D√§mpfer bekommen.
(12.12.2006, 17:52)
JT99:   Es kommt halt immer darauf an, aus welchem Winkel und von welchem Standpunkt aus man eine Anlage fotografiert ;) Wenn man sich nicht allzu dumm anstellt kann man ja so gut wie jedes Gehege als gro√ü genug darstellen.
(12.12.2006, 17:10)
Michael Mettler:   Wenn ich mich richtig erinnere, war beim "legend√§ren" STERN-Zoo-Test, wo K√∂ln Bestnoten einheimste, ausgerechnet die Gibbonanlage auf einer Doppelseite abgebildet.... Aber im selben Test bekam ja auch Gelsenkirchen eine Traumnote f√ľr die Greifvogelhaltung, obwohl es dort √ľberhaupt keine Greifv√∂gel gab.
(12.12.2006, 16:35)
JT99:   @Ulli: Auch ich fand bei meinem letzten Besuch die Anlage der Gibbons im Regenwaldhaus sehr klein. W√§re nat√ľrlich super klasse wenn die kleinen Kerle frei im Haus leben w√ľrden aber das w√§re wohl nicht m√∂glich. Die momentane Haltung finde ich nicht gut!
(12.12.2006, 14:30)
Carsten:   @ Ulli: Panzernash√∂rner gab es fr√ľher, hab ich noch Fotos von. Mu√ü so in etwa vor 10 Jahren gewesen sein.

Im Menschenaffenhaus gibt es eigentlich tlw. vor den Scheiben Treppen, welche bis direkt an die Scheiben herangehen, so wie jetzt, wenn ich mich recht erinner, nur noch bei den Orangs. Vor einigen Jahren sind diese bei den Bonobos und Gorillas zugesch√ľttet worden, so da√ü der Besucher nicht mehr bis ans Fenster kommt. Warum wei√ü ich nicht, vielleicht wurden die Affen durch die Besucher gest√∂rt.
(12.12.2006, 12:06)
Ulli:   Ich war gestern im Zoo K√∂ln und m√∂chte einmal meine subjektiven Eindr√ľcke schildern.

Es ist ein insgesamt gelungen gestalteter Innenstadtzoo mit vielen schönen alten Bäumen. Leider gibt es auch hier, wie auch im Zoo Duisburg, das Problem der permanenten Geräuschkulisse.

Ich hatte Köln seit meinem letzten Besuch vor sicher mehr als zehn Jahren als einen Zoo mit einem deutlichen Asienschwerpunkt im Bereich der großen Säugetiere in Erinnerung. Davon ist abgesehen vom Elefantenpark und dem Regenwaldhaus wenig geblieben

Es ist √ľbrigens einer der wenigen Zoos, wo der vorgegebene Besucherweg wirklich eingehalten werden sollte. Ich bin mit Absicht entgegengesetzt gelaufen - habe aber zum Schluss zugestehen m√ľssen, dass das Einhalten des vorgegebenen Weges zumindest vom Eingang bis zu den Regenwaldh√§usern und dem Elefantenpark sinnvoller gewesen w√§re.

Beim Elefantenpark hatte beim Stehen auf der dem Haus gegen√ľberliegenden Aussichtsterrasse unwillk√ľrlich den Eindruck – der Elefant durch den Menschen gef√§hrdet. Die wirklich gro√üen Tiere wirkten durch die noch gr√∂√üeren Felsen deutlich verkleinert, dahinter das weitgehend unkaschierte Haus, was diesen Eindruck noch verst√§rkte, und als absolute Kr√∂nung die drei Hochh√§user im Hintergrund – war dies Absicht, unfreiwilliger Kulturpessimismus oder nur Gedankenlosigkeit bei der Gestaltung.

Ansonsten macht der Elefantenpark einen recht guten Eindruck Рleider fehlen mir auch hier wieder die schattigen Bäume. Schatten scheinen nur die Felsen zu werfen. Das Haus selbst hat mit innen imponiert.

Das Regenwaldhaus macht einen durchaus positiven Eindruck, gut finde ich die Idee mit den Schubladen im Infozentrum. Man bekommt viele Informationen, ohne gleich optisch von Infotafeln erschlagen zu werden. Nur was hat man sich bei der Gibbonanlage gedacht ? F√ľr Riesenschlangen gut geeignet – aber f√ľr Affen ?

Auch die Voliere mit den Malaien-Hornvögeln erschien mir zu klein zu sein. Die Fledermausgrotte zeigt nur eine Fledermausattrappe Рwitzig, in der Form erscheint mir die Grotte als Tieranlage aber auch nur begrenzt geeignet.

Dem Urwaldhaus merkt man auch an, das es in die Jahre gekommen ist, obwohl es immer noch ein (sehr) gutes Tierhaus ist. Bei den Sichtfenstern innen kann man allerdings kosmetische Korrekturen machen – z.B. den Besucher n√§her heranf√ľhren – manchmal sieht man vor lauter Stahl und Glas kaum die Menschenaffen.

Highlight besonderer Art waren f√ľr mich die Goliathreiher – lange nicht mehr (bewusst) gesehen.

Sehr gelungen finde ich das Eulenkloster.

Dasselbe gilt f√ľr die Irbis-Anlage.

Sehr gelungen finde ich auch die Gestaltung der Okapianlage – besonders auch den Blick aus der Regenwaldh√ľtte. Positiv fand ich auch d as Haus. Man kann durch das Glas ungest√∂rt auf die Tiere blicken – der etwas st√∂rende Geruch, der in solchen H√§usern entsteht, bleibt zumindest den Besuchern vorenthalten.

Architektonisch wundersch√∂n finde ich das alte Elefantenhaus, ich w√ľrde es allerdings nicht mehr f√ľr die Tierhaltung verwenden – nach einer grundlegenden Sanierung eher als Cafe und Zoomuseum. Hatte K√∂ln fr√ľher nicht Panzernash√∂rner ?

Etwas befremdlich finde ich die Besetzung der russischen Kirche mit s√ľdamerikanischen Affen. Die Anlagen an sich sind ok, die Kirche an sich wundersch√∂n – aber diese Kombination ?

Es ist toll, dass der Zoo Köln Moschusochsen hält, nur warum hält man sie als arktische Art in einer Anlage mit Blockhäusern Рhier wäre eine reine Bisonanlage meiner Ansicht nach nahe liegender Рpasst meiner Ansicht nach kulturell besser zusammen.

√Ąsthetisch absolut misslungen finde ich die Seehundanlage. Ich wei√ü es war fr√ľher eine Eisb√§renanlage und die Seehund-Anlage ist auch wirklich gro√ü – sie ist nur grottenh√§sslich.

Das Aquarium habe ich aus Zeitgr√ľnden bedauerlicherweise ausgelassen.

Dennoch z√§hlt der Zoo K√∂ln trotz meiner eher √§sthetischen Anmerkungen zu den lohnenden Zielen f√ľr Zooenthusiasten.

(12.12.2006, 10:41)
Klaus Sch√ľling:   Die Saigas kommen als "Letzte Ihrer Art" in den n√§chsten TR, daher haben wir nachgefragt:
IP66 hat recht; es sind zwei (miteinander unverträgliche) Böcke.
Perspektive f√ľr diese Art in deutschen Zoos: keine
(12.12.2006, 10:36)
Dortmunder:   Und was f√ľr ein Besatz ist da geplant ??? Standard-Arten wie Ara und Graupapagei, die ja thematisch gut zwischen S√ľdamerika-Haus und Afrika (Paviane, Okapis, Zebras) passen w√ľrden ???
(12.12.2006, 08:38)
Ingo Rossi:   Das Papageienhaus soll ein Geschenk sein und wird wohl neben dem Streichelzoo, auf dem Gel√§nde des Ausweichgeheges gebaut. ein denkmalgesch√ľtztes Haus steht da wohl nicht.
(11.12.2006, 21:34)
IP66:   Den zweiten Saiga-Bock habe ich heute gesehen - es gibt ihn also. Von einem Papageienhaus wei√ü ich nichts, wobei das Gel√§nde ja durch das denkmalgesch√ľtzte Schweinehaus verstellt ist und wohl auch der alte K√§nguruhstall unter Schutz steht.
(11.12.2006, 17:54)
Sebastian Dahl:   In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass an der Stelle, auf der die Saigas w√§hrend des Elefantenparkbaus untergebracht waren (also altes K√§nguruhgehege?), ein Papageienhaus gebaut werden soll.
(10.12.2006, 19:56)
IP66:   Ich werde in der n√§chsten Woche nachsehen, bin mir aber recht sicher. Gesellschaft leistet man sich nicht, daf√ľr gibt es ja den Holzzaun, und ich sehe eigentlich keinen Grund, die alten K√§nguruhgehege leer zu lassen, daf√ľr aber das kleine Bockgehege bei den Saigas zu besetzen und dieses dann auch noch provisorisch nicht einsehbar zu machen.
(10.12.2006, 19:49)
Sven P. Peter:   Es gibt tats√§chlich noch zwei Saigas? Hatte nicht auch der Zoo offiziell gesagt, dass es nur noch den einen Bock g√§be? Vieleicht ist es ja eine andere Antilopenart, die ihm Gesellschaft leisten soll?!
(01.12.2006, 17:49)
IP66:   Die beiden Saiga-B√∂cke, nach denen hier im Forum √∂fter gefragt wurde, stehen jetzt nebeneinander, der eine im alten Bockgehege, da√ü durch eine ziemlich abteuerspielplatzorientiert konstruierten Bretterwand vom Hauptgehege getrennt wird.
(01.12.2006, 17:42)
Michael Mettler:   @Ollo: Ich k√∂nnte mir vorstellen, dass der Zustand von Enge in vielen Ibis-usw.-Volieren das Ergebnis einer "schleichenden Entwicklung" ist.

Phase 1: Eine neue Voliere wird gebaut, wahrscheinlich größer als die vorige Unterkunft (falls die Vögel nicht vorher sogar kupiert auf einer Wiese gehalten wurden). Um die Voliere herum wird eine Neupflanzung angelegt, in die Voliere werden ebenfalls Sträucher gepflanzt. Weil die Vegetation noch klein ist, wirkt die Voliere schön groß.

Phase 2: Bruterfolge stellen sich ein. Die wachsende Vogelschar macht optisch mehr her, also gibt man die Nachzuchten nicht gleich ab.

Phase 3: Auch die Vegetation w√§chst. Von au√üen wird die Voliere immer mehr eingegr√ľnt (und optisch eingegrenzt), innen werden die Str√§ucher ebenfalls breiter und h√∂her. Und da sie von den V√∂gel als Nistm√∂glichkeit gesch√§tzt werden, bel√§sst man es dabei.

Und schon ist ein kleinerer Luftraum f√ľr einen gr√∂√üeren Besatz entstanden, und die einstmals so gro√üz√ľgig wirkende Voliere sieht aus, wie um einen Strauch herum oder in eine Hecke hinein gebaut. Kenne ich als Entwicklung aus mehreren Zoos. Und das betrifft nicht mal nur kleine Volieren: Die M√ľnchener Gro√üvoliere ist ebenfalls enorm zugewachsen, seit ich sie in den 80ern erstmals besuchte - heute hat sie schon fast Waldcharakter.
(09.11.2006, 09:20)
Carsten:   Die Przewalskipferde und Saigaantilopen durften auch noch Teile ihrer Gehege f√ľr den Elefantenpark abgeben.
(08.11.2006, 23:07)
Mel:   Ich denke mal das die Pr√§sentation der erw√§hnten "Kleineren Schreitv√∂gel" in vielen Zoologischen Einrichtungen, leider immer wieder der Pr√§sentation Publikums wirksammerer bzw. bekannterer Arten zum Opfer f√§llt. So bedauerns wert das auch ist.
(08.11.2006, 22:33)
Ollo:   Was mir anl√§√ülich meines heutigen Zoobesuchs mal in den Kopf gekommen ist: Wieso werden eigentlich Ibisse und Reiher oft in sehr beengten Verh√§ltnissen gehalten? Man sieht doch oft etwa Rote Sichler und Kuhreiher in recht kleinen Volieren, in denen ausladende B√§ume auch noch fast jeglichen Flugverkehr verhindern. Ich verstehe gar nicht, warum die Haltungsform der kleineren Schreitv√∂gel (die man in der Regel nicht kupiert) noch so r√ľckst√§ndig ist. Immerhin entstanden doch bereits in den 80er Jahren Gro√üvolieren z.B. in Walsrode und M√ľnchen, an denen man sich mal h√§tte orientieren k√∂nnen.
(08.11.2006, 19:31)
Ronald Masell:   @M.M.
Die sind schon beim Bau der Bonobo-Freianlage verschwunden.
(08.11.2006, 18:51)
Michael Mettler:   Waren die alten Eulenvolieren schon vorher weg? Oder habe ich die an der falschen Stelle in Erinnerung?
(08.11.2006, 18:14)
Ronald Masell:   @Ollo
Es waren "nur" die Anlagen f√ľr Lamas, Vicunjas, Bantengs, Schottische Hochlandrinder, W√∂lfe und ein gr√üer Teich. Ausserdem noch eine Anlage auf der zu Urzeiten Dromedare standen, die war aber schon lange nicht mehr besetzt.
Ich glaube das wars.
(08.11.2006, 15:46)
Ollo:   Ich komme gerade aus dem K√∂lner Zoo. Wie Konstantin Ruske mal im Kopenhagen-Thread √§u√üerte, wirkt die Raumordnung wirklich auffallend ausgefeilt und harmonisch. Ist schon ein toller Zoo. Sch√∂n, da√ü auch viele Vogelarten vorhanden sind (wenn ich das so mit meinem Heimatzoo Hannover vergleiche ...). Am meisten haben mich Langschwanzeidechsen erstaunt. Bei denen ist der Schwanz sicherlich achtmal so lang wie der K√∂rper. Fehlen tut eigentlich nur ein Streichelgehege. Was f√ľr Anlagen f√ľr welche Tiere fielen denn dem Elefantenpark zum Opfer?
(08.11.2006, 15:08)
IP66:   Die k√∂lner Beschilderung ist ein gigantisches Problem. Die Schilder m√ľssen von Graphikern gestaltet werden, sie sind nicht sonderlich wetterfest und aufgrund ihres Formates auch keinesfalls √ľberall anzubringen. Meist sind sie auch deutlich gr√∂√üer als das ausgestellte Tier und mancher Ziertrauch und verwandeln die Anlage in einen Schilderwald. Das hat in der Fasanerie dazu gef√ľhrt, da√ü neue Arten √ľber ein Jahr auf ihr Schild warten mu√üten und da√ü man am r√ľckw√§rtigen Teil auf diese Form der Beschilderung ganz verzichtet hat. Das Problem setzt sich allerdings auch im Lemurenhaus fort, wo man schneller Affen umgesperrt als Schilder ausgetauscht hat, und im Aquarium ist es v√∂llig unpraktikabel - zwar gibt es d√ľrftig beschilderte Aquarien auch anderenorts, aber in K√∂ln ist das Problem insofern ein anderes, als der unscheinbare Fisch zum feschen Schild fehlt. Die Artbeschilderung am Gehege scheint mir in Friedrichsfelde und in Wuppertal am besten gel√∂st, ich k√∂nnte mir die k√∂lner L√∂sungen auf haltbarem Material aber gut f√ľr Informationstafeln f√ľr langfristig gehaltene Arten vorstellen.
(23.10.2006, 18:20)
Ingo Rossi:   Der neue Zoodirektor Theo Pagel hat das Hippoaquarium in einem Vortrag vogestellt, dabei auch den Masterplan gezeigt. Ich versuche den "sagenumwobenen" Plan mal zu bekommen, bevor ich hier aus meiner, normaler weise zwar guten, Erinnerung zitiern muss.
(23.10.2006, 14:57)
Sebastian Dahl:   @Ingo Rossi: Wann und wo war denn der K√∂lner Masterplan zu sehen?
(23.10.2006, 14:32)
Michael Mettler:   @Ingo Rossi, um auf den K√∂lner Masterplan zur√ľck zu kommen: Wie der Zooteil Afrika aussehen soll, kann man sich aus diversen Informationsh√§ppchen schon zusammenreimen. Aber was w√§re denn z.B. f√ľr Eurasien geplant? Da wissen wir ja nur, dass es keine Saigas geben wird....
(20.10.2006, 22:25)
Michael Mettler:   Stimmt, aber das Thema ist eigentlich zu wichtig. Und - ich habe eben nachgesehen - wir aber zwar schon die irrsten Thread-Themen hier im Forum gehabt, aber Zoodidaktik merkw√ľrdigerweise noch nie f√ľr sich abgehandelt. Da er√∂ffne ich doch gleich mal neu und setze dort die Diskussion fort.
(20.10.2006, 13:18)
Thomas W.:   In den USA waren das so B√ľcher zum Aufschlagen oder Schubladen zum rausziehen f√ľr diejenigen, welche mehr wissen wollten als dass was auf der ersten Seite stand. Dies waren allerdings nicht viele.
Gut angenommen wurde nur (sowohl im Shedd Aquarium als auch in diversen Museen)Touch-Screens. Teilweise konnten die Kinder dort sogar noch interessante Spiele machen, welche Ihnen die Tiere, das Wissen und die Umweltzerstörung verdeutlichten.
Allerdings kenne ich viele Leute, welche die doch mehrere 10.000 euro teure Anschaffung dieser Touch-Screens in Zoos nicht unbedingt bef√ľrworten w√ľrden.
Allerdings sind wir etwas off-topic...
(20.10.2006, 12:47)
Ingo Rossi:   Aber die kurzen Texte verhindern alles weitere... wenn das Kind dann noch eine Frage hat, pech.
Ich halte den Aufbau, √§hnlich wie bei Zeitungen, Schlagzeilen, das Wichtigste in k√ľrze und dann auch noch ausf√ľhrlichere Beschreibung und Hintergrund f√ľr wesentlich besser. Wenn ich mich recht erinnere, wurde in Osnabr√ľck mal ein Studie dazu gemacht. Dort haben Symbole f√ľr die wichtigsten Informationen wie Lebensraum, Nahrung etc. gut abgeschnitten.
(20.10.2006, 11:04)
Michael Mettler:   Na ja, Menschen sind eben Primaten. Und wer hat in dem ber√ľhmten Beispiel der Japanmakaken das Abwaschen des verdreckten Futters "entdeckt"? Ein Jungtier, von dem es sich dann die Spielgef√§hrten und schlie√ülich auch die Alten abgeguckt haben. So gesehen w√§re der Weg, in der Zooinformation zuerst die Kinder anzusprechen, eigentlich konsequent :-) Und dann machen kurze Texte (wie in ZOOM) mehr Sinn als lange Abhandlungen. Schlie√ülich geht ja auch ein Gro√üteil WEGEN der Kinder in den Zoo.
(20.10.2006, 10:57)
Thomas W.:   Also ich habe generell bemerkt, das meistens die Fragen der Kinder die Eltern dazu bringen, das Schild ausf√ľhrlich zu studieren. Deswegen finde ich ja die Duisburger Flu√üdelfine so klasse. Die Tiere sehen so ungew√∂hnlich aus, dass 95% der Besucher die Schilder lesen m√ľssen. In den U.S.A. habe ich bemerkt, dass gerade an diesen neur√§lgischen Punkten sich dann besonders viel "Schaumaterial" wie Eingeborenenh√ľtten, Musik vom Band und Fellen befand.
Allgemein habe ich festgestellt, dass "moderne Zoos", welche sich halt durch die Besucher finanzieren (in den U.S.A. und Holland), sehr darauf achten, Kindern etwas zu bieten.
(20.10.2006, 10:35)
Ingo Rossi:   @Michael Mettler: Eben, und alles auf einmal geht eben nicht. Erst die Beschilderung, dann vielleicht...

Damit ist das Okapi-Problem aber nocht nicht gelöst. Schliesslich werden die wenigsten eine Giraffe als nahe Verwandschaft zu hause haben :-)
Ich denke manchmal, viele wollen sich auch nicht im Zoo weiterbilden. aber f√ľr die, die es doch wollen, sollte dann auch die Information da sein.
Vom Namen bis zu weiteren Informationen und bitte nicht so d√ľrfig wie im Zoom.
(20.10.2006, 10:30)
Michael Mettler:   @Ingo Rossi: Komisches Argument der (alten) K√∂lner Zooleitung. Machen aufw√§ndige Beschilderungen nicht genauso viel Arbeit wie ein Zoof√ľhrer? Im Gegensatz zu diesem ist es viel schwieriger, Schilder zu aktualisieren (wenn man nicht auf die Billigversion a la Computerausdruck zur√ľckgreift), und als Souvenir mitnehmen lassen si sich auch nicht - jedenfalls nicht auf legale Weise :-)

@Zoosammler: Zuf√§llig stie√ü ich gerade erst gestern in einem Buch auf eine Anmerkung aus dem 19. Jahrhundert, dass auf einem Gehegeschild neben Namen und Herkunft auch "merkw√ľrdige Verhaltensformen" des jeweiligen Tieres aufgezeigt werden sollten. Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen, denn das trifft es: Das Tier ist dann f√ľr den Betrachter interessant, wie es merkw√ľrdig ist - des (Sich-)Merkens w√ľrdig! Folglich entsteht ein wirklicher Lerneffekt wohl nur als Folge eines spontanen Aha-Effektes.

Aber zur√ľck zu K√∂ln und dem Okapi-Beispiel: Wenn der Normalo keinen pers√∂nlichen Bezug zu einer Tiergruppe hat, ist er wahrscheinlich lern-unwilliger als beim Gegenteil. Ob das Okapi ein Esel oder Giraffe ist, hat f√ľr ihn schlie√ülich keine weitere Bedeutung, also unterscheidet er nur zwischen "gef√§llt mir" und "gef√§llt mir nicht". W√§re es mit seinem Hund verwandt, s√§he das vielleicht ganz anders aus. Und das w√ľrde auch die Beispiele mit dem Ducker/Reh und vor allem dem Schliefer/Meerschweinchen erkl√§ren. Wahrscheinlich denkt der Normalo bei der Info, der Klippschliefer sei ein Huftier, eben nicht "das ist ja interessant", sondern "die k√∂nnen mir ja viel erz√§hlen". W√§re er tats√§chlich mit seinem Mucki/Bommel/Sonstwas zu Hause verwandt, h√§tte der Normalo beim Nachlesen das Erfolgserlebnis "habe ich doch gleich gewusst" - und DAS merkt er sich garantiert!
(20.10.2006, 10:20)
Zoosammler:   Ich bitte um Entschuldigung, dass war doch sehr "off-topic".
(20.10.2006, 09:51)
Zoosammler:   @Ingo Rossi: Das scheint mir ein wichtiger Punkt zu sein: Besucher scheinen sich h√§ufig so lange f√ľr ein Tier zu interessieren, wie sie es sich selbst erkl√§ren. So lange der Klippschliefer dann ein "fettes Meerschweinchen" oder der Rotducker ein "kleines Reh" sind, ist man noch aufgeschlossen und beobachtet das Tier, unterh√§lt sich ggf. sogar mit seiner Begleitung dar√ľber. Wird einem aber gesagt bzw. liest man das Schild, dass es sich um einen Rotducker o.√§. handelt, wird mit den Achseln gezuckt, etwas Beil√§ufiges gesagt und weiter gegangen.
Da hat man sich eben ein Tier so sch√∂n selbst erkl√§rt und nun degradiert einen die zoologisch neunmalkluge Gehege-Beschilderung zum Statisten und erkl√§rt alles f√ľr falsch, was man sich so gedacht hat. Da reagiert der Besucher dann oft beinahe beleidigt.
Au√üerdem sind ihm die selbst "geschaffenen", erkl√§rten, bzw. die mit ihm n√§her stehenden Namen versehenen Tiere nat√ľrlich sympathischer als eine "Wei√ünacken-Moorantilope" oder was auch immer.
Die nat√ľrliche Reaktion: Man geht weiter.
Die andere Reaktion, sich weiter f√ľr das eben noch interessante Tier zu interessieren, das "Gelernte" zu verwerten und vielleicht mit dem Tier in Natura zu vergleichen - das begegnet einem nur sehr selten.
Aber wer wird schon gerne belehrt?
Nicht, dass ihr mich falsch versteht, ich halte den Bildungsauftrag der Zoos f√ľr sehr wichtig und bin keineswegs gegen Gehegebeschilderung - Zoos sind aber aufgefordert, sich Bildungskonzepte f√ľr jede Besuchergruppe zu √ľberlegen und mit den herk√∂mmlichen Gehegeschildern werden viele nicht erreicht, oder schlecht erreicht oder aber man erreicht das Gegenteil des Gewollten.
(20.10.2006, 09:47)
Ingo Rossi:   Den Masterplan von K√∂ln habe ich kurz gesehen. Er beinhaltete. Wie hier schon geschrieben, die Bereiche Eurasien, Asien, Afrika, das Aquarium und einen Bauernhof (ungef√§hr jetzige S√ľdamerikaanlage). Der Eingangsbereich soll ganz neu gestaltet werden, das Aquarium langfrsitg auch.
Das Hippoaquarium ist der erste Schritt des neuen Plans, der Aufsichtsrat scheint zugestimmt zu haben und es wird Geld gesammelt...
(20.10.2006, 09:23)
Ingo Rossi:   Das letzte Argument gegen einen Zoof√ľhrer in K√∂ln welches ich h√∂rte, war die viele Arbeit die ein guter Zoof√ľhrer macht. Aber es gibt jetzt ja einen neuen Direktor. Nur halte ich den zu kaufenden Zoof√ľhrer nicht als Ersatz f√ľr eine gute Beschilderung geeignet.
Es wird wahrscheinlich immer Zoobesucher geben, die das Gesehene vertiefen wollen und andere, den es völlig egal ist. Entscheiden sind doch auch die Möglichkeit, das Gesehen durch Information vertiefen zu können.
Der hier geschilderten "Familie Flodder" wird auch der Name Okapi nicht weiterhelfen, sie werden ihn innerhalb der n√§chsten Minuten wieder vergessen haben. Und der Name Okapi alleine, ohne ihn in einen Kontext stellen zu k√∂nnen, n√ľtzt ja auch erstmal nicht...
Die Nachbarn werden bei Erzählungen den "Esel mit Streifen" bestimmt schneller Einordnen können als ein Okapi.
Das beobachte ich auch immer bei den Onagers. Erst als "nette Pferdchen" interessant, als Onager pl√∂tzlich ein R√§tsel. Nur die Besucher, die das ausf√ľhrliche Schild bereit zu lesen sind, werden den Unterschied und den Sinn der Bezeichnung Onager begreifen und das es eben keine Pferdchen sind...
(20.10.2006, 09:17)
Michael Mettler:   Nicht nur das: Im 19. Jh. waren die Gehege auch noch so klein und kahl, dass die Tiere gezwungenerma√üen viel besser mit dem Schild "abzugleichen" waren. Was nicht hei√üt, dass ich diesen Zustand wiederhaben will. Aber √ľber Beschilderung und ihre Effektivit√§t haben wir uns ohnehin schon mehrfach lang und breit ausgelassen.

Ich frage mich nur, warum der didaktisch h√§ufig als vorbildlich dargestellte K√∂lner Zoo es sich erlauben kann, auf einen Zoof√ľhrer zu verzichten. Das Argument "liest doch eh keiner" w√ľrde schlie√ülich auch f√ľr gro√üe Schautafeln gelten.
(19.10.2006, 21:24)
IP66:   Dabei gibt es doch am k√∂lner Okapi-Gehege deutlich mehr Schilder als Tiere. Vielleicht ist es aber auch ein Problem der neuen, sehr schicken Schildergeneration. Im 19. Jahrhundert stand √ľber dem Flu√üpferdbecken un√ľbersehbar "Flu√üpferd", heute bietet das Schild Namen in f√ľnf Sprachen, zwei bis drei Abbildungen, eine Verbreitungsskizze, eine Bedrohungsanalyse ... So etwas kann am unteren Ende der Pisa-Skala schon Leseverweigerung bewirken.
(19.10.2006, 20:24)
Dortmunder:   Das gleiche (auch mit Okapis) hatte ich am Sonntag auch in K√∂ln...

"Was sind das denn f√ľr Tiere ?"
"Ach, die hab ich neulich im Fernsehen gesehen !"
"Und ? Was sind das jetzt ???"
"Ich weiß nicht, aber die sind total komisch..."
Ende des Gesprächs *irritiertguck*
(18.10.2006, 12:18)
Michael Mettler:   Profi? Ist "Zoobesucher" jetzt auch als Beruf m√∂glich? Wo muss ich mich zur Umschulung anmelden, und wie sind die Verdienstm√∂glichkeiten? :-)

Nee, im Ernst: F√ľr solche Besucher ist jede Schautafel rausgeschmissenes Geld, die WOLLEN nichts lernen. Und das war auch schon vor den Telezoovelas der Hauptteil der Besucherschaft.
(17.10.2006, 23:08)
Werner Weyler:   Welcher Profi geht denn auch am Wochenende in einen Zoo ? Seit den ganzen Fernsehsendungen herrscht in den Zoos am Wochenende nur noch: “ schieb mich, dr√ľck mich “. Offensichtlich lernen die Leute allerdings nichts durch die Fernsehsendungen.

Beispiel : Wuppertal/ Okapis

Wat sind dat denn f√ľr Vecher, die send us wie Esels mit Striefe ?

( was sind das denn f√ľr Tiere, die sehen aus wie Esel mit Streifen) .

Woren die nit im Fernsehe, ich men die hanze gezegt. Wat soll dat sinn Giraffe,
sunne Blödsinn, die wolle uns nur veräppelle. Kumm, los uns wigger jon.

( Waren die nicht im Fernsehen, ich meine die haben sie gezeigt. Was soll dies sein, eine Giraffe? So ein Blödsinn , die wollen uns nur veräppeln, komm las uns weitergehen.


Und so gehen solche Leute durch den Zoo, teilweise den Plan in der Hand und kriegen einfach nichts mit ! Am Wochenende treten solche Leute konzentriert auf und dies kann schlimmer sein, als eine Schulgruppe an den Wochentagen. Ich gehe am liebsten in einen Zoo, wenn kein anderer Mensch dort ist. Wenn z.B. im Zoo Wuppertal der Schnee hoch liegt und ich oben im Bereich der Hirsche auf einer Bank sitze, kein Mensch weit und breit ist, dies finde ich super.

(17.10.2006, 22:56)
IP66:   @Dortmunder: Bei den Varis ist Ihnen leider ein Fehler unterlaufen - was aber im vollen Sonntagszoo mehr als verzeilich ist: Die G√ľrtelvaris bewohnen zu zweit den K√§fig neben dem Hintereingang des Lemurenhauses, die vier Tiere der Nominatform sitzen in der Voliere am Giraffenhaus, die neuerdings geteilt ist. Die Kleideraffen finde ich - bei leerem Zoo - am sp√§ten Nachmittag oft recht lebhaft vor, sie ziehen sich bei st√§rkerem Besuch fast immer in die obere Etage des alten Orang-K√§figs zur√ľck. Vielleicht ist das ja ein Grund, K√∂ln einmal im Winter zu besuchen.
(17.10.2006, 18:25)
Ronald Masell:   @Dortmunder
Zur Beruhigung, heute war es genauso voll.
Die Kleideraffen sieht man eigentlich immer nur als Fellknäuel mit 4 Schwänzen. Die sitzen leider auch immer oben links in der Ecke, wo das Fotografieren fast unmöglich ist.
(16.10.2006, 18:55)
Dirk K:   "Flodder-Verschnitt"... k√∂stlich :D
(16.10.2006, 15:08)
Mulan:   Ich war vor Jahren einmal an einem Ostermontag bei strahlendem Sonnenschein im Frankfurter Zoo. Horror pur, ich habe nicht einmal gemerkt, das in dem Zoo Tiere gehalten werden. Besonders toll war das Grizmekhaus, das war brechend voll, die Ger√§uschkulisse war gewaltig, so das ich schon nach wenigen Minuten kehrt gemacht und das Haus verlassen haben. Man kam ohnehin nicht an die Gehege ran und Tiere waren nicht zu sehen.
(16.10.2006, 10:21)
Langhals:   Ja,ja, der Zoo der Zukunft, in dem die Besucher durch schallisolierte Glasr√∂hren laufen ( durch den GANZEN Zoo )wird wohl ewig ein Traum bleiben...
(16.10.2006, 10:18)
Dortmunder:   So, war gestern auf meiner allj√§hrlichen Stippvisite in K√∂ln und muss zuallererst mal sagen : "Nie wieder sonntags !!!!"

Es war sowas von dermaßen voll, dass selbst ich (geschweige denn meine Frau) keinen Spaß daran hatte...

Habe gestern leider weder Saiga noch Kleideraffen zu Gesicht bekommen, dabei hätte ich grade diese beiden gerne nochmal zur Erinnerung fotografisch festgehalten :o(

Immerhin konnte ich gestern Gelbbrustkapuziner und Zwergpinguine als Premierenarten f√ľr mich hinzuf√ľgen.

Was ist mir noch aufgefallen ? Das Madagaskarhaus ist nach dem Umbau optisch gesehen echt ein Schmuckst√ľck, allerdings ist die Artenzahl erschreckend zur√ľckgegangen. Habe "nur" zwei Vari-Formen (rot und G√ľrtel) gesehen, wobei die G√ľrtelvaris im/am Giraffenhaus untergebracht sind, ferner Sclaters Makis und gro√üe Bambuslemuren, mehr Arten waren auch nicht ausgeschildert :o( Daf√ľr leben in der kleinen Vitrine (fr√ľher mal Mausmakis) jetzt Wanderheuschrecken...

Jungtiere bei Giraffen, Seel√∂wen, Fischottern und asiatischen Elefanten (dreimal d√ľrft ihr raten, wo es am vollsten war)...

Hatte wieder mal genug zeit und Mu√üe, mich den Okapis zu widmen, die kaum Beachtung fanden, w√§hrend gegen√ľber der Pavianfelsen von au√üen genauso √ľberf√ľllt war wie von innen...

Aufreger des Tages war f√ľr mich das Regenwaldhaus, in dem ich mich doch sehr am Riemen rei√üen musste... Zwar habe ich erstmals die Paradiesv√∂gel (balzend) gesehen, aber die Ignoranz einiger Zoobesucher war wieder mal kaum zu √ľbertreffen... Entweder konnte man keine Fotos machen, weil die Leute (besonders junge Frauen) die Scheiben der Anlagen komplett in Beschlag nahmen und absolut keine Konkurrenz neben sich duldeten, oder man kam in eine gute Position, weil z.B. ein Wei√ühandgibbon fast direkt vor dem Fenster sa√ü, dann aber eine kleine Familie kam, deren Kleinkind (noch recht tolerabel) ganz sanft an die Scheibe klopfte, was die Mutter ("Flodder-Verschnitt") dann veranlasste, mit voller Wucht an die Scheibe zu ballern und dem verschreckten Gibbon dann noch albern zu winken... Nur um sich dann weiter klopfend dar√ľber aufzuregen, dass das Tier sie nicht beachtet... Grrrrrrrrr...

(16.10.2006, 09:35)
IP66:   Als sicher kann in K√∂ln derzeit wohl nur bezeichnet werden, da√ü die Finanzierung des neuen Flu√üpferdhauses nicht gesichert ist. Und bei den Sitatungas gibt es nur einen Nachzuchtbock, der aber langsam ins fortpflanzungsf√§hige Alter kommt.
(15.10.2006, 14:48)
Schweizer:   Jetzt nachdem die EAZA Tagung in Madrid getagt hatte, gibt es sicher neue Pl√§ne f√ľr die Spitzmaulnash√∂rner in K√∂ln !
Wann wird endlich das Paar Spitzmaulnashörner geknackt und ein Partnertausch vollzogen ?
Welches Rhino bleibt und welcher neuer Partner kommt daf√ľr ?
(14.10.2006, 20:31)
Michael Mettler:   Nun ja, Superlative und Alleinstellungen erfreuen sich doch inzwischen wieder gro√üer Beliebtheit in der Zooszene. Wenn ich mir z.B. √ľberlege, wieviele "sch√∂nste" Zoos/Tierparks/Tierg√§rten es mittlerweile gibt....
(09.10.2006, 17:26)
Sacha Beuth:   Was dann aber genau genommen nicht so EINZIGARTIG w√§re (ausser man versteift sich auf das Wort "Haus"), da es u. a. schon im Bush Gardens in Tampa Nilkrokodil direkt neben Flusspferd zu sehen gibt (im Parkteil "Edge of Africa" in einer teil√ľberdachten Anlage).
(09.10.2006, 15:58)
Michael Mettler:   Anscheinend darin, Flusspferde und Krokodile im selben Haus zu pr√§sentieren. Und das vielleicht so, als W√úRDEN sie zueinander gelangen k√∂nnen. Siehe Riesenotter und Piranhas in Dortmund....
(09.10.2006, 15:12)
Sebastian Dahl:   Aber worin besteht denn nun die "einzigartige Kombination" ?
(09.10.2006, 14:54)
Langhals:   Die Sitatungas bleiben DEFINITV in K√∂ln, also keine Panik, schlie√ülich wird dort auch das Zuchtbuch gef√ľhrt. Und die Flu√üpferde werden auch nicht mit den Nilkrokodilen vergesellschaftet, beide Arten werden in getrennten Anlagen untergebracht. Die Sitatunga / Flu√üpferd-Vergesellschaftung in Hannover ist hier im Forum bereits Thema gewesen, also Nichts sensationell Neues.
(08.10.2006, 18:56)
Ben:   Ich habe eine total bl√∂de Frage; aber wei√ü irgendwer wie ich diesen Text aus der Zoopresseschau mit der Vergesellschaftung von Krokodil, Flusspferd, Antilope und Co (Auszug steht hier im Beitrag von S. Dahl vom 14.09.) deuten soll? Also "danach" werden Sitatungas 100%ig in K√∂ln ausgestorben sein! Und zur Info: Es gab wohl auch mal Sitatungas bei den Flusspferden in Hannover. Zumindest hatten die ein Paar f√ľr die Vergesellschaftung bekommen. Das Vergesellschaftung hielt (wen √ľberhaupt) aber nicht lange.
(08.10.2006, 17:42)
Langhals:   Sorry, ich habe Tanga mit Pretti verwechselt.....Tanga ist 1998 an einer Infektion gestorben.
(08.10.2006, 17:27)
Yast:   Pretti ist nach Frankreich gegangen. Savani ist gestorben und zu Tanga wei√ü ich jetzt nichts.
Guckt mal da:
http://www.zoo-koeln.de/index.php?id=145
(08.10.2006, 12:03)
R√ľdiger:   Meines Wissens ist die Afrikanerin in einen Franz√∂sischen Tierpark gebracht worden und nicht verstorben
(08.10.2006, 10:47)
Langhals:   Gestorben ? Ist Tanga nicht an einen Zoo in Belgien abgegeben worden ?
(08.10.2006, 06:30)
zoofreund:   Die Elefantin ist kurz nach Fertigstellung des Elefantenpark gestorben so Ende Dezember 2004 / Anfang Januar 2005
(07.10.2006, 23:15)
Michael Mettler:   Habe heute die neue Ausgabe der "Zeitschrift des K√∂lner Zoo" erhalten und endlich auf etwas Lesbares zum geplanten K√∂lner Flusspferdhaus gehofft - aber wiederum Fehlanzeige. Daf√ľr gibt es einen sehr interessanten und auch ersch√ľtternden Artikel √ľber die Freilandsituation des Grevyzebras - mittlerweile nur noch gesch√§tzte 2.000 Tiere, die Art ist also inzwischen seltener als das Spitzmaulnashorn. Vielleicht sollte K√∂ln als N√§chstes einen riesigen Zebra-Park bauen, eine beispielhafte Zuchtanlage mit Platz f√ľr bis zu 20 Grevyzebras...
(07.10.2006, 22:13)
D:   Kann mir jemand sagen wann die Elefantin Tanga (Afrikanisch ) geboren bzw. gestorben ist ?
(02.10.2006, 12:30)
Hannes:   Wieso ist das Haus voll?
Ich denke da passen ach soviele Tiere rein.
Oder passen die Tiere nur wenn sie als eine Gruppe gehalten werden
(19.09.2006, 20:32)
Ingo Rossi:   Heute waren die f√ľnf neuen K√ľhe im Bullenaussengehege, alle anderen in den verbleibenden Aussengehegen zusammen.
(19.09.2006, 20:23)
IP66:   K√∂ln ist ja ber√ľchtigt daf√ľr, da√ü man ausw√§rtige Kandidaten beruft, um dann doch Hausberufungen durchzuf√ľhren - die Nogge-Nachfolge spielt dasselbe Thema in Variation durch. Das Elefantenhaus ist jetzt voll bis zum Rand, da man die beiden emmener Jungbullen aus der Herde genommen hat. Die neuen Tiere stehen in den Boxen zwischen Wolfsweg und Laufstall, von wo man sie nur von Hand in das mittlere Au√üengehege wird manipulieren k√∂nnen.
(19.09.2006, 20:05)
D:   Thong Khun ist √ľbrigens 1988 geboren worden
(19.09.2006, 17:54)
D:   Hier sind die Namen und Geburtsaten der neuen Elefantek√ľhe in K√∂ln

Chumpol 1983
Kleemblamdu 1984
Thong Khun trächtig( Geburt ca. 1/07) !!!!!!!!!!!
Maejaruad 1989
Laongdaw 1990
(19.09.2006, 17:42)
R√ľdiger:   0,5 asiatische Elefantenk√ľhe sind angekommmen. Davon eine Kuh hochtr√§chtig- evtl. hat sie diese Jahr Geburtstermin ( siehe Anhang )
K√∂ln - F√ľnf neue Elefanten schwebten am Samstagabend im K√∂lner Zoo ein. Eine der K√ľhe ist sogar hochschwanger. „Wann das Kleine kommt, ist aber ungewiss, das kann morgen sein oder erst Weihnachten“, scherzte Zoo-Gesch√§ftsf√ľhrer Christopher Landsberg in Anspielung auf die kleine Marlar, die monatelang hatte auf sich warten lassen.
Samstagabend, 22 Uhr. Rund um das Zoogehege waren jede Menge Scheinwerfer aufgebaut, die die Szene in gespenstisches Licht tauchten. Drei riesige Lastwagen fuhren nacheinander an das Gehege und gaben ihre kostbare Fracht frei. In Kisten verpackt schwebten die Elefanten √ľber die Mauer und wurden dort in ihren einzelnen Gehegen freigelassen.
Sie f√ľhlten sich in K√∂ln gleich sichtlich wohl. Der designierte Zoochef Pagel und sein Vize Dr. Behlert beobachteten aufmerksam das Geschehen, um jederzeit eingreifen zu k√∂nnen. Begleitet wurden die f√ľnf Neuank√∂mmlinge von ihren thalil√§ndischen Betreuern, die auch auf dem Flug von Thailand nach Luxemburg und der anschlie√üenden Lastwagenreise nicht von ihrer Seite gewischen waren.
Eine der neuen Elefantenk√ľhe ist √ľbrigens hochschwanger. Aber niemand wei√ü so genau, wann sie gedeckt wurde und so werden die K√∂lner wieder r√§tseln und mitfiebern d√ľrfen, wann der Nachwuchs denn endlich kommt. Marlar, das erste Elefantenbaby im K√∂lner Zoo, hatte dies Monate hinausgez√∂gert.


(18.09.2006, 14:17)
Jelle:   Bei den Nashoerner gibt 2 Moeglichkeiten: das heutige Gehege ist nicht artgemaess ausgestattet (zu eng, klein ... und so weiter) ... ob die Tiere verhalten sich als Bruder und Schwester. Bei Spitzmauler ist auch noch dass alter den Bullen sehr kritisch (eine altere mehr erfahrene Bulle machts besser aus mit den Damen). Eine neues Nashornanlage und Austausch (vielleicht ist der Bulle ein guter Zuchtmann fuer Zuerich (jetzt ohne geeignete Bulle) sind da sehr empfehlenswert!
(16.09.2006, 22:56)
Sebastian Dahl:   Eines der beiden Nash√∂rner soll m√∂glichst schnell ausgetauscht werden. Man hofft dann mit einem neuen Tier auf Nachwuchs. Au√üerdem hofft man, nach dem Hippo-Aquarium auch rasch eine neue Nashornanlage zu bauen.
(16.09.2006, 13:17)
R√ľdiger - ehemaliger K√∂lner:   Der Kurator aus K√∂ln sagte im letzten Jahr das der Nashornbulle in K√∂ln sich an eienm grossen Stein abreagiert, weil die Nashornkuh ihn nicht an sich l√§sst . Wie ist die aktuelle Lage bei den Rhinos in K√∂ln ?
Konnte der Bulle endlich mal decken ooder wird es einen Partnertausch mit einem anderen Tierpark geben ? es wäre langsam Zeit zumal dir Kuh noch eine seltene Blut- und Genlinie besitzt-

(16.09.2006, 10:46)
Michael Mettler:   Eines der K√∂lner Flusspferde ("Kavango")ist ein heranwachsender Sohn des Zuchtpaares, dessen Tage in K√∂ln gez√§hlt sein d√ľrften. √úberraschte mich ohnehin, dass er noch da ist, irgendwo las ich, er sollte l√§ngst in den Zoo von Algier √ľbergesiedelt sein?

Die j√ľngere Kuh ist zwar die Tochter der Zuchtkuh, aber noch in Wien geboren und zusammen mit ihr nach K√∂ln gekommen - somit keine "Inzuchtgefahr".

Dieses Tier hatte √ľbrigens in Wien gleich mehrere Namen, wie ich just heute erfahren habe - da freut sich der Datensammler bei Recherchen... Intern hie√ü sie anfangs "Pupperl", dann erhielt sie im Rahmen einer Aktion von einer Schulklasse den Namen "Cilli" bzw. "Zilli" (abgeleitet von "C√§cilie") und danach noch durch eine Tierpatin den nun "richtig offiziellen" Namen "Afro-Aurora", den sie mit nach K√∂ln gebracht hat. Gerufen wurden sie in Wien allerdings nur von einer einzigen Pflegerin so....

Zur angeblichen Gemeinschaftshaltung im Hippo-Haus habe ich weiter unten (11.9.) schon was geschrieben!
(14.09.2006, 17:55)
Dirk K:   Im Prinzip hat K√∂ln nur ein Paar+Nachwuchs weshalb ich stark davon ausgehe, dass noch weitere Tiere dazukommen werden.
(14.09.2006, 17:33)
Frank-Walter B√ľschner:   Hmm, in Zoo leben ja -verbessert mich bitte- 4 Hippos. Wrden die anderen 2 (Um auf die geplanten 6 zukommen) dazugeholt, oder bezieht sich das auf den Nachwuchs des Zoos?! Wei√ü da wer etwas?!


(14.09.2006, 17:20)
Sacha Beuth:   Bezieht sich die Kombi aufs Innengehege? Ansonsten w√§re sie nicht einzigartig, das in Berlin schon Antilopen (genauer Flachlandnyalas) mit Flusspferden auf der Aussenanlage leben.
(14.09.2006, 17:19)
Sebastian Dahl:   Wird man in K√∂ln tats√§chlich in der geplanten afrikanischen Flusslandschaft die Krokodile mit den Sitatungas (und Flusspferden) zusammen halten? In der Zoopresseschau habe ich gesehen, dass im K√∂lner Wochenspiegel folgendes steht: " In einem gl√§sernen Haus werden die Flusspferde auch unter Wasser zu beobachten sein. Gegen√ľber den bestehenden Hippo-Aquarien in Berlin und Hannover ist die Kombination mit den Antilopen einzigartig. Die Tiere k√∂nnen bei Bedrohung durch Krokodile √ľber ein Spezialgatter in ein eigenes Gehege fl√ľchten. "
(14.09.2006, 15:38)
Sebastian Dahl:   Aber angeblich scheinen die K√∂lner Tierpfleger ja ein relativ gutes Verh√§ltnis zu ihm zu haben oder warum will die Mehrzahl von ihnen laut einer Umfrage ihn als neuen Direktor?
(14.09.2006, 14:37)
Frankfurter:   Tut mir Leid, aber aus pers√∂nlichen Gr√ľnden kann ich da nicht auf Details eingehen. Es hat jedenfalls Nichts damit zu tun, das Herr Pagel Vogel-Experte ist, aber unter anderem auch mit seinem Umgang mit "Menschen".
(14.09.2006, 13:30)
Folko Kullmann:   Warum das? Sind Vogel-Experten weniger in der Lage, einen Zoo zu f√ľhren?
(14.09.2006, 12:36)
Frankfurter:   Tut mir Leid, das zu h√∂ren, besonders f√ľr die Tierpfleger. Dem Zoo wird diese Wahl nicht von Nutzen sein.
(14.09.2006, 12:24)
Ingo Rossi:   Theo Pagel neuer Zoodirektor
Der K√∂lner Zoo hat einen neuen Chef. Der bisherige Vogel-Kurator Theo Pagel wurde vom Aufsichtsrat gestern Abend einstimmig gew√§hlt. Der Vorsitzende des Gremiums, Walter Grau, erkl√§rte, Pagel sei ein international erfahrener Fachmann. Der Vogel-Experte arbeitet seit 15 Jahren im K√∂lner Zoo. Nachdem der bisherige Chef in den Ruhestand verabschiedet worden war, sprang ein f√ľr den Posten bereits gew√§hlter Bewerber aus Duisburg kurzfristig ab.
(WDR-Regional-online)
(14.09.2006, 10:30)
Dennis I:   @ Sebastian Dahl
Danke !
(12.09.2006, 16:17)
Sebastian Dahl:   @ Dennis I: Das Hippo-Aquarium soll wohl auf eine Fl√§che zwischen Zoo-Restaurant und Madagaskarhaus (unter anderem dahin wo sich jetzt noch der Busparkplatz befindet).


(12.09.2006, 15:04)
Dennis I:   Wo soll den das Hippo-Haus (im Zoo ) hin ?
(12.09.2006, 14:22)
Michael Mettler:   Laut Auskunft eines K√∂lners beim Zoosammlertreffen sollen √ľbrigens im geplanten Hippo-Haus Krokodile und Flusspferde NICHT miteinander vergesellschaftet werden, auch wenn man die Pl√§ne so deuten kann.
(11.09.2006, 21:57)
Ronald Masell:   Und das Theater geht weiter.
KStA:
Nogge verklagt den Kölner Zoo.
Zoodirektor Gunter Nogge hat den Aufsichtsrat des Zoos verklagt.
Das K√∂lner Landgericht wird sich mit dem Streit um seine Pension besch√§ftigen. Nogge will durchsetzen, dass er, wie im √∂ffentliche Dienst √ľblich, 75% seiner letzten Bez√ľge als Ruhegehalt bekommt. Seine Altersversorgung war auf Basis einer Lebensversicherung geregelt worden, die nun zu Beginn seines Ruhestands deutlich darunter liegt. Der Streit zwischen dem Zoochef, der sich nach der Vertragsverl√§ngerung f√ľr ein halbes Jahr "dienstunf√§hig" gemeldet hat, und dem Aufsichtrat sorgt f√ľr Aufregung. Der Chef des Aufsichtsrats, Walter Grau, hatte Nogge aufgefordert, den Streit vor Gericht kl√§ren zu lassen.
Zitat Ende.
Auch so kann man f√ľr Schlagzeilen sorgen. Alles zum "Wohle" des Zoos.
(08.09.2006, 11:31)
Ewok:   Herztabletten...wo sind meine Herztabletten... *g* Mei-o-mei, ich dachte schon da w√§r sonst was in K√∂ln passiert. Aber so freue ich mich das Winkler in DU bleibt, obwohl ich es auch spannend gefunden h√§tte, was sich in K√∂ln dann unter "Duisburger Einfluss" getan h√§tte... :-)
(24.08.2006, 09:39)
Dortmunder:   Also, ich mach den Job ! Wo soll ich mich melden...???
(24.08.2006, 09:27)
Frank-Walter B√ľschner:   Also, demn√§chst bitte eine andere √úberschrift, ich dachte der Zoo geht Pleite im ersten moment ;-)

Ja, aber mir war eingentlich klar das winkler in DU bleibt
(23.08.2006, 19:59)
Ingo Rossi:   Aus dem Online-Express:
PLEITE F√úR K√ĖLNER ZOO

Chef-Wirrwarr! Winkler kommt nicht - er bleibt in Duisburg




Duisburg/Köln - Der Duisburger Zoo und der Kölner Zoo haben sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Biologen Achim Winkler (44) als neuen Direktor geliefert.
Und Köln hat das Rennen verloren!

Wie der Zoo Duisburg am Mittwoch mitteilte, hat Winkler am Dienstag seinen Vertrag als neuer Direktor des Zoos Duisburg zum 1. Januar 2007 unterschrieben. Er sei zuvor einstimmig vom Aufsichtsrat gewählt worden.

Winkler, der bisher stellvertretender Direktor in Duisburg war, wird damit der Nachfolger seines bisherigen Chefs, Reinhard Frese (63).

Winkler war seit einigen Wochen mit dem Zoo K√∂ln in Verhandlungen √ľber den dortigen Direktorenposten. Er hatte jedoch noch nicht unterschrieben.

Der Zoo Köln sucht nun weiter nach einem Nachfolger seines Direktors Gunter Nogge (64), der noch bis zum Jahresende amtiert.

Der Aufsichtsratsvorsitzende des K√∂lner Zoos, Walter Grau, sagte am Mittwoch: "Menschlich habe ich volles Verst√§ndnis daf√ľr, dass Herr Winkler das Angebot annimmt, Direktor in Duisburg zu werden. So kann er in seinem gewohnten Umfeld seine Arbeit fortsetzen. Ich bedaure das aber f√ľr den Zoo K√∂ln und bin nat√ľrlich nicht begeistert."




(23.08.2006, 19:40)
Michael Mettler:   Mir fiel auf, dass eine bestimmte Ecke des K√∂lner Zoos im wahrsten Sinne des Wortes "die Seuche am Hacken" zu haben scheint. 1993 Tuberkulose bei den Giraffen; T√∂tung der Gruppe, 1994 v√∂lliger Neubeginn. 1998 Salmonellose bei den Flusspferden; herausgekommen dadurch, dass ein nach Basel abgegebener Bulle kurz nach der Ankunft starb und ein entsprechender Befund gestellt wurde. Laut Jahresbericht starb 1998 (zuf√§llig?) der K√∂lner Zuchtbulle (Toni) an Altersschw√§che, die alte Zuchtkuh (√Ąnne) ist "verschollen", d.h. ihr Ableben wird in keinem Jahresbericht erw√§hnt, obwohl sie schon seit 1956 im Zoo lebte und somit eine Tierpers√∂nlichkeit gewesen sein d√ľrfte. Und die mit dem neuen Bullen Albert unvertr√§gliche Kuh Antoinette wurde noch 1998 an Disney verkauft, und zum Jahresende kamen 0,2 aus Wien. Also ebenfalls ein kompletter Neuaufbau. Und nun, nur ein paar Schritte von Giraffen und Flusspferden entfernt, Salmonellen im Madagaskarhaus, und wie es scheint, auch hier eine gro√üe Z√§sur.... Abergl√§ubische Menschen k√∂nnten da glatt an einen b√∂sen Fluch denken.
(06.08.2006, 22:42)
IP66:   Ich habe mir erst heute die Pl√§ne zum neuen "Flu√üpferdpark" in K√∂ln angeschaut. Er soll in der Tat in das Gel√§nde hinter Lemurenhaus und Bergweiher geklemmt werden. Das Au√üengehege f√ľr die Flu√üpferde wird wohl nicht wesentlich gr√∂√üer werden als der Bergweiher (der kleinste der Ententeiche am Lemurenhaus), dessen Anlage, da zum alten Gartenbestand geh√∂rend, wohl ohnedies nicht ver√§ndert werden darf. Sehr viel mehr Raum als heute wird es f√ľr die Flu√üpferde wohl nicht geben. Das Haus selbst wird also weder das derzeit f√ľr viel Geld umgebaute Lemurenhaus tangieren noch das Zoogel√§nde durch Gr√∂√üe ruinieren, allerdings scheint es mir nicht wirklich notwendig, da man f√ľr deutlich weniger Geld im alten Elefantenhaus durchaus noch eine Bullenanlage mit Innenbecken und eine entsprechende Au√üenanlage unterbringen k√∂nnte. Hingegen scheint mir die Gro√ükrokodilanlage im Innenraum ganz n√ľtzlich, auch wenn ich mich ein wenig frage, wie man das Problem frei fliegender V√∂gel mit entsprechendem Zugang zu den Krokodilen l√∂sen m√∂chte. V√∂llig undurchdacht ist wohl auch das Nebeneinander des gro√üen Glashauses (Kasten mit Satteldach) und dem relativ eleganten Verwaltungsgeb√§ude. Aber das Geld scheint ja auch noch nicht beisammen zu sein, und 2010 ist noch weit, so da√ü noch Zeit zum Nachdenken und Nachbessern bleiben wird.
(10.07.2006, 19:17)
Johannes Pfleiderer:   @Michael Mettler
Sorry, die Antwort kommt etwas spät: Ja, Heidelberg hält nur noch einen Indischen Muntjak, auf der Anlage der Kleinen Pandas.
(10.07.2006, 17:49)
cajun:   @Michael Mettler: Er√∂ffne es ansonsten doch neu. Neue Forumsteilnehmer= neue Meinungen. ;-)
(07.07.2006, 23:10)
Michael Mettler:   Das w√§re sogar ein sehr ergiebiges Thema bzw. war, glaube ich, auch schon mal eins unter "Beste Zoos" - falls es diesen Uralt-Thread √ľberhaupt noch gibt.
(07.07.2006, 23:05)
cajun:   @Alle: Welcher Zoo "lohnt" sich denn in euren Augen am Meisten? Oder w√§re das ein eigenes Thema?
(07.07.2006, 22:51)
Michael Mettler:   Au√üer, man will seinen Hund mit in den Zoo nehmen. Die Hunde-Jahreskarte ist erst mit 6 Besuchen "abgearbeitet". Komische Diskrepanz.
(07.07.2006, 22:38)
Oliver Jahn:   Weil Hannover fast schon unversch√§mt teuer ist, hat hier die Zahl der Jahres- und Familienkarteninhaber sehr deutlich zugenommen, denn so eine Karte wiederum ist realtiv preiswert, man hat sie bereits nach 4 Besuchen wieder raus!!
(07.07.2006, 20:47)
Dortmunder:   √Ąhm... Im Gegensatz zu K√∂ln sind Hannover und Gelsenkirchen, mit Verlaub gesagt, auch Disneyland...
(07.07.2006, 20:40)
Michael Mettler:   Mensch, ist das billig in K√∂ln! Zum Vergleich: Tageskarte Erwachsener in Hannover 18 Euro, Kind ab 3 Jahre 12 Euro. Und obwohl unter den Hannoveranern bestimmt nicht der Reichtum grassiert, steigen die Besucherzahlen sozusagen mit jeder Preiserh√∂hung. Da f√ľr den Kunden das Preis-Leistungs-Verh√§ltnis im Vordergrund steht, scheint das also bei uns zu stimmen. Allerdings GIBT es in Hannover Familienkarten.

Au√üerdem: Wenn ich mir √ľberlege, dass viele Leute die f√ľr K√∂ln genannten 12 Euro pro Nase mal eben schnell f√ľr eine CD oder DVD ausgeben, erscheint mir der Zooeintritt nicht zu teuer.
(07.07.2006, 20:36)
Dortmunder:   Also, der K√∂lner Zoo ist auch einer unserer absoluten Lieblings-Zoos, aber wenn man sich das unter dem Aspekt ansieht, dass wir, mit zwei Personen f√ľr Zoo und Aquarium, 24,- € zahlen... Also umgerechnet fast 50,- DM ! Das kann man sich selbst in einem Haushalt mit zwei Verdienern nicht immer leisten... Wenn man dann an Familien mit zwei oder drei Kindern denkt...
(07.07.2006, 20:16)
IP66:   Tatsache ist, da√ü man in K√∂ln mittlerweile billiger in eine Opernpremiere kommt als in den Zoo. Tatsache ist weiterhin, da√ü der Zoo in Relation zu Artenzahl und Fl√§che einen der h√∂chsten Eintrittspreise der Republik fordert und weit unter den Besucherzahlen der 70er Jahre liegt. Au√üerdem weichen viele Familien nach Wuppertal oder Duisburg aus, weil es in K√∂ln keine Familienkarten gibt und der Besuch f√ľr diese Klientel sich selbst unter Veranschlagung der Fahrtkosten dort finanziell eher rechnet. Das f√ľr mich schl√ľssigste Argument ist aber, da√ü ja weiterhin ein Zuschu√ü aus Steuermitteln gew√§hrt wird, da√ü aber nicht mehr jeder Steuerzahler in der Lage ist, sich den aus seinen Zahlungen finanzierten Zoobesuch dann auch wirklich zu leisten.
So sehr ich Herrn Nogge verstehe und seine Verdienste um den Zoo w√ľrdigen m√∂chte - auch andere Zoos haben sich erneuert und bieten Familienkarten, obgleich sie vom √∂ffentlichen Tr√§ger ebenfalls knapp gehalten werden.
(07.07.2006, 20:03)
Ronald Masell:   Auf den Kommentar eines Redakteurs des KStA, das der Zoo nicht Millionen f√ľr Neubauten ausgeben soll, sondern besser die Betriebskosten senken soll, gabs gestern einen Leserbrief! von Prof. Nogge.
Zitat:
Der Zooeintrittspreis ist ein politischer Preis. Es ist der politische Wille, dass sich alle Bev√∂lkerungsschichten den Zoobesuch erlauben k√∂nnen. Allerdings wird der Rat immer willensschw√§cher. So ist die Eigenfinanzierung im Laufe der Amtszeit des scheidenden Direktors von knapp 35% auf rund 75% gestiegen. Von Investitionszusch√ľssen ist seit 25 Jahren keine Rede mehr. Alles wird durch die Zoofreunde und die Zoobesucher finanziert. Verliert der Zoo aber an Attraktivit√§t, bleiben die Besucher aus und die Rechnung geht nicht auf. Also muss man investieren. Da hilft keine Miesepetrigkeit. Auch beim Elefantenpark gab es ein Heer von Bedenkentr√§gern. Nun haben wir Besucherzahlen wie noch niemals zuvor. Der neue Zoodirektor muss sich nur gegen die Miesepeter dieser Stadt durchsetzen. Dann bekommt K√∂ln auch ein Hippoaquarium zum 150-j√§hrigen Bestehen seines Zoos.
(06.07.2006, 00:00)
Walter Koch:   Die Stadt K√∂ln tut in Sachen Investitio-
nen kaum etwas f√ľr den Zoo. Das meiste
wird √ľber Kredite gebaut, die dann √ľber
eine Bauabgabe im Eintrittspreis abge-
stottert werden.
(05.07.2006, 00:00)
Sebastian Dahl:   So, ich habe jetzt die aktuelle Ausgabe der "Zeitschrift des K√∂lner Zoo" bekommen. Leider musste ich feststellen, dass hier auch nicht √ľber die geplante afrik. Flusslandschaft berichtet wird.
(05.07.2006, 00:00)
Sebastian Dahl:   Es ist schon etwas l√§nger her, da habe ich in der Zeitung gelesen, dass irgendwann ein Bistro ins alte Elefantenhaus soll. Das kann auch gut m√∂glich sein, weil die neue Gorillaanlage dem Zoorestaurant am Eingang den Platz wegnimmt. Deshalb h√§tte man auf dieser Zooseite keine Gastronomie mehr und es w√ľrde dann sicherlich ein "Afrika-Bistro" gebaut werden.
(04.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Finde ich gut nachvollziehbar, immerhin haben die Niederlande gen√ľgend Zuchtstandorte f√ľr Elefanten (Amsterdam, Rotterdam, Emmen, Amersfoort, Beekse Bergen, demn√§chst anscheinend auch noch Rhenen).

@Sebastian Dahl: Ist nur eine Vermutung bzw. Bef√ľrchtung von mir, aber wenn Lemuren tats√§chlich in gr√∂√üerer Formenvielfalt im K√∂lner Perspektivplan vorgesehen w√§ren, warum plant dann der Zoo kein neues, gr√∂√üeres Madagaskarhaus mit entsprechenden Au√üenlagen, sondern an der sich daf√ľr anbietenden Stelle etwas Neues f√ľr Gorillas, die ja im Urwaldhaus gar nicht so schlecht untergebracht sind, also nicht zwingend ausziehen m√ľssten? Gut, es besteht nat√ľrlich die M√∂glichkeit, dass so etwas z.B. auf der jetzigen Bison/Moschusochsenfl√§che entstehen k√∂nnte, aber macht dann die eigenst√§ndige Vari-Insel Sinn, wo man doch geografische Zusammenh√§nge darstellen will...?
(03.07.2006, 00:00)
Jelle:   Dortmunder

Zoo Arnheim wird gar keine neue Anlage fuer seine Elefanten herstellen. Die Anlage ist nur fuer altere Kuehe vorgesehen. Das EEP hat Arnheim bezeichnet als nicht zuechtende Zoostelle fuer Elefanten. Also, dass waere also den Grund sein das die Anlage so marode aussieht!
(03.07.2006, 00:00)
Sebastian Dahl:   Nochmal zum Bereich Afrika und den Lemuren: Die Sitatungaantilopen werden ja laut Plan neben den Flusspferden einziehen. So ist deren altes Gehege am historischen Elefantenhaus nicht mehr besetzt und k√∂nnte doch (bei Absicherung des Grabens) auch von einer der weiteren Lemurenarten besiedelt werden. Trotzdem w√§re genug Platz f√ľr die gro√üe Huftieranlage mit Giraffen. Diese m√ľsste man dann mit dem Bereich des Nashorn- und des alten Flu√üpferdgeheges verbinden. Und vielleicht f√§nden sich noch weitere "freie kleine Stellen" an denen man die restlichen Lemurenarten unterbringen kann.

(03.07.2006, 00:00)
th.oma.s:   im haus √ľber den schlafboxen
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @th.oma.s: IM Haus oder DRAUSSEN?
(03.07.2006, 00:00)
th.oma.s:   @michael mettler:jo dd elefantenhaus
(03.07.2006, 00:00)
Stefan:   @Michael Mettler: Wenn auch nicht mit Tarnnetzen, so aber mit einer Art Markisen-"Bl√§tterdach" gibt es f√ľr die Afrikaner in Erfurt ein Fleckchen Schatten.
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ein Zoomitarbeiter (nicht aus Arnheim) nannte die dortige Elefantenanlage nach deren Er√∂ffnung "Elefanten-Flipperautomat", weil die Tiere wohl in der ersten Zeit bei Kontakt mit einem E-Draht so heftig zur√ľckschraken, dass sie prompt den gegen√ľberliegenden ber√ľhrten usw. Wenn die Elefanten nach dem Bad nass waren, soll es naturgem√§√ü besonders schlimm gewesen sein. Die Anlage soll damals auch NOCH dichter mit B√§umen bestanden gewesen sein.

Bei "Ganesha Mandir" wird die Zeit zeigen, ob sich die B√§ume halten werden. Selbst wenn ihre St√§mme gesch√ľtzt sind, bleibt doch das Problem, dass der Boden durch die Tiere zunehmend verdichtet wird, so dass die Wurzeln Probleme bekommen k√∂nnen, ausreichend Wasser aufzunehmen. (F√ľr diesen Effekt braucht's √ľbrigens nicht mal unbedingt Mehrtonner wie Elefanten: Selbst in den alten hannoverschen Hirschanlagen waren die gro√üen, alten Eichen irgendwann unrettbar!) Da laut Auskunft eines Landschaftsg√§rtners die Faustregel gilt, dass Baumwurzeln etwa den selben Radius haben wie die Krone des Baumes, m√ľsste man also Gehegebewohnern den Aufenthalt unter den Baumkronen (und zwar bei Neuanpflanzungen im ZU ERWARTENDEN SP√ĄTEREN Umfang) eigentlich verwehren. Das w√ľrde den Bewegungsspielraum der Tiere nat√ľrlich erheblich einengen. Die "L√∂sung", B√§ume auf erh√∂hten Inseln zu pflanzen bzw. stehenzulassen, ist letztendlich nichts anderes als eine Art Topfkultur im Gro√üen.

Ich frage mich, ob irgendwo schon mal der Versuch gemacht wurde, oberhalb der R√ľsselreichweite eine Schattierung aus Bundeswehr-Tarnnetzen anzubringen? Die w√ľrden jedenfalls eine optisch halbwegs nat√ľrliche Bl√§tterdach-Struktur bieten.
(03.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   In Halle hat man die gro√üen B√§ume stehen lassen und sie mit gro√üen Natursteinbl√∂cken umlagert. Aber auch das passt wieder nicht zu K√∂ln!! ;-)
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Dazu m√∂chte ich auch mal √§u√üern : Frage mich schon seit meinem ersten Arnheim-Besuch, wie so ein aufstrebender und moderner Zoo wie Arnheim noch keine Anstrengungen unternommen hat, ein neues Elefantenhaus /-gehege zu bauen...
(03.07.2006, 00:00)
Sitara:   Das sehe ich auch so: Elefantenhaltung und ungesicherter(!)Pflanzenbestand schlie√üt sich nahrungsbedingt aus. ;-)

Um ein Beispiel kontr√§rer Art herauszugreifen, in Arnhem leben 2 √§ltere K√ľhe in einem reinen "Waldst√ľck", wo aber die B√§ume mit Strom so abgesichert sind, dass man sich nur wundern kann, wie die m√§chtigen Tiere sozusagen in einer Art "Slalom" das Durchkommen bew√§ltigen. Daf√ľr gibt es dort aber ausreichend Schatten und die Haltung entspricht eher den nat√ľrlichen Habitaten der Asiaten.

Zwangsl√§ufig ist es jedes Mal eine Gratwanderung zwischen kahlem Gehege und gesicherter Bepflanzung. In K√∂ln versucht man durch Bepflanzung der Felsen eine Verbesserung in optischer Hinsicht zu erreichen (wohlgemerkt f√ľr den Besuchereindruck!). Ich war im Vorjahr auch w√§hrend der Hauptsaison zwei Mal dort und konnte gen√ľgend Schattenpl√§tze, die durch die Felsanlagen entstehen, ausmachen. Dort hielten sich die Tiere auch gern z. B. w√§hrend der Mittagszeit auf. Auch sind die Sandkuhlen geschickt auf diesen Pl√§tzen angelegt, so dass man auch einzlene Herdenmitglieder dort beim Liegen und Ruhen sehen konnte.

Noch eine Bemerkung zu Leipzig, obwohl hier "offtopic": Bei meinem k√ľrzlichen Besuch dort war auszunehmen wie Trinh mit Voi Nam beim Bad in der gro√üz√ľgigen neuen Aussen-Badeanlage, sich mit den Vorderbeinen auf die Mauer zum tiefen Graben stellte und mit dem R√ľssel zu den an der Gro√üen Pagode neu bepflanzten Bambusb√ľschen
langte, um sich davon ein paar Zweige abzupfl√ľcken: Meiner Meinung ein gro√ües Potential f√ľr Absturzgefahr!
(03.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Ich bin ja da auch wirklich nicht so bewandert und kann auch nur einen subjektiven Eindruck √§u√üern, aber ist die K√∂lner Anlage wirklich so tiergerecht? Auf mich wirkte sie so kahl und vor allem so ganz ohne Schatten! Asiatische Elefanten sind doch Waldtiere. Leipzig hatte einiges an Baumbestand auf seine Anlage, in K√∂ln habe ich keinen einzigen Schattenfleck gesehen. Ist allerdings auch schon ein Jahr her, vielleicht hat sich da ja was ge√§ndert?
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Hmmm... Danke f√ľr den Tipp ! :o) Werde mir das mal zu Herzen nehmen ! Und wenn es den Tieren gef√§llt und der Erfolg den K√∂lnern recht gibt, will ich mich auch gar nicht beschweren ! Hatte mir nur in Zeiten der naturnahen Anlagen vielleicht etwas mehr versprochen, aber ne gesunde Vegetation in nem Elefantengehege geht wahrscheinlich eh nicht...
(03.07.2006, 00:00)
Sitara:   @ Dortmunder: ...w√§re somit ein SUBJEKTIVE Kritik, oder? Schon mal "Ganesha Mandir" in Leipzig besucht? Sehr zu empfehlen, entspricht vielleicht in seiner "verspielten" Form mehr den "subjektiven" Empfindungen!;-)
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Das war ja auch kein Verriss, sondern nur objektive Kritik aus meiner Sicht... Zum Gl√ľck sind die Meinungen auch verschieden, aber nur zur Beruhigung ! Ich habe auch noch kein ELefantengehege gesehen, dass mir richtig gut gefallen h√§tte... Bin da vielleicht zu anspruchsvoll...
(03.07.2006, 00:00)
Sitara:   @ Dortmunder: Das K√∂lner Elefantenhaus ist auch nicht f√ľr Menschen konzipiert, sondern f√ľr Elefanten! ;-) Was wir empfinden ist hier nicht von Wichtigkeit, f√ľr die Tiere mu√ü es artgerecht gestaltet sein und das ist es allemal! Auch f√ľr die Besucher sehr informativ, gro√üz√ľgig angelegt und selbst bei gr√∂√üeren Menschenmassen findet man ein Pl√§tzchen (im Haus und an der Au√üenanlage!), um DIE TIERE zu sehen! Und deshalb gerhen eigentlich die meisten Menschen in den Zoo, oder?!Endlich mal Platz f√ľr die gr√∂√üten Lands√§uger, da kann man nur sagen, Gott sei Dank, haben hier die Verantwortlichen hier die "Zeichen der (Elefanten)-Zeit" erkannt!
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Also, ich finde nicht, dass der K√∂lner Elefantenpark √ľberhaupt mal in Mode ist... Bin, glaub ich, einer der gr√∂√üten Kritiker des Hauses, finde es einfach nur kalt und abweisend... Daf√ľr aber sehr gro√ü...
(03.07.2006, 00:00)
Jelle:   Sind gerade auch Plaene zu den Spitzmauler bekannt?
(02.07.2006, 00:00)
IP66:   Der ja durchaus kostspielige Umbau des Lemurenhauses wird wohl f√ľr lange Zeit ein factum sein, an dem niemand vorbeikommt. Wenn man √ľberlegt, was Nogge realisiert hat - sind die jetzt angek√ľndigten Projekte - Umbau Nebeneingang, Flu√üpferdhaus, Afrika-Savanne, neue Lemurenhaltung, Umnutzung Gro√ütierhaus - ausreichend f√ľr ein halbes Jahrhundert, schreiben aber nur die derzeitigen Moden in diese Zeit fort. Was geschieht, wenn wieder ein Artenzoo nach dem Muster Friedrichsfeldes modern wird oder wenn man beschlie√üt, Urwaldh√§user so gr√§√ülisch zu finden wie man derzeit die Menschenaffenh√§user der Nachkriegszeit beurteilt? Im Grunde m√ľssen solche Projekte eben nicht durch viele Planungen, sondern durch Bereitstellung von Fl√§chen f√ľr zum Zeitpunkt des Baus aktuelle Haltungskonzepte gepr√§gt sein. Es w√§re also n√∂tig, der neuen Leitung Gestaltungsspielr√§ume zu gew√§hren, einmal sicher f√ľr die Flu√üpferdhaltung, danach zur Nutzung des historischen Gro√ütierhauses unter Einbezug der Elefantenwiese. Das ist f√ľr das n√§chste Jahrf√ľnft mehr als genug, und danach kann man sich dann neuen Pl√§nen widmen - vielleicht ist ja der Elefantenpark dann schon aus der Mode, der "Regenwald" in seinen schon jetzt durchfeuchteten Mauern erneuerungsbed√ľrftig.
(02.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Die K√∂lner Homepage gibt √ľberhaupt nichts √ľber die neuen Pl√§ne her. Da ist wohl nach dem Elefanten-Hype erstmal ein virtueller Ersch√∂pfungszustand eingetreten.... Die Elefanten-Webcam ist laut HP inzwischen wieder abgeschaltet!
(02.07.2006, 00:00)
Michael G√∂rick:   @ SvenP Peter Vielen Dank f√ľr die vielen Bilder vom Plan f√ľr das neue Hippohaus
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nach Blick auf den Zooplan ist eine Geo-Gliederung des K√∂lner Zoos gar nicht mal so schwierig, denn der Zoo wird sich ja auf diesem Gel√§nde zuk√ľnftig auf Afrika und Eurasien beschr√§nken. Amerika und Australien w√§ren laut Jahresbericht nur nach einer Gel√§ndeerweiterung (also wohl Richtung Flora) realisierbar.

Der Bereich zwischen Onagern und Regenwaldhaus ist bei den Gro√ütieren mit wenigen Ausnahmen bereits asiatisch besetzt. Die Neuweltaffen m√ľssten ohnehin konzeptionell weichen, und das S√ľdamerikahaus ist im russischen Stil gebaut - warum also nicht zur√ľck zur urspr√ľnglichen Verwendung, als Vogelhaus f√ľr eurasische Nicht-Regenwald-V√∂gel? Dazu ein paar Kleins√§uger - statt der gelbbrustkapuziner z.B. Buntmarder. Die Zebraanlage w√ľrde nach Bau der Savanne frei f√ľr Przewalskipferde, statt des Kinderzoos k√∂nnte ein Gehege f√ľr Bucharahirsche (oder gar Moschusochsen) entstehen. Statt der Alpakas die Hirschziegenantilopen, und schon w√§re die Nachbarschaft der Okapis und Mantelpaviane frei f√ľr "Afrika". Bisons, Moschusochsen und M√§hnenw√∂lfe w√ľssten ebenfalls Afrika (einer Nashornanlage?) weichen. Problematisch w√§re eigentlich nur das "europ√§ische" Eulenkloster, denn die Fasanerie lie√üe sich problemlos rein afrikanisch besetzen, der Robbenfelsen auch (Seeb√§ren) und im (umgestalteten) Polarium w√ľrde sich dann eben statt der heutigen Bewohner ein gro√üe Kolonie afrikanische Brillenpinguine tummeln. √úbrig blieben die Wildpferd- und Saiga-Anlage an Schnittpunkt Asien/Afrika, was den Besatz flexibel macht.

Und da alle Tiere anderweitig untergebracht sind, könnte das alte Elefantenhaus zum Austellungsraum mit Ausblick auf die Afrikasavanne werden.
(01.07.2006, 00:00)
R. Masell:   KStA heute morgen:
Zoochef Gunter Nogge hat seiner Vertragsverl√§ngerung bis zum 01.02.2007 zugestimmt. Gestern lief die Frist ab.Nogge hatte vor dem Hintergrund der andauernden Streitigkeiten um seine Person mit seiner Unterschrift gez√∂gert. Nun wird er bis zu seinem 65. Geburtstag arbeiten, eine f√ľhrungslose √úbergangszeit bleibt dem Zoo erspart. Der Streit um seine Person ist damit noch nicht gekl√§rt.
Jetzt kommts:
F√ľr Irritationen sorgte im Umfeld des Aufsichtsrates Nogges Ank√ľndigung, die Finanzierung des neuen, gro√üen Geheges f√ľr Nilpferde und Krokodile sei gesichert. "Davon ist mir nichts bekannt", zweifelte ein Mitglied des Aufsichtsrates. Der Vorsitzende des Aufsichtsgremiums, Walter Grau, verlangte ein solides Finazierungskonzept. "Wir werden da nicht in ein finanzielles Abenteuer hineingehen". Nogge hatte die Kosten f√ľr die neue Anlage auf 10 Millionen Euro beziffert.

(01.07.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Feuerwiesel kommen aus Sibirien, passend zu den Tigern ;)

Die Bonobos kommen sicher mit in das Gorlillahaus. Hat K√∂ln √ľberhaupt Mandrills? Vieleicht ist da ein denkfehler...
(01.07.2006, 00:00)
Dirk K:   Oh, ganz vergessen, dass es ja asiatische L√∂wen sind. Und woher stammen Feuerwiesel, wei√ü es nicht ¬į-¬įPeinlich, peinlich...
Dann m√ľsste man noch den Besatz der Freiflugvoliere anpassen und es w√ľrde so ziemlich alles passen, nach dem Auszug von Gorillas und Bonobos. Dass man f√ľr letztere nicht neu baut, finde ich merkw√ľrdig, immerhin gab es in der Gruppe letztens noch doppelten Nachwuchs! Da sollte man meiner Meinung nach lieber auf Gorillas verzichten.
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich sch√§tze, dass der Bereich der B√§ren- und Kleinraubtieranlagen sp√§ter zu "Eurasien" gerechnet wird; die Gro√ükatzenalangen sind ja schon rein asiatisch besetzt, die hatte ich unten f√ľr "meinen" Zooteil Asien glatt unterschlagen. Malaien- und Kragenb√§ren, Kleine Pandas und Otter w√ľrden thematisch passen, man m√ľsste also nur die Waschb√§ren und Erdm√§nnchen ersetzen. Murmeltiere w√§ren ja auch Publikumslieblinge.... Die B√§renanlagen bieten ja jede Menge Umbaupotenzial, wobei die Felsr√ľckw√§nde stehenbleiben k√∂nnten - da k√∂nnte man auch Moschustiere statt B√§ren unterbringen, und die Malaienb√§ren daf√ľr in die frei werdende Gorillaanlage im Urwaldhaus umsiedeln. Muss mir direkt noch mal den Zoo-Lageplan greifen...
(01.07.2006, 00:00)
Dirk K:   Handelt es sich bei der wei√üen Fl√§che neben "Baufenster Gorillas/Mandrills" um das, dann wahrscheinlich abgerissene, Restaurant? Sonst w√§r ja nicht soviel Platz f√ľr Gorillas...
Um den Kölner Zoo aber wirklich nach Kontinenten aufzuteilen bleiben aber noch weitere, meiner Meinung ziemlich große, Schwierigkeiten. Wie soll man die Bären- Raubtier- und Kleinraubtieranlagen umgestalten, wobei ja letztere relativ neu sind.
(01.07.2006, 00:00)
Frank-Walter B√ľschner:   Ui Ui Ui, danke, ich war erstmal Baff als ich die vielen Links gesehn habe.
Jop, Sie haben mir sogar besser geholfen, als ich dachte. :-)
(01.07.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Alle Schilder-Bilder f√ľr Frank-Walter B√ľschner:

http://img177.imageshack.us/img177/2015/imgp47324gn.jpg

http://img245.imageshack.us/img245/3963/imgp47339th.jpg

http://img177.imageshack.us/img177/2779/imgp47349hj.jpg

http://img349.imageshack.us/img349/6018/imgp47359yk.jpg

http://img326.imageshack.us/img326/4291/imgp47365ak.jpg

http://img326.imageshack.us/img326/1737/imgp47373op.jpg

http://img280.imageshack.us/img280/8506/imgp47384iq.jpg

http://img414.imageshack.us/img414/5852/imgp47394uw.jpg

http://img303.imageshack.us/img303/8346/imgp47409ft.jpg

http://img401.imageshack.us/img401/2971/imgp47418tx.jpg

http://img420.imageshack.us/img420/8968/imgp47427ux.jpg

http://img427.imageshack.us/img427/2387/imgp47432kd.jpg

http://img319.imageshack.us/img319/5179/imgp47442ee.jpg

http://img282.imageshack.us/img282/2875/imgp47454qv.jpg

http://img316.imageshack.us/img316/2683/imgp47461wc.jpg

http://img350.imageshack.us/img350/1196/imgp47477qp.jpg

http://img309.imageshack.us/img309/967/imgp47486de.jpg

http://img280.imageshack.us/img280/4785/imgp47491so.jpg

(01.07.2006, 00:00)
Hannes:   Kann es aber sein das dei Au√üenanlage der Hippos ein weinig mickrig ist.
Ansonsten wirklich ein schönes Konzept. Hoffentlich kommen die Nashörener mit auf die Savanne oder sie erhalten das komplette alte Huas (mit neuen Außenanlagen) oder was auch schön wäre wenn die lemuren ins alte Elefantenhaus einziehen.
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich sch√§tze, dass die n√§chste Ausgabe der "Zeitschrift des K√∂lner Zoo" noch etwas mehr Aufschluss geben wird. W√§re jedenfalls verwunderlich, wenn sich die offzielle Vorstellung des Projektes darin nicht niederschlagen w√ľrde.
(01.07.2006, 00:00)
Frank-Walter B√ľschner:   @ Sven P. Peter; haben Sie auch Schild fotofrafiert, schr√§g gegn√ľber der Flusspferde, am Pavillion, wo man Spenden kann. Also da Am alten Elefantenhaus? Weil dort auch ein Text war. Wenn ja, w√§re ich f√ľr einen entsprechenden Link dankbar.
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Spannende Frage. Zumal es ja schwierig zu sein scheint, an NICHT menschengepr√§gte Schuhschn√§bel heranzukommen, um die Chancen auf eine Vermehrung zu erh√∂hen. Vielleicht aus Sambia, wo sich der Zoo ja seit neuestem in situ engagiert?

Genauso gespannt bin ich, ob die Formenvielfalt der Lemuren √ľberhaupt erhalten bleiben SOLL - solche Entscheidungen sind ja auch von den handelnden Personen und ihren Spezialgebieten abh√§ngig. Siehe Magdeburg - was ist dort aus der Spezialisierung auf Kleinkatzen geworden.... Vielleicht sagt ja der neue Zoochef auch "Varis reichen in Zukunft, vom Rest trennen wir uns"? Obwohl: Eine Insel-Freianlage f√ľr eine aus mehreren Arten bestehende Lemurengruppe ist ja schon lange angedacht.

Machen wir doch schon mal einen Namenswettbewerb f√ľr das Hippo-Aquarium! Flusspferd hei√üt auf Kisuaheli "kiboko", Krokodil "mamba" (ist so, hat aber nix mit der Giftschlange zu tun); nach Antilopen oder Schuhschn√§beln wird der Komplex garantiert nicht benannt. Aufgrund des K√∂lner Engagements in Sambia tippe ich aber eher auf irgendeine Wortsch√∂pfung mit "Luangwa" (Flu√ü und Tal in Sambia) drin. Allerdings m√ľssten dann eigentlich S√ľdliche Sitatungas rein, um die Puristen zu befriedigen...
(01.07.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   @Tom: Gut, hat halt meine bessere H√§lfte das Schild geknipst ;)

Woher bekommen die wohl die Schuhschnäbel?
(01.07.2006, 00:00)
Tom Schr√∂der:   Also ich habe die (nicht von Sven fotografierten... :-PP) Pl√§ne mit freudiger √úberraschung gelesen! Das ganze wirkt auf mich ein wenig wie die Planungs-und Bauweise des Burgers-Zoo, wo ja auch die Bush-Halle nach und nach krebsgeschw√ľrgleich weiterw√§chst. Nun also auch in K√∂ln; bauen wir ersteinmal das Hippo-Aquarium (bitte noch anderen Namen √ľberlegen, ist fast so doof wie der M√ľnsteraner Kinder- und Pferdepark...), dann ein paar Jahre sp√§ter ein Haus f√ľr Gorillas und Mandrills und noch sp√§ter Savannentierstallungen plus jeweils den dazugeh√∂rigen Au√üenanlagen. H√∂rt sich f√ľr mich an, wie ein sehr (!!!) stimmiges Gesamtkonzept, da√ü endlich mal weite Teile des Zoos realistisch mit einschlie√üt (im Gegensatz zu der sonst oft √ľblichen Denkweise, es reiche, die neuen Planungen erst anzustellen, wenn die derzeitige Baustelle vollendet ist...). Wenn das alles bezahlbar bleibt und wirklich in ein paar Jahrzehnten vollendet sein wird (dann vielleicht auch noch mit neuen Nashorngehegen...), freue ich mich, das dann noch erleben zu d√ľrfen. Bleibt nur die Frage, ob der neue Direx die Pl√§ne auch so toll finden wird, wie ich....*gg
(01.07.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   http://img342.imageshack.us/img342/3326/plan6ln.jpg

Hier nochma der Plan zum reinzoomen, da man sonst ja nich alles lesen kann ;)
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Jetzt habe ich mir die von Sven P. Peter fotografierten Pl√§ne mal angesehen. Demnach beinhaltet das Hippo-Konzept also Anlagen f√ľr Flusspferde, Nilkrokodile, Sitatungas und Schuhschn√§bel (!) und reicht NICHT bis auf die Fl√§che des alten Elefantenhauses. Das Giraffenhaus bleibt offensichtlich bestehen, und die Fl√§che des Madagaskarhauses ist von meinem Gef√ľhl her so exakt identisch mit den zuk√ľnftigen Stallungen f√ľr die Afrika-Savanne, dass ich mich frage, ob der jetzige Umbau nicht sogar schon die Vorstufe f√ľr eine sp√§tere Umnutzung des Hauses sein k√∂nnte? Die Savanne d√ľrfte dann ja wohl als Basis die jetzige Giraffenanlage umfassen und bis ans alte Elefantenhaus reichen - oder sogar noch um dieses herum?

Ansonsten freue ich mich nat√ľrlich √ľber meine prophetischen F√§higkeiten, denn noch heute morgen hatte ich neue K√∂lner Gro√üanlagen f√ľr Gorillas und afrikanische Steppentiere vermutet, die finde ich nun in den Randbereichen des Projektplans tats√§chlich angedeutet...

K√∂nnte mir vorstellen, dass das Menschenaffenhaus im Masterplan letztlich zu einem Haus f√ľr asiatische Primaten wird und dann mit Elefantenpark und Regenwald den Grundstock f√ľr den Zooteil Asien bildet. Wenn die Gorillas ausziehen, wird Platz f√ľr die Wanderus, Kleideraffen sind ja schon drin und d√ľrften nach deren Aussterben durch eine andere Langurenart ersetzt werden (Soll ich mal raten? Haubenlanguren.). Fehlt nur noch irgendwo im Masterplan ein neues "Bonoboland"....
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   F√§llt mir zwar schwer, das zu schreiben, aber nach einigen √Ąu√üerungen hier im Forum m√ľssen wir uns doch wohl erstmal √ľberraschen lassen, wieviele Lemuren nach der Salmonellengeschichte √ľberhaupt noch √ľbrig geblieben sind...

Bei manchen Formen waren ja die Zuchterfolge ohnehin nicht so prall (z.B. Kronenmakis), so dass ich mir auch vorstellen k√∂nnte, dass einige Gruppen fr√ľher oder sp√§ter altersbedingt ausgestorben w√§ren. Aber da bin ich nicht auf aktuellem Stand; als ich das letzte Mal in K√∂ln war, bestand der Elefantenpark noch aus einer riesigen Sandfl√§che....
(30.06.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   War mir schon klar, Michael.

Auf die Variinsel sollen sicher nicht auch noch Guerezas, Nasenaffen, Kleideraffen, 3 Formen Uakaris, diverse Sakis, Rote Br√ľllaffen und andere :D

Zur√ľck zum Thema: Warum baut man da denn nu alles neu, wenn es eh wieder abgerissen werden muss?

Nashörner werden ganz normal bleiben, da sie ja außerhalb des "Neubaugeländes" sind.
(30.06.2006, 00:00)
MIchael Mettler:   Das "w√§re mir neu" bezog sich noch aufs Madagaskarhaus, da war Sven mit seinem zweiten Eintrag schneller...
(30.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   W√§re mir neu. Zumal ja selbst die Lemuren zeitweise fast in der Minderheit waren, denn da drin lebten ja auch (zeitweise gleichzeitig!)Guerezas, Nasenaffen, Kleideraffen, 3 Formen Uakaris, diverse Sakis, Rote Br√ľllaffen.... Die siedelten ja alle erst ins S√ľdamerikahaus √ľber (und gaben ihm seinen Namen), als die Menschenaffen dort auszogen.
(30.06.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Am Teich soll zwar eine Variinsel entstehen, aber wohin sollen die ganzen anderen Lemuren?
(30.06.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Ich will ja nicht pingelig sein, aber hie0 das nich schon immer Madagaskarhaus?
(30.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Dortmunder: Das Madagaskarhaus hie√ü vorher Lemurenhaus...
(30.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   H√§ ??? Madagskarhaus ? Wo und was ist das denn ? War doch letztes Jahr erst in K√∂ln, kann mich aber an kein Madagaskarhaus erinnern
(30.06.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Hier nochma der Plan abfotografiert:

http://img245.imageshack.us/img245/1350/imgp47308wd.jpg

http://img245.imageshack.us/img245/9378/imgp47314jj.jpg
(30.06.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   So, habe eben die Pl√§ne f√ľr das neue Flusspferdhaus gesehen. Nach den Pl√§nen fallen die Wanderus ganz raus und das Madagaskarhaus soll sp√§ter f√ľr neue Huftierstallungen abgerissen werden, genauso das Resatarant f√ľr Gorillas und Mandrills... Warum zur H√∂lle bauen sie nun das Madagaskarhaus f√ľr teures Geld um, wenn sie es in 4 Jahren wieder abrei√üen?
(30.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Zu der Anmerkung "B√§ume auf Felsen gepflanzt": Angesichts einiger keineswegs auf Zoos beschr√§nkten Neugestaltungen von Pflanzungen im mehr oder weniger √∂ffentlichen Raum frage ich mich schon l√§nger, ob unter den Planern seit einiger Zeit Gewissheit herrscht, dass Regenwasser nach oben statt nach unten abl√§uft. Auch in einer Parkanlage in meiner N√§he wurde das vorher brettebene Gel√§nde durch flache H√ľgel und in Achsen verlaufende W√§lle strukturiert, und alle B√§ume wurden "nach oben" gepflanzt - mit dem Ergebnis, dass sie nun seitdem aufw√§ndig gew√§ssert werden m√ľssen und sofort Trockensch√§den zeigen, wenn die Stadt aus Einsparungsgr√ľnden mal eine Weile nicht gie√üt. Aber wie gesagt, auch in Zoos f√§llt mir sowas immer √∂fter auf.
(30.06.2006, 00:00)
R. Masell:   @IP66
Am Eingang Riehlerstrasse soll ein neues Geb√§ude entstehen. Mit Wohnungen, Gesch√§ften, einem neuen Eingangsbereich und einem neuen Restaurant f√ľr den Zoo, das auch Abends ge√∂ffnet ist. Dann kann das alte Zoo-Restaurant weg. Einen Investor gibt es angeblich schon.
(30.06.2006, 00:00)
IP66:   Was die Baumverluste durch Bauma√ünahmen angeht, war der k√∂lner Elefantenpark sicher eines der gr√∂√üten Rodungsprojekt am Niederrhein seit Jahrzehnten. Selbstredend h√§tten Altbaumbest√§nde integriert werden k√∂nnen, selbstredend w√§re es auch nicht erforderlich gewesen, eine der inneren Besucherkanzeln vor einem der Tragepfeiler des Daches zu errichten. Immerhin sind auf den "Felsen" ein paar B√§mlein gepflanzt und durch Stromdr√§hte vor den Anlagenbewohnern gesichert. Sehr gesund sehen die allerdings nach einem Jahr Wachstum nicht aus.
Wenn ich das Flu√üpferdprojekt recht verstehe, so soll das dritte Urwaldhaus in Folge auf dem Parkplatz hinter dem Lemurenhaus entstehen. Es w√§re sinnvoll, das anschlie√üende Lokal zu integrieren, P√§chter der Anlage ist der Zoo selbst. Ob die Platanenalee gerodet wird, wei√ü ich nicht, daf√ľr spricht, da√ü die vor einiger Zeit verteilten Naturdenkmal-Schildchen an diesen B√§umen nicht angebracht wurden. Im Forum hatte ich schon erw√§hnt, da√ü ich es f√ľr mehr als problematisch halte, wenn ein Zooleiter - immerhin eine Art Amtsleiter in st√§dtischem Dienst oder von mir aus auch der Leiter einer AG - seinem bereits gew√§hlten Nachfolger dergestalt die Investitionen f√ľr die n√§chsten Jahrzehnte vorschreibt, wie Herr Nogge das tut. Ich hoffe, da√ü hier neu nachgedacht, neu geplant und auch einige l√§ngst f√§llige heilige K√ľhe geschlachtet werden.
Apropos Nilkrokodile - die wirken auf ihrer zwar nicht so kleinen, aber wenig tiefen Anlage nat√ľrlich besonders gro√ü.
(30.06.2006, 00:00)
cajun:   @Dortmunder: Dazu brauchst du mich nicht. ;-) einfach mal auf

www.zooelefant.de

gucken und die Bestands√ľbersicht von P.Seibold anklicken. Sehr aufschlu√üreich, auch was die K√∂lner Elefanten angeht.
(30.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ist das "der" so zu verstehen, dass Heidelberg nur noch ein Einzeltier hat?
(30.06.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   @Dortmunder
Köln hält Chinesische Muntjaks. Seit dem Ende der Haltung im Zoo Berlin lebt der meines Wissens letzte Indische Muntjak in Heidelberg.
(30.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Juhu... Hab schon lange nichts mehr √ľber einen kleinen Elefanten geh√∂rt oder gelesen :o) Danke, cajun ! Wenn ich dich nicht h√§tte...
(30.06.2006, 00:00)
cajun:   @Dortmunder: Die n√§chste Kuh in K√∂ln ist schon l√§ngst von Bindu tr√§chtig... Geburt 2007.
(30.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Also, ich geh mal stark von drei Individuen aus... Vermutlich 1,2 mit Option und Platz f√ľr Nachzuchten ! Aber ich freu mich √ľber die "gro√üe" Hippo-Gruppe !!! Seit wann sind die K√∂lner Nilkrokodile denn solche Brocken ???
(30.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Wenn das neue Projekt, wie im Stadtanzeiger zu lesen, die Dimension des Elefantenparks erreichen soll (was unbestreitbar positiv f√ľr seine Bewohner ist) und dieser ein Zehntel der Zoofl√§che bedeckt, lassen sich ja Hochrechnungen erstellen, wieviele Gro√ütierarten nach der v√∂lligen Neustrukturierung des Zoos eines Tages noch vorhanden sein werden.... Denn sicherlich wird es noch zu neuen Gro√üanlagen f√ľr afrikanische Steppentiere (Giraffe, Zebra & Co.), B√§ren und vielleicht sogar Gorillas kommen, und f√ľr letztere hat Frankfurt dann l√§ngst neue Ma√üst√§be gesetzt.

Wei√ü jemand aus anderer Quelle, ob mit den im Stadtanzeiger-Artikel f√ľr das Projekt genannten "drei Antilopen" Individuen oder Arten gemeint sind?
(30.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Wenn man das liest, vor allem bez√ľglich der EInbeziehung des alten Elefantenhauses, fragt man sich jetzt nur noch, was aus den Nash√∂rnern wird...
(30.06.2006, 00:00)
R. Masell:   So, jetzt ist es offiziell, Klein-Afrika. ;-))
Hier der Link zum Bericht im Stadt-Anzeiger.
http://www.ksta.de/html/artikel/1149702688871.shtml
@Dortmunder Es ist "nur" 1/10 des Zoogeländes.
(30.06.2006, 00:00)
Frank-Walter B√ľschner:   Die Sitatungas, habe ich nicht wirklich gesehnm bis auf eins, das mir "recht" Jung vor kam, also auf keinen Fall ausgewachsen. Ob die weg gehn, weiss ich leider nicht.
(29.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Was ist jetzt eigentlich mit den K√∂lner Sitatungas ? Hab gelesen, das K√∂lner Tiere in der Zoom-Erlebniswelt Afrika eingeplant sind... Die Frage ist : L√∂st K√∂ln die Haltung ganz auf, oder gibt K√∂ln nur Nachzucht-Tiere ab ?
(29.06.2006, 00:00)
Frank-Walter B√ľschner:   @Michael Mettler: naja f√ľr viel schatten ist nicht gesorgt ausser ein paar noch recht d√ľnne B√§umchen, die auf den Felsen stehen: Guckst du hier: http://i61.photobucket.com/albums/h72/Speedy_15/DSC00492.jpg

Hmm, hab da nämlich kein Geheschild gefunden -.-


(29.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   @ Herrn B√ľschner :

Also, ich tippe mal spontan auf ein Muntjak-Weibchen !!! Wei√ü nur nicht mehr aus dem Kopf, ob K√∂ln Inder oder Chinesen h√§lt !!! Aber was ist das f√ľr ein Gehege ???
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Allerdings ist das Optische ja zweitrangig, wenn die Anlage ansonsten optimal f√ľr die Elefanten ist - oder ist sie es nicht, gibt es da irgendwo Probleme? Wie hat man dort eigentlich f√ľr ausreichend Schatten gesorgt?
(29.06.2006, 00:00)
Frank-Walter B√ľschner:   @ Oliver Jahn; Nein, leider war nirgends zu Erfahren, was mit dem Dickh√§uterhaus geschehen soll. Und ob die Nash√∂rner bleiben, weiss ich leider auch nicht.

@Michael Mettler; Ja, Elis sind ja bekanntliche Baumzerst√∂rer, aber ich h√§tte mit irgend wie viel mehr Gr√ľn gesehen, anstatt diesen "W√ľstenboden" Ich dachte auch eher an Rasen, also naturboden. Und, zu den B√§umen nochmals. Der alte Baumbestand der fr√ľher am See war, h√§tte aber eigentlich mit √ľbernomen werden k√∂nnen. Und sch√ľtzen kann man die B√§ume auch.

Achja, hier mal eine Frage an euhc, was ist das hier f√ľr ein Tier. PS: Die Kamera ist von einer Freundin, hab aber leider sowieso vergessen das Infoschild zu fortografieren -.-

http://i61.photobucket.com/albums/h72/Spee
(29.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   @ Michael M. :

Das kommt schon eher hin... F√ľhlte mich beim K√∂lner Elefantenpark doch stark an den Allwetterzoo in den 80ern erinnert... M√∂glichst viel Beton verbauen !!! Zwar ist die Fl√§che echt gigantisch gro√ü (1/4 des Zoogel√§ndes, glaub ich), aber meiner Meinung nach h√§tte man das Ganze auch attraktiver gestalten k√∂nnen... Vor allem w√ľrde sich in der Au√üenanlage echt eine Vergesellschaftung mit einer sehr kopfstarken Huftiergruppe anbieten... Na ja, Marlar scheint ja der erste Erfolg der Anlage zu sein, der den K√∂lnern recht gibt... Vielleicht schafft man sich ja noch mehr tr√§chtige K√ľhe an...
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Die K√∂lner Anlage kenne ich noch nicht live, aber in Osnabr√ľck und M√ľnster spricht man ja auch vom Elefanten-"Park", obwohl alle Anlagen wirklich nicht gerade durch Park-Charakter bestechen (wie auch, bei Pflanzen zerst√∂renden Bewohnern). Wahrscheinlich leitet sich diese Wortsch√∂pfung eher davon ab, dass da Elefanten "geparkt" werden... :-)
(29.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Michael, es ist eigentlich egal, welchen Namen du deinen Beitr√§gen voranstellst. Deine grottige Tastatur oder woran immer diese kaum zu lesenden Beitr√§ge auch liegen m√∂gen, entlarven dich eh immer!! :-)
Zu K√∂ln, ich hatte den gleichen Eindruck bei der Elefantenanlage wie Frank Walter B√ľscher. Gerade jetzt nach dem Vergleich mit leipzig wurde mir das noch klarer. War zu erfahren, was aus dem historischen Dickh√§uterhaus dann wird, wenn f√ľr die Hippos neu gebaut wird? Bleiben dort die Nash√∂rner?
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nicht nur, dass du mal wieder meinen Namen angenommen hast: Von Gnus war hier gar nicht die Rede, wir sprachen von PAVIANEN (Kleiner Tipp: Das sind die OHNE H√∂rner...)
(29.06.2006, 00:00)
Michael Amend:   Und tsch√ɬľh√ɬľs, wenn ich nicht mal mehr in der Lage bin,Beitr√ɬ§ge unter meinem eigenen Namen zu schreiben, sollte ich es vielleicht ganz bleiben lassen...Und dabei bin ich erst 35 Jahre alt....
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Das wird aber eng f√ɬľr die Gnus, die durch die Krokodilanalge zu ihrem Stall laufen m√ɬľssen,und irgendwann geht auch in das gierigste Krokdil nichts mehr rein...
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Vielleicht sollte man einen neuen Pavianfelsen bauen. Mitten in die geplante Krokodilanlage....
(29.06.2006, 00:00)
FRank-Walter B√ľschner:   Hmm, heute liefen bestimmt schon wieder 5-10 Weibchen mit Babys auf dem R√ľcken rum, und wie Sie ja schon in irgendeinem Thread sagten, das seit ich glaub 1978 keine neuen Tiere dazu kamen, sprich, es ist doch auch massive Inzucht die der Zoo dort treibt.

Wie w√§rs, wenn man ein paar Paviane, zum verf√ľttern von der Insel "entfernt"...Die L√∂wen & Tiger wirds freuen;-)


(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Michael Amend: Hast du nach deinem Urlaub mal die zwischenzeitlichen Threads zur√ľckverfolgt? Ich habe die Primaten des K√∂lner Zoos in einem davon aufgelistet. Lecker, lecker....

Das Pavian-Kletterger√ľst wurde doch angeblich errichtet, um mehr Fl√§che f√ľr die noch immer wachsende Herde zu schaffen. Ich fand die Anlage schon vor zwanzig Jahren viel zu voll! Aber da die Paviane laut Jahresberichten hei√ü begehrte Studienobjekte sind, man wohl auch keine Abnehmer f√ľr die Nachzuchten findet und alle bisherigen Ma√ünahmen der Geburtenkontrolle nicht hundertprozentig funktionierten, wird das Gedr√§nge wohl noch gr√∂√üer werden.
(29.06.2006, 00:00)
Michael Amend:   Um mal wieder etwas in Historie zu schwelgen und von den Zeiten zu tr√ɬ§umen, als es ncoh (viele)Tiere in den Zoos gab. Als ich gestern in den alten Zoof√ɬľhrern von K√ɬ∂ln st√ɬ∂berte, um das Er√ɬ∂ffnungsjahr der K√ɬ∂lner Giraffenanalge zu finden, stie√ÉŸ ich auf einge nette Arten im Tierbestand, klar, der F√ɬľhrer ist von 1964...Die Klappm√ɬľtze"Waldi"habe ich ja schon im Robben-Beitrag erw√ɬ§hnt.
Danben gab es in dieser zeit ncoh andere Seltenheiten, z.B einen wei√ÉŸen Puma ! (jetzt werden mich bestimmt ein paar Leute steinigen wollen)Laut Text war es auch ein echter Albino. An Hundeartigen wurden Afrik. Wildhunde , Dingo, Koyote , Europ√ɬ§ischer und Timberwolf ,Schabracken-Schakale , Rot,-POlar und Graufuchs sowie L√ɬ∂ffelhunde gehalten. An Mardern wurden Iltis, Frettchen, Baum,-und Steinmarder, dachs,Vielfra√ÉŸ,Tayra und Riesenotter gezeigt. Laut text war das Fell des Riesenotterweibchens"Schnurzel" nicht waschecht,sein badewasser war nach jedem bad braungef√ɬ§rbt.Streifenskunks gabs auch noch. Die Robben ahbe ichs chon aufgez√ɬ§hlt, an Beuteltieern gab's Graues Baumk√ɬ§nguruh und R√ɬľckenstreifk√ɬ§nguruhs, an Zahnarmen Gro√ÉŸe Ameisenb√ɬ§ren und Zwergg√ɬľrteltieer. Auf dem Foto reitet ein Rhesusaffe auf dem Ameisenb√ɬ§r. Die See-Elefanten hatten einmalige Namen,"Roland"und "Freya".Die Seltenheiten im Primatenbestand waren Wollaffe ,Rotr√ɬľckensaki,B√ɬ§renmakak, Zwerg,-Mona,-Schmidt's Wei√ÉŸnasen,Gr√ɬľne und Eulenkopfmeerkatze, Mohrenmangabe und diverse Krallenaffen.
(29.06.2006, 00:00)
Frank-Walter B√ľschner:   Und total assozial war, das Leute in die Kaimanbecken M√ľnzen reinwurfen (war nicht dabei, bzw. habe keinen Ertappt) obwihl dort ein Schild war, bitte dieses zu unterlassen, dies massive Verletzungen bei den Tieren verursachen k√∂nnte. Trotzdem war das Becken voller M√ľnzen.

Hier mal ein Pic. Its etwas scherzu erkennen, aber ein 1cent St√ľck, lag sogar auf einem Kaiman. Habe es rot eingekreist.

http://i61.photobucket.com/albums/h72/Speedy_15/DSC00501_1.jpg
(29.06.2006, 00:00)
Hannes:   Der Mandschurenkranich hat sein M√§nnchen verloren entweder durch einen Fuchs oder durch Impfaktion. Wei√ü nicht mehr genau was es war.
(29.06.2006, 00:00)
Frank-Walter B√ľschner:   Nachtrag: Der Pavianfelsen ist ein gro√ües Minus, bei mir. Der Feslen ist mega klein, und es tummeln sich (laut HP des K√∂lner Zoos) 150 Paviane drauf. Die Tiere haben fast keinerlei besch√§ftigung, ausser dieses Kletterger√ľst. Die Tiere laufen nur im Kreis, immer und immer wieder um die Insel rum. Einfach schrecklich der Anblick!!! Bei sehr vielen Pavianen war auch der Schwanz abgebissen etc. Einfach nur traurig wie ich finde.
(29.06.2006, 00:00)
Frank-Walter B√ľschner:   Hmm, war ja heute in K√∂ln, und gro√üartiges hat sich eigentlich nicht wirklich nicht getan. Super finde ich, das bis zum Jahr 2010 ein Flusspferd-Aquarium gebaut werden soll. In dem dann Flusspferde + Nilkrokodile gezeigt werden sollen. Es soll ein gro√ües Sichtfenster geben, sowie f√ľr die Hippos auch eine "gro√üe" Aussagenanlage. Na da bin ich mal gespannt.

Also, als ich heute zum Erstenmal den Elefantenpark sah, war ich etwas √ľberrascht, wie kahl und √∂de der "Park" ist. nirgends B√§ume, keine anst√§ndige gro√üe Fl√§che und √ľberall, Trennw√§nde aus Stahl. Also, wirklich "√ľberzeugt" hat mich das ganze irgendwie nicht so ganz, oder t√§usche ich mich da?! Aber Marlar war trozdem knuffig. Wow, ich wusste gar nicht das K√∂ln 5 Malaienb√§ren hat, ich war total erstaunt. 4 St√ľck auf einer Anlage (ich nehme an Weibchen) und ein Tier auf der benachbarten (ich nehme an das M√§nnchen). Die Zwergkrallenotter, haben im Moment Jungtiere. Naja, was soll ich noch gro√üartig sagen?!

War ein gelungener Tag, mit viel Spaß.

Achja, warum ist der Mandschurenkranich alleine? Hat er keinen Partner?

(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich vermute stark, dass sich in die Geo-Konzepte diverser Zoos nach und nach "unpassende" Arten einschleichen werden. Selbst der Ur-Geozoo M√ľnchen hatte bzw. hat in praktisch allen Parkteilen "Fremdlinge", also das Prinzip nicht konsequent durchgehalten.
(26.06.2006, 00:00)
IP66:   Der Masterplan f√ľr K√∂ln ist in der Tat ein hei√ües Eisen, einmal, weil er die massivste Ver√§nderung des Zookonzeptes seit der Nachkriegszeit bedeuten w√ľrde, zum zweiten aber auch deshalb, weil ein scheidender Direktor dergleichen seinem Nachfolger hinterl√§√üt. Man mu√ü aber auch bedenken, da√ü der alte k√∂lner Masterplan zu Anfang der 50er Jahre erstellt wurde und da√ü eigentlich nur Raubtier-, Kleins√§uger- und B√§renanlagen seinen Vorgaben nach errichtet wurden. Aus den zwei Affenh√§usern wurde nach 30 Jahren das Urwaldhaus, die Gro√üvoliere f√ľr Greifv√∂gel mutierte zum Katzentunnel, und vom Elefantenpark stand im Masterplan nichts, nicht einmal vom Lemurenhaus. Zudem wird in K√∂ln ja nach wie vor √ľber eine wie auch immer geartete Verbindung zwischen botanischem Garten und Zoo nachgedacht, und da wird dann neue Planung erforderlich, und ob dann noch die geographische Mode grassiert, wird sich weisen.
(26.06.2006, 00:00)
Frank-Walter B√ľschner:   Hey, jetzt hat der K√∂lner zoo, sich schon mit diesem handy Fieber anstecken lassen ;-)

http://www.zoo-koeln.de/index.php?id=382

"Bestellen Sie sich jetzt das aktuelle Foto des K√∂lner Elefantenbabys per MMS aufs Handy. Einfach eine SMS mit "Elefant" an die 82882 senden (€ 0,99/SMS; T-Mobile: zzgl. Transportkosten) und der Versand der MMS erfolgt bis zum n√§chsten Tag 12 Uhr. Voraussetzung: MMS-f√§higes Handy.
Der Erlös aus dieser Aktion kommt dem Zoo zugute."
(26.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   im 2005er Jahrebericht wird der in Arbeit befindliche Masterplan kurz erw√§hnt. Dort hei√üt es:

"Der K√∂lner Zoo wird eine f√ľr den Besucher deutlicher erkennbare tiergeographische Gliederung erhalten. Wegen der begrenzten Fl√§che des Zoos ist eine Beschr√§nkung unumg√§nglich, und zwar auf die Erdteile der alten Welt: Europa, Asien und Afrika. Australien und Amerika werden sich nur nach einer Erweiterung des Zoogel√§ndes realisieren lassen."

Das wird spannend, denn Bereiche wie die Fasanerie oder das Urwaldhaus lassen sich ja nicht gerade problemlos dem Geo-Konzept unterwerfen. Und der angedrohte Verzicht auf S√ľdamerika betrifft immerhin auch K√∂lner "Urgestein" wie die Neuweltaffen und Pudus!
(22.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich finde das Thema Zoodirektoren einen eigenen Thread wert - siehe dort.
(07.04.2006, 00:00)
Matthias Papies:   Aber im Vorwort dankt Kloes ausdruecklich der jahrenlangen Arbeit von Harro Strehlow.
(07.04.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Michael, auch Dathe sagt man ja nach, er habe seinen gesamten Ruhm auf dem R√ľcken von wissenschaftlichen Mitarbeitern erworben, die selber nie in Erscheinung treten durften. Aber ich sehe es nicht als Verfehlung an, sondern eher als dem Zweck dienend und n√ľtzlich, denn ein Direktor war eben fr√ľher das Aush√§ngeschild seines Zoos und vor allem, er war bekannt und seine Worte hatten Gewicht. Viele dieser Artikel w√§ren vielleicht nie gedruckt worden, h√§tte ein "Noname" sie unterzeichnet. Ich war auch von den Socken, als ich von einem √§lteren Herrn beim Zoosammlertreffen in Berlin erfuhr, dass Dr. Harro Strehlow den weit aus gr√∂√üten Teil zum Buch "Der Berliner Zoo im Spiegel seiner Bauten" beigetragen hat. Will man das Buch kaufen, wird man bei Autorensuche unter Kl√∂ss f√ľndig!!!!!
(07.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Ich habe den Schreibstil von Wolfgang Gewalt immer sehr gern gemocht. Wo Grzimek Sachverhalte "nur" (aber in bewundernswerter Weise) volksnah "r√ľberbrachte", baute Gewalt noch dazu augenzwinkernden Humor ein. Allerdings wurde ich eines Tages
(07.04.2006, 00:00)
IP66:   @der Umbau des Lemurenhauses schreitet voran, die mauerseitigen Au√üenk√§fige sind eingerichtet, an der teichseitigen K√§figreihe und im Innenraum wird aber noch heftig gearbeitet.
@Dennis. Herr Ziegler hat in der Zoo-Zeitschrift im Winterheft 05 einen Beric
(07.04.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   In der Zoo-Zeitschrift schreibt Nogge ja in einer Ausgabe selber die Er√∂ffnung des Artikels mit den Worten: "Auch wenn ich zwischen den Managertypen und Werbefuzzis eher wie ein Relikt aus alten Zeiten anmute..."
Und Michael, in den alten Zoo-Serien von Grzimek und Dathe, da sprachen Zoologen zu uns, glaubw√ľrdig und tierbezogen aus ihrem ZOO und nicht gestriegelte Manager im Anzug aus ihrem Wirtschaftsunternehmen.
(07.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Interessanter Einwurf. Vor zwanzig Jahren h√§tte ich die Direktoren der gr√∂√üeren deutschen Zoos noch problemlos aufsagen k√∂nnen, heute w√ľrde ich sie selbst mit viel Gr√ľbeln garantiert nicht zusammenbekommen. Und das bestimmt nicht nur, weil e
(07.04.2006, 00:00)
Sitara:   Auch ich m√∂chte mich meinen Vorrednern anschliessen, sowohl was den sehr positiven Eindruck des K√∂lner Zoos betrifft als auch die sympathische Ausstrahlung seines Direktors, dessen Verdienste man gar nicht hoch genug sch√§tzen kann und der auch mir gegen√ľber bei einer pers√∂nlichen F√ľhrung im Vorjahr ein √§u√üerst freundliches Verhalten an den Tag gelegt hat. Dies wird f√ľr mich ein unvergessliches Erlebnis bleiben, da ich dar√ľberhinaus auch von seinem unglaublichen Wissen sehr profitiert habe.
(07.04.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Nach dem es Leute wie Grzimek, Gewalt, Kl√∂s, Seifert und co. leider nicht mehr gibt, ist Nogge f√ľr mich so ziemlich der letzte richtige Zoodirektor, der diesen Namen auch verdient. Aber auch das ist eine subjektive Empfindung, da ich die bei weitem nicht alle heutigen Direktoren kenne.
(07.04.2006, 00:00)
th.oma.s:   f√ľr mich ist k√∂ln objektiv betrachtet einer der ersten drei zoo`s deutschlands, subjektiv sogar mein favorit ...und er hat f√§hige leute
an der spitze... sonst wäre er nicht so wie er ist s.u.
(06.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Zwar habe ich den K√∂lner Direktor nie pers√∂nlich kennen gelernt, aber die Entwicklung des Zoos in seiner Amtszeit spricht f√ľr sich. Und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, war Nogge seinerzeit die treibende Kraft bei der "Erfindung" des EEP und der Zoo-Weltnaturschutzstrategie sowie einer der ersten deutschen Zoodirektoren, der dem "behavioral enrichment" positiv gegen√ľber stand und seinen Pflegern dabei viel Mitspracherecht einr√§umte. Sein "Lebenswerk" kann sich also in seiner Gesamtheit durchaus sehen lassen.

Ich habe zwar die TV-Total-Folge nicht gesehen, aber man darf nicht vergessen, dass viele Menschen vor den Kameras eines Fernsehstudios verkrampfter sind als in anderen Situationen. Ich erinnere mich an eine Promi-Quizsendung vor etlichen Jahren, in welcher der damalige Berliner Zoodirektor Klös kaum in der Lage war, einige präparierte heimische Vogelarten (darunter Limikolen) zu erkennen; bei einem so ausgeprägten Artensammler kann das nur an Nervosität gelegen haben.
(06.04.2006, 00:00)
dennis:   Auch ich halte den k√∂lner Zoo als einen der sch√∂nsten deutschen Zoos.
Eine weile war die Rede von einem Umbau des Aquariums, was ist da jetzt draus geworden? PS:welche Großbären sind noch in Köln zu sehenß
Bei meinem letzten Besuch waren noch Kragen-grizzly-brillen-und Malaienb√§ren da. auch ich halte Nogge f√ľr einen sehr f√§higen Mann.
(06.04.2006, 00:00)
ZooFanKarlsruhe:   Also ich halte Dr.Nogge f√ľr einen gro√üartigen Zoodirektor. Hatte auch schon das Gl√ľck an einer Zoo-F√ľhrung durch ihn teilzunehmen. Er macht auf mich √ľberhaupt keinen unsympathischen Eindruck. Ich geh√∂re √ľbrigens auch zu denen, die den K√∂lner Zoo zu den sch√∂nsten in Deutschland z√§hlen.
(06.04.2006, 00:00)
Hannes:   Und wer hat den k√∂lner Direktor bei TV-Total gesehen.
Kam nur mir das so vor oder kam der Mann unglaublich Unsympatisch r√ľber.
Es musste nat√ľrlich unbedingt erw√§hnt werden das K√∂ln laut Stern Deutschlands sch√∂nster Zoo sei.
(06.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Gestern lief die erste Folge der ZDF-Zoosoap "Tierisch K√∂lsch". Darin wurde u.a. dar√ľber berichtet, dass dem gesamten Besatz des Madagaskar-/Lemurenhauses wegen Salmonellose die Einschl√§ferung gedroht habe!

Dank besonderen Einsatzes der Pfleger konnten aber bis zum Zeitpunkt der Aufzeichnung die Gruppen bis auf zwei (G√ľrtel-?)Varis und einen dritten Lemuren (Bambuslemur?) wieder salmonellenfrei werden. Das in dieser Zeit f√ľr das Publikum geschlossene Haus wurde bei dieser "Gelegenheit" gleich umgebaut, indem K√§fige zusammengefasst und nach oben und hinten (Wegfall der Pflegerg√§nge) vergr√∂√üert wurden. Da die Anlagen streng desinfiziert werden mussten, waren die Tiere solange in ihren Gitter-Laufg√§ngen untergebracht.

Wei√ü jemand mehr dar√ľber, und sind Umbau und Therapie inzwischen abgeschlossen?
(06.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Der Gr√ľnder von Boras, Sigvard Berggren, hatte die Gemeinschaftshaltung der Elefanten mit anderen afrikanischen Gro√ütieren beim Bau der Anlage von Anfang an in sein Konzept eingebunden, aber auch eine M√∂glichkeit zur alleinigen Haltung - daher der Verbindungsweg. Schon das Titelbild der Taschenbuchausgabe seines Buches "Mein Tierparadies" zeigt Elefant und Giraffe zusammen auf der Anlage, und im Buch ist auch die allm√§hliche Zusammengew√∂hnung der damaligen Tiergesellschaft beschrieben, zu der noch keine Elenantilopen, Bl√§ssb√∂cke und Kaffernb√ľffel z√§hlten, sondern Wei√üschwanzgnus (eine Auseinandersetzung zwischen Gnu und Elefant ist sogar per Foto dokumentiert) und - mangels Verf√ľgbarkeit weiterer afrikanischer Antilopen - Hirschziegenantilopen.
(14.01.2006, 00:00)
Andreas Hartung:   @Sitara 30.12.05
Ich war 1999 im schwedischen Tierpark Bor√•s. Die recht gro√üe Savannenanlage beherbergte zu diesem Zeitpunkt Breitmaulnash√∂rner, B√∂hm-Steppenzebras, Netzgiraffen, Elenantilopen, Ble√üb√∂cke, Kaffernb√ľffel, Strau√üe und Perlh√ľhner. Die Afrikan
(13.01.2006, 00:00)
Ingo Rossi:   Herr IP66, genau so hat es Herr Dr.Kurt erkl√§rt. Fr√ľhe langzeitige Anbindehaltung f√ľhrt wohl zum Weben.
Ich glaube, hands on oder off Haltung, wichtig ist doch, dass die Elefanten in möglichst grossen Familiengruppen gehalten werden und die Pfleger möglichst wenig eingreifen.
(11.01.2006, 00:00)
Sitara:   Da die beiden Ende September aus Myanmar eingetroffenen K√ľhe aus einer Hands-on-Haltung kommen (wenn man den Medienberichten Glauben schenken darf, sollen sie ja von ihren Mahouts zum Flughafen „geritten“ worden sein), wird es wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen, diese auf Protected Contact umzustellen. Ich gehe davon aus, dass die Emmener K√ľhe NICHT mit dem „Elefantenhaken manipuliert worden sind“, oder? Leider bin ich da auch nicht Expertin, mich w√ľrde dazu aber die Meinung eines Fachmanns bzw. Elefantenpflegers, von denen sich vor nicht allzu langer Zeit auch mal welche hier im Forum zu Wort gemeldet haben, interessieren...
(11.01.2006, 00:00)
IP66:   Falls mit "Hands On" das manipulieren des Elefanten mittels Elefantenhaken gemeint ist, so habe ich auch das schon in K√∂ln beobachtet. @Herr Rossi: F√ľr Ihre These w√ľrde sprechen, das die beiden emmener K√ľhe und der alte Bulle in K√∂ln heftig, ausdauernd und oft "weben", ich die drei Jungbullen dabei aber noch nie beobachten konnte.
(11.01.2006, 00:00)
Sitara:   Nachtrag der Vollst√§ndigkeit halber (der allerdings nicht in K√∂ln zum Tragen kommt): Eine weiteres Haltungskonzept bei Elefanten, das bereits seit einigen Jahren im Safaripark Knowsley angewandt wird,
No Confrontation : die Tiere bleiben sich selbst √ľberlassen, das Vertrauensverh√§ltnis vom Pfleger zum Elefanten erlaubt aber einen Kontakt, wenn es das Tier will! Der Mensch trainiert (dominiert) das Tier nicht.

(11.01.2006, 00:00)
Sitara:   @IP66 @ Ingo Rossi
Um die Begrifflichkeiten mal ein wenig zurechtzur√ľcken:

Direct Contact = Free Contact= Hands on= Direkter Kontakt : zwischen Tier und Mensch keine Barriere
Limited Contact = Protected Contact = Limitierter Contact : zwischen Tier und M
(10.01.2006, 00:00)
Ingo Rossi:   Die k√∂lner "hands off" Elefantenhaltung wurde und wird ja auch als "protected contact" vom Zoo bezeichnet.
Laut Fred Kurt ist das Weben als Verhaltenstereotypie in der Kindheit/Jugend bei den meisten Elefanten (auch den kölnern Erwachsenen) entstanden und dann wahrscheinlich nicht mehr ab zu gewöhnen.
(10.01.2006, 00:00)
IP66:   Es gab in K√∂ln einmal die √úberlegung, aus der Eisb√§renanlage etwas f√ľr K√∂nigspinguine zu konstruieren - Vorbild war wohl das berliner Haus. Auf Reiher und Enten reagieren die k√∂lner Elefanten kaum. Der Bulle Bindu webt auch in Gegenwart der K√ľhe sehr ausgiebig, am liebsten am Graben gegen√ľber den Mammutb√§umen. No contact ist in K√∂ln auch mehr Zielvorstellung als Wirklichkeit, die K√ľhe wurden jedenfalls noch im Dezember mit dem Elefantenhaken auf die St√§lle im Elefantenhaus verteilt.
(10.01.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Neue Idee f√ľr das Polarium: Soweit ich mich erinnere, soll der Bau doch einen Haufen ineinander verschachtelter Eisschollen darstellen. Und da gegen√ľber die Fasanerie und das Eulenkloster mit Vogelarten tropischer und gem√§√üigter Zonen liegen: Warum sollte man die Anlage nicht komplett dem "Vogelsektor" in K√∂ln zuschlagen? Pinguine sind ja schon da, man m√ľsste aus der alten Eisb√§renanlage nur mit wenigen Ver√§nderungen eine Anlage f√ľr nordische Meeresv√∂gel machen: Meerenten, Kormorane und Basst√∂lpel (mit einem Volierennetz dar√ľber vielleicht auch M√∂wen). Didaktisch w√§re das sogar optimal, da man an den verschiedenen Arten - die Pinguine eingeschlossen - die unterschiedlichen Methoden der Fortbewegung von V√∂geln demonstrieren k√∂nnte: Fliegen, Laufen, Schwimmen, Tauchen - letzteres entweder mit Hilfe der Fl√ľgel (Pinguine), der F√ľ√üe (Kormorane/Enten) oder im Sto√ütauchen (T√∂lpel).

Und f√ľr den Erlebnis-Charakter sorgt ein lebensgro√üer Plastik-Beluga im Becken....
(31.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   F√§llt mir gerade ein: Es m√ľssen ja nicht mal unbedingt Antilopen oder Hirsche sein, mit denen man Asiatische Elefanten vergesellschaftet. Der Zoo Berlin ist z.B. immer froh, wenn er mal einen Abnehmer f√ľr Bartschweine findet... K√∂nnte ich mir auch interessant vorstellen.
(31.12.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   @Michael: Doch, Bindu hat noch einen Sto√üzahn, war vor 3 Tagen da!

http://img317.imageshack.us/img317/2521/bindu48jt.jpg

Bindu hat Ketten an den Vorderf√ľ√üen, angeblich zur besseren Fu√üpflege, doch das ist keine Zeitgem√§√üe Tierpr√§sentation!
Er wollte stä
(31.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Sitara: Die Schilderung von Ilona finde ich sehr interessant, vor allem in Hinblick auf ihre hannoversche Vorgeschichte. Als die Dschungelpalast-Anlage fertig war, unterhielt ich mich mit einem Pfleger dar√ľber, warum man nicht einen Vergesellschaftungsve
(31.12.2005, 00:00)
Sitara:   Die Vergesellschaftung der Asiatischen Elefanten in Heidelberg mit Axishirschen und Hirschziegenantilopen wird schon l√§nger durchgef√ľhrt und eben weil sie sich bew√§hrt hat, wurde sie nach Neubau der Au√üenanlage (2004) auch weiter fortgef√ľhrt. Ich pers√∂nlich konnte gut beobachten, wie sich die Tiere gegenseitig aus dem Weg gingen, bzw. sich auf eine im mittleren Teil des Geheges befindlichen mit Elektrozaun gesicherte Erhebung begeben konnten; weitere R√ľckzugsm√∂glichkeiten befinden sich hinter gro√üen, die Anlage begrenzenden Felsen, die diverse offene Stellen lassen, wo die kleineren „WG-Bewohner“ hindurchk√∂nnen. In diesem hinteren, f√ľr die Elefanten unzug√§nglichen Bereich befinden sich auch ihre Stallungen. Einem Bericht zufolge soll die Elefantenkuh „Ilona“, f√ľr die eine solche Vergesellschaftung etwas ganz Neues war, beim Ausprobieren der neuen Anlage gleich eine „Jagd“ auf die Axishirsche veranstaltet haben, die aber gut ausweichen konnten. F√ľr beide Tierarten sicher positiver Stress und Anregung zur Bewegung. Ob das in K√∂ln aber bei der jetzigen Konstellation der Elefantenherde √ľberhaupt notwendig ist (die Jungtiere sorgen dort f√ľr reichlich „Bewegung“!) und der Platzsituation wage ich zu bezweifeln...

Weitere Vergesellschaftungsbeispiele in Europa mit Afrikanischen Elefanten sind im Zoopark Carbaceno (Nordspanien) Litchi-Wasserb√∂cke, Oryxantilopen und Wasserb√ľffel. Da die Tiere dort auf einem sehr weitl√§ufigen Gel√§nde leben, k√∂nnen sie sich wohl mehr oder weniger aus dem Weg gehen. Wie schon hier mal an anderer Stelle erw√§hnt, im Safaripark Beekse Bergen (NL) werden Elefanten mit Pavianen zusammen gehalten und im schwedischen Zoopark Boras sollen ebenfalls Elefanten mit afrikanischen Steppenbewohnern, insbesondere Antilopen, zusammenleben. Vielleicht kennt jemand diese Anlagen und kann etwas dazu sagen, welche Erfahrungen man mit diesen „Wohngemeinschaften“ bisher gemacht hat.

(30.12.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Das K√∂lner Polarium is doch grad zu einer Seehundforschungsstation aufger√ľstet worden. Also warum abrei√üen?
Saigas und Elos w√§re cool, doch f√ľr einen versuch sind die Saigas zu wertvoll.
(30.12.2005, 00:00)
IngoRossi:   Michael Mettler spricht ja ein interessantes Thema an. Heute empfinden wir die alte Eisb√§ren/Polaranlage noch als h√§sslich und zum abreissen geeignet. In ein paar Jahren wird man dar√ľber vielleicht anders denken. Aber ein begenztes Zoogel√§nde mit vielen Denkm√§lern l√§sst sich schwer weiter entwickeln. Und das sage ich, obwohl ich sehr f√ľr den Denkmalschutz bin!
√úber eine Vergesllschaftung der Elefanten wurde wohl beim Bau kurz nachgedacht, aber aus fehlender Erfahrung und vor allem aus finanziellen Mitteln hat man sich auf eine reine Elefantenanlage konzentriert. Gibt es den schon Erfahrungen aus der Vergesellschaftung von Elefanten?
Die Saiganlage grenzt an das Bullengehege. Ob das gut gehen w√ľrde???

(30.12.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Wenn das ganze Gebiet um das alte Elefanten/Antilopenhaus eines Tages das Thema Afrika bekommen soll, m√ľssten √ľbrigens auch Arten wie Bucharahirsch und Moschusochse, Bison und M√§hnenwolf weichen bzw. innerhalb des Zoos umziehen. Ich habe mir extra noch mal den aktuellen Lageplan angesehen: Ein Geo-Zoo l√§sst sich aus dem K√∂lner Zoo kaum machen, daf√ľr hat man sich an zu vielen Stellen auf bestimmte Tierarten festgelegt; z.B. auf die Kollektion Otter/Erdm√§nnchen/Waschb√§r am Eingang oder auf die Neuweltaffen im S√ľdamerikahaus. "Amerika" ist ohnehin √ľber das ganze Zoogel√§nde verstreut (Waschb√§ren, Pudus, Bisons, M√§hnenw√∂lfe, Seel√∂wen, Alpakas und eben die Affen).

Nat√ľrlich bietet sich der "hintere" Zooteil mit asiatischen Gro√ükatzen, Elefanten, Regenwaldhaus, Saigas und Przewalskipferden als Parkteil Asien geradezu an - aber da w√§ren ja noch Bonobos und Gorillas...

Und wieder stellt sich die Frage: Sollte man das Polarium als unzeitgemäße Anlage irgendwann abreißen, oder werden wir eines fernen Tages darauf blicken und sagen "wenigstens DAS wurde aus dieser Periode erhalten"...?

Beim Blick auf den Plan fiel mir noch etwas Anderes ein: Wurde in K√∂ln mal dar√ľber nachgedacht, nach dem Heidelberger Vorbild Hirschziegenantilopen mit auf die Elefantenanlage zu nehmen? Dur